CELEX: 51983PC0623
Language: de
Date: 1983-10-21
Title: Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Eröffnung und Verwaltung eines präferentiellen Gemeinschaftsplafonds für bestimmte in der Türkei raffinierte Erdölerzeugnisse und zur Einrichtung einer gemeinschaftlichen Überwachung der Einfuhren dieser Erzeugnisse (1984) (Von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (83) 623
Vol. 1983/0228
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak---      KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                         K0MC83) 623 endg.
                                                         B rü ss e l, den 21. Oktober 1983
                                         Vorschlag einer
                                  VERORDNUNG (EWG) DES RATES
         zur Eröffnung und Verwaltung e in e s p r ä f e r e n t i e l l e n Gemeinschaftsplafonds
             für bestimmte in der Türkei r a f f i n i e r t e Erdölerzeugnisse und zur
    Einrichtung e in e r gemeinschaftlichen Überwachung der Einfuhren d i e s e r Erzeugnisse
                                              (1984)
                            (Von der Kommission dem Rat vor g el eg t)
KOM(83) 623 endg.
 ---pagebreak---                                BEGRÜNDUNG
Im Anschluss an die Verhandlungen, die m it der Türkei geführt wurden, um
das Assoziierungsabkomm en zwischen der Türkei und der G em einschaft
sowie das Zusatzprotokoll infolge des B eitritts der neuen M itgliedstaaten
anzupassen, hat die G em einschaft am            30. Juni   1973 in Ankara ein
Ergänzungsprotokoll u n terzeich n et, das nach seiner R atifizierung in K raft
tre te n wird.
Bis zum In k ra fttre te n dieses Ergänzungsprotokolls hat die G em einschaft
ein Interim sabkom m en geschlossen, das grundsätzlich bis zum In k rafttre te n
des    Ergänzungsprotokolls     g ilt, dam it   ab   1. Januar  1974  bestim m te
Bestimmungen dieses Protokolls b etreffen d den W arenhandel angewandt
w erden.
Das vorgenannte Ergänzungsprotokoll und das Interim abkom m en sehen u.a.
die Eröffnung eines jährlichen zollfreien G em einschaftszollkontingents von
340.000 Tonnen für bestim m te Erdölerzeugnisse des K apitels 27 des
G em einsam en Z olltarifs vor.
Im gegenw ärtigen Zeitpunkt ist es unklar, ob die im diesem Abkommen
zugunsten der Türkei vorgesehenen tariflich en Massnahmen für 1984 auf­
grund des Ergänzungsprotokolls oder aufgrund des Interim sabkom m ens, zu
gew ähren sind. Der beiliegende Verordnungsvorschlag s tü tz t sich auf das
Interim sabkom m en      und   m üsste   som it    geändert   werden, falls  das
Ergänzungsprotokoll spätesten s am 1. Januar 1984 in K ra ft tr i tt.
Die Kommission ist sich der T atsache bew usst, dass dieses Zugeständnis
noch einer Anpassung im Rahm en einer mit der Türkei zu führenden
Verhandlung bedarf.        Bis zu einer Entscheidung in dieser Sache, ist der
vorliegende Vorschlag als eine Vorlage anzusehen, die eine Erfüllung der
von der G em einschaft eingegangenen V erpflichtung g e s ta tte t.
Die Kommissin behält sich also vor, ihren Vorschlag im Läufe                  des
Verfahrens zu ändern, um ihn ggfs, dem Ergebnis der Verhandlung anzu­
passen.
 ---pagebreak---                                        - 2 -
2. Aufgrund des Beschlusses des A ssoziationsrates vom Juni 1973, für die
   Türkei eine nicht weniger günstige Behandlung als die den durch die
   Allgemeinen      Zollpräferenzen        begünstigten       Ländern       eingeräum te
   Behandlung sicherzustellen, sahen sich die Kommission und die türkischen
   Behörden veranlasst, die F rage der G leichw ertigkeit der Zollbehandlung die
   einm al auf die Entw icklungsländer und zum anderen auf die Türkei ange-
   want wird, zu prüfen.
   Die zugunsten der Entw icklungsländer in den Jah ren 1971 bis 1973 erö ff-
   neten    G em einschaftszollkontingente         sind  ab    1.   Januar     19 74   in
   G em einschaftsplafonds um gew andelt worden, deren Menge nach der üblich
   befolgten M ethode berechnet worden ist.
   D iese Mengen sind wie folgt fe s tg e s e tz t worden :
   - für 1975 in Höhe von 1974, erhöht um 12 %
   - für 1976 in Höhe von 1975, erhöht um 15 96
   - für 1977 in Höhe von 1976, erhöht um 4,6 96
   - für 1978, 1979 und 1980 in Höhe von 1977
   - für 1981, in Höhe von 1980, erhöht um 2 %
   - für 1982, in Höhe von 1981, erhöht um 10 %
   - für 1983, in Höhe von 1982, erhöht um 5 96.
   - für 1984 in Höhe von 1983.
   Nach einer Prüfung des Problem s h a tte die Kommission schliesslich an­
   erkannt, dass in A nbetracht der Bestimm ungen des einzigen A rtikels,
   A bsatz 4 des Anhangs N r. 1 des Zusatzprotokolls das für die Türkei
   vorgesehene Zoilkontingent von 340.000 Tonnen für das Jah r 1976, in einen
   G em einschaftsplafond umzuwandeln ist, dessen Menge im selben Verhältnis
   wie das im Rahmen des System s der A llgemeinen Z olipräferenzen an­
   genommen erhöht wird.
   Der    beiliegende  Verordnungsvorschlag          bezw eckt   lediglich,   für   diese
   Erzeugnisse für das Ja h r 1984 einen G em einschaftsplafond m it einer Menge
   von 539 570 Tonnen zu-%eröffnen und eine gem einschaftliche Überwachung
   der Einfuhren einzurichten.
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 ---pagebreak--- Zur Durchführung des Plafondssystem s und der möglichen W iedereinführung
der Zollsätze ist die Annahme präziser gem einsam er Regeln erforderlich,
die von allen          M itgiiedstaaten einheitlich angew endet werden müssen.
Diesem         Erfordernis    kann   durch   Festlegung    eines     gem einschaftlichen
Systems für die Überwachung der tatsäch lich en Einfuhren aus dem P a rtn e r­
land entsprochen w erden. Zu diesem Zweck müssen die M itgiiedstaaten die
geeigneten Massnahmen tre ffe n , die eine schnelle Zusam m enstellung der
statistisch en D aten auf G em einschaftsebene erm öglichen.               Dabei dürfen
nur die Einfuhren der betreffenden Waren nach Massgabe ihrer G estellung
bei der Zollstelle m it einer Anmeldung zur A bfertigung zum zollrechtlich
freien Verkehr e rfa sst w erden.            Diese Ü bersichten werden von jedem
M itgliedstaat zu M onatsende e rste llt und den D ienststellen der Kommission
bis    zum        15. Tage    des   folgenden    Monats   ü b e rm ittelt, so  dass   die
K om m issionsdienststellen allen M itgliedstaaten m it Fernschreiben eine
G esam tübersicht über die einzelnen im vorhergehenden Monat eingeführten
Waren überm itteln können.            Das U berw achungssystem wird viel Sorgfalt
und eine enge Zusam m enarbeit zwischen den b etreffen d en D ienststellen
der M itgliedstaaten und der Kommission erfordern.
Zur     W iedereinführung       der   Z ollsätze  soll folgende       Regelung gew ählt
w e rd e n : Sobald        aus einer     der   m onatlichen    G esam tübersichten    der
K om m issionsdienststellen hervorgeht, dass der für eine bestim m te Ware
fe s tg e s e tz te Plafond zu 75 v.H. e rre ic h t ist, u n terrich ten diese D ienst­
stellen die M itgiiedstaaten hiervon, w orauf vor allem in der Gruppe
"W irtschaftliche T ariffragen" entw eder auf A nträge eines M itgliedstaates
oder auf Veranlassung der Kommission K onsultationen sta ttfin d e n können.
Bei diesen K onsultationen wird g ep rü ft, ob bei tatsäch lich em Erreichen des
Plafonds die Erhebung der gegenüber D rittlän d ern geltenden Zollsätze
w iedereingeführt wird oder nicht.
 ---pagebreak---      Uber die Einfuhren der betreffenden Ware werden w eiterhin m onatliche
     Ü bersichten    oder,    auf  A ntrag   der  Kommission,     über  Fernschreiber
     Zehntagem eldungen ü b e rm itte lt.     Die F rist für die Ü berm ittlung dieser
     Meldung b e trä g t zehn Tage.
     U nter diesen U m ständen kann die Kommission auf schnellstem Weg die
     Massnahmen tre ffe n , die -m itte ls Verordnung - zur W iedereinführung der
     Z ollsätze gegenüber dem P artnerlan d bis zum Ende des K alenderjahres
     führen.    In diesem Fall würde selbstverständlich die W iedererhebung der
     Zollsätze für die b etreffen d e       Ware innerhalb der in der Verordnung
     festg eleg ten F rist erfolgen, m it der der Zollsenkung ein Ende g e se tz t wird.
4.   Für   die   Anwendung      der  Plafondregel    und die W iedereinführung der
     Z ollsätze sieht beiliegende Vorschlag eine B efugnisübertragung vom R at
     auf die Kommission vor.             In dem Verordnungsvorschlag wird jedoch
     lediglich der Rahm en für die Ausübung der Befugnisse ab g esteck t, dam it
     die erforderlichen V erfahren nach K onsultation m it den M itgliedstaaten
     rasch und elastisch durchgeführt werden können.          In diesem Bemühen um
     grösstm öglicne       W irksam heit    und   Schnelligkeit    wurde     in     dem
     Verordnungsvorschlag auch vorgesehen, dass es Aufgabe der Kommission
     ist, gegenüber dem P artnerland die W iedereinführung der für D rittlän d er
     geltenden Zollsätze anzuordnen.
Anhang : Vorschlag für eine Verordnung des R ates.
 ---pagebreak---                                                 Vorschlag einer
                                           VERORDNUNG (EWG)                        DES RATES
               zur Eröffnung und Verwaltung eines präferentiellen Gemeinschaftsplafonds für bestimmte in
               der Türkei raffinierte Erdölerzeugnisse und zur Einrichtung einer gemeinschaftlichen Über­
                                     wachung der Einfuhren dieser Erzeugnisse        984}
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -                       Griechenland (3) erlassen. Infolgedessen gilt die vorlie­
                                                                gende Verordnung für die Neunergemeinschaft.
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 113,          Die Anwendung der Plafondregelung erfordert, daß die
                                                                Gemeinschaft regelmäßig über die Entwicklung der Ein­
                                                                fuhren der in der Türkei raffinierten Erzeugnisse unter­
auf Vorschlag der Kommission,                                   richtet wird. Es ist daher angezeigt, die Einfuhr dieser
                                                                Waren zu überwachen.
in Erwägung nachstehender Gründe:
                                                                Dies kann mit Hilfe eines Verwältungsverfahrens gesche­
                                                                hen, bei dem die Einfuhren der betreffenden Waren auf
Bis zum Inkrafttreten des am 30. Juni 1973 in Ankara            den Plafond auf Gemeinschaftsebene jeweils dann ange­
                                                                rechnet werden, wenn diese Waren der Zollstelle mit
Unterzeichneten Ergänzungsprotokolls, in dem die                einer Anmeldung zur Abfertigung zum zollrechtlich freien
Anpassungen des Abkommens zur Gründung einer Asso­
ziation zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemein­            Verkehr gestellt werden. Dabei muß die Möglichkeit
                                                                vorgesehen werden, die Zollsätze des Gemeinsamen
schaft und der Türkei sowie des Zusatzprotokolls (*)            Zolltarifs wiedereinzuführen sobald dieser Plafond auf
niedergelegt sind, die infolge des Beitritts der neuen
                                                                Gemeinschaftsebene erreicht ist.
Mitgliedstaaten erforderlich wurden, hat sich die
Gemeinschaft in einem Interimsabkommen (2), das bis
zum Inkrafttreten des Ergänzungsprotokolls gilt und bis         Dieses Verwaltungsverfahren erfordert eine enge und
zum 31. Dezember 1974 anwendbar ist, jedoch für das             besonders rasche Zusammenarbeit zwischen den Mit­
Jahr 1984iach Maßgabe des Artikels 13 verlängert wird,          gliedstaaten und der Kommission, die vor allem den
verpflichtet, verschiedene den Warenverkehr betreffende         jeweiligen Stand der Anrechnungen auf den Plafond
Bestimmungen des Ergänzungsprotokolls in Kraft zu               kennen und in der Lage sein muß, die Mitgliedstaaten
setzen. Gemäß Artikel 6 des Interimsabkommens zur               hiervon zu unterrichten. Diese enge Zusammenarbeit ist
Änderung von Absatz 1 des einzigen Artikels des                 um so notwendiger, als die Kommission die Möglichkeit
Anhangs 1 des Zusatzprotokolls muß die Gemeinschaft             haben muß, die geeigneten Maßnahmen zur Wiederein­
die Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für bestimmte          führung der Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs zu
in der Türkei raffinierte Erdölerzeugnisse des Kapitels 27      treffen, sobald der Plafond erreicht ist -
des Gemeinsamen Zolltarifs im Rahmen eines Gemein­
schaftszollkontingents mit einer Jahresmenge von
340 000 Tonnen vollständig aussetzen. Es ist ange­
bracht, für die betreffenden Erzeugnisse vorläufig eine
Anpassung der vorgesehenen Zollvorteile vorzusehen, die         HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
im wesentlichen darin besteht, daß an die Stelle des
Gemeinschaftszollkontingents ein Gemeinschaftsplafond
                                                                                         Artikel 1
tritt, dessen Höhe nach aufeinanderfolgenden Erhöhun­
gen auf 539 570 Tonnen festgesetzt wird, eine Menge,
über die hinaus die gegenüber den Drittländern geltenden        (1)    Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember1984 wer­
Zollsätze wiedereingeführt werden können.                      den — vorbehaltlich des Artikels 2 - in der Neunerge­
                                                               meinschaft die Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für
                                                               bestimmte in der Türkei raffinierte Erdölerzeugnisse im
Der Rat hat gemäß Artikel 119 der Beitrittsakte von 1979        Rahmen eines Gemeinschaftsplafonds von 539 570 Ton­
die Verordnung (EWG) Nr. 3555/80 vom 16. Dezember              nen vollständig ausgesetzt.
1980 zur Festlegung der Regelung für die Einfuhr von
Waren mit Ursprung in Algerien, Israel, Malta, Marok­
ko, Portugal, Syrien, Tunesien und der Türkei nach              (2) Die Erdölerzeugnisse, auf die Absatz 1 anzuwen­
                                                                den ist, sind nachstehend aufgeführt:
(') ABI. Nr. L 293 vom 29. 12. 1972, S. 4.
(2) ABI. Nr. L 277 vom 3. 10. 1973, S. 2.                        (3) ABI. Nr. L 382 vom 31. 12. 1980, S. 1.
 ---pagebreak---                                                 Warenbezeichnung
             Erdöl und Öl aus bituminösen Mineralien, ausgenommen rohe Öle; Zubereitungen mit
             einem Gehalt an Erdöl oder Öl aus bituminösen Mineralien von 70 Gewichtshundert­
             teilen oder mehr, in denen diese Öle den Charakter der Waren bestimmen, anderweitig
             weder genannt noch inbegriffen:
             A. Leichtöle:
                  III. zu anderer Verwendung
             B. Mittelschwere Öle:
                  III. zu anderer Verwendung
             C. Schweröle:
                    I. Gasöl:
                        c) zu anderer Verwendung
                   II. Heizöl:
                        c) zu anderer Verwendung
                  III. Schmieröle und andere:
                        c) zum Mischen unter den Bedingungen der Zusätzlichen Vorschrift? zu
                            Kapitel 27 (a)
                        d) zu anderer Verwendung
              Erdgas und andere gasförmige Kohlenwasserstoffe:
              B. andere:
                     I. handelsübliches Propan und Butan:
                        c) zu anderer Verwendung
              Vaselin:
              A. roh:
                   III. zu anderer Verwendung
              B. andere
              Paraffin, Erdölwachs, Wachs aus bituminösen Mineralien, Ozokerit, Montanwachs,
              Torfwachs, paraffinische Rückstände (z. B. Gatsch, slack wax), auch gefärbt:
              B. andere:
                     I. roh:
                         c) zu anderer Verwendung
                    II. andere
              Bitumen, Petrolkoks und andere Rückstände aus Erdöl oder Öl aus bituminösen
              Mineralien:
              C. andere
(a) Die Zulassung zu diesem Absatz unterliegt den von den zuständigen Behörden festzusetzenden
    Voraussetzungen.
 ---pagebreak---                          Artikel 7                                               Artikel 8
(1) Jeder Mitgliedstaat trifft die erforderlichen Vor­    Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaaten ihr
kehrungen, um durch die Eröffnung der zusätzlichen        mit, welche Einfuhren der betreffenden Waren tatsäch­
Quoten, die er gemäß Artikel 3 gezogen hat, die fortlau­  lich auf ihre Quoten angerechnet worden sind.
fende Anrechnung auf seinen kumulierten Anteil an dem
Gemeinschaftszollkontingent zu ermöglichen.
                                                                                 Artikel 9
(2) Jeder Mitgliedstaat garantiert den in ihrem Gebiet
ansässigen Importeuren der betreffenden Waren freien      Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten im
Zugang zu den ihm zugeteilten Quoten.                     Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung eng
                                                          zusammen.
(3) Der Stand der Ausschöpfung der Quoten der
Mitgliedstaaten wird anhand der Einfuhren der betreffen­
den Waren, die bei der Zollstelle mit einer Anmeldung                           Artikel 10
zum zollrechtlich freien Verkehr gestellt werden, festge­
stellt.                                                   Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1984in Kraft.
             Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
             Mitgliedstaat.
             Geschehen zu Brüssel am
                                                                       Im Namen des Rates
                                                                          Der Präsident