CELEX: 62008CA0189
Language: de
Date: 2009-07-16 00:00:00
Title: Rechtssache C-189/08: Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 16. Juli 2009 (Vorabentscheidungsersuchen des Hoge Raad der Nederlanden — Niederlande) — Zuid-Chemie BV/Philippo’s Mineralenfabriek NV/SA (Justizielle Zusammenarbeit in Zivil- und Handelssachen — Gerichtliche Zuständigkeit und Vollstreckung von Entscheidungen — Verordnung [EG] Nr. 44/2001 — Wendung Ort, an dem das schädigende Ereignis eingetreten ist )

12.9.2009   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 220/11
            
         Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 16. Juli 2009 (Vorabentscheidungsersuchen des Hoge Raad der Nederlanden — Niederlande) — Zuid-Chemie BV/Philippo’s Mineralenfabriek NV/SA
   (Rechtssache C-189/08) (1)
   
   (Justizielle Zusammenarbeit in Zivil- und Handelssachen - Gerichtliche Zuständigkeit und Vollstreckung von Entscheidungen - Verordnung [EG] Nr. 44/2001 - Wendung „Ort, an dem das schädigende Ereignis eingetreten ist“)
   2009/C 220/18
   Verfahrenssprache: Niederländisch
   
      Vorlegendes Gericht
   
   Hoge Raad der Nederlanden
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Klägerin: Zuid-Chemie BV
   
      Beklagte: Philippo’s Mineralenfabriek NV/SA
   
      Gegenstand
   
   Vorabentscheidungsersuchen des Hoge Raad der Nederlanden (Niederlande) — Auslegung von Art. 5 Nr. 3 der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (Brüssel I) (ABl. 2001, L 12, S. 1) — Auslegung des Begriffs „Ort, an dem das schädigende Ereignis eingetreten ist oder einzutreten droht“ — Ort, an dem das schädigende Ereignis eingetreten ist — Handlungsort und Erfolgsort — Anknüpfungskriterien
   
      Tenor
   
   Art. 5 Nr. 3 der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen ist dahin auszulegen, dass der „Ort, an dem das schädigende Ereignis eingetreten ist“, im Rahmen eines Rechtsstreits wie dem des Ausgangsverfahrens der Ort ist, an dem der ursprüngliche Schaden beim gewöhnlichen Gebrauch des Erzeugnisses für seinen bestimmungsgemäßen Zweck eingetreten ist.
   
      (1)  ABl. C 183 vom 19.7.2008.