CELEX: 51987PC0245
Language: de
Date: 1987-06-08
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Durchführung einer Reihe von Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe im Zeitraum 1988 bis 1997 (Von der Kommission vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (87) 245
Vol. 1987/0155
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983 concernant
l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique européenne et de
la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983, p. 1) modifié en dernier
lieu par le règlement (UE) 2015/496 du Conseil du 17 mars 2015 (JO L79 du 25. 3.2015, p. 1), ce
dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents classifiés présents dans ce dossier
ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit règlement ou sont considérés déclassifiés
conformément aux articles 26(3) et 59(2) de la décision (UE, Euratom) 2015/444 de la
Commission du 13 mars 2015 concernant les règles de sécurité aux fins de la protection des
informations classifiées de l'Union européenne.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983 concerning
the opening to the public of the historical archives of the European Economic Community and the
European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as last amended by Council
Regulation (EU) 2015/496 of 17 March 2015 (OJ L 79, 27.3.2015, p. 1), this file is open to the
public. Where necessary, classified documents in this file have been declassified in conformity
with Article 5 of the aforementioned regulation or are considered declassified in conformity with
Articles (26.3) and 59(2) of the Commission Decision (EU, Euratom) 2015/444 of 13 March 2015
on the security rules for protecting EU classified information.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1. Februar
1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und
der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983, S. 1), zuletzt geändert durch die
Verordnung (EU) Nr. 2015/496 vom 17. März 2015 (ABI. L 79 vom 25.3.2015, S. 1), ist dieser Akt
der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit erforderlich, wurden die Verschlusssachen in diesem Akt in
Übereinstimmung mit Artikel 5 der genannten Verordnung freigegeben; beziehungsweise werden
sie auf Grundlage von Artikel 26(3) und 59(2) der Entscheidung der Kommission (EU, Euratom)
2015/444 vom      13.   März 2015     über die   Sicherheitsvorschriften für den Schutz von  EU-
Verschlusssachen als herabgestuft angesehen.
 ---pagebreak---           KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                           KOM(87 ) 245 endg .
                                                           Brüssel , den 8 . Juni 1987
                          -
                            a i sv
                                          Vorschlag für eine
                                      VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
                 zur Durchführung einer Reihe von Erhebungen über die Struktur
                  der landwirtschaftlichen Betriebe im Zeitraum 1988 bis 1997
                                   ( Von der Kommission vorgelegt )
K0M(87 ) 245 endg
 ---pagebreak---                                                                            4
                                                                             7 I
                                        2
                                     Begründung
Der vorliegende Vorschlag für eine Verordnung des Rates zielt darauf ab ,
den statistischen Erfordernissen der gemeinsamen Agrarpolitik Rechnung zu
tragen und gleichzeitig die Kontinuität zu früheren Erhebungen dieser Art
( zuletzt 1979 / 80 , 1983 , 1985 und 1987 ) sicherzustellen .
Die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe bestimmt in hohem Maße die
potentiellen Einkommen in der Landwirtschaft .         Infolgedessen stellt die
zeitlich bedingte Veränderung der landwirtschaftlichen Betriebsstruktur
einen wesentlichen Faktor für die Ausrichtung der gemeinsamen Agrarpolitik
dar . Die Strukturentwicklung läßt sich jedoch auf Gemeinschaftsebene nur
dann untersuchen , wernn aktualisierte vergleichbare Daten für alle
Mitgliedstaaten verfügbar sind . Es empfiehlt sich daher, im Zeitraum 1988
bis 1997 die Durchführung des statistischen Programms der Europäischen
Gemeinschaften fortzusetzen , in dem regelmäßige Erhebungen über die
Strukturen der landwirtschaftlichen Betriebe vorgesehen sind .
 ---pagebreak---                                               3
                               Vorschlag für eine
                           VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
        zur Durchführung einer Reihe von Erhebungen über die Struktur der
            landwirtschaftlichen Betriebe ia Zeit rau«           1988 bis 1997
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
gestützt auf        den   Vertrag     zur   Gründung   der  Europäischen    Wirtschafts¬
gemeinschaft , insbesondere auf Artikel 43 ,
                                  (1 )
auf Vorschlag der Kommission           ,
                                                       ( 2)
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments
in Erwägung nachstehender Gründe :
Die Entwicklungstendenzen der Strukturen der landwirtschaftlichen Betriebe
sind ein wesentlicher Faktor für die Ausrichtung der gemeinsamen Agrarpolitik .
Es empfiehlt sich daher , die seit 1966/ 67 auf Gemeinschaftsebene durchgeführte
Reihe von Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe
fortzusetzen .
Die Strukturentwicklung läßt sich jedoch auf Gemeinschaftsebene nur dann
untersuchen, wenn vergleichbare Daten für alle Mitgliedstaaten verfügbar sind .
Infolgedessen ist es notwendig, die bisherigen Harmonisierungs- und Synchroni ¬
sierungsbemühungen fortzusetzen .
Es erscheint zweckmäßig,              die      für frühere            Strukturerhebungen
festgelegten Merkmale und              Begriffsbestimmungen   soweit     irgend möglich
beizubehalten .
Zur Beurteilung der Lage der Landwirtschaft in der Gemeinschaft und um die
Entwicklung der Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe zu verfolgen,
müssen regelmäßig statistische Erhebungen bei den landwirtschaftlichen
Betrieben durchgeführt werden, die über eine gewisse landwirtschaftlich
genutzte Fläche verfügen oder in gewissem Umfang für den Verkauf erzeugen oder
deren Erzeugung gewisse natürliche Schwellen überschreitet .
In    Anbetracht        der    Vielfalt      der   statistischen     Dienststellen   der
Mitgliedstaaten, der Leistungsfähigkeit der Stichprobenerhebungsmethoden und
der Notwendigkeit , zuverlässige Informationen zu vernünftigen Kosten zu
gewinnen , ist es notwendig , den Mitgliedstaaten die Wahl zu überlassen, ob sie
die Erhebungen in Form einer Vollerhebung oder als Stichprobe durchführen,
vorausgesetzt , daß die Ergebnisse der Stichprobenerhebungen auf den jeweiligen
erforderlichen Aggregat ionsebenen zuverlässig sind .
     ABI . Nr . C. ..
< 2) ABI . Nr . C. ..
 ---pagebreak---   Gleichwohl ist es notwendig,      zumindest alle    zehn Jahre      eine Zählung
 (Vollerhebung) aller     landwirtschaftlichen Betriebe durchzuführen ,     um die
Basisdateien der Betriebe und die sonstigen für die Schichtung der Stichproben
erforderlichen Angaben auf den neuesten Stand zu bringen .
Bei der Festsetzung der Modalitäten für die Gemeinschaftserhebung in den
Jahren 1989/ 90 ist so weit wie möglich- die Empfehlung der Organisation für
Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen ( FAO ) zu berücksichtigen,
in der die Durchführung einer Welt Landwirtschaftszählung etwa um das Jahr 1990
vorgesehen ist .
Für die Zwecke der Agrarpolitik ist es angebracht , den statistischen Diensten
der Mitgliedstaaten und der Kommission ein neues System der Datenanalyse und
der Verbreitung der Erhebungsergebnisse zur Verfügung zu stellen , das
anpassungsfähiger und schneller ist als das bisherige und dennoch die
Arbeitsbelastung für die Mitgliedstaaten verringert .
Es ist zu berücksichtigen,         daß die   Individualangaben der statistischen
Vertraulichkeit unterliegen .
Bei der Erarbeitung dieses neuen Systems ist es zweckmässig,
- einerseits die Vertraulichkeit der Einzelangaben in angemessener Form zu
   gewährleisten, entsprechend den Rechtsvorschriften jedes Mitgliedstaates und
   in Übereinstimmung mit der von den Leitern der Statistischen Ämter der
   Mitgliedstaaten vereinbarten gemeinsamen Haltung,
- und anderseits eine enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten bei der
   Datenanalyse sicherzustellen .
Um eine einheitliche Auswertung der Erhebungsergebnisse zu gewährleisten und
um   den    Informationserfordernissen   der  Gemeinschaft  auf   dem   Gebiet der
Landwirtschaft zu entsprechen ,       bedarf es einer Koordinierung durch das
Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften .
Um die Durchführung dieser Verordnung zu erleichtern,      ist weiterhin eine enge
Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und der Kommission erforderlich .
Sie erfolgt insbesondere unter Mitwirkung des durch den Beschluß 72/ 279/ EWG
des Rates ( 1 ) eingesetzten Ständigen Agrarstatistischen Ausschusses ( STAA ) -
HAT F0L6ENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
                                      Artikel 1
Die Mitgliedstaaten führen im Rahmen des Statistischen Erhebungsprogramms der
Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft im Zeitraum von 1988 bis 1997 Erhebungen
über die Struktur der auf ihrem Gebiet liegenden landwirtschaftlichen Betriebe
- im folgenden " Erhebungen" genannt - durch . Die Bezugszeiträume dieser
Erhebungen     werden in   den Artikeln   2 und   3 bestimmt .
(1)
     ABI . Nr . L 179 vom 7.8.1972, S. 1
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                                        Artikel 2
      Die Mitgliedstaaten führen zwischen dem 1 . Dezember 1988 und dem 1 . März
      1991 im Rahmen der Empfehlung der FAO über eine Weltlandwirtschaftszählung
      eine Grunderhebung     in einem oder mehreren Abschnitten als allgemeine
      Zählung (Vollerhebung ) aller landwirtschaftlichen Betriebe durch ; sie wird
      sich auf das Anbaujahr beziehen , das der Ernte im Jahr 1989 oder 1990
      entspricht .
      Die Mitgliedstaaten können jedoch für gewisse Teile des Merkmalskatalogs
      eine Erhebung mittels Zufallsstichprobe durchführen . Die durch eine
      Zufallsstichprobe erzielten Ergebnisse werden hochgerechnet .
      Die Mitgliedstaaten können außerdem die Durchführung der
      Grunderhebung um höchstens 12 Monate vorverlegen oder verschieben ; in
      diesem Falle führen sie ,                    zusätzlich zur Grunderhebung eine
      Stichprobenerhebung durch ,               die sich auf eines der beiden
      Anbaujahre bezieht .
                                           Artikel 3
Die folgenden Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe
werden in einem oder mehreren Abschnitten als Vollerhebungen oder als Erhe¬
bungen mittels Zufallsstichprobe durchgeführt , und zwar :
a)    zwischen dem 1 .   Dezember 1992 und dem 1 . März 1994 für das Anbaujahr , das
      der Ernte 1993 entspricht ( Strukturerhebung 1993 );
b)    zwischen dem 1 .   Dezember 1994 und dem 1 . März 1996 für das Anbaujahr, das
      der Ernte 1995 entspricht ( Strukturerhebung 1995 );
c)    zwischen dem 1 .   Dezember 1996 und dem 1 . März 1998 für das Anbaujahr, das
      der Ernte 1997 entspricht ( Strukturerhebung 1997 ).
                                         Artikel 4
Die Mitgliedstaaten, die Erhebungen mittels Stichprobe durchführen, treffen
die erforderlichen Maßnahmen,           damit die Ergebnisse auf den jeweiligen
vorgesehenen Aggregationsebenen zuverlässig sind; das sind :
- für die Grunderhebung :         die in Artikel 8 genannten Regionen und Erhe-
   bungsbezirke, die " benachteiligten landvictschaftlichen Gebiete " im Sinne
   des Artikels 3 der Richtlinie 75/ 268/ EWG des Rates (1 ) und die 'Berggebiete" im Sinne
   des Absatzes 3 des genannten Artikels sowie die betriebswirtschaftlichen
   Einzelausrichtungen im Sinne der Entscheidung 85/ 377/ EWG der Kommission           ,
   soweit diese örtlich von Bedeutung sind;
- für die anderen Erhebungen :         die in Artikel 8 genannten Regionen ,         die
   " benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiete " im Sinne des Artikels 3 der
   Richtlinie 75/ 268/ EWG      und die "Berggebiete" im Sinne des Absatzes 3 des
      ABU Nr . L 128 vom 19.5.1975 , S. 1
      ABl . Nr . L 220 vom 17.8.1985 , S. 1
 ---pagebreak---                                             6
   genannten Artikels sowie die betriebswirtschaftlichen Einzelausrichtungen im
   Sinne der Entscheidung 85 / 377/ EWG , soweit diese örtlich
   von Bedeutung sind .
                                      Artikel 5
Im Sinne dieser Verordnung sind :
a)   Landwirtschaftlicher Betrieb :   eine technisch-wirtschaftliche Einheit , die
     einer einheitlichen Betriebsführung unterliegt und landwirtschaftliche
     Produkte erzeugt ;
b)   landwirtschaftlich genutzte Fläche : Gesamtheit von Ackerland, Dauerwiesen
     und -weiden, Dauerkulturen sowie Haus- und Nutzgärten .
                                      Artikel 6
     Von der Erhebung werden erfaßt :
     a ) Landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten
         Fläche von 1 ha oder mehr ;
     b)   landwirtschaftliche Betriebe mit' einer landwirtschaftlich genutzten
         Fläche von weniger als 1 ha , wenn sie in gewissem Umfang für den
         Verkauf erzeugen oder ihre Erzeugungseinheiten bestimmte natürliche
         Schwellen überschreiten .
     Die Mitgliedstaaten , die eine andere Erhebungsschwelle verwen ¬
     den wollen , verpflichten sich jedoch , diese
     Schwelle so festzulegen , daß nur die kleinsten Betriebe ausgescnlossen
     werden, die zusammen 1 % oder weniger zum gesamten Standarddeckungsbeitrag
     im Sinne der Entscheidung 85 / 377 / EWG des betreffenden
     Mitgliedstaates beitragen .
                                      Artikel 7
1.   Bei   vergesellschafteten Kulturen wird die       landwirtschaftlich genutzte
     Fläche auf die beteiligten Kulturen nach dem Anteil an der Nutzung des
     Bodens aufgeteilt .
     Das Verfahren für diese Aufteilung und etwaige             Ausnahmen von der
     allgemeinen Regel werden von den Mitgliedstaaten im Einvernehmen mit der
     Kommission festgelegt .
     Im übrigen wird die Fläche der vergesellschafteten Kulturen auch außerhalb
     der landwirtschaftlichen Nutzfläche entsprechend den in Anhang 1
     festgelegten Gruppierungen erhoben .
2.    Die Fläche der einander folgenden Nebenkulturen wird getrennt von der
     " landwirtschaftlich genutzten Fläche" erfaßt .
     Die einander folgenden Nebenkulturen sind entsprechend den in Anhang 1
     aufgeführten Gruppierungen einzeln anzugeben .
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                                          Artikel 8
1.    Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen , damit die durch
      die Erhebungen im Zeitraum 1988-1991 gesammelten Daten dem Merkmalskatalog
      im Anhang 1 entsprechen . Der für die Erhebungen 1993 bis 1997 zu
      benutzende Merkmalskatalog wird entsprechend dem in Artikel                   13
      vorgesehenen Verfahren festgelegt .
2.    Als Definitionen in bezug auf die genannten Merkmale sowie in bezug auf
      die Regionen und Erhebungsbezirke. gelten diejenigen , die in der Entschei ¬
      dung 83 /461 / EWG ( 1 ), geändert durch die Entschei - >'
      düngen      85 / 622/ EWG (2) und 85 / 643/ EWG ® enthalten sind ; etwaige Ände¬
      rungen werden nach dem in Artikel 13 vorgesehenen Verfahren festgelegt .
3.    Falls im Rahmen der Anwendung der Gemeinschaftstypologie für landwirt ¬
      schaftliche Betriebe für einige Mitgliedstaaten Standarddeckungsbeiträge
      für Unterteilungen bestimmter , im Anhang 1 aufgelisteter Merkmale festgelegt
      worden sind ,    erheben die davon betroffenen Mitgliedstaaten alle Informa¬
      tionen , die notwendig sind, um diese Standarddeckungsbeiträge anwenden zu
      können .
                                          Artikel 9
Die Mitgliedstaaten treffen alle zur Durchführung der               Erhebung in ihrem
Hoheitsgebiet geeigneten Maßnahmen , insbesondere
a)    erstellen sie die Erhebungsbogen für die Erhebung der Informationen
      entsprechend der Merkmalsliste im Anhang 1 .
b)    prüfen sie nach ,      ob die Erhebungsbogen vollständig ausgefüllt und die
      Antworten wahrscheinlich sind ;        sie veranlassen erforderlichenfalls - und
      soweit möglich - Ergänzungen für fehlende Angaben und Berichtigungen
      ungenauer Angaben .
                                         Artikel 10
Die Mitgliedstaaten übermitteln dem Statistischen Amt der Europäischen
Gemeinschaften die durch die Vollerhebung und die Stichprobenerhebungen
gesammelten Informationen gemäß dem im Anhang 2               beschriebenen Verfahren ,
EUROFARM-Projekt genannt .
                                         Artikel 11
Die Mitgliedstaaten erteilen dem               Statistischen    Amt der Europäischen
Gemeinschaften alle gegebenfalls von ihm gewünschten Auskünfte bezüglich
Organisation und Methodik der Erhebungen , die Gegenstand der vorliegenden
Verordnung sind • sie liefern insbesondere den Zeitplan für die Durchführung
der Datenerhebung an Ort und Stelle .
< 1 ) ABl . Nr. L 251 /83 vom 12.9.1983, S. 100
<2) ABl . Nr. L 379/85 vom 31.12.1985, S. 15
<3) ABl . Nr. 379/85 vom 31.12.1985, S. 61
 ---pagebreak---                                     Artikel 12
Das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften sorgt in Zusammenarbeit
mit den Mitgliedstaaten für die Verbreitung der Erhebungsergebnisse in
Tabellenform . Die Modalitäten der Zusammenarbeit werden in den zuständigen
Ausschüssen und Arbeitsgruppen festgelegt .
                                    Artikel 13
1.  Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren Bezug genommen ,      so
    befaßt der Vorsitzende den Ständigen Agrarstatistischen Ausschuß,          im
    folgenden " Ausschuß" genannt , von sich aus oder auf Antrag des Vertreters
    eines Mitgliedstaats mit der Angelegenheit .
2.  Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Ausschuß einen Entwurf der
    zu treffenden Maßnahmen . Der Ausschuß nimmt zu diesem Entwurf innerhalb
    einer Frist Stellung , die der Vorsitzende je nach der Dringlichkeit der
    betreffenden Frage bestimmen kann . Die Stellungnahme kommt mit einer
    Mehrheit von 54 Stimmen zustande , wobei die Stimmen der Mitgliedstaaten
    nach Artikel 148 Absatz 2 des Vertrages gewogen werden . Der Vorsitzende
    nimmt an der Abstimmung nicht teil .
3.  Die Kommission erläßt Maßnahmen,     die sofort anwendbar sind .  Entsprechen
    diese Maßnahmen nicht der Stellungnahme des Ausschusses , so werden sie dem
    Rat von der Kommission alsbald mitgeteilt .        In diesem Fall kann die
    Kommission die Anwendung der von ihr beschlossenen Maßnahmen bis zur Dauer
    von höchstens einem Monat nach dieser Mitteilung aussetzen .
    Der Rat     kann mit  qualifizierter Mehrheit    binnen einem Monat anders
    entscheiden .
                                      Artikel 14
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der
Europäischen Gemeinschaften in Kraft .
Diese Verordnung ist in allen Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
Mitgliedstaat .
Geschehen zu Brüssel am 8 . Juni 1987              Im Namen des Rates
 ---pagebreak---                                                     ANHANG 1
                                                MERKMALSKATALOG
      A. Geographitche Lage des Betriabs
         01 Erhebungsbezirk
         02 Benachteiligtes Gebiet                                                        ja / nein
             a ) Berggebiet                                                               ja / nein
      B. Rechtspersönlichkeit und Verwaltung des Betriebs
         ( ae Tag der Befragung )
         01 Liegt die rechtliche und wirtschaftliche Verantwortung
             für den Betrieb in den Händen einer natürlichen Person ?                     ja / nein
         02 Venn ja , ist diese Person ( Betriebsinhaber ) zugleich der Betriebsleiter ?  ja /nein
             a ) Falls die Antwort zur Frage B / 02 " nein " ist , ist der Betriebsleiter
                 ein Familienangehöriger des Betriebsinhabers ?                           ja /nein
         03 Landwirtschaftliche Berufsausbildung des Betriebsleiters
             - ausschließlich praktische Erfahrung                                        ja / nein
             - Grundschule                                                                ja / nein
             - Höhere Schule                                                              ja /nein
             - Hochschul - und /oder Universi tätsstudiua                                 ja /nein
         04 Besteht für den Betriebe eine Buchführung ?                                   ja / nein
         05 Ist der Betrieb iu Verlauf der letzten zehn Jahre vor der
             Erhebung durch einen Betriebsentwicklungsplan oder einen
             Betriebsverbesserungsplan ait öffentlichen Mitteln gefördert worden ?        ja / nein
      C. Besitzverkältnisse ( auf den Betriebsinhaber bezogen ) und
         Betriebsflächen Zersplitterung
                      ':     '              _                             !
         Landwirtschaftlich genutzte Flache :                                                ha / a
         01 in Eigentun
         02 in Pacht
         03 in Teilpacht oder in anderen Besitzfornen
         04 genutzte
             Zahl der Fläche
                         Teilstücke , aus ^enen die landwirtschaftlich genutzte Fläche
                                besteht'
( 1 ) Fakultativ für die B.R. Deutschland , Frankreich , Irland und Dänemark .
 ---pagebreak---                                                     ΙΟ
                                                                                              Darunter :
                                                                                              bewässert
                                                                                               Flache
                                                                                    ha /a            ha/a
     D. Ackerland
        Getreide zur Körnergewinnung ( einschlie81ich Saatgut ):                 .../...         ··· / ···
        01 Weichweizen und Spelz                                                 ··» / ···
        02 Hartweizen                                                            ··« / ···
        03 Roggen                                                                « ·· / ···
        04 Gerste                                                                ··· / ·*·
        05 Hafer                                                                 ite / · · ·
        06 KÖrnereais                                                            ··· / ···       ··· / ···
        07 Reis                                                                  • · · / Mt
        08 Sonstige Getreide                                                     • ·· / III
        09 Hülsenfrüchte zur Körnergewinnung ( einschließlich Saatgut
           und Geaenge von Hölsenfrüchten eit Getreide )                         ··· / ···
           a ) darunter ie Reinanbau für Futterzwecke : Erbsen , Puff-
               und Ackerbohnen , Nicken SÖBlupinen                               ··· / ···
           b ) andere ( ie Reinanbau und als Geeenge )                           • · · / ne
        10 Kartoffeln ( einschlieBlich Früh- und Pflanzkartoffeln )              ··· / ···       II· / · · ·
        11 Zuckerrüben ( ohne Saatgut )                                          ··· / ···     -  ■·
        12 Futterhackfrüchte ( ohne Saatgut )                                    III / · · ·          -
        13 Handelsgewächse ( einschlie81ich Saatgut für Olsaaten ; ohne
           Saatgut für Textilpflanzen , Hopfen , Tabak und sonstige
           Handelsgewächse )                                                     ··· / ···        •··/· ··
           darunter :
           a ) Tabak                                                             ··· / «··
           b ) Hopfen     . .                                                    III / III
           c ) ßauawolle ^                                                       • · · / III
           d ) andere Olsaaten oder Textilpflanzen und
               sonstige Handelsgewächse
               i ) Olsaaten ( insgesaet )                                        • · · / III
                   darunter :
                   - Raps und Rübsen                                             ··· / ···
                   - Sonneobluaen v                                              III /···        ··· / ···
                   - S0ja                 -         (3)                          1 1 1 /· 1 1    • 1 l /l I 1
              ii ) Heil -, Duft- und Gewürzpflanzen                              ··· / ···
             iii ) Andere Handelsgewöchse                                        III / · · ·
                darunter :    . .
                - Zuckerrohr'                                                    .../...
(1)  Fakultativ , auBer für Griechenland , Spanien , Frankreich , Italien und Portugal .
(2)  Fakultativ , außer für Griechenland , Spanien und Italien .
(3)  Fakultativ für das Vereinigte Königreich .
( 4) Fakultativ , auBer für Spanien und Portugal .
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                                                                                                bewasseçte
                                                                                                 Flache *
                                                                                      ha /a          ha /a
          Geaüse , Melonen , Erdbeeren :
          14 - ia Freiland oder unterflachen ( nicht betretbaren )                ••«/••a        aaa / aaa
                Schutzabdeckungen darunter :
                a ) Feldanbau                                                     aaa / aaa
                b ) Gartenbaukulturen                                             •aa/a••
          15 - unter Glas oder anderen hohen ( betretbaren )
                Schutzeinrichtungen
          Bluaen und Zierpflanzen ( ohne Bauaschulen ):
          16 - ia Freiland oder unter flachen ( nicht betretbaren )               aa a/a aa
                Schutzabdeckungen
          17 - unter Glas oder anderen hohen ( betretbaren )
                Schutzeinrichtungen                                               a a a /a a a
          18 Futterpflanzen :                                                     aaa / aaa       aaa / aaa
             a ) Ackerwiesen und -weiden                                          a a a/aa a
             b ) Sonstige                                                         aaa / aaa
          19 Sauereien und Pflanzgut auf dea Ackerland ( ohne Getreide ,
             Hülsenfrüchte , Kartoffeln und Slsaaten )
          20 Sonstige Kulturen auf den Ackerland                                     a a fa a
          21 Schwarzbrache                                                           aa/a a
      E. Haut- uad latzgârtea ^                                                      a a/a a
                   _      (2)
      F. Daaergrualand                                                               a a/aa
          01 Dauerwiesen und -weiden ohne ertragsarae Meiden                         aa/aa
          02 Ertragsarae Meiden                                                      a a /a a
      G * Dauerkultyren
          01 Obstanlagen ( einschließlich Beerenobstanlagen )                        a a/a a      a a a Λ-
             a ) Obst-(Frischobst ) und Beerenarten der geaaBigten Kliaazonen        a a/a a
                                                                                   a a a  a a a
             b ) Obst-und Beerenarteo der subtropischen Klitazonen v                 a a/aa
                                                                                   a a a
             c ) Schalenobstarten '                                                  aa/aa
                                                                                     aa/aa
          02 Zitrusanlagen                                                         aaa/aaa
          03 Olivenanlagen                                                        aaa / aaa
                                                                                  a a a   a a a
             a ) noraalerweise zur Erzeugung von Tafeloliven bestiaat             aaa / aaa
                                                                                  a a a
             b ) noraalerweise zur Erzeugung von Olivenöl bestiaat                a a a /a a a
( 1 ) Fakultativ für das Vereinigte Königreich .
( 2 ) Italien und Griechenland können die Positionen 01 und 02 zusaaaenfassen .
( 3 ) Fakultativ , auBer für Griechenland , Spanien , Frankreich , Italien und Portugal .
 ---pagebreak---                                                                    • 'V'
                                                                              ': \                  ' ' Oarunter :
                                                                                   A:                    Flâche
                                                                                    Y ha/a                    ha/a
          04 Rebanlagen                                                              ••'«•'/•••          «!•/•»•
             davon Ertrage noraalerweise bestiaat für :
             a ) Qualitütswein                                                       •••/«*,•• '
             b ) Anderen Mein                                                        • • ^ / • *. •
             c ) Tafeltrauben                                                         • • • / « •''« '
             d ) Rosinen ^                                                            • • • / e»e \
          05 Reb- und Bauaschulen
          06 Sonstige Oauerkulturen                                                         /             \
                                          ( 3)
          07 Dauerkulturen unter Glas                                                 •••/•••
      H * S#nstigt FliehtA                                                                                1 \
          01 + 03 Nicht genutzte landuirtschaftliche Flachen ( landwirt¬
                     schaftliche Flächen , die aus wirtschaftlichen ,
                     sozialen oder sonstigen Gründen nicht sehr
                     bewirtschaftet werden und außerhalb der Fruchtfolge
                     liegen ) und sonstige Flächen ( Gebäude und Hofflächen ,
                     Hege , Gewässer , Steinbrüche , Unland , Felsen usw .)             ../
                                                                                                              9
          02 Forstflache                                                                • •/
             davon :
             a ) nicht koaaerziell                                                      • •/
             b ) koaaerziell                                                            • •/  • • •
                   und/oder ., .
             e ) Laubwald ...                                                           • •/  « • •
             d)e ) Nadelwald
                   Nischwald
                               £                                                        • •/
                                                                                      .../
                                                                                              • a •
                                                                                              » • •
( 1 ) Fakultativ , außer für Griechenland , Spanien , Frankreich , Italien und Portugal .
( 2 ) Fakultativ , außer für Griechenland und Spanien .
( 3 ) Fakultativ für Griechenland .
( 4 ) Fakultativ .
                                                                                                                 V
 ---pagebreak---                                                          (3
      I. Vergesellschaftete Kulturen und Felgekulturen , Chaepignons ,              ha / a
         Beuâsserung , Geuâchshâuser
         01 Einander folgende Nebenkulturen , ausgenoeeen Futterpflanzen
            ( ohne Anbau von Gartenbaukulturen oder Kulturen unter Glas )
            darunter :
            a ) Getreide ( D / 01 ) bis D / 08 )
            b ) Hulsenfruchte ( D / 09 )                                          .../...
            c ) Clsaaten ( D / 13 i )                                             .../...
            d ) Sonstige einander folgende Nebenkulturen                          .../...
         02 Chaipignons
         03 Bewasserte Flache
         04 Grundfläche der genutzten Gewächshäuser
                                                 (1)
         05 Vergesellschaftete Kulturen
            a) Gründland
                  Landwirtschaftliche     Kultureo^einschließlich
                             ) - Forstpflanzen           ..
            b ) Dauerkulturen - Kulturen auf Zeit
                                        _ _ I 1 . _ \* )
            c \) »NDauerkul
                    _  _• 1 . _
                            turen - ~Dauerkulturen
            d ) Sonstige                                                          .../...
      J. Viehbestand ( aa Erhebungsstichtag )                                  Zahl der Tiere
         01 Einhufer
         Rinder :
         0Z unter einen
            a ) nânnlich
                            dr
                            (3)
            b ) weiblich
        von 1 Jahr bis unter 2 Jahren                                              .
         03 Männliche Tiere                                                        .
         04 Weibliche Tiere                                                        .
        2 Jahre und älter                                                          .
         05 Männliche Tiere                                                        .
         06 Farsen                                                                 .
         07 Milchkühe                                                              .
         08 Sonstige Kühe                                                          .
         Schafe und Ziegen :
         09 Schafe ( jeden Alters )                                               .
            a ) Mutterschafe                                                       .
            b ) sonstige Schafe                                                   .
         10 Ziegen ( jeden Alters ) , .                                            .
            a)b ) weibliche   Zucht^j^re
                  sonstige Ziegen ^
                                                                                  .
                                                                                  .
( 1 ) Fakultativ , außer für Griechenland , Spanien , Frankreich , Italien und Portugal .
( 2 ) Fakultativ , außer für Griechenland , Spanien , Italien und Portugal .
( 3 ) Fakultativ .
 ---pagebreak---                                                                                 Zahl der Tiere
            Schweine :
            11 Ferkel ait eine « Lebendgewicht unter 20 kg
            12 Hutterschweine von 50 kg und aehr
            13 Andere Schweine
            Geflügel :
            14 Nasthâhnehen und -huhnchen
            15 Legehennen
            16 Sonstiges Geflügel ( Enten , Truthühner , Ganse und Perlhühner )
            17 Nutterkaninchen ^ ^
                                                                                   Zahl der
                                                                                 Bienenstöcke
            18 Bienen ^
            19 Sonstige Tiere (v 2 )                                               ja /nein
                        S
( 1 ) Fakultativ für die B.R. Deutschland , das Vereinigte Königreich und Irland .
( 2 ) Fakultativ .
 ---pagebreak---                                 K. Schlepper , Einachsschlepper , Maschinen und Einrichtungen
                                                                      _     .       ,                In den 12 Moniten
                                                                                                                  Monaten vor dem TagT»g
                                                                  Am Tag der befragung
                                                                                 Befragung                       der befragunf
                                                                                                     benunung in mehreren betrieben
                                                                                                     (im betitt
                                                                                                            bcutt einet
                                                                                                                  emei anderen betriebt ,
                                                               lm Allcmbctiit
                                                               Im  AHembemt de   de»» betrieb»
                                                                                      betr.eb»          einer
                                                                                                        «, nef Genossenschaft
                                                                                                                Cenottentchih oder
                                                                                                                               odcr im
                                                                                                                                    im
                                                                                                           gemem»chafilubcn betitt )
                                                                                                           gemeinschaftlichen
                                                                                                                      oder
                                                                                                       tm betitt einet land winichaft
                                                                                                       im                    wintchaft -
                                                                                                           liehen Lohnunier nehmen!
                                                                                                                             nehmen»
                                                                          _!_I_!_
                                                                          Antahl                  I                (ankretuen!
                                                           nach Leistung»'         N             /
                                                               klaaaen          * \             /
                                                                 IKw)                 \        /
                                                             ***
                                                             *    ~   *                     Y
                                                                                            Y
                                                           211 “                          A
01    Vicrradschlepper , Kettenschlepper, Ge¬
     räteträger
02 Einachsschlepper, Motorhacken , Motor¬
     fräsen und Motormäher (1 )
03   Mahdrcscher
04   Feldhâcksler
05   Kartoffelerntemaschinen       (vollmechcrti -
     siertc)
06   Zuckcrrübcncrntemaschincn (vollmccha -
     nisicrte )
07   Haben Sie eine ( feststehende oder beweg¬
      liche) Melkmaschinenanlage ?                                       ja / ncin
                                                                              nein                                             yr
08 Haben Sic einen gesonderten Melk ¬
      st and ?                                                            |a / nein                               y'
08   a ) Wcnn ja , ist dicser vollautomatisch ?
                                                          _ja/nein_       ja/ncin                   / _ \
 C1 ) FakuLtativ für Danemark .
 ---pagebreak---                                                              L. landwirtschaftliche Arbeitskräfte ( in den 12 ffcnatm vor den Tag der Befragung)
                                            Geschlecht
                                            Geschlech                                                Altersgoppen
                                                                                                     Altersgruppen                                          j            Arbeitszeit im Betrieb
                                                                                                       i          i        i             i       i                                                                   i
                ...... ^                                 1                                                                                                           Teilzeitlich mit
                                                                                                                                                                     Teilzeitlich   mit einer
                                                                                                                                                                                         einer Arbeitszeit
                                                                                                                                                                                                Arbeitszeit von von  I Voll-
                                                                                                                                                                                                                       Voll-
           Landwirtschaftliche
           Lançai rtschaft l iche                        I                1)                                                                        65 nid
                                                                                                                                                              -s–           -i-or-               r:-             -     -i .
                 Arbeitskräfte
                 Arbeitskrâfte                 m           w                     25-   30-      35-           40-    45-      50-   55-     tO-     65 ind      0       > 0-         25-         50-          75-
                                                                                                                                                                                                              75-
                                                                         <25      29    34         39          44      49      54    59      64    meher
                                                                                                                                                   meher                 < 25*       < 50*       <75t         < 100%
                                                                                                                                                                                                              < 100X   llch
                                                                                                                                                               der jährlichen Arbeitszeit einer vollzeitlich
                                                                                                                                                                           beschäftigen terscn
                                          +\ kreuzen)                                                    (ankreuzai )                                                                (ankreuzen)
 01 Betrisosinhaber
    a) Betriebsleiter^3
    a ) Betnebsleiter                                                                                                                                         \)<//
 CE Im Betrieb beschäftigter
 CE Im Betrieb beschäftigter
    Ehegatte des Betriebsinhabers
                                                                                                                                                              C /
                                            1                          /                            Altersgruçpen
                                                                      H                                                                                                      Im Betrieb geleistete
                                                                     I       "                                                                                             Arbeitszeit als
                                                                                                                                                                           Arbeitszeit   als prozentualer
                                                                                                                                                                                              prozentualer
                                              1                     /        1)
                                              i                    I1 C^ 3 25-2925-29
                                                                                25-29 30-34
                                                                                      3o' 31, 35-
                                                                                      30-34    35-3939 40-44
                                                                                               35-39          0-44 .- 5-49
                                                                                                          (.‘•o-u     5-- 5C-54
                                                                                                                             5C-54 55-59
                                                                                                                                   55-59 60-64
                                                                                                                                           60-54    65
                                                                                                                                                    65 und
                                                                                                                                                        tnd              Anteil einer voller jährlichen
                                                                                                                                                                         Anteil einer voller jährlichen
                                                                                                                                                    mehr
                                                                                                                                                    mehr                         Arbeitsteilung
                                                                                                                                                                                 Arbeits   Leitung
Q3a Anaere
G3e  Anœre im  îm Betrieb
                  Betrieb beschäftigte
                           beschâftigte         1               1I       ---
      Fami lisnangehorige
      Fami lienangehorige des
                            des Betriebs
                                 Betriebs        1             1                                                                                                                                >    0 - < 25
     inhaoers :    mamlich ^   MS5 )              1           1
OBb Andere
GBb  Andere im im Betrieb
                  Betrieb beschäftigte
                           beschâftigte             1       1
      Fani
      Fani lienangehôrige
           lierangehörige des
                            des Betriebs
                                 Betriebs            i     I                                                                                                                                        25 - < 50
     inhabers : weiblich ^    93 ^53                  1 1
04a RegeUrâflig
04a                beschâtigte familien
     Regeüräflig beschätigte     familim               11
     fremde Arbeitskrâfte
               Arbeitskräfte :           ""             11                                                                                                                                          50 -    < 75
    mamlich ^      ^3 553)                               V
                                                                                                                                                                                                                             I
04b RegelmäHig
04b  Regelmâdig beschäftigte
                   beschâftigte                         11
     fami lienfremde
     fam   lienfremde Arbeitskräfte
                        Arbeitskrâfte ::               / 1                                                                                                                                           755 - < 100
     weiblich *3 *3
     weiblich                                         / 1
                                                                                                                                                                                                          100
    IhregeUnâflig beschäftigte
    inregelmäflig    beschâftigte               /             1
     familientrende Arbeitskrâfte I ^
     familienfremde Arbeitskräfte
                                                                                                                                                                                       Anzahl der Arbeitstage
                                                                                                                                                                                       Anzahl der Arbeitstage
 05 mâmlich
 05 mâmlich                                   I                    1
 06 weiblich
 06 weiblich                                I                        \
         Ab Erreichung des Alters , in dem die Schulpflicht endet .
         Ohre Arbeit im feushalt .
         Fbr dam ausfüllen, wem die Antwort zu den Fragen B/01 oder B/02 ^win * ist .
         5me gesonderte Tabelle für jede Kategorie (Q3a bis 04b ).
         One IVrsonen, die herrits ir>t»r L /OI irrl » *1?                                    - i *.»
 ---pagebreak---   L 07 Falls    der  Betriebsinhaber    zugleich  auch   Leiter  des   Betriebs  ist ,    übt   er   eine
        außerbetriebliche Erwerbstätigkeit aus ?
       - hauptberuflich ?
                                                   Zutreffendes ankreuzen
       - nebenberuflich ?
L 08 Ubt der ia Betrieb beschäftigte Ehegatte des Betriebsinhabers eine außerbetriebliche
        Eruerbstatigkeit aus ?
       - hauptberuflich ?
                                                   Zutreffendes ankreuzen
       - nebenberuflich ?
L 09 Üben die sonstigen , ia Betriebe beschäftigten Faailienangehorigen des Betriebsinhabers eine
        außerbetriebliche Eruerbstätigkkeit aus ?
       - hauptberuflich ?
                                                   Anzahl der Personen
        - nebenberuflich ?
L 10 Gesaatzahl der unter L 01 bis L 06 nicht aufgeführten äquivalent vollzeitlichen Arbeitstage
      ( landwirtschaftliche Tätigkeit ), die von nicht unaittelbar. xon Betrieb beschäftigen Personen
      geleistet wurden ( z.B. Beschäftigte von Lohnunternehaen ). '
                           Zahl der äquivalent vollzeitLichen Arbeitstage in den 12 Monaten       vor dea
                           Tag der Befragung einsetzen .
L 11 Falls der Bptriebsinhaber 55 Jahre alt oder alter ist , ist ein Nachfolger
      innerhalb der Faailie des Betriebsinhabers für die Dbernahae der
      Betriebsleitung vorhanden ?                                               ja /nein /unbekannt
( 1 ) Fakultativ für diejenigen Hitgliedstaaten , die in der Lage sind , auf einzelstaatlicher Ebene
      für dieses Nerkaal eine globale Schätzung anzugeben .
( 2 ) Oas Vereinigte Königreich kann unter dieser Position die Zahl der Arbeitswochen äquivalent
      angeben .
 ---pagebreak---                                                                   Anhang 2
                               PROJEKT EUROFARN
Beschreibung
1.  Das Projekt EUROFARM ist ein Netz von Datenbanken , das die Auswertung
    der Gemeinschaftserhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen
    Betriebe für die Zwecke der gemeinsamen Agrarpolitik erlaubt .
    Die Konzeption und die Verwirklichung dieses Projekts werden in enger
    Abstimmung zwischen den statistischen Diensten der Mitgliedstaaten und
    der Kommmission sowie mit Unterstützung der letzteren durchgeführt .
2.  Die Datenbanken des Projekts EUROFARM sind :
    - Die Datenbank für Individualdaten ( BDI ),     welche - nach Wahl der
      Mitgliedstaaten - die Daten enthalten soll entweder für die
      Gesamtheit der Betriebe oder für eine repräsentative Stichprobe der
      erfaßten Betriebe, die es ermöglicht , die Analysen auf regionaler
      Ebene gemäß Artikel 4 der vorliegenden Verordnung durchzuführen .
    - Die Tabellendatenbank ( BDT ), welche die Ergebnisse der Erhebung,
      dargestellt in Form von statistischen Tabellen , enthalten soll . Der
      Inhalt der Taballenbank wird entsprechend dem Verfahren , das in
      Artikel 13 der vorliegenden Verordnung vorgesehen ist , festgelegt .
Standort der Datenbanken
3. Die Datenbank für Individualdaten ( BDI ) wird für alle Mitgliedstaaten ,
    außer    für    die      Bundesrepublik     Deutschland,      in    einem
    Datenverarbeitungszentrum der Kommission angesiede.t , wobei Zugang und
    Verwaltung unter der Verantwortung von EUROSTAT stehen .
4.  Die Tabellendatenbank BDT wird in einem Datenverarbeitungszentrum der
    Kommission angesiedelt .
Verfahren der Obermittlung von Individualdaten an EUROSTAT
5.  Die Individualdaten werden unter Verwendung eines von EUROSTAT in
    Abstimmung mit den Mitgliedstaaten festgelegten einheitlichen Codes
    übermittelt , und zwar innerhalb der Fristen, die gemäß dem in Artikel
    13 der vorliegenden Verordnung vorgesehen Verfahren festgelegt werden .
6.  Abweichend davon übermittelt die Bundesrepublik Deutschland keine
    Individualdaten; sie verpflichtet sich ,      diese Daten innerhalb einer
    Frist von zwölf Monaten nach Abschluß der Arbeiten zur Datenerhebung
    vor    Ort    zentral     auf     Magnetträger     in   einem    einzigen
    Datenverarbeitungszentrum zu speichern .
 ---pagebreak--- Verfahren für die Übermittlung von Tabellendaten
7.   Falls ein Mitgliedstaat eine Vollerhebung durchführt , verpflichtet er
     sich , EUROSTAT
     - entweder die die Gesamtheit       der erhobenen    Betriebe betreffenden
        Daten ,
     - die unter Ziffer 15 vorgesehenen Ad-hoc -Tabellen.
8.   Falls es EUROSTAT mit den zur Verfügung stehenden Daten nicht möglich
     ist , alle oder einen Teil der unter Ziffer 7 gennanten Tabellen zu
     erstellen, verpflichten sich die Mitgliedstaaten zur Übermittlung :
     - der für die Tabellendatenbank ( BDT ) fehlenden Tabellen innerhalb von
        3 Monaten nach der Frist für die Übermittlung der unter Ziffer 5
        gennanten Individualdaten ;
     - der Ad-hoc-Tabellen, auf der Grundlage der in Anlage I aufgeführten
        Merkmale, innerhalb von Fristen ,       die zwischen EUROSTAT und den
        Mitgliedstaaten festgelegt werden .
9.      Die   Mitgliedstaaten   verpflichten   sich ,    gleichzeitig   mit  den
        Individualdaten Kontrolltabellen zu übermitteln ,       deren Inhalt von
        EUROSTAT in Abstimmung mit ihnen festgelegt wird .
Wahrung der Vertraulichkeit der Individualdaten
10. Die Individualdaten müssen EUROSTAT in anonymer Form übermittelt
     werden, welche die direkte Identifizierung der Betriebe nicht zuläßt .
11 . Die Kommission ergreiftim Rahmen ihrer EDV-Architektur geeignete
     Maßnahmen , um die Vertraulichkeit der Daten sicherzustellen .
12. Der Zugang zu den Individualdaten ist auf die Personen beschränkt , die
     innerhalb von EUROSTAT mit der Anwendung der vorliegenden Verordnung
     betraut sind .
13 . Die in Ziffer 14 gennanten Tabellen dürfen keine direkte oder
     indirekte Identifizierung der Betriebe ermöglichen .
Verwendung der Daten und Verbreitung der Ergebnisse
14 . EUROSTAT verpflichtet sich , die von den Mitgliedstaaten übermittelten
     Individualdaten    nur  zu  statistischen    Zwecken  zu   verwenden . Jede
     Verwendung zu Verwaltungszwecken ist ausgeschlossen .
     Die Individualdaten dienen zur Ausarbeitung
     - der in der Tabel lendatenbank ( BDT ) enthaltenen Tabellen ,
     - der Ad-hoc -Tabellen.
15 . Unter Ad-hoc-Tabellen sind die Tabellen zu verstehen , die ursprünglich
     im     Gemeinschaftsprogramm    zur     Festlegung     des    Inhalts   der
     Tabellendatenbank ( BDT) nicht vorgesehen waren, deren Erstellung
 ---pagebreak---                                       2o
    auf der Grundlage der Merkmale der Anlage I jedoch , zur Deckung des
    Informationsbedarfs der Komission und der Mitgliedstaaten angefordert
    wi rd .
Abstimaung
16. EUROSTAT und die Mitgliedstaaten arbeiten ein Abstimmungsverfahren
    aus ,
    - um die Vertraulicxhkeit und die statistische Zuverlässigkeit der auf
       der Grundlage    der  Individualdaten  erstellten  Informationen  zu
       garantieren;
    - um die     Mitgliedstaaten  über  die  Verwendung  dieser   Daten  zu
       informieren .
    Die von EUROSTAT auf Wunsch eines Mitgliedstaates erstellten
    Ad-hoc -Tabellen werden allen anderen Mitgliedstaaten zur Kenntnisnahme
    übermittelt .
 ---pagebreak---                                                                      ANNEXE ÏI
   Fiche d' impact de certains actes législatifs sur les PME et l' emploi
                                                                           I
 1.    OBLIGATIONS ADMINISTRATIVES DECOULANT DE L' APPLICATION DE LA       |
       LEGISLATION POUR LES ENTREPRISES                   Néant
2.     AVANTAGES POUR L' ENTREPRISE
       - OUI / NON
                                                          Sans objet
       - LESQUELLES
3.     INCONVENIENTS POUR L' ENTREPRISE
       ( coût supplémentaires )
       - OUI / NON
                                                          Sans objet
       - CONSEQUENCES
A.     EFFETS SUR L' EMPLOI                               Sans objet
5.     Y A- T- IL EU CONCERTATION PREALABLE AVEC LES PARTENAIRES
       SOCIAUX ?
       - OUI / NON
                                                          Sans objet
       - AVIS DES PARTENAIRES SOCIAUX
6 . Y A - T - IL UNE APPROCHE ALTERNATIVE MOINS CONTRAIGNANTE ?
                                                          Sans objet