CELEX: C2007/082/08
Language: de
Date: 2007-04-14 00:00:00
Title: Rechtssache C-270/05: Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 15. Februar 2007 (Vorabentscheidungsersuchen des Areios Pagos — Griechenland) — Athinaïki Chartopoiía AE/L. Panagiotidis u.a. (Massenentlassungen — Richtlinie 98/59/EG des Rates — Art. 1 Abs. 1 Buchst. a — Auf dem Willen des Arbeitgebers beruhende Einstellung der Tätigkeit eines Betriebs — Begriff Betrieb)

14.4.2007   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 82/5
            
         Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 15. Februar 2007 (Vorabentscheidungsersuchen des Areios Pagos — Griechenland) — Athinaïki Chartopoiía AE/L. Panagiotidis u.a.
   (Rechtssache C-270/05) (1)
   
   (Massenentlassungen - Richtlinie 98/59/EG des Rates - Art. 1 Abs. 1 Buchst. a - Auf dem Willen des Arbeitgebers beruhende Einstellung der Tätigkeit eines Betriebs - Begriff Betrieb)
   (2007/C 82/08)
   Verfahrenssprache: Griechisch
   Vorlegendes Gericht
   Areios Pagos
   Parteien des Ausgangsverfahrens
   
      Klägerin: Athinaïki Chartopoiía AE
   
      Beklagte: L. Panagiotidis u. a.
   
      Streithelferin zur Unterstützung der Beklagten: Geniki Synomospondia Ergaton Elladas (GSEE)
   Gegenstand
   Auslegung des Art. 1 Abs. 2 Buchst. d der Richtlinie 75/129/EWG des Rates vom 17. Februar 1975 (ABl. L 48, S. 29), des Art. 2 Abs. 4 der Richtlinie 92/56/EWG des Rates vom 24. Juni 1992 (ABl. L 245, S. 3) und des Art. 4 Abs. 4 der Richtlinie 98/59/EG des Rates vom 20. Juli 1998 (ABl. L 225, S. 16) zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massenentlassungen — Verpflichtung des Arbeitgebers zur Unterrichtung und Konsultation der Arbeitnehmervertreter — Tragweite der abweichenden Entlassungsbedingungen für den Fall der Einstellung der Tätigkeiten aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung
   Tenor
   Die Richtlinie 98/59/EG des Rates vom 20. Juli 1998 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Massenentlassungen und insbesondere ihr Art. 1 Abs. 1 Buchst. a ist dahin auszulegen, dass eine Produktionseinheit wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende unter den Begriff „Betrieb “für den Zweck der Anwendung dieser Richtlinie fällt.
   
      (1)  ABl. C 217 vom 3.9.2005.