CELEX: 42014X0718(01)
Language: de
Date: 2014-07-18 00:00:00
Title: Regelung Nr. 6 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von Fahrtrichtungsanzeigern für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger

18.7.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               L 213/1
            
         Nur die von der UNECE verabschiedeten Originalfassungen sind international rechtsverbindlich. Der Status dieser Regelung und das Datum ihres Inkrafttretens sind der neuesten Fassung des UNECE-Statusdokuments TRANS/WP.29/343 zu entnehmen, das von folgender Website abgerufen werden kann: http://www.unece.org/trans/main/wp29/wp29wgs/wp29gen/wp29fdocstts.html.
   Regelung Nr. 6 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von Fahrtrichtungsanzeigern für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
   Einschließlich des gesamten gültigen Textes bis:
   Ergänzung 25 zur Änderungsserie 01 — Tag des Inkrafttretens: 9. Oktober 2014
   INHALTSVERZEICHNIS
   
               0.
            
            Anwendungsbereich
            
         
               1.
            
            Begriffsbestimmungen
            
         
               2.
            
            Antrag auf Genehmigung
            
         
               3.
            
            Aufschriften
            
         
               4.
            
            Genehmigung
            
         
               5.
            
            Allgemeine Vorschriften
            
         
               6.
            
            Lichtstärke
            
         
               7.
            
            Prüfverfahren
            
         
               8.
            
            Farbe des ausgestrahlten Lichts
            
         
               9.
            
            Änderung des Typs eines Fahrtrichtungsanzeigers für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger und Erweiterung der Genehmigung
            
         
               10.
            
            Übereinstimmung der Produktion
            
         
               11.
            
            Maßnahmen bei Abweichungen in der Produktion
            
         
               12.
            
            Endgültige Einstellung der Produktion
            
         
               13.
            
            Namen und Anschriften der technischen Dienste, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführen, und der Typgenehmigungsbehörden
            
         
               14.
            
            Übergangsbestimmungen
            
         ANHÄNGE
   
               1.
            
            Kategorien von Fahrtrichtungsanzeigern: Mindestwinkel für die räumliche Lichtverteilung dieser Kategorien von Fahrtrichtungsanzeigern
            
         
               2.
            
            Mitteilung über die Erteilung, Erweiterung, Versagung oder die Zurücknahme einer Genehmigung oder die endgültige Einstellung der Produktion für einen Typ eines Fahrtrichtungsanzeigers nach der Regelung Nr. 6
            
         
               3.
            
            Beispiele für die Anordnungen der Genehmigungszeichen
            
         
               4.
            
            Fotometrische Messungen
            
         
               5.
            
            Mindestanforderungen für Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung der Produktion
            
         
               6.
            
            Mindestanforderungen für stichprobenartige Überprüfungen durch einen Prüfer
            
         0.   ANWENDUNGSBEREICH
   Diese Regelung gilt für Fahrtrichtungsanzeiger für Fahrzeuge der Klassen L, M, N, O und T (1).
   1.   BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
   Im Sinne dieser Regelung ist/sind:
   
               1.1.
            
            
               „Fahrtrichtungsanzeiger“ eine an einem Kraftfahrzeug oder Anhänger angebrachte Einrichtung, die bei Betätigung durch den Fahrzeugführer dessen Absicht anzeigt, die Fahrtrichtung des Fahrzeugs zu ändern. Diese Regelung bezieht sich nur auf fest angebrachte Einrichtungen, deren Blinken durch die unterbrochene Speisung mit elektrischem Strom erzeugt wird.
            
         
               1.2.
            
            
               Die Begriffsbestimmungen, die in der Regelung Nr. 48 und ihren bis zum Zeitpunkt der Antragstellung für die Genehmigung in Kraft gesetzten Änderungsserien aufgeführt sind, gelten auch für diese Regelung.
            
         
               1.3.
            
            
               „Fahrtrichtungsanzeiger verschiedener Typen“ Leuchten, die sich in wesentlichen Einzelheiten wie den folgenden unterscheiden:
               
                           a)
                        
                        
                           der Fabrik- oder Handelsmarke;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           den Merkmalen des optischen Systems (Lichtstärkepegel, Winkel der Lichtverteilung, Typ der Lichtquelle, Lichtquellenmodul usw.);
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           der Kategorie der Fahrtrichtungsanzeiger;
                        
                     
                           d)
                        
                        
                           der variablen Lichtstärkenregelung, falls vorhanden.
                        
                     
                           e)
                        
                        
                           der aufeinanderfolgenden Aktivierung der Lichtquellen, falls zutreffend.
                        
                     Eine Änderung der Farbe der Lichtquelle oder der Farbe irgendeines Filters bedeutet keine Änderung des Typs,
            
         
               1.4.
            
            
               Wird in dieser Regelung auf Prüfglühlampen und die Regelung Nr. 37 Bezug genommen, gilt dies als Verweis auf die Regelung Nr. 37 und ihre bei der Beantragung der Typgenehmigung geltenden Änderungsserien.
               Wird in dieser Regelung auf LED-Prüflichtquellen und die Regelung Nr. 128 Bezug genommen, gilt dies als Verweis auf die Regelung Nr. 128 und ihre bei der Beantragung der Typgenehmigung geltenden Änderungsserien.
            
         2.   ANTRAG AUF GENEHMIGUNG
   
            
               2.1.
            
            
               Der Antrag auf Erteilung einer Genehmigung für einen Typ eines Fahrtrichtungsanzeigers ist vom Inhaber der Fabrik- oder Handelsmarke oder von seinem ordentlich bevollmächtigten Vertreter einzureichen. In dem Antrag ist anzugeben, zu welcher Kategorie oder zu welcher der Kategorien 1, 1a, 1b, 2a, 2b, 5 oder 6 nach Anhang 1 der Fahrtrichtungsanzeiger gehört und, falls er zur Kategorie 2 gehört, ob er für eine gleichbleibende Lichtstärke (Kategorie 2a) oder für eine variable Lichtstärke (Kategorie 2b) vorgesehen ist und ob er auch in einer Einheit aus zwei Leuchten derselben Kategorie verwendet werden kann. Wenn der Antragsteller erklärt, dass die Einrichtung in unterschiedlichen Neigungswinkeln der Bezugsachse zu den Bezugsebenen des Fahrzeugs und zum Boden oder um ihre Bezugsachse gedreht an das Fahrzeug angebaut werden kann, müssen diese unterschiedlichen Anbaubedingungen in dem Mitteilungsblatt angegeben werden.
            
         
            
               2.2.
            
            
               Jedem Antrag für einen Typ eines Fahrtrichtungsanzeigers ist Folgendes beizufügen:
               
                           2.2.1.
                        
                        
                           ausreichend detaillierte Zeichnungen in dreifacher Ausfertigung, die die Feststellung des Typs und der Kategorie gestatten und in denen Folgendes geometrisch dargestellt ist:
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       die mögliche(n) Anbaulage(n) für die Anbringung des Fahrtrichtungsanzeigers am Fahrzeug, die Beobachtungsrichtung, die bei den Prüfungen als Bezugsachse (Horizontalwinkel H = 0°, Vertikalwinkel V = 0°) dient, und der Punkt, der bei diesen Prüfungen als Bezugspunkt dient.
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       Die geometrischen Bedingungen für den Einbau der den Anforderungen von Absatz 6 entsprechenden Einrichtung(en).
                                    
                                 
                                       c)
                                    
                                    
                                       Bei einem System voneinander abhängiger Leuchten die den Anforderungen der Absätze 5.7 und 6.1 sowie des Anhangs 4 dieser Verordnung entsprechende wechselseitig abhängige Leuchte oder Kombination aus wechselseitig abhängigen Leuchten.
                                    
                                 
                                       d)
                                    
                                    
                                       Aus den Zeichnungen muss die für die Genehmigungsnummer und die zusätzlichen Zeichen in Bezug auf den Kreis des Genehmigungszeichens vorgesehene Stelle ersichtlich sein.
                                    
                                 
                     
                           2.2.2.
                        
                        
                           eine kurze technische Beschreibung, aus der, außer bei Leuchten mit nicht auswechselbaren Lichtquellen, insbesondere hervorgeht:
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       die vorgeschriebene(n) Glühlampenkategorie(n); diese Glühlampenkategorie muss eine der Kategorien sein, die in der Regelung Nr. 37 und ihrer bei der Beantragung der Typgenehmigung geltenden Änderungsserien genannt werden, und/oder
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       die vorgeschriebene(n) Kategorie(n) der LED-Lichtquelle(n); diese LED-Lichtquellenkategorie muss eine der Kategorien sein, die in der Regelung Nr. 128 und ihren bei der Beantragung der Typgenehmigung geltenden Änderungsserien genannt werden, und/oder
                                    
                                 
                                       c)
                                    
                                    
                                       der spezielle Identifizierungscode des Lichtquellenmoduls.
                                    
                                 
                     
                           2.2.3.
                        
                        
                           Bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorie 2b eine kurze Beschreibung der variablen Lichtstärkeregelung und ein Schaltbild und Angaben über die technischen Merkmale des Systems für die beiden Lichtstärkepegel;
                        
                     
                           2.2.4.
                        
                        
                           bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorien 1, 1a, 1b, 2a und 2b Angaben über die Aktivierung der Signale nach den Absätzen 5.6 und 6.2.2.
                        
                     
                           2.2.5.
                        
                        
                           Zwei Muster; wird die Genehmigung für Einrichtungen beantragt, die nicht gleich, aber symmetrisch sind und jeweils rechts oder links am Fahrzeug angebracht werden können, dürfen die beiden eingereichten Muster gleich und nur für die Anbringung an der linken oder der rechten Fahrzeugseite geeignet sein.
                           Bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorie 2b sind dem Antrag zusätzlich die variable Lichtstärkeregelung oder ein Generator, der dasselbe Signal (dieselben Signale) liefert, beizufügen.
                        
                     
         3.   AUFSCHRIFTEN
   Die zur Erteilung einer Genehmigung eingereichten Einrichtungen müssen Folgendes aufweisen:
   
               3.1.
            
            
               die Fabrik- oder Handelsmarke des Antragstellers; diese Aufschrift muss deutlich lesbar und dauerhaft sein;
            
         
               3.2.
            
            
               außer bei Leuchten mit nicht auswechselbaren Lichtquellen eine deutlich lesbare und dauerhafte Aufschrift, die Folgendes enthält:
               
                           a)
                        
                        
                           die vorgeschriebene(n) Glühlampenkategorie(n) und/oder
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           den speziellen Identifizierungscode des Lichtquellenmoduls;
                        
                     
         
               3.3.
            
            
               eine genügend große Fläche für das Genehmigungszeichen und die in Absatz 4.2 vorgeschriebenen zusätzlichen Zeichen; diese Fläche ist in den Zeichnungen nach Absatz 2.2.1 anzugeben;
            
         
               3.4.
            
            
               bei Leuchten mit elektronischem Lichtquellensteuergerät oder variabler Lichtstärkenregelung und/oder nicht auswechselbaren Lichtquellen und/oder mit Lichtquellenmodul(en) muss die Leuchte die Angabe der Nennspannung oder des Spannungsbereichs und der Nennleistung aufweisen.
            
         
               3.5.
            
            
               Bei Leuchten mit Lichtquellenmodul(en) müssen sich auf dem/den Lichtquellenmodul(en) folgende Angaben befinden:
               
                           3.5.1.
                        
                        
                           die Fabrik- oder Handelsmarke des Antragstellers; diese Aufschrift muss deutlich lesbar und dauerhaft sein;
                        
                     
                           3.5.2.
                        
                        
                           der spezielle Identifizierungscode des Moduls; diese Aufschrift muss deutlich lesbar und dauerhaft sein. Dieser spezielle Identifizierungscode muss die Buchstaben „MD“ für „MODUL“ enthalten, gefolgt von dem Genehmigungszeichen ohne den Kreis nach Absatz 4.2.1.1 und — bei mehreren ungleichen Lichtquellenmodulen — zusätzlichen Symbolen oder Zeichen; dieser spezielle Identifizierungscode muss in den Zeichnungen nach Absatz 2.2.1 angegeben werden.
                           Das Genehmigungszeichen braucht nicht dasselbe wie das an der Leuchte, in die das Modul eingebaut wird, zu sein, beide Aufschriften müssen jedoch von demselben Antragsteller stammen;
                        
                     
                           3.5.3.
                        
                        
                           die Angabe der Nennspannung oder des Spannungsbereichs und der Nennleistung.
                        
                     
         
               3.6.
            
            
               Ein elektronisches Lichtquellensteuergerät oder eine variable Lichtstärkeregelung, die Teil der Leuchte sind, aber sich nicht im Leuchtenkörper befinden, müssen den Namen des Herstellers und seine Identifikationsnummer aufweisen.
            
         4.   GENEHMIGUNG
   4.1.   Allgemeines
   
            
               4.1.1.
            
            
               Entsprechen die beiden nach Absatz 2.2.4 für die Genehmigung eingereichten Einrichtungen den Vorschriften dieser Regelung, ist die Genehmigung zu erteilen. Bei einem System voneinander abhängiger Leuchten müssen alle Einrichtungen vom selben Antragsteller zur Typgenehmigung vorgelegt werden.
            
         
            
               4.1.2.
            
            
               Entsprechen zusammengebaute, kombinierte oder ineinandergebaute Leuchten den Vorschriften mehrerer Regelungen zum Übereinkommen von 1958, so genügt die Anbringung eines einzigen internationalen Genehmigungszeichens unter der Voraussetzung, dass diese Leuchten nicht mit anderen Leuchten, die keiner dieser Regelungen genügen, zusammengebaut, kombiniert oder ineinander gebaut sind.
            
         
            
               4.1.3.
            
            
               Jede Genehmigung umfasst die Zuteilung einer Genehmigungsnummer. Ihre ersten beiden Ziffern (gegenwärtig 01 entsprechend der am 27. Juni 1987 in Kraft getretenen Änderungsserie 01) bezeichnen die Änderungsserie mit den neuesten wichtigsten technischen Änderungen, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in die Regelung aufgenommen sind. Dieselbe Vertragspartei darf diese Nummer keinem anderen Typ einer Einrichtung nach dieser Regelung zuteilen. Fahrtrichtungsanzeiger unterschiedlicher Kategorien können mit einer einzigen Genehmigungsnummer gekennzeichnet werden, wenn sie eine Einheit bilden.
            
         
            
               4.1.4.
            
            
               Über die Erteilung, oder die Erweiterung, oder die Versagung oder die Zurücknahme einer Genehmigung oder die endgültige Einstellung der Produktion für einen Typ einer Einrichtung nach dieser Regelung sind die Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster in Anhang 2 dieser Regelung entspricht.
            
         
            
               4.1.5.
            
            
               Auf jeder Einrichtung, die einem nach dieser Regelung genehmigten Typ entspricht, ist an der Stelle nach Absatz 3.3 zusätzlich zu den Aufschriften nach den Absätzen 3.1 und 3.2 oder 3.4 ein Genehmigungszeichen, wie in den Absätzen 4.2 und 4.3 beschrieben, anzubringen.
            
         4.2.   Bestandteile des Genehmigungszeichens
   Das Genehmigungszeichen setzt sich zusammen aus:
   
               4.2.1.
            
            
               einem internationalen Genehmigungszeichen, bestehend aus:
               
                           4.2.1.1.
                        
                        
                           einem Kreis, in dem sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Landes befinden, das die Genehmigung erteilt hat (2);
                        
                     
                           4.2.1.2.
                        
                        
                           der Genehmigungsnummer nach Absatz 4.1.3;
                        
                     
         
               4.2.2.
            
            
               dem oder den folgenden zusätzlichen Zeichen:
               
                           4.2.2.1.
                        
                        
                           einer oder mehrerer der Nummern 1, 1a, 1b, 2a, 2b, 5 oder 6, je nachdem, ob die Einrichtung zu einer oder mehreren der Kategorien 1, 1a, 1b, 2a, 2b, 5 oder 6 gehört, für die nach Absatz 2.1 eine Genehmigung beantragt wird;
                        
                     
                           4.2.2.2.
                        
                        
                           einem die Anbaustelle angebenden waagerechten Pfeil, wenn die Einrichtung nicht beliebig an der rechten oder linken Seite des Fahrzeugs angebracht werden kann (der Pfeil zeigt bei Einrichtungen der Kategorien 1, 1a, 1b, 2a und 2b zur Außenseite und bei Einrichtungen der Kategorien 3, 4, 5 und 6 zur Vorderseite des Fahrzeugs). Außerdem ist an Einrichtungen der Kategorie 6 für diesen Fall der Buchstabe „R“ oder „L“ für die rechte oder linke Seite des Fahrzeugs anzugeben;
                        
                     
                           4.2.2.3.
                        
                        
                           Rechts neben dem Zeichen nach Absatz 4.2.2.1 ist auf jeder Einrichtung anzubringen:
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       an Einrichtungen, die als Teil einer Einheit aus zwei Leuchten verwendet werden können, der zusätzliche Buchstabe „D“;
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       an Einrichtungen, die als Teil eines Systems voneinander abhängiger Leuchten verwendet werden können, der zusätzliche Buchstabe „Y“.
                                    
                                 
                     
                           4.2.2.4.
                        
                        
                           an Einrichtungen mit reduzierter Lichtverteilung nach Anhang 4 Absatz 2.1.3 einem senkrechten Pfeil, der von einem waagrechten Abschnitt ausgeht und nach unten gerichtet ist;
                        
                     
                           4.2.2.5.
                        
                        
                           den beiden Ziffern der Genehmigungsnummer, die die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in Kraft befindliche Änderungsserie bezeichnen, und gegebenenfalls der vorgeschriebene Pfeil können in der Nähe der oben genannten zusätzlichen Zeichen angeordnet werden;
                        
                     
                           4.2.2.6.
                        
                        
                           die Aufschriften und Zeichen nach den Absätzen 4.2.1 und 4.2.2 müssen dauerhaft und auch dann deutlich lesbar sein, wenn die Einrichtung am Fahrzeug angebracht ist.
                        
                     
         4.3.   Anordnung des Genehmigungszeichens
   4.3.1.   Unabhängige Leuchten
   Anhang 3 Abbildung 1 zeigt ein Muster des Genehmigungszeichens mit den oben genannten zusätzlichen Zeichen.
   Entsprechen unterschiedliche Typen von Leuchten, für die die gleiche Abschlussscheibe verwendet wird, den Anforderungen verschiedener Regelungen und haben sie gleiche oder andere Farben, dann genügt die Anbringung eines einzigen internationalen Genehmigungszeichens, bestehend aus einem Kreis, in dem sich der Buchstabe „E“ gefolgt von der Kennzahl des Landes befindet, das die Genehmigung erteilt hat, und der Genehmigungsnummer. Dieses Genehmigungszeichen kann auf den Leuchten an beliebiger Stelle angeordnet werden, vorausgesetzt dass
   
               4.3.1.1.
            
            
               es nach dem Anbau sichtbar ist.
            
         
               4.3.1.2.
            
            
               Das Zeichen zur Identifizierung jeder Leuchte, die der jeweiligen Regelung entspricht, nach der die Genehmigung erteilt worden ist, muss zusammen mit der Nummer der entsprechenden Änderungsserie, die die neuesten wichtigsten technischen Änderungen enthält, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in die Regelung aufgenommen sind, und erforderlichenfalls dem vorgeschriebenen Pfeil angebracht werden.
            
         
               4.3.1.3.
            
            
               Die Größe der einzelnen Teile solch eines einzigen Genehmigungszeichens darf nicht kleiner sein als die Mindestabmessungen, die für die kleinsten einzelnen Zeichen in der Regelung vorgeschrieben sind, nach der die Genehmigung erteilt worden ist.
            
         
               4.3.1.4.
            
            
               Der Hauptkörper der Leuchte muss die in Absatz 3.3 vorgeschriebene Fläche aufweisen und das Genehmigungszeichen für die tatsächliche(n) Funktion(en) tragen.
            
         
               4.3.1.5.
            
            
               Anhang 3 Abbildung 4 enthält Bespiele eines Genehmigungszeichens mit den oben genannten zusätzlichen Zeichen.
            
         4.3.2.   Zusammengebaute, kombinierte oder ineinandergebaute Leuchten
   
            
               4.3.2.1.
            
            
               Entsprechen zusammengebaute, kombinierte oder ineinandergebaute Leuchten den Vorschriften mehrerer Regelungen, kann ein einziges internationales Genehmigungszeichen angebracht werden, das aus einem Kreis, in dem sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Landes befinden, das die Genehmigung erteilt hat, und einer Genehmigungsnummer besteht. Dieses Genehmigungszeichen kann an den zusammengebauten, kombinierten oder ineinandergebauten Leuchten an einer beliebigen Stelle angebracht werden, sofern
               
                           4.3.2.1.1.
                        
                        
                           es nach dem Anbau der Leuchten sichtbar ist;
                        
                     
                           4.3.2.1.2.
                        
                        
                           kein lichtdurchlässiges Teil der zusammengebauten, kombinierten oder ineinandergebauten Leuchten herausgenommen werden kann, ohne dass gleichzeitig das Genehmigungszeichen entfernt wird.
                        
                     
         
            
               4.3.2.2.
            
            
               Das Zeichen zur Identifizierung jeder Leuchte, die der jeweiligen Regelung entspricht, nach der die Genehmigung erteilt worden ist, muss zusammen mit der Nummer der entsprechenden Änderungsserie, die die neuesten wichtigsten technischen Änderungen enthält, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in die Regelung aufgenommen sind, und erforderlichenfalls dem vorgeschriebenen Pfeil angebracht werden:
               
                           4.3.2.2.1.
                        
                        
                           entweder auf der entsprechenden Lichtaustrittsfläche oder
                        
                     
                           4.3.2.2.2.
                        
                        
                           in einer Anordnung, bei der jede der zusammengebauten, kombinierten oder ineinandergebauten Leuchten eindeutig identifiziert werden kann.
                        
                     
         
            
               4.3.2.3.
            
            
               Die Größe der einzelnen Teile solch eines einzigen Genehmigungszeichens darf nicht kleiner sein als die Mindestabmessungen, die für die kleinsten einzelnen Zeichen in der Regelung vorgeschrieben sind, nach der die Genehmigung erteilt worden ist.
            
         
            
               4.3.2.4.
            
            
               Jede Genehmigung umfasst die Zuteilung einer Genehmigungsnummer. Dieselbe Vertragspartei darf diese Nummer keinem anderen Typ von zusammengebauten, kombinierten oder ineinandergebauten Leuchten, für den diese Regelung gilt, zuteilen.
            
         
            
               4.3.2.5.
            
            
               Anhang 3 Abbildung 2 dieser Regelung zeigt Beispiele für Genehmigungszeichen für zusammengebaute, kombinierte oder ineinandergebaute Leuchten mit allen oben genannten zusätzlichen Zeichen.
            
         4.3.3.   Leuchten, die mit anderen Leuchten ineinandergebaut sind und deren Abschlussscheibe auch für andere Typen von Scheinwerfern verwendet werden kann.
   Es gelten die Vorschriften des Absatzes 4.3.2.
   
               4.3.3.1.
            
            
               Wird dieselbe Abschlussscheibe verwendet, können darauf die verschiedenen Genehmigungszeichen für die verschiedenen Typen von Scheinwerfern oder Leuchteneinheiten angebracht sein, sofern der Scheinwerferkörper, auch wenn er mit der Abschlussscheibe unlösbar verbunden ist, ebenfalls die Fläche nach Absatz 3.3 aufweist und die Genehmigungszeichen für die tatsächlichen Funktionen trägt.
               Haben verschiedene Typen von Scheinwerfern denselben Scheinwerferkörper, können darauf die verschiedenen Genehmigungszeichen angebracht sein.
            
         
               4.3.3.2.
            
            
               Anhang 3 Abbildung 3 dieser Regelung zeigt Beispiele für die Genehmigungszeichen für Leuchten, die mit einem Scheinwerfer ineinandergebaut sind.
            
         4.4.   Das Genehmigungszeichen muss deutlich lesbar und dauerhaft sein. Es kann an einem inneren oder äußeren Teil (der lichtdurchlässig sein kann) der Einrichtung angebracht sein, der nicht von dem lichtdurchlässigen Teil der Einrichtung, der Licht emittiert, getrennt werden kann. In jedem Fall muss das Genehmigungszeichen sichtbar sein, wenn die Einrichtung an das Fahrzeug angebaut ist, auch wenn dafür ein bewegliches Teil, wie die Motorhaube, der Kofferraumdeckel oder eine Tür, hochgeklappt beziehungsweise geöffnet werden muss.
   5.   ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN
   
            
               5.1.
            
            
               Jede vorgelegte Einrichtung muss den Vorschriften in den Absätzen 6 und 8 entsprechen.
            
         
            
               5.2.
            
            
               Die Einrichtungen müssen so beschaffen sein, dass sie bei üblicher Verwendung trotz der dabei auftretenden Erschütterungen die in dieser Regelung vorgeschriebenen Merkmale behalten und ihr richtiges Funktionieren sichergestellt bleibt.
            
         
            
               5.3.
            
            
               Bei Verwendung eines Lichtquellenmoduls ist Folgendes zu prüfen:
               
                           5.3.1.
                        
                        
                           Das Lichtquellenmodul muss so gebaut sein, dass
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       jedes Lichtquellenmodul nur in der bezeichneten richtigen Lage eingebaut und nur mit Hilfe von Werkzeug ausgebaut werden kann;
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       Lichtquellenmodule mit unterschiedlichen Kenndaten nicht innerhalb desselben Leuchtengehäuses ausgetauscht werden können, wenn mehr als ein Lichtquellenmodul in das Gehäuse für eine Einrichtung eingebaut wird.
                                    
                                 
                     
                           5.3.2.
                        
                        
                           Das (die) Lichtquellenmodul(e) muss (müssen) manipulationssicher sein.
                        
                     
                           5.3.3.
                        
                        
                           Ein Lichtquellenmodul ist so zu gestalten, dass es auch mit Werkzeugeinsatz mechanisch nicht gegen eine andere genehmigte Lichtquelle auswechselbar ist.
                        
                     
         
            
               5.4.
            
            
               Im Falle einer Fehlfunktion der variablen Lichtstärkeregelung eines Fahrtrichtungsanzeigers der Kategorie 2b, der mehr als den Höchstwert der Kategorie 2a ausstrahlt, müssen die Vorschriften für gleichbleibende Lichtstärke der Kategorie 2a automatisch erfüllt werden.
            
         
            
               5.5.
            
            
               Bei Verwendung von auswechselbaren Lichtquellen gilt Folgendes:
               
                           5.5.1.
                        
                        
                           Es kann jede Kategorie einer Lichtquelle, die nach der Regelung Nr. 37 und/oder der Regelung Nr. 128 genehmigt worden ist, verwendet werden, sofern in der Regelung Nr. 37 oder in der Regelung Nr. 128 und ihren bei der Beantragung der Typgenehmigung jeweils geltenden Änderungsserien kein Hinweis auf eine Einschränkung der Verwendung enthalten ist.
                        
                     
                           5.5.2.
                        
                        
                           Die Einrichtung muss so gebaut sein, dass die Lichtquelle nur in der richtigen Lage eingesetzt werden kann.
                        
                     
                           5.5.3.
                        
                        
                           Der Lichtquellensockel muss den Angaben in der IEC-Publikation 60061 entsprechen. Es gelten die Angaben des Sockel-Datenblatts für die Kategorie der verwendeten Lichtquellen.
                        
                     
         
            
               5.6.
            
            
               Bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorien 1, 1a, 1b, 2a oder 2b kann, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind, das Blinken erzeugt werden, indem die Lichtquellen nacheinander aktiviert werden:
               
                           a)
                        
                        
                           Jede Lichtquelle bleibt nach ihrer Aktivierung eingeschaltet, bis der Zyklus EIN zu Ende ist;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           die Lichtquellen werden in einer gleichmäßigen Folge vom inneren zum äußeren Rand der sichtbaren Oberfläche hin aktiviert;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           die Aktivierung erfolgt in einer kontinuierlichen Linie ohne sich wiederholende vertikale Abweichungen (z. B. nicht wellenförmig);
                        
                     
                           d)
                        
                        
                           die Veränderung muss spätestens 200 ms nach Beginn des Zyklus EIN beendet sein;
                        
                     
                           e)
                        
                        
                           bei der Orthogonalprojektion eines die sichtbare Oberfläche des Fahrtrichtungsanzeigers umschreibenden Rechtecks in Richtung der Bezugsachse verlaufen die längeren Seiten parallel zur H-Ebene und das Verhältnis zwischen waagrechten und senkrechten Seiten beträgt mindestens 1,7.
                        
                     Die Erfüllung der vorgenannten Bedingungen ist im Blinkmodus zu prüfen.
            
         
            
               5.7.
            
            
               Bei einem System voneinander abhängiger Leuchten müssen die Anforderungen erfüllt sein, wenn alle Leuchten gemeinsam betrieben werden.
               Ist jedoch das System voneinander abhängiger Leuchten, das die Funktion des hinteren Fahrtrichtungsanzeigers wahrnimmt, teilweise auf dem festen und teilweise auf einem beweglichen Bauteil angebracht, müssen die vom Antragsteller angegebenen wechselseitig abhängigen Leuchten die Anforderungen zur geometrischen Sichtbarkeit sowie die kolorimetrischen und fotometrischen Anforderungen in allen festen Lagen der beweglichen Bauteile erfüllen. Dies gilt nicht für voneinander abhängige Fahrtrichtungsanzeiger zur Anbringung an Fahrzeugen, an denen zur Ausfüllung oder Ergänzung des Winkels der geometrischen Sicherheit zusätzliche Leuchten aktiviert werden, wenn das bewegliche Bauteil sich in einer offenen Lage befindet, vorausgesetzt, dass diese zusätzlichen Leuchten alle für Fahrrichtungsanzeiger an beweglichen Bauteilen geltenden Anforderungen hinsichtlich der Lage sowie alle fotometrischen und kolorimetrischen Anforderungen erfüllen.
            
         6.   LICHTSTÄRKE
   
            
               6.1.
            
            
               Die Lichtstärke muss bei jeder der beiden vorgelegten Einrichtungen bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorien 1, 1a, 1b, 2a oder 2b in der Bezugsachse und bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorien 5 oder 6 in Richtung A nach Anhang 1 wenigstens die nachstehenden Mindestwerte erreichen und darf die nachstehenden Höchstwerte nicht überschreiten:
               
                           Kategorie der Fahrtrichtungsanzeiger
                        
                        
                           Mindestlichtstärke in cd
                        
                        
                           Höchstwerte in cd bei Verwendung als
                        
                     
                           Einzelleuchte
                        
                        
                           Mit „D“ gekennzeichnete (Einzel-)Leuchte (siehe Absatz 4.2.2.3)
                        
                     
                           1
                        
                        
                           175
                        
                        
                           1 000
                        
                        
                           500
                        
                     
                           1a
                        
                        
                           250
                        
                        
                           1 200
                        
                        
                           600
                        
                     
                           1b
                        
                        
                           400
                        
                        
                           1 200
                        
                        
                           600
                        
                     
                           2a (gleichbleibend)
                        
                        
                           50
                        
                        
                           500
                        
                        
                           250
                        
                     
                           2b (variabel)
                        
                        
                           50
                        
                        
                           1 000
                        
                        
                           500
                        
                     
                           5
                        
                        
                           0,6
                        
                        
                           280
                        
                        
                           140
                        
                     
                           6
                        
                        
                           50
                        
                        
                           280
                        
                        
                           140
                        
                     
                           6.1.1.
                        
                        
                           Bei einer Einheit aus zwei oder mehr Fahrtrichtungsanzeigern darf die Gesamtlichtstärke den Höchstwert nicht überschreiten.
                        
                     
                           6.1.2.
                        
                        
                           Wenn eine Einheit aus zwei Leuchten mit der Kennzeichnung „D“, die dieselbe Funktion haben, als Einzelleuchte gilt, müssen die Vorschriften in Bezug auf Folgendes erfüllt sein:
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       die Höchstlichtstärke, wenn alle Leuchten eingeschaltet sind;
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       die Mindestlichtstärke, wenn eine Leuchte ausgefallen ist.
                                    
                                 
                     
         
            
               6.2.
            
            
               Für den Fall eines Ausfalls einer Einzelleuchte oder eines Systems voneinander abhängiger Leuchten der Kategorien 1, 1a, 1b, 2a und 2b mit mehr als einer Lichtquelle gelten folgende Vorschriften:
               
                           6.2.1.
                        
                        
                           Eine Gruppe von Lichtquellen, die so geschaltet ist, dass der Ausfall irgendeiner dieser Lichtquellen die Unterbrechung der Lichtemission von allen verursacht, muss wie eine Lichtquelle angesehen werden.
                        
                     
                           6.2.2.
                        
                        
                           Ein Signal für die Aktivierung der in der Regelung Nr. 48 in Absatz 6.5.8 vorgesehenen Kontrollleuchte muss erzeugt werden, wenn:
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       eine Lichtquelle ausgefallen ist,
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       bei einer Leuchte, die nur für zwei Glühlampen-Lichtquellen ausgelegt ist, die Lichtstärke in der Bezugsachse weniger als 50 % der Mindestlichtstärke beträgt, oder
                                    
                                 
                                       c)
                                    
                                    
                                       als Folge eines Ausfalls von mindestens einer Lichtquelle die Lichtstärke in einer der nachstehend angegebenen Richtungen (siehe Anhang 4) weniger als die vorgeschriebene Mindestlichtstärke beträgt:
                                       
                                                   i)
                                                
                                                
                                                   H = 0°, V = 0°,
                                                
                                             
                                                   ii)
                                                
                                                
                                                   H = 20° in Richtung der Außenseite des Fahrzeugs, V = + 5°,
                                                
                                             
                                                   iii)
                                                
                                                
                                                   H = 10° in Richtung der Innenseite des Fahrzeugs, V = 0°.
                                                
                                             
                                 
                     
         
            
               6.3.
            
            
               Die Lichtstärke des von jeder der beiden vorgelegten Einrichtungen außerhalb der Bezugsachse und innerhalb des Winkelbereiches nach dem Anordnungsschema in Anhang 1 ausgestrahlten Lichtes:
               
                           6.3.1.
                        
                        
                           muss in jeder Richtung, die den Punkten des Schemas der Lichtstärkenverteilung nach Anhang 4 entspricht, mindestens gleich dem Produkt aus dem Mindestwert nach Absatz 6.1 und dem im genannten Schema für die betreffende Richtung angegebenen Prozentsatz sein;
                           
                                       6.3.1.1.
                                    
                                    
                                       abweichend von den Absätzen 6.4 und 6.4.1, müssen nach hinten wirkende Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 5 einen Mindestwert von 0,6 cd in den gesamten in Anhang 1 bestimmten Bereichen haben;
                                    
                                 
                     
                           6.3.2.
                        
                        
                           darf in keiner Richtung innerhalb des Bereiches, in dem der Fahrtrichtungsanzeiger sichtbar ist, den Höchstwert nach Absatz 6.1 überschreiten.
                        
                     
                           6.3.3.
                        
                        
                           Außerdem
                           
                                       6.3.3.1.
                                    
                                    
                                       muss in den gesamten Bereichen, die in den Abbildungen in Anhang 1 festgelegt sind, die Lichtstärke bei Einrichtungen der Kategorie 1b mindestens 0,7 cd und bei Einrichtungen der Kategorien 1, 1a und 2a mindestens 0,3 cd betragen; für Einrichtungen der Kategorie 2b beträgt die Mindestlichtstärke bei Tag 0,3 cd, bei Nacht 0,07 cd;
                                    
                                 
                                       6.3.3.2.
                                    
                                    
                                       müssen die Vorschriften in Absatz 2.2 des Anhangs 4 dieser Regelung über örtliche Lichtstärkeschwankungen eingehalten werden.
                                    
                                 
                     
         
            
               6.4.
            
            
               Im Allgemeinen müssen bei den Lichtstärkemessungen die Lichtquellen dauernd leuchten.
               Je nach Bauart der Einrichtung dürfen die Messungen jedoch bei blinkenden Leuchten vorgenommen werden; dies ist zum Beispiel dann gestattet, wenn Leuchtdioden (LED) verwendet werden oder besondere Vorkehrungen gegen Überhitzung getroffen werden müssen.
               Dazu muss die Leuchte mit einer Frequenz von f = 1,5 ± 0,5 Hz und einer Impulsdauer von mehr als 0,3 s gemessen bei 95 % der maximalen Lichtstärke, blinken.
               Werden auswechselbare Glühlampen verwendet, dann müssen sie während der Einschaltdauer den vorgeschriebenen Bezugslichtstrom erzeugen.
               Bei LED-Lichtquellen sind alle Messungen bei 6,75 V, 13,5 V oder 28,0 V vorzunehmen, wobei der während der Einschaltdauer produzierte Lichtstromwert zu berichtigen ist. Der Korrekturfaktor ist das Verhältnis zwischen dem Bezugslichtstrom und dem Wert des Lichtstroms während der Einschaltdauer bei der angelegten Spannung.
               In allen anderen Fällen sind die Messungen bei der in Absatz 7.1.1 jeweils vorgeschriebenen Spannung und einer Anstiegs- und Abfallzeit von weniger als 0,01 s durchzuführen; ein Überschwingen ist nicht zulässig.
               Bei Messungen, die bei der Betriebsart „Blinken“ durchgeführt werden, wird die maximale Lichtstärke aufgezeichnet.
            
         
            
               6.5.
            
            
               Bei Einrichtungen der Kategorie 2b ist bei den durch den Fahrtrichtungsanzeiger erzeugten höchsten Lichtstärkepegeln die Zeitdauer zu messen, die nach dem Einschalten der Lichtquelle(n) vergeht, bis die in der Bezugsachse gemessene Lichtstärke 90 % des nach Absatz 6.3 gemessenen Wertes erreicht. Die bis zum Erreichen der Mindestlichtstärke gemessene Zeitspanne darf nicht länger als die bis zum Erreichen der Höchstlichtstärke gemessene sein.
            
         
            
               6.6.
            
            
               Die variable Lichtstärkeregelung darf keine Signale erzeugen, die Lichtstärken hervorrufen,
               
                           6.6.1.
                        
                        
                           die außerhalb des in Absatz 6.1 angegebenen Bereiches liegen oder
                        
                     
                           6.6.2.
                        
                        
                           den Höchstwert der Kategorie 2a übersteigen, der in Absatz 6.1 angegeben ist; dies gilt:
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       bei Systemen, die nur von Tag- und Nachtbedingungen abhängig sind: unter Nachtbedingungen;
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       bei sonstigen Systemen unter den vom Hersteller nachgewiesenen Bezugsbedingungen (3).
                                    
                                 
                     
         
            
               6.7.
            
            
               Anhang 4, auf den in Absatz 6.3.1 verwiesen wird, enthält nähere Angaben über die anzuwendenden Messverfahren.
            
         7.   PRÜFVERFAHREN
   
            
               7.1.
            
            
               Alle fotometrischen und kolorimetrischen Messungen sind wie folgt durchzuführen:
               
                           7.1.1.
                        
                        
                           Bei einer Leuchte mit auswechselbarer Lichtquelle, die nicht durch ein elektronisches Lichtquellensteuergerät oder eine variable Lichtstärkeregelung versorgt wird, mit einer ungefärbten oder gefärbten Prüflichtquelle der für die Einrichtung vorgeschriebenen Kategorie, wobei die Spannung
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       bei Glühlampen so zu wählen ist, dass der für diese Glühlampenkategorie vorgeschriebene Bezugslichtstrom erzeugt wird, und
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       bei LED-Lichtquellen 6,75 V, 13,5 V oder 28,0 V betragen muss, wobei der produzierte Lichtstromwert zu berichtigen ist. Der Korrekturfaktor ist das Verhältnis zwischen dem Bezugslichtstrom und dem Mittelwert des Lichtstroms bei der angelegten Spannung.
                                    
                                 
                     
                           7.1.2.
                        
                        
                           Bei einer Leuchte mit nicht auswechselbaren Lichtquellen (Glühlampen und andere) muss die Spannung 6,75 V, 13,5 V oder 28,0 V betragen.
                        
                     
                           7.1.3.
                        
                        
                           Handelt es sich um ein System mit elektronischem Lichtquellensteuergerät oder variabler Lichtstärkeregelung, die Teil der Leuchte sind (4), werden an die Eingangsklemmen der Leuchte die vom Hersteller angegebenen Prüfspannungen angelegt; ist nichts angezeigt, erfolgt die Messung jeweils bei 6,75 V, 13,5 V oder 28,0 V.
                        
                     
                           7.1.4.
                        
                        
                           Handelt es sich um ein System mit elektronischem Lichtquellenregelungsschalter oder variabler Lichtstärkeregelung, die nicht Teil der Leuchte sind, dann werden an die Eingangsklemmen der Leuchte die vom Hersteller angegebenen Prüfspannungen angelegt.
                        
                     
         
            
               7.2.
            
            
               Bei Fahrrichtungsanzeigern der Kategorie 2b mit variabler Lichtstärkenregelung zur Erreichung einer variablen Lichtstärke müssen jedoch die fotometrischen Messungen entsprechend der Beschreibung des Antragstellers durchgeführt werden.
            
         
            
               7.3.
            
            
               Das Prüflabor darf das elektronische Lichtquellensteuergerät oder die variable Lichtstärkeregelung zur Versorgung der Lichtquelle und der jeweiligen Funktionen beim Hersteller anfordern.
            
         
            
               7.4.
            
            
               Die an die Leuchte anzulegende Prüfspannung muss im Mitteilungsblatt in Anhang 2 dieser Regelung angegeben werden.
            
         
            
               7.5.
            
            
               Es sind die Grenzen der sichtbaren Fläche in Richtung der Bezugsachse eines Fahrtrichtungsanzeigers zu bestimmen. Bei Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorien 5 und 6 sind jedoch die Grenzen der Lichtaustrittsfläche zu bestimmen.
            
         8.   FARBE DES AUSGESTRAHLTEN LICHTS
   Die Farbe des Lichts, das innerhalb des in Anhang 4 Absatz 2 festgelegten Bereichs der Lichtverteilung ausgestrahlt wird, muss gelb sein. Außerhalb dieses Bereichs darf keine starke Veränderung der Farbe zu beobachten sein. Zur Feststellung dieser Farbmerkmale ist das in Absatz 7 dieser Regelung beschriebene Prüfverfahren anzuwenden. Diese Vorschriften müssen auch innerhalb des Bereiches der variablen Lichtstärke angewendet werden, die durch Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 2b erzeugt werden.
   Bei Leuchten mit nicht auswechselbaren Lichtquellen (Glühlampen und andere) sind die Farbmerkmale jedoch mit den in der Leuchte vorhandenen Lichtquellen nach den entsprechenden Unterabsätzen des Absatzes 7.1 dieser Regelung festzustellen.
   9.   ÄNDERUNG DES TYPS EINES FAHRTRICHTUNGSANZEIGERS FÜR KRAFTFAHRZEUGE UND IHRE ANHÄNGER UND ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG
   
            
               9.1.
            
            
               Jede Änderung eines Typs von Fahrtrichtungsanzeigern ist der Typgenehmigungsbehörde mitzuteilen, die diesen Typ genehmigt hat. Die Behörde kann dann
               
                           9.1.1.
                        
                        
                           die Auffassung vertreten, dass die vorgenommenen Änderungen keine nennenswerte nachteilige Auswirkung haben und die Einrichtung in jedem Fall noch den Vorschriften entspricht, oder
                        
                     
                           9.1.2.
                        
                        
                           ein neues Gutachten von dem technischen Dienst, der die Prüfungen durchführt, verlangen.
                        
                     
         
            
               9.2.
            
            
               Die Bestätigung oder Versagung der Genehmigung ist den Vertragsparteien des Übereinkommens, die diese Regelung anwenden, unter Angabe der Änderungen nach dem Verfahren nach Absatz 4.1.4 mitzuteilen.
            
         
            
               9.3.
            
            
               Die zuständige Behörde, die die Erweiterung der Genehmigung bescheinigt, teilt einer solchen Erweiterung eine laufende Nummer zu und unterrichtet hierüber die anderen Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, mit einem Mitteilungsblatt, das dem Muster in Anhang 2 dieser Regelung entspricht.
            
         10.   ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION
   Die Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung der Produktion müssen den in Anhang 2 zum Übereinkommen (E/ECE/324-E/ECE/TRANS/505/Rev.2) beschriebenen Verfahren entsprechen, wobei folgende Vorschriften eingehalten sein müssen:
   
               10.1.
            
            
               Die nach dieser Regelung genehmigten Fahrtrichtungsanzeiger müssen so gebaut sein, dass sie dem genehmigten Typ insofern entsprechen, als die Vorschriften der Absätze 6 und 8 eingehalten sind.
            
         
               10.2.
            
            
               Die Mindestanforderungen an die Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung der Produktion nach Anhang 5 müssen eingehalten sein.
            
         
               10.3.
            
            
               Die Mindestanforderungen für stichprobenartige Überprüfungen durch einen Prüfer nach Anhang 6 dieser Regelung müssen eingehalten sein.
            
         
               10.4.
            
            
               Die Behörde, die die Typgenehmigung erteilt hat, kann jederzeit die in jeder Fertigungsanlage angewandten Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung der Produktion überprüfen. Diese Überprüfungen werden gewöhnlich einmal alle zwei Jahre durchgeführt.
            
         11.   MASSNAHMEN BEI ABWEICHUNGEN IN DER PRODUKTION
   
            
               11.1.
            
            
               Die für eine Einrichtung nach dieser Regelung erteilte Genehmigung kann zurückgenommen werden, wenn die oben genannten Vorschriften nicht eingehalten sind.
            
         
            
               11.2.
            
            
               Nimmt eine Vertragspartei des Übereinkommens, die diese Regelung anwendet, eine von ihr erteilte Genehmigung zurück, hat sie unverzüglich die anderen Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, hierüber mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster in Anhang 2 entspricht.
            
         12.   ENDGÜLTIGE EINSTELLUNG DER PRODUKTION
   Stellt der Inhaber der Genehmigung die Produktion einer nach dieser Regelung genehmigten Einrichtung endgültig ein, hat er hierüber die Behörde, die die Genehmigung erteilt hat, zu unterrichten. Nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung hat diese Behörde die anderen Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, hierüber mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster in Anhang 2 dieser Regelung entspricht.
   13.   NAMEN UND ANSCHRIFTEN DER TECHNISCHEN DIENSTE, DIE DIE PRÜFUNGEN FÜR DIE GENEHMIGUNG DURCHFÜHREN, UND DER TYPGENEHMIGUNGSBEHÖRDEN
   Die Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, übermitteln dem Sekretariat der Vereinten Nationen die Namen und Anschriften der technischen Dienste, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführen, und der Typgenehmigungsbehörden, die die Genehmigung erteilen und denen die in anderen Ländern ausgestellten Mitteilungsblätter über die Erteilung oder Erweiterung oder Versagung oder Zurücknahme der Genehmigung zu übersenden sind.
   14.   ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN
   
            
               14.1.
            
            
               Nach dem offiziellen Datum des Inkrafttretens der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 darf keine Vertragspartei, die diese Regelung anwendet, die Erteilung einer ECE-Genehmigung nach dieser Regelung in ihrer durch die Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 geänderten Fassung versagen.
            
         
            
               14.2.
            
            
               Nach Ablauf einer Frist von 24 Monaten nach dem Datum des Inkrafttretens dürfen Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, Genehmigungen nur dann erteilen, wenn der Typ des zu genehmigenden Fahrtrichtungsanzeigers den Vorschriften dieser Regelung in ihrer durch die Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 geänderten Fassung entspricht.
            
         
            
               14.3.
            
            
               Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, dürfen Erweiterungen von Genehmigungen, die gemäß früheren Änderungsserien zu dieser Regelung erteilt wurden, nicht versagen.
            
         
            
               14.4.
            
            
               Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, erteilen während einer Frist von 12 Monaten nach dem Tag des Inkrafttretens der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 weiterhin Genehmigungen für die Typen von Fahrtrichtungsanzeigern, die den Vorschriften dieser Regelung in ihrer durch die vorhergehenden Änderungsserien geänderten Fassung entsprechen.
            
         
            
               14.5.
            
            
               Die nach dieser Regelung weniger als 12 Monate nach dem Tag des Inkrafttretens erteilten Genehmigungen und alle Erweiterungen von Genehmigungen, einschließlich der späteren Erweiterungen nach einer vorhergehenden Änderungsserie zu dieser Regelung, bleiben auf unbestimmte Zeit gültig. Entspricht der nach den vorhergehenden Änderungsserien genehmigte Typ des Fahrtrichtungsanzeigers den Vorschriften dieser Regelung in ihrer durch die Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 geänderten Fassung, unterrichtet die Vertragspartei, die die Genehmigung erteilt hat, die anderen Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, hierüber.
            
         
            
               14.6.
            
            
               Keine Vertragspartei, die diese Regelung anwendet, darf einem nach der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 zu dieser Regelung genehmigten Typ eines Fahrtrichtungsanzeigers die Anerkennung versagen.
            
         
            
               14.7.
            
            
               Bis zu 36 Monate nach dem Tag des Inkrafttretens der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 zu dieser Regelung darf keine Vertragspartei, die diese Regelung anwendet, einem nach den vorhergehenden Änderungsserien zu dieser Regelung genehmigten Typ eines Fahrtrichtungsanzeigers die Anerkennung versagen.
            
         
            
               14.8.
            
            
               Nach Ablauf einer Frist von 36 Monaten nach dem Tag des Inkrafttretens der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 zu dieser Regelung können Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, den Verkauf eines Fahrtrichtungsanzeigers eines Typs untersagen, der den Vorschriften der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 zu dieser Regelung nicht entspricht, es sei denn, der Fahrtrichtungsanzeiger soll als Ersatzteil an im Verkehr befindlichen Fahrzeugen angebracht werden.
            
         
            
               14.9.
            
            
               Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, dürfen weiterhin Genehmigungen für Fahrtrichtungsanzeiger nach vorhergehenden Änderungsserien erteilen, sofern die Fahrtrichtungsanzeiger als Ersatzteil an im Verkehr befindlichen Fahrzeugen angebracht werden sollen.
            
         
            
               14.10.
            
            
               Nach dem offiziellen Datum des Inkrafttretens der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 darf keine Vertragspartei, die diese Regelung anwendet, untersagen, dass ein Fahrtrichtungsanzeiger, der nach dieser Regelung in ihrer durch die Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 geänderten Fassung genehmigt wurde, an ein Fahrzeug angebaut wird.
            
         
            
               14.11.
            
            
               Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, dürfen während einer Frist von 48 Monaten nach dem Tag des Inkrafttretens der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 weiterhin gestatten, das ein Fahrtrichtungsanzeiger, der nach dieser Regelung in ihrer durch die vorhergehenden Änderungsserien geänderten Fassung genehmigt wurde, an ein Fahrzeug angebaut wird.
            
         
            
               14.12.
            
            
               Nach Ablauf einer Frist von 48 Monaten nach dem Tag des Inkrafttretens der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 können Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, den Anbau eines Fahrtrichtungsanzeigers, der den Vorschriften dieser Regelung in ihrer durch die Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 geänderten Fassung nicht entspricht, an ein neues Fahrzeug untersagen, für das die nationale Typ- oder Einzelgenehmigung mehr als 24 Monate nach dem Inkrafttreten der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 zu dieser Regelung erteilt wurde.
            
         
            
               14.13.
            
            
               Nach Ablauf einer Frist von 60 Monaten nach dem Tag des Inkrafttretens können Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, den Anbau eines Fahrtrichtungsanzeigers, der den Vorschriften dieser Regelung in ihrer durch die Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 geänderten Fassung nicht entspricht, an ein neues Fahrzeug untersagen, das mehr als 60 Monate nach dem Inkrafttreten der Ergänzung 8 zur Änderungsserie 01 zu dieser Regelung erstmals zum Verkehr zugelassen wurde.
            
         
            
               14.14.
            
            
               Bestehende Genehmigungen für Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorien 3 und 4, die vor der Ergänzung 16 zur Änderungsserie 01 nach dieser Regelung erteilt wurden, bleiben auf unbestimmte Zeit gültig.
            
         
      (1)  Entsprechend den Definitionen in der Gesamtresolution über Fahrzeugtechnik (R.E.3), Dokument ECE/TRANS/WP.29/78/Rev.2, para. 2
   
      (2)  Die Kennzahlen der Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958 finden sich in Anhang 3 der Gesamtresolution über Fahrzeugtechnik (R.E.3), Dokument ECE/TRANS/WP.29/78/Rev.2.
   
      (3)  Gute Sichtbarkeit (meteorologischer optischer Bereich MOR > 2 000 m, definiert entsprechend WMO, Guide to Meteorological Instruments and Methods of Observation, Sechste Ausgabe, ISBN: 92-63-16008-2, pp 1.9.1/1.9.11, Genf 1996) und saubere Abschlussscheibe.
   
      (4)  Im Sinne dieser Regelung bedeutet „Teil der Leuchte sein“, dass die Vorrichtung physisch in den Leuchtenkörper eingeschlossen ist oder sich zwar außerhalb des Leuchtenkörpers befindet, mit dem sie verbunden sein kann, aber vom Leuchtenhersteller als Teil des Leuchtensystems geliefert wird.
   
      ANHANG 1
      
         Kategorien von Fahrtrichtungsanzeigern: Mindestwinkel für die räumliche Lichtverteilung dieser Kategorien von Fahrtrichtungsanzeigern
          (1)
      
      In allen Fällen betragen die vertikalen Mindestwinkel der räumlichen Lichtverteilung der Fahrtrichtungsanzeiger, ausgehend von der Horizontalen, 15° nach oben und 15° nach unten; dies gilt aber nicht für:
      
                  a)
               
               
                  Fahrtrichtungsanzeiger, die so eingebaut werden sollen, dass die Ebene H der Leuchte in einer Höhe von weniger als 750 mm über dem Boden liegt, und bei denen diese Winkel, ausgehend von der Horizontalen, 15° nach oben und 5° nach unten betragen;
               
            
                  b)
               
               
                  optionale Fahrtrichtungsanzeiger, die so eingebaut werden sollen, dass die Ebene H der Leuchte in einer Höhe von mehr als 2 100 mm über dem Boden liegt, und bei denen diese Winkel, ausgehend von der Horizontalen, 5° nach oben und 15° nach unten betragen;
               
            
                  c)
               
               
                  Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 6.
               
            Horizontale Mindestwinkel der Sichtbarkeit
      Vordere Fahrtrichtungsanzeiger
      
                  Kategorie 1
               
               
                  :
               
               
                  für die Anbringung in einem Abstand von nicht weniger als 40 mm vom Scheinwerfer für Abblendlicht und/oder dem Nebelscheinwerfer;
               
            
                  Kategorie 1a
               
               
                  :
               
               
                  für die Anbringung in einem Abstand von mehr als 20 mm, aber weniger als 40 mm vom Scheinwerfer für Abblendlicht und/oder dem Nebelscheinwerfer;
               
            
                  Kategorie 1b
               
               
                  :
               
               
                  für die Anbringung in einem Abstand von höchstens 20 mm vom Scheinwerfer für Abblendlicht und/oder dem Nebelscheinwerfer.
               
            
                  Auf und über der H-Ebene bei allen Leuchten. Unter der H-Ebene bei Leuchten für die Fahrzeugklassen M2, M3, N2 und N3
                  
               
               
                  
                     
               
            
         
      
                  Unter der H-Ebene für die Fahrzeugklassen M1 und N1
                  
               
               
                  
                     
               
            H-Ebene: „horizontale Ebene, die durch den Bezugspunkt der Leuchte verläuft“
      
                  Kategorien 2a und 2b
               
               
                  :
               
               
                  Hintere Fahrtrichtungsanzeiger
               
            
                  Kategorie 2a
               
               
                  :
               
               
                  Hintere Fahrtrichtungsanzeigerleuchten mit gleichbleibender Lichtstärke
               
            
                  Kategorie 2b
               
               
                  :
               
               
                  Hintere Fahrtrichtungsanzeigerleuchten mit variabler Lichtstärke
               
            
         
      
                  Unter der H-Ebene bei Leuchten, die so eingebaut werden sollen, dass die H-Ebene sich in einer Höhe von weniger als 750 mm über dem Boden befindet.
               
               
                  
                     
               
            
                  Kategorien 5 und 6
               
               
                  :
               
               
                  Zusätzliche seitliche Fahrtrichtungsanzeiger für Fahrzeuge, die außerdem mit Fahrtrichtungsanzeigern der Kategorien 1, 1a oder 1b und 2a oder 2b ausgerüstet sind
               
            
         
      
         (1)  Die in den Zeichnungen angegebenen Winkel gelten für Einrichtungen, die auf der rechten Seite des Fahrzeugs angebracht werden. Die Pfeile in diesen Zeichnungen zeigen nach vorn.
   
   
      ANHANG 2
      
         MITTEILUNG
      
      (Größtes Format: A4 (210 × 297 mm))
      
         
      
         
   
   
      ANHANG 3
      
         BEISPIELE FÜR DIE ANORDNUNGEN DER GENEHMIGUNGSZEICHEN
      
      Eine Einrichtung mit diesem Genehmigungszeichen ist eine in Italien (E3) unter der Nummer 216 genehmigte Einrichtung der Kategorie 4 (vorn seitlich anzubringender Fahrtrichtungsanzeiger), die auch in einer Einheit aus zwei Leuchten verwendet werden kann. Der waagerechte Pfeil bezeichnet die Anbaurichtung dieser Einrichtung, die nicht beliebig an der rechten oder linken Seite des Fahrzeuges angebracht werden kann. Er zeigt nach der Vorderseite des Fahrzeuges. Der von einem waagerechten Abschnitt ausgehende, nach unten gerichtete senkrechte Pfeil zeigt an, dass die zulässige Anbauhöhe bei dieser Einrichtung höchstens 750 mm über dem Boden beträgt.
      Die in der Nähe des Zeichens „4D“ angeordneten Ziffern geben an, dass die Genehmigung nach den Vorschriften der Regelung Nr. 6 in der durch die Änderungsserie 01 geänderten Fassung erteilt wurde.
      Die Richtung der Pfeile des Genehmigungszeichens ist nachstehend entsprechend der Kategorie der Einrichtung angegeben:
      
         Abbildung 1
      
      
         
      
         Anmerkung: Die Genehmigungsnummer und die zusätzlichen Zeichen sind in der Nähe des Kreises entweder über, unter, rechts oder links von dem Buchstaben „E“ anzuordnen. Die Ziffern der Genehmigungsnummer müssen, bezogen auf den Buchstaben „E“, auf einer Seite und in derselben Richtung angeordnet sein. Die Verwendung römischer Zahlen für die Genehmigungsnummer ist zu vermeiden, um Verwechslungen mit anderen Symbolen auszuschließen.
      
         Abbildung 2
      
      
         Vereinfachte Kennzeichnung bei zusammengebauten, kombinierten oder ineinandergebauten Leuchten, wenn zwei oder mehrere Leuchten Teil derselben Einheit sind
      
      Die senkrechten und waagerechten Linien stellen die Form der Lichtsignaleinrichtung dar. Sie sind nicht Teil des Genehmigungszeichens.
      Muster A
      Muster B
      Muster C
      
         Anmerkung: Die drei Beispiele für Genehmigungszeichen (Muster A, B und C) stellen drei mögliche Varianten für die Kennzeichnung einer Beleuchtungseinrichtung dar, in der zwei oder mehr Leuchten Teil der gleichen Einheit von zusammengebauten, kombinierten oder ineinandergebauten Leuchten sind.
      Aus ihnen geht hervor, dass die Einrichtung in den Niederlanden (E4) unter der Genehmigungsnummer 3333 genehmigt wurde und folgende Leuchten umfasst:
      
                   
               
               
                  einen hinteren Fahrtrichtungsanzeiger mit variabler Lichtstärke (Kategorie 2b), der nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 6 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  eine rote Schlussleuchte mit variabler Lichtstärke (R2), die nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 7 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  eine Nebelschlussleuchte mit variabler Lichtstärke (F2), die nach der Regelung Nr. 38 in ihrer ursprünglichen Fassung genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  einen Rückfahrscheinwerfer (AR), der nach der Regelung Nr. 23 in ihrer ursprünglichen Fassung genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  eine Bremsleuchte mit variabler Lichtstärke (S2), die nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 7 genehmigt wurde.
               
            
         Anmerkung: Die drei Beispiele entsprechen dem Genehmigungszeichen für eine Beleuchtungseinrichtung, bestehend aus:
      
                   
               
               
                  einer vorderen Begrenzungsleuchte, die nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 7 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  einen Scheinwerfer mit einem Abblendlicht für Rechts- und Linksverkehr und einem Fernlicht mit einer maximalen Lichtstärke zwischen 86 250 cd und 101 250 cd, der nach der Änderungsserie 02 der Regelung Nr. 20 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  einem Nebelscheinwerfer, der nach der Änderungsserie 02 der Regelung Nr. 19 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  einem vorderen Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 1a, der nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 6 genehmigt wurde.
               
            
         Abbildung 3
      
      
         Mit einem Scheinwerfer ineinandergebaute Leuchte
      
      Das vorstehende Beispiel zeigt die Kennzeichnung einer Abschlussscheibe, die für verschiedene Scheinwerfertypen verwendet werden soll, und zwar
      
                  entweder
               
               
                  :
               
               
                  für einen Scheinwerfer mit einem Abblendlicht für Rechts- und Linksverkehr und einem Fernlicht mit einer maximalen Lichtstärke zwischen 86 250 cd und 101 250 cd, der in Deutschland (E1) nach den Vorschriften der Regelung Nr. 8 in ihrer durch die Änderungsserie 04 geänderten Fassung genehmigt wurde und der mit einem nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 6 genehmigten vorderen Fahrtrichtungsanzeiger ineinandergebaut ist,
               
            
                  oder
               
               
                  :
               
               
                  für einen Scheinwerfer mit einem Abblendlicht für Rechts- und Linksverkehr und einem Fernlicht, der in der Bundesrepublik Deutschland (E1) nach den Vorschriften der Regelung Nr. 1 in ihrer durch die Änderungsserie 01 geänderten Fassung genehmigt wurde und der mit dem oben genannten Fahrtrichtungsanzeiger ineinandergebaut ist,
               
            
                  oder
               
               
                  :
               
               
                  für jeden der vorgenannten Scheinwerfer, die nur für eine einzige Lichtfunktion genehmigt wurden.
               
            Der Scheinwerferkörper darf nur eine gültige Genehmigungsnummer tragen, beispielsweise:
      
         Abbildung 4
      
      
         Kennzeichnung von unabhängigen Leuchten
      
      Das vorstehende Beispiel entspricht der Kennzeichnung einer Abschlussscheibe, die für verschiedene Typen von Leuchten verwendet werden soll. Die Genehmigungszeichen geben an, dass die Einrichtung in Spanien (E9) unter der Nummer 1432 genehmigt wurde und Folgendes umfasst:
      
                   
               
               
                  eine Nebelschlussleuchte (F), die nach der Regelung Nr. 38 in ihrer ursprünglichen Fassung genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  einen hinteren Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 2a, der nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 6 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  einen Rückfahrscheinwerfer (AR), der nach der Regelung Nr. 23 in ihrer ursprünglichen Fassung genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  eine Schlussleuchte (R), die nach der Änderungsserie 02 der Regelung Nr. 7 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  eine Bremsleuchte mit einem Lichtstärkepegel (S1), die nach der Änderungsserie 02 der Regelung Nr. 7 genehmigt wurde.
               
            
         Lichtquellenmodule
      
      Das Lichtquellenmodul mit dem vorstehend dargestellten Identifizierungscode ist zusammen mit einer Leuchte, die in Italien (E3) genehmigt wurde, unter der Nummer 17325 genehmigt worden.
      
         Kennzeichnung voneinander abhängiger Leuchten
      
      
                  
                     
               
               
                  
                     
               
            
                  Kennzeichnung einer wechselseitig abhängigen Leuchte, die einen Teil eines Systems voneinander abhängiger Leuchten mit folgenden Funktionen umfasst:
                  
                               
                           
                           
                              einen hinteren Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 2a), genehmigt nach der Änderungsserie 01 der Reglung Nr. 6. Dieser ist auch mit „Y“ gekennzeichnet, da es sich um eine wechselseitig abhängige Leuchte handelt, die Teil eines Systems voneinander abhängiger Leuchten ist;
                           
                        
                               
                           
                           
                              eine Nebelschlussleuchte mit variabler Lichtstärke (F2), genehmigt nach der Regelung Nr. 38 in ihrer ursprünglichen Fassung.
                           
                        
               
                  Kennzeichnung einer wechselseitig abhängigen Leuchte, die einen Teil eines Systems voneinander abhängiger Leuchten mit folgenden Funktionen umfasst:
                  
                               
                           
                           
                              einen hinteren Fahrtrichtungsanzeiger (Kategorie 2a), genehmigt nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 6. Dieser ist auch mit „Y“ gekennzeichnet, da es sich um eine wechselseitig abhängige Leuchte handelt, die Teil eines Systems voneinander abhängiger Leuchten ist;
                           
                        
                               
                           
                           
                              eine rote Schlussleuchte (R1), genehmigt nach der Änderungsserie 02 der Regelung Nr. 7;
                           
                        
                               
                           
                           
                              eine Bremsleuchte (S1), genehmigt nach der Regelung Nr. 7 in ihrer ursprünglichen Fassung.
                           
                        
            
   
      ANHANG 4
      
         FOTOMETRISCHE MESSUNGEN
      
      1.   MESSVERFAHREN
      
               
                  1.1.
               
               
                  Bei den fotometrischen Messungen ist störendes Streulicht durch geeignete Abdeckungen zu vermeiden.
               
            
               
                  1.2.
               
               
                  Geben die Ergebnisse der fotometrischen Messungen zu Bedenken Anlass, sind die Messungen wie folgt durchzuführen:
                  
                              1.2.1.
                           
                           
                              Die Messentfernung ist so zu wählen, dass das Gesetz der Abhängigkeit vom Quadrat der Entfernung gilt.
                           
                        
                              1.2.2.
                           
                           
                              die Messeinrichtung muss so beschaffen sein, dass der Öffnungswinkel des Empfängers, vom Bezugspunkt der Leuchte aus gesehen, zwischen 10 Winkelminuten und 1° beträgt;
                           
                        
                              1.2.3.
                           
                           
                              der für eine bestimmte Beobachtungsrichtung vorgeschriebene Lichtstärke-Mindestwert gilt als erreicht, wenn er in einer Richtung erreicht wird, die nicht mehr als ¼° von der Beobachtungsrichtung abweicht.
                           
                        
            
               
                  1.3.
               
               
                  Wenn die Einrichtung in mehr als einer Stellung oder in einem Bereich unterschiedlicher Anbaulagen an das Fahrzeug angebaut werden darf, müssen die fotometrischen Messungen in jeder Anbaulage oder in den äußersten Punkten des vom Hersteller angegebenen Bereichs der Bezugsachse wiederholt werden.
               
            2.   VEREINHEITLICHTE RÄUMLICHE LICHTVERTEILUNG FÜR FAHRTRICHTUNGSANZEIGER DER KATEGORIEN 1, 1A, 1B, 2A UND 2B
      Für Fahrtrichtungsanzeiger der Kategorie 6
      
               
                  2.1.
               
               
                  Die Richtung H = 0° und V = 0° entspricht der Bezugsachse. (Sie verläuft am Fahrzeug horizontal und parallel zur Fahrzeuglängsmittelebene in der für die Sichtbarkeit vorgeschriebenen Richtung.) Sie geht durch den Bezugspunkt. Die in den Schemata angegebenen Werte geben für die verschiedenen Messrichtungen die Mindestwerte (in Prozent) der geforderten Mindestwerte der Tabelle in Absatz 6.1 der Regelung an:
                  
                              2.1.1.
                           
                           
                              in der Richtung H = 0° und V = 0° bei den Kategorien 1, 1a, 1b, 2a und 2b und, bei der Kategorie 5, im Winkelbereich in der Richtung A, wie in Anhang 1 vorgeschrieben;
                           
                        
                              2.1.2.
                           
                           
                              in der Richtung H = 5° und V = 0° bei der Kategorie 6.
                           
                        
                              2.1.3.
                           
                           
                              Wenn eine Einrichtung jedoch so eingebaut werden soll, dass ihre H-Ebene in einer Höhe von weniger als 750 mm über dem Boden liegt. wird die Lichtstärke nur bis zu einem Winkel von 5° nach unten überprüft.
                           
                        
            
               
                  2.2.
               
               
                  Innerhalb des in Absatz 2 durch ein Raster schematisch dargestellten Bereiches der Lichtverteilung sollte die Lichtverteilung im Wesentlichen gleichmäßig sein, d. h., die Lichtstärke in jeder Richtung eines Teiles des durch die Linien des Rasters gebildeten Bereiches muss mindestens dem niedrigsten Mindestwert (in Prozent) entsprechen, der auf den Linien des Rasters, die die betreffende Richtung begrenzen, angegeben ist.
               
            3.   FOTOMETRISCHE MESSUNG VON LEUCHTEN
      Die fotometrischen Werte werden überprüft:
      
                  3.1.
               
               
                  bei nicht auswechselbaren Lichtquellen (Glühlampen und andere):
                  mit den in der Leuchte vorhandenen Lichtquellen entsprechend dem zutreffenden Unterabsatz in Absatz 7.1 dieser Regelung.
               
            
                  3.2.
               
               
                  Bei auswechselbaren Lichtquellen:
                  
                               
                           
                           
                              wenn die Leuchten mit Glühlampen bestückt sind, bei 6,75 V, 13,5 V oder 28,0 V, wobei die erreichten Lichtstärkewerte korrigiert werden müssen. Der Korrekturfaktor ist das Verhältnis zwischen dem Bezugslichtstrom und dem Mittelwert des Lichtstroms bei der angelegten Spannung (6,75 V, 13,5 V oder 28,0 V).
                           
                        
                               
                           
                           
                              Bei LED-Lichtquellen ist der Korrekturfaktor das Verhältnis zwischen dem Bezugslichtstrom und dem Mittelwert des Lichtstroms bei der angelegten Spannung (6,75 V, 13,5 V oder 28,0 V).
                           
                        
                               
                           
                           
                              Die tatsächlichen Lichtstromwerte jeder Lichtquelle dürfen nicht um mehr als ± 5 % von dem Mittelwert abweichen. Ausschließlich bei Glühlampen kann alternativ dazu auch eine Prüfglühlampe verwendet werden, die nacheinander in jeder der verschiedenen Positionen mit ihrem Bezugslichtstrom betrieben wird; die einzelnen Messwerte in jeder der Positionen sind dann zu addieren.
                           
                        
            
                  3.3.
               
               
                  Bei allen Fahrtrichtungsanzeigern außer bei den mit Glühlampen bestückten müssen die Lichtstärken, die gemessen werden, nachdem die Leuchten eine Minute beziehungsweise 30 Minuten geblinkt haben (f = 1,5 Hz, relative Einschaltdauer 50 %), den vorgeschriebenen Mindest- und Höchstwerten entsprechen. Die Lichtverteilung nach einer Minute kann man berechnen, indem man für jeden Messpunkt das Verhältnis anwendet, das sich im Punkt HV aus den jeweils gemessenen Lichtstärken nach einer Minute und nach 30 Minuten ergibt.
               
            
   
      ANHANG 5
      
         MINDESTANFORDERUNGEN AN VERFAHREN ZUR KONTROLLE DER ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION
      
      1.   ALLGEMEINES
      
               
                  1.1.
               
               
                  Die Vorschriften über die Übereinstimmung der Produktion gelten hinsichtlich der mechanischen und geometrischen Eigenschaften als eingehalten, wenn die Abweichungen im Rahmen der Vorschriften dieser Regelung nicht größer als die unvermeidlichen Fertigungstoleranzen sind.
               
            
               
                  1.2.
               
               
                  Hinsichtlich der fotometrischen Eigenschaften wird die Übereinstimmung von serienmäßig hergestellten Leuchten mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei der Prüfung der fotometrischen Eigenschaften aller stichprobenartig ausgewählten und nach Absatz 7 dieser Regelung geprüften Leuchten:
                  
                              1.2.1.
                           
                           
                              kein Messwert von den in dieser Regelung vorgeschriebenen Werten um mehr als 20 % in ungünstiger Richtung zu den Grenzwerten abweicht.
                           
                        
                              1.2.2.
                           
                           
                              Entsprechen bei einem Fahrtrichtungsanzeiger mit einer auswechselbaren Lichtquelle die Ergebnisse der oben beschriebenen Prüfung nicht den Vorschriften, müssen die Prüfungen an den Fahrtrichtungsanzeigern mit einer anderen Prüflichtquelle wiederholt werden.
                           
                        
            
               
                  1.3.
               
               
                  Die Farbwertanteile müssen den Vorschriften entsprechen, wenn unter den Bedingungen von Absatz 7 dieser Regelung geprüft wird.
               
            2.   MINDESTANFORDERUNGEN FÜR DIE KONTROLLE DER ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION DURCH DEN HERSTELLER
      Für jeden Typ eines Fahrtrichtungsanzeigers muss der Inhaber des Genehmigungszeichens in angemessenen Abständen zumindest die nachstehenden Prüfungen durchführen. Die Prüfungen müssen nach den Vorschriften dieser Regelung durchgeführt werden.
      Stellt sich bei einer Probenahme eine Abweichung bei der betreffenden Prüfung heraus, so sind weitere Muster auszuwählen und zu prüfen. Der Hersteller muss Maßnahmen treffen, um die Übereinstimmung der betreffenden Produktion zu gewährleisten.
      2.1.   Art der Prüfungen
      Die Prüfungen auf Übereinstimmung in dieser Regelung beziehen sich auf die fotometrischen und kolorimetrischen Eigenschaften.
      2.2.   Prüfverfahren
      
               
                  2.2.1.
               
               
                  Die Prüfungen sind im Allgemeinen nach den in dieser Regelung beschriebenen Verfahren durchzuführen.
               
            
               
                  2.2.2.
               
               
                  Bei allen vom Hersteller durchgeführten Prüfungen der Übereinstimmung der Produktion können mit Zustimmung der zuständigen Behörde, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführt, gleichwertige Verfahren angewandt werden. Der Hersteller muss nachweisen, dass die angewandten Verfahren mit den in dieser Regelung festgelegten gleichwertig sind.
               
            
               
                  2.2.3.
               
               
                  Voraussetzung für die Anwendung der Vorschriften der Absätze 2.2.1 und 2.2.2 ist die regelmäßige Kalibrierung der Prüfeinrichtung und ihre Korrelation mit Messungen der zuständigen Behörde.
               
            
               
                  2.2.4.
               
               
                  In jedem Fall gelten als Referenzverfahren die in dieser Regelung festgelegten Verfahren, die insbesondere bei Nachprüfungen und Probenahmen durch die Behörden anzuwenden sind.
               
            2.3.   Art der Probenahme
      Muster von Fahrtrichtungsanzeigern sind stichprobenweise aus der Produktion einer einheitlichen Fertigungsreihe auszuwählen. Eine einheitliche Fertigungsreihe besteht aus einer Reihe von Fahrtrichtungsanzeigern desselben Typs, die entsprechend den Fertigungsverfahren des Herstellers festgelegt wird.
      Die Bewertung erstreckt sich im Allgemeinen auf die Serienfertigung aus einzelnen Fabriken. Ein Hersteller kann jedoch aus verschiedenen Fabriken Prüfprotokolle, die sich auf den gleichen Typ beziehen, zusammenfassen, sofern dort gleiche Qualitätssicherungs- und Qualitätsmanagementsysteme angewandt werden.
      2.4.   Gemessene und aufgezeichnete fotometrische Eigenschaften
      An den stichprobenweise ausgewählten Leuchten sind zur Überprüfung der Mindestwerte in den in Anhang 4 angegebenen Punkten und der vorgeschriebenen Farbwertanteile fotometrische Messungen durchzuführen.
      2.5.   Maßgebende Kriterien für die Annehmbarkeit
      Der Hersteller ist dafür verantwortlich, dass eine statistische Untersuchung der Prüfergebnisse durchgeführt wird und nach Absprache mit der zuständigen Behörde die maßgebenden Kriterien für die Annehmbarkeit seiner Produkte festgelegt werden, damit die für die Nachprüfung der Übereinstimmung der Produktion in Absatz 10.1 dieser Regelung genannten Vorschriften eingehalten werden.
      Die maßgebenden Kriterien für die Annehmbarkeit müssen so festgelegt sein, dass bei einem Zuverlässigkeitsgrad von 95 % die geringste Wahrscheinlichkeit, eine stichprobenartige Prüfung nach den Vorschriften des Anhangs 6 (erste Probenahme) zu bestehen, 0,95 betragen würde.
   
   
      ANHANG 6
      
         MINDESTANFORDERUNGEN FÜR STICHPROBENARTIGE ÜBERPRÜFUNGEN DURCH EINEN PRÜFER
      
      1.   ALLGEMEINES
      
               
                  1.1.
               
               
                  Die Vorschriften über die Übereinstimmung der Produktion gelten hinsichtlich der mechanischen und geometrischen Eigenschaften entsprechend den Vorschriften dieser Regelung als eingehalten, wenn die Abweichungen nicht größer als die unvermeidlichen Fertigungstoleranzen sind.
               
            
               
                  1.2.
               
               
                  Hinsichtlich der fotometrischen Eigenschaften wird die Übereinstimmung von serienmäßig hergestellten Leuchten mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei der Prüfung der fotometrischen Eigenschaften aller stichprobenartig ausgewählten und nach Absatz 7 dieser Regelung geprüften Leuchten:
                  
                              1.2.1.
                           
                           
                              kein Messwert von den in dieser Regelung vorgeschriebenen Werten um mehr als 20 % in ungünstiger Richtung zu den Grenzwerten abweicht.
                           
                        
                              1.2.2.
                           
                           
                              Entsprechen bei einem Fahrtrichtungsanzeiger mit einer auswechselbaren Lichtquelle die Ergebnisse der oben beschriebenen Prüfung nicht den Vorschriften, müssen die Prüfungen an den Fahrtrichtungsanzeigern mit einer anderen Prüflichtquelle wiederholt werden.
                           
                        
                              1.2.3.
                           
                           
                              Fahrtrichtungsanzeiger mit offensichtlichen Mängeln werden nicht berücksichtigt.
                           
                        
            
               
                  1.3.
               
               
                  Die Farbwertanteile müssen den Vorschriften entsprechen, wenn unter den Bedingungen von Absatz 7 dieser Regelung geprüft wird.
               
            2.   ERSTE PROBENAHME
      Bei der ersten Probenahme werden vier Fahrtrichtungsanzeiger stichprobenweise ausgewählt. Die erste der beiden Proben von je zwei Fahrtrichtungsanzeigern wird mit A, die zweite mit B gekennzeichnet.
      2.1.   Die Übereinstimmung wird nicht beanstandet
      
               
                  2.1.1.
               
               
                  Nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von serienmäßig hergestellten Fahrtrichtungsanzeigern mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei den Messwerten der Fahrtrichtungsanzeiger folgende Abweichungen in ungünstige Richtungen festgestellt werden:
                  
                              2.1.1.1.
                           
                           
                              Probe A
                              
                                          A1:
                                       
                                       
                                          bei einem Fahrtrichtungsanzeiger
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                                          beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          A2:
                                       
                                       
                                          bei beiden Fahrtrichtungsanzeigern mehr als
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          weiter zu Probe B
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                        
                              2.1.1.2.
                           
                           
                              Probe B
                              
                                          B1:
                                       
                                       
                                          bei beiden Fahrtrichtungsanzeigern
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                        
            
               
                  2.1.2.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei der Stichprobe A eingehalten sind.
               
            2.2.   Die Übereinstimmung wird beanstandet
      
               
                  2.2.1.
               
               
                  Nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von serienmäßig hergestellten Fahrtrichtungsanzeigern mit dem genehmigten Typ beanstandet und der Hersteller aufgefordert, bei seiner Produktion die Vorschriften einzuhalten (Anpassung), wenn bei den Messwerten der Fahrtrichtungsanzeiger folgende Abweichungen festgestellt werden:
                  
                              2.2.1.1.
                           
                           
                              Probe A
                              
                                          A3:
                                       
                                       
                                          bei einem Fahrtrichtungsanzeiger nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          30 %
                                       
                                    
                        
                              2.2.1.2.
                           
                           
                              Probe B
                              
                                          B2:
                                       
                                       
                                          bei den Ergebnissen von A2:
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                                          bei einem Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          B3:
                                       
                                       
                                          bei den Ergebnissen von A2:
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                                          bei einem Fahrtrichtungsanzeiger
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                                          beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          30 %
                                       
                                    
                        
            
               
                  2.2.2.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei der Stichprobe A nicht eingehalten sind.
               
            2.3.   Zurücknahme der Genehmigung
      Die Übereinstimmung wird beanstandet, und die Vorschriften des Absatzes 11 werden angewendet, wenn nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren bei den Messwerten der Fahrtrichtungsanzeiger folgende Abweichungen festgestellt werden:
      
                  2.3.1.
               
               
                  Probe A
                  
                              A4:
                           
                           
                              beim einem Fahrtrichtungsanzeiger nicht mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
                              beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                           
                           
                              30 %
                           
                        
                              A5:
                           
                           
                              bei beiden Fahrtrichtungsanzeigern mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
            
                  2.3.2.
               
               
                  Probe B
                  
                              B4:
                           
                           
                              bei den Ergebnissen von A2:
                           
                           
                               
                           
                        
                              bei einem Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                           
                           
                              0 %
                           
                        
                              aber nicht mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
                              beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
                              B5:
                           
                           
                              bei den Ergebnissen von A2:
                           
                           
                               
                           
                        
                              bei beiden Fahrtrichtungsanzeigern mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
                              B6:
                           
                           
                              bei den Ergebnissen von A2:
                           
                           
                               
                           
                        
                              bei einem Fahrtrichtungsanzeiger
                           
                           
                              0 %
                           
                        
                              beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                           
                           
                              30 %
                           
                        
            
                  2.3.3.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei den Stichproben A und B nicht eingehalten sind.
               
            3.   ERNEUTE PROBENAHME
      Bei den Ergebnissen von A3, B2 und B3 muss binnen zwei Monaten nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung eine erneute Probenahme erfolgen, bei der die dritte Probe C und die vierte Probe D mit jeweils zwei Fahrtrichtungsanzeigern gezogen werden, die der Serienproduktion nach erfolgter Anpassung entnommen werden.
      3.1.   Die Übereinstimmung wird nicht beanstandet
      
               
                  3.1.1.
               
               
                  Nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von serienmäßig hergestellten Fahrtrichtungsanzeigern mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei den Messwerten der Fahrtrichtungsanzeiger folgende Abweichungen festgestellt werden:
                  
                              3.1.1.1.
                           
                           
                              Probe C
                              
                                          C1:
                                       
                                       
                                          bei einem Fahrtrichtungsanzeiger
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                                          beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          C2:
                                       
                                       
                                          bei beiden Fahrtrichtungsanzeigern mehr als
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          weiter zu Probe D.
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                        
                              3.1.1.2.
                           
                           
                              Probe D
                              
                                          D1:
                                       
                                       
                                          bei den Ergebnissen von C2
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                                          bei beiden Fahrtrichtungsanzeigern
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                        
            
               
                  3.1.2.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei der Stichprobe C eingehalten sind.
               
            3.2.   Die Übereinstimmung wird beanstandet
      
               
                  3.2.1.
               
               
                  Nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von serienmäßig hergestellten Fahrtrichtungsanzeigern mit dem genehmigten Typ beanstandet und der Hersteller aufgefordert, bei seiner Produktion die Vorschriften einzuhalten (Anpassung), wenn bei den Messwerten der Fahrtrichtungsanzeiger folgende Abweichungen festgestellt werden:
                  
                              3.2.1.1.
                           
                           
                              Probe D
                              
                                          D2:
                                       
                                       
                                          bei den Ergebnissen von C2
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                                          bei einem Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                                          beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                        
                              3.2.1.2.
                           
                           
                              oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei der Stichprobe C nicht eingehalten sind.
                           
                        
            3.3.   Zurücknahme der Genehmigung
      Die Übereinstimmung wird beanstandet, und die Vorschriften des Absatzes 11 werden angewendet, wenn nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren bei den Messwerten der Fahrtrichtungsanzeiger folgende Abweichungen festgestellt werden:
      
                  3.3.1.
               
               
                  Probe C
                  
                              C3:
                           
                           
                              bei einem Fahrtrichtungsanzeiger nicht mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
                              beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
                              C4:
                           
                           
                              bei beiden Fahrtrichtungsanzeigern mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
            
                  3.3.2.
               
               
                  Probe D
                  
                              D3:
                           
                           
                              bei den Ergebnissen von C2
                           
                           
                               
                           
                        
                              bei einem Fahrtrichtungsanzeiger 0 % oder mehr als
                           
                           
                              0 %
                           
                        
                              beim anderen Fahrtrichtungsanzeiger mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
            
                  3.3.3.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei den Stichproben C und D nicht eingehalten sind.
               
            
         Abbildung 1