CELEX: 32001R0451
Language: de
Date: 2001-03-05 00:00:00
Title: Verordnung (EG) Nr. 451/2001 der Kommission vom 5. März 2001 zur Aussetzung des bei der Einfuhr von großblütigen Rosen mit Ursprung in Marokko zu erhebenden Präferenzzolls und zur Wiedereinführung des Zolls des Gemeinsamen Zolltarifs

L 64/32                 DE                    Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                       6.3.2001
                                      VERORDNUNG (EG) Nr. 451/2001 DER KOMMISSION
                                                         vom 5. März 2001
                zur Aussetzung des bei der Einfuhr von großblütigen Rosen mit Ursprung in Marokko zu erhe-
                    benden Präferenzzolls und zur Wiedereinführung des Zolls des Gemeinsamen Zolltarifs
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —                      (4)     Mit der Verordnung (EWG) Nr. 700/88 der Kommis-
                                                                              sion (6), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr.
                                                                              2062/97 (7), wurden die diesbezüglichen Durch-
                                                                              führungsbestimmungen erlassen.
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Gemeinschaft,                                                         (5)     Gemäß den in Übereinstimmung mit den Verordnungen
                                                                              (EWG) Nr. 4088/87 und (EWG) Nr. 700/88 getroffenen
                                                                              Feststellungen ist der Schluss zu ziehen, dass die Bedin-
                                                                              gungen nach Artikel 2 Absatz 3 der Verordnung (EWG)
                                                                              Nr. 4088/87 für die Aussetzung des Präferenzzolls für
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 4088/87 des Rates vom                   großblütige Rosen mit Ursprung in Marokko erfüllt sind,
21. Dezember 1987 zur Festlegung der Bedingungen für die                      und der Zoll des Gemeinsamen Zolltarifs ist wieder
Anwendung von Präferenzzöllen bei der Einfuhr bestimmter                      einzuführen.
Waren des Blumenhandels aus Israel, Jordanien, Marokko,
Zypern, aus Westjordanland und dem Gazastreifen (1), zuletzt
geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1300/97 (2), insbeson-
dere auf Artikel 5 Absatz 2 Buchstabe b),                             (6)     Das Kontingent der genannten Erzeugnisse ist im Zeit-
                                                                              raum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2001
                                                                              anwendbar. Die Aussetzung des Präferenzzolls und die
                                                                              Wiedereinführung des Satzes des Gemeinsamen Zollta-
                                                                              rifs gelten deshalb bis zum Ende dieses Zeitraums.
in Erwägung nachstehender Gründe:
                                                                      (7)     Die Kommission trifft diese Maßnahmen im
                                                                              Zwischenzeitraum zweier Sitzungen des Verwaltungs-
                                                                              ausschusses für lebende Pflanzen und Waren des
(1)     Mit der Verordnung (EWG) Nr. 4088/87 wurden die                       Blumenhandels —
        Durchführungsbestimmungen für einen Präferenzzoll
        festgelegt, der im Rahmen eines jährlich zu eröffnenden
        Zollkontingents für die Einfuhr von frischen Schnitt-
        blumen in die Gemeinschaft auf großblütige Rosen,
        kleinblütige Rosen, einblütige (Standard) Nelken und
        mehrblütige (Spray) Nelken zu erheben ist.
                                                                      HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
(2)     Die Verordnung (EG) Nr. 1981/94 des Rates (3), zuletzt
        geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 563/2000 der
        Kommission (4), betrifft die Eröffnung und Verwaltung                                       Artikel 1
        eines Gemeinschaftszollkontingents für bestimmte
        Erzeugnisse mit Ursprung in Algerien, Zypern, Ägypten,
        Israel, Jordanien, Malta, Marokko, Westjordanland bzw.
        im Gazastreifen, in Tunesien und in der Türkei sowie          Der mit der Verordnung (EG) Nr. 1981/94 festgesetzte, bei der
        Modalitäten für die Verlängerung oder Anpassung dieser        Einfuhr von großblütigen Rosen (KN-Code ex 0603 10 10) mit
        Kontingente.                                                  Ursprung in Marokko zu erhebende Präferenzzoll wird ausge-
                                                                      setzt und der Zoll des Gemeinsamen Zolltarifs wieder einge-
                                                                      führt.
(3)     Mit der Verordnung (EG) Nr. 450/2001 der Kommis-
        sion (5) wurden zur Anwendung dieser Regelung die
        gemeinschaftlichen Erzeugerpreise und Einfuhrpreise für                                     Artikel 2
        Nelken und Rosen festgesetzt.
(1) ABl. L 382 vom 31.12.1987, S. 22.                                 Diese Verordnung tritt am 7. März 2001 in Kraft.
(2) ABl. L 177 vom 5.7.1997, S. 1.
(3) ABl. L 199 vom 2.8.1994, S. 1.
(4) ABl. L 68 vom 16.3.2000, S. 46.                                   (6) ABl. L 72 vom 18.3.1988, S. 16.
(5) Siehe Seite 30 dieses Amtsblatts.                                 (7) ABl. L 289 vom 22.10.1997, S. 1.
 ---pagebreak--- 6.3.2001  DE                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                              L 64/33
         Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitglied-
         staat.
         Brüssel, den 5. März 2001
                                                                        Für die Kommission
                                                                          Franz FISCHLER
                                                                    Mitglied der Kommission