CELEX: 62009CJ0154
Language: de
Date: 2010-10-07
Title: Urteil des Gerichtshofes (Dritte Kammer) vom 7. Oktober 2010.#Europäische Kommission gegen Portugiesische Republik.#Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie 2002/22/EG - Elektronische Kommunikationen - Netze und Dienste - Art. 3 Abs. 2 und Art. 8 Abs. 2 - Benennung der zum Universaldienst verpflichteten Unternehmen - Fehlerhafte Umsetzung.#Rechtssache C-154/09.

Urteil des Gerichtshofs (Dritte Kammer) vom 7. Oktober 2010 – Kommission/Portugal
      (Rechtssache C‑154/09)
      „Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats – Richtlinie 2002/22/EG – Elektronische Kommunikationen – Netze und Dienste – Art. 3 Abs. 2 und Art. 8 Abs. 2 – Benennung der zum Universaldienst verpflichteten Unternehmen – Fehlerhafte Umsetzung“
      1.                     Rechtsangleichung – Telekommunikationssektor – Universaldienst und Nutzerrechte – Richtlinie 2002/22– Benennung von Unternehmen
            für die Erbringung von Universaldiensten – Pflicht zur Durchführung eines wirksamen, objektiven, transparenten und nicht diskriminierenden
            Benennungsverfahrens (Richtlinie 2002/22 des Europäischen Parlaments und des Rates, Art. 3 Abs. 2 und Art. 8 Abs. 2) (vgl.
            Randnrn. 34-39, 42-49)
      2.                     Mitgliedstaaten – Verpflichtungen – Umsetzung der Richtlinien – Vertragsverletzung – Rechtfertigung – Unzulässigkeit (Art. 226 EG)
            (vgl. Randnrn. 37-38)
      3.                     Vertragsverletzungsklage – Klagerecht der Kommission – Ermessensfrage (Art. 226 EG) (vgl. Randnr. 51)
      Gegenstand 
      
         
               Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats – Verstoß gegen Art. 3 Abs. 2 und Art. 8 Abs. 2 der Richtlinie 2002/22/EG des Europäischen
                  Parlaments und des Rates vom 7. März 2002 über den Universaldienst und Nutzerrechte bei elektronischen Kommunikationsnetzen
                  und -diensten (Universaldienstrichtlinie) (ABl. L 108, S. 51) – Benennung der mit der Erbringung des Universaldienstes betrauten
                  Unternehmen – Benennung der zum Universaldienst verpflichteten Unternehmen
               
            Tenor 
      
         
                  1.
               
               
                  
               
               
                  	Die Portugiesische Republik hat dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus Art. 3 Abs. 2 und Art. 8 Abs. 2 der Richtlinie 2002/22/EG
                     des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. März 2002 über den Universaldienst und Nutzerrechte bei elektronischen Kommunikationsnetzen
                     und ‑diensten (Universaldienstrichtlinie) verstoßen, dass sie die Bestimmungen des Unionsrechts, die die Benennung des Universaldienstleisters
                     bzw. der Universaldienstleister regeln, nicht ordnungsgemäß in nationales Recht umgesetzt hat.
                  
               
            
         
                  2.
               
               
                  
               
               
                  	Die Portugiesische Republik trägt die Kosten.