CELEX: 52004PC0197
Language: de
Date: 2004-03-26
Title: Vorschlag für eine Verordnung des Rates über den Abschluss des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung von Mauritius über die Fischerei vor der Küste von Mauritius für die Zeit vom 3. Dezember 2003 bis zum 2. Dezember 2007 {SEC(2004) 352}

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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52004PC0197

Vorschlag für eine Verordnung des Rates über den Abschluss des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung von Mauritius über die Fischerei vor der Küste von Mauritius für die Zeit vom 3. Dezember 2003 bis zum 2. Dezember 2007 {SEC(2004) 352}  /* KOM/2004/0197 endg. - CNS 2004/0071 */  

Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES über den Abschluss des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung von Mauritius über die Fischerei vor der Küste von Mauritius für die Zeit vom 3. Dezember 2003 bis zum 2. Dezember 2007 {SEC(2004) 352}(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNGDas Protokoll zu dem Fischereiabkommen zwischen der EG und Mauritius ist am 2. Dezember 2002 ausgelaufen. Es wurde um ein Jahr verlängert. Die beiden Vertragsparteien haben am 11. September 2003 ein neues Protokoll paraphiert, in dem die technischen und finanziellen Bedingungen festgelegt sind, unter denen die Schiffe der Gemeinschaft in der Zeit vom 3. Dezember 2003 bis 2. Dezember 2007 in den Gewässern von Mauritius fischen dürfen.Das neue Protokoll räumt Fangmöglichkeiten für 41 Thunfisch-Wadenfänger und 49 Oberflächen-Langleinenfischer sowie Lizenzen über 25 BRT/Monat im Jahresdurchschnitt für Leinenfischer ein.Die finanzielle Gegenleistung wurde auf 487 500 Euro jährlich festgesetzt und deckt eine jährliche Fangmenge von 6 500 Tonnen in den Gewässern von Mauritius ab. Ein Teil der finanziellen Gegenleistung in Höhe von 195 000 Euro jährlich ist für die Finanzierung gezielter Maßnahmen, wie wissenschaftlichen und technischen Programmen, Ausbildung und der Fischereiüberwachung einschließlich VMS, bestimmt.Dieses neue Protokoll stärkt unsere Fischereibeziehungen mit Mauritius, fördert eine verantwortungsvolle und nachhaltige Fischerei im Indischen Ozean und unterstreicht die Notwendigkeit einer wirksamen Kontroll- und Überwachungsregelung. Hierzu wurden die folgenden neuen Elemente aufgenommen: i) Die Laufzeit des Protokolls beträgt statt bisher drei jetzt vier Jahre, ii) eine Ausschlussklausel untersagt private Lizenzen oder Absprachen, iii) bei ihrem Einsatz in den Gewässern von Mauritius sind die Gemeinschaftsschiffe verpflichtet, einheimische Seeleute anzuheuern und die Sozialklausel anzuwenden, iv) der Fischfang ist nur jenseits von 15 Meilen von der Küste statt bisher 12 Meilen zulässig, v) die Gemeinschaftsschiffe müssen jede Umladung in Mauritius melden und vi) für den Fall, dass das Protokoll und die einschlägigen mauritischen Rechtsvorschriften nicht eingehalten werden, sind Sanktionen vorgesehen.Die Kommission schlägt auf dieser Grundlage vor, dass der Rat das neue Protokoll per Verordnung annimmt.Ein Vorschlag für eine Beschluss des Rates über die vorläufige Anwendung des neuen Protokolls ist Gegenstand eines getrennten Verfahrens.2004/0071 (CNS)Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES über den Abschluss des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung von Mauritius über die Fischerei vor der Küste von Mauritius für die Zeit vom 3. Dezember 2003 bis zum 2. Dezember 2007DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 37 in Verbindung mit Artikel 300 Absatz 2 und Artikel 300 Absatz 3 erster Unterabsatz,auf Vorschlag der Kommission [1],[1]  ABl. C [...] vom [...] S. [...]nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments [2],[2]  Noch nicht im Amtsblatt veröffentlich.in Erwägung nachstehender Gründe:(1) In Übereinstimmung mit Artikel 12 Absatz 3 des Abkommens zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung von Mauritius über die Fischerei vor der Küste von Mauritius [3] haben die Vertragsparteien Verhandlungen darüber geführt, welche Änderungen oder Zusätze am Ende des Anwendungszeitraums des letzten Protokolls in dieses Abkommen aufgenommen werden sollen.[3]  ABl. Nr. L 159 vom 10.6.1989, S.2.(2) Als Ergebnis dieser Verhandlungen wurde am 11. September 2003 ein neues Protokoll zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem genannten Abkommen für die Zeit vom 3. Dezember 2003 bis zum 2. Dezember 2007 paraphiert;(3) Die Genehmigung dieses Protokolls liegt im Interesse der Gemeinschaft.(4) Der Schlüssel für die Aufteilung der Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten ist anhand der traditionellen Aufteilung der Fangmöglichkeiten im Rahmen des Fischereiabkommens festzulegen -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1Das Protokoll zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung von Mauritius über die Fischerei vor der Küste von Mauritius für die Zeit vom 3. Dezember 2003 bis zum 2. Dezember 2007 wird im Namen der Gemeinschaft genehmigt.Der Wortlaut des Protokolls ist dieser Verordnung beigefügt.Artikel 2Die im Protokoll festgelegten Fangmöglichkeiten werden wie folgt auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt:- Thunfisch-Wadenfänger: Frankreich 16 Schiffe, Spanien 22 Schiffe, Italien 2 Schiffe, Vereinigtes Königreich 1 Schiff;- Oberflächen-Langleinenfischer: Spanien 19 Schiffe, Frankreich 23 Schiffe, Portugal 7 Schiffe;- Leinenfischer: Frankreich 25 BRT/Monat im Jahresdurchschnitt.Sollten die Lizenzanträge dieser Mitgliedstaaten die im Protokoll festgelegten Fangmöglichkeiten nicht ausschöpfen, so kann die Kommission auch Lizenzanträge anderer Mitgliedstaaten berücksichtigen.Artikel 3Die Mitgliedstaaten, deren Schiffe im Rahmen des vorliegenden Abkommens fischen, teilen der Kommission für jeden Bestand gemäß der Verordnung (EG) Nr. 500/2001 [4] die in der Fischereizone von Mauritius eingebrachten Fangmengen mit.[4]  ABl. L 73 vom 15.3.2001, S. 8.Artikel 4Der Präsident des Rates wird ermächtigt, die Personen zu benennen, die befugt sind, das Protokoll rechtsverbindlich für die Gemeinschaft zu unterzeichnen.Artikel 5Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Geschehen am ....Im Namen des RatesDer PräsidentPROTOKOLLzur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung von Mauritius über die Fischerei vor der Küste von Mauritius für die Zeit vom 3. Dezember 2003 bis zum 2. Dezember 2007Artikel 11. Gemäß Artikel 2 des Abkommens werden für einen Zeitraum von vier Jahren, beginnend am 3. Dezember 2003, folgende Fangmöglichkeiten gewährt:- Thunfisch-Wadenfänger: Lizenzen für 41 Schiffe;- Oberflächen-Langleinenfischer: Lizenzen für 49 Schiffe;- Leinenfischer: Lizenzen für 25 BRT/Monat im Jahresdurchschnitt2. Zum Fischfang in der Fischereizone von Mauritius ermächtigt sind nur Gemeinschaftsschiffe im Besitz einer gültigen Lizenz, die im Rahmen dieses Protokolls nach den im Anhang beschriebenen Verfahren erteilt wurde.Artikel 21. Die finanzielle Gegenleistung gemäß Artikel 6 des Abkommens wird für den oben genannten Zeitraum auf 487 500 Euro jährlich festgesetzt.2. Diese Gegenleistung entspricht einer jährlichen Fangmenge von 6 500 Tonnen in den Gewässern von Mauritius. Übersteigen die von den Fischereifahrzeugen der Gemeinschaft in den Gewässern von Mauritius getätigten Jahresfänge diese Menge, so wird der vorgenannte Betrag um 75 Euro je zusätzlich gefangener Tonne erhöht. Der Gesamtbetrag der finanziellen Gegenleistung, den die Gemeinschaft für Thunfisch und verwandte Arten zahlt, darf jedoch höchstens doppelt so hoch ausfallen wie der in Absatz 1 genannte Betrag.3. Ein Teil der finanziellen Gegenleistung in Höhe von 292 500 Euro jährlich wird auf ein Konto des Schatzamtes überwiesen; die Bankangaben werden der Delegation der Europäischen Kommission in Mauritius nach Inkrafttreten dieses Protokolls mitgeteilt. Die erste Rate ist spätestens zum 1. Juni 2004 zahlbar und der Restbetrag in gleichen Jahresraten jeweils zum Jahrestag der Unterzeichnung des Protokolls. Die Verwendung dieses Betrags unterliegt der ausschließlichen Zuständigkeit der Regierung von Mauritius.4. Ein zweiter Teil der finanziellen Gegenleistung in Höhe von 195 000 Euro jährlich ist zur Finanzierung der in Artikel 3 dieses Protokolls genannten Maßnahmen bestimmt.Artikel 31. Zur Sicherstellung einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Fischerei unterstützen die beiden Parteien im gemeinsamen Interesse die partnerschaftliche Förderung von Bestandsuntersuchungen, Fischereiüberwachung, Entwicklung der handwerklichen Fischerei, Fischereigemeinden sowie Aus- und Weiterbildung.2. Aus dem zweiten Teil der finanziellen Gegenleistung in Höhe von 195 000 Euro jährlich werden die nachstehenden Maßnahmen mit folgenden Beträgen finanziert:a) 150 000 Euro für wissenschaftliche und technische Programme zur besseren Erforschung und Bewirtschaftung der Fischereien und lebenden Meeresschätze in der Fischereizone von Mauritius;b) 30 000 Euro für Stipendien und Ausbildungspraktika in den verschiedenen wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Bereichen der Fischerei sowie für die Teilnahme an internationalen Fischereitagungen/Sitzungen;c) 15 000 Euro für die Fischereiüberwachung und Kontrollen einschließlich des Vessel Monitoring System (VMS).3. Die in Absatz 2 Buchstaben a) und c) genannten Beträge werden dem mauritischen Fischereiministerium zur Verfügung gestellt, nachdem der Europäischen Kommission spätestens am 1. Juni 2004 für das erste Jahr und jeweils am 1. April für die nachfolgenden Jahre eine detaillierte Jahresplanung einschließlich Zeitplan und Zielsetzungen für die einzelnen Maßnahmen vorgelegt worden ist. Die Beträge werden auf ein Konto des Schatzamtes überwiesen, dessen Angaben der Delegation der Europäischen Kommission in Mauritius nach Inkrafttreten dieses Protokolls mitgeteilt werden.4. Der unter Buchstabe b) genannte Betrag wird dem mauritischen Fischereiministerium zur Verfügung gestellt und bei Inanspruchnahme auf die Konten der zuständigen mauritischen Behörden überwiesen.5. Das Fischereiministerium von Mauritius übermittelt der Delegation der Europäischen Kommission in Mauritius spätestens drei Monate nach dem jeweiligen Jahrestag des Inkrafttretens des Protokolls einen ausführlichen Jahresbericht über die Durchführung dieser Maßnahmen und deren Ergebnisse. Die Kommission behält sich das Recht vor, von der zuständigen mauritischen Fischereibehörde zusätzliche Auskünfte zu diesen Ergebnissen einzuholen und die Zahlungen nach Maßgabe der tatsächlichen Durchführung dieser Maßnahmen zu überprüfen.Artikel 4Versäumt es die Gemeinschaft, die in den Artikeln 2 und 3 genannten Zahlungen zu leisten, so kann Mauritius die Anwendung dieses Protokolls aussetzen.Artikel 5Verhindern schwerwiegende Gründe, die nicht auf Naturereignisse zurückzuführen sind, die Ausübung der Fangtätigkeiten in der Fischereizone von Mauritius, so kann die Europäische Gemeinschaft die Zahlung der finanziellen Gegenleistung aussetzen, nachdem vorher möglichst zwischen beiden Vertragsparteien im Rahmen des Gemischten Ausschusses gemäß Artikel 8 des Abkommens Konsultationen geführt wurden.Die Zahlung der finanziellen Gegenleistung wird wieder aufgenommen, sobald in Konsultationen zwischen beiden Vertragsparteien im Rahmen des Gemischten Ausschusses gemäß Artikel 8 des Abkommens festgestellt wurde, dass sich die Lage normalisiert hat und die Wiederaufnahme des Fischfangs möglich ist.Die Geltungsdauer der Gemeinschaftsschiffen gemäß Artikel 4 des Abkommens erteilten Lizenzen wird um den Zeitraum der Aussetzung der Fangtätigkeiten verlängert.Artikel 6Der Anhang zu dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung von Mauritius über die Fischerei vor der Küste von Mauritius wird aufgehoben und durch den Anhang zu diesem Protokoll ersetzt.Artikel 7Dieses Protokoll tritt am Tag seiner Unterzeichnung in Kraft.Sie gilt ab 3. Dezember 2003.ANHANGBEDINGUNGEN FÜR DIE AUSÜBUNG DER FISCHEREI DURCH SCHIFFE DER GEMEINSCHAFT IN DEN GEWÄSSERN VON MAURITIUS1. Förmlichkeiten für die Beantragung und Ausstellung der LizenzenFür die Beantragung und Erteilung von Lizenzen für die Fischereitätigkeit von Schiffen der Gemeinschaft in den Gewässern von Mauritius gilt folgendes Verfahren:a) Die Europäische Kommission reicht über die Delegation der Europäischen Kommission in Mauritius mindestens zwanzig Tage vor Beginn der gewünschten Geltungsdauer bei der zuständigen Behörde von Mauritius für jedes Schiff einen Antrag des Reeders ein, der Fischfang nach Maßgabe dieses Abkommens betreiben will. Die Anträge werden auf Vordrucken gestellt, die Mauritius zu diesem Zweck ausgibt und von denen ein Muster als Anlage 1 beigefügt ist.b) Die Lizenz wird dem Reeder jeweils für ein bestimmtes Schiff erteilt. Auf Antrag der Europäischen Kommission kann und bei Vorliegen höherer Gewalt muss die Lizenz eines Schiffes durch eine Lizenz für ein anderes Schiff der Gemeinschaft ersetzt werden.c) Die Lizenzen werden der Delegation der Europäischen Kommission in Mauritius von den Behörden von Mauritius ausgehändigt.d) Die Lizenz ist jederzeit an Bord mitzuführen. Sobald die Behörde von Mauritius den von der Europäischen Kommission übermittelten Nachweis über die Vorauszahlung erhalten hat, wird das Schiff auf eine Liste gesetzt, die den Fischereiaufsichtsbehörden von Mauritius zugestellt wird. Bis zum Erhalt der Lizenz kann per Fernkopierer eine Kopie zugestellt werden, die an Bord mitzuführen ist und bis zum Erhalt des Originaldokuments zum Fischfang berechtigt.e) Die Behörden von Mauritius teilen vor dem Inkrafttreten des Protokolls die Einzelheiten für die Zahlung der Lizenzgebühren mit, insbesondere das Bankkonto und die Währung.f) Die Reeder benennen einen in Mauritius ansässigen Makler, der befugt ist, sie in einem Rechtsverfahren zu vertreten. Die Reeder teilen den mauritischen Behörden Name und Anschrift ihres Maklers mit.2. Geltungsdauer der Lizenzen und Zahlung der Gebühren1) VorauszahlungenFür Thunfisch-Wadenfänger und Oberflächen-Langleinenfischer haben die Lizenzen eine Geltungsdauer von einem Jahr. Sie sind erneuerbar.Die Gebühren sind auf 25 EUR/t in den Gewässern von Mauritius gefangenen Fisch festgesetzt.Für Thunfisch-Wadenfänger werden die Lizenzen erteilt, nachdem eine Vorauszahlung von 2 000 Euro pro Jahr und Thunfisch-Wadenfänger überwiesen worden ist. Dies entspricht den Gebühren für 80 t pro Jahr in den Gewässern von Mauritius gefangenen Fisch.Für Oberflächen-Langleinenfischer werden die Lizenzen erteilt, nachdem eine Vorauszahlung von 1 550 Euro pro Jahr und Oberflächen-Langleinenfischer mit einer Tonnage von über 150 BRT und 1 100 Euro pro Oberflächen-Langleinenfischer mit einer Tonnage von 150 BRT oder weniger gezahlt wurde. Dies entspricht den Gebühren für 62 Tonnen bzw. 44 Tonnen pro Jahr in den Gewässern von Mauritius gefangenen Fisch.Für Leinenfischer haben die Lizenzen eine Geltungsdauer von drei, sechs oder zwölf Monaten. Die Gebühren werden wie folgt entsprechend der Tonnage festgesetzt: 80 Euro pro Jahr und BRT pro rata temporis.2) EndabrechnungFür Thunfisch-Wadenfänger und Oberflächen-Langleinenfischer erstellt die Europäische Kommission die Endabrechnung der für ein Fischwirtschaftsjahr fälligen Gebühren am Ende eines jeden Kalenderjahres anhand der Fangmeldungen, die jeder Reeder übermittelt und die von den für die Überprüfung von Fangangaben zuständigen wissenschaftlichen Instituten bestätigt wurden - IRD (Office for Research and Development), IFREMER (französisches Forschungsinstitut), IEO (spanisches ozeanographisches Institut), IPIMAR (Instituto Nacional das Pescas e do Mar) und internationale Fischereiorganisationen für den Indischen Ozean, die von den Behörden von Mauritius bezeichnet werden können.Die Endabrechnung wird den mauritischen Behörden spätestens am 15. März des darauf folgenden Jahres zugestellt. Die mauritischen Behörden haben 30 Tage Zeit, hierauf zu reagieren. Anschließend wird die Endabrechnung den Reedern zugestellt.Ausstehende Zahlungen müssen die Reeder binnen 30 Tagen nach Zustellung der Endabrechnung begleichen.Fällt die Endabrechnung niedriger aus als der als Vorauszahlung geleistete Betrag, so wird die Differenz dem Reeder nicht erstattet.3. UmladungDie Schiffe dürfen ihre Fänge in Mauritius nach eigenen Interessen umladen.Geplante Umladungen in mauritischen Häfen werden den Behörden von Mauritius 48 Stunden im Voraus gemeldet.4. FangmeldungenDie im Rahmen des Abkommens zum Fischfang in den Gewässern von Mauritius berechtigten Schiffe müssen ihre Fangangaben den Behörden von Mauritius mit Kopie an die Delegation der Europäischen Kommission in Mauritius wie folgt übermitteln:Die Thunfisch-Wadenfänger fuellen ein Fischerei-Logbuch nach dem Muster in Anlage 2 aus. Die Oberflächen-Langleinenfischer fuellen ein Fischerei-Logbuch nach dem Muster in Anlage 3 aus. Die Leinenfischer fuellen ein Fischerei-Logbuch nach dem Muster in Anlage 4 aus.Die Fischerei-Logbücher sind leserlich auszufuellen und vom Schiffskapitän oder dem Vertreter der Reedergemeinschaft zu unterzeichnen. Sie sind überdies von jedem Schiff im Besitz einer Lizenz auszufuellen, auch wenn nicht gefischt wurde.Die Fischerei-Logbuchformulare sind den Behörden von Mauritius spätestens 45 Tage nach Abschluss der einzelnen Fangreisen zuzuschicken.5. MitteilungSchiffe mit einer Tonnage von über 50 BRT übermitteln ihre Position und die an Bord befindlichen Fänge mindestens eine (1) Stunde vor jedem Einlaufen und jedem Auslaufen aus den Gewässern von Mauritius sowie alle drei Tage während ihrer Fangtätigkeit in den Gewässern von Mauritius an eine Funkstation (deren Name, Rufzeichen und Frequenz in der Lizenz angegeben sind) oder per Fax (Nr. 230-208-1929) oder über E-Mail (fish@intnet.mu).6. BeobachterJedes Schiff mit mehr als 50 BRT nimmt auf Aufforderung der mauritischen Behörden einen von diesen Behörden bezeichneten Beobachter an Bord. Der Beobachter erhält alle zur Erfuellung seiner Aufgaben notwendige Unterstützung, einschließlich Zugang zu Räumlichkeiten und Dokumenten. Seine Anwesenheit an Bord darf die zur Erfuellung seiner Aufgaben erforderliche Zeit nicht überschreiten. Der Beobachter wird wie ein Offizier behandelt.Er erhält geeignete Verpflegung und Unterkunft an Bord. Gehalt und Sozialabgaben des Beobachters werden von den mauritischen Behörden gezahlt.Der Hafen und die Bedingungen für die Übernahme des Beobachters werden einvernehmlich zwischen dem Reeder oder seinem Makler oder den mauritischen Behörden festgelegt.Verlässt ein Schiff die Gewässer von Mauritius mit einem mauritischen Beobachter an Bord, so wird für dessen unverzügliche Rückkehr nach Mauritius auf Kosten des Reeders gesorgt.Der Reeder zahlt über seinen Makler an die Regierung von Mauritius einen Betrag von 14 Euro für jeden Tag, den ein Beobachter an Bord eines Schiffes in der Fischereizone von Mauritius verbringt.Der Beobachter an Bord- beobachtet die Fangtätigkeiten der Schiffe,- überprüft die Position der Schiffe beim Fischfang,- erstellt eine Übersicht der verwendeten Fanggeräte,- überprüft die Fangangaben zur Fischereizone von Mauritius im Logbuch,- erstellt einen Tätigkeitsbericht, der den mauritischen Behörden übermittelt wird.Während seines Aufenthalts an Bord- trifft der Beobachter alle geeigneten Vorkehrungen, damit seine Einschiffung und seine Anwesenheit an Bord die Fangtätigkeiten weder unterbrechen noch behindern;- geht er mit den an Bord befindlichen Sachen und Ausrüstungen sorgfältig um und wahrt die Vertraulichkeit sämtlicher Dokumente des betreffenden Schiffes.7. InspektionDie Schiffe gestatten ferner, dass mauritische Kontrollbeamte an Bord kommen, und unterstützen diese bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben.8. Anheuern von SeeleutenDie EG-Flotte heuert zehn (10) mauritische Seeleute an.Für einheimische Seeleute, die auf EG-Schiffe übernommen werden, wird zwischen dem Schiffseigner oder seinem Makler und dem Seemann und/oder seiner Gewerkschaft oder seinem Vertreter zusammen mit den zuständigen Behörden von Mauritius ein Beschäftigungsvertrag geschlossen. Diese Verträge garantieren den Seeleuten Sozialleistungen einschließlich Lebens-, Kranken- und Unfallversicherung. Die Entlöhnung der einheimischen Seeleute darf nicht niedriger als die Entlöhnung einheimischer Besatzungen und in keinem Fall niedriger als die ILO-Standards ausfallen.Den Unterzeichnern sowie den Behörden von Mauritius wird eine Kopie des Vertrags ausgehändigt.Wird der Beschäftigungsvertrag mit dem Makler des Reeders geschlossen, so sind im Vertrag der Name des Schiffseigners und der Flaggenstaat anzugeben.Der Reeder garantiert den angeheuerten einheimischen Seeleuten dieselben Lebens- und Arbeitsbedingungen, wie sie für EG-Seeleute gelten.Werden keine Seeleute angeheuert, so zahlen die Reeder für die gesamte Dauer der Fischereikampagne in den mauritischen Gewässern einen der Heuer der nicht übernommenen Seeleute entsprechenden Pauschalbetrag. Dauert die Fischereikampagne weniger als einen Monat, so müssen die Reeder den der Heuer eines Monats entsprechenden Betrag zahlen.9. FanggebieteUm die kleine Küstenfischerei in Mauritius nicht zu behindern, dürfen Thunfisch-Wadenfänger und Oberflächen-Langleinenfischer der Gemeinschaft nicht innerhalb von fünfzehn (15) Seemeilen von der Basislinie oder innerhalb von drei (3) Seemeilen um Fischsammelgeräte herum fischen, die von Mauritius eingerichtet wurden und deren geografische Koordinaten den Vertretern oder Maklern der Reeder mitgeteilt werden.Leinenfischer dürfen lediglich in ihren traditionellen Fanggebieten fischen, nämlich der Sudan Bank und der östlichen Sudan Bank.10. Belieferung der ThunfischkonservenindustrieThunfischfänger der Gemeinschaft verpflichten sich, einen Teil ihrer Fänge an die Thunfischkonservenindustrie von Mauritius zu verkaufen. Der Preis wird zwischen den Gemeinschaftsreedern und den Unternehmern der Thunfischkonservenindustrie von Mauritius vereinbart.11. SanktionenUnbeschadet etwaiger Sanktionen, die das mauritische Recht vorsieht, können Verstöße gegen das Protokoll und diesen Anhang oder gegen einschlägige mauritische Rechtsvorschriften durch Aussetzung, Entzug oder Nichterneuerung der Fanglizenz des betreffenden Schiffes geahndet werden. Bevor sie eine dieser Strafmaßnahmen treffen, prüfen die mauritischen Behörden eingehend die Schwere des Verstoßes und wenden den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit an. Aussetzung oder Entzug einer Fanglizenz gelten als höhere Gewalt im Sinne von Buchstabe b) der Förmlichkeiten für die Beantragung und Ausstellung der Lizenzen.Die Delegation der Europäischen Kommission und der Makler des Reeders in Mauritius werden binnen 24 Stunden schriftlich über die Aussetzung, den Entzug oder die Nichterneuerung einer Lizenz und alle sachdienlichen Aspekte in diesem Zusammenhang unterrichtet.12. Verfahren im Fall einer Durchsuchung1) BenachrichtigungDie zuständige mauritische Fischereibehörde unterrichtet die Delegation der Europäischen Kommission in Mauritius und den Flaggenstaat binnen 48 Stunden schriftlich von jeder Aufbringung eines Fischereifahrzeugs, das die Flagge eines Mitgliedstaats der Gemeinschaft führt und im Rahmen des Fischereiabkommens tätig ist, in der Fischereizone von Mauritius und übermittelt einen kurzen Bericht über die Umstände und die Gründe für diese Aufbringung. Die Delegation und der Flaggenstaat werden zudem über den weiteren Verlauf der eingeleiteten Verfahren und über etwaige Sanktionen unterrichtet.2) RegelungNach den Bestimmungen des Fischereigesetzes und diesbezüglicher Vorschriften kann der Verstoß wie folgt geregelt werden:a) im Wege des Vergleichs; in diesem Fall bewegt sich die Höhe des Bußgeldes innerhalb der in den Rechtsvorschriften von Mauritius vorgesehenen Spanne; oderb) gerichtlich nach den einschlägigen Rechtsvorschriften von Mauritius, wenn keine Regelung im Wege des Vergleichs zustande gekommen ist.3) Das Schiff wird freigegeben und der Besatzung erlaubt, den Hafen zu verlassen, wenna) die sich aus dem Vergleichsverfahren ergebenden Verpflichtungen erfuellt sind und eine entsprechende Quittung vorgelegt wurde, oderb) bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung nachgewiesen wird, dass eine Bankkaution hinterlegt wurde.Anlage 1ANTRAG AUF ERTEILUNG EINER FANGLIZENZ FÜR AUSLÄNDISCHE SCHIFFEName des Antragstellers: .....................Anschrift des Antragstellers .........................Name und Anschrift des Befrachters (falls nicht Antragsteller): .....................Name und Anschrift des Maklers in Mauritius: .........................................Schiffsname: ...................Schiffstyp: .....................Registrierland: ......................Hafen und Registernummer: ..................äußere Kennzeichen des Schiffes: ........................Rufzeichen und Frequenz: .......................Fax: ........................Schiffslänge: ...................Schiffsbreite: .......................Maschinentyp und -leistung: .......................Tonnage (brutto): ..................Tonnage (netto): ......................Mindestbesatzung: ....................Art des Fischfangs: .....................Vorgeschlagene Zielarten: ....................................................beantragte Geltungsdauer: .................Ich bestätige die Richtigkeit der vorstehenden Angaben .Datum: ............ Unterschrift: ...................Anlage 2&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Anlage 3 Fangmeldung Oberflächen-LangleinenfischerName des Schiffes: Name des Kapitäns:Datum d. Aussetzens: _/_/_ Beginn Fangreise: __/__/__/ in: __Fangreise Nr:&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;* VDK** mit Kopf, ohne KiemenAngabe des zugrunde gelegten Gewichts (VAT, VDK, GANZ), wenn Ihre Schätzungen dem vorgesehenen Schätzgewicht nicht entsprechen&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Anlage 4 LeinenfischerMonat  //Jahr  //Schiffsname: ................... Maschinenleistung: ................. Fangmethode: ...........Staatsangehörigkeit (Flagge): ............ Bruttoraumzahl: .................... Anlandehafen: .....................&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;FINANZBOGEN ZU RECHTSAKTENPolitikbereich(e): 11. FischereiTätigkeit(en): 1103 Internationale FischereiabkommenBezeichnung der MaßnahmeProtokoll zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung von Mauritius über die Fischerei vor der Küste von Mauritius für die Zeit vom 3. Dezember 2003 bis zum 2. Dezember 20071. HAUSHALTSLINIE (nummer und Bezeichnung110301 (ex-B78000) : "Internationale Fischereiabkommen"11010404 (ex-B78000A) : "Internationale Fischereiabkommen, Verwaltungskosten"2. ALLGEMEINE ZAHLENANGABEN2.1 Gesamtmittelausstattung der Maßnahme (Teil B): Minimum 2 010 000 EUR, Maximum: 3 960 000 EUR in Verpflichtungs- und Zahlungsermächtigungen2.2 Geltungsdauer: 3.12.2003 to 2.12.20072.3 Mehrjährige Gesamtvorausschätzung der Ausgaben:(a) Fälligkeitsplan für Verpflichtungsermächtigungen/Zahlungsermächtigungen (finanzielle Intervention) (vgl. Ziffer 6.1.1)in EUR&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;1 Übersteigen die jährlichen Fangmengen die Referenzmenge, so wird die finanzielle Gegenleistung entsprechend um 75 EUR je zusätzlich gefangener Tonne angehoben. Der Gesamtbetrag der finanziellen Gegenleistung kann jedoch 975 000 EUR nicht übersteigen.(b) Technische und administrative Hilfe und Unterstützungsausgaben (vgl. Ziffer 6.1.2)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Zwischensumme a+b&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;1 Übersteigen die jährlichen Fangmengen die Referenzmenge, so wird die finanzielle Gegenleistung entsprechend um 75 EUR je zusätzlich gefangener Tonne angehoben. Der Gesamtbetrag der finanziellen Gegenleistung kann jedoch 975 000 EUR nicht übersteigen.(c) Gesamtaufwand für Humanressourcen und sonstige Verwaltungsausgaben (Vgl. Ziffern 7.2 und 7.3)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;a+b+c insgesamt&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;1 Übersteigen die jährlichen Fangmengen die Referenzmenge, so wird die finanzielle Gegenleistung entsprechend um 75 EUR je zusätzlich gefangener Tonne angehoben. Der Gesamtbetrag der finanziellen Gegenleistung kann jedoch 975 000 EUR nicht übersteigen.2.4 Vereinbarkeit mit der Finanzplanung und der Finanziellen VorausschauX Der Vorschlag ist mit der derzeitigen Finanzplanung vereinbar.|| Der Vorschlag macht eine Anpassung der betreffenden Rubrik der Finanziellen Vorausschau|| sowie gegebenenfalls einen Rückgriff auf die Bestimmungen der Interinstitutionellen Vereinbarung erforderlich.2.5 Finanzielle Auswirkungen auf die Einnahmen:X Keinerlei finanzielle Auswirkungen (betrifft die technischen Aspekte der Durchführung der Maßnahme)ODER|| Folgende finanziellen Auswirkungen auf die Einnahmen sind zu erwarten:N.B.: Einzelangaben und Anmerkungen zur Berechnungsmethode sind diesem Finanzbogen auf einem getrennten Blatt beizufügenin Mio. EUR (bis zur 1. Dezimalstelle)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;3. HAUSHALTSTECHNISCHE MERKMALE&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;4. RECHTSGRUNDLAGEArtikel 37 EG-Vertrag zusammen mit Artikel 300 Absatz 2 und Artikel 300 Absatz 3 erster Unterabsatz.EG/Mauritius Fischereiabkommen (ABl. L 159 vom 10.6.1989).5. BESCHREIBUNG UND BEGRÜNDUNG5.1 Notwendigkeit einer Maßnahme der Gemeinschaft5.1.1 ZielsetzungenDas Protokoll zum Fischereiabkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Mauritius ist am 2. Dezember 2002 abgelaufen. Es wurde um ein Jahr verlängert. Die beiden Vertragsparteien haben am 11. September 2003 ein neues Protokoll paraphiert, in dem die technischen und finanziellen Bedingungen festgelegt sind, unter denen die Schiffe der Gemeinschaft in der Zeit vom 3. Dezember 2003 bis 2. Dezember 2007 in den Gewässern von Mauritius fischen dürfen.Ziel dieses neuen Protokolls ist es, den Gemeinschaftsreedern zu gestatten die Fangtätigkeiten in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) von Mauritius fortzusetzen.Dieses neue Protokoll verstärkt die Fischereibeziehungen mit Mauritius, fördert eine verantwortungsvolle und nachhaltige Fischerei im Indischen Ozean und betont die Notwendigkeit wirksamer Kontroll- und Überwachungsregelungen.5.1.2 Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ex-ante-Bewertung:Die Bewertung des Vorschlags über den Abschluss eines neuen Protokolls zum Fischereiabkommen zwischen der EG und Mauritius für den Zeitraum vom 3. Dezember 2003 bis 2. Dezember 2007 wurde durch die Dienststellen der GD Fischerei vorgenommen; als Grundlage dienten dabei Angaben aus verschiedenen Quellen, der Generaldirektion Entwicklung, der Delegation der Kommission in Port Louis und der Thunfischkommission für den Indischen Ozean (IOTC). (Die Ex-ante-Bewertung liegt dem Finanzbogen bei.)- Auch wenn das Fischereiabkommen nach Mittelausstattung und Volumen der Fänge relativ bescheiden ist, so hat es doch große Bedeutung für die Reeder der Gemeinschaft, da es zu einem Netz aus Thunfischabkommen im Indischen Ozean gehört, und dieses Netz wegen des ausgeprägten Wanderverhaltens von Thunfisch notwendig ist. So hat die Gemeinschaft ähnliche Abkommen mit den Seychellen (mit 45 000 Tonnen Thunfisch das wichtigste Abkommen), Mauritius und den Komoren geschlossen. Ein entsprechendes Abkommen dürfte demnächst mit Tansania abgeschlossen werden, und die Kommission beabsichtigt die Aufnahme von Verhandlungen auch mit Kenia.- Dieses Abkommen ist für die mauritische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung, weil es eine wichtige Devisenquelle bildet und Arbeitsplätze in der örtlichen Fischwirtschaft, im Verarbeitungssektor und in der Überwachung schafft.- Die Fischereitätigkeiten in den Gewässern von Mauritius werden unzureichend überwacht, vor allem hinsichtlich der illegalen Fischerei asiatischer Schiffe. Solange dies anhält, muss die Regierung auf Einkünfte verzichten und die Gefahr einer Überfischung der Thunfischbestände hinnehmen. Deshalb liegt es im Interesse der Regierung, für eine bessere Überwachung der Fangtätigkeiten zu sorgen. Die EG sollte über das Fischereiabkommen die erforderlichen Maßnahmen zur Verstärkung der Kontrollen im Interesse einer besseren Überwachung der ausländischen Flotten bereitstellen (vor allem mit Hilfe von VMS).5.1.3 Maßnahmen im Anschluss an die Ex-post-BewertungDie Bedeutung des Abkommens für die Gemeinschaftsflotte im Indischen Ozean und die zufrieden stellende Nutzung der Fangmöglichkeiten des ausgelaufenen Protokolls rechtfertigen seine Erneuerung.Der Thunfischfang ist gekennzeichnet durch das ausgeprägte Wanderverhalten dieser Art und die Tatsache, dass die Fangmengen in einem bestimmten Gebiet von einem Jahr zum anderen sehr unterschiedlich ausfallen können.Die Fänge der Gemeinschaftsflotte in den Gewässern des Drittlands sind daher nicht im Voraus bekannt. Die Gemeinschaft zahlt deshalb wie bei allen Thunfischabkommen einen festen Betrag, der einer voraussichtlichen Fangmenge entspricht (,Referenzmenge"), wobei die durchschnittlichen Fangmengen der Vorjahre zugrunde gelegt und eventuell je nach Zahl der fangberechtigten Schiffe angepasst werden. Wird die erwartete Menge überschritten, so ist eine Zusatzzahlung zu leisten; im umgekehrten Fall bleiben die gezahlten Beträge dem Drittland erhalten.Für Mauritius zeigt die Ex-post-Bewertung, dass die Ausnutzung der verfügbaren Fangmöglichkeiten in Form ausgestellter Lizenzen im Zeitraum 1992-2003 durch die Gemeinschaftsreeder zufrieden stellend war: Sie stieg schrittweise von 52,4 % auf 84,2 % (siehe nachstehende Tabelle).Nutzung des Fischereiabkommens EG/Mauritius(Anzahl Schiffe)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Die Nutzung der Fangmöglichkeiten lag insgesamt knapp unter der Referenzmenge, stieg jedoch in den Jahren 2000 und 2002 an (siehe Tabelle unten).Nutzung des Thunfischabkommens EG/Mauritius gemeldete Jahresfänge der Waden- und Langleinenfänger (in Tonnen)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Was die Bestandslage angeht, so werden Wanderarten im Indischen Ozean durch die Thunfischkommission für den Indischen Ozean (IOTC) überwacht. Der wissenschaftliche Ausschuss der IOTC erteilt Gutachten, und die IOTC fasst auf deren Grundlage Entschließungen, die für alle ihre Mitglieder gelten. Die EG und Madagaskar sind Mitglieder der IOTC und somit durch deren Beschlüsse gebunden.Bisher hat die IOTC keine Entschließungen über besondere Erhaltungsmaßnahmen für Thunfisch oder andere weit wandernde Arten erlassen. Die derzeitige Bestandslage lässt es nicht erforderlich erscheinen, hier TAC oder Quoten einzuführen.Im Jahr 2000 beliefen sich die im Indischen Ozean getätigten Fänge der wichtigsten Arten auf 393.000 Tonnen Echten Bonito, 304.000 Tonnen Gelbflossenthun und 131.000 Tonnen Großaugenthun (insgesamt 828.000 Tonnen). Dem wissenschaftlichen Gutachten zufolge kann eine Referenzmenge von 5.500 Tonnen in der AWZ von Mauritius (entsprechend dem Protokoll 1999-2002) keine nachteiligen Auswirkungen auf die Bestandslage haben, weder auf nationaler noch auf regionaler Ebene,. (Quelle: Bericht über die fünfte Sitzung des wissenschaftlichen Ausschusses der IOTC, Seychellen, 2.-6. Dezember 2002)Die Ex-post-Bewertung hebt hervor, dass zusätzliche Kontrollbestimmungen erforderlich sind, die eine bessere Überwachung der Fangtätigkeiten von Schiffen der Gemeinschaft und fremden Schiffen in der Fischereizone Madagaskars sicherstellen.Das neue Protokoll umfasst nach der Ex-post-Bewertung folgende Elemente:- Klassische ElementeFangmöglichkeiten, Referenzmengen, finanzieller Ausgleich, Vorauszahlungen und Gebühren der Reeder, Verwaltung der Lizenzen und andere technische Maßnahmen sind fester Bestandteil sämtlicher Protokolle der Gemeinschaft mit Drittländern und sind das Ergebnis von Verhandlungen mit den betreffenden Partnerstaaten:- Referenzmenge: Sie wurde von 5.500 t auf 6.500 t Thunfisch jährlich erhöht. Das bedeutet eine Erhöhung um 12 % nach vier Jahren (1999-2003), was als gemäßigt angesehen werden kann und das Ergebnis ausgewogener Verhandlungen ist. Im Rahmen des Protokolls 1996-1999 belief sich die Referenzmenge auf 7.500 t Thunfisch pro Jahr, was als Vergleichswert von den mauritischen Behörden herangezogen wurde und die Ergebnisse der jüngsten Verhandlungen beeinflusst hat. Aus wissenschaftlichen Gutachten geht hervor, dass die Fänge in der Ausschließlichen Wirtschaftszone von Mauritius ansteigen werden. Die Anhebung wirkt sich nicht nachteilig auf die Bestandslage aus.- Fangmöglichkeiten: Nach Anhebung der Referenzmenge sieht das neue Protokoll Fangmöglichkeiten für 41 Thunfischwadenfänger und 49 Oberflächen-Langleinenfischer vor (43 bzw. 40 im vorigen Protokoll).- Finanzielle Gegenleistung: Jährlich 487 500 EUR, davon 292 500 EUR an das Schatzamt von Mauritius zu zahlen und 195 000 EUR für gezielte Maßnahmen. Die Aufteilung der Beträge entspricht den Bedürfnissen und Prioritäten der Regierung von Mauritius. Im vorigen Protokoll betrug der finanzielle Ausgleich 412 500 EUR (ebenfalls an das Schatzamt und für gezielte Maßnahmen).- Vorauszahlungen und Gebühren der Reeder:* die Gebühren zu Lasten der Reeder betragen 25 EUR je Tonne in der Fischereizone von Mauritius gefangenen Thunfisch, ebenso wie bei allen anderen Abkommen der EG in der Region;* die Vorauszahlungen wurden im Vergleich zum vorigen Protokoll erhöht:- Thunfischwadenfänger: 2 000 EUR (anstatt 1 750 EUR im vorigen Protokoll) jährlich je Thunfischwadenfänger entsprechend 80 t (anstatt 70 t) jährlich in den Gewässern von Mauritius gefangenen Fisch:- Oberflächen-Langleinenfischer: 1 550 EUR (anstatt 1 375 EUR im vorigen Protokoll) jährlich je Oberflächen-Langleiner mit über 150 BRT und 1 100 EUR (anstatt 1 000 EUR) jährlich je Oberflächen-Langleiner mit bis zu 150 BRT. Diese Beträge entsprechen den Gebühren für 62 t (vorher 55 t) bzw. 44 t (vorher 40 t) in den Gewässern von Mauritius jährlich gefangnen Fisch.- Leinenfänger: Die Lizenzen gelten für drei, sechs oder 12 Monate. Die Gebühren hängen von der Tonnage ab: 80 EUR jährlich je BRT pro rata temporis (wie im vorigen Protokoll).- Neue ElementeIm Interesse einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Fischerei wurden folgende neue Bestimmungen aufgenommen, um eine bessere Überwachung der EG-Schiffe in den Gewässern von Mauritius sicherzustellen:i) vierjährige Laufdauer des Protokolls (bisher drei Jahre);ii) Ausschließlichkeitsklausel, die private Lizenzen oder andere Vereinbarung ausschließt;iii) Verpflichtung für Gemeinschaftsschiffe in den Gewässern von Mauritius, örtliche Fischer anzuheuern und die Sozialklausel anzuwenden;iv) Fischerei jenseits von 15 Meilen vor der Küste (vorher 12 Meilen);v) Verpflichtung der Gemeinschaftsschiffe, Umladungen in Mauritius zu melden, undvi) Strafen bei Nichteinhaltung des Protokolls und der einschlägigen Rechtsvorschriften von Mauritius.- Kosten-Wirksamkeit für die GemeinschaftDie Hauptkosten für die EG sind der finanzielle Ausgleich der Gemeinschaft und die Lizenzgebühren der Gemeinschaftsreeder zu Gunsten der Regierung und des Fischerei sektors von Mauritius.Das Abkommen ist für die Gemeinschaft von Vorteil, da der Wert der Fangmengen über die Kosten des Protokolls hinausgeht.Die Gesamtkosten (für die EG und die Schiffseigner, die ihre Lizenzen nutzen) betragen 100 EUR je Tonne gefangenen Thunfisch, von denen 75 EUR auf die Gemeinschaft und 25 EUR auf die Schiffseigner entfallen. Die finanzielle Gegenleistung der EG wird berechnet, indem die Einheitskosten mit der Referenzmenge multipliziert werden (75 EUR x 6.500 Tonnen = 478.500 EUR pro Jahr). Gesetzt den Fall, die Fänge der EG-Reeder erreichen 6 500 Tonnen (100%-ige Nutzung der Referenzmenge), dann beliefen sich die Kosten für die Gemeinschaft auf 487 500 EUR und für die Reeder auf 162 500 EUR (insgesamt 650 000 EUR).Der durchschnittliche Marktpreis für Thunfisch liegt bei 875 EUR pro Tonne.Die Weltmarktpreise für Echten Bonito sind 1999 erheblich gesunken: 400 USD /Tonne in Bangkok. Anfang 2000 sind diese Preise gestiegen: 750 USD /Tonne.2002 betrug der Preis für Gelbflossenthun 1000 USD /Tonne. Für Gelbflossenthun aus dem Indischen Ozean oder dem Atlantik werden höhere Preise erzielt als für Gelbflossenthun aus dem Pazifik. In den letzten Jahren hat sich dieser Preisunterschied jedoch verringert (Quelle : GLOBEFISH Databank, tuna prices - exports - imports - catches - consumptions, 2002).Wären die 6.500 Tonnen unseres Beispiels vermarktet worden, so hätten sie einen Preis von 5 687 500 EUR erzielt (auf der Grundlage des Durchschnittspreises von 875 EUR je Tonne). Daraus ergibt sich ein Gewinn von 5 037 500 EUR jährlich (d.h. 7,75 mal der von der Gemeinschaft und den Reedern insgesamt für die Thunfischfänge gezahlten Kosten).Neben dem direkten Marktwert der Fänge für die betreffenden Schiffe bietet das Abkommen weitere Vorteile für die Gemeinschaft und für Mauritius:- Schaffung von Arbeitsplätzen für heimische und europäische Seeleute auf den Gemeinschaftsschiffen;- Multiplikator-Effekt für die Beschäftigung in den Häfen, die Verarbeitung der Fischereierzeugnisse, Industrie usw. zu Gunsten der Gemeinschaft und Mauritius;- Schaffung von Arbeitsplätzen in einer Region wo keine anderen Arbeitsgelegenheiten vorhanden sind;- Versorgung der Gemeinschaft und der heimischen Bevölkerung mit Fischerei erzeugnissen.Im Übrigen muss nach den Leitlinien des Rates für die Aushandlung von Fischereiabkommen mit AKP-Staaten dem Interesse der Gemeinschaft am Aufbau und an der Erhaltung der Fischereibeziehungen mit den betreffenden Ländern Rechnung getragen werden.- Gezielte MaßnahmenWas die Verwirklichung der im Protokoll vorgesehenen gezielten Maßnahmen betrifft, so geht aus den Jahresberichten hervor, dass die zuständigen mauritischen Behörden die hierfür bereitgestellten Beträge nach dem verlängerten Protokoll 2003 zufrieden stellend genutzt haben.Zur Unterstützung des Fischereisektors in Mauritius hat die Gemeinschaft verschiedene Projekte finanziert (Mittel in Höhe von 197.566 EUR). Derzeit laufen folgende Vorhaben:- Bau einer Anlandestation bei Mer Rouge, Roche Bois auf einer Fläche von rund 76 Quadratmeilen einschließlich Errichtung eines Sickerfelds und eines Klärbeckens sowie Asphaltierung und Abgrenzung mit Bordkante;- Ausbaggern von Fahrrinnen bei Le Morne und at La Passe Vacoas (Trou d'Eau Douce) - diese Passagen über das Korallenriff sollen den einheimischen Fischern den Zugang zu offenen Gewässern erleichtern. Besonders bei Ebbe ist die Ueberquerung des Riffs schwierig. Die geplanten Gebiete sind zum Teil Niedrigwasserbereiche, eng, flach und durch Basaltfelsen und Steine versperrt.Über einen Antrag, die Einrichtung eines VMS mit geschätzten Kosten in Höhe von 260 000 EUR zu finanzieren (geplante Durchführung 2004), ist noch nicht entschieden. Dieses Vorhaben ist äußerst wichtig zur Förderung einer verantwortungsvollen Fischerei in den Gewässern von Mauritius, da die Insel derzeit nur über begrenzte Kontrollmittel zur Überwachung ausländischer Schiffe verfügt.Außerdem wurden 25 000 EUR für Ausbildungsmaßnahmen und die Teilnahme an internationalen Organisationen und Sitzungen verwendet.5.2 Geplante Einzelmaßnahmen und Modalitäten der Intervention zulasten des GemeinschaftshaushaltsDie Gemeinschaft wird vom 3. Dezember 2003 bis zum 2. Dezember 2007 insgesamt eine finanzielle Gegenleistung von 487 500 EUR jährlich statt 412 500 EUR im Rahmen des letzten Protokolls zahlen.Ein Betrag von 195 000 EUR (40 % der finanziellen Gesamtleistung) ist für gezielte Maßnahmen zur Entwicklung des mauritischen Fischereisektors vorgesehen (Förderung wissenschaftlicher und technischer Programme, Einrichtung eines Schiffsüberwachungssystems - VMS für Fischereifahrzeuge in den Gewässern von Mauritius, Stipendien und Ausbildungspraktika). Obwohl prozentual für gezielte Maßnahmen weniger bereitgestellt wird (40 % statt 50 % im letzten Protokoll), ändert sich der tatsächliche Betrag kaum (206 250 EUR im letzten Protokoll) und entspricht dem tatsächlichen Bedarf des Fischereiministeriums.5.3 DurchführungsmodalitätenDie Umsetzung des Protokolls obliegt ausschließlich der Kommission, die diese Aufgabe mit Hilfe ihrer Bediensteten in Brüssel und in ihrer Delegation in Mauritius wahrnehmen wird.6. FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN6.1 Finanzielle Gesamtbelastung für Teil B des Haushalts (während des gesamten Planungszeitraums)6.1.1 Finanzielle Interventionin EUR&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;1 Übersteigen die jährlichen Fangmengen die Referenzmenge, so wird die finanzielle Gegenleistung entsprechend um 75 EUR je zusätzlich gefangener Tonne angehoben. Der Gesamtbetrag der finanziellen Gegenleistung kann jedoch 975 000 EUR nicht übersteigen.6.1.2. Technische und administrative Hilfe, Unterstützungsausgaben und IT-Ausgaben (Verpflichtungsermächtigungen&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;6.2. Berechnung der Kosten für jede einzelne der vorgesehene Maßnahen zulasten von Teil B (während des gesamten Planungszeitraumsin EUR&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;7. AUSWIRKUNGEN AUF PERSONAL- UND VERWALTUNGSKOSTEN7.1. Auswirkungen im Bereich der Humanressourcen&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;7.2 Finanzielle Gesamtbelastung für Humanressourcen&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Anzugeben sind jeweils die Beträge, die den Gesamtausgaben für 12 Monate entsprechen.7.3 Sonstige Verwaltungsausgaben im Zusammenhang mit der Maßnahme&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Anzugeben sind jeweils die Beträge, die den Gesamtausgaben für 12 Monate entsprechen.(1) Angabe von Kategorie und Gruppe des AusschussesI. Jährlicher Gesamtbetrag (7.2 + 7.3)  //  39 375 EURII. Dauer der Maßnahme  //  4 JahreIII. Gesamtaufwand für die Maßnahme (I : 4)  //  157 500 EUR8. BEGLEITUNG UND BEWERTUNG8.1 BegleitungIm Rahmen der vorigen Protokolle zwischen EG und Madagaskar fand bereits eine regelmäßige Begleitung statt, die nach dem neuen Protokoll fortgesetzt wird. Die Nutzung der Lizenzen wird genau überwacht, und die Fangdaten werden regelmäßig zusammengestellt.Was die gezielten Maßnahmen betrifft, so ist in einer neuen Bestimmung vorgesehen, dass das Partnerland einen detaillierten Jahresbericht einschließlich des Zeitplans und der Zielsetzungen der Maßnahmen vorlegt, bevor die Zahlungen erfolgen.Bisher wurden die Beträge auf Antrag der mauritischen Behörden ohne konkrete Programmierung der zu finanzierenden Vorhaben überwiesen. Die neue Regelung gewährleistet, dass die Kommission über geplante Vorhaben im Voraus informiert ist und Zielsetzung und tatsächliche Durchführung der Vorhaben am Ende eines jeden Jahres vergleichen kann.Das Fischereiministerium von Mauritius muss der Kommission zu diesem Zweck binnen drei Monaten nach dem Jahrestag der Unterzeichnung des Protokolls einen Jahresbericht über die Durchführung dieser Maßnahmen und die erzielten Ergebnisse vorlegen. Die Europäische Kommission behält sich das Recht vor, von der zuständigen mauritischen Fischereibehörde zusätzliche Auskünfte zu diesen Ergebnissen einzuholen und die Zahlungen nach Maßgabe der tatsächlichen Durchführung dieser Maßnahmen zu überprüfen. Vor allem wird die Kommission die Vereinbarkeit dieser Maßnahmen mit regionalen Aktionen überprüfen, wie z.B. dem Programm für die Markierung von Thunfisch (EU-Beitrag rund 14 Mio. EUR), die unter der Verantwortung der Kommission für den Indischen Ozean durchgeführt und von der EU im Rahmen des neunten Regionalprogramms mit 3,5 Mio. EUR unterstützt wird.Die Gemeinschaft und Mauritius können im Rahmen eines Gemischten Ausschusses, der auf Antrag einer der beiden Parteien zusammentritt, einander in Fragen der Umsetzung und korrekten Anwendung dieses Abkommens konsultieren. Bei Unstimmigkeiten hinsichtlich der Auslegung oder Anwendung dieses Abkommens nehmen die Vertragsparteien ebenfalls Konsultationen auf.8.2 Modalitäten und Periodizität der vorgesehenen BewertungVor Erneuerung des Protokolls im Dezember 2007 wird die gesamte Laufzeit (3. Dezember 2003 bis 2. Dezember 2007) anhand von Leistungsindikatoren (Fangmengen, Wert der Fänge) und Wirksamkeitsindikatoren (Zahl der geschaffenen und erhaltenen Arbeitsplätze, Verhältnis zwischen den Kosten des Protokolls und dem Wert der Fänge) einer Gesamtbewertung unterzogen. Diese Bewertung wird künftig vor jeder Erneuerung eines Protokolls durchgeführt, um in der Region die Nachhaltigkeit der Fischerei zu gewährleisten.9. BETRUGSBEKÄMPFUNGSMASSNAHMENDa die finanzielle Gegenleistung der Gemeinschaft im direkten Austausch für eingeräumte Fangmöglichkeiten erfolgt, liegt die Verwendung der Beträge im Ermessen der Behörden des Drittlands. Allerdings besteht die Pflicht, der Kommission nach Maßgabe des Protokolls über die Verwendung bestimmter Mittel Bericht zu erstatten. So muss für sämtliche Maßnahmen nach Artikel 3 des Protokolls ein Jahresbericht über deren Durchführung und die erzielten Ergebnisse vorgelegt werden. Die Kommission behält sich das Recht vor, zu den Ergebnissen zusätzliche Auskünfte zu verlangen und die Zahlung nach Maßgabe der tatsächlichen Durchführung der Aktionen zu überprüfen.Die Mitgliedstaaten, deren Schiffe im Rahmen dieses Abkommens fischen, müssen der Kommission die Richtigkeit der Angaben in den Tonnagebescheinigungen der Schiffe bestätigen, so dass die Lizenzgebühren auf sicherer Grundlage berechnet werden können.Das verlängerte Protokoll sieht auch vor, dass die Reeder der Gemeinschaft Fangmeldungen ausfuellen müssen (die der Kommission und den mauritischen Behörden übermittelt werden), die als Grundlage für die Endabrechnung der im Rahmen des Protokolls getätigten Fänge und die entsprechenden Gebühren dienen.In den Anhang schließlich wurde eine neue Klausel aufgenommen, wonach Verstöße gegen die Bedingungen des Protokolls und den Anhang oder einschlägige mauritische Rechtsvorschriften mittels Aussetzung, Entzug oder Nichterneuerung der Lizenz für das betreffende Schiff geahndet werden können, unabhängig von den Sanktionen, die das mauritische Recht vorsieht.COMMISSION STAFF WORKING PAPER - EX-ANTE EVALUATION of the Proposal for a Council Regulation on the conclusion of the Protocol defining, for the period 3 December 2003 to 2 December 2007, the fishing opportunities and the financial compensation provided for by the Agreement between the European Economic Community and the Government of Mauritius on fishing in the waters of Mauritius {COM(2004)197 final}IntroductionAn evaluation of the proposal to conclude a new Protocol, for the period 3 December 2003 to 2 December 2007, to the Fisheries Agreement between the EC and Mauritius has been carried out by the DG Fisheries on the basis of information gathered by the DG Development, the Delegation of the European Commission in Port Louis and the Indian Ocean Tuna Commission (IOTC).The actors and parties involved are presented below.Presentation of actors taken into accountActors and interested parties  //  Responsibilities and area of interest1. European Commission  //  Administration of the Fisheries Agreement with Mauritius, responsibility in monitoring the issue of licences and the declaration of catches and, generaly, in the respect of all the provisions of the Agreement and protocol;Payment of financial compensation to Mauritius;Administration of technical assistance and other programmes of assistance to Mauritius (by other DGs).2. EU fishing operators  //  Payment of licences for fishing in Mauritius EEZ;Operation of fishing fleets in Mauritius EEZ.3. EU fishing industry  //  Import, processing and distribution of fish and fishery products from Mauritius.4. EU fishermen  //  Members of crews of European vessels fishing in Mauritian waters .5. Mauritian Government expenditure  //  Expenditure linked to fisheries and fishery programmes and projects in Mauritius;Policies: infrastructure and organisation of the fishing industry in Mauritius;Representation of Mauritius at regional (IOTC) and international level;Activity report to the EC and expenditure under EC- Mauritius Fisheries Agreement.6. Mauritian Government revenue  //  Financial compensation paid by EC and licence payments.7. Mauritian fisheries sector  //  Primarily small-scale fishing;Processing (smoking) and local distribution;Limited processing activities (packaging, freezing) for export to Europe.8. Port services in Mauritius  //  Port services (repairs, food supplies, fuel supplies, cold storage)1. Needs to be met (short, medium and long-term)The Fisheries Agreement with Mauritius is source, in the Community and Mauritius, of important economic activities, which are linked not only to the exploitation of the tuna ressources but also to the development of associated activities.For each actor, the following needs have been identified in connection with the Fisheries Agreement:Needs of the different actors/parties&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;The short-term needs correspond to existing ones which must be taken into account in any Fisheries Agreement. The long-term needs are those which will determine the evolution and development of the fishing sector in Mauritius over the next five to ten years.2. Objectives to be achieved, expected results and indicators needed to measure themThe Agreement with Mauritius, which is part of a network of tuna agreements in the Indian Ocean, aims to maintain a presence of the Community fleet in the region and thus to protect the interests of the european fisheries sector.The Protocol annexed to the Fisheries Agreement expired on 2 December 2002. It has been extended for one year. The proposed Protocol aims to allow Community ship-owners to continue fishing in the exclusive economic zone (EEZ) of Mauritius for the period 3 December 2003 to 2 December 2007.This new Protocol should reinforce our fisheries relations with Mauritius promoting the responsible and sustainable fishery in the Indian Ocean and stressing the need of an efficient control and surveillance system.The proposed Protocol must take account of the following general objectives:Objectives to be taken into account in the new Protocol&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;3. Added value of Community involvementA lack of political initiatives at EU level, aiming to guarantee, in the long term, a sustainable fishery of the Community long distant waters fleet, would lead to the gradual reduction of the Community fleet. This would occur probably by a change of flag, and in particular a change to a flag of convenience and/ or an increase in private fishing arrangements.In cases where private licenses are sold to operators, there is no guarantee that the financial counterpart benefits the fisheries industry and their employees in the third country in the way that the Community targeted actions do.This situation should be avoided, since it would result in a substantial reduction of the role of the EC external fisheries policy and the disappearance of the European long distant waters fleet and subsequently by reducing the ability of the Community to honour and implement its commitments taken in an international level.4. Risks and alternative optionsThe introduction of a new Protocol necessarily involves a certain degree of risk. The following table sums up the risks and proposes measures to introduce to try to control them.Risks linked to the proposals and alternative optionsRisks  //  Alternative optionsFraud: Mauritius' revenue (payments for targeted measures and ship-owners' payments) is not allocated as agreed.  //  Improve EC monitoring of revenue and expenditure;Introduce an annual (or pluri-annual) programming followed by analysis a posteriori of the results).Chinese and Korean fleets continue to ignore licences and other controls.  //  Improve control activities by patrols or by air and setting up a Vessels Monitoring System;Enforce the laws and rules by prosecution, fines, confiscating equipment.Small-scale fishermen continue to be marginalised, no increase in their share of catches and revenue.  //  Financing of measures in their favour.Lack of investment (local or foreign) in local value-added operations.//  Encourage foreign fleets to use local port facilities;Review laws and initiatives in favour of investment;Review cost factor (water, electricity, etc.).Responsibility for these options will largely rest with the EC and the Mauritian Government.5. Lessons drawn from previous experienceIn the case of Mauritius, the ex post evaluation shows that during the period 1992-2003, the utilisation of the available fishing possibilities in terms of licences by Community ship-owners for tuna fishing was satisfactory: it increased gradually form 52,4 % to 84,2 % (see following table).Utilisation of the Community/Mauritius Fisheries Agreement(based on number of vessels)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;In respect to the utilisation of the fishing possibilities in terms of catches, overall, catches fell short of the reference weight, but increased in 2000 and again in 2002 as the following table shows:Utilisation of the EC/Mauritius tuna-fishing agreement Declared annual catches of seiners and longliners (in tons)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Concerning the state of the stocks, it is to be noted that all the highly migratory species in the Indian Ocean are managed by the Indian Ocean Tuna Commission (IOTC). Following the opinion of its Scientific Committee, the IOTC adopts resolutions applicable to all members. The EC and Mauritius are members of the IOTC and therefore bound to any resolution adopted by this Commission.There is no resolution presently developed by the IOTC concerning tuna or any other highly migratory species. Also, there are no TACs and quotas for the tuna species in the Indian Ocean, since the state of the stocks is in good shape.If you consider that total catches in the Indian Ocean for the year 2000 were 393,000 tons for skipjack tuna, 304,000 tons for yellowfin tuna and 131,000 tons for bigeye tuna (828,000 tons in total), which are the most commonly caught species, it is evident that a reference tonnage of 5,500 tons per year in the Mauritian Exclusive Economic Zone (as fixed by the protocol 1999-2002) does not have any negative impact to the state of the resources neither at a national nor at a regional level (source: report of the 5th session of the Scientific Committee of the IOTC, Seychelles, 2-6 December 2002).Finally, the ex post evaluation stressed the need of an efficient control and surveillance system, in order to combat illegal fishing and to promote a responsible and sustainable fishery in the Indian Ocean.The elements modified or inserted in the new protocol following the ex post evaluation are presented hereafter.- "Classical" elementsFishing opportunities, reference tonnage, financial compensation, fees, licences and other technical measures are included in all the fishing protocols the Community concludes with third countries and are subject to negotiations with its partners:- Reference tonnage: it has been increased form 5.500 tons to 6.500 of tuna par year. It involves a 12 % increase after four years (1999-2003), which may be considered moderate and the outcome of a reasonable negotiation. It has to be noted that under the protocol 1996-1999 the reference tonnage was 7.500 tons of tuna per year, fact that was used as a benchmark by the Mauritian authorities and influenced the result of the last negotiation. Besides, scientist advice shows that catches in the Mauritius Exclusive Economic Zone shall increase. Finally, the increase has no negative impact to the state of the resources.- Fishing possibilities: following the increase of the reference tonnage, the new Protocol grants fishing possibilities for 41 tuna seiners and 49 surface longliners, against 43 and 40 respectively in the expiring Protocol.- Financial compensation: EUR 487,500 per year, composed by EUR 292,500 to be paid to the public Treasury of Mauritius and EUR 195,000 to finance targeted measures. The allocation of the amounts has been decided according to the needs and priorities of the Mauritian national policy. In the previous protocol the financial compensation was EUR 412,500, equally allocated to the public Treasury and targeted measures.- Ship-owners fees and advance payments:* the fee paid by the ship-owners for each tonne of tuna caught in the Mauritius fishing zone is fixed to EUR 25, as it is provided to all the agreements concluded by the EC in the Indian Ocean;* the advance payments have been increased in respect to the previous protocol:- For tuna seiners: EUR 2,000 (instead of EUR 1,750 in the previous protocol) per year per tuna seiner, equivalent to the fees for 80 tons (instead of 70 tons) of annual catches within the waters of Mauritius.- For surface longliners: EUR 1,550 (instead of EUR 1,375 in the previous protocol) per year for surface longliners of more than 150 GRT and EUR 1,100 (instead of EUR 1,000) for surface longliners of 150 GRT or less. These amounts correspond respectively to the fees due for 62 tons (55 previously) and for 44 tons (40 previously) of annual catches in Mauritian waters.- For vessels fishing by line: licences shall be valid for three, six or twelve months. The fee shall be fixed in relation to the GRT as follows: 80 Euro per year per GRT pro rata temporis (remains the same as in the previous protocol).- New elementsIn line with the concept of responsible and sustainable fisheries and in order to better monitoring the EC fleet operating in the Mauritian waters, the following new elements have been introduced:i) duration of the Protocol 4 years instead of 3 up to now;ii) exclusive clause prohibiting any private licence or other arrangement;iii) obligation for the Community fleet operating in the Mauritian waters to embark local seamen and to apply the social clause;iv) fishing outside 15 miles from the coast instead of 12 previously;v) obligation for the Community vessels to communicate any transhipment in Mauritius, andvi) sanctions for non-compliance with the Protocol and the relevant Mauritian legislation.- Targeted measuresConcerning the realisation and implementation of the targeted measures provided for in the protocol, after examination of the annual reports, it results that the competent Mauritian authorities made satisfactory use of the amount earmarked for targeted measures in the extended Protocol for 2003.To support the fisheries sector in Mauritius the Community financed several projects (budget EUR 197.566). The following projects are currently under way:- construction of a fish landing station at Mer Rouge, Roche Bois of an approximate area of 76 sq.m, including construction of a leaching field, construction of a septic tank, supply and lay tarmac paving for marking area with Kerb around;- dredging of boat passages at Le Morne and at La Passe Vacoas (Trou d'Eau Douce) - these passages across the coral reef are provided with a view to facilitate access by local fishermen to navigable waters of the high sea. Boats often have difficulties in crossing the reef particularly at low tide. The areas under consideration are partially exposed to low tide, are narrow, shallow and obstructed by basaltic rocks and boulders.A request for financing the setting-up of a VMS, with an estimated cost of approximately EUR 260.000, is still pending, waiting for its implementation in 2004. This project is very important for the promotion of a responsible fishery in the Mauritius' waters, the island having currently limited means of control and surveillance of the foreign vessels operating off Mauritius.Also, EUR 25.000 have been utilised for training and participation in international Organisations and meetings.Overall, the following lessons can be drawn from the ex post evaluation of the previous Protocol, and were taken into consideration in drafting the new Protocol:- In anticipation of a better use of the reference tonnage in terms of actual catches, which are not deemed to have a negative impact to the state of the resources, the reference tonnage could be increased by 1.000 tons, taking into account also the interest of the involved parties as manifested in the negotiations. The increase in the financial compensation that results is rather modest (EUR 75.000 per year) and seems to be acceptable under cost-effectiveness considerations (see chapter 6 below).- Concerning the realisation of the targeted measures provided for in the protocol, after examination of the annual reports, it results that the competent Mauritian authorities made satisfactory use of the amount earmarked for targeted measures. However, a better follow-up could be envisaged from their programming phase.- The control and surveillance measures in the Mauritian EEZ are still not sufficient. The setting up of a Vessels Monitoring System urges.- The lack of information on fishing in Mauritius makes it difficult to carry out an accurate assessment of the activities and results of the fisheries sector.6. Elements related to cost-effectivenessConcerning the cost-effectiveness of the Agreement, the main costs for the EC derive from the payment of compensation by the Community and of licences fees by European vessel-operators in favour of the Mauritian Government and though to the national fisheries sector.The Agreement is profitable for the Community in that the value of catches far exceeds the cost of the Protocol.The global unit cost (for the EC and for the ship-owners using the licences) is EUR 100 per tone of tuna out of which EUR 75 payable by the Community and EUR 25 payable by the ship-owners. The financial compensation paid by the EC is calculated by multiplying this unit cost by the reference tonnage: EUR 75 x 6,500 tons = EUR 487,500 per year. In the hypothesis that the catches of the EC ship-owners reach 6,500 tons (utilisation 100 % of the reference tonnage) the Community would pay EUR 487,500 and the ship-owners EUR 162,500, that is EUR 650,000 in total.The average commercial value of tuna is around EUR 875 per tonne.Skipjack prices declined sharply during 1999, to reach US$ 400 per tone in Bankgkok. Prices recovered in early 2000, to US$ 750 per tone.Yellowfin prices were US$ 1.000 per tone in 2002. Yellowfin originating from the Indian Ocean or from the Atlantic commands a higher price than yellowfin tuna from the Pacific. However, the price difference has been narrowing in recent years (source: GLOBEFISH Databank, tuna prices - exports - imports - catches - consumptions, 2002).If, in the case of the previous example, the 6,500 tons were commercialised, they would have reached a price of EUR 5,687,500 ( = 6,500 tons x EUR 875). It results that the benefit would have been EUR 5,037,500 per year, that is 88.6 % in respect to the cost of the tuna paid in Madagascar by the Community and the ship-owners together.In addition to the direct commercial value of the catches of the vessels concerned, there are other benefits from this Agreement:- guaranteed employment on board fishing vessels for both Community and local fishermen;- the multiplier effect on jobs for the ports, auctions, processing factories, shipyards, service industries, etc. in the Community and in Mauritius;- these employment opportunities are in regions where no other opportunities are available;- contribution to the supply of fish to the Community and to the Mauritian population.It should be remembered that the guidelines laid down by the Council for negotiating Fisheries Agreements with the ACP countries specify that account must be taken of the Community's interest in maintaining or establishing fisheries relations with the countries concerned.7. Future monitoring and evaluationContinuous monitoring was already done for the previous Protocols between the EC and Mauritius and is also foreseen for the new Protocol. The use of licences is closely followed and data on actual catches are regularly collected. As far as the targeted actions are concerned, there is a new provision that foresees the submission of a detailed annual programming by the partner country, including schedule and the expected objectives of specific actions to be undertaken, before payments are made. In addition, within a joint Committee, meeting at the request of either party, the Community and Mauritius may consult one another on questions relating to the implementation and proper functioning of the underlying Fisheries Agreement.Regarding the arrangements for future evaluation, before the Protocol is renewed in December 2007, the entire period which it covers (3 December 2003 to 2 December 2007) will be evaluated, measuring indicators relating to results (catches, values of catches) and impact (number of jobs created and maintained, relation between the cost of the Protocol and the value of catches). In order to guarantee sustainable fisheries in the region, this evaluation will be carried out prior to any renewal of the protocols in the future.Conclusions- Although from the budgetary and catch weight point of view the agreement remains relatively modest, it is very important for the Community ship-owners because it forms part of a network of tuna-fishing agreements in the Indian Ocean, made necessary by tuna's highly migratory nature. The Community has concluded similar agreements with Seychelles (the largest, for 45 000 tonnes of tuna), Madagascar and the Comoros. An equivalent agreement is due to be concluded soon with Tanzania, and the Commission plans to open negotiations with Kenya.- The Agreement is equally vital for the Mauritian economy; tuna fished in its Exclusive Economic Zone is a national resource generating foreign currency. Also it provides employment for local fishermen and in the processing sector.- Fishing activities in Mauritian waters are to some extent unsupervised, particularly in the case of illegal fishing of tooth-fish by Asian fleets. As long as this situation prevails, the Mauritian Government will continue to lose revenue and will run the risk of overexploitation and destruction of its fish stocks. It is, therefore, not only in the Government's interest but it is also incumbent upon it to take steps to impose stricter controls on fishing activities. The EC could provide through the Agreement the necessary measures for the strengthening of the control and surveillance (namely by implementing a Vessels Monitoring System) for a better monitoring of the foreign fleets.All these factors are interdependent and, therefore, have a shared interest in establishing a new Protocol which recognises the requirements of each.