CELEX: 31993R0926
Language: de
Date: 1993-04-01 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 926/93 der Kommission vom 1. April 1993 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1696/87 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 des Rates über den Schutz des Waldes in der Gemeinschaft gegen Luftverschmutzung

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31993R0926

Verordnung (EWG) Nr. 926/93 der Kommission vom 1. April 1993 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1696/87 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 des Rates über den Schutz des Waldes in der Gemeinschaft gegen Luftverschmutzung  

Amtsblatt Nr. L 100 vom 26/04/1993 S. 0001 - 0035

VERORDNUNG <{SID}>(EWG) Nr. 926/93<{/SID}> DER KOMMISSION vom 1. April 1993 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1696/87 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 des Rates über den Schutz des Waldes in der Gemeinschaft  gegen Luftverschmutzung  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN - gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 des Rates vom 17. November 1986 über den Schutz des Waldes in der Gemeinschaft gegen Luftverschmutzung (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 2157/92 (2), insbesondere auf Artikel 2 Absätze 1  und 2,  in Erwägung nachstehender Gründe:  Gemäß Artikel 2 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 dient die Gemeinschaftsaktion der Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der regelmässigen Erhebung der insbesondere durch Luftverschmutzung verursachten Waldschäden, die auf gemeinsamer  methodischer Grundlage durchzuführen ist.  Gemäß Artikel 2 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 sind die Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel, insbesondere hinsichtlich der Erfassung, Vergleichbarkeit und Übermittlung der Daten nach dem Verfahren des Artikels 7 zu erlassen.  Eine der Hauptursachen des Vitalitätsverlusts der Wälder in der Gemeinschaft ist der fortwährende Eintrag von Luftschadstoffen. Neben der direkten Schädigung der Bäume sind vor allem die indirekten Auswirkungen der Luftschadstoffe über den Boden eine  der Hauptursachen für den sich verschlechternden Zustand der Waldökosysteme.  Durch Erfassung des Zustands der Waldböden in der Gemeinschaft soll grundlegend Aufschluß über den Stoffgehalt des Bodens, die Nährstoffversorgung der Bäume und die Auswirkungen des Schadstoffeintrags auf den Bodenzustand gewonnen werden. Auf diese  Weise wird der zunehmenden Bedeutung der Bödern für die Revitalisierung der Wälder Rechnung getragen. Zur Bewältigung dieser Aufgaben im Rahmen der gemeinsamen Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 muß die Verordnung (EWG) Nr.  1696/87 der Kommission (3) geändert werden.  Ferner müssen die Anhänge der Verordnung (EWG) Nr. 1696/87 geändert werden, damit gewährleistet ist, daß die Daten im Digitalformat übermittelt werden und die allgemeine Transparenz der vereinbarten gemeinsamen Methodik verbessert wird.  Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Forstausschusses - HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:  Artikel 1  Die Verordnung (EWG) Nr. 1696/87 wird wie folgt geändert:  1. Folgender Artikel 1a wird eingefügt:   "Artikel 1a (1) Zusätzlich zu der jährlichen Waldschadenserhebung gemäß Artikel 2 der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 wird der Bodenzustand der Wälder der Gemeinschaft mit Hilfe des gleichen Stichprobepunktrasters aufgenommen und bewertet.  (2) Dazu werden Bodenproben nach einem objektiven Probenahmeverfahren gewonnen und mit Hilfe bewährter Methoden analysiert.  (3) Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission bis 31. Dezember 1995 die für jeden Stichprobepunkt aufgenommenen und analysierten Daten in der gemäß Anhang VIb standardisierten Form.  (4) Die technischen Einzelheiten zu diesem Artikel sind in Anhang II aufgeführt." 2. In Artikel 2 Absatz 1 wird folgender dritter Gedankenstrich angefügt:   "- der Erfassung des Waldbodenzustands auf Gemeinschaftsebene." 3. Folgender Artikel 3a wird eingefügt:   "Artikel 3a (1) Die Mitgliedstaaten erstellen einen Bericht über den Zustand der Waldböden in ihrem jeweiligen Hoheitsgebiet und übermitteln ihn der Kommission bis 31. Dezember 1995.  (2) Diese Berichte müssen insbesondere die in Anhang V vorgeschriebenen Angaben enthalten." 4. Die Anhänge der Verordnung (EWG) Nr. 1696/87 einschließlich ihrer Änderungen werden durch die entsprechenden Anhänge dieser Verordnung ersetzt.  Artikel 2  Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.  Brüssel, den 1. April 1993 Für die Kommission René STEICHEN Mitglied der Kommission (1) ABl. Nr. L 326 vom 21. 11. 1986, S. 2.(2) ABl. Nr. L 217 vom 31. 7. 1992, S. 1.(3) ABl. Nr. L 161 vom 10. 6. 1987, S. 1   ANHANG I   GEMEINSAME VERFAHREN FÜR DIE PERIODISCHE WALDSCHADENSERHEBUNG (Artikel 2 Absatz 1)   I. Allgemeines Die Regelung gemäß Artikel 2 Absatz 1 dient der periodischen Erhebung des Gesundheitszustands der Wälder in den Mitgliedstaaten durch Aufnahme repräsentativer Daten über Ausmaß und Schwere der Waldschäden sowie der Verfolgung der Schadentwicklung.  Dieser Erhebung wird auf Gemeinschaftsebene anhand eines Netzes von Stichprobepunkten im 16 × 16 km-Raster durchgeführt, welches das gesamte Gebiet jedes Mitgliedstaats überzieht. Die Mitgliedstaaten können zur Gewinnung landesweit oder regional  repräsentativer Daten für ihren Jahresbericht diesen Raster weiter verdichten. Auf beiden Erfassungsebenen (gemeinschaftliche und einzelstaatliche oder regionale Ebene) sind die gemeinsamen Verfahren für die Probebaumauswahl und die Ansprachekriterien  zu verwenden, die im folgenden erläutert werden.  Die Erhebung wird alljährlich nach der Ausbildung des Nadel- bzw. Laubkleids und vor dem Beginn der herbstlichen Laubverfärbung durchgeführt.  II. Erhebungsverfahren II.1. Auswahl der Stichprobepunkte Wälder im Sinne dieser Erhebung sind Waldbaumbestände mit einem Kronenschluß von mindestens 20 % im Umtriebsalter (geschlossene Bestände nach der Definition der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Bei bestimmten  Waldarten, wie sie für den Mittelmeerraum typisch sind (Maquis u. ä., Bestände von Quercus suber und Quercus ilex usw.), muß der Kronenschluß mindestens 10 % betragen. Die Mindestfläche der zu beprobenden Waldstücke beträgt 0,5 Hektar.  Auf Gemeinschaftsebene erfolgt die Datenaufnahme durch Erhebung an systematisch verteilten Stichprobepunkten im 16 × 16 km-Raster, der das gesamte Gebiet der Gemeinschaft überzieht. Der 16 × 16 km-Raster ist nach dem in nordsüdlicher und ostwestlicher  Richtung verlaufenden Gradnetz der geographischen Längen- und Breitenkoordinaten ausgerichtet und nimmt seinen Ausgang vom Referenzpunkt mit den Koordinaten 50°14& prime;15& prime;& prime; nördlicher Breite und 9°47& prime;15& prime;& prime; östlicher  Länge. Die Kommission übermittelt jedem Mitgliedstaat die Koordinaten der Rasterschnittpunkte.  Die Rasterschnittpunkte, die ausserhalb eines Waldes (nach vorstehender Definition) zu liegen kommen, scheiden als Stichprobepunkte aus, müssen nach einer späteren Neubegründung jedoch wieder berücksichtigt werden.  Mitgliedstaaten, die bereits ein systematisches Probepunktnetz angelegt haben, können die zugehörigen Stichprobepunkte ihrer Raster (die sich mit den 16 × 16 km-Schnittpunkten decken oder ihnen am nächsten liegen) bei der Anlegung des gemeinschaftlichen  Netzes beibehalten, sofern die nachstehenden gemeinsamen Verfahren angewandt werden. Mitgliedstaaten, die nicht oder nur teilweise über ein solches systematisches Netz verfügen, legen neue Netze an oder bauen die bestehenden aus, um das  gemeinschaftliche Netz zu vervollständigen. In diesem Fall ist ein Stichprobepunkt, der in einem Wald (nach vorstehender Definition) zu liegen kommt, exakt an seinem vorbestimmten geographischen Ort zu lokalisieren.  Sollte der Stichprobepunkt aufgrund des unwegsamen Geländes oder der Vegetationsdichte (z. B. Maquis) unzugänglich sein, ist er durch den nächstgelegenen, über einen Pfad erreichbaren Punkt (in höchstens 8 km Entfernung vom theoretischen  Stichprobepunkt) zu ersetzen.  Ferner ist an Stellen, an denen eine visuelle Ansprache der Baumkronen unmöglich ist, insbesondere im Maquis oder ähnlichen Gehölzen, oder an denen die Stichprobe aus anderen Gründen nicht gebildet werden kann, der Stichprobepunkt nach einem objektiven,  tendenzfreien Verfahren innerhalb des Bestands zu verlegen.  Die Verlegung des Stichprobepunkts ist unter Angabe der Gründe in Formblatt 1a zu vermerken.  Befindet sich der Stichprobepunkt in einem Maquis oder einem ähnlichen Gehölz, so ist dies im selben Formblatt deutlich zu vermerken.  II.2. Auswahl der Stichprobebäume An jedem Stichprobepunkt sind die Stichprobebäume nach einem genau festgelegten objektiven, tendenzfreien statistischen Verfahren auszuwählen (z. B. Aufnahmeeinheit, bestehend aus vier kreuzförmig nach den Haupthimmelsrichtungen ausgerichteten  Aufnahmepunkten im Abstand von 25 m zum Rasterschnittpunkt, von denen aus jeweils sechs Bäume ausgewählt werden, oder Aufnahme der Stichprobebäume entlang einer vom Rasterschnittpunkt ausgehenden Spirale). In jüngeren, dichten Beständen, in denen eine  Ansprache der einzelnen Kronen unmöglich ist, erfolgt die Auswahl der Stichprobe nach einem vorgeschriebenen geometrischen Verfahren. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis eine ausreichende Anzahl von Bäumen mit erfaßbaren Kronen ermittel worden  ist.  Dafür gelten folgende Auswahlkriterien:  - die Mitgliedstaaten können die an jedem Punkt zu bewertende Anzahl von Bäumen bestimmen, wobei die Stichprobe jedoch mindestens 20 und höchstens 30 Bäume umfassen darf und ihre Zahl konstant bleiben muß;  - bei der Ansprache sind alle Baumarten zu berücksichtigen. Die ausgewählten Bäume müssen mindestens 60 cm hoch sein. Als Stichprobebäume für die Schadansprache kommen nur vorherrschende, herrschende und mitherrschende Bäume in Betracht (Kraft:  Baumklassen 1-3). Bäume dieser Klassen mit Wipfelbruch scheiden aus;  - die im Rahmen von Bewirtschaftungsmaßnahmen entnommenen Bäume können durch neue Stichprobebäume ersetzt werden, die nach einem tendenzfreien Verfahren ausgewählt werden. Kahlschläge scheiden als Stichprobepunkte so lange aus, bis eine Neubegründung  erfolgt ist;  - der Mittelpunkt der Aufnahmeeinheit ist für die weitere Ansprache im Rahmen späterer Erhebungen auszuzeichnen. Nach Möglichkeit sind auch die Stichprobebäume auf Dauer auszuzeichnen;  - liegen die Stichprobepunkte in einer Dickung, so wird nur der herrschende Stamm des ausgewählten Baumstumpfes bewertet. Liegt der Stichprobepunkt in einem Wald unterschiedlicher Zusammensetzung mit Dickungen als vorherrschendem Bestand, so sind die  Stichprobebäume aus diesem Bestand auszuwählen;  - ist dagegen Hochwald vorherrschend, so sind die Stichprobebäume aus den vorherrschenden Bäumen dieses Bestands auszuwählen.  II.3. Ansprache der Stichprobebäume Visülle Ansprache der Nadel-/Blattverluste Die Nadel-/Blattverluste sind in 5 %-Stufen, bezogen auf den vollständig belaubten Baum unter den Bedingungen vor Ort, zu bewerten. Die Einteilung in nachstehende Nadel-/Blattverluststufen ist während der Ansprache in 5 %-Stufen durchzuführen.  Visülle Ansprache der Verfärbung Die Verfärbung ist in 5 %-Stufen, bezogen auf den gesunden Baum unter den Bedingungen vor Ort, zu bewerten.  Die Einteilung in Verfärbungsstufen erfolgt nach der Ansprache.  Die Verfärbungsstufen sind wie folgt definiert:   /* Tabellen: S. ABl. */   II.4. Datenaufnahme Die Ergebnisse dieser Waldschadensansprache (Nadel-/Blattverluste und Verfärbung) sind mindestens durch folgende Angaben zu ergänzen für jeden Stichprobepunkt (Formblatt 1a):  - Kenndaten:  - Land - Datum der Ansprache - Nummer des Stichprobepunkts - exakte Längen- und Breitenkoordinaten - Standortdaten:  - Wasserversorgung der Hauptbaumarten - Humusform - Höhenlage - Exposition - Bestandsdaten:  - Durchschnittsalter der vorherrschenden Schicht - Bodendaten:  - Bodenart für jeden Baum des Stichprobepunkts (Formblatt 1b):  - Nummer des Stichprobepunkts - Probebaumdaten:  - Baumnummer (sichtbare Auszeichnung) - Baumart - Nadel-/Blattverlust - Verfärbung - leicht erkennbare Schäden (Insekten, Pilze, abiotische Faktoren) - ermittelter Schadtyp - Bemerkungen zum Baum am Stichprobepunkt.  Zur Aufnahme dieser Daten kann der gemeinsame Erhebungsbogen gemäß diesem Anhang (Formblätter 1a und 1b) verwendet werden.  Bei Verwendung des gemeinschaftlichen 16 × 16-km-Rasters sind die vorgeschriebenen Daten der Kommission unter Verwendung des Formblatts gemäß Anhang VIa zu übermitteln. Länder mit nur wenigen Stichprobepunkten (weniger als 20) können diese Daten auf  gewöhnlichem Papier übermitteln.  II.5. Schulung der Aufnahmetrupps Die Aufnahmetrupps setzen sich aus zwei Fachkräften zusammen, von denen zumindest eine diplomierter/graduierter Forstwirt sein sollte und die Einsatzleitung übernimmt.  Vor Beginn der alljährlichen Erhebung durchlaufen alle Aufnahmetrupps eine theoretische und praktische Schulung in Meß- und Anspracheverfahren sowie im Ausfuellen der einzelnen Formblätter.  II.6. Kontrollerhebung Wie bei innerstaatlichen Waldinventuren allgemein üblich, sind 5 bis 10 % der Stichprobepunkte von einem unabhängigen Kontrolltrupp erneut aufzunehmen.  Diese Kontrollerhebung betrifft alle Messungen und Bewertungen der Aufnahmetrupps. Sollten nennenswerte Abweichungen auftreten, so sind unverzueglich die erforderlichen Anpassungen der Geräte vorzunehmen oder die Anweisungen und ihre Durchführung zu  klären, damit schwerwiegende systematische Fehler vermieden werden.  Spalte 1-4 Laufende Nummer der Stichprobepunkte (1 bis 9 999) 6-7 (1) Ländercode (Frankreich = 01, Belgien = 02 usw.) 9-12 (2) Nummer des Stichprobepunkts (max. 9 999) 14-19 (3) Datum der Ansprache, Tag/Monat/Jahr (Beispiel: 22 06 90) 21-27 (4)  Breitenkoordinaten in + Graden/Minuten/Sekunden (Beispiel: + 505852) 29-35 (4) Längenkoordinaten in + oder - Graden/Minuten/Sekunden (Beispiel: + 035531) 37 (5) Wasserversorgung (unzureichend = 1, ausreichend = 2, übermässig = 3) 39 (6) Humusform (Mull =  1, Moder = 2 usw.) 41-42 (7) Höhenlage (in 50-Meter-Stufen von 1 bis 31) 44 (8) Exposition (N = 1, NE = 2 usw.) 46-47 (9) Altersdurchschnitt der vorherrschenden Arten (in 20-Jahres-Klassen von 1 bis 8) 49-51 (10) Bodenart (101 bis 253) In der letzten  Spalte können Bemerkungen zum Stichprobepunkt gemacht werden: 53-63 (11) Sonstige Bemerkungen (freier Text) Erläuterungen zu Formblatt 1a und 1b Liste der Codes, die in der der Kommission vorzulegenden Waldschadenserhebung zu verwenden sind Beim Ausfuellen der Erhebungsbögen 1a und 1b haben die Mitgliedstaaten folgende Anweisungen zu beachten und folgende Codes zu verwenden Formblatt 1a (Erhebungsdaten der Stichprobepunkte) (1) Land 01: Frankreich (FR) 02: Belgien (BL) 03: Niederlande (NL) 04: Deutschland (DL) 05: Italien (IT) 06: Vereinigtes Königreich (UK) 07: Irland (IR) 08: Dänemark (DK) 09: Griechenland (EL) 10: Portugal (PO) 11: Spanien (ES) 12: Luxemburg (LX).  (2) Nummer des Stichprobepunkts Die Nummer des Stichprobepunkts entspricht der Nummer des betreffenden Rasterschnittpunkts, der in der von der Kommission (Referat  "Spezifische Maßnahmen für den ländlichen Lebensraum (forstwirtschaftliche Entwicklung, Umweltschutz . . .)")  übermittelten Liste der Längen- und Breitenkoordinaten angegeben ist. Abweichungen von den Listendaten sind ausdrücklich zu vermerken.  (3) Datum der Ansprache Das Datum der Ansprache ist in folgender Reihenfolge anzugeben:  Beispiel:  Tag Monat Jahr 0 8 0 9 9 2 (4) Längen- und Breitenkoordinaten Die betreffenden Koordinaten des Stichprobepunkts sind mit sechs Ziffern anzugeben. Wurde dieser Stichprobepunkt gemäß Abschnitt II.1 dieses Anhangs verlegt, so können sich die Koordinaten von denjenigen unterscheiden, die von der Kommission übermittelt  wurden.  Beispiel:  ± Grade Minuten Sekunden - Breite + 5 0 1 0 2 7 - Länge - 0 1 1 5 3 2 Im ersten Kästchen ist das Vorzeichen + oder - einzutragen.  (5) Wasserversorgung der Hauptbaumarten 1: unzureichend 2: ausreichend 3: übermässig (6) Humusform 1: Mull 2: Moder 3: Moor 4: Anmoor 5: Torf 6: Andere 7: Rohhumus (7) Höhenlage 1: & ge; 50 m 2: 51-100 m 3: 101-150 m 4: 151-200 m 5: 201-250 m 6: 251-300 m 7: 301-350 m 8: 351-400 m 9: 401-450 m 10: 451-500 m 11: 501-550 m 12: 551- 600 m 13: 601- 650 m 14: 651- 700 m 15: 701- 750 m 16: 751- 800 m 17: 801- 850 m 18: 851- 900 m 19:  901- 950 m 20: 951-1 000 m 21: 1 001-1 050 m 22: 1 051-1 100 m 23: 1 101-1 150 m 24: 1 151-1 200 m 25: 1 201-1 250 m 26: 1 251-1 300 m 27: 1 301-1 350 m 28: 1 351-1 400 m 29: 1 401-1 450 m 30: 1 451-1 500 m 31: >1 500 m  (8) Exposition 1: N 2: NE 3: E 4: SE 5: S 6: SW 7: W 8: NW 9: flat  (9) Durchschnittsalter der vorherrschenden Schicht (in Jahren) 1: & ge;20 2: 21-40 3: 41-60 4: 61-80 5: 81-100 6: 101-120 7: >120 8: Irregular stands  (10) Bodenart Fluvisols 101 Eutric Fluvisols 102 Calcaric Fluvisols 103 Dystric Fluvisols 104 Mollic Fluvisols 105 Umbric Fluvisols 106 Thionic Fluvisols 107 Salic Fluvisols Gleysols 108 Eutric Gleysols 109 Calcic Gleysols 110 Dystric Gleysols 111 Andic Gleysols 112  Mollic Gleysols 113 Umbric Gleysols 114 Thionic Gleysols 115 Gelic Gleysols Regosols 116 Eutric Regosols 117 Calcaric Regosols 118 Gypsic Regosols 119 Dystric Regosols 120 Umbric Regosols 121 Gelic Regosols Leptosols 122 Eutric Leptosols 123 Dystric  Leptosols 124 Rendzic Leptosols 125 Mollic Leptosols 126 Umbric Leptosols 127 Lithic Leptosols 128 Gelic Leptosols Arenosols 129 Haplic Arenosols 130 Cambic Arenosols 131 Luvic Arenosols 132 Ferralic Arenosols 133 Albic Arenosols 134 Calcaric Arenosols  135 Gleyic Arenosols Andosols 136 Haplic Andosols 137 Mollic Andosols 138 Umbric Andosols 139 Vitric Andosols 140 Gleyic Andosols 141 Gelic Andosols Vertisols 142 Eutric Vertisols 143 Dystric Vertisols 144 Calcic Vertisols 145 Gypsic Vertisols Cambisols  146 Eutric Cambisols 147 Dystric Cambisols 148 Humic Cambisols 149 Galcaric Cambisols 150 Chromic Cambisols 151 Vertic Cambisols 152 Ferralic Cambisols 153 Gleyic Cambisols 154 Gelic Cambisols Calcisols 155 Haplic Calcisols 156 Luvic Calcisols 157  Petric Calcisols Gypsisols 158 Haplic Gypsisols 159 Calcic Gypsisols 160 Luvic Gypsisols 161 Petric Gypsisols Solonetz 162 Haplic Solonetz 163 Mollic Solonetz 164 Calcic Solonetz 165 Gypsic Solonetz 166 Stagnic Solonetz 167 Gleyic Solonetz Solonchaks  168 Haplic Solonchaks 169 Mollic Solonchaks 170 Calcic Solonchaks 171 Gypsic Solonchaks 172 Sodic Solonchaks 173 Gleyic Solonchaks 174 Gelic Solonchaks Kastanozems 175 Haplic Kastanozems 176 Luvic Kastanozems 177 Calcic Kastanozems 178 Gypsic  Kastanozems Chernozems 179 Haplic Chernozems 180 Calcic Chernozems 181 Luvic Chernozems 182 Glossic Chernozems 183 Gleyic Chernozems Phäozems 184 Haplic Phäozems 185 Calcaric Phäozems 186 Luvic Phäozems 187 Stagnic Phäozems 188 Gleyic Phäozems  Greyzems 189 Haplic Greyzems 190 Gleyic Greyzems Luvisols 191 Haplic Luvisols 192 Ferric Luvisols 193 Chromic Luvisols 194 Calcic Luvisols 195 Vertic Luvisols 196 Albic Luvisols 197 Stagnic Luvisols 198 Gleyic Luvisols Lixisols 199 Haplic Lixisols 200  Ferric Lixisols 201 Plinthic Lixisols 202 Albic Lixisols 203 Stagnic Lixisols 204 Gleyic Lixisols Planosols 205 Eutric Planosols 206 Dystric Planosols 207 Mollic Planosols 208 Umbric Planosols 209 Gelic Planosols Podzoluvisols 210 Eutric Podzoluvisols  211 Dystric Podzoluvisols 212 Stagnic Podzoluvisols 213 Gleyic Podzoluvisols 214 Gelic Podzoluvisols Podzols 215 Haplic Podzols 216 Cambic Podzols 217 Ferric Podzols 218 Carbic Podzols 219 Gleyic Podzols 220 Gelic Podzols Acrisols 221 Haplic Acrisols  222 Ferric Acrisols 223 Humic Acrisols 224 Plinthic Acrisols 225 Gleyic Acrisols Alisols 226 Haplic Alisols 227 Ferric Alisols 228 Humic Alisols 229 Plinthic Alisols 230 Stagnic Alisols 231 Gleyic Alisols Nitisols 232 Haplic Nitisols 233 Rhodic Nitisols  234 Humic Nitisols Ferralsols 235 Haplic Ferralsols 236 Xanthic Ferralsols 237 Rhodic Ferralsols 238 Humic Ferralsols 239 Geric Ferralsols 240 Plinthic Ferralsols Plinthosols 241 Eutric Plinthosols 242 Dystric Plinthosols 243 Humic Plinthosols 244 Albic  Plinthosols Histosols 245 Folic Histosols 246 Terric Histosols 247 Fibric Histosols 248 Thionic Histosols 249 Gelic Histosols Anthrosols 250 Aric Anthrosols 251 Fimic Anthrosols 252 Cumulic Anthrosols 253 Urbic Anthrosols (11) Sonstige Bemerkungen Weitere wichtige Angaben zum Stichprobepunkt können hier vermerkt werden.  Spalte 1-5 Laufende Nummer des Baums (1 bis 99 999) 7-10 (12) Nummer des Stichprobepunkts (max. 9 999) 12-13 (13) Nummer des Baums (von 1 bis 20, Ersatzbäume 31 ff.) 15-17 (14) Baumart (001 bis 199) 19-21 (15) Nadel-/Blattverluste (0, 5, 10, 20, . . . .  95, 100 %) 23 (16) Verfärbung (0, 1, 2, 3 oder 4) 25 (1)() (17) Schäden durch Wild und Abweidung (1 =Ja) 27 (2)() (17) Schäden durch Insekten (1 = Ja) 29 (3)() (17) Schäden durch Pilzbefall (1 = Ja) 31 (4)() (17) Schäden durch abiotische Faktoren (1 =  Ja) 33 (5)() (17) Schäden durch direktes menschliches Einwirken (1 = Ja) 35 (6)() (17) Schäden durch Feuer (1 = Ja) 37 (7)() (17) Schäden durch bekannte örtliche/regionale Verschmutzung (1 = Ja) 39 (8)() (17) Andere Schäden (1 = Ja) 41-50 (9)() (18)  Feststellung der Schadensart (Bezeichnung) 52-61 (10)() (19) Sonstige Beobachtungen Formblatt 1b (Baumdaten) (12) Nummer des Stichprobepunkts Siehe Erläuterung zu Nummer 2 in Formblatt 1a.  (13) Nummer des Probebaums Die Baumprobe jedes Stichprobepunkts für die Schadensansprache muß mindestens 20 Bäume umfassen. Die Zahl der Bäume darf jedoch 30 nicht übersteigen. Es ist darauf zu achten, daß derselbe Baum in den folgenden Jahren mit derselben Nummer ausgezeichnet  wird.  (14) Baumart (nach Flora Europea) Laubhölzer 001: Acer campestre002: Acer monspessulanum003: Acer opalus004: Acer platanoides005: Acer pseudoplatanus006: Alnus cordata007: Alnus glutinosa008: Alnus incana009: Alnus viridis010: Betula pendula011: Betula pubescens012: Buxus sempervirens013: Carpinus  betulus014: Carpinus orientalis015: Castanea sativa (C. vesca)016: Corylus avellana017: Eucalyptus sp.018: Fagus mösiaca019: Fagus orientalis020: Fagus sylvatica021: Fraxinus angustifolia spp. oxycarpa (F. oxyphylla)022: Fraxinus excelsior023: Fraxinus  ornus024: Ilex aquifolium025: Juglans nigra026: Juglans regia027: Malus domestica028: Olea europäa029: Ostrya carpinifolia030: Platanus orientalis031: Populus alba032: Populus canescens033: Populus hybrides034: Populus nigra035: Populus tremula036:  Prunus avium037: Prunus dulcis (Amygdalus communis)038: Prunus padus039: Prunus serotina040: Pyrus communis041: Quercus cerris042: Quercus coccifera (Q. calliprinos)043: Quercus faginea044: Quercus frainetto (Q. conferta)045: Quercus fruticosa (Q.  lusitanica)046: Quercus ilex 047: Quercus macrolepis (Q. ägilops)048: Quercus peträa049: Quercus pubescens050: Quercus pyrenaica (Q. toza)051: Quercus robur (Q. penduculata)052: Quercus rotundifolia053: Quercus rubra054: Quercus suber055: Quercus  trojana056: Robinia pseudoacacia057: Salix alba058: Salix caprea059: Salix cinerea060: Salix eleagnos061: Salix fragilis062: Salix sp.063: Sorbus aria064: Sorbus aucuparia065: Sorbus domestica066: Sorbus torminalis067: Tamarix africana068: Tilia  cordata069: Tilia platyphyllos070: Ulmus glabra (U. scabra, U. montana)071: Ulmus lävis (U. effusa)072: Ulmus minor (U. campestris, U. carpinifolia)073: Arbutus unedo074: Arbutus andrachne075: Ceratonia siliqua076: Cercis siliquastrum077: Erica  arborea078: Erica scoparia079: Erica manipuliflora080: Laurus nobilis081: Myrtus communis082: Phillyrea latifolia083: Phillyrea angustifolia084: Pistacia lentiscus085: Pistacia terebinthus086: Rhamnus oleoides087: Rhamnus alaternus099: Andere Laubhölzer  Koniferen 100: Abies alba101: Abies borisii-regis102: Abies cephalonica 103: Abies grandis104: Abies nordmanniana105: Abies pinsapo106: Abies procera107: Cedrus atlantica108: Cedrus deodara109: Cupressus lusitanica110: Cupressus sempervirens111:  Juniperus communis112: Juniperus oxycedrus113: Juniperus phönicea114: Juniperus sabina115: Juniperus thurifera116: Larix decidua117: Larix kämpferi (L. leptolepis)118: Picea abies (P. excelsa)119: Picea omorika120: Picea sitchensis121: Pinus brutia  122: Pinus canariensis123: Pinus cembra124: Pinus contorta125: Pinus halepensis126: Pinus heldreichii127: Pinus leucodermis128: Pinus mugo (P. montana)129: Pinus nigra130: Pinus pinaster131: Pinus pinea132: Pinus radiata (P. insignis)133: Pinus  strobus134: Pinus sylvestris135: Pinus uncinata136: Pseudotsuga menziesii137: Taxus baccata138: Thuya sp.139: Tsuga sp.199: Andere Koniferen (15) Nadel-/Blattverlust Der Nadel-/Blattverlust wird für jeden Probebaum in Prozent (5-%-Stufen) der Belaubung des vollbelaubten Baums ausgedrückt. Zugrundegelegt wird der tatsächliche Prozentsatz.  0:0 % 5:1-5 %10:6-10 %15:11-15 %usw.  (16) Verfärbungscodes 0: keine Verfärbung (0-10 %)1: leichte Verfärbung (11-25 %)2: mässige Verfärbung (26-60 %)3: starke Verfärbung (> 60 %)4: abgestorben (17) Leicht erkennbare Schadensursachen Zutreffendes bitte ankreuzen:  T1: Wild und Abweidung T2: übermässiges Auftreten von Insekten bzw. entsprechende Befallsspuren T3: Pilzbefall T4: abiotische Faktoren (Wind, Schnee, Frost, Dürre usw.) T5: direktes menschliches Einwirken T6: Feuer T7: bekannte örtliche/regionale  Verschmutzung T8: andere (18) Ermittelter Schadtyp Nach Möglichkeit ist der ermittelte Schadtyp genauer zu bestimmen, so beispielsweise bei Insektenschäden Angabe der Art oder Gruppe (z. B. Borkenkäfer).  (19) Sonstige Bemerkungen zu den Bäumen Sonstige Beobachtungen von Interesse sind auf dem Formblatt anzugeben (z. B. mögliche Kofaktoren wie noch nicht lange zurückliegende Trockenheit, extreme Temperaturen oder andere Schadens-/Streßsymptome).  (20) Ersetzen von Probebäumen Bei Ersetzung von Bäumen, die aus dem Erhebungskollektiv durch Entnahme oder Windwurf ausgeschieden sind, erhalten die betreffenden Ersatzbäume eine neue Nummer (30 ff.); dies ist in der Rubrik  "Sonstige Bemerkungen" zu vermerken.  (1)() Bei fehlendem Schadbild nicht ankreuzen.   ANHANG II   GEMEINSAME VERFAHREN FÜR DIE WALDBODENZUSTANDSERHEBUNG (Artikel 1a)   I. Allgemeines Die Regelung gemäß Artikel 1a dient der Erfassung des Waldbodenzustands in den Mitgliedstaaten.  Diese Erhebung wird auf Gemeinschaftsebene anhand eines Netzes von Stichprobepunkten im 16 × 16 km-Raster durchgeführt, welches das gesamte Gebiet jedes Mitgliedstaats überzieht. Die Mitgliedstaaten können zur Gewinung landesweit oder regional  repräsentativer Daten für ihren Bericht diesen Raster weiter verdichten. Auf beiden Erfassungsebenen (gemeinschaftliche und einzelstaatliche oder regionale Ebene) sind die gemeinsamen Verfahren zu verwenden, die im folgenden erläutert werden.  Dieser Anhang stützt sich auf die Ergebnisse des Bodensachverständigenausschusses des Internationalen Programms der UN/ECE über die Zusammenarbeit bei der Messung und Bewertung der Auswirkungen der Luftverunreinigung auf die Wälder (ICP - Forests). Auf  die von dieser Sachverständigengruppe ausgearbeiteten Arbeitsanweisungen wird hingewiesen.  Die Erfassung beginnt Anfang 1993 und dauert bis Ende 1995. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission ihre Erhebungsdaten vor dem 31. Dezember 1995. Bodenkundliche Daten, die vor 1993, jedoch nach dem 1. Januar 1985 erfasst wurden, können ebenfalls  mit einbezogen werden, sofern sie gemäß den nachstehenden Verfahren aufgenommen wurden.  II. Erhebungsverfahren II.1. Auswahl der Stichprobepunkte Zur Erhebung der Baumvitalität haben die Mitgliedstaaten bereits ein Probepunktnetz im 16 × 16 km-Raster (Anhang I Abschnitt II.1) angelegt. Das gleiche Probepunktnetz ist zu verwenden.  II.2. Stichprobepunktdaten Damit die aufgenommenen Baumvitalitätsdaten mit den bodenkundlichen Daten gut vergleichbar sind, wird dringend empfohlen, für jeden Stichprobepunkt nachstehende Daten zu erfassen und der Kommission zu übermitteln (siehe Formblatt 2a):  - Kenndaten:  - Land - Datum der Ansprache - Nummer des Stichprobepunkts - exakte Längen- und Breitenkoordinaten - Standortdaten:  - Höhe - Bodenart II.3. Auswahl der Erhebungspunkte Die Bodenproben sind im Zentrum der jeweiligen Stichprobepunkte für die Erfassung der Baumvitalität zu entnehmen und müssen für die Lage der tatsächlichen Probenahmestelle statistisch repräsentativ sein. Die Proben sind entweder aus einer Profilgrube  oder mit Hilfe des Bohrstocks zu entnehmen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Wurzeln der Probebäume unversehrt bleiben.  Können die Proben nicht exakt im Zentrum des Dauerprobepunkts entnommen werden, so sind die Probenahmestellen nach einem genau festgelegten objektiven, tendenzfreien statistischen Verfahren zu verlegen.  II.4. Bodenkundliche Merkmale am Stichprobepunkt Für jeden Stichprobepunkt sind die bodenkundlichen Merkmale anhand von Bohrkernen aus dem Zentrum des Stichprobepunkts aufzunehmen. Die Bodenart ist zu bestimmen und im Bodenzustandsbogen zu vermerken. Wird eine detaillierte Bodenprofilbeschreibung  erstellt, ist sie dem Waldbodenzustandsbericht als Anhang beizufügen.  Es wird empfohlen, die Profilbeschreibung in der Pufferzone gemäß den FAO-Leitlinien für Profilbeschreibungen (FAO, 1990) zu erstellen. Die Profilbeschreibung(en) sollte(n) unbedingt an einer für den Stichprobepunkt repräsentativen Stelle aufgenommen  werden.  Es empfiehlt sich, die Bodendichte zur Berechnung des Gesamtnährstoffgehalts am ungestörten Profil zu bestimmen.  II.5. Probenahmeverfahren Die Bodenproben werden nach Tiefenstufen oder Horizonten entnommen. Für jede Tiefenstufe bzw. jeden Horizont werden eine repräsentative Sammelprobe oder mehrere Proben entnommen; die Anzahl der Teilproben der Sammelprobe und das Datum der Probenahme  sind zu vermerken. Organische Auflage (O- und H-) (1) und Mineralkörper sind getrennt zu beproben. Für die Probenahme nach festen Tiefenstufen gilt folgende Einteilung:  - 0-10 cm (wahlweise auch 0-5 und 5-10);  - 10-20 cm.  II.6. Transport, Lagerung und Vorbereitung Transport und Lagerung der Proben sind so durchzuführen, daß chemische Veränderungen der Proben so gering wie möglich ausfallen. Die Transport- und Lagerbedingungen (einschließlich der Stillstandszeiten) sind zu vermerken. Bei diesem Vorgehen etwa  auftretende Probleme und Abweichungen davon sind im einzelnen anzugeben. Ein Teil der Probe sollte in einer Boden-Vergleichssammlung verwahrt werden, damit Vergleiche mit jüngeren Proben (z. B. nach zehn Jahren) angestellt werden können.  Die Proben sind für die Analyse vorzubereiten. Nach Entfernen grösserer Einschlüsse (> 2 mm) sind die Proben bei max. 40 °C zu trocknen und anschließend zu vermahlen oder zu sieben.  II.7. Analyseverfahren Die für die Bestimmung der einzelnen Bodenparameter zugelassenen Verfahren gehen aus den Arbeitsanweisungen für die Entnahme und Analyse von Waldbodenproben hervor, die vom Bodensachverständigenausschuß des Programms ICP - Forests ausgearbeitet und auf  der entsprechenden Tagung der Taskforce gebilligt wurde.  Es empfiehlt sich, die zugelassenen Verfahren zu verwenden. Sollten andere (innerstaatliche) Verfahren angewandt werden, sind die Zuverlässigkeitsbedingungen der Analyse zusammen mit den Analyseergebnissen im einzelnen anzugeben. Bei der  Waldbodenzustandserhebung wird zwischen vorgeschriebenen und fakultativen Kriterien unterschieden. Den Mitgliedstaaten steht es frei, alle oder einige der freiwilligen Kriterien aufzunehmen. Zur Angabe der Analyseergebnisse sind das Formblatt 2b  (vorgeschriebene Aufnahme) und das Formblatt 2c (fakultative Aufnahme) zu verwenden.  Spalte 1-4 Laufende Nummer der Stichprobepunkte (1 bis 9 999) 6-7 (1) Ländercode (Frankreich = 01, Belgien = 02 usw.) 9-12 (2) Nummer des Stichprobepunkts (max. 9 999) 14-19 (3) Datum der Ansprache, Tag/Monat/Jahr (Beispiel: 22 06 90) 21-27 (4)  Breitenkoordinaten in + Graden/Minuten/Sekunden (Beispiel: + 505852) 29-35 (4) Längenkoordinaten in + oder - Graden/Minuten/Sekunden (Beispiel: + 035531) 37-38 (5) Höhenlage (in 50-Meter-Stufen von 1 bis 31) 40-42 (6) Bodenart (101 bis 253) In der  letzten Spalte können Bemerkungen zum Stichprobepunkt gemacht werden: 44-54 (7) Sonstige Bemerkungen (freier Text) Erläuterungen zu den Formblättern 2a, 2b und 2c Liste der Codes, die in der der Kommission vorzulegenden Bodenzustandserhebung zu verwenden sind Formblatt 2a: Erhebungsdaten zu den Stichprobepunkten (bei der Probenahme vor Ort auszufuellen) (1) Land 01: Frankreich (FR) 02: Belgien (BL) 03: Niederlande (NL) 04: Deutschland (DL) 05: Italien (IT) 06: Vereinigtes Königreich (UK) 07: Irland (IR) 08: Dänemark (DK) 09: Griechenland (EL) 10: Portugal (PO) 11: Spanien (ES) 12: Luxemburg (LX).  (2) Nummer des Stichprobepunkts Die Nummer des Stichprobepunkts entspricht der Nummer des betreffenden Rasterschnittpunkts, der in der von der Kommission (Referat  "Spezifische Maßnahmen für den ländlichen Lebensraum (forstwirtschaftliche Entwicklung, Umweltschutz . . .)")  übermittelten Liste der Längen- und Breitenkoordinaten angegeben ist, oder der Nummer des Ersatzpunkts. Die Nummern der Stichprobepunkte entsprechen den Nummern der Stichprobepunkte für die Baumvitalitätserhebung (Anhang I) im betreffenden Jahr.  (3) Datum der Ansprache Das Datum der Ansprache ist in folgender Reihenfolge anzugeben:  Beispiel:  Tag Monat Jahr 0 8 0 9 9 2 (4) Längen- und Breitenkoordinaten Die betreffenden Koordinaten des Stichprobepunkts sind mit sechs Ziffern anzugeben. Wurde dieser Stichprobepunkt gemäß Abschnitt II.1 dieses Anhangs verlegt, so können sich die Koordinaten von denjenigen unterscheiden, die von der Kommission übermittelt  wurden.  Beispiel:  ± Grade Minuten Sekunden - Breite + 5 0 1 0 2 7 - Länge - 0 1 1 5 3 2 Im ersten Kästchen ist das Vorzeichen + oder - einzutragen.  (5) Höhenlage 1: & ge; 50 m 2: 51-100 m 3: 101-150 m 4: 151-200 m 5: 201-250 m 6: 251-300 m 7: 301-350 m 8: 351-400 m 9: 401-450 m 10: 451-500 m 11: 501-550 m 12: 551- 600 m 13: 601- 650 m 14: 651- 700 m 15: 701- 750 m 16: 751- 800 m 17: 801- 850 m 18: 851- 900 m 19:  901- 950 m 20: 951-1 000 m 21: 1 001-1 050 m 22: 1 051-1 100 m 23: 1 101-1 150 m 24: 1 151-1 200 m 25: 1 201-1 250 m 26: 1 251-1 300 m 27: 1 301-1 350 m 28: 1 351-1 400 m 29: 1 401-1 450 m 30: 1 451-1 500 m 31: >1 500 m (6) Bodenart Fluvisols 101 Eutric Fluvisols 102 Calcaric Fluvisols 103 Dystric Fluvisols 104 Mollic Fluvisols 105 Umbric Fluvisols 106 Thionic Fluvisols 107 Salic Fluvisols Gleysols 108 Eutric Gleysols 109 Calcic Gleysols 110 Dystric Gleysols 111 Andic Gleysols 112  Mollic Gleysols 113 Umbric Gleysols 114 Thionic Gleysols 115 Gelic Gleysols Regosols 116 Eutric Regosols 117 Calcaric Regosols 118 Gypsic Regosols 119 Dystric Regosols 120 Umbric Regosols 121 Gelic Regosols Leptosols 122 Eutric Leptosols 123 Dystric  Leptosols 124 Rendzic Leptosols 125 Mollic Leptosols 126 Umbric Leptosols 127 Lithic Leptosols 128 Gelic Leptosols Arenosols 129 Haplic Arenosols 130 Cambic Arenosols 131 Luvic Arenosols 132 Ferralic Arenosols 133 Albic Arenosols 134 Calcaric Arenosols  135 Gleyic Arenosols Andosols 136 Haplic Andosols 137 Mollic Andosols 138 Umbric Andosols 139 Vitric Andosols 140 Gleyic Andosols 141 Gelic Andosols Vertisols 142 Eutric Vertisols 143 Dystric Vertisols 144 Calcic Vertisols 145 Gypsic Vertisols Cambisols  146 Eutric Cambisols 147 Dystric Cambisols 148 Humic Cambisols 149 Galcaric Cambisols 150 Chromic Cambisols 151 Vertic Cambisols 152 Ferralic Cambisols 153 Gleyic Cambisols 154 Gelic Cambisols Calcisols 155 Haplic Calcisols 156 Luvic Calcisols 157  Petric Calcisols Gypsisols 158 Haplic Gypsisols 159 Calcic Gypsisols 160 Luvic Gypsisols 161 Petric Gypsisols Solonetz 162 Haplic Solonetz 163 Mollic Solonetz 164 Calcic Solonetz 165 Gypsic Solonetz 166 Stagnic Solonetz 167 Gleyic Solonetz Solonchaks  168 Haplic Solonchaks 169 Mollic Solonchaks 170 Calcic Solonchaks 171 Gypsic Solonchaks 172 Sodic Solonchaks 173 Gleyic Solonchaks 174 Gelic Solonchaks Kastanozems 175 Haplic Kastanozems 176 Luvic Kastanozems 177 Calcic Kastanozems 178 Gypsic  Kastanozems Chernozems 179 Haplic Chernozems 180 Calcic Chernozems 181 Luvic Chernozems 182 Glossic Chernozems 183 Gleyic Chernozems Phäozems 184 Haplic Phäozems 185 Calcaric Phäozems 186 Luvic Phäozems 187 Stagnic Phäozems 188 Gleyic Phäozems  Greyzems 189 Haplic Greyzems 190 Gleyic Greyzems Luvisols 191 Haplic Luvisols 192 Ferric Luvisols 193 Chromic Luvisols 194 Calcic Luvisols 195 Vertic Luvisols 196 Albic Luvisols 197 Stagnic Luvisols 198 Gleyic Luvisols Lixisols 199 Haplic Lixisols 200  Ferric Lixisols 201 Plinthic Lixisols 202 Albic Lixisols 203 Stagnic Lixisols 204 Gleyic Lixisols Planosols 205 Eutric Planosols 206 Dystric Planosols 207 Mollic Planosols 208 Umbric Planosols 209 Gelic Planosols Podzoluvisols 210 Eutric Podzoluvisols  211 Dystric Podzoluvisols 212 Stagnic Podzoluvisols 213 Gleyic Podzoluvisols 214 Gelic Podzoluvisols Podzols 215 Haplic Podzols 216 Cambic Podzols 217 Ferric Podzols 218 Carbic Podzols 219 Gleyic Podzols 220 Gelic Podzols Acrisols 221 Haplic Acrisols  222 Ferric Acrisols 223 Humic Acrisols 224 Plinthic Acrisols 225 Gleyic Acrisols Alisols 226 Haplic Alisols 227 Ferric Alisols 228 Humic Alisols 229 Plinthic Alisols 230 Stagnic Alisols 231 Gleyic Alisols Nitisols 232 Haplic Nitisols 233 Rhodic Nitisols  234 Humic Nitisols Ferralsols 235 Haplic Ferralsols 236 Xanthic Ferralsols 237 Rhodic Ferralsols 238 Humic Ferralsols 239 Geric Ferralsols 240 Plinthic Ferralsols Plinthosols 241 Eutric Plinthosols 242 Dystric Plinthosols 243 Humic Plinthosols 244 Albic  Plinthosols Histosols 245 Folic Histosols 246 Terric Histosols 247 Fibric Histosols 248 Thionic Histosols 249 Gelic Histosols Anthrosols 250 Aric Anthrosols 251 Fimic Anthrosols 252 Cumulic Anthrosols 253 Urbic Anthrosols (7) Sonstige Bemerkungen Weitere wichtige Angaben zum Stichprobepunkt können hier vermerkt werden.  Die erste Zeile (Nr. 0) dient der Angabe des verwendeten Probenahmeverfahrens. Für jeden Parameter ist das verwendete Probenahmeverfahren anzugeben:  0: keine Abweichung vom zugelassenen Verfahren 1: Analyse mit Hilfe eines Alternativverfahrens (2)() 9: verrechnete Daten (3)() 1-5 Lfd. Nummer der DateiLfd. Nummer der Proben (1-99 999) 7-10 Nummer des Stichprobepunkts Nummer der entsprechenden Probefläche (max. 9 999) 12-14 Tiefenstufe Tiefenstufen-Code (H, O, M05, M51, M01, M12) 16 Probenahmeverfahren Code des  Probenahmeverfahrens (0 = zugelassenes Verfahren, 1 = empfohlenes Verfahren (4)(), 9 = Verrechnung (5)() 18-23 Datum Zeitpunkt der Analyse (Tag/Monat/Jahr)  / Tabellen: S. ABl. */   Nummer des Stichprobepunkts Siehe Erläuterungen zu Nummer 2 in Formblatt 2a (8) Probehorizont O:organische Auflage H: organische Auflage M01: Mineralkörper (0-10 cm) M05: Mineralkörper (0-5 cm) (Empfehlung) M51: Mineralkörper (5-10 cm) (Empfehlung) M12: Mineralkörper (10-20 cm) (9) Probenahme-Verfahrenscode Die Daten sind nach Horizonten zu übermitteln. Die Beprobung kann (bei guter Protokollierung) auch in anderer Weise erfolgen. Für die Angabe der Probenahmeverfahren ist folgender Code zu verwenden:  0: keine Abweichung vom zugelassenen Probenahmeverfahren 1: empfohlene Beprobung 9: andere Art der Probenahme unter Verrechnung der Ergebnisse; die Bodenzustandserhebung muß eine ausführliche Erläuterung des Verfahrens und der Verrechnung erhalten (10) Datenanalyse Das Datum des Beginns der Analyse ist ebenso einzutragen wie das Datum der Probenahme (Nummer 3).  (11) Bodenanalyse Die organischen Auflage (O/H) und der Mineralkörper (M) müssen auf folgende Parameter untersucht werden:   /* Tabellen: S. ABl. */   In der ersten Zeile (Seriennummer 0) ist anzugeben, welches Analyseverfahren für den jeweiligen Parameter verwendet wurde.  0: Probeanalyse gemäß dem angegebenen zugelassenen Verfahren 1: Probeanalyse nach einem Alternativverfahren (nach Angabe des Bodensachverständigenausschusses) 9: Probeanalyse nach einem anderen Verfahren und/oder Verrechnung der Ergebnisse In den beiden letzten Fällen (PNV 1 oder 9) ist das Analyseverfahren und/oder die Verrechnung im Anhang des Bodenzustandsberichts ausführlich zu erläutern.  In der ersten Zeile (Nr. 0) ist anzugeben, welches Analyseverfahren für den jeweiligen Parameter verwendet wurde: 0: keine Abweichung vom zugelassenen Verfahren 1: Analyse mit Hilfe eines Alternativverfahrens (7)() 9: verrechnete Daten (8)() 1-5 Lfd.  Nummer der DateiLfd. Nummer der Proben (1-99 999) 7-10 Nummer des Stichprobepunkts Nummer der entsprechenden Probefläche (max. 9 999) 12-14 Tiefenstufe Tiefenstufen-Code (H, O, M05, M51, M01, M12) 16 Probenahmeverfahren Code des Probenahmeverfahrens [0  = zugelassenes Verfahren, 1 = empfohlenes Verfahren (9)(), 9 = Verrechnung (10)()] 18-23 Datum Zeitpunkt der Analyse (Tag/Monat/Jahr)   /* Tabellen: S. ABl. */   Ergebnisse der fakultativen Erhebung (nach der Laboranalyse auszufuellen) Nummer des Stichprobepunkts Siehe Erläuterungen in Formblatt 2a Nummer 2 (8) ProbehorizontO:organische Auflage H: organische Auflage M01: Mineralkörper (0-10 cm) M05: Mineralkörper (0-5 cm) (Empfehlung) M51: Mineralkörper (5-10 cm) (Empfehlung) M12: Mineralkörper (10-20 cm) (9) Probenahme-Verfahrenscode Die Daten sind nach Horizonten zu übermitteln. Die Beprobung kann (bei guter Protokollierung) auch in anderer Weise erfolgen. Für die Angabe der Probenahmeverfahren ist folgender Code zu verwenden:  0: keine Abweichung vom zugelassenen Probenahmeverfahren 1: empfohlene Beprobung 9: andere Art der Probenahme unter Verrechnung der Ergebnisse; die Bodenzustandserhebung muß eine ausführliche Erläuterung des Verfahrens und der Verrechnung erhalten (10) Datenanalyse Das Datum des Beginns der Analyse ist ebenso einzutragen wie das Datum der Probenahme (Nummer 3).  (11) Bodenanalyse Die Untersuchung der organischen Auflage (O/H) und der Mineralkörper (M) auf folgende Parameter ist fakultativ:   /* Tabellen: S. ABl. */   In der ersten Zeile (Seriennummer 0) ist anzugeben, welches Analyseverfahren für den jeweiligen Parameter verwendet wurde:  0: Probeanalyse gemäß dem angegebenen zugelassenen Verfahren 1: Probeanalyse nach einem Alternativverfahren (nach Angabe des Bodensachverständigenausschusses) 9: Probeanalyse nach einem anderen Verfahren und/oder Verrechnung der Ergebnisse In den beiden letzten Fällen (PAV 1 oder 9) ist das Analyseverfahren und/oder die Verrechnung im Anhang des Bodenzustandsberichts ausführlich zu erläutern.  (1) Der Bodensachverständigenausschuß des UN/ECE-Programms ICP - Forests hat beschlossen, die FAO-Richtlinien für die Bodenbeschreibung (1990) sowie folgende Begriffsbestimmungen für die organischen Horizonte (O- und H-) zu verwenden:  H-Horizonte: Aus überwiegend organischem Material bestehende Horizonte, die durch Anhäufung von unkompostiertem oder teilkompostiertem Material auf dem Oberboden, auch vom Grundwasser beeinflusst, entstanden sind. Alle H-Horizonte sind oder waren über  längere Zeit vom Stauwasser gesättigt, sind mittlerweile jedoch gedränt. Alle H-Horizonte können Mineralböden aufliegen oder sich unmittelbar unter der Oberfläche befinden, sofern sie überlagert wurden.  O-Horizonte: Aus überwiegend organischem Material bestehende Horizonte, die sich aus unkompostiertem oder teilkompostiertem Material wie Laub, Nadeln, Zweigen, Moos und Flechten zusammensetzen, das auf der Oberfläche abgelagert wurde. Sie können  Mineralböden oder organischen Böden aufliegen. O-Horizonte sind über lange Zeit nicht wassergesättigt. Der mineralische Teil dieses Materials macht nur einen geringen Teil seines Volumens aus und beträgt im allgemeinen weniger als die Hälfte seines  Gewichts. Ein O-Horizont kann auf der Oberfläche eines Mineralbodens aufliegen oder sich unmittelbar unter der Oberfläche befinden, sofern er überlagert wurde. Ein durch Illuviation organischen Materials in einen mineralischen Unterboden entstandener  Horizont ist kein O-Horizont, auch wenn einige derart entstandene Horizonte reich an organischem Material sind.(2)() Die verwendeten Analyse- und Verrechnungsverfahren sind im Anhang des Bodenzustandsberichts ausführlich zu beschreiben.(3)() Ist der  tatsächlich ermittelte Wert gleich dem Hoechstwert oder grösser, so werden Hoechstwerte zugrundegelegt. Ist der tatsächlich ermittelte Wert kleiner als der erfaßbare Mindestwert, so ist der Mindestwert zu verwenden. Kann keine Menge gemessen werden  (Unterschreiten der Nachweisgrenze), so ist ein besonderer Code (-1) zu verwenden. Wurde für diesen Parameter keine Analyse durchgeführt, so ist eine Null oder gar nichts einzutragen.(4)() Trockenofengewicht.(5)() Die verwendeten Analyse- und  Verrechnungsverfahren sind im Anhang des Bodenzustandsberichts ausführlich zu beschreiben.(6)() Ist der tatsächlich ermittelte Wert gleich dem Hoechstwert oder grösser, so werden Hoechstwerte zugrunde gelegt. Ist der tatsächlich ermittelte Wert kleiner als  der erfaßbare Mindestwert, so ist der Mindestwert zu verwenden. Kann keine Menge gemessen werden (Unterschreiten der Nachweisgrenze), so ist ein besonderer Code (-1) zu verwenden. Wurde für diesen Parameter keine Analyse durchgeführt, so ist eine Null  oder gar nichts einzutragen.(7)() Trockenofengewicht.   ANHANG III   ANTRAG AUF GEMEINSCHAFTSZUSCHUSS FÜR DIE DURCHFÜHRUNG DER MASSNAHMEN NACH ARTIKEL 2 ABSATZ 1 DER VERORDNUNG (EWG) Nr. 3528/86 UND IHREN ÄNDERUNGEN   Die Zuschussanträge sind gemäß Anhang A der Verordnung (EWG) Nr. 526/87 der Kommission zu stellen; dem Antrag sind folgende Angaben sowie die im Anhang als Formblatt 3a beigefügte, ausgefuellte Tabelle beizufügen.  Für jede Maßnahme gemäß Artikel 1 (alljährliche Erfassung der Baumvitalität) und Artikel 1a (Bodenzustand) sind folgende Angaben zu machen:  1. Kurzbeschreibung der Maßnahmen 2. Antragsteller Rolle des Antragstellers bei der Maßnahme.  3. Für die Durchführung der Maßnahmen zuständige Stelle Gegenstand und Umfang der Haupttätigkeiten der Stelle.  4. Genaue Maßnahmenbeschreibung a) Im Falle von Maßnahmen zur periodischen Waldschadenserhebung und zur Einrichtung oder zur Ausweitung des gemeinschaftlichen Probepunktrasters:  - Zustandsbeschreibung;  - geographische Lage und Gebiet der betreffenden Region(en) (mit Kartenmaterial);  - Zahl der Stichprobepunkte des gemeinschaftlichen Probepunktrasters (Formblatt 3a);  - genaue Beschreibung des vor Ort verwendeten Verfahrens (Anzahl der Bäume, Auszeichnung usw.);  - Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 3b).  b) Im Falle von Maßnahmen zur Waldbodenzustandserhebung an den Stichprobepunkten des gemeinschaftlichen 16 × 16 km-Rasters:  - Zustandsbeschreibung;  - Anzahl der Stichprobepunkte des gemeinschaftlichen Probepunktrasters, die bei der Bodenzustandserhebung berücksichtigt werden sollen (Formblatt 3a);  - ausführliche Beschreibung des vor Ort verwendeten Verfahrens (Anzahl der Einzelproben, Bodenprofilbeschreibung usw.);  - ausführliche Beschreibung der Ansprachekriterien und zu verwendendes Analyseverfahren mit ausführlicher Beschreibung der Eichungen, Korrekturen und/oder Umrechnungen, die erforderlich sind, damit die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der  zugelassenen Verfahren gegeben ist;  - Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 3b).  5. Kosten der Maßnahmen gemäß den Buchstaben 4a und 4b (Formblatt 3a) - Kosten je Stichprobepunkt (Versuchsanstellung, Ansprache oder Probenahme);  - Gesamtkosten der Versuchsanstellung, Ansprache oder Probenahme;  - beantragter Gemeinschaftszuschuß für Versuchsanstellung, Ansprache oder Probenahme;  - Kosten für Analyse und Auswertung (Bodenproben) je Stichprobepunkt;  - Gesamtkosten der Analyse und Auswertung (Bodenproben);  - beantragter Gemeinschaftszuschuß für Analyse und Auswertung (Bodenproben);  - Gesamtprojektkosten (Summe der Kosten für Versuchsanstellung, Ansprache und/oder Probenahme sowie Summe der Kosten für Analyse und Auswertung);  - beantragter Gesamtzuschuß der Gemeinschaft (Summe der Kosten für Versuchsanstellung, Ansprache und/oder Probenahme sowie Summe der Kosten für Analyse und Auswertung).  6. Ausfuellen der Tabellen 3a und 3b.  .  Datum und Unterschrift  ANHANG IV   PERIODISCHER WALDZUSTANDSBERICHT (Artikel 3 Absatz 1)   Jeder Mitgliedstaat legt alljährlich vor dem 15. Januar des Folgejahres zusätzlich zu den Ergebnissen der Baumvitalitätserhebung (gemäß Anhang I) einen Bericht über den Zustand seines Waldes vor. Dieser Bericht stützt sich insbesondere auf die Daten,  die bei der Waldschadenserhebung im 16 × 16 km-Raster und mit Hilfe anderer Beobachtungsnetze aufgenommen worden sind.  Die einzelstaatlichen Berichte müssen folgende Angaben enthalten:  I. Allgemeine Angaben zur Waldschadenserhebung - Für die Zusammenfassung der Ergebnisse zuständige Stelle;  - Waldfläche des Landes;  - vom Raster erfasste Gesamtfläche;  - Rasterdichte anderer Netze;  - Gesamtzahl der Stichprobepunkte;  - Gesamtzahl der erfassten Bäume;  - Zahl der Probebäume je Stichprobepunkt;  - Anordnung/Auswahl der Probebäume;  - Ansprachezeitraum;  - Durchführung und Kontrolle der Erhebung;  - Datenverarbeitung;  - Schwierigkeiten.  II. Ergebnisse der Waldzustandserhebung Die Ergebnisse werden als Prozentsatz der in die einzelnen Verlichtungs- bzw. Verfärbungsklassen fallenden Bäume ausgedrückt. Der Prozentsatz des Nadel-/Blattverlusts bezieht sich auf Schäden bekannter und unbekannter Genese.  In einer zusammenfassenden Tabelle (Formblatt 4a) sind die Gesamtdaten für das ganze Land sowie nach Regionen aufgeschlüsselt auszuweisen. Für jede Region sowie für das ganze Land ist ein Satz von vier Formblättern (Formblatt 4b) auszufuellen:  - Nadelverluste (Nadelhölzer);  - Blattverluste (Laubhölzer);  - Verfärbung - Nadelhölzer;  - Verfärbung - Laubhölzer.  Im gleichen Formblatt können auch die kombinierten Schadstufen (Verlichtung und Verfärbung) für Laub- und Nadelhölzer angegeben werden.  III. Angaben zu möglichen Ursachen der aufgenommenen Schäden Wichtige Erkenntnisse über mögliche Ursachen der aufgenommenen Schäden, insbesondere im Zusammenhang mit der Luftverschmutzung, sind in einem eigenen Abschnitt der Berichte der Mitgliedstaaten zu analysieren.  Der Jahresbericht sollte auch Aufschluß geben über etwa bestehende Zusammenhänge zwischen Waldschäden unterschiedlicher Art und Stufe (Nadel-/Blattverlust, Verfärbung, andere Schadbilder) und Parametern wie zum Beispiel Gelände- oder Bestandsmerkmale,  Witterungsverhältnisse usw.  IV. Maßnahmen zur Erhaltung oder Sanierung geschädigter Wälder Die wichtigsten Ergebnisse jeglicher Maßnahmen oder Feldversuche zur Erhaltung und Sanierung geschädigter Wälder sind in dem Bericht aufzuzeigen.  V. Sozioökonomische Auswirkungen der Waldschäden Die Mitgliedstaaten übermitteln alle wesentlichen verfügbaren Informationen über die sozioökonomischen Auswirkungen der Waldschäden.  Erläuterungen zu den Formblättern 4a und 4b Im jährlichen Waldzustandsbericht zu machende Angaben Formblatt 4a: Zusammenfassung des jährlichen Waldzustandsberichts (1) Land Name und Landes (2) Jahr Erhebungsjahr (3) Zuständige Stelle Hier ist der Name der für die Durchführung verantwortlichen Stellen einzutragen. Wird die Erhebung oder die Datenverarbeitung/-auswertung (zum Teil) von mehreren Stellen durchgeführt, so ist dies in der für Bemerkungen vorgesehenen Zeile deutlich zu  vermerken.  (4) Ansprechpartner Namentliche Angabe des für das Ausfuellen der Formblätter zuständigen Person mit Angabe der direkten Telefondurchwahl und der Telefaxnummer.  Folgende Angaben sind für die Fläche jeder Region und für die Gesamtfläche des Landes zu machen.  (5) Gesamte Waldfläche Die gesamte Waldfläche der einzelnen Regionen und des Landes in km² ist anzugeben. Liegt den Angaben eine andere Begriffsbestimmung zugrunde als die des Anhangs I (II.1), so ist genau zu definieren, welche Flächen hier als Wald verstanden werden.  (6) Vom Probepunktraster insgesamt erfasste Waldfläche Die vom Raster bzw. den Rastern erfasste Fläche (gemäß Begriffsbestimmung in Anhang I (II.1)) ist anzugeben. Aufgrund einer anderen Definition oder der Lückenhaftigkeit des Rasters oder der Raster differiert diese Fläche möglicherweise von der  Gesamtfläche des Landes.  (7) Vollständigkeit des Rasters in Prozent Hier ist anzugeben, zu welchem Prozentsatz der Raster die Gesamtwaldfläche abdeckt, wobei die Begriffsbestimmung gemäß Anhang I (II.1) zugrunde zu legen ist. Abweichungen von 100 % sind zu erläutern.  (8) Rasterdichte Angabe der tatsächlichen Rasterdichte in km × km zur Bestimmung der Stichprobepunkte.  (9) Anzahl der Stichprobepunkte Die Zahl der erfassten Stichprobepunkte ist anzugeben.  (10) Anzahl der Bäume Die Gesamtzahl der erfassten Bäume ist anzugeben.  (11) Anzahl der Bäume je Stichprobepunkt Angabe der durchschnittlichen Baumzahl je Stichprobepunkt. Abweichungen von der landesweit festgestellten durchschnittlichen Baumzahl je Stichprobepunkt sind ausführlich zu erläutern.  (12) Name der Regionen Genaue Angabe der Regionen (z. B. Bundesländer).  (13) Bemerkungen zu den Erhebungen auf landesweiter und regionaler Ebene Einschlägige Angaben von landesweiter oder regionaler Bedeutung sind hier oder auf einem zusätzlichen Blatt anzugeben. Angaben, die eine oder mehrere Regionen betreffen, müssen eindeutig als solche kenntlich sein.  Formblatt 4b: Jahresbericht über die Schäden der Hauptbaumarten Für die Fläche jeder Region sowie für die Gesamtfläche des Landes ist ein Satz von vier Formblättern auszufuellen (Nadelverluste (Nadelhölzer), Blattverluste (Laubhölzer), Verfärbungen von Nadelhölzern und Verfärbungen von Laubhölzern). Fakultativ kann  ferner ein Satz von zwei Formblättern (Kombination von Nadel-/Blattverlusten und Verfärbungen) für Nadelhölzer und Laubhölzer ausgefuellt werden. Bei den Angaben Nadel-/Blattverluste/Verfärbungen bzw. Nadelhölzer/Laubhölzer ist das Unzutreffende zu  streichen.  (1) Land Name des Landes (2) Region Name der Region (siehe auch Formblatt 4a Nummer 12) (3) Erhebungszeitraum Angeben, in welchem Zeitraum die Erhebung (für die betreffende Region) durchgeführt wurde.  (4) Baumarten In den Spalten 3-7 und 10-14 sind die Codes der Hauptbaumarten einzutragen (siehe Anhang I Nummer 14 mit ausführlicher Liste der Arten und ihrer Codes). In Spalte 3-7 werden Bäume bis 60 Jahre, in den Spalten 10-14 Bäume über 60 Jahre eingetragen. In  den Spalten 8 und 15 wird die Gesamtlage der anderen Arten für jüngere bzw. ältere Bäume eingetragen. Die Gesamtfläche für alle  "anderen" Bäume soll weniger als 10 % der Gesamtfläche betragen. Erforderlichenfalls sind zusätzliche Formblätter für  weitere Baumarten auszufuellen. In Spalte 17 werden Bäume unbestimmten Alters erfasst. In der letzten Spalte (Gesamtsumme) werden die Zwischensummen und die Werte für Bäume unbestimmten Alters (9 + 16 + 17) zusammengefasst.  (5) Gesamtfläche nach Arten Angabe der von jeder Art eingenommenen Gesamtfläche in km².  (6) Anzahl der Probebäume Hier ist die Gesamtzahl der beprobten Bäume einzutragen.  (7) Prozentualer Anteil nach Klassen In den fünf Zeilen unter der Zeile mit den Prozentzeichen ist die prozentuale Verteilung der Schadstufen auf jüngere und ältere Bäume der einzelnen Arten, die anderen Bäume und das Gesamtkollektiv anzugeben. In den Spalten für die Zwischensumme und die  Gesamtsumme ist der Prozentsatz der auf die fünf Klassen des Gesamtkollektivs entfallenden Anteile an Bäumen einzutragen. Die Prozentsätze einer Spalte müssen sich stets zu 100 % aufaddieren lassen.  (8) Bemerkungen Etwaige Bemerkungen zu einer oder mehreren Arten können unter der Tabelle abgegeben werden und sind im begleitenden Berichtstext zu erläutern (vgl. Anhang IV Kapitel III).   ANHANG I   GEMEINSAME VERFAHREN FÜR DIE PERIODISCHE WALDSCHADENSERHEBUNG (Artikel 2 Absatz 1)   I. Allgemeines Die Regelung gemäß Artikel 2 Absatz 1 dient der periodischen Erhebung des Gesundheitszustands der Wälder in den Mitgliedstaaten durch Aufnahme repräsentativer Daten über Ausmaß und Schwere der Waldschäden sowie der Verfolgung der Schadentwicklung.  Dieser Erhebung wird auf Gemeinschaftsebene anhand eines Netzes von Stichprobepunkten im 16 × 16 km-Raster durchgeführt, welches das gesamte Gebiet jedes Mitgliedstaats überzieht. Die Mitgliedstaaten können zur Gewinnung landesweit oder regional  repräsentativer Daten für ihren Jahresbericht diesen Raster weiter verdichten. Auf beiden Erfassungsebenen (gemeinschaftliche und einzelstaatliche oder regionale Ebene) sind die gemeinsamen Verfahren für die Probebaumauswahl und die Ansprachekriterien  zu verwenden, die im folgenden erläutert werden.  Die Erhebung wird alljährlich nach der Ausbildung des Nadel- bzw. Laubkleids und vor dem Beginn der herbstlichen Laubverfärbung durchgeführt.  II. Erhebungsverfahren II.1. Auswahl der Stichprobepunkte Wälder im Sinne dieser Erhebung sind Waldbaumbestände mit einem Kronenschluß von mindestens 20 % im Umtriebsalter (geschlossene Bestände nach der Definition der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Bei bestimmten  Waldarten, wie sie für den Mittelmeerraum typisch sind (Maquis u. ä., Bestände von Quercus suber und Quercus ilex usw.), muß der Kronenschluß mindestens 10 % betragen. Die Mindestfläche der zu beprobenden Waldstücke beträgt 0,5 Hektar.  Auf Gemeinschaftsebene erfolgt die Datenaufnahme durch Erhebung an systematisch verteilten Stichprobepunkten im 16 × 16 km-Raster, der das gesamte Gebiet der Gemeinschaft überzieht. Der 16 × 16 km-Raster ist nach dem in nordsüdlicher und ostwestlicher  Richtung verlaufenden Gradnetz der geographischen Längen- und Breitenkoordinaten ausgerichtet und nimmt seinen Ausgang vom Referenzpunkt mit den Koordinaten 50°14& prime;15& prime;& prime; nördlicher Breite und 9°47& prime;15& prime;& prime; östlicher  Länge. Die Kommission übermittelt jedem Mitgliedstaat die Koordinaten der Rasterschnittpunkte.  Die Rasterschnittpunkte, die ausserhalb eines Waldes (nach vorstehender Definition) zu liegen kommen, scheiden als Stichprobepunkte aus, müssen nach einer späteren Neubegründung jedoch wieder berücksichtigt werden.  Mitgliedstaaten, die bereits ein systematisches Probepunktnetz angelegt haben, können die zugehörigen Stichprobepunkte ihrer Raster (die sich mit den 16 × 16 km-Schnittpunkten decken oder ihnen am nächsten liegen) bei der Anlegung des gemeinschaftlichen  Netzes beibehalten, sofern die nachstehenden gemeinsamen Verfahren angewandt werden. Mitgliedstaaten, die nicht oder nur teilweise über ein solches systematisches Netz verfügen, legen neue Netze an oder bauen die bestehenden aus, um das  gemeinschaftliche Netz zu vervollständigen. In diesem Fall ist ein Stichprobepunkt, der in einem Wald (nach vorstehender Definition) zu liegen kommt, exakt an seinem vorbestimmten geographischen Ort zu lokalisieren.  Sollte der Stichprobepunkt aufgrund des unwegsamen Geländes oder der Vegetationsdichte (z. B. Maquis) unzugänglich sein, ist er durch den nächstgelegenen, über einen Pfad erreichbaren Punkt (in höchstens 8 km Entfernung vom theoretischen  Stichprobepunkt) zu ersetzen.  Ferner ist an Stellen, an denen eine visuelle Ansprache der Baumkronen unmöglich ist, insbesondere im Maquis oder ähnlichen Gehölzen, oder an denen die Stichprobe aus anderen Gründen nicht gebildet werden kann, der Stichprobepunkt nach einem objektiven,  tendenzfreien Verfahren innerhalb des Bestands zu verlegen.  Die Verlegung des Stichprobepunkts ist unter Angabe der Gründe in Formblatt 1a zu vermerken.  Befindet sich der Stichprobepunkt in einem Maquis oder einem ähnlichen Gehölz, so ist dies im selben Formblatt deutlich zu vermerken.  II.2. Auswahl der StichprobebäumeAn jedem Stichprobepunkt sind die Stichprobebäume nach einem genau festgelegten objektiven, tendenzfreien statistischen Verfahren auszuwählen (z. B. Aufnahmeeinheit, bestehend aus vier kreuzförmig nach den Haupthimmelsrichtungen ausgerichteten  Aufnahmepunkten im Abstand von 25 m zum Rasterschnittpunkt, von denen aus jeweils sechs Bäume ausgewählt werden, oder Aufnahme der Stichprobebäume entlang einer vom Rasterschnittpunkt ausgehenden Spirale). In jüngeren, dichten Beständen, in denen eine  Ansprache der einzelnen Kronen unmöglich ist, erfolgt die Auswahl der Stichprobe nach einem vorgeschriebenen geometrischen Verfahren. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis eine ausreichende Anzahl von Bäumen mit erfaßbaren Kronen ermittel worden  ist. Dafür gelten folgende Auswahlkriterien:  - die Mitgliedstaaten können die an jedem Punkt zu bewertende Anzahl von Bäumen bestimmen, wobei die Stichprobe jedoch mindestens 20 und höchstens 30 Bäume umfassen darf und ihre Zahl konstant bleiben muß;  - bei der Ansprache sind alle Baumarten zu berücksichtigen. Die ausgewählten Bäume müssen mindestens 60 cm hoch sein. Als Stichprobebäume für die Schadansprache kommen nur vorherrschende, herrschende und mitherrschende Bäume in Betracht (Kraft:  Baumklassen 1-3). Bäume dieser Klassen mit Wipfelbruch scheiden aus;  - die im Rahmen von Bewirtschaftungsmaßnahmen entnommenen Bäume können durch neue Stichprobebäume ersetzt werden, die nach einem tendenzfreien Verfahren ausgewählt werden. Kahlschläge scheiden als Stichprobepunkte so lange aus, bis eine Neubegründung  erfolgt ist;  - der Mittelpunkt der Aufnahmeeinheit ist für die weitere Ansprache im Rahmen späterer Erhebungen auszuzeichnen. Nach Möglichkeit sind auch die Stichprobebäume auf Dauer auszuzeichnen;  - liegen die Stichprobepunkte in einer Dickung, so wird nur der herrschende Stamm des ausgewählten Baumstumpfes bewertet. Liegt der Stichprobepunkt in einem Wald unterschiedlicher Zusammensetzung mit Dickungen als vorherrschendem Bestand, so sind die  Stichprobebäume aus diesem Bestand auszuwählen;  - ist dagegen Hochwald vorherrschend, so sind die Stichprobebäume aus den vorherrschenden Bäumen dieses Bestands auszuwählen.  II.3. Ansprache der Stichprobebäume Visülle Ansprache der Nadel-/Blattverluste Die Nadel-/Blattverluste sind in 5 %-Stufen, bezogen auf den vollständig belaubten Baum unter den Bedingungen vor Ort, zu bewerten. Die Einteilung in nachstehende Nadel-/Blattverluststufen ist während der Ansprache in 5 %-Stufen durchzuführen.  Visülle Ansprache der Verfärbung Die Verfärbung ist in 5 %-Stufen, bezogen auf den gesunden Baum unter den Bedingungen vor Ort, zu bewerten.  Die Einteilung in Verfärbungsstufen erfolgt nach der Ansprache.  Die Verfärbungsstufen sind wie folgt definiert:   /* Tabellen: S. ABl. */   II.4. Datenaufnahme Die Ergebnisse dieser Waldschadensansprache (Nadel-/Blattverluste und Verfärbung) sind mindestens durch folgende Angaben zu ergänzen für jeden Stichprobepunkt (Formblatt 1a):  - Kenndaten:  - Land - Datum der Ansprache - Nummer des Stichprobepunkts - exakte Längen- und Breitenkoordinaten - Standortdaten:  - Wasserversorgung der Hauptbaumarten - Humusform - Höhenlage - Exposition - Bestandsdaten:  - Durchschnittsalter der vorherrschenden Schicht - Bodendaten:  - Bodenart für jeden Baum des Stichprobepunkts (Formblatt 1b):  - Nummer des Stichprobepunkts - Probebaumdaten:  - Baumnummer (sichtbare Auszeichnung) - Baumart - Nadel-/Blattverlust - Verfärbung - leicht erkennbare Schäden (Insekten, Pilze, abiotische Faktoren) - ermittelter Schadtyp - Bemerkungen zum Baum am Stichprobepunkt.  Zur Aufnahme dieser Daten kann der gemeinsame Erhebungsbogen gemäß diesem Anhang (Formblätter 1a und 1b) verwendet werden.  Bei Verwendung des gemeinschaftlichen 16 × 16-km-Rasters sind die vorgeschriebenen Daten der Kommission unter Verwendung des Formblatts gemäß Anhang VIa zu übermitteln. Länder mit nur wenigen Stichprobepunkten (weniger als 20) können diese Daten auf  gewöhnlichem Papier übermitteln.  II.5. Schulung der Aufnahmetrupps Die Aufnahmetrupps setzen sich aus zwei Fachkräften zusammen, von denen zumindest eine diplomierter/graduierter Forstwirt sein sollte und die Einsatzleitung übernimmt.  Vor Beginn der alljährlichen Erhebung durchlaufen alle Aufnahmetrupps eine theoretische und praktische Schulung in Meß- und Anspracheverfahren sowie im Ausfuellen der einzelnen Formblätter.  II.6. Kontrollerhebung Wie bei innerstaatlichen Waldinventuren allgemein üblich, sind 5 bis 10 % der Stichprobepunkte von einem unabhängigen Kontrolltrupp erneut aufzunehmen.  Diese Kontrollerhebung betrifft alle Messungen und Bewertungen der Aufnahmetrupps. Sollten nennenswerte Abweichungen auftreten, so sind unverzueglich die erforderlichen Anpassungen der Geräte vorzunehmen oder die Anweisungen und ihre Durchführung zu  klären, damit schwerwiegende systematische Fehler vermieden werden.  Spalte 1-4 Laufende Nummer der Stichprobepunkte (1 bis 9 999) 6-7 (1) Ländercode (Frankreich = 01, Belgien = 02 usw.) 9-12 (2) Nummer des Stichprobepunkts (max. 9 999) 14-19 (3) Datum der Ansprache, Tag/Monat/Jahr (Beispiel: 22 06 90) 21-27 (4)  Breitenkoordinaten in + Graden/Minuten/Sekunden (Beispiel: + 505852) 29-35 (4) Längenkoordinaten in + oder - Graden/Minuten/Sekunden (Beispiel: + 035531) 37 (5) Wasserversorgung (unzureichend = 1, ausreichend = 2, übermässig = 3) 39 (6) Humusform (Mull =  1, Moder = 2 usw.) 41-42 (7) Höhenlage (in 50-Meter-Stufen von 1 bis 31) 44 (8) Exposition (N = 1, NE = 2 usw.) 46-47 (9) Altersdurchschnitt der vorherrschenden Arten (in 20-Jahres-Klassen von 1 bis 8) 49-51 (10) Bodenart (101 bis 253) In der letzten  Spalte können Bemerkungen zum Stichprobepunkt gemacht werden: 53-63 (11) Sonstige Bemerkungen (freier Text) Erläuterungen zu Formblatt 1a und 1b Liste der Codes, die in der der Kommission vorzulegenden Waldschadenserhebung zu verwenden sind Beim Ausfuellen der Erhebungsbögen 1a und 1b haben die Mitgliedstaaten folgende Anweisungen zu beachten und folgende Codes zu verwenden Formblatt 1a (Erhebungsdaten der Stichprobepunkte) (1) Land 01: Frankreich (FR) 02: Belgien (BL) 03: Niederlande (NL) 04: Deutschland (DL) 05: Italien (IT) 06: Vereinigtes Königreich (UK) 07: Irland (IR) 08: Dänemark (DK) 09: Griechenland (EL) 10: Portugal (PO) 11: Spanien (ES) 12: Luxemburg (LX).  (2) Nummer des Stichprobepunkts Die Nummer des Stichprobepunkts entspricht der Nummer des betreffenden Rasterschnittpunkts, der in der von der Kommission (Referat  "Spezifische Maßnahmen für den ländlichen Lebensraum (forstwirtschaftliche Entwicklung, Umweltschutz . . .)")  übermittelten Liste der Längen- und Breitenkoordinaten angegeben ist. Abweichungen von den Listendaten sind ausdrücklich zu vermerken.  (3) Datum der Ansprache Das Datum der Ansprache ist in folgender Reihenfolge anzugeben:  Beispiel:  Tag Monat Jahr 0 8 0 9 9 2 (4) Längen- und Breitenkoordinaten Die betreffenden Koordinaten des Stichprobepunkts sind mit sechs Ziffern anzugeben. Wurde dieser Stichprobepunkt gemäß Abschnitt II.1 dieses Anhangs verlegt, so können sich die Koordinaten von denjenigen unterscheiden, die von der Kommission übermittelt  wurden.  Beispiel:  ± Grade Minuten Sekunden - Breite + 5 0 1 0 2 7 - Länge - 0 1 1 5 3 2 Im ersten Kästchen ist das Vorzeichen + oder - einzutragen.  (5) Wasserversorgung der Hauptbaumarten 1: unzureichend 2: ausreichend 3: übermässig (6) Humusform 1: Mull 2: Moder 3: Moor 4: Anmoor 5: Torf 6: Andere 7: Rohhumus (7) Höhenlage 1: & ge; 50 m 2: 51-100 m 3: 101-150 m 4: 151-200 m 5: 201-250 m 6: 251-300 m 7: 301-350 m 8: 351-400 m 9: 401-450 m 10: 451-500 m 11: 501-550 m 12: 551- 600 m 13: 601- 650 m 14: 651- 700 m 15: 701- 750 m 16: 751- 800 m 17: 801- 850 m 18: 851- 900 m 19:  901- 950 m 20: 951-1 000 m 21: 1 001-1 050 m 22: 1 051-1 100 m 23: 1 101-1 150 m 24: 1 151-1 200 m 25: 1 201-1 250 m 26: 1 251-1 300 m 27: 1 301-1 350 m 28: 1 351-1 400 m 29: 1 401-1 450 m 30: 1 451-1 500 m 31: >1 500 m  (8) Exposition 1: N 2: NE 3: E 4: SE 5: S 6: SW 7: W 8: NW 9: flat  (9) Durchschnittsalter der vorherrschenden Schicht (in Jahren) 1: & ge;20 2: 21-40 3: 41-60 4: 61-80 5: 81-100 6: 101-120 7: >120 8: Irregular stands  (10) Bodenart Fluvisols 101 Eutric Fluvisols 102 Calcaric Fluvisols 103 Dystric Fluvisols 104 Mollic Fluvisols 105 Umbric Fluvisols 106 Thionic Fluvisols 107 Salic Fluvisols Gleysols 108 Eutric Gleysols 109 Calcic Gleysols 110 Dystric Gleysols 111 Andic Gleysols 112  Mollic Gleysols 113 Umbric Gleysols 114 Thionic Gleysols 115 Gelic Gleysols Regosols 116 Eutric Regosols 117 Calcaric Regosols 118 Gypsic Regosols 119 Dystric Regosols 120 Umbric Regosols 121 Gelic Regosols Leptosols 122 Eutric Leptosols 123 Dystric  Leptosols 124 Rendzic Leptosols 125 Mollic Leptosols 126 Umbric Leptosols 127 Lithic Leptosols 128 Gelic Leptosols Arenosols 129 Haplic Arenosols 130 Cambic Arenosols 131 Luvic Arenosols 132 Ferralic Arenosols 133 Albic Arenosols 134 Calcaric Arenosols  135 Gleyic Arenosols Andosols 136 Haplic Andosols 137 Mollic Andosols 138 Umbric Andosols 139 Vitric Andosols 140 Gleyic Andosols 141 Gelic Andosols Vertisols 142 Eutric Vertisols 143 Dystric Vertisols 144 Calcic Vertisols 145 Gypsic Vertisols Cambisols  146 Eutric Cambisols 147 Dystric Cambisols 148 Humic Cambisols 149 Galcaric Cambisols 150 Chromic Cambisols 151 Vertic Cambisols 152 Ferralic Cambisols 153 Gleyic Cambisols 154 Gelic Cambisols Calcisols 155 Haplic Calcisols 156 Luvic Calcisols 157  Petric Calcisols Gypsisols 158 Haplic Gypsisols 159 Calcic Gypsisols 160 Luvic Gypsisols 161 Petric Gypsisols Solonetz 162 Haplic Solonetz 163 Mollic Solonetz 164 Calcic Solonetz 165 Gypsic Solonetz 166 Stagnic Solonetz 167 Gleyic Solonetz Solonchaks  168 Haplic Solonchaks 169 Mollic Solonchaks 170 Calcic Solonchaks 171 Gypsic Solonchaks 172 Sodic Solonchaks 173 Gleyic Solonchaks 174 Gelic Solonchaks Kastanozems 175 Haplic Kastanozems 176 Luvic Kastanozems 177 Calcic Kastanozems 178 Gypsic  Kastanozems Chernozems 179 Haplic Chernozems 180 Calcic Chernozems 181 Luvic Chernozems 182 Glossic Chernozems 183 Gleyic Chernozems Phäozems 184 Haplic Phäozems 185 Calcaric Phäozems 186 Luvic Phäozems 187 Stagnic Phäozems 188 Gleyic Phäozems  Greyzems 189 Haplic Greyzems 190 Gleyic Greyzems Luvisols 191 Haplic Luvisols 192 Ferric Luvisols 193 Chromic Luvisols 194 Calcic Luvisols 195 Vertic Luvisols 196 Albic Luvisols 197 Stagnic Luvisols 198 Gleyic Luvisols Lixisols 199 Haplic Lixisols 200  Ferric Lixisols 201 Plinthic Lixisols 202 Albic Lixisols 203 Stagnic Lixisols 204 Gleyic Lixisols Planosols 205 Eutric Planosols 206 Dystric Planosols 207 Mollic Planosols 208 Umbric Planosols 209 Gelic Planosols Podzoluvisols 210 Eutric Podzoluvisols  211 Dystric Podzoluvisols 212 Stagnic Podzoluvisols 213 Gleyic Podzoluvisols 214 Gelic Podzoluvisols Podzols 215 Haplic Podzols 216 Cambic Podzols 217 Ferric Podzols 218 Carbic Podzols 219 Gleyic Podzols 220 Gelic Podzols Acrisols 221 Haplic Acrisols  222 Ferric Acrisols 223 Humic Acrisols 224 Plinthic Acrisols 225 Gleyic Acrisols Alisols 226 Haplic Alisols 227 Ferric Alisols 228 Humic Alisols 229 Plinthic Alisols 230 Stagnic Alisols 231 Gleyic Alisols Nitisols 232 Haplic Nitisols 233 Rhodic Nitisols  234 Humic Nitisols Ferralsols 235 Haplic Ferralsols 236 Xanthic Ferralsols 237 Rhodic Ferralsols 238 Humic Ferralsols 239 Geric Ferralsols 240 Plinthic Ferralsols Plinthosols 241 Eutric Plinthosols 242 Dystric Plinthosols 243 Humic Plinthosols 244 Albic  Plinthosols Histosols 245 Folic Histosols 246 Terric Histosols 247 Fibric Histosols 248 Thionic Histosols 249 Gelic Histosols Anthrosols 250 Aric Anthrosols 251 Fimic Anthrosols 252 Cumulic Anthrosols 253 Urbic Anthrosols (11) Sonstige Bemerkungen Weitere wichtige Angaben zum Stichprobepunkt können hier vermerkt werden.  Spalte 1-5 Laufende Nummer des Baums (1 bis 99 999) 7-10 (12) Nummer des Stichprobepunkts (max. 9 999) 12-13 (13) Nummer des Baums (von 1 bis 20, Ersatzbäume 31 ff.) 15-17 (14) Baumart (001 bis 199) 19-21 (15) Nadel-/Blattverluste (0, 5, 10, 20, . . . .  95, 100 %) 23 (16) Verfärbung (0, 1, 2, 3 oder 4) 25 (1)() (17) Schäden durch Wild und Abweidung (1 =Ja) 27 (2)() (17) Schäden durch Insekten (1 = Ja) 29 (3)() (17) Schäden durch Pilzbefall (1 = Ja) 31 (4)() (17) Schäden durch abiotische Faktoren (1 =  Ja) 33 (5)() (17) Schäden durch direktes menschliches Einwirken (1 = Ja) 35 (6)() (17) Schäden durch Feuer (1 = Ja) 37 (7)() (17) Schäden durch bekannte örtliche/regionale Verschmutzung (1 = Ja) 39 (8)() (17) Andere Schäden (1 = Ja) 41-50 (9)() (18)  Feststellung der Schadensart (Bezeichnung) 52-61 (10)() (19) Sonstige Beobachtungen Formblatt 1b (Baumdaten) (12) Nummer des Stichprobepunkts Siehe Erläuterung zu Nummer 2 in Formblatt 1a.  (13) Nummer des Probebaums Die Baumprobe jedes Stichprobepunkts für die Schadensansprache muß mindestens 20 Bäume umfassen. Die Zahl der Bäume darf jedoch 30 nicht übersteigen. Es ist darauf zu achten, daß derselbe Baum in den folgenden Jahren mit derselben Nummer ausgezeichnet  wird.  (14) Baumart (nach Flora Europea) Laubhölzer 001: Acer campestre002: Acer monspessulanum003: Acer opalus004: Acer platanoides005: Acer pseudoplatanus006: Alnus cordata007: Alnus glutinosa008: Alnus incana009: Alnus viridis010: Betula pendula011: Betula pubescens012: Buxus sempervirens013: Carpinus  betulus014: Carpinus orientalis015: Castanea sativa (C. vesca)016: Corylus avellana017: Eucalyptus sp.018: Fagus mösiaca019: Fagus orientalis020: Fagus sylvatica021: Fraxinus angustifolia spp. oxycarpa (F. oxyphylla)022: Fraxinus excelsior023: Fraxinus  ornus024: Ilex aquifolium025: Juglans nigra026: Juglans regia027: Malus domestica028: Olea europäa029: Ostrya carpinifolia030: Platanus orientalis031: Populus alba032: Populus canescens033: Populus hybrides034: Populus nigra035: Populus tremula036:  Prunus avium037: Prunus dulcis (Amygdalus communis)038: Prunus padus039: Prunus serotina040: Pyrus communis041: Quercus cerris042: Quercus coccifera (Q. calliprinos)043: Quercus faginea044: Quercus frainetto (Q. conferta)045: Quercus fruticosa (Q.  lusitanica)046: Quercus ilex 047: Quercus macrolepis (Q. ägilops)048: Quercus peträa049: Quercus pubescens050: Quercus pyrenaica (Q. toza)051: Quercus robur (Q. penduculata)052: Quercus rotundifolia053: Quercus rubra054: Quercus suber055: Quercus  trojana056: Robinia pseudoacacia057: Salix alba058: Salix caprea059: Salix cinerea060: Salix eleagnos061: Salix fragilis062: Salix sp.063: Sorbus aria064: Sorbus aucuparia065: Sorbus domestica066: Sorbus torminalis067: Tamarix africana068: Tilia  cordata069: Tilia platyphyllos070: Ulmus glabra (U. scabra, U. montana)071: Ulmus lävis (U. effusa)072: Ulmus minor (U. campestris, U. carpinifolia)073: Arbutus unedo074: Arbutus andrachne075: Ceratonia siliqua076: Cercis siliquastrum077: Erica  arborea078: Erica scoparia079: Erica manipuliflora080: Laurus nobilis081: Myrtus communis082: Phillyrea latifolia083: Phillyrea angustifolia084: Pistacia lentiscus085: Pistacia terebinthus086: Rhamnus oleoides087: Rhamnus alaternus099: Andere Laubhölzer  Koniferen 100: Abies alba101: Abies borisii-regis102: Abies cephalonica 103: Abies grandis104: Abies nordmanniana105: Abies pinsapo106: Abies procera107: Cedrus atlantica108: Cedrus deodara109: Cupressus lusitanica110: Cupressus sempervirens111:  Juniperus communis112: Juniperus oxycedrus113: Juniperus phönicea114: Juniperus sabina115: Juniperus thurifera116: Larix decidua117: Larix kämpferi (L. leptolepis)118: Picea abies (P. excelsa)119: Picea omorika120: Picea sitchensis121: Pinus brutia  122: Pinus canariensis123: Pinus cembra124: Pinus contorta125: Pinus halepensis126: Pinus heldreichii127: Pinus leucodermis128: Pinus mugo (P. montana)129: Pinus nigra130: Pinus pinaster131: Pinus pinea132: Pinus radiata (P. insignis)133: Pinus  strobus134: Pinus sylvestris135: Pinus uncinata136: Pseudotsuga menziesii137: Taxus baccata138: Thuya sp.139: Tsuga sp.199: Andere Koniferen (15) Nadel-/Blattverlust Der Nadel-/Blattverlust wird für jeden Probebaum in Prozent (5-%-Stufen) der Belaubung des vollbelaubten Baums ausgedrückt. Zugrundegelegt wird der tatsächliche Prozentsatz.  0:0 % 5:1-5 %10:6-10 %15:11-15 %usw.  (16) Verfärbungscodes 0: keine Verfärbung (0-10 %)1: leichte Verfärbung (11-25 %)2: mässige Verfärbung (26-60 %)3: starke Verfärbung (> 60 %)4: abgestorben (17) Leicht erkennbare SchadensursachenZutreffendes bitte ankreuzen:  T1: Wild und Abweidung T2: übermässiges Auftreten von Insekten bzw. entsprechende Befallsspuren T3: Pilzbefall T4: abiotische Faktoren (Wind, Schnee, Frost, Dürre usw.) T5: direktes menschliches Einwirken T6: Feuer T7: bekannte örtliche/regionale  Verschmutzung T8: andere (18) Ermittelter Schadtyp Nach Möglichkeit ist der ermittelte Schadtyp genauer zu bestimmen, so beispielsweise bei Insektenschäden Angabe der Art oder Gruppe (z. B. Borkenkäfer).  (19) Sonstige Bemerkungen zu den Bäumen Sonstige Beobachtungen von Interesse sind auf dem Formblatt anzugeben (z. B. mögliche Kofaktoren wie noch nicht lange zurückliegende Trockenheit, extreme Temperaturen oder andere Schadens-/Streßsymptome).  (20) Ersetzen von Probebäumen Bei Ersetzung von Bäumen, die aus dem Erhebungskollektiv durch Entnahme oder Windwurf ausgeschieden sind, erhalten die betreffenden Ersatzbäume eine neue Nummer (30 ff.); dies ist in der Rubrik  "Sonstige Bemerkungen" zu vermerken.  (1)() Bei fehlendem Schadbild nicht ankreuzen.   ANHANG II   GEMEINSAME VERFAHREN FÜR DIE WALDBODENZUSTANDSERHEBUNG (Artikel 1a)   I. Allgemeines Die Regelung gemäß Artikel 1a dient der Erfassung des Waldbodenzustands in den Mitgliedstaaten.  Diese Erhebung wird auf Gemeinschaftsebene anhand eines Netzes von Stichprobepunkten im 16 × 16 km-Raster durchgeführt, welches das gesamte Gebiet jedes Mitgliedstaats überzieht. Die Mitgliedstaaten können zur Gewinung landesweit oder regional  repräsentativer Daten für ihren Bericht diesen Raster weiter verdichten. Auf beiden Erfassungsebenen (gemeinschaftliche und einzelstaatliche oder regionale Ebene) sind die gemeinsamen Verfahren zu verwenden, die im folgenden erläutert werden.  Dieser Anhang stützt sich auf die Ergebnisse des Bodensachverständigenausschusses des Internationalen Programms der UN/ECE über die Zusammenarbeit bei der Messung und Bewertung der Auswirkungen der Luftverunreinigung auf die Wälder (ICP - Forests). Auf  die von dieser Sachverständigengruppe ausgearbeiteten Arbeitsanweisungen wird hingewiesen.  Die Erfassung beginnt Anfang 1993 und dauert bis Ende 1995. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission ihre Erhebungsdaten vor dem 31. Dezember 1995. Bodenkundliche Daten, die vor 1993, jedoch nach dem 1. Januar 1985 erfasst wurden, können ebenfalls  mit einbezogen werden, sofern sie gemäß den nachstehenden Verfahren aufgenommen wurden.  II. Erhebungsverfahren II.1. Auswahl der Stichprobepunkte Zur Erhebung der Baumvitalität haben die Mitgliedstaaten bereits ein Probepunktnetz im 16 × 16 km-Raster (Anhang I Abschnitt II.1) angelegt. Das gleiche Probepunktnetz ist zu verwenden.  II.2. Stichprobepunktdaten Damit die aufgenommenen Baumvitalitätsdaten mit den bodenkundlichen Daten gut vergleichbar sind, wird dringend empfohlen, für jeden Stichprobepunkt nachstehende Daten zu erfassen und der Kommission zu übermitteln (siehe Formblatt 2a):  - Kenndaten:  - Land - Datum der Ansprache - Nummer des Stichprobepunkts - exakte Längen- und Breitenkoordinaten - Standortdaten:  - Höhe - Bodenart II.3. Auswahl der Erhebungspunkte Die Bodenproben sind im Zentrum der jeweiligen Stichprobepunkte für die Erfassung der Baumvitalität zu entnehmen und müssen für die Lage der tatsächlichen Probenahmestelle statistisch repräsentativ sein. Die Proben sind entweder aus einer Profilgrube  oder mit Hilfe des Bohrstocks zu entnehmen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Wurzeln der Probebäume unversehrt bleiben.  Können die Proben nicht exakt im Zentrum des Dauerprobepunkts entnommen werden, so sind die Probenahmestellen nach einem genau festgelegten objektiven, tendenzfreien statistischen Verfahren zu verlegen.  II.4. Bodenkundliche Merkmale am Stichprobepunkt Für jeden Stichprobepunkt sind die bodenkundlichen Merkmale anhand von Bohrkernen aus dem Zentrum des Stichprobepunkts aufzunehmen. Die Bodenart ist zu bestimmen und im Bodenzustandsbogen zu vermerken. Wird eine detaillierte Bodenprofilbeschreibung  erstellt, ist sie dem Waldbodenzustandsbericht als Anhang beizufügen.  Es wird empfohlen, die Profilbeschreibung in der Pufferzone gemäß den FAO-Leitlinien für Profilbeschreibungen (FAO, 1990) zu erstellen. Die Profilbeschreibung(en) sollte(n) unbedingt an einer für den Stichprobepunkt repräsentativen Stelle aufgenommen  werden.  Es empfiehlt sich, die Bodendichte zur Berechnung des Gesamtnährstoffgehalts am ungestörten Profil zu bestimmen.  II.5. Probenahmeverfahren Die Bodenproben werden nach Tiefenstufen oder Horizonten entnommen. Für jede Tiefenstufe bzw. jeden Horizont werden eine repräsentative Sammelprobe oder mehrere Proben entnommen; die Anzahl der Teilproben der Sammelprobe und das Datum der Probenahme  sind zu vermerken. Organische Auflage (O- und H-) (1) und Mineralkörper sind getrennt zu beproben. Für die Probenahme nach festen Tiefenstufen gilt folgende Einteilung:  - 0-10 cm (wahlweise auch 0-5 und 5-10);  - 10-20 cm.  II.6. Transport, Lagerung und Vorbereitung Transport und Lagerung der Proben sind so durchzuführen, daß chemische Veränderungen der Proben so gering wie möglich ausfallen. Die Transport- und Lagerbedingungen (einschließlich der Stillstandszeiten) sind zu vermerken. Bei diesem Vorgehen etwa  auftretende Probleme und Abweichungen davon sind im einzelnen anzugeben. Ein Teil der Probe sollte in einer Boden-Vergleichssammlung verwahrt werden, damit Vergleiche mit jüngeren Proben (z. B. nach zehn Jahren) angestellt werden können.  Die Proben sind für die Analyse vorzubereiten. Nach Entfernen grösserer Einschlüsse (> 2 mm) sind die Proben bei max. 40 °C zu trocknen und anschließend zu vermahlen oder zu sieben.  II.7. Analyseverfahren Die für die Bestimmung der einzelnen Bodenparameter zugelassenen Verfahren gehen aus den Arbeitsanweisungen für die Entnahme und Analyse von Waldbodenproben hervor, die vom Bodensachverständigenausschuß des Programms ICP - Forests ausgearbeitet und auf  der entsprechenden Tagung der Taskforce gebilligt wurde.  Es empfiehlt sich, die zugelassenen Verfahren zu verwenden. Sollten andere (innerstaatliche) Verfahren angewandt werden, sind die Zuverlässigkeitsbedingungen der Analyse zusammen mit den Analyseergebnissen im einzelnen anzugeben. Bei der  Waldbodenzustandserhebung wird zwischen vorgeschriebenen und fakultativen Kriterien unterschieden. Den Mitgliedstaaten steht es frei, alle oder einige der freiwilligen Kriterien aufzunehmen. Zur Angabe der Analyseergebnisse sind das Formblatt 2b  (vorgeschriebene Aufnahme) und das Formblatt 2c (fakultative Aufnahme) zu verwenden.  Spalte 1-4 Laufende Nummer der Stichprobepunkte (1 bis 9 999) 6-7 (1) Ländercode (Frankreich = 01, Belgien = 02 usw.) 9-12 (2) Nummer des Stichprobepunkts (max. 9 999) 14-19 (3) Datum der Ansprache, Tag/Monat/Jahr (Beispiel: 22 06 90) 21-27 (4)  Breitenkoordinaten in + Graden/Minuten/Sekunden (Beispiel: + 505852) 29-35 (4) Längenkoordinaten in + oder - Graden/Minuten/Sekunden (Beispiel: + 035531) 37-38 (5) Höhenlage (in 50-Meter-Stufen von 1 bis 31) 40-42 (6) Bodenart (101 bis 253) In der  letzten Spalte können Bemerkungen zum Stichprobepunkt gemacht werden: 44-54 (7) Sonstige Bemerkungen (freier Text) Erläuterungen zu den Formblättern 2a, 2b und 2c Liste der Codes, die in der der Kommission vorzulegenden Bodenzustandserhebung zu verwenden sind Formblatt 2a: Erhebungsdaten zu den Stichprobepunkten (bei der Probenahme vor Ort auszufuellen) (1) Land 01: Frankreich (FR) 02: Belgien (BL) 03: Niederlande (NL) 04: Deutschland (DL) 05: Italien (IT) 06: Vereinigtes Königreich (UK) 07: Irland (IR) 08: Dänemark (DK) 09: Griechenland (EL) 10: Portugal (PO) 11: Spanien (ES) 12: Luxemburg (LX).  (2) Nummer des Stichprobepunkts Die Nummer des Stichprobepunkts entspricht der Nummer des betreffenden Rasterschnittpunkts, der in der von der Kommission (Referat  "Spezifische Maßnahmen für den ländlichen Lebensraum (forstwirtschaftliche Entwicklung, Umweltschutz . . .)")  übermittelten Liste der Längen- und Breitenkoordinaten angegeben ist, oder der Nummer des Ersatzpunkts. Die Nummern der Stichprobepunkte entsprechen den Nummern der Stichprobepunkte für die Baumvitalitätserhebung (Anhang I) im betreffenden Jahr.  (3) Datum der Ansprache Das Datum der Ansprache ist in folgender Reihenfolge anzugeben:  Beispiel:  Tag Monat Jahr 0 8 0 9 9 2 (4) Längen- und Breitenkoordinaten Die betreffenden Koordinaten des Stichprobepunkts sind mit sechs Ziffern anzugeben. Wurde dieser Stichprobepunkt gemäß Abschnitt II.1 dieses Anhangs verlegt, so können sich die Koordinaten von denjenigen unterscheiden, die von der Kommission übermittelt  wurden.  Beispiel:  ± Grade Minuten Sekunden - Breite + 5 0 1 0 2 7 - Länge - 0 1 1 5 3 2 Im ersten Kästchen ist das Vorzeichen + oder - einzutragen.  (5) Höhenlage 1: & ge; 50 m 2: 51-100 m 3: 101-150 m 4: 151-200 m 5: 201-250 m 6: 251-300 m 7: 301-350 m 8: 351-400 m 9: 401-450 m 10: 451-500 m 11: 501-550 m 12: 551- 600 m 13: 601- 650 m 14: 651- 700 m 15: 701- 750 m 16: 751- 800 m 17: 801- 850 m 18: 851- 900 m 19:  901- 950 m 20: 951-1 000 m 21: 1 001-1 050 m 22: 1 051-1 100 m 23: 1 101-1 150 m 24: 1 151-1 200 m 25: 1 201-1 250 m 26: 1 251-1 300 m 27: 1 301-1 350 m 28: 1 351-1 400 m 29: 1 401-1 450 m 30: 1 451-1 500 m 31: >1 500 m (6) Bodenart Fluvisols 101 Eutric Fluvisols 102 Calcaric Fluvisols 103 Dystric Fluvisols 104 Mollic Fluvisols 105 Umbric Fluvisols 106 Thionic Fluvisols 107 Salic Fluvisols Gleysols 108 Eutric Gleysols 109 Calcic Gleysols 110 Dystric Gleysols 111 Andic Gleysols 112  Mollic Gleysols 113 Umbric Gleysols 114 Thionic Gleysols 115 Gelic Gleysols Regosols 116 Eutric Regosols 117 Calcaric Regosols 118 Gypsic Regosols 119 Dystric Regosols 120 Umbric Regosols 121 Gelic Regosols Leptosols 122 Eutric Leptosols 123 Dystric  Leptosols 124 Rendzic Leptosols 125 Mollic Leptosols 126 Umbric Leptosols 127 Lithic Leptosols 128 Gelic Leptosols Arenosols 129 Haplic Arenosols 130 Cambic Arenosols 131 Luvic Arenosols 132 Ferralic Arenosols 133 Albic Arenosols 134 Calcaric Arenosols  135 Gleyic Arenosols Andosols 136 Haplic Andosols 137 Mollic Andosols 138 Umbric Andosols 139 Vitric Andosols 140 Gleyic Andosols 141 Gelic Andosols Vertisols 142 Eutric Vertisols 143 Dystric Vertisols 144 Calcic Vertisols 145 Gypsic Vertisols Cambisols  146 Eutric Cambisols 147 Dystric Cambisols 148 Humic Cambisols 149 Galcaric Cambisols 150 Chromic Cambisols 151 Vertic Cambisols 152 Ferralic Cambisols 153 Gleyic Cambisols 154 Gelic Cambisols Calcisols 155 Haplic Calcisols 156 Luvic Calcisols 157  Petric Calcisols Gypsisols 158 Haplic Gypsisols 159 Calcic Gypsisols 160 Luvic Gypsisols 161 Petric Gypsisols Solonetz 162 Haplic Solonetz 163 Mollic Solonetz 164 Calcic Solonetz 165 Gypsic Solonetz 166 Stagnic Solonetz 167 Gleyic Solonetz Solonchaks  168 Haplic Solonchaks 169 Mollic Solonchaks 170 Calcic Solonchaks 171 Gypsic Solonchaks 172 Sodic Solonchaks 173 Gleyic Solonchaks 174 Gelic Solonchaks Kastanozems 175 Haplic Kastanozems 176 Luvic Kastanozems 177 Calcic Kastanozems 178 Gypsic  Kastanozems Chernozems 179 Haplic Chernozems 180 Calcic Chernozems 181 Luvic Chernozems 182 Glossic Chernozems 183 Gleyic Chernozems Phäozems 184 Haplic Phäozems 185 Calcaric Phäozems 186 Luvic Phäozems 187 Stagnic Phäozems 188 Gleyic Phäozems  Greyzems 189 Haplic Greyzems 190 Gleyic Greyzems Luvisols 191 Haplic Luvisols 192 Ferric Luvisols 193 Chromic Luvisols 194 Calcic Luvisols 195 Vertic Luvisols 196 Albic Luvisols 197 Stagnic Luvisols 198 Gleyic Luvisols Lixisols 199 Haplic Lixisols 200  Ferric Lixisols 201 Plinthic Lixisols 202 Albic Lixisols 203 Stagnic Lixisols 204 Gleyic Lixisols Planosols 205 Eutric Planosols 206 Dystric Planosols 207 Mollic Planosols 208 Umbric Planosols 209 Gelic Planosols Podzoluvisols 210 Eutric Podzoluvisols  211 Dystric Podzoluvisols 212 Stagnic Podzoluvisols 213 Gleyic Podzoluvisols 214 Gelic Podzoluvisols Podzols 215 Haplic Podzols 216 Cambic Podzols 217 Ferric Podzols 218 Carbic Podzols 219 Gleyic Podzols 220 Gelic Podzols Acrisols 221 Haplic Acrisols  222 Ferric Acrisols 223 Humic Acrisols 224 Plinthic Acrisols 225 Gleyic Acrisols Alisols 226 Haplic Alisols 227 Ferric Alisols 228 Humic Alisols 229 Plinthic Alisols 230 Stagnic Alisols 231 Gleyic Alisols Nitisols 232 Haplic Nitisols 233 Rhodic Nitisols  234 Humic Nitisols Ferralsols 235 Haplic Ferralsols 236 Xanthic Ferralsols 237 Rhodic Ferralsols 238 Humic Ferralsols 239 Geric Ferralsols 240 Plinthic Ferralsols Plinthosols 241 Eutric Plinthosols 242 Dystric Plinthosols 243 Humic Plinthosols 244 Albic  Plinthosols Histosols 245 Folic Histosols 246 Terric Histosols 247 Fibric Histosols 248 Thionic Histosols 249 Gelic Histosols Anthrosols 250 Aric Anthrosols 251 Fimic Anthrosols 252 Cumulic Anthrosols 253 Urbic Anthrosols (7) Sonstige Bemerkungen Weitere wichtige Angaben zum Stichprobepunkt können hier vermerkt werden.  Die erste Zeile (Nr. 0) dient der Angabe des verwendeten Probenahmeverfahrens. Für jeden Parameter ist das verwendete Probenahmeverfahren anzugeben:  0: keine Abweichung vom zugelassenen Verfahren 1: Analyse mit Hilfe eines Alternativverfahrens (2)() 9: verrechnete Daten (3)() 1-5 Lfd. Nummer der DateiLfd. Nummer der Proben (1-99 999) 7-10 Nummer des Stichprobepunkts Nummer der entsprechenden Probefläche (max. 9 999) 12-14 Tiefenstufe Tiefenstufen-Code (H, O, M05, M51, M01, M12) 16 Probenahmeverfahren Code des  Probenahmeverfahrens (0 = zugelassenes Verfahren, 1 = empfohlenes Verfahren (4)(), 9 = Verrechnung (5)() 18-23 Datum Zeitpunkt der Analyse (Tag/Monat/Jahr)  /* Tabellen: S. ABl. */   Nummer des Stichprobepunkts Siehe Erläuterungen zu Nummer 2 in Formblatt 2a (8) Probehorizont O:organische Auflage H: organische Auflage M01: Mineralkörper (0-10 cm) M05: Mineralkörper (0-5 cm) (Empfehlung) M51: Mineralkörper (5-10 cm) (Empfehlung) M12: Mineralkörper (10-20 cm) (9) Probenahme-Verfahrenscode Die Daten sind nach Horizonten zu übermitteln. Die Beprobung kann (bei guter Protokollierung) auch in anderer Weise erfolgen. Für die Angabe der Probenahmeverfahren ist folgender Code zu verwenden:  0: keine Abweichung vom zugelassenen Probenahmeverfahren 1: empfohlene Beprobung 9: andere Art der Probenahme unter Verrechnung der Ergebnisse; die Bodenzustandserhebung muß eine ausführliche Erläuterung des Verfahrens und der Verrechnung erhalten (10) Datenanalyse Das Datum des Beginns der Analyse ist ebenso einzutragen wie das Datum der Probenahme (Nummer 3).  (11) Bodenanalyse Die organischen Auflage (O/H) und der Mineralkörper (M) müssen auf folgende Parameter untersucht werden:   /* Tabellen: S. ABl. */   In der ersten Zeile (Seriennummer 0) ist anzugeben, welches Analyseverfahren für den jeweiligen Parameter verwendet wurde.  0: Probeanalyse gemäß dem angegebenen zugelassenen Verfahren 1: Probeanalyse nach einem Alternativverfahren (nach Angabe des Bodensachverständigenausschusses) 9: Probeanalyse nach einem anderen Verfahren und/oder Verrechnung der Ergebnisse In den beiden letzten Fällen (PNV 1 oder 9) ist das Analyseverfahren und/oder die Verrechnung im Anhang des Bodenzustandsberichts ausführlich zu erläutern.  In der ersten Zeile (Nr. 0) ist anzugeben, welches Analyseverfahren für den jeweiligen Parameter verwendet wurde: 0: keine Abweichung vom zugelassenen Verfahren 1: Analyse mit Hilfe eines Alternativverfahrens (7)() 9: verrechnete Daten (8)() 1-5 Lfd.  Nummer der DateiLfd. Nummer der Proben (1-99 999) 7-10 Nummer des Stichprobepunkts Nummer der entsprechenden Probefläche (max. 9 999) 12-14 Tiefenstufe Tiefenstufen-Code (H, O, M05, M51, M01, M12) 16 Probenahmeverfahren Code des Probenahmeverfahrens [0  = zugelassenes Verfahren, 1 = empfohlenes Verfahren (9)(), 9 = Verrechnung (10)()] 18-23 Datum Zeitpunkt der Analyse (Tag/Monat/Jahr)   /* Tabellen: S. ABl. */   Ergebnisse der fakultativen Erhebung (nach der Laboranalyse auszufuellen) Nummer des Stichprobepunkts Siehe Erläuterungen in Formblatt 2a Nummer 2 (8) Probehorizont O:organische Auflage H: organische Auflage M01: Mineralkörper (0-10 cm) M05: Mineralkörper (0-5 cm) (Empfehlung) M51: Mineralkörper (5-10 cm) (Empfehlung) M12: Mineralkörper (10-20 cm) (9) Probenahme-Verfahrenscode Die Daten sind nach Horizonten zu übermitteln. Die Beprobung kann (bei guter Protokollierung) auch in anderer Weise erfolgen. Für die Angabe der Probenahmeverfahren ist folgender Code zu verwenden:  0: keine Abweichung vom zugelassenen Probenahmeverfahren 1: empfohlene Beprobung 9: andere Art der Probenahme unter Verrechnung der Ergebnisse; die Bodenzustandserhebung muß eine ausführliche Erläuterung des Verfahrens und der Verrechnung erhalten (10) Datenanalyse Das Datum des Beginns der Analyse ist ebenso einzutragen wie das Datum der Probenahme (Nummer 3).  (11) Bodenanalyse Die Untersuchung der organischen Auflage (O/H) und der Mineralkörper (M) auf folgende Parameter ist fakultativ:   /* Tabellen: S. ABl. */   In der ersten Zeile (Seriennummer 0) ist anzugeben, welches Analyseverfahren für den jeweiligen Parameter verwendet wurde:  0: Probeanalyse gemäß dem angegebenen zugelassenen Verfahren 1: Probeanalyse nach einem Alternativverfahren (nach Angabe des Bodensachverständigenausschusses) 9: Probeanalyse nach einem anderen Verfahren und/oder Verrechnung der Ergebnisse In den beiden letzten Fällen (PAV 1 oder 9) ist das Analyseverfahren und/oder die Verrechnung im Anhang des Bodenzustandsberichts ausführlich zu erläutern.  (1) Der Bodensachverständigenausschuß des UN/ECE-Programms ICP - Forests hat beschlossen, die FAO-Richtlinien für die Bodenbeschreibung (1990) sowie folgende Begriffsbestimmungen für die organischen Horizonte (O- und H-) zu verwenden:  H-Horizonte: Aus überwiegend organischem Material bestehende Horizonte, die durch Anhäufung von unkompostiertem oder teilkompostiertem Material auf dem Oberboden, auch vom Grundwasser beeinflusst, entstanden sind. Alle H-Horizonte sind oder waren über  längere Zeit vom Stauwasser gesättigt, sind mittlerweile jedoch gedränt. Alle H-Horizonte können Mineralböden aufliegen oder sich unmittelbar unter der Oberfläche befinden, sofern sie überlagert wurden.  O-Horizonte: Aus überwiegend organischem Material bestehende Horizonte, die sich aus unkompostiertem oder teilkompostiertem Material wie Laub, Nadeln, Zweigen, Moos und Flechten zusammensetzen, das auf der Oberfläche abgelagert wurde. Sie können  Mineralböden oder organischen Böden aufliegen. O-Horizonte sind über lange Zeit nicht wassergesättigt. Der mineralische Teil dieses Materials macht nur einen geringen Teil seines Volumens aus und beträgt im allgemeinen weniger als die Hälfte seines  Gewichts. Ein O-Horizont kann auf der Oberfläche eines Mineralbodens aufliegen oder sich unmittelbar unter der Oberfläche befinden, sofern er überlagert wurde. Ein durch Illuviation organischen Materials in einen mineralischen Unterboden entstandener  Horizont ist kein O-Horizont, auch wenn einige derart entstandene Horizonte reich an organischem Material sind.(2)() Die verwendeten Analyse- und Verrechnungsverfahren sind im Anhang des Bodenzustandsberichts ausführlich zu beschreiben.(3)() Ist der  tatsächlich ermittelte Wert gleich dem Hoechstwert oder grösser, so werden Hoechstwerte zugrundegelegt. Ist der tatsächlich ermittelte Wert kleiner als der erfaßbare Mindestwert, so ist der Mindestwert zu verwenden. Kann keine Menge gemessen werden  (Unterschreiten der Nachweisgrenze), so ist ein besonderer Code (-1) zu verwenden. Wurde für diesen Parameter keine Analyse durchgeführt, so ist eine Null oder gar nichts einzutragen.(4)() Trockenofengewicht.(5)() Die verwendeten Analyse- und  Verrechnungsverfahren sind im Anhang des Bodenzustandsberichts ausführlich zu beschreiben.(6)() Ist der tatsächlich ermittelte Wert gleich dem Hoechstwert oder grösser, so werden Hoechstwerte zugrunde gelegt. Ist der tatsächlich ermittelte Wert kleiner als  der erfaßbare Mindestwert, so ist der Mindestwert zu verwenden. Kann keine Menge gemessen werden (Unterschreiten der Nachweisgrenze), so ist ein besonderer Code (-1) zu verwenden. Wurde für diesen Parameter keine Analyse durchgeführt, so ist eine Null  oder gar nichts einzutragen.(7)() Trockenofengewicht.   ANHANG III   ANTRAG AUF GEMEINSCHAFTSZUSCHUSS FÜR DIE DURCHFÜHRUNG DER MASSNAHMEN NACH ARTIKEL 2 ABSATZ 1 DER VERORDNUNG (EWG) Nr. 3528/86 UND IHREN ÄNDERUNGEN   Die Zuschussanträge sind gemäß Anhang A der Verordnung (EWG) Nr. 526/87 der Kommission zu stellen; dem Antrag sind folgende Angaben sowie die im Anhang als Formblatt 3a beigefügte, ausgefuellte Tabelle beizufügen.  Für jede Maßnahme gemäß Artikel 1 (alljährliche Erfassung der Baumvitalität) und Artikel 1a (Bodenzustand) sind folgende Angaben zu machen:  1. Kurzbeschreibung der Maßnahmen 2. Antragsteller Rolle des Antragstellers bei der Maßnahme.  3. Für die Durchführung der Maßnahmen zuständige Stelle Gegenstand und Umfang der Haupttätigkeiten der Stelle.  4. Genaue Maßnahmenbeschreibung a) Im Falle von Maßnahmen zur periodischen Waldschadenserhebung und zur Einrichtung oder zur Ausweitung des gemeinschaftlichen Probepunktrasters:  - Zustandsbeschreibung;  - geographische Lage und Gebiet der betreffenden Region(en) (mit Kartenmaterial);  - Zahl der Stichprobepunkte des gemeinschaftlichen Probepunktrasters (Formblatt 3a);  - genaue Beschreibung des vor Ort verwendeten Verfahrens (Anzahl der Bäume, Auszeichnung usw.);  - Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 3b).  b) Im Falle von Maßnahmen zur Waldbodenzustandserhebung an den Stichprobepunkten des gemeinschaftlichen 16 × 16 km-Rasters:  - Zustandsbeschreibung;  - Anzahl der Stichprobepunkte des gemeinschaftlichen Probepunktrasters, die bei der Bodenzustandserhebung berücksichtigt werden sollen (Formblatt 3a);  - ausführliche Beschreibung des vor Ort verwendeten Verfahrens (Anzahl der Einzelproben, Bodenprofilbeschreibung usw.);  - ausführliche Beschreibung der Ansprachekriterien und zu verwendendes Analyseverfahren mit ausführlicher Beschreibung der Eichungen, Korrekturen und/oder Umrechnungen, die erforderlich sind, damit die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der  zugelassenen Verfahren gegeben ist;  - Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 3b).  5. Kosten der Maßnahmen gemäß den Buchstaben 4a und 4b (Formblatt 3a) - Kosten je Stichprobepunkt (Versuchsanstellung, Ansprache oder Probenahme);  - Gesamtkosten der Versuchsanstellung, Ansprache oder Probenahme;  - beantragter Gemeinschaftszuschuß für Versuchsanstellung, Ansprache oder Probenahme;  - Kosten für Analyse und Auswertung (Bodenproben) je Stichprobepunkt;  - Gesamtkosten der Analyse und Auswertung (Bodenproben);  - beantragter Gemeinschaftszuschuß für Analyse und Auswertung (Bodenproben);  - Gesamtprojektkosten (Summe der Kosten für Versuchsanstellung, Ansprache und/oder Probenahme sowie Summe der Kosten für Analyse und Auswertung);  - beantragter Gesamtzuschuß der Gemeinschaft (Summe der Kosten für Versuchsanstellung, Ansprache und/oder Probenahme sowie Summe der Kosten für Analyse und Auswertung).  6. Ausfuellen der Tabellen 3a und 3b.  .  Datum und Unterschrift  ANHANG IV   PERIODISCHER WALDZUSTANDSBERICHT (Artikel 3 Absatz 1)   Jeder Mitgliedstaat legt alljährlich vor dem 15. Januar des Folgejahres zusätzlich zu den Ergebnissen der Baumvitalitätserhebung (gemäß Anhang I) einen Bericht über den Zustand seines Waldes vor. Dieser Bericht stützt sich insbesondere auf die Daten,  die bei der Waldschadenserhebung im 16 × 16 km-Raster und mit Hilfe anderer Beobachtungsnetze aufgenommen worden sind.  Die einzelstaatlichen Berichte müssen folgende Angaben enthalten:  I. Allgemeine Angaben zur Waldschadenserhebung - Für die Zusammenfassung der Ergebnisse zuständige Stelle;  - Waldfläche des Landes;  - vom Raster erfasste Gesamtfläche;  - Rasterdichte anderer Netze;  - Gesamtzahl der Stichprobepunkte;  - Gesamtzahl der erfassten Bäume;  - Zahl der Probebäume je Stichprobepunkt;  - Anordnung/Auswahl der Probebäume;  - Ansprachezeitraum;  - Durchführung und Kontrolle der Erhebung;  - Datenverarbeitung;  - Schwierigkeiten.  II. Ergebnisse der Waldzustandserhebung Die Ergebnisse werden als Prozentsatz der in die einzelnen Verlichtungs- bzw. Verfärbungsklassen fallenden Bäume ausgedrückt. Der Prozentsatz des Nadel-/Blattverlusts bezieht sich auf Schäden bekannter und unbekannter Genese.  In einer zusammenfassenden Tabelle (Formblatt 4a) sind die Gesamtdaten für das ganze Land sowie nach Regionen aufgeschlüsselt auszuweisen. Für jede Region sowie für das ganze Land ist ein Satz von vier Formblättern (Formblatt 4b) auszufuellen:  - Nadelverluste (Nadelhölzer);  - Blattverluste (Laubhölzer);  - Verfärbung - Nadelhölzer;  - Verfärbung - Laubhölzer.  Im gleichen Formblatt können auch die kombinierten Schadstufen (Verlichtung und Verfärbung) für Laub- und Nadelhölzer angegeben werden.  III. Angaben zu möglichen Ursachen der aufgenommenen Schäden Wichtige Erkenntnisse über mögliche Ursachen der aufgenommenen Schäden, insbesondere im Zusammenhang mit der Luftverschmutzung, sind in einem eigenen Abschnitt der Berichte der Mitgliedstaaten zu analysieren.  Der Jahresbericht sollte auch Aufschluß geben über etwa bestehende Zusammenhänge zwischen Waldschäden unterschiedlicher Art und Stufe (Nadel-/Blattverlust, Verfärbung, andere Schadbilder) und Parametern wie zum Beispiel Gelände- oder Bestandsmerkmale,  Witterungsverhältnisse usw.  IV. Maßnahmen zur Erhaltung oder Sanierung geschädigter Wälder Die wichtigsten Ergebnisse jeglicher Maßnahmen oder Feldversuche zur Erhaltung und Sanierung geschädigter Wälder sind in dem Bericht aufzuzeigen.  V. Sozioökonomische Auswirkungen der Waldschäden Die Mitgliedstaaten übermitteln alle wesentlichen verfügbaren Informationen über die sozioökonomischen Auswirkungen der Waldschäden.  Erläuterungen zu den Formblättern 4a und 4b Im jährlichen Waldzustandsbericht zu machende Angaben Formblatt 4a: Zusammenfassung des jährlichen Waldzustandsberichts (1) Land Name und Landes (2) Jahr Erhebungsjahr (3) Zuständige Stelle Hier ist der Name der für die Durchführung verantwortlichen Stellen einzutragen. Wird die Erhebung oder die Datenverarbeitung/-auswertung (zum Teil) von mehreren Stellen durchgeführt, so ist dies in der für Bemerkungen vorgesehenen Zeile deutlich zu  vermerken.  (4) Ansprechpartner Namentliche Angabe des für das Ausfuellen der Formblätter zuständigen Person mit Angabe der direkten Telefondurchwahl und der Telefaxnummer.  Folgende Angaben sind für die Fläche jeder Region und für die Gesamtfläche des Landes zu machen.  (5) Gesamte Waldfläche Die gesamte Waldfläche der einzelnen Regionen und des Landes in km² ist anzugeben. Liegt den Angaben eine andere Begriffsbestimmung zugrunde als die des Anhangs I (II.1), so ist genau zu definieren, welche Flächen hier als Wald verstanden werden.  (6) Vom Probepunktraster insgesamt erfasste Waldfläche Die vom Raster bzw. den Rastern erfasste Fläche (gemäß Begriffsbestimmung in Anhang I (II.1)) ist anzugeben. Aufgrund einer anderen Definition oder der Lückenhaftigkeit des Rasters oder der Raster differiert diese Fläche möglicherweise von der  Gesamtfläche des Landes.  (7) Vollständigkeit des Rasters in Prozent Hier ist anzugeben, zu welchem Prozentsatz der Raster die Gesamtwaldfläche abdeckt, wobei die Begriffsbestimmung gemäß Anhang I (II.1) zugrunde zu legen ist. Abweichungen von 100 % sind zu erläutern.  (8) Rasterdichte Angabe der tatsächlichen Rasterdichte in km × km zur Bestimmung der Stichprobepunkte.  (9) Anzahl der Stichprobepunkte Die Zahl der erfassten Stichprobepunkte ist anzugeben.  (10) Anzahl der Bäume Die Gesamtzahl der erfassten Bäume ist anzugeben.  (11) Anzahl der Bäume je Stichprobepunkt Angabe der durchschnittlichen Baumzahl je Stichprobepunkt. Abweichungen von der landesweit festgestellten durchschnittlichen Baumzahl je Stichprobepunkt sind ausführlich zu erläutern.  (12) Name der Regionen Genaue Angabe der Regionen (z. B. Bundesländer).  (13) Bemerkungen zu den Erhebungen auf landesweiter und regionaler Ebene Einschlägige Angaben von landesweiter oder regionaler Bedeutung sind hier oder auf einem zusätzlichen Blatt anzugeben. Angaben, die eine oder mehrere Regionen betreffen, müssen eindeutig als solche kenntlich sein.  Formblatt 4b: Jahresbericht über die Schäden der Hauptbaumarten Für die Fläche jeder Region sowie für die Gesamtfläche des Landes ist ein Satz von vier Formblättern auszufuellen (Nadelverluste (Nadelhölzer), Blattverluste (Laubhölzer), Verfärbungen von Nadelhölzern und Verfärbungen von Laubhölzern). Fakultativ kann  ferner ein Satz von zwei Formblättern (Kombination von Nadel-/Blattverlusten und Verfärbungen) für Nadelhölzer und Laubhölzer ausgefuellt werden. Bei den Angaben Nadel-/Blattverluste/Verfärbungen bzw. Nadelhölzer/Laubhölzer ist das Unzutreffende zu  streichen.  (1) Land Name des Landes (2) Region Name der Region (siehe auch Formblatt 4a Nummer 12) (3) Erhebungszeitraum Angeben, in welchem Zeitraum die Erhebung (für die betreffende Region) durchgeführt wurde.  (4) Baumarten In den Spalten 3-7 und 10-14 sind die Codes der Hauptbaumarten einzutragen (siehe Anhang I Nummer 14 mit ausführlicher Liste der Arten und ihrer Codes). In Spalte 3-7 werden Bäume bis 60 Jahre, in den Spalten 10-14 Bäume über 60 Jahre eingetragen. In  den Spalten 8 und 15 wird die Gesamtlage der anderen Arten für jüngere bzw. ältere Bäume eingetragen. Die Gesamtfläche für alle  "anderen" Bäume soll weniger als 10 % der Gesamtfläche betragen. Erforderlichenfalls sind zusätzliche Formblätter für  weitere Baumarten auszufuellen. In Spalte 17 werden Bäume unbestimmten Alters erfasst. In der letzten Spalte (Gesamtsumme) werden die Zwischensummen und die Werte für Bäume unbestimmten Alters (9 + 16 + 17) zusammengefasst.  (5) Gesamtfläche nach Arten Angabe der von jeder Art eingenommenen Gesamtfläche in km².  (6) Anzahl der Probebäume Hier ist die Gesamtzahl der beprobten Bäume einzutragen.  (7) Prozentualer Anteil nach Klassen In den fünf Zeilen unter der Zeile mit den Prozentzeichen ist die prozentuale Verteilung der Schadstufen auf jüngere und ältere Bäume der einzelnen Arten, die anderen Bäume und das Gesamtkollektiv anzugeben. In den Spalten für die Zwischensumme und die  Gesamtsumme ist der Prozentsatz der auf die fünf Klassen des Gesamtkollektivs entfallenden Anteile an Bäumen einzutragen. Die Prozentsätze einer Spalte müssen sich stets zu 100 % aufaddieren lassen.  (8) Bemerkungen Etwaige Bemerkungen zu einer oder mehreren Arten können unter der Tabelle abgegeben werden und sind im begleitenden Berichtstext zu erläutern (vgl. Anhang IV Kapitel III).   ANHANG V   WALDBODENZUSTANDSBERICHT (Artikel 3a)   Jeder Mitgliedstaat legt zusätzlich zu den Ergebnissen der Bodenzustandserhebung (gemäß Anhang II) einen Bericht über den Zustand seiner Waldböden vor. Dieser Bericht stützt sich insbesondere auf die Daten, die bei der Waldschadenserhebung im 16 × 16  km-Raster und mit Hilfe anderer Beobachtungsnetze erfasst worden sind. Ausserdem übermitteln die Mitgliedstaaten eine Zusammenfassung der Ergebnisse ihrer Bodenerkundungen.  Die Berichte der Mitgliedstaaten müssen folgende Angaben enthalten:  I. Allgemeine Angaben zur Erfassung des Waldbodenzustands - Waldfläche des Landes;  - vom Raster erfasste Gesamtfläche; - Gesamtzahl der Stichprobepunkte;  - Gesamtzahl der bei der Baumvitalitätserhebung (1993 oder 1994) erfassten Stichprobepunkte;  - Gesamtzahl der bei der Bodenzustandserhebung erfassten Stichprobepunkte;  - Zahl der Einzelproben jeder Gesamtprobe;  - Ansprachezeitraum;  - Analyse und Auswertung der Daten (siehe Punkt V);  - Schwierigkeiten.  II. Methoden der Probenahme, Analyse und Auswertung Die zugelassenen Verfahren insbesondere für Probenahme, Transport, Lagerung, Analyse von Bodenproben und Auswertung ihrer Ergebnisse sind im Anhang II erläutert. Gegebenenfalls werden den Mitgliedstaaten nach Zustimmung des Ständigen Forstausschusses  zusätzliche Arbeitsvorschriften, Einzelheiten usw. übermittelt.  Die tatsächlich verwendeten Verfahren sind in einem besonderen Teil des Waldbodenzustandsberichts ausführlich zu beschreiben, vor allem dann, wenn die verwendeten Verfahren vom zugelassenen Verfahren abweichen und/oder wenn regional unterschiedlich  verfahren wird. Wurden bei der Probenahme, der Analyse und Auswertung verschiedene Verfahren verwendet, so ist klar und deutlich zu erläutern, welche Verfahren an welchen Stichprobepunkten verwendet wurden.  II.1. Feldprobenahme Erfolgt die Beprobung im Einklang mit dem zugelassenen Verfahren (gemäß Anhang II), so ist dies im Bericht zu vermerken. Jedwede Abweichung vom zuglassenen Verfahren ist ausführlich zu beschreiben; regionale Abweichungen sind im einzelnen zu erläutern.   II.2. Transport, Lagerung und Vorbereitung Transport und Lagerung der Proben sind so durchzuführen, daß sich die Proben nicht chemisch verändern können. Die Transport- und Lagerbedingungen (einschließlich der Stillstandszeiten) sind zu vermerken. Probleme und Abweichungen von diesem Vorgehen  sind im einzelnen anzugeben.  II.3. Analyseverfahren Die zugelassenen Analyseverfahren sind in Anhang II ausführlich erläutert.  Die zur Zeit verwendeten Verfahren, die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten und jene Verfahren, bei denen die Analyseergebnisse korrigiert, geeicht oder umgerechnet werden mussten, sind in einem gesonderten Kapitel des einzelstaatlichen  Waldbodenzustandsberichts zu erläutern. Wurden die Bodenproben nicht mit Hilfe des zugelassenen Verfahrens analysiert, so ist das verwendete Verfahren ausführlich zu beschreiben. Auch Verfahren, mit deren Hilfe die Daten aus Gründen der Vergleichbarkeit  mit den Ergebnissen des zugelassenen Verfahrens umgerechnet wurden (oder hätten umgerechnet werden können), sind nach Möglichkeit zu erläutern.  Die Analyseergebnisse sind der Kommission in digitaler Form vorzulegen. Bei Verwendung zugelassener Verfahren können die Daten direkt eingegeben werden. Bei Verwendung anderer Verfahren können die Daten direkt oder erst nach ihrer Umrechnung angegeben  werden.  II.4. Auswertung der Daten Die Waldbodenzustandsberichte der Mitgliedstaaten sollen eine Auswertung der Bodenanalyseergebnisse umfassen. Die Datenaufnahme soll auch eine Beurteilung des möglichen Zusammenhangs zwischen den Bodendaten und den erfassten Waldschäden einschließen. Die  den Ergebnissen zugrundeliegenden Auswertungsverfahren, statistischen Analysen und Gesamtbewertungen sind zu erläutern.  III. Ergebnisse der Bodenerhebung Die Ergebnisse sind der Kommission entsprechend den Anweisungen für die Übermittlung der Bodendaten im Digitalformat (Anhang VIb) vorzulegen.  IV. Daten über Bodenschäden Sonstige wichtige Erkenntnisse über mögliche Ursachen der beobachteten Bodenschäden, insbesondere im Zusammenhang mit der Luftverschmutzung, sind in einem eigenen Abschnitt der Berichte der Mitgliedstaaten zu analysieren. Der Bericht soll auch Aufschluß  geben über etwa bestehende Zusammenhänge zwischen verschiedenen Waldschadenstypen bzw. -stufen (Nadel-/Blattverlust, Verfärbung, andere Schadbilder) und den aufgenommenen Bodenmerkmalen.  V. Maßnahmen zur Sanierung geschädigter Wälder Die wichtigsten Ergebnisse jeglicher Maßnahmen oder Feldversuche zur Erhaltung und Sanierung geschädigter Wälder sind in dem Bericht aufzuzeigen. Insbesondere sind Schlußfolgerungen aus den Ergebnissen der Bodenzustandserhebung für die Forstwirtschaft  ausführlich darzulegen.   ANHANG VI   ÜBERMITTLUNG DER DATEN IM DIGITALFORMAT   I. Allgemeines I.1. Einleitung Die Ergebnisse der gemeinschaftlichen Waldschadenserhebung werden der Kommission seit 1987 alljährlich vorgelegt. Dabei handelt es sich um die Daten der Stichprobepunkte (Anhang I Formblatt 1a) und der Baumdaten (Formblatt 1b) zusammen. Seit 1990 können  die Mitgliedstaaten diese Daten auch im Digitalformat übermitteln.  Die Mitgliedstaaten sollen der Kommission die Daten über den Waldbodenzustand vor Ende 1995 übermitteln.  Dieser Anhang betrifft die Übermittlung der Ergebnisse der Baumschadenserhebung (Anhang VIa) und der Bodenzustandserhebung (Anhang VIb).  I.2. Hardware-Anforderungen Als Datenträger sind 3 1/2& prime;& prime;-Floppy-Disks (DSDD) zu verwenden. Diese Floppy-Disk ist mittlerweile weltweiter Standard und ist zudem preiswert und robust. Ihr Speichervermögen (720 KB) reicht für mindestens 10 000 Bäume aus. Es sind  hochwertige Disketten zu verwenden.  I.3. Software-Anforderungen Alle Disketten sind in  "low density" mit DOS ab Version 2.1 zu formatieren und müssen hundertprozentig IBM-kompatibel sein. Alle Diskettendaten sind im ASCII-Format zu speichern.  I.4. Dateien Auf jeder Diskette sollen zwei Dateien angelegt werden, eine mit den zusammengefassten Daten der Stichprobepunkte (Stichprobepunktdatei), die andere mit den Erhebungsergebnissen (Ergebnisdatei). Einzelheiten zur Benennung und zum Inhalt dieser Dateien  sind in Anhang VIa (Baumvitalitätserhebung) und Anhang VIb (Bodenzustandserhebung) erläutert.  I.5. Musterdiskette Eine Musterdiskette mit einem Beispiel für Aufbau und Inhalt der Dateien wird auf Anfrage zur Verfügung gestellt.   ANHANG VIa   II. Übermittlung der Daten der Waldschadenserhebung im Digitalformat   II.1. Allgemeines Die Waldschadenserhebung wird alljährlich im Sommer durchgeführt. Die Daten sind der Kommission schnellstmöglich und bis spätestens 15. Dezember des Erhebungsjahres zu übermitteln. Die Daten sind in zwei Dateien, der Stichprobepunktdatei und der  Baumergebnisdatei, zu speichern.  II.2. Angaben zu den Stichprobepunkten Die Stichprobepunktdatei (siehe Anhang I Formblatt 1a) enthält für jeden Stichprobepunkt folgende Daten in einer Zeile:  - Land;  - Nummer des Stichprobepunkts;  - Aufnahmedatum;  - tatsächliche Längenkoordinaten;  - tatsächliche Breitenkoordinaten;  - Wasserversorgung bestimmter Arten;  - Humusform;  - Höhenlage;  - Exposition;  - Durchschnittsalter der vorherrschenden Schicht;  - Bodenart.  In einer gesonderten Spalte können Anmerkungen zum Stichprobepunkt gemacht werden.  Die vorstehenden Daten sind in Form einer Tabelle mit einer Seriennummer in der ersten Spalte zu erfassen.  II.3. Baumdaten Die Baumdatei (siehe Anhang I Formblatt 1b) enthält für jeden Baum folgende Daten in einer Zeile:  - Nummer des Stichprobepunkts;  - Nummer des Probebaums;  - Holzart;  - Nadel-/Blattverlust;  - Verfärbung;  - Leicht feststellbare Schadensursachen:  - Wild und Abweidung;T1 - übermässiges Auftreten von Insekten bzw. entsprechende Befallsspuren;T2 - Pilzbefall;T3 - abiotische Faktoren (Wind, Schnee, Frost, Dürre usw.);T4 - direktes menschliches Einwirken;T5 - Feuer;T6 - bekannnte örtliche/regionale Verschmutzung;T7 - andere;T8 - Feststellung der Schadensart;  - sonstige Beobachtungen.  Die vorstehenden Daten sind in Form einer Tabelle mit einer Seriennummer in der ersten Spalte zu erfassen.  II.4. Dateinamen Damit eine Verwechslung von Ländern und Erhebungsjahren ausgeschlossen ist, sind Stichprobepunktdatei und Baumdatei so zu benennen, daß Land und Jahr aus dem Namen ersichtlich sind. DOS-Dateinamen können aus einer Folge von 8 Zeichen sowie einem Zusatz  von 3 Zeichen bestehen. Zulässige Zeichen sind Buchstaben, Zahlen und eine Reihe von Sonderzeichen. Großbuchstaben sind unzulässig. Für Namen dürfen nur Buchstaben und Zahlen verwendet werden.  Der Dateiname soll sich aus dem aus zwei Buchstaben bestehenden Ländercode (FR = Frankreich, BL = Belgien usw.) und dem Erhebungsjahr zusammensetzen (z. B.: FR1990, FR1991). Die Stichprobepunktdatei ist mit dem Zusatz .PLO, die Baumdatei dagegen mit dem  Zusatz .TRE kenntlich zu machen (z. B.: FR1990.PLO und FR1990.TRE).  Bei Erfassung von mehr als 10 000 Bäumen (Diskettenkapazität) ist die Datei in zwei oder mehr Unterdateien zu unterteilen, die mit den Buchstaben A, B, C usw. zu kennzeichnen sind (z. B.: FR1990A.TRE, FR1990B.TRE).  II.5. Datenübermittlung Die Disketten sind in separaten Umschlägen für den internationalen Verkehr gut zu verpacken und der Kommission einzusenden. Jeder Diskette ist ein Papierausdruck der ersten Dateiseite beizufügen. Diese erste Seite enthält alle Angaben zu den Spalten und  zum Header. Der Diskette ist ferner ein Hinweis mit den Namen der Dateien und der darin gespeicherten Gesamtzahl von Stichprobepunkten und Bäumen beizufügen (letzte laufende Nummer).   ANHANG VIb   III. Übermittlung der Daten der Bodenzustandserhebung im Digitalformat   III.1. Allgemeines Die Waldbodenzustandserhebung wird im Rahmen dieser Verordnung durchgeführt (Anhang II Abschnitt I). Die Daten sind der Kommission vor dem 31. Dezember 1995 zu übermitteln. Die Daten sind in zwei oder drei Dateien, der Stichprobepunktdatei, der  vorgeschriebenen Bodenzustandsdatei und - im Falle der Analyse - der fakultativen Bodenzustandsdatei, zu speichern.  III.2. Angaben zu den Stichprobepunkten Die Stichprobepunktdatei (Anhang II Formblatt 2a) ist eine Zusammenfassung der die Baumschäden betreffenden Stichprobepunktdatei und enthält für jeden Stichprobepunkt folgende Daten in einer Zeile:  - Land;  - Nummer des Stichprobepunkts - Ansprachedatum;  - tatsächliche Längenkoordinate;  - tatsächliche Breitenkoordinate;  - Höhenlage;  - Bodenart.  In einer gesonderten Spalte können Anmerkungen zum Stichprobepunkt gemacht werden.  Die vorstehenden Daten sind in Form einer Tabelle mit einer Seriennummer in der ersten Spalte zu erfassen.  III.3. Bodenprobedaten Die Bodenproben werden nach Tiefenstufen analysiert und erfasst. Folgende Tiefenstufeneinteilung ist zu verwenden:  Organische Auflage:  - H-Horizont - O-Horizont Mineralkörper:  - M01 (0-10 cm) - M12 (10-20 cm) Die M01-Stufe kann gegebenenfalls in 2 Unterstufen unterteilt werden:  - M05 (0-5 cm) - M51 (5-10 cm) Die für jede Schicht der organischen Auflage und des Mineralkörpers vorzulegenden Daten setzen sich aus einem vorgeschriebenen (Man.) und einem fakultativen (Opt.) Datensatz zusammen.  Der vorgeschriebene Datensatz umfasst:   /* Tabellen: S. ABl. */     /* Tabellen: S. ABl. */   Die Ergebnisse der Analyse der vorstehenden Parameter sind für jede Tiefenstufe in Form einer Tabelle mit einer laufenden Nummer und einer Stichprobepunktnummer in den beiden ersten Zeilen (lfd. Nummer = 0) zu erfassen.  Für die Angabe des verwendeten Analyseverfahrens ist folgender Code zu verwenden:  0: Analyse mit zugelassenen Verfahren 1: Analyse mit Alternativverfahren 2: Analyse mit anderem Verfahren Werden die Proben nicht mit dem zugelassenen Verfahren analysiert, so ist das verwendete Analyse- und/oder Verrechnungsverfahren im Anhang des Waldbodenzustandsberichts ausführlich zu erläutern.  III.4. DateinamenDamit eine Verwechslung von Ländern und Erhebungsjahren ausgeschlossen ist, sind die Dateien mit der Zusammenfassung der Stichprobepunktdaten und die Datei mit den Bodendaten zu bezeichnen, daß Land und Jahr aus dem Namen ersichtlich sind.  DOS-Dateinamen können aus einer Folge von 8 Zeichen sowie einem Zusatz von 3 Zeichen bestehen. Zulässige Zeichen sind Buchstaben, Zahlen und eine Reihe von Sonderzeichen. Großbuchstaben sind unzulässig. Für Namen dürfen nur Buchstaben und Zahlen  verwendet werden.  Der Dateiname soll sich aus dem aus zwei Buchstaben bestehenden Ländercode (FR = Frankreich, BL = Belgien usw.) und dem Erhebungsjahr zusammensetzen (z. B.: FR1994, FF1995). Die Zusammenfassung der Stichprobepunktdatei (Kurzfassung) ist mit dem Zusatz  .PLS, die Datei mit den vorgeschriebenen Bodendaten mit dem Zusatz .SOM und die mit den fakultativen Bodendaten mit dem Zusatz .SOO kenntlich zu machen (z. B.: FR1995.PLS, FR1995.SOM und FR1995.SOO).  III.5. Datenübermittlung Die Disketten sind in separaten Umschlägen für den internationalen Verkehr gut zu verpacken und der Kommission einzusenden. Sie müssen ferner einen Hinweis mit den Namen der Dateien und der darin gespeicherten Gesamtzahl von Stichprobepunkten und  Bodenproben (letzte laufende Nummer) enthalten. Jeder Diskette ist ein Papierausdruck der ersten Dateiseite beizufügen. Diese erste Seite enthält alle Angaben zu den Spalten und zum Header.  Angaben zu den Verfahren der Probenahme, Analyse und (erneuten) Umrechnung sind der Kommission als Anhang zum Bodenzustandsbericht (vgl. Anhang V) zu übermitteln; eine Kopie davon ist jedoch auch zusammen mit den Datendisketten zu übermitteln.