CELEX: 62005TA0048
Language: de
Date: 2008-07-08 00:00:00
Title: Rechtssache T-48/05: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 8. Juli 2008 — Franchet und Byk/Kommission (Außervertragliche Haftung — Öffentlicher Dienst — Untersuchungen des OLAF — Fall Eurostat — Weiterleitung von Informationen betreffend Sachverhalte, die zu strafrechtlicher Verfolgung Anlass geben können, an die nationalen Gerichtsbehörden — Keine Vorabinformation der betroffenen Beamten und des Überwachungsausschusses des OLAF — Indiskretionen an die Presse — Verbreitung durch OLAF und die Kommission — Verstoß gegen den Grundsatz der Unschuldsvermutung — Immaterieller Schaden — Kausalzusammenhang)

15.8.2008   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 209/44
            
         Urteil des Gerichts erster Instanz vom 8. Juli 2008 — Franchet und Byk/Kommission
   (Rechtssache T-48/05) (1)
   
   (Außervertragliche Haftung - Öffentlicher Dienst - Untersuchungen des OLAF - Fall „Eurostat“ - Weiterleitung von Informationen betreffend Sachverhalte, die zu strafrechtlicher Verfolgung Anlass geben können, an die nationalen Gerichtsbehörden - Keine Vorabinformation der betroffenen Beamten und des Überwachungsausschusses des OLAF - Indiskretionen an die Presse - Verbreitung durch OLAF und die Kommission - Verstoß gegen den Grundsatz der Unschuldsvermutung - Immaterieller Schaden - Kausalzusammenhang)
   (2008/C 209/75)
   Verfahrenssprache: Französisch
   Parteien
   
      Kläger: Yves Franchet (Nizza, Frankreich) und Daniel Byk (Luxembourg) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte G. Vandersanden und L. Levi)
   
      Beklagte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigter: J.-F. Pasquier)
   Gegenstand
   Antrag auf Ersatz des materiellen und immateriellen Schadens, der durch Fehlverhalten der Kommission und des OLAF im Rahmen der Untersuchungen im Fall „Eurostat“ entstanden sein soll
   Tenor
   
               1.
            
            
               Die Kommission wird verurteilt, an die Herren Yves Franchet und Daniel Byk 56 000 Euro zu zahlen.
            
         
               2.
            
            
               Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
            
         
               3.
            
            
               Die Kommission trägt die Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 93 vom 16.4.2005.