CELEX: 31989D0651
Language: de
Date: 1989-10-26 00:00:00
Title: 89/651/EWG: Entscheidung der Kommission vom 26. Oktober 1989 zwecks Festlegung der Definitionen der Erhebungsmerkmale und der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für Erhebungen der Gemeinschaft über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe im Zeitraum von 1988 bis 1997

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31989D0651

89/651/EWG: Entscheidung der Kommission vom 26. Oktober 1989 zwecks Festlegung der Definitionen der Erhebungsmerkmale und der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für Erhebungen der Gemeinschaft über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe im Zeitraum von 1988 bis 1997  

Amtsblatt Nr. L 391 vom 30/12/1989 S. 0001 - 0041 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 31 S. 0033  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 31 S. 0033 

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSIONvom 26. Oktober 1989zwecks Festlegung der Definitionen der  Erhebungsmerkmale und der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für Erhebungen der Gemeinschaft über die  Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe im Zeitraum von 1988 bis 1997(89/651/EWG) DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHENGEMEINSCHAFTEN -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der  Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates vom 29. Februar 1988 zur Durchführung von  Erhebungen der Gemeinschaft über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe im Zeitraum von  1988 bis 1997 (1), geändert durch Verordnung (EWG) Nr. 807/89 (2), insbesondere auf Artikel 8, in Erwägung nachstehender Gründe: Die Ergebnisse der in der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 vorgesehenen Erhebungen über die Struktur der  landwirtschaftlichen Betriebe stimmen nur dann für den gesamten Bereich der Europäischen  Wirtschaftsgemeinschaft überein, wenn die im Merkmalskatalog enthaltenen Begriffe einheitlich  verstanden und angewendet werden. Es ist daher erforderlich, im Rahmen des Notwendigen  Gemeinschaftsdefinitionen für diese Begriffe festzulegen. Im Interesse der Vergleichbarkeit der Erhebungsergebnisse ist es angebracht, die bei  vorangegangenen ähnlichen Erhebungen über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe  verwendeten Begriffsbestimmungen und geographischen Abgrenzungen so weit wie möglich  beizubehalten. Gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 gelten für den Merkmalskatalog und für die  Regionen und Erhebungsbezirke die Begriffsbestimmungen der Entscheidung 83/461/EWG der Kommission  (3), zuletztgeändert durch die Entscheidung 85/643/EWG (4); etwaige Änderungen werden nach dem  Verfahren des Artikels 15 der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 vorgenommen. Da die Verordnung (EWG) Nr. 571/88 sich auf den Zeitraum von 1988 bis 1997 erstreckt und für  mehrere Gemeinschaftserhebungen gilt, ist es zweckmässig, die für die Erhebungsmerkmale vereinbarten  Gemeinschaftsdefinitionen in einer vollständigen, auf den neuesten Stand gebrachten Liste  aufzuführen. Ferner ist es zweckmässig, diese Definitionen durch Erläuterungen und Beispiele zu ergänzen, um die  praktische Anwendung des Merkmalskatalogs in den Mitgliedstaaten und die Interpretation der  Erhebungsergebnisse zu erleichtern. Die statistische Definition des landwirtschaftlichen Betriebes, insbesondere im Sinne der  Verordnung (EWG) Nr. 571/88, muß für den gesamten Bereich der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft  gleich sein, und da sich diese Definition auf landwirtschaftliche Erzeugnisse bezieht, muß  konsequenterweise die einheitliche Liste dieser landwirtschaftlichen Erzeugnisse wiederaufgenommen  werden. Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen  Agrarstatistischen Ausschusses -HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN: Artikel 1Die im Rahmen der nach Verordnung (EWG) Nr. 571/88 vorgesehenen  statistischen Erhebungen der Gemeinschaftüber die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe zu  verwendenden Gemeinschaftsdefinitionen sowie die dazugehörigen Erläuterungen und Beispiele werden  in Anhang I aufgeführt. Artikel 2Die Liste der landwirtschaftlichen Erzeugnisse, auf die in der Definition des  landwirtschaftlichen Betriebs Bezug genommen wird, findet sich in Anhang II. Artikel 3Angesichts der besonderen Bedingungen in bestimmten Mitgliedstaaten sind Ausnahmen von  den Gemeinschafts-definitionen zugelassen. Diese werden in Anhang III aufgeführt. Artikel 4Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet. Brüssel, den 26. Oktober 1989Für die KommissionHenning  CHRISTOPHERSENVizepräsident(1) ABl. Nr. L 56 vom 2. 3. 1988, S. 1. (2) ABl. Nr. L 86 vom 31. 3. 1989, S. 1. (3) ABl. Nr. L 251 vom 12. 9. 1983, S. 100. (4) ABl. Nr. L 379 vom 31. 12. 1985, S. 61.  ANHANG I DEFINITIONEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM MERKMALSKATALOG, DER FÜR  GEMEINSCHAFTSERHEBUNGEN ÜBER DIE STRUKTUR DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN BETRIEBE ANZUWENDEN IST (I =  Definitionen; II = Erläuterungen)LANDWIRTSCHAFTLICHER BETRIEBII. Technisch-wirtschaftliche Einheit mit einer einheitlichen Betriebsführung, die landwirtschaftliche  Produkte erzeugt. II. 1. Der landwirtschaftliche Betrieb ist also durch folgende Tatbestände definiert: 1.1. Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Als "landwirtschaftliche Erzeugnisse" im Sinne dieser Erhebung gelten die im Anhang II aufgeführten  Produkte. 1.2. Einheitliche Betriebsführung. Eine "einheitliche" Betriebsführung liegt auch dann vor, wenn diese von mehreren Personen gemeinsam  ausgeuebt wird. 1.3. Technisch-wirtschaftliche Einheit. Diese ist in der Regel gekennzeichnet durch den gemeinsamen Einsatz von Arbeitskräften und  Produktionsmitteln. 2. Sonderfälle: 2.1. a)  wenn ein Betrieb aus steuerlichen oder anderen Gründen auf mehrere Personen aufgeteilt ist  oderb)  wenn mehrere (vorher selbständige) Betriebe in der Hand eines einzigen Betriebsinhabers  vereinigt wurden, handelt es sich um einen Betrieb, wenn jeweils eine einheitliche Betriebsführung und eine  technisch-wirtschaftliche Einheit gegeben ist. 2.2. Altenteilsland, das sich der frühere Betriebsinhaber bei Übergabe des Betriebs an den  Betriebsnachfolger (Erbe, Pächter, usw.) vorbehalten hat, a)  wird dem Betrieb des Betriebsnachfolgers zugerechnet, wenn es von diesem mitbewirtschaftet wird  und wenn hierbei in der Regel die gleichen Arbeitskräfte und Produktionsmittel wie für den übrigen  Teil des Betriebs eingesetzt werden, b)  wird dem Betrieb des Altenteilers zugerechnet, wenn dieser es in der Regel mit eigenen  Arbeitskräften und Produktionsmitteln bewirtschaftet. 2.3. Als landwirtschaftliche Betriebe im Sinne dieser Erhebung gelten auch, soweit sie die sonstigen o.  a. Tatbestände zur Definition eines Betriebes erfuellen: a)  Haltung von Bullen, Ebern, Ziegen- und Schafböcken zu Zuchtzwecken, Gestüte, Brütereien, b)  die landwirtschaftlichen Betriebe von Forschungsanstalten, Heil- und Pflegeanstalten,  religiösen Gemeinschaften, Schulen, Strafanstalten, c)  die landwirtschaftlichen Betriebsteile gewerblicher Unternehmen, d)  die aus Dauergrünland, gärtnerischen Nutzflächen oder anderen Flächen bestehenden  Gemeindebetriebe, sofern sie von der Gemeindeverwaltung bewirtschaftet werden (z. B. durch die  entgeltliche Überlassung der Nutzung der Flächen durch Aufnahme von Pensionsvieh) (;). (;) Hierzu werden jedoch nicht gerechnet: - aufgeteiltes Gemeindeland (C/03), - verpachtetes Gemeindeland (C/02). 2.4. Nicht als landwirtschaftliche Betriebe im Sinne dieser Erhebung gelten: a)  Reit- und Rennställe, b)  Tierpensionen, c)  Viehhandlungen, Schlachthöfe und dgl. (in denen keine Viehhaltung betrieben wird). 2.5. "Einzelproduktgemeinschaften" (;) werden als von den sie bildenden Betrieben unabhängige,  selbständige landwirtschaftliche Betriebe erfasst, wenn sie im wesentlichen mit eigenen  Produktionsfaktoren (und nicht überwiegend mit denen der Mitgliedsbetriebe) bewirtschaftet werden. A.  GEOGRAPHISCHE LAGE DES BETRIEBESDer Gesamtbetrieb wird mit allen seinen Angaben dem  Erhebungsbezirk (A/01) zugeordnet, in dem der Betriebssitz liegt. BetriebssitzDer Betriebssitz wird entsprechend den in den Mitgliedstaaten geltenden Regelungen  definiert. A/01BezirkeI.Die Länder und Bezirke für den Zweck der landwirtschaftlichen Erhebung lauten wie  folgt: DEUTSCHLAND (Code des Mitgliedstaates = 01) RegionenBezirke001. Schleswig-Holstein001.  Schleswig-Holstein003. Niedersachsen001. Braunschweig002. Hannover003. Lüneburg004.  Weser-Ems005. Nordrhein-Westfalen001. Düsseldorf003. Köln005. Münster007. Detmold009.  Arnsberg006. Hessen004. Darmstadt005. Gießen006. Kassel007. Rheinland-Pfalz001.  Koblenz002. Trier003. Rheinhessen-Pfalz008. Baden-Württemberg001. Stuttgart002.  Karlsruhe003. Freiburg004. Tübingen009. Bayern001. Oberbayern002. Niederbayern003.  Oberpfalz004. Oberfranken005. Mittelfranken006. Unterfranken007. Schwaben010. Saarland001.  Saarland012. Hamburg, Bremen und Berlin (West)001. Hamburg, Bremen und Berlin (West)(;)  Einzelproduktgemeinschaften sind dadurch charakterisiert, daß die beteiligten Betriebe jeweils  einen einzelnen Betriebszweig zur gemeinsamen Bewirtschaftung (z. B. eine gemeinschaftliche  Obstanlage oder ein gemeinschaftlicher Viehstall) ausgegliedert haben ("Teilfusionen"). FRANKREICH (Code des Mitgliedstaats = 02) RegionenBezirke011. Île-de-France075. Paris077.  Seine-et-Marne078. Yvelines091. Essonne092. Hauts-de-Seine093. Seine-Saint-Denis094.  Val-de-Marne095. Val-d'Oise021. Champagne-Ardenne008. Ardennes010. Aube051. Marne052.  Haute-Marne022. Picardie002. Aisne060. Oise080. Somme023. Haute-Normandie027. Eure076.  Seine-Maritime024. Centre018. Cher028. Eure-et-Loir036. Indre037. Indre-et-Loire041.  Loir-et-Cher045. Loiret025. Basse-Normandie014. Calvados050. Manche061. Orne026.  Bourgogne021. Côte-d'Or058. Nièvre071. Saône-et-Loire089. Yonne031. Nord-Pas-de-Calais059.  Nord062. Pas-de-Calais041. Lorraine054. Meurthe-et-Moselle055. Meuse057. Moselle088.  Vosges042. Alsace067. Bas-Rhin068. Haut-Rin043. Franche-Comté025. Doubs039. Jura070.  Haute-Saône090. Belfort (Territoire de)052. Pays-de-la-Loire044. Loire-Atlantique049.  Maine-et-Loire053. Mayenne072. Sarthe085. Vendée053. Bretagne022. Côte-du-Nord029.  Finistère035. Ille-et-Vilaine056. Morbihan054. Poitou-Charentes016. Charente017.  Charente-Maritime079. Deux-Sèvres086. Vienne072. Aquitaine024. Dordogne033. Gironde040.  Landes047. Lot-et-Garonne064. Pyrénées-Atlantiques073. Midi-Pyrénées009. Ariège012.  Aveyron031. Haute-Garonne032. Gers046. Lot065. Hautes-Pyrénées081. Tarn082.  Tarn-et-Garonne074. Limousin019. Corrèze023. Creuse087. Haute-Vienne082. Rhône-Alpes001.  Ain007. Ardèche026. Drôme038. Isère042. Loire069. Rhône073. Savoie074. Haute-Savoie083.  Auvergne003. Allier015. Cantal043. Haute-Loire063. Puy-de-Dôme091. Languedoc-Roussillon011.  Aude030. Gard034. Hérault048. Lozère066. Pyrénées-Orientales093.  Provence-Alpes-Côte-d'Azur004. Alpes-de-Haute-Provence005. Hautes-Alpes006. Alpes-Maritimes013.  Bouches-du-Rhône083. Var084. Vaucluse094. Corse02A. Corse-du-Sud02B. Haute-CorseITALIEN  (Code des Mitgliedstaats = 03) RegionenBezirke001. Piemonte001. Torino002. Vercelli003.  Novara004. Cuneo005. Asti006. Alessandria002. Valle d'Aosta007. Valle d'Aosta003.  Lombardia008. Varese009. Como010. Sondrio011. Milano012. Bergamo013. Brescia014. Pavia015.  Cremona016. Mantova005. Veneto017. Verona018. Vicenza019. Belluno020. Treviso021.  Venezia022. Padova023. Rovigo006. Friuli-Venezia Giulia024. Pordenone025. Udine026.  Gorizia027. Trieste007. Liguria028. Imperia029. Savona030. Genova031. La Spezia008. Emilia  Romagna032. Piacenza033. Parma034. Reggio nell'Emilia035. Modena036. Bologna037. Ferrara038.  Ravenna039. Forlì009. Toscana040. Massa-Carrara041. Lucca042. Pistoia043. Firenze044.  Livorno045. Pisa046. Arezzo047. Siena048. Grosseto010. Umbria049. Perugia050. Terni011.  Marche051. Pesaro e Urbino052. Ancona053. Macerata054. Ascoli Piceno012. Lazio055.  Viterbo056. Rieti057. Roma058. Latina059. Frosinone013. Abruzzi060. L'Aquila061.  Teramo062. Pescara063. Chieti014. Molise064. Isernia065. Campobasso015. Campania066.  Caserta067. Benevento068. Napoli069. Avellino070. Salerno016. Puglia071. Foggia072.  Bari073. Taranto074. Brindisi075. Lecce017. Basilicata076. Potenza077. Matera018.  Calabria078. Cosenza079. Catanzaro080. Reggio di Calabria019. Sicilia081. Trapani082.  Palermo083. Messina084. Agrigento085. Caltanissetta086. Enna087. Catania088. Ragusa089.  Siracusa020. Sardegna090. Sassari091. Nuoro092. Oristano093. Cagliari021.  Bolzano-Bozen094. Bolzano-Bozen022. Trento095. TrentoNIEDERLANDE (Code des Mitgliedstaats =  04) RegionenBezirke001. Noord-Nederland001. Groningen002. Friesland003. Drenthe002.  Oost-Nederland004. Overijssel005. Flevoland006. Gelderland003. West-Nederland007.  Utrecht008. Noord-Holland009. Zuid-Holland010. Zeeland004. Zuid-Nederland011.  Noord-Brabant012. LimburgBELGIEN (Code des Mitgliedstaats = 05) RegionenBezirke001.  Vlaams gewest en Brussel002. Région Wallone001. Antwerpen002. Brabant003. West Vlaanderen004.  Oost Vlaanderen005. Hainaut006. Liège007. Limburg008. Luxembourg009. NamurLUXEMBURG (Code  des Mitgliedstaats = 06)Eine Region - Luxemburg (Code = 001)Ein Bezirk - Luxemburg (Code =  001)VEREINIGTES KÖNIGREICH (Code des Mitgliedstaats = 07)RegionenBezirke001. North001.  Cumbria002. Northumberland, Tyne &  Wear, Durham, Cleveland002. Yorkshire and Humberside003. Humberside004. North Yorkshire005. South Yorkshire,  West Yorkshire003. East Midlands006. Derbyshire, Nottinghamshire007. Leicestershire,  Northamptonshire008. Lincolnshire004. East Anglia009. Norfolk and Suffolk010. Cambridge005.  South East011. Bedford, Hertfordshire, Greater London012. Berkshire, Buckinghamshire,  Oxfordshire013. East Sussex, Surrey, West Sussex014. Essex015. Hampshire, Isle of Wight016.  Kent006. South West017. Avon, Gloucestershire, Wiltshire018. Cornwall, Devon, Isles of  Scilly019. Dorset, Somerset007. West Midlands020. Hereford and Worcester, Warwickshire, West Midlands (County)021. Shropshire (Salop), Staffordshire008. North West022. Cheshire023.  Greater Manchester, Lancashire, Merseyside009. Wales024. Clwyd, Dyfed, Gwynedd, Powys025.  Gwent, Mid-South-West Glamorgan010. Scotland026. South East (comprising Borders, Central, Fife,  Lothian, Tayside)027. South West (comprising Dumfries andGalloway, Strathclyde)028. North West  (comprising Highland, Western Isles, Orkney, Shetland)029. North East (comprising Grampian Region)011. Northern  Ireland036. Northern IrelandIRLAND (Code des Mitgliedstaats = 08)Eine Region = Irland (Code =  001)Bezirke 001. Carlow002. Dublin003. Kildare004. Kilkenny005. Laoighis006. Longford007.  Louth008. Meath009. Offaly010. Westmeath011. Wexford012. Wicklow013. Clare014. Cork015.  Kerry016. Limerick017. Tipperary North Riding018. Tipperary South Riding019. Waterford020.  Galway021. Leitrim022. Mayo023. Roscommon024. Sligo025. Cavan026. Donegal027.  MonaghanDÄNEMARK (Code des Mitgliedstaats = 09)Eine Region = Dänemark (Code = 001)Bezirke 001.  Köbenhavn, Frederiksborg, Roskilde002. Vestsjälland003. Storström004. Bornholm005. Fyn006.  Sönderjylland007. Ribe008. Vejle009. Ringköbing010. AArhus011. Viborg012.  NordjyllandGRIECHENLAND (Code des Mitgliedstaats = 10) RegionenBezirke001. ÁíáôïëéêÞ  Ìáêaaäïíßá êáé ÈñÜêç001. Ñïäueðçò002. ÎÜíèçò003. éAAâñïõ004. ÊáâÜëáò005. ÄñÜìáò002. ÊaaíôñéêÞ  Ìáêaaäïíßá006. Óaaññaaþí007. Èaaóóáëïíßêçò008. ×áëêéäéêÞò009. Êéëêßò010. Ðéaañßáò011. Çìáèßáò012.  ÐÝëëáò003. ÄõôéêÞ Ìáêaaäïíßá013. Öëþñéíáò014. ÊáóôïñéÜò015. ÊïäÜíçò016. Ãñaaâaaíþí004.  Èaaóóáëßá017. ËÜñéóáò018. Ìáãíçóßáò019. ÔñéêÜëùí020. Êáñäßôóáò005. ÁôôéêÞ021. ÁôôéêÞò006.  ÓôaañaaÜ AAëëÜäá022. Âïéùôßáò023. Öèéþôéäáò024. Öùêssäáò025. AAõñõôáíßáò026. AAýâïéáò007. Íüôéï  Áéãáßï027. ÊõêëÜäùí028. ÄùäaaêáíÞóùí008. Âüñaaéï Áéãáßï029. ËÝóâïõ030. ÓÜìïõ031. ×ßïõ009.  ÄõôéêÞ AAëëÜäá032. Áéôùëïáêáñíáíßáò033. Á÷áßáò034. Çëaaßáò010. Ðaaëïðüííçóïò035. Êïñéíèßáò036.  Áñãïëssäáò037. Ìaaóóçíßáò038. Ëáêùíßáò039. Áñêáäßáò011. ÍçóéÜ Éïíßïõ040. Äáêýíèïõ041.  Êaaöáëëçíßáò042. ÊÝñêõñáò043. ËaaõêÜäáò012. éÇðaaéñïò044. Éùáííßíùí045. éÁñôáò046. ÐñÝâaaäáò047.  Èaaóðñùôßáò013. ÊñÞôç048. Çñáêëaaßïõ049. ×áíßùí050. Ëáóçèßïõ051. ÑaaèýìíçòÓÐÁÍÉAAÍ (Öïäaa äaaó  Ìéôãëéaaäóôááôó = 11) RegionenBezirke001. Andalucía001. Almería002. Cádiz (incluido  Ceuta)003. Córdoba004. Granada005. Hülva006. Jaén007. Málaga (incluido Melilla)008.  Sevilla002. Aragón001. Hüsca002. Terül003. Zaragoza003. Asturias001. Asturias004.  Baleares001. Baleares005. Canarias001. Las Palmas002. Sta. Cruz de Tenerife006.  Cantabria001. Cantabria007. Castilla-León001. Ávila002. Burgos003. León004. Palencia005.  Salamanca006. Segovia007. Soria008. Valladolid009. Zamora008. Castilla-La Mancha001.  Albacete002. Ciudad Real003. Cuenca004. Guadalajara005. Toledo009. Cataluña001.  Barcelona002. Gerona003. Lérida004. Tarragona010. Extremadura001. Badajoz002. Cáceres011.  Galicia001. La Coruña002. Lugo003. Orense004. Pontevedra012. Madrid001. Madrid013.  Murcia001. Murcia014. Navarra001. Navarra015. Comunidad Valenciana001. Alicante002.  Castellón de la Plana003. Valencia016. País Vasco001. Álava002. Guipúzcoa003. Vizcaya017.  La Rioja001. La RiojaPORTUGAL (Code des Mitgliedstaats = 12) RegionenBezirke001.  Norte001. Minho-Lima002. Cávado003. Ave004. Grande Porto005. Tâmega006. Entre Douro e  Vouga007. Douro008. Alto Trás-os-Montes002. Centro001. Baixo Vouga002. Baixo Mondego003.  Pinhal Litoral004. Pinhal Interior Norte005. Dão-Lafões006. Pinhal Interior Sul007. Serra da  Estrela008. Beira Interior Norte009. Beira Interior Sul010. Cova da Beira003. Lisboa e Vale do  Tejo001. Öste002. Grande Lisboa003. Península de Setúbal004. Médio Tejo005. Lezíria do  Tejo004. Alentejo001. Alentejo Litoral002. Alto Alentejo003. Alentejo Central004. Baixo  Alentejo005. Algarve001. Algarve006. Açores001. Açores007. Madeira001.  MadeiraA/02Benachteiligte GebieteI. Gebiete, die zum Zeitpunkt der Erhebung als benachteiligt im Sinne von Artikel 3 der Richtlinie  75/268/EWG des Rates (;), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 797/85 ($), bezeichnet  wurden (und ggf. neuerer Rechtsgrundlagen) und in der Gemeinschaftsliste für benachteiligte Gebiete  - wie von den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 2 der Richtlinie 75/268/EWG übermittelt - aufgeführt  sind. A/02a) BerggebieteI. Gebiete, die zum Zeitpunkt der Erhebung als Berggebiete im Sinne von Artikel 3 Absatz 3 der  Richtlinie 75/268/EWG bezeichnet wurden und in der Gemeinschaftsliste für benachteiligte  landwirtschaftliche Gebiete - wie von den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 2 der Richtlinie 75/268/EWG  übermittelt - aufgeführt sind. (;) ABl. Nr. L 128 vom 19. 5. 1975, S. 1. ($) ABl. Nr. L 93 vom 30. 3. 1985, S. 1. B. RECHTSPERSÖNLICHKEIT UND VERWALTUNG DES BETRIEBESB/01undB/02Betriebsinhaber (die juristisch und  wirtschaftlich für den Betrieb verantwortliche Person)I. Diejenige (natürliche oder juristische) Person, für deren Rechnung und in deren Namen der Betrieb  bewirtschaftet wird. Der Betriebsinhaber kann Eigentümer, Pächter, Erbpächter, Nutznießer oder  Treuhänder sein. II. Der Betriebsinhaber kann die Entscheidungsbefugnis oder Teile derselben an den Betriebsleiter  abgetreten haben. Wenn in einem Betrieb zwei oder mehrere natürliche Personen die Funktion des Betriebsinhabers  haben, so wird nur eine als solcher eingetragen (z. B. die Person, die den grösseren Teil des  Risikos trägt, die den Betrieb überwiegend leitet u. a. Falls diese Kriterien es nicht ermöglichen,  den Betriebsinhaber zu bestimmen, kann z. B. das Alter als Kriterium herangezogen werden). Im Falle  der Teilpacht gilt der "Teilpächter" als Betriebsinhaber. B/01Natürliche PersonI. Eine Einzelperson oder eine Gruppe von Personen. II. Unter einer Gruppe von Personen werden z. B. verstanden: Ehepaar, Geschwister, Erbengemeinschaft  usw. B/02BetriebsleiterI. Die Person, die die laufende und tägliche Führung des landwirtschaftlichen Betriebes wahrnimmt. II. Der Betriebsleiter ist meistens, aber nicht immer mit dem Betriebsinhaber identisch. Wenn der  Betriebsinhaber nicht gleichzeitig Betriebsleiter ist, hat er eine andere Person, z. B. einen  Familienangehörigen, mit der Leitung des Betriebes beauftragt. Für jeden Betrieb wird nur eine Person als Betriebsleiter eingetragen. Falls mehrere Personen an  der laufenden und täglichen Führung des Betriebes beteiligt sind, wird diejenige als Betriebsleiter  erfasst, die den grössten Beitrag zur Betriebsführung leistet. (Falls dieser Beitrag gleich ist, kann das Alter als Kriterium herangezogen werden). B/03Landwirtschaftliche Berufsbildung des BetriebsleitersAusschließlich praktische ErfahrungI. Erfahrung aufgrund praktischer Arbeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb. GrundausbildungI. Jede abgeschlossene Ausbildung an einer landwirtschaftlichen Schule der unteren Stufe und/oder an  einer auf bestimmte Fachrichtungen begrenzten Ausbildungsstätte (einschließlich Gartenbau, Weinbau,  Forstwirtschaft, Fischzucht, Tiermedizin, landwirtschaftlicher Technologie und verwandter  Fachrichtungen). II. Hierzu zählt auch eine abgeschlossene landwirtschaftliche Lehre. Umfassende landwirtschaftliche AusbildungI. Jede abgeschlossene, mindestens bis zwei Jahre nach Ende der Schulpflicht (;) dauernde Ausbildung  an einer landwirtschaftlichen Schule, Hochschule oder Universität in den Fachrichtungen  Landwirtschaft, Gartenbau, Weinbau, Forstwirtschaft, Fischzucht, Tiermedizin, landwirtschaftliche  Technologie und verwandten Fachrichtungen. B/04Besteht für den Betrieb eine landwirtschaftliche Buchführung für Zwecke der  Betriebsleitung?I. Die landwirtschaftliche Buchführung muß zumindest aus systematischen und regelmässigen  Aufzeichnungen aller laufenden Einnahmen und Ausgaben bestehen, deren Abschluß am Ende der  Rechnungsperiode zur Bestimmung des Betriebsgewinns führt. (;) Alter, in dem die allgemeine Schulpflicht in den Mitgliedstaaten endet: siehe Fußnote auf Seite  28 dieses Amtsblatts. II. Buchführung liegt auch dann vor, wenn mit solchen Aufzeichnungen erst während der letzten zwölf  Monate vor der Befragung begonnen wurde. Die landwirtschaftliche Buchführung kann als Entscheidungsgrundlage für die Betriebsleitung dienen;  sie kann ausserdem zur Aufstellung einer Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung führen. Nicht als "Buchführung" gelten: - gelegentliche Eintragungen gewisser Vorgänge in Tage- oder Taschenbücher; - Rentabilitätsberechnungen (auf Einnahmen und Ausgaben beschränkt) für einzelne Betriebszweige; - Zusammenstellungen von Angaben, die ausschließlich fiskalischen Zwecken dienen. C. BESITZVERHÄLTNISSEC/01bisC/03Landwirtschaftlich genutzte Fläche und BetriebszersplitterungI. Gesamtheit der vom Betrieb selbstbewirtschafteten Flächen an Ackerland, Dauerwiesen und -weiden,  Dauerkulturen sowie Haus- und Nutzgärten, die Eigentum des Betriebsinhabers sind, von ihm gepachtet  wurden (einschließlich Teilpacht) oder ihm unentgeltlich zur Bewirtschaftung überlassen wurden. II. Besitzverhältnisse; Sonderfälle: 1.  Im Falle einer als gesonderter Betrieb behandelten "Einzelproduktgemeinschaft"  ("landwirtschaftlicher Betrieb", Absatz 2.5) beziehen sich die Angaben über die Besitzverhältnisse  der gesamten ihr zugeordneten Fläche (LF) auf den für sie angegebenen Betriebsinhaber (B/01-II). 2.  Im Falle von Flächen in gemeinschaftlichem Besitz oder in gemeinschaftlicher Pacht und  Bewirtschaftung mehrerer Betriebe, die nicht zu "Einzelproduktgemeinschaften" gehören, beziehen  sich die Besitzverhältnisse auf den Betriebsinhaber, der diese Flächen überwiegend bewirtschaftet. C/01Landwirtschaftlich genutzte Fläche in EigentumI. Landwirtschaftliche Flächen des erhobenen Betriebes, die Eigentum des Betriebsinhabers sind und von  ihm bewirtschaftet werden. Hierzu gehören auch Flächen, die von diesem in Nutznießung, Erbpacht oder in gleichwertigen  Besitzformen bewirtschaftet werden. II. Deputatland zählt zum abgebenden Betrieb, ebenso wie Altenteilsland (landwirtschaftlicher Betrieb,  Absatz 2.2), sofern es nicht vom Empfänger (Deputant, Altenteiler) mit eigenen Produktionsmitteln  bewirtschaftet wird. Anteilsrechte an gemeinschaftlichem Grünland, wie z. B. an Gemeinde- oder Genossenschaftsweiden  oder an nicht aufgeteilter Allmende, bleiben dagegen ausser Betracht (diese Flächen werden in dieser  Erhebung nicht berücksichtigt, da sie keine betriebseigenen Flächen sind). C/02Landwirtschaftlich genutzte Fläche in PachtI. Flächen, die vom Betrieb gegen ein im voraus fest vereinbartes Entgelt (in Geld, Naturalien oder  sonstigen Leistungen) und im allgemeinen für mindestens 12 Monate gepachtet sind und über die ein  (mündlicher oder schriftlicher) Pachtvertrag besteht. II. Bei den gepachteten Flächen kann es sich handeln um: - die Pacht ganzer Betriebe, - zugepachtete Einzelgrundstücke. Die "Familienpachtungen", das sind Flächen oder Betriebe, die vom Betriebsinhaber von  Familienangehörigen (als Verpächter) zugepachtet werden, sind einbezogen, wenn diese Flächen vom  befragten Betrieb bewirtschaftet werden. Flächen eines anderen Betriebes, über die der Betriebsinhaber als Gegenleistung für eine  Arbeitsleistung verfügt, sind bei diesem einbezogen, wenn es sich nicht um Deputatland handelt  (;). (;) Im Gegensatz zum Deputatland, das in der Regel in die Fruchtfolge des abgebenden Betriebs  einbezogen ist, legt der Pachtvertrag nicht nur eine bestimmte Flächengrösse, sondern auch die  Belegenheit und Abgrenzung der Flächen fest. Hierzu gehören auch die Pachtformen "conacre" oder "11-Monate" (Irland und Nordirland), bei denen  das Land für 11 Monate gepachtet wird, sowie "Zaaiklaar gehuurd land" (saatfertiges Pachtland), bei  dem saatfertige Flächen für ein Wirtschaftsjahr gepachtet werden. Nicht einbezogen sind weiterverpachtete Pachtflächen, da sie nicht zu den von diesem Betrieb  bewirtschafteten Flächen gehören. C/03Landwirtschaftlich genutzte Flächen in Teilpacht oder in anderen BesitzformenI. a) Landwirtschaftlich genutzte Flächen in TeilpachtFlächen (gegebenenfalls ein ganzer Betrieb),  die im Zusammenwirken zwischen dem Verpächter und dem Teilpächter auf der Grundlage eines  (schriftlichen oder mündlichen) Teilpachtvertrags bewirtschaftet werden. Die Erzeugung wird nach  einem vereinbarten Anteilsatz zwischen ihnen aufgeteilt. b) Landwirtschaftlich genutzte Flächen in anderen Besitzformen sind: Besitzformen, die nicht unter C/01, C/02 und C/03, I., Buchstabe a) genannt sind. II. Hierzu gehören u. a.: 1.  Flächen, die dem Betriebsinhaber in seiner Eigenschaft als- Beamter oder Angestellter  (Förster, Geistlicher, Lehrer usw.) von seinem Dienstherrn zur Bewirtschaftung überlassen sind  ("Dienstland"), - Flächen, die dem Betrieb von der Gemeindeverwaltung oder anderen Institutionen zugeteilt sind  (aufgeteilte Allmende); nicht zu verwechseln mit einem Weiderecht auf einer nicht aufgeteilten  Allmende; 2.  Flächen, die der Betrieb unentgeltlich bewirtschaftet (z. B. Flächen aufgelöster Betriebe, die  vom befragten Betrieb bewirtschaftet werden); 3.  "Colonia parziaria" (ganze Betriebe oder Teilstücke) (;). C/04Zahl der Teilstücke, die die landwirtschaftlich genutzte Fläche bildenI. Ein Teilstück ist ein Stück Land eines Betriebes, das allseitig von anderen Flächen (Land, Wasser,  Strassen, Wälder usw.) umgeben ist, die nicht zu dem betreffenden Betrieb gehören. II. Ein Teilstück kann aus einem Feld oder mehreren benachbarten Feldern bestehen. Ein Feld ist ein  Stück Land innerhalb eines Teilstücks, das vom Rest des Teilstücks durch leicht erkennbare  Grenzlinien getrennt ist, wie z. B. Wege, Gräben, Bäche, Hecken. Ein Feld kann aus einem oder  mehreren Feldstücken bestehen. Ein Feldstück ist das ganze Feld oder ein Teil davon, auf dem eine  bestimmte Kultur oder eine Mischung von Kulturen angebaut ist. DbisIBODENNUTZUNG ($)I. Die selbstbewirtschaftete Gesamtfläche des Betriebes (D bis H) umfasst die selbstbewirtschaftete  landwirtschaftlich genutzte Fläche (D bis G) und die sonstigen Flächen (H). Die selbstbewirtschaftete landwirtschaftlich genutzte Fläche des Betriebs enthält die Fläche mit  den zur Ernte vorgesehenen Hauptkulturen im Jahr der Erhebung. II. Für die Aufgliederung der Flächen nach Bodennutzung ist jede Fläche nur einmal anzugeben. Dazu gehören Dauerkulturen und noch nicht im Ertrag stehende mehrjährige Kulturen (z. B. Spargel,  Erdbeeren, Stauden). Champignons sind ausgeschlossen. Bei vergesellschafteten Kulturen wird die landwirtschaftlich genutzte Fläche anteilig (je nach  Inanspruchnahme des Bodens) erfasst. (;) "Colonia parziaria": a) In Form eines ganzen Betriebs. Ein Betrieb ist vom Bereitstellenden einem Familienvorstand unter  folgenden Bedingungen übergeben worden: Derselbe musste sich verpflichten, mit Hilfe seiner Familie  den Betrieb zu bewirtschaften, einen Teil der Kosten zu tragen und die Ernte mit dem  Bereitstellenden in einem bestimmten Verhältnis zu teilen. b)In Form von Teilstücken. Es werden nur ein oder mehrere Feldstücke übergeben, die unter den  gleichen Bedingungen wie unter Buchstabe a) bewirtschaftet werden. ($) Die Definitionen in den Teilen D bis G beziehen sich auf die "Liste der landwirtschaftlichen  Erzeugnisse", Anhang II. Die in Vergesellschaftung mit Forstflächen genutzten landwirtschaftlichen Flächen werden in  gleicher Weise aufgeteilt. Dieses Verfahren gilt weder für Mischkulturen (gleichzeitig auf der  gleichen Fläche angebaute und abgeerntete Kulturen, z. B. Menggetreide) noch für Folgekulturen (z.  B. Gerste mit Klee, der später geerntet wird). Falls bei vergesellschafteten Kulturen eine der Kulturen keine wirkliche Bedeutung mehr für den  Betrieb hat, wird sie bei der Aufteilung der Fläche als nicht vorhanden betrachtet. Bei Folgekulturen wird nicht die Fläche jeder Folgekultur berücksichtigt, sondern die gesamte  Fläche derjenigen Kultur zugerechnet, welche als Hauptkultur anzusehen ist (;). Wenn die pro-rata-Aufteilung zu unbefriedigenden Ergebnissen führen würde, kann von diesem  Grundsatz abgewichen werden, sofern dabei die Regeln eingehalten werden, die von den  Mitgliedstaaten im Einvernehmen mit der Kommission festgelegt wurden. D. ACKERLANDI. Land, das regelmässig bearbeitet wird und im allgemeinen einer Fruchtfolge unterliegt. II. Das Ackerland umfasst die Anbauarten D/01 bis D/20 sowie das Brachland (D/21). D/01bisD/08Getreide zur Körnergewinnung (einschließlich Saatgut)II. Hierzu gehören nicht die grün geernteten oder verfütterten Getreidearten. Diese werden unter D/18  erfasst. D/01Weichweizen und SpelzD/02HartweizenD/03RoggenI. Wintermenggetreide eingeschlossenD/04GersteD/05HaferI. Sommermenggetreide eingeschlossenD/06KörnermaisD/07ReisD/08Sonstige  GetreideartenD/09Hülsenfrüchte zur Körnergewinnung (einschließlich Saatgut und Gemenge von  Hülsenfrüchten mit Getreide)D/09a) darunter im Reinanbau für Futterzwecke: Erbsen, Puff- und  Ackerbohnen, Wicken, SüßlupinenD/09b) andere (im Reinanbau und als Gemenge)D/10Kartoffeln  (einschließlich Früh- und Pflanzkartoffeln)(;) Unter Hauptkultur bei mehreren auf der gleichen  Fläche während des gleichen Vegetationszeitraums angebauten Folgekulturen versteht man die Kultur  mit dem höchsten Produktionswert. Sind die Produktionswerte annähernd gleich, so wird die Kultur,  die den Boden am längsten beansprucht, als Hauptkultur betrachtet. D/11Zuckerrüben (ohne Saatgut)D/12Futterhackfrüchte (ohne Saatgut)D/13Handelsgewächse  (einschließlich Saatgut für Ölsaaten ohne Saatgut für Textilpflanzen, Hopfen, Tabak und sonstige  Handelsgewächse), darunter: D/13a) Tabak, D/13b) Hopfen, D/13c) Baumwolle, D/13d) andere Ölsaaten oder Textilpflanzen und sonstige Handelsgewächse, D/13d) ii) Ölsaaten (insgesamt), darunter: - Raps und Rübsen, - Sonnenblumen, - SojaD/13d) ii) Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen. II. Zu den Heil-, Duft- und Gewürzpflanzen sind insbesondere folgende Kulturen zu rechnen: Engelwurz (Angelica spec.), Tollkirsche (Atropa spec.), Kamille (Matricaria spec.), Kümmel (carum  spec.), Fingerhut (Digitalis spec.), Enzian (Gentiana spec.), Ysop (Hyssopus spec.), Jasmin  (Jasminum spec.), Lavendel (Lavandula spec.), Psyllium (Psyllium spec.), Majoran (Origanum spec.),  Melisse (Melissa spec.), Minze (Mentha spec.), Mohn (Papaver spec.), Immergrün (Vinca spec.),  Safran (Curcuma spec.), Salbei (Salvia spec.), Ringelblume (Calendula spec.), Baldrian (Valeriana  spec.), . . . . . . D/13d) iii) andere Handelsgewächse, darunter: - Zuckerrohr. D/14undD/15Gemüse, Melonen, ErdbeerenII. Nicht einbegriffen sind Champignons (I/02)D/14Gemüse, Melonen, Erdbeeren im Freiland oder unter  flachen (nicht betretbaren) SchutzabdeckungenD/14a) FeldanbauI. Gemüse, Melonen und Erdbeeren, die auf Flächen angebaut werden, die in der Fruchtfolge mit anderen  landwirtschaftlichen Kulturen stehen. D/14b) GartenbaukulturenI. Gemüse, Melonen, Erdbeeren, die auf Flächen angebaut werden, die in der Fruchtfolge mit anderen  Gartengewächsen stehen. D/15, D/17sowieG/07Anbau unter Glas oder anderen hohen (betretbaren) SchutzeinrichtungenI. Kulturen, die für die ganze oder den überwiegenden Teil der Anbauzeit unter festen oder beweglichen  Gewächshäusern oder anderen hohen Schutzeinrichtungen (Glas, fester Kunststoff, flexibler  Kunststoff) angebaut werden. II. Hierunter fallen nicht flexible Flachfolien aus Plastik, Flächen unter Glocken und Tunneln (nicht  betretbar) sowie tragbare Anzuchtkästen. Im Falle beweglicher Gewächs- oder Treibhäuser und beweglicher Schutzeinrichtungen werden die  während der letzten zwölf Monate abgedeckten Flächen gezählt und addiert, um die Gesamtfläche unter  Schutzeinrichtungen zu erhalten (es wird also nicht nur die Grundfläche der betreffenden Anlagen  gezählt). Kulturen, die zeitweise unter Schutzeinrichtungen und zeitweise im Freiland stehen, werden den  Flächen unter Schutzeinrichtungen zugeordnet, wenn sie nicht nur sehr kurze Zeit unter  Schutzeinrichtungen stehen. Wenn die gleiche Fläche im Anbau unter Schutzeinrichtungen mehrmals genutzt war, zählt die Fläche  nur einmal. Im Falle von Etagenbau wird nur die Grundfläche berücksichtigt. D/16undD/17Blumen und Zierpflanzen (ohne Baumschulen)D/18FutterpflanzenI. Alle in der Fruchtfolge stehenden Grünfutterpflanzen, die weniger als fünf Jahre auf der gleichen  Fläche stehen (ein- und mehrjähriger Futterbau). II. Hierzu gehören grün geerntetes und/oder verfüttertes Getreide sowie grün geerntete und/oder  verfütterte Handelsgewächse. Nicht zu berücksichtigen sind Futterhackfrüchte (D/12). D/18a) Ackerwiesen und -weidenI. Futterbau, der den Boden mindestens ein Jahr und weniger als fünf Jahre beansprucht. Die Aussaat  besteht aus Gras oder Grasgemisch. D/18b) SonstigeI. Anderer überwiegend einjähriger Futterbau (z. B. Wicken, Futtermais, Getreide grün geerntet  und/oder verfüttert, Luzerne). D/19Sämereien und Pflanzgut auf dem Ackerland (ohne Getreide, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und  Ölsaaten)I. Flächen, auf denen Pflanzen zur Gewinnung von zum Verkauf bestimmtem Saat- oder Pflanzgut - mit  Ausnahme von Getreide, Reis, Hülsenfrüchten, Ölfrüchten, Kartoffeln - angebaut werden. Das Saat-  und Pflanzgut für den Eigenbedarf des Betriebes (z. B. vorgezogene Gemüsepflanzen wie Kohl- und  Salatpflänzlinge) ist in den entsprechenden Positionen für die Kulturen erfasst. II. Hierzu zählt das Saatgut von Grünfutterpflanzen. D/20Sonstige Kulturen auf dem AckerlandI. Kulturen auf dem Ackerland, die nicht unter D/01 bis D/19 und D/21 erfasst werden. D/21Schwarzbrache (einschließlich Grünbrache)I. Bearbeitete oder nicht bearbeitete Flächen, die in der Fruchtfolge stehen, aber während des ganzen  Wirtschaftsjahres keine Ernte erbringen. II. Schwarzbrache ist nicht mit Zwischenfruchtbau (I/01) und nicht mit aus der landwirtschaftlichen  Erzeugung ausgeschiedenen Flächen (H/01) zu verwechseln. Das wesentliche Merkmal der Schwarzbrache  ist, daß die Flächen im allgemeinen für eine Vegetationsperiode ruhen, um sie zu verbessern. Schwarzbrache kann in folgenden Formen vorkommen: 1.  Flächen ohne jede Vegetation, 2.  Flächen mit zufälliger Vegetation; diese Vegetation kann in bestimmten Fällen als Viehfutter  oder zum Unterpfluegen verwendet werden, 3.  eingesäte Flächen, die ausschließlich Gründüngungszwecken dienen (Grünbrache). E. HAUS- UND NUTZGÄRTENI. Von der sonstigen landwirtschaftlich genutzten Fläche getrennte und als Gartenland erkennbare  Flächen, auf denen Erzeugnisse angebaut werden, die überwiegend im Betriebshaushalt verbraucht  werden. II. Nicht zu berücksichtigen sind: - Zierflächen (Park- und Rasenanlagen) (H/03), - Flächen, die für den Eigenbedarf von Gemeinschaftshaushalten wie z. B. Versuchsbetrieben,  kirchlichen Gemeinschaften, Pensionaten, Gefängnissen usw. bewirtschaftet werden, sofern der mit  einem solchen Gemeinschaftshaushalt verbundene Betrieb die übrigen Kriterien eines  landwirtschaftlichen Betriebes erfuellt. Diese Flächen werden wie die Flächen eines  landwirtschaftlichen Betriebes gemäß der Art ihrer Nutzung erfasst. F. DAUERGRÜNLANDF/01Dauerwiesen und -weiden, ohne die ertragsarmen WeidenI. Flächen, ohne die ertragsarmen Weiden, ausserhalb der Fruchtfolge, die fortdauernd (mindestens 5  Jahre) der Erzeugung von Gräsern und Kräutern dienen. Es kann sich um durch Einsaat angelegtes oder  um natürliches Grünland handeln. II. Dazu gehören nicht: - gelegentlich oder ständig genutzte ertragsarme Weiden (F/02), - nicht genutzte Weiden, Wiesen und Almen (H/01). F/02Ertragsarme WeidenI. Ertragsarme Weiden, vor allem in Hanglagen, weder durch Düngung, Pflege, Einsaat noch Trockenlegung  verbessert. II. Dazu können gehören: Felsiges Land, Heide und Ödland sowie die "deer forests" in Schottland. Nicht zu berücksichtigen sind die nicht genutzten ertragsarmen Weiden (H/01). G. DAUERKULTURENI. Kulturen ausserhalb der Fruchtfolge, ohne Dauergrünland, welche den Boden während mehrerer Jahre  beanspruchen und wiederkehrende Erträge erbringen. II. Hierzu gehören auch Baumschulen (mit Ausnahme der mit der Forstfläche erfassten nicht gewerblichen  Forstbaumschulen innerhalb des Waldes) sowie die zu Flechtarbeiten verwendeten Pflanzen  (Korbweiden, Schilfrohr, Binsen usw.: G/06). Nicht hierzu gehören dagegen Dauerkulturen, die als Gemüse oder Zierpflanzen oder Handelsgewächse  anzusehen sind (z. B. Spargel, Rosen, Zierstauden, Erdbeeren, Hopfen). G/01Obstanlagen (einschließlich Beerenobstanlagen)I. Anlagen, die zur Obsterzeugung bestimmt sind. Darunter werden sowohl die Formen mit nur geringen  Baumabständen als auch die mit grösseren Baumabständen in möglicher Vergesellschaftung mit anderen  Kulturen verstanden. II. Hierzu gehören auch Eßkastanien. Nicht hierzu gehören Zitrus-, Oliven- und Rebanlagen (G/02, 03, 04). G/01a) Obst-(Frischobst) und Beerenarten der gemässigten Klimazonen, G/01b) Obst- und Beerenarten der subtropischen Klimazonen. II. Als Obst- und Beerenarten der subtropischen Klimazonen gelten folgende Kulturen: Anona (Anona spec.), Ananas (Ananas spec.), Avocado (Persea spec.), Banane (Musa spec.), Frucht des  Feigenkaktus (Stachelfeige) (Opuntia spec.), Litchi (Litchi spec.), Kiwi (Actinidea spec.),  Papajafrucht (carica spec.), Mangofrucht (Mangifera spec.), Guave (Psidium spec.), Granadille  (Passiflora spec.). G/01c) Schalenobstarten (Nüsse). G/02ZitrusanlagenG/03OlivenanlagenG/03a) Normalerweise zur Erzeugung von Tafeloliven  bestimmt, G/03b) normalerweise zur Erzeugung von Olivenöl bestimmt. G/04RebanlagenG/04a) Rebanlagen, deren Erträge normalerweise für Qualitätswein bestimmt sind. I. Rebflächen für Keltertrauben, die normalerweise für die Erzeugung von Qualitätsweinen in  festgelegten Regionen (Qualitätswein b. A.) bestimmt sind und die den Vorschriften der Verordnungen  (EWG) Nr. 817/70 (;) und (EWG) Nr. 823/87 des Rates ($) (bzw. gegebenenfalls entsprechenden neueren  Rechtsgrundlagen) und deren Durchführungsbestimmungen entsprechen, wie sie in den nationalen  Vorschriften definiert sind. G/04b) Rebanlagen, deren Erträge normalerweise für anderen Wein bestimmt sind. I. Rebanlagen für Keltertrauben, die für die Erzeugung von anderen Weinen als Qualitätsweinen b. A.  bestimmt sind. G/04c) Rebanlagen, deren Erträge normalerweise für Tafeltrauben bestimmt sind. G/04d) Rebanlagen, deren Erträge normalerweise für Rosinen bestimmt sind. G/05Reb- und BaumschulenI. Flächen mit jungen verholzenden Pflanzen im Freiland, die zum Auspflanzen bestimmt sind: a)  Rebschulen und Rebschnittgärten für Unterlagen, b)  Obstgehölze, c)  Ziergehölze, d)  Forstpflanzen (ohne die forstlichen Pflanzgärten innerhalb des Waldes für den Eigenbedarf des  Betriebes), e)  Bäume und Sträucher für die Bepflanzung von Gärten, Parks, Strassen und Böschungen, z. B.  Heckenpflanzen, Rosen und sonstige Ziersträucher, Zierkoniferen, jeweils einschließlich Unterlagen  und Jungpflanzen. II. Gewerbliche Forstbaumschulen - innerhalb oder ausserhalb des Waldes - werden hier aufgeführt, ebenso  wie die nicht gewerblichen Forstbaumschulen ausserhalb des Waldes für den Eigenbedarf des  Betriebes. Nicht einbegriffen sind forstliche Pflanzgärten innerhalb des Waldes für den Eigenbedarf des  Betriebes (allgemein von geringer Bedeutung), die unter Forstflächen (H/02) erfasst werden. Die verschiedenen Fälle können wie folgt zusammengestellt werden: >PLATZ FÜR EINE TABELLE>G/06Sonstige DauerkulturenI. Dauerkulturen im Freiland, die nicht unter G/01 bis G/05 erfasst werden, insbesondere Korb- und  Flechtmaterialien (011.93). G/07Dauerkulturen unter Glas (siehe unter D/15, D/17)H. SONSTIGE FLÄCHENZu den "Sonstigen Flächen" gehören die nicht genutzten landwirtschaftlichen  Flächen (H/01), die Forstflächen (H/02) und die sonstigen Flächen wie Gebäude- und Hofflächen,  Wege, Gewässer, Steinbrüche, Unland, Felsen usw. (H/03). H/01undH/03Nicht genutzte landwirtschaftliche Flächen (landwirtschaftliche Flächen, die aus  wirtschaftlichen, sozialen oder sonstigen Gründen nicht mehr bewirtschaftet werden und ausserhalb  der Fruchtfolge liegen) und sonstige Flächen (Gebäude und Hofflächen, Wege, Gewässer, Steinbrüche,  Unland, Felsen usw.). II. Ab 1988 werden die bis einschließlich Erhebung 1987 getrennt erhobenen Kategorien H/01 und H/03  zusammen als einziges Merkmal "H/01 + H/03", also als Summe, erfasst. In der vorliegenden Liste der Definitionen werden diese beiden Merkmale weiterhin getrennt  aufgeführt, um die Kontinuität zwischen den jeweiligen Erhebungen vor und ab 1988 zu sichern. H/01Nicht genutzte landwirtschaftliche Flächen (landwirtschaftliche Flächen, die aus  wirtschaftlichen, sozialen oder sonstigen Gründen nicht mehr bewirtschaftet werden und ausserhalb  der Fruchtfolge liegen). I. Flächen, die früher als landwirtschaftliche Flächen genutzt wurden, aber im Bezugsjahr der Erhebung  aus wirtschaftlichen, sozialen oder anderen Gründen nicht mehr genutzt werden und ausserhalb der  Fruchtfolge liegen. II. Diese Flächen können normalerweise durch Einsatz von im Betrieb vorhandenen Mitteln wieder genutzt  werden. Ausgeschlossen sind: - Ziergärten (Park- und Rasenanlagen) (H/03), - Schwarzbrache (D/21). H/02ForstflächeI. Fläche, die mit forstlichen Bäumen oder Sträuchern bestanden ist, einschließlich Pappelanlagen  innerhalb oder ausserhalb des Waldes sowie forstliche Pflanzgärten innerhalb des Waldes für den  Eigenbedarf des Betriebes. II. Im Falle der Vergesellschaftung zwischen landwirtschaftlichen und Forstkulturen ist die Fläche  anteilig aufzugliedern (siehe auch Erläuterungen zu "D. bis I. Bodennutzung"). Zur Forstfläche zählen auch auf der Gesamtfläche dieses Betriebes wachsende Windschutz- und  bewaldete Grenzstreifen, deren Einbeziehung in die Forstfläche bei dieser Erhebung sinnvoll  erscheint. Weihnachtsbäume sind inbegriffen. Zur Forstfläche zählen nicht: - Walnuß- und Kastanienbäume, die überwiegend für die Fruchterzeugung (G/01) bestimmt sind, und  andere nicht forstliche Baumanlagen (G) sowie Korbweidenpflanzungen (G/06), - Flächen mit einzelnen Bäumen, kleine Baumgruppen und einzelne Baumreihen (H/03), - Parks (H/03), Zierflächen (H/03), Viehweiden (F/01 und F/02) und ungenutzte ertragsarme  Viehweiden (H/01), - Heideflächen und Moorflächen (F/01 oder H/01), - gewerbliche Forstbaumschulen sowie sonstige Baumschulen ausserhalb des Waldes (G/05). H/02a) NichtkommerziellI. Forstflächen, die nicht zu kommerziellen Zwecken bewirtschaftet werden. II. Forstflächen, deren Holzerzeugung überwiegend für den Eigenverbrauch bestimmt ist oder die  überwiegend anderen Zwecken als der Holzerzeugung dienen. H/02b) KommerziellI. Forstflächen, die in der Absicht bewirtschaftet werden, das darauf erzeugte Holz überwiegend zu  verkaufen. und/oderH/02c) LaubwaldI. Alle Forstflächen, deren Baumbestand sich zu mindestens 75 % aus Laubbäumen zusammensetzt. H/02d) NadelwaldI. Alle Forstflächen, deren Baumbestand sich zu mindestens 75 % aus Nadelbäumen zusammensetzt. H/02e) MischwaldI. Alle übrigen Forstflächen, die nicht Laub- oder Nadelwald sind. H/03Sonstige Flächen (Gebäude- und Hofflächen, Zierflächen [Park- und Rasenanlagen], Wege,  Gewässer, Steinbrüche, Unland, Felsen usw.). I. Alle Teile der gesamten Betriebsfläche, die weder zur landwirtschaftlich genutzten Fläche noch zur  nicht genutzten landwirtschaftlichen Fläche, noch zur Forstfläche gehören. II. Diese Position umfasst insbesondere: 1.  Flächen, die nicht direkt der pflanzlichen Erzeugung dienen, jedoch für den Betrieb notwendig  sind, z. B. Gebäudeflächen und zu den Feldern führende Wege auf der Gesamtfläche dieser Betriebe. 2.  Flächen, die zur landwirtschaftlichen Erzeugung nicht nutzbar sind. Darunter versteht man  solche Flächen, die nur unter grossem Einsatz von Mitteln, über die ein landwirtschaftlicher Betrieb  normalerweise nicht verfügt, kultiviert werden können, wie z. B. Nutzbarmachung von Moorflächen,  Heideland usw. 3.  Zierflächen (Park- und Rasenanlagen). I. VERGESELLSCHAFTETE KULTUREN UND NEBENKULTUREN, CHAMPIGNONS, BEWÄSSERUNG, GEWÄCHSHÄUSER, STILLEGUNG  VON ACKERLANDI/01Nachfolgende Nebenkulturen (ohne Anbau von Gartenbaukulturen oder Kulturen unter  Glas)I. Kulturen, die auf die Hauptkultur folgen (oder ihr eventuell vorausgehen) und während der zwölf  Monate des Bezugszeitraumes abgeerntet werden. II. Nicht einbezogen sind: - der Anbau von Gartenkulturen, der Anbau in Gewächshäusern sowie in Haus- und Nutzgärten, - der Zwischenfruchtanbau, der der Gründüngung dient. I/01a) Getreide (D/01 bis D/08), ausgenommen für Futterzwecke, I/01b) Hülsenfrüchte (D/09), ausgenommen für Futterzwecke, I/01c) Ölsaaten (D/13 i), ausgenommen für Futterzwecke, undI/01d) sonstige einander folgende  Nebenkulturen. I/02ChampignonsI. Champignons, die sowohl in eigens für die Erzeugung von Pilzen erbauten oder eingerichteten  Gebäuden als auch in Kellern, Grotten und Gewölben gezogen werden. II. Erfasst werden die Kulturflächen der Beete, die während der 12 Monate des Bezugszeitraums einmal  oder mehrmals mit Kompost gefuellt werden oder gefuellt sind. Geschieht dies mehrmals, so wird die  Fläche trotzdem nur einmal gezählt. I/03Bewässerte FlächeI/03a) Gesamte bewässerbare FlächeI. Fläche, die im Bezugsjahr erforderlichenfalls mit den normalerweise im Betrieb verfügbaren  technischen Einrichtungen und der normalerweise verfügbaren Wassermenge höchstens bewässert werden  könnte. II. Die gesamte bewässerbare Fläche kann verschieden sein von der Summe der mit  Bewässerungseinrichtungen ausgestatteten Flächen, da einerseits diese Einrichtungen mobil sein und  infolgedessen im Verlauf einer Vegetationsperiode auf mehreren Feldern eingesetzt werden können und  da andererseits die Kapazität durch die verfügbare Wassermenge und durch den Zeitraum beschränkt  sein kann, innerhalb dessen eine Mobilität ausgenutzt werden könnte. I/03b) Fläche der mindestens einmal im Jahr bewässerten KulturenI. Fläche der Kulturen, die während der letzten 12 Monate vor dem Tag der Erhebung tatsächlich  mindestens einmal bewässert worden sind. II. Nicht einzubeziehen sind die Kulturen unter Glas und die Haus- und Kleingärten, die fast immer  bewässert werden. Wenn auf einem Feld im Verlauf der Vegetationsperiode mehrere Kulturen angebaut wurden, so ist die  Fläche nur einmal anzugeben, und zwar für die Hauptkultur, falls diese bewässert wurde, und  anderenfalls für die wichtigste bewässerte Nebenkultur oder Folgekultur. I/04Grundfläche der benutzten GewächshäuserI. Unter "Gewächshäusern" sind zu verstehen: Ortsfeste oder bewegliche Anlagen aus Glas, Plastikfolien  oder sonstigem lichtdurchlässigem, aber wasserundurchlässigem Material, in denen Kulturen unter  Schutz angebaut werden. Nicht zu berücksichtigen sind: - ortsfeste, bewegliche oder verstellbare glasbedeckte Kästen, - niedrige Plastiktunnel, - Glocken. II. Hierzu zählen nur Unterglasanlagen, die in den letzten 12 Monaten vor dem Tage der Befragung  benutzt worden sind. Hierbei werden die Grundflächen von Unterglasanlagen eingetragen. Bei beweglichen Gewächshäusern  wird nur einmal die Fläche angegeben, die zur gleichen Zeit von den Glasflächen bedeckt werden  kann. Werden Flächen unter Schutz mehrmals in einem Jahr benutzt, so ist die Fläche ebenfalls nur  ein einziges Mal zu zählen. I/05Vergesellschaftete KulturenI. Gleichzeitiger Anbau von Kulturen auf Zeit (Ackerkulturen oder Grünland) und Dauerkulturen und/oder  Forstpflanzen auf ein und demselben Feld, im weiteren Sinne auch gleichzeitiger Anbau von  Dauerkulturen verschiedener Arten oder von verschiedenen Kulturen auf Zeit auf ein und demselben  Feld. II. Unter diesem Merkmal wird die von den vergesellschafteten Kulturen tatsächlich in Anspruch  genommene Gesamtfläche erfasst. Die Aufteilung der Gesamtfläche auf die verschiedenen beteiligten  Kulturen ist unter "D-I Bodennutzung" geregelt. I/05a) Landwirtschaftliche Kulturen (einschließlich Grünland) - ForstpflanzenI/05b)  Dauerkulturen - Kulturen auf Zeit, I/05c) Dauerkulturen - Dauerkulturen, I/05d) sonstige. I/06Böden, die der Beihilferegelung für die Förderung der Stillegung von Ackerland unterliegen und  erfasst sind unter: a)Brachland (D/21) mit Möglichkeit der Wechselwirtschaft, b)für extensive Viehhaltung genütztes Dauergrünland (F/01 + F/02), c)Linsen, Kichererbsen und Wicken (D/09), d)Forstflächen (H/02) oder in Vorbereitung zur Aufforstung, e)gegenwärtig oder auf Dauer für nicht landwirtschaftliche Zwecke genutzte Flächen (H/01 + H/03), f)insgesamt. I. Flächen, für die der Betrieb Anspruch auf eine Beihilfe zur Förderung der Stillegung von  Ackerlandhat, gemäß Verordnung (EWG) Nr. 797/85 des Rates (1), zuletzt geändert durch Verordnung  (EWG) Nr. 1137/88 (2), und gemäß den Verordnungen (EWG) Nr. 1272/88 (3) und (EWG) Nr. 1273/88 (4)  der Kommission und gegebenenfalls neueren Rechtsvorschriften. II. Dazu gehören nur Flächen, für die der Betrieb Anspruch auf eine Beihilfe hat, die sich auf das  Bezugsjahr der Erhebung bezieht. J. VIEHBESTAND (am Erhebungsstichtag)J/01bisJ/16ViehbestandI. Anzahl der Tiere, die Eigentum des Betriebs, unter Vertrag gehalten werden oder in Pension genommen  sind. Diese Tiere können sich zur Zeit der Erhebung innerhalb (auf den vom Betrieb bewirtschafteten  Flächen oder in den von ihm benutzten Stallungen) oder ausserhalb des Betriebs befinden  (gemeinschaftliche Flächen, Herdenwanderung usw.). II. Hier sind auch die auf Lohnbasis gehaltenen oder in Pension genommenen (d. h. gegen festes Entgelt  versorgten) Tiere aufzuführen, die Eigentum eines nichtlandwirtschaftlichen Betriebes sind (z. B.  Futterhandlung, Mühle, Schlachterei). Wanderherden, die nicht von Betrieben mit selbstbewirtschafteter landwirtschaftlich genutzter  Fläche gehalten werden, sind als selbständiger Betrieb anzusehen. Nicht einbezogen sind: - Tiere, die sich nur vorübergehend im Betrieb befinden (z. B. zum Decken gebrachte weibliche  Tiere), - Tiere, die unter Vertrag gehalten oder in Pension in einen fremden Betrieb gegeben werden. J/01EinhuferII. Die sich im Betrieb befindenden Renn- und Reitpferde werden hier einbezogen. J/02bisJ/08Rinder (einschließlich Büffel)J/02Rinder unter 1 JahrJ/03Männliche Rinder von 1  Jahr bis unter 2 JahrenJ/04Weibliche Rinder von 1 Jahr bis unter 2 JahrenII. Ausgeschlossen sind weibliche Rinder, die bereits gekalbt haben (J/07 und J/08). J/05Männliche Rinder von 2 Jahren und älterJ/06FärsenI. Weibliche Rinder von 2 Jahren und älter, die noch nicht gekalbt haben. II. Einbegriffen sind weibliche Rinder von 2 Jahren und älter, die noch nicht gekalbt haben, auch wenn  sie am Tage der Befragung trächtig sind. J/07undJ/08Milchkühe - sonstige KüheI. Kühe: Weibliche Rinder, die bereits gekalbt haben (gegebenenfalls auch Tiere von weniger als zwei  Jahren). J/07MilchküheI. Kühe, die aufgrund ihrer Rasse oder Veranlagung ausschließlich oder hauptsächlich zur Erzeugung von  Milch gehalten werden, die zum menschlichen Verbrauch oder zur Herstellung von Milcherzeugnissen  bestimmt ist. Einbezogen werden ausgemerzte Milchkühe (unabhängig davon, ob sie zwischen ihrer  letzten Laktation und dem Schlachten gemästet werden oder nicht). J/08Sonstige KüheI. 1.  Kühe, die aufgrund ihrer Rasse oder Veranlagung ausschließlich oder hauptsächlich zur  Kälbererzeugung gehalten werden und deren Milch nicht für den menschlichen Verbrauch oder zur  Verarbeitung zu Milcherzeugnissen bestimmt ist. 2.  Arbeitskühe. II. Einbezogen sind die sonstigen Schlachtkühe (vor der Schlachtung gemästet oder nicht). J/09Schafe (jeden Alters)J/09a) Weibliche Zuchttiere. I. Weibliche Schafe, die gelammt haben. II. Einbegriffen sind: - die zur Zucht bestimmten weiblichen Schafe und Lämmer, - die ausgemerzten weiblichen Schafe. J/09b) Sonstige SchafeI. Alle Schafe, die keine weiblichen Zuchttiere sind. J/10Ziegen (jeden Alters)J/10a) Weibliche ZuchttiereI. Weibliche Ziegen, die gezickelt haben. II. Einschließlich: - Geissen und Zicklein für die Zucht, - ausgemerzte Geissen. J/10b) Sonstige ZiegenI. Alle Ziegen, die keine weiblichen Zuchttiere sind. J/11bisJ/13SchweineJ/11Ferkel mit einen Lebendgewicht unter 20 kgJ/12Zuchtsauen von 50 kg  und mehrII. Ausgenommen sind ausgemerzte Sauen. J/13Andere SchweineI. Schweine mit einem Lebendgewicht von 20 bis unter 50 kg, Mastschweine einschließlich ausgemerzter  Eber und Sauen mit einem Lebendgewicht von 50 kg und darüber (unabhängig davon, ob sie vor dem  Schlachten gemästet wurden oder nicht) sowie Zuchteber mit einem Lebendgewicht von 50 kg und  darüber. J/14bisJ/16GefluegelJ/14Masthähnchen und -hühnchenII. Ausgenommen sind Jung- und Legehennen sowie ausgemerzte Legehennen. J/15LegehennenII. Jung- und Legehennen sind einbegriffen. "Junghennen" sind Hennen, welche das Legealter noch nicht  erreicht haben. Sämtliche Hennen, die bereits in das Legealter eingetreten sind, gleichgültig ob  die Eier zum Verkauf oder zur Brut bestimmt sind, sind einbegriffen. Die Zuchthähne für Legehennen  sind einbegriffen. J/16Sonstiges Gefluegel (Enten, Truthühner, Gänse und Perlhühner)J/17MutterkaninchenI. Weibliche Kaninchen, die bereits einmal geworfen haben. J/18BienenI. Zahl der belegten Stöcke von Bienen, die zur Erzeugung von Honig gehalten werden. II. Es wird ein Bienenstock je Bienenvolk gezählt, unabhängig von der Art und Bauweise der  Unterbringung. K. SCHLEPPER, EINFACHSCHLEPPER, MASCHINEN UND EINRICHTUNGENBenutzung der MaschinenI. Vom Betrieb in den letzten 12 Monaten vor dem Tag der Befragung verwendete Maschinen. Im Alleinbesitz des BetriebesI. Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen im Alleinbesitz des landwirtschaftlichen  Betriebes am Tag der Erhebung. II. Es werden also auch die zeitweilig an andere landwirtschaftliche Betriebe ausgeliehenen  Motorfahrzeuge usw. aufgeführt. Benutzung durch mehrere Betriebe1. Im Besitz eines anderen landwirtschaftlichen Betriebes: I.  Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen im Besitz eines anderen  landwirtschaftlichen Betriebes, die im befragten Betrieb zeitweilig (z. B. im Rahmen der  Nachbarschaftshilfe oder im Rahmen eines Maschinenrings) eingesetzt wurden. 2. Im Besitz einer Genossenschaft: I.  Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen im Besitz von Genossenschaften, die vom  befragten Betrieb benutzt wurden. 3. Im gemeinschaftlichen Besitz:I.  Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen im gemeinschaftlichen Besitz mit anderen  landwirtschaftlichen Betrieben (Maschinengemeinschaft). Im Besitz eines landwirtschaftlichen LohnunternehmensI. Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen, die einem landwirtschaftlichen  Lohnunternehmen gehören und vom befragten Betrieb verwendet wurden. II. Landwirtschaftliche Lohnunternehmen sind Unternehmen, die gewerbsmässig landwirtschaftliche  Motorfahrzeuge usw. in landwirtschaftlichen Betrieben einsetzen. Dabei kann der  Lohnmaschineneinsatz als Haupttätigkeit oder als Nebentätigkeit ausgeuebt werden (z. B. für  Unternehmen mit Haupttätigkeit im Landmaschinenhandel und -handwerk, in Handel und Verarbeitung  landwirtschaftlicher Produkte, inder Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Betriebe sowie für  öffentliche Einrichtungen wie Landschaftspflege). K/01Vierradschlepper, Kettenschlepper, GeräteträgerI. Alle Schlepper mit zwei oder mehr Achsen, die zur Verrichtung von Arbeiten des landwirtschaftlichen  Betriebs eingesetzt wurden sowie Motorfahrzeuge, falls sie ihrer Funktion nach einen Schlepper voll  ersetzten (zum Beispiel: Jeeps oder Unimogs). Ausgeschlossen sind alle Arten von Motorfahrzeugen, die während der betrachteten 12 Monate  ausschließlich in der Forstwirtschaft, in der Fischerei, im Graben- und Wegebau und bei anderen  Kultivierungsarbeiten verwendet wurden. K/02Einachsschlepper, Motorhacken, Motorfräsen, MotormäherI. Einachsige und ähnliche Motorfahrzeuge, die in der Landwirtschaft, dem Garten- und dem Weinbau  verwendet wurden. II. Maschinen, die nur für Park- und Rasenflächen benutzt werden, sind ausgeschlossen. K/03MähdrescherI. Selbstfahrende, schleppergezogene oder an den Schlepper auf- oder angebaute Maschinen für die Ernte  (mähen und dreschen) von Getreide einschließlich Reis und Körnermais, reifen Hülsen- und  Ölfrüchten, Grassamen, usw. II. Hierzu gehören nicht Vollerntemaschinen für die Ernte von Pflueckerbsen. K/04FeldhäckslerI. Selbstfahrende, schleppergezogene oder an den Schlepper auf- und angebaute Maschinen, die frisches,  halbtrockenes oder trockenes Halm- und Blattgut entweder aus dem stehenden Bestand oder aus dem  Schwad in einem Arbeitsgang aufnehmen, zerkleinern (z. B. häckseln) und mechanisch oder pneumatisch  auf einen Wagen befördern. K/05Maschinen für die vollmechanisierte KartoffelernteI. Selbstfahrende, schleppergezogene oder an den Schlepper auf- oder angebaute Maschinen, die die  Kartoffelknollen roden, vom Kraut trennen (u. U. in Reihen ablegen), sammeln und/oder in Säcke,  Kisten, Ladekästen oder auf einen Anhänger befördern. II. Die Ernte kann in einem Arbeitsgang oder in einer Arbeitskette (z. B. wenn Maschinen  unterschiedlicher Funktion in lückenlos kombinierten Arbeitsgängen eingesetzt werden) erfolgen. Im  letztgenannten Fall wird das gesamte System als eine einzige Maschine betrachtet. K/06Maschinen für die vollmechanisierte ZuckerrübenernteI. Selbstfahrende, schleppergezogene oder an den Schlepper auf- oder angebaute Maschinen, die die  Zuckerrüben köpfen, roden, in Reihen ablegen oder in Bunkern sammeln und/oder das Rübenblatt in  quer- oder längsliegenden Schwaden ablegen. II. Die Ernte kann in einem Arbeitsgang oder in einer Arbeitskette (z. B. wenn Maschinen  unterschiedlicher Funktion in lückenlos kombinierten Arbeitsgängen eingesetzt werden) erfolgen. Im  letztgenannten Fall wird das gesamte System als eine einzige Maschine betrachtet. K/07Melkmaschinenanlagen (feststehende und bewegliche)I. Hierunter sind nach dem Saugprinzip arbeitende Eimermelkanlagen, Milchsauganlagen und Melkanlagen  (auch Fahrzeuge, die mit Einrichtungen zum Melken und zur Aufnahme der gemolkenen Milch versehen  sind) zu verstehen. K/08Gesonderte MelkständeI. Melkmaschinenanlagen, zu denen die Kühe zum gleichzeitigen Melken von mehreren Kühen kommen. II. Die Kühe sind in der Melkanlage nur zum Melken anwesend. Nicht dazu gehören die Kuhställe, in denen  Kühe untergebracht und gemolken werden. Dazu gehören beispielsweise folgende Melkstände: - Karussellmelkstände, - Melkstände Seite an Seite (z. B. 2×2 Plätze), - Reihenmelkstände (z. B. 2×2 Plätze), - Fischgrätenmelkstände (z. B. 2×6 Plätze), - Rhombusmelkstände (z. B. 4×6 Plätze). K/08a) Vollautomatischer gesonderter MelkstandI. Das Kommen und Gehen der Kühe wird automatisch überwacht, und das Melkzeug löst sich, wenn der  Milchfluß in signifikanter Weise nachlässt. II. Mit einer solchen Anlage lassen sich mindestens 50 Kühe pro Stunde melken. L. LANDWIRTSCHAFTLICHE ARBEITSKRÄFTEL/01bisL/06Landwirtschaftliche Arbeitskräfte des  BetriebesI. Alle Personen ab Ende des schulpflichtigen Alters (1), die in den letzten 12 Monaten vor dem Tag  der Befragung (2) landwirtschaftliche Arbeiten für den befragten landwirtschaftlichen Betrieb  geleistet haben. Hierzu gehören: - Betriebsinhaber (L/01) und Betriebsleiter (L/01a),- Familienangehörige des Betriebsinhabers (L/02 und L/03), - familienfremde Arbeitskräfte (L/04 bis L/06). II. Unter "landwirtschaftlichen Arbeiten" sind zu verstehen: Alle Tätigkeiten für den befragten landwirtschaftlichen Betrieb, soweit sie zur Erzeugung und zum  Absatz der im Anhang II aufgeführten Erzeugnisse beitragen. Unter "landwirtschaftlichen Arbeiten" sind beispielsweise folgende Arbeiten (soweit sie mit  betriebseigenen Arbeitskräften ausgeführt werden) zu verstehen und zu erfassen: - Arbeiten der Betriebsorganisation und -führung (Ein- und Verkauf, Buchführung usw.), - Feldarbeiten (z. B. Bodenbearbeitung, Heuwerbung und sonstige Erntearbeiten), - Stallarbeiten (Futterbereitung und Fütterung, Melken, Tierpflege usw.), - Arbeiten für die Lagerung, Be- und Verarbeitung von Erzeugnissen des Betriebs (z. B. Lagerung von  Butter und Getreide, Butterherstellung, Verpackung usw.), - Arbeiten zur Unterhaltung von Wirtschaftsgebäuden, Maschinen, Einrichtungen usw., - eigene Transportarbeiten für den landwirtschaftlichen Betrieb. Nicht angegeben sind Arbeitskräfte, die für fremde Rechnung oder im Rahmen der Nachbarschaftshilfe  im befragten Betrieb beschäftigt waren (z. B. Arbeitskräfte von landwirtschaftlichen  Lohnunternehmen und Genossenschaften). Nicht zu den Arbeiten für den landwirtschaftlichen Betrieb rechnen: - Arbeiten für den Privathaushalt des Betriebsinhabers bzw. des Betriebsleiters und deren  Familien, - Arbeiten für die Forst- und Jagdwirtschaft, für die Fischerei oder die Fischzucht, auch wenn sie  im landwirtschaftlichen Betrieb ausgeführt werden. Jedoch ist eine begrenzte Zahl dieser Arbeiten,  die von einer landwirtschaftlichen Arbeitskraft ausgeführt werden, nicht ausgeschlossen, wenn es  nicht möglich ist, diese separat zu erheben, - Arbeiten für ein nichtlandwirtschaftliches Unternehmen in der Hand desselben Betriebsinhabers. Personen, die zwar das versorgungsfähige Alter erreicht haben, aber weiterhin für den Betrieb  arbeiten, werden als landwirtschaftliche Arbeitskräfte erfasst. Bei Betrieben, deren Inhaber keine natürliche Person ist, werden die Zeilen für "Betriebsinhaber"  (L/01), "Ehegatte" (L/02) und "sonstige Familienangehörige" L/03a) und L/03b) nicht ausgefuellt. Der  Betriebsleiter wird unter L/01a) erfasst und im übrigen als familienfremde Arbeitskraft angesehen. L/01undL/01a)Betriebsinhaber und BetriebsleiterII. Der Betriebsinhaber und der Betriebsleiter sind unter B/01 und B/02 definiert. Alter, in dem die allgemeine Schulpflicht in den Mitgliedstaaten endet:   - Belgien: 14 Jahre, - Dänemark: 16 Jahre, - Deutschland: 15 Jahre, - Griechenland: 14 Jahre, - Spanien: 16 Jahre, - Frankreich: 16 Jahre, - Irland: 15 Jahre, - Italien: 14 Jahre, - Luxemburg: 15 Jahre, - Niederlande: 16 Jahre, - Portugal: 14 Jahre, - Vereinigtes Königreich: 16 Jahre. Obwohl in Portugal die allgemeine Schulpflicht mit 14 Jahren endet, werden im Rahmen der  Strukturerhebungen die in der Landwirtschaft tätigen Jugendlichen bereits ab dem Alter von 12  Jahren erfasst. Der Berichtszeitraum kann 12 Monate unterschreiten, wenn die gelieferten Angaben 12 Monaten  entsprechen. L/02Ehegatte (oder Ehegattin) des BetriebsinhabersII. Es sind nur die Ehegatten bzw. Ehegattinnen zu erfassen, die landwirtschaftliche Arbeiten (siehe  oben) für den befragten Betrieb ausführen. Falls der Ehegatte (die Ehegattin) des Betriebsinhabers gleichzeitig Betriebsleiter  (Betriebsleiterin) ist, wird er (sie) nicht unter L/02, sondern unter L/01a) erfasst. L/03Sonstige Familienangehörige des BetriebsinhaberI. Hierzu rechnen die Familienangehörigen des Betriebsinhabers mit Ausnahme des Ehegatten (der  Ehegattin) des Betriebsinhabers, die im befragten Betrieb leben und landwirtschaftliche Arbeiten  für diesen Betrieb ausführen oder die nicht im Betrieb leben, aber landwirtschaftliche Arbeiten für  den befragten Betrieb ausführen. II. Unter "Familienangehörigen" sind zu verstehen: der Ehegatte (die Ehegattin), Verwandte ab- und  aufsteigender Linie sowie andere Verwandte einschließlich angeheiratete und adoptierte Personen. Ob  die Familienangehörigen ein Entgelt erhalten oder nicht, ist ohne Bedeutung. Falls der Familienangehörige gleichzeitig Betriebsleiter ist, wird er nicht unter L/03, sondern  unter L/01a) erfasst. L/04bisL/06Familienfremde ArbeitskräfteI. Alle vom Betrieb entlohnten Personen, die mit betrieblichen Arbeiten beschäftigt sind, mit Ausnahme  des Betriebsinhabers und dessen Familienangehörigen. L/04Regelmässig beschäftigte familienfremde ArbeitskräfteI. "Regelmässig Beschäftigte": Personen, die unabhängig von der Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit in  den letzten 12 Monaten vor dem Tage der Befragung jede Woche im befragten Betrieb gearbeitet  haben. Dazu gehören auch diejenigen Personen, die zwar während eines Teils der letzten 12 Monate  "regelmässig beschäftigt" waren, denen es jedoch aus folgenden Gründen nicht möglich war, im übrigen  Teil dieses Zeitraums vor dem Tage der Befragung jede Woche zu arbeiten: 1.  Besondere Produktionsbedingungen, 2.  Abwesenheit wegen Urlaub, Militärdienst, Krankheit, Unfall, Tod usw., 3.  Eintritt in den Betrieb oder Ausscheiden aus dem Betrieb, 4.  voller Arbeitsausfall im Betrieb durch höhere Gewalt (Überschwemmung, Brand usw.). II. Zu Punkt 1 gehören z. B. Arbeitskräfte von Betrieben, die einseitig auf Olivenanbau, Weinbau,  Obstbau, Feldgemüseanbau oder Weidemast ausgerichtet sind und von Betrieben, in denen Arbeitskräfte  nur für einige Monate des Jahres benötigt werden. Zu Punkt 3 gehören z. B. Arbeitskräfte, die während der 12 Monate vor dem Tag der Erhebung den  Betrieb wechselten. Saisonarbeiter, die nur kurze Zeit beschäftigt sind, z. B. Arbeitskräfte, die  ausschließlich mit der Obst- und Gemüseernte beschäftigt werden, sind dagegen mit ihren  Arbeitstagen nicht hier, sondern unter L/05 und L/06 erfasst. L/05undL/06Unregelmässig beschäftigte familienfremde ArbeitskräfteI. "Unregelmässig Beschäftigte": Personen, die während der letzten 12 Monate vor dem Tage der Befragung  aus anderen als den unter L/04 genannten Gründen nicht jede Woche für den Betrieb gearbeitet  haben. L/01bisL/06Arbeitszeit im BetriebI. Die auf Arbeiten für den befragten landwirtschaftlichen Betrieb effektiv verwendete Zeit, ohne  Arbeiten für den Privathaushalt des Betriebsinhabers bzw. Betriebsleiters. Als "vollzeitliche" Arbeitszeit wird die in den nationalen Tarifverträgen festgelegte  Mindeststundenzahl angenommen. Ist die Stundenzahl in diesen Verträgen nicht festgelegt, werden 1  800 Stunden jährlich (225 Arbeitstage zu acht Stunden) angenommen. Unter einem Arbeitstag ist die tägliche Arbeitszeit einer mit landwirtschaftlichen Arbeiten  vollbeschäftigten Arbeitskraft zu verstehen. Als Mindeststundenzahl wird dabei von einer  Arbeitszeit von 8 Stunden täglich ausgegangen. Urlaubs- und Krankheitszeiten gelten nicht als  Arbeitszeiten. AUSSERBETRIEBLICHE ERWERBSTÄTIGKEITL/07bisL/09Ausserbetriebliche ErwerbstätigkeitI. Jede Tätigkeit mit Ausnahme der unter L definierten landwirtschaftlichen Arbeiten, für die ein  Entgelt (je nach Art der Tätigkeit in Form von Gehalt, Lohn oder Honorar, einschl. Zahlung in  Naturalien) oder ein Einkommen erzielt wird. II. Unter "ausserbetrieblich" sind neben Erwerbstätigkeiten in einem nichtlandwirtschaftlichen  Unternehmen auch Erwerbstätigkeiten zu verstehen, die in dem Betrieb selbst oder in einem anderen  landwirtschaftlichen Betrieb ausgeuebt werden (Betreiben eines Campingplatzes, Touristenbeherbergung  usw.). HauptberufI. Tätigkeit, die vom Befragten als Haupttätigkeit angegeben wird. II. Normalerweise die Tätigkeit, für die mehr Zeit aufgewendet wird als für landwirtschaftliche  Arbeiten im befragten Betrieb. NebenberufI. Jede andere Tätigkeit des Befragten, der angibt, daß seine Haupttätigkeit dem landwirtschaftlichen  Betrieb gilt. II. Normalerweise die Tätigkeit, für die weniger Zeit aufgewendet wird als für landwirtschaftliche  Arbeiten im befragten Betrieb. L/10Gesamtzahl der unter L/01 bis L/06 nicht aufgeführten Arbeitstage (landwirtschaftliche  Tätigkeit), die von nicht unmittelbar vom Betrieb beschäftigten Personen geleistet wurden (z. B.  Beschäftigte von Lohnunternehmen)I. Jede Art von Verrichtung landwirtschaftlicher Arbeiten in dem Betrieb (im Sinne der Erläuterung zur  Definition der Erhebungsmerkmale "L/01 bis L/06 Landwirtschaftliche Arbeitskräfte des Betriebes"  durch Personen, die nicht von dem betreffenden Betrieb angestellt wurden, sondern auf eigene  Rechnung arbeiten oder von Dritten angestellt wurden, z. B. von Lohnunternehmen, welche Arbeiten  auf der landwirtschaftlichen Erzeugerstufe durchführen, oder von Genossenschaften. II. Eingeschlossen sind alle Arbeitskräfte, die für fremde Rechnung im befragten Betrieb beschäftigt  waren; ausgeschlossen sind jedoch die Tätigkeiten von landwirtschaftlichen Buchstellen und  unbezahlte gegenseitige Hilfe unter Landwirten. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ist in  äquivalent vollzeitliche Arbeitstage oder Arbeitswochen umzurechnen. (1) ABl. Nr. L 99 vom 5. 5. 1970, S. 20. (2) ABl. Nr. L 84 vom 27. 3. 1987, S. 59. (1) ABl. Nr. L 93 vom 30. 3. 1985, S. 1. (2) ABl. Nr. L 108 vom 29. 4. 1988, S. 1. (3) ABl. Nr. L 121 vom 11. 5. 1988, S. 36. (4) ABl. Nr. L 121 vom 11. 5. 1988, S. 41. (1) (2)  ANHANG II A.  LISTE DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN PRODUKTE (¹) 011PFLANZLICHE ERZEUGNISSE  DER LANDWIRTSCHAFT UND WILDWACHSENDE ERZEUGNISSE011.1Getreide (ohne Reis) (²)011.11Weizen und  Spelz   .111 Weichweizen und Spelz   .111.1  Winterweizen und Spelz   .111.2  Sommerweizen    .112 Hartweizen   .112.1  Winterweizen   .112.2  Sommerweizen011.12Roggen und  Wintermenggetreide   .121 Roggen   .121.1  Winterroggen   .121.2  Sommerroggen   .122  Wintermenggetreide011.13Gerste   .130.1  Sommergerste   .130.2  Wintergerste011.14Hafer und  Sommermenggetreide   .141 Hafer   .142 Sommermenggetreide011.15Körnermais011.19Sonstige  Getreidearten (ohne Reis)   .191 Buchweizen   .192 Hirse   .193 Sorghum (Milocorn).194  Kanariensaat   .199 Getreide nicht anderweitig genannt (n. a. g.) (ohne Reis)011.2Reis  (Rohreis) (³)011.3Hülsenfrüchte011.31Speise- und Futtererbsen   .311 Speiseerbsen   .311.1   Speiseerbsen (ohne Kichererbsen)   .311.2  Kichererbsen   .312 Futtererbsen(¹) Quelle: NAPRO  1971 (Nomenklatur landwirtschaftlicher Erzeugnisse); vom Statistischen Amt der Europäischen  Gemeinschaften aufgestellt auf der Grundlage der "Klasse 01, Nomenklatur für Allgemeine Systematik  der Wirtschaftszweige in den Europäischen Gemeinschaften/Klassifikation und Nomenklatur der  Input-Output-Bereiche" (NACE/CLIO). (²) Saatgut von Getreide (ohne Reis) ist in den Positionen bzw. Unterpositionen der Untergruppe  011.1 enthalten. (³) Saatgut von Reis ist in der Unterguppe 011.2 enthalten. 011.32Speise- und Ackerbohnen   .321 Speisebohnen   .322 Ackerbohnen011.39Sonstige  Hülsenfrüchte   .391 Linsen   .392 Wicken   .393 Lupinen   .399Hülsenfrüchte n. a. g. sowie  Hülsenfruchtgemenge und Gemenge von Hülsenfrüchten mit  Getreide011.4Hackfrüchte011.41Kartoffeln   .411 Kartoffeln (ausser Saatkartoffeln)   .411.1   Frühkartoffeln   .411.2  Spätkartoffeln   .412  Saatkartoffeln011.42Zuckerrüben011.49Runkelrüben; Kohlrüben; Futtermöhren und Wasserrüben  (weisse Rüben); sonstige Hackfrüchte   .491 Runkelrüben   .492 Kohlrüben, Futtermöhren,  Wasserrüben   .492.1  Kohlrüben   .492.2  Futtermöhren, Wasserrüben   .493 Futterkohl    .499 Sonstige Hackfrüchte   .499.1  Topinambur   .499.2  Süßkartoffeln   .499.9  Hackfrüchte  n. a. g. 011.5Handelsgewächse011.51Ölsaaten und -früchte (ohne Oliven)   .511 Raps- und Rübsensamen    .511.1  Winterraps   .511.2  Sommerraps   .511.3  Rübsen   .512 Sonnenblumenkerne   .513  Sojabohnen   .514 Rizinussamen   .515 Leinsamen   .516 Sesam-, Hanf-, Senf- und Mohnsamen    .516.1  Sesamsamen   .516.2  Hanfsamen   .516.3  Senfsamen   .516.4   Mohnsamen011.52(019.52)011.53Textilpflanzen   .531 Flachs   .532  Hanf011.54(019.54)011.55Rohtabak (einschließlich getrockneter)011.56Hopfen011.57Sonstige  Handelsgewächse   .571 Zichorienwurzeln   .572 Arznei-, Gewürz- und Duftpflanzen   .572.1   Safran   .572.2  Kümmel   .572.9  Arznei-, Gewürz- und Duftpflanzen n. a. g. 011.58(019.58)011.6Frischgemüse011.61Speisekohl   .611 Blumenkohl   .619 Sonstige  Kohlarten   .619.1  Rosenkohl   .619.2  Weißkohl   .619.3  Rotkohl   .619.4  Wirsingkohl    .619.5  Grünkohl   .619.9  Speisekohl n. a. g. 011.62Blatt- und Stengelgemüse ausser Kohl   .621 Sellerieknollen und -stengel   .622 Porree  (Lauch)   .623 Kopfsalat   .624 Endiviensalat   .625 Spinat   .626 Spargel   .627  Chicorée (Witloof)   .628 Artischocken   .629 Sonstiges Blatt- und Stengelgemüse   .629.1   Feldsalat   .629.2  Mangold und Karde (Span. Artischocken)   .629.3  Fenchel   .629.4   Rhabarber   .629.5  Kresse   .629.6  Petersilie   .629.7  Rübstiel   .629.9  Blatt- und  Stengelgemüse n. a. g. 011.63Obstartiges Gemüse   .631 Tomaten   .632 Schäl- und Einlegegurken   .633 Melonen    .634 Eierfrucht und Kürbisse   .635 Gemüsepaprika   .639 Sonstiges obstartiges  Gemüse011.64Wurzel- und Knollengemüse   .641 Kohlrabi   .642 Speiserüben   .643 Karotten  und Speisemöhren   .644 Knoblauch   .645 Zwiebeln und Schalotten   .646 Rote Rüben (Rote  Beete)   .647 Hafer- und Schwarzwurzeln   .649Sonstiges Wurzel- und Knollengemüse  (Schnittlauch, Radieschen, Rettich, Meerrettich)011.65Hülsengemüse   .651 Pflueckerbsen   .652  Pflueckbohnen   .659 Sonstiges Hülsengemüse011.66Zuchtpilze (¹)011.7Frischobst, einschließlich  Zitrusfrüchte (ohne Trauben und Oliven)011.71Tafeläpfel und -birnen   .711 Tafeläpfel   .712  Tafelbirnen011.72Mostäpfel und -birnen   .721 Mostäpfel   .722 Mostbirnen011.73Steinobst    .731 Pfirsiche   .732 Aprikosen   .733 Kirschen   .734 Pflaumen (einschließlich Renekloden,  Mirabellen und Zwetschen).739 Sonstiges Steinobst011.74Schalenobst   .741 Walnüsse    .742 Haselnüsse   .743 Mandeln   .744 Eßkastanien (Maronen)   .745 Sonstiges Schalenobst  (ohne tropisches)   .745.1  Pistazien   .745.9  Schalenobst n. a. g. 011.75Sonstiges Baumobst   .751 Feigen   .752 Quitten   .759 Sonstiges Baumobst n. a. g.  (ohne tropisches)011.76Erdbeeren011.77Strauchbeeren   .771 Johannisbeeren   .771.1   Schwarze Johannisbeeren   .771.2  Sonstige Johannisbeeren   .772 Himbeeren   .773  Stachelbeeren   .774 Sonstige Beeren (z. B. Gartenbrombeeren)(¹) In Deutschland sind Zuchtpilze  in Kellern, Grotten usw. oder in besonders dafür er- oder eingerichteten Gebäuden ausgeschlossen. 011.78Zitrusfrüchte   .781 Orangen   .782 Mandarinen und Clementinen   .783 Zitronen    .784 Pampelmusen und Grapefruits   .785 Sonstige Zitrusfrüchte   .785.1  Zedratzitronen    .785.2  Limetten   .785.3  Bergametten   .785.9  Zitrusfrüchte n. a. g. 011.79(019.79)011.8Trauben und Oliven011.81Trauben   .811 Tafeltrauben   .812Sonstige  Trauben (zum Keltern, zur Fruchtsaft- und Rosinenherstellung)011.82Oliven   .821 Tafeloliven    .822 Sonstige Oliven (zur Herstellung von Olivenöl)011.9Sonstige pflanzliche  Erzeugnisse011.91Futterpflanzen (¹)011.92Baumschulerzeugnisse   .921 Obstgehölze   .922  Reben   .923 Ziergehölze   .924 Forstgehölze011.93Korb- und Flechtmaterialien   .931  Korbweiden und Binsen   .932 Schilf, Rohr, Bambus   .939 Andere Korb- und  Flechtmaterialien011.94Blumen, Zierpflanzen und Weihnachtsbäume   .941 Blumenzwiebeln und  -knollen   .942 Zierpflanzen   .943 Schnittblumen, Schnittgrün und Blattwerk   .944  Weihnachtsbäume (a)   .945 Freilandstauden011.95Sämereien   .951 Landwirtschaftliche  Sämereien (²)   .952 Blumensamen011.96Wildwachsende Erzeugnisse (³) (a)(a) Siehe Teil B. (¹) Zum Beispiel: Heu, Klee (ausser Futterkohl). (²) Ausser Saatgut für Getreide und Reis sowie Saatkartoffeln (011.1, 011.2, 011.4). (³) Zum Beispiel: wildwachsende Pilze, Preiselbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren usw.    .  011.97Kuppelprodukte des Pflanzenbaus (¹) (a)   .971 Kuppelprodukte des Getreideanbaus  (ausschließlich Reis)   .972 Kuppelprodukte des Reisanbaus   .973 Kuppelprodukte des  Hülsenfrüchteanbaus   .974 Kuppelprodukte des Anbaus von Hackfrüchten   .975 Kuppelprodukte des  Anbaus von Handelsgewächsen   .976 Kuppelprodukte des Gemüseanbaus   .977 Kuppelprodukte des  Anbaus von Obst und Zitrusfrüchten   .978 Kuppelprodukte des Anbaus von Trauben und Oliven    .979 Kuppelprodukte sonstiger pflanzlicher Erzeugnisse011.99Pflanzliche Erzeugnisse n. a. g. 012WEINMOST UND WEIN (a)012.0Weinmost und Wein012.01Weinmost012.02Wein012.09Kuppelprodukte  der Weinherstellung (²)013OLIVENÖL, NICHT RAFFINIERT  (a)013.0Olivenöl013.01Jungfernöl013.02Olivenöl, nicht raffiniert (³)013.09Kuppelprodukte  der Olivenölherstellung (%)014TIERE UND TIERISCHE ERZEUGNISSE DER LANDWIRTSCHAFT UND DER  JAGD014.1Rinder014.10Hausrinder   .101 Kälber   .102 Andere Rinder unter 1 Jahr alt    .103 Färsen   .104 Kühe   .105 Männliche Zuchttiere   .105.1  1-2 Jahre alt   .105.2   älter als 2 Jahre   .106 Schlacht- und Mastrinder   .106.1  1-2 Jahre alt   .106.2  älter als  2 Jahre(a) Siehe Teil B. (¹)Zum Beispiel: Stroh, Rüben- und Kohlblätter, Erbsen- und Bohnenschalen. (²)Zum Beispiel: Weintrüb, Weinstein (roh) u. a. (³)Pos. 013.01 und 013.02 unterscheiden sich nicht durch unterschiedliche Produktionsstufen,  sondern durch den Verarbeitungsprozeß. (%)Zum Beispiel: Olivenölkuchen und andere Rückstände von der Gewinnung von Olivenöl. 014.2Schweine014.20Hausschweine   .201 Ferkel   .202 Jungschweine   .203 Mastschweine    .204 Zuchtsauen   .205 Zuchteber014.3Einhufer014.31Pferde014.32Hausesel014.33Maultiere  und Maulesel014.4Schafe und Ziegen014.41Hausschafe014.42Hausziegen014.5Gefluegel, Kaninchen,  Tauben und andere Tiere014.51Hühner, Hähne, Hähnchen,  Küken014.52Enten014.53Gänse014.54Truthühner014.55Perlhühner014.56Hauskaninchen014.57Haustauben014.59Sonstige  Tiere (a)   .591 Bienen   .592 Seidenraupen   .593 Pelztiere   .594 Schnecken (ausgenommen  Meeresschnecken)   .599 Tiere n. a. g. 014.6Wild und Fleisch von Wild (a)014.61Wild (¹)014.62Fleisch von  Wild014.7Rohmilch014.71Kuhmilch014.72Schafsmilch014.73Ziegenmilch014.74Büffelmilch(a)  Siehe Teil B. (¹) Zum lebenden Wild gehört nur das Aufzuchtwild und das sonstige Wild in Gefangenschaft. 014.8Eier014.81Hühnereier   .811 Bruteier   .812 Andere014.82Sonstige Eier   .821  Bruteier   .822 Andere014.9Sonstige tierische Erzeugnisse014.91Rohwolle (einschließlich  Tierhaare) (¹)014.92Honig (a)014.93Seidenraupen (a)014.94Kuppelprodukte der tierischen  Erzeugung (²) (a)014.95Tierische Erzeugnisse n. a. g. (a)014.96(019.96)015DIENSTLEISTUNGEN  AUF DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN ERZEUGERSTUFE (³) (a)019LANDWIRTSCHAFTLICHE ERZEUGNISSE, DIE FAST  AUSSCHLIESSLICH IMPORTIERT WERDEN019.52Tropische Ölsaaten und -früchte   .521 Erdnüsse   .522  Kopra   .523 Palmnüsse und -kerne   .524 Baumwollsamen   .529 Ölsaaten und -früchte n. a. g. 019.54Tropische Textilpflanzen   .541 Baumwolle   .542 Sonstige Textilpflanzen   .542.1   Manilahanf   .542.2  Jute   .542.3  Sisal   .542.4  Kokosfasern   .542.5  Ramie   .542.9   Textilpflanzen n. a. g. 019.58Sonstige tropische Handelsgewächse   .581 Kaffee   .582 Kakao   .583 Zuckerrohr(a)  Siehe Teil B. (¹)Soweit sie Hauptprodukt sind. (²)Zum Beispiel: Häute, Zierhaare und Pelze von getötetem Wild, Wachs, Dung, Jauche. (³)Das heisst Dienstleistungen, die üblicherweise von landwirtschaftlichen Betrieben selbst  erbracht werden, wie Pfluegen, Mähen, Dreschen, Tabaktrocknung, Schafscheren, Tierpflege. 019.79Tropisches Obst   .791 Tropisches Schalenobst   .791.1  Kokosnüsse   .791.2   Kaschu-Nüsse   .791.3  Paranüsse   .791.4  Pekannüsse   .792 Sonstige tropische Früchte    .792.1  Datteln   .792.2  Bananen   .792.3  Ananas   .792.4  Papaya-Früchte   .792.5   Tropenfrüchte n. a. g. 019.96Elfenbein, rohB.  LISTE DER AUSGESCHLOSSENEN ERZEUGNISSEIm Hinblick auf die Definierung  des Erhebungsbereichs sind folgende Erzeugnisse aus der vorstehenden (Standard-) "Liste der  landwirtschaftlichen Produkte" ausgeschlossen: 011.944Weihnachtsbäume011.96Wildwachsende Erzeugnisse (¹)011.97Kuppelprodukte (des  Pflanzenanbaus von: Getreide, Reis, Hülsenfrüchten, Hackfrüchten, Handelsgewächsen, Gemüse, Obst-  und Zitrusfrüchten, Trauben und Oliven, sonstigen pflanzlichen Erzeugnissen) (²)012Weinmost und  Wein (³)013Olivenöl, nicht raffiniert (³)014.59Sonstige Tiere (Seidenraupen, Pelztiere,  Schnecken, Tiere n. a. g.)014.6 exWild und Fleisch von Wild014.92Honig  (³)014.93Seidenraupenkokon014.94Kuppelprodukte der tierischen Erzeugung (²)014.95Tierische  Erzeugnisse n. a. g. 015Dienstleistungen auf der landwirtschaftlichen Erzeugerstufe. (¹) Diese Erzeugnisse werden normalerweise nicht vom Betrieb geerntet, wachsen nicht auf der  landwirtschaftlich genutzten Fläche und können statistisch nicht erfasst werden. (²) Da das Hauptprodukt erfasst wird. (³) Da das Vorprodukt erfasst wird.  ANHANG III ZULÄSSIGE AUSNAHMEN VON DER LISTE DER DEFINITIONEN a)DänemarkEDie  Position "Haus- und Nutzgärten" ist in "Sonstige Flächen" (H) erfasst. J/15Die Zuchthähne für Legehennen sind in der Position "Legehennen" nicht enthalten. b)FrankreichI/02Für die Position "Champignons" wird die Erzeugungsmenge erfasst und in Beetfläche  umgerechnet. J/14Die Position "Masthähnchen und -hühnchen" enthält die Zuchthähne, die nicht unter "Legehennen"  (J/15) erfasst sind. c)IrlandD/14 undD/15Die Position "Gemüse, Melonen, Erdbeeren" enthält nicht die Erdbeeren, die  unter die Position "Obstanlagen einschließlich Beerenobstanlagen" (G/01) fallen. J/09aAusgemerzte weibliche Schafe sind nicht einbezogen. d)ItalienC/03Für die Position "Landwirtschaftlich genutzte Flächen in Teilpacht und in anderen  Besitzformen"- werden die Flächen als "in Eigentum" und nicht in Teilpacht betrachtet, wenn sie  unter ein Nutzungsrecht für einen Beamten oder Angestellten fallen oder wenn sie von einer Behörde  oder anderen Institutionen zugeteilt worden sind, - werden die Flächen, die der Betrieb unentgeltlich bewirtschaftet, als Pachtfläche betrachtet. J/09aZu der Position "Mutterschafe" zählen nicht die für die Zucht bestimmten weiblichen Lämmer. e)NiederlandeD/13Die Position "Handelsgewächse" umfasst das Saatgut von Textilpflanzen, Hopfen  und Tabak. EDie Position "Haus- und Nutzgärten" ist in "Sonstige Flächen" (H) erfasst. J/14 undJ/15Zu den Positionen "Masthähnchen und -hühnchen" sowie "Legehennen" zählen die  jeweiligen Küken. Die Zuchthähne sind in diesen Rubriken nicht enthalten. L/03Kinder des Betriebsinhabers, die landwirtschaftliche Arbeiten im Betrieb ausführen, sind immer  wie Familienarbeitskräfte zu behandeln; jedoch sind andere Familienmitglieder des Betriebsinhabers,  die nicht im Betrieb leben, als "familienfremde Arbeitskräfte" (L/04-L/06) anzusehen. f)Bundesrepublik DeutschlandJ/14Die Position "Masthähnchen und -hühnchen" enthält die Zuchthähne  für Legehennen, die nicht unter "Legehennen" (J/15) erfasst sind. L/03Im Betrieb beschäftigte andere Familienmitglieder, die nicht im Betrieb leben, werden den  "familienfremden Arbeitskräften" (L/04-L/06) zugerechnet. g)Vereinigtes KönigreichD/11 undD/12In den Positionen "Zuckerrüben (ohne Saatgut)" und  "Futterhackfrüchte (ohne Saatgut)" ist im Gegensatz zu den sonstigen Mitgliedstaaten das Saatgut  erfasst. D/13Die Position "Handelsgewächse" umfasst das Saatgut von Textilpflanzen, Hopfen und Tabak. D/19Die Position "Sämereien und Pflanzgut auf dem Ackerland" enthält hier nur die Flächen für  Wiesengräser und für Klee, während alle anderen Flächen in den Positionen der jeweiligen Kulturen  erfasst werden. EDie Position "Haus- und Nutzgärten" ist unter "Sonstige Flächen" (H) erfasst. h)PortugalJ/14Die Position "Masthähnchen und -hühnchen" enthält die Zuchthähne für Legehennen,  die nicht unter "Legehennen" (J/15) erfasst sind. i)SpanienC/04Die Position "Zahl der Teilstücke" bezieht sich auf die Gesamtfläche des Betriebs  und nicht auf die landwirtschaftlich genutzte Fläche. J/14Die Position "Masthähnchen und -hühnchen" enthält die Zuchthähne für Legehennen, die nicht  unter "Legehennen" (J/15) erfasst sind.