CELEX: 31985R2530
Language: de
Date: 1985-09-05 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 2530/85 der Kommission vom 5. September 1985 zur Wiedereinführung der Erhebung der Zölle für Polypropylen in Formen im Sinne der Vorschrift 3 d) zu Kapitel 39 der Tarifstelle 39.02 C ex IV des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Südkorea, dem die in der Verordnung (EWG) Nr. 3562/84 des Rates vorgesehenen Zollpräferenzen gewährt werden

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31985R2530

Verordnung (EWG) Nr. 2530/85 der Kommission vom 5. September 1985 zur Wiedereinführung der Erhebung der Zölle für Polypropylen in Formen im Sinne der Vorschrift 3 d) zu Kapitel 39 der Tarifstelle 39.02 C ex IV des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Südkorea, dem die in der Verordnung (EWG) Nr. 3562/84 des Rates vorgesehenen Zollpräferenzen gewährt werden  

Amtsblatt Nr. L 240 vom 07/09/1985 S. 0022 - 0022

*****  VERORDNUNG  (EWG) Nr. 2530/85 DER KOMMISSION  vom 5. September 1985  zur Wiedereinführung der Erhebung der Zölle für Polypropylen in Formen im Sinne der Vorschrift 3 d) zu Kapitel 39 der Tarifstelle 39.02 C ex IV des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Südkorea, dem die in der Verordnung (EWG) Nr. 3562/84 des Rates vorgesehenen Zollpräferenzen gewährt werden  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN  GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3562/84 des Rates vom 18. Dezember 1984 zur Anwendung von allgemeinen Zollpräferenzen auf bestimmte gewerbliche Waren mit Ursprung in Entwicklungsländern im Jahr 1985 (1), insbesondere auf Artikel 13,  in Erwägung nachstehender Gründe:  Nach Artikel 1 der genannten Verordnung sind die Zollsätze für die Waren des Anhangs II mit Ursprung in den in Anhang III genannten Ländern und Gebieten vollständig ausgesetzt; die Einfuhren dieser Waren unterliegen im allgemeinen einer vierteljährlichen statistischen Überwachung, die sich auf die in Artikel 12 genannte Bezugsgrundlage gründet.  Wenn der Anstieg der Präferenzeinfuhren der genannten Waren mit Ursprung in einem oder mehreren der begünstigten Länder wirtschaftliche Schwierigkeiten in der Gemeinschaft verursacht oder verursachen könnte, können nach Artikel 12 die Zollsätze nach einem geeigneten Informationsaustausch durch die Kommission mit den Mitgliedstaaten wiedereingeführt werden. Die Bezugsgrundlage, die hierbei zu berücksichtigen ist, entspricht in der Regel 165 v. H. des grössten Hoechstbetrags, der 1980 galt.  Für Polypropylen in Formen im Sinne der Vorschrift 3 d) zu Kapitel 39 der Tarifstelle 39.02 C ex IV des Gemeinsamen Zolltarifs beträgt die Bezugsgrundlage 543 400 ECU. Am 23. Mai 1985 haben die angerechneten Einfuhren der betreffenden Waren in die Gemeinschaft mit Ursprung in Südkorea die betreffende Bezugsgrundlage erreicht. Der Informationsaustausch durch die Kommission hat gezeigt, daß die Aurechterhaltung des Präferenzsystems wirtschaftliche Schwierigkeiten in der Gemeinschaft hervorrufen könnte. Somit ist die Erhebung der Zölle für die betreffenden Waren gegenüber Südkorea wiedereinzuführen -  HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:  Artikel 1  Ab 10. September 1985 wird die Erhebung der Zölle, die aufgrund der Verordnung (EWG) Nr. 3562/84 ausgesetzt ist, für Einfuhren der folgenden Waren mit Ursprung in Südkorea in die Gemeinschaft wiedereingeführt:  1.2 //   //   // Nummer des Gemeinsamen Zolltarifs  // Warenbezeichnung  //   //   // 39.02 C ex IV (NIMEXE-Kennziffern 39.02-25, 26, 27)  // Polypropylen in Formen im Sinne der Vorschrift 3 d) zu Kapitel 39  //   //  Artikel 2  Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.  Brüssel, den 5. September 1985  Für die Kommission  Willy DE CLERCQ  Mitglied der Kommission  (1) ABl. Nr. L 338 vom 27. 12. 1984, S. 1.