CELEX: 51982PC0073
Language: de
Date: 1982-03-04 00:00:00
Title: EMPFEHLUNG FÜR EINEN BESCHLUSS DES RATES über die Leitlinien für die Aushandlung von Rahmenabkommen über Mehrjahreslieferungen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen mit bestimmten Drittländern (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (82) 73
Vol. 1982/0028
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPAISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                              KOM(82)73 endg.
                                              Brüssel , den                    März 1982
                                         'iVW l-     i : L' r , f
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                     EMPFEHLUNG FÜR EINEN BESCHLUSS DES RATES
             über die Leitlinien für die Aushandlung von Rahmen­
        abkommen über Mehrjahreslieferungen von landwirtschaftlichen
                     Erzeugnissen mit bestimmten Drittländern
                      ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
  K0M(82 ) 73 endg .
 ---pagebreak---                           -a-
1 . In ihrer Mitteilung an den Rat vom 22 . Juli 1981 über die Aushandlung
     von Rahmenabkommen über Mehr j ahresl ieferungen von landwirtschaftlichen
     Erzeugnissen hatte die Kommission angekündigt , dass sie nach einer
     Debatte in den verschiedenen Instanzen des Rats anhand der Orientierungen ,
     die sich aus diesen Diskussionen herausschälen werden , einen Entwurf
     von Richtlinien für die Eröffnung von Verhandlungen mit einigen antrag-
     stellenden Drittländern vorlegen würde .
 2 . In dem beigefügten Entwurf eines Ratsbeschlusses soll die Kommission
     ermächtigt werden , im Benehmen mit dem Sonderausschuss des Artikels 113
     Verhandlungen mit Algerien , Ägypten , Marokko und Tunesien über den Abschluss
     von Rahmenabkommen über Mehrj ahresl ieferungen von landwirtschaftlichen
     Erzeugnissen aufzunehmen .
3 . Zur Klärung der diesbezüglichen Erörterungen hielt es die Kommission für
     sinnvoll , zusammen mit dem Beschlussentwurf einen Bericht über die
     in den oben genannten Ländern geführten Erkundungsgespräche vorzulegen .
 ---pagebreak---                                                       ANHANG I
                EMPFEHLUNG FÜR EINEN BESCHLUSS DES RATES
über die Leitlinien für die Aushandlung von Rahmenabkommen     mit bestimmten Dritt­
ländern über Mehrjahreslieferungen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen .
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
auf Empfehlung der Kommission ,
in Erwägung nachstehender Gründe :
Verschiedene Drittländer haben ihr Interesse bekundet , die Lieferung von land­
wirtschaftlichen Erzeugnissen aus    den Mitgliedstaaten der Gemeinschaft vorhersehbar z
machen .
Abkommen über die Mehrjahreslieferung landwirtschaftlicher Erzeugnisse können
eine geordnete Entwicklung der Agrarausf uhren der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
erleichtern .
Die Kommission ist daher zu ermächtigen , mit den betreffenden Ländern nach Massgabe
der in einem Schema für ein Rahmenabkommen festgeschriebenen Leitlinien Verhandlungen
über den Abschluss solcher Abkommen aufzunehmen
BESCHLIESST :
                             Artikel 1
Die Kommission wird ermächtigt , mit den zuständigen Behörden Algeriens , Ägyptens ,
Marokkos und Tunesiens Verhandlungen im Hinblick auf die Unterzeichnung von
Rahmenabkommen über Mehrj ahreslieferungen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen
aufzunehmen .
                             Artikel 2
Die Kommission führt diese Verhandlungen im Benehmen mit dem Ausschuss 113 gemäss
den Leitlinien , die sich aus dem beigefügten Schema für ein Rahmenabkommen
ergeben .
                                           Im Namen des Rates
                                               Der Präsident
 ---pagebreak---   ANHANG
  SCHEMA FÜR EIN RAHMENABKOMMEN ÜBER MEHR JAHRESLIE FERUN6EN VON LANDWIRT­
  SCHAFTLICHEN ERZEUGNISSEN
  Der Rat der Europäischen Gemeinschaften einerseits und
  die Regierung von /" Bezeichnung des Landest andererseits
  In dem Wunsch , zur Entwicklung der Handelsbeziehungen und zur Festigung der
  Zusammenarbeit zwischen /" Bezeichnung des Landes 7 und der
  Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ihren Beitrag zu leisten ,
 In dem Bestreben , zur Stärkung der Ernährungssicherheit /" Bezeichnung des Landes J
beizutragen -
 Haben beschlossen , dieses Rahmenabkommen über die Lieferung von landwirt­
schaftlichen Erzeugnissen zu treffen ; sie haben zu diesem Zweck als Bevollmächtigte
ernannt :
C Namen der Personen J
Diese sind wie folgt übereingekommen :
                                TITEL I
                          ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN
Artikel 1
Dieses Rahmenabkommen , nachstehend Abkommen genannt , bezweckt ,     der / dem/ den
/" Bezeichnung des Landes J die Versorgung mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen
und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft Absatzmärkte für diese Erzeugnisse
zu geregelten , vorhersehbaren und für beide Teile zufriedenstellenden Bedingungen
zu gewährleisten .
Artikel 2
Zur Übernahme der zur Verwaltung des Abkommens erforderlichen Verpflichtungen
sind folgende Stellen ermächtigt :
- für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft die Kommission der Europäischen
    Gemeinschaften ;
- für C Bezeichnung des Landes J C Bezeichnung der Stelle 1
 ---pagebreak---                                       -
Artikel 3
Unter dieses Abkommen fallen ( Aufzählung der Erzeugnisse ).
Artikel 4
1 . Dieses Abkommen verpflichtet unter den in den nachstehenden Artikeln
     genannten Bedingungen :
     - die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft zur Lieferung bestimmter Mengen
        von ( Aufzählung der Erzeugnisse ) an ^ Bezeichnung des Landes .7
     - den / das / die ZT Bezeichnung des Landes 1 zur Einfuhr der gleichen Erzeugnismengen
        aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft .
2.    Im Sinne dieses Abkommens
                                                                             ι
     - bedeutet der Ausdruck       verpflichtet zur Lieferung ' , dass die Kommission
        der Europäischen Gemeinschaften sich verpflichtet , in Übereinstimmung mit
        den gemeinschaftlichen Rechtsvorschriften alle Massnahmen zu treffen , die
        notwendig sind , um die zur Verfügungstellung von ZT Aufzählung der Erzeugnisse J
        zu den in diesem Abkommen angegebenen Bedingungen zu sichern ;
     - bedeutet der Ausdruck " verpflichtet zur Einfuhr ", dass C Bezei chnung des
        Landes}     sich verpflichtet , alle erforderlichen Bestimmungen zur Sicherung
         der Einfuhr von / Aufzählung der Erzeugni sse_7 aus der Europäischen Wirtschafts­
         gemeinschaft zu den in diesem Abkommen angegebenen Bedingungen zu treffen .
Artikel 5
 Für die Geschäfte , die unter den sich aus den Verpflichtungen der Europäischen
 Wirtschaftsgemeinschaft gemäss Artikel 4 dieses Abkommens ergebenden Bedingungen
 durchzuführen sind , sind die privaten Wirtschaftsbeteiligten zuständig .
 Artikel 6
 1 . £ Bezeichnung des Landes 7 trifft alle zweckdienlichen Massnahmen um zu
       gewährleisten , dass nach Aufstellung der Einfuhrverfahren für Aufzählung
       der Erzeugnisse^ mit Ursprung in der Gemeinschaft keine Diskriminierung
       zwischen den einzelnen Wirtschaftsbeteiligten der Europäischen Wirtschafts­
       gemeinschaft entsteht .
  2 . /" Bezeichnung des Landes 2 verpflichtet sich , besonders dafür Sorge zu tragen ,
       dass die Erteilung des Auftrags für den Seetransport den freien , lauteren
 ---pagebreak---      Wettbewerb nicht beeinträchtigt ( 1 ).
Artikel 7
Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften und C Bezeichnung des Landes 2
verpflichten sich , sich gegenseitig über die zur Abwicklung und Erfüllung
der im Rahmen dieses Abkommens eingegangenen Verpflichtungen erlassenen Bestimmungen
und getroffenen Massnahmen zu unterrichten .
Artikel 8
1 . Es wird ein Gemischter Ausschuss eingesetzt , der die reibungslose Durchführung
     dieser Vereinbarung zu überwachen hat .
2 . Dem Gemischten Ausschuss gehören Vertreter der Kommission der Europäischen
     Gemeinschaften und Vertreter ^ Bezeichnung des Landes J an .
3 . Der Gemischte Ausschuss tritt einmal alle vier Monate zu einem gemeinsam
     vereinbarten Zeitpunkt und an einem gemeinsam vereinbarten Ort zusammen .
     Erforderlichenfalls tritt er ausserdem auf Antrag einer der beiden Parteien
     dieses Abkommens zusammen .
 C1 ) Diese Klausel ist die gleiche wie in den mit bestimmten Ländern geschlossenen
      langfristigen Vereinbarungen sowie im Nahrungsmittelhilfe-Übereinkommen .
 ---pagebreak---                                      TITEL II
                               BESONDERE BESTIMMUNGEN
Artikel 9
1 . Nach den Bedingungen des Artikels 4 dieses Abkommens betragen die
     ( Erzeugni s-)Mengen , die Gegenstand einer Einfuhrverpflichtung
     ZTBezei chnung des Landes J~ und einer Lieferverpflichtung der Europäischen
     Wirtschaftsgemeinschaft sind , für jedes Agrarwirtschaftsjahr :
     - Weichweizen ( oder Äquivalent in Form von Weizenmehl ):
        mindestens                           Tonnen und                   5
        höchstens                            Tonnen
     - Hartweizengriess :
        mindestens                           Tonnen und
        höchstens                            Tonnen
                                                                           I
     - Gerste :
        mindestens                           Tonnen und                   ,
        höchstens                            Tonnen
     -  usw .
  2.    Das Agrarwirtschaftsjahr im Sinne dieses Abkommens beginnt für (Angabe
        des Erzeugnisses} am ... und endet am ... des darauffolgenden Jahres ; für
        (Angabe des anderen Erzeugnisses} beginnt es am ... und endet am
        des darauffolgenden Jahres .
  Artikel 10
  Der / die / das unter dieses Abkommen fallende (Angabe des Erzeugnisse ^ muss den im
  Handel zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und £~Bezei chnung des
  Landes 1 gebräuchlichen Qualitäten und Spezifizierungen entsprechen .
  Artikel 11
  Ungefähr zwei Monate vor Beginn jedes Wirtschaftsjahres tritt der Gemischte
  Ausschuss zusammen , um entsprechend diesem Abkommen die genauen Liefer- und
  Einfuhrmengen für das betreffende Agrarwirtschaftsjahr und die zeitliche Verteilung
  und die Zeitfolge der in dem betreffenden Wirtschaftsjahr durchzuführenden Käufe
   festzulegen .
 ---pagebreak--- Artikel 12
Sind infolge aussergewöhnli cheMJmstände die verfügbaren Mengen in £ Bezeichnung
des Landes -7 erheblich oder in der Gemeinschaft unzurei chend , so tritt der
Gemischte Ausschuss zusammen , um eine entsprechende Änderung der gemäss' Arti kel 9
 Absatz 1 festgesetzten Mengen zu beschliessen .
Artikel 13
1 . ZT Bezei chnung des Landes I und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ver­
    einbaren , jeweils für ihren Zuständigkeitsbereich alle zweckdienlichen
    Massnahmen zu treffen , damit die Geschäfte zu den auf dem Weltmarkt üblichen
    Preisen oder Notierungen getätigt werden können .
2 . Die an diesem Abkommen beteiligten Parteien prüfen , inwieweit für Verträge ,
    die aufgrund dieses Abkommens geschlossen werden , von den Mitgliedstaaten der
    Gemeinschaft oder ihren Bevollmächtigten angebotene Kreditbedingungen zur
    Anwendung kommen können .
                                  TITEL  III
                             SCHLUSSBESTIMMUNGEN
Artikel 14
Diese Vereinbarung gilt für die Dauer von drei Wirtschaftsjahren . Diese
Gültigkeitsdauer kann stillschweigend um weitere drei Jahre verlängert werden .
Artikel 15
 Dieses Abkommen tritt am ersten Tag des Agrarwirtschaftsjahres in Kraft , das
 auf das Wirtschaftsjahr folgt , in dem (das                     y uncl
Kommission der Europäischen Gemeinschaften sich gegenseitig über den Abschluss
der hierfür erforderlichen Verfahren unterrichtet haben .
 Artikel 16
 Dieses Abkommen wird in zweifacher Ausfertigung in einer Sprache der Gemeinschaft
 und in (Amtssprache des Drittlandes) abgefasst , wobei beide Wortlaute verbindlich
 sind .
                                                                  fur die
                                              Kommission der Europäischen
                                              Gemeinschaften
                                                             fur
                                 Geschehen zu             am
 ---pagebreak---        - /-
     BERICHT ÜBER  DIE ERKUNDUNG SR EISEN
NACH ALGERIEN - ÄGYPTEN - MAROKKO UND TUNESIEN
 ---pagebreak---                                - 3~
                     NOTE        D' INFORMATION
 SUR     LES   SONDAGES     EFFECTUES    AUPRES     DES  AUTORITES      ALGERIENNES
           ET   EGYPTIENNES      CONCERNANT     UN   ACCORD-CADRE      DE
          FOURNITURE     PLUR I ANNUELLE    DE   PRODUITS    AGRICOLES
I . Mission à Alger
    1 . Deux séries d' entretiens ont eu Lieu à Alger du 4 au 6 mai , l' une
        avec et sous l' égide du Ministère du Commerce et l' autre avec le
        Ministère de l' Agriculture et de la Révolution Agraire ( MARA ), les
        Directeurs généraux ( et leurs adjoints ) des Sociétés d' Etat ou des
        Offices Publics chargés de l' approvisionnement pour le compte de
 ---pagebreak---                                        – -/<?-
           l' un ou l' autre Ministère ( 1 ) étant présents à chacune des discussions .     En
           outre , en accord avec la Présidence , une réunion d' information a été organisée
           par la Délégation de la Commission à Alger avec les Représentants des Etàts
           membres , certaines Ambassades , convient -il de le rappeler , ayant été saisies
           directement fin février par les autorités algériennes de demandes formelles
           et détaillées concernant la conclusion d' accords à long terme .
       2 . A titre général il convient de souligner l' intérêt majeur porté par les Res­
           ponsables algériens à la conclusion rapide entre la Communauté et la Républi­
           que algérienne d' un accord-cadre de livraison pluriannuel le de produits agri­
           coles .    Cet intérêt , souligné avec la plus grande force , répond à des mobiles
           à la fois politiques et économiques qui à chacune des discussions ont été
           clairement et nettement explicités .
           • Mobi le_gol i t igue ; L' Algérie considère la Commission comme l' interlocuteur
              privilégié , les discussions étant de leur point de vue facilitées du fait
              de l' absence , avec la Communauté économique européenne en tant que telle ,
              " d' épiphénomènes ou d' excroissance de contentieux politico-psychologiques
              qui empêchent à un moment donné , dans des relations bilatérales de Gouver­
              nement à Gouvernement , d' avancer plus avant ".     L' Algérie estime nécessaire
              de renforcer l' Accord d' Association avec la CEE par des positions nouvelles
              concernant la sécurité alimentaire ( débouchés et approvisionnement ).
           ■ Mob l^es _éc onom i^gues ; L' Algérie a des besoins qui s' accroissent chaque année ,
              liés en particulier au développement de la population ( 550.000 bouches à
              nourrir en plus par an ), à l' augmentation du niveau de vie et au rythme très
              faible d' augmentation de la production agricole ; la Communauté est proche de
              l' Algérie , ce qui diminue d' autant les coûts des transports pour l' approvi­
              sionnement , et elle est la seule en mesure d' apporter la gamme extrêmement
              diversifiée de produits dont ce pays de près de 20 Mio d' habitants a besoin ;
                            '                                                               ./...
(1 )   2RGANISATI0N_DES_IMP0RTATI0NS_EN_ALGERIE : Le Gouvernement a confié le monopole
       (^approvisionnement à l' extérieur à des Sociétés Nationales ou des Offices dont
       certains relèvent du Ministère du Commerce , d' autres du Ministère de l' Agricul­
       ture ( MARA ) .   Ceux relevant du commerce sont l' ONACO ( l' Office National de Commer­
       cialisation ) chargé principalement des produits laitiers de consommation, et la
     ' SNNGA ( Société Nationale des Nouvelles Galeries Algériennes ) chargé de tous les
       produits nécessaires à l' approvisionnement des grands magasins . Ceux relevant de
       l' Agriculture sont l' OAIC ( l' Office Algérien interprofessionnel des Céréales )
       dont la compétence est le blé et l' orge , la SN SEMPAC ( la Société Nationale des
       Semouleries , Meuneries , Fabriques de pâtes alimentaires et Couscous ) chargé de
       l' achat des semoules , des farines et des pâtes , l' ONAB ( l' Office National des
       Aliments du Bétail ) et l' ONALAIT ( l' Office National du Lait et Produits Laitiers )
       chargé de la production interne et de la reconstitution du lait .             ;
 ---pagebreak---    l 'Algérie en outre est desireuse "de s' engager dans un programme de développe­
  ment de production agricole ( aviculture - élevage laitier dont un financé par
  la CEE au titre du protocole financier de 1976 ) auquel la Communauté est seule
  capable d' apporter un concours et un support efficaces dans tous les secteurs .
  S' agissant de la portée et de la forme générales que pourrait revêtir un accord
  à long terme , la délégation de la Commission a pu constater que l' approche sug­
  gérée dans le projet de communication au Conseil ( doc. C0M(81 ) 75 ) correspon­
  dait "quasi parfaitement " avec celle envisagée par les Autorités algériennes .
  (i) .     Le type d' accord auquel songe l' Algérie serait un Accord-cadre ( ou une
            Convention-cadre ) qui servirait de critères généraux pour la négociation
            et la conclusion des contrats commerciaux , lesquels seraient passés
            entre d' une part les opérateurs communautaires , d' autre part les Sociétés
            Offices ou Organismes qui^en Algérie,disposent du monopole d' achat ;
  ( ii )    L' Accord-càdre ou la Convention-cadre serait conclu entre une Autorité
            de la Communauté et une autorité ministérielle algérienne .
            Deux remarques complémentaires sont à faire à ce sujet : les Algériens
            sont consciçnts du fait qu' à partir du moment où l' exportation d' un
          ' produit agricole communautaire implique l' octroi d' une restitution , un
            Accord-cadre de livraison pluriannuel le exige que ce soit la Communauté
            en tant que telle qui s' engage , l' expérience leur ayant appris qu' un
            opérateur communautaire ou même un Etat membre dépendait toujours d' une
            décision de la Commission en matière de restitution^our le faire .       Ils
            ont d' autre part laissé ouverte la question de savoir si ce serait un
            ou deux accords-cadre qui devraient être passés en raison du fait que ,
            même si la Direction générale de la coordination et du contrôle du
            Ministère du Commerce s' était vu confier un rôle horizontal sur tout
            l' approvisionnement en provenance de l' extérieur , certains Offices ou ,
            certaines Sociétés d' Etat avaient pour Ministère de tutelle le Minis­
            tère de l' Agriculture .
, ( iii )   Les dispositions à inclure dans l 'Accord-cadre devraient être empreintes ,
            de l' avis des interlocuteurs algériens , de souplesse et de simplicité ,
            de sorte , si nécessaire , à pouvoir les adapter aux circonstances et de
            manière aussi à permettre au commerce de se dérouler librement , les en­
            gagements pris de part et d' autre ne devant cependant pas être insigni­
            fiants ou peu contraignants .
 ---pagebreak--- A. Quant au contenu meme de l' Accord-cadre , là aussi , la similitude d' approche
    entre celle proposée à la Commission le 19 février dernier et celle énoncée
    par les Algériens ne peut manquer de frapper .
    Les éléments de l' Accord-cadre seraient sa durée ( la durée de trois ans a été
    mentionnée mais le shouhait a été exprimé qu' un lien puisse être établi avec
    le plan quinquennal actuel ); la gamme des produits couverts ; les quantités
    concernées ( une préférence très nette a été énoncée pour une fourchette quanti­
    tative , le chiffre'réel de fourniture et d' achat pour une année étant fixé d' un
    commun accord avant le début de celle-ci en fonction des situations respectives
    des co-contractants ) ; le libellé des engagements pris de part et d' autre , y in­
    clus l' énoncé des mesures administratives adoptées pour assurér l' exécution de
    l' Accord par les voies commerciales normales ; les termes de référence -
    notamment en ce qui concerne les prix - à partir desquels les opérateurs commu­
    nautaires et les Sociétés d' Etat algériennes d' achat pourraient conclure leurs
    contrats commerciaux de livraison ou d' achat ; enfin le dispositif administratif
    ( pour la négociation annuelle des quantités , la gestion , etc. ..).
    Les autorités algériennes ont en outre énoncé certains points qui devraient ^?
    leur point de vue, pouvoir se retrouver dans l' Accord-cadre .   Ainsi des assuran­
    ces devraient être fournies et les moyens de cette garantie donnés , que d' une
    part les produits dont la disponibilité est assurée par l' Accord-cadre sont
    bien d' origine communautaire , et que d' autre part un monopole de fait d' un seul
    opérateur ou d' un seul Etat membre ne soit pas artificiellement établi (" il n' y
    a pas de courant fatal ") qui empêche l' Algérie de régulariser ses flux d' achat
    en fonction d' autres impératifs externes ou internes ( équilibre de balance
    commerciale avec tel ou tel pays ...).     Les autorités algériennes considèrent
    également que si un tel Accord-cadre était conclu , un effort commun d' amélio­
    ration de la qualité des produits vendus par la CEE devrait être entrepris -
    d' où la nécessité d' inscrire des termes de référence qualitatifs répondant
    par exemple aux normes du Ministère de la Santé algérien - et que le recours
    systématique à l' accréditif par les opérateurs communautaires ( signe de mé­
    fiance ) devrait être abandonné pour le paiement des livraisons au titre de
    l 'Accord .
5 . Une discussion très approfondie a eu lieu sur le chapitre des pri x . Divers
    éléments sont à dégager .   L' Algérie considère en premier lieu que compte tenu
    des politiques qui existent de part et d' autre et principalement du fait par
 ---pagebreak---           I
exemple que la CEE n' intervient qu' indirectement dans la formation du prix
par le truchement de la restitution , des prix fixes d' achat ou de vente ou
même une fourchette de prix ne peuvent être établis dans l 'Accord-cadre .
Elle observe toutefois que le niveau de la restitution et sa plus ou moins
grande pérennité dans le cours d' une campagne sont déterminants pour la
conclusion des contrats par les opérateurs .    Les autorités algériennes ont
formulé à cet égard plusieurs critiques à l' encontre du système actuel de
gestion des restitutions soulignant son caractère " capricieux " qui empêche
les autorités algériennes de compter en permanence sur la Communauté ; pour
elles une " différence préférentielle " doit être établie entre les modalités
de la restitution valable pour des livraisons dans le cadre de l' Accord et
celles pour les livraisons hors Accord .    En d' autres termes , il ne semble pas
être question de fixer un niveau préférentiel de restitution mais d' établir
des modalités particulières de fixation de la restitution ( préfixation -
durée de la préfixation , termes de référence du prix mondial servant au mode
de calcul de la restitution ) pour les seules quantités faisant l' objet de
l' Accord-cadre .
Les autorités algériennes ont évoqué les facilités de financement consenties
par d' autres partenaires commerciaux à l' Algérie sous une forme ou sous une
autre : crédit à l' exportation consenti par la Suède dans l' accord à long
terme blé , installation quasi gratuite - 1 % d' intérêt sur 50 ans - de silos
de réception au titre de l' accord à long terme blé dur et orge avec la Canada ,
paiement différé dans les accords de livraison viande rouge passés avec l' Ar­
gentine et l' Australie ... .   Elles ont exprimé le souhait que la CEE^ pour
laquelle il a été expliqué qu' elle ne dispose pas encore d' un instrument cré­
dit à l' exportation , assure le relais avec les actions éventuelles des Etats
                                    ♦
membres et / ou finance les capacités d' accueil en Algérie de certains produits
livrés ( chaîne de froid, silos , entrepôts , infrastructure portuaire , etc. ..).
Concernant les produits et les quantités , les Algériens ont fourni la liste
estimative de leurs besoins supposés d' importations ( cf Annexe I ), tout en
précisant que cela n' implique pas que tous ces produits et toutes ces quan­
tités devraient provenir exclusivement de la Communauté et que même les quan­
tités qui pourVaient provenir de la Communauté devraient être couvertes par
l' Accord-cadre de livraison pluriannuel le; cette dernière observation rejoint
en fait les idées exprimées dans le document C0M(81)75 ( cf. § 5 - alinéa ii ).
 ---pagebreak---                                   -
    Ils ont souligné que le moment venu, lorsque des négociations s' engageraient
    leurs autorités formuleraient des propositions précises quant à la gamme des
    produits et quant aux quantités susceptibles de faire l' objet de l' Accord-
    cadre .
    Ils ont en outre attiré l' attention sur le fait qu' il y avait à proprement
   parler trois catégories de produits pouvant faire l' objet d' un Accord-cadre :
   - matières premières agricoles : blé, sucre, produits laitiers pour la recons­
       titution ;
      produits agricoles de consommation directe : viandes rouges , beurre , farine,
      semoule, riz , pâtes alimentaires , oeufs de consommation ;
      produits destinés au programme de développement de production agricole :
      oeufs à couver, poussins d' un jour, vaches laitières , aliments composés ,
   S' agissant de cette dernière catégorie, tant le Ministère du Commerce que le
   Ministère de l' Agriculture ont insisté sur cette demande et sur l' urgence
   particulière à l' entamer même à très petite échelle ( élevage avicole) , l 'un des
   projets financés au titre du Protocole financier CEE-Algérie pouvant trouver
   là un relais complémentaire en produits , extrêmement significatif pour sa
   réalisation .
7.  Conc lusions : L' Algérie parait sans conteste désireuse de parvenir avec la
    Communauté à la conclusion d' un Accord-cadre de fourniture pluriannuel le de
    produits agricoles , et cela dans un délai rapproché . Les Autorités algériennes
    ont à cet égard exprimé le souhait très vif que la Commission ( et le Conseil )
    passe très rapidement de cette phase contacts exploratoires à celle de la
     négoc i a t i on concrète , Leur espoir étant que 1982 puisse être la première année
    d' application d' un Accord-cadre . La Communauté peut répondre à cette demande
     sans que cela n' entraîne ni une augmentation de la production agricole commu­
    nautaire ( les produits et les quantités demandés sont inférieurs aux livraisons
    actuelles ), ni des surcroîts de dépenses de restitution , ni des effets négatifs
     sur le commerce des pays tiers ( approvisionnement complémentaire ou exclusif ).
     Mais il est évident que la conclusion d' un tel Accord-cadre relatif à l' appro­
     visionnement en produits agricoles paraît en réalité revêtir une signification
     qui dépasse largement le domaine commercial car il contribuerait non seulement
     à l' approvisionnement pour La consommation directe mais encore à la continuité
     de l' approvisionnement d' une industrie alimentaire en matières premières
             et d' une agriculture çn développement en moyens de production provenant
     du secteur agricole . L' impression a été ressentie que l' Algérie lui attribue­
     rait de ce fait une signification politique de premier ordre , que des retombées
     économiques dans d' autres secteurs , que l' agriculture pourraient en résulter et
     qu' un tel engagement réciproque ouvrait la voie à un nouveau modèle de relations
     entre l' Algérie et la CEE et ses Etats membres , s ' intégrant dans le. nouvel ordre
     économique international .
 ---pagebreak---                                     - yr-
                                                                            ANNEXE I
          BESOINS ESTIMATIFS D' IMPORTATION ANNUELLE DE PRODUITS AGRICOLES
                                      EN ALGERIE
PRODUITS LAITIERS
      Lait infantile                                  15 à  20.000   tonnes
      Farine infantile                                 2 à    3.000 tonnes
      Laits évaporés et instantanés                  100 à 120.000 tonnes
      Beurre (3 mois d' âge maximum )                 25 à  30.000 tonnes
      Fromage destiné à la fonte                       7 à  10.000   tonnes
      Fromage de consommation : .
                  Emmental                             3 à     4.000 tonnes
                  Type Gouda                           4 à     7.000 tonnes
      Matière grasse lactique anhydre                       10.000 tonnes
CEREALES
                                      «
      Blé - farine et semoules                        à préciser par le MARA et l' OIAC
      Orge et malt                                          "                "       "
      Riz                                                   ..
AUTRES PRODUITS
      Pommes de terre de semence                            10.000 tonnes
      Viandes rouges (mouton, boeuf )                 20 à  30.000 tonnes
      Oeufs de consommation                           1 milliard d' unités
      Oeufs en poudre                                 100 à 500 tonnes
      Sui f                                                 40.000 tonnes
      Oeufs à couver                                  100 à 150 Mio d' unités
      Poussins d' un jour                             1 million à 2 millions d' unités
      Vaches laitières                                2.000 têtes
      Bovins sur pied                                 2 à 3.000 têtes
      Sucre                                           500.000 tonnes
      Poulettes démarrées                             200.000 à 100.000 unités
      Huile de colza                                  200.000 tonnes
      Graines de colza                                70 à 90.000 tonnes
 ---pagebreak---       MISSION AU CAIRE
 8 . L' optique générale dans Laquelle , de l' avis des autorités égyptiennes , devrait
      s' inscrire éventuellement la conclusion entre la CEE et l' Egypte d' un Accord --
      cadre de livraison pluriannuel le de produits agricoles est quelque peu diffé­
      rente de celle de l' Algérie . Il s' agit fondamentalement de " stratégie nationale
      alimentaire " dont le Président . Sadate a fait l' élément clef de sa politique
      intérieure , qui vise à satisfaire les besoins alimentaires d' une population qui
      croît de près de 100.000 personnes par mois et dont le niveau de vie s' améliore
      chaque année ( d' où le besoin croissant de produits à haute teneur en protéines ,
      comme la viande et les produits laitiers ).
    Cet élément " politique stratégique alimentaire " a été souligné avec force lors
    de chacune des rencontres ' que . la délégation de la Commission a eues avec les
    Ministres de l' Approvisionnement , des Finances , de l' Economie et de l' Agricul­
    ture , lors de sa visite au Caire du 7 au 9 juin . L' Egypte fonde cette politique
    d' une part sur le développement de la production agricole intérieure qui requiert
    un apport financier et technique de l' extérieur ( bi latéral ,,, pluri latéra l ou multM
    latéral ) et d' autre part sur la conclusion d' accords d' approvisionnement avec l^s
    pays tiers . Les interlocuteurs de la Délégation ont en conséquence évoqué la            '
    nécessité d' un accord de coopération globa l ,. conf i rmant ainsi les opinions
    recueillies par M. CHEYSS0N lors de sa visite officielle en Egypte du 27 octobre
    au 2 novembre 1980 .                                    \
        '                      '        "         !   ,                         '           –
. S' agissant plus spécifiquement d' un accord éventuel de livraison pluriannuel le ,
   contrairement à l' Algérie où la Communauté paraît pouvoir jouer les premiers
   rôles , en Egypte la Communauté arrive alors que d' autres pays occupent déjà une
   place de premier • choi x .   Il s' agit principalement des Etats-Unis qui exportent
   vers -ce pays de l' ordre de 750 Mio S de produits agricoles
                   participant ainsi pour plus d' un tiers dans les importations . agri­
   coles égypt i ennes / et de l' Australie ou de l' Argentine qui ont déjà conclu avec
   l' Egypte des accords à long terme ( le premier pour les céréales , le second pour
   la viande bovine ).                                                  J
                                     -                    '             '     .       ./...
 ---pagebreak---     Les Ministres Egyptiens ont toutefois souligné La nécessité de diversifier
    Leurs sources d' approvisionnement et , dans cette perspective , évoqué La pLace
    qu' iLs entendent réserver à la Communauté qui n' exporte que 375 Mio Z de pro­
    duits agricoles ( soit à peu près La moitié de ce qu' exportent les Etats-Unis ),
    La Communauté présentant pour eux l' immense avantage de pouvoir offrir une
    large gamme des produits alimentaires dont Leur pays à besoin .
10 . Autre différence notable avec l ' Algérie , du moins à ce stade . Les termes
     dans Lesquels s' effectuent Les transactions ; les ventes à crédit paraissent
     en effet atteindre en Egypte une proportion sans précédent . 1
     Ainsi , suivant des indications fournies par Le Ministre de L' Economie , Le
     Dr NOUR EL DINE ( confirmées par un rapport de l' USDA ) approximativement 70 '/.
     des exportations agricoles dès Etats-Ums vers l' Egypte ont été vendues en
     1980 " through USG financing programms PL 480 and the Commodity Import Pro­
     gram ".  L' Egypte est pour les USA le principal marché récipiendaire de la
     PL 480 et toutes Les céréales vendues ( 1 / 3 de la PL 480 à l' Egypte ) bénéfi­
     cient de cette aide ( soit 1,6 Mio t . de blé et farine et 100.000 t . de maïs .
     Les termes de l' accord sont ceux habituellement utilisés (5 % de paiement
     initial . Le reste payable en 31 annuités , 10 ans après la dernière livraison ,
     au taux d' intérêt de 2 % puis de 3 % ) .   Le " Commodity import program"
     ( 129 Mio 2 en 1986 ) couvre une majeure partie des autres exportations agri­
     coles des Etats-Unis vers l' Egypte : saindoux , maïs , tabac , viande de volaille ,
     et lentilles .
     L' Australie pour sa part qui a annoncé le 5' février dernier La signature d' un
     accord à Long terme (5 ans , le précédent de 1977 était triennal ) pour une
     livraison annuelle de 1 Mio / T . de blé ( avec possibilité d' aller à 1,5 Mio / t .
     si La récolte australienne est bonne}, accorde du crédit (3 ans avec un taux
     d' intérêt négociable " at commercial rates in a trade-off with the price
     formuLe ").   S' ajoute à ce contrat une action d' aide alimentaire de 20 à
     25.000 t . de céréales .
     La France a de son côté consenti à l' Egypte fin avril dernier un prêt ( uti­
     lisable d' ici au 1er août 1982 ) pour L' importation de produits agricoles
     français jusqu' à concurrence de 1,5 milliards FF ( soit environ de 270 Mio 2 ).
     Le prêt précédent , du même type portait sur 930 Mio FF mais ne permettait
     au Caire que d' acheter du blé et de la farine ; le nouvel accord d' avril 1981
     permettra aussi l' achat de sucre , de produits laitiers , de viande, de bovins
     vivants , d' oeufs et d' huiles .
 ---pagebreak---        Il n' est pas douteux que d' autres pays font de même , mais la transparence est
       moins ^ rancie . Toujours est - il i|utr L 'd^pect " coiiui tiuns ^pccidltr^ ue vente 11
        revêt une importance majeure en Egypte et qu' un Accord à long terme avec ce
       pays ne peut ignorer cet aspect .                     '
11 . Dernière différence avec l' Algérie , le mode de commercialisation à l' impor­
      tation en Egypte . Suivant les indications données par le Dr FOUAD HUSSEIN ,
      Ministre des Finances , le 1 / 3 des importations sont directement effectuées
      par des Sociétés privées ( dans le cadre d' autorisations monétaires octroyées
      par la Banque Centrale ). Ce commerce libre tend à s' agrandir , au fur et à
      mesure de l' augmentation des besoins ( non couverts par des conditions spécia­
       les de vente par les pays exportateurs ) et de la diversification de ceux-ci
       ( liée à l' amélioration du niveau de vie ). Les dispositions n' existent donc pas
      en Egypte pour contenir tous les besoins d' importation dans le cadre d' Accords
      à long terme qui sont par essence des accords de Gouvernement à Gouvernement .
      On peut en conséquence affirmer qu' une part assez substantielle des exporta­
      tions CEE de l' Egypte ne saurait être contenue dans un Accord-cadre et que les
       importations s' effectuant par le canal privé continueront à l' être .
12 . Le Ministre de l' Approvisionnement , M. AHMED NOUH , qui a longuement reçu la
      délégation et qui était accompagné notamment de M. DARWISH , Ministre-adjoint
      et Président en exercice de la "General Authority for Supply Commodities "
       ( GASC ), l' organisme central d' importations , a confirmé par le détail des
      questions posées ou des opinions ou considérations développées , l ' intérêt
      manifesté par ses collègues Ministres de pouvoir engager si possible des
      négociations en vue de conclure entre la CEE et l' Egypte un accord pour la
      livraison pluriannuel le de produits agricoles .
       (i )   La forme_généra le d' un tel Accord-cadre , pourrait , de l' avis des inter­
              locuteurs égyptiens , être d' une structure à peu près identique à celle
              envisagée dans la communication à la Commission du 19 février 1981
              ( C0M(81)75 ) et qu' imagine également , comme indiqué plus avant , l' Algérie .
    ( ii )    Quant à la gamme des produits qui pourraient être couverts , le Ministre
              de l' Approvisionnement a cité :
              - EOur_les céréales : le blé,de préférence          un type Western White est
                 requis ( le blé standard CEE s' en approche ( 1 )), la farine de blé, le
                 maïs ( la CEE   qui est importatrice nette n' en fournit pas actuellement );
                                               *                                         ./...
                               -                                                     I
      ( 1 ) La question actuelle d' une prime de préférence pour ce blé de 20 à
            30 2 / t . par rapport au blé CEE - anormale en terme purement commercial -
            n' a pu être éclaircie .
 ---pagebreak---           - gour_les_produ2ts ial t l eIS : *- e beurre , le butteroil , les poudres de
            lait , certains types de fromage ( gouda , processed cheeses , blue )-
          - le_suçre : produit-clef , aux yeux de la population pour le succès du
            gouvernement dans la conduite de sa politique, alimentaire , notant
            toutefois que du fait de l' appartenance de l' Egypte à l' Accord Inter­
            national et des dispositions de celui-ci relatives aux limitations
            d' achat auprès des non-membres ( dont la CEE qui a pourtant vendu
            quelque 100.000 t . en moyenne en 1979 et 19-80 );
         - gour_les_hui].es végétales : l' huile de graines de coton ou de tourne­
            sol ,*
         - les oeufs ;
         - gour_ les_vi andes jt _ les_vi andes_rouges ( boeuf et mouton ), avec ou sans
            os , les animaux vivants pour l' abattage ou le développement de l' éle­
            vage , le corned-beef , les viandes de volaille et les poussins d' un
            jour ;
         - gour_les_poi ssons,_les_f2lets et_les_conserves_(principalement maque­
            reaux ).
( iii ) Aucune guantité nja été citée .         Le Ministre des Approvisionnements s' est
         refusé à fournir même des indications , soulignant que les conditions de
         prix ou de paiement offertes par la CEE conditionnaient l' ampleur des
         demandes que pourrait formuler l' Egypte lors des négociations .         Il s' est
         dit intéressé à recevoir officiellement le moment venu y des offres en
         quantités de la part de la CEE .
  ( iv ) La question des_gri x_et_cond2tions_de_g£2x a fait l' objet d' un long et
         large échange de vues .
         Il est manifeste en premier lieu que les responsabilités respectives de
         la Commission , des Etats membres et des opérateurs communautaires dans
         chaque opération d' exportation étaient mal perçues des Autorités égyp­
         tiennes , la Communauté en tant que telle se voyant attribuer plus de
         pouvoir ou plus de moyens qu' e.lle n' en a présentement ( crédit ) ou cer­
         tains opérateurs ou certains Etats membres ayant omis d' indiquer à leurs
         interlocuteurs que la restitution, nécessaire pour                toute opération,
         était un instrument communautaire .
                                                                                    ./...
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Il est clair en second lieu qu' habitues à opérer avec des conditions
spéciales de vente , les Egyptiens ne paraissent pas envisager de se
contehter d' un Accord-cadre où aucune référence , du moins pour les
grands produits , ne serait faite à une quelconque " préférence ".   Les
conditions de paiement ( crédit ) ont été évoquées , mais également comme
alternative un lien avec l' aide alimentaire .   Des solutions à ces ques­
tions sont possibles qui vont du parallélisme entre Accord-cadre et
fourniture d' aide alimentaire , à l' intégration des enveloppes nationales
d' ouverture de crédit pour l' achat par l' Egypte de produits alimentaires
dans l' Accord-cadre ou à des financements de projets de développement .
De toute évidence l' Egypte parait avoir compris qu' une restitution DIUS
élevée ( notion de prix préférentiel ) ne se traduit pas nécpcsa-i rpmpnt
dans les prix pratiqués par les opérateurs communautaires .