CELEX: 51977PC0544
Language: de
Date: 1977-10-27
Title: Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontingenten für Sherry-Weine der Tarifstelle ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Spanien (1978)#Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontigents für Malaga-Weine der Tarifstelle ex. 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Spanien (1978)#Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontigents für Jumilla-, Priorato-, Rioja- und Valdepenas- Weine der Tarifstelle ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Spanien (1978) (Von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (77) 544
Vol. 1977/0174
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak---      KOMMISSION DER EUROPAISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                          KOM(77)544 endg.
                                                          Brüssel , den 27 . Oktober 1977
                                   Vorschlag einer
                                                                    \
                             VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
          über die Eröffnung , Aufteilung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontin­
          genten für Sherry-Weine der Tarifstelle ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs
          mit Ursprung in Spanien ( 1978 )
                                   Vorschlag einer
                             VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
          über die Eröffnung , Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkonti­
          gents für Malaga-Weine der Tarifstelle ex . 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs
          mit Ursprung in Spanien ( 1978 )
                                   Vorschlag einer
                             VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
          über die Eröffnung , Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkonti­
          gents für Jumilla-, Priorato-, Rioja- und Valdepenas-: Weine der Tarifstelle
          ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Spanien ( 1978 )
                             ( Von der Kommission dem Rat vorgelegt )
<0M(77 ) 544 endg .
 ---pagebreak---                           BEGRÜNDUNG
Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Gemeinschaft und Spanien
in 1970 hat sich die Gemeinschaft verpflichtet Spanien für die Einfuhr
bestimmter spanischer Weine ein Vorzugszollregelung einzuräumen . Um dieser
Verpflichtung zu genügen hat die Gemeinschaft jedes Jahr vier Zollkontingente
zu herabgesetzten Zollsätzen eröffnet .
- Für Sherry–Weine
   – in Behältnissen von zwei Litern oder weniger , 40.000 hl zu dem
      um 60 v.H. gesenkten Zollsatz des GZT
   – in Behältnissen von mehr als zwei Litern , 210.000 hl zu dem um
      50 v.H. gesenkten Zollsatz des GZT
- fur Malaga-Weine
   – in Behältnissen von zwei Litern oder weniger , 15.000 hl zu dem
      um 50 v.H. gesenkten Zollsatzes des GZT
- fur Jumilla-, Priorato-, Rioja- und Valdepenas-Weine
  – in Behaltnissen von zwei Litern oder weniger , 15.000 hl zu dem
      um 30 v.H. gesenkten Zollsatzes des GZT ,
wobei diese Weine natürlich weiterhin unter die gemeinsame Weinmarkt-
ordnung und insbesondere dem Referenzpreis unterliegen der für sie
 anzuwenden ist .
Diese Regelung betraf jedoch nur die Einfuhren dieser Waren in die
sechs alten Mitgliedstaaten , wohingegen die drei neuen Mitgliedstaaten
unterschiedliche Regelungen angewandt haben . Seit dem 1 . Juli 1977
aber unterliegen die Einfuhren dieser Waren in den neuen Mitgliedstaaten
gemäss der Beitrittsakte den Zollsätzen des Gemeinsamen Zolltarifs .
In dieser Sachlage ist es gegeben eine einheitliche Einfuhrregelung
für die gesamte Gemeinschaft einzuführen . Deshalb sind die vorgenannten
Kontingentsmengen in einer Weise zu erhöhen , die die Mengen der herkömmlichen
Einfuhren der neuen Mitgliedstaaten berücksichtigt . Dies führt - einer
Erhöhung der Kontingentsmengen auf :
- 108.000 hl und 685-000 hl für Sherry-Weine und
- 22.000 hl für Jumilla-, Priorato-, Rioja- und Valdepenas-Weine ,
während dioe Menge für Malaga-Weine beibehalten wird .
Dies ist Gegenstand der vorliegenden Vorschläge .
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3,   Die Bestimmungen dieser Verordnungen sehen die Aufteilung der Kontingents-
     mengen in zwei Raten vor ; die erste Rate wird in Form von Quoten auf
     die Mitgliedstasten verteilt , die zweite Rate bildet die Reservemenge .
     Da keine Gemeinschaf tsstatistiken vorliegen , wurden die ursprünglichen
     Quoten auf der Grundlage der jüngsten Statistiken über die spanischen
     Ausfuhren während eines repräsentativen Zeitraums sowie der Voraus-
     schätzungen der Mitgliedstaaten berechnet .
     Man kann davon ausgehen , dass die spanischen Angaben ein annähernd
     genaues Bild von der Situation der Gemeinschaftseinfuhren der be­
     treffenden Waren geben .
4.   Die Verordnungsvorschläge betreffend diese Weine sehen als - für alle
     Mitgliedstaaten bei diesen Kontingenten verbindliche - gemeinsame
     Verwaltungsart das Windhundverfahren vor .
Anlagen :
3 Vorschläge für Verordnungen des Rates .
 ---pagebreak---                                               Vorschlag für eine
                                VERORDNUNG (EWG)                      'DES RATES
              über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontingenten für
              Sherry-Weine der Tarifstelle ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in
                                            Spanien (für das Jahr 197g)
 DER RAT DER EUROPÄISCHEN
 GEMEINSCHAFTEN –
 gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Euro­
 päischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf
 die Artikel 43 und 113,
 auf Vorschlag der Kommission,
 nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ('),
                                                                              I
 in Erwägung nachstehender Gründe:
 Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen
 der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Spa­
 nien (2) am 29. Juni 1970 in Luxemburg hat sich die
 Gemeinschaft verpflichtet, für bestimmte Weine mit
 Ursprung in Spanien, insbesondere für Sherry-Weine,
 bei der Einfuhr in die Gemeinschaft eine präferen-*
 zielle Zollregelung zu gewähren.^
^ Zur Erfüllung dieser Verpflichtung hat die Gemeinschaft jedes Jahr zwei Zollkontingente
  eröffnet :
  - 40.000 hl , zu Zollsätzen in Höhe von 40 % der Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs ,
      für Sherry-Weine in Behältnissen von 2 Litern oder weniger , der Tarif stellen
      ex 22.05 C III a) 1 und ex 22.05 C IV a) 1 , mit Ursprung in Spanien , und
  - 210.000 hl , zu Zollsätzen in Höhe von 50 % der Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs ,
      für Sherry-Weine in Behältnissen von mehr als 2 Litern , der Tarifstellen ex 22.05
       C III a ) 1 und ex 22.05 C IV b) 1 , mit Ursprung in Spanien .
  Diese Regelung betraf jedoch nur die Einfuhren dieser Waren in die Mitgliedstaaten
  der Gemeinschaft in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung . Seit dem 1 . Juli 1975
  aber unterliegen die Einfuhren dieser Waren in die drei neuen Mitgliedstaaten gemäss
  der Beitrittsakte ( 3) den Zollsätzen des Gemeinsamen Zolltarifs . Die Einfuhrregelung
  für diese Waren muss jedoch in der gesamten Gemeinschaft einheitlich sein . Die
  vorgenannten jährlichen Kontingentsmengen sind demnach auf 108.000 hl bzw .
  685.000 hl zu erhöhen . Diese Gemeinschaftszollkontingente sind für 1978 zu eröffnen .
                                                                                                  • • •/• • *
  ( 1 ) ABl . Nr . C ...
  ( 2) ABl . Nr . L 182 vom 16.8.1970 , S. 2 .
  ( 3) ABl . Nr . L 73 vom 27.3.1972 , S. 14 .
 ---pagebreak---                                       ~ 2 ~                                ANLAGE I
Auf diese Weine bleiben die Bestimmungen der gemeinsamen Markf.organisation für
Wein und insbesondere für den Referenzpreis anwendbar . Die Zulassung zu. diesen
Gemeinscbaf tszollkontingenten muss an die Vorlage der Warenverkehrsbescheinigung
A.E. ! und der in der Verordnung (EWG) Nr . 1120/ 75 ( 1 ) vorgesehenen Bescheinigung
der Ursprungsbezeichnung gebunden sein .
Mit der Verordnung (EWG) Nr . 2506 / 75 des Rates vom 29 . September 1975 zur Fest­
legung besonderer Vorschriften für die Einfuhr von Erzeugnissen des Weinsektors
mit Ursprung in bestimmten Drittländern ( 2) ist der Begriff Referenzpreis frei
Grenze , der aus dem Referenzpreis abzüglich der tatsächlich erhobenen Zölle
besteht , eingeführt worden .
Es ist vor allem sicherzustellen , dass alle Importeure der Gemeinschaft gleichen
und kontinuierlichen Zugang zu diesen Kontingenten haben und dass die vorgesehenen
Kontingentszollsätze fortlaufend auf sämtliche Einfuhren der betreffenden Waren
in allen Mitgliedstaaten bis zur Ausschöpfung der Kontingente angewandt werden .
Der Gemeinschaftscharakter dieser Kontingente kann unter Beachtung der oben
                                                                  C
aufgestellten Grundsatze dadurch gewahrt werden , dass bei der Ausnutzung der
Gemeinschaftszollkontingente von einer Aufteilung der Mengen auf die Mitglied­
staaten ausgegangen wird . Damit die tatsächliche Marktentwicklung der betreffenden
Waren möglichst weitgehend berücksichtigt wird , ist diese Aufteilung entsprechend
dem Bedarf der Mitgliedstaaten vorzunehmen , der einerseits an Hand der
statistischen Angaben über die während eines repräsentativen Bezug3zeitraums
getätigten Einfuhren dieser Erzeugnisse aus Spanien und andererseits nach
den Wirtschaftsaussichten für den betreffenden Kontingentszeitraum zu berechnen
ist .
Die der Gemeinschaft verfügbaren Statistiken geben keine Auskunft über die Marktlage
bei Sherry-Weinen . Man kann jedoch davon ausgehen , dass die spanischen Statistiken
über die Ausfuhren dieser Waren in die Gemeinschaft während der letzten drei Jahre
ein annähernd genaues Bild dieser Gemeinschaftseinfuhren geben . Nach diesen
Unterlagen verteilen sich die Einfuhren dieser Waren au3 Spanien in die Gemeinschaft
während der letzten drei Jahre prozentual auf jeden einzelnen Mitgliedstaaten wie
folgt :
                                                                                • • */• • •
( 1 ) AB1 . Nr . L 111 vom 30.4.1975 , S. 19 .
( 2) ABl . Nr . L 256 vom 2.10.1975 , S. 2 .
 ---pagebreak---                                                                       ANLAGE I
                                     1974               1975             1976
 Sherry-Weine :
- in Behaltnissen mit
   einem Inhalt von 2 Litern
   oder weniger :
   Bénélux                          45,5                49,5            62,5
   Dänemark                           3,7                5,2              5,7
   Deutschland                       12,1               12,0            13,4
   Frankreich                         0,4                0,3              0,3
   Irland                             2,8                1,3              1,0
   Italien                            4,9                M                1,2
   Vereinigtes Königreich           30,6               30,3             15,8
- in Behaltnissen mit
   einem Inhalt von
   mehr als 2 Litern :
   Bénélux                          25,7               39,9             35,3
   Danemark                           3,2                2,9              5,1
   Deutschland                        2,4                2,9              3,4
   Frankreich                         0,1                0,1             0,1
   Irland                             1,0                0,7             0,9
   Italien                            0,0                0,0             0,0
  Vereinigtes Königreich            67,6               53,5             55,2
Unter Berücksichtigung dieser Angaben und der Vorausschätzungen einiger Mitglied­
staaten lässt sich die ursprüngliche prozentuale Beteiligung an den Kontingents-
mengen annähernd wie folgt ermitteln :
                                            Sherry-Weine in Behaltnissen mit einem
                                                             Inhalt von
                                              2 Litern             mehr als
                                            oder weniger           2 Litern
      Bénélux                                   53,7                 33,4
      Danemark                                   5,1                  3,8
      Deutschland                               12,7                  3,0
      Frankreich                                 0,3                  0,1
      Irland                                     1,8                  0,9
      Italien                                    2,1                  0,1
      Vereinigtes Königreich                    24,3                 58,7
 ---pagebreak---                                                -• L
                                                                                                        ANLAGE I
                                                                Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten kön­
                                                                nen mehr oder weniger rasch ausgeschöpft werden.
                                                                Um dieser Tarsache Rechnung zu tragen und Unter­
                                                                brechungen auszuschalten, sollte jeder Mitgliedstaat,
                                                                der eine seiner ursprünglichen Quoten fast völlig aus­
                                                                genutzt hat, die Ziehung einer zusätzlichen Quote auf
                                                                die entsprechende Reserve vornehmen. Diese Ziehung
                                                                muß jeder Mitgliedstaat vornehmen, wenn seine zu­
                                                                sätzlich gewährten Quoten fast völlig ausgenutzt sind
                                                                und so oft es die P.eserve zuläßt. Die ursprünglichen
                                                                und zusätzlichen Quoten müssen bis zum Ende des
                                                                Kontingentszeitraums gelten. Diese Art der Verwal­
                                                                tung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen
                                                                den Mitgliedstaaten und der Kommission, die vor
                                                                allem die Möglichkeit -halben muß, den Stand der
                                                                Ausnutzung der Kontmgentsmengen zu verfolgen und
                                                                 die Mitgliedstaaten davon zu unterrichten.
                                                                Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingents-
                                                                zeitraums in einem der Mitgliedstaaten von einer der
                                                                ursprünglichen Quoten eine größere Restmenge vor­
                                                                handen, so muß dieser Staat einen erheblichen Teil
                                                                davon auf die entsprechende Reserve übertragen, um
                                                                zu verhindern, daß ein Teil eines der Gemeinschafts-
                                                                Z !oilkontingente in einem Mitgliedstaat nicht ausge­
                                                                nutzt wird, während er in anderen Mitgliedstaaten
                                                                •verwendet werden könnte.
                                                                Da das Königreich Belgien, das Königreich der Nie­
                                                                derlande und das Großherzogtum Luxemburg sich
                                                                zu der Wirtschaiftsunion Benelux zusammengeschlos­
                                                                 sen haben und durch diese vertreten werden, kann
                                                                 jede Maßnahme im Zusammenhang mit der Verwal­
                                                                 tung der dieser Wirtschaiftsunion zugeteilten Quoten
                                                                 durch eines ihrer Mitglieder vorgenommen wer­
                                                                 den –
Uni der Entwicklung der Einfuhren der betreffenden
Waren in den einzelnen Mitgliedstaaten Rechnung zu               HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
tragen, ist jede Kontingentsmenge in zwei Raten zu
teilen, wobei die erste Rate zwischen den einzelnen                                     Artikel 1
Mitgliedstaaten aufgeteilt wird und die zweite Rate
als Reserve zur späteren Deckung des Bedarfs derje­
nigen Mitgliedstaaten bestimmt ist, die ihre ursprüng­           ( 1) Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 1978 wer­
liche Quote ausgeschöpft haben. Um den Importeu­                 den die Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für
ren eines jeden Mitgliedstaats eine gewisse Sicherheit           die nachstehend genannten Sherry-Weine mit Ur­
zu geben, ist es angezeigt, die erste Rate der Ge-               sprung in Spanien bis zu der für jede Ware angege­
mcinschaftszoirkontingertte auf einer ausreichenden              benen Höhe und im Rahmen der jeweils angegebe­
Höhe festzusetzen, die im vorliegenden Fall bei 80               nen Gemeinschaiftszollkontingente teilweise ausge­
v. H. jeder Kontingentsmenge liegen könnte.                      setzt :
                                                                              Zol'sstz
                                                                                             Kcntingent»-
                 Nummer des Gemeinsamen                                                        meoge
                        Zolltarifs             Warenbezeichnung             fin RE/ hl)        (in ni)
             ex 22.05 C III a) 1            Sherry-Wein                         5,4
                                                                                5J •            108.000
              ex 22.05 C IV a) 1            Sherry-Wein
             ex 22.05 C III b) 1            Sherry-Wein                         5,5        |
                                                                                6,0        I    685.000
              ex 22.05 C IV b) 1            Sherry-Wein
                             Λ
 ---pagebreak---                                                    - 5 -
                                                                                                      ANLAGE I
           (2) Das Protokoll über die Begriffsbestimmung für „Erzeugnisse mit Ursprung in . . ."
           oder „Ursprungserzeugnisse" sowie über die Methoden der Zusammenarbeit der Ver­
           waltungen im Anhang zum Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemein­
           schaft und Spanien ist anwendbar.
           (3) Die Zulassung dieser Weine zu den in Absatz 1 genannten Zollkontingenten ist an
           die Vorlage einer Warenverkehrsbescheinigung A.E. 1 und der in der Verordnung (EWG)
           Nr. 1120/75 vorgesehenen Bescheinigung der Ursprungsbezeichnung gebunden, die von
           den spanischen Zollbehörden mit dem Sichtvermerk versehen sein muß.
          (4) Damit diese Weine in den Genuß dieser Zoll­
          kontingente kommen, müssen die bei der Einfuhr in
          die Gemeinschaft für diese Weine angewendeten
          Preise jeweils mindestens ebenso 'hoch sein wie die
          in der Verordnung (EWG) Nr. 2506/75 und in den
          darauffolgenden Texten genannten und .für diese
          Weine geltenden Referenzpreise frei Grenze.
                                                   Artikel 2
          (1) Die in Artikel 1 festgesetzten Kontingente werden in zwei Raten geteilt.
        • (2) Die erste Rate jedes Kontingents wird auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt; als Quoten,
     ' Mengen^festgésetzt;68 **** 5 ** ^ ^                                *elten>           ^gcn6c
                                                             Sherry-Weine der Tarif stellen
                                                     ex 22.05 C III a) 1              ex 22.05 C III b ) 1
                                                                 und                           und
                                                     ex 22.05 C IV a) 1               ex 22.05 C       IV b) 1
Bénélux                                                       46.400                        183.300
Danemark                                                        4.400                        21 . 000
Deutschland                                                   1 1 . 000                      10.300
Frankreich                                                          300                           200
Irland                                                          1 . 500                       4.800
Italien                                                         1 . 800                           100
Vereinigtes Königreich                                        21 . 000                      322.300
INSGESAMT                                                     86.400                        548.000
 ---pagebreak---      (3) Die zweite Rate jodes Kontingents, d. h. 21 .          (3) Ist nach Ausschöpfung einer der zweiten Quoten
«' • 137 ,, ODO 'hl, bUdet dte cmr&arechende Reserve,
                                                               die csntte von einem Mitglied«*« .gezogene Quote zu
                                                               30 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mit-
                                                               gliedstaat unter den gleichen Bedingungen die Zie­
                           Artikel 3                           hung einer vierten Quote in Höhe der dritten Quote
                                                               vor.
    (1) Hat ein Mitgliedstaat eine seiner gemäß Artikel 2
    Absatz 2 festgesetzten ursprünglichen Quoten oder         Dieses Verfahren wird bis zur Ausschöpfung der
    – bei Anwendung des Artikels 5 – die gleiche               Reserve 'angewandt.
    Quote abzüglich der auf die entsprechende Reserve
    übertragenen Menge zu 90 v. H. oder mehr ausge­            (4) In Abweichung von den Absätzen 1. 2 und 3
   nutzt, so1 nimmt er unverzüglich durch Mitteiking an
   die Kommission die Ziehung einer gegebenenfalls            kann jeder Mitgliedstaat Ziehungen niedrigerer Quo­
   aufgerundeten zweiten Quote in Höhe von 15 v. H.           ten »ls .in diesen Absätzen vorgesehen vornehmen
   seiner ursprünglichen Quote vor, soweit die Reserve-       wenn Grund zu der Annahme besteht, daß diese nicht
   menge ausreicht.                                           ausgeschöpft werden können. Er unterrichtet die
                                                              Kommission über die Gründe, die ihn veranlaßt ha­
   (2) Ist nach Ausschöpfung einer seiner ursprüngli­         ben, die Bestimmungen dieses Absatzes anzuwenden
  chen Quoten die zweite von einem Mkgliedstaat ge­
  zogene Quote zu 90 v. H, oder mehr ausgenutzt, so
 nimmt dieser Mitgliedstaat gemäß Absatz 1 die Zie­                                 Artikel 4
 hung einer gegebenenfalls aufgerundeten dritten
 Quote in Höhe von 7,5 v. H. seiner ursprünglichen           Die gemäß Artikel 3 gezogenen zusätzlichen Quoten
 Quote vor.                          .            \
                                                             gelten bis zum 31. Dezember 197g.
                                                                                    Artikel S
                                                            Die Mitgliedstaaten übertragen spätestens am 1 , Ok­
                                                            tober 1978 von ihrer nicht ausgenutzten ursprüngli­
                                                            chen Quote den Teil .auf die Reserve, der am 15. Sep­
                                                            tember 197g 20 v. H. dieser ursprünglichen Quote
                                                            übersteigt. Sie können eine größere Menge übertra­
                                                            gen, wenn Grund zur Annahme besteht, daß die be­
                                                            treffende Menge nicht ausgenutzt werden kann.
                                                           Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission spätestens
                                                           am 1. Oktober 197Q die Gesamtmenge der Einfuhren
                                                           der betreffenden Waren mit, die bis zum 15. Septem­
                                                           ber 197g einschließlich getätigt und auf die Gemein-
                                                           schaftsziollkontingente angerechnet wurden, sowie ge­
                                                           gebenenfalls den Teil ihrer einzelnen ursprünglichen
                                                           Quoten, den sie auf die entsprechende Reserve über­
                                                           tragen.
                                                                                   Artikel 6
                                                           Die Kommission verbucht die Beträge der von den
                                                          Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 2 und 3 eröff­
                                                          neten Quoten und unterrichtet die Mitgliedstaaten .
                                                          über den Stand der Ausschöpfung der Reserven, so­
                                                          bald ihr die Mitteilungen übermittelt werden.
                                                          Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am
                                                          5. Oktober 1978 über den Stand der Reserven, die
                                                          nach den in Anwendung von Artikel 5 erfolgten .
                                                          Übertragungen verbleiben.
                                                          Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der eine der
                                                          Reserven ausgeschöpft wird, auf die jeweils verfüg­
                                                          bare Restmenge beschränkt bleibt, und gibt zu die­
                                                          sem Zweck dem Mkgliedstaat, der diese letzte Zie­
                                                          hung vornimmt, den Restbetrag an.
 ---pagebreak---                                          - 7 -
                                                                                    ANLAGE I
                                      Artikel 7
               ( 1 ) Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen
               Vorkehrungen, um nach der Eröffnung der zusätz­
                 lichen Quoten, die sie in Anwendung von Artikel 3
                gezogen haben, die fortlaufende Anrechnung auf ih­
                ren kumulierten Anteil an den Gemeinsohaftszoll-
                 kontingenten zu ermöglichen.
                 (2) Die Mitgliedstaaten garantieren den in ihrem Ge­
                biet ansässigen Importeuren der betreffenden Waren
                 freien Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten.
                (3 ) Die Mitgliedstaaten rechnen die Einfuhren der
                betreffenden Waren nach Maßgabe der Gestellung
                dieser Waren bei der Zollstelle mit einer Anmeldung
                zwecks Abfertigung zum freien Verkehr auf ihre Quo­
                ten an.
                (4) Der Stand ■der Ausschöpfung der jeweiligen Quo­
                ten der Mitgliedscaaten wird an Hand der gemäß
                Absatz 3 angerechneten Einfuhren festgestellt.
                                       Artikel 8
                Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaa- 1
                ten mit, welche Einfuhren der 'betreffenden Waren
                tatsächlich auf ihre Quoten angerechnet worden sind.
                                       Artikel 9
                Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten
                im Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung
                eng zusammen.
                                      Artikel 10
                 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1978 in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
Mitgliedstaat.
Geschehen zu Brüssel am
                                                              Im Namen des Rates
                                  i                              Der Präsident
 ---pagebreak---                                                VorschUg tur sin ?
                                     VERORDNUNG (EWG)                       pr$ RATS
              ...                                                                                         ANLAGE II
              uiier i:.<e .fcrorcaung, Aufteilung und Verwaltung eines Gciüd.asdsaftsxoiiko»tüigeüts für ' "        '
              Malaga-^eme der Tarifstd!e( ex 22,05 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in
                                                 Spanien (für das js'ir 1 978 )
 DER RAT DER EUROPÄISCHEN
 GEMEINSCHAFTEN –
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä­
ischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf
die Artikel 43 und 113,
auf Vorschlag der Kommission,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( ' ),
in Erwägung nachstehender Gründe :
Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen
der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Spa­
nien (2) am 29. Juni 1970 in Luxemburg hat sich die
Gemeinschaft verpflichtet, für bestimmte Weine mit
Ursprung in Spanien, insbesondere für Malaga-Weine,
bei der Einfuhr in die Gemeinschaft eine präferenzielle
Zollregelung z>u gewähren«
     Zur Erfüllung dieser Verpflichtung hat die Gemeinschaft jedes Jahr ein Zollkontingent
     für 15.000 hl » zu Zollsätzen in Höhe von 50 % der Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs ,
     für Malaga-Weine , in Behältnissen von 2 Litern oder weniger , der Tarif stellen
     ex 22.05 C III a) 2 und ex 22.05 C IV a) 2 , mit Ursprung in Spanien , eröffnet .
     Diese Regelung betraf jedoch nur die Einfuhren dieser Waren in die Hitgliedstaaten
     der Gemeinschaft in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung . Seit dem 1 . Juli 1977
     aber unterliegen die Einfuhren dieser Waren in die drei neuen Hitgliedstaaten
     gemäss der Beitrittsakte ( 3 ) den Zollsätzen des Gemeinsamen Zolltarifs . Die
     Einfuhrregelung für diese Waren muss jedoch in der gesamten Gemeinschaft einheitlich
     sein . Dieses Gemeinschaftszollkontingent ist somit für das Jahr 1978 zu eröffnen .
     ( 1 ) ABl . Nr . C ...
     ( 2) AB1 . Nr . L 182 vom 16.8.1970 , S. 2 .
     ( 3) AB1 . Nr . L 73 vom 27.3.1972 , S. 14 .
 ---pagebreak---                                                    - 2 -
                                                                                     AA'âge i:
                           Auf diese Weine bleiben die Bestimmungen der ge­
                           meinsamen Marktorgamsation für Wein, insbeson­
                           dere hinsichtlich der Einhaltung des Referenzpreises,
                           weiterhin anwendbar. Die Zulassung zu diesem Ge-
                           meinschaftszonkontingent muß im Rahmen der zwi­
                           schen der Gemeinschaft und Spanien geltenden Ver­
                            fahren zur Zusammenarbeit auf dem Gebier der Ver­
                           waltung an die Vorlage der 'Warenverkehrsbescheini-
                           gung A. E, 1 und einer Bescheinigung der Ursprungs-
                            bezeichnung gebunden sein.
                           Mit der Verordnung (EWG) Nr. 2506 75 des Rates
                           vom 29. September 1975 zur Festlegung besonderer
                           Vorschriften für die Einfuhr von Erzeugnissen des
                           "Weinsektors mit Ursprung in bestimmten Drittlän­
                           dern (4) ist der Begriff Referenzpreis frei Grenze, der
                               aus dem Referenzpreis abzüglich der tatsächlich er­
                               hobenen Zölle besteht, eingeführt worden.
                          Es ist vor allem sicherzustellen, daß alle Impor­
                          teure der Gemeinschaft gleichen und kontinuierlichen
                          Zugang zu diesem Kontingent haben und daß die
                          vorgesehenen Kontingentszoilsätze fortlaufend auf
                          sämtliche Einfuhren der betreffenden Waren in allen
                          Mitgliedstaaten bis zur Ausschöpfung des Kontin­
                          gents angewandt werden. Der Gemeinschaftscharak-
                          ter dieses Kontingents kann unter Beachtung der -
                           oben aufgesteiften Grunasätze dadurch gewahrt wer­
                           den, daß bei der Ausnutzung des Gemeinschaftszoll-
                            konringents von einer Aufteilung der Menge auf die
                            Mirgliedstaaten ausgegangen wird. Damit die tat­
                            sächliche Marktentwicklung der betreffenden Waren
                            möglichst weitgehend berücksichtigt wird, ist diese
                             Aufteilung entsprechend dem Bedarf der Mitglied­
                             staaten vorzunehmen, der einerseits an Hand der
                             statistischen Angaben über die während eines reprä­
                             sentativen Bezugszeitraums getätigten Eintunren die--
                             5er Erzeugnisse aus Spanien und andererseits nacti
                             den Wirtschaftsaussichten für den betreffenden Kon-
                             tingentszeitraum zu berechnen ist.
                                Die der Gemeinschaft verfügbaren Statistiken geben
                                keine Auskunft über die Marktlage bei Malaga-Wei-
                                nen; man kann jedoch davon ausgehen, daß die spa­
                                nischen Statistiken über die Ausfuhren dieser Waren
                                in die Gemeinschaft während der letzten Jahre ein
                                annähernd genaues B.ld dieser Gemeinschaftsemfuh-
                                ren geben. Nach diesen Unterlagen verteilen sich die
                                Einfuhren dieser Waren aus Spanien in die Gemein­
                                schaft während der letzten drei Jahre prozentual auf
                                jeden einzelnen Mitgliedstaat wie folgt;
( 1 ) ABL . Nr . L 256 vom 2.10.1975 . S. 2 .
 ---pagebreak---                                                   1974           1975 1976
   Bénélux                                        34,8         ' 22,3 34,0
   Danemark                                      -                  -    -
   Deutschland                                    41,7           71,1 49,7
   Frankreich                                        1,2          2,9  6,6
   Irland                                            -            -    -
   Italien                                        21,5            2,9  8,6
   Vereinigtes Königreich                            0,8          0.8  1,1
    Unter Berücksichtigung dieser Angaben und der Vor-
    ausschätzungen einiger Mitgliedstaaten läßt sich die
    ursprüngliche prozentuale Beteiligung an der Kon­
    tingentsmenge annähernd wie folgt ermitteln:
    Bene lux                      29,1 ,
    Danemark                       0,1
   Deutschland                   54,3
   Frankreich                      3,3
   Irland                          0,3
   Italien                        11,3
   Vereinigtes
   Konigreich                      1,0
    Um der Entwicklung der Einfahren der betreffenden        .
   Waren in den einzelnen Mitgliedstaaten Rechnung zu
   tragen, ist die Kontingentsmenge in zwei Raten zu ;
. teilen, wobei die erste Rate zwischen den einzelnen
   Mitgliedstaaten aufgeteilt wird und die zweite Rate
   als Reserve zur späteren Deckung des Bedarfs der­
   jenigen Mitgliedstaaten bestimmt ist, die ihre ur- .
   sprüngliche Quote ausgeschöpft haben. Um den Im­
   porteuren eines jeden Mitgliedstaats eine gewisse Si- ;
   cherheit zu geben, ist es angezeigt, die erste Rate auf
 • einer ausreichenden Höhe festzusetzen, die im vorlie­
   genden Fall bei 80 v. H. der Kontingentsmenge liegen
   könnte.                                         .       :
 ---pagebreak---                                                          ANLAGE II
                       - 4 -
  Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten kön­
  nen mehr oder weniger rasch ausgeschöpft werden ;
   um dieser Tatsache Rechnung zu tragen und Unter­
  brechungen auszuschalten, sollte jeder Mitgliedstaat,
  der seine ursprüngliche Quote fast völlig ausgenutzt
  hat, die Ziehung einer zusätzlichen Quote auf die
  Reserve vornehmen. Diese Ziehung muß jeder Mit-
  gliedstaat vornehmen, wenn seine zusätzlichen Quo­
  ten fast vöLlig ausgenutzt sind, und so oft es die Re­
  serve zuläßt. Die ursprünglichen und zusätzlichen
  Quoten müssen bis zum Ende des Kontingentszeit-
  raums gelten. Diese Art der Verwaltung erfordert
  eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mitglied­
 sstaaten und der Kommission, die vor allem die Mög­
  lichkeit haben muß, den Stand der Ausnutzung der
  Kontingentsmenge zu verfolgen und die Mitglied­
  staaten davon zu unterrichten.
  Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingents-
  zeitraums in einem der Mitg;liedstaaten ein« größere
  Restmenge vorhanden, so muß dieser Staat einen
' erheblichen Teil davon auf die Reserve übertragen,
  um zu verhindern, daß ein Teil des Gemeinschafts-
  zollkontingents in einem Mitgliedstaat nicht ausge­
  nutzt wird, während er in anderen Mitgliedstaaten
  verwendet werden könnte.
  Da das Königreich Belgien, das Königreich -der Nie­
  derlande und das Großherzogtum Luxemburg sich
  zu der Wirtschaftunion Benelux zusammengeschlos­
  sen haben und durch diese vertreten werden, kann
  jede Maßnahme im Zusammenhang mit der Verwal­
  tung der dieser Wirtschaftsunion zugeteilten Quoten
  durch eines ihrer Mitglieder vorgenommen werden –
    HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
                          Artikel 1
    (1) Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 1978 wer­
    den die Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für
    Malaga-Weine mit Ursprung in Spanien im Rahmen
    eines Gemeinschaftszollkontingents für eine Gesamt­
    menge von 15 000 hl bis zur angegebenen Höhe teil­
    weise ausgesetzt:                        .
 ---pagebreak---                          • 5
             Nummer des
             Gemeinsamen            warcn-       Zollsaiz
              Zolltarifs          bcifHinung   (in RE/lilj
                                             !
     ex 22.05 C III a) 2        Malaga-Wein  !    8,50
    ex 22.05 C IV a) 2          Malaga-Wein       9,50
    (2) Das Protokoll über die Begriffsbestimmung für
    „Erzeugnisse mit Ursprung in . . .« oder „Ursprungs-
    erzeugnisse" sowie über die Methoden der Zusam­
    menarbeit der Verwaltungen im Anhang zum Ab­
    kommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsge­
    meinschaft und Spanien ist anwendbar.
   (3) Die Zulassung von Malaga-Weinen zu dem in
   Absatz 1 genannten Zollkontingent ist an die Ein­
   haltung des für sie geltenden Referenzpreises und
   die Vorlage einer dem im Anhang beigefügten Muster 1
   entsprechenden Bescheinigung der Ursprungsbezeich-
   nung gebunden, die von den spanischen Zollbehör-, ■
  den mit dem Sichtvermerk versehen sein muß. Diese
  Bescheinigung muß den Vorschriften des Artikels 2
  Absätze 2 bis 4 der Verordnung (EWG) Nr. 1120/75
  genügen.                      .
  (4) Damit diese Weine in den Genuß dieser Zoll- :
 Kontingente kommen, müssen die bei der Einfuhr in
 die Gemeinschaft für diese Weine angewendeten
 Preise jeweils mindestens ebenso ihoch sein wie die
 in der Verordnung (EWG) Nr. 2506/75 und in den <
 darauffolgenden Texten genannten und für diese            <
 Weine geltenden Referenzpreise frei Grenze.
                         Artikel 2
(1) Das in Artikel 1 genannte Zollkontingent wird in
zwei Raten geteilt.
(2) Die erste Rate von 12 000 M wird auf die Mit,
gliedstaaten aufgeteilt; die Quoten, die vorbehaltlich
 ---pagebreak---        Bénélux                       3.590 hl
      Danemark                            10 hl
      Deutschland                   6.510 hl
      Frankreich                        400 hl
      Irland                              10 hl
      Italien                       1 . 360 hl
      Vereinigtes
      Königreich                        120 hl
(3 ) Die zweite Rate in Höhe von 3 000 hl bildet die
Reserve.
                       Artikel 3
( 1 ) Hat ein Mitgliedstaat seine ursprüngliche Quote,
wie sie in Artikel 2 Absatz 2 festgelegt ist, oder – bei
Anwendung des Artikels 5 – die gleiche Quote ab­
züglich der' auf die Reserve übertragenen Menge zu
90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt er unver­
züglich durch Mitteilung an die Kommission die
Ziehung einer gegebenenfalls aufgerundeten zweiten
Quote in Höhe von 15 v. H. seiner ursprünglichen
Quote vor, soweit die Reservemenge ausreicht.
(2) Ist nach Ausschöpfung der ursprünglichen Quote
die zweite von einem Mitgliedstaat gezogene Quote
zu 90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser
Mitgliedstaat gemäß Absatz 1 die Ziehung einer ge­
gebenenfalls aufgerundeten dritten Quote in Höhe
von 7,5 v. H. seiner ursprünglichen Quote Vor.
(3 ) Ist nach Ausschöpfung der zweiten Quote die
dritte von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu
90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser
Mitgliedstaat unter den gleichen Bedingungen die
Ziehung einer vierten Quote in Höhe der dritten
Quote vor.
Dieses Verfahren wird bis ziur völligen Ausschöpfung
der Reserve angewandt.
 ---pagebreak---                   - 7 -                                        A NI. A G E il
(4) Abweichend von den Absätzen 1, 2 u.^ 3 kann
jeder Mitgliedstaat
' j-
                      Ziehungen niedrigerer Quoten als
              Absätzen vorgesehen vornehmen, wenn
Grund zu SZJ                                 ^
 «X            nich, .»ssescMp« w„d«n k=. *
 unterrichtet die Kommission über die Grunde, <u
 ihn veranlaßt haben, diesen Absatz anzuwenden.
                          Artikel 4
                                           «
  Die gemäß Artikel 3 gezogenen zusätzlichen Quoten
   gelten bis zum 31. Dezember 197g.
                          Artikel 5
 Die Mitgliedstaaten übertragen spätestens am 1. Ok­
 tober 1978 von ihrer nicht ausgenutzten ursprüngli­
 chen Quote den Teil auf die Reserve, der am 15. Sep­
 tember 1978 20 v. H. dieser ursprünglichen Quote
 übersteigt. Sie können eine größere Menge übertra­
 gen, wenn Grund zu der Annahme besteht, daß die
 betreffende Menge unter Umständen nicht ausgenutzt
 werden kann.
 Jeder Mitgliedstaat teilt der Kommission spätestens
  am 1. Oktober 197g die Gesamtmenge der Einfuhren
 der betreffenden Waren mit, die bis zum 15. Septem­
  ber 1970 einschließlich getätigt und auf das Gemein-
  schaftszollkontingent angerechnet wurden, sowie ge­
  gebenenfalls den Teil seiner usprüngliohen Quote,
  den er auf die Reserve überträgt.
                          Artikel 6
  Die Kommission verbucht die Beträge der von den
  Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 2 und 3 eröff­
  neten Quoten und unterrichtet die einzelnen Mit- ;
  gliedstaaten über den Stand der Ausschöpfung der
   Reserve, sobald ihr die Mitteilungen zugehen.         -
  Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am
  5. Oktober 1978 über den Stand der Reserven, die         .
  nach den gemäß Artikel 5 erfolgten Übertragungen           •
  verbleibt.            *
   Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der die Reserve
   ausgeschöpft wird, auf die verfügbare Restmenge be­
   schränkt bleibt, und gibt zu diesem Zweck dem
   Mitgliedstaat, der diese letzte Ziehung vornimmt,
   die Restmenge an.
 ---pagebreak---                                                 - 8 -                                            ANLAGE II
                                                Artikel 7
                         ( 1) Jeder Mitgliedstaat trifft die erforderlichen Vor­
                         kehrungen, um durch die Eröffnung der zusätzlichen
                         Quoten, die er gemäß Artikel 3 gezogen hat, die fort­
                         laufende Anrechnung auf seinen kumulierten Anteil
                         an dem Gemeinschaftszollkontingent zu ermöglichen.
                         (2) Jeder Mitgliedstaat garantiert den in seinem Ge­
                         biet ansässigen Importeuren der betreffenden Waren
                         freien Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten.
                         (3 ) Die Mitgliedstaaten rechnen die Einfuhren der
                         betreffenden Waren nach Maßgabe der Gestellung
                         der betreffenden Waren bei der Zollstelle mit einer
                         Anmeldung zwecks Abfertigung zum freien Verkehr
                         auf ihre Quoten an.
(4) Der Stand der Ausschöpfung der Quoten der                                       Artikel 9
Mitgliedstaaten wird an Hand der gemäß Absatz 3
angerechneten Einfuhren festgestellt.                         Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten
                                                              im Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung
                                                              eng zusammen.
                       Artikel 8
Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaa­                                 Artikel 10
ten mit, welche Einfuhren der betreffenden Waren
tatsächlich auf ihre Quoten angerechnet worden sind.          Diese Verordnung tritt am 1 . Januar 1978 in Kraft.
             Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
             Mitgliedstaat.
             Geschehen zu Brüssel am
                                                                            Im Namen des Rates
                                                                               Der Präsident .
 ---pagebreak---                                     B/LAG - A*HANG - ANNEX - ANNEXE - ALLEGATO - BIJLAGE
  1 . Exportador – Eksportor – Ausftihrer – Exporter •    Exporta-    2 . Numero – Nummer – Nummer –
      teur – Esportaiore – Exporteur : .                                  Nurnber – Numéro – Numero –                  00000
                                                                          Nummer
                                                                      3.
                                                                                           Consejo Regulador de la
                                                                                           Denominación de origen
                                                                                                 MÁLAGA
  4 . Destinatario - Modtager •      ' Empfariger – Consignee –
      Destinataire - Destinatario -   Geadresseerde :
                                                                      5 . CERTIFICADO DE DENOMINACIÓN DE ORIGEN
                                                                          CERTIFIKAT FOR OPRI N DE LSESBETEGN ELSE
                                                                          BESCHEINIGUNG DER URSPRUNGSBEZEICHNUNG
                                                                          CERTIFICATE OF DESÌGNATSON OF ORIGSN
                                                                          CERTIFICAT D' APPELLATI Ohi D' ORIGINE
                                                                          CERTIFICATO DI DENOMINAZIONE DI ORIGINE
   6. Medio de transporte – Transportmiddel – Befdrderungsmittel          CERTIFICAAT VARI BENAMING VAN OORSPRONG
      – Means of transport .– Moyen de transport – Mezzo di
      trasporto – Vervoermiddel :
                                                                      7 . VINO DI MALAGA
                                                                          VIN FRA MALAGA
                                                                          MALAGA-WEIN
  8. Lugar de descanga – Losningssted – Entladungsort – Place             WiNE FROM MALAGA
      of unloading – Lieu de déchargement – Luogo di sbarco –             VIN DE MALAGA
      Plaats van lossing :                                                VINO DI MALAGA
                                                                          MALAGAWIJN
  9. Marcas y numeros, numero y naturaleza de los bultos                                          10 . Peso bruto      1 1 . Litros
      Mærker og numre, kollienes antal og art                                                          Bruttovaegt           Liter
      Zeichen und Nummern, Anzahl und Art der Packstucke                                               Rohgewicht            Liter
      Marks and numbers, number and kind of packages                                                   Gross weight          Litres
      Marques et numéros, nombre et nature des colis                                                   Poids brut            Litres
      Marca e numero, quantitå e natura dei colli                                                      Peso lordo            Litri
      Merken en nummers, aantal en soort der colli                                                     Brutogewicht          Liter
12. Utros (en letra) – Liter (i bogstaver) – Liter (in Øuchstaben) – Litres ( in words) – Litres (en lettres) – Litri ( in lettere) –
     Liter (voluit) :                                              .      '            .    '
1 3. Visado del organismo emisor – Påtegning fra udstedende organ – Bescheinigung der erteilenden Stelle – Certificate of tbe issuing
     authority – Visa de Torganisme émetteur – Visto dell'organismo emittente – Visum van de instantie van afgifte :
                                                                     Certifico que el vino cuya descripción antecede es un producto
14 . Visado de la aduana – Toldstedets attest – Sichtvermerk der     genuino de la zona de Málaga y con derecho a la denominación
     Zollstelle – Customs stamp – Visa de la douane – Visto della    de origen „MALAGA"
     dogana – Visum van de douane                                    (vease traduccion del n° 15 – overssettelse se nr. 15 – Über-
                                                                     setzung siehe Nr. 15 – see the translation under No 15 –
                                                                     Voir traduction au nP 15 – Vedi traduzione al n. 15 – Zie voor
                                                                     vertaling nr. 15)
 ---pagebreak---                                                                         -;z -                                      ANLAGE     II
15. Det bekræftes, st vinen; der er nævnt i dette certifikat, er fremstillet i Ma!agaområdet og iføige spansk lovgivning er j
      berettiget til oprindelsesbetegnelsen : » MALAGA «.                                                                             j
      W«r bestätigen, daß 03 r in dieser Boscheinigung bezeichnete We»n im Bezirk Malaga gewonnen wurde und ihm nach
      spanischem Gesetz die Ursprungsbezeichnung „ MALAGA" zuerkannt wird.
      We hereby certify that the wjne described in this certificate is wine produced within the wine district of Malaga and is
      considered by Spanish legislation as emtiied to the designation of origin 'MALAGA' .
      Nous certifions ci ue le vin décrit dans ce certificat a été produit dans la zone de Malaga et est reconnu , suivant la loi
      espagnole, comme ayant droit & ia dénomination d'origine « MALAGA ».
      Si certifica che »l vino descritto ne ! presente certificato è un vino prodotto nella zona di Màlaga ed è riconosciuto, secondo
      la le^ge spagnola, come avente diritto alla denominazione di origine « MÀLAGA ».
      WIJ verklaren dat de in dit certificaat omschreven wijn is vervaardigd in het wijndistrict van Malaga en dat volgens
      de Spaanse wetgeving de benaming van oorsprong „ MALAGA" erkend wordt.
 16 . ( ' )
) Espacio reservado para otras indicaciones dol país exportador.
) Rubrik forboholdt eksportlandets andre angivelser.
) Diese Nummer ist weiteren Angaben des Ausfuhriandes vorbehalten .
) Space reserved for additional détails given in the exporcing country.
) Case réservée pour d'autres indications du pays exportateur.
) Spazio riservato por altre indicazioni del passe esportatore.
) Ruimte bestemd voor anders gegevens van hot iaod van uitvoer.
 ---pagebreak---                                            Vorschlag für eine
                                    VERORDNUNG (EWG)                    DES RATES
                über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingents für
                Jumilla-, Priorato-, Rioja- und Valdepenas-Weine der Tarifstelle ex 22.05 des Gemein­
                              samen Zolltarifs mit Ursprung in Spanien (für das Jahr 1978 )
   DER RAT DER EUROPAISCHEN
  GEMEINSCHAFTEN –
  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä­
  ischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die
  Artikel 43 und 113,
  auf Vorschlag der Kommission,
  nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (*),
  in Erwägung nachstehender Gründe:
  Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen
  der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Spa­
  nien (2) am 29. Juni 1970 in Luxemburg hat sich die
  Gemeinschaft verpflichtet, fiir bestimmte Weine
  mit Ursprung in Spanien, insbesondere für Jumilla-,
  Priorato-, 'Rioja- und Valdepenas-Weine, bei der Ein­
  fuhr in die Gemeinschaft eine präferenzielle Zollre-
   gelung zu gewähren . Zur Erfüllung dieser Verpflichtung hat der Gemeinschaft jedes
   Jahr ein Zollkontingent für 15.000 hl , zu Zollsätzen in Hohe von 70 % der
   Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs , für Jumilla-, Priorato-, Rioja- und
   Valdepenas-Weine , in Behältnissen von 2 Litern oder weniger der Tarifstellen
   ex 22.05 C I a), ex 22.05 C II a) und ex 22.05 C III a) 2 , mit Ursprung in
   Spanien , eröffnet . Diese Regelung betraf jedoch nur die Einfuhren dieser Waren
   in die Mitgliedstaaten der Gemeinschaft in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung .
   Seit dem 1 . Juli 1977 aber unterliegen die Einfuhren dieser Waren in die drei
   neuen Mitgliedstaaten gemäss der Beitrittsakte ( 3) den Zollsätzen des Gemeinsamen
. Zolltarifs . Die Einfuhrregelung für diese Waren muss jedoch in der gesamten
   Gemeinschaft einheitlich sein . Die vorgenannte jährlich Kontingentsmenge ist
   demnach auf 22.000 hl zu erhöhen . Dieses Gemeinschaftszollkontingent ist für
   1978 zu eröffnen .
   ( 1 ) ABl . Nr . C
   ( 2) ABl . Nr . L 182 vom 16.8.1970 , S. 2 .
   ( 3) ABl . Nr . L 73 vom 27.3.1972 , S. 14 .
 ---pagebreak---                                                  - 2 -                              ANLAGE III
                                         . WpiV.cn die Bestimmungen der ge-
                      Auf diese Weine                      Wein, insbesondere
                      meinsamen Marktergan                Referenzpreises, wei-
                      hinsichtlich de,                         ^ "diesem Ge*
                      terlun anwendbar, uie                   Rahmen der zwi-
                      meinschaftszoll'kontingen
                      schen der Gemeinschaft und Spam«. geltenden       ^ Ver-
                                                                           Vef.
                       fahren                      der Wircmerkehrsbesdieim-
                       ItAiÄVÄtschei
                        bezeichnung gebunden sein.
                                                         ni?»«e de,
                         Mit der Verordnung
                         wfriÄ                   ^ vo^B^-ugnissen des
                              Weinsektors mit Ursprung in bestimmten DrKtlan;
                              dem (1 ) ist der Begriff Refcrenzpreis fre! Grenze de
                              aus dem Referenzpreis abzüglich der tatsächlich e
                               höbenen Zölle besteht, eingeführt worden.
                          Es ist vor allem sicherzustellen, daß alle Impor­
                          teure der Gemeinschaft gleichen und kontinuierlichen
                          Zugang zu diesem Kontingent haben und daß die
                          vorgesehenen Kontingentszollsätze fortlaufend auf
                          sämtliche Einfuhren der betreffenden Waren in allen
                          MitgliedsCaaten bis zur Aussohöpfung des Kontin­
                          gents angewandt werden . Der Gemeinschaftsoharak-
                          ter dieses Kontingents kann unter Beachtung der
                          oben aufgestellten Grundsätze dadurch gewahrt wer­
                        • den, daß bei der Ausnutzung des Gemeinschaftszoll-
                          kontingents von einer Aufteilung der Menge auf die
                          Mitgliedstaaten ausgegangen wird. Damit die tat­
                          sächliche Marktentwicklung der betreffenden Waren
                           möglichst weitgehend berücksichtigt wird, ist diese
                           Aufteilung entsprechend dem Bedarf der Mitglied-
                           Staaten vorzunehmen, der einerseits an Hand der
                           statistischen Angaben über die während eines reprä­
                           sentativen Bezugszeitraums getätigten Einfuhren die- .
                           ser Erzeugnisse aus Spanien und andererseits nach
                           den Wirtschaftsaussichten für den betreffenden Kon--
                           tingentszeitraum zu berechnen ist.     -
( 1 ) ABl . Nr . L 256 vom 2.10.1975 , S. 2 .
 ---pagebreak---                     Die der Gemeinschaft verfügbaren Statistiken geben
                    keine Auskunft über die Marktlage bei Jumilla-, Pri-
                    orato-, Rioja- und Valdepenas-Weinen. Man kann je­
                    doch davon ausgehen, daß die spanischen Statistiken
                    über die Ausfuhren dieser Waren in die Gemeinschaft
                    während der letzten Jahre ein annähernd genaues
                    Bild dieser Gemeinschaftseinfuhren geben. Nach die­
                    sen Unterlagen verteilen sich die Einfuhren dieser
                    Waren aus Spanien in die Geineinschaft während der
                    letzten drei Jahre prozentual auf jeden einzelnen
                    Mitgliedstaat wie folgt:
   Mitgliedstaaten                           1974                   1975   1976
Bénélux                                      19.6                   23,0   36,3
Dänemark                                      3,0                    2,6    6,0
Deutschland                                  10,3                   45,0   20,2
Frankreich                                    4,6                    9,0   14,2
Irland                                        0,2                    0,1    0,1
Italien                                     28,1                     3,8   10,1
Vereinigtes Königreich                      34,2                    16,5   13,1
                      Unter Berücksichtigung dieser Angaben und der Vor-
                      ausschätzungen einiger Mitgliedstaaten läßt sich die
                      ursprüngliche prozentuale Beteiligung an der Kon­
                      tingentsmenge annähernd wie folgt ermitteln:
                             Bénélux                            27,5
                             Danemark                              4,2
                             Deutschland                        22,8
                             Frankreich                            9,8
                             Irland                             •M
                             Italien                             14,5
                             Vereinigtes
                             Konigreich                         21,0
 ---pagebreak--- Um der Entwicklung der Einfuhren der betreffenden
Waren in 'Jen einzelnen Mirgücdsraai'cn Rechnung
iu tragen, ist die Kontingen tsmei i gc in zwei Raten 7,u
teilen, wobei die erste Rate zwischen den einzelnen
Mstgiiedstaaten aufgeteilt wird und die zweite Rare
als Reserve, zur späteren Deckung des Bedarfs der­
jenigen Mitgiicdsüaatcn bestimmt ist, die ihre ur­
sprüngliche Quote ausgesdhöpfr haben . Um den Im­
porteuren eines jeden Mitglieds tsats eine gewisse Si­
cherheit zu geben , ist es angezeigt, die erste Rate 1 auf
einer ausreichenden Höhe festzusetzen, die im vor­
liegenden Fall bei 80 v. H„ der Kontlngentsrnenge he­
gen könnte.
Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten kön­
nen mehr oder weniger rasch ausgeschöpft werden.
Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen und Unter­
brechungen auszuschalten, sollte jeder Mitgliedstaat,
der seine ursprüngliche Quote fast völlig ausgenutzt
hat, <Jie Ziehung einer zusätzlichen Quote auf die
Reserve vornehmen. Diese Ziehung muß jeder Mit-
gliedstaat vornehmen, wenn seine zusätzlichen Quo­
 ten fast völlig ausgenutzt sind und so oft es die Re­
serve zuläßt. Die ursprünglichen und zusätzlichen
Quoten müssen bis zum Ende des Kontingentszeit-
raums gelten. Diese Art der Verwaltung erfordert
eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mitglied-
Staaten und der Komission, die vor allem die Mög­
lichkeit haben muß, den Stand der Ausnutzung der
Kontingentsmenge zu verfolgen und die Mitglied­
 staaten davon zu unterrichten.
Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingents-
zeitraums in einem der Mitgliedstaaten eine größere
 Restmenge vorhanden, so muß dieser Staat einen er­
 heblichen Teil davon auf die Reserve übertragen, um
 zu verhindern, daß ein Teil des Gemeinsohaftszoll-
 kontingents in einem Mitgliedstaat nicht ausgenutzt
 wird, während er in anderen Mitgliedstaaten ver­
 wendet werden könnte.
Da das Königreich Belgien, das Königreich der Nie­
derlande und das Großherzogtum Luxemburg sich
zu der Wirtschaftsunion Benelux zusammengeschlos­
sen haben und durch diese vertreten werden, kann
jede Maßnahme im Zusammenhang mit der Verwal­
tung der dieser Wirtsohaftsunion zugeteilten Quoten
 durch eines ihrer Mitglieder vorgenommen werden –
 HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
                        Artikel 1
 ( 1) Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 197g wer­
den die Zöllsätze für die nachgenannten Erzeugnisse
mit Ursprung in Spanien im Rahmen eines Gemein-
 schaftszollkontirigents für eine Gesamtmenge von
 f       hl bis zu der für die einzelnen Waren angege­
 benen Höhe teilweise ausgesetzt:
 ---pagebreak---                                              - 5 -                                 ANLAGE III
     Nummer des
     Gemeinsamen                                                                 . Zollsatz
                                              Warenbezeichnung                   (in RE/ hl )
       Zolltarifs
ex 22.05 C I a)             Jumilla", Priorato-, Rioja- und Valdepenas-V/eine  j    ' 8,4
ex 22.0.5 C II a       |    Jumilla-, Priorato-, Rioja- und Valdepeñas-Weine          9,8
ex 22.05 C III a) 2         Jumilla-, Priorato», Rioja- und Valdepcñas-Weine         11,9
                    (2) Die Zulassung der "betreffenden Weine zu dem in
                    Absatz 1 genannten Zollkontingent ist an die Ein­
                    haltung des für sie geltenden Referenzpreises und die
                    Vorlage einer dem im Anhang beigefügten Muster
                    entsprechenden Bescheinigung der Ursprungsbezeich-
                    nung gebunden, die von den spanischen Zollbehör­
                      den mit dem Sichtvermerk versehen sein muß. Diese
                      Bescheinigung muß den Vorschriften des Artikels 2
                      Absätze 2 bis 4 der Verordnung (EWG) Nr. 1120/75
                      genügen.
                      (4) Damit diese Weine in den Genuß dieser Zoll­
                     kontingente kommen, müssen die bei der Einfuhr in
                     die Gemeinschaft für diese Weine angewendeten
                     Preise jeweils mindestens ebenso hoch sein wie die
                     in der Verordnung (EWG) Nr. 2506/75 und in den
                     darauffolgenden Texten genannten und für diese
                     Weine geltenden Referenzpreise frei Grenze.
                                             Artikel 2
                  k (1) Das in Artikel 1 genannte Zollkontingent wird in
                    zwei Raten geteilt.
                     (2) Die erste Rate von /           • M wiixl auf die Mit-     / 17 . 600
                    gliedstaaten aufgeteilt; die Quoten, die vorbehaltlich
                    des Artikels 5 bis zum 31. Dezember 1970 gelten,
                     belaufen sidi auf folgende Mengen:
                   Bénélux                                          4.830 hl
                   Danemark                                             740 hl
                   Deutschland                                      4.010 hl
                   Frankreich                                       1 . 730 hl
                   Irland                                                40 hl
                   Italien                                          2.550 hl
                   Vereinigtes Königreich                           3.700 hl
 ---pagebreak---                       - 6 -                               ..  ANLAGE
 (3 ) Die zweite Rate in Höhe von       / hl bildet die      / 4.400
 Reserve.
                         Artikel 3
 ( 1) Hat ein .Mitglredstaat seine ursprüngliche Quote,
wie sie in Artikel 1 AfcsatE 2 festgelegt ist, oder – bei
Anwendung des Artikels 5 – die gleiche Quote ab­
züglich der auf die Reserve übertragenen Menge zu
.90 v, H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt er unver­
 züglich durch xvluieiliung an die Kommission die Zie­
 hung einer gegebenenfalls aufgerundeten zweiten
 Quote in Höhe von 15 v. K. seiner ursprünglichen
 Quote vor, soweit die Reserveme.rtge ausreicht.
 (2) Ist nach Ausschöpfung der ursprünglichen Quote,
 die zweite von einem Mitgliedstaat gezogene Quote
 zu 90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser
 Mitgliedstaat gemäß Absatz 1 die Ziehung einer ge­
 gebenenfalls aufgerundeten dritten Quote in Höhe
 von 7,5 v. H. seiner ursprünglichen Quote vor.
 (3) Ist nach Ausschöpfung der zweiten Quote die
 dritte von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu
 90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mit-
 gliedstaat unter den gleichen Bedingungen die Zie­
 hung einer vierten Quote in Höhe der dritten Quote
 vor.
Dieses Verfahren wird bis zur völligen Ausschöpfung
der Reserve angewandt.
(4) Abweichend von den Absätzen 1, 2 und 3 kann
jeder Mitgliedstaat Ziehungen niedrigerer Quoten als
in diesen Absätzen vorgesehen vornehmen, wenn
Grund zu der Annahme besteht, daß diese unter Um­
ständen nicht ausgeschöpft werden können. Er unter­
richtet die Kommission über die Gründe, die ihn
veranlaßt haben, diesen Absatz anzuwenden.
                         Artikel 4
Die gemäß Artikel 3 gezogenen zusätzlichen Quoten
gelten bis zum 31 . Dezember 1978.
                         Artikel 5
Die Mitgliedstaaten übertragen spätestens am 1 . Ok­
tober 197g von ihrer nicht ausgenutzten ursprüng­
lichen Quote den Teil auf die Reserve, der am 15.
September 197ß 20 v. H. dieser ursprünglichen Quote
übersteigt. Sie können eine größere Menge übertra­
gen, wenn Grund zu der Annahme besteht, daß die
betreffende Menge unter Umständen nicht ausgenutzt
werden kann.
Jeder Mitgliedstaat teilt der Kommission spätestens
 am 1 . Oktober 197$ die Gesamtmenge der Einfuhren
 der betreffenden Waren mit, die bis zum 15. Septem­
 ber 197,8 einschließlich getätigt und auf das Gemein-
 schaftszollkontingent angerechnet wurden, sowie ge­
 gebenenfalls den Teil seiner ursprünglichen Quote,
 den er auf die Reserve überträgt.
 ---pagebreak---                            Artikel 6
   Die Kommission verbucht die Beträge der von den
   Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 2 und 3 eröffne­
    ten Quoten und unterrichtet die einzelnen Mitglied-
   Staaten über den Stand der Ausschöpfung der Re­
    serve, sobald ihr die Mitteilungen zugehen.
   Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am
   5 . Oktober 1970 über den Stand der Reserve, die
   nach den gemäß Artikel 5 erfolgten Übertragungen
   verbleibt.
   Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der die Reserve
   ausgeschöpft wird, auf die verfügbare Restmenge be­
   schränkt bleibt, und gibt zu diesem Zweck dem Mit-
   glicdstaat, der diese letzte Ziehung vornimmt, die
   Restmenge an .
                           Artikel 7
   ( 1 ) Jeder Mitgliedstaat trifft die erforderlichen Vor- '
   kehrungen, um durch die Eröffnung der zusätzlichen
    Quoten, die er gemäß Artikel 3 gezogen hat, die fort­
    laufende Anrechnung auf seinen kumulierten Anteil
    an dem Gemeinschaftszollkontingent zu ermöglichen.
    (2) Jeder Mitgliedstaat garantiert den in seinem Ge­
    biet ansässigen Importeuren der betreffenden Waren
    freien Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten.
    (3 ) Die Mitgliedstaaten rechnen die Einfuhren der
    betreffenden Waren nach Maßgabe der Gestellung
    der betreffenden Waren bei der Zollstelle mit einer
   Anmeldung zwecks Abfertigung zum freien Verkehr
    auf ihre Quoten an.
    (4) Der Stand der Ausschöpfung der Quoten der
   Mitgliedstaaten wird an Hand der gemäß Absatz 3
    angerechneten Einfuhren festgestellt.
                         Artikel 8
Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaa­
ten mit, welche Einfuhren der betreffenden Waren
tatsächlich auf ihre Quoten angerechnet worden sind.
                         Artikel 9
Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten im
Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung eng
zusammen .
 ---pagebreak---                                       -f-                                        ANLAGE III
                                       Artikel 10
                  Diese Verordnung tritt am 1. Januar 197Q in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
Mitgnedstaat.
Geschehen zu Brüssel am
                                                           Im Namen des Rates
                                                               Der Präsident
 ---pagebreak---                                   8/LAG - ANHANG - ANNEX - ANNEXE - ALLEGATO - B/JLACE
  1 . Exportador – Eksportor - Ausfuhrer – Exporter – Exporta­       2 . Numero – Nummer – Nummer –
      teur – Esportatore – Exporteur :                                   Number – Nurnéro – Numero –                   00000
                                                                         Nummer                                 j
                                                                     3.
                                                                                          Consejo Regulador de la
                                                                                          Denominación de origen
                                                                                JUM ILLA/ PRIOR ATO/ RIO JA/VALDEPEÑAS
  4. Destinatario – Modtager – Empfàngei – Consignee –
      Destinatale – Destinatario – Geadresseerde :
                                                                     5 . CERTSF1CADO DE DENOMMNAClÓN DE CRIGEN
                                                                         CEBTIFIKAT FOR CPRlrJDELSeSB£T£G*ELSE
                                                                         BESCHSJNIGUNG DEB UKSPRUIUGSBE2EÌCHNUNG
                                                                         CERTIFICATE OF DESIGN AT 1 0 SV O'P OK'CàiM
                                                                         CERTIFIOAT D' APPfclLATiON D' ORfGiNE
                                                                         CERTIFICATO Di DEWOrVUNA2iOi\!t Di OHiSiNE
  S. Medio de transporte – Transportmiddel – Seförderungsmittel          CERTIFIOAAT VAIM BENAMING VAM OOR3PRONG
      – Means of transport – Wtoyen de transport – Mezzo di
      trasporto – Vervoermiddel :
                                                                     7. VINO DI JUMILLA / PRIORATO / RIOJA / VALDEPEÑAS
                                                                      . VIN FRA JUMILLA / PRIORATO / RIOJA / VALDEPEÑAS
                                                                         JUMILLA -, PRiORATO -, RIOJA-, VALDEPEÑAS-WEIN
  8. Lugar de descanga – Losningssted – Entladungsort – Place |          WINE FROM JUMILLA / PRIORATO / RIOJA / VALDEPEÑAS
      of unloading – Lieu de déchargement – Luogo di sbarco – !          VIN DE JUMILLA / PRIORATO / RIOJA / VALDEPEÑAS
      Plaats van lossing :                                         !     VINO DI JUMILLA / PRIORATO / RiOJA / VALDEPEÑAS
                                                                         JUMILLA-, PRIORATO -, RiOJA- EN VALDEPEÑASWUN
  9. Marcas y números, número y naturaleza de los bultos                                          10 . Peso bruto      11 . Litros
      Maerker og numre, kollienes anta ! og art                                                        Bruttovaegt          Liter
      Zeichen und Nummern , Anzahl und Art der Packstücke                                              Rohgewicht           Liter
      Marks and numbers, number and kind of packages                                                   Gross weight         Litres
      Marques êt numéros, nombre et nature des colis                                                   Poids brut           Litres
      Marca e numéro, quantité e natura dei col li                                                     Peso lordo           Litri
      Merken en nummers, aantal en soort der colli                                                     Brutogewicht         Liter
                                                                                                                   \
                                                                                             I
12. Utros (en letra) – Liter (i bogstaver) '– Liter (in Buchstaben) – Litres (in words) – Litres (en lettres) – Litri (in lettere) –
      Liter (voluit):                                                                                      .         »
1 3. Visado de! organismo emisor – Påtegning fra udstedende organ – Bescheinigung der erteilenden Steile – Certificate of the issuing
     authority – Visa de l'organisme émetteur – Visto dell'organismo emittents – Visum van de instantie van afgifte :
                                                                     Certifico que el vino cuya descripción antecede es un producto
14. Visado de la aduana – Toldstedets attest – Sichtvermerk der      genuino de la zona de„JUMILLA/PRIORATO/RIOJA/VALDEPEÑAS"
     Zollstelle – Customs stamp – Visa de la douane – Visto della    y con derecho a la denominación de origen „            "
     dogana – Visum van de douane
                                                                     (vease traducción del n° 15 – oversaettelse se nr. 15 – Uber-
                                                                     setzung siehe Nr. 15 – see the translation under No 1 5 –
                                                                     Voir traduction au rP 15 – Vedi traduzione al n. 15 – Zie voor
                                                                     vertaling nr. 15)
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   15. Det bekræftes, at vinen, der er nævnt i dette certifikat, er fremstillet i »                    tområdet og ifølge Spansk lovgivning er
        berettiget ti ! oprindelsesbetegnelsen : »                     «.
        Wir bestätigen, daß der in dioser Bescheinigung bezeichnete Wein im Bezirk ,.                        " gewonnen wurde und ihm nach
        spanischem Gesetz die Ursprungsbezeichnung                             " zuerkannt wird .
        We hereby certify that the wine described in this certificate is wine produced within the wine district of'                       . and »s
        considered by Spanish legislation as entitled to the designation of origin
        Nous certifions que le vin décrit dans ce certificat a été produit dans la zone de «                     » et est reconnu, suivant la loi
        espagnole, comme ayant droit à la dénomination d'origine «
        Si certifica che il vino descritto nel presente certificato è un vino prodotto nella zona di «               » ed è riconosciuto, secondo
        la legge spagnola, come avente diritto alla denominazione di Origine «                      ».
        Wij verklaren dat de in dit certificaat omschreven wijn is vervaardigd in het wijndistrict van                          " en dat volgens
        de Spaanse wetgeving de benaming van oorsprong                              " erkend wordt.
   16 .  '
{')  Espacio reservado para otras indicaciones del país exportador.
(')  Rubrik forbeholdt eksportlandets andre angivelser.
(')  Diese Nummer ist weiteren Angaben des Ausfuhrlandes vorbehalten.
(1)  Space reserved for additional details given in the exporting country.
(1 ) Case réservée pour d autres indications du pays exportateur.
(')  Spazio riservato per altre indicazioni dei paese esportatore.
(' ) Ruimte bestemd voor andere gegevens van het land van uitvoer.