CELEX: 62006CA0296
Language: de
Date: 2008-02-21 00:00:00
Title: Rechtssache C-296/06: Urteil des Gerichtshofs (Dritte Kammer) vom 21. Februar 2008 (Vorabentscheidungsersuchen des Tribunale Amministrativo Regionale del Lazio — Italien) — Telecom Italia SpA/Ministero dell'Economia e delle Finanze, Ministero delle Comunicazioni (Telekommunikationsdienste — Richtlinie 97/13/EG — Art. 6, 11, 22 und 25 — Gebühren und Abgaben für Allgemein und Einzelgenehmigungen — Dem früheren Inhaber eines ausschließlichen Rechts auferlegte Verpflichtung — Zeitweilige Fortdauer)

12.4.2008   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 92/5
            
         Urteil des Gerichtshofs (Dritte Kammer) vom 21. Februar 2008 (Vorabentscheidungsersuchen des Tribunale Amministrativo Regionale del Lazio — Italien) — Telecom Italia SpA/Ministero dell'Economia e delle Finanze, Ministero delle Comunicazioni
   (Rechtssache C-296/06) (1)
   
   (Telekommunikationsdienste - Richtlinie 97/13/EG - Art. 6, 11, 22 und 25 - Gebühren und Abgaben für Allgemein und Einzelgenehmigungen - Dem früheren Inhaber eines ausschließlichen Rechts auferlegte Verpflichtung - Zeitweilige Fortdauer)
   (2008/C 92/07)
   Verfahrenssprache: Italienisch
   Vorlegendes Gericht
   Tribunale Amministrativo Regionale del Lazio
   Parteien des Ausgangsverfahrens
   
      Klägerin: Telecom Italia SpA
   
      Beklagte: Ministero dell'Economia e delle Finanze, Ministero delle Comunicazioni
   Gegenstand
   Vorabentscheidungsersuchen — Tribunale Amministrativo Regionale Lazio Auslegung der Art. 11, 22 und 25 der Richtlinie 97/13/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. April 1997 über einen gemeinsamen Rahmen für Allgemein- und Einzelgenehmigungen für Telekommunikationsdienste (ABl. L 117, S. 15) Möglichkeit, andere Gebühren und Abgaben als die von der Richtlinie gestatteten aufzuerlegen
   Tenor
   Die Art. 6, 11, 22 und 25 der Richtlinie 97/13/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. April 1997 über einen gemeinsamen Rahmen für Allgemein- und Einzelgenehmigungen für Telekommunikationsdienste verwehren es einem Mitgliedstaat, von einem Anbieter, der früher Inhaber eines ausschließlichen Rechts in Bezug auf öffentliche Telekommunikationsdienste war und Inhaber einer Allgemeingenehmigung geworden ist, für ein Jahr ab dem für die Umsetzung dieser Richtlinie in innerstaatliches Recht vorgesehenen letzten Termin, d h bis zum 31. Dezember 1998, die Zahlung einer finanziellen Belastung wie der im Ausgangsverfahren in Rede stehenden Abgabe zu verlangen, die dem zuvor als Gegenleistung für die Gewährung des ausschließlichen Rechts geforderten Betrag entspricht.
   
      (1)  ABl. C 224 vom 16.9.2006.