CELEX: 21987D1123(04)
Language: de
Date: 1987-08-14 00:00:00
Title: Beschluß Nr. 1/87 des Gemischten Ausschusses EWG-Schweiz "Gemeinschaftliches Versandverfahren" vom 14. August 1987 zur Änderung des Abkommens zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Anwendung der Bestimmungen über das gemeinschaftliche Versandverfahren und seiner Anlagen

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21987D1123(04)

Beschluß Nr. 1/87 des Gemischten Ausschusses EWG-Schweiz "Gemeinschaftliches Versandverfahren" vom 14. August 1987 zur Änderung des Abkommens zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Anwendung der Bestimmungen über das gemeinschaftliche Versandverfahren und seiner Anlagen  

Amtsblatt Nr. L 332 vom 23/11/1987 S. 0173 - 0213 Amtsblatt Nr. L 332 vom 23/11/1987 S. 0173 - 0213

ANHANG BBESCHLUSS Nr. 1/87 DES GEMISCHTEN AUSSCHUSSES  EWG-SCHWEIZ "GEMEINSCHAFTLICHES VERSANDVERFAHREN" vom 14. August 1987 zur Änderung des Abkommens  zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur  Anwendung der Bestimmungen über das gemeinschaftliche Versandverfahren und seiner Anlagen  DER GEMISCHTE AUSSCHUSS -gestützt auf das Abkommen zwischen der Europäischen  Wirtschaftsgemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Anwendung der Bestimmungen  über das gemeinschaftliche Versandverfahren, insbesondere auf Artikel 16 Absatz 3 Buchstaben a) und  b), in Erwägung nachstehender Gründe: Die Bestimmungen über das gemeinschaftliche Versandverfahren sind verschiedenen Änderungen und  Anpassungen unterzogen worden, die sich aus der Ersetzung der für die Ausstellung der  gemeinschaftlichen Versandpapiere verwendeten Vordrucke durch das im Rahmen der Vereinfachung der  Förmlichkeiten im innergemeinschaftlichen Warenverkehr eingeführte Einheitspapier ergeben. Die Bestimmungen über das gemeinschaftliche Versandverfahren sind in den Anlagen I und II zum  Abkommen enthalten; diese Anlagen sind zu ändern. Diese Änderungen machen gewisse Anpassungen des Abkommens erforderlich. Aufgrund des Beitritts von Spanien und Portugal zur Gemeinschaft sind ferner gewisse redaktionelle  Ergänzungen des Wortlauts des Abkommens vorzunehmen -BESCHLIESST: Artikel 1Das Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der  Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Anwendung der Bestimmungen über das gemeinschaftliche  Versandverfahren wird wie folgt geändert: 1.  Artikel 2 Absatz 2 erhält folgende Fassung: "(2)  Im Rahmen des Artikels 1 hat die Schweizerische Eidgenossenschaft bei Anwendung der  Bestimmungen über das gemeinschaftliche Versandverfahren die gleichen Rechte und Pflichten wie die  Mitgliedstaaten. Jede Bezugnahme in diesen Bestimmungen auf die Gemeinschaft oder auf die Mitgliedstaaten gilt auch  als Bezugnahme auf die Schweizerische Eidgenossenschaft. Soweit es sich jedoch um die Artikel 1 und 7 der Verordnung über das gemeinschaftliche  Versandverfahren (Anlage I) und Artikel 34 Absatz 1 und Artikel 51Absatz 1 der Verordnung zur  Durchführung und Vereinfachung des gemeinschaftlichen Versandverfahrens (Anlage II) handelt,  bezieht sich der Begriff ,Gemeinschaft' ausschließlich auf die Europäische  Wirtschaftsgemeinschaft."2.  Artikel 5 Absatz 1 erhält folgende Fassung: "(1)  Für Waren, die zwischen zwei in der Gemeinschaft gelegenen Orten über schweizerisches Gebiet  befördert und von der Schweiz aus nach Lagerung in einem Zollager weiterversandt werden, dürfen  Versandpapiere T 2 oder COM T 2 L nur unter folgenden Voraussetzungen ausgestellt werden: - Die Waren dürfen nicht in einem Privatlager im Sinne des schweizerischen Bundesgesetzes über das  Zollwesen gelagert worden sein. - Die Lagerdauer darf fünf Jahre nicht überschritten haben; bei Waren der Kapitel 1 bis 24 des  Zolltarifschemas für die Einreihung der Waren in die Zolltarife (Internationales Übereinkommen über  das Harmonisierte System zur Bezeichnung und Codierung der Waren vom 14. Juni 1983) ist sie jedoch  auf sechs Monate beschränkt. - Die Waren müssen gesondert gelagert und dürfen nur solchen Behandlungen unterworfen worden sein,  die zu ihrer Erhaltung erforderlich waren oder die in einer Teilung der Sendung bestanden, ohne daß  dabei die Umschließungen ersetzt wurden. - Die Behandlungen müssen unter zollamtlicher Überwachung durchgeführt worden sein."3.  Artikel 6  Absätze 2 und 3 erhalten folgende Fassung: "(2)  Die zuständigen Zollstellen der Mitgliedstaaten sind befugt, Versandpapiere T 1 und T 2 für  Bestimmungszollstellen in der Schweiz auszustellen. Vorbehaltlich des Artikels 82 Buchstaben b) und  c) der Verordnung zur Durchführung und Vereinfachung des gemeinschaftlichen Versandverfahrens  (Anlage II) und des Absatzes 4 sind sie auch zur Ausstellung von Versandpapieren COM T 2 L für  Waren befugt, die nach der Schweiz versandt werden. (3)  Unbeschadet der Artikel 34 und 51 der Verordnung zur Durchführung und Vereinfachung des  gemeinschaftlichen Versandverfahrens (Anlage II) kann das gemeinschaftliche Versandverfahren bei  einer anderen als der im Versandschein T 1 und T 2 angegebenen Zollstelle beendet werden, wenn  beide Zollstellen zu derselben Vertragspartei gehören. Diese Zollstelle wird damit  Bestimmungszollstelle. Erweist es sich in Ausnahmefällen als erforderlich, daß Waren mit der Absicht der Beendigung der  Beförderung bei einer anderen als der im Versandschein T 1 oder T 2 angegebenen Zollstelle gestellt  werden, die nicht zu derselben Vertragspartei gehört, so kann die Zollstelle, der die Waren  gestellt werden, den Wechsel der Bestimmungszollstelle genehmigen, es sei denn, der Versandschein  ist mit einem der nachstehenden Vermerke versehen: - Salida de la Comunidad sometida a restricciones- Udförsel fra Fälleßkabet undergivet  restriktioner- Ausgang aus der Gemeinschaft Beschränkungen unterworfen- éAAîïäïò áðü ôçí Êïéíüôçôá  õðïêaaßìaaíç óaa ðaañéïñéóìïýò- Export from the Community subject to restrictions- Sortie de la  Communauté soumise à des restrictions- Uscita dalla Comunità assoggettata a restrizioni- Verlaten  van de Gemeenschap aan beperkingen onderworpen- Saída da Comunidade sujeita a restrições. - Salida de la Comunidad sujeta a pago de derechos- Udförsel fra Fälleßkabet betinget af  afgiftsbetaling- Ausgang aus der Gemeinschaft Abgabenerhebung unterworfen- éAAîïäïò áðü ôçí  Êïéíüôçôá õðïêaaßìaaíç óaa aaðéâÜñõíóç- Export from the Community subject to duty- Sortie de la  Communauté soumise à imposition- Uscita dalla Comunità assoggettata a tassazione- Verlaten van de  Gemeenschap aan belastingheffing onderworpen- Saída da Comunidade sujeita a pagamento de  imposições. Die neue Bestimmungszollstelle bringt im Feld "Prüfung durch die Bestimmungszollstelle" des  Rückscheins des Versandpapiers T 1 oder T 2 zusätzlich zu den üblichen Vermerken der  Bestimmungszollstelle einen der nachstehenden Vermerke an: - Diferencias: mercancías presentadas en la oficina . . . (nombre y país)- Forskelle: det toldsted, hvor varerne blev frembudt . . . (navn og land)- Unstimmigkeiten: Zollstelle der Gestellung . . . (Name und Land)- ÄéáöïñÝò:  aaìðïñaaýìáôá ðñïóêïìéóèÝíôá óôï ôaaëùíaaßï^.^.^. (üíïìá êáé ÷þñá)- Differences: office where goods  were presented . . . (name and country)- Différences: marchandises présentées au bureau . . . (nom et pays)- Differenze: ufficio al quale sono state presentate le merci . . . (nome e päse)-  Verschillen: kantoor waar de göderen zijn aangebracht . . . (naam en land)- Diferenças:  mercadorias apresentadas na estância aduaneira . . . (nome e país)Die Abgangszollstelle erledigt  den Versandschein T 1 oder T 2 erst, nachdem alle sich aus dem Wechsel der Bestimmungszollstelle  ergebenden Verpflichtungen erfuellt worden sind. Sie unterrichtet den Sicherungsgeber gegebenenfalls  über die Nichterledigung."4.  Artikel 8 Absätze 4 bis 7 erhalten folgende Fassung: "(4)  Die Artikel 34 und 51 der Verordnung zur Durchführung und Vereinfachung des  gemeinschaftlichen Versandverfahrens (Anlage II) sind auf Warenbeförderungen, die in der Schweiz  beginnen oder über die Schweiz in die Gemeinschaft gelangen, nicht anzuwenden. (5)  Bei in der Schweiz beginnenden Beförderungen der in Artikel 52 Absatz 3 der Verordnung zur  Durchführung und Vereinfachung des gemeinschaftlichen Versandverfahrens (Anlage II) bezeichneten  Art bringt die Abgangszollstelle in dem Feld für zollamtliche Vermerke des Exemplars Nr. 3 A des  Übergabescheins - gemeinschaftliches Versandverfahren - neben der Kurzbezeichnung T 2 einen Hinweis  auf den oder die Behälter mit den in Artikel 1 Absatz 3 der Verordnung über das gemeinschaftliche  Versandverfahren (Anlage I) bezeichneten Waren an. (6)  Bei in der Schweiz beginnenden Beförderungen der in Artikel 52 Absatz 4 der Verordnung zur  Durchführung und Vereinfachung des gemeinschaftlichen Versandverfahrens (Anlage II) bezeichneten  Art bringt die Abgangszollstelle in dem Feld für zollamtliche Vermerke des Exemplars Nr. 3 A des  Übergabescheins - gemeinschaftliches Versandverfahren - neben der Kurzbezeichnung T 2 einen Hinweis  auf die laufende(n) Nummer(n) der Nachweisung(en) der Großbehälter mit den in Artikel 1 Absatz 3  der Verordnung über das gemeinschaftliche Versandverfahren (Anlage I) bezeichneten Waren an. (7)  Bei in der Schweiz endenden Beförderungen der in Artikel 61 Absatz 1 und Absatz 2 Unterabsatz  1 der Verordnung zur Durchführung und Vereinfachung des gemeinschaftlichen Versandverfahrens  (Anlage II) bezeichneten Art ist das Exemplar Nr. 2 des internationalen Expreßgutscheins der  Zollstelle vorzulegen, in deren Bezirk der letzte mit der Durchführung des gemeinschaftlichen  Versandverfahrens befasste Bahnhof liegt. Diese Zollstelle bringt darauf ihren Vermerk an, nachdem  sie sich vergewissert hat, daß die Warenbeförderung mit einem oder mehreren der genannten  gemeinschaftlichen Versandpapiere erfolgt."5.  Artikel 9 Absatz 1 erhält folgende Fassung: "(1)  Bis zur Vereinbarung eines Verfahrens zum Austausch statistischer Angaben, das sicherstellt,  daß der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Mitgliedstaaten die zur statistischen Erhebung  der Durchfuhr notwendigen Angaben zur Verfügung stehen, ist eine zusätzliche Kopie des Exemplars  Nr. 4 der Versandpapiere T 1 und T 2 für statistische Zwecke abzugeben: a)  bei der schweizerischen Grenzuebergangsstelle, wenn die Waren von einem in der Gemeinschaft  gelegenen Ort über schweizerisches Gebiet unmittelbar an einen anderen in der Gemeinschaft  gelegenen Ort versandt werden; b)  bei der ersten Grenzuebergangsstelle in der Gemeinschaft, wenn die Waren im gemeinschaftlichen  Versandverfahren befördert werden und die Beförderung in der Schweiz beginnt."6.  Artikel 13  Absatz 1 erhält folgende Fassung: "(1)  Die nachstehend genannten, in den Anlagen I und II in eckigen Klammern wiedergegebenen  Bestimmungen sind nicht anwendbar: Anlage IArtikel 1 Absätze 4 und 5: Artikel 2 Absatz 2 Unterabsatz 1 letzter Satzteil und letzter  Unterabsatz; Artikel 3; Artikel 4; Artikel 7 Absatz 3 Unterabsatz 1 letzter Satzteil; Artikel 9  letzter Satzteil; Artikel 10; Artikel 12 Absatz 1 letzter Satzteil und Absatz 2 letzter Satzteil;  Artikel 22 Absatz 1 letzter Satz; Artikel 26 Absatz 2; Artikel 29; Artikel 30 Absatz 3; Artikel 32  Absatz 1 Unterabsatz 2 und Absatz 3; Artikel 39 Absatz 1 Unterabsatz 1 letzter Satzteil; Artikel  41; Artikel 44 Absätze 1 und 2; Artikel 47; Artikel 48 Absatz 2; Artikel 49 Absatz 2 Buchstabe b)  letzter Satzteil; Artikel 50 bis 53, 55 bis 61. Anlage IIArtikel 1 Absatz 1, Absatz 5 erster Satz und Absätze 7 und 8; Artikel 3; Artikel 4;  Artikel 5 Absatz 6 und Absatz 7 Unterabsatz 1; Artikel 7 Absatz 3; Artikel 16; Artikel 18 Absatz 5  Unterabsatz 2 letzter Satz; Artikel 20 bis 27; Artikel 28 Buchstabe a); Artikel 35 Absätze 2 und 4;  Artikel 43 Buchstabe a); Artikel 52 Absätze 2 und 3 und Absatz 4 Unterabsatz 2 zweiter Satz und  Absatz 6; Artikel 59; Artikel 61 Absatz 2 Unterabsatz 2; Artikel 62 Unterabsatz 2; Artikel 77  Absatz 1; Artikel 78 bis 81; Artikel 88; Artikel 97 Absatz 1 nach dem Wort ,aufgehoben'; Artikel  100. Die Artikel 4 und 41, Artikel 44 Absätze 1 und 2, Artikel 47 und 50 bis 53 der Anlage I sowie  Artikel 18 Absatz 5 Unterabsatz 2 letzter Satz, die Artikel 20 bis 27, Artikel 28 Buchstabe a),  Artikel 35 Absätze 2 und 4, Artikel 43 Buchstabe a), Artikel 52 Absätze 2 und 3, Absatz 4  Unterabsatz 2 zweiter Satz und Absatz 6, Artikel 59, Artikel 61 Absatz 2 Unterabsatz 2, Artikel 62  Unterabsatz 2, Artikel 77 Absatz 1, Artikel 78 bis 81, Artikel 88, Artikel 97 Absatz 1 und Artikel  100 der Anlage II bleiben jedoch in den Mitgliedstaaten anwendbar."Artikel 2Anlage I zum  Abkommen wird wie folgt geändert:  1.  Artikel 1 Absatz 5 erhält folgende Fassung: "[(5)  Die den freien Warenverkehr betreffenden Vorschriften der Verträge zur Gründung der  Europäi-schen Wirtschaftsgemeinschaft und über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für  Kohle und Stahl sind auf Waren anzuwenden, die gemäß Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b) im externen  gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert werden, jedoch nicht nach Drittländern ausgeführt  worden sind, sofern der Nachweis für ihren Gemeinschaftscharakter nach Maßgabe des Artikels 6  Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 678/85 erbracht wird. Das in der genannten Bestimmung vorgesehene  Papier wird ausgestellt, nachdem die Ausfuhrzollförmlichkeiten im Zusammenhang mit den  gemeinschaftlichen Maßnahmen, aus denen sich die Verpflichtung zur Ausfuhr dieser Waren nach  Drittländern ergab, für ungültig erklärt worden sind.]" 2.  Artikel 2 Absatz 2 Unterabsatz 1  erhält folgende Fassung: "(2)  Die den freien Warenverkehr betreffenden Vorschriften der Verträge zur Gründung der  Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle  und Stahl sind auf Waren, die im Rahmen eines internationalen Verfahrens der vorübergehenden  Verwendung befördert werden, nur dann anzuwenden, wenn als Nachweis für den Gemeinschaftscharakter  dieser Waren das in Artikel 3 des Zusatzprotokolls im Anhang zu der Empfehlung Nr. 1/87 des  Gemischten Ausschusses - nachstehend, ,Zusatzprotokoll' genannt - vorgesehene Papier vorgelegt wird  [Artikel 6 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 678/85]." 3.  Artikel 7 Absatz 3 erhält folgende  Fassung: "(3)  Die den freien Warenverkehr betreffenden Vorschriften der Verträge zur Gründung der  Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle  und Stahl sind auf Waren, die in einem Verfahren nach den Absätzen 1 und 2 befördert werden, nur  dann anzuwenden, wenn neben dem für das betreffende Verfahren erforderlichen Papier das in Artikel  3 des Zusatzprotokolls vorgesehene Papier als Nachweis für den Gemeinschaftscharakter dieser Waren  vorgelegt wird [Artikel 6 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 678/85]. Dieses Papier ist mit einem Hinweis auf das betreffende Verfahren und das dabei verwendete Papier  zu versehen." 4.  Artikel 9 erhält folgende Fassung: "Artikel 9Dürfen in den in dieser Verordnung vorgesehenen Fällen die den freien Warenverkehr  betreffenden Vor-schriften der Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und  über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl nur angewandt werden, wenn als  Nachweis für den Gemeinschaftscharakter der betreffenden Waren das in Artikel 3 des  Zusatzprotokolls vorgesehene Papier vorgelegt wird, so kann der Beteiligte bei Vorliegen eines  triftigen Grundes dieses Papier von den zuständigen Behörden des Abgangsmitgliedstaats nachträglich  erhalten [Artikel 6 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 678/85]." 5.  Artikel 12 erhält folgende  Fassung: "Artikel 12(1)  Sollen Waren im externen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert werden, so  sind sie nach Maßgabe dieser Verordnung mit einer Versandanmeldung T 1 zum Versand anzumelden. Die  Versandanmeldung T 1 ist die Anmeldung von Waren mit einem Vordruck nach dem Muster des Vordrucks  gemäß Artikel 1 des Zusatzprotokolls [des Vordrucks COM gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 679/85]. (2)  Der in Absatz 1 genannte Vordruck T 1 kann gegebenenfalls durch einen oder mehrere  Ergänzungsvordrucke T 1 bis nach dem Muster des Ergänzungsvordrucks gemäß Artikel 1 des  Zusatzprotokolls ergänzt werden [nach dem Muster des Ergänzungsvordrucks COM/c gemäß der Verordnung  (EWG) Nr. 679/85]. (3)  Die Vordrucke T 1 und T 1 bis sind in einer von den zuständigen Behörden des  Abgangsmitgliedstaats zugelassenen Amtssprache der Gemeinschaft zu drucken und auszufuellen. Soweit  erforderlich, können die zuständigen Behörden eines durch das gemeinschaftliche Versandverfahren  berührten Mitgliedstaats die Übersetzung in die Amtssprache oder in eine der Amtssprachen dieses  Mitgliedstaats verlangen. (4)  Die Versandanmeldung T 1 ist von demjenigen, der die Abfertigung zum externen  gemeinschaftlichen Versandverfahren beantragt, oder seinem bevollmächtigten Vertreter zu  unterzeichnen; sie ist der Abgangszollstelle in mindestens vier Exemplaren vorzulegen. (5)  Der Versandanmeldung T 1 beigefügte ergänzende Unterlagen sind Bestandteil der Anmeldung. (6)  Der Versandanmeldung T 1 ist das Beförderungspapier beizufügen. Die Abgangszollstelle kann auf die Vorlage dieses Papiers bei der Erfuellung der Zollförmlichkeiten  verzichten. Das Beförderungspapier ist jedoch während der Beförderung den Zollstellen auf Verlangen  jederzeit vorzulegen. (7)  Schließt sich das gemeinschaftliche Versandverfahren im Abgangsmitgliedstaat einem anderen  Zollverfahren an, so ist in der Versandanmeldung T 1 auf dieses Verfahren oder auf die  entsprechenden Zollpapiere hinzuweisen." 6.  Artikel 39 erhält folgende Fassung: "Artikel 39(1)  Sollen Waren im internen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert werden, so  sind sie miteiner Anmeldung gemäß Artikel 1 des Zusatzprotokolls zum Versand anzumelden; diese  Anmeldung ist auf einem Vordruck nach dem Muster gemäß Artikel 1 des Zusatzprotokolls abzugeben [so  sind sie mit einer Anmeldung gemäß den Artikeln 4 und 6 der Verordnung (EWG) Nr. 678/85 zum Versand  anzumelden; diese Anmeldung ist auf dem Vordruck nach dem Muster des gemäß der Verordnung (EWG) Nr.  679/85 erstellten Vordrucks COM abzugeben]. Die Anmeldung zum internen gemeinschaftlichen Versandverfahren trägt die Kurzbezeichnung T 2, die  der Kurzbezeichnung COM hinzugefügt wird, sofern ein solches Papier ausgestellt wird, oder jeder  anderen Kurzbezeichnung, wenn eine andere Art von Anmeldung mit dieser Anmeldung zum internen  gemeinschaftlichen Versandverfahren kombiniert wird. Bei Verwendung von Ergänzungsvordrucken muß  die Kurzbezeichnung T 2 bis zum Zwecke des internen gemeinschaftlichen Versandverfahrens auf den  Ergänzungsvordrucken angegeben sein. (2)  Für das interne gemeinschaftliche Versandverfahren gilt Abschnitt II entsprechend, soweit  nicht in den Artikeln 40 und 41 etwas anderes bestimmt ist." 7.  Artikel 41 erhält folgende  Fassung: "[Artikel 41(1)  Waren, für welche die Ausfuhr- bzw. Versendungsförmlichkeiten bei einer  Grenzzollstelle des betreffenden Mitgliedstaats erfuellt werden, brauchen bei dieser Zollstelle  nicht zum gemeinschaftlichen Versandverfahren abgefertigt zu werden, wenn sie keinen  gemeinschaftlichen Maßnahmen zur Überwachung ihrer Verwendung oder ihrer Bestimmung unterliegen. In diesem Fall brauchen in der Anmeldung zum internen gemeinschaftlichen Versandverfahren nur die  Angaben eingetragen zu werden, die nach den Rechts- und Verwaltungsvorschriften des  Abgangsmitgliedstaats für die Ausfuhr bzw. die Versendung erforderlich sind. Die Ausfuhr- bzw. Versendungszollstelle versieht ein Exemplar der Anmeldung zum internen  gemeinschaftlichen Versandverfahren mit einem Sichtvermerk und händigt es dem Ausführer bzw. dem  Versender oder deren Vertreter aus, auf Wunsch zusammen mit den nicht verwendeten Exemplaren. Das  mit einem Sichtvermerk versehene Exemplar ist bei der Eingangszollstelle des angrenzenden  Mitgliedstaats abzugeben. Bei dieser Zollstelle kann dann ein internes gemeinschaftliches  Versandverfahren beginnen; diese Zollstelle wird damit Abgangszollstelle. (2)  Absatz 1 gilt ebenfalls für die Waren, die eine Binnengrenze im Sinne von Artikel 11 Buchstabe  g) Unterabsatz 2 überschreiten.]" 8.  Artikel 47 erhält folgende Fassung: "[Artikel 47Die den freien Warenverkehr betreffenden Vorschriften der Verträge zur Gründung der  Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle  und Stahl sind auf Waren, die aufgrund von Artikel 44, Artikel 45 Absatz 1 oder Artikel 46 Absatz 1  nicht im internen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert werden, nur dann anzuwenden, wenn  als Nachweis für den Gemeinschaftscharakter dieser Waren das in Artikel 6 Absatz 3 der Verordnung  (EWG) Nr. 678/85 vorgesehene Papier vorgelegt wird.]" 9.  Artikel 49 Absatz 2 Buchstabe b) erhält  folgende Fassung: "b)  in anderen Fällen, wenn als Nachweis für den Gemeinschaftscharakter dieser Waren das in  Artikel 3 des Zusatzprotokolls vorgesehene Papier vorgelegt wird [Artikel 6 Absatz 3 der Verordnung  (EWG) Nr. 678/85]."10.  Die Überschrift von Titel VIII erhält folgende Fassung: "[Vorschriften für die Anwendung dieser Verordnung]". 11.  Artikel 55 erhält folgende Fassung: "[Artikel 55Für die Durchführung der Artikel 56 und 57 ist der mit Artikel 15 der Verordnung (EWG)  Nr. 678/85 eingesetzte Ausschuß für den Warenverkehr - im folgenden ,Ausschuß' genannt -  zuständig.]"12.  Die Absätze 2 und 3 des Artikels 57 werden gestrichen. Artikel 3Die Anlage II zum Abkommen wird durch die diesem Beschluß beigefügte neue Anlage II  ersetzt. Artikel 4Die Anlage II A wird aufgehoben. Artikel 5Dieser Beschluß tritt am 1. Januar 1988 in Kraft. Geschehen zu Brüssel am 14. August 1987. Für den Gemischten AusschußDer VorsitzendeH. LAURI ANHANG Anlage II VERORDNUNG (EWG) Nr. 1062/87 DER KOMMISSIONvom 27. März 1987zur  Durchführung und Vereinfachung des gemeinschaftlichen VersandverfahrensINHALTSVERZEICHNISTITEL  I: Bestimmungen über die Vordrucke und Ihre Verwendung im Rahmen des gemeinschaftlichen  VersandverfahrensArtikelKapitel 1: Vordrucke Aufzählung der Vordrucke . 1 Druck und Ausfuellen der Vordrucke . 2Kapitel II: Verwendung der Vordrucke Anmeldungen T 1 und T 2 Aufmachung und VerwendungSendungen mit T 1- und  T 2-Waren . 3Gleichzeitige Vorlage der Anmeldung zur Versendung oder zur Ausfuhr und der Anmeldung zum  gemeinschaftlichen Versandverfahren . 4 Ladelisten Verwendung der Ladelisten Sendungen mit T 1- und T 2-Waren . 5Form der Ladelisten . 6Ausfuellen . 7Vereinfachungen . 8Beförderungen im Eisenbahnverkehr . 9EingangsbescheinigungVerwendung der Eingangsbescheinigung . 10Rücksendung der VersandpapiereZentrale Stellen . 11TITEL II: SicherheitsleistungGesamtbürgschaftBürgschaftsbescheinigungErmächtigte Personen . 12Ermächtigte Vertreter . 13Gültigkeitsdauer; Verlängerung . 14Kündigung . 15PauschalbürgschaftBürgschaftsurkunde . 16Sicherheitstitel . 17Erhöhung der Sicherheit; Umrechnung der ECU . 18Sendungen mit empfindlichen und nicht empfindlichen Waren . 19TITEL III: Verwendung der gemeinschaftlichen Versandpapiere zur Durchführung von Maßnahmen bei der Ausfuhr  bestimmter WarenAllgemeines . 20Förmlichkeiten im Rahmen eines gemeinschaftlichen Versandverfahrens . 21Förmlichkeiten im Rahmen anderer Verfahren . 22Ausfuhr ohne weitere Förmlichkeiten . 23Sicherheitsleistung . 24Beförderung über österreichisches oder schweizerisches Gebiet . 25Förmlichkeiten bei der Bestimmungszollstelle . 26Nicht in die Gemeinschaft zurückverbrachte Waren . 27ArtikelTITEL IV: VereinfachungsmaßnahmenVon diesem Titel nicht berührte Bestimmungen . 28Kapitel I: Gemeinschaftliches Versandverfahren für Warenbeförderungen im EisenbahnverkehrAllgemeine  Bestimmungen für Beförderungen im EisenbahnverkehrAllgemeines . 29Rechtlicher Wert der verwendeten Papiere . 30Kontrolle der Anschreibungen . 31Hauptverpflichteter . 32Aufkleber . 33Änderung des Frachtvertrags . 34Warenverkehr zwischen den MitgliedstaatenZollrechtlicher Status der Waren; Verwendung des  internationalen Frachtbriefs . 35Nämlichkeitssicherung . 36Verwendung der einzelnen Exemplare des Frachtbriefs . 37Beförderung von Waren aus und nach DrittländernBeförderung nach Drittländern . 38Beförderung aus Drittländern . 39Durchfuhr durch die Gemeinschaft . 40Zollrechtlicher Status von durchgeführten Waren und von Waren aus Drittländern . 41Bestimmungen für ExpreßgutAnwendbare Bestimmungen . 42Zollrechtlicher Status der Waren; Verwendung der Exemplare des Expreßgutscheins TIEx . 43Bestimmungen für die Beförderung von Waren in GroßbehälternAllgemeines . 44Begriffsbestimmungen . 45Rechtlicher Wert des verwendeten Papiers . 46Kontrolle der Anschreibungen; zu erteilende Auskünfte . 47Hauptverpflichteter . 48Zollförmlichkeiten im Verlauf einer nicht im Schienenverkehr durchgeführten Beförderung . 49Aufkleber . 50Änderung des Frachtvertrags . 51Warenverkehr zwischen den MitgliedsstaatenZollrechtlicher Status der Waren; Nachweisungen;  Befreiung von der Vorlage des Übergabescheins bei der Abgangszollstelle . 52Nämlichkeitssicherung . 53Verwendung der einzelnen Exemplare des Übergabescheins . 54Beförderung von Waren aus und nach DrittländernBeförderung nach Drittländern . 55Beförderung aus Drittländern . 56Durchfuhr durch die Gemeinschaft . 57Zollrechtlicher Status von durchgeführten Waren und von Waren aus Drittländern . 58Statistische Bestimmungen . 59Sonstige BestimmungenNicht anwendbare Bestimmungen der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 . 60Anwendungsbereich des normalen Verfahrens sowie der vereinfachten Verfahren . 61Kapitel II: Vereinfachung der Förmlichkeiten bei den Abgangs- und den BestimmungszollstellenAllgemeines . 62Förmlichkeiten bei der AbgangszollstelleZugelassener Versender . 63Voraussetzungen für die Bewilligung . 64Inhalt der Bewilligung . 65Vorausfertigung . 66Förmlichkeiten beim Abgang der Waren . 67Hauptverpflichteter . 68Freistellung von der Unterschriftsleistung . 69Haftung des zugelassenen Versenders . 70ArtikelKapitel II: Förmlichkeiten bei der BestimmungszollstelleZugelassener Empfänger . 71Voraussetzungen für die Bewilligung . 72Inhalt der Bewilligung . 73Pflichten des zugelassenen Empfängers . 74Sonstige BestimmungenKontrollen . 75Ausschluß bestimmter Waren . 76Sonderfall der Beförderungen im Eisenbahnverkehr . 77Kapitel III: Vereinfachung der Förmlichkeiten für bestimmte WarenBestimmungen für KraftfahrzeugeNachweis der  Gemeinschaftseigenschaft . 78Nicht zwingend vorgeschriebene gemeinschaftliche Versandverfahren . 79Bestimmungen für bestimmte Umschließungen . 80Bestimmungen für Eisenbahnwaggons . 81TITEL V: Bestimmungen über das Papier zum Nachweis des Gemeinschaftscharakters von Waren, die nicht im  internen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert werden (Versandpapier COM T 2 L)Kapitel I: Ausstellung und Verwendung des VersandpapiersAnwendungsbereich . 82Voraussetzung der unmittelbaren Beförderung . 83Voraussetzungen für die Ausstellung; nachträgliche Ausstellung . 84Verwendung der Ladelisten . 85Vorlage des Versandpapiers COM T 2 L am Bestimmungsort . 86Nachprüfung des COM T 2 L . 87Ausstellung des COM T 2 L in drei Exemplaren . 88Kapitel II: Vereinfachung der Förmlichkeiten bei der Ausstellung des VersandpapiersZugelassener Versender . 89Voraussetzungen für die Bewilligung . 90Inhalt der Bewilligung . 91Vorausfertigung und Förmlichkeiten beim Abgang der Waren . 92Verpflichtung zur Anfertigung einer Zweitschrift . 93Kontrollen bei den zugelassenen Versendern . 94Haftung des zugelassenen Versenders . 95Ausschluß bestimmter Waren . 96TITEL VI: SchlußbestimmungenAufhebung einiger Vorschriften der Verordnung (EWG) Nr. 223/77;  Entsprechungstabelle . 97Übergangsbestimmungen . 98, 99Änderungen . 100Inkrafttreten . 101Anhang I: LadelisteAnhang II: GrenzuebergangsscheinAnhang III: EingangsbescheinigungAnhang V: Sicherheitstitel (Pauschalsicherheit)Anhang VII: Liste der Waren, bei deren Versand eine Erhöhung der Pauschalbürgschaft in Betracht kommen  kannAnhang VIII: Aufkleber (Artikel 33 und 50)Anhang IX: SonderstempelAnhang X: EntsprechungstabelleTITEL IBESTIMMUNGEN ÜBER DIE VORDRUCKE UND IHRE  VERWENDUNG IM RAHMEN DES GEMEINSCHAFTLICHEN VERSANDVERFAHRENSKAPITEL IVORDRUCKEAufzählung der  VordruckeArtikel 1[(1)  Die Vordrucke für die Anmeldung zum gemeinschaftlichen Versandverfahren  müssen den Mustern in den Anhängen I bis IV zu der Verordnung (EWG) Nr. 679/85 entsprechen. Die Anmeldungen sind nach Maßgabe der Verordnung (EWG) Nr. 2855/85 und der Artikel 3 und 4 zu  erstellen. Sie werden entsprechend der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 sowie gegebenenfalls der  Verordnung (EWG) Nr. 678/85 verwendet.](2)  Im Rahmen der Artikel 5 bis 9 und des Artikels 85  dürfen als beschreibender Teil der Versandanmeldungen Ladelisten nach dem Muster im Anhang I  verwendet werden. Ihre Verwendung lässt die Verpflichtungen unberührt, die hinsichtlich der  Förmlichkeiten bei der Versendung, der Ausfuhr oder bei einem Verfahren im Bestimmungsmitgliedstaat  sowie hinsichtlich der diesbezueglichen Vordrucke bestehen. (3)  Der Vordruck für den Grenzuebergangsschein nach Artikel 22 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 muß  dem Muster in Anhang II entsprechen. (4)  Der Vordruck für die Eingangsbescheinigung, mit der nachgewiesen wird, daß ein  gemeinschaftliches Versandpapier bei der Bestimmungszollstelle vorgelegt und zugleich die darin  bezeichnete Warensendung gestellt worden ist, muß dem Muster im Anhang III entsprechen. Bei  Versandscheinen kann jedoch das unten im Exemplar für statistische Zwecke enthaltene Muster  verwendet werden. Die Eingangsbescheinigung wird entsprechend Artikel 10 ausgestellt und  verwendet. [(5)  Der Vordruck für die Bürgschaftsbescheinigung nach Artikel 30 Absatz 3 der Verordnung (EWG)  Nr. 222/77 muß dem Muster im Anhang IV entsprechen.] Die Bürgschaftsbescheinigung wird entsprechend  den Artikeln 12 bis 15 ausgestellt und verwendet. (6)  Der Vordruck für den Sicherheitstitel im Rahmen der Pauschalbürgschaft muß dem Muster im  Anhang V entsprechen. Die auf der Rückseite des Musters enthaltenen Angaben können auch auf den  oberen Teil der Vorderseite vor die Angaben über den Aussteller gesetzt werden; die übrigen  Textteile bleiben unverändert. Der Sicherheitstitel wird entsprechend den Artikeln 16 bis 19  ausgestellt und verwendet. [(7)  Das in Artikel 6 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 678/85 bezeichnete Papier, das als  Nachweis für den Gemeinschaftscharakter der Waren dient, die nicht im internen gemeinschaftlichen  Versandverfahren befördert werden, wird auf einem dem Exemplar Nr. 4 des Vordruckmusters im Anhang  I der Verordnung (EWG) Nr. 679/85oder dem Exemplar Nr. 4/5 des Vordruckmusters im Anhang II  derselben Verordnung entsprechenden Vordruck ausgestellt. Dieser Vordruck wird gegebenenfalls durch einen oder mehrere Vordrucke entsprechend dem Exemplar  Nr. 4 oder dem Exemplar Nr. 4/5 des Vordruckmusters in den Anhängen III und IV der genannten  Verordnung ergänzt. In Fällen nach Artikel 1 Absatz 2 letzter Satz der Verordnung (EWG) Nr. 679/85 wird dieser Vordruck  durch einen oder mehrere Vordrucke entsprechend dem Exemplar Nr. 4 oder dem Exemplar Nr. 4/5 des  Vordruckmusters in den Anhängen I und II der genannten Verordnung ergänzt. Der Beteiligte hat im rechten Unterfeld des Feldes 1 des dem Exemplar Nr. 4 oder dem Exemplar Nr.  4/5 des Vordruckmusters in den Anhängen I und II zu der Verordnung (EWG) Nr. 679/85 entsprechenden  Vordrucks die Kurzbezeichnung T 2 L einzutragen. Werden Ergänzungsvordrucke verwendet, so trägt der  Beteiligte im rechten Unterfeld des Feldes 1 des dem Exemplar Nr. 4 oder dem Exemplar Nr. 4/5 des  Vordruckmusters in den Anhängen I und III bzw. II und IV der genannten Verordnung entsprechenden  Vordrucks die Kurzbezeichnung T 2 L bis ein. Dieses Papier, das im Sinne dieser Verordnung als "Versandpapier COM T 2 L" bezeichnet wird, wird  entsprechend den Vorschriften des Titels V ausgestellt und verwendet.][(8)  Das Muster des in  Artikel 48 Absatz 2 der Verordnung(EWG) Nr. 222/77 vorgesehenen gelben Klebezettels ist im Anhang  VI beigefügt.]Druck und Ausfuellen der VordruckeArtikel 2(1)  Für die Vordrucke der Ladelisten,  der Grenzuebergangsscheine und der Eingangsbescheinigungen ist Schreibpapier mit einem  Quadratmetergewicht von mindestens 40 g zu verwenden, das so fest sein muß, daß es bei normalem  Gebrauch weder einreisst noch knittert. (2)  Für die Vordrucke der Sicherheitstitel ist holzfreies Schreibpapier mit einem  Quadratmetergewicht von mindestens 55 g zu verwenden. Das Papier ist mit einem roten guillochierten  Überdruck zu versehen, auf dem jede auf mechanischem oder chemischem Wege vorgenommene Fälschung  sichtbar wird. (3)  Für die Vordrucke der Bürgschaftsbescheinigung ist holzfreies Papier mit einem  Quadratmetergewicht von mindestens 100 g zu verwenden. Das Papier ist beidseitig mit einem grünen  guillochierten Überdruck zu versehen, auf dem jede auf mechanischem oder chemischem Wege  vorgenommene Fälschung sichtbar wird. (4)  Das nach den Absätzen 1, 2 und 3 zu verwendende Papier ist weiß, mit Ausnahme des Papiers für  die in Artikel 1 Absatz 2 genannten Ladelisten, bei denen die Wahl der Farbe des Papiers den  Beteiligten überlassen bleibt. (5)  Die Vordrucke haben folgendes Format: a)  210 x 297 mm bei den Ladelisten, wobei in der Länge Abweichungen von  5 bis +8 mm zugelassen  sind; b)  210 x 148 mm bei den Grenzuebergangsscheinen und den Bürgschaftsbescheinigungen; c)  148 x 105 mm bei den Eingangsbescheinigungen und den Sicherheitstiteln. (6)  Die Anmeldungen und Papiere sind in einer der Amtssprachen der Gemeinschaft auszustellen, die  von den zuständigen Behörden des Abgangsmitgliedstaats zugelassen ist. Dies gilt jedoch nicht für  Sicherheitstitel. Soweit erforderlich, können die zuständigen Behörden eines anderen Mitgliedstaats, in dem die  Anmeldungen und Papiere vorzulegen sind, deren Übersetzung in die Amtssprache oder in eine der  Amtssprachen dieses Mitgliedstaats verlangen. Bei der Bürgschaftsbescheinigung wird die zu verwendende Amtssprache von den zuständigen Behörden  des Mitgliedstaats bestimmt, zu dem die Zollstelle der Bürgschaftsleistung gehört. (7)  Die Vordrucke der Sicherheitstitel im Rahmen der Pauschalbürgschaft müssen den Namen und die  Anschrift oder das Kennzeichen der Druckerei enthalten; der Sicherheitstitel trägt ausserdem zur  Unterscheidung eine Seriennummer. (8)  Der Druck der Vordrucke der Bürgschaftsbescheinigungen obliegt den Mitgliedstaaten. Jede  Bürgschaftsbescheinigung muß eine Unterscheidungsnummer tragen. (9)  Die Vordrucke der Bürgschaftsbescheinigung und der Sicherheitstitel sind mit Schreibmaschine  oder mittels eines mechanographischen Verfahrens oder dergleichen auszufuellen. Die Vordrucke der Ladelisten, des Grenzuebergangsscheins und der Eingangsbescheinigung können  entweder mit Schreibmaschine oder mittels eines mechanographischen Verfahrens oder dergleichen oder  leserlich handschriftlich mit Tinte oder Kugelschreiber und in Druckschrift ausgefuellt werden. Die Vordrucke dürfen weder Rasuren noch Übermalungen aufweisen. Änderungen sind so vorzunehmen, daß  die unzutreffenden Eintragungen gestrichen und gegebenenfallsdie gewünschten Eintragungen  hinzugefügt werden. Jede derartige Änderung muß von dem, der sie vorgenommen hat, und von den  zuständigen Zollbehörden bestätigt werden. KAPITEL IIVERWENDUNG DER VORDRUCKEAnmeldungen T 1 und T 2Aufmachung und VerwendungSendungen  mit T 1- und T 2-Waren[Artikel 3(1)  Die Exemplare der Vordrucke, auf denen die Anmeldungen zum  gemeinschaftlichen Versandverfahren zu erstellen sind, werden in dem Merkblatt im Anhang III der  Verordnung (EWG) Nr. 2855/85 beschrieben. (2)  Sollen die Waren im externen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert werden, so trägt  der Hauptverpflichtete im rechten Unterfeld des Feldes 1 eines Vordrucks nach dem Muster in den  Anhängen I und II zu der Verordnung (EWG) Nr. 679/85 die Kurzbezeichnung "T 1" ein. Bei Verwendung  von Ergänzungsvordrucken trägt der Hauptverpflichtete im rechten Unterfeld des Feldes 1 eines oder  mehrerer Vordrucke nach dem Muster in den Anhängen III und IV zu der genannten Verordnung die  Kurzbezeichnung "T 1 bis" ein. Werden in Anwendung von Artikel 1 Absatz 2 letzter Satz der Verordnung (EWG) Nr. 679/85  Ergänzungsvordrucke entsprechend dem Muster in den Anhängen I oder II der genannten Verordnung  verwendet, so ist im rechten Unterfeld des Feldes 1 der genannten Vordrucke die Kurzbezeichnung "T  1 bis" einzutragen. Sollen die Waren im internen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert werden, so trägt der  Hauptverpflichtete im rechten Unterfeld des Feldes 1 eines Vordrucks nach dem Muster in den  Anhängen I und II zu der Verordnung (EWG) Nr. 679/85 die Kurzbezeichnung "T 2" ein. Bei Verwendung  von Ergänzungsvordrucken trägt der Hauptverpflichtete im rechten Unterfeld des Feldes 1 eines oder  mehrerer Vordrucke nach dem Muster in den Anhängen III und IV zu der genannten Verordnung die  Kurzbezeichnung "T 2 bis" ein. Werden nach Artikel 1 Absatz 2 letzter Satz der Verordnung (EWG) Nr. 679/85 Ergänzungsvordrucke  entsprechend dem Muster in den Anhängen I oder II der genannten Verordnung verwendet, so ist im  rechten Unterfeld des Feldes 1 der betreffenden Vordrucke die Kurzbezeichnung "T 2 bis"  einzutragen. (3)  Bei Sendungen, die gleichzeitig Waren nach Artikel 1 Absatz 2 und Artikel 1 Absatz 3 der  Verordnung (EWG) Nr. 222/77 enthalten, können Ergänzungsvordrucke nach demMuster in den Anhängen  III und IV oder gegebenenfalls in den Anhängen I und II der Verordnung (EWG) Nr. 679/85, die die  Kurzbezeichnung "T 1 bis" bzw. die Kurzbezeichnung "T 2 bis" tragen, einem Vordruck nach dem Muster  in den Anhängen I und II der Verordnung (EWG) Nr. 679/85 beigefügt werden. In diesem Fall ist auf  dem letztgenannten Vordruck im rechten Unterfeld des Feldes 1 die Kurzbezeich-nung "T"  einzutragen; der freie Raum hinter der Kurzbezeichnung "T" ist durchzustreichen; ausserdem sind die  Felder 32 "Positions Nr.", 33 "Warennummer", 35 "Rohmasse (kg)", 38 "Eigenmasse (kg)" und 44  "Besondere Vermerke/vorgelegte Unterlagen/Bescheinigungen und Genehmigungen" durchzustreichen. Die  laufenden Nummern der Ergänzungsvordrucke mit der Kurzbezeichnung "T 1 bis" und der  Ergänzungsvordrucke mit der Kurzbezeichnung "T 2 bis" sind im Feld 31 "Packstücke und  Warenbezeichnung" des Vordrucks nach dem Vordruckmuster in den Anhängen I und II der Verordnung  (EWG) Nr. 679/85 zu vermerken. (4)  Ist keine der in Absatz 2 vorgesehenen Kurzbezeichnungen in das rechte Unterfeld des Feldes 1  des verwendeten Vordrucks eingetragen worden oder ist bei Sendungen, die gleichzeitig Waren nach  Artikel 1 Absatz 2 und Artikel 1 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 enthalten, vorstehender  Absatz 3 oder Artikel 5 Absatz 7 nicht beachtet worden, so gelten die mit derartigen Papieren  beförderten Waren als im externen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert.]Gleichzeitige  Vorlage der Anmeldung zur Versendung oder zur Ausfuhr und der Anmeldung zum gemeinschaftlichen  Versandverfahren[Artikel 4Unbeschadet möglicherweise anwendbarer Vereinfachungsmaßnahmen ist das  Zollpapier für die Versendung oder Wiederversendung von Waren in einen anderen Mitgliedstaat oder  das Zollpapier für die Ausfuhr oder Wiederausfuhr von Waren aus dem Zollgebiet der Gemeinschaft  oder jedes andere Dokument gleicher Wirkung der Abgangszollstelle zusammen mit der entsprechenden  Anmeldung zum gemeinschaftlichen Versandverfahren vorzulegen. Zu diesem Zweck können die Anmeldung zur Versendung oder Wiederversendung die Anmeldung zur Ausfuhr  oder Wiederausfuhr einerseits und die Anmeldung zum gemeinschaftlichen Versandverfahren  andererseits auf einem einzigen Vordruck zusammengefasst werden.]LadelistenVerwendung der  LadelistenSendungen mit T 1- und T 2-WarenArtikel 5(1)  Macht der Hauptverpflichtete von der  Möglichkeit Gebrauch, für eine Sendung, die mehrere Warenarten ent-hält, Ladelisten zu verwenden,  so sind die Felder 15 "Versendungs-/Ausfuhrland", 33 "Warennummer", 35 "Rohmasse (kg)", 38  "Eigenmasse (kg)" und gegebenenfalls 44 "Besondere Vermerke/Vorgelegte Unterlagen/Bescheini-gungen  und Genehmigungen" des für das gemeinschaftliche Versandverfahren verwendeten Vordrucks  durchzustreichen, und das Feld 31 "Packstücke und Warenbezeichnung" dieses Vordrucks darf nicht für  die Angabe der Zeichen und Nummern, Anzahl und Art der Packstücke und der Warenbezeichnung  verwendet werden. Dieser Vordruck darf nicht durch Ergänzungsvordrucke ergänzt werden. (2)  Als Ladeliste im Sinne des Artikels 1 Absatz 2 gilt jedes Handelspapier, das die  Voraussetzungen des Artikels 2 Absätze 1, 5 Buchstabe a), 6 erster und zweiter Unterabsatz und 9  zweiter und dritter Unterabsatz sowie der Artikel 6 bis 9 erfuellt. (3)  Die Ladeliste ist in gleicher Stückzahl wie der für das gemeinschaftliche Versandverfahren  verwendete Vordruck vorzulegen, zu dem sie gehört; sie ist von demjenigen zu unterzeichnen, der  diesen Vordruck unterzeichnet. (4)  Bei der Eintragung der Anmeldung werden die Ladelisten mit derselben Eintragungsnummer  versehen wie der für das gemeinschaftliche Versandverfahren verwendete Vordruck, auf den sie sich  beziehen. Diese Nummer ist entweder durch einen Stempel, der auch den Namen der Abgangszollstelle  enthält, oder handschriftlich einzutragen. Im letzteren Fall ist der Dienststempel der Zollstelle  beizusetzen. Ausserdem kann die Unterschrift eines Beamten der Abgangszollstelle hinzugefügt werden. (5)  Werden mehrere Ladelisten einem einzelnen für das gemeinschaftliche Versandverfahren  verwendeten Vordruck beigefügt, so sind sie vom Hauptverpflichteten mit laufenden Nummern zu  versehen. Die Zahl der beigefügten Listen ist im Feld 4 "Ladelisten" des genannten Vordrucks zu  vermerken. [(6)  Eine Anmeldung, die auf einem Vordruck nach dem Muster in den Anhängen I und II zu der  Verordnung (EWG) Nr. 679/85 mit der Kurzbezeichnung "T 1" oder der Kurzbezeichnung "T 2" im rechten  Unterfeld des Feldes 1 abgegeben wurde, dem eine oder mehrere Ladelisten beigefügt sind, die die  Voraussetzungen der Artikel 6 bis 9 dieser Verordnung erfuellen, gilt als Anmeldung zum externen  gemeinschaftlichen Versandverfahren im Sinne des Artikels 12 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 oder  als Anmeldung zum internen gemeinschaftlichen Versandverfahren im Sinne des Artikels 39 der  genannten Verordnung.][(7)  Bei Sendungen, die gleichzeitig Waren nach Artikel 1 Absatz 2 und  Artikel 1 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 enthalten, sind getrennte Ladelisten zu  verwenden; diese können einem einzelnen Vordruck nach dem Muster an den Anhängen I und II zu der  Verordnung (EWG) Nr. 679/85 beigefügt werden.]In diesem Fall ist auf letzterem Vordruck im rechten  Unterfeld des Feldes 1 die Kurzbezeichnung "T" einzutragen; der freie Raum hinter der Kurzbezeichnung "T" ist durchzu-streichen; ausserdem sind die Felder 15  "Versendungs-/Ausfuhrland", 32 "Positions-Nr.", 33 "Warennummer", 35 "Rohmasse (kg)", 38  "Eigenmasse (kg)" und gegebenenfalls 44 "Besondere Vermerke/Vorgelegte Unterlagen/Bescheinigungen  und Genehmigungen" durchzustreichen. Im Feld 31 "Packstücke und Warenbezeichnung" des verwendeten  Vordrucks sind die laufenden Nummern der jeweiligen Ladelisten zu vermerken, die sich auf die  beiden Warenarten beziehen. Form der LadelistenArtikel 6Die Ladelisten müssen enthalten: a)  die Überschrift "Ladeliste"; b)  ein 70 x 55 mm grosses Feld, das in einen oberen Teil von 70 x 15 mm zur Aufnahme der  Kurzbezeichnung "T" sowie einer der in Artikel 3 Absatz 2 vorgesehenen Angaben und in einen unteren  Teil von 70 x 40 mm zur Aufnahme der in Artikel 5 Absatz 4 genannten Angaben aufgeteilt ist. c)  Spalten in nachstehender Reihenfolge mit folgenden Überschriften: - Laufende Nr., - Zeichen, Nummern, Anzahl und Art der Packstücke, Warenbezeichnung, - Versendungs-/Ausfuhrland, - Rohmasse (kg), - Raum für zollamtliche Eintragungen. Die Beteiligten können die Breite der Spalten ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen; die Spalte  mit der Überschrift "Raum für zollamtliche Eintragungen" muß jedoch mindestens 30 mm breit sein.  Ausserdem können die Beteiligten über den freien Raum ausserhalb der unter den Buchstaben a) bis c)  bezeichneten Felder für ihre eigenen Zwecke frei verfügen. AusfuellenArtikel 7(1)  Als Ladeliste darf nur die Vorderseite des Vordrucks verwendet werden. (2)  Jeder in der Ladeliste aufgeführte Warenposten muß mit einer fortlaufenden Nummer versehen  sein. [(3)  Den einzelnen Warenposten sind gegebenenfalls die in den Gemeinschaftsregelungen,  insbesondere im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik, vorgesehenen Vermerke anzufügen sowie die  vorgelegten Unterlagen, Bescheinigungen und Genehmigungen anzugeben.](4)  Unmittelbar unter der  letzten Eintragung ist ein waagerechter Strich zu ziehen. Leerfelder sind durch Streichung für  weitere Eintragungen unbrauchbar zu machen. VereinfachungenArtikel 8(1)  Die zuständigen Zollbehörden eines Mitgliedstaats können zulassen,  daß in ihrem Gebiet ansässige Unternehmen, deren Geschäftsunterlagen im Wege der elektronischen  oder automatischen Datenverarbeitung erstellt werden, Ladelisten nach Artikel 1 Absatz 2 verwenden,  die   obwohl sie nicht alle Voraussetzungen von Artikel 2 Absatz 1, Absatz 5 Buchstabe a), Absatz 9  zweiter und dritter Unterabsatz sowie von Artikel 6 erfuellen   so gestaltet sind und ausgefuellt  werden, daß sie ohne Schwierigkeiten von den Zollstellen und den statistischen Ämtern ausgewertet  werden können. (2)  Die Ladelisten müssen in jedem Fall Angaben über Anzahl, Art, Zeichen und Nummern der  Packstücke, die Warenbezeichnung, die Rohmasse der einzelnen Warenposten in Kilogramm sowie das  Versendungs- oder Ausfuhrland enthalten. Beförderung im EisenbahnverkehrArtikel 9(1)  Bei Anwendung der Artikel 29 bis 61 sind Artikel 5  Absatz 2 sowie die Artikel 6, 7 und 8 der vorliegenden Verordnung auf die Ladelisten anzuwenden,  die gegebenenfalls dem internationalen Frachtbrief oder dem Übergabeschein - gemeinschaftliches  Versandverfahren beigefügt werden. Im ersten Fall wird die Anzahl der beigefügten Listen im Feld 32  des internationalen Frachtbriefs vermerkt; im zweiten Fall wird die Anzahl der beigefügten Listen  im Feld zur Bezeichnung der Beilagen des Übergabescheins - gemeinschaftliches Versandverfahren  eingetragen. In die Ladelisten sind ausserdem die Nummer des Wagens, auf den sich der dazugehörige internationale  Frachtbrief bezieht, oder gegebenenfalls die Nummer des Behälters einzutragen, in dem sich die  Waren befinden. (2)  Beginnt eine Beförderung, die sowohl Waren der in Artikel 1 Absatz 2 als auch solche der in  Artikel 1 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 bezeichneten Art betrifft, innerhalb der  Gemeinschaft, so sind getrennte Ladelisten zu verwenden; bei mit Übergabeschein -  gemeinschaftliches Versandverfahren durchgeführten Beförderungen in Großbehältern sind getrennte  Ladelisten für jeden der Großbehälter zu verwenden, in denen sich beide Warenarten befinden. Die laufenden Nummern der Ladelisten, die sich auf die in Artikel 1 Absatz 2 der genannten  Verordnung bezeichneten Waren beziehen, müssen in dem Feld 25 des internationalen Frachtbriefs oder  im Feld für die Warenbezeichnung des Übergabescheins - gemeinschaftliches Versandverfahren vermerkt  werden. (3)  In den in den Absätzen 1 und 2 genannten Fällen sind die Ladelisten, die dem internationalen  Frachtbrief oder dem Übergabeschein - gemeinschaftliches Versandverfahren beigefügt sind, im  Hinblick auf die Verfahren der Artikel 29bis 61 Teil der genannten Papiere und haben die gleiche  Rechtswirkung. Die Originale dieser Ladelisten müssen den Sichtvermerk des Versandbahnhofs tragen. EingangsbescheinigungVerwendung der EingangsbescheinigungArtikel 10(1)  Die  Eingangsbescheinigung wird auf Antrag der Person ausgestellt, die der zuständigen Zollstelle die  Warensendung mit dem dazugehörigen Versandschein gestellt hat. (2)  Die Eingangsbescheinigung ist von dem Beteiligten vorher auszufuellen. Sie darf neben dem der  Zollstelle vorbe-haltenen Teil noch andere, die Warensendung betreffende Angaben enthalten. Die  Verbindlichkeit der von der Zollstelle erteilten Bescheinigung erstreckt sich jedoch nur auf die  Angaben, die in dem der Zollstelle vorbehaltenen Teil enthalten sind. Rücksendung der VersandpapiereZentrale StellenArtikel 11Jeder Mitgliedstaat kann zentrale  Stellen benennen, an die bestimmte Versandpapiere von der zuständigen Zollstelle des  Bestimmungsmitgliedstaats zurückzusenden sind. Die Mitgliedstaaten, die derartige Stellen bestimmt  haben, teilen dies der Kommission mit und geben dabei die Art der dorthin zurückzusendenden  Versandpapiere an. Die Kommission gibt den anderen Mitgliedstaaten davon Kenntnis. TITEL IISICHERHEITSLEISTUNGGESAMTBÜRGSCHAFTBürgschaftsbescheinigungErmächtigte PersonenArtikel  12(1)  Der Hauptverpflichtete benennt entweder anläßlich der Ausstellung der Bescheinigung oder  jederzeit später während der Gültigkeitsdauer der Bescheinigung auf deren Rückseite die Personen,  die er ermächtigt hat, in seinem Namen Anmeldungen zum gemeinschaftlichen Versandverfahren zu  unterzeichnen. Die Benennung besteht in der Angabe des Namens und des Vornamens der ermächtigten  Person sowie deren Unterschriftsprobe. Jede Eintragung einer ermächtigten Person ist vom  Hauptverpflichteten durch Unterschrift zu bestätigen. Es bleibt dem Hauptverpflichteten überlassen,  die Felder zu streichen, die er nicht benutzen will. (2)  Der Hauptverpflichtete kann die Eintragung des Namens einer ermächtigten Person auf der  Rückseite der Bescheinigung jederzeit ungültig machen. Ermächtigte VertreterArtikel 13Die auf der Rückseite der einer Abgangszollstelle vorgelegten  Bürgschaftsbescheinigung eingetragenen Personen werden als ermächtigte Vertreter des  Hauptverpflichteten angesehen. Gültigkeitsdauer; VerlängerungArtikel 14Die Gültigkeitsdauer der Bürgschaftsbescheinigung darf  zwei Jahre nicht überschreiten. Sie kann jedoch von der Zollstelle der Bürgschaftsleistung einmal  um höchstens zwei Jahre verlängert werden. KündigungArtikel 15Im Falle der Kündigung des Bürgschaftsvertrags ist der Hauptverpflichtete  gehalten, sämtliche ihm ausgehändigten Bürgschaftsbescheinigungen, deren Gültigkeitsdauer noch  nicht abgelaufen ist, unverzueglich der Zollstelle der Bürgschaftsleistung zurückzugeben. PauschalbürgschaftBürgschaftsurkunde[Artikel 16(1)  Übernimmt eine natürliche oder eine  juristische dritte Person unter den Bedingungen der Artikel 27 und 28 und nach dem Verfahren des  Artikels 32 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 eine Bürgschaft, so ist die Bürgschaft in  einer Urkunde zu leisten, die dem in Anhang III der genannten Verordnung beigefügten Muster  entspricht. (2)  Wenn es die einzelstaatlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften oder Handelsbräuche  erfordern, kann jeder Mitgliedstaat zulassen, daß die Bürgschaft in anderer urkundlicher Form  geleistet wird, sofern damit die gleichen Rechtswirkungen wie mit der in Absatz 1 vorgesehenen  Bürgschaftsurkunde erzielt werden.]SicherheitstitelArtikel 17(1)  Mit der Annahme der  Bürgschaftserklärung durch die Zollstelle, bei der die in Artikel 16 bezeichnete Bürgschaft  geleistet wird - Zollstelle der Bürgschaftsleistung -, wird der Sicherungsgeber ermächtigt, gemäß  den in der Bürgschaftserklärung festgelegten Bedingungen und in deren Rahmen den/die erforderlichen  Sicherheitstitel an Personen auszuhändigen, die beabsichtigen, als Hauptverpflichtete aufzutreten,  und von einer Abgangszollstelle ihrer Wahl aus ein gemeinschaftliches Versandverfahren  durchzuführen. Der Sicherungsgeber kann Sicherheitstitel aushändigen, - die nicht für gemeinschaftliche Versandverfahren mit Waren der in Anhang VII bezeichneten Art  gelten; - die für andere als die im ersten Gedankenstrich bezeichneten Waren nur bis zu maximal sieben  Titeln je Beförderungsmittel im Sinne von Artikel 16 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77  verwendet werden können. Zu diesem Zweck bringt der Sicherungsgeber auf dem oder den auszuhändigenden Sicherheitstiteln  diagonal in Großbuchstaben einen der nachstehenden Vermerke an: - VALIDEZ LIMITADA; APLICACIÓN DEL PÁRRAFO SEGUNDO DEL APARTADO 1 DEL ARTÍCULO 17 DEL REGLAMENTO  (CEE) N° 1062/87- BEGRÄNSET GYLDIGHED   ARTIKEL 17, STK. 1, ANDET AFSNIT, I FORORDNING (EÖF) Nr.  1062/87- BESCHRÄNKTE GELTUNG   ANWENDUNG VON ARTIKEL 17 ABSATZ 1 ZWEITER UNTERABSATZ DER  VERORDNUNG (EWG) Nr. 1062/87- ÐAAÑÉÏÑÉÓÌAAÍÇ ÉÓ×ÕÓ: AAÖÁÑÌÏÃÇ ÔÏÕ ÁÑÈÑÏÕ 17 ÐÁÑÁÃÑÁÖÏÓ 1 ÄAAÕÔAAÑÏ  AAÄÁÖÉÏ ÔÏÕ ÊÁÍÏÍÉÓÌÏÕ (AAÏÊ) áñéè. 1062/87- LIMITED VALIDITY   APPLICATION OF SECOND SUBPARAGRAPH  OF ARTICLE 17 (1) OF REGULATION (EEC) N° 1062/87- VALIDITÉ LIMITÉE   APPLICATION DE L'ARTICLE 17  PARAGRAPHE 1 DEUXIÈME ALINÉA DU RÈGLEMENT (CEE) N° 1062/87- VALIDITÀ LIMITATA   APPLICAZIONE  DELL'ARTICOLO 17, PARAGRAFO 1, SECONDO COMMA DEL REGOLAMENTO (CEE) N. 1062/87- BEPERKTE GELDIGHEID    TÖPASSING VAN ARTIKEL 17, LID 1, TWEEDE ALINEA, VAN VERORDENING (EEG) Nr. 1062/87- VALIDADE  LIMITADA; APLICAÇÂO DO SEGUNDO PARÁGRAFO DO N°. 1 DO ARTIGO 17°. DO REGULAMENTO (CEE) N°.  1062/87Die Kündigung eines Bürgschaftsvertrags wird den anderen Mitgliedstaaten durch den  Mitgliedstaat, zu dem die Zollstelle der Bürgschaftsleistung gehört, unverzueglich mitgeteilt. (2)  Der Bürge haftet für jeden Sicherheitstitel bis zu einem Betrag von 7 000 ECU. (3)  Unbeschadet des Absatzes 1 zweiter und dritter Unterabsatz und des Artikels 18 kann der  Hauptverpflichtete mit jedem Sicherheitstitel ein gemeinschaftliches Versandverfahren durchführen.  Der Titel ist der Abgangszollstelle zu übergeben und wird von dieser aufbewahrt. Erhöhung der Sicherheit; Umrechnung der ECUArtikel 18(1)  Abgesehen von den in den Absätzen 2 und  3 genannten Fällen darf die Abgangszollstelle keine höhere Sicherheit als den Pauschbetrag von 7  000 ECU je Versandanmeldung verlangen, unabhängig davon, wie hoch der Betrag an Zöllen und anderen  Abgaben für die mit einer Versandanmeldung zu befördernden Waren ist. (2)  Wenn im Einzelfall aus besonderen Gründen die Beförderung der Waren erhöhte Risiken in sich  birgt und die Abgangszollstelle deswegen die Pauschalsicherheit von 7 000 ECU für offensichtlich  unzureichend hält, so kann sieausnahmsweise eine höhere Sicherheit verlangen, die einem Mehrfachen  des Pauschbetrags von 7 000 ECU entspricht. (3)  Bei der Beförderung von Waren, die in der Liste in Anhang VII aufgeführt sind, wird die  Sicherheit erhöht, wenn die zu befördernden Waren die Menge überschreiten, die dem Pauschbetrag von  7 000 ECU entspricht. In diesem Fall wird der Pauschbetrag der erforderlichen Sicherheit entsprechend der Menge der zu  befördernden Waren auf ein Mehrfaches von 7 000 ECU festgesetzt. (4)  In den in den Absätzen 2 und 3 genannten Fällen hat der Hauptverpflichtete der  Abgangszollstelle die erforder-liche Anzahl an Sicherheitstiteln entsprechend dem Mehr-fachen des  Pauschbetrags von 7 000 ECU abzugeben. (5)  Die in dieser Verordnung in ECU ausgedrückten Beträge werden zu dem am ersten Arbeitstag des  Monats Oktober geltenden Umrechnungskurs mit Wirkung vom 1. Januar des folgenden Jahres in die  einzelstaatlichen Währungen umgerechnet. Ist für eine bestimmte Landeswährung ein Kurs nicht bekannt, so gilt für diese Währung der Kurs des  Tages, für den zuletzt ein Kurs veröffentlicht worden ist. [Für die Anwendung dieser Bestimmung  sind die im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften veröffentlichten Kurse maßgebend.]Für die  Anwendung des ersten Unterabsatzes ist derjenige Gegenwert der ECU maßgebend, der zum Zeitpunkt der  Eintragung der Anmeldung zum gemeinschaftlichen Versandverfahren gilt, für welchen der oder die  Sicherheitstitel vorgelegt werden. 23. 11. 87Amtsblatt der Europäischen GemeinschaftenSendungen mit empfindlichen und nicht  empfindlichen WarenArtikel 19(1)  Enthält die Versandanmeldung ausser den Waren, die in der in  Artikel 18 Absatz 3 genannten Liste aufgeführt sind, noch andere Waren, so sind die Vorschriften über die Pauschalbürgschaft so anzuwenden, als ob die  beiden Warenarten in getrennten Anmeldungen enthalten wären. (2)  Abweichend von Absatz 1 bleiben Waren einer Warenart ausser Betracht, deren Menge oder Wert  verhältnismässig unbedeutend ist. TITEL IIIVERWENDUNG DER GEMEINSCHAFTLICHEN VERSANDPAPIERE ZUR DURCH-FÜHRUNG VON MASSNAHMEN BEI  DER AUSFUHR BESTIMMTER WARENAllgemeines[Artikel 20(1)  In diesem Titel werden die Bedingungen  festgelegt, unter denen Waren innerhalb der Gemeinschaft befördert werden, deren Ausfuhr aus der  Gemeinschaft untersagt oder Beschränkungen, einer Steuer oder einer anderen Abgabe unterworfen  ist. (2)  Er ist jedoch nur anwendbar, soweit die Bestimmungen über die Untersagung, die Beschränkung,  die Steuer oder die andere Abgabe ihre Anwendung ausdrücklich vorsehen, wobei Sonderregelungen, die  diese Bestimmungen enthalten können, unberührt bleiben. (3)  Dieser Titel findet keine Anwendung, soweit die Beförderung der Waren innerhalb der  Gemeinschaft nur das Gebiet eines einzigen Mitgliedstaats berührt.]Förmlichkeiten im Rahmen eines  gemeinschaftlichenVersandverfahrens[Artikel 21Werden die in Artikel 20 Absatz 1 genannten Waren  zum gemeinschaftlichen Versandverfahren abgefertigt, so bringt der Hauptverpflichtete im Feld  "Warenbezeichnung" der Versandanmeldung einen der nachstehenden Vermerke an: - Salida de la Comunidad sometida a restricciones- Udförsel fra Fälleßkabet undergivet  restriktioner- Ausgang aus der Gemeinschaft   Beschränkungen unterworfen- éAAîïäïò áðü ôçí  Êïéíüôçôá õðïêaaéìÝíç óaa ðaañéïñéó-ìïýò- Export from the Community subject to restrictions- Sortie  de la Communauté soumise à des restrictions- Uscita dalla Comunità assoggettata a restrizioni-  Verlaten van de Gemeenschap aan beperkingen onderworpen- Saída da Comunidade sujeita a  restrições. - Salida de la Comunidad sujeta a pago de derechos- Udförsel fra Fälleßkabet betinget af  afgiftsbetaling- Ausgang aus der Gemeinschaft   Abgabenerhebungen unterworfen- éAAîïäïò áðü ôçí  Êïéíüôçôá õðïêaaéìÝíç óaa aaðéqÜñõíóç- Export from the Community subject to duty- Sortie de la  Communauté soumise à imposition- Uscita dalla Comunità assoggettata a tassazione- Verlaten van de  Gemeenschap aan belastingheffing onderworpen- Saída da Comunidade sujeita a pagamento de  imposições.]Förmlichkeiten im Rahmen anderer Verfahren[Artikel 22(1)  Werden die in Artikel 20  Absatz 1 genannten Waren nicht zum gemeinschaftlichen Versandverfahren abgefertigt, so lässt die  Zollstelle, bei der die erforderlichen Versandförmlichkeiten erfuellt werden, ein Kontrollexemplar T  Nr. 5 gemäß Artikel 10 der Verordnung (EWG) Nr. 223/77 ausstellen. Der Beteiligte bringt im Feld  104 dieses Exemplars je nach Sachlage einen der in Artikel 21 vorgesehenen Vermerke an. (2)  Die in Absatz 1 bezeichnete Zollstelle bringt auf dem Zollpapier, mit dem die Waren befördert  werden, je nach Sachlage einen der in Artikel 21 vorgesehenen Vermerke an.]Ausfuhr ohne weitere  Förmlichkeiten[Artikel 23Artikel 21 und 22 finden keine Anwendung, wenn bei der Anmeldung der  Waren zur Ausfuhr aus der Gemeinschaft bei der Zollstelle, bei der die Ausfuhrförmlichkeiten zu  erfuellensind, nachgewiesen wird, daß der von den Beschränkungen befreiende Verwaltungsakt  vollzogen beziehungsweise daß die Steuer oder Abgabe entrichtet worden ist oder daß die Waren nach  der Sachlage ohne weitere Förmlichkeit aus dem Gebiet der Gemeinschaft verbracht werden  dürfen.]Sicherheitsleistung[Artikel 24(1)  Ist in den in Artikel 20 Absatz 2 genannten  Bestimmungen die Leistung einer Sicherheit vorgesehen, so ist sie in den Fällen zu leisten, in  denen die in Artikel 20 Absatz 1bezeichneten Waren nach den Angaben im Zollpapier während ihrer  Beförderung zwischen zwei in der Gemeinschaft gelegenen Orten, ausgenommen auf dem Luftweg, deren  Gebiet vorübergehend verlassen. (2)  Die Sicherheit ist entweder bei der Abgangszollstelle, bei der die Versandförmlichkeiten für  die Waren erfuellt werden, oder bei einer anderen Stelle zu leisten, die von dem Mitgliedstaat, zu  dem die Abgangszollstelle gehört, hierzu bestimmt worden ist. Das Nähere regeln die zuständigen  Behörden des betreffenden Mitgliedstaats. Handelt es sich um eine Maßnahme, die eine Steuer oder  andere Abgabe vorsieht, so braucht keine Sicherheit geleistet zu werden, wenn die Beförderung im  gemeinschaftlichen Versandverfahren erfolgt und bereits eine andere Sicherheit als eine  Barsicherheit geleistet worden ist oder wenn im Hinblick auf die Personen des Hauptverpflichteten  Befreiung von der Sicherheitsleistung vorgesehen ist.]Beförderung über österreichisches oder  schweizerischesGebiet[Artikel 25(1)  Artikel 22 ist auch auf in Artikel 20 Absatz 1 genannte  Waren anzuwenden, die zwischen zwei in der Gemeinschaft gelegenen Orten über österreichisches oder  schweizerischesGebiet befördert und dabei von einem der beiden Länder aus weiterversandt werden. Abweichend von Artikel 12 der Verordnung (EWG) Nr. 223/77 begleitet in diesen Fällen das Original  des Kon-trollexemplars T Nr. 5 die Waren zur zuständigen Zollstelle des  Bestimmungsmitgliedstaats. Die Abgangszollstelle bestimmt die Frist, innerhalb der die Waren in die Gemeinschaft  zurückgebracht werden müssen. (2)  Soweit die in Artikel 20 Absatz 2 genannten Bestimmungen die Hinterlegung einer Sicherheit  vorsehen, ist   abweichend von Artikel 24   in den in Absatz 1 genannten Fällen Sicherheit zu  leisten.]Förmlichkeiten bei der Bestimmungszollstelle[Artikel 26Werden die Waren nicht  unmittelbar nach ihrem Eintreffen bei der Bestimmungszollstelle in den freien Verkehr überführt, so  hat die Zollstelle die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um die Durchführung der hinsichtlich  der Waren vorgesehenen und in Artikel 20 Absatz 2 genannten Maßnahmen sicherzustellen.]Nicht in  die Gemeinschaft zurückverbrachte Waren[Artikel 27Werden Waren der in Artikel 20 Absatz 1  bezeichneten Art, die gemäß Artikel 24   gegebenenfalls auch auf dem Luftweg   befördert werden,  nicht innerhalb der festgesetzten Frist in die Gemeinschaft zurückverbracht, so gelten sie als  unzulässigerweise in ein Drittland aus dem Mitgliedstaat ausgeführt, von dem aus sie versandt  wurden, sofern nicht nachgewiesen wird, daß sie infolge höherer Gewalt oder durch ein zufälliges  Ereignis untergegangen sind.]TITEL IVVEREINFACHUNGSMASSNAHMENVon diesem Titel nicht berührte  BestimmungenArtikel 28Von diesem Titel bleiben unberührt: [a)  die Anwendung der Artikel 10 bis 14 der Verordnung (EWG) Nr. 223/77;]b)  die Verpflichtungen  hinsichtlich der Förmlichkeiten bei der Versendung, der Ausfuhr oder bei einem Verfahren im  Bestimmungsmitgliedstaat. KAPITEL IGEMEINSCHAFTLICHES VERSANDVERFAHREN FÜRWARENBEFÖRDERUNGEN IM EISENBAHNVERKEHRAllgemeine  Bestimmungen für Beförderungen imEisenbahnverkehrAllgemeinesArtikel 29Die Förmlichkeiten des  gemeinschaftlichen Versandverfahrens werden für Warenbeförderungen, die von den  Eisen-bahnverwaltungen mit dem internationalen Frachtbrief (CIM) oder dem internationalen  Expreßgutschein (TIEx) durchgeführt werden, gemäß den Bestimmungen der Artikel 30 bis 43 und 59 bis  61 vereinfacht. Rechtlicher Wert der verwendeten PapiereArtikel 30Der internationale Frachtbrief oder der  internationale Expreßgutschein gilt: a)  für die in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EWG)Nr. 222/77 bezeichneten Waren als  Versandanmeldung oder Versandschein T 1; b)  für die in Artikel 1 Absatz 3 der vorgenannten Verordnung bezeichneten Waren als  Versandanmeldung oder Versandschein T 2. Kontrolle der AnschreibungenArtikel 31Die Eisenbahnverwaltung jedes Mitgliedstaats hält bei der  zentralen Verrechnungsstelle oder den zentralen Verrechnungsstellen die dort geführten  Anschreibungen zu Kontrollzwecken der Zollverwaltung ihres Landes zur Verfügung. HauptverpflichteterArtikel 32(1)  Die Eisenbahnverwaltung, die die von einem internationalen  Frachtbrief oder einem internationalen Expreßgutschein begleiteten Waren annimmt, wird für dieses  Versandverfahren Hauptverpflichteter. (2)  Die Eisenbahnverwaltung desjenigen Mitgliedstaats, über dessen Gebiet die Sendung in die  Gemeinschaft gelangt ist, wird für Versandverfahren mit Waren, die von der Eisenbahnverwaltung  eines Drittlands zur Beförderung übernommen worden sind, Hauptverpflichteter. AufkleberArtikel 33Die Eisenbahnverwaltungen sorgen dafür, daß die im gemeinschaftlichen  Versandverfahren abgewickelten Beförderungen durch Aufkleber mit einem Piktogramm gekennzeichnet  werden, dessen Muster in Anhang VIII abgebildet ist. Die Aufkleber werden, auf dem internationalen Frachtbrief oder dem internationalen Expreßgutschein  sowie, sofern es sich um abgeschlossene Ladungen handelt, an dem Waggon, in den übrigen Fällen aber  an dem (den) Packstück(en) angebracht. Änderung des FrachtvertragsArtikel 34Bei einer Änderung des Frachtvertrags, die zur Folge hat,  daß- eine Beförderung, die ausserhalb der Gemeinschaft enden sollte, innerhalb der Gemeinschaft  endet, - eine Beförderung, die innerhalb der Gemeinschaft enden sollte, ausserhalb der Gemeinschaft endet, können die Eisenbahnverwaltungen den geänderten Frachtvertrag nur mit vorheriger Genehmigung der  Abgangszollstelle erfuellen. Bei einer Änderung des Frachtvertrags, die zur Folge hat, daß eine Beförderung innerhalb des  Abgangsmitgliedstaats endet, hängt die Erfuellung des geänderten Frachtvertrags von Bedingungen ab,  die die Zollverwaltung dieses Mitgliedstaats festzulegen hat. In allen anderen Fällen können die Eisenbahnverwaltungen den geänderten Frachtvertrag erfuellen; sie  unterrichten die Abgangszollstelle unverzueglich über die vorgenommene Änderung. Warenverkehr zwischen den MitgliedstaatenZollrechtlicher Status der Waren; Verwendung des  internationalen FrachtbriefsArtikel 35(1)  Beginnt eine Beförderung innerhalb der Gemeinschaft  und soll sie auch dort enden, so wird der internationale Frachtbrief der Abgangszollstelle  vorgelegt. [(2)  Für die in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 bezeichneten Waren vermerkt die  Abgangszollstelle auf den Exemplaren Nrn. 1, 2 und 3 des internationalen Frachtbriefs, daß die  Waren, auf die er sich bezieht, im externen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert werden.  Zu diesem Zweck bringt sie in dem Feld 25 dieser Exemplare sichtbar die Kurzbezeichnung "T 1"  an.](3)  Alle Exemplare des internationalen Frachtbriefs werden dem Beteiligten zurückgegeben. [(4)  Jeder Mitgliedstaat kann unter von ihm festgelegten Bedingungen vorsehen, daß die in Artikel  1 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 bezeichneten Waren zum internen gemeinschaftlichen  Versandverfahren zugelassen werden können, ohne daß hierzu der Abgangszollstelle der für sie  ausgestellte internationale Frachtbrief vorgelegt werden muß. Die Befreiung von der Vorlage gilt  jedoch nicht für internationale Frachtbriefe über Waren, die nach Titel III zu behandeln sind.](5)   Die Zollstelle, in deren Bezirk der Bestimmungsbahnhof liegt, übernimmt die Aufgabe der  Bestimmungszollstelle. Werden die Waren jedoch bei einem Zwischenbahnhof zum freien Verkehr oder einem anderen  Zollverfahren abgefertigt, so übernimmt die Zollstelle, in deren Bezirk dieser Bahnhof liegt, die  Aufgabe der Bestimmungszollstelle. NämlichkeitssicherungArtikel 36Mit Rücksicht auf die von der Eisenbahnverwaltung getroffenen  Maßnahmen der Nämlichkeitssicherung legt die Abgangszollstelle an Beförderungsmittel oder  Packstücke grundsätzlich keine Zollverschlüsse an. Verwendung der einzelnen Exemplare des FrachtbriefsArtikel 37(1)  Die Eisenbahnverwaltung des  Mitgliedstaats, in dem die Bestimmungzollstelle liegt, legt dieser die Exemplare Nrn. 2 und 3 des  internationalen Frachtbriefs vor. (2)  Die Bestimmungszollstelle gibt der Eisenbahnverwaltung das Exemplar Nr. 2 unverzueglich zurück,  nachdem sie es mit ihrem Sichtvermerk versehen hat, und behält das Exemplar Nr. 3. Beförderung von Waren aus und nach DrittländernBeförderung nach DrittländernArtikel 38(1)   Beginnt eine Beförderung innerhalb der Gemeinschaft und soll sie ausserhalb der Gemeinschaft enden,  finden die Bestimmungen der Artikel 35 und 36 Anwendung. (2)  Die Zollstelle, in deren Bezirk der Grenzbahnhof liegt, über den eine Sendung die Gemeinschaft  verlässt, übernimmt die Aufgabe der Bestimmungszollstelle. (3)  Bei der Bestimmungszollstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. Beförderung aus DrittländernArtikel 39(1)  Beginnt eine Beförderung ausserhalb der Gemeinschaft  und soll sie innerhalb der Gemeinschaft enden, so übernimmt die Zollstelle, in deren Bezirk der  Grenzbahnhof liegt, über den die Sendung in die Gemeinschaft eingeht, die Aufgabe der  Abgangszollstelle. Bei der Abgangszollstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. (2)  Die Zollstelle, in deren Bezirk der Bestimmungsbahnhof liegt, übernimmt die Aufgabe der  Bestimmungszollstelle. Werden die Waren jedoch bei einem Zwischenbahnhof zum freien Verkehr oder zu  einem anderen Zollverfahren abgefertigt, so übernimmt die Zollstelle, in deren Bezirk dieser  Bahnhof liegt, die Aufgabe der Bestimmungszollstelle. Bei der Bestimmungszollstelle sind die in Artikel 37 vorgesehenen Förmlichkeiten zu erfuellen. Durchfuhr durch die GemeinschaftArtikel 40(1)  Beginnt eine Beförderung ausserhalb der  Gemeinschaft und soll sie auch ausserhalb der Gemeinschaft enden, so übernehmen die in Artikel 39  Absatz 1 und in Artikel 38 Absatz 2 bezeichneten Zollstellen die Aufgabe der Abgangs- oder der  Bestimmungszollstelle. (2)  Bei der Abgangs- und der Bestimmungszollstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. Zollrechtlicher Status von durchgeführten Waren und von Waren aus DrittländernArtikel 41Waren,  die in der in Artikel 39 Absatz 1 oder in Artikel 40 Absatz 1 beschriebenen Weise befördert werden,  werden als im externen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert angesehen, es sei denn, daß  für sie ein internes gemeinschaftliches Versandpapier COM T 2 L vorgelegt wird, das zum Nachweis  des Gemeinschaftscharakters der Waren ausgestellt worden ist. Bestimmungen für ExpreßgutAnwendbare BestimmungenArtikel 42Vorbehaltlich des Artikels 43 gelten  die Artikel 35 bis 41 auch für Beförderungen, die mit internationalem Expreßgutschein erfolgen. Zollrechtlicher Status der Waren; Verwendung der Exemplare des Expreßgutscheins TIExArtikel 43Bei  Beförderungen mit internationalem Expreßgutschein[a)  werden die in Artikel 35 Absatz 2  vorgesehenen Beschei-nigungen auf den Exemplaren Nrn. 2, 3 und 4 des internationalen  Expreßgutscheins angebracht;]23. 11. 87Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaftenb)   werden die Exemplare Nrn. 2 und 4 des internationalen Expreßgutscheins in Anwendung von Artikel 37  der Bestimmungzollstelle vorgelegt, die das Exemplar Nr. 2 unverzueglich der Eisenbahnverwaltung  zurückgibt, nachdem sie ihren Sichtvermerk auf diesem Exemplar angebracht hat, und das Exemplar Nr.  4 behält. Bestimmungen für die Beförderung von Waren in Groß-behälternAllgemeinesArtikel 44Die  Förmlichkeiten des gemeinschaftlichen Versandverfahrens werden gemäß den Bestimmungen der Artikel  45 bis 60 und Artikel 61 Absätze 3 und 4 für die Beförderung von Waren in Großbehältern  vereinfacht, die die Eisenbahnverwaltungen durch Beförderungsunternehmen mit einem Übergabeschein  eines besonderen Musters durchführen lassen, der eigens zur Verwendung als gemeinschaftliches  Versandpapier geschaffen wurde; dieses Papier wird in der vorliegenden Verordnung als  "Übergabeschein   gemeinschaftliches Versandverfahren" bezeichnet. Diese Beförderungen umfassen  gegebenenfalls andere Beförderungsarten als den Transport auf dem Schienenweg bis zum  Abgangsbahnhof des Abgangslands sowie ab dem Bestimmungsbahnhof des Bestimmungslands; diese  Beförderungen können ferner Transporte umfassen, die zwischen den genannten Bahnhöfen auf dem  Seeweg durchgeführt werden. BegriffsbestimmungenArtikel 45Für die Anwendung der Artikel 44 bis 60 und Artikel 61 Absätze 3  und 4 gelten als1. "Beförderungsunternehmen": ein zur Beförderung von Waren in Großbehältern unter Verwendung von  Übergabescheinen von den Eisenbahnverwaltungen gegründetes Unternehmen in Gesellschaftsform, dessen  Gesellschafter sie sind. 2. "Großbehälter": ein Transportmittel, das- von dauerhafter Beschaffenheit ist, - besonders dafür gebaut ist, die Beförderung von Waren durch einen oder mehrere Verkehrsträger  ohne Umladung des Inhalts zu erleichtern, - so gebaut ist, daß es gesichert und/oder leicht umgeschlagen werden kann, - so beschaffen ist, daß an ihm Verschlüsse wirksam angebracht werden können; dies gilt jedoch nur  dann, wenn ein Verschluß gemäß Artikel 53 erforderlich ist, - so bemessen ist, daß die von den vier äusseren Ecken des Bodens begrenzte Fläche mindestens 7 m$  beträgt. 3. "Übergabeschein   gemeinschaftliches Versandverfahren": das beim Abschluß des Frachtvertrags  ausgestellte Papier, aufgrund dessen das Beförderungsunternehmen einen oder mehrere Großbehälter im  grenzueberschreitenden Verkehr von einem Versender an einen Empfänger befördern lässt. Jeder  Übergabeschein   gemeinschaft-liches Versandverfahren trägt in der rechten oberen Ecke zur  Unterscheidung eine Seriennummer. Diese Nummer besteht aus sechs Ziffern, die durch die Buchstaben  TR in zwei gleiche Gruppen geteilt werden. Der Übergabeschein   gemeinschaftliches Versandverfahren besteht aus folgenden Exemplaren in der  Reihenfolge:   Nr. 1: Exemplar für die Generaldirektion des Beförderungsunternehmens;   Nr. 2: Exemplar für den nationalen Vertreter des Beförderungsunternehmens im Bestimmungsbahnhof:   Nr. 3A: Exemplar für den Zoll;   Nr. 3B: Exemplar für den Empfänger;   Nr. 4: Exemplar für die Generaldirektion des Beförderungsunternehmens;   Nr. 5: Exemplar für den nationalen Vertreter des Beförderungsunternehmens im Abgangsbahnhof;   Nr. 6: Exemplar für den Versender. Alle Exemplare des Übergabescheins   gemeinschaft-liches Versandverfahren, mit Ausnahme des  Exemplars Nr. 3A, sind auf der rechten Seite mit einem grünen, etwa 4 cm breiten Rand versehen. 4. "Nachweisung der Großbehälter", nachstehend "Nachweisung" genannt: das einem Übergabeschein    gemeinschaftliches Versandverfahren beigefügte Papier, das dessen Bestandteil ist und mit dem  mehrere Großbehälter von demselben Abgangsbahnhof zu demselben Bestimmungsbahnhof, bei denen die  Zollförmlichkeiten erfuellt werden sollen, befördert werden. Die Anzahl der Nachweisungen wird in das Feld zur Bezeichnung der Beilagen des Übergabescheins    gemeinschaftliches Versandverfahren eingetragen. Ausserdem ist die Seriennummer des zugehörigen  Übergabescheins   gemeinschaftliches Versandverfahren in der rechten oberen Ecke jeder Nachweisung  zu vermerken. Rechtlicher Wert des verwendeten PapiersArtikel 46Der von dem Beförderungsunternehmen verwendete  Über-gabeschein   gemeinschaftliches Versandverfahren gilt: a)  für die in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 bezeichneten Waren als  Versandanmeldung oder Versandschein T 1; b)  für die in Artikel 1 Absatz 3 der vorgenannten Verordnung bezeichneten Waren als  Versandanmeldung oder Versandschein T 2. Kontrolle der Anschreibungen; zu erteilende AuskünfteArtikel 47(1)  In jedem Mitgliedstaat hält  das Beförderungsunternehmen durch seinen oder seine nationalen Vertreter bei der oder den zentralen  Verrechnungsstellen oder bei denen seines oder seiner nationalen Vertreter die dort geführten  Anschreibungen zu Kontrollzwecken der Zollverwaltung zur Verfügung. (2)  Das Beförderungsunternehmen oder sein oder seine nationalen Vertreter übermitteln der  Zollverwaltung auf ihr Ersuchen hin so bald wie möglich alle Unterlagen, Anschreibungen oder  Auskünfte, die mit durchgeführten oder noch laufenden Sendungen in Verbindung stehen und von denen  diese Verwaltungen ihres Erachtens Kenntnis nehmen müssen. (3)  Das Beförderungsunternehmen oder sein oder seine nationalen Vertreter unterrichtena)  die  Bestimmungszollstelle, wenn ihm ein Exemplar Nr. 1 eines Übergabescheins   gemeinschaftliches  Versandverfahren ohne zollamtlichen Sichtvermerk zugeht; b)  die Abgangszollstelle, wenn ihm ein Exemplar Nr. 1 eines Übergabescheins   gemeinschaftliches  Versandverfahren nicht zurückgesandt wird und wenn das Beförderungsunternehmen nicht feststellen  kann, ob die betreffende Sendung der Bestimmungszollstelle ordnungsgemäß gestellt worden ist oder  ob die Sendung im Falle der Anwendung des Artikels 55 die Gemeinschaft nach einem Drittland  verlassen hat. HauptverpflichteterArtikel 48(1)  Die Eisenbahnverwaltung desjenigen Mitgliedstaats, in dem eine  Beförderung der in Artikel 44 bezeichneten Art durch das Beförderungsunternehmen übernommen worden  ist, wird Hauptverpflichteter. (2)  Die Eisenbahnverwaltung desjenigen Mitgliedstaats, über dessen Gebiet die Sendung in die  Gemeinschaft gelangt ist, wird für Beförderungen der in Artikel 44 bezeichneten Art, die von dem  Beförderungsunternehmen in einem Drittland übernommen worden sind, Hauptverpflichteter. Zollförmlichkeiten im Verlauf einer nicht im Schienenverkehr durchgeführten BeförderungArtikel  49Müssen im Verlauf einer nicht im Schienenverkehr durchgeführten Beförderung bis zum  Abgangsbahnhof oder ab dem Bestimmungsbahnhof zollamtliche Förmlichkeiten erfuellt werden, so ist in  den Übergabeschein   gemeinschaftliches Versandverfahren nur jeweils ein beförderter Großbehälter  einzutragen. AufkleberArtikel 50Das Beförderungsunternehmen sorgt dafür, daß die im gemeinschaftlichen  Versandverfahren abgewickelten Beförderungen durch Aufkleber mit einem Piktogramm gekennzeichnet  werden, dessen Muster in Anhang VIII abgebildet ist. Die Aufkleber werden auf dem Übergabeschein    gemeinschaftliches Versandverfahren sowie auf dem (den) Großbehälter(n) befestigt. Änderung des FrachtvertragsArtikel 51Bei einer Änderung des Frachtvertrags, die zur Folge hat,  daß- eine Beförderung, die ausserhalb der Gemeinschaft enden sollte, innerhalb der Gemeinschaft  endet, - eine Beförderung, die innerhalb der Gemeinschaft enden sollte, ausserhalb der Gemeinschaft endet, kann das Beförderungsunternehmen den geänderten Frachtvertrag nur mit vorheriger Genehmigung der  Abgangszollstelle erfuellen. Bei einer Änderung des Frachtvertrags, die zur Folge hat, daß eine Beförderung innerhalb des  Abgangsmitgliedstaats endet, hängt die Erfuellung des geänderten Frachtvertrags von Bedingungen ab,  die die Zollverwaltung dieses Mitgliedstaats festzulegen hat. In allen anderen Fällen kann das Beförderungsunternehmen den geänderten Frachtvertrag erfuellen; es  unterrichtet die Abgangszollstelle unverzueglich über die vorgenommene Änderung. Warenverkehr zwischen den MitgliedstaatenZollrechtlicher Status der Waren; Nachweisungen;  Befreiung von der Vorlage des Übergabescheins bei der AbgangszollstelleArtikel 52(1)  Beginnt  eine Beförderung innerhalb der Gemeinschaft und soll sie auch dort enden, so wird der  Übergabeschein   gemeinschaftliches Versandverfahren der Abgangszollstelle vorgelegt. [(2)  Für die in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EWG)Nr. 222/77 bezeichneten Waren vermerkt die  Abgangszollstelle auf den Exemplaren Nrn. 2, 3A und 3B des Übergabescheins   gemeinschaftliches  Versandverfahren, daß die Waren, auf die er sich bezieht, im externen gemeinschaft-lichen  Versandverfahren befördert werden. Zu diesem Zweck bringt sie im Feld für zollamtliche Vermerke der Exemplare Nrn. 2, 3A und 3B des  Übergabescheins   gemeinschaftliches Versandverfahren sichtbar die Kurzbezeichnung T 1 an.][(3)   Enthalten einer oder mehrere der mit Übergabeschein- gemeinschaftliches Versandverfahren  beförderten Großbehälter Waren der in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77  bezeichneten Art, während ein anderer oder die anderen Großbehälter ausschließlich Waren der in  Artikel 1 Absatz 3 der genannten Verordnung bezeichneten Art enthalten, so ist von der  Abgangszollstelle in dem Feld für zollamtliche Vermerke der Exemplare Nrn. 2, 3A und 3B des  Übergabescheins - gemeinschaftliches Versandverfahren neben der Kurzbezeichnung "T 1" ein Hinweis  auf den oder die Behälter mit den in Artikel 1 Absatz 2 der genannten Verordnung bezeichneten Waren  anzubringen.](4)  Werden im Falle des Absatz 3 Nachweisungen der Großbehälter verwendet, so sind  für die Behälter, die Waren der in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 bezeichneten  Art enthalten, sowie für die Behälter, die ausschließlich Waren der in Artikel 1 Absatz 3 dieser  Verordnung bezeichneten Art enthalten, jeweils getrennte Nachweisungen auszustellen. Diese Nachweisungen sind zur Unterscheidung mit einer laufenden Nummer zu versehen. [Die  Abgangszollstelle bringt in dem Feld für zollamtliche Vermerke der Exemplare Nrn. 2, 3A und 3B des  Übergabescheins - gemeinschaft-liches Versandverfahren neben der Kurzbezeichnung "T 1" einen  Hinweis auf den oder die Nachweisungen mit den in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr.  222/77 bezeichneten Waren an.](5)  Alle Exemplare des Übergabescheins   gemeinschaftliches  Versandverfahren werden dem Beteiligten zurückgegeben. [(6)  Jeder Mitgliedstaat kann unter von ihm festgelegtenBedingungen vorsehen, daß die in Artikel  1 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 bezeichneten Waren zum internen gemeinschaftlichen  Versandverfahren zugelassen werden können, ohne daß hierzu der Abgangszollstelle der für sie  ausgestellte Übergabeschein - gemeinschaftliches Versandverfahren vorgelegt werden muß. Die Befreiung von der Vorlage gilt jedoch nicht für Über-gabescheine - gemeinschaftliches  Versandverfahren für Waren, die nach Titel III zu behandeln sind.](7)  Der Übergabeschein -  gemeinschaftliches Versandverfahren ist der Zollstelle - nachstehend Bestimmungszollstelle genannt  - vorzulegen, bei der die Waren zur Abfertigung zum freien Verkehr oder zu einem anderen  Zollverfahren angemeldet werden. NämlichkeitssicherungArtikel 53Die Nämlichkeit der Waren wird gemäß Artikel 18 der Verordnung  (EWG) Nr. 222/77 gesichert. Wird jedoch der Übergabeschein - gemeinschaftliches Versandverfahren  der Abgangszollstelle gemäß Artikel 52 Absatz 6 nicht vorgelegt, so legt der Zoll mit Rücksicht auf  die von der Eisenbahnver-waltung getroffenen Maßnahmen der Nämlichkeitssicherung an Großbehältern  grundsätzlich keine Zollverschlüsse an. Werden Zollverschlüsse angelegt, so werden diese im Feld  für zollamtliche Vermerke der Exemplare Nrn. 3A und 3B des Übergabescheins - gemeinschaftliches  Versandverfahren vermerkt. Verwendung der einzelnen Exemplare des ÜbergabescheinsArtikel 54(1)  Das Beförderungsunternehmen  legt der Bestimmungszollstelle die Exemplare Nrn. 1, 2 und 3A des Übergabescheins -  gemeinschaftliches Versandverfahren vor. (2)  Die Bestimmungszollstelle gibt dem Beförderungsunternehmen die Exemplare Nrn. 1 und 2  unverzueglich zurück, nachdem sie diese mit ihrem Sichtvermerk versehen hat, und behält das Exemplar  Nr. 3A. Beförderung von Waren aus und nach DrittländernBeförderung nach DrittländernArtikel 55(1)   Beginnt eine Beförderung innerhalb der Gemeinschaft und soll sie ausserhalb der Gemeinschaft enden,  finden die Bestimmungen der Artikel 52 Absätze 1 bis 6 und 53 Anwendung. (2)  Die Zollstelle, in deren Bezirk der Grenzbahnhof liegt, über den eine Sendung die Gemeinschaft  verlässt, übernimmt die Aufgabe der Bestimmungszollstelle. (3)  Bei der Bestimmungszollstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. Beförderung aus DrittländernArtikel 56(1)  Beginnt eine Beförderung ausserhalb der Gemeinschaft  und soll sie innerhalb der Gemeinschaft enden, so übernimmt die Zollstelle, in deren Bezirk der  Grenzbahnhof liegt, über den die Sendung in die Gemeinschaft eingeht, die Aufgabe der  Abgangszollstelle. Bei der Abgangszollstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. (2)  Die Zollstelle, bei welcher die Waren gestellt werden, übernimmt die Aufgabe der  Bestimmungszollstelle. Bei der Bestimmungszollstelle sind die in Artikel 54 vorgesehenen Förmlichkeiten zu erfuellen. Durchfuhr durch die GemeinschaftArtikel 57(1)  Beginnt eine Beförderung ausserhalb der  Gemeinschaft und soll sie auch ausserhalb der Gemeinschaft enden, so übernehmen die in Artikel 56  Absatz 1 und Artikel 55 Ab-satz 2 bezeichneten Zollstellen die Aufgabe der Abgangs- oder der  Bestimmungszollstelle. (2)  Bei der Abgangs- und der Bestimmungszollstelle sind keinerlei Förmlichkeiten zu erfuellen. Zollrechtlicher Status von durchgeführten Waren und von Waren aus DrittländernArtikel 58Waren,  die in der in Artikel 56 Absatz 1 oder in Artikel 57 Absatz 1 beschriebenen Weise befördert werden,  werden als im externen gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert angesehen, es sei denn, daß  für sie ein internes gemeinschaftliches Versandpapier COM T 2 L vorgelegt wird, das zum Nachweis  des Gemeinschaftscharakters der Waren ausgestellt worden ist. Statistische Bestimmungen[Artikel 59(1)  Für die statistische Erhebung der Durchfuhr liefern die  Eisenbahnverwaltungen der im Abgangsmitgliedstaat für die Aussenhandelsstatistik zuständigen  Dienststelle die hierzu notwendigen Angaben über jedes gemeinschaftliche Versandverfahren, in dem  sie aufgrund der Artikel 32 und 48 als Hauptverpflichtete auftreten. (2)  Bis zur Einführung eines gemeinschaftlichen Verfahrens zur Durchführung von Absatz 1 und zur  Übermittlung der statistischen Angaben an die für die Aussenhandelsstatistik zuständigen  Dienststellen jener Mitgliedstaaten, die nicht Abgangsmitgliedstaat sind und deren Gebiet während  eines bestimmten Versandverfahrens berührt wird, bestimmt jeder Mitgliedstaat das Verfahren, nach  dem die einzelstaatlichen Eisenbahnverwaltungen die erforderlichen Angaben an die zuständigen  einzelstaatliche Stelle übermitteln. (3)  Jeder Mitgliedstaat kann vorschreiben, daß die in den Absätzen 1 und 2 bezeichneten Angaben  bei Beförderungen mit Großbehältern gemäß den Artikeln 44 bis 58 auch die in dem betreffenden  Mitgliedstaat bis zum Abgangsbahnhof oder die ab dem Bestimmungsbahnhof im Strassenverkehr  zurückgelegten Strecken betreffen müssen; diese Angaben enthalten insbesondere Einzelheiten über  Umladungen, die bei diesen Beförderungen vorgenommen worden sind. (4)  Für die Anwendung der Absätze 1 bis 3 dürfen die Eisenbahnverwaltungen von dem Absender ausser  den im internationalen Frachtbrief, im internationalen Expreßgutschein oder im Übergabeschein -  gemeinschaftliches Ver-sandverfahren vorgesehenen Angaben keine weiteren Angaben verlangen als die  über Versendungsland/Ausfuhrland und Bestimmungsland der beförderten Waren.]Sonstige  BestimmungenNicht anwendbare Vorschriften derVerordnung (EWG) Nr. 222/77Artikel 60Die  Bestimmungen der Abschnitte II und III der Verordnung (EWG) Nr. 222/77, die für die Durchführung  dieses Kapitels gegenstandslos geworden sind, insbesondere Artikel 12 Absätze 3 bis 6, Artikel 17,  23, 26 Absatz 1 und Artikel 41 sind nicht anzuwenden. Anwendungsbereich des normalen Verfahrenssowie der vereinfachten VerfahrenArtikel 61(1)  Die  Anwendung der Artikel 29 bis 43 schließt nichtdie Möglichkeit aus, von den in der Verordnung (EWG)  Nr. 222/77 geregelten Verfahren Gebrauch zu machen. In diesem Fall sind die Artikel 31 und 33  anwendbar. (2)  Im obigen Fall ist beim Ausfuellen des internationalen Frachtbriefs oder des internationalen  Expreßgutscheins in Feld 32 beziehungsweise in Feld 20 dieser Papiere deutlich erkennbar ein  Hinweis auf das verwendete gemeinschaft-liche Versandpapier oder die verwendeten Versandpapiere  einzutragen. Dieser Hinweis muß die ausstellende Zollstelle sowie Art, Nummer und Datum des  verwendeten Versandpapiers oder der verwendeten Versandpapiere enthalten. [Das Exemplar Nr. 2 des internationalen Frachtbriefs oder des internationalen Expreßgutscheins ist  ferner mit dem Sichtvermerk der Eisenbahn zu versehen, in deren Bezirk der letzte mit der  Durchführung des gemeinschaftlichen Versandverfahrens befasste Bahnhof liegt. Diese Verwaltung gibt  darauf ihren Vermerk ab, nachdem sie sich vergewissert hat, daß die Warenbeförderung mit einem oder  mehreren der genannten gemeinschaftlichen Versandpapiere erfolgt.](3)  Die Anwendung der Artikel  44 bis 58 schließt die Möglichkeit aus, von den in der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 geregelten  Verfahren Gebrauch zu machen. (4)  Wird ein gemeinschaftliches Versandverfahren gemäß den Artikeln 44 bis 58 mit Übergabeschein -  gemeinschaftliches Versandverfahren durchgeführt, so sind die Artikel 29 bis 43 und 59 bis 61  Absätze 1 und 2 auf einen hierbei verwendeten internationalen Frachtbrief nicht anwendbar. In dem  internationalen Frachtbrief ist in Feld 32 deutlich erkennbar ein Hinweis auf den Übergabeschein -  gemeinschaftliches Versandverfahren anzubringen. Dieser Hinweis muß die Angabe "Übergabeschein"  gefolgt von der Seriennummer enthalten. KAPITEL IIVEREINFACHUNG DER FÖRMLICHKEITEN BEI  DENABGANGS- UND DEN BESTIMMUNGSZOLLSTELLENAllgemeinesArtikel 62Jeder Mitgliedstaat kann  entsprechend den nachstehenden Bestimmungen eine Vereinfachung der Förmlichkeiten im  gemeinschaftlichen Versandverfahren bei den auf seinem Gebiet gelegenen Abgangs- und  Bestimmungszollstellen vorsehen. [Für Waren, die nach Titel III zu behandeln sind, kann dieses Kapitel jedoch nicht angewandt  werden.]Förmlichkeiten bei der AbgangszollstelleZugelassener VersenderArtikel 63Die  Zollbehörden jedes Mitgliedstaats können einer Person, die die Voraussetzungen nach Artikel 64  erfuellt und Waren im gemeinschaftlichen Versandverfahren befördern will, nachstehend "zugelassener  Versender" genannt, bewilligen, daß der Abgangszollstelle weder die Waren gestellt werden noch die  Anmeldung zum gemeinschaftlichen Versandverfahren dafür vorgelegt wird. Voraussetzungen für die BewilligungArtikel 64(1)  Die Bewilligung nach Artikel 63 wird nur  Personen erteilt, a)  die laufend Waren versenden, b)  deren Anschreibungen es den Zollbehörden ermög-lichen, die Warenbewegungen zu kontrollieren,  undc)  die, wenn nach den Bestimmungen des gemeinschaft-lichen Versandverfahrens eine Sicherheit  erforderlich ist, eine Gesamtbürgschaft geleistet haben. (2)  Die Zollbehörden können die Bewilligung solchen Personen verweigern, die nicht die Gewähr  bieten, die sie für erforderlich halten. (3)  Sie können die Bewilligung insbesondere dann widerrufen, wenn der zugelassene Versender die  Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr erfuellt oder die nach Absatz 2 verlangte Gewähr nicht mehr  bietet. Inhalt der BewilligungArtikel 65In der von den Zollbehörden zu erteilenden Bewilligung werden  festgelegt: a)  die Zollstelle oder Zollstellen, die als Abgangszollstellen für den Versand zuständig sind; b)  die Frist sowie die sonstigen Einzelheiten der Anzeige der zum Versand vorgesehenen Sendungen  durch den zugelassenen Versender bei der Abgangszollstelle, damit diese gegebenenfalls vor Abgang  der Waren eine Kontrolle vornehmen kann; c)  die Frist, innerhalb der die Waren der Bestimmungszollstelle gestellt werden müssen; d)  die zur Nämlichkeitssicherung zu treffenden Maßnahmen. Die Zollbehörden können vorschreiben,  daß die Beförderungsmittel oder die Packstücke vom zugelassenen Versender mit besonderen, von den  Zollbehörden zugelassenen Verschlüssen versehen werden. VorausfertigungArtikel 66(1)  In der Bewilligung wird bestimmt, daß das für die Eintragung der  Anmeldung vorgesehene Feld auf der Vorderseite des Vordrucks der Anmeldung zum gemeinschaft-lichen  Versandverfahrena)  im voraus mit dem Abdruck des Stempels der Abgangszollstelle und der  Unterschrift eines Beamten dieser Zollstelle versehen wirdoderb)  von dem zugelassenen Versender  mit dem Abdruck eines von den Zollbehörden zugelassenen Sonderstempels aus Metall versehen wird,  der dem Muster in Anhang IX entspricht; dieser Stempelabdruck kann vorab in die Vordrucke  eingedruckt werden, wenn der Druck von einer hierfür zugelassenen Druckerei vorgenommen wird. Der zugelassene Versender hat dieses Feld durch Angabe des Versandtags der Waren zu  vervollständigen und die Ver-sandanmeldung entsprechend den hierfür in der Bewilligung enthaltenen  Regeln mit einer Nummer zu versehen. (2)  Die Zollbehörden können die Verwendung von Vordrucken vorschreiben, die jeweils mit einem  Unterscheidungszeichen versehen sind. Förmlichkeiten beim Abgang der WarenArtikel 67(1)  Spätestens im Zeitpunkt des Versands der Waren  vervollständigt der zugelassene Versender die ordnungsgemäß ausgefuellte Anmeldung zum  gemeinschaftlichen Versandverfahren, indem er auf der Vorderseite der ExemplareNrn. 1, 4 und 5 im  Feld "Prüfung durch die Abgangszollstelle" die Frist, innerhalb der die Waren der  Bestimmungszollstelle gestellt werden müssen, die zur Nämlichkeitssicherung getroffenen Maßnahmen  sowie einen der nachstehenden Vermerke einträgt: - Procedimiento simplificado- Forenklet procedure- Vereinfachtes Verfahren- ÁðëïõóôaaõìÝíç  äéáäéêáóßá- Simplified procedure- Procédure simplifiée- Procedura semplificata- Vereenvoudigde  regeling- Procedimento simplificado. (2)  Nach dem Versand wird das Exemplar Nr. 1 unverzueglich der Abgangszollstelle übersandt. Die  Zollbehörden können in der Bewilligung vorsehen, daß das Exemplar Nr. 1 der Abgangszollstelle  übersandt wird, sobald die Anmeldung zum gemeinschaftlichen Versandverfahren ausgefuellt ist. Die  anderen Exemplare begleiten die Ware gemäß den Vorschriften der Verordnung (EWG) Nr. 222/77. (3)  Nehmen die Zollbehörden des Abgangsmitgliedstaats bei Abgang einer Sendung eine Kontrolle vor,  so vermerken sie dies im Feld "Prüfung durch die Abgangszollstelle" auf der Vorderseite der  Exemplare Nrn. 1, 4 und 5 der Anmeldung zum gemeinschaftlichen Versandverfahren. HauptverpflichteterArtikel 68Die ordnungsgemäß ausgefuellte und gemäß Artikel 67 Absatz 1  vervollständigte Anmeldung zum gemeinschaft-lichen Versandverfahren gilt als externes  gemeinschaftliches Versandpapier oder als internes gemeinschaftliches Versandpapier; der  zugelassene Versender, der die Anmeldung unterschrieben hat, wird Hauptverpflichteter. Freistellung von der UnterschriftsleistungArtikel 69(1)  Die Zollbehörden können einem  zugelassenen Versender gestatten, die im Wege der elektronischen oder automatischen  Datenverarbeitung erstellten Anmeldungen zum gemeinschaftlichen Versandverfahren nicht zu  unterzeichnen, sofern diese Anmeldungen mit dem Abdruck des in Anhang IX bezeichneten  Sonderstempels versehen sind. Diese Bewilligung wird unter der Voraussetzung erteilt, daß der  zugelassene Versender sich zuvor schriftlich gegenüber diesen Behörden verpflichtet, bei allen  gemeinschaftlichen Versandverfahren als Hauptverpflichteter einzutreten, die unter Verwendung von  mit dem Abdruck des Sonderstempels versehenen gemeinschaftlichen Versandpapieren durchgeführt  werden. (2)  Die gemäß Absatz 1 erstellten gemeinschaftlichen Versandpapiere müssen in dem für die  Unterschrift des Hauptverpflichteten vorgesehenen Feld einen der nachstehenden Vermerke tragen: - Dispensa de firma- Fritaget for underskrift- Freistellung von der Unterschriftsleistung- Äaaí  áðáéôaaßôáé õðïãñáöÞ- Signature waived- Dispense de signature- Dispensa dalla firma- Van  ondertekening vrijgesteld- Dispensada a assinatura. Haftung des zugelassenen VersendersArtikel 70(1)  Der zugelassene Versender mußa)  die  Vorschriften dieses Kapitels und der Bewilligung einhalten; b)  den Sonderstempel oder die mit dem Abdruck des Stempels der Abgangszollstelle oder des  Sonderstempels versehenen Vordrucke sicher aufbewahren. (2)  Bei mißbräuchlicher Verwendung der Vordrucke, die im voraus mit dem Stempel der  Abgangszollstelle oder mit dem Sonderstempel versehen sind, haftet der zugelassene Versender    unabhängig davon, wer den Mißbrauch begangen hat, und unbeschadet strafrechtlicher Maßnahmen   für  die Entrichtung der Zölle und sonstigen Abgaben, die in einem Mitgliedstaat für die mit diesen  Vordrucken beförderten Waren fällig geworden sind, sofern er den Zollbehörden, die ihn zugelassen  haben, nicht nachweist, daß er die in Absatz 1 unter Buchstabe b) genannten Maßnahmen getroffen  hat. Förmlichkeiten bei der BestimmungszollstelleZugelassener EmpfängerArtikel 71(1)  Die  Zollbehörden jedes Mitgliedstaats können zulassen, daß im gemeinschaftlichen Versandverfahren  beförderte Waren der Bestimmungszollstelle nicht gestellt werden, wenn sie für eine Person bestimmt  sind, die die Voraussetzungen nach Artikel 72 erfuellt   nachstehend "zugelassener Empfänger"  genannt   und der von den Zollbehörden des Mitgliedstaats, zu dem die Bestimmungszollstelle gehört,  eine Bewilligung erteilt worden ist.(2)  Im obigen Fall hat der Hauptverpflichtete die ihm gemäß Artikel 13 Buchstabe a) der Verordnung  (EWG) Nr. 222/77 obliegenden Verpflichtungen erfuellt, sobald die Exemplare des gemeinschaftlichen  Versandpapiers, die die Sendung begleitet haben, sowie die Waren unverändert dem zugelassenen  Empfänger innerhalb der vorgeschriebenen Frist in seinem Betrieb oder an dem in der Bewilligung  näher bestimmten Ort übergeben und die zur Nämlichkeitssicherung getroffenen Maßnahmen beachtet  worden sind. (3)  Für jede Sendung, die ihm unter den in Absatz 2 genannten Voraussetzungen übergeben worden  ist, stellt der zugelassene Empfänger auf Verlangen des Beförderers eine Eingangsbescheinigung aus,  in der er erklärt, daß ihm der Versandschein und die Waren übergeben worden sind. Voraussetzungen für die BewilligungArtikel 72(1)  Eine Bewilligung nach Artikel 71 wird nur  Personen erteilt, a)  die laufend Zollsendungen empfangen undb)  deren Anschreibungen es den Zollbehörden  ermöglichen, die Warenbewegungen zu kontrollieren. (2)  Die Zollbehörden können die Bewilligung solchen Personen verweigern, die nicht die Gewähr  bieten, die sie für erforderlich halten. (3)  Sie können die Bewilligung insbesondere dann widerrufen, wenn der zugelassene Empfänger die  Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr erfuellt oder die nach Absatz 2 verlangte Gewähr nicht mehr  bietet. (4)  Der zugelassene Empfänger muß die Vorschriften dieses Kapitels und der Bewilligung einhalten. Inhalt der BewilligungArtikel 73(1)  In der von den Zollbehörden zu erteilenden Bewilligung  werden festgelegt: a)  die Zollstelle oder Zollstellen, die als Bestimmungszollstellen für die Sendungen, die der  zugelassene Empfänger erhält, zuständig sind; b)  die Frist sowie die sonstigen Einzelheiten der Anzeige des Eingangs der Sendungen durch den  zugelassenen Empfänger bei der Bestimmungszollstelle, damit diese bei Ankunft der Waren  gegebenenfalls eine Kontrolle vornehmen kann. (2)  Vorbehaltlich des Artikels 76 bestimmen die Zollbehörden in der Bewilligung, ob der  zugelassene Empfänger ohne Mitwirkung der Bestimmungszollstelle über die eingetroffenen Waren  verfügen kann. Pflichten des zugelassenen EmpfängersArtikel 74(1)  Für die in seinem Betrieb oder an den in der  Bewilligung näher bezeichneten Orten eingetroffenen Sendungen muß der zugelassene Empfänger: a)  die Bestimmungszollstelle nach den in der Bewilligung enthaltenen Bestimmungen unverzueglich  über etwaige Mehrmengen, Fehlmengen, Vertauschungen oder sonstige Unregelmässigkeiten, wie verletzte  Verschlüsse, unterrichten; b)  der Bestimmungszollstelle unverzueglich die Exemplare des gemeinschaftlichen Versandpapiers, die  die Sendung begleitet haben, zusenden und gleichzeitig das Ankunftsdatum und den Zustand etwa  angelegter Verschlüsse mitteilen. (2)  Die Bestimmungszollstelle bringt auf diesen Exemplaren des gemeinschaftlichen Versandpapiers  die vorgesehenen Vermerke an. Sonstige BestimmungenKontrollenArtikel 75Die Zollbehörden können bei den zugelassenen Versendern  und den zugelassenen Empfängern jede Kontrolle vornehmen, die sie für erforderlich halten. Diese  haben die Kontrollen zu dulden. Ausschluß bestimmter WarenArtikel 76Die Zollbehörden des Abgangs- oder Bestimmungsmitgliedstaats  können bestimmte Warenarten von den in Artikel 63 und 71 vorgesehenen Erleichterungen  ausschließen. Sonderfall der Beförderungen im EisenbahnverkehrArtikel 77[(1)  Findet die Befreiung von der  Vorlage der Anmeldungzum gemeinschaftlichen Versandverfahren nach den Artikeln 29 bis 61 bei der  Abgangszollstelle auf in Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 222/77 genannte Waren  Anwendung, die mit internationalem Frachtbrief, mit internationalem Expreßgutschein oder mit  Übergabeschein   gemeinschaftliches Versandverfahren befördert werden sollen, so treffen die  Zollbehörden die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, daß die Exemplare Nrn. 1, 2 und 3  des internationalen Frachtbriefs, die Exemplare Nrn. 2, 3 und 4 des internationalen  Expreßgutscheins oder die Exemplare Nrn. 2, 3A und 3B des Übergabescheins   gemeinschaftliches  Versandverfahren mit der Kurzbezeichnung "T 1" versehen werden.](2)  Sind die nach den Artikeln 29  bis 61 beförderten Waren für einen zugelassenen Empfänger bestimmt, so können die Zollbehörden  abweichend von den Artikeln 71 Absatz 2 und 74 Absatz 1 Buchstabe b) vorsehen, daß die Exemplare  Nrn. 2 und 3 des internationalen Frachtbriefs, die Exemplare Nrn. 2 und 4 des internationalen  Expreßgutscheins oder die Exemplare Nrn. 1, 2 und 3A des Übergabescheins   gemeinschaftliches  Versandverfahren von der Eisenbahnverwaltung oder von dem Beförderungsunternehmen der  Bestimmungszollstelle unmittelbar vorgelegt werden. KAPITEL IIIVEREINFACHUNG DER FÖRMLICHKEITEN FÜRBESTIMMTE WARENBestimmungen für  KraftfahrzeugeNachweis der Gemeinschaftseigenschaft[Artikel 78Unbeschadet der für die  vorübergehende Einfuhr von Kraftfahrzeugen geltenden Bestimmungen sind die Vorschriften des  Vertrages über den freien Warenverkehr auf in einem Mitgliedstaat der Gemeinschaft zugelassene  Kraftfahrzeuge anzuwenden: a)  sofern sie von ihrem amtlichen Kennzeichen sowie von ihrem Zulassungsschein begleitet werden  und sofern die Zulassung, wie aus dem Zulassungsschein und gegebenenfalls dem amtlichen Kennzeichen  ersichtlich, keinen Zweifel daran lässt, daß sie die Gemeinschaftseigenschaft besitzen; b)  in anderen Fällen, wenn ein internes gemeinschaftliches Versandpapier vorgelegt wird.]Nicht  zwingend vorgeschriebene gemeinschaftliche Versand-verfahren[Artikel 79Die Förmlichkeiten des  gemeinschaftlichen Versandverfahrens sind für die Beförderung eines in einem Mitgliedstaat der  Gemeinschaft zugelassenen Kraftfahrzeugs, das in diesen Mitgliedstaat auf andere Weise als mit  eigener Kraft wieder-eingeführt wird, nicht zwingend vorgeschrieben, sofern dieses Fahrzeug die  Voraussetzungen nach Artikel 78 Buchstabe a) erfuellt.]Bestimmungen für bestimmte  Umschließungen[Artikel 80(1)  Die Förmlichkeiten des gemeinschaftlichen Versandverfahrens sind  für die Beförderung von Umschließungen der in Absatz 3 bezeichneten Art nicht zwingend  vorgeschrieben, sofern sie offensichtlich einer in einem Mitgliedstaat ansässigen Person gehören  und nach Gebrauch leer aus einem anderen Mitgliedstaat zurückgesandt werden; dies gilt jedoch nur  dann, wenn bei der Anmeldung erklärt wird, daß es sich um Gemeinschaftswaren handelt und kein  Zweifel an der Richtigkeit dieser Erklärung besteht. (2)  Die Vorschriften des Vertrages über den freien Warenverkehr sind auf Umschließungen  anzuwenden, die gemäß Absatz 1 ohne Anwendung der Förmlichkeiten des gemeinschaftlichen  Versandverfahrens befördert werden. (3)  Die Vereinfachung nach Absatz 1 wird für Behältnisse, Umschließungen, Paletten und dergleichen  zugelassen, die im Rahmen des innergemeinschaftlichen Warenverkehrs verwendet werden, ausgenommen  für Behälter im Sinne von Artikel 1 Buchstabe b) des Zollabkommens von Genf über Behälter vom 18.  Mai 1956.]Bestimmungen für Eisenbahnwaggons[Artikel 81Unbeschadet der für die vorübergehende  Einfuhr von Eisenbahnwaggons geltenden Bestimmungen sind die Vorschriften des Vertrages über den  freien Warenverkehr auf alle Güterwagen einer Eisenbahnverwaltung eines Mitgliedstaats der  Gemeinschaft anzuwenden: a)  sofern die auf ihnen angebrachte Kodenummer und das Eigentumszeichen keinen Zweifel daran  lassen, daß sie die Gemeinschaftseigenschaft besitzen; b)  in anderen Fällen, wenn ein internes gemeinschaftliches Versandpapier vorgelegt wird.]TITEL  VBESTIMMUNGEN ÜBER DAS PAPIER ZUM NACHWEIS DES GEMEINSCHAFTSCHARAKTERS VON WAREN, DIE NICHT IM  INTERNEN GEMEINSCHAFTLICHEN VERSANDVERFAHREN BEFÖRDERT WERDEN(VERSANDPAPIER COM T 2 L)KAPITEL  IAUSSTELLUNG UND VERWENDUNGDES VERSANDPAPIERSAnwendungsbereichArtikel 82Das Versandpapier COM  T 2 L wird für die in Artikel 1 Absatz 3 Buchstaben a) und b) der Verordnung (EWG) Nr. 222/77  genannten Waren ausgestellt. Es darf nicht ausgestellt werden für Waren, a)  die zur Ausfuhr aus der Gemeinschaft bestimmt sind oderb)  für die die  Ausfuhr-Zollförmlichkeiten zur Gewährung von Erstattungen bei der Ausfuhr nach Drittländern im  Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik erfuellt worden sind oderc)  die in Umschließungen verpackt  sind, die nicht unter Artikel 1 Absatz 3 Buchstaben a) und b) der Verordnung (EWG) Nr. 222/77  fallen. Voraussetzung der unmittelbaren BeförderungArtikel 83Das Versandpapier COM T 2 L kann nur dann  als Nachweis für den Gemeinschaftscharakter der darin bezeichneten Waren dienen, wenn diese Waren  unmittelbar von einem Mitgliedstaat in einen anderen befördert werden. Als unmittelbar von einem Mitgliedstaat in einen anderen befördert geltena)  Waren, die bei ihrer  Beförderung das Gebiet von Drittstaaten nicht berühren; b)  Waren, die bei ihrer Beförderung das Gebiet eines oder mehrerer Drittstaaten berühren, deren  Durchfuhr durch diese Gebiete jedoch mit einem einzigen, in einem Mitgliedstaat ausgefertigten  Beförderungspapier erfolgt. Voraussetzungen für die Ausstellung; nachträglicheAusstellungArtikel 84(1)  Vorbehaltlich der  Artikel 88 und 93 wird das interne gemeinschaftliche Versandpapier COM T 2 L in einfacher  Ausfertigung ausgestellt. (2)  Auf Antrag des Beteiligten versieht die Zollstelle des Abgangsmitgliedstaats Feld C  (Abgangszollstelle) des Versandpapiers COM T 2 L sowie gegebenenfalls des oder der  Ergänzungsblätter COM T 2 L bis mit ihrem Sichtvermerk. Diese Papiere werden dem Beteiligten  ausgehändigt, sobald die für die Versendung der Waren nach dem Bestimmungsmitgliedstaat notwendigen  Zollförmlichkeiten erfuellt worden sind. (3)  Wird das Versandpapier COM T 2 L nachträglich ausgestellt, so ist es in roter Schrift mit  einem der folgenden Vermerke zu versehen: - Expedido a posteriori- Udstedt efterfölgende- Nachträglich ausgestellt- AAêäïèÝí aaê ôùí  õóôÝñùí- Ißüd retroactively- Delivré a posteriori- Rilasciato a posteriori- Achteraf  afgegeven- Emitido a posteriori. Verwendung der LadelistenArtikel 85(1)  Ist ein Versandpapier COM T 2 L für eine aus mehr als  einer Warenart bestehende Sendung auszustellen, so können die Angaben über die Waren in einer oder  mehreren Ladelisten im Sinne von Artikel 5 Absatz 2 gemacht werden, anstatt in die Felder 31  "Packstücke und Warenbezeichnung", 32 "Positions Nr.", 33 "Warennummer", 35 "Rohmasse (kg)", 38  "Eigenmasse (kg)" und gegebenenfalls 44 "Besondere Vermerke/Vorgelegte Unterlagen/Bescheinigungen  und Genehmigungen" des zur Ausstellung des Versandpapiers COM T 2 L verwendeten Vordrucks  eingetragen zu werden. Werden Ladelisten verwendet, so sind die vorgenannten Felder des zur Ausstellung des Versandpapiers  COM T 2 L verwendeten Vordrucks durchzustreichen. (2)  Der obere Teil des in Artikel 6 Buchstabe b) genannten Feldes ist zur Aufnahme der  Kurzbezeichnung T 2 L, der untere Teil zur Aufnahme des Sichtvermerks der Zollstelle bestimmt. Die Spalte "Versendungs-/Ausfuhrland" braucht nicht ausgefuellt zu werden. (3)  Die Ladeliste ist in gleicher Stückzahl vorzulegen wie das Versandpapier COM T 2 L, zu dem sie  gehört; sie ist von demjenigen zu unterzeichnen, der das Versandpapier COM T 2 L unterzeichnet. (4)  Werden mehrere Ladelisten demselben Versandpapier COM T 2 L beigefügt, so müssen sie von dem  Beteiligten mit einer Seriennummer versehen werden; die Anzahl der beigefügten Ladelisten ist in  dem Feld 4 "Ladelisten" des für die Ausstellung des Versandpapiers COM T 2 L verwendeten Vordrucks  anzugeben. Vorlage des Versandpapiers COM T 2 Lam BestimmungsortArtikel 86(1)  Das Versandpapier COM T 2 L  ist bei der Zollstelle abzugeben, bei der die Waren zu einem anderen Zollverfahren angemeldet  werden als demjenigen, in dem sie sich bei der Ankunft befunden haben. (2)  Sind die Waren auf dem Seeweg, dem Luftweg oder durch Rohrleitungen befördert worden, so ist  das Versandpapier COM T 2 L der Zollstelle vorzulegen, bei der die Waren zu einem Zollverfahren  abgefertigt werden. Nachprüfung des COM T 2 LArtikel 87Die Mitgliedstaaten leisten einander bei der Nachprüfung der  Versandpapiere COM T 2 L auf ihre Echtheit und auf die Richtigkeit der darin enthaltenen Angaben  Hilfe. Ausstellung des COM T 2 L in drei Exemplaren[Artikel 88(1)  Werden Waren, für die im Rahmen der  gemeinschaftlichen Agrarpolitik eine Ausfuhrerstattung gewährt werden kann, auf einem anderen als  dem Luftweg und hierbei teilweise ausserhalb des Zollgebiets der Gemeinschaft in den  Bestimmungsmitgliedstaat befördert, so wird das Versandpapier COM T 2 L in drei Exemplaren  ausgestellt. Das Original und eine Durchschrift werden dem Beteiligten ausgehändigt, die zweite  Durchschrift bleibt bei der Ausfertigungszollstelle. Die Zollstelle, die ein Versandpapier COM T 2 L in drei Exemplaren ausstellt, bringt auf einem  jeden der Exemplare einen der nachstehenden Vermerke an: - Expedido por triplicado- Udstedt i tre eksemplarer- In drei Exemplaren ausgestellt- AAêäéäueìaaíï  óaa ôñßá áíôßôõðá- Ißüd in triplicate- Délivré en trois exemplaires- Rilasciato in tre  esemplari- Afgegeven in drie exemplaren- Emitido em três exemplares. Bei der Anwendung des ersten Unterabsatzes werden Waren, die in einem Seehafen eines Mitgliedstaats  verladen werden und in einem Seehafen eines anderen Mitgliedstaats entladen werden sollen, so  behandelt, als hätten sie das Zollgebiet der Gemeinschaft nicht verlassen, sofern die Beförderung  auf dem Seeweg mit einem durchgehenden Beförderungspapier erfolgt. (2)  Im Bestimmungsmitgliedstaat gibt der Beteiligte bei der in Artikel 86 bezeichneten Zollstelle  das ihm ausgehändigte Original und die Durchschrift ab. Diese Zollstelle bringt ihren Sichtvermerk  auf der Durchschrift an und sendet sie zur Nachprüfung an die Ausfertigungszollstelle zurück. Sie  wird von dem Ergebnis der Nachprüfung nur unterrichtet, wenn eine Unregelmässigkeit festgestellt  wird.]KAPITEL IIVEREINFACHUNG DER FÖRMLICHKEITEN BEI DERAUSSTELLUNG DES  VERSANDPAPIERSZugelassener VersenderArtikel 89Die Zollbehörden jedes Mitgliedstaats können einer  Person, die die Voraussetzungen nach Artikel 90 erfuellt und Waren mit einem Versandpapier COM T 2 L  befördern will, nachstehend "zugelassener Versender" genannt, bewilligen, dieses Papier zu  verwenden, ohne daß Artikel 84 Absatz 2 eingehalten wird. Voraussetzungen für die BewilligungArtikel 90(1)  Die Bewilligung nach Artikel 89 wird nur  Personen erteilt, a)  die laufend Waren versenden; b)  deren Anschreibungen es den Zollbehörden ermöglichen, die Warenbewegungen zu kontrollieren. (2)  Die Zollbehörden können die Bewilligung solchen Personen verweigern, die nicht die Gewähr  bieten, die sie für erforderlich halten. (3)  Sie können die Bewilligung insbesondere dann widerrufen, wenn der zugelassene Versender die  Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr erfuellt oder die nach Absatz 2 verlangte Gewähr nicht mehr  bietet. Inhalt der BewilligungArtikel 91(1)  In der von den Zollbehörden zu erteilenden Bewilligung  werden insbesondere festgelegt: a)  die Zollstelle, die nach Artikel 92 Absatz 1 Buchstabe a) die Vorausfertigung der für die  Ausstellung der Versandpapiere COM T 2 L verwendeten Vordrucke vornimmt; b)  die Art und Weise, in der der zugelassene Versender den Nachweis über die Verwendung dieser  Vordrucke zu führen hat. (2)  Die Zollbehörden legen fest, innerhalb welcher Frist und in welcher Art und Weise der  zugelassene Versender die zuständige Zollstelle unterrichtet, damit diese gegebenenfalls vor Abgang  der Waren eine Kontrolle vornehmen kann. Vorausfertigung und Förmlichkeiten beim Abgangder WarenArtikel 92(1)  In der Bewilligung wird  bestimmt, daß das für die Anbringung des Sichtvermerks vorgesehene Feld C (Abgangszollstelle) auf  der Vorderseite des Versandpapiers COM T 2 L sowie gegebenenfalls des oder der Ergänzungsblätter  COM T 2 L bisa)  im voraus mit dem Abdruck des Stempels der in Artikel 91 Absatz 1 Buchstabe a)  genannten Zollstelle und der Unterschrift eines Beamten dieser Zollstelle versehen wirdoderb)   vom zugelassenen Versender mit dem Abdruck des von den Zollbehörden zugelassenen Sonderstempels aus  Metall versehen wird, der dem Muster im Anhang IX entspricht; der Stempelabdruck kann vorab in die  Vordrucke eingedruckt werden, wenn diese von einer hierfür zugelassenen Druckerei gedruckt werden. (2)  Der zugelassene Versender hat den Vordruck spätestens im Zeitpunkt des Versands der Waren  auszufuellen und zu unterzeichnen. Er hat dabei in dem für die Prüfung durch die Abgangszollstelle  vorgesehenen Feld die zuständige Zollstelle, das Ausstellungsdatum des Papiers, die im  Abgangsmitgliedstaat geforderten Hinweise auf das Versendungspapier sowie einen der nachstehenden  Vermerke einzutragen: - Procedimiento simplificado- Forenklet procedure- Vereinfachtes Verfahren- ÁðëïõóôaaõìÝíç  äéáäéêáóßá- Simplified procedure- Procédure simplifiée- Procedura semplificata- Vereenvoudigde  regeling- Procedimento simplificado. (3)  Der ausgefuellte, durch die Angaben gemäß Absatz 2 ergänzte und vom zugelassenen Versender  unterzeichnete Vordruck gilt als Versandpapier zum Nachweis des Gemeinschaftscharakters der Waren. Verpflichtung zur Anfertigung einer ZweitschriftArtikel 93Der zugelassene Versender ist  verpflichtet, ein Zweitstück jedes aufgrund dieses Kapitels ausgestellten Versandpapiers COM T 2 L  anzufertigen. Die Zollbehörden legen die Einzelheiten fest, nach denen dieses Zweitstück zu  Kontrollzwecken vorgelegt und wenigstens zwei Jahre lang aufbewahrt wird. Kontrollen bei den zugelassenen VersendernArtikel 94Die Zollbehörden dürfen bei den zugelassenen  Versendern jede Kontrolle vornehmen, die sie für erforderlich halten. Diese haben die Kontrollen zu  dulden. Haftung des zugelassenen VersendersArtikel 95(1)  Der zugelassene Versender ist verpflichtet, a)  die Bedingungen dieses Kapitels und der Bewilligung einzuhalten; b)  alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um den Sonderstempel oder die mit dem Abdruck des  Stempels der in Artikel 91 Absatz 1 Buchstabe a) genannten Zollstelle oder des Sonderstempels  versehenen Vordrucke sicher aufzubewahren. (2)  Bei mißbräuchlicher Verwendung von Vordrucken zur Ausstellung von Versandpapieren COM T 2 L,  die im voraus mit dem Stempel der in Artikel 91 Absatz 1 Buchstabe a) genannten Zollstelle oder mit  dem Sonderstempel versehen sind, haftet der zugelassene Versender - unabhängig davon, wer den  Mißbrauch begangen hat, und unbeschadet strafrechtlicher Maßnahmen - für die Entrichtung der in  einem Mitgliedstaat infolge dieser mißbräuchlichen Verwendung umgangenen Zölle und sonstigen  Abgaben, sofern er den Zollbehörden, die ihn zugelassen haben, nicht nachweist, daß er die in  Absatz 1 Buchstabe b) genannten Maßnahmen getroffen hat. Ausschluß bestimmter WarenArtikel 96Die Zollbehörden des Abgangsmitgliedstaats können bestimmte  Warengruppen und bestimmte Warenbewegungen von den in diesem Kapitel vorgesehenen Erleichterungen  ausschließen. TITEL VISCHLUSSBESTIMMUNGENAufhebung einiger Vorschriften der Verordnung (EWG) Nr. 223/77;  EntsprechungstabelleArtikel 97(1)  Die Verordnung (EWG) Nr. 223/77 wird aufgehoben [mit Ausnahme  von Artikel 1 Absatz 3, Artikel 2 Absätze 1, 5Buchstaben a) und d), 6, 9 und 10, Artikel 2a,  Artikel 10 bis 14, Artikel 15 Absatz 2, Artikel 56 und 57, Artikel 61 bis 61f und Anhänge VI, VI A  und VI B]. (2)  Verweisungen auf die aufgehobenen Bestimmungen gelten als Verweisungen auf die vorliegende  Verordnung. Die Verweisungen auf die Artikel der Verordnung (EWG) Nr. 223/77 sind gemäß der  Entsprechungstabelle in Anhang X zu lesen. ÜbergangsbestimmungenArtikel 98Verfahren, die in Anwendung der Verordnung (EWG) Nr. 223/77  spätestens am 31. Dezember 1987 begonnen haben, werden nach diesem Zeitpunkt gemäß derselben  Verordnung fortgesetzt. Artikel 99(1)  Sicherungsgeber, die gemäß Artikel 17 Absatz 1 zweiter Unterabsatz  Sicherheitstitel mit beschränkter Geltung aushändigen und im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser  Verordnung noch derartige Titel mit dem Vermerk besitzen, der vor diesem Zeitpunkt vorgesehen war,  können diese Titel bis zur Erschöpfung ihres Vorrats weiterhin aushändigen. (2)  Beteiligte, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung Grenzuebergangsscheine und  Eingangsbestätigungen nach dem Muster verwenden, das vor diesemZeitpunkt gültig war, können diese  Vordrucke bis zur Erschöpfung ihres Vorrats weiterverwenden. (3)  Sicherungsgeber, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung Sicherheitstitel nach  dem Muster aushändigen, das vor diesem Zeitpunkt gültig war, können diese Titel bis zur Erschöpfung  ihres Vorrats weiterhin aushändigen. (4)  Zugelassene Versender, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung einen  Sonderstempel nach dem Muster in Gebrauch haben, das vor diesem Zeit-punkt gültig war, können  diesen Sonderstempel bis zum 31. Dezember 1992 weiterverwenden. Änderungen[Artikel 100(1)  Die Verordnung (EWG) Nr. 679/85 in ihrer durch die Verordnung (EWG)  Nr. 2791/86 geänderten Fassung wird wie folgt geändert: Im Exemplar Nr. 4 des Musters des Einheitspapiers in Anhang I und in Exemplar Nr. 4/5 des Musters  des Einheitspapiers in Anhang II ist in dem unter den Feldern 5 und 6 befindlichen "Wichtigen  Hinweis" nach dem Wort "gegebenenfalls" die Ziffer 4 in die Aufzählung der Felder einzufügen, in  denen Angaben erforderlich sind. (2)  Die Verordnung (EWG) Nr. 2855/85 in ihrer durch die Verordnung (EWG) Nr. 2792/86 geänderten  Fassung wird wie folgt geändert: In Anhang III Titel I Buchstabe B vierter Gedankenstrich ist die Ziffer 4 entsprechend der  Reihenfolge in die Aufzählung der Felder einzufügen, die auszufuellen sind.]InkrafttretenArtikel  101Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1988 in Kraft. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in  jedem Mitgliedstaat. Brüssel, den 27. März 1987Für die KommissionCOCKFIELDVizepräsident ANHANG I LADELISTE  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG II  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG III  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG V  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG VII  LISTE DER WAREN, BEI DEREN VERSAND EINE ERHÖHUNG DES BETRAGES DER  PAUSCHALBÜRGSCHAFT IN BETRACHT KOMMEN KANN  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG VIII  >ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD> ANHANG IX  >ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD> ANHANG X ENTSPRECHUNGSTABELLE  >PLATZ FÜR EINE TABELLE>