CELEX: 51973PC0595
Language: de
Date: 1973-04-18
Title: Vorschlag für eine RICHTLINIE DES RATES zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Kaltwasserzähler (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (73) 595
Vol. 1973/0120
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                   KOM(73)595 endg.
                                                    Brüssel , den IS . April 1973
                                Vorschlag für eine
                               RICHTLINIE DES RATES
                 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der
                 Mitgliedstaaten über Kaltwasserzähler -
                     (von der Kommission dem Rat vorgelegt )
  KCM(73 ) 595 endg.
 ---pagebreak--- '     -•••• ••                     ' BEGRUN!)UÎTG '        • •
                                          ittuwuti MM
Diese          •- Riphtlinie ergeht in Anwendung von Artikel 100 des Vertrages
 in Verbindung Bit dem Ri cht lini envorschlag des Rates Vom 26 . Juli 1971 be­
treffend die Angleichung der Rechtsvorschriften qler Mitgliedstaaten über
 gemeinsame Bestimmungen für Messgeräte und Mess-e und Prüfverfahren .^
 Ziel der Richtlinie ist die Beseitigung der innergemeinschaftlichen techni­
 schen Handelshemmnisse , die gegenwärtig au^ dem Sektor de? Wasserzähler in­
folge der Unterschiedlichkeit der in den Mitgliedstaaten geltenden internen
Rechtsvorschriften , über diese Zähler bestehen.,     ' '
                                                                         »
Eine vergleichende Prüfung der für Wasserzähler in den Mitgliedstaaten gel­
tenden Regelungen hat gezeigt , dass sich die Unterschiede nicht nur auf die
technischen Vorschriften über den Bau und die Verwendungsbedingungen bezie­
hen ^ sendern auch auf die Genauigkeit s-swie auf die Modalitäten der Prüfung,
denen diese Zähler vor dem Vertrieb und der Verwendung unterworfen werden .
Auf der Ebene des Warenverkehrs wirkt sich diese Sachlage dadurch aus , dass
die Hersteller gezwungen sind , ihre Produktion zu diversifi zieren , um sich
der jeweils in dem Mitgliedstaat geltenden Regelung anzupassen , in dem die
Zähler verwendet werden sollen ,, ferner dadurch , dass sie sich wiederholten
Kontrollen unter . wechselnden Prüfbedingungen . zu unterwerfen haben .
Die derzeitigen einzelstaatlichen Rechtsvorschriften finden ihre Berechtigung
in der legitimen Sorge um den Schutz der Verbraucher und Benutzer , so dass
eine Harmcnisierung dieser Rechtsvorschriften als das einzig mögliche Mittel
erscheint , die aus der Unterschiedlichkeit dieser Vorschriften herrührenden
Nachteile zu beseitigen und damit die ?rur Errichtung des Gemeinsamen Marktes
                                        \
erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen .
                                                                           ./•
  (l ) ABl . der Europäischen Gemeinschaften Nr . L 202 vom 6 . September 1971
 ---pagebreak---                                  - 2 -
Die demographische Entwicklung , die Entstehung städtischer Ballungsgebiete ,
die Entwicklung der Gesundheitspflege , der moderne Lebensstil und schliess­
lich die Industrialisierung erforderten in bestimmten Regionen ständig
grössere Mengen Wasser , so dass die bereits vorhandenen Einrichtungen ,
wie Bohrbrunnen , Wasserleitungen usw . durch immer umfangreichere Anlagen
ergänzt werden mussten »
Zur Zeit ist in den Ländern der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft die
Wasserversorgung ein schwieriges und kostspieliges Problem geworden , und
zwar von der Wasserentnahme bis zur Wasserversorgung , wobei genaue bakterio­
logische Normen eingehalten werden müssen »   Ursprünglich ein allen zur
Verfügung stehendes freies Gut , wenigstens in den meisten unserer gemässig-
ten Zonen , ist das Wasser zu einem Wirt schafts gut geirorden , dessen Preis
ständig steigt .
Während langer Zeit konnten sich die örtlichen Versorgungsstellen der
öffentlichen oder Privathand damit begnügen , das Wasser zu sogenannten
Pauschalpreizen abzugeben , die sich nach verschiedenen Kriterien richteten ;
Anzahl der Einwohner , Durchmesser der Zuführungsleitungen usw .     Die Be­
zahlung durch die Wasserverbraucher richtete sich s,lso nicht nach den ver­
brauchten Tiengen und förderte damit eine ziemlich weitgehende Verschwendung e
Hehr und mehr musste eine Wassermessung mit Hilfe von Zählern eingeführt
werden , die die verbrauchten Wassermengen mit ausreichender Genauigkeit
erfassten »
So entstand jene Industrie der Wasserversorgung , die ausser dem Zähl erbau
alle Geräte und Haschinen für die Wasserversorgung , die Aufbereitung und
schliesslich die Berechnung des Viasserverbrauchs aufgrund regelmässiger
Ablesungen an entsprechenden Wassermesseinrichtungen umfasst .
Auf dem Gebiet der Wassermessung herrscht zur Zeit folgende Situation :
allgemein erhält jede neue Wohnung ihren Wasserzähler »     Da deren Zahl
in der Gemeinschaft etwa 2 Killionen pro Je.hr beträgt , ist der gleiche
Wert für neu installierte Zähler anzusetzen .    Vorhandene Zähler müssen
mindestens alle 20 Jahre ersetzt oder repariert werden , so dass auch
hierfür eine Zahl von etwa gleicher Höhe jährlich anzusetzen ist .
Für die Herstellung anderer als Hauswasserzähler , d.h . Grosswasserzähler
und Spezialzähler , kann etwa ein Zehntel der Zahl für Hauswasserzähler
für neue Wohnungen in Betracht gezogen iverden . Ihr mittlerer Preis liegt
entsprechend höher .
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Geht man von einem mittleren Viert von etwa 10 Recheneinheiten ( ES ) für
die kleineren Zähler aus , so würde allein die Produktion von Wasserzähl ern
einen Wert von mehr als 60 Millionen RE dar . Hinsichtlich der von diesen
Zählern erfassten Wassermenge lässt sich schwerlich ein Schätzwert angeben ,
da der Wasserpreis von 0,2 bis über 0,5 EE je Kubikmeter schwankt und die
Anzahl der in Betrieb befindlichen Zähler schwierig ziffernmässig zu er­
fassen ist »  Nimmt man jedoch eine Zahl von etwa 50 Hillionen für die
zur Zeit in Betrieb - befindlichen Zähler an , die durchschnittlich 50
Kubikmeter Wasser jährlich zu einem mittleren Preis von 0,3 EE registrieren ,
so würde man auf eine jährlich verbrauchte und berechnete Wassermenge von
etwa 800 Millionen' EE kommen#
Auf der Grundlage dieser wenn auch angenäherten Zahlen sowie mit Hinblick
darauf , dass überall von einer Erhöhung des Wasserpreises wegen der be­
ständig wachsenden Kosten für die Wasserfassung , die Zuleitung und die
Aufbetreitung die Rede ist , lässt sich die Notwendigkeit einer Harmoni­
sierung der Bedingungen für den Bau , die Genauigkeit und die Überprüfung
der Wasserzähler beurteilen.
Der technische Anhang der folgenden Richtlinie wurde aufgrund der Gutachten
der Ländersachverständigen der Mitgliedstaaten erstellt , sowie der Ver­
treter der Hersteller und der Benutzer , d,h « der Wasserversorgungsbetriebe ,
wobei auch die Interessen des Endverbrauchers gewahrt wurden«
HAHMOSI SIEBDKGSLdSUBG
Die hier angewendete Harmonisierungslösung ist die sogenannte Alternativ­
lösung , die in Anlehnung an die meisten der auf dem Gebiet der Messgeräte
erlassenen Einzel richtlinien gewählt wurde ,   Die Altcrnativlösung wurde
in der Rahmenrichtlinie des Rates über Messgeräte und Mess- und Prüfver­
fahren vom 26 » Juli 1971 neben der totalen Harmonisierung als gleichbe­
rechtigte Lösung vorgesehen.    Die toialG Harmonisierung würde
nämlich , solange die wichtigsten nichttechni sehen Vorschriften , nament­
lich mit Hinblick auf den Geltungsbereich und die Prüfgebühren , bei Wasser­
zählern noch nicht harmonisiert worden sind , ernste Probleme aufwerfen.
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Die AlternativlÖ3ung der Harmonisierung "besagt , daß die mit dieser Richt­
linie übereinstimmenden Wasserzähler in derselben Weise vertrieben und
verwendet werden können , wie dies für Wasserzahler in jeden Mitgliedstaat
gilt , die die innerstaatlichen Kontrollen durchlaufen haben.
KONSULTATION DES PARLAMENTS UND DES WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSSES
Die Stellungnahme dieser beiden Instanzen gemäß Artikel loo Absatz 2
erscheint notwendig, da die Inkraftsetzung der in der Richtlinie ent­
haltenen Bestimmungen in einigen Mitgliedstaaten eine Änderung ihrer
Rechtsvorschriften erfordert .
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         Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Pas s erzähl er
BELGISN
Keine
DAHHMRK
Keine
DEUTSCELA1TO
- Gezetz über das Mess– und Eichwesen (Eichgesetz ) vom 11 , 7*1969
- Eichordnung in der Fassung der 14 « Verordnung zur Änderung der Eichordnung
FRANKREICH
- Ordonnance Hro45-2405 vom 18 » Oktober 1945 über die Messung des Volumens
  von Flüssigkeiten .
- Dekret vom 30 « November 1944 » wonach die Kontrolle von Messgerät en unter
  die Rechtsvorschriften fällt#
- Dekret Nr. 72-535 vom 10 , Mai 1971 betreffend die Regelung der Messgeräte-
  kategorie der Wasserzähler ;
- Arreste des Seine-Präfekten vom 12 » August 1951 *
IRLMLD
Keine
ITALIEN
Keine .                                                       •
IUXEMBURG
Keine
NTEDERLANDE
Keine
VEREI1HGTES K0I7INC-REICH
Keine
 ---pagebreak---                        VORSCHLAG FÜR EINE RICHTLINIE DES RATES
                zur Ungleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten
                                  über Kattwass^raShler
                          (von der K©mnissi«n beim Rat vorgelegt )
 DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEU,
 gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
 insbesondere auf Artikel 100 ,
 auf Vorschlag der Kommission ,
 nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
 nach Stellunglahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses und
 in Erwägung nachstehender Gründe :
 In den Mitgliedstaaten sind der Bau sowie die Prüfbedingungen von Wasserzählern
 durch zwingende Vorschriften geregelt , die von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat
•verschieden sind und infolgedessen bei diesen Geräten zu Handelshemmnissen füh­
 ren» ED ist deshalb erforderlich } diese BestInnungen einander anzugleichen*
 Durch die Richtlinie des Rates vom 27 . Juli 1971 zur Angleichung der Rechtsvor-
 schriften der Mitgliedstaaten betreffend gemeinsame Bestimmungen über Messge-
 räte und Mess- und Prüfmethoden (l ) sind die Verfahren der EWG-Bauart Zulassung
 und der EWG-Ersteichung festgelegt worden . In Übereinstimmung mit dieser Richt­
 linie sind nunmehr technische Vorschriften festzulegen , denen Wasserzähler ge­
 nügen müssen j damit diese frei importiert , vertrieben und in Betrieb genommen
 werden können , nachdem sie die vorgeschriebenen Prüfungen durchlaufen und die
 vorgesehenen EWG-Zeichen und –Stempel erhalten haben»
 Die vorerwähnte Richtlinie sieht ferner vor , dass in Einzelrichtlinien zu ge­
 gebener Zeit das Datum festgelegt werden kann , an dem die Mitgliedstaaten die
 nationalen Vorschriften für ähnliche Geräte , die den gemeinschaftlichen Vor­
 schriften entsprechen , ausser Kraft setzen . In vorliegenden Fall kann dieses
 Datum jedoch noch nicht festgesetzt werden –
 HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :
  (l ) ABl . der Europäischen Gemeinschaften Nr , L202 vom 6 . September 1971
 ---pagebreak---                            Artikel 1
Diese Richtlinie bezieht sich auf Kaltwasserzähler , d.h , auf integrie­
rende Messgeräte , die die sie durchströmende Wassermenge (mit Ausnahme
aller anderen Flüssigkeiten ) kontinuierlich ermitteln , und zwar unter
Benutzving eines direkten mechanischen Verfahrens , bei dem Messkammem
mit beweglichen Trennwänden oder die Wirkung der Wassergeschwindig-
 3T6iV"äüf ;i£xn ^ÄlSülendes-i -Ofgari -( Turbine,' " Flügelrad 1 usw . )' •
zur Messung herangezogen werden .      Das Wasser gilt als "kalt ", wenn
seine Temperatur zwischen 0 °C und 40; °C beträgt ,
                           Artikel 2
Diejenigen Wasserzähler , die EUG-Sionpcl und "-zeichen erhalten können, sind
im Anhang zu dieser Richtlinie beschrieben .          Diese Wasserzähler besitzen
                                           t M
ein Messwerk , das ein Zählwerk antreibt ,         Sie unterliegen der EHG–Bau­
art Zulassung und der EWG~Ei 'et ei chung.
                           / rtiVel 3
Die Kitgliedstaaten dürfen den Vertrieb und die Xno et rx ebnahme "on
Wassersäblern , die- mit dem Zeioh.cn für die EWG-Bauartzu.1,astuiig und
dem Stempelnde » -EWG-Eysteichung versehen .; sind , niclit ':able1.inen,..ver- ■"
bieten oder beschränken,        •            •• • r .
 ---pagebreak---                                     - 2 ~
                                  Artikel 4
1 . Die Kitgliedstaaten setzen die erforderlichen Rechts- und Verhaltungs-
    vorschriften in Kraft , tun dieser Richtlinie hinnen 18 Monaten nach
    ihrer Bekanntgabe nachzukommen , und setzen die Kommission unverzüglich
    hiervon in Kenntnis .
2 , Die Jlitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der innerstaat­
    lichen Rechtsvorschriften mit , die sie auf dem von dieser Richtlinie
    erfaßten Gebiet erlassen .
                                  Arti kel 5
Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .
                                      , Geschehen zu Brüssel , am
                                  y
 ---pagebreak---                                             - 1 -
                                          AHHÄJJG
1 * ^MPTOL OGIE uîïï) EsmimogEiT
    1 0 1 , Burohflusstcîrke                          ■    *•
            Die Durchflus stärke ist der Quotient aus dem den Zähler durch-
            fliessenden Wasservolumen          und- "der- Durch fluso.weit ... • . \ :
            Das V°AUCmtt v'ird «uanedrüekt in' Kubikmetern oder Litern,'
            c-ie Seit in Stunden , Minuten oder . Sekunden ..
    1*2 » Abgegebenes Volumen
            Das abgegebene Volumen ist die gesamte Wassermenge , die während
            einer beistimmten ^0-'-"'' ^■"arc^1 ^-en Zähler geflossen ist ,
    1 « 3 « Grösstor Durch.flu.ss : Qmax
            Als grösster Durchflus s Qaax gilt die grösste Fördermenge , mit •
            der der Zähler -während kurzer Zeiträume ohne Beschädigung , unter
            Einhaltung der Fehlergrenzen und ohne Überschreiten des grftssten
            Druckverlustes arbeiten kann .
    1 .4 » ÎTenndurchfluss ; Qti
            Als Uenndurchfluss Qn. gilt         der halber Wert des
            Maximaldurchflusses Qmax»          Ausgedrückt in Kubikmetern pro Stunde
            dient er zur Kennzeichnung des Zählers .
            Bei Menndurchfluss Qn muss der Zähler unter normalen Bedingungen
            arbeiten k'onnen , d»h , im Dauerbetrieb oder unterbrochenen Betrieb ,
            ohne dass seine metrologischen Eigenschaften beeinträchtigt werden ,
            sowie -unter Einhaltung der Fehlergrenzen ,
 ---pagebreak---                                          -2-
   1.5 . Kleinster Durchfluss : Qmin
           Der kleinste Durchfluss fynin ist die Förderinenge , von der ab der
           Zähler die Fehlergrenzen einhalten muss . Er wird in Abhängigkeit
           von Qn festgelegt .
   1.6 . Belastungsbereich
           Der Belastungsbereich eines Wasserzählers wird begrenzt durch den
           grössten Durchfluss Qmax und den kleinsten Durchfluss Qmin .
           Er wird in zwei Zonen , den sogenannten unteren und oberen Belas-
           tungsbereich , unterteilt , für die jeweils verschiedene Fehlergren-
           zen gelten .
   1.7 . Uber^angsdurchfluss : Qt
           Der Ubergangsdurchfluss $t ist diejenige Menge , die den unteren
           vom oberen Belastungsbereich trennt und bei der eine Unstetig­
           keit der Fehlergrenzen auftritt .
II . MES STECHNISCHE EIGENSCHAFTEN
  2 » 1 •; Fehlergrenzen
           Die Fehlergrenze im unteren Belastungsbereich von einschliesslich
           Qmin bis unterhalb Qt beträgt + 5
I
           Die Fehlergrenze im oberen Belastungsbereich von einschliesslich
           Gt bis einschliesslich ^max beträgt + 2 % . •
 ---pagebreak---                                - 3 -
2a 2 » Kennwerte der metrologischen Klassen
                                        I
                                                       Qn
                  Klasse
                                       !
                                          <• 15 m3/Ii     > 15 m3>
                    v                  i        .       !
         Klasse A
            Grdsse von Qpin                ' 0,04 - Ça       0,10 Qn
            Grosse von Qt                    0.10 Qn         0,30 Qn
                                                        ,
         Klasse B
            Gr'osse von Qrnin                0,02 Qja        0,0 ^ Qn
            Gr'dsse von Qt                   0,08 Qn         0,20 Qn
         Klasse C
            Grdsse von Qmin                  0,01 • Qn       0,006 Qn
            Grosse von Qt   ■                0,015 Qn        0,015 Q*i
III . TBCIOfOLOGISCHB EICEMSCHAFTEH'
       3.1 . Konstruktion
             Die Zähler müssen so gebaut sein , dass bei normalen Be­
             triebsbedingungen die Sicherung gegen Betrug und die
             Einhai tung der Vorschriften hinsichtlich der Sicherheit
             und der hygienischen Anforderungen gewährleistet sind«
 ---pagebreak---                                       – 4–
        Sie müssen ein unbeabsichtiges Zurück fIi essen des Wassers ohne
        Beschädigung oder Beeinträchtigung ihrer metrologischen Eigen­
        schaften aufnehmen können , dabei jedoch eine rückläufige Bewe­
        gung des Zählwerks ausführen .
3.2 . Werkstoff e                                  ...
        Die einzelnen Bauteile der Zähler können aus. allen geeigneten
        Werkstoffen bestehen , unter Berücksichtigung der normalen Verwen-
        dungsbedingungen , der Anforderungen der Hygi'ene sowie nachstehend
        aufgeführter Anforderungen :
        - mechanische Festigkeit
        - Koorosionsfestigkeit
        - Masshaltigkeit         '                            '
        - Temperaturverhalten (0 °C bis ^0 °C )
        - Verhalten gegenüber Haftstoffen
3 • 3 • Dichtheit - Druckfestigkei t
        Die Zähler müssen den ständigen Betriebsdruck , für den sie kon­
        struiert. sind , ohne Beeinträchtigung ihrer Arbeitsweise , ohne Leck'
        Verluste ,  ohne dass eine Durchlässigkeit der Wandungen eintritt ,
        und ohne bleibende Verformung aufnehmen .
                               I
        Der Mindestwert dieses Druckes beträgt 10 Bar .
3«      Druckverlust                          ,
     - Der Druckverlust durch den Zähler wird durch die Bauartzulassungs-
                                                            \
        Prüfungen ermittelt und darf niemals höher sein als ein Bar .
 ---pagebreak---                                    - 5 -
       Bei bestimmten Bauarten kann der maximale Druckverlust
                                  niedriger sein als ein Bar ,       Die Bauarten
       werden dann entsprechend den Prüfe rgebnissen in vier Gruppen einge­
       teilt , je nach dem ob sie einen der nachstehenden Maximalwerte ein­
      halten : 1i0 - 0,6 - 0,3 und 0,1 Bar» Dieser Wert wird im Bauart-
       zulassungsbescheid angegeben ,                          ,
3,5 « Zahlwerk
      Das Zahl werk muss eine sichere , einfache und eindeutige Ablesung
      der gemessenen Wassermenge in Kubikmeter durch einfaches Aneinander­
      reihen der Anzeigen der einzelnen Zählglieder ermöglichen ,/
      Diese Was sermenge wird angegeben :
      a) entweder durch die Stellung, eines oder mehrerer Zeiger vor
          Zifferblättern mit Skaleneinteilung;
      b ) durch die Ablesung nebeneinanderstehender Zahlen in einem oder
          mehreren Fenstern j
      c ) oder durch eins Kombination der beiden Systeme ,         •           ;
      Das Kubikmeter .und. seine Vielfachen werden durch schwarze Farbe
      gekennzeichnet , Dezimale des Kubikmeters in roter Farbe »
      Die sichtbare Höhe der Ziffern muss mindestens 4 flm betragen.
      Bei der Anzeige durch nebeneinanderstehenden Ziffern (Typ b und c )
      müssen alle Ziffern grundsätzlich von unten nach oben fortschrei­
      ten,     '            .
                                       Die Einheit eines beliebigen Zähl-
      gliedes muss um einen vollen Betrag fortschreiten , wenn das
      nächstniedere Zähl gl ied das letzte Zehntel seines Umlaufes aus­
      fuhrt ,    Hinter den Ziffern für die ■ Kubikmeter ist ein- ICoraua -vor­
      zusehen .
                                                             • • •/• • •
                                                   \
 ---pagebreak---                                                 -6-
      Bei Zeigerskalen ( Typ a und c ) ist die Drehrichtung die des Uhrzeigers
      und kann auf jeder Skale durch einen Pfeil angegeben sein .
      Der in Kubikmeter ausgedrückte Wert der Gradeinteilung jedes Skalen-
      elements muss nach Werten von I0n fortschreiten , wobei n eine nega­
      tive oder positive - ganze Zahl darstellt , so dass ein System von auf­
      einanderfolgenden Dezimalen entsteht . Neben jeder Skale sind folgende
      Bezeichnungen angegeben : x 1000 - x 100 - x 10 • x 1,0 - x 0,01 -
         a  A /S ^ ts • -m »• i •» , 3
                                     -S
      x 0,001 . Die Einheit m           ist auf dem Zifferblatt unmittelbar neben der
      Zifferanzeige anzugeben . Sie stellt den Skalenwert der Anzeige dar .
      In beiden Fällen ( Zeigerskalen oder nebeneinander stehende Ziffern )
      müß das am schnellsten umlaufende Zählglied , das als Prüfzählglied
      gilt und dessen Skalenwert der sogenannte "Eichwert " ist , stetig fort­
      schreiten .                                   i    '
      Dieses Prüfzählglied kann ständig vorhanden sein oder vorübergehend
      durch Hinzufügen neuer , Teile gebildet werden ..
      Der Teilstrichabstand für den Eichwert darf nicht kleiner als 1 mm und
      nicht großer als 5 mm sein . Er wird verkörpert durch Kontraststreifen ,
      deren Länge gleich dem Skalenwert ist , oder durch Teilstriche gleicher
      Dicke , die jedoch nicht größer sein darf als ein Viertel des Achsab-
      standes zweier benachbarter Teilstriche . Nur die Lange der Teilstriche
      darf unterschiedlich sein .
      Während eines Zeitraumes von 5 Jahren nach dem Inkrafttreten der Richt­
      linie ist jedoch folgende Regelung zulässig :
      a ) die Ziffern dürfen sich von oben nach unten bewegen , was durch
           einen Richtungspfeil anzugeben ist ;
      b ) der Teilstrichabstand kann 0,8 mm betragen .
3.6 . Anzahl der Ziffern und Grösse des Eichwertes
      Das Zählwerk muss ohne Rückkehr in die Nullstellung mindestens ein in
      Kubikmetern ausgedrücktes Volumen registrieren können , das 1999 Be­
      triebsstunden bei normalem Durchfluss entspricht .
      Der Eichwert muß hinreichend klein sein , damit bei der Eichung eine
      MessunsichePheit von 5 % gewährleistet ist , wobei ein Ablesefehler
      von 1 mm angenommen und bei Mindestdurchfluß nur eine relatif kleine
      Menge gefordert wird , damit die Prüfung bei diesem Durchfluß nicht
      länger dauert als 1 h 30 »
 ---pagebreak---                                           -7-
          Eine Zusatzeinrichfcm}g ( Stern , Scheibe mit Marke usw . ) kann vorge­
          sehen werden , um eine Bewegung des Messwerkes bereits feststellen
          zu können , bevor sie auf dem Zählwerk deutlich sichtbar tu erken­
          nen ist .
   3.7 . Justiereinrichtung
          Die Zähler können eine Justiereinrichtung aufweisen , durch die das
          Verhältnis zwischen dem angezeigten und dem • tatsächlichen' Volumen
          geändert wird . Diese Einrichtung ist vorgeschrieben bei Zählern , bei
          bei denen die Wirkung der Wassergeschwindigkeit auf ein umlaufen­
          des Organ zum Messen benutzt wird .
IV IV     ZEICHEN UND AUFSCHRIFTEN                              .  .         .
      1 . Identifizierungsaufschriften
          Jeder Zähler muss deutlich lesbar und dauerhaft folgende Aufschrif­
          ten , die auf dem Gehäuse , dem Zifferblatt des. Zählwerks oder auf
          dem Leistungsschild zusaznmengefasst oder verteilt angebracht sein
          können , tragen :
                            /
          a ) Name oder Firraenname des Herstellers oder seine Fabrikmarke ,
          b ) metrologische Klasse und Nenndurchfluss -Qn in -Kubikmeter pro
              Stunde ,
          c)  Bauart , Herstellungsjahr , Serienummer ,
          d)  einen Pfeil zur Angabe der Strömungsrichtung ,
          e)  das EWG-Bauart zulassungs-Zeichen ,
          f)  den Druck in Bar , wenn dieser höher sein kann als ■ 10 "Bar ,
          g)  die Angabe " senkrecht " oder " waagerecht ", falls der Zähler nur
              in einer " dieser beiden Stellungen, einwandfrei .arbeitet ,
          h ) sonstige besondere Kenndaten .
 ---pagebreak---   4.2 , Plombicrung
        Die Zähler müssen eine Plombierung aufweisen , durch die der
         Zugang zu den inneren Teilen - namentlich zur Justiereinrichtung
         ohne Zerstörung einer Plombe unmöglich gemacht ist .
  4.3 « Anbringung der Prüfzeichen
        An einem wichtigen Teil ( in der Regel am Geh*Iuse ), das ohne
        Demontage sichtbar ist , muss eine Stelle zur Anbringung der
        EWG-Prüfe c i ch onvorge s ohen sein ,
  BAUART ZULASSUTTG
  5.1 . Verfahren
        Das Bauart zulassungsverfahren entspricht den Vorschriften der
        Richtlinie betreffend gemeinsame Bestimmungen für MessgerSte
        und Mess- und PrüfMethoden .
  5.2 . Bauart p rufungen
        ITach erfolgter Peststellung , dass die Bauart der vorliegenden
        Richtlinie entspricht , werden eine Anzahl Geräte Prüfungen im
        Laboratorium unter folgenden Bedingungen unterworfen :
. 2.1 , Anzahl der zu prüfenden Zähler
        Die Mindest zahl der vom Hersteller vorzulegenden ZShler ist aus
        nachstehender Tabelle ersichtlich :
 ---pagebreak---                                      - 9 -
                   Qïi             mJ/h              Anzahl der Zähler
                                                                           I
        1––––         –      ■
        i
           bis einschl . 5                                  10   '
           tioer 5 bis einschl . 5 0                         6 -,          I
        I tfber 50 bis einschl . 1000                        2
           ïïber 1000                                        l
        )                              I .   I ! I
5.2.2 , Druck
        Bei den normalen messtechnischen Prüfungen (5«2.4 •) muss der
        Druck im Zähler um mindestens 0,2 Bar höher sein als der Umgebungs­
         druck.
5.2,3 . P-tificaterial
        Die Zähler werden im allgemeinen auf Einzel ständen geprüft , auf
         jeden Fall jedoch so , dass die Sinzelmerkmale jedes Zählers ein­
        deutig ersichtlich sind.
        Die Prüf stelle dos Eitgliedstaates trifft alle erforderlichen
        Vorkehrungen , damit - unter Berticksi cht igung der verschiedenen
        Fehlerquellen bei der Installation - die grösste relative Un­
         sicherheit bei der Volumenraessung 2 °/J° nicht übersteigt .
        Die maximale relative Messunsächerheit "bei . der Druckmessung be­
        trägt 2 FO.
        Die relative Schwankung der Werte für den Durchfluss darf während
        jeder Prlifung 5 Rß> nicht übersteigen.
                                                             α♦ ·/ · « »
 ---pagebreak---                                       - 10-
        Gleichviel , an welchem Ort die Prüfung staatfindet , in jedem Falle
        musa die Anlage "durch den metrologischen Dienst des betreffenden
        Mitgliedstaates genehmigt sein .
5.2.4 . Durchführung der Prüfungen
        Die Prüfungen umfassen nachstehende Operationen in der angegebenen
        Reihenfolge :
        1 ) Dichtigkeitsprufung ,
        2 ) Aufnahme der Fehlerkurven in Abhängigkeit von der Durchfluss-
             flussmenge unter Berücksichtigung der Druckabhängigkeit und der
        3    Einbaubedingungen ( gerade Leitungslängen vor und hinter dem
             Zähler , Drosselstellen , Hindernisse usw .), die vom Hersteller
             vorgesehen sind ,
        3 ) Ermittlung der Druckverluste ,
        4 ) beschleunigte Abnutzungsprüfung ,
        Die Dichtigkeitsprüfung umfasst die beiden nachstehenden Prüfungen :
        1 ) Jeder Zähler niuss einen Druck gleich dem 1,6-fachen des Betriebs-
             druckes 15 Minuten lang ohne Lecke und ohne Durchsickern durch
             die Wandungen aufnehmen können ,
        2 ) jeder Zähler muss einen Druck gleich dem Doppelten des maximalen
             Betriebsdruckes eine Minute lang aufnehmen können , ohne dass
           ' eine Zerstörung oder ein Blockieren des M.esswerks eintritt .
        Die Prüfungen 2 und 3 müssen eine ausreichende Anzahl von Ver-
        suchspunkten ergeben , um die Kurven vom Anlauf bis zur grössten
        Durchflussmenge mit Sicherheit aufzeichnen zu können .
        Die beschleunigte Abnutzungsprüfung ist unter folgenden Bedingungen
        durchzuführen    :
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                                                                            τ
   Normaldurch-       Pruf-       Art der Anzahl der Stillstands -! Betriebs- Zeit               für
   fluss Qn           durchfluss  Priifung Arbeits-            Zeiten       ! dauer bei Anlauf und
    ra ^ /h                                spiele            . Sekunden     | Priifdurch'- Anhalten
                                                                              fluss         Sekunden
                         Qn       unter-   100.000                5 •   , •       5 s -        1
       n Ç5                       brochen
i                   ■   2Qn       stetig                                          100 h
i
I
                    0,5Qn         unter­   100.000               10   ,       0 , 20(Qn )* 0,l5(Qn )*
                                  brochen                                     Minimum      Minimum
i
   5 <Qn ^100                                                                 5 s          5 s
                                  stetig                                      100 h
                        2Qn       stetig                                      100 h
i
                                                           «
                                                                                                      l
                 | 0,5Qn          stetig                                      300 h
                                                                                                      t
                                                                                                      i
   % > 100
                 | Qn               n
                                               . ...   . , !                  500 h'                  f
                  | l,5^v           t?
                                                           i                  100 h
ΐ
ι
ί                j
                  | 2Qn , "         η
                                                                              100 h
ΐ                 I
  * ( On ) ist zahlenmäßig gleich dem Wert Qn in
  Alle Prüfungen werden bei der mittleren Wassertemperatur der Prüfstelle
  ausgeführt . ■              . "           •:   .
 ---pagebreak---                                             - 12 -
             Vor dem ersten Versuch und nach jeder Versuchsreihe werden die
             Kessfehler mindestens "bei folgenden Durchflussstärken festgestellt :
                         Qmm - Qt-0,3 Qn - 0,5 Qn-1 Qn - 2 Qn
     5.2.5 . Bauart zul as sungsb e s ehe i d
             Eine Wasserzählerbauart wird genehmigt , wenn sie folgenden Be­
             dingungen genügt :
             a ) sie erfüllt die administrativen und technischen Vorschriften
                 der Richtlinie nebst Anhang ,
             b ) die Prüfungen 1 - 2 - 3 von § 5*2.4 . zeigen , dass sie den
                 messtechnischen und technologischen Merkmalen von Teil I und
                 II dieses Anhanges entspricht ,
             c ) nach Versuch 4 von Pkt . 5*2.4 . wurde zwischen Qt und Qmax
                 keine grössere Schwankung der Messwerte als 2              zwischen
                 Qmin und Qt keine grössere Schwankung als 3 % festgestellt .
VI . ER3TEICHUÏÏG
     Der Ort der Eichung wird vom metrologischen Dienst des Mitgliedstaates
     genehmigt .   Die Anordnung der Räume und der Prüfeinrichtungen muss
     eine präzise und sichere Eichung ohne Zeitverlust für den Prüfbeamten
     ermöglichen . Die Vorschriften von Punkt 5»2.3 « müssen erfüllt sein , die
     Zähler können jedoch in Serien geprüft werden »       In diesem        Falle muss
     der Druck in allen Zählern höher bleiben als 0,2 Bar , und es können
     besondere Massnahmen erforderlich werden , um jede gegenseitige Beein­
     flussung der Zähler zu vermeiden .
     Die Anlage kann automatische Einrichtungen , Abzweigungen , Querschnitts-
     verminderungen usw .     aufweisen , vorausgesetzt , dass jeder Prüfkreis
     zwischen dem zu eichenden Zähler und den Prüfbehältern klar abgegrenzt
     ist und seine Dichtheit ständig kontrollierbar bleibt «
                                                               • • •/ 9 • •
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Pur die Speisung mit Hasser kann jedes beliebige System verwendet
werden , doch darf bei Parallelschaltung mehrerer Prüfkreise keine
gegenseitige Beeinflussung derselben stattfinden«
Bei Prlifbehältern , die in mehrere Kammern unterteilt sind , muss die
Steifigkeit- der Zwischenwände so sein , d?,ss das Volumen einer
Kammer un nicht mehr als 0,2 °/o variiert , wenn die ITachbarkammem
voll bzw . leer sind .
Die Eichung umfasst eine Genauigkeit sprtifung bei folgenden    drei
Durchfluß starken :
a) zwischen 0,9 Qmax und Qmax mit Einzelmessungen des Druckverlustes ,
    der unterhalb des im Bauart Zulassungsbescheides angegebenen Werl-
    tes bleiben muss ,
b ) zwischen Qt und 1,1 Qt ,
c) zwischen Qmin und 1,1 C&iin ,
Bei jeder Prüfung gelten die Fehlergrenzen von Punkt 2.1 ,
Bei jedem Versuch muss die abgegebene üenge co bemessen sein ,
dass etwaige Verzerrungen im Arbeitsspiel sich nicht auswirken
können und Unregelmässigkeiten infolge exzentrischer Verlagerung
des Z^hlwerkszeigers ausgeglichen werden .