CELEX: 31992D0531
Language: de
Date: 1992-11-09 00:00:00
Title: 92/531/EWG: Entscheidung der Kommission vom 9. November 1992 zur zweiten Änderung der Entscheidung 90/552/EWG zur Abgrenzung des von der Pferdepest befallenen Gebietes

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31992D0531

92/531/EWG: Entscheidung der Kommission vom 9. November 1992 zur zweiten Änderung der Entscheidung 90/552/EWG zur Abgrenzung des von der Pferdepest befallenen Gebietes  

Amtsblatt Nr. L 334 vom 19/11/1992 S. 0034 - 0035 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 46 S. 0012  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 3 Band 46 S. 0012 

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 9. November 1992 zur zweiten Änderung der Entscheidung 90/552/EWG  zur Abgrenzung des von der Pferdepest befallenen Gebietes (92/531/EWG) DIE  KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN  - gestützt auf den Vertrag zur Gründung der  Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, gestützt auf die Richtlinie 92/36/EWG des Rates vom 29. April 1992 zur Änderung - in bezug auf die  Pferdepest - der Richtlinie 90/426/EWG zur Festlegung der tierseuchenrechtlichen Vorschriften für  das Verbringen von Equiden und für ihre Einfuhr aus Drittländern  (1), insbesondere auf Artikel 2  zweiter Unterabsatz, in Erwägung nachstehender Gründe: Mit der Richtlinie 92/36/EWG hat der Rat Artikel 5 der Richtlinie 90/426/EWG  (2) hinsichtlich der  Abgrenzung des Gebiets, das als von Pferdepest befallen einzustufen ist, geändert und die  Kommission beauftragt, alle vorangegangenen Durchführungsentscheidungen den neuen Bestimmungen der  Richtlinie 92/36/EWG anzupassen nach dem Verfahren des Artikels 19 der Richtlinie 92/35/EWG des  Rates vom 29. April 1992 zur Festlegung von Kontrollregeln und Maßnahmen zur Bekämpfung der  Pferdepest  (3). Mit der Entscheidung 90/552/EWG  (4), in der Fassung der Entscheidung 91/645/EWG  (5), hat die  Kommission das von Pferdepest befallene Gebiet abgegrenzt. Bestimmte Teile des spanischen und portugiesischen Hoheitsgebiets gelten als nicht mehr gemäß  Artikel 5 Absatz 2 Buchstaben a) und b) der Richtlinie 90/426/EWG von Pferdepest befallen. In einem Teil des spanischen Hoheitsgebiets ist jedoch gegen Pferdepest geimpft worden. Unter  diesen Bedingungen ist es angezeigt, im spanischen Hoheitsgebiet eine Schutz- und eine Kontrollzone  gemäß Artikel 5 Absatz 2 Buchstabe b) der Richtlinie 90/426/EWG aufrechtzuerhalten. Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen  Veterinärausschusses  - HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN: Artikel 1 Der  Anhang der Entscheidung 90/552/EWG erhält folgende Fassung: "ANHANG N-324 Das von der Pferdepest befallene Gebiet umfasst 1.  in Spanien das Gebiet südlich  der wie folgt verlaufenden Achsen: -  der Wasserlauf des Flusses Odiel von seiner Mündung in den Atlantischen Ozean bis zur Kreuzung  mit der Landstrasse zwischen den Gemeinden Valverde del Camino und Cabañas, -  die Landstrasse bis Cabañas, -  die C-421 bis El Madroño, -  die Landstrasse zwischen El Madroño und der Kreuzung mit der N-630, -  die N-630 bis Pajanosas, -  die L-424 zwischen Pajanosas und Burguillos, -  die C-433 bis Alcalá del Río, -  die C-431 bis Posadas, -  die C-411 bis zur Kreuzung mit der N-432, -  die N-432 bis El Vacar, -  die Landstrasse zwischen El Vacar und Villanüva de Córdoba, -  die Landstrasse zwischen Villanüva de Córdoba und Pedro Abad, -  die Landstrasse zwischen Pedro Abad und Bujalance, -  die N-324 bis Porcuna, -  die Landstrasse zwischen Porcuna und Arjona, -  die Landstrasse zwischen Arjona und Mengibar, -  die Landstrasse zwischen Mengibar und Pünte del Obispo, -  die N-321 bis Úbeda, -  die Landstrasse zwischen Úbeda und Peal de Becerro, -  die C-323 bis Purchena, -  die Landstrasse zwischen Purchena und Tabernas, -  die C-340 bis Sorbas, -  die Landstrasse zwischen Sorbas und Carboneras (Schutzzone); 2.  in Spanien das Gebiet der Provinzen Hülva, Sevilla, Córdoba, Jaén, Granada und Almería  (Kontrollzone), mit Ausnahme der unter Punkt 1 abgegrenzten Schutzzone." Artikel 2 Diese  Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet. Brüssel, den 9. November 1992  Für die Kommission Ray MAC SHARRY Mitglied der Kommission