CELEX: 51974PC2046
Language: de
Date: 1974-12-13
Title: Vorschlag einer RICHTLINIE DES RATES zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über vordere Begrenzungsleuchten, Schlußleuchten und Bremsleuchten für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (74) 2046
Vol. 1974/0341
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- OMMISSION DER EUROPAISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                      KOM(74)2046 endg.
                                                      Brüssel , den 13 » Dezember 1974
                                  Vorschlag einer
                               RICHTLINIE DES PATES
 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über vordere Be­
 grenzungsleuchten , Schlußleuchten und Bremsleuchten für Kraftfahrzeuge und
                              Kraftfahrzeuganhänger
                     ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
                                     /
 K0M(74 ) 2046 endg.
 ---pagebreak---                                             BEGRÜNDUNG
                                7 "ι     :·         ■ ■ ■ "
Der vorliegende Richtliniemmtwuif gliedert sieh in den Rahmen des gemeinschaft­
lichen Betriebserlaubnisverfahrens ein, das in der Richtlinie 70/I56/EWG des
Rates vom 6 . Februar 1970 ( l ) behandelt wird «           '           *   *. .
Es handelt sich hierbei lediglich um technische Vorschriften für den Eau und
die Prtifung von vorderen Begrenzungsleuchten , Schlussleuchten und Bremsleuchten
von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern . Die Aribauvorschriften dieser
Vorrichtungen sind in einem anderen Vorschlag betreffend den Anbau der
Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen enthalten ( 2 ). -
Bei der Ausarbeitung dieses Vorschlags vertrat die Kommission die Auffassung,
dass zur Erleichterung des Warenverkehrs über die Grenzen der Gemeinschaft hinaus
es zweckmässig war , bestehenden internationalen Vorschriften und insbesondere
jenen der Wirtschaftkommission für Europa der Vereinten Nationen Rechnung zu
tragen (3 ). In diesem Sinne hat die Kommission auch die Möglichkeit geprüft ,
den im Rahmen der vorgenannten Institution erlassenen Prüfzeichen die gleiche
Wirkung anzuerkennen wie den EWG-Prüfzeichen . Diese Möglichkeit musste jedoch
ausgeschlossen werden , da nicht alle ! Mitgliedstaaten dem Übereinkommen von
I958 der Vereinten Nationen über die Annahme einheitlicher Bedingungen für
die Genehmigung der. Ausrüstungsgegenstände und Teile von Kraftfahrzeugen und
über die gegenseitige. Anerkennung der Genehmigung beigetreten sind , in dessen
Rahmen die Arbeiten der Wirtschaftskommission für Europa geführt werden .
                                       1  ■
Diese Mitgliedstaaten kdnnen also bei den Arbeiten dieser Institution ihre
Interessen nicht vertreten .         ■ *          ,
Mit Artikel 1 bis 6'wird das Bauart genehmigungsverfahren für Beleuchtungs-
einrichtungen für das hintere Kennzeichen eingeführt . Durch dieses Verfahren
ermöglicht die Richtlinie den freien Verkehr von vorderen Begrenzungsleuchten ,
Schlussleuchten und Bremsleuchten innerhalb der Gemeinschaft , indem den
Mitgliedstaaten untersagt ist , sich ihrem Vertrieb zu widersetzen , wenn sie
den in den Anlagen festgelegten Bau- und Prüfvorschriften entsprechen , und wenn
 ■              ,                                                  –   ••«/•••
(l ) ABL . Kr . L 42 vom 23 * Februar 1970 » Seite 1
( 2 ) K0M(73)2024                                                   '
(3 ) Regelung Nr . 4 "Einheitliche Vorschriften für die " Genehmigung der vorderen
      Begrenzungsleuchten , Schlussleuchten und Bremsleuchten von Kraftfahrzeugen
      (mit Ausnahme von Krafträdern) und ihren Anhängern" (Dok. E/ECS/324/E/ECS/
      TRANS/505/Add . 6 )
 ---pagebreak--- cie das in Anlajo I im Modell dargestellte Prüfzeichen tragen . Dieses
 - crfaLren cieht ein gegenseitiges Benachrichtigungssystem        über jede Erteilung ,
Versagur.g , Zurücknahme einer Bauartgenehmigung vor .
Mit Artikel 7 wird die vorliegende Richtlinie in das EWG-Betriebserlaubnis-
verfahren eingegliedert . .
Da e:'.aigjKit Gliedstaaten ein Betriebserlaubnisverfahren mit nationaler Geltung
nicht kennen , ist es erforderlich , Vorschriften vorzusehen , um in diesen Staaten
die Benutzung der Fahrzeuge zu gewährleisten , die den Vorschriften dieser
Richtlinie entsprechen ( Artikel 8 ) ( l ).
Der Anwendungsbereich wird auf alle Kraft fahrzeuge mit mindestens vier» Rädern
und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h sowie
ihren Anhängern aurgedehnt (Artikel 9 )*
Artikel 10 sieht das Verfahren zur Anpassung der Richtlinie an den technischen
Portschritt vor , das in Artikel 13 der Richtlinie des Rates vom 6 . Februar 1970
über die Betriebserlaubnis für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger beschrieben ist .
In Artikel 11 ist eine doppelte Frist vorgesehen ; vor Verstreichen der ersten
Frist müssen die Mitgliedstaaten die erforderlichen Ilassnahmen ergreifen und
veröffentlichen , um eich der Richtlinie anzupassen , Die zweite Frist dagegen
legt ein einheitliches Datum fest , an dem alle Mitgliedstaaten die Gemcin-
schaftsvorschriften in Kraft setzen müssen ( Artikel 11 , § l ).
Schiierslioh ist die Kommission innerhalb abnehmbarer Fristen von jedem
Vcrschriftenentwurf zu unterrichten , der von den Mitgliedstaaton auf dorn
von der Richtlinie erfassten Gebiet ausgearbeitet wird , damit sie sich
gegebenenfalls hierzu äussern kann . (Artikel 11 , § 2 ).
ANHÖRUNG DH£ EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UIH? DE" WIRTSCHATTS- UND S0ZIALA'^S CHUSSE3
Die Stellungnahme dieser beiden Instanzen geirass Artikel 100 , Absatz 2 ,. ist
erforderlich .
                                                                • • •/ • • •
 ( l ) ABL . Nr . L 73 vom 27 » März 1972 " Dokumente betreffend den Beitritt des
         Königreichs Dänemark , Irlands , des Vereinigten Königreichs Grossbritanien
         und i/ordirl-'nd zu den Europäischen Gemeinschaften". Akte über die
       ■ Beitrittsbedingungen- und die Anpassung der Vcrtväge - Anhang I , Titel X
 ---pagebreak---   DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
  insbesondere auf Artikel 100 ,
 auf Vorschlag der Kommission ,
 nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
 nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschussos
  in Erwägung nachstehender Gründe :
Die technischen Vorschriften , denen die Kraftfahrzeuge nach den einzoistaat-
 lichen Rechtsvorschriften genügen müssen , betreffen unter anderem auch die
Begrenzungsleuchten , Schlussleuchten und Bremsleuchten .
Diese Vorschriften sind von Kitgliedstaat zu Mitgliedstaat verschieden ; hieraus
ergibt sich die Notwendigkeit , dass von allen Mitgliedstaaten - entweder
                       /
 zusätzlich oder an Stelle ihrer derzeitigen Regelung - gleiche Vorschriften
angenommen werden , damit vor allem das EWG-Betriebserlaubnisverfahren gemäss
der Richtlinie des Rates (70/156/EWG ) vom 6 . Februar 1970 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Betriebserlaubnis für Kraft­
fahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger ( l ) auf jeden Fatrzeugtyp angewandt werden
kann .
Die gemeinschaftlichen Vorschriften für den Anbau der Beleuchtungen- und Licht-
signaleinrichtungen von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern sind in der Richt­
linie des Rates vom ..........                  ( 2 ) enthalten.
Weitere Vorschriften über den Bau der weiteren Beleuchtungs- und Licht signal–
einrichtungen wurden oder sollen später erlassen werden .
Im Rahmen eines harmonisierten Verfahrens der Bauartgenehraigung für vordere
Begrenzungsleuchten , Schlussleuchten und Bremsleuchten . kann jeder Mitgliedstaat
feststellen , ob die gemeinsamen        Vorschriften für den Bau und die Prüfung eingehalten
worden sind , und die anderen Mitgliedstaaten von der getroffenen Feststellung
durch Ubersendung einer Abschrift des für jede Bauart einer vorderen Begrenzungs-
leuchte , einer Schluss leuchte und einer Bremsleuchte ausgestellten Bauart-
genehmigungsbogens unterrichten . Eei Erteilung eines EWG-Prüfzeichens für alle
.                                                                           • • •/ • • •
  ( l ) ABL . Nr . L 42 vom 23.2.1970 , S. 1
 ( 2 ) KGM(73)2024
 ---pagebreak---                                     - 4 -
in Übereinstimmung mit der genehmigten Bauart bergest 3l.lt en Einrichtungen
erübrigt sich eine technische Kontrolle dieser Einrichtungen in den anderen
MitgJ iedstaaten .
Es empfiehlt sich , zur Erleichterung des Warenverkehrs mit Drittländern
die eins nhl Sgigen Vorschriften der UH-Uirtsclia-ftskcMnission für Europa
zu übernehmen -und insbesondere die der Regelung Nr. 7 (Einheitliche Vor­
schriften für die Genehmigung der vorderen Begrenzungsleuchten , Schluss-
leuchten und Bremsleuchten von Kraftfahrzeugen (mit Ausnahme von Kraft­
rädern ) und ihren Anhängern ), die dem Übereinkommen vom 20 . IIKrs 195^ beige­
fügt ist «.
Die Angleichung der innerstaatlichen Recht svorschr-f4- on über Kraftfahrzeuge
beinhaltet dio gegenseitige Anerkennung           der von den einzelnen Mitglied­
staaten aufgrund gemeinsamer Vorschriften durchgeftuirten Kontrollen » Ein
derartiges System setzt zun einwandfreien Funktionieren voraus , dass die
Vorschriften von allen Mitglied Staaten vom gleichen ijoi \, punkt au angewandt
werden -
HAT FOLGEIJDE RICHTLINIE ERLAS      :
                                   Artik el 1
1 . Ein Mitgliedstaat ertdLt die LWG-Bauartgenehmigung f(Ir jede Bauart von
    vorderen Begrenzungsleuchten , Schiassleuchten und Bremsleuchten , die den
    Bau- und Prüfvcrschriftcn der Anhänge 0 , I , IV ur.d V entspricht .
2 S Der Ivitgliedstaat , der die EWG-Bauartgenehmigung erteilt hat , trifft
    - erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit der. zustündigen Behörden
    der übrigen Mitgliedstaaten - die notwendigen I'assnahmen , um die Über­
    einstimmung der i'ertigiing mit der genehmigten iJauart soweit erfordei*--
    lieh zu tfb erwachen« Die Übergebung wird durch Stichproben durgeflfhrt .
                                                                   /
                                                              0*9 / ψ · ·
 ---pagebreak---                                        Artikel 2
Die Mitgliedstaaten teilen dem Hersteller oder seinem Beauftragten für jede
Bauart von vorderen Begrenzungsleuchten , Schlussleuchten und Bremsleuchten ,
für die sie aufgrund von Artikel 1 die EWG-Bauart genehmigung erteilen , ein
Prüfzeichen nach dem Muster des Anhangs III zu .
Die Mitgliedstaaten troffen alle zweckdienlichen Massnahmen , um die Verwendung
von Prüfzeichen zu verhindern , die zu einer Verwechslung zwischen vorderen
Begrenzungsleuchten , Schlussleuchten und Bremsleuchten , für deren Bauart
eine Bauart genehmigung nach Artikel 1 erteilt wurde,' und anderen derarti^-en
Leuchten führen können . ;                                       ' - ^    •
                                    5 Artikel 3         "
1 . Die Mitgliedstaaten kb'nnen  den Vertrieb           von vorderen Begrenzungsleuchten ,
    Schlussleuchten und Bremsleuchten nicht wegen ihrer Bau» und Wirkungsweise
    verbieten , wenn sie mit dem EWG-Prüfzeichen versehen sind .
2 . Ein Mitgliedstaat kann jedoch    den Vertrieb          von vorderen Begrenzungs-
    leuchten , Schlussleuchten und Bremsleuchten mit dem EWG-Prüfzeichen verbieten ,
    die regelnäßig    nicht mit der genehmigten Bauart übereinstimmen. Dieser
    Mitgliedstaat unterrichtet unverzüglich die übrigen Hitgliedstaaten und
    die Kommission von 'den getroffenen Massnahmen und begründet dabei seinen
    Beschlüsse                                                              '
                                      Artikel 4
                                      wn»r r imoiwwi
Die zuständigen Behörden eines jeden ft'itgliudstaates übermitteln den zuständigen
Eehörden der anderen Mitgliedstaaten binnen eines Monats Abschriften der ■ . ' .
Bauartgenehmigungsbögon für jede Bauart von vordere a Begrenzungsleuchten ,
Schlussleuchten und Bremsleuchten , für die sie die Bauart genehmigung erteilen
oder versagen . *                                    ' "
 ---pagebreak--- 1 * Stellt der iiitgliedstaat , der die E>JG*-Bauartgenehrni gung erteilt hat # fest ,
      da.ss mehrere mit denselben Prüfzeichen versehene vordere Begrenzungsleuchten ,
      Sohlussleudhten und Bremsleuchten nicht mit der Sauart übereinstimmen , für
      die er die Bauartgenehmigung erteilt hat , so trifft er die notwendigen
    . Massnahmen , um die Übereinstimmung der Fertigung mit der genehmigten Bauart
      sicherzustellen# Die zuständigen Behörden dieses Kitgliedsta&tes unterrichten
      die zuständigen Behörden der anderen Mit gl ieds t aat en von den getroffenen
      Massnahmen , die gegebenenfalls bis zum Entzug der EWG-Bauart genehmigung
      gehen können . Diese Behörden treffen die gleichen Massnahmen , wenn sie von
      den zuständigen Behörden eines anderen Mitgliedstaates von einer derartigen
      Nichtübereinstimmung unterrichtet werden ,
2 . Die zuständigen Behörden dar Mitgliedstaaten unterrichten sich gegenseitig
      binnen eines Monats über den Entzug einer erteilter: E5J 3-Bauai-t gsaehiri
  ' ur.d di6 Grürda hierfür .
                                         Artikel. 6 ,
Jode M^.ßnaht-a    aufgrund der zur Durchführung dieser Richtlinie erlassenen
Vorschriften , durch die eine Bauartgenehmigung versagt oder entzogen oder ein
Vortriebs-» oder       Bcnutsung3verbot ausgesprochen wird , iüt genau zu begründen .
Sie ist den Beteiligten unter Angabe der in den Mitgliedstaaten nach dem
geltenden Rächt vorgesehenen Rechtsmittel oder der Rechtsmittelfristen zuzustellen .
                                         Artikel 7
Die ' Mitglieds saaten dürfen die EWG~Betrie'oserlaubni3 oder die Betricbserlaubnis
mit nationaler Geltung für ein Fahrzeug nicht wegen . der vorderen Begrenzungs-
leuchten , Schlussleuchten und Bremsleuchten versagen , wenn diese mit dem EWG-
Prüfzeichen versehen i\nd gemäss der Richtlinie des Rates vom                        (l )
zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Anbau dor
Beleuchtungs- und LichtsignaleinricLtungen angebracht sind .
                                                                         • • •/• • •
( l ) C0M(73)2C24
 ---pagebreak---                                    Artikel 8
Die Mitgliedstaaten dürfen den Verkauf , di@ Zulassung, die Inbetriebnahme oder
die Benutzung von Fahrzeugen nicht wagen der vorderen Begrenzungsleuchten ,
Schlussleuchten und Bremsleuchten verweigern oder verbieten , wenn diese mit
dem ETO-Prüfzeichen versehen und gemäss der Richtlinie des Rates vom
(l ) zur Angleichuag der Rechtsvorschriften dar Mitglieistaaten über den Anbau
der Beleuchtungs– und Lichtsignaleinrichtungen angebracht sind .
                                      V- ' * '        ,   V     f*
                                   Artikel 9
                                                   r r, *   ,   i  .
Als Fahrzeuge im Sinne dieser Richtlinie gelten - mit Ausnahne von Schienen­
fahrzeugen , landwirtschaftlichen Zug- und Arbeit smaschinen sowie anderen
Arbeitsmaschinen – alle zur Teilnahme am Strassenverkehr bestimmten Kraft­
fahrzeuge mit oder ohne Aufbau , mit mindestens vier Rädern und einer bauart­
bedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h , sowie deren Anhänger.
                                   Artikel 10                 ,      '
Änderungen , die zur .Anpassung dieser Richtlinie an den technischen
 Fortschritt notwendig sind , werden nach dem Verfahren des
Artikels 13 der Richtlinie des Rates (70/l56/üiWGr) vom 6 . Februar 1970 zur
Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliodstaaton über die Eetriebsex-laubnis
für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger erlassen «
(1 ) K0M(73)2024
 ---pagebreak---                                      Artikel 11
1 » Die Mitgliedstaaten erlassen und veröffentlichen die erforderlichen .
   . Vorschriften, um dieser Richtlinie vcr dem 1 « Juni 1976 nachzukommen ,
     und setzen die Kommission hiervon unverzüglich in Kenntnis , •
     Sie wenuen diese Vorschriften ab 1 . Oktober 1976 sn*
2 « Nach Bekanntgabe dioser Richtlinie unterrichten die Mitgliedstaaten
     die Kommission so rechtzeitig von allen Entwürfen der Rechts- und
     Verwa2faun£svcrschriften , die sie auf dem von dieser Richtlinie er~
     fassten Gebiet zu erlassen beabsichtigen , dass diese sich hierzu
     Süssem kann»     ' .      •
                                     Artikel 12
Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet »
 ---pagebreak---                                   LISTE DER ANHÄNGE
Anhang 0              - Begriffsbestimmungen , allgemeine Vorachnf ten ,
                        Lichtstärke , Prüfverfahren , Farbe des ausgestrahlten
                        Lichtes , Übereinstimmung der Herstellung , Vermerk
                        zur Farbe (*)
Anhang I              - Vordere Begrenzungsleuchten , Schlussleuchten und
                        Bremsleuchten : Mindestwinkel für die räumliche
                        Lichtverteilung dieser Leuchten (*)
Anhang II             - Muster eines EWG-Bauartgenehmigungsbogens
Anhang III            - Bedingungen für die EWG-Bauartgenehmigung und
                        Kennzeichnung
Anhang IV             - Fotometrische Messungen (*)
Anhang V              - Lichtfarbe : Farbwertanteile (*)
 (*) Die technischen Vorschriften des Anhangs entsprechen den tecnniscnen
     Anforderungen der Regelung Nr« 7 der Wirtschaftskommission f3r Europa
     (E/ECE/324/E/E(S/TRAES/505/Adda 6 ); die Gliederung in Ansätze ist die
     gleiche ; entspricht der Regelung kein solcher in der vorliegenden
     Richtlinie , so wird seine Zahl in Klammem zum Vermerk aufgeführt#
 ---pagebreak---                             ANHANG 0
BEGRIFFSBESTIMMUNGEN , ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN , LICKTSTHFKfl ,
PRÜFVERFAHREN , FARBE DES AUSGESTRAHLTEN LICHTES , UBH'FJ NßTIMMUNG
                             DER HERSTELLUNG
Begriffsbestimmungen -
Im Sinne dieser Richtlinie          .
                                 ν ;.,        \ '  ι -
"Vordere Begrenzungsleuchte " ist eine Leuchte , die dazu dient ,
das Vorhandensein des Fahrzeugs und seine Breite von vorne
anzuzeigen ;                                                        ■
"Schlussleuchte " ist eine Leuchte , die dazu dient , das Vorhanden­
sein und die Breite des Fahrzeugs von hinten anzuzeigen ;
"Bremsleuchte " ist eine Leuchte * die dazu dient , anderen Ver­
kehrst ei lnehmern hinter dem Fahrzeug anzuzeigen , dass sein • '
Führer die Betriebsbremse betätigt ;
"GerSt " ist die Beleuchtungs - oder SignalVorrichtung , die die
Lichtquelle und gegebenenfalls ein optisches System sowie die
Abschlusscheibe und das Gehäuse enthält . In einem Gerät können
eine oder mehrere Leuchten untergebracht sein ; wenn mehrere
Leuchten in einem Gerät vereinigt sind , können diese sein :
"Zus ammengeb au t e Leu chten" 6ind Geräte , die getrennte leuchtende
Flächen , getrennte Lichtquellen , jedoch gemeinsame Gehäuse haben ;
"Kombinierte Leuchten" sind Geräte , die getrennte leuchtende
Flächen , jedoch die gleiche Lichtquelle und das gleiche Gehäuse haben
"Ineinander gebaute Leuchten" sind Geräte , die getrennte Licht­
quellen , (oder- eine einzig© Lichtquelle , die unter unterschiedlichen
Be&ingtmgen brennt ) und. das gleiche Gehäuse habcm sowie teilweise oder
v'Jllig gemeinsame leuchtende Flächen .
Es gilt
Als eine " einzige Leuch te " eine Kombination von zwei oder mehreren '
Leuchten gleicher oder nicht gleicher Art , jedoch gleicher Fankticn
und gleicher Farbe , die aus Einrichtungen besteht , deren lsuchve^en
Fläch ai der Leuchten auf eine Ebene senkrecht zur FahrzeuglJ-iga »
mittelebene und senkrecht zur Fahrbahn mindestens 60?$ , cht Fläche
des kleinstmöglichen um die leuchtenden Flächen der Leuchte
umschriebenen Rechtecks ausfüllen ; ausserdem muss eine solche
Kombination als Leuchteneinheitstyp geprüft sein , wenn die Eauart »
genehmigung verlangt ist .
 ---pagebreak---                                                                           Anhang 0
1,5.2 .            Als " zwei " oder eis " eine gerade Anzahl " von Leuchten , eine ein­
                   zige leuchtende Fläche der Leuchte in der Form eines Lichtbandes ,
                   wenn dieses Band symmetrisch zur Fahrzeuglängsmittel ebene ange­
                    ordnet ist und wenn es sich mindestens bis 0,4 m von der breitesten
                   Stelle des Fahrzeugs auf jeder Seite erstreckt » Die Länge des
                   Bandes muss ausserdem mindestens 0,8 m betragen,         Ftir die Be­
                   leuchtung des Bandes- müssen mindestens zwei Lichtquellen vorhanden
                    sein , die so nahe wie möglich an den Enden des Bandes liegen#
                   Die leuchtende Fläche der Leuchte darf aus nebeneinander liegenden
                   getrennten Bauteilen bestehen , sofern die leuchtenden Flächen
                   des nicht durchlässigen Teils der Leuchte auf die gleiche Vertikal-
                    ebene mindestens 60 'fo der Fläche des umschriebenen kl einstmög-
                   lichen Rechtecks ausfüllen :
( 2 .)
(3 .)       ' ■*. . .        . /
<*.)
5*              ' Allgemeine Vorschriften - - ' '
5.1 .              Jedes , Muster muss den Bestimmungen der Punkte 6 und 8 genügen .
5.2
5«2 .              Die Geräte müssen so gebaut 6ein , dass sie bei üblicher
                 . Verwendung trotz der dabei auftretenden Erschütterungen die
                   in dieser Richtlinie vorgeschriebenen Merkmale' behalten und
                   ihr richtiges Arbeiten sichergestellt bleibt .
6.       .         Lichtstärke           '          '
6.1 .      . .     Die Lichtstärke muss bei jedem der beiden'Muster in der Bezugs
                   achse wenigstens die nachstehend angegebenen Mindestwerte
                   erreichen und darf die nachstehend angegebenen Höchstwerte
                   nicht überschreiten :
                              " "                        Mindeswert         'Höchstwert
                                                            ( cd )        ^         ( cd )
6.1.1 .            Vordere Begrenzungsleuchten         ■      k                        60
5.1.2 .            Schlussleuchten                            2                  .     12
6.1.3 »            Bremsleuchten
6.1 . 3.1 «        für einen Lichtstärkepegel /             40     j -: -          . 100
6.1.3.2.1 . ( bei Tag )                 . ,                130                 '     320
6.1.3.2.2 . ( bei Nacht )                  V.               30                . . 80
 ---pagebreak---                            - 3 -                   Anhang 0
Die Lichtstärke des von jedem der beiden Muster ausserhalb der
Bezugsachse und innerhalb des Winkelber^ichs nach Anhang I ^
dieser Richtlinie ausgestrahlten Lichtes               :
                                        .                 <          f  :V
muss in jeder Richtung , die den Punkten der Tabelle der Licht-
verteilung nach Anhang IV dieser Richtlinie entspricht , minde­
stens gleich dem Produkt aus dem Mindestwert nach . Punkt 6.1 .
und dem Prozentsatz nach der Tabelle für die betreffende
Richtung sein;                                   ^ .     r .       .
darf in keiner Richtung des Bereichs , in dem das Licht beobachtet
werden kann , den Höchstwert nach Punkt 6.1 . überschreiten.
Für Geräte mit ineinander gebauten Brems - und Schlussleuchten
ist jedoch für die Schlussleuchte eine Lichtstärke von 60 cd -
( siehe Punkt 6.1.2 .) unterhalb einer Ebene zugelassen , die
unter der waagerechten Ebene liegt und mit dieser einen Winkel
von 5° bildet .         -                            . >
Ausserdem        * 1    '            .V      .
muss in den gesamten in Anhang I bestimmten Bereichen die
Lichtstärke mindestens 0,05 cd für die vorderes Begrenzungs-
leuchten und die Schlussleuchten mindestens 0,3 cd für die Brems-
leuchten für einen. Li chttJtärk.epegel r mindestens - 0 , 3 cd für die
Bremsleuchten für zwei Lichtst&ricepegel bei Tag und mindestens
0,07 cd bei Nacht betragen ;
Wenn eine Schlussleuchte und eine Bremsleuchte ineinander gebaut
sibd , muss das Verhältnis der bei gleichzeitig in Betrieb
befindlichen Leuchten tatsächlich gemessenen Lichtstärken zu
der Lichtstärke der Schlussleuchte allein mindestens 5«1 in
dem Bereich betragen ,, der von den waagerechten^ Geraden , die
durch + 5° V und von lotrechten Geraden , die durch           10° H der
Tabelle- der Li chtVert eilung verlaufen , 'begrenzt wird . Bei
Bremsleuchten für zwei" Lichtstärkepegel muss diese Vorschrift
für die Beleuchtung bei Nacht erfüllt werden ;
        •  . V .     ;       « • f •                                    X
müssen die Vorschriften nach Punkt 2.2 . des Anhangs IV über
örtliche ^Li<fctB4ärk^<Awaakuh®en .. eingehalten werden .
 3ei den LichtstärkasiaBsuagen. BUSS die Laope (mlleeen die I/AMP-ea)
 dauernd brennen;, bei Geräten mit hellgelbem oder rotem Liöht
 ist bei farbigem zu messen .              ,   .                       t ;; L
 Anhang IV , auf den sich der obige Punkt 6.2..1 « bezieht , enthält
 nähere Angaben über die anzuwendende» Messverfahren«
 ---pagebreak---                                                    „f * -                   Anhang 0
7* " '           ;        Prüfverfahren " "                                       '.'1;         '" "
7.1 « r                   Alle Messungen sind mit einer farblosen Prüflampe des für das
      , .                 Gerät empfohlenen Typs , durchzuführen , wobei die AnBchluo'spaiaiurtg
                     - sö zu wählen ist' , dass der für diese Lampentypeii vorgeschriebene
                   ■      Nennlichtstrom erzeugt wird .
7*2 »                     Bei Bremsleuchten , bei denen eine Zusatzvorrichtüng verwendet
                          wird , um die Nachtlichtstärke zu erzielen , muss jedoch bei der
                       / Messung der Nachtlichtstärke die Anschlusspaimung              an das System
                       ' angelegt werden,' die bei der Messung der Tageslichtstärke an die
                          Lampe angelegt wurde .
7«3 »                     Wenn eine Schlussleuchte und eine Bremsleuchte mit zwei
              ;;          Lichtstärkepegeln ineinander gebaut sind und dauernd mit einer
   j                      Zusatzvorrichtung zur Regelung der Lichtstärke betrieben
                          werden sollen , muss bei der Messung der Lichtstärke die Spannung
                          an das System angelegt werden , bei der ^ wenn sie an die Lampe
                          angelegt würde , der für diese Lampe vorgeschriebene Nenn-,
                          lichtstrom erzeugt würde . *
8»                 - Farbe des ausgestrahlten' Lichtes                             . > '■
                         Die Farbe des ausgestrahlten Lichtes , 'gemessen unter Verwendung
                          einer Lichtquelle mit der Farbtemperatur 285^ K Cl ),. muss
                          innerhalb der Grenzen liegen , die für die betreffende Farbe
                          in Anhang V dieser Richtlinie vorgeschrieben sind .
9»             '         Übereinstimmung der Herstellung •
            '                                             * *                   *    ^
                         Jedes Gerät , das mit einem EWG-Prüfzeichen versehen ist , muss
                          dem genehmigten Typ . und den in den Punkten 6 . und 8 . angeführten
                     • fotometrischen Bedingungen entsprechen . Bei . einem Gerät , das
                         beliebig aus einer Serienherstellung entnommen wurde , b ran chen
                          die Lichtstärken in jeder der angegebenen Richtungen jedoch nur
                         8($> der nach den Punkte.n 6.1 . und >6.'2 . . vorgeschriebenen Mindest­
                         werte ( gemessen mit einer Prüflampe nach. Punkt ?•) zu erreichen .
11 .                     Vermerk zur Farbe
                         11,1 ' 1 1 11  • '■ 1 1 1
                         Die EWG-Bauartgenehmigung wird erteilt , wenn. die ausgestrahlte
                         Farbe der Einrichtung den Vorschriften von Punkt 2.13 * von Anhang I
                         der Richtlinie betreffend die Beleuchtungs - und Lichtsignalein-
                         richtungen von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern entspricht .
( 12 )
( l ) Entsprechend Normlichtart A der Internationalen Beleuchtungskommission
        ( CIE )
 ---pagebreak---                                         ANHANG I
               VORDERE BEGRENZUNGSLEUCHTEN, SCHLUSSLEUCHTEN UND BREMSLEUCHTEN
               FÜR SIE RÄUMLICHE LICHTVERTEILUNG DIESER LEUCHTEN (*) i
                                                                            }
                                                                            I
        ;                                                                    j
     In allen Fällen betragen die lotrechten Mindestwinkel der räumlichen Licht–
     Verteilung ausgehend von der Waagereohten 15° nach oben und lS^jaach unten
                                                                              I
                                    -                       l       Bezugsachse
Waagereohte Mindestwinkel für
die räumliche Liohtverteilung                                       ^          j
Vordere Begrenzungsleuchten
                                                    Fahrzeug
                                                    Fahrzeug
                                     φ               ^ΙΙΙίΙΙ τ
        Sohlussleuohten
                                             Z^Xv vVv v v v . . v v -Xv v vj^ /
                                                  45®              , Bezugsachse
                                                      Fahrzeug
          Bremsleuohten
                                                              p           45°
                                                              •   1 Bezugsachse
 *) Die   in den Zeichnungen angegebenen Winkel entsprechen Geräten, die auf der
     rechten Seite des Fahrzeugs angebracht werden« Die Pfeile in diesen
   ; Zeichnungen zeigen nach vorn                                       l
 ---pagebreak---                                       ANHANG II
           MUSTER EINES EWG-BAUARTGENEHMIGUNGSBOGENS ( Grösstformat : "
                                   A b ( 210 x 297 ram )
                                                               Angabe der Behörde!
. Angaben Uber die Erteilung , die Versagung , den Entzug der EWG-Bauart-
  genehmigung oder die Erteilung , die Versagung , den Entzug der Erweiterung
  einer EWQ«Bau.artgenehnigü.ng ftlr einen Typ von vorderer Begränaungslouoh'fce,
. Schlussleuchte , Bremsleuchte    .....      ..                              * .
  Nr . der Bauartgenehmigung           .........         . ...
  1 . GerSt (»)
       - vordere Begrenzungsleuchte
       - Schlussleuchte
       - Bremsleuchte für einen/ zwei Lichtstärkepegel (*)
  2 . Typ und Anzahl der Lampen
  3 . Farbe des ausgestrahlten Lichtes : rot , hellgelb , weiss (*)
  km Für Bremsleuchten für zwei Lichtstärkepegel Angaben über die Mittel ,
       die zur Verringerung auf die Lichtstärke bei Nacht benutzt werden
       ( Angabe der hauptsächlichen Merkmale )
  5 . Fabrik- oder Handelsmarke                                   ..... o .
  6 . Name und Anschrift des Herstellers
  7 . Name und Anschrift des etwaigen Beauftragten des Herstellers .....
  8 . Zur EWG-Bauart genehmigung vorgelegt am
  9 . Prüfstelle
10 . Datum des PrUfprotokolls
11 . Nummer des Prüfprotokolls
12 . Datum der Erteilung / Versagung / Entzug der EWG-Bauartgenehmigung (*)
                                                                    • • •/ • • m
  ( l ) Nichtzutreffendes streichen
 ---pagebreak---                                                        Anhang II
13# Erweiterung der Bauart genehmigung auf Einrichtungen , die rotes/
     selektif gelbes/weisses Lioht ausstrahlen (*) ..................
   • Datum , der Erteilung / Versagung / Entzugs der Erweiterung der
     EWG-Bauartgenehmigung (*)
15 . Zusammenfassende EWG-Bauartgene'hmigung , erteilt aufgrund von
     Punkt 4.7 « von Anhang 0 für eine Beleuchtungs - und Lichtsignal­
     einrichtung , die mehrere Leuchten und/oder Lampen enthält ,
     insbesondere :
16 . Datum der Versagung / Entzugs der zusammengefassten EWG-Bauart-
     genehmigung (*)
17 . Ort
18 . Datum
19 « Unterschrift                                                ........
20 « Die beigefügte Zeichnung Nr             zeigt die Merkmale und die
     geometrischen Bedingungen für die Anbringung des Geräts am Fahrzeug
     cowie die Bezugsachse und den Bezugspunkt .
                          \ '
                              y '          1   •    fi
(•? Nichtzutreffendes streichen
 ---pagebreak---                           ANHANG III
BEDINGUNGEN FÜR DIE EWG-BAUASTGENEHMIGUNG UND KENNZEICHNUNG
 Antrag auf Erteilung einer E\».rG-3auartgenehaigung
 Der Antrag auf Erteilung einer EWG«<Bauartgenehmigung ist vom
 Inhaber der Fabrik- oder Handelsmarke oder seinem Beauftragten
 einzureichen .
 Bei vorderen Begrenzungsleuchten ist anzu3©baOg ob die Leuchte
  weißSöß , oder aelektif gelbes Licht austrahlt . .
 Dem Antrag sind für jeden Typ einer vorderen Begrenzungsleuchte ,
 Schlussleuchte und Bremsleuchte fo3.gende Angaben beizufügen :
 eine kurzgefasste technische Beschreibung » aus der vor allem der
 Typ der vorgesehenen Lampe oder Lampen hörvorgeht ;
 bei Bremsleuchten für zwei Pegels ein Schaltbild und Angaben Uber
 die technischen Merkmale des Systems , das die beiden' Pögel
 gewährleistet ;
 Zeichnungen, in dreifacher Ausfertigung , die mit genügender
 Deutlichkeit die Feststellung des Gerätetyps gestatten , and die
 geonetrischen Bedingungen für die Anbringung am Fahrzeug sowie
 die Beobachtungsrichtung , die bei den Prüfungen als Bezugsachse
 (Horizontalwinkel H = 0 , Vertikalwinkel V = 0 ) dient , und den
 Punkt darstellen « der bei diesen Prüfungen als Bezugspunkt dient ;
                   t
 Zwei Muster ; falls die Geräte nicht gleich , jedoch symmetrisch
 sind und so gebaut sind , dass sie auf der rechten bzw * linken Seite
 des Fahrzeugs angebracht werden können , kennen die beiden Muster
 gleich und nur für die rechte oder die linke Seite vorgesehen sein ;
 handelt es sich um Bremsleuchten mit zwei Pegeln , zwei Muster der
 Bauteile des Systems , das die beiden Pegel gewährleistet .
 Aufschriften
                                        r
 Die zur Erteilung einer EWG-Bauartgenehmigung eingereichten Geräte
 müssen aufweisen s                              -
 die Fabrik- oder Handelsmarke des Antragstellers ; diese Marke muss
 deutlich lesbar und dauerhaft sein ;
 die deutlich lesbare und dauerhafte Angabe des vorgesehenen Lampen»
 typs oder der vorgesehenen Lampentypen ;
 ---pagebreak---                                                 Anhang III
einen genügend grossen Platz für das EWG-Prüf zeichen und die in
Punkt k . J. verlangten zusätzlichen Zeichen ; dieser Platz ist
auf den in Punkt 1.3*3 »- erwähnten Zeichnungen anzugeben.
EWG-Bauart Genehmigung
Wenn alle gemäss den Bestimmungen von Punkt 1 vorgelegten Muster
den Bestimmungen der Punkte 5t       7 und 8 des Anhangs 0 entsprechen
wird die EafG-Bauartgenehmigung gewährt und eine Prüfnummer zugeteii
Diese Kummer wird keinem anderen Typ einer vorderen Begrenzungs-
leuchte , Schlussleuchte oder Bremsleuchte zugeteilt ausser bei '
Einrichtungen die nur in der Farbe unterschiedlich sind .
Wird die EWG-Bauartgenehmigung für eine Art von Beleuchtungs-
und Lichtsignaleinrichtung beantragt , die eine vordere Begrenzungs-
leuchte , eine Schlussleuchte oder eine Bremsleuchte und andere
Leuchten und Lampen enthält , so kann ein. einziges EWG-Prüf zeichen
unter der Bedingung gewährt werden , dass die vordere Begrenzungs-
leuchte , die Schlussleuchte oder die Bremsleuchte den Vorschriften
dieser Richtlinie entspricht und dass alle anderen Leuchten und
Lampen s die zu der Beleuchtungs - und Lichtsignaleinrichtung "gehöre a
 für die die EWG-Bauartgenehmigung beantragt wird , den auf sie
anwendbaren Einzelrichtlinien entsprechen .
Kennzeichnung       ' -•    ' v
Jed,e vordere Begrenzungsleuchte , Schlussleuchte oder Bremsleuchte ,
die einem unter Anwendung dieser Richtlinie genehmigten Typ entspri
muss ein EWG-Prüfzeichen tragen .                 .
Dieses Prüfzeichen besteht aus einem Rechteck , in dessen Innenfeld
der Buchstabe " e " und die Kennzahl oder der Buchstabe des
Mitgliedstaates stehen , der die Bauartgenehmigung erteilt hat :
          1 ftir Deutsohîand
         2 für Frankreich
          3 ftir Italien
            für die Niederlande
          6 für Belgien"         '         .
        11 fl'.r das Vereinigte Königreich                            ,
        13 fur Luxemburg
        DK ftir D&nmark                                  1
       IRL für Irland ;
und eine EWG-Prttfnummer unterhalb des Rechtecks , die der Nummer der,
EWG-Bauartgenehmigungsbogens für diesen Typ von Beleuchtungs-
einrichtung     entspricht .             -  .
 ---pagebreak---                                                     Anhang III
 Das EWG-Pruf zeichen wird durch folgende zusätzliche Symbole
 ergänzt . . v , . . >              .•                       • v
          '            '■ ' i                  ' \  '            '
 auf den Geräten , die den Vorschriften dieser Richtlinie in bezug
 auf die vordere Begrenzungsleuchten entsprechen , ein Quadrat ,
 das im Inneren den Buchstaben "A" trägt ;
auf den Geräten , die den Vorschriften dieser Richtlinie in bezug
auf die Schlussleuchten entsprechen , ein Quadrat , das im Inneren
den Buchstaben "R " trägt ;
auf den Geräten , die den Vorschriften dieser Richtlinie in bezug
auf die Bremsleuchten entsprechen , ein Quadrat , das im Inneren
den Buchstabe15, "S n und die Zahl 1 trägt , wenn das Gerät für nur
einen Lichtstärkepegel vorgesehen ist und die Zahl 2 bei zwei
Lichtstärkepegeln ;
auf den Geräten , die sowohl eine Schlussleuchte als auch, eine
Bremsleuchte enthalten und den Vorschriften dieser Richtlinie
in bezug auf diese Leuchten entsprechen , ein Rechteck , das im
Inneren die durch einen waagerechten Strich getrennten Buch­
staben "R " und "S 1 " oder "S 2 " trägt ;
auf den vorderen Begrenzungsleuchten oder ßchlussleuchten , bei
denen die Vinkel der Sichtbarkeit zur Bezugsachse in waagerechter
Richtung asymmetrich sind , ist ein Pfeil anzubringen , dessen
Spitze nach der Seite zeigt , auf der die fotometrischen Werte
bis zu einem Winkel von 80° H erreicht werden .
Die EWG-Prüfnummer ist in einer beliebigen Position unmittelbar
neben dem de xi Buchstaben "e " umschriebenen Rechteck anzubringen.
Das EWG-Prüfzeichen muss auf der Lichtaustrittsfläche oder auf
einer der Lichtaustrittsflächen so angebracht v/erden , dass es
selbst dann nicht entfernbar und gut lesbar ist , wenn die
Beleuchtungseinrichtungen am Fahrzeug angebracht sind#
angebracht sind .
Beispiele von Prüfzeichen und der zusätzlichen Symbole sind in
der Anlage aufgeführt .
Wird wie unter Punkt 3 » 3 « vorgesehen . . nur eine einzige EWG-
Prüfnummer für eine Beleuchtungs - und Lichtsignaleinrichtung
erteilt , die eine Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kenn­
zeichen und andere Leuchten und Lampen enthält , so kann nur
ein einziges EWG-Prüfzeichen angebracht werden , das folgende
Angabe enthält :
- ein Rechteck , in dessen Innenfeld der Buchstabe "e " und die Kenn­
   zahl oder der Buchstabe des Mitgliedstaates stehen , das die Eau-
   artgenehmigung erteilt hat ;
- eine EWG-Prüfnuramer ;
- die in den einzelnen Richtlinien vorgesehenen zusätzlichen Symbol
   denen zufolge die EWG-Bauartgenehmigung erteilt wurde .
 ---pagebreak---                                     - i* -              Anhang III
^f.8 .     Die Abmessungen der verschiedenen Elemente dieses Zeichens
           dürfen nicht kleiner sein als die für , die Einzelkennseichnung
         . gem&ss' Anlage zu diesem Anhang vorgeschrieberca Minäaet- .
       1   abmessungeix.
 ---pagebreak---                               ANHANG III                                 Anlage
               MUSTER DER EWG-PRÜFZEICHEN'
                                                                    a = 8 mra min.
                                                    CL
                                                    3
                                                                   7T
      f
           ff.                           /|    /|
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                                                          I      2t>.
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  Ein Gerät mit diesem EWG–Prüf zeichen ist eine in dem                         >
• Vereinigten Königreich (e ll ) unter Nummer 1471 genehmigte
! vordere Begrenzungleuchte « Der Pfeil bezeichnet die Seite ,
j auf der die vorgeschriebenen fotometrischen Werte bis zu
f einem Winkel von 80° erreicht werden                                          (
I
 ---pagebreak---                                         - 2 -                                   Anhang III
                                                                                 Anlag«
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                                                                            ■■■ I U
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Ein GerKt mit diesem EWG-Prüfzeichen ist eine in dem
Vereinigten Königreich (e ll ) unter der Nummer l^il
genehmig*-«* Schlussleuchte » Das Pehlen eines Pfeils we s
darauf; hin , dass die geforderten fotometrischen Werte
nach rechts und links bis zu einem Winkel von 80° H
erreicht werden
 ---pagebreak---                                                                                vAnhang III
                                                                                 Alliage
                                     •                         4
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Ein Gerat mit diesem EWG-Prüfzeichen ist eine in dem
Vereinigten Königreich (e ll ) unter der Nr . 1471
genehmigte Bremsleuchte für einen Liohtstärkepegel
 ---pagebreak---                                   - 4 -                                                  Anhang III
                                                                                         Anlage
                                  1E " 77**' " ""TW    –"'   ■ J    ...i.^^.i.MI  ,■
                  n¥W\ ni \X                   H     B           a
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                                 ■ I*ï:I |•!,
                                           ·       -
                                                                 3I                  ^?
                                                                                           ■
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Ein Gerat mit diesem EWG–Prüf zeichen ist ein in dem Vereinigten
Königreich (e ll ) unter der Nummer 1471 zugelassenes Gerät t das
sowohl eine Schlussleuchte als auch eine Bremsleuchte für zwei
Lichtstärkepegel enthält . Der Pfeil bezeichnet die Seite , auf
der die vorgeschriebenen fotometrisohen Werte bis zu einem
Winkel von 80° H erreioht werden
 ---pagebreak---                                     ANHANG IV
                            POTOMETRISCHE MESSUNGEN
1.       Messmethoden
1.1 «    Bei den fotometrisohen Messungen ist störendes Streulicht duroh
         geeignete Abdeckungen zu vermeiden «
1*2 *    Wenn die Ergebnisse der fotometrischen Messungen zu Bedenken Anlass
         geben , sind die Messungen wie folgt auszuführen i
1.2.1 .  die Messentfernung ist so zu wählen, dass das quadratische Entfernungs-
         gesetz gilt )
1.2.2 .  die Messeinriohtung soll so beschaffen sein, dass die WinkelBffnung des
         Empfängers – vom Bezugspunkt der Leuohte aus gesehen – zwisohen 10
         Winkelminuten und 1° liegt ;
1.2.3 .  der für eine bestimmte Beobaahtungsriohtung vorgeschriebene Lichtstärke
         mindestwert gilt als erreicht , wenn er in einer Riohtung erreicht wird ,
         die nicht mehr als l/4° von der Beobaohtungsrichtung abweioht
2.       Vereinheitlichte raumliche Lichtverteilung
 10°                             - 20'         – 20
                                                                       Λ
  5°    <0-            •20-              • 70-            20 •      ly
  5°    10-            ■ 20-                            • 20-     • 10   ν/
10°                                             • 20
                          I                      . I                 l
        20°              10°       5°      0°      5° .   1Ù°       20°
                                    <f-
                                            H­
 ---pagebreak---                                  mm 2 «■                 Appendice
                                                         Anhang IV
2.1 .   Die Richtung H = 0° und V = 0° entspricht der Bezugsachse
         ( sie verläuft am Fahrzeug waagerecht und parallel zur Fahrzeug-
        längsmittelebene in Richtung der verlangten Sichtbarkeit ).
        Sie geht durch den Bezugspunkt . Die in der Tabelle angegebenen
        Werte geben für die verschiedenen Messrichtungen die Mindest­
        werte in Prozent des für jede Leuchte geforderten Mindestwerts
        in der Achse ( Richtung H = 0° und V = 0° ) an .
2.2 .   Wenn bei der Prüfung durch Augenschein der Eindruck besteht ,
        dass eine Leuchte starke örtliche Schwankungen in der Lichtstärke
        ergibt ^ ist festzustellen » dass keine Lichtstärke zwischen zwei
        Kesspunkten
2.2.1 « unter 50% der kleineren Mindestlichtstärke in den beiden Mecs-
        richtungen liegt , wenn es sich um Mindestwerta handelt ,
2.2.2 . über dem kleineren Höchstwert in den beiden Messrishtungen liegt ,
        wobei zu diesem ein linearer Zuschlag von der Differenz zwischen
        diesen beiden >Iessrichtungen zu machen ist , wenn es sich um Höchst
        werte handelt .
 ---pagebreak---                                       A1IHMG V
                                     LICHTPAItBE
                                   PARBWERTANTEILE
ROT         :           Grenze gegen gelb                y             0,335
                                tf
                                     purpur              y    «S-      0,008
WEIS3       :           Grenze gegen blau                χ    5s       0,310
                                H
                                     gelb                χ             0,500
                                II
                                     grün          :     y             0.150V0,640K
                                It
                                     grün                y             0,440
                                II
                                     purpur        «   . y 1           0 , 050+0 , 75CK
                                It
                                     rot  .        :     y             0,382
G3LB      ■ :           Grenze gegen gelb          :     y             0,429
                                H
                                     rot                 y    ^3       0,398
                                »i
                                     weiss            -  ζ             0.007
HELLGELB    :           Grenze gegen rot           «     y             0 , 138+0 , 58CU
                                11
                                     grun          :     y          •  1,29χ-0,100
                                II   weiss               y    S       -x+0,966
                                H
                                     Spektral-
                                     farbenzug           y            -x+0.992
Zur Peststellung dieser Farbmerkraale ist eine Lichtquelle der Färbt emperatur
van 2854 K entsprechend Normlichtart A der Internationalen Beleuchtungs-
konroission (CIE ) ZU. verwenden.