CELEX: 61984CO0297
Language: de
Date: 1986-01-29 00:00:00
Title: Beschluss des Gerichtshofes vom 29. Januar 1986. # Halil und Fatos Sahinler gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften. # Unzulässigkeit. # Rechtssache 297/84.

Avis juridique important

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61984O0297

BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES VOM 29. JANUAR 1986.  -  HALIL ET FATOS SAHINLER GEGEN KOMMISSION DER EUROPAEISCHEN GEMEINSCHAFTEN.  -  UNZULAESSIGKEIT.  -  RECHTSSACHE 297/84.  

Sammlung der Rechtsprechung 1986 Seite 00443

EntscheidungsgründeTenor
Schlüsselwörter

VERFAHREN - KEINE ANGABE EINER ZUSTELLUNGSANSCHRIFT AM SITZ DES GERICHTSHOFES - TROTZ AUFFORDERUNG UNTERBLIEBENE HEILUNG DIESES MANGELS - UNZULÄSSIGKEIT   ( VERFAHRENSORDNUNG , ARTIKEL 38 PAR  2 UND 7 )    

Entscheidungsgründe

1 DIE KLAEGER HABEN MIT KLAGESCHRIFT , DIE AM 11 . DEZEMBER 1984 BEI DER KANZLEI DES GERICHTSHOFES EINGEGANGEN IST , GEMÄSS ARTIKEL 173 ABSATZ 2 EWG-VERTRAG KLAGE ERHOBEN AUF AUFHEBUNG EINES SCHREIBENS DER KOMMISSION VOM 4 . OKTOBER 1984 , OHNE EINE ZUSTELLUNGSANSCHRIFT AM ORT DES GERICHTSSITZES , ALSO IN LUXEMBURG , ANZUGEBEN .   2 MIT SCHREIBEN VOM 11 . DEZEMBER 1984 HAT DER KANZLER DES GERICHTSHOFES DEN KLAEGERN GEMÄSS ARTIKEL 38 PAR  7 VERFAHRENSORDNUNG FÜR DIE ANGABE EINER ZUSTELLUNGSANSCHRIFT EINE FRIST BIS ZUM 3 . JANUAR 1985 GESETZT .   3 MIT SCHREIBEN VOM 28 . DEZEMBER 1984 , IN DAS REGISTER DER KANZLEI DES GERICHTSHOFES EINGETRAGEN AM 4 . JANUAR 1985 , HABEN DIE KLAEGER DARGELEGT , DASS SIE DIE KOSTEN DES VERFAHRENS NICHT TRAGEN KÖNNTEN , SO DASS EIN ZUSTELLUNGSBEVOLLMÄCHTIGTER IN LUXEMBURG NICHT BESTELLT WERDEN KÖNNE . MIT DEM GLEICHEN SCHREIBEN HABEN SIE GEMÄSS ARTIKEL 76 PAR  1 VERFAHRENSORDNUNG ARMENRECHT BEANTRAGT .   4 DER GERICHTSHOF ( ZWEITE KAMMER ) HAT DEN ANTRAG AUF BEWILLIGUNG DES ARMENRECHTS MIT BESCHLUSS VOM 20 . JUNI 1985 ZURÜCKGEWIESEN .   5 MIT SCHREIBEN VOM 9 . DEZEMBER 1985 HAT DER KANZLER DES GERICHTSHOFES SEINE AUFFORDERUNG WIEDERHOLT , EINE ZUSTELLUNGSANSCHRIFT ANZUGEBEN , UND HIERFÜR EINE FRIST BIS ZUM 31 . DEZEMBER 1985 GESETZT . MIT SCHREIBEN VOM 14 . DEZEMBER 1985 HABEN DIE KLAEGER DEN EMPFANG DES SCHREIBENS DES KANZLERS VOM 9 . DEZEMBER 1985 BESTÄTIGT , IM ÜBRIGEN ABER MITGETEILT , DASS SIE AUS FINANZIELLEN GRÜNDEN KEINE ZUSTELLUNGSANSCHRIFT IN LUXEMBURG BENENNEN KÖNNTEN .   6 NACH ARTIKEL 38 PAR  2 VERFAHRENSORDNUNG IST IN DER KLAGESCHRIFT EINE ZUSTELLUNGSANSCHRIFT AM ORT DES GERICHTSSITZES ANZUGEBEN . NACH ARTIKEL 38 PAR  7 VERFAHRENSORDNUNG KANN ES DIE UNZULÄSSIGKEIT DER KLAGE NACH SICH ZIEHEN , WENN DIE KLAGESCHRIFT NICHT DEN BESTIMMUNGEN DES ARTIKELS 38 PAR PAR  2 BIS 6 VERFAHRENSORDNUNG ENTSPRICHT UND DIESER MANGEL NICHT INNERHALB ANGEMESSENER FRIST BEHOBEN WIRD .   7 IM VORLIEGENDEN FALL IST DIE FRIST ZUR BEHEBUNG DES MANGELS ZUNÄCHST AUF DEN 3 . JANUAR 1985 FESTGESETZT , DANN MIT SCHREIBEN VOM 9 . DEZEMBER 1985 BIS ZUM 31 . DEZEMBER 1985 VERLÄNGERT WORDEN . DIE KLAEGER HATTEN SOMIT BEI WEITEM GENUG ZEIT FÜR DIE ANGABE EINER ZUSTELLUNGSANSCHRIFT .   8 DEN FINANZIELLEN GRÜNDEN , AUS DENEN DIE KLAEGER NACH IHREM VORBRINGEN KEINE ZUSTELLUNGSANSCHRIFT IN LUXEMBURG HABEN ANGEBEN KÖNNEN , KANN KEINE BEDEUTUNG BEIGEMESSEN WERDEN , DA DER ARMENRECHTSANTRAG ZURÜCKGEWIESEN WORDEN IST .   9 DAMIT IST DIE AM 11 . DEZEMBER 1984 EINGEREICHTE KLAGE UNZULÄSSIG .   10 NACH ARTIKEL 69 PAR  2 VERFAHRENSORDNUNG IST DIE UNTERLIEGENDE PARTEI ZUR TRAGUNG DER KOSTEN ZU VERURTEILEN . DA DIE KLAEGER UNTERLEGEN SIND , HABEN SIE DIE KOSTEN ZU TRAGEN .    

Tenor

AUS DIESEN GRÜNDEN  HAT  DER GERICHTSHOF  BESCHLOSSEN :   1 ) DIE KLAGE IST UNZULÄSSIG .   2 ) DIE RECHTSSACHE WIRD IM REGISTER GESTRICHEN .   3 ) DIE KLAEGER TRAGEN DIE KOSTEN DES VERFAHRENS .