CELEX: 52006PC0228
Language: de
Date: 2006-05-24
Title: Geänderter Vorschlag für einen Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über die Durchführung des Programms „Jugend in Aktion“ im Zeitraum 2007-2013 - Anpassung gemäß der Vereinbarung vom 17. Mai 2006 über den Finanzrahmen 2007 2013 (von der Kommission vorgelegt gemäß Artikel 250 Abschnitt 2 des EG-Vertrags)

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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52006PC0228

Geänderter Vorschlag für einen Beschluß des Europäischen Parlaments und des Rates über die Durchführung des Programms „Jugend in Aktion“ im Zeitraum 2007-2013 - Anpassung gemäß der Vereinbarung vom 17. Mai 2006 über den Finanzrahmen 2007 2013 (von der Kommission vorgelegt gemäß Artikel 250 Abschnitt 2 des EG-Vertrags)  /* KOM/2006/0228 endg. - COD 2004/0152 */  

		DEBrüssel, den 24.5.2006KOM(2006) 228 endgültig2004/0152 (COD)Geänderter Vorschlag für einenBESCHLUSS DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber die Durchführung des Programms „JUGEND IN AKTION“ im Zeitraum2007-2013Anpassung gemäß der Vereinbarung vom 17. Mai 2006über den Finanzrahmen 2007-2013(von der Kommission vorgelegt gemäß Artikel 250 Abschnitt 2 des EG-Vertrags)BEGRÜNDUNG1. Hintergrund(1) Am 14. Juli 2004 hat die Kommission einen Vorschlag für einen Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates über die Durchführung des Programms „JUGEND IN AKTION“ im Zeitraum 2007-2013 angenommen [1]. Dieser Vorschlag wurde am 15. Juli 2004 an das Europäische Parlament und den Rat übermittelt.(2) Am 10. März 2005 [2] hat der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss seine Stellungnahme abgegeben.(3) Am 17. November 2004 [3] hat der Ausschuss der Regionen seine Stellungnahme abgegeben.(4) Am 25. Oktober 2005 [4] hat das Europäische Parlament in erster Lesung seine Stellungnahme abgegeben.(5) Am 15. November 2005 hat der Rat eine partielle politische Einigung erzielt, und zahlreiche Abänderungen des Europäischen Parlaments wurden ganz, teilweise oder sinngemäß in den Wortlaut des Rates übernommen.2. Ziel des KommissionsvorschlagsDas Programm JUGEND IN AKTION zielt hauptsächlich darauf ab, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, europäische Bürgerschaft zu erfahren, indem ihnen Mittel und Wege angeboten werden, konkrete Erfahrungen im Rahmen verschiedener Formen aktiven Engagements auf europäischer sowie auf nationaler und lokaler Ebene zu sammeln.Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Solidarität junger Menschen, um unter anderem den sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union zu stärken und das gegenseitige Verständnis junger Menschen aus unterschiedlichen Ländern zu fördern. Das Programm sollte außerdem Initiativgeist, Kreativität und unternehmerische Initiative junger Menschen fördern und ihnen ermöglichen, für ihre persönliche und berufliche Entwicklung wichtige Kompetenzen zu erwerben.Das Programm sollte ferner dazu beitragen, die Qualität der Systeme zur Unterstützung der Aktivitäten junger Menschen zu verbessern und die Fähigkeit von Jugendorganisationen weiterzuentwickeln, Aktivitäten für junge Menschen sowie die europäische Zusammenarbeit in der Jugendpolitik zu fördern. Es wird angestrebt, unter Beachtung des Subsidiaritätsprinzips die Wirkung der Gemeinschaftstätigkeit auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene zu vergrößern. Um diese Ziele zu erreichen, ist das Programm in fünf separate, sich ergänzender Aktionen unterteilt.Der geänderte Vorschlag umfasst alle vom Rat in seiner politischen Einigung am 15. November 2005 angenommenen Änderungen. Der Kommissionsvorschlag enthält darüber hinaus eine geänderte Mittelausstattung entsprechend der finanziellen Vorausschau; infolgedessen wurde eine neue Altersstufe in das Programm aufgenommen.3. Stellungnahme der Kommission zu den Änderungen des Europäischen ParlamentsDas Europäische Parlament hat am 25. Oktober 2005 68 Änderungen angenommen. Die Kommission ist der Ansicht, dass zahlreiche Änderungen des Europäischen Parlaments ganz, teilweise oder sinngemäß übernommen werden können, da sie den Kommissionsvorschlag verbessern und den Zielen und der politischen Legitimation des Vorschlags zuträglich sind. Die Kommission kann folgende Änderungen ganz oder teilweise übernehmen:· Abänderung 1 (Aufnahme des Verweises auf Gleichstellung und Nichtdiskriminierung): siehe Erwägungsgrund 2.· Abänderung 3 (Beschreibung der verschiedenen Formen von Diskriminierung): siehe Erwägungsgrund 12.· Abänderung 4 (Aufnahme eines Verweises auf die Menschenrechte und die Grundfreiheiten): siehe Erwägungsgrund 16.· Abänderung 5 (Formulierungsänderung): siehe Erwägungsgrund 21.· Abänderung 6 (Aufnahme eines Verweises auf Toleranz und Diversität): siehe Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b.· Abänderung 7 (Aufnahme eines Verweises auf Sprachenvielfalt): siehe Artikel 2 Absatz 3.· Abänderung 8 (Aufnahme eines neuen Buchstabens über die Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben): siehe Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe ba.· Abänderung 10 (Aufnahme eines Verweises auf Gleichstellung und Nichtdiskriminierung): siehe Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe e.· Abänderung 11 (Berücksichtigung von jungen Menschen mit Behinderungen): siehe Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe g.· Abänderung 12 (Aufnahme eines neuen Buchstabens über informelles Lernen und aktive Bürgerschaft): siehe Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe ha.· Abänderung 13 (Aufnahme eines Verweises auf Toleranz): siehe Artikel 3 Absatz 2.· Abänderung 14 (Formulierungsänderung): siehe Artikel 3 Absatz 3.· Abänderung 15 (Verbesserung des Begriffs des sozialpädagogischen Betreuers): siehe Artikel 3 Absatz 4 Buchstabe b.· Abänderung 16 (Berücksichtigung von jungen Menschen mit Behinderungen): siehe Artikel 3 Absatz 4 Buchstabe d.· Abänderung 17 (Aufnahme der lokalen und regionalen Dimension): siehe Artikel 3 Absatz 5.· Abänderung 19 (Formulierungsänderung): siehe Artikel 4 Absatz 3.· Abänderung 20 (Aufnahme eines Verweises auf Toleranz): siehe Artikel 4 Absatz 3.· Abänderung 21 (Ausführlichere Beschreibung der Ziele von Aktion 5): siehe Artikel 4 Absatz 4.· Abänderung 22 (Aufnahme des Begriffs Jugendseminare): siehe Artikel 4 Absatz 5.· Abänderung 23 (Hauptzielgruppe 15- bis 28-Jährige): siehe Artikel 6 Absatz 2.· Abänderung 26 (Aufnahme eines Querverweises auf Artikel 11): siehe Artikel 8 Absatz 3.· Abänderung 27 (Aufnahme der Konsultation der Beteiligten in die Evaluierung des Programms): siehe Artikel 15 Absatz 1.· Abänderung 31 (Aufnahme zusätzlicher Bereiche, zu denen das Programm einen Beitrag leistet): siehe Artikel 11 Absatz 3.· Abänderung 32 (Aufnahme eines Verweises auf lokale Maßnahmen): siehe Artikel 12 Absatz 1.· Abänderung 34 (Aufnahme des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit): siehe Artikel 14 Absatz 2.· Abänderung 36 (Aufnahme eines finanziellen Mindestschwellenwerts für die einzelnen Programmaktionen): siehe Anhang, Kapitel Verwaltung des Programms.· Abänderung 37 (Maßnahmen zur Vorbereitung der Teilnahme junger Menschen an Projekten): siehe Anhang Aktion 1 Nummer 1.1.· Abänderung 39 (Hinzufügung einer internationalen Dimension zur Maßnahme 1.3): siehe Anhang Aktion 1 Nummer 1.3.· Abänderung 40 (Aufnahme einer Mindestfinanzausstattung für die einzelnen Programmaktionen): siehe Anhang, Kapitel Verwaltung des Programms.· Abänderung 41 (Hinweis, dass Projekte des Europäischen Freiwilligendienstes auf lokaler bis hin zu internationaler Ebene durchgeführt werden können): siehe Anhang Aktion 2 Absatz 4.· Abänderung 43 (Formulierungsänderung): siehe Anhang, Überschrift von Aktion 3.· Abänderung 44 (Aufnahme einer Mindestfinanzausstattung für die einzelnen Programmaktionen): siehe Anhang, Kapitel Verwaltung des Programms.· Abänderung 45 (Maßnahme 3.1 steht allen Ländern offen, die unter die Nachbarschaftspolitik fallen, sowie den Ländern der Russischen Förderation und den Balkanländern): siehe Anhang Aktion 3 Nummer 3.1.· Abänderung 46 (Aufnahme einer Mindestfinanzausstattung für die einzelnen Programmaktionen): siehe Anhang, Kapitel Verwaltung des Programms· Abänderung 47 (Aufnahme eines Verweises auf den Benutzerleitfaden): siehe Anhang, Kapitel Information.· Abänderung 48 (Aufnahme einer Mindestfinanzausstattung für die einzelnen Programmaktionen): siehe Anhang, Kapitel Verwaltung des Programms.· Abänderung 49 (Verweis auf den Betrag von 2,2 Mio. EUR für das Europäische Jugendforum): siehe Anhang Aktion 4 Nummer 4.2.· Abänderung 50 (Aufnahme eines Verweises auf geschlechtsneutrale Sprache in den Veröffentlichungen über das Programm): siehe Anhang Aktion 4 Nummer 4.5.· Abänderung 51 (Aufnahme eines einer Mindestfinanzausstattung für die einzelnen Programmaktionen): siehe Anhang, Kapitel Verwaltung des Programms.· Abänderung 53 (Aufnahme eines Verweises auf eine Datenbank): siehe Anhang, Kapitel Information.· Abänderung 54 (Aufnahme von Verweisen auf sportliche und kulturelle Aktivitäten, die die soziale Integration fördern): siehe Artikel 2 Absatz 2 und Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe e.· Abänderung 55 (Aufnahme einer Frist für vertragliche Verfahren): siehe Artikel 14 Absatz 3 Buchstabe a.· Abänderung 58 (Aufnahme der Europäischen Jugendwoche in Aktion 5): siehe Anhang Aktion 5 Nummer 5.1.4. SchlussfolgerungGemäß Artikel 250 Absatz 2 EG-Vertrag ändert die Kommission ihren Vorschlag wie folgt.2004/0152 (COD)Geänderter Vorschlag für einenBESCHLUSS DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber die Durchführung des Programms „JUGEND IN AKTION“ im Zeitraum2007-2013DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION –gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 149 Absatz 4,auf Vorschlag der Kommission [5],nach Stellungnahme des Europaïschen Wirtschafts- und Sozialausschusses [6],nach Stellungnahme des Ausschusses der Regionen [7],gemäß dem Verfahren des Artikels 251 des Vertrags [8],in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Durch den Vertrag wird eine Unionsbürgerschaft eingeführt und verfügt, dass die Maßnahmen der Gemeinschaft in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend insbesondere den Ausbau des Jugendaustauschs und des Austauschs sozialpädagogischer Betreuer sowie eine qualitativ hochstehende Bildung fördern sollen.(2) Der Vertrag über die Europäische Union beruht auf den Grundsätzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, der Gleichstellung von Frauen und Männern und der Nichtdiskriminierung. Die Förderung der aktiven Bürgerschaft junger Menschen muss zur Stärkung dieser Grundsätze beitragen.(3) Mit dem Beschluss Nr. 1031/2000/EG vom 13. April 2000 haben das Europäische Parlament und der Rat das gemeinschaftliche Aktionsprogramm „JUGEND“ eingerichtet [9]. Ausgehend von den Erfahrungen mit diesem Programm sollten die Zusammenarbeit und die Maßnahmen der Europäischen Union in diesem Bereich fortgeführt und verstärkt werden.(4) Mit dem Beschluss Nr. 790/2004/EG vom 21. April 2004 haben das Europäische Parlament und der Rat ein Aktionsprogramm der Gemeinschaft zur Förderung von auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätigen Einrichtungen eingeführt [10].(5) Auf der Sondertagung des Europäischen Rates am 23. und 24. März 2000 in Lissabon wurde ein strategisches Ziel für die Union vereinbart, das unter anderem eine aktive Beschäftigungspolitik beinhaltet, die dem lebenslangen Lernen mehr Bedeutung einräumt. Es wurde auf der Tagung des Europäischen Rates am 15. und 16. Juni 2001 in Göteborg durch eine Strategie für nachhaltige Entwicklung vervollständigt.(6) Laut der Erklärung von Laeken in der Anlage zu den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates vom 14. und 15. Dezember 2001 besteht eine der wichtigsten Herausforderungen für die Europäische Union darin, das europäische Projekt und die europäischen Organe den Bürgern und insbesondere den jungen Menschen näher zu bringen.(7) Am 21. November 2001 hat die Kommission ein Weißbuch „Neuer Schwung für die Jugend Europas“ angenommen, in dem ein Rahmen für die Zusammenarbeit im Jugendbereich vorgeschlagen wird, der vorrangig die Partizipation, die Information, die Freiwilligentätigkeit von jungen Menschen und eine bessere Kenntnis des Jugendbereichs fördern soll; das Europäische Parlament hat diese Vorschläge in seiner Stellungnahme vom 14. Mai 2002 befürwortet.(8) In der Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Vertreter der Mitgliedstaaten vom 27. Juni 2002 [11] wird eine offene Koordinierungsmethode eingeführt, die die Prioritäten Partizipation, Information, freiwilliges Engagement der Jugendlichen und bessere Kenntnis des Jugendbereichs abdeckt; die entsprechenden Arbeiten sind bei der Durchführung dieses Programms zu berücksichtigen.(9) Der Rat hat in seinen Schlussfolgerungen vom 5. Mai 2003 [12] unterstrichen, dass die vorhandenen jugendspezifischen Gemeinschaftsinstrumente beibehalten und ausgebaut werden müssen, da sie für die Stärkung der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten im Jugendbereich wichtig sind. Darüber hinaus sollten die Ziele und Prioritäten dieses Programms auf die Ziele und Prioritäten des Rahmens für die europäische Zusammenarbeit im Jugendbereich abgestimmt werden.(9a) Auf der Frühjahrstagung des Europäischen Rates am 22. und 23. März 2005 wurde der Europäische Pakt für die Jugend als ein Instrument angenommen, das zur Erreichung der Lissabonner Ziele in den Bereichen Wachstum und Beschäftigung beiträgt. Der Pakt umfasst drei Bereiche: Beschäftigung, Integration und sozialer Aufstieg; allgemeine und berufliche Bildung und Mobilität; Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben [13].(10) Die Aktion der Gemeinschaft umfasst einen Beitrag zu einer qualitativ hochstehenden allgemeinen und beruflichen Bildung und muss gemäß Artikel 3 des Vertrages auf die Beseitigung von Ungleichheiten sowie auf die Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen hinwirken.(11) Die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen sollten ausdrücklich berücksichtigt werden.(12) Die aktive Bürgerschaft muss gefördert und die Bekämpfung von Ausgrenzung und Diskriminierung in allen ihren Formen, einschließlich aus Gründen des Geschlechts, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, muss gemäß Artikel 13 EG-Vertrag bei der Umsetzung der Aktionslinien verstärkt werden.(13) Die Beitrittsländer und die EFTA-Länder, die Mitglieder des EWR sind, können gemäß den mit diesen Ländern geschlossenen Abkommen an den Gemeinschaftsprogrammen teilnehmen.(14) Der Europäische Rat von Thessaloniki vom 19. und 20. Juni 2003 hat die „Agenda von Thessaloniki für die westlichen Balkanstaaten: Auf dem Weg zur Europäischen Integration“ angenommen, laut der die Gemeinschaftsprogramme den Ländern des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses auf der Grundlage von Rahmenabkommen offen stehen sollten, die die Gemeinschaft mit diesen Ländern schließt.(15) Es sollten Bestimmungen für die Teilnahme der Schweiz am Programm festgelegt werden.(16) In der auf der Europa-Mittelmeer-Konferenz im Jahr 1995 angenommenen Erklärung von Barcelona heißt es, dass künftige Generationen durch den Jugendaustausch auf eine engere Zusammenarbeit zwischen den Partnern aus Europa und dem Mittelmeerraum vorbereitet werden sollten, wobei die Grundsätze der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten zu beachten sind.(17) In seinen Schlussfolgerungen vom 16. Juni 2003 legt der Rat auf der Grundlage der Mitteilung der Kommission „Größeres Europa – Nachbarschaft: Ein neuer Rahmen für die Beziehungen der EU zu ihren östlichen und südlichen Nachbarn” folgende Aktionslinien der Europäischen Union fest: Ausbau der kulturellen Zusammenarbeit sowie des gegenseitigen Verständnisses und der Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung mit den Nachbarländern.(18) Die Zwischenevaluierung des derzeitigen Jugendprogramms und die öffentliche Konsultation zur Zukunft der Gemeinschaftsmaßnahmen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend verdeutlichen einen dringenden und in einigen Aspekten wachsenden Bedarf an kontinuierlicher Zusammenarbeit und Mobilitätsmaßnahmen im Jugendbereich auf europäischer Ebene sowie den Wunsch nach einem einfacheren, benutzerfreundlicheren und flexibleren Konzept zur Umsetzung dieser Maßnahmen.(18a) Gemäß dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit der Haushaltsführung kann die Durchführung des Programms durch den Rückgriff auf Pauschalzahlungen vereinfacht werden, entweder in Form einer Unterstützung der Programmteilnehmer oder als Gemeinschaftsunterstützung für die auf nationaler Ebene zur Verwaltung des Programms eingerichteten Stellen.(19) Das Programm sollte gemeinsam von der Kommission und den Mitgliedstaaten regelmäßig überprüft und bewertet werden, um Anpassungen zu ermöglichen, insbesondere bei den Prioritäten für die Durchführung der Maßnahmen. Diese Überprüfung und Bewertung sollte messbare und relevante Ziele und Indikatoren umfassen.(20) Die Rechtsgrundlage des Programms muss ausreichend flexibel sein, damit die Aktionen während des Zeitraums 2007 bis 2013 erforderlichenfalls an die sich ändernden Bedürfnisse angepasst werden können und die unangemessen ausführlichen Bestimmungen der Vorläuferprogramme vermieden werden. Der Beschluss beschränkt sich daher auf eine allgemeine Beschreibung der Aktionen und der wichtigsten Verwaltungs- und Finanzbestimmungen.(20 a) Es sollte sichergestellt werden, dass das Programm ordnungsgemäß abgeschlossen wird, insbesondere in Bezug auf die Fortführung mehrjähriger Managementvereinbarungen wie die Finanzierung technischer und administrativer Unterstützung. Ab 1.1.2014 stellt die technische und administrative Unterstützung gegebenenfalls das Management von Maßnahmen sicher, die bis Ende 2013 noch nicht abgeschlossen wurden.(21) Es gelten die besonderen Bestimmungen der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 des Rates [14] und ihrer Durchführungsbestimmungen sowie die Abweichungen von diesen Texten, die aufgrund der Merkmale der Zuschussempfänger Teilnehmerinnen und Teilnehmer und der Art der Maßnahmen erforderlich werden können.(22) Es sind geeignete Maßnahmen durchzuführen, um Unregelmäßigkeiten und Betrug zu vermeiden und unrechtmäßig ausgezahlte oder verwendete Mittel einzuziehen.(23) Der Beschluss legt für die gesamte Laufzeit des Programms einen Finanzrahmen fest, der für die Haushaltsbehörde im Sinne von Ziffer 33 der interinstitutionellen Vereinbarung vom 617. Mai 19992006 zwischen dem Europäischen Parlament, dem Rat und der Kommission über die Haushaltsdisziplin und die Verbesserung des Haushaltsverfahrens [15] den vorrangigen Bezugsrahmen bildet.(24) Die Ziele dieses Programms können von den Mitgliedstaaten allein nicht hinlänglich erreicht werden, da hierfür insbesondere multilaterale Partnerschaften, transnationale Mobilitätsmaßnahmen und der Informationsaustausch auf europäischer Ebene notwendig sind. Aufgrund der transnationalen und multilateralen Dimension der Aktionen und Maßnahmen dieses Programms können sie daher besser auf Gemeinschaftsebene verwirklicht werden. Die Gemeinschaft kann dabei unter Beachtung des Subsidiaritätsprinzips nach Artikel 5 EGV Maßnahmen beschließen. Unter Beachtung des im selben Artikel beschriebenen Prinzips der Verhältnismäßigkeit geht der Beschluss nicht über das für die Erreichung dieser Ziele erforderliche Maß hinaus.(25) Die für die Durchführung dieses Beschlusses notwendigen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse festgesetzt werden [16].(26) Es sind Übergangsbestimmungen für die Weiterführung der vor dem 31. Dezember 2006 auf der Grundlage des Beschlusses Nr. 1031/2000/EG und des Beschlusses Nr. 790/2004/EG vom 21. April 2004 eingeleiteten Aktionen festzulegen –BESCHLIESSEN:Artikel 1Festlegung des Programms1. Mit diesem Beschluss wird das gemeinschaftliche Aktionsprogramm „JUGEND IN AKTION“ – nachstehend „das Programm“ genannt – festgelegt. Ziel des Programms ist der Ausbau der Politik der Zusammenarbeit im Jugendbereich in der Europäischen Union.2. Die Laufzeit des Programms beginnt am 1. Januar 2007 und endet am 31. Dezember 2013.Artikel 2Allgemeine Ziele des Programms1. Mit dem Programm werden folgende allgemeine Ziele verfolgt:a) Förderung der aktiven Bürgerschaft junger Menschen im Allgemeinen und ihrer europäischen Bürgerschaft im Besonderen;b) Entwicklung der Solidarität und Förderung der Toleranz junger Menschen, insbesondere zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts der Europäischen Union;c) Förderung des gegenseitigen Verständnisses der Völker durch die jungen Menschen junger Menschen aus unterschiedlichen Ländern;d) Beitrag zur Entwicklung der Qualität der Systeme zur Unterstützung der Aktivitäten junger Menschen und der Kompetenzen der Organisationen der Zivilgesellschaft im Jugendbereich:e) Förderung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich in der Jugendpolitik.2. Die allgemeinen Ziele ergänzen die Ziele in anderen Tätigkeitsbereichen der Europäischen Union, insbesondere im Bereich des lebenslangen Lernens, einschließlich Berufsbildung und nicht formales und informelles Lernen, in der allgemeinen und beruflichen Bildung vor dem Hintergrund eines Europas des Wissens und des lebenslangen Lernens sowie in anderen Bereichen wie Kultur, und Sport und Beschäftigung.3. Die allgemeinen Ziele des Programms tragen zur Durchführung der Maßnahmen der Union bei, insbesondere der Maßnahmen zur Anerkennung der kulturellen, und multikulturellen und sprachlichen Vielfalt Europas, zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und zur Bekämpfung von Diskriminierungen aus Gründen des Geschlechts, der Rasse oder ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung sowie zur Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung.Artikel 3Einzelziele des ProgrammsMit dem Programm werden folgende Einzelziele verfolgt:1. Im Rahmen des allgemeinen Ziels „Förderung der aktiven Bürgerschaft junger Menschen im Allgemeinen und ihrer europäischen Bürgerschaft im Besonderen“:a) Möglichkeit für junge Menschen undihre Interessenvertretungen Jugendorganisationen, sich an der Entwicklung der Gesellschaft und der Europäischen Union zu beteiligen;b) Entwicklung eines Gefühls der Zugehörigkeit zur Europäischen Union bei den jungen Menschen;ba) Förderung der Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben in Europa;c) Ausweitung der Mobilität junger Menschen in Europa;d) Entwicklung des interkulturellen Lernens bei jungen Menschen;e) Förderung grundlegender Werte der Union bei den jungen Menschen, insbesondere der Achtung der Menschenwürde, der Gleichheit, der Menschenrechte, der Toleranz und der Nichtdiskriminierung;f) Förderung von Eigeninitiative, Unternehmungsgeist und Kreativität;g) Teilnahme benachteiligter junger Menschen am Programm, einschließlich junger Menschen mit Behinderungen;h) Beachtung der Chancengleichheit von Frauen und Männern bei der Teilnahme am Programm und Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im Zuge der Maßnahmen;ha) Schaffung nichtformaler und informeller Lernangebote mit europäischer Dimension und Eröffnung innovativer Möglichkeiten im Zusammenhang mit aktiver Bürgerschaft.2. Im Rahmen des allgemeinen Ziels „Entwicklung der Solidarität und Förderung der Toleranz junger Menschen, insbesondere zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts der Europäischen Union“:a) Möglichkeit für junge Menschen, ihr persönliches Engagement im Rahmen von Freiwilligentätigkeiten auf europäischer und internationaler Ebene zum Ausdruck zu bringen;b) Einbeziehung junger Menschen in die Solidaritätsmaßnahmen der Europäischen UnionMaßnahmen zur Förderung der Solidarität zwischen den Bürgern der Europäischen Union.c) Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Zivil- und Freiwilligendiensten für junge Menschen auf nationaler Ebene.3. Im Rahmen des allgemeinen Ziels „Förderung des gegenseitigen Verständnisses der Völker durch die jungen Menschenjunger Menschen aus unterschiedlichen Ländern“:a) Ausbau von Austauschmaßnahmen und eines interkulturellen Dialogs zwischen den jungen Menschen in Europa und in den Nachbarländern;b) Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Unterstützungsstrukturen im Jugendbereich und der Arbeit der sozialpädagogischen Betreuer in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen in diesen Ländern;c) Entwicklung einer thematischen Zusammenarbeit mit anderen Ländern, in die junge Menschen und die in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen sozialpädagogische Betreuer einbezogen werden.4. Im Rahmen des allgemeinen Ziels „Beitrag zur Entwicklung der Qualität der Systeme zur Unterstützung der Aktivitäten junger Menschen und der Kompetenzen der Organisationen der Zivilgesellschaft im Jugendbereich“:a) Beitrag zur Vernetzung der Organisationen;b) Förderung der Ausbildung und Zusammenarbeit der sozialpädagogischen Betreuerin Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen;c) Förderung der Innovation bei Jugendaktivitäten;d) Beitrag zur besseren Information der jungen Menschen mit besonderer Berücksichtigung des Zugangs von jungen Menschen mit Behinderungen;e) Bemühung um eine bessere Anerkennung der nichtformalen Bildung junger Menschen.e) Förderung langfristiger Jugendprojekte und -initiativen regionaler und lokaler Einrichtungen;f) Bessere Anerkennung der im Rahmen dieses Programms erworbenen nichtformalen Lernerfahrungen und Kompetenzen;g) Austausch bewährter Verfahren.5. Im Rahmen des allgemeinen Ziels „Förderung der europäischen Zusammenarbeit in der Jugendpolitikim Jugendbereich unter Berücksichtigung lokaler und regionaler Aspekte“:a) Förderung des Austauschs vorbildlicher Praktiken und der Zusammenarbeit zwischen Behörden und politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen;b) Förderung des strukturierten Dialogs zwischen den zuständigen Politikern und den jungen Menschen;c) Verbesserung der Kenntnisse über den Jugendbereich;d) Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen den nationalen und internationalen Freiwilligentätigkeiten junger Menschen.Artikel 4Aktionen des ProgrammsUm die allgemeinen Programmziele und Einzelziele zu verwirklichen, werden die folgenden Aktionen durchgeführt, die im Anhang näher ausgeführt sind.1. Jugend für EuropaZiel dieser Aktion ist– die Unterstützung des Jugendaustauschs, um die Mobilität junger Menschen zu verbessern, sowie– die Unterstützung von Jugendinitiativen, Projekten und Aktivitäten zur Beteiligung am demokratischen Leben, um die aktive Bürgerschaft und das gegenseitige Verständnis zu entwickeln.2. Europäischer FreiwilligendienstZiel dieser Aktion ist die stärkere Beteiligung junger Menschen an verschiedenen Arten von Freiwilligentätigkeiten innerhalb und außerhalb der Europäischen Union.3. Jugend in der WeltMit dieser Aktion sollen– Projekte mit den Partnerländern des Programms gemäß Artikel 5 gefördert werden, insbesondere der Austausch von jungen Menschen und sozialpädagogischen Betreuernin Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen,– Initiativen zur Stärkung des gegenseitigen Verständnisses junger Menschen, und ihres Solidaritätssinns und ihrer Toleranz sowie die Entwicklung der Zusammenarbeit im Jugendbereich und in der Zivilgesellschaft in den genannten Ländern unterstützt werden.4. Systeme zur Sozialpädagogische Betreuer und Unterstützung der JugendssystemeZiel dieser Aktion ist die Unterstützung der auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätigen Einrichtungen, insbesondere der Arbeit nichtstaatlicher Jugendorganisationen, und deren Vernetzung, die Beratung junger Menschen bei der Projektentwicklung, die Qualitätssicherung durch Austausch und Ausbildung sowie die Vernetzung der sozialpädagogischen Betreuerin Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen, die Förderung der Innovation und der Qualität der Maßnahmen, die Information der jungen Menschen, und der Aufbau der für die Erreichung der Programmziele erforderlichen Strukturen und Aktivitäten und die Förderung von Partnerschaften mit lokalen und regionalen Behörden.5. Unterstützung der politischen europäischen Zusammenarbeit im JugendbereichZiel dieser Aktion ist– die Organisation des eines strukturierten Dialogs zwischen den Akteuren des Jugendbereichs, insbesondere den jungen Menschen, den sozialpädagogischen Betreuern in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen und den politisch Verantwortlichen,– die Unterstützung von Jugendseminaren über soziale, kulturelle und politische Themen, für die sich junge Menschen interessieren;– die Förderung der politischen Zusammenarbeit im Jugendbereich;– und die Durchführung von Maßnahmen sowie die Vernetzungdie Erleichterung der Entwicklung von Netzwerken, die für eine bessere Kenntnis des Jugendbereichs erforderlich sind.Artikel 5Teilnahme am Programm1. Am Programm beteiligen können sich die folgenden Länder, die nachstehend als „die am Programm teilnehmenden Länder“ bezeichnet werden:a) die Mitgliedstaaten;b) gemäß den Bestimmungen des EWR-Abkommens die EFTA-Staaten, die Mitglieder des EWR sind;c) die Türkei und die mittel- und osteuropäischen Beitrittsländer im Rahmen der Heranführungsstrategie, gemäß den allgemeinen Grundsätzen und den allgemeinen Bedingungen und Bestimmungen, die in den Rahmenabkommen mit diesen Ländern über ihre Teilnahme an Gemeinschaftsprogrammen festgelegt sindfür die Teilnahme dieser Länder an den Gemeinschaftsprogrammen, die im Rahmenabkommen und in den Beschlüssen der Assoziierungsräte festgelegt sind;d) die westlichen Balkanländer gemäß den Bestimmungen, die mit diesen Ländern nach dem Abschluss von Rahmenabkommen über ihre Beteiligung an Gemeinschaftsprogrammen festzulegen sind;e) die Schweiz, sofern ein bilaterales Abkommen mit diesem Land geschlossen wird.2. An den in Ziffer 2.1, 2.2 und 3 des Anhangs aufgeführten Aktionen können LDrittländer teilnehmen, die mit der Europäischen Gemeinschaft für den Jugendbereich relevante Assoziierungs- oder Kooperationsabkommen geschlossen haben und im Folgenden „Partnerländer des Programms“ genannt werden.Für die in Absatz 1 genannte Zusammenarbeit sind gegebenenfalls von den Partnerländern finanzielle Beiträge zu entrichten, die gemäß den mit diesen Ländern den Partnerländern des Programms zu vereinbarenden Verfahren bereitzustellen sind.Artikel 6Zugang zum Programm1. Das Programm richtet sich anMit diesem Programm sollen gemeinnützige Projekte für junge Menschen, Jugendgruppen, sozialpädagogische Betreuerin Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktive Personen, gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen und in begründeten Fällen sonstige im Jugendbereich tätige Partner unterstützt werden.2. Unbeschadet der im Anhang festgelegten Bestimmungen für die Durchführung der Aktionen richtet sich das Programm an junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren. Die Hauptzielgruppe sollten junge Menschen zwischen 15 und 28 Jahren sein.3. Die ZuschussFinanzhilfeempfänger müssen rechtmäßig in einem am Programm teilnehmenden Land oder je nach Art der Aktion in einem Partnerland des Programms wohnhaft sein.4. Alle jungen Menschen müssen unter Beachtung der im Anhang festgelegten Bedingungen unterschiedslos Zugang zu den Programmaktivitäten erhalten. Die Kommission und die am Programm teilnehmenden Länder sorgen dafür, dass besondere Vorkehrungen für junge Menschen getroffen werden, die sich aus bildungspolitischen, sozialen, physischen, psychischen, wirtschaftlichen oder kulturellen oder geografischen Gründen, bzw. weil sie in abgelegenen Gebieten leben, nur sehr schwer am Programm beteiligen können.5. Die am Programm teilnehmenden Länder treffen die erforderlichen Maßnahmen, um Mobilitätshindernisse der Teilnehmer zu beseitigen, damit die Programmteilnehmer gemäß dem Gemeinschaftsrecht diese Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten und sozialversichert bleiben sowie reisen und sich im Gastland aufhalten können. Dies betrifft insbesondere das Einreise- und Aufenthaltsrecht und die Möglichkeit, sich frei zu bewegen. Die am Programm teilnehmenden Länder treffen die erforderlichen Maßnahmen, um den Aufenthalt von Zuschussempfängern aus Drittländern in ihrem Hoheitsgebiet zu ermöglichen. Das Herkunftsland trifft die erforderlichen Maßnahmen, damit Teilnehmer am Europäischen Freiwilligendienst sozialversichert bleiben. Die teilnehmenden Länder treffen ferner nach Möglichkeit Maßnahmen, die sie für notwendig und wünschenswert halten, um rechtliche und administrative Hindernisse für die Beteiligung am Programm zu beseitigen.Artikel 7Internationale ZusammenarbeitIm Rahmen des Programms ist auch offen für eine Zusammenarbeit mit für Jugendfragen zuständigen internationalen Organisationen, insbesondere mit dem Europarat.Artikel 8Durchführung des Programms1. Die Kommission sichert die Durchführung der Aktionen dieses Programms im Einklang mit dem Anhang.2. Die Kommission und die am Programm teilnehmenden Länder treffen geeignete Maßnahmen zum Aufbau von Strukturen auf europäischer, nationaler und gegebenenfalls regionaler und lokaler Ebene , damit die Programmziele verwirklicht werden und um die Programmaktionen auzuwerten.3. Die Kommission und die am Programm teilnehmenden Länder treffen geeignete Maßnahmen, um die Anerkennung nicht formaler und informeller BildungsLernerfahrungen junger Menschen zu fördern, insbesondere durch Ausstellung z.B. durch landes- oder europaweit gültiger Bescheinigungen oder Zeugnisse, die nationale Gegebenheiten berücksichtigen und zur Anerkennung der in denen die erworbenen Erfahrung anerkannt und zur Bestätigung der die unmittelbaren Beteiligung der jungen Menschen oder der in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen Betreuer an einer Programmaktion bestätigt werden. Dieses Ziel kann durch die Komplementarität mit anderen in Artikel 11 vorgesehenen Aktionen der Gemeinschaft verstärkt werden.4. Die Kommission sorgt gemeinsam mit den und die am Programm teilnehmenden Ländern sorgen durch die Festlegung wirksamer, verhältnismäßiger und abschreckender Maßnahmen, Verwaltungsprüfungen und Sanktionen für den angemessenen Schutz der finanziellen Interessen der GemeinschaftUnion.5. Die Kommission und die am Programm teilnehmenden Länder achten darauf, dass die vom Programm unterstützten Aktionen in geeigneter Weise bekannt und publik gemacht werden.6. Die am Programm teilnehmenden Länder müssen:a) die erforderlichen Maßnahmen treffen, um den reibungslosen Ablauf des Programms auf nationaler Ebene sicherzustellen, unter Einbeziehung der mit Jugendfragen befassten Akteure gemäß den nationalen Gepflogenheiten;b) Nationale Agenturen für die Gesamtkoordinierung der Durchführung der Programmaktionen auf nationaler Ebene einrichten oder solche Agenturen benennen und für deren Überprüfung sorgen, und zwar in Übereinstimmung mit Artikel 54 Absatz 2 Buchstabe c der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 des Rates und nach Maßgabe der folgenden Kriterien:i) als Nationale Agenturen eingerichtete oder benannte Organisationen müssen Rechtspersönlichkeit besitzen oder Teil einer Organisation mit Rechtspersönlichkeit sein (und dem Recht des betreffenden Mitgliedstaats unterliegen). Ministerien können nicht als Nationale Agenturen benannt werden;ii) die Nationalen Agenturen müssen über eine angemessene Zahl von Mitarbeitern verfügen, die die notwendigen Fach- und SprachkKenntnisse für die Arbeit im Bereich der internationalen Zusammenarbeit besitzen; iii) sie müssen über eine geeignete Infrastruktur verfügen, insbesondere in Bezug auf Informationstechnologie und Kommunikationsmittel; iv) sie müssen und in einem administrativen Umfeld arbeiten, das es ihnen ermöglicht, ihre Aufgaben in zufrieden stellender Weise auszuführen und Interessenkonflikte zu vermeiden;iii) sie müssen in der Lage sein, die auf Gemeinschaftsebene festgelegten Vertragsbedingungen und Regeln für das Finanzmanagement einzuhalten;iv) sie müssen hinlängliche finanzielle Sicherheiten bieten (die vorzugsweise von einer Behörde gestellt werden), und ihre Managementkapazität muss in einem angemessenen Verhältnis zur Höhe der Gemeinschaftsmittel stehen, mit deren Verwaltung sie beauftragt werden;c) die Verantwortung dafür tragen, dass die unter Buchstabe b genannten Nationalen Agenturen die ihnen für die Projektförderung anvertrauten Mittel ordnungsgemäß verwalten, sowie insbesondere dafür, dass die Nationalen Agenturen die Grundsätze der Transparenz, der Gleichbehandlung und der Vermeidung von Doppelfinanzierungen mit anderen Förderinstrumenten der Gemeinschaft einhalten, dass sie gegebenenfalls der Verpflichtung nachkommen, sämtliche von den Empfängern zurückzuzahlenden Mittel einzuziehen;d) notwendige Maßnahmen ergreifen, damit die unter Buchstabe b genannten Nationalen Agenturen in angemessener Weise kontrolliert werden und einer entsprechenden Finanzaufsicht unterliegen, insbesondere:i) geben sie der Kommission, bevor die Nationale Agentur ihre Arbeit aufnimmt, die notwendigen Zusicherungen in Bezug auf die Existenz und die Eignung der Agentur, die Funktionsfähigkeit der dort angewandten Verfahren sowie – im Einklang mit den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit der Haushaltsführung – der Kontrollmechanismen, der Rechnungsführungssysteme und der Modalitäten für die Auftragsvergabe und die Gewährung von Finanzhilfen;ii) legen sie der Kommission am Ende jedes Haushaltsjahres eine Erklärung über die Zuverlässigkeit der Finanzsysteme und -verfahren der Nationalen Agenturen sowie über die Richtigkeit ihrer Rechnungsführung vor;e)iii) im Falle von Unregelmäßigkeiten sowie von fahrlässigen oder betrügerischen Handlungen der in Buchstabe b genannten Nationalen Agentur, die zu offenen Forderungen der Kommission gegenüber der Nationalen Agentur führen, für die ausstehenden Mittel haften.7. Im Rahmen des Verfahrens von Artikel 910 Absatz 1 kann die Kommission für jede der im Anhang genannten Aktionen Leitlinien festlegen, die auf der Weiterentwicklung der Prioritäten für die europäische Zusammenarbeit im Jugendbereich basieren, um die Programmaktionen an diese Entwicklung anzupassen.Artikel 9Ausschuss1. Die Kommission wird von einem Ausschuss unterstützt, der sich aus den Vertretern der Mitgliedstaaten zusammensetzt und in dem der Vertreter der Kommission den Vorsitz führt.2. Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten die Artikel 4 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG.Die in Artikel 4 Absatz 3 des Beschlusses 1999/468/EG vorgesehene Frist wird auf zwei Monate festgelegt.3. Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten die Artikel 3 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG, unter Berücksichtigung der Bestimmungen von Artikel 8.4. Der Ausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.Artikel 10Durchführungsmaßnahmen1. Die für die Durchführung dieses Beschlusses erforderlichen Maßnahmen in Bezug auf die nachstehenden Punkte werden gemäß dem Verwaltungsverfahren von Artikel 109 Absatz 2 festgelegt.a) Bestimmungen für die Durchführung des Programms, einschließlich des jährlichen Arbeitsplans;b) allgemeine Ausgewogenheit zwischen den Programmaktionen;c) Kriterien (insbesondere junge Bevölkerung, BIP und geografische Entfernung zwischen den Ländern) für die vorläufige Verteilung der Mittel für die dezentral verwalteten Maßnahmen auf die Mitgliedstaaten;d) Bestimmungen für die Evaluierung des Programms;e) Bestimmungen für die Bescheinigung der Teilnahme der jungen Menschen an den Aktionen;f) Bestimmungen für die Anpassung der Programmaktionen gemäß Artikel 8 Absatz 7.2. Die für die Durchführung dieses Beschlusses erforderlichen Maßnahmen in Bezug auf die anderen Punkte werden gemäß dem Konsultationsverfahren von Artikel 109 Absatz 3 festgelegt.Artikel 11Komplementarität mit anderen Gemeinschaftsinstrumenten1. Die Kommission sorgt für die Verbindung zwischen dem Programm und anderen gemeinschaftlichen Aktionsbereichen, insbesondere den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Kultur, Bürgerschaft, Sport, Sprachen, Beschäftigung, Gesundheit, Forschung, Unternehmen, Außenbeziehungen der Union, soziale Integration, Chancengleichheit und Bekämpfung von Diskriminierungen, Forschung, Unternehmen und Außenbeziehungen der Union.2. Das Programm kann gegebenenfalls Mittel mit anderen Gemeinschaftsinstrumenten zusammenlegen, um Maßnahmen durchzuführen, die gemeinsamen Zielen des Programms und dieser Instrumente entsprechen.3. Die Kommission und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sorgen für die Herausstellung der Programmaktionen, die zur Verwirklichung der Ziele anderer gemeinschaftlicher Aktionsbereiche wie allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Sport, Sprachen, soziale Integration, Chancengleichheit und Bekämpfung von Diskriminierungen beitragen.Artikel 12Komplementarität mit nationalen Politiken und Instrumenten1. Die am Programm teilnehmenden Länder können bei der Kommission ein europäisches Gütesiegel für nationale, und regionale oder lokale Maßnahmen gemäß Artikel 4 ein europäisches Gütesiegel erhaltenbeantragen.2. Ein am Programm teilnehmendes Land kann für die betreffenden Empfänger nationale Mittel bereitstellen, die gemäß den Programmvorschriften verwaltet werden, und dafür die dezentralen Strukturen des Programms in Anspruch nehmen, sofern es sich anteilsmäßig an deren Finanzierung beteiligt.Artikel 13Allgemeine Finanzbestimmunge1. Der Finanzrahmen für die Durchführung dieses Programms wird für den in Artikel 1 vorgesehenen Zeitraum auf 915885 Mio. EUR festgelegt.2. Die jährlichen Mittel werden von der Haushaltsbehörde innerhalb der durch die finanzielle Vorausschau gesetzten Grenzen bewilligt.Artikel 14Finanzbestimmungen für ZuschussFinanzhilfeempfänger1. Nach Artikel 176 Absatz 2 der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2342/2002 der Kommission [17] Für eine Förderung im Rahmen des Programms kommen juristische und natürliche Personen in Frage.2. Nach Artikel 176 Absatz 2 der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2342/2002 der Kommission [18] kann die Die Kommission kann je nach Art der ZuschussFinanzhilfeempfänger und der Maßnahmen entscheiden, ob diese von der Überprüfung der für die vollständige Durchführung der vorgeschlagenen Maßnahme bzw. des vorgeschlagenen Arbeitsprogramms erforderlichen Fachkenntnisse und beruflichen Qualifikationen befreit werden kann. Die Kommission muss bei der Festlegung der erforderlichen Höhe der finanziellen Unterstützung den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachten und die Besonderheiten der Empfänger, deren Alter, die Art der Maßnahme und die Höhe der finanziellen Unterstützung berücksichtigen.3. Je nach Art der Maßnahme können die Finanzhilfen in Form von Zuschüssen oder Stipendien geleistet werden. Die Kommission kann außerdem Auszeichnungen für Maßnahmen oder Projekte vergeben, die im Rahmen des Programms durchgeführt werden. Nach Artikel 181 der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2342/2002 der Kommission und je Je nach Art der Maßnahme können Pauschalfinanzierungen und/oder die Anwendung von Richtsätzen für Kosten je Einheit genehmigt werden.3a. Bei Finanzhilfen für Maßnahmen sollten die Vereinbarungen innerhalb von zwei Monaten nach Gewährung der Finanzhilfe unterzeichnet werden.4. Betriebskostenzuschüsse, die im Rahmen dieses Programms an auf europäischer Ebene tätige Einrichtungen gemäß Artikel 162 der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2342/2002 der Kommission vergeben werden, werden bei Verlängerung nicht zwangsläufig gemäß Artikel 113 Absatz 2 der Verordnung Nr. 1605/2002 des Rates degressiv angesetzt.5. Nach Artikel 54 Absatz 2 Buchstabe c der Verordnung Nr. 1605/2002 [19] kann die Kommission hoheitliche Aufgaben, insbesondere Haushaltsvollzugsaufgaben, auf die in Artikel 8 Absatz 2 genannten Einrichtungen übertragen.6. Nach Artikel 38 Absatz 1 der Verordnung Nr. 2342/2002 [20] gilt die im oben stehenden Absatz 5 beschriebene Möglichkeit auch für Einrichtungen deraller am Programm teilnehmenden Länder, die nicht den Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten oder der Mitgliedsländer des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) oder der beitrittswilligen Länder unterliegen.Artikel 15Überprüfung und Evaluierung1. Die Kommission überprüft regelmäßig die Durchführung des Programms in Bezug auf die festgelegten Ziele. Diese Überprüfung umfasst die in Absatz 3 genannten Berichte sowie spezifische weitere Aktivitäten. Die Konsultationen der Kommission im Rahmen dieser Überprüfung erstrecken sich auch auf junge Menschen.2. Die Kommission sorgt für eine regelmäßige, unabhängige und externe Evaluierung des Programms.3. Die am Programm teilnehmenden Länder übermitteln der Kommission bis spätestens 30. Juni 2010 einen Bericht über die Durchführung des Programms und bis spätestens 30. Juni 2015 einen Bericht über die Wirkung des Programms.4. Die Kommission legt dem Europäischen Parlament, dem Rat, dem Wirtschafts- und Sozialausschuss und dem Ausschuss der Regionen folgende Berichte vor:a) einen Zwischenbericht mit der Evaluierung der erzielten Ergebnisse und über qualitative und quantitative Aspekte der Durchführung dieses Programms bis spätestens 31. März 2011;b) eine Mitteilung über die Fortsetzung dieses Programms bis spätestens 31. Dezember 2011;c) einen Bericht über die Ex-post-Evaluierung bis spätestens 31. März 2016.Artikel 16ÜbergangsbestimmungDie vor dem 31. Dezember 2006 auf der Grundlage des Beschlusses Nr. 1031/2000/EG oder des Beschlusses Nr. 790/2004/EG vom 21. April 2004 eingeleiteten Maßnahmen werden bis zu ihrem Abschluss gemäß den Bestimmungen dieser Beschlüsse weitergeführt. Gegebenenfalls können Mittel über 2013 hinaus in den Haushalt eingestellt werden, um Ausgaben für die technische und administrative Unterstützung von Maßnahmen abzudecken, die bis 31. Dezember 2013 noch nicht abgeschlossen wurden. Der nach Artikel 8 des Beschlusses Nr. 1031/2000/EG eingesetzte Ausschuss wird durch den in Artikel 109 dieses Beschlusses eingesetzten Ausschuss ersetzt.Nach Artikel 18 der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 des Rates können Einnahmen aus der Rückerstattung von Beträgen, die rechtsgrundlos gezahlt wurden, gemäß den Beschlüssen Nr. 1031/2000/EG und Nr. 790/2004/EG für das Programm zur Verfügung gestellt werden.Artikel 17InkrafttretenDieser Beschluss tritt am zwanzigsten Tag nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft und gilt ab 1. Januar 2007.Geschehen zu Brüssel amIm Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des RatesDer Präsident Der PräsidentANHANGIm Rahmen der Aktionen zur Verwirklichung der allgemeinen Ziele und der Einzelziele des Programms werden Projekte begrenzten Umfangs unterstützt, die die aktive Beteiligung junger Menschen fördern. Um die Wirkung des Programms zu vergrößern, sollten diese Projekte die strukturierte Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren im Jugendbereich stärken und einen Multiplikatoreffekt aufweisen.Die Teilnahme junger Menschen an den Programmaktionen erfordert keine vorherigen Erfahrungen oder Qualifikationen, es sei denn in bestimmten Ausnahmefällen, die in den Aktionen angegeben sind.Das Programm soll auf benutzerfreundliche Weise umgesetzt werden.Das Programm soll die Eigeninitiative, die unternehmerische Initiative und die Kreativität junger Menschen fördern, die Teilnahme benachteiligter junger Menschen, einschließlich junger Menschen mit Behinderungen, am Programm erleichtern und sicherstellen, dass der Grundsatz der Chancengleichheit von Frauen und Männern bei der Beteiligung am Programm gewahrt und die Gleichstellung in allen Aktionen unterstützt wird.Voraussetzung für die Teilnahme ist ein geeigneter Versicherungsschutz, damit die jungen Menschen während der Durchführung der Programmaktivitäten abgesichert sind.AKTIONENDie Aktionen umfassen die folgenden Maßnahmen:AKTION 1 - Jugend für EuropaDiese Aktion zielt auf die Förderung der aktiven Bürgerschaft junger Menschen und des gegenseitigen Verständnisses von jungen Menschen durch die nachstehenden Maßnahmen ab.1.1. JugendaustauschDer Jugendaustausch ermöglicht einer oder mehreren Jugendgruppen, zu Gast bei einer Gruppe eines anderen Landes zu sein und gemeinsame Aktivitäten durchzuführen. Er richtet sich grundsätzlich an junge Menschen zwischen 13 und 25 Jahren.Die Aktivitäten, die auf transnationalen Partnerschaften der verschiedenen Akteure eines Projekts basieren, zielen auf die aktive Beteiligung der jungen Menschen ab und sollen ihnen ermöglichen, unterschiedliche soziale und kulturelle Realitäten zu erfahren und kennen zu lernen und gleichzeitig voneinander zu lernen und das Bewusstsein für ihre europäische Bürgerschaft zu stärken. Im Rahmen der Aktion werden vorrangig multilaterale Mobilitätsmaßnahmen für Gruppen unterstützt, bilaterale Mobilitätsmaßnahmen sind jedoch nicht ausgeschlossen.Der bilaterale Austausch von Jugendgruppen ist vor allem dann sinnvoll, wenn es sich um eine erste Aktivität auf europäischer Ebene handelt oder kleine oder lokale Vereinigungen beteiligt sind, die über keine Erfahrung auf europäischer Ebene verfügen. Bilaterale Austauschmaßnahmen eignen sich ebenfalls besonders für benachteiligte junge Menschen, die so stärker in das Programm einbezogen werden können.Im Rahmen des Austauschs werden ferner Vorbereitungs- und Folgemaßnahmen, zur Förderung der aktiven Beteiligung der jungen Menschen an den Projekten, insbesondere sprachlicher und interkultureller Natur, unterstützt, sowie transnationale Jugendtreffen unterstützt, auf denen wichtige Themen für die Zukunft junger Menschen und die Zukunft Europas erörtert werden.1.2. Unterstützung von JugendinitiativenIm Rahmen dieser Maßnahme werden Projekte unterstützt, bei denen junge Menschen aktiv und direkt von ihnen selbst konzipierte Aktivitäten durchführen, deren Hauptakteure sie sind, um so ihre Eigeninitiative, ihren Unternehmungsgeist und ihre Kreativität zu entwickeln. Die Maßnahme richtet sich grundsätzlich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren. An bestimmten Jugendinitiativen können bei geeigneter Betreuung beispielsweise auch junge Menschen ab 16 Jahren teilnehmen.Die Maßnahme ermöglicht die Unterstützung von Gruppeninitiativen, die auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene konzipiert wurden, sowie die Vernetzung vergleichbarer Projekte in verschiedenen Ländern. Ziel ist die Stärkung der europäischen Dimension der Initiativen und die Förderung von Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch zwischen jungen Menschen.Besondere Aufmerksamkeit genießen benachteiligte junge Menschen.1.3. Projekte der partizipativen DemokratieIm Rahmen dieser Maßnahme werden Projekte oder Aktivitäten unterstützt, die die Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben fördern sollen. Die Projekte und Aktivitäten zielen auf die aktive Teilnahme junger Menschen am Leben der jeweiligen lokalen, regionalen oder nationalen Gemeinschaft oder auf internationaler Ebene ab.Die Maßnahme richtet sich grundsätzlich an junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren.Die Aktivitäten oder Projekte basieren auf transnationalen Partnerschaften, die Ideen, Erfahrungen und vorbildliche Verfahren lokaler oder regionaler Aktivitäten oder Projekte zur besseren Beteiligung junger Menschen auf den verschiedenen Ebenen zusammenführen sollen. Im Rahmen dieser Aktivitäten können Konsultationen junger Menschen über ihre Bedürfnisse und Wünsche organisiert werden, um neue Konzepte für ihre aktive Teilnahme an einem demokratischen Europa zu entwickeln.AKTION 2 - Europäischer FreiwilligendienstFreiwilligentätigkeiten sollen durch die nachstehenden Maßnahmen die Solidarität junger Menschen entwickeln, ihre aktive Bürgerschaft fördern und dem gegenseitigen Verständnis der jungen Menschen zugute kommen.2.1. Individueller europäischer FreiwilligendienstDie Freiwilligen nehmen außerhalb ihres eigenen Landes an einer nicht gewinnorientierten und nicht bezahlten Tätigkeit teil, die der Allgemeinheit zugute kommt. Der Europäische Freiwilligendienst darf nicht zum Abbau potenzieller oder bestehender bezahlter Arbeitsplätze führen oder diese ersetzen.Der Europäische Freiwilligendienst hat eine Dauer von mehreren mindestens zwei Monaten bis zu einem Jahr. In begründeten Fällen sind auch kürzere Einsätze und Freiwilligenprojekte für Gruppen von jungen Menschen möglich, insbesondere, um die Teilnahme benachteiligter junger Menschen zu fördern.Diese Maßnahme richtet sich grundsätzlich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren. An bestimmten Jugendinitiativen können bei geeigneter Betreuung beispielsweise auch junge Menschen ab 16 Jahren teilnehmen.Mit dieser Maßnahme werden auch Freiwilligenprojekte unterstützt, die Gruppen von jungen Menschen ermöglichen, gemeinsam an auf lokaler, regionaler, nationaler, europäischer oder internationaler Ebene eingerichteten Aktivitäten in Bereichen wie Kultur, Sport, Katastrophenschutz, Umwelt und Entwicklungshilfe teilzunehmen.Je nach Aufgaben und Situationen, in denen Freiwillige eingesetzt werden, kann es in Ausnahmefällen sinnvoll sein, für bestimmte Projektarten Bewerber mit speziellen Qualifikationen auszuwählen.Die Maßnahme „Europäischer Freiwilligendienst“ deckt insbesondere – ganz oder teilweise –die Vergütung der Freiwilligen, ihre Versicherung, die Reise- und Unterhaltskosten sowie gegebenenfalls einen weiteren Zuschuss Finanzhilfe für benachteiligte junge Menschen ab.Im Rahmen der Maßnahme werden außerdem Tätigkeiten mit dem Ziel unterstützt, die Freiwilligen vor allem vor ihrer Abreise zu schulen und zu betreuen und die verschiedenen Partner zu koordinieren. Gegebenenfalls können auch , sowie Initiativen weiterverfolgt werden, die auf den von den jungen Menschen im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes gemachten Erfahrungen aufbauen.Die Mitgliedstaaten und die Kommission sorgen für die Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards: die Freiwilligentätigkeit beinhaltet eine nicht formale Bildungserfahrung, die aus pädagogischen Maßnahmen, die die jungen Menschen in persönlicher, interkultureller und fachlicher Hinsicht vorbereiten sollen, sowie einer fortlaufenden persönlichen Betreuung besteht. Besonders wichtig sind die Partnerschaft zwischen den am Projekt beteiligten Akteuren sowie die Vermeidung von Risiken.2.2. Europäischer Freiwilligendienst für GruppenMit dieser Maßnahme werden Freiwilligenprojekte unterstützt, die dieselben Merkmale wie die unter Punkt 2.1 beschriebenen Projekte aufweisen und Gruppen von jungen Menschen ermöglichen, gemeinsam an europaweiten oder internationalen Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Sport, Zivilschutz, Umwelt, Entwicklungshilfe usw. teilzunehmen.Die Maßnahme richtet sich grundsätzlich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren.Je nach Aufgaben und Situationen, in denen die Freiwilligen eingesetzt werden, kann es sinnvoll sein, für bestimmte Freiwilligenprojekte Bewerber mit speziellen Qualifikationen auszuwählen.2.3. Zusammenarbeit zwischen Zivil- und FreiwilligendienstenMit dieser Maßnahme wird die Zusammenarbeit zwischen nationalen und internationalen Freiwilligendiensten unterstützt. Durch das Programm können die Verbesserung von Synergien und die Schaffung von Kompatibilität zwischen den verschiedenen Formen des freiwilligen Zivildienstes auf europäischer und einzelstaatlicher Ebene gefördert werden, um die europäische Dimension zu stärken.AKTION 3 - Jugend für die in der WeltZiel dieser Aktion ist die Entwicklung des gegenseitigen Verständnisses der Völker – im Geiste der Öffnung gegenüber der Welt – indem gleichzeitig zur Entwicklung qualitativ hochwertiger Systeme, die die Jugendaktivitäten in den betreffenden Ländern unterstützen, beigetragen wird. An der Aktion können die Partnerländer des Programms teilnehmen.3.1. Zusammenarbeit mit den Nachbarländern desder erweiterten Europäischen UnionEuropaMit dieser Maßnahme werden Projekte mit den Partnerländern des Programms unterstützt, die Nachbarländer des erweiterten Europa sind [21].Mit dieser Maßnahme werden Projekte mit den Partnerländern des Programms unterstützt, die gemäß den Bestimmungen der europäischen Nachbarschaftspolitik der Union und gemäß Artikel 5 Absatz 2 jeweils als Nachbarländer gelten, sowie Projekte mit der Russischen Föderation und den westlichen Balkanländern, bis diese die Anforderung von Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe d erfüllen.Gefördert wird der – grundsätzlich multilaterale, aber auch der bilaterale – Jugendaustausch, der mehreren Gruppen junger Menschen aus den am Programm teilnehmenden Ländern und aus den Nachbarländern Europas ermöglicht, ein gemeinsames Tätigkeitsprogramm zu verwirklichen. Die Maßnahme richtet sich grundsätzlich an junge Menschen zwischen 13 und 25 Jahren. Die Tätigkeiten, die auf transnationalen Partnerschaften zwischen den Akteuren eines Projekts basieren, beinhalten die vorherige Schulung von Führungskräften und die aktive Beteiligung junger Menschen und sollen ihnen ermöglichen, unterschiedliche gesellschaftliche und kulturelle Realitäten zu erfahren und kennen zu lernen. Bezuschusst werden können Maßnahmen zur Förderung der aktiven Teilnahme junger Menschen an den Projekten, insbesondere, wenn es sich um sprachliche und interkulturelle Vorbereitungsmaßnahmen handelt.Sofern angemessene nationale Verwaltungsstellen in den Nachbarländern eingerichtet werden, können Initiativen von jungen Menschen oder Jugendgruppen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene unterstützt werden, wenn sie mit vergleichbaren Initiativen in den am Programm teilnehmenden Ländern vernetzt werden. Es handelt sich dabei um Aktivitäten, die die jungen Menschen selbst konzipiert haben und deren Hauptakteure sie sind. Diese Maßnahme richtet sich grundsätzlich an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren. An bestimmten Jugendinitiativen können bei geeigneter Betreuung beispielsweise auch junge Menschen ab 16 Jahren teilnehmen.Mit der Maßnahme werden Aktivitäten unterstützt, die die Fähigkeiten nichtstaatlicher Organisationen im Jugendbereich und deren Vernetzung fördern sollen. Damit wird deren Bedeutung für die Entwicklung der Zivilgesellschaft in den Nachbarländern anerkannt. Ziel ist die Ausbildung der in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen sozialpädagogischen Betreuer sowie der Austausch von Erfahrungen, Fachkenntnissen und vorbildlichen Verfahren zwischen diesen Betreuern. Gefördert werden Tätigkeiten, die die Einrichtung von dauerhaften und qualitativ hochwertigen Projekten und Partnerschaften ermöglichen.Ferner sollen Projekte unterstützt werden, die Innovation und Qualität fördern und auf die Durchführung und Weiterentwicklung innovativer Konzepte im Jugendbereich abzielen.Eine finanzielle Unterstützung kann für Informationsmaßnahmen für junge Menschen und in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen sozialpädagogische Betreuer gewährt werden.Die Maßnahme unterstützt auch Tätigkeiten im Bereich der jugendpolitischen Zusammenarbeit mit den Nachbarländern. Ziel dieser Aktivitäten ist insbesondere die Förderung der Zusammenarbeit und des Austauschs von Ideen und vorbildlichen Verfahren im Jugendbereich sowie anderer Maßnahmen zur Valorisierung und Verbreitung der Projektergebnisse und Tätigkeiten der betreffenden Länder im Jugendbereich.3.2. Zusammenarbeit mit anderen LändernIm Rahmen dieser Maßnahme wird die jugendpolitische Zusammenarbeit mit den Partnerländern des Programms unterstützt, insbesondere der Austausch vorbildlicher Verfahren.Gefördert werden der Austausch von in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen und ihre Ausbildung sowie der Aufbau von Partnerschaften und Netzen von Jugendorganisationen.Auf thematischer Basis können multilaterale und bilaterale Jugendaustauschmaßnahmen zwischen diesen Ländern und den am Programm teilnehmenden Ländern durchgeführt werden.Unterstützt werden Aktivitäten mit potenzieller Multiplikatorwirkung.Im Rahmen der Zusammenarbeit mit industrialisierten Ländern werden aus dieser Maßnahme nur die europäischen Projektteilnehmer finanziert.AKTION 4 - Sozialpädagogische Betreuer und UnterstützungssSysteme zur Unterstützung der JugendZiel dieser Aktion ist die Weiterentwicklung der Strukturen zur Unterstützung junger Menschen, die Unterstützung der Arbeit der in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen, die Verbesserung der Qualität des Programms und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements junger Menschen auf europäischer Ebene durch die Förderung von auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätigen Einrichtungen.4.1. Förderung von auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätigen EinrichtungenIm Rahmen dieser Maßnahme werden nichtstaatliche europaweit tätige Jugendorganisationen unterstützt, die Ziele von allgemeinem europäischem Interesse verfolgen. Die Tätigkeiten dieser Organisationen müssen insbesondere einen Beitrag zur aktiven Beteiligung der jungen Staatsbürger am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben sowie zur Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich im weitesten Sinne leisten.Um einen Betriebskostenzuschuss zu erhalten, muss eine Einrichtung folgende Bedingungen erfüllen:– die Einrichtung muss seit mindestens einem Jahr rechtmäßig bestehen;– es muss sich um eine Einrichtung ohne Gewinnzweck handeln;– die Einrichtung muss ihren Sitz (gemäß Artikel 5 Absatz 1) in einem der am Programm teilnehmenden Länder oder in bestimmten osteuropäischen Ländern [22] haben;– sie muss – eigenständig oder im Verbund mit anderen Einrichtungen – auf europäischer Ebene tätig sein; ihre Struktur und ihre Tätigkeiten müssen mindestens acht am Programm teilnehmende Länder umfassen; es kann sich um ein europäisches Netz von im Jugendbereich tätigen Einrichtungen handeln;– die Tätigkeiten der Einrichtung müssen den Grundsätzen entsprechen, die der Gemeinschaftsaktion im Jugendbereich zugrunde liegen;– es kann sich um eine Einrichtung handeln, die ausschließlich Maßnahmen zugunsten junger Menschen durchführt, oder um eine Einrichtung mit größerer Reichweite, deren Aktivitäten sich teilweise an junge Menschen richten;– junge Menschen müssen in die Verwaltung der Tätigkeiten einbezogen werden, die für sie durchgeführt werden.Die Organisationen, die einen Betriebskostenzuschuss erhalten, werden im Zuge einer Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen ausgewählt. Mit den ausgewählten Einrichtungen können mehrjährige Partnerschaftsrahmenvereinbarungen geschlossen werden. Trotz Abschluss von Rahmenvereinbarungen werden alljährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für weitere ZuschussFinanzhilfeempfänger durchgeführt.Vor allem die folgenden Tätigkeiten der Jugendorganisationen können zur Stärkung und Wirksamkeit der Gemeinschaftsmaßnahmen beitragen:– Vertretung der vielfältigen Auffassungen und Interessen junger Menschen auf europäischer Ebene;– Jugendaustausch und Freiwilligendienste;– nicht formale und informelle Bildungsmaßnahmen und Jugendaktionsprogramme;– Förderung des interkulturellen Lernens und Verstehens;– Diskussionen über europäische Fragen, die Politik der Europäischen Union oder die Jugendpolitik;– Verbreitung von Informationen über die Gemeinschaftsaktionen;– Maßnahmen zur Förderung der Beteiligung und der Eigeninitiative junger Menschen.Im Rahmen dieser Maßnahme werden für die Festlegung des Betriebskostenzuschusses nur die für die reibungslose Durchführung der normalen Tätigkeiten der Einrichtung notwendigen Betriebskosten berücksichtigt: Personalkosten, Gemeinkosten (Mieten, Mietnebenkosten, Ausrüstung, Büromaterial, Telekommunikation, Postgebühren usw.), Kosten interner Sitzungen und Kosten für Veröffentlichung, Information und Verbreitung.Der ZuschussDie Finanzhilfe wird unter Beachtung der Unabhängigkeit der Einrichtung in Bezug auf ihre Personalauswahl und die detaillierte Definition ihrer Tätigkeiten gewährt.Die betreffenden Einrichtungen werden zu mindestens 20 % aus anderen als gemeinschaftlichen Quellen finanziert.4.2. Unterstützung des Europäischen JugendforumsIm Rahmen dieser Maßnahme können unter folgenden Bedingungen Zuschüsse für die Unterstützung der laufenden Aktivitäten des Europäischen Jugendforums als Einrichtung von allgemeinem europäischem Interesse gewährt werden:– Unabhängigkeit des Europäischen Jugendforums bei der Auswahl seiner Mitglieder, wobei die verschiedenen Arten von Jugendorganisationen möglichst umfassend vertreten sein sollten;– Autonomie des Europäischen Jugendforums bei der detaillierten Festlegung seiner Tätigkeiten;– möglichst umfassende Einbeziehung von Jugendorganisationen, die nicht Mitglied des Forums sind, und von nicht organisierten jungen Menschen in die Tätigkeiten des Europäischen Jugendforums;– aktive Beteiligung des Europäischen Jugendforums an den politischen Verfahren, die junge Menschen auf europäischer Ebene betreffen, insbesondere durch die Beteiligung an den Konsultationen der Zivilgesellschaft durch die europäischen Organe und durch die Erklärung der Positionen dieser Organe gegenüber seinen Mitgliedern.Die erstattungsfähigen Ausgaben des Europäischen Jugendforums umfassen sowohl die Betriebskosten als auch die für die Durchführung seiner Maßnahmen erforderlichen Ausgaben. Da das Fortbestehen des Europäischen Jugendforums gesichert werden muss, wird bei der Verteilung der Programmmittel folgende Leitlinie berücksichtigt: Die alljährlich dem Europäischen Jugendforum zugeteilten Mittel belaufen sich auf mindestens 2 Mio. EUR.Nach Eingang eines Arbeitsplans und eines angemessenen Finanzplans können die Zuschüsse dem Europäischen Jugendforum zugewiesen werden. Die Zuschüsse können jährlich gewährt werden oder gemäß einer Partnerschaftsrahmenvereinbarung mit der Kommission alljährlich verlängert werden.Das Forum wird zu mindestens 20 % aus anderen als gemeinschaftlichen Quellen finanziert.Das Europäische Jugendforum hat insbesondere folgende Aufgaben:– Vertretung der jungen Menschen Jugendorganisationen bei der Europäischen Union;– Koordinierung der Positionen seiner Mitglieder gegenüber der Europäischen Union;– Bereitstellung von Informationen über die Jugend für die europäischen Organe;– Bereitstellung von Informationen über die Europäische Union für die nationalen Jugendräte und nichtstaatlichen Organisationen;– Förderung und Vorbereitung der Teilnahme junger Menschen am demokratischen Leben;– Beitrag zum neuen Rahmen der Zusammenarbeit im Jugendbereich in der Europäischen Union;– Beitrag zur Entwicklung der Jugendpolitiken, der Jugendarbeit und von Bildungsmöglichkeiten, zur Bereitstellung von Informationen über junge Menschen und zur Entwicklung repräsentativer Strukturen für junge Menschen in ganz Europa;– Diskussion und Reflexion über Jugendfragen in Europa und anderen Gebieten der Erde sowie über die Jugendmaßnahmen der Europäischen Union.4.3. Ausbildung und Vernetzung sozialpädagogischer Betreuervon in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven PersonenMit dieser Maßnahme wird die Ausbildung von sozialpädagogischen Betreuernin Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen , insbesondere Jugendleitern, Projektverantwortlichen, Jugendberatern und pädagogischen Projektmitarbeitern unterstützt. Gefördert wird außerdem der Austausch von Erfahrungen, Fachkenntnissen und vorbildlichen Verfahren zwischen diesen BetreuernPersonen. Ferner werden Tätigkeiten unterstützt, die die Einrichtung von dauerhaften und hochwertigen Projekten und, Partnerschaften und Netzwerken im Rahmen des Programms ermöglichen. Hierzu könnte beispielsweise auch das Job-Shadowing zählen. Besondere Bedeutung wird Tätigkeiten beigemessen, die die Beteiligung von benachteiligten jungen Menschen fördern, für die eine Teilnahme an Gemeinschaftsmaßnahmen besonders schwierig ist.4.4. Projekte zur Förderung von Innovation und QualitätMit dieser Maßnahme werden Projekte gefördert, deren Ziel die Einführung, Umsetzung und Weiterentwicklung innovativer Konzepte im Jugendbereich ist. Dabei können die Konzepte den Inhalt und die Ziele in Verbindung mit der Entwicklung des Rahmens für die europäische Zusammenarbeit im Jugendbereich, die Beteiligung von Partnern aus verschiedenen Umfeldern oder die Verbreitung von Informationen betreffen.4.5. Informationsmaßnahmen für junge Menschen und sozialpädagogische Betreuerin Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktive PersonenDiese Maßnahme fördert Informations- und Kommunikationsmaßnahmen für junge Menschen durch die Verbesserung des Zugangs zu wichtigen Informationen und Kommunikationsdiensten, um die Beteiligung junger Menschen am öffentlichen Leben auszuweiten und die Verwirklichung ihres Potenzials als aktive, verantwortungsvolle Bürger zu erleichtern. Zu diesem Zweck werden Tätigkeiten auf europäischer und nationaler Ebene unterstützt, die den Zugang junger Menschen zu Informationen und Kommunikationsdiensten verbessern, die Bereitstellung hochwertiger Informationen ausweiten und die Beteiligung junger Menschen an der Erstellung und Verbreitung von Informationen fördern. InsbesondereBeispielsweise können europäische, nationale, regionale und lokale Jugendportale zur Verbreitung jugendspezifischer Informationen über alle möglichen – hauptsächlich die von jungen Menschen am häufigsten genutzten – Informationskanäle entwickelt werden. Unterstützt werden können auch Maßnahmen, die die Mitarbeit junger Menschen bei der Erstellung und Verbreitung verständlicher, benutzerfreundlicher, gezielter Informationen und Ratschläge fördern, um die Qualität der Informationen und den Zugang für alle jungen Menschen zu verbessern. In allen Veröffentlichungen muss die Gleichstellung der Geschlechter berücksichtigt und eine geschlechtsneutrale Sprache verwendet werden.4.6. PartnerschaftenZiel dieser Maßnahme ist die Finanzierung von Partnerschaften mit regionalen oder lokalen Einrichtungen, um auf Dauer Projekte zu entwickeln, die verschiedene Programmmaßnahmen kombinieren können. Die Finanzierung betrifft die Projekte und die Koordinierungstätigkeiten.4.7. Unterstützung der ProgrammstrukturenDiese Maßnahme ermöglicht die Finanzierung der in Artikel 8 Absatz 2 vorgesehenen Strukturen, insbesondere der Nationalen Agenturen. Die Unterstützung kann in Form eines Betriebskostenzuschusses von höchstens 50 % der förderfähigen Gesamtkosten gemäß dem genehmigten Arbeitsprogramm der Agentur geleistet werden. Die Maßnahme ermöglicht ferner die Finanzierung vergleichbarer Einrichtungen, wie nationale Koordinatoren, Ressourcenzentren, das EURODESK-Netzwerk, die Plattform Euro-Med Jugend und die Vereinigungen junger europäischer Freiwilliger, die auf nationaler Ebene gemäß Artikel 54 Absatz 2 Buchstabe c und Absatz 3 der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 Durchführungsaufgaben wahrnehmen.4.8. ValorisierungDie Kommission kann Seminare, Kolloquien oder Sitzungen organisieren, die die Durchführung des Programms erleichtern, und geeignete Informations-, Veröffentlichungs- und Verbreitungsmaßnahmen sowie Programmüberwachungs- und Evaluierungsmaßnahmen durchführen. Diese Tätigkeiten können aus Zuschüssen finanziert werden, die im Zuge von Ausschreibungen vergeben werden, oder direkt von der Kommission organisiert und finanziert werden.AKTION 5 - Unterstützung der europäischen politischen Zusammenarbeit im JugendbereichZiel dieser Aktion ist die Förderung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich.5.1. Begegnungen junger Menschen mit den für Jugendpolitik Verantwortlichen der JugendpolitikenMit dieser Maßnahme werden Tätigkeiten unterstützt, die die politische Zusammenarbeit, Seminare und den strukturierten Dialog zwischen jungen Menschen, den in Jugendarbeit und Jugendorganisationen aktiven Personen und ihren Organisationen und den für Jugendpolitik Verantwortlichen von Jugendpolitiken ermöglichen. Ziel dieser Tätigkeiten ist insbesondere die Förderung der Zusammenarbeit und des Austauschs von Ideen und vorbildlichen Verfahren im Jugendbereich, der vom jeweiligen Ratsvorsitz der Union organisierten Konferenzen sowie anderer Maßnahmen zur Valorisierung und Verbreitung der Projektergebnisse und Aktivitäten der Europäischen Union im Jugendbereich.Unter diese Maßnahme fällt die Europäische Jugendwoche, die Veranstaltungen in den Mitgliedstaaten und auf europäischer Ebene über die Arbeit der europäischen Institutionen, den Dialog zwischen europäischen Entscheidungsträgern und jungen Menschen und die Anerkennung für die hohe Qualität der im Rahmen des Programms geförderten Projekte umfassen könnte.Diese Maßnahme kann insbesondere die mit der offenen Koordinierungsmethode im Jugendbereich und dem Pakt für die Jugend verfolgten Ziele sowie die Zusammenarbeit zwischen nationalen und internationalen Freiwilligenaktionen für junge Menschen unterstützen.5.2. Unterstützung von Tätigkeiten zur Verbesserung des Verständnisses und des Wissens im JugendbereichDiese Maßnahme unterstützt spezifische Projekte zur Erfassung der vorhandenen Kenntnisse über die im Rahmen der offenen Koordinierungsmethode festgelegten vorrangigen Themen im Jugendbereich sowie Projekte zur Vervollständigung und Aktualisierung dieser Kenntnisse und zur Erleichterung des Zugangs dazu.Gefördert werden kann außerdem die Entwicklung von Methoden für die Analyse und den Vergleich von Studienergebnissen und die entsprechende Qualitätssicherung.Ferner können Tätigkeiten zur Vernetzung der verschiedenen Akteure des Jugendbereichs unterstützt werden.5.3. Zusammenarbeit mit internationalen OrganisationenMit dieser Aktion kann die Zusammenarbeit der Europäischen Union mit für Jugendfragen zuständigen internationalen Organisationen, insbesondere mit dem Europarat und den Vereinten Nationen und ihren Sonderorganisationen, unterstützt werden.INFORMATIONUm vorbildliche Verfahren und Modellprojekte vorzustellen, wird eine Datenbank eingerichtet, die Informationen über bestehende Ideen für Jugendaktivitäten auf europäischer Ebene enthält.Die Kommission sollte einen Leitfaden bereitstellen, in dem die Ziele, Vorschriften und Verfahren des Programms und insbesondere die gesetzlichen Rechte und Pflichten erläutert werden, die mit der Vergabe einer Finanzhilfe verbunden sind.6. VERWALTUNG DES PROGRAMMSMindestfinanzausstattungUnter Beachtung von Artikel 13 dieses Beschlusses und des in diesem Artikel festgelegten Finanzrahmens sollten den Aktionen folgende Mindestbeträge zugewiesen werden:Aktion 1: Jugend für Europa 30 % Aktion 2: Europäischer Freiwilligendienst 23 % Aktion 3: Jugend in der Welt 4 % Aktion 4: Systeme zur Unterstützung der Jugend 15 % Aktion 5: Unterstützung der europäischen Zusammenarbeit  im Jugendbereich 4 %Der Finanzrahmen des Programms kann auch die Ausgaben für die Maßnahmen zur Vorbereitung, Überwachung, Kontrolle, Rechnungsprüfung und Evaluierung abdecken, die für die Verwaltung des Programms und die Verwirklichung seiner Ziele unmittelbar erforderlich sind, insbesondere Ausgaben für Studien, Sitzungen, Informations- und Veröffentlichungsmaßnahmen sowie Ausgaben für IT-Netze für den Informationsaustausch und sonstige Ausgaben für technische und administrative Unterstützungsleistungen, auf die die Kommission bei der Verwaltung des Programms zurückgreifen kann.7. KONTROLLEN UND PRÜFUNGENFür die gemäß dem Verfahren von Artikel 13 Absatz 2 dieses Beschlusses ausgewählten Projekte wird ein auf Stichproben basierendes Auditsystem eingerichtet.Der ZuschussFinanzhilfeempfänger bewahrt für die Einsichtnahme durch die Kommission alle Ausgabenbelege für einen Zeitraum von fünf Jahren ab der letzten Zahlung auf. Der ZuschussFinanzhilfeempfänger sorgt dafür, dass gegebenenfalls Belege, die bei seinen Partnern oder Mitgliedern aufbewahrt werden, der Kommission zur Verfügung gestellt werden.Die Kommission ist berechtigt, die Verwendung des Zuschussesder Finanzhilfe unmittelbar durch ihre Bediensteten oder durch eine qualifizierte externe Einrichtung ihrer Wahl überprüfen zu lassen. Die Prüfungen können während der gesamten Laufzeit des Vertrags und während eines Zeitraums von fünf Jahren ab Zahlung des Restbetrags durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Prüfungen können Rückzahlungsforderungen der Kommission nach sich ziehen.Den Bediensteten der Kommission und dem von der Kommission beauftragten externen Personal wird in angemessener Weise Zugang zu den Räumlichkeiten des ZuschussFinanzhilfeempfängers sowie zu allen für die Durchführung der Prüfungen erforderlichen Informationen, einschließlich der elektronisch gespeicherten Daten, gewährt.Der Rechnungshof und das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) haben in Bezug auf Kontrollen und Prüfungen die gleichen Rechte wie die Kommission; dies gilt insbesondere für das Zugangsrecht.Die in Anwendung von Artikel 10 getroffenen Entscheidungen der Kommission, die Vereinbarungen mit den Nationalen Agenturen, die Abkommen mit den teilnehmenden Drittstaaten sowie die daraus resultierenden Vereinbarungen und Verträge sehen ausdrücklich eine Überprüfung und finanzielle Kontrolle durch die Kommission (oder einen befugten Vertreter der Kommission) einschließlich OLAF, sowie Audits – erforderlichenfalls auch vor Ort – durch den Europäischen Rechnungshof vor. Diese Kontrollen können bei den Nationalen Agenturen sowie erforderlichenfalls auch bei den Empfängern von Finanzhilfen durchgeführt werden.Die Kommission kann darüber hinaus gemäß der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2185/96 des Rates Kontrollen und Überprüfungen vor Ort vornehmen.Für die im Rahmen dieses Beschlusses finanzierten Gemeinschaftsaktionen gilt, dass gemäß Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 2988/95 der Tatbestand der Unregelmäßigkeit bei jedem Verstoß gegen eine Bestimmung des Gemeinschaftsrechts und bei jeder Nichterfüllung vertraglicher Verpflichtungen als Folge einer Handlung oder Unterlassung einer juristischen Person gegeben ist, die – in Form einer ungerechtfertigten Ausgabe – einen Schaden für den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Union oder die von ihr verwalteten Haushalte bewirkt hat bzw. bewirken würde.FICHE FINANCIÈRE LÉGISLATIVEPROGRAMME "JEUNESSE EN ACTION" Domaine(s) politique(s): EDUCATION CULTUREActivité(s): JEUNESSE || Dénomination de l’action: Proposition de programme "JEUNESSE EN ACTION" |1. LIGNE(S) BUDGÉTAIRE(S) + INTITULÉ(S)Ligne 15.05.55 JEUNESSE EN ACTIONLigne 15.01.04.55 JEUNESSE dépenses d’appuiLigne 15.01.04.31 Agence exécutive Education et Culture2. DONNÉES CHIFFRÉES GLOBALES2.1 Enveloppe totale de l’action : 885.000.000 euros2.2 Période d’application: 2007-20132.3 Estimation globale pluriannuelle des dépenses:a) Echéancier des crédits d'engagement / crédits de paiement (intervention financière) (cf. point 6.1.1)Millions d'euros (à la 3e décimale)| 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013et suvantes | Total |Crédits d'engagement (CE) | 114.768 | 118.972 | 120.080 | 121.384 | 122.684 | 125.082 | 127.580 | 850.550 |Crédits de paiement (CP) | 53.100 | 110.000 | 115.000 | 116.000 | 117.000 | 120.000 | 220.550 | 850.550 |b) Assistance technique et administrative (ATA) et dépenses d’appui (DDA) (cf. point 6.1.2)CE | 4.932 | 4.428 | 4.820 | 4.916 | 5.016 | 5.118 | 5.220 | 34.450 |CP | 4.932 | 4.428 | 4.820 | 4.916 | 5.016 | 5.118 | 5.220 | 34.450 |Sous-total a+b | | | | | | | | |CE | 119.700 | 123.400 | 124.900 | 126.300 | 127.700 | 130.200 | 132.800 | 885.000 |CP | 58.032 | 114.428 | 119.820 | 120.916 | 122.016 | 125.118 | 225.770 | 885.000 |c) Incidence financière globale des ressources humaines et autres dépenses de fonctionnement (cf. points 7.2 et 7.3)CE/CP | 4.221 | 4.221 | 4.221 | 4.221 | 4.221 | 4.221 | 4.221 | 29.547 |TOTAL a+b+c | | | | | | | | |CE | 123.921 | 127.621 | 129.121 | 130.521 | 131.921 | 134.421 | 137.021 | 914.547 |CP | 62.253 | 124.041 | 125.137 | 126.237 | 129.339 | 129.339 | 229.991 | 914.547 |2.4 Compatibilité avec la programmation financière et les perspectives financières2.5 Incidence financière sur les recettes [23]3. CARACTÉRISTIQUES BUDGÉTAIRESNature de la dépense | Nouvelle | Participation AELE | Participation pays candidats | Rubrique PF |DNO | CD | NON | OUI | OUI | N°3 b Citoyenneté |6. INCIDENCE FINANCIÈRE6.1 Incidence financière totale sur la partie B (pour toute la période de programmation)6.1.1 Intervention financièreCrédits d'engagement en millions d'euros (à la 3e décimale)Ventilation | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | Total |Action 1 – Jeunesse pour l’Europe | 40.008 | 41.346 | 41.788 | 42.214 | 42.637 | 43.468 | 44.336 | 295.797 |Action 2 – Service volontaire Européen | 33.319 | 35.121 | 35.272 | 35.668 | 36.063 | 36.769 | 37.503 | 249.715 |Action 3 – Jeunesse pour le monde | 7.347 | 7.574 | 7.666 | 7.752 | 7.838 | 7.991 | 8.151 | 54.319 |Action 4 – Animateurs socio- éducatifs et systèmes d’appui | 29.493 | 30.186 | 30.552 | 30.895 | 31.237 | 31.849 | 32.485 | 216.697 |Action 5 – Coopération politique | 4.601 | 4.745 | 4.802 | 4.855 | 4.909 | 5.005 | 5.105 | 34.022 |TOTAL | 114.768 | 118.972 | 120.080 | 121.384 | 122.684 | 125.082 | 127.580 | 850.550 |6.1.2 Assistance technique et administrative (ATA), dépenses d’appui (DDA) et dépenses TI(crédits d’engagement)| 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | Total |1) Assistance technique et administrative (ATA): | | | | | | | | |a) contribution à l’agence exécutive | 3.773 | 3.723 | 3.797 | 3.873 | 3.951 | 4.031 | 4.111 | 27.259 |b) Autre assistance technique et administrative : | | | | | | | | |- intra-muros: | | | | | | | | |experts avec honoraires : | 0.034 | 0.035 | 0.036 | 0.036 | 0.037 | 0.038 | 0.039 | 0.255 |- extra-muros: | | | | | | | | |Audits des Agences Nationales | 0.364 | 0.371 | 0.379 | 0.386 | 0.394 | 0.402 | 0.410 | 2.706 |Audits des projets | 0.029 | 0.030 | 0.030 | 0.031 | 0.032 | 0.032 | 0.033 | 0.217 |SYMMETRY | 0.078 | 0.080 | 0.081 | 0.083 | 0.034 | 0.086 | 0.088 | 0.530 |Sous-total 1 | 4.278 | 4.239 | 4.323 | 4.409 | 4.448 | 4.589 | 4.681 | 30.967 |2) Dépenses d’appui (DDA): | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | Total |a) Études | 0.104 | 0.106 | 0.108 | 0.110 | 0.113 | 0.115 | 0.117 | 0.773 |b) Réunion d’experts | 0.192 | 0.196 | 0.200 | 0.204 | 0.208 | 0.213 | 0.213 | 1.426 |c) Information et publications | 0.182 | 0.186 | 0.189 | 0.193 | 0.197 | 0.201 | 0.205 | 1.353 |Sous-total 2 | 0.478 | 0.488 | 0.497 | 0.507 | 0.518 | 0.529 | 0.535 | 3.552 |TOTAL | 4.756 | 4.727 | 4.820 | 4.916 | 4.966 | 5.118 | 5.216 | 34. 519 |6.2 Calcul des coûts par mesure envisagée en partie B (pour toute la période de programmation)Crédits d'engagement en millions d'euros (à la 3ème décimale)| Type de réalisation | Nbre de réalisations | Coût unitaire moyen | Coût total |ACTION 1 - Jeunesse pour l'Europe | | | | |1.1 Echanges de jeunes | Projets | 18.000 | 10.000 | 180,000 |1.2 Soutien aux initiatives des jeunes | Projets | 10.211 | 6.150 | 62,798 |1.3 Projets de démocratie participative | Projets | 5.300 | 10.000 | 53,000 |Sous total | | | | 295,798 |ACTION 2 - Service volontaire Européen | | | | |Service volontaire européen | Jeunes impliqués | 55.500 | 4.500 | 249.750 || | | | |Sous total | | | | 249,750 |ACTION 3 - Jeunesse pour le monde | | | | |3.1 Coopération avec les pays voisins de l'Union élargie | Projets | 1.300 | 30.000 | 39,000 |3.2 Coopération avec les autres pays | Projets | 511 | 30.000 | 15,330 |Sous total | | | | 54,330 |ACTION 4 – Animateurs socio-éducatifs et systèmes d’appui | | | | |4.1 Soutien aux organismes actifs au niveau européen dans le domaine de la jeunesse | Subventions de fonctionnement | 600 | 25.000 | 15,000 |4.2 Soutien au Forum Européen de la Jeunesse | Subventions de fonctionnement | 7 | 2.200.000 | 15,400 |4.3 Formation et mise en réseau des animateurs socio-éducatifs | Projets | 3.900 | 20.000 | 78,000 |4.4 Projets pour stimuler l'innovation et la qualité | Projets | 71 | 140.000 | 9,940 |4.5 Actions d'information à destination des jeunes et des animateurs socio-éducatifs | Projets | 580 | 12.000 | 6,960 |4.6 Partenariat | Projets | 24 | 200.000 | 4,797 |4.7 Soutien aux structures du programme | fonctionnement | 7 | 12.000.000 | 84,000 |4.8 Valorisation | Subventions et marchés | 10 | 250.000 | 2.500 |Sous total | | | | 216,600 |ACTION 5 – Coopération politique | | | | |5.1 Rencontres des jeunes, des responsables de politiques de la jeunesse | Projets | 75 | 200.000 | 15,000 |5.2 Soutien aux activités de recherche | Subventions et marchés | 43 | 255.000 | 10,965 |5.3 Coopération avec des Organisations internationales | Accords internationaux | 8 | 1.000.000 | 8,000 |Sous total | | | | 33,965 |TOTAL GENERAL | | | | 850.443 |7. INCIDENCE SUR LES EFFECTIFS ET LES DÉPENSES DE FONCTIONNEMENT7.1 Incidence sur les ressources humainesTypes d’emplois | Effectifs à affecter à la gestion de l’action par utilisation des ressources existantes et/ou supplémentaires | Total | Description des tâches découlant de l’action || Nombre d’emploispermanents | Nombre d’emploisTemporaires | | |Fonctionnaires ouAgents temporaires | ABC | 13116 | 1 | 13126 | Mise en œuvre du programme |Autres ressourcesHumaines END/AUX | 4 (END)3 (AUX B) | | 4 (END)3 (AUX B | |Total | 37 | 1 | 38 | |7.2 Incidence financière globale des ressources humainesType de ressources humaines | Montants en euros | Mode de calcul * |FonctionnairesAgents temporaires | 3.240.000 €108.000 € | 30 X 108.0001 X 108.000 |Autres ressources humaines(indiquer la ligne budgétaire) | 180.000 € (END)324.000€ (Auxiliaires) | 4 X 45.0003 X 108.000 |Total | 3.852.000 | |Les montants correspondent aux dépenses totales pour 12 mois.7.3 Autres dépenses de fonctionnement découlant de l’actionLigne budgétaire(n° et intitulé) | Montants en euros | Mode de calcul |Enveloppe globale (Titre A7)A0701 – MissionsA07030 – RéunionsA07031 – Comités obligatoires (1)A07032 – Comités non obligatoires (1)A07040 – ConférencesA0705 – Etudes et consultationsAutres dépenses (indiquer lesquelles) | 68.00040.40060.200-200.000- | 100 X 650 € + 3.000 € (finances)2 X 20 personnes X 1.010 €2 X 35 personnes X 860 € |Systèmes d’information (A-5001/A-4300) | | |Autres dépenses - partie A (indiquer lesquelles) | | |Total | 368.600 | |Les montants correspondent aux dépenses totales de l’action pour 12 mois.I. Total annuel (7.2 + 7.3)II. Durée de l’actionIII. Coût total de l’action (I x II) | 4.220.600 €729.544.200 € |The final breakdown of staff between the agency and the Commission for all EAC programmes will be reviewed when the extension of the mandate of the agency is proposed. This operation could lead to a lower increase in the number of posts financed by XX 01 01 compared to those presented in this financial statement.The needs for human and administrative resources shall be covered within the allocation granted to the managing DG in the framework of the annual allocation procedures.[1] KOM (2004) 471.[2] ABl. C 234 vom 22.9.2005, S. 46.[3] ABl. C 71 vom 22.3.2005, S. 34.[4] ABl. C […] vom […], S. […].[5] ABl. C [...] vom [...], S. [...].[6] ABl. C 234 vom 22.9.2005, S. 46.[7] ABl. C 71 vom 22.3.2005, S. 34.[8] ABl. C 325 vom 24.12.2002, S. 132.[9] ABl. L 117 vom 18.5.2000, S. 1.[10] ABl. L 138 vom 30.4.2004, S. 24.[11] ABl. C 168 vom 13.7.2002, S. 2.[12] ABl. C 115 vom 13.5.2003, S. 1.[13] Dok. 7619/1/05. Schlussfolgerung 37.[14] ABl. L 248 vom 16.9.2002, S. 1.[15] ABl. C […] 172 vom […] 18.6.1999, S. […]1.[16] ABl. CL 184 vom 17.7.1999, S. 23.[17] ABl. L 248 vom 16.9.2002, S. 1.[18] ABl. L 357 vom 31.12.2002, S. 1.[19] ABl. L 248 vom 16.9.2002, S. 1.[20] ABl. L 357 vom 31.12.2002, S. 1.[21] Vorbehaltlich künftiger Entwicklungen gelten als Nachbarländer: Belarus, Republik Moldau, Russische Förderation, Ukraine, Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, Palästinensische Gebiete, Syrien und Tunesien.[22] Belarus, Republik Moldau, Russische Föderation, Ukraine.[23] Pour plus de précisions, voir la note explicative séparée.--------------------------------------------------