CELEX: 62007CA0125
Language: de
Date: 2009-09-24 00:00:00
Title: Verbundene Rechtssachen C-125/07 P, C-133/07 P, C-135/07 P und C-137/07 P: Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 24. September 2009 — Erste Group Bank AG, ehemals Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG (C-125/07 P), Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (C-133/07 P), Bank Austria Creditanstalt AG (C-135/07 P), Österreichische Volksbanken AG (C-137/07 P)/Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Rechtsmittel — Kartelle — Festlegung von Passiv- und Aktivzinssätzen durch österreichische Banken — Lombardclub — Beeinträchtigung des Handels zwischen Mitgliedstaaten — Berechnung der Geldbußen — Unternehmensnachfolge — Konkrete Auswirkungen auf den Markt — Umsetzung des Kartells)

21.11.2009   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 282/3
            
         Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 24. September 2009 — Erste Group Bank AG, ehemals Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG (C-125/07 P), Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (C-133/07 P), Bank Austria Creditanstalt AG (C-135/07 P), Österreichische Volksbanken AG (C-137/07 P)/Kommission der Europäischen Gemeinschaften
   (Verbundene Rechtssachen C-125/07 P, C-133/07 P, C-135/07 P und C-137/07 P) (1)
   
   (Rechtsmittel - Kartelle - Festlegung von Passiv- und Aktivzinssätzen durch österreichische Banken - „Lombardclub“ - Beeinträchtigung des Handels zwischen Mitgliedstaaten - Berechnung der Geldbußen - Unternehmensnachfolge - Konkrete Auswirkungen auf den Markt - Umsetzung des Kartells)
   2009/C 282/03
   Verfahrenssprache: Deutsch
   
      Verfahrensbeteiligte
   
   
      Rechtsmittelführer: Erste Group Bank AG, ehemals Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG (C-125/07 P) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt F. Montag), Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (C-133/07 P) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S. Völcker und G. Terhorst), Bank Austria Creditanstalt AG (C-135/07 P) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte C. Zschocke und J. Beninca), Österreichische Volksbanken AG (C-137/07 P) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte A. Ablasser, R. Bierwagen und F. Neumayr)
   
      Andere Verfahrensbeteiligte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigte: A. Bouquet und R. Sauer als Bevollmächtigte im Beistand von D. Waelbroeck, avocat, und Rechtsanwältin U. Zinsmeister)
   
      Gegenstand
   
   Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Zweite Kammer) vom 14. Dezember 2006, Raiffeisen Zentralbank Österreich u. a./Kommission (T-259/02 bis T-264/02 und T-271/02), hier T-264/02, Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen/Kommission, mit dem das Gericht die Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung 2004/138/EG der Kommission vom 11. Juni 2002 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag (Sache COMP/36.571/D-1, Österreichische Banken — „Lombard Club“) (ABl. L 56, S. 1), hilfsweise auf Herabsetzung der gegen die Klägerinnen verhängten Geldbußen, teilweise abgewiesen hat — Kartell auf dem Markt für Bankprodukte und -dienstleistungen — Beeinträchtigung des Handels zwischen Mitgliedstaaten — Berechnungsweise der Geldbußen
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Die Rechtsmittel werden zurückgewiesen.
            
         
               2.
            
            
               Die Erste Group Bank AG, ehemals Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, die Bank Austria Creditanstalt AG und die Österreichische Volksbanken AG tragen die Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 117 vom 26.5.2007.