CELEX: 32016M7913
Language: de
Date: 2016-02-18 00:00:00
Title: Entscheidung der Kommission vom 18/02/2016 zur Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Gemeinsamen Markt (Fall COMP/M.7913 - ALLIANZ / SPAR / FISCHAPARK) gemäß der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates (Nur der Deutsche Text ist verbindlich)

|[pic]                             |EUROPÄISCHE KOMMISSION                                                                                   |

                                        Brüssel, 18.02.2016
                                        C(2016) 1123 final

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|An die Anmelder:                                                       |                                                                       |

Betr.:      Sache M. 7913 – ALLIANZ / SPAR / FISCHAPARK
         Kommissionsbeschluss nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates[1] und Artikel 57 des Abkommens über
         den Europäischen Wirtschaftsraum[2]

Sehr geehrte Damen und Herren,

 1. Am 26. Januar 2016 ist die Anmeldung eines Zusammenschlusses nach Artikel 4 der Fusionskontrollverordnung bei  der  Europäischen  Kommission
    eingegangen. Danach ist Folgendes beabsichtigt: Das Unternehmen Allianz SE („Allianz“, Deutschland) und  das  Unternehmen  SPAR  Holding  AG
    („SPAR“, Österreich) erwerben im Sinne von Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b der Fusionskontrollverordnung die gemeinsame  Kontrolle  über  das
    bestehende Unternehmen FISCHAPARK Shopping Center GmbH  („FISCHAPARK“,  Österreich)  und  dadurch  über  das  bereits  in  Betrieb  stehende
    Einkaufszentrum FISCHAPARK in Wiener Neustadt, Österreich, durch Erwerb von Anteilen.

 2. Die beteiligten Unternehmen sind in folgenden Geschäftsbereichen tätig:

  – Allianz: Versicherungs- und Finanzdienstleistungen,

      – SPAR: Lebensmittel- und Sportartikel-Einzelhandel sowie Immobilien und Einkaufszentren in Österreich und angrenzenden Ländern,

      – FISCHAPARK: Eigentum und Betrieb eines Einkaufszentrums in Wiener Neustadt, Österreich.[3]

 3.  Nach  Prüfung  der  Anmeldung  hat  die  Europäische  Kommission   festgestellt,   dass   der   angemeldete   Zusammenschluss   unter   die
    Fusionskontrollverordnung und unter Randnummer 5 Buchstabe c  der  Bekanntmachung  der  Kommission  über  ein  vereinfachtes  Verfahren  für
    bestimmte Zusammenschlüsse gemäß der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates[4] fällt.

 4. Aus den in der Bekanntmachung über ein vereinfachtes Verfahren  dargelegten  Gründen  hat  die  Europäische  Kommission  beschlossen,  keine
    Einwände gegen den angemeldeten Zusammenschluss zu erheben und ihn für mit dem Binnenmarkt  und  dem  EWR-Abkommen  vereinbar  zu  erklären.
    Dieser Beschluss ergeht nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Fusionskontrollverordnung und Artikel 57 des EWR-Abkommens.

                                        Für die Kommission
                                        (Unterzeichnet)
                                        Johannes LAITENBERGER
                                        Generaldirektor

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[1]   ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1 („Fusionskontrollverordnung“). Mit Wirkung vom 1. Dezember 2009 wurden mit dem Vertrag über die  Arbeitsweise
    der Europäischen Union („AEUV“) einige Begriffe geändert. So wurde zum Beispiel „Gemeinschaft“ durch „Union“ und „Gemeinsamer  Markt“  durch
    „Binnenmarkt“ ersetzt. In diesem Beschluss wird durchgehend die Terminologie des AEUV verwendet.

[2]   ABl. L 1 vom 3.1.1994, S. 3 („EWR-Abkommen“).

[3]   Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union, C 40 vom 03.02.2016, S. 7.

[4]   ABl. C 366 vom 14.12.2013, S. 5.

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                                                            NICHTVERTRAULICHE FASSUNG

                                                             FUSIONSKONTROLLVERFAHREN
                                                             VEREINFACHTES VERFAHREN