CELEX: 51995PC0101
Language: de
Date: 1995-03-29
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG (EG) DES RATES über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände für Schiffe unter norwegischer Flagge (1995)

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                          Brüssel, den 29.03.1995
                                          KOM(95) 101 endg.
                         Vorschlag für eine
                VERORDNUNG (EG) DES RATES
über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände
           für Schiffe unter norwegischer Flagge (1995)
                  (von der Kommission vorgelegt)
 ---pagebreak---                                     BEGRÜNDUNG                                         z
Am 20. Dezember 1994 hat der Rat die Verordnung (EG) Nr. 3376/94 über Maßnahmen zur
Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände für Schiffe unter norwegischer Flagge für
den Zeitraum bis zum 31. März 1995 erlassen.
Vom 22. - 25. Februar 1995 wurden in Brüssel Konsultationen zwischen der Gemeinschaft
und Norwegen geführt, die mit einer Einigung über die gegenseitigen Fischereirechte für das
gesamte Jahr 1995 endeten.
Ziel des vorliegenden Vorschlags für eine Verordnung des Rates ist es, norwegische
Fischereifahrzeuge zu ermächtigen, die ihnen in Gemeinschaftsgewässern bis zum
31. Dezember 1995 zugeteilten Quoten im Einklang mit obigen Vereinbarungen zu fischen.
Die genannte Verordnung wird folgerichtig aufgehoben.
 ---pagebreak---                                                                                 s
                                     Vorschlag für eine
                   VERORDNUNG (EG) Nr                  195 DES RATES
                                    vom .... März 1995
          über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände
                       für Schiffe unter norwegischer Flagge (1995)
DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 des Rates vom 20. Dezember 1992 zur
Einführung einer gemeinschaftlichen Regelung für die Fischerei und die Aquakultur^,
insbesondere auf Artikel 8 Absatz 4,
auf Vorschlag der Kommission,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Nach dem Verfahren der Artikel 2 und 7 des Fischereiabkommens zwischen der
Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und dem Königreich Norwegen(2) haben die
Gemeinschaft und Norwegen Konsultationen über ihre gegenseitigen Fischereirechte für 1995
und über die Bewirtschaftung der gemeinsamen Bestände geführt.
Bei diesen Konsultationen sind die Delegationen übereingekommen, ihren Behörden zu
empfehlen, für die Fischereifahrzeuge der anderen Partei bestimmte Fangquoten für 1995
festzulegen.
Mit der Verordnung (EG) Nr. 3376/94 des Rates wurden bestimmte Maßnahmen für
Fischereifahrzeuge unter norwegischer Flagge nur bis zum 31. März 1995 festgelegt. Diese
Verordnung ist aufzuheben.
Das am 19. Dezember 1966 zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden geschlossene
Abkommen über den gegenseitigen Zugang zum Fischfang im Skagerrak und Kattegat
bestimmt, das jede Partei den Fischereifahrzeugen der anderen Parteien den Zugang zu ihrer
Fischereizone im Skagerrak und in einem Teil des Kattegats bis zu einer Entfernung von vier
Seemeilen von den Basislinien gestattet.
Es obliegt dem Rat, die besonderen Bedingungen für die betreffende Fangtätigkeit
festzulegen.
Für die Fangtätigkeit nach dieser Verordnung gelten die einschlägigen Kontrollmaßnahmen
der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des Rates vom 12. Oktober 1993 zur Einführung einer
Kontrollregelung für die Gemeinsame Fischereipolitik(3).
(i)
        ABl. Nr. L 389 vom 31.12.1992, S. 1.
(2)
        ABl. Nr. L 226 vom 29.8.1980, S. 48.
(3)
        ABl. Nr. L 261 vom 20.10.1993, S. 1.
 ---pagebreak--- Nach Artikel 3 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1381/87 der Kommission vom 20. Mai
                                                                                             V
1987 zur Festlegung der Einzelheiten für die Kennzeichnung und die Dokumente an Bord von
Fischereifahrzeugen(4) müssen alle Fahrzeuge mit Seewasserkühltanks ein von einer
zuständigen Behörde beglaubigtes Dokument mitführen, dem sich entnehmen läßt, welcher
Füllmenge in Kubikmetern die am Tank in Abständen von 10 cm markierte Füllhöhe
entspricht -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
                                          Artikel 1
1.      Fischereifahrzeuge unter der Flagge Norwegens dürfen bis zum 31. Dezember 1995
in den 200-Meilen-Fischereizonen der Mitgliedstaaten in der Nordsee, im Skagerrak, im
Kattegat, in der Ostsee und im Atlantik nördlich von 43*00' Nord die in Anhang I
aufgeführten Arten innerhalb der dort festgelegten geographischen und mengenmäßigen
Grenzen nach Maßgabe dieser Verordnung fangen.
2.      Die nach Absatz 1 zulässige Fangtätigkeit ist auf die Teile der 200-Meilen-
Fischereizone beschränkt, die seewärts mehr als zwölf Seemeilen von den Basislinien entfernt
liegen, von denen aus die Fischereizonen der Mitgliedstaaten gemessen werden. Im
Skagerrak ist der Fischfang jedoch in einer Entfernung von mehr als vier Seemeilen von der
Basislinie Dänemarks gestattet.
3.      Der Fischfang in den Teilen des ICES-Bereichs lila, der im Westen durch eine Linie
vom Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindesnes und im Süden durch eine
Linie vom Leuchtturm Skagen zum Leuchtturm Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt
der schwedischen Küste begrenzt ist, unterliegt, außer bei Makrele und Köhler, keinen
mengenmäßigen Beschränkungen.
4.      Ungeachtet des Absatzes 1 sind unvermeidbare Beifange von Arten, für die in einer
Zone keine Quote festgelegt ist, innerhalb der Grenzen zulässig, die in den in der
betreffenden Zone geltenden Erhaltungsmaßnahmen festgelegt sind.
5.      In einer Zone getätigte Beifange von Arten, für die eine Quote in dieser Zone
festgelegt ist, werden auf diese Quote angerechnet.
                                          Artikel 2
 1.     Fischereifahrzeuge, die gemäß der in Artikel 1 festgelegten Quotenregelung fischen,
haben die Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen sowie die sonstigen Vorschriften über die
Fischereitätigkeit in den in Artikel 1 genannten Zonen zu beachten.
2.      Die in Absatz 1 bezeichneten Fischereifahrzeuge führen ein Fischereilogbuch, in das
die in Anhang II genannten Angaben einzutragen sind.
(4)
        ABl. Nr. L 132 vom 21.5.1987, S. 9.
 ---pagebreak---                                                                                          s
3.      Die in Absatz 1 bezeichneten Fischereifahrzeuge mit Ausnahme derjenigen, die in
dem ICES-Bereich lila fischen, übermitteln der Kommission die in Anhang III genannten
Angaben; die Übermittlung erfolgt nach den Vorschriften dieses Anhangs.
4.      Die in Absatz 1 bezeichneten Fischereifahrzeuge mit Seewasserkühltanks fuhren an
Bord ein von einer zuständigen Behörde beglaubigtes Dokument mit, dem sich entnehmen
läßt, welcher Füllmenge in Kubikmetern die am Tank in Abständen von 10 cm markierte
Füllhöhe entspricht.
5.      Die Kennbuchstaben und -Ziffern der in Absatz 1 bezeichneten Schiffe müssen deutlich
auf beiden Seiten des Schiffsbugs angebracht werden.
                                          Artikel 3
1.      In allen ICES-Bereichen ist die Ausübung der Fischereitätigkeit im Rahmen der in
Artikel 1 festgelegten Quoten mit Schiffen von mehr als 200 BRT nur zulässig, wenn eine
von der Kommission im Namen der Gemeinschaft ausgestellte Lizenz und eine spezielle
Fangerlaubnis an Bord mitgeführt und die darin enthaltenen Bedingungen eingehalten werden.
Norwegen wird der Kommission den Namen und die Kennzeichnung der Fischereifahrzeuge
übermitteln, für die Lizenzen und spezielle Fangerlaubnisse erteilt werden sollten.
2.      Die Kommission stellt die in Absatz 1 genannten Fischereilizenzen und speziellen
Fangerlaubnisse für alle Fahrzeuge aus, für die die norwegischen Behörden eine Lizenz und
eine spezielle Fangerlaubnis beantragen.
Anträge auf Abänderung des Verzeichnisses der mit einer Lizenz versehenen
Fischereifahrzeuge können jederzeit gestellt werden und werden unverzüglich bearbeitet.
3.      Wird bei der Kommission ein Antrag auf Ausstellung einer Lizenz und einer
speziellen Fangerlaubnis gestellt, so sind folgende Angaben zu machen:
(a)     Name des Schiffes;
(b)     Registriernummer;
(c)     außen angebrachte Kennziffern und -buchstaben;
(d)     Registrierhafen;
(e)     Name und Anschrift des Eigners bzw. Schiffscharterers;
(f)     Tragfähigkeit in BRT und Länge über alles;
(g)     Motorleistung;
(h)     Rufzeichen und Wellenfrequenz;
(i)     vorgesehene Fangmethode;
(j)     vorgesehenes Fanggebiet;
(k)     Fischarten, die gefangen werden sollen;
(1)     Zeitraum, für den die Lizenz beantragt wird.
4.      Jede Lizenz und jede spezielle Fangerlaubnis gilt nur für ein Fischereifahrzeug. Sind
mehrere Fischereifahrzeuge an einem Fangeinsatz beteiligt, so muß jedes von ihnen eine
Lizenz und eine spezielle Fangerlaubnis besitzen.
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5.      Die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse können im Hinblick auf die Ausstellung
neuer Lizenzen und spezieller Fangerlaubnisse durch die Kommission aufgehoben werden.
Die Aufhebung wird am Tag vor der Ausgabe der neuen Lizenzen und speziellen
Fangerlaubnisse durch die Kommission wirksam. Die neuen Lizenzen und speziellen
Fangerlaubnisse gelten ab dem Ausgabetag.
6.      Im Fall der Ausschöpfung der jeweiligen Quoten nach Artikel 1 werden die Lizenzen
und die spezielle Fangerlaubnis vor Ablauf ihrer Geltungsdauer ganz oder teüweise
zurückgezogen.
7.      Bei Nichteinhaltung der Vorschriften dieser Verordnung werden die Lizenzen und
speziellen Fangerlaubnisse zurückgezogen.
8.      Für Fischereifahrzeuge, bei deren Einsatz die Vorschriften dieser Verordnung nicht
eingehalten wurden, werden während eines Zeitraums von längstens zwölf Monaten keine
Lizenz und keine spezielle Fangerlaubnis ausgestellt.
9.      Die Kommission teilt Norwegen seitens der Gemeinschaft den Namen und die
Kennzeichnung derjenigen norwegischen Fischereifahrzeuge mit, die wegen eines Verstoßes
gegen die Gemeinschaftsbestimmungen im darauffolgenden Monat bzw. in den
darauffolgenden Monaten nicht zur Ausübung der Fischereitätigkeit in der Fischereizone der
Gemeinschaft berechtigt sind.
                                         Artikel 4
Der Fang von Blauleng, Leng und Lumb innerhalb der in Artikel 1 bezeichneten Quoten ist
nur bei der allgemein als "Langleinenfischerei" bekannten Fangmethode in den ICES-
Bereichen Vb, VI und VII gestattet.
                                         Artikel 5
Die Verwendung von Schleppnetzen und Ringwaden für den Fang pelagischer Fischarten ist
im Skagerrak von Samstag 24.00 Uhr bis Sonntag 24.00 Uhr untersagt.
                                         Artikel 6
Fischereifahrzeuge, die am 31. Dezember zum Fischfang berechtigt sind, dürfen ihre
Fischereitätigkeit zu Beginn des folgenden Jahres auf der Grundlage dieser Genehmigung
fortsetzen, bis die neuen Verzeichnisse der Fischereifahrzeuge für das betreffende Jahr
genehmigt worden sind.
                                         Artikel 7
Die Verordnung (EG) Nr. 3376/94 des Rates vom 20. Dezember 1994 wird aufgehoben.
 ---pagebreak---                                                                                         ^
                                         Artikel 8
Diese Verordnung tritt am 1. April 1995 in Kraft.
       Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
       Mitgliedstaat.
       Geschehen zu Brüssel am
                                                          Im Namen des Rates
                                                          Der Präsident
 ---pagebreak---                                                          ANHANG I
                                             Fangquoten Norwegens (1995)
                                                                                                                              s-
                                                                                                     (in Tonnen Fanggewicht)
                  Art                     tffccherefeonen,                     in denen
                                              II             der Fang erlaubt ist                    ||         **"%*               |
               Makrele                                 ICES Via®, Vlld, e, f, h, IIa                            15 150(6)
                Hering                                             ICES Via»                                      6 200
                Sprotte                                             ICES IV                                      25 000
               Kabeljau                                             ICES IV                                      11400
              Schellfisch                                           ICES IV                                      15 000
                                                                                      3
          Seelachs (Köhler)                                  ICES IV, Skagerrak* *                               45 000
               Wittling                                             ICES IV                                       8 100
                Scholle                                             ICES IV                                       4 500
                Makrele                                          ICES IV, lila                                  50 880^
     SandsrMerling Stintdorsch,                                     IGES i y                                             ^
            Blauer Wittling
            Blauer Wittling                           ICES II, IVa, VIa(2), VIb, VII(4)                      225 000(9)(10)
               Blauleng                                   ICES IV, Vb, VI, VII, IIa                            1 000(11)(12)
             Leng, Lumb                                   ICES IV, Vb, VI, VII, IIa                           16 000(11)(12)
               Katzenhai                                       ICES IV, VI, VII                                 1 100(13)
              Riesenhai(1)                                     ICES IV, VI, VII                                    100
              Heringshai                                       ICES IV, VI, VII                                    200
               Garnelen                                              ICES IV                                        100
             Andere Arten                                         ICES IV, IIa                                  5 000(14)
                 Hering                                           ICES IVa, b                                  50 000 (ß)
  __            Stöcker                                              ICES IV                                      5 000
          Kombinierte Quote                                    ICES Vb, VI, VII                   —             2 000(16)
          Schwarzer Heilbutt                                     ICES IIa, VI(5)                                  1 700
       Riesenhai-Leber.
       Nördlich von 56*30'N.
       Begrenzung im Westen durch eine Linie vom Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindesnes, im Süden durch eine
       Linie vom Skagen-Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt der schwedischen Küste.
       Westlich von 12'00'W.
       Nur mit Langleinen im Bereich VI.
       Hiervon dürfen 15 150 Tonnen vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1995 in Gemeinschaftsgewässern in Bereich IVa gefischt
       werden.
       Darf nur in dem ICES-Bereich IVa gefischt werden, außer 3000 Tonnen, die in dem Bereich lila gefischt werden dürfen.
       Davon Sandspierling allein nicht mehr als 50 000 Tonnen oder Stintdorsch und Blauer Wittling zusammen nicht mehr als 50 000
       Tonnen. Bis zu 10 000 Tonnen Stintdorsch aus dieser Quote dürfen in dem Bereich Via nördlich von 56 ' 30'N gefangen werden.
       Diese Menge ist jedoch von der Quote für Sandspierling, Stintdorsch und Blauen Wittling in dem Bereich IV abzuziehen.
(»)    riiervon dürfen 40 000 Tonnen in dem Bereich Via gefischt werden.
(10)
       Hiervon dürfen 9 000 Tonnen Glasauge gefischt werden.
(11)
       Davon ist jederzeit ein zufälliger Fang anderer Arten von 25 % je Schiff in den Bereichen VI und VII gestattet. Dieser Satz darf
       jedoch während der ersten 24 Stunden nach Beginn der Fischerei auf einem bestimmten Fischgrund überschritten werden. Die
       gesamten zufälligen Fänge anderer Arten in den Bereichen VI und VII dürfen 3 000 Tonnen nicht überschreiten.
       Davon höchstens 13 000 Tonnen und höchstens 7 000 Tonnen Lumb und höchstens 3 000 Tonnen Blauleng, mit Langleinen in
       den Bereichen Vb, VII und VII.
       Einschließlich Fänge mit Langleinen von Haien der Arten Squalidae, Deania calcea, Etmopterus princeps, Etmopterus pusillus,
       Leipdhorhinus squamosus und Centroscymnus coelolepis.
       Einschließlich nicht spezifisch erwähnter Fischerei; Ausnahmen können nach Konsultationen, wie angemessen, gewährt werden;
       die fange von Zeezungen sind nur als Beifang einzuholen.
(15)
       Falls notwendig, wird eine zusätzliche Menge von 10 000 Tonnen gewährt.
(16)
       Nur Fänge mit Langleinen; einschließlich Tiefsee-Langschwäntz, Mora-Mora, Gabeldorsch.
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                                         ANHANG n
Beim Fischfang innerhalb der 200-Meilen-Zone vor den Küsten der Mitgliedstaaten, in der
die Fischereivorschriften der Gemeinschaft Anwendung finden, sind unmittelbar nach dem
jeweiligen Vorgang die folgenden Angaben in das Fischereilogbuch einzutragen:
 1.     Nach jedem Hol:
        1.1. die Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht);
        1.2. Datum und Uhrzeit des Hols;
        1.3. die Position, bei der die Fänge getätigt werden;
        1.4. die Fangmethode.
2.      Nach jedem Umladen auf ein anderes oder von einem anderen Schiff:
        2.1. der Hinweis "übernommen von" oder "umgeladen auf";
        2.2. die umgeladene Fangmenge nach Arten (in Kg Lebendgewicht);
        2.3. Name sowie äußere Identifizierungsbuchstaben und -nummern des Schiffes,
               auf das oder von dem die Umladung erfolgt ist.
3.      Nach jeder Anlandung in einem Hafen der Gemeinschaft:
        3.1.   Name des Hafens ;
        3.2.   die angelandete Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht).
4.      Nach jeder Übermittlung von Angaben an die Kommission der Europäischen
        Gemeinschaft:
        4.1.   Datum und Zeitpunkt der Übermittlung;
        4.2.   Art der Meldung: IN, OUT, ICES, WKL oder 2 WKL;
        4.3.   bei Funkmeldungen: Name der Funkstation.
                                        ANHANG m
1.      Der Kommission der Europäischen Gemeinschaften sind folgende Angaben nach
        folgendem Zeitplan zu übermitteln:
1.1.    Bei jeder Einfahrt in die 200-Seemeilen-Zone vor den Küsten der Mitgliedstaaten, für
       die die Fischereivorschriften der Gemeinschaften gelten:
        (a)    die Angaben nach Nummer 1.5;
        (b)    die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht) ;
        (c)    das Datum und der ICES-Bereich, in dem der Kapitän mit dem Fischfang zu
               beginnen beabsichtigt.
        Erfordern die Fangtätigkeiten mehr als eine Einfahrt an einem bestimmten Tag in die
       unter Nummer 1.1 genannten Zonen, so genügt eine einzige Mitteilung bei der ersten
        Einfahrt.
1.2.    Bei jeder Ausfahrt aus der unter Nummer 1.1 bezeichneten Zone:
        (a)    die Angaben nach Nummer 1.5;
        (b)    die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht) ;
        (c)    die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg
               Lebendgewicht);
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     (d)     der ICES-Bereich, in dem die Fänge getätigt worden sind;
     (e)     die seit Einfahrt in die Zone auf andere Schiffe und/order von anderen
             Schiffen umgeladene Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht) und die
             Kennzeichen des Schiffes, auf das umgeladen wurde;
     (f)     die seit Einfahrt in die Zone in einem Hafen der Gemeinschaft angelandeten
             Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht).
     Erfordern die Fangtätigkeiten mehr als eine Einfahrt an einem bestimmten Tag in die
     unter Nummer 1.1 genannten Zone, so genügt eine einzige Meldung bei der letzten
     Ausfahrt.
1.3. Bei der Fischerei auf Hering und Makrelen alle drei Tage ab dem dritten Tag nach
     der ersten Einfahrt in die unter Nummer 1.1 genannte Zone und bei der Fischerei auf
     andere Arten als Hering und Makrele wöchentlich ab dem siebten Tag nach der ersten
     Einfahrt in die unter Nummer 1.1 genannte Zone:
     (a)     die Angaben nach Nummer 1.5;
     (b)     die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg
             Lebendgewicht);
     (c)     der ICES-Bereich, in dem die Fänge getätigt worden sind.
1.4. Bei jedem Wechsel des Schiffes von einem ICES-Bereich in einen anderen:
     (a)     die Angabennach Nummer 1.5;
     (b)     die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg
             Lebendgewicht);
      (c)    der ICES-Bereich, in dem die Fänge getätigt worden sind.
1.5.  (a)    Name, Rufzeichen, Kennziffern und -buchstaben des Schiffes und Name des
             Kapitäns;
      (b)    Lizenznummer, wenn das Schiff eine Lizenz hat;
      (c)    laufende Nummer der Meldung während der betreffenden Fangreise;
      (d)    Kennzeichnung der Art der Meldung;
      (e)    Datum, Uhrzeit und Position des Schiffes.
2.1. Die Angaben nach Ziffer 1 sind der Kommission der Europäischen Gemeinschaften
      in Brüssel (Fernschreibanschrift 24189 FISEU-B) über eine der unter Nummer 3
      aufgeführten Funkstation in der unter Nummer 4 angegebenen Form zu übermitteln.
2.2.  Kann die Meldung aus Gründen höherer Gewalt nicht von dem Schiff aus übermittelt
      werden, so kann sie von einem anderen Schiff im Namen des Schiffes durchgegeben
      werden.
3.    Name der Funkstation           Rufzeichen der Funkstation
      Skagen                         OXP
     Blâvand                         OXB
      Renne                          OYE
      Norddeich                      DAF DAK
                                     DAHDAL
                                     DAIDAM
                                     DAJDAN
      Scheveningen                   PCH
      Oostende                       OST
      North Foreland                 GNF
      Humber                         GKZ
      Cullercoats                    GCC
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Wick                          GKR
Portpatrick                   GPK
Anglesey                      GLV
Ilfracombe                    GIL
Niton                         GNI
Stonehaven                    GND
Portishead                    GKA
                              GKB
                              GKC
Land's End                    GLD
Valentia                      EJK
Malin Head                    EJM
Boulogne                      FFB
Brest                         FFU
Saint-Nazaire                 FFO
Bordeaux-Arcachon             FFC
Thorshavn                     OXJ
Bergen                        LGN
Farsund                       LGZ
Flore                         LGL
Rogaland                      LGQ
Tjome                         LGT
Alesund                       LGA
Form der Mitteilungen
Die Angaben nach Nummer l müssen folgendes enthalten und in der nachstehenden
Reihenfolge übermittelt werden:
        Name des Fischereifahrzeugs;
        Rufzeichen;
        am Schiffsrumpf angebrachte Kennbuchstaben und -Ziffern;
        laufende Nummer der Meldung für die jeweilige Fangbereiche;
        Angabe der Art der Meldung nach folgendem Code:
               Meldung bei Einfahrt in eine der unter Nummer l . l bezeichneten
               Zonen: "IN",
               Meldung bei der Ausfahrt aus einer der unter Nummer l . l
               bezeichneten Zonen: "OUT",
               bei Wechsel von einem ICES-Bereich in einen anderen: "ICES",
               wöchentliche Meldung: "WKL",
               alle drei Tage vorzunehmende Meldung: "2 WKL";
        Datum, Uhr und Position;
        ICES-Bereich/Untergebiet, in dem die Fischereitätigkeit beginnen soll;
        Datum, an dem die Fischereitätigkeit beginnen soll;
        im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht)
       unter Verwendung des unter Nummer 5 angegebenen Codes;
        seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg
        Lebendgewicht) unter Verwendung des entsprechenden Codes nach
        Nummer 5;
        ICES-Bereich/Untergebiet, in dem die Fänge getätigt worden sind;
        die Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht), die seit der vorangegangenen
        Meldung von anderen Schiffen bzw. au andere Schiffe umgeladen worden ist;
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       Name und Rufnummer des Schiffes, auf das bzw. von dem umgeladen worden
       ist;
       die seit der vorangegangenen Meldung in einem Hafen der Gemeinschaft an
       Land gebrachte Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);
       Name des Kapitäns.
Für die Angabe der an Bord befindlichen Arten in der unter Nummer 4 vorgesehenen
Form ist folgender Code zu verwenden:
PRA - Tiefseegarnele (Pandalus borealis),
HKE - Seehecht (Merluccius merluccius),
GHL - Schwarzer Heilbutt (Reinhardtius hippoglossoides),
COD - Kabeljau (Gadus morhua),
HAD - Schellfisch (Melanogrammus aeglefinus),
HAL - Heilbutt (Hippoglossus hippoglossus),
MAC - Makrele (Scomber scombrus),
HOM - Stöcker (Trachurus trachurus),
RNG - Rundnase Grenadierfisch (Coryphaenoides rupestris),
POK - Seelachs (Pollachius virens),
WHG - Wittling (Merlangus merlangus),
HER - Hering (Clupea harengus),
SAN - Sandaal (Ammodytes spp.),
SPR - Sprotte (Sprattus sprattus),
PLE - Scholle (Pleuronectes platessa),
NOP - Stintdorsch (Trisopterus esmarkii),
LIN - Leng (Molva molva),
PEZ - Garnele (Pandalidae),
ANE - Sardelle (Engraulis encrasicholus),
RED - Rotbarsch (Sebastes spp.),
PLA - Rauhe Scharbe (Hippoglossoides platessoides),
SQX - Kalmar (Illex spp.),
YEL - Kliesche (Limanda ferruginea),
WHB - Blauer Wittling (Micromesistius poutassou),
TUN - Thun (Thunnidae),
BLI - Blauleng (Molva dypterygia),
USK - Lumb (Brosme brosme),
DGS - Dornhai (Squalus acanthias),
BSK - Riesenhai (Cetorinhus maximus),
POR - Heringshai (Lamma nasus),
SQC - Kalmar (Loligo spp.),
POA - Brachsenmakrele (Brama brama),
PIL - Sardine (Sardina pilchardus),
CSH - Garnele (Crangon crangon),
LEZ - Migrain (Lepidorhombus spp.),
MNZ - Seeteufel (Lophius spp.),
NEP - Kaisergranat (Nephrops norvegicus),
POL - Pollack (Pollachius pollachius),
ARG - Glasauge (Argentina sphyraena),
OTH - Andere.
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                                                                    ISSN 0256-2383
                                                        KOM(95) 101 endg.
                                          DOKUMENTE
DE                                                                        03 11
                                     Katalognummer : CB-CO-95-lll-DE-C
                                                             ISBN 92-77-86959-3
Amt fur amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
L-2985 Luxemburg