CELEX: 31982D0101
Language: de
Date: 1982-01-27 00:00:00
Title: 82/101/EWG: Entscheidung der Kommission vom 27. Januar 1982 zur Verlängerung der Frist für die Unterrichtung der zuständigen Stelle über die Ergebnisse einer in Algerien durchgeführten Ausschreibung auf dem Sektor Milch und Milcherzeugnisse

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31982D0101

82/101/EWG: Entscheidung der Kommission vom 27. Januar 1982 zur Verlängerung der Frist für die Unterrichtung der zuständigen Stelle über die Ergebnisse einer in Algerien durchgeführten Ausschreibung auf dem Sektor Milch und Milcherzeugnisse  

Amtsblatt Nr. L 044 vom 16/02/1982 S. 0022 - 0022

*****  ENTSCHEIDUNG  DER KOMMISSION  vom 27. Januar 1982  zur Verlängerung der Frist für die Unterrichtung der zuständigen Stelle über die Ergebnisse einer in Algerien durchgeführten Ausschreibung auf dem Sektor Milch und Milcherzeugnisse  (82/101/EWG)  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN  GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 804/68 des Rates vom 27. Juni 1968 über die gemeinsame Marktorganisation für Milch und Milcherzeugnisse (1), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Griechenlands, insbesondere auf Artikel 13 Absatz 3 und Artikel 17 Absatz 4,  gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2729/81 der Kommission vom 14. September 1981 über besondere Durchführungsvorschriften für Einfuhr- und Ausfuhrlizenzen sowie für die Vorausfestsetzung der Erstattungen für Milch und Milcherzeugnisse (2), geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 45/82 (3), insbesondere auf Artikel 15 Absatz 3,  in Erwägung nachstehender Gründe:  In Artikel 15 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 2729/81 ist die Möglichkeit vorgesehen, die Frist von 40 Tagen nach Ablauf der Einreichungsfrist der Angebote, in welcher der Lizenzantragsteller der die Lizenz erteilenden Stelle die Ergebnisse einer Ausschreibung einer öffentlichen Einrichtung in einem Drittland mitteilen muß, zu verlängern. Dementsprechend hat ein Mitgliedstaat beantragt, diese Frist zu verlängern, da einer der Beteiligten aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, die Ergebnisse einer besonderen Ausschreibung in Algerien nicht innerhalb der Frist erfahren kann. Das Lastenheft dieser Ausschreibung besagt unter anderem, daß der öffentlichen Einrichtung dieses Drittlandes für die Entscheidung über die Annahme der Angebote eine Frist gesetzt ist, die 50 Tage länger ist, als die üblicherweise vorgesehene Frist.  Bei der gegenwärtigen Marktlage erscheint es geboten, dafür zu sorgen, daß der Lieferung der in Frage stehenden Buttermengen durch die Gemeinschaft nichts im Wege steht. Daher ist die Frist, innerhalb welcher der zuständigen Stelle die Ergebnisse der Ausschreibung mitgeteilt werden müssen, zu verlängern. Im vorliegenden Fall ist ferner vorzusehen, daß die Kaution verfällt, wenn der Lizenzantragsteller die zuständige Stelle nicht innerhalb der verlängerten Frist über die Ergebnisse der Ausschreibung unterrichtet -  HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:  Artikel 1  Bezueglich der Ausschreibung von 6 000 Tonnen Butter durch das Office National de commercialisation (ONACO) in Algerien, für die als letzter Angebotstermin der 11. Dezember 1981 festgesetzt ist, wird die in Artikel 15 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 2729/81 vorgesehene Frist von 40 Tagen um 50 Tage, beginnend mit dem Ablauf der ursprünglich festgesetzten Frist, verlängert.  Teilt der Beteiligte der die Lizenz erteilenden Stelle die Ergebnisse der Ausschreibung nicht innerhalb der verlängerten Frist mit, so verfällt die Kaution.  Artikel 2  Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.  Brüssel, den 27. Januar 1982  Für die Kommission  Poul DALSAGER  Mitglied der Kommission  (1) ABl. Nr. L 148 vom 28. 6. 1968, S. 13.  (2) ABl. Nr. L 272 vom 26. 9. 1981, S. 19.  (3) ABl. Nr. L 5 vom 9. 1. 1982, S. 5.