CELEX: C1998/209/80
Language: de
Date: 1998-07-04 00:00:00
Title: URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ vom 12. Mai 1998 in der Rechtssache T-159/96: Rüdiger Wenk gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Beamte - Einstellung - Stelle des Leiters einer Delegation der Kommission - Stelle des Leiters einer Delegation der Kommission - Stellenausschreibung - Rechtmäßigkeit - Ablehnung einer Bewerbung - Begründungspflicht - Abwägung der Verdienste der Bewerber - Ermessen der Anstellungsbehörde - Vertrauensschutz - Fürsorgepflicht)

C 209/38              DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                   4.7.98
Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigter: Julian            2. Im übrigen wird die Klage abgewiesen.
Currall), wegen Aufhebung einer Entscheidung vom 20.
Juli 1995 über die Wiederverwendung der Klägerin, einer
ausdrücklichen Entscheidung vom 16. Februar 1996 über            3. Die Kommission trägt ihre eigenen Kosten und die
die Zurückweisung der von der Klägerin gegen diese Ent-               Kosten, die dem Kläger bis zum Zugang der Entschei-
scheidung eingelegten Beschwerde, einer stillschweigenden             dung über die Ablehnung seiner Bewerbung entstanden
Ablehnung eines Schadensersatzantrags der Klägerin vom                sind. Der Kläger trägt die Kosten, die ihm ab Zugang
19. Oktober 1995 und, soweit erforderlich, einer Entschei-            dieser Entscheidung entstanden sind.
dung vom 26. Juni 1996, der von der Klägerin gegen diese
Entscheidung eingelegten Beschwerde nicht in vollem
Umfang abzuhelfen, hat das Gericht (Fünfte Kammer)               (1) ABl. C 40 vom 8.2.1997.
unter Mitwirkung des Präsidenten J. Azizi sowie der Rich-
ter R. García-Valdecasas und M. Jaeger Ð Kanzler: J.
Palacio GonzaÂlez, Verwaltungsrat Ð am 28. Mai 1998 ein
Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
1. Die Klagen werden abgewiesen.
                                                                        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                       vom 26. Mai 1998
2. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
                                                                    in der Rechtssache T-177/96: Mario Costacurta gegen
( ) ABl. C 233 vom 10.8.1996 und C 388 vom 21.12.1996.
 1                                                                     Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
                                                                 (Beamte Ð Dienstbezüge Ð Berichtigungskoeffizient Ð
                                                                 Besondere, abweichende Bestimmungen für Beamte, die in
                                                                 Drittländern verwendet werden Ð Verstoû gegen die
                                                                 Grundsätze der Gleichwertigkeit der Kaufkraft und der
                                                                                       Gleichbehandlung)
       URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                                (98/C 209/81)
                      vom 12. Mai 1998
     in der Rechtssache T-159/96: Rüdiger Wenk gegen
      Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)                            (Verfahrenssprache: Französisch)
(Beamte Ð Einstellung Ð Stelle des Leiters einer Delega-
tion der Kommission Ð Stellenausschreibung Ð Rechtmä-            In der Rechtssache T-177/96, Mario Costacurta, Beamter
ûigkeit Ð Ablehnung einer Bewerbung Ð Begründungs-               der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohn-
pflicht Ð Abwägung der Verdienste der Bewerber Ð                 haft in Luxemburg (Prozeûbevollmächtigter: Rechtsanwalt
Ermessen der Anstellungsbehörde Ð Vertrauensschutz Ð             Nicolas Decker, Luxemburg; Zustellungsanschrift: Kanzlei
                       Fürsorgepflicht)                          des Rechtsanwalts Decker, 16, Avenue Marie-TheÂreÁse,
                        (98/C 209/80)                            Luxemburg), gegen Kommission der Europäischen
                                                                 Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Gianluigi Valsesia und
                                                                 Florence Clotuche), wegen Aufhebung der Entscheidung
               (Verfahrenssprache: Französisch)                  der Kommission vom 22. Juli 1996, die Anwendung der
                                                                 Berichtigungskoeffizienten für Zaire für die Zeit der Ver-
                                                                 wendung des Klägers bei der Delegation der Kommission
In der Rechtssache T-159/96, Rüdiger Wenk, Beamter der           in diesem Land auf den Kläger abzulehnen, und Ersatzes
Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft             des hierdurch verursachten Schadens hat das Gericht
in Caracas, Prozeûbevollmächtigter: Rechtsanwalt Nicolas         (Fünfte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten
LhoeÈst, Brüssel, Zustellungsanschrift: Fiduciaire Myson         J. Azizi sowie der Richter G. García-Valdecasas und
SARL, 30, rue de Cessange, Luxemburg, gegen Kommis-              M. Jaeger Ð Kanzler: J. Palacio GonzaÂlez, Verwaltungsrat
sion der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte:           Ð am 26. Mai 1998 ein Urteil mit folgendem Tenor erlas-
Julian Currall und Christine Berardis-Kayser), wegen Auf-        sen:
hebung der Entscheidung der Kommission vom 2. Februar
1996 über die Ablehnung der Bewerbung des Klägers um
den Posten des Leiters der Delegation der Kommission in
San JoseÂ, hat das Gericht (Fünfte Kammer) unter Mitwir-         1. Die Klage wird abgewiesen.
kung des Präsidenten J. Azizi sowie der Richter R. García-
Valdecasas und M. Jaeger Ð Kanzler: J. Palacio GonzaÂlez,
Verwaltungsrat Ð am 12. Mai 1998 ein Urteil mit folgen-          2. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
dem Tenor erlassen:
                                                                 (1) ABl. C 9 vom 11.1.1997.
1. Die Kommission wird verurteilt, dem Kläger einen
     Betrag von 400 ECU als Schadensersatz wegen Amts-
     pflichtverletzung zu zahlen.