CELEX: C2007/223/08
Language: de
Date: 2007-09-22 00:00:00
Title: Rechtssache C-338/07 P: Rechtsmittel, eingelegt am 20. Juli 2007 von der Distribuidora Vizcaína de Papeles, S.L. gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Fünfte Kammer) vom 26. April 2007 in den verbundenen Rechtssachen T-109/02 (Bolloré/Kommission), T-118/02 (Arjo Wiggins Appleton/Kommission), T-122/02 (Mitsubishi HiTec Paper Bielefeld/Kommission), T-125/02 (Papierfabrik August Koehler/Kommission), T-126/02 (M-real Zanders/Kommission), T-128/02 (Papeteries Mougeot/Kommission), T-129/02 (Torraspapel/Kommission), T-132/02 (Distribuidora Vizcaína de Papeles/Kommission) und T-136/02 (Papelera Guipuzcoana de Zicuñaga/Kommission)

22.9.2007   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 223/7
            
         Rechtsmittel, eingelegt am 20. Juli 2007 von der Distribuidora Vizcaína de Papeles, S.L. gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Fünfte Kammer) vom 26. April 2007 in den verbundenen Rechtssachen T-109/02 (Bolloré/Kommission), T-118/02 (Arjo Wiggins Appleton/Kommission), T-122/02 (Mitsubishi HiTec Paper Bielefeld/Kommission), T-125/02 (Papierfabrik August Koehler/Kommission), T-126/02 (M-real Zanders/Kommission), T-128/02 (Papeteries Mougeot/Kommission), T-129/02 (Torraspapel/Kommission), T-132/02 (Distribuidora Vizcaína de Papeles/Kommission) und T-136/02 (Papelera Guipuzcoana de Zicuñaga/Kommission)
   (Rechtssache C-338/07 P)
   (2007/C 223/08)
   Verfahrenssprache: Spanisch
   Verfahrensbeteiligte
   
      Rechtsmittelführerin: Distribuidora Vizcaína de Papeles, S.L. (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt E. Pérez Medrano)
   
      Andere Verfahrensbeteiligte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften
   Anträge
   Die Rechtsmittelführerin beantragt,
   
               —
            
            
               das vorliegende Rechtsmittel für zulässig und begründet zu erklären;
            
         
               —
            
            
               das angefochtene Urteil aus allen oder einigen der angeführten Rechtsgründe in vollem Umfang oder teilweise aufzuheben, soweit es die Rechtsmittelführerin betrifft, und aus der Aufhebung dieses Urteils alle rechtlichen Folgen sowohl dann, wenn ausdrücklich in der Sache entschieden wird, als auch dann, wenn die Rechtssache zur Entscheidung an das Gericht erster Instanz zurückverwiesen wird, zu ziehen;
            
         
               —
            
            
               die in der angefochtenen Entscheidung 2004/337/EG der Kommission vom 20. Dezember 2001 in einem Verfahren nach Art. 81 EG-Vertrag und Art. 53 EWR-Abkommen (Sache COMP/E-1/36.212 — Selbstdurchschreibepapier) (1) verhängte Geldbuße aufzuheben oder herabzusetzen;
            
         
               —
            
            
               der Kommission sämtliche Kosten des Verfahrens aufzuerlegen;
            
         
               —
            
            
               der Kommission die Kosten des Verfahrens über die Nichtigkeitsklage, dessen Urteil angefochten wird, aufzuerlegen.
            
         Rechtsmittelgründe und wesentliche Argumente
   
               1.
            
            
               Verletzung des Anspruchs auf ein gerechtes Urteil in Bezug auf die Beurteilung der angeblichen Beteiligung an bestimmten Sitzungen des Kartells auf dem spanischen Markt und Beteiligung an einem europäischen Kartell.
            
         
               2.
            
            
               Verstoß gegen die Unschuldsvermutung in Bezug auf die Beurteilung der angeblich begangenen Zuwiderhandlungen aufgrund von Indizienbeweisen.
            
         
               3.
            
            
               Verstoß gegen das Gemeinschaftsrecht im Zusammenhang mit der Unverhältnismäßigkeit und Ungerechtigkeit der Geldbuße im Hinblick auf die Schwere, die Berechnung und die Anwendung mildernder Umstände sowie fehlende Begründung in Bezug auf die Beurteilung einiger mildernder Umstände.
            
         
               4.
            
            
               Verletzung des Anspruchs auf ein gerechtes Urteil innerhalb angemessener Zeit.
            
         
      (1)  ABl. 2004, L 115, S. 1.