CELEX: C2005/193/52
Language: de
Date: 2005-08-06 00:00:00
Title: Rechtssache T-197/05: Klage der Asa Sundholm gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 9. Mai 2005

6.8.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 193/31
            
         Klage der Asa Sundholm gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 9. Mai 2005
   (Rechtssache T-197/05)
   (2005/C 193/52)
   Verfahrenssprache: Französisch
   Asa Sundholm, wohnhaft in Brüssel, hat am 9. Mai 2005 eine Klage gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften beim Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften eingereicht. Prozessbevollmächtigte der Klägerin sind die Rechtsanwälte Sébastien Orlandi, Xavier Martin Membiela, Albert Coolen und Etienne Marchal, Zustellungsanschrift in Luxemburg.
   Die Klägerin beantragt,
   
               1.
            
            
               die Entscheidung der Kommission über die Erstellung der Beurteilung der Laufbahnentwicklung der Klägerin für 2003 aufzuheben;
            
         
               2.
            
            
               der Beklagten die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
   Die Klägerin macht zunächst geltend, dass die Noten und die Bemerkungen des Beurteilenden offensichtlich nicht übereinstimmten, was einen Verstoß gegen die Begründungspflicht darstelle.
   Außerdem liege ein offensichtlicher Beurteilungsfehler vor, da ihr vorgeworfen werde, dass sie ihre Vorgesetzten gebeten habe, ihr genauer zu erläutern, wie sie ihre Aufgaben wahrnehmen solle, ohne dass diese nachgewiesen hätten, dass die entsprechenden Anweisungen vorher in einer Weise erteilt worden seien, dass keine Erläuterung erforderlich gewesen sei.
   Schließlich seien ihre Verteidigungsrechte dadurch verletzt worden, dass der Berufungsbeurteilende seine Entscheidung auf neue Gesichtspunkte gestützt habe, ohne ihr eine Darstellung ihres Standpunkts zu ermöglichen.