CELEX: C2002/144/81
Language: de
Date: 2002-06-15 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts vom 20. März 2002 in der Rechtssache T-175/99: UPS Europe SA gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Wettbewerb — Missbrauch einer beherrschenden Stellung — Postsektor — Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse — Verwendung von Einkünften aus einem vorbehaltenen Markt — Übernahme einer gemeinschaftlichen Kontrolle über ein Unternehmen, das auf einem nicht vorbehaltenen Markt tätig ist — Begründung)

C 144/38               DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                    15.6.2002
1.    Die in Artikel 3 Buchstabe a der Entscheidung 1999/60/EG         1.    Die Klage wird abgewiesen.
      der Kommission vom 21. Oktober 1998 in einem Verfahren
      gemäß Artikel 85 EG-Vertrag (Sache IV/35.691/E-4:
      Fernwärmetechnik-Kartell) gegen die Klägerin festgesetzte Geld-  2.    Die Kläger tragen ihre eigenen Kosten sowie die Kosten der
      buße wird auf 65 000 000 Euro verringert.                              Kommission.
2.    Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.                           3.    Die Streithelferin trägt ihre eigenen Kosten.
3.    Die Klägerin trägt ihre eigenen Kosten sowie 90 % der Kosten
      der Kommission.
                                                                       (1) ABl. C 246 vom 28.8.1999.
4.    Die Kommission trägt 10 % ihrer eigenen Kosten.
(1) ABl. C 121 vom 1.5.1999.
                                                                                            URTEIL DES GERICHTS
                                                                                               vom 20. März 2002
                   URTEIL DES GERICHTS
                                                                       in der Rechtssache T-175/99: UPS Europe SA gegen
                      vom 21. März 2002
                                                                            Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
in der Rechtssache T-131/99: Michael Hamilton Shaw und
Timothy John Falla gegen Kommission der Europäischen                   (Wettbewerb — Missbrauch einer beherrschenden Stellung
                       Gemeinschaften (1)                              — Postsektor — Dienstleistungen von allgemeinem wirt-
                                                                       schaftlichem Interesse — Verwendung von Einkünften aus
                                                                       einem vorbehaltenen Markt — Übernahme einer gemein-
(Wettbewerb — Bierlieferungsverträge — Einzelfreistellung              schaftlichen Kontrolle über ein Unternehmen, das auf einem
— Artikel 85 Absatz 3 EG-Vertrag [jetzt Artikel 81 Absatz 3                 nicht vorbehaltenen Markt tätig ist — Begründung)
                                EG])
                                                                                                  (2002/C 144/81)
                         (2002/C 144/80)
                                                                                            (Verfahrenssprache: Englisch)
                   (Verfahrenssprache: Englisch)
                                                                       In der Rechtssache T-175/99, UPS Europe SA mit Sitz
In der Rechtssache T-131/99, Michael Hamilton Shaw, wohn-              in Brüssel (Belgien), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte
haft in Wixford, Alcester, Warwickshire (Vereinigtes König-            T. R. Ottervanger und D. Arts, Zustellungsanschrift in Luxem-
reich), Timothy John Falla, wohnhaft in Brighton (Vereinigtes          burg, gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Königreich), Prozessbevollmächtigter: J. H. Maitland-Walker,           (Bevollmächtigte: B. Doherty und K. Wiedner), unterstützt
Solicitor, Zustellungsanschrift in Luxemburg, gegen Kommis-            durch Deutsche Post AG mit Sitz in Bonn (Deutschland),
sion der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte:                 Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt J. Sedemund, Zustel-
P. Oliver, K. Wiedner und N. Khan), unterstützt durch Whit-            lungsanschrift in Luxemburg, wegen Nichtigerklärung der
bread plc mit Sitz in London (Vereinigtes Königreich), Prozess-        Entscheidung SG (99) D/4155 der Kommission vom 10. Juni
bevollmächtigte: N. Green, QC, J. Flynn und M. Lowe, Solici-           1999, mit der die Beschwerde der Klägerin vom 8. Juni 1998
tors, Zustellungsanschrift in Luxemburg, wegen Nichtigerklä-           zurückgewiesen wurde, soweit diese Entscheidung Artikel 82
rung der Entscheidung 1999/230/EG der Kommission vom                   EG und den teilweisen Erwerb von DHL International Ltd
24. Februar 1999 in einem Verfahren nach Artikel 85 EG-                durch die Deutsche Post AG betrifft, hat das Gericht (Vierte
Vertrag (Sache Nr. IV/35.079/F3 — Whitbread) (ABl. L 88,               erweiterte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten P. Men-
S. 26), hat das Gericht (Dritte Kammer) unter Mitwirkung des           gozzi, des Richters R. Garcı́a-Valdecasas, der Richterin V. Tiili
Präsidenten J. Azizi sowie der Richter K. Lenaerts und M. Jaeger       sowie der Richter R. M. Moura Ramos und J. D. Cooke —
— Kanzler: J. Palacio González, Verwaltungsrat — am 21. März          Kanzler: D. Christensen, Verwaltungsrätin — am 20. März
2002 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:                          2002 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
 ---pagebreak--- 15.6.2002             DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                          C 144/39
1.    Die Klage wird abgewiesen.                                      3.    Die Streithelferin trägt ihre eigenen Kosten.
2.    Die Klägerin trägt ihre eigenen Kosten sowie die Kosten der
      Beklagten und der Streithelferin.                               (1) ()ABl. C 6 vom 8.1.2000.
(1) ABl. C 281 vom 2.10.1999.
                                                                                           URTEIL DES GERICHTS
                   URTEIL DES GERICHTS
                                                                                            vom 26. Februar 2002
                      vom 21. März 2002
                                                                      in der Rechtssache T-323/99: Industrie Navali Meccaniche
                                                                      Affini SpA (INMA) und Italia Investimenti SpA (Itainvest)
in der Rechtssache T-231/99: Colin Joynson gegen Kom-                  gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
        mission der Europäischen Gemeinschaften (1)
                                                                      (Staatliche Beihilfen — Schiffbau — Begriff der Beihilfen
(Wettbewerb — Bierlieferungsverträge — Einzelfreistellung                              — Unzureichende Begründung)
                  — Artikel 81 Absatz 3 EG)
                        (2002/C 144/82)                                                          (2002/C 144/83)
                   (Verfahrenssprache: Englisch)                                          (Verfahrenssprache: Italienisch)
In der Rechtssache T-231/99, Colin Joynson, wohnhaft in
                                                                      In der Rechtssache T-323/99, Industrie Navali Meccaniche
Manchester (Vereinigtes Königreich), Prozessbevollmächtigte:
                                                                      Affini SpA (INMA), in Liquidation, La Spezia (Italien), vertreten
B. Bedford, Barrister, sowie S. Ferdinand, J. Kelly, A. Oliver,
                                                                      durch: S. Capparucci, und Italia Investimenti SpA (Itainvest),
E. Bonner-Evans, T. Malyn und M. Noble, Solicitors, gegen
                                                                      Rom (Italien), Prozessbevollmächtigte im vorliegenden Verfah-
Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmäch-
                                                                      ren: Rechtsanwälte G. M. Roberti und F. Sciaudone, Zustel-
tigte: K. Wiedner und N. Khan), unterstützt durch Bass plc mit
                                                                      lungsanschrift in Luxemburg, gegen Kommission der Euro-
Sitz in London (Vereinigtes Königreich), Prozessbevollmächtig-
                                                                      päischen Gemeinschaften (Bevollmächtigter: K.-D. Borchardt
te: M. Farquharson, J. Block und N. Green, Solicitors, Zustel-
                                                                      im Beistand zunächst von A. Abate und E. Cappelli, sodann von
lungsanschrift in Luxemburg, wegen Nichtigerklärung der
                                                                      Abate und G. Conte) wegen Nichtigerklärung der Entscheidung
Entscheidung 1999/473/EG der Kommission vom 16. Juni
                                                                      2000/262/EG der Kommission von 20. Juli 1999 über die
1999 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag (Sache
                                                                      staatliche Beihilfe, die Italien der INMA-Werft gewährt hat
IV/36.081/F3 — Bass) (ABl. L 186, S. 1), hat das Gericht
                                                                      (ABl. 2000, L 83, S. 21), hat das Gericht (Fünfte erweiterte
(Dritte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten J. Azizi
                                                                      Kammer) unter Mitwirkung der Präsidentin P. Lindh sowie der
sowie der Richter K. Lenaerts und M. Jaeger — Kanzler:
                                                                      Richter R. Garcı́a-Valdecasas, J. D. Cooke, M. Vilaras und
J. Palacio González, Verwaltungsrat — am 21. März 2002 ein
                                                                      N. J. Forwood — Kanzler: J. Palacio González, Verwaltungsrat
Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
                                                                      — am 26. Februar 2002 ein Urteil mit folgendem Tenor
                                                                      erlassen:
1.    Die Klage wird abgewiesen.
                                                                      1.    Die Entscheidung 2000/262/EG der Kommission vom 20. Juli
2.    Der Kläger trägt seine eigenen Kosten sowie die Kosten der            1999 über die staatliche Beihilfe, die Italien der INMA-Werft
      Kommission.                                                           gewährt hat, wird für nichtig erklärt.