CELEX: 51990PC0574
Language: de
Date: 1990-11-30
Title: ABGEAENDERTER VORSCHLAG FUER EINE ENTSCHEIDUNG DES RATES UEBER EIN SPEZIFISCHES PROGRAMMS FUER FORSCHUNG UND TECHNOLOGISCHE ENTWICKLUNG IM BEREICH DER MEERESWISSENSCHAFT UND -TECHNOLOGIE ( 1991-1994 )

Nr. C 321/8                             Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                21. 12.90
               Abgeänderter Vorschlag für eine Entscheidung des Rates über ein spezifisches Programm für
               Forschung und technologische Entwicklung im Bereich der Meereswissenschaft und -technologie
                                                         (1991—1994)
                                              KOM(90)     574 endg. — SYN 264
               (Gemäß Artikel 149 Absatz 3 des EWG-Vertrags von der Kommission vorgelegt am 30. November
                                                             1990)
                                                        (90/C 321/03)
  DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —                         In jedem einzelnen der strategischen Forschungsbereiche
                                                                    des Rahmenprogramms ist spezifisch die Grundlagenfor-
                                                                   schung gemeinschaftsweit zu fördern.
 gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäi-
 schen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel
  130q, Absatz 2,                                                  Zusätzlich zu dem spezifischen Programm „Mensch und
                                                                   Mobilität" ist die Ausbildung von Wissenschaftlern in je-
 auf Vorschlag der Kommission,                                     dem einzelnen der strategischen Forschungsbereiche des
                                                                   Rahmenprogramms sicherzustellen.
 in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament,
                                                                   Die sozialen, menschlichen und ökologischen Auswir-
                                                                   kungen des Programms sind in unabhängiger Weise zu
 nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialaus-                bewerten, und es ist eine Technologiefolgen- und -risi-
 schusses,                                                         koabschätzung durch ein unabhängiges Gremium vorzu-
                                                                   nehmen.
 in Erwägung nachstehender Gründe:
                                                                   Gemäß Artikel 4 und Anhang I des Beschlusses
 Mit dem Beschluß 90/221/Euratom, EWG (x) hat der                  90/221/Euratom, EWG enthält der für das gesamte
 Rat ein drittes gemeinschaftliches Rahmenprogramm im              Rahmenprogramm als notwendig erachtete Betrag eine
 Bereich der Forschung und technologischen Entwicklung             Summe von 57 Millionen ECU für die zentralisierten
 (1990—1994) angenommen, das Maßnahmen zur Ent-                    Maßnahmen zur Verbreitung und Verwertung der Er-
 wicklung der wissenschaftlichen Kenntnisse und techni-            gebnisse, die proportional zu dem für jede Aktion vorge-
 schen Kompetenzen vorsieht, die die Gemeinschaft                  sehenen Betrag aufzuteilen ist. Der Umfang dieses spezi-
 braucht, um ihre Aufgaben insbesondere auf dem Gebiet             fischen Programms innerhalb der Aktion „Umwelt"
 der Meereswissenschaft und -technologie wahrzuneh-                führt zu einer Verringerung der zur Durchführung die-
 men. Die vorliegende Entscheidung muß im Lichte der               ses Programms erforderlichen geschätzten Finanzmittel
 Begründung in der Präambel zu dem genannten Be-                  von 1,04 Millionen ECU für die genannten zentralisier-
 schluß ergehen.                                                  ten Maßnahmen, um Artikel 130p Absatz 2 zweiter Satz
                                                                  des Vertrages einzuhalten.
 Gemäß Artikel 130k des Vertrages erfolgt die Durchfüh-
 rung des Rahmenprogramms im Wege spezifischer Pro-               Die Durchführung des vorliegenden Programms obliegt
gramme, die innerhalb einer jeden Aktion entwickelt                der Kommission. Um dieser die Erfüllung ihrer Aufgabe
werden.                                                           zu erleichtern, sind die Mitgliedstaaten gemäß Artikel 5
                                                                  des Vertrages gehalten, ihr dafür jede erforderliche Hil-
                                                                  festellung zu gewähren, insbesondere im Rahmen eines
Eine Vorausschätzung der zur Durchführung dieses spe-             Ausschusses.
zifischen Programms notwendigen finanziellen Mittel
der Gemeinschaft ist erforderlich. Die endgültigen Be-
träge werden von der Haushaltsbehörde unter Einhal-               Das vorliegende Programm wird hauptsächlich durch
tung der finanziellen Vorausschau für den Zeitraum                Auswahl von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
 1989—1992, im Anhang zur Interinstitutionellen Verein-           durchgeführt, damit diesen eine Beteiligung der Gemein-
barung vom 29. Juni 1988 (2), und entsprechender noch             schaft zugute kommt. Die Kommission hat dafür zu sor-
zu verabschiedender finanzieller Vorausschauen für 1993           gen, daß solche Vorhaben auf dem üblichen Wege —
und 1994 festgelegt.                                              nämlich der im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaf-
                                                                  ten veröffentlichten Aufforderungen zur Einreichung von
                                                                 Vorschlägen — vorgelegt werden. Ferner ist ein Ausnah-
                                                                  meverfahren, das zwischen den Aufforderungen zur Ein-
(') ABl. Nr. L 117 vom 8. 5. 1990, S. 28.                         reichung von Vorschlägen wirksam wird, im Hinblick
O ABl. Nr. L 185 vom 15. 7. 1988, S. 33.                          auf die Wahrung einer gewissen Flexibilität vorzusehen,
 ---pagebreak--- 21. 12.90                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                            Nr. C 321/9
damit die Kommission angesichts der ständigen Weiter-        nahmen wird auf 104 Millionen ECU veranschlagt, ab-
entwicklung und des immer schnelleren wissenschaftli-        züglich 1,04 Millionen ECU für die zentralisierten Maß-
chen und technologischen Fortschritts auch spontane          nahmen zur Verbreitung und Verwertung der Ergeb-
Vorschläge berücksichtigen kann, die den Zielen des          nisse. Der auf 102,96 Millionen ECU reduzierte Betrag
Programms entsprechen.                                       umfaßt die Personalausgaben, die sich auf höchstens 5 %
                                                             belaufen dürfen. Eine vorläufige Aufschlüsselung dieser
                                                             Mittel ist in Anhang II gegeben.
Bei der Auswahl der im Rahmen des Programms durch-
zuführenden Vorhaben ist dem Grundsatz des wirt-             Das Programm ersetzt nicht das vorhergehende Pro-
schaftlichen und sozialen Zusammenhalts, dem grenz-          gramm, sondern ergänzt es.
überschreitenden Charakter der Vorhaben sowie der Un-
terstützung für die kleinen und mittleren Unternehmen        (2)     Wird ein Beschluß nach Artikel 1 Absatz 4 des Be-
besondere Aufmerksamkeit zu widmen.                          schlusses 90/221/Euratom, EWG gefaßt, so wird die
                                                             vorliegende Entscheidung angepaßt, um jenem Beschluß
                                                             Rechnung zu tragen.
Erst aufgrund der bei der Durchführung des laufenden
Programms gewonnenen Erfahrungen kann die Kommis-
sion unter Inanspruchnahme der in den Artikeln 1301,         (3)     Die Haushaltsbehörde entscheidet über die für je-
130m oder 130o des Vertrages vorgesehenen Möglich-           des Haushaltsjahr zur Verfügung stehenden Mittel.
keiten ergänzende Programmteile vorschlagen, über die
der Rat beschließt, wenn sie zur Verwirklichung der                                   Artikel 3
Programmziele gemäß den Bedingungen in Artikel 2 Ab-
satz 2 des Beschlusses 90/221 /Euratom, EWG beitragen.       Die Einzelheiten der Durchführung des Programms sind
                                                             in Anhang III festgelegt.
Gemäß Artikel 130g des Vertrages gehört zu den Maß-
nahmen der Gemeinschaft zur Verstärkung der wissen-                                   Artikel 4
schaftlichen und technischen Grundlagen der europäi-
schen Industrie und zur Förderung der Entwicklung ih-        Die finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft wird gemäß
rer Wettbewerbsfähigkeit die Förderung der Zusammen-         Anhang IV des Beschlusses 90/221/Euratom, EWG fest-
arbeit auf dem Gebiet der FTE mit dritten Ländern und        gelegt.
internationalen Organisationen; eine solche Zusammen-
arbeit kann sich für die Entwicklung dieses Programms
                                                                                      Artikel 5
als besonders fruchtbar erweisen.
                                                             (1)     Im Jahr 1992 überprüft die Kommission das Pro-
                                                             gramm und legt dem Rat und dem Europäischen Parla-
Es ist notwendig, wie in Anhang II des Beschlusses
                                                             ment einen Bericht über die Ergebnisse dieser Prüfung
90/221/Euratom, EWG vorgesehen, eine gute Wissens-
                                                             vor, dem gegebenenfalls Änderungsvorschläge beigefügt
grundlage und gesicherte Vorhersagetechniken zu ge-
                                                             sind.
brauchen, um auf längere Zeit Management und Schutz-
strategien für die Meeresumwelt zu entwickeln.
                                                             (2)     Nach Abschluß des Programms bewertet die
                                                             Kommission die Ergebnisse. Sie übermittelt dem Rat und
Der Ausschuß für wissenschaftliche und technische For-       dem Europäischen Parlament einen entsprechenden Be-
schung (CREST) ist gehört worden —                           richt.
                                                             (3)     Die Berichte werden unter Berücksichtigung der in
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:                          Anhang I festgelegten Ziele und gemäß Artikel 2 Absatz
                                                             4 des Beschlusses 90/221/Euratom, EWG erstellt. In die-
                                                             sen Berichten wird festgestellt, inwieweit die meßbare
                        Artikel 1                            Durchführung des Programms mit den in Anhang II des
                                                             Beschlusses 90/221/Euratom, EWG des Rates (') festge-
Ein spezifisches Programm der Europäischen Wirt-             legten sechs großen Zielen übereinstimmt.
schaftsgemeinschaft für Forschung und technologische
Entwicklung im Bereich der Meereswissenschaft und
                                                                                      Artikel 6
-technologie gemäß Anhang I wird für den Zeitraum
vom Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beschlusses        (1)     Die Kommission sorgt für die Durchführung des
im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften bis zum 31.     Programms. Sie wird dabei von einem Ausschuß —
Dezember 1994 beschlossen.                                   nachstehend „Ausschuß" genannt — unterstützt, der
                                                             sich aus Vertretern der Mitgliedstaaten zusammensetzt
                                                             Und dessen Vorsitz der Vertreter der Kommission führt.
                        Artikel 2
(1)    Der Mittelbedarf der Gemeinschaft für die Durch-
führung der mit dieser Entscheidung eingeleiteten Maß-       0) ABl. Nr. L 177 vom 8. 5. 1990.
 ---pagebreak--- Nr. C 321/10                           Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                               21. 12. 90
(2) Die von der Kommission geschlossenen Verträge              — die Bewertung aller Vorhaben, die dem unter Ziffer 4
regeln die Rechte und Pflichten aller Parteien, ein-               des Anhangs III vorgesehenen Sonderverfahren un-
schließlich der Verbreitung, des Schutzes und der Ver-             terworfen werden, sowie des veranschlagten Betrags
wertung der Forschungsergebnisse sowie gegebenenfalls              des finanziellen Beitrags der Gemeinschaft;
der Ausbildungs- und Bewertungsverfahren gemäß den
in Anwendung von Artikel 130k Absatz 2 des Vertrages           — die für die Bewertung des Programms zu treffenden
erlassenen Vorschriften.                                           Maßnahmen.
(3) Es wird beim Anlaufen des Programms ein Ar-                (2) Die Kommission kann den Ausschuß zu allen Fra-
beitsprogramm festgelegt und regelmäßig überprüft, in          gen im Zusammenhang mit dem Anwendungsbereich des
dem Ziele und Art der durchzuführenden Vorhaben so-            Programms hören.
wie die entsprechenden finanziellen Bestimmungen ge-
nau festgelegt werden. Aufgrund des Arbeitsprogramms
erstellt die Kommission Aufforderungen zur Einreichung         (3)    Die Kommission unterrichtet den Ausschuß über:
von Vorschlägen.
                                                               — den Fortgang des Programms;
                          Artikel 7
                                                               — die Entwürfe für die in Artikel 6 Absatz 3 vorgesehe-
(1) In den in Artikel 8 Absatz 1 genannten Fällen un-              nen Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlä-
terbreitet der Vertreter der Kommission dem Ausschuß               gen;
einen Entwurf der zu treffenden Maßnahmen. Der Aus-
schuß gibt eine Stellungnahme zu diesem Entwurf inner-         — die unter Ziffer 2 des Anhangs III vorgesehenen, dem
halb einer Frist ab, die der Vorsitzende entsprechend der          Normalverfahren unterworfenen Vorhaben, bei de-
Dringlichkeit der betreffenden Frage festsetzt. Die Stel-          nen die Beteiligung der Gemeinschaft unter 5 Millio-
lungnahme wird mit der Mehrheit abgegeben, die in Ar-              nen ECU liegt, sowie die Ergebnisse ihrer Bewer-
tikel 148 Absatz 2 des Vertrages für die Annahme der               tung;
vom Rat auf Vorschlag der Kommission zu fassenden
Beschlüsse vorgesehen ist. Bei der Abstimmung im Aus-          — die unter Ziffer 2 des Anhangs III vorgesehenen flan-
schuß werden die Stimmen der Vertreter der Mitglied-               kierenden Maßnahmen;
staaten gemäß dem vorgenannten Artikel gewogen. Der
Vorsitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil.
                                                               — die unter Ziffer 2 des Anhangs III vorgesehenen kon-
                                                                   zertierten Aktionen.
(2) Die Kommission erläßt die beabsichtigten Maß-
nahmen, wenn sie mit der Stellungnahme des Ausschus-
ses übereinstimmen.                                                                     Artikel 9
(3) Stimmen die geplanten Maßnahmen mit der Stel-              Für die Durchführung des Programms können gegebe-
lungnahme des Ausschusses nicht überein oder liegt             nenfalls auch Zusatzprogramme im Sinne von Artikel
keine Stellungnahme vor, so unterbreitet die Kommission        1301, Beteiligungen im Sinne von Artikel 130m und ge-
dem Rat unverzüglich einen Vorschlag für die zu tref-          meinsame Unternehmen oder andere Strukturen im
fenden Maßnahmen. Der Rat beschließt mit qualifizier-          Sinne von Artikel 130o des Vertrages beschlossen wer-
ter Mehrheit.                                                  den.
(4) Hat der Rat nach Ablauf eines Monats nach dem                                       Artikel 10
Zeitpunkt seiner Befassung keinen Beschluß gefaßt, so
werden die vorgeschlagenen Maßnahmen von der Kom-              Sofern die Zusammenarbeit mit Drittländern und mit in-
mission erlassen.                                              ternationalen Organisationen zur Erreichung der Ziele
                                                               des Programms die Eingehung rechtlicher Verpflichtun-
                          Artikel 8                            gen zwischen der Gemeinschaft und den beteiligten drit-
                                                               ten Parteien erfordert, ist die Kommission ermächtigt,
(1)     Das in Artikel 7 festgelegte Verfahren gilt für:       gemäß Artikel 130n des Vertrages internationale Abkom-
                                                               men auszuhandeln, in denen die Modalitäten dieser Zu-
                                                               sammenarbeit festgelegt werden.
— die Erstellung und Aktualisierung der in Artikel 6
    Absatz 3 genannten Arbeitsprogramme;
                                                               Vorrangig berücksichtigt wird die Zusammenarbeit mit
— die Bewertung der unter Ziffer 2 von Anhang III vor-         regionalen Gruppierungen und europäischen Drittlän-
    gesehenen Vorhaben sowie des veranschlagten Be-            dern entsprechend den zwischen dem Rät und dem
    trags des finanziellen Beitrags der Gemeinschaft, so-      Europäischen Parlament vereinbarten Leitlinien, die aus-
    weit diese Vorhaben dem Normalverfahren, das un-           gearbeitet worden sind während des Konzertierungsver-
    ter Ziffer 4 des Anhangs III vorgesehen ist, unter-        fahrens über das Rahmenprogramm für Tätigkeiten der
    worfen werden und sofern dieser Beitrag 5 Millionen        Gemeinschaft im Bereich der Forschung und technologi-
    ECU überschreitet;                                         schen Entwicklung 1990—1994.
 ---pagebreak--- 21. 12. 90                                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 Nr. C 321/11
Verhandlungen über solche internationale Abkommen                       Die Entscheidung über den Abschluß dieser internationa-
können nur mit den Drittländern eingeleitet werden, die                 len Abkommen wird nach dem Verfahren in Artikel 130q
bereits ein Kooperationsabkommen mit der Gemein-                        Absatz 2 des Vertrages getroffen.
schaft unterzeichnet haben, in dem Forschung und tech-
nologische Entwicklung oder wissenschaftlicher Fort-
                                                                                                Artikel 11
schritt als eines der Ziele der Zusammenarbeit ausdrück-
lich genannt sind.                                                      Diese Entscheidung ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.
                                                              ANHANG I
                              WISSENSCHAFTLICHE UND TECHNISCHE ZIELE UND INHALT
               Die Richtlinien des dritten Rahmenprogramms, seine wissenschaftlich-technische Zielsetzung und Begrün-
               dung sind integraler Bestandteil des vorliegenden spezifischen Programms.
               Paragraph 3c von Anhang II des Rahmenprogramms ist integraler Bestandteil des vorliegenden spezifischen
               Programms.
               Es wird beabsichtigt, bestimmte Aktivitäten fortzusetzen, die im Rahmen des MAST-Pilotprogramms
               (1989—1992) begonnen wurden, neue Themen einzuführen und das Programm geographisch vor allem auf
              den Nordatlantik, die Rand- und arktischen Meere weiter auszudehnen, auch wenn dadurch die im Mittel
               meerraum durchgeführten Aktionen verstärkt werden müßten.
              Auf der Grundlage und im Lichte der vorgenannten Elemente wird im folgenden der Inhalt des spezifi-
               schen Programms analytisch beschrieben.
                                                              Bereich 1
                                                           Meereswissenschaft
               Es werden multidisziplinäre Forschungsarbeiten über Prozesse und Flüsse, gegebenenfalls unter Verwen-
              dung mathematischer Modelle durchgeführt.
              Ferner sind eingehende und weitreichende Untersuchungen über Ozeanzirkulationssysteme und die Dyna-
               mik der Wassermassen vorgesehen, um die Bewegung von Wassermassen und die physikalischen Prozesse
               in den europäischen Meeren und anliegenden Ozeanen zu bestimmen. Besondere Aufmerksamkeit soll dem
               Kontinentalrand und der Gezeitenzone gewidmet werden. Der Einfluß von See-Eis auf die Bildung von
              Tiefenwasser und die globale Zirkulation wird untersucht sowie der Einfluß einer eventuellen Eisschmelze
               aufgrund des Treibhauseffekts auf das Steigen der Meeresgewässer (gekoppelt mit dem Programm STEP/
               EPOCH).
               Die begonnenen Forschungen über biogeochemische Prozesse werden fortgesetzt und weitere Arbeiten zu
              diesem Thema initiert, um insbesondere die Kohlenstoffflüsse und die Flüsse anderer Elemente im Meer zu
              verstehen und zu quantifizieren. Ebenso sollen Arbeiten auf dem Gebiet hydrothermischer Aktivitäten so-
              wie des globalen Kohlenstoffzyklus in Küsten- und Kontinentalmeeren sowie in der Tiefsee berücksichtigt
              werden.
              Es werden Untersuchungen zur Bewertung des Austauschs von Substanzen an interaktiven Standorten
              (z. B. Land-See, Luft-See, Seeboden-Wassersäule usw.), insbesondere unter Schlechtwetterbedingungen,
              durchgeführt.
              Da die Fähigkeit der Ozeane, C 0 2 zu absorbieren, einen großen Einfluß auf die Beurteilung der Dynamik
              des Treibhauseffekts hat, werden Untersuchungen vorgenommen, durch die eine bessere Kenntnis der Ab-
              sorption von C 0 2 durch die Ozeane gewonnen werden kann.
 ---pagebreak--- Nr. C 321/12                           Amtsblatt d e r E u r o p ä i s c h e n Gemeinschaften                         21. 12.90
           Es sind Forschungsarbeiten zur Ableitung mathematischer Ausdrücke und zuverlässiger Modelle für biolo-
           gische Prozesse und die Ökosysteme geplant, dabei dürfen die sogenannten „chaotischen" und „neutralen"
           Modelle keinesfalls ausgelassen werden. Alle Variationen, seien sie klein oder groß, sind zu berücksichti-
           gen. Besondere Aufmerksamkeit gilt Vorhaben, die die Verbindung zwischen den physikalisch-chemischen
           Einflüssen und den entsprechenden biologischen Reaktionen auf allen trophischen Ebenen prüfen.
           Die geowissenschaftliche Meeresforschung wird so ausgeweitet, daß sie auch die Stratigraphie und Geo-
           physik einbezieht und auf spezielle Probleme in bezug auf das Verhalten von Sedimenten unter verschiede-
           nen marinen Situationen (z. B. Schelf, Kontinentalkante, Tiefsee) eingeht. Untersuchungen der geologi-
           schen Geschichte und der geophysikalischen Eigenschaften von Tiefseesedimenten sind erforderlich, um
           eine geeignete Verwertung des Meeresbodens zu beurteilen und zu Forschungen über weltweite Verände-
           rungen (global change) beizutragen.
           Bei der Untersuchung der marinen Prozesse werden auch Modelle verwendet. Validierung, Kalibrierung
           und Bewertung der Grenzbedingungen werden verschiedene Zeiträume umfassen. Die Entwicklung und die
           Verbesserung von Modellen von Ökosystemen werden eine besondere Priorität darstellen.
           Mit diesen Tätigkeiten wird sich die Gemeinschaft an den derzeitigen internationalen Programmen beteili-
           gen (z. B. World Ocean Circulation Experiment, Joint Global Ocean Flux Studies, International Geo-
           sphere-Biosphere Programme usw.) und zu ihren langfristigen Zielen beitragen. Arbeiten in diesem Bereich
           werden in Kooperation mit anderen Programmen, die die Meeresumwelt betreffen, durchgeführt (z. B.
           STEP, E P O C H und Arbeiten der GFS) und gegebenenfalls betreffend die erneuerbaren Energien (Gezei-
           ten, Wellenkraft usw.), Aquakultur und Fischerei (FAR). In der geowissenschafdichen Meeresforschung
           wird eine Ergänzung zum Ocean Drilling Programme angestrebt, um Überschneidungen zu vermeiden.
                                                           Bereich 2
                                                      Küsteningenieurwesen
           Aufbauend auf den Vorhaben des Pilotprogramms MAST 1989—1992 werden folgende Ziele angestrebt:
           besseres Verständnis der marinen Prozesse, die das Verhalten der Küstenstrukturen beeinflussen, sowie
           ihrer Wechselwirkungen; die Entwicklung numerischer Modelle von Küstenprozessen und die Integration
           von Prozeßmodellen für die Küstenbewirtschaftung in Europa; schließlich die Harmonisierung der Ausle-
           gungskonzepte für Küsteningenieurarbeiten auf europäischer Ebene.
           Die Forschungsarbeiten sollen sich daher auf die Untersuchung von Strömungen, Wellen, das Verhalten
           von Sedimenten (Mobilisation, Transport, Ablagerung, geotechnische Eigenschaften) sowie Veränderungen
           im Meeresboden und die Küstenmorphologie konzentrieren. Die Forschungsarbeiten im Küsteningenieur-
           wesen sollen die Arbeiten über die Auswirkung von Wellen und anderer Küstenprozesse auf die Stabilität
           von Wellenbrechern und anderer Strukturen weiterführen. Ein besonderes Ziel ist die Erhaltung und Ver-
           stärkung der führenden Rolle Europas auf diesem Gebiet durch die Ausarbeitung europäischer Leitlinien
           für das Küsteningenieurwesen. Ferner sollen Forschungsarbeiten zur Verbesserung der Nachfüllung der
           Sedimente in Küstenzonen und zum sogenannten Schutz „gegen das Meer" durchgeführt werden. Die
           Abstimmung mit Forschungen in den Bereichen der Klimatologie und der natürlichen Risiken wird sicher-
           gestellt.
                                                           Bereich 3
                                                       Meerestechnologie
           Das Ziel ist, die Weiterentwicklung vorhandener und die Entwicklung neuer Instrumente und unterstüt-
           zender Technologien zu ermutigen, insbesondere im Hinblick auf eine beschleunigte Einführung automati-
           sierter Langzeitmeßsysteme sowie als Beitrag zur Schaffung operationeller Beobachtungssysteme.
           Die Forschungsarbeiten erstrecken sich auf die Entwicklung neuer Sensoren, von (quasi) Echtzeitdaten-
           übertragung und Zweiwegkommunikationsverbindungen. Weitere Arbeiten gelten Instrumenten zur Mes-
           sung und Probenahme im Wasser sowie auf und unter dem Meeresboden. Forschungsarbeiten über Unter-
           wasserakustik sind auf die Selbststeuerung von Fahrzeugen, die Ermittlung von Eigenschaften des Meeres-
           bodens, akustische Kommunikation, Profile des Meeresuntergrunds und insbesondere auf innovative aku-
           stische Messungen ausgerichtet. Ausgewählte Arbeiten zur Entwicklung neuer oder verbesserter unterstüt-
           zender Technologien, zum Beispiel im Bereich der akustischen Abbildungen oder der Optik werden be-
           rücksichtigt. Ebenso sind Untersuchungen über die Identifizierung und Nutzung natürlicher chemischer
           Substanzen in der Meeresumwelt und Umweltverträglichkeitsuntersuchungen über die Nutzung minerali-
 ---pagebreak--- 21. 12.90                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  Nr. C 321/13
          scher Meeresressourcen vorgesehen (Sande und Kiese, Knollen, Algen, in der Arzneikunde verwendbare
          Substanzen), aber auch Untersuchungen zum besseren Kennenlernen der Auswirkungen der auf menschli-
          che Tätigkeiten zurückzuführenden Abfälle im pelagischen Ozean. Forschungsarbeiten, die auf absichtliche
          Einleitungen von Giftstoffen in die Meeresumwelt ausgerichtet sind, sind von einer europäischen Finanzie-
          rung ausgeschlosen, um Aquakultur, Fischfang und Fremdenverkehr beherrscht zu erhalten.
          Er wird mit Arbeiten zur Planung und Erprobung eines Systems zur Überwachung der wichtigsten Um-
          weltparameter der Küstengewässer begonnen.
          Diese Forschungsarbeiten werden mit den Eureka-Initiativen über Meereswissenschaften und -technologie
          koordiniert und sollen Arbeiten im Rahmen von BRITE/EURAM und ESPRIT über Materialprüfung,
          Robotik und Informatikaspekte der Instrumentenentwicklung ergänzen.
                                                           Bereich 4
                                                     Flankierende Initiativen
          Die flankierenden Initiativen, die unter dem Pilotprogramm MAST anliefen, werden fortgeführt und um-
          fassen dementsprechend: die Schaffung eines europäischen Daten- und Informationssystems betreffend die
          Ozeane einschließlich eines Systems für die Verwaltung von Daten aus der Fernerkundung: die Ausarbei-
          tung von Normen und Standards für Meereswissenschaft und -technologie; eine Initiative zur Koordinie-
          rung der Modellkonstruktion, die Modellgestaltungen für Verwaltungszwecke umfaßt; die Entwicklung
          eines Pilot-Kommunikationssystems zum Informationsaustausch über Forschungsfahrten und Forschungs-
          einrichtungen; Studien über die wissenschaftlichen Anforderungen und Konzeptionen für neue Großein-
          richtungen; fortschrittliche Ausbildung; neue Ansätze bei der Kartographierung und der bathymetrischen/
          hydrographischen Erfassung.
                                                           Bereich 5
                                                       Integrierte Projekte
          Es werden integrierte Projekte entwickelt, um spezielle Probleme anzugehen, die großangelegte fachüber-
          greifende und koordinierte Forschungsarbeiten erfordern. Diese Probleme könnten auf der Grundlage wis-
          senschaftlicher oder technologischer Erfordernisse eingegrenzt werden oder auf der Grundlage der wissen-
          schaftlichen Erfordernisse eines speziellen geographischen Raums festgelegt werden. Die Notwendigkeit,
          die fehlenden wissenschaftlichen Möglichkeiten in einigen Ländern auszugleichen, werden bei der Festle-
          gung der integrierten Projekte ebenfalls berücksichtigt.
                                                          ANHANG II
                                   VORLÄUFIGE AUFSCHLÜSSELUNG DER AUSGABEN
          In % für den Zeitraum 1991—1994
          Bereich 1 — Meereswissenschaft                                                                    30—38
          Bereich 2 — Küsteningenieurwesen                                                                  12—18
          Bereich 3 — Meerestechnologie                                                                     24—32
          Bereich 4 — Flankierende Initiativen                                                               5—10
          Bereich 5 — Integrierte Projekte                                                                  10—20
          Die Aufschlüsselung in verschiedene Bereiche schließt die Möglichkeit nicht aus, daß Vorhaben auch meh-
          rere Bereiche betreffen können.
 ---pagebreak--- Nr. C 321/14                             Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                       21. 12.90
           Es wird geschätzt, daß ein Betrag von 2 Millionen ECU, äquivalent zu 2 % des Gesamtbetrags, der Mini-
           malbetrag ist, der nötig ist, um Projekte zu finanzieren, die die Ausbildung von Forschern auf den Gebie-
           ten ermutigen, die dieses spezifische Programm beinhaltet.
           Ein Betrag in Höhe von 720 000 bis 960 000 ECU, entsprechend 3 % des für Bereich 3 (Meerestechnolo-
           gie) erforderlich gehaltenen Gesamtbetrags, ist für die Technologiefolgen- und -risikoabschätzung zu ver-
           wenden; die Ergebnisse sind zusammen mit den Bewertungsberichten dem Parlament zu übermitteln.
                                                          ANHANG III
           MODALITÄTEN DER DURCHFÜHRUNG DES PROGRAMMS UND MASSNAHMEN ZUR VER-
                                   BREITUNG UND VERWERTUNG DER ERGEBNISSE
           1. Die Kommission führt das Programm nach Maßgabe des in Anhang I festgelegten wissenschaftlichen
              und technischen Inhalts durch.
           2. Die Modalitäten der Durchführung des Programms gemäß Artikel 3 umfassen Vorhaben, flankierende
              Maßnahmen und konzertierte Aktionen.
              Die Projekte sind Gegenstand von Verträgen im Bereich der Forschung und technologischen Entwick-
              lung auf Kostenteilungsbasis.
              Mit den flankierenden Maßnahmen sollen die Mittel eingesetzt werden, die eine gute technische Durch-
              führung, Verwaltung und Bewertung des Programms sowie eine entsprechende Verbreitung und Zu-
              gänglichkeit der Ergebnisse, die Koordinierung, Ausbildung und Sensibilisierung der Teilnehmer am
              Programm ermöglichen.
              Die konzertierten Aktionen sind die in Artikel 92 der Haushaltsordnung festgelegten.
           3. Die Teilnehmer an den Vorhaben müssen natürliche oder juristische Personen mit Sitz in der Gemein-
              schaft sein, wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen, einschließlich klei-
              ner und mittlerer Unternehmen oder ihrer Verbände, insbesondere Europäische Wirtschaftliche Interes-
              senvereinigungen (EWIV).
              Natürliche oder juristische Personen mit Sitz in Ländern, die mit der Gemeinschaft Abkommen ge-
              schlossen haben, in denen eine Zusammenarbeit im wissenschaftlichen und technischen Bereich vorgese-
              hen ist, können an den im Rahmen dieses Programms durchgeführten Vorhaben auf der Grundlage des
              wechselseitigen Vorteils teilnehmen. Die ausgewählten Auftragnehmer werden nicht der im Rahmenpro-
              gramm vorgesehenen finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft teilhaftig. Sie leisten einen Beitrag zu
              den allgemeinen Verwaltungskosten.
           4. Die Auswahl der Vorhaben erfolgt nach folgenden Prioritäten, wobei das erste Verfahren die Regel und
              das zweite die Ausnahme darstellt:
              Die Teilnehmer an den Vorhaben werden aufgrund des normalen Verfahrens der Aufforderung zur
              Einreichung von Vorschlägen (Artikel 6 Absatz 3) ausgewählt und im Amtsblatt der Europäischen Ge-
              meinschaften bekanntgegeben.
              Gemäß den zwischen dem Rat und dem Europäischen Parlament vereinbarten Leitlinien soll, soweit
              sonstige Kriterien wissenschaftlicher Güte erfüllt sind, im Falle von wissenschaftlich gleichwertigen Pro-
              jektvorschlägen solchen der Vorzug gegeben werden,
               i) an deren Durchführung Teilnehmer in benachteiligten Regionen und/oder in im industriellen Nie-
                  dergang befindlichen Regionen, wie in den Artikeln 8 und 9 der Verordnung (EWG) Nr. 2052/88
                  des Rates definiert, mitwirken
              ii) bei denen kleine und mittlere Unternehmen oder ihre Verbände beteiligt sind.
              Die Kommission entscheidet in jedem Fall, ob die Verwaltung des Programms oder von Teilen davon
              von Organisationen oder Institutionen außerhalb der Kommission durchgeführt wird ohne die Be-
              schlußfassung zu delegieren.
 ---pagebreak--- 21. 12. 90                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  Nr. C 321/15
              Die Kommission kann auch nach einem Sonderverfahren und unter den nachfolgend genannten Bedin-
              gungen Vorschläge annehmen, wenn sie besonders vielversprechende und wichtige Beiträge aufgrund
              der Originalität des vorgeschlagenen Themas, der Neuartigkeit des wissenschaftlichen und technischen
              Konzepts und der Durchführungsmethodologie sind, wobei der individuelle Charakter des Antragstel-
              lers berücksichtigt wird.
              Eine befürwortende technische Bewertung derartiger Vorschläge allein ist für die Annahme eines Vor-
              habens nicht ausreichend: das Sonderverfahren kommt nämlich nur zur Anwendung, wenn der Charak-
              ter des jeweiligen Vorhabens entsprechend der obigen Definition das Vorgehen nach dem normalen
              Verfahren (Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen) nachweislich nicht rechtfertigt.
              Das Ausnahmeverfahren setzt nach der ersten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen ein und
              muß vor dem normalen Verfahren durchgeführt werden, und zwar dergestalt, daß der für die finanzi-
              elle Beteiligung der Gemeinschaft an den im Normalverfahren ausgewählten Vorhaben verfügbare Be-
              trag genau festgelegt werden kann. Die Frist für das Ausnahmeverfahren wird jedes Jahr im Amtsblatt
              der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht.
              Die Höhe der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft an allen im Ausnahmeverfahren ausgewählten
              Vorhaben wird jedes Jahr festgelegt, und zwar in Abhängigkeit von den nach besonders strengen tech-
              nischen Maßstäben ausgewählten Vorhaben. Auf keinen Fall darf dieser Betrag 10 % überschreiten; er
              kann jedes Jahr aufgrund der Erfahrungen überprüft werden.
              Die Kommission erstellt einen Leitfaden mit allen Vorschriften für das Sonderverfahren, um vollstän-
              dige Transparenz zu gewährleisten.
           5. Die Vorhaben müssen die Beteiligung von mindestens zwei voneinander unabhängigen Partnern mit Sitz
              in verschiedenen Mitgliedstaaten vorsehen.
           6. Die Kommission kann die Teilnehmer dazu ermutigen, beispielsweise für besonders große Vorhaben
              eine E"wTV zu bilden oder sonstige Vereinbarungen zu treffen, die eine dezentralisierte, den Besonder-
              heiten des Vorhabens angepaßte Abwicklung ermöglichen.
           7. Die Verbreitung der bei der Abwicklung der Vorhaben erworbenen Kenntnisse erfolgt einerseits inner-
              halb des spezifischen Programms und anderereits in Übereinstimmung mit dem Beschluß gemäß Artikel
              4 dritter Absatz des Beschlusses 90/221/Euratom, EWG.