CELEX: C2005/217/21
Language: de
Date: 2005-09-03 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Zweite Kammer) vom 14. Juli 2005 in der Rechtssache C-386/03: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Bundesrepublik Deutschland (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Flughäfen — Bodenabfertigungsdienste — Richtlinie 96/67/EG)

3.9.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 217/11
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFES
   
   (Zweite Kammer)
   vom 14. Juli 2005
   in der Rechtssache C-386/03: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Bundesrepublik Deutschland (1)
   
   (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Flughäfen - Bodenabfertigungsdienste - Richtlinie 96/67/EG)
   (2005/C 217/21)
   Verfahrenssprache: Deutsch
   In der Rechtssache C-386/03 betreffend eine Vertragsverletzungsklage nach Artikel 226 EG, eingereicht am 12. September 2003, Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: M. Huttunen und M. Niejahr) gegen Bundesrepublik Deutschland (Bevollmächtigte: W.-D. Plessing und A. Tiemann), hat der Gerichtshof (Zweite Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten C. W. A. Timmermans, der Richterin R. Silva de Lapuerta (Berichterstatterin) sowie der Richter C. Gulmann, R. Schintgen und J. Klučka — Generalanwalt: P. Léger; Kanzler: M.-F. Contet, Hauptverwaltungsrätin — am 14. Juli 2005 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Bundesrepublik Deutschland hat dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus der Richtlinie 96/67/EG des Rates vom 15. Oktober 1996 über den Zugang zum Markt der Bodenabfertigungsdienste auf den Flughäfen der Gemeinschaft verstoßen, dass sie im Rahmen der §§ 8 Absatz 2 und 9 Absatz 3 der Verordnung über Bodenabfertigungsdienste auf Flugplätzen vom 10. Dezember 1997 Maßnahmen erlassen hat, die den Artikeln 16 und 18 dieser Richtlinie zuwiderlaufen.
            
         
               2.
            
            
               Die Bundesrepublik Deutschland trägt die Kosten des Verfahrens.
            
         
      (1)  ABl. C 264 vom 1.11.2003.