CELEX: 62021CA0157
Language: de
Date: 2022-02-16 00:00:00
Title: Rechtssache C-157/21: Urteil des Gerichtshofs (Plenum) vom 16. Februar 2022 — Republik Polen/Europäisches Parlament, Rat der Europäischen Union (Nichtigkeitsklage – Verordnung [EU, Euratom] 2020/2092 – Allgemeine Konditionalitätsregelung zum Schutz des Haushalts der Europäischen Union – Schutz des Haushalts der Union im Fall von Verstößen gegen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedstaaten – Rechtsgrundlage – Art. 322 Abs. 1 Buchst. a AEUV – Art. 311 AEUV – Art. 312 AEUV – Behauptete Umgehung von Art. 7 EUV und Art. 269 AEUV – Geltend gemachte Verstöße gegen Art. 4 Abs. 1, Art. 5 Abs. 2 und Art. 13 Abs. 2 EUV, gegen Art. 296 Abs. 2 AEUV, gegen das Protokoll [Nr. 2] über die Anwendung der Grundsätze der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit sowie gegen die Grundsätze der begrenzten Einzelermächtigung, der Rechtssicherheit, der Verhältnismäßigkeit und der Gleichheit der Mitgliedstaaten vor den Verträgen – Geltendmachung eines Befugnismissbrauchs)

4.4.2022   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 148/8
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Plenum) vom 16. Februar 2022 — Republik Polen/Europäisches Parlament, Rat der Europäischen Union
      (Rechtssache C-157/21) (1)
      
      (Nichtigkeitsklage - Verordnung [EU, Euratom] 2020/2092 - Allgemeine Konditionalitätsregelung zum Schutz des Haushalts der Europäischen Union - Schutz des Haushalts der Union im Fall von Verstößen gegen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedstaaten - Rechtsgrundlage - Art. 322 Abs. 1 Buchst. a AEUV - Art. 311 AEUV - Art. 312 AEUV - Behauptete Umgehung von Art. 7 EUV und Art. 269 AEUV - Geltend gemachte Verstöße gegen Art. 4 Abs. 1, Art. 5 Abs. 2 und Art. 13 Abs. 2 EUV, gegen Art. 296 Abs. 2 AEUV, gegen das Protokoll [Nr. 2] über die Anwendung der Grundsätze der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit sowie gegen die Grundsätze der begrenzten Einzelermächtigung, der Rechtssicherheit, der Verhältnismäßigkeit und der Gleichheit der Mitgliedstaaten vor den Verträgen - Geltendmachung eines Befugnismissbrauchs)
      (2022/C 148/11)
      Verfahrenssprache: Polnisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: Republik Polen (vertreten durch B. Majczyna und S. Żyrek als Bevollmächtigte)
      
         Streithelfer zur Unterstützung der Klägerin: Ungarn (vertreten durch M. Z. Fehér und M. M. Tátrai als Bevollmächtigte)
      
         Beklagte: Europäisches Parlament (vertreten durch R. Crowe, F. Drexler, U. Rösslein, T. Lukácsi und A. Pospíšilová Padowska als Bevollmächtigte), Rat der Europäischen Union (vertreten durch A. de Gregorio Merino, E. Rebasti, A. Tamás und A. Sikora-Kalėda als Bevollmächtigte)
      
         Streithelfer zur Unterstützung der Beklagten: Königreich Belgien (vertreten durch M. Jacobs, C. Pochet und L. Van den Broeck als Bevollmächtigte), Königreich Dänemark (zunächst vertreten durch M. Søndahl Wolff und J. Nymann-Lindegren, dann durch M. Søndahl Wolff und V. Pasternak Jørgensen als Bevollmächtigte), Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch J. Möller und R. Kanitz als Bevollmächtigte), Irland (vertreten durch M. Browne, J. Quaney und A. Joyce als Bevollmächtigte im Beistand von D. Fennelly, BL), Königreich Spanien (zunächst vertreten durch J. Rodríguez de la Rúa Puig und S. Centeno Huerta, dann durch J. Rodríguez de la Rúa Puig und A. Gavela Llopis als Bevollmächtigte), Französische Republik (vertreten durch A.-L. Desjonquères, A.-C. Drouant und E. Leclerc als Bevollmächtigte), Großherzogtum Luxemburg (zunächst vertreten durch A. Germeaux und T. Uri als Bevollmächtigte, dann durch A. Germeaux als Bevollmächtigten), Königreich der Niederlande (vertreten durch M. K. Bulterman und J. Langer als Bevollmächtigte), Republik Finnland (vertreten durch H. Leppo und S. Hartikainen als Bevollmächtigte), Königreich Schweden (vertreten durch O. Simonsson, J. Lundberg, C. Meyer-Seitz, A. Runeskjöld, H. Shev, M. Salborn Hodgson, H. Eklinder und R. Shahsavan Eriksson als Bevollmächtigte), Europäische Kommission (vertreten durch D. Calleja Crespo, J.-P. Keppenne, J. Baquero Cruz und K. Herrmann als Bevollmächtigte)
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Die Klage wird abgewiesen.
               
            
                  2.
               
               
                  Die Republik Polen trägt neben ihren eigenen Kosten die Kosten des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union.
               
            
                  3.
               
               
                  Das Königreich Belgien, das Königreich Dänemark, die Bundesrepublik Deutschland, Irland, das Königreich Spanien, die Französische Republik, das Großherzogtum Luxemburg, Ungarn, das Königreich der Niederlande, die Republik Finnland, das Königreich Schweden und die Europäische Kommission tragen ihre eigenen Kosten.
               
            
         (1)  ABl. C 138 vom 19.4.2021.