CELEX: C1998/184/13
Language: de
Date: 1998-06-13 00:00:00
Title: Streichung der Rechtssache C-302/96

C 184/8               DE                  Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                     13.6.98
tes Königreich, die Union P.N. S.r.l. (Union), Via Margutta            b) berechtigt gewesen sei, seine eigene Beurteilung an
33, 00187 Rom, Italien, die United International Pictures                   die Stelle eines der beiden in der angefochtenen
B.V. (UIP), Rijswijkstraat 175, 1062 EV Amsterdam, Nie-                     Entscheidung aufgeführten Gründe zu setzen, sei
derlande, die United International Pictures AB (UIP AB),                    die Begründung des Gerichts erster Instanz auf alle
Hornsbruksgatan 19, 10274 Stockholm, Schweden, die                          Fälle mit Artikel 85 EG-Vertrag in Verbindung mit
United International Pictures APS (UIP APS), Hausvej 13,                    der Verordnung Nr. 17 des Rates nicht in Einklang
1825 Frederiksberg C, Kopenhagen, Dänemark, die United                      zu bringen.
International Pictures (UIP A/S), Hegdehaugsveien 27,
0352 Oslo 3, Norwegen, die United International Pictures          (1) ABl. C 137 vom 3.6.1995, S. 32.
EPE (UIP EPE), 4 Gambetta Street, Athen Gr 106 78 Grie-           (2) Verordnung Nr. 17 des Rates vom 6. Februar 1962, erste
chenland, die United International Pictures OY (UIP OY),              Durchführungsverordnung zu den Artikeln 85 und 86 des Ver-
Kaisaniemenkatu 1 C, 00100 Helsinki, Finnland und die                 trages (ABl. 1962, Nr. 13, S. 204).
                                                                  (3) Beschluû 90/685/EWG des Rates vom 21. Dezember 1990
United International Pictures y Cia SRC (UIP y Cia SRC),
                                                                      über die Durchführung eines Aktionsprogramms zur Förde-
Plaza del Callao 4Ð6o, 28013 Madrid, Spanien, haben am                rung der Entwicklung der Europäischen Audiovisuellen Indu-
27. April 1998 ein Rechtsmittel gegen das Urteil des                  strie (Media) (1991 bis 1995) (ABl. L 380 vom 31.12.1990,
Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften               S. 37).
(Erste Kammer) in der Rechtssache T-85/95 (1), D.I.R.
International Film S.r.l. u. a. gegen Kommission der Euro-
päischen Gemeinschaften, beim Gerichtshof der Europäi-
schen Gemeinschaften eingereicht. Prozeûbevollmächtigte
der Rechtsmittelführerin sind die Rechtsanwälte Alexandre
Vandencasteele und Olivier Speltdoorn von der Kanzlei                         Streichung der Rechtssache C-331/97 (1)
SimeÂon Wessing Houthoff, Brüssel; Zustellungsanschrift:                                    (98/C 184/11)
Kanzlei des Rechtsanwalts Ernest Arendt, 8Ð10, rue
Mathias Hardt, Luxemburg.                                         Mit Beschluû vom 25. März 1998 hat der Präsident des
                                                                  Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften die Strei-
Die Rechtsmittelführerinnen beantragen,                           chung der Rechtssache C-331/97 Ð Kommission der Euro-
                                                                  päischen Gemeinschaften gegen Bundesrepublik Deutsch-
Ð das angefochtene Urteil aufzuheben und demgemäû ein             land Ð angeordnet.
    angemessenes Urteil in der Rechtssache zu erlassen,
    den Anträgen der Rechtsmittelführerinnen in der ersten        (1) ABl. C 331 vom 1.11.1997.
    Instanz stattzugeben und der Kommission die Kosten
    des Verfahrens sowohl vor dem Gericht als auch vor
    dem Gerichtshof aufzuerlegen;
Ð hilfsweise die Rechtssache an das Gericht erster
    Instanz zur Entscheidung zurückzuverweisen und die                        Streichung der Rechtssache C-393/97 (1)
    Kostenentscheidung vorzubehalten.
                                                                                            (98/C 184/12)
Rechtsmittelgründe und wesentliche Argumente
                                                                  Mit Beschluû vom 25. März 1998 hat der Präsident des
Die Rechtsmittelführerinnen erheben drei Rügen, die auf           Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften die Strei-
eine Verletzung des Gemeinschaftsrechts, insbesondere der         chung der Rechtssache C-393/97 (Vorabentscheidungsersu-
Artikel 85, 173 und 190 EG-Vertrag, der Verordnung                chen des Verwaltungsgerichts Halle) Ð Lidl-Fleischwerk
Nr. 17 des Rates (2), des Beschlusses 90/685/EWG des              Handelshof GmbH & Co. KG gegen Landkreis Burgen-
Rates (3), der EFDO-Richtlinien und der allgemeinen               landkreis Ð angeordnet.
Grundsätze der Rechtssicherheit und des Vertrauensschut-
zes durch das Gericht erster Instanz gestützt werden.             (1) ABl. C 41 vom 7.2.1998.
Das Gericht erster Instanz
1. habe zu Unrecht die Ansicht vertreten, daû die Kom-
    mission bei der Entscheidung, ob Anträge auf EFDO-
                                                                              Streichung der Rechtssache C-302/96 (1)
    Finanzierung in Betracht kommen, über einen Ermes-
    sensspielraum verfüge;                                                                  (98/C 184/13)
2. habe in rechtswidriger Weise seine eigene Beurteilung          Mit Beschluû vom 26. März 1998 hat der Präsident des
    an die Stelle eines der beiden in der angefochtenen Ent-      Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften die Strei-
    scheidung angegebenen Gründe gesetzt und                      chung der Rechtssache C-302/96 Ð Kommission der Euro-
                                                                  päischen Gemeinschaften, unterstützt durch Vereinigtes
3. selbst wenn das Gericht erster Instanz                         Königreich Groûbritannien und Nordirland gegen Bundes-
                                                                  republik Deutschland Ð angeordnet.
    a) zu Recht davon ausgegangen sei, daû die Kommis-
        sion bei der Entscheidung, ob Anträge für eine            (1) ABl. C 336 vom 9.11.1996.
        EFDO-Finanzierung in Betracht kommen, über
        einen Ermessensspielraum verfügt habe, und