CELEX: 62012FN0142
Language: de
Date: 2012-11-16 00:00:00
Title: Rechtssache F-142/12: Klage, eingereicht am 16. November 2012 — ZZ/Kommission

26.1.2013   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 26/77
            
         Klage, eingereicht am 16. November 2012 — ZZ/Kommission
   (Rechtssache F-142/12)
   2013/C 26/161
   Verfahrenssprache: Französisch
   
      Parteien
   
   
      Kläger: ZZ (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte B. Cambier und A. Paternostre)
   
      Beklagte: Europäische Kommission
   
      Streitgegenstand und Beschreibung des Rechtsstreits
   
   Aufhebung der Entscheidung der Kommission über den Antrag des Klägers gemäß Art. 73 des Statuts auf Anerkennung einer Berufskrankheit, mit der ihm ein Grad dauernder Teilinvalidität von 20 % zuerkannt und als Zeitpunkt der Konsolidierung der 25. Februar 2010 festgelegt wurde, sowie Ersatz seines immateriellen und materiellen Schadens
   
      Anträge
   
   Der Kläger beantragt,
   
               —
            
            
               festzustellen, dass die Kommission die angemessene Verfahrendauer überschritten und andere Fehler selbst oder durch ihre Organe bei der Bearbeitung seines Antrag gemäß Art. 73 des Statuts auf Anerkennung einer Berufskrankheit gemacht hat;
            
         
               —
            
            
               die Entscheidungen der Anstellungsbehörde vom 11. Januar und 7. August 2012 aufzuheben;
            
         
               —
            
            
               die Kommission zur Zahlung eines Betrags von 100 000 Euro an ihn und seine Familie als Ersatz des ihm speziell unabhängig von seiner Krankheit zugefügten immateriellen Schadens zu verurteilen;
            
         
               —
            
            
               festzustellen, dass die Kommission für die verschiedenen von ihr selbst oder durch ihren Organen begangenen Fehler haftet, die zum Auftreten, zum Fortbestand und zur Verschlimmerung seines Gesundheitszustands beigetragen haben, und sie demgemäß zu verurteilen, ihm einen Betrag von 1 798 650 Euro als Ersatz seines materiellen Schadens sowie 145 850 Euro als Ersatz seines immateriellen Schadens und für diverse Kosten zu zahlen. Dieser Gesamtbetrag kann um 268 697,44 Euro verringert werden, die schon nach Art. 73 des Statuts an ihn gezahlt wurden;
            
         
               —
            
            
               die Kommission zur Zahlung von Zinsen in Höhe von 12 % auf die gesamten vorstehend genannten Beträge ab November 2004, dem Zeitpunkt, zu dem über sein Antrag auf der Grundlage von Art. 73 des Statuts hätte entschieden werden können, zu verurteilen;
            
         
               —
            
            
               der Kommission die Kosten aufzuerlegen.