CELEX: 21992D1231(02)
Language: de
Date: 1992-09-24 00:00:00
Title: Beschluß Nr. 2/92 des Gemischten Ausschusses EWG-EFTA "Gemeinsames Versandverfahren" vom 24. September 1992 zur Änderung der Anlage II des Übereinkommens vom 20. Mai 1987 über ein gemeinsames Versandverfahren

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21992D1231(02)

Beschluß Nr. 2/92 des Gemischten Ausschusses EWG-EFTA "Gemeinsames Versandverfahren" vom 24. September 1992 zur Änderung der Anlage II des Übereinkommens vom 20. Mai 1987 über ein gemeinsames Versandverfahren  

Amtsblatt Nr. L 402 vom 31/12/1992 S. 0009 - 0055

BESCHLUSS Nr. 2/92 DES GEMISCHTEN AUSSCHUSSES  EWG-EFTA "GEMEINSAMES VERSANDVERFAHREN" vom 24. September 1992 zur Änderung der Anlage II des  Übereinkommens vom 20. Mai 1987 über ein gemeinsames Versandverfahren (92/600/EWG)  DER GEMISCHTE AUSSCHUSS -gestützt auf das Übereinkommen vom 20. Mai 1987 über ein gemeinsames  Versandverfahren (1), insbesondere auf Artikel 15 Absatz 3 Buchstabe a), in Erwägung nachstehender Gründe: Anlage II des Übereinkommens enthält die wichtigsten technischen Bestimmungen der Grundvorschriften  über das gemeinsame Versandverfahren für die Warenbeförderung zwischen der Gemeinschaft und den  EFTA-Ländern sowie auch zwischen den einzelnen EFTA-Ländern. Diese Vorschriften wurden kürzlich im Rahmen der Änderung des gemeinschaftlichen Versandverfahrens  im Hinblick auf die Verwirklichung des Binnenmarktes ab 1. Januar 1993 geändert; es ist daher  angebracht, Anlage II des Übereinkommens anzupassen. Es ist ebenfalls erforderlich, eine bestimmte Anzahl von Formänderungen an der besagten Anlage II  vorzunehmen; aus Gründen der Darstellung und der Erleichterung der Lektüre erschien es vernünftig,  den gesamten Text der Anlage durch einen neuen Text zu ersetzen. Im Zusammenhang mit der kürzlich geänderten Verordnung über das gemeinschaftliche Versandverfahren  ist es angebracht, das Zusatzprotokoll ES-PT über besondere Maßnahmen zur Änderung des  Übereinkommens über ein gemeinsames Versandverfahren im Zusammenhang mit dem Beitritt des  Königreichs Spanien und der Portugiesischen Republik zu der Gemeinschaft anzupassen -BESCHLIESST: Artikel 1Die Anlage II des Übereinkommens vom 20. Mai 1987 wird durch den  Wortlaut im Anhang I zu diesem Beschluß ersetzt. Artikel 2Das Zusatzprotokoll ES-PT über besondere Maßnahmen zur Anwendung des Übereinkommens  über ein gemeinsames Versandverfahren im Zusammenhang mit dem Beitritt des Königreichs Spanien und  der Portugiesischen Republik zu der Gemeinschaft wird wie folgt geändert: 1. Artikel 5 Absatz 2 wird durch folgenden Wortlaut ersetzt: "(2) Die Bestimmungen des Titels III und des Kapitels III des Titels X der Anlage II gelten für die  Versandpapiere T  2L  ES und T  2L  PT."2. Artikel 6 wird durch folgenden Wortlaut ersetzt: "Artikel 6Bei Anwendung der Artikel 78 und 93 der Anlage II des Übereinkommens in einem EFTA-Land  ist: a) die Kurzbezeichnung ,T  2  ES' anzubringen, wenn die Waren in ein EFTA-Land kommen mit: - einem Versandschein T  2  ES oder- einem als Versandschein T  2  ES geltenden Frachtbrief CIM  oder Übergabeschein TR oder- einem Versandpapier T  2L  ES oder- einer als Versandpapier T  2L   ES geltenden Rechnung oder Beförderungspapier oder- einem als Versandpapier T  2L  ES geltenden  Carnet TIR oder Carnet ATA; b) die Kurzbezeichnung ,T  2  PT' anzubringen, wenn die Waren in ein EFTA-Land kommen mit: - einem Versandschein T  2  PT oder- einem als Versandschein T  2  PT geltenden Frachtbrief CIM  oder Übergabeschein TR oder- einem Versandpapier T  2L  PT oder- einer als Versandpapier T  2L   PT geltenden Rechnung oder Beförderungspapier oder- einem als Versandpapier T  2L  PT geltenden  Carnet TIR oder Carnet ATA."Artikel 3Die Vordrucke des Internationalen Frachtbriefs CIM und des  Internationalen Expreßgutscheins, die am 31. Dezember 1992 in Gebrauch sind, können bis zum 30.  Juni 1993 verwendet werden. Im übrigen gelten die Vorschriften über die Verwendung der Exemplare des Internationalen  Expreßgutscheins bis zum 1. Juli 1993 weiter. Artikel 4Die Sicherungsgeber, die gemäß Artikel 44 der Anlage II Sicherheitstitel mit begrenzter  Gültigkeit ausgeben und die bei Wirksamwerden dieses Beschlusses noch Sicherheitstitel mit dem zu  diesem Zeitpunkt geltenden Vermerk besitzen, können diese Titel weiter ausgeben, bis der Vorrat  erschöpft ist. Die in den Anhängen I (Ladeliste), III (Eingangsbescheinigung), VII (Bürgschaftsbescheinigung),  bezeichneten Vordrucke nach den beim Wirksamwerden dieses Beschlusses verwendeten Mustern können  mit den erforderlichen Anpassungen weiter verwendet werden, bis der Vorrat erschöpft ist, längstens  jedoch bis zum 30. Juni 1995. Artikel 5Dieser Beschluß tritt am 1. Januar 1993 in Kraft. Der Gemischte Ausschuß kann gegebenenfalls vor dem 1. November 1992 diesen Beschluß anhand eines  Berichts der Kommission der Europäischen Gemeinschaften über den Stand der Harmonisierung der  Bestimmungen zur Verwirklichung des Binnenmarktes überprüfen. Geschehen zu Brüssel am 24. September 1992. Im Namen des Gemischten AusschussesDer VorsitzendePeter WILMOTT(1) ABl. Nr.  L 226 vom 13. 8. 1987, S. 2.  ANHANG ANLAGE II TITEL I ALLGEMEINESArtikel 1Diese Anlage legt die  Durchführungsvorschriften des Übereinkommens und der Anlage I des Übereinkommens fest. TITEL II Artikel 2(Diese Anlage enthält keinen Artikel 2)TITEL III GEMEINSCHAFTSCHARAKTER  DER WARENKAPITEL I ALLGEMEINESArtikel 3Der Nachweis für den Gemeinschaftscharakter der  Waren, die nicht im T  2-Verfahren befördert werden, ist durch eines der in Kapitel II oder Kapitel  III dieses Titels genannten Papiere zu erbringen. Geltungsbereich Artikel 4(1) Die in den Artikeln 6 bis 11 genannten Papiere oder  Förmlichkeiten dürfen nicht verwendet bzw. erfuellt werden für Waren: a) die zur Ausfuhr aus dem Gebiet der Vertragsparteien bestimmt sind, oderb) die in Umschließungen verpackt sind, die keinen Gemeinschaftscharakter haben, oderc) die im Verfahren des internationalen Gütertransports mit Carnets TIR befördert werden, es  sei denn, daß- Waren, die im Gebiet einer Vertragspartei abgeladen werden sollen, zusammen mit  Waren befördert werden, die in einem Drittland abgeladen werden sollen, oder- Waren aus dem Gebiet einer Vertragspartei über ein Drittland in das Gebiet einer anderen  Vertragspartei befördert werden. (2) Die in Kapitel II dieses Titels vorgesehenen Versandpapiere können ferner ausgestellt werden  für Postsendungen (einschließlich Postpaketen), die von einem Postamt im Gebiet einer  Vertragspartei zu einem Postamt im Gebiet einer anderen Vertragspartei versandt werden. Voraussetzung der unmittelbaren Beförderung Artikel 5Die Papiere oder Förmlichkeiten nach den  Artikeln 6 bis 11 können nur dann als Nachweis für den Gemeinschaftscharakter der betreffenden  Waren dienen, wenn diese Waren unmittelbar von einer Vertragspartei in eine andere befördert  werden. Als unmittelbar von einer Vertragspartei in eine andere befördert gelten: a) Waren, die bei ihrer Beförderung das Gebiet von Drittländern nicht berühren, b) Waren, die bei ihrer Beförderung das Gebiet eines oder mehrerer Drittländer berühren, deren  Durchfuhr durch diese Gebiete jedoch mit einem einzigen, ein einer Vertragspartei ausgefertigten  Beförderungspapier erfolgt. KAPITEL II VERWENDUNG DER PAPIEREArtikel 6Der Nachweis für den Gemeinschaftscharakter ist  unter den nachstehend genannten Voraussetzungen durch die Vorlage eines Versandpapiers T  2L zu  erbringen. Artikel 7(1) Das Versandpapier T  2L wird auf einem Vordruck entsprechend dem Exemplar Nr. 4 des  Vordruckmusters im Anhang I der Anlage III oder dem Exemplar Nr. 4/5 des Vordruckmusters im Anhang  II zu derselben Anlage ausgestellt. Dieser Vordruck wird gegebenenfalls durch einen oder mehrere Vordrucke entsprechend dem Exemplar  Nr. 4 oder dem Exemplar Nr. 4/5 des Vordruckmusters in den jeweiligen Anhängen III und IV der  Anlage III ergänzt. Werden in Fällen, in denen zur Behandlung der Anmeldung bei deren Erstellung  Datenverarbeitungsanlagen eingesetzt werden, die Vordrucke in den Anhängen III und IV zu Anlage III  nicht als Ergänzungsvordrucke verwendet, so wird das Versandpapier T  2L durch einen oder mehrere  Vordrucke entsprechend dem Exemplar Nr. 4 oder dem Exemplar Nr. 4/5 des Vordruckmusters in den  Anhängen I und II zu Anlage III ergänzt. (2) Der Beteiligte trägt die Kurzbezeichnung ,T  2L im rechten Unterfeld des Feldes 1 des Vordrucks  und gegebenenfalls die Kurzbezeichnung ,T  2Lbis im rechten Unterfeld des Feldes 1 des oder der  verwendeten Ergänzungsvordrucke ein. (3) Ist ein Versandpapier T  2L für eine aus mehr als einer Warenart bestehende Sendung  auszustellen, so können die Angaben über die Waren in einer oder mehreren Ladelisten im Sinne des  Artikels 17 Absatz 2 und der Artikel 23 bis 26 gemacht werden, anstatt in die Felder 31 ,Packstücke  und Warenbezeichnung, 32 ,Positions-Nr., 35 ,Rohmasse (kg), und gegebenenfalls 33 ,Warennummer, 38  ,Eigenmasse (kg), 44 ,Besondere Vermerke/vorgelegte Unterlagen/Bescheinigungen und Genehmigungen  des zur Ausstellung des Versandpapiers ,T  2L verwendeten Vordrucks eingetragen zu werden. Werden Ladelisten verwendet, so sind die vorgenannten Felder des zur Ausstellung des Versandpapiers  T  2L verwendeten Vordrucks durchzustreichen. (4) Der obere Teil des in Artikel 24 Buchstabe b) genannten Feldes ist zur Aufnahme der  Kurzbezeichnung ,T  2L bestimmt, der untere Teil zur Aufnahme des Sichtvermerks der zuständigen  Behörde, wie in Artikel 8 Absatz 2 Buchstabe b) vorgesehen. Die Spalte ,Versendungs-/Ausfuhrland der Ladeliste braucht nicht ausgefuellt zu werden. (5) Die Ladeliste ist in gleicher Stückzahl vorzulegen wie das Versandpapier T  2L, zu dem sie  gehört. (6) Werden mehrere Ladelisten demselben Versandpapier T  2L beigefügt, so müssen sie von dem  Beteiligten mit einer Seriennummer versehen werden; die Anzahl der beigefügten Ladelisten ist in  Feld 4 ,Ladelisten des für die Ausstellung des Versandpapiers T  2L verwendeten Vordrucks  anzugeben. Artikel 8(1) Vorbehaltlich des Artikels 123 wird das Versandpapier T  2L in einfacher  Ausfertigung ausgestellt. (2) Auf Antrag des Beteiligten versehen die zuständigen Behörden des Abgangslandes das  Versandpapier T  2L sowie gegebenenfalls das oder die Ergänzungsvordrucke T  2Lbis mit ihrem  Sichtvermerk. Der Sichtvermerk muß folgende Angaben enthalten, die nach Möglichkeit in Feld C  (Abgangsstelle) dieser Papiere einzutragen sind: a) auf dem Versandpapier T  2L die Bezeichnung und den Stempel der Abgangsstelle, die Unterschrift  des zuständigen Beamten, das Datum des Sichtvermerks und entweder eine Eintragungsnummer oder die  Nummer der Anmeldung zur Versendung oder zur Ausfuhr, sofern eine solche erforderlich ist, b) auf dem Ergänzungsblatt T  2Lbis die Nummer, die auf dem Versandpapier T  2L enthalten ist.  Diese Nummer ist entweder durch einen Stempel, der auch den Namen der Behörde des Abgangslandes  enthält, oder handschriftlich einzutragen. Im letzteren Fall ist der Dienststempel der Behörde  beizusetzen. Diese Papiere werden dem Beteiligten ausgehändigt, sobald die für die Versendung der Ware nach dem  Bestimmungsland notwendigen Förmlichkeiten erfuellt sind. Artikel 9(1) Unbeschadet der Vorschriften der Artikel 6 bis 8 ist der Nachweis für den  Gemeinschaftscharakter unter den nachstehend genannten Voraussetzungen durch die Vorlage einer  Rechnung oder eines Beförderungspapiers zu erbringen. (2) Auf der Rechnung oder dem Beförderungspapier nach Absatz 1 müssen mindestens der Name und die  vollständige Anschrift des Versenders/Ausführers oder des Anmelders - wenn dieser nicht der  Versender/Ausführer ist -, die Anzahl, Art, Zeichen und Nummern der Packstücke, die  Warenbezeichnung sowie die Rohmasse in Kilogramm und gegebenenfalls die Nummern der Container  angegeben sein. Der Anmelder hat deutlich sichtbar im vorgenannten Papier die mit seiner handschriftlichen  Unterschrift versehene Kurzbezeichnung ,T  2L einzutragen. (3) Werden für die Erfuellung der Förmlichkeiten öffentliche oder private Datenverarbeitungssysteme  eingesetzt, so lassen die zuständigen Behörden auf Antrag zu, daß die Beteiligten die in Absatz 2  vorgesehene Unterzeichnung durch ein anderes vergleichbares technisches Verfahren ersetzen, das  gegebenenfalls auf der Verwendung eines Codes beruht und dieselbe Rechtswirkung hat wie die  handschriftliche Unterzeichnung. Diese Vereinfachung wird nur zugelassen, wenn die von den zuständigen Behörden geforderten  technischen und verwaltungsmässigen Voraussetzungen erfuellt sind. (4) Die Rechnung oder das Beförderungspapier ist vom Anmelder vollständig auszufuellen, zu  unterzeichnen und auf seinen Antrag von der zuständigen Behörde des Abgangslandes mit einem  Sichtvermerk zu versehen. Dieser Sichtvermerk hat Namen und Stempel der Abgangsstelle, Unterschrift  des zuständigen Beamten, Datum des Sichtvermerks sowie Registriernummer oder Nummer der Anmeldung  zur Versendung oder Ausfuhr zu enthalten, sofern eine solche erforderlich ist. (5) Dieser Artikel gilt nur, wenn die Rechnung oder das Beförderungspapier nur Gemeinschaftswaren  umfasst. (6) Im Sinne dieses Übereinkommens gilt die Rechnung oder das Beförderungspapier als Versandpapier  T  2L, wenn sie den Bedingungen und Vorschriften der Absätze 2 bis 5 entsprechen. (7) Im Sinne von Artikel 9 Absatz 4 des Übereinkommens kann die zuständige Behörde eines  EFTA-Landes für Waren, die in das Zollgebiet mit einer als Versandpapier T  2L geltenden Rechnung  oder einem Beförderungspapier gelangen, den für diese Waren ausgestellten Versandpapieren T  2 oder  T  2L eine beglaubigte Kopie oder Fotokopie dieser Rechnung oder dieses Beförderungspapiers  beifügen. Nachträgliche Ausstellung von Papieren Artikel 10Wird das Papier zum Nachweis für den  Gemeinschaftscharakter der Waren nachträglich ausgestellt, so ist es in roter Schrift mit einem der  folgenden Vermerke zu versehen: - Expedido a posteriori- Udstedt efterfölgende- Nachträglich ausgestellt- AAêäïèÝí aaê ôùí  õóôÝñùí- Ißüd retroactively- Délivré a posteriori- Rilasciato a posteriori- Achteraf  afgegeven- Emitido a posteriori- Annettu jäklkikäteen- Útgefiä eftir à- Utstedt i etterhand-  Utfärdat i efterhandKAPITEL III BESONDERE FÖRMLICHKEITEN BEI BESTIMMTEN VERSANDVERFAHREN ODER  BESTIMMTEN WARENBeförderung mit Carnet TIR oder Carnet ATA Artikel 11(1) Bei  Warenbeförderungen mit Carnet TIR in einem der in Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a) dieser Anlage  genannten Fälle oder mit Carnet ATA kann der Anmelder vorbehaltlich der Artikel 4 und 5 zum  Nachweis für den Gemeinschaftscharakter der Waren die Kurzbezeichnung ,T  2L, bestätigt durch seine  Unterschrift, gut sichtbar in den für die Warenbezeichnung vorbehaltenen Feldern der betreffenden  Abschnitte des verwendeten Carnets anbringen, bevor er dieses der Abgangsstelle zum Sichtvermerk  vorlegt. Die Kurzbezeichnung ,T  2L muß in allen Abschnitten, wo sie eingetragen wurde, durch  Dienststempelabdruck der Abgangsstelle mit der Unterschrift des zuständigen Beamten beglaubigt  werden. (2) In Fällen, in denen Gemeinschaftswaren und Nichtgemeinschaftswaren mit ein und demselben Carnet  TIR oder Carnet ATA befördert werden, sind beide Warenarten voneinander getrennt anzugeben; die  Kurzbezeichnung ,T  2L ist so anzubringen, daß sie sich eindeutig nur auf die Gemeinschaftswaren  bezieht. Artikel 12 bis 14(Dieser Anhang enthält keine Artikel 12 bis 14)Von Reisenden mitgeführte oder  in ihrem Reisegepäck enthaltene Waren Artikel 15(1) Das T  1- oder T  2-Verfahren ist für die  Beförderung von Waren, die Reisende mitführen oder die in ihrem sonstigen Reisegepäck enthalten  sind, nicht zwingend vorgeschrieben, wenn es sich um Waren handelt, die nicht zu kommerziellen  Zwecken bestimmt sind. (2) Sofern der Gemeinschaftscharakter für von Reisenden mitgeführte oder im Reisegepäck enthaltene  Waren nachzuweisen ist, werden sie, soweit sie nicht zu kommerziellen Zwecken bestimmt sind, als  Gemeinschaftswaren angesehena) wenn bei der Anmeldung erklärt wird, daß es sich um  Gemeinschaftswaren handelt und kein Zweifel an der Richtigkeit dieser Erklärung besteht; b) in den anderen Fällen je nach Bestimmungen der Kapitel II und III dieses Titels. KAPITEL IV GEGENSEITIGE HILFEArtikel 16Die zuständigen Behörden der Länder leisten einander  Hilfe bei der Nachprüfung der Echtheit und Richtigkeit der Papiere sowie der ordnungsgemässen  Erfuellung der Förmlichkeiten, mit denen gemäß Kapitel II und III dieses Titels der Nachweis für den  Gemeinschaftscharakter der Waren erbracht wird. TITEL IV VORSCHRIFTEN DER T  1- UND T  2-VERFAHRENKAPITEL I VERFAHRENAbschnitt 1  VordruckeArtikel 17(1) Die Anmeldungen T  1 oder T  2 sind auf einem Vordruck nach den Mustern  in den Anhängen I bis IV zu der Anlage III abzugeben. Die Anmeldungen sind nach Maßgabe dieses Übereinkommens zu erstellen. (2) Im Rahmen der Artikel 25 bis 29 dürfen als beschreibender Teil der Versandanmeldungen  Ladelisten nach dem Muster in Anhang I dieser Anlage verwendet werden. Diese Verwendung lässt die  Verpflichtungen unberührt, die hinsichtlich der Förmlichkeiten bei jeder Versendung/Ausfuhr oder  bei jedem Verfahren im Bestimmungsland sowie hinsichtlich der diesbezueglichen Vordrucke bestehen. Abschnitt 2 Anmeldungen T  1 und T  2Aufmachung und Verwendung Artikel 18(1) Sollen die  Waren im Verfahren T  1 befördert werden, so trägt der Hauptverpflichtete im rechten Unterfeld des  Feldes 1 des verwendeten Vordrucks die Kurzbezeichnung ,T  1 ein. Bei Verwendung von  Ergänzungsvordrucken trägt der Hauptverpflichtete im rechten Unterfeld des Feldes 1 des oder der  verwendeten Ergänzungsvordrucke die Kurzbezeichnung ,T  1bis ein. Werden in Fällen, in denen zur Behandlung der Anmeldungen bei deren Erstellung  Datenverarbeitungsanlagen eingesetzt werden, Ergänzungsvordrucke entsprechend dem Muster in den  Anhängen I oder II zu Anlage III verwendet, so ist im rechten Unterfeld des Feldes 1 der genannten  Vordrucke die Kurzbezeichnung ,T  1bis einzutragen. (2) Sollen die Waren im Verfahren T  2 befördert werden, so trägt der Hauptverpflichtete im rechten  Unterfeld des Feldes 1 des verwendeten Vordrucks die Kurzbezeichnung ,T  2 ein. Bei Verwendung von  Ergänzungsvordrucken trägt der Hauptverpflichtete im rechten Unterfeld des Feldes 1 des oder der  verwendeten Ergänzungsvordrucke die Kurzbezeichnung ,T  2bis ein. Werden in Fällen, in denen zur Behandlung der Anmeldungen bei deren Erstellung  Datenverarbeitungsanlagen eingesetzt werden, Ergänzungsvordrucke entsprechend dem Muster in den  Anhängen I oder II der genannten Anlage verwendet, so ist im rechten Unterfeld des Feldes 1 der  genannten Vordrucke die Kurzbezeichnung ,T  2bis einzutragen. Sendungen mit T  1- und T  2-Waren Artikel 19(1) Enthalten Sendungen gleichzeitig Waren, die  im T  1-Verfahren befördert werden sollen, und Waren, die im T  2-Verfahren befördert werden  sollen, so können Ergänzungsvordrucke nach dem Muster in den Anhängen III und IV oder  gegebenenfalls in den Anhängen I und II zu Anlage III, die die Kurzbezeichnung ,T  1bis bzw. die  Kurzbezeichnung ,T  2bis tragen, einem Vordruck nach dem Muster in den Anhängen I und II zu Anlage  III beigefügt werden. In diesem Fall ist auf dem vorgenannten Vordruck im rechten Unterfeld des Feldes 1 die  Kurzbezeichnung ,T einzutragen; der freie Raum hinter der Kurzbezeichnung ,T ist durchzustreichen;  ausserdem sind die Felder 32 ,Positions-Nr., 33 ,Warennummer, 35 ,Rohmasse (kg), 38 ,Eigenmasse (kg)  und 44 ,Besondere Vermerke/vorgelegte Unterlagen/Bescheinigungen und Genehmigungen  durchzustreichen. Die laufenden Nummern der Ergänzungsvordrucke mit der Kurzbezeichnung ,T  1bis  und der Ergänzungsvordrucke mit der Kurzbezeichnung ,T  2bis sind in Feld 31 ,Packstücke und  Warenbezeichnung des verwendeten Vordrucks nach dem Muster in den Anhängen I und II zu Anlage III  zu vermerken. (2) Ist keine der in Artikel 18 vorgesehenen Kurzbezeichnungen in das rechte Unterfeld des Feldes 1  des verwendeten Vordrucks eingetragen worden oder ist bei Sendungen, die gleichzeitig Waren  enthalten, die im T  1-Verfahren befördert werden, und Waren, die im T  2-Verfahren befördert  werden, Absatz 1 oder Artikel 28 nicht beachtet worden, so gelten die mit derartigen Papieren  beförderten Waren als im T  1-Verfahren befördert. Gleichzeitige Vorlage der Anmeldung zur Ausfuhr/Versendung und der Anmeldung zum Versandverfahren  Artikel 20Unbeschadet möglicherweise anwendbarer Vereinfachungsmaßnahmen ist das Zollpapier für  die Versendung oder Wiederversendung von Waren oder das Zollpapier für die Ausfuhr oder  Wiederausfuhr von Waren oder jedes andere Dokument gleicher Wirkung der Abgangsstelle zusammen mit  der entsprechenden Anmeldung zum Versandverfahren vorzulegen. Zu diesem Zweck können unbeschadet Artikel 7 Absatz 3 des Übereinkommens die Anmeldung zur  Versendung oder Wiederversendung oder die Anmeldung zur Ausfuhr oder Wiederausfuhr einerseits und  die Anmeldung zum Versandverfahren andererseits auf einem einzigen Vordruck zusammengefasst werden. Abgabe der Anmeldungen T  1 und T  2 Artikel 21(1) Die Anmeldung muß bei der zuständigen  Behörde während der Öffnungszeiten abgegeben werden. Die zuständige Behörde kann jedoch auf Antrag und Kosten des Anmelders zulassen, daß die Anmeldung  ausserhalb der Öffnungszeiten abgegeben wird. (2) Der Abgabe der Anmeldung bei der zuständigen Behörde gleichgestellt ist die Übergabe dieser  Anmeldung an den Beamten dieser Behörde an einem anderen Ort, der zu diesem Zweck im Wege einer  Vereinbarung zwischen den zuständigen Behörden und dem Beteiligten bestimmt worden ist. Beschau der Waren Artikel 22(1) Die Beschau der Waren erfolgt an dem zu diesem Zweck  bezeichneten Ort zu den dafür vorgesehenen Zeiten. (2) Die zuständige Behörde kann jedoch auf Antrag des Anmelders die Beschau an einem anderen Ort  oder zu einer anderen als in Absatz 1 vorgesehenen Zeit vornehmen. Dadurch entstehende Kosten trägt der Anmelder. Abschnitt 3 LadelistenBegriffsbestimmung Artikel 23Als Ladeliste im Sinne des Artikels 17  Absatz 2 gilt jedes Handelspapier, das die Voraussetzungen der Artikel 24 bis 29 sowie der Artikel  60 bis 63 erfuellt. Form der Ladelisten Artikel 24Die Ladelisten müssen enthalten: a) die Überschrift ,Ladeliste; b) ein 70 × 55 mm grosses Feld, das in einen oberen Teil von 70 × 15 mm zur Aufnahme der  Kurzbezeichnung ,T sowie einer der in Artikel 18 Absätze 1 und 2 vorgesehenen Angaben und in einen  unteren Teil von 70 × 40 mm zur Aufnahme der in Artikel 27 Absatz 3 genannten Angaben aufgeteilt  ist; c) Spalten in nachstehender Reihenfolge mit folgenden Überschriften: - laufende Nummer, - Zeichen, Nummern, Anzahl und Art der Packstücke, Warenbezeichnung, - Versendungs-/Ausfuhrland, - Rohmasse (kg), - Raum für amtliche Eintragungen. Die Beteiligten können die Breite der Spalten ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen; die Spalte  mit der Überschrift ,Raum für amtliche Eintragungen muß jedoch mindestens 30 mm breit sein.  Ausserdem können die Beteiligten über den freien Raum ausserhalb der unter den Buchstaben a), b) und  c) bezeichneten Felder für ihre eigenen Zwecke frei verfügen. Ausfuellen der Ladelisten Artikel 25(1) Als Ladeliste darf nur die Vorderseite des Vordrucks  verwendet werden. (2) Jeder in der Ladeliste aufgeführte Warenposten muß mit einer fortlaufenden Nummer versehen  sein. (3) (Dieser Artikel enthält keinen Absatz 3). (4) Unmittelbar unter der letzten Eintragung ist ein waagerechter Strich zu ziehen. Leerfelder sind  durch Streichung für weitere Eintragungen unbrauchbar zu machen. Vereinfachung der Ladelisten Artikel 26(1) Die zuständigen Behörden jedes Landes können als  Ladelisten nach Artikel 17 Absatz 2 Listen zulassen, die nicht alle Voraussetzungen der Artikel 23,  24 sowie 60 bis 63 erfuellen. Solche Listen dürfen nur zugelassen werden, wenna) sie von Unternehmen ausgestellt werden, deren  Geschäftsunterlagen im Wege der elektronischen oder automatischen Datenverarbeitung erstellt  werden, b) sie so gestaltet sind und ausgefuellt werden, daß sie ohne Schwierigkeiten von den zuständigen  Behörden und statistischen Ämtern ausgewertet werden können, c) sie für jeden einzelnen Warenposten Angaben über Anzahl, Art, Zeichen und Nummern der  Packstücke, die Warenbezeichnung, das Versendungs- oder Ausfuhrland sowie die Rohmasse in Kilogramm  enthalten. (2) Als Ladelisten nach Absatz 1 können auch Listen, in denen die Waren beschrieben sind,  zugelassen werden, die zum Zwecke der Erfuellung der Versendungs-/Ausfuhrförmlichkeiten erstellt  werden, selbst wenn diese Listen von Unternehmen ausgestellt werden, deren Geschäftsunterlagen  nicht im Wege der elektronischen oder automatischen Datenverarbeitung erstellt werden. Verwendung der Ladelisten Artikel 27(1) Macht der Hauptverpflichtete von der Möglichkeit  Gebrauch, für eine Sendung, die mehrere Warenarten enthält, Ladelisten zu verwenden, so sind die  Felder 15 ,Versendungs-/Ausfuhrland, 33 ,Warennummer, 35 ,Rohmasse (kg), 38 ,Eigenmasse (kg) und  gegebenenfalls 44 ,Besondere Vermerke/vorgelegte Unterlagen/Bescheinigungen und Genehmigungen des  für das T  1- oder T  2-Verfahren verwendeten Vordrucks durchzustreichen, und das Feld 31  ,Packstücke und Warenbezeichnung dieses Vordrucks darf nicht für die Angabe der Zeichen und  Nummern, Anzahl und Art der Packstücke und der Warenbezeichnung verwendet werden. Dieser Vordruck  darf nicht durch Ergänzungsvordrucke ergänzt werden. (2) Die Ladeliste ist in gleicher Stückzahl wie der für das Versandverfahren verwendete Vordruck  vorzulegen, zu dem sie gehört. (3) Bei der Eintragung der Anmeldung werden die Ladelisten mit derselben Eintragungsnummer versehen  wie der für das Verfahren verwendete Vordruck, auf den sie sich beziehen. Diese Nummer ist entweder  durch einen Stempel, der auch den Namen der Abgangsstelle enthält, oder handschriftlich  einzutragen. Im letzteren Fall ist der Dienststempel der Abgangsstelle beizusetzen. Ausserdem kann die Unterschrift des Beamten der Abgangsstelle hinzugefügt werden. (4) Werden mehrere Ladelisten einem einzelnen für das T  1- oder T  2-Verfahren verwendeten  Vordruck beigefügt, so sind sie vom Hauptverpflichteten mit laufenden Nummern zu versehen. Die Zahl  der beigefügten Listen ist in Feld 4 ,Ladelisten des genannten Vordrucks zu vermerken. (5) Eine Anmeldung, die auf einem Vordruck nach dem Muster in den Anhängen I und II der Anlage III  mit der Kurzbezeichnung ,T  1 oder der Kurzbezeichnung ,T  2 im rechten Unterfeld des Feldes 1  abgegeben wurde, dem eine oder mehrere Ladelisten beigefügt sind, gilt als Anmeldung T  1 oder  Anmeldung T  2 im Sinne des Artikels 10 oder des Artikels 37 der Anlage I. Sammelsendungen Artikel 28Enthalten Sendungen gleichzeitig Waren, die im T  1-Verfahren  befördert werden, und Waren, die im T  2-Verfahren befördert werden, so sind getrennte Ladelisten  zu erstellen; diese können einem einzigen Vordruck für die Anmeldung zum T  1- und T  2-Verfahren  beigefügt werden. In diesem Fall ist auf letzterem Vordruck im rechten Unterfeld des Feldes 1 die Kurzbezeichnung ,T  einzutragen; der freie Raum hinter der Kurzbezeichnung ,T ist durchzustreichen; ausserdem sind die  Felder 15 ,Versendungs-/Ausfuhrland, 32 ,Positions-Nr., 33 ,Warennummer, 35 ,Rohmasse (kg), 38  ,Eigenmasse (kg) und gegebenenfalls 44 ,Besondere Vermerke/vorgelegte Unterlagen/Bescheinigungen  und Genehmigungen durchzustreichen. In Feld 31 ,Packstücke und Warenbezeichnung des verwendeten  Vordrucks sind die laufenden Nummern der jeweiligen Ladelisten zu vermerken, die sich auf die  beiden Warenarten beziehen. Sendungen, die nur eine Art von Waren enthalten Artikel 29Die zuständigen Behörden jedes  Landes können zulassen, daß Unternehmen, deren Geschäftsunterlagen im Wege der elektronischen oder  automatischen Datenverarbeitung erstellt werden und denen nach Artikel 26 die Verwendung von Listen  eines besonderen Musters gestattet ist, diese Listen auch für T  1- oder T  2-Verfahren verwenden,  die nur eine Warenart betreffen, soweit die Datenverarbeitungsprogramme dieser Unternehmen dies  erforderlich machen. Abschnitt 4 Förmlichkeiten bei der AbgangsstelleFrist für die Gestellung der Waren Artikel  30Die von der Abgangsstelle bestimmte Frist, in der die Waren der Bestimmungsstelle zu gestellen  sind, ist für die Behörden der Länder, deren Gebiet bei Beförderungen im T  1- oder T  2-Verfahren  berührt wird, verbindlich und darf daher von diesen Behörden nicht geändert werden. Abschnitt 5 Förmlichkeiten bei der Grenzuebergangsstelle Artikel 31Der Vordruck für den  Grenzuebergangsschein nach Artikel 18 der Anlage I muß dem Muster in Anhang II entsprechen. Abschnitt 6 Förmlichkeiten bei der BestimmungsstelleEingangsbescheinigung Artikel 32(1) Die  Eingangsbescheinigung wird auf Antrag der Person ausgestellt, die der Bestimmungsstelle die  Warensendung mit dem dazugehörigen T  1 oder T  2 Versandpapier gestellt hat. (2) Der Vordruck für die Eingangsbescheinigung, mit der nachgewiesen wird, daß ein T  1 oder T  2  Versandpapier bei der Bestimmungsstelle vorgelegt und zugleich die darin bezeichnete Warensendung  gestellt worden ist, muß dem Muster in Anhang III entsprechen. Bei T  1 oder T  2 Versandpapieren  kann jedoch das Muster auf der Rückseite des Rückscheins verwendet werden. (3) Die Eingangsbescheinigung ist vom Beteiligten vorher auszufuellen. Sie darf neben dem der  Bestimmungsstelle vorbehaltenen Teil noch andere, die Warensendung betreffende Angaben enthalten,  die Verbindlichkeit der von der Bestimmungsstelle erteilten Bescheinigung erstreckt sich jedoch nur  auf die Angaben, die in dem der Bestimmungsstelle vorbehaltenen Teil enthalten sind. Rücksendung der Versandpapiere - zentrale Stellen Artikel 33Jedes Land kann Stellen benennen,  an die die Versandpapiere von der zuständigen Stelle des Bestimmungslandes zurückzusenden sind. Die  Länder, die derartige Stellen benannt haben, teilen dies der Kommission der Europäischen  Gemeinschaften mit und geben dabei die Art der dorthin zurückzusendenden Versandpapiere an. Die  Kommission gibt den anderen Ländern davon Kenntnis. KAPITEL II SICHERHEITSLEISTUNGAbschnitt 1 BürgschaftsurkundenArtikel 34Die  Bürgschaftsurkunde nach Artikel 25 Absatz 1 der Anlage I muß folgenden Mustern entsprechen: - dem Muster in Anhang IV, wenn es sich um eine Gesamtbürgschaft handelt, - dem Muster in Anhang V, wenn es sich um eine Einzelbürgschaft handelt, - dem Muster in Anhang VI, wenn es sich um eine Pauschalbürgschaft handelt. Abschnitt 2 GesamtbürgschaftBürgschaftsbescheinigung Artikel 35Der Vordruck für die  Bürgschaftsbescheinigung nach Artikel 26 Absatz 3 der Anlage I muß dem Muster in Anhang VII  entsprechen. Die Bürgschaftsbescheinigung wird entsprechend den Artikeln 36 bis 39 ausgestellt und  verwendet. Ermächtigte Personen Artikel 36(1) Der Hauptverpflichtete benennt in eigener Verantwortung  entweder anläßlich der Ausstellung der Bescheinigung oder jederzeit später während der  Gültigkeitsdauer der Bescheinigung auf deren Rückseite die Personen, die er ermächtigt hat, in  seinem Namen T  1 oder T  2 Anmeldungen zu unterzeichnen. Die Benennung besteht in der Angabe des  Namens und des Vornamens der ermächtigten Person sowie deren Unterschriftsprobe. Jede Eintragung  einer ermächtigten Person ist vom Hauptverpflichteten durch Unterschrift zu bestätigen. Es bleibt  dem Hauptverpflichteten überlassen, die Felder zu streichen, die er nicht benutzen will. (2) Der Hauptverpflichtete kann die Eintragung des Namens einer ermächtigten Person auf der  Rückseite der Bescheinigung jederzeit ungültig machen. Ermächtigte Vertreter Artikel 37Die auf der Rückseite der einer Abgangsstelle vorgelegten  Bürgschaftsbescheinigung eingetragenen Personen werden als ermächtigte Vertreter des  Hauptverpflichteten angesehen. Gültigkeitsdauer; Verlängerung Artikel 38Die Gültigkeitsdauer der Bürgschaftsbescheinigung  darf zwei Jahre nicht überschreiten. Sie kann jedoch von der Stelle der Bürgschaftsleistung einmal  um höchstens zwei Jahre verlängert werden. Kündigung Artikel 39Im Falle der Kündigung des Bürgschaftsvertrags ist der Hauptverpflichtete  gehalten, sämtliche ihm ausgehändigte Bürgschaftsbescheinigungen, deren Gültigkeitsdauer noch nicht  abgelaufen ist, unverzueglich der Stelle der Bürgschaftsleistung zurückzugeben. Jedes Land übersendet der Kommission der Europäischen Gemeinschaften die Identifizierungselemente  der Bescheinigungen, deren Gültigkeit nach Widerruf der Bewilligung noch nicht abgelaufen ist und  die noch nicht zurückgegeben wurden. Die Kommission unterrichtet hiervon die anderen Länder. Abschnitt 3 PauschalbürgschaftHöhe der Bürgeschaft Artikel 40Unbeschadet Artikel 41  Absätze 2 und 3 wird der Bürgschaftsbetrag, bis zu dessen Höhe der Bürge gemäß Artikel 28 Absatz 1  der Anlage I je T  1- oder T  2-Anmeldungen haftet, auf 7 000 ECU festgesetzt. Erhöhung der Pauschalbürgschaft Artikel 41(1) Abgesehen von den in den Absätzen 2 und 3  genannten Fällen darf die Abgangsstelle keine höhere Sicherheit als den Pauschbetrag von 7 000 ECU  je T  1 oder T  2 Anmeldung verlangen, unabhängig davon, wie hoch der Betrag an Zöllen und anderen  Abgaben für die mit einer Anmeldung zu befördernden Waren ist. (2) Wenn im Einzelfall aus besonderen Gründen die Beförderung der Waren erhöhte Risiken in sich  birgt und die Abgangsstelle deswegen die Pauschalsicherheit von 7 000 ECU für offensichtlich  unzureichend hält, so kann sie ausnahmsweise eine höhere Sicherheit verlangen, die einem Mehrfachen  des Pauschbetrages von 7 000 ECU entspricht. (3) Bei der Beförderung von Waren, die in der Liste in Anhang VIII aufgeführt sind, wird die  Sicherheit erhöht, wenn die zu befördernden Waren die Menge überschreiten, die dem Pauschbetrag von  7 000 ECU entspricht. In diesem Fall wird der Pauschbetrag der erforderlichen Sicherheit entsprechend der Menge der zu  befördernden Waren auf ein Mehrfaches von 7 000 ECU festgesetzt. (4) In den in den Absätzen 2 und 3 genannten Fällen hat der Hauptverpflichtete der Abgangsstelle  die erforderliche Anzahl der Sicherheitstitel entsprechend dem Mehrfachen des Pauschbetrags von 7  000 ECU abzugeben. Sendungen mit empfindlichen und nichtempfindlichen Waren Artikel 42(1) Enthalten die T  1-  oder T  2-Anmeldungen ausser den Waren, die in der in Artikel 41 Absatz 3 genannten Liste aufgeführt  sind, noch andere Waren, so sind die Vorschriften über die Pauschalbürgschaft so anzuwenden, als ob  die beiden Warenarten in getrennten Anmeldungen enthalten wären. (2) Abweichend von Absatz 1 bleiben Waren einer Warenart ausser Betracht, deren Menge oder Wert  verhältnismässig unbedeutend ist. Sicherheitstitel Artikel 43(1) Mit der Annahme der Bürgschaftserklärung durch die Stelle der  Bürgschaftsleistung wird der Sicherungsgeber ermächtigt, gemäß den in der Bürgschaftserklärung  festgelegten Bedingungen und in deren Rahmen die erforderlichen Sicherheitstitel an Personen  auszuhändigen, die beabsichtigen, als Hauptverpflichtete aufzutreten und von einer Abgangsstelle  ihrer Wahl aus ein T  1- oder T  2-Verfahren durchzuführen. (2) Der Vordruck für den Sicherheitstitel im Rahmen der Pauschalbürgschaft muß dem Muster in Anhang  IX entsprechen. Die auf der Rückseite des Musters enthaltenen Angaben können auch im oberen Teil  der Vorderseite vor die Angaben über den Aussteller gesetzt werden; die übrigen Textteile bleiben  unverändert. (3) Der Bürge haftet für jeden Sicherheitstitel bis zu einem Betrag von 7 000 ECU. (4) Unbeschadet der Artikel 41 und 44 kann der Hauptverpflichtete mit jedem Sicherheitstitel ein T   1- oder T  2-Verfahren durchführen. Der Titel ist der Abgangsstelle zu übergeben und wird von  dieser aufbewahrt. Sicherheitstitel mit beschränkter Geltung Artikel 44Der Sicherungsgeber kann Sicherheitstitel  aushändigen, die- nicht für T  1- oder T  2-Verfahren mit Waren der in Anhang VIII bezeichneten  Art gelten, - für andere als die nach dem ersten Gedankenstrich bezeichneten Waren nur bis zu maximal sieben  Titeln je Beförderungsmittel im Sinne des Artikels 12 Absatz 2 der Anlage I verwendet werden  können. Zu diesem Zweck bringt der Sicherungsgeber auf dem oder den auszuhändigenden Sicherheitstiteln  diagonal in Großbuchstaben einen der nachstehenden Vermerke mit einem Hinweis auf diesen Artikel  an: - Validez limitada- Begränset gyldighed- Beschränkte Geltung- ÐaañéïñéóìÝíç éó÷ýò- Limited  validity- Validité limitée- Validità limitata- Berperkte geldigheid- Valdidade limitade-  Voimassa rajoitetusti- Takmarkaä gildißviä- Begrenset gyldighet- Begränsad giltighetKündigung  Artikel 45Die Kündigung eines Bürgschaftsvertrags wird den anderen Ländern durch das Land, zu  dem die Stelle der Bürgschaftsleistung gehört, unverzueglich mitgeteilt. KAPITEL III Artikel 46 bis 48(Diese Anlage enthält keine Artikel 46 bis 48)KAPITEL IV  ZUWIDERHANDLUNGENWarensendungen, die der Bestimmungsstelle nicht gestellt wurden Artikel  49(Diese Anlage enthält keinen Artikel 49)Nachweis für die ordnungsgemässe Durchführung des T   1- und T  2-Verfahrens Artikel 50In den in Artikel 34 Absatz 2 Buchstabe d) der Anlage I  genannten Fällen wird der Nachweis für die ordnungsgemässe Durchführung des T  1- oder T   2-Verfahrens den zuständigen Behörden erbracht: a) durch Vorlage eines von den zuständigen Behörden bescheinigten Dokuments, aus dem hervorgeht,  daß die betreffenden Waren bei der Bestimmungsstelle oder in Fällen nach Artikel 111 beim  zugelassenen Empfänger gestellt worden sind. Dieses Dokument muß Angaben zur Identifizierung der  Waren enthalten, oderb) durch Vorlage eines in einem Drittland ausgestellten Zollpapiers über die Abfertigung zum  freien Verkehr oder einer Abschrift oder Fotokopie dieses Dokuments; diese Abschrift oder Fotokopie  muß entweder von der Stelle, die das Original abgezeichnet hat, einer Behörde des betreffenden  Drittlands oder einer Behörde eines Landes beglaubigt sein. Dieses Dokument muß Angaben zur  Identifizierung der betreffenden Waren enthalten. TITEL V BESONDERE VORSCHRIFTEN ÜBER DEN GEGENWERT DES ECUArtikel 51(1) Die in dieser Anlage  in Ecu ausgedrückten Beträge werden zu dem am ersten Arbeitstag des Monats Oktober geltenden  Umrechnungskurs mit Wirkung vom 1. Januar des folgenden Jahres in die einzelstaatlichen Währungen  umgerechnet. Ist für eine bestimmte Landeswährung ein Kurs nicht bekannt, so gilt der Kurs des ersten Tages, für  den zuletzt ein Kurs nach dem ersten Werktag des Monats Oktober veröffentlicht worden ist. Ist ein  Kurs nicht nach dem ersten Werktag des Monats Oktober veröffentlicht worden, so ist der Kurs des  letzten Tages vor diesem Zeitpunkt anzuwenden, für den ein Kurs veröffentlicht wurde. (2) Für die Anwendung des ersten Unterabsatzes ist derjenige Gegenwert des Ecu maßgebend, der zum  Zeitpunkt der Eintragung der Anmeldung zum T  1- oder T  2-Verfahren gilt, für welchen der oder die  Sicherheitstitel nach Artikel 41 vorgelegt werden. TITEL VI BESONDERE VORSCHRIFTEN FÜR BESTIMMTE BEFÖRDERUNGENKAPITEL I Beförderungen im  Luftverkehr Artikel 52(1) Wird gemäß Artikel 39 Absatz 1 der Anlage I das T  1- oder T   2-Verfahren für Waren, die von einem Flughafen einer Vertragspartei aus im Luftverkehr befördert  werden, angewandt, so gilt das Manifest, dessen Inhalt dem Anhang 3 der Anlage 9 des Übereinkommens  über die internationale Zivilluftfahrt entspricht, für diese Waren als Anmeldung zum T  1- oder T   2-Verfahren. (2) Bei gemeinsamer Beförderung von Waren, die im T  1-Verfahren befördert werden sollen, und  Waren, die im T  2-Verfahren befördert werden sollen, sind diese Waren in getrennten Manifesten  aufzuführen. (3) Das oder die Manifeste gemäß den Absätzen 1 und 2 sind von der Luftverkehrsgesellschaft mit  einem durch Datum und Unterschrift bestätigten Vermerk zu versehen, der sie als T  1- oder T   2-Anmeldung kennzeichnet. Die entsprechend ergänzten und unterzeichneten Manifeste gelten je nach  Fall als T  1- oder T  2-Anmeldung. Das oder die Manifeste nach den Absätzen 1 und 2 müssen die nachstehenden Angaben enthalten: - Name der Luftverkehrsgesellschaft, die die Beförderung der Waren übernommen hat, - Flugnummer, - Datum des Fluges, - Name des Flughafens der Beladung (Abgangsflughafen) und Entladung (Bestimmungsflughafen), und für jede im Manifest aufgeführte Warensendung ist anzugeben: - Nummer des Luftfrachtbriefs, - Anzahl der Packstücke, - allgemeine Beschreibung der Waren oder soweit erforderlich die Angabe ,consolidated,  gegebenenfalls in abgekürzter Form (entspricht ,Sammelsendung), - Rohgewicht. (4) Die Luftverkehrsgesellschaft, die die Beförderung der in den Manifesten gemäß den Absätzen 1, 2  und 3 aufgeführten Waren übernimmt, wird für diese Beförderung Hauptverpflichteter. (5) Ausser in den Fällen, in denen die Luftverkehrsgesellschaft zugelassener Versender im Sinne des  Artikels 103 ist, sind die in den Absätzen 1, 2 und 3 genannten Manifeste den zuständigen Behörden  am Abgangsflughafen mindestens in zweifacher Ausfertigung vorzulegen; diese bringen ihren  Sichtvermerk an und bewahren ein Exemplar auf. Diese Behörden können sich zu Kontrollzwecken alle Luftfrachtbriefe vorlegen lassen, die sich auf  die in den Manifesten aufgeführten Warensendungen beziehen. (6) Die Luftverkehrsgesellschaft, die die Waren befördert, unterrichtet die zuständigen Behörden  des Bestimmungsflughafens über den/die Namen des oder der Abgangsflughäfen. Die zuständigen Behörden des Bestimmungsflughafens können auf diese Informationen hinsichtlich der  Luftverkehrsgesellschaften verzichten, für die aufgrund der Natur und geographischen Lage der  durchgeführten Flugverbindungen kein Zweifel hinsichtlich des oder der Abgangsflughäfen besteht. (7) Ein Exemplar des in den Absätzen 1 bis 5 genannten Manifests ist den zuständigen Behörden des  Bestimmungsflughafens auszuhändigen. (8) Ungeachtet der Bestimmungen von Absatz 7 können die zuständigen Behörden des  Bestimmungsflughafens für Kontrollzwecke die Manifeste verlangen, die sich auf alle im Flughafen  entladenen Waren beziehen. Diese Behörden können sich ebenfalls zu Kontrollzwecken alle Luftfrachtbriefe vorlegen lassen, die  sich auf die in den Manifesten aufgeführten Warensendungen beziehen. (9) Die zuständigen Behörden des Bestimmungsflughafens übersenden monatlich den zuständigen  Behörden jedes Abgangsflughafens eine von den Luftverkehrsgesellschaften erstellte Liste der in den  Absätzen 1, 2 und 3 genannten Manifeste, die ihnen im Vormonat vorgelegt wurden. Diese Liste muß  von den zuständigen Behörden des Bestimmungsflughafens bestätigt werden. Bei jedem dieser Manifeste müssen angegeben sein: - Bezugsnummer des Manifests- Name der Luftverkehrsgesellschaft (gegebenenfalls in abgekürzter  Form), die die Waren befördert hat- Flugnummer- Datum des Fluges. Die zuständigen Behörden können im Wege bi- und multilateraler Vereinbarungen für  Luftverkehrsgesellschaften zulassen, selbst die Informationen nach den Bestimmungen des  Unterabsatzes 1 an die Behörden des Abgangsflughafens zu übermitteln. Sie teilen diese  Genehmigungen den anderen Ländern mit. Bei Feststellung von Unregelmässigkeiten bezueglich der Angaben der in der Liste aufgeführten  Manifeste unterrichtet die Bestimmungsstelle die Abgangsstelle unter Bezugnahme insbesondere auf  den Luftfrachtbrief (air waybill) über die Waren, auf die sich diese Feststellungen beziehen. (10) Anstatt das in Absatz 1 genannte Manifest zu verwenden, können die zuständigen Behörden der  Länder auf Antrag der interessierten Luftverkehrsgesellschaften, die Datenaustauschsysteme zwischen  den betroffenen Luftverkehrsgesellschaften verwenden, durch bi- oder multilaterale Vereinbarungen,  vereinfachte Verfahren des gemeinsamen Versandverfahrens bewilligen. (11) a) Zu Gunsten von Internationalen Luftverkehrsgesellschaften, die entweder ihren Sitz oder  eine Regionalvertretung im Gebiet der Vertragsparteien haben und die: - Datenaustauschsysteme verwenden, um die Informationen zwischen den Abgangs- und  Bestimmungsflughäfen im Gebiet der Vertragsparteien zu übermitteln und- die Voraussetzungen des  Buchstaben b) erfuellen, ist das in den Absätzen 1-9 genannte T  1- oder T  2-Verfahren auf ihren Antrag zu vereinfachen. Nach Eingang eines Antrages übermitteln die zuständigen Behörden des Landes, in dem die  Luftverkehrsgesellschaft ihren Sitz hat, diesen Antrag den Ländern, auf deren Gebiet sich die  Abgangs- und Bestimmungsflughäfen befinden, die mit Datenaustauschsystemen verbunden sind. Sind innerhalb von 2 Monaten vom Datum der Übermittlung an gerechnet keine Einwände eingegangen, so  bewilligen die zuständigen Behörden unter Vorbehalt der Bestimmungen von Artikel 6 des  Übereinkommens das im Buchstaben c) genannte vereinfachte Verfahren. Diese Bewilligung gilt in allen betroffenen Ländern und ist für die T  1- und T  2-Verfahren  anzuwenden, die zwischen den in der besagten Bewilligung genannten Flughäfen durchgeführt werden. b) Das im Buchstaben c) vorgesehene vereinfachte Verfahren wird nur Luftverkehrsgesellschaften  bewilligt, die: - eine bedeutende Anzahl von Flügen zwischen den Ländern betreiben, - häufig Waren versenden und erhalten, - manuelle oder auf Datenverarbeitungssystemen beruhende Anschreibungen führen, die es den  zuständigen Behörden ermöglichen, die Vorgänge beim Abgang und der Bestimmung zu prüfen, - keine schweren oder wiederholten Zuwiderhandlungen gegen die Zoll- und Steuervorschriften  begangen haben, - alle Aufzeichnungen den zuständigen Behörden zur Verfügung stellen, - sich einverstanden erklären, bei der Wahrnehmung ihrer Verpflichtungen zur Aufdeckung und  Offenlegung aller Abweichungen und Unregelmässigkeiten gegenüber den zuständigen Behörden  vollständig verantwortlich zu sein. c) Das vereinfachte Verfahren wird wie folgt durchgeführt: - die Luftverkehrsgesellschaft hat den Nachweis über den Status aller Sendungen in ihren  Geschäftsunterlagen zu vermerken, - das Manifest am Abgangsflughafen, das im Datenaustauschsystem übersandt wird, wird auch das  Manifest am Bestimmungsflughafen, - die Luftverkehrsgesellschaft hat den Status T  1, T  2, T  E (entspricht T  2  ES), T  P  (entspricht T  2  PT) und C (entspricht T  2L) zu jeder Warenposition auf dem Manifest anzugeben, - das T  1- oder T  2-Verfahren gilt als erledigt, sobald das per Datenaustausch übermittelte  Manifest den zuständigen Behörden des Bestimmungsflughafens zur Verfügung steht und diesen die  Waren gestellt wurden, - auf Anforderung ist ein Ausdruck des im Datenaustausch übermittelten Manifests den zuständigen  Behörden des Abgangs- und Bestimmungsflughafens vorzulegen, - die zuständigen Behörden des Abgangsflughafens führen auf der Grundlage von Risikoanalysen  mittels Überprüfung der Buchhaltung Kontrollen durch, - die zuständigen Behörden des Bestimmungsflughafens führen auf der Grundlage von Risikoanalysen  mittels Überprüfung der Buchhaltung Kontrollen durch und übermitteln den zuständigen Behörden des  Abgangsflughafens falls erforderlich Einzelangaben der im Datenaustausch erhaltenen Manifeste zur  Nachprüfung, - die Luftverkehrsgesellschaft ist verantwortlich für die Identifizierung und die Unterrichtung der  zuständigen Behörden aller im Bestimmungsflughafen festgestellten Abweichungen und  Unregelmässigkeiten, - die zuständigen Behörden des Bestimmungsflughafens melden den zuständigen Behörden des  Abgangsflughafens in einer angemessenen Frist alle Verstösse und Abweichungen, - diese Abweichungen und Unregelmässigkeiten können in Übereinstimmung mit der  Luftverkehrsgesellschaft und den zuständigen Behörden am Bestimmungs- und Abgangsort geregelt  werden. Artikel 53Wird das T  1- oder T  2-Verfahren gemäß Artikel 39 Absatz 1 der Anlage I für Waren,  die von einem Flughafen einer Vertragspartei aus im Luftverkehr befördert werden, angewandt, so  schließt Artikel 52 nicht aus, daß jeder Beteiligte die in der Anlage I festgelegten T  1- oder T   2-Verfahren in Anspruch nehmen kann. In diesem Falle gelten die in Artikel 52 festgelegten  Verfahren nicht. KAPITEL II BEFÖRDERUNGEN IM SEEVERKEHRArtikel 54 und 55(Diese Anlage enthält keine Artikel  54 und 55)Artikel 56(1) Wird nach Artikel 40 der Anlage I das T  1- oder T  2-Verfahren für die  Beförderung von Waren auf dem Seeweg beim Abgang in einem Hafen eines Landes angewandt, können die  zuständigen Behörden auf Antrag der betroffenen Schiffahrtsgesellschaften die in der Anlage I  festgelegten T  1- oder T  2-Verfahren unter den in den Absätzen 2 bis 10 festgelegten Bedingungen  in der Weise vereinfachen, daß sie die Verwendung der Warenmanifeste für die betreffenden Waren als  T  1- oder T  2-Anmeldung zulassen. (2) Nach Eingang eines Antrages übermitteln die zuständigen Behörden des Landes, in dem die  Schiffahrtsgesellschaft ihren Sitz hat, den Antrag den Ländern, in denen die vorgesehenen Abgangs-  und Bestimmungshäfen gelegen sind. Sind innerhalb von zwei Monaten, vom Datum der Übermittlung an gerechnet, keine Einwände  eingegangen, so erteilen die zuständigen Behörden der Schiffahrtsgesellschaft die beantragte  Bewilligung. Diese Bewilligung ist in allen betroffenen Ländern gültig als bi- oder multilaterale Vereinbarung  nach Artikel 6 des Übereinkommens. Mangels einer derartigen Bewilligung ist das in der Anlage I festgelegte T  1- oder T  2-Verfahren  durchzuführen. Die Vorschriften dieses Artikels schließen die Möglichkeit der Durchführung des in der Anlage I  festgelegten T  1- oder T  2-Verfahrens durch jede Person einschließlich derjenigen  Schiffahrtsgesellschaften nicht aus, für die eine derartige Bewilligung gegebenenfalls in Betracht  kommt. (3) Die in Absatz 1 vorgesehene Bewilligung wird nur Schiffahrtsgesellschaften erteilt, - deren Anschreibungen es den zuständigen Behörden ermöglichen, die Warenbewegungen zu  kontrollieren, - die keine schweren oder wiederholten Zuwiderhandlungen gegen die Zoll- oder Steuervorschriften  begangen haben, - die Manifeste verwenden, - die mindestens den Namen und die genaue Anschrift der Schiffahrtsgesellschaft, die Identität des  Schiffes, den Verladehafen, den Entladehafen, eine Bezugnahme auf die Ladeliste (Konossement),  sowie - für jede Sendung - die Zeichen, Nummern, Anzahl und Art der Packstücke, die  Warenbezeichnung, die Rohmasse (kg) und gegebenenfalls die Kennummer der Behälter enthalten, - die ohne Schwierigkeiten von den zuständigen Behörden ausgewertet und kontrolliert werden  können, - die vollständig ausgefuellt und unterzeichnet den zuständigen Behörden vor dem Auslaufen der  betreffenden Schiffe vorgelegt werden können. (4) In der in Absatz 1 genannten Bewilligung wird festgelegt, daß bei der gemeinsamen Beförderung  von Waren, die im T  1-Verfahren befördert werden müssen und Waren, die im T  2-Verfahren befördert  werden müssen, diese Waren in getrennten Manifesten aufzuführen sind. (5) Die in den Absätzen 1 und 3 genannten Manifeste müssen einen Vermerk enthalten, der mit dem  Datum und der Unterschrift der Schiffahrtsgesellschaft versehen ist, der sie als T  1- oder T   2-Anmeldung kenntlich macht. Derart vervollständigte und unterzeichnete Manifeste gelten je nachdem  als Anmeldungen T  1 oder T  2. (6) Die Schiffahrtsgesellschaft, die Beförderungen mit den in den Absätzen 1 bis 4 genannten  Manifesten durchführt, wird für diese Beförderungen Hauptverpflichteter. (7) Ausser in den Fällen, in denen die Schiffahrtsgesellschaft zugelassener Versender nach Artikel  103 ist, sind die in den Absätzen 1 bis 4 genannten Manifeste den zuständigen Behörden des  Abgangshafens mindestens in zweifacher Ausfertigung zur Bestätigung vorzulegen; diese bringen ihren  Sichtvermerk an und bewahren ein Exemplar auf. (8) Die in den Absätzen 1 bis 4 genannten Manifeste sind den zuständigen Behörden des  Bestimmungshafens zur Anbringung des Sichtvermerks vorzulegen. Diese Behörden behalten soweit  erforderlich ein Exemplar zur zollamtlichen Überwachung der Waren ein. (9) Vorbehaltlich des Absatzes 8 können die zuständigen Behörden des Bestimmungshafens zu  Kontrollzwecken die Vorlage der Manifeste und Ladelisten (Konossemente) für alle im Hafen  entladenen Waren verlangen. (10) Die zuständigen Behörden des Bestimmungshafens übersenden monatlich den zuständigen Behörden  jedes Abgangshafens eine von den Schiffahrtsgesellschaften oder deren Vertreter erstellte Liste der  in den Absätzen 1 bis 4 genannten Manifeste, die ihnen im Vormonat vorgelegt wurden. Diese Liste  muß durch die zuständigen Behörden des Bestimmungshafens bestätigt werden. Bei der Eintragung jedes der Manifeste in dieser Liste müssen die nachstehenden Angaben enthalten  sein: - Bezugsnummer des Manifests, - Name (gegebenenfalls in abgekürzter Form) der Schifffahrtsgesellschaft, die die Waren befördert  hat, - Datum der Beförderung. Bei Feststellung von Unregelmässigkeiten bezueglich der Angaben der in der Liste aufgeführten  Manifeste, unterrichtet die Bestimmungsstelle die Abgangsstelle unter Bezugnahme insbesondere auf  die Ladeliste (Konossement) über die Waren, auf die sich diese Feststellungen beziehen. (11) a) Zugunsten von internationalen Schiffahrtsgesellschaften, die entweder ihren Sitz oder eine  Regionalvertretung im Gebiet der Vertragsparteien haben, und den Bedingungen des Buchstaben b)  entsprechen, kann das in den Absätzen 1 bis 10 beschriebene T  1- oder T  2-Verfahren auf ihren  Antrag weiter vereinfacht werden. Nach Eingang des Antrags übermitteln die zuständigen Behörden des Landes, in dem die  Schiffahrtsgesellschaft ihren Sitz hat, den Antrag den anderen Ländern, auf deren Gebiet sich die  vorgesehenen Abgangs- und Bestimmungshäfen befinden. Sind innerhalb von zwei Monaten vom Datum der Übermittlung an gerechnet keine Einwände eingegangen,  so bewilligen die zuständigen Behörden vorbehaltlich des Artikels 6 des Übereinkommens das im  Buchstaben c) genannte vereinfachte Verfahren. Die Bewilligung gilt in allen betroffenen Ländern und ist für die T  1- und T  2-Verfahren  anzuwenden, die zwischen den in der Bewilligung genannten Häfen durchgeführt werden; b) Das in Buchstabe c) vorgesehene vereinfachte Verfahren wird nur Schiffahrtsgesellschaften  bewilligt, die: - zur Verwendung von Manifesten nach diesem Artikel zugelassen sind, - eine bedeutende Anzahl regelmässiger Fahrten zwischen den Ländern nach anerkannten Routen  durchführen, - häufig Waren versenden und erhalten, - sich einverstanden erklären, bei der Wahrnehmung ihrer Verpflichtungen zur Aufdeckung und  Offenlegung aller Abweichungen und Unregelmässigkeiten gegenüber den zuständigen Behörden  vollständig verantwortlich zu sein; c) Das vereinfachte Verfahren wird wie folgt durchgeführt: - die Schiffahrtsgesellschaft hat den Nachweis über den Status aller Sendungen in ihren  Geschäftsunterlagen und in den Ausfertigungen der Manifeste zu vermerken, - die Schiffahrtsgesellschaft kann ein einziges Manifest für alle beförderten Waren verwenden; in  diesem Fall hat sie den entsprechenden Status T  1, T  2, T  E (entspricht T  2  ES), T  P  (entspricht T  2  PT) und C (entspricht T  2L) für jede Warenposition auf dem Manifest anzugeben, - das T  1- oder T  2-Verfahren gilt als erledigt, sobald das Manifest und die Waren der  zuständigen Behörde des Bestimmungshafens gestellt wurden, - die zuständigen Behörden des Abgangshafens führen auf der Grundlage von Risikoanalysen mittels  Überprüfung der Buchhaltung Kontrollen durch, - die zuständigen Behörden des Bestimmungshafens führen auf der Grundlage von Risikoanalysen  mittels Überprüfung der Buchhaltung Kontrollen durch und übermitteln den zuständigen Behörden des  Abgangshafens falls erforderlich Einzelangaben der Manifeste zur Nachprüfung, - die Schiffahrtsgesellschaft ist verantwortlich für die Identifizierung aller im Bestimmungshafen  festgestellten Abweichungen und Unregelmässigkeiten und die Unterrichtung der zuständigen Behörden, - die zuständigen Behörden des Bestimmungshafens melden den zuständigen Behörden des Abgangshafens  alle Abweichungen, Verstösse und Unregelmässigkeiten. Artikel 57(Diese Anlage enthält keinen Artikel 57)KAPITEL III BEFÖRDERUNGEN DURCH  ROHRLEITUNGENArtikel 58(1) Wird das T  1- oder T  2-Verfahren nach Artikel 39 Absatz 2 der  Anlage I angewandt, werden die Förmlichkeiten für dieses Verfahren bei der Beförderung von Waren  durch Rohrleitungen nach den Bestimmungen der Absätze 2 bis 5 erfuellt. (2) Die Beförderung von Waren durch Rohrleitungen gilt als im T  1- oder T  2-Verfahren  durchgeführt: - mit ihrer Verbringung in das Zollgebiet einer Vertragspartei, wenn die Waren durch Rohrleitungen  in das Gebiet eintreten, - mit der Einleitung in die Rohrleitungen, wenn sich die Waren bereits im Gebiet einer  Vertragspartei befinden. Gegebenenfalls wird der Nachweis des Gemeinschaftscharakters dieser Waren gemäß den Bestimmungen  des Titels III erbracht. (3) Für die in Absatz 2 genannten Waren wird der Betreiber der Rohrleitungen mit Niederlassung in  dem Land Hauptverpflichteter, durch dessen Gebiet die Waren in das Land verbracht werden oder in  dem die Beförderung beginnt. (4) Für die Durchführung von Artikel 11 Absatz 2 der Anlage I wird der Betreiber der Rohrleitung  mit Niederlassung in dem Land, durch dessen Gebiet die Waren durch Rohrleitung verbracht werden,  als Warenführer angesehen. (5) Unbeschadet der Bestimmungen von Absatz 8 wird das T  1- oder T  2-Verfahren mit der Ankunft  der durch Rohrleitungen beförderten Waren in den Einrichtungen der Empfänger oder den  Verteilernetzen des Empfängers und der Aufnahme von Eintragungen in deren Geschäftsunterlagen als  erledigt angesehen. (6) Wird die Beförderung von Waren durch Rohrleitungen zwischen zwei Vertragsparteien im T  1- oder  T  2-Verfahren nach den Bestimmungen des Absatzes 2 über das Gebiet einer Vertragspartei  durchgeführt und das T  1- oder T  2-Verfahren für Beförderungen durch Rohrleitungen nicht  angewandt, so ist das T  1- oder T  2-Verfahren während der Beförderung durch dieses Gebiet  ausgesetzt. (7) Werden Waren durch Rohrleitungen von einer Vertragspartei, die das T  1- oder T  2-Verfahren  nicht anwendet, durch Rohrleitungen mit Bestimmung in eine Vertragspartei befördert, die das  Verfahren anwendet, so beginnt dieses besagte Verfahren im Augenblick der Verbringung der Waren in  das Gebiet dieser letzten Vertragspartei. (8) Werden Waren durch Rohrleitungen von einer Vertragspartei, die das T  1- oder T  2-Verfahren  anwendet, durch Rohrleitungen mit Bestimmung in eine Vertragspartei befördert, die dieses Verfahren  nicht anwendet, so endet das Verfahren im Augenblick des Verlassens der Waren des Gebietes der  Vertragspartei, die das T  1- oder T  2-Verfahren anwendet. (9) Die mit der Beförderung von Waren befassten Unternehmen müssen Anschreibungen führen und den  zuständigen Behörden ihre Geschäftsunterlagen zu Kontrollzwecken im Rahmen des nach den Absätzen 2  bis 4 genannten T  1- oder T  2-Verfahrens zur Verfügung stellen. (10) Die Vertragspartei, die das T  1- oder T  2-Verfahren für Beförderungen durch Rohrleitungen  nicht anwendet, teilt dies der Kommission der Europäischen Gemeinschaften mit. TITEL VII Artikel 59(Diese Anlage enthält keinen Artikel 59)TITEL VIII VORSCHRIFTEN ÜBER  DIE NEBEN DEM EINHEITSPAPIER ZU VERWENDENDEN VORDRUCKEArt und Farbe des Papiers Artikel 60(1)  Für die Vordrucke der Ladelisten (Anhang I), der Grenzuebergangsscheine (Anhang II) und der  Eingangsbescheinigungen (Anhang III) ist Schreibpapier mit einem Quadratmetergewicht von mindestens  40 g zu verwenden, das so fest sein muß, daß es bei normalem Gebrauch weder einreisst noch  knittert. (2) Für die Vordrucke der Sicherheitstitel (Anhang IX) ist holzfreies Schreibpapier mit einem  Quadratmetergewicht von mindestens 55 g zu verwenden. Das Papier ist mit einem roten guillochierten  Überdruck zu versehen, auf dem jede auf mechanischem oder chemischem Wege vorgenommene Fälschung  sichtbar wird. (3) Für die Vordrucke der Bürgschaftsbescheinigung (Anhang VII) ist holzfreies Papier mit einem  Quadratmetergewicht von mindestens 100 g zu verwenden. Das Papier ist beidseitig mit einem grünen  guillochierten Überdruck zu versehen, auf dem jede auf mechanischem oder chemischem Weg  vorgenommene Fälschung sichtbar wird. (4) Das nach den Absätzen 1, 2 und 3 zu verwendende Papier ist weiß, mit Ausnahme des Papiers für  die in Artikel 17 Absatz 2 genannten Ladelisten, bei denen die Wahl der Farbe des Papiers den  Beteiligten überlassen bleibt. Format der Vordrucke Artikel 61Die Vordrucke haben folgendes Format:a) 210 × 297 mm bei den Ladelisten, wobei in der Länge Abweichungen von  5 bis +8 mm zugelassen  sind, b) 210 × 148 mm bei den Grenzuebergangsscheinen und den Bürgschaftsbescheinigungen, c) 148 × 105 mm bei den Eingangsbescheinigungen und den Sicherheitstiteln. Zugelassene Sprachen Artikel 62Die Anmeldungen und Papiere sind in einer der Amtssprachen der  Vertragspartei auszustellen, die von den zuständigen Behörden des Abgangslandes zugelassen ist.  Dies gilt jedoch nicht für Sicherheitstitel. Soweit erforderlich können die zuständigen Behörden eines anderen Landes, in dem die Anmeldungen  oder Papiere vorzulegen sind, deren Übersetzung in die Amtssprache oder in eine der Amtssprachen  dieses Landes verlangen. Bei der Bürgschaftsbescheinigung wird die zu verwendende Amtssprache von den zuständigen Behörden  des Landes bestimmt, zu dem die Stelle der Bürgschaftsleistung gehört. Druck und Ausfuellen der Vordrucke Artikel 63(1) Die Vordrucke der Sicherheitstitel im Rahmen  der Pauschalbürgschaft müssen den Namen und die Anschrift oder das Kennzeichen der Druckerei  enthalten; der Sicherheitstitel trägt ausserdem zur Unterscheidung eine Seriennummer. (2) Der Druck der Vordrucke der Bürgschaftsbescheinigungen obliegt den Vertragsparteien. Jede  Bescheinigung muß eine Unterscheidungsnummer tragen. (3) Die Vordrucke der Bürgschaftsbescheinigung sowie der Sicherheitstitel sind mit Schreibmaschine  oder mittels eines mechanographischen Verfahrens oder dergleichen auszufuellen. (4) Die Vordrucke der Ladelisten, des Grenzuebergangsscheins und der Eingangsbescheinigung können  entweder mit Schreibmaschine oder mittels eines mechanographischen Verfahrens oder dergleichen oder  leserlich handschriftlich mit Tinte oder Kugelschreiber und in Druckschrift ausgefuellt werden. (5) Die Vordrucke dürfen weder Rasuren noch Übermalungen aufweisen. Änderungen sind so vorzunehmen,  daß die unzutreffenden Eintragungen gestrichen und gegebenenfalls die gewünschten Eintragungen  hinzugefügt werden. Jede derartige Änderung muß von dem, der sie vorgenommen hat, und von den  zuständigen Behörden bestätigt werden. TITEL IX Artikel 64 bis 71(Diese Anlage enthält keine Artikel 64 bis 71)TITEL X  VEREINFACHUNGSMASSNAHMENKAPITEL I VERSANDVERFAHREN FÜR WARENBEFÖRDERUNGEN IM  EISENBAHNVERKEHRAbschnitt 1 Allgemeine Bestimmungen für Beförderungen im  EisenbahnverkehrAnwendungsbereich Artikel 72Die Förmlichkeiten für Warenbeförderungen, die  von den Eisenbahngesellschaften mit dem ,Frachtbrief (CIM) und Expreßgut, nachstehend als  ,Frachtbrief CIM bezeichnet, durchgeführt werden, werden nach Maßgabe der Artikel 73 bis 84, 100  und 101 vereinfacht. Rechtlicher Wert der verwendeten Papiere Artikel 73Der Frachtbrief CIM gilt je nach  Erfordernis als Anmeldung oder Versandschein T  1 oder T  2. Kontrolle der Anschreibungen Artikel 74Die Eisenbahngesellschaft jedes Landes hält bei der  zentralen Verrechnungsstelle oder den zentralen Verrechnungsstellen die dort geführten  Anschreibungen zu Kontrollzwecken der zuständigen Behörden ihres Landes zur Verfügung. Hauptverpflichteter Artikel 75(1) Die Eisenbahngesellschaft, die die Waren mit einem als  Anmeldung oder Versandschein T  1 oder T  2 geltenden Frachtbrief CIM annimmt, wird für dieses  Verfahren Hauptverpflichteter. (2) Die Eisenbahngesellschaft des Landes, über dessen Gebiet die Sendung in die Vertragspartei  gelangt ist, wird für Versandverfahren mit Waren, die von der Eisenbahngesellschaft eines  Drittlands zur Beförderung übernommen worden sind, Hauptverpflichteter.Aufkleber Artikel 76Die Eisenbahngesellschaften sorgen dafür, daß die im T  1- oder T   2-Verfahren durchgeführten Beförderungen durch Aufkleber mit einem Piktogramm gekennzeichnet  werden, dessen Muster in Anhang XIV abgebildet ist. Die Aufkleber werden auf dem Frachtbrief CIM sowie an dem Waggon, sofern es sich um abgeschlossene  Ladungen handelt, in den übrigen Fällen aber an dem (den) Packstück(en) angebracht. Änderung des Frachtvertrags Artikel 77Bei einer Änderung des Frachtvertrags, die zur Folge  hat, daß- eine Beförderung, die ausserhalb des Gebiets der Vertragsparteien enden sollte, innerhalb  des Gebiets der Vertragsparteien endet, - eine Beförderung, die innerhalb des Gebiets der Vertragsparteien enden sollte, ausserhalb des  Gebiets der Vertragsparteien endet, dürfen die Eisenbahngesellschaften den geänderten Frachtvertrag nur mit vorheriger Genehmigung der  Abgangsstelle erfuellen. In allen anderen Fällen dürfen die Eisenbahngesellschaften den geänderten Frachtvertrag erfuellen;  sie unterrichten die Abgangsstelle unverzueglich über die vorgenommene Änderung. Warenverkehr zwischen den Vertragsparteien Zollrechtlicher Status der Waren; Verwendung des  Frachtbriefs CIM Artikel 78(1) Beginnt eine Beförderung im T  1- oder T  2-Verfahren innerhalb  der Vertragsparteien und soll sie auch dort enden, so wird der Frachtbrief CIM der Abgangsstelle  vorgelegt. (2) Werden Waren von der Gemeinschaft in ein EFTA-Land oder von einem Ort der Gemeinschaft an einen  anderen Ort der Gemeinschaft über das Gebiet eines oder mehrerer EFTA-Länder befördert, so bringt  die Abgangsstelle in dem für den Zoll vorbehaltenen Feld der Exemplare Nrn. 1, 2 und 3 des  Frachtbriefs CIM gut sichtbar an: - die Kurzbezeichnung ,T  1, wenn die Waren im T  1-Verfahren befördert werden, - die Kurzbezeichnung ,T  2, ,T  2  ES oder ,T  2  PT je nach Erfordernis, wenn die Waren nach  Gemeinschaftsbestimmungen befördert werden, wonach die Anbringung dieser Kurzbezeichnungen  vorgeschrieben ist. Die Kurzbezeichnung ,T  2 oder ,T  2  ES oder ,T  2  PT wird durch Anbringen des Stempels der  Abgangsstelle bestätigt. (3) Werden Waren von der Gemeinschaft in ein EFTA-Land befördert, so bringt die Abgangsstelle gut  sichtbar in dem für den Zoll vorgesehenen Feld der Exemplare Nrn. 1, 2 und 3 des Frachtbriefs CIM  an: - Die Kurzbezeichnung ,T  1, wenn die Waren im T  1-Verfahren befördert werden, - die Kurzbezeichnung ,T  2  ES oder ,T  2  PT je nach Erfordernis, wenn die Waren im T  2  ES-  oder T  2  PT-Verfahren befördert werden. Die Kurzbezeichnung ,T  2  ES oder ,T  2  PT wird durch Anbringung des Stempels der Abgangsstelle  bestätigt. (4) Abgesehen von den in den Absätzen 2 und 3 genannten Fällen werden die von der Gemeinschaft in  ein EFTA-Land oder von einem Ort der Gemeinschaft an einen anderen Ort der Gemeinschaft über das  Gebiet eines oder mehrerer EFTA-Länder beförderten Waren unter den von den Mitgliedstaaten  festgelegten Bedingungen zum T  2-Verfahren für die Gesamtheit der Strecke vom Abgangsbahnhof bis  zum Bestimmungsbahnhof überführt, ohne daß hierzu der Abgangsstelle der für sie ausgestellte  Frachtbrief CIM vorgelegt werden muß. Werden die Waren von einem Ort der Gemeinschaft an einen  anderen Ort der Gemeinschaft über das Gebiet eines oder mehrerer EFTA-Länder befördert, so wird auf  die Anbringung der Aufkleber nach Artikel 76 verzichtet. (5) Waren, deren Beförderung in einem EFTA-Land beginnt, gelten als im T  1-Verfahren befördert.  Sollen die Waren jedoch nach Maßgabe des Artikels 2 Absatz 3 Buchstabe b) des Übereinkommens im T   2-Verfahren befördert werden, so gibt die Abgangsstelle auf dem Exemplar Nr. 3 des Frachtbriefs CIM  an, daß die Waren, auf die sich der Frachtbrief bezieht, im T  2-Verfahren befördert werden;  dementsprechend ist in Feld 25 deutlich sichtbar die Kurzbezeichnung ,T  2 einzutragen, der der  Stempel der Abgangsstelle und die Unterschrift des zuständigen Beamten beizusetzen sind. Für Waren,  die im T  1-Verfahren befördert werden, braucht die Kurzbezeichnung ,T  1 nicht in den Frachtbrief  eingetragen zu werden. (6) Alle Exemplare des Frachtbriefs CIM werden dem Beteiligten zurückgegeben. (7) Jedes EFTA-Land kann vorsehen, daß im T  1-Verfahren zu befördernde Waren zum T  1-Verfahren  zugelassen werden können, ohne daß hierzu der Abgangsstelle der Frachtbrief CIM vorgelegt werden  muß. (8) Für die in den Absätzen 2, 3 und 5 genannten Waren übernimmt die zuständige Behörde, in deren  Bezirk der Bestimmungsbahnhof liegt, die Aufgabe der Bestimmungsstelle. Werden die Waren jedoch bei  einem Zwischenbahnhof zum freien Verkehr oder in ein anderes Verfahren überführt, so übernimmt die  zuständige Behörde, in deren Bezirk dieser Bahnhof liegt, die Aufgabe der Bestimmungsstelle. Für Waren, die von einem Ort der Gemeinschaft an einen anderen Ort der Gemeinschaft über das Gebiet  eines oder mehrerer EFTA-Länder unter den in Absatz 4 vorgesehenen Bedingungen befördert werden,  sind keinerlei Förmlichkeiten bei der Bestimmungsstelle zu erfuellen. Nämlichkeitssicherung Artikel 79Mit Rücksicht auf die von den Eisenbahngesellschaften  getroffenen Maßnahmen zur Nämlichkeitssicherung legt die Abgangsstelle an Beförderungsmittel oder  Packstücke grundsätzlich keine Zollverschlüsse an. Verwendung der einzelnen Exemplare des Frachtbriefs CIM Artikel 80(1) Abgesehen von den  Fällen, in denen Waren von einem Ort der Gemeinschaft an einen anderen Ort der Gemeinschaft über  das Gebiet eines oder mehrerer EFTA-Länder befördert werden, legt die Eisenbahngesellschaft des  Landes, in dem die Bestimmungsstelle liegt, dieser die Exemplare Nrn. 2 und 3 des Frachtbriefs CIM  vor. (2) Die Bestimmungsstelle gibt der Eisenbahngesellschaft das Exemplar Nr. 2 unverzueglich zurück,  nachdem sie es mit ihrem Sichtvermerk versehen hat, und behält das Exemplar Nr. 3. Beförderung nach und aus Drittländern Beförderung nach Drittländern Artikel 81(1) Beginnt  eine Beförderung innerhalb der Vertragsparteien und soll sie ausserhalb der Vertragsparteien enden,  so gelten die Artikel 78 und 79. (2) Die Zollstelle, in deren Bezirk der Grenzbahnhof liegt, über den die Sendung das Gebiet der  Vertragsparteien verlässt, übernimmt die Aufgabe der Bestimmungsstelle. (3) Bei der Bestimmungsstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. Beförderung aus Drittländern Artikel 82(1) Beginnt eine Beförderung ausserhalb des Gebiets der  Vertragsparteien und soll sie innerhalb des Gebiets der Vertragsparteien enden, so übernimmt die  Zollstelle, in deren Bezirk der Grenzbahnhof liegt, über den die Sendung in das Gebiet der  Vertragsparteien eingeht, die Aufgabe der Abgangsstelle. Bei der Abgangsstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. (2) Die Zollstelle, in deren Bezirk der Bestimmungsbahnhof liegt, übernimmt die Aufgabe der  Bestimmungsstelle. Werden die Waren jedoch bei einem Zwischenbahnhof in den freien Verkehr oder ein  anderes Zollverfahren überführt, so übernimmt die Zollstelle, in deren Bezirk dieser Bahnhof liegt,  die Aufgabe der Bestimmungsstelle. Bei der Bestimmungsstelle sind die in Artikel 80 vorgesehenen Förmlichkeiten zu erfuellen. Durchfuhr durch das Gebiet der Vertragsparteien Artikel 83(1) Beginnt eine Beförderung  ausserhalb des Gebiets der Vertragsparteien und soll sie auch ausserhalb des Gebiets der  Vertragsparteien enden, so übernehmen die in Artikel 82 Absatz 1 und Artikel 81 Absatz 2  bezeichneten Zollstellen die Aufgabe der Abgangs- und der Bestimmungsstelle. (2) Bei der Abgangs- und der Bestimmungsstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. Zollrechtlicher Status von durchgeführten Waren und von Waren aus Drittländern Artikel  84Waren, die in der in Artikel 82 Absatz 1 oder Artikel 83 Absatz 1 beschriebenen Weise befördert  werden, gelten als im T  1-Verfahren befördert, es sei denn, daß der Gemeinschaftscharakter dieser  Waren nach Maßgabe des Titels III nachgewiesen wird. Abschnitt 2 Bestimmungen für die Beförderung von Waren in GroßbehälternAnwendungsbereich  Artikel 85Die entsprechenden Förmlichkeiten für T  1- oder T  2-Verfahren werden für  Beförderungen von Waren in Großbehältern nach den Artikeln 86 bis 101 vereinfacht, die die  Eisenbahngesellschaften durch Beförderungsunternehmen mit einem Übergabeschein durchführen lassen,  der in dieser Anlage als ,Übergabeschein TR bezeichnet wird. Diese Beförderungen umfassen  gegebenenfalls andere Beförderungsarten als den Transport auf dem Schienenweg bis zum  Abgangsbahnhof des Abgangslandes sowie ab dem Bestimmungsbahnhof des Bestimmungslandes; diese  Beförderungen können ferner Transporte umfassen, die zwischen den genannten Bahnhöfen auf dem  Seeweg durchgeführt werden. Begriffsbestimmungen Artikel 86Im Sinne der Artikel 85 bis 101 gelten als1.  ,Beförderungsunternehmen: ein zur Beförderung von Waren in Großbehältern unter Verwendung von  Übergabescheinen von den Eisenbahngesellschaften gegründetes Unternehmen in Gesellschaftsform,  dessen Gesellschafter sie sind; 2. ,Großbehälter: ein Transportmittel, das- von dauerhafter Beschaffenheit ist, - besonders dafür gebaut ist, die Beförderung von Waren durch einen oder mehrere Verkehrsträger  ohne Umladung des Inhalts zu erleichtern, - so gebaut ist, das es gesichert und/oder leicht umgeschlagen werden kann, - so beschaffen ist, daß an ihm Verschlüsse wirksam angebracht werden können; dies gilt jedoch nur  dann, wenn ein Verschluß gemäß Artikel 94 erforderlich ist, - so bemessen ist, daß die von den vier äusseren Ecken des Bodens begrenzte Fläche mindestens 7  m2 beträgt; 3. ,Übergabeschein TR: das beim Abschluß des Frachtvertrags ausgestellte Papier, aufgrund dessen  das Beförderungsunternehmen einen oder mehrere Großbehälter im grenzueberschreitenden Verkehr von  einem Versender an einen Empfänger befördern lässt. Jeder Übergabeschein TR trägt in der rechten  oberen Ecke zur Unterscheidung eine Seriennummer. Die Nummer besteht aus acht Ziffern, denen die  Buchstaben TR vorangestellt sind. Der Übergabeschein TR besteht aus folgenden Exemplaren in der  Reihenfolge ihrer Numerierung: Nr. 1:  Exemplar für die Generaldirektion des Beförderungsunternehmens, Nr. 2: Exemplar für den nationalen Vertreter des Beförderungsunternehmens im Bestimmungsbahnhof, Nr. 3A: Exemplar für den Zoll, Nr. 3B: Exemplar für den Empfänger, Nr. 4: Exemplar für die Generaldirektion des Beförderungsunternehmens, Nr. 5: Exemplar für den nationalen Vertreter des Beförderungsunternehmens im Abgangsbahnhof, Nr. 6: Exemplar für den Versender. Alle Exemplare des Übergabescheins TR mit Ausnahme des Exemplars Nr. 3A sind auf der rechten Seite  mit einem etwa 4 cm breiten, grünen Rand versehen; 4. ,Nachweisung der Großbehälter, nachstehend ,Nachweisung genannt: das einem Übergabeschein TR  beigefügte Papier, das dessen Bestandteil ist und mit dem mehrere Großbehälter von demselben  Abgangsbahnhof zu demselben Bestimmungsbahnhof, bei denen die Zollförmlichkeiten erfuellt werden  sollen, befördert werden. Die Nachweisung ist in derselben Anzahl von Exemplaren auszustellen wie der Übergabeschein TR, auf  den sie sich bezieht. Die Anzahl der Nachweisungen ist in das Feld für die Angabe der Anzahl der Nachweisungen in der  rechten oberen Ecke des Übergabescheins TR einzutragen. Ausserdem ist die Seriennummer des  zugehörigen Übergabescheins TR in der rechten oberen Ecke jeder Nachweisung zu vermerken. Rechtlicher Wert der verwendeten Papiere Artikel 87Der von dem Beförderungsunternehmen  verwendete Übergabeschein TR gilt je nach Erfordernis als Anmeldung oder Versandschein T  1 oder T   2. Kontrolle der Anschreibungen - Zu erteilende Auskünfte Artikel 88(1) In jeder Vertragspartei  hält das Beförderungsunternehmen durch seinen oder seine nationalen Vertreter bei der oder den  zentralen Verrechnungsstellen oder bei denen seines oder seiner nationalen Vertreter die dort  geführten Anschreibungen zu Kontrollzwecken der zuständigen Behörde ihres Landes zur Verfügung. (2) Das Beförderungsunternehmen oder sein nationaler Vertreter übermitteln den zuständigen Behörden  auf deren Ersuchen hin so bald wie möglich alle Unterlagen, Anschreibungen oder Auskünfte, die mit  durchgeführten oder noch laufenden Sendungen in Verbindung stehen und von denen diese Behörden  ihres Erachtens Kenntnis nehmen müssen. (3) In den Fällen, in denen gemäß Artikel 87 die Übergabescheine TR als Versandanmeldungen oder  Versandpapiere T  1 oder T  2 gelten, unterrichten das Beförderungsunternehmen oder sein nationaler  Vertretera) die Bestimmungsstelle, wenn ihm ein Exemplar Nr. 1 eines Übergabescheins TR ohne  zollamtlichen Sichtvermerk zugeht, b) die Abgangsstelle, wenn ihm ein Exemplar Nr. 1 eines Übergabescheines TR nicht zurückgesandt  wird und wenn das Beförderungsunternehmen nicht feststellen kann, ob die betreffende Sendung der  Bestimmungsstelle ordnungsgemäß gestellt worden ist oder ob die Sendung in Fällen des Artikels 96  das Gebiet der Vertragsparteien mit Bestimmung in ein Drittland verlassen hat. Hauptverpflichteter Artikel 89(1) Die Eisenbahngesellschaft des Landes, in dem eine  Beförderung der in Artikel 85 bezeichneten Art durch das Beförderungsunternehmen übernommen worden  ist, wird Hauptverpflichteter. (2) Die Eisenbahngesellschaft des Landes, über dessen Gebiet die Sendung in das Gebiet der  Vertragspartei gelangt ist, wird für Beförderungen der in Artikel 85 bezeichneten Art, die von dem  Beförderungsunternehmen in einem Drittland übernommen worden sind, Hauptverpflichteter. Zollförmlichkeiten im Verlauf einer nicht im Eisenbahnverkehr durchgeführten Beförderung  Artikel 90Müssen im Verlauf einer nicht im Eisenbahnverkehr durchgeführten Beförderung bis zum  Abgangsbahnhof oder ab dem Bestimmungsbahnhof zollamtliche Förmlichkeiten erfuellt werden, so ist in  den Übergabeschein TR nur jeweils ein beförderter Großbehälter einzutragen. Aufkleber Artikel 91Das Beförderungsunternehmen sorgt dafür, daß die im T  1- oder T   2-Verfahren abgewickelten Beförderungen durch Aufkleber mit einem Piktogramm gekennzeichnet werden,  dessen Muster in Anhang XIV abgebildet ist. Die Aufkleber werden auf dem Übergabeschein TR sowie an  dem Großbehälter angebracht. Änderungen des Frachtvertrags Artikel 92Bei einer Änderung des Frachtvertrags, die zur Folge  hat, daß- eine Beförderung, die ausserhalb des Gebiets der Vertragsparteien enden sollte, innerhalb  des Gebiets der Vertragsparteien endet, - eine Beförderung, die innerhalb des Gebiets der Vertragsparteien enden sollte, ausserhalb des  Gebiets der Vertragsparteien endet, darf das Beförderungsunternehmen den geänderten Frachtvertrag nur mit vorheriger Genehmigung der  Abgangsstelle erfuellen. In allen anderen Fällen darf das Beförderungsunternehmen den geänderten  Frachtvertrag erfuellen; es unterrichtet die Abgangsstelle unverzueglich über die vorgenommene  Änderung. Warenverkehr zwischen den Vertragsparteien Zollrechtlicher Status der Waren - Nachweisungen  Artikel 93(1) Beginnt eine Beförderung im T  1- oder T  2-Verfahren innerhalb des Gebiets der  Vertragsparteien und soll sie auch dort enden, so wird der Übergabeschein TR der Abgangsstelle  vorgelegt. (2) Werden Waren von einem Ort der Gemeinschaft an einen anderen Ort der Gemeinschaft über das  Gebiet eines oder mehrerer EFTA-Länder befördert, so bringt die Abgangsstelle in dem für den Zoll  vorbehaltenen Feld der Exemplare Nrn. 2, 3A und 3B des Übergabescheins TR gut sichtbar an: - die Kurzbezeichnung ,T  1, wenn die Waren im T  1-Verfahren befördert werden, - die Kurzbezeichnung ,T  2, ,T  2  ES oder ,T  2  PT je nach Erfordernis, wenn die Waren nach  Gemeinschaftsbestimmungen befördert werden, wonach die Anbringung dieser Kurzbezeichnungen  vorgeschrieben ist. Die Kurzbezeichnung ,T  2 oder ,T  2  ES oder ,T  2  PT wird durch Anbringung des Stempels der  Abgangsstelle bestätigt. (3) Werden Waren von der Gemeinschaft in ein EFTA-Land befördert, so bringt die Abgangsstelle in  dem für den Zoll vorgesehenen Feld der Exemplare Nrn. 2, 3A und 3B des Übergabescheins TR gut  sichtbar an: - die Kurzbezeichnung ,T  1, wenn die Waren im T  1-Verfahren befördert werden, - die Kurzbezeichnung ,T  2  ES oder ,T  2  PT je nach Erfordernis, wenn die Waren im T  2  ES-  oder T  2  PT-Verfahren befördert werden, - die Kurzbezeichnung ,T  2  ES oder ,T  2  PT wird durch Anbringung des Stempels der Abgangsstelle  bestätigt. (4) Abgesehen von den in den Absätzen 2 und 3 genannten Fällen werden die von der Gemeinschaft in  ein EFTA-Land oder von einem Ort der Gemeinschaft an einen anderen Ort der Gemeinschaft über das  Gebiet eines oder mehrerer EFTA-Länder beförderten Waren unter den von den Mitgliedstaaten  festgelegten Bedingungen zum T  2-Verfahren für die Gesamtheit der Strecke überführt, ohne daß  hierzu der Abgangsstelle der Übergabeschein TR für diese Waren vorgelegt werden muß. Werden die  Waren von einem Ort der Gemeinschaft an einen anderen Ort der Gemeinschaft über das Gebiet eines  oder mehrerer EFTA-Länder befördert, so wird auf die Anbringung der Aufkleber gemäß Artikel 91  verzichtet. (5) Waren, deren Beförderung in einem EFTA-Land beginnt, gelten als im T  1-Verfahren befördert.  Sollen die Waren jedoch nach Maßgabe des Artikels 2, Absatz 3 Buchstabe b) des Übereinkommens im T   2-Verfahren befördert werden, so gibt die Abgangsstelle auf dem Exemplar 3A des Übergabescheins TR  an, daß die Waren, auf die sich der Übergabeschein bezieht, im T  2-Verfahren befördert werden;  dementsprechend ist in dem Feld für zollamtliche Vermerke des Exemplars 3A des Übergabescheins TR  deutlich sichtbar die Kurzbezeichnung ,T  2 einzutragen, der der Stempel der Abgangsstelle und die  Unterschrift des zuständigen Beamten beizusetzen sind. Für Waren, die im T  1-Verfahren befördert  werden, braucht die Kurzbezeichnung ,T  1 nicht in den Übergabeschein eingetragen zu werden. (6) Betrifft ein Übergabeschein TR gleichzeitig Großbehälter mit Waren, die im T  1-Verfahren  befördert werden, und Großbehälter mit Waren, die im T  2-Verfahren befördert werden, so trägt die  Abgangsstelle in dem für den Zoll bestimmten Feld der Exemplare Nrn. 2, 3A und 3B des  Übergabescheins TR für die betreffenden Großbehälter je nach Warenkategorie getrennte Hinweise ein  und bringt jeweils die Kurzbezeichnung ,T  1 beziehungsweise ,T  2 oder ,T  2  ES oder ,T  2  PT  an. (7) Werden in einem Fall nach Absatz 3 Nachweisungen verwendet, so sind für jede Art von  Großbehältern getrennte Nachweisungen zu verwenden; in dem für den Zoll bestimmten Feld der  Exemplare Nrn. 2, 3A und 3B des Übergabescheins TR werden als Hinweis auf diese Nachweisungen deren  Seriennummern eingetragen. Neben der Seriennummer der Nachweisung wird je nach der Art des  Großbehälters, auf den sie sich bezieht, die Kurzbezeichnung ,T  1 und die Kurzbezeichnung ,T  2   ES oder ,T  2  PT angebracht. (8) Alle Exemplare des Übergabescheins TR werden dem Beteiligten zurückgegeben. (9) Jedes EFTA-Land kann vorsehen, daß im T  1-Verfahren zu befördernde Waren zum T  1-Verfahren  zugelassen werden können, ohne daß hierzu der Abgangsstelle der Übergabeschein TR vorgelegt werden  muß. (10) Für die in den Absätzen 2, 3 und 5 genannten Waren ist der Übergabeschein bei der  Bestimmungsstelle vorzulegen, wo die Waren zum freien Verkehr abgefertigt oder in ein anderes  Verfahren übergeführt werden. Werden Waren von einem Ort der Gemeinschaft an einen anderen Ort der  Gemeinschaft über das Gebiet eines oder mehrerer EFTA-Länder befördert, so sind bei der  Bestimmungsstelle keinerlei Förmlichkeiten bezueglich der in Absatz 4 genannten Waren zu erfuellen. Nämlichkeitssicherung Artikel 94Die Nämlichkeit der Waren wird nach Artikel 11 des  Übereinkommens gesichert. Mit Rücksicht auf die von der Eisenbahngesellschaft getroffenen Maßnahmen  zur Nämlichkeitssicherung legt die Abgangsstelle an Großbehältern grundsätzlich keine  Zollverschlüsse an. Werden Zollverschlüsse angelegt, so werden diese im Feld für zollamtliche  Vermerke der Exemplare Nrn. 3A und 3B des Übergabescheins TR vermerkt. Verwendung der einzelnen Exemplare des Übergabescheins Artikel 95(1) Abgesehen von den Fällen,  in denen Waren von einem Ort der Gemeinschaft an einen anderen Ort der Gemeinschaft über das Gebiet  eines oder mehrerer EFTA-Länder befördert werden, legt das Beförderungsunternehmen der  Bestimmungsstelle die Exemplare Nrn. 1, 2 und 3A des Übergabescheins TR vor. (2) Die Bestimmungsstelle gibt dem Beförderungsunternehmen die Exemplare Nrn. 1 und 2 unverzueglich  zurück, nachdem sie diese mit ihrem Sichtvermerk versehen hat, und behält das Exemplar Nr. 3A. Beförderung nach und aus Drittländern Beförderung nach Drittländern Artikel 96(1) Beginnt  eine Beförderung innerhalb des Gebiets der Vertragsparteien und soll sie ausserhalb des Gebietes der  Vertragsparteien enden, so gelten die Artikel 93 Absätze 1 bis 9 und 94. (2) Die Zollstelle, in deren Bezirk der Grenzbahnhof liegt, über den eine Sendung das Gebiet der  Vertragsparteien verlässt, übernimmt die Aufgabe der Bestimmungsstelle. (3) Bei der Bestimmungsstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. Beförderung aus Drittländern Artikel 97(1) Beginnt eine Beförderung ausserhalb des Gebietes der  Vertragsparteien und soll sie innerhalb des Gebietes der Vertragsparteien enden, so übernimmt die  Zollstelle, in deren Bezirk der Grenzbahnhof liegt, über den die Sendung in das Gebiet der  Vertragsparteien eingeht, die Aufgabe der Abgangsstelle. Bei der Abgangsstelle sind keinerlei  Förmlichkeiten zu erfuellen. (2) Die Zollstelle, bei der die Waren gestellt werden, übernimmt die Aufgabe der  Bestimmungsstelle. Bei der Bestimmungsstelle sind die in Artikel 95 vorgesehenen Förmlichkeiten zu erfuellen. Durchfuhr durch das Gebiet der Vertragsparteien Artikel 98(1) Beginnt eine Beförderung  ausserhalb des Gebietes der Vertragsparteien und soll sie auch ausserhalb der Vertragsparteien enden,  so übernehmen die in Artikel 97 Absatz 1 und Artikel 96 Absatz 2 bezeichneten Stellen die Aufgabe  der Abgangs- und der Bestimmungsstelle. (2) Bei der Abgangs- und der Bestimmungsstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. Zollrechtlicher Status von durchgeführten Waren und von Waren aus Drittländern Artikel  99Waren, die in der in Artikel 97 Absatz 1 oder Artikel 98 Absatz 1 beschriebenen Weise befördert  werden, gelten als im T  1-Verfahren befördert, es sei denn, daß der Gemeinschaftscharakter dieser  Waren nach Maßgabe des Titels III nachgewiesen wird. Abschnitt 3 Sonstige BestimmungenLadelisten Artikel 100(1) Die Artikel 23 bis 26 gelten  für Ladelisten, die gegebenenfalls dem Frachtbrief CIM oder dem Übergabeschein TR beigefügt werden.  Die Anzahl der beigefügten Listen wird im Feld für die Angabe der Beilagen des Frachtbriefs CIM  oder des Übergabescheins TR eingetragen. In die Ladelisten ist ausserdem die Nummer des Waggons, auf den sich der Frachtbrief CIM bezieht,  oder gegebenenfalls die Nummer des Behälters, in dem sich die Waren befinden, einzutragen. (2) Beginnt eine Beförderung, die sowohl im T  1-Verfahren beförderte Waren als auch im T   2-Verfahren beförderte Waren betrifft, innerhalb des Gebietes der Vertragsparteien, so sind  getrennte Ladelisten zu verwenden; bei mit Übergabeschein TR durchgeführten Beförderungen in  Großbehältern sind getrennte Ladelisten für jeden der Großbehälter zu verwenden, in denen sich  beide Warenkategorien befinden. Die laufenden Nummern der Ladelisten, die sich auf jede der beiden Warenkategorien beziehen, müssen  in dem Feld für die Angabe der Warenbezeichnung des Frachtbriefs CIM oder des Übergabescheins TR  vermerkt werden. (3) In den in Absätzen 1 und 2 genannten Fällen sind die Ladelisten, die dem Frachtbrief CIM oder  dem Übergabeschein TR beigefügt sind, im Hinblick auf die Verfahren der Artikel 72 bis 101 Teil der  genannten Papiere und haben die gleiche Rechtswirkung. Die Originale dieser Ladelisten müssen den Sichtvermerk des Versandbahnhofs tragen. Abschnitt 4 Geltungsbereich der normalen Verfahren und der vereinfachten Verfahren -  Kombinierter Verkehr Schiene-StrasseArtikel 101(1) Die Artikel 72 bis 100 schließen nicht aus,  daß die in der Anlage I festgelegten Verfahren in Anspruch genommen werden. Jedoch gelten die  Artikel 74 und 76 oder 88 und 91. (2) In dem in Absatz 1 genannten Fall ist beim Ausfuellen des Frachtbriefs CIM oder des  Übergabescheins TR im Feld für die Angabe der Beilagen dieser Papiere gut sichtbar ein Hinweis auf  die verwendeten T  1- oder T  2-Anmeldungen einzutragen. Dieser Hinweis muß die Art, die  ausstellende Behörde, das Datum und die Registriernummer jedes verwendeten Versandpapiers  enthalten. Das Exemplar Nr. 2 des Frachtbriefs CIM oder die Exemplare Nrn. 1 und 2 des Übergabescheins TR sind  ferner mit dem Sichtvermerk der Eisenbahngesellschaft zu versehen, in deren Bezirk der letzte mit  der Durchführung des T  1- oder T  2-Verfahrens befasste Bahnhof liegt. Diese Eisenbahngesellschaft  bringt ihren Vermerk an, nachdem sie sich vergewissert hat, daß die Warenbeförderung mit einem oder  mehreren der genannten Versandpapiere erfolgt. Endet ein in Absatz 1 und im ersten Unterabsatz dieses Absatzes bezeichnetes T  1- oder T   2-Verfahren in einem EFTA-Land, so kann dieses Land vorschreiben, daß das Exemplar Nr. 2 des  Frachtbriefs CIM oder die Exemplare Nrn. 1 und 2 des Übergabescheins TR der Zollstelle vorzulegen  sind, in deren Bezirk der letzte mit der Durchführung des T  1- oder T  2-Verfahrens befasste  Bahnhof liegt. Diese Zollstelle gibt darauf ihren Vermerk an, nachdem sie sich vergewissert hat,  daß die Warenbeförderung mit einem oder mehreren der genannten Versandpapiere erfolgt. (3) Wird ein T  1- oder T  2-Verfahren gemäß den Artikeln 85 bis 99 mit Übergabeschein TR  durchgeführt, so sind die Artikel 72 bis 84 und 101 Absätze 1 und 2 auf einen hierbei verwendeten  Frachtbrief CIM nicht anwendbar. In dem Frachtbrief CIM ist im Feld für die Angabe der Beilagen gut  sichtbar ein Hinweis auf den Übergabeschein TR anzubringen. Dieser Hinweis muß die Angabe  ,Übergabeschein TR, gefolgt von der Seriennummer, enthalten. (4) Wird eine im kombinierten Verkehr Schiene-Strasse unter Verwendung eines oder mehrerer  Versandanmeldungen beförderte Warensendung von der Eisenbahn in einem Bahnhof übernommen und auf  Eisenbahnwagen weiterbefördert, so haften die Eisenbahnverwaltungen für die Entrichtung der Zölle  und anderen Abgaben, wenn im Verlauf des Schienentransports Zuwiderhandlungen begangen werden,  soweit in dem Land, in dem die Zuwiderhandlung begangen bzw. vermutlich begangen worden ist, keine  gültige Sicherheitsleistung besteht und insofern, als die Beträge vom Hauptverpflichteten oder  seinem Bürgen nicht erlangt werden können. KAPITEL II VEREINFACHUNG DER FÖRMLICHKEITEN BEI DEN ABGANGS- UND BESTIMMUNGSSTELLENAllgemeines  Artikel 102Die entsprechenden Förmlichkeiten im T  1- oder T  2-Verfahren werden nach Maßgabe  dieses Kapitels vereinfacht. Förmlichkeiten bei der Abgangsstelle Zugelassener Versender Artikel 103Die zuständigen  Behörden jedes Landes können einer Person, die die Voraussetzungen nach Artikel 104 erfuellt und  Waren im T  1- oder T  2-Verfahren befördern will, nachstehend ,zugelassener Versender genannt,  bewilligen, daß der Abgangsstelle weder die Waren gestellt werden noch die Anmeldung zum T  1- oder  T  2-Verfahren dafür vorgelegt wird. Voraussetzungen für die Bewilligung Artikel 104(1) Die Bewilligung nach Artikel 103 wird nur  Personen erteilt, a) die laufend Waren versenden, b) deren Anschreibungen es den zuständigen Behörden ermöglichen, die Warenbewegungen zu  kontrollieren, c) die, wenn nach den Vorschriften über das T  1- oder T  2-Verfahren eine Sicherheit erforderlich  ist, eine Gesamtbürgschaft geleistet haben, d) die keine schweren oder wiederholten Zuwiderhandlungen gegen die Zoll- oder Steuervorschriften  begangen haben. (2) Die zuständigen Behörden können die Bewilligung widerrufen, wenn der zugelassene Versender die  Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr erfuellt oder die Vorschriften dieses Kapitels oder der  Bewilligung nicht einhält. Inhalt der Bewilligung Artikel 105In der von den Behörden zu erteilenden Bewilligung werden  festgelegt: a) die zuständigen Behörden, die als Abgangsstellen für den Versand zuständig sind, b) die Frist sowie die sonstigen Einzelheiten der Anzeige der zum Versand vorgesehenen Sendungen  durch den zugelassenen Versender bei der Abgangsstelle, damit diese gegebenenfalls vor Abgang der  Waren eine Kontrolle vornehmen kann, c) die Frist, innerhalb der die Waren der Bestimmungsstelle gestellt werden müssen, d) die zur Nämlichkeitssicherung zu treffenden Maßnahmen. Die zuständigen Behörden können  vorschreiben, daß die Beförderungsmittel oder die Packstücke vom zugelassenen Versender mit  besonderen, von den zuständigen Behörden zugelassenen Verschlüssen versehen werden. Vorausfertigung Artikel 106(1) In der Bewilligung wird bestimmt, daß das für die Eintragung  der Anmeldung vorgesehene Feld auf der Vorderseite des Vordrucks der T  1- oder T  2-Anmeldung: a) im voraus mit dem Abdruck des Stempels der Abgangsstelle und der Unterschrift eines Beamten  dieser Behörde versehen wirdoderb) von dem zugelassenen Versender mit dem Abdruck eines von den  zuständigen Behörden zugelassenen Sonderstempels aus Metall versehen wird, der dem Muster in Anhang  XV entspricht; dieser Stempelabdruck kann vorab in die Vordrucke eingedruckt werden, wenn der Druck  von einer hierfür zugelassenen Druckerei vorgenommen wird. Der zugelassene Versender hat dieses Feld durch Angabe des Versandtags zu vervollständigen und die  Versandanmeldung entsprechend den hierfür in der Bewilligung enthaltenen Regeln mit einer Nummer zu  versehen. (2) Die zuständigen Behörden können die Verwendung von Vordrucken vorschreiben, die jeweils mit  einem Unterscheidungszeichen versehen sind. Förmlichkeiten beim Abgang der Waren Artikel 107(1) Spätestens zum Zeitpunkt des Versands der  Waren vervollständigt der zugelassene Versender die ordnungsgemäß ausgefuellte T  1- oder T   2-Anmeldung, indem er auf der Vorderseite der Exemplare Nrn. 1 und 4 im Feld ,Prüfung durch die  Abgangsstelle die Frist, innerhalb deren die Waren der Bestimmungsstelle gestellt werden müssen,  die zur Nämlichkeitssicherung getroffenen Maßnahmen sowie einen der nachstehenden Vermerke  einträgt: - Procedimiento simplificado- Forenklet procedure- Vereinfachtes Verfahren- ÁðëïõóôaaõìÝíç  äéáäéêáóßá - Simplified procedure- Procédure simplifiée- Procedura semplificata- Vereenvoudigde  regeling- Procediment simplificado- Yksinkertaistettu menettely- Einfölduä afgreiäsla-  Forenklet prosedyre- Förenklat förfarande(2) Nach dem Versand wird das Exemplar Nr. 1  unverzueglich der Abgangsstelle übersandt. Die zuständigen Behörden können in der Bewilligung  vorsehen, daß das Exemplar Nr. 1 der Abgangsstelle übersandt wird, sobald die T  1- oder T   2-Anmeldung ausgefuellt ist. Die anderen Exemplare begleiten die Ware gemäß den Vorschriften der  Anlage I. (3) Nehmen die zuständigen Behörden des Abgangslandes bei Abgang einer Sendung eine Kontrolle vor,  so vermerken sie dies im Feld ,Prüfung durch die Abgangsstelle auf der Vorderseite der Exemplare  Nrn. 1 und 4 der T  1- oder T  2-Anmeldung. Hauptverpflichteter Artikel 108Die ordnungsgemäß ausgefuellte und gemäß Artikel 107 Absatz 1  vervollständigte T  1- oder T  2-Anmeldung gilt als T  1- oder T  2-Papier; der zugelassene  Versender, der die Anmeldung unterschrieben hat, wird Hauptverpflichteter. Freistellung von der Unterschriftsleistung Artikel 109(1) Die zuständigen Behörden können  einem zugelassenen Versender gestatten, die im Wege der elektronischen oder automatischen  Datenverarbeitung erstellten T  1- oder T  2-Anmeldungen nicht zu unterzeichnen, sofern diese  Anmeldungen mit dem Abdruck des in Anhang XV bezeichneten Sonderstempels versehen sind. Diese  Bewilligung wird unter der Voraussetzung erteilt, daß der zugelassene Versender sich zuvor  schriftlich gegenüber diesen Behörden verpflichtet, bei allen T  1- oder T  2-Verfahren als  Hauptverpflichteter einzutreten, die unter Verwendung von mit dem Abdruck des Sonderstempels  versehenen T  1- oder T  2-Papieren durchgeführt werden. (2) Die gemäß Absatz 1 erstellten T  1- oder T  2-Papiere müssen in dem für die Unterschrift des  Hauptverpflichteten vorgesehenen Feld einen der nachstehenden Vermerke tragen: - Dispensa de firma- Fritaget for underskrift- Freistellung von der Unterschriftsleistung- Äaaí  áðáéôaaßôáé õðïãñáöÞ- Signature waived- Dispense de signature- Dispensa dalla firma- Van  ondertekening vrijgesteld- Dispensada a assinatura- Vapautettu allekirjoituksesta- Undanpegiä  undirskrift- Fritatt for underskrift- Befriad fraan underskriftHaftung des zugelassenen  Versenders Artikel 110(1) Der zugelassene Versender mußa) die Vorschriften dieses Kapitels und  der Bewilligung einhalten, b) den Sonderstempel oder die mit dem Abdruck des Stempels der Abgangsstelle oder des  Sonderstempels versehenen Vordrucke sicher aufbewahren. (2) Bei mißbräuchlicher Verwendung der Vordrucke, die im voraus mit dem Stempel der Abgangsstelle  oder mit dem Sonderstempel versehen sind, haftet der zugelassene Versender - unabhängig davon, wer  den Mißbrauch begangen hat, und unbeschadet strafrechtlicher Maßnahmen - für die Entrichtung der  Zölle und sonstigen Abgaben, die in einem Land für die mit diesen Vordrucken beförderten Waren  fällig geworden sind, sofern er den zuständigen Behörden, die ihn zugelassen haben, nicht  nachweist, daß er die in Absatz 1 unter Buchstabe b) genannten Maßnahmen getroffen hat. Förmlichkeiten bei der Bestimmungsstelle Zugelassener Empfänger Artikel 111(1) Die  zuständigen Behörden jedes Landes können zulassen, daß im T  1- oder T  2-Verfahren beförderte  Waren der Bestimmungsstelle nicht gestellt werden, wenn sie für eine Person bestimmt sind, die die  Voraussetzungen nach Artikel 112 erfuellt - nachstehend ,zugelassener Empfänger genannt - und der  von den zuständigen Behörden des Landes, zu dem die Bestimmungsstelle gehört, eine Bewilligung  erteilt worden ist. (2) In Fällen nach Absatz 1 hat der Hauptverpflichtete die ihm gemäß Artikel 11 Buchstabe a) der  Anlage I obliegenden Verpflichtungen erfuellt, sobald die Exemplare des T  1- oder T  2-Papiers, die  die Sendung begleitet haben, sowie die Waren unverändert dem zugelassenen Empfänger innerhalb der  vorgeschriebenen Frist in seinem Betrieb oder an dem in der Bewilligung näher bestimmten Ort  übergeben und die zur Nämlichkeitssicherung der Waren getroffenen Maßnahmen beachtet worden sind. (3) Für jede Sendung, die ihm unter den in Absatz 2 genannten Voraussetzungen übergeben worden ist,  stellt der zugelassene Empfänger auf Verlangen des Beförderers eine Eingangsbescheinigung aus, in  der er erklärt, daß ihm das Versandpapier und die Waren übergeben worden sind. Voraussetzungen für die Bewilligung Artikel 112(1) Die Bewilligung nach Artikel 111 wird nur  Personen erteilt: a) die laufend Waren im T  1- oder T  2-Verfahren erhalten, b) deren Anschreibungen es den zuständigen Behörden ermöglichen, die Warenbewegungen zu  kontrollieren, c) die keine schweren oder wiederholten Zuwiderhandlungen gegen die Zoll- oder Steuervorschriften  begangen haben. (2) Die zuständigen Behörden können die Bewilligung widerrufen, wenn der zugelassene Empfänger die  Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr erfuellt oder die Vorschriften dieses Kapitels oder der  Bewilligung nicht einhält. Inhalt der Bewilligung Artikel 113(1) In der von den zuständigen Behörden zu erteilenden  Bewilligung werden festgelegt: a) die zuständigen Behörden, die als Bestimmungsstellen für die Sendungen zuständig sind, die der  zugelassene Empfänger erhält, b) die Frist sowie die sonstigen Einzelheiten der Anzeige des Eingangs der Sendungen durch den  zugelassenen Empfänger bei der Bestimmungsstelle, damit diese gegebenenfalls bei Eintreffen der  Waren eine Kontrolle vornehmen kann. (2) Vorbehaltlich des Artikels 116 bestimmen die zuständigen Behörden in der Bewilligung, ob der  zugelassene Empfänger ohne Mitwirkung der Bestimmungsstelle über die eingetroffenen Waren mit ihrer  Ankunft verfügen kann. Pflichten des zugelassenen Empfängers Artikel 114(1) Für die in seinem Betrieb oder an den in  der Bewilligung näher bezeichneten Orten eingetroffenen Sendungen muß der zugelassene Empfängera)  die Bestimmungen nach den in der Bewilligung enthaltenen Vorschriften unverzueglich über etwaige  Mehrmengen, Fehlmengen, Vertauschungen und sonstige Unregelmässigkeiten wie verletzte Verschlüsse  unterrichten, b) der Bestimmungsstelle unverzueglich die Exemplare des T  1- oder T  2-Papiers, die die Sendung  begleitet haben, zusenden und gleichzeitig das Ankunftsdatum und den Zustand etwa angelegter  Verschlüsse mitteilen. (2) Die Bestimmungsstelle bringt auf diesen Exemplaren des T  1- oder T  2-Papiers die vorgesehenen  Vermerke an. Sonstige Bestimmungen Kontrollen Artikel 115Die zuständigen Behörden können bei den  zugelassenen Versendern und den zugelassenen Empfängern jede Kontrolle vornehmen, die sie für  erforderlich halten. Diese haben bei den Kontrollen mitzuwirken und die erforderlichen Auskünfte zu  erteilen. Ausschluß bestimmter Waren Artikel 116Die zuständigen Behörden des Abgangs- oder  Bestimmungslandes können bestimmte Warengruppen von den in Artikel 103 und 111 vorgesehenen  Erleichterungen ausschließen. Sonderfall der Beförderungen im Eisenbahnverkehr Artikel 117(1) Gilt die Befreiung von der  Vorlage der Anmeldung zum T  1- oder T  2-Verfahren bei der Abgangsstelle für Waren, die gemäß den  Artikeln 72 bis 101 mit Frachtbrief CIM, oder mit Übergabeschein TR befördert werden, so treffen  die zuständigen Behörden die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, daß die Exemplare Nrn.  1, 2 und 3 des Frachtbriefs CIM, oder die Exemplare Nrn. 2, 3A und 3B des Übergabescheins TR mit  der Kurzbezeichnung ,T  1 und/oder ,T  2 versehen werden. (2) Sind die gemäß den Artikeln 72 bis 101 beförderten Waren für einen zugelassenen Empfänger  bestimmt, so können die Behörden abweichend von den Artikeln 111 Absatz 2 und 114 Absatz 1  Buchstabe b) vorsehen, daß die Exemplare Nrn. 2 und 3 des Frachtbriefs CIM, oder die Exemplare Nrn.  1, 2 und 3A des Übergabescheins TR von der Eisenbahngesellschaft oder von dem  Beförderungsunternehmen der Bestimmungsstelle unmittelbar vorgelegt werden. KAPITEL III VEREINFACHTES VERFAHREN FÜR DIE AUSSTELLUNG DES PAPIERS ZUM NACHWEIS FÜR DEN  GEMEINSCHAFTSCHARAKTER DER WARENArtikel 118Die zuständigen Behörden eines Landes können jeder  Person gestatten - nachstehend ,zugelassener Versender genannt -, die die Voraussetzungen des  Artikels 119 erfuellt und den Nachweis des Gemeinschaftscharakters von Waren durch ein Versandpapier  T  2L gemäß Artikel 6, durch eines der in Artikel 9 bezeichneten Papiere - nachstehend  ,Handelspapiere genannt - erbringen will, diese Papiere zu verwenden, ohne sie den zuständigen  Behörden des Abgangslandes zum Sichtvermerk vorzulegen. Voraussetzungen für die Bewilligung Artikel 119(1) Die Bewilligung nach Artikel 118 wird nur  Personen erteilt: a) die laufend Waren versenden, b) deren Anschreibungen es den zuständigen Behörden ermöglichen, die Warenbewegungen zu  kontrollieren, und c) die keine schweren oder wiederholten Zuwiderhandlungen gegen die Zoll- oder  Steuervorschriften begangen haben. (2) Die zuständigen Behörden können die Bewilligung widerrufen, wenn der zugelassene Versender die  Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr erfuellt oder die Vorschriften dieses Kapitels oder der  Bewilligung nicht einhält. Inhalt der Bewilligung Artikel 120(1) In der von den zuständigen Behörden zu erteilenden  Bewilligung werden insbesondere festgelegt: a) die Behörde, die nach Artikel 121 Absatz 1 Buchstabe a) die Vorausfertigung der für die  Ausstellung der betreffenden Papiere verwendeten Vordrucke vornimmt, b) die Art und Weise, in der der zugelassene Versender den Nachweis über die Verwendung dieser  Vordrucke zu führen hat. (2) Die zuständigen Behörden legen fest, innerhalb welcher Frist und in welcher Art und Weise der  zugelassene Versender die zuständige Behörde unterrichtet, damit diese gegebenenfalls vor Abgang  der Waren eine Kontrolle vornehmen kann. Vorausfertigung und Förmlichkeiten beim Abgang der Waren Artikel 121(1) In der Bewilligung  wird bestimmt, daß das Feld C ,Abgangsstelle auf der Vorderseite der für die Ausstellung des  Versandpapiers T  2L und gegebenenfalls der Ergänzungsblätter T  2L bis verwendeten Vordrucke oder  die Vorderseite der für die Ausstellung der genannten Handelspapiere verwendeten Vordruckea) im  voraus mit dem Abdruck des Stempels der in Artikel 120 Absatz 1 Buchstabe a) genannten Behörde und  der Unterschrift eines Beamten dieser Behörde versehen wirdoderb) von dem zugelassenen Versender  mit dem Abdruck eines von den zuständigen Behörden zugelassenen Sonderstempels aus Metall versehen  wird, der dem Muster in Anhang XV entspricht; dieser Stempelabdruck kann vorab in die Vordrucke  eingedruckt werden, wenn der Druck von einer hierfür zugelassenen Druckerei vorgenommen wird. (2) Der zugelassene Versender hat den Vordruck spätestens zum Zeitpunkt des Versands der Waren  auszufuellen und zu unterzeichnen. Er hat dabei in dem für die Prüfung durch die Abgangsstelle  vorgesehenen Feld des Versandpapiers T  2L oder an einer gut sichtbaren Stelle des verwendeten  Handelspapiers die zuständige Behörde, das Ausstellungsdatum sowie einen der nachstehenden Vermerke  einzutragen: - Procedimiento simplificado- Forenklet procedure- Vereinfachtes Verfahren- ÁðëïõóôaaõìÝíç  äéáäéêáóßá- Simplified procedure- Procédure simplifiée- Procedura semplificata- Vereenvoudigde  regeling- Procedimento simplificado- Yksinkertaistettu menettely- Einfölduä afgreiäsla-  Forenklet prosedyre- Förenklat förfarande(3) Der ausgefuellte, durch die Angaben gemäß Absatz 2  ergänzte und vom zugelassenen Versender unterzeichnete Vordruck gilt als Papier zum Nachweis für  den Gemeinschaftscharakter der Waren. Artikel 122(1) Die zuständigen Behörden können einem zugelassenen Versender gestatten, die  Versandpapiere T  2L oder die im Wege der elektronischen oder automatischen Datenverarbeitung  erstellten Handelspapiere nicht zu unterzeichnen, sofern sie mit dem Abdruck des in Anhang XV  bezeichneten Sonderstempels versehen sind. Diese Bewilligung wird unter der Voraussetzung erteilt,  daß der zugelassene Versender sich zuvor schriftlich gegenüber diesen Behörden verpflichtet, für  die rechtlichen Folgen der Ausstellung aller Handelspapiere oder Versandpapiere T  2L, die den  Abdruck des Sonderstempels enthalten, einzutreten. (2) Die gemäß Absatz 1 erstellten Versandpapiere T  2L oder Handelspapiere müssen in dem für die  Unterschrift des zugelassenen Versenders vorgesehenen Feld einen der nachstehenden Vermerke  tragen: - Dispensa de firma- Fritaget for underskrift- Freistellung von der Unterschriftsleistung- Äaaí  áðáéôaaßôáé õðïãñáöÞ- Signature waived- Dispense de signature- Dispensa dalla firma- Van  ondertekening vrijgesteld- Dispensada a assinatura- Vapautettu allekirjoituksesta- Undanpegiä  undirskrift- Fritatt for underskrift- Befriad fraan underskriftVerpflichtung zur Anfertigung  einer Zweitschrift Artikel123Der zugelassene Versender ist verpflichtet, ein Zweitstück jedes  Versandpapiers T  2L oder jedes aufgrund dieses Kapitels ausgestellten Handelspapiers anzufertigen.  Die zuständigen Behörden legen die Einzelheiten fest, nach denen dieses Zweitstück zu  Kontrollzwecken vorgelegt und mindestens zwei Jahre aufbewahrt wird. Kontrollen bei dem zugelassenen Versender Artikel 124Die zuständigen Behörden können bei den  zugelassenen Versendern jede Kontrolle vornehmen, die sie für erforderlich halten. Diese haben bei  den Kontrollen mitzuwirken und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Haftung des zugelassenen Versenders Artikel 125(1) Der zugelassene Versender ist  verpflichtet: a) die Vorschriften dieses Kapitels und der Bewilligung einzuhalten, b) alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um den Sonderstempel oder die mit dem Abdruck des  Stempels der in Artikel 120 Absatz 1 Buchstabe a) genannten Behörde oder des Sonderstempels  versehenen Vordrucke sicher aufzubewahren. (2) Bei mißbräuchlicher Verwendung von Vordrucken zur Ausstellung von Versandpapieren T  2L oder  Handelspapieren, die im voraus mit dem Abdruck des Stempels der in Artikel 120 Absatz 1 Buchstabe  a) genannten Behörde oder des Sonderstempels versehen sind, haftet der zugelassene Versender  unabhängig davon, wer den Mißbrauch begangen hat, und unbeschadet strafrechtlicher Maßnahmen für  die Entrichtung der in einem Land infolge dieser mißbräuchlichen Verwendung umgangenen Zölle und  sonstigen Abgaben, sofern er den zuständigen Behörden, die ihn zugelassen haben, nicht nachweist,  daß er die in Absatz 1 Buchstabe b) genannten Maßnahmen getroffen hat. Ausschluß bestimmter Waren Artikel 126Die zuständigen Behörden des Abgangslandes können  bestimmte Warenkategorien und bestimmte Warenbewegungen von den in diesem Kapitel vorgesehenen  Erleichterungen ausschließen. TITEL XI Artikel 127 bis 131(Diese Anlage enthält keine Artikel 127 bis 131)  ANHANG I    >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG II   >ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD> ANHANG III  >ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD> ANHANG IV  MUSTER I GEMEINSAMES VERSANDVERFAHREN/GEMEINSCHAFTLICHES  VERSANDVERFAHRENBÜRGSCHAFTSURKUNDE(Gesamtbürgschaft für mehrere Versandverfahren im Rahmen des  Übereinkommens über ein gemeinsames Versandverfahren/mehrere gemeinschaftliche Versandverfahren im  Rahmen der einschlägigen Gemeinschaftsvorschriften)I. Bürgschaftserklärung1. Der (Die)  Unterzeichnete (1) . . mit Wohnsitz (Sitz) in (2) . . leistet hiermit bei der Stelle der Bürgschaftsleistung . bis zum Hoechstbetrag von ............................................... selbstschuldnerische  Bürgschaftgegenüber der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bestehend aus dem Königreich Belgien,  dem Königreich Dänemark, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Griechenland, dem Königreich  Spanien, der Französischen Republik, Irland, der Italienischen Republik, dem Großherzogtum  Luxemburg, dem Königreich der Niederlande, der Portugiesischen Republik, dem Vereinigten Königreich  Großbritannien und Nordirland sowie der Republik Österreich, der Republik Finnland, der Republik  Island, dem Königreich Norwegen, dem Königreich Schweden und der Schweizerischen Eidgenossenschaft  (3)für die Beträge, die der Hauptverpflichtete (4) . . den genannten Staaten aufgrund von Zuwiderhandlungen, die im Verlauf eines von ihm durchgeführten  Versandverfahrens im Rahmen des Übereinkommens über ein gemeinsames Versandverfahren/im Rahmen des  gemeinschaftlichen Versandverfahrens begangen worden sind, insgesamt an Zöllen, Steuern,  Abschöpfungen und anderen Abgaben - mit Ausnahme von Geldstrafen oder Bußgeldern - schuldet oder  schulden wird, und zwar bezueglich der Haupt- oder Nebenverbindlichkeiten, der Unkosten und der  Zuschläge. 2. Der (Die) Unterzeichnete verpflichtet sich, binnen einer Frist von dreissig Tagen nach der ersten  schriftlichen Aufforderung der zuständigen Behörden der unter Nummer 1 genannten Staaten die  geforderten Beträge bis zu dem angeführten Hoechstbetrag ohne Aufschub zu zahlen, sofern er (sie)  oder ein anderer Beteiligter vor Ablauf dieser Frist nicht den zuständigen Behörden gegenüber  nachgewiesen hat, daß im Verlauf des Versandverfahrens im Rahmen des Übereinkommens über ein  gemeinsames Versandverfahren/im Rahmen des gemeinschaftlichen Versandverfahrens keine  Zuwiderhandlung im Sinne der Nummer 1 begangen worden ist. Die zuständigen Behörden können aus für stichhaltig erachteten Gründen auf Antrag des (der)  Beteiligten die Frist von dreissig Tagen nach der schriftlichen Aufforderung, innerhalb welcher der  (die) Unterzeichnete die geforderten Beträge zu zahlen hat, verlängern. Die sich aus der Gewährung  dieser zusätzlichen Frist ergebenden Kosten, insbesondere die Zinsen, sind so zu berechnen, daß die  dem Betrag entsprechen, der hierfür auf dem jeweiligen einzelstaatlichen Geld- und Kapitalmarkt  gefordert wird. Dieser Hoechstbetrag kann um die Beträge, die aufgrund dieser Bürgschaftserklärung bereits bezahlt  worden sind, nur dann vermindert werden, wenn der (die) Unterzeichnete im Rahmen eines  Versandverfahrens nach dem Übereinkommen über ein gemeinsames Versandverfahren/im Rahmen eines  gemeinschaftlichen Versandverfahrens in Anspruch genommen wird, das vor Eingang der vorhergehenden  Zahlungsaufforderung oder innerhalb von dreissig Tagen danach begonnen hat. 3. Diese Bürgschaftserklärung ist vom Tag ihrer Annahme durch die Stelle der Bürgschaftsleistung  an verbindlich. Das Bürgschaftsverhältnis kann von dem (der) Unterzeichneten sowie von dem Staat, in dem die Stelle  der Bürgschaftsleistung liegt, jederzeit aufgelöst werden. Die Auflösung wird am sechzehnten Tag nach ihrer Bekanntgabe an den anderen Beteiligten wirksam. Der (Die) Unterzeichnete haftet weiter für die Zahlung der Beträge, die aufgrund von  Versandverfahren nach dem Übereinkommen über ein gemeinsames Versandverfahren/aufgrund  gemeinschaftlicher Versandverfahren im Rahmen dieser Verpflichtung fällig werden, wenn diese  Verfahren vor dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Auflösung begonnen haben; dies gilt auch dann,  wenn die Zahlung erst später gefordert wird. 4. Für diese Bürgschaftserklärung begründet der (die) Unterzeichnete ein Wahldomizil (1) in (2) . . sowie in allen anderen in Nummer 1 genannten Staaten:  >PLATZ FÜR EINE TABELLE>Der (Die) Unterzeichnete erkennt an, daß alle Formalitäten oder  Verfahrensmaßnahmen, die diese Bürgschaftserklärung betreffen und an einem der Wahldomizile  schriftlich vorgenommen werden, insbesondere Postsendungen und Zustellungen, für ihn (sie)  verbindlich sind. Der (Die) Unterzeichnete erkennt als Gerichtsstand den Ort der Gerichte der Wahldomizile an. Der (Die) Unterzeichnete verpflichtet sich, die Wahldomizile beizubehalten oder eines oder mehrere  dieser Wahldomizile nur nach vorheriger Unterrichtung der Stelle der Bürgschaftsleistung zu  ändern. (Ort). , den . . (Unterschrift) (3)II. Annahme durch die Stelle der BürgschaftsleistungStelle der  Bürgschaftsleistung . Bürgschaftserklärung angenommen am. . (Stempel und Unterschrift)(1) Name und Vorname bzw. Firma. (2) Vollständige Anschrift. (3) Der Name der Vertragspartei oder der Vertragsparteien, deren Gebiet nicht berührt wird, ist zu  streichen. (4) Name und Vorname, bzw. Firma und vollständige Anschrift des Hauptverpflichteten. (1) Sehen die Rechtsvorschriften eines Staates ein Wahldomizil nicht vor, so hat der Bürge in allen  anderen in Nummer 1 genannten Staaten Zustellungsbevollmächtigte zu benennen. Für die  Entscheidungen über Rechtsstreitigkeiten aus dieser Bürgschaft sind die Gerichte am Wohnsitz (Sitz)  des Bürgen sowie am Wohnsitz (Sitz) der Zustellungsbevollmächtigten zuständig. Die Verpflichtungen  der Unterabsätze 2 und 4 dieser Nummer 4 sind entsprechend zu vereinbaren. (2) Vollständige Anschrift. (3) Vor seiner Unterschrift muß der Unterzeichner handschriftlich vermerken: "Für die Übernahme der  Bürgschaft in Höhe von ....................................", wobei er den Betrag in Worten  anzugeben hat.  ANHANG V MUSTER II GEMEINSAMES VERSANDVERFAHREN/GEMEINSCHAFTLICHES  VERSANDVERFAHRENBÜRGSCHAFTSURKUNDE(Bürgschaft für ein einzelnes Versandverfahren nach dem  Übereinkommen für ein gemeinsamesVersandverfahren/gemeinschaftliches Versandverfahren)I.  Bürgschaftserklärung1. Der (Die) Unterzeichnete (1) . . mit Wohnsitz (Sitz) in (2) . . leistet hiermit bei der Abgangsstelle der Bürgschaftsleistung . bis zum Hoechstbetrag von .............................................. selbstschuldnerische  Bürgschaftgegenüber der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bestehend aus dem Königreich Belgien,  dem Königreich Dänemark, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Griechenland, dem Königreich  Spanien, der Französischen Republik, Irland, der Italienischen Republik, dem Großherzogtum  Luxemburg, dem Königreich der Niederlande, der Portugiesischen Republik, dem Vereinigten Königreich  Großbritannien und Nordirland sowie der Republik Österreich, der Republik Finnland, der Republik  Island, dem Königreich Norwegen, dem Königreich Schweden und der Schweizerischen Eidgenossenschaft  (3)für die Beträge, die der Hauptverpflichtete (4) . . den genannten Staaten aufgrund von Zuwiderhandlungen, die im Verlauf eines von ihm mit den unten  bezeichneten Waren von der Abgangsstelle. zur Bestimmungsstelle . durchgeführten Versandverfahrens nach dem Übereinkommen über ein gemeinsames  Versandverfahren/gemeinschaftliches Versandverfahren begangen worden sind, insgesamt an Zöllen,  Steuern, Abschöpfungen und anderen Abgaben - mit Ausnahme von Geldstrafen oder Bußgeldern -  schuldet oder schulden wird, und zwar bezueglich der Haupt- oder Nebenverbindlichkeiten, der Kosten  und der Zuschläge. 2. Der (Die) Unterzeichnete verpflichtet sich, binnen einer Frist von dreissig Tagen nach der ersten  schriftlichen Aufforderung der zuständigen Behörden der unter Nummer 1 genannten Staaten die  geforderten Beträge ohne Aufschub zu zahlen, sofern er (sie) oder ein anderer Beteiligter vor  Ablauf dieser Frist nicht den zuständigen Behörden gegenüber nachgewiesen hat, daß im Verlauf des  Versandverfahrens nach dem Übereinkommen über ein gemeinsames Versandverfahren/im Verlauf des  gemeinschaftlichen Versandverfahrens keine Zuwiderhandlung im Sinne der Nummer 1 begangen worden  ist. Die zuständigen Behörden können aus für stichhaltig erachteten Gründen auf Antrag des (der)  Beteiligten die Frist von dreissig Tagen nach der ersten schriftlichen Aufforderung, innerhalb  welcher der (die) Unterzeichnete die geforderten Beträge zu zahlen hat, verlängern. Die sich aus  der Gewährung dieser zusätzlichen Frist ergebenden Kosten, insbesondere die Zinsen, sind so zu  berechnen, daß sie dem Betrag entsprechen, der hierfür auf dem jeweiligen einzelstaatlichen Geld-  und Kapitalmarkt gefordert wird. 3. Diese Bürgschaftserklärung ist vom Tag ihrer Annahme durch die Abgangsstelle an verbindlich. 4. Für diese Bürgschaftserklärung begründet der (die) Unterzeichnete ein Wahldomizil (1) in (2). sowie in allen anderen in Nummer 1 genannten Staaten:  >PLATZ FÜR EINE TABELLE>Der (Die) Unterzeichnete erkennt an, daß alle Formalitäten oder  Verfahrensmaßnahmen, die diese Bürgschaftserklärung betreffen und an einem der Wahldomizile  schriftlich vorgenommen werden, insbesondere Postsendungen und Zustellungen, für ihn (sie)  verbindlich sind. Der (Die) Unterzeichnete erkennt als Gerichtsstand den Ort der Gerichte der Wahldomizile an. Der (Die) Unterzeichnete verpflichtet sich, die Wahldomizile beizubehalten oder eines oder mehrere  dieser Wahldomizile nur nach vorheriger Unterrichtung der Stelle der Bürgschaftsleistung zu  ändern. (Ort). , den . . (Unterschrift) (3)II. Annahme durch die AbgangsstelleAbgangsstelle . Bürgschaftserklärung angenommen am . für dasVersandverfahren T  1/T  2 (4) ausgestellt am. unter Nr. . . (Stempel und Unterschrift)(1) Name und Vorname bzw. Firma. (2) Vollständige Anschrift. (3) Der Name der Vertragspartei oder der Vertragsparteien, deren Gebiet nicht berührt wird, ist zu  streichen. (4) Name und Vorname bzw. Firma und vollständige Anschrift des Hauptverpflichteten. (1) Sehen die Rechtsvorschriften eines Staates ein Wahldomizil nicht vor, so hat der Bürge in allen  anderen in Nummer 1 genannten Staaten Zustellungsbevollmächtigte zu benennen. Für die  Entscheidungen über Rechtsstreitigkeiten aus dieser Bürgschaft sind die Gerichte am Wohnsitz (Sitz)  des Bürgen sowie am Wohnsitz (Sitz) der Zustellungsbevollmächtigten zuständig. Die Verpflichtungen  der Unterabsätze 2 und 4 dieser Nummer 4 sind entsprechend zu vereinbaren. (2) Vollständige Anschrift. (3) Vor seiner Unterschrift muß der Unterzeichner handschriftlich vermerken: "Für die Übernahme der  Bürgschaft." (4) Nichtzutreffendes streichen.  ANHANG VI MUSTER III GEMEINSAMES VERSANDVERFAHREN/GEMEINSCHAFTLICHES  VERSANDVERFAHRENBÜRGSCHAFTSURKUNDE(System der Pauschalbürgschaft)I. Bürgschaftserklärung1. Der  (Die) Unterzeichnete (1) . . mit Wohnsitz (Sitz) in (2) . . leistet hiermit bei der Stelle der Bürgschaftsleistung .selbstschuldnerische Bürgschaft gegenüber der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bestehend aus  dem Königreich Belgien, dem Königreich Dänemark, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik  Griechenland, dem Königreich Spanien, der Französischen Republik, Irland, der Italienischen  Republik, dem Großherzogtum Luxemburg, dem Königreich der Niederlande, der Portugiesischen  Republik, dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland sowie der Republik Österreich,  der Republik Finnland, der Republik Island, dem Königreich Norwegen, dem Königreich Schweden und  der Schweizerischen Eidgenossenschaft für die Beträge, die der Hauptverpflichtete den genannten  Staaten aufgrund von Zuwiderhandlungen, die im Verlauf von Versandverfahren nach dem Übereinkommen  über ein gemeinsames Versandverfahren/im Verlauf von gemeinschaftlichen Versandverfahren begangen  worden sind, für die der (die) Unterzeichnete durch Ausstellung eines Sicherheitstitels eine  Bürgschaft übernommen hat, insgesamt an Zöllen, Steuern, Abschöpfungen und anderen Abgaben   mit  Ausnahme von Geldstrafen oder Bußgeldern   schulden wird, und zwar bezueglich der Haupt- und  Nebenverbindlichkeiten, der Kosten und der Zuschläge   bis zu einem Hoechstbetrag von 7 000 ECU je  Sicherheitstitel. 2. Der (Die) Unterzeichnete verpflichtet sich, binnen einer Frist von dreissig Tagen nach der ersten  schriftlichen Aufforderung der zuständigen Behörden der unter Nummer 1 genannten Staaten die  geforderten Beträge bis zu einem Hoechstbetrag von 7 000 ECU je Sicherheitstitel ohne Aufschub zu  zahlen, sofern er (sie) oder ein anderer Beteiligter vor Ablauf dieser Frist nicht den zuständigen  Behörden gegenüber nachgewiesen hat, daß im Verlauf des Versandverfahrens nach dem Übereinkommen  über ein gemeinsames Versandverfahren/im Verlauf des gemeinschaftlichen Versandverfahrens keine  Zuwiderhandlung im Sinne der Nummer 1 begangen worden ist. Die zuständigen Behörden können aus für stichhaltig erachteten Gründen auf Antrag des (der)  Beteiligten die Frist von dreissig Tagen nach der ersten schriftlichen Aufforderung, innerhalb  welcher der (die) Unterzeichnete die geforderten Beträge zu zahlen hat, verlängern. Die sich aus  der Gewährung dieser zusätzlichen Frist ergebenden Kosten, insbesondere die Zinsen, sind so zu  berechnen, daß sie dem Betrag entsprechen, der hierfür auf dem jeweiligen einzelstaatlichen Geld-  und Kapitalmarkt gefordert wird. 3. Diese Bürgschaftserklärung ist vom Tag ihrer Annahme durch die Stelle der Bürgschaftsleistung an  verbindlich. Das Bürgschaftsverhältnis kann von dem (der) Unterzeichneten sowie von dem Staat, in dem die Stelle  der Bürgschaftsleistung liegt, jederzeit aufgelöst werden. Die Auflösung wird am sechzehnten Tag nach ihrer Bekanntgabe an den anderen Beteiligten wirksam. Der (Die) Unterzeichnete haftet weiter für die Zahlung der Beträge, die aufgrund von  Versandverfahren nach dem Übereinkommen über ein gemeinsames Versandverfahren/aufgrund  gemeinschaftlicher Versandverfahren im Rahmen dieser Verpflichtung fällig werden, wenn diese  Verfahren vor dem Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Auflösung begonnen haben; dies gilt auch dann,  wenn die Zahlung erst später gefordert wird. 4. Für diese Bürgschaftserklärung begründet der (die) Unterzeichnete ein Wahldomizil (1) in (2) . . sowie in allen anderen in Nummer 1 genannten Staaten:  >PLATZ FÜR EINE TABELLE>Der (Die) Unterzeichnete erkennt an, daß alle Formalitäten oder  Verfahrensmaßnahmen, die diese Bürgschaftserklärung betreffen und an einem der Wahldomizile  schriftlich vorgenommen werden, insbesondere Postsendungen und Zustellungen, für ihn (sie)  verbindlich sind. Der (Die) Unterzeichnete erkennt als Gerichtsstand den Ort der Gerichte der Wahldomizile an. Der (Die) Unterzeichnete verpflichtet sich, die Wahldomizile beizubehalten oder eines oder mehrere  dieser Wahldomizile nur nach vorheriger Unterrichtung der Stelle der Bürgschaftsleistung zu  ändern. (Ort). , den . . (Unterschrift) (3)II. Annahme durch die Stelle der BürgschaftsleistungStelle der  Bürgschaftsleistung . Bürgschaftserklärung angenommen am . . (Stempel und Unterschrift)(1) Name und Vorname, bzw. Firma. (2) Vollständige Anschrift. (1) Sehen die Rechtsvorschriften eines Staates ein Wahldomizil nicht vor, so hat der Bürge in allen  anderen in Nummer 1 genannten Staaten Zustellungsbevollmächtigte zu benennen. Für die  Entscheidungen über Rechtsstreitigkeiten aus dieser Bürgschaft sind die Gerichte am Wohnsitz (Sitz)  des Bürgen sowie am Wohnsitz (Sitz) der Zustellungsbevollmächtigten zuständig. Die Verpflichtungen  der Unterabsätze 2 und 4 dieser Nummer 4 sind entsprechend zu vereinbaren. (2) Vollständige Anschrift. (3) Vor seiner Unterschrift muß der Unterzeichner handschriftlich vermerken: "Für die Übernahme der  Bürgschaft".  ANHANG VII    >ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD> ANHANG VIII   >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG IX     >ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD> ANHANG X     (Diese Anlage enthält keinen Anhang X) ANHANG XI    (Diese Anlage enthält keinen Anhang XI) ANHANG XII   (Diese Anlage enthält keinen Anhang XII) ANHANG XIII  (Diese Anlage enthält keinen Anhang XIII) ANHANG XIV    >ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD> ANHANG XV     >ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD> ANHANG XVI    >PLATZ FÜR EINE TABELLE>