CELEX: 51997PC0651
Language: de
Date: 1997-12-05
Title: Vorschlag für eine Richtlinie des Rates über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einschleppung und Ausbreitung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse (kodifizierte Fassung)

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                Brüssel, den 05.12.1997
                                                KOM(97) 651 endg.
                                                97/0338 (CNS)
                               Vorschlag für eine
                          RICHTLINIE DES RATES
über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einschleppung und Ausbreitung
           von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse
                             (kodifizierte Fassung)
                         (von der Kommission vorgelegt)
 ---pagebreak---  ---pagebreak---                                           BEGRÜNDUNG
1.   Im Zusammenhang mit dem „Europa der Bürger" mißt die Kommission der Vereinfa-
     chung und Klarheit des Gemeinschaftsrechts große Bedeutung bei, um dieses dem Bürger
     zugänglich und verständlich zu machen, indem es ihm neue Möglichkeiten bietet und spe-
     zifische Rechte zuerkennt, auf die er sich berufen kann.
     Aber dieses Ziel kann nicht erreicht werden, solange es eine zu große Zahl von Vorschrif-
     ten gibt, die, da sie mehrere Male und in wesentlichen Punkten geändert wurden, zum Teil
     auf den ursprünglichen Rechtsakt und zum Teil auf spätere ändernde Rechtsakte verstreut
     sind. Um die jeweils geltenden Vorschriften ausfindig zu machen, muß eine große Zahl
     von Rechtsakten gesichtet und miteinander verglichen werden.
     Daher hängen Übersichtlichkeit und Transparenz des Gemeinschaftsrechts auch von der
     Kodifizierung einer häufig geänderten Regelung ab.
2.   Die Kommission hat daher mit Beschluß vom 1. April 1987 ihre Dienststellen angewiesen,
     Spätestens nach der zehnten Änderung eines Rechtsakts eine konstitutive oder offizielle
     Kodifizierung dieses Rechtsaktes vorzunehmen. Die Kommission betont, daß es sich dabei
     um eine Mindestregel handelt, denn im Interesse der Klarheit und des guten Verständnis-
     ses der Rechtsvorschriften der Gemeinschaft sollten sich die Dienststellen bemühen, die
     Texte, für die sie verantwortlich sind, in kürzeren Abständen zu kodifizieren.
3.   Die Schlußfolgerungen des Europäischen Rates von Edinburg vom Dezember 1992 bestäti-
     gen dies, indem die große Bedeutung der konstitutiven oder offiziellen Kodifizierung un-
     terstrichen wurde, die „hinsichtlich der Frage, welches Recht zu einem bestimmten Zeit-
     punkt auf einen spezifischen Gegenstand anwendbar ist, Rechtssicherheit bietet".
     Bei der Kodifizierung ist das übliche Rechtsetzungsverfahren der Gemeinschaft uneinge-
     schränkt einzuhalten. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß im Rahmen einer konstitu-
     tiven oder offiziellen Kodifizierung keine materiell-inhaltliche Änderung an den zu kodifi-
     zierenden Rechtsakten vorgenommen werden darf, haben sich das Europäische Parlament,
     der Rat und die Kommission in einer interinstitutionellen Vereinbarung vom 20. Dezem-
     ber 1994 über ein beschleunigtes Arbeitsverfahren für die rasche Annahme kodifizierter
     Rechtsakte geeinigt.
4.   Der vorliegende Kodifizier ungsvorschlag (l) der Richtlinie 77/93/EWG des Rates vom 21.
     Dezember 1976 über Maßnahmen zum Schutz gegen das Verbringen von Schadorganismen der
     Planzen oder Planzenerzeugnisse in die Mitgliedstaaten nimmt eine derartige Kodifizierung
     vor: Die neue Richtlinie ersetzt damit die verschiedenen Richtlinien, die Gegenstand der
     Kodifizierung ( 2 ) sind. Der materielle Inhalt der kodifizierten Rechtsakte wird dabei voll-
     ständig beibehalten. Der Kodifizierungsvorschlag vereint somit lediglich die bestehenden
     Rechtsakte und nimmt nur insoweit formelle Änderungen vor, als diese durch den Kodifi-
     zierungsvorgang selbst erforderlich werden.
4.a Auf den Pflanzengesundheitszeugnissen wird nach Anhang VIII der Richtlinie 77/93/EWG
     (Anhang VII des vorliegenden Kodifizierungsvorschlags) eine „EWG"-Nummer vermerkt.
     Mit dem Vertrag über die Europäische Union wurde der Name „Europäische Wirt-
     schaftsgemeinschaft" ersetzt. Dieser Name sollte nun auch in den Pflanzengesundheitszeu-
     gnissen verwendet werden.
     Selbst wenn dies als rein formale Änderung angesehen werden könnte, müssen die Mit-
     gliedstaaten diese Änderung dennoch in nationales Recht umsetzen, wenn Pflanzengesund-
     heitszeugnisse mit „EG"-Numraern anstatt mit „EWG"-Nummern verwendet werden sol-
      len. Falls die neuen Zeugnisse sofort verwendet werden müßten, könnte dies auch Kosten
     verursachen. Daher sollte ein Übergangszeitraum festgelegt werden, in dem die Pflanzen-
     gesundheitszeugnisse mit dem Vermerk „EWG Nr./../.." noch verwendet werden dürfen.
    (*) Im Arbeits-Legislativprograrara 1995.
    (2) Anhang VHI, Teil A des vorliegenden Vorschlags.
 ---pagebreak---    Aus diesen Gründen kann diese Änderung nicht als rein formale Änderung in den Kodifi-
   zierungsvorschlag eingebracht werden; ferner ist eine Kodifizierungsrichtlinie nicht umzu-
   setzen, weil die ursprünglichen Richtlinien innerhalb der vorgegebenen Frist bereits umge-
   setzt worden sein müssen.
   Daher hat die Kommission am 7. Juni 1995 einen Vorschlag (KOM(95) 239 endg. —
   95/134 (CNS)) zur Änderung der Richtlinie 77/93/EWG vorgelegt, demzufolge in den Ge-
   sundheitszeugnissen die Abkürzung „EWG" durch „EG" zu ersetzen ist.
   Sobald diese Änderung vom Rat angenommen ist, kann sie in die Kodifizierungsrichtlinie
   eingebracht werden.
5. Der vorliegende Kodifikationsvorschlag wurde auf der Grundlage einer konsolidierten Fas-
   sung der Richtlinie 77/93/EWG und der sie ändernden Rechtsakte ausgearbeitet. Diese
   konsolidierte Fassung war zuvor vom Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäi-
   schen Gemeinschaften mit Hilfe des in den Schlußfolgerungen des Europäischen Rates
   von Edinburg genannten Datenverarbeitungssystems in allen Amtssprachen erstellt worden.
   Die frühere Numerierung der Artikel wurde beibehalten, um die Lektüre zu erleichtern:
   Sie ist am Rand angegeben, während die neue Nummer über den Artikeln steht; beide
   Numerierungen werden einander in Anhang DC der kodifizierten Richtlinie in einer Liste
   gegenübergestellt.
                                           2 bis
 ---pagebreak---                                                 Vorschlag für eine
                                            RICHTLINIE DES RATES
                                                         vom
   über Maßnahmen zum Schutz der Gemeinschaft gegen die Einscbleppung und Ausbreitung von 91/6S3/EWG
                          Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse
   DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
   gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäi-
   schen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 43,
   auf Vorschlag der Kommission,
   nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( 1 ),
   nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschus-
   ses ( 2 ),
   in Erwägung nachstehender Gründe:
1) Die Richtlinie 77/93/EWG des Rates vom 21. Dezember
   1976 über Maßnahmen zum Schutz gegen die Einschlep-
   pung von Schadorganismen der Pflanzen oder Pflanzen-
   erzeugnisse in die Mitgliedstaaten ( 3 ) ist mehrfach in we-
   sentlichen Punkten geändert worden( 4 ). Aus Gründen
   der Übersichüichkeit und Klarheit empfiehlt es sich, die
   genannte Richtlinie zu kodifizieren.
2) Die Pflanzenerzeugung nimmt in der Europäischen Ge-             1.  77/93/EWG
   meinschaft einen sehr wichtigen Platz ein.                          (angepaßt)
3) Der Erfolg der Pflanzenerzeugung ist ständig durch              2.  77/93/EWG
   Schadorganismen bedroht.
4) Der Schutz der Pflanzen gegen diese Schadorganismen             3.  77/93/EWG
   ist unbedingt erforderlich, um eine Ertragsminderung zu
   verhindern und darüber hinaus die Produktivität der
   Landwirtschaft zu steigern.
5) Die innerhalb der Mitgliedstaaten durchgeführte Be-             4.  77/93/EWG
   kämpfung der Schadorganismen im Rahmen des Pflan-
   zenschutzes, das in der Gemeinschaft als Wirtschafts-           1.  93/19/EWG
   räum ohne Binnengrenzen anwendbar ist, mit dem Ziel                 (angepaßt)
   ihrer planmäßigen Vernichtung an Ort und Stelle wäre            4.  77/93/EWG
   unzureichend, wenn nicht gleichzeitig Maßnahmen zum                 (angepaßt)
   Schutz gegen deren Verbringen in die Gemeinschaft er-
   folgt wären.
6) Die Notwendigkeit solcher Maßnahmen ist schon früh-             5.  77/93/EWG
   zeitig erkannt worden; daher sind zahlreiche nationale              (angepaßt)
   Vorschriften erlassen und internationale Übereinkünfte
   geschlossen worden, von denen das unter der Schirm-
   herrschaft der Ernährungs- und Landwirtschafts-
   organisation der Vereinten Nationen (F.A.O.) stehende
   Internationale Pflanzenschutzabkommen vom 6. Dezem-
   ber 1951 weltweite Bedeutung hat.
   ()    ABl. Nr. C
   ()    ABl. Nr. C
   ( 3 ) ABl. Nr. L 26 vom 31.1.1977, S. 20. Richtlinie zuletzt
         geändert durch die Richtlinie 97/14/EG der Kommission
         (ABl. Nr. L 87 vom 2. 4. 1997, S. 17).
     4 Siehe Anhang VID Teil A.
   ()
 ---pagebreak---  7) Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Inventarisierung       77/93/EWG
    der besonders gefährlichen Schadorganismen, deren Ver-        (angepaßt)
    bringen in die Geraeinschaft allgemein verboten werden
    muß, und derjenigen Schadorganismen, deren Verbringen
    durch bestimmte Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse ver-
    boten werden muß.
 8) Da das Vorhandensein einiger dieser Schadorganismen       10. 77/93/EWG
    beim Verbringen von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen
    aus den Wirtsländern dieser Organismen nicht wirksam
    überwacht werden kann, müssen in möglichst geringem
    Umfang Verbringungsverbote für bestimmte Pflanzen
    und Pflanze ne rzeugnisse oder besondere Kontrollen in
    den Erzeugerländern vorgesehen werden.
 9) Diese Pflanzenschutzuntersuchungen müssen sich auf das    19. 77/93/EWG
    Verbringen von Erzeugnissen mit Ursprung in Drittlän-         (angepaßt)
    dern und auf Fälle beschränken, in denen ernste Anhalts-
    punkte dafür bestehen, daß eine Pflanzenschutzvorschrift
    nicht eingehaJten worden ist.
10) Unter bestimmten Voraussetzungen muß die Möglichkeit      21. 77/93/EWG
    eingeräumt werden, Ausnahmen von einigen Vorschriften         (angepaßt)
    zuzulassen. Ferner hat die Erfahrung gezeigt, daß die     10. 85/574/EWG
    Dringlichkeit bei manchen dieser Ausnahmen ebenso             (angepaßt)
    groß sein kann wie bei den Schutzbestiraraungen. Des-
    halb sollte das Dringlichkeitsverfahren gemäß dieser
    Richtlinie auch auf Ausnahmen erstreckt werden.
11) Bei dringender Gefahr der EinschJeppung oder Ausbrei-     22. 77/93/EWG
    tung von Schadorganismen sollten provisorische Schutz-        (angepaßt)
    maßnahmen, die in dieser Richtlinie nicht vorgesehen       3. 90/168/EWG
    sind, in der Regel von dem Mitgliedstaat erlassen wer-    22. 77/93/EWG
    den, in dem das Problem seinen Ursprung hat, während       3. 90/168/EWG
    die Kommission über alle Ereignisse zu unterrichten ist,      (angepaßt)
    die den Erlaß von Schutzmaßnahmen erforderlich ma-
    chen.
12) Wegen der Bedeutung des Handels der französischen             89/439/EWG
    Überseedepartements mit der übrigen Gemeinschaft bei          (angepaßt)
    Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen ist es jetzt erwünscht,
    die Bestimmungen dieser Richtlinie auf sie anzuwenden.
    Wegen der Besonderheit der Agrarerzeugung in den
    französischen Überseedepartements sind zusätzliche
    Maßnahmen zum Schutz des Pflanzenbestands gerecht-
    fertigt. Die Bestimmungen dieser Richtlinie sind auch
    um Schutzmaßnahmen gegen das Verbringen von Schad-
    organismen in die französischen Überseedepartements
    aus anderen Teilen Frankreichs zu erweitern.
 ---pagebreak--- 13) Mit der Verordnung (EWG) Nr. 1911/91 des Rates vom              94/13/EG
    26. Juni 1991 über die Anwendung der Vorschriften des
    Gemeinschaftsrechts auf die Kanarischen Inseln (l) wurde
    beschlossen, die Kanarischen Inseln in das Zollgebiet der
    Gemeinschaft einzugliedern und in die gemeinsamen Poli-
    tiken einzubeziehen. Gemäß den Artikeln 2 und 10 der
    genannten Verordnung hängt die Durchführung der ge-
    meinsamen Agrarpolitik vom Inkrafttreten einer besonde-
    ren Versorgungsregelung ab. Ferner muß die Durchfüh-
    rung der gemeinsamen Agrarpolitik mit Sondermaßnah-
    raen für die Agrarerzeugung einhergehen.
14) In dem Beschluß 91/314/EWG des Rates vom 26. Juni 1991       2. 94/13/EG
    über ein Programm zur Lösung der spezifisch auf die Abge-
    legenheit und Insellage der Kanarischen Inseln zurückzu-
    führenden Probleme (POSEICAN) (2) sinddie allgemeinen
    Grundsätze niedergelegt, denen bei der Lösung der Proble-
    me Rechnung zu tragen ist, die durch die besonderen Gege-
    benheiten und Sachzwänge dieser Inselgruppe bedingt sind.
15) Um folglich der besonderen Situation des Pflanzenschut-      3. 94/13/EG
    zes auf den Kanarischen Inseln Rechnung zu tragen, ist          (angepaßt)
    es angebracht, die Arr^endung bestimmter Maßnahmen
    im Rahmen dieser Richtlinie um einen Zeitraum von
    sechs Monaten ab dem Zeitpunkt, zu dem die Mitglied-
    staaten die neuen Bestimmungen in bezug auf die An-
    hänge dieser Richtlinie zum Schutz der französischen
    überseeischen Departements und der Kanarischen Inseln
    durchgeführt haben müssen, zu verlängern.
16) Es ist angebracht, für die Zwecke dieser Richtlinie die im      87/298/EWG
    Rahmen des Internationalen Pflanzenschutzübereinkora-           (angepaßt)
    mens in der Fassung vom 21. November 1979 gebilligten
    Zeugnisrauster in der in enger Zusammenarbeit mit inter-
    nationalenOrganisationenausgearbeitetenEinheitsaufraa-
    chung zu übernehmen. Ferner müssen Regeln über die              85/574/EWG
    Ausstellung dieser Zeugnisse sowie Regeln für die Verwen-       (angepaßt)
    dung früherer M'odelie in einem Übergangszeitraum und
    die Zeugnisanforderungen beim Einbringen von Pflanzen
    und Pflanzenerzeugnissen aus Drittländern aufgestellt wer-
    den.
17) Bei Einfuhren von Pflanzen oder Pflanze ne rzeugnissen aus      80/392/EWG
    Drittländern sollten die Dienststellen, die in diesen Län-      (angepaßt)
    dern zur Erteilung der Zeugnisse zuständig sind, grund-
    sätzlich diejenigen sein, die im Rahmen des Internationa-
    len Pflanzenschutzübereinkornmens hierzu befugt sind.
    Die Aufstellung von Listen dieser Dienststellen kann für
    Drittländer, die dem Übereinkommen nicht angehören,
    zweckmäßig sein.
18) Das Verfahren für bestimmte Änderungen der Anhänge              85/574/EWG
    dieser Richtlinie sollte vereinfacht werden.                    (angepaßt)
19) Der Anwendungsbereich der vorliegenden Richtlinie in            88/572/EWG
    bezug auf Holz muß klargestellt werden. Vor allem soll-         (angepaßt)
    ten die ausführlichen Warenbezeichnungen für Holz in
    den gesetzlichen Regelungen der Gemeinschaft berück-
    sichtigt werden.
    (x) ABl. Nr. L 171 vom 29. 6.1991, S. 1. Verordnung geändert
         durch die Verordnung (EWG) Nr. 284/92 (ABl. Nr. L 31
         vom 7. 2. 1992, S. 6).
    (2) ABl. Nr. L 171 vom 29. 6. 1991, S. 5.
 ---pagebreak--- 20) Bestimmtes Saatgut gehört nicht zu den in den Anhän-         89/359/EWG
    gen dieser Richtlinie aufgeführten Pflanzen, Pflanzener-     (angepaßt)
    zeugnissen und anderen Gegenständen, die vor dem Ver-
    bringen in die Geraeinschaft oder vor dera Handel in-
    nerhalb der Gemeinschaft einer Pflanzenschutzuntersu-
    chung durch das Ursprungs- oder Herkunftsland zu un-
    terziehen sind.
21) In bestimmten Fällen sollte die amtliche Untersuchung     4. 89/439/EWG
    von Pflanzen, Pflanze ne rzeugnissen und anderen Gegen-      (angepaßt)
    ständen aus Drittländern von der Kommission im Ur-
    sprungsland vorgenommen werden.
22) Diese Gemeinschaftskontrollen sind durch Fachbedien-         89/439/EWG
    stete der Kommission sowie durch der Kommission hier-        (angepaßt)
    für zur Verfügung gestellte Fachbedienstete der Mitglied-
    staaten durchzuführen. Die Aufgabe dieser Fachbedien-     8. 89/439/EWG
    steten ist im Zusammenhang mit den im Rahmen der             (angepaßt)
    Pflanzenschutzregelung der Gemeinschaft erforderlichen
    Tätigkeiten festzulegen.
23) Diese Regelung sollte künftig nicht mehr nur für den      2. 91/683/EWG
    Handel der Mitgliedstaaten untereinander sowie mit           (angepaßt)
    Drittländern gelten, sondern auch für die Vermarktung
    innerhalb eines Mitgliedstaats.
24) Grundsätzlich soll allen Teilen der Gemeinschaft der         91/683/EWG
    gleiche Schutz gegen Schadorganismen zuteil werden.
    Gleichwohl ist den unterschiedlichen ökologischen Be-
    dingungen sowie der Verbreitung bestimmter Schadorga-
    nismen Rechnung zu tragen. Daher ist es erforderlich,
    pflanzengesundheitlich besonders gefährdete „Schutzge-
    biete" festzulegen und ihnen einen besonderen Schutz zu
    gewähren, der mit dem Binnenmarkt in Einklang steht
25) Die Durchführung der gemeinschaftlichen Pftenzen-            91/683/EWG
    schutzregelung in der Gemeinschaft als einem Wirt-           (angepaßt)
    schaftsraura ohne Binnengrenzen sowie die Festlegung
    von Schutzgebieten erfordern, daß zwischen Anforderun-
    gen für Gemeinschaftserzeugnisse einerseits und für das
    Einführen von Dritüandserzeugnissen andererseits unter-
    schieden und bestimmt wird, welche Schadorganismen
    für die Schutzgebiete relevant sind.
26) Der für die Pflanzengesundheitsuntersuchung geeignetste      91/683/EWG
    Ort ist der Ort der Erzeugung. Die Untersuchungen soll-
    ten daher bei Gemeinschaftserzeugnissen unbedingt am
    Ort der Erzeugung stattfinden und sich auf alle dort an-
    gebauten, erzeugten, verwendeten oder anderweitig vor-
    kommenden Pflanzen beziehen, ebenso auf das dabei
    verwendete NährsubstraL Alle Erzeuger sind amtlich zu
    erfassen, damit eine solche Untersuchung erfolgreich
    durchgeführt werden kann.
 ---pagebreak---                                                                                77/93/EWG - IV
                                                                                    2. 7. 1997
 27) Damit die gemeinschaftliche Pflanzenschutzregelung im          91/683/EWG
     Rahmen des Binnenmarkts wirksamer durchgeführt wer-
     den kann, muß es möglich sein, die Pflanzengesundheit
     auch von anderem vorhandenen amtlichen Personal als
     dem der amtlichen Pflanzenschutzdienste der einzelnen
     Mitgliedstaaten überwachen zu lassen; die Schulung die-
     ses Personals sollte koordiniert und von der Gemein-
     schaft raitfinanziert werden.
 28) Fällt das Ergebnis der Untersuchungen zufriedenstellend        91/683/EWG
     aus, so sind die Gemeinschaftserzeugnisse mit einem ver-       (angepaßt)
     einbarten und für die Erzeugnisse geeigneten Vermerk
     (Pflanzenpaß) zu versehen, der an die Stelle des im in-
     ternationalen Handel verwendeten Pflanzengesundheits-
     zeugnisses tritt, damit der freie Handel in der Gemein-
     schaft oder den Teilen, für die der Vermerk gilt, gewähr-
     leistet ist.
 29) Ferner sind amtliche Maßnahmen für den Fall festzule-      10. 91/683/EWG
     gen, daß die Ergebnisse der Untersuchungen nicht zu-
     friedenstellend ausfallen sollten.
•30) Um zu gewährleisten, daß die gemeinschaftliche Pflan-      11. 91/683/EWG
     zenschutzregelung mit dem Binnenmarkt in Einklang
     steht, ist eine amtliche Überwachung der Vermarktung
     vorzusehen, wobei diese Regelung in der ganzen Ge-
     meinschaft so verläßlich und einheitlich wie möglich sein
     muß, auf spezifische Untersuchungen an den Binnen-
     grenzen der Mitgliedstaaten jedoch verzichtet wird.
 31) Im Rahmen des Binnenmarkts sollten Drittlandserzeug-       12. 91/683/EWG
     nisse grundsätzlich nur bei der Ersteinfuhr in die Ge-         (angepaßt)
     meinschaft Pflanzengesundheitsuntersuchungen unterzo-
     gen werden. Sofern die Ergebnisse dieser Untersuchun-
     gen zufriedenstellend ausfallen, sind Drittlandserzeugnis-
     se mit einem Pflanzenpaß zu versehen, der einen freien
     Handel in gleicher Weise gewährleistet wie für Gemein-
     schaftserze ugnisse.
 32) Um der mit der Vollendung des Binnenmarkts gegebe-         13. 91/683/EWG
     nen Situation mit den erforderlichen Garantien gerecht         (angepaßt)
     zu werden, ist eine Verstärkung der einzelstaatlichen und
     gemeinschaftlichen Pflanzenschutzkontroll-Infrastruktur
     an den Außengrenzen der Geraeinschaft unerläßlich, wo-
     bei jene Mitgliedstaaten besonders zu berücksichtigen
     sind, die aufgrund ihrer geographischen Lage als Ein-
     gangstor zur Gemeinschaft fungieren. Die Kommission
     schlägt hierfür die Einsetzung ausreichender Mittel im
     Gesamthaushaltsplan der Europäischen Union vor.
 33) Zur Verbesserung der Effizienz des Pflanzenschutzsy-       14. 91/683/EWG
     steras der Geraeinschaft im Rahmen des Binnenmarkts            (angepaßt)
     sollten die Mitgliedstaaten die Praktiken des mit Aufga-
     ben des Pflanzenschutzes beauftragten Personals harmo-
     nisieren. Die Kommission legt hierfür bis zum 1. Januar
      1993 einen gemeinschaftlichen Kodex der Pflanzen-
     schutzpraktiken vor.
 ---pagebreak--- 34) Für die Einfuhr von Pflanzen oder Pflanzenerzeugnissen    15. 91/683/EWG
    mit Ursprung in anderen Mitgliedstaaten in ihr Hoheits-       (angepaßt)
    gebiet dürfen die Mitgliedstaaten keine besonderen
    Pflanzengesundheitsvorschriften mehr erlassen. Alle diese
    Vorschriften sollten vielmehr auf Geraeinschaftsebene er-
    lassen werden.
35) Es bedarf der Schaffung eines Systems finanzieller         4. 97/3/EG
    Beiträge der Geraeinschaft, um die Last der im innerge-       (angepaßt)
    meinschaftlichen Handel aufgrund des gemeinschaft-
    lichen Pflanzengesundheitsrechts womöglich verbleiben-
    den Risiken auf Gemeinschaftsebene zu verteilen.
36) Um Verseuchungen durch aus Drittländern eingeschlepp-      5. (angepaßt)
    te Schadorganismen zu verhindern, sollte die Gemein-
    schaft einen finanziellen Beitrag zur Verstärkung der In-
    frastrukturen für die Pflanzenschutzkontrollen an den
    Außengrenzen der Gemeinschaft leisten.
37) Die entsprechende Regelung sollte auch angemessene
    Beiträge zu bestimmten Ausgaben für besondere
    Maßnahmen vorsehen, die von Mitgliedstaaten getroffen
    wurden, um Verseuchungen durch aus Drittländern oder
    aus anderen Gebieten der Gemeinschaft eingeschleppte
    Schadorganismen zu bekämpfen und gegebenenfalls aus-
    zumerzen und den verursachten Schaden zu beheben.
38) Die Einzelheiten des Verfahrens zur Gewährung des fi-
    nanziellen Beitrags der Gemeinschaft sollten in einem
    beschleunigten Verfahren festgelegt werden.
39) Die Kommission muß umfassend über mögliche Ursa-
    chen für die Einschleppung der jeweiligen Schadorganis-
    men unterrichtet werden.
40) Sie muß insbesondere die ordnungsgemäße Anwendung
    des gemeinschaftlichen Pflanzengesundheitsrechts über-
    wachen.
41) Wird festgestellt, daß die EinschJeppung von Schadorga-   10.
    nisraen auf unzureichenden Prüfungen oder amtlichen
    Untersuchungen beruht, so findet hinsichtlich der Folgen
    das Geraeinschaftsrecht Anwendung, wobei bestimmte
    besondere Maßnahmen zu berücksichtigen sind.
42) Es ist angebracht, eine enge Zusammenarbeit zwischen      23. 77/93/EWG
    den Mitgliedstaaten und der Kommission im Rahmen              (angepaßt)
    des durch Beschluß 76/894/EWG des Rates (*) eingesetz-
    ten Ständigen Ausschusses für Pflanzenschutz vorzu-
    sehen.
43) Die Pflichten der Mitgliedstaaten hinsichtlich der in An-
    hang VIII Teil B aufgeführten Umsetzungs- und Anwen-
    dungsfristen dürfen durch diese Richtlinie nicht berührt
    werden —
    HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:
    (*) ABl. Nr. L 340 vom 9. 12. 1976, S. 25.
 ---pagebreak---                            Artikel 1                        77/93/EWG
                                                            (angepaßt)
(1) Diese Richtlinie betrifft die Maßnahmen zum Schutz
gegen die Einschleppung von Schadorganismen der Pflan-
zen oder Pflanzenerzeugnisse in die Mitgliedstaaten aus
anderen Mitgliedstaaten oder aus Drittländern.
Diese Richtlinie betrifft:                                  91/683/EWG Art 1 Nr. 2 - 93/19/EWG Art. 1
                                                            (angepaßt)
a)    Ab 1. Juni 1993 auch Schutzmaßnahmen gegen die
      Ausbreitung von Schadorganismen in der Geraein-
      schaft durch das Verbringen von Pflanzen, Pflanzener-
      zeugnissen und anderen verwandten Gegenständen in-
      nerhalb eines Mitgliedstaats;
b)    Schutzmaßnahmen gegen das Verbringen von Schad-       89/439/EWG Art. 1 Nr. 1
      organisraen in die französischen überseeischen Depar- (angepaßt)
      tements aus anderen Teilen Frankreichs und umge-
      kehrt aus den französischen überseeischen Departe-
      ments in andere Teile Frankreichs;
c)    Schutzmaßnahmen gegen die Einschleppung von           94/13/EG AK. 1 Nr. 1
      Schadorganisraen auf die Kanarischen Inseln aus an-   (angepaßt)
      deren Teilen Spaniens und umgekehrt von den Kana-
      rischen Inseln in andere Teile Spaniens.
(2) Unbeschadet der Voraussetzungen, die in bestimmten      89/439/EWG Art. 1 Nr. 1
Regionen der Gemeinschaft zum Schutz der dortigen           (angepaßt)
pflanzengesundheitlichen Lage zu schaffen sind, und unter
Berücksichtigung der unterschiedlichen landwirtschaftlichen
und ökologischen Gegebenheiten können zum Schutz des
Pflanzenbestands in den französischen überseeischen De-
partements und auf den Kanarischen Inseln ergänzende        94/13/EG Art. 1 Nr. 1
Maßnahmen zu dieser Richtlinie nach dem Verfahren des
Artikels 18 festgelegt werden.
(3) Diese Richtlinie gilt nicht für Ceuta oder Melilla.     86/651/EWG Art 1 Nr. 1
                                                            (angepaßt)
(4) Jeder Mitgliedstaat errichtet oder benennt eine einzi-  91/683/EWG Art. 1 Nr. 2
ge zentrale Behörde, die unter der Kontrolle der Regie-     (angepaßt)
rung insbesondere für die Koordination und die Kontakte
in den richtlinienerheblichen Fragen der Pflanzengesund-
 heit zuständig ist Vorzugsweise wird hierfür der amtliche
Pflanzenschutzdienst im Rahmen des Internationalen Pflan-
zenschutzübereinkommens benannt. Die übrigen Mitglied-
 staaten und die Kommission werden hiervon sowie von je-
 der späteren Änderung unterrichtet
 ---pagebreak--- (5) Im Zusammenhang mit den Schutzmaßnahmen gegen          94/13/EG Art. 1 Nr. 1
die Einschleppung von Schadorganisraen aus den französi-   (angepaßt)
schen überseeischen Departements in andere Teile Frank-
reichs und in die übrigen Mitgliedstaaten sowie gegen ihre
Ausbreitung in den französischen überseeischen Departe-
ments werden die in Absatz 1 Buchstabe a) dieses Artikels,
Artikel 3 Absatz 4, Artikel 4 Absätze 2 und 4, Artikel 5
Absätze 2 und 4, Artikel 6 Absätze 5, 6 und 10, Artikel 10
Absatz 1, Absatz 2 Buchstabe b) und Absatz 5 sowie Arti-
kel 13 Absätze 8, 10 und 11 genannten Daten durch ein
Datum ersetzt, das mit dem Ende des Zeitraums von sechs
Monaten zusammenfällt, der auf den Zeitpunkt folgt, bis
zu welchem die Mitgliedstaaten die neuen Bestimmungen
in bezug auf die Anhänge I bis V zum Schutz der französi-
schen überseeischen Departements durchgeführt haben
müssen. Mit Wirkung von demselben Datum werden der
Absatz 1 Buchstabe b) und Absatz 2 dieses Artikels
gestrichen.
(6) Im Zusammenhang mit den Schutzmaßnahmen gegen
die Einschleppung von Schadorganismen von den Kanari-
schen Inseln in andere Teile Spaniens und in die übrigen
Mitgliedstaaten sowie gegen ihre Ausbreitung auf den Ka-
narischen Inseln werden die in Absatz 1 Buchstabe a)
dieses Artikels, Artikel 3 Absatz 4, Artikel 4 Absätze 2
und 4, Artikel 5 Absätze 2 und 4, Artikel 6 Absätze 5, 6
und 10, Artikel 10 Absatz 1, Absatz 2 Buchstabe b) und
Absatz 5 sowie Artikel 13 Absätze 8, 10 und 11 genannten
Daten durch ein Datum ersetzt, das mit dem Ende des
Zeitraums von sechs Monaten zusammenfällt, der auf den
Zeitpunkt folgt, bis zu welchem die Mitgliedstaaten die
neuen Bestiraraungen in bezug auf die Anhänge I bis V
zum Schutz der Kanarischen Inseln durchgeführt haben
müssen. Mit Wirkung von demselben Datura wird Absatz 1
Buchstabe c) dieses Artikels gestrichen.
                           Artikel 2                       77/93/EWG
(1) Im Sinne dieser Richtlinie sind:                       85/574/EWG Art. 1 Nr. 1
a)    Pflanzen: lebende Pflanzen und lebende Teile von
      Pflanzen einschließlich der Samen.
      Als lebende Teile von Pflanzen gelten auch:
     — Früchte — im botanischen Sinne —, sofern nicht
           durch Tieffrieren haltbar gemacht
      — Gemüse, sofern nicht durch Tieffrieren haltbar
           gemacht
      — Knollen, Kormus, Zwiebeln, Wurzelstöcke
      — Schnittblumen
      — Äste mit Laub bzw. Nadeln
      — gefällte Bäume mit Laub bzw. Nadeln
      — pflanzliche Gewebekulturen.
      Als Samen gelten Samen im botanischen Sinne außer
      solchen, die nicht zum Anpflanzen bestimmt sind.
                                           10
 ---pagebreak---  b)  Pflanzenerzeugnisse: Erzeugnisse pflanzlichen Ur-       77/93/EWG
     sprungs, unverarbeitet oder durch einfache Verfahren
     bearbeitet, soweit sie nicht Pflanzen sind;
c)   Anpflanzen: jede Maßnahme des Ein- oder Anbrin-
     gen von Pflanzen, um ihr späteres Wachstum oder
     ihre spätere Fortpflanzung/Vermehrung zu gewährlei-
     sten;
d)   Zum Anpflanzen bestimmte Pflanzen:                      85/574/EWG Art. 1 Nr. 2
     — bereits angepflanzte Pflanzen, die nach ihrer Ein-
           fuhr angepflanzt bleiben oder wieder angepflanzt
           werden sollen, oder
     — bei ihrer Einfuhr noch nicht angepflanzte Pflan-
           zen, die aber danach angepflanzt werden sollen;
e).  Schadorganismen: Schädlinge der Pflanzen oder Pflan-   77/93/EWG - 85/574/EWG Art. 1 Nr. 2
     zenerzeugnisse tierischer oder pflanzlicher Art sowie
     solche in Form von Viren, Mykoplasmen oder ande-
     ren Krankheitserregern;
f)   Pflanzenpaß: amüiches Etikett zum Nachweis der Er-     91/683/EWG Art. 1 Nr. 3
     füllung der Pflanzengesundheitsvorschriften dieser     (angepaßt)
    Richtlinie sowie der besonderen Anforderungen, das
    — dem auf Gemeinschaftsebene vereinheitlichten
           Muster für die verschiedenen Pflanzen oder
           Pflanzenerzeugnisse entspricht und
    — von der zuständigen amtlichen Stelle eines Mit-
          gliedstaats erstellt und gemäß den Durchfüh-
           rungsbestimmungen zu den Besonderheiten des
          Verfahrens für die Ausstellung der Pflanzenpässe
          ausgestellt ist.
    Für besondere Arten von Erzeugnissen können nach
    dem Verfahren des Artikels 18 andere vereinbarte
    amtliche Zeichen als das Etikett festgelegt werden.
    Für die Vereinheitlichung ist das in Artikel 18 ge-
    nannte Verfahren maßgebend. Im Rahmen dieser Ver-
    einheitlichung werden verschiedene Zeichen für die
    Pflanzenpässe festgelegt, die gemäß Artikel 10 Absatz
    1 Unterabsatz 2 nicht für alle Teile der Gemeinschaft
    gelten;
g)  Bei den zuständigen amtlichen Stellen eines Mitglied-   (angepaßt)
    staats handelt es sich um
    i)    den bzw. die amtlichen Pflanzenschutzdienste
          eines Mitgliedstaats nach Artikel 1 Absatz 4
          oder
    ü)    eine staatliche Behörde
          — auf nationaler Ebene
                                           11
 ---pagebreak---          — oder — im Rahmen der von der Verfassung         91/683/EWG Art. 1 Nr. 3
               des betreffenden Mitgliedstaats vorgegebe-
               nen Grenzen unter der Aufsicht nationaler
               Behörden — auf regionaler Ebene.
         Die in Unterabsatz 1 genannten Stellen können
         im Einklang mit den innerstaatlichen Rechtsvor-
         schriften ihre Aufgaben gemäß dieser Richtlinie,
         die unter ihrer Aufsicht und Kontrolle zu erfül-
         len sind, juristischen Personen des öffentlichen
         Rechts oder des Privatrechts übertragen, die im
         Rahmen ihrer behördlich genehmigten Satzung
         ausschließlich für spezifische öffentliche Aufga-
         ben zuständig sind, sofern diese Personen und ih-
         re Mitglieder aus dem Ergebnis der von ihnen
       , getroffenen Maßnahmen keinen persönlichen
         Nutzen ziehen.
         Die Mitgliedstaaten sorgen für eine enge Zusam-
         menarbeit zwischen den unter Ziffer ii) und den
         unter Ziffer i) genannten Stellen.
         Darüber hinaus können gemäß dem Verfahren
         des Artikels 18 andere juristische Personen, die
         von der bzw. den unter Ziffer i) genannten Stel-
         len eingesetzt und unter der Oberaufsicht und
         Kontrolle dieser Stellen tätig werden, zugelassen
         werden, sofern diese Personen am Ergebnis der
         von ihnen getroffenen Maßnahmen kein persönli-
         ches Interesse haben.
         Die in Artikel 1 Absatz 4 genannte einzige zen-
         trale Behörde teilt der Kommission die zuständi-
         gen amtlichen Stellen des betreffenden Mitglied-
         staats mit Die Kommission übermittelt diese
         Angaben den anderen Mitgliedstaaten;
h) Schutzgebiet: ein in der Gemeinschaft gelegenes Ge-     91/683/EWG Art. 1 Nr. 4
   biet, in dem
   — ein oder mehrere in dieser Richtlinie aufgeführte
         Schadorganisraen, die in einem oder mehreren
         Teilen der Gemeinschaft angesiedelt sind, trotz
         günstiger Lebensbedingungen weder endemisch
         noch angesiedelt sind oder
   — aufgrund günstiger ökologischer Bedingungen bei
         einzelnen Kulturen die Gefahr der Absiedlung
         bestimmter Schadorganisraen besteht, obwohl
         diese Organismen in der Gemeinschaft weder en-
         demisch noch angesiedelt sind,
                                          12
 ---pagebreak---    und das nach dem Verfahren des Artikels 18 sowie —    91/683/EWG Art 1 Nr. 4
   im Fall des ersten Gedankenstrichs — auf Antrag des   (angepaßt)
   bzw. der betreffenden Mitgliedstaaten mangels gegen-
   teiliger Beweise aus geeigneten Untersuchungen, die
   von den in Artikel 21 genannten Sachverständigen
   nach dem Verfahren desselben Artikels überwacht
   wurden, als Gebiet im Sinne des ersten und zweiten
   Gedankenstrichs anerkannt wurde. Die Untersuchun-
   gen bezüglich des im zweiten Gedankenstrich vorgese-
   henen Falls sind fakultativ.
   Ein Schadorganismus gilt als in einem Gebiet angesie-
   delt, wenn er dort bekanntermaßen auftritt und ent-
   weder keine amtlichen Maßnahmen zu seiner Tilgung
   ergriffen wurden oder aber sich solche Maßnahmen
   seit mindestens zwei Jahren als unwirksam erwiesen
   haben.
   Der bzw. die betreffenden Mitgliedstaaten führen in
   einem Schutzgebiet nach Unterabsatz 1 erster Gedan-
   kenstrich regelmäßig systematische amtliche Untersu-
   chungen über das Auftreten von Organismen durch,
   in bezug auf die die Anerkennung als Schutzgebiet
   erfolgt ist Das Auftreten solcher Organismen wird
   der Kommission unverzüglich gemeldet Die hiervon
   ausgehende Gefahr wird vom Ständigen Ausschuß für
   Pflanzenschutz beurteilt, und die geeigneten Maßnah-
   men werden nach dem Verfahren des Artikels 18 fest-
   gelegt.
   Die Einzelheiten der in den Unterabsätzen 1 und 3
   genannten Untersuchungen können nach dem Verfah-
   ren des Artikels 18 unter Berücksichtigung anerkann-
   ter wissenschaftlicher und statistischer Grundsätze
   festgelegt werden.
   Die Ergebnisse der Untersuchungen werden der Kom-
   mission mitgeteilt. Die Kommission übermittelt diese
   Angaben den anderen Mitgliedstaaten.
   Die Kommission unterbreitet dem Rat vor dem 1. Ja-
   nuar 1998 einen Bericht über das Funktionieren der
   Schutzgebietregelung und fügt gegebenenfalls geeigne-
   te Vorschläge bei
i) Amtliche Festeilung oder Maßnahme: eine Feststel-
    lung oder Maßnahme, wenn sie unbeschadet des Arti-
    kels 21 getroffen wurde
   — von Vertretern des amtlichen Pflanzenschutzdien-
         stes eines Mitgliedstaats oder unter deren Auf-
         sicht von anderen öffentlichen Bediensteten im
         Fall von Feststellungen oder Maßnahmen im Zu-
         sammenhang mit der Ausstellung der Zeugnisse
         gemäß Artikel 7 Absatz 1 oder Artikel 8
         Absatz 2,
                                         13
 ---pagebreak---                                                                                 77/93/EWG - IV
                                                                                     2. 7. 1997
     — von solchen Vertretern oder öffentlichen Bedien-       91/683/EWG Art 1 Nr. 4
           steten oder von „befähigten Bediensteten", die     (angepaßt)         "~
           von einer der zuständigen amtlichen Stellen eines
           Mitgliedstaats eingesetzt werden, in allen übrigen
           Fällen, sofern diese Bediensteten aus dem Ergeb-
           nis der von ihnen getroffenen Maßnahmen kei-
           nen persönlichen Nutzen ziehen und Mindestan-
           forderungen an die Qualifikation erfüllen.
      Die Mitgliedstaaten stellen sicher, daß ihre öffentli-
      chen Bediensteten und befähigten Bediensteten die
      Qualifikationen besitzen, die für eine ordnungsgemäße
      Anwendung dieser Richtlinie erforderlich sind. Für
      diese Qualifikationen können nach dem Verfahren des
      Artikels 18 Leitlinien aufgestellt werden.
      Die Kommission stellt im Rahmen des Ständigen Aus-
      schusses für Pflanzenschutz Geraeinschaftsprogramme
      für die ergänzende Schulung der betreffenden öffentli-
      chen Bediensteten und befähigten Bediensteten mit
      dem Ziel auf, den auf einzelstaatlicher Ebene erwor-
      benen Kenntnis- und Erfahrungsstand auf das Niveau
      der vorgenannten Qualifikationen anzuheben; sie
      überwacht die Durchführung dieses Programms. Sie
      trägt zur Finanzierung dieser ergänzenden Schulung
      bei und schlägt die Einsetzung der hierfür erforderli-
      chen Mittel in den Geraeinschaftshaushaltsplan vor.
(2) Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist,     88/572/EWG Art 1 Nr. 1
betreffen die Bestimmungen dieser Richtlinie Holz nur in-     (angepaßt)
sofern, als es ganz oder teilweise die natürliche Rundung
seiner Oberfläche, mit oder ohne Rinde, behalten hat oder
in Form von Plättchen, Schnitzeln, Sägespänen, Holzabfäl-
len oder Holzausschuß auftritt
Unbeschadet der Bestimmungen zu Anhang V und unab-
hängig davon, ob die Voraussetzungen des Unterabsatzes 1
erfüllt sind, ist Holz auch dann betroffen, wenn es in Form
von Staumaterial, Stapelholz, Paletten oder Verpackungs-
material auftritt, das (die) tatsächlich bei der Beförderung
von Gegenständen aller Art verwendet wird (werden), so-
fern es eine Gefahr für die Pflanzengesundheit darstellt
                           Artikel 3                          77/93/EWG
                                                              (angepaßt)
(1) Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß die in Anhang
I Teil A genannten Schadorganismen nicht in ihr Gebiet
eingeschleppt werden dürfen.
(2) Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß die in Anhang      85/574/EWG Art 1 Nr. 3
II Teil A genannten Pflanzen oder Pflanze ne rzeugnisse,
wenn sie von den in diesem Teil dieses Anhangs mit Bezug
auf sie genannten Schadorganismen befallen sind, nicht in
ihr Gebiet verbracht werden dürfen.
                                              14
 ---pagebreak--- (3) Die Absätze 1 und 2 gelten unter den Bedingungen,        85/574/EWG Art 1 Nr. 3
die nach dem Verfahren des Artikels 17 festgelegt werden
können, nicht bei geringfügigem Befall von nicht zur An-
pflanzung bestimraten Pflanzen durch in Anhang I Teil A
oder in Anhäng II Teil A genannte Schadorganismen, die
zuvor im Einvernehmen mit den die Mitgliedstaaten auf
dem Gebiet der Pflanzengesundheit vertretenden Behörden
festgelegt worden sind.
(4) Die Mitgliedstaaten schreiben ab dem l.Juni 1993         91/683/EWG Art 1 Nr. 5 - 93/19/EWG Art 1
vor, daß die Absätze 1 und 2 auch für die Ausbreitung der
betreffenden Schadorganismen durch das Verbringen von
Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen
innerhalb des Hoheitsgebiets eines Mitgliedstaats gelten.
(5) Die Mitgliedstaaten untersagen ab dem 1. Juni 1993:      (angepaßt)
a)   die Einschleppung und Verbreitung der Schadorganis-
     raen gemäß Anhang I Teil B,
b)    die Verbringung und Verbreitung der Pflanzen und
      Pflanzenerzeugnisse gemäß Anhang II Teil B, wenn
      sie einen Besatz mit den dort aufgeführten Schadorga-
      nismen aufweisen,
in die bzw. in den betreffenden Schutzgebiete(n).
(6) Nach dem Verfahren des Artikels 18
a)    werden die Schadorganisraen gemäß den Anhängen I
      und II wie folgt unterteilt:
      — Schadorganismen, deren Auftreten nirgendwo in
            der Gemeinschaft festgestellt wurde und die für
            das gesarate Gemeinschaftsgebiet von Belang
            sind, werden in Anhang I Teil A Kapitel I bzw.
            in Anhang II Teil A Kapitel I aufgeführt;
      — Schadorganismen, deren Auftreten festgestellt
            wurde, die jedoch in der gesamten Gemeinschaft
            weder endemisch noch angesiedelt sind und die
            für das gesamte Gemeinschaftsgebiet von Belang
            sind, werden in Anhang I Teil A Kapitel II bzw.
            in Anhang II Teil A Kapitel II aufgeführt;
      — die anderen Schadorganismen werden in Anhang
            I Teil B bzw. in Anhang II Teil B aufgeführt, je
            nachdem, für welches Schutzgebiet sie von Be-
            lang sind;
 b)   werden Schadorganismen, die in einem oder mehreren
      Teilen der Geraeinschaft endemisch oder angesiedelt
      sind, gestrichen, ausgenommen jene, die unter Buch-
      stabe a) zweiter und dritter Gedankenstrich aufge-
      führt sind;
 c)   werden die Titel der Anhänge I und II sowie die ein-
       zelnen Teile und Kapitel entsprechend den Buch-
       staben a) und b) angepaßt.
 (7) Nach dem Verfahren des Artikels 18 kann entschie-        94/13/EG Art. 1 Nr. 2
 den werden:                                                  (angepaßt)
                                             15
 ---pagebreak--- a)   daß die Mitgliedstaaten vorschreiben, daß die Ein-           94/13/EG Art. 1 Nr. 2
     schleppung und Verbreitung bestimmter Organismen,            (angepaßt)
     die als Schadorganisraen von Pflanzen und Pflanzen-
     erzeugnissen gelten, obwohl sie nicht in den Anhän-
     gen I und II aufgeführt sind, in ihrem Hoheitsgebiet
     verboten sind oder einer besonderen Genehmigung
     nach eben diesem Verfahren bedürfen, unabhängig
     davon, ob es sich dabei um Einzelorganismen handelt
     oder nicht.
b)   daß die Mitgliedstaaten vorschreiben, daß die Ein-
     schleppung und Verbreitung bestimmter Organismen,
     die als Schadorganisraen von Pflanzen und Pflanzen-
     erzeugnissen gelten und in Anhang II aufgeführt sind,
     aber andere als in diesem Anhang genannte Pflanzen
     befallen, in ihrem Hoheitsgebiet verboten sind oder
     einer besonderen Genehmigung nach eben diesem
     Verfahren bedürfen.
c)   daß die Mitgliedstaaten vorschreiben, daß die Ein-
     schleppung und Verbreitung bestimmter Organismen,
     die sich in isoliertem Zustand befinden, als Schador-
     ganismen von Pflanzen und Pflanze ne rzeugnissen gel-
     ten und in den Anhängen I und II aufgeführt sind, in
     ihrem Hoheitsgebiet verboten sind oder einer beson-
     deren Genehmigung nach eben diesem Verfahren be-
     dürfen.
     Unterabsatz 1 gilt auch für solche Organismen, wenn
     sie nicht unter die Richtlinie 90/220/EWG des Ra-
     tes (*) oder andere spezifischere Gemeinschaftsvor-
     schriften für genetisch veränderte Organismen fallen.
     Nach Maßgabe der gemäß dem Verfahren des Arti-
     kels 18 festzulegenden Bestimmungen finden Absatz 1
     und Absatz 5 Buchstabe a) sowie Absatz 2 und Ab-
     satz 5 Buchstabe b) und Absatz, 4 auf das Verbringen         Berichtigung ABl. Nr. L 28 vom 7. 2. 1995, S. 14
     für Versuchszwecke, wissenschaftliche Zwecke und
     Pflanzenzüchtungsvorhaben keine Anwendung.
     Nach Erlaß der in Unterabsatz 1 vorgesehenen Maß-
     nahmen findet der genannte Unterabsatz nach Maß-
     gabe der gemäß dem Verfahren des Artikels 18 fest-
     zulegenden Bestiraraungen auf das Verbringen für
     Versuchszwecke, wissenschaftliche Zwecke und Pflan-
     zenzüchtungsvorhaben keine Anwendung.
                            Artikel 4                             77/93/EWG
(1) Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß die in Anhang
in Teil A genannten Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, so-
weit sie ihren Ursprung in den in diesem Teil dieses An-
hangs mit Bezug auf sie genannten Ländern haben, nicht
in ihr Gebiet verbracht werden dürfen.
(2) Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß ab dem 1. Ju-          91/683/EWG Art 1 Nr. 6     93/19/EWG Art. 1
ni 1993 die in Anhang III Teil B aufgeführten Pflanzen,           (angepaßt)
Pflanzenerzeugnisse und anderen Gegenstände nicht in die
betreffenden, in ihrem Hoheitsgebiet gelegenen Schutzge-
biete verbracht werden dürfen.
 (!) ABl. Nr. L117 vom 8.5.1990, S. 15. Richtlinie geändert durch
      die Richtlinie 94/15/EG der Kommission (ABl. Nr. L 103 vom
      22. 4. 1994, S. 20).
                                              16
 ---pagebreak--- (3) Anhang III wird nach dera Verfahren des Artikels 18     91/683/EWG Art 1 Nr. 7
so überarbeitet, daß Teil A die Pflanzen, Pflanzener-       (angepaßt)            "~
zeugnisse und andere Gegenstände enthält die ein Pflan-
ze ngesundheitsrisiko für das gesamte Gemeinschaftsgebiet
darstellen, und Teil B die Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse
und anderen Gegenstände enthält, die ein Pflanzengesund-
heitsrisiko nur für die Schutzgebiete bilden. Die Schutzge-
biete sind zu spezifizieren.
(4) Ab 1. Juni 1993 gilt Absatz 1 nicht mehr für Pflanzen,  93/19/EWG Art 1
Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände mit Ursprung     (angepaßt)
in der Gemeinschaft.
(5) Nach Maßgabe der gemäß dem Verfahren des Arti-          94/13/EG Art. 1 Nr. 3
kels 18 festzulegenden Bestimmungen finden die Absätze 1    (angepaßt)
und 2 auf das Verbringen für Versuchszwecke, wissen-
schaftliche Zwecke und Pflanzenzüchtungsvorhaben keine
Anwendung.
(6) Jeder Mitgliedstaat kann, soweit eine Ausbreitung von   (angepaßt)
Schadorganismen nicht zu befürchten ist> in bestimmten
Einzelfällen vorsehen, daß die Absätze 1 und 2 nicht für
Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände
gelten, die im unmittelbaren Grenzgebiet eines ihm be-
nachbarten Drittlands angebaut, erzeugt oder verwendet
und in den betreffenden Mitgliedstaat verbracht werden,
um an benachbarten Standorten innerhalb des Grenzbe-
zirks seines Gebiets angebaut oder verwendet zu werden.
Gewährt ein Mitgliedstaat eine solche Ausnahmeregelung,
so gibt er den Standort und den Namen der Person an, die
dort den Anbau oder die Verwendung vornimmt. Die
Kommission erhält Zugang zu diesen Angaben, die in re-
gelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand zu bringen
sind.
Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen,
für die die Ausnahmeregelung nach Unterabsatz 1 gilt, ist
ein schriftlicher Nachweis beizufügen, aus dera der Stand-
ort in dera betreffenden Drittland, von dem die Pflanzen,
Pilanzenerzeugnisse oder anderen Gegenstände stammen,
hervorgeht.
                          Artikel 5                         77/93/EWG
(1) Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß die in Anhang
IV Teil A genannten Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder
anderen Gegenstände in ihr Gebiet nur verbracht werden
dürfen, wenn sie den in diesem Teil dieses Anhangs mit
Bezug auf sie genannten besonderen Anforderungen ent-
sprechen.
(2) Die Mitgliedstaaten verbieten ab dem l.Juni 1993,       91/683/EWG Art 1 Nr. 9 - 93/19/EWG Art. 1
daß die in Anhang IV Teil B aufgeführten Pflanzen, Pflan-   (angepaßt)
ze nerzeugnisse und anderen Gegenstände in die Schutzge-
biete oder innerhalb derselben verbracht werden, sofern
nicht die besonderen Anforderungen gemäß Teil B des ge-
nannten Anhangs erfüllt sind.
(3) Anhang IV wird nach dem Verfahren des Artikels 18       91/683/EWG Art 1 Nr. 10
und entsprechend den Kriterien des Artikels 3 Absatz 6
geändert
                                           17
 ---pagebreak--- (4) Ab dera l.Juni 1993 schreiben die Mitgliedstaaten        93/19/EWG Art. 1
vor, daß Absatz 1 unbeschadet des Artikels 6 Absatz 7
auch für das Verbringen von Pflanzen, Pflanzenerzeugnis-
sen und anderen Gegenständen innerhalb des Hoheitsge-
biets eines Mitgliedstaats gilt. Dieser Absatz sowie die Ab- 94/13/EG Art. 1 Nr. 4
sät7e 1 und 2 gelten nicht für das Verbringen kleiner        (angepaßt)
Mengen von Pflanzen. Pflanzenerzeugnissen. Lebensmitteln
oder Futtermitteln, wenn sie dem Gebrauch des Eigentü-
mers oder Empfängers zu nicht erwerbs maß igen Zwecken
dienen oder zum Verbrauch während der Beförderung be-
stimmt sind, sofern keine Gefahr der Ausbreitung von
.Schadorganismen besteht.
(5) Nach Maßgabe der gemäß dem Verfahren des Arti-           94/13/EG Art. 1 Nr. 4
kels 18 festzulegenden Bestiraraungen finden die Absätze
1, 2 und 4 auf das Verbringen für Versuchszwecke, wissen-
schaftliche Zwecke und Pflanzenzüchtungsvorhaben keine
Anwendung.
(6) Jeder Mitgliedstaat kann, soweit eine Ausbreitung von    (angepaßt)
Schadorganisraen nicht zu befürchten ist, in bestimmten
Einzelfällen vorsehen, daß die Absätze 1, 2 und 4 nicht für
Pflanzen, Pflanze nerzeugnisse und andere Gegenstände
gelten, die im unmittelbaren Grenzgebiet eines ihm be-
nachbarten Drittlandes angebaut, erzeugt oder verwendet
und in den betreffenden Mitgliedstaat verbracht werden,
um an benachbarten Standorten innerhalb des Grenzbe-
zirks seines Gebiets angebaut oder verwendet zu werden.
Gewährt ein Mitgliedstaat eine solche Ausnahmeregelung,
so gibt er den Standort und den Namen der Person an, die
don den Anbau oder die Verwendung vornimmt. Die
Kommission erhält Zugang zu diesen Angaben, die in re-
gelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand zu bringen
sind.
Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen,
für die die Ausnahmeregelung nach Unterabsatz 1 gilt, ist
ein schriftlicher Nachweis beizufügen, aus dem der Stand-
ort in dem betreffenden Drittland, von dem die Pflanzen,
Pflanzenerzeugnisse oder anderen Gegenstände stammen,
hervorgeht.
                          Artikel 6                          77/93/EWG
(1) Die Mitgliedstaaten schreiben mindestens vor, daß die
in Anhang V Teil A genannten Pflanzen, Pflanzenerzeu-        91/683/EWG Art. 1 Nr. 11
gnisse oder anderen Gegenstände, die in einen anderen
Mitgliedstaat verbracht werden sollen, sowie ihr Ver-
packungsmaterial und, falls erforderlich, ihre Beförderungs-
mittel insgesamt oder durch Entnahme charakteristischer
Proben amtlich gründlich untersucht werden, um sicherzu-
stellen,
a)    daß sie nicht von den in Anhang I Teil A genannten
      Schadorganismen befallen sind;
b)    daß sie, soweit es sich um in Anhang II Teil A ge-
      nannte Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse handelt,
      nicht von den in diesem Teil dieses Anhangs mit Be-
      zug auf sie genannten Schadorganismen befallen sind;
                                             18
 ---pagebreak--- c)    daß sie, soweit es sich um in Anhang IV Teil A ge-    77/93/EWG
      nannte Planzen, Pflanzenerzeugnisse oder andere Ge-
      genstände handelt, den in diesem Teil dieses Anhangs
      mit Bezug auf sie genannten besonderen Anforderun-
      gen entsprechen.
(2) Sobald die Maßnahmen gemäß Artikel 3 Absatz 6           91/683/EWG Art 1 Nr. 12
Buchstabe a) und Artikel 5 Absatz 3 erlassen sind, gilt Ab- (angepaßt)
satz 1 dieses Artikels nur im Hinblick auf Anhang I Teil A
Kapitel II, Anhang II Teil A Kapitel II und Anhang IV
Teil A Kapitel II. Werden bei der Prüfung gemäß dieser
Bestimmung Schadorganisraen des Anhangs I Teil A Kapi-
tel I oder des Anhangs II Teil A Kapitel I nachgewiesen,
so gelten die Bedingungen des Artikels 10 als nicht erfüllt
(3) Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß die Untersu-     77/93/EWG
chungsmaßnahmen nach Absatz 1 auch für die Einhaltung
der Vorschriften des Artikels 3 Absätze 4. 5 und 7 oder     91/683/EWG Art 1 Nr. 13
des Artikels 5 Absatz 2 anzuwenden sind, soweit der Be-
stiramungsraitgliedstaat von einer der in diesen Artikeln
vorgesehenen Möglichkeiten Gebrauch macht
(4) Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß unter Anhang
IV Teil A fallendes Saatgut, das in einen anderen Mitglied-
staat verbracht werden soll, amtlich untersucht wird, um
sicherzustellen, daß es den in diesem Teil dieses Anhangs
mit Bezug hierauf genannten besonderen Anforderungen
entspricht
(5) Ab 1. Juni 1993 gelten die Absätze 1, 3 und 4 unbe-     91/683/EWG Art 1 Nr. 14 - 93/19/EWG Art. 1
schadet des Absatzes 7 auch für das Verbringen von Pflan-   (angepaßt)
zen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen in-
nerhalb des Hoheitsgebiets eines Mitgliedstaats. In bezug
auf die Schadorganismen des Anhangs I Teil B oder des
Anhangs II Teil B sowie die besonderen Anforderungen
des Anhangs IV Teil B gelten die Absätze 1, 3 und 4 nicht
für das Verbringen von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und
anderen Gegenständen durch ein Schutzgebiet bzw. außer-
halb dieses Gebiets.
Die amtlichen Untersuchungen gemäß den Absätzen 1, 3
und 4 sind nach Maßgabe folgender Vorschriften durchzu-
führen:
a)    Sie betreffen die relevanten Pflanzen und Pflanzener-
      zeugnisse, die von dem Erzeuger angebaut, erzeugt
      bzw. verwendet werden oder anderweitig auf seinem
      Betrieb vorkommen, sowie das dabei verwendete
      Nährsubstrat.
b)    Sie werden auf dem Betrieb und vorzugsweise am Ort
      der Erzeugung durchgeführt
                                            19
 ---pagebreak--- c)    Sie werden regelmäßig zu geeigneter Zeit, zumindest    91/683/EWG Art 1 Nr. 14 - 93/19/EWG Art 1
      aber einmal im Jahr und mindestens durch Beschau       (angepaßt)            ~~
      unbeschadet der besonderen Anforderungen nach An-
      hang IV durchgeführt; weitere Maßnahmen können
      durchgeführt werden, wenn dies nach Absatz 8 vorge-
      sehen ist.
Jeder Erzeuger, für den eine amtliche Untersuchung nach
Unterabsatz 2 gemäß den Absätzen 1 bis 4 vorgeschrieben
ist, wird in einem amtlichen Verzeichnis unter einer Regi-
sternumraer geführt, mit deren Hilfe er identifiziert werden
kann. Die Kommission erhält auf Antrag Einsicht in das
amtliche Verzeichnis.
Der Erzeuger hat bestimmte Pflichten nach Absatz 8 zu
erfüllen. Insbesondere meldet er der zuständigen amtlichen
Stelle des Mitgliedstaats sofort jedes außergewöhnliche
Auftreten von Schadorganismen oder Symptomen und jede
andere Anomalie bei Pflanzen.
Die Absätze 1, 3 und 4 gelten nicht für das Verbringen       94/13/EG Art. 1 Nr. 5
kleiner Mengen von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen, Le-       (angepaßt)
bensmitteln oder Futtermitteln, wenn sie dem Gebrauch
des Eigentümers oder Empfängers zu nicht erwerbsmäßi-
gen Zwecken dienen oder zum Verbrauch während der Be-
förderung bestimmt sind, sofern keine Gefahr einer Aus-
breitung von Schadorganismen besteht.
(6) Ab dem l.Juni 1993 schreiben die Mitgliedstaaten         91/683/EWG Art 1 Nr. 14 - 93/19/EWG Art 1
vor, daß die Erzeuger von bestimmten, nicht in Anhang V      (angepaßt)
Teil A aufgeführten Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und an-
deren Gegenständen, die gemäß Absatz 8 spezifiziert wer-
den oder die im Gebiet der Erzeugung gelegenen Sammel-
lager oder Versandzentren ebenfalls in einem amüichen
Verzeichnis auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene
nach Absatz 5 Unterabsatz 3 geführt werden. Sie können
jederzeit den Untersuchungen nach Absatz 5 Unterabsatz
2 unterzogen werden.
Gemäß Absatz 8 kann für bestimmte Pflanzen Pflanzener-
zeugnisse und andere Gegenstände eine Regelung einge-
führt werden, die es erforderlichenfalls erlaubt, im Rahmen
des möglichen — unter Berücksichtigung der jeweiligen
Produktions- oder Vermarktungsbedingungen — deren Ur-
sprung zurückzuverfolgen.
(7) Die Mitgliedstaaten können, sofern eine Ausbreitung
von Schadorganismen nicht zu befürchten ist,
— Kleinerzeuger oder Verarbeitungsunternehmen, die
      die betreffenden Pflanzen, Pflanze ne rzeugnisse und
      anderen Gegenstände ausschließlich für eine End-
      nutzung durch Personen, die die Erzeugung von
      Pflanzen nicht gewerblich betreiben, auf dera lokalen
      Markt erzeugen oder vertreiben („lokales Verbrin-
      gen"), von der in den Absätzen 5 und 6 genannten
      Registrierung befreien oder
— das lokale Verbringen von Pflanzen, Pflanzenerzeu-
      gnissen und anderen Gegenständen, die von in diesem
      Sinne freigestellten Personen erzeugt werden, von der
      amtlichen Untersuchung nach den Absätzen 5 und 6
      ausnehmen.
                                             20
 ---pagebreak--- Die Bestimmungen über das lokale Verbringen werden vor         91/6S3EWG Art. 1 Nnl4 - 93/19 "EWG Art. 1
dem 1. Januar 1998 vom Rat auf Vorschlag der Kommissi-         (angepaßt)
on im Lichte der gewonnenen Erfahrungen überprüft.
(8) Nach dera Verfahren des Artikels 18 werden Durch-
führungsbestimmungen erlassen in bezug auf
— weniger strenge Bedingungen für das Verbringen von
      Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegen-
      ständen innerhalb eines für die genannten Pflanzen,
      Pflanzenerzeugnisse und anderen Gegenstände im
      Hinblick auf einen oder mehrere Schadorganismen
      eingerichteten Schutzgebiets,
—     Garantien hinsichtlich des Verbringens von Pflanzen,
      Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen
      durch ein für die genannten Pflanzen, Pflanzenerzeu-
      gnisse und anderen Gegenstände im Hinblick auf ei-
      nen oder mehrere Schadorganismen eingerichtetes
      Schutzgebiet,
— die Häufigkeit und den Zeitpunkt der amtlichen Un-
      tersuchung einschließlich der weiteren Maßnahmen
      gemäß Absatz*5 Unterabsatz 2 Buchstabe c),
— die Pflichten der registrierten Erzeuger nach Absatz 5
      Unterabsatz 4,
— die Spezifizierung der Erzeugnisse nach Absatz 6 so-         (angepaßt)
      wie in bezug auf die Erzeugnisse, für die die Rege-
      lung gemäß Absatz 6 in Aussicht genommen wird,
— weitere Anforderungen für die Befreiung nach Ab-
      satz 7, insbesondere hinsichtlich der Begriffe „Kleiner-
      zeuger" und „lokaler Markt" sowie der diesbezügli-
      chen Verfahren.
(9) Die Durchführungsbestimmungen hinsichtlich des Re-
gistrierverfahrens und der Registriernumraer gemäß Ab-
satz 5 Unterabsatz 3 können nach dem Verfahren des Arti-
kels IS erlassen werden.
                           Artikel 7                           77/93.EWG
(1) Kann aufgrund der Untersuchung nach Artikel 6 Ab-          85/574/EWG Art. 1 Nr. 4
sätze 1 und 3 angenommen werden, daß die dort genann-           (angepaßt)
ten Voraussetzungen erfüllt sind, so kann ein entweder ins-
gesamt in Blockschrift oder insgesamt maschinenschriftlich
— außer bei Stempeln und Unterschriften — ausgestelltes
Pflanzengesundheitszeugnis nach dera Muster des Anhangs
 VII Teil A erteilt werden, das in mindestens einer der
Amtssprachen der Gemeinschaft abzufassen und vorzugs-
weise in einer der Amtssprachen des Bestimmungsmitglied-
staats auszufüllen ist.
 Der botanische Name der Pflanze ist in Latein anzugeben.
 Unbeglaubigte Änderungen oder Tilgungen haben die Un-
gültigkeit des Zeugnisses zur Folge. Zusätzliche Ausferti-
 gungen des Zeugnisses dürfen nur ausgestellt werden,
wenn sie den gedruckten oder gestempelten Hinweis „Ko-
 pie" oder „Duplikat" tragen.
                                             21
 ---pagebreak--- (2) Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß die in Anhang      77/93/EWG
V Teil A genannten Pflanzen, Pflanzencrzeugnisse oder an-     91/683/EWG Art. 1 Nrrl5
deren Gegenstände in einen anderen Mitglicdstaat nur ver-
bracht werden dürfen, wenn sie von dem nach Absatz 1
erteilten Pflanzengesundheitszeugnis begleitet sind. Dieses
Zeugnis darf nicht früher als 14 Tage vor dera Tag ausge-
stellt sein, an dem die Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder
anderen Gegenstände den Versandmitgliedstaat verlassen.
(3) Die von den Mitgliedstaaten in Anwendung von Arti-        89/359/EWG Art. 1
kel 6 Absatz 3. sofern es sich um in Anhang IV Teil B
genanntes Saatgut handelt, und Artikel 6 Absatz 4 zu er-
greifenden Maßnahmen werden nach dem Verfahren des
Artikels 17 bis zum 31. Dezember 1991 festgelegt.             80/392/EWG Art. 1 Nr. 7 - 89/359,EWG A r t 1
                           Artikel S
(1) Soweit nicht einer der in Absatz 2 genannten Fälle
vorliegt, schreiben die Mitgliedstaaten vor, daß die in An-
hang V Teil A genannten Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse         91/683/EWG Art. 1 Nr. 15
oder anderen Gegenstände, die aus einem Mitgliedstaat in      (angepaßt)
ihr Gebiet verbracht worden sind und von dort in einen
anderen Mitgliedstaat verbracht werden sollen, von einer
neuen Untersuchung nach Artikel 6 befreit sind, wenn sie
von einem Pflanzengesundheitszeugnis eines Mitgliedstaats
 nach dem Muster des Anhangs VII Teil A begleitet sind.
 (2) Sind Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder andere Ge-       (angepaßt)
genstände aus- einem Mitgliedstaat in einen zweiten Mit-
gliedstaat verbracht worden und hat dort eine Aufteilung
oder Zwischenlagerung stattgefunden oder ist dort die Ver-
 packung geändert worden und sollen sie von dort in einen
 dritten Mitgliedstaat verbracht werden, so ist der zweite
 Mitgliedstaat von einer neuen Untersuchung nach Artikel
 6 befreit, wenn amtlich festgestellt worden ist, daß die
 Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder anderen Gegenstände
 auf seinem Gebiet keiner Gefahr ausgesetzt werden, die
 eine Einhaltung der Voraussetzungen des Artikels 6 in Fra-
 ge stellt. In diesem Fall wird ein pflanzensanitäres Weiter- 85/574/EWG Art. 1 Nr. 6
 versendungszeugnis nach dem Muster des Anhangs VII           (angepaßt)
 Teil B in nur einer Erstausfertigung in mindestens einer
 der Amtssprachen der Gemeinschaft erstellt, und entweder
 insgesamt in Blockschrift oder insgesamt maschinenschrift-
 lich — außer bei Stempeln und Unterschriften — vorzugs-
 weise in einer der Amtssprachen des Bestimmungsmitglied-
 staats ausgefüllt. Dieses Zeugnis ist dem vom ersten
 Mitgliedstaat erteilten Pflanzengesundheitszeugnis oder ei-
 ner amtlich beglaubigten Kopie dieses Zeugnisses beizufü-
 gen. Dieses Zeugnis kann als ..Pflanzengesundheitszeugnis
 für die Wiederausfuhr" bezeichnet werden. Die Bestim-         85/574/EWG Art. 1 Nr. 7
 mungen des Artikels 7 Absatz 1 Unterabsatz 2 gelten ent-
 sprechend.
 ---pagebreak--- Das pflanzensanitäre Weiterversendungszeugnis darf nicht    77/93/EWG
früher als 14 Tage vor dera Tag ausgestellt sein, an dem
die Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder anderen Gegenstän-
de das Land verlassen, von dera aus die Weiterversendung
erfolgt.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für den Fall, daß
Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder andere Gegenstände
nacheinander in mehrere Mitgliedstaaten verbracht werden.
Werden dabei mehrere pflanzensanitäre Weiterversen-
dungszeugnisse erteilt, so ist jeweils die Begleitung durch
folgende Dokumente erforderlich:
a)    das letzte Pflanzengesundheitszeugnis oder eine amt-
      lich beglaubigte Kopie dieses Zeugnisses;
b)    das letzte pflanzensanitäre Weiterversendungszeugnis;
c)    die vor dera unter Buchstabe b) genannten Zeugnis
      erteilten pflanzensanitären Weiterversendungszeugnis-
      se oder die amtlich beglaubigten Kopien dieser Zeug-
      nisse.
                           Artikel 9
(1) Bei Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Ge-      89/439/EWG Art. 1 Nr. 2
genständen, für die die besonderen Anforderungen des An-
hangs IV Teil A gelten, muß das amtliche Pflanzengesund-
heitszeugnis gemäß Artikel 7 in dem Ursprungsland der
Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und anderen Gegenstände
ausgestellt worden sein; dies gilt nicht:
— für Holz, wenn es nach den besonderen Anforderun-
      gen des Anhangs IV Teil A ausreicht, daß die Rinde
      entfernt wurde;
—     in sonstigen Fällen, sofern die Einhaltung der beson-
      deren Anforderungen des Anhangs IV Teil A auch
      außerhalb des Ursprungsorts gewährleistet werden
      kann.
 (2) Absatz 1 gilt auch für das Verbringen der in Anhang    77/93/EWG
 IV Teil B genannten Pflanzen oder Pflanze ne rzeugnisse in
die in diesem Teil dieses Anhangs mit Bezug auf sie ge-
 nannten Mitgliedstaaten.
                          Artikel 10                        91/683/EWG Art 1 Nr. 16
 (1) Erweist sich bei der gemäß Artikel 6 Absatz 5 durch-
 geführten Untersuchung nach Artikel 6 Absätze 1, 3 und
 4, daß die darin vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt
 sind, so wird am 1. Juni 1993 anstelle des Pflanzengesund- 93/19/EWG Art 1
 heitszeugnisses gemäß Artikel 7 oder 8 ein Pflanzenpaß ge- (angepaßt)
 mäß den Bestimmungen, die nach Absatz 4 dieses Artikels
 erlassen werden können, ausgestellt.
                                            23
 ---pagebreak--- Erstreckt sich die Untersuchung nicht auf die Bestira-       91/683/EWG Art 1 Nr. 16
raungen für die Schutzgebiete oder zeigt sich dabei, daß
diese Bestimmungen nicht erfüllt sind, so gilt der ausge-
stellte Pflanzenpaß nicht für diese Gebiete und muß das
nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe f) hierfür vorgesehene
Zeichen tragen.
(2) Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstän-      (angepaßt)
de gemäß Anhang V Teil A Abschnitt I dürfen innerhalb
der Geraeinschaft außer in lokalem Rahmen im Sinne des
Artikels 6 Absatz 7 ab 1. Juni 1993 nicht mehr verbracht     93/19/EWG Art 1
werden, wenn an ihnen, ihrer Verpackung oder dem Beför-
derungsmittel nicht ein für das betreffende Gebiet gültiger
Pflanzenpaß befestigt ist, der gemäß Absatz 1 ausgestellt
worden ist.
Pflanzen, Pflanze ne rzeugnisse und andere Gegenstände ge-
mäß Anhang V Teil A Abschnitt II dürfen ab 1. Juni 1993      93/19/EWG Art 1
nicht in ein bestimmtes Schutzgebiet oder innerhalb dieses   (angepaßt)
Schutzgebiets verbracht werden, wenn an ihnen, ihrer Ver-
packung oder dem Beförderungsmittel nicht ein für dieses
Gebiet gültiger Pflanzenpaß befestigt ist, der gemäß Absatz
1 ausgestellt worden ist. Sind die Bedingungen des Artikels
6 Absatz 8 hinsichtlich des Transports durch Schutzgebiete
erfüllt, so sind Unterabsatz 1 und dieser Unterabsatz nicht
anwendbar.
Die Unterabsätze 1 und 2 gelten nicht für das Verbringen     94/13/EG Art. 1 Nr. 6
kleiner Mengen von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen, Le-       (angepaßt)
bensmitteln oder Futtermitteln, wenn sie dem Gebrauch
des Besitzers oder Empfängers zu nicht erwerbsmäßigen
Zwecken dienen oder zum Verbrauch während der Beför-
derung bestimmt sind, sofern keine Gefahr einer Ausbrei-
tung von Schadorganismen besteht
(3) Ein Pflanzenpaß kann in der Folge überall in der Ge-     91/683/EWG Art 1 Nr. 16
meinschaft durch einen anderen Pflanzenpaß nach Maßga-
be folgender Bestimmungen ersetzt werden:
— Ein Pflanzenpaß kann nur bei einer Aufteilung von
       Sendungen, bei einer Zusammenfassung mehrerer
       Sendungen oder ihrer Teile, bei einer Änderung des
       pflanzengesundheitlichen Status der Sendungen unbe-
       schadet der besonderen Anforderungen nach Anhang
       IV oder in anderen nach Absatz 4 festgelegten spezi-
       fischen Fällen ersetzt werden;
 — ein Pflanzenpaß kann nur ersetzt werden, wenn eine
       natürliche oder juristische Person — ob Erzeuger
       oder nicht —, die nach entsprechender Anwendung
       des Artikels 6 Absatz 5 Unterabsatz 3 in einem amtli-
       chen Verzeichnis geführt wird, einen entsprechenden
       Antrag stellt;
                                             24
 ---pagebreak--- — der Austauschpaß kann nur von der zuständigen amt-          91/683/EWG Art 1 Nr. 16
     lichen Stelle des Gebiets, in dem der Betrieb des An-    (angepaßt)
     tragstellers gelegen ist, ausgestellt werden, sofern die
     Nämlichkeit des betreffenden Erzeugnisses gesichert
     und die Gewähr geboten werden kann, daß vom Zeit-
     punkt des Versands durch den Erzeuger an keine Ge-
     fahr des Befalls mit Schadorganismen der Anhänge I
     und II bestand;
— das Austauschverfahren muß im Einklang mit den Be-
     stimmungen stehen, die nach Absatz 4 erlassen wer-
     den können;
— der Austauschpaß muß ein besonderes, nach Absatz 4
     festgelegtes Kennzeichen sowie die Registriernummer
     des ursprünglichen Erzeugers oder — im Fall einer
     Änderung des pflanzengesundheitlichen Status — die
     Registriernummer des für diese Änderung Verantwort-
     lichen aufweisen.
(4) Nach dera Verfahren des Artikels 18 können Durch-
führungsvorschriften erlassen werden in bezug auf:
— die Einzelheiten des Verfahrens für die Ausstellung
     von Pflanzenpässen gemäß Absatz 1,
— die Bedingungen, unter denen ein Pflanzenpaß ausge-
     tauscht werden kann gemäß Absatz 3 erster Gedan-
     kenstrich,
— die Einzelheiten des Verfahrens betreffend den Aus-
     tauschpaß gemäß Artikel 3 dritter Gedankenstrich,
— das besondere Kennzeichen für den ^Austauschpaß
     gemäß Artikel 3 fünfter Gedankenstrich.
                          Artikel 11                                                  Anikel 10a
(1) Erbringt die gemäß Artikel 6 Absatz 5 durchgeführte       (angepaßt)
Untersuchung nach Artikel 6 Absätze 1, 3 und 4 nicht, daß
die darin vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt sind, so
wird vorbehaltlich des Absatzes 2 dieses Artikels kein
Pflanzenpaß ausgestellt.
(2) Steht aufgrund der betreffenden Untersuchungsergeb-
nisse fest, daß ein Teil der vom Erzeuger angezogenen, er-
zeugten, verwendeten oder anderweitig auf seinem Betrieb
vorkommenden Pflanzen bzw. Pflanzenerzeugnisse oder ein
Teil des verwendeten Nährsubstrats keine Gefahr der Aus-
breitung von Schadorganismen birgt, so gilt Absatz 1 für
diesen Teil nicht
(3) Soweit Absatz 1 anwendbar ist, sind die betreffenden      (angepaßt)
Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse bzw. das Nährsubstrat einer
oder mehreren der folgenden amtlichen Maßnahmen zu
unterziehen:
                                             25
 ---pagebreak--- — geeignete Behandlung rait anschließender Ausstellung      91/683/EWG Art 1 Nr. 16
      des entsprechenden Pflanzehpasses gemäß Artikel 10,   (angepaßt)           ~-
     wenn als Folge dieser Behandlung die entsprechenden
      Bedingungen als erfüllt angesehen werden,
— Genehmigung der Verbringung in Gebiete, in denen
      sie keine zusätzliche Gefahr darstellen, unter amtli-
      cher Überwachung,
— Genehmigung der Verbringung zu Stätten der indu-
      striellen Verarbeitung unter amtlicher Überwachung,
— Vernichtung.
Nach dem Verfahren des Artikels 18 können Durchfüh-
rungsbestimmungen erlassen werden in bezug auf
— die Bedingungen, unter denen eine oder mehrere der
      in Unterabsatz 1 genannten Maßnahmen ergriffen
      oder nicht ergriffen werden müssen,
— die Einzelheiten und Bedingungen für diese Maßnah-
      men.
(4) Soweit Absatz 1 anwendbar ist, werden die Tätigkei-
ten des Erzeugers ganz oder teilweise so lange ausgesetzt,
bis feststeht, daß für die Ausbreitung von Schadorganisraen
keine Gefahr mehr besteht. Solange diese Aussetzung gilt,
findet Artikel 10 keine Anwendung.
(5) Gelten die in Artikel 6 Absatz 6 genannten Erzeug-
nisse aufgrund einer nach Maßgabe des genannten Artikels
durchgeführten amtlichen Untersuchung als nicht frei von
Schadorganismen der Anhänge I und II, so finden die Ab-
sätze 2, 3 und 4 des vorliegenden Artikels sinngemäß An-
wendung.
                           Artikel 12                       77/93/EWG               ArtiM 11
(1) Die Mitgliedstaaten dürfen keine zusätzliche Erklä-     88/572/EWG Art 1 Nr. 4
rung in den in Artikel 7, 8 oder 9 genannten Zeugnissen     (angepaßt)
verlangen.
(2) Wird festgestellt, daß ein Teil einer Sendung von       89/439/EWG Art 1 Nr. 5
Pflanzen, Pflanze ne rzeugnissen oder anderen Gegenstän-    (angepaßt)
den mit den in Anhang I oder II genannten Schadorganis-
men befallen ist, so wird das Verbringen des übrigen Teils
nicht verboten, wenn dieser Teil nicht befallverdächtig ist
und eine Verbreitung der Schadorganismen ausgeschlossen
erscheint.
(3) Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß die beim Ver-    77/93/EWG
bringen von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen oder anderen      (angepaßt)
Gegenständen in ihr Gebiet vorgelegten Pflanzengesund-
heitszeugnisse und pflanzensanitären Weiterversendungs-
zeugnisse mit einem Eingangsstempel der zuständigen
Dienststellen versehen werden, aus dem mindestens die
Bezeichnung der Dienststelle und das Eingangsdatum her-
vorgehen.
                                            26
 ---pagebreak--- (4) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, daß ihr Pflanzen-     88/572/EWG Art 1 Nr. 8
schutzdienst den Pflanzenschutzdienst des Weiterversand-      (angepaßt)
mitgliedstaats von allen Fällen unterrichtet, in denen Pflan-
zen, Pflanzenerzeugnisse oder andere Gegenstände mit
Herkunft aus diesem Mitgliedstaat beschlagnahmt worden
sind, weil sie Verboten oder Beschränkungen im Zusam-
menhang mit Maßnahmen im Rahmen des Pflanzenschut-
zes unterliegen. Die Unterrichtung erfolgt unbeschadet der
Maßnahmen, die der erstgenannte Pflanzenschutzdienst
hinsichtlich der beschlagnahmten Sendung für notwendig
hält, und muß so bald wie möglich nach der Beanstandung
vorgenommen werden, so daß die betreffenden Pflanzen-
schutzdienste den Fall namentlich im Hinblick darauf prü-
fen können, welche Maßnahmen zur Verhinderung weiterer
ähnlicher Vorkommnisse zu ergreifen sind, und, wo es an-
gebracht und möglich ist, welche Maßnahmen hinsichüich
der beschlagnahmten Sendung der in diesem Fall bestehen-
den Gefahr angemessen sind. Nach dera Verfahren des Ar-
tikels 17 kann ein einheitliches Informationssystem festge-
legt werden.
(5) Ab dera 1. Januar 1993 führen die Mitgliedstaaten         91/683/EWG'Art. 1 Nr. 17
amtliche Untersuchungen zum Nachweis der Einhaltung           (angepaßt)
der Bestimmungen dieser Richtlinie und insbesondere des
Artikels 10 Absatz 2 durch; diese sind stichprobenweise
und ohne Unterschied des Ursprungs der Pflanzen, Pflan-
zenerzeugnisse oder anderen Gegenstände sowie nach
Maßgabe folgender Vorschriften durchzuführen:
— gelegentliche Stichkontrollen jederzeit und überall, wo
      Pflanzen, Pflanze ne rzeugnisse oder andere Gegenstän-
      de verbracht werden;
— gelegentliche Stichkontrollen in Betrieben, in denen
      Pflanzen, Pflanze ne rzeugnisse oder andere Gegenstän-
      de angebaut, erzeugt, gelagert oder zum Verkauf feil-
      gehalten werden, sowie in den Betrieben der Käufer;
— gelegentliche Stichkontrollen gleichzeitig mit anderen
      Dokumentenkontrollen, die aus anderen Gründen als
      denen der Pflanzengesundheit durchgeführt werden.
Die Kontrollen müssen in Betrieben, die in einem amtli-
chen Verzeichnis nach Artikel 10 Absatz 3 und Artikel 13
Absatz 8 geführt werden, regelmäßig erfolgen; in Betrie-
ben, die in einem amtlichen Verzeichnis nach Artikel 6
Absatz 6 geführt werden, können sie regelmäßig erfolgen.
Die Kontrollen können gezielt erfolgen, wenn Anhalts-
punkte dafür bestehen, daß eine oder mehrere Bestim-
 mungen dieser Richtlinie nicht beachtet werden.
 (6) Gewerbliche Käufer von Pflanzen, Pflanzenerzeugnis-
 sen und anderen Gegenständen haben als in der Pflanzen-
 erzeugung beruflich tätige Letztverbraucher die betreffen-
 den Pflanzenpässe mindestens ein Jahr lang aufzubewahren
 und darüber Buch zu führen.
                                             27
 ---pagebreak--- Die Inspektoren haben in jeder Erzeugungs- und Vermark-      91/683/EWG Art. 1 Nr. 17
tungsphase Zugang zu den Pflanzen. Pflanzcnerzeugnissen      (angepaßt)           "
und anderen Gegenständen. Sie sind befugt, alle für die
amtliche Untersuchung relevanten Nachforschungen anzu-
stellen, auch im Hinblick auf die Pflanzenpässe und die
Buchführung.
(7) Die Mitgliedstaaten können bei den amtlichen Unter-
suchungen von den Sachverständigen nach Artikel 21 un-
terstützt werden.
(8) Stellt sich bei den amtlichen Untersuchungen gemäß
den Absätzen 5 und 6 heraus, daß Pflanzen, Pflanzener-
zeugnisse und andere Gegenstände die Gefahr der Aus-
breitung von Schadorganismen bergen, so sind sie amtli-
chen Maßnahmen nach Artikel 11 Absatz 3 zu unter-
ziehen.
                          Artikel 13                         77/93/EWG                Artikel 12
(1) Die Mitgliedstaaten schreiben mindestens vor, daß die
in Anhang V Teil B genannten Pflanzen, Pflanzenerzeu-        91/683/EWG Art. 1 Nr. 18
gnisse und anderen Gegenstände mit Herkunft aus Dritt-
ländern in ihr Gebiet nur verbracht werden dürfen,
a)    wenn die Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder anderen    80/392/EWG An. 1 Nr. 13
      Gegenstände sowie ihr Verpackungsmaterial und, falls   (angepaßt)
      erforderlich, ihre Beförderungsmittel insgesamt oder
      durch Entnahme repräsentativer Proben amtlich
      gründlich untersucht werden, um, soweit festgestellt
      werden kann, sicherzustellen:
      —    daß sie nicht von den in Anhang I Teil A ge-      77/93/EWG
           nannten Schadorganismen befallen sind,
      —    daß sie, soweit es sich um in Anhang II Teil A
           genannte Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse han-
           delt, nicht von den in diesem Teil dieses Anhangs
           mit Bezug auf sie genannten Schadorganismen
           befallen sind,
      —    daß sie, soweit es sich um in Anhang IV Teil A
           genannte Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder an-
           dere Gegenstände handelt, den in diesem Teil
           dieses Anhangs mit Bezug auf sie genannten be-
           sonderen Anforderungen entsprechen:
                                             28
 ---pagebreak--- b)    wenn sie von den nach Artikel 7 oder 8 vorgeschrie-    77/93/EWG
      benen Zeugnissen begleitet sind und wenn das Pflan-
      zengesundheitszeugnis nicht früher als 14 Tage vor
      dera Tag ausgestellt worden ist, an dem die Pflanzen,
      Pflanzenerzeugnisse oder anderen Gegenstände das
      Versandland verlassen. Die nach Artikel 7 oder 8 vor-  85/574/EWG Art. 1 Nr. 10
      geschriebenen Zeugnisse enthalten unabhängig von ih-   (angepaßt)
      rer Aufmachung die Angaben nach dem Muster des
      Anhangs zum Internationalen Pflanzenschutzüberein-
      kommen vom 6. Dezember 1951 in der Fassung vom
      21. November 1979 und werden von Dienststellen er-     80/392/EWG Art. 1 Nr. 14
      teilt, die hierzu im Rahmen des Internationalen Pflan-
      zenschut/ühereinkommens oder — bei Nichtvertrags-
      staaren — aufgrund von Rechtsvorschriften des
      I andes befugt sind. Nach dem Verfahren des Artikels
      17 können Listen der von den einzelnen Drittländern
      zur Erteilung der Zeugnisse befugten Stellen aufge
      stellt werden,
Abweichend von Unterabsatz 1 können für eine Übergan-        85/574/EWG Art. 1 Nr. 11
gsfrist Pflanzengesundheitszeugnisse nach dem Muster des
Anhangs zum Internationalen Pflanzenschutzübereinkom-
men vom 6. Dezember 1951 in seiner ursprünglichen Fas-
sung verwendet werden. Das Ende dieser Übergangsfrist
kann nach dera Verfahren des Artikels 17 festgelegt wer-
den.
(2) Absatz 1 dieses Artikels gilt entsprechend in den Fäl-   77/93/EWG
len des Artikels 6 Absatz 4 und Artikels 7 Absatz 3.         (angepaßt)
(3) Die Mitgliedstaaten können feiner vorschreiben, daß      88/572/EWG Art. 1 Nr. 9
die Sendungen mit Herkunft aus Drittländern, die der In-
haltserklärung zufolge keine Pflanzen. Pflanzencrzeugnissc
oder andere Gegenstände des Anhangs V Teil B enthalten,      91/683/EWG Art. 1 Nr. IS
amtlich kontrolliert werden, sofern berechtigte Gründe zu    (angepaßt)
der Annahme bestehen, daß eine Zuwiderhandlung gegen
die einschlägigen Vorschriften vorliegt.
Nach dem Verfahren des Artikels V kann bestimmt wer-
den:
—     in welchen Fällen solche Kontrollen vorzunehmen und
—     welche Methoden hierbei anzuwenden sind.
Bestehen nach der Kontrolle noch Zweifel in bezug auf die
Identität der Sendung, insbesondere hinsichtlich Gattung,
Art und Ursprung so ist davon auszugehen, daß die Sen-
dung Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder andere Gegen-
stände des Anhangs V Teil B enthält.                         91/683/EWG. Art. 1 Nr. 18
(4) Sofern keine Gefahr einer Ausbreitung von Schador-       94/13/EG Art. 1 Nr. 8
ganisraen besteht,                                           (angepaßt)
—     gelten die Absätze 1 und 2 dieses Artikels nicht für
       Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder sonstige Gegen-
      stände, die über das Gebiet eines Drittlands von ei-
       nem Ort in der Gemeinschaft zu einem anderen ver-
       bracht werden;
                                            29
 ---pagebreak--- — gelten die Absätze 1 und 2 dieses Artikels und Artikel    94/13/EG Art 1 Nr. 8
      4 Absatz 1 nicht für die Durchfuhr durch das Gebiet   (angepaßt)
      der Geraeinschaft;
— gelten die Absätze 1 und 2 dieses Artikels nicht für
      kleine Mengen von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen,
      Lebensmitteln oder Futtermitteln, wenn sie dem Ge-
      brauch des Besitzers oder Empfängers zu nicht er-
      werbsmäßigen Zwecken dienen oder zum Verbrauch
      während der Beförderung bestimmt sind.
(5) Nach Maßgabe der gemäß dera Verfahren des Arti-
kels 18 festzulegenden Bedingungen finden die Absätze 1
und 2 dieses Artikels auf das Verbringen für Versuchs-
zwecke, wissenschaftliche Zwecke und Pflanzenzüchtungs-
vorhaben keine Anwendung.
(6) Jeder Mitgliedstaat kann, soweit eine Ausbreitung von
Schadorganisraen nicht zu befürchten ist, in bestimmten
Einzelfällen vorsehen, daß die Absätze 1 und 2 nicht für
Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände
gelten, die im unmittelbaren Grenzgebiet eines ihm be-
nachbarten Drittlandes angebaut, erzeugt oder verwendet
und in den betreffenden Mitgliedstaat eingeführt werden,
um an benachbarten Standorten innerhalb des Grenzbe-
zirks seines Gebiets angebaut oder verwendet zu werden.
Gewährt ein Mitgliedstaat eine solche Ausnahme rege lung,
so gibt er den Standort und den Namen der Person an, die
dort den Anbau oder die Verwendung vornimmt Die
Kommission erhält Zugang zu diesen Angaben, die in re-
gelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand zu bringen
sind.           s
Pflanzen, Pflanze ne rzeugnissen und anderen Gegenständen,
für die die Ausnahmeregelung nach Unterabsatz 1 gilt, ist
ein schriftlicher Nachweis beizufügen, aus dem der Stand-
ort in dem betreffenden.Drittland, von dera die Pflanzen,
Pflanzenerzeugnisse oder anderen Gegenstände stammen,
hervorgeht
 (7) Zwischen der Kommission und den zuständigen Stel-       89/439/EWG Art 1 Nr. 6
len bestimmter Drittländer kann in technischen Vereinba-     (angepaßt)
 rungen, die nach dem Verfahren des Artikels 18 zu geneh-
 migen sind, niedergelegt werden, daß Tätigkeiten im
 Zusammenhang mit den in Absatz 1 Buchstabe a) dieses
 Artikels genannten Untersuchungen auch unter Aufsicht
 der Kommission gemäß den entsprechenden Bestimmungen
 des Artikels 21 in dera betreffenden Drittland in Zusam-
 menarbeit mit dessen amtlicher Pflanzenschutzstelle durch-
 geführt werden können.
 (8) Ab l.Juni 1993 gelten bei Sendungen nach einem          91/683/EWG Art 1 Nr. 20 - 93/19/EWG Art. 1
 Schutzgebiet die Bestimmungen des Absatzes 1 Buchsta-       (angepaßt)
 be a) für Schadorganismen und die besonderen Anforde-
 rungen nach Teil B der Anhänge I, II und IV. Unbeschadet
 spezifischer Vereinbarungen zwischen der Gemeinschaft
 und bestimmten Drittländern gilt ab diesem Tag Absatz 1
 für die Ersteinfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und
 anderen Gegenständen in die Gemeinschaft.
                                            30
 ---pagebreak--- Die Mitgliedstaaten schreiben vor, daß die Einführer, ob   91/6S3.EWG Art. 1 Nr. 20 93/19/EWG Art. 1
Erzeuger oder nicht, .in einem amtlichen Verzeichnis ge-   (angepaßt)
mäß den sinngemäß anzuwendenden Bestimmungen des
Artikels 6 Absatz 5 geführt werden.
Soweit es sich um Dokumentenkontrollen und Nämlich-
keitsprüfungen sowie um Kontrollen der Einhaltung des
Artikels 4 handelt, müssen die Kontrollen am gleichen Ort
und zum gleichen Zeitpunkt wie die anderen Verwaltungs-
förmlichkeiten betreffend die Einfuhr, einschließlich der
Zollförmlichkeiten, durchgeführt werden.
Soweit es sich um pflanzengesundheitliche Untersuchungen
handelt, finden diese Kontrollen an den in Unterabsatz 3
genannten Orten oder in ihrer Nähe statt Die zuständigen
Behörden der Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission
und den übrigen Mitgliedstaaten die Liste der Eingangsor-
te. Jedoch können in besonderen Fällen die pflanzenge-
sundheitlichen Untersuchungen am Bestimmungsort durch-
geführt werden, wenn spezifische Garantien hinsichtlich
der Beförderung der Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und an-
deren Gegenstände, gegeben werden. Durchführungsvor-
schriften, die Mindestanforderungen vorsehen können, de-
nen die Ausrüstung der Kontrollstellen zu genügen hat,
werden nach dera Verfahren des Artikels 18 erlassen. Die
pflanzengesundheitlichen Untersuchungen sind Bestandteil
der in Unterabsatz 3 genannten Formalitäten.
Die Mitgliedstaaten können von den Bestimmungen dieses
Absatzes nur nach Maßgabe der Vorschriften der techni-
schen Vereinbarungen nach Absatz 7 abweichen.
(9) Es wird eine finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft  97/3/EG Art 1 Nr. 1      Artikel 12 Abs. 6a
für die Mitgliedstaaten vorgesehen, um die Kontrollinfra-  (angepaßt)
strukturen für die gemäß Absatz 8 Unterabsatz 4 durch-
geführten Pflanzenschutzkontrollen zu verstärken.
Mit dieser Beteiligung soll eine Verbesserung der Ausstat-
tung der nicht am Bestimmungsort befindlichen Kontroll-
stellen mit den erforderlichen Geräten und Anlagen für
die Kontrolle und Überprüfung sowie gegebenenfalls für
die Durchführung der Maßnahmen im Sinne des Ab-
satzes 11 über das Maß hinaus erzielt werden, das bereits
durch die Erfüllung der Mindestanforderung erreicht wor-
den ist, die gemäß Absatz 8 Unterabsatz 4 in den
Durchführungsbestimmungen festgelegt wurden.
Die Kommission schlägt hierfür die Einsetzung angemes-
sener Mittel im Gesamthaushaltsplan der Europäischen
Union vor.
Innerhalb der Grenzen der für diese Zwecke zur
Verfügung stehende Mittel beträgt der finanzielle Beitrag
der Gemeinschaft bis zu 50 % der in unmittelbarem Zu-
sammenhang mit der Verbesserung der Ausstattung stehen-
den Ausgaben.
Die Einzelheiten werden in einer Durchführungsverord-
nung nach dem Verfarïren des Artikels 18 festgelegt.
                                          31
 ---pagebreak--- Über die Gewährung des finanziellen Geraeinschaftsbeitrag    97/3/EG Art. 1 Nr. 1     Artikel 12 Ah*, fra
und über dessen Höhe wird nach Verfahren gemäß Arti-         (angepaßt)
kel 18 entschieden, und zwar anhand der Angaben und Be-
lege, die der betreffende Mitgliedstaat übermittelt, und ge-
gebenenfalls anhand der Ergebnisse der Untersuchungen,
die unter Aufsicht der Kommission von den in Artikel 21
genannten Sachverständigen durchgeführt werden, sowie
nach Maßgabe der für die entsprechenden Zwecke
verfügbaren Mittel.
10. Vom l.Juni 1993 an gilt Artikel 10 Absätze 1 und 3       91/683/EWG Art. 1 Nr. 20  Artikel 12 Ahs. 9
entsprechend für die Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und an-   93/19/EWG Art. 1
deren Gegenstände gemäß Absatz 1 dieses Artikels, sofern     (angepaßt)
sie in Anhang V Teil A aufgeführt sind und die Untersu-
chung nach Absatz S ergeben hat, daß die Bedingungen
nach Absatz 1 erfüllt sind.
(11) Vom 1. Juni 1993 an werden, wenn die Kontrollen         93/19/EWG Art. 1         Artikel 12 A hs. 10
nach Absatz 8 nicht ergeben haben, daß die Bedingungen       (angepaßt)
nach Absatz 1 erfüllt sind, unverzüglich eine oder mehrere
der folgenden amtlichen Maßnahmen getroffen:
—     geeignete Behandlung, wenn davon ausgegangen wird,
      daß die Bedingungen infolge der Behandlung erfüllt
      werden,
—     Entfernung des infizierten/befallenen Erzeugnisses aus
      der Sendung,
—     Auferlegung einer Quarantäne, bis die Ergebnisse der
      Prüfungen oder der amtlichen Untersuchungen vorlie-
      °en
—     Zurückweisung oder Genehmigung, für den Versand
      nach Gebieten außerhalb der Gemeinschaft,
—     Vernichtung.
Artikel 11 Absatz 3 Unterabsatz 2 findet sinngemäß An-
wendung.
Im Falle einer Entfernung gemäß Unterabsatz 1 zweiter        94/13/EG Art. 1 Nr. 8
Gedankenstrich oder einer Zurückweisung gemäß Unterab-
satz 1 vierter Gedankenstrich schreiben die Mitgliedstaaten
vor, daß die beim Verbringen von Pflanzen, Pflanzenerzeu-
gnissen oder anderen Gegenständen in ihr Gebiet vorge-
legten Pflanzengesundheitszeugnisse oder pflanzensanitären
W'eiterversendungszeugnisse von den in Artikel 2 Absatz 1
Buchstabe g) genannten zuständigen amtlichen Stellen für
ungültig erklärt werden. In diesem Fall wird das genannte
Zeugnis auf der Vorderseite deutlich sichtbar mit einem
roten Dreiecksstempel der genannten zuständigen Stellen
versehen, der neben dem Vermerk „ungültig" mindestens
die Bezeichnung der betreffenden Stelle und das Datum
der Zurückweisung angibt. Der Vermerk ist in mindestens
einer der Amtssprachen der Gemeinschaft in Großbuchsta-
ben anzubringen.
                                            32
 ---pagebreak---                           Artikel 14                           77/93/EWG               Artikel 13
Der Rat legt auf Vorschlag der Kommission die Änderun-
gen fest, die an den Anhängen vorzunehmen sind.
Das Verfahren des Artikels 17 wird jedoch in folgenden         85/574/EWG Art 1 Nr. 12
Fällen angewandt:                                              (angepaßt)
a)   bei Ergänzungen des Anhangs III betreffend bestimm-
     te Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder andere Gegen-
     stände mit Ursprung in bestimmten Drittländern,
     sofern:
     i)    für die Aufnahme der Ergänzungen ein Antrag
           eines Mitgliedstaats vorliegt, der bereits besonde-
           re Verbote in bezug auf das Verbringen dieser
           Erzeugnisse aus Drittländern anwendet,
     ii)   die im Ursprungsland auftretenden Schadorganis-
           men ein pflanzengesundheitliches Risiko für die
           gesarate Geraeinschaft oder einen Teil von ihr
           darstellen, und
     iii) ihr etwaiges Vorhandensein auf den betreffenden
           Erzeugnissen beim Verbringen nicht wirksam
           festgestellt werden kann;
b)   bei Ergänzungen der anderen Anhänge betreffend be-
     stimmte Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder andere
     Gegenstände mit Ursprung in bestimmten Drittlän-
     dern, soweit:
     i)    für die Aufnahme der Ergänzungen der Antrag
           eines Mitgliedstaats vorliegt, der bereits besonde-
           re Verbote oder Einschränkungen in bezug auf
           das Verbringen dieser Erzeugnisse aus Drittlän-
           dern anwendet, und
      ii)  die im Ursprungsland auftretenden Schadorganis-
           raen ein pflanzengesundheitliches Risiko für die
           gesarate Gemeinschaft oder einen Teil von ihr in
           bezug auf bestimmte Kulturen darstellen, bei de-
            nen sich der Umfang etwaiger Schäden nicht ab-
           sehen läßt;
c)    bei jeder Änderung des Teils B der Anhänge im Ein-
      vernehmen mit dem betroffenen Mitgliedstaat;
d)    bei jeder anderen in Anbetracht der Entwicklung der
      wissenschaftlichen oder technischen Erkenntnisse er-
      forderlichen Änderung der Anhänge.
                           Artikel 15                           77/93/EWG              Artikel 11
 (1) Die Mitgliedstaaten können auf Antrag nach dem             94/13/EG
 Verfahren des Artikels 17 oder in dringenden Fällen nach       (angepaßt)
 dera Verfahren des Artikels 19 ermächtigt werden, Ausnah-
 men vorzusehen
                                              33
 ---pagebreak--- — von Artikel 4 Absätze 1 und 2 hinsichtlich Anhang III        Berichtigung ABl. Nr. L 28 vom 7. 2. 1995, S. 14
      Teil A und Teil B, unbeschadet des Artikels 4 Absatz
      5, sowie von Artikel 5 Absätze 1 und 2 und von Arti-
      kel 13 Absatz 1 Buchstabe a) dritter Gedankenstrich
      hinsichtlich der in Anhang IV Teil A Kapitel 1 und
      Anhang IV Teil B genannten Anforderungen;
— von Artikel 7 Absatz 2 und Artikel 13 Absatz 1 Buch-         94/13/EG Art. 1 Nr. 9
      stabe b) hinsichtlich Holz, soweit gleichwertige Sicher-
      heiten gegeben werden,
soweit aufgrund einer oder mehrerer der folgenden Vor-
aussetzungen:
— Ursprung der Pflanzen oder der Pflanze ne rzeugnisse,
— eine geeignete Behandlung,
— besondere Schutzvorkehrungen im Hinblick auf die Ver-
      wendung der Pflanzen oder der Pflanzenerzeugnisse
festgestellt wird, daß eine Ausbreitung von Schadorganis-
men nicht zu befürchten ist.
Das Ausbreitungsrisiko wird auf der Grundlage der vor-         89/439/EWG Art 1 Nr. 8
handenen wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse
beurteilt; sind diese Erkenntnisse unzureichend, werden sie
aufgrund zusätzlicher Ermittlungen oder gegebenenfalls
aufgrund von Untersuchungen der betreffenden Pflanzen,
Pflanzenerzeugnisse oder anderen Gegenstände ergänzt,
die unter Aufsicht der Kommission gemäß den entspre-
chenden Bestimmungen des Artikels 21 im Ursprungsland
durchgeführt werden.
Jede Genehmigung gilt gesondert für die gesamte Ge-            91/683/EWG An. 1 Nr. 21
meinschaft oder einen Teil davon unter Bedingungen, die        (angepaßt)
der Gefahr .einer Ausbreitung von Schadorganisraen durch
das betreffende Erzeugnis in den Schutzgebieten oder in
bestimmten Gebieten unter Berücksichtigung der unter-
schiedlichen Wirtschafts- und Umweltbedingungen Rech-
nung tragen. In diesem Fall werden die betreffenden Mit-
gliedstaaten in der Entscheidung über die Genehmigung
ausdrücklich von bestimmten Verpflichtungen entbunden.
Das Ausbreitungsrisiko wird auf der Grundlage der vor-
handenen wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse
beurteilt Sind diese Erkenntnisse unzureichend, so werden
sie aufgrund zusätzlicher Ermittlungen oder gegebenenfalls
Untersuchungen der betreffenden Pflanzen, Pflanzenerzeu-
gnisse oder anderen Gegenstände durch die Kommission
im Ursprungsland ergänzt.
(2) Bei den in Absatz 1 vorgesehenen Ausnahmen ist für         94/13/EWG Art. 1 Nr. 9
jeden Einzelfall eine amtliche Feststellung erforderlich, daß  (angepaßt)
die Bedingungen für die Gewährung der Ausnahme erfüllt
sind.
(3) Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die Aus-         (angepaßt)
nahmen mit, die sie nach Absatz 1 gewährt haben. Die
Kommission macht den anderen Mitgliedstaaten hiervon
jährlich Mitteilung.
                                              34
 ---pagebreak--- Die Mitgliedstaaten können nach dera Verfahren des Arti-     94/13/EWG Art. 1 Nr. 9
kels 17 von der Mitteilungspflicht befreit werden.           (angepaßt)
                           Artikel 16                        77/93/EWG                 Artikel 7 5
(1) Koramen Schadorganismen des Anhangs I Teil A Ka-         91/683/EWG Art. 1 Nr. 22
pitel I oder des Anhangs II Teil A Kapitel I im Hoheitsge-
biet eines Mitgliedstaats vor oder treten Schadorganismen
des Anhangs I Teil A Kapitel II oder des Anhangs I Teil B
bzw. des Anhangs II Teil A Kapitel II oder des Anhangs II
Teil B in einem Te.il des Hoheitsgebiets eines Mitglied-
staats auf, in dera ihr Vorkoraraen bislang nicht bekannt
war, so unterrichtet der betreffende Mitgliedstaat hiervon
unverzüglich die Kommission und die übrigen Mitgliedstaa-
ten.
Er trifft alle erforderlichen Maßnahmen zur Tilgung oder,
falls dies nicht möglich ist, zur Eindämmung der betreffen-
den Schadorganismen. Er unterrichtet die Kommission und
die übrigen Mitgliedstaaten über die getroffenen Maßnah-
men.
121 Treten Schadorganismen, die weder im Anhang I noch       90/168/EWG Art. 1 Nr. 4
in Anhang II aufgführt sind und deren Vorkommen in Ho-       - 91/683/EWG Art 1 Nr. 23
heitsgebiet eines Mitgliedstaats bislang nicht bekannt war.  (angepaßt)
dort tatsächlich auf oder besteht ein entsprechender Ver-
dacht, so unterrichtet der betreffende Mitgliedstaat hiervon
unverzüglich die Kommission und die übrigen Mitglied-
staaten. Er teilt der Kommission und den anderen Mit-
gliedstaaten ferner die Schutzmaßnahmen mit, die er ge-
troffen hat bzw. die er zu treffen beabsichtigt Diese
müssen unter anderem jedem Risiko der Ausbreitung der
betreffenden Schadorganismen im Gebiet der anderen Mit-
gliedstaaten vorbeugen.
Der betreffende Mitgliedstaat trifft hinsichüich der Sen-
dungen von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen oder anderen
Gegenständen aus Drittländern, von denen angenommen
wird, daß sie eine unmittelbare Gefahr der Einschleppung
oder der Ausbreitung der in Absatz 1 und in Unterabsatz      91/683/EWG Art. 1 Nr. 24
1 des vorliegenden Absatzes genannten Schadorganismen
mit sich bringen, unverzüglich die erforderlichen Maßnah-
men zum Schutz des Gebiets der Gemeinschaft und teilt
diese der Kommission und den anderen Mitgliedstaaten
mit
Besteht nach Auffassung eines Mitgliedstaats eine andere
als in Unterabsatz 2 genannte unmittelbare Gefahr, so un-
terrichtet er unverzüglich die Kommission und die anderen
Mitgliedstaaten über die Maßnahmen, die er für
wünschenswert hält Ist er der Ansicht, daß diese Maßnah-
men nicht in angemessener Frist getroffen werden, um die
Einschleppung oder die Ausbreitung von Schadorganismen
in seinem Gebiet zu verhindern, so kann er vorläufig die
seines Erachtens erforderlichen zusätzlichen Vorkehrungen
treffen, die dann bis zur Festlegung von Maßnahmen
gemäß Absatz 3 durch die Kommission gelten.                  91/683/EWG Art 1 Nr. 25
 Die Kommission legt dem Rat bis zum 31. Dezember 1992
einen Bericht über das Funktionieren dieser Bestimmung,
 gegebenenfalls mit entsprechenden Vorschlägen, vor.
                                            35
 ---pagebreak--- (3) Bei den in den Absätzen 1 und 2 genannten Fällen         89/439/EWG Art 1 Nr. 9
prüft die Kommission die Situation baldmöglichst im Stän-    - 91/683/EWG Art 1 Nf; 26
digen Ausschuß für Pflanzenschutz. Untersuchungen an
Ort und Stelle können unter Aufsicht der Kommission ge-
mäß den entsprechenden Bestimmungen des Artikels 21
durchgeführt werden. Nach dera Verfahren des Artikels 19
können die erforderlichen Maßnahmen einschließlich eines
etwaigen Beschlusses über die Rücknahme oder Änderung
der von den Mitgliedstaaten getroffenen Maßnahmen er-
lassen werden. Die Kommission verfolgt die Entwicklung
der Situation und nimmt dementsprechend nach demselben
Verfahren die Änderung oder Aufhebung der vorgenannten
Maßnahmen vor. Bis zur Genehmigung einer Maßnahme
nach dera vorgenannten Verfahren kann der Mitgliedstaat
die Maßnahmen aufrechterhalten, die er angewandt hat
(4) Die Durchführungsbestimmungen zu den Absätzen 1          90/168/EWG Art. 1 Nr. 5
und 2 werden erforderlichenfalls nach dem Verfahren des      - 91/683/EWG Art 1 Nr. 26
Artikels 18 erlassen.
                         Artikel 17                          77/93/EWG                       Artikel 16.
(1) Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren
Bezug genommen, so befaßt der Vorsitzende unverzüglich
den Ständigen Ausschuß für Pflanzenschutz — im folgen-
den „Ausschuß" genannt — entweder von sich aus oder
auf Antrag eines Mitgliedstaats.
(2) Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Aus-       95/1/EG/Euratom/EGKS
schuß einen Entwurf der zu treffenden Maßnahmen. Der
Ausschuß gibt seine Stellungnahme zu diesem Entwurf in-
nerhalb einer Frist ab, die der Vorsitzende unter Berück-
sichtigung der Dringlichkeit der betreffenden Frage festset-
zen kann. Die Stellungnahme wird mit der Mehrheit
abgegeben, die in Artikel 148 Absatz 2 des Vertrags für
die Annahme der vom Rat auf Vorschlag der Kommission
zu fassenden Beschlüsse vorgesehen ist Bei der Abstim-
mung im Ausschuß werden die Stimmen der Vertreter der
Mitgliedstaaten gemäß dem vorgenannten Artikel gewogen.
Der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil.
(3) Die Kommission erläßt die Maßnahmen und sieht so-        77/93/EWG - 95/1/EG/Euratora/EGKS
fort deren Anwendung vor, wenn sie der Stellungnahme
des Ausschusses entsprechen. Entsprechen sie der Stellung-
nahme des Ausschusses nicht oder ist keine Stellungnahme
ergangen, so schlägt die Kommission dem Rat alsbald die
zu treffenden Maßnahmen vor. Der Rat erläßt die Maß-
nahmen mit qualifizierter Mehrheit.
Hat der Rat nach Ablauf einer Frist von drei Monaten
nach Unterbreitung des Vorschlags keine Maßnahmen be-
schlossen, so trifft die Kommission die vorgeschlagenen
Maßnahmen und sieht sofort deren Anwendung vor, es sei
denn, der Rat hat sich mit einfacher Mehrheit gegen die
genannten Maßnahmen ausgesprochen.
                                            36
 ---pagebreak---                         Artikel 18                           89/439/EWG Art 1 Nr. 10        Artikel I6n
(1) Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren     (angepaßt)          ""
Bezug genommen, so befaßt der Vorsitzende den Ausschuß
unverzüglich entweder von sich aus oder auf Antrag eines
Mitgliedstaats.
(2) Der Vertreter der Kommission unterbreitet dera Aus-      95/1/EG/Euratom/EGKS
schuß einen Entwurf der zu treffenden Maßnahmen. Der
Ausschuß gibt seine Stellungnahme zu diesem Entwurf in-
nerhalb einer Frist ab, die der Vorsitzende unter Berück-
sichtigung der Dringlichkeit der betreffenden Frage festset-
zen kann. Die Stellungnahme wird mit der Mehrheit
abgegeben, die in Artikel 148 Absatz 2 des Vertrags für
die Annahme der vom Rat auf Vorschlag der Kommission
zu fassenden Beschlüsse vorgesehen ist Bei der Abstim-
mung im Ausschuß werden die Stimmen der Vertreter der
Mitgliedstaaten gemäß dera vorgenannten Artikel gewogen.
Der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil.
(3) Die Kommission erläßt die Maßnahmen und sieht so-        89/439/EWG Art 1 Nr. 10 -
fort deren Anwendung'vor, wenn sie der Stellungnahme         95/1/EG/Euratom/EGKS
des Ausschusses entsprechen. Entsprechen sie der Stellung-
nahme des Ausschusses nicht oder ist keine Stellungnahme
ergangen, so schlägt die Kommission dera Rat alsbald die
zu treffenden Maßnahmen vor. Der Rat erläßt die Maß-
nahmen mit qualifizierter Mehrheit.
Hat der Rat nach Ablauf einer Frist von drei Monaten
nach Unterbreitung des Vorschlags keine Maßnahmen be-
schlossen, so trifft die Kommission die vorgeschlagenen
Maßnahmen.
                         Artikel 19                          77/93/EWG                       Artikeln
                                                             (angepaßt)
(1) Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren
Bezug genommen, so befaßt der Vorsitzende unverzüglich
den Ausschuß entweder von sich aus oder auf Antrag eines
 Mitgliedstaats.
 (2) Der Vertreter der Kommission unterbreitet dera Aus-     95/1/EG/Euratom/EGKS
 schuß einen Entwurf der zu treffenden Maßnahmen. Der
 Ausschuß gibt seine Stellungnahme zu diesem Entwurf in-
 nerhalb von 2 Tagen ab. Die Stellungnahme wird mit der
 Mehrheit abgegeben, die in Artikel 148 Absatz 2 des Ver-
 trags für die Annahme der vom Rat auf Vorschlag der
 Kommission zu fassenden Beschlüsse vorgesehen ist Bei
 der Abstimmung im Ausschuß werden die Stimmen der
 Vertreter der Mitgliedstaaten gemäß dem vorgenannten
 Artikel gewogen. Der Vorsitzende nimmt an der Abstim-
 mung nicht teil.
 (3) Die Kommission erläßt die Maßnahmen und sieht so-        77/93/EWG - 95/1/EG/Euratom/EGKS
 fort deren Anwendung vor, wenn sie der Stellungnahme
 des Ausschusses entsprechen. Entsprechen sie der Stellung-
 nahme des Ausschusses nicht oder ist keine Stellungnahme
 ergangen, so schlägt die Kommission dem Rat alsbald die
 zu treffenden Maßnahmen vor. Der Rat erläßt die Maß-
 nahmen mit qualifizierter Mehrheit.
                                            37
 ---pagebreak--- Hat der Rat nach Ablauf einer Frist von fünfzehn Tagen      77/93/EWG - 95/1/EG/Euratom/EGKS
nach Unterbreitung des Vorschlags keine Maßnahmen be-
schlossen, so trifft die Kommission die vorgeschlagenen
Maßnahmen und sieht sofort deren Anwendung vor, es sei
denn, der Rat hat sich mit einfacher Mehrheit gegen die
genannten Maßnahmen ausgesprochen.
                         Artikel 20                                                        Artikel 1R
(1) Diese Richtlinie berührt nicht die Gemeinschaftsbe-
stimmungen über Anforderungen an die Gesundheit von
Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen, soweit sie hierfür nicht
ausdrücklich strengere Anforderungen vorschreibt oder zu-
läßt
(2) Änderungen dieser.Richtlinie zur Sicherstellung der     91/683/EWG Art 1 Nr. 27
Übereinstimmung mit den Gemeinschaftsvorschriften nach
Absatz 1 werden nach dera Verfahren des Artikels 18 er-
lassen.
(3) Die Mitgliedstaaten können beim Verbringen von          77/93/EWG
Pflanzen oder Pflanzenerzeugnissen, insbesondere der in     (angepaßt)
Anhang VI genannten, sowie ihres Verpackungsmaterials
oder ihrer Beförderungsmittel in ihr Gebiet besondere
Pflanzenschutzraaßnahraen gegen Schadorganismen treffen,
die im allgemeinen Vorräte an Pflanzen und Pflanzener-
zeugnissen befallen.
                         Artikel 21                         89/439/EWG Art 1 Nr. 11       Artikel 19Q
                                                            (angepaßt)
(1) Zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen und ein-
heitlichen Durchführung dieser Richtlinie und unbeschadet
der unter Aufsicht der Mitgliedstaaten vorgenommenen
Kontrollen kann die Kommission unter ihrer Aufsicht von
Sachverständigen — gegebenenfalls an Ort und Stelle —
gemäß den Bestimmungen dieses Artikels im Rahmen der
in Absatz 3 aufgeführten Aufgaben Kontrollen vornehmen
lassen.
Werden diese Kontrollen in einem Mitgliedstaat vorgenom-
men, so geschieht dies nach den Absätzen 4 und 5 und
gemäß den in Absatz 7 vorgesehenen Einzelheiten in Zu-
sammenarbeit mit der amtlichen Pflanzenschutzstelle dieses
Mitgliedstaats.
(2) Die in Absatz 1 genannten Sachverständigen können:
— von der Kommission angestellt sein,
— von den Mitgliedstaaten angestellt sein und der Kom-
      mission zeitweise oder gezielt zur Verfügung gestellt
      werden.
 Sie müssen zumindest in einem Mitgliedstaat die Qualifika-
 tion erworben haben, die für die Vornahme und Überwa-
 chung amüicher Pflanzenschutzuntersuchungen erforderlich
 ist
 (3) Die Kontrollen nach Absatz 1 können ira Rahmen         (angepaßt)
 folgender Aufgaben vorgenommen werden:
 — Überwachung der Untersuchungen nach Artikel 6,
                                          38
 ---pagebreak--- —     Überwachung oder — im Rahmen von Absatz 5 Un-          89/439/EWG Art 1 Nr. 11
      terabsatz 5 dieses Artikels — in Zusammenarbeit mit    (angepaßt)
      den Mitgliedstaaten Durchführung der Untersuchun-
      gen nach Artikel 13 Absatz 1,
— Durchführung der Tätigkeiten, die in den in Artikel
      12 Absatz 7 genannten technischen Vereinbarungen
      spezifiziert sind,
— Vornahme der Ermittlungen und Untersuchungen
      nach Artikel 15 Absatz 1 und nach Artikel 16 Ab-
      satz 3,
— Unterstützung der Kommission bei den in Absatz 6
      genannten Angelegenheiten,
— Durchführung jeder anderen Aufgabe, die der Rat
      den Sachverständigen mit qualifizierter Mehrheit auf
      Vorschlag der Kommission überträgt
(4) Zur Erfüllung der in Absatz 3 genannten Aufgaben         (angepaßt)
können die in Absatz 1 genannten Sachverständigen
— Pflanzschulen, Landwirtschaftsbetriebe und andere
      Stätten inspizieren, in denen Pflanzen, Pflanzenerzeu-
      gnisse oder andere Gegenstände angepflanzt, erzeugt,
      verarbeitet oder gelagert werden bzw. worden sind;
— die Orte inspizieren, an denen Untersuchungen nach
      Artikel 6 oder Artikel 13 durchgeführt werden;
— Angehörige der amtlichen Pflanzenschutzstellen der
      Mitgliedstaaten anhören;
— einzelstaatliche Inspektoren der Mitgliedstaaten bei
      der Durchführung von Tätigkeiten im Rahmen dieser
      Richtlinie begleiten.
(5) Im Rahmen der Zusammenarbeit nach Absatz 1 Un-
terabsatz 2 wird die amtliche Pflanzenschutzstelle des Mit-
gliedstaats rechtzeitig über die durchchzuführende Aufgabe
unterrichtet, damit sie die notwendigen Vorkehrungen tref-
fen kann.
Die Mitgliedstaaten treffen alle angemessenen Maßnah-
men, um zu gewährleisten, daß die Ziele und die Effizienz
der Inspektionen nicht in Frage gestellt werden. Die Mit-
gliedstaaten stellen sicher, daß die Sachverständigen ihre
Aufgabe ungehindert durchführen können, und unterneh-
men alle zumutbaren Schritte, um ihnen auf Antrag die
verfügbaren erforderlichen Ausrüstungen, einschließlich
Laborausrüstungen und Laborpersonal, zur Verfügung zu
stellen. Die Kommission erstattet die Ausgaben aufgrund
solcher Anträge im Rahmen der für diesen Zweck im Ge-
samthaushaltsplan der Europäischen Union verfügbaren
Mittel.
Die Sachverständigen müssen in allen Fällen, in denen die
einzelstaatlichen Rechtsvorschriften dies vorschreiben, von
der amüichen Pflanzenschutzstelle des betreffenden Mit-
gliedstaats ordnungsgemäß mit Vollmachten ausgestattet
sein und in diesem Fall die Regeln und Gebräuche beach-
ten, die für die Bediensteten dieses Mitgliedstaats gelten.
                                            39
 ---pagebreak--- Wenn die Aufgabe in der Überwachung von Untersuchun-         89/439/EWG Art 1 Nr. 11
gen nach Artikel 6 oder von Untersuchungen nach Artikel      (angepaßt)           -
13 Absatz 1 oder in der Durchführung von Ermittlungen
nach Artikel 15 Absatz 1 oder Artikel 16 Absatz 3 besteht,
kann an Ort und Stelle keine Entscheidung getroffen wer-
den. Die Sachverständigen erstatten der Kommission über
ihre Tätigkeiten und Erkenntnisse Bericht.
Wenn die Aufgabe in der Durchführung von Untersuchun-
gen nach Artikel 13 Absatz 1 in Zusammenarbeit mit den
Mitgliedstaaten besteht, müssen die Untersuchungen Teil
eines Untersuchungsprogramms sein und die Verfahrens-
vorschriften des betreffenden Mitgliedstaats eingehalten
werden; im Falle einer gemeinsamen Inspektion gestattet
der betreffende Mitgliedstaat das Verbringen einer Sen-
dung in die Gemeinschaft jedoch nur dann, wenn darüber
zwischen seiner Pflanzenschutzstelle und der Kommission
Einvernehmen besteht. Nach dera Verfahren des Artikels
18 kann diese Bedingung auf andere unabdingbare Anfor-
derungen ausgedehnt werden, die für die Sendungen vor
ihrem Verbringen in die Gemeinschaft festgelegt werden,
wenn diese Ausdehnung nach den Erfahrungen erforderlich
ist Kommt es zu keinem Einvernehmen zwischen dera
Sachverständigen der Geraeinschaft und dera einzelstaatli-
chen Inspekteur, so trifft der Mitgliedstaat bis zu einer
endgültigen Entscheidung die erforderlichen Schutzmaß-
nahmen.
In jedem Fall finden die einzelstaatlichen Rechtsvorschrif-
ten über strafrechtliche Verfahren und verwaltungsrechtli-
che Sanktionen nach den üblichen Verfahren Anwendung.
Stellen die Sachverständigen einen vermutlichen Verstoß
gegen die Bestimmungen dieser Richtlinie fest, so ist die-
ser den zuständigen Behörden des betreffenden Mitglied-
staats zu melden.
(6) Die Kommission
— stellt Nachrichtenverbindungen für die Unterrichtung
      über das Auftreten von Schadorganismen her,
— empfiehlt Leitlinien für die Tätigkeit der Sachverstän-
      digen und einzelstaatlichen Inspektoren.
Zur Unterstützung der Koraraission bei letzterer Aufgabe
teilen ihre die Mitgliedstaaten dies von ihnen jeweils ange-
wandten Methoden der Pflanzenbeschau mit
 (7) Die Kommission erläßt nach dem Verfahren des Arti-
 kels 18 die Durchführungsbestimmungen zu dem vorliegen-
den Artikel, einschließlich der Durchführungsbestimmun-
gen für die Zusammenarbeit nach Absatz 1 Unterabsatz 2.
 (8) Die Koraraission berichtet dera Rat spätestens am
 31. Dezember 1994 über ihre bei der Durchführung dieses
 Artikels gewonnenen Erfahrungen. Der Rat, der mit quali-
 fizierter Mehrheit auf Vorschlag der Koraraission be-
 schließt, trifft unter Berücksichtigung dieser Erfahrungen
 gegebenenfalls die zur Änderung dieses Artikels erforderli-
 chen Maßnahmen.
                                            40
 ---pagebreak---                           Artikel 22                         97/3/EG Art. 1 Nr. 2 •\rtikel 19h
Wird festgestellt oder besteht der Verdacht, daß in der Ge-
meinschaft ein Schadorganismus auftritt, der dort einge-
schleppt oder verbreitet worden ist, so können die Mit-
gliedstaaten nach Maßgabe der Artikel 23 und 24 einen
finanziellen Beitrag der Gemeinschaft für den Pflanzen-
schutz zur Deckung der Ausgaben erhalten, die in unmit-
telbarem Zusammenhang mit den erforderlichen Maßnah-
men stehen, die getroffen wurden oder vorgesehen sind,
um diesen Schadorganismus zu bekämpfen, damit er ausge-
rottet oder, falls dies nicht möglich ist, seine Ausbreitung
eingedämmt wird. Die Kommission schlägt hierfür die Ein-
setzung angemessener Mittel im Gesamthaushaltsplan der
Europäischen Union vor.
                          Artikel 23                                              Artikel 19c
(1) Ein betroffener Mittgliedstaat kann auf Antrag einen
finanziellen Beitrag der Gemeinschaft nach Artikel 22 er-
halten, wenn feststeht, daß der Schadorganismus, unabhän-
gig davon, ob er in den Anhängen I und II aufgeführt ist,
—    gemäß Artikel 16 Absatz 1 bzw. Absatz 2 Unterabsatz
      1 gemeldet wurde und
—    durch sein Auftreten in einem Gebiet, in dem
     entweder das Vorhandensein dieses Organismus bisher
     nicht bekannt war oder die Ausrottung dieses Orga-
     nismus durchgeführt wurde oder im Gange ist, eine
     unmittelbare Gefahr für die Gemeinschaft insgesamt
     oder Teile der Gemeinschaft darstellt und
—    durch Partien von Pflanzen. Pflanzerferzeugnissen
     oder anderen Gegenständen aus einem Drittland oder
     aus einem anderen Gebiet deri<3emeinschaft in das
     betroffene Gebiet eingeschleppt worden ist.
(2) Erforderliche Maßnahmen im Sinne des Artikels 22
sind
a)   Maßnahmen zur Zerstörung. Desinfektion, Entseu-
     chung, Sterilisierung, Reinigung oder jedes andere auf
     amtlich oder auf amtliche Aufforderung durchgeführte
     Verfahren im Hinblick auf
     i)    als verseucht erkannte oder als möglicherweise
           verseucht anzusehende Pflanzen, Pflanzenerzeug-
           nisse und andere Gegenstände, die Bestandteil
           der Sendung(en) sind, durch die der Schadorga-
           nismus in das betroffene Gebiet eingeschleppt
           worden ist:
     ii)   Pflanzen, Pflanzenerzcugnisse und andere Gegen-
           stände, die durch den eingeschleppten Organis-
           mus erkanntermaßen verseucht sind oder im Ver-
           dacht stehen, verseucht zu sein, und die von
           Pflanzen der betreffenden Sendung(en) abstam-
           men oder die sich in der Nähe der Pflanzen,
           Pflanzenerzeugnisse oder anderen Gegenständen
           dieser Sendung(en) oder in der Nähe von daraus
           hervorgegangenen       Gegenständen     befunden
           haben;
     iii) das Kultursubstrat und die Böden, die anerkann-
           termaßen durch den betreffenden Schadorganis-
           mus verseucht sind oder im Verdacht stehen, da-
           durch verseucht zu sein;
                                            41
 ---pagebreak---       iv) die zur Produktion, Aufmachung, Verpackung         97/3/EG Art 1 Nr. 2
            oder Lagerung verwendeten Materialien, die
            Lager- und Verpackungsräurae sowie die Beför-
            derungsmittel, die mit den Pflanzen, Pflanzener-
            zeugnissen und anderen Gegenständen oder mit
            Teilen davon in Berührung gekommen sind;
b)    Untersuchungen oder Überprüfungen, die amtlich
      oder auf amtliche Aufforderung durchgeführt worden
      sind, um das Auftreten oder das Ausmaß der Verseu-
      chung durch den eingeschleppten Schadorganismus zu
      überwachen;
c)    ein Verbot oder eine Beschränkung der Verwendung
      des Kultursubstrats, der Anbauflächen oder des An-
      wesens sowie der Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder
      sonstigen Gegenstände, die nicht aus der (den) betref-
      fenden Sendung(en) stammen oder daraus hervorge-
      gangen sind, wenn diese Maßnahmen auf einen amtli-
      chen Beschluß zurückgehen, der in Anbetracht der
      von dera eingeschleppten Schadorganismus herrühren-
      den Gefahren für die Pflanzengesundheit gefaßt wor-
      den ist
(3) Als unmittelbar mit den erforderlichen Maßnahmen         (angepaßt)
nach Absatz 2 im Zusammenhang stehende Ausgaben
gelten Zahlungen aus öffentlichen Mitteln, mit denen
— die Kosten für die in Absatz 2 Buchstaben a) und b)
      beschriebenen Maßnahmen ganz oder teilweise ge-
      deckt werden sollen, mit Ausnahme der Kosten, die
      für die laufenden Tätigkeiten der betroffenen verant-
      wortlichen amtlichen Einrichtung notwendig sind,
      oder
— ein finanzieller Schaden mit Ausnahme des Gewinn-
       ausfalls ganz oder teilweise ersetzt werden soll, der
       unmittelbar aufgrund einer oder mehrerer der in Ab-
      satz 2 Buchstabe c) genannten Maßnahmen entstan-
       den ist.
Abweichend von Unterabsatz 1 zweiter Gedankenstrich
kann in einer Durchführungsverordnung nach dem Ver-
fahren des Artikels 18 bestimmt werden, in welchen Fällen
auch ein Ausgleich des Gewinnausfalls als unmittelbar mit
den erforderlichen Maßnahmen im Zusammenhang stehen-
de Ausgabe gilt, sofern die hierfür in Absatz 5 festgelegten
Voraussetzungen sowie die für diese Fälle geltenden zeitli-
chen Beschränkungen mit einer Obergrenze von drei Jah-
ren beachtet werden.
 (4) Unbeschadet des Artikels 16 beantragt der betroffene    (angepaßt)
 Mitgliedstaat bei der Kommission spätestens im Laufe der
 auf die Feststellung des Auftretens des Schadorganismus
 folgenden Kalenderjahres einen finanziellen Beitrag der
 Geraeinschaft; er teilt der Kommission und den anderen
 Mitgliedstaaten unverzüglich folgendes mit:
 — Bezugnahme auf die Meldung nach Absatz 1 erster
       Gedankenstrich,
 — Art und Umfang des Auftretens des Schadorganismus
       nach Artikel 22 sowie Hergang und Modalitäten sei-
       ner Feststellung,
 — Identität der in Absatz 1 dritter Gedankenstrich ge-
       nannten Sendungen, durch die der Schadorganismus
       eingeschleppt wurde,
                                             42
 ---pagebreak--- — die getroffenen oder vorgesehenen erforderlichen             97/3/EG Art 1 Nr. 2
      Maßnahmen, für die der Mitgliedstaat einen finanziel-
      len Beitrag der Gemeinschaft beantragt, einschließlich
      des vorgesehenen Zeitplans,
— die vorliegenden Ergebnisse und die veranschlagten
      oder tatsächlich entstandenen Kosten sowie den An-
      teil der Finanzierung, der aus öffentlichen Mitteln, die
      der MitgJiedstaat für die Durchführung der genannten
      erforderlichen Maßnahmen bewilligt hat, bestritten
      worden ist oder bestritten werden soll.
Wurde das Auftreten des Schadorganismus vor dera 30. Ja-
nuar 1997 festgestellt, so gilt als Zeitpunkt der Feststellung
im Sinne dieses Absatzes und des Absatzes 5 der Zeit-
punkt des Inkrafttretens, sofern der tatsächliche Zeitpunkt
der Feststellung nicht vor dera 1. Januar 1995 liegt. Diese
Bestimmung gilt jedoch nicht für den in Absatz 3 Unterab-
satz 2 genannten Ausgleich des Gewinnausfalls, außer in
Ausnahmefällen unter den in der Durchführungsverord-
nung nach Absatz 3 genannten Voraussetzungen für da-
nach eintretende Gewinnausfälle.
(5) Unbeschadet des Artikel 24 wird über die Gewährung
des finanziellen Gemeinschaftsbeitrags und über dessen
Höhe nach dera Verfahren des Artikels 18 entschieden,
und zwar anhand der Angaben und Belege, die der betref-
fende Mitgliedstaat nach Absatz 4 dieses Artikels übermit-
telt, und gegebenenfalls anhand der Ergebnisse der Unter-
suchungen, die unter Aufsicht der Kommission von den in
Artikel 21 genannten Sachverständigen nach Maßgabe des
Artikels 16 Absatz 3 Unterabsatz 1 durchgeführt werden,
sowie unter Berücksichtigung des Ausmaßes der Gefahr
nach Absatz 1 zweiter Gedankenstrich sowie der für diese
Zwecke verfügbaren Mittel.
Innerhalb der Grenzen der für diese Zwecke zur
Verfügung stehenden Mittel beträgt der finanzielle Beitrag
der Geraeinschaft bis zu 50 % — im Falle des Ausgleichs
des Gewinnausfalls nach Absatz 3 Unterabsatz 2 bis zu
25 % — der in unmittelbarem Zusammenhang mit den er-
forderlichen Maßnahmen nach Absatz 2 stehenden Ausga-
ben, sofern diese Maßnahmen während eines Zeitraums
von höchstens zwei Jahren ab dem Zeitpunkt der Feststel-
lung des Auftretens eines Schadorganisraus im Sinne des
Artikels 22 ergriffen wurden oder ergriffen werden sollen.
Der genannte Zeitraum kann nach demselben Verfahren
verlängert werden, wenn nach Prüfung der Sachlage darauf
geschlossen werden kann, daß die Zielsetzung der
Maßnahmen innerhalb einer vertretbaren Zusatzfrist er-
reicht werden kann. Der finanzielle Beitrag der Ge-
meinschaft verringert sich im Laufe der betreffenden
Jahre.
Kann der Mitgliedstaat die nach Absatz 4 dritter Gedan-
 kenstrich erforderlichen Angaben zur Identität der Partien
 nicht machen, so gibt er den mutmaßlichen Ursprung der
 Verseuchung und die Gründe an, aus denen die Partien
 nicht identifiziert werden konnten. Über die etwaige Bewil-
 ligung eines finanziellen Beitrags wird nach demselben
 Verfahren je nach Ergebnis der Bewertung dieser Angaben
 entschieden.
                                              43
 ---pagebreak--- Die Durchführungsvorschriften zu diesem Absatz werden       97/3/EG Art. 1 Nr. 2
nach dem Verfahren des Artikels 18 in einer Durchfüh-
rungsverordnung festgelegt.
(6) Nach Maßgabe der Entwicklung der Lage in der Ge-
meinschaft kann gemäß dem Verfahren der Artikel 18 oder
19 beschlossen werden, daß weitere Maßnahmen durch-
zuführen sind oder daß von dem betroffenen Mitgliedstaat
ergriffene oder vorgesehene Maßnahmen bestimmte
zusätzliche Anforderungen oder Bedingungen erfüllen
müssen, falls diese für die Erreichung der angestrebten
Ziele erforderlich sind.
Die Gewährung eines finanziellen Gemeinschaftsbeitrags
für solche zusätzliche Aktionen, Anfofderungen oder Be-
dingungen wird nach demselben Verfahren beschlossen. In-
nerhalb der Grenzen der für diese Zwecke zur Verfügung
stehenden Mittel deckt der finanzielle Beitrag der Ge-
raeinschaft bis zu 50 % der unmittelbar im Zusammenhang
mit diesen zusätzlichen Maßnahmen. Anforderungen oder
Bedingungen entstehenden Ausgaben.
Zielen diese zusätzlichen Maßnahmen, Anforderungen
oder Bedingungen im wesentlichen darauf ab, andere Ge-
biete der Gemeinschaft zu schützen als die des betref-
fenden Mitgliedstaats, so kann nach demselben Verfahren
beschlossen werden, daß der finanzielle Beitrag der Ge-
meinschaft mehr als 50 % der Ausgaben deckt.
Der finanzielle Beitrag der Gemeinschaft ist befristet und
verringert sich im Laufe der betreffenden Jahre.
(7) Die Gewährung eines finanziellen Gemeinschaftsbei-
trags berührt nicht die Ansprüche, die der betroffene Mit-
gliedstaat oder Einzelpersonen hinsichtlich der Erstattung
von Ausgaben, der Entschädigung von Ausfällen oder
sonstigen Schäden nach einzelstaatlichem Recht, Ge-
 meinschaftsrecht oder internationalern Recht gegenüber
 Dritten, einschließlich anderen Mitgliedstaaten in den in
Artikel 24 Absatz 3 vorgesehenen Fällen, geltend machen
 könnten. Soweit die Ausgaben, Verluste oder sonstigen
 Schäden durch den finanziellen Gemeinschaftsbeitrag abge-
 deckt werden, gehen diese Ansprüche von Rechts wegen
 auf die Gemeinschaft über, wobei der Übergang mit der
 Zahlung des Gemeinschaftsbeitrags wirksam wird.
 (S) Der finanzielle Beitrag der Gemeinschaft kann auf
 mehrere Abschlagszahlungen aufgeteilt werden.
 Erweist sich der von der Gemeinschaft gewährte finanzielle
 Beitrag als nicht mehr gerechtfertigt, so gilt folgendes:
 Der finanzielle Beitrag, den die Gemeinschaft dem betref-
 fenden Mitgliedstaat gemäß den Absätzen 5 und 6
 gewährt, kann entweder gekürzt oder ausgesetzt werden,
 wenn aus den Informationen dieses Mitgliedstaats oder aus
 den Ergebnissen der Untersuchungen, die unter Aufsicht
 der Kommission von den in Artikel 21 genannten Sach-
 verständigen durchgeführt worden sind, oder aus den Er-
 gebnissen einer angemessenen Prüfung, welche die Kom-
 mission nach Verfahren durchgeführt hat, die denen des
 Anikels 24 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 4253/88
 des Rates (*) entsprechen, eindeutig, hervorgeht, daß
  f1) ABI.Nr.L374vom31.12.19S8.S. l.Verordnur.gzuletztgeän-
       dert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3193/94
       (ABl. Nr. L 337 vom 24. 12. 1994, S. 11 ).
                                                  44
 ---pagebreak--- — sich nicht rechtfertigen läßt, daß die gemäß den Ab-            97/3/EG Art 1 Nr. 2
      sätzen 5 oder 6 beschlossenen erforderlichen Maßnah-
      men nicht oder nur teilweise durchgeführt worden
      sind oder die nach diesen Bestimmungen festgelegten
     oder aufgrund der verfolgten Ziele gebotenen Modali-
      täten oder Fristen nicht eingehalten worden sind, oder
— die Maßnahmen nicht mehr notwendig sind oder
— ein Sachverhalt gemäß Artikel 24 Absatz 2 der Ver-
     ordnung (EWG) Nr. 4253/88 vorliegt
(9) Die Artikel 8 und 9 der Verordnung (EWG)
Nr. 729/70 des Rates ( ! ) gelten entsprechend.
(10) Ein Mitgliedstaat hat der Gemeinschaft die ausgezahl-
ten Beträge des finanziellen Gemeinschaftsbeitrags, der
ihm gemäß den Absätzen 5 und 6 gewährt wird, ganz oder
teilweise zurückzuerstatten, wenn aus den in Absatz 8 ge-
nannten Quellen hervorgeht, daß
a)   die gemäß den Absätzen 5 oder 6 berücksichtigten er-
     forderlichen Maßnahmen
     i)    nicht durchgeführt worden sind oder
     ii)   nicht in einer Weise durchgeführt worden sind,
           die den nach diesen Bestimmungen festgelegten
           oder aufgrund der verfolgten Ziele gebotenen
           Modalitäten oder Fristen entspricht, oder
b)   die ausgezahlten Beträge des finanziellen Beitrags zu
      anderen als den bewilligten Zwecken verwendet wor-
     den sind oder
c)   ein Sachverhalt gemäß Artikel 24 Absatz 2 der Ver-
     ordnung (EWG) Nr. 4253/88 vorliegt
Die Ansprüche nach Absatz 7 Satz 2 fallen, soweit sie
durch die Rückerstattung gedeckt sind, von Rechts wegen
an den betreffenden Mitgliedstaat zurück; der Übergang
wird rait der Rückerstattung wirksam.
Auf Beträge, die nicht im Einklang mit den Bestimmungen
der Haushaltsordnung und den Regeln, welche die Kom-
mission nach dem Verfahren des Artikels 18 aufstellt, zu-
rückgezahlt werden, werden Verzugszinsen erhoben.
                          Artikel 24                                                  Artikel 19d
(1) Bezüglich der Ursachen für das Auftreten eines
Schadorganismus gemäß Artikel 22 gilt folgendes:
Die Koraraission überprüft, ob das Auftreten eines Schad-
organismus in dera betroffenen Gebiet auf die Verbringung
einer oder mehrerer von dera betreffenden Schadorganis-
mus befallener Partien in dieses Gebiet zurückzuführen ist,
und stellt fest, aus welchem oder welchen Mitgliedstaaten
die Sendungen stammen und durch welche Mitgliedstaaten
sie in der Folge geführt wurden.
 (*) ABl. Nr. L 94 vom 28.4.1970, S. 13. Verordnung zuletzt geän-
      dert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1287/95
      (ABI. Nr. L 125 vom 8. 6. 1995, S. 1).
                                             45
 ---pagebreak--- Der Mitgliedstaat, aus dem die mit dera Schadorganismus      97/3/EG Art 1 Nr. 2
befallenen Sendungen stammen und der mit dem vorge-
nannten Mitgliedstaat nicht identisch zu sein braucht, un-
terrichtet die Kommission auf Anfrage unverzüglich über
alle Einzelheiten bezüglich des Urspungs oder der Ur-
sprünge dieser Sendungen und über die damit zusammen-
hängenden Verwaltungsvorgänge, einschließlich der in
dieser Richtlinie vorgesehenen Kontrollen und Überprü-
fungen, damit ermittelt werden kann, weshalb die fehlende
Übereinstimmung der Sendungen mit den Bestimmungen
dieser Richtlinie von diesem Mitgliedstaat nicht entdeckt
wurde. Außerdem unterrichtet er die Kommission auf An-
frage über die Bestimmung aller übrigen Sendungen mit
demselben Ursprung oder denselben Ursprüngen während
eines bestimmten Zeitraums.
Um diese Angaben zu vervollständigen, können unter Auf-
sicht der Kommission von den in Artikel 21 genannten
Sachverständigen Untersuchungen durchgeführt werden.
(2) Die aufgrund dieser Bestimmungen oder gemäß Arti-        (angepaßt)
kel 16 Absatz 3 gesammelten Informationen werden im
Ausschuß geprüft, um etwaige Mängel der gemeinschaft-
lichen Pflanzenschutzregelung oder ihrer Anwendung zu
ermitteln und Abhilferaaßnahraen zu erarbeiten.
Die in Absatz 1 genannten Informationen werden ferner
herangezogen, um gemäß den Bestimmungen des Vertrags
festzustellen, ob die Vorschriftswidrigkeit der Partien, die
zum Auftreten des Schadorganismus in dera betreffenden
Gebiet geführt haben, von dera Herkunftsmitgliedstaat
deswegen nicht entdeckt wurde, weil dieser einer der ihm
aufgrund des Vertrags obliegenden Verpflichtungen und
einer der Bestimmungen dieser Richtlinie, insbesondere
betreffend die in Artikel 6 oder in Artikel 13 Absatz 1
vorgeschriebenen Untersuchungen, nicht nachgekommen
ist.
(3) Kann die in Absatz 2 bezeichnete Schlußfolgerung
ira Hinblick auf den in Artikel 23 Absatz 1 genannten Mit-
gliedstaat eindeutig gezogen werden, so wird der Finanz-
beitrag der Gemeinschaft dem betreffenden Mitgliedstaat
nicht gewährt oder, wenn er bereits gewährt wurde, wird er
ihm nicht ausgezahlt oder, wenn er bereits ausgezahlt
wurde, wird er der Geraeinschaft zurückerstattet Im letzt-
genannten Fall findet Artikel 23 Absatz 10 dritter Unter-
absatz Anwendung.
Wenn die in Absatz 2 bezeichnete Schlußfolgerung im Hin-
blick auf einen anderen Mitgliedstaat eindeutig gezogen
werden kann, sind die gemeinschaftlichen Rechtsvorschrif-
ten unter Berücksichtigung des Artikels 23 Absatz 7 Satz 2
anwendbar.
                                            46
 ---pagebreak---                          Artikel 25                         97/3/EG Art. 1 Nr. 2 Artikel
                                                            (angepaßt)
Im Hinblick auf den in Artikel 13 Absatz 9 und in den
Artikeln 22, 23 und 24 genannten Finanzbetrieb erläßt der
Rat mit qualifizierter Mehrheit auf Vorschlag der Korarais-
sion Bestimmungen für die Ausnahmefälle, in denen es
sich durch ein vorrangiges Interesse der Geraeinschaft
rechtfertigen läßt, daß die Geraeinschaft innerhalb der
Grenzen der für diese. Zwecke zur Verfügung stehenden
Mittel und unbeschadet der Beschlüsse nach Artikel 23
Absatz 5 bzw. 6 einen finanziellen Beitrag von bis zu 70 %
der in unmittelbarem Zusammenhang mit der Verbes-
serung der Ausstattung stehenden Ausgaben leistet.
                         Artikel 26                                              Artikel 3
Spätestens ara 20. Januar 2002 prüft die Kommission die     (angepaßt)
Ergebnisse der Anwendung des Artikels 13 Absatz 9 sowie
der Artikel 22, 2 3 und 24 und legt dem Rat einen Bericht
hierüber vor, de î sic gegebenenfalls Änderungsvorschläge
beifügt.
                         Artikel 27
Die Richtlinie 77/93/EWG in der Fassung der in Anhang
VIII Teil A aufgeführten Rechtsakte wird unbeschadet der
Pflichten der Mitgliedstaaten hinsichtlich der im Anhang
VIII Teil B genannten Umsetzungs- und Anwendungs-
fristen aufgehoben.
Bezugnahmen auf die aufgehobene Richtlinie gelten als
Bezugnahmen auf die vorliegende Richtlinie und sind nach
Maßgabe der Entsprechungstabelle im Anhang IX zu
lesen.
                         Artikel 2S
Diese Richtlinie tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung
im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
                         Artikel 29
Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.
Geschehen zu Brüssel am
                                    Im Namen des Rates
                                    Der Präsident
                                           47
 ---pagebreak---                         ANHANG I                             92/103/EWG Art. 1
                           Teil A
SCHADORGANISMEN, DEREN EINSCHLEPPUNG UND
   AUSBREITUNG IN Dffi BZW. IN DEN MITGLIED-
                STAATEN VERBOTEN IST
                         Kapitel I
 SCHADORGANISMEN, DEREN AUFTRETEN NIR-
 GENDS IN DER GEMEINSCHAFT FESTGESTELLT
 WURDE UND DIE FÜR DIE GESAMTE GEMEIN-
             SCHAFT VON BELANG SIND
a)   Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwick-
     lungsstadien
     1.   Acleris spp. (außereuropäische Arten)
     2.   Amauromyza maculosa (Malloch)
     3.   Anomala orientalis Waterhouse
     4.   Anoplophora chinensis (Thomson)
     5.   Anoplophora malasiaca (Forster)
     6.   Arrhenodes minutus Drury
     7.   Bemisia tabaci Genn. (außereuropäische Popula-
          tionen) als Vektor folgender Viren:
          a)   Bean golden mosaic virus
          b)   Cowpea mild mottle virus
          c)   Lettuce infectious yellows virus
          d)   Pepper mild tigré virus
          e)   Squash leaf curl virus
          f)   Euphorbia mosaic virus
          g)   Florida tomato virus
     8.   Cicadellidae (außereuropäische Arten), bekannt-
          lich Vektor für Pierce's disease (verursacht durch
          Xylella fastidiosa), wie
          a)   Carneocephala fulgida Nottingham
          b)   Draeculacephala minerva Ball
          c)   Graphocephala atropunctata (Signoret)
     9.   Choristoneura spp. (außereuropäische Arten)
      10. Conotrachelus nenuphar (Herbst)
      11. Heliothis zea (Boddie)
      12. Liriomyza sativae Blanchard
      13. Longidorus diadecturus Eveleigh und Allen
      14. Monochamus spp (außereuropäische Arten)
      15. Myndus crudus Van Duzee
      16. Nacobbus aberrans (Thorne) Thorne und Allen
      17. Premnotrypes spp. (außereuropäische Arten)
      18. Pseudopityophthorus minutissimus (Zimmermann) (angepaßt)
      19. Pseudopityophthorus pruinosus (Eichhoff)           (angepaßt)
                                            48
 ---pagebreak---    20. Scaphoideus luteolus (Van Duzee)                92/103/EWG Art. 1
   21. Spodoptera eridania (Cramer)
   22. Spodoptera frugiperda (Smith)
   23. Spodoptera litura (Fabricius)
   24. Thrips palmi Karny
   25. Tephritidae (außereuropäische Arten) wie
         a)   Anastrepha fraterculus (Wiedemann)
         b)   Anastrepha ludens (Loew)
         c)   Anastrepha obligua Macquart
         d)   Anastrepha suspenso (Loew)
         e)   Dacus ciliatus Loew
         f)   Dacus Cucurbitae Coquillett
         g)   Dacus dorsalis Hendel
         h)   Dacus tryoni (Froggatt)
         i)   Dacus tsuneonis Miyaké
        j)    Dacus zonatus Saund.
         k)   Epochra canadensis (Loew)
         1)   Pardalaspis cyanescens Bezzi
         ra) Pardalaspis quinaria Bezzi
         n)   Pterandrus rosa (Karsch)
         o)   Rhacochlaena japonica Ito
         p)   Rhagoletis cingulata (Loew)
         q)   Rhagoletis compléta Cresson
         r)   Rhagoletis fausta (Östen-Sacken)
         s)   Rhagoletis indifferens Curran
         t)   Rhagoletis mendax Curr
         u)   Rhagoletis pomonella Walsh
         v)   Rhagoletis ribicola Doane
         w)   Rhagoletis suavis (Loew)
   26. Xiphinema americanum Cobb sensu lato (außer-
         europäische Populationen)
   27. Xiphinema californicum Laraberti et Bleve-Za-
         cheo
b) Bakterien
   1.   Xylella fastidiosa (Well et Raju)
c) Pilze
   1.    Ceratocystis fagacearum (Bretz) Hunt
   2.    Chrysomyxa arctostaphyli Dietel
   3.    Cronartium spp. (außereuropäische Arten)
   4.    Endocronartium spp. (außereuropäische Arten)
   5.    Guignardia laricina (Saw.) Yaraamoto et Ito
   6.    Gymnosporangium spp. (außereuropäische Arten)
   7.    Inonotus weirii (Murrill) Kotlaba et Pouzar
                                          49
 ---pagebreak---    8.   Melampsora farlowii (Arthur) Davis                 92/103/EWG Art 1
   9.   Monilinia fructiola (Winter) Honey
   10. Mycosphaerella larici-leptolepis Ito et al.
   11. Mycosphaerella populorum G. E. Thompson
   12. Phoma andina Turkensteen
   13. Phyllosticta solitaria EU. et Ev.
   14. Septoria lycopersici Speg. var. malagutii Ciccarone
         et Boerema
   15. Thecaphora solani Barrus
   15.1. Tilletia indica Mitra                             96/78/EG
   16. Trechispora brinkmannii (Bresad.) Rogers            92/103/EWG Art. 1
d) Viren und virusähnliche Krankheitserreger
   1.   Elra-phloera-necrosis-raycoplasm
   2.    Viren und virusähnliche Krankheitserreger der
        Kartoffel wie
        a)    Andean potato latent virus
        b)    Andean potato mottle virus
        c)    Arracacha virus B. oca strain
        d)    Potato black ringspot virus
        e)    Potato spindle tuber viroid
        f)    Potato virus T
        g)    außereuropäische Isolate der Kartoffelviren
              A, M, S, V, X und Y (einschließlich Y0, Yn
              und Yc), und Potato leaf roll virus
   3.   Tobacco ringspot virus
   4.   Tomato ringspot virus
   5.   Viren und virusähnliche Krankheitserreger von
        Cydonia Mill., Fragaria L., Malus Mill., Prunus
        L., Pyrus L., Ribes L., Rubus L. und Vitis L. wie
        a)    Blueberry leaf mottle virus
        b)    Cherry rasp leaf virus (amerikanische Erre-
              ger)
        c)    Peach mosaic virus (amerikanische Erreger)
        d)    Peach phony rickettsia
        e)    Peach rosette mosaic virus
        f)    Peach rosette mycoplasra
        g)    Peach X-disease mycoplasm
        h)    Peach yellows mycoplasm
        i)    Plum line pattern virus (amerikanische Erre-
              ger)
                                          50
 ---pagebreak---           j)    Raspberry leaf curl virus (amerikanische Er-  92/103/EWG A r t 1
                reger)
          k)    Strawberry latent «C» virus
          I)    Strawberry vein banding virus
           ra)  Strawberry witches' broom mycoplasm
          n)    außereuropäische Viren und virusähnliche
                Krankheirserreger von Cydonia Mill., Fraga-
                ria L., Malus Mill., Prunus L., Pyrus L., Ri-
                bes L., Rubus L. und Vitis L.
     6.   Düren bemisia tabaci Genn. übertragene Viren,
          wie
          a)    Bean golden mosaic virus
          b)    Cowpea mild mottle virus
          c)    Lettuce infectious yellows virus
          d)    Pepper mild tigré virus
          e)    Squash leaf curl virus
          f)    Euphorbia mosaic virus
          g)    Florida tomato virus
e)   Parasitäre Pflanzen
     1.   Arceuthobium spp. (außereuropäische Arten)
                          Kapitel II
   SCHADORGANISMEN, DEREN AUFTRETEN IN
   DER GEMEINSCHAFT FESTGESTELLT WURDE
 UND DIE FÜR DAS GESAMTE GEMEINSCHAFTS-
               GEBIET VON BELANG SIND
a)   Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwick-
     lungsstadien
     1.   Globodera pallida (Stone) Behrens
     2.   Globodera rostochiensis (Wollenweber) Behrens
     3.   Heliothis armigera (Hübner)
     4.   Liriomyza bryoniae (Kaltenbach)
     5.   Liriomyza trifolii (Burgess)
     6.   Liriomyza huidobrensis (Blanchard)
     7.   Opogona sacchari (Bojer)
     8.   Popillia japonica Newman
     9.   Spodoptera littoralis (Boisduval)
b)   Bakterien
     1.   Clavibacter michiganensis (Smith) Davis er dl. ssp.
          sepedonicus (Spieckermann et Kotthoff) Davis et
          al.
     2.   Pseudomonas solanacearum (Smith) Smith              95/4/EG A r t 1
c)   Pilze                                                    92/103/EWG Art. 1
     1.   Melampsora medusae Thümen
     2.   Synchytrium endobioticum (Schübersky) Percival
                                            51
 ---pagebreak--- d)  Viren und virusähnliche Krankheitserreger                   92/103/EWG Art 1
    1.    Apple proliferation mycoplasm
    2.    Apricot chlorotic leafroll mycoplasm
    3.    Pear decline mycoplasm
                           TeilB
SCHADORGANISMEN, DEREN EINSCHLEPPUNG UND
   AUSBREITUNG IN BESTIMMTE(N) SCHUTZGE-
               BDZTE(N) VERBOTEN IST
a)  Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwick-
    lungsstadien
                 Art                      Schutzgebiete
     1. Bemisia tabaci Genn.       DK. IRL.P. (Entre Douroe     95/41/EG A r t 1
         (Europäische Popula-      Miüho Traz-os-Montesr
         tionen)                   Beira Litoral. Beira Interi-
                                   or. Ribatejo e Oeste. Alen-
                                   tejo.Madeiraund Azoren),
                                   VK.S,FI
     2. Globodera        pallida FI                             95/1/EG/Euratom/EGKS
         (Stone) Behrens
     3. Leptionarsa decemli-       E_(Menorça und Ibiza).       92/103/EWG A r t 1 - 95/41/EG Art. 1
         neata Say                 IRL. P (Azoren und Ma-
                                   deira. UK. S (Malmöhus.
                                   Kristianstads.    Blekinge,
                                   Kalmar. Gotlands Län.
                                   HallandV FI (die Distrikte
                                   Aland, Tvrku. Uusjmaa.
                                   Kymi. Häme. Pirkanmaa.
                                   Satakunta)
b)  Virus und virusähnliche Krankheitserreger
                  Art                     Schutzgebiete
      1. Beet necrotic yellow      DK. F (Bretagne V FI. IRL.   96/14/EG A r t 1
         vein virus                 P (Azoren). S. UK
      2. Tomato spotted wilt vi- DKS^EI                         95/1/EG/Euratom/EGKS
         rus
                                             52
 ---pagebreak---                                           ANHANG II                                                  *2/103/EWG Art. 1
                                            Teil A
   SCHADORGANISMEN, DEREN EINSCHLEPPUNG UND AUSBREITUNG IN DIE BZW IN
   DEN MITGLDZDSTAATEN BEI BEFALL BESTIMMTER PFLANZEN ODER PFLANZENER-
                                  ZEUGNISSE VERBOTEN IST
                                           Kapitel I
    SCHADORGANISMEN, DEREN AUFTRETEN NIRGENDS IN DER GEMEINSCHAFT
   FESTGESTELLT WURDE UND DIE FÜR DAS GESAMTE GEMEINSCHAFTSGEBIET
                                     VON BELANG SIND
a) Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
                          Art                                    Befallsgegenstand
   1. Aculops fuchsiae Keifer                    Pflanzen von Fuchsia L., zum Anpflanzen be-
                                                 stimmt, außer Samen
   2. Aleurocantus spp.                          Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                 rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                 Früchten
   3. Anthonomus bisignifer (Schenkung)          Pflanzen von Fragaria L., zum Anpflanzen be-
                                                 stimmt, außer Samen
   4. Anthonomus signatus (Say)                  Pflanzen von Fragaria L., zum Anpflanzen be-
                                                 stimmt, außer Samen
   5. Aonidella citrina Coquillet                Pflanzen von Citrus L.,Fortunella Swingle,Ponci-
                                                 rus Raf., oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                 Früchten
   6. Aphelenchoïdes besseyi Christie (*)        Samen von Oryza spp.
   7. Aschistonyx eppoi Inouye                   Pflanzen von Juniperus L., außer Samen und
                                                 Früchten, mit Ursprung in außereuropäischen
                                                 Ländern
   8. Bursaphelenchus xylophilus (Steiner    et Pflanzen von Abies Mill., Cedrus Trew, Larix
        Bührer) Nickle et al.                    Mill., Picea A. Dietr., Pinus L., Pseudotsuga
                                                 Carr. und Tsuga Carr., außer Samen und Früch-
                                                 ten, sowie Holz von Nadelbäumen (Coniferales),
                                                 mit Ursprung in außereuropäischen Ländern
   9. Carposina niponensis Walsingham            Pflanzen von Cydonia Mill., Malus Mill., Prunus
                                                 L. und Pyrus L., außer Samen, mit Ursprung in
                                                  außereuropäischen Ländern
    10. Diaphorina citri Kuway                   Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci- (angepaßt)
                                                 rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                  Früchten
    11. Enarmonia packardi (Zeller)               Pflanzen von Cydonia Mill., Malus Mill., Prunus
                                                  L. und Pyrus L., außer Samen, rait Ursprung in
                                                  außereuropäischen Ländern
    12. Enarmonia prunivora Walsh                 Pflanzen von Cydonia Mill., Malus Mill., Prunus
                                                  L. und Pyrus L., außer Samen, mit Ursprung in
                                                  außereuropäischen Ländern
    13. Eotetranychus lewsi McGregor              Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                  rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                  Früchten
                                                           53
 ---pagebreak---                                                                                                   92/103/EWG Art. 1
                         Art                                   Befallsgege rust and
14. Eotetranychus orientals Klein             Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                              rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                              Früchten
15. Grapholita inopinata Heinrich             Pflanzen von Cydonia Mill., Malus Mill., Prunus
                                              L. und Pyrus L., außer Samen, mit Ursprung in
                                              außereuropäischen Ländern
l6.Hishomonus     phycitis                    Pflanzen von Citrus L., Forunella Swingle, Ponci-
                                              rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                              Früchten
17. Leucaspis japonica Ckll.                  Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                              rus Raf., oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                              Früchten
18. Listronotus bonariensis (Kuschel)         Samen von Cruciferae, Graminae und Trifolium
                                              spp., mit Ursprung in Argentinien, Australien,
                                              Bolivien, Chile, Neuseeland und Uruguay
19. Margarodes, außereuropäische Arten, wie   Pflanzen von Vins L., außer Früchten und Samen
    a) Margarodes litis (Phillippi)
    b) Margarodes vredendalensis de Klerk
    c) Margarodes prieskaensis Jakubski
20. Numonia pyrivorella (Matsuraura)          Pflanzen von Pyrus L., außer Samen, mit Ur-
                                              sprung in außereuropäischen Ländern
21. Oligonychus perditus Pritchard et Baker   Pflanzen von Juniperus L., außer Samen und
                                              Früchten, mit Ursprung in außereuropäischen
                                              Ländern
22. Pissodes spp. (außereuropäische Arten)    Pflanzenvon Nadelbäumen (Coniferales), außer
                                              Samen und Früchten, Holz von Nadelbäumen
                                              (Coniferales), mit Rinde und lose Rinde von
                                              Nadelbäumen 'Coniferales), mit Ursprung in
                                              außereuropäischen Ländern
23. Radopholus citrophilus Huettel Dickson et Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
    Kaplan                                    rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                              Früchten, und Pflanzen von Araceae, Maranta-
                                              ceae, Musaceae, Persea spp., Strelitziaceae, be-
                                              wurzelt oder mit anhaftendem oder beigefügtem
                                              Kultursubstrat
24. Saissetia nigra (Nietm.)                  Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                              rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                              Früchten
25. Scirotothrips aurantii Faure              Pflanzen von Citrus L.. Fortunella Swingle. Ponci- 93/110/EG A r t 1
                                              rius Raf.. oder ihre Hybriden, außer Samen
26. Scirotothrips dorsalis Hood               Pflanzen von Citrus L., Fortunella SwingJe, Ponci-
                                              rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                              Früchten
27. Scirotothrips citri (Moultex)             Pflanzen von Citrus L.. Fortunella Swingle. Ponci- 93/110/EG A r t 1
                                              rus Raf. und ihre Hybriden, außer Samen
                                                        54
 ---pagebreak---                                                                          Befallsgegenstand                 92/103/EWG Art. ]
                           Art
   28. Scolytidae spp. (außereuropäische Arten)         Pflanzen von Nadelbäumen (Coniferales), von
                                                        mehr als 3 ra Höhe, außer Samen und Früchten,
                                                        Holz von Nadelbäumen (Coniferales) mit Rinde
                                                        und lose Rinde von Nadelbäumen (Coniferales),
                                                        mit Ursprung in außereuropäischen Ländern
   29. Tachypterellus quadrigibbus Say                  Pflanzen von Cydonia Mill., Malus Mill., Prunus
                                                        L. und Pyrus L., außer Samen, mit Ursprung in
                                                        außereuropäischen Ländern
   30. Toxoptera citricida Kirk.                        Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                        rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                        Früchten
   31. Trioza erytreae Del Guercio                      Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                        rus Raf., oder ihre Hybriden und Clausena
                                                        Burra. f., außer Samen und Früchten
   32. Unaspis citri Corastock                          Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                        rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                        Früchten
   (•) „ Aphelenchoides besseyi Christie tritt in der Geraeinschaft in Oryza spp. auf
b) Bakterien
                           Art                                           Befallsgegenstand
   1. Citrus greening bacterium                         Pflanzenvon Citrus L.,Fortunella Swingle,Ponci-
                                                        rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                        Früchten
   2. Citrus variegated chlorosis                       Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                        rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                        Früchten
   3. Erwinia stewartii (Smith) Dye                     Samen von Zea mais L.
   4. Xanthomonas campestris (alle für Citrus pa- Pflanzenvon Citrus L.,Fortunella Swingle,Ponci-
       thogène Stämme)                                  rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen
   5. Xanthomonas campestris pv. oryzae (Ishiya-        Samen von Oryza spp.
       raa) Dye und pv. orizicola (Fang, et al. ) Dye
c) Pilze
                           Art                                           Befallsgegenstand
   1. Alternaria altemata (Fr.) Keissler (außereu- Pflanzen von Cydonia Mill., Malus Mill, und Py-
       ropäische pathogène Isolate)                     rus L., zum Anpflanzen bestimmt, außer Samen,
                                                        mit Ursprung in außereuropäischen Ländern
   2. Apiosporina morbosa (Schwein.) v. Arx             Pflanzen von Prunus L., zum Anpflanzen be-
                                                        stimmt, außer Samen
   3. Atropellis spp.                                   Pflanzen von Pinus L., außer Samen und Früch-
                                                        ten, lose Rinde und Holz von Pinus L.
                                                                  55
 ---pagebreak---                                                                                                          92/103/EWG Art. 1
                           Art                                          Befallsgegenstand
   4. Ceratocystis coerulescens (Munch) Bakshi        Pflanzen von Acer saccharum Marsh., außer Sa-
                                                      men und Früchten, mit Urspring in den Ländern
                                                      Nordamerikas, Holz von Acer saccharum
                                                      Marsh., auch ohne seine natürliche Oberflächen-
                                                      rundung, mit Ursprung in den Ländern Nord-
                                                      amerikas
   5. Cercoseptoria pini-densiflorae (Hori et Nara-   Pflanzen von Pinus L., außer Früchten und Sa-
       bu) Deighton                                   men, und Holz von Pinus L.
   6. Cercospora angolensis Carv. et Mendes           Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                      rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen
   7. Ciborinia camelliae Kohn                        Pflanzen von Camelia L., zum Anpflanzen be-
                                                      stimmt, außer Samen, mit Ursprung in außereu-
                                                      ropäischen Ländern
   8. Diaporthe vaccinii Shaer                        Pflanzen von Vaccinium spp., zum Anpflanzen
                                                      bestimmt, außer Samen
   9. Elsinoe spp. Bitanc. et Jenk. Mendes            Fortunella Swingle. Poncirus Raf. und deren Hy-    93/110/EG A r t 1
                                                      briden, außer Samen und Früchten, sowie Pflan-
                                                      zen von Citrus L. und ihre Hybriden, außer Sa-
                                                      raen und Früchten, ausgenommen Früchten von
                                                      Citrus reticulata Blanco und Citrus sinensis (L.)
                                                      Osbeck mit Ursprung in Südamerika
   10. Fusarium oxysporum f. sp. albedinis (Kilian et Pflanzen von Phoenix spp., außer Samen und
       Maire) Gordon                                  Früchten
   11. Guignardia citricarpa Kiely (alle für Citrus Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
       pathogène Stämme)                              rus Raf., oder ihre Hybriden, außer Samen
   12. Guignardia piricola (Nosa) Yartfamotö          Pflanzen von Cydonia Mill., Malus Mill., Prunus
                                                      L. und Pyrus L., außer Samen, mit Ursprung in
                                                      außereuropäischen Ländern
   13. Puccinia pittieriana Hennings                  Pflanzen von Solanaceae, außer Samen und
                                                      Früchten
   lA.Scirrhia acicola (Dearn.) Siggers               Pflanzen von Pinus L., außer Samen und Früch-
                                                      ten
   15. Venturia nashicola Tanaka et Yamaraoto         Pflanzen von Pyrus L., zum Anpflanzen be-
                                                      stimmt, außer Samen, mit Ursprung in außereu-
                                                      ropäischen Ländern
d) Virus und virusähnliche Krankheitserreger
                           Art                                          Befallsgegenstand
   1. Beet curry top virus (außereuropäische Isola- Pflanzen von Beta vulgaris L., zum Anpflanzen
       te)                                            bestimmt, außer Samen
   2. Black raspberry latent virus                    Pflanzen von Rubus L., zum Anpflanzen be-
                                                      stimmt
                                                                 56
 ---pagebreak---                           Art                                             Befallsgegenstand                 92/103/EWG Art. 1
3. Brand und brandähnliche Erreger                       Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                         rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                         Früchten
4. Cadang-Cadang-Viroid                                  Pflanzen von Palmae, zum Anpflanzen bestimmt,
                                                         außer Samen, mit Ursprung in außereuropäi-
                                                         schen Ländern
5. Cherry leaf roll virus (*)                            Pflanzen von Rubus L., zum Anpflanzen be-
                                                         stimmt
6. Citrus mosaic virus                                   Pflanzenvon Citrus L.,Fortunella Swingle,Ponci-
                                                         rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                         Früchten
7. Citrus tristeza virus (außereuropäische Isola- Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
    te)                                                  rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                         Früchten
8. Leprosis                                              Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Porta-
                                                         nts Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                         Früchten
9. Little cherry pathogen (außereuropäische Pflanzen von Prunus cerasus L., Prunus avium L.,
    Isolate)                                             Prunus incisa Thunb., Prunus sargentii Rehd.,
                                                         Prunus serrula Franch., Prunus serrulata Lindl.,
                                                         Prunus speciosa (Koidz.) Ingram, Prunus subhir-
                                                         tella Miq., Prunusyedoensis Matsura. sowie ihren
                                                         Hybriden und Zuchtsprten, zum Anpflanzen
                                                         bestimmt, außer Samen
10. Naturally spreading psorosis                         Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Pond-
                                                         ras Raf. oder ihje Hybriden, außer Samen und
                                                         Früchten
11. Palm lethal yellowing mycoplasm                      Pflanzen von Palmae, zum Anpflanzen bestimmt,
                                                         außer Samen, mit Ursprung in außereuropäi-
                                                         schen Ländern
12. Prunus necrotic ringspot virus (**)                  Pflanzen von Rubus L., zum Anpflanzen be-
                                                         stimmt
                                                         Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
13. Satsuraa dwarf virus                                 rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                         Früchten
                                                         Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
14. Tatter leaf virus                                    rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                         Früchten
                                                         Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
15. Witches' broom (MLO)                                 rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                         Früchten
(*)     Cherry leaf roll virus tritt in der Gemeinschaft in Rubus L nicht auf.
(•*)    Prunus necroücringspotvirus tritt in der Gemeinschaft in Rubus L. nicht auf.
                                                                   57
 ---pagebreak---                                             Kapitel II                                                  92/103/EWG Art. ]
                SCHADORGANISMEN, DEREN AUFTRETEN IN DER GEMEINSCHAFT
                    FESTGESTELT WURDE UND DIE FÜR DAS GESAMTE GEMEIN-
                                   SCHAFTSGEBIET VON BELANG SIND
a) Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
                          Art                                          Befallsgegenstand
   1. Aphelenchoides besseyi Christie                Pflanzen von Fragaria L., zum Anpflanzen be-
                                                     stimmt, außer Samen
   2. Daktulosphaira vitifoliae (Fitch)              Pflanzen von Vins L., außer Samen und Früchten
   3. Ditylenchus destructor Thorne                  Blumenzwiebeln und Korrai von Crocus L..           93/110/EG A r t 1
                                                     Zwergformen und ihre Hvbriden der Gattung
                                                     Gladiolus Tourn. ex. L.. wie Gladiolus calliant-
                                                     hus Marais. Gladiolus colvillei Sweet. Gladiolus
                                                     nanus hört. Gladiolus ramosus hört. Gladiolus
                                                     tubergenii hört. Hvacinthus L.. Iris L. Trigridia
                                                     Juss. Tulipa L.. zum Anpflanzen bestimmt, und
                                                     Kartoffelknollen (Solanum tuberosum LX zum
                                                     Anpflanzen bestimmt
   4. Ditylenchus dipsaci (Kühn) Filipjev            Samen und Zwiebeln von Allium ascalonicum          93/110/EG Art. 1
                                                     L.. Allium cepa L. und A Ilium schoenoprasum L.
                                                     zum Anpflanzen bestimmt und Pflanzen von
                                                     Allium porrum L.. zum Anpflanzen bestimmt
                                                     Zwiebeln und Korrai von Camassia Lindl., Chio-
                                                     nodoxa Boiss., Crocusßavus Weston „Golden
                                                      Yellow", Galanthus L. Galtonia candicans (Ba-
                                                     ker) Decne, Hyacinthus L., Ismene Herbert, Mu-
                                                     scari Miller, Narcissus L., Ornithogalum L.,
                                                     Puschkinta Adaras, Scilla L., Tulipa L., zum An-
                                                     pflanzen bestimmt, und Samen von Medicago
                                                     sativa L.
   5. Circulifer haematoceps                         Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                     rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                      Früchten
   6. Circulifer tenellus                            Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle,Ponci-
                                                     rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                      Früchten
   7. Radopholus similis (Cobb) Thorne                Pflanzen von Araceae, Marantaceae, Musaceae,
                                                      Persea spp., Strelitziaceae, bewurzelt oder mit
                                                      anhaftendem oder beigefügtem Kultursubstrat
b) Bakterien
                          Art                                           Befallsgegenstand
    1. Clavibacter michiganensis    spp. insidiosus   Samen von Medicago sativa L.
       (McCulloch) Davis et al.
    2. Clavibacter michiganensis spp. michiganensis   Pflanzen von Lycopersicon lycopersicum (L.)
       (Smith) Davis et al.                            Karsten ex Farw., zum Anpflanzen bestimmt
                                                               58
 ---pagebreak---    3. Erwinia amylovora (Burr.) Winsi. et al.    Pflanzen von Chaenomeles Lindl., Cotoneaster 92/103/EWG Art. 1
                                                 Ehrh., Crataegus L., Cydonia Mill., Eriobotryra
                                                 Lindl., Malus Mill., Mespilus L., Pyracantha
                                                 Roera., Pyrus L., Sorbus L. außer Sorbus interme-
                                                 dia (Ehrh.) Pers. und Stranvaesia Lindl., zum
                                                 Anpflanzen bestimmt, außer Samen
   4. Erwinia chrysanthemi pv. dianticola Pflanzen von Dianthus L. zum Anpflanzen be-
       (Hellraers) Dickey                        stimmt, außer Samen
   5. Pseudonomas caryophylli (Burkholder) Starr Pflanzen von Dianthus L. zum Anpflanzen be-
       et Burkholder                             stimmt, außer Samen
   6. Pseudonomas syringae pv. persicae (PrunierPflanzen von Prunuspersica (L.) Batsch und Pru-
        et al.) Young et al.                     nus persica var. nectarina (Ait.) Maxim, zum An-
                                                 pflanzen bestimmt, außer Samen
   7. Xanthomonas campestris pv. phaseoli        Samen von Phaseolus L.
        (Smith) Dye
   8. Xanthomonas campestris pv. pruni (Smith)   Pflanzen von Prunus L., zum Anpflanzen be-
        Dye                                      stimmt, außer Samen
   9. Xanthomonas campestris pv. vesicatoria     Pflanzen von Lycopersicon lycopersicum (L.)
        (Doidge) Dye                             Karsten ex Farw. und Capsicum spp., zum An-
                                                 pflanzen bestimmt
   10. Xanthomonas fragariae Kennedy et King     Pflanzen von Fragaria L., zum Anpflanzen be-
                                                 stimmt, außer Samen
   11. Xylophilus ampelinus (Panagopoulos) Wil- Pflanzen von Vins L., außer Früchten und Samen
        leras et al.
c) Pilze
                           Art                                   Befallsgegenstand
   1. Ceratocystisfimbriataf. sp. platani Walter  Pflanzen von Platanus L., zum Anpflanzen be-
                                                 stimmt, außer Samen, und Holz von Platanus L,
                                                 auch ohne seine natürliche Oberflächenrundung
   2. Colletotrichum acutatum Siraraonds          Pflanzen von Fragaria L., zum Anpflanzen be-
                                                  stimmt, außer Samen
   3. Cryphonectria parasitica (Murrill) Barr     Pflanzen von Castanea Mill, und Quercus L.,
                                                 zum Anpflanzen bestimmt, außer Samen, Holz
                                                  und lose Rinde von Castanea Mill.
   4. Didymella ligulicola (Baker, Diraock et Da- Pflanzen von Dendranthema (DC.) Des Moul.,
      vis) v. Arx                                 zum Anpflanzen bestimmt, außer Samen
   5. Phialophora cinerescens (Wollenweber) vanPflanzen von Dianthus L., zum Anpflanzen be-
       Beyma                                      stimmt, außer Samen
                                                           59
 ---pagebreak---    6. Phoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et Gi- Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci- 92/103/EWG Art. 1
       kashvili                                    rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen
   7. PhytophthorafragariaeHickmann var. fraga-Pflanzen von Fragaria L., zum Anpflanzen be-
       riae                                        stimmt außer Samen
   8. Plasmopara halstedii (Farlow) Berl. et de Samen von Helianthus annuus L.
       Toni
                                                   Pflanzen von Dendranthema (DG) Des Moul.,
   9. Puccinia horiana Hennings                    zum Anpflanzen bestimmt, außer Samen
                                                   Pflanzen von Pinus L., zum Anpflanzen be-
   10. Scirrhia pini Funk et Parker                stimmt, außer Samen
                                                   Pflanzen yon Humulus lupulus L., zum Anpflan-
   W.Verticillium albo-atrum Reinke et Bertholdzen bestimmt, außer Samen
                                                   Pflanzen von Humulus lupulus L., zum Anpflan-
   12. Verticillium dahliae Klebahn-               zen bestimmt, außer Samen
d) Viren und virusähnliche Krankheitserreger
                          Art                                      Befallsgegenstand
   1. Arabis mosaic virus                          Pflanzen von Fragaria L. und Rubus L., zum An-
                                                   pflanzen bestimmt, außer Samen
   2. Beet leaf curl virus                         Pflanzen von Beta vulgaris L., zum Anpflanzen
                                                   bestimmt, außer Samen
   3. Chrysanthemum stunt viroid                   Pflanzen von Dendranthema (DC.) Des Moul.,
                                                   zum Anpflanzen bestimmt, außer Samen
   4. Citrus tristeza virus (europäische Stämme)   Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
                                                   rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                   Früchten
   5. Citrus vein enation woody gall               Pflanzenvon Citrus L.,Fortunella Swingle,Ponci-
                                                   rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                   Früchter.
   6. Grapevine flavescense dorée MLO              Pflanzen von Vitis L., außer Samen und Früchten
                                                   Pflanzen von Prunus L., zum Anpflanzen be-
   7. Plum pox virus                               stimmt, außer Samen
                                                   Pflanzen von Solanaceae, zum Anpflanzen be-
   8. Potato stolbur mycoplasm                     stimmt, außer Samen
                                                   Pflanzen von Fragaria L. und Rubus L., zum An-
   9. Raspberry ringspot virus                     pflanzen bestimmt, außer Samen
                                                   Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Ponci-
   10. Spiroplasma citri Saglio et al.             rus Raf. oder ihre Hybriden, außer Samen und
                                                   Früchten
   11. Strawberry crinkle virus                     Pflanzen von Fragaria L., zum Anpflanzen be-
                                                   stimmt, außer Samen
    12. Strawberry latent ringspot virus            Pflanzen von Fragaria L. und Rubus L., zum An-
                                                   pflanzen bestimmt, außer Samen
    13. Strawberry mild yellow edge virus           Pflanzen von Fragaria L., zum Anpflanzen be-
                                                    stimmt, außer Samen
                                                             60
 ---pagebreak---    14. Tomato black ring virus                       Pflanzen von Fragaria L. und Rubus L., zum An-   92/103/EWG Art 1
                                                     pflanzen bestimmt, außer Samen
   15. Tomato spotted wilt virus                     Pflanzen von Apium graveolens L., Capsicum
                                                     annuum L., Cucumis melo L., Dendranthema
                                                     (DG) Des Moul., alle Sorten neuguineischer
                                                     Hybriden von Impatiens, Latuca sativa L., Lyco-
                                                     persicon lycopersicum (L.) Karsten ex Farw. Ni-
                                                     cotiana tabacum L., sofern sie offenkundig zur
                                                     Abgabe an gewerbliche Tabakpflanzer bestimmt
                                                     sind, Solanum melongena L. und Solanum mbe-
                                                     rosum L., zum Anpflanzen bestimmt
                                             Teil B
              SCHADORGANISMEN, DEREN EINSCHLEPPUNG UND AUSBREITUNG IN
              BESTIMMTE(N) SCHUTZGEBDZTE(N) BEI BEFALL BESTIMMTER PFLAN-
                         ZEN ODER PFLANZENERZEUGNISSE VERBOTEN IST
a) Insekten, Milben und Nematoden in allen Entwicklungsstadien
                Art                        Befallsgegenstand                 Schutzgebiet(e)
   1. Anthonomus grandis (Boh.) Samen und Früchte (Samen-           EL, E, (Andalusien, Katalonien,  96/14/EG Art 1
                                   kapseln) von Gossypium spp.       Extremadura.Murcia, Valencia)
                                   und Samenbaumwolle
   2. Cephalcia lariciphila (Klug)Pflanzen von Larix Mill., zum      IRL.UK (N-TRL. Insel Man und    92/103/EWG Art. 1
                                  Anpflanzen bestimmt, außer        Jersey)                          - 95/41/EG Art. 1
                                   Samen
   3. Dendroctonus micans Kuge- Pflanzen vonAbies Mill., Larix EL,TRL,UK,n                           96/14/EG Art 1
       lan                         Mill., Picea A. Dietr., Pinus L.
                                   und Pseudotsuga Carr., von
                                   mehr als 3 m Höhe, außer
                                   Früchte und Samen, Holz von
                                  Nadelbäumen (Coniferales) mit
                                   Rinde, lose Rinde von Nadel-
                                   bäumen
   4. Gilphinia hercyniae (Hartig)Pflanzen von Picea A. Dietr., EL.IRL.UK(N-IRL. Insel Man           92/103/EWG Art 1
                                   zum Anpflanzen bestimmt, au- und Jersey^                          - 95/41/EG Art 1
                                  ßer Samen
   5. Gonipterus scutellatus Gyll. Pflanzen von Eucafypnjs l'Hérit, EL,P
                                   außer Samen und Früchten
   6. a) Ips amitinus Eichhof      Pflanzen vonAbies Mill., Larix EL, F (Korsika), IRL, UK           96/14/EG Art 1
                                   Mill., Picea A. Dietr. und Pinus
                                   L., von mehr als 3 m Höhe, au-
                                   ßer Früchte und Samen, Holz
                                  von Nadelbäumen (Conifera-
                                   les) mit Rinde, lose Rinde von
                                   Nadelbäumen
                                                              61
 ---pagebreak---              Art                       Befallsgegenstand                Schutzgcbiet(e)       92/103/EWG Art 1
   b) Ips cembrae Heer        Pflanzen von Abies Mill., Larix EL, IRL, UK (N-IRL, Insel       96/14/EG Art 1
                              Mill., Picea A. Dietr., Pinus L. Man)
                              undPseudotsuga Carr.,vonmehr
                              als3 mHöhe, außer Früchte und
                              Samen, Holz von Nadelbäumen
                              (Coniferales) mit Rinde, lose
                              Rinde von Nadelbäumen
   c) Ips duplicatus Sahlberg Pflanzen von Abies Mill., Larix EL, IRL, UK
                              Mill., Picea A. Dietr. und Pinus
                              L., von mehr als 3 m Höhe, au-
                              ßer Früchte und Samen, Holz
                              von Nadelbäumen (Conifera-
                              les) mit Rinde, lose Rinde von
                              Nadelbäumen
   d) Ips sexdentatus Boerner Pflanzen von Abies Mill., Larix IRL, UK (N-IRL, Insel Man)
                              Mill., Picea A. Dietr. und Pinus
                              L., von mehr als 3 m Höhe, au-
                              ßer Früchte und Samen, Holz
                              von Nadelbäumen (Conifera-
                              les) mit Rinde, lose Rinde von
                              Nadelbäumen
   e) Ips typographus Heer    Pflanzen von Abies Mill., Larix IRL.UK
                              Mill., Picea A. Dietr., Pinus L.
                              und Pseudotsuga Carr., von
                              mehr als 3 m Höhe, außer
                              Früchte und Samen, Holz von
                              Nadelbäumen (Coniferales) mit
                              Rinde, lose Rinde von Nadel-
                              bäumen
7. Matsucoccus feytaudi Due. Lose Rinde und Holz von Na-        F (Korsika)                   92/103/EWG Art 1
                              delbäumen (Coniferales)
8. Pissodes spp. (europäisch) Pflanzen von Abies Mill., Larix IRL. UK rN-IRL. Insel Man.      96/14/EG Art 1
                              Mill., Picea A. Dietr., Pinus L., Jerseyl
                              außer Früchte und Samen, Holz
                              von Nadelbäumen (Conifera-
                              les), lose Rinde von Nadelbäu-
                               men
9. Sternochetus mangiferae Fa-Samen von Mangifera spp. mit E (Granada und Malaga), P
   bricius                    Ursprung in Drittländern          (Alentejo, Algarve und Madei-
                                                                ra)
10. Thaumetopoea pityocampa Pflanzen von Pinus L., zum An- E (Ibiza)                          92/103/EWG Art 1
    (Den. et Schiff.)         pflanzen bestimmt, außer Sa-
                               men und Früchten
                                                         62
 ---pagebreak---              Art                            Befallsgegenstand                    Schutzgebiet(e)            92/103/EWG Art. ]
(•) (Schottland, Nordirland, Jersey, England: folgende Grafschaften: Bedfordshire, Berkshire, Bucking-      96/14/E3Artl
    hamshire, Cambridgeshire, Cleveland, Cornwall, Cumbria, Devon, Dorset, Durham, East Sussex, Essex,
    Greater London, Hampshire, Hertfordshire, Humberside, Kent, Lincolnshire, Norfolk, Northamptons-
    hire, Northumberland, Nottinghamshire, Oxfordshire, Somerset, South Yorkshire, Suffolk, Surrey, Tyne
    and Wear, West Sussex, West Yorkshire, The Isle of Wight, The Isle of Man, The Isles of Scilly sowie
    die folgenden Teile der Grafschaften: Avon: Teil der Grafschaft bis sum Süden der südlichen Grenze
    der Autobahn M4; Cheshire: Teil der Grafschaft ösüich der Ostgrenzc des Peak-District-Nationalparks
    sowie Teil der Grafschaft nördlich der Nordgrenze der A52(T) nach Derby und Teil der Grafschaft
    nördlich der Nordgrenze der A6(T); Gloucestershire: Teil der Grafschaft östlich der Ostgrenzc der
    Fosse Way Roman road; Greater Manchester: Teil der Grafschaft östlich der Ostgrenze des Peak-Dis-
    trict-Nationalparks; Leicestershire: Teil der Grafschaft östlich der Ostgrenze der Fosse Way Roman
    road sowie Teil der Grafschaft östlich der Ostgrenze der B411A und Teil der Grafschaft östlich der
    Ostgrenze der Autobahn Ml; North Yorkshire: die gesamte Grafschaft mit Ausnahme des Kreises Cra-
    ven; Staffordshire: Teil der Grafschaft östlich der Ostgrenze der A(52 )T; Warwickshire: Teil der Graf-
    schaft östlich der Ostgrenze der Fosse Way Roman road; Wiltshire: Teil der Grafschaft südlich der
    Südgrenze der Autobahn M4 bis zur Verbindungsstelle der M4 mit der Fosse Way Roman road sowie
    Teil der Grafschaft ösüich der Ostgrenz' der Fosse Way Roman road).
                                                                 63
 ---pagebreak--- b) Bakterien                                                                                      92/103/EWG Art. 1
                  Art                      Befallsgegenstand                 Schutzgebiet(e)
   1. Curtobacterium flaccumfa- Samen von Phaseolus vulgaris       EL.EJr!                        96/14/EG A r t 1
       ciens pv. flaccumfaciens L. und Dolichos Jacq.
       (Hedges) Collins et Jones
   2. Eriwinia amylovora (Burr.) Pflanzenteile, außer Früchten,    E.FfChampagne-Ardennes.EI-     95/41/EG A r t 1
       Winsl. et al.              Samen und Pflanzen, zum An-      saß (außer Department Bas-
                                  pflanzen bestimmt, jedoch ein-   R h i n l Lothringen. Franche-
                                  schließlich lebendem Blüten-     Comté. Rhône-Alpes faußer
                                  staub zur Bestäubung von         Departement RhôneV Bourgo-
                                  Chaenomeles Lindl., Cotonea-     gne. Auvergne (außer Départe-
                                  ster Ehrh, Crataegus L., Cydonia ment Puy-de-Dôme V Prove nce-
                                  Mill., Eriobotrya Lindl., Malus  Alpes-Çôte, d Azur, Korsika.
                                  Mill., Mespilus L., Pyracantha   Languedoc-RoussillonV IRL. I.
                                  Roem., Pyrus L., Sorbus L. au-   P,UK(N-IRL.InselManunddie
                                  ßer Sorbus intermedia (Ehrh.)    Kanatinselnl. A. FI
                                  Pers. und Stranvaesia Lindl.
c) Pilze
                  Art                      Befallsgegenstand                 Schutzgebiet(e)
   1. Glomerella gossypii Edger- Samen und Früchte (Samen-         El                             95/41/EG Art. 1
       ton                        kapseln) von Gossypium spp.
   2. Gremmeniella abietina       Pflanzen von Abies Mill., Larix  IRL.UKÇN-IRI,)                 95/41/EG Art. 1
       (Lag.) Morelet             Mill., Picea A. Dietr., Pinus L.
                                  und Pseudotsuga Carr., zum
                                  Anpflanzen bestimmt, außer
                                  Samen
   3. Hypoxylon mammatum          Pflanzen von Populus L., zum     IRL. UK (N-IRI/I               95/41/EG Art. 1
       (Wahl.) J. Miller          Anpflanzen bestimmt, außer
                                  Samen
d) Viren und virusähnliche Krankheitserregen                                                      93/110/EG A r t 1
                  Art                      Befallsgegenstand                   Schutzgebiet
   Virus der Tristeza-Krankheit Früchte von Citrus L., Fortunel- EL, F (Korsika), I, P            95/66/EG A r t 1
   der Orange (europäische Isola- la Swingle, Poncirus Raf. und
   te)                             ihre Hybriden, mit Blättern und
                                   Stielen
                                                              64
 ---pagebreak---                                         ANHANG III                                                      92/103/EWG A r t 1
                                            Teil A
PFLANZEN, PFLANZENERZEUGNISSE UND ANDERE GEGENSTÄNDE, DEREN VER-
                 BRINGEN IN DDZ MITGLIEDSTAATEN VERBOTEN IST
                     Bezeichnung                                      Ursprungsland
 1. Pflanzen von Abies Mill., Cedrus Trew, Cha- Außereuropäische Länder
     maecyparis Spach, Juniperus L , Larix Mill.,
     Picea A. Dietr., Pinus L., Pseudotsuga Carr.
     und Tsuga Carr., außer Samen und Früchten
 2. Pflanzen von Castanea Mill., und Quercus L., Außereuropäische Länder
     rait Blättern, außer Samen und Früchten
 3. Pflanzen von Populus L., mit Blättern, außer Länder Nordamerikas
     Samen und Früchten
 4. Lose Rinde von Nadelbäumen (Coniferales) Außereuropäische Länder
 5. Lose Rinde von Castanea Mill.                  Dritüänder
 6. Lose Rinde von Quercus L., außer Quercus       Länder Nordamerikas
     suber L.
 7. Lose Rinde von Acer saccharum Marsh.           Länder Nordamerikas
 8. Lose Rinde von Populus L.                      Länder des amerikanischen Kontinents
 9. Pflanzen von Chaenomeles Lindl., Cydonia Außereuropäische Länder
     Mill., Crataegus L., Malus Mill., Photinia
     Ldl., Prunus L., Pyrus L., und Rosa L., zum
     Anpflanzen bestimmt, außer Pflanzen in
     Keimruhe, ohne Blätter, Blüten und Früchte
 10. Knollen von Solanum tuberosum L., Pflanz-     Drittländer, ausgenommen die Schweiz                (angepaßt)
     kartoffeln
 11. Pflanzen von ausläufer- oder knollenbilden- Drittländer
     den Arten der Gattung Solanum L. oder ihre
     Hybriden, zum Anpflanzen bestimmt, außer
     den in Anhang III Teil A Nummer 10 genan-
     nten Knollen von Solanum tuberosum L.
 12. Knollen von Solanum nuberosum L., außer Unbeschadet der besonderen Anforderungen,
     den in Anhang III Teil A Nummer 10 und 11 die für die Kartoffelknollen im Anhang IV Teil
     genannten Knollen                             A Kapitel I gelten, Drittländer rait Ausnahme
                                                   von Algerien, Zypern, Ägypten, Israel, Libyen,      97/14/EG Art 1
                                                   Malta, Marokko, Syrjenf der Schweiz, Tunesien       95/4/EG A r t 1
                                                   und der Türkei sowie der europäischen Drittlän-
                                                   der, die entweder nach dem Verfahren des Arti-
                                                   kels 18 als frei von Clavibacter michiganensis ssp.
                                                   sepedonicus (Spieckermann et Kotthoff) Davis et
                                                   al. anerkannt worden sind, oder in denen die
                                                   Bestimmungen eingehalten worden sind, die
                                                   nach dem Verfahren des Artikels 18 als den ge-
                                                   meinschaftlichen Bestimmungen zur Bekämp-
                                                   fung von Clavibacter michiganensis ssp. sepedoni-
                                                   cus (Spieckermann et Kotthoff) Davis et al.
                                                   gleichwertig anerkannt worden sind
 13. Pflanzen von Solanaceae zum Anpflanzen Drittländer, ausgenommen europäische Länder                93/110/EG A r t 1
     bestimmt, außer Samen und den unter An- und Länder des Mittelmeerraums
     hang III Teil A Nummern 10, 11 oder 12 fal-
     lenden Erzeugnissen
                                                             65
 ---pagebreak---                     Bezeichnung                                    Ursprungsland                 92/103/EWG Art. 1
14. Erde und Kultursubstrat als solches, das ganz Türkei, Weißrußland, Estland, Lettland, Litau-
    oder teilweise aus Erde oder festen orga-     en, Moldau, Rußland, (Russische Föderation),
    nischen Stoffen wie Teilen von Pflanzen, Hu-  Ukraine und Drittländer außerhalb Kontinentai-
    raus, einschließlich Torf oder Rinden, aber   europas, mit Ausnahme von Zypern, Ägypten,
    nicht nur aus Torf besteht.                   Israel, Libyen, Malta, Marokko und Tunesien
15. Pflanzen von Vitis L., außer Früchten         Drittländer
16. Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swingle, Dritüänder
    und Poncirus Raf. ihre Hybriden, außer Sa-
    men und Früchten
17. Pflanzen von Phoenix spp. außer Samen und Algerien, Marokko
    Früchten
18. Pflanzen von Cydonia Mill., Malus Mill, Pru-Unbeschadet des Verbots bezüglich der Pflanzen
    nus L. und Pyrus L. und ihre Hybriden und des Anhangs III Kapitel A Nummer 9 gegebe-
    Fragaria L., zum Anpflanzen bestimmt, außer nenfalls außereuropäische Länder, außerhalb
    Samen                                         des Mittelmeerraums, Australien, Neuseeland,
                                                  Kanada und die festländischen Bundesstaaten
                                                  der USA
19. Pflanzen der Famillie Gramineae, außer Drittländer, ausgenommen europäische Länder
    Pflanzen mehrjähriger Ziergräser der Unter- und Länder des Mittelmeerraums
    farailien Bambusoideae und Panicoideae und
    der Gattungen Buchloe, Bouteloua Lag., Ca-
    lamagrostis, Cortaderia Stapf., Glyceria R.
    Br., Hakonechloa Mak. ex Honda, Hystrix,
   Molinia, Phalaris L., Shibataea, Spartina
    Schreb., Stipa L. und Uniola L., zum Anp-
    flanzen bestimmt, außer Samen
                                                            66
 ---pagebreak---                                                   7èi7 B                                        92/103/EWG Art. 1
            PFLANZEN, PFLANZENERZEUGNISSE UND ANDERE GEGENSTÄNDE, DE-
              REN VERBRINGEN IN BESTIMMTE SCHUTZGEBIETE VERBOTEN IST
                  Bezeichnung                                     Ursprungsland
1. Unbeschadet der Verbote, die für die Pflan- E. F (Champagne-Ardennes. Elsaß — ausge-         96/14/EG Art 1
   zen in Anhang III Teil A Nummern 9 und 18 nommen das Departement Bas-Rhin —. Loth-
   gelten, gegebenenfalls Pflanzen und lebender ringen. Franche-Comté. Rhône-Alpes — ausge-
   Blütenstaub zur Bestäubung von Chqenome- nommen das Departement Rhône —. Bourgo-
   les Lindl., Cotoneaster Ehrh., Crataegus L.,gne. Auvergne — ausgenommen das Departe-
   Cydonia Mill., Eriobotrya Lindl., Malus Mill.,ment Puv-de-Dome —. Provence-Alpes-Côte
   Mespilus L., Pyracantha Roem., Pyrus L., Sor- d'Azur. Korsika. Languedoc-RoussillonV IRL. I.
   bus L. außer Sorbus intermedia (Ehrh.) Pers., P. UK (N-IRL. Insel Man und Kanalinseln). A.
   Stranvaesia Lindl., außer Samen und
   Früchten, mit Ursprung in anderen
   Drittländern als solchen, die nach dem Ver-
   fahren des Artikels 18 als frei von Erwinia
   amylovora (Burr.) Winsl. et al. anerkannt
   worden sind
2. Früchte von Citrus L., Fortunella Swingle, EL, F (Korsika)
   Poncirus Raf. oder ihren Hybriden, mit Ur-
   sprung in Drittländern
3. Früchte von Citrus L., Fortunella Swingle,
   Poncirus Raf. oder ihren Hybriden, außer Ci-
   trus paradisi Macf., mit Ursprung in
   Drittländern
                                                          67
 ---pagebreak---                                            ANHANG IV                                                     92/103/EWG Art. 1
                                                                                                         (angepaßt)
                                                Teil A
VON ALLEN MITGLIEDSTAATEN ZU STELLENDE, BESONDERE ANFORDERUNGEN
FÜR DAS VERBRINGEN VON PFLANZEN, PFLANZENERZEUGNISSEN UND ANDE-
      REN GEGENSTÄNDEN IN DIE UND INNERHALB DER MITGLIEDSTAATEN
                                              Kapitel I
PFLANZEN, PFLANZENERZEUGNISSE UND ANDERE GEGENSTÄNDE MIT UR-
                       SPRUNG AUSSERHALB DER GEMEINSCHAFT
      Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-
                                                                     Besondere Anforderungen
                        genstände
 1.1.     Holz von Nadelbäumen (Coniferales), au-       Das Holz muß in geeigneter Weise 30 Minuten
          ßer Tluija L., außer Holz in Form von         lang bis auf eine Kerntemperatur von minde-
          — Schnitzeln, Spänen, Holzabfall oder         stens 56° C erhitzt werden; der Nachweis kann
              Holzausschuß, das ganz oder teilweise     durch eine gemäß dem Verfahren des Artikels 18
              von diesen Nadelbäumen gewonnen           zugelassene Kennzeichnung erfolgen
              wurde;
          — Verpackungskisten, Lattenkisten oder
              Fässern;
          — Paletten, Kistenpaletten und anderen
              Ladehölzern;
          — Staubholz, Abstandshalter und Böcke
          auch ohne seine natürliche Oberflächen-
          rundung, mit Ursprung in Kanada, China,
          Japan, Korea, Taiwan und den USA
 1.2.     Holz von Nadelbäumen (Coniferales). in Amtliche Feststellung:
          Form von Schnitzeln, Spänen, Holzabfall a) Das Holz wurde v.n Bord oder vor der Ver-
          oder Holzausschuß, das ganz oder teilwei-         schiffung in einem Container sachgerecht be-
          se von diesen Nadelbäumen gewonnen                gast;
          wurde, mit Ursprung in Kanada, China,
          Japan, Korea, Taiwan und den USA              b)  das Erzeugnis muß in verplombten Contai-
                                                            nern oder in einer Weise verschifft werden,
                                                            bei der ein Neubefall ausgeschlossen ist
 1.3.     Holz von Nadelbäumen (Coniferales) au-        Das Holz muß entrindet und frei von Wurmlö-
          ßer Thuja L., in Form von Verpackungski-      chern sein, die von der Gattung Monochamus
          sten, Lattenkisten, Fässern, Paletten, Ki-    spp. (außereuropäisch spp.), verursacht werden
          stenpaletten oder anderen Ladehölzern,        und zu diesem Zweck als Wurmlöcher mit einem
          Stauholz, Absstandshaltern und Klötzen,       Durchmesser von mehr als 3 mm definiert wer-
          auch ohne seine natürliche Oberflächen-       den, und einen Feuchtigkeitsgehalt von weniger
          rundung, mit Ursprung in Kanada, China,       als 20 % TS zur Zeit der Behandlung aufweisen.
          Japan, Korea, Taiwan und den USA
                                                                  6S
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzcnerzcugnisse und andere Ge-                                                    92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                Besondere Anforderungen              (angepaßt)
1.4.    Holz von Tliuja L., auch ohne seine       Das Holz muß entrindet und frei von
        natürliche Oberflächenrundung, mit Urs-   Wurmlöchern sein, die von der Gattung Mono-
        prung in Kanada, China, Japan, Korea,     chamus spp. (außereuropäische spp.), verursacht
        Taiwan und den USA                        werden und zu diesem Zweck als Wurmlöcher mit
                                                  einem Durchmesser von mehr als 3 rara definiert
                                                  werden.
1.5.    I lolz von Nadelbäumen (Coniferales), au- a) Das Holz muß entrindet und frei von Wurm-
        ßer Holz in Form von Spänen, Schnitzeln,     löchern sein, die von der Gattung Monocha-
        Holzabfall oder Holzausschuß, auch ohne      mus spp. (außereuropäische spp.) verursacht
        seine ursprüngliche Oberflächenrundung,      werden und zu diesem Zweck als Wurmlö-
        mit Ursprung in Kanada, China, Japan,        cher mit einem Durchmesser von mehr als
        Korea, Taiwan und den USA                    3 mm definiert werden;
                                                  b) durch die Handelsklasse „Kiln-dried", „K.D."
                                                      oder eine andere international anerkannte
                                                      Handelsklasse, die nach üblichem Handels-
                                                      brauch auf dem Holz oder seiner Verpackung
                                                      angegeben ist, wird nachgewiesen, daß das
                                                      Holz einer künstlichen Trocknung bei geei-
                                                      gneter Temperatur/Zeit-Relation bis auf ei-
                                                      nen Feuchtigkeitsgehalt von weniger als
                                                      20 % TS zur Zeit der Behandlung unterzo-
                                                      gen wurde.
2.1.    Holz von Acer saccharum Marsh., auch      Durch die Handelsklasse „Kiln-dried", „K.D."
        ohne seine natürliche Oberflächenrun-     oder eine andere international anerkannte Han-
        durig, außer Furnierholz, mit Ursprung in delsklassc, die nach üblichem Handelsbrauch auf
        nordamerikanischen Ländern                dem Holz oder seiner Verpackung angegeben ist,
                                                  wird nachgewiesen, daß das Holz einer künstli-
                                                  chen Trocknung bei geeigneter Temperatur/Zcit-
                                                  Relation bis auf einen Feuchtigkeitsgehalt von
                                                  weniger als 20 % TS zur Zeit der Behandlung
                                                  unterzogen wurde.
2.2.    Holz von Acer saccharum Marsh, außer Aus den Bcglcitdokuracntcn oder anderen Bele-
        Holz gemäß 2.1, rait Ursprung in den gen muß hervorgehen, daß das Hotz dazu be-
        Ländern Nordamerikas                      stimmt ist, zur Furnierhcrstellung verwendet zu
                                                  werden.
3.      Holz von Castanea Mill, und Quercus L., Das Holz ist entrindet und
        auch ohne seine natürliche Oberflächen- a) so behauen, daß die Oberflächenrundung
        rundung, mit Ursprung in den Ländern         verschwunden ist,
        Nordamerikas
                                                      oder
                                                  b) amtliche Feststellung, daß sein Feuchtigkeits-
                                                      gehalt 20 % TS nicht überschreitet,
                                                      oder
                                                  c) amtliche Feststellung, daß das Holz durch
                                                      sachgemäße Behandlung mit Heißluft oder
                                                      heißem Wasser desinfiziert wurde,
                                                  oder bei Schnittholz mit oder ohne Restrinde
                                                  wird durch die Handclsklasse „Kiln-dried",
                                                  „K.D." oder eine andere international anerkann-
                                                  te Handclsklasse, die nach geltendem Handels-
                                                  brauch auf dem Holz oder seiner Verpackung
                                                  angegeben ist, nachgewiesen, daß das Holz einer
                                                  künstlichen Trocknung bei geeigneter Tcmpcra-
                                                  tur/Zcit-Relation bis auf einen Feuchtigkeitsge-
                                                  halt von weniger als 20 % TS zur Zeit der Be-
                                                  handlung unterzogen wurde.
                                                            69
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzcncrzeugnisse und andere Ge-                                                    92/103/EWG Art. 1
                     genstände                                 Besondere Anforderungen             (angepaßt)
       Holz von Castanea Mill.                   Unbeschadet der Anforderungen, die für die
                                                 Pflanzenerzeugnisse in Anhang IV Teil A Kapitel
                                                 I Nummer 3 gelten, amtliche Feststellung, daß:
                                                 a) das Holz seinen Ursprung in Gebieten hat,
                                                     die als frei von Cryphonectria parasitica
                                                     (Murrill) Barr bekannt sind,
                                                     oder
                                                 b) das Holz entrindet ist.
       Holz von Platanus L., auch ohne seine na- Durch die Handelsklasse „Kiln-dried", „K.D."
       türliche Oberflächenrundung, mit Ur- oder eine andere international anerkannte Han-
       sprung in den USA oder Armenien           delsklasse, die nach üblichem Handelsbrauch auf
                                                 dem Holz oder seiner Verpackung angegeben ist,
                                                 wird nachgewiesen, daß das Holz einer künstli-
                                                 chenTrocknung beigeeigneter Temperatur/Zeit-
                                                 Relation bis auf einen Feuchtigkeitsgehalt von
                                                 weniger als 20 % TS zur Zeit der Behandlung
                                                 unterzogen wurde.
       Holz von Populus L. mit Ursprung in den Das Holz ist entrindet
       Ländern des amerikanischen Kontinents
       Holz in Form von Spänen, Schnitzeln, Das Erzeugnis ist ausschließlich aus Holz ge-
       Holzabfällen oder Holzausschuß, das wonnen, das einer künstlichen Trocknung bei ge-
       ganz oder teilweise aus Acer saccharum eigneter Teraperatur/Zeit-relation bis auf einen
       Marsh. Castanea Mill., Platanus L., Popu-Feuchtigheitsgehalt von weniger als 20 % TS zur
       lus L. und Quercus L., mit Ursprung in Zeit der Behandlung bzw. einer Entseuchung
       außereuropäischen Ländern und aus Na- unterzogen wurde, und sein Transport erfolgt in
       delbäumen (Coniferales) mit Ursprung in plombierten Behältnissen oder in einer anderen
       Kanada, China, Japan, Korea, Taiwan geeigneten Weise, durch die jeder neue Befall
       oder den USA gewonnen wurde               verhütet wird
8.1.   PflanzenvonNadelbäuraen (Coniferales), Unbeschadet der Verbote, die für die Pflanzen
        außer Samen und Früchten, mit Ursprung in Anhang III Teil A Nummer 1 gelten, gegebe-
        in außereuropäische Ländern               nenfaJls amtliche Feststellung, daß die Pflanzen
                                                  aus Baumschulen stammeR und daß die Anbau-
                                                  fläche frei von Pissodes spp. (außereuropäische
                                                  Erreger) ist
8.2.    PflanzenvonNadelbäumen (Coniferales),     Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        außer Samen und Früchten, von mehr als    Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 1 und
        3 m Höhe,raitUrsprung in außereuropäi-    Anhang IV Teil A Kapitel I Nummer 8.1 gelten,
        schen Ländern                             gegebenenfalls amtliche Feststellung, daß die
                                                  Anbaufläche frei von Scolytidae spp. (außereuro-
                                                  päische Erreger) ist.
        Pflanzen von Pinus L., außer Samen        Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
                                                  Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 1 sowie
                                                  Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern 8.1 und
                                                  8.2 gelten, amtliche Feststellung, daß auf der
                                                  Anbaufläche oder in deren unmittelbarer Umge-
                                                  bung seit Beginn der letzten abgeschlossenen
                                                  Vegetationsperiode keine Anzeichen von Stirr-
                                                  hia acicola (Dearn.) Siggers oder Scirrhia pini
                                                  Funk et Parker festgestellt wurden.
                                                            70
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                       92/103/EWG Art.
                      genstände                                  Besondere Anforderungen               (angepaßt)
10.     Pflanzen von Abies Mill., Larix Mill., Pi- Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        cea A. Dietr., Pinus L. Pseudotsuga Carr. Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 1 sowie.
        und Tsuga Carr., zum Anpflanzen be- Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern 8.1, 8.2
        stimmt, außer Samen                         und 9 gelten, amtliche Feststellung, daß auf der
                                                    Anbaufläche oder in deren unmittelbarer Umge-
                                                    bung seit Beginn der letzten abgeschlossenen
                                                    Vegetationsperiode kein Anzeichen von Me-
                                                   lampsora medusae Thümen festgestellt wurden.
11.1. Pflanzen von Castanea Mill, und Quercus       Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        L., außer Früchten und Samen,               Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 2 gelten;
        a) mit Ursprung in außereuropäischen        amtliche Feststellung, daß auf der Anbaufläche
            Ländern                                 oder in deren unmittelbarer Umgebung seit Be-
                                                   ginn der letzten abgeschlossenen Vegetationspe-
                                                    riode keine Anzeichen von Cronartium spp.
                                                    (außereuropäische Erreger) festgestellt wurden;
        b) mit Ursprung in Ländern Nordameri- amtliche Feststellung, daß die Pflanzen ihren Ur-
            kas                                    sprung in Gebieten haben, die als frei von Cerato-
                                                   cystis fagacearum (Bretz) Hunt bekannt sind.
11.2. Pflanzen von Castanea Mill, und Quercus       Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        L., zum Anpflanzen bestimmt, außer Sa-      Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 2 und An-
        men                                         hang IV Teil A Kapitel I Nummer 11.1 gelten,
                                                   amtliche Feststellung, daß:
                                                   a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                       b?n, die als frei von Cryphonectria parasitica
                                                       (Murrill) Barr bekannt sind,
                                                       oder
                                                   b) auf der Anbaufläche oder in deren unmittel-
                                                       barer Umgebung seit Beginn der letzten ab-
                                                       geschlossenen Vegetationsperiode keine An-
                                                       zeichen von Cryphonectria parasitica (Mur-
                                                       rill) Barr festgestellt wurden.
12.     Pflanzen von Platanus L., zum Anpflan-     Amtliche Feststellung darüber, daß auf der An-
        zen bestimmt, außer Samen, mit Ur-         baufläche oder in deren unmittelbarer Umge-
        sprung in den USA oder Armenien            bung seit Beginn der letzten abgeschlossenen
                                                   Vegetationsperiode keine Anzeichen von Cerato-
                                                   cystis fimbriata f. sp. plaiani Walter festgestellt
                                                   wurden.
13.1. Pflanzen vonPopulus L., zum Anpflanzen       Unbeschadet der Verbote, die für die Pflanzen
        bestimmt, außer Samen, mit Ursprung in     in Anhang III Teil A Nummer 3 gelten, amtliche
        Drittländern                               Feststellung, daß auf der Anbaufläche oder in ih-
                                                   ren unmittelbaren Umgebung seit Beginn der
                                                   letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode kei-
                                                   ne Anzeichen von Melampsora medusae Thümen
                                                   festgestellt wurden.
13.2. Pflanzen von Populus L., außer Samen         Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        und Früchten, mit Ursprung in Ländern      Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 3 sowie
        des amerikanischen Kontinents              Anhang IV Teil A Kapitell Nummer 13.1 gelten,
                                                   amtliche Feststellung, daß auf der Anbaufläche
                                                   oder in deren unmittelbaren Umgebung seit Be-
                                                   ginn der letzten abgeschlossenen Vegetationspe-
                                                   riode keine Anzeichen von Mycosphaerellapopu-
                                                   lorwn G. E. Thompson festgestellt wurden.
                                                             71
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                       92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                 Besondere Anforderungen                (angepaßt)
14.     Pflanzen von Ulmus L., zum Anpflanzen     Amtliche Feststellung darüber, daß auf der An-
        bestimmt, außer Samen, mit Ursprung in    bauflächeoder inderen unmittelbarer Umgebung
        Ländern Nordamerikas                      seit Beginn der letzten abgeschlossenen Vegeta-
                                                  tionsperiode keine Anzeichen von Elm phloem
                                                  necrosis mycoplasm festgestellt wurden.
15.     Pflanzen von Chaenomeles Lindl., Cratae-  Unbeschadet der Verbote, die für die Pflanzen in
        gus L., Cydonia Mill., Eriobotrya Lindl., Anhang III Teil A Nummer 9 und IS sowie An-
        Malus Mill., Prunus L. und Pyrus L., zum  hang III Teil B Nummer 1 gelten, gegebenenfalls
        Anpflanzen bestimmt, außer Samen, mit     amtliche Feststellung, daß
        Ursprung in außereuropäischen Ländern
                                                  — die Pflanzen ihren Ursprung in einem Land
                                                       haben, das als frei von Monilinia fmaicola
                                                       (Winter) Honey bekannt ist,
                                                      oder
                                                  — die Pflanzen ihren Ursprung in einem Gebiet
                                                       haben, das nach dem Verfahren des Artikels
                                                       18 als frei von Monilinia fructicola (Winter)
                                                       Honey, bekannt ist, und auf der Anbaufläche
                                                       oder in deren unmittelbarer Umgebung seit
                                                       Beginn der letzten abgeschlossenen Vegeta-
                                                       tionsperiode keine Anzeichen von Monilinia
                                                      fructicola (Winter) Honey festgestellt wur-
                                                       den.
16.     Vom 15. Februar bis 30. September, für    Amtliche Feststellung, daß
        Früchte von Prunus L.                     — die Früchte ihren Ursprung in einem Land
                                                       haben, das frei von Monilinia fructicola ( Win-
                                                       ter) Honey bekannt ist,
                                                       oder
                                                  — die Früchte ihren Ursprung in einem Gebiet
                                                       haben, daß nach dera Verfahren des Artikels
                                                       LS als frei von Monilinia fructicola (Winter)
                                                       Honey anerkannt ist,
                                                       oder
                                                  — die Früchte vor der Ernte und/oder Ausfuhr
                                                       einer geeigneten Kontrolle und geeigneten
                                                       Verfahren unterzogen wurden, die gewährlei-
                                                       sten, daß die Früchte frei von Monilinia spp.
                                                       sind.
16.1. Früchte von Citrus L.: Fortunella Swingle,   Unbeschadet der Verbote, die für die Früchte in
        Poncinis Raf., und ihre Hybriden, mit      Anhang III Teil B Nummern 2 und 3 gelten,
         Ursprung in Drittländern                  müssen die Früchte frei von Stielen und Laub
                                                   sein und auf ihrer Verpackung eine Ursprungs-
                                                   kennzeichnung tragen.
16.2. Früchte von Citrus L., Fortunella Swingle, Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        Poncinis Raf., und ihre Hybriden mit Urs- Früchte in Anhang III Teil B Nummern 2 und 3
        prung in Drittländern, in denen das Auf- sowie Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern 16.1.
         treten von Xanthomonas campestris (alle 16.3 und 16.4 gelten, amtliche Feststellung,
         für Citrus pathogenen Stämme) bekannt darüber, daß
         ist                                       a) die Früchte ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                       ben, die bekanntermaßen frei von dem be-
                                                       treffenden Schadorganismus sind, oder, so-
                                                       fern diese Bedingung nicht erfüllt werden
                                                        kann.
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugrusse und andere Ge-                                                  92/103/EWG Art 1
                     genstände                                Besondere Anforderungen            (angepaßr)"
                                                 b) daß auf der Anbaufläche oder in deren un-
                                                    mittelbarer Umgebung seit Beginn der letz-
                                                    ten abgeschlossenen Vegetationsperiode kei-
                                                    ne Anzeichen für das Auftreten des betref-
                                                    fenden Schadorganismus festgestellt wurden,
                                                    eine geeignete amtliche Untersuchung an-
                                                    hand der höchstens 15 Tage vor der Ernte
                                                    entnommenen repräsentativen Blattproben
                                                    ergeben hat, daß die Früchte frei von dem
                                                    betreffenden Schadorganismus sind, daß kei-
                                                    ne der auf der Anbaufläche geernteten
                                                    Früchte bei einer geeigneten amtlichen Un-
                                                    tersuchung Anzeichen für das Auftreten des
                                                    betreffenden Schadorganismus erbracht hat,
                                                    sofern die Früchte aus Ländern stammen, die
                                                    gemäß dera Verfahren des Artikels 18 aner-
                                                    kannt wurden, oder, sofern auch diese Bedin-
                                                    gung nicht erfüllt werden kann,
                                                c) daß die Früchte keine Anzeichen für das
                                                    Auftreten des betreffenden Schadorganismus
                                                    gezeigt haben und einer geeigneten Behand-
                                                    lung unterzogen wurden, z.B. mit ortho-
                                                    Chlor- oder -Natriuraphenylphenat
16.3. Früchte von Citrus L., Fortunella Swingle, Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       Poncirus Raf., und ihre Hybriden mit Ur- Früchte in AnhanglllTeilB Nummern2 und3 so-
       sprung in Drittländern, in denen bekann- wie Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern 16.1,
       termaßen Cercospoera angolensis Carv. et16.2 und 16.4, amtliche Feststellung darüber, daß
       Mendes oder Guignardia citricarpa Kiely
       (alle für Citrus pathogenen Stämme) auf-
       tritt                                     a) die Früchte ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                    ben, die bekanntermaßen frei von den betref-
                                                    fenden Schadorganismen sind, oder, sofern
                                                    diese Bedingung nicht erfüllt werden kann,
                                                b) daß auf der Anbaufläche oder in deren un-
                                                    mittelbarer Umgebung seit Beginn der letz-
                                                    ten abgeschlossenen Vegetationsperiode kei-
                                                    ne Anzeichen für das Auftreten des betref-
                                                    fenden Schadorganismus festgestellt wurden
                                                    und daß keine der auf der Anbaufläche ge-
                                                    ernteten Früchte bei einer geeigneten amtli-
                                                    chen Untersuchung Anzeichen für das Auf-
                                                    treten der betreffenden Schadorganisraen er-
                                                    bracht hat, oder, sofern auch diese Bedin-
                                                    gung nicht erfüllt werden kann.
                                                 c) daß die Früchte einer geeigneten Behand-
                                                    lung gegen die betreffenden Schadorganis-
                                                    raen unterzogen wurden.
16.4. Früchte von Citrus L., Fortunella Swingle,Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       Poncirus Raf., und ihre Hybriden mit Ur- Früchte in Anhang III Teil B Nummern 2 und
       sprung in außereuropäischen Drittlän- 3 sowie Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern
       dern, in denen bei diesen Früchten be- 16.1, 16.2 und 16.3 gelten, amtliche Bescheini-
       kanntermaßen (außereuropäische) Teph- gung darüber, daß
       ritidae auftreten                         a) die Früchte ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                    ben, die bekanntermaßen frei von dem be-
                                                    treffenden Schadorganisraus sind, oder, so-
                                                    fern diese Bedingung nicht erfüllt werden
                                                    kann,
                                                          73
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                      927103/EWG Art 1
                     genstände                                   Besondere Anforderungen             (angepaßr)
                                                  b) daß auf der Anbaufläche oder in deren un-
                                                      mittelbarer Umgebung seit Beginn der letz-
                                                      ten abgeschlossenen Vegetationsperiode bei
                                                      den in den drei Monaten vor der Ernte we-
                                                      nigstens monatlich durchgeführten amtlichen
                                                      Untersuchungen keine Anzeichen für das
                                                      Auftretendesbetreffenden Schadorganisraus
                                                      festgestellt wurden und daß keine der auf der
                                                      Anbaufläche geernteten Früchte bei einer
                                                      geeigneten amtlichen Untersuchung Anzei-
                                                      chen für das Auftreten der betreffenden
                                                      Schadorganisraen erbracht hat, oder, sofern
                                                      auch diese Bedingung nicht erfüllt werden
                                                      kann,
                                                  c) daß die Früchte bei einer geeigneten amtli-
                                                      chen Untersuchung repräsentativer Proben
                                                      sich als frei von den betreffenden Schadorga-
                                                      nismen in allen Entwicklungsstadien heraus-
                                                      gestellt haben oder, sofern auch diese Bedin-
                                                      gung nicht erfüllt werden kann,
                                                   d) daß die Früchte einer geeigneten Behand-
                                                       lung unterzogen wurden: jedwede akzeptable
                                                      Heißdampfbehandlung, die sich gegen die
                                                      betreffenden Krankheitserreger als wirksam
                                                       erwiesen hat und die Frucht nicht schädigt,
                                                       oder, sofern diese nicht zur Verfügung ste-
                                                       hen, chemische Behandlung, sofern sie nach
                                                       dem Gemeinschaftsrecht zulässig ist.
17.    Pflanzen von Chaenomeles Lindl., Coto- Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       neaster Ehrh. Crataegus L., Cydonia Mill.,Pflanzen in Anhang III Teil A Nuraraern 9 und
       Eriobotrya Lindl., Malus Mill., Mespilus 18, Anhang III Teil B Nummer 1 oder Anhang
        L., Pyracantha Roera., Pyrus L., Sorbus L.IV Teil A Kapitel I Nummer 15 gelten, gegebe-
        außer Sorbus intermedia (Ehrh.) Pers. und nenfalls amtliche Feststellung, daß
       Stranvaesia Lindl. zum Anpflanzen be-
        stimmt, außer Samen und Früchten           a) Die Pflanzen ihren Ursprung in Ländern ha-
                                                       ben, die nach dem Verfahren des Artikels 18
                                                       als frei von Erwinia amylovora (Burr.) Winsl.
                                                       et al. anerkannt sind,
                                                       oder
                                                   b) die Pflanzen auf der Anbaufläche und in ih-
                                                     - rer unmittelbaren Umgebung, die Anzeichen
                                                       von Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.
                                                        aufgewiesen haben, gerodet wurden.
18.     Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swin-Unbeschadet der Verbote, die für die Pflanzen
        gle, Poncirus Raf., und ihre Hybriden, au- in Anhang III Teil A Nummer 16 gelten, gegebe-
        ßer Samen und Früchten und Pflanzen nenfalls amtliche Feststellung, daß
        vony4raceoe, Marantaceae, Musaceae, Per-a) die Pflanzen ihren Ursprung in Ländern ha-
        sea spp. und Strelitziaceae, bewurzelt oder ben, die als frei von Radopholus citrophilus
        mit anhaftendem oder beigefügtem Kul-           Huettel et aL und Radopholus similis (Cobb)
        tursubstrat                                     Thorne bekannt sind,
                                                        oder
                                                               74
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                        92/103/EWG Art. I
                     genstände                                      Besondere Anforderungen            (angepaßt)
                                                     b) repräsentative Boden- und Wurzelproben
                                                         von der Anbaufläche seit Beginn der letzten
                                                          abgeschlossenen Vegetationsperiode einem
                                                          amtlichen neraatologischen Test zumindest
                                                         auf Radopholus citrophilus Huettel et al. und
                                                         Radopholus similis (Cobb) Thorne, unterzo-
                                                         gen wurden und sich dabei als frei von diesen
                                                         Schadorganisraen erwiesen haben.
19.1. Pflanzen von Crataegus L. zum Anpflan-         Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       zen bestimmt, außer Samen, mit Ur-            Pflanzen in Anhang III Teil A Nummern 9 sowie
       sprung in Ländern, in denen das Auftre-       Anhang IV Teil A Kapitel I Nuraraer 15 und 17
       ten vonPhyllosticta solitaria Ell. et Ev. be- gelten, amtliche Feststellung, daß auf der An-
       kannt ist                                     baufläche oder in ihrer unmittelbaren Umge-
                                                     bung seit Beginn der letzten abgeschlossenen
                                                     Vegetationsperiode keine Anzeichen von Phyllo-
                                                     sticta solitaria Ell. et Ev. festgestellt wurden
19.2. Pflanzen von Cydonia Mill. Fragaria L.,        Unbeschadet der Bestiraraungen, die gegebe-
       Malus Mill., Prunus L., Pynts L., Ribes L.,   nenfalls für die Pflanzen in Anhang III Teil A
       Rubus L., zum Anpflanzen bestimmt, au-        Nummern 9 und 18 oder Anhang IV Teil A Ka-
       ßer Samen, mit Ursprung in Ländern, in        pitel I Nuraraer 15 und 17 gelten, amtliche Fest-
       denen das Auftreten der betreffenden          stellung, daß auf der Anbaufläche oder in ihrer
       Schadorganisraen bei dendiesbezüglichen       unmittelbaren Umgebung seit Beginn der letzten
       Gattungen bekannt ist                         abgeschlossenen Vegetationsperiode keine An-
                                                     zeichen von Krankheiten festgestellt wu- den, die
                                                     durch die betref: »nden Schadorganisrr i verur-
                                                     sacht wurden.
       Die betreffenden Schadorganismen sind
       — bei Fragaria L.:
          — Phytophtora fragariae        Hickman,
              var. fragariae
          — Arabis mosaic virus
          — Raspberry ringspot virus
          — Strawberry crinkle virus
          — Strawberry latent ringspot virus
          — Strawberry mild yellow edge virus
          — Tomato black ring virus
          — Xanthomonas fragariae Kennedy et
              King
       — bei Malus Mill.:
          — Phyllosticta solitaria Ell. et Ev.,
       — bei Pninus L.:
          — Apricot chlorotic leafroll myco-
              plasm
          — Xanthomonas campestris pv. prunis
              (Smith) Dye
                                                                o
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                    92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                Besondere Anforderungen              (angepaßt)
        — bei Prunus persica (L.) Batsch:
            — Pseudomonas syringae pv. persicae
                (Prunier et al.) Young et al.
        — bei Pyrus L.:
            — Phyllosticta solitaria Ell. et Ev.
        — bei Rubus L.:
            — Arabis mosaic virus
            — Raspberry ringspot virus
            — Strawberry latent ringspot virus
            — Tomato black ring virus
        — bei allen Arten:
            andere außereuropäische Viren und
            virusähnliche Krankheitserreger
20.     Pflanzen von Cydonia Mill, und Pyrus L., Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        zum Anpflanzen bestimmt, außer Samen, Pflanzen in Anhang III Teil A Nummern 9 und
        mit Ursprung in Ländern, in denen be- 18 sowie Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern
        kanntermaßen Pear decline mycoplasm 15, 17 und 19.2 gelten, amtliche Feststellung,
        auftritt                                 daß Pflanzen auf der Anbaufläche und in deren
                                                 unmittelbarer Umgebung, die im Verdacht stan-
                                                 den, mit Pear decline mycoplasm befallen zu
                                                 sein, während der letzten drei abgeschlossenen
                                                 Vegetationsperioden an diesem Ort gerodet wur-
                                                 den.
21.1. Pflanzen von Fragaria L. zum Anpflanzen    Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        bestimmt, außer Samen, mit Ursprung in   Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer IS und
        Ländern, in denen das Auftreten des be-  Anhang IV Teil A Kapitel I Nummer 19.2 gelten,
        treffenden Schadorganismus bekannt ist   amtliche Feststellung, daß
        Die betreffenden Schadorganismen sind    a) die Pflanzen, außer aus Samen erwachsenes
        — Strawberry latent ,.C" virus               Pflanzgut,
        — Strawberry vein banding virus              — entweder im Rahmen eines Zertifizie-
                                                         rungssystems amtlich anerkannt wurden,
        — Strawberry witches" broom mycoplasm            das voraussetzt, daß sie in direkter Linie
                                                         von Material stammen, das unter geeigne-
                                                         ten Bedingungen erhalten wurde und mit
                                                         geeigneten Indikatorpflanzen oder gleich-
                                                         wertigen Verfahren amtlichen Tests zu-
                                                         mindest auf die betreffenden Schadorga-
                                                         nismen unterzogen wurde und sich dabei
                                                         als frei von diesen Schadorganismen er-
                                                         wiesen hat,
                                                         oder
                                                            76
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                    92/103/EW_G Art 1
                     genstände                                Besondere Anforderungen              (angepaßt)
                                                    — in direkter Linie von Material stammen,
                                                         das unter geeigneten Bedingungen erhal-
                                                         ten wurde und während der letzten drei
                                                         abgeschlossenen Vegetationsperioden mit
                                                         geeigneten Indikatorpflanzen oder gleich-
                                                         wertigen Verfahren mindestens einem
                                                         amtlichen Test zumindest auf die betref-
                                                         fenden Schadorganismen unterzogen
                                                        wurde und sich dabei als frei von diesen
                                                         Schadorganisraen erwiesen hat,
                                                b) an Pflanzen auf der Anbaufläche oder an an-
                                                    fälligen Pflanzen in der unmittelbaren Umge-
                                                    bung seit Beginn der letzten abgeschlossenen
                                                    Vegetationsperiode keine Anzeichen von
                                                    Krankheiten festgestellt wurden, die durch
                                                    die betreffenden Schadorganismen verur-
                                                    sacht werden.
21.2. Pflanzen von Fragaria L. zum Anpflanzen Unbeschadet der Bestiraraungen, die für die
       bestimmt, außer Samen, mit Ursprung in Pflanzen in Anhang III Teil A sowie Anhang IV
       Ländern, in denen das Auftreten von Teil A Kapitel I Nuraraer 19.2 und 21.1 gelten,
       Aphelenchoides besseyi Christie bekannt amtliche Feststellung, daß
       ist                                      a) entweder an den Pflanzen auf der Anbauflä-
                                                   che oder seit Beginn der letzten abgeschlos-
                                                    senen Vegetationsperiode keine Anzeichen
                                                   von Aphelenchoides bèsseyi Christie festge-
                                                    stellt wurden
                                                   oder
                                                b) bei Gewebekulturen die betreffenden Pflan-
                                                   zen von Material stammen, das den Bedin-
                                                    gungen unter Buchstabe a) dieser Nummer
                                                    entspricht oder mit Hilfe geeigneter nemato-
                                                    logischer Methoden amtlich getestet wurde
                                                    und sich dabei als frei von Aphelenchoides
                                                   besseyi Christie erwiesen hat.
21.3. Pflanzen von Fragaria L. zum Anpflanzen Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       bestimmt, außer Samen                    Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 18 sowie
                                                Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern 19.2., 21.1
                                                und 21.2 gelten, amtliche Feststellung, daß die
                                                Pflanzen ihren Ursprung in einem Gebiet haben,
                                                das als frei von Anthonomus signatus Say und
                                                Anthonomus bisignifer (Schenkung) bekannt ist
22.!. Pflanzenvon Malus Mill, zura Anpflanzen Unbeschadet der Bestiraraungen, die für die
       bestimmt, außer Samen, mit Ursprung in   Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 9 und 18,
       Ländern, in denen das Auftreten der be-  Anhang III Teil B Nummer 1 sowie Anhang IV
       treffenden Schadorganismen bei Malus     Teil A Kapitel I Nuraraern 15, 17 und 19.2 gel-
       Mill, bekannt ist                        ten, amtliche Feststellung, daß
                                                           77
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pf -.nzenerzeugnisse und andere Ge-                                                     92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                  Besondere Anforde runger.           (angepaßt)
       Die betreffenden Schadorganisraen sind    a) die Pflanzen
       — Cherry rasp leaf virus (amerikanische       — entweder im Rahmen eines Zertifizie-
          Erreger),                                       rungssystems amtlich anerkannt wurden,
       •— Tomato ringspot virus                           das voraussetzt, daß sie in direkter Linie
                                                         von Material stammen, das unter geeigne-
                                                          ten Bedingungen erhalten wurde und
                                                          amtlichen Tests zumindest auf die betref-
                                                          fenden Schadorganisraen unter Verwen-
                                                          dung von geeigneten Indikatoren oder
                                                          gleichwertigen Verfahren unterzogen
                                                         wurde und sich dabei als frei von solchen
                                                          Schadorganismen ewiesen hat,
                                                         oder
                                                     — in direkter Linie von Material stammen,
                                                          das unter geeigneten Bedingungen erhal-
                                                          ten wurde und während der letzten drei
                                                         abgeschlossenen Vegetationsperioden mit
                                                         geeigne ten Indikatorpflanzen oder gleich-
                                                         wertigen Verfahren mindestens einem
                                                         amtlichen Test zumindest auf die betref-
                                                         fenden Schadorganisraen unterzogen
                                                         wurde und sich dabei als frei von diesen
                                                          Schadorganismen erwiesen hat:
                                                 b) an Pflanzen auf der Anbaufläche oder an an-
                                                     fälligen Pflanzen in der unmittelbaren Umge-
                                                     bung seit Beginn der letzten drei abgeschlos-
                                                     senen Vegetationsperioden keine Anzeichen
                                                    von Krankheiten festgestellt wurden, die
                                                     durch die betreffenden Schadorganismen
                                                     verursacht werden.
22.2. Pflanzen von Malus Mill., zura Anpflan- Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       zen bestimmt, außer Samen, mit Ur- Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 9 und 18,
       sprung in Ländern, in denen das Auftre- Anhang III Teil B Nummer 1 sowie Anhang IV
       ten von Apple proliferation mycoplasm Teil A Kapitel I Nummer 15, 17, 19.2 und "22.1
       bekannt ist                               gelten, amtliche Feststellung, daß
                                                 a) die Pflanzen ihren Ursprung in einem Gebiet
                                                     haben, das als frei von Apple profileration
                                                     mycoplasm bekannt ist, oder
                                                 b) aa) die Pflanzen, außer aus Samen erwach-
                                                            senes Pflanzgut,
                                                            — entweder im Rahmen eines Zertifi-
                                                                zierungssystems amtlich anerkannt
                                                                wurden, das voraussetzt, daß sie in
                                                                direkter Linie von Material stam-
                                                                men, das unter geeigneten Indika-
                                                                torpflanzen oder gleichwertigen Ver-
                                                                fahren amtlichten Tests zumindest
                                                                auf Apple proliferation mycoplasm
                                                                unterzogen wurde und sich dabei als
                                                                frei von diesem Schadorganismus er-
                                                                wiesen hat,
                                                             TS
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                    92/103/EWG Art. 1
                     genstände                                Besondere Anforderunsjen             (angepaßt)
                                                             oder
                                                          — in direkter Lime von Material stam-
                                                             men, das unter geeigneten Bedin-
                                                             gungen erhalten wurde und während
                                                             der letzten sechs abgeschlossenen
                                                             Vegetationsperioden mit geeigneten
                                                             Indikatorpflanzen oder gleichwerti-
                                                             gen Verfahren amtlichen Tests zu-
                                                             mindest auf Apple proliferation my-
                                                             coplasm unterzogen wurde und sich
                                                             dabei als frei von diesem Schadorga-
                                                             nisraus erwiesen hat;
                                                    bb) an Pflanzen auf der Anbaufläche oder
                                                          an anfälligen Pflanzen in der unmittel-
                                                          baren Umgebung seit Beginn der letz-
                                                          ten drei abgeschlossenen Vegetations-
                                                          perioden keine Anzeichen von Krank-
                                                          heiten festgestellt wurden, die durch
                                                          Apple proliferation mycoplasm verur-
                                                          sacht werden.
23.1. Pflanzen der folgenden /Vumis-Arten, Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       zum Anpflanzen bestimmt, außer Samen, Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 9 und 18
       mit Ursprung in Ländern, in denen das sowie Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern 15
       Auftreten von Plum pox virus bekannt ist: und 19.2 gelten, amtliche Feststellung, daß
       — Pninus amygdalus Batsch                 a) die Pflanzen, außer aus Samen erwachsenes
       — Prunus armeniaca L.                        Pflanzgut,
       — Prunus blireiana Andre                     — entweder im Rahmen eines Zertifizie-
                                                        rungssystems amtlich anerkannt wurden,
       — Pninus brigantina Vill.                        das voraussetzt, daß sie in direkter Linie
       — Pninus cerasifera Ehrh.                       von Material stammen, das unter geeigne-
                                                        ten Indikatorpflanzenoder gleichwertigen
       — Pninus cistena Hansen                          Verfahren amtlichten Tests zumindest auf
       — Pninus curdica Fenzl et Fritsch                Plum pox virus unterzogen wurde und
       — Prunus domestica ssp. domestica L.             sich dabei als frei von diesem Schadorga-
                                                        nismus erwiesen hat.
       — Prunus domestica ssp. insititia (L.)
           CK. Schneid                                  oder
       — Pninus domestica ssp. italica (Borkh.)     — in direkter Linie von Material stammen,
           Hegi.                                        das unter geeigneten Bedingungen erhal-
                                                        ten wurde und mit geeigneten Indikator-
       — Pninus glandulosa Thunb.
                                                        pflanzen oder gleichwertigen Verfahren
       — Pninus holosericea Batal.                      während der letzten drei abgeschlossenen
       — Prunus hortulana Baüey                         Vegetationsperioden mindestens einem
                                                        amtlichen Test zumindest auf Plum Po.x
       — Pninus japonica Thunb.                         virus unterzogen wurde und sich dabei als
       — Prunusmandshurica (Maxim.) Koehne              frei von diesem Schadorganismus erwie-
                                                        sen hat:
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                      92/103/EWG Art. 1
                     genstände                                  Besondere Anforderungen              (angepaßt)""
       — Pninus maritima Marsh                   b) an Pflanzen auf der Anbaufläche oder an an-
       — Pninus mume Sieb, und Zucc.                 fälligen Pflanzen in der unmittelbaren Umge-
                                                     bung seit Beginn der letzten drei abgeschlos-
       — Pninus nigra Ait.                           senen Vegetationsperioden keine Anzeichen
       — Prunus persica (L.) Batsch                  von Krankheiten festgestellt wurden, die
                                                     durch Plum pox virus verursacht werden;
       — Prunus salicina L.
                                                 c) Pflanzen auf der Anbaufläche, die Anzeichen
       — Prunus sibirica L.                          von Krankheiten aufgewiesen haben, die
       — Prunus simonii Carr.                        durch andere Viren oder virusähnliche
       — Prunus spinosa L.                           Krankheitserreger verursacht werden, gero-
                                                     det worden sind.
       — Prunus tomentosa Thunb.
       — Prunus triloba Lindl.
       — andere für Plum pox virus anfällige
          Pninus-Alten
23.2. Pflanzen von Pninus L., zum Anpflanzen     Unbeschadet der Bestimmungen, die gegebe-
       bestimmt,                                 nenfalls für die Pflanzen in Anhang III Teil A
                                                 Nummer 9 und 18 oder Anhang IV Teil A Kapi-
                                                 tel I Nummern 15,19.2 und 23.1 gelten, amtliche
                                                 Feststellung, daß
       a) mit Ursprung in Ländern, in denen      a) die Pflanzen:
           das Auftreten der betreffenden Schad-     — entweder im Rahmen eines Zertifizie-
           organismen bei Pninus L. bekannt ist           rungssystems amtlich anerkannt wurden,
       b) außer Samen, mit Ursprung in Län-               das voraussetzt, daß sie in direkter Linie
           dern, in denen das Auftreten der be-           von Material stammen, das unter geeigne-
           treffenden Schadorganismen bekannt             ten Bedingungen erhalten wurde und mit
           ist                                            geeigneten Indikatorpflanzen odergleich-
       c) außer Samen, mit Ursprung in außer-             wertigen Verfahren amtlichten Tests zu-
           europäischen Ländern, in denen das             mindest auf die betreffenden Schadorga-
           Auftreten der betreffenden Schador-            nismen unterzogen wurde und sich dabei
           ganisraen bekannt ist                          als frei von diesen Schadorganismen er-
                                                          wiesen hat,
                                                          oder
       Die betreffenden Schadorganismen sind         — in direkter Linie von Material stammen,
       — für den unter Buchstabe a) genannten             das unter geeigneten Bedingungen erhal-
                                                          ten wurde und während der letzten drei
           Fall:
                                                          abgeschlossenen Vegetationsperioden mit
           Tomato ringspot virus                          geeigneten Indikatorpflanzen oder gleich-
       — für den unter Buchstabe b) genannten             wertigen Verfahren amtlichen Tests zu-
           Fall:                                          mindest auf den betreffenden Schadorga-
                                                          nismus unterzogen wurde und sich dabei
           — Cherry rasp leaf virus (amerika-             als frei von diesem Schadorganismus er-
               nische Erreger)                            wiesen hat;
                                                             SO
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                      92/103/EWG A r t 1
                                                                Besondere Anforderungen               (angepaßt)
                       genstände
            — Peach mosaic virus (amerikanische   b) an Pflanzen auf der Anbaufläche oder an an-
                Erreger)                              fälligen Pflanzen in der unmittelbaren Umge-
           — Peach phony rickettsia                   bung seit Beginn der letzten drei abgeschlos-
                                                      senen Vegetationsperioden keine Anzeichen
           — Peach rosette mycoplasm                 von Krankheiten festgestellt wurden, die
           — Peach yellows mycoplasm                  durch die betreffenden Schadorganisraen
                                                     verursacht werden.
           — Plum line pattern virus (amerika-
                nische Erreger)
           — Peach X-disease mycoplasm
        — für den unter Buchstabe c) genannten
            Fall:
           — Little cherry pathogen
24.     Pflanzen von Rubus L., zum Anpflanzen Unbeschadet der Anforderungen, die für die
        bestimmt,                                 Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel I Nummer
        a) rait Ursprung in Ländern, in denen 19.2 gelten,
            das Auftreten der betreffenden Schad- a) sind die Pflanzen frei von Blattläusen ein-
            organisraen bei Rubus L. bekannt ist;    schließlich ihrer Eier,
                                                  b) amtliche Feststellung, daß
        b) außer Samen, mit Ursprung in Län-          aa) die Pflanzen
            dern, in denen das Auftreten der be-
                                                            — entweder im Rahmen eines Zertifi-
            treffenden Schadorganismen bekannt
                                                                zierungssysteras araüich anerkannt
            ist
                                                                wurden, das voraussetzt, daß sie in
        Die betreffenden Schadorganismen sind                   direkter Linie von Material stam-
        — für den unter Buchstabe a) genannten                  men, das unter geeigneten Bedin-
            Fall:                                               gungen erhalten wurde und mit geei-
                                                                gneten      Indikatorpflanzen   oder
           — Tomato ringspot virus                              gleichwertigen Verfahren amtlichen
           — Black raspberry latent virus                       Tests zumindest auf die betreffenden
                                                                Schadorganismen unterzogen wurde
           — Cherry leafroll virus
                                                                und sich dabei als frei von diesen
           — Prunus necrotic ringspot virus                     Schadorganisraen erwiesen hat,
        — für den unter Buchstabe b) genannten                  oder
            Fall:                                           — in direkter Linie von Material stam-
           — Raspberry ieaf curl virus (amerika-                men, das unter geeigneten Bedin-
                nische Erreger)                                 gungen erhalten wurde und während
           — Cherry rasp leaf virus (amerika-                   der letzten drei abgeschlossenen Ve-
                nisch)                                          getationsperioden mit geeigneten In-
                                                                dikatorpflanzen oder gleichwertigen
                                                                Verfahren amtlichen Tests zumindest
                                                                auf die betreffenden Schadorganis-
                                                                men unterzogen wurde und sich da-
                                                                bei als frei von diesen Schadorganis-
                                                                men erwiesen hat;
                                                      bb) an Pflanzen auf der Anbaufläche oder
                                                            an anfälligen Pflanzen in der unmittel-
                                                            baren Umgebung seit Beginn der letz-
                                                            ten drei abgeschlossenen Vegetations-
                                                            perioden keine Anzeichen von Krank-
                                                            heiten festgestellt wurden, die durcn die
                                                            betreffenden Schadorganismen verur-
                                                            sacht werden.
                                                             Sl
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanze ne rzeugnisse und andere Ge-                                                     92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                 Besondere Anforderungen               (angepaßt)
25.1. Knollen von Solanum tuberosum L., rait Unbeschadet der Verbote, die für die Knollen in
       Ursprung in Ländern, in denen das Auf- Anhang III Teil A Nummern 10, 11, und 12 gel-
       treten von Synchytrium endobioticum ten, amtliche Feststellung, daß
       (Schübersky) Percival bekannt ist          a) die Knollen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                      ben, die als frei von Synchytrium endobioti-
                                                      cum (Schilbersky) Percival (alle anderen als
                                                      Rasse 1, die gewöhnliche europäische Rasse)
                                                      bekannt sind, und seit Beginn eines angemes-
                                                      senen Zeitraums weder auf der Anbaufläche
                                                      noch in deren unmittelbarer Umgebung An-
                                                      zeichen von Synchytrium endobioticum (Schil-
                                                      bersky) Percival festgestellt wurden
                                                      oder
                                                  b) die im Ursprungsland geltenden Vorschriften
                                                      für die Bekämpfung von Synchytrium endo-
                                                      bioticum (Schilbersky) Percival erfüllt sind,
                                                      die nach dem Verfahren des Artikels 18 als
                                                      mit den Gemeinschaftsvorschriften gleich-
                                                      wertig anerkannt wurden
25.2. Knollen von Solanum tuberosum L.            Unbeschadet der Bestimmungen gemäß Anhang
                                                  III Teil A Nummern 10,11 und 12 sowie Anhang
                                                  IV Teil A Kapitel I Nummer 25.1 amtliche Fest-
                                                  stellung, daß
                                                  a) die Knollen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                      ben, die als frei von Clavibacter michiganensis
                                                      ssp. sepedonicus (Spieckermann et Kotthoff)
                                                      Davis et al. bekannt sind,
                                                      oder
                                                  b) die im Ursprungsland geltenden Vorschriften
                                                      erfüllt sind, die nach dem Verfahren des Arti-
                                                      kels 18 als mit den Gemeinschaftsvorschrif-
                                                      ten zur Bekämpfung von Clavibacter michiga-
                                                      nensis ssp. sepedonicus (Spieckermann et
                                                      Kotthoff) Davis et al., gleichwertig anerkannt
                                                      wurden.
25.3. Knollen von Solanum mberosum L., außer      Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       Frühkartoffeln, mit Ursprung in Ländern,   Knollen in Anhang III Teil A Nummern 10, 11
       in denen das Auftreten von potato spindle  und 12 sowie Anhang IV Teil A Kapitel I Num-
       tuber viroid bekannt ist                   mern 25.1 und 25.2 gelten, Unterdrückung der
                                                  Keimfähigkeit.
25.4. Knollen von Solanum mberosum L., zum        Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       Anpflanzen bestimmt                        Knollen in Anhang III Teil A Nummern 10, 11
                                                  und 12 sowie Anhang IV Teil A Kapitel I Num-
                                                  mern 25.1, 25.2 und 25.3 gelten, amtliche Fest-
                                                  stellung, daß als frei von Globodera rostochiensis
                                                  (Wollenweber) Behrens und Globodera pallida
                                                  (Stone) Behrens bekannt ist.
                                                  und                                                 95/4/EG A r t 1
                                                   aa) die Knollen entweder ihren Ursprung in Ge-
                                                        bieten haben, in denen das Auftreten von
                                                        Pseudomonas solanacearum (Smith) Smith
                                                        nicht bekannt ist, oder
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanze ne rzeugnisse und andere Ge-                                                    92/103/EWG Art. 1
                       genstände                                 Besondere Anforderungen              (angepaßt)
                                                   bb) die Knollen in Gebieten, in denen das Auf-    95/4/EG Art. 1
                                                         treten von Pseudomonas solanucearum
                                                        (Smith) Smith bekannt ist, von einer Anbau-
                                                        fläche stammen, die infolge der Anwendung
                                                        eines nach dem Verfahren des Artikels IS
                                                        festzulegenden angemessenen Verfahrens
                                                        zur Tilgung von Pseudomonas solanaceanim
                                                        (Smith) Smith frei von Pseudomonas solana-
                                                        ceanim (Smith) Smith ist oder als frei davon
                                                         gilt
25.5. Pflanzen von Solanaceae, zum Anpflan- Unbeschadet der Bestimmungen, die für die                92/103/EWG Art. 1
        zen bestimmt, außer Samen, mit Ur- Pflanzen und die Knollen in Anhang III Teil A             (angepaßt)
        sprung in Ländern, in denen das Auftre- Nummern 10, IL 12 und 13 sowie Anhang IV
        ten von Potato stolbur mycoplasm be- Teil A Kapitel I Nummern 25.1, 25.2, 25.3 und
        kannt ist                                  25.4 gelten, amtliche Feststellung, daß an den
                                                   Pflanzen auf der Anbaufläche seit Beginn der
                                                   letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode kei-
                                                   ne Anzeichen von Potato stolbur mycoplasm
                                                   festgestellt wurden.
25.6. Pflanzen von Solanaceae, zum Anpflan-        Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        zen bestimmt, außer Knollen von Sola-      Pflanzen in Anhang III Teil A Nummern 11 und
        num tuberosum L. und Samen von Lyco-       13 sowie Anhang IV Teil A Kapitel I Nummer
        persicon lycopersicum (L.) Karsten ex.     25.5 gelten, amtliche Feststellung, daß an den
        Farw., mit Ursprung in Ländern, in denen   Pflanzen auf der Anbaufläche seit Beginn der
        das Auftreten von potato spindle tuber vi- letzten abgeschlossenen Vegetationsperiode kei-
        roid bekannt ist                           ne Anzeichen von Potato spindle tuber viroid
                                                   festgestellt wurden.
25.     Pflanzen von Capsicum annuum L., Lyco-     Unbeschadet der Bestimmungen, die gegebe-         95/4/EG Art. 1
        persicon lycopersicum (L) Karsten ex       nenfalls für die Pflanzen in Anhang III Teil A    (angepaßt)
        Farw.. Musa. L., Nicotiana L. und Solanum  Nummern 11 und 13 sowie Anhang IV Teil A
        melongena L., zum Anpflanzen bestimmt,     Kapitel I Nummern 25.5 und 25.6 gelten, amtli-
        außer Samen, mit Ursprung in Ländern,      che Feststellung, daß
        in denen das Auftreten von Pseudomonas     a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
        solanaceanim (Smith) Smith bekannt ist         ben, die sich als frei von Pseudomonas sola-
                                                       naceanim (Smith) Smith erwiesen haben,
                                                       oder
                                                   b) auf den Pflanzen der Anbaufläche seit Be-
                                                       ginn der letzten abgeschlossenen Vegeta-
                                                       tionsperiode keine Anzeichen von Pseudo-
                                                       monas solanaceanim (Smith) Smith festge-
                                                       stellt wurden.
25.8.   Knollen von Solanum tuberosum L., nicht    Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        zum Anpflanzen bestimmt                    Knollen in Anhang III Teil A Nummer 12 sowie
                                                   Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern 25.1, 25.2
                                                   und 25.3 gelten, amtliche Feststellung, daß die
                                                   Knollen ihren Ursprung in Gebieten haben, in
                                                   denen das Auftreten von Pseudomonas solana-
                                                   ceanim (Smith) Smith nicht bekannt ist.
                                                              83
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                      92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                 Besondere Anforderungen               (angepaßt)
26.     Pflanzen von Humulus lupulus L. zum      Amtliche Feststellung, daß an dem Hopfen auf
        Anpflanzen bestimmt, außer Samen         der Anbaufläche seit Beginn der letzten abge-
                                                 schlossenen Vegetationsperioden keine Anzei-
                                                 chen von Verticillium alboatntm Reinke und
                                                 Berthold und \erticillum dahliae Klebahn festge-
                                                 stellt wurden.
27.1. Pflanzen von Dendranthema (DC.) Des Amtliche Feststellung, daß:
        Moul., Dianthus L. und Pelargonium a) auf der Anbaufläche seit Beginn der letzten
        LHerit. ex Ait., zum Anpflanzen be-          abgeschlossenen Vegetationsperiode keine
        stimmt, außer Samen                          Anzeichen von Heliothis annigera Hübner
                                                     oder Spodoptera littoralis (Boisd.) festgestellt
                                                     wurden,
                                                     oder
                                                 b) die Pflanzen einer geeigneten Behandlung
                                                     gegen diese Organismen unterzogen wurden.
27.2. Pflanzen von Dendranthema. (DC.) Des       Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        Moul., Dianthus L. und Pelargonium       Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel I Nummer
        LHerit. ex Ait, außer Samen              27.1 gelten, amtliche Feststellung, daß
                                                 a) auf der Anbaufläche seit Beginn der letzten
                                                     abgeschlossenen Vegetationsperiode keine
                                                     Anzeichen von Spodoptera eridiano Cramer,
                                                     Spodoptera frugiperda Smith oder Spoduptera
                                                     Unira (Fabricius) festgestellt wurden,
                                                     oder
                                                 b) die Pflanzen einer geeigneten Behandlung
                                                     gegen diese Organismen unterzogen wurden.
28.     Pflanzen von Dendranthema (DC.) Des      Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        Moul., zum Anpflanzen bestimmt, außer    Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel I Num-
        Samen                                    mern 27.1 und 27.2 gelten, amtliche Feststellung,
                                                 daß
                                                 a) die Pflanzen höchstens der F_vGeneration
                                                     von Material sind, das sich bei Tests auf
                                                      Chrysanthemum stunt viroid als frei von die-
                                                     sem Virus erwiesen hat, oder in direkter Li-
                                                      nie von Material abstammen, das sich bei ei-
                                                      ner repräsentativen Probe von mindestens
                                                      10 c/c bei einer amtlichen Prüfung im Zeit-
                                                      punkt der Blüte als frei von Chrysanthemum
                                                      stunt viroid erwiesen hat;
                                                             84
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                     92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                 Besondere Anforderungen              (angepaßt)
                                                  b) die Pflanzen oder Stecklinge
                                                     — aus Betrieben stammen, die in den drei
                                                          Monaten vor dera Versand mindestens
                                                          einmal monatlich amtlich untersucht wur-
                                                          den und bei denen in dieser Zeit keine
                                                          Anzeichen von Puccinia horiana Hen-
                                                          nings festgestellt wurden und in deren un-
                                                          mittelbarer Umgebung in den drei Mona-
                                                          ten vor der Ausfuhr keine Anzeichen von
                                                          Puccinia horiana Hennings festgestellt
                                                          wurden,
                                                          oder
                                                     — einer geeigneten Behandlung gegen Puc-
                                                          cinia horiana Hennings unterzogen wur-
                                                          den
                                                  c) bei unbewurzelten Stecklingen weder auf ih-
                                                     nen noch auf den Pflanzen, von denen sie
                                                     stammen, Anzeichen vonDidymelia ligulicola
                                                     (Baker, Dimock und Davis) v. Arx festge-
                                                     stellt wurden oder bei bewurzelten Stecklin-
                                                     gen weder auf ihnen noch auf dem Wurzel-
                                                     bett Anzeichen von Didymella ligulicola (Ba-
                                                      ker, Dimock und Davis) v. Arx festgestellt
                                                     wurden.
29.     Pflanzen von Dianthus L., zura Anpflan- Unbeschadet der Anforderungen, die für die
        zen bestimmt, außer Samen                 Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel I Num-
                                                  mern 27.1 und 27.2 gelten, amdiche Feststellung,
                                                  daß
                                                  — die Pflanzen in direkter Linie von Mutter-
                                                      pflanzen abstammen, die sich bei den in den
                                                      letzten zwei Jahren mindestens einmal durch-
                                                      geführten amtlich anerkannten Tests als frei
                                                     von Erwinia chrysanthemi pv. dianthicola
                                                      (Hellmers) Dickey, Pseudomonas caryophylli
                                                      (Burkholder) Starr et Burkholder und Phia-
                                                      lophora cinerescens (Wollenw.) Van Beyraa
                                                      erwiesen haben,
                                                  — keine Anzeichen der vorgenannten Schador-
                                                      ganisraen auf den Pflanzen festgestellt wur-
                                                      den.
30.     Zwiebeln von Tulipa L. und Narcissus L., Amtliche Feststellung, daß auf den Pflanzen seit
        außer denjenigen, bei denen aus der Ver- Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-
        packung oder anderweitig hervorgeht, periode keine Anzeichen von Ditylenchus dipsaci
        daß sie zum Direktverkauf an den End- (Kühn) Filipjev festgestellt wurden.
        verbraucher bestimmt sind, der keine ge-
        werbliche Schnittblumenerzeugung be-
        treibt
31.     Pflanzen von Pelargonium LHerit. ex Ait., Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        zum Anpflanzen bestimmt, außer Samen, Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel I Num-
        mit Ursprung in Ländern, in denen das mern 27.1 und 27.2 gelten,
        Auftreten von Tomato ringspot virus be-
        kannt ist:
                                                             85
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugrüsse und andere Ge-                                                        92/103/EWG Art. 1
                     genstände                                  Besondere Anforderungen                (angepaßt)
       a) in denen das Auftreten vonXiphinema     amtliche Feststellung, daß die Pflanzen:
          americanum (außereuropäische Po-        a) unmittelbar von Anbauflächen stammen, die
           pulationen) oder anderer Träger von        als frei von Tomato rinsgpot virus bekannt
          Tomato ringspot virus nicht bekannt         sind,
           ist
                                                      oder
                                                  b) höchstens die F4-Generation von Mutter-
                                                      pflanzen sind, die sich bei amtlich anerkann-
                                                      ten Virustests als frei von Tomato ringspot vi-
                                                      rus erwiesen haben;
       b) in denen das Auftreten vonXiphinema amtliche Feststellung, daß die Pflanzen:
          americanum (außereuropäische Popu- a) unmittelbar von Anbauflächen stammen, bei
           lation) oder anderer Träger von Toma-      denen Boden und Pflanzen als frei von Toma-
           to ringspot virus bekannt ist              to ringspot virus bekannt sind,
                                                      oder
                                                  b) höchstens die F2-Generation von Mutter-
                                                      pflanzen sind, die sich bei amtlich anerkann-
                                                      ten Virustests als frei von Toraato ringspot vi-
                                                      rus erwiesen haben.
32.1. Pflanzen von Apium graveolens L., Argy-     Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       ranthemum spp., Aster spp., Brassica spp., Pflanzen in Anhang III Teil A.Nummern 11 und
       Capsicum annuum L., Cucumis spp., Den-     13 oder Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern
       dranthema (DC.) Des Moul., Dianthus L.     27.1, 27.2, 28 und 29 gelten, gegenbenenfalls
       nebst Hybriden., Exacum spp., Gerbera      amtliche Feststellung, daß
       Cass., Gypsophila L., Lactuca spp., Leu-   a) entweder auf der Anbaufläche bei amtlichen
       canthemum L.,Lupinus L Lycopersicon ly-        Bestimmungen, die in den drei Monaten vor
       copersicum (L.) Karsten ex Farw., Sola-        der Ausfuhr mindestens monatlich durchge-
       num melongena L., Tanacemm L. und Ver-         führt wurden, keine Anzeichenderbetreffen-
       bena L., zum Anpflanzen bestimmt, außer        den Schadorganismen festgestellt wurden,
       Samen, mit Ursprung in Ländern, in de-
       nen nach dem Verfahren des Artikels 18         oder
       festgestellt wurde, daß das Auftreten der  b) die Pflanzen unmittelbar vor der Ausfuhr un-
       betreffenden Schadorganismen:                  tersucht wurden, sich dabei als frei von An-
       — Amauromyza maculosa (Malloch)                zeichen der betreffenden Schadorganismen
                                                      erwiesen haben und einer geeigneten Be-
       — Liriomyza bryoniae (Kaltenbach)              handlung zur Tilgung der betreffenden
       — Liriomyza huidobrensis (Blanchard)           Schadorganismen unterzogen wurden.
       — Liriomyza sativae Blanchard
       — Liriomyza trifolii (Burgess)
       nicht bekannt ist.
32.2. Pflanzen der in Anhang IV Teil A Kapitel    Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
       I Nummer 32.1 genannten Arten, zum         Pflanzen in Anhang III Teil A Nummern 11 und
       Anpflanzen bestimmt, außer Samen, mit      13 oder Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern
       Ursprung in amerikanischen Ländern         27.1, 27.2, 28, 29 und 32.1 gelten, gegebenfalls
       oder einem anderen, in Anhang IV Teil A    amtliche Feststellung, daß bei amtlichen Besich-
       Kapitel I Nummer 32.1 nicht genannten      tigungen, die in den drei Monaten vor der Aus-
       Drittland                                  fuhr mindestens monatlich durchgeführt wurden,
                                                  keine Anzeichen von Amauromyza maculosa
                                                  (Malloch), Liriomyza bryoniae (Kaltenbach), Li-
                                                  riomyza huidobrensis (Blanchard), Liriomyza sa-
                                                  tivae Blanchard oder Liriomyza trifolii (Burgess)
                                                  festgestellt wurden.
                                                             86
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                       92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                 Besondere Anforderungen                (angepaßt)
313. Pflanzen von in Anhang IV Teil A Kapitel     Unbeschadet der Bestiraraungen, die für die
        I Nuraraer 32.1 nicht genannten krautigen Pflanzen in Anhang III Teil A Nuraraern 11 und
        Arten, zum Anpflanzen bestimmt, außer     13, Anhang IV Teü A Kapitel I Nuraraern 27.1,
        Samen, mit Ursprung in nicht in Anhang    27.2, 28 und 29 gelten, gegebenenfalls amtliche
        IV Teil A Kapitel I Nummer 32.1 genann-   Bescheinigung darüber, daß
        ten Ländern
                                                  a) entweder bei einer amtlichen Besichtigung,
                                                      die vor der Ernte durchgeführt wurden, keine
                                                      Anzeichen von Amauromyza maculosa (Mal-
                                                      loch) oder Liriomyza sativae Blanchard auf
                                                      der Anbaufläche festgestellt wurden
                                                      oder
                                                  b) die Pflanzen unmittelbar vor der Ausfuhr un-
                                                      tersucht wurden, sich dabei als frei von An-
                                                      zeichen der betreffenden Schadorganisraen
                                                      erwiesen haben und einer geeigneten Be-
                                                      handlung zur Tilgung der betreffenden
                                                      Schadorganisraen unterzogen wurden
33.     Im Freiland angezogene, bewurzelte Amtliche Feststellung, daß die Anbaufläche als
        Pflanzen, eingepflanzt oder zum Anpflan- frei von Clavibacter michiganensis ssp. sependo-
        zen bestimmt                              niscus (Spieckermann et Kotthoff) Davis et ai,
                                                  Globodera pallida (Stone) Behrens, Globodera
                                                  rostochiensis (Wollenweber) Behrens und Syn-
                                                  chytrium endobioticum (Schilbersky) Percival be-
                                                  kannt ist
34.     Erde und Kultursubstrat, das Pflanzen an- Amtliche Feststellung, daß
        haftet oder beigefügt ist und ganz oder a) das Kultursubstrat bei der Einpflanzung
        teilweise aus Erde oder festen organi-
        schen Stoffen wie Teilen von Pflanzen,        — entweder als frei von Erde und orga-
        Humus, einschließlich Torf oder Rinden,           nischen Stoffen befunden
        oder einem festen anorganischen Stoff             oder
        zur Erhaltung der Lebensfähigkeit der
        Pflanzen besteht, mit Ursprung in             — als frei von Schadinsekten und -neraato-
                                                          den befunden und einer geeigneten Prü-
        — der Türkei                                      fung oder Behandlung unterzogen wurde,
        — Weißrußland, Estland, Lettland, Li-             damit gewährleistet ist, daß es frei von an-
            tauen, Moldawien, Rußland, der                deren Schadorganismen ist,
            Ukraine                                       oder
        — anderen außereuropäischen Ländern           — einer geeigneten Behandlung unterzogen
            als Zypern, Ägypten, Israel, Libyen,          wurde, damit gewährleistet ist, daß es frei
            Malta, Marokko, Tunesien                      von Schadorganismen ist,
                                                          und
                                                  b) seit der Einpflanzung
                                                      — entweder geeignete Maßnahmen getrof-
                                                          fen wurden, um das Kultursubstrat von
                                                          Schadorganismen freizuhalten,
                                                          oder
                                                      — die Pflanzen in den zwei Wochen von dem
                                                          Versand von dera Kultursubstrat so frei-
                                                          geschüttelt worden sind, daß nur die für
                                                          die Erhaltung der Lebensfähigkeit wäh-
                                                           rend der Beförderung erforderliche Min-
                                                          destmenge verblieben ist, und daß, wenn
                                                          die Pflanzen umgepflanzt wurden, das da-
                                                          fürverwendete Kultursubstrat den Anfor-
                                                          derungen unter Buchstabe a) entspricht
                                                             87
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                     92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                Besondere Anforderungen                (angepaßt)
35.1. Pflanzen von Beta vulgaris L. zum An-      Amtliche Feststellung, daß die Anbaufläche seit
        pflanzen bestimmt, außer Samen           Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-
                                                 periode keine Anzeichen von Beet curly top vi-
                                                 rus (außereuropäische Isolate) festgestellt wor-
                                                 den sind
35.2. Pflanzen von Beta vulgaris L. zum An-      Unbeschadet der Anforderungen, die für die
        pflanzen bestimmt, außer Samen, mit Ur-  Pflanzen in Anhang VI Teil A Kapitel I Nummer
        sprung in Ländern, in denen das Auftre-  35.1 gelten, amtliche Feststellung, daß
        ten von Beet leaf curl virus bekannt ist a) das Auftreten von Beet leaf curl virus auf der
                                                    Anbaufläche nicht bekannt ist,
                                                     und
                                                 b) auf der Anbaufläche oder in deren unmittel-
                                                    barer Umgebung seit Beginn der letzten ab-
                                                    geschlossenen Vegetationsperiode keine An-
                                                    zeichen von Beet leaf curl virus festgestellt
                                                    wurden.
36.     Pflanzen, zum Anpflanzen bestimmt, au-   Amtliche Feststellung, daß
        ßer Samen, mit Ursprung in Ländern, in   a) bei amtlichen Besichtigungen, die in den drei
        denen das Auftreten von Thrips palmi         Monaten vor der Ausfuhr mindestens monat-
        Karny bekannt ist                            lich durchgeführt wurden, sich die Anbauflä-
                                                     che als frei von Thrips palmi Karnv erwiesen
                                                     hat,
                                                     oder
                                                 b) die Lieferung einer geeigneten Behandlung
                                                     unterzogen wurde, um zu gewährleisten, daß
                                                    sie frei von Thysanoptera ist.
36.1. Pflanzen von Ficus L., zum Anpflanzen      Amtliche Feststellung, daß                          95/4 EG Art. 1
        bestimmt, außer Samen                    a) sich die Anbaufläche bei amtlichen Besichti-
                                                     gungen, die in den drei Monaten vor der
                                                     Ausfuhr mindestens monatlich durchgeführt
                                                    wurden, als frei von Tlirips palmi Karny er-
                                                    wiesen hat
                                                     oder
                                                 b) die Lieferung einer geeigneten Behandlung
                                                     unterzogen wurde, um zu gewährleisten, daß
                                                     sie frei von Thysanoptera ist,
                                                     oder
                                                 c) die Pflanzen in Gewächshäusern angezogen
                                                     wurden, in denen amtliche Maßnahmen ge-
                                                     troffen wurden, um das Vorkommen von
                                                     Thrips palmi Karny während eines angemes-
                                                     senen Zeitraums zu überwachen, und wäh-
                                                     rend dieser Überwachung kein Thrips palmi
                                                     Karny festgestellt wurde.
36.2. Andere Pflanzen als Fiats L.. zum An-      Amtliche Feststellung, daß
        pflanzen bestimmt, außer Samen           a) die Pflanzen ihren Ursprung in einem Land
                                                     haben, das sich als frei von Tlirips palmi Kar-
                                                     ny erwiesen hat,
                                                     oder
                                                 b) sich die Anbaufläche bei amtlichen Besichti-
                                                     gungen, die in den drei Monaten vor der
                                                     Ausfuhr mindestens monatlich durchgeführt
                                                     wurden, as frei von Tlirips palmi Karni erwie-
                                                     sen hat,
                                                     oder
                                                 c) die Lieferung einer geeigneten Behandlung
                                                      unterzogen wurde, um zu gewährleisten, daß
                                                     sie frei von Thysanoptera ist.
                                                            8S
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                      92/103/EWG A r t 1
                      genstände                               Besondere Anforderungen                 (angepaßt)
37.     Pflanzen von Palmae, zum Anpflanzen Unbeschadet der Verbote, die für die Pflanzen
        bestimmt, außer Samen, mit Ursprung in in Anhang III Teil A, Nuraraer 17 gelten, amtli-
        außereuropäischen Ländern                che Feststellung, daß
                                                 a) die Pflanzen entweder aus einem Gebiet
                                                     stammen, das als frei von Palm lethal yello-
                                                     wing mycoplasm und Cadang-Cadang viroid
                                                     bekannt ist und auf der Anbaufläche oder in
                                                     deren unmittelbarer Umgebung seit Beginn
                                                     der letzten abgeschlossenen Vegetationspe-
                                                     riode keine Anzeichen dafür festgestellt wur-
                                                     den,
                                                     oder
                                                 b) auf der Anbaufläche oder in deren unmittel-
                                                     barer Umgebung seit Beginn der letzten ab-
                                                     geschlossenen Vegetationsperiode keine An-
                                                     zeichen für Palm lethal yellowing mycoplasm
                                                     und Cadang-Cadang viroid festgestellt wur-
                                                     den, die den Verdacht begründen, daß diese
                                                     Krankheitserreger in die betreffende Anbau-
                                                     fläche eingeschleppt worden sein könnten,
                                                     und die Pflanzen einer geeigneten Behand-
                                                     lung zur Tilgung von Myndus crudus Van Du-
                                                     zee unterzogen wurden;
                                                 c) Gewebekulturen von Material stammen, das
                                                     die Bedingungen gemäß den Buchstaben a)
                                                     und b) erfüllen.
38.1. Pflanzen von Camellia L. zum Anpflan- Amtliche Feststellung, daß
        zen bestimmt, außer Samen, mit Ur- a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
        sprung in außereuropäischen Ländern          ben, die als frei von Cibornia camelliae Kohn
                                                     bekannt sind,
                                                     oder
                                                 b) auf der Anbaufläche oder in deren unmittel-
                                                     barer Umgebung seit Beginn der letzten ab-
                                                     geschlossenen Vegetationsperiode anblühen-
                                                     den Pflanzen keine Anzeichen von Ciborinia
                                                     camelliae Kohn festgestellt wurden.
38.2. Pflanzen von Fuchsia L. zur Anpflanzung Amtliche Bestätigung darüber, daß auf der An-
        bestimmt, außer Samen, mit Ursprung in baufläche oder in deren unmittelbarer Umge-
        den USA oder Brasilien                   bung seit Beginn der letzten abgeschlossenen
                                                 Vegetationsperiode keine Anzeichen für das
                                                 Auftreten von Aculops fuchsiae Kelfer festge-
                                                 stellt wurden.
39.     Bäume und Sträucher, zur Anpflanzung Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        bestimmt, außer Samen und Pflanzen in Pflanzen in Anhang III Teil A Nummer 1, 2, 3,
        Gewebekultur, mit Ursprung in Drittlän- 9,13,15, 16, 17 und 18, Anhang III Teil B Num-
        dern außerhalb Europas und des Mittel- mer 1 und Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern
        meerraums                                8.1, 8.2, 9, 10, 11.1, 11.2, 12, 13.1, 13.2, 14, 15, (angepaßt)
                                                  17, 18, 19.1, 19.2, 20, 22.1, 22.2, 23.1, 23.2, 24,
                                                 25.5, 25.6, 26, 27.1, 27.2, 28, 29, 32.1, 32.2, 33,
                                                 34, 36, 37, 38.1 und 38.2 gelten, gegebenenfalls
                                                  amtliche Feststellung, daß die Pflanzen
                                                           S9
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                      92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                Besondere Anforderungen                (angepaßt)
                                                 — sauber (d. h. frei von Pflanzenabfall) sowie
                                                     frei von Blüten und Früchten sind
                                                     und
                                                 — in Baumschulen angezogen wurden
                                                     und
                                                 — zum geeigneten Zeitpunkt und vor der Aus-
                                                     fuhr untersucht wurden und sich dabei als
                                                     frei von Anzeichen schädlicher Bakterien, Vi-
                                                     ren und virusähnlicher Organismen erwiesen
                                                     haben Und sich entweder als frei von Anzei-
                                                     chen schädlicher Nematoden, Insekten, Mil-
                                                     ben und Pilze erwiesen haben oder einer an-
                                                     gemessenen Behandlung zur Tilgung solcher
                                                     Organismen unterzogen wurden.
40.     Laubbäume und -sträucher, zura An-       Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        pflanzen bestimmt, außer Samen und       Pflanzen in Anhang III Teil A Nummern 1, 2, 3,
        Pflanzen in Gewebekultur, mit Ursprung   9, 13,15, 16,17 und 18, Anhang III Teil B Num-
        in Drittländern außerhalb Europas und    mer 1 und Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern
        des Mittelmeerraums                      8.1, 8.2, 9, 10, 11.1, 11.2, 12, 13.1, 13.2, 14, 15, (angepaßt)
                                                 17, 18, 19.1, 19.2, 20, 22.1, 22.2, 23.1, 23.2, 24,
                                                 25.5, 25.6, 26, 27.1, 27.2, 28, 29, 32.1, 32.2, 33,
                                                 34, 36, 37, 38.1, 38.2 und 39 gelten, gegebenen-
                                                 falls amtliche Feststellung, daß sich die Pflanzen
                                                 in Vegetationsruhe befinden und frei von Blät-
                                                 tern sind.
41.     Ein- und mehrjährige Pflanzen, außer     Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        Gramineae, zum Anpflanzen bestimmt,      Pflanzen in Anhang III Teil A Nummern 11 und
         mit Ursprung in Ländern außerhalb Eu-   13 sowie Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern
         ropas und des Mittelmeerraums           25.5, 25.6, 32.1, 32.2, 32.3, 33, 34, 35.1, 35.2 und
                                                 36 gelten, amtliche Feststellung, daß die Pflan-
                                                 zen
                                                 — in Baumschulen angezogen wurden und
                                                 — frei von Pflanzenresten, Blüten und Früchten
                                                      sind und
                                                 — vor der Ausfuhr untersucht wurden und
                                                      — sich dabei als frei von Anzeichen schädli-
                                                          cher Bakterien, Viren und virusähnlicher
                                                          Organismen erwiesen haben und
                                                      — sich entweder als frei von Anzeichen
                                                          schädlicher Nematoden, Insekten, Milben
                                                          und Pilze erwiesen haben oder einer an-
                                                          gemessenen Behandlung zur Tilgung sol-
                                                          cher Organismen unterzogen wurden.
                                                             90
 ---pagebreak---     Pflanzen. Pflanzenerzeugrussc und andere Ge-                                                         92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                  Besondere Anforderungen                 (angepaßt)
42.     Pflanzen von Gramineae mehrjähriger        Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        Ziergräser der UnterfamiJien Bambus-       Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel I Num-
        oideae, Panicoideae und den Gattungen      mern 33,34 und 36 gelten, amtliche Feststellung,
        Buchloe, Bouteloua Lag., Calamagrostis,    daß die Pflanzen
        Cortaderia Stapf, Glyceria R. Br., Hakone- — in Baumschulen angezogen wurden und
        chioa Mak. ex Honda, Hystrix, Molinia,
        Phalaris L., Shibataea, Spartina Schreb.,  — frei von Pflanzenresten, Blüten und Früchten
        Stipa L., und Uniola L., zum Anpflanzen        sind und
        bestimmt, außer Samen, mit Ursprung in     — vor der Ausfuhr untersucht wurden und
        Ländern außerhalb Europas und des Mit-
        telmeerraums                                   — sich dabei als frei von Anzeichen schädli-
                                                           cher Bakterien, Viren und virusähnlicher
                                                           Organismen erwiesen haben und
                                                       — sich entweder als frei von Anzeichen
                                                           schädlicher Nematoden, Insekten, Milben
                                                           und Pilze erwiesen haben oder einer an-
                                                           gemessenen Behandlung zur Tilgung sol-
                                                           cher Organismen unterzogen wurden
43.     Bonsai, zum Anpflanzen bestimmt, außer     Unbeschadet der Bestimmungen, die für die
        Samen, mit Ursprung in außereuropäi-       Pflanzen in Anhang III Teil A Nummern 1, 2, 3,
        schen Ländern                              9, 13,15, 16, 17 und 18, Anhang III Teil B Num-
                                                   mer 1 und Anhang IV Teil A Kapitel I Nummern
                                                   8.1, 8.2, 9, 10, 11.1, 11.2, 12, 13.1, 13.2, 14, 15, (angepaßt)
                                                   17, IS, 19.1, 19.2, 20, 22.1, 22.2. 23.1, 23.2, 24,
                                                   25.5, 25.6, 26, 27.1,. 27.2. 28, 32.1, 32.2, 33, 34,
                                                   36, 37, 38.1, 3S.2, 39, 40 und 42 gelten, gegebe-
                                                   nenfalls amtliche Feststellung, daß
                                                   a) die Pflanzen mindestens zwei aufeinanderfol-
                                                       gende Jahre in amtliche zugelassenen Bon-
                                                       sai-Baumschulen, die einer amtlich über-
                                                       wachten Kontrollregelung unterliegen, ange-
                                                       zogen und erzogen wurden:
                                                   b) die Pflanzen
                                                       aa) mindestens zwei Jahre lang vor dem
                                                            Versand
                                                            - entweder in einem frischen künstli-
                                                              chen Kultursubstrat oder in einem na-
                                                              türlichen Kultursubstrat oder in einem
                                                              natürlichen Kultursubstrat angezogen
                                                              wurden, der begast oder entsprechend
                                                              hitzebehandelt wurde, um zu gewähr-
                                                              leisten, daß es frei von Schadorganis-
                                                              men ist, wobei angemessene Maßnah-
                                                              men getroffen wurden, um zu gewähr-
                                                              leisten, daß das Kultursubstrat frei von
                                                              Schadorganismen bleibt,
                                                             91
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                   92/103/EWG A r t 1
                  genstände                                Besondere Anforderungen             (angepaßt)
                                                     — in Töpfe eingetopft wurden, die auf
                                                        Regalen in einer Höhe von minde-
                                                        stens 50 cm über dera Erdboden auf-
                                                        gestellt werden,
                                                     — angemessenen Behandlungen unter-
                                                        zogen wurden, um zu gewährleisten,
                                                        daß sie frei von außereuropäischen
                                                        Rostarten sind,
                                                     — ausschließlich in Einrichtungen ver-
                                                        bracht werden, die mit Insekten-
                                                        schutznetzen ausgestattet sind;
                                               bb) in den zwei Wochen vor dem Versand von
                                                     dem Kultursubstrat so freigeschüttelt
                                                     wurden, daß nur die für die Erhaltung der
                                                     Lebensfähigkeit während der Beförde-
                                                     rung erforderliche Mindestmenge verblie-
                                                     ben ist, und daß bei umgepflanzten Pflan-
                                                     zen das dafür verwendete Kultursubstrat
                                                     den Anforderungen gemäß Buchstabe aa)
                                                     entspricht;
                                             c) die Pflanzen, die in den zugelassenen Bonsai-
                                                Baumschulen oder ihrer unmittelbaren
                                                Nachbarschaft angezogen wurden, minde-
                                                stens sechsmal im Jahr zu geeigneten Zeit-
                                                punkten amtlich auf die Anwesenheit der be-
                                                treffenden Schadorganisraen untersucht wur-
                                                den.
                                                Die Untersuchungen erfolgen mindestens
                                                durch visuelle Bonitur jeder Parzellenreihe
                                                sowie durch visuelle Bonitur sämtlicher
                                                Pflanzenteile oberhalb des Kultursubstrats an
                                                einer Stichprobe von mindestens 300 Pflan-
                                                zen, wenn die Gattung nicht mehr als 3 000
                                                Pflanzen unfaßt, bzw. von 10 % der Pflanzen,
                                                wenn die Gattung mehr als 3 000 Pflanzen
                                                umfaßt. Die betreffenden Schadorganismen
                                                sind die im Anhang dieser Richtlinie auf-
                                                geführten Schadorganismen sowie alle nicht
                                                in der Gemeinschaft endemischen Schador-
                                                ganismen;
                                             d) sich die Pflanzen bei diesen Untersuchungen
                                                als frei von den betreffenden Schadorganis-
                                                men erwiesen haben. Befallene Pflanzen sind
                                                gegebenenfalls zu entfernen. Die übrigen
                                                Pflanzen sind wirksam zu behandeln und lang
                                                genug aufzubewahren, damit gewährleistet
                                                ist, daß sie frei von diesen Schadorganismen
                                                sind und daß Material in verschlossene, amt-
                                                lich plombierte Behälter verpackt wird, die
                                                die gleiche Kennzeichnung tragen wie das
                                                Pflanzengesundheitszeugnis gemäß Artikel 7
                                                dieser Richüinie, damit die Lieferungen
                                                identifiziert werden können.
                                                       92
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                   92/103/EWG A r t 1
                                                              Besondere Anforderungen              (angepaßt)
                      genstände
44.     Krautige mehrjährige Pflanzen, zura An-  Unbeschadet der Anforderungen, die gegebe-
        pflanzen bestimmt, außer Samen, der Fa-  nenfalls für die Pflanzen in Anhang IV Teil A
        milien Caryophyllaceae (außer Dianthus   Kapitel I Nuraraern 32.1, 32.2, 32.3, 33, 34 und
        L.), Compositae (außer Dendranthema      36 gelten, amtliche Feststellung, daß die Pflan-
        (DC.) Des Moul.), Cruciferae, Legumino-  zen
        sae und Rosaceae (außer Fragaria L), mit
                                                 — in Baumschulen angezogen wurden, frei von
        Ursprung in Drittländern außerhalb Eu-
                                                     Pflanzenresten, Blüten und Früchten sind,
        ropas und des Mittelmeerraums
                                                 — vor der Ausfuhr untersucht wurden und
                                                     — sich dabei als frei von Anzeichen schädli-
                                                        cher Bakterien, Viren und virusähnlicher
                                                         Organismen erwiesen haben
                                                         und
                                                     — sich entweder als frei von Anzeichen
                                                        schädlicher Nematoden, Insekten, Milben
                                                         und Pilze erwiesen haben oder einer an-
                                                        gemessenen Behandlung zur Tilgung sol-
                                                        cher Organismen unterzogen wurden.
45.     Pflanzen von Eurphorbia pulcherima Amtliche Feststellung, daß
        Willd. zur Anpflanzung bestimmt, außer — die Pflanzen von Anbauflächen stammen, die
        Samen, mit Ursprung in Ländern, in de-       bekanntermaßen frei von Bemisia tabaci
        nen das Auftreten von Bemisia tabaci         Genn. sind,
        Genn. (außereuropäische Populationen)
        nicht bekannt ist                            oder
                                                 — auf der Anbaufläche seit Beginn der letzten
                                                     abgeschlossenen Vegetationsperiode bei in
                                                     den drei Monaten vor der Ausfuhr wenig-
                                                     stens monatlich durchgeführten amtlichen
                                                     Untersuchungen keine Anzeichen von Bemi-
                                                    sia tabaci Genn. festgestellt wurden
46.     Zum Anpflanzen bestimraten Pflanzen,     Unbeschadet der Anforderungen, die gegebe-
        außer Samen, Zwiebeln, Knollen, Kormi    nenfalls für die Pflanzen in Anhang III Teil A
        und Rhizome, mit Ursprung in Ländern,    Nummer 13 sowie Anhang IV Teil A Kapitel 1
        in denen das Auftreten der betreffenden  Nummern 25.5, 25.6, 32.1, 32.2, 32.3, 35.1, 35.2,
        Schadorganismen bekannt ist              36, 44 und 45;
        Es handelt sich bei den betreffenden
        Schadorganismen um
        — Bean golden mosaic virus
        — Cowpea mild mottle virus
        — Lettuce infectious yellows virus
        — Pepper mild tigré virus
        — Squash leaf curi virus
        — andere durch Bemisia tabaci Germ,
            übertragene Viren
         a) Länder, in denen das Auftreten von Amtliche Feststellung, daß an den Pflanzen wäh-
            Bemisia tabaci Genn. (außereuro- rend der gesamten Vegetationsperiode keine
            päische Populationen) oder anderer Anzeichen der betreffenden Schadorganisraen
            Vektoren der betreffenden Erreger festgestellt wurden.
            nicht bekannt ist
                                                           93
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                     92/103/EWG A r t 1
                      genstände                                Besondere Anforderungen               (angepaßt)
        b) Länder, in denen das Auftreten von Amtliche Feststellung, daß an den Pflanzen wäh-
           Bemisia tabaci Genn. (außereuro- rend der gesamten Vegetationsperiode keine
           päische Populationen) oder anderer Anzeichen von Bemisia tabaci Genn. festgestellt
           Vektoren der betreffenden Erreger wurden
           nicht bekannt ist                     und
                                                 a) die Pflanzen von Anbauflächen stammen, die
                                                    bekanntermaßen frei von Bemisia tabaci
                                                    Genn. und anderen Vektoren der betreffen-
                                                    den Schadorganismen sind,
                                                    oder
                                                 b) die Anbaufläche bei den zu geeigneter Zeit
                                                    durchgeführten amtlichen Kontrollen frei
                                                    von Bemisia tabaci Genn. und anderen Vek-
                                                    toren war,
                                                    oder
                                                 c) die Pflanzen einer geeigneten Behandlung
                                                    zur Tilgung von Bemisia tabaci Genn. unter-
                                                    zogen wurden.
47.     Samen von Helianthus annuus L.           Amtliche Feststellung, daß
                                                 a) die Samen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                    ben, die als frei von Plasmopara halsiedii
                                                     (Farlow) Berl. et de Toni bekannt sind,
                                                    oder
                                                 b) die Samen, außer diejenigen von Sorten, die
                                                     gegen alle im Anbaugebiet anwesenden Ras-
                                                     sen von Plasmopara halstedii (Farlow) Berl.
                                                     et de Toni resistent sind, einer geeigneten Be-
                                                     handlung gegen Plasmopara halstedii (Far-
                                                     low) Berl. et de Toni unterzogen wurden.
43.     Samen von Lycopersicon lycopersicum (L.) Amtliche Feststellung, daß die Samen durch eine
        Karsten ex Farw.                         geeignete Säureextraktionsmethode oder eine
                                                 nach dera Verfahren des Artikels 18 genehmigte
                                                 gleichwertige Methode gewonnen wurden und
                                                 a) die Samen entweder ihren Ursprung in Ge-
                                                     bieten haben, in denen das Auftreten von
                                                     Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis
                                                     (Smith) Davis et al., Xanthomonas campestris
                                                     pv. vesicatoria (Doidge) Dye und potato
                                                     spindle tuber viroid nicht bekannt ist,
                                                     oder
                                                 b) an den Pflanzen auf der Anbaufläche wäh-
                                                     rend der abgeschlossenen Vegetationsperio-
                                                     de keine Anzeichen für die durch diese
                                                     Schadorganismen verursachten Krankheiten
                                                     festgestellt wurden,
                                                     oder
                                                            94
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                      92/103/EWG Art. 1
                     genstände                                  Besondere Anforderungen              (angepaßt)
                                                  c) die Samen einem araüichen Test zumindest
                                                     auf diese Schadorganismen an einer reprä-
                                                     sentativen Probe und unter Verwendung ge-
                                                     eigneter Methoden unterzogen wurden und
                                                     sich dabei als frei von diesen Schadorganis-
                                                     raen erwiesen haben.
49.1. Samen von Medicago sativa L.                Amüiche Feststellung, daß
                                                  a) auf der Anbaufläche seit Beginn der letzten
                                                     abgeschlossenen Vegetationsperiode keine
                                                     Anzeichen von Ditylenchus dipsaci (Kühn)
                                                      Fiiipjev festgestellt wurden und daß nach La-
                                                     bortests anhand repräsentativer Proben
                                                     ebenfalls kein Ditylenchus dipsaci (Kühn) Fi-
                                                     iipjev festgestellt wurde,
                                                     oder
                                                  b) daß vor der Ausfuhr eine Entseuchung vor-
                                                     genommen wurde.
49.2. Samen von Medicago sativa L , mit Ur-       Unbeschadet der Anforderungen, die für die
       sprung in Ländern, in denen das Auftre-    Pflanzen in Anhang IV Teil A Abschnitt I Num-
       ten von Clavibacter michiganensis ssp. in- mer 49.1 gelten, amtliche Feststellung, daß
       sidiosus Davis et al. bekannt ist          a) das Auftreten von Clavibacter michiganensis
                                                      ssp. insidiosus Davis et al. seit Beginn der
                                                      letzten zehn Jahre weder im Betrieb noch in
                                                     seiner unmittelbaren Umgebung bekannt
                                                     wurde
                                                      und
                                                  b) —      die Kultur entweder zu einer Sorte ge-
                                                            hört, die als hochresistent gegen Clavi-
                                                            bacter michiganensis ssp. insidiosus Da-
                                                            vis et al. anerkannt ist,
                                                            oder
                                                      —     sie zum Erntezeitpunkt noch nicht ihre
                                                            vierte Vegatationsperiode seit der Aus-
                                                            saat begonnen hatte und es höchstens
                                                            eine vorhergehende Saraenernte von
                                                            der Kultur gegeben hatte,
                                                            oder
                                                      —     der gewichtsmäßige Anteil an unschäd-
                                                            lichem Besatz, der nach den Regeln be-
                                                            stimmt wurde, die für die Zertifizierung
                                                            von in der Gemeinschaft vermarktetem
                                                            Saatgut gelten, 0,1 % nicht übersteigt;
                                                  c) während der letzten abgeschlossenen Vegeta-
                                                      tionsperiode oder gegebenenfalls den letzten
                                                      beiden dieser Perioden weder auf der Anbau-
                                                      fläche noch auf einer benachbarten Kultur
                                                      von Medicago sativa L. Anzeichen von Clavi-
                                                      bacter michiganensis ssp. insidiosus Davis et
                                                      al. festgestellt wurden;
                                                  d) auf der Anbaufläche der Kultur während der
                                                      letzten drei Jahre von der Aussaat keine Me-
                                                      dicago sativa L, angebaut wurde.
                                                             95
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                       92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                   Besondere Anforderungen              (angepaßt)
50.     Samen von Oryza sativa L.                 Amtliche Feststellung, daß
                                                  a) die Samen anhand geeigneter neraatologi-
                                                       scher Verfahren amtlich getestet wurden und
                                                       sich dabei als frei von Aphelenchoides besseyi
                                                       Christie erwiesen haben,
                                                       oder
                                                  b) die Samen einer geeigneten Heißwasserbe-
                                                       handlung oder anderen geeigneten Behand-
                                                       lung gegen Aphelenchoides besseyi Christie
                                                       unterzogen wurden.
51.     Samen von Phaseolus L.                    Amtliche Feststellung, daß
                                                  a) die Samen ihren Ursprung in einera Gebiet         93/110/EG A r t 1
                                                       haben, das als frei von Xanthomonas campes-
                                                       tris pv. phaseoli (Smith) Dye bekannt ist,
                                                       oder daß
                                                  b) eine repräsentative Probe der Samen getestet
                                                       wurde und sich dabei als frei von Xanthomo-
                                                       nas campestris pv. phaseoli (Smith) Dye er-
                                                       wiesen hat
52.     Samen von Zea mais L.                     Amtliche Feststellung, daß
                                                  a) die Samen ihren Ursprung in einem Land ha-
                                                       ben, das als frei von Erwinia stewartii (Smith)
                                                       Dye bekannt sind,
                                                       oder
                                                  b) eine repräsentative Probe der Samen getestet
                                                       wurde und sich dabei als frei von Erwinia ste-
                                                       wartii (Smith) Dye erwiesen hat.
53.     Samen der Gattungen Triticum, Seeale Amtliche Feststellung, daß die Samen aus einem            96/78/EG
        und X Triticosecale aus Afghanistan, In- Gebiet stammen, von dem bekannt ist, daß Tille-
        dien, Irak, Mexiko, Nepal, Pakistan und tia indica Mitra nicht auftritt. Der Name des Ge-
        den USA, wo das Auftreten von Tilletia biets ist in dem gemäß Artikel 7 vorgeschriebe-
        indica Mitra bekannt ist.                 nen Pflanzengesundheitszeugnis aufzuführen.
54.     Körner der Gattungen Triticum, Seeale Amtliche Feststellung, daß entweder
         und X Triticosecale aus Afghanistan, In- i) die Körner aus einem Gebiet stammen, von
        dien, Irak, Mexiko, Nepal, Pakistan und         dem bekannt ist, daß Tilletia indica Mitra
         den USA, wo das Auftreten von Tilletia         nicht auftritt Der Name des Gebiets oder
        indica Mitra bekannt ist                        der Gebiete ist in dem gemäß Artikel 7
                                                       vorgeschriebenen Pflanzengesundheitszeu-
                                                        gnis in der Zeile „Ursprung" aufzuführen,
                                                        oder
                                                   ii) an den Pflanzen auf ihrer Anbaufläche
                                                        während ihrer letzten abgeschlossenen Ve-
                                                        getationsperiode keine Anzeichen für Tille-
                                                        tia indica Mitra beobachtet wurden und re-
                                                        präsentative Körnerproben, die sowohl bei
                                                        der Ernte als auch vor dem Versand ent-
                                                        nommen und untersucht wurden, sich bei
                                                        diesen Untersuchungen als frei von Tilletia
                                                        indica Mitra erwiesen haben. Letzteres ist
                                                        in dem gemäß Artikel 7 vorgeschriebenen
                                                        Pflanzengesundheitszeugnis in der Zeile
                                                        „Name des Erzeugnisses" durch den Zusatz
                                                        „Geprüft und für frei von Tilletia indica
                                                        Mitra befunden" zu bestätigen.
                                                               96
 ---pagebreak---                                            Kapitel II                                                    92/103/EWG Art. 1
                                                                                                         (angepaßt)
PFLANZEN, PFLANZENERZEUGNISSE UND ANDERE GEGENSTÄNDE MIT UR-
                            SPRUNG IN DER GEMEINSCHAFT
   Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                    Besondere Anforderungen
                     genstände
       Holz von Castanea Mill.                       a) Amtliche Feststellung, daß das Holz seinen
                                                          Ursprung in Gebieten hat, die als frei von
                                                          Cryphonectria parasitica (Murrill) Barr be-
                                                          kannt sind,
                                                         oder
                                                     b) das Holz ist entrindet.
       Holz von Platanus L., auch ohne seine na- a) Amtliche Feststellung, daß das Holz seinen
       türliche Oberflächenrundung                        Ursprung in Gebieten hat, die als frei von
                                                          Ceratocystis fimbriata i.sp.platani Walter be-
                                                          kannt sind,
                                                          oder
                                                     b) durch die Handelsklasse „Kiln-dried", „KD"
                                                         oder eine andere international anerkannte
                                                          Handelsklasse, die nach üblichem Handels-
                                                         brauch auf dem Holz oder seiner Verpackung
                                                          angegeben ist, wird nachgewiesen, daß das
                                                          Holz einer künsüichen Trocknung bei geei-
                                                          gneter Temperatur/Zeit-Relation bis auf ei-
                                                          nen Feuchtigkeitsgehalt von weniger als
                                                          20 % TS zur Zeit der Behandlung unterzo-
                                                         gen wurde.
       Lose Rinde von Castanea Mill.                 Aratliche Feststellung, daß
                                                     a) die Rinde ihren Ursprung in Gebieten hat,
                                                          die als frei von Cryphonectria parasitica
                                                          (Murrill) Barr bekannt sind,
                                                          oder
                                                     b) die Sendung einer Entseuchung oder sonsti-
                                                          gen geeigneten Behandlung gegen Crypho-
                                                         nectria unterzogen wurde.
       Pflanzen von Pinus L. zum Anpflanzen Amtliche Feststellung, daß auf der Anbaufläche
       bestimmt, außer Samen                         oder in ihrer unmittelbaren Umgebung seit Be-
                                                     ginn der letzten abgeschlossenen Vegetationspe-
                                                     riode keine Anzeichen von Scirrhia pini Funk
                                                     und Parker festgestellt wurden.
       Pflanzen von Abies Mill., Larix Mill., Pi-    Unbeschadet der Anforderungen, die gegebe-
       cea A. Dietr., Pinus L., Pseudotsuga Carr.    nenfalls für die Pflanzen in Anhang IV Teil A
       und Tsuga Carr. zum Anpflanzen be-,           Kapitel II Nummer 4 gelten, amtliche Feststel-
       stimmt, außer Samen                           lung, daß auf der Anbaufläche oder in ihrer un-
                                                     mittelbaren Umgebung seit Beginn der letzten
                                                      abgeschlossenen Vegetationsperiode keine An-
                                                     zeichen von Melampsora medusae Thümen fest-
                                                     gestellt worden sind.
       Pflanzen von Populus L., zum Anpflanzen Amtliche Feststellung, daß auf der Anbaufläche
       bestimmt, außer Samen                         oder in ihrer unmittelbaren Umgebung seit Be-
                                                     ginn der letzten abgeschlossenen Vegetationspe-
                                                      riode keine Anzeichen von Melampsora medusae
                                                     Thümen festgestellt wurden.
       Pflanzen von Castanea Mill, und Quercus Amtliche Feststellung, daß
       L., zum Anpflanzen bestimmt, außer Sa- a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
       men                                                ben, die als frei von Cryphonectria parasitica
                                                          (Murrill) Barr bekannt sind
                                                          oder
                                                               97
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                       92/103/EWG Art. 1
                                                                Besondere Anforderungen
                      genstände                                                                        (angepaßt)
                                                   b) auf der Anbaufläche oder in ihrer unmittel-
                                                      baren Umgebung seit Beginn der letzten ab-
                                                      geschlossenen Vegetationsperiode keine An-
                                                      zeichen von Cryplwneciria parasitica (Mur-
                                                      rill) Barr festgestellt worden sind.
S.      Pflanzen von Platanus L., zum Anpflan-     Amtliche Feststellung, daß
        zen bestimmt, außer Samen                  a) die Pflanzen ihren Ursprung in einem Gebiet
                                                      haben, das als frei von Cer"tocystis fimbriata
                                                      f. sp. platani Walter bekannt ist,
                                                      oder
                                                   b) auf der Anbaufläche oder in ihrer unmittel-
                                                      baren Umgebung seit Beginn der letzten ab-
                                                      geschlossenen Vegetationsperiode keine An-
                                                      zeichen von Ceratocystis fimbriata f.sp. plata-
                                                      ni Walter festgestellt wurden.
9.      Pflanzen von Chaenomeles Lindl., Coto-     Amtliche Feststellung, daß
        neaster'Emh., Crataegus L., Cydonia Mill., a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
        Eriobotrya Lindl., Malus Mill., Mespilus      ben, die nach dem Verfahren des Artikels 18
        L., Pyracantha Roem., Pynis L., Sorbus L.     als frei von Erwinia amylovora (Burr.) Winsl.
        außer Sorbus intermedia (Ehrh.) Pers.,        et al. anerkannt sind,
        Stranvaesia Lindl., zum Anpflanzen be-
        stimmt, außer Samen                           oder
                                                   b) die Pflanzen auf der Anbaufläche und in ih-
                                                      rer unmittelbaren Umgebung, die Anzeichen
                                                      von Erwinia amylovora (Burr.) Winsl. et al.,
                                                      aufgewiesen haben, gerodet wurden.
10.     Pflanzen von Citrus L., Fortunella Swin-   Amtliche Feststellung, daß
        gle, Poncinis Raf. oder ihre Hybriden, au- a) die Pflanzen aus Gebieten stammen, die als
        ßer Samen und Früchten                        frei von Spiroplasma citri Saglio et al.,Phoma
                                                      tracheiphila (Petri), Kanchaveli et Gikashvili,
                                                       Citrus vein enation woody gall und Citrus tri-
                                                      steza virus (europäische Stämme)
                                                      oder
                                                   b) im Rahmen eines Zertifizierungssystems
                                                       amtlich anerkannt wurden, das voraussetzt,
                                                       daß sie in direkter Linie von Material stam-
                                                       men, das unter geeigneten Bedingungen er-
                                                       halten wird und amtlichen Tests zumindest
                                                       auf Citrus tristeza virus (europäische Stäm-
                                                       me) und Citrus vein enation woody gall unter
                                                       Verwendung von geeigneten Indikatorpflan-
                                                       zen oder gleichwertigen Verfahren unterzo-
                                                       gen wurde, die nach dem Verfahren des Arti-
                                                       kels 18 zugelassen wurden, ununterbrochen
                                                       in einem insektengeschützten Gewächshaus
                                                       oder in einem Isolierkäfig gezogen wurden
                                                       und an ihnen keine Anzeichen von Spiroplas-
                                                       ma citri Saglio et al., Phoma tracheiphila (Pe-
                                                       tri) Kanchaveli et Gikashvili, Citrus tristeza
                                                       virus (europäische Stämme) und Citrus vein
                                                       enation woody gall beobachtet wurden:
                                                       oder
                                                             9S
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                  Besondere Anforderungen                92/103/EWG A r t 1
                      genstände                                                                          (angepaßt)
                                                    c) die Pflanzen
                                                       — im Rahmen eines Zertifizierungssystems
                                                           amtlich anerkannt wurden, das voraus-
                                                           setzt, daß sie in direkter Linie von Mate-
                                                           rial stammen, das unter geeigneten Be-
                                                           dingungen erhalten wird und amtlichen
                                                           Tests zumindest auf Citrus vein enation
                                                           woody gall, und Citrus tristeza virus (eu-
                                                           ropäische Stämme) unter Verwendung
                                                           von geeigneten Indikatorpflanzen oder
                                                           gleichwertigen Verfahren unterzogen
                                                           wurde, die nach dem Verfahren des Arti-
                                                           kels 18 zugelassen wurden und sich bei
                                                           diesen Tests als frei von Citrus tristeza vi-
                                                           rus (europäische Stämme) und in amtli-
                                                           chen Tests gemäß den in diesem Gedan-
                                                           kenstrich genannten Verfahren als zertifi-
                                                           ziert frei von zumindest Citrus tristeza vi-
                                                           rus (europäische Stämme) erwiesen ha-
                                                           ben
                                                       — untersucht wurden, ohne daß dabei seit
                                                           Beginn der letzten abgeschlossenen Vege-
                                                           tationsperiode Anzeichen für das Auftre-
                                                           ten von Spiroplasma citri Saglio et al.,
                                                           Phoma tracheiphila (Petri) Kanchaveli et
                                                           Gikashvili und Citrus vein enation woody
                                                           gall und Citrus tristeza virus festgestellt
                                                           wurden.
11.     Pflanzen von Araceae, Marantaceae, Mu- Amtliche Feststellung, daß
        saceae, Persea spp. und Strelitziaceae, be- a) auf der Anbaufläche seit Beginn der letzten
        wurzelt oder rait anhaftendem oder bei-        abgeschlossenen Vegetationsperiode kein
        gefügtem Nährsubstrat                          Befall mit Radopholus similis (Cobb) Thorne
                                                       festgestellt wurde,
                                                       oder
                                                    b) Boden und Wurzeln verdächtiger Pflanzen
                                                       seit Beginn der letzten abgeschlossenen Ve-
                                                       getationsperiode einem amtlichen nemotolo-
                                                       gischen Test zumindest auf Radopholus simi-
                                                       lis (Cobb) Thorne unterzogen wurden und
                                                       sich dabei als frei von diesem Schadorganis-
                                                       mus erwiesen haben.
12.     Pflanzen von Fragaria L., Prunus L. und Amtliche Feststellung, daß
        Rubus L., zum Anpflanzen bestimmt, au- a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
        ßer Samen                                      ben, die als frei von den betreffenden Schad-
                                                       organismen bekannt sind,
                                                       oder
                                                    b) auf der Anbaufläche seit Begin der letzten
                                                       abgeschlossenen Vegetationsperiode keine
                                                       Anzeichen von Krankheiten festgestellt wor-
                                                       den sind, die durch die betreffenden Schad-
                                                       organisraen verursacht wurden.
                                                              99
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                 92/103/EWG Art 1
                                                               Besondere Anforderungen
                      genstände                                                                  (angepaßtV
                                                    Die betreffenden Schadorganismen sind:
                                                    — bei Fragaria L.:
                                                        — Phytophthora fragariae Hickman var.
                                                            fragariae
                                                        — Arabis mosaic virus
                                                        — Raspberry ringspot virus
                                                        — Strawberry crinkle virus
                                                        — Strawberry latent ringspot virus
                                                        — Strawberry mild yellow edge virus
                                                        — Tomato black ring virus
                                                        — Xanthomonas      fragariae Kennedy et
                                                             King
                                                    — bei Prunus L.:
                                                        — Apricot chlorotic leafroll mycoplasm
                                                        — Xanthomonas       campestris pv. pruni
                                                             (Smith) Dye
                                                    — bei Prunus persica (L.) Batsch:
                                                        Pseudomonas syringae pv.persicae (Pruni-
                                                        er et al.) Young et al.
                                                    — bei Rubus L.:
                                                        — Arabis mosaic virus
                                                        — Raspberry ringspot virus
                                                        — Strawberry latent ringspot virus
                                                        — Tomato black ring virus
13.     Pflanzen von Cydonia Mill, und Pyrus L., Unbeschadet der Anforderungen, die für die
        zum Anpflanzen bestimmt, außer Samen Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel II Num-
                                                 mer 9 gelten, amdiche Feststellung, daß
                                                 a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                    ben, die als frei von Pear decline mycoplasm
                                                    bekannt sind,
                                                    oder
                                                 b) die Pflanzen auf der Anbaufläche und in ih-
                                                    rer unmittelbaren Umgebung, die Anzeichen
                                                    aufgewiesen haben, nach denen sie des Be-
                                                    falls rait Pear decline mycoplasm verdächtig
                                                    sind, während der letzten drei abgeschlosse-
                                                    nen Vegetationsperioden an diesem Ort ge-
                                                    rodet wurden.
14.     Pflanzen von Fragaria L., zum Anpflanzen Unbeschadet der Anforderungen, die für die
        bestimmt, außer Samen                    Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel II Num-
                                                 mer 12 gelten, amdiche Feststellung, daß
                                                 a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                    ben, die als frei von Aphelenchoides besseyi
                                                    Christie bekannt sind,
                                                    oder
                                                           100
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                    92/103/EWG Art. 1
                                                             Besondere Anforderungen               (angepaßt)
                     genstände
                                                b) an den Pflanzen auf der Anbaufläche seit Be-
                                                   ginn der letzten abgeschlossenen Vegeta-
                                                   tionsperiode keine Anzeichen von Aphelen-
                                                   choides besseyi Christie festgestellt wurden,
                                                   oder
                                                c) bei Pflanzen in Gewebekultur diese von
                                                   Pflanzen stammen, die den Bedingungen un-
                                                   terBuchstabe b) dieser Nurrmerentsprechen
                                                   oder anhand geeigneter neraatologischer
                                                   Methoden amtlich getestet wurden und sich
                                                    dabei als frei von Aphelenchoides besseyi
                                                    Christie erwiesen haben.
15.    Pflanzen von Malus Mill., zum Anpflan- Unbeschadet der Anforderungen, die für die
       zen bestimmt, außer Samen                Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel II Nura-
                                                raer 9 gelten, aratliche Feststellung, daß
                                                a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                    ben die als frei von Apple proliferation my-
                                                    coplasm bekannt sind,
                                                    oder
                                                b) aa) die Pflanzen, außer aus Samen erwach-
                                                         senem Pflanzgut,
                                                         — entweder im Rahmen eines Zertifi-
                                                             zierungssystems amtlich anerkannt
                                                             wurden, das voraussetzt, daß sie in
                                                             direkter Linie von Material stam-
                                                             men, das unter geeigneten Bedin-
                                                             gungen erhalten wird und amtlichen
                                                             Tests zumindest auf Apple prolifera-
                                                             tion mycoplasm unter Verwendung
                                                             von geeigneten Indikatorpflanzen
                                                             oder gleichwertigen Verfahren un-
                                                             terzogen wurde und sich dabei als
                                                             frei von diesem Schadorganismus er-
                                                             wiesen hat,
                                                             oder
                                                         — in direkter Linie von Material stam-
                                                             men, das unter geeigneten Bedin-
                                                             gungen erhalten und während der
                                                             letzten sechs abgeschlossenen Vege-
                                                             tationsperioden mindestens einem
                                                             amtlichen Test zumindest auf Apple
                                                             proliferaton mycoplasm unter Ver-
                                                             wendung von geeigneten Indikator-
                                                             pflanzen oder gleichwertigen Ver-
                                                              fahren unterzogen wurde und sich
                                                              dabei als frei von diesem Schadorga-
                                                              nismus erwiesen hat;
                                                     bb) an Pflanzen auf der Anbaufläche oder
                                                          an anfälligen Pflanzen in der unmittel-
                                                          baren Umgebung seit Beginn der letz-
                                                          ten drei abgeschlossenen Vegetations-
                                                          perioden keine Anzeichen von Krank-
                                                          heiten festgestellt wurden, die durch
                                                          Apple proliferation mycoplasm verur-
                                                          sacht werden.
                                                           101
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanze ne rzeugnisse und andere Ge-                                                     92/103/EWG Art. 1
                                                                 Besondere Anforderungen
                       genstände                                                                       (angepaßt)"
16.     Pflanzen der folgenden Prunus-Arten, Unbeschadet der Anforderungen, die für die
        zura Anpflanzen bestimmt, außer Samen: Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel II Nura-
        — Prunus amygdalus Batsch                  raer 12 gelten, amtliche Feststellung, daß
        — Prunus armeniaca L.                      a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                       ben, die als frei von Plum pox virus bekannt
        — Prunus blireiana Andre                       sind,
        — Prunus brigantina Vill.                      oder
        — Prunus cerasifera Ehrh.                  b) aa) die Pflanzen, außer aus Samen erwach-
        — Prunus cistena Hansen                              senes Pflanzgut,
        — Prunus curdica Fenzl und Fritsch.                  — entweder im Rahmen eines Zertifi-
                                                                 zierungssystems amtlich anerkannt
        — Pninus domestica ssp. domestica L.
                                                                wurden, das voraussetzt, daß sie in
        — Pninus domestica ssp. insititia (L.)                   direkter Linie vom Material stam-
            CK. Schneid                                          men, daß sie in direkter Linie vom
        — Pninus domestica ssp. italica (Borkh.)                 Material stammen, das unter geeig-
            Hegi.                                                neten Bedingungen erhalten wird
                                                                 und amtlichen Tests zumindest auf
        — Pninus glandulosa Thunb.                               Plum pox virus unter Verwendung
        — Pninus holosericea Batal.                              von geeigneten Indikatorpflanzen
                                                                 oder     gleichwertigen    Verfahren
        — Prunus hortulana Bailey                                unterzogen wurde und sich dabei als
        — Prunus japonica Thunb.                                 frei von diesem Schadorganismus er-
        — Prunus mandshurica (Maxim.) Koehne                     wiesen hat,
        — Prunus maritima Marsh.                                 oder
        — Prunus mume Sieb, und Zucc.                        — in direkter Linie von Material stam-
        — Pninus nigra Ait.                                      men, das unter geeigneten Bedin-
                                                                 gungen erhalten und während der
        — Prunus persica (L.) Batsch                             letzten drei abgeschlossenen Vegeta-
        — Prunus salicina L.                                     tionsperioden mindestens einem
                                                                 amtlichen Test zumindest auf Plum
        — Prunus sibirica L.
                                                                 pox virus unter Verwendung von ge-
        — Prunus simonii Carr.                                   eigneten Indikatorpflanzen oder
        — Prunus spinosa L.                                      gleichwertigen Verfahren unterzo-
                                                                 gen wurde und sich dabei als frei von
        — Prunus tomentosa Thunb.                                diesem Schadorganismus erwiesen
        — Prunus triloba Lindl.                                  hat;
        — andere für Plum pox virus anfällige
            Prunus-Asten
                                                       bb) an Pflanzen der Anbaufläche oder an
                                                             anfälligen Pflanzen in der unmittelbaren
                                                             Umgebung seit Beginn der letzten drei
                                                             abgeschlossenen Vegetationsperioden
                                                             keine Anzeichen von Krankheiten fest-
                                                             gestellt wurden, die durch Plum poxvi-
                                                             rus verursacht werden;
                                                       cc) Pflanzen auf der Anbaufläche, die An-
                                                             zeichen von Krankheiten aufgewiesen
                                                             haben, die durch andere Viren oder vi-
                                                             rusähnliche Organismen verursacht
                                                             werden, gerodet wurden.
17.      Pflanzen von Vitis L., außer Samen und Amtliche Feststellung, daß an den Mutterreben
        Früchten                                    auf der Anbaufläche seit Beginn der letzten bei-
                                                    den abgeschlossenen Vegetationsperioden keine
                                                    Anzeichen von Grapevine Flavescense dorée
                                                    MLO und Xylophilus ampelinus (Panagopoulos)
                                                    Willems et al. festgestellt wurden.
                                                              102
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                  92/103/EWG Art 1
                                                              Besondere Anforderungen             (angepaßt)
                     genstände
18.1. Knollen von Solanum mberosum L., zura Amtliche Feststellung, daß
       Anpflanzen bestimmt                      a) die Gemeinschaftsbestimmungen zur Be-
                                                   kämpfung von Synchytrium endobioticum
                                                   (Schilbersky) Percival eingehalten wurden,
                                                   und
                                                b) die Knollen ihren Ursprung in einera Gebiet
                                                   haben, das als frei von Clavibacter michiga-
                                                   nensis ssp. sependonicus (Spieckermann et
                                                   Kotthoff) Davis et al. bekannt ist, oder die
                                                   Gemeinschaftsbestimmungen zur Bekämp-
                                                   fung von Clavibacter michiganensis ssp. se-
                                                   pendonicus (Spieckermann et Kotthoff) Da-
                                                   vis et al. eingehalten wurden
                                                   und
                                                c) die Knollen ihren Ursprung auf einer Anbau-
                                                   fläche haben, die als frei von Globodera ro-
                                                   stochiensis (Wollenweber) Behrens und Glo-
                                                   bodera pallida (Stone) Behrens bekannt ist.
                                                   und
                                                d) aa) die Knollen entweder ihren Ursprung in    95/4/EG Art 1
                                                         Gebieten haben, in denen das Auftreten
                                                         von      Pseudomonas solanaceanim
                                                         (Smith) Smith nicht bekannt ist,
                                                         oder
                                                   bb) die Knollen in Gebieten, in denen das
                                                         Auftreten von Pseudomonas solanacea-
                                                         nim (Smith) Smith bekannt ist, von ei-
                                                         ner Anbaufläche stammen, die infolge
                                                         der Anwendung eines angemessenen
                                                         Verfahrens zur Tilgung von Pseudomo-
                                                         nas solanaceanim (Smith) Smith frei
                                                         von      Pseudomonas solanaceanim
                                                         (Smith) Smith ist oder als frei davon
                                                         gilt.
18.2. Knollen von Solanum mberosum L., zum      Unbeschadet der besonderen Anforderungen,        92/103/EWG Art 1
       Anpflanzen bestimmt, außer Knollen der   die für die Knollen in Anhang IV Teil A Kapitel  (angepaßt)
       Sorten, die in einem oder mehreren Mit-  II Nummer 18.1 gelten, amtliche Feststellung,
       gliedstaaten aufgrund der Richtlinie     daß die Knollen
       70/457/EWG des Rates amtlich zugelas-    — aus fortgeschrittenen Züchtungen stammen,
       sen wurden                                  wobei diese Feststellung in geeigneter Weise
                                                    auf dem Begleitdokument der Knollen zu er-
                                                    folgen hat;
                                                — in der Geraeinschaft erzeugt wurden
                                                    und
                                                — in direkter Linie vom Material stammen, das
                                                    unter geeigneten Bedingungen erhalten und
                                                    in der Gemeinschaft nach geeigneten Metho-
                                                    den amtlichen Quarantänetests unterzogen
                                                    wurde und sich dabei als frei von Schadorga-
                                                    nismen erwiesen hat.
                                                          103
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-           Besondere Anforderungen                 92/103/EWG A r t 1
                     genstände                                                                    (angepaßfX
18.3. Pflanzen von stolon- oder knollenbüden- a) Die Pflanzen wurden unter Quarantänebe-         (angepaßt)
       den Arten der Gattung Solanum L. oder     dingungen gehalten und haben sich bei Qua-
       ihre Hybriden, zura Anpflanzen be-        rantänetests als frei von jeglichen Schadorga-
       stimmt, außer den in Anhang IV Teil A     nismen erwiesen.
       Kapitel II Nuraraer 18.1 oder 18.2 ge- b) Die Quarantänetests gemäß Buchstabe a)
       nannten Knollen von Solanum mberosum      werden
       L. sowie Erhaitungszüchtungsmaterial in
       Genbanken oder Genraaterialsararalun-    aa) überwacht vom amtlichen Pflanzenschutz-
       gen                                          dienst des betroffenen Mitgliedstaats und
                                                    durchgeführt von wissenschaftlich ausge-
                                                    bildetem Personal dieses Dienstes oder
                                                    einer amtlich anerkannten Stelle;
                                                bb) durchgeführt an einera Ort, der mit geeig-
                                                    neten Einrichtungen ausgestattet ist, die
                                                    bei dem Schutz von Schadorganismen
                                                    und der Aufbewahrung des Materials eine
                                                    ausreichende Sicherung gegen die Gefahr
                                                    der Ausbreitung von Schadorganismen
                                                    bieten;
                                                cc) durchgeführt     an jeder     Materialpartie
                                                    durch
                                                    — Beschau in regelmäßigen Abständen
                                                       während mindestens einer abgeschlos-
                                                        senen Vegetationsperiode, unter Be-
                                                        rücksichtigung der Art des Materials
                                                        und seiner Entwicklung im Rahmen
                                                        des Testprogramras, im Hinblick auf
                                                        Anzeichen für den Befall mit Schador-
                                                        ganismen,
                                                    — Tests nach geeigeten, dem in Artikel
                                                        18 genannten Ausschuß vorzulegen-
                                                        den Methoden;
                                                       — bei allem Kartoffelzuchtmaterial
                                                           zumindest auf
                                                           — Andean potato latent virus
                                                           — Arracacha virus B. oca strain
                                                           — Potato black ringspot virus
                                                           — Potato spindle tuber viroid
                                                           — Potato virus T
                                                           — Andean potato mottle virus
                                                           — herkömmliche Kartoff e hire n
                                                               A, M, S, V, X und Y (ein-
                                                               schließlich Y°, Y n und Yc) so-
                                                               wie Potato leaf roll virus
                                                            — Clavibacter michiganensis ssp.
                                                               sepedonicus (Spieckermann et
                                                               Kotthoff) Davis et al
                                                      104
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-              Besondere Anforderungen               92/103/EWG A r t 1
                      genstände                                                                     (angepaßt)
                                                               — Pseudomonas         solanacearum  95/4/EG A r t 1
                                                                   (Smith) Smith
                                                            — bei echtem Kartoffelsaraen zu-       92/103/EWG Art. 1
                                                               mindest auf Viren und Viroide       (angepaßt)
                                                               gemäß Buchstaben aa) bis cc);
                                                   dd) geeignete Testes auf alle anderen bei der
                                                        Beschau festgestellten Anzeichen zur
                                                        Identifizierung der Schadorganisraen, die
                                                        sie verursacht haben.
                                                 c) Material, das sich bei der Untersuchung ge-
                                                     mäß Buchstabe b) nicht als frei von den
                                                     Schadorganismen gemäß Buchstabe b) erwie-
                                                     sen hat, wird unverzüglich vernichtet oder
                                                     Verfahren zur Tilgung des bzw. der Schador-
                                                    ganisraen unterzogen.
                                                 d) Jede Organisation oder Forschungsstelle, die
                                                    solches Material besitzt, unterrichtet den
                                                     amtlichen Pflanzenschutzdienst ihres Mit-
                                                    gliedstaats darüber.
18.4. Pflanzen von stolon- oder knollenbilden-   Jede Organisation oder Forschungsstelle, die
        den Arten der Gattung Solanum L. oder    solches Material besitzt, unterrichtet den amtli-
        ihre Hybriden, zum Anpflanzen be-        chen Pflanzenschutzdienst ihres Mitgliedstaats
        stimmt, das in Genbanken oder Genmate-   darüber.
        rialsammlungen erhalten wird
18.5. Knollen von Solanum mberosum L., außer Anhand einer Zulassungsnummer auf der Ver-            (angepaßt)
        den in Anhang IV Teil A Kapitel II Num- packung oder bei in loser Schüttung beförderten
        mer 18.1, 18.2, 18.3 oder 18.4 genannten Kartoffeln auf dera Beförderungsmittel ist nach-
        Knollen                                  zuweisen, daß die Kartoffeln von einem amüich
                                                 zugelassenen Erzeuger angebaut wurden oder
                                                 aus amtlich zugelassenen gemeinsamen Lager-
                                                 oder Versandzentren im Anbaugebiet stammen.
                                                 Ferner ist anzugeben, daß die Knollen frei von
                                                 Pseudomonas solanacearum (Smith) Smith sind
                                                 und
                                                 a) die Gemeinschaftsbestiraraungen zur Be-
                                                    kämpfung von Synchytrium endobioticum
                                                    (Schilbersky) Percival eingehalten wurden
                                                    und
                                                 b) gegebenenfalls die Gemeinschaftsbestim-
                                                    raungen zur Bekämpfung von Clavibacter mi-
                                                    chiganensis ssp. sependonicus (Spieckermann
                                                    et Kotthoff) Davis et al. eingehalten wurde.
18.6. Pflanzen von Solanaceae, zura Anpflan-     Unbeschadet der Anforderungen, die gegebe-        (angepaßt)
       zen bestimmt, außer Samen und den in      nenfalls für die Pflanzen in Anhang IV Teil A
        Anhang IV Teil A Kapitel II Nummern      Kapitel II Nummern 18.1,18.2 oder 18.3 gelten,
        18.4 und 18.5 genannten Pflanzen         amtliche Feststellung, daß
                                                          105
 ---pagebreak---    Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                                                      92/103/EWG Art. 1
                                                              Besondere Anforderungen
                     genstände                                                                       (angepaßt)
                                                a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                    ben, die als frei von Potato stolbur myco-
                                                    plasm bekannt sind,
                                                    oder
                                                b) auf den Pflanzen der Anbaufläche seit Be-
                                                    ginn der letzten abgeschlossenen Vegeta-
                                                    tionsperiode keine Anzeichen von Potato
                                                    stolbur mycoplasm festgestellt wurden.
18.7. Pflanzenvon Capsicum annuum L.,Lyco- Unbeschadet der Bestimmungen, die gegebe-                 95/4/EG Art. 1
       persicon lycopersicum (L.) Karsten ex nenfalls für die Pflanzen in Anhang IV Teil A           (angepaßt)
       Farw., Musa L., Nicotian-a L., und Sola- Kapitel II Nummer 18.6 gelten, amtliche Fest-
       num melongena L., zum Anpflanzen be- stellung, daß
       stimmt, außer Samen                      a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                    ben, die sich als frei von Pseudomonas sola-
                                                    naceanim (Smith) Smith erwiesen haben,
                                                    oder
                                                b) auf den Pflanzen der Anbaufläche seit Be-
                                                    ginn der letzten abgeschlossenen Vegeta-
                                                    tionsperiode keine Anzeichen von Pseudo-
                                                    monas solanaceanim (Smith) Smith festge-
                                                    stellt wurden
19.     Pflanzen von Humulus lupulus L., zum    Amtliche Feststellung, daß auf dem Hopfen der        92/103/EWG Art. 1
       Anpflanzen bestimmt, außer Samen         Anbaufläche seit Beginn der letzten abgeschlos-
                                                senen Vegetationsperiode keine Anzeichen von
                                                Verticillium albo-atnim Reinke et Berthold und
                                                 Verticillium dahliae Klebahn festgestellt wurden.
20.     Pflanzen von Dendranthema (DC.) Des. Amtliche Feststellung, daß
        Moul., Dianthus L. und Pelargonium a) auf der Anbaufläche seit Beginn der letzten
        LHerit. ex Ait. zum Anpflanzen be-           abgeschlossenen Vegetationsperiode keine
        stimmt, außer Samen                          Anzeichen von Heliothis armigera Hübner
                                                     oder Spodoptera linoralis (Boisd.) festgestellt
                                                     wurden,
                                                     oder
                                                 b) die Pflanzen einer geeigneten Behandlung
                                                     gegen diese Organismen unterzogen wurden.
21.1. Pflanzen von Dendranthema (DC.) Des.       Unbeschadet der Anforderungen, die für die          (angepaßt)
        Moul. zum Anpflanzen bestimmt, außer     Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel II Num-
        Samen                                    mer 20 gelten, amtliche Feststellung, daß
                                                 a) die Pflanzen höchstens die Fß-Generation
                                                     von Material sind, das sich bei Tests auf
                                                     Chrysanthemum stunt viroid als frei von die-
                                                     sem Virus erwiesen hat, oder sie unmittelbar
                                                     von Material abstammen, das sich bei einer
                                                     repräsentativen Probe von mindestens 10 %
                                                     bei einer amtlichen Prüfung im Zeitpunkt der
                                                     Blüte als frei von Chrysanthemum stunt viro-
                                                     id erwiesen hat;
                                                            106
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                Besondere Anforderungen              92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                                                      (angepaßt)
                                                  b) die Pflanzen oder Stecklinge
                                                     — aus Betrieben stammen, die in den drei
                                                          ersten Monaten vor dera Versand minde-
                                                          stens einmal monatlich amtlich unter-
                                                          sucht wurden und bei denen in dieser Zeit
                                                          keine Anzeichen von Puccinia horiana
                                                          Hennings festgestellt wurden und in de-
                                                          ren unmittelbarer Umgebung in den drei
                                                          Monaten vor der Ausfuhr keine Anzei-
                                                          chen von Puccinia horiana Hennings fest-
                                                          gestellt wurden,
                                                          oder
                                                     — einer geeigneten Behandlung gegen Puc-
                                                          cinia horiana Hennings unterzogen wur-
                                                          den;
                                                  c) bei nichtbewurzelten Stecklingen weder auf
                                                     ihnen noch auf den Pflanzen, von denen sie
                                                     stammen, Anzeichen von Didymella ligulicola
                                                     (Baker, Dimock et Davis) v. Arx festgestellt
                                                     wurden oder bei bewurzelten Stecklingen we-
                                                     der auf ihnen noch auf dera Wurzelbett An-
                                                     zeichen von Didymella ligulicola (Baker, Di-
                                                     mock et Davis) v. Arx festgestellt wurden.
21.2. Pflanzen von Dianthus L. zum Anpflan-       Unbeschadet der Anforderungen, die für die        (angepaßt)
        zen bestimmt, außer Samen                 Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel II Num-
                                                  mer 20 gelten, amtliche Feststellung, d a ß
                                                  — die Pflanzen in direkter Linie von Mutter-
                                                     pflanzen abstammen, die sich bei den in den
                                                      letzten zwei Jahren mindestens einmal durch-
                                                      geführten amtliche anerkannten Tests als frei
                                                     von Erwinia chrysanthemi pv. dianthicola
                                                      (Hellmers) Dickey, Pseudomonas caryophylli
                                                      (Burkholder) Starr et Burkholder, und Phia-
                                                     lophora cinerescens (Wollenw.) van Beyma
                                                      erwiesen haben,
                                                  — keine Anzeichen der vorgenannten Schador-
                                                      ganismen auf den Pflanzen festgestellt wur-
                                                      den.
22.     Zwiebeln von Tulipa L. und Narcissus L., Aratliche Feststellung, daß auf den Pflanzen seit
        außer solchen, bei denen aus der Verpak-  Beginn der letzten abgeschlossenen Vegetations-
        kung oder anderweitig hervorgeht, daß sie periode keine Anzeichen von Ditylenchus dipsaci
        zum Direktverkauf an den Endverbrau- (Kühn) Filipjev festgestellt wurden.
        cher bestimmt sind, der keine gewerbliche
        Schnittbluraenerzeugung betreibt
                                                             107
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-                 Besondere Anforderungen               92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                                                         (angepaßt)
23.     Pflanzen von Apium graveolens L., Agry-    Unbeschadet der Anforderungen, die gegebe-          (angepaßt)
        ranthemum spp., Aster spp., Brassica spp., nenfalls für die Pflanzen in Anhang IV Teil A
        Capsicum annuum L., Cucumis spp., Den-     Kapitel II Nummern 20, 21.1 oder 21.2 gelten,
        dranthema (DG) Des. Moul., Dianthus L.     amtliche Feststellung, daß
        oder ihre Hybriden, Gerbera Cass., Gyp-    — die Pflanzen ihren Ursprung in einera Gebiet
        sophila L., Latuca spp., Leucanthemum          haben, das als frei von Liriomyza bryoniae
        L., Lupinus L., Lycopersicon lycopersicum      (Kaltenbach), Liriomyza huidobrensis (Blan-
        (L.) Karsten ex. Farw., Solanum melonge-       chard) und Liriomyza trifolii (Burgess) be-
        na L., Spinacia L., Tanacetum L. und Ver-      kannt ist,
        bena L., zura Anpflanzen bestimmt, außer
        Samen                                          oder .
                                                   — entweder auf der Anbaufläche bei amtlichen
                                                       Besichtigungen, die in den drei Monaten vor
                                                       der Ernte mindestens monatlich durchge-
                                                       führt wurden, keine Anzeichen von Liriomy-
                                                      za huidobrensis (Blanchard) und Liriomyza
                                                      trifolii (Burgess) festgestellt wurden,
                                                       oder
                                                   — die Pflanzen unmittelbar vor der Vermark-
                                                       tung untersucht wurden, sich dabei als frei
                                                      von Anzeichen der betreffenden Schadorga-
                                                       nismen erwiesen haben und einer geeigneten
                                                       Behandlung zur Tilgung von Liriomyza bryo-
                                                      niae (Kaltenbach), Liriomyza huidobrensis
                                                       (Blanchard) und Liriomyza trifolii (Burgess)
                                                       unterzogen wurden.
24.     Im Freiland angezogene, bewurzelte Die Anbaufläche muß bekanntermaßen frei sein
        Pflanzen, eingepflanzt oder zum Anpflan- von Clavibacter michiganensis ssp. sepedonicus
        zen bestimmt                               (Spieckermann et Kotthoff) Davis et al, Globo-
                                                   dera pallida (Stone) Behrens, Globodera rosto-
                                                   chiensis (Wollenweber) Behrens und Synchytri-
                                                   um endobioticum (Schilbersky) Percival.
25.     Pflanzen von Beta vulgaris L., zum An- Aratliche Feststellung, daß
        pflanzen bestimmt, außer Samen             a) die Pflanzen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                       ben, die alr, frei von Beet leaf curl virus be-
                                                       kannt sind,
                                                       oder
                                                   b) das Auftreten von Beet leaf curl virus auf der
                                                       Anbaufläche nicht bekannt ist und auf der
                                                       Anbaufläche oder in ihrer unmittelbaren
                                                       Umgebung seit Beginn der letzten abge-
                                                       schlossenen Vegetationsperiode keine Anzei-
                                                       chen von Beet leaf curl virus festgestellt wur-
                                                       den.
26.     Samen von Helianthus annuus L.             Aratliche Feststellung, daß
                                                   a) die Samen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                       ben, die als frei von Plasmopara halstedii
                                                       (Farlow) Berl. et de Toni bekannt sind,
                                                       oder
                                                             10S
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Ge-               Besondere Anforderungen               92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                                                      (angepaßt)
                                                 b) die Saraen, außer denen, die aus Sorten er-
                                                     zeugt wurden, die gegen alle im Anbaugebiet
                                                     anwesende Rassen von Plasmopara halstedii
                                                     (Farlow) Berl. et de Toni resistent sind, einer
                                                     angemessenen Behandlung gegen Plasmopa-
                                                    ra halstedii (Farlow) Berl. et de Toni unterzo-
                                                     gen wurden.
27.     Samen von Lycopersicon lycopersicum (L.) Amtliche Feststellung, daß die Samen durch eine
        Karsten ex Farw.                         geeignete Säureextraktionsraethode oder eine
                                                 nach dem Verfahren des Artikels 18 genehmigte
                                                 gleichwertige Methode gewonnen wurden und
                                                 a) die Samen entweder ihren Ursprung in Ge-
                                                     bieten haben, in denen das Auftreten von
                                                     Clavibacter michiganensis ssp. michiganensis
                                                     (Smith) Davis et al. oder Xanthomonas cam-
                                                    pestris pv. vesicatoria (Doidge) Dye nicht be-
                                                     kannt ist,
                                                     oder
                                                 b) an den Pflanzen auf der Anbaufläche wäh-
                                                     rend der letzten abgeschlossenen Vegeta-
                                                     tionsperiode keine Anzeichen für die durch
                                                     diese Schadorganismen verursachten Krank-
                                                     heiten festgestellt wurden,
                                                     oder
                                                 c) die Samen einem amtlichen Test zumindest
                                                     auf diese Schadorganismen an einer reprä-
                                                     sentativen Probe und unter Verwendung ge-
                                                     eigneter Methoden unterzogen wurden und
                                                     sich dabei als frei von diesen Schadorganis-
                                                     men erwiesen haben.
28.1. Samen von Medicago sativa L.               Amtliche Feststellung, daß
                                                 a) auf der Anbaufläche seit Beginn der letzten
                                                     abgeschlossenen Vegetationsperiode keine
                                                     Anzeichen von Ditylenchus dipsaci (Kühn)
                                                     Filipjev festgestellt wurden und daß nach La-
                                                     bortests anhand repräsentativer Proben
                                                     ebenfalls kein Ditylenchus dipsaci (Kühn) Fi-
                                                     lipjev festgestellt wurde
                                                     oder
                                                 b) daß vor der Vermarktung eine Entseuchung
                                                     vorgenommen wurde.
28.2. Samen von Medicago sativa L.               Unbeschadet der Anforderungen, die für die          (angepaßt)
                                                 Pflanzen in Anhang IV Teil A Kapitel II Num-
                                                 mer 28.1 amtliche Feststellung, daß
                                                 a) die Samen ihren Ursprung in Gebieten ha-
                                                     ben, in denen das Auftreten von Clavibacter
                                                     michiganensis spp. insidiosus Davis et al.
                                                      nicht bekannt ist,
                                                      oder
                                                           109
 ---pagebreak---     Pflanzen, Pflanzenerzeugrusse und andere Ge-               Besondere Anforderungen                 92/103/EWG Art. 1
                      genstände                                                                        (angepaßt)
                                                 b) —     das Auftreten von Clavibacter michiga-
                                                          nensis ssp. insidiosus Davis et al. seit Be-
                                                          ginn der letzten zehn Jahre weder im
                                                          Betrieb noch in seiner unmittelbaren
                                                          Umgebung bekannt wurde
                                                          und
                                                          — es sich bei dem Material um eine
                                                              Sorte handelt, die als hochresistent
                                                              gegen Clavibacter michiganensis ssp.
                                                              insidiosus Davis et al. anerkannt ist,
                                                              oder
                                                          — das Material zura Erntezeitpunkt
                                                              noch nicht seine vierte Vegetations-
                                                              periode seit der Aussaat begonnen
                                                              hatte und es höchstens eine vorher-
                                                              gehende Samenernte von der Kultur
                                                              gegeben hatte,
                                                              oder
                                                          — der gewichtsmäßige Anteil an un-
                                                              schädlichem Besatz, der nach den
                                                              Regeln bestimmt wurde, die für die
                                                              Zertifizierung von in der Gemein-
                                                              schaft vermarktetem Saatgut gelten,
                                                              0,1 % nicht übersteigt,
                                                    — während der letzten abgeschlossenen Ve-
                                                        getationsperiode oder gegebenenfalls den
                                                        letzten beiden dieser Perioden weder auf
                                                        der Anbaufläche noch auf einer benach-
                                                        barten Kultur von Medicago sativa L. An-
                                                        zeichen von Clavibacter michiganensis ssp.
                                                        insidiosus Davis et al. festgestellt wurden,
                                                    — auf der betreffenden Anbaufläche wäh-
                                                        rend der letzten drei Jahre vor der Aus-
                                                        saat keine Medicago sativa L. angebaut
                                                       wurde.
29.     Samen von Phaseolus L.                   Amtliche Feststellung, daß
                                                 a) die Samen ihren.Ursprung in einem Land ha-
                                                    ben, das als frei von Xanthomonas campestris
                                                    pv. phaseoli (Smith) Dye bekannt ist,
                                                    oder
                                                 b) eine repräsentative Probe der Samen getestet
                                                    wurde und sich dabei als frei von Xanthomo-
                                                    nas campestris pv. phaseoli (Smith) Dye er-
                                                    wiesen hat
30.1. Früchte von Citms L., Fortunella Swingle,  Die Verpackung muß eine geeignete Ursprungs-
        Poncirus Raf., und ihre Hybriden         kennzeichning tragen.
                                                          110
 ---pagebreak---                                               Teil B                               92/103/EWG Art. 1
VON DEN MITGLTEDSTAVTEN ZU STELLENDE BESONDERE ANFORDERUNGEN
FÜR DAS VERBRINGEN VON PFLANZEN, PFLANZENERZEUGNISSEN UND ANDE-
REN GEGENSTÄNDEN IN DIE UND INNERHALB BESTIMMTER SCHUTZGEBIETE
 Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und      Besondere Anforderungen
        andere Gegenstände                                          Schutzgebiete
        Holz von Nadelbäumen Unbeschadet der Anforderun- EL. IRL. UK (*)          96/14/EG A r t 1
        (Coniferales)              gen, die für Holz gemäß An-
                                   hang IV Teil A Kapitel I Num-
                                   mern 1.1,1.2,1.3,1.4,1.5 und 7
                                   gegebenenfalls gelten,
                                   a) ist das Holz entrindet
                                       oder
                                   b) amtliche Feststellung, daß
                                       das Holz seinen Ursprung in
                                       Gebieten hat, die als frei
                                      von Dendroctonus micans
                                       Kugelan bekannt sind,
                                       oder
                                   c) wird durch die Handelsklas-
                                       se „Kiln-dried", „KD" oder
                                       eine andere international
                                       anerkannte Handelsklasse,
                                       die nach geltendem Han-
                                       delsbrauch auf dem Holz
                                      oder seiner Verpackung an-
                                      gegeben ist, nachgewiesen,
                                      daß das Holz einer künstli-
                                      chen Trocknung bei geei-
                                      gneter Temperatur/Zeit-Re-
                                       lation bis auf einen Feuch-
                                       tigkeitsgehalt von weniger
                                       als 20 % TS zur Zeit der Be-
                                       handlung unterzogenwurde.
        Holz von Nadelbäumen Unbeschadet der Anforderun- EL.IRL.IJK               96/14/EG A r t 1
        (Coniferales)              gen, die für das Holz gemäß
                                   Anhang IV Teil A Kapitel I
                                   Nummern 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5
                                   und 7 sowie Anhang IV Teil B
                                   Nummer 1 gegebenenfalls gel-
                                   ten,
                                   a) ist das Holz entrindet
                                      oder
                                   b) aratliche Feststellung, daß
                                      das Holz seinen Ursprung in
                                       Gebieten hat, die als frei
                                      von Ips duplicams Sahl-
                                       bergh bekannt sind
                                      oder
                                                             111
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                92/103/EWG Art. 1
       andere Gegenstände            Besondere Anforderungen       Schutzgebiete
                                  c) wird durch die Handelsklas-
                                     se „Kiln-dried", „KD" oder
                                     eine andere international
                                     anerkannte Handelsklasse,
                                     die nach geltendem Han-
                                     delsbrauch auf dera Holz
                                     oder seiner Verpackung an-
                                     gegeben ist, nachgewiesen,
                                     daß das Holz einer künstli-
                                     chen Trocknung bei geei-
                                     gneter Temperatur/Zeit-Re-
                                     lation bis auf einen Feuch-
                                     tigkeitsgehalt von weniger
                                     als 20 % TS zur Zeit der Be-
                                     handlung unterzogenwurde.
3.      Holz von Nadelbäumen Unbeschadet der Anforderun- IBULIK                  96/14/EG Art 1
        (Coniferales)             gen, die für das H o b in Anhang
                                  IV Teil A Kapitel I Nummern
                                  1.1,1.2,1.3,1.4,1.5 und 7 sowie
                                  Anhang IV Teil B Nummern 1
                                  und 2 gegebenenfalls gelten:
                                  a) ist das Holz entrindet,
                                     oder
                                  b) amtliche Feststellung, daß
                                     das Holz seinen Ursprung in
                                     Gebieten hat, die als frei
                                     von Ips typographus Heer
                                     bekannt sind,
                                     oder
                                  c) wird durch die Handelsklas-
                                     se „Kiln-dried", „KD" oder
                                     oder eine andere internatio-
                                     nal anerkannte Handelsklas-
                                     se, die nach geltendem Han-
                                     delsbrauch auf dem Holz
                                     oder seiner Verpackung an-
                                     gegeben ist, nachgewiesen,
                                     daß das Holz einer künstli-
                                     chen Trocknung bei geei-
                                     gneter Temperatur/Zeit-Re-
                                      lation bis auf einen Feuch-
                                      tigkeitsgehalt von weniger
                                      als 20 % TS zur Zeit der Be-
                                      handlung unterzogenwurde.
                                                              112
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                      927103/EWG Art. 1
                                       Besondere Anforderungen          Schutzgebiete
       andere Gegenstände
       Holz von Nadelbäumen Unbeschadet der Anforderun- EL. F (Korsika). IRL.         96/14/EG Art. 1
       (Coniferales)              gen, die für das Holz in Anhang UK
                                  IV Teil A Kapitel I Nummern
                                  1.1,1.2,1.3,1.4,1.5 und 7 gege-
                                  benenfalls sowie Anhang IV
                                  Teil B Nummern 1, 2 und 3 gel-
                                  ten:
                                  a) ist das Holz entrindet,
                                      ocler
                                  b) araüiche Feststellung, daß
                                      das Holz seinen Ursprung in
                                      Gebieten hat, die als frei
                                      von Ips amitinus Eichhof
                                      bekannt sind,
                                      oder
                                  c) wird durch die Handelsklas-
                                      se „Kiln-dried", „ K D " oder
                                      eine andere international
                                      anerkannte Handelsklasse,
                                      die nach geltendem Han-
                                      delsbrauch auf dem Holz
                                      oder seiner Verpackung an-
                                      gegeben ist, nachgewiesen,
                                      daß das Holz einer künstli-
                                      chen Trocknung bei geei-
                                      gneter Temperatur/Zeit-Re-
                                      lation bis auf einen Feuch-
                                      tigkeitsgehalt von weniger
                                      als 20 % TS zur Zeit der Be-
                                      handlung unterzogenwurde.
       Holz von Nadelbäumen Unbeschadet der Anforderun- EL. IRL. UKL fN-IRL.          96/14/EG A r t 1
       (Coniferales)              gen, die für das Holz in Anhang Insel Man)
                                  IV Teil A Kapitel I Nummern
                                  1.1,1.2,1.3,1.4,1.5 und 7 gege-
                                  benenfalls sowie Anhang IV
                                  Teil B Nummern 1, 2, 3 und 4
                                  gelten,
                                  a) ist das Holz entrindet,
                                      oder
                                  b) amtliche Feststellung, daß
                                      das Holz seinen Ursprung in
                                      Gebieten hat, die als frei
                                      von Ips cembrae Heer be-
                                      kannt sind,
                                      oder
                                                             113
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                    92/103/EWG Art. 1
                                       Besondere Anforderungen         Schutzgebiete
       andere Gegenstände
                                  c) wird durch die Handelsklas-
                                      se „Kiln-dried", „K.D" oder
                                      oder eine andere internatio-
                                      nal anerkannte Handelsklas-
                                      se, die nach geltendem Han-
                                      delsbrauch auf dem Holz
                                      oder seiner Verpackung an-
                                      gegeben ist, nachgewiesen,
                                      daß das Holz einer künstli-
                                      chen Trocknung bei geei-
                                      gneter Temperatur/Zeit-Re-
                                      lation bis auf einen Feuch-
                                      tigkeitsgehalt von weniger
                                      als 20 % TS zur Zeit der Be-
                                      handlung unterzogenwurde.
       Holz von Nadelbäumen Unbeschadet der Bestimmun- IRL. UK fN-TRI . Tnsel        95/41/EG Art. 1
       (Coniferales)              gen, die für das Holz in Anhang Man)
                                  IV Teil A Kapitel I Nummern
                                  1.1,1.2,1.3,1.4,1.5 und 7 gege-
                                  benenfalls sowie Anhang IV
                                  Teil B Nuraraern 1, 2, 3, 4 und 5
                                  gelten,
                                  a) ist das Holz entrindet,
                                      oder
                                  b) aratliche Feststellung, daß
                                      das Holz seinen Ursprung in
                                      Gebieten hat, die als frei
                                      von Ips sexdentatus Boerner
                                      bekannt sind,
                                      oder
                                  c) wird durch die Handelsklas-
                                      se „Kiln-dried", „K.D." oder
                                      oder eine andere internatio-
                                      nal anerkannte Handelsklas-
                                      se, die nach geltendem Han-
                                      delsbrauch auf dem Holz
                                      oder seiner Verpackung an-
                                      gegeben ist, nachgewiesen,
                                      daß das Holz einer künsüi-
                                      chen Trocknung bei geei-
                                      gneter Temperatur/Zeit-Re-
                                      lation bis auf einen Feuch-
                                      tigkeitsgehalt von weniger
                                      als 20 % TS zur Zeit der Be-
                                      handlung unterzogenwurde.
                                                             114
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                    92/103.EWG Art. 1
       andere Gegenstände              Besondere Anforderungen         Schutzgebiete
6.1.   Holz von Nadelbäumen Unbeschadet der Anforderun- IRL. UK (N-IRL, Insel        95/41/EG Art. 1
       (Coniferales)              gen, die für das Holz in Anhang Man und Jersey!
                                  IV Teil A Kapitel I Nummern
                                  1.1, 1.2,1.3, 1.4,1.5 und 7 gege-
                                  benenfalls sowie Anhang IV
                                  Teil B Nummern 1, 2, 3, 4, 5
                                  und 6 gelten,
                                  a) ist das Holz entrindet,
                                      oder
                                  b) amtliche Feststellung, daß
                                      das Holz seinen Ursprung in
                                      Gebieten hat, die als frei
                                      von Pissodes spp. (europäi-
                                      sche Erreger) bekannt sind,
                                      oder
                                  c) wird durch die Handelsklas-
                                      se „Kiln-dried", „K.D." oder
                                      oder eine andere internatio-
                                      nal anerkannte Handelsklas-
                                      se, die nach geltendem Han-
                                      delsbrauch auf dem Holz
                                      oder seiner Verpackung an-
                                      gegeben ist, nachgewiesen,
                                      daß das Holz einer künstli-
                                      chen Trocknung bei geei-
                                      gneter Temperatur/Zeit-Re-
                                      lation bis auf einen Feuch-
                                      tigkeitsgehalt von weniger
                                      als 20% TS zur Zeit der Be-
                                      handlung unterzogenwurde.
6.2.   Holz von Nadelbäumen Unbeschadet der Anforderun- F (Korsika)
       (Coniferales)              gen, die für das Holz in Anhang
                                  IV Teil A Kapitel I Nummern
                                  1.1, 1.2,1.3, 1.4,1.5 und 7 gege-
                                  benenfalls sowie Anhang IV
                                  Teil B Nummer 4 gelten,
                                  a) ist das Holz entrindet,
                                      oder
                                  b) amtliche Feststellung, daß
                                      das Holz seinen Ursprung in
                                      Gebieten hat, die als frei
                                      von Matsucoccus feytaudi
                                      Duc. bekannt sind.
                                                             115
 ---pagebreak--- Pflanzen. Pflanzenerzeugnis.se und                                                   92/103/EWG Art. 1
       andere Gegenstände               Besondere Anforderungen        Schutzgebiete
       Pflanzen von Abies Mill..   Unbeschadet der Bestimmun- I R L . U K Ç )         96/14/EG Art. 1
       Picea A. Dietr.. Pinus L.   gen, die für die Pflanzen in An-
       und Pseudotsuga Carr..      hang III Teil A Nuraraer 1, An-
       von mehr als 3 m Höhe.      hang IV Teil A Kapitel I Num-
       außer Früchte und Sa-       mern 8.1, 8.2,9 und 10 und An-
                                   hang IV Teil A Kapitel II Num-
                                   mern 4 und 5 gelten, gegebe-
                                   nenfalls amtliche Feststellung,
                                   daß die Anbaufläche frei von
                                   Dendroc tonus micans Kugelan
                                   ist.
       Pflanzen von Abies Mill..   Unbeschadet der Bestimmun- E L IRL. UK            96/14/EG Art. 1
       Picea A. Dietr.. Pinus L..  gen, die für die Pflanzen in An-
       von mehr als 3 m Höhe,      hang III Teil A, Nummer 1, An-
       außer Früchte und Sa-       hang III Teil A Nummern 8.1,
       men                         8.2, 9 und 10, Anhang IV Teü A
                                   Kapitel II Nummern 4 und 5
                                   sowie Anhang IV Teil B Num-
                                   mer 7 gelten, gebenenfalls amt-
                                   liche Feststellung, daß die An-
                                   baufläche frei von Ips duplica-
                                   tus Sahlberg ist.
       Pflanzen von Abies Mill..   Unbeschadet der Bestimmun- IRL.UK                 96/14/EG Art. 1
       Picea A. Dietr.. Pinus L.   gen, die für die Pflanzen in An-
       und Pseudotsuga Carr..      hang III Teil A Nummer 1, An-
       von mehr als 3 m Höhe,      hang IV Teil A Kapitel I Num-
       außer Früchte und Sa-       mern 8.1, S.2, 9 und 10, sowie
       men                         Anhang IV Teil B Kapitel II
                                   Nummern 4, 5 und Anhang IV
                                   Teil B Nummern 7 und 8 gelten,
                                   gebenenfalls amtliche Feststel-
                                   lung, daß die Anbaufläche frei
                                   von Ips typographic Heer ist.
10.    Pflanzen von Abies Mill..   Unbeschadet der Bestimmun- EL. F (Korsika). IRL.  96/14/EG Art. 1
       Picea A. Dietr.. Pinus L..  gen, die für die Pflanzen in An- UK
       von mehr als 3 m Höhe.      hang III Teil A Nummer 1, An-
       außer Früchte und Sa-       hang IV Teil A Kapitel I Num-
       men                         mern 8.1.8.2, 9 und 10, Anhang
                                   IV Teil A Kapitel II Nummern
                                   4 und 5 sowie Anhang IV Teil B
                                   Nummern 7, 8 und 9 gelten, ge-
                                   gebenenfalls amtliche Feststel-
                                   lung, daß die Anbaufläche frei
                                   von Ips umiiinus Eichhof ist.
                                                              116
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                         92/103/EWG A r t 1
       andere Gegenstände              Besondere Anforderungen           Schutzgebiete
11.    Pflanzen von Abies Mill..  Unbeschadet der Bestimmun- EL. IRL. UK. (N-IRL          96/14/EG Art. 1
       Picea A. Dietr.. Pinus L.  gen, die für die Pflanzen in An- Insel Manl
       und Pseudotsuga Carr..     hang III Teil A Nummern 1,
       von mehr als 3 m Höhe.     Anhäng IV Teil A Kapitel I,
       außer Früchte und Sa-      Nummer 8.1,8.2, 9 und 10, An-
       meji                       hang IV Teil A Kapitel II, Num-
                                  mern 4, 5 sowie Anhang IV Teil
                                  B Nummern 7, 8, 9 und 10 gel-
                                  ten, gegebenenfalls aratliche
                                  Feststellung, daß die Anbauflä-
                                  che frei von Ips cembrae Heer
                                  ist.
12.    Pflanzen von Abies MüL.    Unbeschadet der Bestimmun- IRL. UK (N-TRT            Wl 96/14/EG A r t 1 - 95/41/EG Art. 1
       Picea A. Dietr.. Pinus L.. gen, die für die Pflanzen in An- Man)
       von mehr als 3 m Hone,     hang III Teil A Nummer 1, An-
       außer Früchte und Sa-      hang IV Teil A Kapitel I Num-
       mejl                       mer 8.1, 8.2, 9 und 10, Anhang
                                  IV Teil A Kapitel II Nuraraern
                                  4 und 5 sowie Anhang IV Teil B
                                  Nummern 7, 8, 9, 10 und 11
                                  gelten, gegebenenfalls amtliche
                                  Feststellung, daß die Anbauflä-
                                  che frei von Ips sexdentatus
                                  Boerner ist.
13.     Pflanzen von Abies Mill.. Unbeschadet der Bestimmun- IRL. UK (N-IRL. Insel        96/14/EG Art. 1 - 95/41/EG A r t 1
       Picea A. Dietr.. Pinus L.. gen, die für die Pflanzen in An- Man und Jersey)
        außer Früchte und Sa-     hang III Teil A Nummer 1, An-
        raen                      hang IV Teil A Kapitel I Num-
                                  mern 8.1,8.2, 9 und 10, Anhang
                                  IV Teil A Kapitel II Nummern
                                  4 und 5 sowie Anhang IV Teil B
                                  Nummern 7, 8, 9,10,11 und 12
                                  gelten, gegebenenfals amtliche
                                  Feststellung, daß die Anbauflä-
                                  sche frei von Pissodes spp. (eu-
                                   ropäischer Erreger) ist.
14.1. Lose Rinde von Nadel- Unbeschadet der Verbote, die EL, IRL, UK (*)                  96/14/EG Art. 1
        bäumen (Coniferales)      für die Rinde in Anhang III Teil
                                  A Nummer 4 gelten, amtliche
                                   Feststellung, daß die Partie:
                                   a) einer Begasung oder ande-
                                       ren geeigneten Behandlun-
                                       gen gegen Borkenkäfer un-
                                       terzogen wurde
                                       oder
                                                              117
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                    92/103/EWG Art. 1
                                       Besondere Anforderungen         Schutzgebiete
       andere Gegenstände
                                  b) ihren Ursprung in Gebieten
                                       hat, die als frei von Den-
                                       droctonus micans Kugelan
                                       bekannt sind.
14.2. Lose Rinde von Nadel- Unbeschadet der Bestimmun- EL. F (Korsika^ TRI..         96/14/EG Art. 1
       bäumen (Coniferales)       gen, die für die Rinde in An- UK
                                  hang III Teil A Nummer 4 und
                                  Anhang IV Teil B Nummer 14.1
                                  gelten, amtliche Feststellung,
                                  daß die Partie
                                  a) einer Begasung oder ande-
                                       ren geeigneten Behandlun-
                                       gen gegen Borkenkäufer un-
                                       terzogen wurde
                                       oder
                                  b) ihren Ursprung in Gebieten
                                       hat, die als frei von Ips ami-
                                       tinus Eichhof sind.
14.3. Lose Rinde von Nadel- Unbeschadet der Bestimmun- EL. IRL. UK. (N-TRI..         96/14/EG Art 1
        bäumen (Coniferales)      gen, die für die Rinde in An- Insel Man)
                                  hang III Teil A Nummer 4 und
                                  Anhang IV Teil B Nummer 14.1
                                  und 14.2 gelten, araüiche Fest-
                                  stellung, daß die Partie
                                  a) einer Begasung oder ande-
                                       ren geeigneten Behandlun-
                                       gen gegen Borkenkäfer un-
                                       terzogen wurde
                                       oder
                                  b) ihren Ursprung in Gebieten
                                        hat, die als frei von Ips cem-
                                       brae Heer bekannt sind
14.4. Lose Rinde von Nadel- Unbeschadet der Bestimmun- EL.IRL.UK                     96/14/EG Art 1
        bäumen (Coniferales)      gen, die für die Rinde in An-
                                  hang III Teil A Nummer 4 und
                                  Anhang IV Teil B Nummer
                                   14.1, 14.2 und 14.3 gelten, amt-
                                  liche Feststellung, daß die Par-
                                   tie
                                  a) einer Begasung oder ande-
                                        ren geeigneten Behandlun-
                                        gen gegen Borkenkäfer un-
                                        terzogen wurde
                                        oder
                                   b) ihren Ursprung in Gebieten
                                        hat, die als frei von Ips du-
                                       plicams Sahlberg bekannt
                                        sind.
                                                                 118
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                         92/103/EWG Art 1
       andere Gegenstände              Besondere Anforderungen             Schutzgebiete
14.5. Lose Rinde von Nadel- Unbeschadet der Bestimmun- IRL. UK (N-TRI. Tnsel             95/41/EG Art. 1
       bäumen (Coniferales)       gen, die für die Rinde in An- Man)
                                  hang III Teil A Nummer 4 und
                                  Anhang IV Teü B Nummern
                                  14.1,14.2,14.3 und 14.4 gelten,
                                  aratliche Feststellung, daß die
                                  Partie
                                  a) einer Begasung oder ande-
                                      ren geeigneten Behandlun-
                                      gen gegen Borkenkäfer un-
                                      terzogen wurde oder
                                  b) ihren Ursprung in Gebieten
                                      hat, die als frei von Ips sex-
                                     dentatus Boerner bekannt
                                      sind.
14.6. Lose Rinde von Nadel- Unbeschadet der Bestimmun-                IRL.UK             96/14/EG A r t 1
       bäumen (Coniferales)       gen, die für die Rinde in An-
                                  hang III Teil A Nummer 4 und
                                  Anhang IV Teil B Nummern
                                  14.1, 14.2, 14.3, 14.4 und 14.5
                                  gelten, amtliche Feststellung,
                                  daß die Partie
                                  a) einer Begasung oder ande-
                                      ren geeigneten Behandlun-
                                     gen gegen Borkenkäfer un-
                                      terzogen wurde oder
                                  b) ihren Ursprung in Gebieten
                                      hat, die als frei von Ips typo-
                                     graphus Heer, bekannt sind.
14.7. Lose Rinde von Nadel- Unbeschadet der. Bestimmun- F (Korsika)
       bäumen (Coniferales)       gen, die für die Rinde in An-
                                  hang III Teil A Nummer 4 und
                                  Anhang IV Teil.B Nummer 14.2
                                  gelten, amtliche Feststellung,
                                  daß die Partie
                                  a) einer Begasung oder ande-
                                      ren geeigneten Behandlun-
                                     gen gegen Borkenkäfer un-
                                      terzogen wurde oder
                                  b) ihren Ursprung in Gebieten
                                      hat, die als frei von Matsu-
                                     coccus feytaudi         bekannt
                                      sind.
14.8. Lose Rinde von Nadel- Unbeschadet der Bestimmun- IRL. UK (N-IRT. Insel             95/41/EG A r t 1
       bäumen (Coniferales)       gen, die für die Rinde in An- Man und Jersey'!
                                  hang III Teil A Nummer 4 und
                                  Anhang IV Teil B Nummern
                                  14.1, 14.2, 14.3, 14.4, 14.5 und
                                  14.6 gelten, amtliche Feststel-
                                  lung, daß die Partie
                                                               119
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                  927103/EWG Art 1
                                       Besondere Anforderungen       Schutzgebiete
       andere Gegenstände
                                  a) einer Begasung oder ande-
                                      ren geeigneten Behandlun-
                                      gen gegen Borkenkäfer un-
                                      terzogen wurde
                                      oder
                                  b) Ihren Ursprung in Gebieten
                                      hat, die als frei von Pissodes
                                      spp. (europäische Erreger)
                                      bekannt sind.
15.    Pflanzen von Larix Mill., Unbeschadet der Bestimmun- IRL. UK (N-IRL. Insel  95/41/EG Art. 1
       zum Anpflanzen be- gen, die für die Pflanzen in An- Man und Jersey)
       stimmt, außer Saraen       hang III Teü A Nuraraer 1, An-
                                  hang IV Teü A Kapitel I Num-
                                  mern 8.1, 8.2, und 10, Anhang
                                  IV, Teil A Kapitel II Nummer 5
                                  und Anhang IV Teü B Num-
                                  mern 7, 8, 9, 10, 11, 12 und 13
                                  gelten, aratliche Feststellung,
                                  daß die Pflanzen aus Baum-
                                  schulen stammen und daß die
                                  Anbaufläche frei von Cephalcia
                                  lariciphila (Klug.) ist.
16.    Pflanzen von Pinus L.,     Unbeschadet der Bestimmun- IRL. UK (N-IRL)       95/41/EG Art. 1
       Picea A. Dietr., Larix     gen, die für die Pflanzen in An-
       Mill., Abies Mill, und     hang III Teü A Nummer 1, An-
       Pseudotsuga Carr., zura    hang IV Teü A Kapitel I Num-
       Anpflanzen      bestimmt,  mern 8.-1, 8.2 und 9, Anhang A
       außer Samen                Kapitel II Nummer 4 sowie An-
                                  hang IV Teü B Nummern 7, 8,
                                  9, 10, 11, 12, 13 und 15 gelten,
                                  aratliche Feststellung, daß die
                                  Pflanzen aus Baumschulen
                                  stammen und daß die Anbau-
                                  fläche frei von Gremmeniella
                                  abietina (Lag.) Morelet ist
17.    Pflanzen von Pinus L., Unbeschadet der Bestimmun- E (Ibiza)
       zum Anpflanzen be- gen, die für die Pflanzen in An-
       stimmt, außer Samen        hang III Teü A Nummer 1, An-
                                  hang IV Teü A Kapitel I Num-
                                  mer 8.1, 8.2 und 9, Anhang IV
                                  Teil A Kapitel II Nummer 4
                                  und Anhang IV Teü B Num-
                                  mern 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und
                                   16 gelten, amtliche Feststel-
                                  lung, daß die Anbaufläche und
                                  ihre unmittelbare Umgebung
                                  frei von Thaumetopoea pityo-
                                  campa (Den. et Schiff.) sind.
                                                              120
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanze nerzeugnisse und                                                        92/103/EWG Art. 1
       andere Gegenstände               Besondere Anforderungen            Schutzgebiete
18.    Pflanzen von Picea A. Unbeschadet der Bestimmun- EL. IRL. UK (N-TRT               95/41/EG Art 1
       Dietr. zum Anpflanzen gen, die für die Pflanzen in An- Insel Man und Jersey^
       bestimmt, außer Samen hang III Teü A Nummer 1, An-
                                   hang IV Teü A Kapitel I Num-
                                   mern 8.1, 8.2 und 10, Anhang
                                   IV Teil A Kapitel II Nummer 5
                                   sowie Anhang IV Teil B Num-
                                   mern 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und
                                   16 gelten, aratliche Feststel-
                                   lung, daß die Pflanzen aus
                                   Baumschulen stammen und daß
                                   die Anbaufläche frei von Gilpi-
                                   nia hereyniae (Hartig) ist.
19.    Pflanzen von Eucalyptus Amtliche Feststellung, daß             EL,P
       I'Herit, außer Samen a) die Pflanzen frei von Erde
       und Früchten                    sind und gegen Gonipterus
                                       scutellatus Gyll. behandelt
                                       wurden
                                       oder
                                   b) ihren Ursprung in Gebieten
                                       haben, die als frei von Go-
                                       nipterus scutellatus Gyll. be-
                                       kannt sind.
20.1. Knollen von Solanum tu- Unbeschadet der Bestimmun- DK. F (BretaaneV FI.            96/14/EG A r t 1
       berosum L., zum An- gen, die für die Pflanzen in An- IRL. P (A7orenV S. IIK       (angepaßt)
       pflanzen bestimmt           hang III Teü A Nummern 10
                                   und 11 sowie Anhang IV Teil A
                                   Kapitel I Nummern 25.1, 25.2,
                                   25.3, 25.4, 25.5 und 25.6 sowie
                                   Anhang IV Teü A Kapitel II
                                   Nuraraern 18.1, 18.2, 18.3, 18.4
                                   und 18.6 gelten, aratliche Fest-
                                   stellung, daß die Knollen
                                   a) in einera Gebiet angebaut
                                       wurden, in dem das Auftre-
                                       ten von Beety necrotic yel-
                                       low vein virus (BNYVV)
                                       nicht bekannt ist
                                       oder
                                   b) die auf einer Fläche oder ei-
                                       nem bodenhaltigen Kultur-
                                       substrat angebaut wurden,
                                       das als frei von BNYVV be-
                                       kannt ist oder sich bei einera
                                       amtlichen Test unter Ver-
                                       wendung eines geeigneten
                                       Verfahrens als frei von
                                       BNYVV herausgestellt hat,
                                       oder
                                   c) von Erde freigespült wur-
                                       den.
                                                               121
 ---pagebreak--- Pflanzen. Pflanzenerzeugnisse und                                                           92/103/EWG An. 1
       andere Gegenstände              Besondere Anforderungen           Schutzgebiete
20.2.  Knollen von Solanum tu- Die Sendung bzw. Partie darf        DK. F (Bretagne). FI.   96/14/EG Art. 1
       berosum L., außer denen höchstens 1 Gewichtsprozent         IRL. P (Azoren). S.UK
       gemäß Anhang IV Teü B enthalten.
       Nummer 20.1 und de-
       nen, die dazu bestimmt
       sind, in Anlagen mit zu-
       gelassenen Abfallbeseiti-
       gungseinrichtungen zu
       Stärke verarbeitet zu
       werden
20.3.  Knollen von Solanum tu- Unbeschadet der Anforderun- FI                              95/1 E G , Euratom, EGKS
       berosum L.,                gen nach Teil A Kapitel II des                           (angepaßt)
                                  Anhangs IV Nummern 18.1,
                                  1S.2 und 18.5, amtliche Bestäti-
                                  gung, daß die Vorschriften ein-
                                  gehalten sind in bezug auf Glo-
                                  bodera pallida (Stone) Behrens
                                  und Globosera rostochiensis
                                  (Wollenweber) Behrens, die de-
                                  nen der Richtlinie 69/465/EWG
                                  entsprechen.
21.    Pflanzen und lebender      Unbeschadet der Verbote, die     E. F (Champagne-Ar-     92/103/EWG Art. 1
       Blütenstaub zur Bestäu-    für die Pflanzen in Anhang III   dennes. Elsaß (außer    - 95/41/EWG Art. 1
       bung von Chaenomeles       Teil A Nummer 9 und IS sowie     Departement du Bas-
       Lindl.,        Cotoneaster Anhang III Teil B Nummer 1       Rhinl Lothringen. Fran-
       Ehrh., Crataegus L., Cy-   gelten, gegebenenfalls amtliche  che-Comté. Rhône-Al-
       donia Mill., Eriobotrya    Feststellung, daß                pes (außer Departement
       Lindl., Malus Mill., Mes-                                   Rhône).      Bourgogne.
       pilus    L., Pyracantha    a) die Pflanzen aus den Schutz-  Auvergne, (außer De-    96/14/EG Art. 1
       Roem., Pynis L., Sorbus        gebieten E. F (Champagne-    partement      Puv   de
       L. außer Sorbus interme-       Ardennes. Elsaß — ausge-     Dôme). Provence-Alpes-
       dia (Ehrh.) Pers. und          nommen das Departement       Côte d'Azur. Korsika.
       Stranvacsia Lindl., außer      Bas-Rhin        Lothringen.  Languedoc-Roussillon).
       Samen und Früchten             Franche-Comté. Rhône-Al-     IRL. I. P, UK (N-IRL
                                      pes — ausgenommen das        Insel Man und die Ka-
                                      Departement Rhône —.         nalinseln). A. FI
                                      Bourgogne. Auvergne —
                                      ausgenommen das Departe-
                                      ment Puy-de-Dôme —. Pro-
                                      vence-Alpes-Côte d'Azur.
                                      Korsika. Languedoc-Rous-
                                      si Hon L IRL. I. P. UK
                                      (N-IRL. Insel Man und Ka-
                                      nalinseln). A. FI stammen
                                  oder
                                  b) die Pflanzen auf einer Flä-
                                      che erzeugt wurden bzw. bei
                                      Verbringung      in     eine
                                      ..Schutzzone" auf einer Flä-
                                      che mindestens für ein Jahr
                                      erhalten wurden, die
                                                            122
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                              92/103/EWG Art. 1
       andere Gegenstände           Besondere Anforderungen      Schutzgebiete
                                  aa) in einer amtlich bezeich-
                                       neten Schutzzone von
                                       mindestens 50 km 2 Hegt,
                                       d.h. einer Zone, in der
                                      die Wirtspflanzen zumin-
                                      dest einem amtlich zuge-
                                       lassenen und überwach-
                                       ten Bekärapfungssystera
                                      unterliegen, anhand des-
                                      sen die Gefahr der Aus-
                                      breitung von Erwinia
                                      amylovora (Burr.) Winsl.
                                      et al. durch die dort an-
                                      gebauten Pflanzen ge-
                                      ring gehalten werden
                                      soll;
                                  bb) vor Beginn der letzten
                                      abgeschlossenen Vegeta-
                                      tionsperiode für den An-
                                      bau der Pflanzen nach
                                      Maßgabe dieser Num-
                                      mer amtlich zugelassen
                                      wurde;
                                  cc) sich ebenso wie die an-
                                      deren Teüe der Schutz-
                                      zone seit Beginn der
                                      letzten abgeschlossenen
                                      Vegetationsperiode als
                                      frei von Erwinia amylo-
                                      vora (Burr.) Winsl. et al.
                                      erwiesen hat bei
                                      — amtlichen Besichti-
                                          gungen, die zumin-
                                          dest zweimal sowohl
                                          auf der Fläche selbst
                                          als auch im Umkreis
                                          von       mindestens
                                          250 m durchgeführt
                                          wurden, und zwar
                                          einmal im Juli/Au-
                                          gust und einmal im
                                          September/Oktober,
                                          und
                                                         123
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                   92/103/EWG Art 1
       andere Gegenstände           Besondere Anforderungen        Schutzgebiete
                                       — ira Umkreis von min-
                                          destens 1 km amtli-
                                          chen     Stichproben-
                                          kontrollen, die zu-
                                          mindest einmal zwi-
                                          schen Juli und Okto-
                                          ber an ausgewählten
                                          geigneten Stellen, wo
                                          insbesondere       geei-
                                          gnete Indikatorpflan-
                                          zen wachsen, durch-
                                          geführt wurden,
                                          und
                                       — amtlichen Tests, die
                                          an seit Beginn der
                                          letzten abgeschlosse-
                                          nen Vegetationspe-
                                          riode amtlich gezoge-
                                          nen    Proben       von
                                          Pflanzen, die auf dem
                                          Feld oder den ande-
                                           ren    Teilen       der
                                           Schutzzone     Anzei-
                                          chen von Erwinia
                                          amylovora       (Burr.)
                                          Winsl. etal. aufgewie-
                                           sen haben, mit geei-
                                           gneten Labormetho-
                                           den     durchgeführt
                                          wurden,
                                           und
                                  dd) von der ebenso wie von
                                       den anderen Teilen der
                                       Schutzzone keine Wirts-
                                       pflanzen mit Anzeichen
                                       von Ermnia amylovora
                                       (Burr.) Winsl. et al. ohne
                                       vorherige aratliche Un-
                                       tersuchung oder Zustim-
                                       mung entfernt wurden.
22.     Pflanzen von Allium por- Die Sendung bzw. Partie darf PK. F (Bretagne), FI. 96/14/EG Art. 1
        rum L., Apium L., Beta höchstens 1 Gewichtsprozent IRL. P (AzorenV S. U K
        L., Brassica napus L., Erde enthalten
        Brassica rapa L., Daucus
        L., und andere Pflanzen,
        die zum Anpflanzen be-
        stimmt sind
                                                            124
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                     92/103/EWG Art. 1
       andere Gegenstände             Besondere Anforderungen          Schutzgebiete
23.    Pflanzen von Beta vulga- a) Unbeschadet der Anforde- DJi. F (Bretagne). FI.   96/14/EG Art 1
       ris L., die zura Anpflan-     rungen, die für die Pflanzen IRL.PfAzorenVS.UK  (angepaßt)
       zen bestimmt sind, außer      in Anhang IV Teil A Kapitel
       Samen                         I Nummern 35.1 und 35.2,
                                     des Anhangs IV Teil A Ka-
                                     pitel II Nummer 25 und des
                                     Anhang IV Teil B Nummer
                                     22 gelten, amtliche Feststel-
                                     lung, daß die Pflanzen
                                    aa) in amtlichen Untersu-
                                         chungen als frei von
                                         Beet necrotic yellow vein
                                         virus (BNYVV) befun-
                                         den wurden
                                         oder
                                    bb) aus Saatgut erwachsen
                                         sind, das den Anforde-
                                         rungen des Anhangs IV
                                         Teil B Nummer 27 ge-
                                         nügt,
                                         und
                                         — in Gebieten angebaut
                                             wurden, in denen das
                                             Auftreten von
                                             BNYVV nicht be-
                                             kannt ist,
                                             oder
                                         — auf einer Fläche oder
                                             Kultursubstrat ange-
                                             baut wurden, das in
                                             amtlichen Untersu-
                                             chungen als frei von
                                             BNYVV        befunden
                                             wurde,
                                             oder
                                         — der Probenahme un-
                                             terzogen wurde und
                                             bei der Anbalyse der
                                             Probe als frei von
                                             BNYVV        befunden
                                             wurde.
                                  b) Die das Material haltende
                                     Einrichtung       oder    For-
                                     schungsstelle meldet das be-
                                     treffende Material der für
                                     sie zuständigen amtlichen
                                     Pflanzenschutzbehörde.
                                                             125
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                            92/103/EWG Art. 1
       andere Gegenstände              Besondere Anforderungen            Schutzgebiete
24.    Pflanzen von Begonia L. Amtliche Feststellung, daß           DK. IRL. P (Entre Dou-   95/41/EG Art. 1
       und Euphorbia pulcherri- a) die Pflanzen ihren Ursprung      ro e Minho. Traz-os-     (angepaßt)
       ma Wüld., außer denje-         in einem Gebiet haben, das    Montes. Beira Litoral.
       nigen, bei denen auf-          als frei von Bemisia tabaci   Beira Interior. Ribatejo
       grund der Verpackung,          Genn. bekannt ist,            e Oeste. Alentejo Ma-
       der Entwicklung der                                          deira und Azoren). UK.
       Blüten (oder Brakteen)         oder                          SJFJ
       oder anderer Merkmale b) bei in den drei Monaten vor
       offenkundig ist, daß sie       der Vermarktung minde-
       zura Verkauf an den            stens einmal       monatlich
       Endverbraucher         be-     durchgeführten amtlichen
       stimmt sind, der keinen        Untersuchungen and den
       gewerblichen Pflanzen-         Pflanzen am Anbauort kei-
       bau betreibt, zum An-          ne Anzeichen von Bemisia
       pflanzen bestimmt, au-         tabaci Genn. festgestellt
       ßer Samen                      wurden,
                                      oder
                                  c) die Pflanzen vor der Ver-
                                      marktung einer geeigneten
                                      Behandlung zur Tilgung von
                                      Bemisia tabaci Genn. unter-
                                      zogen und bei der Untersu-
                                      chung als frei von lebenden
                                      Schadorganismen befunden
                                      wurden.
25.1. Pflanzen von Beta vulga- Amtliche Feststellung, daß die DK. F (Bretagne). FI.          96/14/EG Art. 1
       ris L., zur Tierernährung Pflanzensendung entweder:          IRL. P (Azoren). S. UK
       bestimmt                   a) der        Hitzebehandlung
                                      zwecks Bekämpfung des Be-
                                      falls mit Beet necrotic yel-
                                      low vein virus
                                      oder
                                  b) einer Behandlung zur Ent-
                                      fernung von Erde und Wur-
                                      zeln sowie zur Devitalisie-
                                      rung der Pflanzen unterzo-
                                      gen wurde.
25.2. Pflanzen von Beta vulga- Amtliche Feststellung, daß die DK. F (Bretagne). FI.          96/14/EG Art. 1
       ris L., zur industriellen Pflanzen zur industriellen Ver- IRL. P (Azoren). S.UK
       Verarbeitung bestimmt arbeitung bestimmt sind und an
                                  Fabriken geliefert werden, die
                                  über eine geeignete, überwach-
                                  te Abwasseraufbereitungsanla-
                                  ge zur Verhinderung der
                                  BNYW-Verbreitung verfügen,
                                  und der Transport in einer Wei-
                                  se erfolgt, bei der eine Verbrei-
                                  tung des Krankheitserregers
                                  ausgeschlossen ist.
 26.   Rübenerde und unsterili- Amtliche Feststellung, daß Er- DK. F (Bretagne). FI.         96/14/EG Art. 1
       sierter Rübenabfall        de bzw. Abfall einer Behand- IRL. P (Azoren). S. UK
                                  lung unterzogen wurde, bei der
                                  eine Verschleppung des Beet
                                  necrotic yellow vein virus aus-
                                  geschlossen ist.
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                           92/103/EWG Art. 1
       andere Gegenstände              Besondere Anforderungen            Schutzgebiete
27.1. Saraen von Futter- und Unbeschadet der Bestimmun- DK. F (Bretagne). FI.               95/4/EG Art. 1 - 96/14/EG Art. I
       Zuckerrüben von Beta gen der Richtlinie 66/400/EWG IRL. P (Azoren). S.UK
       vulgaris L.                gegebenenfalls amtliche Fest-
                                  stellung, daß
                                  a) das Saatgut der Kategorien
                                      „Basissaatgut" und „zertifi-
                                      ziertes Saatgut" die Bedin-
                                      gungen der Anlage I Teil B
                                      Nuraraer 3 der Richtlinie
                                      66/400/EWG erfüllt
                                      oder
                                  b) bei „nicht endgültig zertifi-
                                      ziertem Saatgut" das Saat-
                                      gut
                                      — die Bedingungendes Ar-
                                          tikels 15 Absatz 2 der
                                         -Richtlinie 66/400/EWG
                                          erfüllt
                                          und
                                      — zu einer industriellen
                                          Verarbeitung bestimmt
                                          ist, die die Bedingungen
                                          der Anlage I Teil B der
                                          Richtlinie 66/400/EWG
                                          erfüllt und an Fabriken
                                          geliefert wird, die über
                                          eine amtlich zugelassene
                                          überwachte Abwasser-
                                          aufbereitungsanlage zur
                                          Verhinderung der Ver-
                                          breitung von Beet necro-
                                          tic yellow vein virus
                                          (BNYVV) verfügen,
                                          oder
                                  c) das Saatgut von Samenträ-
                                       gerbeständen       gewonnen
                                      wurde, die in einem Gebiet
                                       angebaut wurden, in dem
                                       das Auftreten von BNYVV
                                       nicht bekannt ist.
27.2. Gemüsesaraen von Beta        Unbeschadet der Bestimmun- DK. F (Bretagne). FI.         96/14/EG Art. 1
        vulgaris L.                gen          der       Richtlinie IRL. P (Azoren). S. UK
                                   70/45S/EWG, gegebenenfalls
                                   amtliche Feststellung, daß
                                   a) bei verarbeitetem Saatgut
                                       der gewichtsmäßige Anteil
                                       an unschädlichen Verunrei-
                                       nigungen 0,5 v.H. nicht
                                       überschreitet — bei um-
                                       hülltem Saatgut ist diese Be-
                                       dingung vor der Umhülltem
                                       Saatgut ist diese Bedingung
                                       vor der Umhüllung einzu-
                                       halten —
                                       oder
                                                              127
 ---pagebreak--- Pflanzen, Ptlanzenerzeugnis.se und                                                           92/103/EWG Art. 1
       andere Gegenstände              Besondere Anforderungen            Schutzgebiete
                                   b) bei nicht verarbeitetem                                95/4/EG Art. 1
                                      Saatgut das Saatgut
                                      — amtlich so verpackt wird,
                                          daß keine BNYVV-Ver-
                                          breitung zu befürchten
                                          ist,
                                          und
                                      — zu einer industriellen
                                          Verarbeitung bestimmt
                                          ist, die die Bedingungen
                                          von Buchstabe a) erfüllt
                                          und an Fabriken gelie-
                                          fert wird, die über eine
                                          amtlich       zugelassene
                                          überwachte        Abwas-
                                          seraufbereitungsanlage
                                          zur Verhinderung der
                                          Verbreitung von Beet
                                          necrotic vellow ve in virus
                                          (BNYVV) verfügen,
                                          oder
                                   c) das Saatgut von Samenträ-
                                       gerbeständen       gewonnen
                                       wurde, die in einem Gebiet
                                       angebaut wurden, in dem
                                       das Aftreten von BNYVV
                                       nicht bekannt ist
28.     Samen von Gossypium Amtliche Feststellung, daß                EL                     92/103/EWG Art. 1 - 95/4LEG Art. 1
        spp.                       a) der Samen durch Säurebe-
                                       handlung entfasert wurde
                                       und
                                   b) auf der Anbaufläche seit
                                       Beginn der letzten abge-
                                       schlossenen Vegetationspe-
                                       riode keine Anzeichen von
                                       Glomerella gossypii Edger-
                                       ton festgestellt wurden und
                                       eine repräsentative Probe
                                       untersucht wurde und sich
                                       dabei als frei von Glomerel-
                                       la gossypii Edgerton erwie-
                                       sen hat.
28.1. Samen von Gossypium Amtliche Bestätigung, daß die EL, E (Andalucia, Cata-              96/14/EG Art. 1
        spp.                        Samen mit Säure entkörnt wur- lonia,        Extremadura,
                                    den                               Murcia, Valencia)
                                                               12S
 ---pagebreak--- Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und                                                                         92/103/EWG Art. 1
       andere Gegenstände                  Besondere Anforderungen                 Schutzgebiete
29.    Samen von Mangifera Aratliche Feststellung, daß die E (Granada und Mala-                          96/14/EG A r t 1
       spp.                           Saraen ihren Ursprung in Ge- ga!. P ( Alenttejb. Algarve
                                      bieten haben, die als frei von und Madeira!
                                      Sternochetus mangifera Fabrici-
                                      us bekannt sind
30.    Gebrauchte        Landma- Landmaschinen und Geräte                    DK. F (Bretagne) FT.        96/14/EG Art 1
       schinen und Geräte             sind zu säubern und von Erd-           IRL. P (AzorenV S UK
                                      und Pflanzenresten frei zu hal-
                                      ten
31.    Früchte von Citrus L.,         Unbeschadet der Anforderun- EL, F (Korsika), I, P                  95/66/EG Art 1
       Fortunella Swingle, Pon-       gen für Früchte gemäß Anhang                                       (angepaßt)
       cirus Raf., und ihre Hy-       IV Teü A Kapitel II Nummer
       briden mit Ursprung in         30.1 gilt, daß:
       E und F (außer Korsika)        a) die Früchte frei von Blättern
                                          und Stielen sein müssen,
                                          oder
                                      b) Früchten mit Blättern und
                                          Stielen eine amtliche Bestä-
                                          tigung beüiegt, daß sie in ge-
                                          schlossenen, amtlich versie-
                                          gelten Behältern verpackt
                                          sind, daß diese Behälter
                                          während des Transports
                                          durch ein für diese Früchte
                                          anerkanntes Schutzgebiet
                                          verschlossen bleiben und
                                          daß sie ein im Pflanzenpaß
                                          aufgeführtes Kennzeichen
                                           tragen
(*)     (Schottland, Nordirland, Jersey, England: folgende Grafschaften: Bedfordshire, Berkshire, Buk-   96/14/EG Art. 1
        kinghamshire, Cambridgeshire, Cleveland, Cornwall, Cumbria, Devon, Dorset, Durham, East
        Sussex, Essex, Greater London, Hampshire, Hertfordshire, Huraberside, Kent, Lincolnshire,
        Norfolk, Northamptonshire, Oxfordshire, Somerset, South Yorkshire, Suffolk, Surrey, Tyne and
        Wear, West Sussex, West Yorkshire, The Isle of Wight, The Isle of Man, the Isles of Scilly sowie
        die folgenden Teile der Grafschaft: Avon: Teil der Grafschaft bis sum Süden der südlichen Gren-
        ze der Autobahn M4; Cheshire: Teil der Grafschaft östlich der Ostgrenze des Peak-District-Na-
        tionalparks sowie Teil der Grafschaft nördlich der Nordgrenze der A52(T) nach Derby und Teü
        der Grafschaft nördlich der Nordgrenze der A6(T); Gloucestershire: Teil der Grafschaft östlich
        der Ostgrenze der Fosse Way Roman road; Greater Manchester: Teil der Grafschaft östlich der
        Ostgrenze des Peak-District-Nationalparks; Leicestershire: Teil der Grafschaft östlich der Ost-
        grenze der Fosse Way Roman road sowie Teil der Grafschaft östlich der Ostgrenze der B411A
        und Teil der Grafschaft östlich der Ostgrenze der Autobahn Ml, North Yorkshire: die gesamte
        Grafschaft mit Ausnahme des Kreises Craven; Staffordshire: Teil der Grafschaft östlich der Ost-
        grenze der A 52 (T); Warwickshire: Teil der Grafschaft östlich der Ostgrenze der Fosse Way
        Roman road, Wiltshire: Teil der Grafschaft südlich der Südgrenze der Autobahn M4 bis zur
        Verbindungsstelle der M4 mit der Fosse Way Roman road sowie Teil der Grafschaft östlich der
        Ostgrenze der Fosse Way Roman road).
                                                                   129
 ---pagebreak---                           ANHANG V                             92/98/EWG Art 1
 PFLANZEN, PFLANZENERZEUGNISSE UND ANDERE
 GEGENSTÄNDE, DIE EINER GESUNDHEITSUNTERSU-
   CHUNG ZU UNTERZIEHEN SIND, UND ZWAR VOR
  VERBRINGUNG INNERHALB DER GEMEINSCHAFT
AM ERZEUGUNGSORT, WENN SIE AUS DER GEMEIN-
   SCHAFT STAMMEN, ODER VOR ZULASSUNG ZUR
 EINFUHR IN DIE GEMEINSCHAFT IM URSPRUNGS-
 ODER ABSENDERLAND, WENN SEE AUS DRITTLÄN-
                       DERN STAMMEN
                             TEIL A
Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände
mit Ursprung in der Gemeinschaft
/.   Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände,
      die potentielle Träger von Schadorganismen von Belang
     für die gesamte Gemeinschaft sind und mit einem
     Pflanzenpaß versehen sein müssen
      1.   Pflanzen- und Pflanzenerzeugnisse.
           1.1. Zum Anpflanzen bestimmte Pflanzen, ausge-
                 nommen Saraen, der Gattungen Chaenome-
                 les Lindl., Cotoneaster Ehrh., Crataegus L.,
                 Cydonia Mill, Eriobotrya Lindl., Malus Mül.,
                 Mespilus L, Prunus L., Pyracantha Roera.,
                 Pyrus L, Sorbus L., ausgenommen Sorbus in-
                 termedia (Ehrh.) Pers., und Stranvaesia Lindl
           1.2. Pflanzen von Beta vulgaris L. und Humulus
                 lupulus L., zura Anpflanzen bestimmt, aus-
                 genommen Samen.
           1.3. Pflanzen von ausläufer- oder knollenbilden-
                 den Arten von Solanum L., oder deren Hy-
                 briden, zum Anpflanzen bestimmt.
            1.4. Pflanzen von Fortunella Swingle, Poncirus
                 Raf. und deren Hybriden, sowie von Vitis L.,
                 ausgenommen Früchte und Samen.
            1.5. Unbeschadet der Nummer 1.6 Pflanzen von
                 Citrus L., und deren Hybriden, ausgenom-
                 men Früchte und Samen.
            1.6. Früchte von Citrus L., Fortunella Swingle,    95/66/EG Art. 1
                 Poncirus Raf. und ihre Hybriden, mit Stielen
                 und Blättern.
            1.7. Holz im Sinne von Artikel 2 Absatz 2 Un-      92/98/EWG Art 1
                 terabsatz 1, das
                 a)   ganz oder teüweise aus einer der fol-
                      genden Gattungen gewonnen wurde:
                      —     Castanea Mül, ausgenommen ent-
                            rindetes Holz,
                      —     Platanus L., auch wenn das Holz
                            nichts von der natürlichen Run-
                            dung seiner Oberfläche behalten
                            hat,
                       und das
                                             130
 ---pagebreak---               b)   einer der folgenden Warenbezeichnun-        92/98/EWG Art. 1
                   gen gemäß Anhang I Teü II der Ver-
                   ordnung (EWG) Nr. 2658/87 des Rates
                   vom 23. Juli 1987 über die zolltarifliche
                   und statistische Nomenklatur sowie den
                   Gemeinsamen Zolltarif (}) entspricht:
    KN-Code                      Warenbezeichnung
   4401 10           Brennholz in Form von Rundlingen,
                    Scheiten, Zweigen, Reisigbündeln oder
                     ähnlichen Formen
   440122            Holz in Form von Plättchen           oder
                     Schnitzeln
ex 4401 30           Holzabfälle und Holzausschuß, nicht zu
                     Pellets, Briketts, Scheiten oder ähnli-
                    chen Formen zusammengepreßt
   4403 99           Rohholz, auch entrindet, vom Splint be-
                     freit oder zwei- oder vierseitig grob zu-
                    gerichtet:
                    — anderes als mit Farbe, Beize, Kreo-
                         sot oder anderen Konservierungs-
                         mitteln behandeltes Holz
                    — anderes als Nadelholz, Eichenholz
                         (Quercus spp.) oder Buchenholz (Fa-
                         gus spp.)
ex 4404 20           Holzpfähle, gespalten; Pfähle und
                     Pflöcke aus Holz, gespitzt, nicht in der
                     Längsrichtung gesägt:
                    — anderes Holz
   4406 10           Bahnschwellen (Querstreben) aus Holz:
                     — nicht imprägniert
ex 4407 99           Holz, in der Längsrichtung gesägt oder
                     gesäumt, gemessert oder geschält, nicht
                     gehobelt, geschliffen oder keilverzinkt,
                     mit einer Dicke von mehr als 6 mm, ins-
                     besondere Balken, Planken, Schwarten,
                     Platten, Latten:
                     — anderes als Nadelholz, Tropenholz,
                          Eichenholz (Quercus spp.) oder Bu-
                         chenholz (Fagus spp.)
         1.8. Lose Rinde von Mill.
(!) ABl. Nr. L 256 vom 7. 9. 1987, S. 1. Verordnung zuletzt
    geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2588/95 der Kom-
    mission (ABl. Nr. L 264 vom 7. 11. 1995, S. 4).
                                              131
 ---pagebreak--- 2. Pflanzen, Pflanze ne rzeugnisse und andere Gegen-    92/98/EWG Art. 1
   stände von Erzeugern mit Genehmigung für Er-
   zeugung und Verkauf an Personen, die sich mit
   gewerbsmäßiger Pflanzenerzeugung befassen, aus-
   genommen für den Verkauf an den Endverbrau-
   cher vorbereitete und verkaufsfertige Pflanzen,
   Pflanzencrzeugnisse und andere Gegenstände, so-
   fern deutlich von derjenigen anderer Erzeugnisse
   getrennt ist.
   2.1. Zura Anpflanzen bestimmte Pflanzen, ausge-
         nommen Samen, der Gattungen Abies Mill.,
        Apium graveolens L., Argyranthemum spp.,
        Aster spp., Brassica L., Castanea Mill., Cucu-
         mis spp., Dendranthema (DC) Des Moul,
         Dianthus L. und Hybriden, Exacum spp.,
         Fragaria L., Gerbera Cass., Gypsophila L., al-
         le Sorten von Neu-Guinea-Hybriden von
         Impatiens L., Lactuca spp., Larix Mill., Leu-
         canthemum L., Lupinus L., Pelargonium
         l'Herit. ex Ait., Picea A. Dietr., Pinus L ,
         Platanus L., Populus L., Pseudotsuga Carr.,
         Quercus L., Rubus L., Spinacia L., Tanace-
         titm L., Tsuga Carr. und Verbena L.
   2.2. Pflanzen von Solanaceae, mit Ausnahme der
         unter Nummer 1.3 genannten, zum Anpflan-
         zen bestimmt, ausgenommen Samen.
   2.3. Pflanzen von Araceae, Marantaceae, Musa-
         ceae, Persea spp. und Strelitziaceae, bewur-
         zelt, auch mit anhaftendem oder beigefüg-
         tem Nährsubstrat.
   2.4. Samen und Zwiebeln von Allium ascaloni-         93/110/EG Art. 1
         cum L., Allium cepa L. und Allium schoeno-
         prasum L. zum Anpflanzen bestimmt, und
         Pflanzen von Allium poirum L. zura An-
         pflanzen bestimmt.
3. Zum Anpflanzen bestimmte Zwiebeln und Knol-          92/98/EWG Art. 1
   len von Erzeugern mit Genehmigung für Erzeu-
   gung und Verkauf an Personen, die sich mit ge-
   werbsmäßiger Pflanzenerzeugung befassen, ausge-
   nommen für den Verkauf an den Endverbraucher
   vorbereitete und verkaufsfertige Pflanzen, Pflan-
   zenerzeugnisse und andere Gegenstände, sofern
   die zuständigen Dienststellen der Mitgliedstaaten
   sicherstellen, daß ihre Erzeugung deutlich von
   derjenigen anderer Erzeugnisse getrennt ist, von
   Camassia Lindl, Chionodoxa Boiss., Crocus flavus
   Weston ,.Golden Yellow", Galantus L., Galtonia
   candicans (Baker) Decne.. Zwergformen und ihre       93/110/EG Art. 1
   Hybriden der Gattung Gladiolus Tourn. ex L..
   wie Gladiolus callianthus Marais. Gladiolus colvil-
   lei Sweet. Gladiolus nanus hört.. Gladiolus ramo-
   sus hört, und Gladiolus tubereenii hört.. Hyacint-
   hus L., Iris L., Ismene Herbert, Muscari Miller,
   Narcissus L., Orinthogalum L., Puschkinia Adams,
   Scilla L., Tigridia Juss., und Tulipa L.
 ---pagebreak--- II. Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände,    92/98/EWG Art. 1
    die potentielle Träger von Schadorganismen von Belang
    für bestimmte Schutzgebiete sind und die bei Verbrin-
    gung in solche oder innerhalb solcher Gebiete mit einem
    dafür gültigen Pflanzenpaß versehen sein müssen
     Unbeschadet der in Abschnitt I genannten Pflanzen,
     Pflanze ne rzeugnisse und anderen Gegenstände:
     1.   Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegen-
          stände.
          1.1. Pflanzen von Abies Mill.. Larix Mül.. Picea   96/14/EG A r t 1
                A Dietr.. Pinus L. und Pseudotsuga Carr..
          1.2. Pflanzen von Populus L. und Beta vulgaris L.
                zum Anpflanzen bestimmt, ausgenommen
                Samen.
          1.3. Pflanzen, ausgenommen Früchte und Samen
                von Chaenomeles Lindl., Cotoneaster Ehrh,
                Crataegus L., Cydonia Mill, Eriobotrya
                Lindl., Eucalyptus l'Herit, Malus Mül., Mes-
                pilus L., Pyracantha Roem, Pyrus L., Sorbus
                L., ausgenommen Sorbus intermedia (Ehrh.)
                Pers., und Stranvaesia Lindl.
          1.4. Befruchtungsfähiger Tollen zur Bestäubung
                von Chaenomeles Lindl., Cotoneaster Ehrh.,
                Crataegus L., Cydonia Mül., Eriobotrya
                 Lindl., Malus Mül., Mespilus L., Pyracantha
                 Roem., Pyrus L., Sorbus L. ausgenommen
                 Sorbus intermedia (Ehrh.) Pers. und Stran-
                 vaesia Lindl.
           1.5. Knollen von Solanum      tuberosum L., zum
                 Anpflanzen bestimmt
           1.6. Pflanzen von Beta vulgaris L. zur Verfütte-
                 rung oder industriellen Verarbeitung be-
                 stimmt
           1.7. Dung und nicht keimfreie Abfälle von Rü-
                 ben (Beta vulgaris L.)
           1.8. Samen von Beta vulgaris L., Dolichos Jacq.,
                 Gossypium spp. und Phaseolus vulgaris L.
           1.9. Früchte (Samenkapseln) von Gossypium spp.    96/14/EG A r t 1
                 und Samenbaurawolle.
           1.10. Holz im Sinne von Artikel 2 Absatz 2 Un-
                 terabsatz 1, das:
                 a)   ganz oder teilweise aus Holz von Na-   93/110/EG Art. 1
                      delbäumen (Coniferaiesh gewonnen
                      wurde, außer entrindetes Holz
                      und
                 b)   einer der folgenden Warenbezeichnun-    92/98/EWG A r t 1
                      gen gemäß Anhang I Teü II der Ver-
                       ordnung (EWG) Nr. 2658/87 entspricht:
                                             133
 ---pagebreak---     KN-Code                      Warenbezeichnung              92/98/EWG Art. 1
   4401 10           Brennholz in Form von Rundlingen,
                     Scheiten, Zweigen, Reisigbündeln oder
                     ähnlichen Formen
   440121            Holz in Form von Plättchen          oder
                     Schnitzeln
ex 4401 30           Holzabfälle und Holzausschuß, nicht zu
                     Pellets, Briketts, Scheiten oder ähnli-
                     chen Formen zusammengepreßt
   4403 20           Rohholz, auch entrindet, vom Splint be-
                     freit oder zwei- oder vierseitig grob zu-
                     gerichtet:
                     — anderes als mit Farbe, Beize, Kreo-
                         sot oder anderen Konservierungs-
                         mitteln behandeltes Holz
ex 4404 10           Holzfähle,gespalten; Pfähle und Pflök-
                     ke aus Holz, gespitzt, nicht in der
                     Längsrichtung gesägt
   4406 10           Bahnschwellen (Querstreben) aus Holz:
                     — nicht imprägniert
ex 4407 10           Holz, in der Längsrichtung gesägt oder
                     gesäumt, gemessen oder geschält, nicht
                     gehobelt, geschliffen oder keüverzinkt,
                     rait einer Dicke von mehr als 6 mm, ins-
                     besondere Balken, Planken, Schwarten,
                     Platten, Latten.
ex 4415 10           Kisten, Verschlage und Trommeln aus
                     Holz
ex 4415 20           Flach- und Boxplatten sowie andere La-
                     dungsträger aus Holz:
                     — andere als Flachpaletten und Boxpa-
                          letten wenn sie den Normen für
                          „UIC-Flachpaletten" entsprechen
                          und demgemäß gekennzeichnet sind
         1.11. Lose Rinde von Koniferen (Coniferales)
         Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegen-
         stände von Erzeugern mit Genehmigung für Er-
         zeugung und Verkauf an Personen, die sich mit
         gewerbsmäßiger Pflanzenerzeugung befassen, aus-
         genommen für den Verkauf an den Endverbrau-
         cher vorbereitete und verkaufsfertige Pflanzen,
         Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände, so-
         fern die zuständigen Dienststellen der Mitglied-
         staaten sicherstellen, daß ihre Erzeugung deutlich
         von derjenigen anderer Erzeugnisse getrennt ist
         2.1. Pflanzen von Begonia L. und Euphorbia pul-        96/14/EG Art 1
               cherrima WÜld, zura Anpflanzen bestimmt,         (angepaßt)
               ausgenommen Samen.
                                            134
 ---pagebreak---                            TEIL B                             92/98/EWG Art 1
Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände
mit Ursprung in anderen als den in Teil A genannten Ge-
bieten
I.   Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände,
     die potentielle Träger von Schadorganismen sind, die für
     die gesamte Gemeinschaft von Belang sind
     1.   Pflanzen, zura Anpflanzen bestimmt, ausgenom-
          men Saraen und Aquariumpflanzen, jedoch ein-
          schließlich Samen von Cruciferae, Gramineae, Tri-
          folium spp., mit Ursprung in Argentinien,
          Australien, Bolivien, Chile, Neuseeland oder Uru-
           guay, Gattungen Triticum, Secate und A' Triticose- 96/78/EG
          cale aus Afghanistan. Indien. Irak. Mexiko. Ne-
           pal. Pakistan und den USA. Capsicum spp.,
          Helianthus annuus L., Lycopersicon lycopersicum
           (L ) Karsten ex Farw., Medicago sativa L., Prunus
           L., Rubus L., Oryza spp., Zea mais L., Allium ce-
          pa L., Allium porrum L., Allium schoenoprasum
           L. und Phaseolus L.
     2.    Pflanzenteüe, ausgenommen Früchte und Samen,
          von:
           — Castanea Mill., Dendranthema (DC) Des.
                Moul., Dianthus L., Pelargonium I'Herit ex
                Ait Phoenix spp., Populus L., Quercus L.,
           — Koniferen (Coniferales),
           — Acer saccharum Marsh., rait Ursprung in
                Nordamerika,
           — Prunus L., mit Ursprung in außereuro-
                päischen Ländern.
     3.    Früchte von:
           — Citms L., Fortunella Swingle, Poncirus Raf.
                und deren Hybriden,
           — Annona L., Cydonia Mill., Diospyros L., Ma-
                lus Mül., Mangifera L., Passiflora L., Prunus
                L., Psidium L., Pyrus L., Ribes L., Syzygium
                Gaertn., und Vaccinium L., mit Ursprung in
                außereuropäischen Ländern.
      4.   Knollen von Solanum tuberosum L.
      5.   Lose Rinde von
           — Koniferen (Coniferales)
           — Acer saccharum Marsh., Castanea Mül., Po-
                pulus L., und Quercus L., andere als Quercus
                suber L.
      6.   Holz im Sinne von Artikel 2 Absatz 2 Unterab-
           satz 1, das
            a)   ganz oder teüweise aus einer der folgenden
                 Gattungen und Arten gewonnen wurde:
                — Castanea Mill.,
                 — Castanea Mül., Quercus L., auch wenn
                      das Holz nichts von der natürlichen
                      Rundung seiner Oberfläche behalten
                      hat, mit Ursprung in Nordamerika,
                                           135
 ---pagebreak---             —    Platanus L., auch wenn das Holz nichts      92/98/EWG Art. 1
                 von der natürlichen Rundung seiner          (angepaßt)
                 Oberfläche behalten h a t
            —    Konifern (Coniferales), ausgenommen
                 Pinus L., mit Ursprung in außereuro-
                 päische Ländern, auch wenn das Holz
                 nichts von der natürlichen Rundung
                 seiner Oberfläche behalten hat,
            —    Pinus L., auch wenn das Holz nichts
                 von der natürlichen Rundung seiner
                 Oberfläche behalten hat,
            —    Populus L., mit Ursprung in Ländern
                 des amerikanischen Kontinents,
            — Acer saccharum Marsh., auch wenn das
                 Holz nichts von der natürlichen Run-
                 dung seiner Oberfläche behalten hat,
                 mit Ursprung in Nordamerika,
                 und das
        b)  einer der folgenden Warenbezeichnungen
            gemäß Anhang I Teü II der Verordnung
            (EWG) Nr. 2658/87 entspricht:
    KN-Code                    Warenbezeichnung
   4401 10        Brennholz in Form von Rundlingen,
                  Scheiten, Zweigen, Reisigbündeln oder
                  ähnlichen Formen
ex 4401 21        Holz in Form von Plättchen           oder
                  Schnitzeln:
                  — Nadelholz mit Ursprung in außereu-
                       ropäischen Ländern
   4401 22        Holz in Form von Plättchen           oder
                  Schnitzeln:
                  — anderes Holz
ex 4401 30         Holzabfälle und Holzausschuß, auch zu
                   Pellets, Briketts, Scheiten oder ähnli-
                  chen Formen zusammengepreßt
ex 4403 20         Rohholz, auch entrindet vom Splint be-
                   freit oder zwei- oder vierseitig grob zu-
                   gerichtet:
                   — andere als mit Farbe, Beize, Kreosot
                       oder anderen Konservierungsmitteln
                       behandeltes Holz, aus Nadelholz mit
                       Ursprung in außereuropäischen
                       Ländern
   4403 91         Rohholz, auch entrindet, vom Splint be-
                   freit oder zwei- oder vierseitig grob zu-
                   gerichtet:
                   — anderes als mit Farbe, Beize, Kreo-
                       sot oder anderen           Konservie-
                        rungsmitteln behandeltes Holz:
                        — Eichenholz (Quercus spp.)
                                          136
 ---pagebreak---     KN-Code             Warenbezeichnung              92/98/EWG Art 1
   4403 99  Rohholz, auch entrindet, vom Splint be-
            freit oder zwei- oder vierseitig grob zu-
            gerichtet:
            — anderes als mit Farbe, Beize, Kreo-
                sot oder anderen Konservie-
                rungsmitteln behandeltes Holz:
            — anderes als Nadelholz, Eichenholz
                (Quercus spp.) oder Buchenholz (Fa-
                gus spp.)
ex 4404 10  Holzpfähle, gespalten; Pfähle und
            Pflöcke aus Holz, gespitzt, nicht in der
            Längsrichtung gesägt:
            — Nadelholz rait Ursprung in außereu-
                ropäischen Ländern
ex 4404 20  Holzpfähle, gespalten; Pfähle und
            Pflöcke aus Holz, gespitzt, nicht in der
            Längsrichtung gesägt:
            — anderes Holz
   4406 10  Bahnschwellen (Querstreben) aus Holz:
            — nicht imprägniert
ex 4407 10  Holz, in der Längsrichtung gesägt oder
            gesäumt, gemessen oder geschält, nicht
            gehobelt, geschliffen oder keüverzinkt,
            mit einer Dicke von mehr als 6 mm, ins-
            besondere Balken, Planken, Schwarten,
            Platten, Latten:
            — Nadelholz mit Ursprung in außereu-
                ropäischen Ländern
ex 4407 91  Holz, in der Längsrichtung gesägt oder
            gesäurat, gemessert oder geschält, nicht
            gehobelt, geschliffen oder keüverzinkt,
            mit einer Dicke von mehr als 6 mm, ins-
            besondere Balken, Planken, Schwarten,
            Platten, Latten:
            — Eichenholz (Quercus spp.)
ex 4407 99  Holz, in der Längsrichtung gesägt oder
            gesäumt, gemessert oder geschält, nicht
            gehobelt, geschliffen oder keüverzinkt,
            mit einer Dicke von mehr als 6 mm, ins-
            besondere Balken, Planken, Schwarten,
            Platten, Latten:
            — anderes als Nadelholz, Tropenholz,
                Eichenholz (Quercus spp.) oder Bu-
                chenholz (Fagus spp.)
ex 4415 10  Kisten, Verschlage und Trommeln aus
            Holz rait Ursprung in außereuro-
            päischen Ländern
                                  137
 ---pagebreak---      KN-Code                     Warenbezeichnung              92/98/EWG Art 1
 ex 4415 20           Flach- und Boxpaletten sowie andere
                      Ladungsträger aus Holz mit Ursprung
                      in außereuropäischen Ländern
 ex 4416 00           Troge aus Holz, einschließlich Faßstäbe,
                      Eichenholz (Quercus spp.)
               Flachpaletten und Boxpaletten (KN-Code ex
               4415 20) sind auch ausgenommen, wenn sie
               den Normen für „UIC-FIachpaletten" ents-
               prechen und demgemäß gekennzeichnet
               sind.
     7.   a)   Nährsubstrat als solches, das ganz oder teil-
               weise aus Erde oder festen organischen
               Stoffen wie Teüen von Pflanzen, Humus,
               einschließlich Torf oder Rinden, aber nicht
               nur aus Torf besteht
          b)   Nährsubstrat, das Pflanzen anhaftet oder
               beigefügt ist und das ganz oder teilweise aus
               dera unter Buchstabe a) beschriebenen Ma-
               terial oder ganz oder teilweise aus Torf oder
               einem festen anorganischen Stoff zur Erhal-
                tung der Lebensfähigkeit der Pflanzen be-
               steht, mit Ursprung in der Türkei, Estland,
               Lettland, Litauen, Moldawien, Rußland, der
               Ukraine, Weißrußland und in außereuropäi-
                schen Ländern, ausgenommen Ägypten, Is-
                rael, Libyen, Malta, Marokko, Tunesien und
                Zypern.
     8.   Körner der Gattungen Triticum, Seeale und X Tri-     96/78/EG
          ticosecale mit Ursprung in Afghanistan, Indien,
          Irak, Mexiko, Nepal, Pakistan und den USA.
II. Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse und andere Gegenstände,92/98/EWG Art. 1
     die möglicherweise Schadorganismen tragen und für be-
     stimmte Schutzgebiete von Belang sind
     Unbeschadet der in Abschnitt I genannten Pflanzen,
     Pflanze ne rzeugnisse und anderen Gegenstände.
     1.   Pflanzen von Beta vulgaris L., zur Verfütterung
          oder industriellen Verarbeitung bestimmt
     2.   Dung und nicht keimfreie Abfälle von Rüben
          (Beta vulgaris L.)
     3.   Befruchtungsfähige Pollen zur Bestäubung von
          Chaenomeles Lindl., Cotoneaster Ehrh, Crataegus
          L., Cydonia Mill., Eriobotrya Lindl., Malus Mill.,
          Mespilus L., Pyracantha Roem., Pyrus L., Sorbus
          L., ausgenommen Sorbus intermedia (Ehrh.) Pers.
           und Stranvaesia Lindl.
                                            138
 ---pagebreak---     4.  Teile von Pflanzen, ausgenommen Früchte und           92/98/EWG A r t 1
        Samen von Chaenomeles Lindl., Cotoneaster
        Ehrh., Crataegus L., Cydonia Mül., Eriobotrya
        Lindl., Malus Mill., Mespilus L., Pyracantha
        Roem., Pyrus L., Sorbus L., ausgenommen Sorbus
        intermedia (Ehrh.) Pers. und Stranvaesia Lindl.
    5.  Saraen von Dolichos Jacq., Magnifera spp., Beta       (angepaßt)
        vulgaris L. und Phaseolus vulgaris L.
    6.  Samen und Früchte (Kapseln) von Gossypium
        spp. und Samenbaumwolle                               96/14/EG A r t 1
    7.  Holz im Sinne von Artikel 2 Absatz 2 Unterab-
        satz 1,
        a)   das ganze oder teüweise aus Koniferen (Co-
             niferales), ausgenommen Pinus L., gewonnen
             wurde und seinen Ursprung in europäischen
             Drittländern hat
             und
        b)   das einer der folgenden Warenbezeichnun-
             gen gemäß Anhang I Teü II der Verordnung
             (EWG) Nr. 2658/87 entspricht:
     KN-Code                    Warenbezeichnung
   4401 10          Brennholz in Form von Rundlingen,
                    Scheiten, Zweigen, Reisigbündeln oder
                    ähnlichen Formen
   440121           Holz in Form von Plättchen oder
                    Schnitzeln
ex 4401 30          Holzabfälle und Holzausschuß, auch zu
                    Pellets, Briketts, Scheiten oder ähnli-
                    chen Formen zusammengepreßt
   4403 20          Rohholz, auch entrindet, vom Splint be-
                    freit oder zwei- oder vierseitig grob zu-
                    gerichtet:
                    — anderes als rait Farbe, Beize, Kreo-
                        sot oder anderen Konservierungs-
                        mitteln behandeltes Holz
ex 4404 10          Holzpfähle, gespalten; Pfähle und
                    Pflöcke aus Holz, gespitzt, nicht in der
                    Längsrichtung gesägt
   4406 10          Bahnschwellen (Querstreben) aus Holz:
                    — nicht imprägniert
ex 4407 10          Holz, in der Längsrichtung gesägt oder
                    gesäumt, gemessert oder geschält, nicht
                    gehobelt, geschliffen oder keüverzinkt,
                    mit einer Dicke von mehr als 6 mm, ins-
                    besondere Balken, Planken, Schwarten,
                    Platten, Latten
   4415 10          Kisten, Verschlage und Trommeln aus
                    Holz
   4415 20          Flach- und Boxpaletten sowie andere
                    Ladungsträger aus Holz
                                          139
 ---pagebreak---    Flachpaletten und Boxpaletten (KN-Code ex    9Z'98/EWG Art 1
   4415 20) sind auch ausgenommen, wenn sie den
   Norraen für „UlC-Flachpaletten" entsprechen
   und demgemäß gekennzeichnet sind.
8. Pflanzenteile von Eucahypms THérit           96/14/EG Art 1
                                140
 ---pagebreak---                      ANHANG VI                          77/93/EWG Anhang MI
 Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, die einer besonderen
          Regelung unterworfen werden können
1.   Getreide und seine Nachprodukte
2.   Trockene Hülsenfrüchte
3.   Wurzeln von Manihot und ihre Nachprodukte
4.   Rückstande der Gewinnung pflanzlicher Öle.
                                         141
 ---pagebreak---                      ANHANG VII                           87/298/EWG Art. 1 Annan? VHf
                  ZEUGNISMUSTER
Die nachstehenden Zeugnisrauster sind bezüglich folgender
Merkmale festgelegt:
— Wordaut,
— Format,
— Anordnung und Größe der Felder,
— Papierfarbe und Farbe des Drucks.
     A. Muster eines Pflanzengesundheitszeugnisses
                                         142
 ---pagebreak--- 1 Name und Anschrift des Absenders                                           2                                           —
c                                                                                     PFLANZENGESUNDHEITSZEUGNIS
                                                                                      Nr. EWG / /
3 Name und Anschrift des angegebenen Empfängers                              4 Pflanzenschutzdienst von
                                                                                 an Pflanzenschutzdienst(e) von
                                                                             5   Ursprungsort
6 Angegebenes Transportmittel
7 Angegebener Grenzübertrittsort
8  Unterscheidungsmerkmale; Zahl und Beschreibung der Packstücke; Name des Erzeugnisses;                      9 Angegebene Menge
   botanischer Name der Pflanzen
1U Hiermit wird bescheinigt, daß die oben beschriebenen Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse
   — nach geeigneten Veifahren untersucht worden sind und
   — frei von Quarantäneschadorganismen und praktisch frei von anderen gefährlichen Schadorganisraen befunden wurden
   — als den im Bestimmungsland geltenden Pflanzenschutzvorschriften entsprechend angesehen werden.
11 Zusätzliche Erklärung
ENTSEUCHUNG UND/ODER DESINFIZIERUNG                                          Ort der Ausstellung
12 Behandlung                                                                Datum
13 Chemikalie (Wirkstoff)                14 Dauer und Temperatur             Name und Unterschrift des        Dienstsiegel
                                                                             amtlich Beauftragten
15 Konzentration                                    16 Datum
17 Sonstige Angaben
                                                                    143
 ---pagebreak---                                          B. Mustereines pflanzensanitären Weiterversendungszeugnisses
1   Name und Anschrift des Absenders                                          2
                                                                                                       PF1ANZENSANITÂRES
c                                                                                               WEITERVERSENDUNGSZEUGNIS
                                                                                                NR. EWG / /
3   Name und Anschrift des angegebenen Empfängers                             4    Pflanzenschutzdienst von
                                                                                   an Pflanzenschutzdienst(e) von
                                                                              5    Ursprungsort
6   Angegebenes Transportmittel
7   Angegebener Grenzübertrittsort
8   Unterscheidungsmerkmale; Zahl und Beschreibung der Packstücke; Name des Erzeugnisses;                          9   Angegebene Menge
    botanischer Name der Pflanzen
10 Hiermit wird bescheinigt, daß
    — die oben beschriebenen Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse aus                                (Ursprungsland)
        nach                  (Weiterversendeland) eingeführt worden sind und daß ihnen das Pflanzengesundheitszeugnis Nr.
        (*) dessen     Q Original    Q       beglaubigte Kopie in der Anlage vorliegt, beigefügt war;
    — (*) sie       Q           verpackt            Q     umgepackt worden sind           Q       in ihrer ursprünglichen Verpackung
        Q     in neuen Behältnissen befördert werden;
    — (*) sie aufgrund        Q des ursprünglichen Pflanzengesundheitszeugnisses und          Q einer zusätzlichen Untersuchung
        als den im Bestimmungsland geltenden Pflanzenschutzvorschriften entsprechend angesehen werden;
    — die Sendung während ihrer Einlagerung in               (Weiterversendeland) keiner Gefahr eines Befalls oder einer Infizierung ausgesetzt
        war.
    (*) Zutreffendes ankreuzen.
 11 Zusätzliche Erklärung
 ENTSEUCHUNG UND/ODER DESINFIZIERUNG                                           Ort der Ausstellung
 12 Behandlung                                                                 Datum
 13 Chemikalie (Wirkstoff)                14 Dauer und Temperatur              Name und Unterschrift des           Dienstsiegel
                                                                               amtlichen Beauftragten
 15 Konzentration                                    16 Datum
 17 Sonstige Angaben
                                                                       144
 ---pagebreak---                     G. Erläuterungen                    87/298/EWG Art 1
1.  Zu Feld 2
Die Kennumraer des Zeugnisses setzt sich zusammen aus
—   „EWG",
— den Kennbuchstaben des Mitgliedstaats und
— einem Kennzeichen für das einzelne Zeugnis, beste-
    hend aus Zahlen oder einer Buchstaben-Zahlen-Kom-
    bination, wobei die Buchstaben für die Provinz, den
    Verwaltungsbezirk usw. des betreffenden Mitglied-
    staats stehen, in welcher bzw. welchem das Zeugnis
    ausgestellt wurde.
2.  Zum Feld ohne Nummer
    Dieses Feld ist für amtliche Vermerke bestimmt.
3.  Zu Feld 8
    Die „Beschreibung der Stücke" soll die Angabe der
    Art der Stücke umfassen.
    Zu Feld 9
    Die Menge ist in Zahl oder in Gewicht auszudrücken.
:>. Zu Feld 11
    Reicht der Raum für die vollständige zusätzliche
    Erklärung nicht aus, so ist auch die Rückseite des
    Formblatts zu verwenden.
                                        145
 ---pagebreak---                                              ANHANG     VIII
                                                TEIL A
                                   Aufgehobene Richtlinie und nachfol-
                                           gende Änderungen
                                           (gemäß Artikel 27)
Richtlinie 77/93/EWG des Rates                      mit Ausnahme von Artikel 19
und ihrer nachfolgenden Änderungen
Rieh       8Ü/392/EWG des Rates
Rieh       80/393/EWG des Rates
Rieh       81/7/EWG des Rates
Rieh       84/378/EWG des Rates
Rieh       85/173/EWG des Rates
Rieh       85/574/EWG des Rates
Rieh       86/545/EWG der Kommission
Rieh       86/546/EWG der Kommission
Rieh       86/547/EWG der Kommission
Rieh       86/651/EWG des Rates
Rieh       87/298/EWG des Rates
Rieh       SS/271/EWG der Kommission
Rieh       S8/272/EWG der Kommission
Rieh       88/430/EWG der Kommission
Rieh       S8/572/EWG des Rates
Rieh       S9/359/EWG des Rates
Rieh       89/439/EWG des Rates
Rieh       90/168/EWG des Rates
Rieh       90,'490/EWG der Kommission               nur was Anhang 1 - 2 anbelangt
Rieh       90/506/EWG der Kommission
Rieh       90/654/EWG des Rates
Rieh       91/27/EWG der Kommission
Rieh       91/683/EWG des Rates
Rieh       92/10/EWG der Kommission
Rieh       92/98/EWG des Rates
Rieh       92/103/EWG der Kommission
Rieh       93/19/EWG des Rates
Rieh       93/110/EG der Kommission
Rieh       94/13/EG des Rates
Rieh       95/4/EG der Kommission
Rieh       95/41/EG der Kommission
Rieh       95/66/EG der Kommission
Rieh       96/14/EG der Kommission
Rieh       96/78/EG der Kommission
Rieh       97/3/EG des Rates
Rieh       97/14/EG der Kommission
                                                      146
 ---pagebreak---                                                                    Teil B
                                          Fristen für die Umsetzung und/oder Anwendung
                         Richtlinie                                      Umsetzungsfristen                        Anwendungsfristen
77/93/EWG (ABl. Nr. L 26 vom 31. 1.1977, S. 20)                 23. 12. 1980
                                                                (Art. 11, Nr. 3 ) 0 ) (2) (3) (4)
                                                                1.5.1980
                                                                (andere Best.) (*) (2) (3) (4)
80/392/EWG (ABl. Nr. L 100 vom 17. 4. 1980, S. 32)              1. 5.1980
80/393/EWG (ABl. Nr. L 100 vom 17. 4. 1980, S. 35)              1.1.  1983 (Art. 4, Nr. 11)
                                                                1.5.  1980 (andere Best)
81/7/EWG (ABl. Nr. L 14 vom 16.1.1981, S. 32)                   1. 1. 1981 (Art. 1 Nr. 1)
                                                                1.1.  1983 [Art. 1 Nr. 2a), 3a),
                                                                           3b), 4a), 4b)]
                                                                1. 1.1983 (5) (andere Best)
84/378/EWG (ABl. Nr. L 207 vom 2. 8. 1984, S. 1)                1. 7.1985
85/173/EWG (ABI. Nr. L 65 vom 6. 3.1985, S. 23)                 1. 1. 1983
85/574/EWG (ABl. Nr. L 372 vom 31.12. 1985, S. 25)              1. 1. 1987
86/545/EWG (ABl. Nr. L 323 vom 18.11. 1986, S. 14)              1. 1.1987
86/546/EWG (ABI. Nr. L 323 vom 18.11.1986, S. 16)               1. 1. 1987
86/547/EWG (ABl. Nr. L 323 vom 18.11.1986, S. 21)                                                       Anwendbar bis zura 31. 12. 1989
86/651/EWG (ABl. Nr. L 382 vom 31.12.1986, S. 13)               1. 3.1987
87/298/EWG (ABl. Nr. L 151 vom 11. 6.1987, S. 1)                1. 7.1987
88/271/EWG (ABl. Nr. L 116 vom 4. 5. 1988, S. 13)               1. 1. 1989 (6)
88/272/EWG (ABI. Nr. L 116 vom 4. 5. 1988, S. 19)                                                       Anwendbar bis zura 31. 12. 19S9
88/430/EWG (ABl. Nr. L 208 vom 2. 8.1988, S. 36)                1. 1. 1989
88/572/EWG (ABI. Nr. L 313 vom 19. 11.1988, S. 39)              1. 1. 1989
89/359/EWG (ABl. Nr. L 153 vom 16. 6. 1989, S. 28)
89/439/EWG (ABI. Nr. L 212 vom 22. 7. 1988, S. 106)             1. 1. 1990
90/168/EWG (ABl. Nr. L 92 vom 7. 4.1990, S. 49)                 1.1.1991
90/490/EWG (ABl. Nr. L 271 vom 3.10. 1990, S. 28)               1. 1.1991
90/506/EWG (ABl. Nr. L 182 vom 13. 10. 1990, S. 67)            1. 1. 1991
90/654/EWG (ABl. Nr. L 353 vom 17.12. 1990, S. 48)
91/27/EWG (ABl. Nr. L 16 vom 22.1.1991, S. 29)                 1. 4. 1991
91/683/EWG (ABl. Nr. L 376 vom 31.12. 1991, S. 29)              1.6.1993
92/10/EWG (ABl. Nr. L 70 vom 17. 3.1992, S. 27)                30. 6.1992
92/98/EWG (ABl. Nr. L 352 vom 2.12. 1992, S. 1)                 16. 5.1993
92/103/EWG (ABl. Nr. L 363 vom 11.12.1992, S. 1)                16. 5.1993
93/19/EWG (ABl. Nr. L 96 vom 22. 4.1993, S. 33)                 1. 6. 1993
93/110/EG (ABl. Nr. L 303 vom 10.12.1993, S. 19)                15. 12. 1993
94/13/EG (ABl. Nr. L 92 vom 9. 4.1994, S. 27)                   1. 1. 1995
(*) Die Mitgliedstaaten können nachdem Verfahren des Artikels 19 auf Antragerraächtigt werden, einige Bestimmungen dieser Richdinie
    zu einem späteren Zeitpunkt als dem 1. 5. 1980, spätestens jedoch am 1. Januar 1981, anzuwenden.
(2) Für Griechenland: der 1. Januar 1985 (Art. 11 Nr. 3) und der 1. März 1985 (andere Bestimmungen).
 3
( ) Für Spanien und Portugal: der 1. März 1987.
(4) Im Rahmen der traditionellen Handelsströrae und entsprechend dem Produktionsbedarf der Unternehmen im Gebiet der ehemaligen
    Deutschen Demokratischen Republik konnte Deutschland auf Antrag nach dera Verfahren des Artikels 18 ermächtigt werden, den
    Vorschriften von Artikel 4 Absatz 1 und Artikel 5 Absatz 1 sowie den einschlägigen Vorschriften von Artikel 13 hinsichtlich des Gebie ts
    der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republikzu einera späteren Zeitpunkt als demi. Mai 198ü,spätestensjedochzura 31. De-
    zember 1992, nachzukommen.
(5) Auf Verlangen der geschützten Mitgliedstaaten.
(6) 31. 3. 1989, was Artikel 1 Absatz 3 Buchstabe a) (Pflanzen des Juniperus) anbelangt, vgl. Richtlinie 89/83/EWG, die die Richtlinie
    88/271/EWG ändert.
                                                                  147
 ---pagebreak---                      Richtlinie                         Umsetzungsfristen Anwendungsfristen
95/4/EG (ABl. Nr. L 44 vora 28. 2.1995, S. 56)   1. 4.1995
95/41/EG (ABI. Nr. L 182 vom 2. 8.1995, S. 17)   1. 7. 1995
95/66/EG (ABl. Nr. L 308 vom 21.12.1995, S. 77)  1. 1.1996
96/14/EG (ABI. Nr. L 68 vora 19. 3.1996, S. 24)  1. 4.1996
96/78/EG (ABl. Nr. L 321 vora 12.12.1996, S. 20) 1. 1.1997
97/3/EG (ABl. Nr. L 27 vora 30.1.1997, S. 30)    1. 4.1998
97/14/EG (ABl. Nr. L 87 vora 2. 4.1997, S. 17)   1. 5.1997
                                                  148
 ---pagebreak---                                              ANHANG   IX
                                       ENTSPRECHUNGSTABELLE
Richtlinie 77/93/EWG                               Vorliegende Richtlinie
Artikel 1 Absatz 1                                Artike  1 Absatz 1 Unterabsatz 1
Artikel 1 Absatz 2                                 Artike 1 Absatz 3,
Artikel 1 Absatz 3                                 Artike 1 Absatz 1 Unterabsatz 2 Buchstabe b)
Artikel 1 Absatz 3a                                Artike 1 Absatz 1 Unterabsatz 2 Buchstabe c)
Artikel 1 Absatz 4                                 Artike 1 Absatz 2
Artikel 1 Absatz 5                                 Artike 1 Absatz 1 Unterabsatz 2 Buchstabe a)
Artikel 1 Absatz 6                                Artike  1 Absatz 4
Artikel 1 Absatz 7                                 Artike 1 Absatz 5
Artikel 1 Absatz 8                                 Artike  1 Absatz 6
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a)                    Artike 2 Absatz 1 Buchstabe a)
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b)                    Artike 2 Absatz 1 Buchstabe b)
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe c)                    Artike 2 Absatz 1 Buchstabe c)
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe d)                    Artike 2 Absatz 1 Buchstabe d)
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe e)                    Artike 2 Absatz 1 Buchstabe e)
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe f)                    Artike 2 Absatz 1 Buchstabe f)
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe g) Nr. a)             Artike 2 Absatz 1 Buchstabe g) Ziffer i)
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe g) Nr. b)             Artike 2 Absatz 1 Buchstabe g) Ziffer ii)
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe h)                    Artike 2 Absatz 1 Buchstabe h)
Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe i)                    Artike 2 Absatz 1 Buchstabe i)
Artikel 2 Absatz 2                                 Artike 2 Absatz 2
Artikel 3 Absatz 1                                 Artike 3 Absatz 1
Artikel 3 Absatz 2                                 Artike 3 Absatz 2
Artikel 3 Absatz 3                                 Artike 3 Absatz 3
Artikel 3 Absatz 4                                 Artike 3 Absatz 4
Artikel 3 Absatz 5                                 Artike 3 Absatz 5
Artikel 3 Absatz 6                                 Artike  3 Absatz 6
Artikel 3 Absatz 7 Buchstabe a)                    Artike 3 Absatz 7 Unterabsatz 1
Artikel 3 Absatz 7 Buchstabe a)                    Artike  3 Absatz 7 Unterabsatz 1 Buchstabe a)
Artikel 3 Absatz 7 Buchstabe b)                    Artike  3 Absatz 7 Unterabsatz 1 Buchstabe b)
Artikel 3 Absatz 7 Buchstabe c)                    Artike  3 Absatz 7 Unterabsatz 1 Buchstabe c)
Artikel 3 Absatz 7 Buchstabe d)                    Artike  3 Absatz 7 Unterabsatz 2
Artikel 3 Absatz 7 Buchstabe e)                    Artike  3 Absatz 7 Unterabsatz 3
Artikel 3 Absatz 7 Buchstabe f)                    Artike  3 Absatz 7 Unterabsatz 4
Artikel 4 Absatz 1                                 Artike  4 Absatz 1
Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe a)                    Artike  4 Absatz 2
Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe b)
Artikel 4 Absatz 3                                 Artike 4 Absatz 3
Artikel 4 Absatz 4                                 Artike 4 Absatz 4
Artikel 4 Absatz 5                                 Artike 4 Absatz 5
                                            149
 ---pagebreak--- Richtlinie  77/93/EWG                Vorliegende Richtlinie
Artikel 4 Absatz 6 Buchstabe a)      Artikel 4 Absatz 6 Unterabsatz   1
Artikel 4 Absatz 6 Buchstabe b)      Artikel 4 Absatz 6 Unterabsatz   2
Artikel 4 Absatz 6 Buchstabe c)      Artikel 4 Absatz 6 Unterabsatz   3
Artikel 5 Absatz 1                   Artikel 5 Absatz 1
Artikel 5 Absatz 2                   Artikel 5 Absatz 2
Artikel 5 Absatz 3                   Artikel 5 Absatz 3
Artikel 5 Absatz 4                   Artikel 5 Absatz 4
Artikel 5 Absatz 5                   .Artikel 5 Absatz 5
Artikel 5 Absatz 6 Buchstabe a)      Artikel 5 Absatz 6 Unterabsatz   1
Artikel 5 Absatz 6 Buchstabe b)      Artikel 5 Absatz 6 Unterabsatz   2
Artikel 5 Absatz 6 Buchstabe c)      Artikel 5 Absatz 6 Unterabsatz   3
Artikel 6 Absatz 1                   Artikel 6 Absatz 1
Artikel 6 Absatz la                  Artikel 6 Absatz 2
Artikel 6 Absatz 2                   Artikel 6 Absatz 3
Artikel 6 Absatz 3                   Artikel 6 Absatz 4
Artikel 6 Absatz 4                   .Artikel 6 Absatz 5
Artikel 6 Absatz 5                   Artikel 6 Absatz 6
Artikel 6 Absatz 6                   Artikel 6 Absatz 7
Artikel 6 Absatz 7                   Artikel 6 Absatz
Artikel 6 Absatz 8                   Artikel 6 Absatz
Artikel 6 Absatz 9
Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 1      Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 1
Artikel 7 Absatz 1 Untefabsatz 2      Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 2
Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 3
Artikel 7 Absatz 2                    Artikel 7 Absatz 2
Artikel 7 Absatz 3                    Artikel 7 Absatz 3
Artikel 8 Absatz 1                    Artikel 8 Absatz 1
Artikel 8 Absatz 2 Unterabsatz 1      .Artikel 8 Absatz 2 Unterabsatz 1
Artikel 8 Absatz 2 Unterabsatz 2      Artikel 8 Absatz 2 Unterabsatz 2
Artikel 8 Absatz 2 Unterabsatz 3
Artikel 8 Absatz 3                    Artikel 8 Absatz 3
Artikel 9                             Artikel 9
Artikel 10 Absatz 1                   Artikel 10 Absatz 1
Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe a)      Artikel 10 Absatz 2 Unterabsatz 1
Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe b)      Artikel 10 Absatz 2 Unterabsatz 2
Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe c)      Artikel 10 Absatz 2 Unterabsatz 3
Artikel 10 Absatz 3                   Artikel 10 Absatz 3
Artikel 10 Absatz 4                   Artikel 10 Absatz 4
Artikel 10 Absatz 5
Artikel 10a                           Artikeln
 Artikel 11 Absatz 1
 Artikel 11 Absatz 2                   Artikel 12 Absatz 1
                                 150
 ---pagebreak---   Richtlinie 77/93/EWG                                 Vorliegende Richtlinie
  Artikel 11 Absatz 3
  Artikel 11 Absatz 3a
  Artikel 11 Absatz 4                                  Artikel  12 Absatz 2
  Artikel 11 Absatz 5                                  Artikel  12 Absatz 3
  Artikeln Absatz 6                                    Artikel  12 Absatz 4
 Artikel 11 Absatz 7                                   Artikel  12 Absatz 5
 Artikel 11 Absatz 8                                   Artikel  12 Absatz 6
 Artikel 11 Absatz 9                                   Artikel  12 Absatz 7
 Artikel 11 Absatz 10                                  Artikel  12 Absatz 8
 Artikel 12 Absatz 1                                   Artikel  13 Absatz 1
 Artikel 12 Absatz 2                                   Artikel  13 Absatz 2
 Artikel 12 Absatz 3
 Artikel 12 Absatz 3a
 Artikel 12 Absatz 3b                                  Artikel  13 Absatz 3
 Artikel 12 Absatz 3c                                  Artikel  13 Absatz 4
 Artikel 12 Absatz 3d Ziffer I)                        Artikel 13 Absatz 5
• Artikel 12 Absatz 3d Ziffer II)                      Artikel 13 Absatz 6 Unterabsatz 1
 Artikel 12 Absatz 3d Ziffer III)                      Artikel 13 Absatz 6 Unterabsatz 2
 Artikel 12 Absatz 4                                   Artikel 13 Absatz 6 Unterabsatz 3
 Artikel 12 Absatz 5
 Artikel 12 Absatz 6                                   Artikel 13 Absatz 7
 Artikel 12 Absatz 6a                                  Artikel 13 Absatz 8
 Artikel 12 Absatz 7                                   Artikel 13 Absatz 9
 Artikel 12 Absatz 8                                   Artikel'13 Absatz 10
 Artikel 13 Absatz 1                                   Artikel 13 Absatz 11
 Artikel 13 Absatz 2                                   Artikel 14 Absatz 1
                                                       Artikel 14 Absatz 2
 Artikel 13 Absatz 2 erster Gedankenstrich             Artikel 14 Absatz 2 Buchstabs a)
 Artikel 13 Absatz 2 erster Gedankenstrich erster      Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe a) Ziffer i)
 Doppelgedankenstrich
 Artikel 13 Absatz 2 erster Gedankenstrich zweiter     Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe a) Ziffer ii)
 Doppelgedankenstrich
 Artikel 13 Absatz 2 erster Gedankenstrich dritter     Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe a) Ziffer iii)
 Doppelgedankenstrich
 Artikel 13 Absatz 2 zweiter Gedankenstrich            Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe b)
 Artikel 13 Absatz 2 zweiter Gedankenstrich erster     Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe b) Ziffer i)
 D oppe lgedankenstrich
 Artikel 13 Absatz 2 zweiter Gedankenstrich zweiter    Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe b) Ziffer ii)
 Doppelgedankenstrich
                                                       Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe c)
 Artikel 13 Absatz 2 dritter Gedankenstrich
                                                       Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe d)
 Artikel 13 Absatz 2 vierter Gedankenstrich
                                                       Artikel 15
 Artikel 14
 Artikel 15 Absatz 1                                   Artikel 16 Absatz 1
 Artikel 15 Absatz 2 Buchstabe a)                      Artikel 16 Absatz 2 Unterabsatz 1
 Artikel 15 Absatz 2 Buchstabe b)                      Artikel 16 Absatz 2 Unterabsatz 2
                                                   151
 ---pagebreak--- Richtlinie 77/93/EWG                                     Vorliegende Richtlinie
Artike 15 Absatz 2 Buchstabe c)                          Artikel 16 Absatz 2 Unterabsatz 3
Artike 15 Absatz 3                                       Artikel 16 Absatz 3
Artike 15 Absatz 4                                       Artikel 16 Absatz 4
Artike 16                                                Artikel 17
Artike 16a                                               Artikel 18
Artike 17                                                Artikel 19
Artike 18                                                Artikel 20
Artike 19
Artike 19a Absatz 1                                      Artikel 21 Absatz 1
Artike 19a Absatz 2                                      Artikel 21 Absatz 2
Artike 19a Absatz 3                                      Artikel 21 Absatz 3
Artike 19a Absatz 4                                      Artikel 21 Absatz 4 •
Artike 19a Absatz 5 Buchstabe a)                         Artikel 21 Absatz 5 Unterabsatz 1
Artike 19a Absatz 5 Buchstabe b)                         Artikel 21 Absatz 5 Unterabsatz 2
Artike 19a Absatz 5 Buchstabe c)                         Artikel 21 Absatz 5 Unterabsatz 3
Artike 19a Absatz 5 Buchstabe d)                         Artikel 21 Absatz 5 Unterabsatz 4
Artike 19a Absatz 6                                      Artikel 21 Absatz 6
Artike 19a Absatz 7                                      Artikel 21 Absatz 7
Artike 19a Absatz 8                                      Artikel 21 Absatz 8
Artike 19b                                               Artikel 22
Artike 19c Absatz 1                                      Artikel 23 Absatz 1
Artike 19c Absatz 2 erster Gedankenstrich                Artikel 23 Absatz 2 Buchstabe a)
Artike 19c Absatz 2 erster Gedankenstrich erster         Artikel 23 Absatz 2 Buchstabe a) Ziffer i)
Doppelgedankenstrich
Artike 19c Absatz 2 erster Gedankenstrich zweiter        Artikel 23 Absatz 2 Buchstabe a) Ziffer ii)
Doppelgedankenstrich
Artike 19c Absatz 2 erster Gedankenstrich dritter        Artikel 23 Absatz 2 Buchstabe a) Ziffer iii)
Doppe gedankenstnch
Artike 19c Absatz 2 erster Gedankenstrich vierter        Artikel 23 Absatz 2 Buchstabe a) Ziffer iv)
D oppe lgedankenstrich
Artike 19c Absatz 2 zweiter Gedankenstrich               Artikel 23 Absatz 2 Buchstabe b)
Artike 19c Absatz 2 dritter Gedankenstrich               Artikel 23 Absatz 2 Buchstabe c)
Artike 19c Absatz 3                                      Artikel 23 Absatz 3
Artike 19c Absatz 4                                      Artikel 23 Absatz 4
Artike 19c Absatz 5                                      Artikel 23 Absatz 5
Artike 19c Absatz 6                                      Artikel 23 Absatz 6
Artike 19c Absatz 7                                      Artikel 23 Absatz 7
Artike 19c Absatz 8                                      Artikel 23 Absatz 8
Artike 19c Absatz 9                                      Artikel 23 Absatz 9
Artike 19c Absatz 10 Unterabsatz 1 erster Gedankenstrich Artikel 23 Absatz 10 Unterabsatz 1 Buchstabe a)
Artike 19c Absatz 10 Unterabsatz 1 erster Gedankenstrich Artikel 23 Absatz 10 Unterabsatz 1 Buchstabe a) Ziffer i)
erster Doppelgedankenstrich
                                                  152
 ---pagebreak--- Richtlinie 77/93/EWG                                       Vorliegende Richtlinie
Artikel 19c Absatz 10 Unterabsatz 1 erster Gedankenstrich  Artikel 23 Absatz 10 Unterabsatz 1 Buchstabe a) Ziffer ii)
zweiter Doppelgedankenstrich
Artikel 19c Absatz 10 Unterabsatz 1 zweiter                Artikel 23 Absatz 10 Unterabsatz 1 Buchstabe b)
Gedankenstrich
Artikel 19c Absatz 10 Unterabsatz 1 dritter Gedankenstrich Artikel 23 Absatz 10 Unterabsatz 1 Buchstabe c)
Artikel 19c Absatz 10 Unterabsatz 2                        Artikel 23 Absatz 10 Unterabsatz 2
Artikel 19c Absatz 10 Unterabsatz 3                        Artikel 23 Absatz 10 Unterabsatz 3
Artikel 19d                                                Artikel 24
                                                           Artikel 25
                                                           Artikel 26
Artikel 20                                                 Artikel 27
                                                           Artikel 28
                                                           Artikel 29
Anhang I Teil A                                            Anhang I Teil A
Anhang I Teil B a) 1.                                      Anhang I Teil B a) 1.
Anhang I Teil B a) la.                                     Anhang I Teil B a) la.
Anhang I Teil B a) 2.                                      Anhang I Teü B a) 2.
Anhang I Teil B d)                                         Anhang I Teü Bd)
Anhang II Teil A Kapitel I                                 Anhang II Teü A Kapitel I
Anhang II Teil A Kapitel II a)                             Anhang II Teü À Kapitel II a)
Anhang II Teil A Kapitel II b) 1.                          Anhang II Teü A Kapitel II b) 1.
Anhang II Teü A Kapitel II b) 2.                           Anhang II Teü A Kapitel II b) 2.
Anhang II Teil A Kapitel II b) 3.                          Anhang II Teü A Kapitel II b) 3.
Anhang II Teil A Kapitel II b) 4.                          Anhang II Teü A Kapitel II b) 4.
Anhang II Teü A Kapitel II b) 5.                           Anhang II Teü A Kapitel II b) 5.
Anhang II Teil A Kapitel II b) 7.                          Anhang II Teü A Kapitel II b) 6.
Anhang II Teil A Kapitel II b) 8.                          Anhang II Teü A Kapitel II b) 7.
Anhang II Teil A Kapitel II b) 9.                          Anhang II Teü A Kapitel II b) 8.
Anhang II Teil A Kapitel II b) 10.                         Anhang II Teü A Kapitel II b) 9.
Anhang II Teil A Kapitel II b) 11.                         Anhang II Teü A Kapitel II b) 10.
Anhang II Teil A Kapitel II b) 12.                         Anhang II Teü A Kapitel II b) 11.
Anhang II Teil A Kapitel II c)                             Anhang II Teü A Kapitel II c)
Anhang II Teil A Kapitel II d)                             Anhang II Teü A Kapitel II d)
Anhang II Teil B                                           Anhang II Teü B
Anhang III                                                 Anhang III
Anhang VI Teil A Kapitel I                                 Anhang VI Teil A Kapitel I
Anhang VI Teil A Kapitel II1.                              Anhang VI Teil A Kapitel II1.
Anhang VI Teil A Kapitel II 2.                             Anhang VI Teil A Kapitel II 2.
Anhang VI Teil A Kapitel II 3.                             Anhang VI Teil A Kapitel II 3.
                                                 153
 ---pagebreak---                                                                    77/103/EWG - IV
                                                                        2. 7. 1997
Richtlinie 77/93/EWG             Vorliegende Richtlinie
Anhang   VI Teil A Kap 4.        Anhang VI Te I A Kapite III 4.
Anhang   VI Teü A  Kap 5.        Anhang VI Te I A Kapite III 5.
Anhang   VI Teil A Kap 6.        Anhang VI Te l A Kapite III 6.
Anhang   VI Teü A  Kap 7.        Anhang VI Te 1 A KapiteIII 7.
Anhang   VI Teil A Kap 8.        Anhang VI Te l A Kapite III 8.
Anhang   VI Teü A  Kap 9.        Anhang VI Te 1 A KapiteIII 9.
Anhang   VI Teü A  Kap 10.       Anhang VI Te 1 A KapiteIII 10.
Anhang   VI Teil A Kap 11.       Anhang IV Te I A Kapite i n 11.
Anhang   VI Teü A  Kap 12.       Anhang IV Te 1 A KapiteIII 12.
Anhang   VI Teü A  Kap 13.       Anhang IV Te 1 A Kapite11113.
Anhang   VI Teil A Kap 14.       Anhang IV Te l A Kapite 11114.
Anhang   VI Teü A  Kap 15.       Anhang IV Te 1 A Kapite11115.
Anhang   VI Teü A  Kap 16.       Anhang IV Te I A Kapite 11116.
Anhang   VI Teil A Kap 18.       Anhang IV Te I A Kapite 11117.
Anhang   VI Teü A  Kap 19.1.     Anhang IV Te l A Kapite III 18.1.
Anhang   VI Teü A  Kap 19.2.     Anhang IV Te I A Kapite III 18.2.
Anhang   VI Teü A  Kap 19.3.     Anhang IV Te 1A Kapite I H 18.3.
Anhang   VI Teü A  Kap 19.4.     Anhang IV Te 1 A KapiteIII 18.4.
Anhang   VI Teü A  Kap 19.5.     Anhang IV Te 1 A KapiteIII 18.5.
Anhang   VI Teü A  Kap 19.6.     Anhang IV Te 1 A KapiteIII 18.6.
Anhang   VI Teü A  Kap 19.7.     Anhang IV Te l A Kapite III 18.7.
Anhang   VI Teü A  Kap 20.       Anhang IV Te 1 A Kapite1II19.
Anhang   VI Teü A  Kap 21.       Anhang IV Te 1 A KapiteIII 20.
Anhang   VI Teil A Kap 22.1.     Anhang IV Te 1 A Kapitei n 21.1.
Anhang   VI Teü A  Kap 22.2.     Anhang IV Te I A Kapite III 21.2.
Anhang   VI Teil A Kap 23.       Anhang IV Te 1 A Kapitem 22.
Anhang   VI Teü A  Kap 24.       Anhang IV Te 1 A Kapitei n 23.
Anhang   VI Teü A  Kap 25.       Anhang IV Te 1 A Kapite1II 24.
Anhang   VI Teü A  Kap 26.       Anhang IV Te I A Kapite i n 25.
Anhang   VI Teü A  Kap 27.       Anhang IV Te 1 A Kapitem 26.
Anhang   VI Teü A  Kap 28.       Anhang IV Te 1 A Kapite1II 27.
Anhang   VI Teü A  Kap 29.1.     Anhang IV Te 1 A Kapite1II 28.1.
Anhang   VI Teü A  Kap 29.2.     Anhang IV Te 1 A KapiteI U 28.2.
Anhang   VI Teü A  Kap 30.       Anhang IV Te 1 A KapiteIII 29.
Anhang   VI Teü A  Kap 31.1.     Anhang IV Te 1 A Kapite1 n 30.1.
Anhang   IV Teü B                Anhang IV Te IB
Anhang   V                       Anhang V
Anhang   VII                     Anhang VI
Anhang   VIII                    Anhang VII
                                 Anhang VIII
                                 Anhang IX
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                                                       KOM(97) 651 endg.
                                          DOKUMENTE
DE                                                            03 05 14 15
                                    Katalognummer : CB-CO-97-658-DE-C
                                                            ISBN 92-78-28333-9
Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
L-2985 Luxemburg
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