CELEX: 31992R0832
Language: de
Date: 1992-03-30 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 832/92 des Rates vom 30. März 1992 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 790/89 zur Festsetzung der zusätzlichen Pauschalbeihilfe für die Gründung von Erzeugerorganisationen und des Höchstbetrags der Beihilfe für die Verbesserung der Qualität und der Vermarktung im Sektor Schalenfrüchte und Johannisbrot

Avis juridique important

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31992R0832

Verordnung (EWG) Nr. 832/92 des Rates vom 30. März 1992 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 790/89 zur Festsetzung der zusätzlichen Pauschalbeihilfe für die Gründung von Erzeugerorganisationen und des Höchstbetrags der Beihilfe für die Verbesserung der Qualität und der Vermarktung im Sektor Schalenfrüchte und Johannisbrot  

Amtsblatt Nr. L 088 vom 03/04/1992 S. 0015 - 0015 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 41 S. 0193  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 41 S. 0193 

VERORDNUNG (EWG) Nr. 832/92  DES RATES vom 30. März 1992 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 790/89 zur Festsetzung der  zusätzlichen Pauschalbeihilfe für die Gründung von Erzeugerorganisationen und des Hoechstbetrags der  Beihilfe für die Verbesserung der Qualität und der Vermarktung im Sektor Schalenfrüchte und  Johannisbrot DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN  - gestützt auf den Vertrag  zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1035/72 des Rates vom 18. Mai 1972 über eine gemeinsame  Marktorganisation für Obst und Gemüse  (1), insbesondere auf Artikel 14b Absatz 4, auf Vorschlag der Kommission, in Erwägung nachstehender Gründe: Gemäß Artikel 14b der Verordnung (EWG) Nr. 1035/72 wird die zusätzliche Pauschalbeihilfe zur  Förderung der Gründung von Erzeugerorganisationen für Schalenfrüchte und Johannisbrot nach Maßgabe  der Mengen berechnet, die von diesen Organisationen im ersten Wirtschaftsjahr vermarktet werden,  das auf den Zeitpunkt ihrer jeweiligen Anerkennung folgt. Herrschen in einem Produktionsgebiet während der für die Berechnung der Beihilfe ausschlaggebende  Ernte ungünstige Witterungsbedingungen, so kann dieses zu erheblichen Verzerrungen bei der  Gewährung dieser zusätzlichen Beihilfe führen. Im Hinblick auf eine ordnungsgemässe Anwendung der  Beihilferegelung ist in der Verordnung (EWG) Nr. 790/89  (2) vorzusehen, daß die Beihilfe auf  begründeten Antrag der betreffenden Erzeugerorganisation anhand der Erzeugung des Wirtschaftsjahres  berechnet wird, das auf das Wirtschaftsjahr folgt, in dem die Ernte durch die vorgenannten  Witterungsbedingungen erheblich beeinträchtigt wurde  - HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:  Artikel 1 In Artikel 1 der Verordnung (EWG) Nr. 790/89 wird folgender Absatz angefügt: "Für die Anwendung von Artikel 14b Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1035/72 gilt folgendes:  Verringert sich die Ernte der Erzeugerorganisationen aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen im  Produktionsgebiet um mehr als 20 v.  H., so berechnet die zuständige Behörde die Beihilfe auf  begründeten Antrag der Erzeugerorganisationen nach Maßgabe der Mengen, die von den  Erzeugerorganisationen im zweiten Wirtschaftsjahr vermarktet werden, das auf den Zeitpunkt ihrer  jeweiligen Anerkennung folgt." Artikel 2 Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer  Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft. Auf Antrag der interessierten Erzeugerorganisationen gilt Artikel 1 mit Wirkung vom Inkrafttreten  des Titels IIa der Verordnung (EWG) Nr. 1035/72. Diese Verordnung ist in allen  ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. Geschehen zu Brüssel am 30. März 1992. Im Namen des Rates Der Präsident Arlindo MARQUES CUNHA