CELEX: 52001PC0738
Language: de
Date: 2001-12-06
Title: Vorschlag für einen Beschluß des Rates über die Unterzeichnung und den Abschluss des Übereinkommens über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 im Namen der Europäischen Gemeinschaft

Avis juridique important

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52001PC0738

Vorschlag für einen Beschluß des Rates über die Unterzeichnung und den Abschluss des Übereinkommens über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 im Namen der Europäischen Gemeinschaft  /* KOM/2001/0738 endg. - ACC 2001/0286 */  

Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES über die Unterzeichnung und den Abschluss des Übereinkommens über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 im Namen der Europäischen Gemeinschaft(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNGDie im Rahmen der UNCTAD einberufene Verhandlungskonferenz zur Gründung einer Internationalen Studiengruppe für Jute hat am 13. März 2001 den Text mit den Aufgaben dieser neuen Einrichtung angenommen. Diese Übereinkunft soll an die Stelle des Internationalen Übereinkommens von 1989 über Jute und Juteerzeugnisse treten, das am 11. Oktober 2001 endgültig außer Kraft getreten ist.Die Gemeinschaft führte die Verhandlungen nach Maßgabe des Verhandlungsmandats und der Verhandlungsrichtlinien, die der Rat am 8. März 2001 auf Vorschlag der Kommission erteilt hatte.Angesichts des Verhandlungsergebnisses und des Inhalts der neuen Übereinkunft, der dem von der Gemeinschaft vertretenen Standpunkt entspricht, ist die Kommission der Auffassung, dass das Übereinkommen über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 nun zu unterzeichnen und die Genehmigungsurkunde bei der Abteilung Verträge der Vereinten Nationen in New York zu hinterlegen ist.In rein rechtlicher Hinsicht sei daran erinnert, dass Grundstoffübereinkommen bisher aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Rat und der Kommission (PROBA 20) von der Gemeinschaft und den Mitgliedstaaten gemeinsam geschlossen und verwaltet wurden, obwohl sie als Handelsübereinkommen unter Artikel 133 EG-Vertrag fallen.Da jedoch im vorliegenden Fall die Internationale Studiengruppe für Jute ausdrücklich Finanzierungsinstrumente ausschließt, die von den Mitgliedern unterstützt werden, und sich eine Beteiligung der Mitgliedstaaten der Europäischen Union am Abschluss des Übereinkommens nicht allein durch deren etwaige Beiträge zum Verwaltungshaushalt der Internationalen Studiengruppe für Jute rechtfertigen lässt, ist das neue Übereinkommen über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 von der Gemeinschaft zu schließen.Mit dem vorgeschlagenen Beschluss soll die Kommission daher nach Artikel 133 EG-Vertrag ermächtigt werden, das Übereinkommen über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 im Namen der Gemeinschaft zu schließen.Da die Frist für die Unterzeichnung und die Hinterlegung der Annahmeurkunde am 31. Dezember 2001 abläuft, wird der Rat ersucht, den vorliegenden Beschlussvorschlag vor diesem Zeitpunkt anzunehmen.2001/0286 (ACC)Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES über die Unterzeichnung und den Abschluss des Übereinkommens über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 im Namen der Europäischen GemeinschaftDER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 133 in Verbindung mit Artikel 300 Absatz 1,auf Vorschlag der Kommission,in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Mit Beschluss vom 13. März 2001 hat die im Rahmen der UNCTAD einberufene Verhandlungskonferenz den Wortlaut des Übereinkommens über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 genehmigt.(2) Dieses neue Übereinkommen wurde ausgehandelt, um das Internationale Übereinkommen von 1989 über Jute und Juteerzeugnisse zu ersetzen, das am 11. Oktober 2001 endgültig außer Kraft getreten ist.(3) Das Übereinkommen über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 liegt bis zum 31. Dezember 2001 zur Unterzeichnung und zur Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- bzw. Genehmigungsurkunden auf.(4) Da die Gemeinschaft Mitglied des Internationalen Übereinkommens von 1989 über Jute und Juteerzeugnisse war, liegt es in ihrem Interesse, das Übereinkommen, das an seine Stelle treten soll, zu genehmigen -BESCHLIESST:Artikel 1Das Übereinkommen über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 wird im Namen der Europäischen Gemeinschaft genehmigt. Der Wortlaut des Übereinkommens ist diesem Beschluss beigefügt.Artikel 2Der Präsident des Rates wird ermächtigt, die Person zu bestellen, die befugt ist, bis zum 31. Dezember 2001 im Namen der Gemeinschaft das Übereinkommen zu unterzeichnen und die Genehmigungsurkunde zu hinterlegen.Geschehen zu Brüssel am ...Im Namen des RatesDer PräsidentVEREINTE NATIONEN SATZUNG DER INTERNATIONALEN JUTE-STUDIENGRUPPE, 2001PRÄAMBELDie Vertragsparteien,in Anerkennung der Bedeutung von Jute und Juteerzeugnissen für die Volkswirtschaften einer Reihe von Ländern,in der Erwägung, dass eine enge Zusammenarbeit auf internationaler Ebene bei der Suche nach Lösungen für die Probleme im Zusammenhang mit diesem Rohstoff die wirtschaftliche Ent wicklung der Ausfuhrländer fördern und die Kooperation zwischen Ausfuhr- und Einfuhrländern stärken wird,weiterhin in Anbetracht des Beitrags, den die Internationalen Abkommen über Jute und Juteer zeugnisse von 1982 und 1989 zur Zusammenarbeit zwischen den Ausfuhr- und Einfuhrländern geleistet haben, und der Tatsache, dass es wünschenswert ist, die Effektivität dieser Zusammen arbeit in Zukunft zu steigern,eingedenk der Notwendigkeit, Projekte und Tätigkeiten zu fördern und einzuleiten, die die auf Jute basierenden Erlöse der Jute produzierenden Entwicklungsländer steigern und damit einen Beitrag zur Linderung der Armut in diesen Ländern leisten,sind wie folgt übereingekommen:Errichtung1. Die Internationale Jute-Studiengruppe, im folgenden als "die Gruppe" bezeichnet, wird hiermit errichtet, um die Bestimmungen dieser Satzung auszuführen und ihre Anwendung zu überwachen. Sobald die Satzung in Kraft tritt, gilt die Gruppe in rechtlicher, administrativer, finanzieller und operationeller Hinsicht als das Nachfolgeorgan der Internationalen Jute-Organi sation, die ursprünglich nach dem Internationalen Abkommen für Jute und Juteerzeugnisse 1982 errichtet und nach dem Internationalen Abkommen für Jute und Juteerzeugnisse von 1989 fort geführt wurde.Begriffsbestimmungen2. Für die Zwecke dieser Satzung:a) bedeutet "Jute" Rohjute, Kenaf und verwandte Fasern einschließlich Urena lobata, Abutilon avicennae und cephalonema polyandrum;b) bedeutet "Juteerzeugnis" ein ganz oder nahezu ganz aus Jute hergestelltes Erzeugnis oder Erzeugnisse mit einem wesentlichen Gewichtsanteil von Jute;c) bezeichnet "Mitglied" alle Staaten, die Europäische Gemeinschaft oder alle in Absatz 5 vorgesehenen zwischenstaatlichen Organisationen, die nach Absatz 23 die Annahme oder vorläufige Anwendung dieses Übereinkommens notifiziert haben;d) bezeichnet "assoziiertes Mitglied" Organisationen oder Institutionen, wie sie in Absatz 6 festgelegt sind;e) bedeutet "besondere Abstimmung" eine Abstimmung, für die mindestens zwei Drit tel der von den anwesenden und abstimmenden Mitgliedern abgegebenen Stimmen erforderlich sind unter der Voraussetzung, dass die Stimmen von der zahlenmäßigen Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder abgegeben werden;f) bedeutet "Abstimmung mit einfacher Mehrheit" eine Abstimmung, für die mehr als die Hälfte aller Stimmen der anwesenden und abstimmenden Mitglieder erforderlich sind unter der Voraussetzung, dass die Stimmen von der zahlenmäßigen Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder abgegeben werden;g) bedeutet "Rechnungsjahr" den Zeitraum vom 1. Juli bis einschließlich 30. Juni;h) bedeutet "Jutejahr" das internationale Erntejahr für Jute vom 1. Juli bis einschließlich 30. Juni;i) bezeichnet der Begriff "Satzung" dieses Übereinkommen über die Satzung der Internationalen Jute-Studiengruppe, 2001.Ziele3. Die Gruppe hat folgende Ziele:a) den Mitgliedern einen geeigneten Rahmen für internationale Zusammenarbeit, Kon sultationen und die Entfaltung ihrer Politik im Hinblick auf alle die Weltjutewirt schaft betreffenden Aspekte zu bieten;b) die Ausweitung des internationalen Handels mit Jute und Juteerzeugnissen durch den Erhalt bestehender und den Aufbau neuer Märkte sowie die Einführung neuer Juteer zeugnisse und die Entwicklung neuer Endverbrauchsmöglichkeiten zu fördern;c) ein Forum für die aktive Beteiligung der privaten Wirtschaft an der Entwicklung des Jutesektors zu bieten;d) sich mit der Armutslinderung, mit Beschäftigungsfragen und dem Problem der Ent wicklung des Arbeitskräftepotenzials im Jutesektor unter besonderer Berücksichti gung der Frauen zu befassen;e) die Verbesserung des strukturellen Aufbaus des Jutesektors durch Steigerung von Produktivität und Qualität und Förderung des Einsatzes neuer Verfahren und Tech nologien zu erleichtern;f) Bewusstsein für die günstigen Auswirkungen der Verwendung von Jute als unwelt freundliche, erneuerbare und biologisch abbaubare Naturfaser zu wecken und zu stärken;g) in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wie der Ernährungs- und Landwirt schaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) Marktinformationen zu verbes sern, um eine größere Transparenz des internationalen Jutemarktes zu gewährleisten.Aufgaben4. In Verfolgung ihrer Ziele nimmt die Gruppe folgende Aufgaben wahr:a) Sie entwickelt eine geeignete Strategie zur Verbesserung der Weltjutewirtschaft unter besonderer Betonung der Förderung von Jute und Juteerzeugnissen im allge meinen;b) Sie führt Konsultationen und einen Informationsaustausch über die internationale Jutewirtschaft durch;c) Sie initiiert, fördert, überwacht, kontrolliert und wirkt als Katalysator bei Projekten und ähnlichen Vorhaben, die darauf ausgerichtet sind, die strukturellen Vorausset zungen in der Weltjutewirtschaft und das allgemeine wirtschaftliche Wohlergehen der Beschäftigten zu verbessern. In Ausnahmefällen wird das Engagement der Gruppe bei der Durchführung von Projekten vom Rat unter der Voraussetzung genehmigt, dass diese Beteiligung den Verwaltungshaushalt der Gruppe nicht zusätzlich belastet;d) Sie liefert und verbessert statistische Angaben und Marktinformationen über Jute und juteabhängige Erzeugnisse in Absprache mit der Ernährungs- und Landwirtschafts organisation der Vereinten Nationen oder anderen geeigneten Gremien;e) Sie führt Studien über verschiedene Aspekte der Weltjutewirtschaft und ähnliche Themen durch; undf) Sie erörtert Probleme oder Schwierigkeiten, die sich in der internationalen Jutewirt schaft ergeben können.Bei der Wahrnehmung der oben angeführten Aufgaben berücksichtigt die Gruppe die Tätigkeiten anderer internationaler Organisationen einschließlich der Ernährungs- und Landwirtschaftsorga nisation der Vereinten Nationen (FAO).Mitglieder5. Mitglieder der Gruppe können alle Staaten sowie die Europäische Gemeinschaft werden, die an der Produktion oder dem Verbrauch von oder am internationalen Handel mit Jute und Juteerzeugnissen interessiert sind und, mit Zustimmung des Rats, alle zwischenstaatlichen Organisationen, die zum Aushandeln, Abschluss und zur Anwendung internationaler Über einkommen, insbesondere von Rohstoffübereinkommen, befugt sind.6. Assoziierte Mitglieder der Gruppe können mit Zustimmung des Rats Organisationen und Einrichtungen werden, die nach den Bestimmungen des Absatzes 5 keine Vollmitglieder werden können. Der Rat setzt Regeln bezüglich der Berechtigung sowie der Rechte und Pflichten von assoziierten Mitgliedern fest.Zusammensetzung und Befugnisse des Rats7. a) Mit der größten Amtsbefugnis der nach dieser Satzung errichteten Gruppe wird der Rat ausgestattet, in dem alle Mitglieder vertreten sind. Der Rat tritt mindestens einmal jährlich zusammen;b) Die Gruppe übt alle Befugnisse aus und trifft alle Maßnahmen oder lässt solche tref fen, die erforderlich sind, um die Bestimmungen dieser Satzung auszuführen und ihre Anwendung sicherzustellen.c) Der Rat erlässt im Wege der besonderen Abstimmung Vorschriften, die für die Wahrnehmung der Aufgaben der Gruppe erforderlich sind, die ferner dieser Satzung unterliegen und nicht unvereinbar mit ihr sein dürfen. Zu diesen Vorschriften gehö ren i) die Geschäftsordnung, ii) Finanzvorschriften und Vorschriften in bezug auf Projekte, iii) dienstrechtliche Vorschriften und iv) Vorschriften über den Personal versorgungsfonds;d) Der Rat ist nicht befugt und gilt nicht als von seinen Mitgliedern ermächtigt, Ver pflichtungen zu übernehmen, die außerhalb des Geltungsbereichs dieser Satzung oder der in Unterabsatz c) angeführten Vorschriften liegen;e) Der Rat billigt, um die in Absatz 3 aufgeführten Ziele zu erreichen, ein Arbeits programm, das regelmäßig überarbeitet wird.Sitz8. Sitz der Gruppe ist Dhaka, Bangladesch, sofern der Rat nicht im Wege der besonderen Abstimmung etwas anderes bestimmt. Der Rat schließt mit der Regierung des Gastlandes bald möglichst nach Inkrafttreten dieser Satzung ein Sitzabkommen ab.Beschlussfassung und Stimmenaufteilung9. a) Sofern nichts anderes bestimmt wird und vorbehaltlich der Bestimmungen in Unter-absatz d) fassen der Rat, der in Absatz 10) genannte Projektausschuss und die etwa eingesetzten Ausschüsse und nachgeordneten Gremien Beschlüsse wenn möglich durch Konsens. Kann ein Konsens nicht erzielt werden, kann jedes Mitglied beantra gen, über einen solchen Beschluss mit einfacher Mehrheit abzustimmen, sofern nicht eine besondere Abstimmung vorgeschrieben ist;b) Jedes Mitglied hat Anspruch auf die Anzahl der Stimmen, die ihm gemäß den Be stimmungen in Unterabsatz c) zugeteilt werden. Bei Abstimmungen stimmen die Eu ropäische Gemeinschaft und Mitglieder, die zwischenstaatliche Organisationen sind, mit der Anzahl der Stimmen ab, die der Gesamtzahl der Stimmen entspricht, die auf ihre Mitgliedstaaten entfallen;c) Die Gesamtheit der Mitglieder verfügt über 2.000 Stimmen. Fünfzig Prozent der Stimmen aller Mitglieder werden, vorbehaltlich der Bestimmungen in Unterab satz b) gleichmäßig auf alle Mitglieder aufgeteilt. Die verbleibenden fünfzig Prozent der Gesamtzahl der Stimmen werden auf jedes Mitglied anteilig auf der Grundlage eines Faktors bezogen auf seine Bedeutung in der Jutewirtschaft (Coefficient of Jute-related Importance (COJI)) gemäß der Definition in Unterabsatz d) aufgeteilt. Die Gesamtzahl der Basisstimmen und der COJI-bezogenen Stimmen jedes Mitglieds wird in geeigneter Weise gerundet, so dass keine Teilstimmen entstehen und die Gesamtzahl der Stimmen der Mitglieder 2.000 nicht übersteigt, dies gilt jedoch vorbehaltlich der Bestimmungen in Unterabsatz c);d) Für die Zwecke dieser Satzung gilt als Faktor bezogen auf die Bedeutung in der Jutewirtschaft (COJI) eines Mitglieds sein Anteil am Gesamtwert, der allen Mit gliedsländern nach den folgenden Formeln zugerechnet wird:i) bei Juteproduzenten das gewichtete durchschnittliche Produktionsvolumen (40 %) und das durchschnittliche Nettohandelsvolumen (60 %) von Jute und Juteerzeugnissen während des letzten Dreijahreszeitraums, für den entspre chende Statistiken vorliegen;ii) bei Nicht-Juteproduzenten und Netto-Juteimporteuren das durchschnittliche Volumen der Nettoeinfuhren von Jute und Juteerzeugnissen während des letz ten Dreijahreszeitraums, für den entsprechende Statistiken vorliegen.e) Kein Mitglied, das ein einzelnes Land vertritt, erhält mehr als 450 Stimmen. Über zählige Stimmen, die sich über diese Zahl hinaus durch die in Unterabsatz c) und d) vorgeschriebene Berechnungsmethode ergeben und in Unterabsatz i) vorgesehen sind, werden auf der gleichen, in diesen Absätzen vorgesehenen Berechnungsgrund lage auf alle Mitglieder aufgeteilt;f) Sollten sich aus einem beliebigen Grund bei der Festlegung der Stimmen nach der in den Unterabsätzen c), d) und e) vorgeschriebenen Methode Schwierigkeiten ergeben, kann die Gruppe durch besondere Abstimmung eine andere Methode zur Stimmen aufteilung beschließen;g) Eine Ratssitzung kann nur bei Anwesenheit von Mitgliedern beginnen, auf die insge samt 1.000 Stimmen entfallen. Eine Beschlussfassung durch den Rat erfordert die Anwesenheit von Mitgliedern mit insgesamt 1.200 Stimmen;h) Gemäß den Bestimmungen in diesem Absatz teilt der Rat die Stimmen für jedes Rechnungsjahr zu Beginn der letzten Sitzung des vorangehenden Jahres auf. Die Stimmenaufteilung bleibt, abgesehen von der Bestimmung in Unterabsatz i), für ein volles Jahr gültig;i) Ändert sich die Mitgliedschaft in der Gruppe oder werden die Stimmrechte eines Mitglieds nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung ausgesetzt oder einge schränkt, teilt der Rat die Stimmen aller Mitglieder gemäß den Bestimmungen dieses Absatzes neu auf. Der Rat bestimmt den Zeitpunkt, zu dem die Neuverteilung der Stimmen wirksam wird;j) Wird ein Mitglied von einem anderen Mitglied ermächtigt, die Stimmen des ermäch tigenden Mitglieds gemäß diesem Absatz abzugeben, so berücksichtigt es bei der Stimmabgabe die Vorgaben des ermächtigenden Mitglieds.Projektausschuss10. a) Der Rat errichtet einen Projektausschuss (Committee on Projects (COP)), an dem sich alle Mitglieder beteiligen können. Der Ausschuss kann assoziierte Mitgliederund andere Interessenten auffordern, sich an seiner Arbeit zu beteiligen;b) Der Projektausschuss berät den Rat in allen Fragen im Zusammenhang mit Pro jekten und ähnlichen Vorhaben in Übereinstimmung mit Regeln, die der Rat fest legt;c) Unter bestimmten Umständen kann der Rat seine Befugnisse bezüglich der Genehmigung von Projekten und ähnlichen Vorhaben dem Projektausschuss über tragen. Der Rat legt Regeln zur Übertragung der Befugnisse auf den Projektaus schuss fest.Beratender Ausschuss der Privatwirtschaft11. a) Um das Zusammenwirken mit der Privatwirtschaft zu erleichtern, errichtet der Rat einen Beratenden Ausschuss der Privatwirtschaft (im folgenden als "Beratender Ausschuss" bezeichnet). Der Beratende Ausschuss ist ein Beratungsgremium, das in Angelegenheiten im Zusammenhang mit dieser Satzung Empfehlungen an den Rat aussprechen kann;b) Der Beratende Ausschuss wird von assoziierten Mitgliedern gebildet. Andere Unternehmungen der Privatwirtschaft, die ein entsprechendes Interesse bekunden, können auf Einladung teilnehmen;c) Der Beratende Ausschuss berichtet dem Rat in regelmäßigen Abständen;d) Der Beratende Ausschuss gibt sich in Übereinstimmung mit den Bestimmungen dieser Satzung eine Geschäftsordnung.Ausschüsse und nachgeordnete Gremien12. Neben dem Projektausschuss und dem Beratenden Ausschuss der Privatindustrie kann der Rat Ausschüsse oder sonstige nachgeordnete Gremien unter von ihm festzulegenden Bedin gungen einsetzen.Sekretariat13. a) Die Gruppe hat ein Sekretariat, das aus dem Generalsekretär und dem erforderlichen Personal besteht;b) Der Rat ernennt den Generalsekretär in besonderer Abstimmung. Mit Ausnahme der Ernennung des ersten Generalsekretärs richtet sich das Verfahren zur Ernen nung des Generalsekretärs nach der Geschäftsordnung für die Ernennung;c) Der Generalsekretär ist der oberste Verwaltungsbeamte der Gruppe; er ist ihr für die Ausführung und Durchführung dieser Satzung im Einklang mit den Beschlüs sen des Rats verantwortlich;d) Der Generalsekretär ernennt das Personal in Übereinstimmung mit Regeln, die der Rat festlegt. Das Personal ist dem Generalsekretär verantwortlich.Konsultationen und Zusammenarbeit mit anderen14. a) Die Gruppe kann nach Bedarf Vorkehrungen für Konsultationen oder Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, deren Organen oder Sonderorgani sationen sowie mit anderen zwischenstaatlichen Einrichtungen treffen;b) Die Gruppe kann ferner nach Bedarf die ihr angebracht erscheinenden Vorkehrungen für die Unterhaltung von Kontakten zu interessierten Regierungen von Nicht-Mitgliedsländern, zu Organisationen der Privatwirtschaft und Forschungs einrichtungen, die keine assoziierten Mitglieder sind, treffen;c) Beobachter können zu Sitzungen des Rats oder seiner nachgeordneten Gremien unter vom Rat oder den betreffenden Gremien festzulegenden Bedingungen ein geladen werden.Beziehungen zum Gemeinsamen Fonds15. Die Gruppe kann beantragen, nach Artikel 7 Absatz 9 des Übereinkommens zur Grün dung des Gemeinsamen Fonds für Rohstoffe zum internationalen Rohstoffgremium (ICB) be stimmt zu werden, um im Einklang mit dieser Satzung Vorhaben für Jute und Juteerzeugnisse zu fördern, die der Fond finanziert. Beschlüsse über die Förderung solcher Vorhaben werden in der Regel durch Konsens gefasst. Kommt ein Konsens nicht zustande, so werden Beschlüsse durch besondere Abstimmung gefasst. Kein Mitglied ist aufgrund seiner Mitgliedschaft im Rat für Verbindlichkeiten verantwortlich, die durch Darlehensaufnahme oder -gewährung anderer Mitglieder oder Unternehmungen im Zusammenhang mit den Vorhaben entstehen. Der Gene ralsekretär ist ermächtigt, Übereinkommen mit dem Fonds über genehmigte Vorhaben abzu schließen.Rechtsstellung16. a) Die Gruppe besitzt internationale Rechtspersönlichkeit. Im Hoheitsgebiet jedes Mitglieds und nach innerstaatlichem Recht hat sie insbesondere, jedoch vorbehaltlich des Absatzes 7 Buchstabe b die Fähigkeit, Verträge zu schließen, beweg liches und unbewegliches Vermögen zu erwerben und darüber zu verfügen sowie gerichtliche Verfahren einzuleiten;b) Die Stellung der Gruppe im Hoheitsgebiet des Gastlandes ist in dem in Absatz 8 genannten Sitzabkommen zwischen der Gastregierung und dem Rat geregelt;c) Als Rechtsnachfolger der Internationalen Juteorganisation gehen alle Vermögens werte und Verbindlichkeiten der Organisation auf die Gruppe über.Finanzkonten und Beiträge zum Haushalt17. a) Für die Zwecke dieser Satzung richtet die Gruppe folgende Konten ein:i) das Verwaltungskonto undii) das Sonderkonto.b) Jedes Mitglied zahlt in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Geschäfts ordnung im Rahmen eines jährlichen Verwaltungshaushalts, den der Rat geneh migt, einen Beitrag zum Verwaltungskonto. Die Höhe des Beitrags der Mitglieder ist direkt proportional zu den ihnen nach den Bestimmungen des Absatzes 9 zu geteilten Stimmen. Die Zahlung des Beitrags der einzelnen Mitglieder erfolgt in Übereinstimmung mit den jeweiligen verfassungsmäßigen Verfahren;c) Neben den Beiträgen zum Verwaltungskonto im Rahmen des jährlichen Verwal tungshaushalts kann die Gruppe Beiträge zum Sonderkonto annehmen. Das Son derkonto wird eingerichtet, um Projekte, Projektplanung und andere Vorhaben zu finanzieren. Zu den möglichen Finanzierungsquellen für das Sonderkonto können gehören:i) Freiwillige Beiträge von Mitgliedern, assoziierten Mitgliedern und aus anderen Quellen; sowieii) Regionale und internationale Finanzinstitute einschließlich des Gemeinsamen Fonds für Rohstoffe, des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, der Weltbank, der Asiatischen Entwicklungsbank, des Internationalen Fonds für Landwirtschaftliche Entwicklung, der Inter-Amerikanischen Entwicklungsbank und der Afrikanischen Entwicklungsbank.Statistiken, Studien und Marktinformationen18. a) Die Gruppe analysiert und verarbeitet Informationen und Statistiken zum Jute-handel, die sie von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Verein ten Nationen (FAO), anderen internationalen und nationalen Einrichtungen und der Privatwirtschaft erhält. Die Gruppe stellt Mitgliedern, assoziierten Mitgliedern und anderen Interessenten Marktprognosen und Informationen über den Markt zur Verfügung einschließlich von Angaben über Vorräte und den Verbrauch be stimmter Märkte und industrieller Endverbraucher. Die Gruppe ersucht ferner nationale Einrichtungen in Erzeugerländern, die Sammlung von Daten im Jute sektor zu verbessern und die Ergebnisse an Interessenten weiterzuleiten. Dabei ist anzustreben, Doppelarbeit, soweit dies durchführbar ist, auf ein Mindestmaß zu beschränken.b) Die Gruppe führt Studien zur internationalen Jutewirtschaft durch soweit der Rat diesen zustimmt;c) Die Gruppe gewährleistet den Schutz der Vertraulichkeit von Informationen über Operationen von Regierungen, Personen oder Unternehmen, die Jute erzeugen, verarbeiten, auf den Markt bringen oder verbrauchen.Jährliche Beurteilung und Berichte19. a) Die Gruppe nimmt anhand der von den Mitgliedern übermittelten Informationen, ergänzt durch Informationen aus allen sonstigen einschlägigen Quellen und ein schließlich regelmäßiger Evaluierungsberichte der Geber, eine jährliche Beurtei lung der Lage der Weltjutewirtschaft und damit zusammenhängender Angelegen heiten vor. Die jährliche Beurteilung umfasst einen Überblick über die voraus sichtliche Produktionskapazität bei Jute in den kommenden Jahren sowie die Aus sichten für die Juteproduktion, den Juteverbrauch und den Jutehandel im folgen den Kalenderjahr zu dem Zweck, die Mitglieder bei ihrer eigenen Einschätzung der weiteren Entwicklung der internationalen Jutewirtschaft zu unterstützen;b) Die Gruppe erarbeitet einen Bericht über die Ergebnisse der jährlichen Beurteilung und verteilt ihn an die Mitglieder. Soweit die Gruppe dies für angebracht hält, können dieser Bericht sowie andere an die Mitglieder verteilte Berichte und Studien im Einklang mit der Geschäftsordnung anderen Interessenten zugänglich gemacht werden;c) Die Gruppe nimmt mindestens alle zwei Jahre regelmäßige Beurteilungen ihrer Tätigkeiten vor und vergleicht ihre Übereinstimmung mit den Zielen und Aufgaben der Gruppe nach Absatz 3 und 4.Marktentwicklung20. Die Gruppe ermittelt in Konsultationen mit Mitgliedern, assoziierten Mitgliedern und interessierten Einrichtungen Einschränkungen und Chancen auf dem Weltmarkt für Jute und Juteerzeugnisse, um in geeigneter Weise tätig zu werden insbesondere im Hinblick auf eine Stei gerung der Nachfrage für Jute und Juteerzeugnisse und auf die Entwicklung des Marktes sowie die Verbreitung und Nutzung neuer Technologien.Verpflichtungen der Mitglieder21. Die Mitglieder bemühen sich nach besten Kräften, zusammenzuarbeiten und sich für die Erreichung der Ziele der Gruppe einzusetzen, vor allem durch Übermittlung der in Absatz 19 Buchstabe a bezeichneten Angaben.Vorbehalte22. Vorbehalte zu dieser Satzung sind nicht zulässig.Inkrafttreten23. a) Diese Satzung tritt in Kraft, wenn die in Absatz 5 bezeichneten Staaten, die Europäische Gemeinschaft oder zwischenstaatliche Organisationen, auf die 60 Prozent des Handels (Einfuhr und Ausfuhr) mit Jute und Juteerzeugnissen, wie in Anhang A zu dieser Satzung festgelegt, entfallen, dem Generalsekretär der Vereinten Nationen (im folgenden als "Verwahrer" bezeichnet) nach Unterabsatz b) die vorläufige Anwendung oder endgültige Annahme dieser Satzung notifiziert haben.b) Die in Absatz 5 bezeichneten Staaten, die Europäische Gemeinschaft oder zwischenstaatlichen Organisationen, die Mitglieder der Gruppe werden wollen, noti fizieren dem Verwahrer, dass sie diese Satzung endgültig annehmen oder bis zum Abschluss ihrer internen Verfahren vorläufig anwenden. Die Staaten, die Europäi sche Gemeinschaft oder zwischenstaatliche Organisationen, die die vorläufige Anwendung der Satzung notifiziert haben, bemühen sich, die internen Verfahren so bald als möglich abzuschließen und notifizieren dem Verwahrer die endgültige Annahme dieser Satzung;c) Sind die Voraussetzungen für das Inkrafttreten dieser Satzung bis zum 31. Dezember 2001 nicht erfuellt, so fordert der Generalsekretär der Handels- und Ent wicklungskonferenz der Vereinten Nationen die Staaten, die Europäische Ge meinschaft und die zwischenstaatlichen Organisationen, die die Annahme oder vorläufige Anwendung dieser Satzung notifiziert haben, auf zu entscheiden, ob sie diese Satzung untereinander in Kraft setzen wollen;d) Wenn diese Satzung in Kraft tritt, beruft der Generalsekretär der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen so bald als möglich eine Gründungssitzung des Rats ein. Dies wird den Mitgliedern nach Möglichkeit mindes tens einen Monat vor der Sitzung notifiziert.Änderungen24. Diese Satzung kann nur durch Konsens vom Rat geändert werden. Der Generalsekretär notifiziert dem Verwahrer jede gemäß diesem Absatz verabschiedete Änderung. Eine Änderung tritt 90 Tage nach dem Zeitpunkt in Kraft, an dem dem Verwahrer die Annahme durch Mitglie der, auf die mindestens 60 Prozent der Stimmen entfallen, notifiziert wurde.Geltungsdauer, Verlängerung und Neuverhandlung25. a) Die Gruppe bleibt für einen Zeitraum von acht Jahren bestehen, sofern der Rat nicht durch besondere Abstimmung beschließt, die Geltungsdauer der Satzung nach Unterabsatz b) und c) zu verlängern oder sie neu zu verhandeln oder sie nach Absatz 27 außer Kraft zu setzen;b) Der Rat kann durch besondere Abstimmung beschließen, die Geltungsdauer dieser Satzung höchstens zweimal für jeweils zwei Jahre zu verlängern;c) Der Rat kann durch besondere Abstimmung beschließen, diese Satzung neu zu verhandeln.Austritt26. a) Ein Mitglied kann jederzeit durch eine an den Verwahrer und den Generalsekretär der Gruppe gerichtete schriftliche Austrittsanzeige aus der Gruppe austreten;b) Der Austritt lässt die bereits eingegangenen finanziellen Verpflichtungen des aus tretenden Mitglieds unberührt und gibt ihm keinen Anspruch auf eine Ermäßigung seines Beitrags für das Jahr, in dem der Austritt erfolgt;c) Der Austritt wird 12 Monate nach Eingang der Anzeige beim Verwahrer wirksam;d) Der Generalsekretär der Gruppe notifiziert jedem Mitglied umgehend die gemäß diesem Absatz eingegangenen Notifikationen.Außerkraftsetzung27. Der Rat kann jederzeit durch besondere Abstimmung beschließen, diese Satzung außer Kraft zu setzen. Die Außerkraftsetzung wird zu dem Zeitpunkt wirksam, den der Rat beschließt. Der Generalsekretär notifiziert dem Verwahrer den nach diesem Absatz gefassten Beschluss.Auflösung28. Ungeachtet des Ablaufs oder des Außerkrafttretens dieser Satzung bleibt der Rat so lange bestehen, wie dies für die Auflösung der Gruppe einschließlich der Schlussabrechnung erforderlich ist, jedoch höchstens für 12 Monate.Geschehen zu Genf am 13. März 2001. Der Wortlaut dieses Übereinkommens in arabischer, chi nesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Sprache ist gleichermaßen ver bindlichAnhang AStatistische Angaben zum Nettowelthandel (Einfuhr und Ausfuhr) mit Jute und Juteerzeugnissen im Hinblick auf das Inkrafttreten dieser SatzungTabelle 1: Nettoausfuhren von Jute und ähnlichen Fasern(in 1000 t/Fasereinheit)&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;* IJO bezeichnet die nach dem Internationalen Abkommen über Jute und Juteerzeugnisse von 1989 errichtete Internationale JuteorganisationTabelle 2: Nettoeinfuhren von Jute und ähnlichen Fasern(in 1000 t/Fasereinheit)&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;* Es gibt keine Jutestatistiken für die einzelnen Länder der früheren UdSSR. Gemäß Absatz 23 werden ihre Nettoeinfuhranteile im Hinblick auf das Inkrafttreten dieser Satzung nicht berücksichtigt.FINANZBOGEN ZU RECHTSAKTENPolitikbereich(e): Externe Aspekte bestimmter Politiken der GemeinschaftTätigkeit(en): Internationale GrundstoffübereinkommenBezeichnung der Massnahme:  Beitrag der Gemeinschaft zur Internationalen Studiengruppe für Jute (ISGJ)1. HAUSHALTSLINIE (Nummer und Bezeichnung)B7-821 Finanzielle Verpflichtungen aus Abkommen zwischen der Europäischen Union und internationalen Organisationen. Schaffung einer geeigneten Teillinie mit angemessener Mittelausstattung.2. ALLGEMEINE ZAHLENANGABEN2.1 Gesamtmittelausstattung der Maßnahme (Teil B) : 0,245 Mio. EUR (VE)2.2 Laufzeit : 2002 und Folgejahre. Für die Zeit nach 2003 ist ein Status quo vorgesehen. Auch eine Verringerung wäre möglich.2.3 Mehrjährige Gesamtvorausschätzung der Ausgabena) Fälligkeitsplan für Verpflichtungsermächtigungen/Zahlungsermächtigungen (finanzielle Intervention) (vgl. Ziffer 6.1.1)in Mio. EUR (bis zur 3. Dezimalstelle)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;b) Technische und administrative Hilfe und Unterstützungsausgaben (vgl. Ziffer 6.1.2)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;c) Gesamtausgaben für Humanressourcen und Verwaltung (vgl. Ziffer 7.2 und 7.3)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;2.4 Vereinbarkeit mit der Finanzplanung und der Finanziellen Vorausschau|X| Der Vorschlag ist mit der derzeitigen Finanzplanung vereinbar.* Der Vorschlag macht eine Anpassung der betreffenden Rubrik der Finanziellen Vorausschau* sowie gegebenenfalls eine Anwendung der Interinstitutionellen Vereinbarung erforderlich.2.5 Finanzielle Auswirkungen auf die Einnahmen|X| Keinerlei finanzielle Auswirkungen (betrifft die technischen Aspekte der Durchführung einer Maßnahme)ODER| | Folgende finanzielle Auswirkungen auf die Einnahmen sind zu erwarten:- N.B.: Einzelangaben und Anmerkungen zur Berechnungsmethode sind diesem Finanzbogen auf einem getrennten Blatt beizufügen.in Mio. EUR (bis zur 1. Dezimalstelle)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(Beschreibung für jede einzelne Haushaltslinie; die Tabelle ist um die entsprechende Zeilenzahl zu verlängern, wenn die Wirkung der Maßnahme sich über mehrere Haushaltslinien erstreckt.)3. HAUSHALTSTECHNISCHE MERKMALE&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;4. RECHTSGRUNDLAGEArtikel 133 in Verbindung mit Artikel 300 Absatz 1 EG-Vertrag; Beschluss des Rates vom ...5. BESCHREIBUNG UND BEGRÜNDUNG5.1 Notwendigkeit einer Maßnahme der Gemeinschaft [1][1]  Weitere Informationen sind den beigefügten Leitlinien zu entnehmen.5.1.1 ZieleWegen ihrer politischen und wirtschaftlichen Bedeutung, insbesondere im Bereich der Entwicklung, muss die Europäische Gemeinschaft in den internationalen Grundstoffübereinkommen vertreten sein, da diese die Möglichkeit bieten, die Entwicklung auf Weltebene zu verfolgen, die wirtschaftliche Entwicklung der Erzeugerländer zu fördern und die Interessen der Gemeinschaft hinsichtlich der betreffenden Erzeugnisse zu vertreten.Die Zahlung der Beiträge der Gemeinschaft ermöglicht die Verwirklichung der Ziele des Übereinkommens über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute. Die Internationale Studiengruppe für Jute (ISGJ) verwaltet das Übereinkommen und dient den in ihren Aufgaben festgelegten Zielen, zu denen vor allem die internationale Zusammenarbeit, die Förderung des internationalen Handels mit Jute und Juteerzeugnissen, der Austausch von Statistiken, die Prognose der Markt tendenzen, die Förderung und die Qualität des Erzeugnisses und die Zusammen arbeit mit der Privatwirtschaft gehören. Es liegt daher im Interesse der Europäischen Gemeinschaft, Vertragspartei dieses Übereinkommens zu sein.Das Übereinkommen über die Aufgaben der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 wurde im März 2001 im Rahmen der UNCTAD in Genf ausgehandelt und soll im Januar 2002 in Kraft treten, sofern bis dahin eine ausreichende Zahl von Notifikationen vorliegt.Bisher wurden die Beiträge zum Verwaltungshaushalt angesichts der gemischten Natur der Grundstoffübereinkommen von den Mitgliedstaaten unterstützt. Ferner war die Beteiligung der Mitgliedstaaten an den internationalen Studiengruppen nicht zwingend vorgeschrieben, sondern lag im Ermessen der Regierungen. Nach einer Analyse des Juristischen Dienstes der Kommission, der sich der Juristische Dienst des Rates voll und ganz angeschlossen hat, fällt das neue Übereinkommen nach seinen besonderen Merkmalen mehr in den Bereich der Handelspolitik als in andere Bereiche, z.B. Entwicklung, die zwar auch als wichtig, aber als von untergeordneter Bedeutung angesehen werden. Der Rat hat diesem Ansatz bereits beim Abschluss eines anderen internationalen Warenübereinkommens zugestimmt. Wegen der sich daraus ergebenden ausschließlichen Zuständigkeit dürfte der Rat den vorliegenden Beschlussvorschlag annehmen. Die Beiträge zum Verwaltungshaushalt sind daher aus dem Gemeinschaftshaushalt zu bestreiten.Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich festgesetzt und ist so lange zu zahlen, wie die Europäische Gemeinschaft Vertragspartei des Übereinkommens ist.Müsste die Europäische Gemeinschaft die von der Internationalen Studiengruppe für Jute zu treffenden Maßnahmen auf eigene Rechnung durchführen, so wären die ihr entstehenden Kosten insgesamt natürlich wesentlich höher als ihr Mitgliedsbeitrag.5.1.2 Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ex-ante-Bewertung5.2 Geplante Einzelmaßnahmen und Modalitäten der Intervention zu Lasten des GemeinschaftshaushaltsAls Mitglied der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 entrichtet die Europäische Gemeinschaft einen jährlichen Beitrag. Dieser ist so lange zu zahlen, wie die Europäische Gemeinschaft Vertragspartei des Übereinkommens ist.Die Europäische Gemeinschaft und ihre Mitgliedstaaten nehmen uneingeschränkt an der Arbeit der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 teil und genießen sämtliche Vorteile, die ihre Mitgliedschaft mit sich bringt.5.3 Durchführungsmodalitäten(Hier ist zu erläutern, wie die geplanten Maßnahmen durchgeführt werden sollen: Direktverwaltung durch die Kommission, entweder ausschließlich mit Statuts personal oder externem Personal oder aber im Wege der Externalisierung. Im letzteren Fall ist anzugeben, welche Form diese Externalisierung annehmen soll (über BAT, Agenturen, Ämter oder dezentrale Exekutivstellen, in gemeinsamer Verwaltung mit den Mitgliedstaaten - nationale, regionale oder lokale Einrichtungen.Des Weiteren ist zu erläutern, wie sich das gewählte Externalisierungsmodell auf die Ressourcen für finanzielle Interventionen, Verwaltungs- und Unterstützungs ausgaben und auf die entsprechenden Humanressourcen (abgeordnete Beamte usw.) auswirkt).Direktverwaltung durch die Kommission mit Statutspersonal.6. FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN6.1 Finanzielle Gesamtbelastung für Teil B des Haushalts (während des gesamten Planungszeitraums)(Die Berechnung der Gesamtbeträge in der nachstehenden Tabelle ist durch die Aufschlüsselung in Tabelle 6.2 zu erläutern).6.1.1 Finanzielle InterventionVE in Mio. EUR (bis zur 3. Dezimalstelle)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;6.1.2 Technische und administrative Hilfe, Unterstützungsausgaben und IT-Ausgaben (Verpflichtungsermächtigungen)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;6.2. Berechnung der Kosten für jede zu Lasten von Teil B vorgesehene Einzelaktion (während des gesamten Planungszeitraums) [2][2]  Weitere Informationen sind den beigefügten Leitlinien zu entnehmen.(Werden mehrere Maßnahmen durchgeführt, so sind zu den hierfür erforderlichen Einzelaktionen hinreichend detaillierte Angaben zu machen, um eine Schätzung von Umfang und Kosten der verschiedenen Teilergebnisse (Outputs) zu gestatten.)VE in Mio. EUR (bis zur 3. Dezimalstelle)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Erforderlichenfalls ist die Berechnungsweise zu erläutern.Bei der Berechnung des Betrags von 0,245 Mio. EUR wurde davon ausgegangen, dass alle Mitglieder des Internationalen Übereinkommens von 1989 über Jute und Juteerzeugnisse auch Mitglieder der Internationalen Studiengruppe für Jute von 2001 sind. Sollte sich der Beitritt eines Mitglieds verzögern, so könnte das Haushaltsdefizit in der Übergangszeit durch die anderen Mitglieder ausgeglichen werden. Sollten neue Mitglieder hinzukommen, so würde sich der Beitrag der Gemeinschaft entsprechend verringern.7. AUSWIRKUNGEN AUF PERSONAL- UND VERWALTUNGSAUSGABEN7.1. Auswirkungen im Bereich der Humanressourcen&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;7.2 Finanzielle Gesamtbelastung durch die Humanressourcen&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Anzugeben sind jeweils die Beträge, die den Gesamtausgaben für 12 Monate entsprechen.7.3 Sonstige Verwaltungsausgaben im Zusammenhang mit der Maßnahme&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(1) Angabe von Kategorie und Gruppe des Ausschusses.Anzugeben sind jeweils die Beträge, die den Gesamtausgaben für 12 Monate entsprechen.I. Jährlicher Gesamtbetrag (7.2 + 7.3)II. Dauer der MaßnahmeIII. Gesamtkosten der Maßnahme (I x II)  //  35 570 EUR6 Jahre213 420 EUR(Bei Abschätzung der für die Maßnahme erforderlichen Humanressourcen und Verwaltungsmittel müssen sich die GD/Dienste an die Beschlüsse halten, die die Kommission bei der Grundsatzdebatte/APS und der Annahme des Haushalts vorentwurfs (HVE) gefasst hat, d.h. sie müssen erklären, dass die für die Maßnahme erforderlichen Humanressourcen im Rahmen der vorläufigen Vorabzuweisung, die bei Annahme des HVE festgelegt wurde, aufgebracht werden können.Wenn geplante Maßnahmen bei Aufstellung des HVE noch nicht vorhersehbar waren, muss ausnahmsweise die Kommission eingeschaltet werden, um zu entscheiden, ob und auf welche Weise (durch Anpassung der vorläufigen Vorabzuweisung, durch eine Ad-hoc-Umschichtung, durch einen Berichtigungs- und Nachtragshaushaltsplan oder ein Berichtigungsschreiben zum HVE) die vorgeschlagene Maßnahme trotzdem durchgeführt werden kann.)8. ÜBERWACHUNG UND BEWERTUNG8.1 Überwachung(Ab Einleitung einer Maßnahme müssen alle erforderlichen Daten über eingesetzte Finanz- und Humanressourcen (Inputs), Teilergebnisse (Outputs) und erzielte Ergebnisse für ihre Überwachung gesammelt werden. Praktisch setzt dies folgendes voraus: i) die Festlegung von Input-, Output- und Ergebnisindikatoren, ii) die Festlegung von Methoden für die Datenerhebung.)8.2 Modalitäten und Periodizität der vorgesehenen Bewertung(Hier ist anzugeben, wie und wie oft Zwischen- und Ex-post-Bewertungen durchgeführt werden sollen, um zu ermitteln, ob die Maßnahme ihren Zielvorgaben gerecht wird. Bei Mehrjahresprogrammen muss mindestens eine umfassende Bewertung während der Gesamtlaufzeit des Programms stattfinden. Bei sonstigen Aktivitäten ist eine Ex-post- oder Halbzeitbewertung mit einer Periodizität von höchstens 6 Jahren durchzuführen.)Die Dienststellen der Kommission arbeiten aktiv im Rat der Internationalen Studiengruppe für Jute mit. Dieser setzt die Beiträge zum Haushalt fest. Für den Verwaltungshaushalt, die Verwendung der Haushaltsmittel, den Jahresabschluss und die gefassten Beschlüsse sind die Mitglieder zuständig.9. BETRUGSBEKÄMPFUNGSMASSNAHMEN(In Artikel 3 Absatz 4 der Haushaltsordnung heißt es: "Um der Gefahr betrügeri scher Handlungen und Unregelmäßigkeiten vorzubeugen, macht die Kommission im Finanzbogen Angaben über die bestehenden oder in Aussicht genommenen Präventiv- und Schutzmaßnahmen.")Die Kommission gewährleistet die Verfolgung der Verwaltung und der Haushalts führung der Internationalen Studiengruppe für Jute.Das Sekretariat der Internationalen Studiengruppe für Jute ist bereit, seine Bücher gegebenenfalls dem OLAF und jeder anderen Finanz- oder Rechnungsprüfungs dienststelle der Gemeinschaft zugänglich zu machen.