CELEX: C2002/180/15
Language: de
Date: 2002-07-27 00:00:00
Title: Rechtssache C-84/02: Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt aufgrund des Beschlusses des Verwaltungsgerichts Braunschweig vom 26. Februar 2002 in der Verwaltungsrechtssache Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG gegen Bezirksregierung Braunschweig

27.7.2002              DE                   Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      C 180/9
Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt aufgrund des               1.    Ist Anhang III Teil A und B jeweils Nr. 35 Deutschland-
Beschlusses des Verwaltungsgerichts Braunschweig vom                      Österreich Buchst. e Nr. i zur EWGV 1408/71 (1) dahinge-
26. Februar 2002 in der Verwaltungsrechtssache Scha-                      hend auszulegen, dass er — neben der Leistungsberechti-
per & Brümmer GmbH & Co. KG gegen Bezirksregierung                        gung am 1. Januar 1994 — auch die Wohnsitznahme in
                         Braunschweig                                     Österreich voraussetzt?
                     (Rechtssache C-84/02)                          2.    Falls ja, sind diese Bestimmung sowie Anhang VI C.
                                                                          Deutschland Nr. 1 zur EWGV 1408/71 mit höherrangi-
                        (2002/C 180/15)                                   gem Europarecht, insbesondere dem Freizügigkeitsgebot
                                                                          des Art. 39 i.V.m. Art. 42 EGV, vereinbar?
Das Verwaltungsgericht Braunschweig ersucht den Gerichtshof
der Europäischen Gemeinschaften durch Beschluss vom                 (1) ABl. L 149, S. 2.
26. Februar 2002, in der Kanzlei des Gerichtshofes eingegan-
gen am 12. März 2002, in der Verwaltungsrechtssache Scha-
per & Brümmer GmbH & Co. KG gegen Bezirksregierung
Braunschweig, um Vorabentscheidung über folgende Frage:
Ist die Richtlinie 92/27/EWG des Rates (1) vom 31. März
1992 über die Etikettierung und die Packungsbeilage von
Humanarzneimitteln in Verbindung mit der Richtlinie 65/65           Rechtsmittel der Daewoo Electronics Manufacturing
EWG des Rates (2) vom 26. Januar 1965 zur Angleichung der
                                                                    España SA (DEMESA) gegen das Urteil des Gerichts
Rechts- und Verwaltungsvorschriften über Arzneispezialitäten
                                                                    erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (Dritte
und der Zweiten Richtlinie 75/319 EWG des Rates (3) vom             erweiterte Kammer) vom 6. März 2002 in den verbunde-
20. Mai 1975 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungs-
                                                                    nen Rechtssachen T-127/99, T-129/99 und T-148/99, Ter-
vorschriften über Arzneispezialitäten hilfsweise der Grundsatz      ritorio Histórico de Alava — Diputación Foral de Alava
des freien Warenverkehrs (Art. 28 EG-Vertrag konsolidierte          u. a. gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Fassung) dahin auszulegen, dass Gemeinschaftsrecht einer
                                                                    (noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht),
nationalen Regelung entgegensteht, wonach bei sogenannten                               eingelegt am 15. Mai 2002
Altarzneimitteln, die seit langem im Verkehr, aber noch
im Nachzulassungsverfahren sind, auf der — im Übrigen
Gemeinschaftsrecht entsprechenden — Packungsbeilage fol-                                (Rechtssache C-183/02 P)
gender Hinweis aufgenommen werden muss: „Dieses Arznei-
mittel ist nach den gesetzlichen Übergangsvorschriften im
Verkehr. Die behördliche Prüfung auf pharmazeutische Quali-                                  (2002/C 180/17)
tät, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ist noch nicht abge-
schlossen.“?
(1) ABl. Nr. L 113 vom 30.04.1992, S. 8.                            Die Daewoo Electronics Manufacturing España SA (DEMESA)
(2) ABl. Nr. P 022 vom 09.02.1965, S. 369.                          hat am 15. Mai 2002 beim Gerichtshof der Europäischen
(3) ABl. Nr. L 147 vom 09.06.1975, S. 13.                           Gemeinschaften Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts
                                                                    erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (Dritte erwei-
                                                                    terte Kammer) vom 6. März 2002 in den verbundenen
                                                                    Rechtssachen T-127/99, T-129/99 und T-148/99, Territorio
                                                                    Histórico de Alava — Diputación Foral de Alava u. a. gegen
                                                                    Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingelegt. Pro-
Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt aufgrund des               zessbevollmächtigte der Rechtsmittelführerin sind Antonio
Beschlusses des Bundessozialgerichts vom 30. Januar                 Creus Carreras und Begoña Uriarte Valiente, Abogados, calle
2002 in dem Rechtsstreit Maria Purschke gegen Landes-               Velázquez 63, Madrid.
               versicherungsanstalt Oberbayern
                    (Rechtssache C-156/02)                          Die Rechtsmittelführerin beantragt,
                        (2002/C 180/16)                             1.    das Rechtsmittel für zulässig zu erklären und demgemäß,
                                                                    2.    das Urteil des Gerichts vom 6. März 2002 aufzuheben,
Das Bundessozialgericht ersucht den Gerichtshof der Euro-
päischen Gemeinschaften durch Beschluss vom 30. Januar              3.    in der Sache gemäß dem Antrag der Rechtsmittelführerin
2002, in der Kanzlei des Gerichtshofes eingegangen am                     in ihrer beim Gericht eingereichten Klageschrift zu ent-
29. April 2002, in dem Rechtsstreit Maria Purschke gegen                  scheiden und insbesondere Artikel 1 Buchstabe d und
Landesversicherungsanstalt Oberbayern, um Vorabentschei-                  Artikel 2 der Entscheidung der Kommission vom
dung über folgende Frage:                                                 24. Februar 1999 für nichtig zu erklären,