CELEX: 52008PC0205
Language: de
Date: 2008-04-18
Title: Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von bestimmten Gusserzeugnissen mit Ursprung in der Volksrepublik China

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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52008PC0205

Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von bestimmten Gusserzeugnissen mit Ursprung in der Volksrepublik China  /* KOM/2008/0205 endg. */  

	[pic] | KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN |Brüssel, den 18.4.2008KOM(2008)205 endgültigVorschlag für eineVERORDNUNG DES RATESzur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von bestimmten Gusserzeugnissen mit Ursprung in der Volksrepublik China(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNG1) KONTEXT DES VORSCHLAGS |110 | Gründe für den Vorschlag und Zielsetzung Dieser Vorschlag betrifft die Anwendung der Verordnung (EG) Nr. 384/96 des Rates vom 22. Dezember 1995 über den Schutz gegen gedumpte Einfuhren aus nicht zur Europäischen Gemeinschaft gehörenden Ländern[1] („Grundverordnung“) im Verfahren betreffend die Einfuhren bestimmter Gusserzeugnisse mit Ursprung in der Volksrepublik China. |120 | Allgemeiner Kontext Dieser Vorschlag erfolgt im Rahmen der Durchführung der Grundverordnung und ist das Ergebnis einer Untersuchung, die nach deren inhaltlichen und verfahrenstechnischen Anforderungen durchgeführt wurde. |139 | Bestehende Rechtsvorschriften auf diesem Gebiet Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von bestimmten Gusserzeugnissen mit Ursprung in der Volksrepublik China[2] Vorschlag betreffend die Zuerkennung des Status eines neuen Ausführers der betroffenen Ware in die Europäische Gemeinschaft |141 | Vereinbarkeit mit anderen Politikbereichen und Zielen der Union Entfällt |2) ANHÖRUNG INTERESSIERTER PARTEIEN UND FOLGENABSCHÄTZUNG |Anhörung interessierter Parteien |219 | Die Antragsteller und der Wirtschaftszweig der Gemeinschaft wurden über das Ergebnis der Untersuchung informiert und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme. |Einholung und Nutzung von Expertenwissen |229 | Externes Expertenwissen war nicht erforderlich. |230 | Folgenabschätzung Dieser Vorschlag resultiert aus der Anwendung der Grundverordnung. Die Grundverordnung sieht keine allgemeine Folgenabschätzung vor, enthält jedoch eine abschließende Liste der zu prüfenden Voraussetzungen. |3) RECHTLICHE ASPEKTE |305 | Zusammenfassung der vorgeschlagenen Maßnahme Mit der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 führte der Rat einen endgültigen Antidumpingzoll auf die Einfuhren bestimmter Gusserzeugnisse mit Ursprung in der Volksrepublik China ein. Bei der Untersuchung, die zur Einführung der Maßnahmen führte, wurde aufgrund der großen Anzahl ausführender Hersteller der betroffenen Ware in der Volksrepublik China ein Stichprobenverfahren angewandt. Gemäß Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates kann ein ausführender Hersteller in China, der bestimmte Kriterien erfüllt, so behandelt werden wie nicht in die Stichprobe einbezogene kooperierende Unternehmen („Behandlung als neuer ausführender Hersteller“, abgekürzt „BNAH“). Neun Unternehmen stellten einen Antrag auf BNAH; die Anträge wurden geprüft. Daher wird dem Rat vorgeschlagen, den beigefügten Vorschlag für eine Verordnung anzunehmen, die die Namen und Zollsätze der Unternehmen enthält, denen die BNAH zuerkannt wird. Die Verordnung sollte im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden. |310 | Rechtsgrundlage Verordnung (EG) Nr. 384/96 des Rates vom 22. Dezember 1995 über den Schutz gegen gedumpte Einfuhren aus nicht zur Europäischen Gemeinschaft gehörenden Ländern („Grundverordnung“) |329 | Subsidiaritätsprinzip Der Vorschlag fällt in die ausschließliche Zuständigkeit der Gemeinschaft. Das Subsidiaritätsprinzip findet daher keine Anwendung. |Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Der Vorschlag entspricht aus folgenden Gründen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit: |331 | Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von bestimmten Gusserzeugnissen mit Ursprung in der Volksrepublik China lässt keinen Raum für einzelstaatliche Entscheidungen. |332 | Es sind keine Angaben darüber erforderlich, wie die finanzielle Belastung und der Verwaltungsaufwand für die Gemeinschaft, die Regierungen der Mitgliedstaaten, die regionalen und lokalen Behörden, die Wirtschaftsbeteiligten und die Bürger so gering wie möglich gehalten werden und wie dafür gesorgt wird, dass sie in einem angemessenen Verhältnis zur Zielsetzung des Vorschlags stehen. |Wahl des Instruments |341 | Vorgeschlagenes Instrument: Verordnung |342 | Andere Instrumente wären aus folgendem Grund nicht angemessen: Die vorgenannte Grundverordnung sieht keine Alternativen vor. |4) AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALT |409 | Der Vorschlag hat keine Auswirkungen auf den Gemeinschaftshaushalt. |Vorschlag für eineVERORDNUNG DES RATESzur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von bestimmten Gusserzeugnissen mit Ursprung in der Volksrepublik ChinaDER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION –gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 384/96 des Rates vom 22. Dezember 1995 über den Schutz gegen gedumpte Einfuhren aus nicht zur Europäischen Gemeinschaft gehörenden Ländern[3] („Grundverordnung“),gestützt auf Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates[4] vom 25. Juli 2005 zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von bestimmten Gusserzeugnissen mit Ursprung in der Volksrepublik China,auf Vorschlag der Kommission nach Anhörung des Beratenden Ausschusses,in Erwägung nachstehender Gründe:A. GELTENDE MASSNAHMEN1.  Mit der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 führte der Rat einen endgültigen Antidumpingzoll auf die Einfuhren von Gusserzeugnissen aus nicht verformbarem Gusseisen von der zur Abdeckung von und/oder zum Zugang zu ober- oder unterirdischen Systemen verwendeten Art und Teile davon, auch maschinell bearbeitet, beschichtet oder überzogen oder anders bearbeitet, ausgenommen Feuerhydranten, mit Ursprung in der Volksrepublik China („VR China“) („betroffene Ware“) ein, die üblicherweise unter die KN-Codes 7325 10 50, 7325 10 92 und ex 7325 10 99 (TARIC-Code 7325 10 99 10) eingereiht werden. Angesichts der Vielzahl kooperierender Parteien wurde bei der Untersuchung, die zur Einführung der Maßnahmen führte, eine Stichprobe chinesischer ausführender Hersteller gebildet.2.  Für die Unternehmen der Stichprobe wurden die bei der Untersuchung festgesetzten unternehmensspezifischen Zollsätze eingeführt. Für nicht in die Stichprobe einbezogene kooperierende Unternehmen, denen eine Marktwirtschaftsbehandlung („MWB“) gemäß Artikel 2 Absatz 7 Buchstabe c der Grundverordnung gewährt wurde, wurde der Antidumpingzoll von 0 % eingeführt, der für das einzige Unternehmen der Stichprobe, dem eine MWB gewährt wurde, festgesetzt wurde. Für nicht in die Stichprobe einbezogene kooperierende Unternehmen, denen eine individuelle Behandlung („IB“) gemäß Artikel 9 Absatz 5 der Grundverordnung gewährt wurde, wurde der gewogene durchschnittliche Zoll von 28,6 % eingeführt, der für die Unternehmen der Stichprobe, denen eine IB gewährt wurde, festgesetzt wurde. Für alle übrigen Unternehmen wurde ein landesweiter Zoll in Höhe von 47,8 % eingeführt.3.  Gemäß Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 kann ein ausführender Hersteller in China, der die vier im genannten Artikel aufgeführten Kriterien erfüllt, so behandelt werden wie die unter Randnummer (2) genannten kooperierenden, aber nicht in die Stichprobe einbezogenen Unternehmen („Behandlung als neuer ausführender Hersteller“ bzw. „BNAH“).B. ANTRÄGE NEUER AUSFÜHRENDER HERSTELLER4.  Neun Unternehmen beantragten BNAH.5.  Um festzustellen, ob die einzelnen Antragsteller die in Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates aufgeführten BNAH-Kriterien erfüllen, wurde überprüft, ob sie6.  die unter Randnummer 1 genannte Ware im Untersuchungszeitraum (1. April 2003 bis 31. März 2004) nicht in die Gemeinschaft ausgeführt haben,7.  mit keinem der Ausführer oder Hersteller in der VR China, die den mit der genannten Verordnung eingeführten Antidumpingmaßnahmen unterliegen, verbunden sind,8.  die betroffene Ware nach dem Untersuchungszeitraum, auf den sich die Maßnahmen stützen, tatsächlich in die Gemeinschaft ausgeführt haben oder eine unwiderrufliche vertragliche Verpflichtung zur Ausfuhr einer bedeutenden Menge in die Gemeinschaft eingegangen sind,9.  unter marktwirtschaftlichen Bedingungen im Sinne des Artikels 2 Absatz 7 Buchstabe c der Grundverordnung tätig sind oder die Voraussetzungen des Artikels 9 Absatz 5 der Grundverordnung für die Zuerkennung eines unternehmensspezifischen Zolls erfüllen.10.  Da das vierte Kriterium impliziert, dass die Antragsteller einen Antrag auf MWB oder IB stellen, sandte die Kommission entsprechende Antragsformulare an alle chinesischen Antragsteller. Alle antragstellenden chinesischen Unternehmen beantragten MWB gemäß Artikel 2 Absatz 7 der Grundverordnung.11.  Zur besseren Übersicht folgt eine kurze Zusammenfassung der MWB-Bedingungen:12.  Geschäftsentscheidungen und Kosten beruhen auf Marktwerten, und der Staat greift diesbezüglich nicht nennenswert ein, die Kosten der wichtigsten Inputs beruhen im Wesentlichen auf Marktwerten.13.  Die Unternehmen verfügen über eine einzige klare Buchführung, die von unabhängigen Stellen nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen[5] geprüft und in allen Bereichen angewendet wird.14.  Es bestehen keine nennenswerten Verzerrungen infolge des früheren nicht marktwirtschaftlichen Systems.15.  Konkurs- und Eigentumsvorschriften gewährleisten Rechtssicherheit und Stabilität.16.  Währungsumrechnungen erfolgen zu Marktkursen.17.  Allen Antragstellern wurde ein Fragebogen übermittelt und sie wurden aufgefordert, Beweise dafür vorzulegen, dass sie die oben genannten Kriterien erfüllen.18.  Gemäß Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates kann ausführenden Herstellern, die diese Kriterien erfüllen, derselbe Zollsatz wie nicht in die Stichprobe einbezogenen kooperierenden Unternehmen gewährt werden.C. FESTSTELLUNGENUNTERNEHMEN, DEREN ANTWORTEN UNVOLLSTÄNDIG WAREN19.  Ein chinesisches Unternehmen, das BNAH beantragt hatte, ließ den Fragebogen unbeantwortet und ein Unternehmen reagierte nicht auf ein Schreiben zur Anforderung von Informationen, die in seiner Fragebogenantwort fehlten. Es konnte daher nicht überprüft werden, ob diese Unternehmen die Kriterien des Artikels 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates erfüllten; ihr Antrag musste daher zurückgewiesen werden. Sie wurden davon unterrichtet, dass ihr Antrag nicht weiter geprüft würde, und erhielten Gelegenheit zur Stellungnahme. Es gingen keine Stellungnahmen ein.UNTERNEHMEN, DEREN ANTWORTEN VOLLSTÄNDIG WAREN20.  Sieben Unternehmen übermittelten vollständige Fragebogenantworten. Die Kommission holte alle Informationen ein, die sie zur Entscheidung über die Erfüllung des vierten Kriteriums (MWB/IB) gemäß Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates für notwendig erachtete, und prüfte sie. In den Betrieben folgender sieben Unternehmen wurden Kontrollbesuche durchgeführt:21.  Wuxi Norlong Foundry Co., Ltd. (Wuxi New District, Jiangsu) („Norlong“),22.  Baoding City Maikesaier Casting Ltd. (Xinanli, Hebei) („Maikesaier“),23.  XianXian Guozhuang Precision Casting Co., Ltd. (Gouzhuang, Hebei) („XianXian“),24.  Changsha Wuxing Foundry Co., Ltd. (Wangcheng County, Changsha) („Wuxing“) sowie die verbundenen Unternehmen Changsha J & J Sunshine Machinery und Electronic Co., Ltd (189 Wuyi Road, Changsha) („Sunshine“),25.  Baoding Yuehai Machine Manufacturing Co., Ltd. (Baoding, Hebei) („Yuehai“),26.  HanDan County Yan Yuan Smelting und Casting Co., Ltd. (Han Dan County, Hebei) („Yan Yuan“),27.  Tianjin Loiselet Art Casting Co., Ltd. (Jinghai, Tianjin) („Loiselet“).28.  Bei den Besuchen wurde für jedes der sieben Unternehmen geprüft, ob es die vier unter Randnummer (5) genannten Kriterien erfüllte.29.  Die Prüfung ergab, dass die beiden ausführenden chinesischen Hersteller Maikesaier und Yuehai ausreichende Beweise dafür vorgelegt hatten, dass sie die vier Kriterien gemäß Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates erfüllen und dass sie den im letzten Kriterium enthaltenen fünf MWB-Bedingungen entsprechen. Diesen beiden Herstellern kann daher gemäß Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates der gewogene durchschnittliche Zollsatz für Unternehmen mit MWB gewährt werden, der für nicht in die Stichprobe einbezogene kooperierende Unternehmen gilt (d. h. 0 %), und sie können in die Liste der ausführenden Hersteller gemäß Artikel 1 Absatz 2 der genannten Verordnung aufgenommen werden.30.  Vier chinesische ausführende Hersteller (Norlong, XianXian, Yan Yuan und Loiselet) hatten ausreichende Beweise dafür vorgelegt, dass sie die vier Kriterien des Artikels 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates erfüllen. Allerdings konnten sie nicht nachweisen, dass sie das letzte Kriterium, d. h. die MWB-Bedingungen, erfüllen.31.  Die Untersuchung ergab, dass Norlong eine umfangreiche staatliche Rückerstattung im Zusammenhang mit Landnutzungsrechten erhalten hatte. Daher wurde die dritte MWB-Bedingung als nicht erfüllt erachtet. Aus diesem Grund wurde außerdem der Schluss gezogen, dass keine abschließende Feststellung in Bezug auf das erste Kriterium getroffen werden konnte. Allerdings wurde kein Nachweis dafür gefunden, dass dieses Unternehmen die fünf IB-Bedingungen nicht erfüllt.32.  Für XianXian ergab die Untersuchung, dass das Unternehmen die erste, zweite und dritte MWB-Bedingung nicht erfüllen konnte. Es legte keine ausreichenden Beweise dafür vor, dass es unter marktwirtschaftlichen Bedingungen tätig ist und dass seine Kosten auf Marktwerten beruhen. Ferner wurde festgestellt, dass das Unternehmen nicht über eine einzige klare Buchführung verfügt, die nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen geprüft wird. Schließlich ergab die Untersuchung, dass das Unternehmen Landpachtverträge zu sowohl in absoluten Zahlen als auch relativ gesehen ungewöhnlich niedrigen Preisen abgeschlossen hatte.33.  Für Yan Yuan ergab die Untersuchung, dass das Unternehmen die zweite MWB-Bedingung nicht erfüllte. Seine Rechnungslegung für 2006 war entgegen chinesischen Rechtsvorschriften und internationalen Rechnungslegungsstandards nicht geprüft worden; außerdem wurden Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungslegung festgestellt, so wurden insbesondere Rohstoffe von Privatpersonen gekauft, ohne dass Rechnungen ausgestellt wurden.34.  Für Loiselet ergab die Untersuchung, dass das Unternehmen die zweite und dritte MWB-Bedingung nicht erfüllte. Insbesondere wurde festgestellt, dass ein Großteil der wichtigsten Sachanlagen in der Rechnungslegung des Unternehmens nicht aufgeführt waren. Außerdem stellte sich heraus, dass die Mietvereinbarung für das Grundstück und die Gebäude der Anlage nicht eingehalten wurde.35.  Aufgrund der Schlussfolgerungen bezüglich der Rechnungslegungspraxis der Unternehmen XianXian, Yan Yuan und Loiselet kann nicht davon ausgegangen werden, dass ihre Ausfuhrpreise für die Berechnung einer individuellen Dumpingspanne zuverlässig genug sind; es kann daher nicht festgestellt werden, ob sie die zweite IB-Bedingung erfüllen. Die übrigen vier IB-Bedingungen sind erfüllt. Jedoch wird – in Anbetracht der Tatsache, dass die Ausfuhrpreise dieser Unternehmen nicht zur Berechnung der Dumpingspanne herangezogen würden, falls für sie der gewogene durchschnittliche Zollsatz von 28,6 % gelten würde, der für die Unternehmen der Stichprobe berechnet wurde, denen in der Ausgangsuntersuchung eine IB gewährt wurde - der Schluss gezogen, dass diesen Unternehmen im Rahmen dieser Untersuchung dieselbe Behandlung gewährt werden kann wie den Unternehmen, für die der gewogene durchschnittliche Zollsatz gilt.36.  Daher kann Norlong, XianXian, Yan Yuan und Loiselet gemäß Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates der gewogene durchschnittliche Zollsatz für Unternehmen mit IB gewährt werden, der für kooperierende, aber nicht in die Stichprobe einbezogene Unternehmen gilt (d. h. 28,6 %), und die genannten Unternehmen können in die Liste der ausführenden Hersteller in Artikel 1 Absatz 2 der genannten Verordnung aufgenommen werden.37.  Für Wuxing ergab die Untersuchung, dass das Unternehmen nicht hinreichend nachweisen konnte, dass es der Hersteller der in die Gemeinschaft ausgeführten betroffenen Ware ist. Dieser Hersteller erfüllte mithin das dritte Kriterium gemäß Artikel 1 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates nicht; sein BNAH-Antrag musste daher zurückgewiesen werden.D. ÄNDERNUNG DER LISTE DER UNTERNEHMEN, FÜR DIE UNTERNEHMENSSPEZIFISCHE ZOLLSÄTZE GELTEN38.  Aufgrund der unter Randnummer (13) erläuterten Feststellungen der Untersuchung wird der Schluss gezogen, dass die Unternehmen Maikesaier und Yuehai in die in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates genannte Liste der Unternehmen, für die unternehmensspezifische Zollsätze gelten, mit einem Zollsatz von 0 % aufgenommen werden sollten.39.  Aufgrund der unter den Randnummern (14) bis (20) erläuterten Feststellungen der Untersuchung wird der Schluss gezogen, dass die Unternehmen Norlong, XianXian, Yan Yuan und Loiselet mit einem Zollsatz von 28,6 % in die in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates genannte Liste der Unternehmen aufgenommen werden sollten, für die unternehmensspezifische Zollsätze gelten.40.  Aufgrund der unter Randnummer (21) erläuterten Feststellungen der Untersuchung kann dem Unternehmen Wuxing keine BNAH gewährt werden. Daher sollte für das Unternehmen weiterhin der landesweite Zoll in Höhe von 47,8 % gemäß Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 des Rates gelten.41.  Alle Antragsteller und der Wirtschaftszweig der Gemeinschaft wurden über das Ergebnis der Untersuchung informiert und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme. Nach der Unterrichtung gingen Stellungnahmen von Norlong, XianXian und Loiselet ein. Es wurden keine zusätzlichen Informationen übermittelt, die Anlass zu einer Änderung der Schlussfolgerungen für die drei Unternehmen gegeben hätten -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1212/2005 erhält folgende Fassung:„2. Für die in Absatz 1 beschriebenen und von den nachstehend aufgeführten Unternehmen in der Volksrepublik China hergestellten Waren gelten folgende Zollsätze auf den Nettopreis frei Grenze der Gemeinschaft, unverzollt:Unternehmen | Antidumping-zoll (%) | TARIC-Zusatzcode |Shijiazhuang Transun Metal Products Co. Ltd., Xinongcheng Liulintun, Luancheng County, Shijiazhuang City Hebei Province, 051430 VR China | 0 | A675 |Shaoshan Huanqiu Castings Foundry, Fengjia Village Yingtian Township, Shaoshan, Hunan, VR China | 0 | A676 |Fengtai Handan Alloy Casting Co. Ltd. Beizhangzhuang Town, Handan County, Hebei, VR China | 0 | A677 |Shanxi Jiaocheng Xinglong Casting Co. Ltd. Jiaocheng County, Shanxi Province, VR China | 0 | A678 |Tianjin Jinghai Chaoyue Industrial and Commercial Co. Ltd. Guan Pu Tou Village, Yang Cheng Zhuang Town Jinghai District, 301617 Tianjin, VR China | 0 | A679 |Baoding City Maikesaier Casting Ltd. Xin'anli Town, Tang County Hebei; Baoding 072350, VR China | 0 | A867 |Baoding Yuehai Machine Manufacturing Co., Ltd., No 333 Building A Tian E West Road, Baoding, Hebei, VR China | 0 | A868 |Shanxi Yuansheng Casting and Forging Industrial Co. Ltd. No. 8 DiZangAn, Taiyuan, Shanxi, 030002, VR China | 18,6 | A680 |Botou City Simencum Town Bai fo Tang Casting Factory Bai Fo Tang Village, Si Men Cum Town, Bo Tou City 062159, Hebei Province, VR China | 28,6 | A681 |Hebei Shunda Foundry Co. Ltd., Qufu Road, Quyang 073100, VR China | 28,6 | A682 |XianXian Guozhuang Precision Casting Co., Ltd. Guli Village, Xian County, Hebei, Gouzhuang, VR China | 28,6 | A869 |Wuxi Norlong Foundry Co., Ltd. Wuxi New District Jiangsu, VR China | 28,6 | A870 |HanDan County Yan Yuan Smelting and Casting Co., Ltd. South of Hu Cun Village, Hu Cun Town, Han Dan County, Hebei, VR China | 28,6 | A871 |Tianjin Loiselet Art Casting Co., Ltd. Dongzhuangke, Yangchenzhuang, Jinghai, Tianjin, VR China | 28,6 | A872 |Changan Cast Limited Company of Yixian Hebei Taiyuan main street, Yi County, Hebei Province 074200, VR China | 31,8 | A683 |Shandong Huijin Stock Co. Ltd., North of Kouzhen Town Laiwu City, Shandong Province, 271114, VR China | 37,9 | A684 |Alle übrigen Unternehmen | 47,8 | A999 |"Artikel 2Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Geschehen zu Brüssel amIm Namen des RatesDer Präsident [1] ABl. L 56 vom 6.3.1996, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2117/2005 des Rates (ABl. L 340 vom 23.12.2005, S. 17).[2] ABl. L 199 vom 29.7.2005, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 268/2006 des Rates (ABl. L 47 vom 17.2.2006, S. 3).[3] ABl. L 56 vom 6.3.1996, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2117/2005 des Rates (ABl. L 340 vom 23.12.2005, S. 17).[4] ABl. L 199 vom 29.7.2005, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 268/2006 des Rates (ABl. L 47 vom 17.2.2006, S. 3).[5] Internationale Rechnungslegungsgrundsätze bezeichnen alle wichtigen anerkannten internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der amerikanischen GAAP (generally accepted accounting principles - allgemein anerkannte Buchführungsgrundsätze) und der Arbeiten der International Accounting Standard Committee Foundation („IASCF“), die vom International Accounting Standards Board („IASB“) herausgegeben werden und Folgendes beinhalten: den International Accounting Standard Board Framework („IASBF“), die International Accounting Standards („IAS“), die International Financial Reporting Standards („IFR“) sowie die Veröffentlichungen des International Financial Reporting Interpretations Committee („IFRI“).