CELEX: C2004/300/17
Language: de
Date: 2004-12-04 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Zweite Kammer) vom 21. Oktober 2004 in der Rechtssache C-288/02: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Hellenische Republik (Seeverkehr — Freier Dienstleistungsverkehr — Seekabotage)

4.12.2004   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 300/9
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFES
   
   (Zweite Kammer)
   vom 21. Oktober 2004
   in der Rechtssache C-288/02: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Hellenische Republik (1)
   
   (Seeverkehr - Freier Dienstleistungsverkehr - Seekabotage)
   (2004/C 300/17)
   Verfahrenssprache: Griechisch
   In der Rechtssache C-288/02 betreffend eine Vertragsverletzungsklage nach Artikel 226 EG, eingereicht am 9. August 2002, Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: K. Simonsson und M. Patakia) gegen Hellenische Republik (Bevollmächtigte: E.-M. Mamouna), hat der Gerichtshof (Zweite Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten C. W. A. Timmermans (Berichterstatter), der Richter C. Gulmann und R. Schintgen sowie der Richterinnen F. Macken und N. Colneric – Generalanwalt: A. Tizzano; Kanzler: L. Hewlett, Hauptverwaltungsrätin – am 21. Oktober 2004 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Hellenische Republik hat dadurch, dass sie den Peloponnes als Insel ansieht und auf aus der Gemeinschaft stammende und zur Inselkabotage eingesetzte Kreuzfahrtschiffe mit einer Gesamttonnage von mehr als 650 BRZ als Aufnahmestaat ihre nationalen Vorschriften über die Besatzung anwendet, gegen ihre Verpflichtungen aus den Artikeln 1, 3 und 6 der Verordnung (EWG) Nr. 3577/92 des Rates vom 7. Dezember 1992 zur Anwendung des Grundsatzes des freien Dienstleistungsverkehrs auf den Seeverkehr in den Mitgliedstaaten (Seekabotage) verstoßen.
            
         
               2.
            
            
               Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
            
         
               3.
            
            
               Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 247 vom 12.10.2002.