CELEX: 51964PC0347
Language: de
Date: 1964-09-15
Title: VORSCHLAG EINER RICHTLINIE, DES RATS zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für konservierende Stoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (Von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (64) 347
Vol. 1964/0075
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTSGEMEINSCHAFT
                         KOMMISSION
                                              VI/KOM(64)347 endg.
                                              Brüssel , den 15 . September 19°4
                          VORSCHLAG EINER RICHTLINIE , DES RATS
              zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für
           konservierende Stoffe , die in Lebensmitteln verwendet
                                   werden dürfen
                       ( Von der Kommission dem Rat vorgelegt )
  VI/KOM(64 )   347 endg .
 ---pagebreak---                                BEGRÜNDUNG
Nach Artikel 8 ; Aheatz 1 der Richtlinie des Rats vom 5 « November 1963     ■   legt ,
der Rat auf Vorschlag der Kommission durch Richtlinie die spezifischen Reinheit :
kriterien einstimmig fest , denen die in der Anlage der genannten Richtlinie vom
5 « November 1963 aufgeführten konservierenden Stoffe entsprechen müssen ( siehe
auch Artikel 7 Buchstabe b ) dieser Richtlinie ).                             .
Der vorliegende Vorschlag einer Richtlinie , durch den die Kommission die' ihr
aufgrund des genannten Artikels S.Absatz 1 anvertraute Aufgabe erfüllt , wurde
dank der Mitarbeit einerseits von hervorragenden Fachleuten , Mitgliedern der
wissenschaftlichen Kommission , und andererseits von den Sachverständigen ' der
Mitgliedstaaten' im Rahmen der Arbeitsgruppe "Lebensmittelrecht " und der Unter­
                                       (2 )               ,      1                  '•
gruppe " Zusatzstoffe " ausgearbeitet       ..
Der Ausschuß der Landwirt schafts - und Nahrungsmittelindustrien der UNTCE und
der Kontakt aus schuß der Verbraucher der Europäischen Gemeinschaft konnten Be- "
merkungen machen , denen die Sachverständigen im Rahmen des Möglichen -Rechnung
getragen haben »
                                          \                            "
Nach Artikel 11 Absatz. 1 der Richtlinie vom 5 » November 1963 müssen die Mit­
                                                      » »
gliedstaaten die entsprechend'" dies er Richtlinie geänderten Rechtsvorschriften
spätestens zwei Jahre nach Bekanntgabe der Richtlinie , d.h . spätestens mit
Wirkung vom Sf. November 1965      anwenden . Infolgedessen legt Artikel 2 des
vorliegenden Richtlinienvorschlags den 6 . November 1965 als den spätesten
Zeitpunkt fest , nach dem die Mitgliedstaaten die in der Anlage aufgeführten
spezifischen Reinheitskriterien auf die in den Lebensmitteln zugelassenen kon­
servierenden Stoffe anwenden müssen .           .   .   v                         •
Amtsblatt der Europ äischen Gemeinschaften Nr . 12 vom 27 » Januar 1964 s
Seite 161 /64 .
Die Experten hielten sich eng an den Dritten Bericht des Joint FAQ /WHO expert
committee on food additives betreffend " Specifications for identity and purity
of antimicrobial preservatives and antioxydants " ( Rom , FAO , 1959 ? neue Auflage
1963 ).
Die Richt lin e vom p . November 1963 warde den Mitgliedstaaten am 6 . November
1963 bekanntgegeben .
 ---pagebreak---                             VORSCHLAG EINER RICHTLINIE DES RATS
              zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für konservierende
              Stoffe , die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen
                          ( Von der Kommission dem Rat vorgelegt )
DER RAT DER FUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSGEMEINSCHAFT -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
gestützt auf die Richtlinie des Rats vom 5 « November , 1963 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für konservierende Stoffe , die in Lehens - >
mittein verwendet werden dürfen            insbesondere auf Artikel 8 Absatz (l ),
                                   *   *
                                                                       /
auf Vorschlag der, Kommission und
in Erwägung nachstehender Gründe !       .
Nach Artikel 7 der Richtlinie (vom 5 « November 1963 müssen die konservierenden
Stoffe den gegebenenfalls gemäß -Artikel 8 Absatz ( l ) der Richtlinie festgelegten
spezifischen Reinheitskriterien entsprechen .
Die Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für alle in der Anlage der Richt­
linie vom 5 . November 1963 zur Zeit aufgeführten konservierenden Stoffe ist
erforderlich und diese Reinheitskriterien müssen gleichzeitig mit den entspre­
chend der genannten Richtlinie geänderten Rechtsvorschriften angewendet werden .
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN ;
                                                                           I
                                     Artikel 1                      s
Die in Artikel 7 Buchstabe b ) der Richtlinie des Rats vom 5 » November 1963 ge­
nannten spezifischen Reinheitskriterien sind in der Anlage der vorliegenden
Richtlinie aufgeführt .                    '                                     1
    Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr .. 12 vom 27 » Januar 1964 ,
    Seite 161 /64 .
 ---pagebreak---                                   Artikel 2
Die Mitgliedstaaten ändern ihre Hechtsvorschriften entsprechend den Bestim­
mungen des Artikels - 1 , so daß die neuen Vorschriften spätestens auf die nach
dan6 . November 1965 in den Verkehr gebrachten Lebensmittel und konservierenden
Stoffe angewendet werden .
                                  Artikel 3
Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet .
                                       Geschehen zu Brüssel , am
                                       Im Hamen des Rats
                                       Der Präsident
                                                                            /
 ---pagebreak---                                    ANLAGE
                        SPEZIFISCHE R3HJH3ITSKRITEEIM
Allgemeine Bemerkungen
a ) Soweit nicht anders angegeben , verstehen sich Mengen und Prozentsätze
    als Gewichtsangaben , "bezogen auf das wasserfreie Erzeugnis .
t>) Ist das betreffende Erzeugnis nicht von vornherein wasserfrei , so ist ,
    bei den "flüohtigen Bestandteilen" Wasser mit einbegriffen .
                     E 200        S0RBINSIURE
AUSGEHEN             weißes , kristallines Pulver ,. das nach 90 Minuten bei
                     105 C keine Verfärbung zeigt .
SCHMELZINTERVALL     133°- 135°C , in der 4 Stunden im Vakuum über Schwefelsäure
                   > getrockneten
                     O             Pro 00 .
GEHALT               nicht weniger als 99 y°t i-n ^er 4 Stunden im Vakuum über
                     Schwefelsäure getrockneten Probe .
FLÜCHTIGE BE-        nicht mohr als 3       bestimmt durch 24-stündiges Trocknen
STANDTEILE ,         über Schwefelsäure .
SULFATI3RTE ASCHE    nicht mehr als 0,2 f=.
ALDEHYDE             nicht mehr als 0,1 $>, berechnet als Formaldehyd .
 ---pagebreak---                                   2 -
                   E 201         NATEIUMSOHB^T
AUSSEHEN           weißes , kristallines Pulver , das nach 90 Minuten
                   bei 105 C keine Verfärbung zeigt .
SCHMSLZINTSHVALL   133 - 135 C in 'clor im Vakuum über Schwefelsäure
der durch Ansävern getrockneten Probe .
isolierten , nicht
umkristallisierten
Sorbinsäure
GEHALT             nicht weniger als 99 i°i in der 4 Stunden im Vakuum
                   über Schwefelsäure getrockneten Probe .
.FLÜCHTIGE  •      nicht mehr ais 1     bes-timmt äurch Trockntul'" t*!
 BESTANDTEILE      Vakuum über Schwefelsäure .
ALDEHYDE
                   nicht mehr als 0,1 /c9 berechnet als Formaldehyd (
 ---pagebreak---                     E 202          KJ,LIUMS 0_RB.X T
AUSSEHEN            weißes , kristallines Pulver , das nach 90 Minuten bei
                    105 0 keine Verfärbung zeigt .
S CM3LZIHTIK ViiLL  133 - 135 C ,3-n der       Vakuum über Schwefelsäure getrock­
der durch Ansäi-Qrn neten Probe .
isolierten , nicht
umkristallisierten
Sorbinsäure
G:3iLlLT            nicht weniger als 99 /°j ü1- ^er 4 Stunden im Vakuum über
                    Schwefelsäur 0 getrockneten Probe .
FLUCHTIG3 BB-
ST^JTDTJILS
                    nicht mehr als 1
                    Schwefelsäure
                                          -bestimmt durcft^otfkriun/r "!™ "njcuum über
^lLDSHYDS           nicht mehr als 0,1 fo . berechnet als Formaldehyd .
 ---pagebreak---                                      - 4 -
                    Β 203              K.iLZIUMSORB^T
LUSSEHEN            weißes , feinkristallines Pulver , aas nach yü Minuten
                    bei 105 C keine Verfärbung zeigt .
           1
 SCHMELZINTERV^L    133 - 135°C in der im Vakuum über Schwefelsäure getrock-
 der durch ansäuern neten Probe ,
 isolierten , nicht
•umkristallisierten
 Sorbinsâure
                                   als
 G33HLLT            nicht mrti^£r/y8      in der 4 Stunden im Vakuum über Schwefel­
                    säure getrockneten Probe .
 FLUCHTIGE BE­      nicht mehr als 2
                                        /° J bestimmt durch- ^ •Trocknung inrv^üurn
 ST.JTDT ILE        über Schwefelsäure ,
iJjDEHXDE           nicht mehr als 0,1 /o , berechnet als Formaldehyd .
 ---pagebreak---                       S 210              BENZOESÄURE
 lUSSEHEN             weißes - kristallines Pulver .
SCHMELZIUTERV.-LL     121,5     ~ 123 » 5 C in der im Vakuum über Schwefelsäure
                      getrockneten Probe .
GEHOLT                nicht weniger als 99 ? 5
SULFATI3ET3 LS CHE    nicht mohr als 0,05 >.
MEHRK J1RNIGE         "beim fraktionierten jlnsäuern einer neutralisierten
SilUREN               Benzoesäure-Lösung darf der erste Niederschlag kein von
                      der Benzoesäure abweichendes Schmelzintervall haben .
 ORG,JIISCE GE-        nicht mehr als 0.C7 fo, entsprechend 0,3 70 Monochlorbenzoe-
BUNDJFES CELOR         saur e .
LEICHT OXYDIER-        nicht mehr als 0,5 ml KMnO      0,1 N je g in Schwefelsaure
BARE B JlS'r.JSLTEILE  0.1 N nach einer Stunde in Raumtemperatur .
 SCHWSFELSLURE-        beim Lösen von 0,5 g Benzoesäure in 5 ffil konzentrierter
 PR0BE                 Schwefelsäure in der Kälte darf keine Gelb- oder Braun-
                       färb'mg stärker als "Ma+nhring flur d Q" der USP XVI
                       auftreten .
(+5 Siehe U.So Pharmacopeia XVI , Seiten $06 und 1068 .
 ---pagebreak---                     E 211           N^TRIUMBENZO^T
AUSSEHEN            weißes , kristallines Pulver .
SCHMELZINTERVALL    1^1,5   ~ 123,5 C , in dar im Vakuum über Schwefelsäure ge-
der durch Ansäuern trockneten Probe ,
isolierten , nicht
umkristallisierten      ,                        i
Benzoesäure
G.JRÙLT             nicht weniger als 99 % to- äer 4 Stunden bei 105 C getrock­
                    neten Probe .
FLUCHTIGE B3-
ST.JJDT3ILE
                    nicht mahl rt. 1,5 *, Wtl« (Wh 4-stttaii         :-; es
                    Trocknen "Bei 105 C.
MEHRKSRNIGE         beim fraktionierten Ansäuern einer Natriumbenzoat-Lösung
simm                darf der erste Niederschlag kein von dem der Benzoesäure
                    abweichendes Schmelzintervall haben .
ORG^JTISCH GEBUN-*- nicht mehr als 0, 06 fo , entsprechend 0,25 1° Monochlorbenzoe-
D3HTJS CHLOR        säure .  ■
LUCHT OXYDIER-      nicht mehr als 0,5 ml KMnO 0,1 ^ je g in Schwefelsäure
BARE BESTANDTEILE   0.1 I nach einer Stunde in Raumtemperatur .
SL.UR3GRA } ODER    die Neutralisierung in Gegenwart von Phenolphtalexn von
ALKALINIT3LT        1 g Natriumbenz oat darf nicht mehr als 0,25 ml NaOH 0,1 N
                    oder HCl 0,1 N benötigen .
 ---pagebreak---                                 - 7 -
                    E 212        KAL I UMBENZOAT
AUSSEHEN            weißes , kristallines Pulver .
SCHMELZINTEHVALL    121,5 - 123 , 5°C in der im Vakuum über Schwefelsäure
der durch. Ansäuern getrockneten Probe .
isolierten , nicht
umkristallisierten
Benzoesäure
GEHALT              nicht weniger als 99 i° in der bei 105 C getrockneten
                    Probe bis zur Gewichts kons tanz .
FLÜCHTIGE BE­       nicht mehr als 26,5 7°, bestimmt durch Trocknen bei
STANDTEILE -        105 C bis zur Gewichtskonstanz .
MEHRKERNIGE         beim fraktionierten Ansäuern einer neutralisierten Benzoe
SlUREÏÏ             säurelösung darf der erste Niederschlag kein von Benzoe­
                    säure abweichendes Schmelzintervall haben .
ORGANISCH GEBUN­    nicht mehr als 0,06       entsprechend 0,25 f° Monochlorbenzo
DENES CHLOR         säure .
LEICHT OXYDIER-     nicht mehr als 0,5 ml ICMnO . 0,1 . A je g in Schwefelsaure
BARE BESTANDTEILE   0,1 N nach einer Stunde in Raumtemperatur .
SiUREGRAD ODER      die Neutralisierung in Gegenwart von Phenolphtalein von
ALKALINITlT         1 g Kaliumbenzoat darf nicht mehr als 0,25 nil NaOH
                    0,1 N oder HCl 0,1 N benötigen .
 ---pagebreak--- E 213           KAL ZIIMBEN ZOAT
weißes , kristallines Pulver .
121,5° - 123 , 5°C in der im Vakuum über Schwefelsäure
getrockneten Frobe .
nicht weniger als 99        in der bei 105 C getrockneten
Probe bis zur Gewichtskonstanz .      ■ '         ,
nicht mehr als 17 >5 i°<> bestimmt durch Trocknen bei 105°C
bis zur Gewichtskonstanz .
beim fraktionierten Ansäuern einer neutralisierten Benzoe-
säurelösung darf der erste Niederschlag kein von Benzoesäure
abweichendes Schmelzintervall haben .
nicht mehr als 0,06       entsprechend 0,25 i° Monochlor-
benzoesäure .
nicht mehr als 0,5 ml KMnO . 0,1 N je Gramm in Schwefel-'
säure 0,1 I nach einer Stunde in Raumtemperatur .
die 'Neutralisiarung ~in Gegenwart von Phenolphtalein- von
1 g Kalziumbenzoat darf nicht mehr als 0,25 ®1 NaOH 0,1 N
oder HCl 0,1 N benötigen .
 ---pagebreak---                  E 214     p-HYDRO XYBEUZO ESÀURSiTEYLESTER
AUS SEHEN        weisses , kristallines Pulver. •
SCHMELZINTERVALL 115-118° C.
GEHALT         ' nicht weniger als 99., 5     IN der 2 ■ Stund ÖR - bei- 8Ö°C
                 getrockneten Probe .
FREIE SÄURE      nicht mehr als 0,35$ "berechnet als p-Hydroxybenzoe-
                 säure .
SULFATIERTE      nicht mehr als 0,05$.
ASCHE
SALICYLSlURE     nicht mehr als 0,1%.
 ---pagebreak---                               - 10 -
                                                                /
                    S 215     p–HYDROXT33EFZQ ESAUREiTHYLES TER
                              FATRITMVERBIEDIJNG
AUSSEHEN            weisses , kristallines , hygroskopisches Pulver.
SCHFEL ZIHTERVALL   115 - 118° C in der im Vakuum über Schwefelsäure ge-
des durch Ansäuern                 trockneten Probe .                        \
isolierten , nicht
umkristallisierten
Esters
GEHALT an p-Hydro^    nicht weniger als 83% in der im Vakuum über
xybenzoesäureäthyl-   Schwefelsäure getrockneten Probe .
est«r
FLÏÏCHTIGE            Inicht mfthr als     bestimmt du.rchnTj'gcknen^iffl- ^kuura über
BESTAPTDTEILE         Schwefelsäure ."      - '  ,
pH                    eine wässrige Lösung von 0,1 ^ muss ein pH zwi-          1
                      sehen 9 ? 9 und 10,3 aufweisen.
SULFATIERTE           37 - 39% .
ASCHE
SALICYLS1URE          nicht mehr als 0,1$.
 ---pagebreak---                               - 11 -
                  E 216     p-HYDROXYBEFZOESlURE - n-PROPYLESTER
AUSSEHEN          weisses » kristallines Pulver .
SCHMELZIÏÏTERVALL 95° - 97° C.
GEHALT
                  nicht weniger als 9g 5      in- der -zwei- -Stiöiäeif ^bei
                  80 0 C getrockneten Probe .
freie säuren      nicht mehr als 0 , 35$ berechnet als p-Hydroxybenzoesäure
SU1FATIERTE       nicht mehr als O.OJfo .
ASCEE
SALICYLSAURE      nicht mehr als 0,1 %.
 ---pagebreak---                                  - 12 -
                     E 217   p- HYLROXYBEITZOESAURE-n-PROPYLESTER - .
                             MTRIUTWERBIKDW G
                                        ι                              ι ·
AUSSEHEN             weisses , - oder fast weisses , kristallines , hygros­
                     kopisches Pulver .
                                                         \
SCHMELZIITTERVALL    93° - 9°° C in der im Vakuum über Schwefelsäure
des durch Ansäuern                  getrocknete Probe ,
isolierten , nicht
umkristallisierten
Esters
GEHALT               nicht weniger als 8 ^ in der im Vakuum über
an p-Hydrrxyben- ~ : Schwefelsäure getrockneten Probe .
z»esäure-n-pro-
pylester
FLUCHTIGE
FLÏÏCHTIGE           nicht mehr als 57C , bestimmt - durch Trocknenvim-Vakuum über
BESTANDTEILE         Schwefelsäure.-'1 ■    • •• - -
pH                   eine wässrige Ll'sung von 0,1$ muss ein pH
                     zwischen 9,8 und 10,2$ aufweisen .
SULFATIERTE ,        34-3°$.
ASCHE
SALICYLSAURE         nicht 'mehr als 0,1$.
 ---pagebreak---                                  * 13 -
                3 220       SCEÏÏEFEL BIQXYD
AUSSSSE2T       farbloses Gas .
GEHALT          nicht unter 9t
ITICETFLÜCkTIGS nicht mehr als 0,1fc.
BESTAITD'TSILS
SCHWEFEL-       nicht mehr als 0 , yj'c.
TRIOXYD
FREMDGASE       nicht zulässig,
 ( ausser den
Gasen , aus
denen die
Luft zusam­
mengesetzt
ist )
SELEN           nicht mehr als 10 mg/kg.
 ---pagebreak---                              - 14 -
                      E 221    FATRIIMSULFIT ^
AUSSEHE®'             far"blose Kristalle oder weisses , kristallines
                      Pulver.                        ■.
GEHALT
  wasserfrei
                      nicht weniger als 957° Na^SO^ und nicht weniger
                                     als 48$ S0„.
  heptahydrat         nicht weniger als 4&7° Na^SO^ und nicht weniger
                                     als 24?'; S0 „.
TKIO SULFAT           nicht mehr als        ausgedrückt in Ha-S^O.,
                                                              ' ^ J)
                      "bezogen auf den -SO^-Gehalt.       n :
EISEN                 nicht mehr als 25 mg/kg Ea^SO .
SELM                  nicht mehr als 10 mg/kg SO .
(+) Wasserfrei oder heptahydrat .
 ---pagebreak---                    -     -
         E 222       FATRITMEYDRO G3ITSULFI T
AUSSEHEF weisses , kristallines Pulver .
GEÏÏALT
         nicht weniger als 957; FaHSO^ und nicht weniger
         als 58,4-$ SO_.
31 SI® ■ nicht mehr als 30 mg/kg NaHSO .
SELEN    nicht mehr als 10 mg/kg SO .
                \
 ---pagebreak---                   - 16 -
         E 223       E'ATPJUMDISULFi :
AUSSEHEN farblose Eristalle oder weis.sesj kristaxlines
         Pulver .
GEHALT
         nicht weniger als 95^ Na^S^O ^ und nicht weniger
         als "60,8 fL 30 .
EISEN
         nicht mehr als 35 mg/kg Sfa^S^O^.
SELM     nicht mehr als 10 mg/kg SO .
 ---pagebreak---                   - 17 -
         S 224      EAJ-ilF'IDI SULFIT
AUSSEHEN farblose Kristalle oder weisses , kristallines .
         Pulver .
GEHALT
         nicht weniger als 95fc ^2^2 5           wenlSer
         als 54,7' i» 30 .
EISEN    nicht mehr als 30 mg/kg K^S^O
SELM     nicht mehr als 10 mg/kg SO .
 ---pagebreak---                             - 18 -
            E 225            KIJIZTUMDISULFIT
jlUSSEISN   weißes Pulver .
          I        /
GSEUJJT     nicht weniger als 95 t° CaS^O^ und 'nicht weniger als fo SOG .
SISIiiN _   nicht mehr als 35 mg/kg CaS^O^»
S3L2R       nicht mehr als 10 mg/kg SCL .
 ---pagebreak---                            - 19 -
              250           Mi-TRIUMNITRIT
ÀUSSEEEN    weißes , kristallines Pulver 5 in zylinderförmigen Stucken ,
            gelblich.''
SCHMJLZPUMT nicht unter 275°C .
GSHiJiT     nicht weniger als 98 i° in dar im Vakuum über Schwefel­
            säure getrockneten Probe 5 der Rest mui3 praktisch voll­
            ständig aus Natriuianitrat bestehen .
WilSSJiH    nicht mehr als 1
 ---pagebreak---                               - 20 -
              E 251            NLTHIUMNITR^T
1USSSHEN      weißes , schwach hygroskopisches , kristallines Pul vor .
G3IL.LT       nicht weniger als 99,5 $ nach dem Trocknen hei 105°C .
FLÏÏCHTIGE    nicht mehr als 1 bestimmt durch Trocknen bei 105^0 .
BSSTiJTDTEiLE
NITRIT        nicht mehr als 0,003     ausgedrückt in NaN09 .
 ---pagebreak---                                          - 21 -
                    E 252                   îLJjI UMNITIL^T
.üUSSEHEIT          weißes ^ kristallines Pulver .                    /
GEHa-LT             nicht weniger als 99,5 $       nach dem Trocknen bei 105°C .
FLUCHTIGE                                                      • ' ••
B3S 1VJ.KDTIJ IL J1 nicht mehr als 1 ^>, "bestimmt durch Trocknen bei 105°C .
NITRIT              nicht mehr als 0,003 fo? ausgedrückt in NaNOp .
       Λ
 ---pagebreak---                                   - 22 -
                                                +
                   3 260            ESSIGSÄURE
AUSSEHEN           klare - farblose Flüssigkeit ,
GEHALT             nicht weniger als    99 ? 4
SlJiDEFUISKT       118 C untar 760 mm .
NICHT
FLÏÏCHTIGE B:      nicht mehr als 0,005 7°'
STiJIDTJjILE
AMEISENSÄURE ,     nicht mähr als 0,2 fo , ausgedrückt in Ameisensäure
FORMIATE UM        ( bestimmt durch Titration mit Kaliumpermanganat ).
ANDERE OXYDIER-
BARE VERUNREI­
NIGUNGEN
   Dia Angaben beziehen sich auf Eisessig (kristallisierbare Essigsäure )
    für wäßrige Lösungen müssen entsprechende werte errechnet werden .
 ---pagebreak---                                     - 23 -
                  E 261               IC-L IUMAZiiî'Iv.T
AUSSEHEN          farblose in -': Wasser leicht -MöslicllH Kristalle .
G.3HÀLT           nicht weniger als 99 5 5 7° <
iJ13ISj)NS::UEE ? nicht mehr als 0 ? 2 fo , ausgedrückt in ^Jneisensäure ("be
FOEMLiTiS UND     stimmt durch Titration mit Kaliumpermanganat ).
ÆD2R3 OXYDIEB-
B.J13 V.JRUNR3I-
NIGUNGJN
 ---pagebreak---                     E 262            N..TEIUMDL>ZETAT
AUSSEHEN            farbloses oder weißes , kristallines Pulver ,
W^SSEEUNLÖS-        die 10 ^ige Lösung mußklar sein .
LICE3 BESTAND­
TEILE
iJt3IS3KSlUHE ,     nicht mehr als 0,2 fo ^ ausgedrückt in .ameisensäure
FOEMIATE HND        ( bestimmt durch Titration mit Kaliumpermanganat ).
AND3EE OXYDIER-
BLE3 VHEUNE2I-
NIGUNG3N
ESSIGSilURE ,       nicht weniger als 99 >7 1° insgesamt .
NATEIUMAZ3T1.T
UND W,.SSEE
    Auch mit einem leichten Uberschuß an Essigsäure oder Natriumazetat ,
 ---pagebreak---                                        ~ 25 -
                       3 263              KAL Zj!UîL^Z-"i!TLT
                                                                                      %
iiUSSIjIH3N            weißes , kristallinos Pulver .
GJEL.LT                nicht weniger als 99 1° nach dem Trocknen hei 200°C his zvj
                        Gewich.tskonstanz .
                                                                                  c
FLÜCHTIGE BS-          nicht mehr als . 10,5 ?£, bestimmt durch Trocknen h^i 20 . o
ST.JfDT/JILE           bis zur Gewichtskonstanz .
pH                     die 10 ^ige wäßrige Lösung muß ein pH zwischen 7,0 und
                       9,0 aufweisen »                .   .    ■
iJVOIS3NS11URS ,     ' nicht mehr als 0,2 fo} ausgedrückt in ^jneisensäure ("bestimmt
P0RMI**TJ3 USD         durch Titration mit Kaliumpermanganat ) .
jt'iND.jRE OXYDIiDE-
B.J13 V3EU1ÎR3I-
NIGUÎTGSN
                                                                               /
 ---pagebreak---                               - 26
              E 270            MILCHSilURï
AUSSEHEN      klare , laicht viskose Flüssigkeit , farblos oder schwach
              gelblich..                        ' %
GaHx.LT       nicht weniger als 80
F3TTSILUE3    keine nachweisbaren Spuren .
KAIZIUM       nicht mehr als 0, 05 fo .
SULFATE       nicht mehr als 0,05 i°t ausgedrückt in SO^V .
CHLORIDE      nicht mehr als 0,02       ausgedrückt in Cl 1 ' .
ASCHE         nicht mehr als 0,3 fo .
EISEN         nicht mehr als 20 rag/kg .
BARIUM        keine nachweisbaren Spuren .
CKALSILURE    nicht mehr als 0,15 i°-         ,                 >
FEHEOCYiJTIDS keine nachweisbaren Spuren .
REDUKTIONS-   keine Reduzierung der Fehling 'sehen Lösung .
SUBSTAITZEN
 ---pagebreak---                                    - 27 -
                     E 280           PBOPI ONSHUBE (0
 AUSSEH3N            farblose odor schwach gelbliche Flüssigkeit ,
 GJ2L.LT             nicht woniger als 99 i° >
 nichtflucïîtig:     nicht mehr als 0,05 /o .
 B^ST^DTUELS
 .iLDBHYDE
         /
                     nicht mehr als 0,1 /&, ausgedrückt in Formaldehyd .
                                                                  \
                                                           \
 SIS JN              nicht mehr als 30 mg/kg .
(+7 Die  angaben beziehen sich auf wasserfreie Propionsäure 5
     für wäßrige Lösungen müssen entsprechende Worte errechnet werden .
                  /
 ---pagebreak---                                 - 28 -
                  281                l RIUMPKOPI OîLiT
jiUSSEEEN       weiisos , kristallines. Pulver .
G3Hi.LT         nicht weniger als 99 i° in d-GI> 2 Stundon bei 105 C
                getrockneten Probo .
FLUCHTIGE BE­   nicht mehr als 4 1° j bestimmt durch 2-stündiges Trocknen
STANDTEILE      bei 105°G .
WASSERUNLÖS­    nicht mehr als 0,3        bestimmt in einer 10 7'oigen Lösung .
LICHE BESTAND­
TEILE
LEICHT OXYDIER- keine nachweisbaren Spuren ,
BARE BESTAND­
TEILE
SIS3I           nicht mehr als 30 mg/kg .
 ---pagebreak---                                     - 29 -
                    S 2f>2             K^CIUMPKOPIOE^T
j*USSEHEN           woiSas , kristallines Pulver .
GJK ŒL'JJT          nicht weniger als 99 i°i in 3-er 2 Stunden "bei 105°C getrock
                    not an Probe .*
FLUCHTIGE 33-       nicht mohr als 4 7>i bestimmt durch 2-stündigos 'Trocknen
STiJTDTBILS         bei 105°C .              •
W.ISSERUHLDS-       nicht mehr als 0,3 f°, bestimmt in einer 10 foigen Lösung .
LICHB B3STAÎEDTEILE
L3ICHT OXYDIIält-   keine nachweisbaren Spuren .
B.JK3 BSSTAHDTxDILE
JIS.IN              nicht mohr als 30' mg/kg .
 ---pagebreak--- E 290            KOHLENDIOXID
Muß den im Internationalen Arzneibuch , erste Auflage ,
Band I ( Geneve 195l ), Seiten 67 - 68 , vorgesehenen
Eeinheitskriterien entsprechen .