CELEX: 51983PC0356
Language: de
Date: 1983-06-13
Title: VORSCHLAG FUR EINEN BESCHLUSS DES RATES über die zweite Phase (Januar 1984 - März 1986) des mehrjährigen Forschungs- und Ausbildungsprogramms der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft auf dem Gebiet der molekularbiologischen Technik (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (83) 356
Vol. 1983/0141
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- * KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                            K0M(83) 356 endg.
                                            Brüssel, den 13. Juni 1983
                      VORSCHLAG FÜR EINEN BESCHLUSS DES RATES
        über .die zweite Phase (Januar 1984 - März 1986) des mehrjährigen
             Forschungs- und Ausbildungsprogramms der Europäischen
       Wirtschaftsgemeinschaft auf dem Gebiet der molekularbiologischen
                                        Technik
                       (von dar- Kommission dem Rat vorgelegt)
   ROM(83) 356 endg.
 ---pagebreak--- 1.   EINLEITUNG
1.1. Allgemeine Informationen
     Der Rat hat am 7. Dezember 1981 (1) ein mehrjähriges Forschungs- und
     Ausbildungsprogramm der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft auf dem
     Gebiet der molekularbiologischen Technik (indirekte Aktion April 1982
     bis März 1986) angenommen. In seiner Entscheidung bestimmte der Rat
     eine Revision des Programms vor dem dritten Jahr seiner Durchführung.
     Diese Durchführung sollte in zwei Stufen erfolgen; einer ersten Stufe
     vom 1. April 1982 bis zur Revision und einer zweiten Stufe ab Beginn
     der Revision bis zum 31. März 1986.
     Der  Rat   bestimmte    in   seiner  Entscheidung     den  wissenschaftlichen
     Inhalt   des  Programms    und   legte  die   finanziellen Mittel       und  den
     Personalbestand     für    die   Durchführung     des   bereits     genehmigten
     Programms   fest.  Auf   der Basis der Spezifizierungen in den Erklä­
     rungen   im  Anhang   zum Ratsprotokoll      wurde   eine   Liste   vorrangiger
     Forschungsaktionen für die erste Stufe aufgestellt             : Diese    sollte
     sich auf Landwirtschaft       und Nahrungsmittelerzeugung konzentrieren.
     Die Ausbildungsaktionen, welche in Form von Ausbildungsverträgen und
     finanzieller     Unterstützung      von    kurzen     Ausbildungsaufenthalten
     durchgeführt    wird,   erstrecken    sich   hingegen    auf  das    gesamte  im
     Ratsbeschluss    umrissene    Programm.   Bei   der   Annahme    des   Programms
     wurden   die   finanziellen     Mittel  auf    8 Milionen    ECU   (inbegriffen
     Personalkosten für drei Bedienstete) festgelegt, aber laut Artikel 3
     des Ratsbeschlusses sollten die für die Durchführung des Programms
     erforderlichen Mittel sowie der hierfür notwendige Personalbestand
     bei der Revision des Programms neu berechnet werden.
(1) ABI. Nr. L 375 vom 30.12.1980, S. 1-3.
                                               1
 ---pagebreak--- 1.2. Durchführung der ersten Stufe
     Die Durchführung begann am 1. April 1982.
     Für die Forschung in Form von Kostenteilungsverträgen wurden bis zum
     Stichtag  am  15. Juli 1982  insgesamt   169  Anträge   empfangen.   Diese
     vergegenwärtigen einen Forschungsaufwand von 550 Mannjahren mit einem
     Gesamtbudget von 68 Millionen ECU, davon 31 Millionen ECU aus Mitteln
     der Kommission.   Nach Konsultation des BPA für Molekularbiologische
     Technik wurden 51 dieser Vorschläge zum Abschluss von Forschungsver­
     trägen Anfang 1983 ausgewählt. Diese Verträge umfassen als Beitrag
     der Kommission die gesamten Mittel in Höhe von 5,66 Millionen ECU
     welche für Forschungsaktionen im Programmhaushalt vorgesehen waren.
     Unter den 118 Anträgen, welche wegen ungenügender Finanzierungsmög­
     lichkeiten abgewiesen werden mussten, befanden sich viele Vorschläge
     von  ausgezeichneter  wissenschaftlicher    Qualität.  Die   Auswahl   der
     Vorschläge geschah auf Grund ihres wissenschaftlichen Wertes und im
     Hinblick auf die Bildung erster Kerne der Gemeinschafts F u E in
     jedem der Vorrangssektoren des Programms.      Diese Kerne,   welche oft
     noch subkritisch sind, und daher schnell vergrössert werden sollten,
     beziehen sich auf die folgenden Forschungssektoren :
          - Reaktorentechnologie   der  zweiten Generation     in der   Lebens-
            mittelproduktion
          - Erzeugung von Impfstoffen für Vieh
          - Abbau von Ligno-Zellulose
          - Erkennung und Übertragung von Genen in pflanzlichen Zellen
          - Stickstoffbindung
          - Regenerierung    von   Einzelzellen     von   Getreidearten     und
            Hülsenfrüchten.
     Was  die  Ausbildung  betrifft, wurden    48  Anträge   für  Ausbildungs­
     verträge bis   zum Stichtag  am   15. Juni 1982   empfangen.  Von diesen
     wurden 15 Vorschläge, beginnend am 1. Januar 1983, ausgewählt.         Sie
     beziehen sich auf alle Sektoren der molekularbiologischen Technik.
     Die  Gastgeber-Laboratorien  in   den Ausbildungsverträgen wurden      auf
     Grund ihrer Führungsstelle in der europäischen Forschung und Technik
     ausgewählt. Der Stichtag für die Auswahl von Ausbildungsverträgen mit
     Beginn im Jahr 1984 wurde auf den 15. Juli 1983 festgelegt.
                                           2
 ---pagebreak---  1.3. Zusammenhang mit dem Rahmenprogramm auf dem Gebiet der F u E           und mit
      dem "F u E Aktionsprogramm Biotechnologie"
      1.3.1. Das Programm der molekularbiologischen Technik bezieht sich
             direkt   auf   die   folgenden   Ziele   und  Objektive   des   Rahmen­
             programms :
             - Förderung der landwirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit
             - Förderung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit (neue
                Technologien)
             sowie auf
             - Verbesserung der Bewirtschaftung der Rohstoffe
             - Entwicklung regenerativer Energiequellen
             - Verbesserung der Sicherheit und Schutz der Gesundheit.
      1.3.2. Die Kommission hat die Absicht bekanntgegeben, in der nächsten
             Zukunft dem Rat einen Plan von "Aktionsprogrammen" zu unter­
             breiten,   die   mit   den verschiedenen     Objektiven   des   Rahmen­
             programms in Zusammenhang stehen (2).
             In   diesem   Zusammenhang     sieht  die   Kommission   ein   "F  u  E
             Aktionsprogramm für Biotechnologie" vor, mit dem Ziel einer
             Zusammenfassung    und    Stärkung   der   Gemeinschafts    F  u  E  in
             Schlüsselbereichen      von   Landwirtschaft     und  Industrie.    Die
             Programmvorschläge      würden    sich   auf   horizontale     Aktionen
             beziehen,   welche    allen   Sektoren   der   Biotechnologie    zugute
             kommen   würden,    sowie    auf   vertikale    Aktionen   zur   Lösung
             spezifischer Probleme.
             Bei einer Durchführung würde dieses Programm das gegenwärtige
             Programm    "Molekularbiologische      Technik"    einschliessen    und
             dessen Fortsetzung nach April 1986 voraussehen.
(2) KOM(82) 865 vom 21. Dezember 1982.
                                               3
 ---pagebreak--- 2.    PROGRAMMVORSCKLAG FUR DIE ZWEITE STUFE
      Die    Kommission    beantragt   die   Annahme    des   Vorschlags    für   einen
      Ratsbeschluss     (Anhang 1) um die Revision und die Durchführung des
      Programms zu gewährleisten.
       Die Kommission      ist  der Auffassung,     dass mehrere     Gründe   für   eine
       schnelle Annahme und Durchführung des revidierten Programms sprechen.
       Die    meisten     dieser   Gründe   wurden     bereits    im   ursprünglichen
       Programmvorschlag (3) der Kommission aufgezeigt.            Sie beziehen sich
       auf die jetzt allgemein anerkannte Notwendigkeit, in der Gemeinschaft
       durch gezielte Forschungs- und Ausbildungsaktionen die Nutzung der
       Ergebnisse     der   Grundlagenforschung     auf   dem   Gebiet   der   modernen
       Biologie     zu  fördern.   Diese   Ergebnisse     sollten   die   Wettbewerbs­
        fähigkeit     der   Mitgliedstaaten     in    den    Schlüsselbereichen       der
        Ausarbeitung verbesserter landwirtschaftlicher und bio-industrieller
        Produkte steigern.
        Das Programm soll, wie in der ersten Stufe, aus Forschungsaktionen in
        Form    von    Kostenteilungsverträgen       und    aus   Ausbildungsaktionen
        bestehen.
 2.1. Forschungsaktionen
        Die    Bildung    und   Stärkung   von    Forschungsaktionsgruppen       in    der
         Gemeinschaft ist eines der Mittel mit welchem die Gemeinschaft hoffen
         kann, den Vorsprung auf dem Gebiet der Spitzentechnologie von Ländern
         wie Japan und den Vereinigten Staaten           teilweise einzuholen.      Diese
         Aktionsgruppen,     bestehend  aus   den   besten   Laboratorien    in   Europa,
         müssten die Aufgabe haben, bestimmte Engpässe in der Entwicklung der
         Biotechnologie zu beseitigen.
   (3) Kom (79) 793 endg.
                              )                     4
 ---pagebreak--- Das   Forschungsprogramm    der    zweiten   Stufe,   welches   in  Anhang   1
beschrieben wird, konzentriert sich, mit nur wenigen Änderungen, auf
die gleichen Ziele,     welche    schon bei der Durchführung der ersten
Stufe als vorrangig für die Gemeinschafts F u E            angesehen wurden.
Diese Wahl, welche die Notwendigkeit deutlicher Objektive, die auch
vom Europäischen Parlament hervorgehoben wurde, klar berücksichtigt,
basiert   auf   ausführlichen   Besprechungen     mit  Wissenschaftlern    und
Vertretern der Mitgliedstaaten auf dem Gebiet von F u E .           (siehe in
Anhang 2 die Stellungnahme des BPA für molekularbiologische Technik).
Sie beruht auf einer Auswertung sowohl der Bedürfnisse der Gemein­
schaft als auch der Ergebnisse, welche mit begrenzten finanziellen
Mitteln    erzielt   werden   können.    Die   Schlussfolgerung,    dass   die
gegenwärtigen    Aktionen   der   ersten   Stufe   weiter   ausgebaut  werden
sollten, basiert auf :
        -   Dem   grossen   Widerhall     welcher   die   Ausschreibung    zur
Durchführung der ersten Stufe des Programms bei den Laboratorien der
Mitgliedstaaten fand. Dies ist ein Zeichen für das Interesse und die
Bedürfnisse der europäischen Laboratorien an Unterstützung,            gerade
auf den Gebieten der F u E ,     welche den verschiedenen Programmpunkten
entsprechen. Darüber hinaus weist die hervorragende Qualität vieler
Vorschläge,    welche abgewiesen werden mussten,       deutlich darauf hin,
dass die oft sub-kritischen Kerne von Gemeinschafts F u E          der ersten
Stufe   vergrössert    werden   sollten     um  dem   Programm   seine   volle
Bedeutung zu geben.
             Die   Bekräftigung,      dass    Pflanzenzellen,    welche    das
Grundforschungsmaterial der ersten Stufe bildeten, in der Tat durch
Gentechnologie verändert und durch Gärungsprozesse ausgewertet werden
können    (siehe   z.B.   die   kürzlichen     Programme   der   pflanzlichen
Zellforschung von Unternehmen wie IPRI, Monsanto, Nestle, Unilever
oder das Wolfson Institut für Biotechnologie).
Nur eine Änderung wurde in das wissenschaftliche Programm eingeführt:
Die Bioreaktorentechnologie der zweiten Generation,            welche  in der
ersten Stufe auf die Nahrungsmittelindustrie beschränkt war, wurde
auf die Arzneimittel- und Feinchemikalienindustrie ausgedehnt. Diese
Änderung ist damit begründet, dass kürzliche und noch zu erwartende
technische Entwicklungen die Katalyse immer komplexerer Reaktionen,
mit dem Ergebnis eines höheren Mehrwertes, in vielen Bioindustrien
ermöglichen sollte.
 ---pagebreak---     Die  vorgeschlagene    Forschung    ist    voll    vereinbar    sowohl   mit   den
    Hauptorientierungen,     welche    für    die    Biotechnologie     F u E        im
    Rahmenprogramm der Kommission        definiert     wurden,   als   auch mit    den
    Punktvorschlägen des Kommissionsberichts "Forecasting and assessment
    in the field of science and technology". Es ginge über den Rahmen
    dieses Dokuments hinaus, die Zusammenhänge zwischen dem gegenwärtigen
    Vorschlag und den o.a. wissenschaftlichen Orientierungen und Zielset­
    zungen im einzelnen zu diskutieren. Es ist jedoch auszusagen, dass
    die Objektive    der  zweiten    Stufe   ausnahmslos     als Vorrangziele      für
    Gemeinschafts F u E    angesehen wurden. Diese Objektive sind : Erzeu­
    gung von Stoffen mit hohem Mehrwert für die Industrie, Herstellung
    von Veterinärimpfstoffen, Verarbeitung von Ligno-Zellulose, Schaffung
    pflanzlicher    Zellenlinien    nach    den    Forderungen    der    europäischen
    Landwirtschaft     und     Nahrungsmittelindustrie,         Verbesserung        der
    symbiotischen     Beziehungen     zwischen       Kulturpflanzen      und    Mikro­
    organismen.
2.2 Ausbildungsaktionen
    Die    Kommission,    in    vollem    Einverständnis       mit    dem    BPA    für
    molekularbiologische     Technik,    ist    der   Ansicht,    dass   Ausbildungs­
     aktionen für eine entsprechende Neuausbildung von Wissenschaftlern,
     für deren Mobilität,     für die Erwerbung der nötigen Kenntnisse für
     Multidisziplinarforschung     und   für   die Übertragung       von Kenntnissen
     zwischen öffentlichen und privaten Unternehmen unbedingt notwendig
     sind.  Es  wurde   darum    erwogen,    die    Bemühungen    der   ersten    Stufe
     weiterzuführen und die Bekanntmachung zur Erlangung von Ausbildungs­
     stipendien   weiter   auszudehnen.     Das    wissenschaftliche      Gebiet,    auf
     welches sich die Ausbildungsaktion erstreckt,            soll nicht verändert
     werden   und   besteht    weiter     aus     den   sechs   Bereichen      wie    im
     Ratsbeschluss vom 7. Dezember 1981 festgelegt.
                                                6
 ---pagebreak---   Mittel: Die nötige Zuwendung für die Durchführung der zweiten Stufe
  des Programms wird auf 7 Millionen ECU geschätzt, einschliesslich der
 Ausgaben für zwei zusätzliche Personalstellen (1 A, IC).
 Die Mittel für die Durchführung der Ausbildungsaktion sollen 20% der
 GesamtZuwendung     der   zweiten    Programmphase     nicht    überschreiten,
 während die Mittel für den Beitrag der Kommission zur Forschung in
 Form von Kostenteilungsverträgen mit Laboratorien in den Mitglied­
 staaten   nicht  niedriger    als   80%  der  Gesamtzuteilung     der   zweiten
 Programmphase sein soll.
 Zusammen mit den Zuwendungen, welche vom Rat für die erste Stufe des
 Programms   bereits   beschlossen wurden,     bringt    diese   Schätzung   die
 GesamtZuwendung auf die Summe von 15 Millionen ECU, einschliesslich
 der Ausgaben für fünf Personalposten.
 Dieser   Vorschlag   stimmt  mit    den folgenden    Erklärungen    des   Rats­
 protokolls vom 7.12.1981 überein :
 "Die Kommission ist der Auffassung,        dass  für die Durchführung des
 Programms ein Personalbestand von insgesamt fünf Bediensteten (2 A,
 1 B,   2 C)  benötigt   wird.   Falls    der  Rat   diesem    Personalbestand
 zustimmt, verpflichtet sich die Kommission, den Personalbestand des
Programms    "Biologie   -   Gesundheitsschutz"     gegenüber    der   vom   Rat
beschlossenen Obergrenze um zwei Personen           zu verringern.     Für   die
erste Stufe des Programms hält die Kommission drei Bedienstete (1 A,
 1 B, IC) für ausreichend".
"Der Rat stellt fest, dass bei dem Revisionsbeschluss, durch den der
Betrag und der Personalbestand für das Programm festgesetzt werden,
der   im AWTF   ausgearbeitete     Kompromiss,   bei   dem  eine   finanzielle
Ausstattung von insgesamt 15 Millionen ECU für ein Vierjahresprogramm
von 1981 bis 1984 vorgesehen war, angemessen zu berücksichtigen sein
wird.
                                         7
 ---pagebreak---                                                                       Anhang 1
         V O R S C H L A G FOR EINEN   BESCHLUSS DES RATES
                    über die zweite Phase (Januar 1984-März 1986) des
                mehrjährigen Forschungs- und Ausbildungsprogramms der
              Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft auf dem Gebiet der
                                 molekularbiologischen Technik
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der                  Europäischen Wirtschafts­
gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 235,
 auf Vorschlag der Kommission,
 nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (1),
  nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses             (2),
  in Erwägung nachstehender Gründe :
  Nach Artikel 2 des Vertrags ist es insbesondere Aufgabe der Gemein­
  schaft, eine harmonische Entwicklung des Wirtschaftslebens innerhalb der
  Gemeinschaft, eine beständige und ausgewogene Wirtschaftsausweitung und
   eine beschleunigte Hebung der Lebenshaltung zu fördern.
 Mit seinem Beschluss 1032/81 /EWG (3) hat der Rat ein Forschungs- und Aus­
 bildungsprogramm auf dem Gebiet der molekularbiologischen Technik beschlos­
 s e n d ) . Das Programm wird in zwei Phasen durchgeführt, wobei die erste
 Phase vom 1. April 1982 bis zur Revision des Programms 1983 und die zweite
 Phase nach dieser Revision bis zum 31. März 1986 läuft.
   De r Rat hat b e s c h l o s s e n (1), dass die für die Durchführung des Programms
   erforderlichen Mittel sowie der hierfür notwendige Personalbestand bei der
   Revision des Programms neu berechnet werden.
   Die Durchführung der ersten Phase des Programms auf dem Wege von
   Forschungs- und Ausbildungsverträgen hat eindeutig die Notwendigkeit
   einer Erweiterung des Programms während der zweiten Phase bestätigt.
   Die Bedeutung der Forschungs- und Ausbildungsarbeiten auf Gemeinschafts­
   ebene im Bereich der molekularbiologischen Technik wird in dem von der
   Kommission erstellten Arbeitsprogramm (1984-1987) voll anerkannt (4).
   Die entsprechenden spezifischen Befugnisse               sind in dem Vertrag nicht
   vorgesehen.
    (1)
    (2)
    (3) ABI. Nr. L 375 vom 30.12.1981, S. 1-4
    (4) KOM(82)865 vom 21.12.1982.
                                                   1
 ---pagebreak--- Nach Kenntnisnahme von der Stellungnahme des Ausschusses für wissen­
schaftliche und technische Forschung (AWTF)
nach Kenntnisnahme von der Stellungnahme des Beratenden Programmaus­
schusses (BPA) für molekularbiologische Technik — ■
BESCHLIESST :
                                 Artikel 1
Die zweite Phase des mehrjährigen Forschungs- und Ausbildungsprogramms
(nachstehend "Programm" genannt) für die Europäische Wirtschafts­
gemeinschaft wird hiermit in der im Anhang 1 aufgeführten Fassung für
den Zeitraum vom 1. Januar 1984 bis 31. März 1986 angenommen.
                                 Artikel 2
Die notwendigen finanziellen Mittel für die Durchführung der zweiten
Phase des Programms, die zu den breits für die erste Phase genehmigten
Mitteln hinzugefügt werden müssen, werden auf 7 Millionen ECU geschätzt.
Sie enthalten die Ausgaben für zwei zusätzliche Bedienstete. Diese
Haushaltsmittel sollen in den Allgemeinen Haushalt der Europäischen
Gemeinschaften einbezogen werden.
Geschehen zu          am                      Im Namen des Rates
                                     2
 ---pagebreak---                                                     Anhang zu Anhang 1
                                 ANHANG
1.   Forschungsaktionen
1.1. Entwicklung von Bioreaktoren der zweiten Generation (Multienzym-,
     Multiphasen- oder Systeme mit Kofaktorbedarf) für die Entgiftung
     und für die Anwendung in der Industrie einschliesslich Anwendungen
     in der Land- und Ernährungswirtschaft. Dieser Sektor umfasst auch
     Forschungstätigkeiten mit dem Schwerpunkt auf :
     -  Untersuchung der Physiologie und der Stabilität der Zell­
        populationen, einschliesslich genetisch manipulierter Zellen, im
        Zusammenhang mit der Immobilisierung ganzer Zellen;
        Analyse und Verhinderung der Enzyminaktivierung in immobilisier­
        ten Systemen (insbesondere unter nichtphysiologischen Bedingun­
        gen, die als spezifische Merkmale einen hohen Salzgehalt,
        nichtwässrigen Zustand, hohe Temperaturen und extreme pH-Werte
        aufweisen).
1.2. Verbesserte Erzeugung durch    Verfahren der  molekularbiologischen
     Technik von Stoffen für :
     -  Tierzucht (insbesondere Vakzine, Hormone usw.);
     -  Land- und Ernährungswirtschaft.
1.3. Aufwertung von Pflanzenerzeugnissen, insbesondere    Holzzellstoff,
     durch Verfahren der molekularbiologischen Technik.
1.4. Durch Einsatz der Gentechnik Verbesserung von Pflanzen und Mikro­
     organismen, die eine bedeutende Rolle in der Landwirtschaft
     spielen. Die diesbezüglichen Forschungstätigkeiten sollen um­
     fassen
     -  Charakterisierung der Struktur und Expression von Genomen von
        Mikroben und Pflanzen, einschliesslich Organellen und DNS-
        Plasmid;
     -  Untersuchung   der Molekularmechanisraen   der  Wechselwirkungen
        zwischen Pflanzen und symbiotischen Mikroorganismen; Verbesse­
        rung dieser symbiotischen Beziehungen durch Gentechnik;
     -  Entwicklung von Verfahren zur Identifizierung, Übertragung und
        Expression neuer genetischer Informationen in Anbaupflanzen;
     -  Überwachung der Regenerierung und Differenzierung von Pflanzen­
        zellen und -protoplasten in reife Organismen;
     -  Einsatz der molekularbiologischen Technik zum frühen Nachweis
        genetischer oder pathogener Veränderungen in Pflanzen.
                                    1
 ---pagebreak---   1.5. Entwicklung von Verfahren zum Nachweis der Kontaminierung und zur
         Bewertung möglicher Risiken im Zusammenhang mit den Anwendungen der
         molekularbiologischen Technik in Landwirtschaft und Industrie.
 Die Finanzmittel für die Durchführung von. Forschungsaktionen sollen
 nicht unter 80% des Gesamthaushalts betragen, der der zweiten Phase des
 Programms zugewiesen ist.
 2.      Ausbildung
 2.1. Entwicklung neuer Reaktoren, bei d€?ien immobilisierte Multienzym­
         systeme eingesetzt werden, einschliesslich solcher Systeme, die
        Multiphasenmilieu und Kofaktorregene-ration benötigen.
              ,·
             -.
                /                          r
                                             ,'
 2.2. Entwicklung von Bioreaktoren zur mf-inschlichen Entgiftung.
          /ƒ                                 .
 2.3. tigertragung von Genen unterschiedÜlicher Herkunft in das Bakterium
     /'Escherichia coli, die Hefe Sa.»-charomyces cerevisiae und andere
        geeignete Organismen.            ,·
 n4. Entwicklung von Klonierungssys'-emen·
2.5. Genübertragung in Mikroorgarl -1  -smen und Pflanzen, die für die Land­
       wirtschaft von Bedeutung sin
2.6. Verbesserung der Verfahren zum Nachweis von Kontaminierung und zur
      Abschätzung eventueller J<>/isiken, die mit der Anwendung der mole­
      kularbiologischen Technik /      Landwirtschaft und Industrie verbunden
      sein könnten.             / /
                              fì '
Die Finanzmitt                  Durchführung dieser Ausbildungsaktion sollen
20% des GesamthausL         ■/ ir die zweite Phase des Programms nicht über-
steigen.
          f
        j
      i                                 2
 ---pagebreak---                                      Anhang 2
                                                            November 1982
           STELLUNGNAHME DES BPA "MOLEKULARBIOLOGISCHE TECHNIK"
Auf seiner Sitzung am 28./29. Oktober in Brüssel hat der BPA "Mole­
kularbiologische Technik" gemäss Artikel 5 des Ratsbeschlusses zur
Annahme eines Zweiphasen-Mehrjahresprogramms für Forschung und Aus­
bildung für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft auf dem Gebiet der
molekularbiologischen Technik (ABI. Nr. L 375, 30.12.1981) das während
der zweiten Phase durchzuführende wissenschaftliche Programm eingehend
geprüft.
Der BPA ist einstimmig der Auffassung, dass es im Interesse der
Gemeinschaft ist, die Kenntnisse und das Fachwissen im Bereich der
molekularbiologischen Technik zu ergänzen und zu erweitern, um neue
Entwicklungen auf dem Gebiet der Biotechnologie zu ermöglichen.
Der BPA hat einstimmig festgestellt, dass das Programm für die zweite
Phase auf einer gültigen Bewertung des Bedarfs der Gemeinschaft im
 Bereich der biologischen Technik basiert,        dass die vorgesehenen
 Forschungs- oder Ausbildungsaktionen eine Stimulierung der Bemühungen
 ermöglichen werden, die für die europäische Industrie und die euro­
 päische Landwirtschaft von wesentlicher Bedeutung sind, und dass das
 revidierte Programm ausreichend flexibel ist, um eine laufende Anpassung
 an die Fortschritte in Wissenschaft und Technologie zu ermöglichen.
 Der BPA hat einstimmig festgestellt, dass angemessene Haushaltsmittel
 und Personalausgaben vorgesehen werden müssen, um eine solide Grundlage
 für ein signifikantes Programm der Gemeinschaft im Bereich der mole­
 kularbiologischen Technik zu schaffen.
 Der BPA hat einstimmig betont, dass der Beschluss zur Annahme der
 zweiten Phase des Programms über molekularbiologische Technik so früh
 wie möglich im Jahr 1983 gefasst werden sollte, damit eine Ausschreibung
 veröffentlicht und ein angemessener Zeitplan für die Auswahl und die
 Aushandlung der Verträge erstellt werden kann.
                                          Prof. H.C. VAN DER PLAS
 ---pagebreak---                                         FINANZBOGEN
         I.  HAUSHALTSLINIE :
             -   Posten      : Haushaltslinie 7370
                 Bezeichnung : Molekularbiologische Technik
         2.  RECHTSGRUNDLAGE
             Artikel 235 EWG-Vertrag
             Beschluss des Rates
         3.  BESCHREIBUNG DES VORHABENS UND ZIELE
             Zweite Phase     (Januar 1984 - März       1986) des mehrjährigen
             Forschungs-     und     Ausbildungsprogramms    der  Europäischen
             Wirtschaftsgemeinschaft im Bereich der molekularbiologischen
             Technik.
             Ein auf dem Wege von Kostenteilungsverträgen mit Forschungs­
             organisationen in den Mitgliedstaaten und über Ausbildungsver­
             träge durchzuführendes Programm mit den nachstehenden Projekten :
             1. Entwicklung neuer Reaktoren, bei denen immobilisierte Multi­
                enzymsysteme    eingesetzt werden unter Einschluss     solcher
                Systeme,   die Mehrphasenumgebung     und Kofaktorregeneration
                benötigen.
             2. Entwicklung von Bioreaktoren zur menschlichen Entgiftung.
             3. Übertragung von Genen unterschiedlicher Herkunft in das
                Bakterium Escherichia coli, die Hefe Saccharomyces cerevisiae
                und andere geeignete Organismen.
            4. Entwicklung von Klonierungssystemen.
            5. Genübertragung in Mikroorganismen und in Pflanzen, die für die
                Landwirtschaft von Bedeutung sind.
            6. Verbesserung von Verfahren zum Nachweis der Kontaminierung und
                zur Bewertung möglicher Risiken im Zusammenhang mit der
                Anwendung der molekularbiologischen Technik in Landwirtschaft
                und Industrie.
            Ziel dieser Aktionen ist es, die Erarbeitung von Daten,
            biologischem Material und Verfahren im Bereich der biologischen
            Technik zu beschleunigen, die für die Domestizierung und die
            Umwandlung der grundlegenden Eigenschaften von für den Menschen
            und den Ort relevanten lebenden Organismen notwendig sind, z.B.
            Daten, Material und Methoden, die den Industrien und den land­
            wirtschaftlichen Forschungszentren zur Verfügung gestellt werden.
39/83 DN11                                    1
 ---pagebreak--- 4.   BEGRÜNDUNG DES VORHABENS
     Innerhalb der Gemeinschaft muss die Auswertung der grundlegenden
     Erkenntnisse der modernen Biologie auf dem Wege von gezielten
     Forschungs- und Ausbildungsarbeiten gefördert werden; auf diese
     Weise muss im Rahmen integrierter Bemühungen die Fähigkeit der
     Mitgliedstaaten verstärkt werden, mit der übrigen Welt in den
     Bereichen der Verbesserung der landwirtschaftlichen und bio­
     industriellen Erzeugnisse in Wettbewerb zu treten. Ziel des
     vorgeschlagenen Programms ist nicht nur eine Verringerung des
     Handels- und Patentdefizits der Gemeinschaft, sondern es sollte
     auch zur Erstellung neuer Verfahren für die Abschätzung der
     biologischen Gefahren führen, die möglicherweise mit der modernen
     Biotechnologie verbunden sind, und auf längere Sicht müsste eine
     Senkung des Energieverbrauchs und der Abfallerzeugung ebenfalls
     möglich sein. Ferner wird dieses Programm eine einheitliche und
     harmonische Entwicklung der Vorschriften and Schutzmassnahmen der
     Gemeinschaft erleichtern, die bereits vom Beginn ihrer Anwendung
     mit den in wirtschaftlicher Hinsicht wichtigen neuen Betriebsver­
     fahren einhergehen müssen. Angesichts des Rückstandes, den die
     Gemeinschaft auf diesem Gebiet hat, und der Trennung, die nur zu
     häufig zwischen der Grundlagenforschung und der industriellen
     Forschung besteht, können diese Ergebnisse nur im Rahmen einer
      immer wieder erneuerten Globalanalyse des Bedarfs der Gemein­
      schaft und durch Anregung gemeinschaftlicher Tätigkeiten erzielt
     werden,   die eine    Zusammenlegung   der Kompetenzen und der
      Forschungsinstrumente ermöglichen.
 5.   FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN DES VORHABENS AUF DIE AUSGABEN
      (einschliesslich der Personalausgaben und der Ausgaben für den
      administrativen und technischen Betrieb).
 5.1  Gesamtkosten während der gesamten
      voraussichtlichen Laufzeit .........................  12.6 MioECU
 5.2  Anteil bei der Finanzierung
      -  des gemeinschaftlichen Haushalts .....               7.0 MioECU
      -  der nationalen Haushalte               )
                                                              5.6 MioECU
      -  anderer Sektoren auf nationaler Ebene )
 5.3  Mehrjähriger Ausgabenplan
                                      2
 ---pagebreak--- 5.3.1.1  Verpflichtungsermächtigung               in MioECU
     Ausgaben                   1984   1985 1986 Insgesamt
     Personal                   0.12   0.14 0.04    0.30
     Verwaltung und
     technischer Betrieb        0.20   0.25 0.05    0.50
     Veträge                    6.20   —    —       6.20
     INSGESAMT                  6.52   0.39 0.09    7.00
5.3.1.2  Zahlungsermächtigung                    in MioECU
     Ausgaben                   1984   1985 1986 Insgesamt
     Personal                   0.12   0.14 0.04    0.30
     Verwaltung und
     technischer Betrieb        0.20   0.25 0.05    0.50
     Verträge                   2.95   2.95 0.30    6.20
     INSGESAMT                  3.27   3.34 0.39    7.00
                                     3
 ---pagebreak--- 5.3.2   Berechnungsweise
        a) Personalausgaben
           Unter Berücksichtigung der vom Rat bereits beschlossenen
           Zuweisungen   (1 Planstelle A,      1 Planstelle B und 1
           Planstelle C) wird der Mindestbedarf für die Durchführung
           der zweiten Phase des Programms auf einen zusätzlichen
           Personalbedarf geschätzt von :
                                 1 Planstelle A
                                 1 Planstelle C.
           Bei diesem Bedarf ist der Notwendigkeit Rechnung getragen,
           die administrative und wissenschaftliche Abwicklung von
           ca. 50 neuen Forschungsverträgen und 60 neuen Ausbildungs­
           verträgen zu gewährleisten.
           Die Berechnungen basieren auf jährlichen Zahlen, die für
           1983 auf 75.100 ECU für einen Posten der Laufbahngruppe A
           und 29.800 ECU für einen Posten der Laufbahngruppe C und
           auf eine jährliche Gehaltsanhebung von 8% geschätzt werden.
        b) Ausgaben für den administrativen und technischen Betrieb
           Diese Ausgaben umfassen die Kosten für Dienstreisen und für
           die Veranstaltung von Tagungen sowie die Kosten für
           jegliche wissenschaftliche und technische Unterstützung,
           die   sich   für  die    Durchführung   des   Programms  als
           erforderlich erweisen sollte.
        c) Ausgaben für Verträge
           Da die Art der Arbeit und die Qualifikationen der
           Vertragspartner     unterschiedlich     sind,     kann   ein
           einheitliches Berechnungsverfahren nicht angewandt werden.
           Die mittleren Kosten von 90.000 ECU im Jahr 1982 pro
           Forscher/Jahr und eine Steigerung der Forschungskosten von
           8% jährlich werden als Vorausschätzungsbasis zugrunde
           gelegt. Desgleichen geht hier die Kostenübernahme der
           Kommission in Höhe von 50% mit in die Berechnung ein. Der
           Beratende Programmausschuss (BPA) wird jedoch in jedem
           Falle über die Verteilung der Mittel konsultiert.
6.   FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN     AUF   DIE  LAUFENDEN   PERSONAL-  UND
     VERWALTUNGSMITTEL :
     (siehe Punkt 5)
7.   FINANZIERUNG DER AUSGABEN
     In künftigen Haushaltsplänen einzusetzende Mittel
                                     4
 ---pagebreak--- 8.  FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN AUF DIE EINNAHMEN :
    -  Gemeinschaftssteuern auf die Dienstbezüge der Beamten
   -   Beitrag der Beamten zum Pensionsfonds
9. ART DER VORGESEHENEN KONTROLLE :
   -  Wissenschaftliche Kontrollen : BPA
                                      von der GD XII ernannte
                                      Bedienstete
   -  Administrative Kontrollen :
      .  Haushaltsdurchführung : Generaldirektion Finanzkontrolle
      .  Ordnungsmässigkeit der Ausgaben : Generaldirektion
                                            Finanzkontrolle und
                                            Vertragsabteilung der
                                            GD XII.
                                5