CELEX: 51994PC0211(02)
Language: de
Date: 1994-06-01
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG (EG) DES RATES über den Abschluß des Protokolls zur Festlegung der Fangrechte und des finanziellen Ausgleichs nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung Republik Angola über die Fischerei vor der Küste Angolas für die Zeit vom 3. Mai 1994 bis zum 2. Mai 1996

Avis juridique important

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51994PC0211(02)

Vorschlag für eine VERORDNUNG (EG) DES RATES über den Abschluß des Protokolls zur Festlegung der Fangrechte und des finanziellen Ausgleichs nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung Republik Angola über die Fischerei vor der Küste Angolas für die Zeit vom 3. Mai 1994 bis zum 2. Mai 1996  /* KOM/94/211ENDG - CNS 94/0133 */  

Amtsblatt Nr. C 184 vom 06/07/1994 S. 0006

Vorschlag für eine Verordnung (EG) des Rates über den Abschluß des Protokolls zur Festlegung der Fangrechte und des finanziellen Ausgleichs nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung der Republik Angola über die Fischerei vor der Küste Angolas für die Zeit vom 3. Mai 1994 bis zum 2. Mai 1996 (94/C 184/05) KOM(94) 211 endg. - 94/0133(CNS)(Von der Kommission vorgelegt am 2. Juni 1994)DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 228 Absatz 2 und 3 Unterabsatz 1, in Verbindung mit Artikel 43,auf Vorschlag der Kommission,nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments,in Erwägung nachstehender Gründe:Wie in dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung der Republik Angola über die Fischerei vor der Küste Angolas (1) vorgesehen, haben die beiden Parteien Verhandlungen darüber geführt, welche Änderungen oder Zusätze am Ende des Anwendungszeitraums des dritten Protokolls in dieses Abkommen aufgenommen werden sollen.Im Anschluß an diese Verhandlungen wurde am 24. März 1994 ein neues Protokoll zur Festlegung der Fischereirechte und des finanziellen Ausgleichs nach dem genannten Abkommen für die Zeit vom 3. Mai 1994 bis zum 2. Mai 1996 paraphiert.Die Genehmigung dieses Protokolls liegt im Interesse der Gemeinschaft -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1 Das Protokoll zur Festlegung der Fischereirechte und des finanziellen Ausgleichs nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung der Republik Angola über die Fischerei vor der Küste Angolas für die Zeit vom 3. Mai 1994 bis zum 2. Mai 1996 wird im Namen der Gemeinschaft genehmigt.Der Wortlaut des Protokolls ist dieser Verordnung beigefügt.Artikel 2 Der Präsident des Rates ist ermächtigt, die Personen zu benennen, die befugt sind, das Protokoll rechtsverbindlich für die Gemeinschaft zu unterzeichnen.Artikel 3 Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.(1) ABl. Nr. L 341 vom 3. 12. 1987, S. 2.PROTOKOLL zur Festlegung der Fangrechte und des finanziellen Ausgleichs nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung der Republik Angola über die Fischerei vor der Küste Angolas für die Zeit vom 3. Mai 1994 bis 2. Mai 1996 Artikel 1 Vom 3. Mai 1994 an kann die Fischereitätigkeit gemäß Artikel 2 des Abkommens für einen Zeitraum von zwei Jahren in folgendem Rahmen ausgeuebt werden:1. Garnelenfänger:6 550 BRT monatlich im Jahresdurchschnitt (höchstens 22 Schiffe).Die von den Fischereifahrzeugen der Gemeinschaft gefangenen Mengen bestehen zu 30 % aus roten Garnelen und zu 70 % aus grauen Garnelen.2. Grundschleppnetzfischer:1 900 BRT monatlich im Jahresdurchschnitt (höchstens fünf Schiffe).3. Grundleine, Stellnetz:900 BRT monatlich im Jahresdurchschnitt.Die gezielte Fischerei auf Centrophorus Granulosus ist untersagt.4. Hochsee-Thunfischfroster:19 Schiffe.5. Oberflächen-Langleinenfischer:fünf Schiffe.Artikel 2 (1) Der in Artikel 7 des Abkommens genannte finanzielle Ausgleich wird für den in Artikel 1 genannten Zeitraum auf 13 900 000 ECU festgesetzt, die in zwei gleichen Jahresraten auf ein vom Ministerium für Fischerei anzugebendes Konto zu zahlen sind.(2) Sind die angolanischen Behörden nicht damit einverstanden, daß Fischereifahrzeuge, die den Fischfang im Rahmen des Abkommens einstellen, durch andere Fischereifahrzeuge ersetzt werden, so hat die Verringerung der Fangmöglichkeiten, die sich daraus für die Gemeinschaft ergibt, eine anteilige Anpassung des finanziellen Ausgleichs gemäß Absatz 1 zur Folge.(3) Die Verwendung dieses Ausgleichs unterliegt der ausschließlichen Zuständigkeit Angolas.Artikel 3 Die Gemeinschaft beteiligt sich ferner während des in Artikel 1 genannten Zeitraums mit einem Betrag von 2 800 000 ECU an der Finanzierung von wissenschaftlichen und technischen Programmen Angolas (Ausrüstung, Infrastruktur, Überwachung, Seminare, Studien usw.). Dieser Betrag wird in zwei gleichen Jahresraten an das Forschungszentrum des Ministeriums für Fischerei gezahlt. Ein Teil dieses Betrags kann zur Finanzierung der Beiträge Angolas für internationale Fischereiorganisationen verwendet werden.Artikel 4 Die beiden Parteien kommen überein, daß eine Erweiterung des Fachwissens und der Kenntnisse der in der Seefischerei tätigen Personen wesentlich für den Erfolg ihrer Zusammenarbeit ist. Die Gemeinschaft wird daher den angolanischen Behörden Stipendien für Studien oder praktische Ausbildungsgänge in den verschiedenen wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Bereichen des Fischereisektors zur Verfügung stellen.Diese Stipendien können auch in jedem anderen, durch ein Kooperationsabkommen mit der Gemeinschaft verbundenen Staat genutzt werden. Die Gesamtkosten für diese Stipendien dürfen 1 800 000 ECU nicht übersteigen. Der Betrag wird in zwei gleichen jährlichen Tranchen auf ein vom Ministerium für Fischerei bezeichnetes Konto überwiesen. Dieses Ministerium verwaltet die gesamten Stipendien und andere entsprechend finanzierte Maßnahmen.Artikel 5 Nimmt die Gemeinschaft die in den Artikeln 2, 3 und 4 vorgesehenen Zahlungen nicht innerhalb der vorgeschriebenen Fristen vor, so kann dies zur Aussetzung des Abkommens führen.Artikel 6 Der Anhang des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung der Republik Angola über die Fischerei vor der Küste Angolas wird aufgehoben und durch den Anhang zu diesem Protokoll ersetzt.Artikel 7 Dieses Protokoll tritt am Tag seiner Unterzeichnung in Kraft. Es gilt mit Wirkung vom 3. Mai 1994.ANHANG Bedingungen für die Ausübung des Fischfangs durch Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft in den Gewässern Angolas A. LIZENZANTRAEGE UND -ERTEILUNGa) Mindestens 15 Tage vor Beginn der beantragten Geltungsdauer reicht die Kommission der Europäischen Gemeinschaften über die Delegation der Kommission in Angola bei der für Fischerei zuständigen Behörde Angolas einen Antrag des Reeders für jedes Fischereifahrzeug ein, das aufgrund des Abkommens Fischfang betreiben will. Die Anträge werden auf entsprechenden Formblättern gestellt, die zu diesem Zweck von Angola ausgegeben werden und von denen nachstehend jeweils ein Muster beigefügt ist (Anlagen 1 und 2). Jedem Antrag ist der Nachweis über die Zahlung der Gebühren für die Geltungsdauer der Lizenz beizufügen.b) Die Lizenz wird dem Reeder jeweils für ein bestimmtes Fischereifahrzeug erteilt. Auf Antrag der Kommission der Europäischen Gemeinschaften wird die Lizenz eines Fischereifahrzeugs im Fall nachgewiesener höherer Gewalt durch eine Lizenz für ein anderes Fischereifahrzeug der Gemeinschaft ersetzt.c) Die Behörden Angolas händigen dem Kapitän des Fischereifahrzeugs die Lizenz im Hafen Luanda nach Inspektion des Fahrzeugs durch die zuständige Behörde aus. Bei Thunfischfängern oder Oberflächen-Langleinenfischern kann eine Ausfertigung der Lizenz dem Reeder oder dessen Vertretung bzw. Agentur per Telefax zugestellt werden.d) Die Delegation der Kommission der Europäischen Gemeinschaften in Angola erhält von der für Fischerei zuständigen Behörde Angolas eine Meldung über die erteilten Lizenzen.e) Die Lizenz muß jederzeit an Bord mitgeführt werden.f) Die Lizenzen gelten für die Dauer eines Jahres.g) Jedes Fischereifahrzeug ist durch einen vom Ministerium für Fischerei zugelassenen Agenten zu vertreten.h) Die Behörden Angolas teilen so bald wie möglich die Einzelheiten für die finanzielle Abwicklung dieses Abkommens mit, insbesondere die gewünschten Konten und Währungen.B. LIZENZGEBÜHRENI. Bestimmungen für TrawlerDie Gebühr beträgt:- für Garnelenfänger: 56 ECU/Monat je BRT;- für Grundschleppnetzfischer: 195 ECU/Jahr je BRT.Die Gebühren können in vierteljährlichen oder halbjährlichen Raten gezahlt werden. In diesem Fall erhöht sich der Betrag um 5 bzw. 3 %.Während der Laufzeit des Protokolls beteiligen sich die Reeder der Garnelenfängerflotte mit einem Betrag von 350 000 ECU pro Jahr an der Finanzierung von wissenschaftlichen Studien und gegebenenfalls von Forschungsreisen.II. Bestimmungen für Thunfischfänger und Oberflächen-LangleinenfischerDie Lizenzgebühren sind auf 20 ECU je in der Fischereizone Angolas gefangene Tonne festgesetzt.Die Lizenzen werden erteilt, nachdem für jeden Hochsee-Thunfischfroster ein Pauschalbetrag von 4 000 ECU pro Jahr (dies entspricht den Gebühren für 200 Tonnen gefangenen Thunfisch pro Jahr) und für jeden Oberflächen-Langleinenfischer ein Pauschalbetrag von 2 000 ECU/Jahr (dies entspricht den Gebühren für 100 Tonnen Fänge pro Jahr) gezahlt worden ist.Die Endabrechnung über die fälligen Gebühren für das betreffende Fischwirtschaftsjahr wird von der Kommission der Europäischen Gemeinschaften am Ende des ersten Quartals des folgenden Jahres auf der Grundlage der Fangmeldungen erstellt, die für jedes Schiff ausgefuellt und von einer in diesem Gebiet ansässigen, hierauf spezialisierten wissenschaftlichen Einrichtung bestätigt wurden.Diese Abrechnung wird den Behörden Angolas und den Reedern gleichzeitig zugestellt. Etwaige fällige Restbeträge sind von den Reedern spätestens 30 Tage nach Notifizierung der Endabrechnung auf ein Konto bei einem Finanzinstitut oder jeder anderen von den angolanischen Behörden bezeichneten Stelle zu zahlen.Fällt die Endabrechnung dagegen niedriger aus als die geleistete Vorschußzahlung, so wird der Differenzbetrag nicht erstattet.C. BEIFÄNGEDie Beifänge der Garnelenfänger sind Eigentum des Reeders. Die Garnelenfänger sind berechtigt, jährlich bis zu 500 Tonnen Krebse zu fangen.D. ANLANDUNGENDie Oberflächen-Langleinenfischer der Gemeinschaft bemühen sich, nach Maßgabe ihres Fischereiaufwands in der betreffenden Zone einen Beitrag zur Versorgung der Thunfischkonservenindustrie Angolas zu leisten; der Preis wird auf der Grundlage der jeweiligen Weltmarktpreise von den Reedern und den Fischereibehörden Angolas einvernehmlich festgesetzt. Der Betrag wird in konvertibler Währung entrichtet.E. UMLADUNGENAlle Umladungen sind den zuständigen Fischereibehörden Angolas acht Tage im voraus mitzuteilen und finden in Anwesenheit eines Vertreters der Steuerbehörden Angolas in einer der Buchten von Luanda/Lobito statt.Eine Abschrift der Umladeunterlagen wird der Abteilung für Kontrollen und Überwachung des Ministeriums für Fischerei 15 Tage vor Ende eines jeden Monats für den Vormonat übermittelt.F. MELDUNG DER FÄNGE1. Garnelenfänger und Grundschleppnetzfischera) Diese Fischereifahrzeuge sind verpflichtet, dem Fischereiforschungszentrum in Luanda am Ende einer jeden Fangreise über die Delegation der Europäischen Gemeinschaften die Fischereilogbuchformulare gemäß den Anlagen 3 und 4 zu übermitteln.Ferner ist dem Planungskabinett oder dem Ministerium für Fischerei über die Delegation der Europäischen Gemeinschaften für jedes Fischereifahrzeug eine monatliche Meldung über die im Laufe des Monats getätigten Fänge und die am letzten Tag des Monats an Bord befindlichen Mengen zu machen. Diese Meldung ist spätestens am 45. Tag nach Ablauf des betreffenden Monats vorzulegen. Angola behält sich das Recht vor, bei Nichteinhaltung dieser Bestimmung die diesbezueglich in seiner geltenden Regelung vorgesehenen Sanktionen anzuwenden.b) Die Fischereifahrzeuge sind ferner verpflichtet, der Funkstation Radio Luanda täglich ihre Position und die Fangmenge des Vortags mitzuteilen. Das Rufzeichen wird dem Reeder bei Aushändigung der Fanglizenz mitgeteilt. Ist kein Funkkontakt möglich, so können die Schiffe auf andere Kommunikationsmittel wie Fernschreiben oder Telegramm ausweichen.Diese Fahrzeuge dürfen die Fischereizone Angolas nur mit vorheriger Genehmigung der Abteilung für Kontrolle und Überwachung des Ministeriums für Fischerei und nach Überprüfung der an Bord befindlichen Fänge verlassen.2. Thunfischfänger und Oberflächen-LangleinenfischerWährend ihrer Fangtätigkeit in der Fischereizone Angolas müssen diese Fahrzeuge der Funkstation Radio Luanda alle drei Tage ihre Position und ihre Fangmengen mitteilen. Beim Einlaufen und Verlassen der Fischereizone Angolas müssen die Fischereifahrzeuge der Funkstation Radio Luanda ihre Position und die an Bord befindlichen Fangmengen mitteilen.Ist kein Funkkontakt möglich, so können die Schiffe auf andere Kommunikationsmittel wie Fernschreiben oder Telegramm ausweichen.Der Kapitän muß ferner für jeden Fangaufenthalt in der Fischereizone Angolas ein Fischereilogbuch gemäß Anlage 5 führen.Das Formblatt ist leserlich auszufuellen, vom Kapitän des Fischereifahrzeugs zu unterzeichnen und der Abteilung für Kontrollen und Überwachung des Ministeriums für Fischerei über die Delegation der Europäischen Gemeinschaften binnen 45 Tagen nach Beendigung der Fangtätigkeit zuzustellen.Angola behält sich das Recht vor, bei Nichteinhaltung dieser Bestimmung die diesbezueglich in seiner geltenden Regelung vorgesehenen Sanktionen anzuwenden.G. FISCHEREIZONENa) Die den Garnelenfischern zugänglichen Fischereizonen umfassen sämtliche Gewässer unter der Hoheit oder Gerichtsbarkeit der Volksrepublik Angola nördlich von 12°20' und ausserhalb der 12-Seemeilen-Zone, gemessen von den Basislinien.b) Die den Hochsee-Thunfischfrostern und Oberflächen-Langleinenfischern zugänglichen Fischereizonen umfassen alle Gewässer unter der Hoheit oder der Gerichtsbarkeit der Volksrepublik Angola ausserhalb der 12-Seemeilen-Zone, gemessen von den Basislinien.c) Die den Grundfischfang betreibenden Fischereifahrzeugen zugänglichen Fischereizonen umfassen alle Gewässer unter der Hoheit oder der Gerichtsbarkeit der Volksrepublik Angola:- für Trawler - jenseits der 12-Seemeilen-Zone, gemessen von den Basislinien, im Norden begrenzt durch den Breitengrad 13°00'S und im Süden durch eine Linie, die 5 Seemeilen nördlich der Grenze zwischen den ausschließenden Wirtschaftszonen Angolas und Namibias verläuft,- für Fischereifahrzeuge, die andere Fanggeräte verwenden, jenseits der 8-Seemeilen-Zone, gemessen von den Basislinien, im Süden begrenzt durch eine Linie, die 5 Seemeilen nördlich der Grenze zwischen den ausschließlichen Wirtschaftszonen Angolas und Namibias verläuft.H. ANHEUERUNG VON SEELEUTENJeder Reeder, dem im Rahmen dieses Abkommens eine Fanglizenz erteilt worden ist, muß die praktische Berufsausbildung von vier angolanischen Seeleuten an Bord eines jeden Fischereifahrzeugs unterstützen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Hochsee-Thunfischfroster und Oberflächen-Langleinenfischer.Die nach angolanischen Tarifen festgesetzten Löhne dieser Seeleute und jede andere Form der Vergütung werden vom Reeder getragen und auf ein Konto bei einem vom Ministerium für Fischerei bezeichneten Finanzinstitut überwiesen.Falls die Reeder weitere Besatzungsmitglieder mit angolanischer Staatsangehörigkeit anheuern möchten, so können sie dies über das Ministerium für Fischerei tun.I. WISSENSCHAFTLICHE BEOBACHTERJedes Fischereifahrzeug kann aufgefordert werden, einen vom Ministerium für Fischerei bestellten und bezahlten Wissenschaftler an Bord zu nehmen.Für den Aufenthalt des wissenschaftlichen Beobachters an Bord gelten soweit wie möglich die gleichen Bedingungen wie für die Schiffsoffiziere. Dem Beobachter sind alle für die Ausübung seiner Aufgaben erforderlichen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Die Anwesenheit des wissenschaftlichen Beobachters und seine Arbeit dürfen die Fischereitätigkeit weder unterbrechen noch behindern.Zur Erstattung der Unkosten, die Angola durch die Anwesenheit von Beobachtern an Bord der Fischereifahrzeuge entstehen, ist für jedes Schiff, das seine Fangtätigkeit in den Gewässern Angolas ausübt, ein Betrag von 8 ECU/BRT/Jahr in die Gebühren zu Lasten der Reeder aufgenommen.J. KONTROLLEN UND ÜBERWACHUNGAuf Anfrage der angolanischen Behörden müssen alle Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft, die aufgrund des Abkommens Fischfang betreiben, jedem mit Kontrollen und mit der Überwachung der Fischereitätigkeit beauftragten angolanischen Beamten gestatten, an Bord zu kommen; sie unterstützen ihn bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.Die Anwesenheit dieser Beamten an Bord darf die zur Erfuellung ihrer Aufgaben notwendige Zeit nicht überschreiten.K. TREIBSTOFFVERSORGUNG, REPARATUREN UND ANDERE DIENSTLEISTUNGENAlle Fischereifahrzeuge, Thunfischfänger ausgenommen, die im Rahmen dieses Abkommens in den Gewässern Angolas Fischfang betreiben, müssen - sofern dies möglich ist - ihre Treibstoff- und Wasservorräte in Angola an Bord nehmen sowie Schiffsreparaturen und -wartungsarbeiten in Angola durchführen lassen.Vorbehaltlich derselben Voraussetzungen muß die Beförderung der Besatzung mit der nationalen Luftfahrtgesellschaft Angolas erfolgen.Ohne eine Genehmigung der Abteilung für Kontrollen und Überwachung des Ministeriums für Fischerei ist die Versorgung mit Treibstoff ausserhalb der Reeden von Luanda oder Lobito untersagt.L. MASCHENÖFFNUNGDie zu verwendende Mindestmaschenöffnung beträgt:a) Garnelenfang: 40 mm;b) Grundfischfang:- 60 mm im ersten Jahr der Geltungsdauer des Protokolls,- 110 mm im zweiten Jahr der Geltungsdauer des Protokolls.Die Einführung einer neuen Maschenöffnung ist für die Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft erst ab dem sechsten Monat nach entsprechender Notifizierung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften verbindlich.M. VERFAHREN IM FALL EINER DURCHSUCHUNGDie Delegation der Kommission in Luanda wird innerhalb von 48 Stunden benachrichtigt, wenn ein Fischereifahrzeug unter der Flagge eines Mitgliedstaats der Gemeinschaft innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Angolas angehalten und durchsucht wird, und erhält gleichzeitig einen Bericht über die Umstände und Gründe für diese Durchsuchung.Anlage 1ANTRAG AUF ERTEILUNG EINER FANGLIZENZ FÜR GARNELEN UND GRUNDFISCH- ARTEN IN DEN GEWÄSSERN ANGOLAS>ANFANG EINES SCHAUBILD>TEIL A1. Name des Eigners/Reeders: .....................2. Staatsangehörigkeit des Eigners/Reeders: ......3. Firmenanschrift des Eigners/Reeders:..............................................................................4. Chemische Zusatzstoffe, die verwendet werden dürfen (Markenname und Zusammensetzung):..........................................................................................TEIL B(Für jedes Fischereifahrzeug auszufuellen)1. Gültigkeitsdauer: ...........................2. Name des Schiffes: ..........................3. Baujahr: ....................................4. Ursprünglicher Flaggenstaat: ................5. Derzeit geführte Flagge: ....................6. Zeitpunkt der Übernahme der derzeitigen Flagge:................................................7. Jahr des Erwerbs: ...........................8. Hafen und Registriernummer: .................9. Fangart: ....................................10. Bruttoregistertonnen: ......................11. Funkrufzeichen: ............................12. Länge über alles (m): ......................13. Bug (m): ...................................14. Tiefe (m): .................................15. Schiffskörperbaustoff: .....................16. Motorleistung: .............................17. Geschwindigkeit (Knoten): ..................18. Kühlraumkapazität: ..........19. Rauminhalt der Treibstofftanks (m3): .......20. Rauminhalt der Fischladeräume (m3): ........21. Farbe des Schiffskörpers: ..................22. Farbe des Aufbaus: .........................23. Fernmeldeanlage an Bord:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>24. Navigations- und Ortungsanlage:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>25. Name des Kapitäns: .........................26. Staatsangehörigkeit des Kapitäns: ..........Anlage:- Drei Farbaufnahmen des Schiffes (Seitenansicht).- Schematische Darstellung und genaue Beschreibung der verwendeten Fanggeräte.- Schriftliche Vollmacht an den Vertreter des Eigners/Reeders zur Unterzeichnung dieses Antrags.........................(Datum der Antragstellung).................................................(Unterschrift des Vertreters des Eigners/Reeders)>ENDE EINES SCHAUBILD>Anlage 2ANTRAG AUF ERTEILUNG EINER FANGLIZENZ FÜR THUN- UND SCHWERTFISCH IN DEN GEWÄSSERN ANGOLAS>ANFANG EINES SCHAUBILD>TEIL A1. Name des Eigners/Reeders: ..........2. Staatsangehörigkeit des Eigners/Reeders: ..........3. Firmenanschrift des Eigners/Reeders: ................................................................................TEIL B(Für jedes Fischereifahrzeug auszufuellen)1. Gültigkeitsdauer: ..........2. Name des Schiffes: ..........3. Baujahr: ....................4. Ursprünglicher Flaggenstaat: ..........5. Derzeit geführte Flagge: ..............6. Zeitpunkt der Übernahme der derzeitigen Flagge: ........................................7. Jahr des Erwerbs: ....................8. Hafen und Registriernummer: ..........9. Fangart: .............................10. Bruttoregistertonnen: ...............11. Funkrufzeichen: .....................12. Länge über alles (m): ...............13. Bug (m): ............................14. Tiefe (m): ..........................15. Schiffskörperbaustoff: ..............16. Motorleistung: ......................17. Geschwindigkeit (Knoten): ...........18. Kabinenkapazität: ...................19. Rauminhalt der Treibstofftanks (m3): ..........20. Rauminhalt der Fischladeräume (m3): ...........21. Gefrierleistung (Tonnen/24 Stunden) und verwendetes Gefriersystem:........................................22. Farbe des Schiffskörpers: ..........23. Farbe des Aufbaus: .................24. Fernmeldeanlage an Bord: ...........>PLATZ FÜR EINE TABELLE>25. Navigations- und Ortungsanlage:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>26. Verwendete Hilfsschiffe (für jedes Fischereifahrzeug):......................................26.1. Bruttoregistertonnen: ..........26.2. Länge über alles (m): ..........26.3. Bug (m): .......................26.4. Tiefe (m): .....................26.5. Schiffskörperbaustoff: .........26.6. Motorleistung: .................26.7. Geschwindigkeit (Knoten): ..........27. Antennenzusatzgeräte für die Fischortung (auch die nicht an Bord befindlichen):......................................28. Heimathafen: .....................29. Name des Kapitäns: ...............30. Staatsangehörigkeit des Kapitäns: ..........Anlage:- Drei Farbaufnahmen des Schiffes (Seitenansicht), der Hilfsfischereifahrzeuge und der Antennenzusatzgeräte für die Fischortung.- Schematische Darstellung und genaue Beschreibung der verwendeten Fanggeräte.- Schriftliche Vollmacht an den Vertreter des Reeders zur Unterzeichnung dieses Antrags...........................(Datum der Antragstellung).................................................(Unterschrift des Vertreters des Eigners/Reeders)>ENDE EINES SCHAUBILD>Anlage 3.1INSTITUTO DE INVESTIGAÇÃO PESQUEIRA FISCHEREILOGBUCH (für alle Grundfischfang betreibenden Fischereifahrzeuge)>ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD>Anlage 3.2>ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD>>VERWEIS AUF EINEN FILM>Anlage 4.1INSTITUTO DE INVESTIGAÇÃO PESQUEIRA FISCHEREILOGBUCH (für alle Garnelentrawler)>ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD>Anlage 4.2>ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD>>VERWEIS AUF EINEN FILM>Anlage 5>ANFANG EINES SCHAUBILD>>ENDE EINES SCHAUBILD>