CELEX: C2005/143/03
Language: de
Date: 2005-06-11 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Erste Kammer) vom 17. März 2005 in der Rechtssache C-294/02: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen AMI Semiconductor Belgium BVBA (Schiedsklausel — Bestimmung des Gerichts erster Instanz — Zuständigkeit des Gerichtshofes — Parteien in Liquidation — Parteifähigkeit — Verordnung [EG] Nr. 1346/2000 — Insolvenzverfahren — Rückforderung von Vorschüssen — Rückerstattung aufgrund einer Vertragsklausel — Gesamtschuldnerische Haftung — Rückforderung rechtsgrundlos gezahlter Beträge)

11.6.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 143/5
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFES
   
   (Erste Kammer)
   vom 17. März 2005
   in der Rechtssache C-294/02: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen AMI Semiconductor Belgium BVBA (1)
   
   (Schiedsklausel - Bestimmung des Gerichts erster Instanz - Zuständigkeit des Gerichtshofes - Parteien in Liquidation - Parteifähigkeit - Verordnung [EG] Nr. 1346/2000 - Insolvenzverfahren - Rückforderung von Vorschüssen - Rückerstattung aufgrund einer Vertragsklausel - Gesamtschuldnerische Haftung - Rückforderung rechtsgrundlos gezahlter Beträge)
   (2005/C 143/03)
   Verfahrenssprache: Deutsch
   In der Rechtssache C-294/02 betreffend eine Klage nach Artikel 238 EG, eingereicht am 12. August 2002, Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigter: G. Wilms im Beistand von Rechtsanwalt R. Karpenstein) gegen AMI Semiconductor Belgium BVBA, vormals Alcatel Microelectronics NV, mit Sitz in Audenarde (Belgien), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte M. Hallweger und R. Lutz, A-Consult EDV-Beratungsgesellschaft mbH (in Liquidation) mit Sitz in Wien (Österreich), Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt E. Roehlich, Intracom SA Hellenic Telecommunications & Electronic Industry mit Sitz in Athen (Griechenland), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte M. Lienemeyer, U. Zinsmeister und D. Waelbroeck, ISION Sales + Services GmbH & Co. KG (in Liquidation) mit Sitz in Hamburg (Deutschland), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte H. Fialski und T. Delhey, Euram-Kamino GmbH mit Sitz Hallbergmoos (Deutschland), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte M. Hallweger und R. Lutz, HSH Nordbank AG, vormals Landesbank Kiel Girozentrale, mit Sitz in Kiel (Deutschland), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte B. Treibmann und E. Meincke, und InterTeam GmbH (in Liquidation) mit Sitz in Itzehoe (Deutschland), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte M. Hallweger und R. Lutz, hat der Gerichtshof (Erste Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten P. Jann, der Richterin R. Silva de Lapuerta sowie der Richter K. Lenaerts, S. von Bahr und K. Schiemann (Berichterstatter) — Generalanwältin: J. Kokott; Kanzler: M.-F. Contet, Hauptverwaltungsrätin — am 17. März 2005 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Klage wird abgewiesen.
            
         
               2.
            
            
               Die Widerklage der Intracom SA Hellenic Telecommunications & Electronic Industry wird abgewiesen.
            
         
               3.
            
            
               Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften trägt die Kosten des Verfahrens.
            
         
      (1)  ABl. C 289 vom 23.11.2002.