CELEX: 31992R2245
Language: de
Date: 1992-07-27 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 2245/92 des Rates vom 27. Juli 1992 zur Einführung einer gemeinschaftlichen statistischen Überwachung der Einfuhren von Referenzmengen unterliegenden landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit Ursprung in Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Malta, Marokko, Syrien, Tunesien und Zypern (1992)

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31992R2245

Verordnung (EWG) Nr. 2245/92 des Rates vom 27. Juli 1992 zur Einführung einer gemeinschaftlichen statistischen Überwachung der Einfuhren von Referenzmengen unterliegenden landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit Ursprung in Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Malta, Marokko, Syrien, Tunesien und Zypern (1992)  

Amtsblatt Nr. L 218 vom 01/08/1992 S. 0125 - 0128

VERORDNUNG (EWG) Nr. 2245/92 DES RATES  vom 27. Juli 1992  zur Einführung einer gemeinschaftlichen statistischen Überwachung der Einfuhren von Referenzmengen unterliegenden landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit Ursprung in Ägypten, Israel,  Jordanien, Libanon, Malta, Marokko, Syrien, Tunesien und Zypern (1992)  DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 113,  auf Vorschlag der Kommission,  in Erwägung nachstehender Gründe:  Zu den Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft einerseits und Zypern (1), Ägypten (2), Jordanien (3), Israel (4), Tunesien (5), Syrien (6), Malta (7), Marokko (8) und Libanon (9) andererseits sind Zusatzprotokolle  geschlossen worden. Gemäß diesen Protokollen werden für bestimmte unter die jeweiligen Abkommen fallende landwirtschaftliche Erzeugnisse mit Ursprung in diesen Ländern im Rahmen von Referenzmengen und einer Gemeinschaftsüberwachung die Zollsätze  innerhalb bestimmter im voraus festgesetzter Zeitpläne schrittweise abgebaut.  Mit der Verordnung (EWG) Nr. 451/89 des Rates vom 20. Februar 1989 über das auf bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse mit Ursprung in Drittländern des Mittelmeerraums anzuwendende Verfahren (10) wurde das Überwachungsverfahren festgelegt.  Mit der Verordnung (EWG) Nr. 1764/92 des Rates vom 29. Juni 1992 zur Änderung der auf die Einfuhr bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit Ursprung in Ägypten, Algerien, Israel, Jordanien, Libanon, Malta, Marokko, Syrien, Tunesien und Zypern in  die Gemeinschaft anwendbaren Regelung (11) hat die Gemeinschaft ferner autonom die Anhebung der Referenzmengen in gleichen Schritten von 3 % oder 5 % pro Jahr vom 1. Januar 1992 an beschlossen, und sie befinden sich deshalb für 1992 auf dem im Anhang  aufgeführten Stand.  Damit die zuständigen Dienststellen der Kommission eine jährliche Handelsbilanz für jedes dieser landwirtschaftlichen Erzeugnisse aufstellen können und um gegebenenfalls das in Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 451/89 vorgesehene Verfahren  anzuwenden, werden diese Erzeugnisse einer statistischen Überwachung unterworfen.  Die Einfuhren der betreffenden Erzeugnisse werden auf Gemeinschaftsebene nach Maßgabe der Gestellung dieser Erzeugnisse bei der Zollstelle mit einer Anmeldung zur Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr auf die Referenzmengen angerechnet. Deshalb  sind die Referenzmengen für die im Anhang genannten Waren im Jahr 1992 zu eröffnen -  HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:  Artikel 1  (1) Die Einfuhren bestimmter Erzeugnisse mit Ursprung in Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Malta, Marokko, Syrien, Tunesien und Zypern in die Gemeinschaft unterliegen im Jahr 1992 innerhalb im voraus festgesetzter Zeitpläne Referenzmengen  und einer statistischen Überwachung.  Die Bezeichnung der in Unterabsatz 1 genannten Erzeugnisse, ihre laufenden Nummern, ihre KN-Codes und Taric-Unterpositionen sowie die Höhe und die Anwendungszeiträume der Referenzmengen sind in der Tabelle im Anhang aufgeführt.  (2) Die Mitgliedstaaten nehmen die Anrechnung der Einfuhren auf die Referenzmenge vor, sobald die Erzeugnisse der Zollstelle mit einer Anmeldung zur Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr, begleitet von einer Warenverkehrsbescheinigung gemäß dem  Protokoll über die Bestimmung des Begriffs Ursprungswaren im Anhang des jeweiligen Kooperationsabkommens zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft einerseits und den in Absatz 1 Unterabsatz 1 genannten Ländern andererseits, gestellt werden.  Wird die Warenverkehrsbescheinigung nachträglich vorgelegt, so erfolgt die Anrechnung auf die entsprechenden Referenzmengen am Tag der Annahme der Anmeldung zur Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr.  Der Stand der Ausschöpfung der Referenzmengen wird auf Gemeinschaftsebene anhand der gemäß Unterabsatz 1 angerechneten und dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften gemäß den Verordnungen (EWG) Nr. 2658/87 (12) und (EWG) Nr. 1736/75 (13)  mitgeteilten Einfuhren festgestellt.  Artikel 2  Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten eng zusammen, um die Einhaltung dieser Verordnung zu gewährleisten.  Artikel 3  Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.  Sie gilt ab 1. Januar 1992. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.  Geschehen zu Brüssel am 27. Juli 1992. Im Namen des Rates  Der Präsident  N. LAMONT   (1) ABl. Nr. L 393 vom 31. 12. 1987, S. 2. (2) ABl. Nr. L 297 vom 21. 10. 1987, S. 11. (3) ABl. Nr. L 297 vom 21. 10. 1987, S. 19. (4) ABl. Nr. L 327 vom 30. 11. 1988, S. 36. (5) ABl. Nr. L 297 vom 21. 10. 1987, S. 36. (6) ABl. Nr. L 327 vom  30. 11. 1988, S. 58. (7) ABl. Nr. L 81 vom 23. 3. 1989, S. 1. (8) ABl. Nr. L 224 vom 13. 8. 1988, S. 18. (9) ABl. Nr. L 297 vom 21. 10. 1987, S. 28. (10) ABl. Nr. L 52 vom 24. 2. 1989, S. 7. (11) ABl. Nr. L 181 vom 1. 7. 1992, S. 9. (12) ABl. Nr. L 256  vom 7. 9. 1987, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1039/92 der Kommission (ABl. Nr. L 110 vom 28. 4. 1992, S. 42), berichtigt durch die Verordnung (EWG) Nr. 1590/92 der Kommission (ABl. Nr. L 168 vom 23. 6. 1992, S. 17).  (13) ABl. Nr. L 183 vom 14. 7. 1975, S. 3. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1629/88 (ABl. Nr. L 147 vom 14. 6. 1988, S. 1).    ANHANG            Laufende Nummer  KN-Code  Taric- Unterposition  Warenbezeichnung (a)  Zeitplan  Ursprung  Referenz- menge (in Tonnen)          (1)  (2)  (3)  (4)  (5)  (6)  (7)                 18.0010  ex 0701 90 51  0701 90 51 * 10  0701 90 51 * 20  Frühkartoffeln  1. 1. 31. 3.  Tunesien  2 678          18.0015  0701 90 51  ex 0701 90 59  0701 90 59 * 10  Frühkartoffeln  1. 1. 15. 5.  16. 5. 31. 5.  Malta  3 090          18.0030  ex 0703 20 00  0703 20 00 * 10  0703 20 00 * 20  0703 20 00 * 30  Knoblauch  1. 2. 31. 5.  Ägypten  1 680          18.0040  ex 0707 00 11  0707 00 11 * 12  Gurken, mit einer Länge von 15 cm oder weniger  1. 1. 28. 2.  1. 1. 28. 2.  1. 1. 28. 2.  Ägypten  Jordanien  Malta  105  105  52          18.0050  ex 0709 10 00  0709 10 00 * 10  0709 10 00 * 20  Artischocken  1. 10. 31. 12.  1. 10. 31. 12.  Ägypten  Zypern  105  105          18.0060  ex 0709 30 00  0709 30 00 * 20  0709 30 00 * 30  Auberginen  15. 1. 30. 4.  Israel  1 260          18.0070  0709 60 10   Gemüsepaprika oder Paprika ohne brennenden Geschmack  1. 1. 31. 12.  Marokko  1 050          18.0080  0712 20 00   Zwiebeln getrocknet  1. 1. 31. 12.  Syrien  735           18.0090  ex 0712 90 90  0712 90 90 * 20  Knoblauch getrocknet  1. 1. 31. 12.  Ägypten  1 050          18.0100  0713 10 11  0713 10 19   Erbsen, zur Aussaat  1. 1. 31. 12.  Marokko  420          18.0110  0713 10 90  0713 20 90  0713 31 90  0713 32 90  0713 33 90  0713 39 90  0713 40 90  0713 50 90  0713 90 90   Tockene, ausgelöste Hülsenfrüchte  1. 1. 31. 12.  Libanon  2 310          18.0120  0804 40 10  0804 40 90   Avocadofrüchte  1. 1. 31. 12.  Israel  32 550          18.0130  ex 0806 10 15  0806 10 15 * 50  0806 10 15 * 60  0806 10 15 * 70  0806 10 15 * 80  0806 10 15 * 91  Tafeltrauben, frisch  1. 2. 30. 6.  Israel  1 995          18.0140  ex 0807 10 90  0807 10 90 * 13  0807 10 90 * 33  Melonen, mit einem Gewicht von 600 Gramm oder weniger  1. 1. 31. 3.  1. 1. 31. 3  Ägypten  Jordanien  105  105          18.0150  ex 0810 90 10  0810 90 10 * 10  Kiwifrüchte (Actinidia chinensis Planch.)  1. 1. 30. 4.  1. 1. 30. 4.  1. 1. 30. 4.  Israel  Zypern  Marokko  210  210  210          18.0160  ex 0812 90 90  0812 90 90 * 11  0812 90 90 * 20  Zitrusfrüchte, fein zerkleinert  1. 1. 31. 12.  Israel  1 155          18.0190  2008 30 51  2008 30 71   Segmente von Pampelmusen und Grapefuits  1. 1. 31. 12.  Israel  14 385          18.0200  2008 50 61  2008 50 69   Aprikosen  1. 1. 31. 12.  Marokko  6 615          18.0210  ex 2008 30 79  2008 30 79 * 10  2008 30 79 * 20  Pampelmusen und Grapefruits  Apfelsinen und Zitronen, fein zerkleinert  1. 1. 31. 12.  Israel  2 100          18.0220  ex 2008 30 91  2008 30 91 * 11  2008 30 91 * 12  2008 30 91 * 13  2008 30 91 * 19  2008 30 91 * 91  2008 30 91 * 92  Segmente von Pampelmusen und Grapefruits  Pampelmusen und Grapefruits  Zitrusfrüchtepülpe  Zitrusfrüchte, fein zerkleinert  1. 1. 31. 12.  Israel  3 045          18.0230  ex 2008 50 99  ex 2008 70 99  2008 50 99 * 10  2008 70 99 * 10  Halbe Aprikosen und halbe Pfirsiche (einschließlich Brugnolen und Nektarinen)  1. 1. 31. 12.  Marokko  6 300          18.0240  2009 20 11  2009 20 19  2009 20 99   Saft aus Pampelmusen oder Grapefuits  1. 1. 31. 12.  Israel  30 135          18.0245  2009 20 99   Saft aus Pampelmusen oder Grapefuits  1. 1. 31. 12.  Marokko  840         (a) Unbeschadet der Auslegungsreglen für die Kombinerte  Nomenklatur gilt die Bezeichnung der Waren nur als Hinweis, während der Präferenzbehandlung im Rahmen dieses Anhangs durch den KN-Code bestimmt wird. Bei KN-Codes mit dem Zusatz  "ex" gilt der KN-Code zusammen mit der dazugehörigen Warenbezeichnung für  die Zulassung zum Präferenzsystem.