CELEX: C2004/262/57
Language: de
Date: 2004-10-23 00:00:00
Title: Rechtssache T-259/04: Klage der Anne Koistinen gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 21. Juni 2004

23.10.2004   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 262/29
            
         Klage der Anne Koistinen gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 21. Juni 2004
   (Rechtssache T-259/04)
   (2004/C 262/57)
   Verfahrenssprache: Französisch
   Anne Koistinen, wohnhaft in Brüssel, hat am 21. Juni 2004 eine Klage gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften beim Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften eingereicht. Prozessbevollmächtigte der Klägerin sind die Rechtsanwälte Sébastien Orlandi, Albert Coolen, Jean-Noël Louis und Etienne Marchal, Zustellungsanschrift in Luxemburg.
   Die Klägerin beantragt,
   
               —
            
            
               die Entscheidung der Kommission, ihr nicht die Auslandszulage nach Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a des Anhangs VII des Statuts zu gewähren und Brüssel als ihren Herkunftsort festzulegen, aufzuheben;
            
         
               —
            
            
               der Beklagten die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
   Die Klägerin ist am 16. Januar 2002 als Hilfskraft in den Dienst der Kommission eingetreten. Am 1. Juli 2003 wurde sie zur Beamtin auf Probe ernannt. Vor ihrem Dienstantritt bei der Kommission hatte sie vom 15. Januar 1996 bis 16. August 1998 in einem privaten Unternehmen in Brüssel, vom 17. August 1998 bis 2. September 1998 beim gleichen Unternehmen in Helsinki und vom 7. September 1998 bis 15. Januar 2002 in Brüssel für „Finpro“, eine finnische Organisation ohne Erwerbszweck, gearbeitet.
   Mit der vorliegenden Klage wendet sich die Klägerin gegen die Entscheidung der Kommission, ihr keine Auslandszulage zu gewähren. Sie beruft sich auf einen Verstoß gegen Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a des Anhangs VII des Statuts und macht geltend, sie habe nicht während des gesamten Bezugszeitraums im Sinne dieser Bestimmung in Brüssel gewohnt und dort ihre hauptberufliche Tätigkeit ausgeübt, sondern vom 17. August 1998 bis 2. September 1998 in Helsinki gewohnt und gearbeitet. Hilfsweise trägt sie vor, „Finpro“ habe zur Ständigen Vertretung Finnlands bei der Europäischen Union gehört, so dass die Zeit, die sie dort gearbeitet habe, nicht hätte berücksichtigt werden dürfen, da es sich um einen Dienst für einen anderen Staat gehandelt habe.