CELEX: 31993R2940
Language: de
Date: 1993-10-25 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 2940/93 der Kommission vom 25. Oktober 1993 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 über den zur Feststellung der Einkommen in den landwirtschaftlichen Betrieben zu benutzenden Betriebsbogen

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31993R2940

Verordnung (EWG) Nr. 2940/93 der Kommission vom 25. Oktober 1993 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 über den zur Feststellung der Einkommen in den landwirtschaftlichen Betrieben zu benutzenden Betriebsbogen  

Amtsblatt Nr. L 265 vom 26/10/1993 S. 0026 - 0040 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 53 S. 0109  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 53 S. 0109 

VERORDNUNG (EWG) Nr. 2940/93 DER KOMMISSION vom 25. Oktober 1993 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 über den zur Feststellung der Einkommen in den landwirtschaftlichen Betrieben zu benutzenden Betriebsbogen  DIE KOMMISSION DER  EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN - gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Verordnung Nr. 79/65/EWG des Rates vom 15. Juni 1965 zur Bildung eines Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen über die Einkommenslage und die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse landwirtschaftlicher Betriebe in der  Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3577/90 (2), insbesondere auf Artikel 7,  in Erwägung nachstehender Gründe:  In der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 der Kommission (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1986/87 (4), ist der Inhalt des zu benutzenden Betriebsbogens festgelegt.  Die im Betriebsbogen gesammelten Angaben müssen angepasst werden, um die Wirtschaftssituation der Landwirtschaft besser zu berücksichtigen.  Die Verordnungen (EWG) Nr. 1765/92 (5), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1552/93 (6), (EWG) Nr. 2066/92 (7), (EWG) Nr. 2078/92 (8) und (EWG) Nr. 2080/92 (9) des Rates mit den neuen Bestimmungen zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik  beeinflussen die Einkünfte der Landwirtschaftsbetriebe, insbesondere durch die direkten Beihilfen.  Im Gebrauch des Betriebsbogens sind verschiedene Änderungen eingetreten.  Am Aufbau des Betriebsbogens sind keine Anpassungen erforderlich.  Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Gemeinschaftsausschusses des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen - HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:   Artikel 1  Die Art der Buchführungsdaten für den Betriebsbogen in Anhang I der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 und die diesbezueglichen Definitionen und Anleitungen in deren Anhang II werden entsprechend dem Anhang zu dieser Verordnung geändert.   Artikel 2  Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.  Sie gilt ab dem Rechnungsjahr 1994, das zwischen dem 1. Januar und dem 1. Juli 1994 beginnt.  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.  Brüssel, den 25. Oktober 1993 Für die Kommission René STEICHEN Mitglied der Kommission  (1) ABl. Nr. 109 vom 23. 6. 1965, S. 1859/65.  (2) ABl. Nr. L 353 vom 17. 12. 1990, S. 23.  (3) ABl. Nr. L 263 vom 17. 10. 1977, S. 1.  (4) ABl. Nr. L 188 vom 8. 7. 1987, S. 1.  (5) ABl. Nr. L 181 vom 1. 7. 1992, S. 12.  (6) ABl. Nr. L 154 vom 25. 6. 1993, S. 19.  (7) ABl. Nr. L 215 vom 30. 7. 1992, S. 49.  (8) ABl. Nr. L 215 vom 30. 7. 1992, S. 85.  (9) ABl. Nr. L 215 vom 30. 7. 1992, S. 96.      ANHANG   ÄNDERUNGEN DER ANHÄNGE I UND II DER VERORDNUNG (EWG) Nr. 2237/77  A. TABELLE A - ANHANG I:   "" ID="01">-> ID="02">Gebiet der Strukturfonds> ID="03">44 "> ID="01">-> ID="02"> "Frei"> ID="03">45 bis 47 ">ANHANG II:  6. Strukturfonds Anzugeben ist das Gebiet, in dem der Betrieb liegt, nach der Verordnung (EWG) Nr. 2052/88 des Rates (1) über die Aufgaben der Strukturfonds.  Codenummer 1 ist einzutragen, wenn der grösste Teil der LF des Betriebs in einem Gebiet liegt, das nicht unter das Ziel Nr. 1 oder das Ziel Nr. 5b der Verordnung (EWG) Nr. 2052/88 (Artikel 1) fällt.  Codenummer 2 ist einzutragen, wenn der grösste Teil der LF des Betriebs in einem Gebiet liegt, das nicht unter das Ziel Nr. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2052/88 (Artikel 1 Ziffer 1) fällt.  Codenummer 3 ist einzutragen, wenn der grösste Teil der LF des Betriebs in einem Gebiet liegt, das unter das Ziel Nr. 5b der Verordnung (EWG) Nr. 2052/88 (Artikel 1 Ziffer 5 Buchstabe b)) fällt.  B. TABELLE G. BODEN- UND GEBÄUDEVERMÖGEN, MASCHINEN UND GERÄTE, UMLAUFVERMÖGEN - ANHANG I:   "" ID="01">94> ID="02">LF, Betriebsgebäude und Rechte, davon:> ID="03">294 bis 301 "> ID="01">99> ID="02">Beim Grunderwerb anfallende Gebühren; Quoten und andere Rechte> ID="03">334 bis 341 ">ANHANG II:  99. Beim Grunderwerb anfallende Gebühren; Quoten und andere Rechte Der Text wird wie folgt ergänzt:   "Transaktionen betreffend den Ankauf und/oder Verkauf von Milchreferenzmengen und von Zuckerrüben sowie die Übertragung von Marktordnungsrechten wie die Abgabe von Referenztierbeständen." C. TABELLE J. PRÄMIEN, BEHILFEN UND AUSGLEICHSZAHLUNGEN - ANHANG I:  Alle Einzelposten müssen angegeben werden.   "" ID="01">112> ID="02">Prämien und Beihilfen auf Tiere und Erzeugnisse, direkte Einkommensbeihilfen> ID="03">-> ID="04">408 "> ID="01">113> ID="02">davon:> ID="03">409> ID="04">bis . . "> ID="02">20 offene Codenummern für die einzelnen  Vieharten (Positionen 22 bis 50), Erzeugnisse (Positionen 120 bis 313) und direkten Beihilfen (Positionen 600, 800 und 900)> ID="03">. . .> ID="04">448 "> ID="01">115> ID="02">davon:> ID="03">450> ID="04">bis . ."> ID="02">10 offene Codenummern für  die einzelnen Aufwandposten (Positionen 59 bis 92)> ID="03">. . .> ID="04">469 "> ID="01">117> ID="02">davon:> ID="03">471> ID="04">bis . ."> ID="02">5 offene Codenummern für die betreffenden Viehzukäufe> ID="03">. . .> ID="04">480 ">  ID="02">Berichtigungen zu früheren Rechnungsjahren> ID="03">-> ID="04">483 ">ANHANG II:  112. Prämien und Beihilfen auf Erzeugnisse und Tiere sowie direkte Einkommensbeihilfen Prämien- und Beihilfezahlungen oder -ansprüche für einzelne Tierarten (Positionen 22 bis 50), Erzeugnisse (Positionen 120 bis 313) sowie direkte Beihilfen (Positionen 600, 800 und 900). Die Eintragung muß sich auf die Zahlungen und Ansprüche für die  Tiere, Flächen oder Erzeugnisse des Betriebs im Rechnungsjahr beziehen.  113. Einzelheiten zu dem Betrag unter Position 112 nach Tierarten (Positionen 22 bis 50), Erzeugnissen (Positionen 120 bis 313) und direkten Beihilfen (Positionen 600, 800 und 900).  Die Codenummer 800 umfasst die direkten Beihilfen für umweltgerechte und naturbewusste Wirtschaftsweisen.  Die Codenummer 900 umfasst die direkten Beihilfen für Forstmaßnahmen in der Landwirtschaft.  Die Prämien für freiwillig stillgelegte Flächen nach der Verordnung (EWG) Nr. 797/85 des Rates (2) sind mit dem Erzeugniscode 146 einzutragen. Die Prämien für obligatorisch stillgelegte Flächen nach der Verordnung (EWG) Nr. 1765/92 werden ebenfalls mit  dem Erzeugniscode 146 eingetragen, mit Ausnahme der zu Nichternährungszwecken bewirtschafteten Flächen, die mit dem Erzeugniscode der betreffenden Kultur einzutragen sind.  115. Einzelheiten zu dem Betrag unter Position 114 nach Aufwandsarten (Positionen 59 bis 92).  117. Einzelheiten zu dem Betrag unter Position 116 nach Tierarten (Positionen 51 bis 58).  Ordnungsnummer 483: Berichtigungen zu früheren Rechnungsjahren Diese Berichtigungen beziehen sich auf den Unterschied zwischen den geschätzten Prämien- bzw. Beihilfeansprüchen aus früheren Wirtschaftsjahren und den tatsächlich erhaltenen Zahlungen. Dieser Betrag wird in die Gesamtsumme aufgenommen (Position 118).  D. TABELLE K - ANHANG I: PRODUKTION Der Titel der Tabelle K erhält folgende Fassung:  "K. ERZEUGUNG (ausser Vieh) (Positionen 120 bis 357)" E. NEUE TABELLE - ANHANG I:   L: Quoten und andere Rechte (Position 401)   "" ID="01">401> ID="02">1 = Bestand 2 = laufende Transaktionen> ID="03">-> ID="04">Code 1 = Kaufsumme Code 2 = Pachtzahlungen> ID="05">Code 1 = Verkaufssumme Code 2 = Pachteinnahmen> ID="06">Code 1 = Wert Code 2 = -> ID="07">Code 1 = Wert Code 2  = -> ID="08">Code 1 = Wert Code 2 = -> ID="09">-> ID="10">Code 1 = Wert Code 2 = - ">F. NEUE TABELLE M - ANHANG I:   M: Ausgleichszahlungen für Ackerkulturen (Position 600 - 630)   "" ID="01">6××> ID="02">-> ID="03">-> ID="07">-> ID="08">-> ID="09">-> ID="10">- ">G. ANHANG II: I. ALLGEMEINE DEFINITIONEN UND ANLEITUNGEN Buchstabe f), letzter Absatz, zweiter Satz:   "Für die Erzeugungen in Tabelle K, die Quoten und andere Marktordnungsrechte in Tabelle L sowie die Ausgleichszahlungen in Tabelle M werden Nullen unter den Positionen eingetragen, in denen nichts anzugeben ist." H. Tabelle K - Anhang II wird durch folgenden Text ersetzt:   K. Erzeugung (ausser Vieh) (Positionen 120 bis 357)  Die Angaben zur Erzeugung werden nach folgenden Positionen aufgeschlüsselt:  Silagegetreide ist nicht unter den Positionen 120 bis 128, sondern in der Position 145  "Sonstige Futterpflanzen" einzutragen.  120. Weichweizen 121. Hartweizen 122. Roggen (einschl. Mengkorn).  123. Gerste 124. Hafer einschließlich Saatgut 125. Sommermenggetreide 126. Körnermais (einschließlich grün geerntenem Körnermais) 127. Reis 128. Sonstiges Getreide 129. Hülsenfrüchte (einschließlich Saatgut und Gemenge von Hülsenfrüchten mit Getreide). Sämtliche eiweißreichen Pflanzen, die wegen ihrer Samen angebaut werden (einschließlich Saatgut und Gemenge von Hülsenfrüchten mit Getreide): Ackerbohnen,  eiweißreiche Erbsen, Lupinen u. a. Ausgeschlossen sind die grün geernteten Hülsenfrüchte (beispielsweise Luzernen), die unter Position 145 einzutragen sind, die eiweißreichen Ölsaaten (beispielsweise Soja), die unter Position 132 einzutragen sind, und  die als Gemüse angebauten Hülsenfrüchte, die unter Position 136, 137 oder 138 einzutragen sind.  Die Position 129 wird aufgegliedert in die Unterpositionen 329 und 330.  130. Kartoffeln (einschließlich Frühkartoffeln und Pflanzenkartoffeln).  131. Zuckerrüben (ohne Saatgut).  132. Ölsaaten (einschließlich Saatgut). Sämtliche Ölsaaten und Faserpflanzen (mit Ausnahme von Baumwolle), einschließlich Saatgut.  Die Position 132 wird aufgegliedert in die Unterspositionen 331 bis 334.  133. Hopfen (ohne Saatgut).  134. Tabak (ohne Saatgut).  135. Sonstige Handelsgewächse (ohne Saatgut), einschließlich Baumwolle und Zuckerrohr.  Die Position 135 wird aufgegliedert in die Unterpositionen 345 bis 348.  136. Frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren im Feldanbau: Kulturen, die in der Fruchtfolge mit landwirtschaftlichen Kulturen stehen   einschließlich Ananas.  137. Frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren im Freilandanbau der Marktgärtnerei (Grundfläche); Kulturen, die in Fruchtfolge mit anderen Gartengewächsen stehen und durch eine schnelle Fruchtfolge mit beinahe ständiger Beanspruchung der Fläche und den Anfall  mehrerer Ernten pro Jahr gekennzeichnet sind   einschließlich Ananas.  138. Frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren unter Schutz (Grundfläche): Kulturen, die für die ganze oder den überwiegenden Teil der Anbauzeit unter Schutz angebaut werden (Gewächshäuser, feste Kästen, beheizte Plastiktunnel; bei mehrstöckigen  Gewächshäusern wird nur die Grundfläche berechnet. Nicht als Kulturen unter Schutz werden die Kulturen betrachtet, die unter unbeheizten Plastiktunneln, Glocken oder tragbaren Anzuchtkästen angebaut werden.)   einschließlich Ananas.  Die Postionen 136, 137 und 138 werden aufgegliedert in die Unterpositionen 335 bis 341.  139. Pilze: die Gesamtfläche der aufeinanderfolgenden Kulturen (Grundfläche × der Zahl der Ernten) wird in Quadratmetern angegeben.  Diese Fläche zählt nicht zur LF des Betriebs (Postion 183).  140. Blumen und Zierpflanzen im Freiland (ohne Baumschulen) (Grundfläche).  141. Blumen und Zierpflanzen unter Schutz (Grundfläche).  Die Positionen 140 und 141 werden aufgegliedert in die Unterpositionen 342 bis 344.  142. Grassamen (Gras und Grünfutterleguminose).  143. Sonstige Sämereien (Gartenbausämereien, Sämereien und Pflanzgut auf dem Ackerland, ohne Getreide, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Ölsaaten und Grassamen).  144. Futterhackfrüchte (Runkelrüben, Kohlrüben, Futtermöhren und Wasserrüben (weisse Rüben), Halbzuckerrüben, sonstige Futterhackfrüchte) (ohne Saatgut).  145. Sonstige Futterpflanzen: der gesamte Futteranbau, der in der Fruchtfolge steht und mindestens 5 Jahre lang die gleiche Fläche beansprucht (einjähriger oder mehrjähriger Futteranbau ohne Ackerwiesen).  Die Position 145 wird aufgegliedert in die Unterpositionen 326 bis 328.  146. Schwarzbrache: bearbeitete oder nicht bearbeitete Flächen, die in der Fruchtfolge stehen, aber während des ganzen Rechnungsjahres keine Ernten erbringen. Ebenfalls unter dieser Position werden eingetragen: freiwillig stillgelegte Flächen nach der  Verordnung (EWG) Nr. 797/85, auch wenn sie bestellt werden, sowie Flächen, die der Stillegungspflicht im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 1765/92 unterliegen und nicht bestellt werden.  147. Ackerwiesen: in Ackerland eingesäte Wiesen, die für eine Dauer von mindestens 5 Jahren der Erzeugung von grünen Futterpflanzen dienen. Der Betrag des Verkaufs von Gras und Heu von dieser Fläche ist unter dieser Position anzugeben.  148. Sonstige Anbauarten des Acker- und Gartenlandes: in den Positionen 120 bis 147 nicht enthaltene Anbauarten.  149. An Dritte überlassenes, saatbereites Ackerland, einschließlich der dem Betriebspersonal als Naturallohn überlassenen Flächen.  150. Dauerwiesen und -weiden: Teil der landwirtschaftlich genutzten Fläche ausserhalb der Fruchtfolge, die fortlaufend (mindestens 5 Jahre) der Erzeugung von Futterpflanzen dient, wobei es sich um durch Einsaat angelegtes oder um natürliches Grünland  handeln kann, das im allgemeinen gedüngt und unterhalten wird. Der Betrag des Verkaufs von Gras und Heu von dieser Fläche ist unter dieser Position anzugeben.  151. Ungepflegtes Weideland: armes Weideland, das im allgemeinen nicht gedüngt und unterhalten wird, auch wenn es eine Strauchvegetation trägt.  152. Obstanlagen, einschließlich Beerenobstanlagen. Darin sind auch tropische und subtropische Früchte einschließlich Bananen, jedoch nicht die unter Postion 156 aufgeführten Dauerkulturen unter Schutz enthalten.  Die Postion 152 wird aufgegliedert in die Unterpositionen 349 bis 353.  153. Zitrusanlagen Die Position 153 wird aufgegliedert in die Unterpositionen 354 bis 357.  154. Olivenanlagen Die Position 154 wird aufgegliedert in die Unterpositionen 281 bis 284.  155. Rebanlagen Position 155 wird aufgegliedert in die Unterpositionen 285 bis 291 und 304.  156. Dauerkulturen unter Schutz.  157. Baumschulen, einschließlich Rebschulen: ohne im Wald gelegene Forstbaumschulen für den Eigenbedarf des Betriebes.  158. Sonstige Dauerkulturen (Korbweiden, Schilfrohr, Bambus, usw.).  159. Das Wachstum der jungen Anlagen, bewertet zu den Kosten der verwendeten Produktionsmittel (ausschließlich Anlagen, die noch nicht die volle Ertragsstufe erreicht haben).  160. Weiterverarbeitete Erzeugnisse der Betriebe aus nicht getrennt aufgeführten pflanzlichen Erzeugnissen (aus anderen Erzeugnissen als Trauben hergestellter Alkohol: Apfelwein, Birnenmost, weiterverarbeitete Erzeugnise oder andere).  161. Nebenerzeugnisse der pflanzlichen Erzeugnisse (ausser Nebenerzeugnisse des Weinbaus und des Olivenanbaus).  Die Position 161 wird aufgegliedert in die Unterpositionen 299 bis 301. Die Einzelheiten sind einzutragen, sofern die entsprechenden Angaben in den Buchführungen vorliegen.  162. Kuhmilch 163. Kuhmilcherzeugnisse 164. Schafsmilch 165. Ziegenmilch 166. Wolle 167. Schafsmilcherzeugnisse 168. Ziegenmilcherzeugnisse 169. Hühnereier 170. Sonstige tierische Erzeugnisse (verkaufter Tierdung, Deckgeld, andere Eier als Hühnereier usw.).  171. Tierhaltung unter Vertrag: Betrag der Einnahmen aus der Vertragstierhaltung unter solchen Bedingungen, daß diese Tätigkeit im wesentlichen einer Dienstleistung des Betriebsinhabers entspricht, wobei dieser nicht das wirtschaftliche Risiko  übernimmt, das normalerweise mit der Aufzucht oder Mast dieser Tiere verbunden ist.  Die Position 171 wird aufgegliedert in die Unterpositionen 306 bis 311. Die Einzelheiten sind einzutragen, sofern die entsprechenden Angaben in den Buchführungen vorliegen.  172. Einnahmen aus gelegentlicher Verpachtung von Futterflächen und Pensionsaufnahme von Tieren.  173. Forstfläche: Flächen mit Wäldern und Forsten, einschließlich Forstbaumschulen im Wald sowie Pappelanlagen. Alleinstehende Bäume in kleinen Gruppen und Reihenbäume sind nicht in der Forstfläche eingeschlossen, die entsprechende Fläche wird der  angrenzenden Fläche zugerechnet. Betrachtet werden die Wälder und Forsten, die vom Betriebsinhaber verwaltet werden, von den Arbeitskräften des landwirtschaftlichen Betriebes mit dessen Maschinen und Geräten unterhalten werden und/oder deren Ertrag zu  Betriebszwecken verwendet wird.  174. Verkäufe von geschlagenem Holz: Betrag der Verkäufe von geschlagenem Holz im Rechnungsjahr, einschließlich innerbetrieblicher Verbrauch.  175. Verkäufe von stehendem Holz: Betrag der Verkäufe von stehendem Holz im Rechnungsjahr.  176. Sonstige Forsterzeugnisse: Betrag aus Verkäufen anderer Forsterzeugnisse als Holz (Kork, Harz usw.).  177. Arbeiten für Dritte, einschließlich Vermietung von Maschinen und Geräten.  178. Erhaltene Zinsen von verfügbaren Mitteln, die für das Funktionieren des Betriebes nötig sind (Betriebsvermögen), auf dem Bankkonto des Betriebsinhabers. Diese Position ist nicht auszufuellen, wenn das Umlaufvermögen pauschal bestimmt wird (siehe  auch Anleitungen zum Umlaufvermögen, Position 102).  179. Fremdenverkehr in der Landwirtschaft: Wenn die Fremdenverkehrstätigkeit derart mit der Tätigkeit des landwirtschaftlichen Betriebes verbunden ist, daß sie praktisch nicht vom eigentlichen Betrieb getrennt werden kann, und daher der damit verbundene  Aufwand und die Arbeitskräfte in den entsprechenden Positionen enthalten sind, werden die Einnahmen aus dieser Tätigkeit in dieser Rubrik angegeben. Sie umfassen die von den Fremdenverkehrsgästen erhaltenen Vergütungen (Campingplatz, Unterkunft im  Bauernhaus, bespannte Wohnwagen, Jagd- und Fischereiverpachtung usw.).  180. Einnahmen aus früheren Rechnungsjahren: im Rechnungsjahr eingegangene Beträge für frühere Rechnungsjahre, die bei den entsprechenden Forderungen noch nicht berücksichtigt wurden. Prämien und Beihilfen für Erzeugnisse, Tiere, Flächen, Aufwand und  Notlagen aus dem laufenden Rechnungsjahr sind unter den Postionen 112 bis 119, aus früheren Rechnungsjahren in der Position 483 einzutragen.  181. Sonstige Erträge und Einnahmen: oben nicht aufgeführt Erträge und Einnahmen; Mietwert der Wohnungen der Lohnarbeitskräfte (1), Erzeugung von Anlagegütern (2), erhaltene Vergütungen, die nicht den speziellen Erträgen zugerechnet oder vom Aufwand  abgezogen werden können, usw.  182. Sonstige Flächen.  Die Postion 182 umfasst: jede andere Fläche, z. B. Hausgärten, Gebäudeflächen, Wege, Tiergehege usw.  183. Insgesamt: Summe der Positionen 120 bis 182 und 313. Die Summe der Flächen enthält nicht die für Folgekulturen und Champignons verwendeten Flächen. Die Summe der Flächen bildet damit die Gesamtfläche des Betriebes.  313. Honig und andere Erzeugnisse der Bienenzucht: Honig, Met und andere Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Bienenzucht, wenn möglich, in Dezitonnen Honigäquivalent.  Aufgliederung der Position 129  "Hülsenfrüchte" 329. Hülsenfrüchte für Futtermittelverwendung, Erzeugnisse in Reinkultur: Erbsen, Puffbohnen, Ackerbohnen, Kornwicken, Süßlupinen usw.  330. Sonstige Eiweisspflanzen.  Aufgliederung der Postition 132  "Ölsaaten" 331. Raps und Rübsen 332. Sonnenblumen 333. Soja 334. Andere Aufgliederug der Position 135  "Sonstige Handelsgewächse" 345. Arzneipflanzen, Gewürzpflanzen, Duftpflanzen und Pflanzen für Riechstoffe, einschließlich Tee, Kaffe, Zichorie.  346. Zuckerrohr.  347. Baumwolle: Die Erzeugung des Bezugsjahres (Spalte 5) ist in (100 kg) nicht entkörnter Baumwolle anzugeben.  348. Andere Handelsgewächse.  Aufgliederung der Positionen 136, 137 und 138  "Gemüse, Melonen und Erdbeeren" Die Erzeugnisse sind unabhängig von ihrer späteren Verwendung (Verbrauch als Frischerzeugnis, Trocknung, Weiterverarbeitung, Konserven usw.) in Unterpositionen einzuteilen.  335. Kopfkohl, Blumenkohl und Broccoli, . . .  336. Blattgemüse (Porree, Spinat, Kopfsalat, . . .) 337. Tomaten 338. Gemüse, das wegen seiner Frucht oder wegen seiner Blüte angebaut wird, ausgenommen Tomaten (Zucchini, Auberginen, Gurken, Artischocken, Paprika, usw.) 339. Knollen- und Wurzelgemüse (ausser Kartoffeln: Position 130) 340. Hülsengemüse (Erbsen, Gemüsebohnen, Puffbohnen, . . .) 341. Früchte von nicht perennierenden Pflanzen (Erdbeeren, Melonen, Wassermelonen, Ananas, . . .) Aufgliederung der Positionen 140 und 141  "Blumen und Zierpflanzen" 342. Blumenzwiebeln und -knollen 343. Blüten und Knospen von Schnittblumen 344. Blüten- und Zierpflanzen Aufgliederung der Position 145  "Sonstige Futterpflanzen" 326. Futtermais 327. Anderes Futtergetreide 328. Andere Futterpflanzen Aufgliederung der Position 152  "Obstanlagen, einchließlich Beerenobstanlagen" Die Erzeugnisse sind unabhängig von ihrer späteren Verwendung (Verbrauch als Frischerzeugnis, Trocknung, Weiterverarbeitung, Konserven usw.) in Unterpositionenen einzuteilen.  349. Kernobst (ausser Rosinen (Position 291) und Tafeltrauben (Position 285)): Äpfel, Birnen, usw.  350. Steinobst (ausser Tafeloliven (Position 281)): Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen 351. Schalenobst: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Eßkastanien usw.  352. Kleine Früchte und Beeren: Johannisbeeren, Himbeeren, Feigen usw. (ausser Erdbeeren, Melonen und Ananas: Positionen 136, 137 und 138) 353. Tropische und subtropische Früchte: Bananen, Avokados, Mangos, Papayas usw.  Aufgliederung der Position 153  "Zitrusanlagen" 354. Orangen 355. Mandarinen, Clementinen und dergleichen (kleine Früchte) 356. Zitronen 357. Andere Zitrusfrüchte Aufgliederung der Position 154  "Olivenanlagen" 281. Tafeloliven 282. Oliven, die für die Ölherstellung verkauft werden 283. Olivenöl 284. Nebenerzeugnisse des Olivenanbaus Aufgliederung der Position 155  "Rebanlagen" 285. Tafeltrauben 286. Keltertrauben für Qualitätswein (b.A.) 287. Keltertrauben für Tafel- und anderen Wein (kein Qualitätswein) 288. Verschiedene Erzeugnisse des Weinbaus (Weinmost, Säfte, Mistellen, Branntwein, Essig und andere, sofern im Betrieb hergestellt) 289. Qualitätswein (b.A.) 290. Tafelwein und anderer Wein (kein Qualitätswein) 291. Rosinen 304. Nebenerzeugnisse des Weinanbaus (Trester, Trub, usw.) Einzelheiten der Position 161 299. Stroh 300. Rübenkopf 301. Andere Nebenerzeugnisse Einzelheiten der Position 171 307. Rinder unter Vertrag 308. Schafe und/oder Ziegen unter Vertrag 309. Schweine unter Vertrag 310. Gefluegel unter Vertrag 311. Sonstige Tiere unter Vertrag Spalten der Tabelle K Erzeugnis (Spalte 1) Die Erzeugnisse sind in der Reihenfolge der obengenannten Positionsnummern einzutragen.  Anbauart (Spalte 2) Man unterscheidet folgende Anbauarten und Codenummern:  A. Feldanbau (einschließlich Gemüse, Melonen und Erdbeeren in Fruchtfolge mit landwirtschaftlichen Kulturen) (ohne Kulturen auf obligatorisch stillgelegten Flächen) Codenummer 1: Hauptkulturen (unbewässert) Die Hauptkulturen umfassen:  - die Einzelkulturen, d.h. Kulturen, die allein auf einer bestimmten Fläche im betreffenden Rechnungsjahr angebaut werden;  - die Mischkulturen: Kulturen, die gleichzeitig bestellt, unterhalten und geerntet werden und deren Erzeugnis in Form einer Mischung anfällt;  - unter den Kulturen, die im Rechnungsjahr auf einer bestimmten Fläche nacheinander angebaut werden, diejenige, die den grössten Ertragswert hat, oder bei gleichem Ertragswert diejenige, die den Boden am längsten beansprucht.  Codenummer 2: Vergesellschaftete Kulturen (unbewässert) Kulturen, die sich gleichzeitig während einer gewissen Zeit auf derselben Fläche befinden und von denen jede im Laufe des Rechnungsjahres eine zu unterscheidende Ernte liefert. Die Gesamtfläche wird auf jede der beteiligten Kulturen proportional nach  der tatsächlich beanspruchten Fläche aufgeteilt.  Codenummer 3: Folgekulturen (Zwischenfrüchte) (unbewässert) Kulturen, die im Rechnungsjahr nacheinander auf einer bestimmten Fläche angebaut werden und nicht als Hauptkultur gelten.  Codenummer 6: Bewässerte Hauptkulturen oder vergesellschaftete Kulturen Codenummer 7: Bewässerte Folgekulturen Eine Kultur gilt als bewässert, wenn normalerweise eine künstliche Wasserzufuhr besteht.  Diese beiden Anbauarten sind anzugeben, sofern die Information in den Buchführungen vorliegt.  B. Gemüse- und Zierpflanzenanbau im Freiland Codenummer 4 Gemüse, Melonen und Erdbeeren im Freilandanbau (siehe Position 137), Blumen und Zierpflanzen im Freilandanbau (siehe Position 140).  C. Anbau unter WitterungsschutzCodenummer 5 Gemüse, Melonen und Erdbeeren unter Schutz (Position 138), Blumen und Zierpflanzen unter Schutz (Position 141), Dauerkulturen unter Schutz (Position 156). Gegebenenfalls auch die Positionen 143, 285 und 157.  D. Anbau auf obligatorisch stillgelegten Flächen nach der Verordnung (EWG) Nr. 1765/92 Codenummer 8: - unbewässert,  Codenummer 9: - bewässert.  Codenummer 0: gegenstandslos Diese Codenummer wird eingetragen bei tierischen Erzeugnissen, weiterverarbeiteten Erzeugnissen, eingelagerten Erzeugnissen und Nebenprodukten.  Fehlende Angabe (Spalte 3) Codenummer 0 Die Codenummer 0 ist einzutragen, wenn keine Angabe fehlt.  Codenummer 1 Ist die Fläche einer Kultur nicht angegeben (sieh Spalte 4), z.B. beim Verkauf von Erzeugnissen marktfähiger Kulturen, die auf dem Halm gekauft wurden oder von weniger als ein Jahr gepachteten Flächen stammen, oder bei einer Erzeugung aufgrund der  Weiterverarbeitung zugekaufter pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse, so wird in dieser Spalte die Codenummer 1 eingetragen.  Codenummer 2 Lassen die Verkaufsbedingungen keine Angabe der mengenmässigen Erzeugung in Dezitonnen (Spalte 5) zu, (z.B. beim Verkauf von Ernten auf dem Halm und bei Vertagsanbau), so ist in dieser Spalte für die Kulturen unter Vertrag die Codenummer 2 einzutragen.  Codenummer 3 Lassen die Verkaufsbedingungen keine Angabe der mengenmässigen Erzeugung in Dezitonnen zu und sind die Kulturen nicht unter Vertrag, so ist die Codenummer 3 einzutragen.  Codenummer 4 Wenn Flächen und mengenmässige Produktion in Dezitonnen nicht vorliegen, so ist die Codenummer 4 einzutragen.  Codenummer 5 Zum Erzeugniskode 146, wenn es sich um eine freiwillige Stillegung nach der Verordnung (EWG) Nr. 797/85 handelt, die dem Merkmal 1/06a der Strukturerhebungen (1) entspricht:  "Brachland mit Möglichkeit der Wechselwirtschaft." Codenummer 6 Zum Erzeugniskode 146, wenn es sich um eine freiwillige Stillegung nach der Verordnung (EWG) Nr. 797/85 handelt, die dem Merkmal 1/06b entspricht:  "Für extensive Viehhaltung genutztes Dauergrünland".  Codenummer 7 Zum Erzeugniskode 146, wenn es sich um eine freiwillige Stillegung nach der Verordnung (EWG) Nr. 797/85 handelt, die dem Merkmal 1/06c entspricht:  "Linsen, Kichererbsen und Wicken".  Codenummer 8 Zum Erzeugniskode 146, wenn die Fläche der Stillegungspflicht im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 1765/92 unterliegt und nicht bestellt wird.  Fläche (Spalte 4) Die Fläche wird in Ar angegeben, ausser der Fläche für die Pilzzucht (Position 139), die in Quadratmeter angegeben wird und in der Gesamtfläche (Position 183) nicht enthalten ist.  In dieser Spalte wird mit Ausnahme der Nebenerzeugnisse der pflanzlichen Erzeugnisse (Positionen 161, 284, 299 bis 301 und 304) sowie der weiterverarbeiteten Erzeugnisse (Positionen 160, 283, 288 bis 290) die jedem pflanzlichen Erzeugnis entsprechende  Fläche angegeben. Erzeugnisse aufgrund der Weiterverarbeitung zugekaufter pflanzlicher Erzeugnisse und Erzeugnisse von marktfähigen Kulturen, die auf dem Halm gekauft wurden oder von weniger als ein Jahr gepachteten Flächen stammen, werden ohne  Flächenangabe eingetragen. In der Spalte 3 (fehlende Angabe) ist die Codenummer 1 einzusetzen.  Bei den Unterpositionen des Freilandanbaus und des Anbaus unter Witterungsschutz von Gemüse, Melonen und Erdbeeren (Positionen 335 bis 341), Blumen und Zierpflanzen (Positionen 342 bis 344) wird die tatsächliche Anbaufläche der betreffenden Kultur  angegeben (2). Falls diese Angabe in der Betriebsbuchführung fehlt, wird in Spalte 3 (fehlende Angabe) die Codenummer 1 eingetragen.  Erzeugung des Rechnungsjahres (Spalte 5) Die im Rechnungsjahr erzeugten Mengen pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse (ohne etwaige Verluste auf dem Feld oder auf dem Hof). Diese Mengen werden für die Haupterzeugnisse des Betriebes angegeben (ohne Nebenerzeugnisse).  Die Mengen werden in Dezitonnen (dt = 100 kg) angegeben, ausser für Eier (Position 169), die in 1 000 Stück angegeben werden, sowie Wein und Weinerzeugnisse (Positionen 286 bis 290), die in Hektolitern angegeben werden. Die Menge der erzeugten Milch wird  unabhängig von der Form (Sahne, Butter, Käse usw.) angegeben, in der sie verkauft, zum Eigenverbrauch, zum innerbetrieblichen Verbrauch oder für Naturalleistungen verwendet wird. Die von Kälbern vom Euter gesäugte Milch bleibt in der Erzeugung  unberücksichtigt.  Lassen für ein Erzeugnis die Verkaufsbedingungen keine Bestimmung der mengenmässigen Erzeugung in Dezitonnen zu (z.B. Verkauf von Ernten auf dem Halm oder Anbau unter Vertrag), so ist in Spalte 3 (fehlende Angabe) für Kulturen unter Vertrag die  Codenummer 2 und in den anderen Fällen die Codenummer 3 einzutragen.  Anfangsbestand (Spalte 6) Wert der Erzeugnisse auf Lager (Hofbestände) zu Beginn des Rechnungsjahres (ohne Tiere). Die Erzeugnisse werden bei der Bestandsaufnahme zu  "Ab-Hof-Preisen" bewertet.  Verkäufe (Spalte 7) Bereits einkassierter oder noch einzukassierender Betrag für Verkäufe von Erzeugnissen, die sich am Anfang des Rechnungsjahres auf Lager befanden und/oder im Rechnungsjahr produziert wurden.  Der Betrag der verkauften Erzeugnisse umfasst auch den Wert der rückgelieferten Erzeugnisse (Magermilch, Schlempe us.). Dieser Wert wird ebenfalls im Betriebsaufwand berücksichtigt.  Im Rechnungsjahr gegebenenfalls erhaltende Entschädigungen (z.B. für Hagelschäden) sind den Verkaufseinnahmen bei den jeweiligen Erzeugnissen zuzuschlagen, sofern eine entsprechende Zuordnung möglich ist, und andernfalls in der Position 181 (sonstige  Erträge und Einnahmen) einzutragen.  Die im Rechnungsjahr erhaltenen Prämien und Beihilfen auf Erzeugnisse werden nicht bei den Verkaufseinnahmen berücksichtigt, sondern unter der Position 112 eingetragen (siehe Anleitungen zu dieser Position). Wenn etwaige Vermarktungskosten bekannt sind,  werden sie nicht vom Verkaufsbetrag abgezogen, sondern unter der Position 71 (sonstige spezifische Kosten der tierischen Produktionszweige) oder 76 (sonstige spezifische Kosten der pflanzlichen Produktionszweige) eingetragen.  Eigenverbrauch und Naturalleistungen (Spalte 8) Vom Haushalt des Betriebsinhabers verbrauchte Erzeugnisse (einschließlich der Betriebserzeugnisse, die für die Verköstigung von Touristen verwendet werden) und/oder als Naturalleistungen für gekaufe Güter und Dienstleistungen (einschließlich  Naturallöhne) verwendete Erzeugnisse. Diese Erzeugnisse werden zu Ab-Hof-Preisen bewertet.  Endbestand (Spalte 9) Wert der Erzeugnisse auf Lager (Hofbestände) am Ende des Rechnungsjahres (ohne Tiere). Die Erzeugnisse werden bei der Bestandsaufnahme zu  "Ab-Hof-Preisen" bewertet.  Innerbetrieblicher Verbrauch (Spalte 10) Der innerbetriebliche Verbrauch umfasst den Wert der Betriebserzeugnisse, die im Rechnungsjahr als Produktionsmittel im Berieb verwendet worden sind und sich am Anfang des Rechnungsjahres auf Lager befanden (Hofbestände) und/oder im Verlauf des  Rechnungsjahres produziert wurden. Man unterscheidet:  - Futtermittel:  Wert der marktfähigen Erzeugnisse des Betriebes (Erzeugnisse, die in der Regel vermarktet werden), die im Rechnungsjahr als Futtermittel verwendet wurden. Das im Betrieb verbrauchte Stroh (als Rauhfutter oder Streu) wird nur soweit berücksichtigt, als  es in dem bereffenden Gebiet und in dem betreffenden Rechnungsjahr ein marktfähiges Erzeugnis darstellt. Die von den Kälbern vom Euter gesäugte Milch bleibt beim innerbetrieblichen Verbrauch unberücksichtigt.  Die betreffenden Erzeugnisse werden mit  "Ab-Hof-Preisen" bewertet.  - Saatgut:  Wert der marktfähigen Erzeugnisse des Betriebes, die im Rechnungsjahr als Saatgut verwendet wurden. Das Saatgut wird mit  "Ab-Hof-Preisen" bewertet.  I. NEUE TABELLE L - ANHANG II  L. Quoten und andere Rechte  Die Angaben zu Quoten und anderen Marktordnungsrechten werden wie folgt aufgeschlüsselt:  401. Milchquote Die Milchquote des Betriebs (einschließlich Milcherzeugnisse in Milchäquivalent).  Der Betrag der Zusatzabgabe ist getrennt von jedem anderen ähnlichen Betrag zu verzeichnen. Er entspricht der gesamten im Rechnungsjahr fälligen Zusatzabgabe des Erzeugers. Wird im Rechnungsjahr kein Betrag der Zusatzabgabe gezahlt, so ist der Wert 0  einzutragen.  SPALTEN DER TABELLE L Quote oder Recht (Spalte 1) Art der Angaben (Spalte 2) Codenummer 1: Inventar der Quoten bzw. Rechte Codenummer 2: Laufende Transaktionen zur Pacht von Quoten bzw. Rechten (ganz oder teilweise) (Spalte 3) frei Aufwand (Spalte 4) Zu Code 1:  Kaufbetrag der Quoten bzw. Rechte Zu Code 2:  Gezahlter Pachtbetrag der Quoten bzw. Rechte Einnahmen (Spalte 5) Zu Code 1:  Verkaufsbetrag der Quoten bzw. Rechte Zu Code 2:  Erhaltener Pachtbetrag der Quoten bzw. Rechte Anfangsbestand (Spalte 6) Zu Code 1:  Einzutragen ist der Ausgangsinventarwert der käuflich erworbenen Eigenmengen des Erzeugers, ohne etwaige Grundstückswerte, die an die Transaktionen geknüpft waren.  Zu Code 2:  gegenstandslos.  Abschreibung (Spalte 7) Zu Code 1:  Wurden Rechte im Rechnungsjahr abgeschrieben, so ist der betreffende Betrag anzugeben.  Zu Code 2:  gegenstandslos Endbestand (Spalte 8) Zu Code 1:  Einzutragen ist der Abschlussinventarwert der käuflich erworbenen Eigenmengen des Erzeugers, ohne etwaige Grundstückswerte, die an die Transaktionen geknüpft waren.  Zu Code 2:  gegenstandslos (Spalte 9):  frei Abgaben (einschließlich Zusatzabgabe) (Spalte 10) Zu Code 1:  gegenstandslos Zu Code 2:  Im Falle der Milchquote (Position 401) ist hier die im Rechnungsjahr fällige Zusatzabgabe des Erzeugers einzutragen.  J. NEUE TABELLE M - ANHANG II:   M. Ausgleichszahlungen für Ackerkulturen  600. Ausgleichszahlungen für bestimmte Ackerkulturen (bewässert und unbewässert) mit Stillegungspflicht.  Die Summe dieser Ausgleichszahlungen ist auch in der Tabelle J einzutragen.  N.B. Die Prämien für obligatorisch stillgelegte Flächen nach der Verordnung (EWG) Nr. 1765/92 sind nur in der Tabelle J einzutragen.  Aufgliederung der Position 600 Die Positionen 621 bis 630 sind nur auszufuellen bei bewässerten Kulturen, wenn diese im Regionalplan des Mitgliedstaats getrennt geführt sind. Andernfalls werden sie unter den Positionen 601 bis 610 erfasst.  601. Ausgleichszahlungen für Ackerflächen, die unter die Regelung zur obligatorischen Flächenstillegung fallen.  Die verschiedenen Unterpositionen sind auszufuellen, wenn der Mitgliedstaat in seinem Regionalplan unterschiedliche Ausgleichsregelungen für die einzelnen Ackerkulturen vorgesehen hat. Anderenfalls werden alle Ausgleichsansprüche des Erzeugers zusammen  in den Unterpositionen der Kulturen eingetragen, die im Regionalplan vorgesehen sind.  602. Ausgleichszahlung für Getreide 603. Ausgleichszahlung für Ölsaaten 604. Ausgleichszahlung für Eiweisspflanzen 605. Ausgleichszahlung für Silogetreide 606. Ausgleichszahlung für Mais 607. Ausgleichszahlung für Silomais 608. Ergänzende Ausgleichszahlung für Hartweizen in traditionellen Anbaugebieten 609. Sonstige Ausgleichszahlungen für Ackerkulturen 610. Ausgleichszahlung für Getreide/Ölsaaten/Eiweisspflanzen 621. Ausgleichszahlungen für bewässerte Ackerflächen mit Stillegungspflicht Die verschiedenen Unterpositionen sind auszufuellen, wenn der Mitgliedstaat in seinem Regionalplan unterschiedliche Ausgleichsregelungen für die einzelnen Ackerkulturen vorgesehen hat. Anderenfalls werden alle Ausgleichsansprüche des Erzeugers zusammen  in den Unterpositionen der Kulturen eingetragen, die im Regionalplan vorgesehen sind.  622. Ausgleichszahlung für Getreide (bewässert) 623. Ausgleichszahlung für Ölsaaten (bewässert) 624. Ausgleichszahlung für Eiweisspflanzen (bewässert) 625. Ausgleichszahlung für Silogetreide (bewässert) 626. Ausgleichszahlung für Mais (bewässert) 627. Ausgleichszahlung für Silomais (bewässert) 628. Ergänzende Ausgleichszahlung für Hartweizen in traditionellen Anbaugebieten 629. Ausgleichszahlung für Getreide/Ölsaaten/Eiweisspflanzen SPALTEN DER TABELLE M Kulturen oder -kombination (Spalte 1) Die Ausgleichszahlungen sind in der Reihenfolge der obengenannten Positionsnummern einzutragen.  (Spalte 2):  frei (Spalte 3):  frei Fläche (Ar) (Spalte 4) Unter den Positionen 600 bis 630 ist die Fläche in Ar anzugeben, für die der Betrieb die Ausgleichszahlung erhält.  Volle Ausgleichszahlung (Spalte 5) Gesamtbetrag der Ausgleichszahlungen oder -ansprüche im Rechnungsjahr.  N.B. Die Prämien für obligatorisch stillgelegte Flächen nach der Verordnung (EWG) Nr. 1765/92 sind nur in der Tabelle J einzutragen.  Referenzertrag (Spalte 6) Hier ist der Ertrag (in kg/ha) nach dem Regionalplan einzutragen, der für die Berechnung der Ausgleichszahlungen herangezogen wurde. Liegen diese Angaben in der Buchführung des Betriebs nicht vor, so können sie von den Verbindungsstellen anhand der  regionalen Daten je nach der geographischen Lage des Betriebs eingetragen werden.  (Spalten 7 bis 10):  frei  (1) ABl. Nr. L 185 vom 15. 7. 1988, S. 9.  (2) ABl. Nr. L 93 vom 30. 3. 1985, S. 1.  (3) Bewertet zu dem darauf entfallenden Aufwand.  (4) Geschätzter Wert aller im laufenden Betriebsaufwand einbegriffenen Kosten der Erzeugung von Anlagegütern; vgl.  "Allgemeine Definitionen und Anleitungen", Buchstabe b).  (5) s. Entscheidung 89/651/EWG, ABl. Nr. L 391 vom 30. 12. 1989, S. 1.  (6) Beispiel: Wenn auf derselben Fläche von 1 ha Gemüseanbau im Freiland nacheinander Radieschen, Kopfsalat und Porree angebaut werden, beträgt die in Position 137 einzutragende Grundfläche 1 ha und die in die Positionen 339 und 336 einzutragende  tatsächliche Anbaufläche 3 × 1 ha.