CELEX: 51981PC0508
Language: de
Date: 1981-09-16
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2358/71 zur Errichtung einer gemeinsamen Marktorganisation für Saatgut, der Verordnung (EWG) Nr. 2727/75 über die gemeinsame Marktorganisation für Getreide und der Verordnung (EWG) Nr. 950/68 über den Gemeinsamen Zolltarif#Vorschlag für eine VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Anderung der Verordnung (EWG) Nr. 1660/81 zur Festsetzung der für Saatgut gewährten Beihilfe für die Wirtschaftsjahre 1982/83 und 1983-84 (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (81) 508
Vol. 1981/0153
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                         KOM(81 ) 508 endg .
                                                         Brüssel , den 16 . September 1981
                                    Vorschlag für eine
                                  VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
              zur Änderung der Verordnung ( EWG ) Nr . 2358 / 71 zur Er­
              richtung einer gemeinsamen Marktorganisation für Saat­
              gut , der Verordnung ( EWG ) Nr . 2727 / 75 über die gemein­
              same Marktorganisation für Getreide und der Verordnung
              ( EWG ) Nr . 950 / 68 über den Gemeinsamen Zolltarif
                                    Vorschlag für eine
                              :   VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
              Zuwanderung der Verordnung ( EWG ) Nr . 1660 / 81 zur Fest­
                      /N ,  "
            /setzung -der für fur Saatgut gewahrten
                                           gewährten Beihilfe für die Wirt
            -^chaftsjahre 1982 /83 und 1983 / 84
                              W-      -J i
            V^
                                      Kommission dem Rat vorgelegt )
  K0M(81 ) 508 endg .
 ---pagebreak---                                          BEGRÜNDUNG
 fioiub Biiutqó'naeaA sro bnu mebnë ux tr/isïJ JoS emsenrapsD nsb brug oansd3
                                              . fl9S7S>21d ys .s } s ;» .1 joî Jisrscr.ci :;?,
1 . In der Gemeinschaft wird Spelz vor allem in einigen Teilen "der Ä*rde~nnen
         angebaut . Wegen der besonderen Klima - und Bodenverhältnisse kann in
        diesen Gebieten der Spelzanbau nicht durch andere Kulturen ersetzt
         Wehden . 1980 wurden rund 165 ha Spelz angebaut ; die Spelzsaatguter-
         zeugung erreichte 4.650 dz .
                                                                                                 \
2 . Die Erzeugung von zertifiziertem Spelzsaatgut deckt rund 28 % des Bedarfs .
        Mit einer vermehrten Erzeugung und Verwendung von zertifiziertem Saatgut
        könnten die Erträge und die Anbausicherheit vermehrt werden . Es ist
        deshalb wichtig , die Erzeugung von zertifiziertem Saatgut im Hinblick
        auf die Nachfrage nach Qualitätssaatgut zu fördern .
3 . Spelzsaatgut wird nicht in den gleichen Gebieten angebaut / in denen der
        normale Spelzanbau betrieben wird . Somit steht Spelz in wirtschaftlichem
      'Wettbewerb mit anderen hochwertigen Kulturen . Wegen des geringeren
        mechanischen Stundenertrags der Saatgutzubereitung und der Schwierigkeiten
         beim Absatz des Sortierabfalls ist die Saatgutzubereitung bei Spelz
        teuerer als bei Winterweizen . Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten
         und zur Sicherstellung eines angemessenen Erzeugereinkommens sollten
        die im Rahmen der gemeinsamen Marktorganisation für Saatgut vorgesehenen
                                      -                                                        \
        Beihilfen auch für die Erzeugung von Spelzsaatgut gewährt werden und
"       dieses Erzeugnis in den Anhang zur Verordnung ( EWG ) Nr . 2358/ 71 des
         Rates zur Errichtung einer gemeinsamen Marktorganisation für Saatgut
   • aufgenommen werden .
4 . Nach Ansicht der Kommission würde eine Beihilfe in Höhe von 10 ECU / 100 kg
         ab der Ernte 1982 die höheren Produktionskosten decken und eine
         Qualitätsernte sicherstellen . Somit wird für die Wirtschaftsjahre 1982 / 83
                                                                                     I
         und 1983 / 84 eine Beihilfe in dieser Höhe gemäss Artikel 3 der Verordnung
         ( EWG ) Nr . 2358/ 71 vorgeschlagen .
    *  /            '                                                ,
5 . In Anbetracht der Auswirkungen der vorgeschlagenen Massnahmen auf die
         Getreidemarktorganisation umfasst der vorliegende Vorschlag auch
         entsprechende Änderungen der Getreidemarktorganisation .
 ---pagebreak---                                 - 2 -
Ebenso sind der Gemeinsame Zolltarif zu andern und die Abschöpfung durch
einen autonomen Zollsatz zu ersetzen .
 ---pagebreak---                                 VORSCHLAG FÜR EINE
                           VERORDNUNG ( EWG )               DES RATES
               zur Änderung der Verordnung ( EWG ) Nr . 2358/ 71 zur
               Errichtung einer gemeinsamen Marktorgani sation für
               Saatgut , der Verordnung ( EWG ) Nr . 2727 / 75 über die
               gemeinsame Marktorganisation für Getreide und der Ver-            ■
               Ordnung ( EWG ) Nr . 950/ 68 über den Gemeinsamen Zolltarif
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
insbesondere auf Artikel 43 ,
auf Vorschlag der Kommission ,                    1
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
                   ' -                                                  f
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozia lausschusses ,                  '
in Erwägung nachstehender Gründe :
Der Anbau von Spelz ( Tri ti cum spelta ) ist für bestimmte Regionen der
Gemeinschaft von nicht unerheblicher wirtschaftlicher Bedeutung und wegen
der Boden- und Klimaverhältnisse in diesen Regionen schwer ersetzbar .
Die Erzeugung von zertifiziertem Spelzsaatgut ist für den Erzeuger vor
allem wegen der Enge des Marktes besonders kostspielig .
Es ist erforderlich , durch geeignete Massnahmen die Stabilität dieses
Marktes sicherzustellen und den Spelzsaatguterzeuger ein angemessenes
Einkommen zu gewährleisten .
Zu diesem Zweck ist in der Verordnung ( EWG ) Nr . 2358/ 71 des Rates ( 1 ),
 ( 1 ) ABl . Nr . L 246 vom 5.11.1971 , S. 1
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  zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Griechen-
  Lands , insbesondere vorgesehen , dass für die Erzeugung bestimmter Saat-
 gutarten eine Beihilfe gewährt werden kann . Es ist daher angezeigt , den
 Anwendungsbereich der genannten Verordnung auf Spelz zur Aussaat auszu­
 dehnen , auf den bislang die Verordnung ( EWG ) Nr . 2727/ 75 des Rates ( 2 ),
  zuletzt geändert durch die Verordnung ( EWG ) Nr .           ( 3 ), Anwendung fand .
 Darüber hinaus ist die Möglichkeit vorzusehen , durch Gewährung der vorge­
  sehenen Beihilfe die Erzeugung von Basissaatgut und zertifiziertem Saatgut
 von Spelz zu fördern . Dieses Erzeugnis ist daher im Anhang der Verordnung
  ( EWG )  Nr . 2^58 / 71 aufzuführen .
Angesichts der Merkmale der gemeinsamen Marktorganisation für Saatgut ist
die Abschöpfung bei der Einfuhr von Spelz zur Aussaat durch die Anwendung
 eines Zollsatzes von 20 % zu ersetzen .
(
Bei der Einfuhr muss Spelz zur Aussaat von den anderen Spelzarten unter­
 schieden werden können . Zu diesem Zweck ist die Verordnung ( EWG ) Nr . 950 / 68
des Rates ( 4 ), zuletzt geändert durch die Verordnung ( EWG ) Nr .
  ( 5 ), zu ändern -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
                                        Artikel 1
Die Verordnung ( EWG ) Nr . 2358 / 71 wird wie folgt geändert :
1 . Artikel 1 erhält folgende Fassung :
       " Artikel 1
       Es wird eine gemeinsame Marktorganisation für Saatgut errichtet , die
       nachstehende Erzeugnisse betrifft :
( 2 ) ABL . Nr . L 281 vom 1.11.1975 , S. 1
( 3 ) ABL . Nr . L
( 4 ) ABL . Nr . L 172 vom 27.7.1968 , S. 1
( 5 ) ABL .    Nr . L
 ---pagebreak---                                         - 3 -
       •f
   Nummer des
   Gemeinsamen                                  Warenbezeichnung
   Zolltarifs
   07.05 A                 . Trockene ausgelöste Hülsenfrüchte , auch geschält
                             oder zerkleinert , zur Aussaat
   10.01 A                   Spelz zur Aussaat
   10.05 A                   Hybridmais zur Aussaat
   10.06 A                   Rei s zur Aussaat
   12.01 A                   Ölsaaten und ölhaltige Früchte , auch zerkleinert , '
                             zur Aussaat
   12.03                     Samen , Sporen und Früchte zur Aussaat "
2 . Artikel 8a Absatz 1 erhålt folgende Fassung :
      Artikel 8a
    ( 1 ) Für die Erzeugnisse des Artikels 1 gelten die Zollsätze des Gemeinsamen
          Zolltarifs ."
3 . Der Anhang wird durch Anhang I dieser Verordnung ersetzt ..
                                      Artikel 2
    Der Anhang "Gemeinsamer Zolltarif " der Verordnung ( EWG > Nr . 950/ 68 wird
    gemäss Anhang II dieser Verordnung geändert .
                     ,                   I
                                      Artikel 3
    Artikel 1 der Verordnung ( EWG ) Nr . 2727/ 75 des Rates erhalt folgende
    Fassung :
 ---pagebreak---                                          - L -
                                   " Artikel 1
      Die gemeinsame Marktorganisation für Getreide umfasst eine Preis- und
      Handelsregelung und gilt für nachstehende Erzeugnisse :
   Nummer des
   Gemeinsamen                         Bezeichnung der Erzeugnisse
   Zol Itari f s
   a)  10.01 Β I             Weichweizen und Mengkom
       10.02                 Roggen
       10.03                 Gerste
       10.04                 Hafer
       10.05 Β               Mais , anderer als Hybridmais zur Aussaat
       10.07                 Buchweizen , Hirse aller Art und Kanariensaat ;
                             anderes Getreide
  b)   10.01 Β II            Hartwei zen
  c)   11.01 A               Mehl von Weizen und Mengkom
       11.01 Β               Mehl von Roggen
ex     11.02 A               Grobgriess und Feingriess von Hartweizen und
                             Weichweizen
                                                                             >/
 d ) Die in Anhang A genannten Erzeugnisse
  Diese Verordnung i st in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar
  in jedem Mitgliedstaat .
 ι
 Geschehen zu                                       Im Namen des Rates
 ---pagebreak---                           ANHANG I
   Nninm«** » ir *
  ( Μ'ΠΜ-ΙΗ»·«ιμ«ίι
                                                 Wartnbetelchnunt
                    1 • CER.ES
  10.01 A                 Triti oum spelta L.
     10 06 A              Ory tn «ulivo I-
                    2 . Ol.l'.ACilNI'.AH
m 1 2 01 A                l iiiuiii                  L. ( Po»crlcln)       >
                          l.imun usitrttifcMnuim L» (Oilein)
                          Cann<ti>í* nativa L. (monoica)
                     % . ( iKAMINIïAIÎ
•x 1201 C                 Arrhcntithcfuin cirttiu» (L.) Bcauv. e*. J. «t C. Pravi.
                           Dactylis gtomrrata L,
                           Fcfttuca «rundinacca Schrab.
                           l'mhufi ovina l «.
                           1'rMum plutrnhl« Huds.
                           I'r«hu « iiilu» 1 „ 1 ,
                           l.nliimi niiiliill(iruii) l.»m .
                           Lolitun iH-fi'iiite L.
                           – mH Imhrr IViaiMcitr, apftt odrr miltrUpftt
                            -- nriic Soiton und «nderc
                                  mii K<ini/<er PeniMcnx, mittcUpiU, mitteHrOh odcr
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                            l.olmiii x hyhridum Htuwkn.
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                            Poa putensi* !..
                             l'o» friviulis t ..
                        4    l.l'.(il)MIN < ViAK
  .. 0 / »>t A I             I'IMIIM stivimi !.. ( mulini) ( l'utlirfciNr)
  «•» 0A01 A III              Vkm luim I ( iiu(llni) (Atkcrlxihne)
  e » i>o » l                 M<«lUi«K" miMvh !.. (ôkotypen)
                              Mein .iu«> Miiivii L, (Sorten )
                              Trilolium pi;tiriihc L.
                              Trifoliiiin repem L.
                              Ttilolium reperii L. v«r. giginteum
                              Vina »ativ» L.
 ---pagebreak---                                          ANHANG II
Der Gemeinsame Zolltarif wird wie folgt geändert :
1 . Die zusätzliche Vorschrift Nr . 1 zu Kapitel 10 erhält folgende Fassung :
     " 1 . Hartweizen im Sinne der Tarifstelle 10.01 B II sind Weizen der
            Sorte " Triticum durum " und die Hybridsorten aus der Sortenkreuzung
            des " Triticum durum ", welche die gleiche Chromosomenanzahl enthalten .
            Der so bestimmte Hartweizen muss von bernsteingelber bis brauner Farbe
            sein und eine glasige , durchscheinende und hornartige Bruchstelle
            haben ."
2 . Die Tanfnummer 10.01 erhalt folgende Fassung :
                                                                        Zollsatz
  " Tarifnummer      '            Warenbezeichnung     -
                                                             autonom %        Vertrags-
                                                               oder           mässig
                                                          Abschöpfung              %
                          '
                                                             ( Ab )
          1                               2                    3                 4
       10.01                   Weizen und Mengkorn :
                               A. Spelz zur Aussaat ( a )      20
                               B. a ndere :
                                   I. Weichweizen und
              '
                                       Mengkorn                20 ( P )
                                  II . Hartweizen              20 ( P )
(a)     Die Zulassung zu dieser Tarifstelle unterliegt den von den zuständigen
        Behörden festzusetzenden Voraussetzungen ."
 ---pagebreak---                             FINANZBOG EN
                                                                                    DATUM
                                                                                                                . 31
                                                                                                        'ϊΓΙ*· -Τ&?-7 <. · .Τ·"*Τ3 ::
                                                                                                                    y& ,2 M i o ECU
1 . HAUSHALTSPOSTEN :* 981 { ÄTt . 731                                              MITTELANS .Vf J
                                                                                                                     '■3              Mio ECU
                    a, ml                    Vflrfintwurf mfilfi ii
2 . BEZEICHNUNG DES VORHABEN » s Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Änderung der
Grundverordnungen für Saatgut ( VO 2358 / 71 und Getreide ( VO . 2727 / 75 ) und der
 Verordnung Nr . 950/ 68 über den GZT .
3 . RECHTSGRUNDLAGE : Artikel 43 des Vertrages
                                                                                          ihikkwsatt
«. ZIELE ^ES VORHABENS :       Aufnahme von Spi^ySaatgut in die gemeinsame Marktorganisation
    für Saatgut unchs^währung der Beihilfe für zertifiziertes Sastgut vom Wirt - .
    schaftsiahr 1982 / 83          an .
                                                                               LAUFENDES              '          F*           ^KOMMENDES
s . FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN                     12 -WONATS -PERIODE      HAUSHALTSJAHR < G ^ J                  [ HAUSHALTSJAHR C 32 >
5.0 . AUSGABEN ZU LASTEN
       »• DES EG-HAUSHALTES
       - MMŒENT10NÊN)                     .      50.000 ECU                                                                 20,000 ECU
S.1 . EINNAHMEN
       - EIGENE MITTEL DER EG (ABSCHÖPFUNGEN/
          ZÖLLE )
                                                                Delan a Los          (1 )
                                                                         ί–– 1· I Μ Μ ΜΙ , \Μ0
                                                 m                      1M          -J
5.0.1 . VORAUSSCHAU AUSGABEN    .
                                               50.000 ECU            50.000 ECU
5.1.1 . VORAUSSCHAU EINNAHMEN
                                                            bela    iglos
5.2 . BERECHNUNGSWEISE :
        Erzeugung 1980 465 t oder aufgerundet 500 t .
        vorgeschlagene Beihilfe 100 ECU / t
        voraussichtliche jährliche Ausgaben 50.000 ECU ; für das Rechnungsjahr 1981 :
        40fe der Ausgaben von 12 Monaten = 20.000 ECU
        ( 1 ) Da praktisch keine Einfuhr besteht , ist die Änderung dar Eigenmittel,
              belanglos .
                                                                                   ^tmjsn.Tv^jw o.v j-tts?. *r*
6.0 . FINANZIERUNG IM LAUFENDEN HAUSHALT IST MÖGLICH DURCH IM BETREFFENDEN KAPITEL VORHANDENE LITTEL
6.1 .
 i.2 . ^TO^^X^^mL^xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx^TOx
6.3 . ERFORDERLICHE MITTEL SIND IN DIE ZUKUNFTIGEN HAUSHALTE EINZUSETZEN
 ANMERKUNGEN :         < 2 ) Gegenüber den im Vorentwurf des Haushalts 19S2 ( 43 Mio ECU )
        für diesen Sektor vorgesehenen Mitteb^ist die Erhöhung der Ausgaben ( 20.000 ECl
        sehr gering .
 ---pagebreak---                                Vorschlag fvir eine
                          Verordnung1 ( EWG)                des Rates
                zur Änderung der Verordnung ( EWG) Nr. 166O/ 8I zur
                Pestsetzung der für Saatgut gewährten Beihilfe für
                      die Wirtschaftsjahre 1 982/83 und 1 983/84
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemein­
schaft , insbesondere auf Artikel 43 »
gestützt auf die Verordnung ( EWG) Nr. 2358/71 des Rates vom 26 . Oktober 1971
über die gemeinsame MarktOrganisation für Saatgut ( 1 ), zuletzt geändert
durch die Akte über den Beitritt Griechenlands , insbesondere auf Artikel 3
Absatz 3 »
auf Vorschlag der Kommission ,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses ,
in Erwägung nachstehender Gründe :
Mit der Verordnung ( EWG) Nr.                des Rates ( 2 ) ist der Anwendungsbereich
Verordnung ( EWG) Nr. 2358/71 auf zur Aussaat bestimmten Spelz der Tarif-
steile 10.01 A des Gemeinsamen Zolltarifs ausgedehnt worden .
Bei dem zur Aussaat bestimmten Spelz , der in den Wirtschaftsjahren 1982/83
und 1983/84 vermarktet werden wird, kann aufgrund der Marktlage in der
Gemeinschaft und ihrer voraussichtlichen Entwicklung den Erzeugern kein
angemessenes Einkommen gewährleistet werden. Es empfiehlt sich daher, einen
Teil der Erzeugungskosten durch Gewährung einer 3eihilfe auszugleichen.
( 1 ) AB1 . Nr. L 246 vom 5-11.1971 , S. 1
( 2 ) ABl . Nr.
i3              L
( 3 ) AB1 . Nr. L 1 66 vom 24-06 . 1981 , S. 3
 ---pagebreak--- Nach Artikel 3 Absatz 2 der Verordnung ( EWG) Hr. 2358/71 ist diese Beihilfe
so festzusetzen , dass das Gleichgewicht zwischen dem für di-e
Gemeinschaft erforderlichen Produktionsumfang und den Absatzmöglichkeiten
für diese Erzeugung gewahrt wird . Ausserdem sind dabei die Preise für das be­
treffende Erzeugnis auf den Aussenmärkt «"* zu berücksichtigen .
    » '
Pur die Wirtschaftsjahre 1982/83 und 1983/84 sind die Beihilfenfür Saatgut
mit der Verordnung ( EWG) Nr. 1660/81 des Rates C) fest­
gesetzt worden. Diese Verordnung ist somit durch die Beträge der Beihilfen
für zur Aussaat bestimmten Spelz zu ergänzen -
                                                         * –
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
                                       '    '         '          .  • ' '
                              Einziger Artikel
Der Anhang zur Verordnung ( EWG) Nr. 1660 /81 erhält die Fassung des Anhangs
dieser Verordnung .
                                                                       '
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittel­
bar in jedem Hitgliedstaat .
Geschehen zu Brüssel , am                            In Namen des Rates
 ---pagebreak---                                                           ANHANG
                                           wirachtfajfthft 1912/15 und I9I3/M
                                                                                                                (F.avtoo tgt
                                                                     :                         Beihilfebrtng
  Nummer dn
  Gemeinumen                               Warenbezeichnung                                             Griechenland
                                                                                    Neuncr-
     Zolltarif»
                                                                                  gemcinschaft   IVN2/ H f        IVX t/Mf
                     1 . CERES                        _     .               ,
   10.01 A               Trltucum spelta L.                                            10,0        . 2,5            3.3
                                                                                                                         • ***"
   lOJM A               Oryn aativa C.                                                134            3.3             4.4
                    i OLEAGINEAE
η 1241 A                Linum usitatis»imum L. (Faserlein)                            19.6           4,9             64
                        Unum usitatistimum L. (öllein)                                15,5           3.9             5,2
                      'Cannabis sativ« L. (monoica)                                   14,2           3.6             4.7
                    3. GRAMINEAE
α 1103 C                Arrhenatherum clatiua (L) Bcauv. cm. J. « C. PictL           46.6          11.7             154     »
                    * Dactylis glomtrata L.                   *                      37.8 ι          9,5            12.6
                        Festuca arundinacra Schfcb.                           ·      40.9          10.2             13.6
                        Festuca ovina L                                   '          29.7            7.4             9.9
                        Festuca pratensis Hud*.       '        f                     29.7            7,4             9,9 .
                        Festuca rubra p.                                             25,6            6.4             8,5 -
                        Lolium multiflorum Lam .                                      14,6           3.7             4.9
                  ^     Lolium perenne L.
                        – mit hoher Persistenz, spit oder mittelsptt                 24,3            6.1             «.I
                        – neue Sorten und andere                                     IM              4.7             64
                       – mit geringer Persistenz, mittelspit, mittelfrüh oder
                            früh                                 /                   134             34              4,4
                        Lolium χ hybridum Hausakn.                                   14.6            3.7             4.9
              ■ (
                        Phleum pratense L.                                      '    60.8       . 15.2             204
                        Poa nemoralis L.                                             27.0            6.8             9.0
                        Poa pratensis L.                                            .27,0            6,8             9.0
                        Poa trivialis L.                                             27fi           iß               9.0
                    4. LEGUM1NOSAE                                       Γ
« 07.05 A I             Pisum sativum L. (partim) (Puttcrerbae)                     ' 5,4            5.4             5.4
κ 0745 Α III           Vicia íaba L. (partim) (Ackerbohne)             1               6,1           14              2.0
« 12.03 C              Medicago sativa L. (Okorypen)                                 » 3.5          3.4              4.5
                       Medicago sativa L. (Sorten)                 *                 244            6.1              *.l
                       Trifolium pratens« L                                       .  35,1           8,8            11.7
                       Trifolium repens L.                                           47,0         11.8             15.7
                       Trifolium repen* L vM. giganteum                              47,0         11.8             15.7 i
                       Vicia sativa L.                                               21,6         144              16.7