CELEX: 31975D0682
Language: de
Date: 1975-10-02 00:00:00
Title: 75/682/EWG: Entscheidung der Kommission vom 2. Oktober 1975 über die Festlegung der Definitionen für den Merkmalskatalog und die Liste der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für eine Strukturerhebung 1975 im Rahmen eines Erhebungsprogramms über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe

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31975D0682

75/682/EWG: Entscheidung der Kommission vom 2. Oktober 1975 über die Festlegung der Definitionen für den Merkmalskatalog und die Liste der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für eine Strukturerhebung 1975 im Rahmen eines Erhebungsprogramms über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe  

Amtsblatt Nr. L 301 vom 20/11/1975 S. 0008 - 0039 Griechische Sonderausgabe: Kapitel 03 Band 33 S. 0070  Spanische Sonderausgabe: Kapitel 03 Band 9 S. 0183  Portugiesische Sonderausgabe: Kapitel 03 Band 9 S. 0183 

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION  vom 2. Oktober 1975  über die Festlegung der Definitionen für den Merkmalskatalog und die Liste der landwirtschaftlichen Erzeugnisse für eine Strukturerhebung 1975 im Rahmen eines Erhebungsprogramms über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe  (75/682/EWG)      DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Richtlinie 75/108/EWG des Rates vom 20. Januar 1975 über die Durchführung einer Strukturerhebung 1975 im Rahmen eines Erhebungsprogramms zur Untersuchung der Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe (1), insbesondere auf Artikel 8 Absatz 1 Buchstaben a) und b),  in Erwägung nachstehender Gründe:  Nach Artikel 8 Absatz 1 Buchstaben a) und b) der Richtlinie 75/108/EWG werden die Definitionen für den Merkmalskatalog im Anhang dieser Richtlinie und die Liste der landwirtschaftlichen Erzeugnisse gemäß dem in Artikel 11 dieser Richtlinie vorgesehenen Verfahren festgelegt.  Die Ergebnisse der in der Richtlinie 75/108/EWG vorgesehenen Erhebung 1975 über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe stimmen nur dann für den gesamten Bereich der Europäischen Gemeinschaften überein, wenn die im Merkmalskatalog enthaltenen Begriffe einheitlich verstanden und angewendet werden ; es ist daher erforderlich, im Rahmen des Notwendigen gemeinsame Definitionen für diese Begriffe aufzustellen.  Es ist ferner zweckmässig, diese Definitionen durch nähere Erläuterungen und Beispiele zu ergänzen, um die praktische Anwendung des Merkmalskatalogs in den Mitgliedstaaten zu erleichtern.  Die Definition des landwirtschaftlichen Betriebs muß für den gesamten Bereich der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft gleich sein ; da sich diese Definition auf landwirtschaftliche Erzeugnisse bezieht, muß konsequenterweise eine einheitliche Liste dieser landwirtschaftlichen Erzeugnisse aufgestellt werden.  Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Agrarstatistischen Ausschusses -  HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:     Artikel 1 Die Definitionen zum Merkmalskatalog im Anhang der Richtlinie 75/108/EWG sowie die dazugehörigen Erläuterungen und die Liste der landwirtschaftlichen Erzeugnisse sind im Anhang festgelegt.   Artikel 2 Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.     Brüssel, den 2. Oktober 1975  Für die Kommission  Guido BRUNNER  Mitglied der Kommission  (1)ABl. Nr. L 42 vom 15.2.1975, S. 21     ANHANG I DEFINITIONEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUM MERKMALSKATALOG IM ANHANG DER RICHTLINIE 75/108/EWG (I = Definitionen II = Erläuterungen)  LANDWIRTSCHAFTLICHER BETRIEB  I. Technisch-wirtschaftliche Einheit mit einer einheitlichen Betriebsführung, die landwirtschaftliche Produkte erzeugt (1).  II.  1. Der landwirtschaftliche Betrieb ist also durch folgende Tatbestände definiert:    1.1. Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse  Als "landwirtschaftliche Erzeugnisse" im Sinne dieser Erhebung gelten die im Anhang II aufgeführten Produkte.       1.2. Einheitliche Betriebsführung  Eine "einheitliche" Betriebsführung liegt auch dann vor, wenn diese von mehreren Personen gemeinsam ausgeuebt wird.       1.3. Technisch-wirtschaftliche Einheit  Diese ist in der Regel gekennzeichnet durch den gemeinsamen Einsatz von Arbeitskräften und Produktionsmitteln.  2. Sonderfälle    2.1.      a) Wenn ein Betrieb aus steuerlichen oder anderen Gründen auf mehrere Personen aufgeteilt ist ; oder           b) wenn mehrere (vorher selbständige) Betriebe in der Hand eines einzigen Betriebsinhabers vereinigt wurden.  Es handelt sich um einen Betrieb, wenn jeweils eine einheitliche Betriebsführung und eine technisch-wirtschaftliche Einheit gegeben ist.                 2.2. Altenteilsland, das sich der frühere Betriebsinhaber bei Übergabe des Betriebes an den Betriebsnachfolger (Erbe, Pächter, usw.) vorbehalten hat.      a) wird dem Betrieb des Betriebsnachfolgers zugerechnet, wenn es von diesem mitbewirtschaftet wird, und wenn hierbei in der Regel die gleichen Arbeitskräfte und Produktionsmittel wie für den übrigen Teil des Betriebes eingesetzt werden;           b) wird dem Betrieb des Altenteilers zugerechnet, wenn dieser es in der Regel mit eigenen Arbeitskräften und Produktionsmitteln bewirtschaftet.                  2.3. Als landwirtschaftliche Betriebe im Sinne dieser Erhebung gelten auch, soweit sie die sonstigen o.a. Tatbestände zur Definition eines Betriebes erfuellen:      a) Haltung von Bullen und Ebern zu Zuchtzwecken, Gestüte, Brütereien;           b) die landwirtschaftlichen Betriebe von Forschungsanstalten, Heil- und Pflegeanstalten, religiösen Gemeinschaften, Schulen, Strafanstalten;  (1)Es fallen nur solche Betriebe in den Erfassungsbereich der Erhebung, die die unter Artikel 4 der Richtlinie 75/108/EWG genannten Merkmale erfuellen.            c) die landwirtschaftlichen Betriebsteile gewerblicher Unternehmen;           d) die aus Dauergrünland, gärtnerischen Nutzflächen oder anderen Flächen bestehenden Gemeindebetriebe, sofern sie von der Gemeindeverwaltung bewirtschaftet werden (z.B. durch die entgeltliche Überlassung der Nutzung, durch Aufnahme von Pensionsvieh) (1).                  2.4. Nicht als landwirtschaftliche Betriebe im Sinne dieser Erhebung gelten:      a) Reit- und Rennställe;           b) Hundehaltungen;           c) Viehhandlungen, Schlachthöfe und dgl. (in denen keine Viehhaltung betrieben wird).                  2.5. "Einzelproduktgemeinschaften", "Betriebszweiggenossenschaften" (2) werden als von den sie bildenden Betrieben gesonderte selbständige landwirtschaftliche Betriebe erfasst, wenn sie im wesentlichen mit eigenen Produktionsfaktoren (und nicht überwiegend mit denen der Mitgliedsbetriebe) bewirtschaftet werden.         A. GEOGRAPHISCHE LAGE DES BETRIEBES  Der Gesamtbetrieb wird mit allen seinen Angaben dem Erhebungsbezirk (A/01) zugeordnet, in dem der Betriebssitz liegt.  BETRIEBSSITZ  Der Betriebssitz wird entsprechend den in den Mitgliedstaaten geltenden Regelungen definiert.  A/01 ERHEBUNGSBEZIRK    I.  Das Erhebungsbebiet der Gemeinschaft ist in folgende Erhebungsbezirke gegliedert: >PIC FILE= "T9000631"> (1)Hierzu werden jedoch nicht gerechnet;    - aufgeteiltes Gemeindeland (C/03);       - verpachtetes Gemeindeland (C/02). (2)Diese sind dadurch charakterisiert, daß die beteiligten Betriebe jeweils einen einzelnen Betriebszweig in eine gemeinsam betriebene Produktionsstätte (z.B. eine gemeinschaftliche Obstanlage oder ein gemeinschaftlicher Viehstall) ausgegliedert haben ("Teilfusionen").          B. RECHTSFORM DES BETRIEBES  B/01 BETRIEBSINHABER  I. Diejenige (natürliche oder juristische) Person, für deren Rechnung und in deren Namen der Betrieb bewirtschaftet wird. Der Betriebsinhaber kann Eigentümer, Pächter, Erbpächter, Nutznießer oder Treuhänder sein.  II. Der Betriebsinhaber kann die Entscheidungsbefugnis oder Teile derselben an den Betriebsleiter abgetreten haben.  Wenn in einem Betrieb zwei oder mehrere natürliche Personen die Funktion des Betriebsinhabers haben, so wird nur einer als solcher eingetragen (z.B. die Person, die den grösseren Teil des Risikos trägt, die den Betrieb überwiegend leitet u.a. ; falls diese Anteile gleich sind, kann z.B. das Alter als Kriterium herangezogen werden).  Im Falle der Teilpacht gilt der "Teilpächter" als Betriebsinhaber.  B/01 NATÜRLICHE PERSON  I. Eine Einzelperson oder eine Gruppe von Personen.  II. Unter einer Gruppe von Personen werden z.B. verstanden : Ehepaar, Geschwister, Erbengemeinschaft usw.  B/02 BETRIEBSLEITER I. Die Person, die die laufende und tägliche Führung des landwirtschaftlichen Betriebes wahrnimmt.  II. Der Betriebsleiter ist meistens, aber nicht immer mit dem Betriebsinhaber identisch. Im letztgenannten Fall hat der Betriebsleiter eine andere Person, z.B. einen Familienangehörigen, mit der Leitung des Betriebes beauftragt.  Für jeden Betrieb wird nur eine Person als Betriebsleiter eingetragen. Falls mehrere Personen an der laufenden und täglichen Führung des Betriebes beteiligt sind, wird diejenige als Betriebsleiter erfasst, die den grössten Beitrag zur Betriebsführung leistet.  (Falls dieser Beitrag gleich ist, kann z.B. das Alter als Kriterium herangezogen werden).  C. BESITZVERHÄLTNISSE  C/01-03 LANDWIRTSCHAFTLICH GENUTZTE FLÄCHE  I. Gesamtheit von Ackerland, Dauerwiesen und -weiden, Dauerkulturen sowie Haus- und Nutzgärten.    II. Besitzverhältnisse - Sonderfälle    1. Im Falle einer als gesonderter Betrieb behandelten ("Landwirtschaftlicher Betrieb", Absatz 2.5.) "Einzelproduktgemeinschaft" beziehen sich die Angaben über die Besitzverhältnisse der gesamten ihr zugeordneten Fläche (LF) auf den für sie angegebenen Betriebsinhaber (B/01-II).       2. Im Falle von Flächen in gemeinschaftlichem Besitz und in gemeinschaftlicher Pacht mehrerer Betriebe, die nicht zu "Einzelproduktgemeinschaften" gehören, beziehen sich die Besitzverhältnisse auf den Betriebsinhaber, der diese Flächen überwiegend bewirtschaftet.          C/01 LANDWIRTSCHAFTLICH GENUTZTE FLÄCHE IN EIGENTUM  I. Selbstbewirtschaftete Flächen der befragten Betriebe, die Eigentum des Betriebsinhabers sind. Hierzu gehören auch Flächen, die von diesem in Nutznießung, Erbpacht oder in gleichwertigen Besitzformen bewirtschaftet werden.  II. Deputatland zählt zum abgegebenen Betrieb, ebenso wie Altenteilsland, (Landwirtschaftlicher Betrieb, Absatz 2.2.), sofern es nicht von Empfänger (Deputant, Altenteiler) mit eigenen Produktionsmitteln bewirtschaftet wird.  Anteilsrechte an gemeinschaftlichem Grünland, wie z.B. an Gemeinde- oder Genossenschaftsweiden oder an nicht aufgeteilter Allmende, bleiben dagegen ausser Betracht (diese Flächen werden in dieser Erhebung nicht berücksichtigt, da sie keine betriebseigenen Flächen sind).  C/02 LANDWIRTSCHAFTLICH GENUTZTE FLÄCHE IN PACHT  I. Flächen, die vom Betrieb gegen ein im voraus fest vereinbartes Entgelt (in Geld, Naturalien oder sonstigen Leistungen) und im allgemeinen für mindestens 12 Monate gepachtet sind, und über die ein (mündlicher oder schriftlicher) Pachtvertrag besteht.    II.  Bei den gepachteten Flächen kann es sich handeln um    - die Pacht ganzer Betriebe;       - zugepachtete Einzelgrundstücke.        Die "Familienpachtungen" d.s. Flächen oder Betriebe, die von Familienangehörigen (als Verpächter) zugepachtet werden, sind einbezogen, wenn diese Flächen vom befragten Betrieb bewirtschaftet werden.  Flächen eines anderen Betriebes, über die der Betriebsinhaber als Gegenleistung für eine Arbeitsleistung verfügt, sind bei diesem einbezogen, wenn es sich nicht um Deputatland handdelt (1).  Hierzu gehören auch die Pachtformen "conacre" oder "11-Monate", bei denen das Land für 11 Monate gepachtet wird sowie "Zaaiklaargehuurdland" (saatfertiges Pachtland), bei dem saatfertige Flächen für ein Wirtschaftsjahr gepachtet werden.  Nicht einbezogen sind weiterverpachtete Pachtflächen, da sie nicht zu den von diesem Betrieb bewirtschafteten Flächen gehören.  C/03 LANDWIRTSCHAFTLICH GENUTZTE FLÄCHEN IN TEILPACHT UND IN ANDEREN BESITZFORMEN   I.    a)  Landwirtschaftlich genutzte Flächen in Teilpacht  Flächen (gegebenenfalls ein ganzer Betrieb), die im Zusammenwirken zwischen dem Verpächter und dem Teilpächter auf der Grundlage eines (schriftlichen oder mündlichen) Teilpachtvertrags bewirtschaftet werden. Die Erzeugung wird nach einem vereinbarten Anteilsatz zwischen ihnen aufgeteilt.  b) Landwirtschaftlich genutzte Flächen in anderen Besitzformen  Besitzformen, die nicht unter C/01, C/02 und C/03 a) genannt sind.  II. Hierzu gehören u.a.:     1. Flächen, die dem Betriebsinhaber in seiner Eigenschaft als Beamter oder Angestellter (Förster, Geistlicher, Lehrer usw.) von seinem Dienstherrn zur Bewirtschaftung überlassen sind ("Dienstland");  Ausnahme : Italien, wo diese Flächen als "in Eigentum" betrachtet werden.       2. Flächen, die dem Betrieb von der Gemeindeverwaltung oder anderen Institutionen zugeteilt sind (aufgeteilte Allmende).  (1)Im Gegensatz zum Deputatland, das in der Regel in die Fruchtfolge des abgehenden Betriebes einbezogen ist, legt der Pachtvertrag nicht nur eine bestimmte Flächengrösse, sondern auch die Belegenheit und Abgrenzung der Flächen fest.   Ausnahme : Italien, wo diese Flächen als "im Eigentum" betrachtet werden.       3. Flächen, die der Betrieb unentgeltlich bewirtschaftet (z.B. Flächen aufgelöster Betriebe, die vom befragten Betrieb bewirtschaftet werden).  Ausnahme : Italien, wo sie als Pachtfläche betrachtet werden.       4. "Colonia parziaria" (ganze Betriebe oder Teilstücke) (1).  D. BETRIEBSFÜHRUNG, AUSBILDUNG DES BETRIEBSLEITERS  D/01 BUCHFÜHRUNG I. Alle systematischen und regelmässigen Aufzeichnungen der Einnahmen und Ausgaben, deren Abschluß am Ende der Rechnungsperiode zur Bestimmung des Einkommens aus dem Betrieb führten.  II. Buchführung liegt auch dann vor, wenn mit solchen Aufzeichnungen erst während der letzten 12 Monate vor der Befragung begonnen wurde.  Nicht als "Buchführung" gelten:    - gelegentliche Eintragungen gewisser Vorgänge in Tage- oder Taschenbücher;       - Rentabilitätsberechnungen für einzelne Betriebszweige.         D/04/a GENOSSENSCHAFTEN ODER ÄHNLICHE LANDWIRTSCHAFTLICHE ORGANISATIONEN I. "Genossenschaften" sind die in jedem Mitgliedstaat nach dem nationalen Recht definierten Organisationen.  "Ähnliche landwirtschaftliche Organisationen" sind solche, deren Statute denen der Genossenschaften ähnlich sind.  II. Zu den "ähnlichen landwirtschaftlichen Organisationen" zählen z.B. auch die Erzeugergemeinschaften und -organisationen.  "Marketing Boards" im Vereinigten Königreich zählen nicht hierzu. Unter "zur Verfügungstellung von landwirtschaftlichen Gütern und Einrichtungen" (D/04/a, dritter Absatz) ist lediglich die Benutzung von Maschinen oder Einrichtungen zu verstehen und nicht die Inanspruchnahme von Genossenschaftsbanken, Besamungsstationen usw.  D/04/b VERTRAGLICH GEBUNDENE ERZEUGUNG I. Vertragliche Bindungen sind auf schriftliche Verträge gegründet, die zwischen landwirtschaftlichen Erzeugern und anderen Unternehmern (meist Gewerbe- oder Handelsunternehmern) geschlossen werden, und die für beide Teile verbindlich sind. Gegenstand dieser Verträge ist die Lieferung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen ; diese kann mit der Abnahme von Produktionsmitteln verbunden sein.  Die Angaben beziehen sich auf den Anteil der vertraglich gebundenen Erzeugung am Wert der gesamten Produktion des betreffenden Produktes.  II. Diese Verträge beziehen sich u.a. auf die Art, Menge, Qualität und/oder den Preis der Lieferungen, ebenso auf die Lieferfrist.  (1)"colonia parziaria";    a) in Form eines ganzen Betriebes ; ein Betrieb ist einem Familienvorstand unter folgenden Bedingungen übergeben worden : Er musste sich verpflichten mit Hilfe seiner Familie den Betrieb zu bewirtschaften, einen Teil der Kosten zu tragen und die Ernte mit dem Bereitstellenden in einem bestimmten Verhältnis zu teilen sowie mit seiner Familie in diesem Betrieb zu leben;       b) in Form von Teilstücken ; diese werden unter den oben angeführten Bedingungen mit Ausnahme der Verpflichtung, auf den Teilstücken zu leben, bewirtschaftet.          Als vertragliche Bindung gilt auch:    1. Vertragsviehhaltung;       2. Vertragliche Bindung zwischen Erzeugern.         Nicht berücksichtigt werden:    1. Gesetzlich angeordneter Andienungszwang (z.B. ist in einigen Ländern gesetzlich festgelegt, an welchen Abnehmer die Milch zu liefern ist, wie im Vereinigten Königreich an die Milk Marketing Boards);       2. Lieferungen an Genossenschaften, die nur auf Grund der Mitgliedschaft erfolgen.         D/05 LANDWIRTSCHAFTLICHE AUSBILDUNG DES BETRIEBSLEITERS I. Grundausbildung : jede abgeschlossene Ausbildung an einer landwirtschaftlichen Schule der unteren Stufe. Mittlere Ausbildung : jede abgeschlossene landwirtschaftliche Schulausbildung, die zwischen der Grundausbildung und einer Universitätsausbildung liegt.  Höhere Ausbildung : jede landwirtschaftliche Schulausbildung, die einer abgeschlossenen Universitätsausbildung entspricht.  E. - J. BODENNUTZUNG (1)  I. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche enthält die Fläche mit Hauptkulturen, die 1975 geerntet werden.  Noch nicht im Ertrag stehende Dauerkulturen und mehrjährige Kulturen (z.B. Spargel, Erdbeeren, Stauden) werden als im Ertrag stehende betrachtet.  II. Für die Aufteilung der selbstbewirtschafteten Flächen nach der Bodennutzung wird jede Fläche nur einmal (2) angegeben ; die Addition der Flächen von E - I ergibt die "Gesamtfläche" des Betriebes.  Eine Fläche kann im Laufe des Bezugszeitraums der Erhebung eine oder mehrere Kulturen tragen. Falls sie mehrere Kulturen trägt, sind folgende Fälle zu unterscheiden:    1. Mehrere Kulturen wachsen gleichzeitig auf dem Ackerland (Vergesellschaftung von Ackerkulturen). In diesem Fall wird die Fläche auf die einzelnen Kulturen proportional aufgeteilt (3).  Diese Regelung gilt nicht für Mischkulturen (gleichzeitiger Anbau und gleichzeitige Ernte auf der gleichen Fläche, z.B. Menggetreide) oder Folgekulturen (z.B. Gerste mit Klee).  Eine Mischkultur wird als eine einzige Kultur betrachtet ; im Falle von Folgekulturen (siehe Punkt 3) gibt es immer eine Hauptkultur.       2. Vergesellschaftung einer Ackerkultur mit einer Dauerkultur oder Vergesellschaftung zwischen mehreren Dauerkulturen.  In den drei möglichen Fällen dieser Art von Vergesellschaftung:      1) mehrere verholzende Dauerkulturen untereinander (4);           2) verholzende Dauerkulturen in Vergesellschaftung mit Ackerkulturen (4);           3) verholzende Dauerkulturen in Vergesellschaftung mit Dauergrünland;    (1)Die Bezugszahlen der Definitionen in den Teilen E bis H beziehen sich auf die "Liste der landwirtschaftlichen Erzeugnisse" (Anhang II). (2)In Italien jedoch werden die Flächen getrennt nach Haupt- und Nebenkulturen erfasst nach der in der allgemeinen Zählung von 1970 verwendeten Methode. (3)Unter den am häufigsten auftretenden Vergesellschaftungen von Ackerkulturen, sind zu nennen : Mais mit Kartoffeln, mit Bohnen, mit Rüben ; Hafer mit Wasserrüben, mit Wicken, mit Ackerbohnen, mit dicken Bohnen ; Gerste mit dicken Bohnen. (4)Unter den am häufigsten auftretenden Vergesellschaftungen von verholzenden Pflanzen und von verholzenden mit grünen Pflanzen sind zu nennen : Reben mit Oliven ; Obstbäume mit Reben und mit Oliven ; Zitrusfrüchte mit Oliven ; Zitrusfrüchte mit Obstbäumen ; Oliven und Reben mit Weizen ; Reben mit Bohnen, mit Gemüse ; Oliven mit Gemüse ; Zitrusfrüchte mit Gemüse.   die stets durch die Anwesenheit einer Dauerkultur charakterisiert sind, wird die Gesamtheit der in Frage stehenden Flächen der Hauptkultur (1) zugeordnet.  Flächen mit verstreut stehenden, wenig ertragreichen Obstbäumen und -sträuchern (z.B. Streuobstanbau) werden nicht als Dauerkulturflächen erfasst.      3. Kulturen werden auf Ackerflächen oder auf Flächen, die zwischen Dauerkulturen liegen, nacheinander angebaut (Folgekulturen).   In diesem Falle wird nicht die Fläche, jeder Folgekultur berücksichtigt sondern die gesamte Fläche derjenigen Kultur zugerechnet, welche als Hauptkultur anzusehen ist (2).   >PIC FILE= "T0006881">   E. ACKERLAND  I. Land, das einer Fruchtfolge unterliegt.  II. Das Ackerland besteht aus der Gesamtfläche des Betriebes abzueglich der Haus- und Nutzgärten, des Dauergrünlandes, der Dauerkulturen und der "Sonstigen Flächen" (F bis I).   E/01 WEICHWEIZEN UND SPELZ (3) (4)  p.m.  E/02 HARTWEIZEN (3) (4)  p.m.  E/03 ROGGEN (3) (4) I. Diese Position enthält auch Wintermenggetreide.  E/04 GERSTE (3) (4)  p.m.  (1)Hauptkultur ist diejenige von mehreren auf einer Fläche in einer Vegetationsperiode in Vergesellschaftung oder nacheinander angebauten Kulturen, die den höchsten Produktionswert erbringt. Sind die Produktionswerte nicht klar unterscheidbar, ist diejenige Kultur als Hauptkultur zu zählen, welche die Fläche am längsten beansprucht. (2)Die "Nebenkulturen" werden in diesen Fällen also nicht als solche erfragt, ausser in Italien. (3)Einschließlich Saatgut. (4)Ausgenommen ist grün geerntetes und/oder verfüttertes Getreide (E/18).   E/05 HAFER (1) (2) I. Diese Position enthält auch Sommermenggetreide.   E/06 KÖRNERMAIS (1) (2)  p.m.  E/07 REIS (1)  p.m.  E/08 SONSTIGE GETREIDEARTEN (1) (2)  p.m.  E/09 HÜLSENFRÜCHTE (EINSCHLIESSLICH SAATGUT UND GEMENGE VON HÜLSENFRÜCHTEN MIT GETREIDE)  p.m.  E/10 KARTOFFELN (EINSCHLIESSLICH FRÜH- UND PFLANZKARTOFFELN)  p.m.  E/11 ZUCKERRÜBEN (OHNE SAATGUT) I. In diese Position gehören nicht Halbzuckerrüben und Runkelrüben (E/12).    E/12 FUTTERHACKFRÜCHTE (OHNE SAATGUT) I. Diese Position enthält Runkelrüben, Kohlrüben, Futtermöhren, Wasserrüben (weisse Rüben), Halbzuckerrüben u.a.  E/13 HANDELSGEWÄCHSE (EINSCHLIESSLICH SAATGUT FÜR ÖLSAATEN, OHNE SAATGUT FÜR TEXTILPFLANZEN, HOPFEN, TABAK UND SONSTIGE HANDELSGEWÄCHSE)  p.m.  E/14, 15 GEMÜSE, MELONEN, ERDBEEREN I.011.6 ex Gemüse ; Zuchtpilze in Kellern, Grotten usw. werden nicht erfasst ; die Grundfläche für speziell zur Zucht von Pilzen erbauter oder eingerichteter Gebäude wird unter der Position I/03 "Sonstige Fläche" erfasst : Zuchtpilze im Freiland gehören zur Position E/14/b "Kulturen der Marktgärtnerei". In Frankreich jedoch werden alle Zuchtpilze unter der Position E/14/b erfasst.  011.76 Erdbeeren  E/14 GEMÜSE, MELONEN, ERDBEEREN IM FREILAND  E/14/a FELDGEMÜSEBAU I. Gemüse, Erdbeeren, Melonen, die auf Flächen aufgebaut werden, die in der Fruchtfolge mit anderen landwirtschaftlichen Kulturen stehen.  (1)Einschließlich Saatgut. (2)Ausgenommen ist grün geerntetes und/oder verfüttertes Getreide (E/18).   E/14/b ANBAU IM WECHSEL MIT GARTENGEWÄCHSEN I. Gemüse, Melonen, Erdbeeren, die auf Flächen angebaut werden, die in der Fruchtfolge mit anderen Gartengewächsen stehen.  E/15, 17 sowie H/07 ANBAU UNTER GLAS I. Kulturen, die für die ganze oder den überwiegenden Teil der Anbauzeit, unter festen oder beweglichen Gewächshäusern oder Glasanlagen für Frühbeete (Glas, fester Kunststoff, flexibler Kunststoff) angebaut werden.  II. Hierunter fallen nicht Flachfolien oder Folien in Primitivform, Flächen unter Glocken und Tunneln sowie tragbare Anzuchtkästen und für das Vereinigte Königreich Kulturen unter festen Glasanlagen für Frühbeete.  Im Falle eines beweglichen Gewächs- oder Treibhauses und beweglicher Glasanlagen für Frühbeete wird die während der letzten 12 Monate abgedeckte Grundfläche gezählt und addiert, um die Gesamtfläche unter Glas zu erhalten (also nicht nur die Grundfläche der betreffenden Anlagen).  Kulturen, die zeitweise unter Glas und im Freiland stehen, werden ausschließlich den Flächen unter Glas zugeordnet, falls sie nicht nur sehr kurze Zeit unter Glas stehen.  Wenn die gleiche Fläche im Anbau unter Glas mehrmals genutzt war, zählt die Fläche nur einmal.  Im Falle von Etagenbau wird nur die Grundfläche berücksichtigt.  E/16, 17 BLUMEN UND ZIERPFLANZEN (OHNE BAUMSCHULEN)  p.m.  E/18 FUTTERPFLANZEN I. Alle in der Fruchtfolge stehenden Grünfutterpflanzen, die weniger als 5 Jahre auf der gleichen Fläche stehen (ein- und mehrjähriger Futterbau).  II. Hierzu zählt auch grün geerntetes und/oder verfüttertes Getreide. Futterhackfrüchte werden unter Position E/12 berücksichtigt.  E/19 GARTENBAUSÄMEREIEN UND SONSTIGES SAAT- UND PFLANZGUT AUF DEM ACKERLAND (OHNE GERTREIDE, HÜLSENFRÜCHTE, KARTOFFELN UND ÖLSAATEN) I. Flächen, auf denen Pflanzen zur Gewinnung von zum Verkauf bestimmten Saat- oder Pflanzgut - mit Ausnahme von Getreide, Reis, Hülsenfrüchten, Ölfrüchten, Kartoffeln - angebaut werden. Das Saat- und Pflanzgut für den Eigenbedarf des Betriebes (z.B. vorgezogene Gemüsepflanzen wie Kohl- und Salatpflänzlinge) ist in den entsprechenden Positionen für die Kulturen erfasst.  E/20 SONSTIGE KULTUREN AUF DEM ACKERLAND I. Kulturen auf dem Ackerland, die nicht unter E/01 bis E/19 und E/21 erfasst werden.  E/21 SCHWARZBRACHE  I. Bearbeitete oder nicht bearbeitete Flächen, die in der Fruchtfolge stehen, aber während des ganzen Wirtschaftsjahres keine Ernte erbringen.  II. Schwarzbrache ist nicht mit Zwischenfruchtbau (J/02) und mit aus der landwirtschaftlichen Erzeugung ausgeschiedenen Flächen (s. I/01) zu verwechseln. Das wesentliche Merkmal der Schwarzbrache ist, daß die Flächen im allgemeinen für eine Vegetationsperiode ruhen, um sie zu verbessern.   Schwarzbrache kann in folgenden Formen vorkommen:    1. Flächen ohne jede Vegetation;       2. Flächen mit zufälliger Vegetation oder geringfügigem Anbau von Zwischenfrüchten ; diese Vegetation kann in bestimmten Fällen als Viehfutter oder zum Unterpfluegen verwendet werden, 3. Flächen, die ausschließlich Grundüngungszwecken dienen.         F. HAUS- UND NUTZGÄRTEN  I. Von der sonstigen landwirtschaftlich genutzten Fläche getrennte und als Gartenland erkennbare Flächen, auf denen Erzeugnisse angebaut werden, die vorwiegend im Betriebshaushalt verbraucht werden.  II. Nicht zu berücksichtigen sind:     1. Zierflächen (Park- und Rasenanlagen) (I/03);       2. Flächen, die für den Eigenbedarf von Gemeinschaftshaushalten wie z.B. Versuchsbetrieben, kirchlichen Gemeinschaften, Pensionaten, Gefängnissen usw. bewirtschaftet werden, sofern der mit einem solchen Gemeinschaftshaushalt verbundene Betrieb die übrigen Kriterien eines landwirtschaftlichen Betriebes erfuellt. Diese Flächen werden wie die Flächen eines landwirtschaftlichen Betriebes gemäß der Art ihrer Nutzung erfasst.  G. DAUERGRÜNLAND   I. Flächen ausserhalb der Fruchtfolge, die fortdauernd (mindestens 5 Jahre) der Erzeugung von Gras dienen. Es kann sich um durch Einsaat angelegtes oder um natürliches Grünland handeln.  II. Dauerwiesen und -weiden mit Bäumen oder Sträuchern werden hier eingeordnet, wenn sie hauptsächlich der Futtererzeugung dienen, ebenso wie die gelegentlich oder ständig genutzten ertragsarmen Weiden (1).  Dagegen gehören gewöhnlich nicht genutzte Weiden, Wiesen und Almen in die Position I/01 (2).  H. DAUERKULTUREN  I. Kulturen ausserhalb der Fruchtfolge, ohne Dauergrünland, welche den Boden während mehrerer Jahre beanspruchen und wiederkehrende Erträge erbringen.  II. Hierzu gehören auch Baumschulen (mit Ausnahme der mit der Forstfläche erfassten nicht gewerblichen Forstbaumschulen) sowie die zu Flechtarbeiten verwendeten Pflanzen (Korbweiden, Schilfrohr, Binsen usw. : H/06).  Nicht hierzu gehören dagegen Dauerkulturen, die als Gemüse- oder Zierpflanzen oder Handelsgewächse anzusehen sind (z.B. Spargel, Rosen, Zierstauden, Erdbeeren, Hopfen).  H/01 OBSTANLAGEN (EINSCHLIESSLICH BEERENOBSTANLAGEN) I. Anlagen, die zur Obsterzeugung bestimmt sind. Darunter werden sowohl die Formen mit nur geringen Baumabständen als auch die mit grösseren Baumabständen in möglicher Vergesellschaftung mit anderen Kulturen verstanden.  (1)Unter "ertragsarmen Weiden" werden Flächen mit geringer Produktivität verstanden, wie z.B. felsiges Land, "rough grazing"-Land, Hügel- und Moorland, Heideland, die "deer forests" in Schottland oder sonstige wenig ergiebige Weiden, die nicht durch normale Kultivierungsmittel verbessert werden können. (2)Unter "gewöhnlich nicht genutzte Wiesen, Weiden, Almen" werden z.B. Flächen verstanden, die von einer Schafherde nur gelegentlich beweidet werden oder Flächen, die nur ausnahmsweise bei besonderen klimatischen Bedingungen (bei knappem Futterwuchs auf eigentlichen Futterflächen bzw. bei überdurchschnittlichem Aufwuchs auf diesen gewöhnlich nicht genutzten Flächen) genutzt werden.   II. Hierzu gehören auch Eßkastanien.  Nicht hierzu gehören Zitrus-, Oliven- und Rebanlagen (H/02, 03, 04).  H/02 ZITRUSANLAGEN  p.m.  H/03 OLIVENANLAGEN  p.m.  H/04 REBANLAGEN  p.m.  H/05 REB- UND BAUMSCHULEN I. Flächen mit jungen verholzenden Pflanzen im Freiland, die zum Auspflanzen bestimmt sind:    a) Rebschulen und Rebschnittgärten für Unterlagen;       b) Obstgehölze,       c) Ziergehölze,       d) Forstpflanzen (ohne die forstlichen Pflanzgärten innerhalb des Waldes für den Eigenbedarf des Betriebes).  II. Gewerbliche Forstbaumschulen - innerhalb oder ausserhalb des Waldes - werden hier aufgeführt, ebenso wie die nicht gewerblichen Forstbaumschulen ausserhalb des Waldes für den Eigenbedarf des Betriebes.  Nicht einbegriffen sind forstliche Pflanzgärten innerhalb des Waldes für den Eigenbedarf des Betriebes (allgemein von geringer Bedeutung), die unter Forstflächen (I/02) erfasst werden.  Die verschiedenen Fälle können wie folgt zusammengestellt werden: >PIC FILE= "T0006882">   H/06 SONSTIGE DAUERKULTUREN I. Dauerkulturen im Freiland, die nicht unter H/01 bis H/05 erfasst werden, insbesondere Korbund Flechtmaterialien (011.93).  H/07 DAUERKULTUREN UNTER GLAS  p.m.  I. ANDERE FLÄCHEN    I/01 NICHT GENUTZTE LANDWIRTSCHAFTLICHE FLÄCHE  I. Flächen, die früher als landwirtschaftliche Flächen genutzt wurden, aber zum Erhebungszeitpunkt aus wirtschaftlichen, sozialen oder anderen Gründen nicht mehr genutzt werden und ausserhalb der Fruchtfolge liegen.      II. Diese Flächen können normalerweise durch Einsatz von im Betrieb vorhandenen Mitteln wieder genutzt werden.  Ausgeschlossen sind:    1. Ziergärten (Park- und Rasenanlagen ; I/03);       2. Schwarzbrache (E/21).         I/02 FORSTFLÄCHE I. Fläche, die mit forstlichen Bäumen oder Sträuchern bestanden ist, einschließlich Pappelanlagen innerhalb oder ausserhalb des Waldes sowie forstliche Pflanzgärten innerhalb des Waldes für den Eigenbedarf des Betriebes.  II. Zur Forstfläche gehören alle Betriebsflächen mit forstlichen Bäumen und Sträuchern, sofern sie nicht überwiegend landwirtschaftlichen oder anderen nicht forstlichen Zwecken dienen.  Zur Forstfläche zählen auch solche auf der Gesamtfläche dieses Betriebes wachsende Windschutz- oder bewaldete Grenzstreifen, deren Einbeziehung in die Forstfläche bei dieser Erhebung sinnvoll erscheint.  Weihnachtsbäume sind einbezogen, ausser für Belgien, wo sie unter der Position H/05 erfasst werden.  Zur Forstfläche zählen nicht:    1. Walnußbäume, die überwiegend für die Fruchterzeugung bestimmt sind (H/01) und andere nicht forstliche Baumanlagen (H) sowie Weideanlagen (H/06);       2. Flächen mit einzelnen Bäumen, kleine Baumgruppen und einzelne Baumreihen (I/03);       3. Parks (I/03), Zieranlagen (I/03) und Viehweiden (G/01 oder I/01);       4. Heideflächen (G/01 oder I/01);       5. Gewerbliche Forstbaumschulen sowie sonstige Baumschulen ausserhalb des Waldes (H/05);         I/03 SONSTIGE FLÄCHE (GEBÄUDE- UND HOFFLÄCHEN, WEGE, GEWÄSSER, STEINBRÜCHE, UNLAND, FELSEN USW.) I. Alle Teile der gesamten Betriebsfläche, die weder zur landwirtschaftlich genutzten Fläche, noch zur nicht genutzten landwirtschaftlichen Fläche, noch zur Forstfläche gehören.  II. Diese Position umfasst insbesondere:    1. Flächen, die nicht direkt der pflanzlichen Erzeugung dienen, jedoch für den Betrieb notwendig sind, z.B. Gebäudeflächen und zu den Feldern führende Wege auf der Gesamtfläche dieser Betriebe.       2. Flächen, die zur landwirtschaftlichen Erzeugung nicht nutzbar sind. Darunter versteht man solche Flächen, die nur unter grossem Einsatz von Mitteln, über die ein landwirtschaftlicher Betrieb normalerweise nicht verfügt, kultiviert werden können, wie z.B. Nutzbarmachung von Moorflächen, Heideland usw.       3. Zierflächen (Park- und Rasenanlagen).         J. VERGESELLSCHAFTETE UND FOLGEKULTUREN  J/01 KULTUREN IN VERGESELLSCHAFTUNG MIT DAUERKULTUREN I. Kulturen, die sich in den 12 Monaten des Bezugszeitraums der Erhebung (s. "Bodennutzung" E bis J) während einer gewissen Zeit gleichzeitig auf derselben Fläche befinden, und von denen  normalerweise jede eine gut zu unterscheidende Ernte liefert, wobei mindestens eine dieser Kulturen eine Dauerkultur (verholzende landwirtschaftliche Kultur) ist.  J/02 FOLGEKULTUREN, ZWISCHENFRUCHTBAU a) Folgekulturen  I. Flächen, auf denen während der 12 Monate des Bezugszeitraums mehrere Kulturen nacheinander angebaut und abgeerntet wurden.  Nicht einbezogen sind der Anbau in Marktgärtnereien, der Anbau unter Glas, sowie Hausund Nutzgärten.  b) Zwischenfruchtbau I. Kulturen, die als Vor-, Nach- oder Untersaaten angebaut werden und der Futtergewinnung oder Gründüngung dienen.  II. Im Falle des Zwischenfruchtbaus muß auf der gleichen Fläche während der 12 Monate des Bezugszeitraums stets eine Hauptkultur vorhanden gewesen sein.  Beispiele:    - Nach der Ernte von Wintergerste als Hauptkultur werden Leguminosen angebaut und entweder zu Futterzwecken grün geerntet oder als Gründüngung verwendet;       - Vor der Ernte von Kartoffeln als Hauptkultur wird Roggen, der im Herbst des Vorjahres eingesät wurde, grün geerntet;       - Nach der Ernte von Sommergerste wird Klee geerntet, der als Untersaat (von Gerste) angebaut worden war.         K. VIEHBESTAND  K/01-16 VIEHBESTAND I. Anzahl der Tiere (1), die dem Betrieb gehören, unter Vertrag gehalten werden oder in Pension genommen sind. Diese Tiere können sich innerhalb oder ausserhalb des Betriebes befinden (gemeinschaftliche Flächen, Herdenwanderung usw.).  II. Hier sind auch die auf Lohnbasis gehaltenen oder in Pension genommenen (d.h. gegen festes Entgelt versorgten) Tiere aufzuführen, die Eigentum eines nichtlandwirtschaftlichen Betriebes sind (z.B. Futterhandlung, Mühle, Schlachterei).  Nicht einbezogen sind:    1. Tiere, die sich nur vorübergehend im Betrieb befinden (z.B. zum Decken gebrachte weibliche Tiere);       2. Tiere, die in Vertrag oder in Pension gegeben sind.         K/01 EINHUFER II. Renn- und Reitpferde werden hier einbezogen.  (1) >PIC FILE= "T9000667">    K/02 RINDER UNTER 1 JAHR (1) II. Büffelkälber sind einbezogen.  K/03 MÄNNLICHE RINDER VON 1 JAHR BIS UNTER 2 JAHREN (1) II. Büffel sind einbezogen.  K/04 WEIBLICHE RINDER VON 1 JAHR BIS UNTER 2 JAHREN (1) II. Ausgeschlossen sind weibliche Rinder, die bereits gekalbt haben, (K/07, K/08).  Büffelkühe sind einbezogen.  K/05 RINDER 2 JAHRE UND ÄLTER, MÄNNLICHE (1)  II. Büffel sind einbezogen.  K/06 FÄRSEN (1) I. Weibliche Rinder von 2 Jahren und älter, die noch nicht gekalbt haben.  II. Einbegriffen sind weibliche Rinder von 2 Jahren und älter, die noch nicht gekalbt haben, aber am Tage der Befragung trächtig sind.  Büffelfärsen sind einbezogen.  K/07, 08 MILCHKÜHE - ANDERE KÜHE (1) I. Kühe : Weibliche Rinder, die bereits gekalbt haben (gegebenenfalls auch Tiere von weniger als zwei Jahren).    Büffelkühe sind einbezogen.  K/07 MILCHKÜHE (1) I. Kühe, die auf Grund ihrer Rasse oder Veranlagung ausschließlich oder hauptsächlich zur Erzeugung von Milch gehalten werden, die zum menschlichen Verbrauch oder zur Herstellung von Milcherzeugnissen bestimmt ist. Einbezogen werden ausgemerzte Milchkühe (unabhängig davon, ob sie zwischen ihrer letzten Laktation und dem Schlachten gemästet werden oder nicht).  K/08 ANDERE KÜHE (1) I.  1. Kühe, die auf Grund ihrer Rasse oder Veranlagung ausschließlich zur Kälbererzeugung gehalten werden und deren Milch nicht für den menschlichen Verbrauch oder zur Verarbeitung in Milcherzeugnisse bestimmt ist.  2. Arbeitskühe.  3. Einbezogen sind die sonstigen Schlachtkühe (vor der Schlachtung gemästet oder nicht).  K/09 SCHAFE (JEDEN ALTERS)  p.m.  (1)Entscheidung 73/262/EWG der Kommission vom 24. Juli 1973 (ABl. Nr. L 253 vom 10.9.1973, S. 5).   K/10 ZIEGEN (JEDEN ALTERS)  p.m.  K/11 FERKEL MIT EINEM LEBENDGEWICHT UNTER 20 kg (1)  p.m.  K/12 MUTTERSCHWEINE VON 50 kg UND MEHR (1) II. Ausgenommen sind ausgemerzte Sauen.  K/13 SONSTIGE SCHWEINE (1) I. Schweine mit einem Lebendgewicht von 20 bis unter 50 kg ; Mastschweine einschließlich ausgemerzter Eber und Sauen mit einem Lebendgewicht von 50 kg und darüber (unabhängig davon, ob sie vor dem Schlachten gemästet werden oder nicht) sowie Zuchteber mit einem Lebendgewicht von 50 kg und darüber.  K/14 MASTHÄHNCHEN- UND HÜHNCHEN II. Ausgenommen sind Jung- und Legehennen sowie ausgemerzte Legehennen.  K/15 LEGEHENNEN II. Jung- und Legehennen sowie ausgemerzte Legehennen sind einbezogen. "Junghennen" sind Hennen, welche das Legealter noch nicht erreicht haben.  K/16 SONSTIGES GEFLÜGEL (ENTEN, TRUTHÜHNER, GÄNSE UND PERLHÜHNER)  p.m.  L. SCHLEPPER, EINACHSSCHLEPPER, MASCHINEN UND EINRICHTUNGEN  BENUTZUNG DER MASCHINEN  I. Vom Betrieb in den letzten 12 Monaten vor dem Tag der Befragung verwendete Maschinen (mit Ausnahme der in der ersten Spalte erfragten Maschinen, für die der Besitz am Tage der Befragung gilt).  Spalte 1 : "Im Alleinbesitz des Betriebes"  I. Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen im Alleinbesitz des landwirtschaftlichen Betriebes am Tage der Erhebung.   II. Es werden also auch die zeitweilig an andere landwirtschaftliche Betriebe ausgeliehenen Motorfahrzeuge usw. aufgeführt.  (1)Richtlinie 68/161/EWG des Rates vom 27. März 1968 (ABl. Nr. L 76 vom 28.3.1968, S. 13.)   Spalte 2 : "Benutzung durch mehrere Betriebe"    1. Im Besitz eines anderen landwirtschaftlichen Betriebes:  I. Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen im Besitz eines anderen landwirtschaftlichen Betriebes, die im befragten Betrieb zeitweilig (z.B. im Rahmen der Nachbarschaftshilfe oder im Rahmen eines Maschinenrings (1) (2) eingesetzt wurden.       2. Im Besitz einer Genossenschaft (2): I. Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen im Besitz von Genossenschaften, die vom befragten Betrieb als Genossenschaftsmitglied benutzt wurden.    3. Im gemeinschaftlichen Besitz:  I. Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen im gemeinschaftlichen Besitz mit anderen landwirtschaftlichen Betrieben (Maschinengemeinschaft).  Spalte 3 : "Im Besitz eines landwirtschaftlichen Lohnunternehmens" (2):  I. Motorfahrzeuge, Maschinen und technische Einrichtungen, die einem landwirtschaftlichen Lohnunternehmen gehören und vom befragten Betrieb verwendet wurden.  II. Landwirtschaftliche Lohnunternehmen sind Unternehmen, die gewerbsmässig landwirtschaftliche Motorfahrzeuge usw. in landwirtschaftlichen Betrieben einsetzen. Dabei kann der Lohnmaschineneinsatz als Haupttätigkeit oder als Nebentätigkeit ausgeuebt werden (z.B. von Unternehmen mit Haupttätigkeit im Landmaschinenhandel und -handwerk, in Handel und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte in der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Betriebe sowie von öffentlichen Einrichtungen, wie Landschaftspflege).  L/02 VIERRADSCHLEPPER, KETTENSCHLEPPER, GERÄTETRAEGER  I. Alle Schlepper mit zwei oder mehr Achsen, die zur Verrichtung von Arbeiten des landwirtschaftlichen Betriebs eingesetzt wurden sowie Motorfahrzeuge, falls sie ihrer Funktion nach einen Schlepper voll ersetzen (zum Beispiel : Jeeps oder Unimogs).  Ausgeschlossen sind alle Arten von Motorfahrzeugen, die während der betrachteten 12 Monate ausschließlich in der Forstwirtschaft, in der Fischerei, im Graben- und Wegebau und bei anderen Kultivierungsarbeiten verwendet wurden.  II. Die Anzahl Pferdestärken bezieht sich auf die nominale Leistung.  L/03 EINACHSSCHLEPPER, MOTORHACKEN, MOTORFRÄSEN, MOTORMÄHER  I. Einachsige und ähnliche Motorfahrzeuge, die in der Landwirtschaft, dem Garten- und Weinbau verwendet wurden.  II. Maschinen, die nur für Park- und Rasenflächen benutzt werden, sind ausgeschlossen.  L/04 MÄHDRESCHER I. Selbstfahrende, schleppergezogene oder auf dem Schlepper aufgebaute Maschinen für die Ernte (mähen und dreschen) von Getreide einschließlich Reis und Körnermais, reifen Hülsen- und Ölfrüchten, Grassamen, usw.  II. Hierzu gehören nicht Vollerntemaschinen für die Ernte von Pflueckerbsen.  (1)Maschinenringe sind Gemeinschaften, zu denen sich landwirtschaftliche Betriebe mit dem Ziel zusammengeschlossen haben, durch Einsatz in anderen landwirtschaftlichen Betrieben eine bessere Ausnutzung ihres eigenen Maschinenbestands zu erreichen. Der Maschineneinsatz wird nicht für Rechnung des Maschinenrings durchgeführt, sondern lediglich für die Mitglieder vermittelt. (2)Wenn eine landwirtschaftliche Genossenschaft oder ein Maschinenring Maschinen nicht nur den Mitgliedern, sondern wie ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen auch anderen Betrieben zur Verfügung stellt, so werden die Maschinen von Mitgliedern nur im Falle der Begünstigung durch ihre Mitgliedschaft in Spalte 2, sonst in Spalte 3 eingetragen.   L/05 FELDHÄCKSLER  I. Selbstfahrende, schleppergezogene oder an den Schlepper auf- und angebaute Maschinen, die frisches, halbtrockenes oder trockenes Halm- und Blattgut entweder aus dem stehenden Bestand oder aus dem Schwad in einem Arbeitsgang aufnehmen, zerkleinern (z.B. häckseln) und mechanisch oder pneumatisch auf einen Wagen befördern.  L/06 MASCHINEN FÜR DIE VOLLMECHANISIERTE KARTOFFELERNTE  I. Selbstfahrende, schleppergezogene oder an den Schlepper auf- oder angebaute Maschinen, die die Kartoffelknollen roden, vom Kraut trennen (u.U. in Reihen ablegen), sammeln und/oder in Säcke, Kisten, Ladekästen oder auf einen Anhänger befördern.  II. Die Ernte kann in einem Arbeitsgang oder in einer Arbeitskette (z.B. wenn Maschinen unterschiedlicher Funktion in lückenlos kombinierten Arbeitsgängen eingesetzt werden) erfolgen. Im letztgenannten Fall wird das gesamte System als eine Maschine betrachtet.  L/07 MASCHINEN FÜR DIE VOLLMECHANISIERTE ZUCKERRÜBENERNTE  I. Selbstfahrende, schleppergezogene oder an den Schlepper auf- oder angebaute Maschinen, die die Zuckerrüben köpfen, roden (in Reihen ablegen) oder in Bunkern sammeln und/oder das Rübenblatt in quer- oder längsliegenden Schwaden ablegen.  II. Die Ernte kann in einem Arbeitsgang oder in einer Arbeitskette (z.B. wenn Maschinen unterschiedlicher Funktion in lückenlos kombinierten Arbeitsgängen eingesetzt werden) erfolgen. Im letztgenannten Fall wird das gesamte System als eine Maschine betrachtet.  L/08 MELKMASCHINENANLAGEN (FESTSTEHENDE UND BEWEGLICHE)  I. Hierunter sind nach dem Saugprinzip arbeitende Eimermelkanlagen, Milchsauganlagen und Melkanlagen (auch Fahrzeuge, die mit Einrichtungen zum Melken und zur Aufnahme der gemolkenen Milch versehen sind), zu verstehen.  II. Es wird jeweils nur die Zahl der vollständigen Anlagen angegeben und nicht die Zahl der Melkeimer oder Melkzeuge.  L/09 MILCHTANKS  I. Milchbehälter mit künstlicher Kühlanlage, gleichgültig ob mit einer Melkmaschinenanlage verbunden oder nicht.  L/10, 11 GRUNDFLÄCHE DER BENUTZTEN GEWÄCHSHÄUSER  I. Unter "Gewächshäusern" sind zu verstehen : Ortsfeste oder bewegliche Anlagen aus Glas, Folien oder sonstigem lichtdurchlässigen aber wasserundurchlässigen Material, in denen Kulturen unter Schutz angebaut werden.  Nicht zu berücksichtigen sind:    1. Ortsfeste, bewegliche oder verstellbare glasbedeckte Kästen;       2. Plastiktunnel;       3. Glocken.         II. Hierzu zählen nur Unterglasanlagen, die in den letzten 12 Monaten vor dem Tage der Befragung benutzt worden sind.  Hierbei werden die Grundflächen von Unterglasanlagen eingetragen. Bei beweglichen Gewächshäusern wird nur die Fläche angegeben, die zur gleichen Zeit von den Glasflächen bedeckt werden kann. Werden Flächen unter Glas mehrmals in einem Jahr benutzt, so ist die Fläche ebenfalls nur ein einziges Mal zu zählen.   L/11 GRUNDFLÄCHE DER BENUTZTEN GEWÄCHSHÄUSER MIT HEIZUNGSANLAGEN  II. Die Heizung kann durch feste oder bewegliche Heizungsanlagen erfolgen.  M. LANDWIRTSCHAFTLICHE ARBEITSKRÄFTE  M/01-06 LANDWIRTSCHAFTLICHE ARBEITSKRÄFTE DES BETRIEBES  I. Alle Personen ab Ende des schulpflichtigen Alters (1), die in den letzten 12 Monaten vor dem Tage der Befragung (2), landwirtschaftliche Arbeiten für den befragten landwirtschaftlichen Betrieb geleistet haben.  Hierzu gehören:    - Betriebsinhaber (B/01);       - Familienangehörige des Betriebsinhabers;       - Familienfremde Arbeitskräfte.         II. Unter "landwirtschaftlichen Arbeiten" sind zu verstehen:  Alle Tätigkeiten für den befragten landwirtschaftlichen Betrieb, soweit sie zur Erzeugung und zum Absatz der im Anhang II aufgeführten Erzeugnisse beitragen.  Unter "landwirtschaftlichen Arbeiten" sind beispielsweise folgende Arbeiten (soweit sie mit betriebseigenen Arbeitskräften ausgeführt werden) zu verstehen und zu erfassen:    - Arbeiten der Betriebsorganisation und -führung (Ein- und Verkauf, Buchführung usw.),       - Feldarbeiten (z.B. Bodenbearbeitung, Heuwerbung und sonstige Erntearbeiten),       - Stallarbeiten (Futterbereitung und Fütterung, Melken, Tierpflege, usw.),       - Arbeiten für die Lagerung, Be- und Verarbeitung von Erzeugnissen des Betriebes (z.B. Lagerung von Butter und Getreide, Butterherstellung, Verpackung, usw.).       - Arbeiten zur Unterhaltung von Wirtschaftsgebäuden, Maschinen, Einrichtungen usw.,       - Eigene Transportarbeiten für den landwirtschaftlichen Betrieb.         Nicht angegeben sind Arbeitskräfte, die für fremde Rechnung oder im Rahmen der Nachbarschaftshilfe im befragten Betrieb beschäftigt waren (z.B. Arbeitskräfte von landwirtschaftlichen Lohnunternehmen und Genossenschaften).  Nicht zu den "Arbeiten für den landwirtschaftlichen Betrieb" rechnen    1. Arbeiten für den Privathaushalt des Betriebsinhabers bzw. des Betriebsleiters und deren Familien;       2. Arbeiten für die Forst- und Jagdwirtschaft oder die Fischerei und Fischzucht, auch wenn sie im landwirtschaftlichen Betrieb ausgeführt werden ; jedoch sind Forstarbeiten, die von einer landwirtschaftlichen Arbeitskraft gelegentlich ausgeführt werden, nicht ausgeschlossen;       3. Arbeiten für ein nichtlandwirtschaftliches Unternehmen in der Hand des gleichen Betriebsinhabers.         Personen, die zwar das versorgungsfähige Alter erreicht haben, aber weiterhin für den Betrieb arbeiten, werden als landwirtschaftliche Arbeitskräfte erfasst.  Falls der Betriebsinhaber nicht eine natürliche Person ist, werden die Tabellenfelder für "Betriebsinhaber", "Ehegatte" und "Sonstige Familienangehörige" nicht ausgefuellt ; der Betriebsleiter wird als familienfremde Arbeitskraft eingetragen.  (1)Alter, in dem die allgemeine Schulpflicht in den Mitgliedstaaten endet:  Deutschland : 15 Jahre,  Frankreich : 16 Jahre,  Italien : 14 Jahre, Niederlande : 15 Jahre,  Belgien : 14 Jahre,  Luxemburg : 15 Jahrs,  Vereinigtes Königreich : 16 Jahre,  Irland : 15 Jahre  Dänemark : 16 Jahre. (2)Der Berichtszeitraum kann 12 Monate unterschreiten, wenn die gelieferten Angaben 12 Monaten entsprechen.   M/03, 07 SONSTIGE FAMILIENANGEHÖRIGE DES BETRIEBSINHABERS  I. Hierzu rechnen die Familienangehörigen des Betriebsinhabers mit Ausnahme des Ehegatten (der Ehegattin des Betriebsinhabers) die im befragten Betrieb leben und landwirtschaftliche Arbeiten für diesen Betrieb ausführen oder die nicht im Betrieb leben, aber nennenswerte landwirtschaftliche Arbeiten für den befragten Betrieb ausführen.  II. Unter "Familienangehörigen" sind zu verstehen : der Ehegatte, (die Ehegattin) Verwandte ab- und aufsteigender Linie sowie andere Verwandte einschließlich adoptierte Verwandte. Ob die Familienangehörigen ein Entgelt erhalten oder nicht, ist ohne Bedeutung.  M/04-06 FAMILIENFREMDE ARBEITSKRÄFTE I. Alle vom Betrieb entlohnten Personen, die mit betrieblichen Arbeiten beschäftigt sind, mit Ausnahme des Betriebsinhabers und dessen Familienangehörigen.  M/04 REGELMÄSSIG BESCHÄFTIGTE FAMILIENFREMDE ARBEITSKRÄFTE  I. "Regelmässig Beschäftigte" : Personen, die unabhängig von der Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit in den letzten 12 Monaten vor dem Tage der Befragung jede Woche im befragten Betrieb gearbeitet haben. Dazu gehören auch diejenigen Personen, die zwar während eines Teils der letzten 12 Monate "regelmässig beschäftigt" waren, denen es jedoch aus folgenden Gründen nicht möglich war, im übrigen Teil dieses Zeitraums vor dem Tage der Befragung jede Woche zu arbeiten:    1. Besondere Produktionsbedingungen;       2. Abwesenheit wegen Urlaub, Militärdienst, Krankheit, Unfall, Tod usw.;       3. Eintritt in den Betrieb oder Ausscheiden aus dem Betrieb;       4. Voller Arbeitsausfall im Betrieb durch höhere Gewalt (Überschwemmung, Brand, usw.).         II. Zu Punkt 1 gehören z.B. Arbeitskräfte von Betrieben, die einseitig auf Olivenanbau, Weinbau, Obstbau, Feldgemüseanbau oder Weidemast ausgerichtet sind und in denen Arbeitskräfte nur für einige Monate des Jahres benötigt werden.  Zu Punkt 3 gehören z.B. Arbeitskräfte, die während der 12 Monate vor dem Tag der Erhebung den Betrieb wechselten. Saisonarbeiter, die nur kurze Zeit beschäftigt sind, z.B. Arbeitskräfte, die ausschließlich mit Obst- und Gemüsepfluecken beschäftigt werden, sind dagegen mit ihren Arbeitstagen nicht hier, sondern unter M/05, 06 erfasst.  M/05-06 UNREGELMÄSSIG BESCHÄFTIGTE FAMILIENFREMDE ARBEITSKRÄFTE  I. "Unregelmässig Beschäftigte" : Personen, die während der letzten 12 Monate vor dem Tage der Befragung aus anderen als den unter M/04 genannten Gründen nicht jede Woche für den Betrieb gearbeitet haben.  M/05-06 ARBEITSTAG  I. Unter einem Arbeitstag ist die tägliche Arbeitszeit einer mit landwirtschaftlichen Arbeiten vollbeschäftigten Arbeitskraft zu verstehen. Als Mindeststundenzahl wird dabei von einer Arbeitszeit von 8 Stunden täglich ausgegangen. Urlaubs- und Krankheitszeiten gelten nicht als Arbeitszeiten.  M/01-04 ARBEITSZEIT IM BETRIEB  I. Die auf Arbeiten für den befragten landwirtschaftlichen Betrieb effektiv verwendete Zeit, ohne Arbeiten für den Privathaushalt des Betriebsinhabers bzw. Betriebsleiters (und deren Familien). Die "vollzeitliche" Arbeitszeit entspricht einer Mindestarbeitszeit von 2 200 Stunden pro Jahr für den Betriebsinhaber und dessen Ehegatten.   Für die anderen Arbeitskräfte wird als "vollzeitliche" Arbeitszeit die in den nationalen Arbeitsverträgen festgelegten Mindeststundenzahl angenommen ; wenn die Stundenzahl in diesen Verträgen nicht festgelegt ist, werden 2 200 Stunden angenommen.  N. ERWERBSTÄTIGKEIT DES BETRIEBSINHABERS ; DIE NICHT UNTER M GENANNT WIRD  N/01 ERWERBSTÄTIGKEIT, DIE NICHT UNTER M GENANNT WIRD  I. Jede Tätigkeit, mit Ausnahme der in den Positionen M/01-06 definierten landwirtschaftlichen Arbeiten, für die ein festes Entgelt (je nach Art der Tätigkeit in Form von Gehalt, Lohn oder Honorar) oder ein Einkommen erzielt wird.   II. Unter "ausserbetrieblich" sind ebenfalls Erwerbstätigkeiten zu verstehen, die mit dem Betrieb selbst oder einem andern landwirtschaftlichen Betrieb verbunden sind (Betreiben eines Campingplatzes, Touristenbeherbergung usw.) sowie Erwerbstätigkeiten in einem nichtlandwirtschaftlichen Unternehmen in der Hand des gleichen Betriebsinhabers  N/02 SELBSTÄNDIGE/ABHÄNGIGE TÄTIGKEIT   I. Als selbständige Tätigkeit gilt jede im eigenen Namen und für eigene Rechnung ausgeuebte Tätigkeit.  Als abhängige Tätigkeit gilt jede Tätigkeit über die ein schriftlicher oder mündlicher Arbeitsvertrag abgeschlossen ist und für die ein Entgelt in Form von Lohn oder Gehalt bezogen wird.  N/03 WIRTSCHAFTSZWEIG, IN DEM DIESE ERWERBSTÄTIGKEIT AUSGEUEBT WIRD : LANDWIRTSCHAFT, JAGD, FORSTWIRTSCHAFT UND FISCHEREI  II. Tätigkeiten, die mit dem Betrieb selbst verbunden sind, aber keine landwirtschaftliche Tätigkeit darstellen (Campingplatz, Touristenbeherbergung usw.) werden nicht hier, sondern unter "sonstigen Tätigkeiten" erfasst.  D/02 RENTABILITÄT  N/04 BESONDERE NICHTLANDWIRTSCHAFTLICHE SCHULAUSBILDUNG  II. Die Mitgliedstaaten, die diese fakultativen Merkmale liefern, übermitteln gleichzeitig die entsprechenden Definitionen.    ANHANG II A. LISTE DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN PRODUKTE (1)    011 PFLANZLICHE ERZEUGNISSE DER LANDWIRTSCHAFT UND WILDWACHSENDE ERZEUGNISSE    011.1  Getreide (ohne Reis) (2)    011.11 Weizen und Spelz   111 Weichweizen und Spelz  111.1 Winterweizen und Spelz  111.2 Sommerweizen  112 Hartweizen  112.1 Winterweizen  112.2 Sommerweizen  011.12 Roggen und Wintermenggetreide  121 Roggen  121.1 Winterroggen  121.2 Sommerroggen   122 Wintermenggetreide   011.13 Gerste  130.1 Sommergerste  130.2 Wintergerste   011.14 Hafer und Sommermenggetreide  141 Hafer  142 Sommermenggetreide  011.15 Körnermais    011.19 Sonstige Getreidearten (ohne Reis)  191 Buchweizen  192 Hirse  193 Sorghum (Milocorn)  194 Kanariensaat  199 Getreide nicht anderweitig genannt (n.a.g.) (ohne Reis)  011.2 Reis (Rohreis) (3)  (1)Quelle : Klasse 01, Allgemeine Systematik der Wirtschaftszweige in den Europäischen Gemeinschaften/Klassifikation und Nomenklatur der Input-Output-Bereiche (NACE/CLIO). (2)Saatgut von Getreide (ohne Reist ist in den Positionen bzw. Unterpositionen der Untergruppe 011.1 enthalten. (3)Saatgut von Reis ist in der Untergruppe 011.2 enthalten.    011.3 Hülsenfrüchte  011.31 Speise- und Futtererbsen 311 Speiseerbsen 311.1 Speiseerbsen (ohne Kichererbsen)  311.2 Kichererbsen  312 Futtererbsen   011.32 Speise- und Ackerbohnen  321 Speisebohnen  322 Ackerbohnen  011.39 Sonstige Hülsenfrüchte  391 Linsen  392 Wicken  393 Lupien  399 Hülsenfrüchte n.a.g. sowie Hülsenfruchtgemenge und Gemenge von Hülsenfrüchten mit Getreide  011.4 Hackfrüchte  011.41 Kartoffeln  411 Kartoffeln (ausser Saatkartoffeln)  411.1 Frühkartoffeln  411.2 Spätkartoffeln  412 Saatkartoffeln  011.42 Zuckerrüben  011.49 Runkelrüben ; Kohlrüben ; Futtermöhren und Wasserrüben (weisse Rüben) ; sonstige Hackfrüchte    491 Runkelrüben  492 Kohlrüben, Futtermöhren, Wasserrüben  492.1 Kohlrüben  492.2 Futtermöhren, Wasserrüben  493 Futterkohl  499 Sonstige Hackfrüchte  499.1 Topinambur  499.2 Süßkartoffeln  499.9 Hackfrüchte n.a.g.   011.5 Handelsgewächse  011.51 Ölsaaten und -früchte (ohne Oliven)  511 Raps- und Rübsensamen  511.1 Winterraps  511.2 Sommerraps  511.3 Rübsen  512 Sonnenblumenkerne  513 Sojabohnen  514 Rizinussamen  515 Leinsamen  516 Sesam-, Hanf-, Senf- und Mohnsamen  516.1 Sesamsamen  516.2 Hanfsamen  516.3 Senfsamen  516.4 Mohnsamen  011.52 (019.52)  011.53 Textilpflanzen  531 Flachs    532 Hanf   011.54 (019.54)    011.55 Rohtabak (einschließlich getrockneter)    011.56 Hopfen    011.57 Sonstige Handelsgewächse    571 Zichorienwurzeln  572 Arznei-, Gewürz- und Duftpflanzen  572.1 Safran  572.2 Kümmel  572.9 Arznei-, Gewürz- und Duftpflanzen n.a.g.  011.58 (019.58)  011.6 Frischgemüse  011.61 Speisekohl  611 Blumenkohl  619 Sonstige Kohlarten  619.1 Rosenkohl  619.2 Weißkohl  619.3 Rotkohl   619.4 Wirsingkohl  619.5 Grünkohl  619.9 Speisekohl n.a.g.  011.62 Blatt- und Stengelgemüse ausser Kohl    621 Sellerieknollen und -stengel  622 Porree (Lauch)   623 Kopfsalat  624 Endiviensalat  625 Spinat   626 Spargel  627 Chicorrée (Witloof)  628 Artischocken  629 Sonstiges Blatt- und Stengelgemüse  629.1 Feldsalat  629.2 Mangold und Karde (Span. Artischocken)  629.3 Fenchel  629.4 Rhabarber  629.5 Kresse  629.6 Petersilie  629.7 Rübstiel  629.9 Blatt- und Stengelgemüse n.a.g.  011.63 Obstartiges Gemüse  631 Tomaten  632 Schäl- und Einlegegurken  633 Melonen  634 Eierfrucht und Kürbisse  635 Gemüsepaprika  639 Sonstiges obstartiges Gemüse  011.64 Wurzel- und Knollengemüse  641 Kohlrabi  642 Speiserüben  643 Karotten und Speisemöhren  644 Knoblauch  645 Zwiebeln und Schalotten  646 Rote Rüben (Rote Beete)  647 Hafer- und Schwarzwurzeln  649 Sonstiges Wurzel- und Knollengemüse (Schnittlauch, Radieschen, Rettich, Meerrettich)  011.65 Hülsengemüse  651 Pflueckerbsen  652 Pflueckbohnen  659 Sonstiges Hülsengemüse  011.66 Zuchtpilze (a)  011.7 Frischobst, einschließlich Zitrusfrüchte (ohne Trauben und Oliven)  011.71 Tafeläpfel und -birnen  711 Tafeläpfel  712 Tafelbirnen  (a) In Deutschland sind Zuchtpilze in Kellern, Grotten usw. oder in besonders dafür er- oder eingerichteten Gebäuden ausgeschlossen.   011.72 Mostäpfel und -birnen  721 Mostäpfel  722 Mostbirnen  011.73 Steinobst  731 Pfirsiche  732 Aprikosen  733 Kirschen  734 Pflaumen (einschließlich Renekloden, Mirabellen und Zwetschen)  739 Sonstiges Steinobst  011.74 Schalenobst  741 Walnüsse  742 Haselnüsse  743 Mandeln  744 Eßkastanien (Maronen)  745 Sonstiges Schalenobst (ohne tropisches)  745.1 Pistazien  745.9 Schalenobst n.g.a.  011.75 Sonstiges Baumobst  751 Feigen  752 Quitten  759 Sonstiges Baumobst n.g.a. (ohne tropisches)  011.76 Erdbeeren  011.77 Strauchbeeren  771 Johannisbeeren  771.1 Schwarze Johannisbeeren  771.2 Sonstige Johannisbeeren  772 Himbeeren  773 Stachelbeeren  774 Sonstige Beeren (z.B. Gartenbrombeeren)  011.78 Zitrusfrüchte  781 Orangen  782 Mandarinen und Clementinen  783 Zitronen  784 Pampelmusen und Grapefruits  785 Sonstige Zitrusfrüchte  785.1 Zedratzitronen  785.2 Limetten  785.3 Bergametten  785.9 Zitrusfrüchte n.a.g.  011.79 (019.79)  011.8 Trauben und Oliven    011.81 Trauben  811 Tafeltrauben  812 Sonstige Trauben (zum Keltern, zur Fruchtsaft- und Rosinenherstellung)  011.82 Oliven  821 Tafeloliven  822 Sonstige Oliven (zur Herstellung von Olivenöl)  011.9 Sonstige pflanzliche Erzeugnisse  011.91 Futterpflanzen (1)  011.92 Baumschulerzeugnisse  921 Obstgehölze  922 Reben  923 Ziergehölze  924 Forstgehölze  011.93 Korb- und Flechtmaterialien  931 Korbweiden und Binsen  932 Schilf, Rohr, Bambus  939 Andere Korb- und Flechtmaterialien  011.94 Blumen, Zierpflanzen und Weihnachtsbäume  941 Blumenzwiebeln und -knollen  942 Zierpflanzen  943 Schnittblumen, Schnittgrün und Blattwerk  944 Weihnachtsbäume (a)  945 Freilandstauden  011.95 Sämereien  951 Landwirtschaftliche Sämereien (2)  952 Blumensamen  011.96 Wildwachsende Erzeugnisse (3) (a)  011.97 Kuppelprodukte des Pflanzenbaus (4) (a)  971 Kuppelprodukte des Getreideanbaus (ausschließlich Reis)  972 Kuppelprodukte des Reisanbaus  973 Kuppelprodukte des Hülsenfrüchteanbaus  974 Kuppelprodukte des Anbaus von Hackfrüchten  (a) Siehe Teil B. (1)Zum Beispiel : Heu, Klee (ausser Futterkohl). (2)Ausser Saatgut für Getreide und Reis sowie Saatkartoffeln (011.1, 011.2, 011.4). (3)Zum Beispiel : wildwachsende Pilze, Preiselbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren usw. (4)Zum Beispiel : Stroh, Rüben- und Kohlblätter, Erbsen- und Bohnenschalen  975 Kuppelprodukte des Anbaus von Handelsgewächsen  976 Kuppelprodukte des Gemüseanbaus  977 Kuppelprodukte des Anbaus von Obst und Zitrusfrüchten  978 Kuppelprodukte des Anbaus von Trauben und Oliven  979 Kuppelprodukte sonstiger pflanzlicher Erzeugnisse  011.99 Pflanzliche Erzeugnisse n.a.g.  012 WEINMOST UND WEIN (a)  012.0 Weinmost und Wein  012.01 Weinmost  012.02 Wein  012.09 Kuppelprodukte der Weinherstellung (1)  013 OLIVENÖL, NICHT RAFFINIERT (a)  013.0 Olivenöl  013.01 Jungfernöl  013.02 Olivenöl, nicht raffiniert (2)  013.09 Kuppelprodukte der Olivenölherstellung (3)  014 TIERE UND TIERISCHE ERZEUGNISSE DER LANDWIRTSCHAFT UND DER JAGD  014.1 Rinder  014.10 Hausrinder  101 Kälber  102 Andere Rinder unter 1 Jahr alt  103 Färsen  104 Kühe  105 Männliche Zuchttiere  105.1 1-2 Jahre alt  105.2 älter als 2 Jahre  106 Schlacht- und Mastrinder   106.1 1-2 Jahre alt   106.2 älter als 2 Jahre   (a) Siehe Teil B. (1)Zum Beispiel : Weintrub, Weinstein (roh) u.a. (2)Pos. 013.01 und 013.02 unterscheiden sich nicht durch unterschiedliche Produktionsstufen, sondern durch den Verarbeitungsprozeß. (3)Zum Beispiel : Olivenölkuchen und andere Rückstände von der Gewinnung von Olivenöl.    014.2 Schweine   014.20 Hausschweine  201 Ferkel  202 Jungschweine  203 Mastschweine   204 Zuchtsauen  205 Zuchteber  014.3 Einhufer   014.31 Pferde   014.32 Hausesel   014.33 Maultiere und Maulesel   014.4 Schafe und Ziegen   014.41 Hausschafe   014.42 Hausziegen  014.5 Gefluegel, Kaninchen, Tauben und andere Tiere  014.51 Hühner Hähne, Hähnchen, Küken  014.52 Enten  014.53 Gänse  014.54 Truthühner  014.55 Perlhühner  014.56 Hauskaninchen  014.57 Haustauben  014.59 Sonstige Tiere (a)  591 Bienen  592 Seidenraupen  593 Pelztiere  594 Schnecken (ausgenommen Meeresschnecken)  599 Tiere n.a.g.   014.6 Wild und Fleisch von Wild (a)  014.61 Wild (1)   (a) Siehe Teil B. (1)Zum lebenden Wild gehört nur das Aufzuechtswild und das sonstige Wild in Gefangenschaft.   014.62 Fleisch von Wild   014.7 Rohmilch  014.71 Kuhmilch  014.72 Schafsmilch  014.73 Ziegenmilch  014.74 Büffelmilch  014.8 Eier  014.81 Hühnereier  811 Bruteier  812 Andere  014.82 Sonstige Eier  821 Bruteier  822 Andere  014.9 Sonstige tierische Erzeugnisse  014.91 Rohwolle (einschließlich Tierhaare) (1)  014.92 Honig (a)  014.93 Seidenraupen (a)  014.94 Kuppelprodukte der tierischen Erzeugung (2) (a)  014.95 Tierische Erzeugnisse n.a.g. (a)  014.96 (019.96)  015 DIENSTLEISTUNGEN AUF DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN ERZEUGERSTUFE (3) (a)  019 LANDWIRTSCHAFTLICHE ERZEUGNISSE, DIE FAST AUSSCHLIESSLICH IMPORTIERT WERDEN  019.52 Tropische Ölsaaten und -früchte  521 Erdnüsse  522 Kopra  523 Palmnüsse und -kerne  (a) Siehe Teil B. (1)Soweit sie Hauptprodukt sind. (2)Zum Beispiel : Häute, Zierhaare und Pelze von getötetem Wild, Wachs, Dung, Jauche. (3)Das heisst Dienstleistungen, die üblicherweise von landwirtschaftlichen Betrieben selbst erbracht werden, wie Pfluegen, Mähen, Dreschen, Tabaktrocknung, Schafscheren, Tierpflege.    524 Baumwollsamen  529 Ölsaaten und -früchte n.a.g.  019.54 Tropische Textilpflanzen   541 Baumwolle   542 Sonstige Textilpflanzen   542.1 Manilahanf  542.2 Jute  542.3 Sisal  542.4 Kokosfasern  542.5 Ramie  542.9 Textilpflanzen n.a.g.  019.58 Sonstige tropische Handelsgewächse   581 Kaffee   582 Kakao   583 Zuckerrohr  019.79 Tropisches Obst   791 Tropisches Schalenobst   791.1 Kokosnüsse   791.2 Kaschu-Nüsse  791.3 Paranüsse  791.4 Pekannüsse  792 Sonstige tropische Früchte  792.1 Datteln  792.2 Bananen  792.3 Ananas  792.4 Papapa-Früchte  792.5 Tropenfrüchte n.a.g.  019.96 Elfenbein, roh     B. LISTE DER AUSGESCHLOSSENEN ERZEUGNISSE  Für die Zwecke dieser Erhebung sind folgende Erzeugnisse aus der vorstehenden (Standard-) "Liste der landwirtschaftlichen Produkte" ausgeschlossen: 011.944 Weihnachtsbäume  011.96 Wildwachsende Erzeugnisse (1)  011.97 Kuppelprodukte (des Pflanzenanbaus von : Getreide, Reis, Hülsenfrüchten, Hackfrüchten, Handelsgewächsen, Gemüse, Obst- und Zitrusfrüchten, Trauben und Oliven, sonstigen pflanzlichen Erzeugnissen) (2)  012 Weinmost und Wein  (1)Diese Erzeugnisse werden normalerweise nicht vom Betrieb geerntet, wachsen nicht auf der landwirtschaftlich genutzten Fläche und können statistisch nicht erfasst werden. (2)Da das Hauptprodukt erfasst wird.   013 Olivenöl, nicht raffiniert (1)  014.59 Sonstige Tiere (Bienen, Seidenraupen, Pelztiere, Schnecken, Tiere n.a.g.)  014.6 ex Wild und Fleisch vom Wild  014.92 Honig  014.93 Seidenraupenkokon  014.94 Kuppelprodukte der tierischen Erzeugung (2)  014.95 Tierische Erzeugnisse n.a.g.  015 Dienstleistungen auf der landwirtschaftlichen Erzeugerstufe.  (1)Da das Vorprodukt erfasst wird. (2)Da das Hauptprodukt erfasst wird.