CELEX: 51991PC0519(02)
Language: de
Date: 1991-12-06
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES zur Aufteilung der Fangquoten für in den Gewässern Schwedens fischende Fischereifahrzeuge auf die Mitgliedstaaten ( 1992 )

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                             KOM(91) 519 endg.
                                             Brüssel, den 6 . Dezember 1991
                             Vorschlag für eine
                         VERORDNUNG (EWG) DES RATES
    über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände
                für Schiffe unter schwedischer Flagge (1992)
                             Vorschlag für eine
                         VERORDNUNG (EWG) DES RATES
  zur Aufteilung der Fangquoten für in den Gewässern Schwedens fischende
             Fischereifahrzeuge auf die Mitgliedstaaten (1992)
                       (von der Kommission vorgelegt)
 ---pagebreak---                                     -I -
                                    BEGRÜNDUNG
Am 25.-26. November      1991 haben In Brüssel       In Übereinstimmung mit dem
Rahmenabkommen     über     die   Fischerei     Konsultationen     zwischen   der
Gemeinschaft und Schweden stattgefunden. Ergebnis dieser Konsultationen
sind  Vereinbarungen über       die gegenseitigen F Ischereibeziehungen       für
1992, die sowohl      die jeweiligen Fangrechte der einen Partei           In der
Fischerei zone   der    anderen   umfassen    als   auch   die  Festsetzung   der
zulässigen    Gesamt fangmengen    (TAC)   für   die   gemeinsamen   Bestände  Im
Kattegat und deren Aufteilung auf die Partelen.
Mit  der   vorgeschlagenen Verordnung       soll   schwedischen    Fischereifahr-
zeugen   gestattet   werden,    die   ihnen  für   1992   in den   Gewässern  der
Gemeinschaft    zugewiesenen Quoten Im Rahmen der erwähnten gegenseitigen
F(schere(Vereinbarungen zu fischen.
 ---pagebreak---                                                              3-
                                                   Vorschlag für «ine
                                     VERORDNUNG (EWG) Nr.                         DES RATES
                                                  vom        Dezember
                  über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände für Schiffe unter
                                                 schwedischer Flagge (1992.)
DER RAI DKR EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN                               Fischereitätigkeit ( 4 ), geändert durch Verordnung (EWG)
                                                                      Nr. 3483/88 ( 5 ).
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft,                                              Nach Artikel 3 Absatz 2 der Verordnung (EWG)
                                                                      Nr. 1381/87 der Kommission vom 20. Mai 1987 zur
                                                                      Festlegung der Einzelheiten für die Kennzeichnung und die
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 170/83 des Rates                Dokumente an Bord von Fischereifahrzeugen (6) müssen
vom 25. Januar 1983 zur Einführung einer gemeinschaft-                alle Fahrzeuge mit Seewasserkühltanks ein von einer
lichen Regelung für die Erhaltung und Bewirtschaftung                 zuständigen Behörde beglaubigtes Dokument mitführen,
der Fischereiressourcen 0 ) , in der Fassung der Akte über            aus dem hervorgeht, welcher Füllmenge in Kubikmetern die
den Beitritt Spaniens und Portugals ( 2 ), insbesondere auf           am Tank in Abständen von 10 cm markierte Füllhöhe
Artikel 11,                                                           entspricht.
auf Vorschlag der Kommission,
                                                                      Das Abkommen zwischen Dänemark, Norwegen und
                                                                      Schweden vom 19. Dezember 1966 über den gegenseitigen
in Erwägung nachstehender Gründe:                                     Zugang zum Fischfang im Skagerrak und Kattegat
                                                                      bestimmt, daß jede Partei den Schiffen der anderen Parteien
Nach dem im Fischereiabkommen zwischen der Europäi-                   den Fischfang in ihrer Fischereizone im Skagerrak und
schen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung von                   einem Teil des Kattegat ohne mengenmäßige Begrenzung
Schweden ( 3 ), insbesondere in den Artikeln 2 und 6, vorge-          bis zu einer Entfernung von 4 Seemeilen von der Basislinie
sehenen Verfahren haben die Gemeinschaft und Schweden                 gestattet.
Konsultationen über die gegenseitigen Fischereirechte für
1992 und über die Bewirtschaftung der gemeinsamen
Bestände geführt.                                                     Das Abkommen zwischen Dänemark und Schweden vom
                                                                      31. Dezember 1932 über die Fischereibedingungen in dem
                                                                      von beiden Staaten berührten Seegebiet bestimmt, daß jede
Bei diesen Konsultationen sind die Delegationen übereinge-            Partei den Schiffen der anderen Partei den Zugang zu ihrer
kommen, ihren jeweiligen Behörden zu empfehlen, für die               Fischereizone im Kattegat bis zu einer Entfernung von
Fischereifahrzeuge der anderen Partei bestimmte Fangquo-              3 Seemeilen seewärts von der Küste und zu bestimmten
ten für 1992 festzulegen.                                             Teilen des 0resunds und der Ostsee bis zu der Basislinie
                                                                      ohne mengenmäßige Beschränkung gestattet —
Dieses Abkommen umfaßt für 1992 einen Austausch
bestimmter zusätzlicher Fangquoten aufgrund der Herstel-
lung der deutschen Einheit, da die Gemeinschaft in bezug
auf das Fischereiabkommen zwischen der Regierung der
                                                                      HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Deutschen Demokratischen Republik und der Regierung
Schwedens die Rechtsnachfolgerin der Deutschen, Demo-
kratischen Republik ist.
                                                                                                   Artikel 1
Gemäß Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 170/83 hat
der Rat die Gesamtfangmenge für Drittländer festzusetzen              (1) Fischereifahrzeuge unter der Flagge Schwedens dürfen
und die besonderen Bedingungen für die Fangtätigkeit                  bis zum 3 1 . Dezember 1992. in der 200-Meilen-Fischerei-
festzulegen.                                                          zone der Mitgliedstaaten in der Nordsee, im Skagerrak, im
                                                                      Kattegat, in der Ostsee und im Atlantik nördlich von
                                                                      43°00' Nord die in Anhang I aufgeführten Arten innerhalb
Für die Fangtätigkeiten nach der vorliegenden Verordnung
                                                                      der d o n festgelegten geographischen und mengenmäßigen
gelten die entsprechenden Kontrollmaßnahmen der Verord-
                                                                      Grenzen entsprechend den Bedingungen dieser Verordnung
nung (EWG) Nr. 2241/87 des Rates vom 23. Juli 1987 zur                fangen.
Festlegung bestimmter Maßnahmen zur Kontrolle der
(') ABI. Nr. L 24 vom 27. 1. 1983, S. 1.                              (4) ABl. Nr. L 207 vom 29. 7. 1987. S. 1.
                                                                      l*\ ARI Nr. 1 IDfi vr»ti 11   11   19S8 <; ?
 ---pagebreak---                                                             i-
(2) Ungeachtet des Absatzes 1 ist die Fischerei durch          (2) Die in Absatz 1 bezeichneten Fischereifahrzeuge füh
Schiffe unter der Flagge Schwedens im Skagerrak, im            ren ein Fischereilogbuch, in das die in Anhang HI genann
Kattegat und im 0resund ohne mengenmäßige Beschrän-            ten Angaben einzutragen sind.
kungen erlaubt.
                                                               (3) L»ie in Absatz 1 bezeichneten Fischereifahrzeuge über
(3) Für diese Verordnung gelten folgende Abgrenzungen:         mittein der Kommission gemäß den Vorschriften de
                                                               Anhangs IV die dort genannten Angaben.
— Skagerrak: im Westen durch eine Linie vom Leucht-
     turm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindesnes,
     im Süden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen       (4) Die in Absatz 1 bezeichneten Fischereifahrzeuge m
     zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum             Seewasserkühltanks fuhren an Bord ein von einer zustand
     nächsten Punkt der schwedischen Küste;                    gen Behörde beglaubigtes Dokument mit, dem sich entner
— Kattegat: im Norden durch eine Linie vom Leuchtturm          men läßt, welcher Füllmenge in Kubikmetern die am Tan
     von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von           in Abständen von 10 cm markierte Füllhöhe entspricht.
     dort zum nächsten Punkt der schwedischen Küste und
     im Süden durch eine Linie vom Kap Hasenore nach Kap
                                                               (5) Die Kennbuchstaben und -Ziffern der in Absatz
     Gniben, von Korshage nach Spodsbjerg und von Kap
                                                               bezeichneten Fischereifahrzeuge müssen auf beiden Seit«
     Gilbjerg nach Kullen;
                                                               des Bugs deutlich sichtbar angebracht werden.
— 0resund: im Norden durch eine Linie vom Kap Gil-
     bjerg nach Kullen und im Süden durch eine Linie vom
     Leuchtturm Stevns zum Leuchtturm Falstcrbo.                                          Artikel 3
(4) Die nach den Absätzen 1 und 2 gestattete Fangtätig-         (1) Die Ausübung der Fischereitätigkeit in der ICES-Abt<
 keit ist auf diejenigen Teile der 200-Meilen-Fischereizone     lung IV sowie in den ICES-Unterabteilungen III c und d i
beschränkt, die seewärts mehr als 12 Seemeilen von der          Rahmen der in Artikel 1 festgelegten Quoten ist n
 Basislinie entfernt liegen, von der aus die Fischereizonen     zulässig, wenn die Kommission auf Ersuchen der schwec
der Mitgliedstaaten gemessen werden, mit folgenden Aus-         sehen Behörden im Namen der Gemeinschaft eine Lizei
 nahmen:                                                        ausstellt und die in den Anhängen II, III und IV genannt
                                                                Bedingungen eingehalten werden. Abschriften dieser A
 a) Der Fischfang ist im Skagerrak in einer Entfernung von      hänge werden an Bord eines jeden Fischereifahrzeugs m
      mehr als 4 Seemeilen seewärts von der Basislinie Däne-    geführt.
      marks gestattet.
 b) Der Fischfang ist im Kattegat in einer Entfernung von       Die Schiffe, die für einen bestimmten Monat eine Lizenz f
      mehr als 3 Seemeilen seewärts von der Küste Däne-         die Fischerei in der Zone der Gemeinschaft erhalten solle
      marks gestattet.                                          werden spätestens am zehnten Tag des vorangehend
                                                                Monats mitgeteilt. Etwaige Anträge auf Änderung eii
 c) Der Fischfang ist in der Ostsee in einer Entfernung von
      mehr als 3 Seemeilen seewärts von der Basislinie Däne-    monatlichen Liste während ihrer Laufzeit bearbeitet <
      marks gestattet.                                          Gemeinschaft unverzüglich.
 d) Der Fischfang ist im Oresund in den in Anhang II
      genannten Gebieten nach Maßgabe dieses Anhangs            (2) Die Ausstellung von Lizenzen für den in Artikel
      gestattet.                                                genannten Zweck wird davon abhängig gemacht, daß
                                                                Zahl der in einem bestimmten Monat gültigen Lizen;
                                                                nicht höher ist als
 (5) Ungeachtet des Absatzes 1 sind unvermeidbare Beifän-
 ge von Arten, für die in einem Gebiet keine Quote festge-       — 74- für den Fang von Kabeljau, Sprotte und Hering
 legt ist, innerhalb der Grenzen zulässig, die in den in dem        der Ostsee, einschließlich der Quoten, die Schwec
 betreffenden Gebiet geltenden Erhaltungsmaßnahmen fest-            nach dem Fischereiabkommen zwischen der Regien
 gelegt sind.                                                       der Deutschen Demokratischen Republik und
                                                                    Regierung Schwedens eingeräumt worden sind,
 (6) In einem Gebiet getätigte Beifänge von Arten, für die
 eine Quote in diesem Gebiet festgelegt ist, werden auf diese    — 5 3 für den Fang von Hering, Sprotte und Makrel«
 Quote angerechnet.                                                 den ICES-Unterabteilungen IV a und b,
                                                                 — |tyfür den Fang von Kabeljau, Schellfisch, Wittling i
                                                                    anderen Arten in der ICES-Abteilung IV,
                           Artikel 2
                                                                 — 5 für den Fang von Lachs in der Ostsee.
 (1) Fischereifahrzeuge, die im Rahmen der Quotenrege-
 lung des Artikels 1 fischen, haben die Erhaltungs- und
 Kontrollmaßnahmen und alle weiteren Vorschriften über           (3) Wird bei der Kommission ein Antrag auf Erteil
                                                                                     "      -•- - J f-l 1- A    I    ..~,~
 ---pagebreak---                                                            9-
a) Name des Schiffes,                                          (6) Die Lizenz wird vor Ablauf des Gültigkeitszeitraums
                                                               ganz oder zum Teil zurückgezogen, wenn die jeweiligen in
b) Registriernummer,                                           Artikel 1 festgelegten Quoten ausgeschöpft sind.
                                                               (7) Bei Nichteinhaltung der sich aus dieser Verordnung
c) außen angebrachte Kennziffern und -buchstaben,
                                                               ergebenden Verpflichtungen wird die Lizenz zurückgezo-
                                                               gen.
d) Registerhafen,
                                                               (8) Für Fischereifahrzeuge, bei deren Einsatz die sich aus
e) Name und Anschrift des Eigners bzw. Befrachters,            dieser Verordnung ergebenden Verpflichtungen nicht ein-
                                                               gehalten wurden, wird für einen Zeitraum von längstens
f) Tragfähigkeit in BRT und Länge über alles,                  zwölf Monaten keine Lizenz ausgestellt.
g) Motorleistung,                                              (9) Fischereifahrzeuge, die am 31. Dezember zum Fisch-
                                                               fang berechtigt sind, dürfen die Fischerei zu Beginn des
h) Rufzeichen und Wellenfrequenz,                              folgenden Jahres fortsetzen, bis die Listen der Schiffe, die
                                                               während des betreffenden Jahres zum Fischfang berechtigt
                                                               sind, der Kommission vorgelegt und von ihr im Namen der
i) vorgesehene Fangmethode,                                    Gemeinschaft genehmigt worden sind.
j) vorgesehene Fangzone,
                                                                                        Artikel 4
k) Fischarten, die gefangen werden sollen,
                                                               Bei einem ordnungsgemäß festgestellten Verstoß teilen die
                                                               Mitgliedstaaten der Kommission unverzüglich den Namen
1) Zeitraum, für den die Lizenz beantragt wird.                des betreffenden Schiffes und die gegebenenfalls von ihnen
                                                               getroffenen Maßnahmen mit.
(4) Jede Lizenz gilt nur für ein Schiff. Sind mehrere Schiffe  Die Kommission teilt Schweden seitens der Gemeinschaft
an einem Fangeinsatz beteiligt, so muß jedes Schiff eine       Namen und Kennzeichnung der Fischereifahrzeuge mit, die
Lizenz besitzen.                                               im darauffolgenden Monat bzw. in den darauffolgenden
                                                               Monaten aufgrund eines Verstoßes gegen die Gemein-
                                                               schaftsbestimmungen nicht zum Fischfang in der Fischerei-
                                                               zone der Gemeinschaft berechtigt sind.
(5) Die Lizenzen können im Hinblick auf die Ausgabe
neuer Lizenzen aufgehoben werden. Die Aufhebung wird
am Tage vor der Ausgabe der neuen Lizenz durch die                                      Artikel S
Kommission wirksam. Die neuen Lizenzen gelten ab dem
Ausgabetag.                                                    Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1992 in Kraft.
                 Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
                 Mitgliedstaat.
                 Geschehen zu Brüssel am        Dezember 199 f
                                                                               Im Namen des Rates
                                                                                   Der Präsident
 ---pagebreak---                                                             -é-
                                                       ANHANG I
                                              Fangquoten Schwedens (1992)
                        .                             Fisçhcrcizonen, in denen der Fang                      Menge
                          rt
                                .                                 erlaubt ist                              (Tonnen)
Kabeljau                                         ICES III c, d                                           1 3 9 0 (') ( 4 )
                                                 ICESIV                                                     1 3 0 («)
Lachs                                            ICES III c , d                                               10
Schellfisch                                      ICES IV                                                    300
Wittling                                          ICES IV                                                     2 0 (')
Hering                                            ICES III c, d                                           3650
                                                  ICES IV a, b                                            4450.
Makrele                                           ICES IV a, b                                           3000 0
Sprotte                                           ICES III c, d                                           2000
                                                  ICES IV a, b                                              320
                                                                                                        1
„Andere"                                          ICES IV                                                 ŒXJ       $
(') Diese Quoten können untereinander ausgetauscht werden.
12) Hiervon sind 2 7 0 0 T o n n e n l y c *
tj)                                                                        o 5 0 Tonnen sind für Beifänge von Stöcker bei dem
     Fang von-unter anderem-Makrelen vorbehalten, T i e f s e e q a m e l e ( P a n d a l l i s ) IXir a I s B e i f a n g
\ffl HiervoncUU Tonnen als zusätzliche Fangquote in der Zone ICES III d für 1992. die Schweden nach dem Fischcreiabkom-
     men zwischen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und der Regierung Schwedens zustehen; diese Menge
     ist in der im letzten Absatz der Präambel des Abkommens definierten Zone zu fischen.
(5) Z u s ä t i t h 60 t Plattfisch als Bei fang bei der Kabej kauf ischerei
                                                        ANHANG II
 1. In dem Bereich einer Tiefe von nicht mehr als 7 m ist nur erlaubt:
      a) der Heringsfang mit Netzen,
      b) das Fischen mit Leinen während der Monate Juli bis Oktober einschließlich.
 2. In dem Bereich einer Tiefe von mehr als 7 m ist das Fischen mit Schleppnetz, Zugnetz oder Ringwade
      südlich einer Linie von Ellekilde nach Lerberget verboten.
 3. Unbeschadet von Nummer 2 ist in den Middelgrunden das Fischen mit „agnvod" erlaubt, die nicht mehr als
      7,5 m zwischen den „armspidserne" messen.
 4. Nördlich der Linie im Sinne von Nummer 2 ist das Fischen mit Schleppnetz oder Zugnetz bis zu einer
      Entfernung von 3 Seemeilen' von der Küste erlaubt.
                                                        ANHANG III
 Beim Fischfang innerhalb der 200-Seemeilen-Zone vor den Küsten der Mitgliedstaaten, in der die Fischereivor-
 schriften der Gemeinschaft Anwendung finden, sind unmittelbar nach dem jeweiligen Vorgang die folgenden
 Angaben in das Fischereilogbuch einzutragen:
  1.        Nach jedem Hol
  1.1.      die Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht),
  1.2.      Datum und Uhrzeit des Hols,
  1.3.      die Position, bei der die Fänge getätigt wurden,
  1.4.      die Fangmethode.
  2.        Nach jedem Umladen auf ein anderes oder von einem anderen Schiff
  2.1.      der Hinweis „übernommen von" oder „umgeladen auf,
  2.2.      die umgeladene Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht),
  2.3.      Name sowie äußere Identifizierungsbuchstaben und -nummern des Schiffes, auf das oder von dem die
            Umladung erfolgt ist.
  3.        Nach je'der Anlandung in einem Hafen der Gemeinschaft
  3.1.      Name des Hafens,
  3.2.      die angelandete Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht).
  4.        Nach jeder Übermittlung von Angaben an die Kommission 4er Europäischen Gemeinschaften
  4.1.      Datum und Zeitpunkt der Übermittlung,
  4.2.      Art der Meldung: IN, OUT, ICES, WKL oder 2 WKL,
 ---pagebreak---                                                 - *
                                                  ANHANG IV
1.   Der Kommission der Europäischen- Gemeinschaften sind folgende Angaben nach folgendem Zeitplan zu
     übermitteln:
1.1. Bei jeder Einfahrt in die 200-Seemeilen-Zone vor den Küsten der Mitgliedstaaten, für die die Fischereivorschrif-
     ten der Gemeinschaft gelten:
     a) die Angaben nach Ziffer 1.5,
     b) die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht),
     c) das Datum und der ICES-Bereich, in dem der Kapitän mit dem Fischfang zu beginnen beabsichtigt.
     Erfordern die Fangtätigkeiten mehr als eine Einfahrt an einem bestimmten Tag in die obengenannte Zone, so
     genügt eine einzige Mitteilung bei der ersten Einfahrt.
1.2. Bei jeder Ausfahrt aus der unter Ziffer 1.1 bezeichneten Zone:
     a) die Angaben nach Ziffer 1.5,
     b) die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg -Lebendgewicht),
     c) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht),
     d) der ICES-Bereich, in dem die Fänge getaugt worden sind,
     e) die seit Einfahrt in die Zone auf andere Schiffe und/oder von anderen Schiffen umgeladene Fangmenge nach
         Arten (in kg Lebendgewicht) und die Kennzeichen des Schiffes, auf das umgeladen wurde,
     f) die nach Einfahrt in die. Zone in einem Hafen der Gemeinschaft angelandeten Mengen nach Arten (in kg
         Lebendgewicht).
     Erfordern die Fangtätigkeiten mehr als eine Einfahrt an einem bestimmten Tag in die unter Ziffer 1.1
     genannten Zonen, so genügt eine einzige Mitteilung bei der letzten Ausfahrt.
                                                   /
1.3. Bei der Fischerei auf Hering und Makrelen alle drei Tage ab dem dritten Tag nach der ersten Einfahrt in die
     unter Ziffer 1.1 genannten Zonen und bei der Fischerei auf andere Arten als Hering und Makrele wöchendich
     ab dem siebten Tag nach der ersten Einfahrt in die unter Ziffer 1.1 genannten Zonen:
     a) die Angabe nach Ziffer 1.5,
     b) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht),
     c) der ICES-Bereich, in dem die Fänge getätigt worden sind.
1.4. Bei jedem Wechsel des Schiffes von einem ICES-Bereich in einen anderen:
     a) die Angaben nach Ziffer 1.5,
     b) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht),
     c) der ICES-Bereich, in dem die Fänge getätigt worden sind.
1.5. a) Name, Rufzeichen, Kennziffern und -buchstaben des Schiffes und Name des Kapitäns,
     b) laufende Nummer der Meldung während der betreffenden Fangreise,
     c) Kennzeichnung der Art der Meldung;
     d) Datum, Uhrzeit und Position des Schiffes.
2.1. Die Angaben nach Ziffer 1 sind der Kommission der Europäischen Gemeinschaften in Brüssel (Fernschreib-
     anschrift 24189 FISEU-B) über eine der unter Ziffer 3 aufgeführten Funkstationen in der unter Nummer 4
     angegebenen Form zu übermitteln.
2.2. Kann die Meldung aus Gründen höherer Gewalt nicht von dem Schiff übermittelt werden, so kann sie von
     einem anderen Schiff im Namen dieses Schiffes durchgegeben werden.
3.    Name der Funkstation                        Rufzeichen der Funkstation
     Skagen                                       OXP
      Blâvand                                     OXB
      Rönne                                       OYE
      Norddeich                                   DAF DAK
                                                  DAH DAL
                                                  DAI DAM
                                                  DAJ DAN
      Scheveningen                                PCH
      Oostende                                    OST
     vi—u C„,.U„H                                 QNp
 ---pagebreak---                                                       -<p-
     Portpatrick                                GPK
     Anglesey                                   GLV
     Ilfracombc                                 GIL
     Niton                                      GN1
     Stonehaven                                 GND
     Portishcad                                 GKA
                                                GKB
                                                GKC
     Land's End                                 GLD
     Valentia                                   EJK
     Malin Head                                 EJM
     Boulogne                                   FFB
     Brest                                      FFU
     St.-Nazaire '                              FFO
     Bordeaux-Arcachon                          FFC
     Stockholm                                  SOJ
     Göteborg                                   SOG
     Rönne                                      OYE
  4. Form der Mitteilungen
     Die Angaben nach Ziffer 1 müssen folgendes enthalten und in der nachstehenden Reihenfolge übermittelt
     werden:
     — Name des Fischereifahrzeugs,
     — Rufzeichen,
     — am Schiffsrumpf angebrachte Kennbuchstaben und -Ziffern,
     — laufende Nummer der Meldung für die jeweilige Fangreise,
     — Angabe der Art der Meldung nach folgendem Code:
          —  Meldung bei der Einfahrt in eine der unter Ziffer 1.1 bezeichneten Zonen: IN,
          —  Meldung bei der Ausfahrt aus einer der unter Ziffer 1.1 bezeichneten Zonen: OUT,
          —  bei Wechsel von einer ICES-Abteilung in eine andere: ICES,
          —  wöchendiche Meldung: WKL,
          —  alle drei Tage vorzunehmende Meldung: 2 WKL;
      — Datum, Uhrzeit und Position,
      — die ICES-Abteilung, in der die Fischereitätigkeit beginnen soll,
      — das Datum, an dem die Fischereitätigkeit beginnen soll,
      — im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht), unter Verwendung des unter
          Nummer 5 angegebenen Codes,
      — die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht) unter
          Verwendung des entsprechenden Codes nach Ziffer 5,
      — die ICES-Abteilung, in der die Fänge getätigt worden sind,
      — die Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht), die seit der vorangegangenen Meldung von anderen Schiffen
          bzw. auf andere Schiffe umgeladen worden ist,
      — Name und Rufnummern des Schiffes, auf das bzw. von dem umgeladen worden ist,
      — die seit der vorangegangenen Meldung in einem Hafen der Gemeinschaft an Land gebrachte Menge nach
          Arten (in kg Lebendgewicht),
      — Name des Kapitäns.
      Für die Angabe der an Bord befindlichen Arten in der unter Ziffer 4 vorgesehenen Form ist folgender Code zu
      verwenden:
      PRA     — Tiefscegarnele (Pandalus borealis),
      HKE    — Seehecht (Merluccius merluccius),
      GHL     — Schwarzer Heilbutt (Reinhardtius hippoglossoides),
      COD — Kabeljau (Gadus morhua),
I     HAD — Schellfisch (Melanogrammus aeglefinus),
      HAL     — Heilbutt (Hippoglossus hippoglossus),
 ---pagebreak---                                            -s-
RNG  — Rundnase Grenadierfisch (Coryphacnoidcs rupestris),
POK  — Seelachs (Pollachius virens),
WHG — Witding (Merlangus merlangus),
HER  — Hering (Clupea harengus),
SAN  — Sandaal (Ammodytes spp.),
SPR  — Sprotte (Sprattus sprattus),
PLE  — Scholle (Pleuronectes platessa),
NOP  — Stintdorsch (Trisopterus esmarkii),
LIN  — Leng (Molva molva),
PEZ  — Garnele (Pandalidae),
ANE  — Sardelle (Engraulis encrasicholus),
RED  — Rotbarsch (Sebastes spp.),        *
PLA  — Rauhe Scharbe (Hypoglossoides platessoides),
SQX  — Kalmar (Illex spp.),
YEL  — Kliesche (Limanda ferruginea),
WHB — Blauer Witding (Micromesistius poutassou),
TUN  — Thun (Thuhnidae),
BLI  — Blauleng (Molva dypterygia),
USK  — Lumb (Brosme brosme),
DGS  — Dornhai (Squalus acanthias),
BSK  — Riesenhai (Cetorinhus maximus),
POR  — Heringshai (Lamma nasus),
 SQC — Kalmar (Loligo spp.),
POA  — Brachsenmakrele (Brama brama),
 PIL — Sardine (Sardina pilchardus),
 CSH — Garnele (Crangon crangon),
 LEZ — Migram (Lepidorhombus spp.),
 MNZ — Seeteufel (Lophius spp.),
 NEP — Kaisergranat (Nephrops norvegicus),
 POL  — Pollack (Pollachius pollachius),
 ARG  — Glasauge (Argentina sphyraena),
 OTH — andere.
 ---pagebreak---                                   -10-
                                 BEGRÜNPUNG
Konsultationen zwischen der Gemeinschaft und Schweden In Brüssel am
25.-26. November 1991 haben zu einem Abkommen geführt, In dem die
gegenzeitigen F Ischerei Vereinbarungen für 1992 festgelegt werden. Diese
Vereinbarungen umfassen unter        anderem bestimmte    Fangquoten  für
Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft in der schwedischen F ischerei zone.
Ziel dieses Verordnungsvorschlags ist es, die laut obigen Verein-
barungen für 1992 den Fischereifahrzeugen der Gemeinschaft zur Ver-
fügung stehenden Fangquoten in der schwedischen Zone auf die Mitglied-
staaten aufzuteilen.
Bei der Aufteilung der für die Gemeinschaft zur Verfügung stehenden
Quoten auf die einzelnen Mitglledstaaten werden die bei der Quoten-
zuteilung von 1983 zugrundegelegte Prinzipien berücksichtigt.
 ---pagebreak---                                                        -u
                                                    Vorschlag für eine
                                    VERORDNUNG (EWG) Nr.                         DES RATES
                                                   vom       Dezember 1992.
                 zur Aufteilung der Fangquoten für in den Gewässern Schwedens fischende Fischereifahr-
                                             zeuge auf die Mitgliedstaaten (1992)
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —                            diese Fangquoten von den Fischern der Gemeinschaft
                                                                     genutzt werden können.
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft,                                             Um eine reibungslose Bewirtschaftung der verfügbaren
                                                                     Fangmöglichkeiten zu gewährleisten, sind diese gemäß
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 170/83 des Rates               Artikel 4 der Verordnung (EWG) Nr. 170/83 durch Quo-
vom 25. Januar 1983 zur Einführung einer gemeinschaft-               ten auf die Mitgliedstaaten aufzuteilen.
lichen Regelung für die Erhaltung und Bewirtschaftung
der Fischereiressourcen (*), in der Fassung der Akte über
den Beitritt Spaniens und Portugals ( 2 ), insbesondere auf          Für die Fangtätigkeiten nach dieser Verordnung gelten die
Artikel 11,                                                           Kontrollmaßnahmen der Verordnung (EWG) Nr. 2241/87
                                                                      des Rates vom 23. Juli 1987 zur Festlegung bestimmter
                                                                      Maßnahmen zur Kontrolle der Fischereitätigkeit ( 3 ), geän-
auf Vorschlag der Kommission,
                                                                      dert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3483/88 (4) —
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die Gemeinschaft und Schweden haben ein. Abkommen
über ihre gegenseitigen Fischereirechte für 1992 paraphiert,          HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
das unter anderem die Zuteilung bestimmter Fangquoten
an Schiffe der Gemeinschaft in der Fischereizone Schwe-
dens regelt.
                                                                                               Artikel 1
Dieses Abkommen umfaßt für 1991 einen Austausch                       Fischereifahrzeuge unter der Flagge eines Mitgliedstaats
bestimmter zusätzlicher Fangquoten aufgrund der Herstel-              dürfen in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
lung der deutschen Einheit, da die Gemeinschaft die                   1992. in den der Fischcreihoheit Schwedens unterstehenden
Rechtsnachfolgerin der Deutschen Demokratischen Repu-                 Gewässern nur die im Anhang festgesetzten Fänge tätigen.
blik in bezug auf das Fischereiabkommen zwischen der
Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und
der Regierung Schwedens ist.
                                                                                               Artikel 2
Nach Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 170/83 hat die
Gemeinschaft die Bedingungen festzusetzen, unter denen                Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1992_in Kraft.
                  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
                  Mitgliedstaat.
                  Geschehen zu Brüssel am       Dezember 199^.,
                                                                                     Im Namen des Rates
                                                                                         Der Präsident
 ---pagebreak---                                                              1Z-
                                                              ANHANG
               Aufteilung der Fangquoten der Gemeinschaft in den Gewässern Schwedens für 1992.
                                                                                                                 (in Tonnen)
                                                                 Fangquoten      Den Mitgliedstaaten zugeteilte Quoten
             Arten                      ICES-Abteilung
                                                              der Gemeinschaft
Kabeljau                                     III d            4550 (»)(2]      Dänemark                        3330        (4)
                                                                               Deutschland                     1220           ^
Hering                                       III d            3700             Dänemark                        1430
                                                                               Deutschland                     p??n           ^
Lachs                                        III d                     3       Dänemark                          ^çp        (6)
                                                                190 ( )
                                                                               Deutschland                         ->.,     (7)
(*) Eine zusätzliche Menge vonfjQ Tonnen (Dänemark: 4 5 Tonnen, Deutschland^ Tonnen) darf'                    an Plattfisch als
    Beifang in der Kabeljaufischerei • • • • • • ^ gefangen werden.
(2) Hiervon 2 5 5 0 ^ o n n c n ln e m e m Gebiet, das
(3) Hiervon 15QTonnen in einem Gebiet, das
{*) Hiervon 1 8 5 5 Tonnen in einem Gebiet, das
(s) Hiervon 6 8 5 Tonnen in einem Gebiet, das
(') Hiervon 13cTonnen in einem Gebiet, das
(7) Hiervon 18Tonnen in einem Gebiet, das
     — durch die geraden Linien begrenzt wird, die die folgenden Koordinaten verbinden;
        58° 46,836' N                              20° 28,672' E
        58° 47,680'N                               20° 25,264' E
        58° 42,000' N                              20° 16,985' E
        58° 17,000' N                              19° 55,263' E
        58° 01,305'N                               19° 44,307' E.
        Ab der zuletzt genannten Koordinate folgt die Begrenzungslinie der Grenze der schwedischen Hoheitsgewässer bis zu
        folgender Koordinate:
         57° 14,210' N                             19° 10,852' E;
     — durch die geraden Linien begrenzt wird, die ab der zuletzt genannten Koordinate durch die folgenden Koordinaten
         laufen:
              50,000' N                            19° 01,055'E
              30,000' N                            18° 52,269' E
              03,896' N                            18° 45,403' E
              58,863' N                            18° 53,977* E
              53,788' N                            18° 55,232' E
              53,482' N                            18° 56,777' E
              57,300' N                             19° 04,049' E
              58,863* N                             19° 04,876' E
          56° 02,433' N                             19° 05,669' E
          56° 15,000' N                             19° 13,565' E
          56° 27,000' N                             19° 21,070'E
          56° 35,000' N                             19° 25,070' E
          56° 45,000' N                             19° 31,720'E
          56° 58,000' N                             19° 40,270' E
               14,192'N                             19° 53,565' E
              26,717' N                             20° 02,160' E
               33,800' N                            20a 03,965' E
              44,000' N                             20° 14,139'F.
               54,691'N                             20° 24,920' E
               12,000'N                             20° 22,502' E
               29,000' N                            20° 26,590' E
               46,836' N                            20e 28,672' E.
  (*) Einschließlich 120ÛTonncn als zusätzliche Fangquote für 1992, die der Gemeinschaft aufgrund des Fischereiabkommens
      zwischen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und der Regierung Schwedens zusteht.
 ---pagebreak---                                                                     ISSN 0254-1467
                                                          KOM(91)519endg.
                                                     DOKUMENTE
DE                                                                             03
                                 Katalognummer : CB-CO-91-576-DE-C
                                                           ISBN 92-77-78627-2
Amt fur amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
L-2985 Luxemburg