CELEX: 51975PC0621
Language: de
Date: 1975-12-08
Title: Vorschlag einer RICHTLINIE DES RATES zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Maßnahmen gegen die Emission verunreinigender Stoffe aus Dieselmotoren zum Antrieb von land– oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Rädern (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (75) 621
Vol. 1975/0236
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
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règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                      KOM(75 ) 621 endg.
                                                      Briissel , den 8 . Dezember 1975
                                 Vorschlag einer
                              RICHTLINIE DES  RATES
   zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Maß­
   nahmen gegen die Emission verunreinigender Stoffe aus Dieselmotoren
   zum. Antrieb von. land– oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen auf Bädern
                    ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
   KDM(75 ) 621 endg.
 ---pagebreak---                                      DARLEGUTTG IER GRUIJDE
 I. ALLGEMSÏjnES
       ler vorliegende Rieht linienvorschlag fügt sich in den Rahmen der gemein­
       schaftlichen Betriebserlaubnis für land- eder forstwirt Schaft Ii che Zug­
       maschinen auf Rädern , die Gegenstand der Richtlinie 74/l50/EWG des Rates
       vom 4 * März 1974 sind ( l ).
      Dieser Vorschlag "bezieht sich auf die Angleichung der Rechtsvorschriften
       der Mitgliedstaaten über Massnahmen gegen die Bui s si cnen von Schadstoffen
       aus Ilotcren mit Kompressicns zündung (Dieselmotoren ) zum Antrieb der ge­
       nannten Zugmaschinen . Diese Massnahmen haben sich als notwendig erwiesen ,
       da diese Zugmaschinen in steigendem Maße im Strassenverkehr in den länd­
       lichen Gebieten der Gemeinschaft eingesetzt werden . Die Arbeitsweise der
       Dieselmotoren von Zugmaschinen im Strassenverkehr unterscheidet sich im
       allgemeinen nicht wesentlich von der Arbeitsweise der Dieselmotoren von
       Nutzfahrzeugen . Daher hält es die Kommission im Hinblick auf die Emissionen
 '■    von Schadstoffen für zweckdienlich , die Motoren der Zugmaschinen prinzipiell
      ■den gleichen Prüfungen' zu unterwerfen und für diese Motoren die Einhaltung
       der gleichen Grenzwerte verzuschreiben , die mit der Richtlinie 72/30o/E' IG
       des Rates vom 2 . August 1972 für die Motorfahrzeuge festgelegt wurden ( 2 /)
       Diese Massnahme hat den Verteil , dass alle im Strassenverkehr eingesetzten
       und mit Dieselmotoren ausgerüsteten Maschinen gleichermassen crfe.sst
       werden und dass die Aufgabe der für die Zulassung und die "£foerwachung.
       dieser Maschinen zuständigen Stellen vereinfacht wird .
II . KOI-IMEKTARE ZUJ^RICHTLIIITEI^ORSCHLAG
       Der Geltungsbereich ist auf üränd-^-oder^ß^r&twirtschaftliche Zugmaschinen
       auf Rädern mit einer bauartbedingten ilöchirt ^fjohwindi gkre i t zwischen 6 und
       25 km/h beschränkt ( Artikel l ).
                                                                                   ' ./•
 ( l ) AE1 . L 84 vom 28 . März 1974 » Seite 10
 ( 2 ) AB1 . L 190 vom 20 . August 1972
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Artikel 2 "bezieht in das Verfahren zur Erteilung der EVIG-Betriebserlaübnis
die "Vorschriften über die Emissionen von Schadstoffen aus Diesel-Motiren ,
die diese Zugmaschinen antreiben , ein .
In einigen Mitgliedstaaten gibt es derzeit kein Verfahren zur Erteilung
der Betriebserlaubnis mit nationaler Geltung ; daher müssen Bestimmungen
vorgesehen werden , die gewährleisten , dass in diesen Staaten die Fahrzeuge
gemäss den Vorschriften der Richtlinie eingesetzt werden ( Artikel 3 ) ( l )»
Seilte am Prototyp eine Änderung angebracht werden , muss der Mitgliedstaat ,
der die Betriebserlaubnis erteilt hat , "beurteilen können , cb neue Prüfun­
gen vorgenommen werden müssen ( Artikel 4 )»
Artikel 5 sieht das Verfahren zur Anpassung der Vorschriften der Anhänge
an den technischen Fortschritt vor ; dieses Verfahren ist in Artikel 13 der
Richtlinie dos Rates 74/150/EWG vom 4 » März 1974 über die Betricbserlaub-
nis für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen auf Rädern aufgeführt ,
Artikel 6 sieht zwei Fristen vor . Vor dem Auslaufen der ersten Frist
müssen die Mitgliedstaaten die erforderlichen Massnahmen annehmen und ver­
öffentlichen , um der Richtlinie nachzukommen . Die zweite Frist bezeichnet
den Zeitpunkt , an dem alle Mitgliedstaaten gleichzeitig die gemeinsamen
Vorschriften anwenden müssen ( Artikel 6 Absatz l ).
Schliesslich it.'.s® die Kommission innerhalb angemessener Fristen über alle
Projekte von Bestin.-mingcn unterrichtet werden , die die Mitgliedstaaten
in dem von der Richtlinie erfassten Bereich ausgearbeitet haben , damit
diese sich hierzu, äussern kann ( Artikel 6 Absatz 2 ).
( lj ABl , L 73 vom 27 » März 1972 "Dokumente betreffend den Beitritt des
     Königreichs Dänemark , Irlands und des Vereinigten Königreichs Gross­
     britannien und Ntrdirlands zu den Europäischen Gemeinschaften ". Akte
     über die Beitrittsbedingungen und die Anpassungen der Verträge -
     Anhang I Titel X.
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Die technischen Anhänge enthalten die erforderlichen Definitionen sowie das
Verfahren zur Beantragung der ©fG-Betriebszulassung, die Spezifikationen und
Beschreitungen der Prüfungen sowie die Grenzwerte für die Trübung des Rauchs ,
der "beim Versuch "bei gleichbleibender Drehzahl freigesetzt wird »
Tin den spezifischen Unterschieden Rechnung zu tragen, die sich "bei den Die­
selmotoren von Zugmaschinen im Strassenverkehr ergeben , hat es die Kommission
im Einvernehmen mit den Sachverständigen der Arbeitsgruppe "Landwirtschaft­
liche Zug- und Arbeitsmaschinen" für angezeigt gehalten, bei der letzten
Prüfung gegenüber der in der Richtlinie 72/306/e WG über die Kraftfahrzeuge
vorgesehenen Prüfung einige Änderungen anzubringen» So wird dieser Versuch
bei ÖOfo der Höchstlast des Motors bei Zugmaschinen durchgeführt anstelle
der Vollaßt bei Kraftfahrzeugen } für Zugmaschinen soll die zu verwendende
untere Grenze des Drehzahlbereichs der Drehzahl entsprechen, bei der der
Motor sein maximales Drehmoment entwickelt , im Gegensatz zu 45$ der der
Höchstleistung des Motors entsprechenden Drehzahl bei Kraftfahrzeugen ,
AKSuHUITG DES EÜROP'trSCEBT 'PARLAKHITS TMP DES WIKTSCHAFTS-, TM), SOZIALAUSpCTUS^SS
Gemäss Artikel 100 Absatz 2 müssen diese beiden Organe angehört werden!
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                                      Vorschlag; einer
                     ;            ; UICETLIÎT'IE DES TJiTES '
                   zur Anglei chung der Rechtsvorschriften der Mitglied-.'
                 • starrten Aber Massnahmen gegen die Ihässion' verun- •        1
                ' reinigender Stoffe aus Dieselmotoren zum Antrieb von
                                     ZugiiEBChinen                   -
DER RAT DER EUROHlISCHECT GEü^EINS CHAPTEW -                      ■ ■ v ■
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Ui rt s chaft sgernei ns che. ft ,
insbesondere auf Artikel 100',       ■                                 \
auf Vorschlag der Kommission,
nach Stellungnahme des Europäischen Rirlaments ,
nach Stellungnahme des Wirtschafts– und Soziairusschusses ,                    . .
in ErwSgung n:. chat eh end er Grttnde :
Die technischen Vorschriften, deren die Zugmcachine n~ c'i den ei nzel staatlichen
Rechtsvorschriften genügen müssen , betreffen unter anderem auch dLie Etaission
verunreinigender Stoffe aus Dieselmotoren zum Antrieb von Zugntsshinen,
Diese Vorschriften sind von Mitgliedstaat zu Kitgliedstaat verschieden .
Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit , dass von allen Mit gli edota? t en -ent­
weder zusätzlich oder an Stelle ihrer derzeitigen Regelung - gleiche Vor­
schriften angenommen werden , damit vor allem das EWG-Betriebserlaubnisverfahren
gemäss der Richtlinie des Rates 74/150/eWG vom 4» MSrz 1974 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten Über die Betriebserlaubnis für
Land- und Forstwirtschaftliche Zugmachinen auf RSdern ( l ) auf jeden Zugmn. schinen-
typ angewandt werden kann »
                                                                         . ./•
( 1 ) ABL . Nr. L 84 vom 28.3.1974, S. 10
 ---pagebreak--- Zur Angleichung der innerstaatlichen Rocht svorssshriften tTber Zugmaschinen
&©hSrt ,     dass die Mit Gliedstaaten die von jedem von ihnen auf Grand
gemeinsamer Vorschriften durchgeführten Kontrollen gegenseitig anerkennen .
Bios wiederum setzt voraus , daß dieso Vorschriften von allen Iütgliodstaaton
von gleichen Zeitpunkt eva angewendet werden -
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEM :
                                   Artikel 1
1.         Als ( land– oder forstwirtschaftliche) Zugmaschine gelten alle
Kfaftfahrzeuge auf RKdern oder Raupenketten mit wenigstens zwei Achsen ,
deren Punktion im wesentlichen in der Zugleistung besteht und die "besonders
zum Ziehen, Schieben , Tragen oder zur Betätigung bestimmter Gerrite , Maschinen
oder Anhänger eingerichtet sind , die zur Verwendung in land- oder forstwirt­
schaftlichen Betrieben bestimmt sind .   Sie kann zum Transport einer Last
und von Beifahrern ausgerüstet sein .
2«         Diese Richtlinie gilt nur für die in Absatz 1 definierten luft­
bereiften Zugmaschinen mit zwei Achsen und einer bauartbedingten Höchst­
geschwindigkeit zwischen 6 und 25 km/h.
                                   Artikel 2
           Die Mitgliedstaaten dürfen die IMG-Betriebs erlaubnis oder die
Betriebserlaubnis mit nationaler Geltung ftir eine Zugia? s chine nicht mit der
Begründung verweigern , dass von dem Dieselmotor, durch den die Zugmaschine
angetrieben wird , verunreinigende Stofe    .amütiert werden , wenn diese Zug<-
maschine den Vorschriften der Anhänge I , II , III , IV und VI entspricht .
                                  Artikel 3
           Die Mitgliedstaaten dürfen den Verkauf , die Zulassung, die Inbe­
triebnahme oder die Benutzung von Zugap.schinen nicht mit der Begründung
verweigern oder t erbieten , dass von dem Dieselmotoren, durch die die Zug­
maschinen angetrieben werden, verunreinigende Stoffe emittiert werden,
wenn diese Zugmaschinen den Vorschriften der Anhänge I , II , III , IV und
 VI entsprechen .
 ---pagebreak---                   ■ ' *            - Artikel 4     ' :/
    r  ...   Der Mitglied3taat , der die Betriebs erlaubnis erteilt hat , trifft
 die erforderlichen Massnahmen , damit er -von jeder Änderung unterrichtet ; vi rd ,
 die ein Bauteil oder ein Merkmal nach Anhang I Punkt ,2.2 "betrifft .     Die . •
 zuständigen Behörden dieses Mitgliedstaat es "befinden darüber, o"b der ge­
 änderte Zugmaschinen typ erneut geprüft und darüber ein neuer Prüfbericht
 erstellt werden muss .     Die Änderung wird nicht genehmigt , wenn die' Prüfung
 ergibt . dass die Vorschriften dieser Richtlinie nicht eingeholten werden .
                                     Artikel 5
           , Änderungen , die zur Anpassung der Anhänge I Ms X dieser Richtlinie
-an den technischen Portschrift notwendig sind , werden n? ch dem Verfahren des
 Artikels 13 der Richtlinie des Rates 74/l50/EWG vom 4« Mr*rz 1974« erlassen .
                                    Artikel 6
 1,          Die Tütgliedstaaten erlrssen und veröffentlichen vor dem 1 . Oktober
 1977 die erforderlichen Bestimmungen , um dieser Richtlinie nachzukommen, -
 und setzen die Kommission unverzüglich hiervon in Kenntnis .
             Sie wenden diese Bestimmungen ab 1 » April 1978 an .
 2,          Uach Bekanntgabe dieser Richtlinie sorgen die Mitgliedstaaten ferner
 dafür, dass die Kommission von allen Hit würfen von Rechts– und Verwaltungs–
 Vorschriften, die die Mitgiiedstaaten auf dem von dieser Richtlinie erfassten
 Gebiet zu erlassen beabsichtigen, so rechtzeitig unterrichtet wird, dass sie
 dazu Stellung nshmen kann.
                                   Artikel 1
             Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten ^richtet .
 ---pagebreak---                                              AITTAI.C I (1 )
                 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN, ANTRAG AUF ERTEILUNG EINER EWG-BETRIEBS-
                 ERLAUBNIS , KENNZEI CtlEN FÜR DM KORRIGIERTEN WERT DES ABSOP.PTIONS-
                 KOÜFFIZIMTEJ, VORSCHRIFTEN UND PRÜFUNGEN, ITOEREINSTBSMUITG DER
                                               FERTIGUNG
( 1 .)
2.                 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN'
                   Im Sinne dieser Richtlinie bedeutet :
( 2.1 )
2.2 .             "Zugmaschinentyp hinsichtlich der Begrenzung der Enission verun­
                   reinigender Stoffe aus dem Motor" Zugmaschinen, die untereinander
                   keine wesentlichen Unterschiede aufweisen ; solche Unterschiede
                   können insbesondere die Merkmale der Zugmrs chine und des Motors
                   nach Anhang II sein ;
2.3 »              "Dieselmotor"ein Motor, der nach dem Prinzip der "Kompressions-
                   ztlndung" arbeitet ;
2.4«               "Kaltstarteinrichtung" eine Einrichtung, die nach ihrer Ein­
                   schaltung die dem Motor gelieferte Brennstoffmenge vorübergehend
                   vergrössert und die dazu dient , das Anlassen des Motors zu
                   erleichtern ;
2»5 »              "Trtfbungs.messgerfTt " ein Gerrit , das dazu dient , die Ab??orpt j ons-
                   koeffizienten der von den Zugmaschine emittierten Auspuffgase
                 ' stetig zu messen »
                                                                                         *
3.                 ANTRAG AUF ERTEILUNG DER EWG~BIE!RIEESERLAUBNIS
3.1 «              Der Antrag auf Erteilung einer Betriebs erlaubnis ist vom Zugmaschinen–
                   hersteller oder seinem Beauftragten einzureichen .                 . ,
3.2.               Dem Antrag sind folgende Unterlagen in dreifacher Ausfertigung
                   beizufügen :                      .           -
3.2.1 .            Beschreibung der Motorbauart , die alle Angaben n? ch Anhang II enthalt ,
3.2.2 .            Zeichnungen des Brennraums und des Kolbenbodens
( l ) Die Unterteilung, in Punkte der AnhJ'nge dieser Richtlinie entspricht
      der der Richtlinie des Rates 72/306/EKG vom 2, August 1972 zur An-
       gl ei chung der Rechtsvorschriften der Kitgliedstaaten über Massnahmen
       gegen die Snission verunfeinigender Stoffe aus Dieselmotoren zum                    ,
      Antrieb von Fahrzeugen . (ABL , Nr. L 190 vom 20.8.1§72)
    r  * • • ♦ 1
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3.3 .       Ein ?!otor und seine Aus rüstungst eile nach Anhang II für den Ein­
            "hau in die zu genehmigende Zugmaschine , sind der für dfe Durch­
            führung der Prüfungen rrch Punkt 5 zuständigen Behörde zur Ver­
            fügung zu stelle:;. Auf Antrag des Herstellers kann die Prüfung
            jedoch , wenn die für die Durchführung der Prüfungen zuständige'
            Behörde dies zulässt , -an einer Zugnrs chine durchgeführt Vierden ,
            die für den zu genehmigenden Zugrar. schinentyp repräsentativ ist .
3 .A .      EWG~BSTRIEBSERLAUBJ:TI S
            Dem Formblatt für die Erteilung der EWG-Betriebs erlaubnis ist
            ein Formblatt nach dem Muster des Anhangs X b ei zufügen .
4.         KEHTZZICIIEN FJR DEU KORRIGIERTET! WERT DES ABSORPTIOiJSKOEPFIZIEI-ITEN
( 4.1 .)
( 4.2 .)
( 4.3 -> )
4 »/.      An joder Zugnaßchine , die einen nach dieser EMitilniß genehmigten Typ
           crrcspsrid.it , ißt sLcliibar und an gut zugSnglidl'Br Stelle, die in Anliang zum
            K-JG-IJet ri eljs erl: u"br.i sbogen nr.ch Anhing X anzugeben ist , ein recht­
            eckiges Kennzeichen mit dem korrigierten Viert des Absorptions-
           koeffizienten anzubringen , der bei der Erteilung der Betriebs–
            erlaubnis während der J^rüfimg bei freier Beschleunigung erhalten
           wurde , angegeben im m , und der bei der Genehmigung nach dem
           in Punkt 3.2 des Anhangs IV beschriebenen Verfahren festgestellt
           wurde .
4.5 «      jD" s Kennzeichen muss deutlich lesbar und unverwischbar sein .
4,6 .      Anhang IX zeigt ein Muster dieses Kennzeichens .
5.         VDRSCHRIFTîîî UMD PRUFUNG3T
5.1 .      Allgemeines
           Die Teile , die einen Einfluss auf die Emission verunreinigender
            Stoffe haben können , müssen so entworfen , gebaut und r- ngebra cht
            sein , da.ss die Zugmaschine unter normalen Betri ebsbedingungen trotz
           der Schwingungen , denen sie ausgesetzt ist , den technischen Vor­
            schriften dieser Richtlinie entspricht ,
5.2 .       Vorschriften über die Kr- 1t start ei nrichtungen
5.2.1 .    Die Kalt st- rteinrichtung muss so "beschaffen sein , d-ss sie weder
            eingeschaltet werden noch in Betrieb bleiben krnn , wenn der
           Motor unter normalen Betriebsbedingungen läuft .
5.2.2 .     Punkt 5.2.1 gilt nicht , wenn mindestens eine der folgenden Bedingungen
            erfüllt wird :
                                                                           • • */« • •
 ---pagebreak--- 5.2.2.1 ,      Wenn "bei eingeschalteter Kr.lt start ei nrichtung der Absorptions–
               koeffizient durch die Motorabgase bei gleichbleibenden Dreh­
                zahlen - gemessen nach dem Verfahren des Anhangs III - die in
             . Anhang VI angegebenen Greneen nicht überschreitet .
5.2.2.2 ,      Wenn die dauernde Einschaltung der Kaltstart einrichtung innerhalb
               einer angemessenen Frist den Stillstand des Motors zur Folge hat ,
5.3 »          Vorschriften tfber die Snission verunreinigender Stoffe
5.3*1 .        Die Messung der Bnission verunreinigender Stoffe aus einer Zug­
               maschine des Typs , der zur Erteilung der Betriebserlaubnis
               vorgeführt wurde, ist nach den beiden Verfahren der Anhänge III
               und IV durchzuführen, wobei der eine Anh? ng die Prüfungen bei
            , gleichbleibenden Drehzahlen Und der andere die Prüfungen bei
               freier Beschleunigong betrifft ( l ).
5.3.2 .    . Der nach dem Verfahren des Anhangs III gemessene Wert der
               Saission verunreinigender Stoffe darf die in Anhang VI angegebenen
               Grenzen nicht Überschreiten .                          -
5.3.3 .       Ftir Motoren mit Abgasturboladern darf der bei freier Beschleunigung
               gemessene Wert des Absorptionsko effizienten höchstens gleich'
               dem Grössenwert sein , der nach Anhang VI für den Nennwert des
               Luftdurchsatzes vorgesehen ist , der dem höchsten bei den Prüfungen
              bei gleichbleibenden Drehzahlen gemessenen Absorptionskoeffizienten,
               erhöht um 0,5 m    , entspricht ,
5.4.           Gleichwertige Mes sgerate sind zulassig. Wird ein anderes Gerät
              als ein GerSt nach Anhang VII benutzt , so ist seine Gleichwertigkeit
               für d*sz betreffenden Ifetor m ch!*uwei 3 ea«
( 6.)
( l ) Die Prüfung bei freier Beschleunigung wird insbesondere durchgeführt ,
      am einen Bezugswert für diejenigen Behörden zu erhalten , die dieses
      Verfahren für die Nachprüfung der in Betrieb befindlichen Fahrzeuge
      benützen .
 ---pagebreak---                                             4 -
                                                                                   \
7.     r  -     UBEREENSTIMMUNG DER FERU GONG- •
7.1#        -   Jede Zugmaschine der Serie nuss dem genelmigten Zugmaschinentyp
                hinsichtlich der Bauteile entsprechen , die einen ELnfluss auf die
                Bnission verunreinigender Stoffe aus dem Motor halsen können «
( 7.2 .)
7«3 .           Im allgemeinen ist die übereinstimmulig der Fertigung hinsichtlich
                der Begrenzung der Emission verunreinigender Stoffe aus dem Dieselmotor
          ■     auf Grund der Beschreibung im Anhang zum EWG~Bet ri e"bs erlaubni sbogen
              • nach Anhang X zu überprüfen .
7 . 3*1 «       Bei der Nachprüfung einer aus der Serie artnounenen Zugmaschine
                ist wie folgt zu verfahren :
7«3.1.1 »       Eine noch nicht eingefahrene Zugmaschine ist der Prüfung in freier
                Beschleunigung n->.ch Anhang IV zu unterziehen . Die Zugmas chine gilt
     '          als mit dem genehmigten Typ Übereinstimmend , wenn der festgestellte
                Wert des Absorptionsko effizienten den im Kennzeichen angegebenen
                Wert tun nicht mehr als 0,5 nf~ Überschreitet .
7«3»1»2 . Wenn der bei der Prüfung nach Punkt 7*3.1.1 . festgestellte Wert
                den in Kennzeichen angegebenen Wert um mehr als 0 , 5 n     über­
                schreitet , ist eine Zugmaschine des betreffenden Typs oder deren
                Motor einer Prüfung bei verschiedenen gleichbleibenden Drehzahlen
                nach Anhang III zu unterziehen . Der Emissionswert darf die
                Grenzwerte nach Anhrng VI nicht überschreiten .
( 8 .)
( 9 .)
 ---pagebreak---                                               anh/utg II
                          HA.UroiERKMft.LE DER ZUGMASCHINE UND DES MOTORS UND
                            ANGIBST UBER DIE DURCHFÜHRUNG DER FRUFTOJGM ( l )
1.      -        ■ Beschreibung des Motors' 1
1.1 .        - * Iferke : ....                                           ...- »..••••• .,
1.2 .              Tï?p : ..                  .......... t ...*.....»..
1.3 .             Arbeitsweise : Viertakt/Zweitalrt ( 2 )                   s «..
1.4.               Bohrung : ...... ............ mm
1.5.            , Hub- 1                          .... ïam ;
1.6.6              Zahl der Zylinder : ....
1.7 .              Hubraum :                               cm      -
1.8 .             KompressionsverhKltnis ( 3 ) :
1.9 .-- . . Art der Ktfhlung                                                             »•« •«««««•
1.10 .            Aufladung mit/ohne ( 2 ) Beschreibung des Systems : ...;,
1.11 .            Luftfilter : Zeichnungen oder K?.rken und ütypen : ......
2m. , , . ■ ■     Zusätzliche Einrichtungen zur Verminderung der Abga st -rübung
                   ( falls vorhanden und nicht unter einem anderen Punkt erfasst ) ,
                  Beschreibung und Skizzen :
3. ■              Kraft stoff-Speisesysten
3.1 .             Beschreibung und, S!ci zzen der Ansaugleitungen nefcsrfc Zrbehtfr (Vos>-
                  wSrmer, Ansaugschalldfinipfer usw.) : ............................
3*2 .             Kraft st off zufuhr .***.
3.2.1 .           Kraftstoffpumpe
                  Druck , ( 3 ) •»•••••»♦*••..«*•• oder charakteristisches Diagramm ( 3 )
3.2.2.            Iftnspritzvorrichtung :
3.2.2.1 .         Pumpe
3.2.2.1 .1.Mariee(n)'
3.2.2.1.2.Typ(en ) ......
3.2.2.1.3 . Eanspritzmenge :                                 ... mm je Hub bei                ..'.AU/min
                  der Pumpe ( 3 ) bei Vollförderung oder charakteristisches Diagramm
                  ( 2) 0) ^
                        n   J           j  l   ir   -o _ i           nr-A ^       J
                                                                                    « r\   –.
                 Angabe des verwendeten Verfahrens : a,m Motor/auf dem Pompenprttfstand ( 2 )
                  A
                                                                                                         ,,
                                                                                                         foi
(1 ) Ftlr nicht herkömmliche Motoren, oder Systeme, sind von Hersteller entsprechende
  •.' Angaben zu' mafchen .
( 2) Nichtzutreffendes streichen.                                                                 . ■
( 3 ; Toleranz angeben.
 ---pagebreak--- 3.2.2.I.4 .          ELnspritzzeitpunlct :                                                                   4
3.2.2.1 . 4.1.Verstellkurve des Spritzverstellers :
3 . 2 . 2.1 . 4. 2. Einst eilung des Einspritz Zeitpunkts
3.2.2«2 .-        • ELnspritzleitungen
                                                                                          <ï
3.2,2.2.1 .         LSnge
3.2 . 2 . 2.2 »     Lichter Durchnesser .î
    '• i' *
3.2.2.3 .            ELnspritsdttse(n )                                                «     i    *
                            ...   v ./ - *■ "■ s v *• '* * *•*
3.2.2.3.1 . Marke(n) :                                                                                  ..
3.2.2.3.2. Œtype(n) :
                                                                             *"!      4 '     »     «
3.2 « 3.3.3 « Einspritzdruck : •••••.••.•.••»••.. bar ( 2 )
                    oder Einspritzdiagminm ( l ) ( 2 ) :
3.2,2.4«            Regler
3.2.2.4.1 . ' Karke(ii ) :
3.2*2.4.2 .         Typ(en ) :
3.2.2»'4'.3 » . Drehzahl "bei . Beginn , der Abregelung bei Last s "•••••••••■••••••••••U/mir
3.2.2*4.4»          C-rös sie- Drehzahl ohne ' Last :                                                   .U/rais
3.2.2.4.5. Leerlaufdrehzahl ; ••.•••••••••••••••«•••••••••. •••..•.••.••••••••U/min
3.3 *              "Kalt start eiririchtung " '                                   v ■                 *
3 . 3.1 .           ferke(n )
3.3,. 2 .           !fyp(en ).,... ................... ............. ....... .............
3.3.3 « . . . : . BeschrèiTmng:.
4.                  Ventile                                               . ■'
4.1 .         "     Maxinnle Ventilhtfbe und Offnungs-sowie Schliesswinlcel , bezogen auf
                    die Totpunlcte î
4,2.                Prüf- und /oder Einstellspiel (l ) :                                                        |
5,                  Auspviffs.nl''. ge                             ,. . .                      •'
$«1 .               Beschreitung und Skizzen :                                                                  j
5.2.                Mittlerer Gegendruck bei grösser Leistung                                   fiscal ( ft.)
(1 ) Iii cht zutreffendes streichen.                                                                            j
( 2) Toleranz angeben .                                                                                         !
 ---pagebreak--- 6.         Krp.f-ttrbertra.gung
6,1 «       Trägheitsmoment des Motors chwungir.des
6«2,        Zusätzliches Trägheitsmoment , wenn das Getriebe sich in Leerlaufst ellur
           "befindet :
7«         Zusätzliche Angaben tfber die Prttfbedingungen
                                                                         s . ».  •
7.1 »      Verwendetes Schmiermittel
7.1.1 ,    Ife.rke î
7.1.2 .    IVp : .......... ...........
            ( Wenn dem Kraftstoff ein Schmiermittel zugesetzt ist , mu3S der
              Prozentanteil des Öls angegeben werden )
8,         Kenndaten des Motors
8,1 «      Drehzahl im Leerlauf s                                      U/min ( 2)
8,2« •     Drehzahl "bei Höchstleistung                                ü/cin ( 2)
8.3 «      Leistung an den sechs MesspUnkten nach Pohkt 2.1 des Anhangs III
8,3 «1 ,   Leistung des Motors auf dem Prüfstand :
           ( nach BSI-am-DIN-GOST-IGM-ISO^SilE- usw. Norm ) ( l )
8,3«2«     Leistung an den RSdern der Zugmaschine
                         Dfehzahl ( n )                Leistung kW
                            U/min
                                                                                    1
                                                     ■                          * '
          1 '■ R.    •                      I
               ;     "          ,       ; ! ..                     :
                                            i
                                            i                                        I
(1 ) Nichtzutreffendes streichen
( 2) Toleranz angeben.
 ---pagebreak---                                    AîffiAHG III
                PRCFUNG BSE GLEI CIÎBLEI3EÎIDEM DREHZAHLEN
1.        EENLEETUNG
1.1 .     Dieser Anhang beschreibt das Verfahren für die Durchführung der
          Prüfung des Motors hei verschiedenen gleichbleibenden Drehzahlen
          bei 80 Prozent der Vollast ,
1.2 .     Die Prüfung kann entweder an einer Zugmaschine oder an einem Motor
          vorgenommen werden .
2.        MESSVERFAHREN
2.1 »     Die Trübung der Abgr.se ist bei gleichbleibende Drehzahl bei 80
          Prozent der Vollast des Motors zu messen .     Es sind 6 Messungen
          vorzunehmen , die gleichraäsoig zwischen der Höchstleistungsdrehzahl
          des Motors und der grösseren der folgenden Motordrehzahlen auf­
          zustellen sind' :
          – Drehzahl bei der das höchste Drehmonent abgegeben wird ,
          - 1000 U/min ,
          Die äusseren Messpunkte müssen an den Ehden des vorstehend ange­
          gebenen Hessberoichs liegen .
2.2 *     Für Meselmotoren mit LadeTuftgeblSse , das beliebig eingeschaltet
          werden leann , und bei denen die Einschaltung des LadeluftgeblfTses
          selbsttätig eine Erhöhung der Einsprit znenge mit sich bringt , sind
          die Messungen mit und ohne Aufladung durchzuführen .
          Für jede Drehzahl gilt der jeweils erhaltene grössere Wert als Messwert ,
3.        PRUFBEDIÏÏ GUîJG 3J "
                                                 >
3.1 .     Zugmaschine oder Motor
3.1.1 .   Der Motor oder die Zugmaschine ist in gutem mechanischem Zustand
          vorzuführen . Der Motor nuss eingelaufen sein «
3.1.2 «   Der Motor ist mit der Ausrüstung nach Anhang II zu prüfen .
3.1.3 .   Der Motor rauss nach den Angaben^des Hersteller und nach Anhang II
          eingestellt sein ,
3.1.4 . • Die Auspuffanlage darf kein Leck aufweisen , das eine Verdünnung der
          Abgase zur Folge hat .
3.1.5 .   Der Motor muss sich unter den nr„ch Angaben des Herstellers normalen
          Betriebsbedingungen befinden . Insbesondere müssen das Kühlwasser
          und das Ol die vom Hersteller angegebene normale Temperatur ha Den .
                                                                   • • • • •
 ---pagebreak--- Kraftstoff
Als Kraftstoff ist der Bezugskraft stoff nach den technischen Daten
des Anhangs V zu "bentitzer . •
Pnîfraum
Die absolute Temperatur T in Kelvin des Prüfr?.ums und der "
atmosphärische Druck H in Torr sind festzustellen .    Dann ist
der Faktor F zu ermitteln ., der wie folgt "bestimmt ist :
              »- (™) °' 65 \                   L*\ 0,5
Eine Prüfung ist nur anzuerkennen , wenn 0,98 - '^F    1,02 ist ,
Entnahme- und Messgeifite
Der Absorptionsko effizient der A~bgf.se ist mit einem TrUbungsmess-
gerfit zu "bestimmen, das den Vorschriften des Anhangs VII entspricht
und das nach Anhang VIII oufgebatvfc ist.'
GRENZWERTE
Fttr jede der 6 Drehzahlen, "bei denen Messungen der Absorptions–
koeffizienten nach Puiüct 2,1 vorgenommen werden , wird der Nennwert des
Luftdurchsatzes G in Liter/Sekudde nach den folgenden Formeln berechnet
                                    Vh
– fttr Zweitaldraotoren      G «= -jrr
                                 Vh
- fT!r Viertaktraotoren   G »          .
V : Habraum des Motors m Liter               '     ■         >
n : Drehzahl in Umdrehungen/TIinut e        .•
FÜr' jede Drehzahl darf der Absorptionskoeffizient der Abgase den
Grenzwert nach der Ifebelle in Anhang VI nicht ttb erschreiten .
Mitspricht der Luftdurchsatzwert keinem der in dieser Tr."h<elle
angegebenen Werte, so gilt der durch lineare Interpolation ermittelte
Grenzwert •
 ---pagebreak---                                          ANK1NG IV
                                                                             ! ,
                               ... RWOTG 313 PREIEH BB--   -  '
                                       SCHLBLTIIGÛKO
1.            FKOFEEDINGUNGHT
1.1',.
1.1          Die Prüfung ist an einer Zugmaschine oder an einem Motor vorzunehmen ,
             der der Prüfung nach Anhang III unterzogen wurde .
1,1.1®       Wird! die Prüfung an einem Motor auf dem Prüfstand durchgeführt , so
             hat sie möglichst bald nach d-er Prüfung der Trübung hei gleichblei-
             benden Drehzahlen zu erfolgen . Insbesondere Füssen das Kühlwasser
             und das Dl die vom Hersteller angegebene normale Temperatur -haben .
1.1®2®       Wird die Prüfung an einer stillstehenden Zugmaschine durchgeführt ,
             so ist der Motor zuvor durch eine Strasuenfahrt auf normale Betriebs­
        • _ bedingungen zu bringen . Die Prüfung hat möglichst . bald nach Beedigung
             der Strassefifahrt zu erfolgen .
1.2 .        Der Brennraum darf nicht durch einen langer dauernden Leerlauf vor
             der Prüfung e.bgekühlt oder verschmutzt xjajden . '     "           ,
1.3 , ..     Es gelten die Prüfbedingungen nach den Punkten 3,1 .; 3.2 , und : 3.3®
             des Anhangs III ,
1,4®         Für die Entnahme- und. Mess gerate gelten die Bedingungen n?ch Punkt
             3,4 des Anhangs III ,                   ,.  ■       .
2.           DURCHBUHRUNG DER FKCFUNGJiN
2®1®         Wird die Prüfung auf einem Prüfstand vorgenommen , so ist der Hotor von de;
             Bremse zu lösen ; diese ist entweder ; durch die sich drehenden Teile
             des Getriebes in Leerlauf Stellung oder durch eine Schwungmasse , die
             diesen Tei'len möglichst genau entspricht ., zu ersetzten ,
2.2,        -Wird die' Prüfung an . einer Zugmaschine durchgeführt , so muss sich das
             Getriebe in Leerlaufst ellung befinden und die Kupplung eingerückt sein .
2.3 ,       Bei Leerlauf des Motors ist das Fahrpedal schnell und stossfrei so
             durchzutreten , dass die grösste Fördermenge der Einspritzpumpe erzielt
             wird . Diese Stellung ist beizubehalten , bis die grösste Drehzahl des
             Motors erreicht wird und der Regler abregelt . Sobald diese Drehzahl
             erreicht ist , wird das Gaspedal losgelassen , bis der Motor wieder auf
             Leerlauf geht und da.s TrÜbungsmessger?!t sich wieder im entsprechenden
             Zustand befindet ,
2.4,         Der Vorgang nach Punkt 2.3 , ist mindestens sechsmal zu wiederholen , um
             die Auspuffanlage zu reinigen und um gegebenenfalls die Geräte nächst eil er.
             zu können » Die Höchstwerte der Trübung sind bei jeder der aufeinander­
             folgenden Beschleunigungen fest zuha.lt en f bis man konstante Werte erhr.lt ,
             Die Vierte , die während des Leerlaufs des Motors nach jeder Beschleunigur.?
             s/uftreten , sind nicht zu berücksichtigen . Die abgelesenen Werte gelten
             als konstant , wenn 4 aufeinanderfolgende Werte innerhalb einer Bandoreite
             von 0,25 m liegen und dabei keine stetige Abnahme festzustellen ist .
             Der festzuhaltende Absorptionskoeffizient 7^ ist das arithmetische Mittel
             dieser 4 Vierte .                                                     ,
 ---pagebreak---                                               - 2 -
2.5 »          FCfr Motoren mit Lad eluft geolf* s e gelten folgende "besondere Vorschriften :
2*5*1 «      ' Ptlr Motoren mit Ladeluftgebl**se, dr,s mit dem Motor mechanisch gekuppelt
               oder von diesem mechanisch angetrieben wird und das auskupp elbar
               ist , sind 2 vollständige Hessreihen mit vorhergehenden Beschleuni­
               gungen durchzuführen , wobei das Lad eluft gebläs e einmal eingekuppelt
               und das andere fei auegekuppelt ist . Das festzuhaltende Messergebnis
               ist das höhere der beiden Messreihen .
2.5*2 * . . Fflr Motoren mit Ladeluftgeblffse », <|ie. durch. Nebens chluss- (Ejr-pass ) vom
               Fahrersitz aus abgeschaltet werden können^ ist die Prüfung mit und
               ohne Nebeinschluss durchzufahren . Das festzuheftende Messergebnis
               ist d?,s höhere der beiden Messreihen .                                     1
3. '         : ERMITTLUNG       DES KORRIGIERTEN W2RTES DES ABSQRPTIONSKOEFFIZI ENTEN,
3*1 *            Bezeichnungen                                                             ' .
                 X. ,     Wert des Absorptionskoeffizienten , gemessen oei freier
                          Beschleunigung nach Punkt 2.4 »
                          korrigierter Wert des Absorptionskoeffizienten bei freier *
                          Beschleunigung f
. . .. .   <      S,. ■ Wert des Absorptionsko effizienten , gemessen bei gleichbleibender
                    ' ' Drehzahl ( Punkt 2.1 des Anhangs Iii ), der dem bei gleichem Luft­
                        ; durchsatz vorgeschriebenen Grenzwert am nSchsteh kommt ; .
                  ST      Wert des Absorptionsldbeffizienten, der nach Punkt 4*2 des
 ■                     - Anhangs III ftlr den . Luftdurchsatz vorgeschrieben ist , der dem
               ...      ' Messpunkt entspricht , der . zum Wert     -ftlhrte ;  •
                  L       effektive LSnge -des . Lichtstrahls im TrttbungsmessgerKt .   -•
                                                                                      . \ *
3.2*.              Siiid die Absorptionskoeffizienten in m       und die effektive Lr'nge
    '               des Lichtstrahls in- Meter auegodrüokt , so ist der korrigierte Wert
                  JL der kleinere der beiden nachfolgenden Ausdrucke : ? , ....
     ... ■-
                                   x 'i - ■■■■■€         oder    K -             + '°' 5
 ---pagebreak---                                                                         AKHIKQ V
                         ' v .         TECHNISCHE DA TM DES BEZÜGSKRIFTSTOPP? •
                             PUR DIE PRÜFUNG ZUR ERTEILUNG DER BETRI3BSERLAUBNIS
                UND FÜR DIE NACHPRÜFUNG DER ' UBEREINSTB1MUNG DER FERTIGUNG'
                                                                                                                          \    •  <          * - *
                                                                                  . Grenzwerte und'                       ! '           Verfahren
   ■- '         " " '  '           ■   ■ « - –-    ■ .  i i ------
                                                                   •      i    i
                                                                                 I        Einheiten               '
                                                                                                                          L___
    Dichte 15/4°C                                                                 : 0,830 + 0,005 .         ,. f ^ flSTM              D  1298-67
    Si edeverlauf                                                                                                         pTîI D          86-67
         50 fo                                                                    \ min. 245° C        '' '
         90 fo                         \~ ;                                         . 330 + io°c         •               j          ■
         Siedeende                                                                     raax, 370°C
                                                                                                                          1
                                                                                                                          1
                                                                                                                          I
                                                                                                                                                     I
; Cetanzahl                          ■                                             ■ 54 + 3                         ' ;V\ STM         D  97 6-66
    kinematische Viskosität "bei 100°F ]                                               3 + 0,5 ost ■                     ilâSTM       D 445-^5
    Schwefelgehalt                                          ^'                         Oy 4 ^ Öyl vGew* $                 1/1 STM D 129-64
I Flammpunkt -                            :; • • -                 -.                  min, 55°P      -'             ' J[A. STM       D 93-71
J TrtTbungspurikt                                                                 I           - 7°C                       ksTMDD 2500-66
J Ànilinpurikt                                                                         69® C + 5°C             •* L\ STM D 611-64
 I Kohlenstoffanteil/fttr 10 f> RÜqkst&nr!! m?.x, 0 , 2 Gew. fo                                                           KISTM D 524-64
fAschegeha.lt ,                                                 '             _ j|.    m?,x. 0,01 /îew» f> ;               ASTM D        482-63
 J Ifessérgehalt                                                            !          ma3£ . 0,05 Gew, fo                [ASTM D 95-70
  jKupferlamellenkorrosion bei lOO'C ' rnnX.                                                  1     ;            ' ' j[ASTM D 130-^8               . !
    unterer Heizwert                                                    ;              ( 10   250 + lOOkcal fk{i
                                                                                       ( 18   450 + l8Ó BTU/ll î)                       M66
    S&urezahl         v                 -                                             .null   mg KOH/g                  >        ASTM    D 974-64
                                                                                                                       \
  i
                   ni     1 1 lin ■ ■■      11 1 1     •             «" M" 1
    Anmerkung : Der Kraftstoff darf nur durch direkte Destillatxon gewonnen
                    werden} er "braucht nicht- -^n-t schwefelt zu sein j er darf keinerlei
                   Additive enthalten«                                            < :
 ---pagebreak---                                                                 AÎTHANQ TI
                   GRENZWERTE FÜR DIE PRÜFUNG EEI GL3I CKBLEIBENDEN DREH55A.HLEU
          Nennwerte des Luftdurchsatzes G                                 . i;              A"bsorptionsko effizient k
                     Liter/Sekü'nde                                                                    ■ ' m~
–     ,                                                    –                   ;                                               J '
                              / 42                                             |                            -2, 26
                                    45                                         I                             2,19
                           ,•  y
                                    50    .                       *          ■I
                                                                                i         •                  2,08'        •-
                                    55      .                                   ;                            1,985
                                    60                                         i                             1,90
                                   65                                          i                             1,84
                        1          70                  ■                       j                             1,775
                                   75                       .                                                1,72
        '  '                        80                                                                       1,665
                                    85                                                                       1,62
                                                                                  I
                                                                                  I
                                    90                                            !   •                      1,575
                           ■       95                                            ■                           1,535
                                  100             •                             î                          - 1,495
                                                                                  i                                   •
                                  105                                           |                            1,465
                                  110                                           |                            1,425
                                  115                                          i                             1,395
                                                                                I
           -                                                                     I
                                  1?0                                                                        1,37
                                  125 .                                             ■   ,       ...          1,345 .
                                 .130   .                                                                    1,32
                                  135                                          !                             1,30
                                  140                 •                                                      1,27 -
                                  145                                                                        1,25
             • ' ,   •'              7"–                                   -HJ
                                  150                                                                        1,225 ..
    -                             155 ; •                .           - '     .                               1,205
                                  160
                                                                                                             1,19
                        ... 165                                                ! ■                ■          1,17 ...        '
                                  170 •                       -                Ii             :     .■ ■ 1,555
                 •          ,     175                                    . !r ""--"          .            . 1, 14       .
                                                _                           _J
!                                 180                                           li                           1,125
j                                 185                                          1,                            i,ii
!                                 190         -                     '         1:          •                  1,095
 i                                 195                                                                       1,08               !
 1                  . >- 200                        _______                                                  1,065              ^
   Anmerkung j Die vorstehenden Werte sind auf 0,01 oder 0,005 gerundet ; dies bedeutet
                           jedoch nicht , d~ss die Messungen mit dieser Genauigkeit durchgeführt werden
                          müssen .
 ---pagebreak---                                 ANFANG HI
            ET GEtTSC}'"i.FTE!T DO TRUBUNGSIffiS SGEPiT'TE
 AîmETIDUNGSPEREI CH
  In diesem Anhing sind die Bedingungen festgelegt , denen die
  Trübungsnessgeräte entsprechen müssen , die für Prüfungen na ch
  den Anhängen III und IV "benutzt " werden .
  GRUND SuTZLI CHE VORSCHRIFTEN FtJR DIE TRUBUKGSIIESSGERA'TE
 Das su messende Gas muss sich in einer Kammer "befinden , deren
  Innenflächen nicht reflektierend sind .
 Die effektive Lr'nge der Lichtabsorptionsstrecke ist untrer Berück–
  sichtigung des möglichen Einflusses von Schutzeinrichtungen für
  die Lichtquelle und für die Photozelle zu bestimmen , Diese
  effektive Länge ist auf den Gerät «n zugeben .                           •
 Die Anzeigeeinrichtung des Trübungsn es s gerät s muss 2 Skalen haben .
 Die^eine muss absolute Einheiten der Lichtabsorption von 0 bis cö
  (m    ) aufweisen , die andere muss linear von 0 bis 100 geteilt
  sein : beide Skalen müssen sich von dem Wert 0 für den gesamten
  Lichtstrori bis zu dem Gr?5sstwert ö^r " Skalen für 'die ' vollständige .
 Lichtundarchlässigkeit erstrecken .
 BAUVQRSCHRIPlEN
 Allgemeines               '
  Trübungsmessgeräte müssen BO "beschaffen sein , duss die Rauchkammer
  mit R^uch gleichmässiger Trübung gefüllt ist , wenn sie bei gleich-
  bleibenden Drehzahlen betrieben jwexdexu                 .... ..
  Rauchte, runer und Gehäuse des Trtfbui'gsnessgerf'ts
  D" s auf die Photozelle fallende Streulicht , d- s von inneren
• Refl-öktion eiv oder von iichtstreuung "herrührt muss "auf ei'ri Hirideat-
  rrrass beschränkt sein ( z.B. durch eine nattschwarze Oberfläche
  der inneren Flachen und eine allgemein geeignete Anordnung),
  Die optischen Eigenschaften Tlttssen gcM^ährl'ei'S'tenj da§s der WSrt
  für Streuung und Reflektion zusammen eine Einheit der linearen
  Skala nicht überschreitet , wenn die Rauchkamme^ durch Rauch mit
  einem Absorptionskoeffizienten von etwa 1,7 m              gefüllt ist »
  Lichtquelle
  Die Lichtquelle muss aus einer Glühlampe bestehen , deren Farb-
  tenperatur zwi sehen 2 8Q0 und . 2t 250 I£ liegt . .
 ---pagebreak---     BnpfSrt'gET
   Der Eupf&nger muss aus einer Fhotozelle bestehen ,. deren spektrale
   Etopfindlichkeit-, der Hellemp'findlichkeitslcurve des menschlichen
  Auges angepasst ist . ( Höchst empfindli chkei t im Bereich 550/570 mm,
   wenigeres 4 $ dieser Httchsta-apfindlichkeit unter 430 Jim und
   Über 680 nm ).
   Der elektrische Kreis . einschliesslich der Anzeigeeinrichtung muss
   so "beschaffen sein , dass der von der Photozelle gelieferte Strom eine
   lineare Punktion der Stärke des empfangenen Lichts innerhalb des
  Betriebs-Temperaturbereichs der Photozelle ist , ' •       :
   Skalen
  Der , Absorptionskoeffizient k ist aus der Formel       ® s C ,e "
   zu "berechnen, worin L die effektive Länge der Lichtabsor$tions~
   strok . Q    der eintretende Lichtstrom und([)der austretende Licht–
   ström sinE. Kann die effektive LSnge L eines TrCtbungsmessgeiftte-
  typs nicht unmittel"bar von dessen Geonetrie her "bestimmt werden ,
   so ist die effdetive L5!nge L
  - entweder nach dem . in Funkt 4 "beschriebenen Verfahren           ;•
  – oder durch Vergleich mit einem anderen TrtTbungsmessgerät etyp ,
      dessen effektive Länge bekannt ist , zu "bestimmen .1.
  Der Zusammenhang zwischen der linearen Skala mit der Teilung 0
  "bis 100 und dem Äbsortitionskoeffizienten k ist durch die Formel
                      fc .__ì_- log d        * >
  gegeben .. Dabei "bedeutet N einen Ablesewert auf der linearen Skalf;
  und k den entsprechenden Wert des Absorptionskoeffizienten . •
  Die Anzeigeeinrichtung des Trßbungsmessgejäts muss es ermöglichen,
; einen Absorpjionskoeffizienten von 1,7 . mit einer Genauigkeit
  von 0,025 m~ abzulesen .                       :
   Einstellung und Prufung des MessgerSts
  Der elektrische Kreis der Photozelle und der Anzeigeeinriphtung muss
   einstellbar sein , um den Zeigen auf 0 bringen mi können , wenn der
  Li cht ström durch die mit reiner Luft geftfllte Rauchkammer oder eine
  Kammer mit gleichen Eigenschaften geht . .
  Bei ausgeschalteter Lampe und offenem oder kurzgeschlossenem elek­
   trischen Kreis muss die Anzeige auf der - Skala fttr den Absorptions–
  koeffizienten 09 betragen und nach Wied ereins ehalten des Kreises
   muss die . Anzeige bei 00 bleiben .
 ---pagebreak---                                              - 3-
                                             i
3,6.3 .         Es 13 "t G-ie folgende Nachprüfung durch zuführen : In die Rauchk-vmner
                wird ein Filter eingeführt , der ein G-s mit einen bekrnnten A'bsorptiorü.
                koeffizienten k einstellt , der, nach Punkt 3.5,.l gemessen , Kjri.sqh.en
                1,6 m     undjj., 8 ra beträgt . I)Br Wert k muss nit einer Genauigkeit
                von 0,025 ra      bekamt sein .  Die Nachprüfung "besteht d~ ri n , festzu­
                stellen , ob dieser Wert um nicht mehr als 0,05 m"" von dem von
                Anzeigegerät ? bgelesenen Wert abweicht , wenn der Pilt er zwischen
                Lichtquelle und Photozelle gebracht wird .
3,7 .       ' Ansprechzeit des Trübungsmessgeräts                        1
3.7.1 .         Die Ansprechzeit des elektrischen Messkreises , angegeben .? ls die Zeit ,
                innerhalb derer der Zeiger J0 $ des Sfe-.lenendwert es erreicht , wenn
                ein vollständig lichtundurchlässiger Schirm vor die Photozelle gebracht
                wird , muss zwischen 0,9 und 1,1 Sekunden liegen .                    ' "
3 , 7 » 2«. - Die Dämpfung des .elektrischen Hesskreises muss so sein , dass da's- erste
                TJb erschwingen über die schliesslich konstante Anzeige nach ieder
                plötzlichen A'nderung des Eingangswertes ( z.B. Einbringen des Prüf-
                filters ) nicht mehr als 4 $ dieses Wertes in Einheiten der linearen
                Skala betragt .
3.7.3 ,         Die Ansprechzeit des Trübungsmessgeräts , bedingt durch physikalische
                Erscheinungen in der Rauchkammer , ist die Zeit , die zwiachen dem
             • Beginn des Eintritts der Ga.se in ans Messgerät und der vollständigen
                Füllung der Rauchkammer vergeht ; sie darf 0,4 Selcunden nicht
                tToerschreiten.
3.7.4.          Diese Vorschriften gelten nur ftfr Trübungsmes s gerät e, die für Trtfbungs-
                messungen bei freier Bes chl euni gang benützt werden .
3,3 .           Druck des zu messenden Gases und der Spülluft
3.8.1 .       . Der Druck der Abgase in . der Rauchkammer darf vom Umgebungsdruck um
                nicht mehr als 735 R1- abweichen .
3.8.2.          Die Drucks chwankungen des zu messenden Gases und der Spttlluft dÜrfeiji
                keine grössere Veränderung des Absorptionskoeffizienten ? ls 0,05 m
                bei einem zu messenden Gas hervorrufen,' das einen Absorptionskoeffi-
                 zienten von 1,7 m     hat .
3.8.3 . , Das Trftbungsmess gerät muss mit geeigneten Einrichtungen ftlr die Messung
                des -Drucks in der Rauchkammer versehen sein .              "           *:-
3.8.4.          Die Grenzen der zulässigen Drucks chwankungen des Gases und der Spülluft
                 in der Rauchkammer sind vom Hersteller des Geräges anzugeben .
3.9 .            Temeperatur des zu messenden Gases .                                v
 ---pagebreak---                                            - 4 -
3.9.1 .   Die TempBratur des zu messenden Gr.ses muss an jeden Punkt der Rr. Uch-
          te, min er zwischen 70°C und einer von Hersteller des Trübungsmessger^ts
          angegebenen Höchsttemperatur liegen , so d~ss die Ablesungen in diesem
          Temperaturbereich um nicht mehr - ls 0,1 m~ schwanken , wenn die ICr. mm er
          mit einem Gas gefüllt ist , das . einen Absorotionskoeffizienten von
          1,7 r.i     h-t .
3.9.2 .   Das Trübungsmessger^'t muss mit geeigneten Einrichtungen für die Tem-
          peraturmeesung in der Rauchkammer versehen sein .
4.        UFZiKTIVE LOTGE       " L " DES TRUBWIGSIIESSGERTTS
4.1 .     Allgemeines
4 »! .1 • In einigen TrÜbungsr.jessger"tetypen weisen die Grse zwischen der Licht­
          quelle irnd der Photozelle oder zwischen den transparenten "Teil en, die
          die Lichtquelle und die Photozelle schützen , keine gleichnässige Trü­
          bung ?.uf , In solchen Fällen ist die tatsächliche Länge L jene eimer
          Gc.ssäule mit eihheitlicher Trübung, die zu der gleichen Lichtabsorption
          führt wie jene , die festgestellt wird , wenn das Gp,s normal durch' das
          Trübungs:nessgerät geht .
4.1.2 .   Die effektive Länge der Lichtabsorptionsstrecke erhält man , indem
          man die Anzeige N des . norral TP cit enden Trübungsmessgeräts mit der
          Anzeige II dfee Trübimgsmessgeräts vergleicht , da.s derart geändert
          ist , dr.ss das Prüfgas eine genau definierte L"nge L q füllt .
4.1 • 3 « Für die Berichtigung des Nullpunkts sind rasch aufeinander folgende
          Vergleichsanzeigen zu verwenden ,
4.2 .     Verfahren für die Bewertung der effektiven Länge L
4.    1.  Die Prüf^.se Müssen Abgase mit konstanter Trübung oder absorbierende
          Gr se sein , deren Dichte nahezu jener der Abg- se entspricht ,
4.2.2 .   Bai dem Trübungsraei%-erät ist eine Säule der Länge L gemu zu bestimmen ,
          die einheitlich mit Prüfgas gefüllt iirerden lc.nn und deren Grundflächen
          nahezu senkrecht zur Richtung der Lichtstrahlen sind . Diese L*'nge L
          sollte nicht erheblich von der angenommenen effektiven Länge des TrÜ^ungs-
          me s s gerät s abwei chen .
4.2.3 .   Die Durchschnittstempera "tur der Prüf gj.se in der R-uchkammer ist zu messen «,
4.2.4 .   Falls erforderlich , da.rf ein cur Dämpfung der Schwingungen genügend grosses
          EeruhigungsgefKss kompakter Bauweise in die Entnahmeleitungen so nahe
          wie möglich bei der Entnahnesonde eingebaut werden . Auch eine Kühlein–
          richtung ist zulässig . Durch den Einbau des Eeruhingungsgefässes und
          des Kühlers darf die Zusammensetzung der Abgf.se nicht wesentlich
          beeir.flusst werden .
                                                                   ♦ • /• • •
 ---pagebreak---                                        - 5 -
4.2.5 *   Die Prüfung zur Bestimmung der effektiven L^'nge "besteht cL- rin ,
          dass 'man eine Probe der Prltfgn.se zunächst durch dps nornrl arbeitende
          Trffbungsmessger*'t U.nd 'anschliessend durch das gleiche Ger^t führt ,
          cir s nach Punkt 4.1.2 , geändert wurde .
4.2.5,1 , Die von den Trübungsmessger^t abgegebenen Werte sind vif'hrenjd. jicr
          Prüfung mit einen schreitenden Gerfit aufzuzeichnen , dessen An­
          sprechzeit höchstens gleich derjenigen des TrübungsmessgErfi'ts ist .
4.2.5.2 « Bei normal arbeitenden TrübungGmecsgerr'ten gibt die line: re Skal-
          den Wert N an und die Anzeige d.er mittleren Teueperr.tur der Gc.se
          ist T in Kelvin .
4.2.5.3 . Bei "bekannter L?'nge L , gefüllt mit denselben Prtff^s , gibt die
          lineare Skala den Wer? N an und die Anzeige der mittleren Tenpp-
          ratur der Gase ist T       in Kelvin *
                                 o
                                                                  i  1
4,2,6 .   Die effektive Länge wird dann
                                T       log
                                        ^ (^l-«r)100
                              o T            T    ET
                                   o
4.2.7 .   Die Prüfung nuss mit mindestens 4 Prüfgasen so wiederholt -/erden ,
          dass sie zu Werten führt , die auf der linearen Skala in regel-
          mässigen Abstanden zwischen 20 und 80 liegen .
4.2.8 .-  Die effektive I/'nge L des TrübungsmessgerSts ist das arithmetische
          Mittel der effektiven Längen , die nach Punkt 4.2.6 . mit einem jeden
          der Prüfgase " erhalten werden .         "         '           ■ '
 ---pagebreak---                             ANHAÏTG VIII
        AUFBAU UND VERWEHDUNG DES-^^UNGSMESSGERTTS
    GELTUIIGSBEREICII
    In di es era Anhang sied der Aufbau und die Verwendung der Trttbungs–
   messgeri'te festgelegt , die fttr Prüfungen nr ch den Anhängen III und
    IV beiaßt zt v/erden ,  ...            '
   TETL STROH-TRüSUNG SMESSGER7IT
  Aufbau fttr die Prüfungen bei gleichbleibenden Drehzahlen
  Das Verhältnis des Querschnitts der Sonde zun Querschnitt des Aus-
   puffrohrs muss mindestens 0,05 betragen . Der im Auspuffrohr am
   Eingang der . Sonde gemessenen Gegendruck darf nicht -mehr als 735
  betragen-,                                        , ■ ■
  Die Sonde muss aus einem Rohr bestehen ,, bei .dem ein Ende nach vorn
   offen ist und das in der Achse des Auspuffrohrs oder des möglicher­
  weise erforderlichen Verlangerungsrohrs liegt , Sie muss sich an einer
   Stelle befinden , an der die Verteilung des Rauches annähernd gleich–
  massig ist . Dazu muss die Sonde möglichst nahe am Ende des Auspuff-
  rohrs oder gegebenenfalls in einem Verlangerungsrohr so angebracht
  }<rerden , . dass das Ende der Sonde in einem gradlinigen Teil liegt ,
  der - wenn D der Durchmesser des Auspuffrohrs am Ende ist - eine
  L&nge von nindestens 6 D "in Strömungsrichtung vor dem Entnahmeppnkt
  und 3. D hinter diesem Panlct hat » Wird ein Wlängerungsrohr verwendet ,
   so darf an der . Verbindungsstelle keine Fremdluft eintreten ,
 ■Der Druck im Auspuffrohr und der Druckabfall in.deh Entnahmeleitungen ,
  mttssen so sein, dass die Sonde eine Probe entnimmt , die einer Probe
  bei isokinetischer Entnahme im wesentlichen gleichwertig ist ,
  ^                                                                     • *•
  Falls erforderlich , darf ein 2ur Dämpfung,,der Schwingungen genügend
   grosses Beruhigongsgefäss kompakter Baviweise in die Entnahmeleitung
   so , nahe wie möglich bei der Eärfc nähme sonde eingebaut werden . Auch
   eine ICHhleinriclitung ist zulässig. Durch die Art des Beruhiggngs-
   gefgsses und des Kühlers darf die Zusammensetzung der Auspuffgase
  nicht wesentlich beeinflusnt werden ,
   Eine Drosselklappe oder ein anderes Mittel zur Druck erhöhung des
    entnommenen Gr.ses kann in das Auspuffrohr in einen Abstand von
  mindestens 3 D in Strömungsrichttuig hinter der Entnahmesonde einge­
  baut werden .
  Die Leitungen zwischen der Sonde, der -Ktlhleinrichtung, dem Beruhings–
    gefäss ( falls erforderlich ) und dem Trtfbungsraessgerät müssen so kurz
   wie möglich sein und d±e Bedingungen ftir den . Druck und die Temperatur r
   nach Punkt 3*8 und Punkt 3»9"des A' hangs VII erfüllen * Die Leitung
   muss von Entna.hmepunkt . ztim- Tiflbungsmessgerfjt ansteigend verlegt sein }
    scharfe Knicke, an denen sich Russ ansammeln könnte, sind zu vermeiden .
   Wem im Tröbungsmensgeifit kein Uebenschlussventil (By-pass-Ventil )
• enthalten ist , muss , ein solches davor eingebaut werden .
 ---pagebreak---   Während der Prüfung int sicherzustellen , d^ss die Vorschriften
  des Anhangs VII , Punkt . 3-.S über den Bruck und die Vorschriften
  des Anhangs VII , Punkt 3«9 über die Temperatur in der Messk-mmcr
  eingehalten sind .
 Aufbau für die Prüfungen "bei freier Beschleunigung
  Bas Verhältnis des Querschnitts der Sonde zum Querschnitt des
•Auspuffrohrs muss • mindestens 0,05 "betragen . Der im Auspuffrohr
 am Eingang der Sonde gemessenen Gegendruck darf nicht mehr als
  735 ^ betragen .
 Die Sonde muss aus einen Rohr 'bestehen , bei den ein Ende nach
  vorn offen ist und' das in der Achse des Auspuffrohrs oder des
  möglicherweise erforderlichen Verlängerungsrohrs liegt . Sie
  muss sich an einer Stelle befinden , an der die Verteilung des
  Rauches annähernd gleichmässig ist . Dp. zu muss die Sonde möglichst
  nahe am Ende des Auspuffrohrs oder gegebenenfalls in einem Verlän-
  gerungsrohr so angebracht werden , cb.ss das Ende der Sonde in einem
  gradlinigen Teil liegt , der ~ wenn D der Durchmesser des Auspuff-
  rohrs am Ende ist - eine Länge von mindestens 6 D in Strömungsrichtung
 vor dem Errtn^hmepunkt und 3 D hinter diesem Punkt bat . Wird ein
  Verlängerungsrohr verwendet , so darf an der Verbindungsstelle keine
 Fremdluft eintreten .
 Bei der Probeentnahme nüös der Druck der Probe am Trübungsmess-
  gerät bei allen Motordrehzahlen innerhalb der Grenzen nach Rankt
  3.8.2 . des Anhangs VII liegen .     Urs ist durch Feststellung des
 Drucks der Probe bei Leerlauf sowie bei HSchstdrehzahl im un­
 belasteten Zustand zu prüfen « Je nach den Eigenschaften des Trübungs-
  messgeräts kann der Druck der Probe durch einen Druckminderer oder
  eine Drosselklappe im Auspuffrohr oder im Verlängerungsrohr geregelt
 werden . Unabhängig vom Verfahren d- ff der im Auspuffröhr             Eingang
  der Sonde gemessenen Gegendruck nicht mehr als 735 F& betr^ gen .
  Die Verbindungsleitungen zum Trtftungsmessgerät müssen so kurz wie
  möglich sein . Die Leitung muss vom Entnahmepunkt zum Trübungs-
  messgerät ansteigend verlegt sein ; scharfe Knicke , an denen sich
  Russ ansammeln könnte , sind zu vermeiden . Dem Trübungsgerät darf
  ein Nebenschlussventil ( By-pass-Ventil ) vorgeschaltet werden , um
  es vom Abgasstron trennen zu können , wenn nicht gemessen wird .
  VOLL STROM-TRÜBUNG SMES SGERA" T
  Für die Prüfungen bei gleichbleibenden Drehzahlen sowie bei freier
 .Beschleunigung gilt lediglich ;
  Die Verbindungsleitungen zwischen dem Auspuff und dem Trübungsmess~
  gerät
  ^
          dürfen keine Fremdluft einl-ssen .       ,       ««
  Die Ver"bindung3leitungen zura TrttlDungsLiessger^t ntt3sen , v/ie "bei den
  Tcilsti'öiri–Trtibungsmessgeräten , so kurz wie möglich sein . Die Leitunger.
  müssen von Alis puff bis zum Trtfbungsmessgerät ansteigend verlegt sein :
  scharfe Khicke , an denen sich Russ ansammeln könnte , sind zu vermeiden .
  Dem Trübung^ messgerät darf ein Nebenschlussventil ( By-pass-Ventil )
  vorgeschaltet werden , um es vom Abgasstron» trennen zu können , wenn
  nicht gemessen wird «
  Vor dem Trübungsmessgerät ist eine Kühleinrichtung zulässig.
 ---pagebreak---                                                                                                                                 ANHMIG IX
                                                                  MUSTER DES KENWZEECHENS FÜR DM KORRIGIERTEN
                                                                         '              WERT DES ABSORPTI ONSKOEPPI ZI EUTER
                                            i/ i
     .. t           ,• ,£• <NU
                                                                                                          T                                   Mindestmass von "b * 5,6 rm
                          3 /*-                    [Wy.
                                                   i ■< - ■ • _ i- *1 -J;
                                                                                     ||
                        ' r * I- 1              4    -i-
                                                                                        I                  \L
     \ ~                                                  t -•     tf" *'       • **      ■            '*                             ' '      ' '
                          Das gezeigte Kennzeichen 'bedeutet , dass der korrigierte Wert des A"bsorptions-
                          koeffizientenL 1,30 m                                        m"*           "betrf'gt .
                                                                                                     "betrî^gt
   ' V • i '* .4 *       « ^ ■* * *'     ** ' "*•** l
                                                                                            •m       J      ;« «•
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                                                                                                                                                                                                                         *  *
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                                                                                                                                                                              ~                                               *
                                                                                              . ' '.V '    * > ». •     ■  * <r      •.
                                                                                                                                                       ;% -                 *                                                  .
                                                                                          -               * r          •» » # . i . « r+*          \                                                                          ■*
 ---pagebreak---                                                ΑΝΗΆΝΟ χ
                                                                                                                    v
                                                    ... ' | Bezeichnung der Behttrde
                                                          »
                     AlmKG ZUM WG-BETRIEBSERIi'iUB^TISBOGEN, BETRIFFEKD DIU
                         EMISSION VERUUREri'U.Ga-IDER STOPPE AUS DIESEL-
                                                 MOTOR3T
     (Alrtikel 4 Absatz 2 und Artikel 10 der Richtlinie des Rates vom -4. KSrz I974
     zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mit Gliedstaaten Aber die Betriebs-
     erlaubnis für Land- oder forstwirtschaftliche Zugn&schinen puf Rödern )
     Nummer der E!\TG~Bet ri ebs erlaubni s fttr den Zugm-^schinentyp ( l )
     Nummer der Genehmigung ( l ) •
     1 . tferke (Firmenbezeichnung) ;
' * 2; v' Ityp und IfendeKiezeichnung des Fahrzeugs :                              ....... *•••«•••
     3.    Name und Anschrift des Herstellers :
     4*    Gegebenenfalls Name und Anschrift des Beauftmgten des Herstellers :
     5.    Bnissionswerta
     5»1 « bei gl ei chbl eisenden Drehzahlen
                                               K
               Drehzahl                  Nennwert ■                     Grenzwerte                Gemessener
               U/min           j   des Luftdurchsatzes Q              der Absorption
                                                                         / "J- \        i    Absorptionsweri
                                           dA )                          (m    )        !             (m" )
                                                                                            . > * . ^  . a   ^     « h I
                                                                    I                   i
   I           9.      .                                            f               ...i
                                                                    [              w-»w
                                                                  i\
                                                                                                                         j
                                                                    !
                                                                    I
   1           A.                                                                             ........
                                                                                                                         I
                              i                                   I
                                                                                          r
   I           A.             i                                   i                       !
               :                 i           f                    !                                         I. Il I -
     5,2 . "bei freier Beschleuiii gung
     5# 2.1 » gemessener Absorptionswert :                               m
     5,2«2»korrigierter Absorptionswert/ »••••••••••••••• m
     ( l ) Nichtzutroffendes Jtrei chen«
 ---pagebreak--- 6.     I%rke und Typ des TrtTbungsmessgerSts : ...........................
7»     Motor zur Erteilung der Betriebs erlaubnis vorgeführt am i ............
8.     Prtlfstelle :
9«     Datun des von der Prfffstelle ausgefertigten Prttfprotokolls : •«.».....
10 . Nummer des von der Prttfstelle sufigefertigten Prttfprotokolls
11 . Die Betriebs erlaubnis hinsichtlich, der Emission verunreinigender Stoffe
       aus dem Motor wird erteilt /versagt ( l )
12» Anbringungsstelle des Kennzeichens fttr den korrigierten Wert des A"bsorptions-
       koeffizienten am Pfehrzeug :
13 . Ort :
14* Eatura :
15 . Unterschrift :
16 . Folgende Unterlagen sind "bei gefttgt , die die vorgenannte Nummer der
     " MG-Betrie'cserla.u'bnis oder der Genehmigung tragen : ...................
       1 Ausfertigung des Anhangs II , vollständig ausgefüllt , mit den angegebenen
       Zeichnungen und Skizzen .             /
                       Potografie(n) des Motors
( l ) Ni cht zut reffendes streichen .