CELEX: 42010X0930(02)
Language: de
Date: 2010-09-30 00:00:00
Title: Regelung Nr. 86 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen hinsichtlich des Anbaues der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen

30.9.2010   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               L 257/197
            
         Nur die von der UN/ECE verabschiedeten Originalfassungen sind international rechtsverbindlich. Der Status dieser Regelung und das Datum ihres Inkrafttretens sind der neuesten Fassung des UN/ECE-Statusdokuments TRANS/WP.29/343 zu entnehmen, das von folgender Website abgerufen werden kann:
   http://www.unece.org/trans/main/wp29/wp29wgs/wp29gen/wp29fdocstts.html
   Regelung Nr. 86 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UN/ECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen hinsichtlich des Anbaues der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen
   Einschließlich des gesamten gültigen Textes bis:
   
                
            
            
               Ergänzung 4 zur Regelung in der ursprünglichen Fassung — Tag des Inkrafttretens: 15. Oktober 2008
            
         
                
            
            
               Ergänzung 5 zur Regelung in der ursprünglichen Fassung — Tag des Inkrafttretens: 24. Oktober 2009
            
         INHALT
   REGELUNG
   
               1.
            
            Anwendungsbereich
         
               2.
            
            Begriffsbestimmungen
         
               3.
            
            Antrag
         
               4.
            
            Genehmigung
         
               5.
            
            Allgemeine Vorschriften
         
               6.
            
            Besondere Vorschriften
         
               7.
            
            Änderung und Erweiterung der Genehmigung des Fahrzeugtyps oder des Anbaues seiner Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen
         
               8.
            
            Übereinstimmung der Produktion
         
               9.
            
            Maßnahmen bei Abweichungen in der Produktion
         
               10.
            
            Endgültige Einstellung der Produktion
         
               11.
            
            Namen und Anschriften der Technischen Dienste, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführen, und der Behörden
         ANHÄNGE
   
               Anhang 1:
            
            Mitteilung über die Genehmigung oder die Versagung oder die Erweiterung oder die Zurücknahme einer Genehmigung oder die endgültige Einstellung der Produktion eines Typs einer land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschine hinsichtlich des Anbaues der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen nach der Regelung Nr. 86
         
               Anhang 2:
            
            Beispiele für die Anordnung der Genehmigungszeichen
         
               Anhang 3:
            
            Begriffsbestimmungen nach 2.6–2.10
         
               Anhang 4:
            
            Sichtbarkeit der Leuchten
         
               Anhang 5:
            
            Fahrtrichtungsanzeiger, geometrische Sichtbarkeit
         1.   ANWENDUNGSBEREICH
   Diese Regelung gilt für Fahrzeuge der Klasse T (1) hinsichtlich des Anbaues der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen.
   2.   BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
   Im Sinne dieser Regelung bedeutet:
   
               2.1.
            
            
               „Zugmaschinentyp hinsichtlich des Anbaues der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen“ Zugmaschinen, die untereinander keine wesentlichen Unterschiede aufweisen, wie:
               
                           2.1.1.
                        
                        
                           Abmessungen und äußere Form der Zugmaschine,
                        
                     
                           2.1.2.
                        
                        
                           Anzahl und Anordnung der Einrichtungen,
                        
                     
                           2.1.3.
                        
                        
                           Als Zugmaschinen eines anderen Zugmaschinentyps gelten nicht:
                           
                                        
                                    
                                    
                                       Zugmaschinen, die zwar Unterschiede nach den Absätzen 2.1.1 und 2.1.2 aufweisen, ohne dass hierfür eine Änderung der Art, der Anzahl, der Anordnung und der geometrischen Sichtbarkeit der für den betreffenden Zugmaschinentyp vorgeschriebenen Leuchten erforderlich wird,
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       noch Zugmaschinen, an denen zulässige Leuchten angebracht sind oder nicht,
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       noch Zugmaschinen, die mit Leuchten ausgerüstet sind, deren Anordnung je nach Verkehrsrichtung im Zulassungsland unterschiedlich ist;
                                    
                                 
                     
         
               2.2.
            
            
               „Querebene“ eine zur Längsmittelebene der Zugmaschine rechtwinklig stehende Vertikalebene;
            
         
               2.3.
            
            
               „unbeladene Zugmaschine“ die fahrbereite Zugmaschine, d. h. ohne zulässiges Zubehör, jedoch einschließlich voller Behälter für Kühlflüssigkeit, Schmier- und Kraftstoffe, mit Werkzeug und Fahrzeugführer;
            
         
               2.4.
            
            
               „beladene Zugmaschine“ eine bis zum vom Hersteller angegebenen Gesamtgewicht beladene Zugmaschine; der Hersteller legt auch die Verteilung des Gewichtes auf die Achsen fest;
            
         
               2.5.
            
            
               „Leuchte“ eine Einrichtung, die dazu dient, die Fahrbahn zu beleuchten oder Lichtsignale abzugeben; als Leuchten gelten ferner die Beleuchtungseinrichtungen für das hintere Kennzeichen sowie die Rückstrahler,
               
                           2.5.1.
                        
                        
                           „gleichwertige Leuchten“ Leuchten, die die gleiche Funktion haben und gemäß der Regelung Nr. 37 genehmigt sind oder mit gleichen Vorschriften übereinstimmen; diese Leuchten können andere Eigenschaften haben als die Leuchten, mit denen das Fahrzeug bei der Erteilung der Genehmigung ausgerüstet war, sofern sie den Vorschriften dieser Regelung entsprechen,
                        
                     
                           2.5.2.
                        
                        
                           „unabhängige Leuchten“ Leuchten mit eigenen Abschlussscheiben, eigenen Lichtquellen und eigenem Gehäuse,
                        
                     
                           2.5.3.
                        
                        
                           „zusammengebaute Leuchten“ Leuchten mit eigenen Abschlussscheiben, eigenen Lichtquellen, jedoch gemeinsamem Gehäuse,
                        
                     
                           2.5.4.
                        
                        
                           „kombinierte Leuchten“ Leuchten mit eigenen Abschlussscheiben, jedoch gemeinsamer Lichtquelle und gemeinsamem Gehäuse,
                        
                     
                           2.5.5.
                        
                        
                           „ineinander gebaute Leuchten“ Leuchten mit eigenen Lichtquellen (oder mit einer einzigen Lichtquelle, die unter unterschiedlichen Bedingungen Licht abgibt), mit gemeinsamen oder teilweise gemeinsamen Abschlussscheiben und gemeinsamem Gehäuse,
                        
                     
                           2.5.6.
                        
                        
                           „abdeckbarer Scheinwerfer“ ein Scheinwerfer, der teilweise oder vollständig abgedeckt werden kann, wenn er nicht gebraucht wird. Dies kann erreicht werden durch eine bewegliche Abdeckung, durch Änderung der Lage des Scheinwerfers oder durch andere geeignete Mittel. Im Besonderen wird als „versenkbar“ ein Scheinwerfer bezeichnet, der durch Änderung der Lage in die Karosserie versenkt werden kann,
                        
                     
                           2.5.7.
                        
                        
                           „Leuchten mit veränderlicher Lage“ auf der Zugmaschine angebrachte Leuchten, deren Lage auf dieser verändert werden kann und deren Abschlussscheibe nicht abdeckbar ist,
                        
                     
                           2.5.8.
                        
                        
                           „Scheinwerfer für Fernlicht“ eine Leuchte, die dazu dient, die Fahrbahn auf eine große Entfernung vor der Zugmaschine auszuleuchten,
                        
                     
                           2.5.9.
                        
                        
                           „Scheinwerfer für Abblendlicht“ eine Leuchte, die dazu dient, die Fahrbahn vor der Zugmaschine auszuleuchten, ohne die Führer der entgegenkommenden Fahrzeuge oder andere Verkehrsteilnehmer zu blenden oder mehr als unvermeidbar zu stören,
                        
                     
                           2.5.10.
                        
                        
                           „Nebelscheinwerfer“ eine Leuchte, die dazu dient, die Beleuchtung der Fahrbahn bei Nebel, Schneefall, starkem Regen oder Staubwolken zu verbessern,
                        
                     
                           2.5.11.
                        
                        
                           „Rückfahrscheinwerfer“ eine Leuchte, die dazu dient, die Fahrbahn hinter der Zugmaschine auszuleuchten und anderen Verkehrsteilnehmern anzuzeigen, dass diese rückwärts fährt oder rückwärts zu fahren beginnt,
                        
                     
                           2.5.12.
                        
                        
                           „Fahrtrichtungsanzeiger“ eine Leuchte, die dazu dient, anderen Verkehrsteilnehmern anzuzeigen, dass der Fahrzeugführer die Absicht hat, die Fahrtrichtung nach rechts oder links zu ändern,
                        
                     
                           2.5.13.
                        
                        
                           „Warnblinklicht“ eine Einrichtung, die ein gleichzeitiges Blinken aller Fahrtrichtungsanzeiger einer Zugmaschine ermöglicht, um die besondere Gefahr anzuzeigen, die die Zugmaschine im Augenblick für andere Verkehrsteilnehmer darstellt,
                        
                     
                           2.5.14.
                        
                        
                           „Bremsleuchte“ eine Leuchte, die dazu dient, anderen Verkehrsteilnehmern hinter der Zugmaschine anzuzeigen, dass ihr Führer die Betriebsbremse betätigt,
                        
                     
                           2.5.15.
                        
                        
                           „Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen“ eine Einrichtung, die dazu dient, die Anbringungsstelle für das hintere Kennzeichen zu beleuchten; sie kann aus verschiedenen optischen Teilen zusammengesetzt sein,
                        
                     
                           2.5.16.
                        
                        
                           „Begrenzungsleuchte“ eine Leuchte, die dazu dient, das Vorhandensein der Zugmaschine und ihre Breite nach vorn anzuzeigen,
                        
                     
                           2.5.17.
                        
                        
                           „Schlussleuchte“ eine Leuchte, die dazu dient, das Vorhandensein der Zugmaschine und ihre Breite nach hinten anzuzeigen,
                        
                     
                           2.5.18.
                        
                        
                           „Nebelschlussleuchte“ eine Leuchte, die dazu dient, das Vorhandensein der Zugmaschine bei dichtem Nebel nach hinten besser sichtbar zu machen,
                        
                     
                           2.5.19.
                        
                        
                           „Parkleuchte“ eine Leuchte, die dazu dient, das Vorhandensein einer geparkten Zugmaschine ohne Anhänger innerhalb geschlossener Ortschaften anzuzeigen. Sie ersetzt in diesem Falle die Begrenzungsleuchten und die Schlussleuchten,
                        
                     
                           2.5.20.
                        
                        
                           „Umrissleuchte“ Leuchten, die an den äußersten Punkten der Breite über alles und so nahe wie möglich am höchsten Punkt der Zugmaschine angebracht sind und dazu dienen, ihre Gesamtbreite anzuzeigen; dieses Signal ist dazu bestimmt, bei bestimmten Zugmaschinen die Begrenzungs- und Schlussleuchten zu ergänzen und besondere Aufmerksamkeit auf den Umriss der Zugmaschine zu lenken,
                        
                     
                           2.5.21.
                        
                        
                           „Arbeitsscheinwerfer“ eine Einrichtung, die dazu dient, einen Arbeitsplatz oder einen Arbeitsvorgang zu beleuchten,
                        
                     
                           2.5.22.
                        
                        
                           „Rückstrahler“ eine Einrichtung, die dazu dient, das Vorhandensein einer Zugmaschine durch Reflexion von Licht anzuzeigen, das von einer Lichtquelle ausgeht, die nicht an der angestrahlten Zugmaschine angebaut ist, wobei sich der Beobachter in der Nähe der anstrahlenden Lichtquelle befindet. Im Sinne dieser Regelung gelten nicht als Rückstrahler:
                           
                                        
                                    
                                    
                                       reflektierende Kennzeichenschilder;
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       sonstige reflektierende Schilder und Zeichen, die gemäß den Vorschriften einer Vertragspartei für bestimmte Fahrzeugklassen oder bei bestimmten Einsatzarten zu verwenden sind;
                                    
                                 
                     
         
               2.6.
            
            
               „leuchtende Fläche einer Leuchte“ (siehe Anhang 3):
               
                           2.6.1.
                        
                        
                           „leuchtende Fläche eines Scheinwerfers“ (siehe Absätze 2.5.8 bis 2.5.11) eine Parallelprojektion der gesamten Reflektoröffnung auf einer Querebene. Bedeckt (Bedecken) die Abschlussscheibe(n) eines Scheinwerfers nur einen Teil der gesamten Reflektoröffnung, dann gilt nur die Projektion dieses Teiles als leuchtende Fläche. Bei Scheinwerfern für Abblendlicht wird die leuchtende Fläche zur Hell-Dunkel-Grenze hin durch die Abbildung der Hell-Dunkel-Grenze auf der Abschlussscheibe begrenzt. Sind der Reflektor und die Abschlussscheiben zueinander verstellbar, ist die mittlere Einstellung zu benutzen,
                        
                     
                           2.6.2.
                        
                        
                           „leuchtende Fläche einer Signalleuchte, ausgenommen Rückstrahler“ (siehe Absätze 2.5.12 bis 2.5.20) die Parallelprojektion der Leuchte auf eine zu ihrer Bezugsachse rechtwinklig liegende Ebene, die die Außenseite der Abschlussscheibe berührt; diese Projektion wird durch in dieser Ebene liegende Blenden begrenzt, wobei jede einzelne Blende die Gesamtlichtstärke in der Bezugsrichtung auf 98 % herabsetzt. Zur Bestimmung der unteren, oberen und seitlichen Begrenzung der Leuchte werden nur Blenden mit horizontalem bzw. vertikalem Rand verwendet,
                        
                     
                           2.6.3.
                        
                        
                           „leuchtende Fläche eines Rückstrahlers“ (siehe Absatz 2.5.22) die reflektierende Fläche eines Rückstrahlers in einer rechtwinklig zu seiner Bezugsachse stehenden Ebene, die die äußeren Teile der Rückstrahloptik berühren und parallel zur Bezugsachse sind. Zur Bestimmung des unteren, oberen und seitlichen Randes der Rückstrahler werden nur die vertikalen und horizontalen Ebenen verwendet,
                        
                     
                           2.6.4.
                        
                        
                           „Lichtaustrittsfläche“ die ganze äußere Fläche oder ein Teil der äußeren Oberfläche der Abschlussscheibe, welche die Beleuchtungs- oder Lichtsignaleinrichtung bedeckt und dieser die Lichtausstrahlung ermöglicht;
                        
                     
         
               2.7.
            
            
               „sichtbare leuchtende Fläche“ in einer bestimmten Beobachtungsrichtung die Parallelprojektion der Lichtaustrittsfläche auf eine zur Beobachtungsrichtung rechtwinkligen Ebene (siehe Anhang 3);
            
         
               2.8.
            
            
               „Bezugsachse“ die das Lichtsignal kennzeichnende Achse, die vom Leuchtenhersteller bestimmt wird und als Bezugsrichtung (H = 0°, V = 0°) für die Winkel bei den photometrischen Messungen und beim Anbau an der Zugmaschine dient;
            
         
               2.9.
            
            
               „Bezugspunkt“ der vom Hersteller der Leuchte angegebene Schnittpunkt der Bezugsachse mit der Lichtaustrittsfläche der Leuchte;
            
         
               2.10.
            
            
               „Winkel der geometrischen Sichtbarkeit“ die Winkel, die den Bereich des Mindestraumwinkels abgrenzen, innerhalb dessen die sichtbare leuchtende Fläche der Leuchte sichtbar sein muss. Dieser Raumwinkelbereich wird durch die Segmente einer Kugel abgegrenzt, deren Mittelpunkt mit dem Bezugspunkt der Leuchte zusammenfällt und deren Äquator parallel zur Fahrbahn verläuft. Die Segmente werden von der Bezugsachse aus bestimmt. Die horizontalen Winkel β entsprechen der geographischen Länge, die vertikalen Winkel α der geographischen Breite. Innerhalb der geometrischen Sichtbarkeit darf sich kein Hindernis für das ausgestrahlte Licht befinden, das von einem beliebigen Teil der sichtbaren leuchtenden Fläche der Leuchte, aus unendlicher Entfernung betrachtet, ausgeht. Falls diese Messungen näher zur Leuchte vorgenommen werden, muss die Beobachtungsrichtung parallel verschoben werden, um eine gleiche Genauigkeit zu erhalten.
               Innerhalb der Winkel der geometrischen Sichtbarkeit werden Hindernisse nicht berücksichtigt, falls diese bereits zum Zeitpunkt vorhanden waren, als die Leuchte die Genehmigung erhalten hat.
               Falls nach Einbau der Leuchte ein Teil der sichtbaren leuchtenden Fläche der Leuchte durch ein beliebiges anderes Teil des Fahrzeuges verdeckt wird, ist der Nachweis zu erbringen, dass der Teil der nicht durch die Hindernisse verdeckten Leuchte noch die photometrischen Anforderungen erfüllt, die für die Genehmigung der Einrichtung als optisches Gerät vorgeschrieben sind (siehe Erläuterungszeichnung);
               
                  Erläuterungszeichnung
               
               
                  
            
         
               2.11.
            
            
               „äußerster Punkt der Gesamtbreite“ auf jeder Seite der Zugmaschine der äußerste Punkt auf der zur Längsmittelebene der Zugmaschine parallel liegenden Ebene, die die breiteste Stelle des Fahrzeuges berührt, wobei folgende überstehende Teile unberücksichtigt bleiben:
               
                           2.11.1.
                        
                        
                           Reifen in der Nähe des Bodenberührungspunktes und Verbindungen zu Reifendruckanzeigern,
                        
                     
                           2.11.2.
                        
                        
                           eventuelle Gleitschutzeinrichtungen an den Rädern,
                        
                     
                           2.11.3.
                        
                        
                           Rückspiegel,
                        
                     
                           2.11.4.
                        
                        
                           seitliche Fahrtrichtungsanzeiger, Umrissleuchten, Begrenzungsleuchten, Schlussleuchten, Parkleuchten und seitliche Rückstrahler,
                        
                     
                           2.11.5.
                        
                        
                           Zollplomben an der Zugmaschine und Befestigungs- und Schutzeinrichtungen solcher Plomben;
                        
                     
         
               2.12.
            
            
               „Gesamtbreite“ die Entfernung zwischen den beiden Vertikalebenen nach Absatz 2.11;
            
         
               2.13.
            
            
               „Einzelleuchte“ jede Zusammenfassung von zwei oder mehreren Leuchten gleicher oder nicht gleicher Art, jedoch gleicher Funktion und gleicher Lichtfarbe, die aus Einrichtungen besteht, deren Projektion der Lichtaustrittsflächen auf eine Querebene mindestens 60 % der Fläche des kleinstmöglichen um die leuchtenden Flächen der Leuchten umschriebenen Rechteckes ausfüllen; bei Bauartgenehmigungspflicht gilt dies nur, wenn eine solche Leuchtenanordnung als Einzelleuchte genehmigt wurde.
               Diese mögliche Zusammenfassung ist für Scheinwerfer für Fernlicht, Scheinwerfer für Abblendlicht, für Nebelscheinwerfer oder für seitliche Rückstrahler nicht zulässig;
            
         
               2.14.
            
            
               „zwei Leuchten“ oder „eine gerade Anzahl von Leuchten“ eine einzige Lichtaustrittsfläche in Form eines Lichtbandes, wenn dieses Band symmetrisch zur Zugmaschinen-Längsmittelebene angeordnet ist und wenn es sich auf jeder Seite mindestens bis auf 400 mm an den äußersten Punkt der Gesamtbreite heran erstreckt; die Länge des Bandes muss mindestens 800 mm betragen. Für die Ausleuchtung des Bandes müssen mindestens zwei Lichtquellen vorhanden sein, die so nahe wie möglich an den Enden des Bandes liegen. Die Lichtaustrittsfläche einer solchen Leuchte darf aus nebeneinander liegenden getrennten Bauteilen bestehen, sofern die Lichtaustrittsflächen der Einzelleuchten auf eine Querebene projiziert mindestens 60 % der Fläche des kleinstmöglichen um diese Lichtaustrittsflächen umschriebenen Rechteckes ausfüllen;
            
         
               2.15.
            
            
               „Abstand zweier Leuchten“, die in die gleiche Richtung gerichtet sind, der Abstand zwischen den Parallelprojektionen der Umrisse der beiden nach Absatz 2.6 bestimmten Flächen auf eine Ebene, die rechtwinklig zu den Bezugsachsen liegt;
            
         
               2.16.
            
            
               „zulässige Leuchte“ eine Leuchte, deren Anbringung dem Hersteller freigestellt ist;
            
         
               2.17.
            
            
               „Funktionskontrolleinrichtung“ eine (optische oder akustische) Kontrolleinrichtung, die anzeigt, ob eine eingeschaltete Einrichtung einwandfrei arbeitet oder nicht;
            
         
               2.18.
            
            
               „Einschaltkontrolleinrichtung“ ist eine Kontrolleinrichtung, die anzeigt, dass eine Einrichtung in Betrieb ist, gleichviel, ob sie einwandfrei arbeitet oder nicht;
            
         
               2.19.
            
            
               „Farbe des von der Einrichtung ausgestrahlten Lichtes“ Die Begriffsbestimmungen für die Farbe des ausgestrahlten Lichtes, die in der Regelung Nr. 48 und ihren bis zum Zeitpunkt der Antragstellung für die Genehmigung in Kraft gesetzten Änderungsserien aufgeführt sind, gelten auch für diese Regelung.
            
         3.   ANTRAG AUF GENEHMIGUNG
   
               3.1.
            
            
               Der Antrag auf Erteilung einer Genehmigung eines Fahrzeugtyps hinsichtlich des Anbaues von Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen ist vom Fahrzeughersteller oder von seinem ordentlich bevollmächtigten Vertreter einzureichen.
            
         
               3.2.
            
            
               Dem Antrag ist in dreifacher Ausfertigung Folgendes beizufügen:
               
                           3.2.1.
                        
                        
                           eine Beschreibung des Fahrzeugtyps hinsichtlich der in den Absätzen 2.1.1 bis 2.1.3 genannten Punkte; der eindeutig bezeichnete Fahrzeugtyp muss angegeben werden;
                        
                     
                           3.2.2.
                        
                        
                           ein Verzeichnis der vom Hersteller vorgesehenen Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen; das Verzeichnis kann für jede einzelne Funktion verschiedene Typen von Einrichtungen aufzählen; ferner kann es für jede Funktion die zusätzliche Bemerkung „oder gleichwertige Einrichtungen“ enthalten;
                        
                     
                           3.2.3.
                        
                        
                           eine Darstellung des Anbaues der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtung als Ganzes, die die Anordnung der verschiedenen Einrichtungen am Fahrzeug zeigt;
                        
                     
                           3.2.4.
                        
                        
                           eine Zeichnung oder Zeichnungen von jeder Leuchte, die die leuchtende Fläche nach Absatz 2.6 zeigt bzw. zeigen.
                        
                     
         
               3.3.
            
            
               Dem die Genehmigungsprüfungen durchführenden Technischen Dienst ist ein unbeladenes Fahrzeug zur Verfügung zu stellen, das mit einem kompletten Satz der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet und für den zu genehmigenden Fahrzeugtyp repräsentativ ist.
            
         4.   GENEHMIGUNG
   
               4.1.
            
            
               Entspricht der zur Genehmigung nach dieser Regelung vorgeführte Fahrzeugtyp den Vorschriften dieser Regelung hinsichtlich aller in dem Verzeichnis aufgeführten Beleuchtungseinrichtungen, so ist die Genehmigung für diesen Fahrzeugtyp zu erteilen.
            
         
               4.2.
            
            
               Jede Genehmigung umfasst die Zuteilung einer Genehmigungsnummer. Die ersten zwei Ziffern (gegenwärtig 00 für die Regelung in ihrer ungeänderten Fassung) geben die entsprechende Änderungsserie mit den neuesten, wichtigsten technischen Änderungen an, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in die Regelung aufgenommen worden ist. Dieselbe Vertragspartei darf dieselbe Nummer nicht mehr einem anderen Fahrzeugtyp oder dem gleichen Fahrzeugtyp zuteilen, der mit einer Ausrüstung vorgeführt wurde, die nicht in dem Verzeichnis nach Absatz 3.2.2 unter Vorbehalt des Absatzes 7 dieser Regelung angegeben ist.
            
         
               4.3.
            
            
               Über die Erteilung oder die Erweiterung oder die Zurücknahme oder die Versagung der Genehmigung oder die endgültige Einstellung der Produktion für einen Fahrzeugtyp nach dieser Regelung sind die Vertragsparteien des Übereinkommens, die diese Regelung anwenden, mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster des Anhangs 1 dieser Regelung entspricht.
            
         
               4.4.
            
            
               An jedem Fahrzeug, das einem nach dieser Regelung genehmigten Typ entspricht, ist sichtbar und an gut zugänglicher Stelle, die auf dem Mitteilungsblatt anzugeben ist, ein internationales Genehmigungszeichen anzubringen, bestehend aus:
               
                           4.4.1.
                        
                        
                           einem Kreis, in dessen Innerem sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Landes befinden, das die Genehmigung erteilt hat (2);
                        
                     
                           4.4.2.
                        
                        
                           der Nummer dieser Regelung mit dem nachgestellten Buchstaben „R“, einem Bindestrich und der Genehmigungsnummer rechts neben dem Kreis nach Absatz 4.4.1.
                        
                     
         
               4.5.
            
            
               Entspricht das Fahrzeug einem Typ, der auch nach anderen Regelungen zum Übereinkommen in dem Land genehmigt wurde, das die Genehmigung nach dieser Regelung erteilt hat, so ist es nicht erforderlich das Zeichen nach Absatz 4.4.1 zu wiederholen; in diesem Fall sind die Regelungs-, die Genehmigungsnummern und die zusätzlichen Zeichen aller Regelungen, aufgrund derer die Genehmigung in dem Land erteilt wurde, das die Genehmigung erteilt hat, in Spalten rechts neben dem Zeichen nach Absatz 4.4.1 anzuordnen.
            
         
               4.6.
            
            
               Das Genehmigungszeichen ist in der Nähe oder auf dem vom Hersteller angebrachten Schild anzuordnen, auf dem die Kenndaten des Fahrzeuges angegeben sind.
            
         
               4.7.
            
            
               Das Genehmigungszeichen muss deutlich lesbar und dauerhaft sein.
            
         
               4.8.
            
            
               Anhang 2 zu dieser Regelung zeigt Beispiele der Genehmigungszeichen.
            
         5.   ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN
   5.1.   Die Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen sind so anzubauen, dass unter normalen Gebrauchsbedingungen und trotz der gegebenenfalls auftretenden Schwingungsbeanspruchung die in dieser Regelung vorgeschriebenen Eigenschaften erhalten werden und dass die Zugmaschine den Vorschriften dieser Regelung entspricht. Insbesondere muss eine unbeabsichtigte Verstellung der Leuchten ausgeschlossen sein.
   
               5.1.1.
            
            
               Die Zugmaschinen müssen mit elektrischen Steckverbindungen für die eventuelle Verwendung einer abnehmbaren Lichtsignaleinrichtung ausgerüstet sein. Insbesondere muss die Zugmaschine mit einer Steckdose entsprechend den ISO-Normen 1724 (1980) (Elektrische Verbindungen für Fahrzeuge mit 6 V oder 12 V Bordnetz) (findet Anwendung insbesondere für Personenkraftwagen und für leichte Anhänger oder Wohnanhänger) oder ISO 1185 (1975) (Elektrische Verbindungen zwischen Zugfahrzeugen und gezogenen Fahrzeugen mit 24 V Bordnetz) (findet Anwendung für im internationalen Verkehr eingesetzte Nutzfahrzeuge) ausgerüstet sein. Bei Anwendung der ISO-Norm 1185 ist die Belegung des 2. Kontaktes auf die Schlussleuchte und die hintere Umrissleuchte auf der linken Fahrzeugseite begrenzt.
            
         5.2.   Die Beleuchtungseinrichtungen nach den Absätzen 2.5.8, 2.5.9 und 2.5.10 sind so anzubauen, dass eine richtige Einstellung leicht möglich ist.
   5.3.   Für alle Lichtsignaleinrichtungen gilt, dass die Bezugsachse nach Anbau der Leuchte an der Zugmaschine parallel zur Standfläche der Zugmaschine auf der Fahrbahn sowie zur Längsmittelebene der Zugmaschine liegen muss. In jeder Richtung ist eine Toleranz von ± 3° zulässig. Sind zudem vom Hersteller besondere Vorschriften für den Anbau vorgesehen, so sind diese zu beachten.
   5.4.   Höhe und Ausrichtung der Leuchten sind, wenn keine besonderen Vorschriften bestehen, am unbeladenen, auf einer ebenen und horizontalen Fläche aufgestellten Fahrzeug zu prüfen.
   5.5.   Bestehen keine besonderen Vorschriften, so müssen die Leuchten eines gleichen Leuchtenpaares:
   
               5.5.1.
            
            
               symmetrisch zur Fahrzeuglängsmittelebene angebracht sein;
            
         
               5.5.2.
            
            
               in Bezug auf die Fahrzeuglängsmittelebene zueinander symmetrisch sein,
            
         
               5.5.3.
            
            
               denselben kolorimetrischen Vorschriften entsprechen und
            
         
               5.5.4.
            
            
               im Wesentlichen die gleichen photometrischen Eigenschaften aufweisen.
            
         5.6.   An Zugmaschinen mit asymmetrischer Außenform sind die Bedingungen der Absätze 5.5.1 und 5.5.2 soweit wie möglich einzuhalten. Diese Bedingungen gelten als erfüllt, wenn der Abstand der beiden Leuchten zur Längsmittelebene und zur Standfläche am Boden gleich ist.
   5.7.   Leuchten mit unterschiedlichen Funktionen können unabhängig oder zusammengebaut, kombiniert oder in einer Einrichtung ineinander gebaut sein, vorausgesetzt, dass jede dieser Leuchten die für sie geltenden Vorschriften erfüllt.
   5.8.   Die größte Höhe über der Fahrbahn ist vom höchsten Punkt der leuchtenden Fläche aus zu messen, die kleinste Höhe über der Fahrbahn vom niedrigsten Punkt der leuchtenden Fläche aus. Handelt es sich um Scheinwerfer für Abblendlicht, so ist die kleinste Höhe über der Fahrbahn vom niedrigsten Punkt des Spiegelrandes aus zu messen.
   5.9.   Bestehen keine besonderen Vorschriften, so darf keine Leuchte Blinklicht ausstrahlen, ausgenommen die Fahrtrichtungsanzeiger und das Warnblinklicht.
   5.10.   Kein rotes Licht darf nach vorn und kein weißes Licht nach hinten sichtbar sein, ausgenommen das der Rückfahr- und der Arbeitsscheinwerfer.
   Die Einhaltung dieser Bedingungen wird wie folgt geprüft:
   
               5.10.1.
            
            
               Sichtbarkeit von rotem Licht nach vorn; für das Auge eines Beobachters, der sich in der Zone 1 einer 25 m vor der Zugmaschine liegenden Querebene bewegt, darf kein rotes Licht direkt sichtbar sein (siehe Anhang 4 Abbildung 1);
            
         
               5.10.2.
            
            
               Sichtbarkeit von weißem Licht nach hinten; für das Auge eines Beobachters, der sich in der Zone 2 einer 25 m hinter der Zugmaschine liegenden Querebene bewegt, darf kein weißes Licht direkt sichtbar sein (siehe Anhang 4 Abbildung 2);
            
         
               5.10.3.
            
            
               die vom Auge des Beobachters erfassten Zonen 1 und 2 werden in ihren Ebenen wie folgt begrenzt:
               
                           5.10.3.1.
                        
                        
                           hinsichtlich der Höhe durch zwei horizontale Ebenen, die 1 m bzw. 2,20 m über der Fahrbahn liegen;
                        
                     
                           5.10.3.2.
                        
                        
                           hinsichtlich der Breite durch zwei vertikale Ebenen, die nach vorn bzw. nach hinten einen Winkel von 15° nach außen in Bezug auf die Fahrzeuglängsmittelebene bilden und die durch den oder die Berührungspunkte der zur Längsmittelebene parallel verlaufenden und die Gesamtbreite begrenzenden vertikalen Ebenen gehen, wobei sich die Zugmaschine in der Breitspurstellung befindet.
                           Gibt es mehrere Berührungspunkte, so wird der vorderste für die Zone 1 und der hinterste für die Zone 2 gewählt.
                        
                     
         5.11.   Die elektrischen Schaltungen müssen so ausgeführt sein, dass die Begrenzungsleuchten, die Schlussleuchten, die Umrissleuchten, falls vorhanden, sowie die Beleuchtungseinrichtungen für das hintere Kennzeichen nur gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden können.
   Dies ist nicht erforderlich, wenn die Begrenzungsleuchten und die Schlussleuchten als Parkleuchten verwendet werden.
   5.12.   Bestehen keine besonderen Vorschriften, muss die elektrische Schaltung so ausgeführt sein, dass die Scheinwerfer für Fernlicht, die Scheinwerfer für Abblendlicht und die Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchten nur dann eingeschaltet werden können, wenn die in Absatz 5.11 genannten Leuchten eingeschaltet sind. Diese Bedingung gilt jedoch nicht für Scheinwerfer für Fernlicht oder Scheinwerfer für Abblendlicht, wenn mit ihnen Lichtsignale abgegeben werden, die aus kurzen Blinksignalen der Scheinwerfer für Abblendlicht oder der Scheinwerfer für Fernlicht bestehen, oder wenn in kurzen Zeitabständen die Scheinwerfer für Abblendlicht und die Scheinwerfer für Fernlicht wechselweise eingeschaltet werden.
   Die Funktion der Einschaltkontrollleuchte kann durch die der Funktionskontrolleinrichtung erfüllt werden.
   5.13.   Abdeckbare Leuchten
   
               5.13.1.
            
            
               Die Abdeckung von Leuchten ist unzulässig, ausgenommen bei Scheinwerfern für Fernlicht, Scheinwerfern für Abblendlicht, Nebelscheinwerfern und den Leuchten gemäß Absatz 5.14.1.
            
         
               5.13.2.
            
            
               Eine in Betriebsstellung befindliche Beleuchtungseinrichtung muss auch dann in dieser Stellung verbleiben, wenn einer der in Absatz 5.13.2.1 genannten Mängel allein oder in Verbindung mit einem der Mängel in Absatz 5.13.2.2 auftritt.
            
         
               5.13.2.1.
            
            
               Energieausfall für die Einrichtung zum Verstellen der Leuchte;
            
         
               5.13.2.2.
            
            
               Zufällige Unterbrechung des Stromkreises, Massenschluss, Defekte in den Elektromagneten und Defekte in den Hydraulik- oder Druckluftleitungen, Seilzügen, flexiblen Leitungen oder anderen Teilen, die die Energie zur Betätigung der Abdeckung steuern oder übertragen.
            
         
               5.13.3.
            
            
               Bei Ausfall der Betätigungseinrichtung der Abdeckeinrichtung oder bei den in den Absätzen 5.13.2.1 und 5.13.2.2 genannten Mängeln muss ein abgedeckter Scheinwerfer ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen in Betriebsstellung gebracht werden können.
            
         
               5.13.4.
            
            
               Die Beleuchtungseinrichtungen, die mittels Energie verstellt werden, müssen mit einer einzigen Betätigungseinrichtung in Betriebsstellung gebracht und eingeschaltet werden können. Dies schließt jedoch die Möglichkeit nicht aus, sie in Betriebsstellung zu bringen, ohne sie einzuschalten. Bei zusammengebauten Scheinwerfern für Fernlicht und Abblendlicht ist die Betätigungseinrichtung nur für das Einschalten der Scheinwerfer für Abblendlicht erforderlich.
            
         
               5.13.5.
            
            
               Es darf nicht möglich sein, die Bewegung der eingeschalteten Scheinwerfer vom Fahrersitz aus willkürlich anzuhalten, bevor die Betriebsstellung erreicht ist. Falls die Gefahr besteht, dass andere Verkehrsteilnehmer bei der Bewegung der Scheinwerfer geblendet werden, dürfen diese erst nach Erreichen der Endlage eingeschaltet werden.
            
         
               5.13.6.
            
            
               Eine mittels Energie verstellbare Beleuchtungseinrichtung muss bei Temperaturen zwischen – 30 und + 50 °C ihre offene Endlage innerhalb von drei Sekunden nach der Betätigung erreichen können.
            
         5.14.   Leuchten mit veränderlicher Lage
   
               5.14.1.
            
            
               Die Fahrtrichtungsanzeiger, die Begrenzungs- und Schlussleuchten und die Bremsleuchten dürfen in ihrer Lage veränderlich sein, sofern
               
                           5.14.1.1.
                        
                        
                           diese Leuchten bei ihrer Lageveränderung an der Zugmaschine befestigt bleiben und
                        
                     
                           5.14.1.2.
                        
                        
                           diese Leuchten in der für den Straßenverkehr geforderten Stellung verriegelt werden können. Diese Verriegelung muss selbsttätig erfolgen.
                        
                     
         5.15.   Die Farben des Lichtes, das von den in dieser Regelung aufgeführten Leuchten (3) ausgestrahlt wird, müssen folgende sein:
   
               Scheinwerfer für Fernlicht
            
            
               :
            
            
               weiß oder hellgelb
            
         
               Scheinwerfer für Abblendlicht
            
            
               :
            
            
               weiß oder hellgelb
            
         
               Nebelscheinwerfer vorn
            
            
               :
            
            
               weiß oder hellgelb (Konvention über den Straßenverkehr von 1968 Anhang 5 Anlage Fußnote 3)
            
         
               Rückfahrscheinwerfer
            
            
               :
            
            
               weiß
            
         
               Fahrtrichtungsanzeiger
            
            
               :
            
            
               gelb
            
         
               Warnblinklicht
            
            
               :
            
            
               gelb
            
         
               Bremsleuchte
            
            
               :
            
            
               rot
            
         
               hintere Kennzeichen-beleuchtung
            
            
               :
            
            
               weiß
            
         
               Begrenzungsleuchte
            
            
               :
            
            
               weiß (hellgelb ist zulässig, wenn die Begrenzungsleuchte mit einem hellgelben Scheinwerfer ineinander gebaut ist)
            
         
               Schlussleuchte
            
            
               :
            
            
               rot
            
         
               Nebelschlussleuchte
            
            
               :
            
            
               rot
            
         
               Parkleuchte
            
            
               :
            
            
               vorn weiß, hinten rot; gelb, wenn sie in die Fahrtrichtungsanzeiger eingebaut sind
            
         
               Umrissleuchte
            
            
               :
            
            
               vorn weiß, hinten rot
            
         
               Arbeitsscheinwerfer
            
            
               :
            
            
               nicht vorgeschrieben
            
         
               hintere Rückstrahler
            
            
               :
            
            
               rot
            
         
               seitliche, nicht dreieckige Rückstrahler
            
            
               :
            
            
               gelb
            
         Die Definition der Farben der Leuchten muss mit der übereinstimmen, die in Anhang 5 zur Konvention über den Straßenverkehr von 1968 angegeben ist.
   5.16.   Jede zur Genehmigung nach dieser Regelung vorgeführte Zugmaschine muss mit folgenden Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein:
   
               5.16.1.
            
            
               Scheinwerfer für Abblendlicht (Absatz 6.2);
            
         
               5.16.2.
            
            
               Fahrtrichtungsanzeiger (Absatz 6.5);
            
         
               5.16.3.
            
            
               Warnblinklicht (Absatz 6.6);
            
         
               5.16.4.
            
            
               Begrenzungsleuchte (Absatz 6.8);
            
         
               5.16.5.
            
            
               Schlussleuchte (Absatz 6.9);
            
         
               5.16.6.
            
            
               hintere, nicht dreieckige Rückstrahler (Absatz 6.14);
            
         
               5.16.7.
            
            
               Bremsleuchte (Absatz 6.7);
            
         
               5.16.8.
            
            
               Umrissleuchten (Absatz 6.12) an Zugmaschinen mit einer Breite von mehr als 2,10 m; verboten an allen anderen Zugmaschinen.
            
         5.17.   Sie kann zusätzlich mit folgenden Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein:
   
               5.17.1.
            
            
               Scheinwerfer für Fernlicht (Absatz 6.1);
            
         
               5.17.2.
            
            
               Nebelscheinwerfer (Absatz 6.1);
            
         
               5.17.3.
            
            
               Rückfahrscheinwerfer (Absatz 6.4);
            
         
               5.17.4.
            
            
               Nebelschlussleuchte (Absatz 6.10);
            
         
               5.17.5.
            
            
               Parkleuchten (Absatz 6.11);
            
         
               5.17.6.
            
            
               Arbeitsscheinwerfer (Absatz 6.13);
            
         
               5.17.7.
            
            
               seitliche, nicht dreieckige Rückstrahler (Absatz 6.15).
            
         5.18.   Der Anbau einer jeden in den Absätzen 5.16 und 5.17 genannten Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtung muss gemäß den entsprechenden Bestimmungen des Absatzes 6 dieser Regelung erfolgen.
   5.19.   Der Anbau von anderen als die in den Absätzen 5.16 und 5.17 genannten Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen ist für Zwecke der Genehmigung nicht zulässig. Diese Vorschrift hindert die Vertragsparteien jedoch nicht, Folgendes vorzuschreiben oder zu verbieten:
   
               5.19.1.
            
            
               eine besondere Warnleuchte einer genehmigten Bauart für bestimmte Einsatzarten der Zugmaschine oder
            
         
               5.19.2.
            
            
               eine geeignete Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen, falls dies vorhanden und eine Beleuchtung vorgeschrieben ist.
            
         6.   BESONDERE VORSCHRIFTEN
   6.1.   SCHEINWERFER FÜR FERNLICHT
            
         
               
                           6.1.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Zwei oder vier.
            
         
               
                           6.1.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Keine besondere Vorschrift.
            
         
               
                           6.1.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.1.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Die äußeren Ränder der leuchtenden Fläche dürfen in keinem Fall näher am äußersten Punkt der Gesamtbreite der Zugmaschine liegen als die äußeren Ränder der leuchtenden Fläche der Scheinwerfer für Abblendlicht.
            
         
               
                           6.1.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Keine besondere Vorschrift.
            
         
               
                           6.1.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               So nahe wie möglich am vorderen äußeren Rand der Zugmaschine; das ausgestrahlte Licht darf jedoch in keinem Falle den Fahrzeugführer, weder direkt noch indirekt, über Rückspiegel und/oder andere reflektierende Flächen der Zugmaschine stören.
            
         
               
                           6.1.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               Die Sichtbarkeit der leuchtenden Fläche einschließlich der in der jeweiligen Beobachtungsrichtung nicht leuchtend erscheinenden Bereiche müssen innerhalb eines kegelförmigen Raumes sichergestellt sein, der durch Mantellinien begrenzt ist, die durch den Umriss der leuchtenden Flächen verlaufen und einen Winkel von mindestens 5° mit der Bezugsachse des Scheinwerfers bilden.
            
         
               
                           6.1.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Nach vorn. Außer den notwendigen Einrichtungen für eine einwandfreie Einstellung und beim Vorhandensein von zwei Paar Scheinwerfern für Fernlicht darf ein Paar davon, das nur Fernlicht ausstrahlen kann, in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel der Lenkung schwenkbar sein; die Schwenkachse muss annähernd vertikal sein.
            
         
               
                           6.1.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit dem Scheinwerfer für Abblendlicht und den anderen vorderen Leuchten.
            
         
               
                           6.1.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit irgendeiner anderen Leuchte.
            
         
               
                           6.1.8.
                        
                        
                           DARF INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit dem Scheinwerfer für Abblendlicht, außer wenn der Scheinwerfer für Fernlicht in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel der Lenkung schwenkbar ist; mit der Begrenzungsleuchte; mit dem Nebelscheinwerfer; mit der Parkleuchte.
            
         
               
                           6.1.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Die Scheinwerfer für Fernlicht dürfen nur gleichzeitig oder paarweise einschaltbar sein. Beim Übergang von Abblendlicht zum Fernlicht muss mindestens ein Paar Scheinwerfer für Fernlicht eingeschaltet werden. Beim Abblenden müssen alle Scheinwerfer für Fernlicht gleichzeitig erlöschen.
               Die Scheinwerfer für Abblendlicht dürfen gleichzeitig mit den Scheinwerfern für Fernlicht eingeschaltet bleiben.
            
         
               
                           6.1.10.
                        
                        
                           EINSCHALTKONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Vorgeschrieben.
            
         
               
                           6.1.11.
                        
                        
                           ANDERE VORSCHRIFTEN
                        
                     
            
               Die größte Lichtstärke aller Scheinwerfer für Fernlicht, die gleichzeitig eingeschaltet werden können, darf 225 000 cd nicht überschreiten. Für die größte Lichtstärke gilt die Summe der Einzellichtstärken, die bei der Bauartgenehmigung gemessen wurden und auf dem betreffenden Mitteilungsblatt angegeben sind.
            
         6.2.   SCHEINWERFER FÜR ABBLENDLICHT
            
         
               
                           6.2.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Zwei (oder vier; siehe Absatz 6.2.3.2.1).
            
         
               
                           6.2.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.2.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.2.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.2.3.2
                        
                        
                           HÖHE ÜBER DEM BODEN
                        
                     
            
               Falls nur zwei Scheinwerfer für Abblendlicht angebaut sind:
               
                            
                        
                        
                           mindestens 500 mm,
                        
                     
                            
                        
                        
                           höchstens 1 200 mm.
                        
                     Dieser Wert kann bis auf 1 500 mm erhöht sein, wenn die Höhe 1 200 mm wegen der äußeren Form der Zugmaschine unter Berücksichtigung ihrer Einsatzbedingungen und ihrer Arbeitsausrüstung nicht eingehalten werden kann.
            
         
               6.2.3.2.1.
            
            
               An Zugmaschinen, die mit Einrichtungen zur Aufnahme von Frontanbaugeräten ausgerüstet sind, können zusätzlich zu den beiden unter Absatz 6.2.3.2 genannten Leuchten zwei Scheinwerfer für Abblendlicht in einer Höhe von höchstens 3 000 mm angebracht werden, wenn die elektrische Schaltung so ausgelegt ist, dass zwei Paar Scheinwerfer für Abblendlicht nicht gleichzeitig eingeschaltet werden können.
            
         
               
                           6.2.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               So nahe wie möglich am vorderen äußeren Rand der Zugmaschine; das ausgestrahlte Licht darf jedoch in keinem Fall den Fahrzeugführer, weder direkt noch indirekt, über Rückspiegel und/oder reflektierende Flächen der Zugmaschine stören.
            
         
               
                           6.2.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               Sie wird durch die Winkel α und β nach Absatz 2.10 bestimmt:
               α= 15° nach oben und 10° nach unten,
               β= 45° nach außen und 5° nach innen.
               Innerhalb dieses Bereiches muss fast die gesamte leuchtende Fläche des Scheinwerfers sichtbar sein.
               Flächen und sonstige Fahrzeugteile in der Nähe des Scheinwerfers dürfen keinerlei störende Nebenwirkungen für die übrigen Verkehrsteilnehmer hervorrufen.
            
         
               
                           6.2.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Die Scheinwerfer für Abblendlicht dürfen ihre Ausrichtung nicht in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel der Lenkeinrichtung verändern.
            
         
               6.2.5.1.
            
            
               Ist die Höhe der Scheinwerfer für Abblendlicht gleich oder größer als 500 mm aber nicht größer als 1 200 mm, muss ein Absenken des Abblendlichtbündels um einen Wert zwischen 0,5 und 4 % möglich sein.
            
         
               6.2.5.2.
            
            
               Ist die Höhe des Scheinwerfers für Abblendlicht größer als 1 200 mm aber nicht größer als 1 500 mm, wird die in Absatz 6.2.5.1 festgelegte Grenze auf 6 % erhöht; die in Absatz 6.2.3.2.1 genannten Scheinwerfer für Abblendlicht sind so auszurichten, dass die horizontale Hell-Dunkel-Trennlinie, gemessen in einer Entfernung von 15 m von der Leuchte, in einer Höhe liegt, die nur die Hälfte des Abstandes zwischen Boden und dem Mittelpunkt der Leuchte beträgt.
            
         
               
                           6.2.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und den anderen vorderen Leuchten.
            
         
               
                           6.2.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit irgendeiner anderen Leuchte.
            
         
               
                           6.2.8.
                        
                        
                           DARF INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit dem Scheinwerfer für Fernlicht, außer wenn dieser in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel der Lenkung schwenkbar ist;
               mit den anderen vorderen Leuchten.
            
         
               
                           6.2.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Der Abblendschalter muss bewirken, dass alle Scheinwerfer für Fernlicht gleichzeitig erlöschen.
               Die Scheinwerfer für Abblendlicht dürfen gleichzeitig mit den Scheinwerfern für Fernlicht eingeschaltet bleiben.
            
         
               
                           6.2.10.
                        
                        
                           EINSCHALTKONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Zulässig.
            
         
               
                           6.2.11.
                        
                        
                           ANDERE VORSCHRIFTEN
                        
                     
            
               Die Vorschriften nach Absatz 5.5.2 gelten nicht für Scheinwerfer für Abblendlicht.
               Abblendscheinwerfer mit einer Lichtquelle bzw. Lichtquellen zur Erzeugung des Hauptabblendlichtbündels (gemäß der Begriffsbestimmung in Regelung Nr. 48), deren Soll-Lichtstrom 2 000 Lumen übersteigt, sind nicht zulässig.
            
         6.3.   NEBELSCHEINWERFER
            
         
               
                           6.3.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Zwei.
            
         
               
                           6.3.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.3.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.3.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.3.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Mindestens 250 mm über dem Boden.
               Kein Punkt der leuchtenden Fläche darf oberhalb des höchsten Punktes der leuchtenden Fläche des Scheinwerfers für Abblendlicht liegen.
            
         
               
                           6.3.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               So nahe wie möglich an der Vorderseite der Zugmaschine; jedoch darf das ausgestrahlte Licht in keinem Falle den Fahrzeugführer, weder direkt noch indirekt, über Rückspiegel und/oder reflektierende Flächen der Zugmaschine stören.
            
         
               
                           6.3.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               Sie wird durch die Winkel α und β nach Absatz 2.10 bestimmt:
               α= 5° nach oben und unten;
               β= 45° nach außen und 5° nach innen.
            
         
               
                           6.3.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Die Ausrichtung der Nebelscheinwerfer darf sich nicht in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel der Lenkung verändern.
               Sie müssen nach vorne ausgerichtet sein, ohne entgegenkommende Fahrzeugführer oder andere Verkehrsteilnehmer zu blenden oder über Gebühr zu stören.
            
         
               
                           6.3.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen vorderen Leuchten.
            
         
               
                           6.3.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen vorderen Leuchten.
            
         
               
                           6.3.8.
                        
                        
                           DARF INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit den Scheinwerfern für Fernlicht, die nicht in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel der Lenkung schwenkbar sind, bei Vorhandensein von vier Scheinwerfern für Fernlicht;
               mit den vorderen seitlichen Begrenzungsleuchten und den Parkleuchten.
            
         
               
                           6.3.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Es muss möglich sein, die Nebelscheinwerfer unabhängig von den Scheinwerfern für Fernlicht oder den Scheinwerfern für Abblendlicht (und umgekehrt) ein- oder auszuschalten.
            
         
               
                           6.3.10.
                        
                        
                           EINSCHALTKONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Zulässig.
            
         6.4.   RÜCKFAHRSCHEINWERFER
            
         
               
                           6.4.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Ein oder zwei.
            
         
               
                           6.4.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Keine besondere Vorschrift.
            
         
               
                           6.4.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.4.3.1.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Mindestens 250 mm und höchstens 1 200 mm über dem Boden.
            
         
               
                           6.4.3.2.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.4.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.4.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               Sie wird durch die Winkel α und β nach Absatz 2.10 bestimmt:
               α= 15° nach oben und 5° nach unten;
               β= 45° nach rechts und links bei nur einem Rückfahrscheinwerfer;
               β= 45° nach außen und 30° nach innen bei zwei Rückfahrscheinwerfern.
            
         
               
                           6.4.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Nach hinten.
            
         
               
                           6.4.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit jeder anderen hinteren Leuchte.
            
         
               
                           6.4.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.4.8.
                        
                        
                           DARF NICHT INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.4.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Er darf nur aufleuchten oder leuchten können, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist und wenn
               
                            
                        
                        
                           sich der Motor oder
                        
                     
                            
                        
                        
                           eine der Einrichtungen zum Anlassen oder Abstellen des Motors in einer Stellung befindet, in der der Motor arbeiten kann.
                        
                     
         
               
                           6.4.10.
                        
                        
                           KONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Zulässig.
            
         6.5.   FAHRTRICHTUNGSANZEIGER (SIEHE SCHEMATA ANHANG 5)
            
         
               
                           6.5.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Die Anzahl der Einrichtungen muss so sein, dass sie die Signale entsprechend einem der in Absatz 6.5.2 beschriebenen Schemata abgeben können.
            
         
               
                           6.5.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           A: zwei vordere Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 1),
                           zwei hintere Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 2).
                           Diese Leuchten können unabhängig, zusammengebaut oder kombiniert sein.
                        
                     
                            
                        
                        
                           B: zwei vordere Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 1),
                           zwei seitliche zusätzliche Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 5),
                           zwei hintere Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 2).
                           Die vorderen und die seitlichen zusätzlichen Fahrtrichtungsanzeiger können unabhängig, zusammengebaut oder kombiniert sein.
                        
                     
                            
                        
                        
                           C: zwei vordere Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 1),
                           zwei hintere Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 2),
                           zwei seitliche zusätzliche Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 5) in den in Absatz 6.5.3.3 beschriebenen Fällen.
                        
                     
                            
                        
                        
                           D: zwei vordere Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 1),
                           zwei hintere Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 2).
                        
                     Das Anbauschema „A“ gilt nur für Zugmaschinen, deren Gesamtlänge 4,60 m nicht überschreitet, und unter der Bedingung, dass der Abstand zwischen den Außenkanten der leuchtenden Flächen nicht größer als 1,60 m ist.
               Die Anbauschemata „B“, „C“ und „D“ gelten für alle Zugmaschinen.
               Anzahl, Anordnung und horizontale Sichtbarkeit der Fahrtrichtungsanzeiger müssen so sein, dass sie Signale abgeben können, die mindestens einem der nachstehend beschriebenen Anbauschemata entsprechen. Die Sichtbarkeitswinkel sind auf den Schemata schraffiert dargestellt; die für die Winkel angegebenen Werte sind Mindestwerte, die überschritten werden können. Alle Sichtbarkeitswinkel werden vom Mittelpunkt der leuchtenden Fläche aus gemessen.
            
         
               
                           6.5.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.5.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Außer bei den Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorie 1 im Anbauschema „C“ darf der Punkt der leuchtenden Fläche, der von der Längsmittelebene der Zugmaschine am weitesten entfernt ist, nicht mehr als 400 mm vom äußersten Punkt der Gesamtbreite der Zugmaschine entfernt sein. Der Abstand zwischen den inneren Rändern der beiden leuchtenden Flächen eines Leuchtenpaares darf nicht kleiner sein als 500 mm. Die leuchtende Fläche von vorderen Fahrtrichtungsanzeigern muss mindestens 40 mm von der leuchtenden Fläche der Scheinwerfer für Abblendlicht oder der Nebelscheinwerfer entfernt sein, falls letztere angebaut sind.
               Ein kleinerer Abstand ist zulässig, wenn die Lichtstärke in der Bezugsachse des Fahrtrichtungsanzeigers gleich oder größer 400 cd ist.
            
         
               
                           6.5.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Über dem Boden:
               
                            
                        
                        
                           — mindestens 500 mm bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorie 5,
                        
                     
                            
                        
                        
                           — mindestens 400 mm bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorien 1 und 2,
                        
                     
                            
                        
                        
                           — höchstens normalerweise 1 900 mm für alle Kategorien.
                        
                     Lässt die Art des Fahrzeugaufbaues es nicht zu, diese maximale Höhe einzuhalten, so darf der höchste Punkt der leuchtenden Fläche bei 2 300 mm liegen für Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 5, für die Kategorien 1 und 2 des Anbauschemas „A“ und für die der Kategorie 1 des Anbauschemas „B“; er kann für die der Kategorien 1 und 2 der anderen Anordnungen 2 100 mm hoch liegen.
            
         
               
                           6.5.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Der Abstand zwischen dem Bezugspunkt der leuchtenden Fläche des Fahrtrichtungsanzeigers der Kategorie 1 (Anordnung „B“) und der Querebene, die mit der Vorderseite der Zugmaschine zusammenfällt, darf normalerweise nicht größer sein als 1 800 mm. Lässt die Art des Zugmaschinenaufbaues es nicht zu, den Mindestwert der Winkel der geometrischen Sichtbarkeit einzuhalten, so darf der Abstand auf 2 600 mm erhöht werden.
               Im Anbauschema „C“ sind die Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 5 nur dann erforderlich, wenn der Längsabstand zwischen den Bezugspunkten der Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorien 1 und 2 größer als 6 m ist.
            
         
               
                           6.5.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           Horizontalwinkel: siehe Anbauschemata
                           In den Anbauschemata „B“ und „C“ darf der Wert von 5°, der für den toten Winkel der Sichtbarkeit des zusätzlichen seitlichen Fahrtrichtungsanzeigers nach hinten angegeben ist, normalerweise nicht überschritten werden. Er darf jedoch auf 10° erhöht werden, wenn es nicht möglich ist, den Grenzwert von 5° einzuhalten.
                           Im Anbauschema „D“ darf der Wert von 10°, der für den Sichtbarkeitswinkel des vorderen Fahrtrichtungsanzeigers nach innen angegeben ist, für Zugmaschinen, deren Gesamtbreite nicht mehr als 1 400 mm beträgt, auf 3° verringert werden.
                        
                     
                            
                        
                        
                           Vertikalwinkel: 15° über und unter der Horizontalen.
                           Der Vertikalwinkel unter der Horizontalen darf für zusätzliche seitliche Fahrtrichtungsanzeiger der Anbauschemata „B“ und „C“ auf 10° verringert werden, wenn deren Höhe kleiner als 1 900 mm ist. Diese Bestimmung gilt auch für Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 1 der Anbauschemata „B“ und „D“.
                        
                     
         
               
                           6.5.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Falls vom Hersteller der Leuchte besondere Anbauvorschriften angegeben sind, sind diese einzuhalten.
            
         
               
                           6.5.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit einer oder mehreren Leuchten, die nicht abdeckbar sein dürfen.
            
         
               
                           6.5.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit einer anderen Leuchte, außer im Rahmen der in Absatz 6.5.2 beschriebenen Anbauschemata.
            
         
               
                           6.5.8.
                        
                        
                           DARF INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               nur mit einer Parkleuchte und nur bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorie 5.
            
         
               
                           6.5.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Das Aufleuchten der Fahrtrichtungsanzeiger muss unabhängig von den anderen Leuchten erfolgen. Alle Fahrtrichtungsanzeiger auf der gleichen Seite der Zugmaschine sind durch dieselbe Betätigungseinrichtung zum Aufleuchten und Erlöschen zu bringen und müssen in gleicher Phase blinken.
            
         
               
                           6.5.10.
                        
                        
                           FUNKTIONSKONTROLLEINRICHTUNG
                        
                     
            
               Vorgeschrieben für alle Fahrtrichtungsanzeiger, die der Fahrzeugführer nicht direkt sehen kann. Sie darf optisch oder akustisch oder beides sein.
               Arbeitet sie optisch, muss sie durch ein Blinklicht erfolgen, das bei fehlerhaftem Arbeiten der Fahrtrichtungsanzeiger mit Ausnahme des seitlichen Zusatz-Fahrtrichtungsanzeigers verlöscht, ohne zu blinken stetig leuchtet oder eine merkliche Änderung der Blinkfrequenz zeigt. Arbeitet die Kontrolleinrichtung ausschließlich akustisch, so muss sie deutlich hörbar sein und im Störungsfall eine wesentliche Frequenzänderung aufweisen.
               Zugmaschinen, die zum Ziehen eines Anhängers eingerichtet sind, müssen mit einer besonderen Funktions-Kontrolleinrichtung für die Fahrtrichtungsanzeiger des Anhängers ausgestattet sein, es sei denn, jede Funktionsstörung eines der Fahrtrichtungsanzeiger des so gebildeten Zuges lässt sich an der Kontrolleinrichtung des Zugfahrzeuges ablesen.
            
         
               
                           6.5.11.
                        
                        
                           ANDERE VORSCHRIFTEN
                        
                     
            
               Das Blinklicht muss 90l ± 30-mal pro Minute aufleuchten. Nach dem Betätigen des Blinkerhebels muss das Aufleuchten des Blinklichtes innerhalb höchstens einer Sekunde erfolgen und nach dem ersten Erlöschen des Blinklichtes wiederum innerhalb von höchstens eineinhalb Sekunden.
               Bei Zugmaschinen, die zum Ziehen eines Anhängers eingerichtet sind, müssen beim Betätigen der Fahrtrichtungsanzeiger der Zugmaschine gleichzeitig die Fahrtrichtungsanzeiger des Anhängers in Betrieb gesetzt werden.
               Bei Funktionsstörungen eines Fahrtrichtungsanzeigers, die nicht durch Kurzschluss verursacht sind, müssen die übrigen Leuchten weiterblinken, jedoch darf in diesem Fall die Blinkfrequenz von der vorgeschriebenen abweichen.
            
         6.6.   WARNBLINKLICHT
            
         
               
                           6.6.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               müssen den Vorschriften des Absatzes 6.5 entsprechen
            
         
               
                           6.6.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
         
               
                           6.6.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
         
               
                           6.6.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
         
               
                           6.6.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
         
               
                           6.6.3.3
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
         
               
                           6.6.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
         
               
                           6.6.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
         
               
                           6.6.6.
                        
                        
                           DARF/DARF NICHT ZUSAMMENGEBAUT WERDEN
                        
                     
         
               
                           6.6.7.
                        
                        
                           DARF/DARF NICHT KOMBINIERT WERDEN
                        
                     
         
               
                           6.6.8.
                        
                        
                           DARF/DARF NICHT INEINANDERGEBAUT WERDEN
                        
                     
         
               
                           6.6.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Das Einschalten des Warnblinklichtes muss über eine gesonderte Betätigungseinrichtung erfolgen, die das gleichzeitige Aufleuchten aller Fahrtrichtungsanzeiger ermöglicht.
            
         
               
                           6.6.10.
                        
                        
                           EINSCHALTKONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Eine Kontrollblinkleuchte, die in Verbindung mit der oder den in Absatz 6.5.10 vorgeschriebenen Kontrollleuchte(n) arbeiten kann.
            
         
               
                           6.6.11.
                        
                        
                           ANDERE VORSCHRIFTEN
                        
                     
            
               Gleiche Vorschriften wie in Absatz 6.5.11. Ist eine Zugmaschine für das Ziehen eines Anhängers eingerichtet, muss die Betätigungseinrichtung des Warnblinklichtes auch die Fahrtrichtungsanzeiger des Anhängers in Betrieb setzen können. Das Warnblinklicht muss selbst dann aufleuchten, wenn die Einrichtung für das Anlassen oder Anhalten des Motors in einer Stellung ist, dass der Betrieb des Motors unmöglich ist.
            
         6.7.   BREMSLEUCHTE
            
         
               
                           6.7.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Zwei
            
         
               
                           6.7.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.7.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.7.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Mindestabstand zwischen den beiden Leuchten 500 mm. Dieser Abstand kann auf 400 mm verringert sein, wenn die Gesamtbreite der Zugmaschine geringer als 1 400 mm ist.
            
         
               
                           6.7.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Über dem Boden: mindestens 400 mm, höchstens 1 900 mm oder 2 100 mm, wenn die Form des Aufbaus des Fahrzeugs die Einhaltung des Wertes von 1 900 mm nicht zulässt.
            
         
               
                           6.7.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.7.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIt
                        
                     
            
               Horizontalwinkel: 45° nach außen und nach innen.
               Vertikalwinkel: 15° über und unter der Horizontalen.
               Der Vertikalwinkel unter der Horizontalen darf auf 10° verringert sein, wenn die Anbauhöhe der Leuchte über dem Boden kleiner als 1 500 mm ist, und auf 5°, wenn sie kleiner als 750 mm ist.
            
         
               
                           6.7.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Nach hinten.
            
         
               
                           6.7.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit einer oder mehreren Schlussleuchten.
            
         
               
                           6.7.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.7.8.
                        
                        
                           DARF INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit der Schlussleuchte oder der Parkleuchte.
            
         
               
                           6.7.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Muss aufleuchten, wenn die Betriebsbremse betätigt wird.
            
         
               
                           6.7.10.
                        
                        
                           FUNKTIONSKONTROLLEINRICHTUNG
                        
                     
            
               Zulässig; aber nur als nichtblinkende Kontrollleuchte, die bei einer Funktionsstörung der Bremsleuchten aufleuchtet.
            
         
               
                           6.7.11.
                        
                        
                           ANDERE VORSCHRIFTEN
                        
                     
            
               Die Lichtstärke der Bremsleuchten muss beträchtlich größer sein als die der Schlussleuchten.
            
         6.8.   BEGRENZUNGSLEUCHTE
            
         
               
                           6.8.1.
                        
                        
                           ANZAHl
                        
                     
            
               Zwei oder vier (Absatz 6.8.3.2).
            
         
               
                           6.8.2
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.8.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.8.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Der von der Längsmittelebene der Zugmaschine am weitesten entfernte Punkt der leuchtenden Fläche darf nicht mehr als 400 mm vom äußersten Punkt der Gesamtbreite der Zugmaschine entfernt sein.
               Der Mindestabstand zwischen den inneren Rändern der beiden leuchtenden Flächen muss 500 mm betragen.
            
         
               
                           6.8.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Über dem Boden: mindestens 400 mm, höchstens 1 900 mm bzw. 2 100 mm, wenn die Form des Aufbaues die Einhaltung des Wertes von 1 900 mm nicht zulässt.
               An Zugmaschinen, die mit Einrichtungen zur Aufnahme von Frontanbaugeräten ausgerüstet sind, die die vorgeschriebenen Begrenzungsleuchten verdecken können, dürfen zwei zusätzliche Begrenzungsleuchten in einer Höhe von nicht mehr als 3 000 mm angebaut werden.
            
         
               
                           6.8.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Keine Vorschriften, vorausgesetzt, dass die Leuchten nach vorn ausgerichtet sind und dass die in Absatz 6.8.4 vorgeschriebenen geometrischen Sichtbarkeitswinkel eingehalten werden.
            
         
               
                           6.8.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           Horizontalwinkel
                           für beide Begrenzungsleuchten 10° nach innen und 80° nach außen. Der Winkel von 10° nach innen kann jedoch auf 5° verringert sein, wenn die Form des Aufbaues die Einhaltung des Wertes von 10° nicht zulässt. Bei Zugmaschinen mit einer Breite von nicht mehr als 1 400 mm darf dieser Winkel, wenn die Form des Aufbaues die Einhaltung des Wertes von 10° nicht zulässt, auf 3° verringert sein.
                        
                     
                            
                        
                        
                           Vertikalwinkel
                           15° über und unter der Horizontalen. Der Vertikalwinkel unter der Horizontalen darf auf 10° verringert sein, wenn die Höhe der Leuchte über dem Boden kleiner ist als 1 900 mm, und auf 5°, wenn diese kleiner ist als 750 mm.
                        
                     
         
               
                           6.8.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Nach vorn.
            
         
               
                           6.8.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen vorderen Leuchten.
            
         
               
                           6.8.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.8.8.
                        
                        
                           DARF INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen vorderen Leuchten.
            
         
               
                           6.8.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.8.10.
                        
                        
                           KONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Vorgeschrieben. Diese Kontrollleuchte darf nicht blinken. Sie ist nicht erforderlich, wenn die Beleuchtungseinrichtung der Instrumententafel nur zugleich mit den Begrenzungsleuchten eingeschaltet werden kann.
            
         6.9.   SCHLUSSLEUCHTE
            
         
               
                           6.9.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Zwei
            
         
               
                           6.9.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.9.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.9.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Der von der Längsmittelebene der Zugmaschine am weitesten entfernte Punkt der leuchtenden Fläche darf nicht mehr als 400 mm vom äußersten Punkt der Gesamtbreite der Zugmaschine entfernt sein.
               Der Mindestabstand zwischen den inneren Rändern der beiden leuchtenden Flächen muss 500 mm betragen. Dieser Abstand darf auf 400 mm verringert werden, wenn die Gesamtbreite der Zugmaschine kleiner als 1 400 mm ist.
            
         
               
                           6.9.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Über dem Boden, mindestens 400 mm, höchstens 1 900 mm (in Ausnahmefällen 2 100 mm, wenn es nicht möglich ist, 1 900 mm einzuhalten).
            
         
               
                           6.9.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Keine besondere Vorschrift.
            
         
               
                           6.9.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           Horizontalwinkel
                           für beide Schlussleuchten
                           
                                        
                                    
                                    
                                       Entweder 45° nach innen und 80° nach außen
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       oder 80° nach innen und 45° nach außen.
                                    
                                 
                     
                            
                        
                        
                           Vertikalwinkel
                           15° über und unter der Horizontalen. Der Vertikalwinkel unter der Horizontalen darf auf 10° verringert sein, wenn die Anbauhöhe der Leuchte über dem Boden kleiner ist als 1 500 mm, und auf 5°, wenn diese kleiner als 750 mm ist.
                        
                     
         
               
                           6.9.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Nach hinten.
            
         
               
                           6.9.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit jeder anderen Heckleuchte.
            
         
               
                           6.9.7.
                        
                        
                           DARF KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit der Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen.
            
         
               
                           6.9.8.
                        
                        
                           DARF INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit der Bremsleuchte, der Nebelschlussleuchte oder der Parkleuchte.
            
         
               
                           6.9.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.9.10.
                        
                        
                           EINSCHALTKONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Sie muss mit der Einschaltkontrolle der Begrenzungsleuchten kombiniert sein. Diese Kontrollleuchte darf nicht blinken. Sie ist nicht erforderlich, wenn die Beleuchtungseinrichtung der Instrumententafel nur gleichzeitig mit den Begrenzungsleuchten eingeschaltet werden kann.
            
         6.10.   NEBELSCHLUSSLEUCHTE
            
         
               
                           6.10.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Eine oder zwei.
            
         
               
                           6.10.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Die Bedingungen der geometrischen Sichtbarkeit müssen erfüllt sein.
            
         
               
                           6.10.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.10.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Ist nur eine Nebelschlussleuchte vorhanden, so muss sie auf der Seite neben der Längsmittelebene der Zugmaschine angeordnet sein, die der im Zulassungsland vorgeschriebenen Verkehrsrichtung entgegengesetzt ist. In allen Fällen muss der Abstand zwischen der Nebelschlussleuchte und der Bremsleuchte größer als 100 mm sein.
            
         
               
                           6.10.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Über dem Boden: mindestens 250 mm, höchstens 1 900 mm oder 2 100 mm, wenn die Form des Aufbaus die Einhaltung des Wertes von 1 900 mm nicht zulässt.
            
         
               
                           6.10.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Keine besondere Vorschrift.
            
         
               
                           6.10.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               Horizontalwinkel: 25° nach innen und nach außen
               Vertikalwinkel: 5° über und unter der Horizontalen.
            
         
               
                           6.10.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Nach hinten.
            
         
               
                           6.10.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit jeder anderen Heckleuchte.
            
         
               
                           6.10.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.10.8.
                        
                        
                           DARF INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit der Schlussleuchte oder der Parkleuchte.
            
         
               
                           6.10.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Die Nebelschlussleuchte darf nur aufleuchten, wenn die Scheinwerfer für Abblendlicht, die Scheinwerfer für Fernlicht oder die Nebelscheinwerfer oder eine Kombination dieser Scheinwerfer eingeschaltet sind. Ist sie eingeschaltet, muss sie gleichzeitig mit den Scheinwerfern für Fernlicht, den Scheinwerfern für Abblendlicht und den Nebelscheinwerfern leuchten können. Ist die Nebelschlussleuchte eingeschaltet, darf diese durch das Bedienen der Betätigungseinrichtung der Scheinwerfer für Fernlicht oder der Scheinwerfer für Abblendlicht nicht verlöschen.
               Sind Nebelscheinwerfer vorhanden, so muss das Ausschalten der Nebelschlussleuchte unabhängig vom Nebelscheinwerfer erfolgen können.
            
         
               
                           6.10.10.
                        
                        
                           EINSCHALTKONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Vorgeschrieben. Eine unabhängige Kontrollleuchte mit konstanter Lichtstärke.
            
         6.11.   PARKLEUCHTE
            
         
               
                           6.11.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Entsprechend dem Anbauschema.
            
         
               
                           6.11.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Entweder zwei Leuchten vorn und zwei Leuchten hinten oder eine Leuchte auf jeder Seite.
            
         
               
                           6.11.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.11.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Der von der Längsmittelebene der Zugmaschine am weitesten entfernte Punkt der leuchtenden Fläche darf nicht mehr als 400 mm vom äußersten Punkt der Seitenwand der Zugmaschine entfernt sein. Sind zwei Leuchten angebracht, so müssen sie symmetrisch zur Längsmittelebene der Zugmaschine angebracht sein.
            
         
               
                           6.11.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Über dem Boden: mindestens 400 mm, höchstens 1 900 mm oder 2 100 mm, wenn die Form des Aufbaus die Einhaltung des Wertes von 1 900 mm nicht zulässt.
            
         
               
                           6.11.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.11.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               Horizontalwinkel: 45° nach außen, nach vorn und nach hinten
               Vertikalwinkel: 15° über und unter der Horizontalen.
               Der Vertikalwinkel unter der Horizontalen darf auf 10° verringert werden, wenn die Höhe der Leuchte über dem Boden kleiner ist als 1 900 mm, und auf 5°, wenn diese kleiner ist als 750 mm.
            
         
               
                           6.11.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Derart, dass die Leuchten die Sichtbarkeitsbedingungen nach vorn und nach hinten erfüllen.
            
         
               
                           6.11.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.11.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.11.8.
                        
                        
                           DARF INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               vorn: mit Begrenzungsleuchten, Scheinwerfern für Abblendlicht, Scheinwerfern für Fernlicht und Nebelscheinwerfern;
               hinten: mit Schlussleuchten, Bremsleuchten und Nebelschlussleuchten;
               mit Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorie 5.
            
         
               
                           6.11.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Die Schaltungen müssen so ausgeführt sein, dass die Parkleuchte(n) auf ein und derselben Seite der Zugmaschine unabhängig von allen anderen Leuchten leuchten kann (können).
            
         
               
                           6.11.10.
                        
                        
                           KONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Zulässig. Ist eine Kontrollleuchte vorhanden, so darf sie nicht mit der Kontrollleuchte der Begrenzungsleuchte verwechselt werden können.
            
         
               
                           6.11.11.
                        
                        
                           ANDERE VORSCHRIFTEN
                        
                     
            
               Die Funktion dieser Leuchte darf auch durch gleichzeitiges Einschalten der Begrenzungsleuchte und der Schlussleuchte auf einer Seite der Zugmaschine erfüllt werden.
            
         6.12.   UMRISSLEUCHTE
            
         
               
                           6.12.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Zwei von vorn und zwei von hinten sichtbar.
            
         
               
                           6.12.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.12.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.12.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Möglichst nahe der äußersten Seitenwand der Zugmaschine.
            
         
               
                           6.12.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               In der größten Höhe, die mit den Anforderungen hinsichtlich der Anbringung in Richtung der Breite und der Symmetrie der Leuchten vereinbar ist.
            
         
               
                           6.12.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Keine besondere Vorschrift.
            
         
               
                           6.12.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               Horizontalwinkel: 80° nach außen
               Vertikalwinkel: 5° über und 20° unter der Horizontalen.
            
         
               
                           6.12.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Derart, dass die Leuchten die Sichtbarkeitsbedingungen nach vorn und nach hinten erfüllen.
            
         
               
                           6.12.6.
                        
                        
                           DARF NICHT ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.12.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.12.8.
                        
                        
                           DARF NICHT INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.12.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.12.10.
                        
                        
                           KONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Vorgeschrieben.
            
         
               
                           6.12.11.
                        
                        
                           ANDERE VORSCHRIFTEN
                        
                     
            
               Unter der Voraussetzung, dass alle anderen Vorschriften erfüllt sind, dürfen die an derselben Seite der Zugmaschine von vorn und von hinten sichtbaren Leuchten zu einer Einrichtung zusammengefasst werden. Die Lage einer Umrissleuchte in Bezug auf die entsprechende Begrenzungsleuchte oder Schlussleuchte muss so sein, dass der Abstand zwischen den Projektionen der einander am nächsten liegenden Punkte der leuchtenden Fläche der beiden betreffenden Leuchten auf eine vertikale Querebene nicht weniger als 200 mm beträgt.
            
         6.13.   ARBEITSSCHEINWERFER
            
         
               
                           6.13.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.13.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.13.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.13.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.13.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.13.6.
                        
                        
                           DARF NICHT ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.13.7.
                        
                        
                           DARF NICHT KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.13.8.
                        
                        
                           DARF NICHT INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.13.9.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Der Scheinwerfer muss unabhängig von allen anderen Leuchten eingeschaltet werden können.
            
         
               
                           6.13.10.
                        
                        
                           KONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Vorgeschrieben.
            
         6.14.   HINTERER, NICHT DREIECKIGER RÜCKSTRAHLER
            
         
               
                           6.14.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Zwei oder vier.
            
         
               
                           6.14.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.14.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.14.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Unter der Voraussetzung der Einhaltung der Bestimmungen in Absatz 6.14.4.1 darf der von der Längsmittelebene der Zugmaschine am weitesten entfernte Punkt der leuchtenden Fläche nicht mehr als 400 mm vom äußersten Punkt der Breite über alles der Zugmaschine entfernt sein. Der Abstand zwischen den inneren Rändern der Rückstrahler muss mindestens 600 mm betragen. Dieser Abstand darf auf 400 mm verringert werden, wenn die Gesamtbreite der Zugmaschine kleiner als 1 300 mm ist.
            
         
               
                           6.14.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Unter der Voraussetzung der Einhaltung der Bestimmungen von Absatz 6.14.4.1. mindestens 400 mm und höchstens 900 mm über dem Boden. Die maximale Höhe darf jedoch auf 1 200 mm erhöht werden, wenn die Einhaltung der Höhe von 900 mm nicht möglich ist, ohne Anbauvorrichtungen zu verwenden, die leicht beschädigt oder verformt werden können.
            
         
               
                           6.14.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.14.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           Horizontalwinkel: 30° nach innen und nach außen
                        
                     
                            
                        
                        
                           Vertikalwinkel: 15° über und unter der Horizontalen.
                           Der Vertikalwinkel unter der Horizontalen darf auf 5° verringert sein, wenn die Anbauhöhe des Rückstrahlers kleiner als 750 mm ist.
                        
                     
         
               6.14.4.1.
            
            
               Ist die Einhaltung der vorstehenden Anordnungs- und Sichtbarkeitsvorschriften nicht möglich, so können vier Rückstrahler so angebracht werden, dass sie die folgenden Vorschriften erfüllen:
            
         
               6.14.4.1.1.
            
            
               Zwei Rückstrahler müssen in einer Höhe von nicht mehr als 900 mm über dem Boden angebracht sein. Die maximale Höhe darf jedoch auf 1 200 mm erhöht werden, wenn die Einhaltung der Höhe von 900 mm nicht möglich ist, ohne Anbauvorrichtungen zu verwenden, die leicht beschädigt oder verformt werden können.
               Der Mindestabstand zwischen den inneren Rändern der Rückstrahler muss 300 mm betragen und diese müssen einen vertikalen Sichtbarkeitswinkel von 15° über der Horizontalen haben.
            
         
               6.14.4.1.2.
            
            
               Die beiden anderen müssen in einer Höhe von nicht mehr als 2 100 mm über dem Boden angebracht sein und den Bestimmungen in Absatz 6.14.3.1 entsprechen.
            
         
               
                           6.14.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
            
               Nach hinten.
            
         
               
                           6.14.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.14.7.
                        
                        
                           ANDERE VORSCHRIFTEN
                        
                     
            
               Die leuchtende Fläche des Rückstrahlers kann gemeinsame Teile mit jeder anderen Leuchte haben.
            
         6.15.   SEITLICHE, NICHT DREIECKIGE RÜCKSTRAHLER
            
         
               
                           6.15.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Zwei oder vier.
            
         
               
                           6.15.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
            
               Einer oder zwei auf jeder Seite der Zugmaschine, wenn deren Gesamtlänge kleiner oder gleich 6 m beträgt. Zwei auf jeder Seite der Zugmaschine, wenn deren Gesamtlänge mehr als 6 m beträgt. Die reflektierende Fläche muss in einer zur Längsmittelebene der Zugmaschine parallelen Vertikalebene (maximale Abweichung 10°) angebaut werden.
            
         
               
                           6.15.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
            
                
            
         
               
                           6.15.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
            
               Keine besonderen Vorschriften.
            
         
               
                           6.15.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
            
               Mindestens 400 mm und höchstens 900 mm über dem Boden. Die maximale Höhe kann jedoch auf 1 200 mm erhöht werden, wenn die Einhaltung der Höhe von 900 mm nicht möglich ist, ohne Anbauvorrichtungen zu verwenden, die leicht beschädigt oder verformt werden können.
            
         
               
                           6.15.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
            
               Ein Rückstrahler darf sich höchstens 3 m vom vordersten Punkt der Zugmaschine befinden; der gleiche Rückstrahler oder ein zweiter Rückstrahler darf sich höchstens 3 m entfernt vom äußersten hinteren Punkt der Zugmaschine befinden.
               Der Abstand zwischen zwei an der gleichen Seite der Zugmaschine angebrachten Rückstrahlern darf nicht größer als 6 m sein.
            
         
               
                           6.15.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           Horizontalwinkel: 20° nach vorn und nach hinten
                        
                     
                            
                        
                        
                           Vertikalwinkel: 10° über und unter der Horizontalen.
                        
                     Der Vertikalwinkel unter der Horizontalen darf auf 5° verringert werden, wenn die Höhe des Rückstrahlers kleiner als 750 mm ist.
            
         6.16.   BELEUCHTUNGSEINRICHTUNG FÜR DAS HINTERE KENNZEICHEN
            
         
               
                           6.16.1.
                        
                        
                           ANZAHL
                        
                     
            
               Derart, dass die Einrichtung die Anbringungsstelle des Kennzeichens beleuchtet.
            
         
               
                           6.16.2.
                        
                        
                           ANBAUSCHEMA
                        
                     
         
               
                           6.16.3.
                        
                        
                           ANORDNUNG
                        
                     
         
               
                           6.16.3.1.
                        
                        
                           IN DER BREITE
                        
                     
         
               
                           6.16.3.2.
                        
                        
                           IN DER HÖHE
                        
                     
         
               
                           6.16.3.3.
                        
                        
                           IN LÄNGSRICHTUNG
                        
                     
         
               
                           6.16.4.
                        
                        
                           GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT
                        
                     
         
               
                           6.16.5.
                        
                        
                           AUSRICHTUNG
                        
                     
         
               
                           6.16.6.
                        
                        
                           DARF ZUSAMMENGEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit einer oder mehreren Heckleuchten.
            
         
               
                           6.16.7.
                        
                        
                           DARF KOMBINIERT SEIN
                        
                     
            
               mit den Schlussleuchten.
            
         
               
                           6.16.8.
                        
                        
                           DARF NICHT INEINANDER GEBAUT SEIN
                        
                     
            
               mit anderen Leuchten.
            
         
               
                           6.16.9.
                        
                        
                           KONTROLLLEUCHTE
                        
                     
            
               Zulässig. Falls vorhanden, ist ihre Funktion von der für die Begrenzungsleuchten und die Schlussleuchten vorgeschriebene Kontrollleuchte zu gewährleisten.
            
         
               
                           6.16.10.
                        
                        
                           ELEKTRISCHE SCHALTUNGEN
                        
                     
            
               Die Einrichtung darf nur gleichzeitig mit den Schlussleuchten aufleuchten.
            
         7.   ÄNDERUNG UND ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG DES FAHRZEUGTYPS ODER DES ANBAUES SEINER BELEUCHTUNGS- UND LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN
   
               7.1.
            
            
               Jede Änderung des Fahrzeugtyps oder des Anbaues seiner Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen oder des Verzeichnisses nach Absatz 3.2.2 ist der Behörde mitzuteilen, die die Genehmigung für diesen Fahrzeugtyp erteilt hat. Die Behörde kann dann entweder
               
                           7.1.1.
                        
                        
                           die Auffassung vertreten, dass von den vorgenommenen Änderungen keine nennenswert nachteilige Wirkung ausgeht und das Fahrzeug auf jeden Fall noch den Vorschriften entspricht; oder
                        
                     
                           7.1.2.
                        
                        
                           ein neues Gutachten von dem Technischen Dienst, der die Prüfungen durchführt, verlangen.
                        
                     
         
               7.2.
            
            
               Die Bestätigung oder die Versagung der Genehmigung ist mit Angabe der Änderungen den Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, nach dem Verfahren gemäß Absatz 4.3 mitzuteilen.
            
         
               7.3.
            
            
               Die zuständige Behörde, die die Erweiterung der Genehmigung bescheinigt, teilt dieser Erweiterung eine laufende Nummer zu und unterrichtet hierüber die anderen Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, mit einem Mitteilungsblatt, das dem Muster in Anhang 1 dieser Regelung entspricht.
            
         8.   ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION
   
               8.1.
            
            
               Jedes Fahrzeug, das mit einem Genehmigungszeichen nach dieser Regelung versehen ist, muss hinsichtlich des Anbaues der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen und ihrer Eigenschaften dem genehmigten Fahrzeugtyp entsprechen.
            
         
               8.2.
            
            
               Zur Nachprüfung der in Absatz 8.1 geforderten Übereinstimmung ist eine ausreichende Anzahl von Stichprobenkontrollen an serienmäßig hergestellten Fahrzeugen, die das Genehmigungszeichen nach dieser Regelung tragen, durchzuführen.
            
         9.   MASSNAHMEN BEI ABWEICHUNGEN IN DER PRODUKTION
   
               9.1.
            
            
               Die für einen Fahrzeugtyp nach dieser Regelung erteilte Genehmigung kann entzogen werden, wenn das Fahrzeug oder die Vorschriften nach Absatz 8.1 nicht eingehalten werden oder wenn die Fahrzeuge die Nachprüfungen nach Abschnitt 8 nicht bestanden haben.
            
         
               9.2.
            
            
               Nimmt eine Vertragspartei des Übereinkommens, die diese Regelung anwendet, eine von ihr erteilte Genehmigung zurück, so hat sie unverzüglich die anderen Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, hierüber mit einem Mitteilungsblatt, das dem Muster in Anhang 1 dieser Regelung entspricht, zu unterrichten.
            
         10.   ENDGÜLTIGE EINSTELLUNG DER PRODUKTION
   Stellt der Inhaber der Genehmigung die Produktion eines nach dieser Regelung genehmigten Fahrzeugtyps endgültig ein, so hat er hierüber die Behörde, die die Genehmigung erteilt hat, zu unterrichten. Nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung hat diese Behörde die anderen Vertragsparteien des Übereinkommens, die diese Regelung anwenden, hierüber mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster in Anhang 1 dieser Regelung entspricht.
   11.   NAMEN UND ANSCHRIFTEN DER TECHNISCHEN DIENSTE, DIE DIE PRÜFUNGEN FÜR DIE GENEHMIGUNG DURCHFÜHREN, UND DER BEHÖRDEN
   Die Vertragsparteien des Übereinkommens, die diese Regelung anwenden, übermitteln dem Sekretariat der Vereinten Nationen die Namen und Anschriften der Technischen Dienste, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführen, sowie der Behörden, die die Genehmigung erteilen, und denen die in den anderen Ländern ausgestellten Mitteilungsblätter über die Erteilung, die Erweiterung, die Versagung oder die Zurücknahme einer Genehmigung oder die endgültige Einstellung der Produktion zu übersenden sind.
   
      (1)  Entsprechend den Definitionen in Anhang 7 zur Gesamtresolution über Fahrzeugtechnik (R.E.3) (Dokument TRANS/WP.29/78/Rev.1/Amend. 2, zuletzt geändert durch Amend. 4).
   
      (2)  1 für Deutschland, 2 für Frankreich, 3 für Italien, 4 für die Niederlande, 5 für Schweden, 6 für Belgien, 7 für Ungarn, 8 für die Tschechische Republik, 9 für Spanien, 10 für Serbien, 11 für das Vereinigte Königreich, 12 für Österreich, 13 für Luxemburg, 14 für die Schweiz, 15 (–), 16 für Norwegen, 17 für Finnland, 18 für Dänemark, 19 für Rumänien, 20 für Polen, 21 für Portugal, 22 für die Russische Föderation, 23 für Griechenland, 24 für Irland, 25 für Kroatien, 26 für Slowenien, 27 für die Slowakei, 28 für Weißrussland, 29 für Estland, 30 (–), 31 für Bosnien und Herzegowina, 32 für Lettland, 33 (–), 34 für Bulgarien, 35 (–), 36 für Litauen, 37 für die Türkei, 38 (–), 39 für Aserbaidschan, 40 für die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, 41 (–), 42 für die Europäische Gemeinschaft (Genehmigungen werden von ihren Mitgliedstaaten unter Verwendung ihres jeweiligen ECE-Zeichens erteilt), 43 für Japan, 44 (–), 45 für Australien, 46 für die Ukraine, 47 für die Republik Südafrika, 48 für Neuseeland, 49 für Zypern, 50 für Malta, 51 für die Republik Korea, 52 für Malaysia, 53 für Thailand, 54 und 55 (–) und 56 für Montenegro. Die folgenden Zahlen werden den Ländern, die dem „Übereinkommen über die Annahme einheitlicher Bedingungen für die Genehmigung der Ausrüstungsgegenstände und Teile von Kraftfahrzeugen und über die gegenseitige Anerkennung der Genehmigung“ beigetreten sind, nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Ratifikation oder ihres Beitrittes zugeteilt, und die so zugeteilten Zahlen werden den Vertragsparteien des Übereinkommens vom Generalsekretär der Vereinten Nationen mitgeteilt.
   
      (3)  Die Messung der Farbwertanteile des von den Leuchten ausgestrahlten Lichtes ist nicht Gegenstand dieser Regelung.
   
      ANHANG 1
      
         MITTEILUNG
      
      (größtes Format: A4 (210 × 297 mm))
      
         
      
         
   
   
      ANHANG 2
      
         BEISPIELE FÜR ANORDNUNGEN DER GENEHMIGUNGSZEICHEN
      
      MUSTER A
      (siehe Absatz 4.4 dieser Regelung)
      
         
      Das an einer land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschine angebrachte Genehmigungszeichen bedeutet, dass dieser Fahrzeugtyp nach der Regelung Nr. 86 in den Niederlanden (E 4) hinsichtlich des Anbaues der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen genehmigt wurde. Die Genehmigungsnummer gibt an, dass die Genehmigung nach den Vorschriften der Regelung Nr. 86 in ihrer ursprünglichen Fassung erteilt worden ist.
      MUSTER B
      (siehe Absatz 4.5 dieser Regelung)
      
         
      Das an einer land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschine angebrachte Genehmigungszeichen bedeutet, dass diese Zugmaschine in den Niederlanden (E 4) hinsichtlich der Regelungen Nr. 86 und Nr. 33 (1) genehmigt wurde. Die Genehmigungsnummern geben an, dass zu den Zeitpunkten, an welchen die entsprechenden Genehmigungsnummern erteilt wurden, sich die Regelung Nr. 86 in ihrer ursprünglichen Fassung befand und die Regelung Nr. 33 bereits die Änderungsserie 02 enthielt.
      
         (1)  Die zweite Nummer dient lediglich als Beispiel.
   
   
      ANHANG 3
      
         BEGRIFFSBESTIMMUNGEN NACH DEN ABSÄTZEN 2.6–2.10
      
      
         
   
   
      ANHANG 4
      
         SICHTBARKEIT DER LEUCHTEN
      
      (siehe Absatz 5.10 dieser Regelung)
      
         Abbildung 1
      
      
         Sichtbarkeit einer roten Leuchte nach vorn
      
      
         
      
         Abbildung 2
      
      
         Sichtbarkeit von weißem Licht nach hinten
      
      
         
   
   
      ANHANG 5
      
         FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
      
      
         GEOMETRISCHE SICHTBARKEIT (siehe Absatz 6.5.4)
      
      
         Anordnung A
      
      
         
      
         Anordnung B
      
      
         
      
         Anordnung C
      
      
         
      
         Anordnung D