CELEX: C2007/269/106
Language: de
Date: 2007-11-10 00:00:00
Title: Rechtssache T-342/07: Klage, eingereicht am 10. September 2007 — Ryanair/Kommission

10.11.2007   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 269/59
            
         Klage, eingereicht am 10. September 2007 — Ryanair/Kommission
   (Rechtssache T-342/07)
   (2007/C 269/106)
   Verfahrenssprache: Englisch
   Parteien
   
      Klägerin: Ryanair Holdings Plc (County Dublin, Irland) (Prozessbevollmächtigte: Kronanwalt J. Swift und Rechtsanwälten V. Power, A. McCarthy, G. Berrisch und D. Hull)
   
      Beklagte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften
   Anträge
   Die Klägerin beantragt,
   
               —
            
            
               die angefochtene Entscheidung für nichtig zu erklären;
            
         
               —
            
            
               der Kommission der Europäischen Gemeinschaften die Kosten aufzuerlegen.
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
   Die Klägerin begehrt mit der Klage die Nichtigerklärung der Entscheidung C (2007) 3104 der Kommission vom 27. Juni 2007, mit der ein Zusammenschluss für mit dem Gemeinsamen Markt und der Funktionsweise des EWR-Abkommens unvereinbar erklärt wurde (Sache Nr. COMP/M.4439 — Ryanair/Aer Lingus).
   Die Klägerin rügt in erster Linie, dass die Kommission zu Unrecht festgestellt habe, ohne dies rechtlich hinreichend dargetan zu haben, dass der Zusammenschluss zu einer erheblichen Behinderung eines wirksamen Wettbewerbs im Gemeinsamen Markt führe. Hilfsweise trägt sie vor, dass die Kommission zu Unrecht festgestellt habe, ohne dies rechtlich hinreichend dargetan zu haben, dass der durch die zahlreichen von der Klägerin angebotenen Verpflichtungen geänderte Zusammenschluss zu einer erheblichen Behinderung eines wirksamen Wettbewerbs führe.
   Die Kommission habe offensichtliche Beurteilungsfehler in Bezug auf (a) die Wettbewerbssituation zwischen den beiden Fluggesellschaften, (b) die Markteintritts- und Expansionsschranken und (c) ihre Analyse jeder einzelnen Strecke begangen sowie grundlegende und offensichtliche Fehler bei der Bewertung der Effizienz, die sich aus dem Zusammenschluss ergeben würde, und der Behandlung der von der Klägerin vorgeschlagenen Verpflichtungen.