CELEX: 31992L0043
Language: de
Date: 1992-05-21 00:00:00
Title: Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen

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31992L0043

Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen  

Amtsblatt Nr. L 206 vom 22/07/1992 S. 0007 - 0050 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 15 Band 11 S. 0114  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 15 Band 11 S. 0114 

Richtlinie 92/43/EWG des Ratesvom 21. Mai 1992zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und PflanzenDER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 130s,auf Vorschlag der Kommission(1),nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments(2),nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses(3),in Erwägung nachstehender Gründe:Wie in Artikel 130r des Vertrages festgestellt wird, sind Erhaltung, Schutz und Verbesserung der Qualität der Umwelt wesentliches Ziel der Gemeinschaft und von allgemeinem Interesse; hierzu zählt auch der Schutz der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen.Das Aktionsprogramm der Europäischen Gemeinschaften für den Umweltschutz (1987-1992)(4) enthält Bestimmungen hinsichtlich der Erhaltung der Natur und der natürlichen Ressourcen.Hauptziel dieser Richtlinie ist es, die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu fördern, wobei jedoch die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen berücksichtigt werden sollen. Diese Richtlinie leistet somit einen Beitrag zu dem allgemeinen Ziel einer nachhaltigen Entwicklung. Die Erhaltung der biologischen Vielfalt kann in bestimmten Fällen die Fortführung oder auch die Förderung bestimmter Tätigkeiten des Menschen erfordern.Der Zustand der natürlichen Lebensräume im europäischen Gebiet der Mitgliedstaaten verschlechtert sich unaufhörlich. Die verschiedenen Arten wildlebender Tiere und Pflanzen sind in zunehmender Zahl ernstlich bedroht. Die bedrohten Lebensräume und Arten sind Teil des Naturerbes der Gemeinschaft, und die Bedrohung, der sie ausgesetzt sind, ist oft grenzübergreifend; daher sind zu ihrer Erhaltung Maßnahmen auf Gemeinschaftsebene erforderlich.Bestimmte natürliche Lebensraumtypen und bestimmte Arten sind angesichts der Bedrohung, der sie ausgesetzt sind, als prioritär einzustufen, damit Maßnahmen zu ihrer Erhaltung zügig durchgeführt werden können.Zur Wiederherstellung oder Wahrung eines günstigen Erhaltungszustandes der natürlichen Lebensräume und der Arten von gemeinschaftlichem Interesse sind besondere Schutzgebiete auszuweisen, um nach einem genau festgelegten Zeitplan ein zusammenhängendes europäisches ökologisches Netz zu schaffen.Alle ausgewiesenen Gebiete sind in das zusammenhängende europäische ökologische Netz einzugliedern, und zwar einschließlich der nach der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten(5) derzeit oder künftig als besondere Schutzgebiete ausgewiesenen Gebiete.In jedem ausgewiesenen Gebiet sind entsprechend den einschlägigen Erhaltungszielen die erforderlichen Maßnahmen durchzuführen.Die Gebiete, die als besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden könnten, werden von den Mitgliedstaaten vorgeschlagen; außerdem ist jedoch ein Verfahren vorzusehen, wonach in Ausnahmefällen auch ohne Vorschlag eines Mitgliedstaats die Ausweisung eines Gebiets möglich ist, wenn die Gemeinschaft dies für die Erhaltung eines prioritären natürlichen Lebensraumstyps oder für das Überleben einer prioritären Art für unbedingt erforderlich hält.Pläne und Projekte, die sich auf die mit der Ausweisung eines Gebiets verfolgten Erhaltungsziele wesentlich auswirken könnten, sind einer angemessenen Prüfung zu unterziehen.Es wird anerkannt, daß die Einleitung von Maßnahmen zugunsten der Erhaltung prioritärer natürlicher Lebensräume und prioritärer Arten von gemeinschaftlichem Interesse eine gemeinsame Verantwortung aller Mitgliedstaaten ist. Dies kann jedoch zu einer übermäßigen finanziellen Belastung mancher Mitgliedstaaten führen, da zum einen derartige Lebensräume und Arten in der Gemeinschaft ungleich verteilt sind und zum anderen im besonderen Fall der Erhaltung der Natur das Verursacherprinzip nur in begrenztem Umfang Anwendung finden kann.Es besteht deshalb Einvernehmen darüber, daß in diesem Ausnahmefall eine finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft im Rahmen der Mittel vorgesehen werden muß, die aufgrund der Beschlüsse der Gemeinschaft bereitgestellt werden.Im Rahmen der Landnutzungs- und Entwicklungspolitik ist die Pflege von Landschaftselementen, die von ausschlaggebender Bedeutung für wildlebende Tiere und Pflanzen sind, zu fördern.Es sind Vorkehrungen zu treffen, durch die sich eine Überwachung des Erhaltungszustandes der in dieser Richtlinie genannten natürlichen Lebensräume und Arten sicherstellen läßt.Ergänzend zur Richtlinie 79/409/EWG ist ein allgemeines Schutzsystem für bestimmte Tier- und Pflanzenarten vorzusehen. Für bestimmte Arten sind Regulierungsmaßnahmen vorzusehen, wenn dies aufgrund ihres Erhaltungszustands gerechtfertigt ist; hierzu zählt auch das Verbot bestimmter Fang- und Tötungsmethoden, wobei unter gewissen Voraussetzungen Abweichungen zulässig sein müssen.Zur Überwachung der Umsetzung dieser Richtlinie erstellt die Kommission in regelmäßigen Zeitabständen einen zusammenfassenden Bericht, der insbesondere auf den Informationen beruht, die ihr die Mitgliedstaaten über die Durchführung der aufgrund dieser Richtlinie erlassenen einzelstaatlichen Vorschriften übermitteln.Für die Durchführung dieser Richtlinie ist ein Ausbau der wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse unerläßlich; daher gilt es, die hierzu erforderliche Forschung und wissenschaftliche Arbeit zu fördern.Aufgrund des technischen und wissenschaftlichen Fortschritts muß eine Anpassung der Anhänge möglich sein. Es ist ein Verfahren für die Anpassung der Anhänge durch den Rat vorzusehen.Zur Unterstützung der Kommission bei der Durchführung dieser Richtlinie und insbesondere bei den Beschlüssen über die gemeinschaftliche Mitfinanzierung ist ein Regelungsausschuß einzusetzen.Es sind ergänzende Maßnahmen zur Regelung der Wiederansiedlung bestimmter heimischer Tier- und Pflanzenarten sowie der eventuellen Ansiedlung nicht heimischer Arten vorzusehen.Für eine wirksame Durchführung dieser Richtlinie sind Aufklärungsmaßnahmen und eine allgemeine Unterrichtung über die Ziele der Richtlinie unerläßlich -HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:BegriffsbestimmungenArtikel 1Im Sinne dieser Richtlinie bedeutet:a) "Erhaltung": alle Maßnahmen, die erforderlich sind, um die natürlichen Lebensräume und die Populationen wildlebender Tier- und Pflanzenarten in einem günstigen Erhaltungszustand im Sinne des Buchstabens e) oder i) zu erhalten oder diesen wiederherzustellen.b) "Natürlicher Lebensraum": durch geographische, abiotische und biotische Merkmale gekennzeichnete völlig natürliche oder naturnahe terrestrische oder aquatische Gebiete.c) "Natürliche Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse": diejenigen Lebensräume, die in dem in Artikel 2 erwähnten Gebieti) im Bereich ihres natürlichen Vorkommens vom Verschwinden bedroht sindoderii) infolge ihres Rückgangs oder aufgrund ihres an sich schon begrenzten Vorkommens ein geringes natürliches Verbreitungsgebiet habenoderiii) typische Merkmale einer oder mehrerer der folgenden fünf biogeographischen Regionen aufweisen: alpine, atlantische, kontinentale, makaronesische und mediterrane.Diese Lebensraumtypen sind in Anhang I aufgeführt bzw. können dort aufgeführt werden.d) "Prioritäre natürliche Lebensraumtypen": die in dem in Artikel 2 genannten Gebiet vom Verschwinden bedrohten natürlichen Lebensraumtypen, für deren Erhaltung der Gemeinschaft aufgrund der natürlichen Ausdehnung dieser Lebensraumtypen im Verhältnis zu dem in Artikel 2 genannten Gebiet besondere Verantwortung zukommt; diese prioritären natürlichen Lebensraumtypen sind in Anhang I mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet;e) "Erhaltungszustand eines natürlichen Lebensraums": die Gesamtheit der Einwirkungen, die den betreffenden Lebensraum und die darin vorkommenden charakteristischen Arten beeinflussen und die sich langfristig auf seine natürliche Verbreitung, seine Struktur und seine Funktionen sowie das Überleben seiner charakteristischen Arten in dem in Artikel 2 genannten Gebiet auswirken können.Der "Erhaltungszustand" eines natürlichen Lebensraums wird als "günstig" erachtet, wenn- sein natürliches Verbreitungsgebiet sowie die Flächen, die er in diesem Gebiet einnimmt, beständig sind oder sich ausdehnen und- die für seinen langfristigen Fortbestand notwendige Struktur und spezifischen Funktionen bestehen und in absehbarer Zukunft wahrscheinlich weiterbestehen werdenund- der Erhaltungszustand der für ihn charakteristischen Arten im Sinne des Buchstabens i) günstig ist.f) "Habitat einer Art": durch spezifische abiotische und biotische Faktoren bestimmter Lebensraum, in dem diese Art in einem der Stadien ihres Lebenskreislaufs vorkommt.g) "Arten von gemeinschaftlichem Interesse": Arten, die in dem in Artikel 2 bezeichneten Gebieti) bedroht sind, außer denjenigen, deren natürliche Verbreitung sich nur auf Randzonen des vorgenannten Gebietes erstreckt und die weder bedroht noch im Gebiet der westlichen Paläarktis potentiell bedroht sind, oderii) potentiell bedroht sind, d. h., deren baldiger Übergang in die Kategorie der bedrohten Arten als wahrscheinlich betrachtet wird, falls die ursächlichen Faktoren der Bedrohung fortdauern, oderiii) selten sind, d. h., deren Populationen klein und, wenn nicht unmittelbar, so doch mittelbar bedroht oder potentiell bedroht sind. Diese Arten kommen entweder in begrenzten geographischen Regionen oder in einem größeren Gebiet vereinzelt vor, oderiv) endemisch sind und infolge der besonderen Merkmale ihres Habitats und/oder der potentiellen Auswirkungen ihrer Nutzung auf ihren Erhaltungszustand besondere Beachtung erfordern.Diese Arten sind in Anhang II und/oder Anhang IV oder Anhang V aufgeführt bzw. können dort aufgeführt werden.h) "Prioritäre Arten": die unter Buchstabe g) Ziffer i) genannten Arten, für deren Erhaltung der Gemeinschaft aufgrund ihrer natürlichen Ausdehnung im Verhältnis zu dem in Artikel 2 genannten Gebiet besondere Verantwortung zukommt; diese prioritären Arten sind in Anhang II mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.i) "Erhaltungszustand einer Art": die Gesamtheit der Einfluesse, die sich langfristig auf die Verbreitung und die Größe der Populationen der betreffenden Arten in dem in Artikel 2 bezeichneten Gebiet auswirken können.Der Erhaltungszustand wird als "günstig" betrachtet, wenn- aufgrund der Daten über die Populationsdynamik der Art anzunehmen ist, daß diese Art ein lebensfähiges Element des natürlichen Lebensraumes, dem sie angehört, bildet und langfristig weiterhin bilden wird, und- das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Art weder abnimmt noch in absehbarer Zeit vermutlich abnehmen wird und- ein genügend großer Lebensraum vorhanden ist und wahrscheinlich weiterhin vorhanden sein wird, um langfristig ein Überleben der Populationen dieser Art zu sichern.j) "Gebiet": ein geographisch definierter Bereich mit klar abgegrenzter Fläche.k) "Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung": Gebiet, das in der oder den biogeographischen Region(en), zu welchen es gehört, in signifikantem Maße dazu beiträgt, einen natürlichen Lebensraumtyp des Anhangs I oder eine Art des Anhangs II in einem günstigen Erhaltungszustand zu bewahren oder einen solchen wiederherzustellen und auch in signifikantem Maße zur Kohärenz des in Artikel 3 genannten Netzes "Natura 2000" und/oder in signifikantem Maße zur biologischen Vielfalt in der biogeographischen Region beitragen kann.Bei Tierarten, die große Lebensräume beanspruchen, entsprechen die Gebiete von gemeinschaftlichem Interesse den Orten im natürlichen Verbreitungsgebiet dieser Arten, welche die für ihr Leben und ihre Fortpflanzung ausschlaggebenden physischen und biologischen Elemente aufweisen.l) "Besonderes Schutzgebiet": ein von den Mitgliedstaaten durch eine Rechts- oder Verwaltungsvorschrift und/oder eine vertragliche Vereinbarung als ein von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewiesenes Gebiet, in dem die Maßnahmen, die zur Wahrung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der natürlichen Lebensräume und/oder Populationen der Arten, für die das Gebiet bestimmt ist, erforderlich sind, durchgeführt werden.m) "Exemplar": jedes Tier oder jede Pflanze - lebend oder tot - der in Anhang IV und Anhang V aufgeführten Arten, jedes Teil oder jedes aus dem Tier oder der Pflanze gewonnene Produkt sowie jede andere Ware, die aufgrund eines Begleitdokuments, der Verpackung, eines Zeichens, eines Etiketts oder eines anderen Sachverhalts als Teil oder Derivat von Tieren oder Pflanzen der erwähnten Arten identifiziert werden kann.n) "Ausschuß": der aufgrund des Artikels 20 eingesetzte Ausschuß.Artikel 2(1) Diese Richtlinie hat zum Ziel, zur Sicherung der Artenvielfalt durch die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen im europäischen Gebiet der Mitgliedstaaten, für das der Vertrag Geltung hat, beizutragen.(2) Die aufgrund dieser Richtlinie getroffenen Maßnahmen zielen darauf ab, einen günstigen Erhaltungszustand der natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse zu bewahren oder wiederherzustellen.(3) Die aufgrund dieser Richtlinie getroffenen Maßnahmen tragen den Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten Rechnung.Erhaltung der natürlichen Lebensräume und der Habitate der ArtenArtikel 3(1) Es wird ein kohärentes europäisches ökologisches Netz besonderer Schutzgebiete mit der Bezeichnung "Natura 2000" errichtet. Dieses Netz besteht aus Gebieten, die die natürlichen Lebensraumtypen des Anhangs I sowie die Habitate der Arten des Anhang II umfassen, und muß den Fortbestand oder gegebenenfalls die Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes dieser natürlichen Lebensraumtypen und Habitate der Arten in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gewährleisten.Das Netz "Natura 2000" umfaßt auch die von den Mitgliedstaaten aufgrund der Richtlinie 79/409/EWG ausgewiesenen besonderen Schutzgebiete.(2) Jeder Staat trägt im Verhältnis der in seinem Hoheitsgebiet vorhandenen in Absatz 1 genannten natürlichen Lebensraumtypen und Habitate der Arten zur Errichtung von Natura 2000 bei. Zu diesen Zweck weist er nach den Bestimmungen des Artikels 4 Gebiete als besondere Schutzgebiete aus, wobei er den in Absatz 1 genannten Zielen Rechnung trägt.(3) Die Mitgliedstaaten werden sich, wo sie dies für erforderlich halten, bemühen, die ökologische Kohärenz von Natura 2000 durch die Erhaltung und gegebenenfalls die Schaffung der in Artikel 10 genannten Landschaftselemente, die von ausschlaggebender Bedeutung für wildlebende Tiere und Pflanzen sind, zu verbessern.Artikel 4(1) Anhand der in Anhang III (Phase 1) festgelegten Kriterien und einschlägiger wissenschaftlicher Informationen legt jeder Mitgliedstaat eine Liste von Gebieten vor, in der die in diesen Gebieten vorkommenden natürlichen Lebensraumtypen des Anhangs I und einheimischen Arten des Anhangs II aufgeführt sind. Bei Tierarten, die große Lebensräume beanspruchen, entsprechen diese Gebiete den Orten im natürlichen Verbreitungsgebiet dieser Arten, welche die für ihr Leben und ihre Fortpflanzung ausschlaggebenden physischen und biologischen Elemente aufweisen. Für im Wasser lebende Tierarten, die große Lebensräume beanspruchen, werden solche Gebiete nur vorgeschlagen, wenn sich ein Raum klar abgrenzen läßt, der die für das Leben und die Fortpflanzung dieser Arten ausschlaggebenden physischen und biologischen Elemente aufweist. Die Mitgliedstaaten schlagen gegebenenfalls die Anpassung dieser Liste im Lichte der Ergebnisse der in Artikel 11 genannten Überwachung vor.Binnen drei Jahren nach der Bekanntgabe dieser Richtlinie wird der Kommission diese Liste gleichzeitig mit den Informationen über die einzelnen Gebiete zugeleitet. Diese Informationen umfassen eine kartographische Darstellung des Gebietes, seine Bezeichnung, seine geographische Lage, seine Größe sowie die Daten, die sich aus der Anwendung der in Anhang III (Phase 1) genannten Kriterien ergeben, und werden anhand eines von der Kommission nach dem Verfahren des Artikels 21 ausgearbeiteten Formulars übermittelt.(2) Auf der Grundlage der in Anhang III (Phase 2) festgelegten Kriterien und im Rahmen der fünf in Artikel 1 Buchstabe c) Ziffer iii) erwähnten biogeographischen Regionen sowie des in Artikel 2 Absatz 1 genannten Gesamtgebietes erstellt die Kommission jeweils im Einvernehmen mit den Mitgliedstaaten aus den Listen der Mitgliedstaaten den Entwurf einer Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung, in der die Gebiete mit einem oder mehreren prioritären natürlichen Lebensraumtyp(en) oder einer oder mehreren prioritären Art(en) ausgewiesen sind.Die Mitgliedstaaten, bei denen Gebiete mit einem oder mehreren prioritären natürlichen Lebensraumtyp(en) und einer oder mehreren prioritären Art(en) flächenmäßig mehr als 5 v. H. des Hoheitsgebiets ausmachen, können im Einvernehmen mit der Kommission beantragen, daß die in Anhang III (Phase 2) angeführten Kriterien bei der Auswahl aller in ihrem Hoheitsgebiet liegenden Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung flexibler angewandt werden.Die Liste der Gebiete, die als Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung ausgewählt wurden und in der die Gebiete mit einem oder mehreren prioritären natürlichen Lebensraumtyp(en) oder einer oder mehreren prioritären Art(en) ausgewiesen sind, wird von der Kommission nach dem Verfahren des Artikels 21 festgelegt.(3) Die in Absatz 2 erwähnte Liste wird binnen sechs Jahren nach Bekanntgabe dieser Richtlinie erstellt.(4) Ist ein Gebiet aufgrund des in Absatz 2 genannten Verfahrens als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung bezeichnet worden, so weist der betreffende Mitgliedstaat dieses Gebiet so schnell wie möglich - spätestens aber binnen sechs Jahren - als besonderes Schutzgebiet aus und legt dabei die Prioritäten nach Maßgabe der Wichtigkeit dieser Gebiete für die Wahrung oder die Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes eines natürlichen Lebensraumtyps des Anhangs I oder einer Art des Anhangs II und für die Kohärenz des Netzes Natura 2000 sowie danach fest, inwieweit diese Gebiete von Schädigung oder Zerstörung bedroht sind.(5) Sobald ein Gebiet in die Liste des Absatzes 2 Unterabsatz 3 aufgenommen ist, unterliegt es den Bestimmungen des Artikels 6 Absätze 2, 3 und 4.Artikel 5(1) In Ausnahmefällen, in denen die Kommission feststellt, daß ein Gebiet mit einem prioritären natürlichen Lebensraumtyp oder einer prioritären Art in einer nationalen Liste nach Artikel 4 Absatz 1 nicht aufgeführt ist, das ihres Erachtens aufgrund von zuverlässigen einschlägigen wissenschaftlichen Daten für den Fortbestand dieses prioritären natürlichen Lebensraumtyps oder das Überleben dieser prioritären Art unerläßlich ist, wird ein bilaterales Konzertierungsverfahren zwischen diesem Mitgliedstaat und der Kommission zum Vergleich der auf beiden Seiten verwendeten wissenschaftlichen Daten eingeleitet.(2) Herrschen nach einem Konzertierungszeitraum von höchstens sechs Monaten weiterhin Meinungsverschiedenheiten, so übermittelt die Kommission dem Rat einen Vorschlag über die Auswahl des Gebietes als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung.(3) Der Rat beschließt einstimmig innerhalb von drei Monaten ab dem Zeitpunkt, zu dem er mit diesem Vorschlag befaßt worden ist.(4) Während der Konzertierungsphase und bis zur Beschlußfassung des Rates unterliegt das betreffende Gebiet den Bestimmungen des Artikels 6 Absatz 2.Artikel 6(1) Für die besonderen Schutzgebiete legen die Mitgliedstaaten die nötigen Erhaltungsmaßnahmen fest, die gegebenenfalls geeignete, eigens für die Gebiete aufgestellte oder in andere Entwicklungspläne integrierte Bewirtschaftungspläne und geeignete Maßnahmen rechtlicher, administrativer oder vertraglicher Art umfassen, die den ökologischen Erfordernissen der natürlichen Lebensraumtypen nach Anhang I und der Arten nach Anhang II entsprechen, die in diesen Gebieten vorkommen.(2) Die Mitgliedstaaten treffen die geeigneten Maßnahmen, um in den besonderen Schutzgebieten die Verschlechterung der natürlichen Lebensräume und der Habitate der Arten sowie Störungen von Arten, für die die Gebiete ausgewiesen worden sind, zu vermeiden, sofern solche Störungen sich im Hinblick auf die Ziele dieser Richtlinie erheblich auswirken könnten.(3) Pläne oder Projekte, die nicht unmittelbar mit der Verwaltung des Gebietes in Verbindung stehen oder hierfür nicht notwendig sind, die ein solches Gebiet jedoch einzeln oder in Zusammenwirkung mit anderen Plänen und Projekten erheblich beeinträchtigen könnten, erfordern eine Prüfung auf Verträglichkeit mit den für dieses Gebiet festgelegten Erhaltungszielen. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Verträglichkeitsprüfung und vorbehaltlich des Absatzes 4 stimmen die zuständigen einzelstaatlichen Behörden dem Plan bzw. Projekt nur zu, wenn sie festgestellt haben, daß das Gebiet als solches nicht beeinträchtigt wird, und nachdem sie gegebenenfalls die Öffentlichkeit angehört haben.(4) Ist trotz negativer Ergebnisse der Verträglichkeitsprüfung aus zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses einschließlich solcher sozialer oder wirtschaftlicher Art ein Plan oder Projekt durchzuführen und ist eine Alternativlösung nicht vorhanden, so ergreift der Mitgliedstaat alle notwendigen Ausgleichsmaßnahmen, um sicherzustellen, daß die globale Kohärenz von Natura 2000 geschützt ist. Der Mitgliedstaat unterrichtet die Kommission über die von ihm ergriffenen Ausgleichsmaßnahmen.Ist das betreffende Gebiet ein Gebiet, das einen prioritären natürlichen Lebensraumtyp und/oder eine prioritäre Art einschließt, so können nur Erwägungen im Zusammenhang mit der Gesundheit des Menschen und der öffentlichen Sicherheit oder im Zusammenhang mit maßgeblichen günstigen Auswirkungen für die Umwelt oder, nach Stellungnahme der Kommission, andere zwingende Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses geltend gemacht werden.Artikel 7Was die nach Artikel 4 Absatz 1 der Richtlinie 79/409/EWG zu besonderen Schutzgebieten erklärten oder nach Artikel 4 Absatz 2 derselben Richtlinie als solche anerkannten Gebiete anbelangt, so treten die Verpflichtungen nach Artikel 6 Absätze 2, 3 und 4 der vorliegenden Richtlinie ab dem Datum für die Anwendung der vorliegenden Richtlinie bzw. danach ab dem Datum, zu dem das betreffende Gebiet von einem Mitgliedstaat entsprechend der Richtlinie 79/409/EWG zum besonderen Schutzgebiet erklärt oder als solches anerkannt wird, an die Stelle der Pflichten, die sich aus Artikel 4 Absatz 4 Satz 1 der Richtlinie 79/409/EWG ergeben.Artikel 8(1) Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission zusammen mit ihren Vorschlägen für Gebiete, die als besondere Schutzgebiete mit prioritäten natürlichen Lebensraumtypen und/oder prioritären Arten ausgewiesen werden können, gegebenenfalls ihre Schätzungen bezüglich der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft, die ihres Erachtens für die Erfuellung ihrer Verpflichtungen nach Artikel 6 Absatz 1 erforderlich ist.(2) Die Kommission erarbeitet im Benehmen mit jedem betroffenen Mitgliedstaat für die Gebiete von gemeinschaftlichem Interesse, für die eine finanzielle Beteilung beantragt wird, die Maßnahmen, die für die Wahrung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustands der prioritären natürlichen Lebensraumtypen und der prioritären Arten in den betreffenden Gebieten wesentlich sind, und ermittelt die Gesamtkosten dieser Maßnahmen.(3) Die Kommission ermittelt im Benehmen mit den betreffenden Mitgliedstaaten die für die Durchführung der Maßnahmen nach Absatz 2 erforderliche Finanzierung einschließlich der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft; dabei berücksichtigt sie unter anderem die Konzentration der prioritären natürlichen Lebensraumtypen und/oder prioritären Arten im Hoheitsgebiet des Mitgliedstaats und die Belastung jedes Mitgliedstaats durch die erforderlichen Maßnahmen.(4) Entsprechend der Schätzung nach den Absätzen 2 und 3 legt die Kommission unter Berücksichtigung der nach den einschlägigen Gemeinschaftsinstrumenten verfügbaren Finanzmittel gemäß dem Verfahren des Artikels 21 einen prioritären Aktionsrahmen von Maßnahmen fest, die eine finanzielle Beteiligung umfassen und zu treffen sind, wenn das Gebiet gemäß Artikel 4 Absatz 4 ausgewiesen worden ist.(5) Maßnahmen, die mangels ausreichender Mittel in dem vorgenannten Aktionsrahmen nicht berücksichtigt worden sind bzw. in diesen Aktionsrahmen aufgenommen wurden, für die die erforderliche finanzielle Beteiligung jedoch nicht oder nur teilweise vorgesehen wurde, werden nach dem Verfahren des Artikels 21 im Rahmen der alle zwei Jahre erfolgenden Überprüfung des Aktionsrahmens erneut geprüft und können bis dahin von den Mitgliedstaaten zurückgestellt werden. Bei dieser Überprüfung wird gegebenenfalls der neuen Situation in dem betreffenden Gebiet Rechnung getragen.(6) In Gebieten, in denen von einer finanziellen Beteiligung abhängige Maßnahmen zurückgestellt werden, sehen die Mitgliedstaaten von neuen Maßnahmen ab, die zu einer Verschlechterung des Zustands dieser Gebiete führen können.Artikel 9Die Kommission beurteilt im Rahmen des Verfahrens nach Artikel 21 in regelmäßigen Zeitabständen den Beitrag von Natura 2000 zur Verwirklichung der in den Artikeln 2 und 3 genannten Ziele. In diesem Zusammenhang kann die Aufhebung der Klassifizierung als besonderes Schutzgebiet in den Fällen erwogen werden, in denen die gemäß Artikel 11 beobachtete natürliche Entwicklung dies rechtfertigt.Artikel 10Die Mitgliedstaaten werden sich dort, wo sie dies im Rahmen ihrer Landnutzungs- und Entwicklungspolitik, insbesondere zur Verbesserung der ökologischen Kohärenz von Natura 2000, für erforderlich halten, bemühen, die Pflege von Landschaftselementen, die von ausschlaggebender Bedeutung für wildlebende Tiere und Pflanzen sind, zu fördern.Hierbei handelt es sich um Landschaftselemente, die aufgrund ihrer linearen, fortlaufenden Struktur (z. B. Flüsse mit ihren Ufern oder herkömmlichen Feldrainen) oder ihrer Vernetzungsfunktion (z. B. Teiche oder Gehölze) für die Wanderung, die geographische Verbreitung und den genetischen Austausch wildlebender Arten wesentlich sind.Artikel 11Die Mitgliedstaaten überwachen den Erhaltungszustand der in Artikel 2 genannten Arten und Lebensräume, wobei sie die prioritären natürlichen Lebensraumtypen und die prioritären Arten besonders berücksichtigen.ArtenschutzArtikel 12(1) Die Mitgliedstaaten treffen die notwendigen Maßnahmen, um ein strenges Schutzsystem für die in Anhang IV Buchstabe a) genannten Tierarten in deren natürlichen Verbreitungsgebieten einzuführen; dieses verbietet:a) alle absichtlichen Formen des Fangs oder der Tötung von aus der Natur entnommenen Exemplaren dieser Arten;b) jede absichtliche Störung dieser Arten, insbesondere während der Fortpflanzungs-, Aufzucht-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten;c) jede absichtliche Zerstörung oder Entnahme von Eiern aus der Natur;d) jede Beschädigung oder Vernichtung der Fortpflanzungs- oder Ruhestätten.(2) Für diese Arten verbieten die Mitgliedstaaten Besitz, Transport, Handel oder Austausch und Angebot zum Verkauf oder Austausch von aus der Natur entnommenen Exemplaren; vor Beginn der Anwendbarkeit dieser Richtlinie rechtmäßig entnommene Exemplare sind hiervon ausgenommen.(3) Die Verbote nach Absatz 1 Buchstaben a) und b) sowie nach Absatz 2 gelten für alle Lebensstadien der Tiere im Sinne dieses Artikels.(4) Die Mitgliedstaaten führen ein System zur fortlaufenden Überwachung des unbeabsichtigten Fangs oder Tötens der in Anhang IV Buchstabe a) genannten Tierarten ein. Anhand der gesammelten Informationen leiten die Mitgliedstaaten diejenigen weiteren Untersuchungs- oder Erhaltungsmaßnahmen ein, die erforderlich sind, um sicherzustellen, daß der unbeabsichtigte Fang oder das unbeabsichtigte Töten keine signifikanten negativen Auswirkungen auf die betreffenden Arten haben.Artikel 13(1) Die Mitgliedstaaten ergreifen die erforderlichen Maßnahmen, um ein striktes Schutzsystem für die in Anhang IV Buchstabe b) angegebenen Pflanzenarten aufzubauen, das folgendes verbietet:a) absichtliches Pfluecken, Sammeln, Abschneiden, Ausgraben oder Vernichten von Exemplaren solcher Pflanzen in deren Verbreitungsräumen in der Natur;b) Besitz, Transport, Handel oder Austausch und Angebot zum Verkauf oder zum Austausch von aus der Natur entnommenen Exemplaren solcher Pflanzen; vor Beginn der Anwendbarkeit dieser Richtlinie rechtmäßig entnommene Exemplare sind hiervon ausgenommen.(2) Die Verbote nach Absatz 1 Buchstaben a) und b) gelten für alle Lebensstadien der Pflanzen im Sinne dieses Artikels.Artikel 14(1) Die Mitgliedstaaten treffen, sofern sie es aufgrund der Überwachung gemäß Artikel 11 für erforderlich halten, die notwendigen Maßnahmen, damit die Entnahme aus der Natur von Exemplaren der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten des Anhangs V sowie deren Nutzung mit der Aufrechterhaltung eines günstigen Erhaltungszustands vereinbar sind.(2) Werden derartige Maßnahmen für erforderlich gehalten, so müssen sie die Fortsetzung der Überwachung gemäß Artikel 11 beinhalten. Außerdem können sie insbesondere folgendes umfassen:- Vorschriften bezüglich des Zugangs zu bestimmten Bereichen;- das zeitlich oder örtlich begrenzte Verbot der Entnahme von Exemplaren aus der Natur und der Nutzung bestimmter Populationen;- die Regelung der Entnahmeperioden und/oder -formen;- die Einhaltung von dem Erhaltungsbedarf derartiger Populationen Rechnung tragenden waidmännischen oder fischereilichen Regeln bei der Entnahme von Exemplaren;- die Einführung eines Systems von Genehmigungen für die Entnahme oder von Quoten;- die Regelung von Kauf, Verkauf, Feilhalten, Besitz oder Transport zwecks Verkauf der Exemplare;- das Züchten in Gefangenschaft von Tierarten sowie die künstliche Vermehrung von Pflanzenarten unter streng kontrollierten Bedingungen, um die Entnahme von Exemplaren aus der Natur zu verringern;- die Beurteilung der Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen.Artikel 15In bezug auf den Fang oder das Töten der in Anhang V Buchstabe a) genannten wildlebenden Tierarten sowie in den Fällen, in denen Ausnahmen gemäß Artikel 16 für die Entnahme, den Fang oder die Tötung der in Anhang IV Buchstabe a) genannten Arten gemacht werden, verbieten die Mitgliedstaaten den Gebrauch aller nichtselektiven Geräte, durch die das örtliche Verschwinden von Populationen dieser Tierarten hervorgerufen werden könnte oder sie schwer gestört werden könnten, insbesonderea) den Gebrauch der in Anhang VI Buchstabe a) genannten Fang- und Tötungsgeräte;b) jede Form des Fangs oder Tötens mittels der in Anhang VI Buchstabe b) genannten Transportmittel.Artikel 16(1) Sofern es keine anderweitige zufriedenstellende Lösung gibt und unter der Bedingung, daß die Populationen der betroffenen Art in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet trotz der Ausnahmeregelung ohne Beeinträchtigung in einem günstigen Erhaltungszustand verweilen, können die Mitgliedstaaten von den Bestimmungen der Artikel 12, 13 und 14 sowie des Artikels 15 Buchstaben a) und b) im folgenden Sinne abweichen:a) zum Schutz der wildlebenden Tiere und Pflanzen und zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume;b) zur Verhütung ernster Schäden insbesondere an Kulturen und in der Tierhaltung sowie an Wäldern, Fischgründen und Gewässern sowie an sonstigen Formen von Eigentum;c) im Interesse der Volksgesundheit und der öffentlichen Sicherheit oder aus anderen zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer oder wirtschaftlicher Art oder positiver Folgen für die Umwelt;d) zu Zwecken der Forschung und des Unterrichts, der Bestandsauffuellung und Wiederansiedlung und der für diese Zwecke erforderlichen Aufzucht, einschließlich der künstlichen Vermehrung von Pflanzen;e) um unter strenger Kontrolle, selektiv und in beschränktem Ausmaß die Entnahme oder Haltung einer begrenzten und von den zuständigen einzelstaatlichen Behörden spezifizierten Anzahl von Exemplaren bestimmter Tier- und Pflanzenarten des Anhangs IV zu erlauben.(2) Die Mitgliedstaaten legen der Kommission alle zwei Jahre einen mit dem vom Ausschuß festgelegten Modell übereinstimmenden Bericht über die nach Absatz 1 genehmigten Ausnahmen vor. Die Kommission nimmt zu diesen Ausnahmen binnen zwölf Monaten nach Erhalt des Berichts Stellung und unterrichtet darüber den Ausschuß.(3) In den Berichten ist folgendes anzugeben:a) die Arten, für die die Ausnahmeregelung gilt, und der Grund der Ausnahme, einschließlich der Art der Risiken sowie gegebenenfalls der verworfenen Alternativlösungen und der benutzten wissenschaftlichen Daten;b) die für Fang oder Tötung von Tieren zugelassenen Mittel, Einrichtungen oder Methoden und die Gründe für ihren Gebrauch;c) die zeitlichen und örtlichen Umstände der Ausnahmegenehmigungen;d) die Behörde, die befugt ist, zu erklären, daß die erforderlichen Voraussetzungen erfuellt sind, bzw. zu kontrollieren, ob sie erfuellt sind, und die beschließen kann, welche Mittel, Einrichtungen oder Methoden innerhalb welcher Grenzen und von welchen Stellen verwendet werden dürfen sowie welche Personen mit der Durchführung betraut werden;e) die angewandten Kontrollmaßnahmen und die erzielten Ergebnisse.InformationArtikel 17(1) Alle sechs Jahre nach Ablauf der in Artikel 23 vorgesehenen Frist erstellen die Mitgliedstaaten einen Bericht über die Durchführung der im Rahmen dieser Richtlinie durchgeführten Maßnahmen. Dieser Bericht enthält insbesondere Informationen über die in Artikel 6 Absatz 1 genannten Erhaltungsmaßnahmen sowie die Bewertung der Auswirkungen dieser Maßnahmen auf den Erhaltungszustand der Lebensraumtypen des Anhangs I und der Arten des Anhangs II sowie die wichtigsten Ergebnisse der in Artikel 11 genannten Überwachung. Dieser Bericht, dessen Form mit dem vom Ausschuß aufgestellten Modell übereinstimmt, wird der Kommission übermittelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.(2) Die Kommission arbeitet auf der Grundlage der in Absatz 1 erwähnten Berichte einen zusammenfassenden Bericht aus. Dieser Bericht enthält eine zweckdienliche Bewertung der erzielten Fortschritte, insbesondere des Beitrags von Natura 2000 zur Verwirklichung der in Artikel 3 aufgeführten Ziele. Der Teil des Berichtsentwurfs, der die von einem Mitgliedstaat übermittelten Informationen betrifft, wird den Behörden des betreffenden Mitgliedstaats zur Überprüfung unterbreitet. Die endgültige Fassung des Berichts wird zunächst dem Ausschuß unterbreitet und wird spätestens zwei Jahre nach Vorlage der Berichte gemäß Absatz 1 sowie des Kommissionsberichts veröffentlicht und den Mitgliedstaaten, dem Europäischen Parlament, dem Rat und dem Wirtschafts- und Sozialausschuß zugeleitet.(3) Die Mitgliedstaaten können die nach dieser Richtlinie ausgewiesenen Gebiete durch vom Ausschuß eigens hierzu erarbeitete Gemeinschaftsschilder kennzeichnen.ForschungArtikel 18(1) Die Mitgliedstaaten und die Kommission fördern die erforderliche Forschung und die notwendigen wissenschaftlichen Arbeiten im Hinblick auf die Ziele nach Artikel 2 und die Verpflichtung nach Artikel 11. Sie tauschen Informationen aus im Hinblick auf eine gute Koordinierung der Forschung auf den Ebenen der Mitgliedstaaten und der Gemeinschaft.(2) Besondere Aufmerksamkeit wird den wissenschaftlichen Arbeiten gewidmet, die zur Durchführung der Artikel 4 und 10 erforderlich sind; die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten auf dem Gebiet der Forschung wird gefördert.Verfahren zur Änderung der AnhängeArtikel 19Die Änderungen, die zur Anpassung der Anhänge I, II, III, V und VI an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt erforderlich sind, werden vom Rat auf Vorschlag der Kommission mit qualifizierter Mehrheit beschlossen.Die Änderungen, die zur Anpassung des Anhangs IV an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt erforderlich sind, werden vom Rat auf Vorschlag der Kommission einstimmig beschlossen.AusschußArtikel 20Die Kommission wird von einem Ausschuß unterstützt, der sich aus Vertretern der Mitgliedstaaten zusammensetzt und in dem ein Vertreter der Kommission den Vorsitz führt.Artikel 21(1) Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Ausschuß einen Entwurf der zu treffenden Maßnahmen. Der Ausschuß gibt seine Stellungnahme zu diesem Entwurf innerhalb einer Frist ab, die der Vorsitzende unter Berücksichtigung der Dringlichkeit der betreffenden Frage festsetzen kann. Die Stellungnahme wird mit der Mehrheit abgegeben, die in Artikel 148 Absatz 2 des Vertrages für die Annahme der vom Rat auf Vorschlag der Kommission zu fassenden Beschlüsse vorgesehen ist. Bei der Abstimmung im Ausschuß werden die Stimmen der Vertreter der Mitgliedstaaten gemäß dem vorgenannten Artikel gewogen. Der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil.(2) Die Kommission erläßt die beabsichtigten Maßnahmen, wenn sie mit der Stellungnahme des Ausschusses übereinstimmen.Stimmen die beabsichtigten Maßnahmen mit der Stellungnahme des Ausschusses nicht überein oder liegt keine Stellungnahme vor, so unterbreitet die Kommission dem Rat unverzüglich einen Vorschlag für die zu treffenden Maßnahmen. Der Rat beschließt mit qualifizierter Mehrheit.Hat der Rat nach Ablauf einer Frist von drei Monaten seit Befassen des Rates keinen Beschluß gefaßt, so werden die vorgeschlagenen Maßnahmen von der Kommission erlassen.Ergänzende BestimmungenArtikel 22Bei der Ausführung der Bestimmungen dieser Richtlinie gehen die Mitgliedstaaten wie folgt vor:a) Sie prüfen die Zweckdienlichkeit einer Wiederansiedlung von in ihrem Hoheitsgebiet heimischen Arten des Anhangs IV, wenn diese Maßnahme zu deren Erhaltung beitragen könnte, vorausgesetzt, eine Untersuchung hat unter Berücksichtigung unter anderem der Erfahrungen der anderen Mitgliedstaaten oder anderer Betroffener ergeben, daß eine solche Wiederansiedlung wirksam zur Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der betreffenden Arten beiträgt, und die Wiederansiedlung erfolgt erst nach entsprechender Konsultierung der betroffenen Bevölkerungskreise;b) sie sorgen dafür, daß die absichtliche Ansiedlung in der Natur einer in ihrem Hoheitsgebiet nicht heimischen Art so geregelt wird, daß weder die natürlichen Lebensräume in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet noch die einheimischen wildlebenden Tier- und Pflanzenarten geschädigt werden; falls sie es für notwendig erachten, verbieten sie eine solche Ansiedlung. Die Ergebnisse der Bewertungsstudien werden dem Ausschuß zur Unterrichtung mitgeteilt;c) sie fördern erzieherische Maßnahmen und die allgemeine Information in bezug auf die Notwendigkeit des Schutzes der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten und der Erhaltung ihrer Habitate sowie natürlichen Lebensräume.SchlußbestimmungenArtikel 23(1) Die Mitgliedstaaten erlassen die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, um dieser Richtlinie binnen zwei Jahren nach ihrer Bekanntgabe nachzukommen. Sie setzen die Kommission unverzüglich davon in Kenntnis.(2) Wenn die Mitgliedstaaten Vorschriften nach Absatz 1 erlassen, nehmen sie in den Vorschriften selbst oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung auf diese Richtlinie Bezug. Die Mitgliedstaaten regeln die Einzelheiten der Bezugnahme.(3) Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der wichtigsten innerstaatlichen Rechtsvorschriften mit, die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen.Artikel 24Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.Geschehen zu Brüssel am 21. Mai 1992.Im Namen des RatesDer PräsidentArlindo Marques Cunha(1) ABl. Nr. C 247 vom 21. 9. 1988, S. 3, undABl. Nr. C 195 vom 3. 8. 1990, S. 1.(2) ABl. Nr. C 75 vom 20. 3. 1991, S. 12.(3) ABl. Nr. C 31 vom 6. 2. 1991, S. 25.(4) ABl. Nr. C 328 vom 7. 12. 1987, S. 1.(5) ABl. Nr. L 103 vom 25. 4. 1979, S. 1. Richtlinie zuletzt geändert durch die Richtlinie 91/244/EWG (ABl. Nr. L 115 vom 8. 5. 1991, S. 41).ANHANG INATÜRLICHE LEBENSRÄUME VON GEMEINSCHAFTLICHEM INTERESSE, FÜR DEREN ERHALTUNG BESONDERE SCHUTZGEBIETE AUSGEWIESEN WERDEN MÜSSENAuslegung>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Das Zeichen "×", das Codizes kombiniert, bezeichnet Typen von Lebensräumen, wenn sie assoziiert sind, z. B.: 35.2 × 64.1 - offene Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis (35.2), kontinentale Dünen (64.1).Das Zeichen "*" bedeutet: prioritäre Lebensraumtypen.LEBENSRÄUME IN KÜSTENBEREICHEN UND HALOPHYTISCHE VEGETATIONENMeeresgewässer und Gezeitenzonen>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Felsenküsten und Kiesstrände>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Atlantische Salzsümpfe und -wiesen sowie Salzsümpfe und -wiesen im Binnenland>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Salzsümpfe und -wiesen des Mittelmeeres und des gemäßigten Atlantiks>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Halophile und gypsophile Binnenlandssteppen>PLATZ FÜR EINE TABELLE>DÜNEN AN MEERESKÜSTEN UND IM BINNENLANDDünen an den Küsten des Atlantiks sowie der Nord- und der Ostsee>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Dünen an Mittelmeerküsten>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Dünen im Binnenland, alt und kalkarm>PLATZ FÜR EINE TABELLE>SÜSSWASSERLEBENSRÄUMEStehende Gewässer (Teiche, Seen)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>FließgewässerAbschnitte von Wasserläufen mit natürlicher bzw. naturnaher Dynamik (kleine, mittlere und große Betten), deren Wasserqualität keine nennenswerte Beeinträchtigung aufweist>PLATZ FÜR EINE TABELLE>GEMÄSSIGTE HEIDE- UND BUSCHVEGETATION>PLATZ FÜR EINE TABELLE>HARTLAUBGEBÜSCHE (MATORRALS)Submediterran und gemäßigt>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Baumbestandene Matorrals im Mittelmeerraum>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Thermo-mediterrane Gebüschformationen und Vorsteppen>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Phrygane>PLATZ FÜR EINE TABELLE>NATÜRLICHES UND NATURNAHES GRASLANDNatürliches Grasland>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Naturnahes trockenes Grasland und teilweise verbuschtes Grasland>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Als Weideland genutzte Hartlaubwälder (Dehesas in Spanien)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Naturnahes feuchtes Grasland mit hohen Gräsern>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Mesophiles Grasland>PLATZ FÜR EINE TABELLE>HOCH- UND NIEDERMOORESaure Moore mit Sphagnum>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Kalkreiche Niedermoore>PLATZ FÜR EINE TABELLE>FELSIGE LEBENSRÄUME UND HÖHLENGeröll und Schutthalden>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Felsen mit ihrer Vegetation>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Andere felsige Lebensräume>PLATZ FÜR EINE TABELLE>WÄLDERNaturnahe und natürliche Wälder mit einheimischen Arten im Hochwaldstadium einschließlich Mittelwald mit typischem Unterholz, die den nachstehenden Kriterien entsprechen: selten oder Restbestände und/oder Vorkommen von Arten von gemeinschaftlichem InteresseWälder des gemäßigten Europa>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Sommergrüne mediterrane Laubwälder>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Mediterrane Hartlaubwälder>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Montane und subalpine Nadelwälder>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Mediterrane Bergnadelwälder>PLATZ FÜR EINE TABELLE>ANHANG IITIER- UND PFLANZENARTEN VON GEMEINSCHAFTLICHEM INTERESSE, FÜR DEREN ERHALTUNG BESONDERE SCHUTZGEBIETE AUSGEWIESEN WERDEN MÜSSENAuslegunga) Anhang II ist eine Ergänzung des Anhangs I zur Verwirklichung eines zusammenhängenden Netzes von besonderen Schutzgebieten.b) Die in diesem Anhang aufgeführten Arten sind angegeben:- mit dem Namen der Art oder der Unterart- oder mit allen Arten, die zu einem höheren Taxon oder einem bestimmten Teil dieses Taxons gehören.Durch die hinter der Bezeichnung einer Familie oder einer Gattung stehende Abkürzung "spp." sollen alle Arten bezeichnet werden, die dieser Familie oder dieser Gattung angehören.c) SymboleEin vor der Artenbezeichnung stehendes Zeichen "*" bedeutet, daß diese Art eine prioritäre Art ist.Die meisten der in diesem Anhang aufgeführten Arten sind in Anhang IV genannt. Ist eine in diesem Anhang aufgeführte Art weder in Anhang IV noch in Anhang V aufgeführt, so wird ihr Name von dem Zeichen "(o)" gefolgt; ist eine in diesem Anhang aufgeführte Art nicht in Anhang IV, jedoch in Anhang V genannt, so wird ihr Name von dem Zeichen "(V)" gefolgt.a) TIEREWIRBELTIERESÄUGETIEREINSECTIVORATalpidaeGalemys pyrenaicusCHIROPTERARhinolophidaeRhinolophus blasiiRhinolophus euryaleRhinolophus ferrumequinumRhinolophus hipposiderosRhinolophus mehelyiVespertilionidaeBarbastella barbastellusMiniopterus schreibersiMyotis bechsteiniMyotis blythiMyotis capacciniiMyotis dasycnemeMyotis emarginatusMyotis myotisRODENTIASciuridaeSpermophilus citellusCastoridaeCastor fiberMicrotidaeMicrotus cabrerae*Microtus oeconomus arenicolaCARNIVORACanidae*Canis lupus (spanische Populationen: nur die Populationen südlich des Duero, griechische Populationen: nur die Populationen südlich des 39. Breitengrades)Ursidae*Ursus arctosMustelidaeLutra lutraMustela lutreolaFelidaeLynx lynx*Lynx pardinaPhocidaeHalichoerus grypus (V)*Monachus monachusPhoca vitulina (V)ARTIODACTYLACervidae*Cervus elaphus corsicanusBovidaeCapra aegagrus (natürliche Populationen)*Capra pyrenaica pyrenaicaOvis ammon musimon (natürliche Populationen auf Korsika und Sardinien)Rupicapra rupicapra balcanica*Rupicapra ornataCETACEATursiops truncatusPhocoena phocoenaREPTILIENTESTUDINATATestudinidaeTestudo hermanniTestudo graecaTestudo marginataCheloniidae*Caretta carettaEmydidaeEmys orbicularisMauremys caspicaMauremys leprosaSAURIALacertidaeLacerta monticolaLacerta schreiberiGallotia galloti insulanagae*Gallotia simonyiPodarcis lilfordiPodarcis pityusensisScincidaeChalcides occidentalisGekkonidaePhyllodactylus europaeusOPHIDIAColubridaeElaphe quatuorlineataElaphe situlaViperidae*Vipera schweizeriVipera ursiniiAMPHIBIENCAUDATASalamandridaeChioglossa lusitanicaMertensiella luschani*Salamandra salamandra auroraeSalamandrina terdigitataTriturus cristatusProteidaeProteus anguinusPlethodontidaeSpeleomantes ambrosiiSpeleomantes flavusSpeleomantes geneiSpeleomantes imperialisSpeleomantes supramontesANURADiscoglossidaeBombina bombinaBombina variegataDiscoglossus jeanneaeDiscoglossus montalentiiDiscoglossus sardus*Alytes muletensisRanidaeRana latasteiPelobatidae*Pelobates fuscus insubricusFISCHEPETROMYZONIFORMESPetromyzonidaeEudontomyzon spp. (o)Lampetra fluviatilis (V)Lampetra planeri (o)Lethenteron zanandrai (V)Petromyzon marinus (o)ACIPENSERIFORMESAcipenseridae*Acipenser naccarii*Acipenser sturioATHERINIFORMESCyprinodontidaeAphanius iberus (o)Aphanius fasciatus (o)*Valencia hispanicaSALMONIFORMESSalmonidaeHucho hucho (natürliche Populationen) (V)Salmo salar (nur in Süßwasser) (V)Salmo marmoradus (o)Salmo macrostigma (o)Coregonidae*Coregonus oxyrhynchus (anadrome Populationen in bestimmten Gebieten der Nordsee)CYPRINIFORMESCyprinidaeAlburnus vulturius (o)Alburnus albidus (o)Anaecypris hispanicaAspius aspius (o)Barbus plebejus (V)Barbus meridionalis (V)Barbus capito (V)Barbus comiza (V)Chalcalburnus chalcoides (o)Chondrostoma soetta (o)Chondrostoma polylepis (o)Chondrostoma genei (o)Chondrostoma lusitanicum (o)Chondrostoma toxostoma (o)Gobio albipinnatus (o)Gobio uranoscopus (o)Iberocypris palaciosi (o)*Ladigesocypris ghigii (o)Leuciscus lucomonis (o)Leuciscus souffia (o)Phoxinellus spp. (o)Rutilus pigus (o)Rutilus rubilio (o)Rutilus arcasii (o)Rutilus macrolepidotus (o)Rutilus lemmingii (o)Rutilus friesii meidingeri (o)Rutilus alburnoides (o)Rhodeus sericeus amarus (o)Scardinius graecus (o)CobitidaeCobitis conspersa (o)Cobitis larvata (o)Cobitis trichonica (o)Cobitis taenia (o)Misgurnis fossilis (o)Sabanejewia aurata (o)PERCIFORMESPercidaeGymnocephalus schraetzer (V)Zingel spp. [(o) außer Zingelasper et Zingel zingel (V)]GobiidaePomatoschistus canestrini (o)Padogobius panizzai (o)Padogobius nigricans (o)CLUPEIFORMESClupeidaeAlosa spp. (V)SCORPAENIFORMESCottidaeCottus ferruginosus (o)Cottus petiti (o)Cottus gobio (o)SILURIFORMESSiluridaeSilurus aristotelis (V)WIRBELLOSE TIEREGLIEDERFÜSSLERCRUSTACEADecapodaAustropotamobius pallipes (V)INSECTAColeopteraBuprestis splendens*Carabus olympiaeCerambyx cerdoCucujus cinnaberinusDytiscus latissimusGraphoderus bilineatusLimoniscus violaceus (o)Lucanus cervus (o)Morimus funereus (o)*Osmoderma eremita*Rosalia alpinaLepidoptera*Callimorpha quadripunctata (o)Coenonympha oedippusErebia calcariaErebia christiEriogaster cataxEuphydryas aurinia (o)Graellsia isabellae (V)Hypodryas maturnaLycaena disparMaculinea nausithousMaculinea teleiusMelanagria argePapilio hospitonPlebicula golgusMantodeaApteromantis apteraOdonataCoenagrion hylas (o)Coenagrion mercuriale (o)Cordulegaster trinacriaeGomphus grasliniiLeucorrhina pectoralisLindenia tetraphyllaMacromia splendensOphiogomphus ceciliaOxygastra curtisiiOrthopteraBaetica ustulataWEICHTIEREGASTROPODACaseolus calculusCaseolus commixtaCaseolus sphaerulaDiscula leacockianaDiscula tabellataDiscus defloratusDiscus guerinianusElona quimperianaGeomalacus maculosusGeomitra monizianaHelix subplicataLeiostyla abbreviataLeiostyla cassidaLeiostyla corneocostataLeiostyla gibbaLeiostyla lamellosaVertigo angustior (o)Vertigo genesii (o)Vertigo geyeri )o)Vertigo moulinsiana (o)BIVALVIAUnionoidaMargaritifera margaritifera (V)Unio crassusb) PFLANZENPTERIDOPHYTAASPLENIACEAEAsplenium jahandiezii (Litard.) RouyBLECHNACEAEWoodwardia radicans (L.) Sm.DICKSONIACEAECulcita macrocarpa C. PreslDRYOPTERIDACEAE*Dryopteris corleyi Fraser-Jenk.HYMENOPHYLLACEAETrichomanes speciosum Willd.ISOETACEAEIsoetes boryana DurieuIsoetes malinverniana Ces. &  De Not.MARSILEACEAEMarsilea batardae LaunertMarsilea quadrifolia L.Marsilea strigosa Willd.OPHIOGLOSSACEAEBotrychium simplex Hitchc.Ophioglossum polyphyllum A. BraunGYMNOSPERMAEPINACEAE*Abies nebrodensis (Lojac.) MatteiANGIOSPERMAEALISMATACEAECaldesia parnassifolia (L.) Parl.Luronium natans (L.) Raf.AMARYLLIDACEAELeucojum nicaeense Ard.Narcissus asturiensis (Jordan) PugsleyNarcissus calcicola MendonçaNarcissus cyclamineus DC.Narcissus fernandesii G. PedroNarcissus humilis (Cav.) Traub*Narcissus nevadensis PugsleyNarcissus pseudonarcissus L.subsp. nobilis (Haw.) A. FernandesNarcissus scaberulus Henriq.Narcissus triandrus (Salisb.) D. A. Webbsubsp. capax (Salisb.) D. A. Webb.Narcissus viridiflorus SchousboeBORAGINACEAE*Anchusa crispa Viv.*Lithodora nitida (H. Ern) R. FernandesMyosotis lusitanica SchusterMyosotis rehsteineri Wartm.Myosotis retusifolia R. AfonsoOmphalodes kuzinskyana Willk.*Omphalodes littoralis Lehm.Solenanthus albanicus (Degen &  al.) Degen &  Baldacci*Symphytum cycladense Pawl.CAMPANULACEAEAsyneuma giganteum (Boiss.) Bornm.*Campanula sabatia De Not.Jasione crispa (Pourret) Samp.subsp. serpentinica Pinto da SilvaJasione lusitanica A. DC.CARYOPHYLLACEAE*Arenaria nevadensis Boiss. &  ReuterArenaria provincialis Chater &  HallidayDianthus cintranus Boiss. &  Reutersubsp. cintranus Boiss. &  ReuterDianthus marizii (Samp.) Samp.Dianthus rupicola Biv.*Gypsophila papillosa P. PortaHerniaria algarvica ChaudriHerniaria berlengiana (Chaudhri) Franco*Herniaria latifolia Lapeyr.subsp. litardierei gamisHerniaria maritima LinkMoehringia tommasinii Marches.Petrocoptis grandiflora Rothm.Petrocoptis montsicciana O. Bolos &  Rivas Mart.Petrocoptis pseudoviscosa Fernandez CasasSilene cintrana Rothm.*Silene hicesiae Brullo &  SignorelloSilene hifacensis Rouy ex Willk.*Silene holzmanii Heldr. ex Boiss.Silene longicilia (Brot.) Otth.Silene mariana Pau*Silene orphanidis Boiss.*Silene rothmaleri Pinto da Silva*Silene velutina Pourret ex Loisel.CHENOPODIACEAE*Bassia saxicola (Guss.) A. J. Scott*Kochia saxicola Guss.*Salicornia veneta Pignatti &  LausiCISTACEACistus palhinhae IngramHalimium verticillatum (Brot.) SennenHelianthemum alypoides Losa &  Rivas GodayHelianthemum caput-felis Boiss.*Tuberaria major (Willk.) Pinto da Silva &  RoseiraCOMPOSITAE*Anthemis glaberrima (Rech. f.) Greuter*Artemisia granatensis Boiss.*Aster pyrenaeus Desf. ex DC.*Aster sorrentinii (Tod) Lojac.*Carduus myriacanthus Salzm. ex DC.*Centaurea alba L.subsp. heldreichii (Halacsy) Dostal*Centaurea alba L.subsp. princeps (Boiss. &  Heldr.) Gugler*Centaurea attica Nymansubsp. megarensis (Halacsy &  Hayek) Dostal*Centaurea balearica J. D. Rodriguez*Centaurea borjae Valdes-Berm. &  Rivas Goday*Centaurea citricolor Font QuerCentaurea corymbosa PourretCentaurea gadorensis G. Bianca*Centaurea horrida Badaro*Centaurea kalambakensis Freyn &  Sint.Centaurea kartschiana Scop.*Centaurea lactiflora HalacsyCentaurea micrantha Hoffmanns. &  Linksubsp. herminii (Rouy) Dostál*Centaurea niederi Heldr.*Centaurea peucedanifolia Boiss. &  Orph.*Centaurea pinnata PauCentaurea pulvinata (G. Bianca) G. BiancaCentaurea rothmalerana (Arènes) DostálCentaurea vicentina Mariz*Crepis crocifolia Boiss. &  Heldr.Crepis granatensis (Willk.) B. Bianca &  M. CuetoErigeron frigidus Boiss. ex DC.Hymenostemma pseudanthemis (Kunze) Willd.*Jurinea cyanoides (L.) Reichenb.*Jurinea fontqueri Cuatrec.*Lamyropsis microcephala (Moris) Dittrich &  GreuterLeontodon microcephalus (Boiss. ex DC.) Boiss.Leontodon boryi Boiss.*Leontodon siculus (Guss.) Finch &  SellLeuzea longifolia Hoffmanns. &  LinkLigularia sibirica (L.) Cass.Santolina impressa Hoffmanns. &  LinkSantolina semidentata Hoffmanns. &  Link*Senecio elodes Boiss. ex DC.Senecio nevadensis Boiss. &  ReuterCONVOLVULACEAE*Convolvulus argyrothamnus Greuter*Convolvulus fernandesii Pinto da Silva &  TelesCRUCIFERAEAlyssum pyrenaicum Lapeyr.Arabis sadina (Samp.) P. Cout.*Biscutella neustriaca BonnetBiscutella vincentina (Samp.) Rothm.Boleum asperum (Pers.) DesvauxBrassica glabrescens PoldiniBrassica insularis Moris*Brassica macrocarpa Guss.Coincya cintrana (P. Cout.) Pinto da Silva*Coincya rupestris Rouy*Coronopus navasii PauDiplotaxis ibicensis (Pau) Gomez-Campo*Diplotaxis siettiana MaireDiplotaxis vicentina (P. Cout.) Rothm.Erucastrum palustre (Pirona) Vis.*Iberis arbuscula RunemarkIberis procumbens Langesubsp. microcarpa Franco &  Pinto da Silva*Ionopsidium acaule (Desf.) Reichenb.Ionopsidium savianum (Caruel) Ball ex Arcang.Sisymbrium cavanillesianum Valdes &  CastroviejoSisymbrium supinum L.CYPERACEAE*Carex panormitana Guss.Eleocharis carniolica KochDIOSCOREACEAE*Borderea chouardii (Gaussen) HeslotDROSERACEAEAldrovanda vesiculosa L.EUPHORBIACEAE*Euphorbia margalidiana Kuhbier &  LewejohannEuphorbia transtagana Boiss.GENTIANACEAE*Centaurium rigualii Esteve Chueca*Centaurium somedanum LainzGentiana ligustica R. de Vilm. &  ChopinetGentianella angelica (Pugsley) E. F. WarburgGERANIACEAE*Erodium astragaloides Boiss. &  ReuterErodium paularense Fernandez-Gonzalez &  Izco*Erodium rupicola Boiss.GRAMINEAEAvenula hackelii (Henriq.) HolubBromus grossus Desf. ex DC.Coleanthus subtilis (Tratt.) SeidlFestuca brigantina (Markgr.-Dannenb.) Markgr.-Dannenb.Festuca duriotagana Franco &  R. AfonsoFestuca elegans Boiss.Festuca henriquesii Hack.Festuca sumilusitanica Franco &  R. AfonsoGaudinia hispanica Stace &  TutinHolcus setiglumis Boiss. &  Reutersubsp. duriensis Pinto da SilvaMicropyropsis tuberosa Romero - Zarco &  CabezudoPseudarrhenatherum pallens (Link) J. HolubPuccinellia pungens (Pau) Paunero*Stipa austroitalica Martinovsky*Stipa bavarica Martinovsky &  H. Scholz*Stipa veneta MoraldoGROSSULARIACEAE*Ribes sardum MartelliHYPERICACEAE*Hypericum aciferum (Greuter) N. K. B. RobsonJUNCACEAEJuncus valvatus LinkLABIATAEDracocephalum austriacum L.*Micromeria taygetea P. H. DavisNepeta dirphya (Boiss.) Heldr. ex Halacsy*Nepeta sphaciotica P. H. DavisOriganum dictamnus L.Sideritis incanasubsp. glauca (Cav.) MalagarrigaSideritis javalambrensis PauSideritis serrata Cav. ex Lag.Teucrium lepicephalum PauTeucrium turredanum Losa &  Rivas Goday*Thymus camphoratus Hoffmanns. &  LinkThymus carnosus Boiss.*Thymus cephalotos L.LEGUMINOSAEAnthyllis hystrix Cardona, Contandr. &  E. Sierra*Astragalus algarbiensis Coss. ex Bunge*Astragalus aquilanus AnzaloneAstragalus centralpinus Braun-Blanquet*Astragalus maritimus MorisAstragalus tremolsianus Pau*Astragalus verrucosus Moris*Cytisus aeolicus Guss. ex Lindl.Genista dorycnifolia Font QuerGenista holopetala (Fleischm. ex Koch) BaldacciMelilotus segetalis (Brot.) Ser.subsp. fallax Franco*Ononis hackeni LangeTrifolium saxatile All.*Vicia bifoliolata J. D. RodriguezLENTIBULARIACEAEPinguicula nevadensis (Lindb.) CasperLILIACEAEAllium grosii Font Quer*Androcymbium rechingeri Greuter*Asphodelus bento-rainhae P. SilvaHyacinthoides vicentina (Hoffmanns. &  Link) Rothm.*Muscari gussonei (Parl.) Tod.LINACEAE*Linum muelleri MorisLYTHRACEAE*Lythrum flexuosum Lag.MALVACEAEKosteletzkya pentacarpos (L.) Ledeb.NAJADACEAENajas flexilis (Willd.) Rostk. &  W. L. SchmidtORCHIDACEAE*Cephalanthera cucullata Boiss. &  Heldr.Cypripedium calceolus L.Liparis loeselii (L.) Rich.*Ophrys lunulata Parl.PAEONIACEAEPaeonia cambessedesii (Willk.) Willk.Paeonia parnassica TzanoudakisPaeonia clusii F. C. Sternsubsp. rhodia (Stearn) TzanoudakisPALMAEPhoenix theophrasti GreuterPLANTAGINACEAEPlantago algarbiensis Samp.Plantago almogravensis FrancoPLUMBAGINACEAEArmeria berlengensis Daveau*Armeria helodes Martini &  PoldArmeria negleta GirardArmeria pseudarmeria (Murray) Mansfeld*Armeria rouyana DaveauArmeria soleirolii (Duby) GodronArmeria velutina Welv. ex Boiss. &  ReuterLimonium dodartii (Girard) O. Kuntzesubsp. lusitanicum (Daveau) Franco*Limonium insulare (Beg. &  Landi) Arrig. &  DianaLimonium lanceolatum (Hoffmanns. &  Link) FrancoLimonium multiflorum Erben*Limonium pseudolaetum Arrig. &  Diana*Limonium strictissimum (Salzmann) Arrig.POLYGONACEAEPolygonum praelongum Coode &  CullenRumex rupestris Le GallPRIMULACEAEAndrosace mathildae LevierAndrosace pyrenaica Lam.*Primula apennina WidmerPrimula palinuri PetagnaSoldanella villosa Darracq.RANUNCULACEAE*Aconitum corsicum GayerAdonis distorta Ten.Aquilegia bertolonii SchottAquilegia kitaibelii Schott*Aquilegia pyrenaica D. C.subsp. cazorlensis (Heywood) Galiano*Consolida samia P. H. DavisPulsatilla patens (L.) Miller*Ranunculus weyleri MaresRESEDACEAE*Reseda decursiva Forssk.ROSACEAEPotentilla delphinensis Gren. &  GodronRUBIACEAE*Galium litorale Guss.*Galium viridiflorum Boiss. &  ReuterSALICACEAESalix salvifolia Brot.subsp. australis FrancoSANTALACEAEThesium ebracteatum HayneSAXIFRAGACEAESaxifraga berica (Beguinot) D. A. WebbSaxifraga florulenta MorettiSaxifraga hirculus L.Saxifraga tombeanensis Boiss. ex Engl.SCROPHULARIACEAEAntirrhinum charidemi LangeChaenorrhinum serpyllifolium (Lange) Langesubsp. lusitanicum R. Fernandes*Euphrasia genargentea (Feoli) DianaEuphrasia marchesettii Wettst. ex Marches.Linaria algarviana Chav.Linaria coutinhoi Valdés*Linaria ficalhoana RouyLinaria flava (Poiret) Desf.*Linaria hellenica Turrill*Linaria ricardoi Cout.*Linaria tursica B. Valdes &  CabezudoLinaria tonzigii LonaOdontites granatensis Boiss.Verbascum litigiosum Samp.Veronica micrantha Hoffmanns. &  Link*Veronica oetaea L.-A. GustavsonSELAGINACEAE*Globularia stygia Orph. ex Boiss.SOLANACEAE*Atropa baetica Willk.THYMELAEACEAEDaphne petraea Leybold*Daphne rodriguezii TexidorULMACEAEZelkova abelicea (Lam.) Boiss.UMBELLIFERAE*Angelica heterocarpa LloydAngelica palustris (Besser) Hoffm.*Apium bermejoi LlorensApium repens (Jacq.) Lag.Athamanta cortiana Ferrarini*Bupleurum capillare Boiss. &  Heldr.*Bupleurum kakiskalae GreuterEryngium alpinum L.*Eryngium viviparum Gay*Laserpitium longiradium Boiss.*Naufraga balearica Constans &  Cannon*Oenanthe conioides LangePetagnia saniculifolia Guss.Rouya polygama (Desf.) Coincy*Seseli intricatum Boiss.Thorella verticillatinundata (Thore) Brig.VALERIANACEAECentranthus trinervis (Viv.) BeguinotVIOLACEAE*Viola hispida Lam.Viola jaubertiana Mares &  VigineixNiedere PflanzenBRYOPHYTABruchia vogesiaca Schwaegr. (o)*Bryoerythrophyllum machadoanum (Sergio) M. Hill (o)Buxbaumia viridis (Moug. ex Lam. &  DC.) Brid. ex Moug. &  Nestl. (o)Dichelyma capillaceum (With.) Myr. (o)Dicranum viride (Sull. &  Lesq.) Lindb. (o)Distichophyllum carinatum Dix. &  Nich. (o)Drepanocladus vernicosus (Mitt.) Warnst. (o)Jungermannia handelii (Schiffn.) Amak. (o)Mannia triandra (Scop.) Grolle (o)*Marsupella profunda Lindb. (o)Meesia longiseta Hedw. (o)Nothothylas orbicularis (Schwein.) Sull. (o)Orthotrichum rogeri Brid. (o)Petalophyllum ralfsii Nees &  Goot. ex Lehm. (o)Riccia breidleri Jur. ex Steph. (o)Riella helicophylla (Mont.) Hook. (o)Scapania massolongi (K. Muell.) K. Muell. (o)Sphagnum pylaisii Brid. (o)Tayloria rudolphiana (Gasrov) B. &  G. (o)ARTEN AUS MAKARONESIENPTERIDOPHYTAHYMENOPHYLLACEAEHymenophyllum maderensis Gibby &  LovisDRYOPTERIDACEAE*Polystichum drepanum (Sw.) C. Presl.ISOETACEAEIsoetes azorica Durieu &  PaivaMARSILIACEAE*Marsilea azorica Launert &  PaivaANGIDSPERMAEASCLEPIADACEAECaralluma burchardii N. E. Brown*Ceropegia chrysantha Svent.BORAGINACEAEEchium candicans L. fil.*Echium gentianoides Webb &  CoincyMyosotis azorica H. C. WatsonMyosotis maritima Hochst. in Seub.CAMPANULACEAE*Azorina vidalii (H. C. Watson) FeerMusschia aurea (L. f.) DC.*Musschia wollastonii LoweCAPRIFOLIACEAE*Sambucus palmensis LinkCARYOPHYLLACEAESpergularia azorica (Kindb.) LebelCELASTRACEAEMaytenus umbellata (R. Br.) Mabb.CHENOPODIACEAEBeta patula Ait.CISTACEAECistus chinamadensis Banares &  Romero*Helianthemum bystropogophyllum Svent.COMPOSITAEAndryala crithmifolia Ait.*Argyranthemum lidii HumphriesArgyranthemum thalassophylum (Svent.) Hump.Argyranthemum winterii (Svent.) Humphries*Atractylis arbuscula Svent. &  MichaelisAtractylis preauxiana Schultz.Calendula maderensis DC.Cheirolophus duranii (Burchard) HolubCheirolophus ghomerytus (Svent.) HolubCheirolophus junonianus (Svent.) HolubCheirolophus massonianus (Lowe) HansenCirsium latifolium LoweHelichrysum gossypinum WebbHelichrysum oligocephala (Svent. &  Bzamw.)*Lactuca watsoniana Trel.*Onopordum nogalesii Svent.*Onopordum carduelinum Bolle*Pericallis hadrosoma Svent.Phagnalon benettii LoweStemmacantha cynaroides (Chr. Son. in Buch) DittSventenia bupleuroides Font Quer*Tanacetum ptarmiciflorum Webb &  BerthCONVOLVULACEAE*Convolvulus caput-medusae Lowe*Convolvulus lopez-socasii Svent.*Convolvulus massonii A. Dietr.CRASSULACEAEAeonium gomeraense PraegerAeonium saundersii BolleAichryson dumosum (Lowe) Praeg.Monanthes wildpretii Banares &  ScholzSedum brissemoretii Raymond-HametCRUCIFERAE*Crambe arborea Webb ex ChristCrambe laevigata DC. ex Christ*Crambe sventenii R. Petters ex Bramwell &  Sund.*Parolinia schizogynoides Svent.Sinapidendron rupestre (Ait.) LoweCYPERACEAECarex malato-belizii RaymondDIPSACACEAEScabiosa nitens Roemer &  J. A. SchultesERICACEAEErica scoparia L.subsp. azorica (Hochst.) D. A. WebbEUPHORBIACEAE*Euphorbia handiensis BurchardEuphorbia lambii Svent.Euphorbia stygiana H. C. WatsonGERANIACEAE*Geranium maderense P. F. YeoGRAMINEAEDeschampsia maderensis (Haeck. &  Born.)Phalaris maderensis (Menezes) MenezesLABIATAE*Sideritis cystosiphon Svent.*Sideritis discolor (Webb ex de Noe) BolleSideritis infernalis BolleSideritis marmorea BolleTeucrium abutiloides L'HérTeucrium betonicum L'HérLEGUMINOSAE*Anagyris latifolia Brouss. ex Willd.Anthyllis lemanniana Lowe*Dorycnium spectabile Webb &  Berthel*Lotus azoricus P. W. BallLotus callis-viridis D. Bramwell &  D. H. Davis*Lotus kunkelii (E. Chueca) D. Bramwell &  al.*Teline rosmarinifolia Webb &  Berthel.*Teline salsoloides Arco &  Acebes.Vicia dennesiana H. C. WatsonLILIACEAE*Androcymbium psammophilum Svent.Scilla maderensis MenezesSemele maderensis CostaLORANTHACEAEArceuthobium azoricum Wiens &  HawkswMYRICACEAE*Myrica rivas-martinezii Santos.OLEACEAEJasminum azoricum L.Picconia azorica (Tutin) Knobl.ORCHIDACEAEGoodyera macrophylla LowePITTOSPORACEAE*Pittosporum coriaceum Dryand. ex Ait.PLANTAGINACEAEPlantago malato-belizii LawalreePLUMBAGINACEAE*Limonium arborescens (Brouss.) KuntzeLimonium dendroides Svent.*Limonium spectabile (Svent.) Kunkel &  Sunding*Limonium sventenii Santos &  Fernandez GalvanPOLYGONACEAERumex azoricus Rech. fil.RHAMNACEAEFrangula azorica TutinROSACEAE*Bencomia brachystachya Svent.Bencomia sphaerocarpa Svent.*Chamaemeles coriacea Lindl.Dendriopterium pulidoi Svent.Marcetella maderensis (Born.) Svent.Prunus lusitanica L.subsp. azorica (Mouillef.) FrancoSorbus maderensis (Lowe) DocleSANTALACEAEKunkeliella subsucculenta KammerSCROPHULARIACEAE*Euphrasia azorica WatsEuphrasia grandiflora Hochst. ex Seub.*Isoplexis chalcantha Svent. &  O'ShanahanIsoplexis isabelliana (Webb &  Berthel.) MasferrerOdontites holliana (Lowe) Benth.Sibthorpia peregrina L.SELAGINACEAE*Globularia ascanii D. Bramwell &  Kunkel*Globularia sarcophylla Svent.SOLANACEAE*Solanum lidii SundingUMBELLIFERAEAmmi trifoliatum (H. C. Watson) TreleaseBupleurum handiense (Bolle) KunkelChaerophyllum azoricum TreleaseFerula latipinna SantosMelanoselinum decipiens (Schrader &  Wendl.) Hoffm.Monizia edulis LoweOenanthe divaricata (R. Br.) Mabb.Sanicula azorica Guthnick ex Seub.VIOLACEAEViola paradoxa LoweNiedere PflanzenBRYOPHYTA*Echinodium spinosum (Mitt.) Jur. (o)*Thamnobryum fernandesii Sergio (o)ANHANG IIIKRITERIEN ZUR AUSWAHL DER GEBIETE, DIE ALS GEBIETE VON GEMEINSCHAFTLICHER BEDEUTUNG BESTIMMT UND ALS BESONDERE SCHUTZGEBIETE AUSGEWIESEN WERDEN KÖNNTENPHASE 1: Für jeden natürlichen Lebensraumtyp des Anhangs I und jede Art des Anhangs II (einschließlich der prioritären natürlichen Lebensraumtypen und der prioritären Arten) auf nationaler Ebene vorzunehmende Beurteilung der relativen Bedeutung der GebieteA. Kriterien zur Beurteilung der Bedeutung des Gebietes für einen natürlichen Lebensraumtyp des Anhangs Ia) Repräsentativitätsgrad des in diesem Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensraumtyps.b) Vom natürlichen Lebensraumtyp eingenommene Fläche im Vergleich zur Gesamtfläche des betreffenden Lebensraumtyps im gesamten Hoheitsgebiet des Staates.c) Erhaltungsgrad der Struktur und der Funktionen des betreffenden natürlichen Lebensraumtyps und Wiederherstellungsmöglichkeit.d) Gesamtbeurteilung des Wertes des Gebietes für die Erhaltung des betreffenden natürlichen Lebensraumtyps.B. Kriterien zur Beurteilung der Bedeutung des Gebiets für eine gegebene Art des Anhangs IIa) Populationsgröße und -dichte der betreffenden Art in diesem Gebiet im Vergleich zu den Populationen im ganzen Land.b) Erhaltungsgrad der für die betreffende Art wichtigen Habitatselemente und Wiederherstellungsmöglichkeit.c) Isolierungsgrad der in diesem Gebiet vorkommenden Population im Vergleich zum natürlichen Verbreitungsgebiet der jeweiligen Art.d) Gesamtbeurteilung des Wertes des Gebietes für die Erhaltung der betreffenden Art.C. Anhand dieser Kriterien stufen die Mitgliedstaaten die Gebiete, die sie mit der nationalen Liste vorschlagen, als Gebiete ein, die aufgrund ihres relativen Werts für die Erhaltung jedes/jeder der in Anhang I bzw. II genannten natürlichen Lebensraumtypen bzw. Arten als Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung bestimmt werden könnten.D. In dieser Liste werden die Gebiete aufgeführt, die die prioritären natürlichen Lebensraumtypen und Arten beherbergen, die von den Mitgliedstaaten anhand der Kriterien der Abschnitte A und B ausgewählt wurden.PHASE 2: Beurteilung der gemeinschaftlichen Bedeutung der in den nationalen Listen enthaltenen Gebiete1. Alle von den Mitgliedstaaten in Phase I ermittelten Gebiete, die prioritäre natürliche Lebensraumtypen bzw. Arten beherbergen, werden als Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung betrachtet.2. Bei der Beurteilung der Bedeutung der anderen in die Listen der Mitgliedstaaten aufgenommenen Gebiete für die Gemeinschaft, d. h. ihres Beitrags zur Wahrung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustands eines natürlichen Lebensraums des Anhangs I oder einer Art des Anhangs II bzw. ihres Beitrags zur Kohärenz von Natura 2000, werden folgende Kriterien angewandt:a) relativer Wert des Gebietes auf nationaler Ebene;b) geographische Lage des Gebietes in bezug auf die Zugwege von Arten des Anhangs II sowie etwaige Zugehörigkeit zu einem zusammenhängenden Ökosystem beiderseits einer oder mehrerer Grenzen innerhalb der Gemeinschaft;c) Gesamtfläche des Gebietes;d) Zahl der in diesem Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensraumtypen des Anhangs I und der Arten des Anhangs II;e) ökologischer Gesamtwert des Gebietes für die betroffene(n) biogeographische(n) Region(en) und/oder für das gesamte Hoheitsgebiet nach Artikel 2, sowohl aufgrund der Eigenart oder Einzigartigkeit seiner Komponenten als auch aufgrund von deren Zusammenwirken.ANHANG IVSTRENG ZU SCHÜTZENDE TIER- UND PFLANZENARTEN VON GEMEINSCHAFTLICHEM INTERESSEDie in diesem Anhang aufgeführten Arten sind angegeben:- mit dem Namen der Art oder Unterart oder- mit allen Arten, die zu einem höheren Taxon oder einem bestimmten Teil des genannten Taxons gehören.Die Abkürzung "spp." nach dem Namen einer Familie oder Gattung dient zur Bezeichnung aller Arten, die zu dieser Gattung oder Familie gehören.a) TIEREWIRBELTIERESÄUGETIEREINSECTIVORAErinaceidaeErinaceus algirusSoricidaeCrocidura canariensisTalpidaeGalemys pyrenaicusMICROCHIROPTERAalle ArtenRODENTIAGliridaealle Arten (außer Glis glis und Eliomys quercinus)SciuridaeCitellus citellusSciurus anomalusCastoridaeCastor fiberCricetidaeCricetus cricetusMicrotidaeMicrotus cabreraeMicrotus oeconomus arenicolaZapodidaeSicista betulinaHystricidaeHystrix cristataCARNIVORACanidaeCanis lupus (außer den spanischen Populationen nördlich des Duero und den griechischen Populationen nördlich des 39. Breitengrades)UrsidaeUrsus arctosMustelidaeLutra lutraMustela lutreolaFelidaeFelis silvestrisLynx lynxLynx pardinaPhocidaeMonachus monachusARTIODACTYLACervidaeCervus elaphus corsicanusBovidaeCapra aegagrus (natürliche Populationen)Capra pyrenaica pyrenaicaOvis ammon musimon (natürliche Populationen auf Korsika und Sardinien)Rupicapra rupicapra balcanicaRupicapra ornataCETACEAalle ArtenREPTILIENTESTUDINATATestudinidaeTestudo hermanniTestudo graecaTestudo marginataCheloniidaeCaretta carettaChelonia mydasLepidochelys kempiiEretmochelys imbricataDermochelyidaeDermochelys coriaceaEmydidaeEmys orbicularisMauremys caspicaMauremys leprosaSAURIALacertidaeAlgyroides fitzingeriAlgyroides marchiAlgyroides moreoticusAlgyroides nigropunctatusLacerta agilisLacerta bedriagaeLacerta danfordiLacerta dugesiLacerta graecaLacerta horvathiLacerta monticolaLacerta schreiberiLacerta trilineataLacerta viridisGallotia atlanticaGallotia gallotiGallotia galloti insulanagaeGallotia simonyiGallotia stehliniOphisops elegansPodarcis erhardiiPodarcis filfolensisPodarcis hispanica atrataPodarcis lilfordiPodarcis melisellensisPodarcis milensisPodarcis muralisPodarcis peloponnesiacaPodarcis pityusensisPodarcis siculaPodarcis tauricaPodarcis tiliguertaPodarcis waglerianaScincidaeAblepharus kitaibelliChalcides bedriagaiChalcides occidentalisChalcides ocellatusChalcides sexlineatusChalcides viridianusOphiomorus punctatissimusGekkonidaeCyrtopodion kotschyiPhyllodactylus europaeusTarentola angustimentalisTarentola boettgeriTarentola delalandiiTarentola gomerensisAgamidaeStellio stellioChamaeleontidaeChamaeleo chamaeleonAnguidaeOphisaurus apodusOPHIDIAColubridaeColuber caspiusColuber hippocrepisColuber jugularisColuber laurentiColuber najadumColuber nummiferColuber viridiflavusCoronella austriacaEirenis modestaElaphe longissimaElaphe quatuorlineataElaphe situlaNatrix natrix cettiNatrix natrix corsaNatrix tessellataTelescopus falaxViperidaeVipera ammodytesVipera schweizeriVipera seoanni (außer den spanischen Populationen)Vipera ursiniiVipera xanthinaBoidaeEryx jaculusAMPHIBIENCAUDATASalamandridaeChioglossa lusitanicaEuproctus asperEuproctus montanusEuproctus platycephalusSalamandra atraSalamandra auroraeSalamandra lanzaiSalamandra luschaniSalamandrina terdigitataTriturus carnifexTriturus cristatusTriturus italicusTriturus kareliniiTriturus marmoratusProteidaeProteus anguinusPlethodontidaeSpeleomantes ambrosiiSpeleomantes flavusSpeleomantes geneiSpeleomantes imperialisSpeleomantes italicusSpeleomantes supramontesANURADiscoglossidaeBombina bombinaBombina variegataDiscoglossus galganoiDiscoglossus jeanneaeDiscoglossus montalentiiDiscoglossus pictusDiscoglossus sardusAlytes cisternasiiAlytes muletensisAlytes obstetricansRanidaeRana arvalisRana dalmatinaRana graecaRana ibericaRana italicaRana latasteiRana lessonaePelobatidaePelobates cultripesPelobates fuscusPelobates syriacusBufonidaeBufo calamitaBufo viridisHylidaeHyla arboreaHyla meridionalisHyla sardaFISCHEACIPENSERIFORMESAcipenseridaeAcipenser naccarüAcipenser sturioATHERINIFORMESCyprinodontidaeValencia hispanicaCYPRINIFORMESCyprinidaeAnaecypris hispanicaPERCIFORMESPercidaeZingel asperSALMONIFORMESCoregonidaeCoregonus oxyrhynchus (anadrome Populationen in bestimmten Gebieten der Nordsee)WIRBELLOSE TIEREGLIEDERFÜSSLERINSECTAColeopteraBuprestis splendensCarabus olympiaeCerambyx cerdoCucujus cinnaberinusDytiscus latissimusGraphoderus bilineatusOsmoderma eremitaRosalia alpinaLepidopteraApatura metisCoenonympha heroCoenonympha oedippusErebia calcariaErebia christiErebia sudeticaEriogaster cataxFabriciana elisaHypodryas maturnaHyles hippophaesLopinga achineLycaena disparMaculinea arionMaculinea nausithousMaculinea teleiusMelanagria argePapilio alexanorPapilio hospitonParnassius apolloParnassius mnemosynePlebicula golgusProserpinus proserpinaZerynthia polyxenaMantodeaApteromantis apteraOdonataAeshna viridisCordulegaster trinacriaeGomphus grasliniiLeucorrhina albifronsLeucorrhina caudalisLeucorrhina pectoralisLindenia tetraphyllaMacromia splendensOphiogomphus ceciliaOxygastra curtisiiStylurus flavipesSympecma braueriOrthopteraBaetica ustulataSaga pedoARACHNIDAAraneaeMacrothele calpeianaWEICHTIEREGASTROPODAProsobranchiaPatella ferugineaStylommatophoraCaseolus calculusCaseolus commixtaCaseolus sphaerulaDiscula leacockianaDiscula tabellataDiscula testudinalisDiscula turriculaDiscus defloratusDiscus guerinianusElona quimperianaGeomalacus maculosusGeomitra monizianaHelix subplicataLeiostyla abbreviataLeiostyla cassidaLeiostyla corneocostataLeiostyla gibbaLeiostyla lamellosaBIVALVIAAnisomyariaLithophaga lithophagaPinna nobilisUnionoidaMargaritifera auriculariaUnio crassusECHINODERMATAEchinoideaCentrostephanus longispinusb) PFLANZENAnhang IV Buchstabe b) enthält alle Pflanzenarten des Anhangs II Buchstabe b)(1) sowie die nachstehend aufgeführten ArtenPTERIDOPHYTAASPLENIACEAEAsplenium hemionitis L.ANGIOSPERMAEAGAVACEAEDracaena draco (L.) L.AMARYLLIDACEAENarcissus longispathus PugsleyNarcissus triandrus L.BERBERIDACEAEBerberis maderensis LoweCAMPANULACEAECampanula morettiana Reichenb.Physoplexis comosa (L.) Schur.CARYOPHYLLACEAEMoehringia fontqueri PauCOMPOSITAEArgyranthemum pinnatifidum (L.f.) Lowesubsp. succulentum (Lowe) C. J. HumphriesHelichrysum sibthorpii RouyPicris willkommii (Schultz Bip.) NymanSantolina elegans Boiss. ex DC.Senecio caespitosus Brot.Senecio lagascanus DC.subsp. lusitanicus (P. Cout.) Pinto da SilvaWagenitzia lancifolia (Sieber ex Sprengel) DostalCRUCIFERAEMurbeckiella sousae Rothm.EUPHORBIACEAEEuphorbia nevadensis Boiss. &  ReuterGESNERIACEAEJankaea heldreichii (Boiss.) Boiss.Ramonda serbica PancicIRIDACEAECrocus etruscus Parl.Iris boissieri Henriq.Iris marisca Ricci &  ColasanteLABIATAERosmarinus tomentosus Huber-Morath &  MaireTeucrium charidemi SandwithThymus capitellatus Hoffmanns. &  LinkThymus villosus L.subsp. villosus L.LILIACEAEAndrocymbium europeum (Lange) K. RichterBellevalia hackelli FreynColchicum corsicum BakerColchicum cousturieri GreuterFritillaria conica RixFritillaria drenovskii Dogen &  Stoy.Fritillaria gussichiae (Degen &  Doerfler) RixFritillaria obliqua Ker-Gawl.Fritillaria rhodocanakis Orph. ex BakerOrnithogalum reverchonii Degen &  Herv.-Bass.Scilla beirana Samp.Scilla odorata LinkORCHIDACEAEOphrys argolica Fleischm.Orchis scopulorum Simsmerh.Spiranthes aestivalis (Poiret) L. C. M. RichardPRIMULACEAEAndrosace cylindrica DC.Primula glaucescens MorettiPrimula spectabilis Tratt.RANUNCULACEAEAquilegia alpina L.SAPOTACEAESideroxylon marmulano Banks ex LoweSAXIFRAGACEAESaxifraga cintrana Kuzinsky ex Willk.Saxifraga portosanctana Boiss.Saxifraga presolanensis Engl.Saxifraga valdensis DC.Saxifraga vayredana LuizetSCROPHULARIACEAEAntirrhinum lopesianum Rothm.Lindernia procumbens (Krocker) PhilcoxSOLANACEAEMandragora officinarum L.THYMELAEACEAEThymelaea broterana P. Cout.UMBELLIFERAEBunium brevifolium LoweVIOLACEAEViola athois W. BeckerViola cazorlensis GandogerViola delphinantha Boiss.(1) Außer den Bryophytes-Arten des Anhangs II Buchstabe b).ANHANG VTIER- UND PFLANZENARTEN VON GEMEINSCHAFTLICHEM INTERESSE, DEREN ENTNAHME AUS DER NATUR UND NUTZUNG GEGENSTAND VON VERWALTUNGSMASSNAHMEN SEIN KÖNNENDie in diesem Anhang aufgeführten Arten sind angegeben:- mit dem Namen der Art oder Unterart oder- mit allen Arten, die zu einem höheren Taxon oder einem bestimmten Teil dieses Taxons gehören.Durch die Abkürzung "spp." nach dem Namen einer Familie oder Gattung dient zur Bezeichnung aller Arten, die zu dieser Familie oder Gattung gehören.a) TIEREWIRBELTIERESÄUGETIERECARNIVORACanidaeCanis aureusCanis lupus (spanische Populationen nördlich des Duero und griechische Populationen nördlich des 39. Breitengrades)MustelidaeMartes martesMustela putoriusPhocidaealle nicht in Anhang IV aufgeführten ArtenViverridaeGenetta genettaHerpestes ichneumonDUPLICIDENTATALeporidaeLepus timidusARTIODACTYLABovidaeCapra ibexCapra pyrenaica (außer Capra pyrenaica pyrenaica)Rupicapra rupicapra (außer Rupicapra rupicapra balcanica)AMPHIBIENANURARanidaeRana esculentaRana pereziRana ridibundaRana temporariaFISCHEPETROMYZONIFORMESPetromyzonidaeLampetra fluviatilisLethenteron zanandraiACIPENSERIFORMESAcipenseridaealle nicht in Anhang IV aufgeführten ArtenSALMONIFORMESSalmonidaeThymallus thymallusCoregonus spp. (außer Coregonus oxyrhynchus - anadrome Populationen in bestimmten Gebieten der Nordsee)Hucho huchoSalmo salar (nur in Süßwasser)CyprinidaeBarbus spp.PERCIFORMESPercidaeGymnocephalus schraetzerZingel zingelCLUPEIFORMESClupeidaeAlosa spp.SILURIFORMESSiluridaeSilurus aristotelisWIRBELLOSE TIERECOELENTERATACNIDARIACorallium rubrumMOLLUSCAGASTROPODA - STYLOMMATOPHORAHelicidaeHelix pomatiaBIVALVIA - UNIONOIDAMargaritiferidaeMargaritifera margaritiferaUnionidaeMicrocondylaea compressaUnio elongatulusANNELIDAHIRUDINOIDEA - ARHYNCHOBDELLAEHirudinidaeHirudo medicinalisARTHROPODACRUSTACEA - DECAPODAAstacidaeAstacus astacusAustropotamobius pallipesAustropotamobius torrentiumScyllaridaeScyllarides latusINSECTA - LEPIDOPTERASaturniidaeGraellsia isabellaeb) PFLANZENALGAERHODOPHYTACORALLINACEAELithothamnium coralloides Crouan frat.Phymatholithon calcareum (Poll.) Adey &  McKibbinLICHENESCLADONIACEAECladonia L. subgenus Cladina (Nyl.) Vain.BRYOPHYTAMUSCILEUCOBRYACEAELeucobryum glaucum (Hedw.) Ångstr.SPHAGNACEAESphagnum L. spp. (außer Sphagnum pylasii Brid.)PTERIDOPHYTALycopodium spp.ANGIOSPERMAEAMARYLLIDACEAEGalanthus nivalis L.Narcissus bulbocodium L.Narcissus juncifolius LagascaCOMPOSITAEArnica montana L.Artemisia eriantha TenArtemisia genipi WeberDoronicum plantagineum L.subsp. tournefortii (Rouy) P. Cout.CRUCIFERAEAlyssum pintadasilvae Dudley.Malcolmia lacera (L.) DC.subsp. graccilima (Samp.) FrancoMurbeckiella pinnatifida (Lam.) Rothm.subsp. herminii (Rivas-Martinez) Greuter &  BurdetGENTIANACEAEGentiana lutea L.IRIDACEAEIris lusitanica Ker-GawlerLABIATAETeucrium salviastrum Schrebersubsp. salviastrum SchreberLEGUMINOSAEAnthyllis lusitanica Cullen &  Pinto da SilvaDorycnium pentaphyllum Scop.subsp. transmontana FrancoUlex densus Welw. ex Webb.LILIACEAELilium rubrum LmkRuscus aculeatus L.PLUMBAGINACEAEArmeria Scampaio (Bernis) Nieto FelinerROSACEAERubus genevieri Boreausubsp. herminii (Samp.) P. Cout.SCROPHULARIACEAEAnarrhinum longipedicelatum R. FernandesEuphrasia mendonçae Samp.Scrophularia grandiflora DC.subsp. grandiflora DC.Scrophularia berminii Hoffmanns &  LinkScrophularia sublyrata Brot.COMPOSITAELeuzea rhaponticoides GraellsANHANG VIVERBOTENE METHODEN UND MITTEL DES FANGS, DER TÖTUNG UND BEFÖRDERUNGa) Nicht-selektive MittelSÄUGETIERE- Als Lockmittel verwendete geblendete oder verstümmelte lebende Tiere- Tonbandgeräte- Elektrische und elektronische Vorrichtungen, die töten oder betäuben können- Künstliche Lichtquellen- Spiegel oder sonstige Vorrichtungen zum Blenden- Vorrichtungen zur Beleuchtung von Zielen- Visiervorrichtungen für das Schießen bei Nacht mit elektronischem Bildverstärker oder Bildumwandler- Sprengstoffe- Netze, die grundsätzlich oder nach ihren Anwendungsbedingungen nicht selektiv sind- Fallen, die grundsätzlich oder nach ihren Anwendungsbedingungen nicht selektiv sind- Armbrüste- Gift und vergiftete oder betäubende Köder- Begasen oder Ausräuchern- Halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kannFISCHE- Gift- Sprengstoffeb) Transportmittel- Flugzeuge- Fahrende Kraftfahrzeuge