CELEX: C2007/315/10
Language: de
Date: 2007-12-22 00:00:00
Title: Rechtssache C-248/05: Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 25. Oktober 2007 — Kommission der Europäischen Gemeinschaften/Irland (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung durch gefährliche Stoffe — Richtlinie 80/68/EWG)

22.12.2007   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 315/6
            
         Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 25. Oktober 2007 — Kommission der Europäischen Gemeinschaften/Irland
   (Rechtssache C-248/05) (1)
   
   (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung durch gefährliche Stoffe - Richtlinie 80/68/EWG)
   (2007/C 315/10)
   Verfahrenssprache: Englisch
   Parteien
   
      Klägerin: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: S. Pardo Quintillán und D. Recchia)
   
      Beklagter: Irland (Bevollmächtigter: D. O'Hagan)
   Gegenstand
   Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Verletzung der Art. 4, 5, 7, 8, 9, 10, 12 und 13 der Richtlinie 80/68/EWG des Rates vom 17. Dezember 1979 über den Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung durch bestimmte gefährliche Stoffe (ABl. L 20, S. 43) — Betrieb einer Mülldeponie in Ballymurtagh, County Wicklow, ohne formelle Genehmigung — Verschmutzung des Grundwassers in County Wexford und in Killarney, County Kerry, durch indirekte Ableitungen von Phosphat aus Klärgruben
   Tenor
   
               1.
            
            
               Irland hat gegen seine Verpflichtungen aus der Richtlinie 80/68/EWG des Rates vom 17. Dezember 1979 über den Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung durch bestimmte gefährliche Stoffe verstoßen, indem es nicht alle Maßnahmen ergriffen hat, die erforderlich sind, um den Art. 4, 5, 7 und 10 dieser Richtlinie im Hinblick auf die städtische Mülldeponie Ballymurtagh (Grafschaft Wicklow) nachzukommen.
            
         
               2.
            
            
               Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
            
         
               3.
            
            
               Irland trägt zwei Drittel der Gesamtkosten. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften trägt das verbleibende Drittel.
            
         
      (1)  ABl. C 205 vom 20.8.2005.