CELEX: 62019CA0907
Language: de
Date: 2021-03-25 00:00:00
Title: Rechtssache C-907/19: Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 25 März 2021 (Vorabentscheidungsersuchen des Bundesfinanzhofs — Deutschland) — Q-GmbH/Finanzamt Z (Vorlage zur Vorabentscheidung – Richtlinie 2006/112/EG – Mehrwertsteuer – Befreiungen – Art. 135 Abs. 1 Buchst. a – Versicherungsumsätze und dazugehörige Dienstleistungen, die von Versicherungsmaklern und -vertretern erbracht werden – Für einen Versicherer bereitgestellte, aus mehreren Dienstleistungen bestehende Leistung – Einstufung als einheitliche Leistung)

31.5.2021   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 206/12
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 25 März 2021 (Vorabentscheidungsersuchen des Bundesfinanzhofs — Deutschland) — Q-GmbH/Finanzamt Z
      (Rechtssache C-907/19) (1)
      
      (Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 2006/112/EG - Mehrwertsteuer - Befreiungen - Art. 135 Abs. 1 Buchst. a - Versicherungsumsätze und dazugehörige Dienstleistungen, die von Versicherungsmaklern und -vertretern erbracht werden - Für einen Versicherer bereitgestellte, aus mehreren Dienstleistungen bestehende Leistung - Einstufung als einheitliche Leistung)
      (2021/C 206/15)
      Verfahrenssprache: Deutsch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Bundesfinanzhof
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Klägerin: Q-GmbH
      
         Beklagter: Finanzamt Z
      
         Tenor
      
      Art. 135 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem ist dahin auszulegen, dass die darin vorgesehene Befreiung von der Mehrwertsteuer auf die von einem Steuerpflichtigen erbrachten Dienstleistungen in Form der Bereitstellung eines Versicherungsprodukts an eine Versicherungsgesellschaft und, als Nebenleistung, der Vermittlung dieses Produkts für Rechnung dieser Gesellschaft sowie der Verwaltung der geschlossenen Versicherungsverträge keine Anwendung findet, sofern das vorlegende Gericht diese Leistungen hinsichtlich der Mehrwertsteuer als einheitliche Leistung einstuft.
      
         (1)  ABl. C 87 vom 16.3.2020.