CELEX: 62016CA0219
Language: de
Date: 2018-06-28 00:00:00
Title: Rechtssache C-219/16 P: Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 28. Juni 2018 — Lowell Financial Services GmbH, vormals GFKL Financial Services AG / Europäische Kommission, Bundesrepublik Deutschland (Rechtsmittel — Staatliche Beihilfen — Deutsche steuerrechtliche Bestimmungen über die Möglichkeit eines Verlustvortrags auf künftige Steuerjahre [„Sanierungsklausel“] — Beschluss, mit dem die Beihilferegelung für mit dem Binnenmarkt unvereinbar erklärt wird — Nichtigkeitsklage — Zulässigkeit — Art. 263 Abs. 4 AEUV — Individuell betroffene Person — Art. 107 Abs. 1 AEUV — Begriff der staatlichen Beihilfe — Tatbestandsmerkmal der Selektivität — Bestimmung des Referenzsystems — Rechtliche Qualifizierung der Tatsachen)

201808030482050202018/C 294/052192016CJC29420180820DE01DEINFO_JUDICIAL201806285511Rechtssache C-219/16 P: Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 28. Juni 2018 — Lowell Financial Services GmbH, vormals GFKL Financial Services AG / Europäische Kommission, Bundesrepublik Deutschland (Rechtsmittel — Staatliche Beihilfen — Deutsche steuerrechtliche Bestimmungen über die Möglichkeit eines Verlustvortrags auf künftige Steuerjahre [„Sanierungsklausel“] — Beschluss, mit dem die Beihilferegelung für mit dem Binnenmarkt unvereinbar erklärt wird — Nichtigkeitsklage — Zulässigkeit — Art. 263 Abs. 4 AEUV — Individuell betroffene Person — Art. 107 Abs. 1 AEUV — Begriff der staatlichen Beihilfe — Tatbestandsmerkmal der Selektivität — Bestimmung des Referenzsystems — Rechtliche Qualifizierung der Tatsachen)
 ---documentbreak--- C2942018DE510120180628DE00055151Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 28. Juni 2018 — Lowell Financial Services GmbH, vormals GFKL Financial Services AG / Europäische Kommission, Bundesrepublik Deutschland
   (Rechtssache C-219/16 P) (
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   „(Rechtsmittel — Staatliche Beihilfen — Deutsche steuerrechtliche Bestimmungen über die Möglichkeit eines Verlustvortrags auf künftige Steuerjahre [„Sanierungsklausel“] — Beschluss, mit dem die Beihilferegelung für mit dem Binnenmarkt unvereinbar erklärt wird — Nichtigkeitsklage — Zulässigkeit — Art. 263 Abs. 4 AEUV — Individuell betroffene Person — Art. 107 Abs. 1 AEUV — Begriff der staatlichen Beihilfe — Tatbestandsmerkmal der Selektivität — Bestimmung des Referenzsystems — Rechtliche Qualifizierung der Tatsachen)“2018/C 294/05Verfahrenssprache: Deutsch
      Parteien
   
   
      Rechtsmittelführerin: Lowell Financial Services GmbH, vormals GFKL Financial Services AG (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte M. Schweda, J. Eggers, M. Knebelsberger und F. Loose)
   
      Andere Parteien des Verfahrens: Europäische Kommission (vertreten durch R. Lyal, T. Maxian Rusche und K. Blanck-Putz als Bevollmächtigte), Bundesrepublik Deutschland
   
      Tenor
   
   
            1.
         
         
            Das Anschlussrechtsmittel wird zurückgewiesen.
         
      
            2.
         
         
            Die Nrn. 2 und 3 des Tenors des Urteils des Gerichts der Europäischen Union vom 4. Februar 2016, GFKL Financial Services/Kommission (T-620/11, EU:T:2016:59), werden aufgehoben.
         
      
            3.
         
         
            Der Beschluss 2011/527/EU der Kommission vom 26. Januar 2011 über die staatliche Beihilfe Deutschlands C 7/10 (ex CP 250/09 und NN 5/10) „KStG, Sanierungsklausel“ wird für nichtig erklärt.
         
      
            4.
         
         
            Die Europäische Kommission trägt neben ihren eigenen Kosten die Kosten, die der Lowell Financial Services GmbH durch das Verfahren im ersten Rechtszug und das Rechtsmittelverfahren entstanden sind.
         
      (
         1
      )	ABl. C 222 vom 20.6.2016.