CELEX: 62014TA0725
Language: de
Date: 2017-02-01 00:00:00
Title: Rechtssache T-725/14: Urteil des Gerichts vom 1. Februar 2017 — Aalberts Industries/Europäische Union (Außervertragliche Haftung — Art. 47 der Charta der Grundrechte — Angemessene Urteilsfrist — Umstände der jeweiligen Rechtssache — In dem Rechtsstreit auf dem Spiel stehende Interessen — Komplexität des Rechtsstreits — Verhalten der Parteien und Zwischenstreitigkeiten — Kein ungerechtfertigter Zeitraum der Untätigkeit)

13.3.2017   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 78/21
            
         Urteil des Gerichts vom 1. Februar 2017 — Aalberts Industries/Europäische Union
   (Rechtssache T-725/14) (1)
   
   ((Außervertragliche Haftung - Art. 47 der Charta der Grundrechte - Angemessene Urteilsfrist - Umstände der jeweiligen Rechtssache - In dem Rechtsstreit auf dem Spiel stehende Interessen - Komplexität des Rechtsstreits - Verhalten der Parteien und Zwischenstreitigkeiten - Kein ungerechtfertigter Zeitraum der Untätigkeit))
   (2017/C 078/27)
   Verfahrenssprache: Niederländisch
   
      Parteien
   
   
      Klägerin: Aalberts Industries NV (Utrecht, Niederlande) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte R. Wesseling und M. Tuurenhout)
   
      Beklagte: Europäische Union, vertreten durch den Gerichtshof der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: zunächst A. Placco, dann J. Inghelram und E. Beysen)
   
      Streithelferin zur Unterstützung der Beklagten: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: S. Noë, P. Van Nuffel und V. Bottka)
   
      Gegenstand
   
   Klage nach Art. 268 AEUV auf Ersatz des Schadens, der der Klägerin wegen der Dauer des mit dem Urteil vom 24. März 2011 abgeschlossenen Verfahrens vor dem Gericht in der Rechtssache Aalberts Industries u. a./Kommission (T-385/06, EU:T:2011:114) entstanden sein soll
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Die Klage wird abgewiesen.
            
         
               2.
            
            
               Die Europäische Union, vertreten durch den Gerichtshof der Europäischen Union, wird verurteilt, neben ihren eigenen Kosten die Kosten zu tragen, die der Aalberts Industries NV im Zusammenhang mit der vom Gerichtshof der Europäischen Union geltend gemachten Einrede der Unzulässigkeit in der Rechtssache entstanden sind, in der der Beschluss vom 13. Februar 2015, Aalberts Industries/Europäische Union (T-725/14, nicht veröffentlicht, EU:T:2015:107), ergangen ist.
            
         
               3.
            
            
               Aalberts Industries wird verurteilt, neben ihren eigenen Kosten die Kosten zu tragen, die der Union, vertreten durch den Gerichtshof der Europäischen Union, im Zusammenhang mit der Klage, die zum vorliegenden Urteil geführt hat, entstanden sind.
            
         
               4.
            
            
               Die Europäische Kommission trägt ihre eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 431 vom 1.12.2014.