CELEX: C2005/057/55
Language: de
Date: 2005-03-05 00:00:00
Title: Rechtssache T-486/04: Klage des Christos Michail gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 13. Dezember 2004

5.3.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 57/32
            
         Klage des Christos Michail gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 13. Dezember 2004
   (Rechtssache T-486/04)
   (2005/C 57/55)
   Verfahrenssprache: Französisch
   Christos Michail, wohnhaft in Brüssel, hat am 13. Dezember 2004 eine Klage gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften beim Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften eingereicht. Prozessbevollmächtigter des Klägers ist Rechtsanwalt Haralambos Meidanis.
   Der Kläger beantragt,
   
               —
            
            
               die Entscheidung der Beklagten vom 20. März 2004 über die stillschweigende Ablehnung seines am 20. November 2003 nach Artikel 24 des Statuts gestellten Antrags auf Beistand sowie die Entscheidung der Beklagten vom 13. September 2004 über die Zurückweisung seiner Beschwerde aufzuheben;
            
         
               —
            
            
               über die Kosten nach Rechtslage zu entscheiden.
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
   Der Kläger, Beamter der Kommission, reichte am 20. November 2003 einen Antrag auf Beistand nach Artikel 24 des Statuts ein, in dem er geltend machte, dass er Opfer von Mobbing seitens der Kommissionsverwaltung geworden sei. Mit seiner Klage beantragt er die Aufhebung der stillschweigenden Entscheidung über die Ablehnung dieses Antrags sowie der Entscheidung über die Zurückweisung seiner nach Artikel 90 Absatz 2 des Statuts eingelegten Beschwerde.
   Der Kläger wirft der Beklagten vor, dass sie seine Anzeigen wegen Unregelmäßigkeiten im Bereich der Überprüfung und Kontrolle gemeinschaftlicher Kofinanzierungen nicht weiter verfolgt habe, sondern ihn im Gegenteil gerade wegen seiner Anzeigen in einer Weise behandelt habe, die ihn habe einschüchtern und seine Laufbahn beeinträchtigen sollen. Er beruft sich zur Begründung seiner Klage auf die Artikel 12a, 21a, 22b und 24 des Statuts, auf die Bestimmungen der Haushaltsordnung, den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit der Haushaltsführung und den Schutz der finanziellen Interessen der Gemeinschaft, den Grundsatz der gerechten und angemessenen Behandlung des Personals sowie auf einen offensichtlichen Beurteilungsfehler der Kommission.