CELEX: 62017TA0466
Language: de
Date: 2019-09-24 00:00:00
Title: Rechtssache T-466/17: Urteil des Gerichts vom 24. September 2019 – Printeos u. a./Kommission (Wettbewerb – Kartelle – Markt für Standard-/Katalogumschläge und bedruckte Spezialumschläge – Beschluss, mit dem eine Zuwiderhandlung gegen Art. 101 AEUV festgestellt wird – Teilweise Nichtigerklärung wegen Verletzung der Begründungspflicht – Abändernder Beschluss – Vergleichsverfahren – Geldbußen – Grundbetrag – Außergewöhnliche Anpassung – Obergrenze von 10 % des Gesamtumsatzes – Art. 23 Abs. 2 der Verordnung [EG] Nr. 1/2003 – Grundsatz ne bis in idem – Rechtssicherheit – Vertrauensschutz – Gleichbehandlung – Kumulierung von Sanktionen – Verhältnismäßigkeit – Billigkeit – Befugnis zu unbeschränkter Nachprüfung)

9.12.2019   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 413/44
            
         
      Urteil des Gerichts vom 24. September 2019 – Printeos u. a./Kommission
      (Rechtssache T-466/17) (1)
      
      (Wettbewerb - Kartelle - Markt für Standard-/Katalogumschläge und bedruckte Spezialumschläge - Beschluss, mit dem eine Zuwiderhandlung gegen Art. 101 AEUV festgestellt wird - Teilweise Nichtigerklärung wegen Verletzung der Begründungspflicht - Abändernder Beschluss - Vergleichsverfahren - Geldbußen - Grundbetrag - Außergewöhnliche Anpassung - Obergrenze von 10 % des Gesamtumsatzes - Art. 23 Abs. 2 der Verordnung [EG] Nr. 1/2003 - Grundsatz ne bis in idem - Rechtssicherheit - Vertrauensschutz - Gleichbehandlung - Kumulierung von Sanktionen - Verhältnismäßigkeit - Billigkeit - Befugnis zu unbeschränkter Nachprüfung)
      (2019/C 413/51)
      Verfahrenssprache: Spanisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerinnen: Printeos, SA (Alcalá de Henares, Spanien), Printeos Cartera Industrial, SL (Alcalá de Henares), Tompla Scandinavia AB (Stockholm, Schweden), Tompla France (Fleury-Mérogis, Frankreich), Tompla Druckerzeugnisse Vertriebs GmbH (Leonberg, Deutschland) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte H. Brokelmann und P. Martínez-Lage Sobredo)
      
         Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: F. Castilla Contreras, F. Jimeno Fernández und C. Urraca Caviedes)
      
         Gegenstand
      
      Klage gemäß Art. 263 AEUV auf teilweise Nichtigerklärung des Beschlusses C(2017) 4112 final der Kommission vom 16. Juni 2017 zur Änderung des Beschlusses C(2014) 9295 final der Kommission vom 10. Dezember 2014 in einem Verfahren nach Art. 101 [AEUV] und Art. 53 des EWR-Abkommens (AT.39780 – Umschläge) und, hilfsweise, auf Herabsetzung des Betrags der gegen die Klägerinnen verhängten Geldbuße
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  
                     Die Klage wird abgewiesen.
                  
               
            
                  2.
               
               
                  
                     Die Europäische Kommission trägt die Kosten.
                  
               
            
         (1)  ABl. C 318 vom 25.9.2017.