CELEX: 62014CN0262
Language: de
Date: 2014-06-02 00:00:00
Title: Rechtssache C-262/14: Vorabentscheidungsersuchen des Tribunalul Neamț (Rumänien), eingereicht am 2. Juni 2014 — Sindicatul cadrelor militare disponibilizate, în rezervă și în retragere (SCMD) u. a./Ministerul Finanțelor Publice — Direcția Generală a Finanțelor Publice a Județului Neamț

15.9.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 315/34
            
         Vorabentscheidungsersuchen des Tribunalul Neamț (Rumänien), eingereicht am 2. Juni 2014 — Sindicatul cadrelor militare disponibilizate, în rezervă și în retragere (SCMD) u. a./Ministerul Finanțelor Publice — Direcția Generală a Finanțelor Publice a Județului Neamț
   (Rechtssache C-262/14)
   2014/C 315/56
   Verfahrenssprache: Rumänisch
   
      Vorlegendes Gericht
   
   Tribunalul Neamț
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Kläger: Sindicatul cadrelor militare disponibilizate, în rezervă și în retragere (SCMD), Constantin Budiș, Vasile Murariu, Vasile Ursache, Ioan Zăpor und Petrea Simionel
   
      Beklagter: Ministerul Finanțelor Publice, vertreten durch die Direcția Generală a Finanțelor Publice a Județului Neamț
   
      Vorlagefragen
   
   
               1.
            
            
               Kann Art. 2 Abs. 2 der Richtlinie 2000/78 (1) dahin ausgelegt werden, dass der Begriff der Diskriminierung, auf den sich diese Bestimmung bezieht, auch die Schaffung einer Situation der Ungleichbehandlung mit einschließt, die auf dem Kriterium der Eigenschaft als Ruhegehaltsempfänger der Person beruht, die beschäftigt ist oder beschäftigt werden möchte?
            
         
               2.
            
            
               Kann Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 2000/78 dahin ausgelegt werden, dass die Begriffe der Bedingungen für den Zugang zur Erwerbstätigkeit, der Auswahlkriterien und der Entlassungsbedingungen auch den Begriff des Ruhegehaltsempfängers in den Kriterien und Bedingungen mit einschließen?
            
         
               3.
            
            
               Kann Art. 6 der Richtlinie 2000/78 dahin ausgelegt werden, dass er es einem Mitgliedstaat, der diese Vorschrift in nationales Recht umgesetzt hat, erlaubt, in Ausübung richterlicher Gewalt festzustellen, ob eine ungeeignete/unvollständige Umsetzung der europäischen Richtlinien in nationales Recht vorliegt, was die Beurteilung einer Ungleichbehandlung als „objektiv und angemessen“ und des vom Gesetzgeber beim Erlass der Rechtsvorschrift, die eine Ungleichbehandlung enthält, berücksichtigten Ziels als „legitimes Ziel“ angeht?
            
         
      (1)  Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf (ABl. L 303, S. 16).