CELEX: 62021TN0257
Language: de
Date: 2021-05-14 00:00:00
Title: Rechtssache T-257/21: Klage, eingereicht am 14. Mai 2021 — Basaglia/Kommission

28.6.2021   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 252/32
            
         
      Klage, eingereicht am 14. Mai 2021 — Basaglia/Kommission
      (Rechtssache T-257/21)
      (2021/C 252/43)
      Verfahrenssprache: Italienisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: Giorgio Basaglia (Mailand, Italien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte G. Balossi, F. Fimmanò und G. Borriello)
      
         Beklagte: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Der Kläger beantragt, die Europäische Kommission zum Ersatz des Schadens auf der Grundlage außervertraglicher Haftung von insgesamt mindestens 5 013 328,64 Euro zu verurteilen, der Ing. Giorgio Basaglia aus den in der Klage genannten Gründen entstanden ist.
      
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Der Kläger stützt sich auf einen Klagegrund und ein Kapitel, das der Bezifferung des erlittenen Schadens gewidmet ist.
      Zur außervertraglichen Haftung trägt der Kläger im vorliegenden Fall vor:
      
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                  Das Gericht habe den Beschluss der Kommission, mit dem der Antrag des Klägers auf Zugang zu Dokumenten abgelehnt worden sei, mit Urteil vom 23. September 2020 (Rechtssache T-727/19, Basaglia/Kommission) aufgehoben;
               
            
                  —
               
               
                  mit diesem Urteil sei insbesondere die Unrechtmäßigkeit des Verhaltens der Kommission bestätigt worden, da sie das Recht des Klägers auf Zugang zu den beantragten Dokumenten einseitig beschränkt habe;
               
            
                  —
               
               
                  dieses unrechtmäßige Verhalten habe zu einem offenkundigen Schaden sowohl in den gegen den Kläger anhängigen Strafverfahren als auch im Verwaltungsverfahren vor dem Rechnungshof geführt, da es dem Kläger in keinem dieser drei Verfahren möglich gewesen sei, sich in vollem Umfang zu verteidigen; und
               
            
                  —
               
               
                  es gebe einen klaren Zusammenhang zwischen dem Fehlverhalten und dem geltend gemachten Schaden.