CELEX: 62017TN0526
Language: de
Date: 2017-08-07 00:00:00
Title: Rechtssache T-526/17: Klage, eingereicht am 7. August 2017 — Ruiz Jayo u. a./SRB

22.1.2018   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 22/42
            
         Klage, eingereicht am 7. August 2017 — Ruiz Jayo u. a./SRB
   (Rechtssache T-526/17)
   (2018/C 022/58)
   Verfahrenssprache: Spanisch
   
      Parteien
   
   
      Kläger: María Concepción Ruiz Jayo (Madrid, Spanien) und 3499 andere Kläger (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S. Rodríguez Bajón, F. Cremades García und M. Ruiz Núñez)
   
      Beklagter: Einheitlicher Abwicklungsausschuss (Single Resolution Board, SRB)
   
      Anträge
   
   Die Kläger beantragen,
   
               —
            
            
               die vorliegende Nichtigkeitsklage für zulässig und begründet zu erklären;
            
         
               —
            
            
               die Verordnung (EU) Nr. 806/2014 oder, hilfsweise, deren Art. 21, 22 Abs. 2 Buchst. a, 24, 18 und 23 gemäß Art. 277 AEUV für unanwendbar zu erklären;
            
         
               —
            
            
               den angefochtenen SRB-Beschluss für nichtig zu erklären;
            
         
               —
            
            
               den SRB zu verurteilen, den Klägern Ersatz für die Schäden zu leisten, die ihnen durch die Anwendung von unionsrechtswidrigen Bestimmungen entstanden sind;
            
         
               —
            
            
               hilfsweise, den SRB zu verurteilen, den Klägern als Anteilseigner oder Gläubiger eine Entschädigung zu zahlen, und dabei die von den Klägern beigebrachte Bewertung der Banco Popular als endgültige Bewertung im Sinne der Verordnung Nr. 806/2014 anzusehen, um zu beurteilen, ob die Anteilseigner und Gläubiger eine bessere Behandlung erfahren hätten, wenn das in Abwicklung befindliche Institut ein ordentliches Insolvenzverfahren eingeleitet hätte;
            
         
               —
            
            
               dem Beklagten die Kosten aufzuerlegen.
            
         
      Klagegründe und wesentliche Argumente
   
   Die vorliegende Klage richtet sich gegen den Beschluss (SRB/EES/2017/08) des Einheitlichen Abwicklungsausschusses vom 7. Juni 2017, mit dem die Abwicklung der Banco Popular Español, S.A. beschlossen wird.
   Die Klagegründe und wesentlichen Argumente entsprechen denen in den Rechtssachen T-478/17, Mutualidad de la Abogacía und Hermandad Nacional de Arquitectos Superiores y Químicos/Einheitlicher Abwicklungsausschuss, T-481/17, Fundación Tatiana Pérez de Guzmán el Bueno und SFL/Einheitlicher Abwicklungsausschuss, T-482/17, Comercial Vascongada Recalde/Kommission und Einheitlicher Abwicklungsausschuss, T-483/17, García Suárez u. a./Kommission und Einheitlicher Abwicklungsausschuss, T-484/17, Fidesban u. a./Einheitlicher Abwicklungsausschuss, T-497/17, Sánchez del Valle und Calatrava Real State 2015/Kommission und Einheitlicher Abwicklungsausschuss, sowie T-498/17, Pablo Álvarez de Linera Granda/Kommission und Einheitlicher Abwicklungsausschuss.