CELEX: 31974R1519
Language: de
Date: 1974-06-18 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 1519/74 der Kommission vom 18. Juni 1974 zur Wiedereinführung des Zollsatzes für Stäbe, Profile und Draht, aus Aluminium, massiv, der Tarifnummer 76.02, mit Ursprung in Jugoslawien, dem die in der Verordnung (EWG) Nr. 3501/73 des Rates vom 18. Dezember 1973 vorgesehenen Zollpräferenzen gewährt werden

19 . 6 . 74                          Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                   Nr. L 163/25
                          VERORDNUNG (EWG) Nr. 1519/74 DER KOMMISSION
                                                 vom 18 . Juni 1974
              zur Wiedereinführung des Zollsatzes für Stäbe, Profile und Draht, aus Alumi­
              nium, massiv, der Tarifnummer 76.02, mit Ursprung in Jugoslawien, dem die in
              der Verordnung (EWG) Nr. 3501 /73 des Rates vom 18 . Dezember 1973 vorgesehe­
                                       nen Zollpräferenzen gewährt werden
DIE KOMMISSION DER EUROPAISCHEN                              mende Höchstbetrag auf Gemeinschaftsebene erreicht
GEMEINSCHAFTEN —                                             ist.
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä­            Für Stäbe, Profile und Draht, aus Aluminium, massiv,
ischen Wirtschaftsgemeinschaft,                              ist der Plafond gemäß der oben angegebenen Grund­
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3501 /73 des           lage auf 2 038 000 Rechnungseinheiten festgesetzt.
Rates vom 18 . Dezember 1973 zur Eröffnung der Zoll­         Demgemäß beträgt der Höchstbetrag 407 600 Rech­
präferenzen für bestimmte Erzeugnisse mit Ursprung           nungseinheiten . Am 5. Juni 1974 haben die Einfuh­
                                                             ren in die Gemeinschaft von Stäben, Profilen und
in Entwicklungsländern (!), insbesondere auf Artikel 4
Absatz 2,                                                    Draht, aus Aluminium, massiv, mit Ursprung in Jugo­
                                                             slawien, dem Zollpräferenzen gewährt werden, den in
in Erwägung nachstehender Gründe :                           Rede stehenden Höchstbetrag erreicht. In Anbetracht
Gemäß Artikel 1 . Absätze 3 und 4 der genannten Ver­         des Zwecks der Verordnung (EWG) Nr. 3501 /73, die
ordnung wird die Zollaussetzung für jede Warenart            die Beachtung, eines Höchstbetrags vorsieht, besteht
innerhalb der Grenzen eines Gemeinschaftsplafonds,           infolgedessen Veranlassung, den Zollsatz für die betref­
der in Rechnungseinheiten ausgedrückt ist, gewährt.          fenden Waren gegenüber Jugoslawien wiedereinzufüh­
                                                             ren —
Dieser entspricht der Summe des Wertes der cif-Ein­
fyhren der betreffenden Waren im Jahre 1971 aus
den durch dieses System begünstigten Ländern und             HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
Gebieten — mit Ausnahme derjenigen, die bereits im
                                                                                          Artikel 1
Genuß von verschiedenen von der Gemeinschaft ge­
währten Zollpräferenzregelungen sind —, zuzüglich 5          Ab 22. Juni 1974 wird der Zollsatz, der auf Grund der
v.H. des Wertes der cif-Einfuhren 1971 aus den übri­         Verordnung (EWG) Nr. 3501 /73 des Rates vom 18 .
gen Ländern sowie den Ländern und Gebieten, die              Dezember 1973 ausgesetzt ist, für Einfuhren in die
bereits im Genuß dieser Regelungen sind.                     Gemeinschaft von folgenden Waren mit Ursprung in
Im Rahmen dieses Plafonds müssen die Anrechnun­              Jugoslawien wiedereingeführt :
gen von Waren mit Ursprung in einem der in An­
hang B der genannten Verordnung erwähnten Länder                Nummer des
                                                               Gemeinsamen                      Warenbezeichnung
und Gebiete innerhalb eines gemeinschaftlichen                    Zolltarifs
Höchstbetrags von 50 v.H. liegen mit Ausnahme be­
stimmter Waren, für die der Höchstbetrag auf den Pro­        76.02                Stäbe, Profile und Draht, aus Aluminium,
zentsatz herabgesetzt ist, der in Anhang A der genann­                            massiv
ten Verordnung angegeben ist. Für diese Waren ist
der Prozentsatz auf 20 v. H. herabgesetzt.
                                                                                          Artikel 2
Gemäß Artikel 2 Absatz 2 der genannten Verordnung
können die Zollsätze bei der Einfuhr der betreffenden         Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Ver­
Waren aus jedem dieser Länder und Gebiete jederzeit           öffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Ge­
wiedereingeführt werden, sobald der in Frage kom­             meinschaften in Kraft.
              Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
              Mitgliedstaat.
              Brüssel, den 18 . Juni 1974
                                                                           Für die Kommission
                                                                              Der Präsident
                                                                          Francois-Xavier ORTOLI
(i) ABl. Nr. L 358 vom 28 . 12. 1973, S. 15.