CELEX: 31978L1031
Language: de
Date: 1978-12-05 00:00:00
Title: Richtlinie 78/1031/EWG des Rates vom 5. Dezember 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über selbsttätige Kontrollwaagen und Sortierwaagen

Avis juridique important

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Richtlinie 78/1031/EWG des Rates vom 5. Dezember 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über selbsttätige Kontrollwaagen und Sortierwaagen  

Amtsblatt Nr. L 364 vom 27/12/1978 S. 0001 - 0021 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 9 S. 0127  Griechische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 8 S. 0003  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 9 S. 0127  Spanische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 9 S. 0134  Portugiesische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 9 S. 0134 

++++  RICHTLINIE DES RATES  vom 5 . Dezember 1978  zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über selbsttätige Kontrollwaagen und Sortierwaagen   ( 78/1031/EWG )  DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft , insbesondere auf Artikel 100 ,  auf Vorschlag der Kommission ( 1 ) ,  nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( 2 ) ,  nach Stellungnahme des Wirtschafts - und Sozialausschusses ( 3 ) ,  in Erwägung nachstehender Gründe :  In den Mitgliedstaaten gelten für den Bau und die Überprüfungsverfahren von Kontrollwaagen zwingende Vorschriften , die sich von einem Mitgliedstaat zum anderen unterscheiden und auf diese Weise den Handel mit diesen Geräten erschweren . Die einschlägigen Bestimmungen müssen daher angeglichen werden .  In der Richtlinie 71/316/EWG des Rates vom 26 . Juli 1971 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend gemeinsame Vorschriften über Meßgeräte sowie über Meß - und Prüfverfahren ( 4 ) , zuletzt geändert durch die Richtlinie 72/427/EWG ( 5 ) , sind die Verfahren für die EWG-Bauartzulassung und die EWG-Ersteichung geregelt . Gemäß dieser Richtlinie müssen für Kontrollwaagen die technischen Bau - und Betriebsvorschriften erlassen werden , denen diese Geräte entsprechen müssen um frei eingeführt , vermarktet und verwendet werden zu können , nachdem sie den entsprechenden Prüfungen unterworfen und mit den vorgesehenen Stempeln und Zeichen versehen wurden -  HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :  Artikel 1  Diese Richtlinie gilt für selbsttätige Kontrollwaagen und Sortierwaagen . Diese Geräte sind unter Nummer 1 des Anhangs definiert .  Artikel 2  Die selbsttätigen Kontroll - und Sortierwaagen , die die EWG-Stempel und -Zeichen erhalten können , sind im Anhang beschrieben .  Sie sind Gegenstand einer EWG-Bauartzulassung und unterliegen der EWG-Ersteichung .  Artikel 3  Die Mitgliedstaaten dürfen den Vertrieb und die Inbetriebnahme von selbsttätigen Kontroll - und Sortierwaagen nicht verweigern , verbieten oder beschränken , wenn die betreffenden Geräte mit der EWG-Bauartzulassung und der EWG-Ersteichung betreffend ihre Messeigenschaften versehen sind .  Artikel 4   ( 1 ) Die Mitgliedstaaten setzen die erforderlichen Rechts - und Verwaltungsvorschriften in Kraft , um dieser Richtlinie binnen 18 Monaten nach ihrer Notifizierung nachzukommen , und setzen die Kommission hierüber unverzueglich in Kenntnis .   ( 2 ) Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge , daß der Kommission der Wortlaut der wichtigsten innerstaatlichen Rechtsvorschriften mitgeteilt wird , die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen .  Artikel 5  Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .  Geschehen zu Brüssel am 5 . Dezember 1978 .  Im Namen des Rates  Der Präsident  M . LAHNSTEIN  ( 1 ) ABl . Nr . C 54 vom 8 . 3 . 1976 , S . 44 .  ( 2 ) ABl . Nr . C 125 vom 8 . 6 . 1976 , S . 43 .  ( 3 ) ABl . Nr . C 197 vom 23 . 8 . 1976 , S . 13 .  ( 4 ) ABl . Nr . L 202 vom 6 . 9 . 1971 , S . 1 .  ( 5 ) ABl . Nr . L 291 vom 28 . 12 . 1972 , S . 156 .  ANHANG  KAPITEL I  BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND TERMINOLOGIE  1 . ALLGEMEINE BEGRIFFSBESTIMMUNGEN  Selbsttätige Kontrollwaagen und Sortierwaagen teilen Wagegüter ( Packungen , Stücke ) entsprechend ihrer Masse in zwei oder mehr Klassen .  1.1 . Selbsttätige Kontrollwaagen sind Waagen zur Erteilung von Wägegütern , deren Masse um einen vorgegebenen Wert , die sogenannte Nennmasse , schwankt .  Die Funktion einer selbsttätigen Kontrollwaage besteht darin , Wägegüter nach der Grösse der Differenz zwischen ihrer Masse und der Nennmasse in zwei oder mehr Klassen einzuteilen .  1.2 . Sortierwaagen  Sortierwaagen sind Waagen zur Einteilung von Wägegütern unterschiedlicher Masse , für die keine Nennmasse vorgegeben ist .  Die Funktion einer Sortierwaage besteht darin , Wägegüter in mehrere Klassen einzuteilen , die jeweils durch eine feste Differenz der Masse gekennzeichnet sind .  1.3 . Diese Richtlinie gilt nicht für Waagen mit selbsttätiger Preisberechnungs - und Preisabdruckeinrichtung und nicht für Eiersortiermaschinen .  Zusätzliche Bestimmungen werden später für mit elektronischen Einrichtungen versehene selbsttätige Kontroll - und Sortierwaagen ausgearbeitet , für die zur Zeit die EWG-Bauartzulassung nicht erlangt werden kann .  2 . TERMINOLOGIE  2.1 . Einteilung nach der Art des Kontroll - oder Klassiervorgangs  2.1.1 . Waagen , die Stücke in bestimmte Klassen einteilen , welche getrennt die Waage verlassen .  2.1.2 . Waagen , die Stücke dadurch einteilen , daß sie auf jedem Stück eine bestimmte Kennmarke anbringen , die die Klasse kennzeichnet , zu welcher das jeweilige Stück gehört .  2.1.3 . Waagen , die Stücke in jeder Klasse zählen , ohne sie zu trennen .  2.1.4 . Waagen , die ein optisches oder akustisches Signal für jedes Stück einer Klasse geben , ohne sie zu trennen .  2.2 . Einteilung nach der Arbeitsweise  2.2.1 . Kontinuierlich arbeitende Kontrollwaagen und Sortierwaagen .  Waagen mit kontinuierlicher Bewegung des Wägeguts .  Die Bewegung des Wägeguts auf dem Lastträger ist kontinuierlich ; die Masse wird während der Bewegung ermittelt .  2.2.2 . Diskontinuierlich arbeitende Kontrollwaagen und Sortierwaagen .  Waagen mit diskontinuierlicher Bewegung des Wägeguts .  Die Bewegung des Wägeguts auf dem Lastträger ist diskontinuierlich ; die Masse wird bei stillstehendem Wägegut ermittelt .  2.3 . Einrichtungen , die Bestandteil der Waage sind  2.3.1 . Meßsystem  2.3.1.1 . Wägeeinrichtung  Einrichtung , die Angaben über die Masse des zu kontrollierenden oder zu sortierenden Wägeguts liefert . Diese Einrichtung kann teilweise oder vollständig aus einer nicht selbsttätigen Waage bestehen .  Sie umfasst einen Lastträger , eine Auswägeeinrichtung und gegebenenfalls eine Anzeigeeinrichtung , die beispielsweise die Masse des Wägeguts oder die Differenz zwischen dieser Masse und einem Bezugswert in Masseneinheiten anzeigt .  2.3.1.2 . Auslöseeinrichtung  Einrichtung , die den Befehl zur Abfrage der Masse des Wägeguts auslöst .  2.3.1.3 . Auswerteeinrichtung  Einrichtung , welche die von der Wägeeinrichtung übermittelte Angabe in ein Signal umsetzt und dieses Signal zu einem Kontroll - oder Sortierbefehl verarbeitet .  2.3.1.4 . Anzeigeenrichtung  Einrichtung , die mindestens eine der folgenden Angaben liefert :   - die Masse des kontrollierten Wägeguts ,   - die Differenz zwischen dieser Masse und einem Bezugswert ,   - die Klasse , zu der das kontrollierte oder klassierte Wägegut gehört .  2.3.2 . Fördereinrichtung  Einrichtung , die das Wägegut zum Lastträger hin - und von diesem wegbefördert .  Sie kann Bestandteil der Wägeeinrichtung sein .  2.3.3 . Einstelleinrichtung  Einrichtung , mit deren Hilfe die Klassengrenzen in Masseneinheiten eingestellt werden .  2.3.4 . Sortiereinrichtung  Einrichtung , die die Packungen selbsttätig bestimmten Gewichtsklassen zuordnet und trennt . Sie braucht nicht unbedingt Bestandteil der Waage zu sein .  2.3.5 . Tendenzeinrichtung ( servogesteuerte Rückmeldeeinrichtung )  Einrichtung , die in Abhängigkeit von den Wägeergebnissen die Einstellung einer der Kontrollwaage vorgeschalteten Abfuelleinrichtung selbsttätig regelt .  2.3.6 . Zählwerk  Einrichtung , die die Summe aller über den Lastträger gehenden Packungen ( Summenzählwerk ) oder die Zahl der Packungen in jeder einzelnen Klasse  ( Klassenzählwerk ) anzeigt .  2.4 . Standardprüfpackung  Packung , mit deren Hilfe der Standardunschärfebereich  ( U s ) unter den in Nr . 7.2.1.1 festgelegten Bedingungen geprüft wird .  2.5 . Messtechnische Begriffe  2.5.1 . Nenn-Schaltpunkt  In Masseneinheiten ausgedrückter und von der Bedienungsperson anhand der Einstelleinrichtung eingestellter Grenzwert , der aufeinanderfolgende Klassen voneinander trennt .  2.5.2 . Tatsächlicher Schaltpunkt  In Masseneinheiten ausgedrückter Wert , bei dem für das gleiche Stück zwei unterschiedliche Klassierentscheidungen von jeweils gleich grosser Wahrscheinlichkeit getroffen werden können .  2.5.3 . Einstellbereich  Bereich , innerhalb dessen der Nenn-Schaltpunkt für eine vorgegebene Nennmasse des Wägeguts eingestellt werden kann .  2.5.4 . Einstellbstand ( Klassenbreite )  In Masseneinheiten ausgedrückter Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nenn-Schaltpunkten .  2.5.5 . Einstellfehler  Differenz zwischen dem Nenn-Schaltpunkt und dem tatsächlichen Schaltpunkt .  2.5.6 . Gewichtsklasse  Gruppe von Stücken , die zu einem vorgegebenen Gewichtsbereich gehören . Bei n-Schaltpunkten lässt sich der Gesamtbereich der Stücke von Null bis Unendlich in ( n + 1 ) Gewichtsklassen aufteilen .  2.5.7 . Mindestlast  Masse eines Wägeguts , bei deren Unterschreitung die Waage ein Stück nicht mehr mit der erforderlichen Genauitgkeit wägen und ordnungsgemäß in die entsprechende Klasse einordnen kann .  2.5.8 . Unschärfebereich  In Masseneinheiten ausgedrückter Bereich , innerhalb dessen die Waage ein Stück nicht eindeutig einordnen kann .  2.5.8.1 . Standardunschärfebereich ( U s )  Vom Hersteller angegebener und in Masseneinheiten ausgedrückter Bereich , innerhalb dessen die Waage für eine Standardprüfpackung bei einer vorgegebenen Wägegeschwindigkeit zwei unterschiedliche Klassierentscheidungen treffen kann .  2.5.8.2 . Nennunschärfebereich ( U n )  Vom Hersteller angegebener und in Masseneinheiten ausgedrückter Bereich , innerhalb dessen die Waage für das zu kontrollierende Wägegut bei einer vorgegebenen Wägegeschwindigkeit zwei unterschiedliche Klassierentscheidungen treffen kann .  2.5.8.3 . Tatsächlicher Unschärfebereich ( U a )  Von der Eichbehörde ermittelter und in Masseneinheiten ausgedrückter Bereich , innerhalb dessen die Waage für eine Standardprüfpackung oder für das zu kontrollierende Erzeugnis bei einer vorgegebenen Wägegeschwindigkeit zwei unterschiedliche Klassierentscheidungen treffen kann .  Der Normalwert dieses Bereichs entspricht 6 s  ( von - 3 s bis + 3 s ) , dabei ist s die Standardabweichung ,  2.5.9 . Kontroll - oder Klassierfolge  ( Wägegeschwindigkeit ) ( Ausbringung )  Die Anzahl der je Zeiteinheit kontrollierten oder klassierten Packungen .  2.5.10 . Wägegutlänge  In der Bewegungsrichtung gemessene Länge einer Packung .  2.5.11 . Wägedauer  Die Differenz zwischen dem Zeitpunkt , zu dem sich die Packung ganz auf dem Lastträger befindet , und dem Zeitpunkt , zu dem eine Gewichtsangabe erfolgt .  2.5.12 . Ansprechdauer  Differenz zwischen dem Zeitpunkt , zu dem sich das Wägegut ganz auf dem Lastträger befindet , und dem Zeitpunkt , zu dem das Ansprechen der Wägeeinrichtung nicht mehr als U n von der endgültigen Anzeige abweicht .  MESSTECHNISCHE BEGRIFFE : siehe ABl .  KAPITEL II  MESSTECHNISCHE ANFORDERUNGEN  3 . ALLGEMEINES  3.1 . Teilungswert der Wägeeinrichtung  Ist die Wägeeinrichtung mit einer in Masseneinheiten geteilten Skale ausgerüstet , so müssen ihr Teilungswert und ihr Eichwert den Gemeinschaftsvorschriften über nichtselbsttätige Waagen entsprechen .  3.2 . Maximaler Standardunschärfebereich  Unbeschadet der Nummer 5.1.2 muß der Hoechstwert des Standardunschärfebereichs ( U s ) kleiner als oder gleich folgenden Werten sein :  1 g für Nennmassen bis einschließlich 100 g ,  1 % für Nennmassen über 100 g .  3.3 . Verhältnis zwischen dem Nennunschärfebereich und dem Standardunschärfebereich  Der Nennunschärfebereich ( U n ) darf nicht kleiner sein als der Wert des Standardunschärfebereichs  ( U s ) .  4 . MAXIMALE FEHLERGRENZEN  4.1 . Maximale Fehlergrenzen bei der EWG-Bauartzulassung  4.1.1 . Wägeeinrichtung  Ist die Wägeeinrichtung mit einer in Masseneinheiten geteilten Skale ausgerüstet , so ist die Waage als nichtselbsttätige Waage anzusehen und muß in der statischen Prüfung hinsichtlich der maximalen Fehlergrenzen den Gemeinschaftsvorschriften über nichtselbsttätige Waagen entsprechen .  4.1.2 . Tatsächlicher Unschärfebereich ( U a )  Der ( die ) nach den Vorschriften des Kapitels V ermittelte ( n ) Unschärfebereich(e ) darf ( dürfen ) das 0,8fache des Standardunschärfebereichs ( U s ) nicht übersteigen .  4.1.3 . Einstellfehler  Der Einstellfehler darf das 0,5fache des Standardunschärfebereichs ( U s ) nicht übersteigen .  4.1.4 . Änderung des tatsächlichen Schaltpunkts in Abhängigkeit von der Zeit  Die Abweichung des tatsächlichen Schaltpunkts darf in einem Zeitraum von 8 Stunden das 0,5fache des Standardunschärfebereichs ( U s ) nicht übersteigen .  4.1.5 . Änderung des tatsächlichen Schaltpunkts in Abhängigkeit von der Temperatur  Die Abweichung des tatsächlichen Schaltpunkts darf bei einer Temperaturänderung von 5 * C nicht grösser sein als das 0,5fache des Standardunschärfebereichs  ( U s ) .  4.1.6 . Prüfungen bei aussermittiger Belastung  Wird eine Prüflast an beliebigen Punkten des Lastträgers aufgesetzt , die einer Belastung der Einspiellage bei der Mindestlast entspricht , darf der grösste Unterschied zwischen den ermittelten Werten für die Masse das 0,5fache des Standardunschärfebereichs ( U s ) nicht überschreiten .  4.2 . Maximale Fehlergrenzen bei der EWG-Ersteichung  4.2.1 . Wägeeinrichtung  Ist die Wägeeinrichtung mit einer in Masseneinheiten geteilten Skale ausgerüstet , so ist die Waage als nichtselbsttätige Waage anzusehen und muß in der statischen Prüfung hinsichtlich der maximalen Fehlergrenzen den Gemeinschaftsvorschriften für derartige Meßgeräte entsprechen .  4.2.2 . Tatsächlicher Unschärfebereich ( U a )  Der nach Kapitel V ermittelte Unschärfebereich darf das 0,8 fache des Nennunschärfebereichs  ( U n ) nicht übersteigen .  4.2.3 . Einstellfehler  Der Einstellfehler darf das 0,8fache des Nennunschärfebereichs ( U n ) nicht übersteigen .  4.2.4 . Änderung des tatsächlichen Schaltpunkts in Abhängigkeit von der Zeit  Die Abweichung des tatsächlichen Schaltpunkts darf in einem Zeitraum von mindestens 8 Stunden nicht grösser als das 0,5fache des Nennunschärfebereichs  ( U n ) sein .  4.2.5 . Änderung des tatsächlichen Schaltpunkts in Abhängigkeit von der Temperatur  Die Abweichung des tatsächlichen Schaltpunkts darf bei einer Temperaturänderung von 5 * C nicht grösser sein als das 0,5fache des Standardunschärfebereichs  ( U n ) .  4.3 . Maximale Verkehrsfehlergrenzen  4.3.1 . Wägeeinrichtung  Ist die Wägeeinrichtung mit einer in Masseneinheiten geteilten Skale ausgerüstet , so ist die Waage als nichtselbsttätige Waage anzusehen ; sie muß bei der statischen Prüfung hinsichtlich der Fehlergrenzen den Gemeinschaftsvorschriften über derartige Meßgeräte entsprechen .  4.3.2 . Tatsächlicher Unschärfebereich ( U a )  Der nach den Prüfvorschriften des Kapitels V ermittelte Unschärfebereich darf nicht grösser sein als der Nennunschärfebereich ( U n ) .  4.3.3 . Einstellfehler  Der Einstellfehler darf das 0,5fache des Nennunschärfebereichs ( U n ) nicht übersteigen .  5 . ANWENDUNGSBEDINGUNGEN FÜR DIE FEHLERGRENZEN  5.1 . Normale Betriebsbedingungen  5.1.1 . Masse des Wägegutes  Die Masse des Wägegutes muß zwischen der für die Waage vorgesehenen Hoechst - und Mindestlast liegen .  5.1.2 . Untere Grenze des Meßbereichs  Für die untere Grenze der Mindestlast gilt folgende Tabelle :  25 U n , wenn U n * 200 mg ,  50 U n , wenn 200 mg * U n * 500 mg ,  100 U n , wenn 500 mg * U n ,  5.1.3 . Wägedauer  Die Wägedauer muß mindestens so groß sein wie die Ansprechdauer , sie darf höchstens der Zeitdauer entsprechen , in der sich das Wägegut ganz auf dem Lastträger befindet .  Die zuständige Zulassungsbehörde kann von der Anwendung dieser Vorschrift absehen , sofern die grundlegenden Konstruktions - und/oder Betriebsmerkmale dies zulassen .  Für alle Wägegeschwindigkeiten bis einschließlich der maximalen Wägegeschwindigkeit dürfen der Einstellfehler und der Unschärfebereich die in Nr . 4 aufgeführten Werte nicht übersteigen .  5.2 . Einflußgrössen  5.2.1 . Temperatur  Die Waagen müssen bei allen konstanten Temperaturen innerhalb eines Bereichs von mindestens 25 * C den in Nummer 4 genannten Anforderungen genügen .  Soll die Waage bei geregelter Temperatur betrieben werden , so kann der Temperaturbereich auf 10 * C verringert werden .  Die Temperatur gilt als konstant , wenn die beiden folgenden Voraussetzungen erfuellt sind :   - der Unterschied zwischen den Temperaturgrenzwerten bei einer Prüfung darf nicht mehr als 5 * C betragen , und   - die Schwankung zwischen den Temperaturgrenzwerten darf innerhalb von 5 Minuten 1 * C nicht übersteigen .  5.2.2 . Stromversorgung  Der tatsächliche Schaltpunkt und der tatsächliche Unschärfebereich ( U a ) müssen den in Nummer 4 genannten Anforderungen innerhalb der folgenden Stromschwankungsgrenzen genügen :   - 15 % bis + 10 % der Nennspannung und   - 2 % bis + 2 % der Nennfrequenz .  5.2.3 . Sonstige Einflußgrössen  Die Waagen müssen den in Nummer 4 genannten Anforderungen auch dann genügen , wenn andere als die in den Nummern 5.2.1 und 5.2.2 beschriebenen Einflußgrössen , die sich aus ihrem Einbau und ihrem Verwendungszweck ergeben , auf sie einwirken .  KAPITEL III  TECHNISCHE ANFORDERUNGEN  6 . ALLGEMEINES  6.1 . Betriebstauglichkeit  Die Waagen müssen so konstruiert sein , daß sie für ihren Verwendungszweck geeignet sind ; sie müssen ferner sorgfältig und dauerhaft gebaut sein .  6.2 . Zufällige Verstellung  Die Waagen müssen so gebaut sein , daß die Auswirkung einer Verstellung , die eine Betriebsstörung verursachen kann , normalerweise leicht feststellbar ist .  6.3 . Schwingungsdämpfer  Schwingungsdämpfer , deren Funktionsweise von Temperaturänderungen so weitgehend beeinflusst wird , daß der Betrieb und die Genauigkeit der Waage sich nicht mehr innerhalb der vorgeschriebenen Toleranzen bewegen , müssen mit einer selbsttätigen Ausgleichseinrichtung ausgerüstet sein .  Das Erreichen der vorgeschriebenen Temperatur muß angezeigt werden .  Der Schwingungsdämpfer darf Unbefugten nicht direkt zugänglich sein .  6.4 . Fördereinrichtung  Besitzt die Fördereinrichtung Gurte , Bänder oder Ketten , durch die das Wägegut auf den Lastträger gelangt , und sind diese Gurte , Bänder oder Ketten mit Spanneinrichtungen ausgerüstet , so dürfen diese Einrichtungen nicht direkt zugänglich sein , wenn die durch die Wägeeinrichtung gegebene Gewichtsinformation durch die Einstellung der Spannung beeinflusst werden kann .  6.5 . Schrägstellung  6.5.1 . Die Waagen müssen sich stets in waagerechter Stellung befinden .  6.5.2 . Sind die Waagen nicht ortsfest eingebaut , so müssen sie bei einer Schrägstellung in Längs - oder Querrichtung bis zu 5 % mit einer Nivelliereinrichtung und einer Libelle ausgerüstet sein oder den Vorschriften von Nr . 4 entsprechen .  6.5.3 . Die Anzeigeempfindlichkeit einer nach Nr . 6.5.2 eingebauten Libelle muß so beschaffen sein , daß ihre bewegliche Anzeigeeinrichtung bei einer Schrägstellung von 0,5 % um mindestens 2 mm auswandert .  6.6 . Einrichtungen zur Einstellung der Nullage und der Schaltpunkte  Die Nullstelleinrichtung und die Einstelleinrichtung für den Schaltpunkt mussen sich so betätigen lassen , daß ihre Einstellgenauigkeit je nach Arbeitsweise der Waage in belastetem oder in unbelastetem Zustand mindestens einem Viertel des Nennunschärfebereichs entspricht .  6.7 . Abnehmbare Massestücke  Als bewegliche Massestücke sind die in den Gemeinschaftsvorschriften über Gewichtstücke der mittleren oder genaueren Fehlergrenzenklassen vorgeschriebenen Gewichtstücke zu verwenden ; besonders angefertigte Gewichtstücke müssen sich von ihrer Form her von den gesetzlich vorgeschriebenen Gewichtstücken unterscheiden lassen und als zur Waage gehörig gekennzeichnet sein .  6.8 . Angaben und Aufschriften  6.8.1 . Vorgeschriebene Angaben und Aufschriften  Die Waagen müssen die folgenden Angaben und Aufschriften tragen :   - Kennzeichen des Herstellers   - gegebenenfalls Kennzeichen des Importeurs   - Fabriknummer und Typenbezeichnung der Waage   - EWG-Bauartzulassungszeichen   - Hoechstlast , in der Form : Max ...   - Mindestlast , in der Form : Min ...   - Nennunschärfebereich , in der Form : U n ...   - Wägegeschwindigkeit , in der Form : ( Pack . ) /min ...   - Ansprechdauer , in der Form : t ...   - Eichwert der Wägeeinrichtung gemäß den Gemeinschaftsvorschriften über die nichtselbsttätigen Waagen   - Temperaturgrenzwerte : ... * C / ... * C   - Netzspannung , in der Form : ... V   - Netzfrequenz , in der Form : ... Hz   - Kennzeichen auf nicht unmittelbar am Hauptteil der Waage angebrachten Bauteilen .  6.8.2 . Zusätzliche Angaben und Aufschriften  Je nach dem besonderen Verwendungszweck der Waage können bei der EWG-Bauartzulassung von dem messtechnischen Dienst , der den EWG-Zulassungsschein ausstellt , zusätzliche Angaben und Aufschriften zur Auflage gemacht werden .  6.8.3 . Darstellung der Angaben und Aufschriften  Die Angaben und Aufschriften müssen unverwischbar und hinsichtlich ihrer Grösse , Form und Deutlichkeit so beschaffen sein , daß sie unter normalen Betriebsbedingungen leicht abgelesen werden können .  Sie sind an einer gut sichtbaren Stelle der Waage , entweder auf einem nahe der Anzeigeeinrichtung befestigten Typenschild oder unmittelbar auf der Anzeigeeinrichtung , in zusammengefasster Form anzubringen .  Lässt sich das Typenschild ohne Zerstörung entfernen , so muß es durch Plomben gesichert werden können .  6.8.4 . Stempelung  Auf dem Typenschild kann eine für die Anbringung von Stempeln bestimmte Fläche vorgesehen werden . Ist dies nicht der Fall , so ist zu diesem Zweck eine gesonderte Anbringungsstelle in der Nähe des Typenschildes vorzusehen .  KAPITEL IV  MESS - UND PRÜFVERFAHREN  Die EWG-Bauartzulassung und die EWG-Ersteichung von selbsttätigen Kontroll - und Sortierwaagen sind nach den Vorschriften der Richtlinie 71/316/EWG durchzuführen . Einige dieser Vorschriften sind in diesem Kapitel näher ausgeführt .  7 . EWG-BAUARTZULASSUNG  7.1 . Antrag auf Erteilung der EWG-Bauartzulassung  Dem Antrag auf Erteilung der Bauartzulassung sind eine Waage des entsprechenden Typs sowie folgende Angaben und Unterlagen beizugeben :  7.1.1 . Messtechnische Angaben   - besondere Merkmale der Wägeeinrichtung ,   - maximale Wägegeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Fördereinrichtung und der Wägegutlänge ,   - elektrische Daten der Bauteile des Meßsystems .  7.1.2 . Unterlagen   - allgemeine Konstruktionszeichnungen ,   - fotografische Abbildungen und erforderlichenfalls Zeichnungen oder Muster von messtechnisch wichtigen Einzelheiten ,   - schematische Darstellungen des Betriebsablaufs und eine technische Beschreibung der Waage .  7.2 . Prüfverfahren für die Bauartzulassung  7.2.1 . Bauartzulassungsprüfungen  Hinsichtlich des Standardunschärfebereichs ( U s ) für Standardprüfpackungen müssen die Waagen innerhalb ihres Meßbereichs , d . h . zwischen der Mindest - und der Hoechstlast sowie zwischen der minimalen und der maximalen Wägegeschwindigkeit , die messtechnischen Anforderungen der Nummern 3 , 4.1 und 5 einhalten .Waagen mit mehreren Nennschaltpunkten sind bei mindestens zwei Nennschaltpunkten zu prüfen .  Standardprüfpackungen  Bei allen Prüfungen im Rahmen des Bauartzulassungsverfahrens sind Standardprüfpackungen zu verwenden .  Prüfpackungen müssen folgende Bedingungen erfuellen :   - Masse " m " = Max , Min und ( Max + Min ) /2   - Länge " L " ( cm ) = * m ( in Gramm ) mehr oder weniger 20 %   - Höhe " h " = 1/2   - beständige Masse   - festes Material   - nicht hygroskopisches Material   - nicht elektrostatisches Material   - Metallkontakte sind zu vermeiden .  7.2.1.1 . Statische Prüfungen  7.2.1.1.1 . Prüfungen bei aussermittiger Belastung  Können unter normalen Betriebsbedingungen auf dem Lastträger aussermittige Belastungen auftreten , muß eine Prüfung mit der Mindestlast durchgeführt werden , die auf dem Lastträger mehrmals bewegt wird . Die maximalen Fehlergrenzen sind in Nr . 4.1.6 festgelegt .  7.2.1.1.2 . Besondere Prüfungen für Waagen , deren Wägeeinrichtung aus einer vollständigen nichtselbsttätigen Waage besteht .  Empfindlichkeit , Beweglichkeit und Anzeigegenauigkeit dieser Auswägeeinrichtung sind nach den Vorschriften der Gemeinschaft über nichtselbsttätige Wägeeinrichtungen zu prüfen .  Als Fehlergrenzen gelten die gleichen Werte wie für nichtselbsttätige Waagen mit gleichem Eichwert und von gleicher Genauigkeitsklasse .  7.2.1.2 . Messung der Ansprechdauer  Die Ansprechdauer ist bei gleichbleibenden Prüfbedingungen ohne Einwirkung unerwünschter Einflußgrössen zu messen . Die dabei ermittelten Werte dürfen nicht grösser sein als die in der Beschreibung angegebenen .  Die in Nr . 7.1.1 genannten Angaben über die maximale Wägegeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Fördereinrichtung und der Wägegutlänge müssen mit den Werten für die Ansprechdauer übereinstimmen .  7.2.1.3 . Prüfungen unter normalen Bedingungen  7.2.1.3.1 . Unschärfebereich und Einstellfehler  Die Prüfungen sind nach dem in Kapitel V beschriebenen Verfahren C gemäß Nr . 10.3 durchzuführen .  7.2.1.3.2 . Änderungen des tatsächlichen Schaltpunkts in Abhängigkeit von der Zeit  Diese Prüfungen sind mit Standardprüfpackungen ohne Änderungen der Waageneinstellwerte und bei gleichbleibenden Einflußgrössen durchzuführen und innerhalb einer Betriebszeit von 8 Stunden mehrmals zu wiederholen . Zur Ermittlung der geforderten Ergebnisse können bei diesen Prüfungen elektrische Meßverfahren angewendet werden .  7.2.1.3.3 . Änderung des tatsächlichen Schaltpunkts in Abhängigkeit von der Temperatur  Diese Prüfungen sind mit Standardprüfpackungen ohne Änderung des Einstellbereichs oder anderer Einflußgrössen als der Temperatur durchzuführen ; sie müssen mehrmals innerhalb des vom Hersteller angegebenen Temperaturbereichs wiederholt werden . Zur Ermittlung der geforderten Ergebnisse können bei diesen Prüfungen elektrische Meßverfahren angewendet werden .  7.2.2 . Prüfung auf Übereinstimmung mit den technischen Anforderungen  Die Waagen müssen den technischen Anforderungen des Kapitels III entsprechen .  7.2.3 . Bereitstellung der für die Prüfungen benötigten Hilfsmittel  Der messtechnische Dienst kann vom Antragsteller die Bereitstellung folgender Hilfsmittel verlangen : Standardprüfpackungen , Geräte zur Handhabung , qualifiziertes Personal und die erforderlichen Meßgeräte .  7.2.4 . Ort der Prüfungen  Waagen , für die die Bauartzulassung beantragt wird , können an folgenden Orten geprüft werden :   - entweder in den Räumlichkeiten des messtechnischen Dienstes , bei dem der Antrag gestellt worden ist , oder   - an einem anderen geeigneten Ort , der von dem zuständigen messtechnischen Dienst und dem Antragsteller im gegenseitigen Einvernehmen festgelegt wird .  8 . EWG-ERSTEICHUNG  8.1 . EWG-Ersteichungsprüfungen  Hinsichtlich des Nennunschärfebereichs ( U n ) für ein oder mehrere bestimmte Erzeugnisse müssen die Waagen innerhalb ihres Meßbereichs , d . h . zwischen der Mindest - und der Hoechstlast sowie zwischen der minimalen und der maximalen Wägegeschwindigkeit , den Anforderungen der Nrn . 3 , 4.2 , 5 und 6 entsprechen .  Die EWG-Ersteichung ist von der zuständigen Eichbehörde in einer oder zwei Stufen durchzuführen .  8.1.1 . Prüfungen der ersten Stufe  Statische Prüfungen sind nach Nr . 7.2.1.1 durchzuführen .  8.1.2 . Prüfungen der zweiten Stufe  Unschärfebereich und Einstellfehler sind nach einem in Kapitel V genannten Verfahren mit Erzeugnissen zu prüfen , für die die Waage verwendet werden soll . In allen Fällen muß eine Prüfung zumindest für die Mindestlast durchgeführt werden .  In Zweifelsfällen gilt Verfahren C als Referenzmethode .  8.2 . Bereitstellung der für die Prüfungen benötigten Hilfsmittel  Die Eichbehörde kann vom Antragsteller die Bereitstellung folgender Hilfsmittel verlangen : Prüfpackungen , Geräte zur Handhabung , qualifiziertes Personal und die erforderlichen Meßgeräte .  8.3 . Ort der EWG-Ersteichung  Die erste Stufe kann im Betrieb oder an einem anderen im gegenseitigen Einvernehmen mit der zuständigen Eichbehörde festgelegten geeigneten Ort durchgeführt werden ; die zweite Stufe ist am Aufstellungsort der Waage durchzuführen .  Wird die EWG-Ersteichung in einer einzigen Stufe vorgenommen , so ist sie am Aufstellungsort der Waage durchzuführen .  9 . PRÜFUNGEN IM BETRIEB ( NACHEICHUNGEN )  9.1 . Prüfungen im Betrieb ( Nacheichungen )  Wenn Prüfungen im Betrieb vorgeseben sind , gilt Nr . 4.3 .  KAPITEL V  PRÜFVERFAHREN  10.1 . ZUGABEVERFAHREN ( VERFAHREN A )  10.1.1 . Verfahren  10.1.1.1 . Es ist eine Prüfpackung zu verwenden , die der gewünschten Last entspricht .  10.1.1.2 . Der zu prüfende Schaltpunkt ist so einzustellen , daß bei " n " Wägevorgängen jedesmal die Anzeige " Aussortierung " erscheint .  Besitzt eine Waage zwei oder mehr Schaltpunkte und ist die Gewichtsklassenbreite der Waage gering , so vergewissert man sich , daß der ( die ) nicht benutzte(n ) Schaltpunkt(e ) deutlich von dem geprüften Schaltpunkt abgesetzt ist ( sind ) , um eine Überschneidung bei den Prüfungen zu vermeiden .  10.1.1.3 . Die Grösse der Masse ist um etwa ein Zehntel des auf der Waage angegebenen Nennunschärfebereichs  ( U n ) zu erhöhen , wobei diese Prüfpackung " n " mal über die Waage laufen muß .  10.1.1.4 . Die Prüfung ist fortzusetzen , wobei die Masse der Prüfpackung stufenweise zu erhöhen ist , bis die Anzeige " Annahme " bei " n " Wägevorgängen mindestens einmal erscheint .  10.1.1.5 . Die Prüfung ist fortzusetzen , wobei die Masse der Prüfpackung stufenweise zu erhöhen ist , bis die Anzeige " Annahme " bei " n " Wägevorgängen jedesmal erscheint .  10.1.1.6 . Die Prüfung ist unter mehrmaliger Erhöhung der Masse über diesen Punkt hinaus fortzusetzen .  10.1.1.7 . Die Ergebnisse sind aufzuzeichnen .  10.1.1.8 . Das Prüfverfahren ist mit den gleichen Prüfpackungen zu wiederholen , wobei die Massen der Prüfpackungen zu verringern sind oder die Auswahl der verwendeten Prüfpackungen dem Zufall überlassen wird .  Wird das Verfahren der zufälligen Auswahl angewendet , so ist für jede Gewichtsstufe eine besondere Prüfpackung vorzusehen .  10.1.1.9 . Die Ergebnisse sind auszuzeichnen .  10.1.2 . Berechnungen  10.1.2.1 . Anhand der ermittelten Ergebnisse ist der Prozentanteil der Aussortierungen und der Annahmen zu berechnen .  10.1.2.2 . Das Verhältnis der Gewichtsstufen zu dem Prozentanteil der Aussortierungen ist auf Wahrscheinlichkeits-Netzpapier aufzuzeichnen .  10.1.2.3 . Auf der Geraden , die sich dabei ergeben müsste , ist auf jeder Seite bei 50 % ein entsprechender Abstand festzulegen ( die Werte der Absände 2,275 % - 50 % und 50 % - 97,725 % entsprechen einem Wert von 2 s ) .  10.1.2.4 . Die diesen Punkten entsprechende Gewichtsklassenbreite ist abzulesen .  10.1.2.5 . Die Hälfte einer Gewichtsklassenbreite ergibt den Wert s .  10.1.2.6 . Daraus wird der Normalwert des Unschärfebereichs mit 6 s geschätzt .  10.1.2.7 . Der bei 50 % ( Mittelpunkt des Unschärfebereichs ) abgelesene Wert ist der Wert des tatsächlichen Schaltpunkts .  10.1.2.8 . Der Einstellfehler entspricht der Differenz zwischen dem Nennschaltpunkt und dem für den tatsächlichen Schaltpunkt ermittelten Wert .  10.2 . VERFAHREN MIT ERHÖHTER UND VERRINGERTER MASSE ( VERFAHREN B )  10.2.1 . Verfahren  10.2.1.1 . Es ist eine Prüfpackung azszuwählen . Ihre Masse muß um etwa das Fünffache des Nennunschärfebereichs ( U n ) unter dem Wert des Schaltpunkts liegen .  10.2.1.2 . Für die grundlegende Erhöhung der Masse ist ein Wert " d " festzulegen . Dieser Wert sollte etwa U n/4 betragen , wobei U n den auf der Waage angegebenen Nennunschärfebereich darstellt . ( Dieser Wert sollte so gewählt werden , daß Gewichtstücke verwendet werden , durch die die Berechnungen vereinfacht werden können , z.B . 10 , 20 , 50 , 100 , 200 , 500 ) .  10.2.1.3 . Die Prüfpackung ist mehrmals über die Waage laufen zu lassen , wobei ihre Masse nach jedem Durchlauf stufenweise so zu erhöhen ist , daß sich die Prüfpackung und die zugelegte Masse mit der Gesamtmasse Mo innerhalb des Unschärfebereichs des gewählten Schaltpunkts bewegen . Die Waage ist nun so weit , daß mit der Aufzeichnung der Ergebnisse begonnen werden kann .  10.2.1.4 . Die weitere Prüfung verläuft wie folgt :  Die Prüfpackung mit der Masse Mo ist einmal über die Waage laufen zu lassen . Erscheint dabei die Anzeige " Aussortierung " , so ist ein zweiter Durchlauf mit der Masse ( Mo + d ) durchzuführen ; erscheint jedoch beim ersten Durchlauf die Anzeige " Annahme " , so ist beim zweiten Durchlauf die Masse ( Mo - d ) zu verwenden ,  Dieses Prüfverfahren , das darin besteht , die Masse der Prüfpackung je nach dem Wägeergebnis um den Wert " d " zu erhöhen oder zu verringern , ist so lange zu wiederholen , bis die erforderliche Durchlaufzahl erreicht ist .  10.2.1.5 . Die dabei ermittelten Ergebnisse sind in einen dem Muster in Nr . 10.2.3 entsprechenden Prüfbogen folgendermassen einzutragen :  Jede waagerechte Reihe der Tabelle entspricht einem besonderen Wert der Masse ( Mo mehr oder weniger id ) , wobei die Gesamtzahl der Reihen die ganze Bandbreite des Unschärfebereichs umfasst . Die Ergebnisse eines jeden Durchlaufs sind in Form einer Kodebezeichnung auf dem Prüfbogen zu vermeken ; hierzu wird vorgeschlagen , bei der Anzeige " Aussortierung " das Zeichen " X " und bei der Anzeige " Annahme " das Zeichen " O " zu verwenden .  10.2.2 . Berechnungen  10.2.2.1 . Unschärfebereich : siehe ABl .  Die Anzahl der " X " - und der " O " -Zeichen ist für jede einzelne Reihe zu addieren ; die Anzahl der Nx der " X " -Zeichen und die Anzahl No der  " O " -Zeichen sind für alle Reihen zusammengenommen ebenfalls zu addieren .  Für die Berechnungen ist die Serie mit der zahlenmässig geringeren Gesamtanzahl , d.h . entweder die " X " -Ergebnisse oder die " O " -Ergebnisse , zu verwenden , da jede der beiden Ergebnisserien in etwa die gleichen statistischen Informationen liefert .  Der Unschärfebereich wird nach folgender Formel berechnet :  U a = 9,72d ( NB - A2/N2 + 0,029 )  Dabei ist :  d = Gewichtszulagen ( U n/4 , vgl . Nr . 10.2.1.2 ) ,  i = Anzahl der Gewichtszulagen bzw . -stufen ,  n i = Anzahl der in einer Reihe " i " berücksichtigten Ergebnisse ,  N = Gesamtanzahl der verwendeten Ergebnisse ( No oder Nx , und zwar jeweils der geringere Wert ) ,  A = S i * n i ,  B = S i2 * n i .  10.2.2.2 . Schaltpunkt ( vgl . Nr . 2.5.2 )  Der Schaltpunkt wird nach folgender Formel berechnet :  m = Mo + d ( A/N mehr oder weniger 1/2 )  Das Pluszeichen ( + ) ist zu verwenden , wenn die Berechnungen auf den Aussortierungen ( X ) aufgebaut sind , während das Minuszeichen ( - ) zu verwenden ist , wenn der Berechnung die Annahmen ( O ) zugrunde liegen .  Sodann ist der Einstellfehler als die Differenz zwischen dem ( auf die vorstehend beschriebene Weise berechneten ) tatsächlichen Schaltpunkt " m " und dem Nennschaltpunkt zu bestimmen .  10.2.2.3 . Standardabweichung der berechneten Werte  10.2.2.3.1 . Unschärfebereich ( U a )  Die Standardabweichung der ( gemäß Nr . 10.2.2.1 ermittelten ) Veränderlichen U a lässt sich nach folgender Formel bestimmen :  S U a = H U a / * N  Der Wert des Koeffizienten H ist eine Funktion des Verhältnisses d/U a gemäß der Tabelle der Nr . 10.2.2.3.1.1 .  Die mathematische Methode für die Berechnung des Unschärfebereichs gilt nur für den Fall :  d/U a * 1/3  10.2.2.3.1.1 . Als Funktion von d/U a nimmt H folgende Werte an :  d/U a * 0,1 * 0,13 * 0,17 * 0,20 * 0,23 * 0,27 * 0,30 * 0,33 ;  H * 1,6 * 1,47 * 1,38 * 1,32 * 1,30 * 1,25 * 1,25 * 1,25 . *  10.2.2.3.2 . Einstellfehler  Die Standardabweichung der ( gemäß Nr . 10.2.2.2 ermittelten ) Veränderlichen " m " lässt sich nach folgender Formel bestimmen :  S m = G U a / * N  Der Wert des Koeffizienten G ist eine Funktion des Verhältnisses d/U a gemäß der Tabelle der Nr . 10.2.2.3.2.1 .  Die mathematische Methode für die Berechnung des Schaltpunkts gilt nur für den Fall :  d/U a * 1/3  10.2.2.3.2.1 . Als Funktion von d/U a nimmt G folgende Werte an :  d/U a * 0,1 * 0,13 * 0,17 * 0,20 * 0,23 * 0,27 * 0,30 * 0,33 ; *  G * 0,95 * 0,98 * 1 * 1,02 * 1,05 * 1,08 * 1,1 * 1,12 . *  10.2.3 . Prüfbogen : siehe ABl .  10.3 . BINÄRES PRÜFVERFAHREN ( VERFAHREN C )  Im Falle einer EWG-Bauartzulassung ist dieses Verfahren anzuwenden , wenn die Waage in einem Lastenkreislauf , der eine Fertigungsstrasse simuliert , betrieben wird . Aus praktischen Gründen kann die zuständige Eichbehörde jedoch ausnahmsweise die Prüfung in einer Fertigungsstrasse mit den Erzeugnissen durchführen , für die die Waage bestimmt ist .  10.3.1 . Verfahren  10.3.1.1 . Der Wert des Nennunschärfebereichs  ( U n ) ist den Angaben auf der Waage zu entnehmen .  10.3.1.2 . Die Masse der zur Abdeckung des Unschärfebereichs zu verwendenden ( insgesamt 7 ) Prüfpackungen ist nach folgenden Formeln zu berechnen :  m1,7 = A mehr oder weniger 1,645 B/6  m2,6 = A mehr oder weniger 1,282 B/6  m3,5 = A mehr oder weniger 0,842 B/6  m4 = A  Dabei ist :  A = ( H + L ) /2  B = H - L  H und L sind die Näherungswerte der Masse an den Grenzen des Unschärfebereichs bei einem bestimmten Schaltpunkt .  10.3.1.3 . Es muß gewährleistet sein , daß die Prüfpackungen den gesamten Unschärfebereich des zu prüfenden Schaltpunkts abdecken .  10.3.1.4 . Jede Prüfpackung ist 50mal über die Waage laufen zu lassen ; diese Prüfung ist mit den zwei leichtesten und den zwei schwersten Prüfpackungen so lange fortzusetzen , bis eine Anzahl von 200 Durchläufen erreicht ist .  Die Reihenfolge des Durchlaufs der Prüfpackungen ist dem Zufall zu überlassen . Die den beiden Extremwerten des Unschärfebereichs entsprechenden Prüfpackungen sollten jedoch stets nacheinander über die Waage laufen , und zwar in einem Zeitabstand , der der Betriebsgeschwindigkeit während der Prüfung entspricht .  10.3.2 . Die Ergebnisse sind aufzuzeichnen .  10.3.2.1 . Die Ergebnisse sind zusammenzuzählen und nach dem Muster der Tabelle 1 zu ordnen .  10.3.2.2 . Die Werte von nw und nwy sind für n = 50 und r = 200 aus den Tabellen 2 und 3 zu entnehmen . Die Spalten 5 und 6 sind zusammenzuzählen .  10.3.2.3 . Die Werte n i w i x i , n i w i x ( 2,i ) und n i w i x i y1 sind zu berechnen und die Spalten 7 , 8 und 9 zusammenzuzählen .  10.3.2.4 . Anhand der Gesamtsummen der Tabelle 1 sind der Schätzwert des Schaltpunkts ( M ) und der Schätzwert des Unschärfebereichs ( U a ) gemäß Nr . 10.3.3 zu berechnen .  TABELLE 1  10.3.2.5 .  Spalte 1 * Spalte 2 * Spalte 3 * Spalte 4 * Spalte 5 * Spalte 6 * Spalte 7 * Spalte 8 * Spalte 9 *  x * n * r * i * nw * nwy * nwx * nwx2 * nwxy *  x1 * n1 * r1 * 1 * n1 w1 * n1 w1 y1 * n1 w1 x1 * n1 w1 x ( 2,1 ) * n1 w1 x1 y1 *  ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... *  ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... *  ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... *  x i * n i * r i * i * n i w i * n i w i y i * n i w i x i * n i w i x ( 2,i ) * n i w i x i y i *  ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... *  x k * n k * r k * k * n k w k * n k w k y k * n k w k x k * n k w k x ( 2,k ) * n k w k x k y k *  ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... * ... *   * * * * S ( k,1)n i w i * S ( k,1)n i w i y i * S ( k,1)n i w i x i * S ( k,1)n i w i x ( 2,i ) * S ( k,1)n i w i x i y *  Dabei ist : x i = Masse der Gewichtszulage ,  n i = Anzahl der ausgeführten Durchläufe  ( 50 oder 200 ) ,  r i = Anzahl der Annahmen von x i .  10.3.3 . Anhand der in Tabelle 1 aufgeführten Gesamtsummen sind folgende Mengenwerte zu berechnen :  x = Sn i w i x i /Sn i w i  y = Sn i w i y i /Sn i w i  S ( nwxx ) = Sn i w i x ( 2,i ) - ( Sn i w i x i)2/Sn i w i  S ( nwxy ) = Sn i w i x i y i - ( Sn i w i x i )  ( Sn i w i y i ) /Sn i w i  und b = S ( nwxy ) /S ( nwxx )  Der Schätzwert M des Schaltpunkts M lässt sich nach folgender Formel bestimmen :  M = M o * m dabei ist m = x - * /b - y  Der Schätzwert U a des Unschärfebereichs U a lässt sich nach folgender Formel bestimmen :  U a * 6/b  TABELLE 2  n = 50  r * nw * nwy *  0 ( 1 ) * 3,588 * - 8,346 *  1 * 5,981 * - 12,282 *  2 * 9,669 * - 16,928 *  3 * 12,580 * - 19,559 *  4 * 15,015 * - 21,097 *  5 * 17,111 * - 21,929 *  6 * 18,947 * - 22,263 *  7 * 20,574 * - 22,226 *  8 * 22,024 * - 21,902 *  9 * 23,325 * - 21,351 *  10 * 24,494 * - 20,614 *  11 * 25,546 * - 19,726 *  12 * 26,492 * - 18,711 *  13 * 27,342 * - 17,591 *  14 * 28,104 * - 16,380 *  15 * 28,784 * - 15,094 *  16 * 29,386 * - 13,744 *  17 * 29,915 * - 12,339 *  18 * 30,374 * - 10,888 *  19 * 30,767 * - 9,399 *  20 * 31,096 * - 7,878 *  21 * 31,363 * - 6,332 *  22 * 31,569 * - 4,766 *  23 * 31,715 * - 3,185 *  24 * 31,802 * - 1,595 *  25 * 31,831 * 0 *  r * nw * nwy *  26 * 31,802 * 1,595 *  27 * 31,715 * 3,185 *  28 * 31,569 * 4,766 *  29 * 31,363 * 6,332 *  30 * 31,096 * 7,878 *  31 * 30,767 * 9,399 *  32 * 30,374 * 10,888 *  33 * 29,915 * 12,339 *  34 * 29,386 * 13,744 *  35 * 28,784 * 15,094 *  36 * 28,104 * 16,380 *  37 * 27,342 * 17,591 *  38 * 26,492 * 18,711 *  39 * 25,546 * 19,726 *  40 * 24,494 * 20,614 *  41 * 23,325 * 21,351 *  42 * 22,024 * 21,902 *  43 * 20,574 * 22,226 *  44 * 18,947 * 22,263 *  45 * 17,111 * 21,929 *  46 * 15,015 * 21,097 *  47 * 12,580 * 19,559 *  48 * 9,669 * 16,928 *  49 * 5,981 * 12,282 *  50 ( 1 ) * 3,588 * 8,346 *  ( 1 ) Die Werte von nw und nwy in dieser Reihe dürfen nur für den höchsten Wert von x bei r = 0 oder für den niedrigsten Wert von x bei r = 50 verwendet werden .  TABELLE 3  n = 200  r * nw * nwy *  0 ( 1 ) * 4,831 * - 13,560 *  1 * 8,406 * - 21,650 *  2 * 14,350 * - 33,384 *  3 * 19,414 * - 42,128 *  4 * 23,922 * - 49,128 *  5 * 28,028 * - 54,932 *  6 * 31,820 * - 59,846 *  7 * 35,356 * - 64,062 *  8 * 38,676 * - 67,710 *  9 * 41,812 * - 70,890 *  10 * 44,788 * - 73,668 *  11 * 47,618 * - 76,102 *  12 * 50,320 * - 78,236 *  13 * 52,906 * - 80,104 *  14 * 55,386 * - 81,736 *  15 * 57,768 * - 83,158 *  16 * 60,058 * - 84,386 *  17 * 62,268 * - 85,444 *  r * nw * nwy *  18 * 64,398 * - 86,342 *  19 * 66,454 * - 87,094 20 * 68,444 * - 87,714 *  21 * 70,368 * - 88,212 *  22 * 72,232 * - 88,594 *  23 * 74,038 * - 88,872 *  24 * 75,788 * - 89,050 *  25 * 77,486 * - 89,138 *  26 * 79,136 * - 89,138 *  27 * 80,738 * - 89,058 *  28 * 82,294 * - 88,902 *  29 * 83,806 * - 88,676 *  30 * 85,276 * - 88,382 *  31 * 86,706 * - 88,024 *  32 * 88,096 * - 87,608 *  33 * 89,450 * - 87,134 *  34 * 90,766 * - 86,606 *  35 * 92,050 * - 86,028 *  r * nw * nwy *  36 * 93,298 * - 85,402 *  37 * 94,514 * - 84,728 *  38 * 95,698 * - 84,012 *  39 * 96,850 * - 83,254 *  40 * 97,974 * - 82,456 *  41 * 99,086 * - 81,620 *  42 * 100,132 * - 80,750 *  43 * 101,170 * - 79,842 *  44 * 102,182 * - 78,904 *  45 * 103,166 * - 77,932 *  46 * 104,124 * - 76,932 *  47 * 105,058 * - 75,902 *  48 * 105,968 * - 74,844 *  49 * 106,852 * - 73,762 *  50 * 107,714 * - 72,652 *  51 * 108,552 * - 71,518 *  52 * 109,368 * - 70,362 *  53 * 110,162 * - 69,182 *  54 * 110,936 * - 67,982 *  55 * 111,686 * - 66,762 *  56 * 112,416 * - 65,520 *  57 * 113,126 * - 64,262 *  58 * 113,814 * - 62,984 *  59 * 114,484 * - 61,688 *  60 * 115,134 * - 60,376 *  61 * 115,764 * - 59,048 *  62 * 116,376 * - 57,704 *  63 * 116,968 * - 56,346 *  64 * 117,542 * - 54,974 *  65 * 118,098 * - 53,588 *  66 * 118,636 * - 52,190 *  67 * 119,156 * - 50,778 *  68 * 119,658 * - 49,354 *  69 * 120,144 * - 47,920 *  70 * 120,612 * - 46,474 *  71 * 121,062 * - 45,018 *  72 * 121,496 * - 43,552 *  73 * 121,914 * - 42,076 *  74 * 122,316 * - 40,590 *  75 * 122,700 * - 39,098 *  76 * 123,068 * - 37,596 *  77 * 123,422 * - 36,086 *  78 * 123,758 * - 34,568 *  79 * 124,078 * - 33,044 *  80 * 124,384 * - 31,512 *  81 * 124,674 * - 29,974 *  82 * 124,948 * - 28,432 *  83 * 125,206 * - 26,882 *  84 * 125,450 * - 25,328 *  85 * 125,678 * - 23,768 *  86 * 125,892 * - 22,040 *  87 * 126,090 * - 20,636 *  88 * 126,274 * - 19,064 *  89 * 126,442 * - 17,488 *  90 * 126,596 * - 15,908 *  91 * 126,734 * - 14,326 *  92 * 126,858 * - 12,740 *  93 * 126,968 * - 11,154 *  94 * 127,062 * - 9,564 *  95 * 127,142 * - 7,972 *  96 * 127,208 * - 6,380 *  97 * 127,258 * - 4,786 *  98 * 127,294 * - 3,192 *  99 * 127,316 * - 1,596 *  100 * 127,324 * 0 *  r * nw * nwy *  101 * 127,316 * 1,596 *  102 * 127,294 * 3,192 *  103 * 127,258 * 4,786 *  104 * 127,208 * 6,380 *  105 * 127,142 * 7,972 *  106 * 127,062 * 9,564 *  107 * 126,968 * 11,154 *  108 * 126,858 * 12,740 *  109 * 126,734 * 14,326 *  110 * 126,596 * 15,908 *  111 * 126,442 * 17,488 *  112 * 126,274 * 19,064 *  113 * 126,090 * 20,636 *  114 * 125,892 * 22,040 *  115 * 125,678 * 23,768 *  116 * 125,450 * 25,328 *  117 * 125,206 * 26,882 *  118 * 124,948 * 28,432 *  119 * 124,674 * 29,974 *  120 * 124,384 * 31,512 *  121 * 124,078 * 33,044 *  122 * 123,758 * 34,568 *  123 * 123,422 * 36,086 *  124 * 123,068 * 37,596 *  125 * 122,700 * 39,098 *  126 * 122,316 * 40,590 *  127 * 121,914 * 42,076 *  128 * 121,496 * 43,552 *  129 * 121,062 * 45,018 *  130 * 120,612 * 46,474 *  131 * 120,144 * 47,920 *  132 * 119,658 * 49,354 *  133 * 119,156 * 50,778 *  134 * 118,636 * 52,190 *  135 * 118,098 * 53,588 *  136 * 117,542 * 54,974 *  137 * 116,968 * 56,346 *  138 * 116,376 * 57,704 *  139 * 115,764 * 59,048 *  140 * 115,135 * 60,376 *  141 * 114,484 * 61,688 *  142 * 113,814 * 62,984 *  143 * 113,126 * 64,262 *  144 * 112,416 * 65,520 *  145 * 111,686 * 66,762 *  146 * 110,936 * 67,982 *  147 * 110,162 * 69,182 *  148 * 109,368 * 70,382 *  149 * 108,552 * 71,518 *  150 * 107,714 * 72,652 *  151 * 106,852 * 73,762 *  152 * 105,968 * 74,844 *  153 * 105,058 * 75,902 *  154 * 104,124 * 76,932 *  155 * 103,166 * 77,932 *  156 * 102,182 * 78,904 *  157 * 101,170 * 79,842 *  158 * 100,132 * 80,750 *  159 * 99,086 * 81,620 *  160 * 97,974 * 82,456 *  161 * 96,850 * 83,254 *  162 * 95,698 * 84,012 *  163 * 94,514 * 84,728 *  164 * 93,298 * 85,402 *  165 * 92,050 * 86,028 *  r * nw * nwy *  166 * 90,766 * 86,606 *  167 * 89,450 * 87,134 *  168 * 88,096 * 87,608 *  169 * 86,706 * 88,024 *  170 * 85,276 * 88,382 *  171 * 83,806 * 88,676 *  172 * 82,294 * 88,902 *  173 * 80,738 * 89,058 *  174 * 79,136 * 89,138 *  175 * 77,486 * 89,138 *  176 * 75,788 * 89,050 *  177 * 74,038 * 88,872 *  178 * 72,232 * 88,594 *  179 * 70,368 * 88,212 *  180 * 68,444 * 87,714 *  181 * 66,454 * 87,094 *  182 * 64,398 * 86,342 *  183 * 62,268 * 85,444 *  r * nw * nwy *  184 * 60,058 * 84,386 *  185 * 57,768 * 83,158 *  186 * 55,386 * 81,736 *  187 * 52,906 * 80,104 *  188 * 50,320 * 78,236 *  189 * 47,618 * 76,102 *  190 * 44,788 * 73,668 *  191 * 41,812 * 70,890 *  192 * 38,676 * 67,710 *  193 * 35,356 * 64,062 *  194 * 31,820 * 59,846 *  195 * 28,028 * 54,932 *  196 * 23,922 * 49,128 *  197 * 19,414 * 42,128 *  198 * 14,350 * 33,384 *  199 * 8,406 * 21,560 *  200 ( 1 ) * 4,831 * 13,560 *  ( 1 ) Die Werte von nw und nwy in dieser Reihe dürfen nur für den höchsten Wert von x bei r = 0 oder für den niedrigsten Wert von x bei r = 200 verwendet werden .*BURGGRAFENSTRASSE 4-10 , 1 BERLIN 30*  IN BELGIEN UND LUXEMBURG : *INSTITUT BELGE DE NORMALISATION - IBN - *  *29 , AVENÜ DE LA BRABANCONNE , 1040 BRUXELLES*  IN DÄNEMARK : *DANSK STANDARDISERINGSRAD*  *AUREHOJVEJ 12 , DK-2900 HELLERUP*  IN FRANKREICH : *ASSOCIATION FRANCAISE DE NORMALISATION - AFNOR - *  *TOUR EUROPE , CEDEX 7 , 92 080 PARIS*  IN ITALIEN : *ENTE NAZIONALE ITALIANO DI UNIFICAZIONE - UNI - *  *PIAZZA A . DIAZ , 2 , MILANO*  IN DEN NIEDERLANDEN : *NEDERLANDS NORMALISATIE-INSTITUUT  - NNI - *  *POLAKWEG 5 , RIJSWIJK ( ZH ) *  IM VEREINIGTEN KÖNIGREICH : *BRITISH STANDARDS INSTITUTION ( BSI ) , 2 PARK STREET , *  *LONDON W1A 2BS*  IN IRLAND : *INSTITUTE FOR INDUSTRIAL RESEARCH AND STANDARDS , *  *BALLYMUN ROAD , DUBLIN 9*  BEZIEHER AUS DRITTEN LÄNDERN WERDEN GEBETEN , SICH AN DAS " AMT FÜR AMTLICHE VERÖFFENTLICHUNGEN DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN " , POSTFACH 1003 , LUXEMBURG 1 , ZU WENDEN .