CELEX: C2005/045/57
Language: de
Date: 2005-02-19 00:00:00
Title: Rechtssache T-459/04: Klage des Jorge Manuel Pinheiro de Jesus Ferreira gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 22. November 2004

19.2.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 45/25
            
         Klage des Jorge Manuel Pinheiro de Jesus Ferreira gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 22. November 2004
   (Rechtssache T-459/04)
   (2005/C 45/57)
   Verfahrenssprache: Französisch
   Jorge Manuel Pinheiro de Jesus Ferreira, wohnhaft in Brüssel, hat am 22. November 2004 eine Klage gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften beim Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften eingereicht. Prozessbevollmächtigter des Klägers ist Rechtsanwalt Georges Vandersanden.
   Der Kläger beantragt,
   
               —
            
            
               die Entscheidung der Kommission vom 18. März 2004 aufzuheben, mit der der Kläger in die Besoldungsgruppe A 5, Dienstaltersstufe 3, eingestuft wurde;
            
         
               —
            
            
               die Kommission zur Zahlung des Differenzbetrags zwischen der Vergütung zu verurteilen, die der Einstufung des Klägers in die Besoldungsgruppe A 5, Dienstaltersstufe 3, entspricht, und derjenigen, die einer Einstufung in die nächsthöhere Besoldungsgruppe entspricht, zuzüglich Zinsen von 5,75 % p. a. ab 1. Dezember 2002;
            
         
               —
            
            
               der Kommission die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
   Der Kläger, Beamter der Kommission, bewarb sich um eine A 5/A 4-Stelle im Bereich Steuern und Zoll. Er wurde berücksichtigt und in die Besoldungsgruppe A 5, Dienstaltersstufe 3, eingestuft. Diese Entscheidung ficht der Kläger an und trägt vor, er sei besonders befähigt und habe außergewöhnliche Qualifikationen; folglich habe er bei seiner Ernennung in die Besoldungsgruppe A 4 eingestuft werden müssen. Auf dieser Grundlage beruft sich der Kläger auf einen offensichtlichen Beurteilungsfehler bei der Anwendung von Artikel 31 des Statuts.
   Er macht außerdem eine Verletzung der Verteidigungsrechte geltend, weil die Beklagte ihm keine Gelegenheit gegeben habe, seinen Standpunkt vor Erlass der angefochtenen Entscheidung darzulegen.
   Schließlich beruft sich der Kläger auf eine Verletzung von Artikel 253 EG, weil die angefochtene Entscheidung nicht oder, hilfsweise, nicht ausreichend begründet sei.