CELEX: 51992PC0482
Language: de
Date: 1992-11-16
Title: Geänderter Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES über ein drittes Aktionsprogramm der Gemeinschaft zugunsten der Behinderten - HELIOS II (1993-1997)

28. 1 . 93                                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                                  Nr. C 25/1
                                                                           II
                                                               (Vorbereitende Rechtsakte)
                                                               KOMMISSION
                Geänderter Vorschlag für einen Beschluß des Rates über ein drittes Aktionsprogramm der
                                 Gemeinschaft zugunsten der Behinderten — Helios II (1993—1997) (')
                                                                      (93/C 25/01 )
                                                                  KOM(92) 482 endg.
                                  (Gemäß Artikel 149 Absatz 3 des EWG-Vertrags von der Kommission
                                                          vorgelegt am 16. November 1992)
                (>)   ABl . Nr. C 293 vom 12 . 1 1 . 1991 , S. 2.
                                                                                                      GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                                (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                    URSPRUNGLICHER VORSCHLAG                                                           Änderungen übernommen)
Vorschlag für einen Beschluß des Rates über ein drittes                        Geänderter Vorschlag für einen Beschluß des Rates über
Aktionsprogramm der Gemeinschaft zugunsten der Behin­                          ein drittes Aktionsprogramm der Gemeinschaft zugunsten
                derten — Helios II (1992—1996)                                            der Behinderten — Helios II (1993—1997)
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die Artikel 128
und 235 ,
gestützt auf den Beschluß 63/266/EWG des Rates vom
2. April 1963 über die Aufstellung allgemeiner Grundsätze
für die Durchführung einer gemeinsamen Politik der
Berufsausbildung ('), insbesondere auf den zehnten
Grundsatz ,
auf Vorschlag der Kommission,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments,
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschus­
ses ,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Im Hinblick auf die zu erwartende Vollendung des Bin­
nenmarkts mit seiner sozialen Dimension und den damit
einhergehenden Veränderungen sowie angesichts eines
sich rasch entwickelnden technischen Umfelds und immer
komplizierterer Bedingungen auf den Arbeitsmärkten ist
es unerläßlich, geeignete Maßnahmen zugunsten der
Behinderten zu treffen .
(')   ABl . Nr. 63 vom 20. 4 . 1963 , S. 1338/63
 ---pagebreak--- Nr. C 25/2                                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                               28 . 1 . 93
                                                                                          GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                    (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte , wurde der Text ohne
                 URSPRÜNGLICHER VORSCHLAG                                                  Änderungen übernommen.)
In den Schlußfolgerungen des Rates und der im Rat verei­
nigten Minister für das Bildungswesen vom 14. Mai 1987
zu einem europäischen Kooperationsprogramm für die
schulische Eingliederung behinderter Kinder (') sowie die
Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Mini­
ster für das Bildungswesen vom 31 . Mai 1990 (2) wird die
Notwendigkeit betont, die materiellen Hindernisse zu
beseitigen, flexible Lehrmethoden anzuwenden, um den
individuellen Erfordernissen gerecht zu werden und den
Übergang zur Ausbildung und zum Erwerbs- und Erwach­
senenleben zu erleichtern und möglichst aktiv mit den
Sonderschulen      zusammenzuarbeiten .     Außerdem     wird
darin betont, daß die Möglichkeiten der neuen Technolo­
gien im Bereich der Bildung genutzt und die Verbindun­
gen zwischen Familie , Allgemeinheit , Sozialdiensten und
Gesundheitsfürsorge sowie Arbeitswelt verstärkt werden
sollten .
Das HANDYNET-System trägt durch die Bereitstellung
des Moduls über die technischen Hilfsmittel dazu bei , die
Eingliederungsbedingungen für die Behinderten zu verbes­
sern und die Institutionen , Berufsgruppen und Verbände ,
die am Eingliederungsprozeß der Behinderten beteiligt
sind, über die angewandte Forschung im Bereich der tech­
nischen Hilfsmittel zu unterrichten ; dem HANDYNET­
System kommt demnach hinsichtlich der Ziele des vorlie­
genden Programms eine entscheidende Funktion zu .
Das vorliegende Programm will die auf nationaler, regio­
naler und lokaler Ebene durchgeführten Maßnahmen, ins­
besondere durch Gewährleistung des entsprechenden
Erfahrungs- und Informationsaustauschs, ergänzen .
Laut Ziffer 26 von Titel I der Gemeinschaftscharta der
sozialen Grundrechte der Arbeitnehmer (3), müssen alle
Behinderten unabhängig von der Ursache und Art ihrer
Behinderung konkrete ergänzende Maßnahmen, die ihre
berufliche und soziale Eingliederung fördern, in Anspruch
nehmen können; diese Maßnahmen zur Verbesserung der
Lebensbedingungen müssen sich je nach den Fähigkeiten
der Betreffenden auf berufliche Bildung, Ergonomie ,
Zugänglichkeit, Mobilität, Verkehrsmittel und Wohnung
erstrecken .
In der Mitteilung der Kommission über ihr Aktionspro­
gramm (4) zur Anwendung der Gemeinschaftscharta der
(')  ABl. Nr. C 211 vom 8. 8. 1987, S. 1 .
(2)  ABl . Nr. C 162 vom 3. 7. 1990, S. 2.
(3)  Dok. KOM(89) 471 endg.
(4)  Dok. KOM(89) 568 endg.
 ---pagebreak--- 28 . 1 . 93                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                           Nr. C 25/3
                                                                                        GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                  (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                URSPRUNGLICHER VORSCHLAG                                                Änderungen übernommen.)
sozialen Grundrechte wird betont, daß zur sozialen
Dimension der Vollendung des Binnenmarkts im Jahr
1992 vor allem die Durchführung von Maßnahmen in den
Mitgliedstaaten gehört, durch die eine kohärente und
umfassende Politik zur Förderung der beruflichen und
sozialen Eingliederung und der eigenständigen Lebensfüh­
rung der Behinderten sowohl auf nationaler als auch auf
Gemeinschaftsebene entwickelt und verstärkt werden soll ;
die europäische Politik zur Eingliederung der Behinderten
müßte fortgesetzt und verstärkt werden, um die Chancen­
gleicheit der Betroffenen zu verbessern, die zu einer der
am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen gehö­
ren .
Der vorliegende Beschluß beruht einerseits auf Grundsät­
zen für die Durchführung einer gemeinsamen Politik der
Berufsbildung und Beschäftigungsförderung und umfaßt
andererseits Maßnahmen einschließlich solcher zur Förde­
rung der funktionellen Rehabilitation, der schulischen Ein­
gliederung, der sozialen Eingliederung und der eigenstän­
digen Lebensführung der Behinderten, die ergriffen wer­
den müssen , um eines der Ziele der Gemeinschaft zu
verwirklichen , für die jedoch die erforderlichen Hand­
lungsbefugnisse im Vertrag nicht vorgesehen sind; daher
sind sowohl Artikel 128 als auch Artikel 235 des Vertrages
heranzuziehen —
BESCHLIESST :
                          Artikel 1
Für den Zeitraum vom 1 . Januar 1992 bis 31 . Dezember           Für den Zeitraum vom 1 . Januar 1993 bis 31 . Dezember
1996 wird ein Aktionsprogramm der Gemeinschaft zur               1997 wird ein Aktionsprogramm der Gemeinschaft zur
Förderung der Eingliederung der Behinderten im Bereich           Förderung der Chancengleichheit und der Eingliederung
der Bildung, der beruflichen und wirtschaftlichen Einglie­       der Behinderten , im folgenden „HELIOS II " genannt, auf­
derung, der sozialen Eingliederung und der eigenständigen        gestellt .
Lebensführung (Programm HELIOS II ), im folgenden
„HELIOS II" genannt, aufgestellt.
                          Artikel 2
Im Programm HELIOS II umfaßt der Begriff „Behin­                 Im Programm HELIOS II umfaßt der Begriff „Behin­
derte " Personen mit wesentlichen körperlichen (ein­             derte " Personen mit wesentlichen körperlichen (ein­
schließlich sensorischen) oder geistigen (einschließlich psy­    schließlich sensorischen) Schädigungen oder Personen mit
chischen) Schädigungen, Behinderungen oder Benachteili­          Lernschwierigkeiten, Geisteskrankheiten oder psychoso­
gungen, die die Ausübung einer für einen Menschen als            zialen Störungen, die die Ausübung einer für einen Men­
normal betrachteten Tätigkeit einschränken oder verbie­          schen als normal betrachteten Tätigkeit einschränken oder
ten .                                                            verbieten .
                          Artikel 3
Die Ziele von HELIOS II sind in den Bereichen der funk-          Die Ziele von HELIOS II sind folgende:
tionellen Rehabilitation, der Eingliederung im Bereich der
Bildung, der beruflichen Bildung und Rehabilitation, der
wirtschaftlichen Eingliederung, der sozialen Eingliederung
und der eigenständigen Lebensführung der Behinderten
folgende :
 ---pagebreak--- Nr. C 25/4                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                               28 . 1 . 93
                                                                                        GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                  (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                 URSPRUNGLICHER VORSCHLAG                                                Änderungen übernommen.)
a)    Fortsetzung der Entwicklung einer umfassenden Ein         a)     Entwicklung einer gemeinschaftlichen Behindertenpo­
      gliederungspolitik der Gemeinschaft auf der Grund                litik auf der Grundlage bewährter Erfahrungen und
      läge erfolgversprechender innovativer und aussage                neuer innovativer Möglichkeiten , um
      kräftiger Versuche und Verfahren in den Mitgliedstaa
      ten;
                                                                      — den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsprozeß
                                                                             und die Eingliederung durch eine Verbesserung
                                                                             der regulären Möglichkeiten zu fördern;
                                                                      — die soziale und wirtschaftliche Eingliederung in
                                                                             die Gesellschaft voranzutreiben ;
                                                                      — die gesellschaftliche Eingliederung zu unterstüt­
                                                                             zen ;
                                                                      — die Mitwirkung von Behinderten in allen Berei­
                                                                             chen zu fördern ;
b     Bestimmung der innovativen Ansätze und Maßnah­            b     Koordination aller Gemeinschaftsmaßnahmen zugun­
      men, die im Hinblick auf eine bessere Konvergenz                sten von Behinderten einschließlich der Maßnahmen
      und Koordination der Aktionen gemäß Buchstabe a)                im Rahmen der Strukturfonds und der daraus entwik­
      zu fördern sind ;                                               kelten Gemeinschaftsinitiativen ( HORIZON , TIDE ,
                                                                      ERASMUS usw.);
c)    Fortsetzung der Ausweitung der Austausch- und             c)    Unterstützung der Mitgliedstaaten, um ihnen dabei zu
      Informationstätigkeit auf europäischer Ebene , die              helfen, ein auf die Eingliederung der Behinderten aus­
      einen nützlichen Beitrag gemäß Buchstabe a) leisten             gerichtetes Programm zu entwickeln und durchzufüh­
      kann , und möglichst weitreichende Informationsver­             ren , und um zusammen mit den Mitgliedstaaten sowie
      breitung;                                                       den innerhalb ihrer Grenzen tätigen Institutionen und
                                                                      Organisationen für Behinderte die Ansätze und Maß­
                                                                      nahmen zu bestimmen, die eine optimale Entwicklung
                                                                      zur Verbesserung der Lebenssituation der Behinder­
                                                                      ten in der Gemeinschaft fördern ;
                                                                ca) Verbesserung der Austausch- und Informationstätig­
                                                                      keiten auf europäischer Ebene ;
d) Stärkung der Kooperation mit den europäischen                d) Stärkung der Kooperation mit den europäischen
      Nichtregierungsorganisationen;                                  Nichtregierungsorganisationen, die in den zwölf Mit­
                                                                      gliedstaaten durch ihre nationalen Organisationen ver­
                                                                      treten sind , und Zusammenarbeit mit den nationalen
                                                                      Behindertenräten ;
                                                                da) Festlegung von geeigneten Methoden, um eigenstän­
                                                                      dige Lebensführung von Behinderten soweit wie mög­
                                                                      lich zu fördern und die Entwicklung und Durchfüh­
                                                                      rung umfassender nationaler Programme für die Inte­
                                                                      gration und Beteiligung Behinderter zu stimulieren;
                                                                db) Unterstützung eines Forums repräsentativer Behin­
                                                                      dertenorganisationen auf Gemeinschaftsebene , das
                                                                      Möglichkeiten für die Konsultation und Beteiligung
                                                                      bei allen Behinderte betreffenden Fragen ermöglicht ,
                                                                      um zur Entwicklung einer umfassenden Behinderten­
                                                                      politik eine Stellungnahme abzugeben .
                           Artikel 4
                                                                                               Maßnahmen
( 1 ) Die allgemeinen Maßnahmen zur Verwirklichung der          ( 1 ) Die allgemeinen Maßnahmen zur Verwirklichung der
in Artikel 3 genannten Ziele sind:                              in Artikel 3 genannten Ziele sind:
 ---pagebreak--- 28. 1 . 93                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                           Nr. C 25/5
                                                                                       GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                 (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                 URSPRUNGLICHER VORSCHLAG                                              Änderungen übernommen.)
a) Koordinierung, Durchführung und Anregung von                 a)    Anregung von innovativen Maßnahmen zur Förde­
      Maßnahmen zur Förderung der Innovation, zur                     rung, Verbesserung und Einleitung einer Politik, die
     Erleichterung des Erfahrungsaustauschs und zur                   den behinderten Menschen in den Mitgliedstaaten
     Unterstützung der Verbreitung der Ergebnisse erfolg­             zugute kommt, und Koordinierung, Durchführung und
     reicher Versuche sowie des Transfers effizienter Ver­            Anregung von Maßnahmen zur Erleichterung des
     fahren anhand jährlich genau festgelegter Themen.                Erfahrungsaustauschs auf europäischer Ebene und zur
      Diese Tätigkeiten beinhalten eine enge Beteiligung              Unterstützung der Verbreitung der Ergebnisse erfolg­
     der Behinderten, ihrer Familien, der repräsentativen             reicher Verfahren, die in den Mitgliedstaaten zur Ent­
      Organisationen, von Sachverständigen und Forschern,             wicklung einer wirksamen Behindertenpolitik beige­
     von in der Behindertenarbeit tätigen anerkannten                 tragen haben;
     Fachkräften, ihren amtlichen Betreuern sowie Sozial­       aa) Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Behin­
     partnern ;                                                       dertenorganisationen in den Mitgliedstaaten mit
                                                                      Unterstützung der Kommission, sofern kein nationaler
                                                                      Behindertenrat besteht ;
b) Deckung des Informationsbedarfs der Behinderten:             b) Änderung des von der Gemeinschaft finanzierten
     im Rahmen des rechnergestützten Informations- und                HANDYNET-Systems bis spätestens 1 . Juli 1994,
     Dokumentationssystems HANDYNET anhand einzel­                    damit
     staatlicher Daten, Fortsetzung der Sammlung, der                 — die Rechte über die Daten und die Verwendung
     Aufbereitung auf europäischer Ebene, der Aktualisie­                   dieser Daten durch Zusammenarbeit zwischen
      rung, des Austauschs und der Verbreitung der in den                   der Kommission und den nationalen Datensamm­
      Mitgliedstaaten von den nationalen Zentren für                        lungszentren gewährleistet werden;
      Datensammlung und Information erstellten Angaben .
                                                                      — die Information in dem Modul „technische Hilfs­
                                                                            mittel" durch die Angabe von Qualitätstests
                                                                            ergänzt wird.
      Mit dem HANDYNET-System soll außerdem die ein­                  Bevor es um neue Module erweitert wird, muß das
      schlägige Forschung und die Herstellung technischer             Europäische Parlament konsultiert werden;
      Hilfsmittel gefördert werden, indem ein Verzeichnis
      von Maßnahmen der angewandten Forschung in die­
      sem Bereich erstellt wird;
c) Förderung der Beteiligung der Behinderten an bereits         c)    Stimulierung der Beteiligung der Behinderten an
      laufenden Programmen der Gemeinschaft, insbeson­                Gemeinschaftsprogrammen;
      dere in den Bereichen Ausbildung und Vorbereitung
      auf das Erwerbsleben, neue Technologien, berufliche
      Bildung und Beschäftigung, Gleichberechtigung der
      Frauen, Erlernen von Fremdsprachen, Mobilität und
      Austausch von Jugendlichen in der Gemeinschaft;
d) Gewährleistung einer engen Abstimmung mit den von            d) Sensibilisierung, Koordinierung und Informationsaus­
      den länderübergreifenden Organisationen realisierten            tausch über alle Gemeinschaftsprogramme, die für die
      Maßnahmen sowie einer Zusammenarbeit mit sonsti­                Behinderten von Interesse sind.
      gen internationalen Tätigkeiten in den in Artikel 3
      genannten Bereichen.
(2) Die spezifischen Maßnahmen zur Verwirklichung der           (2) Die spezifischen Maßnahmen zur Verwirklichung der
in Artikel 3 genannten Ziele sind im Anhang aufgeführt.         in Artikel 3 genannten Ziele sind im Anhang aufgeführt
                                                                und werden entsprechend dem in Artikel 6 Ziffer 1 Buch­
                                                                stabe b) angegebenen Verfahren behandelt.
                           Artikel 5
HELIOS II wird von der Kommission durchgeführt.                  HELIOS II wird von der Kommission nach Konsultation
                                                                 und in Zusammenarbeit mit dem Beratenden Ausschuß
                                                                 und dem Europäischen Behindertenforum durchgeführt.
 ---pagebreak--- Nr. C 25/6                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                              28 . 1 . 93
                                                                                       GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                 (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                 URSPRÜNGLICHER VORSCHLAG                                              Änderungen übernommen.)
                           Artikel 6
( 1 ) Die Kommission wird von einem Beratenden Aus­             Die Kommission wird von folgenden Organen beraten und
schuß, im folgenden „Ausschuß" genannt, unterstützt, der        unterstützt :
sich aus zwei Regierungsvertretern je Mitgliedstaat zusam­      1.   dem Beratenden Ausschuß, im folgenden „Ausschuß"
mensetzt und in dem ein Vertreter der Kommission den
                                                                     genannt.
Vorsitz führt.
                                                                     a)     Der Ausschuß besteht aus:
(2) Der Ausschuß wird zu einer Stellungnahme aufgefor­
dert:                                                                       — einem Vertreter eines jeden Mitgliedstaats,
— bei der Aufstellung und Festlegung von Auswahlkrite­                      — zwölf von aus dem Behindertenforum ausge­
                                                                                 wählten Vertretern als Beobachter,
      rien für die gemeinschaftlichen Netzwerke von Inno­
      vativen Aktionen für lokale Eingliederung und Infor­                  und unter dem Vorsitz eines Vertreters der Kom­
      mations- und Erfahrungsaustausch (AILE);                              mission .
— bei der Aufstellung der Liste der jährlichen Themen,               b) Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem
      die auf Konferenzen , Seminaren und Studienbesuchen                   Ausschuß einen Entwurf der zu treffenden Maß­
      im Rahmen dieser Netzwerke behandelt werden sol­                      nahmen. Der Ausschuß gibt seine Stellungnahme
      len;                                                                  zu diesem Entwurf innerhalb einer Frist ab, die
                                                                            der Vorsitzende unter Berücksichtigung der
— bei allen Aktionen genereller oder spezifischer Art im
                                                                            Dringlichkeit der betreffenden Frage — erforder­
      Rahmen der Anwendung von Artikel 4.
                                                                            lichenfalls durch eine Abstimmung — festsetzen
(3) Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem                           kann .
Ausschuß einen Entwurf der zu treffenden Maßnahmen.
                                                                            Die Stellungnahme wird in das Protokoll aufge­
Der Ausschuß gibt seine Stellungnahme zu diesem Ent­                        nommen. Darüber hinaus kann jeder Mitglied­
wurf innerhalb einer Frist ab, die der Vorsitzende unter
                                                                            staat verlangen, daß sein Standpunkt im Protokoll
Berücksichtigung der Dringlichkeit der betreffenden Frage                   festgehalten wird.
— erforderlichenfalls durch eine Abstimmung — festset­
zen kann .                                                                  Die Kommission berücksichtigt soweit wie mög­
                                                                            lich die Stellungnahme des Ausschusses . Sie
Die Stellungnahme wird in das Protokoll aufgenommen.                        unterrichtet den Ausschuß darüber, inwieweit sie
Darüber hinaus kann jeder Mitgliedstaat verlangen, daß                      seine Stellungnahme berücksichtigt hat.
sein Standpunkt im Protokoll festgehalten wird.
                                                                     c)     Der Ausschuß tritt mindestens zwei Mal pro Jahr
Die Kommission berücksichtigt soweit wie möglich die                        auf Einladung der Kommission zusammen;
Stellungnahme des Ausschusses. Sie unterrichtet den Aus­
schuß darüber, inwieweit sie seine Stellungnahme berück­
sichtigt hat.
                                                                2.   dem Europäischen Behindertenforum, im folgenden
                                                                     „Forum" genannt.
                                                                     a) Das Forum besteht aus
                                                                           —     einem Vertreter des nationalen Behinderten­
                                                                                 rates in jedem Mitgliedstaat, der die Reprä­
                                                                                 sentativitätskriterien      erfüllt,   wie    sie     im
                                                                                 Anhang ausgeführt sind,
                                                                           — einem Vertreter jeder europäischen Nichtre­
                                                                                 gierungsorganisation der Behinderten, wie sie
                                                                                 in Artikel 3 Buchstabe d) genannt sind, maxi­
                                                                                 mal jedoch zwölf Vertreter;
                                                                           — zwei Vertretern der Sozialpartner,
                                                                            unter dem Vorsitz eines Vertreters der Kommis­
                                                                            sion.
                                                                     b)     Die Stellungnahme des Forums wird eingeholt
                                                                            über
                                                                           — die spezifischen Maßnahmen zur Verwirkli­
                                                                                 chung der in Artikel 3 genannten Ziele , die
                                                                                 im Anhang aufgeführt sind;
 ---pagebreak--- 28. 1 . 93                               Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                            Nr. C 25/7
                                                                                         GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                   (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                  URSPRÜNGLICHER VORSCHLAG                                               Änderungen übernommen.)
                                                                              — die Koordinierung der Gemeinschaftsinitiati­
                                                                                   ven , die unmittelbare Auswirkungen auf
                                                                                    Behinderte haben könnten;
                                                                              — die Koordinierung zwischen Gemeinschafts­
                                                                                    und     nationalen    Maßnahmen          sowie     die
                                                                                    Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen ;
                                                                              — den Informations- und Erfahrungsaustausch ;
                                                                              — das Verfahren und die Durchführung der
                                                                                   Bewertung (Benennung eines externen Sach­
                                                                                   verständigen, Festlegung der Kriterien, jährli­
                                                                                   che Bewertung aus einzelstaatlicher und aus
                                                                                   europäischer Sicht).
                                                                       c)     Die Kommission kann das Forum ersuchen, Stel­
                                                                              lungnahmen abzugeben zu spezifischen Bereichen
                                                                              der Behindertenpolitik, wobei mit Einverständnis
                                                                              der Kommission gegebenenfalls Sachverständige
                                                                              zu Rate gezogen bzw. Arbeitsgruppen eingerich­
                                                                              tet werden können .
                                                                       d) Das Forum tritt mindestens zweimal pro Jahr auf
                                                                              Einladung der Kommission zusammen.
                           Artikel 7
( 1 ) Bis zum 31 . Dezember 1994 legt die Kommission dem         ( 1 ) Bis zum 1 . Juli 1994 legt die Kommission dem Euro­
Europäischen Parlament, dem Rat und dem Wirtschafts­             päischen Parlament, dem Rat und dem Wirtschafts- und
und Sozialausschuß einen bewertenden Zwischenbericht             Sozialausschuß einen Kurzbericht über die Durchführung
über      die   Durchführung    und  die  Ergebnisse    von      des Artikels 4 Absatz 1 Buchstabe b) vor.
HELIOS II vor.
(2) Bis zum 1 . Juli 1997 legt die Kommission dem Euro­          (2) Bis zum 31 . Dezember 1995 legt die Kommission dem
päischen Parlament, dem Rat und dem Wirtschafts- und             Europäischen Parlament, dem Rat und dem Wirtschafts­
Sozialausschuß einen vollständigen Bericht über die              und      Sozialausschuß        einen   Zwischenbericht        über    die
Durchführung und die Ergebnisse von HELIOS II vor.               Durchführung und die Ergebnisse von HELIOS II vor.
                                                                 (2a) Bis zum 30. Juni 1997 legt die Kommission dem
                                                                 Europäischen Parlament, dem Rat und dem Wirtschafts­
                                                                 und Sozialausschuß ihren Vorschlag zur Einleitung eines
                                                                 weiteren Programms vor, mit dem die Tätigkeiten im Rah­
                                                                 men von HELIOS fortgesetzt werden.
                                                                 (2b) Bis zum 1 . Juli 1998 legt die Kommission dem Euro­
                                                                 päischen Parlament, dem Rat und dem Wirtschafts- und
                                                                 Sozialausschuß einen vollständigen Bericht über die
                                                                 Durchführung und die Ergebnisse von HELIOS II vor.
                          ANHANG
SPEZIFISCHE MASSNAHMEN ZUR VERWIRKLICHUNG
DER IN ARTIKEL 3 DES BESCHLUSSES GENANNTEN
                             ZIELE
1.       ALLGEMEINE BEMERKUNGEN
         Die spezifischen Maßnahmen werden von der Kom­
         mission in Abstimmung mit den Mitgliedstaaten,
         den Vereinigungen der Behinderten und ihrer Fami­
         lien, den Sozialpartnern sowie den im Bereich der
         Eingliederung der Behinderten tätigen Fachverbän­
         den und ehrenamtlichen Betreuern durchgeführt.
 ---pagebreak--- Nr. C 25/8                                Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                              28. 1 . 93
                                                                                         GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                   (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                  URSPRUNGLICHER VORSCHLAG                                               Änderungen übernommen.)
         Nachstehend werden die Bedingungen und Modali­
         täten einer Beteiligung der Netzwerke, des HAN­
         DYNET-Systems sowie der europäischen Nichtre­
         gierungsorganisationen festgelegt.
         Im übrigen wird der Rolle der neuen Technologien
         bei der Eingliederung von Behinderten besondere
         Bedeutung beigemessen. Das didaktische und prak­
         tische Potential der neuen Technologien kann letzt­
         endlich die Entwicklung von Lehrmitteln, die
         Anpassung von Arbeitsplätzen, die Schaffung von
         Kommunikationsmitteln, die Mobilität und Über­
         windung der Isolierung von Behinderten begünsti­
         gen. Die spezifischen Maßnahmen werden von der
         Kommission in Abstimmung mit den Mitgliedstaa­
         ten, den Vereinigungen der Behinderten und ihrer
         Familien, den Sozialpartnern sowie den im Bereich
         der Eingliederung der Behinderten tätigen Fachver­
         bänden und ehrenamtlichen Betreuern durchge­
         führt .
                                                                           Zur Verwirklichung der in Artikel 3 des Beschlusses
                                                                           genannten Ziele beteiligt sich die Kommission nach
                                                                           einer Stellungnahme des Beratenden Ausschusses
                                                                           finanziell mit
                                                                           1.   bis zu 50 % an den Kosten von Konferenzen;
                                                                           2.   bis zu 100 % an den Programmen zur Verwirk­
                                                                                 lichung des Artikels 3 Buchstabe a);
                                                                           3.   bis zu 100 % an den Kosten von Aktionen zur
                                                                                 Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Fragen
                                                                                 der Eingliederung behinderter Menschen;
                                                                           4.   bis zu 50 % an den Kosten der Zusammenar­
                                                                                beit zwischen den in Artikel 3 Buchstabe e)
                                                                                 genannten Organisationen auf europäischer
                                                                                 Ebene ;
                                                                           5.   bis zu 100 % an den Kosten für externe Sach­
                                                                                 verständige, die die Kommission bei der Durch­
                                                                                 führung des Programms unterstützen;
                                                                           6.    bis zu 100 % an den Kosten der Zusammen­
                                                                                 künfte des Behindertenforums .
2.       GEMEINSCHAFTSWEITE            NETZWERKE           VON    2.       Die Kommission holt die Stellungnahme der Nicht­
         INNOVATIVEN AKTIONEN FÜR LOKALE EIN­                              regierungsorganisation bei der Ausarbeitung eines
         GLIEDERUNG UND         INFORMATTONS-         UND ER­              „Europäischen Verhaltenskodex" für die Eingliede­
         FAHRUNGSAUSTAUSCH (AILE) 0 )                                      rung in den Arbeitsmarkt ein.
2.1 .    Allgemeine Bedingungen und Modalitäten einer
         Beteiligung der AILE.
2.1.1 . Die Mitglieder jedes Verbunds müssen in jedem
         Mitgliedstaat herausragende innovative Institutio­
(')   Das Akronym AILE ([el\ ausgesprochen) wird in allen
      Gemeinschaftssprachen, sowohl im Singular als auch im Plu­
      ral, verwendet.
 ---pagebreak--- 28. 1 . 93                                  Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                           Nr. C 25/9
                                                                                           GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                     (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                   URSPRÜNGLICHER VORSCHLAG                                                Änderungen übernommen.)
         nen vertreten, die auf dem Sektor der Eingliederung
         anerkannt sind und in diesem Bereich nachweislich
         über Kompetenz und Erfahrung verfügen. Die
         Kommission ernennt die AILE auf Vorschlag der
         Mitgliedstaaten zu Mitgliedern eines Verbunds; die
         AILE können im Verlauf des Programms ausge­
         tauscht werden .
         Die AILE, die Mitglied in einem Verbund werden
         möchten, müssen sich zur Verwirklichung genau
         festgelegter Ziele, die sich auf konkrete und innova­
         tive Themen beziehen, verpflichten.
         Jede AILE stellt jährlich ein Arbeitsprogramm auf,
         das   eine  Gemeinschaftsdimension      aufweist und
         einen Zeitplan umfaßt. Jede AILE verpflichtet sich
         zur Zusammenarbeit auf europäischer Ebene und
         zur Weitergabe der erhaltenen Informationen an die
         übrigen Partner ihres Verbunds sowie des externen
         Verbunds .
         Das Arbeitsprogramm eines Verbunds besteht aus
         Studienbesuchen, Ausbildungspraktika, Seminaren,
         Konferenzen und sonstigen europäischen Koopera­
         tionsmaßnahmen und basiert auf jährlich festgeleg­
         ten Themen .
        Positive Aktionen, Studien sowie eine Kooperation
        mit den europäischen Nichtregierungsorganisatio­
         nen (EURAS) und den Mitgliedstaaten werden par­
         allel zu den Tätigkeiten jedes gemeinschaftsweiten
        Verbunds realisiert .
        Für verschiedene Themen im Zusammenhang mit
         dem Eingliederungsprozeß können Arbeitsgruppen,
        in denen mehrere AILE zusammengefaßt sind,
        gebildet werden. Ferner wird eine Bewertungs­
        gruppe eingesetzt.
         Die AILE sind gehalten, eng mit den jeweiligen
        Vertretern der lokalen, regionalen und nationalen
        Behörden, der europäischen Nichtregierungsorgani­
         sationen sowie der repräsentativen Organisationen
         und Vereinigungen der Behinderten, ihrer Familien,
         der Fachkräfte und der ehrenamtlichen Betreuer
        zusammenzuarbeiten .
2.1.2. Finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft: bis zu
        50 % für die Konferenzen (in Zusammenarbeit mit
         den nationalen Behörden), bis zu 100 % für die
         Seminare, die Aktivitäten der Arbeitsgruppen, die
         Studienbesuche, die Ausbildungspraktika und die
        Veröffentlichung einer Zeitschrift.
 ---pagebreak--- Nr. C 25/10                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                              28 . 1 . 93
                                                                                        GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                  (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                  URSPRÜNGLICHER VORSCHLAG                                               Änderungen übernommen.)
2.2.    Spezifische Maßnahmen
2.2.1 . Gemeinschaftsweiter Verbund von Innovativen
        Aktionen für lokale Eingliederung und Informations­
        und Erfahrungsaustausch im Bereich der funktionel­
        len Rehabilitation (AILE I)
        Schaffung eines Verbunds von Zentren für funktio­
        nelle Rehabilitation im Hinblick auf Innovative
        Aktionen für lokale Eingliederung und Informa­
        tions- und Erfahrungsaustausch (AILE I) auf der
        Grundlage genauer und detaillierter Kriterien. Die­
        ser Verbund hat die Aufgabe , den Informations­
        und Erfahrungsaustausch über die Grundsätze und
        Kriterien einer kohärenten und vollständigen funk­
        tionellen Rehabilitation zu erleichtern (vorzeitige,
        globale, kontinuierliche, multidisziplinäre Durch­
        führung individualisierter Maßnahmen).
        Die AILE sind bei den Sitzungen des Verbunds
        durch vollzeitbeschäftigte Rehabilitationsfachkräfte
        vertreten .
2.2.2. Gemeinschaftsweiter Verbund von Innovativen
        Aktionen für lokale Eingliederung und Informations­
        und Erfahrungsaustausch im Bereich der Bildung
        (AILE II)
        Schaffung eines Verbunds von Innovativen Aktio­
        nen für lokale Eingliederung und Informations- und
        Erfahrungsaustausch im Bereich der Bildung (AILE
        II) auf der Grundlage genauer und detaillierter Kri­
        terien. Dieser Verbund hat die Aufgabe, den Infor­
        mations- und Erfahrungsaustausch für Vorschulen,
        Grundschulen , höhere Schulen , Universitäten und
        sonstige Hochschulen sowie Fortbildungseinrichtun­
        gen zu erleichtern .
        Dieser Verbund setzt die Durchführung des euro­
        päischen Kooperationsprogramms im Bereich der
        schulischen Eingliederung von Behinderten (87/
        C 211 /01 ) sowie die praktische Eingliederung von
        behinderten Kindern und Jugendlichen in allge­
        meine Bildungssysteme gemäß der Entschließung
        90/C 162/02 fort .
2.2.3 . Gemeinschaftsweiter Verbund von Innovativen
        Aktionen für lokale Eingliederung und Informations­
        und Erfahrungsaustausch im Bereich von beruflicher
        Bildung und Beschäftigung (AILE III)
        Zusammenfassung des Verbunds der Berufsbil­
        dungs- und Rehabilitationszentren sowie des Ver­
        bunds der lokalen Maßnahmen mit Modellcharakter
        im Bereich der wirtschaftlichen Eingliederung
        (AML II) des ersten HELIOS-Programms zu einem
        neuen    Verbund     von Innovativen  Aktionen   für
 ---pagebreak--- 28. 1 . 93                                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                          Nr. C 25/11
                                                                                          GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                    (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                  URSPRÜNGLICHER VORSCHLAG                                                Änderungen übernommen.)
         lokale Eingliederung und Informations- und Erfah­
         rungsaustausch im Bereich von beruflicher Bildung
         und Beschäftigung (AILE III) auf der Grundlage
         genauer und detaillierter Kriterien. Dieser Verbund
         hat die Aufgabe , den Informations- und Erfahrungs­
         austausch über die Grundsätze und Kriterien der
         beruflichen Bildung und Beschäftigung, insbeson­
         dere hinsichtlich Themen wie Beratung und Bewer­
         tung, innovative Ausbildung, Beschäftigung,
         beschützende Tätigkeit (insbesondere Werkstätten
         für Behinderte) und Übergang zur Beschäftigung in
         einer normalen Umgebung sowie Anpassung der
         Arbeitsplätze und Bewertung der Arbeitsfähigkeit,
         zu erleichtern .
         Dieser Verbund setzt die Durchführung der Emp­
         fehlung 86/379/EWG und der Schlußfolgerung 89/
         C 173/01 über die Beschäftigung Behinderter in der
         Gemeinschaft fort und trägt zur Verwirklichung der
         Europäischen Charta der sozialen Grundrechte der
         Arbeitnehmer bei .
         Die Kommission unterstützt die Förderung eines in
         Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten ausgear­
         beiteten „Europäischen Verhaltenskodex" für die
         Eingliederung in den Arbeitsmarkt.
2.2.4. Gemeinschaftsweiter Verbund von Innovativen
         Aktionen für lokale Eingliederung und Informations­
         und Erfahrungsaustausch im sozialen Bereich
         (AILE IV)
         Umwandlung des Verbundes der lokalen Maßnah­
         men mit Modellcharakter im Bereich der sozialen
         Eingliederung (AML III) des ersten HELIOS-Pro­
         gramms in einen Verbund von Innovativen Aktio­
         nen für lokale Eingliederung und Informations- und
         Erfahrungsaustausch       im     sozialen    Bereich
         (AILE IV) auf der Grundlage genauer und detail­
         lierter Kriterien. Dieser Verbund hat die Aufgabe,
         den einschlägigen Informations- und Erfahrungsaus­
         tausch zu erleichtern und ein möglichst selbständi­
         ges und unabhängiges Privatleben sowie ein norma­
         les Sozialleben , insbesondere im Bereich der Rechte
         der Behinderten, ihrer Beteiligung am Zivilleben,
         der Zugänglichkeit der Wohnungen, der Stadt und
         der Verkehrsmittel sowie der Beseitigung der archi­
         tektonischen Hindernisse, der psychologischen
         Hemmnisse und der Kommunikationsprobleme zu
         begünstigen.
         Erfahrungsaustausch in den Bereichen der Zugäng­
         lichkeit von Gebäuden mit Publikumsverkehr (ein­
         schließlich kulturelle Einrichtungen und Freizeitein­
         richtungen), des Ausbaus von Privatwohnungen
         (einschließlich Ausstattung und Haushaltshilfe zur
         Ermöglichung einer eigenständigen Lebensführung
         in der eigenen Wohnung) sowie des Follow-up im
         Bereich der Mobilität und der sicheren Beförderung
         von Behinderten .
 ---pagebreak--- Nr. C 25/12                             Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                              28. 1 . 93
                                                                                       GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                 (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                 URSPRUNGLICHER VORSCHLAG                                              Änderungen übernommen.)
3.      RECHNERGESTUTZTES           INFORMATIONS-      UND
        DOKUMENTATIONSSYSTEM HANDYNET
3.1 .   Allgemeine Bedingungen und Modalitäten einer
        Beteiligung der nationalen Zentren für die Koordi­
        nierung der Datensammlung und der nationalen
        Informations- und Beratungszentren
        Die nationalen Zentren für die Koordinierung der
        Datensammlung haben die Aufgabe, die auf natio­
        naler Ebene erstellten Angaben über die verschie­
        denen Eingliederungsbereiche und gegebenenfalls
        die kommerziellen oder nichtkommerziellen Orga­
        nisationen sowie die in den entsprechenden Mit­
        gliedstaaten geltenden Bestimmungen an einen zen­
        tralen Host weiterzuleiten.
        Die nationalen Informations- und Beratungszentren
        haben die Aufgabe, die Behinderten sowie die im
        Bereich der sozialen und wirtschaftlichen Eingliede­
        rung tätigen Fachkräfte anhand der auf Gemein­
        schaftsebene zusammengestellten Daten zu infor­
        mieren und zu beraten.
3.2.    Spezifische Maßnahmen                                   3.2.     Spezifische Maßnahmen
        Weiterentwicklung des Moduls über die technischen       Gestrichen
        Hilfsmittel, Zusammenstellung von Informationen
        über die Produkte und die entsprechenden kommer­
        ziellen und nichtkommerziellen Organisationen
        sowie Aufstellung der Bestimmungen zu diesen Pro­
        dukten .
        Ausweitung des HANDYNET-Systems durch Ein-              Gestrichen
        richtung neuer Module über Beschäftigung und
        Ausbildung, Sport, Kreativität, Tourismus und son­
        stige Freizeitbeschäftigungen, eine Bibliographie
        der Forschung, Dokumentation, einen mehrsprachi­
        gen Thesaurus und statistische Angaben.
        Realisierung positiver und zukunftsweisender
        Aktionen zur Förderung der Anpassung der neuen
        Technologien an die Erfordernisse der Behinderten
        und zur Begünstigung der Forschung.
        Finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft: bis zu
         100 % (für die Abdeckung der europäischen
        Dimension des Systems).
4.       ZUSAMMENARBEIT          MIT   DEN    NICHTREGIE­
         RUNGSORGANISATIONEN
4.1 .    Allgemeine Bedingungen und Modalitäten einer
         Zusammenarbeit mit der Kommission
4.1.1 . Die Kommission verstärkt die Zusammenarbeit vor
         allem mit den auf europäischer Ebene repräsentati­
         ven Nichtregierungsorganisationen (NRO).
 ---pagebreak--- 28. 1 . 93                                   Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                          Nr. C 25/13
                                                                                            GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                      (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                    URSPRUNGLICHER VORSCHLAG                                                Änderungen übernommen.)
                                                                              Die Nichtregierungsorganisationen fördern die Ent­
                                                                              wicklung einer umfassenden Gemeinschaftspolitik
                                                                              für die Rechte der Behinderten und gewährleisten
                                                                              die Chancengleichheit.
4.1.2. Die Beteiligung der europäischen NRO (EURAS)                  4.1.2 .  Alle Schädigungen und Störungen gemäß Artikel 2
         (! ) erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen und wird                   sind vertreten; die Mehrzahl der europäischen
         durch folgende Repräsentativkriterien bestimmt:                      Nichtregierungsorganisationen sind Behindertenor­
                                                                              ganisationen , mehrheitlich bestehend aus behinder­
                                                                              ten Menschen; der Verwaltungsausschuß wird
                                                                              demokratisch von den Mitgliedern gewählt, wobei
                                                                              die Mehrzahl der Mitglieder des Ausschusses Behin­
                                                                              derte sind .
         — auf der ersten Ebene sind die europäischen                         Die europäischen Nichtregierungsorganisationen
               NRO in den zwölf Mitgliedstaaten vertreten                     sind in den zwölf Mitgliedstaaten vertreten und hin­
               und hinsichtlich jeder Art von Behinderung                     sichtlich jeder Art von Behinderung kompetent
               kompetent bzw. auf die vorrangigen Eingliede­                  bzw. auf die vorrangigen Aufgaben der Eingliede­
               rungsprobleme der Behinderten spezialisiert;                   rung und Beteiligung spezialisiert, oder es sind
                                                                              repräsentative Organisationen der NRO für die
                                                                              jeweilige Art von Behinderung bzw. Eingliederungs­
                                                                              problemen.
         — auf der zweiten Ebene vertreten die europäi­                       Jede europäische NRO ist im Forum und bei Sitzun­
               schen NRO eine spezifische Behinderung bzw.                    gen mit der Kommission und dem Ausschuß vertre­
               ein spezifisches Eingliederungsproblem. Sie                    ten .
               werden ersucht, zusammenzuarbeiten und sich
               auf der ersten Ebene durch eine für die jewei­
               lige Art von Behinderung bzw. das jeweilige
               Eingliederungsprogramm repräsentative NRO
               vertreten zu lassen.
         Die Kommission bittet die EURAS , die sich am                        Die Kommission bittet die europäischen NRO, die
         Programm HELIOS beteiligen, in jedem Mitglied­                       sich an dem Programm beteiligen, in Zusammenar­
         staat einen nationalen Ausschuß einzurichten , in                    beit mit den nationalen Räten in jedem Mitglied­
         dem die verschiedenen nationalen Vereinigungen ,                     staat einen nationalen Ausschuß einzurichten , in
         die für eine bestimmte Art von Behinderung bzw.                      dem die verschiedenen nationalen Vereinigungen,
         ein bestimmtes Eingliederungsproblem repräsenta­                     die für eine bestimmte Art von Behinderung bzw.
         tiv sind, zusammengefaßt sind.                                       ein bestimmtes Eingliederungsproblem repräsenta­
                                                                              tiv sind, zusammengefaßt sind.
4.2.     Spezifische Maßnahmen
         Jedes Jahr Aufstellung eines Programms von Maß­             Gestrichen
         nahmen, die für eine finanzielle Unterstützung der
         Kommission in Frage kommen, sowie Abgabe einer
         ausgewogenen Stellungnahme zur Priorität dieser
         Maßnahmen .
         Organisation der themenbezogenen Innovativen                Gestnchen
         Rehabilitationsaktionen (AIR) (2) in allen Berei­
         chen, die die Eingliederung Behinderter treffen,
         nämlich Prävention und Früherkennung; funktio­
         nelle Rehabilitation; Eingliederung im Bereich von
         Bildung und Ausbildung; berufliche Rehabilitation
         und Berufsausbildung sowie Beschäftigung; neue
         Technologien; eigenständige Lebensführung; Zu­
(! ) Das Akronym EURAS wird in allen Gemeinschaftssprachen,
     sowohl im Singular als auch im Plural, verwendet.
(2)  Das Akronym AIR ([eR] ausgesprochen) wird in allen
     Gemeinschaftssprachen , sowohl im Singular als auch im Plu­
     ral, verwendet.
 ---pagebreak--- Nr. C 25/14                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                               28. 1 . 93
                                                                                        GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                  (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte , wurde der Text ohne
                 URSPRÜNGLICHER VORSCHLAG                                               Änderungen übernommen.)
       gang zu kulturellen Veranstaltungen, Kreativität,
       Sport, Freizeitbeschäftigungen und Tourismus;
       Familien von Behinderten und ältere Behinderte ;
       sozialer, wirtschaftlicher und gesetzlicher Schutz.
       Diese themenbezogenen innovativen Rehabilita­
       tionsaktionen (AIR) werden mittels Konferenzen,
       Seminaren, Studienbesuchen, Ausbildungspraktika
       und sonstigen europäischen Kooperationsmaßnah­
       men auf der Grundlage jährlich bestimmter Themen
       realisiert .
       Information der Vereinigungen in den einzelnen            Gestrichen
       Mitgliedstaaten sowie der übrigen europäischen
       NRO des jeweiligen Tätigkeitsbereichs über die auf
       Gemeinschaftsebene durchgeführten Aktionen.
       Gegebenenfalls Beratung der Kommission (auf               Gestrichen
       deren Ersuchen hin) hinsichtlich der technischen
       Aspekte im Zusammenhang mit der jeweiligen Art
      von Behinderung oder dem jeweiligen Eingliede­
       rungsproblem.
      Vorlage eines Jahresberichts über die durchgeführ­         Gestrichen
       ten Maßnahmen mit europäischer Dimension.
       Die Kommission beteiligt sich an den Koordinie­                    Die Kommission beteiligt sich an den Koordinie­
       rungs- und Sachverständigenkosten der europäi­                     rungs- und Sachverständigenkosten der europäi­
      schen Nichtregierungsorganisationen der ersten                      schen Nichtregierungsorganisationen .
       Ebene .
       Finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft: bis zu          Gestrichen
       50 % für die Sitzungen der nationalen Ausschüsse
       der EURAS, die Konferenzen, Seminare , Studien­
       besuche , Ausbildungspraktika und sonstigen euro­
       päischen Kooperationsmaßnahmen und bis zu
       100 % für die Koordinierungs- und Sachverständi­
       genkosten      der     Nichtregierungsorganisationen
       (EURAS) der ersten Ebene .
                                                                          Der nationale Behindertenrat in jedem Mitglied­
                                                                          staat wird von der Kommission eingeladen, Mitglied
                                                                          des Forums zu werden und auf den Sitzungen des
                                                                          Ausschusses vertreten zu sein, ausgehend von der
                                                                          Einhaltung der Repräsentativitätskriterien, die nach
                                                                          Konsultation des Forums bis zum 31 . Dezember
                                                                          1993 festgelegt und beschlossen werden.
                                                                          Im Zeitraum vom 1 . Januar bis 31 . Dezember 1993
                                                                          wählen die Behindertenorganisationen auf nationa­
                                                                          ler Ebene in jedem Mitgliedstaat einen Vertreter für
                                                                          das Forum, bis ein „nationaler Behindertenrat"
                                                                          errichtet worden ist.
5.     INFORMATION        UND    SENSIBILISIERUNG      VON
       ÖFFENTLICHKEIT UND MEDIEN
       Aktionen und Kampagnen zur Sensibilisierung von
       Öffentlichkeit und Medien für die Probleme im
       Zusammenhang mit der Eingliederung der Behin­
       derten durch weitreichende Verbreitung von Infor­
       mationen .
 ---pagebreak--- 28. 1 . 93                                Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                           Nr. C 25/ 15
                                                                                         GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                   (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte , wurde der Text ohne
                  URSPRUNGLICHER VORSCHLAG                                               Änderungen übernommen.)
         Die Kommission trägt durch ein Programm von
         Wettbewerben und jährlicher Verleihung von Prei­
         sen für Maßnahmen mit Modellcharakter in den
         verschiedenen Bereichen der Eingliederung der
         Behinderten und Medienaktivitäten zur Sensibilisie­
         rung der Öffentlichkeit bei.
         Die mit einem Preis ausgezeichneten Maßnahmen
         mit Modellcharakter werden auf einer Konferenz/
         Ausstellung vorgestellt.
                                                                  Die Kommission holt die Stellungnahme der NRO zu
                                                                  Kampagnen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit ein.
                                                                  Die NRO sind in dem Ausschuß vertreten , der die Preise
                                                                  für die Maßnahmen mit Modellcharakter vergibt.
         Die Kommission fördert die Organisation jährlicher
         Informationstagungen aller an HELIOS II Beteilig­
         ten auf nationaler Ebene .
         Finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft: bis zu
         100% .
6.       SONDERAUSBILDUNGSMASSNAHMEN                              Gestrichen
         Die Kommission organisiert Ausbildungspraktika           Gestrichen
         innerhalb der Gemeinschaft für Beamte der Mit­
         gliedstaaten und der Gemeinschaft sowie für Ver­
         treter der Behindertenorganisationen und der Netz­
         werke .
7.       BESONDERE THEMENBEREICHE
         Für die Realisierung der nachstehend genannten
         spezifischen Aktionen konzentrieren sich die an
         HELIOS II Beteiligten insbesondere auf:
         — Prävention und Früherkennung, um das Auftre­
              ten und die Entwicklung von Funktionsstörun­
              gen und Behinderungen zu verhindern,
         — die Schwierigkeiten, mit denen die Familien der
              Behinderten , behinderte Frauen und ältere
              Behinderte konfrontiert sind ,
         — die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen
              Eingliederung behinderter Frauen,
         — die Ausbildung der Fachkräfte und ehrenamtli­
              chen Betreuer in den einzelnen Phasen des Ein­
              gliederungsprozesses,
         — die Personen , deren spezielle Aufgabe es ist,
              sich mit behinderten Kindern, Jugendlichen
              oder Erwachsenen zu befassen .
 ---pagebreak--- Nr. C 25/16                             Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                              28. 1 . 93
                                                                                       GEÄNDERTER VORSCHLAG
                                                                 (Falls in dieser Spalte keine Eintragung erfolgte, wurde der Text ohne
                URSPRUNGLICHER VORSCHLAG                                               Änderungen übernommen.)
8.     PROGRAMME ,       AKTIONEN    UND    INITIATIVEN,
       DIE DIE      BEHINDERTEN      UNMITTELBAR       BE­
      TREFFEN
       Eine Synergie wird insbesondere im Bereich der
       beruflichen Rehabilitation und der Beschäftigung
       mit der Initiative HORIZON sowie im Bereich des
       Einsatzes der neuen Technologien mit der Initiative
      TIDE angestrebt.
9.     STUDIEN UND TECHNISCHE UNTERSTUTZUNG
      Für die Ausarbeitung von Vorschlägen oder die
       Gewährung technischer Hilfe in den in Artikel 3
      genannten Bereichen nötige Studien, Beratung und
      technische Unterstützung.
      Finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft: bis zu
       100% .
10.   ZUSÄTZLICHE        SPEZIFISCHE    MASSNAHME      IM
       RAHMEN       DER    IN  DEN    ZIFFERN 2    BIS   5
      GENANNTEN TÄTIGKEITEN
       Zusammenarbeit mit externen Sachverständigen,
      die die Kommission bei der Abstimmung, Anregung
       und Bewertung der in den Ziffern 2 bis 5 genannten
      Tätigkeiten unterstützen sollen.
      Finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft: bis zu
       100% .