CELEX: 62014TA0732
Language: de
Date: 2018-09-13 00:00:00
Title: Rechtssache T-732/14: Urteil des Gerichts vom 13. September 2018 — Sberbank of Russia/Rat (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik — Restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren — Aufnahme und Beibehaltung des Namens der Klägerin auf der Liste der Einrichtungen, auf die restriktive Maßnahmen angewandt werden — Beurteilungsfehler — Begründungspflicht — Verteidigungsrechte — Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsschutz — Eigentumsrecht — Recht auf Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit)

29.10.2018   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 392/14
            
         
      Urteil des Gerichts vom 13. September 2018 — Sberbank of Russia/Rat
      (Rechtssache T-732/14) (1)
      
      ((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren - Aufnahme und Beibehaltung des Namens der Klägerin auf der Liste der Einrichtungen, auf die restriktive Maßnahmen angewandt werden - Beurteilungsfehler - Begründungspflicht - Verteidigungsrechte - Recht auf einen wirksamen gerichtlichen Rechtsschutz - Eigentumsrecht - Recht auf Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit))
      (2018/C 392/17)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: Sberbank of Russia OAO (Moskau, Russland) (Prozessbevollmächtigte: D. Rose und M. Lester, QC, sowie J.-A. Fearns und P. Crowther, Solicitors)
      
         Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: S. Boelaert und J.-P. Hix)
      
         Streithelferin zur Unterstützung des Beklagten: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: D. Gauci, L. Havas und T. Scharf)
      
         Gegenstand
      
      Klage gemäß Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung, zum Ersten, des Beschlusses 2014/512/GASP des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (ABl. 2014, L 229, S. 13), in der durch den Beschluss 2014/659/GASP des Rates vom 8. September 2014 (ABl. 2014, L 271, S. 54), den Beschluss (GASP) 2015/971 des Rates vom 22. Juni 2015 (ABl. 2015, L 157, S. 50), den Beschluss (GASP) 2015/2431 des Rates vom 21. Dezember 2015 (ABl. 2015, L 334, S. 22), den Beschluss (GASP) 2016/1071 des Rates vom 1. Juli 2016 (ABl. 2016, L 178, S. 21), den Beschluss (GASP) 2016/2315 des Rates vom 19. Dezember 2016 (ABl. 2016, L 345, S. 65) und den Beschluss (GASP) 2017/1148 des Rates vom 28. Juni 2017 (ABl. 2017, L 166, S. 35) geänderten Fassung sowie, zum Zweiten, der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (ABl. 2014, L 229, S. 1), in der durch die Verordnung (EU) Nr. 960/2014 des Rates vom 8. September 2014 (ABl. 2014, L 271, S. 3) geänderten Fassung, soweit diese Rechtsakte die Klägerin betreffen.
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Die Klage wird abgewiesen.
               
            
                  2.
               
               
                  Die Sberbank of Russia OAO trägt neben ihren eigenen Kosten die Kosten des Rates der Europäischen Union.
               
            
                  3.
               
               
                  Die Europäische Kommission trägt ihre eigenen Kosten.
               
            
         (1)  ABl. C 16 vom 19.1.2015.