CELEX: 62019CN0629
Language: de
Date: 2019-08-23 00:00:00
Title: Rechtssache C-629/19: Vorabentscheidungsersuchen des Landesverwaltungsgerichts Steiermark (Österreich) eingereicht am 23. August 2019 - Sappi Austria Produktions-GmbH & Co KG und Wasserverband „Region Gratkorn-Gratwein“

25.11.2019   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 399/23
            
         
      Vorabentscheidungsersuchen des Landesverwaltungsgerichts Steiermark (Österreich) eingereicht am 23. August 2019 - Sappi Austria Produktions-GmbH & Co KG und Wasserverband „Region Gratkorn-Gratwein“
      (Rechtssache C-629/19)
      (2019/C 399/27)
      Verfahrenssprache: Deutsch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Landesverwaltungsgericht Steiermark
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Kläger: Sappi Austria Produktions-GmbH & Co KG, Wasserverband „Region Gratkorn-Gratwein“
      
         Belangte Behörde: Landeshauptmann von Steiermark
      
         Vorlagefragen
      
      
                  1.
               
               
                  Ist Klärschlamm im Licht der Ausnahme des Art. 2 Absatz 2 Buchst a) der Richtlinie 2008/98/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. November 2008 über Abfälle und zur Aufhebung bestimmter Richtlinien (1) in Verbindung mit der Richtlinie 91/271/EWG des Rates vom 21. Mai 1991 über die Behandlung von kommunalem Abwasser und/oder der Klärschlammrichtlinie idF der Verordnung (EG) Nr 1137/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2008 (2) als Abfall anzusehen?
               
            
                  2.
               
               
                  Für den Fall, dass nicht schon die Frage 1. verneint wird:
                  
                               
                           
                           
                              Gewährt Art. 6 Absatz 1 der Richtlinie 2008/98 die Qualifikation eines Stoffes als Nebenprodukteigenschaft im Sinne des unionsrechtlichen Abfallbegriffs zu erfüllen, wenn diesem Stoff zu einem geringen Prozentsatz andere Stoffe aus prozesstechnischen Gründen beigemengt werden, die sonst als Abfall zu betrachten wären, wenn dies keinen Einfluss auf die Zusammensetzung des Gesamtstoffes hat und einen erheblichen Vorteil für die Umwelt bietet?
                           
                        
            
         (1)  ABl. 2008, L 312, S. 3.
      
         (2)  ABl. 2008, L 311, S. 1.