CELEX: C2001/108/37
Language: de
Date: 2001-04-07 00:00:00
Title: Beschluss des Präsidenten des Gerichts erster Instanz vom 31. Oktober 2000 in der Rechtssache T-76/00 R, Bruno Farmaceutici SpA u. a. gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes — Rücknahme der Zulassung von Humanarzneimitteln, die den Stoff "Amfepramon" enthalten — Richtlinie 75/319/EWG — Dringlichkeit — Interessenabwägung)

C 108/20               DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                     7.4.2001
in Den Haag, Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte E. H. Pij-          1.    Die Klage wird als unzulässig abgewiesen.
naker Hordijk, Amsterdam, S. B. Noë, Den Haag, und
M. S. H. de Ranitz, Amsterdam, Zustellungsanschrift: Kanzlei           2.    Die Kläger tragen die Kosten des Verfahrens.
des Rechtsanwalts M. Loesch, 11, rue Goethe, Luxemburg,
gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Be-
vollmächtigter: W. Wils) wegen teilweiser Aussetzung der
                                                                       (1) ABl. C 149 vom 27.5.2000.
Durchführung der Entscheidung 2000/117/EG der Kommis-
sion vom 26. Oktober 1999 in einem Verfahren nach Arti-
kel 81 EG-Vertrag [Sache IV/33.884 - Nederlandse Federatieve
Vereniging voor de Groothandel op Elektrotechnisch Gebied
und Technische Unie (FEG und TU)] (ABl. 2000, L 39, S. 1)
hat der Präsident des Gerichts am 14. Dezember 2000 einen
Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:
1.    CEF City Electrical Factors BV und CEF Holdings Ltd werden
      im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes als Streithelferin-      BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DES GERICHTS
      nen zur Unterstützung der Anträge der Beklagten zugelassen.                             ERSTER INSTANZ
2.    Der Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz wird zurückgewiesen.                          vom 31. Oktober 2000
3.    Die Kostenentscheidung bleibt vorbehalten.
                                                                       in der Rechtssache T-76/00 R, Bruno Farmaceutici SpA
                                                                       u. a. gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften
                                                                       (Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes — Rücknahme
                                                                       der Zulassung von Humanarzneimitteln, die den Stoff „Am-
                                                                       fepramon“ enthalten — Richtlinie 75/319/EWG —
                                                                                    Dringlichkeit — Interessenabwägung)
     BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                                (2001/C 108/37)
                    vom 19. Oktober 2000
                                                                                           (Verfahrenssprache: Deutsch)
in der Rechtssache T-58/00, Bond van de Fegarbel-Be-
roepsverenigingen und andere gegen Kommission der
              Europäischen Gemeinschaften (1)                          In der Rechtssache T-76/00 R, Bruno Farmaceutici SpA,
                                                                       Rom, (Italien), Essential Nutrition Ltd, Brough (Vereinigtes
                                                                       Königreich), Hoechst Marion Roussel Ltd, Uxbridge (Verei-
(Nichtigkeitsklage — Verordnung (EG) Nr. 2790/1999 der                 nigtes Königreich), Hoechst Marion Roussel SA, Brüssel
                Kommission — Unzulässigkeit)                           (Belgien), Marion Merrell SA, Puteaux (Frankreich), Marion
                                                                       Merrell SA, Barcelona (Spanien), Sanova Pharma GesmbH,
                         (2001/C 108/36)                               Wien (Österreich), Temmler Pharma GmbH & Co. KG,
                                                                       Marburg (Deutschland), (Prozessbevollmächtiger: Rechtsan-
                                                                       walt B. Sträter, Bonn, Zustellungsanschrift: Kanzlei der Rechts-
                                                                       anwälte Bonn & Schmidt, 7, Val Sainte-Croix, Luxemburg),
                (Verfahrenssprache: Niederländisch)
                                                                       gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Be-
                                                                       vollmächtigte: H. Støvlbæk und B. Wägenbaur) wegen Ausset-
In der Rechtssache T-58/99, Bond van de Fegarbel-Beroeps-              zung des Vollzugs der Entscheidung der Kommission vom
verenigingen mit Sitz in Brüssel (Belgien), Jules Appeltants,          9. März 2000 über die Rücknahme der Zulassung von
wohnhaft in Grâce-Hollogne (Belgien), Benny Corbeels, wohn-            Humanarzneimitteln, die den Stoff „Amfepramon“ enthalten
haft in Louvain (Belgien), Prozessbevollmächtigter: Rechtsan-          (K[2000] 453), hat der Präsident des Gerichts am 31. Oktober
walt J. van Hoof, Brüssel, Zustellungsanschrift: Kanzlei des           2000 einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:
Rechtsanwalts F. Brouxel, 6, rue Zithe, Luxemburg, gegen
Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmäch-                1.    In Bezug auf die Antragstellerinnen wird der Vollzug der
tigter: W. Wils) wegen Nichtigerklärung der Verordnung (EG)                  Entscheidung der Kommission vom 9. März 2000 über die
Nr. 2790/1999 der Kommission vom 22. Dezember 1999                           Rücknahme der Zulassung von Humanarzneimitteln, die den
über die Anwendung von Artikel 81 Absatz 3 des Vertrages                     Stoff „Amfepramon“ enthalten (K[2000] 453), ausgesetzt.
auf Gruppen von vertikalen Vereinbarungen und aufeinander
abgestimmten Verhaltensweisen (ABl. L 336, S. 21), hat das
                                                                       2.    Die Kostenentscheidung bleibt vorbehalten.
Gericht (Dritte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten
J. Azizi sowie der Richter K. Lenaerts und M. Jaeger — Kanzler:
H. Jung — am 19. Oktober 2000 einen Beschluss mit
folgendem Tenor erlassen: