CELEX: 62017CN0587
Language: de
Date: 2017-10-05 00:00:00
Title: Rechtssache C-587/17 P: Rechtsmittel, eingelegt am 5. Oktober 2017 vom Königreich Belgien gegen das Urteil des Gerichts (Zweite Kammer) vom 20. Juli 2017 in der Rechtssache T-287/16, Belgien/Kommission

201711170031555412017/C 412/305872017CJC41220171204DE01DEINFO_JUDICIAL20171005212111Rechtssache C-587/17 P: Rechtsmittel, eingelegt am 5. Oktober 2017 vom Königreich Belgien gegen das Urteil des Gerichts (Zweite Kammer) vom 20. Juli 2017 in der Rechtssache T-287/16, Belgien/Kommission
 ---documentbreak--- C4122017DE2110120171005DE0030211211Rechtsmittel, eingelegt am 5. Oktober 2017 vom Königreich Belgien gegen das Urteil des Gerichts (Zweite Kammer) vom 20. Juli 2017 in der Rechtssache T-287/16, Belgien/Kommission
   (Rechtssache C-587/17 P)2017/C 412/30Verfahrenssprache: Französisch
      Parteien
   
   
      Rechtsmittelführer: Königreich Belgien (Prozessbevollmächtigte: J.-C. Halleux, M. Jacobs und C. Pochet sowie Rechtsanwälte E. Grégoire und J. Mariani)
   
      Andere Partei des Verfahrens: Europäische Kommission
   
      Anträge
   
   Der Rechtsmittelführer beantragt,
   
            —
         
         
            das Urteil des Gerichts (Zweite Kammer) vom 20. Juli 2017 in der Rechtssache T-287/16, Belgien/Kommission (EU:T:2017:531), aufzuheben;
         
      
            —
         
         
            den Durchführungsbeschluss (EU) 2016/417 der Kommission vom 17. März 2016 (
                  1
               ) aufzuheben, soweit damit ein Betrag von 9601619 Euro (Haushaltsposten 6701) von der Finanzierung durch die Europäische Union ausgeschlossen wird;
         
      
            —
         
         
            der Kommission die Kosten aufzuerlegen.
         
      
      Rechtsmittelgründe und wesentliche Argumente
   
   Zur Stützung seines Rechtsmittels macht der Rechtsmittelführer einen einzigen Rechtsmittelgrund geltend, mit dem er einen Rechtsfehler infolge einer fehlerhaften Auslegung von Art. 32 Abs. 8 Buchst. a der Verordnung Nr. 1290/2005 (
         2
      ), jetzt im Wesentlichen Art. 54 Abs. 5 Buchst. c der Verordnung Nr. 1306/2013 (
         3
      ), durch das Gericht sowohl hinsichtlich der Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtswegs als auch hinsichtlich der in dieser Bestimmung verlangten Sorgfalt rügt.
   (
         1
      )	Durchführungsbeschluss (EU) 2016/417 der Kommission vom 17. März 2016 über den Ausschluss bestimmter von den Mitgliedstaaten zulasten des Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) getätigter Ausgaben von der Finanzierung durch die Europäische Union (ABl. 2016, L 75, S. 16).
   (
         2
      )	Verordnung (EG) Nr. 1290/2005 des Rates vom 21. Juni 2005 über die Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (ABl. 2005, L 209, S. 1).
   (
         3
      )	Verordnung (EU) Nr. 1306/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über die Finanzierung, die Verwaltung und das Kontrollsystem der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 352/78, (EG) Nr. 165/94, (EG) Nr. 2799/98, (EG) Nr. 814/2000, (EG) Nr. 1290/2005 und (EG) Nr. 485/2008 des Rates (ABl. 2013, L 347, S. 549; berichtigt in ABl. 2016, L 130, S. 13).