CELEX: 51979PC0781
Language: de
Date: 1980-01-10
Title: ZWEI RICHTLINIENVORSCHLAGEN DES RATES ZUR ANGLEICHUNG DER RECHTSVORSCHRIFTEN DER MITGLIEDSTAATEN ÜBER DEN KRAFTSTOFFVERBRAUCH VON KRAFTFAHRZEUGEN UND DIE MOTORENLEISTUNG VON KRAFTFAHRZEUGEN (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (79) 781
Vol. 1979/0257
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPAISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                               KOM(79)781 endg.
                                               Brüssel , den 10 . Januar 1980
                               "V-*
              U^i     >1\
              i *- ^ <l      4     s
                                 ^ u> Jr-H
               Wx            1- S ,£y
                      ZWEI RICHTLINIENVORSCHLAGEN DES RATES
          ZUR ANGLEICHUNG DER RECHTSVORSCHRIFTEN DER MITGLIEDSTAATEN
                ÜBER DEN KRAFTSTOFFVERBRAUCH VON KRAFTFAHRZEUGEN
                    UND DIE MOTORENLEISTUNG VON KRAFTFAHRZEUGEN
                        (von der Kommission dem Rat vorgelegt )
  K0M(79) 781 endg .
 ---pagebreak---      •                              BEGRÜNDUNG                                 !
 I. ÀLLGEKEIN2S        -                                                       j
               ....                                                            i
 La Rahmen des Programms der Ganeinschaft für die Ehergieeinsparung hat die    (
Xommiosion dem Hat am 15 . Juni 1979 einen Vorschlag für eine Entschließung j
übor neue Aktionen der Gemeinschaft im Bereich der Energieeinsparung vorge– !
lc£t ( l)# In 3.1 dieses Vorschlags heißt es , daß '^freiwillige Zielprojek-
tionon für den Benzinverbrauch von Autos und Kleintransportern auf Gemein– |
                                                                    «        . M
Qchaftsebene zusammen mit der Automobilindustrie aufgestellt werden sollen" '
und daß die Kommission "den Abschluß der noch ausstehenden technischen Ar–       I
         .•                                     - -                              I
beiten für die Entwicklung einer Standardmethode zur Messung des Benzinver- !
brauche von Fahrzeugen" beschleunigt .                                           !
Eine gemeinschaftliche Methode zur Messung des Kraftstoffverbrauchs eines _ j
Fahrzeugs ist sowohl , zur Kontrolle der obenerwähnten Ziele im Bereich der j
Verminderung des Verbrauchs als auch zur sachlichen Information der Käufer j
und Verbraucher unbestreitbar von Bedeutung.
Verhandlungen mit den Automobilherstellern im Hinblick auf eine Übereinkunft
zur Selbsteinschränkung ihres Anteils am Kraftstoffverbrauch sind angelaufen
Hinsichtlich der Methode zur Messung dieses Verbrauchs kann die Kommission 'i
jetzt einen Ri cht linienvorschlag vorlegen ; die Basis des im wesentlichen       >
technischen Textes ist bereits verfügbar .
Gleichzeitig kann die Kommission einen Richtlinienvorschlag für eine^Methode
zur Messung der Mötorenleistung von Kraftfahrzeugen vorlegen . Beide Richt-
linienvorschläge fallen in den Rahmen des EWG-Betriebserlaubnisverfahrens
für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger gemäß der Richtlinie 70/156/EWG
vom 6 . Februar 1970 (2 ), für die dem Rat im Januar 1977 ©in Abänderungsvor­
schlag übermittelt worden ist ( 3 ). Infolgedessen muß der Rat vor oder gleich
zeitig mit der Verabschiedung dieser beiden Richtlinien die entsprechenden
Änderungen der Richtlinie 70/I56/EWG genehmigen« Biese betreffen die Punkte
 ( 1 ) ABI . C 208 vom 18.8.1979» S. 4
 (2 ) ABl . L ,42 vom 23.2.1970 . S. 1
 (3 ) KOM(76 ) 721 endg. vom 6.1.1977
 ---pagebreak--- 3.2.5 und 3 « 2 . 10 von Anhang I (geringfügige Änderungen der Anmerkungen s und
t zu diesem Anhang sind ebenfalls notwendig ) sowie die Punkte 3.2.1 und
3.2.3 von Anhang II . Schließlich ist zu unterstreichen , daß sich die Kom­
mission bei der Ausarbeitung dieser beiden Richtlinienvorschläge an die
einschlägigen Arbeiten der Wirtschaftskommission für Europa in Genf ange­
lehnt hat , was sich auf den Handel nur günstig auswirken kann , da dieser
Organisation eine sehr große Zahl von Ländern angeschlossen sind .
II . BEMERKUNGEN Z(J DEN BEIDEN RICHTLINIENVORSCHLlGEfT
Das Anwendungsgebiet der Messung des Kraftstoffbereichs ist auf Fahrzeuge
der Klasse        (l ) beschränkt . Für die Messung der Motorenleistung umfaßt
das Anwendungsgebiet die Fahrzeuge der Klassen M (l ) und N (l ) (Artikel 1
und Punkt 2 der Anhänge ).
Die Artikel 2 dienen der Einbeziehung der Vorschriften über die Methoden
zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der Motorenleistung in das EWG-
Betriebs erlaubnisverfahren , Für bestimmte Mitgliedstaaten , in denen zur
Zeit kein Betriebserlaubnisverfahren mit nationaler Geltung angewandt wird ,
mußten Bestimmungen vorgesehen werden , die die Benutzung von Fahrzeugen,
die den Vorschriften der Richtlinie genügen , in diesen Staaten sicherstellen .
In Artikel 3 ist das Verfahren zur Anpassung der Vorschriften der Anhänge
an den technischen Fortschritt festgelegt 5 das Verfahren selbst ist in
Artikel 13 der Richtlinie 7.O/I56/EWG über die EWG-Bstriebsarlaubnis für
Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger niedergelegt .
In Artikel 4 ißt der Termin für die Inkraftsetzung d.er zur Durchführung
dieser Richtlinien notwendigen Vorschriften festgesetzt «,
Schließlich muß die Kommission binnen vernünftigen Fristen von jede® firtwurf
von Rechtsvorschriften unterrichtet werden f dis die Mitgliedstaaten im Gel­
tungsbereich dieser beiden Richtlinien zu erlassen gedenken, d&ait sie ds,zu
gegebeneJüfal 1 s Stellung nehmen kaxoa (Artikel 4 » Absätsa 2 }»
 ---pagebreak---                                    - 3 -
III . STELLUNGNAHME DES EUROPÄISCHEN" PARLAMENTS UND DES WIRTSCHAFTE- UND
      SOZIALAUSSCHUSSES
      Nach Artikel 100 Absatz 2 ist die St el lungnahme dieser beiden Organe
      notwendig.
                           •/■ ■   V   '
                                       I
                                       i
                                       i
                                       i
 ---pagebreak---    VORSCHLAG FÜR EINE RICHTLINIE DES RATES
ZUR ANGLEI C'HUNG DER RECHTSVORSCHRIFTEN' DER MIT–
 GLIEDSTAATEN ÜBER DEN KRAFTSTOFFVERBRAUCH DER
                  KRAFTFAHRZEUGE
 ---pagebreak---  DER RAT DER EUROPÄISCHES GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur GrU.nd.ung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
insbesondere auf .Artikel 100 ,
auf Vorschlag der Kommission ,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
nach Stellungnahme des Wirtschafts– und Sozialausschusses ,
in Erwägung nachstehender Grundes
Die technischen Vorschriften , denen die Kraftfahrzeuge nach den einzelstaat–
liehen Rechtsvorschriften genügen müssen , betreffen u.a . die Methode zur
Messung des Kraftstoffverbrauchs s die vom Hersteller zur Angabe des Kraft-
stoffverbrauchs eines Fahrzeugtyps anzuwenden ist .
Diese Vorschriften sind von Mitgliedsstaat zu Mitgliedstaat verschied an j hier­
aus ergibt sich die Notwendigkeit , daß von allen Mitgl ? ed£ :cas.-' vi - entweder
zusätzlich oder anstelle ihrer derzeitiger!. Regelung – gleiche Vorschriften er­
lassen werden , damit vor allem de/-? EWCr-Betriebs erlaubr- ie-vi:.''fa >. ren gemäß der
Richtlinie 7O/156 / EW'G des .Rates vom 6, Februar 1S"J0 aur Angl 'iichimg der Rechts-
vorschriften der Mitgliedstaater. über die Betriebs erlaubni s                    .Kraftfahrzeugs
und Kraft fahrzeuganhänger ( l ) auf .jeden Fahrzeug-fcjip angewandt werden kann.
In der Entschließung über die neuen „Aktionen der Gemeinschaft ;.uf dein Gebiet .
der Energieeinsparung (2 ) wird die Kommission aufgef ordert t eine Standard–
rnethode zur Messung des Kraftstoffverbrauchs der " Fahrzeuge festzulegen und
in Zusammenarbeit mit der Kraftfahrzeug-Industrie freiwillige Zielprojektionen
für die Verminderung des Bensinverbrauchs von Personenwagen und Kleintransportern
auf zustellen »
Eine gemeinschaftliche Methode zur Messimg des Grafts t c ffverbrauchs ist somit
sowohl zur Kontrolle der Einha? tung der freiv.-3. ll-.g3n ZieXpro ,j^ktionen , die die
europäischen Hersteller zur Verminderung des '                  stofi^erbrauchs ihrer Fahr­
zeuge im Rahmen eines übereinkomme?? »n.i         der      . 'D'.nso1 isf'i demnächst festlegen
werden , als auch zur sachlichen und             -:?n I::.   T-maticn der Eä--r ~jr und Benutzer
notwendig .
 ( 1 ) ABl . L 42 vom 23.2.1970 |, So 1
 (2 ) Ein En■oschließungsentwurf wird m • Zeit in» Rat eröy ?rt> rnd ist im
       ABl . C 208 vo® 18-8,1979 ,. S , ä . ve.roffexvK> ' -V
 ---pagebreak--- Die Vorschriften dieser Richtlinie gelten nur für Kraftfahrzeuge der Klasse
    nach der internationalen Einteilung der Kraftfahrzeuge
 gemäss der Richtlinie 70 / 156 / EWG ; für die anderen
Kraftfahrzeugklassen wird eine Methode aur Messimg des Kraftstoffverbrauchs
festgelegt , sobald bestimmte technische Schwierigkeiten überwinden, worden
sind –
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN »
                                      Artikel 1
Fahrzeuge im Sinne dieser Richtlinie sind - mit Ausnahme von Schienenfahr­
zeugen und landwirtschaftlichen Zugmaschinen und Arbeitsma­
schinen -    alle zur Teilnahme am Strassenverkehr bestimmten Kraftfahrzeuge
mit oder ohne Aufbau , mit mindestens vier Rädern und einer bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h .
                                      Artikel 2
Die Mitgliedstaaten dürfen die EWG-Betriebserlaubnis oder die Betriebser-
laubnis mit nationaler Geltung , den Verkauf , die Zulassung , die Inbetrieb- ■
nähme oder die Benutzung eines Fahrzeugs nicht aus Gründen verweigern oder
verbieten , die mit dem Kraftstoffverbrauch zusammenhängen , wenn der im Be-
schreibungsbogen ( Anhang I der Richtlinie 70 / 156 /EWG ) angegebene Kraftstoff­
verbrauch gemäss dem im Anhang beschriebenen Verfahren ermittelt wurde .
 ---pagebreak---                                                - 3 -
                                    .      Artikel 3
      Änderungen , die zur Anpassung des Anhangs an den technischen Fortschritt
   • notwendig sind , werden nach dem Verfahren des Artikels 13 der Richtlinie      '
      70 / 156 /EWG erlassen .                                    ..  -   •
                                      j      .                               .
                                       Artikel 4
3"
. Die Mitgliedstaaten erlassen die erforderlichen Vorschriften, um dieser
     Richtlinie binnen 18 Monaten nach ihrer Bekanntgabe nachzukommen , sie setzen die
     Kommission unverzüglich davon in Kenntnis .          ^                           -
    %
. Nach Bekanntgabe dieser Richtlinie setzen die Mitgliedstaaten die Kommission von
     allen Entwürfen für . Rechts- und Verwaltungsvorschriften , die sie auf dem unter \
     diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen wollen , so rechtzeitig in Kenntnis ,
     dass sie dazu Stellung nehmen kann .
                                  .       Artikel 5  y
    Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet .
 ---pagebreak---                                      A N H A N G
VERFAHREN ZUR MESSUNG DES KRAFTSTOFFVERBRAUCHS VON KRAFTFAHRZEUGEN
1 .        GEGENSTAND
           Diese Bestimmungen beschreiben ein konventionelles Verfahren für
           die Messung des Kraftstoffverbrauchs von Kraftfahrzeugen der Klasse
           M gemäss der De'ir tion in Anhang I der Richtlinie 70 / 156 /EWG ,
           die den Käufern ü.i ^ Möglichkeit gibt , verschiedene Modelle zu
           vergleichen .
2.         ANWENDUNGSBEREI CH
           Diese Methode .lilt für Kraftfahrzeuge der Klasse      mit Verbren­
           nungsmotoren .
3.         ALLGEMEIN ? VORSCHRIFTEN
3.1 .      Der Kraftstoffverbrauch wird anhand der folgenden Prüfungen
           bestimmt :
3.1.1 .    Stadtverkehrsimulationszyklus entsprechend Anhang III der Richt­
           linie 70 / 220 /EWG ( nachstehender Punkt 5 );
3.1.2 .    Prüfung bei konstanter Geschwindigkeit von 90 km/h ( nachstehender
           Punkt 6 ) ,
3.1.3 .    Prüfung bei konstanter Geschwindigkeit von 120 km/h ( nachstehender
           Punkt 6 ) «■)
3-2 .      Die Ergebnisse der Prüfungen werden in Liter / 100 km ausgedrückt .
3.3 .      Die Entfernungen werden mit einer Genauigkeit von 5 %o » die Zeiten
           mit einer Genauigkeit von 2 / 10 Sekunden gemessen
3 .*+.     Kraftstoff
           Als Kraftstoff ist , je nach Erfordernissen , der Bezugskraftstoff
           gemäss Anhang VI der Richtlinie 70 / 220 /EWG oder gemäss Anhang y
           der Richtlinie 72 / 306 /EWG zu verwenden .
*) Diese Prüfung entfällt , wenn die bauartbegLingte Höchstgeschwindigkeit
     des Fahrzeugs unter 130 km/h liegt .
 ---pagebreak---                                        - 2 -
U-.        PRUFBEDINGUNGEN
U.1 .      Allgemeine- Zustand des Fahrzeugs
1+.1.1 .   Das Fahrzeug muss sauber , die Fenster und Luft einlasse müssen ge­
           schlossen sein , nur die für den Betrieb des Fahrzeugs während des
           Prüfversuchs erforderlichen Zubehörteile und Ausstattungen bleiben
           im Gebrauch . Sofern eine von Hand zu bedienende Einrichtung auf dem
           Vergasereinlass für Luftheizung vorhanden ist , vird sie auf "Sommer"
           eingestellt .                                          .
           Die für den Normalbetrieb des Fahrzeugs erforderlichen Zusatzein- ,
           richtungen werden angestellt .
1+ . 1.2 . Ist der LüftungsVentilator temperaturgeregelt , so wird er auf nor­
           male Betriebsbedingungen eingestellt . Das Heizsystem für den Insas- .
           senraum und die Belüftungsanlage werden ausgeschaltet , das Gebläse
           bleibt in normal ar Funktion .
U.-1.3 . : Sofern ein Ladegebläse vorhanden ist » wird es für den Prüfversuch
           auf normale Betriebsbedingungen eingestellt .
U.V. U.    Das Fahrzeug muss eingefahren sein und vor der. Prüfling mindestens ,
           3 000 km zurückgelegt haben .                -
k.2 .      Schmiermittel
           Als Schmiermittel werden die vom' Hersteller des Fahrzeugs empfohlenen
           Erzeugnisse verwendet ; sie sind in dem Prüfbericht anzugeben .
                  "                      \
U.3 .      Reifen
           Es werden die Reifen verwendet , die zur Originalaus stattung des
           Fahrzeugs gemäss den Angaben des Herstellers gehören ; der Reifen-      .
           druck muss den Empfehlungen für Prüfbelastung und -geschwindigkeit
           entsprechen ( er wird , falls erforderlich , für den Prüfstandsbetrieb
           an die Prüfbedingungen angepas st ) ; er ist im Prüfbericht anzugeben .
k.k .      Messung des Kraftstoffverbrauchs
U.U. 1 .   Der Kraftstoff wird dem Motor durch eine Vorrichtung zugeführt , mit
           der die verbrauchte Menge auf + 2% genau gemessen werden kann ;
           dieses Gerät darf die normale Kraft stoffzufuhr nicht beeinträchtigen .-
           Bei volumetrischer Messung wird die Temperatur des Kraftstoffs in
           der Bürette gemessen .                           '
k.k.2 .    Für einen raschen Wechsel von der normalen Kraftstoffzulaufleitung
           zu dem Messystem wird ein Ventilsystem eingebaut . „ Der Wechsel darf
           nicht länger als 0,2 Sekunden in Anspruch nehmen .
U.5 .      Bezugsbedmgungen
             -         Druck        :   H0 = 1 000 mbar       •
                       Temperatur   :   Te = 293°K ( 20°C )
                                                                     • • •/• • *
       >                                                        •   v
 ---pagebreak---                                           - 3 -
4.5 » 1 .   Luftdichte
4.5.1.1 . Bei der Prüfung des Fahrzeugs darf die Luftdichte , die gemäss
            nachstehendem Punkt 4.5.1.2 . berechnet wird , nicht mehr als 7,5 %
            von der Luftdichte unter Bezugsbedingungen abweichen .
4.5 « 1.2 . Die Luftdichte wird nach folgender Formel berechnet :
                                      HT „ To
                          T?     Ûo X H ο X T_Τ '
            Dabei bedeuten :
            d      =   Luftdichte bei Prüfbedingungen ;
            dQ = Luftdichte bei Bezugsbedingungen ;
            H^, = Luftdruck während der Prüfving
            T^ = absolute Temperatur während der Prüfung ( °K ).
5-          BESTIMMUNG DES KRAFTSTOFFVERBRAUCHS BEI EINE* STADTVERKEHRSSIMU-
            LATIONSZYKLUS
5.1 .       Der Prüfzyklus entspricht dem in Anhang III der Richtlinie 70 /220 /EWG
            beschriebenen Zyklus .
5.1.1 .     Bezugsmasse des Fahrzeugs
            Die Masse des Fahrzeugs muss der Bezugsmasse gemäss der Be^i ■» ;?■*•<?-
            bestimmung in Punkt 1.2 des Anhangs I der Richtlinie 70 /220/EWu
            entsprechen .
5.2 .       Der Fahrleistungsprüfstand wird gemäss dem Schwungmassen-Äquivalent
            entsprechend Punkt 4.2 des Anhangs III der Richtlinie 70 / 220 /EWG
            eingestellt .
5-3 .       Verbrauchsmessung
 5.3.1 .     Der Verbrauch wird ausgehend von der während zweier aufeinander­
             folgenden Zyklen verbrauchten Kraftstoffmenge ermittelt .
 5-3.2 .     Der Motor wird nach Kaltstart dadurch erwärmt , dass fünf vollstän­
             dige Zyklen vor den Messungen oder unmittelbar nach Durchführung
             der Prüfversuche Typ I und Typ II entsprechend der Richtlinie
              70 / 220 / EWG abgeschlossen werden . Die Temperatur wird innerhalb
              des normalen Betriebsbereichs für diesen Motor gehalten , wobei
              im Bedarfsfall zusätzliche Kühleinrichtungen eingesetzt werden .
  5.3.3 .     Zwischen aufeinanderfolgenden Zyklenpaaren kann die Leerlauf-
              phase um höchstens 60 Sekunden verlängert werden , um die Kraft-
               stoffmessungen zu erleichtern .
 ---pagebreak--- 5.4 .   Berechnung der 'Ergebnisse        s
5.4.1 . Wird der Kraftstoffverbrauch gravimetrisch ermittelt , so wird der
        Verbrauch ( in 1/ 100 km ) ausgedrückt * indem das Mass M ( Kraftstoff­
        verbrauch in kg ) entsprechend der folgenden Formel umgerechnet wird
                                   M
                             C = _          100 1/ 100 km.
                                 D x Sg
        Dabei bedeuten :
        Sg = spezifische Masse des Kraftstoffs unter den Bezugsbedingungen
                 ( kg/dm ) ;
                                             - »          /
        D     = während der Prüfung zurückgelegte Entfernung ( km ).
5.4.2 . Wird der Kraftstoffverbrauch volumetrisch ermittelt , so wird der
        Verbrauch ( in 1/ 100 km ) durch folgende Formel ausgedrückt :
                                                 - T.
                             C
                                   (1 +<£( 0         F ) 100 1/ 100 km
        Dabei ist *•
        V     = ermitteltes Volumen des verbrauchten Kraftstoffs in 1 ;
        X     - Koeffizient der Volumenzunahme des Kraftstoffs ;
               . er beträgt sowohl für Diesel wie für Benzin 0,001 . pro °C ;
        T     = Bezugstemperatur in °C ;         ,
            /      ■  -                                                       '
        T_, = Temperatur des Kraftstoffs ( in der Burette gemessen ), in °C .
          Γ
5.5 .   Darstellung der Ergebnisse
5.5.1 . Der Regelverbrauch im Stadtverkehr entspricht dem arithmetischen
        Mittel dreier aufeinanderfolgender Messungen , die entsprechend
        dem oben . beschriebenen Verfahren durchgeführt werden .
5.5.2 . Weichen die extremen Messwerte um mehr als 5 % von dem Mittelwert
        ab , so werden weitere Prüfversuche nach diesem Verfahren durch­
        geführt , um eine Messgenauigkeit von mindestens 5 % zu erreichen . .
 ---pagebreak---                                      - 5 -
          Die Meeagenauigkeit wird nach folgender Formel berechnet «
                 Genauigkeit = k x –p= x            Prozent
                                             C
          Dabei "bedeuten :
          C    = entsprechend Formel in Absatz 5*4 ;
          C    = arithmetisches Mittel von n Werten von C ;
          n    = Anzahl der durchgeführten Messungen .
          k    wird der folgende Tabelle entnommen :
          I   Anzahl der        h                 6            8     Q
                                       5                  7                  10
          t   Messungen
                   k           3,2    2,8        2,6     2,5  2,U   2,3     2,3
                                                                        )
5.5.U.      Wird nach 10 Messungen eine Genauigkeit von 5 % nicht erreicht ,
            so wird der Verbrauch an einem anderen Fahrzeug gleichen Typs
            ermittelt .          t             •       *    .
6.          BESTIMMUNG DES KRAFTSTOFFVERBRAUCHS BEI KONSTANTER GESCHWINDIG­
            KEIT
6. 1 .      Diese Prüfungen werden entweder an einem Fahrleistungsprüfstand
            oder auf der Strasse durchgeführt .
6 . 1.1 .   Masse des Fahrzeugs
            Die Masse des Fahrzeugs ist die Masse des betriebsbereiten Fahr­
            zeugs entsprechend der nachstehenden Begriffsbestimmungen zuzüg­
            lich 180 kg bzw . zuzüglich der Hälfte der Zuladung , wenn diese
            einschliesslich der Messgeräte und Insassen mehr als 180 kg be­
            trägt . Die Gleichgewichtslage ist erreicht , wenn der Schwerpunkt
            der Last in der Mitte der geraden Linie zwischen den R-Punkten
            der seitlichen Vordersitze liegt .
            Die Masse des betriebsbereiten Fahrzeugs entspricht der Masse des
            unbeladenen Fahrzeugs einschliesslich Bordwerkzeug und Reserverad .
            bei vollen Behältern mit Ausnahme des Kraftstoffbehälters , der
            zu 90 % der vom Hersteller angegebenen Kapazität gefüllt ist .
 ---pagebreak--- ■6.2 ,           Getriebe
                 Bei Handschaltgetriebe wird, die Prüfung bei allen Prüfgeschwin-
                 digkeiten -mit dem höchsten vom Hersteller angegebenen Ubersetzungs­
                 verhältnis durchgeführt .
 6.3 .           Prüfverfahren
 6.3.1 .         Stras senprüfung        ,                     '   ,
 6.3-3.1 .       Wetterbedingungen                                                                   i
 6.3.1.1.1 . Die relative Luftfeuchtigkeit darf nicht mehr als 95 % betragen ;                       {
                  die Strassen müssen trocken sein . .                                       _       j
                 Die Strassendecke kann zwar Feuchtigkeitsspuren aufweisen , es                -     {
                  darf aber kein merklicher Wasserfilm vorhanden sein.                 ~              j
 6.3.1.1.2 . Die mittlere Windgeschwindigkeit darf nicht mehr als 3 m/ s , die             ' "         -
                  von Windstössen nicht mehr als 8 m/s betragen."                                      j
 6.3.1.2 .        Vor den Messungen muss das Fahrzeug auf " der gewählten Strecke bei                   j
                  einer Geschwindigkeit , die der Prüfgeschwindigkeit entspricht ,                      j
                v eine Entfernung zurücklegen , die ausreicht , um die' Betriebstem-                    j
                  peratur zu erreichen , mindestens aber 10 km . J
 6.3.1.3 .        Prüfstrecke                                          _  ,\       V     .              1
    ■■            Die Prüfstrecke niuss eine konstante Geschwindigkeit ermöglichen .
                  Sie muss mindestens 2 km lang sein und einen geschlossenen Ring
                  bilden ; die Fahrbahnoberfläche muss in gutem Zustand sein .
                  Es kann eine gerade Strecke verwendet werden , sofern die 2 km
                  lange Strecke . in beiden Eichtungen durchfahren wird . Der Gra­
                  dient darf + 2 % zwischen 2 beliebigen     Punkten nicht über­
              , schreiten .                                          '
 6.3 . 1.U.       Um den Verbrauch bei . einer konstantfen Bezugsgeschwindigkeit     .
                  ( vgl . nachstehende Abbildung ) zu bestimmen , werden vier Prüf-
                  fahrten durchgefühft : zwei bei einer Durchschnitt sgeschwindig-
               . keit , die unter der Bezugsgeschwindigkeit liegt , und 2 bei einer
                  Durchschnittsgeschwindigkeit , die über der Bezugsgeschwindigkeit .
               . liegt .                              '                                          .
 6.3.1.5 .        Während der einzelnen Prüffahrten muss die Geschwindigkeit innere
                  lialb + 2 km/ h konstant gehalten werden . Die Durchschnittgeschwin-
                  digkeit für jede Prüfung darf von der Bezugsgeschwindigkeit um
            , . höchstens 2 km/h abweichen .                                                       -
 6.3.1.6 .        Der Kraftstoffverbrauch für die einzelnen Prüffahrten wird ent­
                  sprechend der Formel in Punkt 5 «^ berechnet .
 ---pagebreak---                                                1
6.3.1.7 = " Der Unterschied zwischen den beiden niedrigeren Werten darf 5 %
                  des Mittelwerts dieser "beiden Werte nicht überschreiten , gleiches
             - ~ gilt für . die beiden höheren Werte . Der Wert des Kraftstoffver-
                  brauchs bei der geeigneten Bezugsgescbwindigkeit wird durch
                  lineare Interpolation entsprechend der nachstehenden Abbildung
                  berechnet .
6.3 - 1 - 7 - 1 - Werden die Bedingungen gemäss Punkt 6 . 3.1.7 . bei beiden Wert-
                  paaren nicht erreicht , so werden die -vier Prüffahrten wiederholt .
                  Wird nach 10 Versuchen die erforderliche Genauigkeit nicht er–
                  rieht , muss ein anderes Fahrzeug ausgewählt und den gleichen
                  Prüfverfahren unterzogen werden .
                  Beispiel : Berechnung für eine Durchschnittsgeschwindigkeit von
                                 90 km/h .
                  ■?
                   •                                   ; !ν
              ■ –i                                      'rY
                                                   /1                 Durchschnittlicher
                                                                      Verbrauch
        §                                        '
        £ω                            ' '
                                           ■/
                                            *
        >                                 /
                                                   êl       to       $1 *
                                                             V
                              Geschwindigkeit in fem/h
                  Die vier Kreuze entsprechen den für jede Prüfstrecke ermittelten
                  Werte , Co ist der für den Verbrauch ermittelte Wert bei einer
                  Bezugsgeschwindigkeit von Vo auf der Prüfstrecke ..
6.3.2 .           Prüfung auf dem Fahrleistungsprüfstand
6.3.2,1 .         Einstellung des Fahrleistungsprüfstands
                  Der Prüfst and wird gemäss dem in Punkt Ur 1 des Anhang III der
                  Richtlinie 70 /220/EWG beschriebenen Verfahren mit folgenden
                  Änderungen eingestellt :
                  - der Prüfstarid wird für die jeweilige Prüfgeschvindigkeit einge­
                     stellt ;
                     der Zustand des Fahrzeuges muss während der Prüfungen den Be­
                     stimmungen in Funkt ^.1 bis h,3 entsprechen ; die Wetterbedingungen
                     während der Strassenprüfungen zur Bestimmung der korrekten
                   Unterdruckeinstellung in der Saugleitung müssen den Bedingu-r^s-u.
                     gemäss Punkt 6.3.1 »2 entsprechen .
 ---pagebreak--- 6.3.2.2 .    Kühlung
             Zusätzliche Luftkühlsysteme können verwendet werden , um'die Be­
             triebsbedingungen und die Temperaturen der Schmierstoffe und
             Kühlmittel innerhalb der normalerweise bei gleicher Geschwindig­
             keit auf der Strasse erreichten Werte zu halten .    _
6.5.2.3,.    Vor Durchführung der Messungen muss das Fahrzeug auf dem Prüfstand
             bei einer Geschwindigkeit , die der Prüfgeschwindigkeit entspricht ,
             so lange laufen ,- bis die Betriebstemperaturen erreicht sind , min­
             destens aber 10 km .
6.3.2 . U.   Die Prüfstrecke muss mindestens 2 km lang sein ; sie wird mit einem
             Umdrehungs zähler auf dem Prüfstand gemessen .
6.k .        Die Art des Prüfstands wird . im Prüfbericht angegeben . -
7.           DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE                           -
7.1 .        Bei allen verwendeten Messmethoden werden die Ergebniss'e in Volumen
             nach den Bezugsbedingungen gemäss Punkt U.5 ausgedrückt .
7.2 . .      Der Hersteller des Fahrzeugs- gibt in der Betriebsanleitung für .
           ~ den Fahrzeughalter die Ergebnisse der Verbrauchsfflessungen sowie
             den Kraftstoffverbrauch in Abhängig von der Fahrgeschwindigkeit .
 ---pagebreak---          VORSCHLAG FÜR EDiS RICHTLINIE DES RATES
ZUR ANGLEICHUNG HER RECHTSVORSCHRIFTEN DER MIT GL IEBSTAATEN
      ÜBER DIE »TOHESLEiSWG DER KHAFTFAHRZSUGB
 ---pagebreak--- DER RAT DER EUROPÄISCHEM GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemein­
schaft , insbesondere auf Artikel 100,
auf Vorschlag der Kommission,                              ,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,                        <
naoh Stellungnahme des Wirtsohafts- und Sozialausschusses ,
in Erwägung nachstehender Gründe :                                             _
Die technischen Vorschriften, denen die Kraftfahrzeuge naoh den einzei-
staatliehen Rechtsvorschriften genügen müssen, betreffen Tinter anderem die
Methode zur Messung der Motorenleistung, die vom Hersteller zur Angabe der
Motorenleistung eines Kraftfahrzeugtyps anzuwenden ist .         ■           -    ,
Diese Vorschriften sind von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat verschieden ^ -
hieraus ergibt sich die Notwendigkeit , daß von allen Mitgliedstaaten –
entweder zusätzlich oder anstelle ihrer derzeitigen Regelung – gleiche
Vorschriften erlassen werden, damit vor allem das EWG-Betriebs erlaubnis-
verfahren gemäß der Richtlinie 70/156/EWJ des Rates vom 6. Februar 1970
zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Be–
triebserlaubnis für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger (l ) auf jeden
Fahrzeugtyp angewandt werden kann –
                        ν.        .!           -      -
                          s
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :                                    .        -
                                     Artikel 1   , ■ j - ■     <
Als Fahrzeuge im Sinne dieser Richtlinie gelten - mit Ausnahme von Schienen­
fahrzeugen sowie landwirtschaftlichen Zugmaschinen und Arbeitsmaschinen - alle zur
Teilnahme am Strassenverkehr bestimmten Kraftfahrzeuge mit oder ohne Auf­
bau , mit mindestens vier Rädern und einer bauartbedingten Höchstgeschwindig­
keit von mehr als _25 km/h .
 (1 ) ÀB1. Nr. L 42 vom 23.2.1970, S. 1
 ---pagebreak---                                       - 3 -
                                Artikel 2
 Die Mitgliedstaaten dürfen die EWG-Betriebserlaubnis oder die Betriebs-
erlaubnis mit nationaler Geltung , den Verkauf , die Zulassung , die Inbe­
 triebnahme oder die Benutzung eines Fahrzeugs nicht aus Gründen verweigern
 oder verbieten , die mit der Motorleistung zusammenhängen , wenn die auf dem
 Beschreibungsbogen ( Anhang I der Richtlinie 70 / 156 /EWG ) aufgeführten Angaben
 nach dem im Anhang beschriebenen Verfahren ermittelt werden .
                                  Artikel 5
 Änderungen, die zur Anpassung des Anhangs an den technischen Fortschritt
 notwendig ist , werden nach dem Verfahren des Artikel 13 der Richtlinie
 70 / 156 / EWG erlasse'n .
                                   Artikel U                            ■
 1 . Die Mitgliedstaaten erlassen die erforderlichen Vorschriften , um dieser
     Richtlinie binnen 18 Monaten nach ihrer Bekanntgabe nachzukommen . Sie
     setzen die Kommission unverzüglich davon in Kenntnis .
2 . Nach Bekanntgabe dieser Richtlinie setzen die Mitgliedstaaten die Kom­
     mission von allen Entwürfen für Rechts– und Verwaltungsvorschriften , ■
     die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen wollen ,-
     so rechtzeitig in Kenntnis , dass sie dazu Stellung nehmen kann .
                                   Artikel 5
Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet .
 ---pagebreak---                                                 ANHANG
                              VERFAHREN ZUR MESSUNG DER MOTORLEISTUNG
 1.                  GEGENSTAND
                     Die vorliegenden Vorschriften beschreiben ein Verfahren zum Kon­
                     struieren der Leistungskennlinien eines Motors in Abhängigkeit
                   - von seiner Drehzahl .              '    '     ,
 2.            .' ANWENDUNGSBEREICH         •                               - -        •            '
 2.1 .           - Dieses Verfahren betrifft die für den Antrieb von Fahrzeugen der
                     Klassen M und N' gemäss Anhang I der Richtlinie 70 / 156 /EWG verwen-^
                     deten und zu einer der folgenden Klassen gehörenden Verbrennungs­
                     motoren .                     -
 2.1.1 .             Kolben-Verbrennungsmotoren ( mit Fremdzündung oder Diesel ) mit Aus­
                      nahme von Freiflugkolbenmotoren ;              .
 2.1.2 .              Kreiskolbenmotoren .
 2.2 .        -       Die Motoren können durch einen Verdichter mit mechanischem Antrieb
                      bzw . einen Türbolader aufgeladen oder nicht aufgeladen werden .
  3.      .           BEGRIFFSBESTIMMUNGEN . .                   /                              .
                      Im Sinne dieser Richtlinie bedeutet :
• 3.1 . " -           "Nettoleistung" , die Leistung , die bei geeigneter Drehzahl auf
                      einem Prüfstand an der Kurbelwelle oder dem entsprechenden Bauteil
   -                  mit. den in Tabelle 1' aufgeführten Hilfseinrichtungen abgenommen
                      wird . Wenn die Leistungsmessung nur an dem mit einem Getriebe
                      ausgerüsteten Motor durchgeführt werden kann , wird dem Wirkungs-
                  • grad des Getriebes Rechnung getragen .                '
  3.2 .               "Leistungsabga"be " , der gemäss Anhang U errechnete Anteil der
                      Nettoleistung ;
            4
  3-3 -                Serienmässige Ausrüstung ", .jede vom Herstelleir für eine bestimmte
                      Anwendung vorgesehene Ausrüstung .^                                             ~
  4.                  GENAUIGKEIT DER LEISTUNGSMESSUNGEN BEI VOLLAST                              .
  1*. 1 .     -       Drehmoment-
                      Die Kapazität des Dynamometers muss so ausgelegt sein , dass er .
                      vorbehaltlich der nachstehenden Ausnahme im ersten Viertel der
                      Skala nicht verwendet wird .     Die Messapparatur muss «ine Genauig­
                      keit von + Q>5 % des Höchstwertes der Skala ( mit Ausnahme des
                      ersten Viertels ) haben . Der Skalenbereich zwischen dem Sechstel
                  - und dem Viertel der Gesamtskala kann verwendet werden , wenn die - '
                      Genauigkeit der Apparatur bei einem Sechstel der Skala bei +
                     "0,25 % des Höchstwertes der Skala liegt .         "                               ;
                                                                               • jk > / • * • .
 ---pagebreak---                                         - 2
 4.2 .         Drehzahl
              Die Motordrehzahl ist vorzugsweise mit Hilfe eines selbsttätig
               synchronisierten Drehzahlmessers und. eines selbsttätig synchroni­
              sierten Chronometers zu messen . Die Messgenauigkeit muss bei
              + 0,5 % liegen .
 i+.3 .       Kraftstoffverbrauch
              Insgesamt + 1 % für die verwendete Apparatur .
4 . U.        Ansauglufttemperatur des Motors
              + 2° C.
h. 3.         Baromet erdruck
              + 2 mbar .
U.6 .         Druck in der Abgasleitung     ( siehe Anm . 1 / der Tabelle 1 )
4.7 »         Druck in der Ansaugleitung
              + 0,5 mbar .
H. 8 .        Druck in der Auspuffleitung
              + 2 mbar .
5. ■          NETTOLEISTUNG DES MOTORS
5.1 .         Prüfungen
5.1.1 .       Hilf semrichtungen
              Bei der Prüfung sind die nachstehend aufgeführten Hilfseinrich-
              tungen möglichst an dem Platz auf dem Motor anzuordnen , den sie
              bei dem in Betracht gezogenen Verwendungszweck einnehmen würden .
5.1.1.1 .     Einzubeziehende Hilfseinrichtungen
              Die in die Prüfung zur Ermittlung der Nettoleistung des Motors
              einzubeziehenden Hilfseinrichtungen sind . in Tabelle 1 aufgeführt .
5 - 1 . 1.2 . Wegzulassende Hilfseinrichtungen
              Die ausschliesslich für die Verwendung des Fahrzeugs selbst er­
              forderlichen und gegebenenfalls auf dem Motor montierten Hilfs-
              einrichtungen müssen für die Prüfungen ausgebaut werden . Als
              Beispiel folgt eine Liste , die keinen Anspruch auf Vollständig­
              keit erhebt :
              -  Luftverdichter für Bremsen ,
              -  Hilfskraftlenkungspumpe :
              -  Pumpe des Aufhangungs Systems ,
              -  Klimaanlage ,
              -  Kühleinrichtung für das Ol der hydraulischen Übertragung
                 und/ oder des Getriebes .
              Bei nichtausbaubaren Ausrüstungen kann die von ihnen aufgenomme- ,
              ne Leistung ohne Leistungsabgabe ermittelt und zu der gemessenen
              Leistung hinzugeschlagen werden .
 ---pagebreak---                                                TAEELLE I                                        i
                              ■ .         ■                       • -           •               1
                                         _ -   _                   _                            i
   Hilfseinrichtungen , die in die Prüfung zur Ermittlung der Nett ole istung
                                  des Motors einzubeziehen sind                                  i
   Nr.                 Hi 1 fse i nri chtungen                            In. die Prüfung der
                                                  ,  5
                                                     I                    Nettoleistung ein­
                                                                                  bezogen     .
ΓΠ         EinlaQsystem                              i
              Ansaugleitung
              Luftfilter
                                                      j               );
              Ansaugschalldampfer                     ,         '      )  Serienmäßig – ja
              Kurbelgehauseentluftung '                               )•      J
              Geschwindigkeitsbegrenzer                               )
    2      Ansaugluft he i zung
              ( sie ist im Rahmen des möglichen in                        Serienmäßig – ja
              ihrer günstigsten Stellung einzustellen)
    3    I Auspuffsystem                                '
              Auspuffreiniger                                          )
              Auspuffrohr                           ■j                 )
              Leitungen                .                     .         )  Serienmäßig – ja
           * Schalldämpfer                               i             )
              Auspuffleitung                                           )
              Verlangsamer 2/                             ;
    4      Kraft stoffö rderpumpe 2 ,                                     Serienmäßig – ja
                    '                -                              •
    5      Vergaser                                        ;              Serienmäßig – ja
 .  6      Kraftstoffeinspritzung "                        >
           ( Benzin und Diesel ) .                             . ~
              Vorfilter .                                  1          )
              Pilter                                                   )
              Pumpe          "                                        )
              Leitung                                                  )
              Einspritzdüse                  "   ; «              ./  )
              Gegebenenfalls Lufteinlaßschieber                       )   Serienmäßig – ja
              Regler/ Steueranlage                                    )
              Selbsttätiger Vollast ans chlag der                      i
              Regelstange in Abhängigkeit von                         )
              den Witterungsverhältnissen                             ) .
      ( siehe Anmerkrungen am Ende der Tabelle)
 ---pagebreak---                                     TABELLE I ( Fortsstsung)
    Nr .                      Hilfsainrichtungen.                   In die Prtifung der
                                                                    Nettoleistung eirw-
                                                                  [       bezogen     ■
     7     Flii s s i gke i t skiïhlung
             Motorhaube                                      )
                                                                           Nein
             Luftaustritt Motorhaube                         )
             Kühler            ' ,/                          )
             Ventilator -/,                                   )
             Verkleidung des Ventilators                     )      Serienmäßig – ja ^
             Wasserpumpe /                                   )
             Thermostat ^                                    )
    8     Luftkiihlung
             Verkleidung                                      )
             Gebläse 5/ 6/                   .               )      Serienmäßig – ja
             Temperaturregelungsei&ricktung                         Serienmäßig – ja
                                                                !
    9     Elektrische Ausrüstung                                    Serienmäßig - ja 8/
   10     Aufladeanlage
             Direkt oder indirekt vom Motor und/ )
             oder seinen Auspuffgasen angetrie-              )
             bener Verdichter               q/               )
             Zwischenwármetauscher                           )      Serienmäßig – ja
             Kühlmittelpumpe oder -Ventilator'               )
             ( vom Motor - angetrieben)                      \
             Einrichtung zur Regelung der Xborolv*           )
             fluûmenga der Kiihlfliissigkeit                 )
   11     Einrichtung zur Abgasreinigung                            Serienmäßig - ja    1
1/ Die für das Fahrzeug bestimmten kompletten Auspuff– und Einlaßsysteme
    müssen verwendet werden, wenn die Gefahr besteht , daß sie die Leistung
    des Motors in nennenswertem Maße beeinflussen ( Zweitaktmotor , Motoren mit
    Fremdzündung usw. ) oder wenn der Hersteller darum ersucht® In den anderen
    Fällen müssen sie nur bei einer Prüfung untersucht Werdens Der Prüfung,
    ob sich der Gegendruck beim Austritt aus dem Auspuffrohr um nicht mehr
    als 10 mbar von dem vom Hersteller vorgesehenen höchsten Gegendruck unter­
    scheidet und ob sich der Druck an der Ansaugleitung um nicht mehr als
    1 mbar von dem vora Hersteller festgelegten Grenzwert für einen sauberen
    Luftfilter unterscheidet » Diese Voraussetzungen können auch, mit Hilfe
    der PrüfStandsausrüstung geschaffen werden»
                                      Fortsetzung der Anmerkungen siehe nächste Seite)
 ---pagebreak---         Wenn das vollständige Auspuff system im Prüflaboratorium verwendet wird , |
     ; darf das Abgassystem - bei laufendem Motor - an dem Punkt der Auspuff- j
        leitung, an dem diese mit dem Auspuffsystem des Fahrzeugs verbunden ist ,
        keinen Druck ausüben , der Bich vom atmosphärischen Druck um mehr als      i
        10 mbar unterscheidet , es sei denn, daß der Hersteller vor der Prüfung j
        einen höheren Gegendruck akzeptiert .                                      |
  2/ Wenn der Motor eine Einrichtung zur Verlangsamung der Abgasableitung           j
 ~ enthält , muß die Klappe des Verlangsamers in vollständig geöffneter ,          j
        Stellung befestigt werden.                                                  i
  3/ Der Kraft st offörderdruck kann gegebenenfalls geregelt werden , um die bei'
       dem betreffenden Verwendungszweck vorhandenen L rücke zu reproduzieren "      [
        ( insbesondere wenn ein System mit Kraft st offrückführung verwendet wird).;
  4/ Die Lufteinlaßklappe ist die Steuerklappe des pneumatischen Reglers der
       Einsprit zpumpe . Der Regler oder das Einspritzsystem können weitere Ei»- .
        richtungen enthalten , die die Menge des eingespritzten Kraftstoffes
        beeinflussen .                                    -
       Der Kühler , de^ Ventilator , -die Ventilatordüse , die Wasserpumpe und der
       Thermostat müssen in der gleichen Stellung wie im Fahrzeug aufeinander         i
        bezogen angeordnet sein. Die Umwälzung der Kühlflüssigkeit darf aus-          j
      'schließlich durch die Wasserpumpe des Motors in Gang gesetzt werden. Die ;
       Abkühlung der Flüssigkeit kann - vorausgesetzt , daß der Druckverlust des !
 , , Kreislaufs und der Druck am Pumpeneintritt im großen und ganzen dem des '
       Kühlsystems des Motors entsprechen – entweder über den Kühler des Motors ]
       oder über einen externen Kreislauf erfolgen. Die ggf. vorhandene Kühler^-j
        jalousie muß geöffnet sein..         1                                         j
       Falls der Kühler , der Ventilator und die Ventilatordüse aus praktischen :
       Gründen nicht auf dem Motor montiert werden körmerij muß die von d.em ge­
       trennt und in der - bezogen^auf den Kühler und die Düse ( falls diese
       vorhanden ist ) - richtigen Stellung montierten Ventilator aufgenomme ne
       Leistung bei den Drehzahlen, die den bei der Feststellung der Motoj>-
       leistung verwendeten Drehzahlen des Motors entsprechen , entweder durch
       Berechnung anhand charakteristischer Merkmale oder anhand praktischer
       Prüfungen ermittelt werden. Die auf die normalen atmosphärischen Be­
       dingungen gemäß Punt 5 » 2 . 2 bezogene Leistung ist von der korrigierten       j
       Leistung abzuziehen.                                                            [
 6/ Bei einem ausschaltbaren Ventilator oder Gebläsa muß die Prüfung mit eiiw
       geschaltetem Ventilator ( oder Gebläse ) durchge führt werden.                  J
 7/ Der Thermostat kann in vollständig geöffneter Stellung befestigt werden» j
8/ Mindestleistung . der Lichtmaschine : Die Lichtmaschine muß den Strom lie– '
       fern , der für die Versorgung der für den Betrieb des Motors unverzicht­
       baren Hilfseinrichtungen ( einschließlich des elektrischen Kühlventilators)
       unbedingt erforderlich ist . Wenn eine Batterie angeschlossen werden muß , j .
       ist eine vollständig geladene Batterie in ordnungsgemäßem Zustand zu ver­
       wenden .    .                                                                    1 .
9/ Di® Lufttemperatur in der Ansaugleitung darf die vom Hersteller festgelegte
"* Temperatur nicht übersteigen.                                                 --j
   . Kühlung der Aufladungsluft :         ~                                             |
      Die Kühlung der Aufladungsluft' kann entweder duroh den Einlaßkühler des
      Motors oder durch ein externes Kühlsystem erfolgen. Voraussetzung ist , 1
      daß Luftdruck und Lufttemperatur am Austritt des Kühlers mit dem vom              |
      Hersteller des Motors vorgesehenen Original system übereinstimmen»                '
 ---pagebreak---                                                 - 6 -
  e; . 1 _ 1 _ 1   Hilfseinrichtungen fü r das Anlassen von Dieselmotoren '
                   Bei Hilfseinrichtungen für das Aalassen von Dieselmotoren sind           !
                   die beiden folgenden Fä.lle in Beb rächt zu Ziehens                       j
  5.1.1.3.1 Elektrisches Anlassen
                   Die Lichtmaschine ist an Orb nnd Stelle und speist gegebenenfalls
                   die für den Betrieb des Motors unbedingt erforderlichen Hilfsein-
                   richtungen.
  5.1.1.3.2 Nichtelektrisches Anlassen
                   Sind elektrisch gespeiste Hilfseinrichtungen vorhanden» die für ;
                   den Betrieb des Motors unbedingt erforderlich sind , befindet sich
                   die Lichtmaschine an Ort und Stelle und speist die Hilfseinrich-
                   tungen. Andernfalls wird sie ausgebaut® In boidan Fällen ist das
                   für das Anlassen erforderliche Energieerzeugungs- und Speicher»
                   aystem vorhanden und läuft dann leer mit .
' 5.1 » 2        . Einstellbedingungen.
                   Die Einst ellbedingungen für dis Prüfung zur Ermittlung der Itatto-
                   leistung sind aus Tabelle 2 zu ersehen.
                                        TABELLE 2s Einstellbedin^ungen
     1       Einstellung des ( der)           l   Serienmäßige Einstellung gemäß den Angaben
             Vergaser(s )                     i   des HerstellerSj die für den betreffenden .
                                              I Verwendungszweck ein für allemal festgelegt
                                              I wird         -                           ,
     2       Einstellung der Einspritz«.'         Einstellung gemäß den Spezifikationen des
             pumpenieistung                 j     Herstellers für den serienmäßigen Motor , ' ,
                                                  die für den betreffenden Verwendungszweck
                                                  ein für allemal festgelegt wird
     3       Zünde inst e Illing oder Ein-»       Serienmäßige Einst eilkurve gemäß den An~
             spritz Verstellung                   gaben des Herstellers , die für den be­
                                                  treffenden Verwendungszweck ein für alle­
                                                  mal festgelegt wird
    4        Einstellung des Reglers              Einstellung gemäß den Spezifikationen des
                                                  Herstellers für den serienmäßigen Motor ,
                                                  die für den betreffenden Verwendungszweck :
                                                " ein für allemal festgelegt wird
    5.1.3          Prüfung zur Ermittlung der Netto-leistung
    5.1.3.1 Die Prüfung zur Ermittlung der Nutzleistung ist bei Motoren mit                    |
                   Fremdzündung bei vollständigem Durchtreten der Gaspedale und bei
                   Dieselmotoren bei Vollast-Förderleistung der Einspritzpumpe durch­
                   zuführen , wobei der Motor gemäß Tabelle 1 ausgerüstet ist .
    5.1.3.2 Die Messungen sind bei stabilisierten Betriebsbedingungen durch­
                   zuführen. Die Versorgung des Motors mit Luft muß ausreichen. Die
                   Motoren sind entsprechend den vom Hersteller empfohlenen Be­
                   dingungen einzufahren. Die Verbrennungskammern können in be­
                   grenztem Maße Rückstände enthalten. Die Prüfbedingungenu wie zum
                                                                              * •/ • • -
 ---pagebreak---             Beispiel die LufteintTittstemperatur, müssen den Bezugsbedingungen
            gemäß 5.2 möglichst weitgehend angenähert werden, um die Bedeutung
         - des Korrekturfaktors zu verringern.                               ■ ' ' i
5.1.3.3     Die Temperatur der Ansaugluft des Motors darf höchstens 0,15 m           i
            vor dem Eintritt des Luftfilters , oder , wenn kein Filter vorhai*- |
            den ist , 0,15 m vor dem Lufteintrittstrichter ermittelt werden, i
            Der Thermometer oder das Thermoelement muß gegen die Wärmeab-             j
            Strahlung geschützt und direkt im Luftstrom Untergebracht werden.
            Sie müssen auch gegen die Kraftstoffverdunstungen geschützt
            werden. Es ist eine genügend große Zahl von Meßstellen vorzusehen,
            um eine repräsentative mittlere Eintrittstemperatur zu erhalten. ;
            Die Luftströmung darf durch die Messeinrichtung nicht gestört             j
            werden.                                                                    j
                                                                                       1
5.1.3.4     Es darf keine Messung durchgeführt werden, bevor nicht das Dreh- :
            moment , die Geschwindigkeit und die Temperatur mindestens eine             j
            Minute lang im wesentlichen konstant bleiben.
                                                                                        i
5.1.3.5     Eine für die Messungen zugrunde gelegte Geschwindigkeit darf wälv-S
            rend dem Ablesen um nicht mehr als + 1 $ oder 10 U/min schwanken; '
            dabei wird die größte Sohwankungsbreite zugrunde gelegt .          -         j
5.1.3.6     Bremsbelastung, Kraftstoffverbrauch und Luft eint ritt stemperatur
            müssen gleichzeitig ermittelt werden. Der für die Messungen zu- i
            gründe gelegte Wert muß dem Mittelwert zweier stabilisierter Mess­
            werte entsprechen, die sich in bezug auf Bremsbelastung und Kraft«*
            stoffverbrauch um nicht mehr als 2 5° unterscheiden.                           i '
5.1.3.7     Bei der Messung der Geschwindigkeit und des Verbrauchs durch eine ;
         . Handbetätigungseinriohtung muß die Meßzeit bei mindestens 60 s                  j
            liegen.                         ■_                                             \
 "
5.1.3.8
       ' /Kraftstoff
                 '        .                            '' ' '                    ■■ |
5.1*3.8.1 Bei Dieselmotoren ist der in Anhang V der Richtlinie 72/306/EWG                   j
          " beschriebene flüssige Kraftstoff, gegebenenfalls mit Zusatz eines |
            vom Hersteller empfohlenen gasförmigen oder flüssigen Kraftstoffs <
            zu verwenden . Der Kraftstoff darf keine rauchverhindernden Zusatz-;
            Stoffe enthalten.                                                               l~
5.1.3.8.2 Bei Motoren mit Fremdzündung ist ein handelsüblicher Kraftstoff j
            ohne jeden Zusatzstoff zu verwenden, der vom Laboratorium ent- " j
            sprechend den Angaben des Herstellers ausgewählt wird.                            i
                       ~      .    -  ■ . •         •          ' •           .      ■ '!
5.1.3.9     Motorkuhlung                                                                      ,
             ■ ,     ■      ■   -■                .   '  . . \           ' .
                                                                                              !
                                                                                              1
5.1.3.9»! Flüssigkeitsgekühlte Motoren                                                        j-
            Die am Motoraustritt ermittelte Temperatur der Kühlflüssigkeit muß
            auf +5 C der vom Hersteller angegebenen oberen Regelungstemperatur
            des Thermostat s gehalten werden. Wenn dieser keine Angaben macht , j
            muß die Temperatur bei 80" + 5° C liegen.                                      •;
 ---pagebreak--- 5»1«3.9«2 Luftgekühlte Motoren
          Bei luftgekühlten Motoren muß die Temperatur an einem vom Her­
          steller   angegebenen Punkt zwischen dem vom Hersteller vorge­
          sehenen Höchstwert TM und TM - 20 C gehalten werden.
5.1.3.10  Die Temperatur des Kraftstoffs am Eintritt der Einspritzpumpe
          oder des Vergasers muß innerhalb der vom Hersteller festgelegten
          Grenzwerte gehalten werden.
5.1.3.11 Die im Kurbelgehäuse oder ggf. beim Austritt aus dem ölwärme–
          tauscher gemessene Temperatur des Schmiermittels muß innerhalb
          der vom Hersteller festgelegten Grenzwerte liegen.
5.1.3.12 Die Temperatur der Abgase ist lotrecht zu dem ( den) Flansch(en)
          des ( oder der) Auspuffrohre ( s ) zu messen. Sie darf den vom H©3>-
          steiler angegebenen Wert   nicht übersteigen .
5.1.3.13  Hilfskühl sy s t em
          Um die Temperatur innerhalb der Grenzwerte gemäß 5»1»3.9 bis
          5.1.3.12 zu halten , kann gegebenenfalls ein Hilf skühl syst em ver­
          wendet werden .
5.1.4     Abwicklung der Prüfungen
          Die Kessungen sind mit einer hinreichenden Zahl von Drehzahlen
          durchzuführen , um die Vollastkennlinien zwischen der vom Her­
          steller angegebenen Mindest- und Höchstgeschwindigkeit vollständig
          festzulegen . Dieser Geschwindigkeitsbereich muß die Drshzahl ein­
          beziehen , bei der der Motor seine höchste Leistung abgibt . Z Ur-
          gründe gelegt wird der Kittelwert zweier stabilisierter Meßwerte »
5.1.5     RuSwertmessungen
          Bei Dieselmotoren ist der Rußwert im Rahmen der Prüf\ing der Abgase
          gemäß Anhang VI der Richtlinie 7^306/EWG ZU überwachen.
5. 2      Korrekturfaktoren
5.2.1     Begriffsbestimmung
          Der Korrekturfaktor ist der K-Beiwert , mit dem die ermittelte
          Leistung multipliziert werden muß , um die Leistung eines auf
          die atmosphärischen Bezugsbedingungen gemäß 5 « 2 « 2 bezogenen
          Motors zu ermitteln.
 ---pagebreak---                                                 -9 -
                    .   ,                .          \
                                                     I
 5.2.2              Atmosphärische Bezugsbedingungen .
5.2.2.1             Temperatur: 25° C
5.2.2.2             Gesamt drucks 1.000 mbar , einschließlich der WasBerdampfspannung
5.2.3             -
                    Vom Laboratorium zu erfüllende Bedingungen                           j
                                                                                         \
                    Um einex Prüfung als gültig anzuerkennen muß der Korrekturfaktor |
                   K so sein , daß 0,96 < K <£1,06 ist .
5.2.4              Ermittlung der Korrekturfaktoren                                       j
                                                                        »             -   i
5.2.4.1            Motoren mit Fremdzündung ( mit Vergasung oder Einspritzung) -
                   Faktor K
                                a
                   Der Korrekturfaktor wird unter Zugrundelegung folgender Formel
                    ( l ) ermittelt :              -
                                  . k' ^Y^Y . 0-5                              ...(1)
                 T Absolute Temperatur der angesaugten Luft in K
                   P Atmosphärischer Druck in mbar.
5.2.4.2           Dieselmotoren - Faktor K , ■
                                                 α ;
5.2.4*2.1 Viertakt-Dieselmotoren ohne Aufladung und Zwe itakt-Die se lmot ore n
                 Der Körrekturfaktor wird unter Zugrundelegung folgender Formel ( 2)
                   ermittelt :
                                       ^         0) 0.65 / T        0,
                                                 t       \rw) 0,5              »•<*>
5.2.4.2.2 Viertakt-Dieselmotoren mit Aufladung                                      -
5 . 2.4 . 2 . 2.1        Abgas-Turbolader              ,                                    |
                         Die Leistung wird in keiner Weise berichtigt . Wenn sich die       i
     -                   Dichte der Umgebungsluft jedoch um mehr als 5 % von der Dichte i
                          der Luft bei den Bezugsbedingungen ( 25 G und 1.000 mbar) unter>-
                          scheidet , müssen die Prüfbedingungen im Prüfbericht angegeben |
                          werden.                                                             j
                                                                          -                   t
5.2.4.2.2.2               Lader mit mechanischem Antrieb                                      j
                      .                          _____                                        ,
             ,   .                   ■ .   .      -        - .   . . -       .                |
5.2.4.2.2.2.1 Die Beziehung T wird durch die nachstehende Formel ( 3) er-                     j
                            mittelt :
                                                                            • •/• •
 ---pagebreak---                                      - 10 -
                                        :                           ... o )
                                  /Μ Γι )
                                   I P I 1T I
                                   V il \ 2J
                 D    Kraft st offdurchsatz in mm  je Diesel-Prozeß
                 V    Hubraum des Motors iri Liter
                      Umgebungsdruck
                 P^ Druck in der Ansaugleitung des Motors
                T^ Umgebungstemperatur in K gemäß 5 « 1.3.3
                Tg Temperatur an der Ansaugleitung des Motors in K
5.2.4.2.2.2.2 Der Korrekturfaktor für die mit mechanisch angetriebenen
              Ladern ausgerüsteten Motoren ist der gleiche wie für nicht–
              aufgeladene Motoren, wenn r > 50°™ /l ist und entspricht 1
              wenn r ^ 50 mm /l ist .
5.3           Priïfbericht
              Der Prüfbericht muß die Ergebnisse und alle erforderlichen
              Berechnungen zur Erreichung der in Anhang 3 angegebenen Netto-
              leistung sowie die in den Anlagen 1 oder 2 dieses Anhangs
              aufgeführten Merkmale des Motors enthalten.
5.4           Änderung de3 Motort.yps
              Jede Änderung des Motors in bezug auf die in den Anlagen 1
              oder 2 dieses Anhangs aufgeführten Merkmale ist den zustän­
              digen Behörden mitzuteilen.
              Diese Behörde kann dann ?
5.4.1         entweder die Auffassung vertreten , daß die vorgenommenen Än­
              derungen keinen nennenswerten Einfluß auf die Motorleistung
              haben dürften
5.4.2         oder das mit den Prüfungen befaßte Laboratorium beauftragen ,
              eine neue Ermittlung der Motorleistung unter Durchführung
              der von ihm für erforderlich erachteten Prüfungen vorzu­
              nehmen .
 ---pagebreak---                                             Anlage 1
                                    HAUPTMERKMALE DES MOTORS 2/
                                         ( Dieselmotoren)
 1.          Beschreibung des Motors             i
1.1         Marke :
1.2         Typ :            -
1.3         Arbeitsweise : Viertakt/ Zweitakt J
1.4         Bohrung:                                    mm
1.5         Hub :                                   ... mm                 - -
1.6         Zahl und Anordnung der Zylinder sowie Zündfolge : ...............
1.7         Hubraum :                       cm^ ,
1.8 .       Volumetrisches Kompressionsverhâltnis
1.9'        Zeichnungen der Verbrennungskammer und der Oberfläche des Kolbens !
1.10        Mindestquerschnitt der Einlaß– und Auspuffgehäuses
1.11        Kühl svstem
1.11.1      Flii s s i gke i t skiihlung
                                                   J
            Art der Flussigkeitî
            Umwälzpumpen: mit/ohne -/
            Merkmale oder Marke(n) und Typ( en) :
            Ubersetzungsverhältnis : .......
            Thermostat : Einstellung:
            Kühler: Zeichnung(en) oder Marke ( n) und Typ(en) ................
            ûberdruckventil : Einstelldruck
            Ventilator: Merkmale oder ( Marke(n) und Typ(en) .
            Steuersystem :
            liberset zungsverhâltnis : ...........
            Ventilatordu.se :
  1/ Für nicht herkömmliche Motoren oder Systeme hat der Hersteller entspre­
      chende Angaben zu machen.                                 -\
  2j Nichtzutreffendes streichen.                    ;
  3/ Toleranz angeben. .
 ---pagebreak---                                                                Anlage 1
   1.11.2     Luftku.hlu.ng:            i
               Geblåse : Merkmale oder Markø(n) und Typ(en)
              Übersetzungsverhältnis . . . .................................... ij
                                          '             -                     'S
               Serienmäßige Verkleidung:
              Temperaturregelungssystem: mit/oder         kurzgefaßte Beschrei­
               bung
   1.11.3     Vom Hersteller zugelassene Temperaturen                              {
   1.11,3.1   Flüssigkeitskühlung: Höchsttemperatur beim Austritt aus dem           j
              Motor                                                                 i
   1.11.3.2   Luftkühlung: Bezugspunkt : ......;
      -   "                  Höchsttemperatur am Bezugspunkt : .
   1.11.3.3    Höchsttemperatur beim Austritt aus dem Zwischenwärmetauscher,
               beim Eintritt :
   1.11.3.4    Höchsttemperatur an dem unter 5*1 « 3 « 12 angegebenen Ptuikt des
              Auspuffs :
   1.11.3.5   Kraft stoff: Mindesttemperatur :
                             Höchsttemperatur :
  1.11.3.6 .  Schmiermittels Mindesttemperatur:
                               Höchsttemperatur:
  1.12        Aufladung: mit/ohne        Beschreibung des Systems:             ..
i
  1.13        EinlaBsystem
              Ansaugleitung:                       Beschreibung:
              Luftfilter :                         Marke :
              Typ : ...........................
              Ansaugschalldämpfer :                Marke :
              Typ :
              Zusätzliche rauchverhindernde Einrichtungen ( falls vorhanden und
              nicht unter einem anderen Punkt erfaßt )
              Beschreibung und Skizzen:                                 *
  3.          Spei se System
  3* 1        Beschreibung und Skizzen der Ansaugleitungen nebst Zubehör
              ( Vorwärmer, Ansaugeschalldämpfer):                    i «..,..
  3.2         Kraft stoffzufuhr :
  2/ Nichtzutreffendes streichen«
 ---pagebreak---                                              Anlage 2
                                   HAUPTMERKMALE DES MOTORS V
                                   ( Motoren mit Fremdzttndung)
       1.        Beschreibung des Motors
      1.1        Marke :
      1.2        Typ :
      1.3        Arbeitsweise : Viertakt/ Zweitakt -!
      1.4        Bohrung:                              .. mm
i       v                             \                :
      1.5        Hub :                                               mm
      1.6        Zahl und Anordnung der Zylinder sowie Zündfolge :
                                                         .       ■       3     -
      1.7        Hubraum :                                           cm
  : i.o          Volumetria che s Kompressionsverhaltnis
     1.9         Zeichnungen der Verbrennungskammer und der Oberfläohe des Kolbens
  i
    1.10         Mindestquerschnitt der Einlaß- und Auspuffgehäuse :
    1.11        Kühlsystem                     ,           ! -         ,
                           ■ '                             1
      1.11.1     Flussigkeit skii hlung            -
    !            Art der Fliïssigkeit                              *
    j            Umwälzpumpen: mit/ohne -r . ..........
                 Merkmale oder Marke(n) und Typ(en):
                 Ubersetzungsverhältnis :
                 Thermostat : Regelung:
      j          Kü.hlsr: Zeichnung(en) oder Marke(n) und T?yp(en)
                 Uberdruckventil : Einstelldruck
                 Ventilator: Merkmale oder Marke(n) und Typ(en) ,
                 Steuersystem:                                     Übersetzungsverhältnis :
                 Ventilatordu.se :                ^                          .              .<<
          1/ Für nicht herkömmliche Motoren oder Systeme hat der Hersteller entspre­
             chende Angaben zu machen.               - in -
          2/ Nichtzutreffendes streichen.        "           ,1(      -    ■
          3/ Toleranz angeben.
 ---pagebreak---                                                       - 2 -                   .1
                                                         ,                          Anhang 2
           1.11.2 .   Luftkilhrung
                      Geblåse : Merkmale oder Marke(n) und. Typ(en)
                              Antrieb :
!                     Serienmäßige Verkleidung:
                      Temperaturregelungssystera: mit/oder               kurzgefaßte Beachrei–
j                     bung
| 1.11.3             Vom Hersteller zugelassene Temperaturen                                     '
| 1.11.3.1           Flüssigkeitek'ihlung: Höchsttemperatur beim Austritt aus dem ,
!                    Motor :
          1.11.3.2   Luftkühlung; Bezugspunkt :
                                              Höchsttemperatur am Bezugspunkt :
 | 1.11.3.3          Höchsttemperatur beim Austritt aus dem Zwischenwärmetauscher
 | .                 beim Eintritt :
  ( 1.11.3.4         Höchsttemperatur an dem unter 5*1*3.12 angegebenen Punkt des
  !                  Auspuffs :
          1.11.3.5   Kraftstoff: Mindesttemperatur:
   !                                          Höchsttemperatur:
   ; 1.11.3.6        Schmiermittel : Mindesttemperatur:
.i                                                    .                         -
    I-         "                             ' Hochsttemperatur:
          1.12       Aufladung mit/ohne            Beschreibung des Systems :
    jl . 13          Einlaß system                      . j'
    |                Ansaugleitung:                           Beschreibung:
     1               Luft filter: .......... Marke :                            Typ: .............
     1               Änsaugschalldämpfer: Marke :                               Typ:
     i ■                  ■■■■•■-                          ! •      •
          2.          Zusätzliche Einrichtungen zur Abgasreinigung ( falls vorhanden
                      und nicht , unter einem anderen Punkt erfaßt )
      ;               Beschreibung und Skizeens
           3.          Speise Systeme
           3.1         Beschreibung und Skizzen der Ansaugleitungen nebst Zubehör
                       (Dash-pot . Vorwärmer, zusätzliche Lufteinlässe usw. )s .....
        ι 3.2          ΚΓ3.Π:8'(;οί,Γζ'αΓα1χτ:
                                            2/
        | 3.2.1        durch Vergaser          :                   Zahl der Vergaser:
         | 2/ Nichtzutreffendes streichen.
                                                           7                                /
                                                                                         • •/
                                                            1                     -         9 ••
                                                 \  A                         6   0            .7 ! 0
 ---pagebreak---                                        - 3 -
                                                                      Anlage 2
3.2.1.1        Marke :                                                                  j
3.2.1.2        Typ:                                                                     !
3.2.1.3        Einstellelemente             j
3.2.1.3.1 Düsen                     •'•"ri            Kraft st offdurchsatzkurve in      |
        .. Ä           . ,,              )!           Abhängigkeit vom Luftdurchsatz I
3.2.1.3.2 Lufttnc er:                    ^ oder und Angabe der Einstellgrenzen j
3.2.1.3.3 Füllstand in der Schwiro-}                  zur Einhaltung der Kurve            |
               merkammer:                )                                                j
3.2.1.3.4 Gewicht des Schwimmers : l
3.2.1.3.5      Diisennadel :
3.2.1.4        Starter handbedient/automatisch            Justierung der Einstellung-'
3.2.1.5        Kraft stoffpumpe               i
               Druckt ............ oder charakterisches Diagramm               ........
3.2.2          Einspritzvorrichtung J         i         '
3.2.2.1        Marke(n):
3.2.2.2        Typ(en):
3 . 2.2*3      Allgemeine Beschreibung:         .
3.2.2.4      ' Eichung:                           bar
               oder charakteristisches Diagramm ^ b" /
4.             Einstellung der Verteilung oder gleichwertige Angaben
4.1            Maximale Ventilhübe , öffnungs- und Schließwinkel oder Angaben               j
               über andere mögliche Verteilungssysteme , bezogen auf die oberen -j
               Totpunkte :                                                                  i
4.2            Prüf- und/oder Einstellspiel ^                                               [
5.             Zündung                    , j                                               .
5.1            Art der Zundvomohtung
5.1.1          Marke :
5.1.2          Typ :
5.1.3          Ziïndvorverstellungskurve -4
5.1.4          Ziïndzeitpurikt
5.1.5          Kontakt Öffnung       Nockenwinkel 3 :
6.             Auspuffanläge
               Beschreibung und Skizzen: I. ....
2/ Nichtzutreffendes streichen.
V Toleranz angeben.
 ---pagebreak---                                                  - 4 -                  .       ~ L.
                                                    j                                Anlage 2
     7. '       SchmierSystem              -                                       .
     7.1        Beschreibung des Systems             •
     7.1.1      Position des Schmiermittelbehälter:
     7.1.2      Art der Schmiermittelzrifuhr ( Pumpe , Einspritzung in das Einlaü-
                system, Mischung mit Kraftstoff usw. )x
     7.2        Pumpe ^
     7.2.1      Markes
     7.2.2      Typ :
     7.3        Mischung mit Kraftstoff -*
                                             2/        «
     7.3.1      Prozentsatz :
     7.4        Ölkühler: mit/ohne ^                    ,
     7.4.1      Zeichnung(en) oder Marke(n) und Typ(en):
     8.         Elektrische Ausrüstung                   !
                Lichtmas chine/Wechse 1 stromgenerat or
                Merkmale oder Marke(n) und Typ(en): .....
j 9.        ■   Sonstige , durch den Motor angetriebene Hilfseinrichtungen
|               (Aufzählung und gegebenenfalls kurzfristige Beschreibung)
 j 10. ~        Zusätzliche Angaben über die Prüfbedingungen                         >
     10.1       Zündkerzen
     10.1.1 , Marke :
     10.1.2     Typ :
  : 10 . 1.3 Elektrodenabstand :
  ! '         "                 '              .   , i                          -
  ;                       '   -                            {              '
   ■ 10.2       Zundspule                                                     -
     10.2.1     Marke :
     10.2.2 . Typ:
                                                            «               '
                                                            ι .   : ' ·
     10.3 .     Kondensator
                                                      ■ 1       ■
     10.3.1     Marke :
     10.3.2     Typ :
     10.4       Entstorungseinrichtung
     10.4.1     Marke :
     10.4.2     Typ:
     27 Nichtzutreffendes streichen,
 ---pagebreak---                                               Anlage 3
        MITTEILUNG DER ERGEBNISSE DER PRÜFUNGEN ZUR MESSUNG DER NBITOLEISTUNG DES
                                                MOTORS
     1.         Fabrik- oder Handelsmarks des Motors :
    2.      i   Typ und Nummer des Motors :                                                                    j
    3.          Name und Anschrift des Herstellers:                                        ....                }
    4.          Gegebenenfalls Name und Anschrift des Beauftragten des Herstellers :
    5.          Prufbedingungen:
    5.1         Bei Höchstleistung gemessene Drücke
    5.1.1       Barometerdruck:                    . . mbar
! 5*1*2         Auspuffdruck :                          mbar
! 5.1.3         Ansaugunterdruck:                  . . mbar beim Einlaßsystem des Motors                         I
\                                                                                                                '
i 5*2           Bei Vollast und Höchstleistung des Motors gemessene Temperaturen:
 i,
    5.2.1     '
                der Ànsaugluft :           ..                  C . .                       -
                                                                                                            ; v ;» ■
 !
    5.2.2       beim Austritt des Zwischenwärmetauschers beim Eintritts ........
                          y              -            .
                                                                                                               C   :
 1 5*2.3        der KühlfIiissigkeit          ^     :                                                        . j
 I 5*2.3.1 beim Austritt der Kühlflüssigkeit aus dem Motorf                                           0 C.*) !
  ! _ _ ~           _         . . .  . .                                   o                 -                    !
    5.2.3.2 am Bezugspunkt , bei Luftkühlung:                                 C*) '                                j
    5.2.4       des 01s             0 C ( der Meßpunkt ist anzugeben)                                             i
                            '          '          . i                '              ■               .              !
    5.2.5       des Kraftstoffs                                            -                      .                j
    5.2.5.1 am Eintritt des Vergasers/der Einspritzpumpe *):                                          0C •
    5.2.5.2 in der Einrichtung zur Messung des Kraftstoffverbrauchs:                                       0C
    5.2.6 der Auspuffanlage , gemessen lotrecht zu dem (den) Flansch(en) der |
                Auspuffleitung(en):                     . ...° C                       .        ^                  j
    5.3         Leerlaufgeschwindigkeit                                      ...... ...... U/min                   |
    5.4         Merkmale des Dynamometers : j                                 . "                                   ;
    5.4*1       Marke :                                                                                             j
    5.4.2       Typ:                  i .........                                                                   |
                                                                         .               -                           !
    5.5         Merkmale des Triibungsmessers                                                                        i
    5.5.1       Marke :                                                                                              I
    5.5*2       Typ :                                                                                                !
                                '                                                                                    !
                                                             .                    -   *                              t
                                                                       -                                             ?
    *) Nichtzutreffendes streichen.
 ---pagebreak---                                             L 2.
                                                                  Anlage 3
\        '
»
!. 5.6             Kraftstoff .
! 5.6.1            Für Motoren mit Fremdzündung und Flüssigkraftstoff
| 5.6.1.1          Markes
| 5.6.1.2          Spezifikation; ...»
 I 5.6.1.3         Antiklopfmittel ( Blei usw.)
 ! 5.6.1.3.1
 t
                   Typs
  : 5-6.1.3.2      Gehalt in mg/ l :;
  ! 5-6.1.4        Oktanzahl
  | 5.6.1.4.1      HOZS ••••e *>•■»•••
  | 5.6.1.4.2      KOZ:
 j 5.6.1.5         Dichtes                     ;                       bei 15 /4° C
   | 5.6.1.6 .     Heizwerts                           .. kJ/ kg
   1 5.6.2         Für Motoren mit Fremdzündung und gasförmigem Kraftstoff
   I 5.6.2.1       Markes
   j 5.6.2.2       Spezi fikations
    I 5.6.2.3      Speicherdrucks
  j 5.6.2.4        Nutzdruckï
     I 5*6.3       Fiir Dieselmotoren mit gasförmigem Brennstoff
     • 5.6.3.1     Versorgungsarts Gas
     j 5-6.3.2     Spezifikation des verwendeten Gases :
     j 5.6.3.3     Verha.lt ni s Gasol-Gass
      ■ 5.6.4      Fiir Dieselmotoren mit Flüssigkraftstoff
           5.6.4.1 Markes
           5.6.4.2 Spezifikation des verwendeten Kraftstoffes
           5.6.4.3 Cetanzahls
           5.6.4.4 Dichtes                                              bei 15 /4° C
       I
           5*7     Schmiermittel
           5.7.1 , Marke s
           5.7.2   Spezifikation:
           5.7.3   SAE-Viskositat skiasses
                                                  10 '
                                                                       •Λ .
                                        Λ ?   Ο ι ,"1           , n
 ---pagebreak---                                                                                      Anlvrs ^
  ó.        Ttet aillierte frisBa x>7?
  6.1       Motorleistungen
                                                                                                  *–«
      Kotord rehzahlen                                                     /
          ( U/ min)                                      1
       Prîifergebmsse                Spezifischer
       des Motors                    Verbrauch
                                     g/kWh
                                     kj/ kWh*)
                                     Dre hm ornent                                «
                                     Nm       *
                                                                                                I
                                     Leistung
                                     kW
I Korrekturfaktoren ,
I Berichtigte Bremsleistung in kW
                                                            !
                                                                                              I
    . Berichtigter Verbrauch**)                                                                I
                                                            L      !
 I Berichtigtes Drehmoment Nm
                                                                             1
                                                                             I
                                                                             I
      Hinzuzählende Leistung •
      für andere als die in
                                            j Nr»                                        r _
     Tabelle 1 aufgeführten
      und auf dem Motor mon­
                                              Nr . 2                                     Γ_
      tierten Hilfseinrichtungen              Kr. 3
      ( siehe Anlage 1 Punkt 8                              .
      und Anlage 2 Punkt 9 )*
      Abzuziehende Leistung,
      wenn der Ventilator
                                                                                     *
      nicht montiert ist
      ( siehe Tabelle 1 An­
      merkung 5 ).
                                           lI
      Nettoleistung kW                      i          __
      Nettodrehmoment Nm
                                                                                         lu
      *)    Nichtzutreffendes streichen.                  '                                           '   i
      **) Nur für Dieselmotoren. .                   ■                 -                                  j
                                         .•                  -                     '                       1
                                                          ■    ■                                        -
                                                                 '   !   ,     , "! ^
 ---pagebreak---                                              - 4
                                                                                               Anlage 3
6.2 Rußwert der Abgase ( nur "bei Dieselmotoren auszufüllen) :
            ' Drehzahl               Nennfluß G                Grenzwerte der                    Gemessene Absorp-
              ( U/min)           (Liter/ Sekunde )                 Absorption                        tionswerte
                                                             i        LeU                                ùdx
           Π
                                                             I                                 I
6.3 Maximale Nettöleistung: ............. kW bei                                                                  U/ min*)
                                                               V   ■                                               .     ï
6.4      •
            Maximaler Nettodrehmoments               ■   ν
                                                                                    Nm
7.          Motor zur Prüfung vorgeführt am )....                               '                          *
                                              .  .   <                                 ...                 ...
                                                     t           .
8.          Technischer Dienst :
9.          Datum des Priifberichts :
 10 .       Nummer des Prüfberichts :
11 .        Ort :
12 .        Datum :
13 .        Unterschrift :
,                                                      :               •    .           f                                  I
                                                                                                                ■          I
14 . Dieser Mitteilung sind folgende Unterlagen beizufügen:                                                               j
:                                   %                  I.                                                    '             t
            Ein ordnungsgemäß ausgefülltes Exemplar der Anlage l/ 2**) einschließ­
            lich der in den verschiedenen Punkten geforderten Zeichnungen und                                              j
            Dokumente .                                i                                                                   I
                               ,                                                                                     '     »
                                           \           \            ■ ■ ■-.          r            ■ '' '       ■ »         i-
                                                                                             .     '  '                     I
 :     ■                             '                                            -                      1                  |
                                       '                                                    ,                               \
                                         ■ –       i     h     –––                                                         i
 ;                         "                           I                                                                    \
                                                       ;                                                                    } .
                                                                                                                            ♦
                                                                                                                            I
                                                       i   .                              N                  •              I
                                                •      {                                                                     !
                                                                                                                            j
  •                                                                                                                         »
     \               .            .                /                          β                                              !
    *)     Die maximale Nettoleistung und die dazugehörige Drehzahl werden unter
           Berücksichtigung der horizontalen Tangente ggf. zur Nettolei st ungs-                                            i
           kurve in Abhängigkeit , von- der Drehzahl ermittelt .                                                             ;
    **) Nichtzutreffendes streichen.                                                                                 -      ;
 ---pagebreak---                                   Anlage 4
 MITTEILUNG ÜBER DIE BEKECHNUNGSERGEBNISSE DER LEISTUNG©ABGABE    y
Hilfseinrichtungen , die auf dem ausgerüsteten Fahrzeug montiert und für
die Kessung der Nettoleistung nicht vorgeschrieben sind
            Hilfseinrichtung ^             ;       Marke und Typ
                                           l_        Kenn-Nummer         I
   Nr . 1
   Nr . 2
   Nr. 4     ^                           !
Berechnung der Leistungsabgabe
  -Drehzahl ( U/ min)
   Berichtigte Nettoleistung kW*                                         a
                                                        .–M –
   Berichtigtes Nettodrehmoment Nm*
   Von den zusätzlichen Hilfs-     Nr. 1
   einrichtungen aufgenommene          2
   Leistung kW 2j                    . 3
                    '                  4
   Leistungsabgabe kW
   Verfügbares Drehmoment Nm
 " »Angaben des Prüfberichts über die Nettoleistung .
        Technischer Dienst für die Prüfung der Nettoleistung:
        Datum des Priifberichts :
        Nummer des Prüfberichts :
Maximale Leistungsabgabe : ......... kW -/ bei                      U/ min ;
Maximal verfügbares Drehmoment j .......Nm ^bei ..................
                                                                *
                                                                    U/min .
                                                                           - 1
Für die Erstellung des Prüfberichts zuständiger technischer Dienst
Datum des Priifberichts :
 ---pagebreak---                                       -2 -
                                       i                   Anlage 4
7.    Nummer des Prüfberichts :          ......
8.    Orts
Q. Datum :                                                                      j
10 . Unterschrift des Inspektors :                                              ;
                 Anmerkungen zur Mitteilung über die Berechnungsergel»-          !
                           nisse der Leistungsabgabe                              j
                               r
 2/ Leistungsabg3.be - Art der Ermittlung
      Die Leistungsabgabe ist gleich dem Unterschied zwischen der mit Hilfe        j
      der unter Punkt 5 beschriebenen Methode ermittelten Nettoleistung und        i
      der Summe der Leistungen der Hilfseinrichtungen mit Ausnahme der in
      Tabelle 1 ( Punkt          aufgeführten Hilfseinrichtungen; sie funktioniert
      kontinuierlich. .                   -
                                                    /                   -
                                                                                    j
    ,                  -                                                            !
 7J Für die verschiedenen Hilfseinrichtungen zugrunde zu legende Leistungen '
      Dieser Vermerk enthält ein nicht erschöpfendes Verzeichnis der Hilfs– j
      einrichtungen, die auf dem Fahrzeug montiert sein können und gibt die          ; ■
      für die Berechnung der Leistungsabgabe gemäß Anmerkung 1 zugrunde zu
      legende Leistung an.
      Luftverdichter oder andere Energiequellen für die Bremsvorrichtungen
      Für die Berechnung der Leistungsabgabe ist ausschließlich die Leistung j
      in unbeladenem Zustand zu berücksichtigen.                                      j
      Hilfskraftlenkungspumpe . Infolge des intermittierenden Betriebs wird
      nur die Mindestleistungsaufnahme berücksichtigt .                               j
   '' Pumpe des Aufhängungssystems. Infolge des intermittierenden Betriebs            j
      wird nur die Mindest leistungsaufnähme berücksichtigt .                  , '(
                                                                                      j
      Klimatisierungs– oder Kühlsystem . Die Nennleistungsaufnahme dieser             i
      Einrichtungen wird berücksichtigt ,                                             I
      Mechanische Ausrüstungen , die während der Fahrt ständig in Betrieb             j
      sind und deren Leistung direkt oder indirekt auf den Motor des Fahrzeugs
      zurückzuführen ist ( Betonmischmaschine usw. ). Die Nennleistungsaufnahme j -
      dieser Ausrüstungen wird berücksichtigt .                                        j -
 3/ Die maximale Leistungsabgabe und das maximal verfügbare Drehmoment sowie •
      die entsprechenden Drehzahlen werden ggf. unter Berücksichtigung der             j
      horizontal zur Kurve verlaufenden Tangente ermittelt .