CELEX: 31991R0250
Language: de
Date: 1991-02-01 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 250/91 der Kommission vom 31. Januar 1991 zur ersten Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1850/90 zur Festsetzung der Ausgleichsabgaben für Saatgut

Nr. L 27/ 62                             Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 1 . 2. 91
                               VERORDNUNG (EWG) Nr. 250/91 DER KOMMISSION
                                                   vom 31 . Januar 1991
                 zur ersten Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1850/90 zur Festsetzung der
                                             Ausgleichsabgaben für Saatgut
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN                                  Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1665/72 der
GEMEINSCHAFTEN —                                                 Kommission (% geändert durch die Verordnung (EWG)
                                                                 Nr. 2811 /86 (6), zu einer Änderung dieser Abgaben führt.
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft,                                         Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen
gestützt auf die Akte über den Beitritt Spaniens und             entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsaus­
Portugals,                                                       schusses für Saatgut —
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2358/71 des Rates
vom 26. Oktober 1971 zur Errichtung einer gemeinsamen
                                                                 HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
Marktorganisation für Saatgut ('), zuletzt geändert durch
die Verordnung (EWG) Nr. 1239/89 (2), insbesondere auf
Artikel 6 Absatz 5,                                                                         Artikel 1
in Erwägung nachstehender Gründe :
In der Verordnung (EWG) Nr. 1850/90 der Kommission               Der Anhang I der Verordnung (EWG) Nr. 1850/90 erhält
(3) sind die Ausgleichsabgaben für Saatgut für eine              die Fassung des Anhangs dieser Verordnung.
bestimmte Art von zur Aussaat bestimmtem Hybridmais
und Hybridsorghum festgesetzt worden .
                                                                                            Artikel 2
Seitdem wurde eine erhebliche Veränderung der Ange­
botspreise frei Grenze festgestellt, die gemäß Artikel 4         Diese Verordnung tritt am 1 . Februar 1991 in Kraft.
                 Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
                 Mitgliedstaat.
                 Brüssel, den 31 . Januar 1991
                                                                            Für die Kommission
                                                                             Ray MAC SHARRY
                                                                        Mitglied der Kommission
(') ABl. Nr. L 246 vom 5. 11 . 1971 , S. 1 .
(2) ABl. Nr. L 128 vom 11 . 5 . 1989, S. 35.                     (4) ABl . Nr. L 81 vom 28 . 3. 1990, S. 34.
(3) ABl. Nr. L 168 vom 30. 6 . 1990, S. 38 .                     O ABl . Nr. L 175 vom 2. 8 . 1972, S. 49.
 ---pagebreak--- 1 . 2 . 91                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                         Nr. L 27/63
                                                 ANHANG
           Auf zur Aussaat bestimmten Hybridmais anwendbare Ausgleichsabgaben
                                                                              (ECU/100 kg)
                                                  Betrag der             Ursprungsland
                           KN-Code                Ausgleichs­            der Einfuhren
                                                   abgabe (')                  (2)
                   1005 10 11                          1,8                    048
                                                     13.8                     404
                                                     15.9                     064
                                                     32,4                     066
                                                     32,4                          1
                   1005 10 13                         0,7                     512
                                                       8,2                    400
                                                      9,5                     404
                                                     19.8                     528
                                                     20,2                     048
                                                     21.7                     062
                                                     26,0                     068
                                                     27.2                     064
                                                     39.9                     066
                                                     39,9                         2
                   1005 10 15                        38.8                     346
                                                     42,4                     388
                                                     53,7                     038
                                                     80.9                     528
                                                     89.3                    064
                                                     89,9                    052
                                                    110,0                    048
                                                    110,0                    066
                                                    132,2                    404
                                                    132,2                         3
                  (') Diese Ausgleichsabgabe darf 4 v. H. des Zollwerts nicht überschreiten.
                      Für Spanien darf diese Abgabe den Satz nicht überschreiten, der sich
                      gemäß dem in der Beitrittsakte festgelegten Zeitplan aus der Annähe­
                      rung an den Gemeinsamen Zolltarif ergibt.
                  (2) Der Ursprung wird wie folgt gekennzeichnet :
                         1 andere Länder, mit Ausnahme von Österreich, Chile und den
                           Vereinigten Staaten von Amerika ;
                        2 andere Länder, mit Ausnahme von Japan, Österreich und der
                           Türkei ;
                        3 andere Länder, mit Ausnahme von Bulgarien, Österreich, den
                           Vereinigten Staaten von Amerika und Chile ;
                      038 Österreich
                      048 Jugoslawien ;
                      052 die Türkei ;
                      062 Tschechoslowakei ;
                      064 Ungarn ;
                      066 Rumänien ;
                      068 Bulgarien ;
                      346 Kenia ;
                      388 Südafrika ;
                      400 Vereinigte Staaten von Amerika ;
                      404 Kanada ;
                      512 Chile ;
                      528 Argentinien.