CELEX: 62020TN0013
Language: de
Date: 2020-01-08 00:00:00
Title: Rechtssache T-13/20: Klage, eingereicht am 8. Januar 2020– Valiante/Kommission

23.3.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 95/34
            
         
      Klage, eingereicht am 8. Januar 2020– Valiante/Kommission
      (Rechtssache T-13/20)
      (2020/C 95/44)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: Diego Valiante (Antwerp-Berchem, Belgien) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt R. Wardyn)
      
         Beklagte: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Der Kläger beantragt,
      
                  —
               
               
                  die Entscheidung der Kommission vom 14. März 2019, seinen Antrag auf Zulassung zum internen Auswahlverfahren COM/1/AD10/18 (AD10), abzulehnen, aufzuheben,
               
            
                  —
               
               
                  der Kommission die Kosten aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Der Kläger stützt die Klage auf drei Gründe:
      
                  1.
               
               
                  Verstoß gegen Art. 27 des Statuts durch die Entscheidung, ihm die Zulassung zu dem internen Auswahlverfahren zu versagen, weil er nicht in der Mindestbesoldungsgruppe sei.
                  
                              —
                           
                           
                              Der Kläger macht geltend, die Mindestbesoldungsgruppe sei kein echter Indikator für die Kompetenzen. Infolgedessen verhindere die Anforderung einer Mindestbesoldungsgruppe die Einstellung erfahrener und qualifizierter Bewerber.
                           
                        
            
                  2.
               
               
                  Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung und gegen Art. 27 des Statuts durch die Anforderung einer Mindestbesoldungsgruppe, die sich nicht in gleicher Weise auf Bedienstete auf Zeit und auf Beamte auswirke.
               
            
                  3.
               
               
                  Verstoß gegen Art. 27 des Statuts durch die Anforderung, sich nur für einen Bereich zu bewerben, die eine in Bezug auf Befähigung, Leistung und Integrität höchsten Ansprüchen genügende Einstellung auf möglichst breiter Grundlage verhindere.