CELEX: 62005TJ0128
Language: de
Date: 2008-11-13
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz (Achte Kammer) vom 13. November 2008.#Société des plantations de Mbanga SA (SPM) gegen Rat der Europäischen Union und Kommission der Europäischen Gemeinschaften.#Außervertragliche Haftung der Gemeinschaft - Gemeinsame Marktorganisation - Bananen - Regelung für die Einfuhr von Bananen mit Ursprung in den AKP-Staaten in die Europäische Union - Rechtmäßiges oder rechtswidriges Verhalten - Schaden, der einem unabhängigen AKP-Erzeuger entstanden sein soll.#Rechtssache T-128/05.

Urteil des Gerichts (Achte Kammer) vom 13. November 2008 – SPM/Rat und Kommission
      (Rechtssache T‑128/05)
      „Außervertragliche Haftung der Gemeinschaft – Gemeinsame Marktorganisation – Bananen – Regelung für die Einfuhr von Bananen mit Ursprung in den AKP-Staaten in die Europäische Union – Rechtmäßiges oder rechtswidriges Verhalten – Schaden, der einem unabhängigen AKP-Erzeuger entstanden sein soll“
      1.                     Außervertragliche Haftung – Voraussetzungen – Hinreichend qualifizierter Verstoß gegen eine Rechtsnorm, die dem Einzelnen
            Rechte verleiht (Art. 288 Abs. 2 EG) (vgl. Randnrn. 53-56)
      2.                     Verfahren – Klageschrift – Formerfordernisse – Ermittlung des Streitgegenstands (Satzung des Gerichtshofs, Art. 21 Abs. 1
            und 53 Abs. 1; Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 44 § 1 Buchst. c) (vgl. Randnrn. 62-64)
      3.                     Landwirtschaft – Gemeinsame Agrarpolitik – Ermessen der Gemeinschaftsorgane – Umfang – Gerichtliche Nachprüfung – Grenzen
            (vgl. Randnrn. 94, 114)
      4.                     Völkerrechtliche Verträge – Verträge der Gemeinschaft – Unmittelbare Wirkung – Voraussetzungen – Viertes AKP–EWG-Abkommen
            von Lomé (Viertes AKP–EWG-Abkommen von Lomé vom 15. Dezember 1989, Art. 168 und Protokoll Nr. 5; Abkommen AKP–EG von Cotonou,
            Protokoll Nr. 5, Art. 1) (vgl. Randnrn. 97-106, 119, 131)
      5.                     Landwirtschaft – Gemeinsame Marktorganisation – Bananen – Einfuhrregelung (Verordnung Nr. 1637/98 des Rates; Verordnung Nr.
            2362/98 der Kommission) (vgl. Randnrn. 116, 146-159, 164-170, 178-182)
      6.                     Wettbewerb – Verwaltungsverfahren – Prüfung von Beschwerden (Verordnung Nr. 856/1999 des Rates; Abkommen AKP–EG von Cotonou,
            Protokoll Nr. 5, Art. 1) (vgl. Randnrn. 132-133)
      7.                     Außervertragliche Haftung – Voraussetzungen – Rechtmäßiges Handeln – Tatsächliches Vorliegen des Schadens, Kausalzusammenhang
            sowie Außergewöhnlichkeit und Besonderheit des Schadens – Kumulativer Charakter (Art. 288 Abs. 2 EG) (vgl. Randnrn. 187-188)
      Gegenstand
      
         
               Schadensersatzklage gemäß Art. 235 EG und 288 Abs. 2 EG, die auf ein rechtswidriges Verhalten des Rates und der Kommission
                  im Rahmen der Erstellung der Regelung für die Einfuhr von Bananen in die Gemeinschaft und, hilfsweise, auf die Haftung der
                  Gemeinschaft bei Nichtvorliegen eines rechtswidrigen Verhaltens dieser beiden Organe gestützt wird
               
            Tenor 
      
         
                  1.
               
               
                  
               
               
                  	Die Klage wird abgewiesen.
               
            
         
                  2.
               
               
                  
               
               
                  	Die Société des plantations de Mbanga SA (SPM) trägt die Kosten.