CELEX: 51970PC0632
Language: de
Date: 1970-06-10
Title: Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Festsetzung der Beihilfe für Flachs und Hanf für das Vermarktungjahr 1970/1971 (Von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (70) 632
Vol. 1970/0090
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                            K0M(70) ) 632 endg.
                                            Brüssel , den 10 , Juni 1970
                              Vorsehlag einer
                            VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
                     zur Festsetzung der Beihilfe für Flachs und
                     Hanf für das Vermarktungjahr 1970/1971
                        (Von der Kommission dem Rat vorgelegt )
  K0MC70 ) 632 endg.
 ---pagebreak---                                 BEGRÜNDUNG
1 . Artikel k der Verordnung (EWG) Nr . . ../70 des Rates vom •••••
     zur Errichtung einer gemeinsamen Marktorganisation für Flachs und
     Hanf sieht vor , dass für in der Gemeinschaft erzeugten Flachs und
     Hanf eine Beihilfe eingeführt wird . Diese Beihilfe wird je Hektar
     Anbau– und ErnteflSche festgesetzt , tun das Gleichgewicht zwischen
     dem für die Gemeinschaft erforderlichen Produktionsumfang und den
     Absatzmöglichkeiten für die Produktion sicherzustellen . Zu diesem
     Zweck unterbreitet die Kommission dem Rat einen Bericht , der es
     diesem erlaubt , dies verscheidenen Gegebenheiten und deren
     voraussichtliche Entwicklung zu beurteilen . Bei der Festsetzung
   . der Beihilfe werden ausserdem der Weltmarktpreis für Fasern und
 . . Saaten von Flachs und Hanf sowie die Preise der anderen natürlichen
     Konkurrenzerzeugnisse berücksichtigt .
     Die Beihilfe wird für das Y/irtschaftsjahr 1970/1971 vor dem 1 .
     August 1970 festgesetzt .
2 . Die vorliegende Begründung stellt den Bericht der Kommission an
     den Rat im Sinne von Artikel k der vorgenannten Verordnung dar .
3 . Bei der Festsetzung der- Beihilfe für Flachs und Hanf für das
     Wirtschaft jähr 1970/1971 w das erste Wirt schafts jähr der gemein­
     samen Marktorganisation – ist von der Politik auszugehen , die die
     flachs- und hanfanbauenden Mitgliedstaaten vor Einführung dieser
     gemeinsamen Marktorganisation verfolgt hatten. Die Stützungsmass-
     nahmen der Erzeuger-Mitgliedstaaten bestanden fei. dem in ihrem
     Hoheitsgebiet erzeugten Flachs und Hanf in Beihilfen , die im
     Wirtschaftsjahr 1969/1970 in folgender Höhe gewKhrt wurden >
     A. Flachsanbau
        1 . Textxllein                                         .
            a ) Belgien
                - Prämie für den Flachanbau s 2.000 bfrs (40 RE) je Hektar ;
                – Prämie für das Rösten-Schwingen : 2.500 bfrs (50 RE) je
                  Hektar , insgesamt also 4.500 bfrs ( 90 RE) je Hektar.
            b ) Niederlande
                Beihilfe von 320 hfl ( 88 , 40 RE) je Hektar
                                                                      • 0/ •••
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          c ) Frankreich
              - Prämie für den Flachsanbau » 110 ffrs ( 19»80 RE) je
                Hektar ;
              - Prämie für das Schwingen : 302 ffrs (5^,37 KE) je Hektar .
 Ausserdem hat Frankreich dem FORMA Mittel in HShe von insgesamt
 15.050*000 ffrs (2.709.000 RE) oder rund 67 RE/ha zur Verfügung
 gestellt , die zur Finanzierung sonstiger Massnahmen im Flachsektor
 entsprechend dem Ministerialerlass über die Interventionen auf dem
 Textilleinmarkt verwendet werden .
 Obgleich die Lage auf dem Flachsmarkt durch diese verschiedenen
 Massnahmen beeinflusst wird , ist festzustellen , dass einige dieser
 Massnahmen sich nicht unmittelbar auf die Erzeugereinkommen auswirken.
 Dies gilt beispielsweise für die Zuschüsse zur Finanzierung eines
 technischen Programms und für die Vergütung der Kontrollkosten.
 Andere Massnahmen decken sich in ihrer Zielsetzung mit Artikel 5
 der Verordnung (Lagerungsbeihilfen). Den Beihilfen für den festen
 Ankauf von Rohfasern , die sich unmittelbar auf den Marktpreis für
 Fasern und folglich auf die Erzeugereinkommen auswirken , entsprechen
 dagegen keine Massnahmen in der Gemeinschaftsregelung . Die Inzidenz
 dieser Beihilfe lSsst sich schwer beurteilen ; sie kann jedoch auf
 20 bis 25 RE je Hektar geschätzt werden .
 Für Leinsamen , die ein Nebenerzeugnis des Textilleins bilden , gilt
 ausserdem ein Stützungspreis . Da die Differenz zwischen diesem Preis
 und dem durchschnittlichen Weltmarktpreis rund 5 RE/Doppelzentner
 beträgt , kann die Inzidenz dieser Beihilfe bei einem Samenertrag
 von 5 Doppelzentnern je Hektar auf 25 RE je Hektar geschätzt werden .
 Der Gesamtbetrag der direkten Beihilfen für die Textilleinerzeugnung
 in Frankreich kann anhand obiger Einzelangaben mit 120 bis 125 RE
 je Hektar angegeben werden .
. Olle in
  Für die Erzeugung von Ollein gilt in Frankreich die oben erwähnte
  Preisstützungsregelung für Samen. Bei einem Durchschnittsertrag
  von 15 Doppelzentnern/Hektar macht diese Beihilfe etwa 75 RE je
  Hektar aus .
 Hanfanbau
 a) Frankreich
    Für verschiedene Massnahmen für einhäusigen Hanf - sogenannten
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            "Textilhanf" - wurden Mittel in Höhe von insgesamt 5ö7»O00
            ffrs ( 102.060 RE ) gebilligt . Rund die Hälfte dieses Betrages
            flieset dem"Comite economique agricole de la production de
            chanvre "als Subvention" zu und wird als Prämie an die Erzeuger
            von gerösteten Hanffasern , als Prämie an die Erzeuger von
           -halbgeröstetem Hanfstroh und als Einlagerungsprämie für
            Rohfasern ausgezahlt . Diese • Subvention entspricht je nach
            Art des Erzeugnisses einer Beihilfe von 30 bis 55 RE je Hektar »
                             »
      b ) Italien
            Für die Stützungsregelung zugunsten der Hanf erzeugung in den
            Wirtschaftsjahren ab 1967/1968 ist noch kein Regierungsbeschluss
            ergangen .
            Für das Wirtschaftsjahr 1966/1967 erreichte der Gesamtbetrag
            der Beihilfe rund 200 Millionen Lire (320.000 RE ) oder rund
            35 RE je Hektar « Rund die Hälfte dieses Betrags diente dazu , .
            einen Teil der Kosten des Schwingens und Röstens zu decken. *
            Sollte entsprechend den von den italienischen Behörden über­
            mittelten Informationen für jedes der folgenden Wirtschaftsjahre
            ein gleich hoher Betrag für die Stützung der Hanferzeugung
            bewilligt werden , so würde sich die Inzidenz dieser Stützung
            für die letzten drei Wirtschaftsjahre durchschnittlich auf
            80 RE je Hektar belaufen.
4 . Die Folgen der von den Erzeugermitgliedstaaten in den letzten Jahren
    verfolgten Stützungspolitik , die - sich in der Gewährung von Beihilfen
    der in Ziffer 3 genannten Höhe äusserte , lassen sich wie folgt
    zusammenfassen x                           '
    A) Flachser zeugung
        1 . •» In Frankreich entspricht die Textillein-Anbaufläche 1969
               dem Stand von 1958 .
               Die Ollein-Anbaufläche hat sich von 20.000 Hektar im Jahre
               1962 auf 3.100 Hektar im Jahre 1968 verringert .
             – In Belgien und in den Niederlanden machen die Flachsanbauflächen
               1969 nur noch 66 bzw. 55 v.H. der Anbauflächen von 1958
               aus ; über die Flachsanbaufläche für die Ernte 1970 liegen
               noch keine amtlichen Zahlen vor , doch wird aus den
               Berufskreisen eine neuerliche Verringerung der Anbaufläche
               gemeldet .                                                      ,
                                                                         • • »/ •••
 ---pagebreak---     2. Die gegenwärtige Erzeugung von Leinfasern in der Gemeinschaft
       dürfte unter den AbnahmemBglichkeiten der Industrie liegen ,
       die sich traditionell mit Fasern aus der Gemeinschaft versorgt .
       Der Anbaurückgang war in äen/Sä§r$R so stark, dass   nicht nur
       die ab 1964 (Anbaufläche Aber 135*000 ha) angelaufenen
       Überschüsse abgesetzt werden konnten , sondern auch die
                                                                        |
       verarbeitende Industrie allmählich Schwierigkeiten hat ,
       ihren Bedarf zu decken « Da bei der Politik der UdSSR nicht
       mit Sicherheit erwartet werden kann , dass die Industrie ihren
       nicht durch die Gemeinschaftserzeugung gedeckten Bedarf durch
       Faserimporte aus Russland decken kann , drohen dem Leinen bei
       einer weiteren Verringerung der Anbaufläche in der Gemeinschaft
       Absatzmöglichkeiten verloren zu gehen , die nur schwer wieder
       gewonnen werden könnten«                      <
B « Hanferzeugung
    In Frankreich erreicht 19°9 die Hanfanbaufläch 2,500 ha , davon
    nur einige Hunderte ha Textilhanf .
    In Italien hat sich die Hanfanbaufläche von 16.100 ha im Jahre
    1958 auf 4.000 im Jahr 1968 und 1 . 900 im Jahr 1969 verringert .
    Die unzureichende Stützung hat somit zu einem beträchtlichen
    Rückgang der / Hanferzeugung in der Gemeinschaft - von 17*900 ha
    im Jahr 1958 auf 6.800 im Jahr 1968 und gewissen Informationen
    infolge auf 4.500 ha im Jahr 1969 - geführt * Dabei überschreitet
    die Hanfnachfrage in der Gemeinschaft die gemeinschaftliche
    Produktion um ein erhebliches . 1968 mussten 16.200 t Hanffasern
    eingeführt werden . Dies entspricht etwa der Produktion von
    13.500 ha .
Die Flachs- und Hanfpreise werden durch die Preise des eingeführten
Flachses und Leins sowie durch die Preise der Konkurrenzfasern
bestimmt . Gegenwärtig ist bei Flachsfasern eine Haussetendenz zu
beobachten , die jedoch durch den von den Konkurrenzfasern ausgehenden
Preisdruck zwangsläufig begrenzt ist .
Die Lage auf dem V/eltmarkt für Baumwolle als wichtigstes Konkurrenzer-
zeugnis für Flachs lässt indessen keinen weiteren Preisanstieg erwarte:
OTgLeich - die Baumwollwelterzeugung im Wirtschaftsjahr 1969/1970
gegenüber dem vorhergehenden Ernte jähr zurückgegangen ist , reichen ,
die Bestände zur Deckung der - im übrigen konstanten - Nachfrage
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   völlig aus . Somit ist eine geringfügige Bestandsverringerung zu
   erwarten , die sich jedoch nicht spürbar auf die Preise auswirken
   kann , die 1969 in Übrigen unter den Preisen von 19^7 und 1968 lagen.
   Die Saatenpreise liegen gegenwärtig bei 120 bis 125 RE je Tonne
   und damit um ein erhebliches unter dem Durchschnittspreis der
   letzten Jahre . Eine nennenswerte Änderung der gegenwärtigen Welt­
   marktpreise für Leinsamen ist für die nächste Zeit nicht zu erwarten*
6, Die für das Wirtschaftsjahr 1970/197'! festzusetzende Beihilfe wird
   sich auf' die Produktion dieses Wirtschaftsjahrs nicht mehr auswirken ,
   da die Aussaat bereits abgeschlossen ist . Dagegen könnte sie
   die Entscheidungen der Erzeuger für die nächsten Aussaaten beeinflussen .
   Eine Festsetzung des Beihilfebetrags für Flachs auf dem Stand der
   in Belgien und in den Niederlanden geltenden Beihilfen könnte
   bewirken , dass der Rückgang der Anbaufläche in dieseni beiden Ländern
   nicht zum Stillstand kommt und in Frankreich ein Anbauflächenrückgang
   eintritt .
   Wird der Beihilfebetrag dagegen auf dem Stand der gegenwärtig in
   Frankreich geltenden Beihilfe festgesetzt , so dürfte dies nicht zu
   einer Änderung der Anbaufläche in Frankreich führen , könnte aber
   bewirken , dass der in Belgien und den Niederlanden festgestellte
   Anbaurückgang zum Stehen gebracht wird .
   Bei dieser zweiten Hypothese könnte sich der Olleinanbau wieder
   etwas fangen , obgleich die Beihilfe unter Berücksichtigung der
   derzeitigen Entwicklung der Weltparktpreise für Leinsamen in etwa
   der gegenwärtigen Stützung für Ollein entsprechen würde . Dabei ist
   zu bemerken , dass sich selbst bei einer spürbaren Ausweitung der
   Anbauflächen im Falle eines beträchtlichen Preisanstiegs bei Saaten
   keine Absatzprobleme ergeben dürften , da die eingeführten Leinsamen-
   mengen durchschnittlich rund das Fünffache der in der Gemeinschaft
   erzeugten Mengen ausmachen.
   Unter diesen Umständen glaubt die Kommission für Flachs eine Beihilfe
   von 110 RE/ha vorschlagen zu können . Die finanzielle Auswirkung
   dieses Vorschlags wäre bei einer mutmasslichen Aussaatfläche von
   58.000 ha mit 6.380.000 RE zu veranschlagen.
   Die Stützung für Hanf müsste erheblich umfangreicher sein als in
   den letzten Jahren , wenn die Gemeinschaftserzeugung von Textilhanf
                                                                 • • •/ • ♦ •
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wieder angekurbelt werden soll »
Selbst dann , wenn nur der in den letzten Jahren festgestellte
Anbaurückgang bei Hanf zum Stehen gebracht werden soll , ciuss die
Beihilfe höher sein als die ^in den letzten Jahren in Frankreich
und in Italien gewährte Stützung . Ein Beihilfenbetrag von 80 RE/ha
dürfte geeignet sein , das letztzgenannte Ziel erreichen zu helfen.
Auf diese Weise könnte auf mittlere Sicht eine gewisse Ausweitung
des Anbaus von zweihSusigem Hanf erreicht werden» Bei diner
gegenwärtigen Hanfanbaufläche von rund 5*000 ha lässt sich die
finanzielle Inzidenz der vorgeschlagenen Massnahme für das
Wirtschaftsjahr 1970/1971 ^it ^00.000 RE veranschlagen.
 ---pagebreak---                                    Vorschlag einer
                                VmOUT^jm ( MG ) DES RATES
zur Festsetzung1 der Beihilfe für Flachs und Hanf für das Vermarktungsjahr
1970/1971
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN. -     '
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
insbesondere auf Artikel 43f
gestützt auf die Verordnung ( EWG) Kr        /70 des Rates- zur Errichtung einer
gemeinsamen Markt Organisation für Flachs und Hanf ( l ), insbesondere auf Ar­
tikel 4 Absatz 3 »
auf Vorschlag der Kommission ,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments , und
in Erwägung nachstehender Gründe :
Artikel 4 der Verordnung (EWG) Nr        /70 sieht die jährliche Festsetzung
der Beihilfe für in der Gemeinschaft erzeugten Flachs und Hanf vor .
Auf Grund des Artikels 4   Absatz 2   ' der vorgenannten Verordnung wird die
Beihilfe je Hektar , Anbau- und Erntefläche festgesetzt , um das Gleichgewicht
zwischen dem für die Gemeinschaft erforderlichen Prodüktionsumfang und den
Absatzmöglichkeiten für die Produktion sicherzustellen. Die Beihilfe muss eben­
falls unter Berücksichtigung des Weltmarktpreises für Fasern und Saaten von
Flachs und Hanf , sowie des Preises der anderen natürlichen Konkurrenzerzeug-
nisse festgesetzt werden.
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
( l ) ABl . Nr       vom            • S.  • ••
 ---pagebreak---                                        - 8 -
                                     Artikel 1
Die in Artikel 4 der Verordnung (EWG) Nr        /70 vorgesehene Beihilfe . *ird
                                 <   .wie folgt
für das Vermarktungsjahr 1970/1971/festgesetzt auf :
– fur Flachs           110 RE/ha
– fur Hanf               80 * RE/ha
                                    Artikel 2
Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amts­
blatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft .
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar
in jedem Mitgliedstaat .
Brüssel , den                                     Für den Rat
                                                  Der Präsident