CELEX: 51991PC0498
Language: de
Date: 1992-02-26
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES ÜBER DEN ANBAU DER BELEUCHTUNGS- UND LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR ZWEIRÄDRIGE ODER DREIRÄDRIGE KRAFTFAHRZEUGE

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                           K0M(91) 498 endg. - SYN 372
                                           Brüssel, den 26. Februar 1992
                            Vorschlag für eine
                        VERORDNUNG (EWG) DES RATES
      ÜBER DEN ANBAU DER BELEUCHTUNGS- UND LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN
             FÜR ZWEIRÄDRIGE ODER DREIRÄDRIGE KRAFTFAHRZEUGE
                      (von der Kommission vorgelegt)
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                                    Begründung
Der vorliegende Vorschlag betrifft die Beleuchtungs- und
Lichtsignaleinrichtungen für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge und
steht im Zusammenhang mit dem Betriebserlaubnisverfahren für diese Fahrzeuge,
das Gegenstand eines Verordnungsvorschlags (Rahmenverordnung) ist, der von der
Kommission am 3. April 1991 dem Rat übermittelt wurde.
Es handelt sich um technische Vorschriften für den Anbau der Beleuchtungs- und
Lichtsignaleinrichtungen an die betreffenden Fahrzeuge, die, ebenso wie die für
die sonstigen der für die in Anhang I des Vorschlags der Rahmenverordnung
vorgesehenen Bedingungen und Merkmale geltenden Vorschriften eingehalten werden
müssen, damit die Betriebserlaubnis für diese Fahrzeuge erteilt und sie in der
Gemeinschaft  in den Verkehr gebracht werden können.
Bei der Ausarbeitung dieses Vorschlags wurden von der Kommission weitgehend die
Vorschriften der Regelungen Nr. 53 und 74 der Wirtschaftskommission der
Vereinten Nationen für Europa über Krafträder bzw. Kleinkrafträder
berücksicht igt.
Die in diesem Vorschlag enthaltenen Anforderungen für die jeweilige Klasse der
zweirädrigen oder dreirädrigen Fahrzeuge betreffen die Begriffsbestimmung der
vorgeschriebenen und zulässigen Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen sowie
für jede dieser Einrichtungen jeweils deren Anzahl, Anbauschema, geometrische
Sichtbarkeit, Ausrichtung, Ineinanderbau mit anderen Einrichtungen und
Kontrolleuchten.
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                                 Vorschlag für eine
                             VERORDNUNG (EWG) DES RATES
                                      über den
               Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen
                  für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
insbesondere auf Artikel 100a,
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. ... des Rates vom ... über die
Betriebserlaubnis für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge^ 1 ),
auf Vorschlag der Kommission,
in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament,
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses (2) ,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Es müssen Maßnahmen getroffen werden, damit der Binnenmarkt schrittweise bis
spätestens 31. Dezember 1992 verwirklicht wird. Der Binnenmarkt umfaßt einen
Raum ohne Binnengrenzen, in dem der freie Waren-, Personen-, Dienst leistungs-
und Kapital verkehr gewährleistet ist.
(1) ABI. Nr. L .
(2) ABI. Nr. C .
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In Jedem Mitgliedstaat müssen zweirädrige und dreirädrige Fahrzeuge hinsichtlich
des Anbaus der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen bestimmte technische
Merkmale aufweisen, die in zwingenden Vorschriften festgelegt sind, welche von
Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat verschieden sind. Dadurch wird der Warenverkehr
in der europäischen Gemeinschaft behindert.
Diese Hemmnisse für das Funktionieren des Binnenmarktes lassen sich beseitigen,
wenn alle Mitgliedstaaten anstelle ihrer nationalen Rechtsvorschriften gleiche
Vorschriften erlassen.
Die Einführung einheitlicher Vorschriften für den Anbau der Beleuchtungs- und
Lichtsignaleinrichtungen für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge ist
notwendig, damit auf alle diese Fahrzeugtypen die Betriebserlaubnis- und
Bauartgenehmigungsverfahren gemäß der Verordnung (EWG) Nr. des Rates ...
angewendet werden können.
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
                                    Artikel 1
Diese Verordnung gilt für den Anbau der Beleuchtungs- und
Lichtsignaleinrichtungen aller Fahrzeugtypen gemäß Artikel 1 der Verordnung
(EWG) Nr. ... des Rates vom ... über die Betriebserlaubnis für zweirädrige oder
dreirädrige Kraftfahrzeuge.
                                    Artikel 2
Das Verfahren zur Erteilung der Bauartgenehmigung in bezug auf den Anbau der
Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen eines zweirädrigen oder dreirädrigen
Kraftfahrzeugtyps sowie die Bedingungen für den freien Wahrenverkehr dieser
Fahrzeuge sind in der Verordnung (EWG) Nr. ... festgelegt.
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                                    Artikel 3
Änderungen zur Anpassung an den technischen Fortschritt der Anhänge I bis VI
werden nach folgendem Verfahren erlassen :
Es wird ein beratender Ausschuß zur Anpassung der Verordnungen für den Bereich
der zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeuge an den technischen
Fortschritt, nachstehend "Ausschuß" genannt, eingesetzt, der sich aus Vertretern
der Mitgliedstaaten zusammensetzt und in dem ein Vertreter der Kommission den
Vorsitz führt.
Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren Bezug genommen, so gilt
folgendes:
Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Ausschuß einen Entwurf der zu
treffenden Maßnahmen vor. Der Ausschuß gibt eine Stellungnahme zu diesem Entwurf
innerhalb einer Frist ab, die der Vorsitzende unter Berücksichtigung der
Dringlichkeit der betreffenden Frage - gegebenenfalls durch eine Abstimmung -
festsetzen kann.
Die Stellungnahme wird in das Protokoll aufgenommen; darüber hinaus hat jeder
Mitgliedstaat das Recht zu verlangen, daß sein Standpunkt   im Protokoll
festgehalten wird. Die Kommission berücksichtigt so weit wie möglich die
Stellungnahme des Ausschusses. Sie unterrichtet den Ausschuß darüber, inwieweit
sie seine Stellungnahme berücksichtigt hat.
                                    Artikel 4
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1993 in Kraft.
                                        Diese Verordnung ist in allen ihren
                                        Teilen verbindlich und gilt unmittelbar
                                        in jedem Mitgliedstaat
                                        Geschehen zu Brüssel, am
                                        Im Namen des Rates
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                             VERZEICHNIS DER ANHÄNGE
Anhang I:   Begriffsbestimmungen und allgemeine Vorschriften.
Anlage 1:   Begriffsbestimmungen zu den Nummern 6 bis 10.
Anlage 2:   Festlegung der Farben der Leuchten.
Anhang II:  Vorschriften für zweirädrige Kleinkrafträder.
Anlage 1:   Sichtbarkeit der roten Leuchten nach vorn und der weißen Leuchten
            nach hinten.
Anlage 2:   Anbauschema.
Anlage 3:   Beschreibungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
            Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines zweirädrigen
            Kleinkraftrades.
Anlage 4:   Bauartgenehmigungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
            Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines zweirädrigen
            Kleinkraftrades.
Anhang III: Vorschriften für dreirädrige Kleinkrafträder.
Anlage 1:   Sichtbarkeit der roten Leuchten nach vorn und der weißen Leuchten
            nach hinten.
Anlage 2:   Anbauschema.
Anlage 3:   Beschreibungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
            Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines dreirädrigen
            Kleinkraftrades.
Anlage 4:   Bauartgenehmigungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
            Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines dreirädrigen
            Kleinkraftrades.
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Anhang IV: Vorschriften für zweirädrige Krafträder.
Anlage 1:  Sichtbarkeit der roten Leuchten nach vorn und der weißen Leuchten
           nach hinten.
Anlage 2:  Anbauschema.
Anlage 3:  Beschreibungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
           Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines zweirädrigen
           Kleinkraftrades.
Anlage 4:  Bauartgenehmigungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
           Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines zweirädrigen
           Kleinkraftrades.
Anhang V   Vorschriften für Krafträder mit Beiwagen.
Anlage 1:  Sichtbarkeit der roten Leuchten nach vorn und der weißen Leuchten
           nach hinten.
Anlage 2:  Anbauschema.
Anlage 3:  Beschreibungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
           Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines Kraftrads mit Beiwagen
Anlage 4:  Bauartgenehmigungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
           Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines Kraftrads mit Beiwagen
Anhang VI: Vorschriften für Drei radfahrzeuge.
Anlage 1:  Sichtbarkeit der roten Leuchten nach vorn und der weißen Leuchten
           nach hinten.
Anlage 2:  Anbauschema.
Anlage 3:  Beschreibungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
           Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines Dreiradfahrzeugs.
Anlage 4:  Bauartgenehmigungsbogen betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
           Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines Dreiradfahrzeugs.
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                              ANHANG I
          BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN
A     BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
      Im Sinne dieser Verordnung bedeuten:
1      "Fahrzeugtyp"
      hinsichtlich des Anbaus der Beleuchtungs- und
      Lichtsignaleinrichtungen Fahrzeuge, die untereinander mit Bezug auf
      nachstehend genannte Elemente keine wesentlichen Unterschiede
      aufweisen:
1.1   Abmessungen und äußere Form des Fahrzeugs;
1.2   Anzahl und Anordnung der Einrichtungen;
1.3   als "Fahrzeuge eines anderen Typs" gelten auch nicht:
1.3.1 Fahrzeuge, die zwar Unterschiede im Sinne von 1.1 und 1.2
      aufweisen, wobei diese Unterschiede aber nicht zu Änderungen der
      Art, der Anzahl, der Anordnung und der geometrischen Sichtbarkeit
      der für den betreffenden Fahrzeugtyp vorgeschriebenen Leuchten
      Anlaß geben;
1.3.2 Fahrzeuge mit oder ohne Leuchten, für die nach einer Verordnung
      eine Bauartgenehmigung erteilt worden ist, wenn der Anbau dieser
      Leuchten wahlfrei ist.
2     "Querebene"
      eine zur FahrzeugIängsmi tte(ebene senkrecht stehende Vert ikalebene-,
3     "Leeres Fahrzeug"
      ein Fahrzeug ohne Fahrer, ohne Mitfahrer und ohne Ladung, Jedoch
      mit vollem Kraftstofftank und normalem Bordwerkzeug;
4     "Einrichtung"
      ein Bauelement oder ein Aggregat von Bauelementen, die für eine
      oder mehrere Funktionen verwendet werden;
5     "Leuchte"
      eine Einrichtung, die dazu dient, die Fahrbahn zu beleuchten oder
      Lichtsignale abzugeben. Als Leuchten gelten ferner die
      Beleuchtungseinrichtungen für das hintere Kennzeichen sowie die
      Rückstrahler.
5.1   "Einzige Leuchte"
      Jede Kombination von zwei oder mehreren Leuchten gleicher oder
      nicht gleicher Art, Jedoch gleicher Funktion und gleicher
      Lichtfarbe, die aus Einrichtungen besteht, bei der die Projektion
      der gesamten leuchtenden Fläche auf eine Querebene wenigstens 60 %
      der Fläche des um die Projektionen der genannten leuchtenden Fläche
      herumgelegten kleinsten Rechtecks ausfüllt; bei
      Bauartgenehmigungspflicht gilt dies nur, wenn eine solche
      Leuchtenanordnung als einzige Leuchte genehmigt wurde;
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5.2  "äquivalente Leuchten"
     Leuchten, die dieselbe Funktion haben und deren Genehmigung
     denselben Bestimmungen unterliegt; diese Leuchten dürfen andere
     Eigenschaften haben als die Leuchten, mit denen das Fahrzeug bei
     der Erteilung der Betriebseriaubnis ausgerüstet war, sofern sie den
     Anforderungen dieser Verordnung entsprechen;
5.3  "Unabhängige Leuchten"
     Leuchten mit eigenen leuchtenden Flächen, eigenen Lichtquellen und
     eigenen Gehäusen;
5.4  "Zusammengebaute Leuchten"
     Einrichtungen mit eigenen leuchtenden Flächen und Lichtquellen,
     jedoch gemeinsamem Gehäuse-,
5.5  "Kombinierte Leuchten"
     Einrichtungen mit eigenen leuchtenden Flächen, Jedoch gemeinsamer
     Lichtquelle und gemeinsamem Gehäuse-,
5.6  "Ineinandergebaute Leuchten"
     Einrichtungen mit eigenen Lichtquellen (oder mit einer Lichtquelle,
     die unter unterschiedlichen Bedingungen Licht abgibt), ganz oder
     teilweise gemeinsamen Streuscheiben und einem gemeinsamen Gehäuse-,
5.7  "Scheinwerfer für Fernlicht"
     eine Leuchte, die dazu dient, die Fahrbahn auf eine große
     Entfernung vor dem Fahrzeug auszuleuchten;
5.8  "Scheinwerfer für Abblendlicht"
     eine Leuchte, die dazu dient, die Fahrbahn vor dem Fahrzeug
     auszuleuchten, ohne die Fahrer der entgegenkommenden Fahrzeuge oder
     andere Verkehrsteilnehmer zu blenden oder mehr als unvermeidbar zu
     stören;
5.9  "Fahrtrichtungsanzeiger"
     eine Leuchte, die dazu dient, anderen Verkehrsteilnehmern
     anzuzeigen, daß der Fahrzeugführer die Absicht hat, die
     Fahrtrichtung nach rechts oder nach links zu ändern;
5.10 "Bremsleuchte"
     eine Leuchte, die dazu dient, anderen Verkehrsteilnehmern hinter
     dem Fahrzeug anzuzeigen, daß der Fahrzeugführer die Betriebsbremse
     betät igt;
5.11 "Begrenzungsleuchte"
     eine Leuchte, die dazu dient, das Vorhandensein des Fahrzeugs nach
     vorn anzuzeigen;
5.12 "Schlußleuchte"
     eine Leuchte, die dazu dient, das Vorhandensein des Fahrzeugs nach
     hinten anzuzeigen;
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5.13 "Nebelscheinwerfer"
     eine Leuchte, die dazu dient, die Beleuchtung der Fahrbahn bei
     Nebel, Schneefall, starkem Regen oder Staubwolken zu verbessern;
5.14 "Nebelschlußleuchte-
     eine Leuchte, die dazu dient, das Vorhandensein des Fahrzeugs bei
     dichtem nebel nach hintern besser anzuzeigen;
5.15 "Rückfahrscheinwerfer"
     eine Leuchte, die dazu dient, die Fahrbahn hinter dem Fahrzeug
     auszuleichten und anderen Verkehrsteilnehmern anzuzeigen, daß das
     Fahrzeug rückwärts fährt oder rückwärts zu fahren beginnt;
5.16 "Warnblinklicht"
     das gleichzeitige Blinken aller Fahrtrichtungsanzeiger; es dient
     dazu, die besondere Gefahr anzuzeigen, die das Fahrzeug im
     Autgenblick für andere Verkehrsteilnehmer darstellt;
5.17 "Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen"
     eine Einrichtung, die dazu dient, den Anbringungsort für das
     hintere Kennzeichen zu beleuchten-, sie kann aus verschiedenen
     optischen Teilen zusammengesetzt sein;
5.18 "Rückstrahler"
     eine Einrichtung, die dazu dient, das Vorhandensein eines Fahrzeugs
     durch Reflexion von Licht anzuzeigen, das von einer Lichtquelle
     ausgeht, die nicht an dem angestrahlten Fahrzeug angebaut ist,
     wobei sich der Beobachter in der Nähe der angestrahlten Lichtquelle
     befindet; im Sinne dieses Anhangs gelten reflektierende Kennzeichen
     nicht als Rückstrahler;
6     "Leuchtende Fläche" (siehe Anlage 1)
6.1  "Lichtaustrittsfläche"
     die Gesamtheit oder ein Teil der Außenfläche der Streuscheibe, die
     die Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen umgibt und ihr das
     Ausstrahlen des Lichtes ermöglicht;
6.2  "Leuchtende Fläche einer Leuchte" (siehe auch Nrn. 5.7, 5.8 und
     5.13)
     die Orthogonalprojektion der gesamten Öffnung des Spiegels der
     Leuchte auf eine Querebene. Bedeckt (bedecken) die Streuscheibe(n)
     eines Scheinwerfers nur einen Teil der Gesamtöffnung des Spiegels,
     dann gilt als leuchtende Fläche nur die Projektion dieses Teils.
     Bei Scheinwerfern für Abblendlicht ist die leuchtende Fläche an der
     Hei I-Dunkel-Grenze durch die Spur der Hei I-Dunkel-Grenze auf der
     Streuscheibe begrenzt. Sind der Spiegel und die Streuscheiben
     gegeneinander verstellbar, ist die mittlere Einstellung zu
     benutzen;
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6.3 "Leuchtende Fläche einer Signal leuchte» ausgenommen Rückstrahler"
    (siehe Nrn. 5.9 bis 5.12, 5.14 und 5.17)
    die Orthogonal Projekt Ion der Leuchte auf eine zu ihrer Bezugsachse
    senkrecht liegenden Fläche, welche die Außenseite des
    lichtdurchlässigen Teils der Leuchte berührt; diese Projektion wird
    begrenzt durch die in dieser Ebene liegende Einhüllenden von
    Maskenrädern, wobei jeder einzelne die Gesamt Iichtstärke der
    Leuchte auf 98 % der Gesamt Iichtstärke in der Bezugsachse
    herabgesetzt. Zur Bestimmung des unteren, oberen und seitlichen
    Randes der Leuchte werden nur Masken mit horizontalem und
    vertikalem Rand verwendet;
6.4 "Leuchtende Fläche eines Rückstrahlers" (Nr. 5.18)
    die leuchtende Fläche einer senkrecht zu seiner Bezugachse
    stehenden Ebene, begrenzt durch die Ebene, die die äußeren Teile
    der Rückstrahloptik berühren und parallel zur Bezugsachse liegen.
    Zur Bestimmung des unteren, oberen und seitlichen Randes der
    Rückstrahler werden nur die vertikalen und horizontalen Ebenen
    berücksicht igt -,
7   "Sichtbare leuchtende Fläche"
    in einer bestimmten Beobachtungsrichtung die Orthogonalprojektion
    der Lichtaustrittsfläche der Leuchte auf eine zur
    Beobachtungsrichtung vertikal liegende Ebene;
8    "Bezugsachse"
    die das Lichtsignal kennzeichnende Achse, die vom
    Leuchtenhersteller bestimmt wird und als Ursprung (H - 0°, V - 0°)
    für die Winkel bei den photometrischen Messungen und beim Anbau am
    Fahrzeug dient ;
9    "Bezugspunkt"
    der vom Hersteller der Leuchte angegebene Schnittpunkt der
    Bezugsachse mit der Außenseite der Lichtaustrittsfläche der
    Leuchte;
10  "Winkel der geometrischen Sichtbarkeit"
    die Winkel, die den Bereich des Mindestraumwinke Is abgrenzen,
     innerhalb dessen die sichtbare leuchtende Fläche der Leuchte
    sichtbar sein muß. Dieser Raumwinkelbereich wird durch die Segmente
    einer Kugel abgegrenzt, deren Mittelpunkt mit dem Bezugsmittelpunkt
    der Leuchte zusammenfällt und deren Äquator parallel zur Fahrbahn
    verläuft. Die Segmente werden von der Bezugsachse aus bestimmt. Die
    horizontalen Winkel ß entsprechen der geografisehen Länge, die
    vertikalen Winkel öl der geografIschen Breite. Innerhalb der Winkel
    der geometrischen Sichtbarkeit darf sich kein Hindernis für das von
    einem beliebigen Teil der sichtbaren leuchtenden Fläche der Leuchte
    ausgestrahlte Licht befinden. Nicht berücksichtigt werden die bei
    der Erteilung einer etwa vorgeschriebenen Bauartgenehmigung
    vorhandenen Hindernisse;
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11   "Äußerster Punkt der Breite über alles"
     auf Jeder Seite des Fahrzeugs der äußerste Punkt auf der zur
     Fahrzeuglängsmittel ebene parallel liegenden Ebene, die die
     breiteste Stelle des Fahrzeugs berührt, wobei folgende
     überstehenden Teile außer Betracht bleiben:
11.1 Rückspiegel,
11.2 Fahrtrichtungsanzeiger;
12   "Breite über alles"
     der Abstand zwischen den beiden unter 11 angeführten
     Vert ikalebenen;
13   "Abstand zweier in die gleiche Richtung strahlender Leuchten"
     der Abstand zwischen den Orthogonal projektionen der Umrisse der
     beiden nach Nr. 6 bestimmten leuchtenden Flächen auf eine Ebene,
     die vertikal zu den Bezugachsen liegt;
14   "Funktionskontrolle"
     eine Kontrolleinrichtung, die anzeigt, daß eine eingeschaltete
     Einrichtung einwandfrei arbeitet;
15   "Einschaltkontrolle"
     eine Kontrolleinrichtung, die anzeigt, daß eine Einrichtung in
     Betrieb ist, gleichviel, ob sie einwandfrei arbeitet oder nicht.
B    ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
1    Die Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen sind so anzubauen,
     daß unter normalen Gebrauchsbedingungen und trotz der
     gegebenenfalls auftretenden Schwingungsbeanspruchungen die
     vorgeschriebenen Eigenschaften nicht beeinträchtigt werden und daß
     das Fahrzeug den Vorschriften dieser Verordnung entsprechen kann.
     Insbesondere muß eine unbeabsichtigte Verstellung der Leuchten
     ausgeschlossen sein.
2    Die Beleuchtungseinrichtungen sind so anzubauen, daß eine richtige
     Einstellung leicht möglich ist.
3    Für alle Lichtsignaleinrichtungen gilt, daß bei seitlichen
     Rückstrahlern die Bezugsachse der am Fahrzeug angebrachten Leuchte
     im rechten Winkel zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs und bei allen
     anderen Lichtsignaleinrichtungen parallel zu dieser Ebene liegen
     muß. In Jeder Richtung ist ein Toleranzwert von ± 3° zulässig.
     Ferner sind die gegebenenfalls vom Hersteller vorgesehenen
     besonderen Vorschriften für den Anbau zu beachten.
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4   Höhe und Ausrichtung der Leuchten sind, wenn keine besonderen
    Vorschriften bestehen, an leeren, auf einer ebenen und waagerechten
    Fläche aufgestellten Fahrzeug zu prüfen, wobei sich die
    Längsmit tel ebene des Fahrzeugs und sein Lenker oder Lenkrad in der
    für Geradeausfahrt vorgesehenen Stellung befinden müssen. Der
    Reifendruck muß den Angaben des Herstellers für die besonderen
    Be Iastungsbed i ngungen entsprechen.
5   Bestehen keine besonderen Vorschriften, so müssen die Leuchten
    eines gleichen Leuchtenpaares, die dieselbe Funktion haben,
5.1 symmetrisch zur Fahrzeuglängsmit tel ebene angebracht sein,
5.2 in bezug auf die Fahrzeuglängsmittelebene zueinander symmetrisch
    sein,
5.3 denselben ko Iorimetrisehen Vorschriften entsprechen,
5.4 die gleichen photometrischen Eigenschaften haben.
6   Bestehen keine besonderen Vorschriften, so dürfen Leuchten
    unterschiedlicher Funktion unabhängig oder zusammengebaut,
    kombiniert oder ineinandergebaut sein, sofern Jede einzelne dieser
    Leuchten den für sie geltenden Bestimmungne entspricht.
7   Die größte Höhe über der Fahrbahn wird vom höchsten Punkt der
    leuchtenden Fläche aus gemessen, die kleinste Höhe über der
    Fahrbahn vom niedrigsten Punkt der leuchtenden Fläche aus. Bei den
    Scheinwerfern für Abblendlicht wird die geringste Höhe über der
    Fahrbahnoberfläche vom unteren Rand der Streuscheibe bzw. des
    Spiegels gemessen, wenn dieser höher liegt.
8   Mit Ausnahme besonderer Vorschriften darf keine Leuchte Blinklicht
    ausstrahlen, ausgenommen die Fahrtrichtungsanzeiger und das
    Warnblinklicht.
9   Kein rotes Licht darf nach vorn und kein weißes Licht nach hinten
    sichtbar sein, ausgenommen gegebenenfalls die Rückfahrscheinwerfer.
    Die Einhaltung dieser Bestimmung wird wie folgt geprüft (je nach
    dem Typ des zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugs wird auf
    die Zeichnungen der Anlagen 1 der Anhänge II bis VI verwiesen):
9.1 Sichtbarkeit eines roten Lichts nach vorn: Für einen Beobachter,
    der sich in der Zone 1 einer 25 m vor der Länge über alles des
    Fahrzeugs liegenden Querebene bewegt, darf kein rotes Licht direkt
    sichtbar sein;
9.2 Sichtbarkeit eines weißen Lichts nach hinten: Für einen Beobachter,
    der sich in der Zone 2 einer 25 m hinter der Länge über alles des
    Fahrzeugs gelegenen Querebene bewegt, darf kein weißes Licht direkt
    sichtbar sein;
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9.3   Die vom Auge des Beobachters erfaßten Zonen 1 und 2 werden in ihren
      Ebenen wie folgt begrenzt:
9.3.1  in der Höhe durch zwei horizontale Ebenen, die 1 m bzw. 2,20 m über
      dem Boden Ii egen,
9.3.2  in der Breite durch zwei vertikale Ebenen, die nach vorn bzw. nach
      hinten einen Winkel von 15° nach außen zur Fahrzeug Iängsmittel ebene
      bilden. In diesen Ebenen liegen die sekrechten Schnittlinien der
      parallel zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs verlaufenden
      Querebenen, die die Länge über alles des Fahrzeugs begrenzen.
10    Die elektrischen Verbindungen müssen so ausgeführt sein, daß die
      Begrenzungsleuchten, der Scheinwerfer für Abblendlicht, die
      Schlußleuchte und die Beleuchtungseinrichtung für das hintere
      Kennzeichen nur gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden können.
11    Sofern keine besonderen Anweisungen vorliegen, sind die
      elektrischen Verbindungen so auszuführen, daß der Scheinwerfer für
      Fernlicht, der Scheinwerfer für Abblendlicht und der
      Nebelscheinwerfer nur dann eingeschaltet werden können, wenn die
      unter 10 genannten Leuchten ebenfalls eingeschaltet sind. Diese
      Bestimmung gilt jedoch nicht für Scheinwerfer für Fernlicht oder
      Abblendlicht, wenn mit diesem Lichtsignale gegeben werden, die aus
      kurzen Blinksignalen bestehen oder wenn in kurzen Zeitabschnitten
      der Scheinwerfer für Abblendlicht und der Scheinwerfer für
      Fernlicht wechselweise eingeschaltet werden.
12    Kontrolleuchten
12.1  Alle Kontrolleuchten müssen vom Fahrer in normaler Lenkhaltung
      leicht sichtbar sein.
12.2  Ist eine Einschaltkontrolle vorgesehen, kann diese durch eine
      Funktionskontrolle ersetzt werden.
13    Farben der Leuchten
      Das von Leuchten abgegebene Licht hat folgende Farben:
      Scheinwerfer für Fernlicht: weiß
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   Scheinwerfer für Abblendlicht:   weiß
   Fahrtrichtungsanzeiger:          gelb
   Bremsleuchte:                    rot
   Begrenzungsleuchte:              weiß
   Schlußleuchte:                   rot
   Nebelscheinwerfer:               weiß/gelb
   Nebelschlußleuchte:              rot
   Rückfahrscheinwerfer:            weiß
   Warnblinklicht:                  gelb
   Hintere Kennzeichenbeleuchtung:  weiß
   Seitlicher, nicht dreieckiger
   Rückstrahler:                    gelb
   Hinterer, nicht dreieckiger
   Rückstrahler:                    rot
   Pedal rückstrahier:              gelb
   Die Festleung der Farben der Leuchten muß den Bestimmungen der
   Anlage 2 entsprechen.
14 Jede Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtung unterliegt der
   Bauar tgenehm i gung.
 ---pagebreak---                                      - 15 -
                                    ANLAGE 1
                  BEGRIFFSBESTIMMUNGEN ZU DEN NUMMERN 6 BIS 10
                                                   5,
                                                            Diese Fläche ist als
                                                            Tangente der Lichtaus-
                                                            trittsfläche anzusehen
                                                                 7
                                                          LEGENDE
                                                          1 leuchtende Fläche
                                                          2 Bezugsachse
                                                          3 Bezugspunkt
                                                          4 Winkel der
                                                            geometr isehen
                                                             Sichtbarkei t
                                                             Lichtaustr i tts-
                                                             flache
                                                            Sichtbare Fläche
                                                            Beobachtungsr ichtung
Bemerkung: Zu bestimmen ist die Einhaltung des Mindestabstands-, um die
Bestimmung der genauen Begrenzung der leuchtenden Fläche zu vermeiden, können
vereinfachte Methoden angewandt werden, vorausgesetzt, sie führen nicht zu
Ergebnissen, die den Bestimmungen über den Mindestabstand in dieser Verordnung
widersprechen.
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                                     ANLAGE 2
                       FESTLEGUNG DER FARBEN DER LEUCHTEN
                             Dre i farben-Koordi naten
Rot          Abgrenzung zum Gelb:                      y <_ 0,335
                Abgrenzung zum Purpur                  z < 0,008
Weiß         Abgrenzung zum Blau:                        >_  0,310
                Abgrenzung zum Gelb:                     <_ 0,500
                Abgrenzung zum Grün                      <_ 0,150   0,640 X
                Abgrenzung zum Grün                      <_ 0,440
                Abgrenzung zum Purpur                    >_ 0,050   0,750 X
                Abgrenzung zum Rot :                     >   0,382
Gelb         Abgrenzung zum Rot :                      y >_ 0,138 + 0,580 X
                Abgrenzung zum Grün:                   y <_ 1,29 x - 0,100
                Abgrenzung zum Weiß:                   y >_ -x + 0,940
                                                       y >_ 0,440
                Abgrenzung zum Spektralwert            y <^ -x + 0,992
Gelb         Abgrenzung zum Gelb:                      y <_ 0,429
                Abgrenzung zum Rot :                   y >_ 0,398
                Abgrenzung zum Weiß:                   z < 0,007
Zur Prüfung dieser Werte wird eine Lichtquelle mit einer Farbtemperatur von 2856
K benutzt (Normlichtwert A der Internationalen Beleuchtungskommission (CIE)).
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                               ANHANG II
             VORSCHRIFTEN FÜR ZWEIRÄDRIGE KLEINKRAFTRÄDER
1       Zweirädrige Kleinkrafträder sind mit nachstehend aufgeführten
        Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen auszurüsten:
1.1     Scheinwerfer für Abblendlicht,
1.2     Schlußleuchte,
1.3     seitliche, nicht dreieckige Rückstrahler,
1.4     hinterer, nicht dreieckiger Rückstrahler,
1.5     Pedal rückstrahier (gilt nur für mit Pedalen ausgerüstete
        zweirädrige Kleinkrafträder).
2       Zweirädrige Kleinkrafträder dürfen ferner mit nachstehenden
        Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein:
2.1     Scheinwerfer für Fernlicht,
2.2     Fahrtrichtungsanzeiger,
2.3     Bremsleuchte,
2.4     Begrenzungsleuchte,
3       Der Anbau der unter 1 und 2 genannten Beleuchtungs- und
        Lichtsignaleinrichtungen erfolgt gemäß den unter Nr. 6 genannten
        einschlägigen Bestimmungen.
4       Der Anbau anderer als der unter 1 und 2 genannten Beleuchtungs- und
        Lichtsignaleinrichtungen ist untersagt.
5       Für Krafträder zulässige Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen
        sind auch für Kleinkrafträder zulässig.
6       Besondere Anbauvorschriften
6.1     SCHEINWERFER FÜR FERNLICHT
6.1.1   Anzahl: einer oder zwei.
6.1.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.1.3   Anordnung:
6.1.3.1 in Richtung der Breite:
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        -   Ein unabhängiger Scheinwerfer für Fernlicht darf über oder unter
            oder an der Seite einer anderen vorderen Leuchte angebracht
            werden. Sind diese Leuchten untereinander angeordnet, muß sich
            der geometrische Mittelpunkt des Scheinwerfers für Fernlicht in
            der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs befinden; sind die genannten
            Leuchten nebeneinander angeordnet, müssen ihre geometrischen
            Mittelpunkte symmetrisch zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
            angeordnet sein.
        -   Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
            Scheinwerfer für Fernlicht muß so angebracht sein, daß sich sein
            geometrischer Mittelpunkt in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
            befindet. Ist das Fahrzeug Jedoch auch mit einem unabhängigen
            Scheinwerfer für das Abblendlicht ausgerüstet, der neben dem
            Scheinwerfer für das Fernlicht angebracht ist, müssen ihre
            geometrischen Mittelpunkte zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
            symmetrisch sein.
        -   Zwei Scheinwerfer für Fernlicht, von denen einer oder alle beide
            mit einer anderen vorderen Leuchte ine inandergebaut sind, müssen
            so angebaut sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte
            symmetrisch zu der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.1.3.2 In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Bedingung gilt als
        erfüllt, wenn das ausgestrahlte Licht den Fahrzeugführer weder
        mittelbar noch unmittelbar über Rückspiegel und/oder sonstige
        spiegelnde Fahrzeugflächen stört.
6.1.3.3 Bei einem unabhängigen Scheinwerfer für Fernlicht darf der Abstand
        zwischen dem Rand der leuchtenden Fläche und dem Rand der
         leuchtenden Fläche des Scheinwerfers für Abblendlicht nicht größer
        als 100 mm sein.
6.1.3.4 Bei zwei Scheinwerfern für Fernlicht darf der Abstand zwischen den
        beiden leuchtenden Flächen nicht größer als 100 mm sein.
6.1.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Die Sichtbarkeit der leuchtenden Fläche muß auch in den Zonen, die
         in der in Betracht kommenden Beobachtungsrichtung nicht
        ausgeleuchtet sind, innerhalb eines Streubereichs gewährleistet
        sein, der von den Mantellinien um die leuchtende Fläche herum
        begrenzt ist und zur Bezugsachse des Scheinwerfers mindestens einen
        Winkel von 5° bildet. Als Scheitelpunkt für die Winkel der
        geometrischen Sichtbarkeit kommt die Außenlinie der Projektion der
         leuchtenden Fläche auf eine Querebene in Betracht, die nach vorn
        die Streuscheibe des Scheinwerfers für Abblendlicht berührt.
6.1.5   Ausrichtung nach vorn. Darf nach Maßgabe des Lenkungsausschlags
        schwanken.
6.1.6   Darf mit dem Scheinwerfer für Abblendlicht und der vorderen
        Begrenzungsleuchte zusammengebaut sein.
6.1.7   Darf nicht mit einer anderen Leuchte kombiniert sein.
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6.1.8   Darf ineinander gebaut werden mit:
6.1.8.1 dem Scheinwerfer für Abblendlicht,
6.1.8.2 der Begrenzungsleuchte.
6.1.9   Elektrische Schaltung
        Die Scheinwerfer für Fernlicht dürfen nur gleichzeitig einschalbar
        sein. Beim Übergang vom Abblendlicht zum Fernlicht ist die
        Einschaltung aller Scheinwerfer für Fernlicht erforderlich. Beim
        Übergang vom Fernlicht zum Abblendlicht müssen alle Scheinwerfer
        für Fernlicht gleichzeitig abgeschaltet werden. Die Scheinwerfer
        für Abblendlicht dürfen gleichzeitig mit den Scheinwerfern für
        Fernlicht eingeschaltet sein.
6.1.10  Einschaltkontrolle: wahlfrei, blaue, nicht blinkende
        Kontrolleuchte.
6.2     SCHEINWERFER FÜR ABBLENDLICHT
6.2.1   Anzahl: einer oder zwei.
6.2.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.2.3   Anordnung
6.2.3.1 in Richtung der Breite:
        - Ein unabhängiger Scheinwerfer für Abblendlicht darf über, unter
           oder neben einer anderen vorderen Leuchte angebracht sein;
           hierbei gilt: sind diese Leuchten übereinander angeordnet, muß
           der geometrische Mittelpunkt des Scheinwerfers für Abblendlicht
           in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen; befinden sich
           diese Leuchten nebeneinander, müssen ihre geometrischen
           Mittelpunkte symmetrisch zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
           angeordnet sein.
        -  Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
           Scheinwerfer für Abblendlicht muß so angebracht sein, daß sich
           sein geometrischer Mittelpunkt in der Längsmittel ebene des
           Fahrzeugs befindet. Ist das Fahrzeug Jedoch auch mit einem
           unabhängigen Scheinwerfer für das Fernlicht ausgerüstet, der
           neben dem Scheinwerfer für das Abblendlicht angebracht ist,
           müssen ihre geometrischen Mittelpunkte zur Längsmit tel ebene des
           Fahrzeugs symmetrisch sein.
        -  Zwei Scheinwerfer für Abblendlicht, von denen einer oder alle
           beide mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind,
           sind so anzubauen, daß ihre geometrischen Mittelpunkte
           symmetrisch zur Längsmit telebene des Fahrzeugs liegen;
6.2.3.2 in der Höhe: mindestens 500 mm und höchstens 1.200 mm über dem
        Boden ;
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6.2.3.3    in Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Vorschrift gilt als
          erfüllt, wenn der Fahrzeugführer durch das ausgestrahlte Licht
          weder unmittelbar noch mittelbar über die Rückspiegel und/oder
          andere reflektierende Flächen des Fahrzeugs behindert wird.
6.2.3.4    Im Falle zwei vorhandener Scheinwerfer für Abblendlicht darf der
          Abstand zwischen den beiden leuchtenden Flächen nicht größer als
          100 mm sein.
6.2.4     Geometrische Sichtbarkeit
          Sie wird bestimmt durch die Winkel CL und ß, wie sie in Nr. A 10 des
          Anhangs I definiert sind, nämlich:
          °^ - 15° nach oben und 10° nach unten;
          ß - 45° nach links und rechts bei einem einzigen Scheinwerfer für
          Abblendlicht; 45° nach außen und 10° nach innen bei zwei
          Scheinwerfern für Abblendlicht.
          Andere Straßenbenutzer dürfen nicht durch sekundäre Wirkungen
          gestört werden, die von Wänden oder sonstigen Bauteilen in der Nähe
          des Scheinwerfers ausgehen.
6.2.5     Ausrichtung: nach vorn.
          Darf sich in Abhängigkeit des Einschlags der Lenkvorrichtung
          schwenken lassen.
6.2.6     Darf mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und der vorderen
          Begrenzungsleuchte zusammengebaut sein.
6.2.7     Darf nicht mit einer anderen Leuchte kombiniert sein.
6.2.8     Darf mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und mit der vorderen
          Begrenzungsleuchte ineinander gebaut sein.
6.2.9     Elektrische Schaltung
          Wird das Abblendlicht eingeschaltet, muß das Fernlicht gleichzeitig
          gelöscht werden, während das Abblendlicht beim Übergang auf
          Fernlicht eingeschaltet bleiben darf.
6.2.10    Einschaltkontrolle: wahlweise.
          Grüne nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.2.11    Sonst ige Vorschriften: keine.
6.3        FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
6.3.1     Anzahl: auf jeder Seite zwei
6.3.2     Anbauschema: zwei Fahrtrichtungsanzeiger vorn und zwei
          Fahrtrichtungsanzeiger hinten.
6.3.3     Anordnung
6.3.3.1    In Richtung der Breite:
6.3.3.1.1 Für die vorderen Fahrtrichtungsanzeiger gilt, daß sie gleichzeitig
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6.3.3.1.1.1 einen Mindestabstand von 240 mm zwischen ihren leuchtenden Flächen
            haben müssen,
6.3.3.1.1.2 sich außerhalb der senkrechten Längsebenen befinden müssen, die die
            Außenkanten der leuchtenden Fläche des (der) Projektors
            (Projektoren) berühren,
6.3.3.1.1.3 einen Mindestabstand zwischen den leuchtenden Flächen und den am
            nächsten liegenden Scheinwerfern für Abblendlicht von
            - 75 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 90 cd,
            - 40 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 175 cd,
            - 20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 250 cd,
            - ^ 20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 400 cd beträgt,
            haben müssen.
6.3.3.1.2   Bei den hinteren Fahrtrichtungsanzeigern muß der Abstand zwischen
            den Innenrändern der beiden leuchtenden Flächen mindestens 180 mm
            sein.
6.3.3.2     In der Höhe: mindestens 350 mm, höchstens 1.200 mm über dem Boden.
6.3.3.3     In Längsrichtung: der sich nach vorn erstreckende Abstand zwischen
            der Querebene, die das äußerste hintere Ende des Fahrzeugs begrenzt
            und dem Bezugspunkt der hinteren Fahrtrichtungsanzeiger darf nicht
            größer als 300 mm sein.
6.3.4       Geometrische Sichtbarkeit
            HörizontaIwinkeI : siehe Anlage 2.
            Vertikalwinke1: 15° über der Horizontalen. Kann auf 5° verringert
            werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchten geringer als 750 mm ist.
6.3.5       Ausrichtung
            Die vorderen Fahrtrichtungsanzeiger dürfen die Einschlagbewegungen
            der Lenkvorrichtung mitmachen.
6.3.6       Zusammenbau mit einer oder mehreren Leuchten ist zulässig.
6.3.7       Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.8       Ineinanderbau mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.9       Elektrische Schaltung-. Das Aufleuchten der Fahrtrichtungsanzeiger
            muß unanbhängig von den anderen Leuchten erfolgen. Alle
            Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Fahrzeugseite werden durch
            dieselbe Steuereinrichtung zum Aufleuchten und zum Erlöschen
            gebracht.
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6.3.10     Funktionskontrolle: wahlweise.
           Sie darf optisch oder akustisch oder beides sein.
           Arbeitet sie optisch, so muß sie ein grünes Blinklicht ausstrahlen
           und aus allen normalen Fahrthaltungen vom Fahrzeugführer aus
           sichtbar sein; im Falle einer Funktionsstörung bei einem der
           Fahrtrichtungsanzeiger muß sie erlöschen oder ohne zu blinken
           eingeschaltet bleiben oder eine deutliche Änderung der
           Blinkfrequenz aufweisen. Arbeitet die Kontrolleinrichtung
           akustisch, so muß sie deutlich hörbar sein und im Storungsfali eine
           entsprechende wesentliche Frequenzänderung aufweisen.
6.3.11     Sonst ige Vorschriften
           Die hier genannten Merkmale sind zu messen, während die
           Lichtmaschine keine anderen stromverbrauchenden Einrichtungen als
           die für das Funktionieren des Motors und der
           Beleuchtungseinrichtungen erforderlichen Stromkreise versorgt.
6.3.11.1   Dem Einschalten des Blinksignals muß das Aufleuchten der Leuchte
           innerhalb längstens einer Senkunde folgen-, dem Ausschalten muß das
           Erlöschen der Leuchte nach längstens eineinhalb Sekunden folgen.
6.3.11.2   Für alle Fahrzeuge, deren Fahrtrichtungsanzeiger mit Gleichstrom
           versorgt werden, gilt:
6.3.11.2.1 Die Blinkfrequenz muß 90 ± 30 Perioden pro Minute betragen.
6.3.11.2.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite des Fahrzeugs müssen
           phasengleich in derselben Frequenz blinken.
6.3.11.3   Für Fahrzeuge, deren Fahrtrichtungsanzeiger mit Wechselstrom
           versorgt werden, wenn die Drehzahl des Motors in einen Bereich
           zwischen 50 % und 100 % der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs
           entsprechenden Drehzal liegt, gilt folgendes:
6.3.11.3.1 Die Blinkfrequenz muß 90 ± 30 Perioden pro Minute betragen.
6.3.11.3.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Fahrzeugseite dürfen
           gleichzeitig oder abwechselnd blinken. Die vorderen Leuchten dürfen
           nicht von hinten sichtbar sein, die hinteren Leuchten dürften nicht
           von vorn in den in der Anlage 1 definierten Zonen sichtbar sein.
6.3.11.4   Für Fahrzeuge, deren Fahrtichtungsanzeiger mit Wechselstrom
           versorgt werden, wenn die Drehzahl des Motors in einem Bereich
           zwischen der vom Hersteller angegebenen Leer I aufdrehzahl und 50 %
           der der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entsprechenden Drehzahl
           liegt, gilt folgendes:
6.3.11.4.1 Die Blinkfrequenz muß in einem Bereich zwischen 90 + 30 und 90 - 45
           Perioden pro Minute liegen.
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6.3.11.4.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Fahrzeugseite dürfen
           gleichzeitig oder abwechselnd blinken. Die vorderen Leuchten dürfen
           nicht von hinten sichtbar sein, die hinteren Leuchten dürfen nicht
           von vorn in den in der Anlage 1 definierten Zonen sichtbar sein.
6.3.11.5   Bei Funktionsstörungen eines Fahrtrichtungsanzeigers, die nicht
           durch Kurzschluß verursacht sind, müssen die übrigen Leuchten
           weiter blinken, Jedoch darf in diesem Fall die Blinkfrequenz von
           der vorgeschriebenen Frequenz abweichen, sofern das Fahrzeug nicht
           mit einer Kontrolleinrichtung ausgerüstet ist.
6.4        BREMSLEUCHTEN
6.4.1      Anzahl: eine oder zwei.
6.4.2      Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.4.3      Anordnung
6.4.3.1    In Richtung der Breite: Der Bezugspunkt muß in der Längsmittel ebene
           des Fahrzeugs liegen, wenn nur eine Bremsleuchte vorhanden ist,
           sind zwei Bremsleuchten vorhanden, so müssen deren Bezugspunkte
           symmetrisch zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.4.3.2    In der Höhe: mindestens 250 mm und höchstens 1.500 mm über dem
           Boden.
6.4.3.3    In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.4.4      Geometrische Sichtbarkeit
           HörizontaIwinke 1: 45° nach links und nach rechts.
           Vertikalwinke1: 15° über und unter der Horizontalen. Der
           Vertikalwinkel unter der Horizontalen darf Jedoch auf 5° verringert
           werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer als 750 mm ist.
6.4.5      Ausrichtung: nach hinten.
6.4.6      Zusammenbau mit einer oder mehreren anderen Leuchten ist zulässig.
6.4.7      Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.4.8      Ineinanderbau mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.4.9      Elektrische Schaltung: muß aufleuchten, wenn mindestens eine der
           Betriebsbremsen betätigt wird.
6.4.10     Einschaltkontrolle: unzulässig
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6.5     BEGRENZUNGSLEUCHTEN
6.5.1   Anzahl: eine oder zwei
6.5.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.5.3   Anordnung
6.5.3.1 In Richtung der Breite:
        Eine unabhängige Begrenzungsleuchte darf über oder unter oder neben
        einer anderen vorderen Leuchte angebaut sein; hierfür gilt: sind
        die Leuchten übereinander angeordnet, muß der geometrische
        Mittelpunkt der Begrenzungsleuchte auf der Längsmit tel ebene des
        Fahrzeugs liegen; sind die Leuchten nebeneinander angeordnet,
        müssen deren geometrische Mittelpunkte symmetrisch zur
        Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen.
        Eine mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaute
        Begrenzungsleuchte muß so angeordnet sein, daß ihr geometrischer
        Mittelpunkt in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegt.
        Zwei Begrenzungsleuchten, von denen die eine oder beide mit einer
        anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind, müssen so
        angeordnet sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
        zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.5.3.2 In der Höhe: mindestens 350 mm, höchstens 1.200 mm über dem Boden.
6.5.3.3 In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug.
6.5.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Horizontalwinkel: 80° nach rechts und nach links im Falle einer
        einzigen Begrenzungsleuchte; 80° nach außen und 45° nach innen im
        Falle zweier Begrenzungsleuchten.
        Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Dieser Winkel darf jedoch auf 5° vermindert werden,
        wenn die Leuchte in einer Höhe von weniger als 750 mm über dem
        Boden angebaut ist.
6.5.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Die Leuchte darf die Einschlagbewegung der Lenkvorrichtung
        mitmachen.
6.5.6   Zusammenbau mit jeder anderen Leuchte ist zulässig.
6.5.7   Ineinanderbau mit Jeder anderen vorderen Leuchte ist zulässig.
6.5.8   Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.5.9   Einschaltkontrolle: wahlfrei.
        Grüne nichtblinkende Kontrolleuchte.
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6.5.10  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.6     SCHLUSSLEUCHTEN
6.6.1   Anzahl: eine oder zwei.
6.6.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.6.3   Anordnung
6.6.3.1 In Richtung der Breite: Der Bezugspunkt muß im Falle einer einzigen
        Schlußleuchte in der Längmittelebene des Fahrzeugs liegen, im Falle
        von zwei SehluBleuchten müssen deren Bezugspunkte symmetrisch zur
        Längsmittelebene des Fahrzeugs liegen.
6.6.3.2 In der Höhe: mindestens 250 mm und höchstens 1.500 mm über dem
        Boden.
6.6.3.3 In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.6.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Horizontalwinkel: 80° nach links und nach rechts im Falle einer
        einzigen Schlußleuchte; 80° nach außen und 45° nach innen im Falle
        von zwei Schlußleuchten.
        Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15 e nach oben und
        15° nach unten. Der Vertikalwinkei nach unten darf Jedoch auf 5°
        verringert werden, wenn die Schlußleuchte in einer Höhe von weniger
        als 750 mm angebaut ist.
6.6.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.6.6   Zusammenbau mit jeder anderen hinteren Leuchte ist zulässig.
6.6.7    Ineinanderbau mit der Bremsleuchte oder dem hinteren, nicht
        dreieckigen Rückstrahler oder mit beiden ist zulässig.
6.6.8   Elektrische Schaltung: keine besondere Vorschrift.
6.6.9   Einschaltkontrolle: wahlfrei. Ihre Funktion muß gegebenenfalls von
        der für die Begrenzungsleuchte vorgesehenen Einrichtung
        gewährleistet sein.
6.6.10  Sonstige Vorschriften: keine.
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6.7          SEITLICHE, NICHT DREIECKIGE RÜCKSTRAHLER
6.7.1        Anzahl je Seite: einer oder zwei der Klasse 1. ( 1 )
6.7.2        Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.7.3        Anordnung
6.7.3.1       In Richtung der Breite: keine besonderen Vorschriften.
6.7.3.2       In der Höhe: mindestens 300 mm und höchstens 900 mm über dem Boden.
6.7.3.3       In Längsrichtung: so, daß der Rückstrahier unter normalen Umständen
             weder vom Fahrzeugführer noch vom Beifahrer noch von deren
             Bekleidung verdeckt wird.
6.7.4        Geometrische Sichtbarkeit
             Horizontalwinkel: 30° nach vorn und nach hinten.
             Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
             15° nach unten. Der Winkel nach unten darf jedoch auf 5° verringert
             werden, wenn der Rückstrahler in einer Höhe von weniger als 750 mm
             angebracht ist.
6.7.5        Ausrichtung: Die Bezugsachse der Rückstrahler muß senkrecht zur
             Längsmittel ebene des Fahrzeugs verlaufen und nach außen
             ausgerichtet sein. Vorn angebrachte Rückstrahler dürfen die
             Schwenkbewegung der Lenkvorrichtung mitmachen.
6.7.6        Zusammenbau mit anderen Signaleinrichtungen ist zulässig.
6.8          HINTERE, NICHT DREIECKIGE RÜCKSTRAHLER
6.8.1        Anzahl: einer der Klasse 1 ( D .
6.8.2        Anbauschema: keine besondere Vorschrift.
6.8.3        Anordnung
6.8.3.1       In Richtung der Breite: Der Bezugsmittelpunkt muß auf der
             Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.8.3.2       In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 900 mm über dem Boden.
6.8.3.3       In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
(1) Entsprechend der Klassifizierung in der Richtlinie 76/757/EWG zur
    Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über
    Rückstrahler für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger.
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6.8.4 Geometrische Sichtbarkeit
      Hörizontalwinke 1: 30° nach links und nach rechts.
      Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
      nach unten. Der Winkel nach unten darf jedoch auf 5° verringert
      werden, wenn der Rückstrahler in einer Höhe von weniger als 750 mm
      am Fahrzeug angebracht ist.
6.8.5 Ausrichtung: nach hinten.
6.8.6 Zusammenbau mit jeder anderen Leuchte ist zulässig.
6.8.7 Sonstige Vorschriften: Die leuchtende Fläche des Rückstrahlers darf
      mit anderen Heckleuchten gemeinsame Teile haben.
6.9   PEDALRÜCKSTRAHLER
6.9.1 Anzahl: vier Rückstrahler oder Rückstrahlergruppen.
6.9.2 Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.9.3 Sonst ige Vorschriften
      Der Rückstrahler muß vertieft in seine Umrahmung eingebaut sein.
      Die Rückstrahler sind so in den Pedalkörper einzubauen, daß sie vom
      Fahrzeug aus nach vorn und nach hinten gut sichtbar sind. Die
      Bezugsachse der Rückstrahler, die in ihrer Form an die Form des
      Pedal körpers angepaßt sein müssen, verläuft senkrecht zur
      Pedalachse. Die Pedal rückstrahier dürfen nur an den Pedalen des
      Fahrzeugs angebracht sein, die über Kurbeln oder ähnliche
      Vorrichtungen anstelle des Motors als Mittel zur Fortbewegung
      dienen können. Sie dürfen nicht an Pedalen angebracht sein, die zur
      Führung des Fahrzeugs oder dem Fahrer oder dem Beifahrer als
      Fußraste dienen.
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                                     ANLAGE 1
        SICHTBARKEIT DER ROTEN LEUCHTEN NACH VORN UND DER WEISSEN LEUCHTEN
                                    NACH HINTEN
 (Siehe Nr. B 9 des Anhangs 1 und Nr. 6.3.11.4.2 dieses Anhangs)
Sichtbarkelt eines weißen
Lichts nach hinten
AbblIdung 2
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                    ANLAGE 2
                   Anbauschema
2 Fahrtrichtungsanzeiger vorn und zwei hinten,
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                                     ANLAGE 3
                                BESCHREIBUNGSBOGEN
  BETREFFEND DEN ANBAU DER BELEUCHTUNGS- UND LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR EINEN
                      TYP EINES ZWEIRÄDRIGEN KLEINKRAFTRADES
       (dem Antrag auf Bauartgenehmigung beizufügen, falls diese unabhängig
       von dem Antrag auf Betriebserlaubnis für das Fahrzeug gestellt wird)
 Ordnungsnummer (vom Antragstel1er zugeteilt):
Dem Antrag auf Bauartgenehmigung betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines zweirädrigen Kleinkraftrades sind
die Angaben zu folgenden Punkten des Anhangs II der Verordnung (EWG) Nr. ... des
Rates vom ..., Buchstabe A, beizufügen:
0.1
0.2
0.4 bis 0.6
8 bis 8.4
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                                       ANLAGE 4
                                                        Name der Behörde
EWG-BAUARTGENEHM IGUNGSBOGEN BETREFFEND DEN ANBAU VON BELEUCHTUNGS- UND
LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR EINEN TYP EINES ZWEIRÄDRIGEN KLEINKRAFTRADES
                                        MUSTER
PROTOKOLL Nr. ... des technischen Dienstes ... vom ...
Nr. der Bauartgenehmigung ... Nr. der Erweiterung der Betriebserlaubnis ...
1            Fabr i kmarke oder Hände Isbeze i chnung
2            Fahrzeugtyp
3            Name und Anschrift des Herstellers
4            Gegebenenfalls Name und Anschrift des Beauftragten des Herstellers
5            An dem für die Prüfungen vorgeführten Fahrzeug vorhandene
             vorgeschriebene Beleuchtungseinr ichtungen*1)
5.1          Scheinwerfer für Abblendlicht
5.2          Schlußleuchten
5.3          Seitliche, nicht dreieckige Rückstrahler
5.4          Hintere, nicht dreieckige Rückstrahler
5.5          Pedalrückstrahler*2)
6            An dem für die Prüfungen vorgeführten Fahrzeug vorhandene zulässige
             Be Ieuchtungse i nr i chtungen(1)
6.1          Scheinwerfer für Fernlicht: Ja/nein(*)
6.2          Fahrtrichtungsanzeiger: Ja/nein***
(1) Fur jede Einrichtung auf einem besonderen Bogen die ordnungsgemäß
    festgestellten Einrichtungstypen aufführen, die den
    Anbauvorschriften im Sinne dieses Anhangs entsprechen.
(2) Nur für mit Pedale ausgerüstete zweirädrige Kleinkrafträder.
(*) Nichtzutreffendes streichen.
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6.3          Bremsleuchten: Ja/nein(*>
6.4          Begrenzungsleuchten: Ja/nein**)
7            Unterschiediiche Bauarten:
8            Fahrzeug der Bauartgenehmigungsstelle vorgeführt am
9            Die Bauartgenehmigung wird erteilt/verweigert <*)
10           Ort
11           Datum
12           Unterschrift
(*) Nichtzutreffendes streichen.
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                             ANHANG III
           VORSCHRIFTEN FÜR DREIRÄDRIGE KLEINKRAFTRÄDER
1     Jedes dreirädrige Kleinkraftrad muß mit nachstehend aufgeführten
      Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein:
1.1   Scheinwerfer für Abblendlicht,
1.2   BegrenzungsIeuchte,
1.3   Schlußleuchte,
1.4   hinterer, nicht dreieckiger Rückstrahler,
1.5   Pedal rückstrahier (gilt nur für mit Pedalen ausgerüstete
      dreirädrige Kleinkrafträder).
2.    Dreirädrige Kleinkrafträder dürfen außerdem mit nachstehenden
      Beleuchtungs- und Lichtsignalen ausgerüstet sein:
2.1   Scheinwerfer für Fernlicht,
2.2   Fahrtrichtungsanzeiger,
2.3   Bremsleuchten.
3     Der Anbau der unter 1 und 2 genannten Beleuchtungs- und
      Lichtsignaleinrichtungen muß den zutreffenden Bestimmungen der Nr
      6 entsprechen.
4     Der Anbau anderer Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen als
      den unter 1 und 2 genannten ist nicht zulässig.
5     Die für Krafträder zugelassenen Beleuchtungs- und
      Lichtsignaleinrichtungen sind auch an Kleinkrafträdern zulässig.
6     Besondere Vorschriften für den Anbau
6.1   SCHEINWERFER FÜR FERNLICHT
6.1.1 Anzahl: einer oder zwei.
      Bei dreirädrigen Kleinkrafträdern, deren größte Breite 1.300 mm
      übertrifft, sind Jedoch zwei Scheinwerfer für Fernlicht
      vorgeschr ieben.
6.1.2 Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
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6.1.3   Anordnung
6.1.3.1 In Richtung der Breite:
        - Ein unabhängiger Scheinwerfer für Fernlicht darf über, unter
           oder neben einer anderen vorderen Leuchte angebracht sein, sind
           diese Leuchten übereinander angeordnet, muß der geometrische
           Mittelpunkt des Scheinwerfers für Fernlicht in der
           Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen; sind diese Leuchten
           nebeneinander angeordnet, müssen ihre geometrischen Mittelpunkte
           symmetrisch zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs angeordnet sein.
        -  Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
           Scheinwerfer für Fernlicht muß so angebaut sein, daß sich sein
           geometrischer Mittelpunkt in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
           befindet. Ist das Fahrzeug Jedoch auch mit einem unabhängigen
           Scheinwerfer für das Abblendlicht ausgerüstet, der neben dem
           Scheinwerfer für das Fernlicht angebracht ist, müssen ihre
           geometrischen Mittelpunkte zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
           symmetrisch sein.
        -  Zwei Scheinwerfer für Fernlicht, von denen einer oder alle beide
           mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind so
           anzubauen, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch zur
           Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.1.3.2 In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Bedingung gilt als
        erfüllt, wenn das ausgestrahlte Licht den Fahrzeugführer weder
        mittelbar noch unmittelbar über Rückspiegel und/oder sonstige
        spiegelnde Fahrzeugflächen stört.
6.1.3.3 Im Falle eines einzigen Scheinwerfers für Fernlicht darf der
        Abstand zwischen dem Rand der leuchtenden Fläche und dem Rand der
        leuchtenden Fläche des Scheinwerfers für Abblendlicht nicht größer
        als 100 mm sein.
6.1.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Die Sichtbarkeit der leuchtenden Fläche muß auch in den Zonen, die
        in der in Betracht kommenden Beobachtungsrichtung nicht beleuchtet
        erschienen, innerhalb eines divergierenden Raumes gewährleistet
        sein, der von den sich an die gesamte Außenlinie der leuchtenden
        Fläche anlehnenden und zur Bezugsachse des Projektors einen Winkel
        von mindestens 5° bildenden Mantel I inien begrenzt ist. Als
        Scheitelpunkt der Winkel für die geometrische Sichtbarkeit kommt
        die Außenlinie der Projektion der leuchtenden Fläche auf eine
        Querebene in Betracht, die den vorderen Teil der Streuscheibe des
        Scheinwerfers für Fernlicht berührt.
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6.1.5   Ausrichtung nach vorn.
        Darf die Einschlagbewegung der Lenkvorrichtung mitmachen.
6.1.6   Zusammenbau mit dem Scheinwerfer für Abblendlicht und der
        Begrenzungsleuchte ist zulässig.
6.1.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.1.8   Ineinanderbau ist zulässig mit:
6.1.8.1 dem Scheinwerfer für Abblendlicht,
6.1.8.2 der Begrenzungsleuchte.
6.1.9   ElektrIsche Schaltung
        Die Scheinwerfer für Fernlicht dürfen nur gleichzeitig einschaltbar
        sein. Beim Übergang vom Abblendlicht zum Fernlicht ist die
        Einschaltung aller Scheinwerfer für Fernlicht erforderlich. Beim
        Übergang vom Fernlicht zum Abblendlicht müssen alle Scheinwerfer
        für Fernlicht gleichzeitig abgeschaltet werden. Die Scheinwerfer
        für Abblendlicht dürfen gleichzeitig mit den Scheinwerfern für
        Fernlicht eingeschaltet sein.
6.1.10  Einschaltkontrolle: wahlfrei
        Blaue nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.2     SCHEINWERFER FÜR ABBLENDLICHT
6.2.1   Anzahl: eine oder zwei.
        Bei dreirädrigen Kleinkrafträdern mit einer größten Breite von mehr
        als 1.300 mm, sind Jedoch zwei Scheinwerfer für Abblendlicht
        vorgeschr ieben.
6.2.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.2.3   Anordnung
6.2.3.1  In Richtung der Breite:
        -   Ein unabhängiger Scheinwerfer für Abblendlicht darf über, unter
            oder neben einer anderen Leuchte angebracht sein; sind diese
            Leuchten übereinander angebracht, muß sich der geometrische
            Mittelpunkt des Scheinwerfers für Abblendlicht in der
            Längsmit tel ebene des Fahrzeugs befinden; sind diese Leuchten
            nebeneinander angebracht, müssen ihre geometrischen Mittelpunkte
            symmetrisch zu der Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
        -   Ein mit einer anderen Leuchte ineinandergebauter Scheinwerfer
            für Abblendlicht muß so angebracht sein, daß sein geometrischer
            Mittelpunkt in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegt. Ist
            das Fahrzeug Jedoch auch mit einem unabhängigen Scheinwerfer für
            das Fernlicht ausgerüstet, der neben dem Scheinwerfer für das
            Abblendlicht angebracht ist, müssen ihre geometrischen
            Mittelpunkte zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs symmetrisch
            sein.
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        -   Zwei Scheinwerfer für Abblendlicht, von denen einer oder beide
            mit einer anderen Leuchte ineinandergebaut sind, müssen so
            angebracht sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
            zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
            Im Falle eines Fahrzeugs mit zwei Scheinwerfern für Abblendlicht
            dürfen sich die am weitesten von der Längsmittel ebene des
            Fahrzeugs entfernten Ränder der leuchtenden Flächen nicht weiter
            als 400 mm von dem äußersten Punkt der Breite über alles
            entfernt befinden.
        -   Die inneren Ränder der leuchtenden Flächen müssen einen
            gegenseitigen Abstand von mindestens 500 mm haben. Dieser
            Abstand kann auf 400 mm verkürzt werden, wenn die Höchstbreite
            des Fahrzeugs weniger als 1300 mm beträgt.
6.2.3.2  In der Höhe: mindestens 500 mm, höchstens 1.200 mm über dem Boden.
6.2.3.3  In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Bestimmung gilt als
        erfüllt, wenn das ausgestrahlte Licht den Fahrzeugführer weder
        unmittelbar noch mittelbar über die Rückspiegel oder andere
        spiegelnde Flächen des Fahrzeugs stört.
6.2.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Sie wird durch die Winke lot und B bestimmt, wie sie in Nr. A 10 des
        Anhangs I festgelegt sind:
        00 - 15° nach oben und 10° nach unten-,
        ß - 45° nach links und nach rechts bei einem einzigen Scheinwerfer
         für Abblendlicht, 45° nach außen und 10° nach innen bei zwei
        Scheinwerfern für Abblendlicht.
6.2.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Darf die Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung mitmachen.
6.2.6    Zusammenbau mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und der
        Begrenzungsleuchte ist zulässig.
6.2.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
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6.2.8   Ineinanderbau mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und der
        Begrenzungsleuchte ist zulässig.
6.2.9   Elektrische Schaltung
        Die Einschaltung des Scheinwerfers für Abblendlicht muß
        gleichzeitig das Löschen des Scheinwerfers für Fernlicht bewirken,
        während der Scheinwerfer für Abblendlicht eingeschaltet bleiben
        darf, wenn der Scheinwerfer für Fernlicht leuchtet.
6.2.10  Schaltkontrolle: wahlfrei.
        Grüne, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.2.11  Sonst ige Vorsehr iften: keine.
6.3     FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
6.3.1   Anzahl: zwei auf Jeder Seite.
6.3.2   Anbauschema: zwei Fahrtrichtungsanzeiger vorn und zwei
        Fahrtrichtungsanzeiger hinten.
6.3.3   Anordnung
6.3.3.1 In Richtung der Breite:
        -  die am weitesten von der Längsmittel ebene befindlichen Ränder
           der leuchtenden Fläche dürfen sich nicht mehr als 400 mm vom
           äußersten Punkt der Breite über alles des Fahrzeugs entfernt
           bef inden;
        -  die inneren Ränder der leuchtenden Flächen müssen voneinander
           eine Abstand von mindestens 500 mm haben;
        -  sie müssen einen Mindestabstand zwischen den leuchtenden Flächen
           und den am nächsten leigenden Scheinwerfern für Abblendlicht von
           -  75 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 90 cd,
           -  40 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 175 cd,
           -  20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 250 cd,
           - ^ 20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 400 cd
             beträgt, haben.
6.3.3.2 In der Höhe: mindestens 350 mm, höchstens 1.500 mm über dem Boden.
6.3.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Horizontalwinkel: siehe Anlage 2,
        Vertikalwinkel: von der Horizontalen aus 15° nach oben.
        Dieser Winkel kann auf 5° verringert werden, wenn die Anbauhöhe der
        Leuchten am Fahrzeug geringer als 750 mm ist.
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6.3.5      Ausrichtung
           Die vorderen Fahrtrichtungsanzeiger dürfen die Einschlagbewegungen
           der Lenkvorrichtung mitmachen.
6.3.6      Zusammenbau mit einer oder mehreren Leuchten ist zulässig.
6.3.7      Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.8      Ineinanderbau mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.9      Elektrische Schaltung
           Das Aufleuchten der Fahrtrichtungsanzeiger muß unabhängig von den
           anderen Leuchten erfolgen. Alle Fahrtrichtungsanzeiger auf der
           gleichen Fahrzeugseite werden durch die gleiche SteuereInrichung
           zum Aufleuchten und Erlöschen gebracht.
6.3.10     Funktionskontrolle: wahlfrei
           Sie darf optisch oder akustisch oder auch beides sein. Ist sie
           optisch, muß es sich um ein grünes Blinklicht handeln; sie muß aus
           allen normalen Fahrhaltungen sichtbar sein; sie muß erlöschen oder
           stetig brennen oder eine wesentliche Frequenzänderung im Falle
           einer Funktionsstörung bei einem der Fahrtrichtungsanzeiger
           aufweisen. Ist sie akustisch, muß sie deutlich hörbar sein und im
           Störungsfall eine entsprechende wesentliche Frequenzänderung
           aufweisen.
6.3.11     Sonstige Vorschriften
           Die genannten Merkmale sind zu messen, wenn die Lichtmaschine keine
           anderen stromverbrauchenden Einrichtungen versorgt als die für das
           Funktionieren des Motors und der Beleuchtungseinrichtung
           erforderlichen Stromkreise.
6.3.11.1   Die Leuchte muß spätestens eine Sekunde nach Einschaltung des
           Blinksignals aufleuchten. Sie muß spätestens eineinhalb Sekunden
           nach dem Ausschalten erlöschen.
6.3.11.2   Für alle Fahrzeuge, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger mit
           Gleichstrom funktionieren, gilt:
6.3.11.2.1 Die Blinkfrequenz ist 90 ± 30 Perioden pro Minute;
6.3.11.2.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite blinken phasengleich
           in derselben Frequenz.
6.3.11.3   Für Fahrzeuge, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger mit
           Wechselstrom funkt Ionen, wenn die Drehzahl des Motors zwischen 50 %
           und 100 % der Drehzahl liegt, die der Höchstgeschwindigkeit des
           Fahrzeugs entspricht, gilt folgendes:
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6.3.11.3.1 Die Blinkfrequenz ist 90 ± 30 Perioden pro Minute.
6.3.11.3.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite blinken gleichzeitig
           oder wechselweise. Die vorderen Fahrtrichtungsanzeiger dürfen von
           hinten nicht sichtbar sein, die hinteren dürfen in den in der
           Anlage 1 festgelegten Zonen nicht sichtbar sein.
6.3.11.4   Für Fahrzeuge, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger mit Gleichstrom
           funktionieren, wenn die Drehzahl des Motors zwischen der vom
           Hersteller genannten Leer I aufdrehzahl und 50 % der Drehzahl liegt,
           die der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entspricht, gilt
           folgendes:
6.3.11.4.1 Die Blinkfrequenz liegt zwischen 90 + 30 und 90 - 45 Perioden pro
           Minute.
6.3.11.4.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite dürfen gleichzeitig
           oder wechselseitig blinken. Die vorderen Fahrtrichtungsanzeiger
           dürfen von hinten nicht sichtbar sein, die hinteren dürfen in den
           in der Anlage 1 festgelegten Zonen nicht sichtbar sein.
6.3.11.5   Bei Funktionsstörungen eines Fahrtrichtungsanzeigers, die nicht
           durch Kurzschluß verursacht sind, müssen die übrigen Leuchten
           weiter blinken, doch muß in diesem Fall die Blinkfrequenz von der
           vorgeschriebenen abweichen, es sei denn, das Fahrzeug sei mit einer
           Kontrolleinrichtung ausgerüstet.
6.4        BREMSLEUCHTEN
6.4.1      Anzahl: eine oder zwei. Für Kleinkrafträder mit zwei Hinterrädern
           sind Jedoch zwei Bremsleuchten vorgeschrieben.
6.4.2      Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.4.3      Anordnung
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6.4.3.1 In Richtung der Breite: Der Bezugspunkt muß in der Längsmit tel ebene
        des Fahrzeugs liegen, wenn dieses nur eine Bremsleuchte hat; hat es
        zwei Bremsleuchten, müssen diese symmetrisch zur Längsmit tel ebene
        des Fahrzeugs angeordnet sein. Bei Fahrzeugen mit zwei Hinterrädern
        beträgt der Abstand zwischen den beiden Leuchten mindestens 600 mm.
        Dieser Abstand darf auf 400 mm verringert werden, wenn die größte
        Breite des Fahrzeugs weniger als 1.300 mm beträgt.
6.4.3.2 In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1.500 mm über dem Boden.
6.4.3.3 In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.4.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.4.6   Zusammenbau mit einer oder mehreren hinteren Leuchten ist zulässig.
6.4.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.4.8   Ineinanderbau mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.4.9   Elektrische Schaltung: muß aufleuchten, wenn mindestens eine der
        Betriebsbremsen betätigt wird.
6.4.10  Einschaltkontrolle: nicht zulässig.
6.5     BEGRENZUNGSLEUCHTEN
6.5.1   Anzahl: eine oder zwei.
        Dreirädrige Kleinkrafträder, deren größte Breite mehr als 1.300 mm
        beträgt, müssen jedoch mit zwei Begrenzungsleuchten ausgerüstet
        sein.
6.5.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.5.3   Anordnung
6.5.3.1 In Richtung der Breite:
        -   Eine unabhängige Begrenzungsleuchte darf über, unter oder neben
           einer anderen vorderen Leuchte angeordnet sein; sind diese
           Leuchten übereinander angeordnet, muß sich der geometrische
           Mittelpunkt der Begrenzungsleuchte in der Längsmittelebene des
           Fahrzeugs befinden; sind diese Leuchten nebeneinander
           angeordnet, müssen ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
           zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
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        -   Eine mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaute
            Begrenzungsleuchte muß so angeordnet sein, daß ihr geometrischer
            Mittelpunkt in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegt.
        -   Zwei Begrenzungsleuchten, von denen eine oder alle beide mit
            einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind, müssen so
            angeordnet sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
            zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
        -   Bei einem Fahrzeug mit zwei Begrenzungsleuchten: dürfen sich die
            Ränder der am weitesten von der Längsmittel ebene des Fahrzeugs
            entfernten leuchtenden Flächen nicht weiter als 400 mm vom
            äußersten Punkt der Breite über alles des Fahrzeugs entfernt
            befinden;
        -   der Mindestabstand zwischen den inneren Rändern der beiden
             leuchtenden Flächen muß mindesten 500 mm betragen.
6.5.3.2 In der Höhe: mindestens 350 mm, höchstens 1.500 mm über dem Boden.
6.5.3.3  In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug.
6.5.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Hörizontalwinkel: 80° nach links und nach rechts bei einer einzigen
        Begrenzungsleuchte; 80° nach außen und 45° nach innen bei zwei
        BegrenzungsIeuchten.
        Vertikalwinkel: von der Horizontale ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Der von der Horizontalen ausgehende Winkel nach unten
        darf jedoch auf 5° verringert werden, wenn die Anbauhöhe der
        Leuchte kleiner als 750 mm ist.
6.5.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Die Leuchte darf die Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung
        mitmachen.
6.5.6   Zusammenbau mit jeder anderen vorderen Leuchte ist zulässig.
6.5.7    Ineinanderbau mit Jeder anderen vorderen Leuchte ist zulässig.
6.5.8   Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.5.9   Einschalkontrolle: wahlfrei.
        Grüne, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.5.10  Sonstige Vorschriften: keine.
6.6     SCHLUSSLEUCHTEN
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6.6.1        Anzahl: eine oder zwei.
             Kleinkrafträder mit zwei Hinterrädern müssen jedoch mit zwei
             Schlußleuchten ausgerüstet sein.
6.6.2        Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.6.3        Anordnung
6.6.3.1       In Richtung der Breite: Ist nur eine Schlußleuchte vorhanden, muß
             der Bezugspunkt in der Längmittelebene des Fahrzeugs liegen; im
             Falle von zwei Schlußleuchten müssen diese symmetrisch zur
             Längsmittel ebene des Fahrzeugs angeordnet sein. Für Fahrzeuge mit
             zwei Hinterrädern gilt folgendes: Der Abstand zwischen den beiden
             Leuchten beträgt mindestens 600 mm. Dieser Abstand darf auf 400 mm
             verringert werden, wenn die größte Breite des Fahrzeugs weniger als
             1.300 mm beträgt.
6.6.3.2       In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1.200 mm über dem Boden.
6.6.3.3       In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.6.4        Geometrische Sichtbarkeit
             Horizontalwinkel: 80° nach links und nach rechts bei einer
             Schlußleuchte, 80° nach außen und 45° nach innen bei zwei
             Schlußleuchten.
             VertikalwinkeI : von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
             nach unten. Der Winkel nach unten darf Jedoch auf 5° verringert
             werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte weniger als 750 mm beträgt.
6.6.5        Ausrichtung: nach hinten.
6.6.6        Zusammenbau mit jeder anderen hinteren Leuchte ist zulässig.
6.6.7         Ineinanderbau mit der Bremsleuchte oder dem hinteren nicht
             dreieckigen Rückstrahler oder mit beiden ist zulässig.
6.6.8        Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.6.9        Einschaltkontrolle: wahlfrei.
             Sie muß gegebenenfalls mit der Einschaltkontrolle der
             Begrenzungsleuchten kombiniert sein.
6.6.10       Sonstige Vorschriften: keine.
6.7          HINTERE, NICHT DREIECKIGE RÜCKSTRAHLER
6.7.1        Anzahl: einer oder zwei der Klasse 1.(1)
             Bei dreirädrigen Kleinkrafträdern, deren größte Breite mehr als
             1000 mm beträgt, sind jedoch zwei hintere, nicht dreieckige
             Rückstrahler vorgeschrieben.
(1) Entsprechend der Klassifizierung in der Richtlinie 76/757/EWG zur
    Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über
    Rückstrahler für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger.
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6.7.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.7.3   Anordnung
6.7.3.1 In Richtung der Breite: Ist nur ein Rückstrahler vorhanden, muß
        sein Bezugspunkt in der Längsmittelebene des Fahrzeugs liegen. Im
        Falle von zwei Rückstrahlern müssen diese symmetrisch zur
        Längsmittelebene des Fahrzeugs angeordnet sein.
        Bei einem Fahrzeug mit zwei hinteren Rückstrahlern:
        darf der von der Fahrzeuglängsmittelebene am weitesten entfernte
        Punkt der leuchtenden Flächen nicht mehr als 400 mm vom äußersten
        Punkt der Breite über alles des Fahrzeugs entfernt sein;
        der Abstand zwischen den inneren Rändern der Rückstrahler muß
        mindestens 500 mm betragen. Dieser Abstand darf auf 400 mm
        verringert sein, wenn die größte Breite des Fahrzeugs weniger als
        1.300 mm beträgt.
6.7.3.2 In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 900 mm über dem Boden.
6.7.3.3 In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.7.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Horizontalwinkel: 30° nach rechts und nach links.
        Vertikaiwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Der Winkel nach unten darf Jedoch auf 5° verringert
        werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer ist als 750 mm.
6.7.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.7.6   Zusammenbau mit Jeder anderen Leuchte ist zulässig.
6.7.7   Sonstige Vorschriften: Die leuchtende Fläche des Rückstrahlers darf
        mit anderen Heckleuchten gemeinsame Teile haben.
6.8     PEDALRÜCKSTRAHLER
6.8.1   Anzahl: vier Rückstrahler oder Rückstrahlergruppen.
6.8.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
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6.8.3 Sonst ige Vorsehriften
      Die leuchtende Fläche des Rückstrahlers muß versenkt in der
      Umrahmung liegen. Die Rückstrahler sind so in den Pedal körper
      einzubauen, daß sie nnach vorn und nach hinten gut sichtbar sind.
      Die Bezugsachse der Rückstrahler, die in ihrer Form der Form des
      Pedalkörpers angepaßt sein müssen, muß senkrecht zur Pedalachse
      liegen. Pedal rückstrahier dürfen nur in Pedale eingebaut sein, die
      über Kurbeln oder ähnliche Einrichtungen dazu dienen, das Fahrzeug
      ohne Inanspruchnahme de Motors fortzubewegen. Sie dürfen nicht in
      Pedale eingebaut sein, die als Bedienteile des Fahrzeugs oder
      lediglich als Fußraste für den Fahrer oder den Beifahrer dienen.
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                                    ANLAGE 1
            SICHTBARKEIT DER ROTEN LEUCHTEN NACH VORN UND DER WEISSEN
                              LEUCHTEN NACH HINTEN
(Siehe Nr. B 9 des Anhangs I und Nr. 6.3.11.4.2 dieses Anhangs)
                                                     Sichtbarkeit eines roten
                                                     Lichts nach vorn
                                                     AbbiIdung 1
       ZONE 1
                                                            ZONE 2
Sichtbarkeit eines weißen
Lichts nach hinten
              Abb!Idung 2
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          ANLAGE 2
        Anbauschema
  Fahrtr ichtungsanzelger
Geometrische Sichtbarkeit
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                                    ANLAGE 3
                               BESCHREIBUNGSBOGEN
                            BETREFFEND DEN ANBAU DER
            BELEUCHTUNGS- UND LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR EINEN TYP
                       EINES DREIRÄDRIGEN KLEINKRAFTRADES
      (dem Antrag auf Bauartgenehmigung beizufügen, falls diese unabhängig
      von dem Antrag auf Betriebserlaubnis für das Fahrzeug gestellt wird)
  Ordnungsnummer (vom Antragstel1er zugetreilt):
Den Antrag auf Bauartgenehmigung betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines dreirädrigen Kleinkraftrades sind
die Angaben zu folgenden Punkten des Anhangs II der Verordnung (EWG) Nr. ... des
Rates vom ..., Buchstabe A, beizufügen:
0.1
0.2
0.4 bis 0.6
8 bis 8.4
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                                      ANLAGE 4
                                    Name der Behörde
BAUARTGENEHM IGUNGSBOGEN BETREFFEND DEN ANBAU DER BELEUCHTUNGS- UND
LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR EINEN TYP EINES DREIRÄDRIGEN KLEINKRAFTRADES
                                       MUSTER
Protokoll Nr. ... des technischen Dienstes ... vom ...
Nr. der Bauartgenehmigung ... Nr. der Erweiterung der Betriebserlaubnis
1             Fabr ikmarke oder Hände Ismarke des Fahrzeugs
2             Typ des Fahrzeugs
3             Name und Anschrift des Herstellers
4             Gegebenenfalls Name und Anschrift des Beauftragten des Herstellers
5             An dem für die Prüfungen vorgeführten Fahrzeug vorhandene
              vorgeschr iebene Beleuchtungseinrichtungen*1)
5.1           Scheinwerfer für Abblendlicht
5.2           Begrenzungsleuchten
5.3           Schlußleuchten
5.4           Hintere, nicht dreieckige Rückstrahler
5.5           Pedalrückstrahler*2)
6             An dem für die Prüfungen vorgeführten Fahrzeug vorhandene zulässige
              Beleuchtungseinr ichtungend)
6.1           Scheinwerfer für Fernlicht: Ja/nein**)
6.2           Fahrtrichtungsanzeiger: Ja/nein**)
6.3           Bremsleuchten: Ja/nein**)
(1) Für jede Einrichtung auf einem besonderen Bogen die ordnungsgemäß
    festgestellten Einrichtungstypen aufführen, die den
    Anbauvorschriften im Sinne dieses Anhangs entsprechen.
(2) Nur für mit Pedale ausgerüstete dreirädrige Kleinkrafträder.
(*) Nichtzutreffendes streichen.
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7            Unterschiediiche Bauarten
8            Fahrzeug zur Bauartgenehmigung vorgeführt am
9            Die Bauartgenehmigung wird erteiIt/versagt(*)
10           Ort
11           Datum
12           Unterschrift
(*) Nichtzutreffendes streichen.
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                           ANHANG IV
            VORSCHRIFTEN FÜR ZWEIRÄDRIGE KRAFTRÄDER
1   Ein zweirädriges Kraftrad muß mit nachstehenden Beleuchtungs- und
    Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein:
1.1 Scheinwerfer für Fernlicht,
1.2 Scheinwerfer für Abblendlicht,
1.3 Fahrtrichtungsanzeiger,
1.4 Bremsleuchte,
1.5 BegrenzungsIeuchte,
1.6 Schlußleuchte,
1.7 Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen,
1.8 hinterer, nicht dreieckiger Rückstrahler.
2   Ein zweirädriges Kraftrad darf ferner mit nachstehend genannten
    Beleuchungs- und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein:
2.1 Nebelscheinwerfer,
2.2 Nebel Schluß leuchte,
2.3 Warnblinklicht,
2.4 seitlichen, nicht dreieckigen Rückstrahlern.
3   Der Anbau der in den Nummern 1 und 2 genannten Beleuchtungs- und
    Lichtsignaleinrichtungen muß nach den einschlägigen, unter 6
    genannten Bestimmungen erfolgt sein.
4   Der Anbau anderer als der unter 1 und 2 genannten Beleuchtungs- und
    Lichtsignaleinrichtungen ist untersagt.
5   Für vierrädrige Kraftfahrzeuge zugelassene Beleuchtungs- und
    Lichtsignaleinrichtungen sind auch an Krafträdern zulässig.
6   Besondere Anbauvorschriften
6.1 SCHEINWERFER FÜR FERNLICHT
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6.1.1   Anzahl: einer oder zwei.
6.1.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.1.3   Anordnung
6.1.3.1  In Richtung der Breite:
        -   Ein unabhängiger Scheinwerfer für Fernlicht darf über, unter
            oder neben einer anderen vorderen Leuchte angebracht sein. Sind
            diese Leuchten übereinander angeordnet, muß der geometrische
            Mittelpunkt des Scheinwerfers für Fernlicht in der
            Längsmitte(ebene des Fahrzeugs liegen; sind diese Leuchten
            nebeneinander angeordnet, müssen deren geometrische Mittelpunkte
            symmetrisch zur Längsmittelebene des Fahrzeugs liegen.
        -   Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
            Scheinwerfer für Fernlicht muß so angebaut sein, daß sich sein
            geometrischer Mittelpunkt in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
            befindet.    Ist das Fahrzeug jedoch auch mit einem unabhängigen
            Scheinwerfer für das Abblendlicht ausgerüstet, der neben dem
            Scheinwerfer für das Fernlicht angebracht ist, müssen ihre
            geometrischen Mittelpunkte zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
            symmetrisch sein.
        -   Zwei Scheinwerfer für Fernlicht, von denen einer oder beide mit
            einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind, müssen so
            angebaut sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
            zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.1.3.2  In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Bestimmung gilt als
        erfüllt, wenn das ausgestrahlte Licht den Fahrer weder unmittelbar
        noch mittelbar über den Rückspiegel und/oder sonstige spiegelnde
        Flächen des Fahrzeugs stört.
6.1.3.3  In keinem Fall darf bei einem unabhängigen Scheinwerfer für
        Fernlicht der Abstand zwischen dem Rand seiner leuchtenden Fläche
        und dem Rand der leuchtenden Fläche des Scheinwerfers für
        Abblendlicht größer als 200 mm sein.
6.1.3.4 Bei zwei Scheinwerfern für Fernlicht darf der Abstand zwischen den
         leuchtenden Flächen nicht größer als 100 mm sein.
6.1.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Die Sichtbarkeit der leuchtenden Fläche muß auch in den Zonen, die
        in der in Betracht kommenden Beobachtungsrichtung nicht beleuchtet
        erscheinen, innerhalb eines divergierenden Raumes gelwähr leistet
        sein, der von den sich an die gesamte Außenlinie der leuchtenden
        Fläche anlegenden und zu der Bezugsachse des Projektors einen
        Winkel von mindestens 5° bildenden Mantel I inien begrenzt ist. Als
        Scheitelpunkt der Winkel für die geometrische Sichtbarkeit kommt
        die AußenI inie der Projektion der leuchtenden Fläche auf eine
        Querebene in Betracht, die den vorderen Teil der Streuscheibe des
        Scheinwerfers für Fernlicht berührt.
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6.1.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Die Scheinwerfer dürfen die Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung
        mitmachen.
6.1.6   Zusammenbau mit dem Scheinwerfer für Abblendlicht und den übrigen
        vorderen Leuchten ist zulässig.
6.1.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.1.8   Ineinanderbau ist zulässig mit:
6.1.8.1 dem Scheinwerfer für Abblendlicht,
6.1.8.2 der BegrenzungsIeuchte,
6.1.8.3 dem Nebelscheinwerfer.
6.1.9   Elektrische Schaltung
        Die Scheinwerfer für Fernlicht dürfen nur gleichzeitig einschaltbar
        sein. Beim Übergang vom Abblendlicht zum Fernlicht ist die
        Einschaltung aller Scheinwerfer für Fernlicht erforderlich. Beim
        Übergang vom Fernlicht zum Abblendlicht müssen alle Scheinwerfer
        für Fernlicht gleichzeitig abgeschaltet werden. Die Scheinwerfer
        für Abblendlicht dürfen gleichzeitig mit den Scheinwerfern für
        Fernlicht eingeschaltet sein.
6.1.10  Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
        Blaue, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.1.11  Sonstige Vorschriften: Die Lichtstärke der Scheinwerfer für
        Fernlicht, die gleichzeitig eingeschaltet werden können, darf
        225.000 cd nicht überschreiten (Genehmigungswert).
6.2     SCHEINWERFER FÜR ABBLENDLICHT
6.2.1   Anzahl: einer oder zwei.
6.2.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.2.3   Anordnung
6.2.3.1 In Richtung der Breite:
        -  Ein unabhängiger Scheinwerfer für Abblendlicht darf über, unter
           oder neben einer anderen vorderen Leuchte angebaut sein.
           Befinden sich diese Leuchten übereinander, muß der geometrische
           Mittelpunkt des Scheinwerfers für Abblendlicht in der
           Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen; sind diese Leuchten
           nebeneinander angebracht, müssen ihre geometrischen Mittelpunkte
           symmetrisch zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
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        -     Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
             Scheinwerfer für Abblendlicht muß so angebaut sein, daß sein
             geometrischer Mittelpunkt in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs
              liegt. Ist das Fahrzeug jedoch auch mit einem unabhängigen
             Scheinwerfer für das Fernlicht ausgerüstet, der neben dem
             Scheinwerfer für das Abblendlicht angebracht ist, müssen ihre
             geometrischen Mittelpunkte zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs
             symmetrisch sein.
        -     Zwei Scheinwerfer für Abblendlicht, von denen einer oder beide
             mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind, müssen
             so angebaut sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte
             symmetrisch zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.2.3.2  In der Höhe: mindestens 500 mm, höchstens 1.200 mm über dem Boden.
6.2.3.3  In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Bestimmung gilt als
        erfüllt, wenn das ausgestrahlte Licht den Fahrer weder unmittelbar
        noch mittelbar über die Rückspiegel und/oder sonstige spiegelnde
         Flächen des Fahrzeugs stört.
6.2.3.4  Im Falle von zwei Scheinwerfern für Abblendlicht darf der Abstand
        der leuchtenden Flächen voneinander nicht größer als 200 mm sein.
6.2.4   Gemetrische Sichtbarkeit
        Sie ist durch die Winke IOC/und 8 im Sinne der Nr. A 10 des Anhangs I
        best immt:
        0 1 - 1 5 ° nach oben und 10° nach unten;
        ß - 45° nach links und rechts im Falle eines einzigen Scheinwerfers
         für Abblendlicht; 45° nach außen und 10° nach innen im Falle von
        zwei Scheinwerfern für Abblendlicht.
        Die übrigen Straßenbenutzer dürfen durch das Vorhandensein anderer
        Bauteile in der Nähe des Projektors keinen sekundären Störungen
        ausgesetzt sein.
6.2.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Der Scheinwerfer darf den Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung
        folgen. Die Ausrichtung des Lichtbündels des Abblendlichtes in der
        Senkrechten muß zwischen - 0,5 X und - 2,5 % liegen.
6.2.6   Zusammenbau mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und den übrigen
        vorderen Leuchten ist zulässig.
6.2.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.2.8    Ineinanderbau mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und den übrigen
        vorderen Leuchten ist zulässig.
6.2.9   Elektrische Schaltung
        Das Einschalten des Scheinwerfers für Abblendlicht muß gleichzeitig
        das Ausschalten des Scheinwerfers für Fernlicht bewirken, während
        das Abblendlicht weiter leuchten darf, wenn das Fernlicht
        eingeschaltet ist.
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6.2.10      Einschaltkontrolle: wahlfrei.
            Grüne, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.2.11      Sonst ige Vorschriften: keine.
6.3.        FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
6.3.1       Anzahl: zwei je Seite.
6.3.2       Anbauschema: zwei Fahrtrichtungsanzeiger vorn und zwei
            Fahrtrichtungsanzeiger hinten.
6.3.3       Anordnung
6.3.3.1      In Richtung der Breite:
6.3.3.1.1   Die vorderen Fahrtrichtungsanzeiger müssen gleichzeitig
6.3.3.1.1.1 zwischen ihren leuchtenden Flächen einen Abstand von mindestens 240
            mm haben,
6.3.3.1.1.2 außerhalb der senkrechten Längsebenen gelegen sein, die die äußeren
            Ränder der leuchtenden Fläche des Projektors (der Projektoren)
            berühren,
6.3.3.1.1.3 einen Mindestabstand zwischen den leuchtenden Flächen und den am
            nächsten liegenden Scheinwerfern für Abblendlicht von
            - 75 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 90 cd,
            - 40 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 175 cd,
            - 20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 250 cd,
            - <^20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 400 cd, beträgt,
               haben.
6.3.3.1.2   Bei den hinteren Fahrtrichtungsanzeigern muß der Abstand zwischen
            den Innenrändern der beiden leuchtenden Flächen vorbehaltlich der
            Beachtung der Vorschriften der Nr. B 9 des Anhangs I mindestens 180
            mm betragen, auch dann, wenn das Schild mit dem amtlichen
            Kennzeichen anmontiert ist.
6.3.3.2     In der Höhe: mindestens 350 mm, höchstens 1.200 mm über dem Boden.
6.3.3.3     In Längsrichtung: der Abstand zwischen der der äußersten hinteren
            Längsbegrenzung des Fahrzeugs entsprechenden Querebene und dem
            Bezugspunkt der hinteren Fahrtrichtungsanzeiger darf 300 mm nicht
            überschreiten.
6.3.4       Geometrische Sichtbarkeit
            HörizontaIwinkeI : siehe Anlage 2.
            Vertikalwinkel: 15° über der Horizontalen. Dieser Winkel darf auf
            5° verringert wrden, wenn die Anbauhöhe der Leuchten geringer als
            750 mm ist.
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6.3.5      Ausrichtung
           Die Fahrtrichtungsanzeiger dürfen die Einschlagbewegungen der
           Lenkvorrichtung mitmachen.
6.3.6      Zusammenbau mit einer oder mehreren Leuchten ist zulässig.
6.3.7      Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.8      Ineinanderbau mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.9      Elektrische Schaltung
           Das Aufleuchten der Fahrtrichtungsanzeiger muß unabhängig von den
           anderen Leuchten erfolgen. Alle Fahrtrichtungsanzeiger auf
           derselben Fahrzeugsei te werden durch dieselbe Steuereinrichtung zum
           Aufleuchten und Erlöschen gebracht.
6.3.10     Funktionskontrolle: vorgeschrieben.
           Sie kann optisch oder akustisch oder auch beides sein. Handelt es
           sich um eine optische Funktionskontrolle, so muß diese aus einer
           blinkenden grünen Kontrolleuchte bestehen; sie muß erlöschen oder
           dauernd brennen oder eine wesentliche Freguenzänderung im Falle
           einer Funktionsstörung bei einem der Fahrtrichtungsanzeiger
           aufweisen. Handelt es sich um eine akustische Kontrolleinrichtung,
           so muß sie deutlich hörbar sein und im Störungsfalle eine
           entsprechende wesentliche Frequenzändeung aufweisen.
6.3.11     Sonstige Vorschriften
           Die genannten Merkmale sind zu messen, wenn die Lichtmaschine keine
           anderen stromverbrauchenden Einrichtungen versorgt, als die für das
           Funktionieren des Motors und der Beleuchtungseinrichtung
           erforderlichen Stromkreise.
6.3.11.1   Der Einschaltung des Blinksignals muß das Aufleuchten der Leuchte
           innerhalb spätestens einer Sekunde folgen. Die Leuchte muß
           spätestens eineinhalb Sekunden nach dem Ausschalten erlöschen.
6.3.11.2   Für alle Fahrzeuge, deren Fahrtrichtungsanzeiger mit Gleichstrom
           versorgt werden, gilt folgendes:
6.3.11.2.1 Die Blinkfrequenz ist 90 ± 30 Perioden pro Minute.
6.3.11.2.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite des Fahrzeugs müssen
           phasengleich in derselben Frequenz blinken.
6.3.11.3   Werden die Fahrtrichtungsanzeiger eines Fahrzeugs mit Wechselstrom
           versorgt, wenn die Drehzahl des Motors zwischen 50 % und 100 % der
           der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entsprechenden
           Motordrehzahl liegt, gilt folgendes:
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6.3.11.3.1 Die Blinkfrequenz ist 90 ± 30 Perioden pro Minute.
6.3.11.3.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite des Fahrzeugs dürfen
           gleichzeitig oder wechselweise blinken. Die vorderen Leuchten
           dürfen nicht von hinten sichtbar sein, die hinteren Leuchten dürfen
           nicht von vorn in den in der Anlage 1 festgelegten Bereichen
           sichtbar sein;
6.3.11.4   Für Fahrzeuge, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger mit
           Wechselstrom versorgt werden, wenn die Drehzahl des Motors zwischen
           der vom Hersteller genannten Leer I aufdrehzahl und 50 % der Drehzahl
           liegt, die der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entspricht, gilt
           folgendes:
6.3.11.4.1 Die Blinkfrequenz der Leuchten muß zwischen 90 + 30 und 90 - 45
           Perioden pro Minute liegen.
6.3.11.4.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite des Fahrzeugs dürfen
           gleichzeitig oder wechselweise blinken. Die vorderen Leuchten
           dürfen nicht von hinten sichtbar sein, die hinteren Leuchten dürfen
           nicht von vorn in den in der Anlage 1 festgelegten Bereichen
           sichtbar sein;
6.3.11.5   Bei Funktionsstörungen eines Fahrtrichtungsanzeigers, die nicht
           durch Kurzschluß verursacht sind, muß die andere Leuchte weiter
           blinken oder eingeschaltet bleiben, doch muß unter diesen Umständen
           die Blinkfrequenz von der vorgeschriebenen abweichen, es sei denn,
           das Fahrzeug sei mit einer KontrolIvorrichtung ausgerüstet.
6.4        BREMSLEUCHTEN
6.4.1      Anzahl: eine oder zwei.
6.4.2      Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.4.3      Anordnung
6.4.3.1     In Richtung der Breite: Der Bezugspunkt muß in der Längsmit tel ebene
           des Fahrzeugs liegen, wenn es sich um eine einzige Bremsleuchte
           handelt, ist das Fahrzeug mit zwei Bremsleuchten ausgerüstet,
           müssen diese symmetrisch zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.4.3.2    In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1.500 mm über dem Boden.
6.4.3.3    In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.4.4      Geometrische Sichtbarkeit
           HörizontaIwinke 1: 45° nach links und nach rechts.
           VertikaIwinkeI : von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
           nach unten. Der nach unten verlaufende Winkel darf Jedoch auf 5°
           verringert werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer ist als
           750 mm.
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6.4.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.4.6   Zusammenbau mit einer oder mehreren anderen hinteren Leuchten ist
        zulässig.
6.4.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.4.8   Ineinanderbau mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.4.9   Elektrische Schaltung: muß aufleuchten, wenn zumindest eine
        Betriebsbremse betätigt wird.
6.4.10  Ei nschaItkont rolle: unzuIäss i g.
6.5     BEGRENZUNGSLEUCHTEN
6.5.1   Anzahl: eine oder zwei.
6.5.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.5.3   Anordnung
6.5.3.1 In Richtung der Breite:
        -   Eine Begrenzungsleuchte darf über oder unter oder neben einer
            anderen vorderen Leuchte angebaut sein. Sind diese Leuchten
            übereinander angeordnet, muß der geometrische Mittelpunkt der
            Begrenzungsleuchte in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen
            Sind diese Leuchten nebeneinander angebaut, müssen ihre
            geometrischen Mittelpunkte symmetrisch zur Längsmittel ebene des
            Fahrzeugs liegen.
        -   Eine mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaute
            Begrenzungsleuchte muß so angebaut sein, daß ihr geometrischer
            Mittelpunkt in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegt.
        -   Zwei Begrenzungsleuchten, von denen eine oder beide mit einer
            anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind, müssen so
            angebaut sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
            zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.5.3.2 In der Höhe: mindestens 350 mm, höchstens 1.200 mm über dem Boden.
6.5.3.3 In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug.
6.5.4   Geometrische Sichtbarkeit
        HörizontaIwinke 1: 80° nach links und nach rechts, falls nur eine
        Begrenzungsleuchte vorhanden ist; 80° nach außen und 45° nach
        innen, wenn zwei Begrenzungsleuchten vorhanden sind.
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        Horizontalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Der nach unten verlaufende Winkel darf jedoch auf 5°
        verringert werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer als 750
        mm ist.
6.5.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Die Leuchte darf die Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung
        mitmachen.
6.5.6   Zusammenbau mit Jeder anderen vorderen Leuchte ist zulässig.
6.5.7    Ineinanderbau mit jeder anderen vorderen Leuchte ist zulässig.
6.5.8   Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.5.9   Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
        Grüne, nicht blinkende Kontrolleuchte; auf diese Kontrolle kann
        verzichtet werden, wenn die Beleuchtung des Armaturenbrettes nur
        gleichzeitig mit der Begrenzungsleuchte ein- oder ausgeschalten
        werden kann.
6.5.10  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.6     SCHLUSSLEUCHTEN
6.6.1   Anzahl: eine oder zwei.
6.6.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.6.3   Anordnung
6.6.3.1 In Richtung der Breite: Der Bezugspunkt muß in der Längsmit tel ebene
        des Fahrzeugs liegen, wenn es sich um eine einzige Schlußleuchte
        handelt, ist das Fahrzeug mit zwei Schlußleuchten ausgerüstet, so
        müssen diese symmetrisch zur Längsmittelebene des Fahrzeugs liegen.
6.6.3.2 In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1.500 mm über dem Boden.
6.6.3.3 In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.6.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Horizontalwinkel: 80° nach rechts und nach links im Falle einer
        einzigen Schlußleuchte; 80° nach außen und 45° nach innen im Falle
        von zwei Schlußleuchten.
        Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Der Winkel nach unten kann Jedoch auf 5° verringert
        werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer ist als 750 mm.
6.6.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.6.6   Zusammenbau mit jeder anderen hinteren Leuchte ist zulässig.
6.6.7   Kombination mit der Beleuchtungseinrichtung für das hintere
        Kennzeichen ist zulässig.
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6.6.8    Ineinanderbau mit der Bremsleuchte oder dem hinteren, nicht
        dreieckigen Rückstrahler oder mit beiden oder mit der
        Nebel Schluß leuchte ist zulässig.
6.6.9   Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.6.10  Einschaltkontrolle: wahlfrei.
         Ihre Funktion muß gegebenenfalls von der Kontrolle für die
        Begrenzungsleuchte übernommen werden.
6.6.11  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.7     NEBELSCHEINWERFER
6.7.1   Anzahl: einer oder zwei.
6.7.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.7.3   Anordnung
6.7.3.1  In Richtung der Breite:
        -   Ein Nebelscheinwerfer darf über, unter oder neben einer anderen
            vorderen Leuchte angebaut sein. Sind diese Leuchten übereinander
            angeordnet, muß der geometrische Mittelpunkt des
            Nebelscheinwerfers in der Längsm it tel ebene des Fahrzeugs liegen*,
            sind diese Leuchten nebeneinander angeordnet, müssen ihre
            geometrischen Mittelpunkte symmetrisch zur Längsmit tel ebene des
            Fahrzeugs liegen.
        -   Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
            Nebelscheinwerfer muß so angebaut sein, daß sein geometrischer
            Mittelpunkt in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegt.
        -   Zwei Nebelscheinwerfer, von denen einer oder beide mit einer
            anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind, müssen so
            angebaut sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
            zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.7.3.2 In der Höhe: mindestens 250 mm über dem Boden. Kein Punkt der
        leuchtenden Fläche darf über dem höchsten Punkt der leuchtenden
        Fläche des Scheinwerfers für Abblendlicht liegen.
6.7.3.3 In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Vorschrift gilt als
        erfüllt, wenn das abgestrahlte Licht den Fahrer weder unmittelbar
        noch mittelbar über die Rückspiegel und/oder sonstige spiegelnde
        Flächen des Fahrzeugs stört.
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6.7.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Sie wird durch die Winke lût und B bestimmt, wie sie in Nr. A 10 des
        Anhangs I festgelegt sind:
        W/ - 5° nach oben und nach unten-,
        B - 45° nach links und nach rechts mit Ausnahme einer seitlich
        angeordneten Leuchte, bei der der Winkel nach innen ß - 10°
        betragen muß.
6.7.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Der Nebelscheinwerfer darf die Einschlagbewegungen der
        Lenkvorrichtung mitmachen.
6.7.6   Zusammenbau mit den anderen vorderen Leuchten ist zulässig.
6.7.7   Kombination mit einer anderen vorderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.7.8    Ineinanderbau mit einem Scheinwerfer für Fernlicht und einer
        Begrenzungsleuchte ist zulässig.
6.7.9   Elektrische Schaltung
        Der Nebelscheinwerfer muß unabhängig vom Scheinwerfer für Fernlicht
        oder dem Scheinwerfer für Abblendlicht ein- und ausgeschaltet
        werden können.
6.7.10  Einschalkontrolle: wahlfrei.
        Grüne, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.7.11  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.8      NEBESCHLUSSLEUCHTEN
6.8.1   Anzahl: eine oder zwei.
6.8.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.8.3    Anordnung
6.8.3.1  In Richtung der Breite: Eine unabhängige Nebel Schluß leuchte darf
        über, unter oder neben einer anderen hinteren Leuchte angebracht
        sein. Ihr geometrischer Mittelpunkt muß in der Längsmittel ebene des
        Fahrzeugs liegen, wenn diese Leuchten übereinander angeordnet sind;
        sind diese Leuchten nebeneinander angeordnet, müssen ihre
        geometrischen Mittelpunkte symmetrisch zur Längsmittel ebene des
        Fahrzeugs liegen. Eine mit einer anderen hinteren Leuchte
         ineinandergebaute Nebel Schluß leuchte muß so angebaut sein, daß ihr
        geometrischer Mittelpunkt in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs
         liegt.
6.8.3.2  In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 900 mm über dem Boden.
6.8.3.3  in Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.8.3.4 Der Abstand zwischen der leuchtenden Fläche der Nebel Schluß leuchte
        und der der Bremsleuchte muß mindestens 100 mm betragen.
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6.8.4  Geometrische Sichtbarkeit
       Sie wird durch die Winkeiotund B bestimmt, wie sie in Nr. A 10 des
       Anhangs I festgelegt sind:
       & - 5° nach oben und 5° nach unten;
       B - 25° nach rechts und nach links.
6.8.5  Ausrichtung: nach hinten.
6.8.6   Zusammenbau mit jeder anderen hinteren Leuchte ist zulässig.
6.8.7  Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.8.8   Ineinanderbau mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.8.9   Elektrische Schaltung
        Die Leuchte darf nur aufleuchten, wenn eine oder mehrere der
       nachstehend genannten Leuchten eingeschaltet sind: Scheinwerfer für
        Fernlicht, Scheinwerfer für Abblendlicht oder Nebelscheinwerfer.
        Ist das Fahrzeug mit einem Nebelscheinwerfer ausgerüstet, muß es
       möglich sein, die Nebel Schlußleuchte unabhängig vom
       Nebelscheinwerfer auszuschalten.
6.8.10 Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
       Gelbe, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.8.11  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.9     WARNBLINKLICHT
6.9.1   Es gelten dieselben Vorschriften wie die in den Nummern 6.3 bis
       6.3.8.
6.9.2   Elektrische Schaltung
       Das Einschalten des Warnblinklichts muß durch eine besondere
       Betätigungseinrichtung erfolgen, die ein synchrones Funktionieren
       sämtlicher Fahrtrichtungsanzeiger bewirkt.
6.9.3  Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
       Rote, blinkende Kontrolleuchte oder in Ermangelung einer solchen:
       gleichzeitiges Funktionieren der in 6.3.10 vorgeschriebenen
       Kontrolleuchten.
6.9.4  Sonst ige Vorschriften
       Die Blinkfrequenz muß 90 ± 30 Perioden pro Minute betragen. Auf die
       Einschaltung des Warnblinklichts muß das Aufleuchten desselben in
       spätestens einer Sekunde folgen, es muß spätesten eineinhalb
       Sekunden nach der Ausschaltung erlöschen.
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              Das Warnblincklicht muß sich in Funktion setzen lassen, auch wenn
              sich die Betätigungseinrichtung für das Anlassen oder das
              Abschalten des Motors in einer Stellung befindet, in der der Motor
              nicht laufen kann.
6.10          BELEUCHTUNGSEINRICHTUNG FÜR DAS HINTERE KENNZEICHEN
6.10.1        Anzahl : eine.
              Die Einrichtung zur Beleuchtung der Anbringungsstelle des
              Kennzeichens darf aus verschiedenen optischen Bauteilen bestehen.
6.10.2        Anbauschema
6.10.3        Anordnung
                                               So, daß die Beleuchtung
6.10.3.1       In Richtung der Breite:         des Kennzeichens durch
                                               die Einrichtung sicherge-
6.10.3.2       In der Höhe:                    stellt ist.
6.10.3.3       In Längsrichtung:
6.10.4        Geometrische Sichtbarkeit
6.10.5        Ausrichtung
6.10.6        Zusammenbau mit einer oder mehreren hinteren Leuchten ist zulässig.
6.10.7        Kombination mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.10.8         Ineinanderbau mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.10.9        Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.10.10       Einschaltkontrolle: wahlfrei.
               Ihre Funktion ist von der für die Begrenzungsleuchte
              vorgeschriebenen Kontrolleuchte zu gewährleisten.
6.10.11       Sonstige Vorschriften: keine.
6.11          SEITLICHE, NICHT DREIECKIGE RÜCKSTRAHLER
6.11.1        Anzahl Je Seite: einer oder zwei der Klasse 1.(D
6.11.2        Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.11.3        Anordnung
6.11.3.1       in Richtung der Breite: keine besonderen Vorschriften;
6.11.3.2       in der Höhe: mindestens 300 mm, höchstens 900 mm über dem Boden;
6.11.3.3       in Längsrichtung: so, daß der Rückstrahler unter normalen Umständen
              weder vom Fahrer noch vom Beifahrer noch von Teilen ihrer
              Bekleidung verdeckt werden kann.
(1) Entsprechend der Klassifizierung in der Richtlinie 76/757/EWG zur
    Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über
     Rückstrahler für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger.
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6.11.4       Geometrische Sichtbarkeit
             HörizontaIwinke1: 30° nach vorn und nach hinten.
             Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
             nach unten. Der Winkel nach unten darf jedoch auf 5° verringert
             sein, wenn die Anbauhöhe des Rückstrahlers geringer ist als 750 mm.
6.11.5       Ausrichtung: Die Bezugsachse der Rückstrahler muß senkrecht zur
             Längsmittel ebene des Fahrzeugs verlaufen und nach außen
             ausgerichtet sein. Vorn angebrachte Rückstrahler dürfen die
             Schwenkbewegungen der Lenkvorrichtung mitmachen.
6.11.6       Zusammenbau mit den übrigen Signaleinrichtungen ist zulässig.
6.12         HINTERE, NICHT DREIECKIGE RÜCKSTRAHLER
6.12.1       Anzahl: einer der Klasse 1. ( 1 )
6.12.2       Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.12.3       Anordnung
6.12.3.1      In Richtung der Breite: Der Bezugspunkt muß in der Längsmit tel ebene
             des Fahrzeugs Iiegen.
6.12.3.2      In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 900 mm über dem Boden;
6.12.3.3      in Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.12.4       Geometrische Sichtbarkeit
             Horizontalwinkel: 30° nach links und nach rechts.
             Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
             nach unten. Der Winkel nach unten darf Jedoch auf 5° verringert
             werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer als 750 mm ist.
6.12.5       Ausrichtung: nach hinten.
6.12.6       Zusammenbau mit jeder anderen Leuchte ist zulässig.
6.12.7       Die leuchtende Fläche des Rückstrahlers kann mit Jedem beliebigen
             rückwärtigen roten Scheinwerfer teilweise zusammenfallen.
(1) Entsprechend der Klassifizierung in der Richtlinie 76/757/EWG zur
    Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über
    Rückstrahler für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger.
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                                     ANLAGE 1
SICHTBARKEIT DER ROTEN LEUCHTEN   NACH VORN UND DER WEISSEN LEUCHTEN NACH HINTEN
 (Siehe Nr. B 9 des Anhangs 1 und Nr.6.3.11.4.2 dieses Anhangs.)
Sichtbarkeit eines weißen
Lichts nach hinten
              Abb 11 dung 2
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      ANLAGE 2
Anbauschema
Zwei Fahrtrichtungsanzeiger vorn und hinten
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                                    ANLAGE 3
                               BESCHREIBUNGSBOGEN
                            BETREFFEND DEN ANBAU DER
                   BELEUCHTUNGS- UND LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN
                   FÜR EINEN TYP EINES ZWEIRÄDRIGEN KRAFTRADES
      (dem Antrag auf Bauartgenehmigung beizufügen, falls diese unabhängig
      von dem Antrag auf Betriebserlaubnis für das Fahrzeug gestellt wird)
 Ordnungsnummer (vom Antragstel1er zugeteilt):
Dem Antrag auf Bauartgenehmigung betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines zweirädrigen Kraftrades sind die
Angaben zu folgenden Punkten des Anhangs II der Verordnung (EWG) Nr. ... des
Rates vom ..., Buchstabe A, beizufügen.
0.1
0.2
0.4 bis 0.6
8 bis 8.4.
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                                       ANLAGE 4
                                                          Name der Behörde
BAUARGENEHMIGUNGSBOGEN BETREFFEND DEN ANBAU DER BELEUCHTUNGS- UND
LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR EINEN TYP EINES ZWEIRÄDRIGEN KRAFTRADS
                                        MUSTER
Protokoll Nr            des technischen Dienstes              vom
Nummer der Bauartgenehmigung           Nummer der Erweiterung
1            Fabr ik- oder Handelsmarke des Fahrzeugs
2            Typ des Fahrzeugs
3            Name und Anschrift des Herstellers
4            Gegebenenfalls Name und Anschrift des Beauftragten des     Herstellers
5            An dem für die Prüfungen vorgeführten Fahrzeug vorhandene
             vorgeschr iebene Be IeuchtungseInr ichtungen^1)
5.1          Scheinwerfer für Fernlicht
5.2          Scheinwerfer für Abblendlicht
5.3          Fahrtrichtungsanzeiger
5.4          Bremsleuchten
5.5          Begrenzungsleuchten
5.6          Schlußleuchten
5.7          Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen
5.8          Hintere, nicht dreieckige Rückstrahler
6.           An dem für die Prüfungen vorgeführten Fahrzeug vorhandene zulässige
             Be Ieuchtungse i nr i chtungen*1).
6.1          Nebelscheinwerfer: Ja/nein**)
6.2          Nebelschlußleuchten: ja/nein <*)
(1) Für Jede Einrichtung auf einem gesonderten Bogen die
    vorschriftsmäßig identifizierten Typen angeben, die die
    Anbauvorschriften im Sinne dieses Anhangs erfüllen.
(*) Nichtzutreffendes streichen.
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6.3          Warnblinklicht: Ja/nein<*>
6.4          Seitliche, nicht dreieckige Rückstrahler: Ja/nein**)
7            Unterseh i ed11 che Bauar ten
8            Fahrzeug für die Bauartgenehmigung vorgeführt am ...
9            Die Bauartgenehmigung wird erteilt/versagt**)
10           Ort
11           Datum
12           Unterschrift
(*) Nichtzutreffendes bitte streichen.
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                             ANHANG V
       VORSCHRIFTEN FÜR ZWEIRÄDRIGE KRAFTRÄDER MIT BEIWAGEN
1     Ein zweirädriges Kraftrad mit Beiwagen muß mit nachstehenden
      Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein:
1.1   Scheinwerfer für Fernlicht,
1.2   Scheinwerfer für Abblendlicht,
1.3   Fahrtrichtungsanzeiger,
1.4   Bremsleuchte,
1.5   BegrenzungsIeuchte
1.6   Schlußleuchte,
1.7   Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen,
1.8   hinterer, nicht dreieckiger Rückstrahler.
2     Ein zweirdadriges Kraftrad mit Beiwagen darf ferner mit nachstehend
      genannten Beleuchungs- und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet
      sein:
2.1   Nebelscheinwerfer,
2.2   Nebelschlußleuchte,
2.3   Warnblinklicht,
2.4   seitliche, nicht dreieckige Rückstrahler.
3     Der Anbau der in den Nummern 1 und 2 genannten Beleuchtungs- und
      Lichtsignaleinrichtungen muß nach den einschlägigen, unter 6
      genannten Bestimmungen erfolgt sein.
4     Der Anbau anderer als der unter 1 und 2 genannten Beleuchtungs- und
      Lichtsignaleinrichtungen ist untersagt.
5     Für vierrädrige Kraftfahrzeuge zugelassene Beleuchtungs- und
      Lichtsignaleinrichtungen sind auch an Krafträdern mit Beiwagen
      zulässig.
6     Besondere Anbauvorschriften
6.1   SCHEINWERFER FÜR FERNLICHT
6.1.1 Anzahl: einer oder zwei.
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6.1.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.1.3   Anordnung
6.1.3.1 In Richtung der Breite:
        -   Ein unabhängiger Scheinwerfer für Fernlicht darf über, unter
            oder neben einer anderen vorderen Leuchte angebracht sein. Sind
            diese Leuchten übereinander angeordnet, muß der geometrische
            Mittelpunkt des Scheinwerfers für Fernlicht in der
            Längsmittelebene des Fahrzeugs liegen; sind diese Leuchten
            nebeneinander angeordnet, müssen deren geometrische Mittelpunkte
            symmetrisch zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
        -   Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
            Scheinwerfer für Fernlicht muß so angebaut sein, daß sich sein
            geometrischer Mittelpunkt in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs
            befindet. Ist das Fahrzeug Jedoch auch mit einem unabhängigen
            Scheinwerfer für das Abblendlicht ausgerüstet, der neben dem
            Scheinwerfer für das Fernlicht angebracht ist, müssen ihre
            geometrischen Mittelpunkte zur Längsmit te(ebene des Fahrzeugs
            symmetrisch sein.
        -   Zwei Scheinwerfer für Fernlicht, von denen einer oder beide mit
            einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind, müssen so
            angebaut sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
            zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.1.3.2 In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Bestimmung gilt als
        erfüllt, wenn das ausgestrahlte Licht den Fahrer weder unmittelbar
        noch mittelbar über den Rückspiegel und/oder sonstige spiegelnde
        Flächen des Fahrzeugs stört.
6.1.3.3  in keinem Fall darf bei einem unabhängigen Scheinwerfer für
        Fernlicht der Abstand zwischen dem Rand seiner leuchtenden Fläche
        und dem Rand der leuchtenden Fläche des Scheinwerfers für
        Abblendlicht größer als 200 mm sein.
6.1.3.4 Bei zwei Scheinwerfern für Fernlicht darf der Abstand zwischen den
         leuchtenden Flächen nicht größer als 100 mm sein.
6.1.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Die Sichtbarkeit der leuchtenden Fläche muß auch in den Zonen, die
         in der in Betracht kommenden Beobachtungsrichtung nicht beleuchtet
        erscheinen, innerhalb eines divergierenden Raumes gelwähr leistet
        sein, der von den sich an die gesamte Außenlinie der leuchtenden
        Fläche anlegenden und zu der Bezugsachse des Projektors einen
        Winkel von mindestens 5° bildenden Mantel I inien begrenzt ist. Als
        Scheitelpunkt der Winkel für die geometrische Sichtbarkeit kommt
        die Außenlinie der Projektion der leuchtenden Fläche auf eine
        Querebene in Betracht, die den vorderen Teil der Streuscheibe des
        Scheinwerfers für Fernlicht berührt.
 ---pagebreak---                                  - 71 -
6.1.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Die Scheinwerfer dürfen die Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung
        mitmachen.
6.1.6   Zusammenbau mit dem Scheinwerfer für Abblendlicht und den übrigen
        vorderen Leuchten ist zulässig.
6.1.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.1.8   Ineinanderbau ist zulässig mit:
6.1.8.1 dem Scheinwerfer für Abblendlicht,
6.1.8.2 der Begrenzungsleuchte,
6.1.8.3 dem Nebelscheinwerfer.
6.1.9   Elektrische Schaltung
        Die Scheinwerfer für Fernlicht dürfen nur gleichzeitig einschaltbar
        sein. Beim Übergang vom Abblendlicht zum Fernlicht ist die
        Einschaltung aller Scheinwerfer für Fernlicht erforderlich. Beim
        Übergang vom Fernlicht zum Abblendlicht müssen alle Scheinwerfer
        für Fernlicht gleichzeitig abgeschaltet werden. Die Scheinwerfer
        für Abblendlicht dürfen gleichzeitig mit den Scheinwerfern für
        Fernlicht eingeschaltet sein.
6.1.10  Einschaitkontrolle: vorgeschrieben.
        Blaue, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.1.11  Sonstige Vorschriften: Die Lichtstärke der Scheinwerfer für
        Fernlicht, die gleichzeitig eingeschaltet werden können, darf
        225.000 cd nicht überschreiten (Genehmigungswert).
6.2     SCHEINWERFER FÜR ABBLENDLICHT
6.2.1   Anzahl: einer oder zwei.
6.2.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.2.3   Anordnung
6.2.3.1  In Richtung der Breite:
        -   Ein unabhängiger Scheinwerfer für Abblendlicht darf über, unter
            oder neben einer anderen vorderen Leuchte angebaut sein.
            Befinden sich diese Leuchten übereinander, muß der geometrische
            Mittelpunkt des Scheinwerfers für Abblendlicht in der
            Längsmittelebene des Fahrzeugs liegen; sind diese Leuchten
            nebeneinander angebracht, müssen ihre geometrischen Mittelpunkte
            symmetrisch zur Längsmit telebene des Fahrzeugs liegen.
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        -   Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
            Scheinwerfer für Abblendlicht muß so angebaut sein, daß sein
            geometrischer Mittelpunkt in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
            liegt. Ist das Fahrzeug jedoch auch mit einem unabhängigen
            Scheinwerfer für das Fernlicht ausgerüstet, der neben dem
            Scheinwerfer für das Abblendlicht angebracht ist, müssen ihre
            geometrischen Mittelpunkte zur Längsmittelebene des Fahrzeugs
            symmetrisch sein.
        -   Zwei Scheinwerfer für Abblendlicht, von denen einer oder beide
            mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut sind, müssen
            so angebaut sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte
            symmetrisch zur Längsmittelebene des Fahrzeugs liegen.
6.2.3.2  In der Höhe: mindestens 500 mm, höchstens 1.200 mm über dem Boden.
6.2.3.3  In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Bestimmung gilt als
        erfüllt, wenn das ausgestrahlte Licht den Fahrer weder unmittelbar
        noch mittelbar über die Rückspiegel und/oder sonstige spiegelnde
        Flächen des Fahrzeugs stört.
6.2.3.4  Im Falle von zwei Scheinwerfern für Abblendlicht darf der Abstand
        der leuchtenden Flächen voneinander nicht größer als 200 mm sein.
6.2.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Sie ist durch die Winkel«/und ß im Sinne der Nr. A 10 des Anhangs I
        best immt:
        0^ - 15° nach oben und 10° nach unten;
        B . 45° nach links und rechts im Falle eines einzigen Scheinwerfers
        für Abblendlicht; 45° nach außen und 10° nach innen im Falle von
        zwei Scheinwerfern für Abblendlicht.
        Die übrigen Straßenbenutzer dürfen durch das Vorhandensein anderer
        Bauteile in der Nähe des Projektors keinen sekundären Störungen
        ausgesetzt sein.
6.2.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Der Scheinwerfer darf den Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung
        folgen. Die Ausrichtung des Lichtbündels des Abblendlichtes in der
        Senkrechten muß zwischen - 0,5 % und - 2,5 % liegen.
6.2.6   Zusammenbau mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und den übrigen
        vorderen Leuchten ist zulässig.
6.2.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.2.8    ineinanderbau mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und den übrigen
        vorderen Leuchten ist zulässig.
6.2.9   Elektrische Schaltung
        Das Einschalten des Scheinwerfers für Abblendlicht muß gleichzeitig
        das Ausschalten des Scheinwerfers für Fernlicht bewirken, während
        das Abblendlicht weiter leuchten darf, wenn das Fernlicht
        eingeschaltet ist.
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6.2.10  Einschaltkontrolle: wahlfrei.
        Grüne, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.2.11  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.3.    FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
6.3.1   Anzahl: zwei Je Seite.
6.3.2   Anbauschema: zwei Fahrtrichtungsanzeiger vorn und zwei
        Fahrtrichtungsanzeiger hinten.
6.3.3   Anordnung
6.3.3.1 In Richtung der Breite:
        -   die Ränder der von der mittleren Längsebene des Fahrzeugs am
            weitesten entfernten leuchtenden Flächen dürfen nicht weiter als
            400 mm vom äußersten Punkt der Breite über alles entfernt sein;
        -   der Abstand der inneren Ränder muß mindestens 600 mm betragen;
        -   ein Mindestabstand zwischen den leuchtenden Flächen und den am
            nächsten liegenden Scheinwerfern für Abblendlicht von
            - 75 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 90 cd,
            - 40 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 175 cd,
            - 20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 250 cd,
            - <_20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 400 cd beträgt,
              muß eingehalten werden.
6.3.3.2  In Längsrichtung: der Abstand zwischen der der äußersten hinteren
        Längsbegrenzung des Fahrzeugs entsprechenden Querebene und dem
        Begzugspunkt der hinteren Fahrtrichtungsanzeiger darf 300 mm nicht
        überschreiten. Der vordere Fahrtrichtungsanzeiger des Beiwagens muß
        vor und der hintere Fahrtrichtungsanzeiger des Beiwagens hinter der
        Achse des Beiwagens liegen.
6.3.4   Geometrische Sichtbarkeit
        HörizontaIwinkeI : siehe Anlage 2.
        Vertikalwinkel: 15° über der Horizontalen. Dieser Winkel darf auf
        5° verringert wrden, wenn die Anbauhöhe der Leuchten geringer als
        750 mm ist.
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6.3.5      Ausrichtung
           Die Fahrtrichtungsanzeiger dürfen die Einschlagbewegungen der
           Lenkvorrichtung mitmachen.
6.3.6      Zusammenbau mit einer oder mehreren Leuchten ist zulässig.
6.3.7      Kombinationn mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.8      ineinanderbau mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.9      Elektrische Schaltung
           Das Aufleuchten der Fahrtrichtungsanzeiger muß unabhängig von den
           anderen Leuchten erfolgen. Alle Fahrtrichtungsanzeiger auf
           derselben Fahrzeugsei te werden durch dieselbe Steuereinrichtung zum
           Aufleuchten und Erlöschen gebracht.
6.3.10     Funktionskontrolle: vorgeschrieben.
           Sie kann optisch oder akustisch oder auch beides sein. Handelt es
           sich um eine optische Funktionskontrolle, so muß diese aus einer
           blinkenden gründen Kontrolleuchte bestehen; sie muß erlöschen oder
           dauernd brennen oder eine wesentliche Frequenzänderung mi Falle
           einer Funktionsstörung bei einem der Fahrtrichtungsanzeiger
           aufweisen. Handelt es sich um eine akustische Kontrolleinrichtung,
           so muß sie deutlich hörbar sein und im Störungsfalle eine
           entsprechende wesentliche Frequenzändeung aufweisen.
6.3.11     Sonstige Vorschriften
           Die genannten Merkmale sind zu messen, wenn die Lichtmaschine keine
           anderen stromverbrauchenden Einrichtungen versorgt, als die für das
           Funktionieren des Motors und der Beleuchtungseinrichtung
           erforderlichen Stromkreise.
6.3.11.1   Der Einschaltung des Blinksignals muß das Aufleuchten der Leuchte
           innerhalb spätestens einer Sekunde folgen. Die Leuchte muß
           spätestens eineinhalb Sekunden nach dem Ausschalten erlöschen.
6.3.11.2   Für Fahrzeuge, deren Fahrtrichtungsanzeiger mit Gleichstrom
           versorgt werden, gilt folgendes:
6.3.11.2.1 Die Blinkfrequenz ist 90 ± 30 Perioden pro Minute.
6.3.11.2.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite des Fahrzeugs müssen
           phasengleich in derselben Frequenz blinken.
6.3.11.3   Werden die Fahrtrichtungsanzeiger eines Fahrzeugs mit Wechselstrom
           versorgt, wenn die Drehzahl des Motors zwischen 50 % und 100 % der
           der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entsprechenden
           Motordrehzahl liegt, gilt folgendes:
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6.3.11.3.1 Die Blinkfrequenz ist 90 ± 30 Perioden pro Minute.
6.3.11.3.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite des Fahrzeugs dürfen
           gleichzeitig oder wechselweise blinken. Die vorderen Leuchten
           dürfen nicht von hinten sichtbar sein, die hinteren Leuchten dürfen
           nicht von vorn in den in der Anlage 1 festgelegten Bereichen
           sichtbar sein;
6.3.11.4   Für Fahrzeuge, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger mit
           Wechselstrom versorgt werden, wenn die Drehzahl des Motors zwischen
           der vom Hersteller genannten Leerlaufdrehzahl und 50 % der Drehzahl
           liegt, die der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entspricht, gilt
           folgendes:
6.3.11.4.1 Die Blinkfrequenz der Leuchten muß zwischen 90 + 30 und 90 - 45
           Perioden pro Minute liegen.
6.3.11.4.2 Die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite des Fahrzeugs dürfen
           gleichzeitig oder wechselweise blinken. Die vorderen Leuchten
           dürfen nicht von hinten sichtbar sein, die hinteren Leuchten dürfen
           nicht von vorn in den in der Anlage 1 festgelegten Bereichen
           sichtbar sein;
6.3.11.5   Bei Funktionsstörungen eines Fahrtrichtungsanzeigers, die nicht
           durch Kurzschluß verursacht sind, muß die andere Leuchte weiter
           blinken oder eingeschaltet bleiben, doch muß unter diesen Umständen
           die Blinkfrequenz von der vorgeschriebenen abweichen, es sei denn,
           das Fahrzeug sei mit einer Kontrolleinrichtung ausgerüstet.
6.4        BREMSLEUCHTEN
6.4.1      Anzahl: zwei oder drei (eine einzige an dem Beiwagen).
6.4.2      Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.4.3      Anordnung
6.4.3.1    In Richtung der Breite: Der seitliche Abstand zwischen dem äußeren
           Rand der leuchtenden Flächen der am weitesten außen und am
           äußersten Punkt der Breite über alles gelegenen Bremsleuchten darf
           nicht größer als 400 mm sein. Ist eine drit te Bremsleuchte
           angebaut, muß sie abgesehen von der Bremsleuchte an dem Beiwagen,
           symmetrisch zur Längsmit telebene des Fahrzeugs liegen..
6.4.3.2    In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1.500 mm über dem Boden.
6.4.3.3    in Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
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6.4.4   Geometrische Sichtbarkeit
        HörizontaIwinke 1: 45° nach links und nach rechts. Für die
        Bremsleuchte am Beiwagen: 45° nach außen und 10° nach innen.
        Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Der nach unten verlaufende Winkel darf Jedoch auf 5°
        verringert werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer ist als
        750 mm.
6.4.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.4.6   Zusammenbau mit einer oder mehreren anderen hinteren Leuchten ist
        zulässig.
6.4.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.4.8   Ineinanderbau mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.4.9   Elektrische Schaltung: muß aufleuchten, wenn zumindest eine
        Betriebsbremse betätigt wird.
6.4.10  Einschaltkontrolle: unzulässig.
6.5     BEGRENZUNGSLEUCHTEN
6.5.1   Anzahl: zwei oder drei (eine einzige an dem Beiwagen).
6.5.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.5.3   Anordnung
6.5.3.1 In Richtung der Breite:
        der seitliche Abstand zwischen dem äußeren Rand der leuchtenden
        Flächen der am weitesten außen und am äußersten Punkt der Breite
        über alles gelegenen vorderen Begrenzungsleuchten darf nicht größer
        als 400 mm sein. Ist eine dritte Begrenzungsleuchte angebaut, muß
        sie, abgesehen von der am Beiwagen angebauten, in bezug auf die
        Längsmittel ebene des Fahrzeugs, symmetrisch zur vorderen
        Begrenzungsleuchte sein.
6.5.3.2 In der Höhe: mindestens 350 mm, höchstens 1.200 mm über dem Boden.
6.5.3.3 In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug.
6.5.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Horizontalwinkel: 80° nach außen und 45° nach innen.
        Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Der nach unten verlaufende Winkel darf jedoch auf 5°
        verringert werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer als 750
        mm ist.
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6.5.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Die Leuchte darf die Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung
        mitmachen.
t.5.6   Zusammenbau mit Jeder anderen vorderen Leuchte ist zulässig.
6.5.7   Ineinanderbau mit Jeder anderen vorderen Leuchte ist zulässig.
6.5.8   Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.5.9   Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
        Grüne, nicht blinkende Kontrolleuchte; auf diese Kontrolle kann
        verzichtet werden, wenn die Beleuchtung des Armaturenbrettes nur
        gleichzeitig mit der Begrenzungsleuchte ein- oder ausgeschalten
        werden kann.
6.5.10  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.6     SCHLUSSLEUCHTEN
6.6.1   Anzahl: zwei oder drei (eine einzige an dem Beiwagen).
6.6.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.6.3   Anordnung
6.6.3.1 In Richtung der Breite: Der seitliche Abstand zwischen dem äußeren
        Rand der leuchtenden Flächen der am weitesten außen und am
        äußersten Punkt der Breite über alles gelegenen hinteren
        Begrenzungsleuchten darf nicht größer als 400 mm sein. Ist eine
        dritte Begrenzungsleuchte angebaut, muß sie, abgesehen von der am
        Beiwagen angebauten, in bezug auf die Längsmittel ebene des
        Fahrzeugs, symmetrisch zur hinteren Begrenzungsleuchte sein.
6.6.3.2  in der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1.500 mm über dem Boden.
6.6.3.3 In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.6.4   Geometrische Sichtbarkeit
        HörizontaIwinke1: 80° nach außen und 45° nach innen.
        VertikalwinkeI : von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Der Winkel nach unten kann Jedoch auf 5° verringert
        werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer ist als 750 mm.
6.6.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.6.6   Zusammenbau mit Jeder anderen hinteren Leuchte ist zulässig.
6.6.7   Kombination mit der Beleuchtungseinrichtung für das hintere
        Kennzeichen ist zulässig.
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6.6.8    Ineinanderbau mit der Bremsleuchte oder dem hinteren, nicht
        dreieckigen Rückstrahler oder mit beiden oder mit der
        Nebeschlußleuchte ist zulässig.
6.6.9   Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.6.10  Einschaltkontrolle: wahlfrei.
        Ihre Funktion muß gegebenenfalls von der Kontrolle für die
        Begrenzungsleuchte übernommen werden.
6.6.11  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.7     NEBELSCHEINWERFER
6.7.1   Anzahl: zwei.
6.7.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.7.3   Anordnung
6.7.3.1  In Richtung der Breite:
        Die Ränder der von der Längsmit telebene des Fahrzeugs am weitesten
        entfernten leuchtenden Flächen dürfen vom äußersten Punkt der
        Breite über alles nicht weiter als 400 mm entfernt sein.
6.7.3.2 In der Höhe: mindestens 250 mm über dem Boden. Kein Punkt der
         leuchtenden Fläche darf über dem höchsten Punkt der leuchtenden
        Fläche des Scheinwerfers für Abblendlicht liegen.
6.7.3.3  In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Vorschrift gilt als
        erfüllt, wenn das abgestrahlte Licht den Fahrer weder unmittelbar
        noch mittelbar über die Rückspiegel und/oder sonstige spiegelnde
        Flächen des Fahrzeugs stört.
6.7.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Sie wird durch die Winke loi/und ß bestimmt, wie sin in Nr. A 10 des
        Anhangs I festgelegt sind:
        OL m 5° nach oben und nach unten;
        ß - 45° nach außen und 10° nach innen.
6.7.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Der Nebelscheinwerfer darf die Einschlagbewegungen der
        Lenkvorrichtung mitmachen.
6.7.6   Zusammenbau mit den anderen vorderen Leuchten ist zulässig.
6.7.7   Kombination mit einer anderen vorderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.7.8    Ineinanderbau mit einem Scheinwerfer für Fernlicht und einer
        Begrenzungsleuchte ist zulässig.
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6.7.9   Elektrische Schaltung
        Der Nebelscheinwerfer muß unabhängig vom Scheinwerfer für Fernlicht
        oder dem Scheinwerfer für Abblendlicht ein- und ausgeschaltet
        werden können.
6.7.10  Einschalkontrolle: wahlfrei.
        Grüne, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.7.11  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.8     NEBESCHLUSSLEUCHTEN
6.8.1   Anzahl: eine oder zwei.
6.8.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.8.3   Anordnung
6.8.3.1  In Richtung der Breite: ist nur eine einzige Nebel Schluß leuchte
        angebaut, muß sie in bezug auf die Längsmit te(ebene des Fahrzeugs
        so angebracht sein, daß sie auf der entgegengesetzten Seite der für
        die Verkehrsrichtung in dem Mitgliedstaat, in dem das Fahrzeug
        zugelassen ist, vorgeschriebenen Seite liegt.
6.8.3.2  In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 900 mm über dem Boden.
6.8.3.3  In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.8.3.4 Der Abstand zwischen der leuchtenden Fläche des
        Nebe Ischschluß leuchte und der der Bremsleuchte muß mindestens 100
        mm betragen.
6.8.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Sie wird durch die Winkelet und ß bestimmt, wie sie in Nr. A 10 des
        Anhangs I festgelegt sind:
        0 0 - 5 ° nach oben und 5° nach unten;
        ß - 25° nach rechts und nach links.
6.8.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.8.6   Zusammenbau mit jeder anderen hinteren Leuchte ist zulässig.
6.8.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.8.8    Ineinanderbau mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.8.9   Elektrische Schaltung
        Die Leuchte darf nur aufleuchten, wenn eine oder mehrere der
        nachstehend genannten Leuchten eingeschaltet sind: Scheinwerfer für
        Fernlicht, Scheinwerfer für Abblendlicht oder Nebenscheinwerfer.
         Ist das Fahrzeug mit einem Nebelscheinwerfer ausgerüstet, muß es
        möglich sein, die Nebel Schluß leuchte unabhängig vom
        Nebelscheinwerfer auszuschalten.
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6.8.10   Einschaltkontroi le: vorgeschrieben.
         Gelbe, nicht blinkende Kontrolleuchte.
6.8.11   Sonst ige Vorschriften: keine.
6.9      WARNBLINKLICHT
6.9.1    Es gelten dieselben Vorschriften wie die in den Nummern 6.3 bis
         6.3.8.
6.9.2    Elektrische Schaltung
         Das Einschalten des Warnblinklichts muß durch eine besondere
         Betätigungseinrichtung erfolgen, die ein synchrones Funktionieren
         sämtlicher Fahrtrichtungsanzeiger bewirkt.
6.9.3    Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
         Rote, blinkende Kontrolleuchte oder in Ermangelung einer solchen:
         gleichzeitiges Funktionieren der in 6.3.10 vorgeschriebenen
         Kontrolleuchten.
6.9.4    Sonst ige Vorschriften
         Die Blinkfrequenz muß 90 ± 30 Perioden pro Minute betragen. Auf die
         Einschaltung des Warnblinklichts muß das Aufleuchten desselben in
         spätestens einer Sekunde folgen, es muß spätesten eineinhalb
         Sekunden nach der Ausschaltung erlöschen.
         Das Warnblincklicht muß sich in Funktion setzen lassen, auch wenn
         sich die Betätigungseinrichtung für das Anlassen oder das
         Abschalten des Motors in einer Stellung befindet, in der der Motor
         nicht laufen kann.
6.10     BELEUCHTUNGSEINRICHTUNG FÜR DAS HINTERE KENNZEICHEN
6.10.1   Anzahl: eine.
         Die Einrichtung zur Beleuchtung der Anbringungsstelle des
         Kennzeichens darf aus verschiedenen optischen Bauteilen bestehen.
6.10.2   Anbauschema
6.10.3   Anordnung
                                          So, daß die Beleuchtung
6.10.3.1  In Richtung der Breite:         des Kennzeichens durch die
                                          die Einrichtung sicherge-
6.10.3.2  In der Höhe:                    stellt ist.
6.10.3.3  in Längsrichtung:
6.10.4   Geometrische Sichtbarkeit
6.10.5   Ausrichtung
6.10.6   Zusammenbau mit einer oder mehreren hinteren Leuchten ist zulässig.
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6.10.7        Kombination mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.10.8        Ineinanderbau mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.10.9        Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.10.10       Einschaitkontrolle: wahlfrei.
              Ihre Funktion ist von der für die Begrenzungsleuchte
              vorgeschriebenen Kontrolleuchte zu gewährleisten.
6.10.11       Sonst ige Vorschriften: keine.
6.11          SEITLICHE, NICHT DREIECKIGE RÜCKSTRAHLER
6.11.1        Anzahl je Seite: einer oder zwei der Klasse 1. ( 1 )
6.11.2        Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.11.3        Anordnung
6.11.3.1      in Richtung der Breite: keine besonderen Vorschriften;
6.11.3.2       in der Höhe: mindestens 300 mm, höchstens 900 mm über dem Boden;
6.11.3.3       in Längsrichtung: so, daß der Rückstrahler unter normalen Umständen
              weder vom Fahrer noch vom Beifahrer noch von Teilen ihrer
              Bekleidung verdeckt werden kann.
6.11.4        Geometrische Sichtbarkeit
              Horizontalwinkel: 30° nach vorn und nach hinten.
              Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
              nach unten. Der Winkel nach unten darf jedoch auf 5° verringert
              sein, wenn die Anbauhöhe des Rückstrahlers geringer ist als 750 mm.
6.11.5        Ausrichtung: Die Bezugsachse der Rückstrahler muß senkrecht zur
              Längsmittel ebene des Fahrzeugs verlaufen und nach außen
              ausgerichtet sein. Vorn angebrachte Rückstrahler dürfen die
              Schwenkbewegungen der Lenkvorrichtung mitmachen.
6.11.6        Zusammenbau mit den übrigen Signaleinrichtungen ist zulässig.
(1) Entsprechend der Klassifizierung in der Richtlinie 76/757/EWG zur
     Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über
     Rückstrahler für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger.
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6.12          HINTERE, NICHT DREIECKIGE RÜCKSTRAHLER
6.12.1        Anzahl: einer der Klasse 1.(D
6.12.2        Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.12.3        Anordnung
6.12.3.1       in Richtung der Breite:
              - die Ränder der von der mittleren Längsebene des Fahrzeugs am
              weitesten entfernten leuchtenden Flächen dürfen nicht weiter als
              400 mm vom äußersten Punkt der Breite über alles entfernt sein,
              - die inneren Ränder der Rückstrahler müssen mindestens 500 mm
              voneinander entfernt sein. Dieser Abstand kann auf 400 mm verkürzt
              werden, wenn die Höchstbreite des Fahrzeugs geringer als 1300 mm
               ist.
6.12.3.2       In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 900 mm über dem Boden;
6.12.3.3       in Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.12.4        Geometrische Sichtbarkeit
              HörizontaIwinke1: 30° nach außen, 10° nach innen.
              Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
              nach unten. Der Winkel nach unten darf Jedoch auf 5° verringert
              werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer als 750 mm ist.
6.12.5        Ausrichtung: nach hinten.
6.12.6        Zusammenbau mit Jeder anderen Leuchte ist zulässig.
6.12.7        Die leuchtende Fläche des Rückstrahlers kann mit jedem beliebigen
              rückwärtigen roten Scheinwerfer teilweise zusammenfallen.
(1) Entsprechend der Klassifizierung in der Richtlinie 76/757/EWG zur
     Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über
     Rückstrahler für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger.
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                                    ANLAGE 1
SICHTBARKEIT DER ROTEN LEUCHTEN  NACH VORN UND DER WEISSEN LEUCHTEN NACH HINTEN
vSi^he Nr. B 9 des Anhangs 1 und Nr.6.3.11.4.2 dieses Anhangs.)
                                                    Sichtbarkeit eines roten
                                                    Lichts nach vorn
                                                    Abb iI dung 1
Sichtbarkeit eines weißen
Lichts nach hinten
             Abb 11 dung 2
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      ANLAGE 2
Anbauschema
Zwei Fahrtrichtungsanzeiger vorn und hinten
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                                      ANLAGE 3
                                 BESCHREIBUNGSBOGEN
                    BETREFFEND DEN ANBAU DER BELEUCHTUNGS- UND
                   LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR EINEN TYP EINES
                        ZWEIRÄDRIGEN KRAFTRADES MIT BEIWAGEN
       (dem Antrag auf Bauartgenehmigung beizufügen, falls diese unabhängig
      von dem Antrag auf Betriebserlaubnis für das Fahrzeug gestellt wird).
 Ordnungsnummer (vom Antragstel1er zugeteilt) :
Dem Antrag auf Bauartgenehmigung betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines zweirädrigen Kraftrades mit
Beiwagen sind die Angaben zu folgenden Punkten des Anhangs II der Verordnung
(EWG) Nr. ... des Rates vom ..., Buchstabe A, beizufügen.
0.1
0.2
0.4 bis 0.6
8 bis 8.4.
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                                      ANLAGE 4
                                                           Name der Behörde
BAUARGENEHMIGUNGSBOGEN BETREFFEND DEN ANBAU DER BELEUCHTUNGS- UND
LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR EINEN TYP EINES ZWEIRÄDRIGEN KRAFTRADS MIT BEIWAGEN
                                       MUSTER
Protokoll Nr            des technischen Dienstes              vom
Nummer der Bauartgenehmigung          Nummer der Erweiterung
1            Fabr ik- oder Handelsmarke des Fahrzeugs
2            Typ des Fahrzeugs
3            Name und Anschrift des Herstellers
4            Gegebenenfalls Name und Anschrift des Beauftragten des      Herstellers
5            An dem für die Prüfungen vorgeführten Fahrzeug vorhandene
             vorgeschr i ebene Be Ieuchtungse i nr i chtungen<1)
5.1          Scheinwerfer für Fernlicht
5.2          Scheinwerfer für Abblendlicht
5.3          Fahrtrichtungsanzeiger
5.4          Bremsleuchten
5.5          Begrenzungsleuchten
5.6          Schlußleuchten
5.7          Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen
5.8          Hintere, nicht dreieckige Rückstrahler
6.           An dem für die Prüfungen vorgeführten Fahrzeug vorhandene zulässige
             Beleuchtungseinr ichtungen(1).
6.1          Nebelscheinwerfer: Ja/nein (*)
6.2          Nebel Schluß leuchten: Ja/nein<*>
(1) Für jede Einrichtung auf einem gesonderten Bogen die
    vorschriftsmäßig identifizierten Typen angeben, die die
    Anbauvorsehriften im Sinne dieses Anhangs erfüllen.
(*) Nichtzutreffendes bitte streichen.
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6.3          Warnblinklicht: Ja/nein<*>
6.4          Seitliche, nicht dreieckige Rückstrahler: Ja/nein**)
7            Unterschiediiche Bauarten
8            Fahrzeug für die Bauartgenehmigung vorgeführt am ...
9            Die Bauartgenehmigung wird ertei1 t/versagt<*>
10           Ort
11           Datum
12           Unterschrift
(*) Nichtzutreffendes bitte streichen.
 ---pagebreak---                              - 88 -
                           ANHANG VI
               VORSCHRIFTEN FÜR DREIRADFAHRZEUGE
1   Jedes Drei radfahrzeug muß mit nachstehenden Beleuchtungs- und
    Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein:
1.1 Scheinwerfer für Fernlicht,
1.2 Scheinwerfer für Abblendlicht,
1.3 Fahrtrichtungsanzeiger,
1.4 Bremsleuchte,
1.5 BegrenzungsIeuchte,
1.6 Schlußleuchte,
1.7 Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen,
1.8 hinterer, nicht dreieckiger Rückstrahler.
2   Jedes Drei radfahrzeug darf außerdem mit nachstehenden Beleuchtungs-
    und Lichtsignaleinrichtungen ausgerüstet sein:
2.1 Nebelscheinwerfer,
2.2 Nebelschlußleuchte,
2.3 Rückfahrscheinwerfer,
2.4 Warnblinklicht.
3   Der Anbau der unter 1 und 2 genannten Beleuchtungs- und
    Lichtsignaleinrichtungen muß gemäß den einschlägigen, unter 6
    genannten Vorschriften erfolgen.
4   Der Anbau anderer Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen als
    der unter 1 und 2 genannten ist untersagt.
5   Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen, die an vierrädrigen
    Kraftfahrzeugen und an Krafträdern zugelassen sind, sind auch an
    Drei radfahrzeugen zulässig.
6   Besondere Anbauvorschriften
6.1 SCHEINWERFER FÜR FERNLICHT
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6.1.1   Anzahl: einer oder zwei.
        Drei radfahrzeuge mit einer höchsten Breite von mehr als 1300 mm
        müssen Jedoch mit zwei Scheinwerfern für Fernlicht ausgerüstet
        sein.
6.1.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.1.3   Anordnung
6.1.3.1 in Richtung der Breite:
        - Ein unabhängiger Scheinwerfer für Fernlicht darf über, unter oder
        neben einer anderen vorderen Leuchte angebaut sein. Sind diese
        Leuchten übereinander angeordnet, muß der geometrische Mittelpunkt
        des Scheinwerfers für Fernlicht in der Längsmittel ebene des
        Fahrzeugs liegen; sind diese Leuchten nebeneinander angeordnet,
        müssen deren geometrische Mittelpunkte symmetrisch zur
        Längsmit telebene des Fahrzeugs liegen.
        - Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
        Scheinwerfer für Fernlicht muß so angeordnet sein, daß sein
        geometrischer Mittelpunkt in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
        liegt. Ist das Fahrzeug jedoch auch mit einem unabhängigen
        Scheinwerfer für Abblendlicht ausgerüstet, der neben dem
        Scheinwerfer für das Fernlicht angebracht ist, müssen ihre
        geometrischen Mittelpunkte zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
        symmetrisch sein.
        - Zwei Scheinwerfer für Fernlicht, von denen einer oder alle beide
        mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut ist (sind),
        müssen so angeordnet sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte
        symmetrisch zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen.
6.1.3.2  In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Anforderung gilt als
        erfüllt, wenn der Fahrer weder unmittelbar noch mittelbar über die
        Rückspiegel und/oder sonstige spiegelnde Flächen des Fahrzeugs
        durch das ausgestrahlte Licht gestört wird.
6.1.3.3  Im Falle eines einzigen unabhängigen Scheinwerfers für Fernlicht
        darf der Abstand zwischen dem Rand der leuchtenden Fläche und dem
        Rand der leuchtenden Fläche des Scheinwerfers für Abblendlicht je
        Leuchtenpaar nicht größer als 200 mm sein.
6.1.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Die Sichtbarkeit der leuchtenden Fläche muß auch in den Zonen, die
        nicht beleuchtet erscheinen, innerhalb eines divergierenden Raumes
        gewährleistet sein, der von den sich an die gesamte Außenlinie der
         leuchtenden Flächen anlehnenden und zu der Bezugsachse des
        Projektors einen Winkel von mindestens 5° bildenden Mantellinien
        begrenzt ist. Als Scheitelpunkt der Winkel für die geometrische
        Sichtbarkeit kommt die Außenlinie der Projektion der leuchtenden
        Fläche auf eine Querebene in Betracht, die den vorderen Teil der
        Streuscheibe des Scheinwerfers für Fernlicht berührt.
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6.1.5   Ausrichtung: nach vorn
        Die Leuchten dürfen die Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung
        mitmachen.
6.1.6   Zusammenbau mit dem Scheinwerfer für Abblendlicht und den übrigen
        vorderen Leuchten ist zulässig.
6.1.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.1.8   Ineinanderbau mit folgenden Leuchten ist zulässig:
6.1.8.1 dem Scheinwerfer für Abblendlicht,
6.1.8.2 der Begrenzungsleuchte,
6.1.8.3 dem Nebelscheinwerfer.
6.1.9   Elektrische Schaltung
        Die Scheinwerfer für Fernlicht dürfen nur gleichzeitig einschaltbar
        sein. Beim Übergang vom Abblendlicht zum Fernlicht ist die
        Einschaltung aller Scheinwerfer für Fernlicht erforderlich. Beim
        Übergang vom Fernlicht zum Abblendlicht müssen alle Scheinwerfer
        für Fernlicht gleichzeitig abgeschaltet werden. Die Scheinwerfer
        für Abblendlicht dürfen gleichzeitig mit den Scheinwerfern für
        Fernlicht eingeschaltet sein.
6.1.10  Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
        Blaue, nichtblinkende Kontrolleuchte.
6.1.11  Sonstige Vorschriften: Die größte Lichtstärke der Scheinwerfer für
        Fernlicht, die gleichzeitig brennen können, darf 225.000 cd nicht
        übersteigen (Genehmigungswert).
6.2     SCHEINWERFER FÜR ABBLENDLICHT
6.2.1   Anzahl: einer oder zwei.
        Drei radfahrzeuge mit einer größten Breite von mehr als 1300 mm
        müssen Jedoch mit zwei Scheinwerfern für Abblendlicht ausgerüstet
        sein.
6.2.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.2.3   Anordnung
6.2.3.1  In Richtung der Breite:
        - Ein unabhängiger Scheinwerfer für Abblendlicht darf über, unter
        oder neben einer anderen vorderen Leuchte eingebaut sein. Sind
        diese Leuchten übereinander angeordnet, muß der geometrische
        Mittelpunkt des Scheinwerfers für Abblendlicht in der
        Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen; sind diese Leuchten
        nebeneinander angeordnet, müssen ihre geometrischen Mittelpunkte
        symmetrisch zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
 ---pagebreak---                                  - 91 -
        - Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
        Scheinwerfer für Abblendlicht muß so angeordnet sein, daß sein
        geometrischer Mittelpunkt in der Längsmitte(ebene des Fahrzeugs
         liegt. Ist das Fahrzeug Jedoch auch mit einem unabhängigen
        Scheinwerfer für das Fernlicht ausgerüstet, der neben dem
        Scheinwerfer für das Abblendlicht angebracht ist, müssen ihre
        geometrischen Mittelpunkte zur Längsm!tte leben des Fahrzeugs
        symmetrisch sei-».
        - Zwei Scheinwerfer für Abblendlicht, von denen einer oder beide
        mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut ist (sind),
        müssen so angeordnet sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte
        symmetrisch zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen.
        Bei einem Fahrzeug mit zwei Scheinwerfern für Abblendlicht     dürfen
        -   die Ränder der am weitesten von der Längsmit tel ebene des
            Fahrzeugs entfernten leuchtenden Flächen nicht mehr als 400 mm
            vom äußersten Teil der Breite über alles des Fahrzeugs entfernt
            se i n ;
        -   der Abstand der inneren Ränder der leuchtenden Flächen muß
            mindestens 500 mm betragen. Dieser Abstand kann auf 400 mm
            verkürzt werden, wenn die Höchstbreite des Fahrzeugs weniger als
            1300 mm beträgt.
6.2.3.2  In der Höhe: mindestens 500 mm, höchstens 1200 mm über dem Boden;
6.2.3.3  In Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Anforderung gilt als
        erfüllt, wenn der Fahrer weder unmittelbar noch mittelbar über die
        Rückspiegel und/oder sonstige spiegelnde Flächen des Fahrzeugs
        durch das ausgestrahlte Licht gestört wird.
6.2.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Sie wird bestimmt durch die Winkele* und ß , wie sie in Nr. A 10 des
        Anhangs 1 definiert sind, nämlich:
        & - 15° nach oben und 10° nach unten;
        ß - 45° nach links und nach rechts im Falle eines einzigen
        Scheinwerfers für Abblendlicht, 54° nach außen und 10° nach innen
         im Falle von zwei Scheinwerfern für Abblendlicht.
        Wände und sonstige Teile in der Umgebung des Scheinwerfers dürfen
        keinerlei störende Nebenwirkungen auf die übrigen
        Verkehrsteilnehmer hervorrufen.
6.2.5   Ausrichtung: nach vorn.
6.2.5.1 Die Leuchten dürfen die Schwenkbewegungen der Lenkvorrichtung
        mitmachen.
6.2.5.2 Die vertikale Ausrichtung des Abblendlichtbundels muß zwischen 0,5
        % und 2,5 % bleiben.
6.2.6   Zusammenbau mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und den übrigen
        vorderen Leuchten ist zulässig.
 ---pagebreak---                                 - 92 -
6.2.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.2.8   Ineinanderbau mit dem Scheinwerfer für Fernlicht und den übrigen
        vorderen Leuchten ist zulässig.
6.2.9   Elektrische Schaltung
        Der Abblendschalter muß das sofortige Erlöschen des Scheinwerfers
        für Fernlicht bewirken, während das Lichtbündel des Abblendlichts
        gleichzeitig mit dem des Fernlichts eingeschaltet bleiben darf.
6.2.10  Einschaltkontrolle: wahlfrei.
        Nichtbiinkende grüne Leuchte.
6.2.11  Sonstige Vorschriften: keine.
6.3     FAHRTRICHTUNGSANZEIGER
6.3.1   Anzahl: zwei Je Seite.
        Ein seitlicher Fahrtrichtungsanzeiger pro Seite ist ebenfalls
        zulässig.
6.3.2   Anbauschema: zwei Fahrtrichtungsanzeiger vorn und zwei
        Fahrtrichtungsanzeiger hinten.
6.3.3   Anordnung
6.3.3.1 In Richtung der Breite:
        -  die am weitesten von der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs
           entfernten Ränder der leuchtenden Flächen dürfen nicht weiter
           als 400 mm vom äußersten Punkt der Breite über alles des
           Fahrzeugs entfernt sein,
        -  die inneren Ränder der leuchtenden Flächen müssen mindestens 500
           mm voneinander entfernt sein;
        -  muß ein Mindestabstand zwischen den leuchtenden Flächen und den
           am nächsten liegenden Scheinwerfern für Abblendlicht von
           - 75 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 90 cd,
           - 40 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 175 cd,
           - 20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 250 cd,
           - <^20 mm, wenn die Mindeststärke des Anzeigers 400 cd beträgt,
        eingehalten werden.
6.3.3.2 in der Höhe: mindestens 350 mm, höchstens 1500 mm über dem Boden;
 ---pagebreak---                                     - 93 -
6.3.4      Geometrische Sichtbarkeit
           HörizontaIwinkeI : siehe Anlage 2.
           Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben.
           Dieser Winkel darf auf 5° verringert werden, wenn die Anbauhöhe der
           Leuchten geringer als 750 mm ist.
6.3.5      Ausrichtung
           Die vorderen Fahrtrichtungsanzeiger dürfen die Schwenkbewegungen
           der Lenkvorrichtung mitmachen.
6.3.6      Zusammenbau mit einer oder mehreren Leuchten ist zulässig.
6.3.7      Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.8      Ineinanderbau mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.3.9      Elektrische Schaltung
           Die Fahrtrichtungsanzeiger müssen sich unabhängig von den übrigen
           Leuchten einschalten lassen. Alle Fahrtrichtungsanzeiger auf
           derselben Seite des Fahrzeugs werden mit Hilfe derselben
           Steuereinrichtung ein- und ausgeschaltet.
6.3.10     Funktionskontrolle: vorgeschrieben.
           Sie darf optisch oder akustisch oder beides sein.
           Ist sie optisch, so muß sie aus einer grünen Blinkleuchte bestehen,
           die aus allen normalen Haltungen des Fahrers sichtbar ist; im Falle
           einer Funktionsstörung bei einem der Fahrtrichtungsanzeiger muß sie
           erlöschen, ständig leuchten, ohne zu blinken oder mit einer
           wesentlichen Frequenzänderung blinken, ist sie akustisch, muß sie
           deutlich hörbar sein und im Störungsfall eine entsprechende
           wesentliche Frequenzänderung aufweisen.
6.3.11     Sonst ige Vorschriften
           Die genannten Merkmale sind zu messen, wenn die Lichtmaschine keine
           anderen stromverbrauchenden Einrichtungen versorgt als die für das
           Funktionieren des Motors und der Beleuchtungseinrichtung
           erforderlichen Stromkreise.
6.3.11.1   Der Betätigung der Steuereinrichtung muß das Aufleuchten des
           Lichtsignals nach spätestens 1 Sekunde folgen, das Erlöschen muß
           spätestens 1 1/2 Sekunden nach dem Ausschalten erfolgen.
6.3.11.2   Für ein Fahrzeug, bei dem die Fahrtrichtungsanzeiger mit
           Gleichstrom versorgt wird, gilt:
6.3.11.2.1 Die Blinkfrequenz muß bei 90 ± 30 Perioden pro Minute liegen;
 ---pagebreak---                                     - 94 -
6.3.11.2.2 die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Seite des Fahrzeugs
           blinken phasengleich in derselben Frequenz.
6.3.11.3   Für Fahrzeuge, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger mit
           Wechselstrom funktionieren, wenn die Drehzahl des Motors zwischen
           50 % und 100 % der Drehzahl liegt, die der Höchstgeschwindigkeit
           des Fahrzeugs entspricht, gilt folgendes:
6.3.11.3.1 Die Blinkfrequenz muß bei 90 ± 30 Perioden pro Minute liegen;
6.3.11.3.2 die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Fahrzeugseite dürfen
           gleichzeitig oder abwechselnd blinken. Die vorderen
           Fahrtrichtungsanzeiger dürfen nicht hinter und die hinteren
           Fahrtrichtungsanzeiger nicht vor den in Anlage 1 definierten Zonen
           sichtbar sein.
6.3.11.4   Für Fahrzeuge, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger mit Gleichstrom
           versorgt werden, wenn die Drehzahl des Motors zwischen der vom
           Hersteller genannten Leer I aufdrehzahl und 50 % der Drehzahl liegt,
           die der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entspricht, gilt
           folgendes:
6.3.11.4.1 Die Blinkfrequenz der Leuchten liegt zwischen 90 + 30 und 90 - 45
           Perioden pro Minute;
6.3.11.4.2 die Fahrtrichtungsanzeiger auf derselben Fahrzeugseite dürfen
           gleichzeitig oder abwechselnd blinken. Die vorderen
           Fahrtrichtungsanzeiger dürfen nicht hinter und die hinteren
           Fahrtrichtungsanzeiger nicht vor den in Anlage 1 definierten Zonen
           sichtbar sein.
6.3.11.5   Bei Funktionsstörungen eines Fahrtrichtungsanzeigers, die nicht
           durch Kurzschluß verursacht sind, muß der andere weiter blinken
           oder dauernd leuchten, die Blinkfrequenz muß unter solchen
           Umständen aber von der vorgeschriebenen Frequenz abweichen, es sei
           denn, das Fahrzeug wäre mit einer Kontrolleuchte ausgerüstet.
6.4           BREMSLEUCHTEN
6.4.1      Anzahl: eine oder zwei.
           Dreirädrige Fahrzeuge, die zwei Hinterräder haben, müssen jedoch
           mit zwei Bremsleuchten ausgerüstet sein.
6.4.2      Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.4.3      Anordnung
6.4.3.1    In Richtung der Breite: Ist nur eine Bremsleuchte vorhanden, so muß
           deren Bezugspunkt in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen;
           sind zwei Bremsleuchten vorhanden, so müssen diese symmetrisch zur
           Längsmittel ebene des Fahrzeugs angeordnet sein. Bei Fahrzeugen mit
           zwei Hinterrädern muß der Abstand zwischen den beiden Leuchten
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        mindestens 600 mm betragen. Dieser Abstand darf auf 400 mm
        verringert werden, wenn die größte Breite des Fahrzeugs geringer
        als 1300 mm ist;
6.4.3.2 in der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1500 mm über dem Boden;
6.4.3.3 in Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.4.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Horizontalwinkel: 45° nach links und nach rechts.
        VertikalwinkeI : von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        15° nach unten. Der Winkel nach unten darf Jedoch auf 5° verringert
        werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer als 750 mm ist.
6.4.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.4.6   Zusammenbau mit einer oder mehreren hinteren Leuchten ist zulässig.
6.4.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.4.8   Ineinanderbau mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.4.9   Elektrische Schaltung: muß aufleuchten, wenn wenigstens eine
        Betriebsbremse betätigt wird.
6.4.10  Einschaltkontrolle: nicht zulässig.
6.5     BEGRENZUNGSLEUCHTEN
6.5.1   AnzahI : e i ne oder zwe i.
        Für Drei radfahrzeuge, deren höchste Breite 1300 mm übersteigt, sind
        jedoch zwei Begrenzungsleuchten vorgeschrieben.
6.5.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.5.3   Anordnung
6.5.3.1 In Richtung der Breite:
        - Eine Begrenzungsleuchte darf über, unter oder neben einer anderen
        vorderen Leuchte angebaut sein. Sind diese Leuchten übereinander
        angeordnet, muß der geometrische Mittelpunkt der Begrenzungsleuchte
        in der Längsm it tel ebene des Fahrzeugs liegen-, sind diese Leuchten
        nebeneinander angeordnet, müssen ihre geometrischen Mittelpunkte
        symmetrisch zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen.
        - Eine mit einer anderen vorderen Leuchte ineinander gebaute
        Begrenzungsleuchte muß so angeordnet sein, daß ihr geometrischer
        Mittelpunkt in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegt.
        - Zwei Begrenzungsleuchten, von denen eine oder beide mit einer
        anderen vorderen Leuchte ineinander gebaut ist (sind), müssen so
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        angeordnet sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
        zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
        - Im Falle eines Fahrzeugs mit zwei Begrenzungsleuchten dürfen die
        Ränder der am weitesten von der Längsmittelebene des Fahrzeugs
        entfernten leuchtenden Flächen nicht weiter als 400 mm vom
        äußersten Punkt der Breite über alles des Fahrzeugs entfernt sein.
        Die inneren Ränder der leuchtenden Scheiben müssen einen Abstand
        von mindestens 500 mm voneinander haben.
6.5.3.2 In der Höhe: mindestens 350 mm, höchstens 1200 mm über dem Boden-,
6.5.3.3 in Längsrichtung: vorn am Fahrzeug.
6.5.4   Geometrische Sichtbarkeit
        HörizontaIwinke 1: 80° nach links und nach rechts, sofern eine
        Begrenzungsleuchte vorhanden ist; 80° nach außen und 45° nach
        innen, wenn zwei Begrenzungsleuchten vorhanden sind.
        VertikalwinkeI : von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Der Winkel nach unten darf jedoch auf 5° verringert
        werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte geringer als 750 mm ist.
6.5.5   Ausrichtung: nach vorn.
        Die Schwenkbewegungen der Lenkvorrichtung dürfen von den Leuchten
        mitgemacht werden.
6.5.6   Zusammenbau mit Jeder anderen vorderen Leuchte ist zulässig.
6.5.7   Ineinanderbau mit jeder anderen vorderen Leuchte ist zulässig.
6.5.8   Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.5.9   Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
        Nichtblinkende grüne Kontrolleuchte; diese Kontrolleuchte ist nicht
        erforderlich, wenn sich die Beleuchtung des Armaturenbrettes nur
        gleichzeitig mit der Begrenzungsleuchte ein- und ausschalten läßt.
6.5.10  Sonst ige Vorschriften: keine
6.6     SCHLUSSLEUCHTEN
6.6.1   Anzahl: eine oder zwei.
        Drei radfahrzeuge mit zwei Hinterrädern müssen Jedoch mit zwei
        Schlußleuchten ausgerüstet sein.
6.6.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
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6.6.3   Anordnung
6.6.3.1 In Richtung der Breite: Ist eine einzige Schlußleuchte vorhanden,
        so muß deren Bezugspunkt in der Längsmittel ebene des Fahrzeugs
        liegen, sind zwei Schlußleuchten vorhanden, so müssen diese
        symmetrisch zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs angeordnet sein. Bei
        Fahrzeugen mit zwei Hinterrädern muß der Abstand zwischen den
        beiden Leuchten mindestens 600 mm betragen. Dieser Abstand kann auf
        400 mm verringert werden, wenn die größte Breite des Fahrzeugs
        weniger als 1300 mm beträgt.
6.6.3.2 In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1500 mm über dem Boden;
6.6.3.3 in Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.6.4   Geometrische Sichtbarkeit
        HörizontaIwinke 1: 80° nach links und nach rechts, wenn eine
        Schlußleuchte vorhanden ist, 80° nach außen und 45° nach innen,
        wenn zwei Schlußleuchten vorhanden sind.
        VertikalwinkeI : von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
        nach unten. Der Winkel nach oben und nach unten darf jedoch auf 5°
        verringert werden, wenn die Anbauhöhe der Leuchte weniger als 750
        mm beträgt.
6.6.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.6.6   Zusammenbau mit jeder anderen Heckleuchte ist zulässig.
6.6.7   Kombination mit der Beleuchtungseinrichtung für das hintere
        Kennzeichen ist zulässig.
6.6.8   Ineinanderbau mit der Bremsleuchte oder dem hinteren,
        nichtdreieckigen Rückstrahler oder mit beiden oder auch mit der
        Nebelschlußleuchte ist zulässig.
6.6.9   Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.6.10  Einschaltkontrolle: wahlfrei.
        Muß gegebenenfalls mit der Einschaltkontrolle der
        Begrenzungsleuchten kombiniert sein.
6.6.11  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.7     NEBELSCHEINWERFER
6.7.1   Anzahl: einer oder zwei.
6.7.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.7.3   Anordnung
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6.7.3.1   In Richtung der Breite:
         - Ein Nebelscheinwerfer darf über oder unter oder neben einer
         anderen vorderen Leuchte angebracht sein. Sind diese Leuchten
         übereinander angeordnet, muß der geometrische Mittelpunkt des
         Nebelscheinwerfers in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegen;
         sind diese Leuchten nebeneinander angeordnet, müssen ihre
         geometrischen Mittelpunkte symmetrisch zur Längsmit te(ebene des
         Fahrzeugs liegen.
         - Ein mit einer anderen vorderen Leuchte ineinandergebauter
         Nebelscheinwerfer muß so angeordnet sein, daß sein geometrischer
         Mittelpunkt in der Längsmit tel ebene des Fahrzeugs liegt.
         - Zwei Nebelscheinwerfer, von denen einer oder beide mit einer
         anderen vorderen Leuchte ineinandergebaut ist (sind), müssen so
         angeordnet sein, daß ihre geometrischen Mittelpunkte symmetrisch
         zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs liegen.
         - Die Ränder der von der längsmittel ebene des Fahrzeugs am
         weitesten entfernt liegenden leuchtenden Fläche dürfen von dem am
         weitesten außen liegenden Teil des Fahrzeugs keinen größeren
         Abstand als 400 mm haben.
6.7.3.2  In der Höhe: mindestens 250 mm über dem Boden. Kein Punkt der
         leuchtenden Fläche darf sich über dem höchsten Punkt der
         leuchtenden Fläche des Scheinwerfers für Abblendlicht befinden;
6.7.3.3  in Längsrichtung: vorn am Fahrzeug. Diese Anforderung gilt als
         erfüllt, wenn der Fahrer weder unmittelbar noch mittelbar über die
         Rückspiegel und/oder sonstige spiegelnde Flächen des Fahrzeugs
         durch das ausgestrahlte Licht gestört wird.
6.7.4    Geometrische Sichtbarkeit
         Sie wird durch die in Nr. A 10 des Anhangs I festgelegten WinkelOC
         und ß best immt:
        b£ - 5° nach oben und nach unten;
         ß - 45° nach links und nach rechts, ausgenommen bei einer
         exzentrischen Leuchte, wo der Winkel nach innen 10° sein muß.
6.7.5    Ausrichtung: nach vorn.
         Die Leuchten dürfen den Einschlagbewegungen der Lenkvorrichtung
         folgen.
6.7.6    Zusammenbau mit den anderen vorderen Leuchten ist zulässig.
6.7.7    Kombination mit einer anderen vorderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.7.8    Ineinanderbau mit einem Scheinwerfer für Fernlicht und einer
         Begrenzungsleuchte ist zulässig.
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6.7.9    Elektrische Schaltung: Der Nebelscheinwerfer muß unabhängig vom
         Scheinwerfer für Fernlicht oder vom Scheinwerfer für Abblendlicht
        ein- und ausgeschaltet werden können.
6.7.10   Einschaltkontrolle: wahlfrei.
        Nichtblinkende grüne Kontrolleuchte.
6.7.11  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.8      NEBELSCHLUSSLEUCHTEN
6.8.1   Anzahl: eine oder zwei.
6.8.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.8.3   Anordnung
6.8.3.1  In Richtung der Breite: Der Bezugspunkt muß in der Längsmit tel ebene
        des Fahrzeugs liegen, wenn eine einzige Nebel Schluß leuchte
        vorhanden ist; sind zwei Nebel Schluß leuchten vorhanden, so müssen
        diese symmetrisch zur Längsmittel ebene des Fahrzeugs angeordnet
        sein. Bei Fahrzeugen mit zwei Hinterrädern muß der Abstand zwischen
        den beiden Leuchten mindestens 600 mm betragen. Dieser Abstand darf
         jedoch auf 400 mm verringert werden, wenn die größte Breite des
        Fahrzeugs geringer als 1300 mm ist.
6.8.3.2  In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1000 mm über dem Boden;
6.8.3.3  in Längsrichtung: hinten am Fahrzeug. Ist eine einzige
        Nebel Schluß leuchte vorhanden, so muß diese auf der Seite neben der
        Fahrzeuglängsmit tel ebene angeordnet sein, die dem
        Fahrtrichtungssinn entgegengesetzt ist; der Bezugspunkt darf auch
        auf der Längssymmetrieebene des Fahrzeugs liegen.
6.8.3.4 Der Abstand zwischen der leuchtenden Fläche der Nebel Schlußleuchte
        und der leuchtenden Fläche der Bremsleuchte muß mindestens 100 mm
        betragen.
6.8.4   Geometrische Sichtbarkeit
        Sie wird durch die in Nr. A 10 des Anhangs 1 festgelegten Winkel 0C
        und ß best immt:
        0 6 - 5 ° nach oben und 5° nach unten;
        ß - 25° nach rechts und nach links.
6.8.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.8.6   Zusammenbau mit jeder anderen Heckleuchte ist zulässig.
6.8.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.8.8    Ineinanderbau mit einer Schlußleuchte ist zulässig.
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6.8.9   Elektrische Schaltung
        Die Leuchte darf nur eingeschaltet werden können, wenn eine oder
        mehrere der folgenden Leuchten eingeschaltet sind: Scheinwerfer für
        Fernlicht, Scheinwerfer für Abblendlicht oder Nebelscheinwerfer.
6.8.10  Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
        Nichtblinkende gelbe Kontrolleuchte.
6.8.11  Sonst ige Vorschriften: keine.
6.9     RÜCKFAHRSCHEINWERFER
6.9.1   Anzahl: einer oder zwei.
6.9.2   Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.9.3   Anordnung
6.9.3.1 In Richtung der Breite: keine besonderen Vorschriften.
6.9.3.2 In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 1200 mm über dem Boden;
6.9.3.3 in Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.9.4   Geometrische Sichtbarkeit:
        Sie wird durch die in Nr. A 10 des Anhangs I festgelegten Winkel OL
        und ß best immt:
        OL - 15° nach oben und 5° nach unten,
        ß - 45° nach rechts und nach links, wenn ein einziger
        Rückfahrscheinwerfer vorhanden ist,
        ß . 45° nach außen und 30° nach innen, wenn zwei
        Rückfahrscheinwerfer vorhanden sind.
6.9.5   Ausrichtung: nach hinten.
6.9.6   Zusammenbau mit jeder anderen Heckleuchte ist zulässig.
6.9.7   Kombination mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.9.8   Ineinanderbau mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
6.9.9   Elektrische Schaltung
        Der Rückfahrscheinwerfer darf nur bei eingelegtem Rückwärtsgang
        leuchten können, wenn die Einrichtung zum Anlassen oder Stillsetzen
        des Motors sich in der Stellung befindet, in der der Motor arbeiten
        kann. Ist eine der beiden Bedingungen nicht erfüllt, so darf er
        nicht eingeschaltet werden können oder eingeschaltet bleiben.
6.9.10  Einschaltkontrolle: wahlfrei.
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6.10     WARNBLINKLICHT
6.10.1   Gleiche Bestimmungen wie in 6.3 bis 6.3.8.
6.10.2   Elektrische Schaltung
         Das Einschalten des Warnblinklichts muß durch eine besondere
         Betätigungseinrichtung erfolgen, die ein gleichzeitiges
         Funktionieren aller Fahrtrichtungsanzeiger gestattet.
6.10.3   Einschaltkontrolle: vorgeschrieben.
         Rote blinkende Kontrolleuchte oder gleichzeitiges Funktionieren der
         in 6.3.10 vorgeschriebenen Kontrolleuchten.
6.10.4   Sonstige Vorschriften
         Die Blinkfrequenz beträgt 90 ± 30 Perioden pro Minute. Das
         Warnblinklicht muß spätestens 1 Sekunde nach dem Einschalten in
         Funktion treten und spätestens 1 1/2 Sekunden nach dem Ausschalten
         er löschen.
         Das Warnbfinklicht muß auch dann in Funktion gesetzt werden können,
         wenn die Einrichtung zum Anlassen oder Stillsetzen des Motors sich
         in einer Stellung befindet, in der der Motor nicht arbeiten kann.
6.11     BELEUCHTUNGSEINRICHTUNG FÜR DAS HINTERE KENNZEICHEN
6.11.1   Anzahl : eine.
         Die Einrichtung darf aus verschiedenen optischen Bauteilen
         zusammengesetzt sein, die den Zweck haben, die Stelle des hinteren
         Kennzeichens zu beleuchten.
6.11.2   Anbauschema
6.11.3   Anordnung
6.11.3.1 In Richtung der Breite       So, daß die Beleuchtung
                                      des Kennzeichens durch die
6.11.3.2 In der Höhe                  Einrichtung sichergestellt
                                      ist.
6.11.3.3 In Längsrichtung:
6.11.4   Geometrische Sichtbarkeit
6.11.5   Ausr ichtung )
6.11.6   Zusammenbau mit einer oder mehreren Heckleuchten ist zulässig.
6.11.7   Kombination mit der Schlußleuchte ist zulässig.
6.11.8   Ineinanderbau mit einer anderen Leuchte ist nicht zulässig.
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6.11.9       Elektrische Schaltung: keine besonderen Vorschriften.
6.11.10      Ei nschaItkont roIle: zu Iäss i g.
              Ihre Funktion muß von der Kontrolleuchte für die Schlußleuchte
             wahrgenommen werden.
6.11.11      Sonst ige Vorschriften: keine.
6.12.        HINTERE, NICHTDREIECKIGE RÜCKSTRAHLER
6.12.1       Anzahl: einer oder zwei der Klasse 1.(D
             Für Drei radfahrzeuge, deren Höchstbreite 1000 mm übersteigt, sind
             jedoch zwei hintere nicht dreieckige Rückstrahler erforderlich.
6.12.2       Anbauschema: keine besonderen Vorschriften.
6.12.3       Anordnung
6.12.3.1      In Richtung der Breite: Ist nur ein einziger Rückstrahler
             vorhanden, muß dessen Bezugspunkt in der Längsmit tel ebene des
             Fahrzeugs liegen, sind zwei Rückstrahler vorhanden, müssen diese
             symmetrisch zur Längsmit tel ebene des Fahrzeugs angeordnet sein. Bei
             einem Fahrzeug mit zwei hinteren Rückstrahlern dürfen die Ränder
             der am weitesten von der Längsmittel ebene des Fahrzeugs entfernten
              leuchtenden Fläche nicht mehr als 400 mm vom äußersten Punkt des
             Fahrzeugs entfernt sein. Die inneren Ränder der Rückstrahler müssen
             mindestens 500 mm voneinander entfernt sein. Dieser Abstand darf
             Jedoch auf 400 mm verkürzt werden, wenn die größte Breite des
             Fahrzeugs weniger als 1300 mm beträgt.
6.12.3.2      In der Höhe: mindestens 250 mm, höchstens 900 mm über dem Boden;
6.12.3.3      In Längsrichtung: hinten am Fahrzeug.
6.12.4       Geometrische Sichtbarkeit
             HörizontaIwinke 1: 30° nach rechts und nach links
             Vertikalwinkel: von der Horizontalen ausgehend 15° nach oben und
             nach unten.
             Der Winkel nach unten darf Jedoch auf 5° verringert werden, wenn
             die Anbauhöhe des Rückstahl ers geringer als 750 mm ist.
6.12.5       Ausrichtung: nach hinten.
6.12.6       Zusammenbau mit jeder anderen Leuchte ist zulässig.
6.12.7       Sonstige Vorschriften: Die leuchtende Fläche des Rückstrahlers darf
             gemeinsame Teile mit der leuchtenden Fläche jeder anderen roten
             Heckleuchte haben.
(1) Entsprechend der Klassifizierung in der Richtlinie 76/757/EWG zur
    Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über
    Rückstrahler für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger.
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                                    ANLAGE 1
SICHTBARKEIT DER ROTEN LEUCHTEN NACH VORN UND DER WEISSEN LEUCHTEN NACH HINTEN
(Siehe Nr. B 9 des Anhangs I und die Nummern 6.3.11.3.2 und 6.3.11.4.2 dieses
Anhangs.)
                                       Sichtbarkeit eines roten Lichts
                                       nach vorn
                                                    Abb iI dung 1
            ZONE 1
                                                                 ZONE 2
Sichtbarkeit eines weißen Lichts nach hinten
Abb iI dung 2
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                 ANLAGE 2
                Anbauschema
        Fahrtr ichtungsanzelger
      Geometrische Sichtbarkeit
80,
         1   _ - —
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         «ZT»
                              ü
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                                    ANLAGE 3
                               BESCHREIBUNGSBOGEN
                   BETREFFEND DEN ANBAU DER BELEUCHTUNGS- UND
                       LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR EINEN
                           TYP EINES DREIRADFAHRZEUGS
      (dem Antrag auf Bauartgenehmigung beizufügen, falls diese unabhängig
      von dem Antrag auf Betriebserlaubnis für das Fahrzeug gestellt wird)
 Ordnungsnummer (vom Antragstel1er zugeteilt) :
Dem Antrag auf Bauartgenehmigung betreffend den Anbau der Beleuchtungs- und
Lichtsignaleinrichtungen für einen Typ eines Dreiradfahrzeugs sind die Angaben
zu folgenden Punkten des Anhangs II der Verordnung (EWG) Nr. ... des Rates vom
..., Buchstabe A, beizufügen.
0.1
0.2
0.4 bis 0.6
8 bis 8.4
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                                      ANLAGE 4
                                                          Name der Behörde
BAUARTGENEHM IGUNGSBOGEN BETREFFEND DEN ANBAU DER BELEUCHTUNGS- UND
LICHTSIGNALEINRICHTUNGEN FÜR EINEN TYP EINES DREIRADFAHRZEUGS
                                       MUSTER
Protokoll Nr. ..... des Technischen Dienstes         vom
Nr. der Bauartgenehmigung         Nr. der Erweiterung der
1             Fabrik- oder Handelsmarke des Fahrzeugs ..
2             Typ des Fahrzeugs
3             Name und Anschrift des Herstellers
4             Gegebenenfalls Name und Anschrift des Beauftragten des Herstellers
5             An dem für die Prüfungen vorgeführten Fahrzeug vorhandene
              vorgeschr iebene Beleuchtungseinrichtungen^1)
5.1           Scheinwerfer für Fernlicht
5.2           Scheinwerfer für Abblendlicht
5.3           Fahrtrichtungsanzeiger
5.4           Bremsleuchten
5.5           Begrenzungsleuchten
5.6           Schlußleuchten
5.7           Beleuchtungseinrichtung für das hintere Kennzeichen
5.8           Hintere, nichtdreieckige Rückstrahler
(1) Fur jede Einrichtung auf einem besonderen Bogen die ausreichend
    gekennzeichneten Einrichtungstypen angeben, die den
    Anbauvorschrif ten dieses Anhangs entsprechen.
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                                                                             (1)
6            An dem Fahrzeug vorhandene zulässige Beleuchtungseinrichtungen
6.1          Nebelscheinwerfer: Ja/nein^*)
6.2          Nebel Schluß leuchten: Ja/nein^*)
6.3          Rückfahrscheinwerfer: Ja/nein    (*)
6.4          Warnblinklicht: Ja/nein^*)
7            Untersch iedIi che Bauarten
8            Fahrzeug zur Bauartgenehmigung vorgeführt am
9            Die Bauartgenehmigung    wird erteiIt/versagt(*>
10           Ort
11           Datum
12           Untersehr ift
(1) Fur Jede Einrichtung auf einem besonderen Bogen die ausreichend
    gekennzeichneten Einrichtungstypen angeben, die den Anbauvorschriften dieses
    Anhangs entsprechen.
(*) Nichtzutreffendes streichen.
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                                   FINANZBOGEN
                        Tell 1;  FinanzieI le Auswirkungen
1. Beze i chnung der Maßnahme
   Vorschlag für eine Verordnung (EWG) des Rates über den Anbau der
   Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen für zweirädrige oder dreirädrige
   Kraftfahrzeuge.
2. Haushaltslinien
   -A 2510:     Ausgaben für Sitzungen von Ausschüssen, deren Konsultierung im
                Rahmen des Verfahrens zur Ausarbeitung von
                Gemeinschaftsrechtsakten obligatorisch ist.
   -A 250:      Sitzungen und Einberufung im allgemeinen
3. Rechtsgrundlage
       Art. 100 a
       Vorschlag für eine Verordnung (EWG) des Rates über die
       Betriebserlaubnis für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge (Dok.
       KOM(90) 669 endg. - SYN331)
4. Beschreibung der Maßnahme
   4.1 Harmonisierung der nationalen Rechtsvorschriften. Einführung eines
       Bauartgenehmigungsverfahrens in bezug auf den Anbau der Beleuchtungs-
       und Lichtsignaleinrichtungen für zweirädrigen oder dreirädrigen
       Kraftfahrzeugen
   4.2 Unbegrenzte Dauer (die Geltungsdauer der Verordnung ist zeitlich nicht
       befristet)
   4.3 Hersteller von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen und
       Hersteller von Bauteilen für diese Fahrzeuge.
5. Einstufung der Ausgaben und Einnahmen
   5.1 Nicht obligatorische Ausgaben
   5.2 Nicht getrennte Mittel
6. Welcher Art sind die Ausgaben bzw. Einnahmen
   6.4 Ausgaben für Sitzungen der Ausschüsse
   6.5 Nein
   6.6 Nein
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7. Finanzielle Auswirkungen auf die Interventionsmittel (Teil B des Haushalts)
   Keine, außer die Zuweisung der GD I II aus Teil A des Haushalts ist
   erschöpft, was eine zusätzliche Finanzierung aus der Linie B8-530 (Aktionen
   zur Vollendung des Binnenmarktes - Unterstützungsausgaben) erforderlich
   machen würde.
8. Welche Vorkehrungen sind zur Betrugsverhütung vorgesehen?
   Normale Kontrolle der Organisation der Ausschußsitzungen.
                          Tel» 3: VerwaItungsausgaben
                             (Teil A des Haushalts)
1. Ist für die Maßnahme eine Verstärkung des Koumiss ionspersonal s
   erfordert ich?
   Nein
2. Geben Sie die Höhe der durch die Maßnahme entstehenden Betriebs- und
   Persona lausgaben an. Erläutern Sie die Berechnungsweise.
   Die Ausgaben betreffend den Beratenden Ausschuß für die Anpassung der
   Verordnungen im Bereich der zweirädrigen und dreirädrigen Kraftfahrzeuge an
   den technischen Fortschritt, eingesetzt durch Artikel 16 des Vorschlags für
   eine Verordnung (EWG) des Rates über die Betriebserlaubnis für zweirädrige
   oder dreirädrige Kraftfahrzeuge (Dok. K0M(90) 669 endg., vom 3. April
   1991), wurden in dem dieser Rahmenverordnung beiliegenden Finanzbogen ab
   1994 mit 16.860 ECU veranschlagt. Dieser Betrag deckt auch die Ausgaben in
   Verbindung mit den Verfahren zur Anpassung aller im Anhang I der
   Rahmenverordnung vorgesehenen Einzel Verordnungen an den technischen
   Fortschritt ab.
                         Teil 3:  Kosten-Nutzen-Analyse
1. Ziele und Berücksichtigung bei der Finanzplanung
   1.1 Einführung eines Bauartgenehmigungsverfahrens in bezug auf den Anbau
       der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtugnen für zweirädrigen oder
       dreirädrigen Kraftfahrzeugen.
   1.2 Ja
   1.3 Vollendung des Binnenmarktes
       Unterziel 1: Beseitigung der technischen Handelshemmnisse
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2. Begründung der Maßnahme
   2.1 Weißbuch: Einführung eines Typgenehmigungsverfahrens für zweirädrige
       oder dreirädrige Kraftfahrzeuge und Anpassung der gemeinschaftlichen
       Rechtsvorschr i ften.
       Zur Erreichung dieser Ziele gibt es keine akzeptable Alternative.
3. Folgemaßnahmen und Bewertung der Maßnahme
   3.1 Bericht über den Stand der Arbeiten im Hinblick auf die Verwirklichung
       des Binnenmarktes.
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              Auswirkungen auf Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung
                   Vorschlag für eine Verordnung (EWG) des Rates
 über den Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen für zweirädrige
oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen
I.   Hauptgründe für diese Verordnung:
    - Einführung    eines   Bauartgenehmigungsverfahrens   für   den  Anbau  der
       Beleuchtungs-    und   Lichtsignaleinrichtungen   für   zweirädrige  oder
       dreirädrige Kraftfahrzeugen,
    - Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten,
    - Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr,
II. Besondere Merkmale der betreffenden Unternehmen:
    - Sind viele von ihnen KMU? Nein;
    - Konzentrieren sie sich auf Regionen, für die
      - Regionalhilfen der Mitgliedstaaten gewährt werden? Nein;
     -   Zuschüsse aus dem EFRE gewährt werden? Nein.
III. Verpflichtungen der Mitgliedstaaten:
    Sie haben die Vorschriften der Verordnung zu beachten und so den freien
    Marktzugang der Fahrzeuge im gesamten Gebiet der Gemeinschaft zu gestatten.
IV. Können die Gebietskörperschaften den Unternehmen mittelbar Verpflichtungen
     auferlegen?
    Keine zusätzlichen Verpflichtungen.
V. Besondere Vorschriften für KMU: nein.
VI. Erwartete Auswirkungen auf
    - die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen: keine;
    - die Beschäftigung: keine.
VII. Sind die Sozialpartner gehört worden? Ja.
   - Stellungnahme der Sozialpartner: positiv.
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                                                                     ISSN (1254-1467
                                                          KOM(91)498endg.
                                                     DOKUMENTE
DE                                                                               07
                                 Katalognummer : CB-CO-91-546-DE-C
                                                           ISBN 92-77-78123-8
A oui für amtliche VeröffentUchuugen der Europäischen Gemeinschaften
Lr29ö5 Loxexuburg