CELEX: 62004TJ0313
Language: de
Date: 2006-10-03 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz (Zweite Kammer) vom 3. Oktober 2006. # Hewlett-Packard GmbH gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften. # Verweigerung der Erstattung von Einfuhrabgaben - Nichtigkeitsklage - Einfuhr von Druckern und Druckerpatronen aus Singapur - Besonderer Fall - Billigkeitsklausel - Artikel 239 der Verordnung (EWG) Nr. 2913/92. # Rechtssache T-313/04.

Urteil des Gerichts (Zweite Kammer) vom 3. Oktober 2006 – Hewlett-Packard/Kommission
      (Rechtssache T-313/04)
      „Verweigerung der Erstattung von Einfuhrabgaben – Nichtigkeitsklage – Einfuhr von Druckern und Druckerpatronen aus Singapur – Besonderer Fall – Billigkeitsklausel – Artikel 239 der Verordnung (EWG) Nr. 2913/92“
      1.                     Handlungen der Organe – Zeitliche Geltung – Sofortige Anwendung einer neuen Verfahrensvorschrift – Rückwirkung einer materiell-rechtlichen
            Vorschrift – Voraussetzungen (Verordnung Nr. 3093/95 des Rates; Verordnung Nr. 3009/95 der Kommission) (vgl. Randnr. 53)
      2.                     Eigenmittel der Europäischen Gemeinschaften – Erstattung oder Erlass von Eingangs- oder Ausfuhrabgaben (Verordnung Nr. 2913/92
            des Rates, Artikel 239; Verordnung Nr. 2454/93 der Kommission, Artikel 905) (vgl. Randnrn. 55-61)
      3.                     Gemeinschaftsrecht – Grundsätze – Rechtssicherheit – Gemeinschaftsregelung (vgl. Randnr. 66)
      4.                     Gemeinschaftsrecht – Grundsätze – Vertrauensschutz – Voraussetzungen (vgl. Randnrn. 72-73)
      Gegenstand
      
         Nichtigerklärung der Entscheidung REM 06/02 der Kommission vom 7. April 2004, mit der den deutschen Behörden mitgeteilt wird,
                  dass die Einfuhrzölle auf Drucker und Druckerpatronen mit Ursprung in Singapur der Klägerin nicht zu erstatten sind
               
            Tenor
      
         
                   
               
               
                  
               
               
                  Die Klage wird abgewiesen.
               
            
         
                   
               
               
                  
               
               
                  Die Klägerin trägt ihre eigenen Kosten sowie die Kosten der Kommission.