CELEX: C2007/095/72
Language: de
Date: 2007-04-28 00:00:00
Title: Rechtssache T-402/03: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 15. März 2007 — Katalagarianakis/Kommission (Beamte — Ernennung — Überprüfung der Einstufung in Besoldungsgruppe und Dienstaltersstufe — Durchsetzung der Rechtsprechung des Gerichtshofs — Art. 5, Art. 31 Abs. 2, Art. 32 Abs. 2, Art. 45 und Art. 62 des Statuts)

28.4.2007   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 95/36
            
         Urteil des Gerichts erster Instanz vom 15. März 2007 — Katalagarianakis/Kommission
   (Rechtssache T-402/03) (1)
   
   (Beamte - Ernennung - Überprüfung der Einstufung in Besoldungsgruppe und Dienstaltersstufe - Durchsetzung der Rechtsprechung des Gerichtshofs - Art. 5, Art. 31 Abs. 2, Art. 32 Abs. 2, Art. 45 und Art. 62 des Statuts)
   (2007/C 95/72)
   Verfahrenssprache: Französisch
   Parteien
   
      Kläger: Georgios Katalagarianakis (Overijse, Belgien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S. Orlandi, A. Coolen, J.-N. Louis und É. Marchal)
   
      Beklagte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigte: J. Curall und H. Krämer)
   Gegenstand
   Nichtigerklärung der Entscheidung der Kommission betreffend die Überprüfung und Festsetzung der Einstufung des Klägers zum Zeitpunkt seiner Ernennung in die Besoldungsgruppe A6, Dienstaltersstufe 1, betreffend die Überprüfung und Festsetzung seiner späteren Einstufung zum 1. April 2000 in die Besoldungsgruppe A5, Dienstaltersstufe 3, und betreffend die Festlegung des 5. Oktober 1995 als Beginn der Zahlung der Bezüge gemäß der Einstufung.
   Tenor
   
               1.
            
            
               Die Entscheidung der Kommission vom 14. April 2003 wird für nichtig erklärt, soweit sie den 5. Oktober 1995 als Beginn der Zahlung der Bezüge gemäß der Einstufung festlegt.
            
         
               2.
            
            
               Die Kommission wird eine Abwägung der Verdienste des Klägers und der Beamten vornehmen, die im Rahmen der einzelnen Beförderungsjahre seit dem 1. Mai 1993 in die Besoldungsgruppe A5 befördert wurden.
            
         
               3.
            
            
               Ist es der Kommission nach dieser Abwägung nicht möglich, den Kläger in eine Besoldungsgruppe zu befördern, die angemessen wäre, sind die Parteien aufgefordert, eine Vereinbarung über eine angemessene Entschädigung anzustreben.
            
         
               4.
            
            
               Die Parteien teilen dem Gericht innerhalb von drei Monaten nach Verkündung des vorliegenden Urteils den Inhalt der von ihnen gegebenenfalls geschlossenen Vereinbarung oder, sollte eine solche nicht zustande gekommen sein, ihre bezifferten Anträge zur Schadensbemessung mit.
            
         
               5.
            
            
               Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
            
         
               6.
            
            
               Die Kostenentscheidung bleibt vorbehalten.
            
         
      (1)  ABl. C 35 vom 7.2.2004.