CELEX: 31989L0240
Language: de
Date: 1988-12-16 00:00:00
Title: Richtlinie 89/240/EWG der Kommission vom 16. Dezember 1988 zur Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 86/663/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über kraftgetriebene Flurförderzeuge

Avis juridique important

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31989L0240

Richtlinie 89/240/EWG der Kommission vom 16. Dezember 1988 zur Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 86/663/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über kraftgetriebene Flurförderzeuge  

Amtsblatt Nr. L 100 vom 12/04/1989 S. 0001 - 0076 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 18 S. 0136  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 18 S. 0136 

++++  RICHTLINIE DER KOMMISSION  vom 16 . Dezember 1988  zur Anpassung an den technischen Fortschritt der Richtlinie 86/663/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über kraftbetriebene Flurförderzeuge   ( 89/240/EWG )  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,  gestützt auf die Richtlinie 86/663/EWG des Rates vom 22 . Dezember 1986 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über kraftbetriebene Flurförderzeuge ( 1 ) , insbesondere auf Artikel 10 ,  in Erwägung nachstehender Gründe :  Die Richtlinie 86/663/EWG gestattet ausdrücklich die Verabschiedung von Prüf - und Versuchsmethoden für kraftbetriebene Flurförderzeuge gemäß dem Verfahren zur Anpassung an den technischen Fortschritt , wie dies nach Artikel 22 der Richtlinie 84/528/EWG des Rates vom 17 . September 1984 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über gemeinsame Vorschriften für Hebezeuge und Fördergeräte ( 2 ) eingeführt wurde .  Die Verabschiedung dieser Prüf - und Versuchsmethoden ist erforderlich , um die Übereinstimmung der kraftbetriebenen Flurförderzeuge mit den einschlägigen technischen Vorschriften der Richtlinie 86/663/EWG zu gewährleisten .  Damit das angestrebte Ziel erreicht werden kann , muß die Frist für die Umsetzung dieser Richtlinie mit der in der Richtlinie 86/663/EWG festgelegten Frist übereinstimmen .  Die Bestimmungen dieser Richtlinie entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses für die Anpassung der Richtlinien über die Beseitigung der technischen Handelshemmnisse auf dem Gebiet der Hebezeuge , Fördergeräte und Lastenaufnahmeeinrichtungen -  HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :  Artikel 1  Die Standsicherheits - , Sichtverhältnisse - und Funktionsversuche für kraftbetriebene Flurförderzeuge , die vom Anwendungsbereich der Richtlinie 86/663/EWG betroffen sind , werden nach den Prüfmethoden des Anhangs durchgeführt .  Artikel 2   ( 1 ) Die Mitgliedstaaten setzen die erforderlichen Rechts - und Verwaltungsvorschriften in Kraft , um dieser Richtlinie nachzukommen , und zwar so , daß diese Vorschriften gleichzeitig mit den Bestimmungen in Kraft treten , die erforderlich sind , um der Richtlinie 86/663/EWG nachzukommen . Sie unterrichten unverzueglich die Kommission davon .   ( 2 ) Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der innerstaatlichen Bestimmungen mit , die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen .  Artikel 3  Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .  Brüssel , den 16 . Dezember 1988  Für die Kommission  COCKFIELD  Vizepräsident  ( 1 ) ABl . Nr . L 384 vom 31 . 12 . 1986 , S . 12 .  ( 2 ) ABl . Nr . L 300 vom 19 . 11 . 1984 , S . 72 .  ANHANG  PRÜFMETHODEN FÜR KRAFTBETRIEBENE FLURFÖRDERZEUGE  INHALT  Methode Nr . * Titel * Seite *  1 . * Standsicherheitsversuche für Gabelstapler * 5 *  2 . * Standsicherheitsversuche für Schubstapler und Spreizenstapler * 9 *  3 . * Standsicherheitsversuche für Hochhubwagen und Gabelhochhubwagen * 17 *  4 . * Standsicherheitsversuche für Stapler mit hebbarem Fahrerplatz mit mittlerem und hohem Hub ( Kommissionierstapler ) * 25 *  5 . * Standsicherheitsversuche für Quergabelstapler * 34 *  6 . * Standsicherheitsversuche für Vierwegestapler und Mehrwegestapler * 39 *  7 . * Standsicherheitsversuche für Seitenstapler und Dreiseitenstapler * 47 *  8 . * Standsicherheitsversuche für geländegängige Gabelstapler * 57 *  9 . * Standsicherheitsversuche für Stapler , die mit vorgeneigtem Hubgerüst betrieben werden * 61 *  10 . * Standsicherheitsversuche für Stapler , die mit aussermittiger Last betrieben werden - Aussermittigkeit durch kraftbetriebene Arbeitsmittel * 64 *  11 . * Standsicherheitsversuche für Stapler , die mit aussermittiger Last betrieben werden - betriebsbedingte Aussermittigkeit * 67 *  12 . * Funktionsversuche bei Flurförderzeugen * 70 *  13 . * Verfahren zur Messung der Sichtverhältnisse an kraftbetriebenen Flurförderzeugen : Gabelstapler * 72 *  METHODE Nr . 1  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR GABELSTAPLER  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In dieser Vorschrift werden die Grundversuche festgelegt für die Prüfung der Standsicherheit von Geh - , Stand - und Sitz-Gabelstaplern bis einschließlich 10 000 kg Nenntragfähigkeit , mit neigbarem oder nicht neigbarem Hubgerüst bzw . Gabelzinken . Sie gilt für Stapler mit Gabelzinken und oder Anbaugeräten .  Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befördern .  2 . GELTUNGSBEREICH  Die folgenden Standsicherheitsversuche stellen sicher , daß Stapler der angegebenen Bauart eine ausreichende Standsicherheit haben , wenn sie unter Regel-Betriebsbedingungen bestimmungsgemäß eingesetzt und betrieben werden , d . h . :  a ) Betrieb ( Fahren und Stapeln ) auf einem Untergrund , der im wesentlicher befestigt , eben und horizontal ist ,  b ) Fahren mit Hubgeräst oder Gabel zurückgeneigt und mit abgesenkter Last ( Fahrstellung ) ,  c ) Stapel mit etwa senkrecht stehendem Hubgerüst und horizontal gestellten Gabelzinken ,  d ) Betrieb mit dem Schwerpunkt der Last etwa in der Längs-Mittelebene des Staplers .  Wenn die Betriebsbedingungen davon abweichen , müssen die Methoden Nrn . 9 , 10 und 11 beachtet und eingehalten werden .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrüstung und Methode  Die Standsicherheit muß mit den im folgenden beschriebenen Versuchen geprüft werden , bei denen eine Prüfplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prüfende Stapler wird auf die zunächst horizontale Prüfplattform gestellt , und zwar nacheinander in den im folgenden beschriebenen Stellungen . Für jede der Stellungen des Staplers muß die Prüfplattform langsam und vorsichtig bis zu der Schrägstellung geneigt werden , die in der Tabelle der Versuche angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er allen Versuchen genügt , ohne umzukippen .  Für diese Versuche gilt als Kippwert die Prüfplattformneigung , bei der der Stapler gerade noch nicht umstürzt . Wird die Schrägstellung vergrössert , dann würde dies das vollständige Umstürzen zur Folge haben . Es ist zulässig , daß sich bei den Versuchen nach der Seite ein Lastrad von der Prüfplattform abhebt , und es können Teile des Rahmens oder andere Bauteile mit der Prüfplattform in Berührung kommen .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  3.2.1 . Allgemeines  Die Versuche müssen mit einem betriebsbereiten Stapler ( ohne Fahrer ) durchgeführt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefuelltem Kraftstofftank , wenn die Standsicherheit dabei geringer ist . Alle übrigen Teile müssen betriebsgerecht gefuellt sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusätzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprüngliche Ausrüstung geliefert werden . Ist das Hubgerüst oder die Gabel neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , müssen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , muß er in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.2.2 . Prüfen der senkrechten Stellung des Hubgerüstes  Vor Beginn des Versuchs Nr . 1 muß die senkrechte Stellung des Hubgerüsts mit einem Lot oder einer anderen geeigneren Einrichtung geprüft werden .  Die Projektion des Schwerpunkts G ( oder jedes anderen Punktes , wie z . B . E , der in fester Beziehung zu G ist ) auf die horizontale Prufplattform muß bei der zur Prüfung gewählten Hubhöhe die gleiche sein wie bei der Hubhohe für das Fahren . Durch Verformung bedingte Abweichungen müssen durch Veränderung der Neigung des Hubgerüstes innerhalb der Grenzen ausgeglichen werden , die durch die Bauart des Staplers gegeben sind .  Dieses Verfahren gilt nicht für Stapler , deren Bauart eine solche Berichtigung nicht zulässt .  3.2.3 . Hubhohe bei den Versuchen , mit denen Fahren simuliert wird  Bei den Versuchen für Fahren muß die Gabeloberseite im Gabelknick auf 300 mm über dem Boden eingestellt sein .  3.2.4 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Stapeln simuliert wird  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Oberseite des Gabelblatts .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichts in bezug auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Gewicht ( Masse ) dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit während eines Versuchs vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Aufstandfläche für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig über dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Arretierung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß während jedes Versuchs beibehalten werden .  Jede Drehung der Räder muß durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse verhindert werden , wobei die letztere in Bremsstellung blockiert werden kann .  Zusätzlich können die Räder gegen den Rahmen des Staplers blockiert werden , aber so , daß die Pendelung zwischen Achse und Rahmen nicht beeinträchtigt ist .  Es ist zulässig , Vorlegekeile oder Vorlegeleisten zwischen den Rädern und der Prüfplattform anzubringen , um zu verhindern , daß das Flurförderzeug ins Gleiten kommt . Die Höhe der Keile oder Leisten darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht überschreiten .  Aussendurchmesser ( d ) des Rades * Maximale Höhe der Vorlegekeile oder Vorlegeleisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  über 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 1 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der Nennlast Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Der Schwerpunkt liegt in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelrückens und senkrecht über der Oberseite des Gabelblatts .  Der Schwerpunkt G muß in der Mittelebene zwischen den Hubgerüstschienen liegen .  Bild 1 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfähigkeitsschild andere Tragfähigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hoechstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Prüflast im Verlauf der Versuche verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umstürzen des Staplers zu verhindern , müssen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Prüflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entweder fest am Lastträger befestigen oder  b ) in der Nähe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so aufhängen , daß das obere Ende der Aufhängung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Prüflast wäre .  4 . DURCHFÜHRUNG DER VERSUCHE  Der Stapler muß in Übereinstimmung mit der Tabelle der Versuche aufgestellt werden .  Die Versuche für die seitliche Standsicherheit müssen nach der Seite ausgeführt werden , nach der der Stapler die kleinere-Standsicherheit hat .  Die Kipplinie des Staplers über die Punkte M und N muß parallel zur Neigachse XY der Prüfplattform sein .  Punkt N ist der Mittelpunkt der Berührungsfläche zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und dem Lastrad , das der Neigachse XY am nächsten ist  ( Bilder 7 bis 9 ) .  Punkt M ist wie folgt definiert  a ) Bei Staplern mit Pendel-Lenkachse ( Bild 7 ) ist M die senkrechte Projektion des Schnittpunkts von Längs-Mittelebene AB des Staplers und Mittellinie dieser Achse auf die Prüfplattform .  b ) Bei Staplern mit Drehschemel-Lenkung mit Einzel - oder Doppelrad ( Bilder 8 und 9 ) ist M der Mittelpunkt der Berührungsfläche zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und dem gelenkten Rad , das der Neigachse XY am nächsten ist .  5 . PRÜFUNGEN FÜR STAPLER MIT ANBAUGERÄTEN  Stapler mit Anbaugeräten müssen nach den beschriebenen Standsicherheitsversuchen geprüft werden , mit Ausnahme der Stapler , deren Anbaugeräte den Schwerpunkt der Last aus der Längs-Mittelebene des Staplers herausbringen können ( siehe Methode Nr . 10 ) .  Die Prüflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder den Tragfähigkeitsschild(ern ) des Flurförderzeugs , welches mit einem bestimmten Anbaugerät ausgerüstet ist , und aus den Angaben des Herstellers zur bestimmungsgemässen Verwendung .  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugeräts , wobei der kleinere Wert maßgebend ist .  Bild 2-9 : siehe ABl .  METHODE Nr . 2  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR SCHUBSTAPLER UND SPREIZENSTAPLER  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In dieser Vorschrift werden die Grundversuche festgelegt für die Prüfung der Standsicherheit von Geh - , Stand - und Sitz-Schubstaplern und -Spreizenstaplern bis einschließlich 10 000 kg Nenntragfahigkeit , mit neigbarem oder nicht neigbarem Hubgerüst bzw . Gabelzinken . Sie gilt für Stapler mit Gabelzinken und oder Anbaugeräten .  Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befördern .  2 . GELTUNGSBEREICH  Die folgenden Standsicherheitsversuche stellen sicher , daß Stapler der angegebenen Bauart eine ausreichende Standsicherheit haben , wenn sie unter Regel-Betriebsbedingungen bestimmungsgemäß eingesetzt und betrieben werden , d . h . :  a ) Betrieb Fahren und Stapeln auf einem Untergrund , der im wesentlichen befestigt , eben und horizontal ist ,  b ) Fahren mit Hubgerüst oder Gabel zuruckgeneigt und mit abgesenkter Last Fahrstellung ,  c ) Stapeln mit etwa senkrecht stehendem Hubgerüst und horizontal gestellten Gabelzinken ,  d ) Betrieb mit dem Schwerpunkt der Last etwa in der Langs-Mittelebene des Staplers .  Wenn die Betriebsbedingungen davon abweichen , müssen die Methoden Nrn . 9 , 10 und 11 beachtet und eingehalten werden .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrüstung und Methode  Die Standsicherheit muß mit den im folgenden beschriebenen Versuchen gepruft werden , bei denen eine Prüfplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prüfende Stapler wird auf die zunächst horizontale Prüfplattform gestellt , und zwar nacheinander in den im folgenden beschriebenen Stellungen . Für jede der Stellungen des Staplers muß die Prüfplattform langsam und vorsichtig bis zu der Schrägstellung geneigt werden , die in der Tabelle der Versuche angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er allen Versuchen genügt , ohne umzukippen .  Für diese Versuche gilt als Kippwert die Prüfplattformneigung , bei der der Stapler gerade noch nicht umstürzt . Wird die Schrägstellung vergrössert , dann würde dies das vollständige Umstürzen des Staplers zur Folge haben . Es ist zulässig , daß sich bei den Versuchen nach der Seite ein Lastrad von der Prüfplattform abhebt , und es können Teile des Rahmens oder andere Bauteile mit der Prüfplattform in Berührung kommen .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  3.2.1 . Allgemeines  Die Versuche müssen mit einem betriebsbereiten Stapler ( ohne Fahrer ) durchgeführt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefuelltem Kraftstofftank , wenn die Standsicherheit dabei geringer ist . Alle übrigen Tanks müssen betriebsgerecht gefuellt sein .  Die Lastaufnahmeerinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusätzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprungliche Ausrüstung geliefert werden . Ist das Hubgerüst oder die Gabel neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , müssen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , muß er in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.2.2 . Prüfen der senkrechten Stellung des Hubgerüstes  Vor Beginn des Versuches Nr . 1 muß die senkrechte Stellung des Hubgerüstes mit einem Lot oder einer anderen geeigneten Einrichtung geprüft werden .  Die Projektion des Schwerpunktes G ( oder jedes anderen Punktes , wie z . B . E , der in fester Beziehung zu G ist ) auf die horizontale Prüfplattform muß bei der zur Prüfung gewählten Hubhöhe die gleiche sein wie bei der Hubhöhe für das Fahren . Durch Verformung bedingte Abweichungen müssen durch Veranderung der Neigung des Hubgerüstes oder durch Zurückziehen des Hubgerüstes oder der Gabelzinken innerhalb der Grenzen ausgeglichen werden , die durch die Bauart des Staplers gegeben sind .  Dieses Verfahren gilt nicht für Stapler , deren Bauart eine solche Berichtigungen nicht zulasst .  3.2.3 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Fahren simuliert wird  Bei den Versuchen für Fahren muß die Gabeloberseite im Gabelknick auf 200 mm über dem Boden eingestellt oder auf der Mindesthöhe für die Transportfahrt sein . Der grösste Wert ist maßgebend .  3.2.4 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Stapeln simuliert wird  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Oberseite des Gabelblatts .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichts in bezug auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Gewicht ( Masse ) dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit während eines Versuches vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei den Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Aufstandfläche für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig über dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Arretierung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß während jedes Versuches beibehalten werden .  Jede Drehung der Räder muß durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse verhindert werden , wobei die letztere in Bremsstellung blockiert werden kann .  Zusätzlich können die Räder gegen den Rahmen des Staplers blockiert werden , aber so , daß die Pendelung zwischen Achse und Rahmen nicht beeinträchtigt ist . Zur Sicherheit während der Versuchsdurchführung kann bei Versuchen in Längsrichtung , bei denen eine Pendelachse parallel zur Neigungsachse der Prüfplattform liegt und dieser zugekehrt ist , die Pendelung blockiert werden .  Es ist zulässig , Vorlegekeile oder Vorlegeleisten zwischen den Rädern und der Prüfplattform anzubringen , um zu verhindern , daß das Flurförderzeug ins Gleiten kommt . Die Höhe der Keile oder Leisten darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht überschreiten .  Aussendurchmesser ( d ) des Rades * Maximale Hohe der Vorlegekeile oder Vorlegeleisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  über 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 1 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der Nennlast Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Der Schwerpunkt liegt in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelrückens und senkrecht über der Oberseite des Gabelblatts .  Der Schwerpunkt G muß in der Mittelebene zwischen den Hubgerüstschienen liegen .  Bild 1 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfähigkeitsschild andere Tragfähigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hoechstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Pruflast im Verlauf der Versuche verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umstürzen des Staplers zu verhindern , müssen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Prüflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entweder fest am Lastträger befestigen oder  b ) in der Nähe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so aufhängen , daß das obere Ende der Aufhängung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Prüflast wäre .  4 . DURCHFÜHRUNG DER VERSUCHE  Der Stapler muß in Übereinstimmung mit der Tabelle der Versuche aufgestellt werden .  Die Versuche für die seitliche Standsicherheit müssen nach der Seite ausgeführt werden , nach der der Stapler die kleinere Standsicherheit hat .  Die Kipplinie des Staplers über die Punkte M und N muß parallel zur Neigeachse XY der Prüfplattform sein .  Punkt N ist der Mittelpunkt der Berührungsfläche zwischen der Prüfplattform-Oberfläche und dem Radarm-Rad , das der Neigeachse XY am nächsten ist  ( Bilder 8 bis 13 ) .  Punkt M ist wie folgt definiert :  a ) Bei Staplern mit Pendel-Lenkachse  ( Bild 9 ) oder Drehschemel-Lenkung mit Einzelrad ist M die senkrechte Projektion des Schnittpunkts von Längs-Mittelebene AB des Staplers und Mittellinie dieser Achse auf die Prüfplattform .  b ) Die Aufstellung von Staplern anderer Bauart ist in den Bildern 8 , 10 , 11 , 12 und 13 angegeben .  5 . PRÜFUNGEN FÜR STAPLER MIT ANBAUGERÄTEN  Stapler mit Anbaugeräten müssen nach den beschriebenen Standsicherheitsversuchen geprüft werden , mit Ausnahme der Stapler , deren Anbaugeräte den Schwerpunkt der Last aus der Längs-Mittelebene des Staplers herausbringen können ( siehe Methode Nr . 10 ) .  Die Prüflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder den Tragfähigkeitsschildern des Flurförderzeuges , welches mit einem bestimmten Anbaugerät ausgerüstet ist , und aus den Angaben des Herstellers zur bestimmungsgemässen Verwendung .  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugeräts , wobei der kleinere Wert maßgebend ist .  Bild 2-19 : siehe ABl .  Die Werte der Steigfahigkeit in Bild 19 oder die Steigungswerte , die in die entsprechenden Formeln eingesetzt werden , werden je nach der vorgesehenen Betriebsweise des Staplers bestimmt .  Wenn der Stapler ausschließlich für den Betrieb auf horizontalem Boden gebaut und vorgesehen ist , dann sollte zur Bestimmung der Prüfplattformneigung die mit " 0 % - horizontal " bezeichnete Kurve verwendet werden . Wenn der Stapler für den Betrieb ohne Last auf Steigungen von 10 % bergauf und bergab gebaut und vorgesehen ist , dann sollte zur Bestimmung der Prüfplattformneigung die mit " 10 % " bezeichnete Kurve benutzt werden . Auf ahnliche Weise ist die " 20 % " -Kurve zu verwenden .  Wenn der Stapler für den Betrieb ohne Last auf Neigungen bergauf und bergab gebaut und vorgesehen ist , deren Werte zwischen den dargestellten Kurven liegen , soll die Prüfplattformneigung nach einer der nachstehenden Formeln bestimmt werden :  a = 15 + 0,5 i + 1,55 v ( max . 40 + 0,5 i % )  Dabei sind : a = der Neigungswinkel der Prüfplattform in %  i = die grösste Steigfähigkeit des unbeladenen Flurförderzeugs in %  v = grösste Geschwindigkeit des unbeladenen Staplers auf ebenem und horizontalem Boden in km/h .  METHODE NR . 3  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR HOCHHUBWAGEN UND GABELHOCHHUBWAGEN  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In dieser Vorschrift werden die Grundversuche festgelegt für die Prüfung der Standsicherheit von Geh - , Stand - und Sitz-Hochhubwagen und Gabelhochhubwagen bis einschließlich 10 000 kg Nenntragfahigkeit , mit neigbarem oder nicht neigbarem Hubgerust bzw . Gabelzinken . Sie gilt für Stapler mit Gabelzinken und oder Anbaugeraten .  Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befordern .  2 . GELTUNGSBEREICH  Die folgenden Standsicherheitsversuche stellen sicher , daß Stapler der angegebenen Bauart eine ausreichende Standsicherheit haben , wenn sie unter Regel-Betriebsbedingungen bestimmungsgemäß eingesetzt und betrieben werden , d . h . :  a ) Betrieb Fahren und Stapeln auf einem Untergrund , der im wesentlichen befestigt , eben und horizontal ist ,  b ) Fahren mit Hubgerust oder Gabel zurückgeneigt und mit abgesenkter Last ( Fahrstellung ) ,  c ) Stapeln mit etwa senkrecht stehendem Hubgerust und horizontal gestellter Lastplattform bzw . horizontal gestellten Gabelzinken ,  d ) Betrieb mit dem Schwerpunkt der Last etwa in der Längs-Mittelebene des Staplers .  Wenn die Betriebsbedingungen davon abweichen , müssen die Methoden Nrn . 9 , 10 und 11 beachtet und eingehalten werden .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrüstung und Methode  Die Standsicherheit muß mit den un folgenden beschriebenen Versuchen geprüft werden , bei denen eine Prüfplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prufende Stapler wird auf die zunächst horizontale Prüfplattform gestellt , und zwar nacheinander in den im folgenden beschriebenen Stellungen . Für jede der Stellungen des Staplers muß die Prüfplattform langsam und vorsichtig bis zu der Schragstellung geneigt werden , die in der Tabelle der Versuche angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er allen Versuchen genügt , ohne umzukippen .  Für diese Versuche gilt als Kippwert die Prüfplattformneigung , bei der der Stapler gerade noch nicht umstürzt . Wird die Schragstellung vergrössert , dann wurde dies das vollständige Umstürzen des Staplers zur Folge haben . Es ist zulässig , daß sich bei den Versuchen nach der Seite ein Lastrad von der Prüfplattform abhebt , und es konnen Teile des Rahmens oder andere Bauteile mit der Prüfplattform in Beruhrung kommen .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  3.2.1 . Allgemeines  Die Versuche mussen mit einem betriebsbereiten Stapler ohne Fahrer durchgeführt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefulltem Kraftstofftank , wenn die Standsicherheit dabei geringer ist . Alle übrigen Tanks mussen betriebsgerecht gefuellt sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusätzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprüngliche Ausrüstung geliefert werden . Ist das Hubgerust oder die Gabel bzw . die Lastplattform neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , müssen Reiten den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , muß er in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.2.2 . Prüfen der senkrechten Stellung des Hubgerüstes  Vor Beginn des Versuches Nr . 1 muß die senkrechte Stellung des Hubgerüstes mit einem Lot oder einer anderen geeigneten Einrichtung geprüft werden .  Die Projektion des Schwerpunktes G ( oder jedes anderen Punktes , wie z . B . E , der in fester Beziehung zu G ist ) auf die horizontale Prüfplattform muß bei der zur Prüfung gewahlten Hubhohe die gleiche sein wie bei der Hubhohe für das Fahren . Durch Verformung bedingte Abweichungen mussen durch Veranderung der Neigung des Hubgerustes innerhalb der Grenzen ausgeglichen werden , die durch die Bauart des Staplers gegeben sind .  Dieses Verfahren gilt nicht für Stapler , deren Bauart eine solche Berichtigungen nicht zulässt .  3.2.3 . Hubhobe bei den Versuchen , mit denen Fahren simuliert wird  Bei den Versuchen für Fahren muß die Oberseite der Lastplattform am hinteren Ende bzw . die Gabeloberseite im Gabelknick 300 mm über dem Boden eingestellt oder auf der Mindesthohe für die Transportfahrt sein . Der grössere Wert ist maßgebend .  3.2.4 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Stapeln simuliert wird  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Oberseite des Gabelblatts .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichts in bezug auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Gewicht ( Masse ) dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit während eines Versuches vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei den Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Aufstandfläche für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig über dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Arretierung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß während jedes Versuches beibehalten werden .  Jede Drehung der Räder muß durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse verhindert werden , wobei die letztere in Bremsstellung blockiert werden kann .  Zusätzlich können die Räder gegen den Rahmen des Staplers blockiert werden , aber so , daß die Pendelung zwischen Achse und Rahmen nicht beeinträchtigt ist . Zur Sicherheit während der Versuchsdurchfuhrung kann bei Versuchen in Längsrichtung , bei denen eine Pendelachse parallel zur Neigungsachse der Prüfplattform liegt und dieser zugekehrt ist , die Pendelung blockiert werden .  Es ist zulässig , Vorlegekeile oder Vorlegeleisten zwischen den Rädern und der Prüfplattform anzubringen , um zu verhindern , daß das Flurförderzeug ins Gleiten kommt . Die Höhe der Keile oder Leisten darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht überschreiten .  Aussendurchmesser ( d ) des Rades * Maximale Höhe der Vorlegekeile oder Vorlegeleisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  über 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 1 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der Nennlast Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Der Schwerpunkt liegt in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelrückens und senkrecht über der Oberseite des Gabelblatts .  Der Schwerpunkt G muß in der Mittelebene zwischen den Hubgerüstschienen liegen .  Bild 1 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfähigkeitsschild andere Tragfähigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hoechstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Pruflast im Verlauf der Versuche verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umsturzen des Staplers zu verhindern , müssen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Prüflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entw * er fest am Lastträger befestigen oder  b ) in der Nähe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so aufhängen , daß das obere Ende der Aufhängung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Prüflast wäre .  4 . DURCHFÜHRUNG DER VERSUCHE  Der Stapler muß in Übereinstimmung mit der Tabelle der Versuche aufgestellt werden .  Die Versuche für die seitliche Standsicherheit müssen nach der Seite ausgeführt werden , nach der der Stapler die kleinere Standsicherheit hat .  Die Kipplinie des Staplers über die Punkte M und N muß parallel zur Neigeachse XY der Prüfplattform sein .  Punkt N ist der Mittelpunkt der Berührungsfläche zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und dem Radarm-Rad , das der Neigeachse XY am nächsten ist ( Bilder 8 bis 13 ) .  Punkt M ist wie folgt definiert :  a ) Bei Staplern mit Pendel-Lenkachse ( Bild 9 ) oder Drehschemel-Lenkung 8 mit Einzelrad ist M die senkrechte Projektion des Schnittpunktes von Langs-Mittelebene AB des Staplers und Mittellinie dieser Achse auf die Prüfplattform .  b ) Die Aufstellung von Staplern anderer Bauart ist in den Bildern 8 , 10 , 11 , 12 und 13 angegeben .  5 . PRÜFUNGEN FÜR STAPLER MIT ANBAUGERÄTEN  Stapler mit Anbaugeräten müssen nach den beschriebenen Standsicherheitsversuchen geprüft werden , mit Ausnahme der Stapler , deren Anbaugeräte den Schwerpunkt der Last aus der Längs-Mittelebene des Staplers herausbringen können ( siehe Methode Nr . 10 ) .  Die Prüflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder den Tragfähigkeitsschildern des Flurförderzeugs , welches mit einem bestimmten Anbaugerät ausgerüstet ist , und aus den Angaben des Herstellers zur bestimmungsgemässen Verwendung .  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugerätes , wobei der kleinere Wert maßgebend ist .  Bild 2-20 : siehe ABl .  Die Werte der Steigfähigkeit in Bild 20 oder die Steigungswerte , die in die entsprechenden Formeln eingesetzt werden , werden je nach der vorgesehenen Betriebsweise des Staplers bestimmt .  Wenn der Stapler ausschließlich für den Betrieb auf horizontaler Flur gebaut und vorgesehen ist , dann sollte zur Bestimmung der Prüfplattformneigung die mit " 0 % - horizontal " bezeichnete Kurve verwendet werden . Wenn der Stapler für den Betrieb ohne Last auf Steigungen von 10 % bergauf und bergab gebaut und vorgesehen ist , dann sollte zur Bestimmung der Prüfplattformneigung die mit " 10 % " bezeichnete Kurve benutzt werden .  Wenn der Stapler für den Betrieb ohne Last auf Neigungen bergauf und bergab gebaut und vorgesehen ist , deren Werte zwischen den dargestellten Kurven liegen , soll die Prüfplattformneigung nach der nachstehenden Formel bestimmt werden :  a = 10 + 0,5 i + 1,1 v ( max . 21 + 0,5 i ) %  Dabei bedeuten : a = Neigungswinkel der Prüfplattform in %  i = Steigfähigkeit des unbeladenen Flurförderzeugs in %  v = Grösste Geschwindigkeit des unbeladenen Staplers auf ebener und horizontaler Flur in km/h .  METHODE Nr . 4  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR STAPLER MIT HEBBAREM FAHRERPLATZ MIT MITTLEREM UND HOHEM HUB ( KOMMISSIONIERSTAPLER )  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In dieser Vorschrift werden die Grundversuche festgelegt für die Prüfung der Standsicherheit von Geh - , Stand - und Sitz-Staplern mit hebbarem Fahrerplatz mit Mittel - und Hochhub  ( Kommissionierstaplern ) bis einschließlich 10 000 kg Nenntragfähigkeit . Sie gilt für Stapler mit Gabelzinken oder Ladeplattform . Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler mit einer Lastaufnahmeeinrichtung , die aus der Längs-Mittelebene des Staplers seitlich herausgeschoben oder geschwenkt werden kann , sowie nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befördern .  2 . GELTUNGSBEREICH Diese Vorschrift gilt für kraftbetriebene Kommissionier-Stapler mit hohem oder mittlerem Hub , bei denen der Fahrerplatz mit oder auf dem Lastträger auf über 1,2 m angehoben werden kann . Sie können zum Betrieb in I eitlinien-Fuhrungen , zum nichtgeführten Betrieb ( freifahrend ) oder für beides gebaut sein .  Bei leitliniengefuhrten Staplern ( 1 ) gelten diese Standsicherheitsbedingungen ,  a ) wenn sie durch keinerlei äussere Abstützeinrichtungen am Umkippen gehindert werden  ( regalunabhängig ) und  b ) wenn sie teilweise durch äussere Abstützeinrichtungen am Umkippen gehindert werden  ( teilweise regalunabhängig ) ,  c ) bei Betrieb mit dem Schwerpunkt der Last etwa in Längs-Mittelebene des Staplers .  Stapler gemäß Buchstabe b mussen entsprechend dieser Vorschrift geprüft werden , um die Standsicherheit in den Richtungen sicherzustellen , in denen sie nicht gegen Umkippen gesichert sind .  Wenn die entsprechenden Betriebsbedingungen und Sicherheitsbestimmungen ( 1 ) und die Standsicherheitsbedingungen dieser Vorschrift voll erfuellt werden , dann darf bei Kommissionierstaplern , wenn sie leitliniengeführt betrieben werden , der Lastträger mit oder ohne Last und/oder Fahrerplatz während der Fahrt angehoben ( gesenkt ) sein oder betätigt werden .  Die folgenden Standsicherheitsversuche stellen sicher , daß Stapler der angegebenen Bauart ausreichende Standsicherheit haben , wenn sie unter Regel-Betriebsbedingungen bestimmungsgemäß eingesetzt und betrieben werden .  Wenn die Betriebsbedingungen davon abweichen , mussen die Methoden Nrn . 9 , 10 und 11 beachtet und eingehalten werden .  2.1 . Regel-Betriebsbedingungen  2.1.1 . Regel-Betrieb , leitliniengeführt in Regalgängen  Liegt vor , wenn der Stapler wie folgt betrieben wird :  a ) Betrieb mit dem Lasttrager mit oder ohne Last auf eine Höhe angehoben , in der der Stapler noch mit Hochstgeschwindigkeit fahren kann ;  b ) Betrieb mit dem Lastträger mit oder ohne Last auf eine Höhe angehoben , bei der das Fahren noch gestattet ist ; die Fahrgeschwindigkeit kann eingeschränkt und die Abbremsung entsprechend reduziert sein ;  c ) Kommissionieren oder Aus - und Einstapeln in irgendeiner Höhe bis zur grössten Höhe . Das Fahren in diesen Hohen kann unterbunden oder auf Kriechgeschwindigkeit beschränkt sein ( 1 ) .  2.1.2 . Regel-Betrieb bei freiem Fahren nicht leitliniengeführt  Liegt vor , wenn der Stapler wie folgt betrieben wird :  a ) Geschwindigkeit bis zu v o ( 2 ) mit dem Lastträger mit oder ohne Last in abgesenkter Stellung ( 500 mm max . ; die Abbremsung F ( 3 ) muß , wenn sie den herkömmlichen Wert nicht erreicht , auf den für herkommliche Stapler vorgesehenen Wert gebracht werden oder die Geschwindigkeit v o muß automatisch auf nicht mehr als 9 km/h beschränkt werden ;  b ) Geschwindigkeit nicht über 4 km/h mit dem Lasttrager mit oder ohne Last über 500 mm , jedoch nicht mehr als 2,5 m angehoben , lenkung annahernd in Stellung " Geradeausfahrt " . Wenn die Lenkung von dieser Stellung abweicht , ist das Fahren , ausser mit Kriechgeschwindigkeit , automatisch zu unterbinden oder  c ) Kommissionieren oder * in - und Ausstapeln bis zu einer vom Hersteller des Staplers zugelassenen Hohe . Die Fahrgeschwindigkeit muß auf Kriechgeschwindigkeit ( max . 2,5 km/h beschrankt sein ) .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrüstung und Methode  Die Standsicherheit muß mit den im folgenden beschriebenen Versuchen geprüft werden , bei denen eine Prüfplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prüfende Stapler wird auf die zunächst horizontale Prüfplattform gestellt , und zwar nacheinander in den im folgenden beschriebenen Stellungen . Für jede der Stellungen des Staplers muß die Prüfplattform langsam und vorsichtig bis zu der Schrägstellung geneigt werden , die in der Tabelle der Versuche angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er allen Versuchen genügt , ohne umzukippen .  Für diese Versuche gilt als Kippwert die Prüfplattformneigung , bei der der Stapler gerade noch nicht umstürzt . Wird die Schrägstellung vergrossert , dann würde dies das vollständige Umstürzen zur Folge haben . Es ist zulässig , daß sich bei den Versuchen nach der Seite ein Lastrad von der Prüfplattform abhebt , und es können Teile des Rahmens oder andere Bauteile mit der Prüfplattform in Berührung kommen .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  3.2.1 . Allgemeines  Die Versuche müssen mit einem betriebsbereiten Stapler ( ohne Fahrer ) durchgeführt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefuelltem Kraftstofftank , wenn die Standsicherheit dabei geringer ist . Alle ubrigen Tanks müssen betriebsgerecht gefuellt sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusätzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprüngliche Ausrüstung geliefert werden . Soweit zutreffend , müssen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , muß er in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.2.2 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Fahren simuliert wird  Bei den Versuchen für Fahren muß die Oberseite der Lastplattform am hinteren Ende bzw . die Gabel-Oberkante im Gabelknick auf eine Höhe über dem Boden eingestellt werden , welche mit den Bedingungen übereinstimmt , die in der Tabelle der Versuche genannt sind .  3.2.3 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Stapeln simuliert wird  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Oberseite des Gabelblatts .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichts in bezug auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Gewicht ( Masse ) dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit während eines Versuchs vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Aufstandsfläche für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig über dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Arretierung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß während jedes Versuchs beibehalten werden . Jede Drehung der Rader muß durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse verhindert werden , wobei die letztere in Bremsstellung blockiert werden kann . Zusätzlich können die Räder gegen den Rahmen des Staplers blockiert werden , aber so , daß die Pendelung zwischen Achse und Rahmen nicht beeintrachtigt ist . Zur Sicherheit während der Versuchsdurchführung kann bei Versuchen in Längsrichtung , bei denen eine Pendelachse parallel zur Neigeachse der Prüfplattform liegt und dieser zugekehrt ist , die Pendelung blockiert werden .  Es ist zulassig , Vorlegekeile oder Vorlegeleisten zwischen den Rädern und der Prüfplattform anzubringen , um zu verhindern , daß das Flurforderzeug ins Gleiten kommt . Die Höhe der Keile oder Leisten darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht überschreiten .  Aussendurchmesser ( d ) des Rades * Maximale Höhe der Vorlegekeile oder Vorlegeleisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  über 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 1 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der Nennlast Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Der Schwerpunkt liegt in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelruckens und senkrecht über der Oberseite des Gabelblatts .  Der Schwerpunkt G muß in der Mittelebene zwis hen den Hubgerustschienen liegen .  Ist der Stapler mit einem Zusatzhub ausgerüstet , so muß die Last bzw . der Lasttrager in die höchste Stellung gebracht werden .  Bild 1 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfahigkeitsschild andere Tragfahigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hoechstlast bei entsprechender Hübhohe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Prüflast im Verlauf der Versuche verhindert wird .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umstürzen des Staplers zu verhindern , müssen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Prüflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entweder fest am Lastträger befestigen oder  b ) in der Nähe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so aufhängen , daß das obere Ende der Aufhängung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Pruft ist wäre .  4 . DURCHFÜHRUNG DER VERSUCHE  Der Stapler muß in Übereinstimmung mit der Tabelle der Versuche aufgestellt werden .  Die Versuche für die seitliche Standsicherheit müssen nach der Seite ausgeführt werden , nach der der Stapler die kleinere Standsicherheit hat .  Die Kipplinie des Staplers über die Punkte M und N muß parallel zur Neigeachse XY der Prüfplattform sein .  Die Stellung der Räder und die allgemeine Darstellung der Stapler in den Abbildungen sind nur als Beispiele zu werten ; andere Anordnungen sind zulässig , vorausgesetzt , die allgemeinen Grundsätze für die Versuchsaufstellung werden eingehalten .  ( 1 ) Einzelheiten der Betriebsbedingunger und Sicherheitsbestimmungen siehe Einzelrichtlinie - Sicherheitsbedingungen für die Herstellung kraftbetriebener Hurförderzeuge - Anhang I , Abschnitt 10  " Zusatzliche Bestimmungen " .  ( 2 ) v0 = Hoechstgeschwindigkeit in km/h oder in m.p.h . , die der Stapler ausserhalb der Gange erreichen kann  ( v0 kann gegenüber der Hoechstgeschwindigkeit v automatisch reduziert sein ) . v = Hoechstgeschwindigkeit in km/h oder m.p.h . in den Regalgängen .  ( 3 ) F = Abbremsung in % oder Zugkraft am Haken , ausgedruckt in % des Bruttogewichts des Staplers mit oder ohne Last , je nach durchzuführendem Versuch .  Bild 2-30 : siehe ABl .  METHODE Nr . 5  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR GABELSTAPLER  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In dieser Vorschrift werden die Grundversuche festgelegt für die Prüfung der Standsicherheit von Geh - , Stand - und Sitz-Quergabelstaplern bis einschließlich 10 000 kg Nenntragfahigkeit , mit neigbarem oder nicht neigbarem Hubgerust bzw . Gabelzinken . Anbaugeräten .  Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befördern .  2 . GELTUNGSBEREICH  Die folgenden Standsicherheitsversuche stellen sicher , daß Stapler der angegebenen Bauart eine ausreichende Standsicherheit haben , wenn sie unter Regel-Betriebsbedingungen bestimmungsgemäß eingesetzt und betrieben werden , d . h . :  a ) Betrieb Fahren und Stapeln auf einem Untergrund , der im wesentlichen befestigt , eben und horizontal ist ,  b ) Fahren mit Hubgerust oder Gabel zuruckgeneigt und mit abgesenkter oder auf der Lastplattform aufhegender Last ( Fahrstellung ) ,  c ) Stapeln mit etwa senkrecht stehendem Hubgerust und horizontal gestellten Gabelzinken ,  d ) Betrieb mit dem Schwerpunkt der Last etwa in der Mittelebene zwischen den Hubgerustschienen .  Wenn die Betriebsbedingungen davon abweichen , mussen auch die Methoden Nrn . 9 , 10 und 11 beachtet und eingehalten werden .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrustung und Methode  Die Standsicherheit muß mit den im folgenden beschriebenen Versuchen gepruft werden , bei denen eine Prüfplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prufende Stapler wird auf die zunachst horizontale Prüfplattform gestellt , und zwar nacheinander in den im folgenden beschriebenen Stellungen . Für jede der Stellungen des Staplers muß die Prüfplattform langsam und vorsichtig bis zu der Scharagstellung geneigt werden , die in der Tabelle der Versuche angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er allen Versuchen genü * ohne umzukippen .  Für diese Versuche gilt als Kippwert die Prüfplattformneigung , bei der der Stapler gerade noch nicht umstürzt . Wahrend der Versuche dürfen zu keinem Zeitpunkt weniger als 3 voneinander getrennte Beruhrungspunkte mit der Prüfplattform vorhanden sein , wobei einer dieser Berührungspunkte ein Rad sein muß .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  3.2.1 . Allgemeines  Die Versuche mussen mit einem betriebsbereiten Stapler ohne Fahrer durchgefuhrt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefulltem Kraftstofftank , wenn die Standsicherheit dabei geringer ist . Alle ubrigen Teile mussen betriebsgerecht gefullt sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusätzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprungliche Ausrustung geliefert werden . Ist das Hubgerust oder die Gabel neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , mussen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , muß er in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.2.2 . Prüfen der Senkrecht-Stellung des Hubgerustes  Vor Beginn des Versuches Nr . 1 muß die senkrechte Stellung des Hubgerustes mit einem 1 ot oder einer anderen geeigneten Einrichtung geprüft werden .  Die Projektion des Schwerpunktes G ( oder jedes anderen Punktes , wie z . B . E , der in fester Beziehung zu G ist ) auf die horizontale Prufplattform muß bei der zur Prüfung gewahlten Hut hohe die gleiche sein wie bei der Hubhohe für das Fahren . Durch Verformung bedingte Abweichungen müssen durch Veränderung der Neigung des Hubgerüstes innerhalb der Grenzen ausgeglichen werden , die durch die Bauart des Staplers gegeben sind .  Dieses Verfahren gilt nicht für Stapler , deren Bauart eine solche Berichtigung nicht zulässt .  3.2.3 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Fabren simuliert wird  Bei den Versuchen für Fahren muß die Oberseite der Lastplattform am hinteren Ende bzw . der Gabel-Oberkante im Gabelknick 300 mm über dem Boden eingestellt oder auf der Mindesthöhe für die Transportfahrt sein . Der grössere Wert ist maßgebend .  3.2.4 . Hubhöbe bei den Versuchen , mit denen Stapeln simuliert wird  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberflache der Prüfplattform und der Oberseite des Gabelblatts .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichtes in bezug auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Gewicht ( Masse ) dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit während eines Versuches vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Aufstandsflache für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig über dem eingesessenen Fahrersitz ist .  Wenn der Fahrerplatz in bezug auf den Stapler verstellt werden kann , muß er bei jedem Versuch in die Stellung gebracht werden , bei der sich die geringere Standsicherheit ergibt .  3.4 . Arretierung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß während jedes Versuches beibehalten werden . Jede Drehung der Räder muß durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse verhindert werden , wobei die letztere in Bremsstellung blockiert werden kann .  Zusätzlich können die Räder gegen den Rahmen des Staplers blockiert werden , aber so , daß die Pendelung zwischen Achse und Rahmen nicht beeintrachtigt ist .  Es ist zulässig , Vorlegekeile oder Vorlegeleisten zwischen den Rädern und der Prüfplattform anzubringen , um zu verhindern , daß das Flurförderzeug ins Gleiten kommt . Die Höhe der Keile oder Leisten darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht überschreiten .  Aussendurchmesser ( d ) des Rades * Maximale Höhe der Vorlegekeile oder Vorlegeleisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  über 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 1 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der Nennlast Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Der Schwerpunkt liegt in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelrückens und senkrecht über der Oberseite des Gabelblatts .  Der Schwerpunkt G muß in der Mittelebene zwischen den Hubgerüstschienen liegen .  Bild 1 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfähigkeitsschild andere Tragfähigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hoechstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Pruflast im Verlauf der Versuche verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umsturzen des Staplers zu verhindern , mussen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Vuswirkung auf den Staplers erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Pruflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entweder fest am Lasttrager befestigen oder  b ) in der Nahe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so authangen , daß das obere Ende der Aufhangung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Pruflast ware .  4 . DURCHFUHRUNG DER VERSUCHE  Der Stapler muß in Ubereinstimmung mit der * abelle der Versuche aufgestellt werden .  Die Versuche für die seitliche Standsicherheit müssen nach der Seite ausgeführt werden , nach der der Stapler die klemere Standsicherheit hat und die Kipplinie des Staplers über die Punkte M und N muß parallel zu der Neigeachse XY der Prufplattform sein .  Punkt N ist der Mittelpunkt der Beruhrungsflache zwischen der Oberflache der Prufplattform und einem nicht pendelnden Rad oder einer Abstutzung .  Punkt M ist wie folgt defimert :  a ) Bei Staplern mit Pendelachse Bilder 13 und 14 ist M die senkrechte Projektion des Schnittpunktes von Langs-Mittelebene AB des Staplers und Mittelline dieser Achse auf der Prufplattform .  b ) Bei Staplern mit nicht pendelnder Achse , mit blockterter Pendelachse oder mit Verwendung von Abstutzungen ist M der Mittelpunkt der Beruhrungsflache zwischen der Oberflache der Prufplattform und dem Rad oder der Abstutzung die der Neigeachse XY am nachsten sind .  Wenn für den Stapler die Verwendung von Abstutzungen , die Blockterung von Authangungen usw . vorgesehen sind , sind diese Vorrichtungen wahrend der Versuche anzuwenden . Falls eine Verwendung derartiger Vorrichtungen nicht vorgesehen ist , sind erganzende Versuche mit den tatsachlichen Stellungen erforderlich .  5 . PRUFUNGEN FÜR STAPLER MIT ANBAUGERATEN  Stapler mit Anbaugeraten müssen nach den beschriebenen Standsicherheitsversuchen gepruft werden .  Die Pruflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder der Tragfahigkeitsschildern des Flurforderzeugs , welches mit einem bestimmten Anbaugerat ausgerustet ist , und aus den Angaben des Herstellers zur bestimmungsgemassen Verwendung .  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen mussen gemessen werden zwischen der Oberflache der Prufplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugerates , wobei der kleinere Wert maßgebend ist .  Bild 2-17 : siehe ABl .  METHODE Nr . 6  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR VIERWEGESTAPLER UND MEHRWEGESTAPLER  1 . GEGENSLAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In dieser Vorschrift werden die Grundversuche festgelegt für die Prüfung der Standsicherheit von Geh - , Stand - und Sitz-Vierwegestaplern und -Mehrwegestaplern bis einschließlich 10 000 kg Nenntragfahigkeit , mit neigbarem oder nicht neigbarem Hubgerust bzw . Gabelzinken . Sie gilt für Stapler mit Gabelzinken und oder Anbaugeraten .  Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befordern .  2 . GELTUNGSBEREICH  Die folgenden Standsicherheitsversuche stellen sicher , daß Stapler der angegebenen Bauart eine ausreichende Standsicherheit haben , wenn sie unter Regel-Betriebsbedingungen bestimmungsgemäß eingesetzt und betrieben werden , d . h . :  a ) Betrieb Fahren und Stapeln auf einem Untergrund , der im wesentlichen befestigt , eben und horizontal ist ,  b ) Fahren mit Hubgerust oder Gabel zurückgeneigt und mit abgesenkter Last ( Fahrstellung ) ,  c ) Stapeln mit etwa senkrecht stehendem Hubgerüst und horizontal gestellten Gabelzinken ,  d ) Betrieb mit dem Schwerpunkt der Last etwa in der Längs-Mittelebene des Staplers .  Wenn die Betriebsbedingungen davon abweichen , müssen die Methoden Nrn . 9 , 10 und 11 beachtet und eingehalten werden .  3 . versuchsbedingungen  3.1 . Ausrüstung und Methode  Die Standsicherheit muß mit den im folgenden beschriebenen Versuchen geprüft werden , bei denen eine Prufplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prufende Stapler wird auf die zunachst horizontale Prufplattform gestellt , und zwar nacheinander in den im folgenden beschriebenen Stellungen . Für jede der Stellungen des Staplers muß die Prüfplattform langsam und vorsichtig bis zu der Schragstellung geneigt werden , die in der Tabelle der Versuche angegeben ist . Der Stapler wird als standsichet angesehen , wenn er allen Versuchen genügt , ohne umzukippen .  Für diese Versuche gilt als Kippwert die Prufplattformneigung , bei der der Stapler gerade noch nicht umsturzt . Wird die Schragstellung vergrössert , würde dies das vollständige Umsturzen des Staplers zur Folge haben . Es ist zulässig , daß sich bei den Versuchen nach der Seite ein Lastrad von der Prüfplattform abhebt , und es konnen Teile des Rahmens oder andere Bauteile mit der Prüfplattform in Berührung kommen .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  3.2.1 . Allgemeines  Die Versuche mussen mit einem betriebsbereiten Stapler ( ohne Fahrer ) durchgeführt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefulltem Kraftstofftank , wenn die Standsicherheit dabei geringer ist . Alle ubrigen Lanks mussen betribsgerecht gefullt sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusatzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprüngliche Ausrustung geliefert werden . Ist das Hubgerust oder die Gabel neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , müssen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , müß er in Ubereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.2.2 . Prüfung der senkrechten Stellung des Hubgerüstes  Vor Beginn des Versuches Nr . 1 muß die senkrechte Stellung des Hubgerustes mit einem Lot oder einer anderen geeigneten Einrichtung geprüft werden .  Die Projektion des Schwerpunktes G ( oder jedes anderen Punktes , wie z . B . E , der in fester Beziehung zu G ist ) auf die horizontale Prufplattform muß bei der zur Prüfung gewahlten Hubhöhe die gleiche sein wie bei der Hubhohe für das Fahren . Durch Verformung bedingte . Abweichungen müssen durch Veranderung der Neigung des Hubgerustes oder durch Zuruckziehen des Hubgerustes oder der Gabelzinken mnerhalb der Grenzen ausgeglichen werden , die durch die Bauart des Staplers gegeben and .  Dieses Verfahren gilt nicht für Stapler , deren Bauart eine solche Berichtigung nicht zulasst .  3.2.3 . Hubhobe bei den Versuchen , mit denen Fabren smuliert wird  Bei den Versuchen für Fahren muß die Gabeloberseite im Gabelknick auf 300 mm über dem Boden eingestellt sein oder auf der Mindestflache für die Transportfahrt sein . Der grosste Wert ist maßgebend .  3.2.4 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Stapeln simuliert wird  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberflache der Prüfplattform und der Oberseite des Gabelblatts .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichts in bezug auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Gewicht ( Masse ) dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit während eines Versuches vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei den Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Aufstandsfläche für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig über dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Arretierung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß während jedes Versuchs beibehalten werden . Jede Drehung der Räder muß durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse verhindert werden , wobei die letztere in Bremsstellung blockiert werden kann .  Zusätzlich können die Räder gegen den Rahmen des Staplers blockiert werden , aber so , daß die Pendelung zwischen Achse und Rahmen nicht beeinträchtigt ist .  Zur Sicherheit wahrend der Versuchsdurchführung kann bei Ver uchen in Längsrichtung , bei denen eine Pendelachse parallel zur Neigeachse der Prüfplattform liegt und dieser zugekehrt ist , die Pendelung blockiert werden .  Es ist zulässig , Vorlegekeile oder Vorlegeleisten zwischen den Rädern und der Prüfplattform anzubringen , um zu verhindern , daß das Flurförderzeug ins Gleiten kommt . Die Höhe der Keile oder Leisten darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht überschreiten .  Aussendurchmesser ( d ) des Rades * Maximale Höhe der Vorlegekeile oder Vorlegeleisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  über 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 1 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der Nennlast Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Der Schwerpunkt liegt in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelrückens und senkrecht über der Oberseite des Gabelblatts .  Der Schwerpunkt G muß in der Mittelebene zwischen den Hubgerüstschienen liegen .  Bild 1 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfahigkeitsschild andere Tragfahigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hochstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzufuhren .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Pruflast im Verlauf der Versuche verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umsturzen des Staplers zu verhindern , mussen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Pruflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entweder fest am Lasttrager befestigen oder  b ) in der Nahe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so aufhangen , daß das obere Ende der Aufhangung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Pruflast ware .  4 . DURCHFUHRUNG DER VERSUCHE  Der Stapler muß in Ubereinstimmung mit der Fabelle der Versuche aufgestellt werden .  Die Versuche für die seitliche Standsicherheit müssen nach der Seite ausgefuhrt werden , nach der der Stapler die kleinere Standsicherheit hat .  Die Kipplinie des Staplers über die Punkte M und N muß parallel zur Neigeachse XY der Prufplattform sein .  Die Stellung der Rader und die allgemeine Darstellung der Stapler in den Abbildungen sind nur als Beispiele zu werten ; andere Anordnungen sind zulassig , vorausgesetzt , die allgemeinen Grundsatze für die Versuchsaufstellung werden eingehalten .  5 . PRÜFUNGEN FÜR STAPLER MIT ANBAUGERATEN  Stapler mit Anbaugeraten müssen nach den beschriebenen Standsicherheitsversuchen geprüft werden , mit Ausnahme der Stapler , deren Anbaugerate den Schwerpunkt der Last aus der Langs-Mittelebene der Gabel herausbringen konnen siehe Methode Nr . 10 .  Die Pruflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder den Tragfähigkeitsschildern des Hurforderzeuges , welches mit einem bestimmten Anbaugerat ausgerustet ist , und aus den Angaben des Herstellers zur bestimmungsgemässen Verwendung .  Die bei den Prufungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberflache der Prufplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugerates , wobei der kleinere Wert maßgebend ist .  Bild 2-40 : siehe ABl .  METHODE Nr . 7  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR SEITENSTAPLER UND DREISEITENSTAPLER  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In dieser Vorschrift werden die Grundversuche festgelegt für die Prüfung der Standsicherheit von Stand - und Sitz - , Seiten - und Dreiseitenstaplern bis einschließlich 10 000 kg Nenntragfähigkeit , mit neigbarem oder nicht neigbarem Hubgerust bzw . Gabelzinken . Sie gilt für Stapler mit Gabelzinken und oder Anbaugerate .  Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befordern .  2 . GELTUNGSBEREICH  Diese Vorschrift gilt für kraftbetriebene Seiten - und Dreiseitenstapler mit hebbarem oder nicht hebbarem Fahrerplatz . Sie konnen zum Betrieb in Leitlinienführungen , zum nichtgeführten Betrieb fre * fahrend oder für beides gebaut sein .  Diese Standsicherheitsbedingungen gelten bei leitliniengeführten Staplern ( 1 ) :  a ) wenn sie durch keinerlei äussere Abstutzeinrichtungen am Umkippen gehindert werden ( regalunabhängig ) und  b ) wenn sie teilweise durch aussere Abstutzeinrichtungen am Umkippen gehindert werden ( teilweise regalunabhangig ) .  Stapler gemäß Buchstabe b ) müssen entsprechend dieser Vorschrift geprüft werden , um die Standsicherheit in den Richtungen sicherzustellen , in denen sie nicht gegen Umkippen gesichert sind .  Wenn die entsprechenden Betriebsbedingungen und Sicherheitsbestimmungen ( 1 ) und die Sicherheitsbedingungen dieser Vorschrift voll erfuellt werden , dann darf bei Seiten - und Dreiseitenstaplern , wenn sie leitliniengeführt betrieben werden , der Lasttrager mit oder ohne Last und/oder Fahrerplatz wahrend der Fahrt angehoben ( gesenkt ) sein oder betätigt werden .  Herkömmliche Stapler , welche mit einer Seiten - oder Dreiseitenstapeleinrichtung ( Anbaugerät ) ausgerüstet sind , können als Stapler gemäß dieser Vorschrift nur eingesetzt werden , wenn sie alle hier genannten Bedingungen und Anforderungen erfuellen .  Wenn herkömmliche Stapler mit Seiten - oder Dreiseitenstapeleinrichtung ( Anbaugerät ) die in dieser Vorschrift genannten Bedingungen und Anforderungen nicht erfuellen , sind sie nach Methode Nr . 1 oder 2 zu prüfen , und die Tragfähigkeit ist nach Methode Nr . 10 festzulegen . Sie müssen auch in den Regalgängen wie herkömmliche Stapler betrieben werden . Das Fahren mit angehobener Last oder mit gehobenem Lastträger ist nur mit Kriechgeschwindigkeit zulässig . Die folgenden Standsicherheitsversuche stellen sicher , daß Stapler der angehobenen Bauart ausreichende Standsicherheit haben , wenn sie unter Regel-Betriebsbedingungen bestimmungsgemäß eingesetzt und betrieben werden .  2.1 . Regel-Betriebsbedingungen  2.1.1 . Regel-Betrieb , leitliniengeführt in Regalgängen  Liegt vor , wenn der Stapler wie folgt betrieben wird :  a ) Betrieb mit dem Lastträger mit oder ohne Last auf eine Höhe angehoben , in der der Stapler noch mit Hoechstgeschwindigkeit fahren kann ;  b ) Betrieb mit dem Lastträger mit oder ohne Last auf eine Höhe angehoben , bei der das Fahren noch gestattet ist ; die Fahrgeschwindigkeit kann eingeschränkt und die Abbremsung entsprechend reduziert sein ;  c ) Kommissionieren oder Aus - und Einstapeln in irgendeiner Höhe bis zur grössten Höhe . Das Fahren in diesen Höhen kann unterbunden oder auf Kriechgeschwindigkeit beschränkt sein ( 1 ) .  2.1.2 . Regel-Betrieb bei freiem Fahren ( nicht leitliniengeführt )  Liegt vor , wenn der Stapler wie folgt betrieben wird :  a ) Geschwindigkeit bis zu v o ( 2 ) mit dem Lastträger mit oder ohne Last in abgesenkter Stellung ( 500 mm max . ) ; die Abbremsung F ( 3 ) muß , wenn sie den herkömmlichen Wert nicht erreicht , auf den für herkömmliche Stapler vorgesehenen Wert gebracht werden oder die Geschwindigkeit v o muß automatisch auf nicht mehr als 9 km/h beschränkt werden . Last oder Lastträger nicht nach vorn oder seitlich ausgefahren , oder  b ) Geschwindigkeit nicht über 4 km/h mit dem Lasttrager mit oder ohne Last über 500 mm , jedoch auch nicht mehr als 2,5 m angehoben , Lenkung annahernd in Stellung " Geradeausfahrt " . Wenn die Lenkung von dieser Stellung abweicht , ist das Fahren , ausser mit Kriechgeschwindigkeit , automatisch zu unterbinden , oder  c ) Kommissionieren oder Ein - und Ausstapeln bis zu einer vom Hersteller des Staplers zugelassenen Höhe . Die Fahrgeschwindigkeit muß auf Kriechgeschwindigkeit  ( max . 2,5 km/h ) beschrankt sein , zusatzlich ,  d ) wenn als Dreiseitenstapler ausgelegt , Betrieb zum frontseitigen Stapeln nur von einem Stapel ( Versuch Nr . 8 ist hierfür vorzunehmen ) .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrüstung und Methode  Die Standsicherheit muß mit den im folgenden beschriebenen Versuchen geprüft werden , bei denen eine Prüfplattform benutzt wird , die um eine Se * e geneigt werden kann .  Der zu prüfende Stapler wird auf die zunächst horizontale Prüfplattform gestellt , und zwar nacheinander in den im folgenden beschriebenen Stellungen . Für jede der Stellungen des Staplers muß die Prüfplattform langsam und vorsichtig bis zu der Schragstellung geneigt werden , die in der Tabelle der Versuche angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er allen Versuchen genugt , ohne umzukippen .  Für diese Versuche gilt als Kippwert die Prüfplattformneigung , bei der der Stapler gerade noch nicht umsturzt . Wird die Schragstellung vergrossert , dann wurde dies das vollständige Umstürzen zur Folge haben . Es ist zulassig , daß sich bei den Versuchen nach der Seite ein Lastrad von der Prüfplattform abhebt , und es können Teile des Rahmens oder andere Bauteile mit der Prüfplattform in Beruhrung kommen .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  3.2.1 . Allgemeines  Die Versuche müssen mit einem betriebsbereiten Stapler ( ohne Fahrer ) durchgeführt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefuelltem Kraftstofftank , wenn die Standsicherheit dabei geringer ist . Alle ubrigen Teile müssen betriebsgerecht gefuellt sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusätzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprungliche Ausrustung geliefert werden . Ist das Hubgerüst oder die Gabel neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , müssen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , muß er in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.2.2 . Prüfen der senkrechten Stellung des Hubgerustes  Vor Beginn der Versuche Nrn . 3 , 4 , 6 , 7 und 8 muß die senkrechte Stellung des Hubgerüsts mit einem I ot oder einer anderen geeigneten Einrichtung geprüft werden .  Die Projektion des Schwerpunkts G ( oder jedes anderen Punkts , wie z . B . E , der in fester Beziehung zu G ist ) auf die horizontale Prüfplattform muß bei der zur Prüfung gewählten Hubhöhe die gleiche sein wie bei der Hubhöhe für das Fahren . Durch Verformung bedingte Abweichungen müssen durch Veränderung der Neigung des Hubgerüstes innerhalb der Grenzen ausgeglichen werden , die durch die Bauart des Staplers gegeben sind .  Dieses Verfähren gilt nicht für Stapler , deren Bauart eine solche Berichtigung nicht zulässt .  3.2.3 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Fahren simuliert wird  Bei den Versuchen für Fahren muß die Oberseite der Lastplattform am hinteren Ende bzw . die Gabeloberkante im Gabelknick auf eine Höhe über dem Boden eingestellt werden , welche in Übereinstimmung ist mit den Bedingungen , die in der Tabelle der Versuche genannt sind .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichts in bezug auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Gewicht ( Masse ) dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit während eines Versuchs vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Aufstandsfläche für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig über dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Arretierung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß während jedes Versuchs beibehalten werden .  Jede Drehung der Räder muß durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse verhindert werden , wobei die letztere in Bremsstellung blockiert werden kann .  Zusätzlich können die Räder gegen den Rahmen des Staplers blockiert werden , aber so , daß die Pendelung zwischen Achse und Rahmen nicht beeintrachtigt ist . Zur Sicherheit wahrend der Versuchsdurchführung kann bei Versuchen in Langsrichtung , bei denen eine Pendelachse parallel zur Neigeachse der Prüfplattform liegt und dieser zugekehrt ist , die Perdelung blockiert werden .  Es ist zulassig , Vorlegekeile oder Vorlegeleisten zwischen den Radern und der Prüfplattform anzubringen , um zu verhindern , daß das Flurförderzeug ins Gleiten kommt . Die Höhe der Keile oder I eisten darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht überschreiten .  Aussendurchmesser ( d ) des Rades * Maximale Höhe der Vorlegekeile oder Vorlegeleisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  über 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 1 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der Nennlast Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Der Schwerpunkt liegt in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelrückens und senkrecht über der Oberseite des Gabelblatts .  Der Schwerpunkt G ( oder der äquivalente Punkt bei unbeladenem Stapler ) muß annähernd in der Mittelebene zwischen den Hubgerüstschienen liegen , mit Ausnahme bei Versuch Nr . 7 , bei dem der Lastträger seitlich vollständig ausgefahren ist .  Ist der Stapler mit einem Zusatzhub ausgerüstet , so muß die Last bzw . der Lastträger in die höchste Stellung gebracht werden .  Bild 1 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfähigkeitsschild andere Tragfähigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hoechstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Prüflast im Verlauf der Versuche verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umstürzen des Staplers zu verhindern , müssen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Prüflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entweder fest am Lastträger befestigen oder  b ) in der Nähe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so aufhängen , daß das obere Ende der Aufhängung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Prüflast wäre .  4 . DURCHFÜHRUNG DER VERSUCHE  Der Stapler muß in Übereinstimmung mit der Tabelle der Versuche aufgestellt werden .  Die Versuche für die seitliche Standsicherheit müssen nach der Seite ausgeführt werden , nach der der Stapler die kleinere Standsicherheit hat .  Die Kipplinie des Staplers über die Punkte M und N muß parallel zur Neigachse XY der Prüfplattform sein .Die Stellung der Räder und die allgemeine Darstellung der Stapler in den Abbildungen sind nur als Beispiele zu werten ; andere Anordnungen sind zulässig , vorausgesetzt , die allgemeinen Grundsätze für die Versuchsaufstellung werden eingehalten .  5 . PRÜFUNGEN FÜR STAPLER MIT ANBAUGERÄTEN  Stapler mit Anbaugeräten müssen nach den beschriebenen Standsicherheitsversuchen geprüft werden .  Die Prüflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder den Tragfahigkeitsschild(ern ) des Flurförderzeugs , welches mit einem bestimmten Anbaugerat ausgerustet ist , und aus den Angaben des Herstellers zur bestimmungsgemassen Verwendung .  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhohen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prufplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugerats , wobei der kleinere Wert maßgebend ist  ( 1 ) Einzelheiten der Betriebsbedingungen und Sicherheitsbestimmungen siehe Einzelrichtlinie - Sicherheitsbedingungen für die Herstellung kraftbetriebener Flurförderzeuge , Anhang I , Abschnitt 10 " Zusätzliche Bestimmungen " .  ( 2 ) v0 = Hoechstgeschwindigkeit in km/h oder in m.p.h . , die der Stapler ausserhalb der Gange erreichen kann  ( v0 kann gegenüber der Hoechstgeschwindigkeit v automatisch reduziert sein ) . v = Hoechstgeschwindigkeit in km/h oder m.p.h . in den Regalgängen .  ( 3 ) F = Abbremsung in % der Zugkraft am Haken , ausgedruckt in % des Bruttogewichts des Staplers mit oder ohne Last , je nach durchzuführendem Versuch Be * verschiebbaren : Hubgerust bzw . verschiebbarer Gabel ist für F der Wert bei zuruckgezogenem H * oder zuruckgezogener Gabel anzuwenden .  Bild 1-41 : siehe ABl .  METHODE Nr . 8  STANDSICHERHFITSVERSUCHE FÜR GELANDEGANGIGE GABELSTAPLER  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In dieser Vorschrift werden die Grundversuche festgelegt für die Prüfung der Standsicherheit von gelandegangigen Gabelstaplern bis einschließlich 10 000 kg Nenntragfahigkeit , mit neigbarem oder nicht neigbarem Hubgerust bzw . Gabelzinken . Sie gilt für Stapler mit Gabelzinken und oder Anbaugeraten .  Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befördern .  2 . GELTUNGSBEREICH  Diese Vorschrift gilt für Stapler mit Radlenkung oder Knicklenkung , die wahlweise eine Einrichtung zum Ausgleich der seitlichen Schragstellung Querneigung von Fahrgestell , Hubgerüst oder Gabeltrager haben können  Die folgenden Standsicherheitsversuche stellen sicher , daß Stapler der * gegebenen Bauart eine ausreichende Standsicherheit haben , wenn sie unter Regel-Betriebsbedingungen bestimmungsgemaß eingesetzt und betrieben werden , d . h . :  a ) Betrieb Fahren und Stapeln auf unbefestigtem Untergrund ,  b ) Fahren mit Hubgerust oder Gabel zuruckgeneigt und mit abgesenkter Last Fahrstellung , einschließlich Fahren auf Steigungen .  c ) Stapeln mit etwa senkrecht stehendem Hubgerust und horizontal gestellten Gabelzinken ,  d ) Betrieb mit dem Schwerpunkt der Last etwa in der Langs-Mittelebene des Staplers .  Wenn die Betriebsbedingungen davon abweichen , mussen die Methoden Nrn . 9 , 10 und 11 beachtet und eingehalten werden .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrustung und Methode  Die Standsicherheit muß mit den im folgenden beschriebenen Versuchen geprüft werden , bei denen eine Prufplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prüfende Stapler wird auf die zunachst horizontale Prüfplattform gestellt , und zwar nacheinander in den im folgenden beschriebenen Stellungen . Für jede der Stellungen des Staplers muß die Prüfplattform langsam und vorsichtig bis zu der Schragstellung geneigt werden , die in der Tabelle der Versuche angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er allen Versuchen genugt , ohne umzukippen .  Für diese Versuche gilt als Kippwert die Prüfplattformneigung , bei der der Stapler gerade noch nicht umsturzt . Wird die Schragstellung vergrossert , wurde dies das vollstandige Umsturzen des Staplers zur Folge haben . Es ist zulassig , daß sich bei den Versuchen nach der Seite ein Lastrad von der Prüfplattform abhebt .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  3.2.1 . Allgemeines  Die Versuche müssen mit einem betriebsbereiten Stapler ohne Fahrer durchgeführt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefulltem Kraftstofftank , wenn die Standsicherheit dabei geringer ist . Alle ubrigen Lanks müssen betriebsgerecht gefullt sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusatzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprungliche Ausrustung geliefert werden . Ist das Hubgerust oder die Gabel neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , müssen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , musser in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.2.2 . Prüfung der senkrechten Stellung des Hubgerustes  Vor Beginn des Versuches Nr . 1 muß die senkrechte Stellung des Hubgerustes mit einem Lot oder einer anderen geeigneten Einrichtung geprüft werden  Die Projektion des Schwerpunktes G ( oder jedes anderen Punktes , wie z . B . * der in fester Bezichung zu G ist ) auf die horizontal Prufplattform muß bei der zur Prüfung gewahlten Hubhöhe die gleiche sein wie bei der Hubhöhe für das Fahren . Durch Verformung bedingte Abweichungen müssen durch Veranderung der Neigung des Hubgerustes innerhalb der Grenzen ausgeglichen werden , die durch die Bauart des Staplers gegeben sind .  Dieses Verfahren gilt nicht für Stapler , deren Bauart eine solche Berichtigung nicht zulässt .  3.2.3 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Fahren simuhert wird  Bei den Versuchen für Fahren muß die Gabeloberseite im Gabelknick auf 500 mm über dem Boden eingestellt sein .  3.2.4 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Stapeln simuhert wird  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberflache der Prufplattform und der Oberseite des Gabelblatts .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichtes in bezug auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Gewicht ( Masse ) dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit während eines Versuches vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Aufstandfläche für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig uber dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Arretierung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß während jedes Versuches beibehalten werden . Jede Drehung der Rader muß durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse verhindert werden , wobei die letztere in Bremsstellung blockiert werden kann .  Zusatzlich konne * Rader gegen den Rahmen des Staplers blockiert werden , aber so , daß die Pendelung zwischen Achse und Rahmen nicht beeintrachtigt ist .  Es ist zulassig , Vorlegekeile oder Vorlegeleisten zwischen den Radern und der Prufplattform anzubringen , um zu verhindern , daß das Flurforderzeug ins Gleiten kommt . Die Höhe der Keile oder Leisten darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht uberschreiten : 0,1 d * d = Aussendurchmesser des Rades .  Aussendurchmesser ( d ) des Rades * Maximale Höhe der Vorlegekeile oder Vorlegeleisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  uber 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 1 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der Nennlast Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Der Schwerpunkt liegt in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelruckens und senkrecht uber der Oberseite des Gabelblatts .  Der Schwerpunkt G muß in der Mittelebene zwischen den Hubgerustschienen liegen , ausser bei Versuch 3 , wenn die Einrichtung zur Korrektur der Querneigung benutzt wird .  Bild 1 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfähigkeitsschild andere Tragfähigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hoechstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Prüflast im Verlauf der Versuche verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umsturzen des Staplers zu verhindern , müssen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Prüflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entweder fest am Lastträger befestigen oder  b ) in der Nähe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so aufhängen , daß das obere Ende der Aufhängung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Prüflast wäre .  4 . DURCHFUHRUNG DER VERSUCHE  Der Stapler ist entsprechend der Tabelle der Versuche aufzustellen . Die Versuche für die seitliche Standsicherheit müssen nach der Seite ausgeführt werden , nach der der Stapler die geringere Standsicherheit hat .  Die Kipplinie des Staplers über die Punkte M und N muß parallel zur Neigeachse XY der Prüfplattform sein .  Punkt N ist der Mittelpunkt der Berührungsfläche zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und dem der Neigeachse XY nächsten Lastrad ( Bilder 8 und 9 ) .  Punkt M ist die senkrechte Projektion des Schnittpunktes von Langs-Mittelebene AB des Staplers und Mittellinie der Hinterachse auf die Prüfplattform  ( Bilder 8 und 9 ) .  Bei den Versuchen sind Abstutzungen ausser Eingriff zu bringen .  Bei Versuch Nr . 3 kann die Einrichtung zur Korrektur der Querneigung dazu benutzt werden , auf der geneigten Prüfplattform die Hubeinrichtung so weit wie möglich der lotrechten Stellung anzunahern . Bei den anderen Versuchen soll die Hubeinrichtung rechtwinklig zur Prüfplattform sein .  5 . PRÜFUNGEN FÜR STAPLER MIT ANBAUGERÄTEN  Stapler mit Anbaugeraten müssen nach den beschriebenen Standsicherheitsversuchen geprüft werden , mit Ausnahme der Stapler , deren Anbaugerate den Schwerpunkt der Last aus der Langs-Mittelebene der Gabel herausbringen können ( siehe Methode Nr . 10 ) .  Die Prüflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder den Tragfahigkeitsschildern des Flurforderzeuges , welches mit einem bestimmten Anbaugerat ausgerustet ist , und aus den Angaben des Herstellers zur bestimmungsgemassen Verwendung .  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugerats , wobei der kleinere Wert maßgebend ist .  Bild 1-9 : siehe ABl .  METHODE Nr . 9  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR STAPLER , DIE MIT VORGENEIGTEM HUBGERÜST BETRIEBEN WERDEN  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In anderen Vorschriften werden die Grundversuche für die Prüfung der Standsicherheit unter Regel-Betriebsbedingungen festgelegt . Die Definition der " Regel-Betriebsbedingungen " ist in der jeweiligen Vorschrift enthalten .  In dieser Vorschrift wird der Zusatzversuch festgelegt , wenn die Betriebsbedingungen von den Regelbedingungen abweichen und es notwendig ist , einen beladenen Stapler mit vorgeneigtem Hubgerüst zu betreiben ( siehe Bild 1 ) .  Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befördern .  Bild 1 : siehe ABl .  2 . GELTUNGSBEREICH  Wenn ein Stapler zum Stapeln ( Absetzen oder Aufnehmen einer Last ) auf im wesentlichen ebenem und horizontalem Untergrund , mit vorgeneigtem Hubgerust und angehobener Last benutzt werden soll , muß die Tragfahigkeit für die besondere Betriebsbedingung bestimmt werden . Mit dem folgenden Standsicherheitsversuch wird in dieser Vorschrift sichergestellt , daß der betreffende Staplertyp ausreichende Standsicherheit hat , wenn er unter besonderen Bedingungen bestimmungsgemaß eingesetzt und betrieben wird .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrüstung und Methode  Die Standsicherheit muß mit den im folgenden beschriebenen Versuchen geprüft werden , bei denen eine Prüfplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prüfende Stapler wird auf die zunachst horizontale Prüfplattform gestellt , und zwar in der in Ziffer 4 beschriebenen Stellung . Die Prüfplattform muß langsam und vorsichtig bis zu der Schrägstellung geneigt werden , die in der jeweils gültigen Vorschrift angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er dem Versuch genügt , ohne umzukippen .  Für den Versuch gilt als Kippwert die Neigung der Prüfplattform , bei der der Stapler gerade noch nicht umsturzt . Wird die Schrägstellung vergrössert , würde dies das vollständige Umstürzen zur Folge haben .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  Der Versuch muß mit einem betriebsbereiten Stapler  ( ohne Fahrer ) durchgeführt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefuelltem Kraftstofftank , wenn die Standsicherheit dabei geringer ist . Alle übrigen Tanks müssen betriebsgerecht gefuellt sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusätzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprüngliche Ausrüstung geliefert werden . Ist das Hubgerüst oder die Gabel neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , müssen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , muß er in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.2.1 . Hubhöhe bei den Versuchen , mit denen Stapeln simuliert wird  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Oberseite des Gabelblattes .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichts in bezug auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Gewicht ( Masse ) dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit wahrend des Versuchs vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Aufstandfläche für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig uber dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Arretierung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß während des Versuchs beibehalten werden .  Jede Drehung der Rader muß durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse verhindert werden , wobei die letztere in Bremsstellung blockiert werden kann . Zusätzlich können die Rader gegen den Rahmen des Staplers blockiert werden , aber so , daß die Pendelung zwischen Achse und Rahmen nicht beeinträchtigt ist .  Es ist zulässig , Vorlegekeile oder Vorlegeleisten zwischen den Rädern und der Prüfplattform anzubringen , um zu verhindern , daß das Flurforderzeug ins Gleiten kommt . Die Höhe der Keile oder Leisten darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht uberschreiten .  Aussendurchmesser ( d ) des Rades * Maximale Höhe der Vorlegekeile oder Vorlegeleisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  uber 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 2 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der Nennlast Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Der Schwerpunkt liegt in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelruckens und senkrecht uber der Oberseite des Gabelblattes .  Der Schwerpunkt G muß in der Langs-Mittelebene zwischen den Hubgerustschienen liegen .  Bild 2 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfähigkeitsschild andere Tragfähigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hoechstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Prüflast im Verlauf der Versuche verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umstürzen des Staplers zu verhindern , müssen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Prüflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entweder fest am Lasttrager befestigen oder  b ) in der Nähe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so aufhängen , daß das obere Ende der Aufhängung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Prüflast ware .  4 . DURCHFÜHRUNG DER VERSUCHE  Gabelstapler * siehe Methode 1 , Versuch 1 . *  Schubstapler und Spreizenstapler * siehe Methode 2 , Versuch 1 . *  Gabelhochhubwagen und Hochhubwagen * siehe Methode 3 , Versuch 1 . *  Quergabelstapler * siehe Methode 5 , Versuch 1 . *  Gelandegangige Gabelstapler * siehe Methode 6 , Versuch 1 . *  Zweiseitenstapler und Dreiseitenstapler * siehe Methode 7 , Versuch 6 und oder 8 je nach Einsatz und Staplerbauart *  Vierwegestapler und Mehrwegestapler * siehe Methode 8 , Versuch 1 . *  Das Hubgerust muß so weit nach vorn geneigt werden , wie es die Bauart gestattet , und die Last muß auf grosste Hubhöhe gehoben werden .  5 . PRÜFUNG FÜR STAPLER MIT ANBAUGERÄTEN  Stapler mit Anbaugeraten müssen nach den beschriebenen Standsicherheitsversuchen geprüft werden siehe Methode Nr . 10 .  Die Prüflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder den Tragfahigkeitsschildern des Flurforderzeuges , welches mit einem bestimmten Anbaugerat ausgerustet ist , und aus den Angaben des Herstellers über die besonderen Verwendungsbedingungen .  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberfläche der Prüfplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugerats , wobei der kleinere Wert maßgebend ist .  METHODE Nr . 10  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR STAPLER , DIE MIT AUSSERMIT * GER LAST BETRIEBEN WERDEN - AUSSERMITIGKEIT DURCH KRAFTBETRIEBENE ARBEITSMI *  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In anderen Vorschriften werden die Grundversuche für die Prüfung der Standsicherheit unter Regel-Betriebsbedingungen festgelegt . Die Definition der " Regel-Betriebsbedingungen " ist in der jeweiligen Einzelvorschrift enthalten .  In dieser Vorschrift wird der Zusatzversuch festgelegt , wenn die Betriebsbedingungen von den Regelbedingungen abweichen und es notwendig ist , einen beladenen Stapler mit einem Anbaugerat zu betreiben - z . B . einem Seitenschieber - , der den Schwerpunkt der Last mehr als nur geringfugig aus der Langsachse des Staplers herausbringen kann siehe Bild 1 .  Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befordern  Bild 1 : siehe ABl .  2 . GELTUNGSBEREICH  Wenn ein Stapler zum Stapeln Absetzen oder Aufnehmen einer Last auf horizontalem Flur so betrieben werden soll , daß der Schwerpunkt der Last mit einem Anbaugerat - z . B . einen Seitenschieber - mehr als nur geringfugig aus der Langsachse des Staplers versetzt wird , dann muß eine besondere Tragfahigkeit für diesen Zweck festgelegt werden . Das Anbaugerat kann die Last um einen vorgegebenen grössten Betrag gegen den Stapler versetzen .  Als mehr als nur geringfugige Abweichung werden angesehen :  a ) mehr als 100 mm bei Staplern mit einer Tragfahigkeit bis einschließlich 6 300 kg ,  b ) mehr als 150 mm bei Staplern mit einer Tragfahigkeit bis einschließlich 10 000 kg .  Mit dem folgenden Standsicherheitsversuch wird sichergestellt , daß der jeweilige Staplertyp ausreichende Standsicherheit hat , wenn er innerhalb der besonderen Tragfahigkeit und Betriebsbedingung bestimmungs - und ordnungsgemaß betrieben wird .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrustung und Methode  Die Standsicherheit muß mit dem im folgenden beschriebenen Versuch geprüft werden , bei dem eine Prüfplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prufende Stapler wird auf die zunachst horizontale Prüfplattform gestellt , und zwar in der in Ziffer 4 beschriebenen Stellung . Die Prüfplattform muß langsam und vorsichtig bis zu der Schragstellung geneigt werden , die in der jeweils gultigen Vorschrift angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er dem Versuch genugt , ohne umzukippen .  Für diesen Versuch gilt als Kippwert die Neigung der Prüfplattform , bei der der Stapler gerade noch nicht umsturzt . Wird die Neigung vergrossert , wurde dies das vollstandige Umsturzen des Staplers zur Folge haben . Es ist zulassig , daß sich bei dem Versuch ein Lastrad von der Prüfplattform abhebt und daß Teile des Chassis oder andere Konstruktionsteile die Prüfplattform beruhren .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  Der Versuch muß mit einem betriebsbereiten Stapler  ( ohne Fahrer ) durchgeführt werden , bei Staplern mit Verbrennungsmotor mit gefulltem Kraftstofftank , wenn die Stand * cherheit dabei geringer ist . Alle ubrigen Tanks müssen betriebsgerecht gefullt sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusätzlichen Hubeinrichtungen versehen sein , die als ursprungliche Ausrustung geliefert werden . Ist das Hubgerust oder die Gabel neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , müssen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , muß er in Übereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.3 . Berucksichtigung des Fahrergewichts auf die Standsicherheit  Ber Sitz - oder Standstaplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Masse dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit wahrend des Versuchs vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei Standstaplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Mitte der Standflache für den Fahrer ist . Bei Sitz-Fluorforderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm über dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Stellung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prufplattform muß wahrend des Versuchs beibehalten werden .  Jede Drehung der Rader ist durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse zu verhindern , wobei die letztere in angelegter Stellung blockiert werden darf . Zusatzlich dürfen die Rader gegen das Fahrgestell so verkeilt werden , daß die Bewegungen zwischen Fahrgestell und Achse nicht beeintrachtigt werden .  Zwischen den Radern und der Prufplattform dürfen Vorlegeklotze oder -leisten benutzt werden , um zu verhindern , daß der Stapler ins Gleiten kommt . Die Höhe der Leisten oder Klotze darf die in der folgenden Labelle angegebenen Werte nicht uberschreiten .  Aufsendurchmesser ( d ) des Rades * Grosste Höhe der Klotze oder Leisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  über 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Pruflast siehe Bild 2  Die Pruflast ist eine Masse gleich der besonderen Tragfahigkeit Q , die im Schwerpunkt G wirkt . Eir ist in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D gelegen , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelruckens und senkrecht über der Oberseite des Gabelblatts siehe Bild 2 .  Der Schwerpunkt G muß seitlich um den grossten Betrag versetzt sein , der wahrend des Betriebs auftreten kann .  Bild 2 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfahigkeitsschild andere Tragfähigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hochstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippen des Staplers oder das Verschieben der Pruflast im Verlauf des Versuchs verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umsturzen des Staplers zu verhindern , mussen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt , bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Pruflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden .  a ) Entweder fest am Lasttrager befestigen oder  b ) in der Nahe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so auth ingen , daß das obere Ende der Aufhangung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer fest am Lasttrager angeordneten Pruflast ware .  4 . DURCHFUHRUNG DES VERSUCHS  Der Stapler muß auf der Prufplattform wie folgt aufgestellt werden  Gabelstapler * siehe Methode 1 . Versuch 3 . *  Schubstapler und Spreizenstapler * siehe Methode 2 . Versuch 3 . *  Gabelhochhubwagen und Hochhubwagen * siehe Methode 3 . Versuch 3 . *  Vierwegestapler und Mehrwegestapler * siehe Methode 6 . Versuch 8 . *  Gelandegangige Gabelstapler * siehe Methode 8 . Versuch 3 . *  Der Versuch muß nach der Seite durchgefuhrt werden , nach der der Stapler die geringere Standsicherheit hat .  Soweit durch die Bauart moglich , muß das Hubgerust zuruckgezogen und voll zuruckgeneigt sein  Die Last muß , wie in Ziffer 3.5 beschrieben , auf die grosste Höhe gehoben werden .  5 . PRÜFUNGEN FÜR STAPLER MIT ANBAUGERATEN  Stapler mit Anbaugeraten mussen , soweit zutreffend , nach dem vorgeschriebenen besonderen Standst cherheitsversuch gepruft werden .  Die Pruflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder den Tragfahigkeitsschildern des Flurforderzeuges , welches mit einem bestimmten Anbaugerat ausgerustet ist , und aus den Angaben des Herstellers uber die besonderen Verwendungsbedingungen .  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen mussen gemessen werden zwischen der Oberflache der Prufplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugerats , wobei der kleinere Wert maßgebend ist .  METHODE Nr . 11  STANDSICHERHEITSVERSUCHE FÜR STAPLER , DIE MIT AUSSERMITTIGER LAST BETRIEBEN WERDEN - BETRIEBSBEDINGTE AUSSERMITTIGKEIT  1 . GEGENSTAND UND ANWENDUNGSBEREICH  In anderen Vorschriften werden die Grundversuche für die Prüfung der Standsicherheit unter Regel-Betriebsbedingungen festgelegt . Die Definition der " Regel-Betriebsbedingungen " ist in der jeweiligen Einzelvorschrift enthalten .  In dieser Vorschrift wird der Zusatzversuch festgelegt , wenn die Betriebsbedingungen von den Regelbedingungen abweichen und es notwendig ist , einen Stapler mit einer Last zu betreiben , deren Lastschwerpunkt mehr als nur geringfugig gegenuber der Langs-Mittelebene des Staplers versetzt ist siehe Bild 1 . Diese Vorschrift gilt nicht für Stapler , die pendelnde Lasten befordern .  Bild 1 : siehe ABl .  2 . GELTUNGSBEREICH  Wenn ein Stapler zum Stapeln Absetzen oder Aufnehmen einer Last auf horizontalem Flur so betrieben werden soll , daß der Schwerpunkt der Last mehr als nur geringfugig gegen die Langs-Mittelebene des Staplers um einen nicht bestimmbaren Betrag versetzt ist - sei es durch die Art der zu befordernden Last oder durch das benutzte Anbaugerat - dann muß für diesen Zweck eine besondere Tragfahigkeit festgelegt werden .  Als mehr als nur geringfugige Abweichung werden angesehen :  a ) mehr als 100 mm bei Staplern mit einer Tragfahigkeit bis einschließlich 6 300 kg .  b ) mehr als 150 mm bei Staplern mit einer Tragfahigkeit bis einschließlich 10 000 kg .  Mit dem folgenden Standsicherheitsversuch wird in dieser Vorschrift sichergestellt , daß der jeweilige Staplertyp ausreichende Standsicherheit hat , wenn er innerhalb der besonderen Tragfahigkeit und Betriebsbedingung bestimmungs - und ordnungsgemaß betrieben wird .  3 . VERSUCHSBEDINGUNGEN  3.1 . Ausrüstung und Methode  Die Standsicherheit muß mit dem im folgenden beschriebenen Versuch gepruft werden , bei dem eine Prufplattform benutzt wird , die um eine Seite geneigt werden kann .  Der zu prufende Stapler wird auf die zunachst horizontale Prufplattform gestellt , und zwar in der in Ziffer 4 beschriebenen Stellung . Die Prufplattform muß langsam und vorsichtig bis zu der Schragstellung geneigt werden , die in der jeweils gultigen Vorschrift angegeben ist . Der Stapler wird als standsicher angesehen , wenn er dem Versuch genugt , ohne umzukippen .  Für diesen Versuch gilt als Kippwert die Neigung der Prufplattform , bei der der Stapler gerade noch nicht umsturzt . Wird die Neigung vergrossert , dann wurde dies das vollstandige Umsturzen des Staplers zur Folge haben . Es ist zulassig , daß sich bei dem Versuch ein Lastrad von der Prufplattform abhebt und daß Teile des Chassis oder andere Konstruktionsteile die Prufplattform beruhren .  3.2 . Bedingungen für den Stapler  Der Versuch muß mit einem betriebsbereiten Stapler  ( ohne Fahrer ) durchgeführt werden , bei Staplern mit Antrieb durch Verbrennungsmotor mussen die Kraftstofftanks gefuellt sein , wenn durch sie die Standsicherheit verringert wird ; alle übrigen Tanks müssen voll sein .  Die Lastaufnahmeeinrichtung muß mit allen Schutzeinrichtungen oder zusatzlichen Hubeinrichtungen versehen seir , die als ursprungliche Ausrustung geliefert werden . Ist das Hubgerüst oder die Gabel neigbar , dann muß die Neigung entsprechend der Tabelle der Versuche eingestellt werden . Soweit zutreffend , müssen Reifen den vom Hersteller angegebenen Innendruck haben ; wenn Reifenballast gestattet ist , muß er in Ubereinstimmung mit den Anweisungen des Herstellers benutzt werden .  3.3 . Berücksichtigung des Fahrergewichts auf die Standsicherheit  Bei Sitz - oder Stand-Staplern muß der Fahrer durch einen Gegenstand von 90 kg Masse dargestellt sein , wenn dadurch die Standsicherheit wahrend des Versuchs vermindert wird . Dieser Gegenstand muß bei Stand-Staplern so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 1 000 mm über der Standflache für den Fahrer ist . Bei Sitz-Flurförderzeugen muß der Gegenstand so angebracht sein , daß sein Schwerpunkt 250 mm und mittig über dem eingesessenen Fahrersitz ist .  3.4 . Stellung des Staplers auf der Prüfplattform  Die festgelegte Stellung des Staplers auf der Prüfplattform muß wahrend des Versuchs beibehalten werden .  Jede Drehung der Räder ist durch Anlegen der Feststellbremse oder der Betriebsbremse zu verhindern , wobei die letztere in angelegter Stellung blockiert werden darf . Zusatzlich dürfen die Rader gegen das Fahrgestell so verkeilt werden , daß die Bewegungen zwischen Fahrgestell und Achse nicht beeintrachtigt werden .  Zwischen den Rädern und der Prüfplattform dürfen Vorlegeklotze oder -leisten benutzt werden , um zu verhindern , daß der Stapler ins Gleiten kommt . Die Höhe der Leisten oder Klötze darf die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte nicht überschreiten :  Aussen-Durchmesser ( d ) des Rades * Grosste Höhe der Klotze oder Leisten *  bis zu 250 mm * 25 mm *  über 250 mm * 0,1 d *  3.5 . Prüflast ( siehe Bild 2 )  Die Prüflast ist eine Masse gleich der besonderen Tragfähigkeit Q s , die im Schwerpunkt G wirkt . Er ist in der Regel auf Nennlast-Schwerpunktabstand D gelegen , waagerecht vor der Vorderseite des Gabelrückens und senkrecht über der Oberseite des Gabelblatts .  Der Schwerpunkt G muß seitlich um den grössten Betrag versetzt sein , der während des Betriebs auftreten kann .  Bild 2 : siehe ABl .  Hat der Hersteller auf dem Tragfähigkeitsschild andere Tragfähigkeiten angegeben , so sind Versuche mit Hoechstlast bei entsprechender Hubhöhe sowie mit entsprechender Last bei maximaler Hubhöhe durchzuführen , wie zwischen den beteiligten Parteien vereinbart .  Bei Staplern mit einer grösseren Hubhöhe als der Norm-Hubhöhe muß die Prüflast gegebenenfalls berichtigt werden auf die tatsächliche spezielle Tragfähigkeit , die der beim Versuch benutzten Hubhöhe entspricht .  3.6 . Sicherheitsvorkehrungen  Es sollen Vorkehrungen getroffen werden , mit denen das Umkippea des Staplers oder das Verschieben der Pruflast im Verlauf des Versuchs verhindert werden .  Wenn Halteseile oder -ketten benutzt werden , um das Umsturzen des Staplers zu verhindern , mussen sie ausreichend biegsam und so schlaff angeordnet sein , daß keine wesentliche Auswirkung auf den Stapler erfolgt bis dessen Kippbewegung beginnt .  Die Verschiebung der Pruflast kann z . B . auf folgende Weise verhindert werden :  a ) Entweder fest am Lasttrager befestigen  b ) oder in der Nahe des Bodens mit einem Seil , einer Kette oder dergleichen so aufhangen , daß das obere Ende der Aufhangung an dem Punkt G wirkt , an dem der Schwerpunkt einer sonst fest angeordneten Pruflast ware .  4 . DURCHFUHRUNG DES VERSUCHS  Der Stapler muß auf der Prufplattform wie folgt aufgestellt werden :  Gabelstapler * siehe Methode 1 , Versuch 3 . *  Schubstapler und Spreizenstapler * siehe Methode 2 , Versuch 3 . *  Gabelhochhubwagen und Hochhubwagen * siehe Methode 3 , Versuch 3 . *  Vierwegestapler und Mehrwegestapler * siehe Methode 6 , Versuch 8 . *  Gelandegängige Gabelstapler * siehe Methode 8 , Versuch 3 . *  Der Versuch muß nach der Seite durchgefuhrt werden , nach der der Stapler die geringere Standsicherheit hat .  Soweit durch die Bauart moglich , muß das Hubgerust zuruckgezogen und voll zuruckgeneigt sein .  Die Last muß , wie in Zifter 3.5 beschrieben , auf die grosste Höhe gehoben werden .  5 . PRÜFUNG FÜR STAPLER MIT ANBAUGERATEN  Stapler mit Anbaugeraten müssen , soweit zutreffend , nach dem vorgeschriebenen besonderen Standsicherheitsversuch gepruft werden .  Die Pruflast und ihre Anordnung ergeben sich aus den Angaben auf dem oder den Tragfahigkeitsschildern des Flurforderzeuges , welches mit einem bestimmten Anbaugerat ausgerustet ist , und aus den Angaben des Herstellers über die besonderen Verwendungsbedingungen .  Die bei den Prüfungen erforderlichen Hubhöhen müssen gemessen werden zwischen der Oberflache der Prufplattform und der Unterseite der Last oder des Anbaugerats , wobei der kleinere Wert maßgebend ist .  METHODE Nr . 12  FUNKTIONSVERSUCHE BEI FLURFÖRDERZEUGEN  1 . GEGENSTAND  Diese Vorschrift spezifiziert die Funktionsversuche , die es ermöglichen nachzuprufen , ob die Flurförderzeuge dazu fahig sind , die Aufgaben , für die sie ausgelegt wurden , zu erfuellen . Diese Versuche schließen zwei Inspektionen und vier dynamische Versuche mit ein .  2 . INSPEKTION VOR DEN VERSUCHEN  Jedes Flurförderzeug muß nachgeprüft werden , um sich zu vergewissern , daß die Fahr - , Brems - und Lasthandhabungssteuerungen sachdienlich identifiziert wurden und fehlerfrei funktionieren . Mann wird ebenfalls das gute Funktionieren des Warnungsapparats , der Sicherheitsschalter und der Beleuchtung , wenn solche vorhanden ist , nachprüfen .  Die Fabrik - und Tragfähigkeitsschilder des Flurförderzeugs , der Batterie ( bei Elektro-Flurförderzeugen ) und der Anbaugeräte  ( wenn solche vorhanden sind ) müssen kontrolliert werden , um sich zu vergewissern , daß die Informationen mit den Vorschriften des Kapitels 9.1 im Anhang I übereinstimmen und dem betreffenden Flurförderzeug entsprechen .  3 . DYNAMISCHE VERSUCHE  Folgende Versuche sind an jedem Flurförderzeug bei folgenden Lasten vorzunehmen :  Q1 = Hoechstlast im genormten Lastmitten-Abstand bei Norm-Hubhöhe , soweit zutreffend , entsprechend den Angaben auf dem Tragfahigkeitsschild ;  Q2 = Hoechstlast im genormten Lastmitten-Abstand und bei maximaler Hubhöhe entsprechend den Angaben auf dem Tragfähigkeitsschild .  Bei der Durchführung der Versuche ist das Flurförderzeug von einer kompetenten Person , gemäß den Angaben des Herstellers gemäß Kapitel 11 des Anhangs I zu bedienen .  Die Versuche können in der nachstehend beschriebenen Weise durchgeführt werden oder , soweit praktisch durchführbar , simuliert werden mittels einer Methode , die eine äquivalente Wirkung erzeugt und im wesentlichen dieselben Ergebnisse erzielt .  3.1 . Beweglichkeitsversuch ( Fahren und Betrieb )  Dieser Versuch wird für Schlepper im leeren Zustand und für alle anderen Flurförderzeug-Bauarten mit der Last Q1 durchgeführt . Folgendes Verfahren ist anzuwenden :  3.1.1 . Die Versuchslast ist ( gegebenenfalls ) aufzunehmen und bis zu einer Höhe von etwa 300 mm oder bis zur maximalen Höhe , wenn diese unter 300 mm liegt , zu heben . Gegebenenfalls ist der Hubrahmen in dem vom Hersteller für das Fahren empfohlenen Maß rückwärts zu neigen .  3.1.2 . Bei geringer Geschwindigkeit wird vorwärts , dann rückwärts und wiederum vorwärts gefahren , um nachzuprüfen , ob die Fahrtrichtungsumkehr-Vorrichtung richtig funktioniert . Die Fahrtumkehrungen sollen bei der vom Hersteller empfohlenen Geschwindigkeit erfolgen .  3.1.3 . Das Flurförderzeug wird vorwärts und rückwärts gefahren , wobei alle Gänge bis zur Hoechstgeschwindigkeit einzuschalten sind , und es soll nachgeprüft werden , ob der Gangwechsel sowie die Betriebsbremsen in beiden Fahrtrichtungen funktionieren .  3.1.4 . Es sind mehrere Wendungen beim Vorwärtsfahren und Rückwärtsfahren und , im Falle von zweiseitig bzw . allseitig fahrbaren Quergabelstaplern , in beiden seitlichen Richtungen , bei einer Geschwindigkeit gleich ungefähr ein Drittel der Hoechstgeschwindigkeit , mit einem Radius gleich ungefähr dreimal den vom Hersteller spezifizierten Mindest-Einschlagradius , vorzunehmen . Zu überprüfen ist , ob die Kurve im passenden Sinn und auf befriedigende Weise erfolgt .3.1.5 . Die Last ist auf den Boden zu setzen .  3.2 . Stapelversuch ( mit Ausschluß von Wagen und Hubwagen )  Dieser Versuch ist mit der Last Q2 vorzunehmen . Die Last wird am Boden aufgenommen , in die maximale Höhe gehoben und bei Staplern auf einen Stapel oder auf ein Regal gelegt . Anschließend wird die Last wieder entnommen und bei Hoechstgeschwindigkeit bis zum Boden gesenkt , wobei die Last im Laufe des Senkens mehrere Male gestoppt wird . Sämtliche Funktionen des betreffenden Staplers müssen einwandfrei funktionieren .  3.3 . und 3.4 . : siehe ABl .  4 . INSPEKTION NACH DEN VERSUCHEN  Nach diesen Versuchen wird der Stapler untersucht , um sich zu vergewissern , daß ur keine Schaden aufweist .  METHODE Nr . 13  Verfahren zur Messung der Sichtverhältnisse an kraftbetriebenen Flurförderzeugen : Gabelstapler  1 . ZWECK  Diese Vorschrift legt eine Methode zur Bestimmung der ausreichenden Sicht für Gabelstapler fest . Diese Methode gilt für das Fahren ohne Last in Richtung der Gabelzinken .  2 . GELTUNGSBEREICH  Diese Vorschrift gilt für Gabelstapler , die den folgenden Bedingungen entsprechen :   - Frontsitzgabelstapler mit nicht hebbarem Fahrerplatz ;   - ohne Schubmast und ohne Schubgabel , ohne Seitenschubeinrichtung für den Mast und Zinken ;   - ohne Anbaugerate ;   - Nenntragfahigkeit nicht über 10 000 kg .  3 . PRUFAUSRUSTUNG  3.1 . Beleuchtungseinrichtung  Eine einzelne horizontale Reihe von 9 Lampen  ( z . B . 55 W Halogen ) mit 37,5 mm Mittenabstand . Die Lampen müssen symmetrisch auf einer Linie angeordnet sein , die rechtwinklig zur Fahrtrichtung in einer Hohe von 650 mm über und die 20 mm vor dem Sitzindexpunkt ( siehe Bild 4 ) des Gabelstaplers ist . Es muß möglich sein , alle Lampen ausser den beiden Lampen , die sich 37,5 mm beidseits des Sitzindexpunkts befinden , abzuschalten . Ausserdem muß es möglich sein , die Lampen bis zu 170 mm horizontal vor den Sitzindexpunkt vorzuschieben . Hinter der Lampenreihe muß ein schwarzes Schild vorgesehen sein , um eine eindeutige Schattenbestimmung auf der Projektionsfläche sicherzustellen ( siehe Bild 1 ) .  3.2 . Projektionsfläche  Eine flache , lotrechte Fläche in heller Farbe , die in Quadrate von 100 mm Seitenlange eingeteilt ist . Sie hat eine Höhe vom Boden bis 650 mm über dem Sitzindexpunkt und eine Breite , die 3 m grösser ist als die maximale Breite des Gabelstaplers ( siehe Bild 2 ) .  4 . VERSUCHSANORDNUNG  Der Versuch muß auf einem etwa ebenen Boden durchgeführt werden . Das Hubgerüst muß etwa lotrecht eingestellt sein . Für jeden Gabelstapler ist die obere Lastauflagefläche der Zinken zwischen 100 und 300 mm über dem Boden einzustellen , und der Hersteller muß innerhalb dieses Bereichs die Höhe angeben , bei der alle Prüfungen durchgeführt werden müssen . Die Höhe muß für alle Prüfungen dieselbe sein und muß im Prüfbericht angegeben werden . Die Gabelzinken müssen 1 200 mm lang sein . Sie müssen auf dem Gabelträger symmetrisch angeordnet sein . Ihr Abstand zueinander muß von Aussenkante zu Aussenkante gemessen ungefähr 800 mm für Gabelstapler unter 5 000 kg Tragfähigkeit oder 1 100 mm für Stapler von 5 000 bis 10 000 kg Tragfähigkeit sein . Wenn Sitz und Stellteile einstellbar sind , müssen sie in Richtung der Zinken und so nahe wie möglich an die Mittelstellung ihrer Einstellbereiche gebracht sein . Die Projektionsfläche muß in 4 m Abstand vor der Vorderseite des Gabelstaplers senkrecht und symmetrisch zur Längsachse des Staplers aufgestellt sein . Das Prüffeld muß ausreichend dunkel sein , damit Schatten unterschieden werden können ( siehe Bild 3 ) .  5 . PRÜFVERFAHREN  5.1 . Es werden 2 Lampen eingeschaltet ( siehe Ziffer 3.1 ) und dabei die Projektionsfläche beobachtet , die der Staplerbreite zuzueglich 500 mm auf jeder Seite entspricht , bis zu einer Höhe von 350 mm über dem Sitzindexpunkt .  5.2 . Bei 9 eingeschalteten Lampen :  5.2.1 . Beobachtung der gesamten Projektionsfläche ;  5.2.2 . Beobachtung der oberen Lastauflageflächen der Zinken . Hierbei dürfen die Lampen bis zu 170 mm horizontal vor den Sitzindexpunkt vorgeschoben werden  ( siehe Bild 1 ) .  5.3 . Bei allen 3 Versuchen sind die Kernschatten z . B . schriftlich , zeichnerisch oder durch Photographie festzuhalten . Unter Kernschatten versteht man Bereiche , die von keiner der Lampen direktes Licht erhalten . Alle anderen Bereiche gelten als beleuchtet .  6 . AUSWERTUNG DER ERGEBNISSE  Die Lichtverhaltnisse sind ausreichend , wenn alle folgenden Bedingungen erfullt sind :  6.1 . Bei dem Versuch nach Ziffer 5.1 durfen in der Hache zwischen den durchgehenden Kernschatten der lotrechten Hubgerustteile einschließlich der benachbarten Teile sein :  6.1.1 . nicht mehr als 50 % , Kernschatten ;  6.1.2 . kein Kernschatten , der im Bereich zwischen 150 mm unter bis 350 mm über dem Sitzindexpunkt die Kernschatten der lotrechten Hubgerustschienen und ihrer benachbarten Teile verbindet .  6.2 . Bei dem Versuch nach Ziffer 5.2.1 darf in jedem Quadrat von 500 mm Seitenlange nicht mehr als 80 % Kernschatten sein . Beleuchtete Flachen mit einer horizontalen Breite von weniger als 50 mm mussen als Kernschatten gezahlt werden .  6.3 . Bei dem Versuch nach Ziffer 5.2.2 genugt es , wenn von der vorderen Halfte einer einzigen Zinke 25 % der oberen Lastauflageflache beleuchtet sind .  Bild 1-4 : siehe ABl .