CELEX: 62006TJ0085
Language: de
Date: 2008-12-18
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz (Sechste Kammer) vom 18. Dezember 2008. # General Química, SA, Repsol Química, SA und Repsol YPF, SA gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften. # Wettbewerb - Kartelle - Kautschukchemikalien-Sektor - Entscheidung, mit der eine Zuwiderhandlung gegen Art. 81 EG festgestellt wird - Austausch vertraulicher Informationen und Festsetzung der Preise - Zurechnung an die Muttergesellschaft - Gesamtschuldnerische Haftung - Geldbußen - Mitteilung über Zusammenarbeit. # Rechtssache T-85/06.

Urteil des Gerichts (Sechste Kammer) vom 18. Dezember 2008 – General Química u. a./Kommission
      (Rechtssache T‑85/06)
      „Wettbewerb – Kartelle – Kautschukchemikalien‑Sektor – Entscheidung, mit der eine Zuwiderhandlung gegen Art. 81 EG festgestellt wird – Austausch vertraulicher Informationen und Festsetzung der Preise – Zurechnung an die Muttergesellschaft – Gesamtschuldnerische Haftung – Geldbußen – Mitteilung über Zusammenarbeit“
      1.                     Wettbewerb – Gemeinschaftsvorschriften – Zuwiderhandlungen – Zurechnung – Muttergesellschaft und Tochtergesellschaften – Wirtschaftliche
            Einheit – Beurteilungskriterien (Art. 81 EG und 82 EG) (vgl. Randnrn. 58-59, 61-62, 82)
      2.                     Wettbewerb – Geldbußen – Höhe – Festsetzung – Kriterien – Schwere der Zuwiderhandlung – Horizontale Preisabsprache (Verordnung
            Nr. 17 des Rates, Art. 15 Abs. 2; Mitteilung 98/C 9/03 der Kommission, Nr. 1 A) (vgl. Randnrn. 102-107)
      3.                     Wettbewerb – Geldbußen – Höhe – Festsetzung – Kriterien – Erfordernis, bei Unternehmern, die die gleiche Zuwiderhandlung begangen
            haben, nach ihrem Grundumsatz zu differenzieren – Fehlen (Verordnung Nr. 1/2003 des Rates, Art. 23 Abs. 2 ; Mitteilung 98/C 9/03
            der Kommission, Nr. 1 A Abs. 6) (vgl. Randnrn. 110-112) 
      4.                     Wettbewerb – Geldbußen – Höhe – Festsetzung – Bei der Berechnung der Geldbuße zu berücksichtigender Umsatz (Verordnung Nr. 1/2003
            des Rates, Art. 23 Abs. 2; Mitteilung 98/C 9/03 der Kommission, Nr. 1 A Abs. 6) (vgl. Randnrn. 113)
      5.                     Wettbewerb – Geldbußen – Beurteilung anhand des individuellen Verhaltens des Unternehmens – Auswirkung des Fehlens einer Sanktion
            gegen einen anderen Wirtschaftsteilnehmer – Fehlen (Verordnung Nr. 1/2003 des Rates, Art. 7 und 23) (vgl. Randnrn. 117-118)
      6.                     Wettbewerb – Geldbußen – Höhe – Festsetzung – Kriterien – Bestimmung des Maßes der Zusammenarbeit jedes Unternehmens während
            des Verwaltungsverfahrens (Verordnung Nr. 1/2003 des Rates, Art. 23 Abs. 2; Mitteilung 2002/C 45/03 der Kommission, Überschrift
            B) (vgl. Randnrn. 146-147, 150, 154-155)
      Gegenstand 
      
         
               Klage auf Teilnichtigerklärung der Entscheidung 2006/902/EG der Kommission vom 21. Dezember 2005 in einem Verfahren nach Art. 81 EG
                  und Art. 53 des EWR-Abkommens gegen Flexsys NV, Bayer AG, Crompton Manufacturing Company Inc. (früher Uniroyal Chemical Company
                  Inc.), Crompton Europe Ltd, Chemtura Corporation (früher Crompton Corporation), General Química, SA, Repsol Química, SA und
                  Repsol YPF, SA (Sache COMP/F/C.38.443 – Kautschukchemikalien) (ABl. L 353, S. 50) sowie, hilfsweise, auf Herabsetzung der
                  den Klägerinnen auferlegten Geldbuße
               
            Tenor
      
         
                  1.
               
               
                  
               
               
                  	Die Klage wird abgewiesen.
               
            
         
                  2.
               
               
                  
               
               
                  	Die General Química, SA, die Repsol Química, SA und die Repsol YPF, SA tragen ihre eigenen Kosten und die Kosten der Kommission.