CELEX: C2006/048/50
Language: de
Date: 2006-02-25 00:00:00
Title: Rechtssache T-135/02: Urteil des Gerichts erster Instanz vom  14. Dezember 2005  — Greencore Group/Kommission (Durchführung eines Urteils des Gerichts — Herabsetzung der gegen die Klägerin verhängten Geldbuße — Unterlassene und anschließend abgelehnte Verzinsung des zurückgezahlten Betrages durch die Kommission — Nichtigkeitsklage — Grundsatz der Rechtssicherheit)

25.2.2006   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 48/27
            
         Urteil des Gerichts erster Instanz vom 14. Dezember 2005 — Greencore Group/Kommission
   (Rechtssache T-135/02) (1)
   
   (Durchführung eines Urteils des Gerichts - Herabsetzung der gegen die Klägerin verhängten Geldbuße - Unterlassene und anschließend abgelehnte Verzinsung des zurückgezahlten Betrages durch die Kommission - Nichtigkeitsklage - Grundsatz der Rechtssicherheit)
   (2006/C 48/50)
   Verfahrenssprache: Englisch
   Parteien
   
      Klägerin: Greencore Group (Dublin, Irland) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt A. Böhlke)
   
      Beklagte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: ursprünglich K. Wiedner, sodann P. Oliver und A. Nijenhuis und schließlich A. Nijenhuis und M. Wilderspin)
   Gegenstand der Rechtssache
   Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung vom 11. Februar 2002, mit der es die Kommission ablehnte, an die zum Konzern der Klägerin gehörende Tochtergesellschaft Irish Sugar plc für den in Durchführung eines Urteils des Gerichts zurückgezahlten Betrag Zinsen zu zahlen.
   Tenor des Urteils
   
               1.
            
            
               Die Entscheidung der Kommission vom 11. Februar 2002 über die Ablehnung des von der Klägerin gestellten Antrags, an ihre Tochtergesellschaft Irish Sugar plc auf den in Durchführung eines Urteils des Gerichts zurückgezahlten Hauptbetrag Verzugszinsen zu zahlen, wird für nichtig erklärt.
            
         
               2.
            
            
               Die Kommission trägt die Kosten des Verfahrens einschließlich der des Rechtsmittelverfahrens vor dem Gerichtshof.
            
         
      (1)  ABl. C 169 vom 13.7.2002.