CELEX: 52003PC0746
Language: de
Date: 2003-12-03
Title: Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitender Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen (2004)

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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52003PC0746

Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitender Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen (2004)  /* KOM/2003/0746 endg. */  

Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitender Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen (2004)      (von der Kommission vorgelegt)INHALTSVERZEICHNISBEGRÜNDUNGKAPITEL IGeltungsbereich und BegriffsbestimmungenKAPITEL IIFangmöglichkeiten und begleitende Fangbedingungen für GemeinschaftsschiffeKAPITEL IIIFangmöglichkeiten und begleitende Fangbedingungen für DrittlandschiffeKAPITEL IVLizenzregelungen für GemeinschaftsschiffeKAPITEL VLizenzregelungen für DrittlandschiffeKAPITEL VISonderbestimmungen für  Gemeinschaftsschiffe im NAFO-BereichAbschnitt 1 GemeinschaftsbeteiligungAbschnitt 2 Technische MaßnahmenAbschnitt 3 KontrollmassnahmenAbschnitt 4 Sonderbestimmungen für GarnelenAbschnitt 5 Sonderbestimmungen für Schwarzen HeilbuttAbschnitt 6 Sonderbestimmungen für den RotbarschKAPITEL VII Sonderbestimmungen für Gemeinschaftsschiffe im  CCAMLR-BereichAbschnitt 1 BeschränkungenAbschnitt 2 VersuchsfischereiKAPITEL VIIISchlussbestimmungenANHANG I Fangmöglichkeiten für Gemeinschaftsschiffe in Gebieten mit Fangbeschränkungen sowie für Drittlandschiffe in EG-gewässern, aufgeschlüsselt nach Arten und Gebieten (in Tonnen Lebendgewicht, sofern nicht anders angegeben)ANHANG IA OSTSEEANHANG IB SKAGERRAK UND KATTEGAT, NORDSEE UND WESTLICHE GEMEINSCHAFTSGEWÄSSER ICES-Gebiete Vb (EG-Gewässer), VI, VII, VIII, IX, X, CECAF (EG-Gewässer) und Französisch GuayanaANHANG IC NORDOSTATLANTIK UND GRÖNLAND (ICES-Gebiete I, II, IIIa, IV, V, XII, XIV und NAFO 0,1 (grönländische Gewässer)ANHANG ID NORDWESTATLANTIK NAFO-BereichANHANG IE WEIT WANDERNDE FISCHE Alle GebieteANHANG IF ANTARKTIS CCAMLR-BereichANHANG II Fangmöglichkeiten im Jahr 2004 für Hering, der unsortiert für andere Zwecke als den menschlichen Konsum angelandet wird (in Tonnen Lebendgewicht).ANHANG III BESONDERE MASSNAHMEN FÜR NORDSEEHERINGANHANG IV TECHNISCHE ÜBERGANGSMASSNAHMENANHANG V VORÜBERGEHENDE BEGRENZUNG DES FISCHEREIAUFWANDS UND ZUSÄTZLICHE KONTROLLVORSCHRIFTEN IM RAHMEN DER WIEDERAUFFÜLLUNG BESTIMMTER FISCHBESTÄNDEANHANG VI FISCHEREIAUFWAND DER SCHIFFE, DIE IN DER NORDSEE UND IM SKAGERRAK SANDAALFISCHEREI BETREIBENANHANG VIITEIL I BEGRENZUNG DER ANZAHL LIZENZEN UND FANGERLAUBNISSE FÜR FISCHEREIFAHRZEUGE DER GEMEINSCHAFT, DIE IN DRITTLANDGEWÄSSERN FISCHENTEIL II Mengenmäßige Begrenzung von Lizenzen und Fangerlaubnissen für Fischereifahrzeuge von Drittländern in Gemeinschaftsgewässern.TEIL III Erklärung gemäß Artikel 15 Absatz 2ANHANG VIII TEIL I Vorgeschriebene Eintragungen in das LogbuchTEIL IIANHANG IX INHALT DER MELDUNGEN UND ART DER ÜBERMITTLUNG AN DIE KOMMISSIONANHANG X ARTENLISTEANHANG XI ZUGELASSENER SCHEUERSCHUTZ AN DER OBERSEITEANHANG XII Mindestfischgrößen*ANHANG XIII Vorgeschriebene Eintragungen in das LogbuchANHANG XIV NAFO-BereichANHANG XV Fangverbot im CCAMLR-BereichANHANG XVI Beifang- und Fanggrenzen für neue und Versuchsfischereien im CCAMLR-Bereich 2003/04FINANZBOGEN1. Bezeichnung der Maßnahme2. haushaltslinie3. Rechtsgrundlage4. beschreibung der massnahme4.1 Allgemeines Ziel der Maßnahme4.2 Dauer der Maßnahme und Bestimmungen über eventuelle Verlängerungen5. Einstufung der Ausgaben / Einnahmen5.1 OA5.2 GM6. Art der Ausgaben / Einnahmen7. Finanzielle Auswirkungen7.1 Berechnung der Gesamtkosten der Maßnahme (Verhältnis von Einzel- und Gesamtkosten)8. Betrugsbekämpfungsmaßnahmen9. Angaben zur Kosten-Nutzen-Analyse10. VERWALTUNGSAUSGABEN (TEIL A DES EINZELPLANS III DES GESAMTHAUSHALTSPLANS)BEGRÜNDUNGIn diesem Vorschlag für eine Ratsverordnung sind für 2004 die Fangmöglichkeiten der Gemeinschaft in verschiedenen Fanggebieten sowie die Fangmöglichkeiten von Drittlandschiffen in Gemeinschaftsgewässern und die Bedingungen festgelegt, unter denen diese genutzt werden dürfen. Er enthält ferner Interimsmaßnahmen zur Begrenzung des Fischereiaufwands bei stark dezimierten Fischbeständen, bis für diese Bestände Wiederauffüllungspläne verabschiedet sind. Die Festsetzung und Aufteilung der Fangmöglichkeiten und Vorschriften zur Beschränkung des Fischereiaufwands ergeben sich aus Artikel 20 der Verordnung Nr. 2371/2002 des Rates vom 20. Dezember 2002 und fallen in die ausschließliche Zuständigkeit der Gemeinschaft.I. POLITISCHER HINTERGRUND ZU DIESEM VORSCHLAGDer jüngste, vom STECF bekräftigte Bericht des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES, Oktober 2003) bestätigt die Entwicklungen des letzten Jahres. Viele Grundfischbestände und einige pelagische Bestände sind überfischt und befinden sich außerhalb sicherer biologischer Grenzen. Während es bei einigen überfischten Beständen erste Anzeichen gibt, dass die Biomasse wieder zugenommen und die fischereiliche Sterblichkeit abgenommen hat, droht anderen immer noch die unmittelbare Gefahr eines Zusammenbruchs. Gegenüber neun Beständen im vergangen Jahr müssen inzwischen für 14 Bestände Wiederauffüllungspläne verabschiedet werden. Je nach Bestand empfiehlt der ICES entweder Nullfangmengen für die betreffende Fischerei oder aber äußerst restriktive TAC bis zur Verabschiedung eines Wiederauffüllungsplans.Der ICES weist auch erneut darauf hin, dass sich die notwendige Senkung der fischereilichen Sterblichkeit nur erreichen lässt, wenn die Bewirtschaftungsregelung eine deutliche Einschränkung des Fischereiaufwands einschließt. Dies beweist noch einmal die Richtigkeit des Kommissionsansatzes, sowohl in der TAC- und Quotenverordnung als auch in den Wiederauffüllungsplänen für gefährdete Bestände eine direkte Steuerung des Fischereiaufwands als wichtiges Managementinstrument vorzuschlagen. Kann über diese Aufwandsbeschränkungen keine Einigung erzielt werden, so muss die Kommission auf restriktiveren TAC oder anderen Maßnahmen mit ähnlicher Wirkung bestehen.Die Kommission ist überzeugt, dass im Interesse eines langfristigen Bestandsschutzes mehrjährige Bewirtschaftungspläne erforderlich sind. Wo solche Pläne fehlen, müssen kurzfristige Bewirtschaftungskonzepte restriktiver ausfallen. Die Kommission räumt ein, dass ein schrittweiser Ansatz zur Bestandserholung vorzuziehen ist, doch ein solcher schrittweiser Ansatz, der häufig ganz entscheidend von den Empfehlungen der Wissenschaftler zu durchgreifenden kurzfristigen Maßnahmen abweicht, ist nur vertretbar, wenn eine langfristige Verpflichtung zur Wiederauffüllung der Bestände einschließlich aller notwendigen Maßnahmen zur wirksamen Umsetzung einer solchen Verpflichtung (Aufwandssteuerung und eine effiziente Überwachung der Fangtätigkeiten) eingegangen wird.In ihren jüngsten Gutachten empfehlen die Wissenschaftler Bewirtschaftungsregelungen für einzelne Fischereien, da ein artengestütztes Management der Komplexität vieler gemischter Fischereien, in denen verschiedene Bestände gleichzeitig befischt werden, nicht wirklich gerecht werden kann. Beim fischereigestützten Ansatz wird der Vergesellschaftung verschiedener Bestände in ein und denselben Fischereien Rechnung getragen. Außerdem liefert dieser Ansatz einen weiteren Grund, die direkte Steuerung des Fischereiaufwands als Bewirtschaftungsinstrument einzusetzen.Bewirtschaftungsmaßnahmen werden ihr Ziel nur dann erreichen, wenn sie auch wirklich befolgt werden. Die Kommission beabsichtigt, im ersten Halbjahr 2004 (zusätzlich zu den Verbesserungen bei den Kontrollvorschriften, die für die vorläufige Aufwandsregelung gelten) Vorschläge zur besseren Durchführung der Bestandsbewirtschaftungsmaßnahmen vorzulegen.Doch neue Vorschriften werden nicht ausreichen, wenn die Mitgliedstaaten nicht dafür sorgen, dass sie auch eingehalten werden. Für die Erhaltung der Fischbestände ist es unerlässlich, dass die Fischereitätigkeiten generell besser überwacht und die Vorschriften besser durchgesetzt werden. Die Kommission hat unlängst gegen einige Mitgliedstaaten aufgrund einer unzureichenden Durchsetzung der Gemeinschaftsvorschriften Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Die Mitgliedstaaten werden daran erinnert, dass die Kommission nach Artikel 26 der Ratsverordnung Nr. 2371/2002 vorbeugende Maßnahmen treffen kann, wenn ein Mitgliedstaat die Gemeinschaftsvorschriften nicht angemessen durchsetzt und dies zu einer ernsthaften Bedrohung für die Erhaltung der Ressourcen führen kann.II. AufwandsbeschränkungenUnter Berücksichtigung des ICES-Gutachtens hält die Kommission die Beschränkung des Fischereiaufwands für ein entscheidendes Bewirtschaftungsinstrument zur Wiederauffüllung der am stärksten gefährdeten Bestände. Der Rat hat im vergangenen Dezember die Notwendigkeit einer vorübergehenden Fischereiaufwandsregelung für bestimmte Kabeljaufischereien anerkannt.Die Kommission hat für mehrere Bestände bereits Wiederauffüllungspläne vorgeschlagen, die Maßnahmen zur direkten Steuerung des Fischereiaufwands einschließen. Im Dezember allerdings kann nur einer dieser Vorschläge angenommen werden, und bis zur tatsächlichen Umsetzung der vorgeschlagenen Aufwandsregelung werden 2004 noch einige Monate vergehen.Der ICES hat inzwischen für zahlreiche neue Bestände die Schließung der Fischerei empfohlen, bis die Gemeinschaft für diese Bestände Wiederauffüllungspläne verabschiedet hat.Unter diesen Umständen hält es die Kommission für angezeigt, ähnliche Interimsmaßnahmen zur Steuerung des Fischereiaufwands wie in Anhang XVII der Verordnung 2341/2002 für sämtliche Fischereien vorzuschlagen, für die der ICES die durchgreifendste Lösung empfiehlt, nämlich Einstellung des Fischfangs. Für den Kabeljaufang im Skagerrak, Kattegat, der Nordsee, der Irischen See und westlich von Schottland, den Seezungenfang im westlichen Ärmelkanal, die Befischung des südlichen Seehechtbestands, den Seeteufelfang und den Kaisergranatfang vor der Iberischen Halbinsel wird eine Interimsregelung zur Steuerung des Fischereiaufwands vorgeschlagen, die sich auf eine Begrenzung der Fangtage je nach eingesetztem Fanggerät stützt.Für diese Bestände empfiehlt die Kommission TAC, die sich nicht mit den ICES-Empfehlungen einer Null-TAC decken. Solche TAC bedeuten ein höheres Risiko und eine weniger schnelle Bestandserholung als bei strenger Befolgung der wissenschaftlichen Gutachten. Damit auch bei diesen TAC die Wiederauffüllung der Bestände gewährleistet ist, müssen sie mit Beschränkungen des Fischereiaufwands einhergehen.Die derzeitige Interimsregelung allerdings muss gestrafft werden, wenn sie wirklich greifen soll. Ihre Vorschriften sind zu kompliziert und nur schwer zu überwachen und durchzusetzen. Die zur Wiederauffüllung der Bestände erforderliche Senkung des Fischereiaufwands ist keineswegs garantiert, da nicht wirklich die auf See verbrachten Tage begrenzt werden, sondern eher die Anzahl Tage, an denen ein bestimmtes Fanggerät eingesetzt wird. Zur besseren Einhaltung muss die Regelung gestärkt und vereinfacht werden.Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind in Anhang V festgelegt.Neu ist im Vergleich zu den bisherigen Maßnahmen vor allem- die Auflage, nach Aufbrauchen einer vorgegebenen Anzahl von Tagen außerhalb des Hafens im Hafen zu bleiben bzw. das betreffende Fanggebiet nicht mehr anlaufen zu dürfen;- die Streichung der ausgenommenen Gebiete in der Nordsee und westlich von Schottland und statt dessen der Vorschlag, Schiffen mit nachgewiesenen geringen Anlandungen aus den gefährdeten Beständen zusätzliche Tage außerhalb des Hafens zu gewähren;- die genauere Veranschlagung der bisherigen Seetage, die zur Aktualisierung der Aufwandszuteilungen und -kürzungen herangezogen wurden;- eine strengere Ein-Netz-Regel.Außerdem hat der ICES empfohlen, für die Sandaalfischerei in der Nordsee einen spezifischen Bewirtschaftungsplan mit Aufwandsregelung zu verabschieden. Die Details dieses Bewirtschaftungsplan sind in Anhang VI festgelegt.III. Festsetzung der zulässigen Gesamtfangmengen (TAC)a) Bestände in GemeinschaftsgewässernWie in den Vorjahren stützen sich die TAC-Vorschläge der Kommission wiederum auf die jüngsten wissenschaftlichen Gutachten, von denen in einigen Fällen abgewichen wurde, um die Fortsetzung des Fischfangs in den betreffenden Fischereien garantieren zu können, sofern die Bedrohung gefährdeter Bestände gleichzeitig deutlich gesenkt werden konnte.Das jüngste ICES-Gutachten, in dem für viele Fischereien auf Grundarten in der EU eine vollständige Schließung empfohlen wird, muss im Lichte der Entscheidungen betrachtet werden, die der Rat in den beiden letzten Jahren getroffen hat. Diese Entscheidungen betrachten eine deutliche Reduzierung der Fangquoten für gefährdete Bestände und 2003 die Einführung einer Interimsregelung zur Steuerung des Fischereiaufwands für bestimmte Fischereien. Unterstützt wurden diese Maßnahmen durch Stilllegungsprogramme, über die die Fangkapazitäten in einigen Mitgliedstaaten abgebaut werden konnten [1]. Dies lässt die Kommission davon ausgehen, dass auch ihre jetzige Politik, Fischfang weiter zuzulassen, erfolgreich sein könnte, wenn die Maßnahmen vollständig eingehalten werden. Statt die Befischung der als erholungsbedürftig eingestuften Bestände weiter einzuschränken, sollten die bereits vorhandenen Maßnahmen nach Ansicht der Kommission gestärkt und Vorkehrungen getroffen werden, um ihre strikte Einhaltung sicherzustellen. Nicht vermeiden lassen sich deutliche Einschränkungen des Fischfangs allerdings bei Beständen, für die erstmals die Notwendigkeit wiederauffüllender Maßnahmen erkannt wurde.[1]  Das Vereinigte Königreich, Dänemark und die Niederlande haben im Zusammenhang mit den Aufwandsbeschränkungen in der Nordsee Stilllegungsprogramme durchgeführt.Für wiederaufzufüllende Bestände schlägt die Kommission wie im letzen Jahr TAC vor, die eine niedrige fischereiliche Sterblichkeit bedeuten. Werden andere Arten zusammen mit den bedrohten Arten gefangen, so schlägt die Kommission auch für diese Arten, je nach Grad der Vergesellschaftung dieser Bestände mit den wiederaufzufüllenden Beständen, angemessen reduzierte TAC vor.Die Kommission hat bei der Ausarbeitung ihres diesjährigen Vorschlags alle Beteiligten konsultiert. Als Ergebnis dieser Konsultationen erkennt die Kommission an, dass ein schrittweiser Ansatz gewählt und zwischen der Notwendigkeit, die Bestände so rasch wie möglich wieder auf biologisch sichere Größen aufzufüllen, und der Notwendigkeit, eine gewisse Kontinuität des Fischfangs zu garantieren, ein vernünftiges Gleichgewicht gefunden werden muss. Der vorliegende Vorschlag, der im Hinblick auf die Bestandserholung im Allgemeinen die Auflagen übernimmt, die der Fischwirtschaft schon im letzten Jahr gemacht wurden, allerdings für "neu" wieder aufzufüllende Bestände zusätzliche Einschränkungen vorsieht, ist in diesem Sinne ausgewogen. Noch weiter aufgrund kurzfristiger wirtschaftlicher Überlegungen von den wissenschaftlichen Gutachten abzuweichen, würde die langfristige Wiederauffüllung der am stärksten gefährdeten Bestände ernsthaft in Frage stellen und damit langfristig die Zukunft der Fischwirtschaft aufs Spiel setzen. Diese Option ist für die Kommission unannehmbar.Bei anderen (nicht wiederaufzufüllenden und mit diesen vergesellschafteten) Beständen, die von der Gemeinschaft allein bewirtschaftet werden, stützen sich die vorgeschlagenen TAC, soweit der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) seine Gutachten auf analytische Bestandsabschätzungen gegründet und der Wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Fischereiausschuss (STECF) der Gemeinschaft diese überprüft hat, auf die Gutachten dieser Ausschüsse.Im Einzelnen ist die Kommission bei der Festsetzung der TAC in Gemeinschaftsgewässern für die verschiedenen Gruppen von Beständen von den nachstehenden Kriterien ausgegangen:Bestände, für die der ICES und der STECF eine Einstellung des Fischfangs empfohlen haben:Es handelt sich um folgende Bestände:- Kabeljau im Kattegat- Kabeljau im Skagerrak, in der Nordsee und im östlichen Ärmelkanal- Kabeljau westlich von Schottland- Kabeljau in der Irischen See- Wittling in der Irischen See- Seezunge im westlichen Ärmelkanal- Seehecht vor der Iberischen Halbinsel- Kaisergranat vor der Iberischen Halbinsel.Für eine Reihe von Beständen hatte der ICES für 2002 eine Schließung empfohlen und der Rat TAC angenommen, die eine umfangreiche Reduzierung der fischereilichen Sterblichkeit um 65 % bedeuteten (Kabeljau in der Nordsee, Kabeljau westlich von Schottland, Kabeljau im Kattegat und Kabeljau in der Irischen See).Für Nordseekabeljau konnte der ICES keine neuen Zahlen vorlegen, so dass die Kommission empfiehlt, die TAC für diesen Bestand unverändert beizubehalten.Soweit neue Gutachten vorliegen, schlägt die Kommission TAC vor, die sich auf die jüngsten Angaben gründen und der vom Rat 2002 vorgesehenen Reduzierung der fischereilichen Sterblichkeit entsprechen (Kabeljau westlich von Schottland, Kabeljau im Kattegat und in der Irischen See), es sei denn, die vorgeschlagenen Fangvorschriften der Kommission ermöglichen die Ausschöpfung einer TAC, die der angestrebten Steigerung der Biomasse des Laicherbestands entspricht.Für andere Bestände, für die der ICES jetzt die Schließung der Fischerei empfiehlt (Seezunge im westlichen Ärmelkanal, Seehecht und Kaisergranat vor der Iberischen Halbinsel, Wittling in der Irischen See), schlägt die Kommission TAC im Einklang mit den Entscheidungen von 2002 über eine annehmbare Senkung der fischereilichen Sterblichkeit vor, die jedoch in einigen Fällen angepaßt wurden, da die Wiederauffüllung weniger dringend war.Die Kommission beabsichtigt, über eine Änderung im Jahr 2004 Wittling in der Irischen See in einen ihrer Vorschläge für Wiederauffüllungspläne aufzunehmen.Bestände, für die der ICES und der STECF eine Reduzierung auf sehr niedrige Werte oder aber einen Wiederauffüllungsplan empfohlen habenEs handelt sich um folgende Bestände:- Scholle in der Nordsee- nördlicher Seehecht- Kabeljau in der Keltischen See- Scholle in der Keltischen See- Seezunge in der Biskaya- Seeteufel vor der Iberischen Halbinsel.Für Seezunge im Golf von Biscaya schlägt die Kommission eine TAC vor, die einer Kürzung der fischereilichen Sterblichkeit im gleichen Verhältnis wie bei anderen Beständen mit ähnlichem Erhaltungsstatus entspricht.Für den Nörlichen Seehecht schlägt die Kommission eine TAC gemäß den Fangvorschriften des einschlägigen Wiederauffüllungsplans vor.Für Scholle in der Nordsee schlägt die Kommission eine TAC vor, die der vom ICES empfohlenen 40-%igen Senkung der fischereilichen Sterblichkeit entsprechen dürfte. Für Kabeljau in der Keltischen See ist die von der Kommission vorgeschlagene TAC an demselben Ziel ausgerichtet, das auch für andere Kabeljaubestände im Wiederauffüllungsplan für Kabeljau gilt, d.h. ein jährlicher Anstieg der Biomasse um 30 %. Für Wittling in der Keltischen See soll die vorgeschlagene TAC dieselbe Reduzierung der fischereilichen Sterblichkeit bewirken wie bei Kabeljau im selben Gebiet.Die Kommission beabsichtigt, die beiden Bestände in der Keltischen See, Scholle in der Nordsee sowie Seeteufel vor der Iberischen Halbinsel in bereits bestehende Wiederauffüllungspläne oder neue Vorschläge für solche in 2004 aufzunehmen.Vergesellschaftete Bestände mit einem Bestand, für den der ICES und der STECF die Einstellung des Fischfangs oder eine Reduzierung auf ein möglichst niedriges Niveau empfohlen habenEine Arbeitsgruppe des STECF hat in einem von ihr entwickelten Mehr-Arten-Managementmodell die Beziehungen zwischen Kabeljau und anderen Beständen in der Nordsee quantifiziert. Die Kommission hat diese Analyse zugrundegelegt, um für einige eng mit Kabeljau vergesellschaftete Arten wie Schellfisch und Wittling in der Nordsee und der Irischen See TAC festzusetzen, und schlägt TAC vor, die eine Reduzierung der fischereilichen Sterblichkeit in angemessenem Verhältnis zum Grad der Vergesellschaftung der betroffenen Arten bedeuten.Auf Wunsch der Fischwirtschaft hat die Kommission geprüft, wie sich eine Trennung von wiederaufzufüllenden Beständen und vergesellschafteten Beständen wie Seelachs und Schellfisch herbeiführen lässt, etwa durch Unterscheidung der Fanggründe oder durch Maßnahmen, die die Fangzusammensetzung betreffen.Angesichts der Schwierigkeiten, die die Anwendung unterschiedlicher Bestimmungen für Fangtätigkeiten bei der Einteilung in kleine geografische Gebiete gemäß Anhang XVII der Verordnung 2341/2002 bereitet hat, plädiert die Kommission nicht für einen geografischen Ansatz zur Trennung der vergesellschafteten Bestände. Statt dessen werden Schiffen, deren Produktionsbelege einen Kabeljaubeifang von unter 5 % ausweisen, mehr Seetage zugestanden als anderen Schiffen mit höheren Kabeljaubeifängen. Zusätzliche Bestimmungen sollen die Einhaltung dieses Prozentsatzes gewährleisten.Die Kommission räumt jedoch ein, dass die nachgewiesenermaßen niedrigen Kabeljaufänge in den meisten Gebieten, in denen Kaisergranat gefischt wird, eine gewisse Lockerung der angenommenen Vergesellschaftung zwischen diesen beiden Arten erlaubt. Sie schlägt daher für diese Bestände höhere TAC als für 2003 vor. Sollten die technischen Maßnahmen, die 2004 erlassen werden, eine weitere Trennung von Kaisergranat- und Kabeljaufischereien erlauben, wird die Kommission für 2005 eine weitere Anhebung der Kaisergranat-TAC erwägen.Für Gebiete außerhalb der Nordsee existieren Gutachten über die Vergesellschaftung der betreffenden Bestände. Die Kommission schlägt für vergesellschaftete Bestände (wie Flügelbutt, Seeteufel, Seezunge und Wittling) eine weitere Reduzierung der fischereilichen Sterblichkeit vor, um zur Wiederauffüllung der Bestände, mit denen sie vergesellschaftet sind, nämlich Kabeljau, Seehecht und Seezunge, beizutragen. Die meisten dieser vergesellschafteten Bestände bewegen sich sowieso außerhalb sicherer biologischer Grenzen, und die vorgeschlagene Reduzierung der fischereilichen Sterblichkeit gründet sich in den meisten Fällen auf die wissenschaftlichen Gutachten für die betreffenden Einzelarten.Bestände, für die der ICES und der STECF eine Überschreitung der sicheren biologischen Grenzen festgestellt und eine deutliche Reduzierung der fischereilichen Sterblichkeit empfohlen habenFür Bestände, die sich außerhalb sicherer biologischer Grenzen befinden, aber unter keine der zuvor genannten Kategorien fallen, schlägt die Kommission TAC vor, die den kurzfristig empfohlenen Fangmengen des ICES und des STECF entsprechen, diese wäre allerdings, um Unsicherheiten in den Bestandsabschätzungen auszugleichen und Märkten sowie Fischern bei ihrer Planung mehr Stabilität einzuräumen, die Unterschiede zu den TAC von 2002 auf maximal 40 %, soweit dies ohne Überschreitung von Fpa  (fischereiliche Sterblichkeit im Rahmen des Vorsorgeansatzes) möglich ist, zu beschränken.Bestände innerhalb sicherer biologischer Grenzen und nicht mit einem Bestand vergesellschaftet, für den ICES und STECF die Einstellung der Fischerei oder einen Wiederauffüllungsplan empfohlen habenBelegen Zahlen, dass sich der Bestand noch innerhalb sicherer biologischer Grenzen befindet, so stützt die Kommission ihren TAC-Vorschlag auf Fangmengen, die in vorhersehbarer Zukunft ein Überschreiten besagter biologischer Grenzen (d.h. die vorsorgliche Biomasse Bpa wird unterschritten oder die vorsorgliche fischereiliche Sterblichkeit Fpa überschritten) ausschließen.Die Kommission schlägt TAC in Höhe der vom ICES empfohlenen und vom STECF unterstützten kurzfristigen Fangerträge vor. Zum Ausgleich der Folgen etwaiger Unsicherheiten in den Gutachten und zur Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität im Interesse der Fischwirtschaft begrenzt die Kommission jede Abweichung der TAC von den TAC des Jahres 2002 auf 20 %, soweit dies ohne Überschreiten von Fpa möglich ist. Bei einer Anhebung der TAC kann die Kommission diese Anhebung noch weiter begrenzen, um zur Stabilität der Märkte und der Fangeinsätze beizutragen.Soweit langfristige Analysen vorliegen, nach denen eine andere Begrenzung der TAC-Schwankungen angezeigt erscheint oder eine andere fischereiliche Sterblichkeit ohne biologisches Risiko höhere Erträge versprechen würde, berücksichtigt die Kommission dies in ihren TAC-Vorschlägen.Bestände, für die keine Bestandsabschätzungen vorliegenFür Bestände ohne verfügbare analytische Bestandsabschätzungen werden vorsorgliche TAC vorgeschlagen. Die Kommission stützt ihre Vorschläge auf Gutachten des ICES oder des STECF, soweit diese Gremien ausdrückliche Zahlen nennen.Für die sogenannten "vorsorglichen TAC" in Fällen, in denen weder Bestandsabschätzungen noch Gutachten vorliegen, schlägt die Kommission für 2004 generell TAC in Höhe der TAC für 2003 vor, wenn die festgestellten Anlandungen eine hohe Quotenausschöpfung belegen. Bei niedriger Ausschöpfung der "vorsorglichen TAC" hat die Kommission geprüft, ob dies auf das tatsächliche Fehlen von Fangmöglichkeiten zurückzuführen ist (Festsetzung von sogenanntem "Papierfisch"). In solchen Fällen schlägt die Kommission eine TAC-Kürzung vor, um die tatsächlichen Fangmöglichkeiten besser widerzuspiegeln (und damit langfristig zu schützen). Die Kommission schlägt eine Kürzung der TAC um 20 % vor, um schrittweise zu einer Angleichung zwischen Fangmöglichkeiten und in den letzten Jahren festgestellten Anlandungen zu kommen.b) Im Rahmen regionaler Fischereiorganisationen bewirtschaftete BeständeBestimmte Bestände werden im Rahmen regionaler Fischereiorganisationen oder über bilaterale Konsultationen mit Drittländern bewirtschaftet. In diesem Fall spiegelt der Kommissionsvorschlag das Ergebnis der betreffenden Verhandlungen wider.Die Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik (NAFO) hat für Schwarzen Heilbutt im NAFO-Untergebiet 2 und den Divisionen 3KLMNO einen Wiederauffüllungsplan beschlossen. Ziel dieses Plans ist eine durchschnittliche Wiederauffüllung der nutzbaren Biomasse 5+ auf 140 000 t, um für diesen Bestand langfristig stabile Erträge zu ermöglichen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, umfasst der Wiederauffüllungsplan Kürzungen der TAC bis 2007 sowie weitere Maßnahmen zur wirksamen Umsetzung. Diese Maßnahmen müssen bis zur Annahme einer Ratsverordnung zur Umsetzung der mehrjährigen Maßnahmen zur Bestandswiederauffüllung bei Schwarzem Heilbutt bereits ab 2004 angewandt werden.(c). Im Rahmen bilateraler Abkommen bewirtschaftete BeständeDie TACs für die mit Norwegen geteilten Bestände nach Anhang IB sowie die Norwegen überlassenen Quoten nach Anhänge IC und II sind provisorisch und hängen noch von Ausgang der Fischereikonsultationen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Norwegen für 2004 ab.IV. Überwachung und Durchsetzung von Fang- und AufwandsbeschränkungenEine Stärkung der Fischereiüberwachung und der Durchsetzung der GFP-Vorschriften ist vorrangiges Anliegen der GFP-Reform. Denn die mangelnde Durchsetzung der Fang- und Aufwandsbeschränkungen sowie der Meldevorschriften für die Fischereifahrzeuge ist einer der Gründe für den überhöhten fischereilichen Druck auf die Bestände.Im jüngsten ICES-Gutachten werden die von Wissenschaftlern bereits zuvor geäußerten Bedenken über die große Zahl nicht gemeldeter Anlandungen, systematische Falschmeldungen und die Ungewissheit, ob die offiziellen Fangdaten zuverlässig sind, noch einmal wiederholt. Darüber hinaus haben die Fischereiinspektoren der Kommission 2003 in einigen Mitgliedstaaten beträchtliche Versäumnisse festgestellt, was die Anwendung der im Dezember 2002 beschlossenen vorübergehenden Beschränkung des Fischereiaufwands betrifft.Unmittelbare Folge dieses Fehlverhaltens ist eine höhere fischereiliche Sterblichkeit, als dies bei korrekter Anwendung der TAC und Quoten sowie der Aufwandsbeschränkungen der Fall sein würde.Die Mitgliedstaaten müssen die Überwachung und die Durchsetzung der Gemeinschaftsvorschriften dringend verbessern, damit 2004 eine korrekte Umsetzung der Quoten und Aufwandsbeschränkungen gewährleistet werden kann.Die Kommission schlägt die umgehende Stärkung bestimmter Kontrollmaßnahmen vor, um für Bestände mit Wiederauffüllungsplänen die Einhaltung der TAC und Quoten sowie der Aufwandsbeschränkungen sicherzustellen. Sie wird sobald wie möglich im Einklang mit den Artikeln 34a und 34b der Ratsverordnung (EWG) Nr. 2847/93 und Artikel 27 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 eine Kommissionsverordnung über ein spezifisches Kontrollprogramm für die Kabeljaufischerei verabschieden. Dieses Programm sieht unter anderem gemeinsame Kontrollprioritäten, Eckpunkte und harmonisierte Kontrollverfahren vor. Auch für andere Fischereien, für die der ICES Wiederauffüllungspläne empfohlen hat, werden 2004 spezifische Kontrollprogramme vorgelegt werden.V. Ergänzende technische MaßnahmenStatt für Fang- oder Aufwandsbeschränkungen plädieren viele Beteiligte bevorzugt dafür, technische Maßnahmen zur Bestandserholung zu verabschieden. Auch die Kommission ist der Ansicht, dass technische Maßnahmen in bestimmten Bereichen positive Wirkung zeigen können, zum Beispiel:- die Entwicklung bestimmter Vorrichtungen zur Steigerung der Artenselektivität (z.B. Trenngitter für Kaisergranat/Weißfische);- vorgeschriebene Abmessungen bei stationärem Fanggerät im Interesse wirksamerer Aufwandskontrollen und- potenzielle Vorteile durch eine weitere Anhebung der Maschenöffnungen in manchen Fischereien.Die Kommission wird hier in den kommenden Monaten mit den Mitgliedstaaten weiter zusammenarbeiten, um bis Ende Juni 2004 neue technische Maßnahmen vorzuschlagen.Da bestimmte technische Maßnahmen bereits ab 1. Januar 2004 angewandt werden sollten, wurden sie als vorläufige Ausnahmeregelungen oder ergänzende Vorschriften in diesen Vorschlag aufgenommen, bis die entsprechenden Verordnungen geändert worden sind.Der Kommissionsvorschlag für eine Ratsverordnung zur Erhaltung der Fischereiressourcen im Mittelmeer wird 2004 erörtert werden. Die Kommission schlägt vor, bestimmte Maßnahmen dieses Vorschlags, z.B. das vollständige Verbot des Schleppnetzfangs in der 3-Meilen-Zone, bereits vorläufig anzuwenden (nach den Bestimmungen in Anhang IV).VI. Verbesserung der Qualität wissenschaftlicher GutachtenMit seinem Gutachten für die Bestandsbewirtschaftung 2004 hat der ICES eine Analyse der Fischereien nach Gebieten vorgelegt und gleichzeitig die Bedeutung der Interaktionen zwischen den einzelnen Beständen in gemischten Fischereien hervorgehoben.Der ICES hat aber auch auf sein Unvermögen hingewiesen, präzisere Gutachten über gemischte Fischereien vorzulegen, da ihm wesentliche Daten, besonders über das Ausmaß der Rückwürfe, nicht vorliegen. Das Fehlen bezifferter Analysen der Vergesellschaftung verschiedener Fischbestände schränkt die Gemeinschaft in ihrer Effizienz der Bewirtschaftung gemischter Fischereien deutlich ein.Die Kommission möchte die Mitgliedstaaten noch einmal daran erinnern, dass die Erfassung von Rückwurfdaten zu den Verpflichtungen gehört, welche die Ratsverordnung über die Erfassung der für die Durchführung der GFP wichtigen Daten ihnen auferlegt. Außerdem schreibt diese Verordnung vor, dass die Mitgliedstaaten ihre Daten wissenschaftlichen Organisationen, den ICES eingeschlossen, zur Verfügung stellen müssen.Sie wird den betroffenen Mitgliedstaaten in dieser Frage immer wieder aktiv Anstöße geben, um sicherzustellen, dass zur Einschätzung der Bestandslage 2004 alle Daten zur Verfügung stehen.VII. Sonstigesa) Quotenzuteilung an BeitrittsländerIm Hinblick auf die Erweiterung der Gemeinschaft im Jahr 2004 schlägt die Kommission vor, die Beitrittsländer bereits bei allen Quoten für Bestände zu berücksichtigen, für die diese Länder Anspruch auf Fangrechte besitzen. Die Kommission schlägt eine Aufteilung der TAC für das gesamte Jahr 2004 vor, nach dem in der Beitrittsakte festgelegten Verteilungsschlüssel (Grundsatz der relativen Stabilität). Allerdings unterscheidet der Vorschlag zwischen der Gesamtquote und den Mengen, die die betreffenden Länder zwischen dem 1. Januar und dem 30. April 2004 fangen dürfen.Im Rahmen der bilateralen Fischereiabkommen mit Estland, Lettland und Litauen werden für EU-Schiffe keine Fangmöglichkeiten erworben. Folglich enthält der Vorschlag auch keine Bestimmungen über einen finanziellen Ausgleich aus dem Gemeinschaftshaushalt.b) Jährliche QuotenflexibilitätNach der Verordnung (EG) Nr. 847/96 des Rates zur Festlegung zusätzlicher Bestimmungen für die jahresübergreifende Verwaltung der TAC und Quoten muss der Rat festlegen, für welche Bestände die einzelnen Maßnahmen besagter Verordnung gelten. Aus Gründen der Klarheit hat die Kommission direkt in ihre Tabellen aufgenommen (zusammen mit den Codes für Fangmeldungen), welche Artikel der Verordnung 847/96 für den jeweiligen Bestand gelten.Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitender Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen (2004)DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION-gestützt auf die Akte über die Bedingungen des Beitritts der Tschechischen Republik, der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der Republik Slowenien und der Slowakischen Republik [2], insbesondere auf die Artikel 21 und 24 sowie die Anhänge III, VI, VIII, IX und XII,[2]  ABl. 236 vom 23.09.2003, S. 1gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 des Rates vom 20. Dezember 2002 über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Fischereiressourcen im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik [3], insbesondere auf Artikel 20,[3]  ABl. L 358 vom 31.12.2002, S. 59.gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 66/98 des Rates vom 18. Dezember 1997 mit Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen für die Fischerei in der Antarktis (Ersetzung der Verordnung (EG) Nr. 2113/96) [4], insbesondere auf Artikel 21,[4]  ABl. L 6 vom 10.1.1998, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 742/1999 (ABl. L 41 vom 31.12.1999, S. 1).auf Vorschlag der Kommission [5],[5]  ABl. C [...] vom [...], S. [...]in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 obliegt es dem Rat, anhand der verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten und besonders des Berichts des Wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Fischereiausschusses die erforderlichen Maßnahmen anzunehmen, die die Bedingungen für den Zugang zu den Gewässern und Ressourcen und die nachhaltige Ausübung des Fischfangs regeln.(2) Gemäß Artikel 20 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 obliegt es dem Rat, die zulässigen Gesamtfangmengen (TAC) für die einzelnen Fischereien oder Fischereigruppen festzulegen. Die Fangmöglichkeiten sollten in Übereinstimmung mit Artikel 20 jener Verordnung auf die Mitgliedstaaten und Drittländer aufgeteilt werden.(3) Um eine effiziente Verwaltung der TAC und Quoten zu gewährleisten, sind die Bedingungen für die Ausübung des Fischfangs festzulegen.(4) Es ist notwendig, die Grundsätze und bestimmte Verfahren des Fischereimanagements auf Gemeinschaftsebene festzulegen, damit die Mitgliedstaaten die Fischereitätigkeit der Schiffe unter ihrer Flagge steuern können.(5) Nach Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 des Rates vom 6. Mai 1996 zur Festlegung zusätzlicher Bedingungen für die jahresübergreifende Verwaltung der TAC und Quoten [6] bestimmt der Rat, für welche Bestände die dort festgelegten Maßnahmen gelten.[6]  ABl. L 115 vom 9.5.1996, S. 3.(6) In Übereinstimmung mit den in den Fischereiabkommen oder den dazugehörigen Protokollen vorgesehenen Verfahren hat die Gemeinschaft Konsultationen über die Fischerei mit Norwegen [7], den Färöern [8], Grönland [9], Island [10], Lettland [11], Litauen [12] und Estland [13] geführt.[7]  ABl. L 226 vom 29.8.1980, S. 48.[8]  ABl. L 226 vom 29.8.1980, S. 12.[9]  ABl. L 29 vom 1.2.1985, S. 9.[10]  ABl. L 161 vom 2.7.1993, S. 1.[11]  ABl. L 332 vom 20.12.1996, S.1.[12]  ABl. L 332 vom 20.12.1996, S. 6.[13]  ABl. L 332 vom 20.12.1996, S.16.(7) Gemäß Artikel 124 der Beitrittsakte von 1994 wird die Verwaltung der vom Königreich Schweden und der Republik Finnland mit Drittländern geschlossenen Fischereiabkommen von der Gemeinschaft wahrgenommen. In Übereinstimmung mit jenen Abkommen hat die Gemeinschaft Konsultationen mit Polen geführt.(8) Nach der Akte 2003 über den Beitritt der Tschechischen Republik, Estlands, Zyperns, Lettlands, Litauens, Ungarns, Maltas, Polens, Sloweniens und der Slowakei gelten die Bestimmungen über Fangmöglichkeiten für Estland, Lettland, Litauen und Polen im Einklang mit dem Beitrittsvertrag ab dem Zeitpunkt des Beitritts. Die Aufteilung der Fangmöglichkeiten für die Zeit vom 1. Januar 2004 bis zum Beitrittsdatum erfolgt jedoch auf derselben Grundlage.(9) Die Gemeinschaft ist Vertragspartei mehrerer regionaler Fischereiorganisationen. Diese Fischereiorganisationen haben für bestimmte Arten Fangbeschränkungen und andere Erhaltungsmaßnahmen empfohlen; daher sollten diese Empfehlungen von der Gemeinschaft umgesetzt werden.(10) Die Nutzung der Fangmöglichkeiten sollte nach den einschlägigen Gemeinschaftsbestimmungen erfolgen, vor allem der Verordnung (EWG) Nr. 1381/87 der Kommission vom 20. Mai 1987 zur Festlegung der Einzelheiten für die Kennzeichnung und die Dokumente an Bord von Fischereifahrzeugen [14], der Verordnung (EWG) Nr. 2807/83 der Kommission vom 22. September 1983 zur Festlegung der Einzelheiten der Aufzeichnung von Informationen über den Fischfang durch die Mitgliedstaaten [15], der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des Rates vom 12. Oktober 1993 zur Einführung einer Kontrollregelung für die Gemeinsame Fischereipolitik [16], der Verordnung (EG) Nr. 1626/94 des Rates vom 27. Juni 1994 über technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischbestände im Mittelmeer [17], der Verordnung (EG) Nr. 1627/94 des Rates vom 27. Juni 1994 zur Festlegung allgemeiner Bestimmungen über die speziellen Fangerlaubnisse [18], der Verordnung (EG) Nr. 66/98 des Rates vom 18. Dezember 1997 mit Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen für die Fischerei in der Antarktis, der Verordnung (EG) Nr. 88/98 des Rates vom 18. Dezember 1997 über bestimmte technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ostsee, den Belten und dem Öresund [19], der Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates vom 30. März 1998 zur Erhaltung der Fischereiressourcen durch technische Maßnahmen zum Schutz von jungen Meerestieren [20] und der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 des Rates vom 29. Juni 1998 über die zulässige Anlandung von Hering zu industriellen Zwecken ohne Bestimmung für den unmittelbaren menschlichen Verzehr [21].[14]  ABl. L 132 vom 21.05.1987, S. 9[15]  ABl. L 276 vom 10.10.1983, S. 1, Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1965/2001 (ABl. L 268 vom 9.10.2001, S. 23[16]  ABl. L 261 vom 20.10.1993, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) 1965/2001 (ABl. L 268 vom 9.10.2001, S. 23).[17]  ABl. L 171 vom 6.7.1994, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 973/2001 (ABl. L 137 vom 19.5.2001, S. 1).[18]  ABl. L 171 vom 6.7.1994, S. 7.[19]  ABl. L 9 vom 15.1.1998, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1520/98 (ABl. L 201 vom 17.7.1998, S.1).[20]  ABl. L 125 vom 27.4.1998, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 973/2001 (ABl. L 137 vom 19.5.2001, S. 1).[21]  ABl. L 191 vom 7.7.1998, S. 10(11) Im Interesse der Bestandserhaltung sollten im Jahr 2004 bestimmte zusätzliche Kontrollmaßnahmen und technische Fangbedingungen gelten.(12) Es ist notwendig, nach den Leitlinien in der Beitrittsakte von 2003 Vorschriften über die Fischerei im Golf von Riga zu erlassen. Es ist angezeigt, den Zugang zu diesen Gewässern vom Besitz einer speziellen Fangerlaubnis abhängig zu machen.(13) Die TAC für Bestände, für die bereits 2004 Wiederauffüllungspläne umgesetzt werden können, sollten den Wiederauffüllungsstrategien in diesen Plänen entsprechen. Für Bestände, für die 2004 noch nicht mit der Durchführung von Wiederauffüllungsplänen begonnen werden kann, sollten kurzfristig restriktivere Bewirtschaftungsmaßnahmen gelten.(14) Bis zur Verabschiedung von Wiederauffüllungsplänen und zur Anwendung der hierin enthaltenen Aufwandsregelungen ist es notwendig, zumindest für die am stärksten gefährdeten Bestände, für die der ICES 2004 eine Null-TAC empfiehlt, vorläufige Aufwandsregelungen zu treffen.(15) In Befolgung des ICES-Gutachtens muss für die Industriefischerei auf Sandaal im ICES-Gebiet IV (Skagerrak und Nordsee) eine befristete Regelung zur Steuerung des Fischereiaufwands verabschiedet werden.(16) Die Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik (NAFO) hat auf ihrer 25. Jahrestagung vom 15. bis 19. September 2003 einen Wiederauffüllungsplan für Schwarzen Heilbutt im NAFO-Untergebiet 2 und den Divisionen 3KLMNO angenommen. Dieser Plan sieht zur Erreichung seines Ziels Kürzungen der TAC bis 2007 sowie weitere Maßnahmen zu seiner wirksamen Umsetzung vor. Es ist notwendig, diese Maßnahmen schon 2004 durchzuführen, bis eine Ratsverordnung zur Umsetzung der mehrjährigen Maßnahmen zur Bestandsauffüllung bei Schwarzem Heilbutt verabschiedet sein wird.(17) Um die von der ICCAT beschlossenen Anpassungen der Gemeinschaftsquoten umzusetzen, müssen die betreffenden Kürzungen entsprechend den jeweils nicht genutzten Mengen anteilig auf die Mitgliedstaaten umgelegt werden, ohne den Verteilungsschlüssel nach der vorliegenden Verordnung für die jährliche Aufteilung der TAC zu ändern.(18) Zur Einhaltung der internationalen Verpflichtungen, die die Gemeinschaft als Vertragspartei des Übereinkommens über die lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) eingegangen ist, und folglich der Verpflichtung, die von der CCAMLR-Kommission beschlossenen Maßnahmen anzuwenden, sind die von letzterer angenommenen TAC zusammen mit den jeweiligen Anwendungszeiträumen in Anhang IF festgelegt.(19) Die CCAMLR hat auf ihrer 22. Jahrestagung 2003 die Teilnahme von Schiffen unter EG-Flagge an der Versuchsfischerei auf Dissostichus spp in den Gebieten FAO 88.1 und FAO 48.6 genehmigt und die betreffenden Fangtätigkeiten von den in Anhang XVI genannten Fang- und Beifanggrenzen sowie bestimmten technischen Maßnahmen gemäß Artikel 43 abhängig gemacht -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:KAPITEL IGeltungsbereich und BegriffsbestimmungenArtikel 1 Gegenstand1. Diese Verordnung legt die Fangmöglichkeiten  und spezifischen Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen für das Jahr 2004 fest.Für bestimmte arktische Bestände werden die Fangmöglichkeiten für die in Anhang IF genannten Zeiträume festgelegt.Artikel 2 GeltungsbereichDiese Verordnung gilt füra) Schiffe, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen und dort registriert sind, nachstehend "EG-Schiffe" genannt, in Gebieten mit Fangbeschränkungen undb) Schiffe, die die Flagge eines Drittlands führen und dort registriert sind, nachstehend "Drittlandschiffe" genannt, in Gewässern unter der Hoheit oder Gerichtsbarkeit eines Mitgliedstaats, nachstehend "EG-Gewässer" genannt.Artikel 3 BegriffsbestimmungenIm Sinne dieser Verordnung gilt Folgendes:a) "Fangmöglichkeiten" sindi) zulässige Gesamtfangmengen (TAC) oder die Anzahl der zur Fischerei berechtigten Schiffe und/oder die Dauer dieser Berechtigung;ii) Gemeinschaftsanteile an den TAC;iii) Quoten, die der Gemeinschaft in Drittlandgewässern eingeräumt werden;iv) die Aufteilung der Fangmöglichkeiten der Gemeinschaft den Ziffern nach ii) und iii) auf die Mitgliedstaaten in Form von Quoten;v) Quoten, die Drittländern in den Gemeinschaftsgewässern eingeräumt werden;b) "Internationale Gewässer" sind solche Gewässer, die außerhalb der Souveränität oder der Gerichtsbarkeit aller Staaten liegen;c) der "NAFO-Regelungsbereich" ist der Teil des NAFO-Übereinkommensbereichs, der nicht unter die Hoheit oder die Gerichtsbarkeit von Küstenstaaten fällt;d) das "Skagerrak" wird im Westen durch eine Linie vom Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindesnes, im Süden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste begrenzt;e) das "Kattegat" wird im Norden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste, im Süden durch eine Linie von Kap Hasenøre zum Kap Gniben, von Korshage nach Spodsbjerg und vom Kap Gilbjerg zum Kullen begrenzt;f) die "Nordsee" umfasst das ICES-Untergebiet IV und den Teil der ICES-Division IIIa, der nach Buchstabe d) nicht zum Skagerrak gehört;g) das "Management-Gebiet 3" umfasst die ICES-Unterdivisionen 30 und 31 und den Teil der Unterdivision 29, der nördlich von 59° 30' N liegt;h) der "Golf von Riga" wird im Westen von einer Linie vom Leuchtturm Ovisi (57° 34.1234' N, 21° 42.9574' E) an der Westküste Lettlands bis zur südlichen Spitze von Kap Loode (57° 57.4760' N, 21° 58.2789' E) auf der Insel Saaremaa, von dort nach Süden bis zum südlichsten Punkt der Halbinsel Sõrve und dann in nordöstlicher Richtung entlang der Ostküste der Insel Saaremaa, und im Norden von einer Linie von 58°30.0' N, 23°13.2'E nach 58°30.0'N, 23°41'1E begrenzt.Artikel 4 FanggebieteIm Sinne dieser Verordnung gelten folgende Abgrenzungen:a) die ICES-Gebiete (Internationaler Rat für Meeresforschung) sind in Verordnung (EWG) Nr. 3880/91 festgelegt;b) die CECAF-Gebiete (mittlerer Ostatlantik oder FAO 34) sind in Verordnung (EG) Nr. 2597/95 festgelegt;c) die NAFO-Gebiete (Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik) sind in Verordnung (EWG) Nr. 2018/93 festgelegt;d) die CCAMLR-Gebiete (Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis) sind in Verordnung (EG) Nr. 66/98 festgelegt.KAPITEL IIFangmöglichkeiten und begleitende Fangbedingungen für GemeinschaftsschiffeArtikel 5 Fangmöglichkeiten und Aufteilung1. Die Fangmöglichkeiten für Gemeinschaftsschiffe in Gemeinschaftsgewässern oder bestimmten Nicht-Gemeinschaftsgewässern und die Aufteilung dieser Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten sind in den Anhängen I und II festgelegt.2. Gemeinschaftsschiffen ist es erlaubt, im Rahmen der Quoten nach Anhang I und unter den Bedingungen von Artikel 9, 16 und 17 in den Gewässern zu fischen, die unter die Fischereigerichtsbarkeit Estlands, der Färöer, Grönlands, Islands, Lettlands, Litauens, Norwegens einschließlich der Fischereizone um Jan Mayen, Polens und der Russischen Föderation fallen.3. Die Kommission legt die Fangmöglichkeiten der Gemeinschaft für Lodde in den Gebieten V, XIV (grönländische Gewässer) auf 70 % des grönländischen Anteils an der TAC für Lodde fest, sobald diese TAC feststeht. Nach der Übertragung von 30 000 t an Island, 10 000 t an die Färöer und 6 700 t an Norwegen steht die Restmenge allen Mitgliedstaaten offen.Artikel 6 Besondere AufteilungsvorschriftenDie Aufteilung der Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten nach Anhang I und Anhang II lässt Folgendes unberührt:1. den Austausch von Fangrechten gemäß Artikel 20 Absatz 5 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002;2. Neuaufteilungen gemäß Artikel 21 Absatz 4, Artikel 23 Absatz 1 und Artikel 32 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93;3. zusätzliche Anlandungen im Rahmen von Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96,4. zurückbehaltene Mengen gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96;5. Abzüge nach Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 847/96.Artikel 7Flexible QuotenregelungDie Bestände, für die vorsorgliche oder analytische TAC gelten, sowie die Bestände, für die die flexible Handhabung der Quoten gemäß den Artikeln 3 und 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 nicht gilt, und die Bestände, für die Abzüge nach Artikel 5 Absatz 2 derselben Verordnung gelten, sind für 2004 in Anhang I festgelegt.Artikel 8Bedingungen für die Anlandung von Fängen und Beifängen1. Fänge aus Beständen, für die Fangmöglichkeiten festgesetzt worden sind, dürfen nur an Bord behalten oder angelandet werden, wenna) die Fänge von Schiffen eines Mitgliedstaats getätigt wurden, der über eine Quote verfügt, die noch nicht ausgeschöpft ist, oderb) der der Gemeinschaft zugewiesene Anteil an der TAC nicht durch Quoten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt wurde, und der Gemeinschaftsanteil noch nicht ausgeschöpft ist, oderc) es sich um andere Arten als Hering und Makrelen handelt, die mit anderen Arten vermengt sind und gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 850/98 mit Netzen gefangen wurden, deren Maschenöffnung weniger als 32 mm beträgt, und die weder an Bord noch bei der Anlandung sortiert wurden, oderd) es sich um Hering handelt, der nach den Bedingungen von Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 gefangen wurde, odere) es sich um Makrelen handelt, die mit Stöcker oder Sardinen vermengt sind und deren Gewicht 10 % des Gesamtgewichts der an Bord befindlichen Makrelen, Stöcker und Sardinen nicht überschreitet, und die Fänge sind nicht sortiert, oderf) es sich um Fänge im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen nach der Verordnung (EG) Nr. 850/98 handelt.2. Alle Anlandungen werden auf die Quote oder, wenn der Gemeinschaftsanteil nicht durch Quoten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt worden ist, auf den Gemeinschaftsanteil angerechnet, die Fänge nach Absatz 1 Buchstaben c), d), e) und f) ausgenommen.3. Ist eine der Fangmöglichkeiten nach Anhang II ausgeschöpft, so ist es Schiffen, die in Fischereien mit entsprechenden Fangbeschränkungen tätig sind, unbeschadet Absatz 1 verboten, mit Hering vermengte Fänge unsortiert anzulanden.4. Die Berechnung des Anteils an Beifängen und deren Behandlung erfolgt nach Artikel 4 der Verordnung (EWG) Nr. 850/98.Artikel 9Zugangsbeschränkungen1. Es ist Gemeinschaftsschiffen untersagt, im Skagerrak in der 12-Seemeilen-Zone Norwegens zu fischen. Schiffe unter der Flagge Dänemarks oder Schwedens dürfen jedoch bis zu einer Entfernung von 4 Seemeilen von den Basislinien Norwegens fischen.2. Gemeinschaftsschiffe dürfen in den Gewässern unter der Gerichtsbarkeit Islands nur in einem Gebiet fischen, das durch gerade Linien zwischen folgenden Koordinaten begrenzt wird:Südwestliches Gebiet1. 63°12'N, 23°05'W bis 62°00'N, 26°00'W2. 62°58'N, 22°25'W3. 63°06'N, 21°30'W4. 63°03'N, 21°00'W und von dort 180°00'SSüdöstliches Gebiet1. 63°14'N, 10°40'W2. 63°14'N, 11°23'W3. 63°35'N, 12°21'W4. 64°00'N, 12°30'W5. 63°53'N, 13°30'W6. 63°36'N, 14°30'W7. 63°10'N, 17°00'W und von dort 180°00'SArtikel 10Sonderbestimmungen für NordseeheringDie Maßnahmen in Anhang III gelten für den Fang, das Sortieren und Anlanden von Hering aus der Nordsee, dem Skagerrak und dem Kattegat.Artikel 11 Andere technische Maßnahmen und KontrollbestimmungenFür das Jahr 2004 gelten die technischen Maßnahmen in Anhang IV zusätzlich zu den Maßnahmen der Verordnungen (EG) Nr. 850/98, (EG) Nr. 88/98, (EG) Nr. 1626/94 und (EG) Nr. 973/2001.Durchführungsbestimmungen zu Anhang IV Punkt 12 können nach dem Verfahren des Artikels 30 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 erlassen werden.Artikel 12 Aufwandsbeschränkungen und damit verbundene Bestandsbewirtschaftungsvorschriften1. Für die Bewirtschaftung der Kabeljaubestände im Skagerrak, Kattegat, in der Nordsee und im östlichen Ärmelkanal, in der Irischen See und westlich von Schottland, von Scholle in der Nordsee, von Seezunge im westlichen Ärmelkanal sowie von Seehecht, Kaisergranat und Seeteufel vor der Iberischen Halbinsel gelten die Fischereiaufwandsbeschränkungen und begleitenden Vorschriften gemäß Anhang V.2. Für die Bewirtschaftung der Sandaalbestände im ICES-Untergebiet IV (Skagerrak und Nordsee) gelten die Aufwandsbeschränkungen und begleitenden Vorschriften gemäß Anhang VI.3. Durchführungsbestimmungen zu Anhang VI Nummer 6 können nach dem Verfahren des Artikels 30 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 erlassen werden.KAPITEL IIIFangmöglichkeiten und begleitende Fangbedingungen für DrittlandschiffeArtikel 13 GenehmigungSchiffe unter der Flagge von Barbados, Estland, Guyana, Japan, Südkorea, Litauen, Lettland, Norwegen, Polen, der Russischen Föderation, von Suriname, Trinidad und Tobago und Venezuela sowie Schiffe, die auf den Färöern registriert sind, dürfen im Rahmen der in Anhang I festgesetzten Quoten Fänge in den Gemeinschaftsgewässern nach Maßgabe der Artikel 14, 5, 18, 19, 20 21, 22, 23 and 24 tätigen.Artikel 14 Geografische EinschränkungenUnbeschadet Kapitel IV der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 ist die Fangtätigkeit der Schiffe unter der Flaggea) von Norwegen oder von Schiffen, die auf den Färöern registriert sind, auf die Teile der 200-Seemeilen-Zone beschränkt, die seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien der Mitgliedstaaten in der Nordsee, dem Kattegat, der Ostsee und im Atlantischen Ozean nördlich von 43°00'N liegen, mit Ausnahme des in Artikel 18 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 genannten Gebiets; im Skagerrak ist die Fangtätigkeit von Schiffen unter der Flagge von Norwegen jedoch in einer Entfernung von mehr als vier Seemeilen von den Basislinien Dänemarks und Schwedens gestattet;b) von Estland, Lettland und Litauen auf die Teile der 200-Seemeilen-Zone beschränkt, die in der Ostsee südlich von 59° 30' N seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien der Mitgliedstaaten liegen;c) von Polen und der Russischen Föderation auf die Teile des schwedischen Teils der 200-Seemeilen-Zone beschränkt, die in der Ostsee südlich von 59° 30' N seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien Schwedens liegen;d) von Barbados, Guyana, Japan, Südkorea, Suriname, Trinidad und Tobago und Venezuela auf die Teile der 200-Seemeilen-Zone beschränkt, die seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien des französischen Departements Guayana liegen.Artikel 15 Anlandebestimmungen für Fänge und BeifängeFänge aus Beständen, für die Fangmöglichkeiten festgesetzt worden sind, dürfen nur an Bord behalten oder angelandet werden, wenn die Fänge von Schiffen eines Drittlandes getätigt wurden, das über eine Quote verfügt, die noch nicht ausgeschöpft ist.KAPITEL IVLizenzregelungen für GemeinschaftsschiffeArtikel 16 Lizenzen und begleitende Bedingungen1. Unbeschadet der allgemeinen Bestimmungen über Fanglizenzen und spezielle Fangerlaubnisse gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1627/94 wird für die Ausübung der Fischerei in Drittlandgewässern eine Lizenz benötigt, die von den Behörden des Drittlands ausgestellt wird.Unterabsatz 1 gilt jedoch nicht für den Einsatz folgender Schiffe in den norwegischen Gewässern der Nordsee:a) Schiffe mit einer Tonnage von 200 BRZ oder weniger,b) Schiffe, die auf andere Speisefische als Makrele fischen,c) schwedische Schiffe nach gängiger Praxis.2. Die Höchstzahl der Lizenzen und sonstige begleitende Bedingungen sind in Anhang VII Teil I festgelegt. Die Lizenzanträge enthalten Angaben über die Art der Fischerei sowie den Namen und die Kennzeichen der Schiffe, für die Lizenzen erteilt werden sollen, und werden von den Behörden der Mitgliedstaaten an die Kommission gerichtet. Die Kommission leitet diese Anträge an die Behörden des betreffenden Drittlands weiter.3. Die Gemeinschaftsschiffe befolgen die Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen und alle sonstigen Vorschriften, die im jeweiligen Einsatzgebiet gelten.Artikel 17 FäröerGemeinschaftsschiffe mit einer Lizenz für die Ausübung einer gezielten Fischerei auf eine Art in den Gewässern der Färöer dürfen auch gezielte Fischerei auf eine andere Art ausüben, wenn sie diese Änderung den Behörden der Färöer zuvor mitteilen.KAPITEL VLizenzregelungen für DrittlandschiffeArtikel 18 Vorgeschriebener Besitz einer Lizenz oder speziellen Fangerlaubnis1. Unbeschadet Artikel 28b der Verordnung (EG) Nr. 2847/93 sind norwegische Schiffe mit einer Bruttoraumzahl von weniger als 200 BRZ von der Verpflichtung ausgenommen, im Besitz einer Lizenz oder Fangerlaubnis zu sein.2. Lizenzen und spezielle Fangerlaubnisse sind an Bord mitzuführen. Auf den Färöern oder in Norwegen registrierte Schiffe sind von dieser Verpflichtung ausgenommen.3. Drittlandschiffe, die am 31. Dezember 2003 zum Fischfang berechtigt sind, dürfen die Fischerei zu Beginn des Jahres 2004 fortsetzen, bis die Liste der Schiffe, die während des betreffenden Jahres zum Fischfang berechtigt sind, der Kommission vorgelegt und von ihr genehmigt worden ist.Artikel 19 Beantragung einer Lizenz oder speziellen FangerlaubnisEinem an die Kommission gerichteten Antrag auf Erteilung einer Lizenz oder einer speziellen Fangerlaubnis durch eine Behörde eines Drittlands sind folgende Angaben beizufügen:a) Name des Schiffes,b) Registriernummer,c) äußere Kennbuchstaben und -ziffern,d) Registrierhafen,e) Name und Anschrift des Eigners oder Charterers,f) Bruttoraumzahl und Länge über alles,g) Maschinenleistung,h) Rufzeichen und Wellenfrequenz,i) vorgesehene Fangmethode,j) vorgesehenes Fanggebiet;k) Arten, die gefangen werden sollen;l) Zeitraum, für den die Lizenz beantragt wird.Artikel 20 Anzahl LizenzenDie Anzahl der Lizenzen und die speziellen Fangbedingungen sind in Anhang VII Teil II festgelegt.Artikel 21 Ungültigkeitserklärung und Rücknahme1. Die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse können im Zusammenhang mit der Ausgabe neuer Lizenzen und neuer spezieller Fangerlaubnisse für ungültig erklärt werden. Die Ungültigkeitserklärung wird am Tag vor der Ausgabe der neuen Lizenz und der neuen speziellen Fangerlaubnis durch die Kommission wirksam. Die neuen Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse gelten ab dem Ausgabetag.2. Die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse werden vor Ablauf ihrer Geltungsdauer ganz oder teilweise zurückgenommen, wenn die in Anhang I vorgesehene Quote für den betreffenden Bestand ausgeschöpft ist.3. Bei Nichteinhaltung der in dieser Verordnung festgelegten Verpflichtungen werden die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse entzogen.Artikel 22 Nichteinhaltung der einschlägigen Vorschriften1. Für Fischereifahrzeuge, bei denen die in dieser Verordnung festgelegten Verpflichtungen nicht eingehalten wurden, werden für einen Zeitraum von längstens 12 Monaten keine Lizenz und keine spezielle Fangerlaubnis erteilt.2. Die Kommission teilt den Behörden des betreffenden Drittlands Namen und Merkmale der Schiffe mit, die ab dem darauffolgenden Monat wegen eines Verstoßes gegen die einschlägigen Vorschriften nicht zum Fischfang in der Fischereizone der Gemeinschaft zugelassen werden.Artikel 23 Verpflichtungen der Lizenzinhaber1. Drittlandschiffe befolgen die Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen und alle sonstigen Vorschriften, die in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet für Gemeinschaftsschiffe gelten, namentlich die Verordnungen (EWG) Nr. 2847/93, (EG) Nr. 1627/94, Nr. 88/98, Nr. 850/98, Nr. 1434/98 und Verordnung (EWG) Nr. 1381/87 der Kommission.2. Die Fischereifahrzeuge nach Absatz 1 führen ein Fischereilogbuch, in das die in Anhang VIII Teil I genannten Angaben eingetragen werden.3. Drittlandschiffe mit Ausnahme von norwegischen Schiffen im ICES-Gebiet IIIa übermitteln der Kommission nach Anhang IX die dort genannten Angaben.Artikel 24 Sonderbestimmungen für das französische Departement Guayana1. Lizenzen für den Fischfang in den Gewässern des französischen Departements Guayana werden nur gewährt, wenn sich der betreffende Schiffseigner verpflichtet, auf Antrag der Kommission einen Beobachter an Bord zu nehmen.2. Schiffskapitäne im Besitz einer Fanglizenz für Fisch oder Thunfisch in den Gewässern des französischen Departements Guayana legen den französischen Behörden bei der Anlandung ihrer Fänge nach jeder Fangreise eine Erklärung vor, für deren Richtigkeit allein der Kapitän haftet, über die Mengen Garnelen, die seit der letzten Erklärung gefangen und an Bord behalten wurden. Diese Erklärung erfolgt nach dem Muster in Anhang VII Teil III. Der Schiffskapitän haftet für ihre Richtigkeit.Die französischen Behörden treffen die erforderlichen Maßnahmen, um die Richtigkeit der Erklärungen zu prüfen, insbesondere durch Vergleich mit dem in Artikel 23 Absatz 2 genannten Logbuch. Nach der Prüfung wird die Erklärung von dem zuständigen Beamten unterzeichnet.Vor Ablauf eines jeden Monats übersenden die französischen Behörden der Kommission sämtliche Erklärungen für den Vormonat.3. Fischereifahrzeuge, die in den Gewässern des französischen Departements Guayana fischen, führen ein Logbuch nach dem Muster in Anhang VIII Teil II. Eine Kopie dieses Logbuches wird der Kommission über die französischen Behörden binnen 30 Tagen nach dem letzten Tag jeder Fangreise zugestellt.4. Erhält die Kommission einen Monat lang keine Mitteilung zu einem Schiff, das im Besitz einer Lizenz für den Fischfang in Gewässern des französischen Departements Guayana ist, so wird die Lizenz dieses Schiffes entzogen.KAPITEL VISonderbestimmungen für  Gemeinschaftsschiffe im NAFO-BereichAbschnitt 1 GemeinschaftsbeteiligungArtikel 25 Schiffsliste1. Nur EG-Schiffe mit einer Tonnage von über 50 BRZ, denen der Flaggenmitgliedstaat eine spezielle Fangerlaubnis erteilt hat, dürfen unter den in dieser Erlaubnis genannten Bedingungen im NAFO-Regelungsbereich fischen und die betreffenden Fänge an Bord behalten, umladen und anlanden.2. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission in computerlesbarer Form eine Liste aller Schiffe mit mehr als 50 BRZ, die ihre Flagge führen und in der Gemeinschaft registriert sind und im NAFO-Regelungsbereich fischen dürfen.3. Diein Absatz 2 genannte Liste wird der Kommission binnen 15 Tagen nach Inkrafttreten dieser Verordnung übermittelt und im Falle von Änderungen mindestens fünf Tage, bevor das Schiff in das NAFO-Gebiet einfährt. Die Kommission leitet diese Angaben unverzüglich an das NAFO-Sekretariat weiter.4. Die Liste nach Absatz 2 enthält folgende Angaben:a) die interne Nummer des Schiffes gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 2090/98 der Kommission;b) das internationale Rufzeichen;c) gegebenenfalls den Schiffscharterer;d) den Schiffstyp.5. Bei Schiffen, die vorübergehend die Flagge eines Mitgliedstaats führen (Bareboatcharter), enthält diese Mitteilung folgende Angaben:a) Zeitpunkt, ab dem das Schiff zur Führung der Flagge des Mitgliedstaats berechtigt ist;b) Zeitpunkt, ab dem das Schiff vom Mitgliedstaat zur Fischerei im NAFO-Regelungsbereich zugelassen ist;c) Name des Staates, in dem das Schiff registriert ist oder früher registriert war, sowie Zeitpunkt, seit dem es nicht mehr die Flagge des genannten Staates führt;d) Name des Schiffes,e) von den zuständigen einzelstaatlichen Behörden erteilte amtliche Registriernummer des Schiffes;f) Heimathafen des Schiffes nach der Überführung;g) Name des Schiffseigners oder -charterers;h) die Erklärung, dass der Kapitän ein Exemplar der im NAFO-Regelungsbereich geltenden Bestimmungen erhalten hat;i) Hauptfangarten des Schiffes im NAFO-Regelungsbereich;j) vorgesehene Fanggebiete.Abschnitt 2 Technische MaßnahmenArtikel 26 MaschenöffnungenDie Verwendung von Schleppnetzen, die in irgendeinem Teil Maschen von geringerer Öffnung als 130 mm aufweisen, ist für den gezielten Fang der in Anhang X genannten Arten verboten. Diese Maschenöffnung verringert sich gegebenenfalls auf eine Mindestöffnung von 60 mm bei der gezielten Fischerei auf Kurzflossenkalmar (Illex illecebrosus). Bei der direkten Fischerei auf Rochen (Rajidae) erhöht sich die Maschenöffnung auf mindestens 280mm im Steert und 220 mm in allen anderen Teilen des Schleppnetzes.Schiffe, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, benutzen Netze mit einer Mindestmaschenöffnung von 40 mm.Artikel 27 Netzzubehör1. Die Verwendung anderer als in diesem Artikel genannter Vorrichtungen oder Hilfsmittel, die die Maschen eines Netzes verstopfen oder die Maschenöffnung verringern, ist verboten.2. Segeltuch, Netzwerk oder anderes Material darf an der Unterseite des Steerts angebracht sein, um Beschädigungen zu mindern oder zu verhüten.3. An der Oberseite des Steerts dürfen Vorrichtungen angebracht sein, sofern sie dessen Maschen nicht verstopfen. Als Oberseiten-Scheuerschutz dürfen nur die in Anhang XI genannten Vorrichtungen verwendet werden.4. Fischereifahrzeuge, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, benutzen Sortiergitter mit einem Höchstabstand von 22mm zwischen den Stäben. Fischereifahrzeuge, die Garnelen in der Division 3L fangen, verwenden überdies Klotjeketten mit einer Mindestlänge von 72 cm.Artikel 28 Beifänge1. Schiffskapitäne dürfen keine gezielte Fischerei auf Arten ausüben, für die Beifanggrenzen gelten. Gezielte Fischerei auf eine Art wird dann ausgeübt, wenn diese Art in einem Hol den größten Gewichtsanteil am Fang ausmacht.2. Beifänge der in Anhang ID genannten Arten, für die von der Gemeinschaft in einem Teil des NAFO-Regelungsbereichs keine Quote festgesetzt wurde, dürfen bei der gezielten Fischerei auf andere Arten in dem betreffenden Teilbereich pro Beifangart 2 500 kg oder 10 % Gewichtsanteil aller an Bord behaltenen Fänge nicht übersteigen, je nachdem, welche Berechnung den größeren Anteil ergibt. In den Teilen des Regelungsbereichs, in denen die gezielte Fischerei auf bestimmte Arten verboten ist, dürfen die Beifänge der in Anhang ID genannten Arten 1 250 kg bzw. 5 % nicht übersteigen.3. Sobald die Gesamtmenge der Arten, für die Beifanggrenzen gelten, in einem Hol gewichtsmäßig oder prozentual die obigen Grenzen übersteigt, wechseln die Schiffe sofort den Fangplatz und entfernen sich mindestens 5 Seemeilen vom Bereich des letzten Hols. Sobald die Gesamtmenge der Arten, für die Beifanggrenzen gelten, in nachfolgenden Hols besagte Grenzen übersteigt, entfernen sich die Schiffe wiederum sofort mindestens 5 Seemeilen vom Bereich des letzten Hols und kehren frühestens nach 48 Stunden an diesen Fangplatz zurück.4. Für die Garnelenfischerei gilt (Fang von Pandalus borealis), dass die Schiffe unverzüglich einen mindestens 5 Seemeilen vom Bereich des letzten Hols entfernten Fangplatz anlaufen, sobald die Gesamtbeifänge aller in Anhang ID aufgeführten Arten in einem Hol einen gewichtsmäßigen Anteil von 5 % in der Division 3M und 2,5 % in der Division 3L übersteigen.Bei der Berechnung des Beifanganteils an Grundfischarten werden Garnelenfänge nicht berücksichtigt.Artikel 29 MindestfischgrößeFisch aus dem NAFO-Regelungsbereich, der nicht die in Anhang XII festgelegte Größe aufweist, darf nicht verarbeitet, an Bord behalten, umgeladen, angelandet, befördert, gelagert, verkauft, zur Schau gestellt oder zum Kauf angeboten werden, sondern ist unverzüglich ins Meer zurückzuwerfen. Überschreitet die Menge Fische, die nicht die erforderliche Größe aufweisen, 10 % der Gesamtmenge eines Fangs, so muss sich das Schiff mindestens 5 Seemeilen vom Fangplatz des letzten Hols entfernen, bevor es seine Fangtätigkeit fortsetzt. Ist verarbeiteter Fisch einer Art, für die eine Mindestgröße vorgeschrieben ist, kleiner als in Anhang XII festgelegt, so wird davon ausgegangen, dass der unverarbeitete Fisch auch unterhalb der Mindestgröße lag.Abschnitt 3 KontrollmassnahmenArtikel 30 Logbuch und Stauplan1. Die Kapitäne der Fischereifahrzeuge müssen die Artikel 6, 8, 11 und 12 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 einhalten und zusätzlich die in Anhang XIII genannten Angaben ins Logbuch eintragen.2. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission in durch Computer lesbarer Form vor dem 15. jeden Monats die im Vormonat angelandeten Mengen aus den in Anhang XIV bezeichneten Beständen mit und übermitteln alle Angaben, die nach Artikel 11 und 12 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 bei ihnen eingegangen sind.3. Die Kapitäne von Schiffen, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen und in der Gemeinschaft registriert sind, führen für Fänge der in Anhang ID genannten Arten:a) ein Logbuch, das aufgeschlüsselt nach Arten und Verarbeitungserzeugnissen, den Gesamtertrag angibt, oderb) einen Stauplan, der für jede Art angibt, wo im Fischladeraum welches Verarbeitungserzeugnis gelagert ist.4. Die Kapitäne leisten die zur Überprüfung der im Logbuch aufgezeichneten Mengen und der an Bord gelagerten Verarbeitungserzeugnisse erforderliche Hilfe.Artikel 31 NetzeBei der gezielten Fischerei auf eine oder mehrere der in Anhang X genannten Arten dürfen sich keine Netze an Bord befinden, die eine kleinere Maschenöffnung aufweisen als in Artikel 26 festgelegt. Schiffe, die auf derselben Fangreise auch außerhalb des NAFO-Regelungsbereichs fischen, dürfen jedoch solche Netze an Bord mitführen, sofern diese sicher festgezurrt und verstaut sind und nicht ohne weiteres eingesetzt werden können, das heißt:a) die Netze sind von ihren Scherbrettern sowie Zug- oder Schleppkabeln und -seilen gelöst, undb) auf oder über der Brücke befindliche Netze sind an einem Teil des Überbaus sicher festgezurrt.Artikel 32 UmladungenSchiffe, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen und in der Gemeinschaft registriert sind, dürfen im NAFO-Regelungsbereich nur Umladungen vornehmen, wenn sie von ihren zuständigen Behörden eine entsprechende Genehmigung erhalten haben.Abschnitt 4 Sonderbestimmungen für GarnelenArtikel 33 GarnelenfangDie Mitgliedstaaten melden der Kommission täglich die Mengen Garnelen (Pandalus borealis), die in der Division 3L des NAFO-Regelungsbereichs von Schiffen eingebracht wurden, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen und in der Gemeinschaft registriert sind. Sämtliche Fangtätigkeiten werden in Tiefen von über 200 m durchgeführt und sind auf den gleichzeitig darf nicht mehr als ein Schiff je Mitgliedstaat fischen.Abschnitt 5 Sonderbestimmungen für Schwarzen HeilbuttArtikel 34 Spezielle Fangerlaubnis für Schwarzen Heilbutt1. Fischereifahrzeugen der Gemeinschaft mit einer Länge über alles von mehr als 24 m, die nicht auf der Liste nach Absatz 2 geführt sind, ist es untersagt, Schwarzen Heilbutt zu fangen, an Bord zu behalten, umzuladen oder anzulanden.2. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission eine Liste der Schiffe mit einer Länge über alles von mehr als 24 m, die ihre Flagge führen und in der Gemeinschaft registriert sind und die der betreffende Mitgliedstaat über Erteilung einer speziellen Fangerlaubnis ermächtigt, im Untergebiet 2 und den Divisionen 3KLMNO Schwarzen Heilbutt zu fangen.3. Die in Absatz 2 genannte Liste muß die interne Nummer gemäß Anhang I der Verordnung (EG) der Kommission Nr. 2090/98 enthalten.4. Diese Liste wird der Kommission in durch Computer lesbarer Form binnen 15 Tagen nach Inkrafttreten dieser Verordnung und im Falle von Änderungen der Liste mindestens fünf Tage vor Einfahrt des Schiffes in das Untergebiet 2 und die Divisionen 3KLMNO übermittelt.  Die Kommission übermittelt diese Liste unverzüglich an das NAFO-Sekretariat.5. Jeder Mitgliedstaat nimmt eine individuelle Aufteilung seiner Quote auf die Schiffe vor, die auf der Liste gemäß Absatz 2 geführt sind. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission diese Information binnen 15 Tagen nach Inkrafttreten dieser Verordnung.Artikel 35 Meldungen1. Die Kapitäne der in Artikel 4 Absatz 2 genannten Schiffe melden dem Flaggenmitgliedstaat Folgendes:a) die Mengen Schwarzen Heilbutt an Bord, wenn ein Gemeinschaftsschiff in das Untergebiet 2 und die Divisionen 3KLMNO einfährt. Diese Meldung erfolgt frühestens 12 Stunden und spätestens 6 Stunden vor der Einfahrt des Schiffes in dieses Gebiet;b) die täglichen Fänge an Schwarzem Heilbutt. Diese Meldung erfolgt bis 12.00 Uhr UTC für den vorausgegangenen Tag, der um 24.00 Uhr endete.c) die Mengen Schwarzen Heilbutt an Bord, wenn ein Gemeinschaftsschiff das Untergebiet 2 und die Divisionen 3KLMNO verlässt. Diese Meldung erfolgt frühestens 12 Stunden und spätestens 6 Stunden vor jeder Ausfahrt des Schiffes aus diesem Gebiet, unter Angabe der Anzahl Fangtage und der Gesamtfänge in diesem Gebiet;d) die bei jeder Umladung von Schwarzem Heilbutt während des Aufenthalts des Schiffes im Untergebiet 2 und den Divisionen 3KLMNN übernommenen und abgegebenen Mengen. Diese Meldung erfolgt spätestens 24 Stunden nach Abschluss der Umladung.2. Die Mitgliedstaaten leiten die Meldungen nach Absatz 1 Buchstaben a), c) und d) unmittelbar nach Erhalt an die Kommission weiter.Artikel 36 Bezeichnete Häfen1. Es ist untersagt, Schwarzen Heilbutt an anderen Plätzen als den von den NAFO-Vertragsparteien bezeichneten Häfen anzulanden. Anlandungen von Schwarzem Heilbutt in Häfen von Nichtvertragsparteien sind verboten.2. Die Mitgliedstaaten bezeichnen die Häfen, in denen Schwarzer Heilbutt angelandet werden darf, und legen die einschlägigen Kontroll- und Überwachungsverfahren einschließlich der Bestimmungen für die Erfassung und Meldung der Mengen Schwarzen Heilbutts bei jeder Anlandung fest.3. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission binnen 15 Tagen nach Inkrafttreten dieser Verordnung eine Liste der bezeichneten Häfen und binnen weiterer 15 Tage die einschlägigen Kontroll- und Überwachungsverfahren gemäß Absatz 2. Die Kommission leitet diese Angaben umgehend an das NAFO-Sekretariat weiter.4. Die Kommission übermittelt allen Mitgliedstaaten (umgehend) eine Liste der bezeichneten Häfen gemäß Absatz 2 sowie der von anderen Vertragsparteien der NAFO bezeichneten Häfen.Artikel 37 Hafenkontrollen1. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass alle Schiffe, die einen bezeichneten Hafen zur Anlandung und/oder Umladung von Schwarzem Heilbutt anlaufen, einer Hafenkontrolle gemäß der Hafenkontrollregelung der NAFO unterzogen werden.2. Es ist verboten, Fänge der in Absatz 1 genannten Schiffe zu entladen und/oder umzuladen, solange keine Kontrollbeamten anwesend sind.3. Alle entladenen Mengen werden vor ihrem Weitertransport zu einem Kühllager oder einem anderen Bestimmungsort nach Arten gewogen.4. Die Mitgliedstaaten übermitteln den betreffenden Hafenkontrollbericht, mit Kopie an die Kommission, binnen sieben Arbeitstagen nach Abschluss der Kontrolle an das NAFO-Sekretariat.Artikel 38 Anlande- und Umladeverbot für Schiffe von NichtvertragsparteienDie Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass Anlandungen und Umladungen von Schwarzem Heilbutt von Nichtvertragsparteischiffen, die im NAFO-Regelungsbereich Fischfang betrieben haben, verboten werden.Artikel 39 Beschränkung des Fischereiaufwands1. Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Fischereiaufwand ihrer in Artikel 34 Absatz 2 genannten Schiffe in angemessenem Verhältnis zu den Fangmöglichkeiten steht, die dem betreffenden Mitgliedstaat nach Anhang ID dieser Verordnung für Schwarzen Heilbutt zugeteilt worden sind.2. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die nach Absatz 1 getroffenen Maßnahmen binnen 15 Tagen nach Inkrafttreten dieser Verordnung mit.Artikel 40 FangplanDie Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission den Fangplan für ihre Schiffe, die nach den Bestimmungen dieses Abschnitts Schwarzen Heilbutt fischen dürfen, spätestens am 31. Januar 2004 und danach mindestens 30 Tage vor Aufnahme dieser Fangtätigkeit. Im Fangplan ist anzugeben, welcher Gesamtfischereiaufwand in dieser Fischerei eingesetzt wird.Artikel 41 Follow-upDie Mitgliedstaaten legen der Kommission spätestens am 31. Dezember 2004 einen Bericht über die Durchführung der Maßnahmen nach Artikel 34 bis 39 vor, in dem die Gesamtzahl der Fangtage angegeben ist.Abschnitt 6 Sonderbestimmungen für den RotbarschArtikel 42 Rotbarschfang1. Die Kapitäne der Schiffe, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen und in der Gemeinschaft registriert sind und in Untergebiet 2 und Division IF, 3K und 3M des NAFO-Regelungsbereichs Rotbarschfang betreiben, melden den zuständigen Behörden des Mitgliedstaats, dessen Flagge das Schiff führt oder in dem es registriert ist, jeden zweiten Montag die Rotbarschmengen, die in den am vorhergehenden Sonntag um 24.00 Uhr abgelaufenen zwei Wochen in den genannten Gebieten gefangen wurden. Wenn die getätigten Fänge einen Umfang von 50 % der TAC erreicht haben, muss diese Meldung wöchentlich erfolgen.2. Die Mitgliedstaaten melden der Kommission jeden zweiten Dienstag vor 12.00 Uhr die Rotbarschmengen, die in den am vorhergehenden Sonntag um 24.00 Uhr abgelaufenen zwei Wochen in Untergebiet 2 und den Divisionen IF, 3K und 3M des NAFO-Regelungsbereichs von Schiffen unter ihrer Flagge, die in ihrem Hoheitsgebiet gemeldet sind, gefangen wurden. Sobald die getätigten Fänge einen Umfang von 50 % der TAC erreicht haben, muss diese Meldung wöchentlich erfolgen.KAPITEL VII Sonderbestimmungen für Gemeinschaftsschiffe im  CCAMLR-BereichAbschnitt 1 BeschränkungenArtikel 43 Fangverbote und -beschränkungenDie gezielte Fischerei auf die in Anhang XV aufgeführten Arten ist in den ausgewiesenen Gebieten und während der dort genannten Zeiträume verboten. Für neue Fischereien und Versuchsfischereien gelten die in Anhang XVI genannten Fang- und Beifanggrenzen in den dort angegebenen Untergebieten/Divisionen.Abschnitt 2 VersuchsfischereiArtikel 44 Spezifische Maßnahmen für Versuchsfischerei durch Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft1. Fischereifahrzeuge unter der Flagge Spaniens, die der CCAMLR gemäß Artikel 16 der Verordnung (EG) Nr. 66/98 des Rates gemeldet wurden, dürfen nur im FAO-Untergebiet 48.6 und FAO-Untergebiet 88.1 an der Langleinen-Versuchsfischerei auf Dissostichus spp. teilnehmen. In jedem Untergebiet darf zu keiner Zeit mehr als ein Fischereifahrzeug fischen. Die Gesamtfang- und Beifanggrenzen je Untergebiet und ihre Aufteilung nach kleinen Forschungsfeldern (Small Scale Research Units - SSRU) innerhalb der beiden Untergebiete sind in Anhang XVI festgelegt.2. Der Fischfang muss in möglichst großen geografischen und bathymetrischen Entfernungen erfolgen, um die zur Bestimmung des Fischereipotenzials erforderlichen Daten zu sammeln und eine übermäßige Konzentration von Fängen und Aufwand zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird der Fischfang in jedem SSRU eingestellt, wenn die gemeldeten Fänge die vorgegebene Fanggrenze erreicht haben, und besagtes SSRU wird für die restliche Saison für den Fischfang geschlossen.Artikel 45 MelderegelungenFischereifahrzeuge, die an der Versuchsfischerei nach Artikel 44 teilnehmen, unterliegen folgenden Fang- und Aufwandsmeldesystemen:a) dem Fünf-Tage-Meldesystem gemäß Artikel 7 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 66/98 des Rates;b) dem monatlichen Meldesystem gemäß Artikel 12 der Verordnung (EG) Nr. 66/98 des Rates;c) zu melden sind Stückzahl und Gesamtgewicht der wieder über Bord geworfenen Dissostichus eleginoides und Dissostichus mawsoni, einschließlich der Tiere mit krankhaftem Fleisch ("jellymeat").Artikel 46 Sonderbestimmungen1. Die Versuchsfischerei gemäß Artikel 44 wird, was die Reduzierung von tödlichen Beifängen von Seevögeln bei der Langleinenfischerei anbelangt, nach Maßgabe von Artikel 14 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 66/98 des Rates durchgeführt. Außerdem ist in dieser Fischerei das Überbordwerfen von Fischabfällen verboten.2. Fischereifahrzeuge, die an der Versuchsfischerei im FAO-Untergebiet 88.1 teilnehmen, müssen ferner folgende Auflagen erfüllen:(a) Den Schiffen ist es verboten, Folgendes ins Meer einzubringen:(i) Öl oder Kraftstoffe oder ölige Rückstände, außer mit einer Genehmigung nach Anhang I von MARPOL 73/78;(ii) Müll;(iii) Essensreste, die nicht durch ein Sieb mit Öffnungen von maximal 25 mm passen;(iv) Geflügel oder Geflügelteile (einschließlich Eierschalen);(v) Abwasser in einer Entfernung bis zu 12 Seemeilen von Land- oder Eismassen oder Abwasser bei Fahrt des Schiffes mit weniger als vier Knoten.(b) In Untergebiet 88.1 dürfen kein lebendes Geflügel und keine lebenden Vögel verbracht werden, und nicht verbrauchtes geschlachtetes Geflügel muss aus dem Untergebiet 88.1 entfernt werden.(c) In Untergebiet 88.1 ist die Fischerei auf Dissostichus spp. innerhalb von zehn Seemeilen vor der Küste der Balleny Islands untersagt.Artikel 47 Begriffsbestimmung des Hols1. Im Sinne dieses Abschnitts umfasst ein Hol das Aussetzen von einer oder mehreren Leinen an einem einzigen Standort. Die genaue geografische Position eines Hols für die Zwecke der Fang- und Aufwandsmeldung richtet sich nach dem Mittelpunkt der ausgesetzten Leine oder Leinen.2. Um als Forschungshol bezeichnet zu werden,a) müssen die betreffenden Hols mindestens fünf Seemeilen von einander entfernt, gemessen vom geografischen Mittelpunkt jeden Hols, durchgeführt werden;b) werden bei jedem Hol mindestens 3 500 und höchstens 10 000 Haken ausgelegt; hierzu können am selben Standort eine Reihe verschiedener Leinen ausgelegt werden;c) wird jede Langleine für mindestens sechs Stunden ausgelegt, gemessen vom Zeitpunkt, an dem die Leine vollständig ausgelegt ist, bis zum Zeitpunkt, an dem die Leine eingeholt wird.Artikel 48 ForschungsprogrammeFischereifahrzeuge, die an Versuchsfischerei gemäß Artikel 44 teilnehmen, führen in allen SSRUs, in die die FAO-Untergebiete 48.6 und 88.1 unterteilt sind, das nachstehende Forschungsprogamme durch. Das Forschungsprogramm wird wie folgt durchgeführt:a) bei der ersten Einfahrt in ein SSRU werden die ersten zehn Hols, auch als "erste Reihe" bezeichnet, als "Forschungshols" bezeichnet und müssen den unter Artikel 47 Absatz 2 genannten Kriterien genügen;b) die nächsten zehn Hols oder, wenn diese zuerst erreicht wird, die nächste Fangmenge von zehn Tonnen werden/wird als "zweite Reihe" bezeichnet. Hols der zweiten Reihe können nach Ermessen des Kapitäns als normale Versuchsfischerei gefischt werden; sie können aber auch als Forschungshols bezeichnet werden, wenn sie die Anforderungen von Artikel 47 Absatz 2 erfüllen;c) bei Beendigung der ersten und zweiten Reihe von Hols unternimmt das Schiff, wenn der Kapitän in demselben SSRU weiterfischen möchte, eine "dritte Reihe"; in allen drei Reihen werden mithin insgesamt 20 Forschungshols durchgeführt. Die dritte Reihe ist während desselben Aufenthalts in den SSRU durchzuführen wie die erste und die zweite Reihe;d) das Schiff darf nach Abschluss von 20 Forschungshols in demselben SSRU weiterfischen;e) in den SSRU A, B, C, E und G in Untergebiet 88.1, in denen der befischbare Meeresboden keine 15 000 km  umfasst, finden die Unterabsätze b), c) und d) keine Anwendung und das Schiff darf nach Abschluss von zehn Forschungshols im selben SSRU weiterfischen;Artikel 49 Datenerhebungsprogramme1) Fischereifahrzeuge, die an Versuchsfischerei gemäß Artikel 44 teilnehmen, führen in allen SSRUs, in die die FAO-Untergebiete 48.6 und 88.1 unterteilt sind, das nachstehende Datenerhebungsprogamm durch. Das Datenerhebungsprogramm umfasst folgende Daten:a) Position und Meerestiefe an jedem Ende jeder Leine in einem Hol;b) Aussetzzeit, Verbleib der Leine im Meer und Einholzeit;c) Anzahl und Art der an der Oberfläche verlorenen Fische;d) Anzahl ausgesetzter Haken;e) Art des Köders;f) Erfolg der Köderung (%);g) Art der verwendeten Haken undh) See- und Wetterbedingungen sowie Mondphase bei Aussetzen der Leinen.2) Alle in Absatz) aufgeführten Daten sind für jedes Forschungshol zu erfassen; alle Fische in einem Forschungshol bis zu 100 Fischen sind zu messen und mindestens 30 Fischproben für biologische Untersuchungen zu ziehen. Werden mehr als 100 Fische gefangen, so sollten Stichproben genommen werden.Article 50 MarkierungsprogrammJedes Fischereifahrzeug, das an der Versuchsfischerei nach Artikel 44 teilnimmt, führt außerdem folgendes Markierungsprogramm durch:(a) Während der gesamten Saison wird pro Tonne Frischfischgewicht ein Exemplar Dissostichus spp. markiert und wieder freigelassen. Die Schiffe stellen ihr Markierungsprogramm erst ein, nachdem sie 500 Exemplare markiert haben, bzw. verlassen die Fischerei erst, nachdem sie ein Exemplar pro Tonne Fanggewicht markiert haben;(b) erfasst werden sollten kleinere Exemplare unter 100 cm, wenngleich notfalls auch größere Exemplare markiert werden können, um der vorgeschriebenen Anzahl von einem Exemplar pro Tonne Fanggewicht zu genügen. Alle wieder freigelassenen Exemplare sollten doppelt markiert werden und die Tiere über ein möglichst breites geografisches Gebiet freigelassen werden;(c) alle Kennzeichnungsmarken sollten eine einmalige Seriennummer und eine Adresse tragen, damit der Ursprung zurückverfolgt werden kann, wenn markierte Fische wieder gefangen werden,(d) alle einschlägigen Markierungsdaten und alle Wiederfänge von markierten Dissostichus spp. in der Fischerei werden der CCAMLR binnen zwei Monaten, nachdem das Schiff diese Fischerei verlassen hat, in durch Computer lesbarer Form gemeldet.Artikel 51 Wissenschaftliche BeobachterJedes Fischereifahrzeug, das Versuchsfischerei gemäß Artikel 44 betreibt, nimmt für die Dauer seiner Fangeinsätze mindestens zwei wissenschaftliche Beobachter an Bord, von denen einer nach der CCAMLR-Regelung für internationale wissenschaftliche Beobachtung bestellt wird.KAPITEL VIIISchlussbestimmungenArtikel 52 DatenübertragungGemäß Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission Daten über angelandete Mengen in durch Computer lesbarer Form unter Verwendung der in jeder Bestandstabelle genannten Bestandscodes.Artikel 52 InkrafttretenDiese Verordnung tritt am 1. Januar 2004 in Kraft.Falls für den CCAMLR-Bereich TAC schon für Zeiträume festgesetzt werden, die vor dem 1. Januar 2004 beginnen, gilt Artikel 43 ab Beginn des entsprechenden Zeitraums der TAC-Anwendung.Für Estland, Lettland, Litauen und Polen gelten Artikel 13 und 14 ab dem Zeitpunkt des Beitritts dieser Länder nicht mehr.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Geschehen zu Brüssel am [...]Im Namen des RatesDer PräsidentANHANG I Fangmöglichkeiten für Gemeinschaftsschiffe in Gebieten mit Fangbeschränkungen sowie für Drittlandschiffe in EG-gewässern, aufgeschlüsselt nach Arten und Gebieten (in Tonnen Lebendgewicht, sofern nicht anders angegeben)Alle in diesem Anhang genannten Fanggrenzen gelten als Quoten im Sinne von Artikel 9 und unterliegen deshalb den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 2847/93, insbesondere den Artikeln 14 und 15.Die Bestände sind in diesen Anhängen nach der alphabetischen Reihenfolge der lateinischen Bezeichnungen aufgeführt. Nachstehend eine Vergleichstabelle der gebräuchlichen Namen und der lateinischen Bezeichnungen:Name  //  Wissenschaftlicher NameAntarktischer Krill  //  Euphausia superbaArktische Seespinne  //  Chionoecetes spp.Bändereisfisch  //  Champsocephalus gunnariBlauer Marlin  //  Makaira nigricansBlauer Wittling  //  Micromesistius poutassouBlauleng  //  Molva dypterigiaButte  //  Lepidorhombus spp.Dornhai  //  Squalus acanthiasFlunder  //  Platichthys flesusGabeldorsche  //  Phycis spp.Geißelgarnelen  //  Penaeus sppGelbflossenthun  //  Thunnus albacaresGelbschwanzflunder  //  Limanda ferrugineaGestreifter Katfisch  //  Anarhichas lupusGoldlachs  //  Argentina silusGranatbarsch  //  Hoplostethus atlanticusGraue Notothenia  //  Lepidonothen squamifronsGrenadier  //  Macrourus spp.Grenadierfisch  //  Coryphaenoides rupestrisGroßaugenthun  //  Thunnus obesusGrüne Notothenia  //  Gobionotothen gibberifronsHeilbutt  //  Hippoglossus hippoglossusHering  //  Clupea harengusHeringshai  //  Lamna nasusKabeljau  //  Gadus morhuaKaiserbarsch  //  Beryx spp.Kaisergranat  //  Nephrops norvegicusKliesche  //  Limanda limandaKrebse  //  Paralomis spp.Kurzflossen-Kalmar  //  Ilex illecebrosusLachs  //  Salmo salarLangschnauzen-Eisfisch  //  Channichthys rhinoceratusLaternenfisch  //  Electrona carlsbergiLeng  //  Molva molvaLimande  //  Microstomus kittLodde  //  Mallotus villosusLumb  //  Brosme brosmeMakrele  //  Scomber scombrusMarmorbarsch  //  Notothenia rossiiMittelmeer-Leng  //  Molva macrophthalmaNordatlantik-Grenadier  //  Macrourus berglaxPlattfische  //  PleuronectiformesPolardorsch  //  Boreogadus saidaPollack  //  Pollachius pollachiusRaue Scharbe  //  Hippoglossoides platessoidesRiesenhai  //  Cetorhinus maximusRochen  //  RajidaeRotbarsch  //  Sebastes spp.Rote Fleckbrasse  //  Pagellus bogaraveoRoter Thun  //  Thunnus thynnusRotzunge  //  Glyptocephalus cynoglossusSandaale  //  AmmodytidaeSardelle  //  Engraulis encrasicolusSchellfisch  //  Melanogrammus aeglefinusScholle  //  Pleuronectes platessaSchwarzer Degenfisch  //  Aphanopus carboSchwarzer Heilbutt  //  Reinhardtius hippoglossoidesSchwarzer Seehecht  //  Dissostichus eleginoidesSchwertfisch  //  Xiphias gladiusScotia-See-Eisfisch  //  Chaenocephalus aceratusSeehecht  //  Merluccius merlucciusSeelachs  //  Pollachius virensSeeteufel  //  LophiidaeSeezunge  //  Solea soleaSouth-Georgia-Eisfisch  //  Pseudochaenichthys georgianusSprotte  //  Sprattus sprattusSteinbutt  //  Psetta maximaStintdorsch  //  Trisopterus esmarkiStöcker  //  Trachurus spp.Tiefseegarnelen  //  Pandalus borealisWeißer Marlin  //  Tetrapturus albaWeißer Thun  //  Thunnus alalungaWittling  //  Merlangius merlangusWolfsbarsch  //  Dicentrarchus labraxANHANG IA OSTSEESämtliche TAC in diesem Gebiet, Scholle ausgenommen, werden im Rahmen der IBSFC festgesetzt.&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;ANHANG IB SKAGERRAK UND KATTEGAT, NORDSEE UND WESTLICHE GEMEINSCHAFTSGEWÄSSER ICES-Gebiete Vb (EG-Gewässer), VI, VII, VIII, IX, X, CECAF (EG-Gewässer) und Französisch Guayana&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE 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TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;ANHANG ID NORDWESTATLANTIK NAFO-BereichAlle TAC und hieran geknüpfte Bedingungen werden im Rahmen der NAFO festgesetzt.&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;ANHANG IE WEIT WANDERNDE FISCHE Alle GebieteDie TAC für diese Arten werden im Rahmen internationaler Organisationen für Thunfischfang (wie der ICCAT und der IATTC) festgesetzt.&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;ANHANG IF ANTARKTIS CCAMLR-BereichDie von der CCAMLR angenommenen TAC werden nicht auf die Mitglieder der CCAMLR aufgeteilt, so dass der Gemeinschaftsanteil nicht feststeht. Das CCAMLR-Sekretariat überwacht die Fangmengen und teilt mit, wann der Fischfang aufgrund der Ausschöpfung der TAC eingestellt werden muss.&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;ANHANG II Fangmöglichkeiten im Jahr 2004 für Hering, der unsortiert für andere Zwecke als den menschlichen Konsum angelandet wird (in Tonnen Lebendgewicht).Alle in diesem Anhang genannten Fanggrenzen gelten als Quoten im Sinne von Artikel 7 und unterliegen deshalb den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 2&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;847/93, insbesondere den Artikeln 14 und 15.ANHANG III BESONDERE MASSNAHMEN FÜR NORDSEEHERING1) Um die Einhaltung der Fangbeschränkungen und besonders der Beschränkungen nach Anhang II zu gewährleisten, treffen die Mitgliedstaaten spezifische Maßnahmen für den Fang, das Sortieren und die Anlandung von Hering aus der Nordsee, dem Skagerrak und dem Kattegat. Diese Maßnahmen schließen insbesondere Folgendes ein:- besondere Überwachungs- und Kontrollprogramme;- Fischereiaufwandspläne einschließlich Listen der zugelassenen Schiffe und - falls dies aufgrund einer über 70 %igen Ausschöpfung der Quote erforderlich erscheint - eine Beschränkung der Tätigkeit der zugelassenen Fischereifahrzeuge;- Überwachung der Umladungen und bestimmter Praktiken, die zu Rückwürfen führen;- nach Möglichkeit vorübergehende Fangverbote in Gebieten, in denen hohe Beifangraten an Hering und besonders an Jungfischen bekannt sind.2) Wenn Hering vermengt mit anderen Fängen angelandet wird, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass angemessene Stichprobenkontrollen vorgenommen werden, um alle angelandeten Heringsbeifänge wirksam zu überwachen. Es ist verboten, Fänge mit unsortiertem Hering in Häfen anzulanden, in denen es keine derartigen Stichprobenkontrollen gibt.3) Inspektoren der Kommission nehmen nach Artikel 29 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 in allen Fällen, in denen die Kommission dies im Sinne der Absätze 1 und 2 für notwendig hält, unabhängige Inspektionen vor, um die Anwendung der Stichprobenkontrollen und der einzelnen Maßnahmen nach Absatz 1 durch die zuständigen Stellen zu überprüfen.4) Die Kommission untersagt die Anlandung von Hering, wenn davon auszugehen ist, dass mit den Maßnahmen nach Absatz 1 und 2 nicht in allen Fischereien eine strenge Kontrolle der fischereilichen Sterblichkeit bei Hering erreicht wird.5) Alle Anlandungen von Hering, der in den ICES-Gebieten IIIa, IV und VIId von Fischereifahrzeugen gefangen wird, die während ihrer Fangtätigkeit in diesen Gebieten nur Schleppnetze mit einer Mindestmaschenöffnung von 32 mm oder mehr an Bord führen, werden auf die betreffende Quote in Anhang I angerechnet.6) Alle Anlandungen von Hering, der in den ICES-Gebieten IIIa, IV und VIId von Fischereifahrzeugen gefangen wird, die bei ihrer Fangtätigkeit in diesen Gebieten nur Schleppnetze mit einer Mindestmaschenöffnung von weniger als 32 mm an Bord führen, werden auf die betreffende Quote in Anhang II angerechnet. Heringsanlandungen von Fischereifahrzeugen, die diesen Bedingungen genügen, werden nicht zum Verkauf für den menschlichen Verzehr angeboten.________________________ANHANG IV TECHNISCHE ÜBERGANGSMASSNAHMEN1. Zulässiges Fanggerät für die Dorschfischerei in der Ostsee1.1 Zugnetze1.1.1 Ohne FluchtfensterZugnetze ohne Fluchtfenster sind verboten.1.1.2 Mit FluchtfensterAbweichend von den Bestimmungen über besondere Selektierungsvorschriften gemäß Anhang V der Ratsverordnung (EG) Nr. 88/98 gelten die Bestimmungen des vorliegenden Anhangs Anlage 1.1.2 KiemennetzeAbweichend von den Bestimmungen von Anhang IV der Ratsverordnung (EG) Nr. 88/98 beträgt die Mindestmaschenöffnung für Kiemennetze 110 mm.Die Netze dürfen bei Schiffen mit einer Länge über alles bis zu einschließlich 12 m eine Höchstlänge von 12 km nicht übersteigen.Die Netze dürfen bei Schiffen mit einer Länge über alles von mehr als 12 m eine Höchstlänge von 24 km nicht übersteigen.Die Stellzeit der Netze darf 48 Stunden nicht übersteigen, gerechnet vom ersten Aussetzen bis zum vollständigen Wiedereinholen.2. Dorschbeifänge in der OstseeAbweichend von Artikel 3 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 88/98 darf kein untermaßiger Dorsch an Bord behalten werden. Dorschbeifänge bei der Herings- und der Sprottenfischerei mit einer Maschenöffnung von 32mm oder weniger dürfen abweichend von den Bestimmungen von Artikel 3 Absatz 5 jener Verordnung einen gewichtsmäßigen Anteil von 3% nicht übersteigen. Von diesen Dorschbeifängen dürfen bis zu 5 % untermaßige Dorsche an Bord behalten werden.Bei der Fischerei auf andere Arten als Hering und Sprotte mit Schleppnetzen und Snurrewaden, außer denen gemäß Ziffer 1.1.2. dürfen die Dorschbeifänge 10 % nicht übersteigen.3. Mindestgröße für DorschAbweichend von den Bestimmungen über Mindestgrößen gemäß Anhang III der Ratsverordnung (EG) No 88/98 beträgt die Mindestgröße für Dorsch 38 cm.4. SommerdorschfangverbotDer Dorschfang ist in der Ostsee, den Belten und dem Öresund vom 1. Juni bis 31. August 2004 einschließlich verboten.5. Schließung des Bornholm-BeckensJeglicher Fischfang ist vom 15. Mai bis 31. August 2004 in dem durch folgende Koordinaten begrenzten Gebiet verboten:- 55° 30'N, 15° 30'E,- 55° 30'N, 16° 30'E.- 55° 00'N, 16° 30'E.- 55° 00'N, 16° 00'E.- 55° 15'N, 16° 00'E.- 55° 15'N, 15° 30'E.- 55° 30'N, 15° 30'E.6. Technische Erhaltungsmaßnahmen im Skagerrak und KattegatUnbeschadet der Bestimmungen von Anhang IV der Ratsverordnung (EG) Nr. 850/98 gelten im Jahr 2004 folgende Vorschriften:a) Für die Fischerei auf Tiefseegarnelen (Pandalus borealis) gilt eine Maschenöffnung von 35 mm.b) Für die Fischerei auf Goldlachs (Argentina spp.) gilt eine Maschenöffnung von 30 mm.c) Wird beim Fang von Wittling eine Maschenöffnung von 70 bis 89 mm verwendet, dürfen die Beifänge folgender Arten nicht mehr als 30 % ausmachen: Kabeljau, Schellfisch, Seehecht, Scholle, Rotzunge, Limande, Steinbutt, Glattbutt, Flunder, Flügelbutt, Scharbe, Seelachs und Hummer.d) Wird beim Fang von Kaisergranat eine Maschenöffnung von 70 bis 89 mm verwendet, dürfen die Beifänge folgender Arten nicht mehr als 60% ausmachen: Kabeljau, Schellfisch, Seehecht, Scholle, Rotzunge, Limande, Steinbutt, Glattbutt, Flunder, Flügelbutt, Wittling, Scharbe, Seelachs und Hummer.e) Wird beim Fang von Tiefseegarnelen (Pandalus borealis) eine Maschenöffnung von 35 bis 69 mm verwendet, dürfen die Beifänge folgender Arten nicht mehr als 50 % ausmachen: Kabeljau, Schellfisch, Seehecht, Scholle, Rotzunge, Limande, Steinbutt, Glattbutt, Flunder, Hering, Makrele, Flügelbutt, Wittling, Scharbe, Seelachs, Kaisergranat und Hummer.(f) Bei allen anderen als den in den Buchstaben c, d und e genannten Fischereien, bei denen eine Maschenöffnung von weniger als 90 mm verwendet wird, dürfen die Beifänge folgender Arten nicht mehr als 10% ausmachen: Kabeljau, Schellfisch, Seehecht, Scholle, Rotzunge, Limande, Steinbutt, Glattbutt, Flunder, Makrele, Flügelbutt, Wittling, Scharbe, Seelachs, Kaisergranat und Hummer.7. Schellfisch-Schutzzone (Rockall)Jeglicher Fischfang, ausgenommen mit Langleinen, ist in EG-Gewässern und internationalen Gewässern in der Schutzzone verboten, die durch folgende Koordinaten begrenzt ist:Punkt   Breitengrad Längengrad1 57.000° N 15.000° W2 57.000° N 14.700° W3 56.575° N 14.327° W4 56.500° N 14.450° W5 56.500° N 15.000° W8. Heringsfischerei im Gebiet IIa (EG-Gewässer)Das Fischen mit Zugnetzen mit einer Maschenöffnung von weniger als 54 mm oder Ringwaden in Gebiet IIa (EG-Gewässer) ist nur zwischen dem 1. März und dem 15. Mai erlaubt.9. Technische Erhaltungsmaßnahmen im MittelmeerAndere Fischereien als Schleppnetzfischerei innerhalb der 3-Meilen-Zone vor der Küste oder einer Wassertiefe bis zu 50 m, wenn diese in einer kürzeren Entfernung von der Küste erreicht ist, die derzeit im Rahmen der Ausnahmeregelungen nach Artikel 3 Absatz 1 und 1a sowie Artikel 6 Absatz 1 und 1a der Ratsverordnung (EG) Nr. 1626/94 fischen, dürfen ihre Tätigkeit 2004 fortsetzen.10. Sperrung eines Gebiets für die SandaalfischereiEs ist verboten, Sandaal anzulanden oder an Bord zu behalten, der in einem geografischen Gebiet gefangen wurde, das durch die Ostküste Englands und Schottlands und eine Linie durch folgende Koordinaten abgegrenzt ist:- Ostküste Englands bei 55º30'N,- 55º30'N, 1º00'W,- 58º00'N, 1º00'W,- 58º00'N, 2º00'W,- die Ostküste Schottlands bei 2º00'W,In begrenztem Umfang wird Fischfang allerdings zugelassen, um den Sandaalbestand in diesem Gebiet und die Auswirkungen der Sperrung zu überwachen.11. Sonderbestimmungen für den Golf von Riga11.1 Spezielle Fangerlaubnis1. Um im Golf von Riga Fischfang betreiben zu können, müssen Schiffe im Besitz einer nach Artikel 7 der Verordnung (EG) Nr. 1627/94 erteilten speziellen Fangerlaubnis sein.2. Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass Schiffe mit einer speziellen Fangerlaubnis gemäß Absatz 1 in eine Liste aufgenommen werden, in der ihr Name und ihre interne Registriernummer angegeben sind, und die der Kommission von jedem Mitgliedstaat übermittelt wird.Die Schiffe auf der Liste müssen folgende Bedingungen erfüllen:(a) die Gesamtmaschinenleistung (kW) der Schiffe auf jeder einzelnen Liste darf die für die einzelnen Mitgliedstaaten in den Jahren 2000-2001 im Golf von Riga festgestellte Maschinenleistung nicht übersteigen;(b) die Maschinenleistung eines Schiffes darf zu keiner Zeit 221 Kilowatt (kW) übersteigen.11.2 Ersatz von Schiffen oder Schiffsmaschinen1. Jedes Schiff auf der Liste gemäß Ziffer 11.1.2 kann durch ein anderes Schiff oder andere Schiffe ersetzt werden, sofern(a) sich die Gesamtmaschinenleistung gemäß Ziffer 11.1.2 Buchstabe a) für den betreffenden Mitgliedstaat nicht erhöht und(b) die Maschinenleistung von Ersatzschiffen zu keinem Zeitpunkt 221 kW übersteigt.2. Jede Maschine eines jeden Schiffes auf der Liste gemäß Ziffer 11.1.2 kann ausgetauscht werden, sofern(a) es hierdurch nicht zu einem Anstieg der Maschinenleistung des Schiffes über 221 kW hinaus kommt und(b) es hierdurch nicht zu einem Anstieg der Gesamtmaschinenleistung für den betreffenden Mitgliedstaat gemäß Ziffer 11.1.2 Buchstabe a) kommt.12. Fanggewicht von Hering oder Makrele aus ICES-Untergebiet I und II12.1 Abweichend von Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2807/83 zur Festlegung der Einzelheiten der Aufzeichnung von Informationen über den Fischfang durch die Mitgliedstaaten [22] darf die Höchstabweichung zwischen den geschätzten Mengen an Bord behaltener Fänge im Logbuch (in Kilogramm) und den tatsächlich angelandeten Mengen 5 % nicht übersteigen.[22]  ABl. L 276 vom 10.10.1983 S. 112.2 Sämtliche Käufer, die mehr als 10 t frischen Fisch erwerben, wiegen die empfangenen Mengen, bevor der Fisch verarbeitet, in Kühllager verbracht, vom Anlandehafen weiter befördert oder weiter verkauft wird.Zusätzlich zu den Verpflichtungen gemäß Artikel 9 Absätze 1 und 2 der Verordnung (EG) Nr. 2847/93 zur Einführung einer Kontrollregelung für die Gemeinsame Fischereipolitik [23] legt der Verarbeiter oder Käufer der angelandeten Mengen eine Kopie der Rechnung oder ein an deren Stelle tretendes Dokument gemäß Artikel 22 Absatz 3 der 6. Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern; gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage  [24], aus der oder dem die in Artikel 9 Absatz 3 geforderten Angaben hervorgehen, der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaats auf Nachfrage oder binnen 48 Stunden nach Abschluss des Wiegens vor.[23]  ABl. L 261 vom 20.10.1993, S. 1[24]  ABl. L 145, 13.6.1977, S. 1. Verordnung zuletzt geändert durch die Richtlinie 2003/92/EG des Rates vom 7.10.2003,(ABl. L 260 vom 11.10.2003, S. 8).12.3 Bei Bestimmung des Gewichts gemäß Ziffer 12.2 dürfen nicht mehr als 2 % für Wasser abgezogen werden.12.4 Bei gefrorenen Mengen angelandeten Fisches wird auf der Grundlage repräsentativer Stichproben ein Durchschnittsgewicht je Kiste festgelegt. Die Mitgliedstaaten teilen ihre Probenahmemethoden vor dem 31. Januar 2004 mit, damit sie von der Kommission genehmigt werden.13. Begrenzung des KaisergranatfangsDie Fischerei mit Grundschleppnetzen und Reusen ist in den geografischen Gebieten untersagt, die durch Linien durch die nachstehenden Koordinaten begrenzt werden:Gebiet 1- 43°35 nördlicher Breite, 004°45 westlicher Länge- 43°45 nördlicher Breite, 004°45 westlicher Länge- 43°37 nördlicher Breite, 005°20 westlicher Länge- 43°55 nördlicher Breite, 005°20 westlicher LängeGebiet 2:- 43°37 nördlicher Breite, 006°15 westlicher Länge- 43°50 nördlicher Breite, 006°15 westlicher Länge- 44°00 nördlicher Breite, 006°45 westlicher Länge- 43°34 nördlicher Breite, 006°45 westlicher LängeGebiet 3:- 42°00 nördlicher Breite, 009°00 westlicher Länge- 42°27 nördlicher Breite, 009°00 westlicher Länge- 42°27 nördlicher Breite, 009°30 westlicher Länge- 42°00 nördlicher Breite, 009°30 westlicher LängeGebiet 4:- 37°45 nördlicher Breite, 009°00 westlicher Länge- 38°10 nördlicher Breite, 009°00 westlicher Länge- 38°10 nördlicher Breite, 009°15 westlicher Länge- 37°45 nördlicher Breite, 009°20 westlicher LängeGebiet 5:- 36°05 nördlicher Breite, 007°00 westlicher Länge- 36°35 nördlicher Breite, 007°00 westlicher Länge- 36°45 nördlicher Breite, 007°18 westlicher Länge- 36°50 nördlicher Breite, 007°50 westlicher Länge- 36°25 nördlicher Breite, 007°50 westlicher Länge"14. Begrenzung des Kabeljaufangs westlich von ScottlandBis zum 31. Dezember 2004 ist jegliche Fangtätigkeit in das Gebiet, das durch gerade Linien zwischen folgenden Koordinaten begrenzt ist:59°05'N, 06°45'W59°30'N, 06°00'W59°40'N, 05°00'W60°00'N, 04°00'W59°30'N, 04°00W'59°05'N, 06°45'W15. Maschenweitenbereiche, Zielarten und vorgeschriebene Fanganteile für den Einsatz eines einheitlichen Maschenweitenbereichs bei geschlepptem Fanggerät im Skagerrak und KattegatAls Ausnahme von den Bestimmungen für geschlepptes Fangerät gemäß Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 850/98 gelten die Bestimmungen in Anlage 2 dieses Anhangs ab 1. März 2004.Anhang IV Anlage 1Technische Beschreibung des Steerts mit Oberfenster "BACOMA"Fluchtfenster mit Quadratmaschen mit einer Öffnung von 110 mm (Innendurchmesser) in einem Steert mit einer Maschenöffnung von 105 mm oder mehr in Schleppnetzen, Snurrewaden oder ähnlichen Zugnetzen.Das Fluchtfenster ist ein Rechteck aus Netztuch im Steert. Es gibt nur ein Fenster. Das Fenster darf in keiner Weise durch innen oder außen angebrachte Vorrichtungen verstopft werden.Steert, Tunnel und hinteres Ende des SchleppnetzesDer Steert besteht aus zwei Netzblättern gleicher Größe, die auf jeder Seite durch jeweils eine Laschverstärkung verbunden sind.Es ist verboten, an Bord ein Netz mitzuführen, das im Umfang des Steerts, ausschließlich der Verbindungen oder Laschverstärkungen, mehr als 100 offene Rautenmaschen aufweist.Die Anzahl offener Rautenmaschen im Tunnelumfang, Laschverstärkungen ausgenommen, darf an keiner Stelle größer oder kleiner ausfallen als die Höchstmaschenzahl im Umfang des vorderen Endes des eigentlichen Steerts und des hinteren Endes des verjüngten Teils des Netzes, Laschverstärkungen ausgenommen (Abbildung 1).Anbringung des FenstersDas Fenster wird in das obere Netzblatt des Steerts eingefügt. Es endet nicht mehr als vier Maschen von der Steertleine entfernt, die handgeflochtene Maschenreihe eingeschlossen, durch die die Steertleine läuft (Abbildung 2).Größe des FenstersDie Breite des Fensters in Anzahl Maschenseiten entspricht der Hälfte der Anzahl offener Rautenmaschen im oberen Netzblatt. Notfalls dürfen, auf beide Seiten des Fensters gleichmäßig verteilt, höchstens 20 % der Anzahl offener Rautenmaschen im oberen Netzblatt stehen bleiben (Abbildung 3).Die Länge des Fensters beträgt mindestens 3,5 m.Netztuch des FenstersDie Maschenöffnung beträgt mindestens 110 mm. Es handelt sich um Quadratmaschen, d.h. alle vier Seiten des Fenster-Nutztuches sind im Schenkelschnitt geschnitten. Das Netztuch ist so angeschlagen, dass die Maschenseiten parallel und senkrecht zur Längsachse des Steerts verlaufen. Das Netztuch besteht aus knotenlosem, geflochtenem Einfachzwirn oder besitzt nachweislich vergleichbare Selektivitätseigenschaften. Der Einfachzwirn weist eine Stärke von mindestens 4,9 mm auf.Sonstige VorschriftenDie Konstruktion ist den Abbildungen 4a-4c zu entnehmen. Die Länge des Teilstropps beträgt mindestens 4 m.Abbildung 1: Ein Schleppnetz lässt sich in drei verschiedene Abschnitte unterteilen, die unter schiedliche Formen und Funktionen haben. Es sind dies der vordere Netzkörper, ein verjüngter Teil mit einer Länge von 10 - 40 m; der Tunnel, ein nicht verjüngter Teil mit einer gestreckten Länge von 6 - 12 m, der normalerweise aus einem oder zwei Netzblättern mit einer Länge von 49,5 Maschen gearbeitet ist; und schließlich der Steert, ebenfalls ein nicht verjüngter Teil aus Doppelzwirn, der ihn reißfester macht; der Steert hat oft eine Länge von 49,5 Maschen, d.h. ungefähr 6 m (bei kleineren Schiffen sind auch Steerte zwischen 2 und 4 m möglich). Durch den Teilstropp kann der hintere Teil des Steerts abgebunden werden.Abbildung 2. Der Abstand zwischen Fenster und Steertleine beträgt 4 Maschen: 3,5 Rautenmaschen im oberen Netzteil und eine "Steertleinenreihe", die eine halbe handgeflochtene Masche breit ist.Abbildung 3. Im oberen Netzblatt können 20 % der Rautenmaschen parallel zur Laschverstärkung stehen bleiben. Beispiel (Abbildung): beträgt die Breite des oberen Netzblattes 30 offene Maschen, so sind 20 % davon 6 Maschen. Also auf jeder Seite des Fluchtfensters 3 Maschen. Folglich beträgt die Breite des Fluchtfensters 12 Maschenseiten (30 - 6 = 24 Rautenmaschen, geteilt durch 2 = 12 Maschenseiten)&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;Unteres Netzblatt&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;Rautenmaschen49 ½ M.105 mmAN1 Reihe SteertleinenmaschenAbbildung 4a: Konstruktion des unteren Netzblattes (49.5 Maschen).&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;Oberes Netzblatt(ohne Rautenmaschen zwischen Laschverstärkungen und Quadratmaschenfenster)&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;ANVerbindung: 2 Rautenmaschen/ 1 Maschenseite im Fenster105 mm 16 ½ M.&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;1 Maschenseite im Fenster/2 RautenmaschenAN&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;1 Reihe Steertleinenmaschen&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;Abbildung 4b: Konstruktion des oberen Netzblatts, Größe und Anbringung des Fensters, wenn es von Lasche zu Lasche reicht.Oberes Netzblatt(mit Rautenmaschen zwischen Laschverstärkungenund Quadratmaschenfenster)&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;Verbindung: 2 Rautenmaschen/   1 Maschenseite im Fenster&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;105 mm 16 ½ M.2 Knoten zur Verbindung zwischen Fenster und max. 5 offenen Rautenmaschen auf beiden Seiten des FenstersAN&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;(29 ½ M. ) 3,54 mVerbindung: 1 Maschenseite im Fenster/  2 Rautenmaschen 1 Reihe Steertleinenmaschen&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;Abbildung 4c: Konstruktion des oberen Netzblatts, wenn 20 % der Rautenmaschen zu gleichen Teilen an beiden Seiten des Fensters stehen bleiben.Anhang IV Anlage 2SCHLEPPGERÄTE: Skagerrak Und KattegatMaschenöffnungen, Zielarten und erforderliche Mindestanteile bei Verwendung einer einzigen Maschenöffnung&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(1) Nur innerhalb vier Meilen von den Basislinien.(2) Außerhalb vier Meilen von den Basislinien.(3) Vom 1. März bis zum 31 Oktober im Skagerrak und vom 1. März bis zum 31. Juli im Kattegat.(4) Vom 1. November bis zum letzten Februartag im Skagerrak und vom 1. August bis zum letzten Februartag im Kattegat."(5) Bei Einsatz dieses Maschenweitenbereichs müssen der Steert und das Erweiterungsstück aus Quadratmaschennetz bestehen.ANHANG V VORÜBERGEHENDE BEGRENZUNG DES FISCHEREIAUFWANDS UND ZUSÄTZLICHE KONTROLLVORSCHRIFTEN IM RAHMEN DER WIEDERAUFFÜLLUNG BESTIMMTER FISCHBESTÄNDEALLGEMEINE BESTIMMUNGEN1. Die Bestimmungen dieses Anhang gelten vom 1. Februar 2004 bis 31. Dezember 2004 für Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft mit einer Länge über alles von 10 m und darüber.2. Dieser Anhang gilt für folgende geografische Gebiete:(a) Kattegat(b) Skagerrak und Nordsee(c) westlich von Schottland (ICES-Division VIa)(d) Ärmelkanal (ICES-Divisionen VIId,e)(e) Irische See (ICES-Division VIIa)(f) Iberische Halbinsel, Atlantikküste (ICES-Divisionen VIIIc und IXa)3. Im Sinne dieses Anhangs ist ein Tag außerhalb des Hafens:(a) der 24-Stunden-Zeitraum zwischen 00.00 Uhr eines Kalendertags und 24.00 desselben Kalendertags oder jeder Teil dieses Zeitraums oder(b) jeder ununterbrochene Zeitraum von 24 Stunden laut Eintrag im EG-Logbuch zwischen dem Datum und der Uhrzeit der Ausfahrt sowie dem Datum und der Uhrzeit der Ankunft oder jeder Teil dieses Zeitraums.Falls ein Mitgliedstaat die Definition eines Tages außerhalb des Hafens gemäß Buchstabe b) verwenden will, teilt er der Kommission mit, auf welche Weise die Schiffe überwacht werden, um die Einhaltung der Bedingungen gemäß Buchstabe b) sicherzustellen.4. Dieser Anhang gilt für folgende Gruppen von Fanggeräten:(a) Grundschleppnetze, Wadennetze oder ähnliche Zugnetze mit einer Maschenöffnung von 100 mm oder mehr, Baumkurren ausgenommen;(b) Baumkurren mit einer Maschenöffnung von 88 mm oder mehr;(c) stationäre Grundfanggeräte einschließlich Kiemennetze, Trammelnetze und Verwickelnetze;(d) Grundleinen;(e) Grundschleppnetze, Wadennetze oder ähnliche Zugnetze mit einer Maschenöffnung zwischen 70 mm und 99 mm, Baumkurren ausgenommen;(f) Grundschleppnetze, Wadennetze oder ähnliche Zugnetze mit einer Maschenöffnung zwischen 16 mm und 31 mm, Baumkurren ausgenommen;(g) Grundschleppnetze oder ähnliche Zugnetze mit einer Maschenöffnung von 32 mm oder mehr.FISCHEREIAUFWAND5. (a) Jeder Mitgliedstaat trägt dafür Sorge, dass Fischereifahrzeuge, die seine Flagge führen und in der Gemeinschaft registriert sind und eines der unter Nummer 4 genannten Fanggeräte mitführen, nicht mehr als die unter Nummer 6 angegebene Anzahl von Tagen außerhalb des Hafens in einem unter Nummer 2 genannten Gebiete verbringen.(b) Tage außerhalb des Hafens, die in anderen als den unter Nummer 2 genannten Gebieten verbracht werden, werden auf die unter Nummer 6 genannte Anzahl Tag nicht angerechnet.6. (a) Die Höchstanzahl Tage, die sich ein Schiff mit einem der Fanggeräte gemäß Nummer 4 an Bord über einen Zeitraum von drei Kalendermonaten außerhalb des Hafens aufhalten darf, ist in Tabelle I angegeben.Tabelle I - Höchsttage nach Gebieten und Fanggeräten&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(b) Die Kommission kann den Mitgliedstaaten auf der Grundlage der erzielten Ergebnisse von Stilllegungsprogrammen seit 1. Januar 2002 für Schiffe mit Fanggerät gemäß Nummer 4 an Bord eine zusätzliche Anzahl von Tagen außerhalb des Hafens gewähren.Mitgliedstaaten, die diese zusätzliche Zuteilung in Anspruch nehmen wollen, reichen bei der Kommission einen entsprechenden Antrag zusammen mit Berichten über die Ergebnisse ihrer abgeschlossenen Stilllegungsprogramme ein.Auf der Grundlage eines solchen Antrags kann die Kommission nach Konsultation der Mitgliedstaaten die unter Buchstabe a) für den betreffenden Mitgliedstaat vorgegebene Anzahl Tage korrigieren.(c) Abweichend von Buchstabe a) kann ein Mitgliedstaat, nachdem er die Zustimmung der Kommission eingeholt hat, seinen Schiffen unabhängig von der Art des verwendeten Fanggeräts eine Abwesenheit vom Hafen von 66 Tagen gestatten, sofern die folgenden Bedingungen erfüllt sind:(i) der Mitgliedstaat hat sich anhand der Aufzeichnungen im EG-Logbuch des betreffenden Schiffes vergewissert, dass dessen durchschnittliche Jahresanlandungen in Lebendgewicht nicht mehr als 5 % Kabeljau oder Scholle in den unter Nummer 2 Buchstaben a) bis e) genannten Gebieten und Seehecht in dem unter Nummer 2 Buchstabe f) genannten Gebiet umfassten;(ii) die Fänge an Bord des Schiffes umfassen zu keinem Zeitpunkt mehr als 5 % Kabeljau, Scholle oder Seehecht;(iii) der Mitgliedstaat hat die Kommission im Voraus von seiner Absicht unterrichtet, diese Bestimmung anzuwenden.Sind die Bedingungen von Ziffer ii) nicht erfüllt, so hat das betreffende Schiff keinen Anspruch mehr auf die nach Buchstabe c) eingeräumten zusätzlichen Tage außerhalb des Hafens.7. Vor dem ersten Tag jedes dreimonatigen Bewirtschaftungszeitraums teilen die Schiffseigner den Behörden des Flaggenmitgliedstaats mit, welches Fanggerät sie im kommenden Bewirtschaftungszeitraum einzusetzen gedenken. Sie sind daraufhin nur die Anzahl Tage vom Hafen abwesend, die unter Nummer 6 Buchstabe a) für die den Behörden mitgeteilte Fanggruppe mit der geringsten Anzahl von Tagen außerhalb des Hafens angegeben ist.8. Schiffe, die in einem der unter Nummer 2 definierten Gebiete eines der unter Nummer 4 definierten Fanggeräte an Bord führen, dürfen nicht gleichzeitig ein anderes unter Nummer 4 definiertes Fanggerät mitführen.9. Ein Schiff, das die ihm zustehenden Anzahl Tage außerhalb des Hafens aufgebraucht hat, bleibt für die restliche Zeit des dreimonatigen Bewirtschaftungszeitraums im Hafen oder außerhalb der unter Nummer 2 genannten Gebiete.10. (a) Ein Mitgliedstaat kann seinen Fischereifahrzeugen gestatten, ihnen zustehende Tage außerhalb des Hafens während desselben Bewirtschaftungszeitraums auf andere Schiffe desselben Mitgliedstaats zu übertragen, sofern das Produkt aus übertragenen Tagen mal Maschinenleistung in Kilowatt des Schiffes, das Tage erhält, geringer oder gleich ist wie das Produkt aus übertragenen Tagen mal Maschinenleistung in Kilowatt des Schiffes, das Tage abgibt. Als Maschinenleistung in Kilowatt wird die Leistung angenommen, die für jedes Schiff im Fischereifahrzeugregister der Gemeinschaft angegeben ist.(b) Die Gesamtanzahl übertragener Tage außerhalb des Hafens nach Buchstabe a) multipliziert mit der Maschinenleistung in Kilowatt des Schiffes, das die Tage abgibt, kann nicht höher ausfallen als die durchschnittliche Anzahl Tage, die das abgebende Schiff nachgewiesenermaßen in den Jahren 2000, 2001 und 2002 in den unter Nummer 2 definierten Gebieten verbracht hat, multipliziert mit der Maschinenleistung des betreffenden Schiffes in Kilowatt.(c) Die Übertragung von Tagen außerhalb des Hafens gemäß Buchstabe a) ist nur zwischen Schiffen zulässig, die dieselben Fanggeräte in denselben Fanggebieten gemäß Nummer 6 Buchstabe a) einsetzen.(d) Eine Übertragung von Tagen außerhalb des Hafens von Schiffen, denen zusätzliche Tage gemäß Nummer 6 Buchstabe c) eingeräumt wurden, ist unzulässig.(e) Auf Anfrage der Kommission übermitteln die Mitgliedstaaten Angaben über durchgeführte Übertragungen von Tagen außerhalb des Hafens.11. Fischfang mit einem der unter Nummer 4 definierten Fanggeräte in einem der unter Nummer 2 definierten Gebiete durch Schiffe, für die in den Jahren 2000, 2001 oder 2002 keine Fangtätigkeit in dem betreffenden Gebiet nachgewiesen werden kann, wird von den Mitgliedstaaten nicht genehmigt.12. Die Bestimmungen der Nummern 5 bis 11 gelten für den Fischfang vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2004 in den unter Nummer 2 a), 2 b) und 2 c) genannten Gebieten und für den Fischfang vom 1. Februar 2004 bis 31. Dezember 2004 in den unter Nummer 2 d), 2 e) und 2 f) genannten Gebieten.ÜBERWACHUNG UND KONTROLLEN13. Unbeschadet des Artikels 19a der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 gelten die Artikel 19b, 19c, 19d, 19e derselben Verordnung für Schiffe, die in den unter Nummer 2 definierten Gebieten die unter Nummer 4 definierten Fanggeräte einsetzen.14. Die Mitgliedstaaten können andere Kontrollmaßnahmen einführen, um die Einhaltung der Meldeverpflichtungen gemäß Nummer 13 dieses Anhang sicherzustellen, wenn diese ebenso wirksam und transparent sind. Diese Maßnahmen sind der Kommission vor ihrer Durchführung mitzuteilen.15. Der Kapitän eines Fischereifahrzeugs oder sein Vertreter teilt, bevor er nach einem Aufenthalt in einem der Gebiete gemäß Tabelle II in einen Hafen eines Mitgliedstaats mit einer größeren Fangmenge als in derselben Tabelle angegeben einläuft, den zuständigen Behörden des betreffenden Mitgliedstaats mindestens vier Stunden vor dieser Einfahrt Folgendes mit:- den Namen des Hafens,- die geschätzte Zeit der Ankunft im Hafen,- die Mengen in Kilogramm Lebendgewicht für jede Art, von der sich mehr als 50 kg an Bord befinden.16. Die zuständigen Behörden eines Mitgliedstaats, in dem die Anlandung einer größeren Menge als in Tabelle II angegeben erfolgen soll, können verlangen, dass mit dem Entladen erst begonnen werden darf, wenn besagte Behörden die Genehmigung dazu erteilt haben.Tabelle II -Anlandemengen in Tonnen nach Arten und Gebieten mit speziellen Anlandevorschriften&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;PN - vorherige Anmeldung gemäß Nummer 16DP - bezeichnete Häfen gemäß Nummer 1717. Anlandungen über die in Tabelle II angegebenen Mengen hinaus aus dem in derselben Tabelle bezeichneten Gebiet dürfen nur in bezeichneten Häfen erfolgen.Jeder Mitgliedstaat übermittelt der Kommission binnen 15 Tagen nach Inkrafttreten dieser Verordnung die Liste der bezeichneten Häfen und binnen weiteren 30 Tage die Überwachungs- und Kontrollverfahren für diese Häfen einschließlich der Bestimmungen für die Aufzeichnung und Meldung der Mengen der in Artikel 12 genannten Arten und Bestände bei jeder Anlandung. Die Kommission leitet diese Angaben an alle Mitgliedstaaten weiter.18. Abweichend von Artikel 5 Absatz 2 [25] der Verordnung (EWG) Nr. 2807/83 der Kommission vom 22. September 1983 zur Festlegung der Einzelheiten der Aufzeichnung von Informationen über den Fischfang durch die Mitgliedstaaten beträgt die höchstzulässige Abweichung bei der Schätzung der Gesamtmengen in Kilogramm gegenüber den Angaben im Logbuch für die unter Nummer 14 genannten Schiffe 5 %.[25]  ABl. L 276 vom 10.10.1983, S. 119. Es ist untersagt, an Bord eines Fischereifahrzeugs, unabhängig von der Art des Behältnisses, mit anderen Arten gemischten Kabeljau oder mit anderen Arten gemischte Schollen aufzubewahren. Behältnisse mit Kabeljau oder Scholle sind im Laderaum getrennt von anderen Behältnissen zu verstauen.20. Die zuständigen Behörden eines Mitgliedstaats stellen sicher, dass jede Menge Kabeljau und/oder Scholle, die in einem der Gebiete gemäß Nummer 2 gefangen wurden und in besagtem Mitgliedstaat zuerst angelandet werden, vor ihrem Weitertransport vom Hafen der Erstanlandung in Anwesenheit von Kontrollbeamten gewogen wird. Jede Menge Kabeljau und/oder Scholle, die zuerst in einem bezeichneten Hafen gemäß Nummer 16 angelandet wird, ist in Anwesenheit von Kontrollbeamten zu wiegen, bevor sie zum Erstverkauf angeboten oder verkauft wird.21. Die zuständigen Behörden eines Mitgliedstaats stellen sicher, dass jede Menge an Südlichem Seehecht oder Kaisergranat über 50 kg hinaus, die in dem Gebiet gemäß Nummer 2 Buchstabe f) gefangen und in besagtem Mitgliedstaat zuerst angelandet wird, über Auktion verkauft und vor dem Verkauf gewogen wird.22. Abweichend von Artikel 13 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 wird allen über 50 kg hinausgehenden Mengen der in Artikel 12 genannten Arten, die an einen anderen Ort als den Anlande- oder Einfuhrort verbracht werden, eine Kopie einer der Erklärungen nach Artikel 8 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 für die beförderten Mengen dieser Arten beigefügt. Die Freistellung nach Artikel 13 Absatz 4 Buchstabe b) der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 gilt nicht.23. Abweichend von Artikel 34c Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 können spezifische Kontrollprogramme für die in Artikel 12 genannten Arten über länger als zwei Jahre durchgeführt werden.ANHANG VI FISCHEREIAUFWAND DER SCHIFFE, DIE IN DER NORDSEE UND IM SKAGERRAK SANDAALFISCHEREI BETREIBEN1. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2004 gelten die Bestimmungen dieses Anhangs für alle Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft, die in der Nordsee und im Skagerrak mit Grundschleppnetzen, Waden- oder ähnlichen Zugnetzen mit einer Maschenöffnung von unter 16 mm fischen.Im Sinne dieses Anhangs ist ein Tag außerhalb des Hafens :(a) der Zeitraum von 24 Stunden zwischen 00.00 Uhr eines Kalendertages und 24.00 Uhr desselben Kalendertages, oder jeder Teil dieses Zeitraums;(b) jeder ununterbrochene Zeitraum von 24 Stunden gemäß Eintrag im EG-Logbuch zwischen dem Zeitpunkt des Auslaufens und dem Zeipunkt der Einfahrt in jedem Teil dieses Zeitraums.2. In das geografische Gebiet nach Absatz 1.3. Jeder Mitgliedstaat richtet bis zum 1. März 2004 eine Datenbank ein, in die für die Nordsee und das Skagerrak für die Jahre 2001, 2002 und 2003 für jedes Schiff, das die Flagge des Mitgliedstaats führt oder in der Gemeinschaft registriert ist und mit Grundschleppnetzen, Waden- oder ähnlichen Zugnetzen mit einer Maschenöffnung von unter 16 mm gefischt hat, folgende Daten eingegeben werden:a) Name und interne Registriernummer des Schiffes;b) installierte Maschinenleistung des Schiffes in Kilowatt gemäß Artikel 5 der Verordnung (EWG) Nr. 2930/86 des Rates vom 22. September 1986 zur Definition der Angaben für Fischereifahrzeuge [26];[26]   ABl. L 274 vom 25.09.1986, S. 1.c) die Anzahl Tage außerhalb des Hafens beim Fischfang mit Grundschleppnetzen, Waden- oder ähnlichen Zugnetzen mit einer Maschenöffnung von unter 16 mm;d) die Kilowatt-Tage als Produkt von Anzahl Tage außerhalb des Hafens und installierter Maschinenleistung in Kilowatt.4. Jeder Mitgliedstaat errechnet:a) für jedes Jahr die Gesamtzahl Kilowatt-Tage als Summe der nach Absatz 3 Buchstabe d) errechneten Kilowatt-Tage;b) die durchschnittlichen Kilowatt-Tage für den Zeitraum 2001 bis 2003.5. Jeder Mitgliedstaat stellt sicher, dass die Anzahl Kilowatt-Tage 2004 für Schiffe, die seine Flagge führen oder in der Gemeinschaft registriert sind, die nach Absatz 4 Buchstabe a) errechnete Anzahl für 2003 nicht übersteigt.6. Die Höchstanzahl Kilowatt-Tage nach Absatz 5 wird von der Kommission vor dem 30. Juni auf der Grundlage von Gutachten des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) über die Größe des Nachwuchsjahrgangs 2003 bei Nordsee-Sandaal nach folgenden Regeln überprüft:a) schätzt der ICES für Nordsee-Sandaal die Größe des Nachwuchsjahrgangs 2003 auf 500 000 000 Exemplare oder mehr in der Altersgruppe 0, so darf die Anzahl Kilowatt-Tage den nach Absatz 4 Buchstabe b) errechneten Durchschnitt für den Zeitraum 2001 bis 2003 nicht übersteigen;b) schätzt der ICES für Nordsee-Sandaal die Größe des Nachwuchsjahrgangs 2003 auf 300 000 000 bis 500 000 000 Exemplare in der Altersgruppe 0, so darf die Anzahl Kilowatt-Tage den nach Absatz 4 Buchstabe a) errechneten Wert für 2003 nicht übersteigen;c) schätzt der ICES für Nordsee-Sandaal die Größe des Nachwuchsjahrgangs 2003 auf weniger als 300 000 000 Exemplare in der Altersgruppe 0, so wird die Fischerei mit Schleppnetzen, Waden- oder ähnlichen Zugnetzen mit einer Maschenöffnung von unter 16 mm für den Rest des Jahres 2004 verboten.ANHANG VIITEIL I BEGRENZUNG DER ANZAHL LIZENZEN UND FANGERLAUBNISSE FÜR FISCHEREIFAHRZEUGE DER GEMEINSCHAFT, DIE IN DRITTLANDGEWÄSSERN FISCHEN&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;TEIL II Mengenmäßige Begrenzung von Lizenzen und Fangerlaubnissen für Fischereifahrzeuge von Drittländern in Gemeinschaftsgewässern.&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;TEIL III Erklärung gemäß Artikel 15 Absatz 2ANLANDEERKLÄRUNG [27][27]  Eine Kopie behält der Kapitän, eine Kopie der Kontrollbeamte und eine Kopie ist der Kommission der Europäischen Gemeinschaften zu übersenden.&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Menge angelandeter Garnelen (Lebendgewicht)Garnelenschwänze:   kgoder (       x 1,6) = kg (ganze Garnelen)Ganze Garnelen:  kgThunnidae: kg  //  Schnapper (Lutjanidae):  kgHaie: kg  //  Sonstige: kgANHANG VIII TEIL I Vorgeschriebene Eintragungen in das LogbuchBeim Fischfang innerhalb der 200-Seemeilen-Zone vor den Küsten der Mitgliedstaaten, in der die Fischereivorschriften der Gemeinschaft Anwendung finden, sind unmittelbar nach dem jeweiligen Vorgang die folgenden Angaben in das Fischereilogbuch einzutragen:Nach jedem Hol:1.1. die Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht);1.2. Datum und Uhrzeit des Hols;1.3. die geographische Position zum Zeitpunkt des Hols;1.4. die verwendete Fangmethode.Nach jedem Umladen auf ein anderes oder von einem anderen Fischereifahrzeug:2.1. der Hinweis ,übernommen von" oder ,umgeladen auf";2.2. die Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht);2.3. Name sowie äußere Kennbuchstaben und -ziffern des Schiffes, auf das oder von dem die Umladung erfolgt ist.2.4. Kabeljau darf nicht umgeladen werden.Nach jeder Anlandung in einem Hafen der Gemeinschaft:3.1. Name des Hafens;3.2. die angelandete Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht).Nach jeder Übermittlung von Angaben an die Kommission der Europäischen Gemeinschaften:4.1. Datum und Uhrzeit der Übermittlung;4.2. Art der Meldung: IN, OUT, ICES, WKL oder 2 WKL;4.3. bei Funkmeldungen: Name der Funkstation.TEIL IIANHANG IX INHALT DER MELDUNGEN UND ART DER ÜBERMITTLUNG AN DIE KOMMISSIONDer Kommission der Europäischen Gemeinschaften sind folgende Angaben wie folgt zu übermitteln:1.1 Bei jeder Einfahrt in die 200-Seemeilen-Fischereizonen der Mitgliedstaaten, in denen die Fischereivorschriften der Gemeinschaft gelten:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) das Datum und der ICES-Bereich, in dem der Kapitän mit dem Fischfang zu beginnen beabsichtigt.Erfordern die Fangtätigkeiten mehr als eine Einfahrt an einem bestimmten Tag in die obengenannte Zone, so genügt eine einzige Mitteilung bei der ersten Einfahrt.1.2. Bei jeder Ausfahrt aus der unter Nummer 1.1 genannten Zone:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die in den Laderäumen befindlichen Fangmengen nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);d) die ICES-Division, in der die Fänge getätigt worden sind;e) die seit der Einfahrt in die Zone auf andere Schiffe umgeladenen Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht) und die Kennbuchstaben und -nummer des Schiffes, auf das umgeladen wurde;(f) die nach der Einfahrt in die Zone in einem Hafen der Gemeinschaft angelandeten Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht).Erfordern die Fangtätigkeiten mehr als eine Einfahrt an einem bestimmten Tag in die unter Nummer 1.1 genannte Zone, so genügt eine einzige Mitteilung bei der letzten Ausfahrt.1.3. Bei der Fischerei auf Hering und Makrelen alle drei Tage ab dem dritten Tag nach der ersten Einfahrt in die unter Nummer 1.1 genannte Zone und bei der Fischerei auf andere Arten als Hering und Makrele wöchentlich ab dem siebten Tag nach der ersten Einfahrt in die unter Nummer 1.1 genannte Zone:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) die ICES-Division, in der die Fänge getätigt worden sind.1.4. Bei jedem Wechsel des Schiffes von einer ICES-Division in eine andere:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) die ICES-Division, in der die Fänge getätigt worden sind.1.5. a) Name, Rufzeichen, äußere Kennbuchstaben und -nummern des Schiffes und Name des Kapitäns;b) Lizenznummer, wenn das Schiff lizenzierten Fischfang betreibt;c) laufende Nummer der Meldung für die betreffende Fangreise;d) Kennzeichnung der Art der Meldung;e) Datum, Uhrzeit und geographische Position des Schiffes.2.1. Die Angaben nach Nummer 1 sind der Kommission der Europäischen Gemeinschaften in Brüssel (Fernschreiber: 24189 FISEU-B) über eine der Funkstationen unter Nummer 3 in der unter Nummer 4 angegebenen Form zu übermitteln.2.2. Kann das Schiff die Meldung aus Gründen höherer Gewalt nicht selbst übermitteln, so kann diese im Namen des Schiffes von einem anderen Schiff durchgegeben werden.3. Name der Funkstation Rufzeichen der FunkstationLyngby  //  OXZLand's End  //  GLDValentia  //  EJKMalin Head  //  EJMTorshavn  //  OXJBergen  //  LGNFarsund  //  LGZFlorø  //  LGLRogaland  //  LGQTjøme  //  LGTÅlesund  //  LGAØrlandet  //  LFOBodø  //  LPGSvalbard  //  LGSBlåvand  //  OXBGryt  //  GRYT RADIOGöteborg  //  SOGTurku  //  OFK4. Form der MitteilungenDie Angaben nach Nummer 1 müssen folgendes enthalten und in der nachstehenden Reihenfolge übermittelt werden:- Name des Schiffes,- Rufzeichen,- äußere Kennbuchstaben und -ziffern,- laufende Nummer der Meldung für die jeweilige Fangreise,- Art der Meldung nach folgenden Codes:- Meldung bei der Einfahrt in eine der unter Ziffer 1.1 bezeichneten Zonen: ,IN",- Meldung bei der Ausfahrt aus einer der unter Ziffer 1.1 bezeichneten Zonen: ,OUT",- Meldung bei Wechsel von einer ICES-Division in eine andere: ,ICES",- wöchentliche Meldung: ,WKL",- dreitägliche Meldung: ,2 WKL",- Datum, Uhrzeit und geographische Position,- ICES-Divisionen/Untergebiete, in denen die Fischerei beginnen soll,- das Datum, an dem die Fischerei beginnen soll,- im Fischraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht) unter Verwendung der Codes unter Nummer 5,- die seit der vorangegangenen Meldung gefangenen Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht) unter Verwendung der Codes unter Nummer 5,- ICES-Divisionen/Untergebiete, in denen die Fänge getätigt wurden,- Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht), die seit der vorangegangenen Meldung von anderen Schiffen oder auf andere Schiffe umgeladen wurden;- Name und Rufzeichen des Schiffes, auf das und/oder von dem umgeladen wurde,- seit der vorangegangenen Meldung in einem Hafen der Gemeinschaft angelandete Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht),- Name des Kapitäns.5. Für die Angabe der an Bord befindlichen Arten in der unter Nummer 1.4 vorgesehenen Form ist folgender Code zu verwenden:Blauer Wittling (Micromesistius poutassou),  //  WHBBlauleng (Molva dypterygia),  //  BLIBrachsenmakrele (Brama brama),  //  POAButte (Lepidorhombus spp.)  //  LEZDornhai (Squalus acanthias),  //  DGSGabeldorsche ( Phycis spp.),  //  FORGarnele (Crangon crangon),  //  CSHGarnelen (Xyphopenaeus kroyerii)  //  BOBGeißelgarnelen (Penaeidae),  //  PEZGelbschwanzflunder (Limanda ferruginea),  //  YELGoldlachs (Argentina silus),  //  ARGGranatbarsch (Hoplostethus atlanticus),  //  ORYGrenadierfisch (Coryphaenoides rupestris),  //  RNGHaifisch (Selachii, Pleurotremata)  //  SKHHeilbutt (Hippoglossus hippoglossus),  //  HALHering (Clupea harengus),  //  HERHeringshai (Lamma nasus),  //  PORKabeljau (Gadus morhua),  //  CODKaiserbarsch ( Beryx spp.),  //  ALFKaisergranat (Nephrops norvegicus),  //  NEPKalmare (Illex spp.) ,  //  SQXKalmare (Loligo spp.) ,  //  SQCLachs (Salmo salar),  //  SALLeng (Molva molva),  //  LINLumb (Brosme brosme),  //  USKMakrele (Scomber scombrus),  //  MACPollack (Pollachius pollachius),  //  POLRaue Scharbe (Hippoglossoides platessoides),  //  PLARiesenhai (Cetorinhus maximus),  //  BSKRotbarsche (Sebastes spp.) ,  //  REDRote Fleckbrasse ( Pagellus bogaraveo),  //  SBRSandaale (Ammodytes spp.) ,  //  SANSardelle (Engraulis encrasicholus),  //  ANESardine (Sardina pilchardus),  //  PILSchellfisch (Melanogrammus aeglefinus),  //  HADScholle (Pleuronectes platessa),  //  PLESchwarzer Degenfisch ( Aphanopus carbo),  //  BSFSchwarzer Heilbutt (Reinhardtius hippoglossoides),  //  GHLSeehecht (Merluccius merluccius),  //  HKESeelachs (Pollachius virens),  //  POKSeeteufel (Lophius spp.) ,  //  MNZSonstige  //  OTHSprotte (Sprattus sprattus),  //  SPRStintdorsch (Trisopterus esmarkii),  //  NOPStöcker (Trachurus trachurus),  //  HOMThun (Thunnidae),  //  TUNTiefseegarnele (Pandalus borealis),  //  PRAWittling (Merlangus merlangus),  //  WHG________________________ANHANG X ARTENLISTE&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;*Nach einer Empfehlung von STACRES auf der Jahrestagung 1970 (ICNAF Redbook 1970, Part I, Page 67) werden Gabeldorsche der Gattung Urophycis zu statistischen Zwecken wie folgt bezeichnet: a) Gabeldorsche aus den Untergebieten 1, 2 und 3 und den Divisionen 4R, S, T und V werden als Weißer Gabeldorsch bezeichnet, Urophycis tenuis; b) Gabeldorsche, die mit Leinen gefangen werden, sowie jeder Gabeldorsch über 55 cm Standardlänge unabhängig von der Fangmethode aus Divisionen 4W und X, Untergebiet 5 und dem statistischen Gebiet 6 werden als Weißer Gabeldorsch bezeichnet, Urophycis tennuis; c) andere Gabeldorsche der Gattung Urophycis aus Divisionen 4W und X, Untergebiet 5 und dem statistischen Gebiet 6 werden als Roter Gabeldorsch bezeichnet, UrophycischussANHANG XI ZUGELASSENER SCHEUERSCHUTZ AN DER OBERSEITE1. ICNAF-Typ des Stirnseiten-ScheuerschutzesEin rechteckiges Stück Netzwerk, das zur Verringerung oder Verhütung von Schäden auf der Oberseite des Steerts angebracht ist und folgende Voraussetzungen erfüllt:a) das Netzwerk darf keine geringere Maschenweite aufweisen als für den Steert in Artikel 10 angegeben;&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;b) das Netzwerk darf nur an seiner Vorderkante und den seitlichen Laschen an dem Steert befestigt werden, und zwar derart, dass nicht mehr als vier Maschen über die Teilschlinge überstehen und nicht weniger als vier Maschen vor der Steertleinen-Masche bleiben. Wird keine Teilschlinge benutzt, so darf das Netzwerk nicht mehr als ein Drittel größer sein als der Steert, der von mindestens vier Maschen vor der Steertleinen-Masche gemessen wird;c) die Breite des Netzwerks muss mindestens anderthalbmal die Breite des bedeckten Teils des Steerts betragen, wobei beide Breiten im rechten Winkel zu der Längsachse des Steerts genommen werden.Topside chafing gear (netting only permitted) must be 1 1/2 times width of top of codend  //  Oberseiten-Scheuerschutz (zulässiges Netzwerk) muss 1 1/2 mal die Breite des Steerts habenAttached not less than 4 meshes ahead of codline mesh  //  Anbringung maximal 4 Maschen hinter der SteertleinmascheCodline  //  SteertleineSplitting strap  //  TeilschlingeTo headline  //  Zum KopftauMai not be attached more than 4 meshes ahead of splitting strap  //  Anbringung maximal 4 Maschen vor der TeilschlingeNothing permitted to cover forward part of net  //  Vordere Teil des Netzes darf nicht bedeckt werdenChafing gear: Any material may be used to protect the bottom of codend  //  Scheuerschutz: zulässig ist jedes Material zum Schutz der Steertunterseite2. Oberseiten-Scheuerschutz aus vielfachen Lappen (,multiple flap"-Typ)Netzwerkstücke, die in allen Teilen Maschen aufweisen, deren Weite bei nassen oder trockenen Netzwerkstücken nicht geringer ist als die der Maschen des Steerts, an dem sie befestigt sind, falls:i) jedes Netzwerkstück:a) nur mit der Vorderkante am Steert im rechten Winkel zu seiner Längsachse befestigt ist;b) mindestens der Breite des Steerts entspricht (eine solche Breite wird im rechten Winkel zu der Längsachse des Steerts am Befestigungspunkt gemessen);c) nicht mehr als zehn Maschen lang ist;ii) die gesamte Länge dieser so befestigten Netzwerkstücke zwei Drittel der Länge des Steerts nicht überschreitet.Flap chafers  //  LappenMouth of net  //  NetzöffnungCodend  //  SteertTopside of codend  //  SteertoberseiteUnderside of codend  //  SteertunterseiteFlap chafers attached by leading edge only  //  Lappen nur an der Vorderkante befestigt&gt;VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD&gt;POLNISCHER SCHEUERSCHUTZ3. Weitmaschiger Oberseiten-Scheuerschutz (abgeänderter polnischer Typ)Ein rechteckiges Netzwerkstück aus dem gleichen Garnmaterial wie der Steert oder aus einem einfachen, dicken, knotenlosen Garnmaterial, das an dem hinteren Teil der Oberseite des Steerts befestigt wird, jeden Teil der Oberseite des Steerts überdeckt und, wenn nass gemessen, in allen seinen Teilen die doppelte Maschenweite des Steerts aufweist und das am Steert nur an der Vorder- und Hinterkante sowie den Seitenlaschen des Netzwerks so befestigt ist, dass auf jede Masche des Netzwerks genau vier Maschen des Steerts kommen.ANHANG XII Mindestfischgrößen*&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;* Länge bis zur Schwanzflossengabelung bei Kabeljau; bei den anderen Arten Gesamtlänge** Geringere Größe bei grünen Salzfischen.________________________ANHANG XIII Vorgeschriebene Eintragungen in das LogbuchAngaben  //  CodeName des SchiffesStaatszugehörigkeit des SchiffesRegistriernummer des SchiffesRegistrierhafenVerwendetes Fanggerät (getrennte Eintragungen für verschiedenes Fanggerät)Art des FanggerätsDatum:- Tag- Monat- JahrPosition:- Breitengrad- Längengrad- statistisches Gebiet*Anzahl Hols pro 24 Stunden*Anzahl Fangstunden mit Fanggerät pro 24 StundenBezeichnung der Arten (Anhang II)Tägliche Fangmengen je Art (in Tonnen Lebendgewicht)Tägliche Fangmengen je Art, zum Verzehr bestimmtTägliche Fangmengen je Art, zur FischmehlherstellungTägliche Rückwürfe je ArtOrt(e) der UmladungZeitpunkt(e) der UmladungUnterschrift des Kapitäns  //  0102030410202122313233404150616263707180* Werden in demselben Zeitraum von 24 Stunden zwei oder mehrere Arten von Fanggeräten verwendet, so sind für jedes Fanggerät getrennte Angaben zu machen.FANGGERÄTECODES&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;1/ Zur Unterscheidung zwischen Seiten- und Hecktrawlern kann OTB-1 und OTB-2 sowie OTM-1 und OTM-2 angegeben werden.2/ Einschließlich Reißangeln.3/ Der Code LDV für die Angelfischerei mit Dory-Booten wird für historische Datenreihen beibehalten.4/ Hierzu gehören: Kescher, Drive-in-Netz, das Einsammeln von Hand mit oder ohne Tauchausrüstung, Gift und Sprengstoff, abgerichtete Tiere, Elektrofischerei.FISCHEREIFAHRZEUGCODESA. Wichtigste Schiffstypen&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;o.n.A. = ohne nähere AngabenB. Hauptbetriebsarten/TätigkeitenAlpha Code  //  Betriebsart/TätigkeitANC  //  AnkernDRI  //  TreibenFIS  //  FischfangHAU  //  Einholen/ZiehenPRO  //  VerarbeitenSTE  //  FahrtTRX  //  UmladenOTH  //  Sonstige (anzugeben)ANHANG XIV NAFO-Bereich&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(1) EG-Gewässer(2) Nicht-EG-GewässerANHANG XV Fangverbot im CCAMLR-Bereich&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(1) Außer zu wissenschaftlichen Forschungszwecken.(2) Ausgenommen Gewässer unter nationaler Gerichtsbarkeit (AWZ).ANHANG XVI Beifang- und Fanggrenzen für neue und Versuchsfischereien im CCAMLR-Bereich 2003/04&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(1) Begrenzungsregeln für Beifänge je SSRU innerhalb der Gesamtbeifanggrenzen je Untergebiet:- Echte Rochen: 5% der Fanggrenze für Dissostichus spp. oder, wenn dies mehr ist, 50 t- Macrourus spp.: 16% der Fanggrenze für Dissostichus spp.- Andere Arten:  20 t je SSRU.FINANZBOGEN1. Bezeichnung der MaßnahmeVorschlag für eine Verordnung des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und begleitender Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in Gewässern mit Fangbeschränkungen (2004).2. haushaltsliniekeine3. RechtsgrundlageArtikel 20 der Verordnung (EWG) Nr. 2371/2002 des Rates4. beschreibung der massnahme4.1 Allgemeines Ziel der Maßnahme- Versorgung des Gemeinschaftsmarktes;- Verringerung des Fischereiaufwands in Gemeinschaftsgewässern;- Festsetzung der endgültigen Fangquoten Norwegens in den Gewässern Grönlands als Ausgleich der zwischen der Gemeinschaft und Norwegen vereinbarten gegenseitigen Fangrechte für 2004.4.2 Dauer der Maßnahme und Bestimmungen über eventuelle Verlängerungen1. Januar bis 31. Dezember 20045. Einstufung der Ausgaben / Einnahmen5.1 OA5.2 GM6. Art der Ausgaben / EinnahmenIm Zuge des Beitritts der neuen Länder zur Europäischen Union entstehen keine neuen finanziellen Verpflichtungen.Finanzieller Ausgleich für Fangmöglichkeiten, die Grönland gemäß Artikel 8 des Fischereiabkommens zwischen der EWG einerseits und der Regierung Dänemarks und der autonomen Regierung Grönlands andererseits eingeräumt hat.7. Finanzielle AuswirkungenDas geänderte Protokoll gilt für den Zeitraum 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2006 und unterscheidet deutlich zwischen folgenden finanziellen Beiträgen:- Ausgleich für eingeräumte Fangmöglichkeiten EUR 31 760 679- Strukturreform der Fischereipolitik  EUR 11 059 321Insgesamt     EUR 42 820 000Beim Ausgleich für die eingeräumten Fangmöglichkeiten gab es folgende Änderungen:- Streichung von "Papierfisch" wie Kabeljau, Blauer Wittling, Lodde in westlichen Gewässern und Rotbarsch in westlichen Gewässern sowie Katfisch;- Anhebung der Quoten um 800 t bei Heilbutt, 4 200 t bei Schwarzem Heilbutt in östlichen Gewässern und 4 000 t bei Garnelen in westlichen Gewässern nach Maßgabe wissenschaftlicher Gutachten;- Einführung einer Quote von 1 000 t für Arktische Seespinne nach Maßgabe wissenschaftlicher Gutachten;- Einführung einer Quote von 2 000 t für sämtliche Beifänge.7.1 Berechnung der Gesamtkosten der Maßnahme (Verhältnis von Einzel- und Gesamtkosten)Hauptänderung im überarbeiteten Protokoll:Der Ausgleich für die eingeräumten Fangmöglichkeiten wird angesichts der Änderungen mit EUR 31 760 679 veranschlagt. Im Rahmen des vierten Protokolls war für die Fangmöglichkeiten ein Wert von EUR 28 Mio. veranschlagt worden. Der Wert wird auf der Grundlage der Anlandepreise (Durchschnitt 2002) berechnet. Der Restbetrag des jährlichen finanziellen Ausgleichs, d.h. EUR 11 059 321 jährlich, bildet eine Budgethilfe für die Strukturreform der Fischerei in Grönland, wie dies im Briefwechsel über die vorläufige Anwendung des Protokolls zur Änderung des vierten Protokolls festgelegt ist.8. BetrugsbekämpfungsmaßnahmenWas den finanziellen Ausgleich für die Fangmöglichkeiten anbelangt, so wird mit einer Ratsverordnung über die Übertragung und Lizenzen eine Regelung der Überwachung der Fangmengen und der Ausnutzung der Fangmöglichkeiten eingeführt.Was den finanziellen Ausgleich als Budgethilfe zur Strukturreform des Fischereisektors Grönlands anbelangt, so haben sich die grönländischen Behörden verpflichtet, vor Ende 2003 einen Reformplan vorzulegen. Dies ermöglicht es den Vertragsparteien, die Verwirklichung der vorgegebenen Indikatoren jährlich zu überwachen.9. Angaben zur Kosten-Nutzen-AnalyseGrönland-Abkommen:Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und finanziellen Analyse, die von den Kommissionsdienststellen im Mai 2003 durchgeführt wurde, wurden unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Gutachten folgende Änderungen vorgenommen:- Streichung von "Papierfisch" wie Kabeljau, Blauer Wittling, Lodde in westlichen Gewässern und Rotbarsch in westlichen Gewässern sowie Katfisch;- Anhebung der Quoten um 800 t bei Heilbutt, 4 200 t bei Schwarzem Heilbutt in östlichen Gewässern und 4 000 t bei Garnelen in westlichen Gewässern nach Maßgabe wissenschaftlicher Gutachten;- Einführung einer Quote von 1 000 t für Arktische Seespinne nach Maßgabe wissenschaftlicher Gutachten;- Einführung einer Quote von 2 000 t für sämtliche Beifänge.- Mit Annahme der Verordnung, jedoch nicht vor dem 1.1.2005, Einführung von Lizenzgebühren für alle Fischereien in einer Höhe von 3 % der Anlandepreise. Die Gebühren können unter Berücksichtigung der Marktentwicklung und der Lage der Fischereien regelmäßig mittels Verwaltungsvereinbarung zwischen den Vertragsparteien angepasst werden. Dies ist ein vollständig neues und wichtiges Element, das ein solides Management der Ressourcen, eine solide Verwaltung der Gemeinschaftsmittel sowie Übereinstimmung zwischen den Zielen der GFP und der geforderten höheren Beteiligung der Schiffseigner garantieren dürfte. Der Finanzbetrag aus den direkten Lizenzzahlungen der Schiffseigner wird vom finanziellen Ausgleich der Gemeinschaft abgezogen.- Im Interesse einer optimalen Nutzung der Fangmöglichkeiten sieht der jetzige Vorschlag außerdem einen Mechanismus vor, wonach die Kommission im laufenden Jahr nicht genutzte Fangmöglichkeiten eines Mitgliedstaats, dem eine Fangquote zugeteilt wurde, auf Antrag befristet auf die Fangquote eines anderen Mitgliedstaats übertragen kann.- Möglichkeit der Versuchsfischerei auf Tiefseearten, Kopffüßer und Teppichmuscheln. Dies ist ein wichtiger Aspekt des Abkommens, der die notwendige Diversifizierung der grönländischen Fischerei unterstützen und die Fangmöglichkeiten für Gemeinschaftsschiffe künftig ausweiten könnte.10. VERWALTUNGSAUSGABEN (TEIL A DES EINZELPLANS III DES GESAMTHAUSHALTSPLANS)Dieser Vorschlag erfordert kein zusätzliches Personal und verursacht keine zusätzlichen Verwaltungskosten.