CELEX: 51974PC2255
Language: de
Date: 1975-02-03
Title: Vorschlag für eine RICHTLINIE DES RATES betreffend die Verschmutzung der Meeres- und Süssgewässer für Badezwecke (Qualitätsanforderungen) (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (74) 2255
Vol. 1974/0381
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN                                GEMEINSCHAFTEN
                                                  KOM(74)2255 endg.
                                                  Brus sel , den 3 . Fehruar 1975
                                 Vorschlag für eine
                               RICHTLINIE DES RATES
            betreffend die Verschmutzung der Meeres- und Süssgewässer
                               für Badezwecke ( Qualität sanforderungen)
                    ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
  KQLI(74) 2255 endg .
 ---pagebreak--- Seit vielen Jahren sind die Gesunoheitsbehörden "besorgt über die Rolle aT>-
vrässerverschrautzender Bedegewässer bei der Übertragung von Infektionskrankheiten ,
Dieses Problem ist nicht nur eine innere Angelegenheit der einzelnen Staaten , es
geht auch die Gemeinschaft als Ganzes an . Die Verschmutzung der Gewässer – der
Meere wie der Flüsse - hat häufig internationale Auswirkungen , Sie kann die In­
teressen mehr als eines Mitgliedstaates berühren , sei es , weil die Verschmutzung
über die Landes grenzen hinausgreift oder weil Staatsangehörige einer Reihe von
Mitgliedsländern , insbesondere Touristen , unter den Polgen einer solchen Ver­
schmutzung an den von ihnen besuchten Orten zu leiden haben können .
Erst in jüngster Zeit , da . das allgemeine Interesse an den Umweltproblemen in
der öffentlichen Meinung wächst , hat man erkannt , daß an Badegewässer auch andere
als Hygieneanforderungen zu stellen sind ? sie sollen auoh reizvoll gelegen sein ,
ästhetisoh ansprechen und dazu beitragen , die Umweltqualität im allgemeinen zu
verbessern .
Die Richtlinie , die gemäß den Aktionsprograanm der Europäischen Gemeinschaften'"'
für den Umweltschutz ergeht , betrifft die von . den Mitgliedstaaten . nach bestimmten
Modalitäten vorzunehmende Festlegung einer Reihe, von Zahl eroberten , die Parametern
zur Definition der Mindestqualitätsanforderungen an Badegewässer entsprechen , Dia
therapeutische Anwendung der Gewässer sowie das Baden in Schwimmbecken werden
von dieser Richtlinie nicht erfaßt .
In seiner Erklärung vom 22 , November 1973 zu dem erwähnten Aktionsprogramm hat
der Rat betont , daß zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Volker der Ge­
meinschaft gemäß den Zielen des Vertrages zur Gründung der Europäischen Wirt-"
Schafts gerne ins chft die Umweltbelastungen wirksam bekämpft werden müssen .
Das Aktionsprogramm sieht u.a. vor , daß die Aktion der Gemeinschaft auch die
Festlegung von Umweltqualitätszielen und die Definition der in Betracht zu
ziehenden Gruppen von Paraaetern für die Nutzung und Funktion des Wassers –
u.a, zum Baden im Süfftrtissei* und Meerwasser – umfaßt .
 ---pagebreak---                                           - 2 -
        Es ist darauf hinzuweisen , daß die Gegebenheiten beim Baden in diesen
        beiden Arten von Wasser insofern grundsätzlich gleich sind , als der Körper
        in einer für das Baden zugelassenen oder geduldeten Zone in enge Berüh­
        rung mit dem Wasser kommt . Dabei sind jedoch die mikrobiologischen sowie
        die physikalischen und chemischen Faktoren unterschiedlich ! weshalb zwei
        verschiedene Listen der entsprechenden Werte - für Süßwasser und für
        Meerwasser - vorgelegt werden .
2 . DERZEITIGE LAGE UND BESTIMMUNGEN BETREFFEND DIE QUALITÄT VON BADEGEWÄSSERN
     IN DEN MITGLIEDSTAATEN
     Eine Prüfung der Rechtslage in den Mitgliedstaaten läßt erkennen , daß es
     in keiner innerstaatlichen Gesetzgebung so umfassende und so spezifisch
   , technische Bestimmungen gibt , wie sie der Richtlinienentwurf enthält .
     In den Niederlanden wurden 1952 von einem Fachausschuß der Organisation für
     Angewandte Wissenschaftliche Forschung ( TNO ) umfassende Richtlinien für die
     Beurteilung der Badegewässerqualität (Seen und Meer ) herausgegeben . In
     seinem Bericht empfahl der TNO-Aussshuß Qualitätskriterien für das Wasser
     in Schwimmbecken sowie für Oberflächenwasser , das zur Erholung genutzt wird
     ( d.h * Schwimmen , Planschen , Tauehen usw ., wobei es zu längerer , enger Be­
     rührung mit dem Wasser kommt ).          '
     Ein zweiter Bericht über die Qualitätsanforderungen an Badegewässer wurde
     vom niederländischen Gesundheitsrat vorgelegt ( Gezondheidsraad , Interim rapport
     inzake de eisen , welke met het oog op de gezondheid van de mens aan opper *-
   ylaktewat er dienen te worden gesteld . Bijswijk * 25 Jiuni 1973 ). Dieser Bericht
     empfiehlt eine Einteilung der Badeplätze in drei Stufen auf der Grundlage
     des Ergebnisses von Ortsbesichtigungen und chemischen und bakteriologischen
     Analysen des Wassers .
                                                                     - ;          *
     In Dänemark sieht der Entwurf des Gesetzes über den Umweltschutz vom 13 . Juni
     1973 v or , daß der Umweltminister eine Verordnung über die Hygienebedingungen
     für Badegewässer und Strände erlassen kann . Kapitel 2 Abschnitt 4 sieht vor ,
     daß die Überwachung der Badegewässer Aufgabe der Gemeinderäte ist .
 ---pagebreak--- In Irland     "besiinrt ein Gesetz (Foreshore Act von 1933 )» daß niemand
das Hecht hat , in den Gezeiten ausgesetzten ( d.h . unterhalb der Hoch wssse
Erike) Zonen einen ganzen oder zerbrochenen Gegenstand zurückzulassen
oder in den diesen Gebieten benachbarten Zonen in das Heer zu werfen ,
der eine in dieses Gebiet badende oder planschende Person verletzen
könnte .
Dieses Verbot erstreckt sich auf jeden festen oder flüssigen Stoff , der
diese Personen verletzen kennte . Ohne Genehmigung des Verkehrs- und
Unergieninisters darf niemand Gegenstände oder Stoffe im Küstenvorland
 ( Streifen zwischen Hoch- und Niedrigvass er stand ) an der Küste oder irgend­
einer anderen Stelle abkippen , von wo aus sie durch andere natürliche
Ursachen gegen ein Küstenvorland geworfen , geschleppt oder bewegt werden
konnte .
In Italien sind nur Grenzwerte coli faec . für Eadegewässer ( Meerwasser )
spezifiert . Eiese Spezifikation ist in einem Bunderlaß des Gesundheits-
Einisteriir^s an die Provinzialgesundheitsäater enthalten ( Nr . 400.5/79
DAC 6? vom 1.6.1971 ).
I3 Vereinigten Königreich wird das Baden durch die Gesetze des Water
Act von 1937 , Kapitel 37 geregelt . Dieses Gesetz schreibt vor » dcä jedes
Azt (Vater authority ) alle notwendigen praktischen Maßnahmen trifft ,
in sicherzustellen , daß die Nutzung des Wassers und des Strandes Er-
holungszwecken entspricht .
In Frankreich wird das Baden im Heer durch eine auf dem Gesetz von
l6.I2.I9£4 basierende Foliz eiVerordnung geregelt , die das Abkippen
j etlicher Art von Steffen in das Heer untersagt , die eine Gefahr für
die öffentliche Gesundheit , die Fauna , die Flora oder den Fremdenver­
kehr darstellen könnten. Die Bestimmungen über die gesetzliche Regelung
des Badens ia Süßwasser wurden der Kommission mitgeteilt ( siehe Kauitel
 ---pagebreak---                                     - k -
    Angesichts dieser Rechtslage in den Mitgliedstaatea und in der Er­
    wägung , daß alle erforderlichen Befugnisse zur Verwirklichung der
    Ziele des EWG-Vertrages auf diesem Gebiet im Vertrag nicht vorgesehen
    sind , ist es erforderlich , gleichzeitig Artikel 100 und 235 als Rechts­
     grundlage für den Richtlinienentwurf heranzuziehen.
3 . ERLAïïTERUNGEN DER RX'XflTJETÏS
3.1 . Allgameine Erlauterungen
       Ein französischer Verordnungsentwurf , der gemäß dem Gesetz vom 16 .
       Dezember 196 ^ die physikalischen , chemischen und mikrobiologischen
       Eigenschaften von Süßwasser für Badezwecke festlegt , ist der . Kommission
       entsprechend dem Informationsverfahren , daß die im Rat vereinigten
       Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten vom 5 » März 1973 verein­
       bart haben , mitgeteilt worden .
       Die Kommission hat daraufhin mitgeteilt , daß sie beabsichtigt , einen
       gemeinschaftlichen Richtlinienentwurf auf diesem Gebiet vorzulegen
       und alle die Qualität des Meerwassers in Badegebieten betreffende
       Punkte zu erfassen ." Zu ihrer Unterstützung bei der Erarbeitung der
       hierfür benötigten technischen Daten hat sie eine Gruppe nationaler
       Sachverständiger einberufen .
      Diese Gruppe hat Informationen über die Rechtslage in den Mitglied-
       Staaten beschafft und detaillierte Listen der Merkmale von Badege-
      wässern sowie der zulässigen Konzentrationen der verschiedenen Stoffe
       aufgestellt .
3.2 . Geltungsbereich
      Die Richtlinie gilt nur für behördlich zugelassene oder geduldete
      Badegebiete « Wer an nicht zugelassenen Stellen badet , tut dies auf
       eigene Gefahr .        ...
 ---pagebreak---                                           - 5 -
. 3.3 . Ortsinspektionen und örtliche Bedingungen
         Wie wichtig eine allgemeine Prüfung der Umweltbedingungen einer Bade-
         stelle ist , kann nicht genug betont werden . Bei fließenden Gewässern
         müssen die Bedingungen stromaufwärts und bei stehenden Binnengewässern
         ( Seen ) oder Meerwasser die Bedingungen in der Nachbarschaft gründlich
         und wiederholt überprüft werden , um die geographischen und topologischen
         Gegebenheiten sowie Umfang und Art aller verunreinigenden und potentiell
         verunreinigenden 'Ableitungen und ihre Bedeutung im Verhältnis zu ihrer .
         Entfernung von den betreffenden Gewässern festzustellen .
         Darüber hinaus muß auch beurteilt werden , inwieweit durch diese Ableitun­
         gen die Gefahr einer unfallbedingten Verunreinigung besteht .
  3 .^<. Probenahm e und Analyse
         Es wird empfohlen , streng darauf zu achten , daß bei der Ortsinspektion
         festgestellten wichtigen Parameter durch häufige Probenahme gemessen
         werden . Die routinemäßige Probenahme ist in regelmäßigen Zeitabständen
         vorzunehmen ; ihre Häufigkeit richtet sich nach der Bedeutung und nach
         der Zahl der Badenden . Bei einer Konzentration von durchschnittlich
         mehr als 10.000 Badenden je km Strand oder Flußu.f,er ist ein intensive­
         res Probenahme * und Analysenprogramm vorgesehen .
         Die Probenahme wird in der Regel mindestens 2 Wochen vor sowie während
         der Badesaison durchgeführt .
 3.^.1 . Die Be st innung mikrob iologischer Parameter •
            Der MPN-Indikator (MPN - Most Probable Number = mutmaßlich richtigste
            Zahl ) gilt im allgemeinen als ausreichend für die Bestimmung der Coli-
            bakterien im Wasser . Da diese Methode jedoch wenig genau ist und da
            die Bakteriendichte im Oberflächenwasser in der Regel schwankt , läßt
            sich die bakteriologische Qualität eines bestimmten Badegewässers
            nur durch häufige Analysen ermitteln * Die mikrobiologischen Bedingunger.
            an . einer Probenahmestelle können zeitlich beträchtlich schwanken ; es
            wurde jedoch festgestellt , daß für den Anfang mindestens 20 Proben ,
 ---pagebreak---       zeitlich verteilt über eine volle Badesaison , analysiert werden müssen .  (
      In den darauffolgenden Jahren kann die Probenahmehäufigkeit etwas redu­
      ziert werden , sofern die Gesamtsituatiön unverändert geblieben ist ; es
      ist jedoch zu bedenken , daß die statistische Zuverlässigkeit der End-
   ' ergebnisse bei der Analyse von weniger als 10 Proben sehr gering sein
      wird .
                     >   ...                    '                  •
      Die Wahl der Probenahraestellen richtet sich nach der örtlichen Lage .
   , In der Hegel sollen die Proben an den Stellen mit den meisten Badenden '
      entnommen werden . Eine allgemeine Regel für die Wahl der Probenahme-
      stellen kann nicht gegeben werden ; in vielen Fällen wird die Aufnahme­
      fähigkeit des Prüflabors ein begrenzender Faktor sein .
      In überfüllten , langgestreckten Erholungsgebieten sollte wenigstens
      alle 2 Kilometer eine Probenahme erfolgen .
2 . Die Analyseverfahren für die betreffenden Parameter werden in den An­
      lagen 1 und 2 angegeben .                       ,
      Laboratorien , die andere Methoden verwenden , müssen sicherstellen , daß
    . ihre Ergebnisse mit den durch die Bezugsraethoden erzielten Ergebnissen
 ' gleichwertig eind .
 Régionale unterschiede
 Die Gesundheitsgefährdung ist proportional der Verweilzeit im Wasser und je
 nach der Luft- und Wassertemperatur sehr unterschiedlich . Die Richtlinie
 schreibt daher für Meerwasser - das zum Baden bevorzugt wird - weniger
 strenge Bedingungen in Gebieten vor , in denen die vorherrschende niedrige
 Wassert emperafcur (unter 20°C ) der möglichen Badezeit , verglichen mit anderen.
 Gebieten , in denen man den ganzen Tag über baden kann , Grenzen setzt .
 Parameter ?
 Die Zahlenwerte der in den Anlagen 1 und 2 angegebenen Parameter ermöglichen
 die Festlegung der Merkmale von Süßwasser und Meerwasser , das zum Baden be­
 stimmt ist .                     .r
 ---pagebreak--- Die mikrobiologischen Untersuchungen können nach ihrer Wichtigkeit und
entsprechend der in den Anlagen 1 und 2 vorgesehenen Probenahmehäufig-
keit in drei Gruppen unterteilt werden : grundlegende Tests , ergänzende
Tests und gelegentliche Tests . Bei allen diesen Tests soll festgestellt
werden , ob bedenkliche Mengen Abwässer oder Fäkalien im Wasser enthalten'
sind .
Die Anforderungen an die - physikalischen und chemischen Eigenschaften von
Badegewässern sind vor- allem auf längeres Verweilen im Wasser - wobei
der ganze Körper im Wasser bleibt - abgestellt . Es sind jedoch , wie
schon in der Einleitung betont wurde , auch allgemeine umweltbezogene
Erwägungen zu berücksichtigen , um verschiedene Qualitätsziele für die
gleiche Wassermasse miteinander in Einklang zu bringen .
Aus diesem Grunde sind in die Anlagen für           auf Verschmutzung hinweisen
Ü3 Stoffe auch chemische Stoffe aufgenommen worden , d:Le nur bei oraler
Aufnahme giftig eind ( und im allgemeinen schluckt man beim Schwimmen
unfreiwillig et-jaa Wasser ).
                                   t
Die gleichen Erwägungen gelten auch für im Wassel enthaltene radioaktive
Stoffe .
Die in den Anlagen 1 und 2 angegebenen Buchstaben haben folgende Bedeutung
I»  Die in Spalte I stehenden Parameterwerte sind zwingend vorgeschrieben »
    Die Mitgliedstaaten können in ihren nationalen Bestimmungen keine
    niedrigeren , wohl aber strengere Werte festlegen .
G:  Die in Spalte G stehenden Parameterwerte haben hinweisenden Charakter
     und sind als Richtwerte anzusehen .- Ist ein . Wert , sowchl in Spalte I
     als auch in Spalte G angegeben , so können die Mitgliedstaaten strenge­
     re Werte festlegen , die sich am Wert G orientieren . Werden diese
     Richtwerte von den Mitgliedstaaten übernommen , dann haben sie in dem
     Land , in dem sie angenommen wurdeil , jeweils zwingende Wirkung .
 ---pagebreak---                                                         -' O/ .• • u'
0:   Die mit dem Buchstaben 0 gekennzeichneten Werte lassen gewisse
     Abweichungen bei außergewöhnlichen meteorologischen oder geogra­
     phischen Verhältnissen zu .
Badegewässer gelten als in den in Anlagen angegebenen Parameterwerten
entsprechend , wenn folgende Bedingungen erfüllt sind :
Für die Parameter in der Spalte I der Anlagen muß der Meßwert bei
der Proben dem angegebenen Wert entsprechen oder kleiner sein bzw .
- für den pH-Wert - in dem angegebenen Bereich liegen . Für gelösten
Sauerstoff wird ein Meßbereich für Süßwasser festgesetzt ; bei Meer­
wasser darf der Sauerstoffanteil die natürlichen Werte der 1 km vor
der Küste bei Flut gemessenen Meerwässers nicSit übersteigen .
Für die Parameter in der Spalte G der Anlagen muß der Meßwert bei 90%
der Proben dem angegebenen Wert entsprechen oder kleiner sein bzw . - für
den ph-Wert und gelösten Sauerstoff - in dem angegebenen Bereich liegen .
Für die übrigen 5 bzw . 10% der Proben gelten folgende Bedingungen :
a ) Das Wasser darf , mit Ausnahme der mikrobiologischen Parameter , des
    pH-Wertes und des gelösten Sauerstoffs , um nicht mehr als 50% vom
    Grenzwert der betreffenden Parameter abweichen } -
b ) mit einer statistisch auswertbaren Häufigkeit entnommene Wasser-
    proben dürfen den Parameterwerten , auf die sie sich beziehen , nicht
    abweichen «                                      >
Im Falle von G-Werten ohne entsprechende I-Werte können die 10# der
Proben , die über den in den Anlagen angegebenen ^Höchstwerten bzV . nicht
in den eingegebenen Bereichen liegen , zugelassen Verden .
Dies wird mit der nachstehenden graphischen Darstellung veranschaulicht «
 ---pagebreak---                  I + 50 %
            /                   Fall far einsn I-Wert
             /
             /
         95   100 % der Proben
                 I + 50 %
                               Fall für einen G-Wert
1-47 ert                       für den auch ein
                               I-Wert abgegeben ist
     /
      /      /
 90 % 95 % 100 % der Proben
             /
            /
                               Fall für einen G~W ert
            /                  ohne entsprechenden
                               I~Wert
            /
              /
        90 % 100 % der Proben
 ---pagebreak---                                       - 10 -
3»7 « Radi oakrt ivi+, at
      Die die Radioaktivität betreffenden Parameter werden in dieser Liste
      nioht aufgeführt » Sie müssen den in den Mitgliedstaaten geltenden Be-
      Stimmungen gemäss den Grandnonnen des Euratom-Vertrags entsprechen#
  4 * Anhörung des Europäischen Parlaments und des Wirtschafts - und Sozial-
      SUES chu se es
      Die Stellungnahme des Europäischen Parlaments gem'iss Artikel 100 und 235 EW
      ist erforderlich , und auch der Wirtschafts– und Soaialauschuss müsste
      gehört werden »
 ---pagebreak---                                     - 11 -
                VORSCHLAG FÜR EINE RICHTLINIE DES RATES BETREFFEND
                     QUAIITXTSANFORDSRUNGEN AN BADEGEWESSER
DER RÄT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN ,       -
gestützt auf
           cUlX
                 den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften , ins-
besondere /Artikel 100 und 235 »
auf Vorschlag der Kommission ,                             '  '
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses ,
in Erwägung nachstehender Gründe :
Zum Schutz der Umwelt und der Volksgesundheit ist es erforderlich , die
Gewässer vor Verunreinigung zu bewahren und verschmutzte Badegewässer zu
sanieren .
Eine Überwachung der Badegewässer ist notwendig , um im Rahinen des Geraein-
samen Marktes die Ziele der Gemeinschaft hinsichtlich der Verbesserung der
Lebensbedingungen , einer harmonischen Entwicklung des Wirtschaftslebens
in der gesamten Gemeinschaft und einer stetigen und ausgewogenen Wirt-
schaftsausweitung zu erreichen .
Es gibt auf diesem Gebiet einerseits gewisse Gesetzes- und Verwaltungs-
vorschriften der Mitgliedstaaten , die einen direkten Einfluß auf die
Funktionsfähigkeit des Gemeinsamen Marktes haben ; andererseits fehlen im
Vertrag die für diesen Bereich notwendigen Aktionsmittel .
Das Aktionsprogramm der Europäischen Gemeinschaften für den Umweltschutz (+)
sieht die gemeinsame Erarbeitung von Qualitätszielen zur Festlegung der
Anforderungen , denen ein Umweltmedium genügen muß , und isrrfcör ßJkd&PCt* di'e--
Definition der Parameter für Wasser einschließlich der Badegewässer vor .
Zur Erreichung dieser Qualitätsziele müßten die Mitgliedstaaten Grenzwerte
festlegen , die bestimmten Parametern entsprechen . Die Badegewässer müßten
diesen Werten binnen 8 Jahren nach dem Inkrafttreten dieser Richtlinie ent­
sprechen .
(+) ABl . Nr . C 112 vom 20 . Dezember 1973 » S. 1
 ---pagebreak---                                           12 -
                                                                        al a
 Es ist vorgesehen , dass die Badegewasssr unter bestimmten UmstEhder/ den Werten
 der sich auf sie "beziehenden Parametern entsprechen & angesehen worden, euch wonn
bestimmter Anteil der während der Badesaison entnommenen Proben die in den Anlagen
 angegebenen Grenzwerte überschritet . Für den Fall , dass die Mindesthäufigkeit
 der Probenahme in dieser Richtlinie nicht angegeben wird , ist dies Aufgabe
 der zuständigen Behörden jedes Mitgliedstaates »
 Uh eine gewisse Gesohlaoidigkeit bei de? Anwendung der Richtlinie au erzielen,
      eriicdten dl« Kitgliedstaaten dio I«gJ&Liohkeit , Ausnahmen vorzusehen,
 Diese Ausnahmen dürfen indessen die zum Schutze der Volksgesundheit erlassenen
 Vorschriften nicht ausser acht lassen «                                     ,
 Der technische Fortschritt macht eine rasohe       Anpassung der in den Anlagen
 dieser Richtlinie aufgeführten technischen Vorschriften erforderlich          . Um die
 Durchführung der hierfür erforderlichen Massnahmen zu erleichtem , wird ein
 Verfahren     eingeführt ,     das                   im Rahmen des Auschusses für
 die Anpassung der Richtlinien Über die WasserqualitSt an den technischen
 Fortschritt . eine enge Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und Kommission
 emorclioht 1-
 HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :
 ---pagebreak--- Artikel 1
1 , Diese Richtlinie "betrifft die Qualitatsanforderungen an Badegewasser mit
    Ausnahme von Wasser für therapeutische Siecke und Wasser für Schwimmbecken «
2 « Im Sinne dieser Richtlinie versteht man unter :
    a) "Badegewässer"    alle fliessenden oder stehenden Binnengewässer sowie
        Meerwasser , in denen die zuständigen nationalen Behörden das Baden
        gestatten oder dulden »
    b ) "Badegebiet " die Stelle an der sich Badegewässer befinden ?
    c ) " Badesaison" einen Zeitraum , der zwei Wochen vor der offiziellen Eröffnung
        der Badezeit beginnt und mit ihrem Ende abschliesst » Findet keine
        offizielle Eröffnung statt , erstreckt sich dieser Zeitraum über das ganze
        Jahr » ■                 •                                  -
3 , Über Eröffnung und Ende der Badesaison wird von den zuständigen Behörden
    jedes Mitgliedstaates beschlossen .
Artikel 2                                                                    .
1 » Zur Anwendung dieser Richtlinie werden die Badegewasser in Meer*- und SüsS-
    wasser unterteilt » 'Jeder dieser beiden Wasserarten entsprechen unterschiedliche
    Anforderungen , deren mikrobiologische und ' chemisch-physikalische Merkmale
    in den Anlagen 1 und 2 dieser Richtlinie , deren Bestandteil sie sind , auf–
 .. geführt werden »               .                   >'       ...   , .• • '
2 » Jeder Mitgliedstaat entscheidet       JQ nach den        der jeweiligen geo­
    graphischen Gegebenheiten darüber, ob Brack- und (Jozeitemrr^acP evia
    Süsswasser oder zum Meerwasser gehören » •            ■
Artikel 3
Die Mitgliedstaaten legen die bestimmten Parametern entsprechenden Grenzwerte
für Badegewässer wie folgt fest :             ■' "=-*■
a) Für die Parameterwerte in der jeweiligen Spalte I ( zwingende Werte ) der
    Anlagen 1 und 2 haben die Mitgliedstaaten die Werte gemäss den in diesen
    Spalten angegebenen Grenzwerten festzul egen®
 ---pagebreak--- b ) Kir die Parameterwerte , für die sowohl in Spalte I als auch in Spalte G ein
     Wert angegeben ist , können die Mitgliedstaaten strengere Werte festlegen ,
     die sich an den in Spalte G angegebenen Richtwerten orientieren ;
 c ) Ptlr die Parameterwerte , die nur in der jeweiligen Spalte G in Anlage 1 und
     .Anlage 2 aufgeführt sind , können die Mitgliedstaaten Werte festlegen , die
     eich an den in diesen Spalten angegebene« Zahlenwerten orientieren «
                                                        womöglich
d) Die Mitgliedstaaten wenden die Werte der Spalte G/uberall dort auf die
     Badegewässer atl |       in denen das Baden erst nach dem Inkrafttreten dieser
      Richtlinie zugelassen oder geduldet wird .
Artikel 4
Die Mitgliedstaaten treffen die notwendigen Massnahmen, um sicherzustellen,
dass die Qualität der Badegewässer binnen acht Jahren nach Inkrafttreten dieser
 Richtlinie den gemäss      .                   Artikel 3 festgelegten Grenzwerten
 entspricht «                                                           . • .     .
Artikel 5
1 , Die Badegewässer gelten als den diesbezüglichen zwingenden Parametßrwerteri
, t, entsprechend , wenn 95 $ der während der Badesaison an ein und derselben -
     Schöpfst eile entnommenen Wasserproben die in den jeweiligen Spalten I der 1
     Anlagen 1 und 2 angegebenen Grenzwerte einheilten »
2 » Die Badegewässer gelten als den diesbezüglichen Parameterrichtwert en ent­
      sprechend , wenn 90 % der während der Badesaison an ein und derselben SchSpf-
     stelle entnommenen Wasserproben die in der jeweiligen Spalte G der Anlagen 1
     und 2 angegebenen Grenzwerte einhalten, und zwar unabhängig von den ' Voroohri
      ten    jedes Mitgliedstaates bezüglich der Werte und der Häufigkeit der
     Überschreitungen .                                              ■»       •
 3 . Bei den 5 bzw « 10 % der Proben , die gemäss Absatz 1 und 2 den festgelegten
     Werten nicht entsprechen f gilt folgendes «
      a) die Messwerte dürfen mit Ausnahme der mikrobiologischen Parameter , des
         pH-Werts und des gelösten Sauerstoffs um höchstens 50 % vom Grenzwert
         der betreffenden Parameter abweichen ,
     b) aufeinanderfolgende Wasserproben , die mit einer statistisch auswertbaren
         Häufigkeit entnommen werden , dUrfen von den betreffenden Parameterwerten
         nicht abweichen «
 ---pagebreak---                                            - 15 -                  W' * • / *' "7    Tv,
                                                                     * '•     ' t*T
Artikel 6
1® Die Mitgiiedstaaten fuhren die Probenahmen durch , deren Mindesthaufigkeit
    in den Anlagen 1 und 2 festgelegt wircl a       js j. die Mindesthäufigkeit der Probe-
    nahme in den Anlagen zu dieser Richtlinie nicht festgelegt                      so ist sie
    von der zuständigen Behörde jedes Mitgliedstaates nach Massgabe der Bedeutting
    des Badegebietes , der Benutzerzahl und der ■vorherrschenden Wts sertemperatur
    festzulegen *»
    Die B-?.nutz erzähl - ausgedrückt als mittlere Konsentration an Badenden je
    Kilometer Sfe.-and °der Flussufter - und die vorherrschende Wassert emperatur
    werden nach dem Monatsdurchschnitt der vorausgegangenen drei Jahre bestimmt a
    Dabei wird der Monat zugrunde gelegt , in dem die höchste Wassert emperatur
    un die höchste Benutz erzähl registriert wurden®
2 « Die in den Anlagen 1 und 2 unter der Überschrift " Verunreinigungsirdikator"
    aufgeführten Parameter sind von der zuständigen Behörde zu tiberprüfen f wenn
    eine in dem Gebiet der Badezone durchgeführte Gesundheitsuntersuchung das
    Vorhandensein oder die Möglichkeit von Ableitungen dieser Stoffe ergibt »
3 * Die Proben sind an den Stellen mit dem stärksten Badebetrieb zu entnehmen ,
    und zwar vorzugsweise in 30 cm Tiefe unter der OberflSche des Wassers *
4 , Bei fliessenden Gewässern, sind die Bedingungen stromaufwärts , bei Seen oder
    Meerwasser die Bedingungen in der llachbars chaf't in regelmässigen Zeit–
    abständen i     genau ■   ifberprtifen , um die geographischen und topologischen
    Gegebenheiten , den Umf.mg und die Art aller verunreinigenden und potentiell
    verunreinigenden Ableitungen und ihre Bedeutung im Verhältnis zu ihrer
    Entfernung von der betreffenden Badezone festzustellen ,
5 . Die Analyseverfahren für die betreffenden Parameter werden in deji Anlagen 1
    und 2 angegeben « Laboratorien , die andere Verfahren verwenden , müssen g ich var-
    geui^gpjTij       dass ihre Ergebnisse mit den durch das Eezugsverfahren
    ermittelten Ergebnissen übereinstimmen .
 ---pagebreak---                                                                                   '» ' »<
                                                                                •  • 4
                                         - 16 -                j:S?r/!/i?'/71.0
Artikel 7
Die Anwendung der aufgrund dieser Richtlinie getroffenen Massnahmen darf weder
unmittelbar noch mittelbar eine Verschlechterang des derzeitigen Güte zustand es
der Badegewässer bewirken «
Artikel 8
Abweichungen von                      dieser Richtlinie sind nur zulassig :
a) im Falle von Überschwemmungen oder sonstigen Naturkatastrophen ;
b ) bei bestimmten Parametern , die in den Anlagen 1 und 2 mit ( o ) gekennzeichnet
    sind , wenn aus s ergewöhnl iche meteorologische oder geographische Verhältnisse
    vorliegen ;
c ) wenn das Badegewässer eine natürliche Anreicherung mit bestimmten Stoffen
    Über die gemäss den Bestimmungen des Artikels 3 festgelegten Grenzwerte
    hinaus erfährt .
Unter natürlicher Anreicherung ist der Prozess zu verstehen , dirrch den eine
bestimmte Wassermasse ohne Eingriff des Menschen gewisse im Boden enthaltene
Stoffe aufnimmt ,
Abweichungen von diesem Artikel entbinden in keinem Falle von den zwingenden
Erfordernissen zum Schutze der Volksgesundheit ,
Nimmt ein Mitgliedstaat eine Abweichung vor , so teilt er der Kommission dies
unverzüglich unter Angabe der Gründe und der voraussichtlichen Bauer mit .
Artikel 9
Über die zur Anpassung der Anlagen dieser Richtlinie an den technischen Fort­
schritt notwendigen Änderungen wird gemäss dem Verfahren nach Artikel 11
beschlossen .
Artikel 10   .
1 , Es wird ein Auschuss für die Anpassung der Richtlinien Über die Wasser«
    qualität an den technischen Fortschritt eingesetzt , im folgenden "der
    Ausschuss " genannt , der sich aus Vertretern der Mitgliedstaaten zusammen­
    setzt und in dem ein Vertreter der Kommission den Vorsitz führt#
2 , Der Ausschuss gibt sich seine Geschäftsordnung ,
 ---pagebreak---                                            - 17 -
Art i kel 11
1 , Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren Bezug genommen , so
    befasst der Vorsitzende den Ausschuss von sich aus oder auf Antrag des
    Vertreters eines Mitgliedstaates »
2 » Der Vertreter der Kommission -unterbreitet dem Ausschuss einen Entwurf der
    zu treffenden Massnfiiimen « Der Auschuss nimmt zu diesem Entwurf innerhalb
    einer Frist Stellung, die der Vorsitzende/ nach der Dringlichkeit der be­
    treffenden Frage bestimmen kann « Die Stellungnahme kommt mit einer Mehrheit
    von 41 3'hiumen zustande ,, wobei die Stimmen der Mitglieds taaten nach Ar­
    tikel 14-8 Absatz 2 des Vertrages gewogen werden » Der Vorsitzende nimmt an
    der Abstimmung nicht teil «
3 » a) Die Kommission trifft die geplanten Massnahmen , wenn sio der Stellung­
           nahme des Ausschusses entsprechen »
    b ) Entsprechen die in Betracht gezogenen Massnahmen nicht der Stellungnahme
           des Ausschusses oder ist keine Stellungnahme ergangen , so schlagt die
           Kommission dem Rat unver-CTiglich die zu treffenden Massnahmen vor »- Der
         , Rat beschiiesst mit qualifizierter Hehrheit «
    c ) Hat der Rat nach Ablauf einer Frist von 3 Monaten , nachdem ihm der
        Vorschlag Tfbermitteli worden ist , keinen Bes chlu3s gefasst , so werden
        die vorgeschlagenen Massnahmen vor der Kommission getroffen «
Art j. k el 1 2                                                     .       –
1 » Die Mitglieds taaten setzen die erforderlichen Rechts– und Verhaltungsvor-
    schriften in Kraft , tan dieser Richtlinie samt Anlagen binnen 2 Jahren nach
    ihrer Bekanntgabe nachzukommen , und setsen die Kommission hiervon unver­
    züglich in Kenntnis®
2 « Die Mitgliedstaaten       ttbomitteln               der Kommission der Wortlaut
    der wichtigsten innerst aat1 i chen Rechtsvorschriften f                    , die
    sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen *
Artikel 13
                              aile      '
Diese Richtlinie ist an a y,- Mit gl iedst a.aien gerichtet B
                                             Geschehen zu               am
 ---pagebreak---   «f ï :
f                                  "      QUALI T?* T 3 \r*FCEDERUNGEN AN BADE3EWA SqER - H^ERV/ A.gS Fm
•" / 1 ' :                                                                                           ■
  ) 5               :                                                                                                         I
I:          PARANSTER        EINHEIT     AUSGEDRtJCKT          ANALY SEVEREAHEEN             ( Art . 6 Ziff.1 )    VASSER-
                                               IN              ( Art . 6 Ziff . 5 )         MINDESTHATJFIG-t TEMPE-                 G       I
                                                                                            KEIT DER PRO- I PJ..TUR                     i
                      . .
                          I
                          J
                                                                                            BENAHME ( l )
                                                                                            <ΓΊ 0 „ 000>_
                                                                                                                     °C    jL   :      1
                                                                                                                                        I
                                                                                                                                        I
                                                                                                                           1
Fikrofciologische         j           I                     I
                                      i                     !
                                      I
Paran e. > or             ]
Gesamt-Coli                 je 100 ml | Gesarat-Coli I 1 . Fermentation          im Mehr-         B         A                     2000    10.000
                                        je 100 ml           I     fachansatz . Bei posi­
                                                                  tivem Ausfall Überfüh­
                                                                 ren in Nachweiöinilieu .
                                                                 Auszählen ( wahrschein­
                                                            \
                                                                  lichste Zahl )                  B       ■ A        > 20          500     2.000
Coli faec .                 je 100 ml   Colx faec .           2cFiltration über Membran           B         A        < 20          500     5.000
                                        je 100 ml                 und Kultur auf einem ge­
                                                                  eigneten Milieu wie
                                                                  Milchzucker-Ter gi. tol-
                                                                  Agar , Endo« Agar , G„k%-
                                                                                                                            |
                                                                  ige Teepol-Nährbouillon .
                                                                  Umpflanzen und Identi­                         I
                                                                  fizierung verdächtiger
                                                                  Kolonien .
                                                              Bei 1 . und 2 . variable Be-                       i
                                                                                                                I
                                                              brütungstemperatur , je
                                                              nachdem , ob Gesamt-Coli                           !
                                                              oder Coli faec . bestimmt                          i
                                                                                                                   '
                                                              werden .
                                                                                                                           1
Streptococcus faec .        je 100 ml   Streptococcus 1.Litskysche Methode                        D         e   !                  100     1.000
                                        faec .                    Auszählen ( wahrschein­                        j
                                        je 100 ml                 lichste Zahl )
                                                              2 . Filtration über Membran ,
                                                                                                                 i          I
     4»
                                                                  Kultur auf geeignetem
                                                                  Nährboden .
        7  *
 ---pagebreak---                                                                                    ANLAGE I                                        xinv/y^ / r-ï
                                                                                                                                   Seite 2
f                                   EÏNHEIT      Auaf.iËDÏîuâEij     AUALI SEVERFAHREN             uArt.b Z-ifx.l     VA.sci.nl
        PAliAME'fEK
                                                       IN             ( Artikel 6 Ziff . 5 )       BIIOESTKÄUFI3J     TEMPE-j
                                                                                                                      RÂTUR
                                                                                                                                 G
                                                                                                   5»Efi PROBENAHME
                                                                                                   (l ) «< 10 , 000 >  V
                                  je 1 1
                                              l
                                              jSalnonellen         Konzentration durch Fil­                                              0(2 )
  Salmonellen
                                                 ô
                                                                   trieren über Membran .
                                                                   Impfen auf Standard-Nähr-
                                                                   boden . Anreicherung -
                                                                   überführen auf Isolie-
                                                                   rungs -Agar-Agar - Iden-
                                                                    1 5. fi zi G rnng .          _
  Viren                          IPFU je 10 1                      Konzentration durch Fil­                                              0(2 )
                                                                   trieren , Ausflocken oder
                                                                    Zentrifugier*si » Bestäti »
                                                                    e»n «* . .
                                                                 X.
  PHYSI K A LI S C-2E UND CHEMI-
  SCIIE p;EAK S2E5
                                    pH               pH             Elektrometrie mit Eicnung            B                                6 - 9'
  PH
                                                                    auf pH 7 uad 9
                                                                    Besichtigungs- oder pho­             B                              Keme eichtbai
  Färbung
                                                                    tometrische Prüfung nach                                            Farbveranderuij
                                                                    Plafcin - Kobalt - Eichskala                                               ( 0 )
                                                                                                         Β        A                     Kein Ölfilm ai
  Mineralöle                       mg/1                             Besichtigungsprulung .
                                                                    Durch Extraktion an aus­                                            dem V/asser si <
                                                                    reichendem Wasservoiumen              Β        A                    bar
                                                                    und Wieden des Trocken-                                                   £ 0,3
                                                                    rückstandes             ;                                 r–
                                                                                                                                        Kein bleibend «
  Tenside , dio auf Methylen-]                                      Besichtigungsprufung . - j            Β        A
                                                                                                                                        Schaum
  blau reagieren                   mg/1         îlaïriualau-        Methylenblau - Absorptions -i
                                                rylsulfat           spektrophotometrie             j      Β        A                        f
                                                                                                                                             .0,3
 ---pagebreak---                                                                         ANLAGE I
                                                                                                                            Seite 3
                                             i            '
                                                                                           L                 !
     FARhî.3TER                EINHEIT         AUSGEDRtîCKT . ANALYSEVERFAHREN
                                                     IN "     ( Art . 6 Ziff . 5 )
                                                                                           [Art , 6 Ziff.l ) j WASSER-
                                                                                           alNDESTHfiUFIGi j TEMPE-
                                                                                                                              G         I
                                                                                           blT DER PROBE-      RATUR
                                                                                           SAHME ( 1 ) "        °C
               .             I             i
                                                                                           kio.ooo>
Phenol-Zahl                                                   ïïberpriifung auf Geruch       B        A                 Kein unängeaeh-
                                                              nach Phénol                                               ner Geruch        j
                                 mg/1           C.H-OH
                                                  6 5 ..      Absorptionsspektrophoto-       B        A
                                                              metrie 4-AAP-Methode
                                                              Cf-Aminoantipvrin )
Teer-Rückstände                                               Besxchtigungspriifung          B        A                 fluf dem Uber-
                                                                                                                        spülten Strand
                                                                                                                        seine Teerrück«
                                                                                                                        stände sichtoar
Schwimmende Körper wie                                        Besichtigungsprufung           B        A                 iCeme schwim-
Holz , Kunststoff , Fla­                                                                                                nenden Korper
schen , Gefäße aus Glas ,                                          a
Kunststoff , Gummi oder
sonstigen Stoffen
 Auf Ve r schmutzung hin-                                                              VI
                                    Die Konzentration der Schadstoffe As , Cd , Cr , Pb , Hg , CN und der Pestizide darf die im
 weicende Stoffe                    Wasser bei Flut 1 km von der Küste gemessenen natürlichen Werte nicht übersteigen .
Pestîzide ( Parathion ,
            HCH , Dieldrin )     mg/1                         Extraktion mit geeigneten I                                   (2
                                                              Lösungsmitteln und Chromat!
                                                              graphische Bestimmung       1
Arsen                            rag/l         As                                                                           (2 )
Kadmium                          mg/1                         Atomabsorption , gegebenen^
Chrom                            mg/1          £  VI          falls mit vorheriger Ex­
                                                              traktion
                                                                                                                            (2)
                                                                                                                            (2)
Blei                             mg/1          Pb                                                                           (2)
Quecksilter                      mg/1          Hg                                                                           (2)
Cyanide                          mg/1          CN"            Absorptionsspektrophoto-                                      ( 2)
                                                              metrie mittels spezifi-
                                                                                                                      a
 ---pagebreak---                                                            ANLAGE I                                                 Χ*·*·:·/ / ΐ *β· Λ ■
                                                                                                               Seite 3 a
                                                                                         -         I
                                                  ,           –
                       EINHEIT      AUSGSDKÙCKT     ARALYSEVEKFAHREN             ( Artc6 Ziff.l )    WASSER-
    PA3AMET2R       j                   IN          ( Artikel 6 Ziffer 5 )       MlNDi-STHÜUPIG-     TEMPE-       G
                                                                                                                                 i
                                                                                                                                  !      I
                    I
                                                                              I jKEIT TEE PfiO.BE- ] °C
                                                                                                     SAÏUR
                                                                                                                                  I
                                                                              I
                                                                                 NAKMB ( 1 )       j                             I
                                                                                                                                 I
                    I
                                                i                             i
                                                                                K10. COO >        ]
                                  I
Tranzparenz              m                          Secohx-Scheibe                                                (3 )
Gelöster Sauerstoff      %                          Winkler-Methoöe                                                (3 )
                                                    Elektroraetrische Methode
                                                    ( Sauerstof fmesser )                                    i
                         mg/l                       Absorptionsspektrophoto-                                       (3 )
liitrate            ji
                                                    metrie mittels spezifi­
                     l
                     i
                                                    scher Reagenzien
                    I
Phosphate           I    RI ET /1                   Absorptionsspektrophoto-                                       (3)
                                                    metrie mittels spezifi­
                                                    scher Reagenzien
                                                I
                                                I
 ---pagebreak---                                                       ANLAGE I
                                                                                                  Hjl'l''/   ■; V;
                                                                                                  Seite
      vorgesehen!"115 ^ GrenZWerte bei außergewöhnlichen geographischen oder meteorologischen Verhältnissen
( l ) Mindesthäufigkeit der Probenahme                       a.       4.-, • t.  «
      bei einer mittleren Konsensen                             wochentJach      0 : monatlich    E : Jährlich .
      an Badegästen über oder unter                                  2 Wochen    Di alle 6 Monate
      10.000 je km ( siehe Art . 6 Ziff . l )
C2) ?,!r-?ehal-V8t    V°n ZUBtändiSen örtlichen Behörden in jedem Mitgliedstaat
      zu überprüfen , wenn eine gesundheitsamtliche Erhebung in dem Bereich , in
      dem der Badestrand liegt , das Vorhandensein dieser Stoffe erweist .
(3)                                               . Pf8"«»' *         «teu.d.t«» überprüft werden, wenn
 ---pagebreak---                                                              ANLAGE II                                   ç»:r-iV ' ! 'jfl / ' / Lu - \ i
                                  QTJALITATSANF0PJ3ERUNGEN AN BADEGEWÏSSER - SÜSSWASSER                  Sexte 1
     PARAMETER          EINHEIT     [AUSGEDRÜCKT
                                    .     IN
                                                  I ANALY&EVERFAHREN
                                                        ( Artikel 6 Ziffer  5)
                                                                                      ( ART . 6 ZIFF.L )
                                                                                      IINDESTH X UFIG-
                                                                                      £EIT DER PROBE-
                                                                                      VIAHME ( 1 )
                                                                                       <10 „ 000 ""^
M ikrobiologische Para-
metsr
Gesamt-Coli             je 100 ml     Gesamt-Coli   1 . Fermentation im Mehrfach-                    B                                   10.000
                                       je 100 ml        ansatz . Bei positivem Aus­
                                                        fall überführen in Nach-
Coli faec .             je 100 ml     Coli faec .       weismilieu . Auszählen                       B                                    2.000
                                      je 100 ml         ( wahrscheinlichste - Zahl ).
                                                    2 . Filtration über Membran und
                                                        Kultur auf einem geeigneten
                                                        Milieu wie Milchzucker-Ter-
                                                        «iSSèlîSlifMÎIÎS8Î ' 8«£*-
                                                        pflanzen u . Identifizie­
                                                        rung der verdächtigen Kolo­
                                                        nien .
                                                    Bei 1 . und 2 . variable Brü-'
                                                    tungntemperatur , je nachdem ,-
                                                    ob Gesamt-Coli oder Coli
                                                    face , bestimmt werden .
Streptococcus faec .    je 100 ml     Streptococcu 31 . Litskysche Methode                                                                  200
                                      faec .            Auszählen ( wahrschein­
                                      je 100 ml         lichste Zahl ) -
                                                    2 . Filtration über Membran
                                                        Kultur auf geeignetem Nähr­
                                                        boden .
 ---pagebreak---                                                                 ANLAGE II .                             ,       .-i'V'V Vît.
                                                                                                                 Seite 2
                                                                                                                               i                i
    PARA.LU.xajH . ' EINHEIT     &.USGEDRUCKT
                                     IN
                                                 . ANALYSECERFAHREN -
                                                    ( Artikel 6 Ziffer 5 >
                                                                               • ■   !  Art . 6 Ziff . 1 )
                                                                                    I IINDESTHÄUFIG-
                                                                                                                      G                I        I
                                                                                                                                                i
                                                                                                                                                i
                                                                                                                                                >
                                                                                    ! !EIT DER PROBE-                                           i
                                                                                                                                                i
                                                                                 '  I fAHME   ( 12                                              *
                                                                                                                                                !
                                                                                __J      <10.000 >                             –         ,
                                                                                                                                                !
                                                                                                                                                ;
>almonelii-u         ne 1 1      Salmonellen    Konzentration durch Flltrie -         i                                                0
                                    je 1 1      ren über Membran . Impfen auf         i
                                                Standard-Nährboden . Anreiche- •
                                                rung - überführen auf Isolie- !
                                                rungs-Agar -Agar - Idoatifi -        I                       l
                                                z i erung .       '
'xren                PFU je 10 1                Konzentration durch Filtrie-          !                       I                        1        i
                                                                                                                                                i
                                                ren , Ausflocken oder Zentri -        |                      1
                                                                                                              I
                                                                                                                                                i
                                                fugieren : Bestätigung .              '                                                         I
                                                                                                           .  I                      -          «
                                                                                                 I
                                                                                                 I
iulphitreduzierendes                            Nach Erwärmen der Probe auf                     I
îlostridiua          je 20 ni                   80 Auszählen der Sporen "                       I
                                                                                                                                       2
                                                durch
                                                - Impfen in Standardmilieu
                                                - Filtrieren über Membran
                                                - Verteilung in Röhrchen mit
                                                    DRCM-Milieu
                                                    ( diff erential reinforced
                                                    cloetridial medium )
                                                    Auszählen ( wahrscheinlich­
                                                    ste Zahl ).                                                                                 i
PHYSIKALISCHE UND
CHEMISCHE PARAMETER
)H                      pH                                                                                                   I      6 - 9 (0)
                                    PH        j pH
                                                Elektrometrie mit Eichung auf .
                                                      7 und 9
                                                                                                    B     •
                                                                                                                             i
'.arbung                                        Besichtigungsprüfung oder pho­            C         B                            Keine sichtbar^
                                                tometrische Prüfung nach Pla­                                                    Farbverändernd
                                                tin- Kobalt -Eichskala '                                                              (0)
>chwebstof fgehalt   mg/1           SS          durch Filtrieren oder -Zentri fu-                                     25
                                                gieren Getricht nach Trnnlmon >>a-5
                                                  ιο _<;
 ---pagebreak---                                                                                                                                                                             fa
                                                                   ANj,AC: h' II                                                    J :P '.*/ '.> K:/ y Hï " It
                                                                                                                                    Seite 3
       PAHAM3TER         I   EINHEIT          AUSGEDRtîCKT I  ANALYSEVERFAHREN                          ( Art . 6 , Ziff . 1 )
                         I
                         I
                          i
                                          \
                                          I
                                                   IN       i ( Artikel 6 Ziffer 5 )
                                                            I                                         | MINDESTHÄUFIG-                      G            j          i
                         I                I
                                          i
                                                                                                        KEIT DER PROBE-
                         I                                  I
                         I                i                 I                                           NAHME ( 1 )
–                        i                iU                1                                            < 10 . OOO >
                                                                                                                                           ■
                                                                                                                                                         !
                                                                                                                                                         i
Transparenz              ;     m
                                       : J
                                          | Secchi-Scheib <   Secchi-Scheibe                               C           B                 1,5             I        1 (0)
Gelöster Sauerstoff         fe-Sättigung         00           - winkler-Methode                       I 0              B            80-120                       50-150
                                                              - Elektronische Methode
                                                                 ( Sauorstof fmesser )
Ammoniak                       mg/1              NH ,         - Absorptions-SpeKtrophoto-                                                  1
                                                                 raeter
                                                              - Nessler Reagenz
                                                              - Indophenolblau-Methode
                                                                                       1 " " 1 »» ' "I
Kj edahl-Stickstof f           mg/1              N            - Kjedahl-Methode                                                            2
Kineralole                     mg/1                           Besichtigungsprüfung                                                                          Kein Ölfilm aui
                                                              Durch Extraktion an ausrei­                                                                   dem Wasser sich
                                                              chendem Wasservolumen und                                                                     bar
                                                              Wiegen des Trockenrückstan- !                                                                     £0,3
                                                              des
Tenside , die auf Methy-                                      Besichtigungspriifung                         C          B                                    Kein bleiben»
lenblau reagieren                                                                                                                                           der Schaum
                               mg/1         Natriumlau-       Methylenblau-Absorptions-                     C          B       ,. ··"■ 0, 2                     Ç 0,3
                                            rylsulfat         spektrophotometrie
Phenol-Zahl                                                   Überprüfung auf Geruch nach                                                                   Kein unangeneh­
                                                              Phenol                                                                                        mer Geruch
                               mg/1          C..H OH          Absorptionsspektropho tome trie                                  4:0,005
                                               b 5                                                                                                               £0,05
                                                              k-AAP-Methode ( 4-Aminoantipy-
                                                              rin ).
 ---pagebreak---                                                              ANLAGE II                                                       - a-V .
                                                                                                                             Seite U
                                             ,     -                                                        m, m   m .            –■
                                                                                                                 [        .
    1               1       I
        PARAMiSTEH '        ! EINHEIT | AUSGEDRttCKT ! ANALYSEVERFAHREN                 j ( Aft.6 Ziffer 5 ) ;
                                            IN       j ( Artikel 6 Ziffer 5 )           |I MINDESTHÄUFIG-.                                   i
                                                                                   •. '
                                                                                        J
                                                                                           KEIT DER PROBE-     Ii
                                                                                         I NÄHME ( 1 )         i
                                                                                            < IO.OOO >         I
  Schwimmende Körper wie                               Besichtigungspriifung                                   I
                                                                                                                  Keine setwin-
  Holz , Kunststoffe ,                                                                                            tnendon Körper :     . I %
  Flaschen , Gefäße aus
  Glas , Kunststoff , Gummi                                                                                                          I
                                                                                                                                     I
  oder sonstigen Stoffen
  Auf Verschmutzung hin­
' weisende Stoffe
! Pestizide                     mg/1                   Extraktion mit geeigneten
[ (Parathion , HCH ,                                   Lösungsmitteln und chroma­
! Dieldrin )                                           tographische
I .   – ... ...   .                                                       Bestimmung                                     (2)
[ Arsen    •;   .               mg/1       As                                                                            (2)
                                                       At omab sorption ,                                                (2)
                                mg/l
  Eadmium
  Chrom                         mg/1       £dVI
                                           Cr
                                                       Atesorptionsspektrophotometrie                                    (2)
                                                                                 i
  Blei                          mg/1       Pb                                                                            (2)
  Quecksilber                   mg/1       Hg                                                                            (2)
  Cyanid                        mg/1       CN *        Absorptionsspektrcphoto-                                          (2
                                                i      metrie mittels spezifi­
                                                       scher Reagenzien
 ---pagebreak---                                                                                              Seite    a
Überschreitung der Grenzwerte bei außergewöhnlichen geographischen oder meteorologischen Verhältnisse
vorgesehen
Mindesthäuf igkeit der Probenahme                 A : wöchentlich       C : monatlich       E : jährlich
bei einer mittleren Konzentration                 B . „ _ ,, ,
                                                  B : alle 2 Wochen     D : alle 6 Monate
an Badegasten über oder unter
10 7 000 je km ( siehe Artikel 6 Ziffer l )
Der Gehalt ist von den zuständigen örtlichen Behörden in jedem Mitgliedstaate zu überprüfen ,
wenn eine gesundheitsamtliche Erhebung in dem Bereich , in dem der Badestrand liegt , das Vor­
handensein dieser Stoffe erweist .