CELEX: 31979D0614
Language: de
Date: 1979-06-22 00:00:00
Title: 79/614/EWG: Entscheidung der Kommission vom 22. Juni 1979 über eine dringende Lieferung von Hartweizen als Hilfeleistung für die Liga der Rotkreuzgesellschaften (Nur der italienische Text ist verbindlich)

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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31979D0614

79/614/EWG: Entscheidung der Kommission vom 22. Juni 1979 über eine dringende Lieferung von Hartweizen als Hilfeleistung für die Liga der Rotkreuzgesellschaften (Nur der italienische Text ist verbindlich)  

Amtsblatt Nr. L 172 vom 10/07/1979 S. 0016 - 0017

		Entscheidung der Kommissionvom 22. Juni 1979über eine dringende Lieferung von Hartweizen als Hilfeleistung für die Liga der Rotkreuzgesellschaften(Nur der italienische Text ist verbindlich)(79/614/EWG)DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2727/75 des Rates vom 29. Oktober 1975 über die gemeinsame Marktorganisation für Getreide [1], zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1254/78 [2],gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2750/75 des Rates vom 29. Oktober 1975 über die Kriterien für die Bereitstellung von Getreide für die Nahrungsmittelhilfe [3], insbesondere auf Artikel 6,gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 696/76 des Rates vom 25. März 1976 zur Abweichung von der Verordnung (EWG) Nr. 2750/75 hinsichtlich der Verfahren zur Bereitstellung von Getreide für die Nahrungsmittelhilfe [4],in Erwägung nachstehender Gründe:Am 8. Mai 1979 äußerte der Rat der Europäischen Gemeinschaften seine Absicht, im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion 300 Tonnen Hartweizen als Nahrungsmittelhilfe für die Liga der Rotkreuzgesellschaften im Rahmen des Nahrungsmittelhilfeprogramms 1978/1979 bereitzustellen.Angesichts der Notwendigkeit einer sofortigen Hilfeleistung ist es erforderlich, für diese Lieferung auf ein Verfahren der freihändigen Vergabe zurückzugreifen.Der Koeffizient für die Umrechnung der in Rechnungseinheiten (RE) festgesetzten Beträge in ECU ist in der Verordnung (EWG) Nr. 652/79 des Rates vom 29. März 1979 [5] festgelegt.Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Getreide —HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:Artikel 1(1) In Anwendung des Artikels 1 der Verordnung (EWG) Nr. 696/76 des Rates vom 25. März 1976 stellt die Azienda die Stato per gli interventi sui Mercati Agricoli (AIMA), via Palestro 81, Roma (Interventionsstelle), durch den Abschluß des Vertrages der freihändigen Vergabe 300 Tonnen Hartweizen aus den Beständen der im Anhang aufgeführten Interventionslager für die Liga der Rotkreuzgesellschaften bereit.(2) Für den Abschluß des Vertrages der freihändigen Vergabe muß die AIMA die billigsten Bedingungen suchen.(3) Der Vertrag betrifft die Lieferung des Erzeugnisses auf dem Kai oder gegebenenfalls auf Leichter im Hafen von Assab.(4) Das Erzeugnis muß, in einer Partie, in neuen Jutesäcken von 50 Kilogramm netto verpackt sein.Mindestgewicht der Säcke: 600 g.Die Säcke werden mit folgendem Aufdruck versehen:einem roten Kreuz in der Größe von 15 cm × 15 cm sowie der Aufschrift:"Durum Wheat / Gift of the European Economic Community / Action of the League of Red Cross Societies / For free distribution".Zur eventuellen Wiedereinsackung liefert der Zuschlagsempfänger 2 % leere Säcke, die neu und von derselben Qualität sind wie diejenigen, welche die Ware enthalten, aber mit einem großen "R" am Schluß des Aufdrucks.Artikel 2Das in Artikel 1 genannte Erzeugnis muß von gesunder und handelsüblicher Qualität und von gesundem Geruch sein und mindestens den in der Verordnung (EWG) Nr. 1569/77 der Kommission vom 11. Juli 1977, geändert durch die Verordnungen (EWG) Nr. 1600/78 vom 7. Juli 1978 und Nr. 3017/78 vom 21. Dezember 1978, festgesetzten Bedingungen entsprechen.Artikel 3(1) Bei Unterschrift des Vertrages muß der Beteiligte eine Kaution von 6 ECU je Tonne des Erzeugnisses stellen. Diese Kaution verfällt nach Durchführung der betreffenden Arbeiten innerhalb der vorgesehenen Frist und für die nicht aufgenommenen Mengen im Fall höherer Gewalt.(2) Die Kaution nach Absatz 1 kann in bar oder in Form einer Bürgschaft eines Kreditinstituts gestellt werden, das den in dem betreffenden Mitgliedstaat geltenden Kriterien entspricht.Artikel 4Die Verschiffung der Partie muß im August 1979 stattfinden.Artikel 5Die Interventionsstelle verlangt vom Beteiligten folgende Auskünfte:a) eine Bescheinigung über die verschifften Mengen und die Qualität der Ware,b) das Abgangsdatum der Schiffe und das voraussichtliche Datum für die Ankunft der Erzeugnisse,c) alle während des Transports der Erzeugnisse vorgekommenen eventuellen Ereignisse.Die Interventionsstelle übermittelt diese Auskünfte sofort nach deren Erhalt an die Kommission sowie ein Exemplar des Vertrages der freihändigen Vergabe.Artikel 6Diese Entscheidung ist an die Italienische Republik gerichtet.Brüssel, den 22. Juni 1979Für die KommissionFinn GundelachVizepräsident[1] ABl. Nr. L 281 vom 1. 11. 1975, S. 1.[2] ABl. Nr. L 156 vom 14. 6. 1978, S. 1.[3] ABl. Nr. L 281 vom 1. 11. 1975, S. 89.[4] ABl. Nr. L 83 vom 30. 3. 1976, S. 8.[5] ABl. Nr. L 84 vom 4. 4. 1979, S. 1.--------------------------------------------------ANHANGNach cif zu bringende Menge | Name und Adresse des Lagerhalters | Ort der Lagerhaltung |300 Tonnen | Fedit | Fangariu |--------------------------------------------------