CELEX: 62014TA0737
Language: de
Date: 2018-09-13 00:00:00
Title: Rechtssache T-737/14: Urteil des Gerichts vom 13. September 2018 — Vnesheconombank/Rat (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik — Restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren — Aufnahme des Namens der Klägerin auf die Liste der Einrichtungen, auf die restriktive Maßnahmen angewandt werden — Begründungspflicht — Offensichtlicher Beurteilungsfehler — Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsschutz — Ermessensmissbrauch — Eigentumsrecht — Unternehmerische Freiheit — Gleichbehandlung)

29.10.2018   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 392/17
            
         
      Urteil des Gerichts vom 13. September 2018 — Vnesheconombank/Rat
      (Rechtssache T-737/14) (1)
      
      ((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren - Aufnahme des Namens der Klägerin auf die Liste der Einrichtungen, auf die restriktive Maßnahmen angewandt werden - Begründungspflicht - Offensichtlicher Beurteilungsfehler - Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsschutz - Ermessensmissbrauch - Eigentumsrecht - Unternehmerische Freiheit - Gleichbehandlung))
      (2018/C 392/20)
      Verfahrenssprache: Spanisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: Bank for Development and Foreign Economic Affairs (Vnesheconombank) (Moskau, Russland) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte J. M. Viñals Camallonga, J. L. Iriarte Ángel und L. Barriola Urruticoechea)
      
         Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: zunächst A. de Elera-San Miguel Hurtado und G. Étienne, dann F. Florindo Gijón, P. Mahnič Bruni und H. Marcos Fraile)
      
         Streithelferin zur Unterstützung des Beklagten: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: F. Castillo de la Torre, D. Gauci und S. Pardo Quintillán)
      
         Gegenstand
      
      Klage nach Art. 263 AEUV auf teilweise Nichtigerklärung des Beschlusses 2014/512/GASP des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (ABl. 2014, L 229, S. 13), in seiner sich aus dem Beschluss 2014/659/GASP des Rates vom 8. September 2014 zur Änderung des Beschlusses 2014/512 (ABl. 2014, L 271, S. 54) ergebenden Fassung und der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (ABl. 2014, L 229, S. 1), in ihrer sich aus der Verordnung (EU) Nr. 960/2014 des Rates vom 8. September 2014 zur Änderung der Verordnung Nr. 833/2014 (ABl. 2014, L 271, S. 3) ergebenden Fassung, soweit diese Rechtsakte die Klägerin betreffen.
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Die Klage wird abgewiesen.
               
            
                  2.
               
               
                  Bank for Development and Foreign Economic Affairs (Vnesheconombank) trägt ihre eigenen Kosten sowie die Kosten, die dem Rat der Europäischen Union im Rahmen dieses Verfahrens und im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes entstanden sind.
               
            
                  3.
               
               
                  Die Europäische Kommission trägt ihre eigenen Kosten.
               
            
         (1)  ABl. C 7 vom 12.1.2015.