CELEX: C1998/055/14
Language: de
Date: 1998-02-20 00:00:00
Title: URTEIL DES GERICHTSHOFES (Sechste Kammer) vom 16. Dezember 1997 in der Rechtssache C-341/96: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Bundesrepublik Deutschland (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie 93/36/EWG - Nichtumsetzung innerhalb der vorgeschriebenen Frist)

C 55/8                DE                    Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 20.2.98
wendung und Vermarktung von Enzymen, Mikroorganis-                  Administrativo in dem bei diesem anhängigen Rechtsstreit
men und deren Zubereitungen in der Tierernährung (ABl.              FaÂbrica de Queijo Eru Portuguesa Ld.a gegen Subdirector-
L 334 vom 31.12.1993, S. 17) und 93/114/EG des Rates                Geral das AlfaÃndegas, Beigeladener: MinisteÂrio PuÂblico,
vom 14. Dezember 1993 zur ¾nderung der Richtlinie 70/               vorgelegtes Ersuchen um Vorabentscheidung über die Aus-
524/EWG über Zusatzstoffe in der Tierernährung (ABl.                legung von Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EWG)
L 334 vom 31.12.1993, S. 24) sowie aus dem EG-Vertrag               Nr. 1999/85 des Rates vom 16. Juli 1985 über den aktiven
verstoûen hat, indem sie nicht innerhalb der vorgeschriebe-         Veredelungsverkehr (ABl. L 188 vom 20.7.1985, S. 1)
nen Fristen die erforderlichen Rechts- und Verwaltungs-             sowie der Artikel 27 und 28 der Verordnung (EWG)
vorschriften erlassen hat, um diesen Richtlinien nachzu-            Nr. 3677/86 des Rates vom 24. November 1986 mit
kommen, hat der Gerichtshof (Sechste Kammer) unter                  Durchführungsvorschriften zu der Verordnung (EWG)
Mitwirkung des Kammerpräsidenten H. Ragnemalm                       Nr. 1999/85 über den aktiven Veredelungsverkehr (ABl.
(Berichterstatter) sowie der Richter R. Schintgen, G. F.            L 351 vom 12.12.1986, S. 1), in der durch die Verordnung
Mancini, P. J. G. Kapteyn und G. Hirsch Ð Generalan-                (EWG) Nr. 2281/88 der Kommission vom 25. Juli 1988
walt: N. Fennelly; Kanzler: L. Hewlett, Verwaltungsrätin            (ABl. L 200 vom 26.7.1988, S. 20) geänderten Fassung
Ð am 16. Dezember 1997 ein Urteil mit folgendem Tenor               hat der Gerichtshof (Vierte Kammer) unter Mitwirkung
erlassen:                                                           des Kammerpräsidenten H. Ragnemalm (Berichterstatter)
                                                                    sowie der Richter P. J. G. Kapteyn und J. L. Murray Ð
1. Die Italienische Republik hat gegen ihre Verpflichtun-           Generalanwalt: D. Ruiz-Jarabo Colomer; Kanzler: H. A.
     gen aus Artikel 20 Absatz 1 Unterabsatz 1 der Richt-           Rühl, Hauptverwaltungsrat Ð am 16. Dezember 1997 ein
     linie 93/53/EWG des Rates vom 24. Juni 1993 zur                Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
     Festlegung von Mindestmaûnahmen der Gemeinschaft
     zur Bekämpfung bestimmter Fischseuchen, Artikel 8
     Absatz 1 Unterabsatz 1 der Richtlinie 93/113/EG des            Die Fristen des Artikels 28 der Verordnung (EWG)
     Rates vom 14. Dezember 1993 über die Verwendung                Nr. 3677/86 des Rates vom 24. November 1986 mit
     und Vermarktung von Enzymen, Mikroorganismen                   Durchführungsvorschriften zu der Verordnung (EWG)
     und deren Zubereitungen in der Tierernährung und               Nr. 1999/85 über den aktiven Veredelungsverkehr in der
     Artikel 2 Absatz 1 Unterabsatz 1 der Richtlinie 93/            durch die Verordnung (EWG) Nr. 2281/88 der Kommis-
     114/EG des Rates vom 14. Dezember 1993 zur ¾nde-               sion vom 25. Juli 1988 geänderten Fassung können nicht
     rung der Richtlinie 70/524/EWG über Zusatzstoffe in            verlängert werden.
     der Tierernährung verstoûen, indem sie nicht innerhalb
     der vorgeschriebenen Fristen die erforderlichen Rechts-        (1) ABl. C 354 vom 23.11.1996.
     und Verwaltungsvorschriften erlassen hat, um diesen
     Richtlinien nachzukommen.
2. Die Italienische Republik trägt die Kosten des Verfah-
     rens.
(1) ABl. C 336 vom 9.11.1996.
                                                                                  URTEIL DES GERICHTSHOFES
                                                                                          (Sechste Kammer)
                                                                                      vom 16. Dezember 1997
                                                                    in der Rechtssache C-341/96: Kommission der Europäischen
              URTEIL DES GERICHTSHOFES                                  Gemeinschaften gegen Bundesrepublik Deutschland (1)
                       (Vierte Kammer)
                                                                    (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats Ð Richtlinie 93/
                   vom 16. Dezember 1997                            36/EWG Ð Nichtumsetzung innerhalb der vorgeschriebe-
in der Rechtssache C-325/96 (Vorabentscheidungsersuchen                                        nen Frist)
des Supremo Tribunal Administrativo): FaÂbrica de Queijo                                     (98/C 55/14)
Eru Portuguesa Ld.a gegen Subdirector-Geral des AlfaÃndegas,
              Beigeladener: MinisteÂrio PuÂblico (1)
     (Aktiver Veredelungsverkehr Ð Sonderregelung für                               (Verfahrenssprache: Deutsch)
      Erzeugnisse des Milchsektors Ð Verlängerung der
                         Ausfuhrfrist)
                                                                    In der Rechtssache C-341/96, Kommission der Europäi-
                         (98/C 55/13)                               schen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Claudia Schmidt)
                                                                    gegen Bundesrepublik Deutschland (Bevollmächtigte: Ernst
              (Verfahrenssprache: Portugiesisch)                    Röder und Bernd Kloke), wegen Feststellung, daû die Bun-
                                                                    desrepublik Deutschland gegen ihre Verpflichtungen aus
    (Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung             Artikel 189 Absatz 3 EG-Vertrag in Verbindung mit
     erscheint in der Sammlung der Rechtsprechung des               Artikel 34 Absatz 1 der Richtlinie 93/36/EWG des Rates
                        Gerichtshofes)                              vom 14. Juni 1993 über die Koordinierung der Verfahren
                                                                    zur Vergabe öffentlicher Lieferaufträge (ABl. L 199 vom
In der Rechtssache C-325/96 betreffend ein dem Gerichts-            9.8.1993, S. 1) verstoûen hat, indem sie nicht innerhalb
hof nach Artikel 177 EG-Vertrag vom Supremo Tribunal                der vorgeschriebenen Frist die erforderlichen Rechts- und
 ---pagebreak--- 20.2.98               DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                    C 55/9
Verwaltungsvorschriften erlassen hat, um dieser Richtlinie       versicherung mit Ausnahme der Lebensversicherung (ABl.
nachzukommen, hilfsweise, indem sie die Kommission               L 205 vom 27.7.1991, S. 48) nachzukommen, oder, hilfs-
nicht unverzüglich von den zur Umsetzung dieser Richt-           weise, dadurch gegen seine Verpflichtungen aus dem EG-
linie getroffenen Maûnahmen unterrichtet hat, hat der            Vertrag verstoûen hat, daû es die Kommission nicht von
Gerichtshof (Sechste Kammer) unter Mitwirkung des Kam-           diesen Vorschriften in Kenntnis gesetzt hat, hat der
merpräsidenten H. Ragnemalm (Berichterstatter) sowie der         Gerichtshof (Fünfte Kammer) unter Mitwirkung des Kam-
Richter G. F. Mancini, P. J. G. Kapteyn, J. L. Murray und        merpräsidenten C. Gulmann sowie der Richter M. Wathe-
K. M. Ioannou Ð Generalanwalt: N. Fennelly; Kanzler: R.          let, J. C. Moitinho de Almeida (Berichterstatter), P. Jann
Grass Ð am 16. Dezember 1997 ein Urteil mit folgendem            und L. Sevón Ð Generalanwalt: A. La Pergola; Kanzler:
Tenor erlassen:                                                  L. Hewlett, Verwaltungsrätin Ð am 18. Dezember 1997
                                                                 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
1. Die Bundesrepublik Deutschland hat gegen ihre Ver-
     pflichtungen aus Artikel 34 Absatz 1 der Richtlinie 93/     1. Das Königreich Spanien hat dadurch gegen seine Ver-
     36/EWG des Rates vom 14. Juni 1993 über die Koor-                pflichtungen aus der Richtlinie 91/371/EWG des Rates
     dinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Lie-            vom 20. Juni 1991 über die Anwendung des Abkom-
     feraufträge verstoûen, indem sie nicht innerhalb der             mens zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemein-
     vorgeschriebenen Frist alle erforderlichen Rechts- und           schaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft
     Verwaltungsvorschriften erlassen hat, um dieser Richt-           betreffend die Direktversicherung mit Ausnahme der
     linie nachzukommen.                                              Lebensversicherung verstoûen, daû es nicht fristgerecht
                                                                      alle erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschrif-
                                                                      ten erlassen hat, um dieser Richtlinie nachzukommen.
2. Die Bundesrepublik Deutschland trägt die Kosten des
     Verfahrens.
                                                                 2. Das Königreich Spanien trägt die Kosten des Verfah-
(1) ABl. C 370 vom 7.12.1996.                                         rens.
                                                                 (1) ABl. C 16 vom 20.1.1996.
               URTEIL DES GERICHTSHOFES
                       (Fünfte Kammer)
                                                                                URTEIL DES GERICHTSHOFES
                   vom 18. Dezember 1997
                                                                                        (Fünfte Kammer)
        in der Rechtssache C-360/95: Kommission der
                                                                                    vom 18. Dezember 1997
       Europäischen Gemeinschaften gegen Königreich
                          Spanien (1)                                    in der Rechtssache C-361/95: Kommission der
                                                                        Europäischen Gemeinschaften gegen Königreich
(Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats Ð Nichtumset-
                                                                                           Spanien (1)
zung der Richtlinie 91/371/EWG Ð Anwendung des
Abkommens zwischen der Europäischen Wirtschaftsge-               (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats Ð Nichtumset-
meinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft             zung der Richtlinie 92/49/EWG Ð Direktversicherung mit
betreffend die Direktversicherung mit Ausnahme der                             Ausnahme der Lebensversicherung)
                     Lebensversicherung)
                                                                                          (98/C 55/16)
                         (98/C 55/15)
                                                                                 (Verfahrenssprache: Spanisch)
                (Verfahrenssprache: Spanisch)
                                                                     (Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung
    (Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung               erscheint in der Sammlung der Rechtsprechung des
     erscheint in der Sammlung der Rechtsprechung des                                    Gerichtshofes)
                        Gerichtshofes)
                                                                 In der Rechtssache C-361/95, Kommission der Europäi-
In der Rechtssache C-360/95, Kommission der Europäi-             schen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Dimitrios Gou-
schen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Dimitrios Gou-            loussis und Blanca VilaÂ Costa) gegen Königreich Spanien
loussis und Blanca VilaÂ Costa) gegen Königreich Spanien         (Bevollmächtigte: Alberto JoseÂ Navarro GonzaÂlez und
(Bevollmächtigte: Alberto JoseÂ Navarro GonzaÂlez und            Rosario Silva de Lapuerta), wegen Feststellung, daû das
Rosario Silva de Lapuerta), wegen Feststellung, daû das          Königreich Spanien dadurch, daû es nicht fristgerecht alle
Königreich Spanien dadurch, daû es nicht fristgerecht alle       erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften erlas-
erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften erlas-        sen hat, um der Richtlinie 92/49/EWG des Rates vom
sen hat, um der Richtlinie 91/371/EWG des Rates vom              18. Juni 1992 zur Koordinierung der Rechts- und Verwal-
20. Juni 1991 über die Anwendung des Abkommens zwi-              tungsvorschriften für die Direktversicherung (mit Aus-
schen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der           nahme der Lebensversicherung) sowie zur ¾nderung der
Schweizerischen Eidgenossenschaft betreffend die Direkt-         Richtlinien 73/239/EWG und 88/357/EWG (Dritte Richt-