CELEX: 51987EC4154
Language: de
Date: 2007-02-16
Title: Entwurf Verordnung (EG) Nr. .../... der Kommission vom […] zur Festlegung der Analysenmethoden und anderer technischer Bestimmungen für die Anwendung der Einfuhrregelung für bestimmte aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellte Waren (kodifizierte Fassung)

DE

|[pic]                     |KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN                                                                       |

                                        Brüssel, den
                                        K(2007)

                                                                     Entwurf

                                                    VERORDNUNG (EG) Nr. .../... DER KOMMISSION

                                                                     vom […]

         zur Festlegung der Analysenmethoden und anderer technischer Bestimmungen für die Anwendung der Einfuhrregelung für bestimmte aus
                                               landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellte Waren

                                                              (kodifizierte Fassung)

                                            ê 4154/87 (angepasst)

                                                                     Entwurf

                                                    VERORDNUNG (EG) Nr. .../... DER KOMMISSION

                                                                     vom […]

       zur Festlegung der Analysenmethoden und anderer technischer Bestimmungen für die Anwendung der Ö Einfuhrregelung Õ für bestimmte aus
                                               landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellte Waren

DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —

gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,

gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2658/87 des Rates vom 23. Juli  1987  über  die  zolltarifliche  und  statistische  Nomenklatur  sowie  den
Gemeinsamen Zolltarif[1], insbesondere auf Artikel 9,

In Erwägung nachstehender Gründe:

                                            ê 

   1) Die Verordnung (EWG) Nr. 4154/87 der Kommission vom  22.  Dezember  1987  zur  Festlegung  der  Analysenmethoden  und  anderer  technischer
      Bestimmungen  für  die  Anwendung  der  Verordnung  (EWG)  Nr. 3033/80  des  Rates  betreffend  die  Handelsregelung  für   bestimmte   aus
      landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellte Waren[2] ist in wesentlichen Punkten geändert worden[3]. Aus Gründen  der  Übersichtlichkeit
      und Klarheit empfiehlt es sich daher, die genannte Verordnung zu kodifizieren.

                                            ê 203/98 Erwägungsgrund (1) und 4154/87 Erwägungsgrund (3) (angepasst)

   2) Um die einheitliche Behandlung von Waren, auf die die Verordnung (EG) Nr. 3448/93 des Rates Ö vom 6. Dezember 1993 über die Handelsregelung
      für bestimmte aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen  hergestellte  Waren[4] Õ  Anwendung  findet,  bei  der  Einfuhr  in  die  Gemeinschaft
      sicherzustellen, Ö ist es erforderlich, unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen  und  technischen  Entwicklung  Analysenmethoden  und
      andere technische Bestimmungen festzulegen. Õ

                                            ê 4154/87 Erwägungsgrund (4) (angepasst)

   3) Die in  dieser  Verordnung  vorgesehenen  Maßnahmen  entsprechen  der  Stellungnahme  Ö des  Ausschusses  für  den  Zollkodex,  Fachbereich
      Zolltarifliche und Statistische Nomenklatur Õ —

                                            ê 4154/87 (angepasst)

HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:

                                                                    Artikel 1

Diese Verordnung legt die erforderlichen gemeinschaftlichen Analysenmethoden zur  Anwendung  der  Verordnung  (EG)  Ö Nr. 3448/93 Õ,  soweit  die
Einfuhren betroffen sind, und Ö der Verordnung Õ (EG) Ö Nr. 1460/96  der  Kommission[5] Õ  fest;  statt  einer  Analysenmethode  können  nur  die
verschiedenen Schritte eines anzuwendenden Verfahrens aufgezeigt oder das einer anzuwendenden Methode zugrunde liegende Prinzip genannt werden.

                                                                    Artikel 2

Nach den Begriffsbestimmungen im Anhang III der Verordnung (EG) Ö Nr. 1460/96 Õ für  Stärke/Glucose  und  Saccharose/Invertzucker/Isoglucose  und
zur Anwendung der Anhänge II und III der genannten  Verordnung  sind  folgende  Formeln,  Verfahrensweisen  und  Methoden  Ö für  den  Gehalt  an
Stärke/Glucose und Saccharose/Invertzucker/Isoglucose Õ anzuwenden:

                                            ê 4154/87

1.    Gehalt an Stärke/Glucosegehalt:

      (berechnet als Stärke Trockensubstanz, Reinheit 100 %, bezogen auf die Ware)

       a)   (Z − F) × 0,9,

            wenn der Glucosegehalt gleich hoch oder höher ist als der Fructosegehalt; oder

       b)   (Z − G) × 0,9,

            wenn der Glucosegehalt niedriger ist als der Fructosegehalt.

      In den Formeln bedeuten:

|Z     |=   |Glucosegehalt in der Ware, bestimmt nach der Methode in Anhang I dieser Verordnung;                     |
|F     |=   |Fructosegehalt in der Ware, bestimmt mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC);           |
|G     |=   |Glucosegehalt in der Ware, bestimmt mittels HPLC.                                                       |

      Wenn im Fall von Buchstabe a hydrolysierte Lactose als Bestandteil der  Ware  angemeldet  und/oder  Lactose  und  Galactose  neben  anderen
       Zuckern festgestellt werden, so ist die der Galactosemenge (HPLC) äquivalente Glucosemenge (HPLC) von der Glucosemenge (Term Z) vor  jeder
       weiteren Berechnung abzuziehen.

2.    Gehalt an Saccharose/Invertzucker/Isoglucose:

      (berechnet als Saccharose und bezogen auf die Ware)

       a)   S + (2F) × 0,95,

            wenn der Glucosegehalt in der Ware gleich hoch oder höher ist als der Fructosegehalt;

       b)   S + (G + F) × 0,95,

            wenn der Glucosegehalt niedriger ist als der Fructosegehalt.

      In den Formeln bedeuten:

|S     |=   |Saccharosegehalt in der Ware, bestimmt mittels HPLC;                                                  |
|F     |=   |Fructosegehalt in der Ware, bestimmt mittels HPLC;                                                    |
|G     |=   |Glucosegehalt in der Ware, bestimmt mittels HPLC.                                                     |

      Wenn hydrolysierte Lactose als Bestandteil der Ware angemeldet und/oder Lactose und Galactose neben anderen  Zuckern  festgestellt  werden,
       so ist die der Galactosemenge (HPLC) äquivalente Glucosemenge  (HPLC)  von  der  Glucosemenge  (Term  G)  vor  jeder  weiteren  Berechnung
       abzuziehen.

                                            ê 203/98 Art. 1

3.    Gehalt an Milchfett:

       a)   Vorbehaltlich der Bestimmungen von Buchstabe b wird der Milchfettgehalt  der  Waren  in  Gewichtshundertteilen  nach  vorangegangenem
           Salzsäureaufschluss ermittelt. Als Milchfett gelten die nach diesem Aufschluss mit Petroläther extrahierbaren Stoffe.

       b)   Enthält eine Ware nach der Anmeldung neben Milchfett andere Fette und/oder Öle, so ist wie folgt zu verfahren:

              – der Gesamtfettgehalt in Gewichtshundertteilen wird nach den Bestimmungen des Buchstabens a ermittelt;

              – zur Bestimmung des Milchfettgehalts ist eine Extraktion mit Petroläther nach Salzsäureaufschluss, der eine  gaschromatographische
                Analyse der Fettsäuren als Methylester folgt, vorzunehmen. Wird hierbei das Vorhandensein von Milchfett festgestellt, so gilt als
                Milchfettgehalt der ermittelte Gehalt an Buttersäuremethylester in Gewichtshundertteilen, multipliziert mit dem Faktor 25,  wobei
                der so erhaltene Wert mit der Gesamtfettmenge multipliziert und durch 100 dividiert wird.

                                            ê 4154/87

4.    Gehalt an Milcheiweiß:

       a)   Vorbehaltlich der Bestimmungen des Buchstabens b wird zur Ermittlung des Milchproteingehalts der Waren in  Gewichtshundertteilen  ihr
           Stickstoffgehalt nach der Kjeldahl-Methode festgestellt. Als  Gehalt  der  Ware  an  Milchprotein  gilt  der  Gehalt  an  Stickstoff,
           multipliziert mit dem Faktor 6,38.

       b)   Enthält die Ware nach  der  Anmeldung  neben  Milcheiweiß  Bestandteile,  die  anderes  Eiweiß  als  Milcheiweiß  enthalten,  so  ist
           folgendermaßen zu verfahren:

              – der Gesamtstickstoffgehalt in Gewichtshundertteilen ist  nach  der  Kjeldahl-Methode,  wie  unter  Buchstabe  a  beschrieben,  zu
                ermitteln;

              – der Gehalt an Milchprotein  wird  wie  unter  Buchstabe  a  beschrieben  berechnet,  wobei  jedoch  vor  der  Multiplikation  vom
                Gesamtstickstoffgehalt in Gewichtshundertteilen der Stickstoffgehalt subtrahiert wird, der von  anderem  Eiweiß  als  Milcheiweiß
                herrührt.

                                                                    Artikel 3

                                            ê 4154/87 (angepasst)

Zur Anwendung des Anhangs I der Verordnung (EG) Ö Nr. 1460/96 Õ sind die folgenden Verfahrensweisen und/oder Methoden anzuwenden:

1.    Zur Einreihung von Waren der Ö KN-Codes Õ 0403 10 51 bis 0403 10 59, 0403 10 91 bis 0403 10 99, 0403 90 71 bis  0403 90 79  und  0403 90 91
       bis 0403 90 99 ist der Milchfettgehalt der Waren nach den Bestimmungen von Artikel 2 Nummer 3 der vorliegenden Verordnung zu ermitteln.

2.    Zur Einreihung von Waren der Ö KN-Codes Õ 1704 10 11 bis 1704 10 99 und 1905 20 10  bis  1905 20 90  ist  der  Saccharosegehalt  der  Waren
       (einschließlich Invertzucker als Saccharose berechnet) mittels HPLC zu ermitteln.  Als  Invertzucker  gilt  die  Summe  aus  Fructose  und
       Glucose, bis zur Menge, in der beide Zucker in gleichen Teilen vorhanden sind, multipliziert mit 0,95.

3.    Zur Einreihung von Waren der Ö KN-Codes Õ 1806 10 10 bis 1806 10 90 ist der Gehalt der  Waren  an  Saccharose/Invertzucker/Isoglucose  nach
       den Formeln, Verfahrensweisen und Methoden von Artikel 2 Nummer 2 der vorliegenden Verordnung zu ermitteln.

4.    Zur Einreihung von Waren der Ö KN-Codes Õ 3505 20 10  bis  3505 20 90  ist  der  Gehalt  der  Waren  an  Stärken,  Dextrinen  oder  anderen
       modifizierten Stärken nach der Methode in Anhang II zu ermitteln.

5.    Zur Einreihung von Waren der Ö KN-Codes Õ 3809 10 10 bis 3809 10 90 ist der Gehalt  der  Waren  an  Stärke  und  Stärkederivaten  nach  der
       Methode in Anhang II der vorliegenden Verordung zu ermitteln.

6.    Zur Einreihung von Waren der Ö KN-Codes Õ 1901 90 11 und 1901 90 19 ist der Trockenstoffgehalt  in  Gewichtshundertteilen  durch  Trocknung
       bei 103 °C ± 2 °C bis zur Gewichtskonstanz zu bestimmen.

7.    Zur Einreihung von Waren der Ö KN-Codes Õ 1902 19 10 und 1902 19 90 werden Weichweizenmehl und Weichweizengrieß in Teigwaren  nach  der  in
       Anhang III der vorliegenden Verordnung beschriebenen Methode nachgewiesen.

8.    Ö Der Õ Gehalt an Mannitol Ö und an D-Glucitol  (Sorbit) Õ  in  Waren  der  Ö KN-Codes Õ  2905 44 11  bis  2905 44 99  und  3823 60 11  bis
       3823 60 99 Ö ist mittels Õ HPLC Ö zu bestimmen Õ.

                                            ê 4154/87

                                                                    Artikel 4

(1) Es ist ein Untersuchungszeugnis anzufertigen.

(2) Das Untersuchungszeugnis muss insbesondere folgende Angaben enthalten:

     – alle erforderlichen Angaben, um die Nämlichkeit der Warenprobe sicherzustellen;

     – die Bezeichnung des angewandten gemeinschaftlichen Verfahrens unter Angabe der zugrunde liegenden Rechtsvorschrift  oder  die  Angabe  des
       Literaturzitats, dem die genaue Methodenbeschreibung oder das Prinzip eines in dieser Verordnung vorgesehenen Verfahrens entnommen wurde;

     – die Vorkommnisse, die das Analysenergebnis beeinflusst haben können;

     – die Analysenergebnisse, in der Form dargestellt, wie dies in der Beschreibung des angewandten Verfahrens vorgesehen ist  und  entsprechend
       den Bedürfnissen der Zolldienststelle oder jeder anderen Verwaltung, die die Untersuchung veranlasst hat.

                                                                    Artikel 5

                                            ê 

Die Verordnung (EWG) Nr. 4154/87 wird aufgehoben.

Bezugnahmen auf die aufgehobene Verordnung gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Verordnung und sind nach Maßgabe  der  Entsprechungstabelle
in Anhang V zu lesen.

                                            ê 4154/87 (angepasst)

                                                                    Artikel 6

Diese Verordnung tritt am Ö zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union Õ in Kraft.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Brüssel, den […]

      Für die Kommission
      […]
      Mitglied der Kommission

                                            ê 4154/87 (angepasst)

                                                                     ANHANG I

             METHODE ZUR BESTIMMUNG DES GEHALTS IN GEWICHTSHUNDERTTEILEN AN STÄRKE UND IHREN ABBAUPRODUKTEN, EINSCHLIESSLICH GLUCOSE

1.    Zweck und Anwendungsbereich

a)    Die Methode ermöglicht die Bestimmung des Gehalts in Gewichtshundertteilen  an  Stärke  und  ihren  Abbauprodukten  einschließlich  Glucose
       („Stärke“).

b)    Als Gehalt an „Stärke“ in Gewichtshundertteilen im Sinne von Buchstabe a  gilt  der  Wert  E,  wie  er  unter  Nummer  6  Buchstabe  a  des
       vorliegenden Anhangs errechnet wird.

2.    Prinzip

      Die Probe wird mit Natriumhydroxid aufgeschlossen und die „Stärke“ mit Amyloglucosidase in Glucose gespalten. Die Glucose wird  enzymatisch
       bestimmt.

3.    Reagenzien

      Es ist bidestilliertes Wasser zu verwenden.

3.1.  Natriumhydroxid-Lösung, c = 0,5 mol/l.

3.2.  Essigsäure (Eisessig), mindestens 96 % mas.

3.3.  Enzymlösung:

      Unmittelbar vor Gebrauch ca. 10 mg Amyloglucosidase (EC 3.2.1.3) (6 U/mg) in 1 ml Wasser auflösen[6].

3.4.  Triethanolaminpuffer:

      14,0 g Triethanolaminhydrochlorid (Tris(2-hydroxyethyl)ammoniumchlorid) und 0,25 g Magnesiumsulfat (MgSO47H2O) in 80 ml Wasser  lösen,  ca.
       5 ml NaOH (c = 5 mol/l) zusetzen und pH mit NaOH (c = 1 mol/l) auf 7,6 einstellen und mit Wasser auf 100 ml auffüllen. Der Puffer ist  bei
       + 4 °C mindestens 4 Wochen haltbar.

3.5.  NADP (Nicotinamid-adenin-dinucleotidphosphat-dinatriumsalz)-Lösung:

      60 mg NADP in 6 ml Wasser lösen. Diese Lösung ist bei + 4 °C mindestens 4 Wochen haltbar.

3.6.  ATP (Adenosin-5-triphosphat-dinatriumsalz)-Lösung:

      300 mg ATP 3H2O und 300 mg Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) in 6 ml Wasser lösen. Diese Lösung ist bei + 4 °C mindestens 4 Wochen haltbar.

3.7.  HK/G6P-DH (Hexokinase — EC 2.7.1.1)- und Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase — (EC 1.1.1.49)-Suspension:

      280 U HK und 140 U G6P-DH in 1 ml Ammoniumsulfatlösung (c = 3,2 mol/l) suspendieren. Diese Suspension ist bei + 4 °C  mindestens  ein  Jahr
       haltbar.

4.    Geräte

4.1.  Magnetrührer-Thermostat (60 °C).

4.2.  Magnetrührer.

4.3.  UV-Spektrophotometer mit Küvette von 1 cm Schichtdicke.

4.4.  Pipetten für die enzymatische Analyse.

5.    Verfahren

5.1.  Aufschluss mit Natriumhydroxid und enzymatische Hydrolyse der Stärke und ihrer Abbauprodukte:

5.1.1.      Je nach dem erwarteten Gehalt an „Stärke“ ist eine der nachstehenden Einwaagen zu wählen (der „Stärkegehalt“ darf 0,4 g  je  Einwaage
       nicht überschreiten):

|Erwarteter „Stärkegehalt“ des |Ungefähre Einwaage (p)        |Inhalt des Messkolbens        |Faktor (f) der Verdünnung zu  |
|Erzeugnisses                  |in g                          |in ml                         |einem Liter                   |
|in g/100 g                    |(p)                           |                              |(f)                           |
|> 70                          |0,35-0,4                      |500                           |2                             |
|20-70                         |max. 0,5                      |500                           |2                             |
|5-20                          |max. 1                        |250                           |4                             |
|< 5                           |max. 2                        |200                           |5                             |

5.1.2.      Probe auf 0,1 mg genau einwägen.

5.1.3.      Mit 50 ml Natriumhydroxidlösung (c = 0,5 mol/l) (Nummer 3.1)  versetzen  und  30 Minuten  unter  ständigem  Rühren  im  Magnetrührer-
       Thermostaten (Nummer 4.1) bei 60 °C belassen.

5.1.4.      Mit wenig Essigsäure (Nummer 3.2) pH auf 4,6 bis 4,8 einstellen.

5.1.5.      In den Magnetrührer-Thermostaten (Nummer 4.1) (60 °C) stellen, 1 ml Enzymlösung (Nummer 3.3) zusetzen und  30  Minuten  unter  Rühren
       inkubieren.

5.1.6.      Nach dem Abkühlen quantitativ in einen geeichten Messkolben (Nummer 5.1.1) überführen und mit Wasser bis zur Marke auffüllen.

5.1.7.      Falls erforderlich, durch ein Faltenfilter filtrieren (siehe Bemerkungen unter Nummer 1).

5.2.  Bestimmung der Glucose:

5.2.1.      Die Probelösung muss 100 bis 1 000 mg Glucose je Liter enthalten, was einem ΔΕ340 zwischen 0,1 und  1,0  entspricht.  Die  Extinktion
       (E340) einer Verdünnung von einem Teil Probelösung mit 30 Teilen Wasser darf bei 340 nm, gegen Luft gemessen, 0,4 nicht überschreiten.

5.2.2.      Pufferlösung (Nummer 3.4) auf Raumtemperatur (20 °C) bringen.

5.2.3.      Die Temperatur der Reagenzien und der Probelösung muss im Zeitpunkt der Messung 20 °C bis 25 °C betragen.

5.2.4.      Extinktion bei 340 nm gegen Luft messen (keine Küvette im Referenzstrahl).

5.2.5.      Durchführung der Messung nach dem folgenden Pipettierschema:

|In die Küvetten pipettieren                        |Leerwert                           |Probe                              |
|                                                   |(ml)                               |(ml)                               |
|Puffer (Nummer 3.4)                                |1,00                               |1,00                               |
|NADP (Nummer 3.5)                                  |0,10                               |0,10                               |
|ATP (Nummer 3.6)                                   |0,10                               |0,10                               |
|Probelösung (Nummer 5.1.6 oder Nummer 5.1.7)       |—                                  |0,10                               |
|Wasser                                             |2,00                               |1,90                               |
|Mischen. Nach ca. 3 Minuten Extinktion der Lösungen messen (E1). Auslösen der Reaktion durch Zugabe von:                   |
|HK/G6P-DH (Nummer 3.7)                             |0,02                               |0,02                               |
|Mischen. Ende der Reaktion abwarten (ca. 15 Minuten) und Extinktion der Lösungen messen (E2).                              |
|Falls die Reaktion nach 15 Minuten nicht zum Stillstand gekommen ist, Extinktionen weiter in 5-Minuten-Abständen messen,   |
|bis eine konstante Extinktionszunahme in 5 Minuten erreicht ist. Wurden bei E2 konstante Extinktionszunahmen festgestellt, |
|sind die Extinktionen auf den Zeitpunkt der Zugabe der in Nummer 3.7 genannten Enzymsuspension zu extrapolieren (siehe     |
|Bemerkungen unter Nummer 2).                                                                                               |

5.2.6.      Für Reagentienleerwert und Probe berechnet man die Extinktionsdifferenz E2 − E1.  Die  Extinktionsdifferenz  des  Leerwerts  ist  von
       derjenigen der Probe abzuziehen (= ΔΕ):

                                                     ΔΕ340 = ΔΕ Probe − ΔΕ Reagentienleerwert

      Daraus ergibt sich der Gehalt Gl der Probelösung an Glucose:

                                                       Glucosegehalt Gl in g/l Probelösung

                                      Gl = ((3,22 × 180,16)/(6,3 × 1 × 0,1 × 1 000)) × ΔΕ340 = 0,921 × ΔΕ340

       (3,22 = Volumen Messlösung (ml); 1 = Schichtdicke der Küvette, hier 1 cm; 0,1 = Volumen der Probelösung (ml);  Molare  Masse  der  Glucose
       180,16 g/mol)

5.2.7.      Ö Ist Õ die Messung bei 340 nm nicht möglich, so kann sie bei 365 nm oder 334 nm durchgeführt Ö werden. In diesem  Fall Õ  ist  statt
       des Werts 6,3 in der Formel der Nummer 5.2.6 der Wert 3,5 bzw. 6,18 zu verwenden.

6.    Berechnung des Gehalts an «Stärke» E bzw. an «Glucose» Z

       a)   Gehalt an „Stärke“ in g/100 g:

                                                         E = ((100 × 0,9 × (Gl))/(p × f))

       b)   Gehalt an „Glucose“ in g/100 g:

                                                             Z = ((100 × Gl)/(p × f))

       In diesen Formeln bedeuten:

|Gl      |=     |Glucosegehalt, in g/l (Nummer 5.2.6);                                                   |
|f       |=     |Verdünnungsfaktor (Nummer 5.1.1);                                                       |
|p       |=     |Einwaage in g;                                                                          |
|0,9     |=     |Umrechnungsfaktor von Glucose in Stärke.                                                |

Bemerkungen

1.    Falls die Lösung nicht gemäß Nummer 5.1.7. filtrierbar ist, ergreift der Chemiker die erforderlichen Maßnahmen.

2.    Stellt man fest, dass die Enzyme inhibiert werden, so wird empfohlen, mittels Zugabe bekannter Mengen an nativer Stärke  einen  Faktor  für
       den Grad der Störung zu ermitteln.

                                                                  _____________

                                                                    ANHANG II

     BESTIMMUNG DES GEHALTS AN STÄRKEN, DEXTRINEN ODER ANDEREN MODIFIZIERTEN STÄRKEN, DIE IN WAREN DER Ö KN-Codes Õ 3505 20 10 BIS 3505 20 90
           ENTHALTEN SIND, SOWIE AN STÄRKE ODER STÄRKEDERIVATEN, DIE IN WAREN DER Ö KN-Codes Õ 3809 10 10 BIS 3809 10 90 ENTHALTEN SIND

I.    Prinzip der Methode

      Durch Säurehydrolyse wird die Stärke in reduzierende Zucker zerlegt, die volumetrisch mit Fehling-Lösung bestimmt werden.

II.   Geräte und Reagenzien

       1.   Kolben von ungefähr 250 ml Fassungsvermögen;

       2.   Messkolben von 200 ml Fassungsvermögen;

       3.   Bürette von 25 ml Fassungsvermögen;

       4.   Salzsäure, Dichte 1,19 g/cm3;

       5.   wässrige Kalilauge;

       6.   Aktivkohle;

       7.   Fehling-I- und Fehling-II-Lösung;

       8.   wässrige Methylenblaulösung 1 % mas.

III.  Versuchsdurchführung

      In einem Kolben von ungefähr 250 ml Fassungsvermögen wird eine etwa 1 g Stärke enthaltende Probemenge eingewogen und  100 ml  destilliertes
       Wasser sowie 2 ml Salzsäure zugefügt. Die Mischung wird 3 Stunden unter Rückfluss gekocht.

      Nach dem Abkühlen wird der Inhalt des Kolbens quantitativ in einen Messkolben mit einem Fassungsvermögen  von  200 ml  gespült  und  soviel
       Kalilauge zugefügt, dass die Lösung nur noch schwach sauer reagiert. Nun wird mit destilliertem  Wasser  auf  200 ml  aufgefüllt  und  zum
       Entfärben durch etwas Aktivkohle filtriert.

      Mit dieser Lösung wird sodann eine Bürette gefüllt und 10 ml Fehling-Lösung wie folgt reduziert:

      In einen Stehkolben von etwa 250 ml Fassungsvermögen werden  10 ml  Fehling-Lösung  (5 ml  Lösung  I  und  5 ml  Lösung  II)  gegeben.  Man
       schüttelt, bis eine klare Lösung entsteht, und fügt sodann 40 ml destilliertes Wasser und eine geringe  Menge  Quarz  oder  Siedesteinchen
       hinzu.

      Der Kolben wird auf eine quadratförmige Platte aus geeignetem Material gesetzt, die in  der  Mitte  eine  kreisförmige  Öffnung  mit  einem
       Durchmesser von etwa 6 cm aufweist. Diese Platte wird wiederum auf ein Drahtnetz gelegt. Der Kolben ist nunmehr so zu erhitzen,  dass  die
       Flüssigkeit in etwa 2 Minuten zu sieden beginnt.

      Der siedenden Flüssigkeit wird jetzt aus der Bürette so viel von der Zuckerlösung zugegeben, bis die blaue Farbe  der  Fehling-Lösung  kaum
       noch wahrnehmbar ist. Es werden nun 2 bis  3  Tropfen  Methylenblaulösung  als  Indikator  zugesetzt  und  die  Titration  durch  weiteren
       tropfenweisen Zusatz der Zuckerlösung fortgesetzt, bis die blaue Farbe des Indikators verschwindet.

      Zwecks größerer Genauigkeit wird die Titration unter den gleichen Bedingungen wiederholt, wobei jedoch fast die gesamte  Zuckerlösung,  die
       zum Reduzieren der Fehling-Lösung erforderlich ist, auf einmal zugesetzt wird. Bei dieser Titration muss die Fehling-Lösung in  3  Minuten
       vollständig reduziert sein. Man erhitzt genau weitere 2 Minuten zum Sieden und titriert dann tropfenweise unter Sieden innerhalb 1  Minute
       bis zum Endpunkt.

      Der Gehalt der Probe an Stärke in Gewichtshundertteilen wird nach folgender Formel berechnet:

                                                Stärke in v. H. = ((T × 200 × 100)/(n × p)) × 0,95

      Hierbei bedeutet:

|T         |=   |die Menge in g an wasserfreier Glucose, die 10 ml Fehling-Lösung entsprechen. 10 ml Fehling-Lösung (5 ml     |
|          |    |Lösung I und 5 ml Lösung II) entsprechen 0,04945 g wasserfreier Glucose, wenn Lösung I 17,636 g Kupfer je    |
|          |    |Liter enthält;                                                                                               |
|n         |=   |die bei der Titration verbrauchte Menge an Zuckerlösung in ml;                                               |
|p         |=   |die Einwaage;                                                                                                |
|0,95      |=   |der Faktor zur Umrechnung von wasserfreier Glucose in Stärke.                                                |

IV.   Herstellung der Fehling-Lösungen

|Lösung I:          |In einem Messkolben werden 69,278 g kristallisiertes, analysenreines, eisenfreies Kupfersulfat           |
|                   |(CuSO4 · 5 H2O) in destilliertem Wasser zu 1 Liter gelöst. Der genaue Titer der Lösung ist durch eine    |
|                   |quantitative Bestimmung des Kupfers festzustellen.                                                       |
|Lösung II:         |In einem Messkolben werden 100 g Natriumhydroxyd und 346 g Kaliumnatriumtartrat (Seignettesalz) in       |
|                   |destilliertem Wasser zu 1 Liter gelöst.                                                                  |

      Die beiden Lösungen I und II sind zu gleichen Teilen unmittelbar vor der Verwendung zu mischen. 10 ml Fehling-Lösung  (5 ml  Lösung  I  und
       5 ml Lösung II) werden durch 0,04945 g wasserfreie Glucose vollständig reduziert, wenn wie unter III beschrieben verfahren wird.

                                                                  _____________

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                                         NACHWEIS VON WEICHWEIZENMEHL ODER WEICHWEIZENGRIESS IN TEIGWAREN

                                    (nach der Methode Young und Gilles, abgeändert durch Bernaerts und Gruner)

I.    Prinzip der Methode

      Von der Teigwarenprobe wird unter Verwendung eines nichtpolaren Lösungsmittels ein Auszug gewonnen.

       Dieser  Auszug  wird  auf  einer  Kieselgeldünnschicht  chromatographiert.  Hierdurch  werden  die  vorhandenen  Sterine  in  verschiedene
       streifenförmige Fraktionen zerlegt.

      Aus der Zahl der intensiven Farbstreifen kann geschlossen werden, ob die Teigware nur aus Hart- oder Weichweizen oder  aus  einer  Mischung
       von Hart- und Weichweizen hergestellt worden ist. Ferner kann festgestellt werden, ob bei der Herstellung  der  Teigwaren  Eier  verwendet
       worden sind.

II.   Geräte und Reagenzien

       1.   Homogenisator oder Laboratoriumsmühle, um ein Mahlgut zu erreichen, das ein Sieb mit Maschenweite 0,200 mm passiert;

       2.   genormtes Sieb mit einer Maschenweite von 0,200 mm;

       3.   Vakuum-Eindampfgerät mit Wasserbad;

       4.   Glasplatte, Aluminiumfolien oder andere geeignete Träger im Format 20 x 20 cm mit Kieselgeldünnschicht. Wird die Kieselgeldünnschicht
           selbst hergestellt, so wird eine Kieselgel-Gips-Mischung mit einem Gipsgehalt von etwa 13 v. H. verwendet.  Die  Schicht  wird  unter
           Befolgung der Angaben des Herstellers mit einem geeigneten Gerät aufgebracht. Sie soll 0,25 mm dick sein;

       5.   Mikropipette zum Abmessen von 20 Mikrolitern;

       6.   Gefäß mit Deckel für die Entwicklung der Chromatogramme;

       7.   Sprühgerät;

       8.   Petroläther mit einem Siedebereich von 40 °C bis 60 °C, vor Gebrauch frischdestilliert;

       9.   Diethylether, wasserfrei, zur Analyse;

       10.  Tetrachlorkohlenstoff, für die Chromatographie, vor Gebrauch frischdestilliert;

       11.  Molybdatophosphorsäure, zur Analyse;

       12.  Ethylalkohol, 94 % vol.

III.  Versuchsdurchführung

      Etwa 20 g der Probe werden so fein gemahlen, dass sie das Sieb vollständig passieren. Die zerkleinerte  Probe  wird  in  einen  Erlenmeyer-
       Kolben gegeben, mit 150 ml Petroläther bedeckt und bis zum nächsten Tag bei Zimmertemperatur stehengelassen. Der Kolben ist dabei von Zeit
       zu Zeit zu schütteln.

      Danach wird die Mischung durch einen Büchner-Trichter mit Filtrierschicht oder durch ein Faltenfilter filtriert.  Das  klare  Filtrat  wird
       portionsweise in einen 100-ml-Kolben übergeführt und das Lösungsmittel unter vermindertem Druck bei 40 °C  bis  50 °C  Wasserbadtemperatur
       verdampft. Nach Abdampfen des Lösungsmittels wird das Erwärmen unter vermindertem Druck noch etwa 10 Minuten fortgesetzt.

      Nach Abkühlen des Kolbens wird das Gewicht des erhaltenen Auszugs bestimmt. Der Auszug wird sodann in Diethylether gelöst, wobei je  60  mg
       Auszug 1 ml Diethylether zu verwenden ist.

      Die Kieselgeldünnschichten werden durch dreistündiges Erwärmen bei 130 °C aktiviert. Man lässt sie im Exsikkator über  Kieselgel  abkühlen.
       Nicht sofort verwendete Platten werden im Exsikkator belassen.

      Auf eine möglichst frisch aktivierte Schicht werden 20 Mikroliter der klaren Lösung in Form eines  aus  nebeneinander  liegenden  Tröpfchen
       bestehenden gleichbleibenden Streifens von 3 cm Länge aufgebracht, worauf man das Lösungsmittel verdampfen lässt.

      Das Chromatogramm wird bei  Zimmertemperatur  mit  Tetrachlorkohlenstoff  in  einem  Chromatographiergefäß  entwickelt,  dessen  Wände  mit
       Filterpapier bedeckt werden, welches das Laufmittel enthält. Nach etwa einer Stunde hat das Lösungsmittel eine Höhe  von  18 cm  erreicht.
       Man nimmt die Platte heraus und lässt das Laufmittel an der Luft verdunsten. Das Chromatogramm wird alsdann ein  zweites  Mal  entwickelt,
       damit die Streifen besser getrennt werden. Das Laufmittel lässt man wieder an der Luft verdunsten.

      Die Kieselgeldünnschicht wird nunmehr mit einer Lösung von Molybdatophosphorsäure in 20 % mas Ethylalkohol besprüht. Die Farbe der  Schicht
       muss gleichmäßig gelb sein. Durch anschließendes 5 Minuten langes Erwärmen auf 110 °C werden die Streifen sichtbar gemacht.

IV.   Auswertung des Chromatogramms

      Weist das Chromatogramm einen einzigen kräftigen Hauptstreifen mit einem Rf-Wert von etwa 0,4 bis 0,5  auf,  so  ist  zur  Herstellung  der
       Teigwaren Hartweizen verwendet worden. Zeigen sich dagegen zwei  Hauptstreifen  von  gleicher  Intensität,  ist  der  verwendete  Rohstoff
       Weichweizen. Mischungen von Hart- und Weichweizen können durch die unterschiedliche Intensität der beiden Streifen erkannt werden.

       Stellt  man  auf  dem  Chromatogramm  drei  Streifen  fest  (zwei  Streifen  in  Höhe  der  Hauptstreifen  des  Weichweizens  sowie  einen
       dazwischenliegenden Streifen), so weist dies auf einen Eigehalt der Teigware hin. Wenn in diesem Fall der obere Streifen schwächer ist als
       der Zwischenstreifen, diente als Rohstoff Hartweizen. Ist der obere  Streifen  dagegen  ausgeprägter  als  der  Zwischenstreifen,  so  ist
       Weichweizen verwendet worden.

                                                                  _____________

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                                                    Aufgehobene Verordnung mit ihrer Änderung

|Verordnung (EWG) Nr. 4154/87 der Kommission                                    |(ABl. L 392 vom 31.12.1987, S. 19)                         |
|Verordnung (EG) Nr. 203/98 der Kommission                                        |(ABl. L 21 vom 28.1.1998, S. 6)                  |

                                                                  _____________

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                                                               Entsprechungstabelle

|Verordnung (EWG) Nr. 4154/87                                         |Vorliegende Verordnung                                               |
|Artikel 1 bis 4                                                      |Artikel 1 bis 4                                                      |
|Artikel 5                                                            |—                                                                    |
|—                                                                    |Artikel 5                                                            |
|Artikel 6                                                            |Artikel 6                                                            |
|Anhänge I, II und III                                                |Anhänge I , II und III                                               |
|—                                                                    |Anhang IV                                                            |
|—                                                                    |Anhang V                                                             |

                                                                  _____________

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[1]   ABl. L 256 vom 7.9.1987, S. 1. Ö Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 486/2006 (ABl. L 88 vom 25.3.2006, S. 1). Õ
[2]   ABl. L 392 vom 31.12.1987, S. 19. Verordnung geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 203/98 (ABl. L 21 vom 28.1.1998, S. 6).
[3]   Siehe Anhang IV.
[4]   ABl. L 318 vom 20.12.1993, S. 18. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2580/2000 (ABl. L 298 vom 25.11.2000, S. 5).
[5]   ABl. L 187 vom 26.7.1996, S. 18.
[6]   U entspricht einer International Unit für die Enzymaktivität.