CELEX: 62016TA0745
Language: de
Date: 2018-07-13 00:00:00
Title: Rechtssache T-745/16: Urteil des Gerichts vom 13. Juli 2018 — BPCE/EZB (Wirtschafts- und Währungspolitik — Aufsicht über Kreditinstitute — Art. 4 Abs. 1 Buchst. d und Abs. 3 der Verordnung [EU] Nr. 1024/2013 — Berechnung der Verschuldungsquote — Weigerung der EZB, der Klägerin zu erlauben, Risikopositionen, die bestimmte Anforderungen erfüllen, bei der Berechnung der Verschuldungsquote unberücksichtigt zu lassen — Art. 429 Abs. 14 der Verordnung [EU] Nr. 575/2013 — Ermessen der EZB — Rechtsfehler — Offensichtlicher Beurteilungsfehler)

17.9.2018   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 328/43
            
         
      Urteil des Gerichts vom 13. Juli 2018 — BPCE/EZB
      (Rechtssache T-745/16) (1)
      
      ((Wirtschafts- und Währungspolitik - Aufsicht über Kreditinstitute - Art. 4 Abs. 1 Buchst. d und Abs. 3 der Verordnung [EU] Nr. 1024/2013 - Berechnung der Verschuldungsquote - Weigerung der EZB, der Klägerin zu erlauben, Risikopositionen, die bestimmte Anforderungen erfüllen, bei der Berechnung der Verschuldungsquote unberücksichtigt zu lassen - Art. 429 Abs. 14 der Verordnung [EU] Nr. 575/2013 - Ermessen der EZB - Rechtsfehler - Offensichtlicher Beurteilungsfehler))
      (2018/C 328/58)
      Verfahrenssprache: Französisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: BPCE (Paris, Frankreich) (Prozessbevollmächtigte: zunächst Rechtsanwalt A. Gosset-Grainville sowie Rechtsanwältinnen C. Renner und P. Kupka, sodann Rechtsanwalt A. Gosset-Grainville sowie Rechtsanwältinnen P. Kupka und M. Trabucchi und schließlich Rechtsanwalt A. Gosset-Grainville und Rechtsanwältin M. Trabucchi)
      
         Beklagte: Europäische Zentralbank (Prozessbevollmächtigte: K. Lackhoff, R. Bax und G. Bassani im Beistand von Rechtsanwälten H.-G. Kamann und F. Louis)
      
         Streithelferin zur Unterstützung der Beklagten: Republik Finnland (Prozessbevollmächtigter: S. Hartikainen)
      
         Gegenstand
      
      Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung des Beschlusses ECB/SSM/2016 9695005MSX1OYEMGDF46/195 der EZB vom 24. August 2016, der gemäß Art. 4 Abs. 1 Buchst. d und Art. 10 der Verordnung (EU) Nr. 1024/2013 des Rates vom 15. Oktober 2013 zur Übertragung besonderer Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufsicht über Kreditinstitute auf die Europäische Zentralbank (ABl. 2013, L 287, S. 63) und gemäß Art. 429 Abs. 14 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012 (ABl. 2013, L 176, S. 1, Berichtigungen ABl. 2013, L 208, S. 68, ABl. 2013, L 321, S. 6, und ABl. 2015, L 193, S. 166) erging
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Der Beschluss ECB/SSM/2016-9695005MSX1OYEMGDF46/195 der Europäischen Zentralbank (EZB) vom 24. August 2016 wird für nichtig erklärt.
               
            
                  2.
               
               
                  Die EZB trägt die Kosten.
               
            
                  3.
               
               
                  Die Republik Finnland trägt ihre eigenen Kosten.
               
            
         (1)  ABl. C 6 vom 9.1.2017.