CELEX: 42005X1216(07)
Language: de
Date: 2005-12-16 00:00:00
Title: Regelung Nr. 113 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Kraftfahrzeugscheinwerfer für symmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht, die mit Glühlampen ausgerüstet sind

16.12.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               L 330/214
            
         Regelung Nr. 113 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Kraftfahrzeugscheinwerfer für symmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht, die mit Glühlampen ausgerüstet sind (1)
   
   A.   VERWALTUNGSBESTIMMUNGEN
   0.   ANWENDUNGSBEREICH
   Diese Regelung gilt für Kraftfahrzeugscheinwerfer für symmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht, die Abschlussscheiben aus Glas oder Kunststoff haben können und mit auswechselbaren Glühlampen ausgerüstet sind (2)
       (3).
   1.   BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
   Im Sinne dieser Regelung ist (sind)
   1.1.   „Abschlussscheibe“ der äußerste Teil des Scheinwerfers (der Scheinwerfereinheit), der durch die Lichtaustrittsfläche Licht durchlässt;
   1.2.   „Beschichtung“ ein Erzeugnis oder Erzeugnisse, die in einer oder mehreren Schichten auf die Außenfläche einer Abschlussscheibe aufgebracht sind;
   „Scheinwerfer unterschiedlicher Typen“ Scheinwerfer, die sich in folgenden wichtigen Punkten unterscheiden:
   1.3.1.   Fabrik- oder Handelsmarke,
   1.3.2.   Merkmale des optischen Systems;
   1.3.3.   Hinzufügen oder Weglassen von Bauteilen, die die optische Wirkung durch Reflexion, Brechung oder Absorption und/oder Verformung während des Betriebs verändern können;
   1.3.4.   Lichtart (Abblendlicht, Fernlicht oder beides);
   1.3.5.   Werkstoffe, aus denen die Abschlussscheiben und die etwaige Beschichtung bestehen.
   1.3.6.   Kategorie der verwendeten Glühlampen.
   1.4.   „Scheinwerfer unterschiedlicher Klassen (A, B, C oder D)“ Scheinwerfer, die nach bestimmten photometrischen Vorschriften klassifiziert sind.
   2.   ANTRAG AUF ERTEILUNG EINER GENEHMIGUNG FÜR EINEN SCHEINWERFER
   Der Antrag auf Erteilung einer Genehmigung ist von dem Inhaber der Fabrik- oder Handelsmarke oder seinem ordentlich bevollmächtigten Vertreter einzureichen. Darin ist Folgendes anzugeben:
   2.1.1.   ob der Scheinwerfer für Abblendlicht und Fernlicht oder nur für eine der beiden Lichtarten bestimmt ist;
   2.1.2.   ob es sich um einen Scheinwerfer der Klasse A, B, C oder D handelt;
   2.1.3.   die Kategorie der verwendeten Glühlampe(n) nach der Regelung Nr. 37;
   Jedem Antrag auf Genehmigung ist Folgendes beizufügen:
   2.2.1.   ausreichend detaillierte Zeichnungen in dreifacher Ausfertigung, die die Feststellung des Typs gestatten und eine Vorderansicht des Scheinwerfers mit genauer Darstellung einer gegebenenfalls vorhandenen Riffelung der Abschlussscheibe und einen Querschnitt enthalten; in den Zeichnungen muss die für das Genehmigungszeichen vorgesehene Stelle angegeben sein;
   2.2.2.   eine kurze technische Beschreibung;
   2.2.3.   zwei Muster des Scheinwerfertyps;
   für die Prüfung des Kunststoffs, aus dem die Abschlussscheiben hergestellt sind (nur bei Scheinwerfern der Klasse B, C oder D):
   dreizehn Abschlussscheiben.
   2.2.4.1.1.   Sechs dieser Abschlussscheiben können durch sechs Werkstoffproben ersetzt werden, die mindestens 60 mm x 80 mm groß sind, eine ebene oder gewölbte Außenfläche und eine mindestens 15 mm x 15 mm große, vorwiegend ebene Fläche in der Mitte haben (Krümmungsradius nicht unter 300 mm).
   2.2.4.1.2.   Jede dieser Abschlussscheiben oder Werkstoffproben muss nach dem bei der Serienfertigung anzuwendenden Verfahren hergestellt worden sein.
   2.2.4.2.   ein Reflektor, an dem die Abschlussscheiben nach den Anweisungen des Herstellers angebracht werden können.
   2.3.   Den Angaben über die Werkstoffe, aus denen die Abschlussscheiben und die etwaigen Beschichtungen bestehen, ist das Gutachten für diese Werkstoffe und Beschichtungen beizufügen, falls sie bereits geprüft worden sind.
   3.   AUFSCHRIFTEN
   3.1.   Die für die Erteilung einer Genehmigung vorgelegten Scheinwerfer müssen mit der Fabrik- oder Handelsmarke des Antragstellers versehen sein.
   3.2.   Bei den Scheinwerfern muss sowohl an der Abschlussscheibe als auch am Scheinwerferkörper (4)
       (5) eine ausreichend große Fläche für das Genehmigungszeichen und die zusätzlichen Zeichen nach Absatz 4 vorhanden sein; diese Stellen sind in den Zeichnungen nach Absatz 2.2.1 anzugeben.
   3.3.   An der Rückseite des Scheinwerfers muss die Kategorie der verwendeten Glühlampe angegeben sein.
   4.   GENEHMIGUNG
   4.1.   Allgemeines
   4.1.1.   Entsprechen alle nach Absatz 2 eingereichten Muster eines Scheinwerfertyps den Vorschriften dieser Regelung, so ist die Genehmigung zu erteilen.
   4.1.2.   Entsprechen zusammengebaute, kombinierte oder ineinander gebaute Leuchten den Vorschriften mehrerer Regelungen, so genügt die Anbringung eines einzigen internationalen Genehmigungszeichens unter der Voraussetzung, dass jede der zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten den jeweiligen Vorschriften entspricht.
   4.1.3.   Jedem genehmigten Typ wird eine Genehmigungsnummer zugeteilt. Ihre ersten beiden Ziffern (derzeit 00) bezeichnen die Änderungsserie mit den neuesten, wichtigsten technischen Änderungen, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in die Regelung aufgenommen sind. Dieselbe Vertragspartei darf diese Nummer keinem anderen Typ eines Scheinwerfers nach dieser Regelung mehr zuteilen.
   4.1.4.   Über die Erteilung oder die Erweiterung oder die Versagung oder die Zurücknahme der Genehmigung oder die endgültige Einstellung der Produktion für einen Typ eines Scheinwerfers nach dieser Regelung sind die Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster in Anhang 1 dieser Regelung entspricht.
   4.1.5.   Zusätzlich zu der Aufschrift nach Absatz 3.1 ist ein Genehmigungszeichen nach den Absätzen 4.2 und 4.3 an den Stellen nach Absatz 3.2 an jedem Scheinwerfer anzubringen, der einem nach dieser Regelung genehmigten Typ entspricht.
   4.2.   Zusammensetzung des Genehmigungszeichens
   Das Genehmigungszeichen setzt sich zusammen aus:
   einem internationalen Genehmigungszeichen, bestehend aus
   4.2.1.1.   einem Kreis, in dem sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Landes befinden, das die Genehmigung erteilt hat (6);
   4.2.1.2.   der Genehmigungsnummer nach Absatz 4.1.3;
   dem folgenden zusätzlichen Zeichen:
   4.2.2.1.   einem waagerechten Pfeil mit Spitzen an beiden Enden, die nach links und nach rechts weisen;
   4.2.2.2.   bei Scheinwerfern, die den Vorschriften dieser Regelung nur hinsichtlich des Abblendlichts entsprechen, die Buchstaben „C-AS“ für Scheinwerfer der Klasse A oder „C-BS“ für Scheinwerfer der Klasse B oder „WC-CS“ für Scheinwerfer der Klasse C oder WC-DS für Scheinwerfer der Klasse D;
   4.2.2.3.   bei Scheinwerfern, die den Vorschriften dieser Regelung nur hinsichtlich des Fernlichts entsprechen, die Buchstaben „R-BS“ für Scheinwerfer der Klasse B oder „WR-CS“ für Scheinwerfer der Klasse C oder WR-DS für Scheinwerfer der Klasse D
   4.2.2.4.   bei Scheinwerfern, die den Vorschriften dieser Regelung hinsichtlich des Abblendlichts und des Fernlichts entsprechen, die Buchstaben „CR-BS“ für Scheinwerfer der Klasse B oder „WCR-CS“ für Scheinwerfer der Klasse C oder WCR-DS für Scheinwerfer der Klasse D;
   4.2.2.5.   bei Scheinwerfern mit einer Kunststoff-Abschlussscheibe die Buchstaben „PL“ in der Nähe der Zeichen nach den Absätzen 4.2.1 und 4.2.2;
   4.2.2.6.   bei Scheinwerfern, die den Vorschriften dieser Regelung hinsichtlich des Fernlichts entsprechen, eine Angabe der maximalen Lichtstärke durch eine Kennzahl nach 6.3.2.1.2 in der Nähe des Kreises, in dem sich der Buchstabe „E“ befindet.
   In jedem Fall sind die während der Prüfung nach Absatz 1.1.1.1 des Anhangs 4 angewandte jeweilige Betriebsart und die zulässige(n) Spannung(en) nach Absatz 1.1.1.2 des Anhangs 4 in den Genehmigungs- und Mitteilungsblättern anzugeben, die den Ländern, die Vertragsparteien des Übereinkommens sind und diese Regelung anwenden, übersandt werden.
   In den jeweiligen Fällen muss die Einrichtung wie folgt gekennzeichnet sein:
   4.2.3.1.   Bei Scheinwerfern, die den Vorschriften dieser Regelung entsprechen und so gebaut sind, dass der Leuchtkörper des Abblendscheinwerfers nicht gleichzeitig mit dem einer anderen Leuchte, mit der er ineinander gebaut sein kann, eingeschaltet werden kann, ist hinter das Zeichen für den Abblendscheinwerfer im Genehmigungszeichen ein Schrägstrich (/) zu setzen.
   4.2.4.   Die beiden Ziffern der Genehmigungsnummer (derzeit 00), die die Änderungsserie mit den neuesten, wichtigsten technischen Änderungen bezeichnen, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in die Regelung aufgenommen sind, und der in Absatz 4.2.2.1 beschriebene Pfeil können in der Nähe der oben genannten zusätzlichen Zeichen angeordnet werden.
   4.2.5.   Die Aufschriften und Zeichen nach den Absätzen 4.2.1 bis 4.2.3 müssen deutlich lesbar und dauerhaft sein. Sie können an einem inneren oder äußeren Teil (das lichtdurchlässig sein kann oder nicht) des Scheinwerfers angebracht werden, das nicht von dem lichtdurchlässigen Teil des Licht emittierenden Scheinwerfers getrennt werden kann. In jedem Fall müssen sie sichtbar sein, wenn der Scheinwerfer an das Fahrzeug angebaut ist oder ein bewegliches Teil wie zum Beispiel die Motorhaube geöffnet wird.
   4.3.   Anordnung des Genehmigungszeichens
   4.3.1.   Anhang 2, Bilder 1 bis 10, enthält Beispiele für die Anordnung der Genehmigungszeichen mit den oben genannten zusätzlichen Zeichen.
   Zusammengebaute, kombinierte und ineinander gebaute Leuchten:
   Entsprechen zusammengebaute, kombinierte oder ineinander gebaute Leuchten den Vorschriften mehrerer Regelungen, so genügt die Anbringung eines einzigen Genehmigungszeichens, bestehend aus einem Kreis, in dem sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Landes befinden, das die Genehmigung erteilt hat, und einer Genehmigungsnummer. Dieses Genehmigungszeichen kann an den zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten an einer beliebigen Stelle angebracht werden, vorausgesetzt, dass
   4.3.2.1.1.   es nach dem Anbau der Leuchten sichtbar ist;
   4.3.2.1.2.   kein lichtdurchlässiges Teil der zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten ausgebaut werden kann, ohne dass gleichzeitig das Genehmigungszeichen entfernt wird.
   Das Zeichen zur Identifizierung jeder Leuchte entsprechend der jeweiligen Regelung, nach der die Genehmigung erteilt worden ist, muss zusammen mit der Nummer der entsprechenden Änderungsserie, die die neuesten, wichtigsten technischen Änderungen enthält, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in die Regelung aufgenommen sind, und erforderlichenfalls dem vorgeschriebenen Pfeil wie folgt angebracht werden:
   4.3.2.2.1.   entweder auf der entsprechenden Lichtaustrittsfläche
   4.3.2.2.2.   oder in einer Gruppe in der Weise, dass jede Leuchte der zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten eindeutig identifiziert werden kann.
   4.3.2.3.   Die Größe der einzelnen Teile solch eines einzigen Genehmigungszeichens darf nicht kleiner sein als die Mindestabmessungen, die für die kleinsten einzelnen Zeichen in der Regelung vorgeschrieben sind, nach der die Genehmigung erteilt worden ist.
   4.3.2.4.   Jedem genehmigten Typ wird eine Genehmigungsnummer zugeteilt. Dieselbe Vertragspartei darf diese Nummer keinem anderen Typ von zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten mehr zuteilen, für den diese Regelung gilt.
   4.3.2.5.   Anhang 2, Bild 11, enthält Beispiele für Genehmigungszeichen für zusammengebaute, kombinierte oder ineinander gebaute Leuchten mit allen oben genannten zusätzlichen Zeichen.
   Leuchten, deren Abschlussscheibe für unterschiedliche Leuchtentypen verwendet wird und die mit anderen Leuchten ineinander gebaut oder zusammengebaut sein können:
   Es gelten die Bestimmungen von Absatz 4.3.2.
   4.3.3.1.   Wird dieselbe Abschlussscheibe verwendet, so können darauf die verschiedenen Genehmigungszeichen für die verschiedenen Typen von Scheinwerfern oder von Baugruppen aus Leuchten angebracht sein, sofern der Scheinwerferkörper, auch wenn er mit der Abschlussscheibe unlösbar verbunden ist, eine ausreichend große Fläche nach Absatz 3.2 aufweist und die Genehmigungszeichen für die jeweiligen Funktionen trägt. Haben verschiedene Typen von Scheinwerfern denselben Scheinwerferkörper, so können darauf die verschiedenen Genehmigungszeichen angebracht sein.
   4.3.3.2.   Anhang 2, Bild 12, enthält Beispiele für entsprechende Genehmigungszeichen.
   B.   TECHNISCHE VORSCHRIFTEN FÜR SCHEINWERFER (7)
   
   5.   ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN
   5.1.   Jedes Muster muss den Vorschriften der Absätze 6 bis 8 entsprechen.
   Die Scheinwerfer müssen so beschaffen sein, dass sie bei üblicher Verwendung trotz der dabei möglicherweise auftretenden Erschütterungen weiterhin einwandfrei funktionieren und die in dieser Reglung vorgeschriebenen photometrischen Merkmale behalten.
   5.2.1.   Die Scheinwerfer müssen eine Einrichtung haben, mit der sie vorschriftsmäßig am Fahrzeug eingestellt werden können. Diese Einrichtung kann eine Einstellung in horizontaler Richtung zulassen, sofern die Scheinwerfer so konstruiert sind, dass ihre horizontale Einstellung auch nach Verändern der vertikalen Einstellung erhalten bleibt. Diese Einrichtung kann bei Scheinwerfern fehlen, deren Reflektor und Abschlussscheibe unlösbar miteinander verbunden sind, sofern die Verwendung solcher Scheinwerfer auf Fahrzeuge beschränkt wird, bei denen die Scheinwerfer auf andere Weise eingestellt werden können.
   Sind ein Scheinwerfer für Fernlicht und ein Scheinwerfer für Abblendlicht, die je mit einer eigenen Glühlampe bestückt sind, zu einer Einheit zusammengebaut, so muss mit der Einstelleinrichtung jedes optische System für sich vorschriftsmäßig eingestellt werden können.
   5.2.2.   Die Vorschriften gelten jedoch nicht für Scheinwerferkombinationen, deren Reflektoren unteilbar miteinander verbunden sind. Für diese Scheinwerfer gelten die Vorschriften des Absatzes 6.3.
   5.3.   Der Scheinwerfer muss mit einer oder mehreren Glühlampen ausgerüstet sein, die nach den Vorschriften der Regelung Nr. 37 genehmigt worden sind. Es kann jede Glühlampe verwendet werden, die den Vorschriften der Regelung Nr. 37 entspricht, sofern
   
               a)
            
            
               im Inhaltsverzeichnis der Regelung Nr. 37 kein Hinweis auf eine Einschränkung der Verwendung enthalten ist;
            
         
               b)
            
            
               bei Scheinwerfern der Klassen A und B der Bezugslichtstrom für Abblendlicht nicht mehr als 600 lm beträgt;
            
         
               c)
            
            
               bei Scheinwerfern der Klassen C und D der Bezugslichtstrom für Abblendlicht nicht mehr als 2 000 lm beträgt.
            
         5.4.   Die Teile, mit denen die Glühlampe am Reflektor befestigt wird, müssen so gebaut sein, dass die Glühlampe auch im Dunkeln nur in der richtigen Lage eingesetzt werden kann (8).
   5.5.   Die Glühlampenfassung muss den in der IEC-Veröffentlichung 61-2, 3. Ausgabe, 1969, festgelegten Merkmalen entsprechen. Es gelten die Angaben des Datenblatts der Fassung für die Kategorie der verwendeten Glühlampe.
   5.6.   An Scheinwerfern der Klassen B, C und D sind ergänzende Prüfungen nach den Vorschriften des Anhangs 4 durchzuführen, um sicher zu stellen, dass sich die photometrischen Eigenschaften im Betrieb nicht zu stark verändern.
   5.7.   Besteht die Abschlussscheibe eines Scheinwerfers der Klasse B, C oder D aus Kunststoff, so sind die Prüfungen nach den Vorschriften des Anhangs 6 durchzuführen.
   Bei Scheinwerfern für Fernlicht und Abblendlicht, die mit einer mechanischen, elektromechanischen oder sonstigen Abblendeinrichtung versehen sind, muss diese wie folgt beschaffen sein:
   5.8.1.   Die Einrichtung muss ohne Schaden 50 000 Betätigungen bei betriebsüblichen Erschütterungen standhalten.
   5.8.2.   Sie muss bei Störung selbsttätig in Abblendstellung gehen.
   5.8.3.   Die Einrichtung darf beim Wechsel zwischen Abblendlicht und Fernlicht in keiner Zwischenstellung verharren können.
   5.8.4.   Es darf dem Benutzer nicht möglich sein, die Form oder die Stellung der beweglichen Teile mit gängigen Werkzeugen zu verändern.
   6.   BELEUCHTUNG
   6.1.   Allgemeine Vorschriften
   6.1.1.   Die Scheinwerfer müssen so gebaut sein, dass sie bei Abblendlicht eine ausreichende blendfreie Beleuchtung und bei Fernlicht eine gute Beleuchtung erzeugen.
   6.1.2.   Zur Prüfung der vom Scheinwerfer erzeugten Beleuchtung ist ein Messschirm zu verwenden, der nach Anhang 3 dieser Regelung in 25 m Entfernung vor dem Scheinwerfer senkrecht zu seiner Achse aufgestellt ist.
   6.1.3.   Zur Prüfung der Scheinwerfer ist eine Prüfglühlampe mit farblosem Kolben zu verwenden, die für eine in dem entsprechenden Datenblatt der Regelung Nr. 37 angegebene Nennspannung ausgelegt ist. Während der Prüfung des Scheinwerfers muss die Spannung an der Glühlampe so eingestellt werden, dass der in dem entsprechenden Datenblatt der Regelung Nr. 37 angegebene Bezugslichtstrom erreicht wird.
   6.1.4.   Der Scheinwerfer gilt als annehmbar, wenn er den Vorschriften dieses Absatzes 6 mit mindestens einer Prüfglühlampe entspricht, die zusammen mit dem Scheinwerfer vorgelegt werden kann.
   6.2.   Vorschriften für das Abblendlicht
   6.2.1.   Das Abblendlicht muss eine so deutlich erkennbare Hell-Dunkel-Grenze ergeben, dass mit ihrer Hilfe eine gute Einstellung möglich ist. Die Hell-Dunkel-Grenze muss über eine horizontale Breite von mindestens ± 3° bei Scheinwerfern der Klassen A, C und D und von mindestens ± 5° bei Scheinwerfern der Klasse B und so gerade und horizontal wie möglich verlaufen.
   Der Scheinwerfer muss
   6.2.2.1.   seitlich so eingestellt sein, dass die Lichtverteilung in Bezug auf die Linie V-V möglichst symmetrisch ist. Scheinwerfer der Klasse A oder B ohne Einrichtung zur seitlichen Verstellung sind so auszurichten, dass sie sich in derselben Stellung befinden wie am Fahrzeug.
   6.2.2.2.   vertikal so eingestellt sein, dass die Hell-Dunkel-Grenze 250 mm unter der Linie H-H liegt. Sie muss so horizontal wie möglich verlaufen.
   6.2.3.   Erzeugt der Scheinwerfer nur Abblendlicht (9), so braucht er nur den Vorschriften der nachfolgenden Absätze 6.2.5 und 6.2.6 zu entsprechen. Erzeugt er Abblendlicht und Fernlicht, so muss er den Vorschriften der Absätze 6.2.5, 6.2.6 und 6.3 entsprechen.
   6.2.4.   Entspricht der Scheinwerfer mit dieser Einstellung nicht den Vorschriften der Absätze 6.2.5, 6.2.6 und 6.3, so kann seine Einstellung, außer bei Scheinwerfern ohne Einrichtung zur seitlichen Verstellung, verändert werden. Dabei darf die Achse des Lichtbündels um höchstens 1° (= 44 cm) nach rechts oder links verschoben werden (10). Zur Erleichterung der Einstellung mithilfe der Hell-Dunkel-Grenze kann der Scheinwerfer teilweise abgedeckt werden, um eine schärfere Zeichnung der Hell-Dunkel-Grenze zu erzielen. Die Hell-Dunkel-Grenze sollte jedoch nicht die Linie H-H überschreiten.
   Die vom Abblendlicht auf dem Messschirm nach Anhang 3 erzeugte Beleuchtungsstärke muss den nachstehenden Vorschriften entsprechen:
   6.2.5.1.   Bei Scheinwerfern der Klasse A:
   
               Jeder Punkt auf und über der Linie H-H
            
            
               ≤ 0,32 lux
            
         
               Jeder Punkt auf der Linie 25L-25R
            
            
               ≥ 1,28 lux
            
         
               Jeder Punkt auf der Linie 12,5L-12,5R
            
            
               ≥ 0,64 lux
            
         6.2.5.2.   Bei Scheinwerfern der Klasse B:
   
               Jeder Punkt auf und über der Linie H-H
            
            
               ≤ 0,7 lux
            
         
               Jeder Punkt auf der Linie 50L-50R, außer 50V (11)
               
            
            
               ≥ 1,5 lux
            
         
               Punkt 50V
            
            
               ≥3 lux
            
         
               Jeder Punkt auf der Linie 25L-25R
            
            
               ≥ 3 lux
            
         
               Jeder Punkt in Zone IV
            
            
               ≥ 1,5 lux
            
         6.2.5.3.   Bei Scheinwerfern der Klassen C und D
   
               Prüf-punkt/linie/zone
            
            
               Lage im B-β-Netz in Winkelgrad
               Vertikal β**
               Horizontal B**
            
            
               Erforderliche Beleuchtungsstärke in lux in 25 m Entfernung
            
         
               Min.
            
            
               Max.
            
         
               Klasse D
            
            
               Klasse C
            
            
               Klasse D
            
            
               Klasse C
            
         
               > 125cc
            
            
               ≤ 125cc
            
            
               > 125cc
            
            
               ≤ 125cc
            
         
               1
            
            
               0,86 D
            
            
               3,5 R
            
            
               2,3
            
            
               15,4
            
         
               2
            
            
               0,86 D
            
            
               0
            
            
               5,8
            
            
               2,9
            
            
               —
            
         
               3
            
            
               0,86 D
            
            
               3,5 L
            
            
               2,3
            
            
               15,4
            
         
               4
            
            
               0,50 U
            
            
               1,50 L & 1,50 R
            
            
               —
            
            
               1,08
            
         
               6
            
            
               2,00 D
            
            
               15 L & 15 R
            
            
               1,28
            
            
               0,64
            
            
               —
            
         
               7
            
            
               4,00 D
            
            
               20 L & 20 R
            
            
               0,38
            
            
               0,19
            
            
               —
            
         
               8
            
            
               0
            
            
               0
            
            
               —
            
            
               1,92
            
         
               Linie 11
            
            
               2,00 D
            
            
               9 L bis 9 R
            
            
               1,6
            
            
               —
            
         
               Linie 12
            
            
               7,00 U
            
            
               10 L bis 10 R
            
            
               —
            
            
               0,3; jedoch 0,96, falls innerhalb eines 2°-Kegels liegend
            
         
               Linie 13
            
            
               10,00 U
            
            
               10 L bis 10 R
            
            
               —
            
            
               0,15; jedoch 0,64, falls innerhalb eines 2°-Kegels liegend
            
         
               Linie 14
            
            
               10 U bis 90 U
            
            
               0
            
            
               —
            
            
               0,15; jedoch 0,64, falls innerhalb eines 2°-Kegels liegend
            
         
               15*
            
            
               4,00 U
            
            
               8,0 L
            
            
               0,1*
            
            
               1,08
            
         
               16*
            
            
               4,00 U
            
            
               0
            
            
               0,1*
            
            
               1,08
            
         
               17*
            
            
               4,00 U
            
            
               8,0 R
            
            
               0,1*
            
            
               1,08
            
         
               18*
            
            
               2,00 U
            
            
               4,0 L
            
            
               0,2*
            
            
               1,08
            
         
               19*
            
            
               2,00 U
            
            
               0
            
            
               0,2*
            
            
               1,08
            
         
               20*
            
            
               2,00 U
            
            
               4,0 R
            
            
               0,2*
            
            
               1,08
            
         
               21*
            
            
               0
            
            
               8,0 L & 8,0 R
            
            
               0,1*
            
            
               —
            
         
               22*
            
            
               0
            
            
               4,0 L & 4,0 R
            
            
               0,2*
            
            
               1,08
            
         
               Zone 1
            
            
               1U/8L-4U/8L-4U/8R-1U/8R-0/4R-0/1R-0,6U/0-0/1L-0/4L-1U/8L
            
            
               —
            
            
               1,08
            
         
               Zone 2
            
            
               > 4 U bis < 10 U
            
            
               10 L bis 10 R
            
            
               —
            
            
               0,3; jedoch 0,96, falls innerhalb eines 2°-Kegels liegend
            
         
               Zone 3
            
            
               10 U bis 90 U
            
            
               10 L bis 10 R
            
            
               —
            
            
               0,15; jedoch 0,64, falls innerhalb eines 2°-Kegels liegend
            
         Anmerkungen:
   
               „D“
            
            
               bedeutet unterhalb der Linie H-H.
            
            
               „U“
            
            
               bedeutet oberhalb der Linie H-H.
            
         
               „R“
            
            
               bedeutet rechts der Linie V-V.
            
            
               „L“
            
            
               bedeutet links der Linie V-V.
            
         
               *
            
            
               Bei der Messung in diesen Punkten ist eine nach der ECE-Regelung Nr. 50 genehmigte Begrenzungsleuchte einzuschalten, wenn sie mit dem Scheinwerfer zusammen gebaut, kombiniert oder ineinander gebaut ist.
            
         
               **
            
            
               0.25° Soweit nicht anders bestimmt, gilt für jeden photometrischen Messpunkt eine Toleranz von 0,25°.
            
         Weitere allgemeine Anmerkungen:
   ECE-Typgenehmigung bei Referenzlichtstrom nach der Regelung Nr. 37 oder bei Soll-Lichtstrom (Gasentladungslichtquellen) nach der Regelung Nr. 99.
   Solleinstellung für photometrische Messungen:
   
               Vertikal:
            
            
               1 % D (0,57 °D)
            
            
               Horizontal:
            
            
               0°
            
         Toleranzen für photometrische Messungen:
   
               Vertikal:
            
            
               0.3 °D bis 0.8 °D
            
            
               Horizontal:
            
            
               ± 0,5 °D L-R
            
         6.2.6.   Bei Scheinwerfern der Klasse C oder D muss die Lichtverteilung in den Zonen 1, 2 und 3 so gleichmäßig wie möglich sein.
   6.3.   Vorschriften für das Fernlicht
   6.3.1.   Bei Scheinwerfern für Fernlicht und Abblendlicht muss die auf dem Messschirm durch das Fernlicht erzeugte Beleuchtungsstärke bei der gleichen Scheinwerferstellung wie bei den Messungen nach Absatz 6.2 gemessen werden. Scheinwerfern nur für Fernlicht sind so einzustellen, dass der Bereich der maximalen Beleuchtungsstärke im Schnittpunkt der Linien H-H und V-V liegt. Ein solcher Scheinwerfer braucht nur den Vorschriften von Absatz 6.3 zu entsprechen.
   Außer bei Scheinwerfern der Klasse A muss die vom Fernlicht auf dem Messschirm erzeugte Beleuchtungsstärke folgenden Vorschriften entsprechen:
   Der Schnittpunkt HV der Linien H-H und V-V muss sich innerhalb der Isoluxlinie für 80 % der größten Beleuchtungsstärke befinden. Die größte Beleuchtungsstärke (EM) muss bei Scheinwerfern der Klassen B und C mindestens 32 lux und bei Scheinwerfern der Klasse D mindestens 51,2 lux betragen. Die größte Beleuchtungsstärke darf bei Scheinwerfern der Klasse B 240 lux und bei Scheinwerfern der Klassen C und D 180 lux auf keinen Fall überschreiten.
   6.3.2.1.1.   Die größte Lichtstärke (IM) des Fernlichts, ausgedrückt in „tausend Candela“, ergibt sich aus der Gleichung
   
      
   6.3.2.1.2.   Die Kennzahl (I′M) dieser größten Lichtstärke nach Absatz 4.2.2.6 ergibt sich aus der Gleichung
   
      
   Dieser Wert ist auf die Werte 7,5 - 10 - 12,5 - 17,5 - 20 - 25 -27,5 - 30 - 37,5 - 40 - 45 - 50 zu runden.
   6.3.2.2.   Vom Punkt HV ausgehend muss die Beleuchtungsstärke in waagerechter Richtung nach rechts und links in einer Entfernung bis zu 1 125 mm bei Scheinwerfern der Klassen B und C mindestens 12 lux und bei Scheinwerfern der Klasse D mindestens 24 lux betragen; in einer Entfernung bis zu 2 250 mm muss sie bei Scheinwerfern der Klassen B und C mindestens 3 lux und bei Scheinwerfern der Klasse D mindestens 6 lux betragen.
   Bei Scheinwerfern der Klassen C und D müssen die Beleuchtungsstärken den Angaben in Anhang 3, Tabelle A oder B entsprechen. Tabelle A gilt, wenn mit einer einzigen Lichtquelle ein primärer Fernlichtstrahl erzeugt wird. Tabelle B gilt, wenn der Fernlichtstrahl von einem Zusatzscheinwerfer für Fernlicht erzeugt wird, der zusammen mit einem Scheinwerfer für harmonisiertes Abblendlicht oder mit einem Hauptscheinwerfer für Fernlicht betrieben wird.
   6.4.   Bei Scheinwerfern mit einstellbarem Reflektor sind zusätzliche Prüfungen durchzuführen, nachdem der Reflektor mithilfe der Verstelleinrichtung vertikal um ± 2° oder bei kleinerem Verstellweg so weit wie möglich aus seiner Ausgangsstellung bewegt wurde. Der ganze Scheinwerfer ist dann (etwa mithilfe eines Goniometers) um den gleichen Winkel in die entgegen gesetzte Richtung zu verstellen. Anschließend sind folgende Messungen vorzunehmen, wobei die angegebenen Grenzwerte einzuhalten sind:
   
               Abblendlicht
            
            
               :
            
            
               Punkte HV und 0,86D-V
            
         
               Fernlicht
            
            
               :
            
            
               Fernlicht: IM und Punkt HV (Prozentwert von IM).
            
         6.5.   Die in 6.2.5 bis 6.2.7 und 6.3 angegebenen Beleuchtungsstärken auf dem Messschirm sind mit einem Photoempfänger zu messen, dessen wirksame Oberfläche innerhalb eines Quadrats von 65 mm Seitenlänge liegt.
   7.   FARBE
   7.1.   Das ausgestrahlte Licht muss von weißer Farbe sein. Die Farbmerkmale müssen, ausgedrückt in den CIE-Farbwertanteilen, innerhalb folgender Grenzen liegen:
   
               Grenze gegen Blau
            
            
               x ≥ 0,310
            
         
               Grenze gegen Gelb
            
            
               x ≤ 0,500
            
         
               Grenze gegen Grün
            
            
               y ≤ 0,150 + 0,640 x
            
         
               Grenze gegen Grün
            
            
               y ≤ 0,440
            
         
               Grenze gegen Purpur
            
            
               y ≥ 0,050 + 0,750 x
            
         
               Grenze gegen Rot
            
            
               y ≥ 0,382
            
         C.   WEITERE VERWALTUNGSVORSCHRIFTEN
   8.   ÄNDERUNG DES SCHEINWERFERTYPS UND ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG
   Jede Änderung des Scheinwerfertyps ist der Behörde mitzuteilen, die diesen Scheinwerfertyp genehmigt hat. Die betreffende Behörde kann dann
   8.1.1.   entweder die Auffassung vertreten, dass die vorgenommenen Änderungen keine nennenswerten nachteiligen Auswirkungen haben und der Scheinwerfer in jedem Fall noch den Vorschriften entspricht;
   8.1.2.   oder ein neues Gutachten bei dem Technischen Dienst anfordern, der die Prüfungen durchführt.
   8.2.   Die Bestätigung oder Versagung der Genehmigung ist den Vertragsparteien des Übereinkommens, die diese Regelung anwenden, unter Angabe der Änderungen nach dem Verfahren nach Absatz 4.1.4 mitzuteilen.
   8.3.   Die zuständige Behörde, die die Erweiterung der Genehmigung bescheinigt, teilt jedem Mitteilungsblatt über eine solche Erweiterung eine laufende Nummer zu und unterrichtet hierüber die anderen Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, mit einem Mitteilungsblatt, das dem Muster in Anhang 1 dieser Regelung entspricht.
   9.   ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION
   Die Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung der Produktion müssen den in Anhang 2 zum Übereinkommen (E/ECE/324-E/ECE/TRANS/505/Rev.2) beschriebenen Verfahren entsprechen, wobei Folgendes gilt:
   9.1.   Die nach dieser Regelung genehmigten Scheinwerfer müssen so gebaut sein, dass sie dem genehmigten Typ insofern entsprechen, als die Vorschriften der Absätze 6 und 7 eingehalten sind.
   9.2.   Die Mindestanforderungen für Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung der Produktion nach Anhang 5 dieser Regelung müssen erfüllt sein.
   9.3.   Die Mindestanforderungen für stichprobenartige Überprüfungen durch einen Prüfer nach Anhang 7 dieser Regelung müssen erfüllt sein.
   9.4.   Die Behörde, die die Typgenehmigung erteilt hat, kann die in den einzelnen Produktionsstätten angewandten Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung jederzeit überprüfen. Diese Überprüfungen werden gewöhnlich einmal alle zwei Jahre durchgeführt.
   9.5.   Scheinwerfer mit offensichtlichen Mängeln werden nicht berücksichtigt.
   10.   MASSNAHMEN BEI ABWEICHUNG DER PRODUKTION
   10.1.   Die für einen Scheinwerfertyp nach dieser Regelung erteilte Genehmigung kann zurückgenommen werden, wenn die Vorschriften nicht eingehalten sind oder wenn ein mit dem Genehmigungszeichen versehener Scheinwerfer dem genehmigten Typ nicht entspricht.
   10.2.   Nimmt eine Vertragspartei des Übereinkommens, die diese Regelung anwendet, eine von ihr erteilte Genehmigung zurück, so hat sie unverzüglich die anderen Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, hierüber mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster in Anhang 1 dieser Regelung entspricht.
   11.   ENDGÜLTIGE EINSTELLUNG DER PRODUKTION
   Stellt der Inhaber der Genehmigung die Produktion eines nach dieser Regelung genehmigten Scheinwerfers endgültig ein, so hat er hierüber die Behörde, die die Genehmigung erteilt hat, zu unterrichten. Nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung hat diese Behörde die anderen Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, hierüber mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster in Anhang 1 dieser Regelung entspricht.
   12.   NAMEN UND ANSCHRIFTEN DER TECHNISCHEN DIENSTE, DIE DIE PRÜFUNGEN FÜR DIE GENEHMIGUNG DURCHFÜHREN, UND DER BEHÖRDEN
   Die Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, übermitteln dem Sekretariat der Vereinten Nationen die Namen und Anschriften der Technischen Dienste, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführen, und der Behörden, die die Genehmigung erteilen und denen die in anderen Ländern ausgestellten Mitteilungsblätter für die Erteilung, Erweiterung, Versagung oder Zurücknahme der oder die endgültige Einstellung der Produktion zu übersenden sind.
   
      (1)  Einschließlich:
   Ergänzung 1 zur ursprünglichen Fassung der Regelung — Tag des Inkrafttretens: 11. August 2002.
   Berichtigung 1 zur ursprünglichen Fassung der Regelung — Tag des Inkrafttretens: 13. November 2002.
   Ergänzung 2 zur ursprünglichen Fassung der Regelung — Tag des Inkrafttretens: 27.Februar 2004.
   Berichtigung 1 zur Ergänzung 2 der ursprünglichen Fassung der Regelung — Tag des Inkrafttretens: 10.März 2004.
   
      (2)  Die Verwendung der Scheinwerfer ist in den entsprechenden Regelungen über den Einbau von Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen angegeben.
   
      (3)  Keine Vorschrift dieser Regelung hindert eine Vertragspartei des Übereinkommens, die diese Regelung anwendet, die Kombination eines nach dieser Regelung genehmigten Scheinwerfers, der mit einer Kunststoff-Abschlussscheibe versehen ist, mit einer mechanischen Scheinwerfer-Reinigungsanlage (mit Wischern) zu verbieten.
   
      (4)  Der Reflektor gilt als Scheinwerferkörper.
   
      (5)  Sind Abschlussscheibe und Scheinwerferkörper unlösbar miteinander verbunden, so genügt eine Anbringungsstelle an der Abschlussscheibe.
   
      (6)  1 für Deutschland, 2 für Frankreich, 3 für Italien, 4 für die Niederlande, 5 für Schweden, 6 für Belgien, 7 für Ungarn, 8 für die Tschechische Republik, 9 für Spanien, 10 für Jugoslawien, 11 für das Vereinigte Königreich, 12 für Österreich, 13 für Luxemburg, 14 für die Schweiz, 15 (frei), 16 für Norwegen, 17 für Finnland, 18 für Dänemark, 19 für Rumänien, 20 für Polen, 21 für Portugal, 22 für die Russische Föderation, 23 für Griechenland, 24 für Irland, 25 für Kroatien, 26 für Slowenien, 27 für die Slowakei, 28 für Belarus, 29 für Estland, 30 (frei), 31 für Bosnien und Herzegowina, 32 für Lettland, 33 (frei), 34 für Bulgarien, 35 (frei), 36 für Litauen, 37 für die Türkei, 38 (frei), 39 für Aserbaidschan, 40 für die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, 41 (frei), 42 für die Europäische Gemeinschaft (Genehmigungen werden von den Mitgliedstaaten unter Verwendung ihres jeweiligen ECE-Zeichens erteilt), 43 für Japan, 44 (frei), 45 für Australien und 46 für die Ukraine, 47 für Südafrika und 48 für Neuseeland. Die folgenden Zahlen werden den Ländern, die dem „Übereinkommen über die Annahme einheitlicher technischer Vorschriften für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeuge(n) eingebaut und/oder verwendet werden können, und die Bedingungen für die gegenseitige Anerkennung von Genehmigungen, die nach diesen Vorschriften erteilt wurden“ beigetreten sind, nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Ratifizierung oder ihres Beitritts zugeteilt, und die so zugeteilten Zahlen werden den Vertragsparteien vom Generalsekretär der Vereinten Nationen mitgeteilt
   
      (7)  Technische Vorschriften für Glühlampen siehe Regelung Nr. 37.
   
      (8)  Ein Scheinwerfer gilt als vorschriftsmäßig, wenn die Glühlampe leicht in den Scheinwerfer eingesetzt werden kann und die Fixiernasen auch im Dunkeln nur in der richtigen Lage in die Aussparungen eingeführt werden können.
   
      (9)  Ein solcher spezieller Abblendscheinwerfer kann ein Fernlicht erzeugen, für das keine Vorschriften gelten.
   
      (10)  Die Grenze der Verschwenkung um 1° nach rechts oder links ist mit einer vertikalen Verschiebung nach oben oder unten nicht unvereinbar. Diese wird nur durch die Vorschriften des Absatzes 8.3 begrenzt. Die Vorschriften von Absatz 6.3 gelten nicht für Scheinwerfer für Abblendlicht.
   
      (11)  Beleuchtungsstärke
   
      ANHANG 1
      MITTEILUNG
      (größtes Format: A4 (210 mm × 297 mm)
      
         
   
   
      ANHANG 2
      MUSTER DER GENEHMIGUNGSZEICHEN
      
                  
                     
               
               
                  
                     
               
            Der Scheinwerfer mit einem der oben dargestellten Genehmigungszeichen wurde in den Niederlanden (E 4) nach der Regelung Nr. … unter der Genehmigungsnummer 243 genehmigt und entspricht den Vorschriften dieser Regelung in ihrer ursprünglichen Fassung (00). Die Buchstaben C-AS (Bild 1) stehen für einen Scheinwerfer der Klasse A für Abblendlicht, und die Buchstaben CR-BS (Bild 2) für einen Scheinwerfer der Klasse B für Abblend- und Fernlicht.
      
         Anmerkung: Die Genehmigungsnummer und die zusätzlichen Zeichen sind in der Nähe des Kreises entweder über, unter, rechts oder links von dem Buchstaben „E“ anzuordnen. Die Ziffern der Genehmigungsnummer müssen, bezogen auf den Buchstaben „E“, auf einer Seite und in derselben Richtung angeordnet sein.
      Die Verwendung römischer Ziffern für die Genehmigungsnummern ist zu vermeiden, um Verwechslungen mit anderen Zeichen auszuschließen.
      
                  
                     
               
               
                  
                     
               
            ein Scheinwerfer mit einer Kunststoff-Abschlussscheibe mit diesem Genehmigungszeichen entspricht den Vorschriften dieser Regelung
      Bild 3: Klasse B nur hinsichtlich des Abblendlichts,
      Bild 4: Klasse B hinsichtlich des Abblendlichts und des Fernlichts.
      
                  
                     
               
               
                  
                     
               
            Ein Scheinwerfer mit diesem Genehmigungszeichen entspricht den Vorschriften dieser Regelung
      Bild 5: Klasse B hinsichtlich des Abblendlichts und des Fernlichts,
      Bild 6: Klasse B nur hinsichtlich des Abblendlichts.
      Das Abblendlicht darf nicht gleichzeitig mit dem Fernlicht und/oder einem anderen Scheinwerfer, mit dem es ineinander gebaut ist, eingeschaltet werden können.
      
                  
                     
               
               
                  
                     
               
            ein Scheinwerfer mit einer Kunststoff-Abschlussscheibe mit diesem Genehmigungszeichen entspricht den Vorschriften dieser Regelung
      Bild 7: Klasse C nur hinsichtlich des Abblendlichts,
      Bild 8: Klasse C hinsichtlich des Abblendlichts und des Fernlichts.
      
                  
                     
               
               
                  
                     
               
            Ein Scheinwerfer mit diesem Genehmigungszeichen entspricht den Vorschriften dieser Regelung
      Bild 9: Klasse D hinsichtlich des Abblendlichts und des Fernlichts,
      Bild 10: Klasse B nur hinsichtlich des Abblendlichts.
      Das Abblendlicht darf nicht gleichzeitig mit dem Fernlicht und/oder einem anderen Scheinwerfer, mit dem es ineinander gebaut ist, eingeschaltet werden können.
      Vereinfachte Kennzeichnung von zusammengebauten, kombinierten und ineinander gebauten Leuchten
      Bild 11
      (Die senkrechten und waagerechten Linien stellen schematisch die Form der Lichtsignaleinrichtung dar; sie sind nicht Teil des Genehmigungszeichens).
      
                  Muster A
               
               
                  
                     
               
            
                  Muster B
               
               
                  
                     
               
            
                  Muster C
               
               
                  
                     
               
            
                  Muster D
               
               
                  
                     
               
            
         Anmerkung: Diese vier als Beispiel angeführten Genehmigungszeichen entsprechen einer Beleuchtungseinrichtung, die aus folgenden Leuchten besteht:
      einer Begrenzungsleuchte, die nach der Regelung Nr. 50 in ihrer ursprünglichen Fassung (00) genehmigt wurde,
      einem Scheinwerfer der Klasse D für Abblend- und Fernlicht mit Kunststoff-Absschlussscheibe und einer maximalen Lichtstärke zwischen 86 250 und 101 250 candela (angegeben durch die Zahl 30), der nach dieser Regelung in ihrer ursprünglichen Fassung genehmigt wurde
      einem Nebelscheinwerfer mit Kunststoff-Abschlussscheibe, der nach der Änderungsserie 02 der Regelung Nr. 19 genehmigt wurde;
      einem vorderen Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 11, der nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 50 genehmigt wurde.
      Mit einem Scheinwerfer ineinander gebaute Leuchte
      
         
      Das vorstehende Beispiel entspricht der Kennzeichnung einer Kunststoff-Abschlussscheibe, die für verschiedene Scheinwerfertypen verwendet werden soll, und zwar
      
         entweder für einen Scheinwerfer der Klasse D für Abblend- und Fernlicht mit einer maximalen Lichtstärke zwischen 86 250 und 101 250 candela (angegeben durch die Zahl 30), der in Deutschland (E1) nach dieser Regelung in ihrer ursprünglichen Fassung (00) genehmigt wurde und mit einer Begrenzungsleuchte ineinander gebaut ist, die nach der Regelung Nr. 50 in ihrer ursprünglichen Fassung (00) genehmigt wurde;
      
         oder für einen Scheinwerfer der Klasse C für Abblend- und Fernlicht mit einer maximalen Lichtstärke zwischen 33 750 und 45 000 candela (angegeben durch die Zahl 12,5), der in Deutschland (E1) nach dieser Regelung in ihrer ursprünglichen Fassung (00) genehmigt wurde und mit derselben Begrenzungsleuchte wie oben angegeben ineinander gebaut ist.
   
   
      ANHANG 3
      MESSSCHIRM
      Für Scheinwerfer der Klasse A:
      Maße in mm – Messschirm in 25 m Entfernung
      
         
      MESSSCHIRM
      Für Scheinwerfer der Klasse B:
      Maße in mm – Messschirm in 25 m Entfernung
      
         
      MESSSCHIRM
      Für Scheinwerfer der Klassen C und D
      Maße in mm – Messschirm in 25 m Entfernung
      
         
      Tabelle A   Hauptscheinwerfer für Fernlicht
      Messpunkte siehe Bild D
      
                  Anzahl Mess-punkte
               
               
                  Lage der Messpunkte
               
               
                  Erforderliche Beleuchtungsstärke in lux
               
            
                  Klasse D
               
               
                  Klasse C
               
            
                  > 125cc
               
               
                  ≤ > 125cc
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  min.
               
               
                  max.
               
               
                  min.
               
               
                  max.
               
            
                  1
               
               
                  H-V (1)
                  
               
               
                  
                      (1)
                  
               
               
                  —
               
               
                  
                      (1)
                  
               
               
                  —
               
            
                  2
               
               
                  H-3R & 3L
               
               
                  19,2
               
               
                  —
               
               
                  12,8
               
               
                  —
               
            
                  3
               
               
                  H-6R & 6L
               
               
                  6,4
               
               
                  —
               
               
                  4,16
               
               
                  —
               
            
                  4
               
               
                  H-9R & 9L
               
               
                  3,84
               
               
                  —
               
               
                  2,56
               
               
                  —
               
            
                  5
               
               
                  H-12R & 12L
               
               
                  1,28
               
               
                  —
               
               
                  0,8
               
               
                  —
               
            
                  6
               
               
                  2U-V
               
               
                  1,92
               
               
                  —
               
               
                  1,28
               
               
                  —
               
            
                  7
               
               
                  4D-V
               
               
                  —
               
               
                  
                      (2)
                  
               
               
                  —
               
               
                  
                      (2)
                  
               
            
                   
               
               
                  Mindestlichtstärke im maximum
               
               
                  51,2
               
               
                  —
               
               
                  32
               
               
                  —
               
            
                   
               
               
                  Grösste lichtstärke
               
               
                  —
               
               
                  180,0
               
               
                  —
               
               
                  180,0
               
            
         
      Tabelle B   Zusatzscheinwerfer für Fernlicht, zusammen betrieben mit einem Scheinwerfer für harmonisiertes Abblendlicht oder einem Hauptscheinwerfer für Fernlicht
      Messpunkte siehe Bild E
      
                  Anzahl Mess-punkte
               
               
                  Lage der Messpunkte
               
               
                  Erforderliche Beleuchtungsstärke in lux
               
            
                  Klasse D
               
               
                  Klasse C
               
            
                  > 125cc
               
               
                  ≤ > 125cc
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  min.
               
               
                  max.
               
               
                  min.
               
               
                  max.
               
            
                  1
               
               
                  H-V (3)
                  
               
               
                  
                      (3)
                  
               
               
                  —
               
               
                  
                      (3)
                  
               
               
                  —
               
            
                  2
               
               
                  H-3R & 3L
               
               
                  19,2
               
               
                  —
               
               
                  12,8
               
               
                  —
               
            
                  3
               
               
                  H-6R & 6L
               
               
                  6,4
               
               
                  —
               
               
                  4,16
               
               
                  —
               
            
                  6
               
               
                  2U-V
               
               
                  1,92
               
               
                  —
               
               
                  1,28
               
               
                  —
               
            
                  7
               
               
                  4D-V
               
               
                  —
               
               
                  
                      (4)
                  
               
               
                  —
               
               
                  
                      (4)
                  
               
            
                   
               
               
                  Mindestlichtstärke im maximum
               
               
                  51,2
               
               
                  —
               
               
                  32
               
               
                  —
               
            
                   
               
               
                  Grösste lichtstärke
               
               
                  —
               
               
                  180,0
               
               
                  —
               
               
                  180,0
               
            
         
      
         
      
         (1)  Die Lichtstärke im Punkt H-V muss ≥ 80 % der größten Lichtstärke im Strahlquerschnitt sein.
      
         (2)  Die Lichtstärke im Punkt 4D-V muss ≤ 30 % der größten Lichtstärke im Strahlquerschnitt sein.
      
         (3)  Die Lichtstärke im Punkt H-V muss ≥ 80 % der größten Lichtstärke im Strahlquerschnitt sein.
      
         (4)  Die Lichtstärke im Punkt 4D-V muss ≤ 30 %der größten Lichtstärke im Strahlquerschnitt sein.
   
   
      ANHANG 4
      PRÜFUNGEN AUF BESTÄNDIGKEIT DER PHOTOMETRISCHEN MERKMALE BEI EINGESCHALTETEN SCHEINWERFERN
      PRÜFUNGEN AN VOLLSTÄNDIGEN SCHEINWERFERN DER KLASSEN B, C UND D
      Sind die photometrischen Werte nach den Vorschriften dieser Regelung im Punkt Emax für Fernlicht und in den Punkten HV, 50R, 50L and B50 für Abblendlicht ermittelt, so ist das Muster eines vollständigen Scheinwerfers auf die Beständigkeit der photometrischen Merkmale in eingeschaltetem Zustand zu prüfen. Als „vollständiger Scheinwerfer“ gilt die vollständige Leuchte einschließlich der sie umgebenden Karosserieteile und Leuchten, die ihre Wärmeableitung beeinflussen können.
      1.   PRÜFUNG AUF BESTÄNDIGKEIT DER PHOTOMETRISCHEN MERKMALE
      Die Prüfungen sind in einer trockenen, ruhigen Umgebung bei einer Umgebungstemperatur von 23 °C ± 5 °C durchzuführen; dabei muss der vollständige Scheinwerfer entsprechend seiner Einbaulage im Fahrzeug an einem Halter befestigt sein.
      1.1.   Sauberer Scheinwerfer
      Der Scheinwerfer ist nach Absatz 1.1.1 12 Stunden zu betreiben und nach Absatz 1.1.2 zu überprüfen.
      1.1.1.   Prüfverfahren (1)
      
      Der Scheinwerfer muss während der vorgeschriebenen Zeit wie folgt in Betrieb sein:
      
                  a)
               
               
                  Wenn nur eine Beleuchtungsfunktion (Fern- Abblend- oder Nebellicht) genehmigt werden soll, wird der entsprechende Leuchtkörper für die vorgeschriebene Zeit eingeschaltet (2).
               
            
                  b)
               
               
                  Bei einem Scheinwerfer mit einem Abblendlicht und einem oder mehreren Fernlichtern oder bei einem Scheinwerfer mit einem Abblendlicht und einem Nebellicht:
                  
                              (i)
                           
                           
                              muss der Scheinwerfer entsprechend dem nachstehenden Zyklus so oft eingeschaltet werden, bis die vorgeschriebene Zeit erreicht ist:
                              für 15 Minuten: Einschalten des Leuchtkörpers für Abblendlicht
                              für 5 Minuten: Einschalten aller Leuchtkörper.
                           
                        
                              (ii)
                           
                           
                              Wenn der Antragsteller erklärt, dass der Scheinwerfer jeweils nur mit eingeschaltetem Abblendlicht oder Fernlicht (eingeschalteten Fernlichtern) benutzt werden soll (3), ist die Prüfung dieser Bedingung entsprechend durchzuführen, wobei das Abblendlicht und das Fernlicht (die gleichzeitig einzuschaltenden Fernlichter) nacheinander jeweils für die Hälfte der in Absatz 1.1 angegebenen Zeit aktiviert werden (2).
                           
                        
            
                  c)
               
               
                  Bei einem Nebelscheinwerfer mit einem Nebellicht und einem oder mehreren Fernlichtern
                  
                              (i)
                           
                           
                              muss der Scheinwerfer entsprechend dem nachstehenden Zyklus so oft eingeschaltet werden, bis die vorgeschriebene Zeit erreicht ist:
                              für 15 Minuten: Einschalten des Leuchtkörpers für das Nebellicht
                              für 5 Minuten: Einschalten aller Leuchtkörper.
                           
                        
                              (ii)
                           
                           
                              Wenn der Antragsteller erklärt, dass der Scheinwerfer jeweils nur mit eingeschaltetem Nebellicht oder Fernlicht (eingeschalteten Fernlichtern) benutzt werden soll (3), ist die Prüfung dieser Bedingung entsprechend durchzuführen, wobei das Nebellicht und das Fernlicht (die gleichzeitig einzuschaltenden Fernlichter) nacheinander jeweils für die Hälfte der in Absatz 1.1 angegebenen Zeit aktiviert werden (2).
                           
                        
            
                  d)
               
               
                  Bei einem Scheinwerfer mit einem Abblendlicht, einem oder mehreren Fernlichtern und einem Nebellicht
                  
                              (i)
                           
                           
                              muss der Scheinwerfer entsprechend dem nachstehenden Zyklus so oft eingeschaltet werden, bis die vorgeschriebene Zeit erreicht ist:
                              für 15 Minuten: Einschalten des Leuchtkörpers für Abblendlicht
                              für 5 Minuten: Einschalten aller Leuchtkörper.
                           
                        
                              (ii)
                           
                           
                              Wenn der Antragsteller erklärt, dass der Scheinwerfer jeweils nur mit eingeschaltetem Abblendlicht oder Fernlicht (eingeschalteten Fernlichtern) benutzt werden soll (3), ist die Prüfung dieser Bedingung entsprechend durchzuführen, wobei das Abblendlicht und das Fernlicht (die Fernlichter) nacheinander jeweils für die Hälfte der in Absatz 1.1 angegebenen Zeit aktiviert werden und der Nebelscheinwerfer für die Hälfte der Zeit während der Einschaltdauer des Fernlichts entsprechend einem Zyklus von 15 Minuten in ausgeschaltetem Zustand und 5 Minuten in eingeschaltetem Zustand betrieben wird (2).
                           
                        
                              (iii)
                           
                           
                              Wenn der Antragsteller erklärt, dass der Scheinwerfer jeweils nur mit eingeschaltetem Abblendlicht oder Nebellicht benutzt werden soll (3), ist die Prüfung dieser Bedingung entsprechend durchzuführen, wobei der das Abblendlicht und das Nebellicht nacheinander jeweils für die Hälfte der in Absatz 1.1 angegebenen Zeit aktiviert werden und der (die) Fernscheinwerfer für die Hälfte der Zeit während der Einschaltdauer des Abblendlichts entsprechend einem Zyklus von 15 Minuten in ausgeschaltetem Zustand und 5 Minuten in eingeschaltetem Zustand betrieben wird (werden) (2).
                           
                        
                              (iv)
                           
                           
                              Wenn der Antragsteller erklärt, dass der Scheinwerfer jeweils nur mit eingeschaltetem Abblendlicht, mit Fernlicht (eingeschalteten Fernlichtern) oder Nebellicht benutzt werden soll (3), ist die Prüfung dieser Bedingung entsprechend durchzuführen, wobei das Abblendlicht, das Fernlicht (die Fernlichter) und das Nebellicht nacheinander jeweils für ein Drittel der in Absatz 1.1 angegebenen Zeit aktiviert werden (3)
                                  (2).
                           
                        
            1.1.1.2.   Prüfspannung
      Die Spannung ist so einzustellen, dass 90 % der maximalen Leistungsaufnahme erreicht werden, die in der Regelung Nr. 37 für die verwendete(n) Glühlampe(n) angegeben ist.
      Die aufgenommene Leistung muss in jedem Fall mit dem entsprechenden Wert einer Glühlampe mit 12 V Nennspannung übereinstimmen, außer wenn der Antragsteller angibt, dass der Scheinwerfer mit einer anderen Spannung benutzt werden kann.
      1.1.2.   Prüfergebnisse
      1.1.2.1.   Sichtprüfung
      Ist der Scheinwerfer auf Umgebungstemperatur stabilisiert, so sind die Abschlussscheibe des Scheinwerfers und die etwaige äußere Abschlussscheibe mit einem sauberen und feuchten Baumwolltuch zu reinigen. Anschließend ist eine Sichtprüfung durchzuführen; dabei darf an der Scheinwerferabschlussscheibe oder der etwaigen äußeren Abschlussscheibe keine Verzerrung, Verformung, Rissbildung oder Farbänderung festzustellen sein.
      1.1.2.2.   Photometrische Prüfung
      Nach den Vorschriften dieser Regelung sind die photometrischen Werte in folgenden Punkten zu prüfen:
      Bei Scheinwerfern der Klasse B:
      Abblendlicht: 50R - 50L - B50 - HV
      Fernlicht: Punkt Emax
      Bei Scheinwerfern der Klassen C und D:
      Abblendlicht: 0,86D/3,5R – 0,86D/3,5L – 0,50U/1,5L & 1,5R - HV.
      Fernlicht: Punkt Emax
      Eine weitere Einstellung darf durchgeführt werden, um eventuelle Verformungen der Scheinwerferhalterung durch Wärmeeinwirkung zu berücksichtigen (Veränderung der Lage der Hell-Dunkel-Grenze: siehe Absatz 2 dieses Anhangs).
      Eine 10 %ige Abweichung zwischen den photometrischen Werten und den vor der Prüfung gemessenen Werten einschließlich der Toleranzen des photometrischen Verfahrens ist zulässig.
      1.2.   Verschmutzter Scheinwerfer
      Nach der Prüfung nach Absatz 1.1 muss der nach Absatz 1.2.1 vorbereitete Scheinwerfer eine Stunde lang nach Absatz 1.1.1 in Betrieb sein und ist dann nach Absatz 1.1.2 zu prüfen.
      1.2.1.   Vorbereitung des Scheinwerfers
      1.2.1.1.   Prüfmischung
      1.2.1.1.1.   Bei Scheinwerfern mit Glas-Abschlussscheiben
      muss die auf den Scheinwerfer aufzubringende Mischung aus Wasser und einem Schmutzstoff aus folgenden Teilen bestehen:
      9 Masseteilen Silikatsand mit einer Teilchengröße zwischen 0 μm und 100 μm,
      1 Masseteil pflanzlichem Kohlenstaub (Buchenholz) mit einer Teilchengröße zwischen 0 μm und 100 μm,
      0,2 Masseteilen NaCMC (4) und
      einer entsprechenden Menge destilliertem Wasser mit einer Leitfähigkeit ≤ 1 mS/m.
      Die Mischung darf nicht älter als 14 Tage sein.
      1.2.1.1.2.   Bei Scheinwerfern mit Kunststoff-Abschlussscheiben
      muss die auf den Scheinwerfer aufzubringende Mischung aus Wasser und einem Schmutzstoff aus folgenden Teilen bestehen:
      9 Masseteilen Silikatsand mit einer Teilchengröße zwischen 0 μm und 100 μm,
      1 Masseteil pflanzlichem Kohlenstaub (Buchenholz) mit einer Teilchengröße zwischen 0 μm und 100 μm,
      0,2 Masseteilen NaCMC (4),
      13 Masseteilen destilliertem Wasser destilliertem Wasser mit einer Leitfähigkeit ≤ 1 mS/m,
      2 ± 1 Masseteilen eines oberflächenaktiven Stoffes (5).
      Die Mischung darf nicht älter als 14 Tage sein.
      1.2.1.2.   Aufbringen der Prüfmischung auf den Scheinwerfer
      Die Prüfmischung wird gleichmäßig auf die gesamte Lichtaustrittsfläche des Scheinwerfers aufgebracht und muss dann trocknen. Dieses Verfahren ist zu wiederholen, bis der Beleuchtungsstärkewert auf 15 % bis 20 % der Werte gefallen ist, die für jeden nachstehenden Punkt unter den in diesem Anhang beschriebenen Bedingungen gemessen worden sind:
      Bei Scheinwerfern der Klasse B:
      bei Abblendlicht/Fernlicht und nur bei Fernlicht: Punkt Emax
      Nur bei Abblendlicht: B 50 und 50 V
      Bei Scheinwerfern der Klassen C und D:
      bei Abblendlicht/Fernlicht und nur bei Fernlicht: Punkt Emax
      Nur bei Abblendlicht: 0,50U/1,5L & 1,5R und 0,86D/V
      1.2.1.3.   Messeinrichtung
      Die Messeinrichtung muss der bei den Genehmigungsprüfungen verwendeten entsprechen. Für die photometrische Nachprüfung ist eine Prüfglühlampe zu verwenden.
      2.   PRÜFUNG DER VERÄNDERUNG DER VERTIKALEN LAGE DER HELL-DUNKEL-GRENZE UNTER WÄRMEEINFLUSS
      Durch diese Nachprüfung soll sichergestellt werden, dass die vertikale Verschiebung der Hell-Dunkel-Grenze unter Wärmeeinfluss den für einen eingeschalteten Abblendscheinwerfer vorgeschriebenen Wert nicht überschreitet.
      Der nach Absatz 1 geprüfte Scheinwerfer muss der Prüfung nach Absatz 2.1 unterzogen werden, ohne dass er aus seiner Prüfhalterung entfernt oder seine Stellung zu ihr verändert wird.
      2.1.   Prüfung
      Die Prüfung ist in einer trockenen, ruhigen Umgebung bei einer Umgebungstemperatur von 23 °C ± 5 °C durchzuführen.
      Der Scheinwerfer ist mit einer Serienglühlampe, die vorher mindestens eine Stunde lang eingeschaltet war, bei Abblendlicht zu prüfen, ohne dass er aus seiner Prüfhalterung entfernt oder seine Stellung zu ihr verändert wird. (Für diese Prüfung muss die Spannung nach den Angaben in Absatz 1.1.1.2 eingestellt werden.) Die Lage der Hell-Dunkel-Grenze ist in ihrem waagerechten Teil (zwischen den vertikalen Linien durch die Punkte 50L und 50R) 3 Minuten (r3) und 60 Minuten (r60) nach Beginn der Prüfung zu überprüfen.
      Die oben beschriebene Messung der Veränderung der Lage der Hell-Dunkel-Grenze ist nach einem beliebigen Verfahren durchzuführen, bei dem eine annehmbare Genauigkeit und reproduzierbare Ergebnisse erreicht werden.
      2.2.   Prüfergebnisse
      2.2.1.   Das in Milliradiant (mrad) ausgedrückte Ergebnis gilt bei einem Abblendscheinwerfer nur dann als annehmbar, wenn der bei dem Scheinwerfer ermittelte Absolutwert ΔrI = | r3 - r60 | nicht mehr als 1,0 mrad (ΔrI ≤ 1,0 mrad) beträgt.
      2.2.2.   Ist dieser Wert jedoch größer als 1,0 mrad, aber nicht größer als 1,5 mrad (1,0 mrad < ΔrI ≤ 1.5 mrad), so ist ein zweiter Scheinwerfer nach Absatz 2.1 zu prüfen, nachdem er dreimal hintereinander entsprechend dem nachstehenden Zyklus ein- und ausgeschaltet worden ist, um die Lage der mechanischen Teile des Scheinwerfers an einer Halterung zu stabilisieren, an der er entsprechend seiner Einbaulage im Fahrzeug befestigt ist:
      Einschalten des Abblendscheinwerfers für eine Stunde (die Spannung ist nach den Angaben in Absatz 1.1.1.2 einzustellen),
      Ruhezeit von einer Stunde.
      Der Scheinwerfertyp gilt als annehmbar, wenn das Mittel der Absolutwerte ΔrI (am ersten Muster gemessen) und ΔrII (am zweiten Muster gemessen) nicht mehr als 1,0 mrad beträgt.
      
         
      
         (1)  Prüfverfahren siehe Anhang 8 dieser Regelung.
      
         (2)  Umfasst der geprüfte Scheinwerfer Signalleuchten, so müssen diese während der Prüfung eingeschaltet sein. Ein Fahrtrichtungsanzeiger muß mit etwa gleichlangen Ein- und Ausschaltzeiten blinken.
      
         (3)  Werden zwei oder mehr Leuchtkörper gleichzeitig eingeschaltet, wenn der Scheinwerfer als Lichthupe benutzt wird, so gilt dies nicht als normale gleichzeitige Verwendung von Leuchtkörpern.
      
         (4)  NaCMC ist das Natriumsalz der Karboxylmethylzellulose, die gewöhnlich als CMC bezeichnet wird. Das bei der Schmutzmischung verwendete NaCMC muss einen Substitutionsgrad zwischen 0,6 und 0,7 und eine Viskosität zwischen 200 cP und 300 cP in einer 2 %igen Lösung bei 20 °C aufweisen.
      
         (5)  Die Mengentoleranz erklärt sich aus der Notwendigkeit, eine Schmutzschicht zu erhalten, die die gesamte Kunststoff-Abschlussscheibe richtig bedeckt.
   
   
      ANHANG 5
      MINDESTANFORDERUNGEN FÜR VERFAHREN ZUR KOTROLLE DER ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION
      1.   ALLGEMEINES
      1.1.   Die Vorschriften über die Übereinstimmung der Produktion gelten hinsichtlich der mechanischen und geometrischen Eigenschaften als eingehalten, wenn die Differenzen nicht größer als die unvermeidlichen Fertigungstoleranzen im Rahmen der Vorschriften dieser Regelung sind. Dies gilt auch für die Farbe.
      Hinsichtlich der photometrischen Eigenschaften wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei der Prüfung der photometrischen Eigenschaften eines stichprobenweise ausgewählten, mit einer Prüfglühlampe bestückten Scheinwerfers
      1.2.1.   Scheinwerfer der Klasse A: im ungünstigsten Fall kein Messwert von dem in dieser Regelung vorgeschriebenen Wert um mehr als 20 % abweicht;
      Scheinwerfer der Klassen B, C und D:
      1.2.2.1.   im ungünstigsten Fall kein Messwert von dem in dieser Regelung vorgeschriebenen Wert um mehr als 20 % abweicht; bei den Werten in der Zone III (Scheinwerfer der Klasse B) bzw. der Zone I (Scheinwerfer der Klassen C und D) darf die größte ungünstige Abweichung jeweils folgende Werte erreichen:
      0,3 lux entsprechend 20 %
      0,45 lux entsprechend 30 %
      1.2.2.2.   und wenn bei Fernlicht, bei dem sich HV innerhalb der Isoluxlinie 0,75 Emax befindet, an jedem der in den Absätzen 6.2.3.2 und 6.3.2.2 dieser Regelung angegebenen Messpunkte eine Toleranz von +20 % bei den Höchstwerten und –20 % bei den Mindestwerten bei der photometrischen Messungen eingehalten wird.
      1.2.3.   Entsprechen die Ergebnisse der oben beschriebenen Prüfungen den Vorschriften nicht, so müssen die Prüfungen mit einer anderen Prüfglühlampe wiederholt werden.
      1.3.   Bei der Nachprüfung der Veränderung der vertikalen Lage der Hell-Dunkel-Grenze unter Wärmeeinfluss ist folgendes Verfahren anzuwenden (nur bei Scheinwerfern der Klassen B, C und D):
      Einer der stichprobenweise ausgewählten Scheinwerfer ist nach dem in Anhang 4 Absatz 2.1 beschriebenen Verfahren zu prüfen, nachdem er dreimal hintereinander den in Anhang 4 Absatz 2.2.2 beschriebenen Zyklus durchlaufen hat.
      Der Scheinwerfer gilt als annehmbar, wenn Δr nicht mehr als 1,5 mrad beträgt.
      Ist dieser Wert größer als 1,5 mrad, aber nicht größer als 2,0 mrad, so ist ein zweiter Scheinwerfer der Prüfung zu unterziehen, wobei das Mittel der an beiden Mustern gemessenen Absolutwerte nicht mehr als 1,5 mrad betragen darf.
      1.4.   Scheinwerfer mit offensichtlichen Mängeln werden nicht berücksichtigt.
      2.   MINDESTANFORDERUNGEN FÜR DIE KONTROLLE DER ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION DURCH DEN HERSTELLER
      Für jeden Scheinwerfertyp muss der Inhaber des Genehmigungszeichens in angemessenen Abständen zumindest die nachstehenden Prüfungen durchführen. Die Prüfungen müssen nach den Vorschriften dieser Regelung durchgeführt werden.
      Werden bei einer der Prüfungen Abweichungen der Stichprobe von den Vorschriften dieser Regelung festgestellt, so sind weitere Muster auszuwählen und zu prüfen. Der Hersteller muss Maßnahmen treffen, um die Übereinstimmung der betreffenden Produktion zu gewährleisten.
      2.1.   Art der Prüfungen
      Die Prüfungen auf Einhaltung der Vorschriften dieser Regelung betreffen die photometrischen Eigenschaften und umfassen bei Scheinwerfern der Klassen B, C und D die Nachprüfung der Veränderung der vertikalen Lage der Hell-Dunkel-Grenze unter Wärmeeinfluss.
      2.2.   Anzuwendende Prüfverfahren
      2.2.1.   Die Prüfungen sind im Allgemeinen nach den in dieser Regelung beschriebenen Verfahren durchzuführen.
      2.2.2.   Bei allen vom Hersteller durchgeführten Prüfungen der Übereinstimmung der Produktion können mit Zustimmung der zuständigen Behörde, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführt, gleichwertige Verfahren angewandt werden. Der Hersteller muss nachweisen, dass die angewandten Methoden den in dieser Regelung festgelegten gleichwertig sind.
      2.2.3.   Voraussetzung für die Anwendung der Vorschriften der Absätze 2.2.1 und 2.2.2 ist die regelmäßige Kalibrierung der Prüfeinrichtung und ihre Korrelation mit Messungen der zuständigen Behörde.
      2.2.4.   In jedem Fall gelten als Referenzverfahren die in dieser Regelung festgelegten Verfahren, die insbesondere bei Nachprüfungen und Probenahmen durch die Behörden anzuwenden sind.
      2.3.   Art der Probenahme
      Muster von Scheinwerfern sind stichprobenweise aus der Produktion einer einheitlichen Fertigungsreihe auszuwählen. Eine einheitliche Fertigungsreihe ist eine Reihe von Scheinwerfern desselben Typs, die nach den Fertigungsverfahren des Herstellers festgelegt wird.
      Die Bewertung erstreckt sich im Allgemeinen auf die Serienfertigung aus einzelnen Fabriken. Ein Hersteller kann jedoch aus mehreren Fabriken Prüfprotokolle, die sich auf den gleichen Typ beziehen, zusammenfassen, sofern dort gleiche Qualitätssicherungs- und -managementsysteme angewandt werden.
      2.4.   Gemessene und aufgezeichnete photometrische Eigenschaften
      An den stichprobenweise ausgewählten Scheinwerfern sind an den in der Regelung vorgeschriebenen Punkten photometrische Messungen durchzuführen, wobei die Werte nur in folgenden Punkten abgelesen werden:
      2.4.1.   bei Scheinwerfern der Klasse A: HV, LH, RH, 12,5L and 12,5R;
      2.4.2.   bei Scheinwerfern der Klasse B: Emax, HV (1) bei Fernlicht, HV, 50R, 50L bei Abblendlicht;
      2.4.3.   bei Scheinwerfern der Klassen C und D: Emax, HV (1) bei Fernlicht, HV, 0,86D/3,5R, 0,86D/3,5L bei Abblendlicht.
      2.5.   Maßgebende Kriterien für die Annehmbarkeit
      Der Hersteller ist dafür verantwortlich, dass eine statistische Untersuchung der Prüfergebnisse durchgeführt wird und nach Absprache mit der zuständigen Behörde die Kriterien für die Annehmbarkeit seiner Produkte festgelegt werden, damit die für die Nachprüfung der Übereinstimmung der Produktion in Absatz 9.1 dieser Regelung genannten Vorschriften eingehalten werden.
      Die maßgebenden Kriterien für die Annehmbarkeit müssen so festgelegt sein, dass bei einem Zuverlässigkeitsgrad von 95 % die geringste Wahrscheinlichkeit, eine stichprobenartige Prüfung nach den Vorschriften des Anhangs 7 (erste Probenahme) zu bestehen, 0,95 betragen würde.
      
         (1)  Ist der Fernscheinwerfer mit dem Abblendscheinwerfer ineinander gebaut, so muss HV für Fern- und Abblendlicht derselbe Messpunkt sein.
   
   
      ANHANG 6
      VORSCHRIFTEN FÜR SCHEINWERFER MIT KUNSTSTOFF-ABSCHLUSSSCHEIBEN - PRÜFUNG VON ABSCHLUSSSCHEIBEN ODER WERKTSTOFFPROBEN UND VON VOLLSTÄNDIGEN SCHEINWERFERN
      1.   ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN
      1.1.   Die nach Absatz 2.2.4 der Regelung vorgelegten Muster müssen den Vorschriften der Absätze 2.1 bis 2.5 entsprechen.
      1.2.   Die nach Absatz 2.2.3 dieser Regelung vorgelegten beiden Muster vollständiger Scheinwerfer mit Kunststoff-Abschlussscheiben müssen hinsichtlich des Werkstoffs der Abschlussscheiben den Vorschriften des Absatzes 2.6 entsprechen.
      1.3.   An den Mustern der Kunststoff-Abschlussscheiben oder den Werkstoffproben sind gegebenenfalls zusammen mit dem Reflektor, an dem sie angebracht werden sollen, die Prüfungen für die Genehmigung in der in Anlage 1 Tabelle A zu diesem Anhang vorgegebenen zeitlichen Reihenfolge durchzuführen.
      1.4.   Kann der Hersteller des Scheinwerfers jedoch nachweisen, dass das Erzeugnis die Prüfungen nach den Absätzen 2.1 bis 2.5 oder die gleichwertigen Prüfungen nach einer anderen Regelung bereits bestanden hat, so brauchen diese Prüfungen nicht wiederholt zu werden; nur die Prüfungen nach Anlage 1 Tabelle B sind zwingend vorgeschrieben.
      2.   PRÜFUNGEN
      2.1.   Temperaturwechselbeständigkeit
      2.1.1.   Prüfungen
      Drei neue Muster (Abschlussscheiben) sind in fünf Zyklen bei wechselnden Temperaturen und wechselndem Feuchtigkeitsgehalt nach folgendem Programm zu prüfen:
      3 Stunden bei 40° C ± 2° C und 85 – 95 % relativer Luftfeuchtigkeit;
      1 Stunde bei 23 °C ± 5 °C und 60 – 75 % relativer Luftfeuchtigkeit;
      15 Stunden bei –30 °C ± 2 °C;
      1 Stunde bei 23 °C ± 5 °C und 60 – 75 % relativer Luftfeuchtigkeit;
      3 Stunden bei 80 °C ± 2 °C;
      1 Stunde bei 23 °C ± 5 °C und 60 – 75 % relativer Luftfeuchtigkeit;
      Vor dieser Prüfung müssen die Muster mindestens vier Stunden lang einer Temperatur von 23 °C ± 5 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 – 75 % ausgesetzt werden.
      
         Anmerkung: In den einstündigen Zeitabschnitten mit einer Temperatur von 23 °C ± 5 °C sind die Zeiten für den Übergang von einer Temperatur zur anderen enthalten, die notwendig sind, um Wärmeschockwirkungen zu vermeiden.
      2.1.2.   Photometrische Messungen
      2.1.2.1.   Verfahren
      An den Mustern sind vor und nach der Prüfung photometrische Messungen vorzunehmen.
      Diese Messungen sind mit einer Prüflampe an folgenden Punkten vorzunehmen:
      B 50, 50L und 50R bei Scheinwerfern der Klasse B, 0,86D/3,5R, 0,86D/3,5L, 0,50U/1,5L und 1,5R Scheinwerfern der Klassen C und D für Abblendlicht oder eines Scheinwerfers für Abblend- und Fernlicht;
      Emax bei Fernlicht eines Scheinwerfers für Fernlicht oder eines Scheinwerfers für Abblend- und Fernlicht;
      2.1.2.2.   Ergebnisse
      Die bei jedem Muster vor und nach der Prüfung ermittelten photometrischen Werte dürfen unter Berücksichtigung der Toleranzen des photometrischen Verfahrens nicht um mehr als 10 % voneinander abweichen.
      2.2.   Beständigkeit gegen atmosphärische Einflüsse und Chemikalien
      2.2.1.   Beständigkeit gegen atmosphärische Einflüsse
      Drei neue Muster (Abschlussscheiben oder Werkstoffproben) sind der Strahlung einer Quelle auszusetzen, deren spektrale Energieverteilung der eines schwarzen Körpers bei einer Temperatur zwischen 5 000 K und 6 000 K entspricht. Zwischen der Quelle und den Mustern sind geeignete Filter so anzubringen, dass Strahlungen mit Wellenlängen von weniger als 295 nm und mehr als 2 500 nm so weit wie möglich abgeschwächt werden. Die Muster werden einer Energiebestrahlung von 1 200 W/m2 ± 200 W/m2 für eine Dauer ausgesetzt, die so bemessen ist, dass die Strahlungsenergie, die sie empfangen, 4 500 MJ/m2 ± 200 W/m2 beträgt. Innerhalb der Prüfanlage muss die Temperatur, die an der auf gleicher Höhe mit den Mustern befindlichen schwarzen Platte gemessen wird, 50 °C ± 5 °C betragen. Damit gleichmäßige Bestrahlung gewährleistet ist, müssen sich die Muster mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 5 1/min um die Strahlungsquelle drehen.
      Die Muster werden mit destilliertem Wasser mit einer Leitfähigkeit von weniger als 1 mS/m bei einer Temperatur von 23 °C ± 5 °C nach folgendem Zyklus besprüht:
      Sprühen: 5 Minuten, Trocknen: 25 Minuten.
      2.2.2.   Chemikalienbeständigkeit
      Nach der Prüfung nach Absatz 2.2.1 und der Messung nach Absatz 2.2.3.1 ist die Außenfläche der drei Muster entsprechend dem Verfahren nach Absatz 2.2.2.2 mit der Mischung nach Absatz 2.2.2.1 zu behandeln.
      2.2.2.1.   Prüfmischung
      Die Prüfmischung besteht zu 61,5 % aus n-Heptan, zu 12,5 % aus Toluol, zu 7,5 % aus Äthyltetrachlorid, zu 12,5 % aus Trichlorethylen und zu 6 % aus Xylol (Volumenprozent).
      2.2.2.2.   Aufbringen der Prüfmischung
      Ein Stück Baumwollstoff (nach ISO 105) wird mit der Mischung nach Absatz 2.2.2.1 bis zur Sättigung getränkt und vor Ablauf von 10 Sekunden 10 Minuten lang mit einem Druck von 50 N/cm2, entsprechend einer Kraft von 100 N, die auf eine Prüffläche von 14 mm x 14 mm ausgeübt wird, gegen die Außenfläche des Musters gepresst.
      Während dieser 10 Minuten wird der Stoff erneut mit der Mischung getränkt, damit die Zusammensetzung der aufgebrachten Flüssigkeit während der gesamten Dauer der vorgeschriebenen Prüfmischung entspricht.
      Während des Aufbringens darf der auf das Muster ausgeübte Druck ausgeglichen werden, um die Bildung von Rissen zu verhindern.
      2.2.2.3.   Reinigung
      Nach dem Aufbringen der Prüfmischung müssen die Muster an der Luft trocknen und werden dann mit der Lösung nach Absatz 2.3 (Beständigkeit gegen Reinigungsmittel) mit einer Temperatur von 23 °C ± 5 °C abgewaschen. (Beständigkeit gegen Reinigungsmittel)
      Danach werden die Muster sorgfältig mit destilliertem Wasser abgespült, das bei 23 °C ± 5 °C nicht mehr als 0,2 % Verunreinigungen enthält, und dann mit einem weichen Tuch abgewischt.
      2.2.3.   Ergebnisse
      2.2.3.1.   Nach der Prüfung der Beständigkeit gegen atmosphärische Einflüsse darf die Außenfläche der Muster keine Risse, Kratzer, abgesplitterten Teile und Verformungen aufweisen, und der Mittelwert der Änderung des Lichttransmissionsgrades , der bei den drei Mustern gemäß dem in der Anlage 2 zu diesem Anhang beschriebenen Verfahren gemessen wird, darf nicht größer als 0,020 sein (Δtm ≤ 0,020).
      2.2.3.2.   Nach der Prüfung der Chemikalienbeständigkeit dürfen die Muster keine Spuren einer chemischen Verschmutzung aufweisen, die eine Änderung der Streuung des Lichtes verursachen kann, dessen Mittelwert der Änderung , der bei den drei Mustern nach dem in der Anlage 2 zu diesem Anhang beschriebenen Verfahren gemessen wird, nicht größer als 0,020 sein darf (Δdm ≤ 0,020).
      2.3.   Beständigkeit gegen Reinigungsmittel und Kohlenwasserstoffe
      2.3.1.   Beständigkeit gegen Reinigungsmittel
      Die Außenfläche der drei Muster (Abschlussscheiben oder Werkstoffproben) wird auf 50 °C ± 5 °C erwärmt und fünf Minuten lang in eine Mischung getaucht, deren Temperatur auf 23 °C ± 5 °C gehalten wird und die aus 99 Teilen destilliertem Wasser mit nicht mehr als 0,02 % Verunreinigungen und einem Teil Alkylarylsulfonat besteht.
      Nach der Prüfung werden die Muster bei 50 °C ± 5 °C getrocknet.
      Die Oberfläche der Muster wird mit einem feuchten Tuch gereinigt.
      2.3.2.   Beständigkeit gegen Kohlenwasserstoffe
      Die Außenfläche dieser drei Muster wird dann eine Minute lang leicht mit einem Stück Baumwollstoff abgerieben, das in einer Mischung aus 70 % n-Heptan und 30 % Toluol (Volumenprozent) getränkt wurde, und muss dann an der Luft trocknen.
      2.3.3.   Ergebnisse
      Nachdem diese beiden Prüfungen nacheinander durchgeführt worden sind, darf der Mittelwert der Änderung des Lichttransmissionsgrades , der bei den drei Mustern nach dem in Anlage 2 zu diesem Anhang beschriebenen Verfahren gemessen wird, nicht größer als 0,010 (Δtm ≤ 0,010) sein.
      2.4.   Beständigkeit gegen mechanische Abnutzung
      2.4.1.   . Prüfverfahren
      Die Außenfläche von drei neuen Mustern (Abschlussscheiben) wird nach dem in Anlage 3 zu diesem Anhang beschriebenen Verfahren geprüft, bei dem eine gleichmäßige mechanische Abnutzung dieser Fläche erreicht werden soll.
      2.4.2.   Ergebnisse
      Nach dieser Prüfung werden die Änderungen
      
                  des Lichttransmissionsgrads
               
               
                  
                     
               
            
                  und des Streulichts
               
               
                  
                     
               
            nach dem in Anlage 2 beschriebenen Verfahren bei der Fläche nach Absatz 2.2.4.1.1 gemessen. für die Mittelwerte bei den drei Mustern gilt Folgendes:
      Δtm ≤ 0,100;
      Δdm ≤ 0,050
      2.5.   Prüfung des Haftvermögens von Beschichtungen (falls vorhanden)
      2.5.1.   Vorbereitung des Musters
      In die Beschichtung einer Abschlussscheibe wird auf einer Fläche von 20 mm x 20 mm mit einer Rasierklinge oder einer Nadel ein quadratisches Gitter mit einer Feldteilung von ca. 2 mm x 2 mm eingeritzt Der auf die Klinge oder die Nadel ausgeübte Druck muss so groß sein, dass zumindest die Beschichtung aufgeritzt wird.
      2.5.2.   Beschreibung der Prüfung
      Es ist ein Klebestreifen mit einer Adhäsionskraft von 2 N/(cm Breite) ± 20 % zu verwenden, die unter den in Anlage 4 zu diesem Anhang festgelegten Normalbedingungen gemessen wurde. Dieser Klebestreifen, der mindestens 25 mm breit sein muss, wird mindestens 5 Minuten lang auf die nach den Vorschriften des Absatzes 2.5.1 vorbereitete Fläche gedrückt.
      Dann wird das Ende des Klebestreifens so belastet, dass die Adhäsionskraft an der betreffenden Fläche durch eine Kraft ausgeglichen wird, die senkrecht zu dieser Fläche wirkt. In dieser Phase wird der Klebestreifen mit einer konstanten Geschwindigkeit von 1,5 m/s ± 0,2 m/s abgezogen.
      2.5.3.   Ergebnisse
      Auf der eingeritzten Fläche darf keine nennenswerte Beschädigung festzustellen sein. Beschädigungen an den Schnittpunkten oder den Kanten der Ritze sind zulässig, sofern die beschädigte Fläche nicht größer als 15 % der eingeritzten Fläche ist.
      2.6.   Prüfungen des vollständigen Scheinwerfers mit einer Kunststoff-Abschlussscheibe
      2.6.1.   Beständigkeit der Oberfläche der Abschlussscheibe gegen mechanische Abnutzung
      2.6.1.1.   Prüfungen
      An der Abschlussscheibe des Scheinwerfermusters Nr. 1 wird die Prüfung nach Absatz 2.4.1 durchgeführt.
      2.6.1.2.   Ergebnisse
      Nach der Prüfung dürfen die Ergebnisse der der nach dieser Regelung an dem Scheinwerfer durchgeführten photometrischen Messungen die für den Punkt HV vorgeschriebenen Höchstwerte um nicht mehr als 30 % überschreiten und die für die Punkte 50 L und 50 R (Scheinwerfer der Klasse B) und die für die Punkte 0,86D/3,5R, 0,86D/3,5L (Scheinwerfer der Klassen C und D) vorgeschriebenen Mindestwerte um nicht mehr als 10 % unterschreiten.
      2.6.2.   Prüfung des Haftvermögens von Beschichtungen (falls vorhanden)
      An der Abschlussscheibe des Scheinwerfermusters Nr. 2 wird die Prüfung nach Absatz 2.5 durchgeführt.
      3.   ÜBERPRÜFUNG DER ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION
      Hinsichtlich der bei der Herstellung von Abschlussscheiben verwendeten Werkstoffe wird bei den Scheinwerfern einer Serie davon ausgegangen, dass sie den Vorschriften dieser Regelung entsprechen, wenn
      3.1.1.   nach der Prüfung der Chemikalienbeständigkeit und der Prüfung der Beständigkeit gegen Reinigungsmittel und Kohlenwasserstoffe die Außenfläche der Muster keine Risse, abgesplitterten Teile oder Verformungen aufweist, die mit bloßem Auge erkennbar sind (siehe Absätze 2.2.2., 2.3.1. und 2.3.2.
      3.1.2.   nach der Prüfung nach Absatz 2.6.1.1 die photometrischen Werte an den Messpunkten nach Absatz 2.6.1.2 innerhalb der Grenzen liegen, die in dieser Regelung für die Übereinstimmung der Produktion festgelegt sind.
      3.2.   Wenn die Prüfergebnisse den Vorschriften nicht entsprechen, sind die Prüfungen an einem anderen stichprobenweise ausgewählten Muster eines Scheinwerfers zu wiederholen.
      
         ANLAGE 1
         ZEITLICHE REIHENFOLGE DER PRÜFUNGEN FÜR DIE GENEHMIGUNG
         A.   Prüfungen an Kunststoffen (Abschlussscheiben oder Werkstoffproben, die nach Absatz 2.2.4 dieser Regelung vorgelegt worden sind.
         
                     Muster — Prüfungen
                  
                  
                     Abschlussscheiben oder Werkstoffproben
                  
                  
                     Abschlussscheiben
                  
               
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                     11
                  
                  
                     12
                  
                  
                     13
                  
               
                     
                                 1.1.
                              
                              
                                 Bestimmte photometrische Messungen (Absatz 2.1.2)
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.1.1.
                              
                              
                                 Temperaturwechsel (Absatz 2.1.1)
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.1.2.
                              
                              
                                 Bestimmte photometrische Messungen (Absatz 2.1.2)
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.2.1.
                              
                              
                                 Messung des Lichttransmissionsgrads
                              
                           
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.2.2.
                              
                              
                                 Messung des Streulichts
                              
                           
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.3.
                              
                              
                                 Atmosphärische Einflüsse (Absatz 2.2.1)
                              
                           
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.3.1.
                              
                              
                                 Messung des Lichttransmissionsgrads
                              
                           
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.4.
                              
                              
                                 Chemikalien (Absatz 2.2.2)
                              
                           
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.4.1.
                              
                              
                                 Messung des Streulichts
                              
                           
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.5.
                              
                              
                                 Reinigungsmittel (Absatz 2.3.1)
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.6.
                              
                              
                                 Kohlenwasserstoffe (Absatz 2.3.2)
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.6.1.
                              
                              
                                 Messung des Lichttransmissionsgrads
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.7.
                              
                              
                                 Abnutzung (Absatz 2.4.1)
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.7.1.
                              
                              
                                 Messung des Lichttransmissionsgrads
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.7.2.
                              
                              
                                 Messung des Streulichts
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 1.8.
                              
                              
                                 Haftvermögen (Absatz 2.5)
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
               B.   Prüfungen an vollständigen Scheinwerfern (die nach Absatz 2.2.3 dieser Regelung vorgelegt worden sind).
         
                     Prüfungen
                  
                  
                     Vollständiger Scheinwerfer
                  
               
                     Muster Nr.
                  
               
                     1
                  
                  
                     2
                  
               
                     
                                 2.1.
                              
                              
                                 Abnutzung (Absatz 2.6.1.1.)
                              
                           
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 2.2.
                              
                              
                                 Photometrische Messungen (Absatz 2.6.1.2.)
                              
                           
                  
                     x
                  
                  
                      
                  
               
                     
                                 2.3.
                              
                              
                                 Haftvermögen (Absatz 2.6.2.)
                              
                           
                  
                      
                  
                  
                     x
                  
               
      
         ANLAGE 2
         VERFAHREN ZUR MESSUNG DES STREULICHTS UND DES LICHTTRANSMISSIONSGRADS
         1.   MESSEINRICHTUNG (siehe Bild)
         Das Strahlenbündel eines Kollimators K mit einer halben Divergenz β/2 = 17,4 x 104 rd wird durch eine Blende Dτ mit einer Öffnung von 6 mm begrenzt, bei der der Halter für das Muster angebracht ist.
         Eine achromatische Sammellinse L2, deren sphärische Aberration korrigiert ist, verbindet die Blende Dτ mit dem Strahlungsempfänger R. Der Durchmesser der Linse L2 muss so bemessen sein, dass sie das Licht, das von dem Muster in einem Kegel mit einem halben Öffnungswinkel β/2 = 14° gestreut wird, nicht abblendet.
         Eine Ringblende DD mit den Winkeln αo/2 = 1° und αmax/2 = 12° wird in einer Bildebene der Linse L2 angebracht.
         Der undurchsichtige Mittelteil der Blende ist erforderlich, um das direkt von der Lichtquelle kommende Licht abzuschirmen. Der Mittelteil der Blende muss so von dem Lichtbündel entfernt werden können, dass er genau in seine Ausgangslage zurückkehrt.
         Die Strecke L2 Dτ und die Brennweite F2
             (1) der Linse L2 sind so zu wählen, dass das Bild von Dτ den Strahlungsempfänger R vollständig bedeckt.
         Werden für den anfänglich auffallenden Lichtstrom 1 000 Einheiten angenommen, so muss der absolute Ablesefehler weniger als eine Einheit betragen.
         2.   MESSUNGEN
         Folgende Werte sind abzulesen:
         
                     Ablesewert
                  
                  
                     mit Muster
                  
                  
                     mit Mittelteil von DD
                     
                  
                  
                     entsprechende Größe
                  
               
                     T1
                     
                  
                  
                     nein
                  
                  
                     nein
                  
                  
                     auffallender Lichtstrom bei erster Ablesung
                  
               
                     T2
                     
                  
                  
                     ja
                     (vor der Prüfung)
                  
                  
                     nein
                  
                  
                     Lichtstrom, der von dem neuen Werkstoff in einem Bildwinkel von 24° durchgelassen wird
                  
               
                     T3
                     
                  
                  
                     ja
                     (nach der Prüfung)
                  
                  
                     nein
                  
                  
                     Lichtstrom, der von dem geprüften Werkstoff in einem Bildwinkel von 24° durchgelassen wird
                  
               
                     T4
                     
                  
                  
                     ja
                     (vor der Prüfung)
                  
                  
                     ja
                  
                  
                     von dem neuen Werkstoff durchgelassener Lichtstrom
                  
               
                     T5
                     
                  
                  
                     ja
                     (nach der Prüfung)
                  
                  
                     ja
                  
                  
                     von dem geprüften Werkstoff durchgelassener Lichtstrom
                  
               
            
         
            (1)  Für L2 wird eine Brennweite von ca. 80 mm empfohlen.
      
      
         ANLAGE 3
         VERFAHREN FÜR DEN SPRÜHVERSUCH
         1.   PRÜFGERÄT
         1.1.   Sprühpistole
         Die verwendete Sprühpistole muss mit einer Düse mit einem Durchmesser von 1,3 mm versehen sein, die einen Flüssigkeitsdurchfluss von 0,24 ± 0,02 l/min bei einem Betriebsdruck von 6,0 bar +0,5 bar zulässt.
         Unter diesen Betriebsbedingungen muss die von dem Sandstrahl in einem Abstand von 380 mm ± 10 mm von der Düse erzeugte Struktur auf der Oberfläche, die der schädigenden Einwirkung ausgesetzt ist, einen Durchmesser von 170 mm ± 50 mm haben.
         1.2.   Prüfmischung
         Die Prüfmischung besteht aus
         Quarzsand der Härte 7 nach der Mohrschen Härteskala mit einer Korngröße von 0 mm bis 0,2 mm und einer nahezu normalen Verteilung bei einem Winkelfaktor von 1,8 bis 2;
         Wasser, dessen Härtegrad 205 g/m3 nicht übersteigt, für eine Mischung, die 25 g Sand pro Liter Wasser enthält.
         2.   PRÜFUNG
         Die Außenfläche der Scheinwerfer-Abschlussscheiben wird einmal oder mehrere Male der Einwirkung des nach dem oben beschriebenen Verfahren erzeugten Sandstrahls ausgesetzt. Dabei wird der Sandstrahl nahezu senkrecht auf die zu prüfende Oberfläche gerichtet.
         Die Abnutzung wird an einer oder mehreren Werkstoffproben nachgeprüft, die als Referenzproben in der Nähe der zu prüfenden Abschlussscheiben angebracht sind. Die Mischung wird so lange aufgesprüht, bis die nach dem Verfahren nach Anlage 2 gemessene Änderung der Streuung des Lichtes an dem Probestück oder den Probestücken dem nachstehenden Wert entspricht:
         
            
         Zur Nachprüfung der gleichmäßigen Abnutzung der gesamten zu prüfenden Oberfläche können mehrere Referenzproben verwendet werden.
      
      
         ANLAGE 4
         BESTIMMUNG DER ADHÄSIONSKRAFT VON KLEBESTREIFEN
         1.   ZWECK
         Nach diesem Verfahren kann unter Normalbedingungen die lineare Adhäsionskraft eines Klebestreifens an einer Glasplatte bestimmt werden.
         2.   PRINZIP
         Messung der Kraft, die aufgewendet werden muss, um einen Klebestreifen in einem Winkel von 90° von einer Glasplatte abzuziehen.
         3.   VORGESCHRIEBENE UMGEBUNGSBEDINGUNGEN
         Die Umgebungsluft muss eine Temperatur von 23 °C ± 5 °C und eine relative Feuchte von 65 ± 15 % aufweisen.
         4.   PRÜFSTÜCKE
         Vor der Prüfung wird die Probenrolle 24 Stunden lang unter den vorgeschriebenen Umgebungsbedingungen konditioniert (siehe Absatz 3).
         Von jeder Rolle werden fünf jeweils 400 mm lange Stücke geprüft. Diese Prüfstücke werden von der Rolle abgewickelt, nachdem die ersten drei Schichten entfernt worden sind.
         5.   VERFAHREN
         Die Prüfung wird unter den vorgeschriebenen Umgebungsbedingungen nach Absatz 3 durchgeführt.
         Die fünf Prüfstücke werden von der Rolle abgenommen, indem das Klebeband mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 300 mm/s radial abgezogen wird, anschließend werden sie innerhalb von 15 Sekunden wie folgt aufgebracht:
         Der Klebestreifen wird auf die Glasplatte aufgebracht, indem man mit dem Finger in einer fortlaufenden Bewegung in Längsrichtung und ohne übermäßigen Druck leicht darüber streicht, ohne dass sich zwischen dem Klebestreifen und der Glasplatte Luftblasen bilden.
         Die Glasplatte mit den Klebestreifen bleibt 10 Minuten lang den vorgeschriebenen Umgebungsbedingungen ausgesetzt.
         Ungefähr 25 mm des Prüfstücks werden in einer Ebene senkrecht zur Achse des Prüfstücks von der Platte abgezogen. Die Platte wird befestigt, und das lose Ende des Klebestreifens wird um 90° von der Platte entfernt. Die Zugkraft wird so ausgeübt, dass die Trennlinie zwischen dem Klebestreifen und der Platte senkrecht zur Wirkungslinie dieser Kraft und zur Platte verläuft.
         Der Klebestreifen wird mit einer Geschwindigkeit von 300 mm/s ± 30 mm/s abgezogen, und die dabei ausgeübte Kraft wird aufgezeichnet.
         6.   ERGEBNISSE
         Die fünf ermittelten Werte werden ihrer Größe nach gereiht und der mittlere Wert wird als Ergebnis der Messung eingetragen. Dieser Wert wird in Newton pro Zentimeter Breite des Klebestreifens ausgedrückt.
      
   
   
      ANHANG 7
      MINDESTANFORDERUNGEN FÜR STICHPROBENARTIGE ÜBERPRÜFUNGEN DURCH EINEN PRÜFER
      1.   ALLGEMEINES
      1.1.   Die Vorschriften über die Übereinstimmung der Produktion gelten hinsichtlich der mechanischen und geometrischen Eigenschaften entsprechend den Vorschriften dieser Regelung als eingehalten, wenn die Abweichungen nicht größer als die unvermeidlichen Fertigungstoleranzen sind. Dies gilt auch für die Farbe.
      Hinsichtlich der photometrischen Eigenschaften wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei der Prüfung der photometrischen Eigenschaften eines stichprobenweise ausgewählten, mit einer Prüfglühlampe bestückten Scheinwerfers
      1.2.1.   Scheinwerfer der Klasse A: im ungünstigsten Fall kein Messwert von dem in dieser Regelung vorgeschriebenen Wert um mehr als 20 % abweicht;
      Scheinwerfer der Klassen B, C und D:
      1.2.2.1.   im ungünstigsten Fall kein Messwert von dem in dieser Regelung vorgeschriebenen Wert um mehr als 20 % abweicht; bei den Werten in der Zone III (Scheinwerfer der Klasse B) bzw. der Zone I (Scheinwerfer der Klassen C und D) darf die größte ungünstige Abweichung jeweils folgende Werte erreichen:
      0,3 lux entsprechend 20 %
      0,45 lux entsprechend 30 %
      1.2.2.2.   und wenn bei Fernlicht, bei dem sich HV innerhalb der Isoluxlinie 0,75 Emax befindet, an jedem der in den Absätzen 6.2.3.2 und 6.3.2.2 dieser Regelung angegebenen Messpunkte eine Toleranz von +20 % bei den Höchstwerten und –20 % bei den Mindestwerten bei der photometrischen Messungen eingehalten wird.
      1.2.3.   Entsprechen die Ergebnisse der oben beschriebenen Prüfungen den Vorschriften nicht, so müssen die Prüfungen mit einer anderen Prüfglühlampe wiederholt werden.
      1.2.4.   Scheinwerfer mit offensichtlichen Mängeln werden nicht berücksichtigt.
      2.   ERSTE PROBENAHME
      Bei der ersten Probenahme werden vier Scheinwerfer stichprobenweise ausgewählt. Die erste Stichprobe von zwei Scheinwerfern wird mit A, die zweite Stichprobe von zwei Scheinwerfern wird mit B gekennzeichnet.
      2.1.   Die Übereinstimmung wird nicht beanstandet
      Nach dem in Bild 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen in ungünstige Richtungen festgestellt werden:
      2.1.1.1.   Stichprobe A
      
                  A1:
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                   
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                  A2:
               
               
                  bei beiden Scheinwerfern
               
               
                  mehr als
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  aber
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  weiter zu Stichprobe B;
               
               
                   
               
               
                   
               
            2.1.1.2.   Stichprobe B
      
                  B1:
               
               
                  bei beiden Scheinwerfern
               
               
                   
               
               
                  0 %
               
            2.2.   Die Übereinstimmung wird beanstandet
      Nach dem in Bild 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ beanstandet und der Hersteller aufgefordert, bei seiner Produktion die Vorschriften einzuhalten (Anpassung), wenn bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
      2.2.1.1.   Stichprobe A
      
                  A3:
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  aber
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  30 %
               
            2.2.1.2.   Stichprobe B
      
                  B2:
               
               
                  bei den Ergebnissen von A2:
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                   
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  aber
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                  B3:
               
               
                  bei den Ergebnissen von A2:
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                   
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                   
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  aber
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  30 %
               
            2.3.   Zurücknahme der Genehmigung
      Die Übereinstimmung wird beanstandet und die Vorschriften des Absatzes 11 werden angewandt, wenn nach dem in Bild 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
      2.3.1.   Stichprobe A
      
                  A4:
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  30 %
               
            
                  A5:
               
               
                  bei beiden Scheinwerfern
               
               
                  mehr als
               
               
                  20 %
               
            2.3.2.   Stichprobe B
      
                  B4:
               
               
                  bei den Ergebnissen von A2:
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                   
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  aber
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                  B5:
               
               
                  bei den Ergebnissen von A2:
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                   
               
               
                  bei beiden Scheinwerfern
               
               
                  mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                  B6:
               
               
                  bei den Ergebnissen von A2:
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                   
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                   
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  30 %
               
            3.   WIEDERHOLTE PROBENAHME
      Bei den Ergebnissen von A3, B2 und B3 ist binnen zwei Monaten nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung eine dritte Stichprobe C von zwei Scheinwerfern nach erfolgter Anpassung aus der laufenden Serie zu entnehmen.
      3.1.   Die Übereinstimmung wird nicht beanstandet
      Nach dem in der Bild 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
      3.1.1.1.   Stichprobe C
      
                  C1:
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                   
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                  C2:
               
               
                  bei beiden Scheinwerfern
               
               
                  mehr als
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  aber nicht
               
               
                  mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  weiter zu Stichprobe D
               
               
                   
               
               
                   
               
            3.1.1.2.   Stichprobe D
      
                  D1:
               
               
                  bei den Ergebnissen von C2:
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                   
               
               
                  bei beiden Scheinwerfern
               
               
                   
               
               
                  0 %
               
            3.2.   Die Übereinstimmung wird beanstandet
      Nach dem in der Bild 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ beanstandet und der Hersteller aufgefordert, bei seiner Produktion die Vorschriften einzuhalten (Anpassung), wenn bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
      3.2.1.1.   Stichprobe D
      
                  D2:
               
               
                  bei den Ergebnissen von C2:
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                   
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  aber
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            3.3.   Zurücknahme der Genehmigung
      Die Übereinstimmung wird beanstandet und die Vorschriften des Absatzes 11 werden angewandt, wenn nach dem in Bild 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
      3.3.1.   Stichprobe C
      
                  C3:
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                  nicht mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  20 %
               
            
                  C4:
               
               
                  bei beiden Scheinwerfern
               
               
                  mehr als
               
               
                  20 %
               
            3.3.2.   Stichprobe D
      
                  D3:
               
               
                  bei den Ergebnissen von C2:
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                   
               
               
                  bei einem Scheinwerfer
               
               
                  0 % oder mehr als
               
               
                  0 %
               
            
                   
               
               
                  beim anderen Scheinwerfer
               
               
                  mehr als
               
               
                  20 %
               
            
         
   
   
      ANHANG 8
      ÜBERSICHT ÜBER DIE EIN UND AUSSCHALTZEITEN BEI DER PRÜFUNG DER BESTÄNDIGKEIT DER PHOTOMETRISCHEN MERKMALE
      
                  Abkürzungen:
               
               
                  P:
               
               
                  Abblendscheinwerfer
               
            
                  D:
               
               
                  Fernscheinwerfer (D1 + D2 = zwei Fernlichter)
               
            
                  F:
               
               
                  Nebelscheinwerfer
               
            
                  
                     :
               
                  ein Zyklus mit einer Ausschaltdauer von 15 Minuten und einer Einschaltdauer von 5 Minuten
               
            Die nachstehenden Angaben zu allen zusammen gebauten Scheinwerfern und Nebelscheinwerfern zusammen mit den zusätzlichen Zeichen für die Klasse B dienen nur als Beispiele und stellen keine vollständige Übersicht dar.
      
                  
                              1.
                           
                           
                              P oder D oder F (C-BS oder R-BS oder B)
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              P+D (CR-BS) oder P+D1+D2 (CR-BS R-BS)
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              3.
                           
                           
                              P+D (C/R-BS) oder P+D1+D2 (C/R-BS R-BS)
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              4.
                           
                           
                              P+F (C-BS B)
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              5.
                           
                           
                              P+F (C-BS B/) oder C-BS/B
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              6.
                           
                           
                              D+F (R-BS B) oder D1+D2+F (R-BS R-BS B)
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              7.
                           
                           
                              D+F (R-BS B/) oder D1+D2+F (R-BS R-BS B/)
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              8.
                           
                           
                              P+D+F (CR-BS B) oder P+D1+D2+F (CR-BS R-BS B)
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              9.
                           
                           
                              P+D+F (C/R-BS B) oder P+D1+D2+F (C/R-BS R-BS B)
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              10.
                           
                           
                              P+D+F (CR-BS B/) oder P+D1+D2+F (CR-BS R-BS B/)
                           
                        
               
                  
                     
               
            
                  
                              11.
                           
                           
                              P+D+F (C/R-BS B/) oder P+D1+D2+F (C/R-BS R-BS/B)