CELEX: 51980PC0083
Language: de
Date: 1980-02-28
Title: VORSCHLAG FÜR EINE VERORDNUNG (EWG) DES RATES ZUR FESTLEGUNG VON MASSNAHMEN ZUR ERHALTUNG UND BEWIRTSCHAFTUNG DER FISCHDESTANDE FÜR SCHIFFE UNTER SCHWEDISCHER FLAGGE FÜR 1980 (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (80) 83
Vol. 1980/0028
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                             KOM(80)83 endg.
                                             Brüssel , den 28 . Februar 1980
                VORSCHLAG FÜR EINE VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
               ZUR FESTLEGUNG VON MASSNAHMEN ZUR ERHALTUNG UND
                BEWIRTSCHAFTUNG DER FISCHDESTANDE FÜR SCHIFFE
                     UNTER SCHWEDISCHER FLAGGE FÜR 1980
                   (von der Kommission dem Rat vorgelegt )
                                    «C -
  K0M(80 ) 83 endg                           S'
                                                     . .  •
 ---pagebreak---                               BEGRÜNDUNG
              Entsprechend dem am 21 . Marz 1977 von der Europäischen Wirtschafts­
gemeinschaft und Schweden unterzeichneten Fi scherei rahmenabkommen haben
zwischen den beiden Parteien Konsultationen über ihre Beziehungen zueinander
auf dem Gebiet der Fischerei für 1980 stattgefunden . Diese Konsultationen
haben zwischen den beiden Delegationen zum Einvernehmen über Fischfangrechte
geführt , die jede Partei in den Gewässern der anderen 1980 ausüben darf ,
und über die Notwendigkeit / für bestimmte gemeinsame / im Kattegat vorkommenden
Fischbestände TAC's einzuführen , und über die Aufteilung dieser gemeinsamen
Fischbestände zwischen den Parteien .
   »                        \
              Darüber hinaus haben Konsultationen zwischen der Gemeinschaft ,
Norwegen und Schweden über Maßnahmen zur Regelung des Fischfangs im
Skagerrak und einem Teil vom Kattegat zu einer Übereinkunft über die
Notwendigkeit , TAC's für in diesem Gebiet vorkommende Fischbestände
festzulegen , und über die Größe sowie die Aufteilung dieser TAC's geführt .
              Mit der vorgeschlagenen Verordnung soll eine Regelung getroffen
werden , die es schwedischen Schiffen erlaubt , in der Fi scherei zone der
Gemeinschaft entsprechend den bei den genannten Konsultationen getroffenen
Vereinbarungen Fischfang zu treiben .
                     ' ·                                                      ν
              Grundlage der Bestimmungen in diese Verordnung sind die beige­
fügten genehmigten Protokolle ( 1 ) über den Abschluß der Konsultationen . Da
die Interimsregelung , in deren Rahmen die schwedischen Schiffe zur Zeit
die Genehmigung haben , inder Fischereizone der Gemeinschaft Fischfang
zu treiben ( Verordnung ( EWG ) Nr .       ), am 30 . April 1980 ausläuft ,
muß vorher eine neue Regelung verabschiedet werden , damit es zu keiner
Unterbrechung der beiderseitigen Fischereitätigkeit zwischen der Gemeinschaft
und Schweden kommt .
                          /                      -,
              Der Rat wird gebeten , den beiliegenden Verordnungsentwurf vor
diesem Datum nach Anhörung des Europäischen Parlaments zu verabschieden .
                                         /             •
( 1 ) Die Originalsprache dieser Protokolle ist Englisch und nur über diesen
      Originaltext ist zwischen den Delegationen übereinkunt erzielt worden .
      Die beigefügte Übersetzung dient lediglich zur Information der Vertreter
      der Mitgliedstaaten .
 ---pagebreak---                                      VERORDNUNG ( EWG )                       DES RATES
                  zur Festlegung von Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände für
                                         Schiffe unter schwedischer Flagge für 1 950
 DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN – '                     Im Rahmen dieser Abkommen haben Konsultationen
                                                                 zwischen der Gemeinschaft, Norwegen und Schweden
                                                                 und zwischen der Gemeinschaft und Schweden über
 gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä­               technische Maßnahmen zur Regelung des Fischfangs in
  ischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Arti­         dem Seegebiet, das Gegenstand des . Abkommens ist,
  kel 43 ,                                                       stattgefunden.
  auf Vorschlag der Kommission,                                   In diesem Zusammenhang haben die Parteien einander
                                                                  ferner über technische Maßnahmen zur Regelung " von
  nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( '),            Fragen hinsichtlich einiger Fischbestände in einem Ge­
                                                                  biet konsultiert, das sowohl zum Skagerrak als auch
  in Erwägung nachstehender Gründe:                               zum Kattegat gehört.
  Der Rat hat am 3 . November 1976 eine Reihe von
                                                                                                                               C.
                                                                  Bei diesen Konsultationen sind die Delegationen über­
  Entschließungen über bestimmte interne und externe              eingekommen, ihren Behörden zu empfehlen, Fanghe-
  Aspekte der gemeinsamen Fischereipolitik angenom­               grenzungen für einige Arten in diesen Gebieten einzu­
  men .                                                           führen .
   Die Gemeinschaft und das Königreich Schweden haben             Die vorgeschlagenen Fangbcgren/.ungen bestehen aus         ,
   ein Fischerei-Rahmenabkommen unterzeichnet.                    Quoten Itir jede Partei und sind nicht auf die Fischerei-
                                                                  zonen der Parteien aufgeschlüsselt.
   Die Kommission hat das Abkommen dem Rat zur
   Genehmigung vorgelegt.                                      Um eine Längere Unterbrechung der
                                                              gegenseitigen Fischereitätigkeiten zu ver­
   Die Gemeinschaft und Schweden haben einander über-         meiden ,. hatte der Rat mit                           Verordnung ( EWG )
   die ihnen jeweils für 1 9S(yu /uwc'senden Fangmengen Nr . 291             / 80 ( 2 ) eine bis zum 30 . April 1980
   konsultiert.               -                              ^befristete Regelung erlassen . Diese muß aufgehober
                                                              werden , da die vorL iegende Verordnung die Quoten
   Während dieser Konsultationen sind die Delegationen für das ganze Jahr 1980 festlegt                             -
   übereingekommen, ihren Behörden zu empfehlen , be­
   stimmte Fangmengen für 19o0für Schiffe der anderen              HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
   Partei festzulegen.
                                                                                            Artikel 1
   Das am 19. Dezember 1966 zwischen Dänemark,                                                                                 C
■ Norwegen und Schweden geschlossene Abkommen über                 ( 1 ) Fischereifahrzeuge, die die Flagge Schwedens füh­
   gemeinsamen Zugang zum Fischfang im Skagerrak und               ren, dürfen 1 ? i;0 in den 200- Mcilcn-Fischcreizonen der
   Katregat bestimmt, daß jede Partei den Schiffen der             Mitgliedstaaten in der Nordsee, im Skagerrak, im Kat-
   anderen Parteien den Fischfang in ihrer Fischereizone im        tegat , in der Ostsee, im Labradorstrom, in der Davis-
   Skagerrak und einem Teil des Kattegats in einer Entfer­         stralse, in der Baffin-Bai und im Atlantik nördlich von .
    nung von 4 Seemeilen seewärts von der Basislinie ge­           43° Nord die im Anhang I aufgeführten Arten innerhalb
    startet.
                                                                   der dort festgelegten geographischen und mengenmäßi­
                                                                   gen Grenzen entsprechend den Bedingungen dieser
    Die zwischen Dänemark und Schweden geschlossene                Verordnung fangen.
    Konvention vom 31 . Dezember 1932 über die Fische-
    reibedingungen in dem von beiden Staaten begrenzten            (2) Unbeschadet des Absatzes 1 ist Fischereifahrzeugen,
    Seegebiet bestimmt, daß jede Partei den Schiffen der           die die Flagge Schwedens führen, das Fischen anderer
    anderen Partei den Fischfang in ihrer Fischereizone im         Fischarten als der, für welche im Anhang I Quoten fest­
    Kattegat in einer Entfernung von 3 Seemeilen seewärts          gelegt sind, im Kattegat, Skagerrak ünd Oresund östlich
    von der Küste und in bestimmten Teilen des Oresund             der Linie vom Leuchtturm Hanstholm zum Leuchtturm
     und der Ostsee bis zu den Basislinien gestattet.              Lindesnes und nördlich der Linie vom Leuchtturm
                                                                   Stevns zum Leuchtturm Falsterbo gestattet.
     (l) Stellungnahme vom
                                                                    (») ABi:Nr.L \ 32 vom 9.2.1980 , S. 1
                                                      /
 ---pagebreak---  (3) Zur Anwendung dieser Verordnung gelten folgende '      (3 ) Die in Absatz 1 bezeichneten Fischereifahrzeuge mit
Begrenzungen :                                              Ausnahme derjenigen, die im Skagerrak, im Kattegat
                                                            und im Oresund fischen , übermitteln der Kommission
– Skagerrak : im Westen durch eine Linie vom Leucht­        nach Maßgabe des Anhangs IV die dort aufgeführten
        turm von Hanstholm / um Leuchtturm von l.indes-
                                                            Angaben.
        nes, im Südin durch eine Linie vom Skagen-Lcucht-
       turm / um Leuchtturm von 1 istlarna und von dort     (4) Die Kennbuchstaben und -Ziffern der in Absatz 1
       zum nächsten Punkt der schwedischen Küste;           genannten Schiffe müssen deutlich auf beiden Seiten des
– Kattegat: im Norden durch eine Linie vom Skagen-          Schiffbugs angebracht werden.
     ; Leuchtturm zum Leuchrturm von Tistlarna und von               I
       dort zum nächsten Punkt der schwedischen Küste
                                                                                      Artikel 3
       und im Süden durch eine Linie voir> Kap Hasenore
       bis Kap Gniben, von Korshage zu Spodsbjerg und
                                                            ( 1 ) Die Ausübung der Fischereitätigkeit in den ICES-
       von Kap Gilbjerg zum Kullen ; ,
                                                            Abteilungen IV und VI sowie in den ICES-Unterabtei-
-– Oresund : durch eine Linie vom . Kap Gilbjerg bis        lungen III c und d im Rahmen der in Artikel 1 festge­
       zum Kullen, ynd im Süden du/ch eine Linie vom        legten Quoten wird davon abhängig gemacht, daß eine
       Leuchtturm Stevns zum Leuchtturm Falsterbo.          von der Kommission auf Ersuchen der schwedischen
                                                            Behörden im Namen der Gemeinschaft ausgestellte
(4) Die nach Absatz 1 Und 2 gestattete Fangtätigkeit        Lizenz an Bord mitgeführt wird und die darin genann­
wird auf diejenigen Teile der 209-Meilen-Fischereizone      ten Bedingungen eingehalten werden.                 1
beschrankt, die seewärts mehr als 12 Seemeilen von der
Basislinie entfernt liegen , von denen aus die Küsten-      (2) Die Ausstellung von Lizenzen für den in Absatz 1
meere der Mitgliedstaaten gemessen werden, mit fol­         genannten Zweck wird davon abhängig gemacht, daß
genden Ausnahmen :                             %            die Zahl der an einem bestimmten Tag gültigen Lizen­
a) Der Fischfang im Skagerrak ist in einer Entfernung       zen nicht höher ist als :
       von mehr als 4 Seemeilen seewärts von der Basislinie
                                                            – 7.9 für Kabeljau- und Heringsfang in der Ostsee,
       Dänemarks gestattet.
b) Der Fischfang im Kattegat ist in einer Entfernung        –       6 für Lachsfang in der Ostsee,              v
       von mehr als 3 Seemeilen seewärts von <ler Kiistc    – 14 für den Fang aller in Anhang I aufgeführten
       Dänemarks gestartet.                                            Arten in den ICF.S-Abteilungen IV und VI mit
c) Der Fischfang in der Ostsee ist in einer Entfernung                 Ausnahme von Leng,
       von mehr als 3 Seemeilen seewärts von der Basislinie
       Dänemarks gestattet.               ;                 –       3 für den Lengfang in den lCES-Abteilungen IV
                                                                       und VI.
d) Heringsfischfang mit Kiemennetzert in der Ostsee ist
       bis vor der Küste von Kornholm urtd Kristiansö vom    (3 ) Wird bei der Kommission ein Antrag auf Erteilung
       l . Mai bis 31 . August gestattet.    '              einer Lizenz gestellt, so muß dieser folgende Angaben
e) Der Fischfang im Oresund ist in «Jen im Anhang II        enthalten :
   . genannten Gebieten und nach 'Maßgabe dieses            a) Name des Schiffes,
       Anhangs gestartet.                 '
                                                            b) Registernummer,
(5 ) Unbeschadet des Absatzes 1 sind unvermeidbare
Beifänge von Arten, für die in einer Zone keine Quote       c) außen angebrachte Kennziffern und -buchstaben,
festgelegt ist, innerhalb der Grenzen zulässig, die in den  d) Registerhafen,
in der betreffenden Zone geltenden Erhaltungsmaß­
nahmen festgelegt sind.                                     e) Name und Anschrift des Eigners bzw. Schiffsmie-
                                                                  ters,                      v
(6) Beifänge in einer bestimmten Zone von Arten, für
die eine Quote in dieser Zone festgelegt ist, werden        f) Tragfähigkeit in BRT und Länge über alles,
gegen die betreffende Quote aufgerechnet.        .          g) Motorleistung,         ,
                                                            h) Rufzeichen und Wellenfrequenz,
                            Artikel 2
                                                            i) , vorgesehene Fangmethode,
 ( 1 ) Fischereifahrzeuge, die gemäß der in Artikel 1 fest­
gelegten Quotenregelung fischen, müssen die Erhal-           j) vorgesehene Fangzone,                          j'
tungs- und Kontrollmaßnahmen sowie die sonstigen             k) Fischarten, die gefangen werden sollen,
 Vorschriften über die Fischereitätigkeit in den in Artikel
 1 genannten Zonen beachter».                                1) Zeitraum, für den die Lizenz beantragt wird. '
 (2) Die in Absatz 1 bezeichneten Fischereifahrzeuge         (4) Jede Lizenz gilt nur für ein Schiff. Sind mehrere
 führen ein Schiffstagebuch, in das die in Anhang III        Schiffe an einer Fangaktion beteiligt, so muß jedes Schiff
 aufgeführten Angaben einzutragen sind.                      eine Lizenz besitzen.
 ---pagebreak---          ( 5 ) Die Lizenzen können im Hinblick auf die Auftei­         , 2. Die Verwendung von Schleppnetzen und Zugnetzcn
         lung neuer Lizenzen für ungültig erklärt werden. Die                für den Fang pelagischer Fischarten ist von Samstag
         Annullierung wird mit dem Tage der Rückgabe der                     24 Uhr bis Sonntag 24 Uhr untersagt.
         Lizenz an die Kommission wirksam. Die neuen Lizenz.en
         gelten ab dem ersten Tag des auf den Ausstcllungs-
         monat folgenden Monats.                                                               Artikel 6
( 6 ) Die aufgrund der Verordnung ( EWG )
Nr . 291 / 80 erteilten Lizenzen bleiben unter                           Der Lengfang ist nur Schiffen gestattet, die Langlcincn
                                                                         verwenden.                     .
den gleichen Bedingungen wie die aufgrund
dieser Verordnung erteilten Lizenzen gültig .
                                    Artikel 4                                                   Artikel 7
       ' Der Fischfang im Skagerrak zur Ausschöpfung der in              Die zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten treffen
         Artikel 1 genannten Quoten unterliegt folgenden Be­             geeignete Maßnahmen, einschließlich der regelmäßigen
         stimmungen :                             ' ;                    Schiffsinspektion, um die Durchführung dieser Verord­
                                                                         nung sicherzustellen.
          1 . Der gezielte Heringsfang ist vom 1 . Januar bis
               31 . Miirz 19C.Cund vom 1 . Oktober bis 31 . Dezem­
               ber 1 980untersngt.
         2. Der gezielte Heringsfang für andere Zwecke als den
                                                                                                Artikel 8                     "  C
               menschlichen Verzehr ist untersagt.                       Bei einem ordnungsgemäß festgestellten Verstoß teilen
                                                                         die Mitgliedstaaten der Kommission unverzüglich den
         3. Die Verwendung von Schleppnetzen und Zugnetzen               Namen des betreffenden Schiffes und die gegebenenfalls
               für den Fang pelagischer Fischarten ist von Samstag       von ihnen getroffenen Maßnahmen mit.
               24 Uhr bis Sonnrag 24 Uhr untersagt.                                         Artikel 9
                                                                              Die Verordnung ( EWG ) Nr . 291 / 80
                                    Artikel 5                               : wi rd aufgehoben .
                                                                                            ArtikellO
          Der Fischfang im Kattegat zur Ausschöpfung der in              Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung
          Artikel 1 genannten Quoten unterliegt folgenden Be­            im Amtsblatt- der Europäischen Gemeinschaften in
          stimmungen :               *                                   Kraft.
          1 . Der gezielte Heringsfang für ändere Zwecke als den
               menschlichen Verzehr ist untersagt.                       Sie gilt i vom 1 . Januar bis 31 . . Dezember 1980 .
                          Diese Verordnung ist in auen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mit-
                         gliedstaat.
                         Geschehen zu Brüssel
                                                                                                                                 f
                                                                                         Im Namen des Rates
                                                                                             Der Präsident
                ;
                i                                       t
                                                       t "
 ---pagebreak---                                            ANHANG 1  .
                                         Fangquoten
     Art                        Fi scherei zonen , in denen       Menge ( Tonnen )        ,
                                der Fang erlaubt ist
     Kabeljau                   ICES III c , d                      . 3.500
                                Skagerrak                             2.000 ( 1 )
                                Kattegat                              6.000 ( 1 )
                                ICES IV                                 200.
     Schellfisch              t Skagerrak + Kattegat                  1.800 ( 1 ) ,
                                ICES IV                                 200
     Wittling               1   Skagerrak                               400 ( 1 )
                                Kattegat                '  ^   '      1.200 ( 1 )
              ■ / ,             ICES IV                                   50
     Scholle                    Skagerrak                               400 ( 1 )
                                Kattegat                              1.200 ( 1 )
                                ICES IV                                   20
     Makrele                    ICES IV                                  800         ■; ■
                                Skagerrak + Kattegat                  1.000 ( 1 )
     Sprotte                    ICES IV                               3.000
                                Skagerrak + Kattegat         1    ,  17.000 ( 1 )
     Blauer Uittling            ICES IV , VI <?>                      4.000
     Hering                     Skagerrak                             4.000 CI )
                                Kattegat                             14.750 ( 1 )
                                ICES III c , d                        4.000
                                ICES IV                                p. m .
     Leng                       ICES IV , VI ( 2 )                       400
     Lachs                      ICES III c , d                            20
( 1 ) Zu vermindern um die Mengen , die ausserhalb der EWG-Fischereizone gefangen werden
( 2 ) Nordlich von 56°i0 * N
      1                             i
 ---pagebreak---                                                 ANHANG II
1 . In «lern Bereich einer Tiefe von nicht mehr als 7 m ist nur erlaubt:
      a) der Heringsfang mit Netzen,          .
      b) dat Figthcn mit Leinen während der Monate Juli bli Oktober einschließlich.
2. In dem Bereich einer Tiefe von mehr als 7 m ist das Fischen mit Schleppnetz, Zugnetz oder Ring-
      wade südlich einer Linie von Ellekilde Hage nach Leiberget verboten.
3. Unbeschadet von Nummer(2 ist in den Middelgrundcn das Fischen mit „agnvod" erlaubt, die nicht
      mehr als 7,5 m zwischen den „armspidserne" messen.
4. Nördlich der Linie im- Sinne von Nummer 2 ist das Fischen mit Schleppnetz oder Zugnetz bis zu
       einer Entfernung- von 3 Seemeilen von der Küste erlaubt.
                                                 ANHANG III
  Es ist ein Schiffstagebuch zu führen, in dem nach jedem Fang einzutragen sind:
                                                     *
   1 . die Fänge nach Arten (in kg),
   2. Datum urfd Uhrzeit des Beginns und der Beendigung des Fanges,
   3. die Position, bei der die Fänge getätigt wurden.
   4. die Fangmcthode.
 ---pagebreak---                                                 ASHASG IV
                                                                                          ■
1.     Der Kommission sind folgende Angaben nach folgendem Zeitplan zu übermitteln;
1.1. Bei jeder Einfahrt in Zonen, die sich bis 200 Seemeilen vor den Küsten der Mitgliedstaaten der
       Gemeinschaft erstrecken und für welche die gemeinschafdiche Fischereircgclung gilt:
       a ) die Angaben nach Nummer 1.4 ;
       b) die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg);
       c) wann und wo die Fischereitätigkeit beginnen soll .
       Für den Fall, daß für die Fischereitätigkeit mehr als eine Einfahrt an einem Tag in die Gemein-
       schaftsfischcreizone erforderlich ist, genügt eine einzige Meldung beim ersten Einfahren in die .
       Zone.
1.2. Bei jeder Ausfahrt aus Zonen, die sich bis 200 Seemeilen vor den Küsten der Mitgliedstaaten er­
       strecken .und für welche die gemeinschaftliche Fischerciregelung gilt:
       a) die Angaben nach Nummer 1.4 ;                                          . '
       b) die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg);
       c) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg);
       d) die ICES-Abteilung '                       in der die Fänge getätigt worden sind ;
       e) die nach Einfahrt des Schiffes in die Fischereizone der Gemeinschaft auf andere Schiffe umgela­
             dene Fangmenge nach Arten (in kg) und die Kennzeichen des Schiffes, auf das umgeladen
          , worden ist;                                                                        t
        f) die nach Einfahrt des Schiffes in die Fischereizone der Gemeinschaft in einem Hafen der Ge­
             meinschaft an Land gebrachte Menge nach Arten (in kg).
        Für den Fall, daß für die Fischereitätigkeit mehr als eine Ausfahrt an einem Tag aus der Gemein-
        schafsfischcrcizone erforderlich ist, genügt eine einzige Meldung beim letzten Ausfahren aus der
        Zone.
 13. Wöchentlich jeweils für die abgelaufene Woche am siebten Tag ab dem Zeitpunkt der ersten Ein­
         fahrt in die Fischereizone der Mitglicdstaaten :
         a ) die Angaben nach Nummer 1.4 ;              '
         b) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg);               \
         c) die ICES-Abteilung .            .         in der die Fänge getätigt worden sind.
 1.4. a) Name, Ruf/eichen, Kennziffern und -buchstaben des Schiffes und Name des Kapitäns;                ■
    -    b) Lizenznummer, wenn das Schiff eine Lizenz hat;              >            ,               v
         c) laufende Nummer der Meldung;
         d) Kennzeichnung der Art der Meldung;
         e) Datum, Stunde und Position des Schiffes.
. 2.1. Die Angaben nach Nummer 1 sind der Kommission der Europäischen Gemeinschaften in Brüssel
           (Fernschreibanschnft 24189 FlSElil-B) über eine der unter Nummer 3 aufgeführten Funk­
           stationen in der unter Nummer 4 angegebenen Form zu übermitteln.
 2.2. Kann die Meldung aus Gründen höherer Gewalt nicht von dem Schiff übermittelt werden, so kann
         sie von einem anderen Schiff im Namen dieses Schiffes durchgegeben werden.
 3.      Name der Funkstation                       \ ■                   Rufteichen der Funkstation
         Skagen                                                           OXP
       * Blåvand                                                          OXB
      , Norddeich                                                         DAF DAK
                            ' -                                           DAH DAL
                                                                          DA1 DAM
                                                                          DAJ DAN .          1
         Scheveningen                                     x          -    PCH
         Oostende                                         ,               OST
         North Foreland •                                                 GNF
          Humber                                                          GKZ
          Cullercoacs                                                     GCC
          Wick                                                    •       GKR
 ---pagebreak---                                                                        VjNE
      rorTpjtrtài                                                      C?K
      Anglescy                                                         GLV
      lltr jcomhe                                                      C.1L
      Nitori                                                           CM
      Stonchaven                                                       C.M )
      Portshead                                                        GKA
                                                                       GKB
                                                                       GKC
      Und'ii Pud                                                       eta.,
      Valentia                                                         KJK ,
      Malin Head                                                       EJM
      Boulogne                                                         FFB
      Brest                                                            FFU
      St. Nazaire                                                      FFO
      Bordeaux-Arcachon                                                FFC
       Prins Christians Sund                                           OZN "|
      Julianehab                                                       OXF
       Godlhab                                                         ΟΧ         Godthäb Mine
       Holstcinsborg         -                                         OYS
       Godhavn                                                         07.MJ
       Stockholm                                                       SOJ
       Goteborg                                                        SOG
       Rønne                                                            OYE
4.    Form der Mitteilungen
      Die Angaben nach Nummer 1 müssen folgendes enthalten und in der nachstehenden Reihen­
      folge übermittelt werden:
        – Name des Schiffes; .                                                                *
        – Rufzeichen;
        – am Schiffs rümpf angebrachte Kennbuchstaben und -Ziffern ;
        – laufende Nummer der Meldung für die jeweilige Fangreise;
        – Angabe der Art der Meldung nach folgendem Kode:
              Meldung – bei der Einfahrt in die Fischereizone der Gemeinschaft: ,IN'
              Meldung – bei der Ausfahrt aus der Fischereizone der Gemeinschaft: .OUT*
        – wöchentliche Meldung: ,WKL';
        – Position;
        – die ICF.S-Abteilung                      . in der die Fischcreitätigkeit beginnen soll ;
         -r- das Datum, an dem die Fischcreitätigkeit beginnen soll;
         – im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg) unter Verwendung des unter
               Nummer 5 angegebenen Kodes ;
         – die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg) unter Verwendung
               des unter Nummer 5 angegebenen Kodes ;
         -– die ICES-Abteilung                       in der die Fänge getätigt worden sind;            >
         – die seit der vorangegangenen Meldung auf andere Schiffe umgeladene Fangmenge nach Arten
               (in kg);
         – Name und Rufzeichen des Schiffes, auf das umgeladen worden ist;
          – die seit der vorangegangenen Meldung in einem Hafen der Gemeinschaft an Land gebrachte
               Menge nach Arten ( in kg);
          – Name des Kapitäns.
   5.     Für die Angabe der an Bord befindlichen Fischmengen in der unter Nummer 4 vorgesehenen Form
          ist folgender Kode zu verwenden:
          – A: Tiefseegarnele (Pandalus borealis)
          – B : Seehecht (Merluccius merluccius)                                                   . '
          – C: Schwarzer Heilbutt (Reinhardtius hippoglossoides)
          – D: Kabeljau (Gadus morrhua)
 ---pagebreak---        – E: Schellfisch ( Mclam>crammus acglcfinus)
       – F: Heilbutt ( Hippoglossus hippoglossus)
       – G : Makrele (Scomber scombrus)
     ' – H : Stöcker (Trachurus trachurus)
       – I: Grenadierfisch (CorvphaenoTdes rupestris)
       – J: Seelachs ( Pollachius virens)
       – K: Wittling ( Merlangius merlangus)
       – L: Hering (Clupea harengus)
        – M : Sandspicrling (Ammodytes sp.)       ' *
        –- N : Sprorte (Clupea sprattus)
        – O: Scholle ( Pleuronrctes platessa)
         – P: Stintdorscb (Trisopterus esmarkii )
         – Q : Leng (Molva molva)
         – R: andere
i >                                  '
'        – S: Geifielgarnele (Pcnacidae)
         – T: Sardellc (Engraulis encrasicolus)
          .....
         - U : Ratbar s-ch ( Sebarstes sprattes )
         - V:   Rauhe Scharbe
         - W: K-a'Lmar        .< Iil'Lex3             ,
   ,     – X : Kli esche
         - Y : BL-auer Witt L ing '('6adu s pout assoui)
       /
 ---pagebreak---       Genehmigter Bericht über den Abschluß der fi schereiberatungen zwischen
      Norwegen , Schweden und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft am
    , 15 . und 16 . Januar 1980 in Stockholm
 1.1 .                Eine norwegische Delegation unter Leitung von Herrn K. Raasok ,
      eine schwedische Delegation unter Leitung von Herrn L. Hannerz und eine
      Delegation der Gemeinschaft unter Leitung von Herrn M. Marcussen traten
      am 15 . - 16 . Januar 1980 in Stockholm zusammen , um im Rahmen der Verein- .
      barung zwischen Dänemark , Norwegen und Schweden betreffend die gegenseitigen
      Fangrechte im Skagerrak jjnd Kattegat vom 19 . Dezember 1966 über die Regelung ,
      des Fischfangs im Skagerrak und Kattegat 1980 zu beraten .
                      Die Sitzung iri Stockholm war eine Fortsetzung früherer
      Sitzungen in Brüssel und Oslo .
      2.              Die Delegationen kamen überein , ihren Behörden die Annahme
      der unter-Punkt II und III aufgeführten Vereinbarungen zu empfehlen .
      3.              Die Delegationen kamen überein , daß es , falls eine der Parteien
      die zur Durchführung der in Absatz II und III aufgeführten Vereinbarungen
      erforderlichen Maßnahmen nicht spätestens am 30 . April 1980 erlassen hat ,
      den anderen Parteien freisteht , die ihnen erforderlich erscheinenden
      Maßnahmen zu ergreifen .        '  "
                 i .                              '                             '  I
II . Quoten          : .          t                 - .
      1.       x      Für 1980 werden folgende zulässige Gesamtf angmengen aus den
      nachstehenden Beständen und folgende Aufteilung auf die Parteien festge­
      legt :
                                                                ι ./.
 ---pagebreak---                                                  *
Art              Gebiet       Zulässige Ge- Anteil Norwegens Anteil Schwedens             Antei l der EWG
                  (1)          samt fangmenge          '  t                   t                  t
                               1980 - t
KabeLiau        -    A           15.500                  500               2.000              13.000
Schellfisch          Β         .  6.600                  300          ,.•1 . 800    •           4.500
Wittling             A       *    4.650                  400                    400             3.850
Scholle              A           14.000                  200     ,    ■         400           13.400
Hering               A           11.900                3.500    . -        4.000                4.400
Makrele              Β            3.500                1.800               1.000                   700
Sprotte              Β           77.000            -'11.000 '             17.000 \            49.000
                                  :           '■                        ' v .                             ' \
          2.                     Die in Absatz 1 genannten Quoten dürfen in folgenden Gebieten
          gefangen werden :
                                                                                      \
          a ) Gebiet A :                ■ ■
                Von Fischereifahrzeugen , die die Flagge Dänemarks , Schwedens und Norwegens
                                                                                        I                  ■ .
            I führen : überall im Gebiet A außerhalb der 4-Me.i len-Küstenzone der anderen
                Partei ;
                von Fischereifahrzeugen , die die Flagge eines anderen Mitgliedstaates der
                Gemeinschaft führen : überall im Gebiet A außerhalb der 12-Mei len-Küsten-
                zonen , gemessen von den Basislinien Norwegens und Schwedens ;
          b ) Gebiet B :
                von Fischereifahrzeugen , die die Flagge Dänemarks und Schwedens führen :
                überall im Skagerrak außerhalb der 4-Meilenzone und überall im Kattegat
                außerhalb der 3-Meilenzone der anderen Partei ;
          ( 1 ) Gebiet A : das in Artikel , 1 der Vereinbarung vom 19.12.1966 definierte
                  Gebiet                    _
                  Gebiet B : das in Artikel , 1 der Vereinbarung vom 19.12.1966 definierte
                  Gebiet                 (                                                             1
                  bis zur südlichen Grenze des Kattegat , die als gerade Linie von Hasendre
                  Hoved bis Gniben Odde , von Korshage bis Spodsbjerg und von Gillbjerg
                  Hoved bis Kullen festgelegt wurde . ■ .           -
          ( 2 ) Diese Menge umfasst nicht Fänge mit passiven Fischfanggeräten innerhalb
                  der Basislinie ; die gesamten norwegischen Fänge dürfen 2.000 t nicht
                  überschreiten .
          ( 3 ) Auf Antrag Norwegens kann ein Teil seiner Fangquote für die Nordsee auf
                  das Skagerrak übertragen werden , um den Bedürfnissen der Küstenfischerei , die
                   von höchstens 90 Fuß ( 27,4m ) langen Fahrzeugen durchgeführt wird , zu
                  entsprechen .                      .                                      '
          ( 4)' Auf Antrag des EWG kann ein Teil ihrer Fangquote in der Nordsee auf das
                  Skagerrak übertragen werden , jedoch nicht mehr als 1.000 t
          ( 5 ). Einschließlich Sprotten in den norwegischen Fjorden nördlich von Lindesnes
                  •jti'i s'HM f.t, . wt W 'iOr'jMchrr fKoit *?.
 ---pagebreak---                                       - 3 -
          von Fi scheren fahrzeugen , die die Flagge anderer Mitg Liedstaaten der
          Gemeinschaft führen , überall im Gebiet B ausserhalb der 12-Meilen-
          Küstenzonen , gemessen von den Basislinien Norwegens und Schwedens ;
          von Fischereifahrzeugen , die die Flagge Norwegens führen , nur im Gebiet A
          ausserhalb der 4-Mei len-Küstenzone der anderen Parteien .
       3.           Die Parteien übermitteln einander die monatlichen Fangstatistiken
       für die Befischung der in Absatz 1 genannten Bestände durch ihre eigenen
       Fahrzeuge . Die Angaben für jeden Monat werden spätestens Ende des folgenden
       Monats übermittelt .                               ,     '
       4.           Die Parteien kamen überein , den Internationalen Rat für Meeres­
    - forschung ( ICES ) zu bitten , dazu Stellung zu nehmen , ob die Fjordbestände
       an Kabeljau und Hering getrennte Bestände sind , und falls dies zutrifft ,
       Ratschläge für die Bewirtschaftung dieser Bestände zu erteilen .
       5.           Die Delegationen betrachten mehrere der in Absatz 1 aufgeführten
       Aufteilungen als Ad- hoc- L'6sungen,di e nicht als Grundlage für Aufteilungen
                                                                            - , »
       in späteren Jahren dienen , können .
III ." Regeln für den Fischfang
       Jede Partei hält bei der Befischung von Gebiet A folgende Vorschriften ein ;
       1.           Der gezielte Heringsfang ist vom 1 . Januar bis zum 31 . März 1980
       und vom 1 . Oktober bis zum 31 .  Dezember 1980 verboten . Unbeschadet dieser
       Bestimmung ist das Fischen mit anderen Arten von Fanggeräten als Schleppnetzen
       und mit Schiffen unter 90 Fuss Gesamtlänge innerhalb von 2 Seemeilen von den
       Basislinien aus gestattet .              '      ,    '
       2.           Der gezielte Heringsfang zu anderen als zu Ernährungszwecken
       ist verboten .
       3.           Die Verwendung von Schleppnetz und Ringwade für den Fang
       pelagischer Arten ist von Samstag mitternacht bis Sonntag mitternacht
                                  ♦
       verboten .
                                                              '                 ./.
 ---pagebreak---                                            - 4 -
IV . Einseitige Erklärungen
      1.           Nach Ansicht der norwegischen und der schwedischen Delegation
     sollte die Quote für Hering nicht den Küstenher ing umfassen . Diese Abmachung
     über die Quoten hat also keinen Einfluss'auf künftige Vereinbarungen hin­
     sichtlich der Heringsbestände .
                        , :           t .                            '
     2.            Die norwegische Delegation erklärte sich mit einer Verringerung
     ihres Anteils an Sprotten von 12.000 auf 11.000 Tonnen unter der Bedingung
     einverstanden , dass Norwegen , falls die norwegische Quote 1980 ausgeschöpft
     wird , in künftigen Jahren mindestens über denselben Anteil verfügt wie 1979 .
                    • •     .                  'v        .   '                '
V.   Gemeinsamer Durchführungsplan
                                „                      i
     1.           Die Parteien einigten sich' auf den Grundsatz der gemeinsamen
     Durchführung und darauf , dass Verhandlungen über einen diesbezüglichen Plan
     spätestens am 15 . März 1980 beginnen sollen .
     2.           Nach Ansicht der schwedischen Delegation sollten gemeinsame
     Durchführungsbestimmungen spätestens am 1 . Juli 1980 in Kraft treten ..
     Ist dies nicht der Fall , so betrachten sich die schwedischen Behörden
                              *                            >
     als frei > alle ihnen erforderlich erscheinenden Massnahmen zu treffen .
VI . Die Parteien werden weiterhin über die Harmonisierung anderer Massnahmen
   , zur Regelung des Fischfangs beraten ... . ,                                '
                                  . i
     Stockholm , den 23 . Januar 1980
     RAASOK , K.                          HANNERZ , L.         MARCUSSEN , M.
 ---pagebreak--- Vereinbarte Niederschrift des Ergebnisse der Beratungen über Fi scherei fragen
zwischen Schweden und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft               i
  Stockholm / 22 . / 23 . Januar 1980
1.     /        Eine schwedische Delegation unter Leitung von Herrn L. HANNERZ
und eine Delegation der Gemeinschaft unter Leitung von Herrn M. MARCUSSEN
traten am 22 . und 23 . Januar 1980 in Stockholm zusammen , um über ihre
Fischereibeziehungen im Jahr 1980 zu beraten .
2.              Diese Zusammenkunft in Stockholm schloss sich an frühere
Sitzungen in Brüssel und Stockholm an .
3.              Die Konsultationen stützten sich auf die Grundsätze , die in den
unterzeichneten Abkommensentwürfen über Fischerei zwischen der Gemeinschaft
und Schweden niedergelegt sind .
4.              Die Delegationen kamen überein , ihren Behörden die Annahme
nachstehender Vereinbarungen zu empfehlen .
5.              für den Fall dass eine der beiden Parteien bis zum 30 . April 1980
nicht die erforderlichen Durchführungsbestimmungen zu den Vereinbarungen
erlassen hat , kamen die Delegationen überein , dass es der anderen Partei
freisteht , die i hr- zweckmässig erscheinenden Massnahmen zu treffen .
Quoten
 1.             Jede Partei eröffnet der anderen Partei für 1980 in ihren
 Fi scherei zonen die nachstehenden Fangquoten :
 1 .1 . Quoten für Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft in der schwedischen
         Fischereizone der Ostsee südlich 59°30' N und südlich einer' Linie ,
         die vom Leuchtturm Stevns zum Leuchtturm Falsterbo verläuft .
      Art                     ICES-Berei ch          Menge ( in Tonnen )
      Kabeljau                     III d                 6.500   ,
      Hering                       III d                 3.000
      Lachs                      _ III d                   220
                                                                                   £
 ---pagebreak--- 1.2 . Quoten für schwedische Fischereifahrzeuge in der Fi scherei zone der
        Gemeinschaft in der Ostsee südlich einer Linie , die vom Leuchtturm
        Stevns zum Leuchtturm Falsterbo verläuft - und in der Nordsee :
                                                                                  i
     Art                       ICES-Berei ch             Menge ( in Tonnen )
    Kabel i au                    III c , d                 3.500
                                                                     /
    Hering                        III c , d                 4.000
    Lachs                         III c , d                    20
    Kabeljau                      IV                          200
    Schel lf i sch                IV                          200
    Witt ling                                                  50
    Schol le                      IV                           20
   Makrele                        IV                          800
    Sprotte                       IV                        3.000
    Hering                        IV                          p. m .
    Blauer Wittimg                IV , VI ( 1 )             4.000
    Leng                          IV , VI ( 1 )               400
( 1 ) nördlich 56°30'N
1.3 . Die Parteien kamen , uberein , dass im Oresund getätigte Fänge auf die
        Quoten angerechnet werden , die von jeder Partei für den Fischfang
        durch ihre eigenen Fahrzeuge in der eigenen Zone in der Ostsee
        gestgesetzt werden .
                                    /
2.1 . Jede Partei erlasst Vorschriften , um sicherzustellen , dass der Fischfang
        1980 im Kattegat nördlich einer Linie von Hasendre tfead nach Gniben
        fcoint , von Korshage nach Spodsbjerg und von Gilbjerg Head nach Kullen
        auf die nachstehenden Quoten begrenzt wird :                          >
    Art            TAC 80               Anteil für Schweden  Antei l für EWG
            \
                   ( in t )                     ( in t )         ( in t )       .
 " Hering             29.500                    14.750                 14.750
    Kabeljau          16.400                      6.000                10.400
    Witt ling         17.350                      1.200                16.150
    Scholle           10.800 ,                    1.200                 9.600
 ---pagebreak---                                        - 3 -
      2.2 . Die unter 2.1 . genannten Quoten dürfen gefangen werden von :
      - Fahrzeugen , die die Flagge Dänemarks und Schwedens führen , überall
         ausserhalb der Drei -Meilen- Zone der anderen Partei ;
      - Fahrzeugen , die die Flagge anderer Mitgliedstaaten der Gemeinschaft
         führen , überall ausserhalb der Zwölf-Meilen- Küstenzone, gemessen von den
         Basislinien Schwedens .
III . Fischereibestimmungen
      1.            Die Verwendung von Schleppnetzen und Tripnetzen für   den Fang
      pelagischer Arten im Kattegat ist von Freitag 24 Uhr bis Sonntag 24 Uhr
      untersagt .
      2.          • Der gezielte Heringsfang im Kattegat für andere als Ernährungs-
      zwecke ist untersagt .
      3.            Die schwedische Delegation teilte der Delegation der Gemeinschaft
      die Absicht der schwedischen Regierung mit , das Verbot für den Fischfang
      mit Schleppnetzen und Tripnetzen von Freitag 24 Uhr bis Sonntag 24 Uhr
      innerhalb der Zwölf-Meilen- Zonen Schwedens im Kattegat aufrechtzuerhalten .
                    Die Delegation der Gemeinschaft nahm diese 'Erklärung zur Kenntnis .
 IV . Lizenzen
                    Jede Partei Arteilt 'den Fischereifahrzeugen der anderen Partei
      für den Fang der in Kapitel II Absatz 1.1 . und 1.2 . genannten Quoten nach
      den folgenden Verfahren die nachstehende Anzahl von Lizenzen .
 ---pagebreak---  Schwedische Fange in der EWG- Zone                   EWG-Fange in der schwedischen Zone
Gebiet  Art'  <       Anzahl der   Anzahl der        Gebiet        Art  ,   Anzahl der   I  Anzahl der
                      Fahrzeuge    gültigen Lizen­                          Fahrzeuge     ! gültigen Li­
                      auf der      zen in einem                             auf der       ! zenzen in
                      Liste        Monat                                  I Liste        I1 einem Monat
Ostsee  Kabeljau                                     Ostsee    Kabeljau
        & Hering        253            79                      & Hering       360             100
        Lachs            12              6                     Lachs           40              24
Nord­   Alle Ar­
see     ten , aus­
        genommen
        Leng             45            14
        Leng                           . 3
                     2.           Die Parteien teilen einander mit , welche Fischereifahrzeuge eine
                     Lizenz für den Fischfang in der Zone    der anderen Partei während eines
                     bestimmten Monats erhalten sollen ; diese Mitteilung erfolgt spätestens am
                     ersten Tag des voraufgehenden Monats .          .
                 V.               Die Parteien liefern sich gegenseitig monatliche Fangstatistiken
                     über die Befischung der in Kapitel II genannten Bestände durch ihre eigenen
                     Fischereifahrzeuge . Diese monatlichen Informationen werden jeweils spätestens
                     am Ende des folgenden Monats übermittelt .                ',
                VI . Lachszucnt
                                  Die Delegationen paraphierten den Entwurf eines Abkommens in
                     Form eines Briefwechsels , in dem* der finanzielle Beitrag der Gemeinschaft
                     für 1980 gemäss dem Abkommen zwischen der EWG und Schweden über bestimmte
                                                                                    \
                     Massnahmen zur Förderung der Lachsvermehrung in der Ostsee auf 2.920.000
                     Schwedische Kronen festgesetzt wird .
                                • Wird der obengenannte Betrag -..von der EWG nicht , wie in diesen
                     Briefen vorgesehen , bis zum 1 . Juni 1980 an die schwedischen Behörden
                     überwiesen , so befrachten sich die schwedischen Behörden als berechtigt ,
                     die ihnen zweckmässig erscheinenden Massnahmen zu treffen .
 ---pagebreak---                                      - 5 -
                   Die schwedisch© Delegation verpflichtete sich , der EWG-Delegation
                  zu Utftrn# d1t d1 « 6 P und Lug « für dlt Stp§ehr»ijngtn dep Kosten
      für Aufzucht , Markieren und Aussetzen von Junglachsen enthalten .
VII « Konsultationen
                   Die beiden Parteien beraten über die Durchführung der Ergebnisse
      dieser vereinbarten Niederschrift .
      Stockholm , 23 . Januar 1980
      gez . L. Hannerz                                     gez . M. Marcussen
 ---pagebreak---              KOMMISSION
                  DER -                                               -Brüssel                 den ._                      ?
EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
       Generaldirektion Fischerei
              XIV / A/ 2
                (Anrede ,) !
                 Bezugnehmend auf die Konsultationen vom 23 . Januar 1980 zwischen einer
                 Delegation der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und einer Delegation
                 der schwedischen Regierung gemäss dem Abkommen über bestimmte Massnahmen
                 zur Förderung der Lachsvermehrung in der Ostsee zwischen der Europäischen
                 Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung Schwedens hiermit zu beehre ich
                 mich , dass sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft damit einverstanden
                 erklärt , dass der in dem vorerwähnten Abkommen genannte finanzielle Beitrag
                 für 1980 auf 2.920.000 schwedisch Kronen- festgesetzt wird ; dieser
                 Betrag wird den schwedischen Behörden vor dem 1 . Juni 1980 von der EWG
                 überwiesen .
                 Ich wäre Ihnen dankbar , wenn Ihre Regierung die Zustimmung zu dieser
                 Vereinbarung bestätigen würde .
                 Genehmigen Sie ,              '                    , den Ausdruck meiner ausgezeichnetsten
                 Hochachtung .
                                                                                        Im Namen des Rates
                                                                                        der Europäischen Gemeinschaften
  Provisorische Anschrift: Rue de le Loi 200, B-1049 Brùssel – Tel . 735 0040 / 735 80 40 – Telegremmadresse : "COMEUR Brùssel " –
                                                  Fernschreiber : " 21 877 COM EU B
 ---pagebreak--- ( Anrede , >  j
                Ich beehre bestätigen , mich , Ihnen den Erhalt Ihres heutigen
  Schreibens mit folgendem Inhalt :
  " Bezugnehmend auf die Konsultationen vom 23 . Januar 1980 zwischen einer
  Delegation der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und einer Delegation
  der schwedischen Regierung gemäss dem Abkommen über bestimmte Massnahmen
  zur Förderung der Lachsvermehrung in der Ostsee zwischen der Europäischen .
  Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung Schwedens hiermit ?u beehre ich mi
  dass sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft damit einverstanden
  erklärt , dass der in dem vorerwähnten Abkommen genannte finanzielle Beitrag
  für 1980 auf 2.920.000 schwedisch Kronen festgesetzt wird ; dieser
  Betrag wird den schwedischen Behörden vor dem 1 . Juni 1980 von der EWG
  überwiesen ,"
  Hiermit bestätige ich , dass meine Regierung dieser Vereinbarung zustimmt .
  Genehmigen Sie ,                 , den Ausdruck meiner ausgezeichnetsten
  Hochachtung ,                                         *          *
                                               Für die Regierung Schwedens