CELEX: C2002/169/52
Language: de
Date: 2002-07-13 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 3. Mai 2002 in der Rechtssache T-177/01: Jégo-Quéré et Cie SA gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Fischerei — Verordnung [EG] Nr. 1162/2001 — Wiederauffüllung des Seehechtbestands — Fischfang-Reederei — Nichtigkeitsklage — Individuell betroffene Person — Zulässigkeit)

C 169/30               DE                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                         13.7.2002
1.    Die Klage wird abgewiesen.                                                 URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
2.    Die Parteien tragen jeweils ihre eigenen Kosten.                                          vom 30. April 2002
(1) ABl. C 316 vom 4.11.2000.
                                                                        in den verbundenen Rechtssachen T-195/01 und T-207/
                                                                        01: Government of Gibraltar gegen Kommission der
                                                                                        Europäischen Gemeinschaften (1)
                                                                        (Staatliche Beihilfen — Steuerregelungen — Bestehende
                                                                        oder neue Beihilfen — Eröffnung des förmlichen Prüfverfah-
                                                                                  rens im Sinne von Artikel 88 Absatz 2 EG)
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                                        (2002/C 169/53)
                        vom 3. Mai 2002                                                      (Verfahrenssprache: Englisch)
in der Rechtssache T-177/01: Jégo-Quéré et Cie SA gegen
     Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)                     In den verbundenen Rechtssachen T-195/01 und T-207/01,
                                                                        Regierung von Gibraltar, Prozessbevollmächtigte: A. Sutton,
(Fischerei — Verordnung [EG] Nr. 1162/2001 — Wieder-                    M. Llamas, Barristers, und Rechtsanwalt W. Schuster, Zustel-
auffüllung des Seehechtbestands — Fischfang-Reederei —                  lungsanschrift in Luxemburg, gegen Kommission der Euro-
Nichtigkeitsklage — Individuell betroffene Person — Zuläs-              päischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: V. Di Bucci und
                              sigkeit)                                  R. Lyal), unterstützt durch Königreich Spanien (Bevollmächtig-
                                                                        te: R. Silva de Lapuerta) wegen Nichtigerklärung der Entschei-
                                                                        dungen SG(2001) D/289755 und SG(2001) D/289757 der
                         (2002/C 169/52)                                Kommission vom 11. Juli 2001 über die Eröffnung des
                                                                        Verfahrens gemäß Artikel 88 Absatz 2 EG in Bezug auf
                                                                        Rechtsvorschriften von Gibraltar über steuerbefreite und quali-
                  (Verfahrenssprache: Französisch)                      fizierte Gesellschaften, hat das Gericht (Zweite erweiterte
                                                                        Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten R. M. Moura
                                                                        Ramos, der Richterin V. Tiili sowie der Richter J. Pirrung,
                                                                        P. Mengozzi und A. W. H. Meij — Kanzler: J. Plingers,
In der Rechtssache T-177/01, Jégo-Quéré et Cie SA mit Sitz in           Verwaltungsrat — am 30. April 2002 ein Urteil mit folgendem
Lorient (Frankreich), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte             Tenor erlassen:
A. Creus Carreras, B. Uriarte Valiente und A. Agustinoy
Guilayn, gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften
(Bevollmächtigte: T. van Rijn und A. Bordes) wegen Nichtiger-           1.    In der Rechtssache T-195/01:
klärung der Artikel 3 Buchstabe d und 5 der Verordnung (EG)
Nr. 1162/2001 der Kommission vom 14. Juni 2001 mit                            a)    Die Entscheidung SG (2001) D/289755 der Kommisi-
Maßnahmen zur Wiederauffüllung des Seehechtbestands in                              son vom 11. Juli 2001 über die Eröffnung des Verfahrens
den ICES-Gebieten III, IV, V, VI und VII sowie VIII a, b, d, e                      gemäß Artikel 88 Absatz 2 EG betreffend die Regelung
und Vorschriften zur Überwachung der dort tätigen Fischerei-                       Gibraltars über steuerbefreite Gesellschaften wird für
fahrzeuge (ABl. L 159, S. 4), hat das Gericht (Erste erweiterte                     nichtig erklärt;
Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten B. Vesterdorf
sowie der Richter K. Lenaerts, J. Azizi, N. J. Forwood und                    b)    die Kommission trägt die Kosten der Regierung von
H. Legal — Kanzler: D. Christensen, Verwaltungsrätin — am                           Gibraltar und ihre eigenen Kosten mit Ausnahme der
3. Mai 2002 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:                                Kosten des Verfahrens der einstweiligen Anordnung in der
                                                                                    Rechtssache T-195/01 R, die die Regierung von Gibraltar
                                                                                    insgesamt trägt;
1.    Die Einrede der Unzulässigkeit wird abgewiesen.
                                                                              c)    das Königreich Spanien trägt seine eigenen Kosten.
2.    Das Verfahren wird zur Hauptsache fortgesetzt.
                                                                        2.    In der Rechtssache T-207/01:
3.    Die Kostenentscheidung bleibt vorbehalten.
                                                                              a)    Die Klage wird abgewiesen;
(1) ABl. C 289 vom 13.10.2001.                                                b)    die Regierung von Gibraltar trägt die Kosten der Kommis-
                                                                                    sion und ihre eigenen Kosten, einschließlich der Kosten
                                                                                    des Verfahrens der einstweiligen Anordnung in der
                                                                                    Rechtssache T-207/01 R;