CELEX: 32018D1105(01)
Language: de
Date: 2018-10-05 00:00:00
Title: Durchführungsbeschluss der Kommission vom 5. Oktober 2018 über die Veröffentlichung eines Antrags auf Änderung der Produktspezifikation eines Namens im Weinsektor gemäß Artikel 105 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates im Amtsblatt der Europäischen Union („Vinos de Madrid“ (g.U.))

5.11.2018   
               
               
                  DE
               
               
                  Amtsblatt der Europäischen Union
               
               
                  C 398/8
               
            
         DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS DER KOMMISSION
         vom 5. Oktober 2018
         über die Veröffentlichung eines Antrags auf Änderung der Produktspezifikation eines Namens im Weinsektor gemäß Artikel 105 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates im Amtsblatt der Europäischen Union
         
         („Vinos de Madrid“ (g.U.))
         (2018/C 398/12)
         DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —
         gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
         gestützt auf die Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 922/72, (EWG) Nr. 234/79, (EG) Nr. 1037/2001 und (EG) Nr. 1234/2007 des Rates (1), insbesondere auf Artikel 97 Absatz 3,
         in Erwägung nachstehender Gründe:
         
                     (1)
                  
                  
                     Spanien hat gemäß Artikel 105 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 einen Antrag auf Änderung der Produktspezifikation für den Namen „Vinos de Madrid“ übermittelt.
                  
               
                     (2)
                  
                  
                     Die Kommission hat den Antrag geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Bedingungen gemäß den Artikeln 93 bis 96, Artikel 97 Absatz 1 und den Artikeln 100, 101 und 102 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 erfüllt sind.
                  
               
                     (3)
                  
                  
                     Der Antrag auf Änderung der Produktspezifikation für den Namen „Vinos de Madrid“ sollte im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden, damit gemäß Artikel 98 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 Einspruch gegen den Antrag eingelegt werden kann —
                  
               BESCHLIESST:
         
            Einziger Artikel
            Der Antrag auf Änderung der Produktspezifikation für den Namen „Vinos de Madrid“ (g.U.) gemäß Artikel 105 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 ist im Anhang dieses Beschlusses wiedergegeben.
            Gemäß Artikel 98 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 kann innerhalb von zwei Monaten ab der Veröffentlichung dieses Beschlusses im Amtsblatt der Europäischen Union gegen die Änderung der Produktspezifikation gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels Einspruch erhoben werden.
         
         
            Brüssel, den 5. Oktober 2018
            
               
                  Für die Kommission
               
               Phil HOGAN
               
                  Mitglied der Kommission
               
            
         
         
            (1)  ABl. L 347 vom 20.12.2013, S. 671.
      
      
         
            ANHANG
            
               „VINOS DE MADRID“
            
            
               PDO-ES-A1525-AM02
            
            
               Datum der Antragstellung: 25.2.2016
            
            ANTRAG AUF ÄNDERUNG EINER PRODUKTSPEZIFIKATION
            1.   Auf die Änderung anwendbare Vorschriften
            
            Artikel 105 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 — nicht geringfügige Änderung
            2.   Beschreibung und Änderungsgründe
            
            2.1.   Änderung zur Erweiterung des geografischen Gebiets der geschützten Bezeichnung und zur Aufnahme eines neuen Teilgebiets mit dem Namen „El Molar“
            
            Beschreibung und Begründung der Änderung:
            Aus den vorliegenden Untersuchungen und Unterlagen geht hervor, dass die Verwaltungsgrenzen des derzeitigen geografischen Gebiets der Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ nicht völlig angemessen sind, da eine weitere Region nicht einbezogen ist, in der effektiv Weinbau betrieben wird und zwei Weinkategorien, die unter diese Ursprungsbezeichnung fallen (Wein und Qualitätsschaumwein), weiterhin nach traditionellen Verfahren bereitet werden. Deswegen haben die Weinbauern, Kellermeister und Behörden der elf Gemeinden, die das Teilgebiet „El Molar“ ausmachen, Interesse daran bekundet, der Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ beizutreten.
            In Abschnitt 4 der Produktspezifikation muss das geografische Gebiet für die Erzeugung von Weinen mit der Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ geändert werden. Den drei bestehenden Teilgebieten (Arganda, Navalcarnero und San Martín de Valdeiglesias) wird als viertes Teilgebiet „El Molar“ hinzugefügt
            Dieses umfasst die folgenden elf Gemeinden: Colmenar Viejo, El Molar, El Vellón, Patones de Arriba, Pedrezuela, San Agustín de Guadalix, Talamanca del Jarama, Torrelaguna, Torremocha del Jarama, Valdetorres de Jarama und Venturada. Diese unterliegen denselben natürlichen und menschlichen Einflüssen wie das derzeit für die Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ abgegrenzte Gebiet, und es besteht derselbe Zusammenhang zwischen dem Erzeugnis und dem geografischen Gebiet.
            Das bedeutet, dass das geografische Gebiet der Ursprungsbezeichnung nun 70 Gemeinden umfasst statt der 59, die die drei anderen Teilgebiete bilden.
            Abschnitt 6 des Einzigen Dokuments muss ebenfalls geändert werden, da sein Wortlaut mit dem von Abschnitt 4 der Produktspezifikation identisch ist.
            2.2.   Beschreibung der Weine
            
            Abschnitt 2 Buchstabe a „Analytische Merkmale“ der Produktspezifikation wird geändert, um zur Gewährleistung der Homogenität des neuen geografischen Teilgebiets „El Molar“ den erforderlichen vorhandenen Mindestalkoholgehalt auf 11 % vol für Weißweine, 11,5 % vol für Roséweine und 12 % vol für Rotweine festzulegen. Diese Werte sind identisch mit denjenigen, die für zwei der derzeitigen Teilgebiete (Navalcarnero und San Martín de Valdeiglesias) gelten. Für die übrigen Analyseparameter in diesem neuen Teilgebiet gibt es keine spezifischen Werte; es gelten die für die Ursprungsbezeichnung „Vinos des Madrid“ festgelegten Werte.
            Dies wirkt sich nicht auf das Einzige Dokument aus.
            2.3.   Rebsorte(n)
            
            Abschnitt 6 der Produktspezifikation wird geändert, um die Hauptrebsorten im neuen Teilgebiet „El Molar“ festzulegen: Malvar für Weißweine und Red Grenache für Rotweine.
            Im neuen Teilgebiet und in den bisherigen drei Teilgebieten werden in jedem Fall die bisher zulässigen Rebsorten weiterhin zugelassen, d. h. für Weißweine: Malvar, Albillo Real, Airén, Viura, Torrontés, Parellada, Moscatel de grano menudo (Gelber Muskateller) und Sauvignon Blanc; für Rotweine: Tinto Fino (Tempranillo bzw. Cencibel), Red Grenache, Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah, Petit Verdot, Graciano und Grenache Tintorera.
            Dies wirkt sich nicht auf das Einzige Dokument aus.
            2.4.   Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet
            
            Die ersten Hinweise auf Weinbau im Teilgebiet „El Molar“ reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. Die ältesten „Weinkeller“ der Region sind arabischen Ursprungs und stammen aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Das Bestehen von Rebflächen wird in San Agustín de Guadalix erstmals im 13. Jahrhundert, in den übrigen Gemeinden im 14. Jahrhundert, urkundlich erwähnt. Der Weinbau wurde bis heute fortgesetzt. Es gibt 4 Erzeugungsbetriebe, 600 Weinbauparzellen und über 300 aktive Weinbauern. Wegen des gemeinsamen historischen Hintergrundes wird das neue Teilgebiet „El Molar“ in die derzeitige Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ einbezogen.
            Außerdem kann bestätigt werden, dass das neue Teilgebiet „El Molar“ dieselben einheitlichen, homogenen pedoklimatischen Bedingungen, Rebsorten, Anbau- und Weinbereitungsverfahren und Bodenmerkmale aufweist wie das derzeitige Gebiet der geschützten Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“.
            Die Rebsorten „Red Grenache“ und „Malvar“ sind im Teilgebiet „El Molar“ am stärksten verbreitet. Sie werden von alters her in diesem Gebiet angebaut und sind auch in den bisherigen Teilgebieten vertreten, in denen darüber hinaus andere Rebsorten verbreitet sind, denen die dort hergestellten Weine seit Menschengedenken ihr hohes Ansehen zu verdanken haben.
            Abschnitt 7 Buchstabe a „Einzelheiten des geografischen Gebiets“. Die Rubrik „Natürliche Einflüsse“ der Produktspezifikation wird um folgende Angaben zum neuen Teilgebiet „El Molar“ ergänzt:
            
                        —
                     
                     
                        Lage des Teilgebiets „El Molar“ zwischen dem Iberischen Scheidegebirge und dem Fluss Jarama.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Beschreibung der Böden des Teilgebiets „El Molar“: Die Böden im Teilgebiet „El Molar“ sind aus geologischen Materialien wie Granit, Quarz, Schiefer, Gneis, Sandstein, Mergel, Kalkmergel, Kalkstein und Arkose hervorgegangen. In diesem Teilgebiet befinden sich die Reben in der offenen Landschaft und in den Schwemmgebieten des Flusses Jarama. Die Böden sind eine Mischung der Böden in den drei bisherigen Teilgebieten und bilden relativ flache Erhebungen in der Landschaft zwischen den Flüssen. Dies gilt für alle vier Teilgebiete. Der pH-Wertebereich ist sehr breit und reicht von sehr sauer bis zu sehr basisch.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Rubrik „Höhenlage und Niederschläge“: Die Gemeinden El Vellón und Colmejar Viejo werden den höher gelegenen Gebieten in den Bergen zugefügt; San Martín und El Molar werden als die Teilgebiete mit der höchsten Niederschlagsmenge genannt.
                     
                  In Abschnitt 7 Buchstabe b „Menschliche Einflüsse“ der Produktspezifikation werden die Wörter „die Sorte Malvar, die in Arganda und Navalcarnero heimisch ist“ durch die Wörter „die Sorte Malvar, die in Arganda, Navalcarnero und El Molar heimisch ist“ ersetzt. Auch in dem Abschnitt, in dem die Bedeutung der Sorte Grenache („Königin“) in Navalcarnero und San Martín erläutert wird, wird diese Bedeutung auf „Navalcarnero, El Molar und San Martín“ ausgedehnt.
            Als Folge der Änderung des geografischen Gebiets wird die genannte Zahl geändert, sodass die bisherigen Angaben „drei Teilgebiete“ durch „vier Teilgebiete“ ersetzt werden.
            Abschnitt 7 Buchstabe c „Kausaler Zusammenhang“ der Produktspezifikation wird neu formuliert, um für jede Kategorie von Weinbauprodukten mit der Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ (Wein und Schaumwein) klarer hervorzuheben, welche Merkmale überwiegend oder ausschließlich der geografischen Umgebung zuzuschreiben sind und für alle vier Teilgebiete gelten:
            
               „In Verbindung mit den klimatischen Bedingungen (Ebene in gewisser Höhenlage sowie Flüsse, Kontinentalklima, geringe Niederschlagsmengen, magere Böden mit einem durchschnittlichen Ertrag von rund 3 000 kg pro Hektar) bringen die physischen Eigenschaften der geografischen Umwelt trockene, cremige Weißweine mit einem herben Nachgeschmack, Noten reifer weißer Früchte und mittlerer bis geringer Säure hervor. Darüber hinaus haben die erzeugten Rosé- und Rotweine einen hohen Alkoholgehalt und eine intensive Farbe, die an reife oder überreife rote oder schwarze Früchte erinnert.
               Für die Schaumweine (Weiß- und Roséweine) gelten die gleichen typischen Bedingungen des Gebiets (charakteristische pedoklimatische Faktoren) und dieselben Anbaubedingungen und menschlichen Einflüsse (Größe, Pflanzdichte, Sorten, Anbauverfahren, Mindestgesamtsäure von 5 g/l); dadurch erhalten sie ihre besonderen Eigenschaften in Bezug auf Aussehen, Aroma — Hefeanklänge — und Geschmack. Da diese Schaumweine nach dem traditionellen Verfahren hergestellt werden, sind sie weich und cremig mit der Aroma- und Geschmacksmischung der in dem geografischen Gebiet erzeugten Weine. Der bei der zweiten Gärung in der Flasche entstandene Überdruck und das Altern mit der Gärhefe bringen eine feine, langanhaltende Perlage, ein fruchtiges, mikrobiologisches Aroma und einen frischen, pikanten Geschmack hervor.
               Aufgrund dieser natürlichen Eigenschaften der geografischen Umwelt in Verbindung mit der mühseligen Arbeit der Winzer und der durch Anpflanzung der richtigen Sorten auf den richtigen Böden erzielten Harmonie haben sich im Lauf der Jahrhunderte Qualitätsweine von unverkennbarer Individualität herausgebildet.“
            
            Abschnitt 8 „Beschreibung des Zusammenhangs mit dem geografischen Gebiet“ des Einzigen Dokuments wird geändert, um eine Zusammenfassung des neuen Wortlauts der Produktspezifikation aufzunehmen.
            2.5.   Möglichkeit der Ertragssteigerung
            
            Beschreibung und Gründe:
            Im Frühjahr wird ein Fruchtbarkeitsbericht (Blütenzählung) veröffentlich, auf den vor dem Herbst ein begründeter technischer Bericht (Bewertung von Faktoren wie Niederschlagsmenge im Winter oder frostfreies Frühjahr) folgt, um zu belegen, dass eine Ertragssteigerung die Qualität des Erzeugnisses mit der geschützten Ursprungsbezeichnung nicht beeinträchtigen wird. Die maximale Steigerung, die gestattet werden kann, darf 25 % der vorgegebenen Ertragsgrenzen nicht überschreiten.
            Änderung von Abschnitt 8 „Zusätzliche Anforderungen“ der Produktspezifikation und Ziffer 2.5.1 des Einzigen Dokuments, um die Möglichkeit der Ertragssteigerung aufzunehmen.
            EINZIGES DOKUMENT
            1.   Name(n)
            
            „Vinos de Madrid“
            2.   Art der geografischen Angabe
            
            g.U. — geschützte Ursprungsbezeichnung
            3.   Kategorien von Weinbauerzeugnissen
            
            
                     
                        1.
                     
                     
                        Wein
                     
                  
                     
                        5.
                     
                     
                        Qualitätsschaumwein
                     
                  4.   Beschreibung des Weins/der Weine
            
            
               WEIN — Weißwein
            
            
               Aussehen: blasse strohgelbe Farbe mit zum Teil scharfen grünen bis grauen Reflexen bei Jungweinen, die bei „Crianza“- oder „Reserva“-Weinen goldgelb oder altgold werden. Weißweine, die in Eichenfässer vergoren oder ausgebaut werden, haben eine strohgelbe Tönung, die mit zunehmendem Alter golden wird.
            
               Aroma: frisch und überwiegend fruchtig, mit Kern- und Steinobstaromen, tropischen Aromen und Noten von verbranntem Zucker. In Eichenfässern vergorene und/oder ausgebaute Weine haben ihrem Alter entsprechende würzige, Balsam- und/oder Holzaromen. Weine mit der Angabe „Sobremadres“ können nach Hefe schmecken.
            
               Geschmack: frischer, leicht säuerlicher Geschmack, bei milden und lieblichen Weinen süß. Cremig mit leicht bitterem Nachgeschmack. Leichtes Geschmacksempfinden von mittlerer Dauer.
            
               Minimaler vorhandener Alkoholgehalt: 10 % vol im Teilgebiet Arganda.
            
               Höchstgehalt an Schwefeldioxid: 250, falls > 5 g Zucker pro Liter
            
               Höchstgehalt an flüchtiger Säure: 16,7 meq/l bei Weinen, die über ein Jahr alt sind.
            
               Mindestgesamtsäure bei „Sobremadres“: 5 g/l
            
                        Allgemeine Analysemerkmale
                     
                  
                        Maximaler Gesamtalkoholgehalt (in % vol)
                     
                     
                         
                     
                  
                        Minimaler vorhandener Alkoholgehalt (in % vol)
                     
                     
                        11
                     
                  
                        Mindestgesamtsäure
                     
                     
                        4,5  Gramm pro Liter, ausgedrückt als Weinsäure
                     
                  
                        Maximaler Gehalt an flüchtiger Säure (in Milliäquivalent je Liter)
                     
                     
                        13,3 
                     
                  
                        Höchstgehalt an Schwefeldioxid (in mg/l)
                     
                     
                        180
                     
                  Nicht genannte Werte liegen zwingend innerhalb der legalen Grenzen und stehen mit den einschlägigen EU-Rechtsvorschriften im Einklang.
            
               WEIN — Roséwein
            
            
               Aussehen: rosafarben mit erdbeer-, himbeer- oder lachsfarbenen Tönen; Roséweine, die älter als zwei Jahre sind oder gealtert wurden, können orangefarbene Töne aufweisen.
            
               Aroma: frisch und fruchtig mit Aromen von roten Früchten und/oder blumigen und/oder pflanzlichen Aromen. In Weinen, die älter als zwei Jahre sind, kann dies mit dem Alter entsprechenden würzigen Aromen kombiniert sein.
            
               Geschmack: frischer, leicht säuerlicher Geschmack, bei milden und lieblichen Weinen süß. Cremig mit schwachen Tanninen und durchschnittlicher Dauer.
            
               Minimaler vorhandener Alkoholgehalt: 11 % vol im Teilgebiet Arganda.
            
               Höchstgehalt an Schwefeldioxid: 250, falls > 5 g Reduktionszucker pro Liter
            
               Höchstgehalt an flüchtiger Säure: 16,7 meq/l bei Weinen, die über ein Jahr alt sind.
            
                        Allgemeine Analysemerkmale
                     
                  
                        Maximaler Gesamtalkoholgehalt (in % vol)
                     
                     
                         
                     
                  
                        Minimaler vorhandener Alkoholgehalt (in % vol)
                     
                     
                        11,5 
                     
                  
                        Mindestgesamtsäure
                     
                     
                        4,5  Gramm pro Liter, ausgedrückt als Weinsäure
                     
                  
                        Höchstgehalt an flüchtiger Säure (in Milliäquivalent je Liter)
                     
                     
                        13,3 
                     
                  
                        Höchstgehalt an Schwefeldioxid (in mg/l)
                     
                     
                        180
                     
                  Nicht genannte Werte liegen zwingend innerhalb der legalen Grenzen und stehen mit den einschlägigen EU-Rechtsvorschriften im Einklang.
            
               WEIN — Rotwein
            
            
               Aussehen: rote, violette bis kirschrote Töne in Jungweinen, die bei älteren Weinen von rubin- bis ziegelrot reichen.
            
               Aroma: frisch, fruchtig und/oder pflanzlich bei Jungweinen, die Holzaromen aufweisen können, und bei in Eichenfässern erzeugten und ausgebauten Weinen. Ältere Weine können Aromen von Trockenfrüchten, Gewürzen, Würzkräutern und Brand- und/oder Mineralaromen aufweisen. Weine mit der Angabe „Sobremadres“ können nach Hefe schmecken.
            
               Geschmack: Tannin, warm und langanhaltend. Fruchtig bei Jungwein, mit Anklängen von Eichenfässern bei darin vergorenen und/oder ausgebauten Weinen.
            Weine mit der Angabe „Sobremadres“ weisen eine gewisse Cremigkeit auf.
            
               Minimaler vorhandener Alkoholgehalt: 11,5 % vol im Teilgebiet Arganda.
            
               Höchstgehalt an Schwefeldioxid: 200, falls > 5 g Reduktionszucker pro Liter
            
               Höchstgehalt an flüchtiger Säure: 16,7 meq/l bei Weinen, die über ein Jahr alt sind.
            
               Mindestgesamtsäure bei „Sobremadres“: 5 g/l
            
                        Allgemeine Analysemerkmale
                     
                  
                        Maximaler Gesamtalkoholgehalt (in % vol)
                     
                     
                         
                     
                  
                        Minimaler vorhandener Alkoholgehalt (in % vol)
                     
                     
                        12
                     
                  
                        Mindestgesamtsäure
                     
                     
                        4,5  Gramm pro Liter, ausgedrückt als Weinsäure
                     
                  
                        Maximaler Gehalt an flüchtiger Säure (in Milliäquivalent je Liter)
                     
                     
                        13,3 
                     
                  
                        Höchstgehalt an Schwefeldioxid (in mg/l)
                     
                     
                        150
                     
                  Nicht genannte Werte liegen zwingend innerhalb der legalen Grenzen und stehen mit den einschlägigen EU-Rechtsvorschriften im Einklang.
            
               QUALITÄTSSCHAUMWEIN
            
            
               Aussehen: von blassem Strohgelb bis leicht goldgelb, je nach Alter. Zarte, reichhaltige Perlage, die nach und nach freigesetzt wird. Erdbeer- oder lachsfarbenes Rosa bei Roseschaumwein.
            
               Aroma: fruchtige und mikrobiologische Aromen.
            
               Geschmack: frisch und pikant mit einer gewissen Cremigkeit bei Roséwein; süß bei Weinen mit einem Zuckergehalt von über 10 g.
            
                        Allgemeine Analysemerkmale
                     
                  
                        Maximaler Gesamtalkoholgehalt (in % vol)
                     
                     
                         
                     
                  
                        Minimaler vorhandener Alkoholgehalt (in % vol)
                     
                     
                         
                     
                  
                        Mindestgesamtsäure
                     
                     
                        5 Gramm pro Liter, ausgedrückt als Weinsäure
                     
                  
                        Maximaler Gehalt an flüchtiger Säure (in Milliäquivalent je Liter)
                     
                     
                        10
                     
                  
                        Höchstgehalt an Schwefeldioxid (in mg/l)
                     
                     
                         
                     
                  Nicht genannte Werte liegen zwingend innerhalb der legalen Grenzen und stehen mit den einschlägigen EU-Rechtsvorschriften im Einklang.
            5.   Weinbereitungsverfahren
            
            a)   Wesentliche önologische Verfahren
            
            
               Anbaumethoden
            
            Pflanzenanbautechniken bei allen Weinen:
            Pflanzdichte: zwischen 900 und 4 000 Rebstöcke pro Hektar.
            Erziehung und Schnitt: Goblet- oder Spaliererziehung mit höchstens 16 produktiven Knospen je Rebe oder 36 000 pro Hektar.
            Der Kontrollausschuss kann in bestimmten Jahren den Höchstertrag pro Hektar auf eigene Initiative oder auf Wunsch der interessierten Weinbauern ändern. Zu diesem Zweck veröffentlichen die zuständigen Behörden auf der Grundlage der einschlägigen technischen Berichte einen Bericht, dem zufolge sich die Anhebung des Höchstertrags nicht negativ auf die Qualität des Erzeugnisses mit der geschützten Ursprungsbezeichnung auswirkt. Die maximale Steigerung, die gestattet werden kann, darf keinesfalls 25 % der vorgegebenen Ertragsgrenzen überschreiten.
            
               Spezifische önologische Verfahren
            
            Die Höchstausbeute wurde auf 74 Liter Most je 100 kg geerntete Trauben festgesetzt.
            Trauben sind dann für die Herstellung von Weinen mit der Ursprungsbezeichnung geeignet, wenn ihr Zuckergehalt mindestens 170 Grad je Liter Most beträgt.
            Weiß- und Rotweine mit endogenem Kohlendioxid aufgrund der besonderen Herstellungsweise, bei der sich die „Madres“ (zerquetschte, abgerappte Trauben) bei der Gärung noch im Most befinden, dürfen die Angabe „Sobremadres“ tragen.
            Schaumwein wird aus Weiß- und Roséwein hergestellt.
            Die Herstellung erfolgt nach traditionellem Verfahren ausschließlich aus zugelassenen Rebsorten.
            
               Für die Vinifikation wichtige Einschränkungen
            
            Für die Gewinnung von Most aus frischen Trauben, der erstmals verarbeitet wird, oder bei der Weinbereitung mithilfe von fermentiertem Trester bei der Rotweinerzeugung dürfen für die Herstellung von Erzeugnissen, die für die Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ in Betracht kommen, nur mechanische Systeme eingesetzt werden, bei denen die festen Bestandteile der Trauben nicht beschädigt werden. Hochgeschwindigkeitszentrifugen sind verboten.
            Verfahren, bei denen die Trauben vorgewärmt oder die Moste oder Weine mit dem Trester erhitzt werden, um die Farbstoffextraktion zu forcieren, sind verboten.
            b)   Höchsterträge
            
            Rebsorten Malvar, Airén, Viura, Parellada und Torrontés
            8 000 kg Trauben je Hektar
            Rebsorten Malvar, Airén, Viura, Parellada und Torrontés
            56 Hektoliter je Hektar
            Andere Sorten
            7 000 kg Trauben je Hektar
            Andere Sorten
            49 Hektoliter je Hektar
            6.   Abgegrenztes Gebiet
            
            Das Gebiet, in dem die Weine mit der Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ erzeugt werden, umfasst in den nachstehend genannten Gemeinden der Autonomen Gemeinschaft Madrid gelegene Flächen, die die Teilgebiete Arganda, Navalcarnero, San Martín de Valdeiglesias und El Molar bilden:
            
                        —
                     
                     
                        Teilgebiet Arganda
                        Ambite, Aranjuez, Arganda del Rey, Belmonte de Tajo, Brea del Tajo, Campo Real, Carabaña, Colmenar de Oreja, Chinchón, das Gut „El Encín“ (Alcalá de Henares), Estremera, Fuentidueña de Tajo, Getafe, Loeches, Mejorada del Campo, Morata de Tajuña, Nuevo Baztán, Olmeda de las Fuentes, Orusco, Perales de Tajuña, Pezuela de las Torres, Pozuelo del Rey, Tielmes, Titulcia, Torres de la Alameda, Valdaracete, Valdelaguna, Valdilecha, Villaconejos, Villamanrique de Tajo, Villar del Olmo und Villarejo de Salvanés.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Teilgebiet Navalcarnero
                        El Alamo, Aldea del Fresno, Arroyomolinos, Batres, Brunete, Fuenlabrada, Griñón, Humanes de Madrid, Moraleja de Enmedio, Móstoles, Navalcarnero, Parla, Serranillos del Valle, Sevilla la Nueva, Valdemorillo, Villamanta, Villamantilla, Villanueva de la Cañada und Villaviciosa de Odón.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Teilgebiet San Martin de Valdeiglesias
                        Cadalso de los Vidrios, Cenicientos, Colmenar del Arroyo, Chapinería, Navas del Rey, Pelayos de la Presa, Rozas de Puerto Real, San Martín de Valdeiglesias und Villa del Prado.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Teilgebiet El Molar
                        Colmenar Viejo, El Molar, El Vellón, Patones de Arriba, Pedrezuela, San Agustín de Guadalix, Talamanca del Jarama, Torrelaguna, Torremocha del Jarama, Valdetrorres del Jarama und Venturada.
                     
                  7.   Wichtigste Keltertrauben
            
            
                         
                     
                     
                        RED GRENACHE — LLADONER
                     
                  
                         
                     
                     
                        ALBILLO REAL
                     
                  
                         
                     
                     
                        MALVAR
                     
                  
                         
                     
                     
                        TEMPRANILLO — CENCIBEL TEMPRANILLO — TINTO FINO
                     
                  8.   Beschreibung des Zusammenhangs bzw. der Zusammenhänge
            
            
               Wein und Qualitätsschaumwein
            
            Das Gebiet der geschützten Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ wird im Norden und im Westen durch das Iberische Scheidegebirge begrenzt, eine vertikale Achse, die Madrid von Kastilien und León trennt. Die Abgrenzung im Osten bildet die Alcarria, eine Art Hochebene mit rauem Klima, die wenig oder nicht fruchtbar ist und eine natürliche Grenze zur Ebene von Kastilien-La Mancha bildet. Der Fluss Tajo bildet die natürliche Grenze im Süden. Das geografische Gebiet wird von sechs Flüssen durchzogen, die die Gebiete markieren, in denen Reben akklimatisiert sind: das Teilgebiet San Martín de Valdeiglesias zwischen dem Iberischen Scheidegebirge und dem Fluss Alberche; das Teilgebiet Navalcarnero zwischen den Flüssen Alberche und Guadarrama; das Teilgebiet El Molar zwischen dem Iberischen Scheidegebirge und dem Fluss Jarama sowie das Teilgebiet Arganda zwischen dem Guadarrama und dem Tajo.
            Im Teilgebiet Arganda haben die Böden überwiegend einen hohen Kalkgehalt; in einigen Bereichen liegt gipshaltiger Mergel (basischer pH-Wert) vor. Das Teilgebiet Navalcarnero hat in den Ebenen Silikatböden mit einem sauren pH-Wert. Die Böden im Teilgebiet San Martín de Valdeiglesias an Hängen und Vorbergen sind aus Granit hervorgegangen und haben einen sauren pH-Wert. Die Böden im Teilgebiet „El Molar“ sind aus sehr unterschiedlichen geologischen Materialien hervorgegangen und bilden eine Kombination der Böden der anderen drei Teilgebiete.
            Die Reben wachsen in einer Höhe von 480 bis 1 000 m. Das Gebiet verfügt über mediterranes Klima mit einer mittleren Niederschlagsmenge von 658 mm und Temperaturen zwischen 40 und – 17 °C. Die Sonnenscheindauer beträgt zwischen 2 300 und 2 800 Stunden.
            Diese pedoklimatischen Bedingungen haben die menschlichen Einflüsse in Form der besonderen Behandlung der Reben geprägt, die traditionell in Goblet-Erziehung ohne Bewässerung, mit geringer Pflanzdichte und wenigen Pflanzenschutzbehandlungen kultiviert werden. Die natürlichen Einflüsse waren auch bei der Sortenwahl maßgeblich: die heimische Rebsorte Malvar in Arganda, Navalcarnero und El Molar und die traditionelle Sorte Albillo Real in San Martín de Valdeiglesias. Für die Erzeugung von Rotwein gelten Tinto Fino in Arganda und Red Grenache in Navalcarnero San Martín de Valdeiglesias und El Molar als die wichtigsten Sorten für die verschiedenen Teilgebiete, da diese dort von alters her angebaut werden und das Aroma und den Geschmack der erzeugten Weine entscheidend beeinflussen.
            Lokale Rebsorten sind Malvar (Arganda, Navalcarnero und El Molar) und Albillo Real (San Martín de Valdeiglesias); lokale Rebsorten für die Rotweinerzeugung sind Tinto Fino (Arganda) und Red Grenache (Navalcarnero, San Martín de Valdeiglesias und El Molar).
            In Bezug auf traditionelle önologische Verfahren sind die „Sobremadres“-Weine ein Spitzenerzeugnis. Diese werden ohne Abstich abgefüllt, nachdem die sogenannten „Madres“ (zerquetschte, entrappte Trauben) im Most belassen wurden.
            Die aus den Sorten Albillo Real und Malvar gewonnenen Weine haben ein komplexes Aroma, in dem Noten von weißen Früchten (Äpfeln und Birnen) vorherrschen. Der Geschmack erinnert an reife Früchte. Die Rot- und Roséweine aus den Sorten Grenache und Tempranillo haben Aromen von roten Beeren und einen Geschmack von reifen Früchten.
            Diese klimatischen, pedologischen, sortenbedingten und menschlichen Faktoren zusammengenommen bringen die einmaligen Merkmale der Weine mit der geschützten Ursprungsbezeichnung hervor: in der Regel niedrige Erträge (mittlere Erzeugung rund 3 000 kg Trauben pro Hektar), Weine mit hohem durchschnittlichen Alkoholgehalt (14 ° bei Rotwein und 12,5 ° bei Weißwein), mittlere bis geringe Säure, intensive Farbe der Rotweine, Aromen reifer und sehr reifer Früchte, in vielen Fällen marmeladenähnlich, bei Weißweinen in der Regel Anklänge von Birne und Apfel und bei Rosé- und Rotweinen Noten von roten und schwarzen Früchten. Ein mineralischer Geschmack mit Macchia-Noten und eine fruchtige Reife sowohl des Geschmacks als auch des Aromas.
            Die Qualitätsschaumweine werden aus Weiß- und Roséweinen ausschließlich aus den Rebsorten Malvar, Albillo Real, Torrontés, Viura, Parellada, Red Grenache und Tinto Fino hergestellt. Für sie gelten die gleichen typischen Bedingungen des Gebiets (charakteristische pedoklimatische Faktoren) und dieselben Anbaubedingungen und menschlichen Einflüsse (Größe, Pflanzdichte, Sorten, Anbauverfahren, Mindestgesamtsäure von 5 g/l), die ihnen ihre besonderen Eigenschaften in Bezug auf Aussehen, Aroma — Hefeanklänge — und Geschmack (weich und cremig) verleihen. Da diese natürlichen Schaumweine nach traditionellem Verfahren hergestellt werden, das eine Phase umfasst, in der sie in der Flasche reifen und ein zweite Gärung durchlaufen, haben sie eine feine, lang anhaltende Perlage, ein fruchtiges mikrobiologisches Aroma und einen frischen, pikanten Geschmack.
            9.   Weitere wesentliche Bedingungen
            
            
               Rechtsrahmen:
            
            Einzelstaatliches Recht
            
               Art der sonstigen Bedingung:
            
            Zusätzliche Kennzeichnungsvorschriften
            
               Beschreibung der Bedingung:
            
            Die für den Endverbrauch bestimmten Weine müssen ein Garantiesiegel sowie Etiketten oder nummerierte Kontrolletiketten tragen, die vom Kontrollausschuss ausgegeben werden. Diese müssen in der Kellerei gemäß den vom Kontrollausschuss festgelegten Vorschriften so angebracht werden, dass sie nicht weiterverwendet werden können.
            
               Rechtsrahmen:
            
            Einzelstaatliches Recht
            
               Art der sonstigen Bedingung:
            
            Abfüllung im abgegrenzten geografischen Gebiet
            
               Beschreibung der Bedingung:
            
            Zur Wahrung der besonderen physikalisch-chemischen und/oder organoleptischen Eigenschaften des Erzeugnisses dürfen Weine mit der Ursprungsbezeichnung „Vinos de Madrid“ nur von in ihrem Erzeugungsgebiet ansässigen Abfüllbetrieben, die beim Kontrollausschuss registriert und von diesem zugelassen wurden, abgefüllt und versandt werden, um die Qualität und das Ansehen der Ursprungsbezeichnung zu schützen, die auf dem Fachwissen und traditionellen Know-how (im Laufe vieler Jahre erworbene gründliche Kenntnis der besonderen Eigenschaften) der Erzeuger im Erzeugungsgebiet beruhen.
            Ziel ist es, den Ursprung und die besondere Qualität der Weine zu gewährleisten, indem ungünstige Rahmenbedingungen vermieden werden, die ihre sensorischen Merkmale beeinträchtigen können (Redoxvorgänge, Temperaturschwankungen usw.), und somit die Aspekte ändern könnten, die die geschützte Ursprungsbezeichnung ausmachen.
            Alle Weine mit der geschützten Ursprungsbezeichnung, die in Verkehr gebracht werden, müssen vor dem Versand in Flaschen abgefüllt werden. Die Kellereien dürfen Weine mit der geschützten Ursprungsbezeichnung nur in Flaschen, die ihre Qualität oder ihr Ansehen nicht beeinträchtigen, in Verkehr bringen und versenden. Da das Abfüllen der Weine in Flaschen einer der wesentlichen Faktoren für die Erhaltung der bei der Weinbereitung und — soweit zutreffend — der Reifung ausgebildeten Merkmale ist, ist es den Inhabern der Kellereien vorbehalten, Wein in ihren im geografischen Gebiet gelegenen Abfüllanlagen abzufüllen.
            
               Link zur Produktspezifikation
            
            http://www.madrid.org/cs/Satellite?blobcol=urldata&blobheader=application%2Fpdf&blobheadername1=Content-Disposition&blobheadervalue1=filename%3DPliego+de+condiciones+DO+vinos+de+Madrid.+Modificacion+subzona+El+Molar.+v180215.pdf&blobkey=id&blobtable=MungoBlobs&blobwhere=1352947741300&ssbinary=true