CELEX: 62008TO0529
Language: de
Date: 2010-04-13 00:00:00
Title: Beschluss des Gerichts (Erste Kammer) vom 13. April  2010. # Territorio Histórico de Álava - Diputación Foral de Álava und andere gegen Europäische Kommission. # Nichtigkeitsklage - Staatliche Beihilfen - Steuervorteile - Rückforderung für rechtswidrig erklärter staatlicher Beihilfen - Anwendung der Zinseszinsregelung - Bestätigende Handlung - Unzulässigkeit. # Verbundene Rechtssachen T-529/08 bis T-531/08.

Beschluss des Gerichts (Erste Kammer) vom 13. April 2010 – Diputación Foral de Álava u. a./Kommission
      (Verbundene Rechtssachen T‑529/08 bis T‑531/08)
      „Nichtigkeitsklage – Staatliche Beihilfen – Steuervorteile – Rückforderung für rechtswidrig erklärter staatlicher Beihilfen – Anwendung der Zinseszinsregelung – Bestätigende Handlung – Unzulässigkeit“
      Nichtigkeitsklage – Klage gegen eine Entscheidung, durch die eine nicht fristgerecht angefochtene frühere Entscheidung bestätigt wird – Unzulässigkeit – Begriff der bestätigenden Entscheidung – Nach Überprüfung der früheren Entscheidung und auf der Grundlage neuer Gesichtspunkte ergangene Entscheidung – Ausschluss (Art. 230 EG) (vgl. Randnrn. 28-30)
      Gegenstand
      
         
               Klage auf Nichtigerklärung des Schreibens der Kommission vom 2. Oktober 2008, in dem die Kläger darauf hingewiesen wurden,
                  dass im Rahmen der Rückzahlung der durch die Entscheidungen 2002/820/EG, 2002/894/EG und 2003/27/EG der Kommission vom 11. Juli
                  2001 über eine spanische Beihilferegelung in Form einer Steuergutschrift in Höhe von 45 % des Investitionsbetrags zugunsten
                  von Unternehmen in Álava, Guipúzcoa und Vizcaya (ABl. 2002, L 296, S. 1, ABl. 2002, L 314, S. 26, und ABl. 2003, L 17, S. 1)
                  und die Entscheidungen 2002/892/EG, 2002/540/EG und 2002/806/EG der Kommission vom 11. Juli 2001 über eine spanische Beihilferegelung
                  zugunsten neu gegründeter Unternehmen in Álava, Guipúzcoa und Vizcaya (ABl. 2002, L 314, S. 1, ABl. 2002, L 174, S. 31, und
                  ABl. 2002, L 279, S. 35), die durch die Urteile des Gerichts vom 9. September 2009, Diputación Foral de Álava u. a./Kommission
                  (T‑227/01 bis T‑229/01, T‑265/01, T‑266/01 und T‑270/01, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht) und Diputación
                  Foral de Álava u. a./Kommission (T‑230/01 bis T‑232/01 und T‑267/01 bis T‑269/01, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht),
                  bestätigt wurden, für rechtswidrig erklärten staatlichen Beihilfen die Zinseszinsformel anzuwenden ist
               
            Tenor
      
         
                  1.
               
               
                  
               
               
                  	Die Klagen werden als unzulässig abgewiesen.
               
            
         
                  2.
               
               
                  
               
               
                  	Das Territorio Histórico de Álava – Diputación Foral de Álava, das Territorio Histórico de Guipúzcoa – Diputación Foral de
                     Guipúzcoa und das Territorio Histórico de Vizcaya – Diputación Foral de Vizcaya tragen ihre eigenen Kosten und die Kosten
                     der Europäischen Kommission.