CELEX: E2018J0001
Language: de
Date: 2019-12-13 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofs vom 13. Dezember 2019 in der Rechtssache E-1/18 EFTA-Überwachungsbehörde gegen Königreich Norwegen (Richtlinie 2006/54/EG – Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen – Elterngeld) 2020/C 90/03

19.3.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 90/3
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFS
      vom 13. Dezember 2019
      in der Rechtssache E-1/18
      EFTA-Überwachungsbehörde
      gegen
      Königreich Norwegen
      
         
            (Richtlinie 2006/54/EG – Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen – Elterngeld)
         
      
      (2020/C 90/03)
      In der Rechtssache E-1/18, EFTA-Überwachungsbehörde gegen Königreich Norwegen – KLAGE auf Feststellung, dass Norwegen durch die Beibehaltung von Bestimmungen wie § 14-13 Absatz 1, 2 und 3, sowie § 14-14 Absatz 1 des Landesversicherungsgesetzes (Lov om folketrygd), wonach der Anspruch des Vaters auf Elterngeld von der Situation der Mutter abhängt, der Anspruch der Mutter jedoch nicht von der Situation des Vaters, seinen Verpflichtungen aus Artikel 14 Absatz 1 Buchstabe c des Rechtsakts, auf den unter Nummer 21b des Anhangs XVIII des EWR-Abkommens (Richtlinie 2006/54/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juli 2006 zur Verwirklichung des Grundsatzes der Chancengleichheit und Gleichbehandlung von Männern und Frauen in Arbeits- und Beschäftigungsfragen (Neufassung)) verwiesen wird, nicht nachgekommen ist – hat der Gerichtshof, bestehend aus dem Präsidenten Páll Hreinsson sowie den Richtern Bernd Hammermann (Berichterstatter) und Siri Teigum (ad hoc), am 13. Dezember 2019 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
      Der Gerichtshof erklärt hiermit:
      
                  1.
               
               
                  Die Klage wird abgewiesen.
               
            
                  2.
               
               
                  Die Verfahrenskosten werden der EFTA-Überwachungsbehörde auferlegt.