CELEX: 32005L0036
Language: de
Date: 2005-09-07 00:00:00
Title: Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen   (Text von Bedeutung für den EWR)

30.9.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               L 255/22
            
         
      RICHTLINIE 2005/36/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
   
   vom 7. September 2005
   über die Anerkennung von Berufsqualifikationen
   (Text von Bedeutung für den EWR)
   DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
   gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 40, Artikel 47 Absatz 1, Artikel 47 Absatz 2 Sätze 1 und 3 und Artikel 55,
   auf Vorschlag der Kommission (1),
   nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (2),
   gemäß dem Verfahren des Artikels 251 des Vertrags (3),
   in Erwägung nachstehender Gründe:
   
               (1)
            
            
               Nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe c des Vertrages ist die Beseitigung der Hindernisse für den freien Personen- und Dienstleistungsverkehr zwischen den Mitgliedstaaten eines der Ziele der Gemeinschaft. Dies bedeutet für die Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten insbesondere die Möglichkeit, als Selbstständige oder abhängig Beschäftigte einen Beruf in einem anderen Mitgliedstaat als dem auszuüben, in dem sie ihre Berufsqualifikationen erworben haben. Ferner sieht Artikel 47 Absatz 1 des Vertrags vor, dass Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstigen Befähigungsnachweise erlassen werden.
            
         
               (2)
            
            
               Nach der Tagung des Europäischen Rates in Lissabon vom 23. und 24. März 2000 hat die Kommission eine Mitteilung „Eine Binnenmarktstrategie für den Dienstleistungssektor“ vorgelegt, die insbesondere darauf abzielt, die Erbringung von Dienstleistungen innerhalb der Gemeinschaft ebenso einfach zu machen wie innerhalb eines Mitgliedstaats. Nach Annahme der Mitteilung „Neue europäische Arbeitsmärkte — offen und zugänglich für alle“ durch die Kommission hat der Europäische Rat auf seiner Tagung vom 23. und 24. März 2001 in Stockholm die Kommission beauftragt, für die Frühjahrstagung des Europäischen Rates im Jahr 2002 spezifische Vorschläge für ein einheitlicheres, transparenteres und flexibleres System der Anerkennung von beruflichen Qualifikationen zu unterbreiten.
            
         
               (3)
            
            
               Diese Richtlinie gibt Personen, die ihre Berufsqualifikationen in einem Mitgliedstaat erworben haben, Garantien hinsichtlich des Zugangs zu demselben Beruf und seiner Ausübung in einem anderen Mitgliedstaat unter denselben Voraussetzungen wie Inländern; sie schließt jedoch nicht aus, dass der Migrant nicht diskriminierende Ausübungsvoraussetzungen, die dieser Mitgliedstaat vorschreibt, erfüllen muss, soweit diese objektiv gerechtfertigt und verhältnismäßig sind.
            
         
               (4)
            
            
               Es ist angezeigt, zur Erleichterung des freien Dienstleistungsverkehrs besondere Vorschriften zu erlassen, durch die die Möglichkeiten zur Ausübung beruflicher Tätigkeiten unter der im Herkunftsmitgliedstaat erworbenen Berufsbezeichnung erweitert werden. Für Dienstleistungen der Informationsgesellschaft, die im Fernabsatz erbracht werden, gilt neben dieser Richtlinie noch die Richtlinie 2000/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2000 über bestimmte rechtliche Aspekte der Dienste der Informationsgesellschaft, insbesondere des elektronischen Geschäftsverkehrs, im Binnenmarkt (4).
            
         
               (5)
            
            
               Da für die zeitweilige und gelegentliche grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen einerseits und für die Niederlassung andererseits jeweils unterschiedliche Regelungen gelten, sollten für den Fall, dass sich der Dienstleister in den Aufnahmemitgliedstaat begibt, die Kriterien für die Unterscheidung zwischen diesen beiden Konzepten genauer bestimmt werden.
            
         
               (6)
            
            
               Im Rahmen der Erleichterung der Erbringung von Dienstleistungen ist der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit sowie dem Verbraucherschutz unbedingt Rechnung zu tragen. Daher sollten spezifische Bestimmungen für reglementierte Berufe vorgesehen werden, die die öffentliche Gesundheit oder Sicherheit berühren und deren Angehörige vorübergehend oder gelegentlich grenzüberschreitende Dienstleistungen erbringen.
            
         
               (7)
            
            
               Die Aufnahmemitgliedstaaten können erforderlichenfalls im Einklang mit dem Gemeinschaftsrecht Meldevorschriften erlassen. Diese Vorschriften sollten nicht zu einer unverhältnismäßig hohen Belastung der Dienstleister führen und die Ausübung des freien Dienstleistungsverkehrs nicht behindern oder weniger attraktiv machen. Die Notwendigkeit derartiger Vorschriften sollte regelmäßig unter Berücksichtigung der Fortschritte, die bei der Schaffung eines Gemeinschaftsrahmens für eine behördliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten erzielt worden sind, überprüft werden.
            
         
               (8)
            
            
               Für den Dienstleister sollten Disziplinarvorschriften des Aufnahmemitgliedstaats gelten, die unmittelbar und konkret mit den Berufsqualifikationen verbunden sind, wie die Definition des Berufes, der Umfang der zu einem Beruf gehörenden oder diesem vorbehaltenen Tätigkeiten, das Führen von Titeln und schwerwiegende berufliche Fehler in unmittelbarem und spezifischem Zusammenhang mit dem Schutz und der Sicherheit der Verbraucher.
            
         
               (9)
            
            
               Die Grundsätze und Garantien für die Niederlassungsfreiheit, die in den verschiedenen derzeit geltenden Anerkennungsregelungen enthalten sind, sollen aufrechterhalten werden, wobei aber die Vorschriften dieser Anerkennungsregeln im Lichte der Erfahrungen verbessert werden sollten. Außerdem sind die einschlägigen Richtlinien mehrfach geändert worden, und es sollte daher durch eine Vereinheitlichung der geltenden Grundsätze eine Neuordnung und Straffung ihrer Bestimmungen vorgenommen werden. Es ist daher erforderlich, folgende Richtlinien aufzuheben und in einem einzigen neuen Text zusammenzufassen: die Richtlinien 89/48/EWG (5) und 92/51/EWG (6) des Rates sowie die Richtlinie 1999/42/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die allgemeine Regelung zur Anerkennung beruflicher Befähigungsnachweise (7) sowie die Richtlinien 77/452/EWG (8), 77/453/EWG (9), 78/686/EWG (10), 78/687/EWG (11), 78/1026/EWG (12), 78/1027/EWG (13), 80/154/EWG (14), 80/155/EWG (15), 85/384/EWG (16), 85/432/EWG (17), 85/433/EWG (18) und 93/16/EWG (19) des Rates, die die Tätigkeiten der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme, des Architekten, des Apothekers bzw. des Arztes betreffen.
            
         
               (10)
            
            
               Diese Richtlinie hindert die Mitgliedstaaten nicht daran, gemäß ihren Rechtsvorschriften Berufsqualifikationen anzuerkennen, die außerhalb des Gebiets der Europäischen Union von einem Staatsangehörigen eines Drittstaats erworben wurden. In jedem Fall sollte die Anerkennung unter Beachtung der Mindestanforderungen an die Ausbildung für bestimmte Berufe erfolgen.
            
         
               (11)
            
            
               Für die Berufe, die unter die allgemeine Regelung zur Anerkennung von Ausbildungsnachweisen — nachstehend „allgemeine Regelung“ genannt — fallen, sollten die Mitgliedstaaten die Möglichkeit behalten, das Mindestniveau der notwendigen Qualifikation festzulegen, um die Qualität der in ihrem Hoheitsgebiet erbrachten Leistungen zu sichern. Nach den Artikeln 10, 39 und 43 des Vertrags sollten sie einem Angehörigen eines Mitgliedstaates jedoch nicht vorschreiben, dass er Qualifikationen, die sie in der Regel durch schlichte Bezugnahme auf die in ihrem innerstaatlichen Bildungssystem ausgestellten Diplome bestimmen, erwirbt, wenn die betreffende Person diese Qualifikationen bereits ganz oder teilweise in einem anderen Mitgliedstaat erworben hat. Deshalb sollte vorgesehen werden, dass jeder Aufnahmemitgliedstaat, in dem ein Beruf reglementiert ist, die in einem anderen Mitgliedstaat erworbenen Qualifikationen berücksichtigen und dabei beurteilen muss, ob sie den von ihm geforderten Qualifikationen entsprechen. Dieses allgemeine System zur Anerkennung steht jedoch dem nicht entgegen, dass ein Mitgliedstaat jeder Person, die einen Beruf in diesem Mitgliedstaat ausübt, spezifische Erfordernisse vorschreibt, die durch die Anwendung der durch das allgemeine Interesse gerechtfertigten Berufsregeln begründet sind. Diese betreffen insbesondere die Regeln hinsichtlich der Organisation des Berufs, die beruflichen Standards, einschließlich der standesrechtlichen Regeln, die Vorschriften für die Kontrolle und die Haftung. Schließlich zielt diese Richtlinie nicht auf einen Eingriff in das berechtigte Interesse der Mitgliedstaaten ab, zu verhindern, dass einige ihrer Staatsangehörigen sich in missbräuchlicher Weise der Anwendung des nationalen Rechts im Bereich der Berufe entziehen.
            
         
               (12)
            
            
               Diese Richtlinie regelt die Anerkennung von in anderen Mitgliedstaaten erworbenen Berufsqualifikationen durch die Mitgliedstaaten. Sie gilt jedoch nicht für die Anerkennung von aufgrund dieser Richtlinie gefassten Anerkennungsbeschlüssen anderer Mitgliedstaaten durch die Mitgliedstaaten. Eine Person, deren Berufsqualifikationen aufgrund dieser Richtlinie anerkannt worden sind, kann sich somit nicht auf diese Anerkennung berufen, um in ihrem Herkunftsmitgliedstaat Rechte in Anspruch zu nehmen, die sich nicht aus der in diesem Mitgliedstaat erworbenen Berufsqualifikation ableiten, es sei denn, sie weist nach, dass sie zusätzliche Berufsqualifikationen im Aufnahmemitgliedstaat erworben hat.
            
         
               (13)
            
            
               Um den Anerkennungsmechanismus aufgrund der allgemeinen Regelung festzulegen, müssen die einzelstaatlichen Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung in Niveaus unterteilt werden. Diese Niveaus, die nur zum Zweck der Anwendung der allgemeinen Regelung festgelegt werden, haben keine Auswirkungen auf die einzelstaatlichen Strukturen der allgemeinen und beruflichen Bildung oder auf die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten auf diesem Gebiet.
            
         
               (14)
            
            
               Der durch die Richtlinien 89/48/EWG und 92/51/EWG eingeführte Anerkennungsmechanismus ändert sich nicht. Folglich sollte der Inhaber eines Zeugnisses, das den erfolgreichen Abschluss einer postsekundären Ausbildung von mindestens einem Jahr bescheinigt, Zugang zu einem reglementierten Beruf in einem Mitgliedstaat erhalten, in dem dieser Zugang von der Vorlage eines Zeugnisses über den erfolgreichen Abschluss einer Hochschul- oder Universitätsausbildung von vier Jahren abhängt, unabhängig von dem Niveau, zu dem der im Aufnahmemitgliedstaat verlangte Ausbildungsabschluss gehört. Umgekehrt sollte der Zugang zu einem reglementierten Beruf, soweit er vom erfolgreichen Abschluss einer Hochschul- oder Universitätsausbildung von mehr als vier Jahren abhängt, nur den Inhabern eines Zeugnisses über den erfolgreichen Abschluss einer Hochschul- oder Universitätsausbildung von mindestens drei Jahren gewährt werden.
            
         
               (15)
            
            
               Da die Mindestanforderungen an die Ausbildung für die Aufnahme und Ausübung der unter die allgemeine Regelung fallenden Berufe nicht harmonisiert sind, sollte der Aufnahmemitgliedstaat die Möglichkeit haben, eine Ausgleichsmaßnahme vorzuschreiben. Diese Maßnahme sollte dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechen und insbesondere die Berufserfahrung des Antragstellers berücksichtigen. Die Erfahrung zeigt, dass die Möglichkeit, dem Migranten nach seiner Wahl einen Eignungstest oder einen Anpassungslehrgang vorzuschreiben, hinreichende Garantien hinsichtlich seines Qualifikationsniveaus bietet, so dass jede Abweichung von dieser Wahlmöglichkeit in jedem Einzelfall durch einen zwingenden Grund des Allgemeininteresses gerechtfertigt sein müsste.
            
         
               (16)
            
            
               Um die Freizügigkeit von Berufstätigen zu fördern und gleichzeitig ein angemessenes Qualifikationsniveau zu gewährleisten, sollten verschiedene Berufsverbände und -organisationen oder die Mitgliedstaaten auf europäischer Ebene gemeinsame Plattformen vorschlagen können. Unter bestimmten Voraussetzungen und unter Beachtung der Zuständigkeit der Mitgliedstaaten für die Festlegung der für die Ausübung der Berufe in ihrem Hoheitsgebiet erforderlichen beruflichen Qualifikationen sowie für den Inhalt und die Organisation ihrer Systeme für die allgemeine und berufliche Bildung und unter Beachtung des Gemeinschaftsrechts, insbesondere des gemeinschaftlichen Wettbewerbsrechts, sollte diese Richtlinie diesen Initiativen Rechnung tragen, während sie gleichzeitig einen stärkeren Automatismus der Anerkennung im Rahmen der allgemeinen Regelung fördert. Die Berufsverbände, die gemeinsame Plattformen vorlegen können, sollten auf einzelstaatlicher und europäischer Ebene repräsentativ sein. Eine gemeinsame Plattform besteht in einer Reihe von Kriterien, mit denen wesentliche Unterschiede, die zwischen den Ausbildungsanforderungen in mindestens zwei Dritteln der Mitgliedstaaten, einschließlich all jener Mitgliedstaaten, in denen der Beruf reglementiert ist, festgestellt wurden, möglichst umfassend ausgeglichen werden können. Zu den Kriterien könnten beispielsweise Anforderungen wie eine Zusatzausbildung, ein Anpassungslehrgang in der Praxis unter Aufsicht, eine Eignungsprüfung, ein vorgeschriebenes Minimum an Berufserfahrung oder eine Kombination solcher Anforderungen gehören.
            
         
               (17)
            
            
               Damit alle Sachverhalte berücksichtigt werden, die bisher keiner Regelung zur Anerkennung von Berufsqualifikationen unterliegen, sollte die allgemeine Regelung auf die Fälle ausgedehnt werden, die nicht durch eine Einzelregelung abgedeckt werden, entweder weil der Beruf unter keine der Regelungen fällt oder weil der Beruf zwar unter eine bestimmte Regelung fällt, der Antragsteller aus besonderen und außergewöhnlichen Gründen die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme dieser Regelung jedoch nicht erfüllt.
            
         
               (18)
            
            
               Es ist geboten, die Vorschriften zu vereinfachen, die in den Mitgliedstaaten, in denen die betreffenden Berufe reglementiert sind, die Aufnahme bestimmter Tätigkeiten in Industrie, Handel und Handwerk ermöglichen, sofern die entsprechenden Tätigkeiten in einem Mitgliedstaat während eines angemessenen, nicht zu weit zurückliegenden Zeitraums ausgeübt worden sind; gleichzeitig gilt es aber, an einem System der automatischen Anerkennung auf der Grundlage der Berufserfahrung für diese Tätigkeiten festzuhalten.
            
         
               (19)
            
            
               Die Freizügigkeit und die gegenseitige Anerkennung der Ausbildungsnachweise der Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, Zahnärzte, Tierärzte, Hebammen, Apotheker und Architekten sollte sich auf den Grundsatz der automatischen Anerkennung der Ausbildungsnachweise im Zuge der Koordinierung der Mindestanforderungen an die Ausbildung stützen. Ferner sollte die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeiten des Arztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme und des Apothekers vom Besitz eines bestimmten Ausbildungsnachweises abhängig gemacht werden, wodurch gewährleistet wird, dass die betreffenden Personen eine Ausbildung absolviert haben, die den festgelegten Mindestanforderungen genügt. Dieses System sollte durch eine Reihe erworbener Rechte ergänzt werden, auf die sich qualifizierte Berufsangehörige unter bestimmten Voraussetzungen berufen können.
            
         
               (20)
            
            
               Um den Besonderheiten des Ausbildungssystems der Ärzte und Zahnärzte und dem entsprechenden gemeinschaftlichen Besitzstand im Bereich der gegenseitigen Anerkennung Rechnung zu tragen, ist es gerechtfertigt, für alle Fachrichtungen, die zum Zeitpunkt des Erlasses der vorliegenden Richtlinie anerkannt sind, den Grundsatz der automatischen Anerkennung der medizinischen und zahnmedizinischen Fachrichtungen, die mindestens zwei Mitgliedstaaten gemeinsam sind, beizubehalten. Hingegen sollte sich im Interesse der Vereinfachung des Systems die Erweiterung der automatischen Anerkennung auf neue medizinische Fachrichtungen nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der vorliegenden Richtlinie auf diejenigen beschränken, die in mindestens zwei Fünfteln der Mitgliedstaaten vertreten sind. Im Übrigen hindert die vorliegende Richtlinie die Mitgliedstaaten nicht daran, untereinander für bestimmte medizinische und zahnmedizinische Fachrichtungen, die sie gemeinsam haben und die nicht Gegenstand einer automatischen Anerkennung im Sinne dieser Richtlinie sind, eine automatische Anerkennung nach ihren eigenen Regeln zu vereinbaren.
            
         
               (21)
            
            
               Die automatische Anerkennung der Ausbildungsnachweise des Arztes mit Grundausbildung sollte nicht die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten berühren, diesen Nachweis mit beruflichen Tätigkeiten zu verbinden oder auch nicht.
            
         
               (22)
            
            
               Alle Mitgliedstaaten sollten den Beruf des Zahnarztes als eigenen Beruf anerkennen, der sich von dem des Arztes oder Facharztes für Zahn- und Mundheilkunde unterscheidet. Die Mitgliedstaaten sollten sicherstellen, dass dem Zahnarzt in seiner Ausbildung die erforderlichen Fähigkeiten zur Ausübung aller Tätigkeiten der Verhütung, Diagnose und Behandlung von Anomalien und Krankheiten von Zähnen, Mund und Kiefer sowie der dazugehörigen Gewebe vermittelt werden. Die Tätigkeit des Zahnarztes sollte nur von Inhabern eines zahnärztlichen Ausbildungsnachweises im Sinne dieser Richtlinie ausgeübt werden.
            
         
               (23)
            
            
               Es erscheint nicht wünschenswert, für alle Mitgliedstaaten einen einheitlichen Ausbildungsgang für Hebammen vorzuschreiben. Es ist sogar angezeigt, den Mitgliedstaaten möglichst viel Freiheit bei der Gestaltung der Ausbildung zu lassen.
            
         
               (24)
            
            
               Im Interesse der Vereinfachung ist es angezeigt, die Bezeichnung „Apotheker“ zu verwenden, um den Anwendungsbereich der Bestimmungen über die automatische Anerkennung der Ausbildungsnachweise abzugrenzen, unbeschadet der Besonderheiten der nationalen Vorschriften für diese Tätigkeiten.
            
         
               (25)
            
            
               Inhaber eines Ausbildungsnachweises des Apothekers sind Arzneimittelspezialisten und sollten grundsätzlich in allen Mitgliedstaaten Zugang zu einem Mindesttätigkeitsfeld innerhalb dieses Fachgebiets haben. Mit der Definition dieses Mindesttätigkeitsfeldes sollte diese Richtlinie weder eine Begrenzung der Betätigungsmöglichkeiten für Apotheker in den Mitgliedstaaten, insbesondere hinsichtlich der biomedizinischen Analysen, bewirken noch zugunsten dieser Berufsangehörigen ein Monopol begründen, da die Einräumung eines solchen Monopols weiterhin in die alleinige Zuständigkeit der Mitgliedstaaten fällt. Diese Richtlinie hindert die Mitgliedstaaten nicht daran, die Aufnahme von Tätigkeiten, die nicht in das koordinierte Mindesttätigkeitsfeld einbezogen sind, an zusätzliche Ausbildungsanforderungen zu knüpfen. Daher sollte der Aufnahmemitgliedstaat, der solche Anforderungen stellt, die Möglichkeit haben, Staatsangehörige der Mitgliedstaaten, die im Besitz von Ausbildungsnachweisen sind, die unter die automatische Anerkennung im Sinne dieser Richtlinie fallen, diesen Anforderungen zu unterwerfen.
            
         
               (26)
            
            
               Diese Richtlinie gewährleistet nicht die Koordinierung aller Bedingungen für die Aufnahme und die Ausübung der Tätigkeiten des Apothekers. Insbesondere sollten die geografische Verteilung der Apotheken und das Abgabemonopol für Arzneimittel weiterhin in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten fallen. Diese Richtlinie berührt keine Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten, die Gesellschaften die Ausübung bestimmter Tätigkeiten des Apothekers verbieten oder ihnen für die Ausübung solcher Tätigkeiten bestimmte Auflagen machen.
            
         
               (27)
            
            
               Die architektonische Gestaltung, die Qualität der Bauwerke, ihre harmonische Einpassung in die Umgebung, der Respekt vor der natürlichen und der städtischen Landschaft sowie vor dem kollektiven und dem privaten Erbe sind von öffentlichem Interesse. Daher sollte sich die gegenseitige Anerkennung der Ausbildungsnachweise auf qualitative und quantitative Kriterien stützen, die gewährleisten, dass die Inhaber der anerkannten Ausbildungsnachweise in der Lage sind, die Bedürfnisse der Einzelpersonen, sozialen Gruppen und Gemeinwesen im Bereich der Raumordnung, der Konzeption, der Vorbereitung und Errichtung von Bauwerken, der Erhaltung und Zurgeltungbringung des architektonischen Erbes sowie des Schutzes der natürlichen Gleichgewichte zu verstehen und ihnen Ausdruck zu verleihen.
            
         
               (28)
            
            
               Die nationalen Vorschriften für das Gebiet der Architektur und die Aufnahme und Ausübung der Architektentätigkeit sind ihrem Geltungsumfang nach sehr unterschiedlich. In den meisten Mitgliedstaaten werden die Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur de jure oder de facto von Personen mit dem Berufstitel Architekt, gegebenenfalls in Verbindung mit einem weiteren Berufstitel, ausgeübt, ohne dass deshalb ausschließlich diese Personen das Recht hätten, diese Tätigkeiten auszuüben, es sei denn, es liegen gegenteilige Rechtsvorschriften vor. Diese Tätigkeiten, oder einige davon, können auch von Angehörigen anderer Berufe ausgeübt werden, insbesondere von Ingenieuren, die auf dem Gebiet des Bauwesens oder der Baukunst eine besondere Ausbildung erhalten haben. Im Interesse der Vereinfachung dieser Richtlinie ist es angezeigt, die Bezeichnung „Architekt“ zu verwenden, um den Anwendungsbereich der Bestimmungen über die automatische Anerkennung der Ausbildungsnachweise auf dem Gebiet der Architektur abzugrenzen, unbeschadet der Besonderheiten der nationalen Vorschriften für diese Tätigkeiten.
            
         
               (29)
            
            
               Wenn die nationale oder europäische Berufsorganisation bzw. der nationale oder europäische Berufsverband eines reglementierten Berufs ein begründetes Ersuchen um eine Sonderregelung für die Anerkennung der Berufsqualifikationen im Hinblick auf die Koordinierung der Mindestanforderungen an die Ausbildung vorlegt, prüft die Kommission die Möglichkeit, einen Vorschlag zur Änderung dieser Richtlinie zu verabschieden.
            
         
               (30)
            
            
               Um die Wirksamkeit des Systems der Anerkennung von Berufsqualifikationen zu gewährleisten, sollten einheitliche Formalitäten und Verfahrensregeln für seine Anwendung sowie bestimmte Modalitäten für die Ausübung der Berufe festgelegt werden.
            
         
               (31)
            
            
               Da die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten sowie zwischen den Mitgliedstaaten und der Kommission die Anwendung dieser Richtlinie und die Beachtung der sich daraus ergebenden Verpflichtungen sicher erleichtert, ist es angezeigt, die Einrichtungen dafür festzulegen.
            
         
               (32)
            
            
               Mit der Einführung von Berufsausweisen auf europäischer Ebene durch Berufsverbände und -organisationen kann sich die Mobilität von Berufsangehörigen erhöhen, insbesondere durch Beschleunigung des Austauschs von Informationen zwischen dem Aufnahmemitgliedstaat und dem Herkunftsmitgliedstaat. Diese Berufsausweise sollen es ermöglichen, den beruflichen Werdegang von Berufsangehörigen zu verfolgen, die sich in verschiedenen Mitgliedstaaten niederlassen. Die Ausweise könnten unter voller Einhaltung der Datenschutzvorschriften Informationen über die beruflichen Qualifikationen des Berufsangehörigen (Universität bzw. Bildungseinrichtungen, Qualifikationen, Berufserfahrungen), seine Niederlassung und die gegen ihn verhängten berufsbezogenen Sanktionen sowie Einzelangaben der zuständigen Behörde umfassen.
            
         
               (33)
            
            
               Die Einrichtung eines Systems von Kontaktstellen, die die Bürger der Mitgliedstaaten informieren und unterstützen sollen, wird die Transparenz der Anerkennungsregelung gewährleisten. Die Kontaktstellen liefern den Bürgern die von ihnen angeforderten Informationen und übermitteln der Kommission alle Angaben und Anschriften, die für das Anerkennungsverfahren von Nutzen sein können. Durch die Benennung einer einzigen Kontaktstelle durch jeden Mitgliedstaat im Rahmen des Netzes bleibt die Zuständigkeitsverteilung auf nationaler Ebene unberührt. Insbesondere steht dies dem nicht entgegen, dass auf nationaler Ebene mehrere Stellen benannt werden, wobei der im Rahmen dieses Netzes benannten Kontaktstelle die Aufgabe zukommt, die anderen Stellen zu koordinieren und den Bürger erforderlichenfalls im Einzelnen über die für ihn zuständige Stelle zu informieren.
            
         
               (34)
            
            
               Die Verwaltung der unterschiedlichen Anerkennungssysteme, die in den Einzelrichtlinien und in der allgemeinen Regelung festgelegt sind, hat sich als schwerfällig und komplex erwiesen. Es ist daher angezeigt, die Verwaltung dieser Richtlinie und ihre Aktualisierung zwecks Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt zu vereinfachen, insbesondere, wenn die Mindestanforderungen an die Ausbildungen zur automatischen Anerkennung der Ausbildungsnachweise koordiniert werden. Zu diesem Zweck sollte ein gemeinsamer Ausschuss für die Anerkennung der Berufsqualifikationen eingesetzt und gleichzeitig eine angemessene Einbindung der Vertreter der Berufsorganisationen, auch auf europäischer Ebene, sichergestellt werden.
            
         
               (35)
            
            
               Die zur Durchführung dieser Richtlinie erforderlichen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse (20) erlassen werden.
            
         
               (36)
            
            
               Ein regelmäßig vorgelegter Bericht der Mitgliedstaaten mit statistischen Daten über die Anwendung dieser Richtlinie wird Aufschluss über die Wirkung des Systems zur Anerkennung von Berufsqualifikationen geben.
            
         
               (37)
            
            
               Für den Fall, dass die Anwendung einer Bestimmung dieser Richtlinie einem Mitgliedstaat erhebliche Schwierigkeiten bereitet, sollte ein geeignetes Verfahren für die Annahme befristeter Maßnahmen vorgesehen werden.
            
         
               (38)
            
            
               Die Bestimmungen dieser Richtlinie berühren nicht die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten für die Gestaltung ihres nationalen Sozialversicherungssystems und die Festlegung der Tätigkeiten, die im Rahmen dieses Systems ausgeübt werden müssen.
            
         
               (39)
            
            
               Angesichts der raschen Weiterentwicklung von Wissenschaft und Technik ist das lebenslange Lernen in einer Vielzahl von Berufen äußerst wichtig. Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der Mitgliedstaaten, die Regelungen einer angemessenen Fortbildung im Einzelnen festzulegen, die die Berufsangehörigen auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik hält.
            
         
               (40)
            
            
               Da die Ziele dieser Richtlinie, nämlich die Straffung, Vereinfachung und Verbesserung der Vorschriften für die Anerkennung beruflicher Qualifikationen, auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend erreicht werden können und daher besser auf Gemeinschaftsebene zu erreichen sind, kann die Gemeinschaft im Einklang mit dem in Artikel 5 des Vertrags niedergelegten Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Entsprechend dem in demselben Artikel genannten Verhältnismäßigkeitsprinzip geht diese Richtlinie nicht über das für die Erreichung dieser Ziele erforderliche Maß hinaus.
            
         
               (41)
            
            
               Diese Richtlinie berührt nicht die Anwendung des Artikels 39 Absatz 4 und des Artikels 45 des Vertrags, insbesondere auf Notare.
            
         
               (42)
            
            
               In Bezug auf das Niederlassungsrecht und die Erbringung von Dienstleistungen gilt diese Richtlinie unbeschadet anderer spezifischer Rechtsvorschriften über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, wie zum Beispiel der bestehenden Vorschriften in den Bereichen Verkehr, Versicherungsvermittler und gesetzlich zugelassene Abschlussprüfer. Diese Richtlinie berührt nicht die Anwendung der Richtlinie 77/249/EWG des Rates vom 22. März 1977 zur Erleichterung der tatsächlichen Ausübung des freien Dienstleistungsverkehrs der Rechtsanwälte (21) oder der Richtlinie 98/5/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Februar 1998 zur Erleichterung der ständigen Ausübung des Rechtsanwaltsberufs in einem anderen Mitgliedstaat als dem, in dem die Qualifikation erworben wurde (22). Die Anerkennung der Berufsqualifikationen von Anwälten zum Zwecke der umgehenden Niederlassung unter der Berufsbezeichnung des Aufnahmemitgliedstaats sollte von dieser Richtlinie abgedeckt werden.
            
         
               (43)
            
            
               Diese Richtlinie betrifft auch freie Berufe soweit sie reglementiert sind, die gemäß den Bestimmungen dieser Richtlinie auf der Grundlage einschlägiger Berufsqualifikationen persönlich, in verantwortungsbewusster Weise und fachlich unabhängig von Personen ausgeübt werden, die für ihre Kunden und die Allgemeinheit geistige und planerische Dienstleistungen erbringen. Die Ausübung der Berufe unterliegt möglicherweise in den Mitgliedstaaten in Übereinstimmung mit dem Vertrag spezifischen gesetzlichen Beschränkungen nach Maßgabe des innerstaatlichen Rechts und des in diesem Rahmen von der jeweiligen Berufsvertretung autonom gesetzten Rechts, das die Professionalität, die Dienstleistungsqualität und die Vertraulichkeit der Beziehungen zu den Kunden gewährleistet und fortentwickelt.
            
         
               (44)
            
            
               Diese Richtlinie lässt die Maßnahmen unberührt, die erforderlich sind, um ein hohes Gesundheits- und Verbraucherschutzniveau sicherzustellen —
            
         HABEN FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:
   TITEL I
   ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
   Artikel 1
   Gegenstand
   Diese Richtlinie legt die Vorschriften fest, nach denen ein Mitgliedstaat, der den Zugang zu einem reglementierten Beruf oder dessen Ausübung in seinem Hoheitsgebiet an den Besitz bestimmter Berufsqualifikationen knüpft (im Folgenden „Aufnahmemitgliedstaat“ genannt), für den Zugang zu diesem Beruf und dessen Ausübung die in einem oder mehreren anderen Mitgliedstaaten (im Folgenden „Herkunftsmitgliedstaat“ genannt) erworbenen Berufsqualifikationen anerkennt, die ihren Inhaber berechtigen, dort denselben Beruf auszuüben.
   Artikel 2
   Anwendungsbereich
   (1)   Diese Richtlinie gilt für alle Staatsangehörigen eines Mitgliedstaats, die als Selbstständige oder abhängig Beschäftigte, einschließlich der Angehörigen der freien Berufe, einen reglementierten Beruf in einem anderen Mitgliedstaat als dem, in dem sie ihre Berufsqualifikationen erworben haben, ausüben wollen.
   (2)   Jeder Mitgliedstaat kann in seinem Hoheitsgebiet nach Maßgabe seiner Vorschriften den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten, die eine Berufsqualifikation gemäß Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe a vorweisen können, die nicht in einem Mitgliedstaat erworben wurde, die Ausübung eines reglementierten Berufs gestatten. Für die Berufe in Titel III Kapitel III erfolgt diese erste Anerkennung unter Beachtung der dort genannten Mindestanforderungen an die Ausbildung.
   (3)   Wurden für einen bestimmten reglementierten Beruf in einem gesonderten gemeinschaftlichen Rechtsakt andere spezielle Regelungen unmittelbar für die Anerkennung von Berufsqualifikationen festgelegt, so finden die entsprechenden Bestimmungen dieser Richtlinie keine Anwendung.
   Artikel 3
   Begriffsbestimmungen
   (1)   Für die Zwecke dieser Richtlinie gelten folgende Begriffsbestimmungen:
   
               a)
            
            
               „reglementierter Beruf“ ist eine berufliche Tätigkeit oder eine Gruppe beruflicher Tätigkeiten, bei der die Aufnahme oder Ausübung oder eine der Arten der Ausübung direkt oder indirekt durch Rechts- und Verwaltungsvorschriften an den Besitz bestimmter Berufsqualifikationen gebunden ist; eine Art der Ausübung ist insbesondere die Führung einer Berufsbezeichnung, die durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften auf Personen beschränkt ist, die über eine bestimmte Berufsqualifikation verfügen. Trifft Satz 1 dieser Begriffsbestimmung nicht zu, so wird ein unter Absatz 2 fallender Beruf als reglementierter Beruf behandelt;
            
         
               b)
            
            
               „Berufsqualifikationen“ sind die Qualifikationen, die durch einen Ausbildungsnachweis, einen Befähigungsnachweis nach Artikel 11 Buchstabe a Ziffer i und/oder Berufserfahrung nachgewiesen werden;
            
         
               c)
            
            
               „Ausbildungsnachweise“ sind Diplome, Prüfungszeugnisse und sonstige Befähigungsnachweise, die von einer Behörde eines Mitgliedstaats, die entsprechend dessen Rechts- und Verwaltungsvorschriften benannt wurde, für den Abschluss einer überwiegend in der Gemeinschaft absolvierten Berufsausbildung ausgestellt werden. Findet Satz 1 keine Anwendung, so sind Ausbildungsnachweise im Sinne des Absatzes 3 den hier genannten Ausbildungsnachweisen gleichgestellt;
            
         
               d)
            
            
               „zuständige Behörde“: jede von den Mitgliedstaaten mit der besonderen Befugnis ausgestattete Behörde oder Stelle, Ausbildungsnachweise und andere Dokumente oder Informationen auszustellen bzw. entgegenzunehmen sowie Anträge zu erhalten und Beschlüsse zu fassen, auf die in der vorliegenden Richtlinie abgezielt wird;
            
         
               e)
            
            
               „reglementierte Ausbildung“ ist eine Ausbildung, die speziell auf die Ausübung eines bestimmten Berufes ausgerichtet ist und aus einem abgeschlossenen Ausbildungsgang oder mehreren abgeschlossenen Ausbildungsgängen besteht, der gegebenenfalls durch eine Berufsausbildung, durch ein Berufspraktikum oder durch Berufspraxis ergänzt wird;
               Der Aufbau und das Niveau der Berufsausbildung, des Berufspraktikums oder der Berufspraxis müssen in den Rechts- und Verwaltungsvorschriften des jeweiligen Mitgliedstaats festgelegt sein oder von einer zu diesem Zweck bestimmten Behörde kontrolliert oder genehmigt werden;
            
         
               f)
            
            
               „Berufserfahrung“ ist die tatsächliche und rechtmäßige Ausübung des betreffenden Berufs in einem Mitgliedstaat;
            
         
               g)
            
            
               „Anpassungslehrgang“ ist die Ausübung eines reglementierten Berufs, die in dem Aufnahmemitgliedstaat unter der Verantwortung eines qualifizierten Berufsangehörigen erfolgt und gegebenenfalls mit einer Zusatzausbildung einhergeht. Der Lehrgang ist Gegenstand einer Bewertung. Die Einzelheiten des Anpassungslehrgangs und seiner Bewertung sowie die Rechtsstellung des beaufsichtigten zugewanderten Lehrgangsteilnehmers werden von der zuständigen Behörde des Aufnahmemitgliedstaats festgelegt.
               Die Rechtsstellung des Lehrgangsteilnehmers im Aufnahmemitgliedstaat, insbesondere im Bereich des Aufenthaltsrechts sowie der Verpflichtungen, sozialen Rechte und Leistungen, Vergütungen und Bezüge wird von den zuständigen Behörden des betreffenden Mitgliedstaats gemäß dem geltenden Gemeinschaftsrecht festgelegt;
            
         
               h)
            
            
               „Eignungsprüfung“ ist eine ausschließlich die beruflichen Kenntnisse des Antragstellers betreffende und von den zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaats durchgeführte Prüfung, mit der die Fähigkeit des Antragstellers, in diesem Mitgliedstaat einen reglementierten Beruf auszuüben, beurteilt werden soll. Zur Durchführung dieser Prüfung erstellen die zuständigen Behörden ein Verzeichnis der Sachgebiete, die aufgrund eines Vergleichs zwischen der in ihrem Staat verlangten Ausbildung und der bisherigen Ausbildung des Antragstellers von dem Diplom oder den sonstigen Ausbildungsnachweisen, über die der Antragsteller verfügt, nicht abgedeckt werden.
               Bei der Eignungsprüfung muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass der Antragsteller in seinem Heimatmitgliedstaat oder dem Mitgliedstaat, aus dem er kommt, über eine berufliche Qualifikation verfügt. Die Eignungsprüfung erstreckt sich auf Sachgebiete, die aus dem Verzeichnis ausgewählt werden und deren Kenntnis eine wesentliche Voraussetzung für die Ausübung des Berufs im Aufnahmemitgliedstaat ist. Diese Prüfung kann sich auch auf die Kenntnis der sich auf die betreffenden Tätigkeiten im Aufnahmemitgliedstaat beziehenden berufsständischen Regeln erstrecken.
               Die Durchführung der Eignungsprüfung im Einzelnen sowie die Rechtsstellung des Antragstellers im Aufnahmemitgliedstaat, in dem er sich auf die Eignungsprüfung vorzubereiten wünscht, werden von den zuständigen Behörden des betreffenden Mitgliedstaats festgelegt;
            
         
               i)
            
            
               „Betriebsleiter“ ist eine Person, die in einem Unternehmen des entsprechenden Berufszweigs
               
                           i)
                        
                        
                           die Position des Leiters des Unternehmens oder einer Zweigniederlassung innehat oder
                        
                     
                           ii)
                        
                        
                           Stellvertreter eines Inhabers oder Leiters eines Unternehmens ist, sofern mit dieser Position eine Verantwortung verbunden ist, die der des vertretenen Inhabers oder Leiters vergleichbar ist, oder
                        
                     
                           iii)
                        
                        
                           in leitender Stellung mit kaufmännischen und/oder technischen Aufgaben und mit der Verantwortung für eine oder mehrere Abteilungen des Unternehmens tätig ist.
                        
                     
         (2)   Einem reglementierten Beruf gleichgestellt ist ein Beruf, der von Mitgliedern von Verbänden oder Organisationen im Sinne des Anhangs I ausgeübt wird.
   Die in Unterabsatz 1 genannten Verbände oder Organisationen verfolgen insbesondere das Ziel der Wahrung und Förderung eines hohen Niveaus in dem betreffenden Beruf. Zur Erreichung dieses Ziels werden sie von einem Mitgliedstaat in besonderer Form anerkannt; sie stellen ihren Mitgliedern einen Ausbildungsnachweis aus, gewähren, dass ihre Mitglieder die von ihnen vorgeschriebenen berufsständischen Regeln beachten und verleihen ihnen das Recht, einen Titel zu führen, eine bestimmte Kurzbezeichnung zu verwenden oder einen diesem Ausbildungsnachweis entsprechenden Status in Anspruch zu nehmen.
   Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission über jede Anerkennung eines Verbandes oder einer Organisation im Sinne des Unterabsatzes 1; die Kommission veröffentlicht eine entsprechende Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union.
   (3)   Einem Ausbildungsnachweis gleichgestellt ist jeder in einem Drittland ausgestellte Ausbildungsnachweis, sofern sein Inhaber in dem betreffenden Beruf drei Jahre Berufserfahrung im Hoheitsgebiet des Mitgliedstaats, der diesen Ausbildungsnachweis nach Artikel 2 Absatz 2 anerkannt hat, besitzt und dieser Mitgliedstaat diese Berufserfahrung bescheinigt.
   Artikel 4
   Wirkungen der Anerkennung
   (1)   Die Anerkennung der Berufsqualifikationen durch den Aufnahmemitgliedstaat ermöglicht der begünstigten Person, in diesem Mitgliedstaat denselben Beruf wie den, für den sie in ihrem Herkunftsmitgliedstaat qualifiziert ist, aufzunehmen und unter denselben Voraussetzungen wie Inländer auszuüben.
   (2)   Für die Zwecke dieser Richtlinie ist der Beruf, den der Antragsteller im Aufnahmemitgliedstaat ausüben möchte, derselbe wie derjenige, für den er in seinem Herkunftsmitgliedstaat qualifiziert ist, wenn die Tätigkeiten, die er umfasst, vergleichbar sind.
   TITEL II
   DIENSTLEISTUNGSFREIHEIT
   Artikel 5
   Grundsatz der Dienstleistungsfreiheit
   (1)   Unbeschadet spezifischer Vorschriften des Gemeinschaftsrechts sowie der Artikel 6 und 7 dieser Richtlinie können die Mitgliedstaaten die Dienstleistungsfreiheit nicht aufgrund der Berufsqualifikationen einschränken,
   
               a)
            
            
               wenn der Dienstleister zur Ausübung desselben Berufs rechtmäßig in einem Mitgliedstaat niedergelassen ist (nachstehend „Niederlassungsmitgliedstaat“ genannt) und
            
         
               b)
            
            
               für den Fall, dass sich der Dienstleister in einen anderen Mitgliedstaat begibt, wenn er diesen Beruf mindestens zwei Jahre während der vorhergehenden zehn Jahre im Niederlassungsmitgliedstaat ausgeübt hat, sofern der Beruf dort nicht reglementiert ist. Die Bedingung, dass der Dienstleister den Beruf zwei Jahre ausgeübt haben muss, gilt nicht, wenn entweder der Beruf oder die Ausbildung zu diesem Beruf reglementiert ist.
            
         (2)   Die Bestimmungen dieses Titels gelten nur für den Fall, dass sich der Dienstleister zur vorübergehenden und gelegentlichen Ausübung des Berufs nach Absatz 1 in den Aufnahmemitgliedstaat begibt.
   Der vorübergehende und gelegentliche Charakter der Erbringung von Dienstleistungen wird im Einzelfall beurteilt, insbesondere anhand der Dauer, der Häufigkeit, der regelmäßigen Wiederkehr und der Kontinuität der Dienstleistung.
   (3)   Begibt sich der Dienstleister in einen anderen Mitgliedstaat, so unterliegt er im Aufnahmemitgliedstaat den berufsständischen, gesetzlichen oder verwaltungsrechtlichen Berufsregeln, die dort in unmittelbarem Zusammenhang mit den Berufsqualifikationen für Personen gelten, die denselben Beruf wie er ausüben, und den dort geltenden Disziplinarbestimmungen; zu diesen Bestimmungen gehören etwa Regelungen für die Definition des Berufs, das Führen von Titeln und schwerwiegende berufliche Fehler in unmittelbarem und speziellem Zusammenhang mit dem Schutz und der Sicherheit der Verbraucher.
   Artikel 6
   Befreiungen
   Gemäß Artikel 5 Absatz 1 befreit der Aufnahmemitgliedstaat den Dienstleister, der in einem anderen Mitgliedstaat niedergelassen ist, insbesondere von den folgenden Erfordernissen, die er an die in seinem Hoheitsgebiet niedergelassenen Berufsangehörigen stellt:
   
               a)
            
            
               Zulassung, Eintragung oder Mitgliedschaft bei einer Berufsorganisation. Um die Anwendung der in ihrem Hoheitsgebiet geltenden Disziplinarbestimmungen gemäß Artikel 5 Absatz 3 zu erleichtern, können die Mitgliedstaaten entweder eine automatische vorübergehende Eintragung oder eine Pro-Forma-Mitgliedschaft bei einer solchen Berufsorganisation vorsehen, sofern diese Eintragung oder Mitgliedschaft die Erbringung der Dienstleistungen in keiner Weise verzögert oder erschwert und für den Dienstleister keine zusätzlichen Kosten verursacht. Die zuständige Behörde übermittelt der betreffenden Berufsorganisation eine Kopie der Meldung und gegebenenfalls der erneuerten Meldung nach Artikel 7 Absatz 1, der im Falle der in Artikel 7 Absatz 4 genannten Berufe, die die öffentliche Gesundheit und Sicherheit berühren, oder im Falle von Berufen, die unter die automatische Anerkennung nach Artikel III Kapitel III fallen, eine Kopie der in Artikel 7 Absatz 2 genannten Dokumente beizufügen ist; für die Zwecke der Befreiung gilt dies als automatische vorübergehende Eintragung oder Pro-Forma-Mitgliedschaft.
            
         
               b)
            
            
               Mitgliedschaft bei einer Körperschaft des öffentlichen Rechts im Bereich der sozialen Sicherheit zur Abrechnung mit einem Versicherer für Tätigkeiten zugunsten von Sozialversicherten.
            
         Der Dienstleister unterrichtet jedoch zuvor oder in dringenden Fällen nachträglich die in Absatz 1 Buchstabe b bezeichnete Körperschaft von der Erbringung seiner Dienstleistungen.
   Artikel 7
   Vorherige Meldung bei Ortswechsel des Dienstleisters
   (1)   Die Mitgliedstaaten können verlangen, dass der Dienstleister in dem Fall, dass er zur Erbringung von Dienstleistungen erstmals von einem Mitgliedstaat in einen anderen wechselt, den zuständigen Behörden im Aufnahmemitgliedstaat vorher schriftlich Meldung erstattet und sie dabei über Einzelheiten zu einem Versicherungsschutz oder einer anderen Art des individuellen oder kollektiven Schutzes in Bezug auf die Berufshaftpflicht informiert. Diese Meldung ist einmal jährlich zu erneuern, wenn der Dienstleister beabsichtigt, während des betreffenden Jahres vorübergehend oder gelegentlich Dienstleistungen in dem Mitgliedstaat zu erbringen. Der Dienstleister kann die Meldung in beliebiger Form vornehmen.
   (2)   Darüber hinaus können die Mitgliedstaaten fordern, dass, wenn Dienstleistungen erstmals erbracht werden oder sich eine wesentliche Änderung gegenüber der in den Dokumenten bescheinigten Situation ergibt, der Meldung folgende Dokumente beigefügt sein müssen:
   
               a)
            
            
               ein Nachweis über die Staatsangehörigkeit des Dienstleisters;
            
         
               b)
            
            
               eine Bescheinigung darüber, dass der Dienstleister in einem Mitgliedstaat rechtmäßig zur Ausübung der betreffenden Tätigkeiten niedergelassen ist und dass ihm die Ausübung dieser Tätigkeiten zum Zeitpunkt der Vorlage der Bescheinigung nicht, auch nicht vorübergehend, untersagt ist;
            
         
               c)
            
            
               ein Berufsqualifikationsnachweis;
            
         
               d)
            
            
               in den in Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe b genannten Fällen ein Nachweis in beliebiger Form darüber, dass der Dienstleister die betreffende Tätigkeit während der vorhergehenden zehn Jahre mindestens zwei Jahre lang ausgeübt hat;
            
         
               e)
            
            
               im Fall von Berufen im Sicherheitssektor der Nachweis, dass keine Vorstrafen vorliegen, soweit der Mitgliedstaat diesen Nachweis von den eigenen Staatsangehörigen verlangt.
            
         (3)   Die Dienstleistung wird unter der Berufsbezeichnung des Niederlassungsmitgliedstaats erbracht, sofern in diesem Mitgliedstaat für die betreffende Tätigkeit eine solche Berufsbezeichnung existiert. Die Berufsbezeichnung wird in der Amtssprache oder einer der Amtssprachen des Niederlassungsmitgliedstaats geführt, und zwar so, dass keine Verwechslung mit der Berufsbezeichnung des Aufnahmemitgliedstaats möglich ist. Falls die genannte Berufsbezeichnung im Niederlassungsmitgliedstaat nicht existiert, gibt der Dienstleister seinen Ausbildungsnachweis in der Amtssprache oder einer der Amtssprachen dieses Mitgliedstaats an. In den im Titel III Kapitel III genannten Fällen wird die Dienstleistung ausnahmsweise unter der Berufsbezeichnung des Aufnahmemitgliedstaats erbracht.
   (4)   Im Falle reglementierter Berufe, die die öffentliche Gesundheit oder Sicherheit berühren und die nicht unter die automatische Anerkennung gemäß Titel III Kapitel III fallen, kann die zuständige Behörde im Aufnahmemitgliedstaat bei der ersten Erbringung einer Dienstleistung die Berufsqualifikationen des Dienstleisters vor dieser ersten Erbringung nachprüfen. Eine solche Nachprüfung ist nur möglich, wenn deren Zweck darin besteht, eine schwerwiegende Beeinträchtigung der Gesundheit oder Sicherheit des Dienstleistungsempfängers aufgrund einer mangelnden Berufsqualifikation des Dienstleisters zu verhindern, und sofern sie nicht über das für diesen Zweck erforderliche Maß hinausgeht.
   Die zuständige Behörde bemüht sich, den Dienstleister binnen einer Frist von höchstens einem Monat nach Eingang der Meldung und der Begleitdokumente über ihre Entscheidung, seine Qualifikationen nicht nachzuprüfen, bzw. über das Ergebnis dieser Nachprüfung zu unterrichten. Sollten Schwierigkeiten auftreten, die zu einer Verzögerung führen könnten, so unterrichtet die zuständige Behörde den Dienstleister innerhalb eines Monats über die Gründe für diese Verzögerung und über den Zeitplan für eine Entscheidung, die vor Ablauf des zweiten Monats ab Eingang der vollständigen Unterlagen ergehen muss.
   Besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen der beruflichen Qualifikation des Dienstleisters und der im Aufnahmemitgliedstaat geforderten Ausbildung und ist dieser so groß, dass dies der öffentlichen Gesundheit oder Sicherheit abträglich ist, muss der Aufnahmemitgliedstaat dem Dienstleister die Möglichkeit geben, nachzuweisen — insbesondere durch eine Eignungsprüfung —, dass er die fehlenden Kenntnisse und Fähigkeiten erworben hat. In jedem Fall muss die Erbringung der Dienstleistung innerhalb des Monats erfolgen können, der auf die nach Unterabsatz 2 getroffene Entscheidung folgt.
   Bleibt eine Reaktion der zuständigen Behörde binnen der in den vorhergehenden Unterabsätzen festgesetzten Fristen aus, so darf die Dienstleistung erbracht werden.
   In den Fällen, in denen die Qualifikationen gemäß diesem Absatz nachgeprüft worden sind, erfolgt die Erbringung der Dienstleistung unter der Berufsbezeichnung des Aufnahmemitgliedstaats.
   Artikel 8
   Verwaltungszusammenarbeit
   (1)   Die zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaats können von den zuständigen Behörden des Niederlassungsmitgliedstaats für jede Erbringung einer Dienstleistung alle Informationen über die Rechtmäßigkeit der Niederlassung und die gute Führung des Dienstleisters anfordern sowie Informationen darüber, dass keine berufsbezogenen disziplinarischen oder strafrechtlichen Sanktionen vorliegen. Die zuständigen Behörden des Niederlassungsmitgliedstaats übermitteln diese Informationen gemäß Artikel 56.
   (2)   Die zuständigen Behörden sorgen für den Austausch aller Informationen, die im Falle von Beschwerden eines Dienstleistungsempfängers gegen einen Dienstleister für ein ordnungsgemäßes Beschwerdeverfahren erforderlich sind. Der Dienstleistungsempfänger wird über das Ergebnis der Beschwerde unterrichtet.
   Artikel 9
   Unterrichtung der Dienstleistungsempfänger
   Wird die Dienstleistung unter der Berufsbezeichnung des Niederlassungsmitgliedstaats oder auf der Grundlage des Ausbildungsnachweises des Dienstleisters erbracht, so können die zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaats verlangen, dass der Dienstleister zusätzlich zur Erfüllung der sonstigen Informationsanforderungen nach dem Gemeinschaftsrecht dem Dienstleistungsempfänger jeder oder alle der folgenden Informationen liefert:
   
               a)
            
            
               falls der Dienstleister in ein Handelsregister oder ein ähnliches öffentliches Register eingetragen ist, das Register, in das er eingetragen ist, und die Nummer der Eintragung oder gleichwertige, der Identifikation dienende Angaben aus diesem Register;
            
         
               b)
            
            
               falls die Tätigkeit im Niederlassungsmitgliedstaat zulassungspflichtig ist, den Namen und die Anschrift der zuständigen Aufsichtsbehörde;
            
         
               c)
            
            
               die Berufskammern oder vergleichbare Organisationen, denen der Dienstleister angehört;
            
         
               d)
            
            
               die Berufsbezeichnung oder, falls eine solche Berufsbezeichnung nicht existiert, den Ausbildungsnachweis des Dienstleisters und den Mitgliedstaat, in dem die Berufsbezeichnung verliehen bzw. der Ausbildungsnachweis ausgestellt wurde;
            
         
               e)
            
            
               falls der Dienstleister eine mehrwertsteuerpflichtige Tätigkeit ausübt, die Umsatzsteueridentifikationsnummer nach Artikel 22 Absatz 1 der Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern — Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage (23);
            
         
               f)
            
            
               Einzelheiten zu einem Versicherungsschutz oder einer anderen Art des individuellen oder kollektiven Schutzes in Bezug auf die Berufshaftpflicht.
            
         TITEL III
   NIEDERLASSUNGSFREIHEIT
   KAPITEL I
   Allgemeine Regelung für die Anerkennung von Ausbildungsnachweisen
   Artikel 10
   Anwendungsbereich
   Dieses Kapitel gilt für alle Berufe, die nicht unter Kapitel II und III dieses Titels fallen, sowie für die folgenden Fälle, in denen der Antragsteller aus besonderen und außergewöhnlichen Gründen die in diesen Kapiteln genannten Voraussetzungen nicht erfüllt:
   
               a)
            
            
               für die in Anhang IV aufgeführten Tätigkeiten, wenn der Migrant die Anforderungen der Artikel 17, 18 und 19 nicht erfüllt,
            
         
               b)
            
            
               für Ärzte mit Grundausbildung, Fachärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger für allgemeine Pflege, Zahnärzte, Fachzahnärzte, Tierärzte, Hebammen, Apotheker und Architekten, wenn der Migrant die Anforderungen der tatsächlichen und rechtmäßigen Berufspraxis gemäß den Artikeln 23, 27, 33, 37, 39, 43 und 49 nicht erfüllt,
            
         
               c)
            
            
               für Architekten, wenn der Migrant über einen Ausbildungsnachweis verfügt, der nicht in Anhang V Nummer 5.7. aufgeführt ist,
            
         
               d)
            
            
               unbeschadet des Artikels 21 Absatz 1 und der Artikel 23 und 27 für Ärzte, Krankenschwestern und Krankenpfleger, Zahnärzte, Tierärzte, Hebammen, Apotheker und Architekten, die über einen Ausbildungsnachweis für eine Spezialisierung verfügen, der nach der Ausbildung zum Erwerb einer der in Anhang V Nummern 5.1.1., 5.2.2., 5.3.2., 5.4.2., 5.5.2., 5.6.2. und 5.7.1 aufgeführten Bezeichnungen erworben worden sein muss, und zwar ausschließlich zum Zwecke der Anerkennung der betreffenden Spezialisierung,
            
         
               e)
            
            
               für Krankenschwestern und Krankenpfleger für allgemeine Pflege und für spezialisierte Krankenschwestern und Krankenpfleger, die über einen Ausbildungsnachweis für eine Spezialisierung verfügen, der nach der Ausbildung zum Erwerb einer der in Anhang V Nummer 5.2.2. aufgeführten Bezeichnungen erworben wurde, wenn der Migrant die Anerkennung in einem anderen Mitgliedstaat beantragt, in dem die betreffenden beruflichen Tätigkeiten von spezialisierten Krankenschwestern und Krankenpflegern, die keine Ausbildung für die allgemeine Pflege absolviert haben, ausgeübt werden,
            
         
               f)
            
            
               für spezialisierte Krankenschwestern und Krankenpfleger, die keine Ausbildung für die allgemeine Pflege absolviert haben, wenn der Migrant die Anerkennung in einem anderen Mitgliedstaat beantragt, in dem die betreffenden beruflichen Tätigkeiten von Krankenschwestern und Krankenpflegern für allgemeine Pflege, von spezialisierten Krankenschwestern und Krankenpflegern, die keine Ausbildung für die allgemeine Pflege absolviert haben, oder von spezialisierten Krankenschwestern und Krankenpflegern, die über einen Ausbildungsnachweis für eine Spezialisierung verfügen, der nach der Ausbildung zum Erwerb einer der in Anhang V Nummer 5.2.2. aufgeführten Bezeichnungen erworben wurde, ausgeübt werden,
            
         
               g)
            
            
               für Migranten, die die Anforderungen nach Artikel 3 Absatz 3 erfüllen.
            
         Artikel 11
   Qualifikationsniveaus
   Für die Anwendung von Artikel 13 werden die Berufsqualifikationen den nachstehenden Niveaus wie folgt zugeordnet:
   
               a)
            
            
               Befähigungsnachweis, den eine zuständige Behörde des Herkunftsmitgliedstaats, die entsprechend dessen Rechts- und Verwaltungsvorschriften benannt wurde, ausstellt
               
                           i)
                        
                        
                           entweder aufgrund einer Ausbildung, für die kein Zeugnis oder Diplom im Sinne der Buchstaben b, c, d oder e erteilt wird, oder einer spezifischen Prüfung ohne vorhergehende Ausbildung oder aufgrund der Ausübung des Berufs als Vollzeitbeschäftigung in einem Mitgliedstaat während drei aufeinander folgender Jahre oder als Teilzeitbeschäftigung während eines entsprechenden Zeitraums in den letzten zehn Jahren;
                        
                     
                           ii)
                        
                        
                           oder aufgrund einer allgemeinen Schulbildung von Primär- oder Sekundarniveau, wodurch dem Inhaber des Befähigungsnachweises bescheinigt wird, dass er Allgemeinkenntnisse besitzt.
                        
                     
         
               b)
            
            
               Zeugnis, das nach Abschluss einer Ausbildung auf Sekundarniveau erteilt wird,
               
                           i)
                        
                        
                           entweder einer allgemein bildenden Sekundarausbildung, die durch eine Fach- oder Berufsausbildung, die keine Fach- oder Berufsausbildung im Sinne des von Buchstabe c ist, und/oder durch ein neben dem Ausbildungsgang erforderliches Berufspraktikum oder eine solche Berufspraxis ergänzt wird;
                        
                     
                           ii)
                        
                        
                           oder einer technischen oder berufsbildenden Sekundarausbildung, die gegebenenfalls durch eine Fach- oder Berufsausbildung gemäß Ziffer i und/oder durch ein neben dem Ausbildungsgang erforderliches Berufspraktikum oder eine solche Berufspraxis ergänzt wird.
                        
                     
         
               c)
            
            
               Diplom, das erteilt wird nach Abschluss
               
                           i)
                        
                        
                           einer postsekundären Ausbildung von mindestens einem Jahr oder einer Teilzeitausbildung von entsprechender Dauer, die keine postsekundäre Ausbildung im Sinne der Buchstaben d und e ist und für die im Allgemeinen eine der Zugangsbedingungen der Abschluss einer zum Universitäts- oder Hochschulstudium berechtigenden Sekundarausbildung oder eine abgeschlossene entsprechende Schulbildung der Sekundarstufe II ist, sowie der Berufsausbildung, die gegebenenfalls neben der postsekundären Ausbildung gefordert wird;
                        
                     
                           ii)
                        
                        
                           oder — im Falle eines reglementierten Berufs — eines dem Ausbildungsniveau gemäß Ziffer i entsprechenden besonders strukturierten in Anhang II enthaltenen Ausbildungsgangs, der eine vergleichbare Berufsbefähigung vermittelt und auf eine vergleichbare berufliche Funktion und Verantwortung vorbereitet. Das Verzeichnis in Anhang II kann nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden, damit Ausbildungsgängen Rechnung getragen wird, die den Voraussetzungen des vorstehenden Satzes genügen.
                        
                     
         
               d)
            
            
               Diplom, das erteilt wird nach Abschluss einer postsekundären Ausbildung von mindestens drei und höchstens vier Jahren oder einer Teilzeitausbildung von entsprechender Dauer an einer Universität oder Hochschule oder einer anderen Ausbildungseinrichtung mit gleichwertigem Ausbildungsniveau sowie der Berufsausbildung, die gegebenenfalls neben dem Studium gefordert wird.
            
         
               e)
            
            
               Nachweis, mit dem dem Inhaber bestätigt wird, dass er einen postsekundären Ausbildungsgang von mindestens vier Jahren oder eine Teilzeitausbildung von entsprechender Dauer an einer Universität oder einer Hochschule oder in einer anderen Ausbildungseinrichtung mit gleichwertigem Niveau und gegebenenfalls die über den postsekundären Ausbildungsgang hinaus erforderliche berufliche Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat.
            
         Artikel 12
   Gleichgestellte Ausbildungsgänge
   Jeder Ausbildungsnachweis oder jede Gesamtheit von Ausbildungsnachweisen, die von einer zuständigen Behörde in einem Mitgliedstaat ausgestellt wurde, sofern sie eine in der Gemeinschaft erworbene Ausbildung abschließen und von diesem Mitgliedstaat als gleichwertig anerkannt werden und in Bezug auf die Aufnahme oder Ausübung eines Berufs dieselben Rechte verleihen oder auf die Ausübung dieses Berufs vorbereiten, sind Ausbildungsnachweisen nach Artikel 11 gleichgestellt, auch in Bezug auf das entsprechende Niveau.
   Unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 sind solchen Ausbildungsnachweisen Berufsqualifikationen gleichgestellt, die zwar nicht den Erfordernissen der Rechts- oder Verwaltungsvorschriften des Herkunftsmitgliedstaats für die Aufnahme oder Ausübung eines Berufs entsprechen, ihrem Inhaber jedoch erworbene Rechte gemäß diesen Vorschriften verleihen. Dies gilt insbesondere, wenn der Herkunftsmitgliedstaat das Niveau der Ausbildung, die für die Zulassung zu einem Beruf oder für dessen Ausübung erforderlich ist, hebt und wenn eine Person, die zuvor eine Ausbildung durchlaufen hat, die nicht den Erfordernissen der neuen Qualifikation entspricht, aufgrund nationaler Rechts- oder Verwaltungsvorschriften erworbene Rechte besitzt; in einem solchen Fall stuft der Aufnahmemitgliedstaat zur Anwendung von Artikel 13 diese zuvor durchlaufene Ausbildung als dem Niveau der neuen Ausbildung entsprechend ein.
   Artikel 13
   Anerkennungsbedingungen
   (1)   Wird die Aufnahme oder Ausübung eines reglementierten Berufs in einem Aufnahmemitgliedstaat von dem Besitz bestimmter Berufsqualifikationen abhängig gemacht, so gestattet die zuständige Behörde dieses Mitgliedstaats den Antragstellern, die den Befähigungs- oder Ausbildungsnachweis besitzen, der in einem anderen Mitgliedstaat erforderlich ist, um in dessen Hoheitsgebiet die Erlaubnis zur Aufnahme und Ausübung dieses Berufs zu erhalten, die Aufnahme oder Ausübung dieses Berufs unter denselben Voraussetzungen wie Inländern.
   Die Befähigungs- oder Ausbildungsnachweise müssen
   
               a)
            
            
               in einem Mitgliedstaat von einer entsprechend dessen Rechts- und Verwaltungsvorschriften benannten zuständigen Behörde ausgestellt worden sein;
            
         
               b)
            
            
               bescheinigen, dass das Berufsqualifikationsniveau des Inhabers zumindest unmittelbar unter dem Niveau nach Artikel 11 liegt, das der Aufnahmemitgliedstaat fordert.
            
         (2)   Die Aufnahme und die Ausübung eines Berufs gemäß Absatz 1 müssen dem Antragsteller ebenfalls gestattet werden, wenn er diesen Beruf vollzeitlich zwei Jahre lang in den vorhergehenden zehn Jahren in einem anderen Mitgliedstaat, der diesen Beruf nicht reglementiert, ausgeübt hat, sofern er im Besitz eines oder mehrerer Befähigungs- oder Ausbildungsnachweise ist.
   Die Befähigungs- oder Ausbildungsnachweise müssen
   
               a)
            
            
               in einem Mitgliedstaat von einer entsprechend dessen Rechts- und Verwaltungsvorschriften benannten zuständigen Behörde ausgestellt worden sein;
            
         
               b)
            
            
               bescheinigen, dass das Berufsqualifikationsniveau des Inhabers zumindest unmittelbar unter dem Niveau nach Artikel 11 liegt, das der Aufnahmemitgliedstaat fordert;
            
         
               c)
            
            
               bescheinigen, dass der Inhaber auf die Ausübung des betreffenden Berufs vorbereitet wurde.
            
         Die in Unterabsatz 1 genannte zweijährige Berufserfahrung darf nicht gefordert werden, wenn der Ausbildungsnachweis des Antragstellers eine reglementierte Ausbildung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Buchstabe d der Qualifikationsniveaus gemäß Artikel 11 Buchstaben b, c, d oder e abschließt. Als reglementierte Ausbildungen werden die in Anhang III aufgeführten Ausbildungsgänge des Niveaus nach Artikel 11 Buchstabe c betrachtet. Das Verzeichnis in Anhang III kann nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden, damit reglementierten Ausbildungsgängen Rechnung getragen wird, die eine vergleichbare Berufsbefähigung vermitteln und auf eine vergleichbare berufliche Verantwortung und Funktion vorbereiten.
   (3)   Abweichend von Absatz 1 Buchstabe b und Absatz 2 Buchstabe b gewährt der Aufnahmemitgliedstaat den Zugang zu einem reglementierten Beruf und erlaubt dessen Ausübung, wenn in seinem Hoheitsgebiet für den Zugang zu diesem Beruf ein Ausbildungsnachweis verlangt wird, der eine Hochschul- oder Universitätsausbildung von vier Jahren abschließt, und der Antragsteller über einen Ausbildungsnachweis des Niveaus gemäß Artikel 11 Buchstabe c verfügt.
   Artikel 14
   Ausgleichsmaßnahmen
   (1)   Artikel 13 hindert den Aufnahmemitgliedstaat nicht daran, in einem der nachstehenden Fälle vom Antragsteller zu verlangen, dass er einen höchstens dreijährigen Anpassungslehrgang absolviert oder eine Eignungsprüfung ablegt:
   
               a)
            
            
               wenn die Ausbildungsdauer, die er gemäß Artikel 13 Absatz 1 oder 2 nachweist, mindestens ein Jahr unter der im Aufnahmemitgliedstaat geforderten Ausbildungsdauer liegt;
            
         
               b)
            
            
               wenn seine bisherige Ausbildung sich auf Fächer bezieht, die sich wesentlich von denen unterscheiden, die durch den Ausbildungsnachweis abgedeckt werden, der im Aufnahmemitgliedstaat vorgeschrieben ist;
            
         
               c)
            
            
               wenn der reglementierte Beruf im Aufnahmemitgliedstaat eine oder mehrere reglementierte berufliche Tätigkeiten umfasst, die im Herkunftsmitgliedstaat des Antragstellers nicht Bestandteil des entsprechenden reglementierten Berufs im Sinne des Artikels 4 Absatz 2 sind, und wenn dieser Unterschied in einer besonderen Ausbildung besteht, die im Aufnahmemitgliedstaat gefordert wird und sich auf Fächer bezieht, die sich wesentlich von denen unterscheiden, die von dem Befähigungs- oder Ausbildungsnachweis abgedeckt werden, den der Antragsteller vorlegt.
            
         (2)   Wenn der Aufnahmemitgliedstaat von der Möglichkeit nach Absatz 1 Gebrauch macht, muss er dem Antragsteller die Wahl zwischen dem Anpassungslehrgang und der Eignungsprüfung lassen.
   Wenn ein Mitgliedstaat es für erforderlich hält, für einen bestimmten Beruf vom Grundsatz der Wahlmöglichkeit des Antragstellers nach Unterabsatz 1 zwischen Anpassungslehrgang und Eignungsprüfung abzuweichen, unterrichtet er vorab die anderen Mitgliedstaaten und die Kommission davon und begründet diese Abweichung in angemessener Weise.
   Wenn die Kommission nach Erhalt aller nötigen Informationen zu der Ansicht gelangt, dass die in Unterabsatz 2 bezeichnete Abweichung nicht angemessen ist oder nicht dem Gemeinschaftsrecht entspricht, fordert sie den betreffenden Mitgliedstaat binnen drei Monaten auf, von der geplanten Maßnahme Abstand zu nehmen. Wenn die Kommission innerhalb dieser Frist nicht tätig wird, darf der Mitgliedstaat von der Wahlfreiheit abweichen.
   (3)   Abweichend vom Grundsatz der freien Wahl des Antragstellers nach Absatz 2 kann der Aufnahmemitgliedstaat bei Berufen, deren Ausübung eine genaue Kenntnis des einzelstaatlichen Rechts erfordert und bei denen Beratung und/oder Beistand in Bezug auf das einzelstaatliche Recht ein wesentlicher und beständiger Teil der Berufsausübung ist, entweder einen Anpassungslehrgang oder eine Eignungsprüfung vorschreiben.
   Dies gilt auch für die Fälle nach Artikel 10 Buchstaben b und c, für die Fälle nach Artikel 10 Buchstabe d — betreffend Ärzte und Zahnärzte —, für die Fälle nach Artikel 10 Buchstabe f — wenn der Migrant die Anerkennung in einem anderen Mitgliedstaat beantragt, in dem die betreffenden beruflichen Tätigkeiten von Krankenschwestern und Krankenpflegern für allgemeine Pflege oder von spezialisierten Krankenschwestern und Krankenpflegern, die über einen Ausbildungsnachweis für eine Spezialisierung verfügen, der nach der Ausbildung zur Erlangung einer der in Anhang V Nummer 5.2.2. aufgeführten Berufsbezeichnungen erworben wurde, ausgeübt werden — sowie für die Fälle nach Artikel 10 Buchstabe g.
   In den Fällen nach Artikel 10 Buchstabe a kann der Aufnahmemitgliedstaat einen Anpassungslehrgang oder eine Eignungsprüfung verlangen, wenn Tätigkeiten als Selbstständiger oder als Betriebsleiter ausgeübt werden sollen, die die Kenntnis und die Anwendung der geltenden spezifischen innerstaatlichen Vorschriften erfordern, soweit die zuständige Behörde des Aufnahmemitgliedstaats für die eigenen Staatsangehörigen die Kenntnis und die Anwendung dieser innerstaatlichen Vorschriften für den Zugang zu den Tätigkeiten vorschreibt.
   (4)   Für die Zwecke der Anwendung des Absatzes 1 Buchstaben b und c sind unter „Fächer, die sich wesentlich unterscheiden“, jene Fächer zu verstehen, deren Kenntnis eine wesentliche Voraussetzung für die Ausübung des Berufs ist und bei denen die bisherige Ausbildung des Migranten bedeutende Abweichungen hinsichtlich Dauer oder Inhalt gegenüber der im Aufnahmemitgliedstaat geforderten Ausbildung aufweist.
   (5)   Bei der Anwendung des Absatzes 1 ist nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu verfahren. Insbesondere muss der Aufnahmemitgliedstaat, wenn er beabsichtigt, dem Antragsteller einen Anpassungslehrgang oder eine Eignungsprüfung aufzuerlegen, zunächst prüfen, ob die vom Antragsteller im Rahmen seiner Berufspraxis in einem Mitgliedstaat oder einen Drittland erworbenen Kenntnisse den wesentlichen Unterschied nach Absatz 4 ganz oder teilweise ausgleichen können.
   Artikel 15
   Befreiung von Ausgleichsmaßnahmen auf der Grundlage gemeinsamer Plattformen
   (1)   Für die Zwecke dieses Artikels bezeichnet der Ausdruck „gemeinsame Plattformen“ eine Reihe von Kriterien in Bezug auf Berufsqualifikationen, die geeignet sind, wesentliche Unterschiede, die zwischen den Ausbildungsanforderungen der verschiedenen Mitgliedstaaten für einen bestimmten Beruf festgestellt wurden, auszugleichen. Diese wesentlichen Unterschiede werden durch einen Vergleich von Dauer und Inhalt der Ausbildung in mindestens zwei Dritteln der Mitgliedstaaten, einschließlich all jener Mitgliedstaaten, die diesen Beruf reglementieren, ermittelt. Die Unterschiede im Inhalt der Ausbildung können durch wesentliche Unterschiede im Umfang der beruflichen Tätigkeiten begründet sein.
   (2)   Gemeinsame Plattformen gemäß Absatz 1 können der Kommission von den Mitgliedstaaten oder von auf nationaler oder europäischer Ebene repräsentativen Berufsverbänden oder -organisationen vorgelegt werden. Ist die Kommission nach Anhörung der Mitgliedstaaten der Auffassung, dass ein Entwurf einer gemeinsamen Plattform die gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen erleichtert, so kann sie Entwürfe für Maßnahmen vorlegen, damit diese nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren angenommen werden.
   (3)   Erfüllen die Berufsqualifikationen des Antragstellers die Kriterien, die in den gemäß Absatz 2 angenommenen Maßnahmen vorgegeben sind, so verzichtet der Aufnahmemitgliedstaat auf die Anwendung von Ausgleichsmaßnahmen gemäß Artikel 14.
   (4)   Die Absätze 1 bis 3 berühren weder die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten für die Festlegung der für die Ausübung der Berufe in ihrem Hoheitsgebiet erforderlichen Berufsqualifikationen noch den Inhalt und die Organisation ihrer Systeme für die allgemeine und berufliche Bildung.
   (5)   Ist ein Mitgliedstaat der Auffassung, dass die in einer Maßnahme gemäß Absatz 2 festgelegten Kriterien hinsichtlich der Berufsqualifikationen keine hinreichenden Garantien mehr bieten, so unterrichtet er die Kommission davon; diese legt nach dem Verfahren gemäß Artikel 58 Absatz 2 gegebenenfalls einen Entwurf einer Maßnahme vor.
   (6)   Die Kommission unterbreitet dem Europäischen Parlament und dem Rat bis zum 20. Oktober 2010 einen Bericht über die Anwendung dieses Artikels und erforderlichenfalls geeignete Vorschläge zu seiner Änderung.
   KAPITEL II
   Anerkennung der Berufserfahrung
   Artikel 16
   Erfordernisse in Bezug auf die Berufserfahrung
   Wird in einem Mitgliedstaat die Aufnahme einer der in Anhang IV genannten Tätigkeiten oder ihre Ausübung vom Besitz allgemeiner, kaufmännischer oder fachlicher Kenntnisse und Fertigkeiten abhängig gemacht, so erkennt der betreffende Mitgliedstaat als ausreichenden Nachweis für diese Kenntnisse und Fertigkeiten die vorherige Ausübung der betreffenden Tätigkeit in einem anderen Mitgliedstaat an. Die Tätigkeit muss gemäß den Artikeln 17, 18 und 19 ausgeübt worden sein.
   Artikel 17
   Tätigkeiten nach Anhang IV Verzeichnis I
   (1)   Im Falle der in Anhang IV Verzeichnis I aufgeführten Tätigkeiten muss die betreffende Tätigkeit zuvor wie folgt ausgeübt worden sein:
   
               a)
            
            
               als ununterbrochene sechsjährige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter; oder
            
         
               b)
            
            
               als ununterbrochene dreijährige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine mindestens dreijährige vorherige Ausbildung nachweist, die durch ein staatlich anerkanntes Zeugnis bescheinigt oder von einer zuständigen Berufsorganisation als vollwertig anerkannt ist; oder
            
         
               c)
            
            
               als ununterbrochene vierjährige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine mindestens zweijährige vorherige Ausbildung nachweisen kann, die durch ein staatlich anerkanntes Zeugnis bescheinigt oder von einer zuständigen Berufsorganisation als vollwertig anerkannt ist; oder
            
         
               d)
            
            
               als ununterbrochene dreijährige Tätigkeit als Selbstständiger, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine mindestens fünfjährige Tätigkeit als abhängig Beschäftigter nachweisen kann; oder
            
         
               e)
            
            
               als ununterbrochene fünfjährige Tätigkeit in leitender Stellung, davon eine mindestens dreijährige Tätigkeit mit technischen Aufgaben und mit der Verantwortung für mindestens eine Abteilung des Unternehmens, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine mindestens dreijährige Ausbildung nachweisen kann, die durch ein staatlich anerkanntes Zeugnis bescheinigt oder von einer zuständigen Berufsorganisation als vollwertig anerkannt ist.
            
         (2)   In den Fällen der Buchstaben a und d darf die Beendigung dieser Tätigkeit nicht mehr als zehn Jahre zurückliegen, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Einreichung des vollständigen Antrags der betroffenen Person bei der zuständigen Behörde nach Artikel 56.
   (3)   Auf Tätigkeiten der Gruppe Ex 855 (Frisiersalons) der ISIC-Systematik findet Absatz 1 Buchstabe e keine Anwendung.
   Artikel 18
   Tätigkeiten nach Anhang IV Verzeichnis II
   (1)   Im Falle der in Anhang IV Verzeichnis II aufgeführten Tätigkeiten muss die betreffende Tätigkeit zuvor wie folgt ausgeübt worden sein:
   
               a)
            
            
               als ununterbrochene fünfjährige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter; oder
            
         
               b)
            
            
               als ununterbrochene dreijährige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine mindestens dreijährige vorherige Ausbildung nachweist, die durch ein staatlich anerkanntes Zeugnis bescheinigt oder von einer zuständigen Berufsorganisation als vollwertig anerkannt ist; oder
            
         
               c)
            
            
               als ununterbrochene vierjährige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine mindestens zweijährige vorherige Ausbildung nachweisen kann, die durch ein staatlich anerkanntes Zeugnis bescheinigt oder von einer zuständigen Berufsorganisation als vollwertig anerkannt ist; oder
            
         
               d)
            
            
               als ununterbrochene dreijährige Tätigkeit als Selbstständiger oder Betriebsleiter, wenn die begünstigte Person in der betreffenden Tätigkeit eine mindestens fünfjährige Tätigkeit als abhängig Beschäftigter nachweisen kann; oder
            
         
               e)
            
            
               als ununterbrochene fünfjährige Tätigkeit als abhängig Beschäftigter, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine mindestens dreijährige vorherige Ausbildung nachweisen kann, die durch ein staatlich anerkanntes Zeugnis bescheinigt oder von einer zuständigen Berufsorganisation als vollwertig anerkannt ist; oder
            
         
               f)
            
            
               als ununterbrochene sechsjährige Tätigkeit als abhängig Beschäftigter, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine mindestens zweijährige vorherige Ausbildung nachweisen kann, die durch ein staatlich anerkanntes Zeugnis bescheinigt oder von einer zuständigen Berufsorganisation als vollwertig anerkannt ist.
            
         (2)   In den Fällen der Buchstaben a und d darf die Beendigung dieser Tätigkeit nicht mehr als zehn Jahre zurückliegen, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Einreichung des vollständigen Antrags der betroffenen Person bei der zuständigen Behörde nach Artikel 56.
   Artikel 19
   Tätigkeiten nach Anhang IV Verzeichnis III
   (1)   Im Falle der in Anhang IV Verzeichnis III aufgeführten Tätigkeiten muss die betreffende Tätigkeit zuvor wie folgt ausgeübt worden sein:
   
               a)
            
            
               als ununterbrochene dreijährige Tätigkeit entweder als Selbstständiger oder als Betriebsleiter; oder
            
         
               b)
            
            
               als ununterbrochene zweijährige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine vorherige Ausbildung nachweisen kann, die durch ein staatlich anerkanntes Zeugnis bescheinigt oder von einer zuständigen Berufsorganisation als vollwertig anerkannt ist; oder
            
         
               c)
            
            
               als ununterbrochene zweijährige Tätigkeit als Selbstständiger oder als Betriebsleiter, wenn die begünstigte Person nachweist, dass sie die betreffende Tätigkeit mindestens drei Jahre als abhängig Beschäftigter ausgeübt hat; oder
            
         
               d)
            
            
               als ununterbrochene dreijährige Tätigkeit als abhängig Beschäftigter, wenn die begünstigte Person für die betreffende Tätigkeit eine vorherige Ausbildung nachweisen kann, die durch ein staatlich anerkanntes Zeugnis bescheinigt oder von einer zuständigen Berufsorganisation als vollwertig anerkannt ist.
            
         (2)   In den Fällen der Buchstaben a und c darf die Beendigung dieser Tätigkeit nicht mehr als zehn Jahre zurückliegen, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Einreichung des vollständigen Antrags der betroffenen Person bei der zuständigen Behörde nach Artikel 56.
   Artikel 20
   Änderung der Verzeichnisse der Tätigkeiten in Anhang IV
   Die Verzeichnisse der Tätigkeiten in Anhang IV, für die die Berufserfahrung nach Artikel 16 anerkannt wird, können gemäß dem Verfahren nach Artikel 58 Absatz 2 geändert werden, um die Systematik zu aktualisieren oder klarzustellen, vorausgesetzt, dass dies nicht zu Veränderungen bei den Tätigkeiten führt, auf die sich die einzelnen Kategorien beziehen.
   KAPITEL III
   Anerkennung auf der Grundlage der Koordinierung der Mindestanforderungen an die Ausbildung
   Abschnitt 1
   Allgemeine Bestimmungen
   Artikel 21
   Grundsatz der automatischen Anerkennung
   (1)   Jeder Mitgliedstaat erkennt die in Anhang V unter den Nummern 5.1.1., 5.1.2., 5.2.2., 5.3.2., 5.3.3., 5.4.2., 5.6.2. und 5.7.1. aufgeführten Ausbildungsnachweise an, die die Mindestanforderungen für die Ausbildung nach den Artikeln 24, 25, 31, 34, 35, 38, 44 und 46 erfüllen und die Aufnahme der beruflichen Tätigkeiten des Arztes mit Grundausbildung und des Facharztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers für allgemeine Pflege, des Zahnarztes und Fachzahnarztes, des Tierarztes, des Apothekers und des Architekten gestatten, und verleiht diesen Nachweisen in Bezug auf die Aufnahme und Ausübung der beruflichen Tätigkeiten in seinem Hoheitsgebiet dieselbe Wirkung wie den von ihm ausgestellten Ausbildungsnachweisen.
   Diese Ausbildungsnachweise müssen von den zuständigen Stellen der Mitgliedstaaten ausgestellt und gegebenenfalls mit den Bescheinigungen versehen sein, die in Anhang V unter den Nummern 5.1.1., 5.1.2., 5.2.2., 5.3.2., 5.3.3., 5.4.2., 5.6.2. bzw. 5.7.1. aufgeführt sind.
   Die Bestimmungen der Unterabsätze 1 und 2 gelten unbeschadet der erworbenen Rechte nach den Artikeln 23, 27, 33, 37, 39 und 49.
   (2)   Jeder Mitgliedstaat erkennt im Hinblick auf die Ausübung des Berufs des praktischen Arztes im Rahmen seines Sozialversicherungssystems die in Anhang V Nummer 5.1.4. aufgeführten Ausbildungsnachweise an, die andere Mitgliedstaaten den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten unter Beachtung der Mindestanforderungen an die Ausbildung nach Artikel 28 ausgestellt haben.
   Die Bestimmung des Unterabsatzes 1 gilt unbeschadet der erworbenen Rechte nach Artikel 30.
   (3)   Jeder Mitgliedstaat erkennt die in Anhang V Nummer 5.5.2. aufgeführten Ausbildungsnachweise der Hebamme an, die Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten von anderen Mitgliedstaaten ausgestellt wurden und die den Mindestanforderungen nach Artikel 40 und den Modalitäten im Sinne von Artikel 41 entsprechen, und verleiht ihnen in seinem Hoheitsgebiet in Bezug auf die Aufnahme und Ausübung der beruflichen Tätigkeiten dieselbe Wirkung wie den von ihm ausgestellten Ausbildungsnachweisen. Diese Bestimmung gilt unbeschadet der erworbenen Rechte nach Artikel 23 und 43.
   (4)   Die Mitgliedstaaten sind jedoch nicht verpflichtet, Ausbildungsnachweise nach Anhang V Nummer 5.6.2. für die Errichtung von neuen, der Öffentlichkeit zugänglichen Apotheken zuzulassen. Als solche gelten im Sinne dieses Absatzes auch Apotheken, die zu einem weniger als drei Jahre zurückliegenden Zeitpunkt eröffnet wurden.
   (5)   Die in Anhang V Nummer 5.7.1. aufgeführten Ausbildungsnachweise des Architekten, die Gegenstand einer automatischen Anerkennung nach Absatz 1 sind, schließen eine Ausbildung ab, die frühestens in dem in diesem Anhang genannten akademischen Bezugsjahr begonnen hat.
   (6)   Jeder Mitgliedstaat macht die Aufnahme und Ausübung der beruflichen Tätigkeiten des Arztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme und des Apothekers vom Besitz eines in Anhang V Nummern 5.1.1., 5.1.2., 5.1.4., 5.2.2., 5.3.2., 5.3.3., 5.4.2., 5.5.2. bzw. 5.6.2. aufgeführten Ausbildungsnachweises abhängig, der nachweist, dass die betreffende Person im Verlauf ihrer Gesamtausbildungszeit die in Artikel 24 Absatz 3, Artikel 31 Absatz 6, Artikel 34 Absatz 3, Artikel 38 Absatz 3, Artikel 40 Absatz 3 und Artikel 44 Absatz 3 aufgeführten Kenntnisse und Fähigkeiten erworben hat.
   Die Verzeichnisse der Kenntnisse und Fähigkeiten nach Artikel 24 Absatz 3, Artikel 31 Absatz 6, Artikel 34 Absatz 3, Artikel 38 Absatz 3, Artikel 40 Absatz 3 und Artikel 44 Absatz 3 können zur Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden.
   Diese Aktualisierung darf für keinen der Mitgliedstaaten eine Änderung bestehender gesetzlicher Grundsätze der Berufsordnung hinsichtlich der Ausbildung und der Bedingungen für den Zugang natürlicher Personen zu dem Beruf erfordern.
   (7)   Jeder Mitgliedstaat teilt der Kommission die von ihm erlassenen Rechts- und Verwaltungsvorschriften über die Ausstellung von Ausbildungsnachweisen in den unter dieses Kapitel fallenden Bereichen mit. Darüber hinaus wird bei Ausbildungsnachweisen im Bereich des Abschnitts 8 diese Meldung an die anderen Mitgliedstaaten gerichtet.
   Die Kommission veröffentlicht eine ordnungsgemäße Mitteilung der von den Mitgliedstaaten festgelegten Bezeichnungen der Ausbildungsnachweise sowie gegebenenfalls der Stelle, die den Ausbildungsnachweis ausstellt, die zusätzliche Bescheinigung und die entsprechenden Berufsbezeichnung, die in Anhang V Nummern 5.1.1., 5.1.2., 5.1.4., 5.2.2., 5.3.2., 5.3.3., 5.4.2., 5.5.2., 5.6.2. bzw. 5.7.1. aufgeführt sind, im Amtsblatt der Europäischen Union.
   Artikel 22
   Gemeinsame Bestimmungen zur Ausbildung
   Bei den in den Artikeln 24, 25, 28, 31, 34, 35, 38, 40, 44 und 46 erwähnten Ausbildungen
   
               a)
            
            
               können die Mitgliedstaaten gestatten, dass die Ausbildung unter von den zuständigen Behörden genehmigten Voraussetzungen auf Teilzeitbasis erfolgt; die Behörden stellen sicher, dass die Gesamtdauer, das Niveau und die Qualität dieser Ausbildung nicht geringer sind als bei einer Vollzeitausbildung;
            
         
               b)
            
            
               wird durch allgemeine und berufliche Weiterbildung im Einklang mit den spezifischen Verfahren der einzelnen Mitgliedstaaten gewährleistet, dass Personen, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, mit der beruflichen Entwicklung so weit Schritt halten, wie dies für eine sichere und effiziente berufliche Leistung erforderlich ist.
            
         Artikel 23
   Erworbene Rechte
   (1)   Unbeschadet der spezifischen erworbenen Rechte in den betreffenden Berufen erkennt jeder Mitgliedstaat bei Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten als ausreichenden Nachweis deren von Mitgliedstaaten ausgestellte Ausbildungsnachweise an, die die Aufnahme des Berufes des Arztes mit Grundausbildung und des Facharztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes und des Fachzahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme und des Apothekers gestatten, auch wenn diese Ausbildungsnachweise nicht alle Anforderungen an die Ausbildung nach den Artikeln 24, 25, 31, 34, 35, 38, 40 und 44 erfüllen, sofern diese Nachweise den Abschluss einer Ausbildung belegen, die vor den in Anhang V Nummern 5.1.1., 5.1.2., 5.2.2., 5.3.2., 5.3.3., 5.4.2., 5.5.2. bzw. 5.6.2. aufgeführten Stichtagen begonnen wurde, und sofern ihnen eine Bescheinigung darüber beigefügt ist, dass der Inhaber während der letzten fünf Jahre vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre lang ununterbrochen tatsächlich und rechtmäßig die betreffenden Tätigkeiten ausgeübt hat.
   (2)   Dieselben Bestimmungen gelten für auf dem Gebiet der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik erworbene Ausbildungsnachweise, die die Aufnahme des Berufes des Arztes mit Grundausbildung und des Facharztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes und des Fachzahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme und des Apothekers gestatten, auch wenn sie nicht alle Mindestanforderungen an die Ausbildung gemäß den Artikeln 24, 25, 31, 34, 35, 38, 40 und 44 erfüllen, sofern diese Nachweise den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung belegen, die
   
               a)
            
            
               im Falle von Ärzten mit Grundausbildung, Krankenschwestern und Krankenpflegern, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, Zahnärzten mit Grundausbildung und Fachzahnärzten, Tierärzten, Hebammen und Apothekern vor dem 3. Oktober 1990 begonnen wurde,
            
         
               b)
            
            
               im Falle von Fachärzten vor dem 3. April 1992 begonnen wurde.
            
         Die in Unterabsatz 1 aufgeführten Ausbildungsnachweise berechtigen zur Ausübung der beruflichen Tätigkeiten im gesamten Hoheitsgebiet Deutschlands unter denselben Voraussetzungen wie die in Anhang V Nummern 5.1.1., 5.1.2., 5.2.2., 5.3.2., 5.3.3., 5.4.2., 5.5.2. und 5.6.2. aufgeführten Ausbildungsnachweise, die von den zuständigen deutschen Behörden ausgestellt werden.
   (3)   Unbeschadet des Artikels 37 Absatz 1 erkennt jeder Mitgliedstaat bei den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten, deren Ausbildungsnachweise von der früheren Tschechoslowakei verliehen wurden und die Aufnahme des Berufs des Arztes mit Grundausbildung und des Facharztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Tierarztes, der Hebamme, des Apothekers sowie des Architekten gestatten bzw. deren Ausbildung im Falle der Tschechischen Republik und der Slowakei vor dem 1. Januar 1993 aufgenommen wurde, diese Ausbildungsnachweise an, wenn die Behörden eines der beiden genannten Mitgliedstaaten bescheinigen, dass diese Ausbildungsnachweise hinsichtlich der Aufnahme und Ausübung des Berufs des Arztes mit Grundausbildung und des Facharztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Tierarztes, der Hebamme, des Apothekers — bezüglich der Tätigkeiten nach Artikel 45 Absatz 2 — sowie des Architekten — bezüglich der Tätigkeiten nach Artikel 48 — in ihrem Hoheitsgebiet die gleiche Rechtsgültigkeit haben wie die von ihnen verliehenen Ausbildungsnachweise und, im Falle von Architekten, wie die für diese Mitgliedstaaten in Anhang VI Nummer 6 aufgeführten Ausbildungsnachweise.
   Dieser Bescheinigung muss eine von den gleichen Behörden ausgestellte Bescheinigung darüber beigefügt sein, dass die betreffende Person in den fünf Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre ununterbrochen tatsächlich und rechtmäßig die betreffenden Tätigkeiten in ihrem Hoheitsgebiet ausgeübt hat.
   (4)   Bei den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten, deren Ausbildungsnachweise von der früheren Sowjetunion verliehen wurden und die Aufnahme des Berufs des Arztes mit Grundausbildung und des Facharztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes, des Fachzahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme, des Apothekers sowie des Architekten gestatten bzw. deren Ausbildung
   
               a)
            
            
               im Falle Estlands vor dem 20. August 1991,
            
         
               b)
            
            
               im Falle Lettlands vor dem 21. August 1991,
            
         
               c)
            
            
               im Falle Litauens vor dem 11. März 1990
            
         aufgenommen wurde, erkennt jeder der Mitgliedstaaten diese Ausbildungsnachweise an, wenn die Behörden eines der drei genannten Mitgliedstaaten bescheinigen, dass diese Ausbildungsnachweise hinsichtlich der Aufnahme und Ausübung des Berufes des Arztes mit Grundausbildung und des Facharztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes, des Fachzahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme, des Apothekers —— bezüglich der Tätigkeiten nach Artikel 45 Absatz 2 — sowie des Architekten — bezüglich der Tätigkeiten nach Artikel 48 - in ihrem Hoheitsgebiet die gleiche Rechtsgültigkeit haben wie die von ihnen verliehenen Ausbildungsnachweise und, im Falle von Architekten, wie die für diese Mitgliedstaaten in Anhang VI Nummer 6 aufgeführten Ausbildungsnachweise.
   Dieser Bescheinigung muss eine von den gleichen Behörden ausgestellte Bescheinigung darüber beigefügt sein, dass die betreffende Person in den fünf Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre ununterbrochen tatsächlich und rechtmäßig die betreffenden Tätigkeiten in ihrem Hoheitsgebiet ausgeübt hat.
   Bei Tierärzten, deren Ausbildungsnachweise von der früheren Sowjetunion verliehen wurden oder deren Ausbildung im Falle Estlands vor dem 20. August 1991 aufgenommen wurde, muss der Bescheinigung nach Unterabsatz 2 eine von den estnischen Behörden ausgestellte Bescheinigung darüber beigefügt sein, dass die betreffende Person in den sieben Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens fünf Jahre ununterbrochen tatsächlich und rechtmäßig die betreffenden Tätigkeiten in ihrem Hoheitsgebiet ausgeübt hat.
   (5)   Bei den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten, deren Ausbildungsnachweise vom früheren Jugoslawien verliehen wurden und die Aufnahme des Berufes des Arztes mit Grundausbildung und des Facharztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes, des Fachzahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme, des Apothekers sowie des Architekten gestatten bzw. deren Ausbildung im Falle Sloweniens vor dem 25. Juni 1991 aufgenommen wurde, erkennt jeder der Mitgliedstaaten diese Ausbildungsnachweise an, wenn die Behörden des vorgenannten Mitgliedstaats bescheinigen, dass diese Ausbildungsnachweise hinsichtlich der Aufnahme und Ausübung des Berufes des Arztes mit Grundausbildung und des Facharztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes, des Fachzahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme, des Apothekers — bezüglich der Tätigkeiten nach Artikel 45 Absatz 2 — sowie des Architekten — bezüglich der Tätigkeiten nach Artikel 48 — in ihrem Hoheitsgebiet die gleiche Rechtsgültigkeit haben wie die von ihnen verliehenen Ausbildungsnachweise und, im Falle von Architekten, wie die für diesen Mitgliedstaat in Anhang VI Nummer 6 aufgeführten Ausbildungsnachweise.
   Dieser Bescheinigung muss eine von den gleichen Behörden ausgestellte Bescheinigung darüber beigefügt sein, dass die betreffende Person in den fünf Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre ununterbrochen tatsächlich und rechtmäßig die betreffenden Tätigkeiten in ihrem Hoheitsgebiet ausgeübt hat.
   (6)   Jeder Mitgliedstaat erkennt bei Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten als ausreichenden Nachweis deren Ausbildungsnachweise des Arztes, der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, des Zahnarztes, des Tierarztes, der Hebamme und des Apothekers an, auch wenn sie den in Anhang V Nummern 5.1.1., 5.1.2., 5.1.3., 5.1.4., 5.2.2., 5.3.2., 5.3.3., 5.4.2., 5.5.2. bzw. 5.6.2. aufgeführten Bezeichnungen nicht entsprechen, sofern ihnen eine von den zuständigen Behörden oder Stellen ausgestellte Bescheinigung beigefügt ist.
   Die Bescheinigung im Sinne des Unterabsatzes 1 gilt als Nachweis, dass diese Ausbildungsnachweise den erforderlichen Abschluss einer Ausbildung bescheinigen, die den in den Artikeln 24, 25, 28, 31, 34, 35, 38, 40 und 44 genannten Bestimmungen entspricht, und dass sie von dem Mitgliedstaat, der sie ausgestellt hat, den Ausbildungsnachweisen gleichgestellt werden, deren Bezeichnungen in Anhang V Nummern 5.1.1., 5.1.2., 5.1.3., 5.1.4., 5.2.2., 5.3.2., 5.3.3., 5.4.2., 5.5.2. bzw. 5.6.2. aufgeführt sind.
   Abschnitt 2
   Arzt
   Artikel 24
   Ärztliche Grundausbildung
   (1)   Die Zulassung zur ärztlichen Grundausbildung setzt den Besitz eines Diploms oder eines Prüfungszeugnisses voraus, das für das betreffende Studium die Zulassung zu den Universitäten ermöglicht.
   (2)   Die ärztliche Grundausbildung umfasst mindestens sechs Jahre oder 5 500 Stunden theoretischen und praktischen Unterrichts an einer Universität oder unter Aufsicht einer Universität.
   Bei Personen, die ihre Ausbildung vor dem 1. Januar 1972 begonnen haben, kann die in Unterabsatz 1 genannte Ausbildung eine praktische Vollzeitausbildung von sechs Monaten auf Universitätsniveau unter Aufsicht der zuständigen Behörden umfassen.
   (3)   Die ärztliche Grundausbildung gewährleistet, dass die betreffende Person die folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten erwirbt:
   
               a)
            
            
               angemessene Kenntnisse in den Wissenschaften, auf denen die Medizin beruht, und ein gutes Verständnis für die wissenschaftlichen Methoden, einschließlich der Grundsätze der Messung biologischer Funktionen, der Bewertung wissenschaftlich festgestellter Sachverhalte sowie der Analyse von Daten;
            
         
               b)
            
            
               angemessene Kenntnisse über die Struktur, die Funktionen und das Verhalten gesunder und kranker Menschen sowie über die Einflüsse der physischen und sozialen Umwelt auf die Gesundheit des Menschen;
            
         
               c)
            
            
               angemessene Kenntnisse hinsichtlich der klinischen Sachgebiete und Praktiken, die ihr ein zusammenhängendes Bild von den geistigen und körperlichen Krankheiten, von der Medizin unter den Aspekten der Vorbeugung, der Diagnostik und der Therapeutik sowie von der menschlichen Fortpflanzung vermitteln;
            
         
               d)
            
            
               angemessene klinische Erfahrung unter entsprechender Leitung in Krankenhäusern.
            
         Artikel 25
   Fachärztliche Weiterbildung
   (1)   Die Zulassung zur fachärztlichen Weiterbildung setzt voraus, dass ein sechsjähriges Studium im Rahmen der in Artikel 24 genannten Ausbildung abgeschlossen und als gültig anerkannt worden ist, mit dem angemessene medizinische Grundkenntnisse erworben wurden.
   (2)   Die Weiterbildung zum Facharzt umfasst eine theoretische und praktische Ausbildung an einem Universitätszentrum, einer Universitätsklinik oder gegebenenfalls in einer hierzu von den zuständigen Behörden oder Stellen zugelassenen Einrichtung der ärztlichen Versorgung.
   Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die in Anhang V Nummer 5.1.3. für die verschiedenen Fachgebiete angegebene Mindestdauer der Facharztausbildung eingehalten wird. Die Weiterbildung erfolgt unter Aufsicht der zuständigen Behörden oder Stellen. Die Facharztanwärter müssen in den betreffenden Abteilungen persönlich zur Mitarbeit herangezogen werden und Verantwortung übernehmen.
   (3)   Die Weiterbildung erfolgt als Vollzeitausbildung an besonderen Weiterbildungsstellen, die von den zuständigen Behörden anerkannt sind. Sie setzt die Beteiligung an sämtlichen ärztlichen Tätigkeiten in dem Bereich voraus, in dem die Weiterbildung erfolgt, einschließlich des Bereitschaftsdienstes, so dass der in der ärztlichen Weiterbildung befindliche Arzt während der gesamten Dauer der Arbeitswoche und während des gesamten Jahres gemäß den von den zuständigen Behörden festgesetzten Bedingungen seine volle berufliche Tätigkeit dieser praktischen und theoretischen Weiterbildung widmet. Dementsprechend werden diese Stellen angemessen vergütet.
   (4)   Die Mitgliedstaaten machen die Ausstellung eines Ausbildungsnachweises des Facharztes vom Besitz eines der in Anhang V Nummer 5.1.1. aufgeführten Ausbildungsnachweise für die ärztliche Grundausbildung abhängig.
   (5)   Die in Anhang V Nummer 5.1.3. aufgeführte jeweilige Mindestdauer der Weiterbildung kann nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden, um dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt Rechnung zu tragen.
   Artikel 26
   Bezeichnungen der fachärztlichen Weiterbildungen
   Als Ausbildungsnachweise des Facharztes nach Artikel 21 gelten diejenigen Nachweise, die von einer der in Anhang V Nummer 5.1.2. aufgeführten zuständigen Behörden oder Stellen ausgestellt sind und hinsichtlich der betreffenden fachärztlichen Weiterbildung den in den einzelnen Mitgliedstaaten geltenden Bezeichnungen entsprechen, die in Anhang V Nummer 5.1.2. aufgeführt sind.
   Nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren können neue medizinische Fachrichtungen, die in mindestens zwei Fünfteln der Mitgliedstaaten vertreten sind, in Anhang V Nummer 5.1.3. aufgenommen werden, um diese Richtlinie entsprechend der Entwicklung der nationalen Rechtsvorschriften zu aktualisieren.
   Artikel 27
   Besondere erworbene Rechte von Fachärzten
   (1)   Jeder Aufnahmemitgliedstaat ist berechtigt, von Fachärzten, deren Facharztausbildung auf Teilzeitbasis nach Rechts- und Verwaltungsvorschriften erfolgte, die am 20. Juni 1975 in Kraft waren, und die ihre ärztliche Weiterbildung spätestens am 31. Dezember 1983 begonnen haben, neben ihren Ausbildungsnachweisen eine Bescheinigung darüber zu verlangen, dass sie in den fünf Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre lang ununterbrochen tatsächlich und rechtmäßig die betreffende Tätigkeiten ausgeübt haben.
   (2)   Jeder Mitgliedstaat erkennt den Facharzttitel an, der in Spanien Ärzten ausgestellt worden ist, die ihre Facharztausbildung vor dem 1. Januar 1995 abgeschlossen haben, auch wenn sie nicht den Mindestanforderungen nach Artikel 25 entspricht, sofern diesem Nachweis eine von den zuständigen spanischen Behörden ausgestellte Bescheinigung beigefügt ist, die bestätigt, dass die betreffende Person den beruflichen Eignungstest erfolgreich abgelegt hat, der im Rahmen der im Königlichen Dekret 1497/99 vorgesehenen außerordentlichen Regulierungsmaßnahmen abgenommen wird, um zu überprüfen, ob die betreffende Person Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, die denen der Ärzte vergleichbar sind, die die Ausbildungsnachweise des Facharztes besitzen, die für Spanien in Anhang V Nummern 5.1.2. und 5.1.3. aufgeführt sind.
   (3)   Jeder Mitgliedstaat, der Rechts- oder Verwaltungsvorschriften über die Ausstellung von Ausbildungsnachweisen des Facharztes, die in Anhang V Nummer 5.1.2. und Anhang V Nummer 5.1.3. aufgeführt sind, aufgehoben und Maßnahmen in Bezug auf die erworbenen Rechte zugunsten seiner eigenen Staatsangehörigen getroffen hat, räumt Staatsangehörigen der anderen Mitgliedstaaten das Recht auf die Inanspruchnahme derselben Maßnahmen ein, wenn deren Ausbildungsnachweise vor dem Zeitpunkt ausgestellt wurden, an dem der Aufnahmemitgliedstaat die Ausstellung von Ausbildungsnachweisen für die entsprechende Fachrichtung eingestellt hat.
   Der Zeitpunkt der Aufhebung der betreffenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften ist in Anhang V Nummer 5.1.3. aufgeführt.
   Artikel 28
   Besondere Ausbildung in der Allgemeinmedizin
   (1)   Die Zulassung zur besonderen Ausbildung in der Allgemeinmedizin setzt voraus, dass ein sechsjähriges Studium im Rahmen der in Artikel 24 genannten Ausbildung abgeschlossen und als gültig anerkannt worden ist.
   (2)   Bei der besonderen Ausbildung in der Allgemeinmedizin, die zum Erwerb von Ausbildungsnachweisen führt, die vor dem 1. Januar 2006 ausgestellt werden, muss es sich um eine mindestens zweijährige Vollzeitausbildung handeln. Für Ausbildungsnachweise, die ab diesem Datum ausgestellt werden, muss eine mindestens dreijährige Vollzeitausbildung abgeschlossen werden.
   Umfasst die in Artikel 24 genannte Ausbildung eine praktische Ausbildung in zugelassenen Krankenhäusern mit entsprechender Ausrüstung und entsprechenden Abteilungen für Allgemeinmedizin oder eine Ausbildung in einer zugelassenen Allgemeinpraxis oder einem zugelassenen Zentrum für ärztliche Erstbehandlung, kann für Ausbildungsnachweise, die ab 1. Januar 2006 ausgestellt werden, bis zu einem Jahr dieser praktischen Ausbildung auf die in Unterabsatz 1 vorgeschriebene Ausbildungsdauer angerechnet werden.
   Von der in Unterabsatz 2 genannten Möglichkeit können nur die Mitgliedstaaten Gebrauch machen, in denen die spezifische Ausbildung in der Allgemeinmedizin am 1. Januar 2001 zwei Jahre betrug.
   (3)   Die besondere Ausbildung in der Allgemeinmedizin muss als Vollzeitausbildung unter der Aufsicht der zuständigen Behörden oder Stellen erfolgen. Sie ist mehr praktischer als theoretischer Art.
   Die praktische Ausbildung findet zum einen während mindestens sechs Monaten in zugelassenen Krankenhäusern mit entsprechender Ausrüstung und entsprechenden Abteilungen und zum anderen während mindestens sechs Monaten in zugelassenen Allgemeinpraxen oder in zugelassenen Zentren für Erstbehandlung statt.
   Sie erfolgt in Verbindung mit anderen Einrichtungen oder Diensten des Gesundheitswesens, die sich mit Allgemeinmedizin befassen. Unbeschadet der in Unterabsatz 2 genannten Mindestzeiten kann die praktische Ausbildung jedoch während eines Zeitraums von höchstens sechs Monaten in anderen zugelassenen Einrichtungen oder Diensten des Gesundheitswesens, die sich mit Allgemeinmedizin befassen, stattfinden.
   Die Anwärter müssen von den Personen, mit denen sie beruflich arbeiten, persönlich zur Mitarbeit herangezogen werden und Mitverantwortung übernehmen.
   (4)   Die Mitgliedstaaten machen die Ausstellung von Ausbildungsnachweisen in der Allgemeinmedizin vom Besitz eines der in Anhang V Nummer 5.1.1. aufgeführten Ausbildungsnachweise für die ärztliche Grundausbildung abhängig.
   (5)   Die Mitgliedstaaten können die in Anhang V Nummer 5.1.4. aufgeführten Ausbildungsnachweise einem Arzt ausstellen, der zwar nicht die Ausbildung nach diesem Artikel absolviert hat, der aber anhand eines von den zuständigen Behörden eines Mitgliedstaates ausgestellten Ausbildungsnachweises eine andere Zusatzausbildung nachweisen kann. Sie dürfen den Ausbildungsnachweis jedoch nur dann ausstellen, wenn damit Kenntnisse bescheinigt werden, die qualitativ den Kenntnissen nach Absolvierung der in diesem Artikel vorgesehenen Ausbildung entsprechen.
   Die Mitgliedstaaten regeln unter anderem, inwieweit die von dem Antragsteller absolvierte Zusatzausbildung sowie seine Berufserfahrung auf die Ausbildung nach diesem Artikel angerechnet werden können.
   Die Mitgliedstaaten dürfen den in Anhang V Nummer 5.1.4. aufgeführten Ausbildungsnachweis nur dann ausstellen, wenn der Antragsteller mindestens sechs Monate Erfahrung in der Allgemeinmedizin nachweisen kann, die er nach Absatz 3 in einer Allgemeinpraxis oder in einem Zentrum für Erstbehandlung erworben hat.
   Artikel 29
   Ausübung der Tätigkeit des praktischen Arztes
   Jeder Mitgliedstaat macht vorbehaltlich der Vorschriften über erworbene Rechte die Ausübung des ärztlichen Berufs als praktischer Arzt im Rahmen seines Sozialversicherungssystems vom Besitz eines in Anhang V Nummer 5.1.4. aufgeführten Ausbildungsnachweises abhängig.
   Von dieser Bedingung können die Mitgliedstaaten jedoch Personen freistellen, die gerade eine spezifische Ausbildung in der Allgemeinmedizin absolvieren.
   Artikel 30
   Besondere erworbene Rechte von praktischen Ärzten
   (1)   Jeder Mitgliedstaat bestimmt die erworbenen Rechte. Er muss jedoch das Recht, den ärztlichen Beruf als praktischer Arzt im Rahmen seines Sozialversicherungssystems auszuüben, ohne einen in Anhang V Nummer 5.1.4. aufgeführten Ausbildungsnachweis zu besitzen, im Falle solcher Ärzte als erworbenes Recht betrachten, die dieses Recht bis zu dem im oben genannten Anhang aufgeführten Stichtag aufgrund der Vorschriften über den Arztberuf, die die Ausübung der beruflichen Tätigkeit des Arztes mit Grundausbildung betreffen, erworben haben und sich bis zu diesem Zeitpunkt unter Inanspruchnahme von Artikel 21 oder Artikel 23 im Gebiet des betreffenden Mitgliedstaats niedergelassen haben.
   Die zuständigen Behörden jedes Mitgliedstaats stellen auf Antrag eine Bescheinigung aus, mit der den Ärzten, die gemäß Unterabsatz 1 Rechte erworben haben, das Recht bescheinigt wird, den ärztlichen Beruf als praktischer Arzt im Rahmen des betreffenden einzelstaatlichen Sozialversicherungssystems auszuüben, ohne einen in Anhang V Nummer 5.1.4. aufgeführten Ausbildungsnachweis zu besitzen.
   (2)   Jeder Mitgliedstaat erkennt die Bescheinigungen nach Absatz 1 Unterabsatz 2 an, die andere Mitgliedstaaten den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten ausstellen, und verleiht ihnen in seinem Hoheitsgebiet dieselbe Wirkung wie den von ihm ausgestellten Ausbildungsnachweisen, die die Ausübung des ärztlichen Berufes als praktischer Arzt im Rahmen seines Sozialversicherungssystems gestatten.
   Abschnitt 3
   Krankenschwestern und Krankenpfleger für allgemeine Pflege
   Artikel 31
   Ausbildung von Krankenschwestern und Krankenpflegern für allgemeine Pflege
   (1)   Die Zulassung zur Ausbildung zur Krankenschwester und zum Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, setzt eine zehnjährige allgemeine Schulausbildung voraus, deren erfolgreicher Abschluss durch ein von den zuständigen Behörden oder Stellen eines Mitgliedstaats ausgestelltes Diplom oder Prüfungszeugnis oder durch einen sonstigen Befähigungsnachweis oder durch ein Zeugnis über eine bestandene Aufnahmeprüfung von gleichwertigem Niveau für die Schulen für Krankenpflege bescheinigt wird.
   (2)   Die Ausbildung zur Krankenschwester und zum Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, erfolgt als Vollzeitausbildung und umfasst mindestens das in Anhang V Nummer 5.2.1. aufgeführte Programm.
   Die Fächerverzeichnisse in Anhang V Nummer 5.2.1. können zur Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden.
   Diese Aktualisierung darf für keinen der Mitgliedstaaten eine Änderung bestehender gesetzlicher Grundsätze der Berufsordnung hinsichtlich der Ausbildung und der Bedingungen für den Zugang natürlicher Personen zu dem Beruf erfordern.
   (3)   Die Ausbildung zur Krankenschwester und zum Krankenpfleger für allgemeine Pflege umfasst mindestens drei Jahre oder 4 600 Stunden theoretischen Unterricht und klinisch-praktische Unterweisung; die Dauer der theoretischen Ausbildung muss mindestens ein Drittel und die der klinisch-praktischen Unterweisung mindestens die Hälfte der Mindestausbildungsdauer betragen. Ist ein Teil der Ausbildung im Rahmen anderer Ausbildungsgänge von mindestens gleichwertigem Niveau erworben worden, so können die Mitgliedstaaten den betreffenden Personen für Teilbereiche Befreiungen gewähren.
   Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass die mit der Ausbildung der Krankenschwestern und Krankenpfleger betrauten Einrichtungen die Verantwortung dafür übernehmen, dass Theorie und Praxis für das gesamte Ausbildungsprogramm koordiniert werden.
   (4)   Der theoretische Unterricht wird definiert als der Teil der Krankenpflegeausbildung, in dem die Krankenpflegeschülerinnen und Krankenpflegeschüler die Kenntnisse, das Verständnis sowie die beruflichen Fähigkeiten erwerben, die für die Planung, Durchführung und Bewertung einer umfassenden Krankenpflege notwendig sind. Dieser Unterricht wird in Krankenpflegeschulen oder an anderen von der Ausbildungsstätte ausgewählten Lernorten von Lehrenden für Krankenpflege oder anderen fachkundigen Personen erteilt.
   (5)   Die klinisch-praktische Unterweisung wird definiert als der Teil der Krankenpflegeausbildung, in dem die Krankenpflegeschülerinnen und Krankenpflegeschüler als Mitglied eines Pflegeteams und in unmittelbarem Kontakt mit Gesunden und Kranken und/oder im Gemeinwesen lernen, anhand ihrer erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten die erforderliche, umfassende Krankenpflege zu planen, durchzuführen und zu bewerten. Die Krankenpflegeschülerinnen und Krankenpflegeschüler lernen nicht nur, als Mitglieder eines Pflegeteams tätig zu sein, sondern auch ein Pflegeteam zu leiten und die umfassende Krankenpflege einschließlich der Gesundheitserziehung für Einzelpersonen und kleine Gruppen im Rahmen der Gesundheitseinrichtungen oder im Gemeinwesen zu organisieren.
   Diese Unterweisung wird in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen sowie im Gemeinwesen unter der Verantwortung des Krankenpflegelehrpersonals und in Zusammenarbeit mit anderen fachkundigen Krankenpflegern bzw. mit deren Unterstützung durchgeführt. Auch anderes fachkundiges Personal kann in diesen Unterricht mit einbezogen werden.
   Die Krankenpflegeschülerinnen und Krankenpflegeschüler beteiligen sich an dem Arbeitsprozess der betreffenden Abteilungen, soweit diese Tätigkeiten zu ihrer Ausbildung beitragen und es ihnen ermöglichen, verantwortliches Handeln im Zusammenhang mit der Krankenpflege zu erlernen.
   (6)   Die Ausbildung der Krankenschwester/des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, gewährleistet, dass die betreffende Person die folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten erwirbt:
   
               a)
            
            
               angemessene Kenntnisse in den Wissenschaften, auf denen die allgemeine Krankenpflege beruht, einschließlich ausreichender Kenntnisse über den Organismus, die Körperfunktionen und das Verhalten des gesunden und des kranken Menschen sowie über die Einflüsse der physischen und sozialen Umwelt auf die Gesundheit des Menschen;
            
         
               b)
            
            
               ausreichende Kenntnisse in der Berufskunde und in der Berufsethik sowie über die allgemeinen Grundsätze der Gesundheit und der Pflege;
            
         
               c)
            
            
               eine angemessene klinische Erfahrung; diese muss der Ausbildung dienen und unter der Aufsicht von qualifiziertem Pflegepersonal an Orten erworben werden, die aufgrund ihrer Ausstattung und wegen des in ausreichender Anzahl vorhandenen Personals für die Krankenpflege geeignet sind;
            
         
               d)
            
            
               die Fähigkeit, an der Ausbildung des mit der gesundheitlichen Betreuung befassten Personals mitzuwirken, und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit diesem Personal;
            
         
               e)
            
            
               Erfahrung in der Zusammenarbeit mit anderen im Gesundheitswesen tätigen Berufsangehörigen.
            
         Artikel 32
   Ausübung der Tätigkeiten der Krankenschwester und des Krankenpflegers für allgemeine Pflege
   Für die Zwecke dieser Richtlinie sind die Tätigkeiten der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, die Tätigkeiten, die unter den in Anhang V Nummer 5.2.2. aufgeführten Berufsbezeichnungen ausgeübt werden.
   Artikel 33
   Besondere erworbene Rechte von Krankenschwestern und Krankenpflegern für allgemeine Pflege
   (1)   Die allgemeinen Vorschriften über die erworbenen Rechte sind auf Krankenschwestern und Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, nur dann anwendbar, wenn sich die Tätigkeiten nach Artikel 23 auf die volle Verantwortung für die Planung, Organisation und Ausführung der Krankenpflege des Patienten erstreckt haben.
   (2)   Auf polnische Ausbildungsnachweise für Krankenschwestern und Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, finden ausschließlich die folgenden Bestimmungen über die erworbenen Rechte Anwendung. Bei den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten, deren Ausbildungsnachweise für Krankenschwestern und Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, den Mindestanforderungen an die Berufsausbildung gemäß Artikel 31 nicht genügen und von Polen verliehen wurden bzw. deren Ausbildung in Polen vor dem 1. Mai 2004 aufgenommen wurde, erkennen die Mitgliedstaaten die folgenden Ausbildungsnachweise für Krankenschwestern und Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, an, wenn ihnen eine Bescheinigung darüber beigefügt ist, dass die betreffende Person während der nachstehend angegebenen Zeiträume tatsächlich und rechtmäßig den Beruf der Krankenschwester bzw. des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, in Polen ausgeübt wie im Folgenden beschrieben hat:
   
               a)
            
            
               Ausbildungsnachweis der Krankenschwester bzw. des Krankenpflegers auf Graduiertenebene (dyplom licencjata pielęgniarstwa): in den fünf Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre ohne Unterbrechung,
            
         
               b)
            
            
               Ausbildungsnachweis der Krankenschwester bzw. des Krankenpflegers, mit dem der Abschluss einer an einer medizinischen Fachschule erworbenen postsekundären Ausbildung bescheinigt wird (dyplom pielęgniarki albo pielęgniarki dyplomowanej): in den sieben Jahre vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens fünf Jahre ohne Unterbrechung.
            
         Die genannten Tätigkeiten müssen die volle Verantwortung für die Planung, die Organisation und die Ausführung der Krankenpflege des Patienten umfasst haben.
   (3)   Die Mitgliedstaaten erkennen die in Polen verliehenen Ausbildungsnachweise für Krankenschwestern und Krankenpfleger, deren Ausbildung vor dem 1. Mai 2004 abgeschlossen wurde und den Mindestanforderungen an die Berufsausbildung gemäß Artikel 31 nicht genügte, an, die durch ein „Bakkalaureat“-Diplom bescheinigt werden, das auf der Grundlage eines speziellen Aufstiegsfortbildungsprogramms erworben wurde, das nach Artikel 11 des Gesetzes vom 20. April 2004 zur Änderung des Gesetzes über den Beruf der Krankenschwester, des Krankenpflegers und der Hebamme und zu einigen anderen Rechtsakten (Amtsblatt der Republik Polen vom 30. April 2004 Nr. 92 Pos. 885) und nach Maßgabe der Verordnung des Gesundheitsministers vom 11. Mai 2004 über die Ausbildungsbedingungen für Krankenschwestern, Krankenpfleger und Hebammen, die einen Sekundarschulabschluss (Abschlussexamen — Matura) und eine abgeschlossene medizinische Schul- und Fachschulausbildung für den Beruf der Krankenschwester, des Krankenpflegers und der Hebamme nachweisen können (Amtsblatt der Republik Polen vom 13. Mai 2004 Nr. 110 Pos. 1170), durchgeführt wurde, um zu überprüfen, ob die betreffende Person über einen Kenntnisstand und eine Fachkompetenz verfügt, die mit denen der Krankenschwestern und Krankenpfleger vergleichbar sind, die Inhaber der für Polen in Anhang V Nummer 5.2.2. genannten Ausbildungsnachweise sind.
   Abschnitt 4
   Zahnärzte
   Artikel 34
   Grundausbildung des Zahnarztes
   (1)   Die Zulassung zur zahnärztlichen Grundausbildung setzt den Besitz eines Diploms oder Prüfungszeugnisses voraus, das in einem Mitgliedstaat für das betreffende Studium die Zulassung zu den Universitäten oder den Hochschulen mit anerkannt gleichwertigem Niveau ermöglicht.
   (2)   Die zahnärztliche Grundausbildung umfasst mindestens fünf Jahre theoretischen und praktischen Unterricht auf Vollzeitbasis, der mindestens die im Programm in Anhang V Nummer 5.3.1. aufgeführten Fächer umfasst und an einer Universität, einer Hochschule mit anerkannt gleichwertigem Niveau oder unter Aufsicht einer Universität erteilt wurde.
   Die Fächerverzeichnisse in Anhang V Nummer 5.3.1. können zur Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden.
   Diese Aktualisierung darf für keinen der Mitgliedstaaten eine Änderung bestehender gesetzlicher Grundsätze der Berufsordnung hinsichtlich der Ausbildung und der Bedingungen für den Zugang natürlicher Personen zu dem Beruf erfordern.
   (3)   Die zahnärztliche Grundausbildung gewährleistet, dass die betreffende Person die folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten erwirbt:
   
               a)
            
            
               angemessene Kenntnisse in den Wissenschaften, auf denen die Zahnheilkunde beruht, und ein gutes Verständnis für die wissenschaftlichen Methoden, einschließlich der Grundsätze der Messung biologischer Funktionen, der Bewertung wissenschaftlich festgestellter Sachverhalte sowie der Analyse von Daten;
            
         
               b)
            
            
               angemessene Kenntnisse — soweit für die Ausübung der Zahnheilkunde von Belang — des Körperbaus, der Funktionen und des Verhaltens des gesunden und des kranken Menschen sowie des Einflusses der natürlichen und sozialen Umwelt auf die Gesundheit des Menschen;
            
         
               c)
            
            
               angemessene Kenntnisse der Struktur und der Funktion der Zähne, des Mundes, des Kiefers und der dazugehörigen Gewebe, jeweils in gesundem und in krankem Zustand, sowie ihr Einfluss auf die allgemeine Gesundheit und das allgemeine physische und soziale Wohlbefinden des Patienten;
            
         
               d)
            
            
               angemessene Kenntnisse der klinischen Disziplinen und Methoden, die ihr ein zusammenhängendes Bild von den Anomalien, Beschädigungen und Verletzungen sowie Krankheiten der Zähne, des Mundes, des Kiefers und der dazugehörigen Gewebe sowie von der Zahnheilkunde unter dem Gesichtspunkt der Verhütung und Vorbeugung, der Diagnose und Therapie vermitteln;
            
         
               e)
            
            
               angemessene klinische Erfahrung unter entsprechender Leitung.
            
         Diese Ausbildung vermittelt dem Betroffenen die erforderlichen Fähigkeiten zur Ausübung aller Tätigkeiten der Verhütung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten der Zähne, des Mundes, des Kiefers und der dazugehörigen Gewebe.
   Artikel 35
   Ausbildung zum Fachzahnarzt
   (1)   Die Zulassung zur fachzahnärztlichen Ausbildung setzt voraus, dass ein theoretisches und praktisches Studium im Rahmen der in Artikel 34 genannten Ausbildung abgeschlossen und als gültig anerkannt worden ist oder dass der Antragsteller im Besitz der in den Artikeln 23 und 37 genannten Dokumente ist.
   (2)   Die fachzahnärztliche Ausbildung umfasst ein theoretisches und praktisches Studium in einem Universitätszentrum, einem Ausbildungs- und Forschungszentrum oder gegebenenfalls in einer hierzu von den zuständigen Behörden oder Stellen zugelassenen Gesundheitseinrichtung.
   Fachzahnarztlehrgänge auf Vollzeitbasis dauern mindestens drei Jahre und stehen unter Aufsicht der zuständigen Behörden oder Stellen. Die Fachzahnarztanwärter müssen in der betreffenden Einrichtung persönlich zur Mitarbeit herangezogen werden und Verantwortung übernehmen.
   Die in Unterabsatz 2 genannte Mindestdauer der Ausbildung kann nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden, um dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt Rechnung zu tragen.
   (3)   Die Mitgliedstaaten machen die Ausstellung eines Ausbildungsnachweises des Fachzahnarztes vom Besitz eines der in Anhang V Nummer 5.3.2. aufgeführten Ausbildungsnachweise für die zahnärztliche Grundausbildung abhängig.
   Artikel 36
   Ausübung der Tätigkeiten des Zahnarztes
   (1)   Für die Zwecke dieser Richtlinie sind Tätigkeiten des Zahnarztes die in Absatz 3 definierten Tätigkeiten, die unter den in Anhang V Nummer 5.3.2. aufgeführten Berufsbezeichnungen ausgeübt werden.
   (2)   Der Beruf des Zahnarztes basiert auf der zahnärztlichen Ausbildung nach Artikel 34 und stellt einen eigenen Beruf dar, der sich von dem des Arztes und des Facharztes unterscheidet. Die Ausübung der Tätigkeiten des Zahnarztes setzt den Besitz eines in Anhang V Nummer 5.3.2. aufgeführten Ausbildungsnachweises voraus. Den Inhabern eines solchen Ausbildungsnachweises gleichgestellt sind Personen, die Artikel 23 oder 37 in Anspruch nehmen können.
   (3)   Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Zahnärzte allgemein Tätigkeiten der Verhütung, Diagnose und Behandlung von Anomalien und Krankheiten der Zähne, des Mundes und der Kiefer und des dazugehörigen Gewebes aufnehmen und ausüben dürfen, wobei die für den Beruf des Zahnarztes zu den in Anhang V Nummer 5.3.2. aufgeführten Stichtagen maßgeblichen Rechtsvorschriften und Standesregeln einzuhalten sind.
   Artikel 37
   Erworbene Rechte von Zahnärzten
   (1)   Jeder Mitgliedstaat erkennt zum Zwecke der Ausübung der Tätigkeiten des Zahnarztes unter den in Anhang V Nummer 5.3.2. aufgeführten Berufsbezeichnungen die Ausbildungsnachweise des Arztes an, die in Italien, Spanien, Österreich, der Tschechischen Republik und der Slowakei Personen ausgestellt worden sind, die ihre ärztliche Ausbildung spätestens an dem im oben genannten Anhang für den betreffenden Mitgliedstaat aufgeführten Stichtag begonnen haben, sofern ihnen eine von den zuständigen Behörden des betreffenden Mitgliedstaats ausgestellte Bescheinigung darüber beigefügt ist.
   Aus dieser Bescheinigung muss hervorgehen, dass die beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind:
   
               a)
            
            
               Die betreffende Person hat sich während der letzten fünf Jahre vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre lang ununterbrochen tatsächlich und rechtmäßig sowie hauptsächlich den Tätigkeiten nach Artikel 36 gewidmet, und
            
         
               b)
            
            
               die betreffende Person ist berechtigt, diese Tätigkeiten unter denselben Bedingungen auszuüben wie die Inhaber des für diesen Mitgliedstaat in Anhang V Nummer 5.3.2. aufgeführten Ausbildungsnachweises.
            
         Von dem in Unterabsatz 2 Buchstabe a genannten Erfordernis einer dreijährigen Tätigkeit befreit sind Personen, die ein mindestens dreijähriges Studium erfolgreich absolviert haben, dessen Gleichwertigkeit mit der in Artikel 34 genannten Ausbildung von den zuständigen Behörden des betreffenden Staates bescheinigt wird.
   Was die Tschechische Republik und die Slowakei anbelangt, so werden die in der früheren Tschechoslowakei erworbenen Ausbildungsnachweise in gleicher Weise wie die tschechischen und slowakischen Ausbildungsnachweise unter den in den vorstehenden Unterabsätzen genannten Bedingungen anerkannt.
   (2)   Jeder Mitgliedstaat erkennt die Ausbildungsnachweise des Arztes an, die in Italien Personen ausgestellt wurden, die ihre Universitätsausbildung nach dem 28. Januar 1980, spätestens jedoch am 31. Dezember 1984 begonnen haben, sofern eine diesbezügliche Bescheinigung der zuständigen italienischen Behörden beigefügt ist.
   Aus dieser Bescheinigung muss hervorgehen, dass die drei folgenden Bedingungen erfüllt sind:
   
               a)
            
            
               Die betreffende Person hat mit Erfolg eine von den zuständigen italienischen Behörden durchgeführte spezifische Eignungsprüfung abgelegt, bei der überprüft wurde, ob sie Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, die denen derjenigen Personen vergleichbar sind, die Inhaber eines in Anhang V Nummer 5.3.2. für Italien aufgeführten Ausbildungsnachweises sind;
            
         
               b)
            
            
               die betreffende Person hat sich während der letzten fünf Jahre vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre lang ununterbrochen in Italien tatsächlich und rechtmäßig sowie hauptsächlich den Tätigkeiten nach Artikel 36 gewidmet;
            
         
               c)
            
            
               die betreffende Person ist berechtigt, die Tätigkeiten nach Artikel 36 unter denselben Bedingungen wie die Inhaber der Ausbildungsnachweise, die für Italien in Anhang V Nummer 5.3.2. aufgeführt sind, auszuüben oder übt diese tatsächlich, rechtmäßig sowie hauptsächlich aus.
            
         Von der in Unterabsatz 2 Buchstabe a genannten Eignungsprüfung befreit sind Personen, die ein mindestens dreijähriges Studium erfolgreich absolviert haben, dessen Gleichwertigkeit mit der Ausbildung nach Artikel 34 von den zuständigen Behörden bescheinigt wird.
   Personen, die ihre medizinische Universitätsausbildung nach dem 31. Dezember 1984 begonnen haben, sind den oben genannten Personen gleichgestellt, sofern das im vorstehenden Unterabsatz genannte dreijährige Studium vor dem 31. Dezember 1994 aufgenommen wurde.
   Abschnitt 5
   Tierärzte
   Artikel 38
   Ausbildung des Tierarztes
   (1)   Die tierärztliche Ausbildung umfasst insgesamt ein mindestens fünfjähriges theoretisches und praktisches Studium auf Vollzeitbasis an einer Universität, an einer Hochschule mit anerkannt gleichwertigem Niveau oder unter Aufsicht einer Universität, das mindestens die in Anhang V Nummer 5.4.1. aufgeführten Fächer umfasst.
   Die Fächerverzeichnisse in Anhang V Nummer 5.4.1. können zur Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden.
   Diese Aktualisierung darf für keinen der Mitgliedstaaten eine Änderung bestehender gesetzlicher Grundsätze der Berufsordnung hinsichtlich der Ausbildung und der Bedingungen für den Zugang natürlicher Personen zu dem Beruf erfordern.
   (2)   Die Zulassung zur tierärztlichen Ausbildung setzt den Besitz eines Diploms oder eines Prüfungszeugnisses voraus, das in einem Mitgliedstaat für das betreffende Studium die Zulassung zu den Universitäten oder den Hochschulen mit anerkannt gleichwertigem Niveau ermöglicht.
   (3)   Die Ausbildung des Tierarztes gewährleistet, dass die betreffende Person die folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten erwirbt:
   
               a)
            
            
               angemessene Kenntnisse in den Wissenschaften, auf denen die Tätigkeiten des Tierarztes beruhen;
            
         
               b)
            
            
               angemessene Kenntnisse über die Struktur und die Funktionen gesunder Tiere, die Zucht, Fortpflanzung und Hygiene im Allgemeinen sowie die Ernährung, einschließlich der Technologie für die Herstellung und Konservierung von Futtermitteln, die ihren Bedürfnissen entsprechen;
            
         
               c)
            
            
               angemessene Kenntnisse auf dem Gebiet des Verhaltens und des Schutzes der Tiere;
            
         
               d)
            
            
               angemessene Kenntnisse der Ursachen, der Natur, des Verlaufes, der Auswirkungen, der Diagnose und der Behandlung der Krankheiten der Tiere, und zwar individuell und kollektiv; darunter eine besondere Kenntnis der auf den Menschen übertragbaren Krankheiten;
            
         
               e)
            
            
               angemessene Kenntnisse der Präventivmedizin;
            
         
               f)
            
            
               angemessene Kenntnisse über die Hygiene und die Technologie bei der Gewinnung, der Herstellung und dem Inverkehrbringen von Lebensmitteln tierischer Herkunft;
            
         
               g)
            
            
               angemessene Kenntnisse der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend die vorstehend aufgeführten Gebiete;
            
         
               h)
            
            
               angemessene klinische und praktische Erfahrung unter entsprechender Leitung.
            
         Artikel 39
   Erworbene Rechte von Tierärzten
   Unbeschadet des Artikels 23 Absatz 4 erkennen die Mitgliedstaaten bei den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten, deren Ausbildungsnachweise des Tierarztes von Estland vor dem 1. Mai 2004 verliehen wurden bzw. deren Ausbildung in Estland vor dem 1. Mai 2004 aufgenommen wurde, diese Ausbildungsnachweise des Tierarztes an, wenn ihnen eine Bescheinigung darüber beigefügt ist, dass die betreffende Person in den sieben Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung die betreffenden Tätigkeiten mindestens fünf Jahre ohne Unterbrechung tatsächlich und rechtmäßig in Estland ausgeübt hat.
   Abschnitt 6
   Hebammen
   Artikel 40
   Ausbildung der Hebamme
   (1)   Die Ausbildung zur Hebamme muss mindestens eine der folgenden Ausbildungen umfassen:
   
               a)
            
            
               eine spezielle Ausbildung zur Hebamme auf Vollzeitbasis, die theoretischen und praktischen Unterricht von mindestens drei Jahren (Ausbildungsmöglichkeit I) umfasst, der mindestens das in Anhang V Nummer 5.5.1. aufgeführte Ausbildungsprogramm beinhaltet; oder
            
         
               b)
            
            
               eine spezielle Ausbildung zur Hebamme von mindestens 18 Monaten (Ausbildungsmöglichkeit II) auf Vollzeitbasis, die mindestens das in Anhang V Nummer 5.5.1. aufgeführte Ausbildungsprogramm umfasst, das nicht Gegenstand eines gleichwertigen Unterrichts im Rahmen der Ausbildung zur Krankenschwester und zum Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, war.
            
         Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass die mit der Ausbildung der Hebammen betrauten Einrichtungen die Verantwortung dafür übernehmen, dass Theorie und Praxis für das gesamte Ausbildungsprogramm koordiniert werden.
   Die Fächerverzeichnisse in Anhang V Nummer 5.5.1. können zur Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden.
   Diese Aktualisierung darf für keinen der Mitgliedstaaten eine Änderung bestehender gesetzlicher Grundsätze der Berufsordnung hinsichtlich der Ausbildung und der Bedingungen für den Zugang natürlicher Personen zu dem Beruf erfordern.
   (2)   Für den Zugang zur Hebammenausbildung muss eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
   
               a)
            
            
               Abschluss der ersten zehn Jahre der allgemeinen Schulausbildung für Ausbildungsmöglichkeit I; oder
            
         
               b)
            
            
               Besitz eines in Anhang V Nummer 5.2.2. aufgeführten Ausbildungsnachweises der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, für Ausbildungsmöglichkeit II.
            
         (3)   Die Ausbildung der Hebamme gewährleistet, dass die betreffende Person die folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten erwirbt:
   
               a)
            
            
               angemessene Kenntnisse in den Wissenschaften, auf denen die Tätigkeiten der Hebamme beruhen, insbesondere der Geburtshilfe und der Frauenheilkunde;
            
         
               b)
            
            
               angemessene Kenntnisse der Berufsethik und des Berufsrechts;
            
         
               c)
            
            
               vertiefte Kenntnisse der biologischen Funktion, der Anatomie und der Physiologie auf den Gebieten der Geburtshilfe und der perinatalen Medizin, sowie Kenntnisse über die Einflüsse der physischen und sozialen Umwelt auf die Gesundheit des Menschen und über sein Verhalten;
            
         
               d)
            
            
               angemessene klinische Erfahrung, die unter der Aufsicht von auf dem Gebiet der Geburtshilfe qualifiziertem Personal und in anerkannten Einrichtungen erworben wird;
            
         
               e)
            
            
               das erforderliche Verständnis für die Ausbildung des Personals des Gesundheitswesens und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit diesem Personal.
            
         Artikel 41
   Bedingungen der Anerkennung der Ausbildungsnachweise der Hebamme
   (1)   Die in Anhang V Nummer 5.5.2. aufgeführten Ausbildungsnachweise der Hebamme werden nur dann nach Artikel 21 automatisch anerkannt, wenn sie eine der folgenden Ausbildungen abschießen:
   
               a)
            
            
               eine mindestens dreijährige Hebammenausbildung auf Vollzeitbasis,
               
                           i)
                        
                        
                           die entweder den Besitz eines Diploms, Prüfungszeugnisses oder sonstigen Befähigungsnachweises voraussetzt, die zum Besuch von Universitäten oder Hochschulen berechtigen oder, in Ermangelung dessen, einen gleichwertigen Kenntnisstand garantieren, oder
                        
                     
                           ii)
                        
                        
                           nach deren Abschluss eine zweijährige Berufserfahrung erworben wird, über die die in Absatz 2 genannte Bescheinigung ausgestellt wird;
                        
                     
         
               b)
            
            
               eine Hebammenausbildung von mindestens zwei Jahren oder 3 600 Stunden auf Vollzeitbasis, die den Besitz eines der in Anhang V Nummer 5.2.2. aufgeführten Ausbildungsnachweise der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, voraussetzt;
            
         
               c)
            
            
               eine Hebammenausbildung von mindestens 18 Monaten oder 3 000 Stunden auf Vollzeitbasis, die den Besitz eines der in Anhang V Nummer 5.2.2. genannten Ausbildungsnachweise der Krankenschwester und des Krankenpflegers, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, voraussetzt, nach deren Abschluss eine einjährige Berufserfahrung erworben wird, über die die in Absatz 2 genannte Bescheinigung ausgestellt wird.
            
         (2)   Die in Absatz 1 genannte Bescheinigung wird von den zuständigen Behörden des Herkunftsmitgliedstaats ausgestellt. In ihr wird bescheinigt, dass der Inhaber nach Erhalt des Ausbildungsnachweises der Hebamme in zufrieden stellender Weise alle mit dem Beruf einer Hebamme verbundenen Tätigkeiten in einem Krankenhaus oder in einer Einrichtung des Gesundheitswesens, die im Hinblick auf diesen Zweck anerkannt worden ist, während eines entsprechenden Zeitraums ausgeübt hat.
   Artikel 42
   Ausübung der Tätigkeiten der Hebamme
   (1)   Dieser Abschnitt gilt für die von den einzelnen Mitgliedstaaten unbeschadet des Absatzes 2 definierten und unter den in Anhang V Nummer 5.5.2. aufgeführten Berufsbezeichnungen ausgeübten Tätigkeiten der Hebamme.
   (2)   Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass Hebammen zumindest die Aufnahme und Ausübung folgender Tätigkeiten gestattet wird:
   
               a)
            
            
               angemessene Aufklärung und Beratung in Fragen der Familienplanung;
            
         
               b)
            
            
               Feststellung der Schwangerschaft und Beobachtung der normal verlaufenden Schwangerschaft, Durchführung der zur Beobachtung eines normalen Schwangerschaftsverlaufs notwendigen Untersuchungen;
            
         
               c)
            
            
               Verschreibung der Untersuchungen, die für eine möglichst frühzeitige Feststellung einer Risikoschwangerschaft notwendig sind, oder Aufklärung über diese Untersuchungen;
            
         
               d)
            
            
               Vorbereitung auf die Elternschaft, umfassende Vorbereitung auf die Niederkunft und Beratung in Fragen der Hygiene und Ernährung;
            
         
               e)
            
            
               Betreuung der Gebärenden während der Geburt und Überwachung des Fötus in der Gebärmutter mit Hilfe geeigneter klinischer und technischer Mittel;
            
         
               f)
            
            
               Durchführung von Normalgeburten bei Kopflage, einschließlich — sofern erforderlich —- des Scheidendammschnitts sowie im Dringlichkeitsfall Durchführung von Steißgeburten;
            
         
               g)
            
            
               Erkennung der Anzeichen von Anomalien bei der Mutter oder beim Kind, die das Eingreifen eines Arztes erforderlich machen, sowie Hilfeleistung bei etwaigen ärztlichen Maßnahmen; Ergreifen der notwendigen Maßnahmen bei Abwesenheit des Arztes, insbesondere manuelle Ablösung der Plazenta, an die sich gegebenenfalls eine manuelle Nachuntersuchung der Gebärmutter anschließt;
            
         
               h)
            
            
               Untersuchung und Pflege des Neugeborenen; Einleitung und Durchführung der erforderlichen Maßnahmen in Notfällen und, wenn erforderlich, Durchführung der sofortigen Wiederbelebung des Neugeborenen;
            
         
               i)
            
            
               Pflege der Wöchnerin, Überwachung des Zustandes der Mutter nach der Niederkunft und zweckdienliche Beratung über die bestmögliche Pflege des Neugeborenen;
            
         
               j)
            
            
               Durchführung der vom Arzt verordneten Behandlung;
            
         
               k)
            
            
               Abfassen der erforderlichen schriftlichen Berichte.
            
         Artikel 43
   Erworbene Rechte von Hebammen
   (1)   Jeder Mitgliedstaat erkennt bei Staatsangehörigen von Mitgliedstaaten, deren Ausbildungsnachweise den in Artikel 40 gestellten Mindestanforderungen an die Ausbildung entsprechen, jedoch gemäß Artikel 41 nur anerkannt werden müssen, wenn gleichzeitig die in Artikel 41 Absatz 2 genannte Bescheinigung über die Berufspraxis vorgelegt wird, die von diesen Mitgliedstaaten vor dem in Anhang V Nummer 5.5.2. aufgeführten Stichtag ausgestellten Ausbildungsnachweise der Hebamme als ausreichenden Nachweis an, wenn ihnen eine Bescheinigung darüber beigefügt ist, dass die betreffende Person in den letzten fünf Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens zwei Jahre ohne Unterbrechung tatsächlich und rechtmäßig den Beruf der Hebamme ausgeübt hat.
   (2)   Die Bestimmungen von Absatz 1 gelten für auf dem Gebiet der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik erworbene Ausbildungsnachweise der Hebamme, die den in Artikel 40 gestellten Mindestanforderungen an die Ausbildung entsprechen, jedoch gemäß Artikel 41 nur anerkannt werden, wenn gleichzeitig die in Artikel 41 Absatz 2 genannte Bescheinigung über die Berufspraxis vorgelegt wird, sofern sie eine Ausbildung abschließen, die vor dem 3. Oktober 1990 begonnen wurde.
   (3)   Auf polnische Ausbildungsnachweise der Hebamme finden ausschließlich die folgenden Bestimmungen über erworbene Rechte Anwendung.
   Bei den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten, deren Ausbildungsnachweise der Hebamme den Mindestanforderungen an die Berufsausbildung gemäß Artikel 40 nicht genügen und von Polen vor dem 1. Mai 2004 verliehen wurden bzw. deren Ausbildung in Polen vor dem 1. Mai 2004 aufgenommen wurde, erkennen die Mitgliedstaaten die folgenden Ausbildungsnachweise der Hebamme an, wenn ihnen eine Bescheinigung darüber beigefügt ist, dass die betreffende Person in den nachstehend angegebenen Zeiträumen tatsächlich und rechtmäßig den Beruf der Hebamme ausgeübt hat:
   
               a)
            
            
               Ausbildungsnachweis der Hebamme auf Graduiertenebene (dyplom licencjata położnictwa): in den fünf Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre ohne Unterbrechung,
            
         
               b)
            
            
               Ausbildungsnachweis der Hebamme, mit dem der Abschluss einer postsekundären Ausbildung an einer medizinischen Fachschule bescheinigt wird (dyplom położnej): in den sieben Jahren vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens fünf Jahre ohne Unterbrechung.
            
         (4)   Die Mitgliedstaaten erkennen die in Polen verliehenen Ausbildungsnachweise für Hebammen, deren Ausbildung vor dem 1. Mai 2004 abgeschlossen wurde und den Mindestanforderungen an die Berufsausbildung gemäß Artikel 40 nicht genügte, an, die durch ein „Bakkalaureat“-Diplom bescheinigt werden, das auf der Grundlage eines speziellen Aufstiegsfortbildungsprogramms erworben wurde, das nach Artikel 11 des Gesetzes vom 20. April 2004 zur Änderung des Gesetzes über den Beruf der Krankenschwester, des Krankenpflegers und der Hebamme und zu einigen anderen Rechtsakten (Amtsblatt der Republik Polen vom 30. April 2004 Nr. 92 Pos. 885) und nach Maßgabe der Verordnung des Gesundheitsministers vom 11. Mai 2004 über die Ausbildungsbedingungen für Krankenschwestern, Krankenpfleger und Hebammen, die einen Sekundarschulabschluss (Abschlussexamen — Matura) und eine abgeschlossene medizinische Schul- und Fachschulausbildung für den Beruf der Krankenschwester, des Krankenpflegers und der Hebamme nachweisen können (Amtsblatt der Republik Polen vom 13. Mai 2004 Nr. 110 Pos. 1170), durchgeführt wurde, um zu überprüfen, ob die betreffende Person über einen Kenntnisstand und eine Fachkompetenz verfügt, die mit denen der Hebammen vergleichbar sind, die Inhaber der für Polen in Anhang V Nummer 5.5.2. genannten Ausbildungsnachweise sind.
   Abschnitt 7
   Apotheker
   Artikel 44
   Ausbildung des Apothekers
   (1)   Die Zulassung zur Apothekerausbildung setzt den Besitz eines Diploms oder eines Prüfungszeugnisses voraus, das in einem Mitgliedstaat für das betreffende Studium die Zulassung zu den Universitäten oder den Hochschulen mit anerkannt gleichwertigem Niveau ermöglicht.
   (2)   Der Ausbildungsnachweis des Apothekers schließt eine Ausbildung ab, die sich auf einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren erstreckt und mindestens Folgendes umfasst:
   
               a)
            
            
               eine vierjährige theoretische und praktische Vollzeitausbildung an einer Universität oder einer Hochschule mit anerkannt gleichwertigem Niveau oder unter der Aufsicht einer Universität;
            
         
               b)
            
            
               ein sechsmonatiges Praktikum in einer der Öffentlichkeit zugänglichen Apotheke oder in einem Krankenhaus unter der Aufsicht des pharmazeutischen Dienstes dieses Krankenhauses.
            
         Dieser Ausbildungsgang umfasst mindestens das in Anhang V Nummer 5.6.1. aufgeführte Programm. Das Fächerverzeichnis in Anhang V Nummer 5.6.1. kann zur Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden.
   Diese Aktualisierung darf für keinen der Mitgliedstaaten eine Änderung bestehender gesetzlicher Grundsätze der Berufsordnung hinsichtlich der Ausbildung und der Bedingungen für den Zugang natürlicher Personen zu dem Beruf erfordern.
   (3)   Die Ausbildung des Apothekers gewährleistet, dass die betreffende Person die folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten erwirbt:
   
               a)
            
            
               angemessene Kenntnisse der Arzneimittel und der zur Arzneimittelherstellung verwendeten Stoffe;
            
         
               b)
            
            
               angemessene Kenntnisse der pharmazeutischen Technologie und der physikalischen, chemischen, biologischen und mikrobiologischen Prüfung der Arzneimittel;
            
         
               c)
            
            
               angemessene Kenntnisse des Metabolismus und der Wirkungen von Arzneimitteln und Giftstoffen sowie der Anwendung von Arzneimitteln;
            
         
               d)
            
            
               angemessene Kenntnisse zur Beurteilung der die Arzneimittel betreffenden wissenschaftlichen Angaben zur Erteilung einschlägiger Informationen;
            
         
               e)
            
            
               angemessene Kenntnisse der rechtlichen und sonstigen Voraussetzungen im Zusammenhang mit der Ausübung der pharmazeutischen Tätigkeiten.
            
         Artikel 45
   Ausübung der Tätigkeiten des Apothekers
   (1)   Für die Zwecke dieser Richtlinie sind Tätigkeiten des Apothekers die Tätigkeiten, deren Aufnahme und Ausübung in einem oder mehreren Mitgliedstaaten beruflichen Eignungsbedingungen unterliegen und die den Inhabern eines der in Anhang V Nummer 5.6.2. aufgeführten Ausbildungsnachweise offen stehen.
   (2)   Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass Inhaber eines pharmazeutischen Ausbildungsnachweises einer Universität oder eines als gleichwertig anerkannten Ausbildungsnachweises, der den Bedingungen des Artikels 44 genügt, zumindest die folgenden Tätigkeiten aufnehmen und ausüben dürfen, gegebenenfalls vorbehaltlich des Erfordernisses einer ergänzenden Berufserfahrung:
   
               a)
            
            
               Herstellung der Darreichungsform von Arzneimitteln,
            
         
               b)
            
            
               Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln,
            
         
               c)
            
            
               Arzneimittelprüfung in einem Laboratorium für die Prüfung von Arzneimitteln,
            
         
               d)
            
            
               Lagerung, Qualitätserhaltung und Abgabe von Arzneimitteln auf der Großhandelsstufe,
            
         
               e)
            
            
               Herstellung, Prüfung, Lagerung und Abgabe von Arzneimitteln in der Öffentlichkeit zugänglichen Apotheken,
            
         
               f)
            
            
               Herstellung, Prüfung, Lagerung und Abgabe von Arzneimitteln in Krankenhausapotheken,
            
         
               g)
            
            
               Information und Beratung über Arzneimittel.
            
         (3)   Ist in einem Mitgliedstaat die Aufnahme oder Ausübung einer der Tätigkeiten des Apothekers nicht nur vom Besitz eines der in Anhang V Nummer 5.6.2. aufgeführten Ausbildungsnachweise abhängig, sondern auch von dem Erfordernis zusätzlicher Berufserfahrung, so erkennt dieser Mitgliedstaat als ausreichenden Nachweis hierfür die Bescheinigung des Herkunftsmitgliedstaats darüber an, dass die betreffende Person diese Tätigkeiten während einer gleichen Zeitdauer im Herkunftsmitgliedstaat ausgeübt hat.
   (4)   Die Anerkennung gemäß Absatz 3 gilt nicht für die Berufserfahrung von zwei Jahren, die im Großherzogtum Luxemburg für die Erteilung einer staatlichen Konzession für eine der Öffentlichkeit zugängliche Apotheke vorgeschrieben ist.
   (5)   War in einem Mitgliedstaat am 16. September 1985 ein Auswahlverfahren aufgrund von Prüfungen vorgeschrieben zur Auswahl der in Absatz 2 genannten Inhaber, die zu Inhabern neuer Apotheken bestellt werden, deren Errichtung im Rahmen eines nationalen Systems geografischer Aufteilung beschlossen worden ist, so kann dieser Mitgliedstaat abweichend von Absatz 1 dieses Auswahlverfahren beibehalten und es auf Staatsangehörige der Mitgliedstaaten anwenden, die Inhaber eines in Anhang V Nummer 5.6.2. aufgeführten Ausbildungsnachweises sind oder Artikel 23 in Anspruch nehmen.
   Abschnitt 8
   Architekt
   Artikel 46
   Ausbildung der Architekten
   (1)   Die Gesamtdauer der Ausbildung des Architekten umfasst mindestens entweder vier Studienjahre auf Vollzeitbasis oder sechs Studienjahre, die zumindest drei Jahre Vollzeitstudium an einer Hochschule oder einer vergleichbaren Bildungseinrichtung umfassen. Diese Ausbildung muss mit einer Prüfung auf Hochschulniveau erfolgreich abgeschlossen werden.
   Die Ausbildung muss durch einen Unterricht auf Hochschulniveau erfolgen, der hauptsächlich auf Architektur ausgerichtet ist; sie muss ferner die theoretischen und praktischen Aspekte der Architekturausbildung in ausgewogener Form berücksichtigen und den Erwerb der folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten gewährleisten:
   
               a)
            
            
               die Fähigkeit zu architektonischer Gestaltung, die sowohl ästhetischen als auch technischen Erfordernissen gerecht wird;
            
         
               b)
            
            
               angemessene Kenntnisse der Geschichte und Lehre der Architektur und damit verwandter Künste, Technologien und Geisteswissenschaften;
            
         
               c)
            
            
               Kenntnisse in den bildenden Künsten wegen ihres Einflusses auf die Qualität der architektonischen Gestaltung;
            
         
               d)
            
            
               angemessene Kenntnisse in der städtebaulichen Planung und Gestaltung, der Planung im Allgemeinen und in den Planungstechniken;
            
         
               e)
            
            
               Verständnis der Beziehung zwischen Menschen und Gebäuden sowie zwischen Gebäuden und ihrer Umgebung und Verständnis der Notwendigkeit, Gebäude und die Räume zwischen ihnen mit menschlichen Bedürfnissen und Maßstäben in Beziehung zu bringen;
            
         
               f)
            
            
               Verständnis des Architekten für seinen Beruf und seine Aufgabe in der Gesellschaft, besonders bei der Erstellung von Entwürfen, die sozialen Faktoren Rechnung tragen;
            
         
               g)
            
            
               Kenntnis der Methoden zur Prüfung und Erarbeitung des Entwurfs für ein Gestaltungsvorhaben;
            
         
               h)
            
            
               Kenntnis der strukturellen und bautechnischen Probleme im Zusammenhang mit der Baugestaltung;
            
         
               i)
            
            
               angemessene Kenntnisse der physikalischen Probleme und der Technologien, die mit der Funktion eines Gebäudes — Schaffung von Komfort und Schutz gegen Witterungseinflüsse — zusammenhängen;
            
         
               j)
            
            
               die technischen Fähigkeiten, die erforderlich sind, um den Bedürfnissen der Benutzer eines Gebäudes innerhalb der durch Kostenfaktoren und Bauvorschriften gesteckten Grenzen Rechnung zu tragen;
            
         
               k)
            
            
               angemessene Kenntnisse derjenigen Gewerbe, Organisationen, Vorschriften und Verfahren, die bei der praktischen Durchführung von Bauplänen eingeschaltet werden, sowie der Eingliederung der Pläne in die Gesamtplanung.
            
         (2)   Das Verzeichnis der Kenntnisse und Fähigkeiten in Absatz 1 kann zur Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren geändert werden.
   Diese Aktualisierung darf für keinen der Mitgliedstaaten eine Änderung bestehender gesetzlicher Grundsätze der Berufsordnung hinsichtlich der Ausbildung und der Bedingungen für den Zugang natürlicher Personen zu dem Beruf erfordern.
   Artikel 47
   Ausnahmen von den Bedingungen für die Ausbildung des Architekten
   (1)   Abweichend von Artikel 46 wird ferner als den Anforderungen des Artikels 21 genügend anerkannt: die am 5. August 1985 bestehende dreijährige Ausbildung an den Fachhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, die den Anforderungen des Artikels 46 entspricht und die Aufnahme der in Artikel 48 genannten Tätigkeiten in diesem Mitgliedstaat unter der Berufsbezeichnung „Architekt“ ermöglicht, sofern die Ausbildung durch eine vierjährige Berufserfahrung in der Bundesrepublik Deutschland ergänzt wurde; diese Berufserfahrung muss durch eine Bescheinigung bestätigt werden, welche von der Architektenkammer ausgestellt wird, in deren Architektenliste der Architekt eingetragen ist, der die Vorschriften dieser Richtlinie in Anspruch nehmen möchte.
   Die Architektenkammer muss zuvor feststellen, dass die von dem betreffenden Architekten auf dem Gebiet der Architektur ausgeführten Arbeiten eine überzeugende Anwendung der in Artikel 46 Absatz 1 genannten Kenntnisse und Fähigkeiten darstellen. Diese Bescheinigung wird nach demselben Verfahren ausgestellt, das auch für die Eintragung in die Architektenliste gilt.
   (2)   Abweichend von Artikel 46 wird ferner als den Anforderungen des Artikels 21 genügend anerkannt: die Ausbildung im Rahmen der sozialen Förderung oder eines Hochschulstudiums auf Teilzeitbasis, die den Erfordernissen von Artikel 46 entspricht und von einer Person, die seit mindestens sieben Jahren in der Architektur unter der Aufsicht eines Architekten oder Architekturbüros tätig war, durch eine erfolgreiche Prüfung auf dem Gebiet der Architektur abgeschlossen wird. Diese Prüfung muss Hochschulniveau aufweisen und dem in Artikel 46 Absatz 1 Unterabsatz 1 genannten Abschlussexamen gleichwertig sein.
   Artikel 48
   Ausübung der Tätigkeiten des Architekten
   (1)   Für die Zwecke dieser Richtlinie sind Tätigkeiten des Architekten die Tätigkeiten, die üblicherweise unter der Berufsbezeichnung „Architekt“ ausgeübt werden.
   (2)   Die Voraussetzungen für die Ausübung der Tätigkeiten des Architekten unter der Berufsbezeichnung „Architekt“ sind auch bei Staatsangehörigen eines Mitgliedstaats als gegeben anzusehen, die zur Führung dieses Titels aufgrund eines Gesetzes ermächtigt worden sind, das der zuständigen Behörde eines Mitgliedstaats die Befugnis zuerkennt, diesen Titel Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten zu verleihen, die sich durch die Qualität ihrer Leistungen auf dem Gebiet der Architektur besonders ausgezeichnet haben. Den betreffenden Personen wird von ihrem Herkunftsmitgliedstaat bescheinigt, dass ihre Tätigkeit als Architektentätigkeit gilt.
   Artikel 49
   Erworbene Rechte von Architekten
   (1)   Jeder Mitgliedstaat erkennt die in Anhang VI Nummer 6 aufgeführten Ausbildungsnachweise des Architekten an, die die anderen Mitgliedstaaten ausgestellt haben und die eine Ausbildung abschließen, die spätestens im akademischen Bezugsjahr begann, das in diesem Anhang angegeben ist, selbst wenn sie den Mindestanforderungen von Artikel 46 nicht genügen, und verleiht ihnen in seinem Hoheitsgebiet dieselbe Wirkung wie den Ausbildungsnachweisen, mit denen er selbst die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeiten des Architekten ermöglicht.
   Die von den zuständigen Behörden der Bundesrepublik Deutschland ausgestellten Bescheinigungen über die Gleichwertigkeit der nach dem 8. Mai 1945 von den zuständigen Behörden der Deutschen Demokratischen Republik ausgestellten Ausbildungsnachweise und der in diesem Anhang aufgeführten Nachweise werden nach diesen Bedingungen anerkannt.
   (2)   Jeder Mitgliedstaat erkennt unbeschadet des Absatzes 1 folgende Ausbildungsnachweise an und verleiht ihnen im Hinblick auf die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeiten des Architekten in seinem Hoheitsgebiet dieselbe Wirkung wie den von ihm selbst ausgestellten Ausbildungsnachweisen: Bescheinigungen, die Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten von denjenigen Mitgliedstaaten ausgestellt wurden, in denen die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeiten des Architekten an den nachstehenden Stichtagen reglementiert war:
   
               a)
            
            
               1. Januar 1995 für Österreich, Finnland und Schweden;
            
         
               b)
            
            
               1. Mai 2004 für Tschechische Republik, Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien und die Slowakei;
            
         
               c)
            
            
               5. August 1987 für alle anderen Mitgliedstaaten.
            
         Die in Unterabsatz 1 genannten Bescheinigungen bestätigen, dass ihr Inhaber spätestens am betreffenden Stichtag die Berechtigung erhielt, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu führen und dass er die entsprechend reglementierten Tätigkeiten während der letzten fünf Jahre vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre lang ununterbrochen tatsächlich ausgeübt hat.
   KAPITEL IV
   Gemeinsame Bestimmungen für die Niederlassung
   Artikel 50
   Unterlagen und Formalitäten
   (1)   Wenn die zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaates in Anwendung der Bestimmungen dieses Titels über einen Antrag auf Zulassung zu einem reglementierten Beruf befinden, können sie die in Anhang VII aufgeführten Unterlagen und Bescheinigungen verlangen.
   Die in Anhang VII Nummer 1 Buchstaben d, e und f genannten Bescheinigungen dürfen bei ihrer Vorlage nicht älter als drei Monate sein.
   Die Mitgliedstaaten, Stellen und sonstigen juristischen Personen sorgen für die Vertraulichkeit der übermittelten Angaben.
   (2)   Hat der Aufnahmemitgliedstaat berechtigte Zweifel, so kann er von den zuständigen Behörden eines Mitgliedstaats eine Bestätigung der Authentizität der in jenem Mitgliedstaat ausgestellten Bescheinigungen und Ausbildungsnachweise sowie gegebenenfalls eine Bestätigung darüber verlangen, dass der Antragsteller für die in Kapitel III genannten Berufe die Mindestanforderungen der Ausbildung erfüllt, die in den Artikeln 24, 25, 28, 31, 34, 35, 38, 40, 44 und 46 verlangt werden.
   (3)   Beziehen sich Ausbildungsnachweise nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe c, die von der zuständigen Behörde eines Mitgliedstaats ausgestellt wurden, auf eine Ausbildung, die ganz oder teilweise in einer rechtmäßig im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats niedergelassenen Einrichtung absolviert wurde, so kann der Aufnahmemitgliedstaat bei berechtigten Zweifeln bei der zuständigen Stelle des Ausstellungsmitgliedstaats überprüfen,
   
               a)
            
            
               ob der Ausbildungsgang in der betreffenden Einrichtung von der Ausbildungseinrichtung des Ausstellungsmitgliedstaats offiziell bescheinigt worden ist;
            
         
               b)
            
            
               ob der ausgestellte Ausbildungsnachweis dem entspricht, der verliehen worden wäre, wenn der Ausbildungsgang vollständig im Ausstellungsmitgliedstaat absolviert worden wäre, und
            
         
               c)
            
            
               ob mit dem Ausbildungsnachweis im Hoheitsgebiet des Ausstellungsmitgliedstaats dieselben beruflichen Rechte verliehen werden.
            
         (4)   Verlangt ein Aufnahmemitgliedstaat von seinen Staatsangehörigen für die Aufnahme oder Ausübung eines reglementierten Berufes eine Eidesleistung oder eine feierliche Erklärung, so sorgt er dafür, dass die Angehörigen der anderen Mitgliedstaaten, die die Formel dieses Eides oder dieser feierlichen Erklärung nicht benutzen können, auf eine geeignete, gleichwertige Formel zurückgreifen können.
   Artikel 51
   Verfahren für die Anerkennung der Berufsqualifikationen
   (1)   Die zuständige Behörde des Aufnahmemitgliedstaates bestätigt dem Antragsteller binnen eines Monats den Empfang der Unterlagen und teilt ihm gegebenenfalls mit, welche Unterlagen fehlen.
   (2)   Das Verfahren für die Prüfung eines Antrags auf Zulassung zu einem reglementierten Beruf muss innerhalb kürzester Frist abgeschlossen werden, spätestens jedoch drei Monate nach Einreichung der vollständigen Unterlagen der betreffenden Person; die Entscheidung muss von der zuständigen Behörde des Aufnahmemitgliedstaates ordnungsgemäß begründet werden. Diese Frist kann jedoch in Fällen, die unter die Kapitel I und II dieses Titels fallen, um einen Monat verlängert werden.
   (3)   Gegen diese Entscheidung bzw. gegen eine nicht fristgerecht getroffene Entscheidung müssen Rechtsbehelfe nach innerstaatlichem Recht eingelegt werden können.
   Artikel 52
   Führen der Berufsbezeichnung
   (1)   Ist in einem Aufnahmemitgliedstaat das Führen der Berufsbezeichnung im Zusammenhang mit einer der betreffenden beruflichen Tätigkeiten reglementiert, so führen die Angehörigen der übrigen Mitgliedstaaten, die nach Titel III einen reglementierten Beruf ausüben dürfen, die entsprechende Berufsbezeichnung des Aufnahmemitgliedstaats und verwenden deren etwaige Abkürzung.
   (2)   Wenn ein Beruf im Aufnahmemitgliedstaat durch einen Verband oder eine Organisation im Sinne des Artikels 3 Absatz 2 reglementiert ist, dürfen die Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten die von diesem Verband oder dieser Organisation zuerkannte Berufsbezeichnung oder deren Abkürzung nur führen, wenn sie nachweisen, dass sie Mitglied des betreffenden Verbandes oder der betreffenden Organisation sind.
   Wenn der Verband oder die Organisation die Mitgliedschaft von bestimmten Qualifikationen abhängig macht, sind bei Angehörigen anderer Mitgliedstaaten, die über die Berufsqualifikationen verfügen, die Vorschriften dieser Richtlinie zu beachten.
   TITEL IV
   MODALITÄTEN DER BERUFSAUSÜBUNG
   Artikel 53
   Sprachkenntnisse
   Personen, deren Berufsqualifikation anerkannt wird, müssen über die Sprachkenntnisse verfügen, die für die Ausübung ihrer Berufstätigkeit im Aufnahmemitgliedstaat erforderlich sind.
   Artikel 54
   Führen von akademischen Titeln
   Unbeschadet der Artikel 7 und 52 trägt der Aufnahmemitgliedstaat dafür Sorge, dass die betreffenden Personen zum Führen von akademischen Titeln ihres Herkunftsmitgliedstaats und gegebenenfalls der entsprechenden Abkürzung in der Sprache des Herkunftsmitgliedstaats berechtigt sind. Der Aufnahmemitgliedstaat kann vorschreiben, dass neben dieser Bezeichnung Name und Ort der Lehranstalt oder des Prüfungsausschusses aufgeführt werden, die bzw. der diesen akademischen Titel verliehen hat. Kann die Ausbildungsbezeichnung des Herkunftsmitgliedstaats im Aufnahmemitgliedstaat mit einer Bezeichnung verwechselt werden, die in Letzterem eine zusätzliche Ausbildung voraussetzt, die die betreffende Person aber nicht erworben hat, so kann der Aufnahmemitgliedstaat vorschreiben, dass die betreffende Person ihren im Herkunftsmitgliedstaat gültigen akademischen Titel in einer vom Aufnahmemitgliedstaat festgelegten Form verwendet.
   Artikel 55
   Kassenzulassung
   Unbeschadet des Artikels 5 Absatz 1 und des Artikels 6 Absatz 1 Buchstabe b gilt Folgendes: Mitgliedstaaten, die den Personen, die ihre Berufsqualifikationen in ihrem Hoheitsgebiet erworben haben, nur dann eine Kassenzulassung erteilen, wenn sie einen Vorbereitungslehrgang absolviert und/oder Berufserfahrung erworben haben, befreien die Personen, die ihre Berufsqualifikationen als Arzt bzw. Zahnarzt in einem anderen Mitgliedstaat erworben haben, von dieser Pflicht.
   TITEL V
   VERWALTUNGSZUSAMMENARBEIT UND DURCHFÜHRUNGSBEFUGNISSE
   Artikel 56
   Zuständige Behörden
   (1)   Die zuständigen Behörden der Aufnahme- und Herkunftsmitgliedstaaten arbeiten eng zusammen und leisten sich Amtshilfe, um die Anwendung dieser Richtlinie zu erleichtern. Sie stellen die Vertraulichkeit der ausgetauschten Informationen sicher.
   (2)   Die zuständigen Behörden im Aufnahme- und im Herkunftsmitgliedstaat unterrichten sich gegenseitig über das Vorliegen disziplinarischer oder strafrechtlicher Sanktionen oder über sonstige schwerwiegende, genau bestimmte Sachverhalte, die sich auf die Ausübung der in dieser Richtlinie erfassten Tätigkeiten auswirken könnten; dabei sind die Rechtsvorschriften über den Schutz personenbezogener Daten im Sinne der Richtlinien 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (24) und 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juli 2002 über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation) (25) einzuhalten.
   Der Herkunftsmitgliedstaat prüft die Richtigkeit der Sachverhalte; seine Behörden befinden über Art und Umfang der durchzuführenden Prüfungen und unterrichten den Aufnahmemitgliedstaat über die Konsequenzen, die sie aus den übermittelten Auskünften ziehen.
   (3)   Jeder Mitgliedstaat benennt bis 20. Oktober 2007 die Behörden und Stellen, die für die Ausstellung oder Entgegennahme der in dieser Richtlinie genannten Ausbildungsnachweise und sonstigen Unterlagen oder Informationen zuständig sind; ferner benennt er die Behörden und Stellen, die die Anträge annehmen und die Entscheidungen treffen können, die im Zusammenhang mit dieser Richtlinie stehen, und unterrichtet unverzüglich die anderen Mitgliedstaaten und die Kommission hiervon.
   (4)   Jeder Mitgliedstaat benennt einen Koordinator für die Tätigkeiten der in Absatz 1 genannten Behörden und setzt die anderen Mitgliedstaaten und die Kommission unverzüglich davon in Kenntnis.
   Die Koordinatoren haben folgenden Auftrag:
   
               a)
            
            
               Die Förderung der einheitlichen Anwendung dieser Richtlinie;
            
         
               b)
            
            
               die Sammlung aller Informationen, die für die Anwendung dieser Richtlinie nützlich sind, insbesondere aller Informationen, die die Bedingungen für den Zugang zu reglementierten Berufen in den Mitgliedstaaten betreffen.
            
         Zur Erfüllung ihres Auftrags gemäß Buchstabe b können die Koordinatoren die Hilfe der in Artikel 57 genannten Kontaktstellen in Anspruch nehmen.
   Artikel 57
   Kontaktstellen
   Jeder Mitgliedstaat benennt spätestens bis 20. Oktober 2007 eine Kontaktstelle, die folgenden Auftrag hat:
   
               a)
            
            
               Die Information der Bürger und der Kontaktstellen der anderen Mitgliedstaaten über alle wichtigen Fragen im Zusammenhang mit der Anerkennung von Berufsqualifikationen gemäß dieser Richtlinie und vor allem Information über die nationalen Rechtsvorschriften für die Aufnahme und Ausübung einer Berufstätigkeit, einschließlich des Sozialrechts, sowie, wenn dies angebracht ist, über etwaige Standesregeln und berufsethische Regeln.
            
         
               b)
            
            
               Die Unterstützung der Bürger bei der Wahrnehmung der Rechte aus dieser Richtlinie, bei Bedarf unter Einschaltung der anderen Kontaktstellen sowie der zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaates.
            
         Auf Ersuchen der Kommission unterrichten die Kontaktstellen diese binnen zwei Monaten nach ihrer Befassung über das Ergebnis der Fälle, die sie gemäß ihrem Auftrag nach Buchstabe b bearbeitet haben.
   Artikel 58
   Ausschuss für die Anerkennung von Berufsqualifikationen
   (1)   Die Kommission wird von einem Ausschuss für die Anerkennung von Berufsqualifikationen, nachstehend „Ausschuss“ genannt, unterstützt, der sich aus den Vertretern der Mitgliedstaaten zusammensetzt und in dem der Vertreter der Kommission den Vorsitz führt.
   (2)   Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten die Artikel 5 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.
   Der Zeitraum nach Artikel 5 Absatz 6 des Beschlusses 1999/468/EG wird auf zwei Monate festgesetzt.
   (3)   Der Ausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.
   Artikel 59
   Konsultation
   Die Kommission stellt sicher, dass Sachverständige der betroffenen beruflichen Gruppierungen in angemessener Weise konsultiert werden, besonders im Zusammenhang mit den Tätigkeiten des in Artikel 58 genannten Ausschusses, und stellt diesem Ausschuss einen mit Gründen versehenen Bericht über die genannten Konsultationen zur Verfügung.
   TITEL VI
   SONSTIGE BESTIMMUNGEN
   Artikel 60
   Berichte
   (1)   Ab 20. Oktober 2007 legen die Mitgliedstaaten der Kommission alle zwei Jahre einen Bericht über die Anwendung des eingeführten Systems vor. Neben den allgemeinen Ausführungen enthält dieser Bericht eine statistische Aufstellung der getroffenen Entscheidungen sowie eine Beschreibung der Hauptprobleme, die sich aus der Anwendung dieser Richtlinie ergeben.
   (2)   Ab 20. Oktober 2007 erstellt die Kommission alle fünf Jahre einen Bericht über die Anwendung dieser Richtlinie.
   Artikel 61
   Ausnahmebestimmung
   Falls ein Mitgliedstaat bei der Anwendung einer Bestimmung dieser Richtlinie in bestimmten Bereichen auf erhebliche Schwierigkeiten stößt, untersucht die Kommission diese Schwierigkeiten gemeinsam mit diesem Mitgliedstaat.
   Bei Bedarf entscheidet die Kommission nach dem in Artikel 58 Absatz 2 genannten Verfahren, dass der betreffende Mitgliedstaat vorübergehend von der Anwendung der betreffenden Vorschrift absehen darf.
   Artikel 62
   Aufhebung
   Die Richtlinien 77/452/EWG, 77/453/EWG, 78/686/EWG, 78/687/EWG, 78/1026/EWG, 78/1027/EWG, 80/154/EWG, 80/155/EWG, 85/384/EWG, 85/432/EWG, 85/433/EWG, 89/48/EWG, 92/51/EWG, 93/16/EWG und 1999/42/EG werden mit Wirkung vom 20. Oktober2007 aufgehoben. Bezugnahmen auf die aufgehobenen Richtlinien sind als Bezugnahmen auf diese Richtlinie zu verstehen und erfolgen unbeschadet der auf der Grundlage dieser Richtlinien verabschiedeten Rechtsakte.
   Artikel 63
   Umsetzung
   Die Mitgliedstaaten setzen die Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft, die erforderlich sind, um dieser Richtlinie bis spätestens bis 20. Oktober 2007 nachzukommen. Sie unterrichten die Kommission unverzüglich darüber.
   Wenn die Mitgliedstaaten diese Vorschriften erlassen, nehmen sie in diesen Vorschriften selbst oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung auf diese Richtlinie Bezug. Die Mitgliedstaaten regeln die Einzelheiten der Bezugnahme.
   Artikel 64
   Inkrafttreten
   Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
   Artikel 65
   Adressaten
   Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.
   
      Geschehen zu Straßburg am 7. September 2005.
      
         
            Im Namen des Europäischen Parlaments
         
         
            Der Präsident
         
         J. BORRELL FONTELLES
         
      
      
         
            Parlaments Im Namen des Rates
         
         
            Der Präsident
         
         C. CLARKE
         
      
   
   
      (1)  ABl. C 181 E vom 30.7.2002, S. 183.
   
      (2)  ABl. C 61 vom 14.3.2003, S. 67.
   
      (3)  Stellungnahme des Europäischen Parlaments vom 11. Februar 2004 (ABl. C 97 E vom 22.4.2004, S. 230), Gemeinsamer Standpunkt des Rates vom 21. Dezember 2004 (ABl. C 58 E vom 8.3.2005, S. 1) und Standpunkt des Europäischen Parlaments vom 11. Mai 2005 (noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht). Beschluss des Rates vom 6. Juni 2005.
   
      (4)  ABl. L 178 vom 17.7.2000, S. 1.
   
      (5)  ABl. L 19 vom 24.1.1989, S. 16. Geändert durch die Richtlinie 2001/19/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 206 vom 31.7.2001, S. 1).
   
      (6)  ABl. L 209 vom 24.7.1992, S. 25. Zuletzt geändert durch die Entscheidung 2004/108/EG (ABl. L 32 vom 5.2.2004, S. 15).
   
      (7)  ABl. L 201 vom 31.7.1999, S. 77.
   
      (8)  ABl. L 176 vom 15.7.1977, S. 1. Zuletzt geändert durch die Beitrittsakte von 2003.
   
      (9)  ABl. L 176 vom 15.7.1977, S. 8. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2001/19/EG.
   
      (10)  ABl. L 233 vom 24.8.1978, S. 1. Zuletzt geändert durch die Beitrittsakte von 2003.
   
      (11)  ABl. L 233 vom 24.8.1978, S. 10. Zuletzt geändert durch die Beitrittsakte von 2003.
   
      (12)  ABl. L 362 vom 23.12.1978 S. 1. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2001/19/EG.
   
      (13)  ABl. L 362 vom 23.12.1978, S. 7. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2001/19/EG.
   
      (14)  ABl. L 33 vom 11.2.1980, S. 1. Zuletzt geändert durch die Beitrittsakte von 2003.
   
      (15)  ABl. L 33 vom 11.2.1980, S. 8. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2001/19/EG.
   
      (16)  ABl. L 223 vom 21.8.1985, S. 15. Zuletzt geändert durch die Beitrittsakte von 2003.
   
      (17)  ABl. L 253 vom 24.9.1985, S. 34. Geändert durch die Richtlinie 2001/19/EG.
   
      (18)  ABl. L 253 vom 24.9.1985, S. 37. Zuletzt geändert durch die Beitrittsakte von 2003.
   
      (19)  ABl. L 165 vom 7.7.1993, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 284 vom 31.10.2003, S. 1).
   
      (20)  ABl. L 184 vom 17.7.1999, S. 23.
   
      (21)  ABl. L 78 vom 26.3.1977, S. 17. Zuletzt geändert durch die Beitrittsakte von 2003.
   
      (22)  ABl. L 77 vom 14.3.1998, S. 36. Geändert durch die Beitrittsakte von 2003.
   
      (23)  ABl. L 145 vom 13.6.1977, S. 1. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2004/66/EG (ABl. L 168 vom 1.5.2004, S. 35).
   
      (24)  ABl. L 281 vom 23.11.1995, S. 31. Geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1882/2003.
   
      (25)  ABl. L 201 vom 31.7.2002, S. 37.
   
      ANHANG I
      Liste der Berufsverbände oder -organisationen, die die Bedingungen des Artikels 3 Absatz 2 erfüllen
      IRLAND (1)
      
      
                  1.
               
               
                  The Institute of Chartered Accountants in Ireland (2)
                  
               
            
                  2.
               
               
                  The Institute of Certified Public Accountants in Ireland (2)
                  
               
            
                  3.
               
               
                  The Association of Certified Accountants (2)
                  
               
            
                  4.
               
               
                  Institution of Engineers of Ireland
               
            
                  5.
               
               
                  Irish Planning Institute
               
            VEREINIGTES KÖNIGREICH
      
                  1.
               
               
                  Institute of Chartered Accountants in England and Wales
               
            
                  2.
               
               
                  Institute of Chartered Accountants of Scotland
               
            
                  3.
               
               
                  Institute of Chartered Accountants in Ireland
               
            
                  4.
               
               
                  Chartered Association of Certified Accountants
               
            
                  5.
               
               
                  Chartered Institute of Loss Adjusters
               
            
                  6.
               
               
                  Chartered Institute of Management Accountants
               
            
                  7.
               
               
                  Institute of Chartered Secretaries and Administrators
               
            
                  8.
               
               
                  Chartered Insurance Institute
               
            
                  9.
               
               
                  Institute of Actuaries
               
            
                  10.
               
               
                  Faculty of Actuaries
               
            
                  11.
               
               
                  Chartered Institute of Bankers
               
            
                  12.
               
               
                  Institute of Bankers in Scotland
               
            
                  13.
               
               
                  Royal Institution of Chartered Surveyors
               
            
                  14.
               
               
                  Royal Town Planning Institute
               
            
                  15.
               
               
                  Chartered Society of Physiotherapy
               
            
                  16.
               
               
                  Royal Society of Chemistry
               
            
                  17.
               
               
                  British Psychological Society
               
            
                  18.
               
               
                  Library Association
               
            
                  19.
               
               
                  Institute of Chartered Foresters
               
            
                  20.
               
               
                  Chartered Institute of Building
               
            
                  21.
               
               
                  Engineering Council
               
            
                  22.
               
               
                  Institute of Energy
               
            
                  23.
               
               
                  Institution of Structural Engineers
               
            
                  24.
               
               
                  Institution of Civil Engineers
               
            
                  25.
               
               
                  Institution of Mining Engineers
               
            
                  26.
               
               
                  Institution of Mining and Metallurgy
               
            
                  27.
               
               
                  Institution of Electrical Engineers
               
            
                  28.
               
               
                  Institution of Gas Engineers
               
            
                  29.
               
               
                  Institution of Mechanical Engineers
               
            
                  30.
               
               
                  Institution of Chemical Engineers
               
            
                  31.
               
               
                  Institution of Production Engineers
               
            
                  32.
               
               
                  Institution of Marine Engineers
               
            
                  33.
               
               
                  Royal Institution of Naval Architects
               
            
                  34.
               
               
                  Royal Aeronautical Society
               
            
                  35.
               
               
                  Institute of Metals
               
            
                  36.
               
               
                  Chartered Institution of Building Services Engineers
               
            
                  37.
               
               
                  Institute of Measurement and Control
               
            
                  38.
               
               
                  British Computer Society
               
            
         (1)  Irische Staatsangehörige sind darüber hinaus Mitglieder folgender Berufsverbände oder -organisationen des Vereinigten Königreichs:
      
                   
               
               
                  Institute of Chartered Accountants in England and Wales
               
            
                   
               
               
                  Institute of Chartered Accountants of Scotland
               
            
                   
               
               
                  Institute of Actuaries
               
            
                   
               
               
                  Faculty of Actuaries
               
            
                   
               
               
                  The Chartered Institute of Management Accountants
               
            
                   
               
               
                  Institute of Chartered Secretaries and Administrators
               
            
                   
               
               
                  Royal Town Planning Institute
               
            
                   
               
               
                  Royal Institution of Chartered Surveyors
               
            
                   
               
               
                  Chartered Institute of Building.
               
            
         (2)  Nur für die Tätigkeit der Rechnungsprüfung.
   
   
      ANHANG II
      Verzeichnis der besonders strukturierten Ausbildungsgänge gemäß Artikel 11 Buchstabe c Ziffer ii
      1.   Fachberufe im Gesundheitswesen sowie im sozialpädagogischen Bereich
      Schulische und berufliche Bildung, die zu folgenden Berufen führt:
      in Deutschland:
      
                  —
               
               
                  Kinderkrankenschwester/Kinderkrankenpfleger
               
            
                  —
               
               
                  Krankengymnast(in)/Physiotherapeut(in) (1)
                  
               
            
                  —
               
               
                  Beschäftigungs- und Arbeitstherapeut(in)/Ergotherapeut(in)
               
            
                  —
               
               
                  Logopäde/Logopädin
               
            
                  —
               
               
                  Orthoptist(in)
               
            
                  —
               
               
                  staatlich anerkannte(r) Erzieher(in)
               
            
                  —
               
               
                  staatlich anerkannte(r) Heilpädagoge(-in)
               
            
                  —
               
               
                  medizinisch-technische(r) Laboratoriums-Assistent(in)
               
            
                  —
               
               
                  medizinisch-technische(r) Radiologie-Assistent(in)
               
            
                  —
               
               
                  medizinisch-technische(r) Assistent(in) für Funktionsdiagnostik
               
            
                  —
               
               
                  veterinärmedizinisch-technische(r) Assistent(in)
               
            
                  —
               
               
                  Diätassistent(in)
               
            
                  —
               
               
                  Pharmazieingenieur (bis zum 31. März 1994 abgeschlossener Ausbildungsgang in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik oder in den neuen Bundesländern)
               
            
                  —
               
               
                  Psychiatrische(r) Krankenschwester/Krankenpfleger
               
            
                  —
               
               
                  Sprachtherapeut(in)
               
            in der Tschechischen Republik:
      
                  —
               
               
                  Assistent in der Gesundheitspflege („zdravotnický asistent“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 13 Jahren, einschließlich einer mindestens achtjährigen allgemeinen Schulbildung und einer vierjährigen beruflichen Sekundarausbildung an einer Medizinfachschule, die mit der „maturitní zkouška“-Prüfung abgeschlossen wird.
      
                  —
               
               
                  Ernährungsmedizinischer Assistent („nutriční asistent“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 13 Jahren, einschließlich einer mindestens achtjährigen allgemeinen Schulbildung und einer vierjährigen beruflichen Sekundarausbildung an einer Medizinfachschule, die mit der „maturitní zkouška“-Prüfung abgeschlossen wird.
      in Italien:
      
                  —
               
               
                  Zahntechniker („odontotecnico“)
               
            
                  —
               
               
                  Optiker („ottico“)
               
            in Zypern:
      
                  —
               
               
                  Zahntechniker („οδοντοτεχνίτης“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 14 Jahren, einschließlich einer mindestens sechsjährigen allgemeinen Schulbildung, einer sechsjährigen Sekundarausbildung und einer anschließenden zweijährigen Berufsausbildung, der eine einjährige berufliche Praxis folgt.
      
                  —
               
               
                  Optiker („τεχνικός oπτικός“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 14 Jahren, einschließlich einer mindestens sechsjährigen allgemeinen Schulbildung, einer sechsjährigen Sekundarausbildung und einer anschließenden zweijährigen Berufsausbildung, der eine einjährige berufliche Praxis folgt.
      in Lettland:
      
                  —
               
               
                  Zahnarzthelfer („zobārstniecības māsa“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 13 Jahren, einschließlich einer mindestens zehnjährigen allgemeinen Schulbildung und einer zweijährigen Berufsausbildung an einer Medizinfachschule, der eine dreijährige berufliche Praxis folgt, an deren Ende eine Prüfung zur Erlangung des Fachzeugnisses abgelegt werden muss.
      
                  —
               
               
                  biomedizinisch-technischer Labor-Assistent („biomedicīnas laborants“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 12 Jahren, einschließlich einer mindestens zehnjährigen allgemeinen Schulbildung und einer zweijährigen Berufsausbildung an einer Medizinfachschule, der eine zweijährige berufliche Praxis folgt, an deren Ende eine Prüfung zur Erlangung des Fachzeugnisses abgelegt werden muss.
      
                  —
               
               
                  Zahntechniker („zobu tehniķis“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 12 Jahren, einschließlich einer mindestens zehnjährigen allgemeinen Schulbildung und einer zweijährigen Berufsausbildung an einer Medizinfachschule, der eine zweijährige berufliche Praxis folgt, an deren Ende eine Prüfung zur Erlangung des Fachzeugnisses abgelegt werden muss.
      
                  —
               
               
                  physiotherapeutischer Assistent („fizioterapeita asistents“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 13 Jahren, einschließlich einer mindestens zehnjährigen allgemeinen Schulbildung und einer dreijährigen Berufsausbildung an einer Medizinfachschule, der eine zweijährige berufliche Praxis folgt, an deren Ende eine Prüfung zur Erlangung des Fachzeugnisses abgelegt werden muss.
      in Luxemburg:
      
                  —
               
               
                  medizinisch-technische(r) Radiologie-Assistent(in) („assistant(e) technique médical(e) en radiologie“)
               
            
                  —
               
               
                  medizinisch-technische(r) Labor-Assistent(in) („assistant(e) technique médical(e) de laboratoire“)
               
            
                  —
               
               
                  Krankenpfleger/-schwester in psychiatrischen Krankenanstalten („infirmier/ière psychiatrique“)
               
            
                  —
               
               
                  Medizinisch-technische(r) Chirurgie-Assistent(in) („assistant(e) technique médical(e) en chirurgie“)
               
            
                  —
               
               
                  Kinderkrankenpfleger/-schwester („infirmier/ière puériculteur/trice“)
               
            
                  —
               
               
                  Anästhesie-Krankenpfleger/-schwester („infirmier/ière anesthésiste“)
               
            
                  —
               
               
                  Geprüfte(r) Masseur(in) („masseur/euse diplômé(e)“)
               
            
                  —
               
               
                  Erzieher(in) („éducateur/trice“)
               
            in den Niederlanden:
      
                  —
               
               
                  veterinärmedizinische(r) Assistent(in) („dierenartsassistent“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 13 Jahren, einschließlich
      
                  i)
               
               
                  einer mindestens dreijährigen Berufsausbildung in einer Fachschule, die mit einer Prüfung abschließt und in einigen Fällen durch eine ein- oder zweijährige Fachausbildung, die ebenfalls mit einer Prüfung abschließt, ergänzt wird; oder
               
            
                  ii)
               
               
                  einer mindestens zweieinhalbjährigen Berufsausbildung in einer Fachschule, die mit einer Prüfung abschließt und durch eine mindestens sechsmonatige Berufserfahrung oder ein sechsmonatiges Praktikum in einer anerkannten Einrichtung ergänzt wird; oder
               
            
                  iii)
               
               
                  einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einer Fachschule, die mit einer Prüfung abschließt und durch eine mindestens einjährige Berufserfahrung oder ein mindestens einjähriges Praktikum in einer anerkannten Einrichtung ergänzt wird; oder
               
            
                  iv)
               
               
                  im Falle der veterinärmedizinischen Assistenten („dierenartsassistent“) einer dreijährigen Berufsausbildung in einer Fachschule („MBO“-System) oder alternativ dazu einer dreijährigen Berufsausbildung innerhalb des dualen Lehrlingsausbildungssystems („LLW“); beide Ausbildungsgänge schließen mit einer Prüfung ab.
               
            in Österreich:
      
                  —
               
               
                  spezielle Grundausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege
               
            
                  —
               
               
                  spezielle Grundausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
               
            
                  —
               
               
                  Kontaktlinsenoptiker(in)
               
            
                  —
               
               
                  Fußpfleger(in)
               
            
                  —
               
               
                  Hörgeräteakustiker(in)
               
            
                  —
               
               
                  Drogist(in)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 14 Jahren, einschließlich einer mindestens fünfjährigen strukturierten Ausbildung. Diese ist unterteilt in eine mindestens dreijährige Lehrzeit, die zum Teil im Unternehmen und zum Teil an einer berufsbildenden Schule absolviert wird, sowie eine berufspraktische und Ausbildungszeit, die mit einer Prüfung abschließt. Damit erwerben die betroffenen Personen das Recht, den Beruf auszuüben und Lehrlinge auszubilden.
      
                  —
               
               
                  Masseur(in)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 14 Jahren, einschließlich einer fünfjährigen strukturierten Ausbildung. Diese ist unterteilt in eine zweijährige Lehrzeit, eine zweijährige berufspraktische und Ausbildungszeit und einen einjährigen Ausbildungsgang. Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab, die die betroffenen Personen berechtigt, den Beruf auszuüben und Lehrlinge auszubilden.
      
                  —
               
               
                  Kindergärtner(in)
               
            
                  —
               
               
                  Erzieher(in)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 13 Jahren, einschließlich einer fünfjährigen Ausbildung in einer Fachschule, die mit einer Prüfung abschließt.
      in der Slowakei:
      
                  —
               
               
                  Tanzpädagoge/Tanzpädagogin an Kunstschulen (Grundstufe) („učiteľ v tanečnom odbore na základných umeleckých školách“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 14 1/2 Jahren, einschließlich einer achtjährigen allgemeinen Schulbildung, einer vierjährigen Ausbildung an einer weiterbildenden Fachschule und einer Ausbildung von fünf Semestern in Tanzpädagogik.
      
                  —
               
               
                  Erzieher(in) in besonderen Erziehungseinrichtungen und in Sozialdiensteinrichtungen („vychovávatel' v špeciálnych výchovných zariadeniach a v zariadeniach sociálnych služieb“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 14 Jahren, einschließlich einer acht-/neunjährigen allgemeinen Schulbildung, einer vierjährigen Ausbildung an einer Pädagogikschule oder an einer anderen weiterbildenden Schule und einer zweijährigen pädagogischen Teilzeitausbildung.
      2.   „Mester/Meister/Maître“ (schulische und berufliche Bildung, die zum „Meister“ für die nicht unter Titel III Kapitel II dieser Richtlinien fallenden handwerklichen Tätigkeiten führt)
      Schulische und berufliche Bildung, die zu folgenden Berufen führt:
      in Dänemark:
      
                  —
               
               
                  Optiker („optometrist“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 14 Jahren, einschließlich einer fünfjährigen Berufsausbildung, die in eine zweieinhalbjährige theoretische Ausbildung an einer berufsbildenden Einrichtung und eine zweieinhalbjährige praktische Ausbildung im Unternehmen unterteilt ist und mit einer anerkannten Prüfung über den Handwerksberuf abschließt. Damit sind die Betroffenen berechtigt, den Titel „Mester“ zu führen.
      
                  —
               
               
                  Orthopädiemechaniker („ortopædimekaniker“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 12 1/2 Jahren, einschließlich einer dreieinhalbjährigen Berufsausbildung, die in eine sechsmonatige theoretische Ausbildung an einer berufsbildenden Einrichtung und eine dreijährige praktische Ausbildung im Unternehmen unterteilt ist und mit einer anerkannten Prüfung über den Handwerksberuf abschließt. Damit sind die Betroffenen berechtigt, den Titel „Mester“ zu führen.
      
                  —
               
               
                  Orthopädieschuhmacher („ortopædiskomager“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 13 1/2 Jahren, einschließlich einer viereinhalbjährigen Berufsausbildung, die in eine zweijährige theoretische Ausbildung an einer berufsbildenden Einrichtung und eine zweieinhalbjährige praktische Ausbildung im Unternehmen unterteilt ist und mit einer anerkannten Prüfung über den Handwerksberuf abschließt. Damit sind die Betroffenen berechtigt, den Titel „Mester“ zu führen.
      in Deutschland:
      
                  —
               
               
                  Augenoptiker
               
            
                  —
               
               
                  Zahntechniker
               
            
                  —
               
               
                  Bandagist
               
            
                  —
               
               
                  Hörgeräteakustiker
               
            
                  —
               
               
                  Orthopädiemechaniker
               
            
                  —
               
               
                  Orthopädieschuhmacher
               
            in Luxemburg:
      
                  —
               
               
                  Augenoptiker („opticien“)
               
            
                  —
               
               
                  Zahntechniker („mécanicien dentaire“)
               
            
                  —
               
               
                  Hörgeräteakustiker („audioprothésiste“)
               
            
                  —
               
               
                  Orthopädiemechaniker-Bandagist („mécanicien orthopédiste/bandagiste“)
               
            
                  —
               
               
                  Orthopädieschuhmacher („orthopédiste-cordonnier“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 14 Jahren, einschließlich einer mindestens fünfjährigen strukturierten Ausbildung, die zum Teil im Unternehmen und zum Teil in einer berufsbildenden Einrichtung absolviert wird und mit einer Prüfung abschließt. Das Bestehen dieser Prüfung berechtigt zur selbstständigen Tätigkeit sowie zur nichtselbstständigen Beschäftigung mit einem vergleichbaren Verantwortungsumfang in einem „Handwerk“.
      in Österreich:
      
                  —
               
               
                  Bandagist
               
            
                  —
               
               
                  Miederwarenerzeuger
               
            
                  —
               
               
                  Optiker
               
            
                  —
               
               
                  Orthopädieschuhmacher
               
            
                  —
               
               
                  Orthopädietechniker
               
            
                  —
               
               
                  Zahntechniker
               
            
                  —
               
               
                  Gärtner
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 14 Jahren, einschließlich einer mindestens fünfjährigen strukturierten Ausbildung, die unterteilt ist in eine mindestens dreijährige Lehrzeit, die zum Teil im Unternehmen und zum Teil in einer berufsbildenden Einrichtung abgeleistet wird, sowie eine mindestens zweijährige berufspraktische und Ausbildungszeit und mit der Meisterprüfung abschließt. Das Bestehen dieser Prüfung berechtigt zur Ausübung des Berufs, zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Führung des Titels „Meister“.
      Schulische und berufliche Bildung für Handwerksmeister in der Land- und Forstwirtschaft, insbesondere:
      
                  —
               
               
                  Meister in der Landwirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister in der ländlichen Hauswirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister im Gartenbau
               
            
                  —
               
               
                  Meister im Feldgemüsebau
               
            
                  —
               
               
                  Meister im Obstbau und in der Obstverwertung
               
            
                  —
               
               
                  Meister im Weinbau und in der Kellerwirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister in der Molkerei- und Käsereiwirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister in der Pferdewirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister in der Fischereiwirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister in der Geflügelwirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister in der Bienenwirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister in der Forstwirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister in der Forstgarten- und Forstpflegewirtschaft
               
            
                  —
               
               
                  Meister in der landwirtschaftlichen Lagerhaltung
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 15 Jahren, einschließlich einer sechsjährigen strukturierten Ausbildung, die unterteilt ist in eine mindestens dreijährige Lehrzeit, die zum Teil im Unternehmen und zum Teil in einer berufsbildenden Einrichtung abgeleistet wird, sowie eine dreijährige berufspraktische Erfahrungszeit und mit der Meisterprüfung in dem entsprechenden Beruf abschließt. Das Bestehen dieser Prüfung berechtigt zur Ausbildung von Lehrlingen und zum Führen des Titels „Meister“.
      in Polen:
      
                  —
               
               
                  Lehrer in der praktischen beruflichen Bildung („Nauczyciel praktycznej nauki zawodu“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von
      
                  i)
               
               
                  entweder 8 Jahre allgemeine Schulbildung und 5 Jahre berufliche Sekundarausbildung oder eine gleichwertige Sekundarausbildung auf einem entsprechenden Gebiet sowie im Anschluss daran ein Pädagogiklehrgang mit einer Gesamtdauer von mindestens 150 Stunden, ein Lehrgang in Arbeitssicherheit und Arbeitshygiene und eine zweijährige berufliche Praxis in dem Beruf, in dem der Lehrer unterrichten wird,
               
            
                  ii)
               
               
                  oder 8 Jahre allgemeine Schulbildung und 5 Jahre berufliche Sekundarausbildung sowie ein Abschlusszeugnis einer postsekundären pädagogisch-technischen Bildungseinrichtung
               
            
                  iii)
               
               
                  oder 8 Jahre allgemeine Schulbildung und 2 bis 3 Jahre grundlegende berufliche Sekundarausbildung sowie mindestens 3 Jahre Berufserfahrung, die durch den Meisterbrief in dem betreffenden Beruf bescheinigt wird; daran schließt sich ein Pädagogiklehrgang mit einer Gesamtdauer von mindestens 150 Stunden an.
               
            in der Slowakei:
      
                  —
               
               
                  Meister in der beruflichen Bildung („majster odbornej výchovy“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 12 Jahren, einschließlich einer achtjährigen allgemeinen Schulbildung, einer vierjährigen beruflichen Bildung (vollständige berufliche Sekundarschulbildung und/oder Lehre in einem entsprechenden (ähnlichen) Ausbildungsgang der beruflichen Bildung bzw. Lehre), einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung auf dem der abgeschlossenen Ausbildung oder Lehre entsprechenden Gebiet und einer zusätzlichen pädagogischen Ausbildung an der pädagogischen Fakultät oder an den technischen Hochschulen oder einer vollständigen Sekundarschulbildung und einer Lehre in einem entsprechenden (ähnlichen) Ausbildungsgang der beruflichen Bildung bzw. Lehre, einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung auf dem der abgeschlossenen Ausbildung oder Lehre entsprechenden Gebiet und einer zusätzlichen pädagogischen Ausbildung an der pädagogischen Fakultät oder, ab 1. September 2005, einer Fachausbildung auf dem Gebiet der Fachpädagogik, die in den Methodologiezentren für Meister in der beruflichen Bildung an Fachschulen ohne zusätzlichen pädagogischen Ausbildungsgang absolviert werden kann.
      3.   Schifffahrt
      
                  a)
               
               
                  Schiffsführung
               
            Schulische und berufliche Bildung, die zu folgenden Berufen führt:
      in der Tschechischen Republik:
      
                  —
               
               
                  Nautischer Offiziersassistent („palubní asistent“)
               
            
                  —
               
               
                  Nautischer Wachoffizier („námořní poručík“)
               
            
                  —
               
               
                  Erster Offizier („první palubní důstojník“)
               
            
                  —
               
               
                  Kapitän („kapitán“)
               
            
                  —
               
               
                  Technischer Offiziersassistent („strojní asistent“)
               
            
                  —
               
               
                  Technischer Wachoffizier („strojní důstojník“)
               
            
                  —
               
               
                  Zweiter technischer Offizier („druhý strojní důstojník“)
               
            
                  —
               
               
                  Leiter der Maschinenanlage („první strojní důstojník“)
               
            
                  —
               
               
                  Schiffselektriker („elektrotechnik“)
               
            
                  —
               
               
                  Leitender Schiffselektriker („elektrodůstojník“).
               
            in Dänemark:
      
                  —
               
               
                  Kapitän der Handelsmarine („skibsfører“)
               
            
                  —
               
               
                  Erster Offizier („overstyrmand“)
               
            
                  —
               
               
                  Steuermann, Wachoffizier („enestyrmand, vagthavende styrmand“)
               
            
                  —
               
               
                  Wachoffizier („vagthavende styrmand“)
               
            
                  —
               
               
                  Schiffsbetriebsmeister („maskinchef“)
               
            
                  —
               
               
                  Leitender technischer Offizier („l. maskinmester“)
               
            
                  —
               
               
                  Leitender technischer Offizier/technischer Wachoffizier („l. maskinmester/vagthavende maskinmester“)
               
            in Deutschland:
      
                  —
               
               
                  Kapitän AM
               
            
                  —
               
               
                  Kapitän AK
               
            
                  —
               
               
                  Nautischer Schiffsoffizier AMW
               
            
                  —
               
               
                  Nautischer Schiffsoffizier AKW
               
            
                  —
               
               
                  Schiffsbetriebstechniker CT — Leiter von Maschinenanlagen
               
            
                  —
               
               
                  Schiffsmaschinist CMa — Leiter von Maschinenanlagen
               
            
                  —
               
               
                  Schiffsbetriebstechniker CTW
               
            
                  —
               
               
                  Schiffsmaschinist CMaW — Technischer Alleinoffizier
               
            in Italien:
      
                  —
               
               
                  Nautischer Offizier („ufficiale di coperta“)
               
            
                  —
               
               
                  Technischer Offizier („ufficiale di macchina“)
               
            in Lettland:
      
                  —
               
               
                  Leitender Schiffselektrotechniker („Kuģu elektromehāniķis“)
               
            
                  —
               
               
                  Kühlsystembediener („Kuģa saldēšanas iekārtu mašīnists“)
               
            in den Niederlanden:
      
                  —
               
               
                  Deckoffizier in der Küstenschifffahrt (mit Ergänzung) („stuurman kleine handelsvaart (met aanvulling)“)
               
            
                  —
               
               
                  Diplomierter Maschinenwachdienstkundiger („diploma motordrijver“)
               
            
                  —
               
               
                  VTS-Beamter („VTS-functionaris“)
               
            Erforderlich ist:
      
                  —
               
               
                  in der Tschechischen Republik
                  
                              i)
                           
                           
                              für den Nautischen Offiziersassistenten („palubní asistent“)
                              
                                          1.
                                       
                                       
                                          Mindestalter: 20 Jahre.
                                       
                                    
                                          2.
                                       
                                       
                                          
                                                      a)
                                                   
                                                   
                                                      Ausbildung an der Marineakademie oder der Marinefachschule (Fachbereich „Schifffahrt“), die jeweils mit der „maturitní zkouška“-Prüfung abzuschließen ist, sowie eine zugelassene Seefahrtzeit von mindestens sechs Monaten an Bord eines Schiffes während der Ausbildung oder
                                                   
                                                
                                                      b)
                                                   
                                                   
                                                      zugelassene Seefahrtzeit von mindestens zwei Jahren als Schiffsmann im Rahmen des nautischen Wachdienstes auf Unterstützungsebene auf Schiffen und Abschluss der zugelassenen Ausbildung, die die in Abschnitt A-II/1 des STCW-(Internationales Übereinkommen über Normen für die Ausbildung, die Erteilung von Befähigungszeugnissen und den Wachdienst von Seeleuten-)Codes enthaltenen Befähigungsanforderungen erfüllt und an einer Marineakademie oder Marinefachschule einer Vertragspartei des STCW-Übereinkommens mit einer Prüfung vor einem vom MTC (Seetransportausschuss der Tschechischen Republik) anerkannten Prüfungsausschuss absolviert wurde.
                                                   
                                                
                                    
                        
                              ii)
                           
                           
                              für den Nautischen Wachoffizier („námořní poručík“)
                              
                                          1.
                                       
                                       
                                          Zugelassene Seefahrtzeit als Nautischer Offiziersassistent auf Schiffen mit einer Bruttoraumzahl von 500 oder mehr von mindestens sechs Monaten im Falle eines Absolventen einer Marineakademie oder Marinefachschule oder von einem Jahr im Falle eines Absolventen einer zugelassenen Ausbildung, darunter mindestens sechs Monate als Schiffsmann im Rahmen des nautischen Wachdienstes.
                                       
                                    
                                          2.
                                       
                                       
                                          Ordnungsgemäß geführtes und beurkundetes Ausbildungsbuch für Offiziersanwärter.
                                       
                                    
                        
                              iii)
                           
                           
                              für den Ersten Offizier („první palubní důstojník“)
                              Befähigungszeugnis als nautischer Wachoffizier auf Schiffen mit einer Bruttoraumzahl von 500 oder mehr und zugelassene Seefahrtzeit in dieser Funktion von mindestens zwölf Monaten.
                           
                        
                              iv)
                           
                           
                              für den Kapitän („kapitán“)
                              
                                          =
                                       
                                       
                                          Dienstzeugnis als Kapitän auf Schiffen mit einer Bruttoraumzahl von 500 bis 3 000.
                                       
                                    
                                          =
                                       
                                       
                                          Befähigungszeugnis als Erster Offizier auf Schiffen mit einer Bruttoraumzahl von 3 000 oder mehr, zugelassene Seefahrtzeit als erster Offizier von mindestens sechs Monaten auf Schiffen mit einer Bruttoraumzahl von 500 oder mehr und eine zugelassene Seefahrtzeit als erster Offizier von mindestens sechs Monaten auf Schiffen mit einer Bruttoraumzahl von 3 000 oder mehr.
                                       
                                    
                        
                              v)
                           
                           
                              für den Technischen Offiziersassistent („strojní asistent“)
                              
                                          1.
                                       
                                       
                                          Mindestalter: 20 Jahre.
                                       
                                    
                                          2.
                                       
                                       
                                          Ausbildung an der Marineakademie oder der Marinefachschule (Fachbereich „Schiffsingenieurwesen“) und eine zugelassene Seefahrtzeit von mindestens sechs Monaten an Bord eines Schiffes während der Ausbildung.
                                       
                                    
                        
                              vi)
                           
                           
                              für den Technischen Wachoffizier („strojní důstojník“)
                              Zugelassene Seefahrtzeit in der Funktion eines technischen Offiziersassistenten von mindestens sechs Monaten als Absolvent einer Marineakademie oder einer Marinefachschule.
                           
                        
                              vii)
                           
                           
                              für den Zweiten technischen Offizier („druhý strojní důstojník“)
                              Zugelassene Seefahrtzeit von mindestens zwölf Monaten in der Funktion eines Dritten technischen Offiziers auf Schiffen, deren Hauptantriebsmaschinen eine Antriebsleistung von 750 kW oder mehr haben.
                           
                        
                              viii)
                           
                           
                              für den Leiter der Maschinenanlage („první strojní důstojník“)
                              Befähigungszeugnis für den Dienst als Zweiter technischer Offizier auf Schiffen, deren Hauptantriebsmaschinen eine Antriebsleistung von 3 000 kW oder mehr haben und zugelassene Seefahrtzeit von mindestens sechs Monaten in dieser Funktion.
                           
                        
                              ix)
                           
                           
                              für den Schiffselektriker („elektrotechnik“)
                              
                                          1.
                                       
                                       
                                          Mindestalter: 18 Jahre.
                                       
                                    
                                          2.
                                       
                                       
                                          Marine- oder sonstige Akademie, elektrotechnische Fakultät oder Technikerschule oder Elektrotechnik-Fachschule, die jeweils mit dem Abschluss „maturitní zkouška“ abzuschließen ist, und mindestens zwölfmonatige Praxis auf dem Gebiet der Elektrotechnik.
                                       
                                    
                        
                              x)
                           
                           
                              für den Leitenden Schiffselektriker („elektrodůstojník“)
                              
                                          1.
                                       
                                       
                                          Marineakademie oder Marinefachschule, elektrotechnische Fakultät oder andere Akademie oder Sekundarschule auf dem Gebiet der Elektrotechnik, die jeweils mit dem Abschluss „maturitní zkouška“ bzw. einem Staatsexamen abzuschließen ist.
                                       
                                    
                                          2.
                                       
                                       
                                          Zugelassene Seefahrtzeit als Schiffselektriker von mindestens 12 Monaten im Falle eines Absolventen einer Akademie oder Fachschule und von 24 Monaten im Falle eines Absolventen einer Sekundarschule.
                                       
                                    
                        
            
                  —
               
               
                  in Dänemark eine neunjährige Primarschulzeit, an die sich ein Grundausbildungsgang und/oder ein Seedienstausbildungsgang mit einer Dauer von 17 bis 36 Monaten anschließt, ergänzt
                  
                              i)
                           
                           
                              für den Wachoffizier durch eine einjährige Fachausbildung
                           
                        
                              ii)
                           
                           
                              für die anderen Berufe durch eine dreijährige berufliche Fachausbildung;
                           
                        
            
                  —
               
               
                  in Deutschland eine Schul- und Ausbildungszeit mit einer Gesamtdauer zwischen 14 und 18 Jahren, einschließlich einer dreijährigen Berufsgrundausbildung und einer einjährigen Seedienstpraxis, an die sich eine ein- bis zweijährige berufliche Fachausbildung — gegebenenfalls ergänzt durch eine zweijährige Seefahrtpraxis — anschließt;
               
            
                  —
               
               
                  in Lettland
                  
                              i)
                           
                           
                              für den Leitenden Schiffselektrotechniker („kuģu elektromehāniķis“)
                              
                                          1.
                                       
                                       
                                          Mindestalter: 18 Jahre.
                                       
                                    
                                          2.
                                       
                                       
                                          Die Ausbildung hat eine Gesamtdauer von mindestens 12 Jahren und sechs Monaten und umfasst eine mindestens neunjährige allgemeine Schulbildung und eine mindestens dreijährige berufliche Ausbildung. Zusätzlich ist eine Seefahrtzeit von nicht weniger als sechs Monaten als Schiffselektriker oder als Assistent des Leitenden Schiffselektrikers auf Schiffen mit einer Leistung von mehr als 750 kW erforderlich. Die Berufsausbildung wird mit einer besonderen Prüfung durch die zuständige Behörde gemäß dem durch das Verkehrsministerium zugelassenen Ausbildungsprogramm abgeschlossen.
                                       
                                    
                        
                              ii)
                           
                           
                              für den Kühlsystembediener („kuģa saldēšanas iekārtu mašīnists“)
                              
                                          1.
                                       
                                       
                                          Mindestalter: 18 Jahre.
                                       
                                    
                                          2.
                                       
                                       
                                          Die Ausbildung hat eine Gesamtdauer von mindestens 13 Jahren und umfasst eine mindestens neunjährige allgemeine Schulbildung und eine mindestens dreijährige berufliche Ausbildung. Zusätzlich ist eine Seefahrtzeit von nicht weniger als zwölf Monaten als Assistent des Leitenden Kühltechnikers erforderlich. Die Berufsausbildung wird mit einer besonderen Prüfung durch die zuständige Behörde gemäß dem durch das Verkehrsministerium zugelassenen Ausbildungsprogramm abgeschlossen.
                                       
                                    
                        
            
                  —
               
               
                  in Italien eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 13 Jahren, einschließlich einer mindestens fünfjährigen beruflichen Ausbildung, die mit einer Prüfung abschließt und gegebenenfalls durch ein Praktikum ergänzt wird;
               
            
                  —
               
               
                  in den Niederlanden:
                  
                              i)
                           
                           
                              für den Deckoffizier in der Küstenschifffahrt (mit Ergänzung) („stuurman kleine handelsvaart (met aanvulling)“) und den diplomierten Maschinenwachdienstkundigen („diploma motordrijver“) eine Schul- und Ausbildungszeit von 14 Jahren, einschließlich einer mindestens zweijährigen Ausbildung an einer beruflichen Fachschule, die durch ein zwölfmonatiges Praktikum ergänzt wird;
                           
                        
                              ii)
                           
                           
                              für den VTS-Beamten („VTS-functionaris“) eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 15 Jahren, einschließlich einer mindestens dreijährigen Ausbildung an einer höheren berufsbildenden Schule („HBO“) oder an einer mittleren berufsbildenden Schule („MBO“), an die sich Fachlehrgänge auf nationaler und regionaler Ebene anschließen, die jeweils mindestens 12 Wochen theoretische Ausbildung umfassen und jeweils mit einer Prüfung abschließen.
                           
                        Diese Ausbildungsgänge müssen im Rahmen des Internationalen STCW-Übereinkommens (Internationales Übereinkommen über Normen für die Ausbildung, die Erteilung von Befähigungsnachweisen, Befähigungszeugnissen und den Wachdienst von Seeleuten, 1978) anerkannt sein.
               
            
                  b)
               
               
                  Hochseefischerei:
               
            Schulische und berufliche Bildung, die zu folgenden Berufen führt:
      in Deutschland:
      
                  —
               
               
                  Kapitän BG/Fischerei
               
            
                  —
               
               
                  Kapitän BLK/Fischerei
               
            
                  —
               
               
                  Nautischer Schiffsoffizier BGW/Fischerei
               
            
                  —
               
               
                  Nautischer Schiffsoffizier BK/Fischerei
               
            in den Niederlanden:
      
                  —
               
               
                  Technischer Deckoffizier V („stuurman werktuigkundige V“)
               
            
                  —
               
               
                  Maschinenwachdienstkundiger IV auf Fischereifahrzeugen („werktuigkundige IV visvaart“)
               
            
                  —
               
               
                  Deckoffizier IV auf Fischereifahrzeugen („stuurman IV visvaart“)
               
            
                  —
               
               
                  Technischer Deckoffizier VI („stuurman werktuigkundige VI“)
               
            Erforderlich ist
      
                  —
               
               
                  in Deutschland eine Schul- und Ausbildungszeit mit einer Gesamtdauer zwischen 14 und 18 Jahren, einschließlich einer dreijährigen Berufsgrundausbildung und einer einjährigen Seedienstpraxis, an die sich eine ein- bis zweijährige berufliche Fachausbildung — gegebenenfalls ergänzt durch eine zweijährige Seefahrtpraxis — anschließt;
               
            
                  —
               
               
                  in den Niederlanden eine Schul- und Ausbildungszeit mit einer Gesamtdauer zwischen 13 und 15 Jahren, einschließlich einer mindestens zweijährigen Ausbildung an einer beruflichen Fachschule, die durch ein zwölfmonatiges Praktikum ergänzt wird.
               
            Diese Ausbildungsgänge müssen im Rahmen des Übereinkommens von Torremolinos (Internationales Übereinkommen von 1977 über die Sicherheit der Fischereifahrzeuge) anerkannt sein.
      4.   Technischer Bereich
      Schulische und berufliche Bildung, die zu folgenden Berufen führt:
      in der Tschechischen Republik:
      die Bildung und Ausbildung, die zu folgenden Berufen führt:
      
                  —
               
               
                  zugelassener Techniker, zugelassener Baufacharbeiter („autorizovaný technik, autorizovaný stavitel“)
               
            Erforderlich ist eine mindestens neunjährige Berufsausbildung, die vier Jahre technische Sekundarausbildung, die mit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ abgeschlossen wird (technische Sekundarschulprüfung), und fünf Jahre Berufserfahrung umfasst und mit der Prüfung der beruflichen Befähigung für die Ausübung ausgewählter beruflicher Tätigkeiten im Baugewerbe abgeschlossen wird (gemäß Gesetz Nr. 50/1976 Sb. (Gesetz über das Bauwesen) und Gesetz Nr. 360/1992 Sb.).
      
                  —
               
               
                  Schienenfahrzeugführer („Fyzická osoba řídící drážní vozidlo“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von mindestens 12 Jahren, die mindestens eine achtjährige Schulbildung und eine mindestens vierjährige, mit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ abgeschlossene Berufsausbildung umfasst und die mit dem Staatsexamen über die Triebkraft von Fahrzeugen abgeschlossen wird.
      
                  —
               
               
                  Gleiskontrolltechniker („drážní revizní technik“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von mindestens 12 Jahren, einschließlich einer mindestens achtjährigen Schulbildung und einer mindestens vierjährigen beruflichen Sekundarausbildung an einer Sekundarschule für Maschinenbau oder Elektrotechnik diemit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ abgeschlossen wird.
      
                  —
               
               
                  Fahrlehrer („učitel autoškoly“)
               
            Mindestalter: 24 Jahre; die Ausbildung hat eine Gesamtdauer von mindestens 12 Jahren und umfasst eine mindestens achtjährige allgemeine Schulbildung und eine mindestens vierjährige berufliche Sekundarausbildung mit Schwerpunkt „Verkehrswesen“ oder „Maschinenbau“, die mit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ abgeschlossen wird.
      
                  —
               
               
                  Staatlich anerkannter Prüfer für die Verkehrstauglichkeit von Motorfahrzeugen („kontrolní technik STK“)
               
            Mindestalter: 21 Jahre; erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 12 Jahren, einschließlich einer mindestens achtjährigen allgemeinen Schulbildung und einer mindestens vierjährigen beruflichen Sekundarausbildung, die mit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ abgeschlossen wird; daran schließt sich eine mindestens zweijährige technische Praxis an; die betreffende Person muss Inhaber eines Führerscheins sein, darf keinen Eintrag im Strafregister haben und muss einen Sonderlehrgang für staatlich anerkannte Techniker mit einer Dauer von mindestens 120 Stunden besuchen und die Prüfung erfolgreich ablegen.
      
                  —
               
               
                  Mechaniker für die Abgasuntersuchung bei Kraftfahrzeugen („mechanik měření emisí“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 12 Jahren, einschließlich einer mindestens achtjährigen allgemeinen Schulbildung und einer mindestens vierjährigen beruflichen Sekundarausbildung, die mit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ endet; außerdem muss der Bewerber über eine mindestens dreijährige technische Praxis verfügen und den Sonderlehrgang „Mechanik für die Abgasuntersuchung bei Kraftfahrzeugen“ mit einer Dauer von acht Stunden absolvieren sowie die Prüfung erfolgreich ablegen.
      
                  —
               
               
                  Kapitän erster Klasse („kapitán I. třídy“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 15 Jahren, die eine achtjährige allgemeine Schulbildung und eine dreijährige Berufsausbildung umfasst, die mit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ abgeschlossen wird und der sich eine Prüfung für die Erlangung des Befähigungszeugnisses anschließt. An diese Berufsausbildung muss sich eine vierjährige berufliche Praxis anschließen, die mit einer Prüfung abgeschlossen wird.
      
                  —
               
               
                  Restaurator von Monumenten, die kunsthandwerkliche Arbeiten darstellen („restaurátor památek, které jsou díly uměleckých řemesel“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 12 Jahren, einschließlich einer vollständigen technischen Sekundarausbildung im Ausbildungsgang „Restaurierung“ oder einer zehn- bis zwölfjährigen Ausbildung in einem verwandten Schul- und Berufsausbildungsgang; hinzu kommt eine fünfjährige Berufserfahrung im Falle einer vollständigen technischen Sekundarausbildung, die mit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ abgeschlossen wird, oder eine achtjährige Berufserfahrung im Falle einer technischen Sekundarausbildung, die mit der Gesellenprüfung endet.
      
                  —
               
               
                  Restaurator von Kunstwerken, bei denen es sich nicht um Monumente handelt und die sich in Sammlungen von Museen oder Galerien befinden, sowie von anderen Gegenständen von kulturellem Wert („restaurátor děl výtvarných umění, která nejsou památkami a jsou uložena ve sbírkách muzeí a galerií, a ostatních předmětů kulturní hodnoty“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 12 Jahren, der im Falle einer mit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ abgeschlossenen vollständigen technischen Sekundarausbildung im Ausbildungsgang „Restaurierung“ eine fünfjährige Berufserfahrung folgt.
      
                  —
               
               
                  Abfallentsorger („odpadový hospodář“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 12 Jahren, einschließlich einer mindestens achtjährigen allgemeinen Schulbildung und einer mindestens vierjährigen, mit der Prüfung „maturitní zkouška“ abgeschlossenen beruflichen Sekundarausbildung und einer mindestens fünfjährigen Erfahrung im Bereich der Abfallentsorgung innerhalb der letzten 10 Jahre.
      
                  —
               
               
                  Sprengmeister („technický vedoucí odstřelů“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 12 Jahren, die eine mindestens achtjährige allgemeine Schulbildung und eine mindestens vierjährige berufliche Sekundarausbildung, die mit dem Zeugnis „maturitní zkouška“ endet,
      umfasst und an die sich Folgendes anschließt:
      zwei Berufsjahre als Schießhauer unter Tage (für eine Tätigkeit unter Tage) oder ein Berufsjahr über Tage (für eine Tätigkeit über Tage), ein halbes Jahr davon als Schießhauergehilfe;
      ein Lehrgang, der 100 Stunden theoretische und praktische Ausbildung umfasst und an den sich eine Prüfung vor dem zuständigen Bezirksbergamt anschließt;
      eine sechsmonatige oder längere Berufserfahrung bei der Planung und Durchführung größerer Sprengungen;
      ein Lehrgang, der 32 Stunden theoretische und praktische Ausbildung umfasst und an den sich eine Prüfung vor dem tschechischen Bergamt anschließt.
      in Italien:
      
                  —
               
               
                  Vermessungstechniker („geometra“)
               
            
                  —
               
               
                  staatlich geprüfter Landwirt („perito agrario“)
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 13 Jahren, einschließlich einer achtjährigen Pflichtschulzeit, an die sich eine fünfjährige Sekundarschulausbildung anschließt, wobei drei Jahre der Berufsausbildung gewidmet sind, die mit dem Fachabitur abschließt und wie folgt ergänzt wird:
      
                  i)
               
               
                  im Fall des Vermessungstechnikers entweder durch ein mindestens zweijähriges Praktikum in einem einschlägigen Betrieb oder durch eine fünfjährige Berufserfahrung;
               
            
                  ii)
               
               
                  im Fall des staatlich geprüften Landwirts durch ein mindestens zweijähriges Praktikum.
               
            in Lettland:
      
                  —
               
               
                  Lokführergehilfe („vilces līdzekļa vadītāja (mašīnista) palīgs“)
               
            Mindestalter: 18 Jahre; erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 12 Jahren, einschließlich einer mindestens achtjährigen allgemeinen Schulbildung und einer mindestens vierjährigen beruflichen Sekundarausbildung. Die Berufsausbildung wird mit der vom Arbeitgeber abgenommenen fachlichen Prüfung abgeschlossen; die zuständige Behörde stellt ein für fünf Jahre geltendes Befähigungszeugnis aus.
      in den Niederlanden:
      
                  —
               
               
                  Gerichtsvollzieher („gerechtsdeurwaarder“)
               
            
                  —
               
               
                  Zahnprothetiker („tandprotheticus“)
               
            Erforderlich ist
      
                  i)
               
               
                  im Fall des Gerichtsvollziehers („gerechtsdeurwaarder“) eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 19 Jahren, einschließlich einer achtjährigen Pflichtschulzeit, an die sich eine achtjährige Sekundarschulzeit anschließt, wobei vier Jahre der fachlichen Ausbildung gewidmet sind. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab und wird durch eine dreijährige theoretische und praktische berufsbezogene Ausbildung ergänzt;
               
            
                  ii)
               
               
                  im Fall des Zahnprothetikers („tandprotheticus“) eine Schul- und Ausbildungszeit von mindestens 15 Jahren Vollzeitausbildung und drei Jahren Teilzeitausbildung, einschließlich einer achtjährigen Primarschulausbildung, einer vierjährigen allgemeinen Sekundarschulausbildung, einer dreijährigen Berufsausbildung mit theoretischer und praktischer Ausbildung als Zahntechniker, die durch eine dreijährige Teilzeitausbildung als Zahnprothetiker ergänzt wird und mit einer Prüfung abschließt.
               
            in Österreich:
      
                  —
               
               
                  Förster
               
            
                  —
               
               
                  Technisches Büro
               
            
                  —
               
               
                  Überlassung von Arbeitskräften — Arbeitsleihe
               
            
                  —
               
               
                  Arbeitsvermittlung
               
            
                  —
               
               
                  Vermögensberater
               
            
                  —
               
               
                  Berufsdetektiv
               
            
                  —
               
               
                  Bewachungsgewerbe
               
            
                  —
               
               
                  Immobilienmakler
               
            
                  —
               
               
                  Immobilienverwalter
               
            
                  —
               
               
                  Bauträger, Bauorganisator, Baubetreuer
               
            
                  —
               
               
                  Inkassobüro/Inkassoinstitut
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 15 Jahren, einschließlich einer achtjährigen Pflichtschulzeit, an die sich eine mindestens fünfjährige Sekundarausbildung im technischen oder kommerziellen Bereich anschließt, die mit einer technischen oder wirtschaftlichen Reifeprüfung abgeschlossen wird. Die Ausbildung wird ergänzt durch eine zweijährige Ausbildung in einem einschlägigen Betrieb und schließt mit einer berufsbezogenen Prüfung ab.
      
                  —
               
               
                  Berater in Versicherungsangelegenheiten
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt 15 Jahren, einschließlich einer sechsjährigen strukturierten Ausbildung, die in eine dreijährige Lehrzeit und eine dreijährige berufspraktische und Ausbildungszeit unterteilt ist und mit einer Prüfung abschließt.
      
                  —
               
               
                  Planender Baumeister
               
            
                  —
               
               
                  Planender Zimmermeister
               
            Erforderlich ist eine Schul- und Ausbildungszeit von insgesamt mindestens 18 Jahren, einschließlich einer mindestens neunjährigen Berufsausbildung, die in eine vierjährige technische Sekundarausbildung und eine fünfjährige berufspraktische und Ausbildungszeit unterteilt ist und mit einer berufsbezogenen Prüfung abschließt. Das Bestehen dieser Prüfung berechtigt die Betroffenen, den Beruf auszuüben und Lehrlinge auszubilden, soweit sich die Ausbildung auf das Recht zur Planung von Gebäuden, zur Erstellung technischer Berechnungen und zur Leitung von Bauarbeiten bezieht (Maria-Theresianisches Privileg).
      
                  —
               
               
                  Gewerblicher Buchhalter gemäß der Gewerbeordnung 1994
               
            
                  —
               
               
                  Selbstständiger Buchhalter gemäß dem Bundesgesetz über die Wirtschaftstreuhandberufe von 1999
               
            in Polen:
      
                  —
               
               
                  Prüfungstechniker für die grundlegende Prüfung der Verkehrstauglichkeit von Kraftfahrzeugen in einer Prüfstelle („Diagnosta przeprowadzający badania techniczne w stacji kontroli pojazdów o podstawowym zakresie badań“)
               
            Erforderlich ist eine achtjährige allgemeine Schulbildung und eine fünfjährige technische Sekundarausbildung im Bereich „Kraftfahrzeuge“ und drei Jahre Praxis in einer Fahrzeugprüfstelle oder Werkstatt, die einen Grundlehrgang für die Prüfung der Verkehrstauglichkeit von Kraftfahrzeugen (51 Stunden) und die Ablegung der Befähigungsprüfung umfasst.
      
                  —
               
               
                  Prüfungstechniker für die Prüfung der Verkehrstauglichkeit von Kraftfahrzeugen in der Fahrzeugprüfstelle eines Bezirks („Diagnosta przeprowadzający badania techniczne pojazdu w okręgowej stacji kontroli pojazdów“)
               
            Erforderlich ist eine achtjährige allgemeine Schulbildung und eine fünfjährige technische Sekundarausbildung mit Schwerpunkt „Kraftfahrzeuge“ und vier Jahre Praxis in einer Fahrzeugprüfstelle oder Werkstatt, die einen Grundlehrgang für die Prüfung der Verkehrstauglichkeit von Kraftfahrzeugen (51 Stunden) und die Ablegung der Befähigungsprüfung umfasst.
      
                  —
               
               
                  Prüfungstechniker für die Prüfung der Verkehrstauglichkeit von Kraftfahrzeugen in der Fahrzeugprüfstelle („Diagnosta wykonujący badania techniczne pojazdów w stacji kontroli pojazdów“)
               
            Erforderlich ist
      
                  i)
               
               
                  eine achtjährige allgemeine Schulbildung, eine fünfjährige technische Sekundarausbildung im Bereich „Kraftfahrzeuge“ und nachweislich vier Jahre Praxis in einer Fahrzeugprüfstelle oder Werkstatt, oder
               
            
                  ii)
               
               
                  eine achtjährige allgemeine Schulbildung, eine fünfjährige technische Sekundarausbildung in einem anderen Bereich als „Kraftfahrzeuge“ sowie nachweislich acht Jahre Praxis in einer Fahrzeugprüfstelle oder Werkstatt
               
            und eine Gesamtausbildung, die eine Grund- und Spezialausbildung (113 Stunden) mit Prüfungen nach jeder Stufe umfasst.
      Die Dauer in Stunden und der allgemeine Umfang der Einzelkurse im Rahmen der Gesamtausbildung zum Prüfungstechniker sind gesondert in der Verordnung des Infrastrukturministers vom 28. November 2002 über besondere Anforderungen an Prüfungstechniker (Amtsblatt Nr. 208/2002, Pos. 1769) niedergelegt.
      
                  —
               
               
                  Fahrdienstleiter („dyżurny ruchu“)
               
            Erforderlich ist eine achtjährige allgemeine Schulbildung und eine vierjährige berufliche Sekundarausbildung mit dem Schwerpunkt Schienenverkehr sowie ein Vorbereitungslehrgang für die Tätigkeit als Fahrdienstleiter — 45 Tage und Ablegung der Befähigungsprüfung oder eine achtjährige allgemeine Schulbildung und eine fünfjährige berufliche Sekundarausbildung mit dem Schwerpunkt Schienenverkehr sowie ein Vorbereitungslehrgang für die Tätigkeit als Fahrdienstleiter — 63 Tage und Ablegung der Befähigungsprüfung.
      5.   Schulische und berufliche Bildung im Vereinigten Königreich, mit der Ausbildungsnachweise erworben werden, die als nationale berufliche Befähigungsnachweise („National Vocational Qualifications“) bzw. als berufliche Befähigungsnachweise für Schottland („Scottish Vocational Qualifications“) zugelassen sind:
      
                  —
               
               
                  zugelassene(r) Tierkrankenpflegerin/Tierkrankenpfleger („listed veterinary nurse“)
               
            
                  —
               
               
                  Bergbau-Elektroingenieur („mine electrical engineer“)
               
            
                  —
               
               
                  Bergbauingenieur („mine mechanical engineer“)
               
            
                  —
               
               
                  Zahnheilkundiger („dental therapist“)
               
            
                  —
               
               
                  Zahnpfleger („dental hygienist“)
               
            
                  —
               
               
                  Augenoptiker („dispensing optician“)
               
            
                  —
               
               
                  Bergwerksbeauftragter („mine deputy“)
               
            
                  —
               
               
                  Konkursverwalter („insolvency practitioner“)
               
            
                  —
               
               
                  zugelassener Notar für Eigentumsübertragungen („licensed conveyancer“)
               
            
                  —
               
               
                  Erster Offizier auf Fracht- oder Passagierschiffen — ohne Einschränkung („first mate — freight/passenger ships — unrestricted“)
               
            
                  —
               
               
                  Zweiter Offizier auf Fracht- oder Passagierschiffen — ohne Einschränkung („second mate — freight/passenger ships — unrestricted“)
               
            
                  —
               
               
                  Dritter Offizier auf Fracht- oder Passagierschiffen — ohne Einschränkung („third mate — freight/passenger ships unrestricted“)
               
            
                  —
               
               
                  Deckoffizier auf Fracht- oder Passagierschiffen — ohne Einschränkung („deck officer — freight/passenger ships — unrestricted“)
               
            
                  —
               
               
                  technischer Schiffsoffizier 2. Klasse auf Fracht- oder Passagierschiffen — ohne Einschränkung in Bezug auf das Handelsgebiet („engineer officer — freight/passenger ships — unlimited trading area“)
               
            
                  —
               
               
                  geprüfter Abfalltechniker („certified technically competent person in waste management“)
               
            Die betreffende schulische und berufliche Bildung führt zu Abschlüssen, die als nationale berufliche Befähigungsnachweise („National Vocational Qualifications (NVQs)“) bzw. in Schottland als berufliche Befähigungsnachweise für Schottland („Scottish Vocational Qualifications“) zugelassen sind und die den Niveaus 3 und 4 des Nationalen Systems für berufliche Befähigungsnachweise („National Framework of Vocational Qualifications“) des Vereinigten Königreichs entsprechen.
      Für diese Niveaus gelten folgende Definitionen:
      
                  —
               
               
                  Niveau 3: Befähigung zur Ausübung einer großen Anzahl unterschiedlicher Tätigkeiten in sehr unterschiedlichen Situationen, wobei es sich zum Großteil um komplizierte, nicht wiederkehrende Tätigkeiten handelt. Sie erfordern ein erhebliches Maß an Eigenverantwortung und Eigenständigkeit und häufig die Kontrolle oder Anleitung durch andere.
               
            
                  —
               
               
                  Niveau 4: Befähigung zur Ausübung einer großen Anzahl komplizierter fach- oder berufsspezifischer Tätigkeiten in sehr unterschiedlichen Situationen, die ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Eigenständigkeit erfordern. Häufig beinhalten sie die Verantwortung für die Arbeit anderer und Entscheidungen über den Einsatz von Mitteln.
               
            
         (1)  Seit dem 1. Juni 1994 wird die Berufsbezeichnung „Krankengymnast(in)“ durch „Physiotherapeut(in)“ ersetzt. Berufsangehörige, die ihre Befähigungsnachweise vor diesem Zeitpunkt erworben haben, können jedoch, sofern sie dies wünschen, weiterhin die Berufsbezeichnung „Krankengymnast(in)“ führen.
   
   
      ANHANG III
      Verzeichnis der in Artikel 13 Absatz 2 Unterabsatz 3 genannten reglementierten Ausbildungsgänge
      Im Vereinigten Königreich:
      Reglementierte Bildungs- und Ausbildungsgänge, die zu Abschlüssen führen, die als nationale berufliche Befähigungsnachweise (National Vocational Qualifications (NVQs)) oder in Schottland als berufliche Befähigungsnachweise für Schottland (Scottish Vocational Qualifications) zugelassen sind und den Niveaus 3 und 4 des nationalen Systems für berufliche Befähigungsnachweise (National Framework of Vocational Qualifications) des Vereinigten Königreichs entsprechen.
      Für diese Niveaus gelten folgende Definitionen:
      
                  —
               
               
                  Niveau 3: Befähigung zur Ausübung einer großen Anzahl unterschiedlicher Tätigkeiten in sehr unterschiedlichen Situationen, wobei es sich zum Großteil um komplizierte, nicht wiederkehrende Tätigkeiten handelt. Sie erfordern ein erhebliches Maß an Eigenverantwortung und Eigenständigkeit und häufig die Kontrolle oder Anleitung durch andere.
               
            
                  —
               
               
                  Niveau 4: Befähigung zur Ausübung einer großen Anzahl komplizierter fach- oder berufsspezifischer Tätigkeiten in sehr unterschiedlichen Situationen, die ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Eigenständigkeit erfordern. Häufig beinhalten sie die Verantwortung für die Arbeit anderer und Entscheidungen über den Einsatz von Mitteln.
               
            In Deutschland:
      Die folgenden reglementierten Bildungs- und Ausbildungsgänge:
      
                  —
               
               
                  Die reglementierten Bildungs- und Ausbildungsgänge, die auf den Beruf des/der technischen Assistenten(-in), des/der kaufmännischen Assistenten(-in), die sozialen Berufe und den Beruf des/der staatlich geprüften Atem-, Sprech- und Stimmlehrers(-in) vorbereiten und eine Gesamtdauer von mindestens 13 Jahren haben. Gefordert wird der mittlere Bildungsabschluss und
                  
                              i)
                           
                           
                              eine mindestens dreijährige (1) Berufsausbildung an einer Fachschule, die mit einer Prüfung abschließt und, sofern erforderlich, durch eine ein- oder zweijährige Fachausbildung ergänzt wird, die ebenfalls mit einer Prüfung abschließt; oder
                           
                        
                              ii)
                           
                           
                              eine mindestens zweieinhalbjährige Ausbildung an einer Fachschule, die mit einer Prüfung abschließt und durch eine mindestens sechsmonatige Berufserfahrung oder ein mindestens sechsmonatiges Praktikum in einer anerkannten Einrichtung ergänzt wird; oder
                           
                        
                              iii)
                           
                           
                              eine mindestens zweijährige Ausbildung an einer Fachschule, die mit einer Prüfung abschließt und ergänzt wird durch eine mindestens einjährige Berufserfahrung oder ein mindestens einjähriges Praktikum in einer anerkannten Einrichtung.
                           
                        
            
                  —
               
               
                  Die reglementierten Bildungs- und Ausbildungsgänge für die Berufe des/der staatlich geprüften Technikers(-in), des/der Betriebswirts(-in), des/der Gestalters(-in) und des/der Familienpfleger(in) mit einer Gesamtdauer von mindestens 16 Jahren. Gefordert wird die erfolgreiche Beendigung der Pflichtschulzeit oder einer vergleichbaren Bildung und Ausbildung (von mindestens neun Jahren) sowie der erfolgreiche Abschluss einer mindestens dreijährigen Ausbildung an einer Berufsschule, die neben einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung, eine mindestens zweijährige Vollzeitausbildung oder eine Teilzeitausbildung von entsprechender Dauer umfasst.
               
            
                  —
               
               
                  Reglementierte Bildungs- und Ausbildungsgänge sowie eine reglementierte berufspraktische Ausbildung mit einer Gesamtdauer von mindestens 15 Jahren. Gefordert wird generell die erfolgreiche Beendigung der Pflichtschulzeit (mindestens neun Jahre) und der Berufsausbildung (normalerweise drei Jahre). Im Allgemeinen umfasst sie eine mindestens zweijährige Berufserfahrung (in den meisten Fällen drei Jahre) und eine Prüfung im Rahmen der betrieblichen Ausbildung. Die Vorbereitung auf diese Prüfung umfasst einen Ausbildungsgang, der entweder der Berufserfahrung entspricht (mindestens 1 000 Stunden) oder auf Vollzeitbasis (mindestens ein Jahr) besucht wird.
               
            Die deutschen Behörden übermitteln der Kommission und den anderen Mitgliedstaaten ein Verzeichnis der unter diesen Anhang fallenden Ausbildungsgänge.
      In den Niederlanden:
      
                  —
               
               
                  Reglementierte Bildungs- und Ausbildungsgänge mit einer Gesamtdauer von mindestens 15 Jahren. Gefordert wird der erfolgreiche Abschluss der achtjährigen Pflichtschulzeit sowie vier Jahre mittlerer allgemeinbildender Unterricht („MAVO“) oder berufsvorbereitender Sekundarunterricht („VBO“) oder höherer allgemeinbildender Unterricht sowie eine drei- oder vierjährige Ausbildung an einer mittleren berufsbildenden Schule („MBO“), die mit einer Prüfung abschließt.
               
            
                  —
               
               
                  Reglementierte Bildungs- und Ausbildungsgänge mit einer Gesamtdauer von mindestens 16 Jahren. Gefordert wird der erfolgreiche Abschluss der achtjährigen Pflichtschulzeit sowie vier Jahre berufsvorbereitender Sekundarunterricht („VBO“) oder höherer allgemeinbildender Unterricht und der Abschluss einer mindestens vierjährigen Lehrlingsausbildung, die mindestens einen Tag pro Woche theoretischen Unterricht in einer Schule und an den anderen Tagen praktischen Unterricht in einem Ausbildungszentrum oder einem Betrieb umfasst und mit einer Prüfung auf sekundärem oder tertiärem Niveau abschließt.
               
            Die niederländischen Behörden übermitteln der Kommission und den anderen Mitgliedstaaten ein Verzeichnis der unter diesen Anhang fallenden Bildungs- und Ausbildungsgänge.
      In Österreich:
      
                  —
               
               
                  Bildungs- und Ausbildungsgänge an den Berufsbildenden Höheren Schulen und den Höheren Land- und Forstwirtschaftlichen Lehranstalten, einschließlich der Sonderformen, deren Struktur und Niveau in Rechts- und Verwaltungsvorschriften festgelegt ist.
                  Diese Bildungs- und Ausbildungsgänge haben eine Gesamtdauer von mindestens 13 Jahren und umfassen eine fünfjährige Berufsausbildung, die mit einer Prüfung abschließt, deren Bestehen ein Nachweis für die berufliche Kompetenz ist.
               
            
                  —
               
               
                  Bildungs- und Ausbildungsgänge an Meisterschulen, Meisterklassen, Werkmeisterschulen oder Bauhandwerkerschulen, deren Struktur in Rechts- und Verwaltungsvorschriften festgelegt ist.
                  Diese Bildungs- und Ausbildungsgänge haben eine Gesamtdauer von mindestens 13 Jahren, einschließlich neun Jahre Pflichtschulzeit. Daran schließt sich entweder eine mindestens dreijährige Berufsausbildung an einer Fachschule an oder eine mindestens dreijährige Ausbildung, die gleichzeitig in einem Unternehmen und einer Berufsschule absolviert wird. Beide Ausbildungsgänge schließen mit einer Prüfung ab und werden durch den erfolgreichen Abschluss einer einjährigen Ausbildung an einer Meisterschule, Meisterklasse, Werkmeisterschule oder Bauhandwerkerschule ergänzt. In den meisten Fällen beträgt die Gesamtdauer mindestens 15 Jahre und beinhaltet berufspraktische Erfahrungszeiten, die entweder der Ausbildung an den genannten Einrichtungen vorausgehen oder von Teilzeitausbildungen (mindestens 960 Stunden) begleitet werden.
               
            Die österreichischen Behörden übermitteln der Kommission und den anderen Mitgliedstaaten ein Verzeichnis der unter diesen Anhang fallenden Bildungs- und Ausbildungsgänge.
      
         (1)  Die Mindestdauer kann von drei auf zwei Jahre herabgesetzt werden, wenn die betreffenden Personen einen zum Hochschulstudium berechtigenden Schulabschluss (Abitur), d. h. 13 Jahre Schulbildung, oder einen zum Fachhochschulstudium berechtigenden Schulabschluss (Fachhochschulreife), d. h. 12 Jahre Schulbildung haben.
   
   
      ANHANG IV
      Tätigkeiten in Verbindung mit den in den Artikeln 17, 18 und 19 genannten Kategorien der Berufserfahrung
      Verzeichnis I
      Hauptgruppen der Richtlinie 64/427/EWG, geändert durch die Richtlinie 69/77/EWG, sowie der Richtlinien 68/366/EWG und 82/489/EWG
      1   Richtlinie 64/427/EWG
      
                  Hauptgruppe
               
               
                  23
               
               
                  Textilgewerbe
               
            
                  232
               
               
                  Verarbeitung von textilen Grundstoffen auf Wollbearbeitungsmaschinen
               
            
                  233
               
               
                  Verarbeitung von textilen Grundstoffen auf Baumwollbearbeitungsmaschinen
               
            
                  234
               
               
                  Verarbeitung von textilen Grundstoffen auf Seidenbearbeitungsmaschinen
               
            
                  235
               
               
                  Verarbeitung von textilen Grundstoffen auf Leinen- und Hanfbearbeitungsmaschinen
               
            
                  236
               
               
                  sonstige Textilfaserindustrie (Jute, Hartfasern usw.), Seilerei
               
            
                  237
               
               
                  Wirkerei und Strickerei
               
            
                  238
               
               
                  Textilveredelung
               
            
                  239
               
               
                  sonstiges Textilgewerbe
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  24
               
               
                  Herstellung von Schuhen, Bekleidung und Bettwaren
               
            
                  241
               
               
                  Serienfertigung von Schuhen (außer Gummi- und Holzschuhen)
               
            
                  242
               
               
                  Schuhreparatur und Maßschuhmacherei
               
            
                  243
               
               
                  Herstellung von Bekleidung und Wäsche (außer Pelzwaren)
               
            
                  244
               
               
                  Herstellung von Bettwaren
               
            
                  245
               
               
                  Pelz- und Pelzwarenherstellung
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  25
               
               
                  Holz- und Korkverarbeitung (außer Holzmöbelherstellung)
               
            
                  251
               
               
                  Sägerei und Holzbearbeitung
               
            
                  252
               
               
                  Herstellung von Halbwaren aus Holz
               
            
                  253
               
               
                  Serienherstellung von Bauelementen aus Holz und von Parkett
               
            
                  254
               
               
                  Herstellung von Verpackungsmitteln aus Holz
               
            
                  255
               
               
                  Herstellung von sonstigen Holzwaren (außer Möbeln)
               
            
                  259
               
               
                  Herstellung von Stroh-, Korb-, Kork-, Flecht- und Bürstenwaren
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  26
               
               
                  260 Herstellung von Holzmöbeln
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  27
               
               
                  Papier- und Pappenerzeugung und -verarbeitung
               
            
                  271
               
               
                  Herstellung von Holzschliff und Zellstoff, Papier und Pappe
               
            
                  272
               
               
                  Papier- und Pappeverarbeitung
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  28
               
               
                  280 Druckerei, Verlags- und verwandte Gewerbe
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  29
               
               
                  Herstellung von Leder und Lederwaren
               
            
                  291
               
               
                  Herstellung von Leder (Gerberei und Zurichterei)
               
            
                  292
               
               
                  Herstellung von Lederwaren
               
            
                  aus Hauptgruppe
               
               
                  30
               
               
                  Gummi- und Kunststoffverarbeitung, Chemiefaserindustrie, Stärkeindustrie
               
            
                  301
               
               
                  Gummi- und Asbestverarbeitung
               
            
                  302
               
               
                  Kunststoffverarbeitung
               
            
                  303
               
               
                  Chemiefasererzeugung
               
            
                  aus Hauptgruppe
               
               
                  31
               
               
                  Herstellung chemischer Erzeugnisse
               
            
                  311
               
               
                  Herstellung chemischer Grundstoffe und Herstellung dieser Erzeugnisse mit anschließender Weiterverarbeitung
               
            
                  312
               
               
                  spezialisierte Herstellung von chemischen Erzeugnissen, vorwiegend für gewerbliche und landwirtschaftliche Verwendung (hier hinzuzufügen: die Herstellung von Industriefetten und Ölen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, in Gruppe 312 ISIC enthalten)
               
            
                  313
               
               
                  spezialisierte Herstellung von chemischen Erzeugnissen, vorwiegend für privaten Verbrauch und für Verwaltungen (hier zu streichen: die Herstellung von medizinischen und pharmazeutischen Erzeugnissen [aus Gruppe 319 ISIC])
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  32
               
               
                  320 Mineralölverarbeitung
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  33
               
               
                  Herstellung von Erzeugnissen aus Steinen und Erden, Herstellung und Verarbeitung von Glas
               
            
                  331
               
               
                  Ziegeleien
               
            
                  332
               
               
                  Herstellung und Verarbeitung von Glas
               
            
                  333
               
               
                  Herstellung von Steinzeug, Feinkeramik und feuerfesten Erzeugnissen
               
            
                  334
               
               
                  Herstellung von Zement, Verarbeitung von Kalkstein und Gipsstein
               
            
                  335
               
               
                  Herstellung von Baustoffen aus Beton und Gips sowie von Asbestzementwaren
               
            
                  339
               
               
                  Be- und Verarbeitung von Natursteinen sowie Herstellung sonstiger nichtmetallischer Mineralerzeugnisse
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  34
               
               
                  Eisen- und Metallerzeugung und -bearbeitung
               
            
                  341
               
               
                  Eisen und Stahl erzeugende Industrie (gemäß dem EGKS-Vertrag, einschließlich Hüttenkokereien)
               
            
                  342
               
               
                  Stahlröhrenerzeugung
               
            
                  343
               
               
                  Ziehereien und Kaltwalzwerke
               
            
                  344
               
               
                  Erzeugung und erste Verarbeitung von NE-Metallen
               
            
                  345
               
               
                  Gießereien
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  35
               
               
                  Herstellung von Metallerzeugnissen (außer Maschinen und Fahrzeugen)
               
            
                  351
               
               
                  Schmiede-, Press- und Hammerwerke
               
            
                  352
               
               
                  Stahlverformung und Oberflächenveredelung
               
            
                  353
               
               
                  Herstellung von Stahl- und Leichtmetallkonstruktionen
               
            
                  354
               
               
                  Kessel- und Behälterbau
               
            
                  355
               
               
                  EBM-Waren-Herstellung
               
            
                  359
               
               
                  verschiedene Mechanikerbetriebe
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  36
               
               
                  Maschinenbau
               
            
                  361
               
               
                  Herstellung von landwirtschaftlichen Maschinen und Ackerschleppern
               
            
                  362
               
               
                  Herstellung von Büromaschinen
               
            
                  363
               
               
                  Herstellung von Metallbearbeitungsmaschinen, Vorrichtungen für Maschinen und Maschinenwerkzeuge
               
            
                  364
               
               
                  Herstellung von Textilmaschinen und Zubehör sowie Nähmaschinen
               
            
                  365
               
               
                  Herstellung von Maschinen und Apparaten für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, die chemische und verwandte Industrien
               
            
                  366
               
               
                  Herstellung von Hütten- und Walzwerkseinrichtungen, Bergwerksmaschinen, Gießereimaschinen, Baumaschinen, Hebezeugen und Fördermitteln
               
            
                  367
               
               
                  Herstellung von Zahnrädern, Getrieben, Wälzlagern und sonstigen Antriebselementen
               
            
                  368
               
               
                  Herstellung von Maschinen für weitere bestimmte Industriezweige
               
            
                  369
               
               
                  Herstellung von sonstigen Maschinenbauerzeugnissen
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  37
               
               
                  elektrotechnische Industrie
               
            
                  371
               
               
                  Herstellung von isolierten Elektrokabeln, -leitungen und -drähten
               
            
                  372
               
               
                  Herstellung von Elektromotoren, -generatoren und -transformatoren sowie von Schalt- und Installationsgeräten
               
            
                  373
               
               
                  Herstellung von gewerblichen Elektrogeräten, -einrichtungen und -ausrüstungen
               
            
                  374
               
               
                  Bau von Fernmeldegeräten, Herstellung von Zählern, Mess- und Regelgeräten und elektro-medizinischen u. ä. Geräten
               
            
                  375
               
               
                  Herstellung von Rundfunk- und Fernsehempfängern, elektro-akustischen Geräten und Einrichtungen sowie von elektronischen Geräten und Anlagen
               
            
                  376
               
               
                  Herstellung von Elektro-Haushaltsgeräten
               
            
                  377
               
               
                  Herstellung von Lampen und Beleuchtungsartikeln
               
            
                  378
               
               
                  Herstellung von Batterien und Akkumulatoren
               
            
                  379
               
               
                  Reparatur, Montage und technische Installation von elektrotechnischen Erzeugnissen
               
            
                  aus Hauptgruppe
               
               
                  38
               
               
                  Fahrzeugbau
               
            
                  383
               
               
                  Bau von Kraftwagen und deren Einzelteilen
               
            
                  384
               
               
                  Kraftfahrzeug- und Fahrradreparaturwerkstätten
               
            
                  385
               
               
                  Herstellung von Kraft- und Fahrrädern und deren Einzelteilen
               
            
                  389
               
               
                  sonstiger Fahrzeugbau
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  39
               
               
                  Feinmechanik und Optik sowie sonstige verarbeitende Gewerbe
               
            
                  391
               
               
                  Herstellung von feinmechanischen Erzeugnissen
               
            
                  392
               
               
                  Herstellung von medizinmechanischen und orthopädiemechanischen Erzeugnissen (außer orthopädischem Schuhwerk)
               
            
                  393
               
               
                  Herstellung optischer und fotografischer Geräte
               
            
                  394
               
               
                  Herstellung und Reparatur von Uhren
               
            
                  395
               
               
                  Herstellung von Schmuck- und Goldschmiedewaren, Bearbeitung von Edelsteinen
               
            
                  396
               
               
                  Herstellung und Reparatur von Musikinstrumenten
               
            
                  397
               
               
                  Herstellung von Spiel- und Sportwaren
               
            
                  399
               
               
                  sonstige Zweige des be- und verarbeitenden Gewerbes
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  40
               
               
                  Baugewerbe
               
            
                  400
               
               
                  allgemeines Baugewerbe (ohne ausgeprägten Schwerpunkt) und Abbruchgewerbe
               
            
                  401
               
               
                  Rohbaugewerbe
               
            
                  402
               
               
                  Tiefbau
               
            
                  403
               
               
                  Bauinstallation
               
            
                  404
               
               
                  Ausbaugewerbe
               
            2   Richtlinie 68/366/EWG
      
                  Hauptgruppe
               
               
                  20A
               
               
                  200 Herstellung von Ölen und Fetten tierischer oder pflanzlicher Herkunft
               
            
                  20B
               
               
                  Nahrungsmittelgewerbe (ohne Getränkeherstellung)
               
            
                  201
               
               
                  Schlachterei und Herstellung von Fleischwaren und -konserven
               
            
                  202
               
               
                  Molkerei und Milchverarbeitung
               
            
                  203
               
               
                  Obst- und Gemüseverarbeitung
               
            
                  204
               
               
                  Konservierung von Fischen und anderen Meeresprodukten
               
            
                  205
               
               
                  Mühlengewerbe
               
            
                  206
               
               
                  Bäckerei, Konditorei und Herstellung von Dauerbackwaren
               
            
                  207
               
               
                  Zuckerindustrie
               
            
                  208
               
               
                  Herstellung von Kakao- und Schokoladenerzeugnissen und von Zuckerwaren
               
            
                  209
               
               
                  sonstiges Nahrungsmittelgewerbe
               
            
                  Hauptgruppe
               
               
                  21
               
               
                  Getränkeherstellung
               
            
                  211
               
               
                  Herstellung von Äthylalkohol aus Vergärung, von Hefe und Spirituosen
               
            
                  212
               
               
                  Herstellung von Wein und ähnlichen ungemälzten alkoholischen Getränken
               
            
                  213
               
               
                  Brauerei und Mälzerei
               
            
                  214
               
               
                  Abfüllung von Mineralbrunnen und Herstellung von alkoholfreien Getränken
               
            
                  aus 30
               
               
                  Gummi- und Kunststoffverarbeitung, Chemiefaserindustrie, Stärkeindustrie
               
            
                  304
               
               
                  Stärkeindustrie
               
            3   Richtlinie 82/489/EWG
      
                  aus 855
               
               
                  Frisiersalons (mit Ausnahme der Tätigkeiten der Fußpflege und der Kosmetikschulen)
               
            Verzeichnis II
      Klassen der Richtlinien 75/368/EWG, 75/369/EWG und 82/470/EWG
      1   Richtlinie 75/368/EWG (Tätigkeiten gemäß Artikel 5 Absatz 1)
      
                  aus 04
               
               
                  Fischerei
               
            
                  043
               
               
                  Binnenfischerei
               
            
                  aus 38
               
               
                  Herstellung von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen
               
            
                  381
               
               
                  Schiffbau und Schiffsreparatur
               
            
                  382
               
               
                  Herstellung von Eisenbahnfahrzeugen und Fahrzeugteilen
               
            
                  386
               
               
                  Luftfahrzeugbau (einschließlich der Herstellung von Material für den Raumflug)
               
            
                  aus 71
               
               
                  Hilfstätigkeiten des Verkehrs und andere Tätigkeiten als Verkehrstätigkeiten aus folgenden Gruppen
               
            
                  aus 711
               
               
                  Betrieb von Schlaf- und Speisewagen; Instandhaltung von Eisenbahnmaterial in den Reparaturwerkstätten; Reinigung der Eisenbahnwagen
               
            
                  aus 712
               
               
                  Unterhaltung von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen zur Personenbeförderung im Stadt-, Vorstadt- und Überlandverkehr
               
            
                  aus 713
               
               
                  Unterhaltung von anderen Fahrzeugen und Fahrzeugteilen zur Personenbeförderung im Straßenverkehr (wie Kraftwagen, Autobusse, Kraftdroschken)
               
            
                  aus 714
               
               
                  Betrieb und Unterhaltung von Hilfseinrichtungen des Straßenverkehrs (wie gebührenpflichtige Straßen, Tunnel und Brücken für den Straßenverkehr, Omnibusbahnhöfe, Parkplätze, Omnibus- und Straßenbahndepots)
               
            
                  aus 716
               
               
                  Hilfstätigkeiten in der Binnenschifffahrt (wie Betrieb und Unterhaltung von Wasserstraßen, Häfen und anderen Binnenschifffahrtsanlagen; Schleppdienst und Lotsendienst in den Häfen, Bojenlegung, Laden und Löschen von Schiffen und ähnliche Tätigkeiten, wie Schiffsrettungsdienst, Treidelei und Betrieb von Bootshäusern)
               
            
                  73
               
               
                  Nachrichtenwesen: Post- und Fernmeldewesen
               
            
                  aus 85
               
               
                  persönliche Dienste
               
            
                  854
               
               
                  Wäscherei, chemische Reinigung, Färberei
               
            
                  aus 856
               
               
                  Fotoateliers: Porträtfotografie und Fotografie für gewerbliche Zwecke, außer Bildberichterstattung
               
            
                  aus 859
               
               
                  sonstige persönliche Dienste (nur Unterhaltung und Reinigung von Gebäuden oder Räumen)
               
            2   Richtlinie 75/369/EWG (Artikel 6: wenn die Tätigkeit als industrielle oder handwerkliche Tätigkeit angesehen wird)
      Ambulante Ausübung folgender Tätigkeiten:
      
                  a)
               
               
                  Ankauf und Verkauf von Waren
                  
                              —
                           
                           
                              durch ambulante Händler und Hausierer (aus ISIC-Gruppe 612)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Ankauf und Verkauf von Waren auf überdachten Märkten außerhalb von fest mit dem Boden verbundenen Anlagen sowie auf nicht überdachten Märkten
                           
                        
            
                  b)
               
               
                  Tätigkeiten, die unter bereits genehmigte Übergangsmaßnahmen fallen, in denen jedoch die ambulante Ausübung dieser Tätigkeiten entweder ausdrücklich ausgeschlossen oder nicht erwähnt wird.
               
            3   Richtlinie 82/470/EWG (Artikel 6 Absätze 1 und 3)
      Diese Tätigkeiten umfassen insbesondere:
      
                  —
               
               
                  Organisierung, Angebot und Vermittlung einer Reise oder eines Aufenthalts, welcher Art das Reisemotiv auch sein mag, oder von bestimmten Teilen (Beförderung, Unterkunft, Verpflegung, Ausflüge usw.) zu Pauschalpreisen oder gegen Einzelabrechnung der verschiedensten Leistungen [Artikel 2 Punkt B Buchstabe a)]
               
            
                  —
               
               
                  Vermittlung zwischen Unternehmern der verschiedenen Transportarten und Personen, die Waren versenden oder sich zusenden lassen, und Durchführung verschiedener damit verbundener Geschäfte:
                  
                              aa)
                           
                           
                              durch Abschluss von Verträgen mit den Transportunternehmern im Auftrag der Geschäftsherren
                           
                        
                              bb)
                           
                           
                              durch Auswahl der Transportart, des Unternehmens und des Transportweges, die für den Geschäftsherrn am vorteilhaftesten sind
                           
                        
                              cc)
                           
                           
                              durch Vorbereitung des Transports in technischer Hinsicht (z. B. für den Transport notwendige Verpackung); durch die Erbringung von Hilfsdiensten während des Transports (z. B. die Versorgung von Kühlwagen mit Eis)
                           
                        
                              dd)
                           
                           
                              durch Erledigung der mit dem Transport verbundenen Formalitäten, wie zum Beispiel Ausfüllen der Frachtbriefe, durch Gruppierung und Umgruppierung der Sendungen
                           
                        
                              ee)
                           
                           
                              durch Koordinierung der verschiedenen Transportabschnitte, durch Sicherstellung des Transitverkehrs, der Weiterbeförderung und Umladung und durch verschiedene abschließende Tätigkeiten
                           
                        
                              ff)
                           
                           
                              durch Bereitstellung von Frachtgut für Spediteure und Transportunternehmer und durch Verschaffung von Transportgelegenheiten für Personen, die Waren versenden oder sich zusenden lassen:
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Berechnung der Transportkosten und Kontrolle der Abrechnung
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Ausführung — entweder ständig oder nur gelegentlich — von bestimmten Tätigkeiten im Namen oder im Auftrag eines Reeders oder Schiffsfrachtführers (Verbindung mit den Hafenbehörden und Zolldienststellen, Ausstattung des Schiffes usw.)
                                       
                                    [Tätigkeiten gemäß Artikel 2 Punkt A Buchstaben a, b bzw. d].
                           
                        
            Verzeichnis III
      Richtlinie 64/222/EWG, 68/364/EWG, 68/368/EWG, 75/368/EWG, 75/369/EWG, 70/523/EWG und 82/470 EWG
      1   Richtlinie 64/222/EWG
      
                  1.
               
               
                  Selbstständige Tätigkeiten des Großhandels, mit Ausnahme des Großhandels mit Medikamenten und pharmazeutischen Erzeugnissen, mit Giftstoffen und Krankheitserregern und des Kohlengroßhandels (Gruppe aus 611)
               
            
                  2.
               
               
                  Berufstätigkeiten des Vermittlers, der aufgrund eines oder mehrerer Auftragsverhältnisse damit betraut ist, in fremdem Namen und für fremde Rechnung Geschäfte zu vermitteln oder abzuschließen
               
            
                  3.
               
               
                  Berufstätigkeiten des Vermittlers, der, ohne ständig damit betraut zu sein, Verbindungen zwischen Personen herstellt, die Verträge unmittelbar miteinander abzuschließen wünschen oder der deren Geschäfte vorbereitet oder bei ihrem Abschluss mithilft
               
            
                  4.
               
               
                  Berufstätigkeiten des Vermittlers, der in eigenem Namen und für fremde Rechnung Geschäfte abschließt
               
            
                  5.
               
               
                  Berufstätigkeiten des Vermittlers, der für fremde Rechnung Großhandelsversteigerungen durchführt
               
            
                  6.
               
               
                  Berufstätigkeiten des Vermittlers, der von Haus zu Haus geht, um Aufträge zu sammeln
               
            
                  7.
               
               
                  Tätigkeiten, die in der gewerbsmäßigen Erbringung von Dienstleistungen durch einen unselbstständigen Vermittler bestehen, der im Dienste eines oder mehrerer Unternehmen des Handels, der Industrie oder des Handwerks steht
               
            2   Richtlinie 68/364/EWG
      aus ISIC-Gruppe 612: Einzelhandel
      ausgeschlossene Tätigkeiten:
      
                  012
               
               
                  Vermietung von landwirtschaftlichen Maschinen
               
            
                  640
               
               
                  Immobiliengeschäfte, Vermietung
               
            
                  713
               
               
                  Vermietung von Kraftwagen, Wagen und Pferden
               
            
                  718
               
               
                  Vermietung von Eisenbahnwagen und -wagons
               
            
                  839
               
               
                  Vermietung von Maschinen an Handelsunternehmen
               
            
                  841
               
               
                  Vermietung von Filmtheaterplätzen und Vermietung von Filmen
               
            
                  842
               
               
                  Vermietung von Theaterplätzen und Vermietung von Theaterausstattung
               
            
                  843
               
               
                  Vermietung von Schiffen und Booten, Fahrrädern und Automaten
               
            
                  853
               
               
                  Vermietung von möblierten Zimmern
               
            
                  854
               
               
                  Vermietung von Weißwäsche
               
            
                  859
               
               
                  Vermietung von Kleidung
               
            3   Richtlinie 68/368/EWG
      aus ISIC-Hauptgruppe 85
      
                  1.
               
               
                  Restaurations- und Schankgewerbe (ISIC-Gruppe 852)
               
            
                  2.
               
               
                  Beherbergungsgewerbe und Zeltplatzbetriebe (ISIC-Gruppe 853)
               
            4   Richtlinie 75/368/EWG (Artikel 7)
      
                  aus 62
               
               
                  Kreditinstitute und andere finanzielle Einrichtungen
               
            
                  aus 620
               
               
                  Patentlizenzbüros und Verteilungsstellen für Gebühren aus Patentlizenzen
               
            
                  aus 71
               
               
                  Verkehr
               
            
                  aus 713
               
               
                  Straßenpersonenbeförderung, außer mit Kraftomnibussen
               
            
                  aus 719
               
               
                  Betrieb von Rohrleitungen für flüssige Kohlenwasserstoffe und andere flüssige chemische Erzeugnisse
               
            
                  aus 82
               
               
                  Dienstleistungen für die Allgemeinheit
               
            
                  827
               
               
                  Bibliotheken, Museen und botanische und zoologische Gärten
               
            
                  aus 84
               
               
                  Film- und Theaterwesen, Sport und Unterhaltung
               
            
                  843
               
               
                  sonstige Dienste zur Freizeitgestaltung:
                  
                              —
                           
                           
                              Sport (Sportplätze, Organisation von Sportveranstaltungen usw.), außer der Tätigkeit des Sportlehrers
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Spiele (Rennställe, Spielplätze, Rennplätze usw.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              andere Tätigkeiten der Freizeitgestaltung (Zirkus, Vergnügungsparks und andere der Unterhaltung dienende Unternehmen)
                           
                        
            
                  aus 85
               
               
                  Persönliche Dienste
               
            
                  aus 851
               
               
                  Hauswirtschaftliche Dienste
               
            
                  aus 855
               
               
                  Salons für Schönheitspflege und die Tätigkeiten der Maniküre, mit Ausnahme der Tätigkeiten der Fußpflege und der Kosmetik- und Friseurschulen
               
            
                  aus 859
               
               
                  sonstige persönliche Dienste folgender Art, mit Ausnahme der Tätigkeiten von Sport- und Heilmasseuren und Bergführern:
                  
                              —
                           
                           
                              Desinfizierung und Vernichtung von Ungeziefer
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Vermietung von Kleidern sowie Aufbewahrung von Gegenständen
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Ehevermittlungsinstitute und ähnliche Berufe
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Tätigkeiten des Wahrsagegewerbes
                           
                        
                              —
                           
                           
                              hygienische Dienste und damit verbundene Tätigkeiten
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Bestattungsinstitute und Unterhaltung von Friedhöfen
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Reisebegleiter und Dolmetscher für den Fremdenverkehr
                           
                        
            5   Richtlinie 75/369/EWG (Artikel 5)
      Ambulante Ausübung folgender Tätigkeiten:
      
                  a)
               
               
                  Ankauf und Verkauf von Waren:
                  
                              —
                           
                           
                              durch ambulante Händler und Hausierer (aus ISIC-Gruppe 612)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              auf überdachten Märkten außerhalb von fest mit dem Boden verbundenen Anlagen sowie auf nicht überdachten Märkten
                           
                        
            
                  b)
               
               
                  Tätigkeiten, die unter bereits genehmigte Übergangsmaßnahmen fallen, in denen jedoch die ambulante Ausübung dieser Tätigkeiten entweder ausdrücklich ausgeschlossen oder nicht erwähnt wird
               
            6   Richtlinie 70/523/EWG
      selbstständige Tätigkeiten des Kohlengroßhandels und der Vermittlertätigkeiten auf dem Sektor Kohle (aus ISIC-Gruppe 6112)
      7   Richtlinie 82/470/EWG (Artikel 6 Absatz 2)
      [Tätigkeiten unter Artikel 2 Punkt A Buchstabe c und e, Punkt B Buchstabe b, Punkt C und D]
      Diese Tätigkeiten umfassen insbesondere:
      
                  —
               
               
                  Vermietung von Eisenbahnwagen für die Beförderung von Personen oder Waren
               
            
                  —
               
               
                  Vermittlung beim An- und Verkauf oder bei der Miete von Schiffen
               
            
                  —
               
               
                  Vorbereitung, Vertragsverhandlung und -abschluss für Auswanderungstransporte
               
            
                  —
               
               
                  Lagerhaltung im Auftrag des Einlagerers — unter Zollbehandlung oder zollfrei — von Gegenständen und Waren aller Art in Lagerhäusern, Magazinen, Möbelspeichern, Kühlhäusern, Silos usw.
               
            
                  —
               
               
                  Erteilung von Bescheinigungen an den Einlagerer über den eingelagerten Gegenstand oder die eingelagerte Ware
               
            
                  —
               
               
                  Bereitstellung von Gehegen, von Futter und von Verkaufsplätzen für die vorübergehende Haltung von Vieh, sei es vor dem Verkauf oder zum Zwecke der Weiterleitung an den Empfänger oder von aus dem Markt herrührenden Beständen
               
            
                  —
               
               
                  technische Kontrolle oder Begutachtung von Motorfahrzeugen
               
            
                  —
               
               
                  Messen, Wiegen und Ausmessen von Waren
               
            
   
      ANHANG V
      Anerkennung auf der Grundlage der Koordinierung der Mindestanforderungen an die Ausbildung
      V.1.   ARZT
      5.1.1.   Ausbildungsnachweise für die ärztliche Grundausbildung
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Zusätzliche Bescheinigung
               
               
                  Stichtag
               
            
                  België/Belgique/ Belgien
               
               
                  Diploma van arts/Diplôme de docteur en médecine
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Les universités/De universiteiten
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Le Jury compétent d'enseignement de la Communauté française/De bevoegde Examencommissie van de Vlaamse Gemeenschap
                           
                        
               
                   
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Diplom o ukončení studia ve studijním programu všeobecné lékařství (doktor medicíny, MUDr.)
               
               
                  Lékářská fakulta univerzity v České republice
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Vysvědčení o státní rigorózní zkoušce
                           
                        
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Danmark
               
               
                  Bevis for bestået lægevidenskabelig embedseksamen
               
               
                  Medicinsk universitetsfakultet
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Autorisation som læge, udstedt af Sundhedsstyrelsen og
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Tilladelse til selvstændigt virke som læge (dokumentation for gennemført praktisk uddannelse), udstedt af Sundhedsstyrelsen
                           
                        
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Deutschland
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Zeugnis über die Ärztliche Prüfung
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Zeugnis über die Ärztliche Staatsprüfung und Zeugnis über die Vorbereitungszeit als Medizinalassistent, soweit diese nach den deutschen Rechtsvorschriften noch für den Abschluss der ärztlichen Ausbildung vorgesehen war
                           
                        
               
                  Zuständige Behörden
               
               
                   
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Eesti
               
               
                  Diplom arstiteaduse õppekava läbimise kohta
               
               
                  Tartu Ülikool
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Πτυχίo Iατρικής
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Iατρική Σχoλή Παvεπιστημίoυ,
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Σχoλή Επιστημώv Υγείας, Τμήμα Iατρικής Παvεπιστημίoυ
                           
                        
               
                   
               
               
                  1. Januar 1981
               
            
                  España
               
               
                  Título de Licenciado en Medicina y Cirugía
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Ministerio de Educación y Cultura
                           
                        
                              —
                           
                           
                              El rector de una Universidad
                           
                        
               
                   
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  France
               
               
                  Diplôme d'Etat de docteur en médecine
               
               
                  Universités
               
               
                   
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Ireland
               
               
                  Primary qualification
               
               
                  Competent examining body
               
               
                  Certificate of experience
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Italia
               
               
                  Diploma di laurea in medicina e chirurgia
               
               
                  Università
               
               
                  Diploma di abilitazione all'esercizio della medicina e chirurgia
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Πιστοποιητικό Εγγραφής Ιατρού
               
               
                  Ιατρικό Συμβούλιο
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Latvija
               
               
                  ārsta diploms
               
               
                  Universitātes tipa augstskola
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Aukštojo mokslo diplomas, nurodantis suteiktą gydytojo kvalifikaciją
               
               
                  Universitetas
               
               
                  Internatūros pažymėjimas, nurodantis suteiktą medicinos gydytojo profesinę kvalifikaciją
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Diplôme d'Etat de docteur en médecine, chirurgie et accouchements,
               
               
                  Jury d'examen d'Etat
               
               
                  Certificat de stage
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Általános orvos oklevél (doctor medicinae univer- sae, röv.: dr. med. univ.)
               
               
                  Egyetem
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Malta
               
               
                  Lawrja ta' Tabib tal-Medi- ċina u l-Kirurġija
               
               
                  Universita’ ta' Malta
               
               
                  Ċertifikat ta' reġistrazzjoni maħruġ mill-Kunsill Mediku
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  Getuigschrift van met goed gevolg afgelegd artsexamen
               
               
                  Faculteit Geneeskunde
               
               
                   
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Österreich
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Urkunde über die Verleihung des akademischen Grades Doktor der gesamten Heilkunde (bzw. Doctor medicinae universae, Dr.med.univ.)
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Medizinische Fakultät einer Universität
                           
                        
               
                   
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Diplom über die spezifische Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin bzw. Facharztdiplom
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Österreichische Ärztekammer
                           
                        
            
                  Polska
               
               
                  Dyplom ukończenia studiów wyższych na kierunku lekarskim z tytułem „lekarza“
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Akademia Medyczna
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Uniwersytet Medyczny
                           
                        
                              3.
                           
                           
                              Collegium Medicum Uniwersytetu Jagiellońskiego
                           
                        
               
                  Lekarski Egzamin Państwowy
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Portugal
               
               
                  Carta de Curso de licenciatura em medicina
               
               
                  Universidades
               
               
                  Diploma comprovativo da conclusão do internato geral emitido pelo Ministério da Saúde
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Diploma, s katero se podeljuje strokovni naslov „doktor medicine/doktorica medicine“
               
               
                  Univerza
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Vysokoškolský diplom o udelení akademického titulu „doktor medicíny“ („MUDr.“)
               
               
                  Vysoká škola
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Suomi/ Finland
               
               
                  Lääketieteen lisensiaatin tutkinto/Medicine licentiatexamen
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Helsingin yliopisto/Helsingfors universitet
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Kuopion yliopisto
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Oulun yliopisto
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Tampereen yliopisto
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Turun yliopisto
                           
                        
               
                  Todistus lääkärin perusterveydenhuollon lisäkoulutuksesta/Examenbevis om tilläggsutbildning för läkare inom primärvården
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  Sverige
               
               
                  Läkarexamen
               
               
                  Universitet
               
               
                  Bevis om praktisk utbildning som utfärdas av Socialstyrelsen
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Primary qualification
               
               
                  Competent examining body
               
               
                  Certificate of experience
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            5.1.2.   Ausbildungsnachweise für den Facharzt
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Stichtag
               
            
                  België/Belgique/ Belgien
               
               
                  Bijzondere beroepstitel van geneesheer-specialist/Titre professionnel particulier de médecin spécialiste
               
               
                  Minister bevoegd voor Volksgezondheid/Ministre de la Santé publique
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Diplom o specializaci
               
               
                  Ministerstvo zdravotnictví
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Danmark
               
               
                  Bevis for tilladelse til at betegne sig som speciallæge
               
               
                  Sundhedsstyrelsen
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Fachärztliche Anerkennung
               
               
                  Landesärztekammer
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Eesti
               
               
                  Residentuuri lõputunnistus eriarstiabi erialal
               
               
                  Tartu Ülikool
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Τίτλoς Iατρικής Ειδικότητας
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Νoμαρχιακή Αυτoδιoίκηση
                           
                        
               
                  1. Januar 1981
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Νoμαρχία
                           
                        
            
                  España
               
               
                  Título de Especialista
               
               
                  Ministerio de Educación y Cultura
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  France
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Certificat d'études spéciales de médecine
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Universités
                           
                        
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Attestation de médecin spécialiste qualifié
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Conseil de l'Ordre des médecins
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Certificat d'études spéciales de médecine
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Universités
                           
                        
            
                  
                              4.
                           
                           
                              Diplôme d'études spécialisées ou spécialisation complémentaire qualifiante de médecine
                           
                        
               
                  
                              4.
                           
                           
                              Universités
                           
                        
            
                  Ireland
               
               
                  Certificate of Specialist doctor
               
               
                  Competent authority
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Italia
               
               
                  Diploma di medico specialista
               
               
                  Università
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Πιστοποιητικό Αναγνώρισης Ειδικότητας
               
               
                  Ιατρικό Συμβούλιο
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Latvija
               
               
                  „Sertifikāts“—kompetentu iestāžu izsniegts dokuments, kas apliecina, ka persona ir nokārtojusi sertifikācijas eksāmenu specialitātē
               
               
                  Latvijas Ārstu biedrība
                  Latvijas Ārstniecības personu profesionālo organizāciju savienība
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Rezidentūros pažymėjimas, nurodantis suteiktą gydytojo specialisto profesinę kvalifikaciją
               
               
                  Universitetas
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Certificat de médecin spécialiste
               
               
                  Ministre de la Santé publique
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Szakorvosi bizonyítvány
               
               
                  Az Egészségügyi, Szociális és Családügyi Minisztérium illetékes testülete
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Malta
               
               
                  Ċertifikat ta' Speċjalista Mediku
               
               
                  Kumitat ta' Approvazzjoni dwar Speċjalisti
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  Bewijs van inschrijving in een Specialistenregister
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Medisch Specialisten Registratie Commissie (MSRC) van de Koninklijke Nederlandsche Maatschappij tot Bevordering der Geneeskunst
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Sociaal-Geneeskundigen Registratie Commissie van de Koninklijke Nederlandsche Maatschappij tot Bevordering der Geneeskunst
                           
                        
               
                  20. Dezember 1976
               
            
                  Österreich
               
               
                  Facharztdiplom
               
               
                  Österreichische Ärztekammer
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  Polska
               
               
                  Dyplom uzyskania tytułu specjalisty
               
               
                  Centrum Egzaminów Medycznych
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Portugal
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Grau de assistente
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Ministério da Saúde
                           
                        
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Titulo de especialista
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Ordem dos Médicos
                           
                        
            
                  Slovenija
               
               
                  Potrdilo o opravljenem specialističnem izpitu
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Ministrstvo za zdravje
                           
                        
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Zdravniška zbornica Slovenije
                           
                        
            
                  Slovensko
               
               
                  Diplom o špecializácii
               
               
                  Slovenská zdravotnícka univerzita
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Suomi/ Finland
               
               
                  Erikoislääkärin tutkinto/Specialläkarexamen
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Helsingin yliopisto/Helsingfors universitet
                           
                        
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Kuopion yliopisto
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Oulun yliopisto
                           
                        
            
                  
                              4.
                           
                           
                              Tampereen yliopisto
                           
                        
            
                  
                              5.
                           
                           
                              Turun yliopisto
                           
                        
            
                  Sverige
               
               
                  Bevis om specialkompetens som läkare, utfärdat av Socialstyrelsen
               
               
                  Socialstyrelsen
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Certificate of Completion of specialist training
               
               
                  Competent authority
               
               
                  20. Dezember 1976
               
            5.1.3.   Bezeichnungen der fachärztlichen Weiterbildungen
      
                  Land
               
               
                  Anästhesiologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 3 Jahre
               
               
                  Chirurgie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                  Anesthésie-réanimation/Anesthesie reanimatie
               
               
                  Chirurgie/Heelkunde
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Anesteziologie a resuscitace
               
               
                  Chirurgie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Anæstesiologi
               
               
                  Kirurgi elsler kirurgiske sygdomme
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Anästhesiologie
               
               
                  (Allgemeine) Chirurgie
               
            
                  Eesti
               
               
                  Anestesioloogia
               
               
                  Üldkirurgia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Αvαισθησιoλoγία
               
               
                  Χειρoυργική
               
            
                  España
               
               
                  Anestesiología y Reanimación
               
               
                  Cirugía general y del aparato digestivo
               
            
                  France
               
               
                  Anesthésiologie-Réanimation chirurgicale
               
               
                  Chirurgie générale
               
            
                  Ireland
               
               
                  Anaesthesia
               
               
                  General surgery
               
            
                  Italia
               
               
                  Anestesia e rianimazione
               
               
                  Chirurgia generale
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Αναισθησιολογία
               
               
                  Γενική Χειρουργική
               
            
                  Latvija
               
               
                  Anestezioloģija un reanimatoloģija
               
               
                  Ķirurģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Anesteziologija reanimatologija
               
               
                  Chirurgija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Anesthésie-réanimation
               
               
                  Chirurgie générale
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Aneszteziológia és intenzív terápia
               
               
                  Sebészet
               
            
                  Malta
               
               
                  Anesteżija u Kura Intensiva
               
               
                  Kirurġija Ġenerali
               
            
                  Nederland
               
               
                  Anesthesiologie
               
               
                  Heelkunde
               
            
                  Österreich
               
               
                  Anästhesiologie und Intensivmedizin
               
               
                  Chirurgie
               
            
                  Polska
               
               
                  Anestezjologia i intensywna terapia
               
               
                  Chirurgia ogólna
               
            
                  Portugal
               
               
                  Anestesiologia
               
               
                  Cirurgia geral
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Anesteziologija, reanimatologija in perioperativna intenzivna medicina
               
               
                  Splošna kirurgija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Anestéziológia a intenzívna medicína
               
               
                  Chirurgia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Anestesiologia ja tehohoito/Anestesiologi och intensivvård
               
               
                  Yleiskirurgia/Allmän kirurgi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Anestesi och intensivvård
               
               
                  Kirurgi
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Anaesthetics
               
               
                  General surgery
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Neurochirurgie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
               
                  
                     Geburtshilfe und Frauenheilkunde
                  
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                  Neurochirurgie
               
               
                  Gynécologie — obstétrique/Gynaecologie en verloskunde
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Neurochirurgie
               
               
                  Gynekologie a porodnictví
               
            
                  Danmark
               
               
                  Neurokirurgi eller kirurgiske nervesygdomme
               
               
                  Gynækologi og obstetrik eller kvindesygdomme og fødselshjælp
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Neurochirurgie
               
               
                  Frauenheilkunde und Geburtshilfe
               
            
                  Eesti
               
               
                  Neurokirurgia
               
               
                  Sünnitusabi ja günekoloogia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Νευρoχειρoυργική
               
               
                  Μαιευτική-Γυvαικoλoγία
               
            
                  España
               
               
                  Neurocirugía
               
               
                  Obstetricia y ginecología
               
            
                  France
               
               
                  Neurochirurgie
               
               
                  Gynécologie — obstétrique
               
            
                  Ireland
               
               
                  Neurosurgery
               
               
                  Obstetrics and gynaecology
               
            
                  Italia
               
               
                  Neurochirurgia
               
               
                  Ginecologia e ostetricia
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Νευροχειρουργική
               
               
                  Μαιευτική — Γυναικολογία
               
            
                  Latvija
               
               
                  Neiroķirurģija
               
               
                  Ginekoloģija un dzemdniecība
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Neurochirurgija
               
               
                  Akušerija ginekologija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Neurochirurgie
               
               
                  Gynécologie — obstétrique
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Idegsebészet
               
               
                  Szülészet-nőgyógyászat
               
            
                  Malta
               
               
                  Newrokirurġija
               
               
                  Ostetriċja u Ġinekoloġija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Neurochirurgie
               
               
                  Verloskunde en gynaecologie
               
            
                  Österreich
               
               
                  Neurochirurgie
               
               
                  Frauenheilkunde und Geburtshilfe
               
            
                  Polska
               
               
                  Neurochirurgia
               
               
                  Położnictwo i ginekologia
               
            
                  Portugal
               
               
                  Neurocirurgia
               
               
                  Ginecologia e obstetricia
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Nevrokirurgija
               
               
                  Ginekologija in porodništvo
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Neurochirurgia
               
               
                  Gynekológia a pôrodníctvo
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Neurokirurgia/Neurokirurgi
               
               
                  Naistentaudit ja synnytykset/Kvinnosjukdomar och förlossningar
               
            
                  Sverige
               
               
                  Neurokirurgi
               
               
                  Obstetrik och gynekologi
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Neurosurgery
               
               
                  Obstetrics and gynaecology
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Allgemeine (innere) Medizin
                  
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
               
                  
                     Augenheilkunde Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung:
                  3 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                  Médecine interne/Inwendige geneeskunde
               
               
                  Ophtalmologie/Oftalmologie
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Vnitřní lékařství
               
               
                  Oftalmologie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Intern medicin
               
               
                  Oftalmologi eller øjensygdomme
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Innere Medizin
               
               
                  Augenheilkunde
               
            
                  Eesti
               
               
                  Sisehaigused
               
               
                  Oftalmoloogia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Παθoλoγία
               
               
                  Οφθαλμoλoγία
               
            
                  España
               
               
                  Medicina interna
               
               
                  Oftalmología
               
            
                  France
               
               
                  Médecine interne
               
               
                  Ophtalmologie
               
            
                  Ireland
               
               
                  General medicine
               
               
                  Ophthalmic surgery
               
            
                  Italia
               
               
                  Medicina interna
               
               
                  Oftalmologia
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Παθoλoγία
               
               
                  Οφθαλμολογία
               
            
                  Latvija
               
               
                  Internā medicīna
               
               
                  Oftalmoloģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Vidaus ligos
               
               
                  Oftalmologija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Médecine interne
               
               
                  Ophtalmologie
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Belgyógyászat
               
               
                  Szemészet
               
            
                  Malta
               
               
                  Mediċina Interna
               
               
                  Oftalmoloġija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Interne geneeskunde
               
               
                  Oogheelkunde
               
            
                  Österreich
               
               
                  Innere Medizin
               
               
                  Augenheilkunde und Optometrie
               
            
                  Polska
               
               
                  Choroby wewnętrzne
               
               
                  Okulistyka
               
            
                  Portugal
               
               
                  Medicina interna
               
               
                  Oftalmologia
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Interna medicina
               
               
                  Oftalmologija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Vnútorné lekárstvo
               
               
                  Oftalmológia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Sisätaudit/Inre medicin
               
               
                  Silmätaudit/Ögonsjukdomar
               
            
                  Sverige
               
               
                  Internmedicin
               
               
                  Ögonsjukdomar (oftalmologi)
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  General (internal) medicine
               
               
                  Ophthalmology
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 3 Jahre
               
               
                  Kinderheilkunde
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                  Oto-rhino-laryngologie/Otorhinolaryngologie
               
               
                  Pédiatrie/Pediatrie
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Otorinolaryngologie
               
               
                  Dětské lékařství
               
            
                  Danmark
               
               
                  Oto-rhino-laryngologi eller øre-næse-halssygdomme
               
               
                  Pædiatri eller sygdomme hos børn
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
               
               
                  Kinder- und Jugendmedizin
               
            
                  Eesti
               
               
                  Otorinolarüngoloogia
               
               
                  Pediaatria
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Ωτoριvoλαρυγγoλoγία
               
               
                  Παιδιατρική
               
            
                  España
               
               
                  Otorrinolaringología
               
               
                  Pediatría y sus áreas específicas
               
            
                  France
               
               
                  Oto-rhino-laryngologie
               
               
                  Pédiatrie
               
            
                  Ireland
               
               
                  Otolaryngology
               
               
                  Paediatrics
               
            
                  Italia
               
               
                  Otorinolaringoiatria
               
               
                  Pédiatria
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Ωτορινολαρυγγολογία
               
               
                  Παιδιατρική
               
            
                  Latvija
               
               
                  Otolaringoloģija
               
               
                  Pediatrija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Otorinolaringologija
               
               
                  Vaikų ligos
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Oto-rhino-laryngologie
               
               
                  Pédiatrie
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Fül-orr-gégegyógyászat
               
               
                  Csecsemő- és gyermekgyógyászat
               
            
                  Malta
               
               
                  Otorinolaringoloġija
               
               
                  Pedjatrija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Keel-, neus- en oorheelkunde
               
               
                  Kindergeneeskunde
               
            
                  Österreich
               
               
                  Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
               
               
                  Kinder- und Jugendheilkunde
               
            
                  Polska
               
               
                  Otorynolaryngologia
               
               
                  Pediatria
               
            
                  Portugal
               
               
                  Otorrinolaringologia
               
               
                  Pediatria
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Otorinolaringológija
               
               
                  Pediatrija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Otorinolaryngológia
               
               
                  Pediatria
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Korva-, nenä- ja kurkkutaudit/Öron-, näs- och halssjukdomar
               
               
                  Lastentaudit/Barnsjukdomar
               
            
                  Sverige
               
               
                  Öron-, näs- och halssjukdomar (oto-rhino-laryngologi)
               
               
                  Barn- och ungdomsmedicin
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Otolaryngology
               
               
                  Paediatrics
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Lungen- und Bronchialheilkunde
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Urologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                  Pneumologie
               
               
                  Urologie
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Tuberkulóza a respirační nemoci
               
               
                  Urologie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Medicinske lungesygdomme
               
               
                  Urologi eller urinvejenes kirurgiske sygdomme
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Pneumologie
               
               
                  Urologie
               
            
                  Eesti
               
               
                  Pulmonoloogia
               
               
                  Uroloogia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Φυματιoλoγία- Πvευμovoλoγία
               
               
                  Ουρoλoγία
               
            
                  España
               
               
                  Neumología
               
               
                  Urología
               
            
                  France
               
               
                  Pneumologie
               
               
                  Urologie
               
            
                  Ireland
               
               
                  Respiratory medicine
               
               
                  Urology
               
            
                  Italia
               
               
                  Malattie dell'apparato respiratorio
               
               
                  Urologia
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Πνευμονολογία — Φυματιολογία
               
               
                  Ουρολογία
               
            
                  Latvija
               
               
                  Ftiziopneimonoloģija
               
               
                  Uroloģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Pulmonologija
               
               
                  Urologija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Pneumologie
               
               
                  Urologie
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Tüdőgyógyászat
               
               
                  Urológia
               
            
                  Malta
               
               
                  Mediċina Respiratorja
               
               
                  Uroloġija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Longziekten en tuberculose
               
               
                  Urologie
               
            
                  Österreich
               
               
                  Lungenkrankheiten
               
               
                  Urologie
               
            
                  Polska
               
               
                  Choroby płuc
               
               
                  Urologia
               
            
                  Portugal
               
               
                  Pneumologia
               
               
                  Urologia
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Pnevmologija
               
               
                  Urologija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Pneumológia a ftizeológia
               
               
                  Urológia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Keuhkosairaudet ja allergologia/Lungsjukdomar och allergologi
               
               
                  Urologia/Urologi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Lungsjukdomar (pneumologi)
               
               
                  Urologi
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Respiratory medicine
               
               
                  Urology
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Orthopädie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
               
                  Pathologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                  Chirurgie orthopédique/Orthopedische heelkunde
               
               
                  Anatomie pathologique/Pathologische anatomie
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Ortopedie
               
               
                  Patologická anatomie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Ortopædisk kirurgi
               
               
                  Patologisk anatomi eller vævs- og celleundersøgelser
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Orthopädie (und Unfallchirurgie)
               
               
                  Pathologie
               
            
                  Eesti
               
               
                  Ortopeedia
               
               
                  Patoloogia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Ορθoπεδική
               
               
                  Παθoλoγική Αvατoμική
               
            
                  España
               
               
                  Cirugía ortopédica y traumatología
               
               
                  Anatomía patológica
               
            
                  France
               
               
                  Chirurgie orthopédique et traumatologie
               
               
                  Anatomie et cytologie pathologiques
               
            
                  Ireland
               
               
                  Trauma and orthopaedic surgery
               
               
                  Morbid anatomy and histopathology
               
            
                  Italia
               
               
                  Ortopedia e traumatologia
               
               
                  Anatomia patologica
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Ορθοπεδική
               
               
                  Παθολογοανατομία — Ιστολογία
               
            
                  Latvija
               
               
                  Traumatoloģija un ortopēdija
               
               
                  Patoloģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Ortopedija traumatologija
               
               
                  Patologija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Orthopédie
               
               
                  Anatomie pathologique
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Ortopédia
               
               
                  Patológia
               
            
                  Malta
               
               
                  Kirurġija Ortopedika
               
               
                  Istopatoloġija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Orthopedie
               
               
                  Pathologie
               
            
                  Österreich
               
               
                  Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
               
               
                  Pathologie
               
            
                  Polska
               
               
                  Ortopedia i traumatologia narządu ruchu
               
               
                  Patomorfologia
               
            
                  Portugal
               
               
                  Ortopedia
               
               
                  Anatomia patologica
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Ortopedska kirurgija
               
               
                  Anatomska patologija in citopatologija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Ortopédia
               
               
                  Patologická anatómia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Ortopedia ja traumatologia/Ortopedi och traumatologi
               
               
                  Patologia/Patologi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Ortopedi
               
               
                  Klinisk patologi
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Trauma and orthopaedic surgery
               
               
                  Histopathology
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Neurologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Psychiatrie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                  Neurologie
               
               
                  Psychiatrie de l'adulte/Volwassen psychiatrie
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Neurologie
               
               
                  Psychiatrie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Neurologi eller medicinske nervesygdomme
               
               
                  Psykiatri
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Neurologie
               
               
                  Psychiatrie und Psychotherapie
               
            
                  Eesti
               
               
                  Neuroloogia
               
               
                  Psühhiaatria
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Νευρoλoγία
               
               
                  Ψυχιατρική
               
            
                  España
               
               
                  Neurología
               
               
                  Psiquiatría
               
            
                  France
               
               
                  Neurologie
               
               
                  Psychiatrie
               
            
                  Ireland
               
               
                  Neurology
               
               
                  Psychiatry
               
            
                  Italia
               
               
                  Neurologia
               
               
                  Psichiatria
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Νευρολογία
               
               
                  Ψυχιατρική
               
            
                  Latvija
               
               
                  Neiroloģija
               
               
                  Psihiatrija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Neurologija
               
               
                  Psichiatrija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Neurologie
               
               
                  Psychiatrie
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Neurológia
               
               
                  Pszichiátria
               
            
                  Malta
               
               
                  Newroloġija
               
               
                  Psikjatrija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Neurologie
               
               
                  Psychiatrie
               
            
                  Österreich
               
               
                  Neurologie
               
               
                  Psychiatrie
               
            
                  Polska
               
               
                  Neurologia
               
               
                  Psychiatria
               
            
                  Portugal
               
               
                  Neurologia
               
               
                  Psiquiatria
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Nevrologija
               
               
                  Psihiatrija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Neurológia
               
               
                  Psychiatria
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Neurologia/Neurologi
               
               
                  Psykiatria/Psykiatri
               
            
                  Sverige
               
               
                  Neurologi
               
               
                  Psykiatri
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Neurology
               
               
                  General psychiatry
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Diagnostische Radiologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Strahlentherapie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                  Radiodiagnostic/Röntgendiagnose
               
               
                  Radiothérapie-oncologie/Radiotherapie-oncologie
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Radiologie a zobrazovací metody
               
               
                  Radiační onkologie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Diagnostik radiologi eller røntgenundersøgelse
               
               
                  Onkologi
               
            
                  Deutschland
               
               
                  (Diagnostische) Radiologie
               
               
                  Strahlentherapie
               
            
                  Eesti
               
               
                  Radioloogia
               
               
                  Onkoloogia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Ακτιvoδιαγvωστική
               
               
                  Ακτιvoθεραπευτική — Ογκολογία
               
            
                  España
               
               
                  Radiodiagnóstico
               
               
                  Oncología radioterápica
               
            
                  France
               
               
                  Radiodiagnostic et imagerie médicale
               
               
                  Oncologie radiothérapique
               
            
                  Ireland
               
               
                  Diagnostic radiology
               
               
                  Radiation oncology
               
            
                  Italia
               
               
                  Radiodiagnostica
               
               
                  Radioterapia
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Ακτινολογία
               
               
                  Ακτινοθεραπευτική Ογκολογία
               
            
                  Latvija
               
               
                  Diagnostiskā radioloģija
               
               
                  Terapeitiskā radioloģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Radiologija
               
               
                  Onkologija radioterapija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Radiodiagnostic
               
               
                  Radiothérapie
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Radiológia
               
               
                  Sugárterápia
               
            
                  Malta
               
               
                  Radjoloġija
               
               
                  Onkoloġija u Radjoterapija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Radiologie
               
               
                  Radiotherapie
               
            
                  Österreich
               
               
                  Medizinische Radiologie-Diagnostik
               
               
                  Strahlentherapie - Radioonkologie
               
            
                  Polska
               
               
                  Radiologia i diagnostyka obrazowa
               
               
                  Radioterapia onkologiczna
               
            
                  Portugal
               
               
                  Radiodiagnóstico
               
               
                  Radioterapia
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Radiologija
               
               
                  Radioterapija in onkologija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Rádiológia
               
               
                  Radiačná onkológia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Radiologia/Radiologi
               
               
                  Syöpätaudit/Cancersjukdomar
               
            
                  Sverige
               
               
                  Medicinsk radiologi
               
               
                  Tumörsjukdomar (allmän onkologi)
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Clinical radiology
               
               
                  Clinical oncology
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Plastische Chirurgie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
               
                  Medizinische Biologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                  Chirurgie plastique, reconstructrice et esthétique/Plastische, reconstructieve en esthetische heelkunde
               
               
                  Biologie clinique/Klinische biologie
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Plastická chirurgie
               
               
                   
               
            
                  Danmark
               
               
                  Plastikkirurgi
               
               
                   
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Plastische (und Ästhetische) Chirurgie
               
               
                   
               
            
                  Eesti
               
               
                  Plastika- ja rekonstruktiivkirurgia
               
               
                  Laborimeditsiin
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Πλαστική Χειρoυργική
               
               
                  Χειρουργική Θώρακος
               
            
                  España
               
               
                  Cirugía plástica, estética y reparadora
               
               
                  Análisis clínicos
               
            
                  France
               
               
                  Chirurgie plastique, reconstructrice et esthétique
               
               
                  Biologie médicale
               
            
                  Ireland
               
               
                  Plastic surgery
               
               
                   
               
            
                  Italia
               
               
                  Chirurgia plastica e ricostruttiva
               
               
                  Patologia clinica
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Πλαστική Χειρουργική
               
               
                   
               
            
                  Latvija
               
               
                  Plastiskā ķirurģija
               
               
                   
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Plastinė ir rekonstrukcinė chirurgija
               
               
                  Laboratorinė medicina
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Chirurgie plastique
               
               
                  Biologie clinique
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Plasztikai (égési) sebészet
               
               
                  Orvosi laboratóriumi diagnosztika
               
            
                  Malta
               
               
                  Kirurġija Plastika
               
               
                   
               
            
                  Nederland
               
               
                  Plastische Chirurgie
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                  Plastische Chirurgie
               
               
                  Medizinische Biologie
               
            
                  Polska
               
               
                  Chirurgia plastyczna
               
               
                  Diagnostyka laboratoryjna
               
            
                  Portugal
               
               
                  Cirurgia plástica e reconstrutiva
               
               
                  Patologia clínica
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Plastična, rekonstrukcijska in estetska kirurgija
               
               
                   
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Plastická chirurgia
               
               
                  Laboratórna medicína
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Plastiikkakirurgia/Plastikkirurgi
               
               
                   
               
            
                  Sverige
               
               
                  Plastikkirurgi
               
               
                   
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Plastic surgery
               
               
                   
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Medizinische und chemische Labordiagnostik
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Lékařská mikrobiologie
               
               
                  Klinická biochemie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Klinisk mikrobiologi
               
               
                  Klinisk biokemi
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Mikrobiologie (Virologie) und Infektionsepidemiologie
               
               
                  Laboratoriumsmedizin
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Iατρική Βιoπαθoλoγία
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Μικρoβιoλoγία
                           
                        
               
                   
               
            
                  España
               
               
                  Microbiología y parasitología
               
               
                  Bioquímica clínica
               
            
                  France
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ireland
               
               
                  Microbiology
               
               
                  Chemical pathology
               
            
                  Italia
               
               
                  Microbiologia e virologia
               
               
                  Biochimica clinica
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Μικροβιολογία
               
               
                   
               
            
                  Latvija
               
               
                  Mikrobioloģija
               
               
                   
               
            
                  Lietuva
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Microbiologie
               
               
                  Chimie biologique
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Orvosi mikrobiológia
               
               
                   
               
            
                  Malta
               
               
                  Mikrobijoloġija
               
               
                  Patoloġija Kimika
               
            
                  Nederland
               
               
                  Medische microbiologie
               
               
                  Klinische chemie
               
            
                  Österreich
               
               
                  Hygiene und Mikrobiologie
               
               
                  Medizinische und Chemische Labordiagnostik
               
            
                  Polska
               
               
                  Mikrobiologia lekarska
               
               
                   
               
            
                  Portugal
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Klinična mikrobiologija
               
               
                  Medicinska biokemija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Klinická mikrobiológia
               
               
                  Klinická biochémia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Kliininen mikrobiologia/Klinisk mikrobiologi
               
               
                  Kliininen kemia/Klinisk kemi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Klinisk bakteriologi
               
               
                  Klinisk kemi
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Medical microbiology and virology
               
               
                  Chemical pathology
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Immunologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Thoraxchirurgie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                   
               
               
                  Chirurgie thoracique/Heelkunde op de thorax (1)
                  
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Alergologie a klinická imunologie
               
               
                  Kardiochirurgie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Klinisk immunologi
               
               
                  Thoraxkirurgi eller brysthulens kirurgiske sygdomme
               
            
                  Deutschland
               
               
                   
               
               
                  Thoraxchirurgie
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                  Torakaalkirurgia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
               
                  Χειρουργική Θώρακος
               
            
                  España
               
               
                  Immunología
               
               
                  Cirugía torácica
               
            
                  France
               
               
                   
               
               
                  Chirurgie thoracique et cardiovasculaire
               
            
                  Ireland
               
               
                  Immunology (clinical and laboratory)
               
               
                  Thoracic surgery
               
            
                  Italia
               
               
                   
               
               
                  Chirurgia toracica; Cardiochirurgia
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Ανοσολογία
               
               
                  Χειρουργική Θώρακος
               
            
                  Latvija
               
               
                  Imunoloģija
               
               
                  Torakālā ķirurģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                   
               
               
                  Krūtinės chirurgija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Immunologie
               
               
                  Chirurgie thoracique
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Allergológia és klinikai immunológia
               
               
                  Mellkassebészet
               
            
                  Malta
               
               
                  Immunoloġija
               
               
                  Kirurġija Kardjo-Toraċika
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
               
                  Cardio-thoracale chirurgie
               
            
                  Österreich
               
               
                  Immunologie
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                  Immunologia kliniczna
               
               
                  Chirurgia klatki piersiowej
               
            
                  Portugal
               
               
                   
               
               
                  Cirurgia cardiotorácica
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                  Torakalna kirurgija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Klinická imunológia a alergológia
               
               
                  Hrudníková chirurgia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                   
               
               
                  Sydän-ja rintaelinkirurgia/Hjärt- och thoraxkirurgi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Klinisk immunologi
               
               
                  Thoraxkirurgi
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Immunology
               
               
                  Cardo-thoracic surgery
               
            
            
         
      
                  Land
               
               
                  Kinderchirurgie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
               
                  Gefäßchirurgie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                   
               
               
                  Chirurgie des vaisseaux/Bloedvatenheelkunde (2)
                  
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Dětská chirurgie
               
               
                  Cévní chirurgie
               
            
                  Danmark
               
               
                   
               
               
                  Karkirurgi eller kirurgiske blodkarsygdomme
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Kinderchirurgie
               
               
                  Gefäßchirurgie
               
            
                  Eesti
               
               
                  Lastekirurgia
               
               
                  Kardiovaskulaarkirurgia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Χειρoυργική Παίδωv
               
               
                  Αγγειoχειρoυργική
               
            
                  España
               
               
                  Cirugía pediátrica
               
               
                  Angiología y cirugía vascular
               
            
                  France
               
               
                  Chirurgie infantile
               
               
                  Chirurgie vasculaire
               
            
                  Ireland
               
               
                  Paediatric surgery
               
               
                   
               
            
                  Italia
               
               
                  Chirurgia pediatrica
               
               
                  Chirurgia vascolare
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Χειρουργική Παίδων
               
               
                  Χειρουργική Αγγείων
               
            
                  Latvija
               
               
                  Bērnu ķirurģija
               
               
                  Asinsvadu ķirurģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Vaikų chirurgija
               
               
                  Kraujagyslių chirurgija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Chirurgie pédiatrique
               
               
                  Chirurgie vasculaire
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Gyermeksebészet
               
               
                  Érsebészet
               
            
                  Malta
               
               
                  Kirurgija Pedjatrika
               
               
                  Kirurġija Vaskolari
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                  Kinderchirurgie
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                  Chirurgia dziecięca
               
               
                  Chirurgia naczyniowa
               
            
                  Portugal
               
               
                  Cirurgia pediátrica
               
               
                  Cirurgia vascular
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                  Kardiovaskularna kirurgija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Detská chirurgia
               
               
                  Cievna chirurgia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Lastenkirurgia/Barnkirurgi
               
               
                  Verisuonikirurgia/Kärlkirurgi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Barn- och ungdomskirurgi
               
               
                   
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Paediatric surgery
               
               
                   
               
            
            
         
      
                  Land
               
               
                  Kardiologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Gastroenterologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                  Cardiologie
               
               
                  Gastro-entérologie/Gastroenterologie
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Kardiologie
               
               
                  Gastroenterologie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Kardiologi
               
               
                  Medicinsk gastroenterologi eller medicinske mavetarmsygdomme
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Innere Medizin und Schwerpunkt Kardiologie
               
               
                  Innere Medizin und Schwerpunkt Gastroenterologie
               
            
                  Eesti
               
               
                  Kardioloogia
               
               
                  Gastroenteroloogia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Καρδιoλoγία
               
               
                  Γαστρεvτερoλoγία
               
            
                  España
               
               
                  Cardiología
               
               
                  Aparato digestivo
               
            
                  France
               
               
                  Pathologie cardio-vasculaire
               
               
                  Gastro-entérologie et hépatologie
               
            
                  Ireland
               
               
                  Cardiology
               
               
                  Gastro-enterology
               
            
                  Italia
               
               
                  Cardiologia
               
               
                  Gastroenterologia
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Καρδιολογία
               
               
                  Γαστρεντερολογία
               
            
                  Latvija
               
               
                  Kardioloģija
               
               
                  Gastroenteroloģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Kardiologija
               
               
                  Gastroenterologija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Cardiologie et angiologie
               
               
                  Gastro-enterologie
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Kardiológia
               
               
                  Gasztroenterológia
               
            
                  Malta
               
               
                  Kardjoloġija
               
               
                  Gastroenteroloġija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Cardiologie
               
               
                  Leer van maag-darm-leverziekten
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                  Kardiologia
               
               
                  Gastrenterologia
               
            
                  Portugal
               
               
                  Cardiologia
               
               
                  Gastrenterologia
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                  Gastroenterologija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Kardiológia
               
               
                  Gastroenterológia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Kardiologia/Kardiologi
               
               
                  Gastroenterologia/Gastroenterologi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Kardiologi
               
               
                  Medicinsk gastroenterologi och hepatologi
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Cardiology
               
               
                  Gastro-enterology
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Rheumatologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Allgemeine Hämatologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 3 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                  Rhumathologie/reumatologie
               
               
                   
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Revmatologie
               
               
                  Hematologie a transfúzní lékařství
               
            
                  Danmark
               
               
                  Reumatologi
               
               
                  Hæmatologi eller blodsygdomme
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Innere Medizin und Schwerpunkt Rheumatologie
               
               
                  Innere Medizin und Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie
               
            
                  Eesti
               
               
                  Reumatoloogia
               
               
                  Hematoloogia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Ρευματoλoγία
               
               
                  Αιματoλoγία
               
            
                  España
               
               
                  Reumatología
               
               
                  Hematología y hemoterapia
               
            
                  France
               
               
                  Rhumatologie
               
               
                   
               
            
                  Ireland
               
               
                  Rheumatology
               
               
                  Haematology (clinical and laboratory)
               
            
                  Italia
               
               
                  Reumatologia
               
               
                  Ematologia
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Ρευματολογία
               
               
                  Αιματολογία
               
            
                  Latvija
               
               
                  Reimatoloģija
               
               
                  Hematoloģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Reumatologija
               
               
                  Hematologija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Rhumatologie
               
               
                  Hématologie
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Reumatológia
               
               
                  Haematológia
               
            
                  Malta
               
               
                  Rewmatoloġija
               
               
                  Ematoloġija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Reumatologie
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                  Reumatologia
               
               
                  Hematologia
               
            
                  Portugal
               
               
                  Reumatologia
               
               
                  Imuno-hemoterapia
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Reumatológia
               
               
                  Hematológia a transfúziológia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Reumatologia/Reumatologi
               
               
                  Kliininen hematologia/Klinisk hematologi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Reumatologi
               
               
                  Hematologi
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Rheumatology
               
               
                  Haematology
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Endokrinologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 3 Jahre
               
               
                  Physiotherapie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 3 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                   
               
               
                  Médecine physique et réadaptation/Fysische geneeskunde en revalidatie
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Endokrinologie
               
               
                  Rehabilitační a fyzikální medicína
               
            
                  Danmark
               
               
                  Medicinsk endokrinologi eller medicinske hormonsygdomme
               
               
                   
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Innere Medizin und Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie
               
               
                  Physikalische und Rehabilitative Medizin
               
            
                  Eesti
               
               
                  Endokrinoloogia
               
               
                  Taastusravi ja füsiaatria
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Εvδoκριvoλoγία
               
               
                  Φυσική Iατρική και Απoκατάσταση
               
            
                  España
               
               
                  Endocrinología y nutrición
               
               
                  Medicina física y rehabilitación
               
            
                  France
               
               
                  Endocrinologie, maladies métaboliques
               
               
                  Rééducation et réadaptation fonctionnelles
               
            
                  Ireland
               
               
                  Endocrinology and diabetes mellitus
               
               
                   
               
            
                  Italia
               
               
                  Endocrinologia e malattie del ricambio
               
               
                  Medicina fisica e riabilitazione
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Ενδοκρινολογία
               
               
                  Φυσική Ιατρική και Αποκατάσταση
               
            
                  Latvija
               
               
                  Endokrinoloģija
               
               
                  Rehabilitoloģija Fiziskā rehabilitācija
                  Fizikālā medicīna
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Endokrinologija
               
               
                  Fizinė medicina ir reabilitacija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Endocrinologie, maladies du métabolisme et de la nutrition
               
               
                  Rééducation et réadaptation fonctionnelles
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Endokrinológia
               
               
                  Fizioterápia
               
            
                  Malta
               
               
                  Endokrinoloġija u Dijabete
               
               
                   
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
               
                  Revalidatiegeneeskunde
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                  Physikalische Medizin
               
            
                  Polska
               
               
                  Endokrynologia
               
               
                  Rehabilitacja medyczna
               
            
                  Portugal
               
               
                  Endocrinologia
               
               
                  Fisiatria ou Medicina física e de reabilitação
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                  Fizikalna in rehabilitacijska medicina
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Endokrinológia
               
               
                  Fyziatria, balneológia a liečebná rehabilitácia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Endokrinologia/Endokrinologi
               
               
                  Fysiatria/Fysiatri
               
            
                  Sverige
               
               
                  Endokrina sjukdomar
               
               
                  Rehabiliteringsmedicin
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Endocrinology and diabetes mellitus
               
               
                   
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Neuropsychiatrie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
               
                  Haut- und Geschlechtskrankheiten
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 3 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                  Neuropsychiatrie (3)
                  
               
               
                  Dermato-vénéréologie/Dermato-venerologie
               
            
                  Česká republika
               
               
                   
               
               
                  Dermatovenerologie
               
            
                  Danmark
               
               
                   
               
               
                  Dermato-venerologi eller hud- og kønssygdomme
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Nervenheilkunde (Neurologie und Psychiatrie)
               
               
                  Haut- und Geschlechtskrankheiten
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                  Dermatoveneroloogia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Νευρoλoγία — Ψυχιατρική
               
               
                  Δερματoλoγία — Αφρoδισιoλoγία
               
            
                  España
               
               
                   
               
               
                  Dermatología médico-quirúrgica y venereología
               
            
                  France
               
               
                  Neuropsychiatrie (4)
                  
               
               
                  Dermatologie et vénéréologie
               
            
                  Ireland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Italia
               
               
                  Neuropsichiatria (5)
                  
               
               
                  Dermatologia e venerologia
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Νευρολογία — Ψυχιατρική
               
               
                  Δερματολογία — Αφροδισιολογία
               
            
                  Latvija
               
               
                   
               
               
                  Dermatoloģija un veneroloģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                   
               
               
                  Dermatovenerologija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Neuropsychiatrie (6)
                  
               
               
                  Dermato-vénéréologie
               
            
                  Magyarország
               
               
                   
               
               
                  Bőrgyógyászat
               
            
                  Malta
               
               
                   
               
               
                  Dermato-venerejoloġija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Zenuw- en zielsziekten (7)
                  
               
               
                  Dermatologie en venerologie
               
            
                  Österreich
               
               
                  Neurologie und Psychiatrie
               
               
                  Haut- und Geschlechtskrankheiten
               
            
                  Polska
               
               
                   
               
               
                  Dermatologia i wenerologia
               
            
                  Portugal
               
               
                   
               
               
                  Dermatovenereologia
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                  Dermatovenerologija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Neuropsychiatria
               
               
                  Dermatovenerológia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                   
               
               
                  Ihotaudit ja allergologia/Hudsjukdomar och allergologi
               
            
                  Sverige
               
               
                   
               
               
                  Hud- och könssjukdomar
               
            
                  United Kingdom
               
               
                   
               
               
                   
               
            
            
         
      
                  Land
               
               
                  Radiologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Kinder- und Jugendpsychiatrie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                   
               
               
                  Psychiatrie infanto-juvénile/Kinder- en jeugdpsychiatrie
               
            
                  Česká republika
               
               
                   
               
               
                  Dětská a dorostová psychiatrie
               
            
                  Danmark
               
               
                   
               
               
                  Børne- og ungdomspsykiatri
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Radiologie
               
               
                  Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Ακτιvoλoγία — Ραδιoλoγία
               
               
                  Παιδoψυχιατρική
               
            
                  España
               
               
                  Electrorradiología
               
               
                   
               
            
                  France
               
               
                  Electro-radiologie (8)
                  
               
               
                  Pédo-psychiatrie
               
            
                  Ireland
               
               
                  Radiology (9)
                  
               
               
                  Child and adolescent psychiatry
               
            
                  Italia
               
               
                  Radiologia
               
               
                  Neuropsichiatria infantile
               
            
                  Κύπρος
               
               
                   
               
               
                  Παιδοψυχιατρική
               
            
                  Latvija
               
               
                   
               
               
                  Bērnu psihiatrija
               
            
                  Lietuva
               
               
                   
               
               
                  Vaikų ir paauglių psichiatrija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Électroradiologie (10)
                  
               
               
                  Psychiatrie infantile
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Radiológia
               
               
                  Gyermek-és ifjúságpszichiátria
               
            
                  Malta
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Nederland
               
               
                  Radiologie (11)
                  
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                  Radiologie
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                   
               
               
                  Psychiatria dzieci i młodzieży
               
            
                  Portugal
               
               
                  Radiologia
               
               
                  Pedopsiquiatria
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                  Otroška in mladostniška psihiatrija
               
            
                  Slovensko
               
               
                   
               
               
                  Detská psychiatria
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                   
               
               
                  Lastenpsykiatria/Barnpsykiatri
               
            
                  Sverige
               
               
                   
               
               
                  Barn- och ungdomspsykiatri
               
            
                  United Kingdom
               
               
                   
               
               
                  Child and adolescent psychiatry
               
            
            
         
      
                  Land
               
               
                  Geriatrie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Nierenkrankheiten
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Geriatrie
               
               
                  Nefrologie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Geriatri eller alderdommens sygdomme
               
               
                  Nefrologi eller medicinske nyresygdomme
               
            
                  Deutschland
               
               
                   
               
               
                  Innere Medizin und Schwerpunkt Nephrologie
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                  Nefroloogia
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
               
                  Νεφρoλoγία
               
            
                  España
               
               
                  Geriatría
               
               
                  Nefrología
               
            
                  France
               
               
                   
               
               
                  Néphrologie
               
            
                  Ireland
               
               
                  Geriatric medicine
               
               
                  Nephrology
               
            
                  Italia
               
               
                  Geriatria
               
               
                  Nefrologia
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Γηριατρική
               
               
                  Νεφρολογία
               
            
                  Latvija
               
               
                   
               
               
                  Nefroloģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Geriatrija
               
               
                  Nefrologija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Gériatrie
               
               
                  Néphrologie
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Geriátria
               
               
                  Nefrológia
               
            
                  Malta
               
               
                  Ġerjatrija
               
               
                  Nefroloġija
               
            
                  Nederland
               
               
                  Klinische geriatrie
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                  Geriatria
               
               
                  Nefrologia
               
            
                  Portugal
               
               
                   
               
               
                  Nefrologia
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                  Nefrologija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Geriatria
               
               
                  Nefrológia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Geriatria/Geriatri
               
               
                  Nefrologia/Nefrologi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Geriatrik
               
               
                  Medicinska njursjukdomar (nefrologi)
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Geriatrics
               
               
                  Renal medicine
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Ansteckende Krankheiten
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Infekční lékařství
               
               
                  Hygiena a epidemiologie
               
            
                  Danmark
               
               
                  Infektionsmedicin
               
               
                  Samfundsmedicin
               
            
                  Deutschland
               
               
                   
               
               
                  Öffentliches Gesundheitswesen
               
            
                  Eesti
               
               
                  Infektsioonhaigused
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
               
                  Κοινωνική Iατρική
               
            
                  España
               
               
                   
               
               
                  Medicina preventiva y salud pública
               
            
                  France
               
               
                   
               
               
                  Santé publique et médecine sociale
               
            
                  Ireland
               
               
                  Infectious diseases
               
               
                  Public health medicine
               
            
                  Italia
               
               
                  Malattie infettive
               
               
                  Igiene e medicina preventiva
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Λοιμώδη Νοσήματα
               
               
                  Υγειονολογία/Κοινοτική Ιατρική
               
            
                  Latvija
               
               
                  Infektoloģija
               
               
                   
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Infektologija
               
               
                   
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Maladies contagieuses
               
               
                  Santé publique
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Infektológia
               
               
                  Megelőző orvostan és népegészségtan
               
            
                  Malta
               
               
                  Mard Infettiv
               
               
                  Saħħa Pubblika
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
               
                  Maatschappij en gezondheid
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                  Sozialmedizin
               
            
                  Polska
               
               
                  Choroby zakaźne
               
               
                  Zdrowie publiczne, epidemiologia
               
            
                  Portugal
               
               
                  Infecciologia
               
               
                  Saúde pública
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Infektologija
               
               
                  Javno zdravje
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Infektológia
               
               
                  Verejné zdravotníctvo
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Infektiosairaudet/Infektionssjukdomar
               
               
                  Terveydenhuolto/Hälsovård
               
            
                  Sverige
               
               
                  Infektionssjukdomar
               
               
                  Socialmedicin
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Infectious diseases
               
               
                  Public health medicine
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Pharmakologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Arbeitsmedizin
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                   
               
               
                  Médecine du travail/Arbeidsgeneeskunde
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Klinická farmakologie
               
               
                  Pracovní lékařství
               
            
                  Danmark
               
               
                  Klinisk farmakologi
               
               
                  Arbejdsmedicin
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Pharmakologie und Toxikologie
               
               
                  Arbeitsmedizin
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
               
                  Iατρική της Εργασίας
               
            
                  España
               
               
                  Farmacología clínica
               
               
                  Medicina del trabajo
               
            
                  France
               
               
                   
               
               
                  Médecine du travail
               
            
                  Ireland
               
               
                  Clinical pharmacology and therapeutics
               
               
                  Occupational medicine
               
            
                  Italia
               
               
                  Farmacologia
               
               
                  Medicina del lavoro
               
            
                  Κύπρος
               
               
                   
               
               
                  Ιατρική της Εργασίας
               
            
                  Latvija
               
               
                   
               
               
                  Arodslimības
               
            
                  Lietuva
               
               
                   
               
               
                  Darbo medicina
               
            
                  Luxembourg
               
               
                   
               
               
                  Médecine du travail
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Klinikai farmakológia
               
               
                  Foglalkozás-orvostan (üzemorvostan)
               
            
                  Malta
               
               
                  Farmakoloġija Klinika u t-Terapewtika
               
               
                  Mediċina Okkupazzjonali
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Arbeid en gezondheid, bedrijfsgeneeskunde
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Arbeid en gezondheid, verzekeringsgeneeskunde
                           
                        
            
                  Österreich
               
               
                  Pharmakologie und Toxikologie
               
               
                  Arbeits- und Betriebsmedizin
               
            
                  Polska
               
               
                  Farmakologia kliniczna
               
               
                  Medycyna pracy
               
            
                  Portugal
               
               
                   
               
               
                  Medicina do trabalho
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                  Medicina dela, prometa in športa
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Klinická farmakológia
               
               
                  Pracovné lekárstvo
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Kliininen farmakologia ja lääkehoito/Klinisk farmakologi och läkemedelsbehandling
               
               
                  Työterveyshuolto/Företagshälsovård
               
            
                  Sverige
               
               
                  Klinisk farmakologi
               
               
                  Yrkes- och miljömedicin
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Clinical pharmacology and therapeutics
               
               
                  Occupational medicine
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Allergologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 3 Jahre
               
               
                  Nuklearmedizin
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                   
               
               
                  Médecine nucléaire/Nucleaire geneeskunde
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Alergologie a klinická imunologie
               
               
                  Nukleární medicína
               
            
                  Danmark
               
               
                  Medicinsk allergologi eller medicinske overfølsomhedssygdomme
               
               
                  Klinisk fysiologi og nuklearmedicin
               
            
                  Deutschland
               
               
                   
               
               
                  Nuklearmedizin
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Αλλεργιoλoγία
               
               
                  Πυρηvική Iατρική
               
            
                  España
               
               
                  Alergología
               
               
                  Medicina nuclear
               
            
                  France
               
               
                   
               
               
                  Médecine nucléaire
               
            
                  Ireland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Italia
               
               
                  Allergologia ed immunologia clinica
               
               
                  Medicina nucleare
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Αλλεργιολογία
               
               
                  Πυρηνική Ιατρική
               
            
                  Latvija
               
               
                  Alergoloģija
               
               
                   
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Alergologija ir klinikinė imunologija
               
               
                   
               
            
                  Luxembourg
               
               
                   
               
               
                  Médecine nucléaire
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Allergológia és klinikai immunológia
               
               
                  Nukleáris medicina (izotóp diagnosztika)
               
            
                  Malta
               
               
                   
               
               
                  Mediċina Nukleari
               
            
                  Nederland
               
               
                  Allergologie en inwendige geneeskunde
               
               
                  Nucleaire geneeskunde
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                  Nuklearmedizin
               
            
                  Polska
               
               
                  Alergologia
               
               
                  Medycyna nuklearna
               
            
                  Portugal
               
               
                  Imuno-alergologia
               
               
                  Medicina nuclear
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                  Nuklearna medicina
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Klinická imunológia a alergológia
               
               
                  Nukleárna medicína
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                   
               
               
                  Kliininen fysiologia ja isotooppilääketiede/Klinisk fysiologi och nukleärmedicin
               
            
                  Sverige
               
               
                  Allergisjukdomar
               
               
                  Nukleärmedicin
               
            
                  United Kingdom
               
               
                   
               
               
                  Nuclear medicine
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (Grundausbildung des Arztes)
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/ Belgien
               
               
                   
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Maxilofaciální chirurgie
               
            
                  Danmark
               
               
                   
               
            
                  Deutschland
               
               
                   
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
            
                  España
               
               
                  Cirugía oral y maxilofacial
               
            
                  France
               
               
                  Chirurgie maxillo-faciale et stomatologie
               
            
                  Ireland
               
               
                   
               
            
                  Italia
               
               
                  Chirurgia maxillo-facciale
               
            
                  Κύπρος
               
               
                   
               
            
                  Latvija
               
               
                  Mutes, sejas un žokļu ķirurģija
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Veido ir žandikaulių chirurgija
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Chirurgie maxillo-faciale
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Szájsebészet
               
            
                  Malta
               
               
                   
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                  Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie
               
            
                  Polska
               
               
                  Chirurgia szczekowo-twarzowa
               
            
                  Portugal
               
               
                  Cirurgia maxilo-facial
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Maxilofaciálna kirurgija
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Maxilofaciálna chirurgia
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                   
               
            
                  Sverige
               
               
                   
               
            
                  United Kingdom
               
               
                   
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Biologische Hämatologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                   
               
            
                  Česká republika
               
               
                   
               
            
                  Danmark
               
               
                  Klinisk blodtypeserologi (12)
                  
               
            
                  Deutschland
               
               
                   
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
            
                  España
               
               
                   
               
            
                  France
               
               
                  Hématologie
               
            
                  Ireland
               
               
                   
               
            
                  Italia
               
               
                   
               
            
                  Κύπρος
               
               
                   
               
            
                  Latvija
               
               
                   
               
            
                  Lietuva
               
               
                   
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Hématologie biologique
               
            
                  Magyarország
               
               
                   
               
            
                  Malta
               
               
                   
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                   
               
            
                  Portugal
               
               
                  Hematologia clinica
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
            
                  Slovensko
               
               
                   
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                   
               
            
                  Sverige
               
               
                   
               
            
                  United Kingdom
               
               
                   
               
            
            
         
      
                  Land
               
               
                  Stomatologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 3 Jahre
               
               
                  Hautkrankheiten
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Česká republika
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Danmark
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Deutschland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  España
               
               
                  Estomatología
               
               
                   
               
            
                  France
               
               
                  Stomatologie
               
               
                   
               
            
                  Ireland
               
               
                   
               
               
                  Dermatology
               
            
                  Italia
               
               
                  Odontostomatologia (13)
                  
               
               
                   
               
            
                  Κύπρος
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Latvija
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Lietuva
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Stomatologie
               
               
                   
               
            
                  Magyarország
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Malta
               
               
                   
               
               
                  Dermatoloġija
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Portugal
               
               
                  Estomatologia
               
               
                   
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Slovensko
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Sverige
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  United Kingdom
               
               
                   
               
               
                  Dermatology
               
            
            
         
      
                  Land
               
               
                  Geschlechtskrankheiten
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Tropenmedizin
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Česká republika
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Danmark
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Deutschland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  España
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  France
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ireland
               
               
                  Genito-urinary medicine
               
               
                  Tropical medicine
               
            
                  Italia
               
               
                   
               
               
                  Medicina tropicale
               
            
                  Κύπρος
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Latvija
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Lietuva
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Luxembourg
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Magyarország
               
               
                   
               
               
                  Trópusi betegségek
               
            
                  Malta
               
               
                  Mediċina Uro-ġenetali
               
               
                   
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                  Spezifische Prophylaxe und Tropenhygiene
               
            
                  Polska
               
               
                   
               
               
                  Medycyna transportu
               
            
                  Portugal
               
               
                   
               
               
                  Medicina tropical
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Slovensko
               
               
                   
               
               
                  Tropická medicína
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Sverige
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Genito-urinary medicine
               
               
                  Tropical medicine
               
            
         
      
                  Land
               
               
                  Gastroenterologische Chirurgie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
               
                  Unfall- und Notfallmedizin
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 5 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                  Chirurgie abdominale/Heelkunde op het abdomen (14)
                  
               
               
                   
               
            
                  Česká republika
               
               
                   
               
               
                  Traumatologie
                  Urgentní medicína
               
            
                  Danmark
               
               
                  Kirurgisk gastroenterologi eller kirurgiske mave-tarmsygdomme
               
               
                   
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Visceralchirurgie
               
               
                   
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  España
               
               
                  Cirugía del aparato digestivo
               
               
                   
               
            
                  France
               
               
                  Chirurgie viscérale et digestive
               
               
                   
               
            
                  Ireland
               
               
                   
               
               
                  Emergency medicine
               
            
                  Italia
               
               
                  Chirurgia dell'apparato digerente
               
               
                   
               
            
                  Κύπρος
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Latvija
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Abdominalinė chirurgija
               
               
                   
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Chirurgie gastro-entérologique
               
               
                   
               
            
                  Magyarország
               
               
                   
               
               
                  Traumatológia
               
            
                  Malta
               
               
                   
               
               
                  Mediċina tal-Aċċidenti u l-Emerġenza
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                   
               
               
                  Medycyna ratunkowa
               
            
                  Portugal
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Abdominalna kirurgija
               
               
                   
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Gastroenterologická chirurgia
               
               
                  Úrazová chirurgia
                  Urgentná medicína
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Gastroenterologinen kirurgia/Gastroenterologisk kirurgi
               
               
                   
               
            
                  Sverige
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  United Kingdom
               
               
                   
               
               
                  Accident and emergency medicine
               
            
            
         
      
                  Land
               
               
                  Klinische Neurophysiologie
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
               
                  Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (Grundausbildung des Arztes und Zahnarztes) (15)
                  
                  Mindestdauer der fachärztlichen Weiterbildung: 4 Jahre
               
            
                  Bezeichnung
               
               
                  Bezeichnung
               
            
                  Belgique/België/Belgien
               
               
                   
               
               
                  Stomatologie et chirurgie orale et maxillo-faciale/Stomatologie en mond-, kaak- en aangezichtschirurgie
               
            
                  Česká republika
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Danmark
               
               
                  Klinisk neurofysiologi
               
               
                   
               
            
                  Deutschland
               
               
                   
               
               
                  Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
               
            
                  Eesti
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ελλάς
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  España
               
               
                  Neurofisiología clínica
               
               
                   
               
            
                  France
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Ireland
               
               
                  Clinical neurophysiology
               
               
                  Oral and maxillo-facial surgery
               
            
                  Italia
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Κύπρος
               
               
                   
               
               
                  Στοματο-Γναθο-Προσωποχειρουργική
               
            
                  Latvija
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Lietuva
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Luxembourg
               
               
                   
               
               
                  Chirurgie dentaire, orale et maxillo-faciale
               
            
                  Magyarország
               
               
                   
               
               
                  Arc-állcsont-szájsebészet
               
            
                  Malta
               
               
                  Newrofiżjoloġija Klinika
               
               
                  Kirurġija tal-għadam tal-wiċċ
               
            
                  Nederland
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Polska
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Portugal
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Slovenija
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Slovensko
               
               
                   
               
               
                   
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Kliininen neurofysiologia/Klinisk neurofysiologi
               
               
                  Suu- ja leukakirurgia/Oral och maxillofacial kirurgi
               
            
                  Sverige
               
               
                  Klinisk neurofysiologi
               
               
                   
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Clinical neurophysiology
               
               
                  Oral and maxillo-facial surgery
               
            5.1.4.   Ausbildungsnachweise für den Allgemeinmediziner
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Berufsbezeichnung
               
               
                  Stichtag
               
            
                  België/Belgique/Belgien
               
               
                  Ministerieel erkenningsbesluit van huisarts/Arrêté ministériel d'agrément de médecin généraliste
               
               
                  Huisarts/Médecin généraliste
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Diplom o specializaci „všeobecné lékařství“
               
               
                  Všeobecný lékař
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Danmark
               
               
                  Tilladelse til at anvende betegnelsen alment praktiserende læge/Speciallægel i almen medicin
               
               
                  Almen praktiserende læge/Speciallæge i almen medicin
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Zeugnis über die spezifische Ausbildung in der Allgemeinmedizin
               
               
                  Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Eesti
               
               
                  Diplom peremeditsiini erialal
               
               
                  Perearst
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Tίτλος ιατρικής ειδικότητας γενικής ιατρικής
               
               
                  Iατρός με ειδικότητα γενικής ιατρικής
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  España
               
               
                  Título de especialista en medicina familiar y comunitaria
               
               
                  Especialista en medicina familiar y comunitaria
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  France
               
               
                  Diplôme d'Etat de docteur en médecine (avec document annexé attestant la formation spécifique en médecine générale)
               
               
                  Médecin qualifié en médecine générale
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Ireland
               
               
                  Certificate of specific qualifications in general medical practice
               
               
                  General medical practitioner
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Italia
               
               
                  Attestato di formazione specifica in medicina generale
               
               
                  Medico di medicina generale
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Τίτλος Ειδικότητας Γενικής Ιατρικής
               
               
                  Ιατρός Γενικής Ιατρικής
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Latvija
               
               
                  Ģimenes ārsta sertifikāts
               
               
                  Ģimenes (vispārējās prakses) ārsts
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Šeimos gydytojo rezidentūros pažymėjimas
               
               
                  Šeimos medicinos gydytojas
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Diplôme de formation spécifique en medicine générale
               
               
                  Médecin généraliste
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Háziorvostan szakorvosa bizonyítvány
               
               
                  Háziorvostan szakorvosa
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Malta
               
               
                  Tabib tal-familja
               
               
                  Mediċina tal-familja
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  Certificaat van inschrijving in het register van erkende huisartsen van de Koninklijke Nederlandsche Maatschappij tot bevordering der geneeskunst
               
               
                  Huisarts
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Österreich
               
               
                  Arzt für Allgemeinmedizin
               
               
                  Arzt für Allgemeinmedizin
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Polska
               
               
                  Diplôme: Dyplom uzyskania tytułu specjalisty w dziedzinie medycyny rodzinnej
               
               
                  Specjalista w dziedzinie medycyny rodzinnej
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Portugal
               
               
                  Diploma do internato complementar de clínica geral
               
               
                  Assistente de clínica geral
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Potrdilo o opravljeni specializaciji iz družinske medicine
               
               
                  Specialist družinske medicine/Specialistka družinske medicine
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Diplom o špecializácii v odbore „všeobecné lekárstvo“
               
               
                  Všeobecný lekár
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Suomi/ Finland
               
               
                  Todistus lääkärin perusterveydenhuollon lisäkoulutuksesta/Bevis om tilläggsutbildning av läkare i primärvård
               
               
                  Yleislääkäri/Allmänläkare
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  Sverige
               
               
                  Bevis om kompetens som allmänpraktiserande läkare (Europaläkare) utfärdat av Socialstyrelsen
               
               
                  Allmänpraktiserande läkare (Europaläkare)
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Certificate of prescribed/equivalent experience
               
               
                  General medical practitioner
               
               
                  31. Dezember 1994
               
            V.2.   KRANKENSCHWESTER UND KRANKENPFLEGER, DIE FÜR DIE ALLGEMEINE PFLEGE VERANTWORTLICH SIND
      5.2.1.   Ausbildungsprogramm für Krankenschwestern und Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind
      Das Programm der Ausbildung, die zum Ausbildungsnachweis für Krankenschwestern und Krankenpfleger führt, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind, umfasst die folgenden beiden Abschnitte und mindestens die dort aufgeführten Fachgebiete
      
                  A.
               
               
                  Theoretischer Unterricht
                  
                              a.
                           
                           
                              Krankenpflege:
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Berufskunde und Ethik in der Krankenpflege
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Allgemeine Grundsätze der Gesundheitslehre und der Krankenpflege
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Grundsätze der Krankenpflege in Bezug auf
                                          
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      allgemeine Medizin und medizinische Fachgebiete
                                                   
                                                
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      allgemeine Chirurgie und chirurgische Fachgebiete
                                                   
                                                
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      Kinderpflege und Kinderheilkunde
                                                   
                                                
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      Wochen- und Säuglingspflege
                                                   
                                                
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      Geisteskrankenpflege und Psychiatrie
                                                   
                                                
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      Altenpflege und Alterskrankheiten
                                                   
                                                
                                    
                        
                              b.
                           
                           
                              Grundwissen:
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Anatomie und Physiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Krankheitslehre
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Bakteriologie, Virologie und Parasitologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Biophysik, Biochemie und Radiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Ernährungslehre
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Hygiene:
                                          
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      Gesundheitsvorsorge
                                                   
                                                
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      Gesundheitserziehung
                                                   
                                                
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Pharmakologie
                                       
                                    
                        
                              c.
                           
                           
                              Sozialwissenschaften:
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Soziologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Psychologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Grundbegriffe der Verwaltung
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Grundbegriffe der Pädagogik
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Sozial- und Gesundheitsgesetzgebung
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Berufsrecht
                                       
                                    
                        
            
                  B.
               
               
                  Klinisch-praktische Ausbildung
                  
                              —
                           
                           
                              Krankenpflege auf folgenden Gebieten:
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          allgemeine Medizin und medizinische Fachgebiete
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          allgemeine Chirurgie und chirurgische Fachgebiete
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Kinderpflege und Kinderheilkunde
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Wochen- und Säuglingspflege
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Geisteskrankenpflege und Psychiatrie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Altenpflege und Alterskrankheiten
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Hauskrankenpflege
                                       
                                    
                        
            Der Unterricht in einem oder mehrerer dieser Fächer kann im Rahmen anderer Fächer oder in Verbindung mit ihnen erteilt werden.
      Der theoretische Unterricht muss mit der klinisch-praktischen Ausbildung so abgewogen und abgestimmt werden, dass die in diesem Anhang genannten Kenntnisse und Fähigkeiten in angemessener Weise erworben werden können.
      5.2.3.   Ausbildungsnachweise für die Krankenschwester und den Krankenpfleger, die für die allgemeine Pflege verantwortlich sind
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Berufsbezeichnung
               
               
                  Stichtag
               
            
                  België/Belgique/Belgien
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Diploma gegradueerde verpleger/verpleegster/Diplôme d'infirmier(ère) gradué(e)/Diplom eines (einer) graduierten Krankenpflegers (-pflegerin)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Diploma in de ziekenhuisverpleegkunde/Brevet d'infirmier(ère) hospitalier(ère)/Brevet eines (einer) Krankenpflegers (-pflegerin)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Brevet van verpleegassistent(e)/Brevet d'hospitalier(ère)/Brevet einer Pflegeassistentin
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              De erkende opleidingsinstituten/Les établissements d'enseignement reconnus/Die anerkannten Ausbildungsanstalten
                           
                        
                              —
                           
                           
                              De bevoegde Examencommissie van de Vlaamse Gemeenschap/Le Jury compétent d'enseignement de la Communauté française/Der zuständige Prüfungsausschüß der Deutschsprachigen Gemeinschaft
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Hospitalier(ère)/Verpleegassistent(e)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Infirmier(ère) hospitalier(ère)/Ziekenhuisverpleger(-verpleegster)
                           
                        
               
                  29. Juni 1979
               
            
                  Česká republika
               
               
                  
                              -
                           
                           
                              1. Diplom o ukončení studia ve studijním programu ošetřovatelství ve studijním oboru všeobecná sestra (bakalář, Bc.), zusammen mit folgender Bescheinigung: Vysvědčení o státní závěrečné zkoušce
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Vysoká škola zřízená nebo uznaná státem
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Všeobecná sestra
                           
                        
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  
                              -
                           
                           
                              2. Diplom o ukončení studia ve studijním oboru diplomovaná všeobecná sestra (diplomovaný specialista, DiS.), zusammen mit folgender Bescheinigung: Vysvědčení o absolutoriu
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Vyšší odborná škola zřízená nebo uznaná státem
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Všeobecný ošetřovatel
                           
                        
            
                  Danmark
               
               
                  Eksamensbevis efter gennemført sygeplejerskeuddannelse
               
               
                  Sygeplejeskole godkendt af Undervisningsministeriet
               
               
                  Sygeplejerske
               
               
                  29. Juni 1979
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Zeugnis über die staatliche Prüfung in der Krankenpflege
               
               
                  Staatlicher Prüfungsausschuss
               
               
                  Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpfleger
               
               
                  29. Juni 1979
               
            
                  Eesti
               
               
                  Diplom õe erialal
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Tallinna Meditsiinikool
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Tartu Meditsiinikool
                           
                        
                              3.
                           
                           
                              Kohtla-Järve Meditsiinikool
                           
                        
               
                  õde
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Πτυχίο Νοσηλευτικής Παν/μίου Αθηνών
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Πανεπιστήμιο Αθηνών
                           
                        
               
                  Διπλωματούχος ή πτυχιούχος νοσοκόμος, νοσηλευτής ή νοσηλεύτρια
               
               
                  1. Januar 1981
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Πτυχίο Νοσηλευτικής Τεχνολογικών Εκπαιδευτικών Ιδρυμάτων (Τ.Ε.Ι.)
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Τεχνολογικά Εκπαιδευτικά Ιδρύματα Υπουργείο Εθνικής Παιδείας και Θρησκευμάτων
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Πτυχίο Αξιωματικών Νοσηλευτικής
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Υπουργείο Εθνικής 'Αμυνας
                           
                        
            
                  
                              4.
                           
                           
                              Πτυχίο Αδελφών Νοσοκόμων πρώην Ανωτέρων Σχολών Υπουργείου Υγείας και Πρόνοιας
                           
                        
               
                  
                              4.
                           
                           
                              Υπουργείο Υγείας και Πρόνοιας
                           
                        
            
                  
                              5.
                           
                           
                              Πτυχίο Αδελφών Νοσοκόμων και Επισκεπτριών πρώην Ανωτέρων Σχολών Υπουργείου Υγείας και Πρόνοιας
                           
                        
               
                  
                              5.
                           
                           
                              Υπουργείο Υγείας και Πρόνοιας
                           
                        
            
                  
                              6.
                           
                           
                              Πτυχίο Τμήματος Νοσηλευτικής
                           
                        
               
                  
                              6.
                           
                           
                              ΚΑΤΕΕ Υπουργείου Εθνικής Παιδείας και Θρησκευμάτων
                           
                        
            
                  España
               
               
                  Título de Diplomado universitario en Enfermería
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Ministerio de Educación y Cultura
                           
                        
                              —
                           
                           
                              El rector de una universidad
                           
                        
               
                  Enfermero/a diplomado/a
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  France
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Diplôme d'Etat d'infirmier(ère)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Diplôme d'Etat d'infirmier(ère) délivré en vertu du décret no 99-1147 du 29 décembre 1999
                           
                        
               
                  Le ministère de la santé
               
               
                  Infirmer(ère)
               
               
                  29. Juni 1979
               
            
                  Ireland
               
               
                  Certificate of Registered General Nurse
               
               
                  An Bord Altranais (The Nursing Board)
               
               
                  Registered General Nurse
               
               
                  29. Juni 1979
               
            
                  Italia
               
               
                  Diploma di infermiere professionale
               
               
                  Scuole riconosciute dallo Stato
               
               
                  Infermiere professionale
               
               
                  29. Juni 1979
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Δίπλωμα Γενικής Νοσηλευτικής
               
               
                  Νοσηλευτική Σχολή
               
               
                  Εγγεγραμμένος Νοσηλευτής
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Latvija
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Diploms par māsas kvalifikācijas iegūšanu
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Māsu skolas
                           
                        
               
                  Māsa
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Māsas diploms
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Universitātes tipa augstskola pamatojoties uz Valsts eksāmenu komisijas lēmumu
                           
                        
            
                  Lietuva
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Aukštojo mokslo diplomas, nurodantis suteiktą bendrosios praktikos slaugytojo profesinę kvalifikaciją
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Universitetas
                           
                        
               
                  Bendrosios praktikos slaugytojas
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Aukštojo mokslo diplomas (neuniversitetinės studijos), nurodantis suteiktą bendrosios praktikos slaugytojo profesine kvalifikaciją
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Kolegija
                           
                        
            
                  Luxembourg
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Diplôme d'Etat d'infirmier
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Diplôme d'Etat d'infirmier hospitalier gradué
                           
                        
               
                  Ministère de l'éducation nationale, de la formation professionnelle et des sports
               
               
                  Infirmier
               
               
                  29. Juni 1979
               
            
                  Magyarország
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Ápoló bizonyítvány
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Iskola
                           
                        
               
                  Ápoló
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Diplomás ápoló oklevél
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Egyetem/főiskola
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Egyetemi okleveles ápoló oklevél
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Egyetem
                           
                        
            
                  Malta
               
               
                  Lawrja jew diploma fl-istudji tal-infermerija
               
               
                  Universita’ ta' Malta
               
               
                  Infermier Registrat tal-Ewwel Livell
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Diploma's verpleger A, verpleegster A, verpleegkundige A
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Door een van overheidswege benoemde examencommissie
                           
                        
               
                  Verpleegkundige
               
               
                  29. Juni 1979
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Diploma verpleegkundige MBOV (Middelbare Beroepsopleiding Verpleegkundige)
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Door een van overheidswege benoemde examencommissie
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Diploma verpleegkundige HBOV (Hogere Beroepsopleiding Verpleegkundige)
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Door een van overheidswege benoemde examencommissie
                           
                        
            
                  
                              4.
                           
                           
                              Diploma beroepsonderwijs verpleegkundige — Kwalificatieniveau 4
                           
                        
               
                  
                              4.
                           
                           
                              Door een van overheidswege aangewezen opleidingsinstelling
                           
                        
            
                  
                              5.
                           
                           
                              Diploma hogere beroepsopleiding verpleegkundige — Kwalificatieniveau 5
                           
                        
               
                  
                              5.
                           
                           
                              Door een van overheidswege aangewezen opleidingsinstelling
                           
                        
            
                  Österreich
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Diplom als „Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger“
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Diplomierte Krankenschwester
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Diplomierter Krankenpfleger
                           
                        
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Diplom als „Diplomierte Krankenschwester, Diplomierter Krankenpfleger“
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Allgemeine Krankenpflegeschule
                           
                        
            
                  Polska
               
               
                  Dyplom ukończenia studiów wyższych na kierunku pielęgniarstwo z tytułem „magister pielęgniarstwa“
               
               
                  Instytucja prowadząca kształcenie na poziomie wyższym uznana przez właściwe władze
                  (von den zuständigen Behörden anerkannte höhere Bildungseinrichtung)
               
               
                  Pielegniarka
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Portugal
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Diploma do curso de enfermagem geral
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Escolas de Enfermagem
                           
                        
               
                  Enfermeiro
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Diploma/carta de curso de bacharelato em enfermagem
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Escolas Superiores de Enfermagem
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Carta de curso de licenciatura em enfermagem
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Escolas Superiores de Enfermagem; Escolas Superiores de Saúde
                           
                        
            
                  Slovenija
               
               
                  Diploma, s katero se podeljuje strokovni naslov „diplomirana medicinska sestra/diplomirani zdravstvenik“
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Univerza
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Visoka strokovna šola
                           
                        
               
                  Diplomirana medicinska sestra/Diplomirani zdravstvenik
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Slovensko
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Vysokoškolský diplom o udelení akademického titulu „magister z ošetrovateľstva“ („Mgr.“)
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Vysoká škola
                           
                        
               
                  Sestra
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Vysokoškolský diplom o udelení akademického titulu „bakalár z ošetrovateľstva“ („Bc.“)
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Vysoká škola
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Absolventský diplom v študijnom odbore diplomovaná všeobecná sestra
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Stredná zdravotnícka škola
                           
                        
            
                  Suomi/ Finland
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Sairaanhoitajan tutkinto/Sjukskötarexamen
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Terveydenhuolto-oppilaitokset/ Hälsovårdsläroanstalter
                           
                        
               
                  Sairaanhoitaja/Sjukskötare
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Sosiaali- ja terveysalan ammattikorkeakoulututkinto, sairaanhoitaja (AMK)/Yrkeshögskoleexamen inom hälsovård och det sociala området, sjukskötare (YH)
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Ammattikorkeakoulut/ Yrkeshögskolor
                           
                        
            
                  Sverige
               
               
                  Sjuksköterskeexamen
               
               
                  Universitet eller högskola
               
               
                  Sjuksköterska
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Statement of Registration as a Registered General Nurse in part 1 or part 12 of the register kept by the United Kingdom Central Council for Nursing, Midwifery and Health Visiting
               
               
                  Various
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              State Registered Nurse
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Registered General Nurse
                           
                        
               
                  29. Juni 1979
               
            V.3.   ZAHNARZT
      5.3.1.   Ausbildungsprogramm für Zahnärzte
      Das Programm der Ausbildung, die zu den Ausbildungsnachweisen für Zahnärzte führt, umfasst mindestens die nachstehenden Fächer. Der Unterricht in einem oder mehreren dieser Fächer kann im Rahmen anderer Fächer oder in Verbindung mit ihnen erteilt werden.
      
                  A.
               
               
                  Grundfächer
                  
                              —
                           
                           
                              Chemie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Physik
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Biologie
                           
                        
            
                  B.
               
               
                  Medizinisch-biologische und allgemein-medizinische Fächer
                  
                              —
                           
                           
                              Anatomie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Embryologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Histologie, einschließlich Zytologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Physiologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Biochemie (oder physiologische Chemie)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Pathologische Anatomie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Allgemeine Pathologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Pharmakologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Mikrobiologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Hygiene
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Präventivmedizin und Epidemiologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Radiologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Physiotherapie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Allgemeine Chirurgie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Innere Medizin, einschließlich Kinderheilkunde
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Haut- und Geschlechtskrankheiten
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Allgemeine Psychologie — Psychopathologie — Neuropathologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Anästhesiologie
                           
                        
            
                  C.
               
               
                  Spezifische Fächer der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
                  
                              —
                           
                           
                              Zahnärztliche Prothetik
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Dentale Technologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Zahnerhaltungskunde
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Präventive Zahnheilkunde
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Anästhesiologie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Spezielle Chirurgie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Spezielle Pathologie der Mundhöhle
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Klinik der Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Kinderzahnheilkunde
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Kieferorthopädie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Parodontologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Zahnärztliche Röntgenologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Spezielle Physiologie des Kauorgans
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Berufs-, Gesetzes- und Standeskunde
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Soziale Aspekte der zahnärztlichen Tätigkeit
                           
                        
            5.3.2.   Ausbildungsnachweise des Zahnarztes (Grundausbildung)
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Zusätzliche Bescheinigung
               
               
                  Berufsbezeichnung
               
               
                  Stichtag
               
            
                  België/Belgique/Belgien
               
               
                  Diploma van tandarts/Diplôme licencié en science dentaire
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              De universiteiten/Les universités
                           
                        
                              —
                           
                           
                              De bevoegde Examen- commissie van de Vlaamse Gemeenschap/Le Jury compétent d'enseignement de la Communauté française
                           
                        
               
                   
               
               
                  Licentiaat in de tandheelkunde/Licencié en science dentaire
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Diplom o ukončení studia ve studijním programu zubní lékařství (doktor)
               
               
                  Lékařská fakulta univerzity v České republice
               
               
                  Vysvědčení o státní rigorózní zkoušce
               
               
                  Zubní lékař
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Danmark
               
               
                  Bevis for tandlægeeksamen (odontologisk kandidateksamen)
               
               
                  Tandlægehøjskolerne, Sundhedsvidenskabeligt universitetsfakultet
               
               
                  Autorisation som tandlæge, udstedt af Sundhedsstyrelsen
               
               
                  Tandlæge
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Zeugnis über die Zahnärztliche Prüfung
               
               
                  Zuständige Behörden
               
               
                   
               
               
                  Zahnarzt
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Eesti
               
               
                  Diplom hambaarstiteaduse õppekava läbimise kohta
               
               
                  Tartu Ülikool
               
               
                   
               
               
                  Hambaarst
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Πτυχίo Οδovτιατρικής
               
               
                  Παvεπιστήμιo
               
               
                   
               
               
                  Οδοντίατρος ή χειρούργος οδοντίατρος
               
               
                  1. Januar 1981
               
            
                  España
               
               
                  Título de Licenciado en Odontología
               
               
                  El rector de una universidad
               
               
                   
               
               
                  Licenciado en odontología
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  France
               
               
                  Diplôme d'Etat de docteur en chirurgie dentaire
               
               
                  Universités
               
               
                   
               
               
                  Chirurgien-dentiste
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Ireland
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Bachelor in Dental Science (B.Dent.Sc.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Bachelor of Dental Surgery (BDS)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Licentiate in Dental Surgery (LDS)
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Universities
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Royal College of Surgeons in Ireland
                           
                        
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Dentist
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Dental practitioner
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Dental surgeon
                           
                        
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Italia
               
               
                  Diploma di laurea in Odontoiatria e Protesi Dentaria
               
               
                  Università
               
               
                  Diploma di abilitazione all'esercizio della professione di odontoiatra
               
               
                  Odontoiatra
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Πιστοποιητικό Εγγραφής Οδοντιάτρου
               
               
                  Οδοντιατρικό Συμβούλιο
               
               
                   
               
               
                  Οδοντίατρος
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Latvija
               
               
                  Zobārsta diploms
               
               
                  Universitātes tipa augstskola
               
               
                  Rezidenta diploms par zobārsta pēcdiploma izglītības programmas pabeigšanu, ko izsniedz universitātes tipa augstskola un „Sertifikāts“ — kompetentas iestādes izsniegts dokuments, kas apliecina, ka persona ir nokārtojusi sertifikācijas eksāmenu zobārstniecībā
               
               
                  Zobārsts
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Aukštojo mokslo diplomas, nurodantis suteiktą gydytojo odontologo kvalifikaciją
               
               
                  Universitetas
               
               
                  Internatūros pažymėjimas, nurodantis suteiktą gydytojo odontologo profesinę kvalifikaciją
               
               
                  Gydytojas odontologas
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Diplôme d'Etat de docteur en médecine dentaire
               
               
                  Jury d'examen d'Etat
               
               
                   
               
               
                  Médecin-dentiste
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Fogorvos oklevél (doctor medicinae dentariae, röv.: dr. med. dent.)
               
               
                  Egyetem
               
               
                   
               
               
                  Fogorvos
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Malta
               
               
                  Lawrja fil- Kirurġija Dentali
               
               
                  Universita’ ta Malta
               
               
                   
               
               
                  Kirurgu Dentali
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  Universitair getuigschrift van een met goed gevolg afgelegd tandartsexamen
               
               
                  Faculteit Tandheelkunde
               
               
                   
               
               
                  Tandarts
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Österreich
               
               
                  Bescheid über die Verleihung des akademischen Grades „Doktor der Zahnheilkunde“
               
               
                  Medizinische Fakultät der Universität
               
               
                   
               
               
                  Zahnarzt
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  Polska
               
               
                  Dyplom ukończenia studiów wyższych z tytułem „lekarz dentysta“
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Akademia Medyczna,
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Uniwersytet Medyczny,
                           
                        
                              3.
                           
                           
                              Collegium Medicum Uniwersytetu Jagiellońskiego
                           
                        
               
                  Lekarsko — Dentystyczny Egzamin Państwowy
               
               
                  Lekarz dentysta
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Portugal
               
               
                  Carta de curso de licenciatura em medicina dentária
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Faculdades
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Institutos Superiores
                           
                        
               
                   
               
               
                  Médico dentista
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Diploma, s katero se podeljuje strokovni naslov „doktor dentalne medicine/doktorica dentalne medicine“
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Univerza
                           
                        
               
                  Potrdilo o opravljenem strokovnem izpitu za poklic zobozdravnik/zobozdravnica
               
               
                  Doktor dentalne medicine/Doktorica dentalne medicine
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Vysokoškolský diplom o udelení akademického titulu „doktor zubného lekárstva“ („MDDr.“)
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Vysoká škola
                           
                        
               
                   
               
               
                  Zubný lekár
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Suomi/ Finland
               
               
                  Hammaslääketieteen lisensiaatin tutkinto/Odontologie licentiatexamen
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Helsingin yliopisto/Helsingfors universitet
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Oulun yliopisto
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Turun yliopisto
                           
                        
               
                  Terveydenhuollon oikeusturvakeskuksen päätös käytännön palvelun hyväksymisestä/Beslut av Rättskyddscentralen för hälsovården om godkännande av praktisk tjänstgöring
               
               
                  Hammaslääkäri/Tandläkare
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  Sverige
               
               
                  Tandläkarexamen
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Universitetet i Umeå
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universitetet i Göteborg
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Karolinska Institutet
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Malmö Högskola
                           
                        
               
                  Endast för examensbevis som erhållits före den 1 juli 1995, ett utbildningsbevis som utfärdats av Socialstyrelsen
               
               
                  Tandläkare
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Bachelor of Dental Surgery (BDS or B.Ch.D.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Licentiate in Dental Surgery
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Universities
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Royal Colleges
                           
                        
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Dentist
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Dental practitioner
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Dental surgeon
                           
                        
               
                  28. Januar 1980
               
            5.3.3.   Ausbildungsnachweise der Fachzahnärzte
      
                  Kieferorthopädie
               
            
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Stichtag
               
            
                  België/Belgique/Belgien
               
               
                  Titre professionnel particulier de dentiste spécialiste en orthodontie/Bijzondere beroepstitel van tandarts specialist in de orthodontie
               
               
                  Ministre de la Santé publique/Minister bevoegd voor Volksgezondheid
               
               
                  28. Januar 2005
               
            
                  Danmark
               
               
                  Bevis for tilladelse til at betegne sig som specialtandlæge i ortodonti
               
               
                  Sundhedsstyrelsen
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Fachzahnärztliche Anerkennung für Kieferorthopädie;
               
               
                  Landeszahnärztekammer
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Eesti
               
               
                  Residentuuri lõputunnistus ortodontia erialal
               
               
                  Tartu Ülikool
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Τίτλoς Οδovτιατρικής ειδικότητας της Ορθoδovτικής
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Νoμαρχιακή Αυτoδιoίκηση
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Νoμαρχία
                           
                        
               
                  1. Januar 1981
               
            
                  France
               
               
                  Titre de spécialiste en orthodontie
               
               
                  Conseil National de l'Ordre des chirurgiens dentistes
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Ireland
               
               
                  Certificate of specialist dentist in orthodontics
               
               
                  Competent authority recognised for this purpose by the competent minister
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Italia
               
               
                  Diploma di specialista in Ortognatodonzia
               
               
                  Università
               
               
                  21. May 2005
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Πιστοποιητικό Αναγνώρισης του Ειδικού Οδοντιάτρου στην Ορθοδοντική
               
               
                  Οδοντιατρικό Συμβούλιο
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Latvija
               
               
                  „Sertifikāts“— kompetentas iestādes izsniegts dokuments, kas apliecina, ka persona ir nokārtojusi sertifikācijas eksāmenu ortodontijā
               
               
                  Latvijas Ārstu biedrība
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Rezidentūros pažymėjimas, nurodantis suteiktą gydytojo ortodonto profesinę kvalifikaciją
               
               
                  Universitetas
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Fogszabályozás szakorvosa bizonyítvány
               
               
                  Az Egészségügyi, Szociális és Családügyi Minisztérium illetékes testülete
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Malta
               
               
                  Ċertifikat ta' speċjalista dentali fl-Ortodonzja
               
               
                  Kumitat ta' Approvazzjoni dwar Speċjalisti
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  Bewijs van inschrijving als orthodontist in het Specialistenregister
               
               
                  Specialisten Registratie Commissie (SRC) van de Nederlandse Maatschappij tot bevordering der Tandheelkunde
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Polska
               
               
                  Dyplom uzyskania tytułu specjalisty w dziedzinie ortodoncji
               
               
                  Centrum Egzaminów Medycznych
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Potrdilo o opravljenem specialističnem izpitu iz čeljustne in zobne ortopedije
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Ministrstvo za zdravje
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Zdravniška zbornica Slovenije
                           
                        
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Erikoishammaslääkärin tutkinto, hampaiston oikomishoito/Specialtand-läkarexamen, tandreglering
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Helsingin yliopisto/Helsingfors universitet
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Oulun yliopisto
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Turun yliopisto
                           
                        
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  Sverige
               
               
                  Bevis om specialistkompetens i tandreglering
               
               
                  Socialstyrelsen
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Certificate of Completion of specialist training in orthodontics
               
               
                  Competent authority recognised for this purpose
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
         
      
                  Oralchirurgie/Mundchirurgie
               
            
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Stichtag
               
            
                  Danmark
               
               
                  Bevis for tilladelse til at betegne sig som specialtandlæge i hospitalsodontologi
               
               
                  Sundhedsstyrelsen
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Fachzahnärztliche
                  Anerkennung für Oralchirurgie/Mundchirurgie
               
               
                  Landeszahnärztekammer
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Τίτλoς Οδovτιατρικής ειδικότητας της Γvαθoχειρoυργικής (up to 31 December 2002)
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Νoμαρχιακή Αυτoδιoίκηση
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Νoμαρχία
                           
                        
               
                  1. Januar 2003
               
            
                  Ireland
               
               
                  Certificate of specialist dentist in oral surgery
               
               
                  Competent authority recognised for this purpose by the competent minister
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Italia
               
               
                  Diploma di specialista in Chirurgia Orale
               
               
                  Università
               
               
                  21 May 2005
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Πιστοποιητικό Αναγνώρισης του Ειδικού Οδοντιάτρου στην Στοματική Χειρουργική
               
               
                  Οδοντιατρικό Συμβούλιο
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Rezidentūros pažymėjimas, nurodantis suteiktą burnos chirurgo profesinę kvalifikaciją
               
               
                  Universitetas
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Dento-alveoláris sebészet szakorvosa bizonyítvány
               
               
                  Az Egészségügyi, Szociális és Családügyi Minisztérium illetékes testülete
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Malta
               
               
                  Ċertifikat ta' speċjalista dentali fil-Kirurġija tal-ħalq
               
               
                  Kumitat ta' Approvazzjoni dwar Speċjalisti
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  Bewijs van inschrijving als kaakchirurg in het Specialistenregister
               
               
                  Specialisten Registratie Commissie (SRC) van de Nederlandse Maatschappij tot bevordering der Tandheelkunde
               
               
                  28. Januar 1980
               
            
                  Polska
               
               
                  Dyplom uzyskania tytułu specjalisty w dziedzinie chirurgii stomatologicznej
               
               
                  Centrum Egzaminów Medycznych
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Potrdilo o opravljenem specialističnem izpitu iz oralne kirurgije
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Ministrstvo za zdravje
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Zdravniška zbornica Slovenije
                           
                        
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Suomi/ Finland
               
               
                  Erikoishammaslääkärin tutkinto, suu- ja leuka-kirurgia/Specialtandläkar-examen, oral och maxillofacial kirurgi
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Helsingin yliopisto/Helsingfors universitet
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Oulun yliopisto
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Turun yliopisto
                           
                        
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  Sverige
               
               
                  Bevis om specialist-kompetens i tandsystemets kirurgiska sjukdomar
               
               
                  Socialstyrelsen
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Certificate of completion of specialist training in oral surgery
               
               
                  Competent authority recognised for this purpose
               
               
                  28. Januar 1980
               
            V.4.   TIERARZT
      5.4.1.   Ausbildungsprogramm für Tierärzte
      Das Programm der Ausbildung, die zu den Ausbildungsnachweisen für Tierärzte führt, umfasst mindestens die nachstehenden Fächer.
      Der Unterricht in einem oder mehreren dieser Fächer kann im Rahmen der anderen Fächer oder in Verbindung mit ihnen erteilt werden.
      
                  A.
               
               
                  Grundfächer
                  
                              —
                           
                           
                              Physik
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Chemie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Zoologie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Botanik
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Biomathematik
                           
                        
            
                  B.
               
               
                  Spezifische Fächer
                  
                              a.
                           
                           
                              Grundlegende Fächer:
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Anatomie, einschließlich Histologie und Embryologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Physiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Biochemie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Genetik
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Pharmakologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Pharmazeutik
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Toxikologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Mikrobiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Immunologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Epidemiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Berufskunde
                                       
                                    
                        
                              b.
                           
                           
                              Klinische Fächer:
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Geburtshilfe
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Pathologie, einschließlich pathologischer Anatomie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Parasitologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Klinische Medizin und Chirurgie, einschließlich Anästhesiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Klinische Ausbildung betreffend Haustiere, Geflügel und andere Tierarten
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Präventivmedizin
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Radiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Fortpflanzung und Fortpflanzungsstörungen
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Tierseuchenrechtliche Vorschriften
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Gerichtliche Veterinärmedizin und Veterinärrecht
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Therapeutik
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Propädeutik
                                       
                                    
                        
                              c.
                           
                           
                              Tierproduktion
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Tierproduktion
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Ernährung
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Agronomie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Agrarwirtschaft
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Tierzucht und Tiergesundheit
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Tierhygiene
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Tierschutz und Verhaltenslehre
                                       
                                    
                        
                              d.
                           
                           
                              Lebensmittelhygiene
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Untersuchung und Kontrolle von Lebensmitteln tierischer Herkunft
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Lebensmittelhygiene und -technologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Praktische Arbeiten, einschließlich praktischer Tätigkeit im Schlachthof und in der Lebensmittelverarbeitung
                                       
                                    
                        
            Die praktische Ausbildung kann in Form eines Praktikums erfolgen, wenn dieses unter der unmittelbaren Kontrolle der zuständigen Behörde oder Einrichtung auf Vollzeitbasis abgeleistet wird und innerhalb der Gesamtdauer der Hochschulausbildung von 5 Jahren nicht mehr als 6 Monate beträgt.
      Die Aufteilung des theoretischen und praktischen Unterrichts auf die einzelnen Fächergruppen muss so ausgewogen und koordiniert sein, dass die Kenntnisse und Erfahrungen in angemessener Weise erworben werden können und der Tierarzt damit die Möglichkeit erhält, allen seinen Aufgaben nachzukommen.
      5.4.2.   Ausbildungsnachweise für den Tierarzt
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Zusätzliche Bescheinigung
               
               
                  Stichtag
               
            
                  België/Belgique/Belgien
               
               
                  Diploma van dierenarts/Diplôme de docteur en médecine vétérinaire
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              De universiteiten/Les universités
                           
                        
                              —
                           
                           
                              De bevoegde Examen-commissie van de Vlaamse Gemeenschap/Le Jury compétent d'enseignement de la Communauté française
                           
                        
               
                   
               
               
                  21. Dezember 1980
               
            
                  Česká republika
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Diplom o ukončení studia ve studijním programu veterinární lékařství (doktor veterinární medicíny, MVDr.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Diplom o ukončení studia ve studijním programu veterinární hygiena a ekologie (doktor veterinární medicíny, MVDr.)
                           
                        
               
                  Veterinární fakulta univerzity v České republice
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Danmark
               
               
                  Bevis for bestået kandidateksamen i veterinærvidenskab
               
               
                  Kongelige Veterinær- og Landbohøjskole
               
               
                   
               
               
                  21. Dezember 1980
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Zeugnis über das Ergebnis des Dritten Abscnitts der Tierärztlichen Prüfung und das Gesamtergebnis der Tierärztlichen Prüfung
               
               
                  Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses für die Tierärztliche Prüfung einer Universität oder Hochschule
               
               
                   
               
               
                  21. Dezember 1980
               
            
                  Eesti
               
               
                  Diplom: täitnud veterinaarmeditsiini õppekava
               
               
                  Eesti Põllumajandusülikool
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Πτυχίo Κτηvιατρικής
               
               
                  Πανεπιστήμιο Θεσσαλονίκης και Θεσσαλίας
               
               
                   
               
               
                  1. Januar 1981
               
            
                  España
               
               
                  Título de Licenciado en Veterinaria
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Ministerio de Educación y Cultura
                           
                        
                              —
                           
                           
                              El rector de una universidad
                           
                        
               
                   
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  France
               
               
                  Diplôme d'Etat de docteur vétérinaire
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  21. Dezember 1980
               
            
                  Ireland
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Diploma of Bachelor in/of Veterinary Medicine (MVB)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Diploma of Membership of the Royal College of Veterinary Surgeons (MRCVS)
                           
                        
               
                   
               
               
                   
               
               
                  21. Dezember 1980
               
            
                  Italia
               
               
                  Diploma di laurea in medicina veterinaria
               
               
                  Università
               
               
                  Diploma di abilitazione all'esercizio della medicina veterinaria
               
               
                  1. Januar 1985
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Πιστοποιητικό Εγγραφής Kτηνιάτρου
               
               
                  Κτηνιατρικό Συμβούλιο
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Latvija
               
               
                  Veterinārārsta diploms
               
               
                  Latvijas Lauksaimniecības Universitāte
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Aukštojo mokslo diplomas (veterinarijos gydytojo (DVM))
               
               
                  Lietuvos Veterinarijos Akademija
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Diplôme d'Etat de docteur en médecine vétérinaire
               
               
                  Jury d'examen d'Etat
               
               
                   
               
               
                  21. Dezember 1980
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Állatorvos doktor oklevél —
                  dr. med. vet.
               
               
                  Szent István Egyetem Állatorvos-tudományi Kar
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Malta
               
               
                  Liċenzja ta' Kirurgu Veterinarju
               
               
                  Kunsill tal-Kirurġi Veterinarji
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  Getuigschrift van met goed gevolg afgelegd diergeneeskundig/veeartse-nijkundig examen
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  21. Dezember 1980
               
            
                  Österreich
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Diplom-Tierarzt
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Magister medicinae veterinariae
                           
                        
               
                  Universität
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Doktor der Veterinärmedizin
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Doctor medicinae veterinariae
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Fachtierarzt
                           
                        
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  Polska
               
               
                  Dyplom lekarza weterynarii
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Szkoła Główna Gospodarstwa Wiejskiego w Warszawie
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Akademia Rolnicza we Wrocławiu
                           
                        
                              3.
                           
                           
                              Akademia Rolnicza w Lublinie
                           
                        
                              4.
                           
                           
                              Uniwersytet Warmińsko-Mazurski w Olsztynie
                           
                        
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Portugal
               
               
                  Carta de curso de licenciatura em medicina veterinária
               
               
                  Universidade
               
               
                   
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Diploma, s katero se podeljuje strokovni naslov „doktor veterinarske medicine/doktorica veterinarske medicine“
               
               
                  Univerza
               
               
                  Spričevalo o opravljenem državnem izpitu s področja veterinarstva
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Vysokoškolský diplom o udelení akademického titulu „doktor veterinárskej medicíny“ („MVDr.“)
               
               
                  Univerzita veterinárskeho lekárstva
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Suomi/ Finland
               
               
                  Eläinlääketieteen lisensiaatin tutkinto/Veterinärmedicine licentiatexamen
               
               
                  Helsingin yliopisto/Helsingfors universitet
               
               
                   
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  Sverige
               
               
                  Veterinärexamen
               
               
                  Sveriges Lantbruksuniversitet
               
               
                   
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Bachelor of Veterinary Science (BVSc)
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              University of Bristol
                           
                        
               
                   
               
               
                  21. Dezember 1980
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Bachelor of Veterinary Science (BVSc)
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              University of Liverpool
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Bachelor of Veterinary Medicine (BvetMB)
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              University of Cambridge
                           
                        
            
                  
                              4.
                           
                           
                              Bachelor of Veterinary Medicine and Surgery (BVM&S)
                           
                        
               
                  
                              4.
                           
                           
                              University of Edinburgh
                           
                        
            
                  
                              5.
                           
                           
                              Bachelor of Veterinary Medicine and Surgery (BVM&S)
                           
                        
               
                  
                              5.
                           
                           
                              University of Glasgow
                           
                        
            
                  
                              6.
                           
                           
                              Bachelor of Veterinary Medicine (BvetMed)
                           
                        
               
                  
                              6.
                           
                           
                              University of London
                           
                        
            V.5.   HEBAMME
      5.5.1.   Ausbildungsprogramm für Hebammen (Ausbildungsgänge I und II)
      Das Programm der Ausbildung, die zu den Ausbildungsnachweisen für Hebammen führt, umfasst zwei Bereiche:
      
                  A.
               
               
                  Theoretischer und fachlicher Unterricht
                  
                              a.
                           
                           
                              Grundfächer
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Grundbegriffe der Anatomie und Physiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Grundbegriffe der Pathologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Grundbegriffe der Bakteriologie, Virologie und Parasitologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Grundbegriffe der Biophysik, Biochemie und Radiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Kinderheilkunde, insbesondere in Bezug auf Neugeborene
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Hygiene, Gesundheitserziehung, Gesundheitsvorsorge, Früherkennung von Krankheiten
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Ernährung und Diätetik unter besonderer Berücksichtigung der Ernährung der Frau, des Neugeborenen und des Säuglings
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Grundbegriffe der Soziologie und sozialmedizinischer Fragen
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Grundbegriffe der Arzneimittellehre
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Psychologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Pädagogik
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Gesundheits- und Sozialrecht und Aufbau des Gesundheitswesens
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Berufsethik und Berufsrecht
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Sexualerziehung und Familienplanung
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Gesetzlicher Schutz von Mutter und Kind
                                       
                                    
                        
                              b.
                           
                           
                              Spezifische Fächer für Hebammen
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Anatomie und Physiologie
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Embryologie und Entwicklung des Fötus
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Pathologie in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Schwangerenberatung, Vorbereitung auf die Elternschaft, einschließlich psychologischer Aspekte
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Vorbereitung der Entbindung, einschließlich Kenntnisse von Geburtshilfeinstrumenten und ihrer Verwendung
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Analgesie, Anästhesie und Wiederbelebung
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Physiologie und Pathologie des Neugeborenen
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Betreuung und Pflege des Neugeborenen
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Psychologische und soziale Faktoren
                                       
                                    
                        
            
                  B.
               
               
                  Praktische und klinische Ausbildung
                  Diese Ausbildung erfolgt unter angemessener Kontrolle:
                  
                              —
                           
                           
                              Beratung Schwangerer mit mindestens 100 vorgeburtlichen Untersuchungen;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Überwachung und Pflege von mindestens 40 Gebärenden;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Durchführung von mindestens 40 Entbindungen durch die Schülerin selbst; kann diese Zahl nicht erreicht werden, da es nicht genügend Schwangere gibt, kann diese Zahl auf mindestens 30 gesenkt werden, sofern die Schülerin außerdem an weiteren 20 Entbindungen teilnimmt;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              aktive Teilnahme an ein oder zwei Steißgeburten. Sollte dies aufgrund einer ungenügenden Zahl von Steißgeburten nicht möglich sein, sollte der Vorgang simuliert werden;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Durchführung der Episiotomie und Einführung in die Vernähung der Wunde. Die Einführung in die Vernähung umfasst einen theoretischen Unterricht sowie praktische Übungen. Die Praxis der Vernähung umfasst die Vernähung der Episiotomien und kleiner Dammrisse und kann wenn nicht anders möglich auch simuliert werden;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Überwachung und Pflege von 40 gefährdeten Schwangeren, Entbindenden und Wöchnerinnen;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Überwachung und Pflege, einschließlich Untersuchung von mindestens 100 Wöchnerinnen und gesunden Neugeborenen;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Überwachung und Pflege von Neugeborenen, einschließlich Frühgeborenen, Spätgeborenen sowie von untergewichtigen und kranken Neugeborenen;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Pflege pathologischer Fälle in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Einführung in die Pflege pathologischer Fälle in der Medizin und Chirurgie. Die Einführung umfasst theoretischen Unterricht sowie praktische Übungen.
                           
                        Der theoretische und fachliche Unterricht (Teil A des Ausbildungsprogramms) und der praktische Unterricht (Teil B des Programms) müssen so ausgewogen und koordiniert sein, dass die betreffende Person die Möglichkeit hat, die in diesem Anhang genannten Kenntnisse und Fähigkeiten in angemessener Weise zu erwerben.
                  Die praktische Ausbildung der Hebamme (Teil B des Ausbildungsprogramms) erfolgt unter der Kontrolle der zuständigen Behörde oder Einrichtung in den entsprechenden Abteilungen der Krankenhäuser oder in anderen zugelassenen Gesundheitseinrichtungen. Im Laufe ihrer Ausbildung nehmen die Hebammenschülerinnen insoweit an diesen Tätigkeiten teil, als diese zu ihrer Ausbildung beitragen, und werden in die Verantwortung, die die Tätigkeit der Hebamme mit sich bringt, eingeführt.
               
            5.5.2.   Ausbildungsnachweise für die Hebamme
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Berufsbezeichnung
               
               
                  Stichtag
               
            
                  België/Belgique/Belgien
               
               
                  Diploma van vroedvrouw/Diplôme d'accoucheuse
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              De erkende opleidingsinstituten/Les établissements d'enseignement
                           
                        
                              —
                           
                           
                              De bevoegde Examen- commissie van de Vlaamse Gemeenschap/Le Jury compétent d'enseignement de la Communauté française
                           
                        
               
                  Vroedvrouw/Accoucheuse
               
               
                  23. Januar 1983
               
            
                  Česká republika
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Diplom o ukončení studia ve studijním programu ošetřovatelství ve studijním oboru porodní asistentka (bakalář, Bc.)
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Vysvědčení o státní závěrečné zkoušce
                                       
                                    
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Vysoká škola zřízená nebo uznaná státem
                           
                        
               
                  Porodní asistentka/porodní asistent
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Diplom o ukončení studia ve studijním oboru diplomovaná porodní asistentka (diplomovaný specialista, DiS.)
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Vysvědčení o absolutoriu
                                       
                                    
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Vyšší odborná škola zřízená nebo uznaná státem
                           
                        
            
                  Danmark
               
               
                  Bevis for bestået jordemodereksamen
               
               
                  Danmarks jordemoderskole
               
               
                  Jordemoder
               
               
                  23. Januar 1983
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Zeugnis über die staatliche Prüfung für Hebammen und Entbindungspfleger
               
               
                  Staatlicher Prüfungsausschuss
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Hebamme
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Entbindungspfleger
                           
                        
               
                  23. Januar 1983
               
            
                  Eesti
               
               
                  Diplom ämmaemanda erialal
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Tallinna Meditsiinikool
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Tartu Meditsiinikool
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Ämmaemand
                           
                        
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Πτυχίο Τμήματος Μαιευτικής Τεχνολογικών Εκπαιδευτικών Ιδρυμάτων (Τ.Ε.Ι.)
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Τεχνολογικά Εκπαιδευτικά Ιδρύματα (Τ.Ε.Ι.)
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Μαία
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Μαιευτής
                           
                        
               
                  23. Januar 1983
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Πτυχίο του Τμήματος Μαιών της Ανωτέρας Σχολής Στελεχών Υγείας και Κοινων. Πρόνοιας (ΚΑΤΕΕ)
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              ΚΑΤΕΕ Υπουργείου Εθνικής Παιδείας και Θρησκευμάτων
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Πτυχίο Μαίας Ανωτέρας Σχολής Μαιών
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Υπουργείο Υγείας και Πρόνοιας
                           
                        
            
                  España
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Título de Matrona
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Título de Asistente obstétrico (matrona)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Título de Enfermería obstétrica-ginecológica
                           
                        
               
                  Ministerio de Educación y Cultura
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Matrona
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Asistente obstétrico
                           
                        
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  France
               
               
                  Diplôme de sage-femme
               
               
                  L'Etat
               
               
                  Sage-femme
               
               
                  23. Januar 1983
               
            
                  Ireland
               
               
                  Certificate in Midwifery
               
               
                  An Board Altranais
               
               
                  Midwife
               
               
                  23. Januar 1983
               
            
                  Italia
               
               
                  Diploma d'ostetrica
               
               
                  Scuole riconosciute dallo Stato
               
               
                  Ostetrica
               
               
                  23. Januar 1983
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Δίπλωμα στο μεταβασικό πρόγραμμα Μαιευτικής
               
               
                  Νοσηλευτική Σχολή
               
               
                  Εγγεγραμμένη Μαία
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Latvija
               
               
                  Diploms par vecmātes kvalifikācijas iegūšanu
               
               
                  Māsu skolas
               
               
                  Vecmāte
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Lietuva
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Aukštojo mokslo diplomas, nurodantis suteiktą bendrosios praktikos slaugytojo profesinę kvalifikaciją, ir profesinės kvalifikacijos pažymėjimas, nurodantis suteiktą akušerio profesinę kvalifikaciją
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Pažymėjimas, liudijantis profesinę praktiką akušerijoje
                                       
                                    
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Universitetas
                           
                        
               
                  Akušeris
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Aukštojo mokslo diplomas (neuniversitetinės studijos), nurodantis suteiktą bendrosios praktikos slaugytojo profesinę kvalifikaciją, ir profesinės kvalifikacijos pažymėjimas, nurodantis suteiktą akušerio profesinę kvalifikaciją
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Pažymėjimas, liudijantis profesinę praktiką akušerijoje
                                       
                                    
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Kolegija
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Aukštojo mokslo diplomas (neuniversitetinės studijos), nurodantis suteiktą akušerio profesinę kvalifikaciją
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Kolegija
                           
                        
            
                  Luxembourg
               
               
                  Diplôme de sage-femme
               
               
                  Ministère de l'éducation nationale, de la formation professionnelle et des sports
               
               
                  Sage-femme
               
               
                  23. Januar 1983
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Szülésznő bizonyítvány
               
               
                  Iskola/főiskola
               
               
                  Szülésznő
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Malta
               
               
                  Lawrja jew diploma fl- Istudji tal-Qwiebel
               
               
                  Universita’ ta' Malta
               
               
                  Qabla
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  Diploma van verloskundige
               
               
                  Door het Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport erkende opleidings-instellingen
               
               
                  Verloskundige
               
               
                  23. Januar 1983
               
            
                  Österreich
               
               
                  Hebammen-Diplom
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Hebammenakademie
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Bundeshebammenlehranstalt
                           
                        
               
                  Hebamme
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  Polska
               
               
                  Dyplom ukończenia studiów wyższych na kierunku położnictwo z tytułem „magister położnictwa“
               
               
                  Instytucja prowadząca kształcenie na poziomie wyższym uznana przez właściwe władze (Établissement d'enseignement supérieur reconnu par les autorités compétentes)
                  (von den zuständigen Behörden anerkannte höhere Bildungseinrichtung)
               
               
                  Położna
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Portugal
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Diploma de enfermeiro especialista em enfermagem de saúde materna e obstétrica
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Ecolas de Enfermagem
                           
                        
               
                  Enfermeiro especialista em enfermagem de saúde materna e obstétrica
               
               
                  1. Januar 1986
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Diploma/carta de curso de estudos superiores especializados em enfermagem de saúde materna e obstétrica
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Escolas Superiores de Enfermagem
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Diploma (do curso de pós-licenciatura) de especialização em enfermagem de saúde materna e obstétrica
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Escolas Superiores de Enfermagem
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Escolas Superiores de Saúde
                                       
                                    
                        
            
                  Slovenija
               
               
                  Diploma, s katero se podeljuje strokovni naslov „diplomirana babica/diplomirani babičar“
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Univerza
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Visoka strokovna šola
                           
                        
               
                  diplomirana babica/diplomirani babičar
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Slovensko
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Vysokoškolský diplom o udelení akademického titulu „bakalár z pôrodnej asistencie“ („Bc.“)
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Absolventský diplom v študijnom odbore diplomovaná pôrodná asistentka
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Vysoká škola
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Stredná zdravotnícka škola
                           
                        
               
                  Pôrodná asistentka
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Suomi/ Finland
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Kätilön tutkinto/barnmorskeexamen
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Terveydenhuoltooppi-laitokset/hälsovårdsläroanstalter
                           
                        
               
                  Kätilö/Barnmorska
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Sosiaali- ja terveysalan ammattikorkeakoulututkinto, kätilö (AMK)/yrkeshögskoleexamen inom hälsovård och det sociala området, barnmorska (YH)
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Ammattikorkeakoulut/ Yrkeshögskolor
                           
                        
            
                  Sverige
               
               
                  Barnmorskeexamen
               
               
                  Universitet eller högskola
               
               
                  Barnmorska
               
               
                  1. Januar 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Statement of registration as a Midwife on part 10 of the register kept by the United Kingdom Central Council for Nursing, Midwifery and Health visiting
               
               
                  Various
               
               
                  Midwife
               
               
                  23. Januar 1983
               
            V.6.   APOTHEKER
      5.6.1.   Ausbildungsprogramm für Apotheker
      
                  —
               
               
                  Botanik und Zoologie
               
            
                  —
               
               
                  Physik
               
            
                  —
               
               
                  Allgemeine und anorganische Chemie
               
            
                  —
               
               
                  Organische Chemie
               
            
                  —
               
               
                  Analytische Chemie
               
            
                  —
               
               
                  Pharmazeutische Chemie, einschließlich Arzneimittelanalyse
               
            
                  —
               
               
                  Allgemeine und angewandte (medizinische) Biochemie
               
            
                  —
               
               
                  Anatomie und Physiologie, medizinische Terminologie
               
            
                  —
               
               
                  Mikrobiologie
               
            
                  —
               
               
                  Pharmakologie und Pharmakotherapie
               
            
                  —
               
               
                  Pharmazeutische Technologie
               
            
                  —
               
               
                  Toxikologie
               
            
                  —
               
               
                  Pharmakognosie
               
            
                  —
               
               
                  Rechtsvorschriften und gegebenenfalls Standesordnung
               
            Die Aufteilung in theoretische und praktische Ausbildung muss der Theorie in jedem Fach einen hinreichenden Platz lassen, um den Hochschulcharakter der Ausbildung zu wahren.
      5.6.2.   Ausbildungsnachweise für den Apotheker
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Zusätzliche Bescheinigung
               
               
                  Stichtag
               
            
                  België/Belgique/Belgien
               
               
                  Diploma van apotheker/Diplôme de pharmacien
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              De universiteiten/Les universités
                           
                        
                              —
                           
                           
                              De bevoegde Examencommissie van de Vlaamse Gemeenschap/Le Jury compétent d'enseignement de la Communauté française
                           
                        
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  Česká republika
               
               
                  Diplom o ukončení studia ve studijním programu farmacie (magistr, Mgr.)
               
               
                  Farmaceutická fakulta univerzity v České republice
               
               
                  Vysvědčení o státní závěrečné zkoušce
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Danmark
               
               
                  Bevis for bestået farmaceutisk kandidateksamen
               
               
                  Danmarks Farmaceutiske Højskole
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Zeugnis über die Staatliche Pharmazeutische Prüfung
               
               
                  Zuständige Behörden
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  Eesti
               
               
                  Diplom proviisori õppekava läbimisest
               
               
                  Tartu Ülikool
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Ελλάς
               
               
                  Άδεια άσκησης φαρμακευτικού επαγγέλματος
               
               
                  Νομαρχιακή Αυτοδιοίκηση
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  España
               
               
                  Título de Licenciado en Farmacia
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Ministerio de Educación y Cultura
                           
                        
                              —
                           
                           
                              El rector de una universidad
                           
                        
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  France
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Diplôme d'Etat de pharmacien
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Diplôme d'Etat de docteur en pharmacie
                           
                        
               
                  Universités
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  Ireland
               
               
                  Certificate of Registered Pharmaceutical Chemist
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  Italia
               
               
                  Diploma o certificato di abilitazione all'esercizio della professione di farmacista ottenuto in seguito ad un esame di Stato
               
               
                  Università
               
               
                   
               
               
                  1. November 1993
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  Πιστοποιητικό Εγγραφής Φαρμακοποιού
               
               
                  Συμβούλιο Φαρμακευτικής
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Latvija
               
               
                  Farmaceita diploms
               
               
                  Universitātes tipa augstskola
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Lietuva
               
               
                  Aukštojo mokslo diplomas, nurodantis suteiktą vaistininko profesinę kvalifikaciją
               
               
                  Universitetas
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Luxembourg
               
               
                  Diplôme d'Etat de pharmacien
               
               
                  Jury d'examen d'Etat + visa du ministre de l'éducation nationale
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  Magyarország
               
               
                  Okleveles gyógyszerész oklevél (magister pharmaciae, röv: mag. Pharm)
               
               
                  EG Egyetem
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Malta
               
               
                  Lawrja fil-farmaċija
               
               
                  Universita’ ta' Malta
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Nederland
               
               
                  Getuigschrift van met goed gevolg afgelegd apothekersexamen
               
               
                  Faculteit Farmacie
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  Österreich
               
               
                  Staatliches Apothekerdiplom
               
               
                  Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1994
               
            
                  Polska
               
               
                  Dyplom ukończenia studiów wyższych na kierunku farmacja z tytułem magistra
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Akademia Medyczna
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Uniwersytet Medyczny
                           
                        
                              3.
                           
                           
                              Collegium Medicum Uniwersytetu Jagiellońskiego
                           
                        
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Portugal
               
               
                  Carta de curso de licenciatura em Ciências Farmacêuticas
               
               
                  Universidades
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            
                  Slovenija
               
               
                  Diploma, s katero se podeljuje strokovni naziv „magister farmacije/magistra farmacije“
               
               
                  Univerza
               
               
                  Potrdilo o opravljenem strokovnem izpitu za poklic magister farmacije/magistra farmacije
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Slovensko
               
               
                  Vysokoškolský diplom o udelení akademického titulu „magister farmácie“ („Mgr.“)
               
               
                  Vysoká škola
               
               
                   
               
               
                  1. Mai 2004
               
            
                  Suomi/ Finland
               
               
                  Proviisorin tutkinto/Provisorexamen
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Helsingin yliopisto/Helsingfors universitet
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Kuopion yliopisto
                           
                        
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1994
               
            
                  Sverige
               
               
                  Apotekarexamen
               
               
                  Uppsala universitet
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1994
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  Certificate of Registered Pharmaceutical Chemist
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  1. Oktober 1987
               
            V.7.   ARCHITEKT
      5.7.1.   Nach Artikel 46 anerkannte Ausbildungsnachweise für den Architekten
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Ausstellende Stelle
               
               
                  Zusätzliche Bescheinigung
               
               
                  Akademisches Bezugsjahr
               
            
                  België/ Belgique/ Belgien
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Architect/Architecte
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Architect/Architecte
                           
                        
                              3.
                           
                           
                              Architect
                           
                        
                              4.
                           
                           
                              Architect/Architecte
                           
                        
                              5.
                           
                           
                              Architect/Architecte
                           
                        
                              6.
                           
                           
                              Burgelijke ingenieur-architect
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Nationale hogescholen voor architectuur
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Hogere-architectuur-instituten
                           
                        
                              3.
                           
                           
                              Provinciaal Hoger Instituut voor Architectuur te Hasselt
                           
                        
                              4.
                           
                           
                              Koninklijke Academies voor Schone Kunsten
                           
                        
                              5.
                           
                           
                              Sint-Lucasscholen
                           
                        
                              6.
                           
                           
                              Faculteiten Toegepaste Wetenschappen van de Universiteiten
                           
                        
                              6.
                           
                           
                              „Faculté Polytechnique“ van Mons
                           
                        
               
                   
               
               
                  1988/1989
               
            
                  
                              1.
                           
                           
                              Architecte/Architect
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Architecte/Architect
                           
                        
                              3.
                           
                           
                              Architect
                           
                        
                              4.
                           
                           
                              Architecte/Architect
                           
                        
                              5.
                           
                           
                              Architecte/Architect
                           
                        
                              6.
                           
                           
                              Ingénieur-civil — architecte
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Ecoles nationales supérieures d'architecture
                           
                        
                              2.
                           
                           
                              Instituts supérieurs d'architecture
                           
                        
                              3.
                           
                           
                              Ecole provinciale supérieure d'architecture de Hasselt
                           
                        
                              4.
                           
                           
                              Académies royales des Beaux-Arts
                           
                        
                              5.
                           
                           
                              Ecoles Saint-Luc
                           
                        
                              6.
                           
                           
                              Facultés des sciences appliquées des universités
                           
                        
                              6.
                           
                           
                              Faculté polytechnique de Mons
                           
                        
            
                  Danmark
               
               
                  Arkitekt cand. arch.
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Kunstakademiets Arkitektskole i København
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Arkitektskolen i Århus
                           
                        
               
                   
               
               
                  1988/1989
               
            
                  Deutschland
               
               
                  Diplom-Ingenieur,
                  Diplom-Ingenieur Univ.
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Universitäten (Architektur/Hochbau)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Technische Hochschulen (Architektur/Hochbau)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Technische Universitäten (Architektur/Hochbau)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universitäten-Gesamthochschulen (Architektur/Hochbau)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Hochschulen für bildende Künste
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Hochschulen für Künste
                           
                        
               
                   
               
               
                  1988/1989
               
            
                  Diplom-Ingenieur,
                  Diplom-Ingenieur FH
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Fachhochschulen (Architektur/Hochbau) (16)
                              
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universitäten-Gesamthochschulen (Architektur/Hochbau) bei entsprechenden Fachhochschulstudiengängen
                           
                        
            
                  Eλλάς
               
               
                  Δίπλωμα αρχιτέκτονα — μηχανικού
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Εθνικό Μετσόβιο Πολυτεχνείο (ΕΜΠ), τμήμα αρχιτεκτόνων — μηχανικών
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Αριστοτέλειο Πανεπιστήμο Θεσσαλονίκης (ΑΠΘ), τμήμα αρχιτεκτόνων — μηχανικών της Πολυτεχνικής σχολής
                           
                        
               
                  Βεβαίωση που χορηγεί το Τεχνικό Επιμελητήριο Ελλάδας (ΤΕΕ) και η οποία επιτρέπει την άσκηση δραστηριοτήτων στον τομέα της αρχιτεκτονικής
               
               
                  1988/1989
               
            
                  España
               
               
                  Título oficial de arquitecto
               
               
                  Rectores de las universidades enumeradas a continuación:
                  
                              —
                           
                           
                              Universidad Politécnica de Cataluña, Escuelas Técnicas Superiores de Arquitectura de Barcelona o del Vallès;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad Politécnica de Madrid, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Madrid;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad Politécnica de Las Palmas, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Las Palmas;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad Politécnica de Valencia, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Valencia;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad de Sevilla, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Sevilla;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad de Valladolid, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Valladolid;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad de Santiago de Compostela, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de La Coruña;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad del País Vasco, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de San Sebastián;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad de Navarra, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Pamplona;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad de Alcalá de Henares, Escuela Politécnica de Alcalá de Henares;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad Alfonso X El Sabio, Centro Politécnico Superior de Villanueva de la Cañada;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad de Alicante, Escuela Politécnica Superior de Alicante;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad Europea de Madrid;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad de Cataluña, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Barcelona;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad Ramón Llull, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de La Salle;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad S.E.K. de Segovia, Centro de Estudios Integrados de Arquitectura de Segovia;
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universidad de Granada, Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Granada.
                           
                        
               
                   
               
               
                  1988/1989
                  1999/2000
                  1999/2000
                  1997/1998
                  1998/1999
                  1999/2000
                  1998/1999
                  1999/2000
                  1994/1995
               
            
                  France
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Diplôme d'architecte DPLG, y compris dans le cadre de la formation professionnelle continue et de la promotion sociale.
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Le ministre chargé de l'architecture
                           
                        
               
                   
               
               
                  1988/1989
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Diplôme d'architecte ESA
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Ecole spéciale d'architecture de Paris
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Diplôme d'architecte ENSAIS
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Ecole nationale supérieure des arts et industries de Strasbourg, section architecture
                           
                        
            
                  Ireland
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Degree of Bachelor of Architecture (B.Arch. NUI)
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              National University of Ireland to architecture graduates of University College Dublin
                           
                        
               
                   
               
               
                  1988/1989
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Degree of Bachelor of Architecture (B. Arch)
                              (Previously, until 2002 -Degree standard diploma in architecture (Dip. Arch)
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Dublin Institute of Technology, Bolton Street, Dublin
                              (College of Technology, Bolton Street, Dublin)
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Certificate of associateship (ARIAI)
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Royal Institute of Architects of Ireland
                           
                        
            
                  
                              4.
                           
                           
                              Certificate of membership (MRIAI)
                           
                        
               
                  
                              4.
                           
                           
                              Royal Institute of Architects of Ireland
                           
                        
            
                  Italia
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Laurea in architettura
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Università di Camerino
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Catania — Sede di Siracusa
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Chieti
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Ferrara
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Firenze
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Genova
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Napoli Federico II
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Napoli II
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Palermo
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Parma
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Reggio Calabria
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Roma „La Sapienza“
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Universtià di Roma III
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Trieste
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Politecnico di Bari
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Politecnico di Milano
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Politecnico di Torino
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Istituto universitario di architettura di Venezia
                           
                        
               
                  Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente
               
               
                  1988/1989
               
            
                  
                              —
                           
                           
                              Laurea in ingegneria edile — architettura
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Università dell'Aquilla
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Pavia
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Roma„La Sapienza“
                           
                        
               
                  Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente
               
               
                  1998/1999
               
            
                  
                              —
                           
                           
                              Laurea specialistica in ingegneria edile — architettura
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Università dell'Aquilla
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Pavia
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Roma „La Sapienza“
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Ancona
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Basilicata — Potenza
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Pisa
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Bologna
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Catania
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Genova
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Palermo
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Napoli Federico II
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Roma — Tor Vergata
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Trento
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Politecnico di Bari
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Politecnico di Milano
                           
                        
               
                  Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente
               
               
                  2003/2004
               
            
                  
                              —
                           
                           
                              Laurea specialistica quinquennale in Architettura
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Laurea specialistica quinquennale in Architettura
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Laurea specialistica quinquennale in Architettura
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Laurea specialistica in Architettura
                           
                        
               
                  
                              —
                           
                           
                              Prima Facoltà di Architettura dell'Università di Roma „La Sapienza“
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Ferrara
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Genova
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Palermo
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Politecnico di Milano
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Politecnico di Bari
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Roma III
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Firenze
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Università di Napoli II
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Politecnico di Milano II
                           
                        
               
                  Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente
                  Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente
                  Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente
                  Diploma di abilitazione all'esercizo indipendente della professione che viene rilasciato dal ministero della Pubblica istruzione dopo che il candidato ha sostenuto con esito positivo l'esame di Stato davanti ad una commissione competente
               
               
                  1998/1999
                  1999/2000
                  2003/2004
                  2004/2005
               
            
                  Nederland
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Het getuigschrift van het met goed gevolg afgelegde doctoraal examen van de studierichting bouwkunde, afstudeerrichting architectuur
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Technische Universiteit te Delft
                           
                        
               
                  Verklaring van de Stichting Bureau Architectenregister die bevestigt dat de opleiding voldoet aan de normen van artikel 46.
               
               
                  1988/1989
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Het getuigschrift van het met goed gevolg afgelegde doctoraal examen van de studierichting bouwkunde, differentiatie architectuur en urbanistiek
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Technische Universiteit te Eindhoven
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Het getuigschrift hoger beroepsonderwijs, op grond van het met goed gevolg afgelegde examen verbonden aan de opleiding van de tweede fase voor beroepen op het terrein van de architectuur, afgegeven door de betrokken examencommissies van respectievelijk:
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          de Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten te Amsterdam
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          de Hogeschool Rotterdam en omstreken te Rotterdam
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          de Hogeschool Katholieke Leergangen te Tilburg
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          de Hogeschool voor de Kunsten te Arnhem
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          de Rijkshogeschool Groningen te Groningen
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          de Hogeschool Maastricht te Maastricht
                                       
                                    
                        
               
                   
               
            
                  Österreich
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Diplom-Ingenieur, Dipl.-Ing.
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Technische Universität Graz (Erzherzog-Johann-Universität Graz)
                           
                        
               
                   
               
               
                  1998/1999
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Dilplom-Ingenieur, Dipl.-Ing.
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Technische Universität Wien
                           
                        
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Diplom-Ingenieur, Dipl.-Ing.
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Universität Innsbruck (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
                           
                        
            
                  
                              4.
                           
                           
                              Magister der Architektur, Magister architecturae, Mag. Arch.
                           
                        
               
                  
                              4.
                           
                           
                              Hochschule für Angewandte Kunst in Wien
                           
                        
            
                  
                              5.
                           
                           
                              Magister der Architektur, Magister architecturae, Mag. Arch.
                           
                        
               
                  
                              5.
                           
                           
                              Akademie der Bildenden Künste in Wien
                           
                        
            
                  
                              6.
                           
                           
                              Magister der Architektur, Magister architecturae, Mag. Arch.
                           
                        
               
                  
                              6.
                           
                           
                              Hochschule für künstlerishe und industrielle Gestaltung in Linz
                           
                        
            
                  Portugal
               
               
                  Carta de curso de licenciatura em Arquitectura
                  Para os cursos iniciados a partir do ano académico de 1991/92
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Faculdade de arquitectura da Universidade técnica de Lisboa
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Faculdade de arquitectura da Universidade do Porto
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Escola Superior Artística do Porto
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Faculdade de Arquitectura e Artes da Universidade Lusíada do Porto
                           
                        
               
                   
               
               
                  1988/1989
                  1991/1992
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  Arkkitehdin tutkinto/Arkitektexamen
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Teknillinen korkeakoulu /Tekniska högskolan (Helsinki)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Tampereen teknillinen korkeakoulu/Tammerfors
                              tekniska högskola
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Oulun yliopisto/Uleåborgs universitet
                           
                        
               
                   
               
               
                  1998/1999
               
            
                  Sverige
               
               
                  Arkitektexamen
               
               
                  Chalmers Tekniska Högskola AB
                  Kungliga Tekniska Högskolan
                  Lunds Universitet
               
               
                   
               
               
                  1998/1999
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  
                              1.
                           
                           
                              Diplomas in architecture
                           
                        
               
                  
                              1.
                           
                           
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          Universities
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Colleges of Art
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Schools of Art
                                       
                                    
                        
               
                  Certificate of architectural education, issued by the Architects Registration Board.
                  The diploma and degree courses in architecture of the universities, schools and colleges of art should have met the requisite threshold standards as laid down in Article 46 of this Directive and in Criteria for validation published by the Validation Panel of the Royal Institute of British Architects and the Architects Registration Board.
                  EU nationals who possess the Royal Institute of British Architects Part I and Part II certificates, which are recognised by ARB as the competent authority, are eligible. Also EU nationals who do not possess the ARB-recognised Part I and Part II certificates will be eligible for the Certificate of Architectural Education if they can satisfy the Board that their standard and length of education has met the requisite threshold standards of Article 46 of this Directive and of the Criteria for validation.
                  
               
               
                  1988/1989
               
            
                  
                              2.
                           
                           
                              Degrees in architecture
                           
                        
               
                  
                              2.
                           
                           
                              Universities
                           
                        
               
                   
               
            
                  
                              3.
                           
                           
                              Final examination
                           
                        
               
                  
                              3.
                           
                           
                              Architectural Association
                           
                        
               
                   
               
            
                  
                              4.
                           
                           
                              Examination in architecture
                           
                        
               
                  
                              4.
                           
                           
                              Royal College of Art
                           
                        
               
                   
               
            
                  
                              5.
                           
                           
                              Examination Part II
                           
                        
               
                  
                              5.
                           
                           
                              Royal Institute of British Architects
                           
                        
               
                   
               
            
         (1)  1. Januar 1983
      
         (2)  1. Januar 1983.
      
         (3)  1. August 1987, ausgenommen die Personen, die ihre Weiterbildung vor diesem Zeitpunkt begonnen haben.
      
         (4)  31. Dezember 1971.
      
         (5)  31. Oktober 1999.
      
         (6)  Für nach dem 5. März 1982 begonnene Weiterbildungen werden keine Nachweise ausgestellt.
      
         (7)  9. Juli 1984.
      
         (8)  3. Dezember 1971.
      
         (9)  31. Oktober 1993.
      
         (10)  Für nach dem 5. März 1982 begonnene Weiterbildungen werden keine Nachweise ausgestellt.
      
         (11)  8. Juli 1984.
      
         (12)  1. Januar 1983, ausgenommen für die Personen, die ihre Weiterbildung vor diesem Zeitpunkt begonnen und bis Ende 1988 abgeschlossen hatten.
      
         (13)  31. Dezember 1994.
      
         (14)  1. Januar 1983
      
         (15)  Die Weiterbildung zum Facharzt für Zahn-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, die zur Ausstellung eines entsprechenden Nachweises führt, setzt voraus, dass die ärztliche Grundausbildung (Artikel 24) sowie die zahnärztliche Grundausbildung (Artikel 34) abgeschlossen und als gültig anerkannt worden sind.
      
         (16)  Diese Diplome sind je nach Dauer der durch sie abgeschlossenen Ausbildung gemäß Artikel 43 Absatz 1 anzuerkennen.
   
   
      ANHANG VI
      Erworbene Rechte von Angehörigen der Berufe, die auf der Grundlage der Koordinierung der Mindestanforderungen an die Ausbildung anerkannt werden
      6.   Ausbildungsnachweise für Architekten, die gemäß Artikel 49 Absatz 1 bestimmte Rechte erworben haben
      
                  Land
               
               
                  Ausbildungsnachweis
               
               
                  Akademisches Bezugsjahr
               
            
                  België/Belgique/Belgien
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Die von den staatlichen Hochschulen für Architektur oder den Höheren Instituten für Architektur ausgestellten Diplome (architecte-architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von der Provinzialhochschule für Architekten in Hasselt ausgestellten Diplome (architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von den königlichen Kunstakademien ausgestellten Diplome (architecte — architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von den Saint-Luc-Schulen ausgestellten Diplome (architecte — architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Ingenieurdiplome von Hochschulabsolventen, die, zusammen mit einer vom Architektenverband ausgestellten Bescheinigung über die Ableistung eines Praktikums, das Recht zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ (architecte — architect) verleihen
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die vom zentralen oder staatlichen Prüfungsausschuss für Architekten ausgestellten Architektendiplome (architecte — architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Diplomingenieur-Architektenzeugnisse und die Ingenieur-Architektenzeugnisse, die von den Fachbereichen für Angewandte Wissenschaft der Hochschulen und von der Polytechnischen Abteilung von Mons ausgestellt werden (ingénieur-architecte, ingénieur-architect)
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
                  Česká republika
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die von folgenden Fakultäten der „České vysoké učení technické“ (Tschechische Technische Universität in Prag) ausgestellten Diplome:
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          „Vysoká škola architektury a pozemního stavitelství“ (Fakultät für Architektur und Hochbau) (bis 1951)
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          „Fakulta architektury a pozemního stavitelství“ (Fakultät für Architektur und Hochbau) (1951 bis 1960)
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          „Fakulta stavební“ (Fakultät für Bauingenieurwesen) (seit 1960) — Studiengänge: Hochbau, Bauten und Baustrukturen, Hochbau und Architektur, Architektur (einschließlich Stadtplanung und Raumordnung), Ingenieurbauten und Bauten für die industrielle und landwirtschaftliche Produktion oder Studienprogramm Bauingenieurwesen des Studiengangs Hochbau und Architektur
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          „Fakulta architektury“ (Fakultät für Architektur) (seit 1976) — Studiengänge: Architektur, Stadtplanung und Raumordnung oder Studienprogramm: Architektur und Stadtplanung der Studiengänge: Architektur, Theorie der architektonischen Gestaltung, Stadtplanung und Raumordnung, Architekturgeschichte und Rekonstruktion historischer Bauten, oder Architektur und Hochbau
                                       
                                    
                        
                              —
                           
                           
                              die Diplome der „Vysoká škola technická Dr. Edvarda Beneše“ (bis 1951) — Studiengang Architektur und Bauten
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Diplome der „Vysoká škola stavitelství v Brně“ (1951 bis 1956) — Studiengang Architektur and Bauten
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Diplome der „Vysoké učení technické v Brně“, „Fakulta architektury“ (Fakultät für Architektur) (seit 1956) — Studiengang Architektur und Stadtplanung, oder „Fakulta stavební“ (Fakultät für Bauingenieurwesen) (seit 1956) — Studiengang Bauten
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Diplome der „Vysoká škola báňská — Technická univerzita Ostrava“, „Fakulta stavební“ (Fakultät für Bauingenieurwesen) (seit 1997) — Studiengang Baustrukturen und Architektur oder Studiengang Bauingenieurwesen
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Diplome der „Technická univerzita v Liberci“, „Fakulta architektury“ (Fakultät für Architektur) (seit 1994) — Studienprogramm Architektur und Stadtplanung des Studiengangs Architektur
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Diplome der „Akademie výtvarných umění v Praze“ — Studienprogramm Schöne Künste des Studiengangs Architektonische Gestaltung
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Diplome der „Vysoká škola umělecko-průmyslová v Praze“ — Studienprogramm Schöne Künste des Studiengangs Architektur
                           
                        
                              —
                           
                           
                              eine von der „Česká komora architektů“ ausgestellte Zulassungsbescheinigung ohne Angabe des Fachgebiets bzw. für das Fachgebiet Hochbau
                           
                        
               
                  2006/2007
               
            
                  Danmark
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die von den staatlichen Architektenschulen Kopenhagen und Aarhus ausgestellten Diplome (architekt)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die vom Architektenausschuss gemäß dem Gesetz Nr. 202 vom 28. Mai 1975 ausgestellte Zulassungsbescheinigung (registreret arkitekt)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von den höheren Ingenieurschulen für Bauwesen ausgestellten Diplome (bygningskonstruktør) zusammen mit einer Bestätigung der zuständigen Behörden, dass die betreffende Person eine Prüfung aufgrund von Befähigungsnachweisen gemäß Artikel 13 bestanden hat; diese Prüfung umfasst die Bewertung von Plänen, die die betreffende Person während einer mindestens sechsjährigen Berufspraxis entworfen und realisiert hat; diese Berufspraxis umfasst die in Artikel 48 dieser Richtlinie genannten Tätigkeiten
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
                  Deutschland
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die von Kunsthochschulen in den Studiengängen für Architektur ausgestellten Diplome (Dipl.-Ing., Architekt (HfbK))
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die in den Studiengängen für Architektur (Architektur/Hochbau) von den Technischen Hochschulen, den Technischen Universitäten, den Universitäten und, sofern diese Einrichtungen in Gesamthochschulen aufgegangen sind, von den Gesamthochschulen ausgestellten Diplome (Dipl.-Ing. und andere Bezeichnungen, die für diese Diplome gegebenenfalls später vorgesehen werden)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die in den Studiengängen für Architektur (Architektur/Hochbau) von Fachhochschulen und, sofern diese Einrichtungen in Gesamthochschulen aufgegangen sind, von den Gesamthochschulen ausgestellten Diplome; soweit die Studiendauer weniger als 4 Jahre, mindestens jedoch 3 Jahre beträgt, zusammen mit einer Bescheinigung über eine vierjährige Berufserfahrung in der Bundesrepublik Deutschland, die gemäß Artikel 47 Absatz 1 von der berufsständischen Vertretung ausgestellt wird (Ingenieur grad. und andere Bezeichnungen, die für diese Diplome gegebenenfalls später vorgesehen werden)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Prüfungszeugnisse, die vor dem 1. Januar 1973 in den Studiengängen für Architektur von den Ingenieurschulen und Werkkunstschulen ausgestellt wurden, zusammen mit einer Bescheinigung der zuständigen Behörden, dass die betreffende Person eine Prüfung aufgrund von Befähigungsnachweisen bestanden hat; diese Prüfung umfasst die Bewertung von Plänen, die die betreffende Person während einer mindestens sechsjährigen Berufspraxis entworfen und realisiert hat; diese Berufspraxis umfasst die in Artikel 48 dieser Richtlinie genannten Tätigkeiten
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
                  Eesti
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              diplom arhitektuuri erialal, väljastatud Eesti Kunstiakadeemia arhitektuuri teaduskonna poolt alates 1996 aastast (das von der Fakultät für Architektur an der estnischen Kunstakademie seit 1996 ausgestellte Diplom in Architektur), väljastatud Tallinna Kunstiülikooli poolt 1989-1995 aastal (in den Jahren 1989-1995 von der Kunstuniversität Tallinn ausgestellt), väljastatud Eesti NSV Riikliku Kunstiinstituudi poolt 1951-1988 (in den Jahren 1951-1988 vom staatlichen Kunstinstitut der Estnischen SSR ausgestellt)
                           
                        
               
                  2006/2007
               
            
                  Eλλάς
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die vom Metsovion Polytechnion, Athen, ausgestellten Diplome eines Ingenieurs-Architekten in Verbindung mit einer Bescheinigung der Ingenieurskammer Griechenlands, die zur Ausübung der Tätigkeiten im Bereich der Architektur berechtigt
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die vom Aristotelion Panepistimion, Saloniki, ausgestellten Diplome eines Ingenieurs-Architekten in Verbindung mit einer Bescheinigung der Ingenieurskammer Griechenlands, die zur Ausübung der Tätigkeiten im Bereich der Architektur berechtigt
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die vom Metsovion Polytechnion, Athen, ausgestellten Diplome eines Ingenieurs-Bauingenieurs in Verbindung mit einer Bescheinigung der Ingenieurskammer Griechenlands, die zur Ausübung der Tätigkeiten im Bereich der Architektur berechtigt
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die vom Artistotelion Panepistimion, Saloniki, ausgestellten Diplome eines Ingenieurs-Bauingenieurs in Verbindung mit einer Bescheinigung der Ingenieurskammer Griechenlands, die zur Ausübung der Tätigkeiten im Bereich der Architektur berechtigt
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die vom Panepistimion Thrakis ausgestellten Diplome eines Ingenieurs-Bauingenieurs in Verbindung mit einer Bescheinigung der Ingenieurskammer Griechenlands, die zur Ausübung der Tätigkeiten im Bereich der Architektur berechtigt
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die vom Panepistimion Patron ausgestellten Diplome eines Ingenieurs-Bauingenieurs in Verbindung mit einer Bescheinigung der Ingenieurskammer Griechenlands, die zur Ausübung der Tätigkeiten im Bereich der Architektur berechtigt
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
                  España
               
               
                  Der vom Ministerium für Erziehung und Wissenschaft oder den Universitäten verliehene offizielle Titel des Architekten (título oficial de arquitecto)
               
               
                  1987/1988
               
            
                  France
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die bis 1959 vom Ministerium für Erziehungswesen und danach vom Ministerium für kulturelle Angelegenheiten ausgestellten Architektendiplome „Diplômé par le Gouvernement“ (architecte DPLG)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von der Architektenfachschule ausgestellten Diplome (architecte DESA)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die seit 1955 von der Staatlichen Hochschule für Kunst und Gewerbe in Straßburg (frühere staatliche Lehranstalt für Ingenieure), Abteilung Architektur, ausgestellten Diplome (architecte ENSAIS)
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
                  Ireland
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              der Graduierten in Architektur des „University College“, Dublin, von der „National University of Ireland“ verliehene Titel „Bachelor of Architecture“ (B. Arch. N.U.I.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das vom „College of Technology“, Bolton Street, Dublin, ausgestellte Architekturdiplom mit Hochschulcharakter (Diplom. Arch.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Urkunde über die Zugehörigkeit zum „Royal Institute of Architects of Ireland“ als assoziiertes Mitglied (A.R.I.A.I.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Urkunde über die Zugehörigkeit zum „Royal Institute of Architects of Ireland“ als Mitglied (M.R.I.A.I.)
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
                  Italia
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              das von den Universitäten, den polytechnischen Instituten und den Hochschulinstituten in Venedig und Reggio Calabria ausgestellte Diplom „laurea in architettura“ zusammen mit dem zur unabhängigen Ausübung des Architektenberufs berechtigenden Diplom, das vom Unterrichtsministerium ausgestellt wird, nachdem die betreffende Person vor einem zuständigen Ausschuss das entsprechende Staatsexamen bestanden hat (dott. architetto)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das von den Universitäten und den polytechnischen Instituten ausgestellte Diplom „laurea in ingegneria“ auf dem Gebiet des Bauwesens zusammen mit dem zur unabhängigen Ausübung eines Berufs auf dem Gebiet der Architektur berechtigenden Diplom, das vom Unterrichtsministerium ausgestellt wird, nachdem der/die Kandidat(in) vor einem zuständigen Ausschuss das entsprechende Staatsexamen bestanden hat (dott. ing. Architetto oder dott. ing. in ingegneria civile)
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
                  Κύπρος
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Βεβαίωση Εγγραφής στο Μητρώο Αρχιτεκτόνων που εκδίδεται από το Επιστημονικό και Τεχνικό Επιμελητήριο Κύπρου (von der Wissenschaftler- und Ingenieurskammer Zyperns (ETEK) ausgestellte Bescheinigung über die Eintragung in das Architektenregister)
                           
                        
               
                  2006/2007
               
            
                  Latvija
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              „arhitekta diploms“, ko izsniegusi Latvijas Valsts Universitātes Inženierceltniecības fakultātes Arhitektūras nodaļa līdz 1958. gadam, Rīgas Politehniskā Institūta Celtniecības fakultātes Arhitektūras nodaļa no 1958 gada līdz 1991. gadam, Rīgas Tehniskās Universitātes Arhitektūras fakultāte kopš 1991. gada, un „Arhitekta prakses sertifikāts“ ka izsniedz Latvijas Arhitektu savienība (von der Abteilung „Architektur“ der Fakultät für Bauingenieurwesen der lettischen Staatsuniversität bis 1958, von der Abteilung „Architektur“ der Fakultät für Bauingenieurwesen des Polytechnischen Instituts Riga in den Jahren 1958-1991, von der Fakultät für Bauingenieurwesen der Technischen Universität Riga (Rīgas Tehniskās Universitātes Arhitektūras fakultāte) seit 1991 ausgestellte „Diplome für Architekten“ (arhitekts) und die Bescheinigung über die Registrierung durch den lettischen Architektenverband)
                           
                        
               
                  2006/2007
               
            
                  Lietuva
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die vom Kauno politechnikos institutas bis 1969 ausgestellten Diplome für Bauingenieure/Architekten (inžinierius architektas/architektas)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die vom Vilnius inžinerinis statybos institutas bis 1990, von der Vilniaus technikos universitetas seit 1996 und der Vilnius Gedimino technikos universitetas seit 1996 ausgestellten Diplome für Architekten/Diplomarchitekten/Magister der Architektur (architektas/architektûros bakalauras/architektûros magistras)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die vom LTSR Valstybinis dailës institutas bis 1990 und von der Vilniaus dailës akademija seit 1990 ausgestellten Fachdiplome für Absolventen des Ausbildungsgangs in Architektur/Diplomarchitektur/Magister der Architektur (architektûros kursas/architektûros bakalauras/architektûros magistras)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von der Kauno technologijos universitetas seit 1997 ausgestellten Diplome für Diplomarchitekten/Magister der Architektur (architektûros bakalauras/architektûros magistras)
                           
                        Allen Diplomen muss eine von der Beurkundungskommission ausgestellte Bescheinigung beigefügt sein, die dazu berechtigt, Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur auszuüben (beurkundeter Architekt/Atestuotas architektas).
               
               
                  2006/2007
               
            
                  Magyarország
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              das von Universitäten ausgestellte „okleveles építészmérnök“-Diplom (Architekturdiplom, Magister der Architektur)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das von Universitäten ausgestellte „okleveles építész tervező művész“-Diplom (Magisterdiplom in Architektur und Bauingenieurwesen)
                           
                        
               
                  2006/2007
               
            
                  Malta
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Perit: von der Universita’ ta' Malta ausgestelltes Lawrja ta' Perit, das zur Eintragung als „Perit“ berechtigt
                           
                        
               
                  2006/2007
               
            
                  Nederland
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              eine von den technischen Hochschulen in Delft oder Eindhoven für den Studiengang Architektur ausgestellte Bescheinigung über das erfolgreich abgelegte Architektur-Abschlussexamen (bouwkundig ingenieur)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die Diplome der staatlich anerkannten Bauakademien (architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die bis 1971 von den ehemaligen Instituten für Architekten (Hoger Bouwkunstonderricht) ausgestellten Diplome (architect HBO)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die bis 1970 von den ehemaligen Instituten für Architekten (voortgezet Bouwkunstonderricht) ausgestellten Diplome (architect VBO)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              eine Bescheinigung, dass die betreffende Person eine Prüfung durch den Architektenrat des „Bond van Nederlandse Architecten“ (Niederländischer Architektenverband, BNA) bestanden hat (architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das Diplom der Stichting Instituut voor Architectuur (Stiftung „Institut für Architektur“) (IVA), das als Abschluss eines mindestens 4 Jahre umfassenden Studiengangs an dem genannten Institut erworben wurde (architect), zusammen mit einer Bescheinigung der zuständigen Stellen, dass die betreffende Person eine Prüfung aufgrund von Befähigungsnachweisen bestanden hat; diese Prüfung umfasst die Bewertung von Plänen, die die betreffende Person während einer mindestens sechsjährigen Berufspraxis entworfen und realisiert hat; diese Berufspraxis umfasst die in Artikel 44 dieser Richtlinie genannten Tätigkeiten
                           
                        
                              —
                           
                           
                              eine Bescheinigung der zuständigen Stellen, dass die betreffende Person vor dem 5. August 1985 an der technischen Hochschule in Delft oder Eindhoven das Examen als „kandidaat in de bouwkunde“ abgelegt und während eines Zeitraums von wenigstens 5 Jahren unmittelbar vor diesem Zeitpunkt eine Architektentätigkeit von Art und Umfang ausgeübt hat, die nach niederländischen Maßstäben eine ausreichende Befähigung zur Ausübung dieser Tätigkeiten gewährleistet (architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              eine Bescheinigung der zuständigen Stellen, die nur Personen erteilt wird, die vor dem 5. August 1985 40 Jahre alt waren, und aus der hervorgeht, dass die betreffende Person während eines Zeitraums von wenigstens 5 Jahren unmittelbar vor diesem Zeitpunkt eine Architektentätigkeit von Art und Umfang ausgeübt hat, die nach niederländischen Maßstäben eine ausreichende Befähigung für die Ausübung dieser Tätigkeiten gewährleistet (architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die im 7. und 8. Gedankenstrich genannten Bescheinigungen brauchen nach Inkrafttreten von Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Aufnahme und Ausübung von Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur unter der Berufsbezeichnung „Architekt“ in den Niederlanden nicht mehr anerkannt zu werden, sofern diese Bescheinigungen nach den genannten Vorschriften den Zugang zu diesen Tätigkeiten unter der Berufsbezeichnung „Architekt“ nicht ermöglichen.
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
                  Österreich
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die von den Technischen Universitäten Wien und Graz sowie von der Universität Innsbruck, Fakultät für Bauingenieurwesen/Hochbau und Architektur, Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen/Hochbau und Wirtschaftsingenieurwesen — Bauwesen ausgestellten Diplome
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von der Universität für Bodenkultur, Fachsenat Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, ausgestellten Diplome
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von der Hochschule für bildende Kunst, Wien, Institut für Architektur, ausgestellten Diplome
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von der Akademie der bildenden Künste, Wien, Studienrichtung Architektur, ausgestellten Diplome
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von den Höheren Technischen Lehranstalten, Fachschulen oder Fachschulen für Bauwesen ausgestellten Diplome (Ing.), zusammen mit dem Zeugnis des „Baumeisters“, das eine mindestens sechsjährige Berufserfahrung in Österreich bescheinigt, die mit einer Prüfung abschließt
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz, Studienrichtung Architektur, ausgestellten Diplome
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Befähigungsnachweise über die Ausübung des Berufs des Hochbauingenieurs oder eines Ingenieurs in den Bereichen Hochbau, Bauwesen, Wirtschaftsingenieurwesen — Bauwesen, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, die gemäß dem Ziviltechnikergesetz, BGBI, Nr. 156/1994 ausgestellt werden
                           
                        
               
                  1997/1998
               
            
                  Polska
               
               
                  Die von den Fakultäten für Architektur folgender Universitäten ausgestellten Diplome:
                  
                              —
                           
                           
                              der Warschauer Universität für Technologie, Fakultät für Architektur in Warschau (Politechnika Warszawska, Wydział Architektury) — Berufsbezeichnung des Architekten: inżynier architekt, magister nauk technicznych; inżynier architekt; inżyniera magistra architektury; magistra inżyniera architektury; magistra inżyniera architekta; magister inżynier architekt (von 1945 bis 1948: inżynier architekt, magister nauk technicznych; von 1951 bis 1956: inżynier architekt; von 1954 bis 1957, 2. Abschnitt: inżyniera magistra architektury; von 1957 bis 1959: inżyniera magistra architektury; von 1959 bis 1964: magistra inżyniera architektury; von 1964 bis 1982: magistra inżyniera architekta; von 1983 bis 1990: magister inżynier architekt; seit 1991: magistra inżyniera architekta)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              der Krakauer Universität für Technologie, Fakultät für Architektur in Krakau (Politechnika Krakowska, Wydział Architektury) — Berufsbezeichnung des Architekten: magister inżynier architekt (von 1945 bis 1953 Universität für Bergbau und Hüttenkunde, polytechnische Fakultät für Architektur — Akademia Górniczo-Hutnicza, Politechniczny Wydział Architektury)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              der Breslauer Universität für Technologie, Fakultät für Architektur in Breslau (Politechnika Wrocławska, Wydział Architektury) -— Berufsbezeichnung des Architekten: inżynier architekt, magister nauk technicznych; magister inżynier architektury; magister inżynier architekt (Berufsbezeichnungen von 1949 bis 1964: inżynier architekt, magister nauk technicznych; Berufsbezeichnung von 1956 bis 1964: magister inżynier architektury; Berufsbezeichnung seit 1964: magister inżynier architekt)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              der Schlesischen Universität für Technologie, Fakultät für Architektur in Gliwice (Gleiwitz) (Politechnika Śląska, Wydział Architektury) — Berufsbezeichnung des Architekten: inżynier architekt; magister inżynier architekt (von 1945 bis 1955 Fakultät für Ingenieur- und Bauwesen — Wydział Inżynieryjno-Budowlany, Berufsbezeichnung: inżynier architekt; von 1961 bis 1969 Fakultät für Industriebau und allgemeines Ingenieurwesen — Wydział Budownictwa Przemysłowego i Ogólnego, Berufsbezeichnung: magister inżynier architekt; von 1969 bis 1976 Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur — Wydział Budownictwa i Architektury, Berufsbezeichnung: magister inżynier architekt; seit 1977 Fakultät für Architektur — Wydział Architektury, Berufsbezeichnung: magister inżynier architekt und seit 1995 Berufsbezeichnung: inżynier architekt)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              der Posener Universität für Technologie, Fakultät für Architektur in Posen (Politechnika Poznańska, Wydział Architektury) — Berufsbezeichnung des Architekten: inżynier architektury; inżynier architekt; magister inżynier architekt (von 1945 bis 1955 Ingenieurschule, Fakultät für Architektur — Szkoła Inżynierska, Wydział Architektury, Berufsbezeichnung: inżynier architektury; Berufsbezeichnung seit 1978: magister inżynier architekt und seit 1999 Berufsbezeichnung: inżynier architekt)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              der Technischen Universität Danzig, Fakultät für Architektur in Danzig (Politechnika Gdańska, Wydział Architektury) — Berufsbezeichnung des Architekten: magister inżynier architekt (von 1945 bis 1969 Fakultät für Architektur — Wydział Architektury, von 1969 bis 1971 Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur — Wydział Budownictwa i Architektury, von 1971 bis 1981 Institut für Architektur und Stadtplanung — Instytut Architektury i Urbanistyki, seit 1981 Fakultät für Architektur — Wydział Architektury)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              der Technischen Universität Białystok, Fakultät für Architektur in Białystok (Politechnika Białostocka, Wydział Architektury) — Berufsbezeichnung des Architekten: magister inżynier architekt (von 1975 bis 1989 Institut für Architektur — Instytut Architektury)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              der Technischen Universität Łódź, Fakultät für Bauingenieurwesen, Architektur und Umweltgestaltung in Łódź (Politechnika Łódzka, Wydział Budownictwa, Architektury i Inżynierii Środowiska) — Berufsbezeichnung des Architekten: inżynier architekt; magister inżynier architekt (von 1973 bis 1993 Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur — Wydział Budownictwa i Architektury und seit 1992 Fakultät für Bauingenieurwesen, Architektur und Umweltgestaltung — Wydział Budownictwa, Architektury i Inżynierii Środowiska; von 1973 bis 1978 inżynier architekt, seit 1978 Berufsbezeichnung: magister inżynier architekt)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              der Technischen Universität Szczecin (Stettin), Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur in Stettin (Politechnika Szczecińska, Wydział Budownictwa i Architektury) — Berufsbezeichnung des Architekten: inżynier architekt; magister inżynier architekt (von 1948 bis 1954 Ingenieur-Hochschule, Fakultät für Architektur — Wyższa Szkoła Inżynierska, Wydział Architektury, Berufsbezeichnung: inżynier architekt, seit 1970 Berufsbezeichnung: magister inżynier architekt und seit 1998 Berufsbezeichnung: inżynier architekt)
                           
                        Allen Diplomen muss die von der jeweiligen regionalen Architektenkammer in Polen ausgestellte Mitgliedsbescheinigung beigefügt sein, die dazu berechtigt, in Polen Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur auszuüben.
               
               
                  2006/2007
               
            
                  Portugal
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              das von den Kunsthochschulen in Lissabon und Porto ausgestellte „diploma do curso especial de arquitectura“
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das von den Kunsthochschulen in Lissabon und Porto ausgestellte Architektendiplom „diploma de arquitecto“
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das von den Kunsthochschulen in Lissabon und Porto ausgestellte „diploma do curso de arquitectura“
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das von der Kunsthochschule in Lissabon ausgestellte „diploma de licenciatura em arquitectura“
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von der Technischen Universität Lissabon und der Universität Porto ausgestellte „carta de curso de licenciatura em arquitectura“
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das von der Technischen Universität Lissabon, Institut für Technik, ausgestellte Diplom für Bauingenieure (licenciatura em engenharia civil)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das von der Universität Porto, Fakultät für Ingenieurwesen, ausgestellte Diplom für Bauingenieure (licenciatura em engenharia civil)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das von der Universität von Coimbra, Fakultät für Naturwissenschaften und Technik, ausgestellte Diplom für Bauingenieure (licenciatura em engenharia civil)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              das von der Universität Minho ausgestellte Ingenieursdiplom (licenciatura em engenharia civil, produção)
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
                  Slovenija
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              „univerzitetni diplomirani inženir arhitekture/univerzitetna diplomirana inženirka arhitekture“ (Universitätsdiplom in Architektur), ausgestellt von der Fakultät für Architektur, zusammen mit einer gesetzlich anerkannten Bescheinigung der für Architektur zuständigen Behörde, die dazu berechtigt, Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur auszuüben
                           
                        
                              —
                           
                           
                              ein von den technischen Fakultäten ausgestelltes Universitätsdiplom, mit dem der Titel „univerzitetni diplomirani inženir (univ.dipl.inž.)/univerzitetna diplomirana inženirka“ verliehen wird, zusammen mit einer gesetzlich anerkannten Bescheinigung der für Architektur zuständigen Behörde, die dazu berechtigt, Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur auszuüben
                           
                        
               
                  2006/2007
               
            
                  Slovensko
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              von der Slowakischen Technischen Universität (Slovenská vysoká škola technická) in Bratislava in den Jahren 1950-1952 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Architektur und Hochbau“ („architektúra a pozemné staviteľstvo“) (Berufsbezeichnung: Ing.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Architektur und Hochbau der Slowakischen Technischen Universität (Fakulta architektúry a pozemného staviteľstva, Slovenská vysoká škola technická) in Bratislava in den Jahren 1952-1960 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Architektur“ („architektúra“) (Berufsbezeichnung: Ing. arch.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Architektur und Hochbau der Slowakischen Technischen Universität (Fakulta architektúry a pozemného staviteľstva, Slovenská vysoká škola technická) in Bratislava in den Jahren 1952-1960 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Hochbau“ („pozemné staviteľstvo“) (Berufsbezeichnung: Ing.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Bauingenieurwesen der Slowakischen Technischen Universität (Stavebná fakulta, Slovenská vysoká škola technická) in Bratislava in den Jahren 1961-1976 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Architektur“ („architektúra“) (Berufsbezeichnung: Ing. arch.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Bauingenieurwesen der Slowakischen Technischen Universität (Stavebná fakulta, Slovenská vysoká škola technická) in Bratislava in den Jahren 1961-1976 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Hochbau“ („pozemné stavby“) (Berufsbezeichnung: Ing.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Architektur der Slowakischen Technischen Universität (Fakulta architektúry, Slovenská vysoká škola technická) in Bratislava seit 1977 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Architektur“ („architektúra“) (Berufsbezeichnung: Ing. arch.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Architektur der Slowakischen Technischen Universität (Fakulta architektúry, Slovenská vysoká škola technická) in Bratislava seit 1977 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Städtebau“ („urbanizmus“) (Berufsbezeichnung: Ing. arch.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Bauingenieurwesen der Slowakischen Technischen Universität (Stavebná fakulta, Slovenská technická univerzita) in Bratislava in den Jahren 1977-1997 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Hochbau“ („pozemné stavby“) (Berufsbezeichnung: Ing.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Bauingenieurwesen der Slowakischen Technischen Universität (Stavebná fakulta, Slovenská technická univerzita) in Bratislava seit 1998 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Architektur und Hochbau“ („architektúra a pozemné stavby“) (Berufsbezeichnung: Ing.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Bauingenieurwesen der Slowakischen Technischen Universität (Stavebná fakulta, Slovenská technická univerzita) in Bratislava in den Jahren 2000-2001 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Hochbau — Fachgebiet Architektur“ („pozemné stavby — špecializácia: architektúra“) (Berufsbezeichnung: Ing.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Bauingenieurwesen der Slowakischen Technischen Universität (Stavebná fakulta — Slovenská technická univerzita) in Bratislava seit 2001 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Hochbau und Architektur“ („pozemné stavby a architektúra“) (Berufsbezeichnung: Ing.)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Akademie für bildende Künste und Gestaltung (Vysoká škola výtvarných umení) in Bratislava seit 1969 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Architektur“ („architektúra“) (Berufsbezeichnungen: Akad. arch. bis 1990, Mgr. von 1990-1992, Mgr. arch. von 1992-1996, Mgr. art. seit 1997)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              von der Fakultät für Bauingenieurwesen der Technischen Universität (Stavebná fakulta, Technická univerzita) in Košice in den Jahren 1981-1991 ausgestelltes Diplom im Studiengang „Hochbau“ („pozemné staviteľstvo“) (Berufsbezeichnung: Ing.)
                           
                        Allen Diplomen muss Folgendes beigefügt sein:
                  
                              —
                           
                           
                              eine von der slowakischen Architektenkammer (Slovenská komora architektov) in Bratislava ausgestellte Zulassung ohne Angabe des Fachgebiets bzw. für die Fachgebiete „Hochbau“ („pozemné stavby“) oder „Raumplanung“ („územné plánovanie“)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              eine von der slowakischen Bauingenieurskammer (Slovenská komora stavebných inžinierov) in Bratislava ausgestellte Zulassung für das Fachgebiet Hochbau („pozemné stavby“).
                           
                        
               
                  2006/2007
               
            
                  Suomi/Finland
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die von den Fachbereichen Architektur der Technischen Universitäten und der Universität Oulu ausgestellten Diplome (arkkitehti/arkitekt)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              die von den technischen Instituten ausgestellten Diplome (rakennusarkkitehti/byggnadsarkitekt)
                           
                        
               
                  1997/1998
               
            
                  Sverige
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die vom Königlichen Institut für Technik, Schule für Architektur, dem Chalmers-Institut für Technik und der Universität Lund, Institut für Technik ausgestellten Diplome (arkitekt, Magister in Architektur)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              Mitgliedsbescheinigung des Schwedischen Architektenverbandes (Svenska Arkitekters Riksförbund (SAR)), sofern die betreffende Person ihre Ausbildung in einem Mitgliedstaat absolviert hat, für den diese Richtlinie gilt.
                           
                        
               
                  1997/1998
               
            
                  United Kingdom
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              die Befähigungsnachweise, die nach bestandener Prüfung
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          vom Royal Institute of British Architects
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          von den Architekturschulen an den Universitäten, den Polytechnischen Schulen, den Akademien (private Colleges) und den Technologie- und Kunstschulen ausgestellt wurden und am 10. Juni 1985 vom Architects Registration Council des Vereinigten Königreichs zwecks Zulassung zur Eintragung in das Berufsregister anerkannt wurden (Architect)
                                       
                                    
                        
                              —
                           
                           
                              eine Bescheinigung, nach der ihr Inhaber gemäß Abschnitt 6 Absatz 1 Buchstaben a) oder b) des Architects Registration Act von 1931 ein erworbenes Recht auf das Führen der Berufsbezeichnung „Architekt“ hat (Architect)
                           
                        
                              —
                           
                           
                              eine Bescheinigung, nach der ihr Inhaber gemäß Abschnitt 2 des Architects Registration Act von 1938 ein erworbenes Recht auf das Führen der Berufsbezeichnung „Architekt“ hat (Architect).
                           
                        
               
                  1987/1988
               
            
   
      ANHANG VII
      Unterlagen und Bescheinigungen, die gemäß Artikel 50 Absatz 1 verlangt werden können
      1.   Unterlagen
      
                  a)
               
               
                  Staatsangehörigkeitsnachweis der betreffenden Person.
               
            
                  b)
               
               
                  Kopie der Befähigungsnachweise oder des Ausbildungsnachweises, der zur Aufnahme des entsprechenden Berufes berechtigt, sowie gegebenenfalls eine Bescheinigung über die von der betreffenden Person erworbene Berufserfahrung.
                  Ferner können die zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaates den Antragsteller auffordern, Informationen zu seiner Ausbildung vorzulegen, soweit dies erforderlich ist, um festzustellen, ob diese möglicherweise von der im betreffenden Staat geforderten Ausbildung gemäß Artikel 14 erheblich abweicht. Ist der Antragsteller nicht in der Lage, diese Informationen vorzulegen, so wenden sich die zuständigen Behörden des Aufnahmestaats an die Kontaktstelle, die zuständige Behörde oder an eine andere einschlägige Stelle des Herkunftsmitgliedstaates.
               
            
                  c)
               
               
                  In den in Artikel 16 genannten Fällen eine Bescheinigung über die Art und die Dauer der Tätigkeit, die von der zuständigen Behörde oder Einrichtung des Herkunftsmitgliedstaates oder des Mitgliedstaates, aus dem die Person mit der fremden Staatsangehörigkeit kommt, ausgestellt wird.
               
            
                  d)
               
               
                  Die Behörde des Aufnahmemitgliedstaates, die die Aufnahme eines reglementierten Berufs von der Vorlage eines Zuverlässigkeitsnachweises oder einer Bescheinigung über die Konkursfreiheit abhängig macht oder die die Ausübung dieses Berufes im Falle eines schwerwiegenden standeswidrigen Verhaltens oder einer Verurteilung wegen strafbarer Handlungen aussetzt oder untersagt, erkennt bei Angehörigen der Mitgliedstaaten, die diesen Beruf im Hoheitsgebiet des Aufnahmemitgliedstaates ausüben wollen, als hinreichenden Nachweis Unterlagen an, die von den zuständigen Behörden des Herkunftsmitgliedstaats ausgestellt wurden und die belegen, dass die Erfordernisse erfüllt werden. Die Behörden des Herkunftsmitgliedstaats müssen die geforderten Unterlagen binnen zwei Monaten übermitteln.
                  Werden im Herkunftsmitgliedstaat die vorgenannten Unterlagen nicht ausgestellt, können sie durch eine eidesstattliche Erklärung oder — in den Staaten, in denen es keine eidesstattliche Erklärung gibt — durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden, die die betreffende Person vor einer zuständigen Justiz- oder Verwaltungsbehörde oder gegebenenfalls vor einem Notar oder einer entsprechend bevollmächtigten Berufsorganisation des Herkunftsmitgliedstaats, die eine diese eidesstattlichen oder feierlichen Erklärungen bestätigende Bescheinigung ausstellt, abgegeben hat.
               
            
                  e)
               
               
                  Verlangt der Aufnahmemitgliedstaat von seinen Staatsangehörigen für die Aufnahme eines reglementierten Berufs einen Nachweis über die körperliche und geistige Gesundheit des Antragstellers, so erkennt dieser Mitgliedstaat den im Herkunftsmitgliedstaat geforderten diesbezüglichen Nachweis als hinreichend an. Wird im Herkunftsmitgliedstaat kein derartiger Nachweis verlangt, erkennt der Aufnahmemitgliedstaat eine von einer zuständigen Behörde dieses Staates ausgestellte Bescheinigung an. In diesem Fall müssen die zuständigen Behörden des Herkunftsmitgliedstaates die geforderte Bescheinigung binnen zwei Monaten übermitteln.
               
            
                  f)
               
               
                  Verlangt der Aufnahmemitgliedstaat von seinen Staatsangehörigen für die Aufnahme eines reglementierten Berufes
                  
                              —
                           
                           
                              einen Nachweis über die finanzielle Leistungsfähigkeit des Antragstellers,
                           
                        
                              —
                           
                           
                              einen Nachweis darüber, dass der Antragsteller gegen die finanziellen Risiken seiner beruflichen Haftpflicht versichert ist, und zwar gemäß den im Aufnahmemitgliedstaat geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über die Einzelheiten und den Umfang einer solchen Garantie,
                           
                        erkennt dieser Mitgliedstaat als hinreichenden Nachweis eine diesbezügliche Bescheinigung an, die von einer Bank oder einer Versicherung in einem anderen Mitgliedstaat ausgestellt wurde.
               
            2.   Bescheinigungen
      Um die Anwendung von Titel III Kapitel III dieser Richtlinie zu erleichtern, können die Mitgliedstaaten verlangen, dass die Antragsteller, die die geforderten Ausbildungsvoraussetzungen erfüllen, zusammen mit ihren Ausbildungsnachweisen eine Bescheinigung der zuständigen Behörden des Herkunftsmitgliedstaats vorlegen, aus der hervorgeht, dass diese Nachweise den in der Richtlinie verlangten Nachweisen entsprechen.