CELEX: 51977PC0245
Language: de
Date: 1977-06-06
Title: Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingents für "Cyprus Sherry" genannte Weine der Tarifstelle ex 22.05 C III des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Zypern und zur Einführung von Beihilfen für gleichartige Weinbauerzeugnisse in der Gemeinschaft (1977) (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (77) 245
Vol. 1977/0088
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak---   KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                            KOM(77)245 endg.
                                                            Brüssel , den 6 . Juni 1977
                                    Vorschlag einer
                               VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
              zur Eröffnung , Aufteilung und Verwaltung eines Gemein-
           schaftszollkontingents für " Cyprus Sherry" genannte Weine der
               Tarifstelle ex 22.05 C III des Gemeinsamen Zolltarifs
             mit Ursprung in Zypern und zur Einführung von Beihilfen
           für gleichartige Weinbauerzeugnisse in der Gemeinschaft ( 1977 )
                        ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
K0M(77 ) 245 endg .
 ---pagebreak---                                      BEGRÜNDUNG
   Auf Grund von Artikel 12 des      Protokolls zur Festlegung einiger infolge des
   Beitritts neuer Mitgliedstaaten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
   notwendiger Bestimmungen" ( 1 ) sind im Rahmen von Zollkontingenten einige
   von Zypern unter der Bezeichnung "Cyprus Sherry" ausgeführte Likörweine
6
   zu herabgesetzten Zollen und unter Nicherhebung der Ausgleichsabgabe
   zur Einfuhr in das Vereinigte Königreich und in Irland zugelassen .
   Diese Regelung gilt nur bis zum 30 . Juni 1977 .
   Im Zusammenhang mit dieser Massnahme hatte , die Kommission Beihilfen vorgesehen ,
   und zwar zu gunsten von in diesen beiden Mitgliedstaaten eingeführten
   Gemeinschaftsweinen , die diesem Cyprus Sherry gleichartig sind .
   Aufgrund der Beitrittsakte werden auf diese Erzeugnisse ab 1 . Juli 1977 die Zölle
   des Gemeinsamen Zolltarifs angewendet .
   Um die herkömmlichen Handelsströme für das fragliche Erzeugnis aufrechtzuerhalten ,
   ist eine Gemeinschaftsregelung in Form eines zoll- und ausgleichsabgabefreien
   Gemeinschaftszollkontingents angebracht . Ausserdem ist das bisher angewendete
   Beihilfensystem beizubehalten .
   Es erscheint zur Zeit angebracht , das Kontingent für einen Zeitraum vom
   1 . Juli bis 31 . Dezember 1977 auf 200.000 Hektoliter festzulegen .
  Dies ist Gegenstand dieser Verordnung .           •*
   ( 1 ) ABl . Nr . L 133 vom 21.5.1973 , S. 88
 ---pagebreak---                                   Vorschlag einer
                     VERORDNUNG ( EWG )              DES RATES
                 zur Eröffnung , Aufteilung und Verwaltung eines
                 Gemeinschaftszollkontingents für "Cyprus Sherry"
                  genannte Weine der Tarif stelle ex 22.05 C III
              des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Zypern
              und zur Einführung von Beihilfen für gleichartige
                  Weinbauerzeugnisse in der Gemeinschaft ( 1977 )
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
insbesondere auf die Artikel A3 und 113 ,
auf Vorschlag der Kommission ,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( 1 ),
in Erwägung nachstehender Gründe :
Das Protokoll zur Festlegung einiger infolge des Beitritts neuer Mitgliedstaaten
zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft notwen4iger Bestimmungen zum Abkommen
zur Gründung einer Assoziation zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
und der Republik Zypern ( 2 ) enthält in dem in Artikel 12 genannten Briefwechsel
eine vorläufige Sonderregelung für das unter ^der Bezeichnung "Cyprus sherry"
ausgeführte Weinbauerzeugnis zum unmittelbaren menslichen Verbrauch • Diese
Regelung sieht unter gewissen Voraussetzungen die Nichterhebung der Aus-
gleichsabgaben bei der Einfuhr dieses Erzeugnisses nach Irland und dem
Vereinigten Königreich bis zu einem Jahreskontingent von 200.000 Hektolitern
                                           I
vor .
Deshalb ist durch die Verordnung (EWG) Nr . 1253 / 72 ( 3 ), geändert durch die
Verordnung (EWG ) Nr . 3576 / 73 ( 4 ), verlängert und zuletzt geändert durch die
Verordnung ( EWG ) Nr . 1606 / 76 ( 5 ), eine Einfuhrregelung für ein Weinbauerzeugnis
( 1 ) ABl . Nr .                   vom
(2)   ABl . Nr .  L 133 vom 21.5.1973 , S. 88
(3)   AB1 . Nr .  L 133 vom 21.5.1973 , S. 115
(4 )  AB1 . Nr .  L 359 vom 28.12.1973 , S. 33
(5)   ABl . Nr .  L 175 vom 1.7.1976 , S. 6 .
 ---pagebreak--- mit Ursprung in und Herkunft aus Zypern , das unter der Bezeichnung
"Cyprus Sherry" ausgeführt wird , eingeführt worden* Ebenso sind Beihilfen
für gleichartige Weinbauerzeugnise vorgesehen worden , die in dar Gemeinschaft
in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung erzeugt und nach Irland und dem Ver­
einigten Königreich ausgeführt werden . Diese Regelung gilt bis zum
30 . Juni 1977 .
Ab 1 . Juli 1977 müssten auf Grund der Beitrittsakte auf die Einfuhren dieses
Erzeugnisses auf dem britischen und irischen Markt , welche die herkömmlichen
Absätzmärkte für den sogenannten "Cyprus Sherry" sind , die Zölle des Gemein­
samen Zolltarifs angewendet werden .
Um die herkömmlichen Handelsströme für das in Frage stehende Erzeugnis
aufrechtererhalten und vor allem den Abbau der Lagerbestände sichern , ist
eine Gemeinschaftsregelung in Form eines Zoll- und ausgleichsabgabefreien
Zollkontingents angebracht .
                                         <
Diese Regelung darf nicht den Markt von gleichartige Gemeinschaftsweinen
wie dem sogenannten "Cyprus sherry" stören . Um ungleiche Weltbewerbsbedingungen
zwischen dem sogenannten "Cyprus Sherry" und gleichartiger Gemeinschaftsweinen ,
zu vermeiden , sollten zugunsten dieser Beihilfen vorgesehen werden , die auf
Grund der Preisdifferenz zwischen den Likörweine der Gemeinschaft und um
sogenannten "Cyprus sherry" auf dem Markt der einführenden Mitgliedstaaten
berechnet werden .               •
Für die Zeit .       vom 1 . Juli bis      31 . Dezember 1977 ist ein Gemeinschaf ts-
zollkontingent unter den oben beschriebenen Bedingungen und bis zu einer Höhe
von 100.000 Hektolitern zu eröffnen .
Um in den Genuss des obengenannten Gemeinschaftszollkontingents zu kommen , muss
die Warenverkehrsbescheinigung A. CY . 1 und ein Dokument des beigefügten Modells
V.l . 1 vorgelegt worden, das der Verordnung (EWG) Nr . 2115 /76 ( 1 ) entspricht .
( 1 ) ABl . Nr . L 237 vom 28.8.1976 , S. I.
 ---pagebreak--- Es besteht Veranlassung , insbesondere allen Importeuren der Gemeinschaft
den gleichen und kontinuierlichen Zugang zu dem betreffenden Kontingent
zu gewährleisten und die fortlaufende Anwendung des vorgesehenen Kontingents-
zollsatzes auf sämtliche Einfuhren der betreffenden Waren in allen Mitglied­
staaten bis zur völligen Ausschöpfung des Kontingents sicherzustellen .
Dem Gemeinschaf tscharakter dieses Kontingents kann unter Beachtung der oben
aufgestellten Grundsätze entsprochen werden , indem der Ausnutzung des Gemein-
schaftszollkontingents eine Aufteilung des Volumens auf die Mitgliedstaaten
zugrunde gelegt wird . Damit die tatsächliche Marktentwicklung
bei diesen Waren möglichst weitgehend berücksichtigt wird , ist diese Aufteilung
entsprechend dem Bedarf der Mitgliedstaaten vorzunehmen , der einerseits an
Hand der statistischen Angaben über die während eines repräsentativen Bezugszeitraums
getätigten Einfuhren dieser Erzeugnisse aus Zypern und andererseits nach den
Wi . tschaf tsaussichten für den betreffenden Kontingentszeitraum zu berechnen ist .
Im vorliegenden Fall stehen jedoch weder gemeinschaftliche noch nationale
statistische Daten zur Verfügung , die je. nach der in Betracht kommenden Weinart *
aufgeschlüsselt sine1 . Bei dieser Sachlage scheint es zweckmässig     eine
Aufteilung der Kontingentsmengen in Quoten vorzusehen , welche die Aufnahme-
möglichkeiten für diese Weine auf den Märkten der einzelnen Mitgliedstaaten
sowie den von einigen von ihnen angegebenen Bedarf berücksichtigt *
Um der Entwicklung der Einfuhren der betreffenden Waren in den einzelnen
Mitgliedstaaten Rechnung zu tragen , ist die Kontingentsmenge in zwei Raten
zu teilen , wobei die erste Rate zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten
aufgeteilt wird und die zweite Rate als Reserve zur späteren Deckung des
Bedarfs derjenigen Mitgliedstaaten bestimmt ist , die ihre ursprüngliche
Quote ausgeschöpft haben . Um den Importeuren eines jeden Mitgliedstaats
eine gewisse Sicherheit zu geben , ist es angezeigt , die erste Rate auf
einer ausreichenden Höhe festzusetzen , die im vorliegenden Fall bei
99 v.H. der Kontingentsmenge liegen könnte .
Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten können mehr oder weniger
rasch ausgeschöpft werden . Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen und
Unterbrechungen auszuschalten , sollte jeder Mitgliedstaat , der seine
ursprüngliche Quote fast völlig ausgenutzt hat , die Ziehung einer
zusätzlichen Quote auf die Reserve vornehmen . Diese Ziehung muss jeder
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Mitgliedstaat vornehmen , wen seine zusatzlichen Quoten fast völlig ausgenutzt
sind und so oft es die Reserve zulässt . Die ursprünglichen und zusätzlichen
Quoten müssen bis zum Ende des Kontingentszeitraums gelten . Diese Art der
Verwaltung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Hitgliedstaaten
und der Kommission, die vor allem die Möglichkeit haben muss , den Stand der
Ausnutzung der Kontingentsmenge zu verfolgen und die Mitgliedstaaten davon
zu unterrichten .
Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingentszeitraums in einem der
Mitgliedstaaten eine grössere Restmenge vorhanden , so muss dieser Staat
einen erheblichen Teil davon auf die Reserve übertragen , um zu verhindern ,
dass ein Teil des Gemeinschaftszollkontingents in einem Mitgliedstaat
nicht ausgenutzt wird , während er in anderen Mitgliedstaaten verwendet
werden könnte .
                                               «
Da das Königreich Belgien , das Königreich der Niederlande und das Grossherzogtum
Luxemburg sich zu der Wirtschaf tsunion Benelux zusammengeschlossen haben und
durch diese vertreten werden , kann jede Massnahme im Zusammenhang mit der
Verwaltung der dieser Wirtschaf tsunion zugeteilten Quoten durch eines ihrer
Mitglieder vorgenommen werden -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
                                 Artikel I
1.   Vom 1 . Juli bis zum 31 . Dezember 1977 werden die Zollsätze für die nach-
     genannten Erzeugnisse mit Ursprung in Zypern im Rahmen eines Gemeinschafts-
     zollkontingents für eine Gesamtmenge von 100.000 hl ausgesetzt .
          Nummer des
           Gemeinsamen                      Warenbezeichnung
           Zolltarifs
     ex 22.05 C III a ) 2 ;
     ex 22.05 C III b) 3 |           Likorweine , sogenannter "Cyprus sherry"
     ex 22.05 C IV a) 2 j
     ex 22.05 C IV b) 3 |
                                                                           •/•••
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2. Das Protokoll über die Begriffsbestimmung für "Erzeugnisse mit
   Ursprung in ..." oder "Ursprungserzeugnisse " sowie über die Methoden
   der Zusammenarbeit der Verwaltungen im Anhang zum Abkommen zwischen
   der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Zypern ist anwendbar .
3. Die Zulassung der betreffenden Weine zu dem in Absatz 1 genannten
   Zollkontingent ist an die Vorlage eines Dokuments V.l . 1 gebunden .
   Dieses Dokument muss den Vorschriften der Verordnung (EWG) Nr . 2115 / 76
   entsprechen .
4. Im Rahmen dieses Zollkontingents werden auf die in Absatz I genannten
                                                          0)
   Erzeugnisse die in der Verordnung (EWG) Nr . 81 6 / 70 , /geändert durch die
   Verordnung (EWG) Nr . 1 1 60/ 76, vorgesehenen Ausgleichsabgaben nicht
   erhoben .
                                Artikel 2
1. Das in Artikel I genannte Zollkontingent wird in zwei Raten geteilt .
2. Die erste Rate von 99.000 hl wird auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt ;
   die Quoten , die vorbehaltlich des Artikels 5 bis zum 31 . Dezember 1977
   gelten , belaufen sich auf folgende Mengen :
                                                    ( in Hektolitern)
   Bénélux                                 100
   Danemark                                1 00
   Deutschland                             100-
   Frankreich                              100
   Irland                                 900)
   Italien                                 100
   Vereinigtes Königreich              97.600
3. Die zweite Rate in Höhe von 1.000 hl bildet die Reserve .
                                 Artikel 3
1. Hat ein Mitgliedstaat seine ursprüngliche Quote , wie sie in Artikel 2
   Absatz 2 festgelegt ist , oder - bei Anwendung des Artikels 5 - die gleiche
   Quote abzüglich der auf die Reserve übertragenen Menge zu 90 v.H. oder
                                                                          •••/•••
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      mehr ausgenutzt , so nimmt er unverzüglich durch Mitteilung an die Kommission
      die Ziehung einer gegebenenfalls aufgerundeten «weiten Quote in Höhe von
       15 v.H. seiner ursprünglichen Quote vor , soweit die Reservemenge ausreicht .
2.     Ist nach Ausschöpfung der ursprünglichen Quote die zweite von einem
      Mitgliedstaat gezogene Quote zu 90 v.H. oder mehr ausgenutzt , so nimmt
      dieser Mitgliedstaat gemäss Absatz I die Ziehung einer gegebenenfalls
      aufgerundeten dritten Quote in Höhe von 7,5 v.H. seiner ursprünglichen
      Quote vor .
3.    Ist nach Ausschbpfung der zweiten Quote die dritte von einem Mitglied-
      staat gezogene Quote zu 90 v.H. oder mehr ausgenutzt , so nimmt dieser
      Mitgliedstaat unter den gleichen Bedingungen die Ziehung einer vierten
      Quote in Höhe der dritten Quote vor .
      Dieses Verfahren wird bis zu völligen Ausschöpfung der Reserve angewandt .
4.    Abweichend von den Absätzen 1 , 2 und 3 kann jeder Mitgliedstaat Ziehungen *
      niedrigerer Quoten als in diesen Absätzen vorgesehen vornehmen , wenn
      Grund zu der Annahme besteht , dass diese unter Umständen nicht ausgeschöpft
      werden können . Er unterrichtet die Kommission über die Gründe , die ihn
      veranlasst haben, diesen Absatz anzuwenden .
                                 Artikel 4
Die gemäss Artikel 3 gezogenen zusätzlichen Qyoten gelten bis zum
3 !. Dezember 1977 .
                                 Artikel 5
Die Mitgliedstaaten übertragen spätestens am 1 . November 1977 von ihrer nicht
ausgenutzten ursprünglichen Quote den Teil auf die Reserve , der am
15 . Oktober 1977 20 v.H. dieser ursprünglichen Quote übersteigt . Sie können
eine grössere Menge übertragen, wenn Grund zu der Annahme besteht , dass die
betreffende Menge unter Umständen nicht ausgenutzt werden kann .
Jeder Mitgliedstaat teilt der Kommission spätestens am 1 . November 1977 die
Gesamtmenge der Einfuhren der betreffenden Waren mit , die bis zum
15 . Oktober 1977 einschliesslich getätigt und auf das Gemeinschaftszollkon-
tingent angerechnet wurden , sowie gegebenenfalls den Teil seiner ursprüng­
lichen Quote , den er auf die Reserve überträgt .
                                                                         • • •I• • •
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                                               Artikel 6
Die Kommission verbucht die Beträge der von den Mitgliedstaaten gemäss den
Artikeln 2 und 3 eröffneten Quoten und unterrichtet die einzelnen Mitglied­
staaten über den Stand der Ausschöpfung der Reserve , sobald ihr die Mitteilungen
zugehen .
Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am 5 . November 1977 über den Stand
der Reserve , die nach den gemäss Artikel 5 erfolgten Übertragungen verbleibt .
Sie sorgt dafür , dass die Ziehung , mit der die Reserve ausgeschöpft wird , auf
die verfügbare Restmenge beschränkt bleibt , und gibt zu diesem Zweck dem
Mitgliedstaat , der diese letzte Ziehung vornimmt , die Restmenge an .
                                               Artikel 7
1.   Jeder Mitgliedstaat trifft die erforderlichen Vorkehrungen , um durch
     die Eröffnung der zusätzlichen Quoten , die er gemäss Artikel 3 gezogen
     hat , die fortlaufende Anrechnung auf seinen kumulierten Anteil an dem
     Gemeinschaftszollkontingent zu ermöglichen .
2.   Jeder Mitgliedstaat garantiert den in seinem Gebiet ansässigen Importeuren
     der betreffenden Waren freien Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten .
3.   Die Mitgliedstaaten rechnen die Einfuhren der betreffenden Waren nach
     Massgabe der Gestellung der betreffenden Waren bei der Zollstelle mit
     einer Anmaldung zwecks Abfertigung zum freien Verkehr auf ihre Quoten
     an .
4.   Der Stand der Ausschöpfung der Quoten der Mitgliedstaaten wird an Hand
     der gemäss Absatz 3 angerechneten Einfuhren festgestellt .
                                               Artikel 8
1.   Im Zeitraum vom 1 . Juli bis 31 . Dezember 1977 werden für die den
     "Cyprus Sherry" genannten Likörweinen gleichartigen Gemeinschafts-
     likörweine , die von den Herstellermitgliedstaaten nach den anderen
     Mitgliedstaaten der Gemeinschaft geliefert werden ,, die tatsächlich
     "Cyprus sherry" genannten Likörwein eingeführt haben , Baib.il fc-n gewährt .
2,   Die ■>; '••:;genar-.nten Baihilfer: vscde n tuf Grund der Elfterer.*; bar^chr-et .
     di.<3 a-j.f cI'bei K&rkfc £e.c t 5 » hv ? <:* <=. iu. eiitgli a«*. .? £«?.&• c ~j. svf.sc'i"«sj>. c.-so. "PvSiseiii
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                 ins bee tent .
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                                  Artikel 9
 Die Durchführungsbestimmungen über die Höhe der Beihilfe und die beihilfefähigen
 Gemeinschaftslikörweine werden nach dem Verfahren des Artikel 7 der Verordnung
 Nr . 24 über die schrittweise Errichtung einer gemeinsamen Marktorganisation
 für Wein ( 1 ) erlassen .
                                 Artikel 10
Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaaten mit , welche Einfuhren
 der betreffenden Waren tatsächlich auf ihre Quoten angerechnet worden sind .
                                Artikel 1 1
Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten im Hinblick auf die Einhaltung
dieser Verordnung eng zusammen .
                                Artikel 12
Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt
der Europäischen Gemeinschaften in Kraft .
 Sie ist ab 1 . Juli 1977 anzuwenden .
       Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt
       unmittelbar in jedem Mitgliedstaat .
Geschehen zu Brüssel                                Im Namen des Rates
                                                    Der Präsident
( 1 ) ABL. Hr 30 vom 20.4.1962 , S. 989/62 .
 ---pagebreak---                        9
                              Ursprungsland                                                                                                   Nr . A 000 00Q
         V.1.1                           DOKUMENT FÜR DIE EINFUHR VON WEIN , MOST
                                                                                                                                                ORIGINAL
                                                                                                                                            Exemplar für den
                                                                UND TRAUBENMOST                                                        Verfügungsberechtigtem
                                                                          A. BESCHEINIGUNG
         Der Unterzeichnete ( ' )
         versichert, daß die nachstehend beschriebene Partie –             ~ fÜ'  ?e" unmittelbaren menschlichen Varbrauch bestimmt ist (a)
                                                                              nicht für den unmittelbaren menschlichen Verbrauch bestimmt ist                 (a )
             Zahl, Art, Bezeichnung                  Bezeichnung und Farbe                          Anzahl der                                  Menge (*)
        und Nummer des Packstücks                         des Erzeugnisses                           Flaschen
        abgesandt von (3).
        an (4)
        den Vorschriften entspricht, die für die Bereitung und das Inverkehrbringen in (5)
                                                              gelten , und,
        falls es sich um ein Erzeugnis handelt, das für d«n unmittelbaren menschlichen Verbrauch bestimmt ist. dieses keinen önologischen
         Verfahren unterzogen worden ist, die nach den geltenden Gemeinschaftsvorschritten für diese Einfuhren unzulässig sind .
        ( a ) Unzutreffendes ist zu streichen.               Ausgestellt in                                                              am
           Bezeichnung und Anschrift der amtlichen Stelle
                                                                                                       (Unterschrift und Stempel)
                                                                           B. ANALYSEBLATT
         Der Unterzeichnete (6 )
         bestätigt , daß die in der obigen Bescheinigung bezeichnete Partie folgende Analysedaten aufweist :
         Bei Traubenmost oder Traubensaft :
         a) Dichte :                                                                  f) Flüchtige Säure :
         Bei Wein und Traubenmost, teilweise gegoren :                                g ) Zitronensäure :
         b) Gesamtalkoholgehalt :                                                     h ) Gesamte schweflige Saure :
         c) Vorhandener Alkoholgehali :                                               i) Vorhandensein von Erzeugnissen aus Rebsorten interspe-
                                                                                          zitischer Kreuzungen ( UireKtträgerhybriden ) oder aus ande­
         Bei allen Erzeugnissen :                                                         ren    Rebsorten ,     diö      nicht    der   Art    Vitts   vimfera
         d ) Gesamttrockensubstanz :                                                      angehören ( 7) . .
         e) Gesamtsâuregehalt :
                                                            Ausgestellt in                                                              am
           Name und Anschrift des Laboratoriums
                                                                                                       ( Unterschrift und Stempel)
 ( f )i Name und Dienstbezeichnung des Leiters der amtlichen Stelle .
 \
                                                                                                               Ursprungsland dos Woins
 f'J In Hektolitern oder Litern und Zahlen.
Si 3j Name und vollständige Anschrift de« Absenders
 ( 4j Name und vollständige Anschrift des Empfängers,
                                                                                                               Name und Titet des toilers des Laboretonums.
                                                                                                               Mit Ja oder New to boanlwonen
 ---pagebreak---                                                                   v A BSCHREIBUNGEN
                  1                I                  2                                                                              5     *
                                                                     i              3                          4
                                                                                                                            j
                                                                                                     Name und vollständige
                                                                         Nummer und Datum               Anschrift des auf
                                                                                                                                Bestätigung
    I       Menge                        Nummer und Datum                                                                           der
                                    |     der Teildokumente            der Begleitdokumente ( ' )      dem Teildokument       verantwortlichen
  A. vorhanden                                                             , oder Zollpapiere              genannten               Stelle
  B. abgeschrieben                                              ■
                                                                                                          Empfängers
    *
   A.                                                                                                                     ' i
   Β.
                                                                                                                            i
                                                                                                       N                    [
   Â.
   Β.
                                                                                                                            I
                                                                                                  i
   Α.
   Β.
                                                              t
ί
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                                          /
   Β.
   Α.                                                                                       V
   Β.
   Α.                                                                                              I
                                                                                                                      /
              •          **'
                                                                     j
   Β.
  I Sof«m durcli dt« 0«m«in»ch«ft8regeHjna votQfttehriebftfl.
 ---pagebreak--- FINANZBOGEN                                                      Datum
1 . Haushaltsposten : Kap . 12 Art « 120
2 . Recht sgrundlage , ■                   Art . 43 und 113
3.  Titel der Tarifmassnahme               :
     Vorschlag einer Verordnung (EWG) Nr                / 77 des Rates zur Eröffnung ,
     Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingents für
     "Cyprus Sherry" genannte Weine der Tarifstelle ex 22.05 C III des
     Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Zypern und zur Einführung
     von Beihilfen für gleichartige Weinbauerzeugnisse in der Gemeinschaft
     ( 1977 )
4 . Ziele des Vorhabens : Verlängerung einer Zollmassnahme , die am
                                     30 . Juni 1977 ausläuft .
5 . Berechnungsmethode
        Nr .  des GZT    :                  ex 22.05 C III
        Kont i ng ent sm engefcjæ&c :       100.000 hl
        Kont i ng ent s zo 1 1 sa t z :     zollfrei
        Zollsatz des GZT                     14 bis 19 RE /hl
6.  Einnahmeverlust          :
      0,3 Mill . RE ( Schatzung)