CELEX: C2000/355/03
Language: de
Date: 2000-12-09 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes vom 5. Oktober 2000 in der Rechtssache C-434/98 P: Rat der Europäischen Union gegen Silvio Busacca u. a. und Rechnungshof der Europäischen Gemeinschaften (Rechtsmittel — Beamte — Streitsache zwischen der Gemeinschaft und ihren Bediensteten — Rechtsmittel eines im ersten Rechtszug nicht beteiligten Organs — Unzulässigkeit)

C 355/2                 DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                         9.12.2000
J.-P. Jacqué, D. Canga Fano und T. Blanchet), unterstützt durch                        URTEIL DES GERICHTSHOFES
das Königreich Spanien (Bevollmächtigte: N. Dı́az Abad),
betreffend Rechtsmittel gegen die Urteile des Gerichts erster
Instanz der Europäischen Gemeinschaften (Fünfte Kammer)                                       vom 5. Oktober 2000
vom 30. September 1998 in den Rechtssachen T-154/96
(Chvatal u. a./Gerichtshof, Slg. ÖD 1998, I-A-527 und
II-1579) und T-13/97 (Losch/Gerichtshof, Slg. ÖD 1998, I-A-            in der Rechtssache C-434/98 P: Rat der Europäischen
543 und II-1633) wegen Aufhebung dieser Urteile, andere                 Union gegen Silvio Busacca u. a. und Rechnungshof der
Verfahrensbeteiligte: Christiane Chvatal u. a., Beamte des                             Europäischen Gemeinschaften (1)
Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften, Prozessbe-
vollmächtigte: Rechtsanwälte J.-N. Louis und T. Demaseure,
Brüssel, Zustellungsanschrift am Sitz der Société de gestion            (Rechtsmittel — Beamte — Streitsache zwischen der Ge-
fiduciaire, boîte postale 585, Luxemburg, und Antoinette                meinschaft und ihren Bediensteten — Rechtsmittel eines im
Losch, Beamtin des Gerichtshofes der Europäischen Gemein-               ersten Rechtszug nicht beteiligten Organs — Unzulässigkeit)
schaften, Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte J.-N. Louis
und T. Demaseure, Brüssel, Zustellungsanschrift am Sitz der
Société de gestion fiduciaire, boîte postale 585, Luxemburg,                                     (2000/C 355/03)
Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften, L-2925
Luxemburg, und Königreich der Niederlande, Bezuidenhoutse-
weg 67, Den Haag, hat der Gerichtshof unter Mitwirkung des
                                                                                          (Verfahrenssprache: Französisch)
Präsidenten G. C. Rodrı́guez Iglesias, der Kammerpräsidenten
J. C. Moitinho de Almeida, D. A. O. Edward, L. Sevón und
R. Schintgen sowie der Richter C. Gulmann, A. La Pergola,
J.-P. Puissochet (Berichterstatter), H. Ragnemalm, M. Wathelet          (Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung erscheint in der
und V. Skouris — Generalanwalt: S. Alber; Kanzler: D. Louter-                     Sammlung der Rechtsprechung des Gerichtshofes.)
man-Hubeau, Hauptverwaltungsrätin — am 5. Oktober 2000
ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
                                                                        In der Rechtssache C-434/98 P, Rat der Europäischen Union
                                                                        (Bevollmächtigte: J.-P. Jacqué, D. Canga Fano und T. Blanchet),
                                                                        unterstützt durch das Königreich Spanien (Bevollmächtigte:
1.     Die Urteile des Gerichts erster Instanz der Europäischen         N. Dı́az Abad), betreffend ein Rechtsmittel gegen das Urteil des
       Gemeinschaften vom 30. September 1998 in den Rechtssachen        Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften
       T-154/96 (Chvatal u. a./Gerichtshof) und T-13/97 (Losch/-        (Fünfte Kammer) vom 30. September 1998 in der Rechtssache
       Gerichtshof) werden aufgehoben.                                  T-164/97 (Busacca u. a./Rechnungshof, Slg. ÖD 1998, I-A-
                                                                        565 und II-1699) wegen Aufhebung dieses Urteils, andere
                                                                        Verfahrensbeteiligte: Silvio Busacca u. a., Beamte des Rech-
                                                                        nungshofs der Europäischen Gemeinschaften, Prozessbe-
                                                                        vollmächtigte: Rechtsanwälte G. Vandersanden und L. Levi,
2.     Die beim Gericht in den Rechtssachen T-154/96 und T-13/97        Brüssel, Zustellungsanschrift am Sitz der Société de gestion
       erhobenen Klagen werden abgewiesen.                              fiduciaire, boîte postale 585, Luxemburg, und Rechnungshof
                                                                        der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigter: P. Giusta)
                                                                        hat der Gerichtshof unter Mitwirkung des Präsidenten
                                                                        G. C. Rodrı́guez Iglesias, der Kammerpräsidenten J. C. Moitinho
3.     Frau Chvatal u. a. sowie Frau Losch, der Gerichtshof der         de Almeida, D. A. O. Edward, L. Sevón und R. Schintgen sowie
       Europäischen Gemeinschaften, der Rat der Europäischen Union,     der Richter C. Gulmann, A. La Pergola, J.-P. Puissochet
       das Königreich Spanien und das Königreich der Niederlande        (Berichterstatter), H. Ragnemalm, M. Wathelet und V. Skouris
       tragen sowohl im erstinstanzlichen Verfahren als auch im         — Generalanwalt: S. Alber; Kanzler: D. Louterman-Hubeau,
       Rechtsmittelverfahren ihre eigenen Kosten.                       Hauptverwaltungsrätin — am 5. Oktober 2000 ein Urteil mit
                                                                        folgendem Tenor erlassen:
                                                                        1.    Das Rechtsmittel wird als unzulässig zurückgewiesen.
                                                                        2.    Das Königreich Spanien trägt seine eigenen Kosten.
(1) ABl. C 20 vom 23.1.1999.
                                                                        3.    Der Rat der Europäischen Union trägt die übrigen Kosten.
                                                                        (1) ABl. C 20 vom 23.1.1999.