CELEX: 31984R0033
Language: de
Date: 1984-01-06 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 33/84 der Kommission vom 5. Januar 1984 zur Änderung der Einfuhrabschöpfungen für Getreide- und Reisverarbeitungserzeugnisse

Nr. L 4/28                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                               6 . 1 . 84
                               VERORDNUNG (EWG) Nr. 33/84 DER KOMMISSION
                                                      vom 5 . Januar 1984
                           zur Änderung der Einfuhrabschöpfungen für Getreide- und
                                                  Reisverarbeitungserzeugnisse
 DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN
                                                                    — für die Währungen, die untereinander zu jedem
 GEMEINSCHAFTEN —
                                                                       Zeitpunkt innerhalb einer maximalen Abweichung
 gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä­                     in Höhe von 2,25 v. H. gehalten werden, ein
 ischen Wirtschaftsgemeinschaft,                                       Umrechnungssatz, der sich auf den Leitkurs dieser
 gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2727/75 des                     Währung stützt,
 Rates vom 29 . Oktober 1975 über die gemeinsame                   — für die übrigen Währungen ein Umrechnungssatz,
 Marktorganisation für Getreide ('), zuletzt geändert                  der sich auf das arithmetische Mittel der Wechsel­
 durch die Verordnung (EWG) Nr. 1451 /82 (2), insbe­                   kurse in Höhe jeder dieser Währungen stützt und
 sondere auf Artikel 14 Absatz 4,                                      für die Währungen der Gemeinschaft entspre­
 gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1418 /76 des                    chend vorstehendem Gedankenstrich festgestellt
                                                                       wird .
 Rates vom 21 . Juni 1976 über die gemeinsame Markt­
 organisation für Reis (3), zuletzt geändert durch Verord­         Diese Wechselkurse sind die am 4. Januar 1984 fest­
 nung (EWG) Nr. 1566/83 (4), insbesondere auf Artikel              gestellten Kurse.
 12 Absatz 4,
                                                                   Die zuletzt festgesetzte Abschöpfung der Grund­
gestützt auf die Verordnung Nr. 129 des Rates über                 erzeugnisse weicht von den mittleren Abschöpfungen
den Wert der Rechnungseinheit und die im Rahmen                    um mehr als 3,02 ECU je Tonne des Grunderzeug­
der gemeinsamen Agrarpolitik anzuwendenden                         nisses ab. Daher müssen aufgrund von Artikel 1 der
 Umrechnungskurse (5), zuletzt geändert durch die                  Verordnung (EWG) Nr. 1 579/74 (") die zur Zeit
Verordnung (EWG) Nr. 2543/73 (6), insbesondere auf                 geltenden Abschöpfungen entsprechend dem Anhang
Artikel 3,                                                         zu dieser Verordnung geändert werden —
gestützt auf die Stellungnahme des Währungsaus­
schusses,
in Erwägung nachstehender Gründe :                                 HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
Die bei der Einfuhr von Getreide - und Reisverarbei­
tungserzeugnissen zu erhebenden Abschöpfungen sind                                        Artikel 1
durch die Verordnung (EWG) Nr. 3691 /83 Q, geändert                Die bei der Einfuhr von Getreide- und Reisverarbei­
durch die Verordnung (EWG) Nr. 3743/83 (8), festge­                tungserzeugnissen , die der Verordnung (EWG) Nr.
setzt .
                                                                   2744/75, zuletzt geändert durch die Verordnung
Mit der Verordnung (EWG) Nr. 414/83 des Rates vom                  (EWG) Nr. 414/83 unterliegen und im Anhang der
21 . Februar 1983 (9) ist die Verordnung (EWG) Nr.                 geänderten Verordnung (EWG) Nr. 3691 /83 festgesetzt
2744/75 (10) betreffend die Erzeugnisse der Tarifstelle            sind, zu erhebenden Abschöpfungen werden wie im
23.02 A des Gemeinsamen Zolltarifs geändert worden .              Anhang angegeben geändert.
Um ein normales Funktionieren der Abschöpfungsre­                                         Artikel 2
gelung zu ermöglichen ist bei der Berechnung der
Abschöpfungen zugrunde zu legen :                                  Diese Verordnung tritt am 6 . Januar 1984 in Kraft.
                Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
                Mitgliedstaat.
                Brüssel, den 5. Januar 1984
                                                                              Für die Kommission
                                                                                Poul DALSAGER
                                                                         Mitglied der Kommission
(') ABl. Nr. L 281 vom 1 . 11 . 1975, S. 1 .
(2 ABl. Nr. L 164 vom 14. 6. 1982, S. 1 .
0 ABl . Nr. L 166 vom 25 . 6 . 1976, S. 1 .
 4 ABl . Nr. L 163 vom 22. 6 . 1983, S. 5.
O ABl. Nr. 106 vom 30 . 10 . 1962, S. 2553/62.
(6) ABl. Nr. L 263 vom 19 . 9 . 1973, S. 1 .
n AR1     Nr. I. 368 vom 29 . 12 . 1983 . S. 23 .
 8) ABl . Nr. L 370 vom 31 . 12. 1983, S. 55.
O ABl . Nr. L 51 vom 24. 2. 1983, S. i .
H ABl. Nr. L 281 vom 1 . 11 . 1975, S. 65.                        (") ABl . Nr. L 168 vom 25. 6 . 1974, S. 7.
 ---pagebreak--- 6. 1 . 84                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 Nr. L 4/29
                                                       ANHANG
          zur Verordnung der Kommission vom 5 . Januar 1984 zur Änderung der Einfuhr­
                             abschöpfungen für Getreide- und Reisverarbeitungserzeugnisse
                                                                                                  (ECU/Tonne)
                                                                       Abschöpfungen
                            Nummer
                                                          Drittländer
                 des Gemeinsamen Zolltarifs
                                                        (ausgenommen                  AKP oder ÜLG
                                                       AKP oder ÜLG)
          11.01 D (2)                                       121,08                         115,04
          1 1.02 A IV 0                                     121,08                         115,04
          1 1 .02 B I a) 2 aa)                               68,21                          65,19
          1 1 .02 B I a) 2 bb) (2)                          118,06                         115,04
          1 1 .02 B I b) 2 (2)                              118,06                         115,04
          1 1.02 C IV (2)                                   105,28                         102,26
          1 1.02 D IV (2)                                    68,21                          65,19
          1 1 .02 E I a) 2 (2)                               68,21                          65,19
          1 1 .02 E I b) 2 (2)                              133,86                         127,82
          1 1.02 F IV (2)                                   121,08                         115,04
          (2) Für die Abgrenzung der Erzeugnisse der Tarifnummern 11.01 und 11.02 von denen der Tarifstelle
               23.02 A gelten als Erzeugnisse der Tarifnummern 11.01 und 11.02 Erzeugnisse, die — in
               Gewichtshundertteilen ausgedrückt und auf den Trockenstoff bezogen — gleichzeitig folgendes
               aufweisen :
               — einen Stärkegehalt (bestimmt nach dem abgewandelten polarimetrischen Ewers-Verfahren), der
                   höher ist als 45 v. H. ;
               — einen Aschegehalt (abzüglich etwa eingesetzter Mineralstoffe), der bei Reis 1,6 v. H. oder
                   weniger, bei Weizen und Roggen 2,5 v. H. oder weniger, bei Gerste 3 v. H. oder weniger, bei
                   Buchweizen 4 v. H. oder weniger, bei Hafer 5 v. H. oder weniger und bei anderen Getreide­
                   arten 2 v. H. oder weniger beträgt.
               Jedoch gehören Getreidekeime, ganz, gequetscht, als Flocken oder gemahlen, zur Tarifnummer
               11.02 .