CELEX: 52002PC0749
Language: de
Date: 2002-12-19
Title: Vorschlag für einen Beschluß des Rates über den Abschluss eines Protokolls zur Anpassung der Handelsaspekte des Europa-Abkommens zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits zur Berücksichtigung der Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Parteien über neue gegenseitige Zugeständnisse in der Landwirtschaft

Avis juridique important

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52002PC0749

Vorschlag für einen Beschluß des Rates über den Abschluss eines Protokolls zur Anpassung der Handelsaspekte des Europa-Abkommens zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits zur Berücksichtigung der Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Parteien über neue gegenseitige Zugeständnisse in der Landwirtschaft  /* KOM/2002/0749 endg. - ACC 2002/0302 */  

Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES über den Abschluss eines Protokolls zur Anpassung der Handelsaspekte des Europa-Abkommens zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits zur Berücksichtigung der Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Parteien über neue gegenseitige Zugeständnisse in der Landwirtschaft(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNG1. Der Rat hat die Kommission am 30. März 1999 ermächtigt, Verhandlungen über zusätzliche gegenseitige Zugeständnisse in der Landwirtschaft im Rahmen der Europa-Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den assoziierten Ländern Mittel- und Osteuropas aufzunehmen.2. Grundlage der Verhandlungen mit der Republik Bulgarien, die im Gesamtkontext des Beitrittsprozesses geführt wurden, ist Artikel 21 Absatz 5 des Europa-Abkommens. Gemäß dem genannten Artikel prüfen die Gemeinschaft und die Republik Bulgarien im Assoziationsrat unter Berücksichtigung des Umfangs ihres Handels mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen, deren besonderer Empfindlichkeit, der Bestimmungen über die gemeinsame Agrarpolitik der Gemeinschaft, und der Rolle der Landwirtschaft in der bulgarischen Wirtschaft für jedes Erzeugnis auf der Grundlage der Ordnungsmäßigkeit und der Gegenseitigkeit die Möglichkeiten für die Gewährung weiterer Zugeständnisse.3. Gemäß dem Mandat des Rates sollten die Verhandlungen sowohl bei den Ausfuhren als auch bei den Einfuhren ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten und denen der assoziierten Länder herbeiführen. Auf dieser Grundlage führten die beiden Parteien zwei Verhandlungsrunden durch, die am 18. Mai 2000 bzw. 18. Oktober 2002 zum Abschluss kamen.4. Die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen der Kommission und der Republik Bulgarien über zusätzliche Zugeständnisse in der Landwirtschaft schließen eine sofortige, vollständige und beiderseitige Liberalisierung des Handels mit manchen landwirtschaftlichen Erzeugnissen ein. Auch über die Eröffnung neuer Zollkontingente in bestimmten Sektoren und die Aufstockung bestimmter schon früher vorhandener Kontingente wurde eine Einigung erzielt.5. Mit dem vorliegenden Protokoll über neue gegenseitige Zugeständnisse in der Landwirtschaft soll ein neues Zusatzprotokoll zum Europa-Abkommen mit allen (d.h. den alten und neuen) zwischen der Gemeinschaft und der Republik Bulgarien vereinbarten Zugeständnissen im Agrarhandel geschaffen werden.6. Beide Seiten haben für eine autonome und befristete Umsetzung der Ergebnisse der ersten Runde von Verhandlungen vom 1. Juli 2000 gesorgt. Auf Gemeinschaftsseite wurden die neuen Zugeständnisse durch die Ratsverordnung (EG) Nr. 2290/2000 [1] vom 9 Oktober 2000 umgesetzt. Das vorliegende Protokoll wird diese autonomen und befristeten Maßnahmen am Tage seines Inkrafttretens ersetzen.[1]  ABl. L 262 vom 17.10.2000, S. 1.2002/0302 (ACC)Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES über den Abschluss eines Protokolls zur Anpassung der Handelsaspekte des Europa-Abkommens zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits zur Berücksichtigung der Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Parteien über neue gegenseitige Zugeständnisse in der LandwirtschaftDER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 133 in Verbindung mit Artikel 300 Absatz 2 erster Unterabsatz,auf Vorschlag der Kommission [2],[2]  ABl. C ...vom ..., S. ...in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Das Europa-Abkommen zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits [3] sieht gegenseitige Zugeständnisse für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse vor.[3]  ABl. L 358 vom 31.12.1994, S. 3.(2) Gemäß Artikel 21 Absatz 5 des genannten Abkommens prüfen die Gemeinschaft und die Republik Bulgarien für jedes Erzeugnis auf der Grundlage von Ordnungsmäßigkeit und Gegenseitigkeit die Möglichkeiten für die Gewährung weiterer Zugeständnisse.(3) Erste Verbesserungen der Präferenzregelung mit der Republik Bulgarien erfolgten mit dem Protokoll zur Anpassung der Handelsaspekte des Europa-Abkommens zur Berücksichtigung des Beitritts der Republik Österreich, der Republik Finnland und des Königreichs Schweden zur Europäischen Union und der Ergebnisse der Agrarverhandlungen der Uruguay-Runde, einschließlich Verbesserungen an der geltenden, durch den Beschluss 1999/278/EG [4] bewilligten Präferenzregelung.[4]  ABl. L 112 vom 29.4.1999, S. 1.(4) Weitere Verbesserungen ergaben sich mit den im Jahr 2000 abgeschlossenen Verhandlungen zur Liberalisierung des Agrarhandels. Die Verbesserungen wurden auf Gemeinschaftsseite am 1. Juli 2000 in Form der Verordnung (EG) Nr. 2290/2000 des Rates über Zugeständnisse in Form von gemeinschaftlichen Zollkontingenten für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse und über die autonome, befristete Anpassung bestimmter Zugeständnisse für landwirtschaftliche Erzeugnisse gemäß dem Europa-Abkommen mit der Republik Bulgarien [5] in Kraft gesetzt. Diese zweite Anpassung der Präferenzregelung wurde bisher noch nicht in Form eines Zusatzprotokolls in das Europa-Abkommen eingefügt.[5]  ABl. L 262 vom 17.10.2000, S. 1.(5) Verhandlungen über weitere Verbesserungen an der Präferenzregelung des Europa-Abkommens mit der Republik Bulgarien wurden am 18. Oktober 2002 abgeschlossen.(6) Das neue Zusatzprotokoll zur Anpassung der Handelsaspekte des Europa-Abkommens zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits (nachstehend "Protokoll" genannt) sollte zur Konsolidierung aller Zugeständnisse im gegenseitigen Agrarhandel, einschließlich der Ergebnisse der 2000 bzw. 2002 abgeschlossenen Verhandlungen, angenommen werden.(7) Mit der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 der Kommission vom 2. Juli 1993 mit Durchführungsvorschriften zu der Verordnung (EWG) Nr. 2913/92 des Rates zur Festlegung des Zollkodex der Gemeinschaft [6] sind die Vorschriften für eine Ausschöpfung der Zollkontingente in der Reihenfolge der jeweiligen Zollanmeldedaten kodifiziert worden. Bestimmte Zollkontingente im Rahmen dieser Verordnung sollten daher nach den genannten Vorschriften verwaltet werden.[6]  ABl. L 253 vom 11.10.1993, S. 1. Verordnung zuletzt geändert duch Verordnung (EG) Nr. 444/2002 (ABl. L 68 vom 12.3.2002, S. 11).(8) Weitere zur Durchführung dieser Entscheidung erforderliche Maßnahmen sollten im Einklang mit dem Verwaltungsausschussverfahren des Beschlusses 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse [7] erlassen werden.[7]  ABl. L 184 vom 17.7.1999, S. 23.(9) Infolge der vorgenannten Verhandlungen ist die Verordnung (EG) Nr. 2290/2000 gegenstandslos geworden und sollte daher aufgehoben werden -BESCHLIESST:Artikel 1Das beigefügte Protokolls zur Anpassung der Handelsaspekte des Europa-Abkommens zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits zur Berücksichtigung der Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Parteien über neue gegenseitige Zugeständnisse in der Landwirtschaft ist hiermit im Namen der Gemeinschaft genehmigt.Artikel 21. Der Präsident des Rates wird ermächtigt, die Person zu bestellen, die befugt ist, das Protokoll rechtsverbindlich für die Gemeinschaft zu unterzeichnen.2. Der Präsident des Rates nimmt im Namen der Gemeinschaft die in Artikel 3 des Protokolls vorgesehene Notifizierung seiner Genehmigung vor.Artikel 31. Mit Inkrafttreten dieses Beschlusses ersetzen die Vereinbarungen gemäß den Anhängen des diesem Beschluss beigefügten Protokolls die Vereinbarungen gemäß den in Artikel 21 Absätze 2 und 3 genannten geänderten Anhängen X und XI des Europa-Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits.2. Die Durchführungsvorschriften für das Protokoll werden von der Kommission nach dem Verfahren des Artikels 5 erlassen.Artikel 41. Die den Zollkontingenten im Anhang zu diesem Beschluss zugewiesenen laufenden Nummern können im Einklang mit dem Verfahren gemäß Artikel 5 von der Kommission geändert werden. Zollkontingente mit einer laufenden Nummer über 09.5100 werden von der Kommission nach den Artikeln 308a, 308b und 308c der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 verwaltet.2. Die Zollkontingenten unterliegenden und nach dem 1. Juli 2002 im Rahmen der Zugeständnisse gemäß Anhang A(b) der Verordnung (EG) Nr. 2290/2000 in den zollrechtlich freien Verkehr zu überführenden Mengen werden mit Ausnahme der Mengen, für die vor dem 1. Juli 2002 Einfuhrlizenzen ausgestellt worden sind, vollständig auf die in Spalte 4 von Anhang A(b) zu dem beigefügten Protokoll aufgeführten Mengen angerechnet.Artikel 51. Die Kommission wird von dem in Artikel 23 der Verordnung (EG) Nr. 1766/92 [8] vorgesehenen Verwaltungsausschuss für Getreide oder gegebenenfalls von dem gemäß den einschlägigen Bestimmungen anderer Verordnungen über gemeinsame Marktorganisationen für landwirtschaftliche Erzeugnisse eingesetzten Ausschuss unterstützt.[8]  ABl. L 181 vom 1.7.1992, S. 21.2. Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so finden die Artikel 4 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG Anwendung.Die in Artikel 4 Absatz 3 des Beschlusses 1999/468/EG vorgesehene Frist wird auf einen Monat festgesetzt.Artikel 6Die Verordnung (EG) Nr. 2290/2000 wird mit Inkrafttreten des Protokolls aufgehoben.Geschehen zu Brüssel, denIm Namen des RatesDer PräsidentANHANG  Laufende Nummern der EU-Zollkontingente für Erzeugnisse mit Ursprung in der Republik Bulgarien (gemäß Artikel 4)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;PROTOKOLLüber den Abschluss eines Protokolls zur Anpassung der Handelsaspekte des Europa-Abkommens zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits zur Berücksichtigung der Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Parteien über neue gegenseitige Zugeständnisse in der LandwirtschaftDIE EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT, nachstehend "Gemeinschaft" genannt,einerseits, undDIE REPUBLIK BULGARIEN,andererseits -in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Das Europa-Abkommen zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits (nachstehend "Europa-Abkommen" genannt) wurde am 8. März 1993 in Luxemburg unterzeichnet und trat am 1. Februar 1995 in Kraft [9].[9]  ABl. L 358 vom 31.12.1994, S. 3.(2) Gemäß Artikel 21 Absatz 5 des genannten Abkommens prüfen die Gemeinschaft und Bulgarien im Assoziationsrat für jedes Erzeugnis auf der Grundlage von Ordnungsmäßigkeit und Gegenseitigkeit die Möglichkeiten für die Gewährung weiterer Zugeständnisse. Auf dieser Grundlage wurden Verhandlungen zwischen den Parteien aufgenommen und abgeschlossen.(3) Erste Verbesserungen der Präferenzregelung mit Bulgarien erfolgten mit dem Protokoll zur Anpassung der Handelsaspekte des Europa-Abkommens [10] zur Berücksichtigung der letzten Erweiterung der Gemeinschaft und der Ergebnisse der Agrarverhandlungen der Uruguay-Runde.[10]  ABl. L 112 vom 29.4.1999, S. 1.(4) Zwei weitere Verhandlungsrunden zur Verbesserung der Handelszugeständnisse in der Landwirtschaft wurden am 18. Mai 2000 bzw. 18. Oktober 2002 abgeschlossen.(5) Einerseits hat der Rat gemäß Verordnung (EG) Nr. 2290/2000 [11] beschlossen, die Zugeständnisse der Europäischen Gemeinschaft im Ergebnis der Verhandlungsrunde des Jahres 2000 vom 1. Juli 2000 an vorläufig anzuwenden, und andererseits hat die bulgarische Regierung Rechtsbestimmungen erlassen, um die entsprechenden bulgarischen Zugeständnisse (Erlasse des Ministerrates Nr. 127 vom 11.7.2000 und Nr. 161 vom 20.6.2001; Integrierter Zolltarif der Republik Bulgarien, eingeführt durch Erlass des Ministerrates Nr. 289 vom 20.12.2001) [12] zum selben Termin in Kraft zu setzen.[11]  ABl. L 262 vom 17.10.2000, S. 1.[12]  Staatsanzeiger Nr. 57/2000, 59/2001 und 1/2002.(6) Die oben genannten Zugeständnisse werden bei Inkrafttreten des vorliegenden Protokolls durch die dadurch eingeführten Zugeständnisse ergänzt bzw. ersetzt -SIND WIE FOLGT ÜBEREINGEKOMMEN:Artikel 1Die Vereinbarungen in den geänderten, in Artikel 21 Absätze 2 und 3 genannten Anhängen X und XI des Europa-Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Bulgarien andererseits werden durch die Vereinbarungen über die Einfuhr bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit Ursprung in der Republik Bulgarien in die Gemeinschaft in den Anhängen A(a) und A(b) sowie die Vereinbarungen über die Einfuhr bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit Ursprung in der Gemeinschaft in die Republik Bulgarien in den Anhängen B(a) und B(b) zu diesem Protokoll ersetzt.Artikel 2Die Anhänge sind Bestandteil dieses Protokolls. Dieses Protokoll ist Bestandteil des Europa-Abkommens.Artikel 3Dieses Protokoll wird von der Gemeinschaft und der Republik Bulgarien nach deren eigenen Verfahren genehmigt. Die Vertragsparteien treffen die für die Umsetzung des Protokolls erforderlichen Maßnahmen.Die Vertragsparteien melden einander den Abschluss ihrer jeweiligen Verfahren gemäß Absatz 1 dieses Artikels.Artikel 4Abhängig vom Abschluss der Verfahren gemäß Artikel 3 tritt dieses Protokoll am 1. Januar 2003 in Kraft. Werden die genannten Verfahren nicht fristgerecht abgeschlossen, tritt es am ersten Tage des ersten auf die Vertragabschlussmeldung durch die Vertragsparteien folgenden Monats in Kraft.Artikel 5Dieses Protokoll ist in zwei Urschriften in dänischer, deutscher, englischer, finnischer, französischer, griechischer, italienischer, niederländischer, portugiesischer, spanischer, schwedischer und bulgarischer Sprache abgefasst, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist.Geschehen zu Brüssel, denFür die Europäische Gemeinschaft Für die Republik BulgarienANHANG A(a)  Die nachstehend aufgeführten Einfuhrzölle, die in der Gemeinschaft für Erzeugnisse mit Ursprung in der Republik Bulgarien gelten, werden abgeschafft - KN-Codes (1)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(1) Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1832/2002 der Kommission vom 1. August 2002 zur Änderung des Anhangs I der Verordnung (EWG) Nr. 2658/87 des Rates über die zolltarifliche und statistische Nomenklatur sowie den Gemeinsamen Zolltarif (ABl. L 290 vom 28.10.2002, S. 1).(2) Die Einfuhrzölle auf diese Erzeugnisse werden abgeschafft, sofern keine Ausfuhrerstattungen für sie gewährt werden.ANHANG A(b)Für Einfuhren folgender Erzeugnisse mit Ursprung in der Republik Bulgarien in die Gemeinschaft gelten folgende Zugeständnisse(MBZ = Meistbegünstigungszollsatz)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(1) Unbeschadet der Vorschriften für die Auslegung der Kombinierten Nomenklatur ist der Wortlaut der Warenbezeichnung lediglich richtungsweisend; für das Präferenzsystem im Rahmen dieses Anhangs ist der KN-Code maßgeblich. Ist ein ex-KN-Code angegeben, so ist das Präferenzsystem in Anwendung des KN-Codes zusammen mit der entsprechenden Warenbezeichnung festzulegen.(2) Besteht ein MFN-Mindestzollsatz, so entspricht der anwendbare Mindestzollsatz dem MFN-Mindestzollsatz multipliziert mit dem in dieser Spalte angegebenen Prozentsatz.(3) Das Kontingent für dieses Erzeugnis wird für Bulgarien, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und die Slowakische Republik eröffnet. Erscheint es wahrscheinlich, dass die Einfuhren lebender Rinder in die Gemeinschaft in einem bestimmten Wirtschaftsjahr 500 000 Stück übersteigen, so kann die Gemeinschaft unbeschadet anderer Rechte aus dem Abkommen die für den Schutz des Gemeinschaftsmarkts erforderlichen Verwaltungsmaßnahmen treffen.(4) Das Kontingent für dieses Erzeugnis wird für Bulgarien, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und die Slowakische Republik eröffnet.(5) Ausgenommen Filets, einzeln aufgemacht.(6) Vorbehaltlich der Mindesteinfuhrpreis-Vereinbarungen, gemäß dem Anhang zu diesem Anhang.(7) Die Senkung gilt nur für den Wertzollanteil des Zolls.(8) Eintrittspreisregelung: für alle Einfuhren (inner- und außerhalb der Zollkontingente) von Erzeugnissen der KN-Codes 0702 (Tomaten/Paradeiser), 0707 00 05 (Gurken), 0709 90 70 Zucchini (Courgettes), 0809 10 (Aprikosen) und 0809 20 (Kirschen), werden fünf zusätzliche Stufen (10%, 12%, 14% 16% und 18%) eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten.(9) Eintrittspreisregelung: für alle Einfuhren (inner- und außerhalb der Zollkontingente) von Erzeugnissen der KN-Codes 0702 (Tomaten/Paradeiser), 0707 00 05 (Gurken), 0709 90 70 Zucchini (Courgettes), 0809 10 (Aprikosen) und 0809 20 (Kirschen), werden hiermit fünf zusätzliche Stufen (10%, 12%, 14% 16% und 18%) eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten. Außerdem werden Einfuhren von Pflaumen zur Verarbeitung in unmittelbaren Umschließungen mit einem Gewicht des Inhalts von 250kg und mehr (KN-Code ex0809 40 05) aus Bulgarien in die Gemeinschaft vom spezifischen Zoll befreit. Die Zulassung zu dieser Unterposition erfolgt nach den in den einschlägigen Gemeinschaftsbestimmungen festgelegten Voraussetzungen (siehe die Artikel 291 bis 300 der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 der Kommission (ABl. L 253 vom 11.10.1993, S. 71) sowie die nachfolgenden Änderungen).(10) Eintrittspreisregelung: für alle Einfuhren (inner- und außerhalb der Zollkontingente) von Erzeugnissen der KN-Codes 0808 10 20, 0808 10 50 und 0808 10 90 (Äpfel) gelten nachstehende Zugeständnisse:  - Fünf zusätzliche Stufen (10%, 12%, 14% 16% und 18%) werden für die Zeit vom 1. Januar bis 14. Februar eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten;- Drei zusätzliche Stufen (14% 16% und 18%) werden für die Zeit vom 15. Februar bis 31. März eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten; - Zwei zusätzliche Stufen (16% und 18%) werden für die Zeit vom 1. April bis 15. Juni eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten; - Fünf zusätzliche Stufen (10%, 12%, 14% 16% und 18%) werden für die Zeit vom 16. Juli bis 31. Dezember eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten.(11) Eintrittspreisregelung: für alle Einfuhren (inner- und außerhalb der Zollkontingente) von Erzeugnissen des KN-Codes 0808 10 50 (Birnen) gelten nachstehende Zugeständnisse:  - Fünf zusätzliche Stufen (10%, 12%, 14% 16% und 18%) werden für die Zeit vom 1. Januar bis 31. März eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten;  - Zwei zusätzliche Stufen (16% und 18%) werden für die Zeit vom 30. April bis 15. Juli eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten; - Fünf zusätzliche Stufen (10%, 12%, 14% 16% und 18%) werden für die Zeit vom 16. Juli bis 31. Dezember eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten.(12) Eintrittspreisregelung: für alle Einfuhren (inner- und außerhalb der Zollkontingente) von Erzeugnissen des KN-Codes 0809 30 (Pfirsiche und Nektarinen) gelten nachstehende Zugeständnisse:  - Drei zusätzliche Stufen (10% 12% und 14%) werden für die Zeit vom 11. Juni bis 31. Juli eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten; - Fünf zusätzliche Stufen (10%, 12%, 14% 16% und 18%) werden für die Zeit vom 1. August bis 30. September eingeführt, die vor der Anwendung des vollen spezifischen Zolls gemäß der Kombinierten Nomenklatur gelten;(13) Dieses Zugeständnis gilt nur für Erzeugnisse, für die keine Ausfuhrbeihilfen gewährt werden.(14) Die Mengen von Waren, die Zollkontingenten unterliegen und die nach dem 1. Juli 2002 in den zollrechtlich freien Verkehr überführt werden, bevor die vorliegende Verordnung in Kraft tritt, werden vollständig auf die in der vierten Spalte aufgeführten Menge angerechnet.ANLAGE ZU ANHANG A(b)  Mindesteinfuhrpreis-Vereinbarung für bestimmte Beerenfrüchte zur Verarbeitung1. Die Mindesteinfuhrpreise für nachstehende Waren zur Verarbeitung mit Ursprung in Bulgarien werden wie folgt festgesetzt:&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;2. Die unter Artikel 1 festgesetzten Mindesteinfuhrpreise sind bei jeder Sendung einzuhalten. Ist der angemeldete Zollwert niedriger als der Mindesteinfuhrpreis, so wird ein Ausgleichszoll erhoben, welcher der Differenz zwischen dem angemeldeten Zollwert und dem Mindesteinfuhrpreis entspricht.3. Zeichnet sich bei den Einfuhrpreisen für ein bestimmtes unter diese Anlage fallendes Erzeugnis die Tendenz ab, dass die Preise in naher Zukunft unter das Niveau der Mindesteinfuhrpreise sinken könnten, so unterrichtet die Europäische Kommission die bulgarischen Behörden, damit diese Abhilfe schaffen können.4. Auf Antrag der Gemeinschaft oder Bulgariens überprüft der Assoziationsrat die Funktionsweise der Regelung oder das Niveau der Mindesteinfuhrpreise. Erforderlichenfalls fasst der Assoziationsausschuss die notwendigen Beschlüsse.5. Zur Förderung der Entwicklung des Handels und zum Vorteil aller Beteiligten findet drei Monate vor Beginn jedes Wirtschaftsjahres in der Europäischen Gemeinschaft ein Konsultationstreffen statt. Teilnehmer sind die Europäische Kommission und die interessierten europäischen Erzeugerorganisationen für die betreffenden Erzeugnisse sowie die Behörden und die Erzeuger- und Ausführerorganisationen aller assoziierten Ausfuhrländer.Bei diesem Konsultationstreffen werde die Marktlage für Beeren und insbesondere die Vorausschau für die Erzeugung, die Lagerbestände, die Preisentwicklung und die mögliche Marktentwicklung sowie die Möglichkeiten zur Anpassung an die Nachfrage erörtert.ANHANG B(a)Die nachstehend aufgeführten Einfuhrzölle, die in der Gemeinschaft für Erzeugnisse mit Ursprung in der Republik Bulgarien gelten, werden abgeschafft - KN-Codes (1)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(1) Gemäß Zolltarif der Republik Bulgarien, angenommen durch Erlass des Ministerrats Nr. 289 (Staatsanzeiger Nr. 1/2002).(2) Die Einfuhrzölle auf diese Erzeugnisse werden abgeschafft, sofern keine Ausfuhrerstattungen für sie gewährt werden, und, im Falle von Getreideerzeugnissen (KN Kapitel 10 und 11), eine Ausfuhrlizenz mit entsprechendem Hinweis beiliegt.ANHANG B(b)Für Einfuhren folgender Erzeugnisse mit Ursprung in der Gemeinschaft in die Republik Bulgarien gelten folgende Zugeständnisse(MBZ = Meistbegünstigungszollsatz)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(1) Unbeschadet der Vorschriften für die Auslegung des Bulgarischen Zolltarif (BCT) ist der Wortlaut der Warenbezeichnung lediglich richtungsweisend; für das Präferenzsystem im Rahmen dieses Anhangs ist der BCT-Code maßgeblich. Ist ein ex-BCT-Code angegeben, so ist das Präferenzsystem in Anwendung des BCT-Codes zusammen mit der entsprechenden Warenbezeichnung festzulegen.(2) Wenn in beiden Spalten (I und II) Zollsätze angegeben sind, gilt der niedrigere Wertzollbetrag.(3) Dieses Zugeständnis gilt nur für Erzeugnisse, für die keine Ausfuhrerstattungen gewährt werden und denen, im Falle von Getreideerzeugnissen (KN Kapitel 10 und 11), eine Ausfuhrlizenz mit entsprechendem Hinweis beiliegt.(4) Die Mengen von Waren, die Zollkontingenten unterliegen und die nach dem 1. Juli 2002 in den zollrechtlich freien Verkehr überführt werden, bevor die vorliegende Verordnung in Kraft tritt, werden vollständig auf die in der fünften Spalte aufgeführten Menge angerechnet.