CELEX: C2002/131/41
Language: de
Date: 2002-06-01 00:00:00
Title: Rechtssache T-81/02: Klage der Margot Wagemann-Reuter gegen den Rechnungshof der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 18. März 2002

C 131/22              DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      1.6.2002
Klage der Margot Wagemann-Reuter gegen den Rech-                      Klagegründe und wesentliche Argumente
nungshof der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht
                      am 18. März 2002
                                                                      Die Klägerin beruft sich auf eine Verletzung des Artikels 40
                                                                      Absatz 4 Buchstabe d des Beamtenstatuts und trägt vor, der
                                                                      Beklagte habe sie weder in die Planstelle eingewiesen, die
                    (Rechtssache T-81/02)                             innerhalb der deutschen Sektion des Sprachendienstes des
                                                                      Rechnungshofes durch die Neubewertung von LA 5-Stellen
                                                                      nach Besoldungsgruppe LA 4 freigeworden sei, noch auch nur
                       (2002/C 131/41)                                die Möglichkeit geprüft, sie in diese Stelle einzuweisen.
                 (Verfahrenssprache: Französisch)
                                                                      Klage des Armand De Buck gegen die Europäische Kom-
                                                                                 mission, eingereicht am 25. März 2002
Margot Wagemann-Reuter, wohnhaft in Luxemburg, hat am                                       (Rechtssache T-84/02)
18. März 2002 eine Klage gegen den Rechnungshof der
Europäischen Gemeinschaften beim Gericht erster Instanz der
Europäischen Gemeinschaften eingereicht. Prozessbevoll-                                        (2002/C 131/42)
mächtigter der Klägerin ist Rechtsanwalt Marc-Albert Lucas.
                                                                                         (Verfahrenssprache: Französisch)
Die Klägerin beantragt,
                                                                      Armand De Buck, wohnhaft in Koersel (Belgien), hat am
                                                                      25. März 2002 eine Klage gegen die Europäische Kommission
                                                                      beim Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften
—    die stillschweigende Entscheidung des Rechnungshofes
     vom 22. Mai 2001 aufzuheben, mit der ihr Antrag vom              eingereicht. Prozessbevollmächtigter des Klägers ist Rechtsan-
                                                                      walt Lucas Vogel, Zustellungsanschrift in Luxemburg.
     18. Januar 2001 auf Wiederverwendung nach ihrem
     Urlaub aus persönlichen Gründen abgelehnt wurde;
                                                                      Der Kläger beantragt,
—    die Entscheidung des Rechungshofes vom 12. Dezember              —     die Entscheidung der Anstellungsbehörde vom 14. De-
     2001 aufzuheben, mit der ihre Verwaltungsbeschwerde                    zember 2001 aufzuheben, mit der die Beschwerde des
     vom 14. August 2001 gegen die erste angefochtene                       Klägers vom 19. Mai 2001 gegen die Entscheidung vom
     Entscheidung und gegen das Unterlassen des Beklagten                   20. Februar 2001 zurückgewiesen wurde, mit der die
     zurückgewiesen wurde, sie in die LA 4-Stelle des Sektions-             vorläufige Entscheidung vom 1. Juli 1999 über die
     leiters im Übersetzungsdienst einzuweisen, die am Ende                Nichtanerkennung der Blutkrankheit des Klägers als Be-
     des Jahres 2000 oder am Anfang des Jahres 2001 im                      rufskrankheit endgültig wurde;
     deutschen Dienst des Sprachendienstes frei war, oder
     zumindest ihre Eignung für diese Stelle zu prüfen;               —     die genannten Entscheidungen vom 20. Februar 2001
                                                                            und 1. Juli 1999 aufzuheben;
—    den Beklagten zu verurteilen, ihr zum Ersatz des ihr durch       —     der Beklagten die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.
     die Rechtswidrigkeit der angefochtenen Entscheidungen
     entstandenen Laufbahnschadens einen Betrag zu zahlen,
     der den gesamten Dienstbezügen entspricht, die sie
     erhalten hätte, wenn sie in diese Stelle eingewiesen             Klagegründe und wesentliche Argumente
     worden wäre, zuzüglich 8 % Zinsen pro Jahr von
     dem Tag der Fälligkeit dieser Beträge an bis zu ihrer
     vollständigen Zahlung;                                           Der Kläger stützt seine Klage auf eine Verletzung des Arti-
                                                                      kels 73 Absatz 1 des Statuts und eine Verletzung des Artikels 3
                                                                      der Regelung zur Sicherung der Beamten der Europäischen
—    den Beklagten zu verurteilen, ihr einen nach billigem            Gemeinschaften bei Unfällen und Berufskrankheiten. Der
     Ermessen festgesetzten Betrag von 2 500 Euro zum Ersatz          Kommission sei ein offensichtlicher Beurteilungsfehler unter-
     des ihr durch die Rechtswidrigkeit der angefochtenen             laufen, als sie sich auf medizinische Unterlagen gestützt habe,
     Entscheidungen entstandenen immateriellen Schadens zu            deren Begründung Widersprüche und Fehlurteie enthalte, die
     zahlen;                                                          auf einer falschen Bewertung des ordnungsgemäß festgestellten
                                                                      Sachverhalts beruhten.
—    dem Beklagten die Kosten aufzuerlegen.