CELEX: 51990PC0579(01)
Language: de
Date: 1990-11-30
Title: VORSCHLAG FUER EINE VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES ZUR AENDERUNG DER VERORDNUNG ( EWG ) NR. 3164/76 UEBER DEN ZUGANG ZUM GRENZUEBERSCHREITENDEN GUETERKRAFTVERKEHRSMARKT

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                              K0M(90)579 endg.
                                              Brüssel, den 30 • November 1990
                                 Vorschlag für eine
                            VERORDNUNG (EWG) DES RATES
                  zur Xnderung der Verordnung (EWG) Nr. 3164/76
                    über den Zugang zum grenzüberschreitenden
                              Güterkraftverkehrsmarkt
                                 Vorschlag für «Ine
                            VERORDNUNG (EWG) DES RATES
   zur Xnderung der Verordnung (EWG) Nr. 4059/89 des Rates zur Festlegung der
   Bedingungen für die Zulassung von Verkehrsunternehmen zum Güterkraftverkehr
   innerhalb eines Mitgliedstaats. In dem sie nicht anstfsslg sind
                             (von der Kommission vorgelegt)
 ---pagebreak---                                   BEGRWUNG
1. Die Kommission hat dem Rat am 30. November 1989 einen V o r s c h l ä g e für
   eine Verordnung des Rates zur Xnderung der Verordnung (EWG) Nr. 3164/76
   über den Zugang zum grenzüberschreitenden Güterkraftverkehrsmarkt<2)
    vorgelegt.
   Nach diesem Vorschlag soll das Gemeinschaftskontingent für die Jahre
    1990, 1991 und 1992 jährlich um 40 % aufgestockt werden.
    Der Rat hat mit seiner Verordnung (EWG) Hr. 1053/90*3^ das
    Gemeinschaftskontingent für 1990 um 40 X aufgestockt. Die ebenfalls
    vorgeschlagene weitere Erhöhung des Gemeinschaftskontingents für 1991
    und 1992 liegt dem Rat noch zur Prüfung vor, doch könnte eine
    Entscheidung hierüber in Kürze fallen.
2. Angesichts der Vergrößerung der Gemeinschaft im Zuge der deutschen
    Einigung ist es erforderlich, das Gemeinschaftskontingent für die Jahre
    1991 und 1992 aufzustocken und die zusätzlichen
    Gemeinschaftsgenehmigungen auf die Mitgliedstaaten aufzuteilen. Hierfür
    sollte grundsätzlich das gleiche Verfahren wie beim Beitritt Spaniens
    und Portugals zur GerneInschaft^4) angewandt werden:
        Ermittlung der Erweiterung des Güterkraftverkehrsmarktes aufgrund
        der Einblndung der DDR in die EWG (in tkm);
        Aufstockung um 30 %, um den unmittelbaren Auswirkungen der
        Erweiterung der Gemeinschaft Rechnung zu tragen.
(1)     K0M(89) 572 endg.; ABI. Nr. C 316 vom 16.12.1989. S. 6
(2)     ABI. Nr. L 357 vom 29.12.1976, S. 1
(3)     ABI. Nr. L 108 vom 28.4.1990, S. 5
(4)     Verordnung (EWG) Nr. 3677/85 (ABI. Nr. L 354 vom 30.12.1985, S. 46)
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                         3. Das Kontingent für die Unternehmer aus der DDR errechnet sich nach
                                folgender Formel :
          Kont ingent DDR «
          Kontingent BRDQ991) x Beförderunqsleistunq(tkm) d.Unternehmer ous d.DDR im Verkehr mit (EUR12 - BRD) x 1.3
                                 Beförderungsleistung(tkm) d.Unternehmer aus d.BRD im Verkehr mit (EUR12 - BRD)
                                Erläuterung
                                     Die Beförderungsleistung der Verkehrsunternehmer aus der DDR im
                                     Verkehr mit der BRD wird nicht berücksichtigt, da es sich dabei
                                     künftig um innerstaatliche Verkehre im geeinten Deutschland handelt;
                                     1,3 ist der Multiplikator für die Aufstockung um 30 X;
                                     das Kontingent der BRD beläuft sich für 1991 auf 6.516
                                     Genehm i gungen;
                                     Beförderungsleistung in tkm der Unternehmer aus der BRD im Verkehr
                                     mit (EUR12 - BRD) im Jahr 1989 - 19.888 Mio. tkm;
                                     Beförderungsleistung In tkm der Unternehmer aus der DDR Im Verkehr
                                     mit (EUR12 - BRD) Im Jahr 1989 - 548 Mio. tkm (geschätzt);
                                Ergebnis
                               Kontingent DDR: 6.516 x 548 x 1.3 - 234
                                                         19.888
                        4
                           - Die Berechnuno f ü r d i e Unternehmer aus der BRD
          Z u s ä t z l i c h e s Kontingent BRD -
!<on\ inqent BRDQ991) x Beförderunqsleistunqftkm) d.Unternehmer o.d.BRD im Verkehr zwitchen d.DDR u.(EUR12-BRD) x 1 . 3
                                        Beförderungsleistung (tkm) d.Unternehmer o.d.BRD mit (EUR12-6RD)
                                                                                                                     3
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           Erläuterung
                Kontingent BRD für 1991 - 6.516 Genehmigungen;
                Beförderungsleistung In tkm der Unternehmer aus der BRD Im Verkehr
                mit (EUR12 - BRD) im Jahr 1989 - 19.888 Mio. tkm;
                Beförderungsleistung In tkm der Unternehmer aus der **t> im Verkehr
                zwischen der DDR und (EUR12 - BRD) Im Jahr 19S9 - 225 Mio. tkm
                (geschätzt).
           Ergebnis
           Zusätzliches Kontingent BRD - €.516 x 225 1 1.3 - 96
                                                       19.888
           Insgesamt aus Nr.        3 und 4: 234 + 96 - 330.
       5. Pas zusätzliche Kontingent für die Unternehmer der einte Inen
           Mltglledstaaten mit Ausnahme Deutschlands errechnet sich nach folgender
           Formel :
Kontingent 1991 x Befftrderunqsleistunq(tkre) d.Unternehmer out (EUR12-BRD) im Verkehr mit der DDR x 1.3
             Beförderungsleistung(tkm) d.Unternehmer out (EUR12-6RD) Im Verkehr mit EUR12
           Erläuterung
                Kontingent 1991: 4.086 (B), 3.964 (DK) usw.;
                Beförderungsleistung In tkm der Unternehmer aus (EUR12 - BRD) im
                Verkehr mit EUR12 Im Jahr 1989 - 110.865 Mio. tkm (geschätzt);
                Beförderungsleistung In tkm der Unternehmer aus (EUR12 - BRD) im
                Verkehr mit der DDR im Jahr 1989 - 281 Mio. tkm (geschätzt).
           Ergebnis
           Zusätzliches Kontingent B - 4.086 x 281 x 1.3 - 14
                                                     110.865
 ---pagebreak---                                     - 4-
5. Übersicht über das Gemeinschaftskontingent
                                  1991                      1992
 Mitglied-      Kontin-    Zusätzliche                Zusätz-
 staat          gent       Genehm I-      Insgesamt    liehe     Insge-
                19910)     gungen                     Genen-      samt
                                                      m Igungen
  B               4.086        14           4.100         19      5.740
  DK              3.964        14           3.978         20      5.570
  D               6.516       330           6.846        462      9.585
  GR              1.808         6           1.814          8      2.540
  E               4.237        14           4.251         20      5.952
  F               5.540        19           5.559         27      7.783
  IRL             1.843         7           1.850          9      2.590
  I               5.550        19           5.569         27      7.797
  L               1.904         7           1.911         10      2.676
  NL              5.775        20           5.795         28      8.113
  P               2.399         8           2.407         11      3.370
  UK              3.472        12           3.484         17      4.878
                 47.094       470          47.564        658    66594
(1)    gemäß dem bereits genannten Vorschlag K0M(89) 572 endg.
                                                                        s
 ---pagebreak---                               Vorschlag für eine
                          VERORDNUNG (EWG) PES RATES
zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 3164/76 des Rates über den Zugang zum
grenzüberschreItenden Güterkraftverkehrsmarkt
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europilschen
Wirtschaftsgemeinschaft, Insbesondere auf Artikel 75,
auf Vorschlag der Kommission* 1 ),
nach Stellungnahme des Europäischen Par laments* 2 ),
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses*9),
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die Vergrößerung der Gemeinschaft   Im Zuge der deutschen Einigung führt zu
einer Ausweitung des Güterkraftverkehrsmarktes.
Daher gilt es, das Gemeinschaftskontingent ab 1. Januar 1991 aufzustocken
und die zusätzlichen Genehmigungen auf die einzelnen Mitgliedstaaten
aufzuteilen. Dadurch sollen die in der ehemaligen Deutschen Demokratischen
Republik ansässigen Verkehrsunternehmer zu den gleichen Bedingungen wie die
übrigen Unternehmer Zugang zum Gemeinschaftsmarkt erhalten.
Die Verordnung (EWG) Nr. 3164/76* 4 ), zuletzt geändert durch die Verordnung
(EWG) Nr. 1053/90* 5 ), muß somit entsprechend geändert werden -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
(1)
(2)
(3)
(4)    ABI. Nr. L 357 vom 29.12.1976, S. 1
(5)    ABI. Nr. L 108 vom 28.4.1990, S. 5
                                                                             c
 ---pagebreak---                                    - 2 -
                                 Artikel 1
Die Verordnung (EWG) Nr. 3164/76 wird wie folgt geändert:
Dem Artikel 3 Absatz 1 wird folgender Unterabsatz angefügt:
"Die Zahl der den einzelnen MItgiiedstaaten aufgrund der Vergrößerung der
Gemeinschaft im Zuge der deutschen Einigung für 1991 und 1992 zusätzlich
zugewiesenen Gemeinschaftsgenehmigungen wird wie folgt festgesetzt:
                                         1991         1992
Belgien                                   14           19
Dänemark                                  14           20
Deutschland                              330          462
Griechenland                               6            8
Spanien                                   14           20
Frankreich                                19           27
Irland                                     7            9
Italien                                   19           27
Luxemburg                                  7           10
Niederlande                               20           28
Portugal                                   8           11
Vereinigtes Königreich                    12           17"
                                 Artikel 2
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1991 In Kraft.
Diese Verordnung ist In allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar
In jedem Mltgiledstaat.
Geschehen zu Brüssel am ...                        Im Namen des Rates
                                                  Der Präsident
                                                                            >
 ---pagebreak---              ERWARTETE AUSWIRKUNGEN DER VORGESCHLAGENEN VERORDNUNG
               AUF DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT UND DIE BESCHÄFTIGUNG
1. Welches ist der Hauptzweck der vorgeschlagenen Verordnung?
   Aufstockung des Gemeinschaftskontingents, um der Ausweitung des
   Gemeinschaftsmarktes infolge der deutschen Einigung Rechnung zu tragen
2. Merkmale der betroffenen Unternehmen. Insbesondere:
   a)   Gibt es viele KMU?
        Ja
   b)   Konzentrieren sich diese In Gebieten,
         I)  die für RegionalbeihlIfen der Mitgliedstaaten In Frage kommen?
             Nein
         ii) die für eine Förderung durch den EFRE In Frage kommen?
             Nein
3. Welche direkten Verpflichtungen ergeben sich für die Unternehmen?
   KeI ne.
4. Welche Indirekten Verpflichtungen werden die örtlichen Behörden den
   Unternehmen möglicherweise auferlegen?
   Ke1 ne.
5. Gibt es besondere Maßnahmen für die KMU? Wenn Ja, welche?
   Nein
6. Wie wird sich die Verordnung voraussichtlich
   a)   auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auswirken?
             Aufbau der Verwaltungsformalitäten;
             größerer Spielraum für marktgerechtes Verhalten der
             Verkehrsunternehmer ;
             Rationalisierung der Beförderungsdienste,
 ---pagebreak--- entsprechende Kostensenkung.
                             7
 ---pagebreak---    b)  auf die Beschäftigung auswirken?
       Nicht.
7. Wurden die Sozialpartner angehört? Welche Auffassung vertreten sie?
   Nein.
                                                                       "fc>
 ---pagebreak---                                     BEGRÜNDUNG
1. Mit der Verordnung (EWG) Nr. 4059/89* 1) hat der Rat Insbesondere
        ein Kontingent mit 15.000 Genehmigungen geschaffen, die
        Güterkraftverkehrsunternehmern für Beförderungen Innerhalb von
        Mitgliedstaaten zustehen, in denen sie nicht ansässig sind, und
        über die Aufteilung dieser Genehmigungen auf die einzelnen
        Mitgliedstaaten entschieden.
2. Wegen der Vergrößerung der Gemeinschaft     Infolge der deutschen Einigung
    ist es angezeigt, das KabotagekontIngent aufzustocken und die
    zusätzlichen Kabotagegenehmlgungen auf die Mitgliedstaaten aufzuteilen.
3. Mit der Einbeziehung des Gebietes der ehemaligen Deutschen
   Demokratischen Republik in die EWG erhöht sich die Verkehrsleistung auf
    den elnzelstaatlichen Märkten in den zwölf Mitgliedstaaten*2) um
    16.395 Mio. tkm* 3 ); diese Zahl ergibt sich aus der Kombination
        des innerstaatlichen Verkehrs In der DDR und
        des innerdeutschen Verkehrs BRD/DDR, der nun Teil des
        Innerstaatlichen Verkehrs des vereinten Deutschland wird.
   Diese Zunahme entspricht 3,88 % der auf den Innerstaatlichen Märkten
    in der Gemeinschaft erbrachten Beförderungsleistungen.
    Da die Folgen der deutschen Einigung erst ab 1. Januar 1991
   berücksichtigt werden und das Jetzige Kabotagekontingent nur für die
   ersten sechs Monate des Jahres 1991 gilt, ist das Kontingent     lediglich
   um die Hälfte von 3,88 %, d.h. um 1,94 % bzw. um 298 Genehmigungen
   aufzustocken.
(1)     ABI. Nr. L 390 vom 30.12.1989, S. 3.
(2)     1988 betrug die Beförderungsleistung auf diesen Märkten insgesamt
        423.070 Mio. tkm.
(3)     Schätzung für 1988
                                                                              "M
 ---pagebreak---                                       - 2 -
    Die Aufteilung dieser zusätzlichen Genehmigungen auf die einzelnen
   Mitgliedstaaten muß so erfolgen, daß die Aufteilung des
   KabotagekontIngents für den Zelträum vom 1.1.91 bis zum 30.6.91 genau
    der Aufteilung des Gemeinschaftskontingents Im Jahre 1991
    entspricht* 1 ). Bei Berücksichtigung dieses Grundsatzes sieht die
    Aufteilung folgendermaßen aus:
                                KABOTAGEKONTINGENT
Mltglled-         2. Hälfte            1. Hälfte        zusätzlIche
staat             1990                 1991             Genehmigungen
B                   651                  672             21
DK                  631,5                652,5           21
D                 1.036,5              1.121,5           85
GR                  286,5                297.5           11
E                   675                  697             22
F                   883,5                911,5           28
IRL                 292,5                303,5           11
I                   883,5                912,5           29
L                   303                  314             11
NL                  921                  950             29
P                   382,5                394,5           12
UK                  553,5                571,5           18
                  7.500               7.798             298
(1)     Siehe geänderten Vorschlag zur Berücksichtigung der deutschen
        Einigung
                                                                         n
 ---pagebreak---                              Vorschlag für eine
                         VERORDNUNG (EWG) PES RATES
zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 4059/89 des Rates zur Festlegung der
Bedingungen für die Zulassung von Verkehrsunternehmen zum Güterkraftverkehr
Innerhalb eines Mitgliedstaats, In dem sie nicht ansässig sind
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft, Insbesondere auf Artikel 75,
auf Vorschlag der Kommission* 1 ),
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments* 2 ),
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses*3),
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die Vergrößerung der Gemeinschaft Infoige der deutschen Einigung bringt
eine Ausweitung auch des Güterkraftverkehrsmarktes mit sich.
Es ist daher angezeigt, das in Artikel 2 der Verordnung (EWG) Nr. 4059/89
genannte Kontlgent ab 1. Januar 1991 aufzustocken und die zusätzlichen
Kabetagegenehmigungen auf die Mitgliedstaaten aufzuteilen; diese Aufteilung
muß es den in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik
niedergelassenen Verkehrsunternehmern ermöglichen, unter den gleichen
Bedingungen wie die anderen Verkehrsunternehmer Zugang zum
gemeinschaftlichen Markt zu haben -
(1)
(2)
(3)
 ---pagebreak---                                     - 2 -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
                                  Artikel 1
Die Verordnung (EWG) Nr. 4059/89 wird folgendermaßen geändert:
(1)    Dem Artikel 2 Absatz 1 wird folgender Unterabsatz angefügt:
       "Ab 1. Januar 1991 wird die Zahl der Kabotagegenehmlgungen um 298
       auf 15.298 erhöht."
(2)    Dem Artikel 2 Absatz 3 wird folgender Unterabsatz angefügt:
       "Ab 1. Januar 1991 werden die zusätzlichen Genehmigungen auf die
       einzelnen Mitgliedstaaten wie folgt aufgeteilt:
           Belgien                                 21
           Dänemark                                21
           Bundesrepublik Deutschland              85
           Gr lochen land                          11
           Spanien                                 22
           Frankreich                              28
            Irland                                 11
            Itallen                                29
           Luxemburg                               11
           Nieder lande                            29
           Portugal                                12
           Vereinigtes Königreich                  18."
                                  Artikel 2
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1991 in Kraft.
Diese Verordnung Ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar
in Jedem Mitgiiedstaat.
Geschehen zu Brüssel am ...                        Im Namen des Rates
                                                   Der Präsident
                                                                            "?4
 ---pagebreak---              ERWARTETE AUSWIRKUNGEN DER VOPGESCHlAGEN£fjJ£Ei
               AUF DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT UND DIE BESCHÄFTIGUNG
1. Welches Ist der Hauptzweck der vorgeschlagenen Verordnung?
   Aufstockung des Kabotagekontingents, um der Ausweitung des
   Gemeinschaftsmarktes     infolge der deutschen Einigung Rechnung zu tragen
2. Merkmale der betroffenen Unternehmen.      Insbesondere:
   a)   Gibt es viele KMU?
        Ja
   b)   Konzentrieren sich diese In Gebieten,
         i)  die für ReglonalbeIhIifen der Mitgliedstaaten in Frage kommen?
             Nein
         II) die für eine Förderung durch den EFRE In Frage kommen?
             Nein
3. Welche direkten Verpflichtungen ergeben sich für die Unternehmen?
   Ke i ne.
4. Welche Indirekten Verpflichtungen werden die örtlichen Behörden den
   Unternehmen möglicherweise auferlegen?
   Ke i ne
5. Gibt es besondere Maßnahmen für die KMU? Wenn Ja, welche?
   Nein.
6. Wie wird sich die Verordnung voraussichtlich
   a)   auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auswirken?
             Öffnung der nationalen Märkte und verbesserte Möglichkeiten für
             die Verkehrsunternehmer, den Bedarf dieser Märkte zu
             befr ledigen-,
             Rationalisierung der Beförderungsdienste;
                                                                              / *
 ---pagebreak--- entsprechende Kostensenkung
                            *
 ---pagebreak---    b)  auf die Beschäftigung auswirken?
       Nicht.
7. Wurden die Sozialpartner angehört? Welche Auffassung vertreten sie?
   Nein.
                                                                       "1
 ---pagebreak---  ---pagebreak---                                                                              ISSN 0254-146"
                                                           KOM(90) 679 endg.
                                                     DOKUMENTE
DE                                                                                      Q7
                                   Katalognummer : CB-CO-90-598-DE-C
                                                            ISBN 92-77-66539-4
VERKAUFSPREIS             bis 30 Seiten: 3,50 ECU      pro 10 weitere Seiten: 1,25 ECU
Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
L-2985 Luxemburg