CELEX: 52012PC0608
Language: de
Date: 2012-10-23
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für EU-Schiffe im Jahr 2013 für bestimmte, nicht über internationale Verhandlungen und Übereinkünfte regulierte Fischbestände und Bestandsgruppen

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		52012PC0608
		
			Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für EU-Schiffe im Jahr 2013 für bestimmte, nicht über internationale Verhandlungen und Übereinkünfte regulierte Fischbestände und Bestandsgruppen /* COM/2012/0608 final - 2012/0292 (NLE) */
			
				
		
		
			
			   	BEGRÜNDUNG
1.           KONTEXT DES VORSCHLAGS
Gründe und Zielsetzung
Verordnungen über Fangmöglichkeiten müssen die
Nutzung der Bestände in einem Umfang begrenzen, der den allgemeinen Zielen der
Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) entspricht. In der Verordnung (EG)
Nr. 2371/2002 des Rates vom 20. Dezember 2002 über die Erhaltung und
nachhaltige Nutzung der Fischereiressourcen im Rahmen der Gemeinsamen
Fischereipolitik sind die Ziele genannt, denen die jährlichen Vorschläge für
Fang- und Fischereiaufwandsbeschränkungen genügen müssen, um zu gewährleisten,
dass die EU-Fischerei unter nachhaltigen wirtschaftlichen, ökologischen und
sozialen Bedingungen ausgeübt wird. 
Die Festsetzung der Fangmöglichkeiten erfolgt
im Rahmen eines jährlichen Bewirtschaftszyklus (zweijährlich im Fall von
Tiefseebeständen). Dies schließt jedoch einen Übergang zu langfristigen
Bewirtschaftungskonzepten keineswegs aus. Die EU hat hier beträchtliche
Fortschritte erzielt, so dass für die kommerziell wichtigsten Bestände
inzwischen mehrjährige Bewirtschaftungspläne gelten. Diese müssen bei den
jährlichen Begrenzungen von Fangmengen und Fischereiaufwand beachtet werden. 
Geltungsbereich
Der vorliegende Vorschlag gilt für die
Bestände im Atlantik und in der Nordsee, für die die EU die Befischungsregeln
einseitig festsetzt. Für die Fangmöglichkeiten, die im Rahmen regionaler
Fischereiorganisationen (RFO) oder in Konsultationen mit Norwegen und anderen
Drittländern vereinbart werden (gemeinsam bewirtschaftete Bestände), folgt dann
später im Jahr ein Vorschlag, sobald die Ergebnisse der betreffenden
internationalen Verhandlungen feststehen.
Bestandslage
Seit nunmehr sieben Jahren veröffentlicht die
Kommission Mitteilungen zur Analyse der Lage, auf die mit geeigneten
Vorschlägen für Fangmöglichkeiten reagiert werden soll. In diesem Jahr bietet
die Mitteilung der Kommission über eine Konsultation zu den Fangmöglichkeiten
2013 (COM(2012)278 final, im Folgenden „Kommissionskonsultation zu den
Fangmöglichkeiten“) einen Überblick über die Lage der Bestände auf der
Grundlage der im Jahr 2011 veröffentlichten wissenschaftlichen Gutachten. In
der Mitteilung wird festgestellt, dass in EU-Gewässern für 65 % der
Bestände ausreichende Gutachten fehlen. Darüber hinaus wird auf einige
besorgniserregende Tendenzen hingewiesen, insbesondere einen Rückgang der
Bestände innerhalb sicherer biologischer Grenzen. Es gibt jedoch auch positive
Entwicklungen: Bei den begutachteten Beständen scheint sich die Lage zu
verbessern, wenn auch langsam. Der Anteil überfischter Bestände im Atlantik und
benachbarten Meeren ist von 94 % im Jahr 2004 auf 47 % und somit fast
um die Hälfte zurückgegangen. 
Wissenschaftliche Gutachten sind auf Daten
angewiesen. Umfassende Bestandsabschätzungen, d.h. eine Schätzung der
Bestandsgrößen und ihrer voraussichtlichen Entwicklung je nach Befischung
(Ausarbeitung so genannter „Fangoptionen“) sind nur möglich, wenn verlässliche
Daten in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. In diesen Fällen können mit
Hilfe der Gutachten Schätzungen für die Anpassung der Fangmöglichkeiten
erstellt werden, wodurch eine Befischung des Bestands mit höchstmöglichem
Dauerertrag (maximum sustainble yield – MSY) ermöglicht wird. Das Gutachten
wird dann als „MSY-Empfehlungen“ bezeichnet.
Anfang Juli 2012 hat der Internationale Rat
für Meeresforschung (ICES) auf Anfrage der Kommission seine jährlichen
Empfehlungen für die meisten der unter den vorliegenden Vorschlag fallenden
Fischbestände abgegeben. Diese Empfehlungen wurden vom Wissenschafts-, Technik
und Wirtschaftsausschuss für Fischerei (STEFC) bei seiner Sommerplenartagung
vom 9. bis 13. Juli überprüft. Aus diesen neuesten Empfehlungen ergeben sich
bemerkenswerte Perspektiven, da in Bezug auf das Wissen über die Bestände und
die Möglichkeiten der wissenschaftlichen Stellen, diese zu bewerten,
offensichtlich beträchtliche Fortschritte erzielt wurden. Allein für die 83
unter diesen Vorschlag fallenden Bestände kann die Verbesserung der
Wissensbasis durch den Hinweis darauf zusammengefasst werden, dass von den 55
Beständen, für die im vergangenen Jahr aufgrund beschränkter Daten nur
mengenmäßige Empfehlungen abgegeben werden konnten, 8 in diesem Jahr
MSY-Empfehlungen erhalten können. Für weitere 24 dieser Bestände liegen nun
mengenmäßige Empfehlungen vor, die sich auf verfügbare Daten, Indikatoren und
Tendenzen stützen. Der Einfluss der Datenarmut konnte somit in diesem Jahr
deutlich reduziert werden. Dies geht vor allem auf die Bemühungen um die
Verbesserung der Datenlage, auch von Seiten der Interessengruppen, und
teilweise auf die Anstrengungen der Wissenschaftler selber zurück, Verfahren
zur optimalen Nutzung der verfügbaren Daten zu entwickeln. 
Ein weiterer wichtiger Faktor in diesem
Vorschlag ist die erhöhte Anzahl von Beständen mit MSY-Empfehlungen. Solche Empfehlungen gelten nun für 20 Bestände,
d. h. für ein Viertel aller unter diesen Vorschlag fallen Bestände. Dies entspricht beinahe einer Verdopplung gegenüber
dem vergangenen Jahr (12 Bestände). Dies ist
ein wichtiger Fortschritt in Bezug auf die Verfügbarkeit wissenschaftlicher
Empfehlungen zur Unterstützung des Ziels einer bestmöglichen Nutzung der
Fischereiressourcen in den EU-Gewässern in diesem Jahr, da diese Bestandsgruppe
auch die Bestände mit dem größten wirtschaftlichen Wert wie Seehecht, Kabeljau,
Seeteufel, Seezunge, Butte, Schellfisch und Kaisergranat umfasst. 
Die vorgeschlagenen Fangmöglichkeiten
entsprechen den wissenschaftlichen Empfehlungen, die die Kommission in Bezug
auf die Bestandslage erhalten und gemäß der Mitteilung der Kommission „Konsultation
zu den Fangmöglichkeiten 2013“ (COM(2012)278 final) umgesetzt hat. 
Vereinbarkeit mit anderen
Politikbereichen und Zielen der Europäischen Union
Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden unter
Berücksichtigung der Ziele und der Vorschriften der Gemeinsamen Fischereipolitik
erarbeitet und stehen im Einklang mit der EU-Politik für nachhaltige
Entwicklung.
2.           ERGEBNISSE DER KONSULTATIONEN DER
INTERESSIERTEN KREISE UND FOLGENABSCHÄTZUNG
Anhörung interessierter Parteien
(a)          Konsultationsmethoden, angesprochene
Sektoren und allgemeines Profil der Befragten
Die Kommission hat alle Interessengruppen,
insbesondere über die Regionalbeiräte, sowie die Mitgliedstaaten auf der
Grundlage ihrer Konsultation zu den Fangmöglichkeiten für 2013 zu den
Grundsätzen für ihre verschiedenen Vorschläge für Fangmöglichkeiten
konsultiert.
Außerdem hat sie die Leitlinien umgesetzt, die
in ihrer Mitteilung an den Rat und das Europäische Parlament „Verbesserte
Konsultationen über das Fischereimanagement der Gemeinschaft“
(KOM(2006) 246 endgültig) mit Beschreibung des so genannten Frontloading
entwickelt wurden.
Im Rahmen dieses Frontloading hat die
Kommission zwei Konsultationspapiere zu spezifischen, für diesen Vorschlag
wichtigen Aspekten ausgearbeitet:
–                        
Wolfsbarsch: die Möglichkeit zur Schaffung einer
neuen TAC für Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax) angesichts der
verstärkten Befischung der Bestände seit den frühen 90er Jahren und der
Unsicherheit hinsichtlich der Abundanz in bestimmten Gebieten;
–                        
Plattfische: wissenschaftliche Gutachten deuten darauf
hin, dass es sinnvoll sein könnte, getrennte Bewirtschaftungsmaßnahmen für die
drei kombinierten TAC für Plattfische in der Nordsee zu erlassen (Kliesche und
Flunder, Limande und Rotzunge und Steinbutt und Glattbutt). 
Diese Frontloading-Dokumente wurden den
Mitgliedstaaten zur Stellungnahme vorgelegt. Darüber hinaus hat die Kommission
im September 2012 eine Konferenz für Interessengruppen organisiert, bei der die
Ergebnisse des wissenschaftlichen Gutachtens und seine wichtigsten
Schlussfolgerungen vorgestellt und erörtert wurden. 
(b)          Zusammenfassung der Antworten und
Art ihrer Berücksichtigung
Während im Rahmen des Frontloading eher
technische Aspekte behandelt werden, gehen die Mitgliedstaaten und
Interessenvertreter in ihren Antworten zur oben genannten Konsultation zu den
Fangmöglichkeiten darauf ein, wie die Kommission die Bestandslage einschätzt
und wie geeignete Managementlösungen gefunden werden können.
Mitgliedstaaten
Die Mitgliedstaaten begrüßten einige positive
Aspekte der Kommissionskonsultation, hoben aber gleichzeitig hervor, dass das
MSY-Ziel schrittweise erreicht werden sollte (Zieldatum 2015 wenn möglich,
nicht für alle Bestände), und dass mehrjährige Bewirtschaftungspläne
tatsächlich befolgt werden müssen, wenn sie einen bestimmten Bestand regulieren
sollen. Bestände, für die nur wenige oder keine Empfehlungen vorliegen, sollten
nach Ansicht der Mitgliedstaaten von Fall zu Fall behandelt werden, bzw. die
TAC sollten von Jahr zu Jahr beibehalten werden. 
Regionalbeirat für südwestliche Gewässer
(SWWRAC)
Der SWWRAC begrüßte die wissenschaftlichen
Arbeiten, die zu mengenmäßigen Empfehlungen für Bestände ohne
Populationsschätzungen – die sogenannten datenbegrenzten Bestände – geführt
haben. Er unterstützt außerdem weiterhin die Erstellung von mehrjährigen Bewirtschaftungsplänen
und bat um eine stärkere Einbeziehung der Interessengruppen in allen Arbeitsphasen.
Der SWWRAC bedauerte die fehlende Genauigkeit der Methode zur Festlegung der
Fangmöglichkeiten bei datenbegrenzten Beständen oder Beständen, für die keine
wissenschaftlichen Empfehlungen vorliegen. Schließlich wies der SWWRAC auf die
Bedeutung der Berücksichtigung sozioökonomischer Erwägungen bei der Festsetzung
der Fangmöglichkeiten für 2013 hin und hob hervor, dass er zwar das Erreichen des
MSY-Ziels bis 2015 unterstütze, eine Verzögerung zur Begrenzung negativer sozioökonomischer
Auswirkungen im Rahmen des Möglichen jedoch befürworten würde.
Regionalbeirat für nordwestliche Gewässer
(NWWRAC)
Der NWWRAC begrüßt die Tatsache, dass die Kommissionskonsultation
eine allgemeine Verbesserung der Bestände anerkennt, für die fundierte
wissenschaftliche Empfehlungen vorliegen. Er bedauert jedoch, dass keine gründlichere
sozioökonomische Analyse durchgeführt wurde. Was wissenschaftliche Empfehlungen
angeht, so fordert der NWWRAC weitere Erklärungen bezüglich der Anwendung der
ICES-Vorsorgegrenzen für datenbegrenzte Bestände oder für Bestände, für die
keine wissenschaftlichen Empfehlungen vorliegen. Der NWWRAC ist besorgt
darüber, wie diese Vorgehensweise sich auf die von der Kommission für 2013
vorgeschlagenen TAC auswirken wird. Er äußert außerdem Bedenken über den
Übergang zu einer fischereilichen Sterblichkeit auf MSY-Niveau und deren
praktische Durchführbarkeit. Der NWWRAC hält technische Maßnahmen und
Selektivität für die richtigen Mittel, im Gegensatz zu Aufwands- und
Quotenreduzierungen. In Bezug auf mehrjährige Bewirtschaftungspläne weist der
NWWRAC darauf hin, dass er den ICES bei der Entwicklung von Plänen für Schellfisch
westlich von Schottland unterstützt hat und nun an einem Konzept für gemischte
Fischereien demersaler Arten sowohl westlich von Schottland als auch in Teilen
der Keltischen und der Irischen See arbeitet.
Regionalbeirat für pelagische Bestände (PELRAC)
Der PELRAC hat nicht direkt auf die
Kommissionskonsultation reagiert, sondern im Laufe des Jahres 2012 spezifische
Eingaben dazu erarbeitet, wie der RAC die verschiedenen Bestände in seinem
Wirkungsbereich (z.B. Eberfisch, Hering, südlicher Stöcker, Blauer Wittling) bewirtschaften
möchte. Zentraler Punkt ist die Bereitschaft des PELRAC, in enger
Zusammenarbeit mit dem ICES und dem STECF Bewirtschaftungspläne für diese
Bestände vorzuschlagen. 
Regionalbeirat für die Nordsee (NSRAC)
Der NSRAC begrüßte allgemein das
Konsultationsdokument der Kommission als eine Verbesserung gegenüber den
vergangenen Jahren und insbesondere die Bemühungen der Kommission um ein neues
Konzept für die Festsetzung von TAC, wenn keine umfassenden quantitativen
Empfehlungen und nur begrenzte Daten vorliegen. Dennoch war der NSRAC der
Auffassung dass die Formulierung und der Ton einiger Teile des Dokuments zu
pessimistisch sind. Die Kommission hat die Beiträge geprüft und, soweit im
Rahmen einer Ratsverordnung über Fangmöglichkeiten machbar, in ihren Vorschlag
eingearbeitet. 
Einholung und Nutzung von Expertenwissen
Was die Methodik anbelangt, so hat die
Kommission die beiden entscheidenden Expertengremien konsultiert: den ICES als
internationale unabhängige Wissenschaftseinrichtung und den STECF.
ICES-Gutachten basieren auf von dessen Wissenschaftlern entwickelten
Verfahrensregeln, die nach Maßgabe der Vereinbarung zwischen dem ICES und der
Kommission angewendet werden. Der STECF erstellt
seine Gutachten nach Maßgabe des Mandats, das ihm die Kommission erteilt.
(a)          Zusammenfassung der Gutachten und
ihre Berücksichtigung
Endgültiges Ziel der Europäischen Union ist
es, die Bestände auf ein solches Niveau zu bringen, dass sie mit
höchstmöglichem Dauerertrag (MSY) befischt werden können. Die Frage ist, wie dies bis 2015 erreicht werden
kann, wozu die EU sich mit ihrer Zustimmung zu den Ergebnissen des Weltgipfels
für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg und dem zugehörigen
Aktionsplan verpflichtet hat. Zunächst muss
geklärt werden, ob dies tatsächlich machbar ist. Sind
die Informationen über die Bestände aus wissenschaftlichen Gutachten verfügbar,
so kann diese Frage positiv beantwortet werden. Wie
oben erwähnt, hat sich die Anzahl der Bestände, über die ausreichende Daten
vorliegen, im Vergleich zum letzten Jahr verdoppelt, so dass die Grundlagen für
eine Umsetzung der Verpflichtungen von Johannesburg für ein Viertel der unter
diesen Vorschlag fallenden Bestände gegeben sind.
Darunter fallen die in Bezug auf Fangmengen und Handelswert wichtigsten
Bestände wie Seehecht, Kabeljau, Seeteufel, Seezunge, Butte, Schellfisch
und Kaisergranat. 
Um das MSY-Ziel zu erreichen, könnte in
bestimmten Fällen eine Reduzierung der fischereilichen Sterblichkeit und/oder
der Fangmengen notwendig sein. Allerdings liegt es im Ermessen der Manager zu
entscheiden, wie rasch oder stufenweise eine solche Reduzierung erfolgen soll. Grundsätzlich stehen zwei Optionen zur Wahl: a)
möglichst rasche Umstellung auf eine fischereiliche Sterblichkeit unter dem MSY-Niveau
(d.h. schon 2013) oder b) Verwirklichung erst 2015 (d.h. schrittweiser
Übergang in den nächsten drei Jahren). Der
ICES bezeichnet diese beiden Szenarien und die darauf abgestellten Empfehlungen
als „MSY-Grundstruktur“ bzw. „MSY-Übergangsregelung“.
Für jedes Szenario und auch für Zwischenwerte werden passende
Fangoptionen entwickelt. Gleichzeitig gibt der
ICES für jeden Bestand an, welcher der beiden Optionen der Vorzug zu geben ist.
Der Vorschlag greift die MSY-Empfehlungen auf:
Für 2013 werden TAC vorgeschlagen, die einer Reduzierung der fischereilichen
Sterblichkeit im Umfang dessen entsprechen, was zur Erreichung des MSY-Niveaus
erforderlich wäre. Dieser Ansatz geht einher
mit der Konsultation der Kommission zu den Fangmöglichkeiten. 
Bestände, für die mengenmäßige Empfehlungen
gelten, wird entweder eine Reduzierung, Stabilisierung oder Erhöhung der
Fangmengen angeraten. Die ICES-Empfehlungen
haben in vielen Fällen mengenmäßige Leitlinien zu solchen Veränderungen
gegeben, wobei aus Vorsorgegründen eine Höchstgrenze von 20 % für die
Erhöhung oder Reduzierung von Fangmengen gilt. Auf der Grundlage dieser
Leitlinien wurden die TAC-Vorschläge erarbeitet. 
Liegen keine wissenschaftlichen Empfehlungen
vor, so werden ausgehend vom Vorsorgeprinzip vorsorgliche TAC-Reduzierungen um
20 % vorgeschlagen.
Für 12 Bestände (hauptsächlich weit verteilte
Bestände, Haie und Rochen) ergehen die Gutachten im Herbst. Der Vorschlag wird im Anschluss daran entsprechend
aktualisiert werden müssen. Bei 9 Beständen
dienen die Gutachten der Umsetzung geltender Bewirtschaftungspläne oder
vereinbarter Befischungsregeln. 
Bei der Bestandsentwicklung lassen sich
folgende Fälle hervorheben:
·                        
Kaisergranat westlich von Schottland hat bei mehreren funktionellen Einheiten MSY-Niveau erreicht, die
gesamte TAC kann um 18 % erhöht werden;
·                        
Scholle im Ärmelkanal: die
Bestände im östlichen Gebiet sind auf MSY-Niveau, und die TAC kann kombiniert
mit den Beständen im westlichen Ärmelkanal um 18% erhöht werden;
·                        
Kabeljau in der Keltischen See: der Bestand ist auf MSY-Niveau, und die Fangmöglichkeiten können nach
einer erheblichen Erweiterung im letzten Jahr nun auf dem derzeit hohen Niveau
verbleiben;
·                        
Seezunge in der Keltischen See ist auf MSY-Niveau, die Fangmöglichkeiten können um 4 %
erhöht werden; 
·                        
Seezunge im westlichen Ärmelkanal ist auf MSY-Niveau, im Rahmen des Bewirtschaftungsplans können die
Fangmöglichkeiten um 15 % erhöht werden.
Weniger positiv verlief die Entwicklung bei:
·                        
Kabeljau und Wittling westlich von Schottland: bei diesen Beständen kommt es zu extrem hohen Rückwurfraten der
Beifänge in anderen Fischereien, so dass es deutlich zu keiner Bestandserholung
gekommen ist. In diesem Jahr unternehmen die Industrie und die betreffenden
Mitgliedstaaten Anstrengungen, um in den Fischereien den Einsatz selektiver
Fanggeräte zu gewährleisten. Will man die Bestände vor dem totalen
wirtschaftlichen Zusammenbruch bewahren, so ist es wichtig, diese Anstrengungen
aufrecht zu erhalten und zu intensivieren.
·                        
Kabeljau in der Irischen See und im Kattegat zeichnet sich weiter durch fehlende Daten aus und unterliegt den
verpflichtenden TAC-Reduzierungen um 25 % gemäß dem Bewirtschaftungsplan.
Keiner der von den wissenschaftlichen Gremien untersuchten möglichen
Indikatoren weist auf eine wesentliche Verbesserung der Lage hin, obwohl in den
letzten 4 Jahren kontinuierlich Reduzierungen vorgenommen wurden.
·                        
Schellfisch in der Keltischen See unterliegt nun MSY-Empfehlungen, was eine positive Entwicklung
bedeutet. Um diesen Bestand auf MSY-Niveau zu bringen, ist es jedoch notwendig,
die im letzten Jahr zu hoch angesetzte Fangbeschränkung zu senken. Dazu ist
eine Reduzierung um 55 % erforderlich. Parallel dazu führt die Kommission
mit Hilfe der Interessengruppen Selektivitätsmaßnahmen ein.
·                        
Seezunge im Golf von Biscaya ist ein ähnlicher Fall wie Schellfisch in der Keltischen See - die
Fangmöglichkeiten müssen in diesem Jahr reduziert werden, um den Bestand auf
MSY-Niveau zu bringen. Vorgeschlagen wird eine Kürzung der TAC um 29 %.
·                        
Seezunge in der Irischen See ist auf einem sehr niedrigen Niveau, so dass die Empfehlungen nun dahin
gehen, diesen Bestand nicht mehr zu befischen und die Beifänge auf ein Minimum
zu reduzieren. Die MSY-Empfehlungen für diesen Bestand umfassen eine Kürzung
der TAC (nur für Beifänge) um 80 % auf nur 60 Tonnen.
Der STECF hat
die Empfehlungen des ICES bekräftigt und in einigen Fällen erläutert.
(b)        Form der Veröffentlichung der
Stellungnahmen
Nach der förmlichen Genehmigung durch die
Kommission werden alle Berichte des STECF auf den Webseiten der GD MARE
veröffentlicht. Alle ICES-Berichte sind auf der ICES-Website abrufbar.
Folgenabschätzung
Die Fangmöglichkeiten-Verordnung kann nicht
als Instrument genutzt werden, das es allein dem Rat ermöglicht, ein komplexes
Maßnahmenpaket zu verabschieden, sondern muss sich auf den in Artikel 43
Absatz 3 AEUV genannten Anwendungsbereich beschränken. Sie wird damit aber auch
Teil eines ergebnisorientierten Managements. Ist die Politik insgesamt
erfolgreich, werden sich auch die jährlichen Fangmöglichkeiten positiv
entwickeln. Zu einer erfolgreichen Politik gehören technische Maßnahmen,
Flottenmanagement, Strukturhilfen, Fischereiaufsicht, Durchsetzung der
Vorschriften und Marktregulierung ebenso wie integrierte
Bewirtschaftungsinstrumente im Rahmen einer umfassenden Meerespolitik. Dennoch
ist diese Verordnung weiterhin erforderlich, damit notwendige Korrekturen
vorgenommen werden können, um der europäischen Fangwirtschaft,
Verarbeitungsunternehmen eingeschlossen, die Ressourcenbasis zu erhalten und
negativen Auswirkungen einer zu hohen fischereilichen Sterblichkeit auf die
Meeresumwelt vorzubeugen.
Die EU hat für eine Reihe wirtschaftlich
äußerst wichtiger Bestände, unter anderem für Seehecht, Kabeljau und
Plattfische, mehrjährige Bewirtschaftungspläne verabschiedet. Diese Pläne
setzen vorherige Folgenabschätzungen voraus. Nach ihrem Inkrafttreten sind sie
maßgeblich für die Höhe, in der die jeweiligen Jahres-TAC zur Verwirklichung
der langfristigen Planziele festgesetzt werden. Die Kommission ist bei ihren
TAC-Vorschlägen an die Vorgaben dieser Pläne gebunden. Mehrere wichtige TAC in
diesem Vorschlag beruhen somit auf der Folgenabschätzung, die für die Annahme
des ihnen zugrunde liegenden Plans durchgeführt wurde. 
Auch für Bestände, für die keine
Mehrjahrespläne existieren, werden kurzfristige Ansätze möglichst vermieden und
nachhaltige, längerfristige Entscheidungen bevorzugt. In vielen Fällen bedeutet
dies eine eher schrittweise Reduzierung der Fangmöglichkeiten. 
Die MSY-Befischung, die dem langfristigen
Bewirtschaftungskonzept der Kommission zugrunde liegt, war Gegenstand einer
ausführlichen Analyse und Folgenabschätzung im Rahmen der GFP-Reform, ein
Prozess, der am 13. Juli 2011 in der Vorlage mehrerer Vorschläge mündete.
Dass es wünschenswert sei, mittelfristig eine MSY-konforme Bestandsbewirtschaftung
zu erreichen, wurde in diesem Zusammenhang besonders hervorgehoben: Im „Impact
Assessment Report“ (SEC(2011) 891) wird dieses Ziel als notwendige
Voraussetzung zur Verwirklichung von ökologischer, ökonomischer und sozialer
Nachhaltigkeit genannt.
Die Analyse ergibt, dass sich MSY-Befischung
zum vorgegebenen Termin nicht ohne kurzfristige wirtschaftliche und soziale
Einbußen durchsetzen lässt. Mittelfristig jedoch macht sich diese Umstellung
mehr als bezahlt. Außerdem lässt die Analyse keinen Zweifel daran, dass die
Wissensbasis dringend verbessert werden muss, wenn die GFP erfolgreich sein
soll. Optimiert werden müssen sowohl die notwendigen Daten für
wissenschaftliche Gutachten zur Bestandslage als auch die Daten zur
Einschätzung der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen. Unter
Berücksichtigung dieser Analyse wird im vorliegenden Vorschlag bereits mit
ergänzenden, schlüssigen Konzepten der Versuch unternommen, in die richtige
Richtung zu gehen. Einerseits wird das MSY-Ziel entschieden verfolgt, wenn
verfügbare wissenschaftliche Daten dies erlauben, d.h. die wissenschaftlichen
Gutachten werden bestmöglich genutzt. Andererseits wird bei Beständen, für die
Daten fehlen und folglich keine MSY-Bewirtschaftung möglich ist, ein
Vorsorgeansatz gewählt, der auf den Empfehlungen des Gutachtens basiert. Die
Notwendigkeit, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, wird in dem Maße zurückgehen, wie
die Ungewissheit von Gutachten abnimmt. In den letzten 12 Monaten wurden in dem
Bereich große Fortschritte erzielt, doch es gibt noch viel zu tun. Die
betroffenen nationalen Behörden und Interessengruppen müssen ihre Bemühungen
verstärken, um die notwendigen Daten zu erheben und den Wissenschaftlern zur
Verfügung zu stellen. 
3.           RECHTLICHE ASPEKTE DES VORSCHLAGS
Rechtsgrundlage
Die Rechtsgrundlage dieses Vorschlags bildet
Artikel 43 Absatz 3 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union.

Die Verpflichtung der EU zur Nachhaltigkeit
bei der Nutzung lebender aquatischer Ressourcen beruht auf den Verpflichtungen
laut Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 des Rates.
Zusammenfassung des Vorschlags
Der Vorschlag enthält die Fang- und
Aufwandsbeschränkungen für EU-Fischereien, um das Ziel der Gemeinsamen
Fischereipolitik zu verwirklichen, eine biologisch, wirtschaftlich und sozial
nachhaltige Fischerei zu gewährleisten.
Anwendung
Die bestehenden Rechtsvorschriften auf dem
Gebiet, das Gegenstand des Vorschlags ist, gelten bis zum 31. Dezember
2013; eine Ausnahme bilden bestimmte Beschränkungen des Fischereiaufwands, die
bis zum 31. Januar 2014 gelten.
Subsidiaritätsprinzip
Der Vorschlag fällt gemäß Artikel 3
Absatz 1 Buchstabe d AEUV unter die ausschließliche Zuständigkeit der
EU. Daher findet das Subsidiaritätsprinzip keine Anwendung.
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
Der Vorschlag entspricht aus folgendem Grund
dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit: die GFP ist eine gemeinsame Politik. Der
Rat erlässt gemäß Artikel 43 Absatz 3 AEUV die Maßnahmen zur
Festsetzung und Aufteilung der Fangmöglichkeiten in der Fischerei.
Mit der vorliegenden Verordnung des Rates
werden den Mitgliedstaaten Fangmöglichkeiten zugewiesen. Gemäß Artikel 20
Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 des Rates können die
Mitgliedstaaten diese Möglichkeiten nach eigenem Ermessen auf die Regionen oder
Wirtschaftsteilnehmer aufteilen. Somit verfügt jeder Mitgliedstaat über einen
großen Spielraum bei der Entscheidung, wie er die ihm zugewiesenen
Fangmöglichkeiten nach dem von ihm gewählten sozioökonomischen Modell
ausschöpfen will.
Der Vorschlag hat für die Mitgliedstaaten
keine neuen finanziellen Auswirkungen. Der Rat verabschiedet diese Verordnung
jedes Jahr, und die öffentlichen und privaten Mittel zu ihrer Durchführung
liegen bereits vor.
Wahl des Instruments
Vorgeschlagenes Instrument: Verordnung. 
4.           AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALT
Der Vorschlag
hat keine Auswirkungen auf den EU-Haushalt.
5.           ZUSÄTZLICHE ANGABEN
Vereinfachung
Mit dem Vorschlag werden
Verwaltungsvorschriften für die EU und für einzelstaatliche Behörden
vereinfacht, insbesondere die Anforderungen im Zusammenhang mit der Steuerung
des Fischereiaufwands.
Überprüfungs-/Revisions-/Verfallsklausel
Dieser Vorschlag betrifft eine jährliche
Verordnung für das Jahr 2013 und enthält daher keine Revisionsklausel.
Einzelerläuterung zum Vorschlag
Der vorliegende Vorschlag beschränkt sich auf
die Festsetzung und Aufteilung der Fangmöglichkeiten sowie operativ mit der
Nutzung dieser Fangmöglichkeiten verbundener Bedingungen. 
Für eine Reihe von Beständen, etwa Seehecht,
Seezunge, Scholle und Kaisergranat, werden die Fangmöglichkeiten nach den
Vorgaben in den betreffenden mehrjährigen Plänen festgelegt. Für Bestände, für
die neue mehrjährige Pläne vorgeschlagen wurden (westlicher Stöckerbestand),
sowie Bestände, für die die Industrie eine langfristige Bewirtschaftungsstrategie
vorgeschlagen hat, die von wissenschaftlichen Beratungsgremien als wirksam und
dem Vorsorgeprinzip entsprechend bewertet wurde (Hering in der Keltischen See),
folgt der Vorschlag den Vorgaben in dem entsprechenden Dokument.
Was die Kabeljaubestände im Kattegat angeht,
so weist das Gutachten auf Unsicherheiten in Bezug auf die Sterblichkeit hin,
die Bestandsgröße ist jedoch äußerst gering. Der geltende Bewirtschaftungsplan
für die Kabeljaubestände[1]
geht auf diese Fälle mit einer Reduzierung der TAC um 25 % ein. Dieselben
Bestimmungen gelten für Kabeljau in der Irischen See – auch hier wird eine
Kürzung um 25 % vorgeschlagen. Was die Kabeljaubestände westlich von
Schottland angeht, so haben die wissenschaftlichen Gremien sich bemüht, die
verfügbaren Daten im Hinblick auf eine Schätzung der derzeit vorliegenden
fischereilichen Sterblichkeit auszuwerten. Die Empfehlungen deuten auf extrem
hohe Kabeljaurückwürfe westlich von Schottland hin, obwohl die mengenmäßige
Erfassung von Rückwürfen nach wie vor schwierig ist. Während die Bemühungen um
eine Prüfung der betreffenden Daten verdoppelt werden, sollten die derzeit
geltenden Maßnahmen beibehalten werden, d. h. eine Null-TAC zusammen mit
einer begrenzten Genehmigung zur Anlandung unvermeidbarer Beifänge. Parallel
dazu arbeitet die Kommission zusammen mit den betroffenen Mitgliedstaaten an
der Einführung selektiverer Fanggeräte in dieser Fischerei.
Die in dieser Verordnung festgesetzten
Fangmöglichkeiten im Hinblick auf den Fischereiaufwand betreffen
Kabeljaubestände, Seezunge im westlichen Ärmelkanal und südlichen Seehecht und
Kaisergranat und werden über den Bewirtschaftungsplan des jeweiligen Bestands
geregelt. Für südlichen Seehecht und Kaisergranat und für Seezunge im
westlichen Ärmelkanal wird das Steuerungssystem nach Tagen auf See und nach
Schiffstypen für Schiffe, die nachweislich bereits in dem betreffenden Gebiet
gefischt haben, auch 2013 gelten, doch soll es den Mitgliedstaaten nach der
vorgeschlagenen Verordnung weiterhin möglich sein, eine Kilowatt-Tage-Regelung
anzuwenden, damit sie ihre Fangmöglichkeiten effizienter nutzen und im
Einvernehmen mit dem Fangsektor zur Bestandserhaltung beitragen können. 
Und schließlich sieht die Verordnung zum
dritten Mal seit Festsetzung der jährlichen Fangmöglichkeiten vor, dass
bestimmte TAC von den Mitgliedstaaten selbst verabschiedet werden, natürlich
mit der Auflage, dass die Ziele der Gemeinsamen Fischereipolitik einzuhalten
sind. 2012/0292 (NLE)
2012/0292 (NLE)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES RATES 
zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für
EU-Schiffe im Jahr 2013 für bestimmte, nicht über internationale Verhandlungen
und Übereinkünfte regulierte Fischbestände und Bestandsgruppen
DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise
der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 43 Absatz 3,
auf Vorschlag der Europäischen Kommission,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1)       Gemäß Artikel 43
Absatz 3 des Vertrags erlässt der Rat auf Vorschlag der Kommission die
Maßnahmen zur Festsetzung und Aufteilung der Fangmöglichkeiten in der
Fischerei.
(2)       Nach der Verordnung (EG) Nr.
2371/2002 des Rates vom 20. Dezember 2002 über die Erhaltung und nachhaltige
Nutzung der Fischereiressourcen im Rahmen der gemeinsamen Fischereipolitik[2] sind unter Berücksichtigung der
verfügbaren wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Gutachten und
insbesondere der Berichte des Wissenschafts-, Technik- und
Wirtschaftsausschusses für Fischerei (STECF) sowie im Licht von möglicherweise
von Regionalbeiräten erhaltenen Gutachten die Maßnahmen festzulegen, die die
Bedingungen für den Zugang zu den Gewässern und Ressourcen und die nachhaltige
Ausübung des Fischfangs regeln.
(3)       Es ist Aufgabe des Rates,
Maßnahmen zur Festsetzung und Aufteilung der Fangmöglichkeiten für jeden
Fischbestand oder jede Bestandsgruppe anzunehmen, gegebenenfalls einschließlich
bestimmter funktional mit ihnen verbundener Bedingungen. Die Aufteilung der
Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten sollte für jeden Mitgliedstaat für
jeden Fischbestand bzw. jede Bestandsgruppe eine relative Stabilität der
Fischereitätigkeit gewährleisten und die Ziele der Gemeinsamen Fischereipolitik
gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 gebührend berücksichtigen.
(4)       Die TAC sollten auf der
Grundlage vorliegender wissenschaftlicher Gutachten unter Berücksichtigung
biologischer und sozioökonomischer Auswirkungen bei gleichzeitig fairer
Behandlung aller Fischereisektoren, und unter Berücksichtigung der Meinungen
der angehörten Interessenvertreter festgesetzt werden, die diese insbesondere
auf den Sitzungen der betroffenen Regionalbeiräte zum Ausdruck gebracht haben.
(5)       Die TAC für Bestände, für die
Mehrjahrespläne erstellt wurden, sollten im Einklang mit den Bestimmungen
dieser Pläne festgesetzt werden. Folglich sind die TAC für südlichen Seehecht,
Kaisergranat und Seezunge im westlichen Ärmelkanal, für Hering in den Gewässern
westlich von Schottland und für Kabeljau im Kattegat, westlich von Schottland
und in der Irischen See nach Maßgabe folgender Verordnungen festzusetzen:
Verordnung (EG) Nr. 2166/2005 des Rates vom 20. Dezember 2005 mit Maßnahmen zur
Wiederauffüllung der südlichen Seehecht- und der Kaisergranatbestände in der
Kantabrischen See und westlich der Iberischen Halbinsel[3]; Verordnung (EG) Nr. 509/2007
des Rates vom 7. Mai 2007 mit einem Mehrjahresplan für die nachhaltige Nutzung
des Seezungenbestands im westlichen Ärmelkanal[4];
Verordnung (EG) Nr. 1300/2008 des Rates vom 18. Dezember 2008 zur
Festlegung eines Mehrjahresplans für den Heringsbestand des Gebietes westlich
Schottlands und für die Fischereien, die diesen Bestand befischen[5]; Verordnung (EG) Nr. 1342/2008
des Rates vom 18. Dezember 2008 zur Festlegung eines langfristigen Plans für
die Kabeljaubestände und die Fischereien, die diese Bestände befischen[6] („Kabeljau-Plan“). Was jedoch
die nördlichen Seehechtbestände (Verordnung (EG) Nr. 811/2004 des Rates vom 21.
April 2004[7])
und Seezunge im Golf von Biscaya (Verordnung (EG) Nr. 388/2006 des Rates vom
23. Februar 2006[8])
angeht, so wurden die Mindestziele der einschlägigen Bestandserholungs- und -bewirtschaftungspläne
erreicht und es ist daher angezeigt, wissenschaftlichen Empfehlungen zu folgen,
um die TAC auf MSY-Niveau zu bringen bzw. gegebenenfalls zu halten.
(6)       Bei Beständen, für die keine
ausreichenden oder zuverlässigen Daten zur Abschätzung der Bestandsgröße
existieren, sollte bei der Entscheidung über Bewirtschaftungsmaßnahmen und TAC
der Vorsorgeansatz bei der Bestandsbewirtschaftung im Sinne des Artikels 3
Buchstabe i der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 des Rates Anwendung finden.
(7)       Gemäß Artikel 2 der
Verordnung (EG) Nr. 847/96 des Rates vom 6. Mai 1996 zur Festlegung
zusätzlicher Bestimmungen für die jahresübergreifende Verwaltung der TAC und
Quoten[9]
sind die Bestände festzulegen, für die die dort genannten Maßnahmen gelten.
(8)       Wird eine zulässige
Gesamtfangmenge (TAC) nur einem einzigen Mitgliedstaat zugewiesen, so empfiehlt
es sich, diesen Mitgliedstaat gemäß Artikel 2 Absatz 1 des Vertrags zu
ermächtigen, die Höhe der TAC selbst zu beschließen. Es ist sicherzustellen,
dass der betreffende Mitgliedstaat bei der Festsetzung der TAC die Grundsätze
und Vorschriften der Gemeinsamen Fischereipolitik uneingeschränkt befolgt. 
(9)       Bei bestimmten TAC sollten
die Mitgliedstaaten ermächtigt werden, Schiffen, die an Versuchen zur
vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, zusätzliche Fangmengen zuzuteilen.
Ziel solcher Versuche ist es, Fangquotenregelungen zu erproben, d. h. ein
System, bei dem alle Fänge angelandet und auf die Quoten angerechnet werden, um
Rückwürfe und damit die Verschwendung verwertbarer Fischereiressourcen auszuschließen.
Unkontrollierte Rückwürfe gefährden die Ressourcen und damit den Fortbestand
des öffentlichen Gutes Fisch und die Ziele der Gemeinsamen Fischereipolitik.
Die genannten Fangquotenregelungen dagegen stellen einen Anreiz für Fischer
dar, bei ihren Einsätzen optimal fangselektiv vorzugehen. Zur Verwirklichung
einer rationellen Rückwurfsteuerung müssen bei einer vollständig dokumentierten
Fischerei sämtliche Vorgänge auf See erfasst werden und weniger die Anlandungen
im Hafen. Die Auflagen, unter denen die Mitgliedstaaten solche zusätzlichen
Fangmengen gewähren, müssen daher unter anderem den Einsatz von
CCTV-Überwachungskameras vorsehen, verbunden mit einem System von Sensoren (im
Folgenden „CCTV-System“). So sollten alle an Bord behaltenen und alle
zurückgeworfenen Teilfänge im Einzelnen aufgezeichnet werden können. Eine
Beobachterregelung zur Überwachung in Echtzeit an Bord wäre weniger wirksam,
weniger zuverlässig und teurer. Folglich ist der Einsatz von CCTV-Systemen
Voraussetzung für den Erfolg von Regelungen zur Einschränkung der Rückwürfe,
wie etwa vollständig dokumentierten Fischereien. Dies sollte im Einklang mit
den Anforderungen der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung
personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr[10] erfolgen.
(10)     Um zu gewährleisten, dass
Versuche vollständig dokumentierter Fischereien tatsächlich eine Bewertung des
Potenzials von Fangquotensystemen zur Steuerung der fischereilichen
Sterblichkeit der betreffenden Bestände ermöglichen, müssen alle im Rahmen
dieser Versuche gefangenen Fische, einschließlich der untermaßigen Fische, auf
die Gesamtquote des teilnehmenden Schiffes angerechnet werden und muss das
Schiff seine Fangtätigkeit einstellen, wenn seine Quote ausgeschöpft ist.
Außerdem müssen Quotenübertragungen zwischen Schiffen, die an den vollständig
dokumentierten Fischereien teilnehmen, und nicht teilnehmenden Schiffen
verhindert werden.
(11)     Für 2013 müssen die
Obergrenzen für den Fischereiaufwand gemäß Artikel 8 der Verordnung (EG)
Nr. 2166/2005, Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 509/2007 sowie
den Artikeln 11 und 12 der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 unter
Berücksichtigung der Verordnung (EG) Nr. 754/2009 des Rates vom
27. Juli 2009 zur Ausnahme bestimmter Gruppen von Fischereifahrzeugen von
der Fischereiaufwandsregelung gemäß Kapitel III der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008[11] festgelegt werden.
(12)     Bei bestimmten Arten, etwa
bestimmten Haiarten, könnte selbst eine eingeschränkte Fischereitätigkeit eine
ernsthafte Bestandsgefährdung bedeuten. Die Fangmöglichkeiten für solche Arten
sollten deshalb durch ein allgemeines Fangverbot für diese Arten völlig
eingestellt werden.
(13)     Bei der Nutzung der
Fangmöglichkeiten ist das geltende EU-Recht uneingeschränkt zu befolgen.
(14)     Für die Nutzung der in der
vorliegenden Verordnung genannten Fangmöglichkeiten für EU-Schiffe gilt die
Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 des Rates vom 20. November 2009 zur
Einführung einer gemeinschaftlichen Kontrollregelung zur Sicherstellung der
Einhaltung der Vorschriften der gemeinsamen Fischereipolitik[12], insbesondere Artikel 33
betreffend die Aufzeichnung von Fangmengen und Fischereiaufwand und Artikel 34
betreffend die Übermittlung von Daten über die Ausschöpfung der
Fangmöglichkeiten. Für diesen Zweck muss festgelegt werden, welche Codes die
Mitgliedstaaten verwenden, wenn sie der Kommission Daten über Anlandungen von
Beständen übermitteln, die unter diese Verordnung fallen.
(15)     Zur Gewährleistung
einheitlicher Bedingungen für die Durchführung dieser Verordnung sollten der
Kommission Durchführungsbefugnisse in Bezug auf die Erteilung einer Genehmigung
für einen einzelnen Mitgliedstaat, seine Aufwandszuteilungen über eine
Kilowatt-Tage-Regelung zu verwalten, die Zuweisung zusätzlicher Tage auf See
bei endgültiger Einstellung der Fangtätigkeit oder bei verstärktem Einsatz von
Beobachtern sowie in Bezug auf die Festlegung der Tabellenformate für die
Sammlung und Übermittlung von Angaben zur Übertragung von Tagen auf See
zwischen Schiffen unter der Flagge eines Mitgliedstaats übertragen werden.
Diese Befugnisse sollten im Einklang mit der Verordnung (EU)
Nr. 182/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Februar
2011 zur Festlegung der allgemeinen Regeln und Grundsätze, nach denen die
Mitgliedstaaten die Wahrnehmung der Durchführungsbefugnisse durch die
Kommission kontrollieren[13],
ausgeübt werden.
(16)     Um eine Unterbrechung der
Fangtätigkeiten zu vermeiden und die Existenzgrundlage der Fischer der
Europäischen Union zu sichern, sollte diese Verordnung ab dem 1. Januar 2013
gelten; ausgenommen hiervon sind die Fischereiaufwandsbeschränkungen, die ab
dem 1. Februar 2013 gelten sollten. Angesichts der Dringlichkeit sollte diese
Verordnung unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung in Kraft treten.
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
TITEL I
GEGENSTAND, ANWENDUNGSBEREICH UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
Artikel 1
Gegenstand
1.           In dieser Verordnung sind die
Fangmöglichkeiten festgelegt, die EU-Schiffen für bestimmte Fischbestände und
Bestandsgruppen zur Verfügung stehen, die nicht über internationale
Verhandlungen oder Übereinkünfte reguliert werden.
2.           Die Fangmöglichkeiten gemäß
Absatz 1 schließen ein:
(a)     Fangbeschränkungen für das Jahr 2013;
(b)     Fischereiaufwandsbeschränkungen im
Zeitraum 1. Februar 2013 bis 31. Januar 2014.
Artikel 2
Geltungsbereich
Diese Verordnung gilt für EU-Schiffe.
Artikel 3
Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung bezeichnet der
Ausdruck
(a)     „EU-Schiff“ ein Fischereifahrzeug, das
die Flagge eines Mitgliedstaats führt und in der Europäischen Union registriert
ist;
(b)     „EU-Gewässer“ die Gewässer unter der
Hoheit oder der Gerichtsbarkeit der Mitgliedstaaten mit Ausnahme der Gewässer
um die in Anhang II des Vertrags aufgeführten überseeischen Länder und
Hoheitsgebiete;
(c)     „zulässige Gesamtfangmenge“ (TAC) die
Menge, die einem Bestand jedes Jahr entnommen und angelandet werden darf;
(d)     „Quote“ einen der Union oder einem
Mitgliedstaat zugeteilten festen Anteil an der TAC;
(e)     „internationale Gewässer“ die Gewässer,
die außerhalb staatlicher Hoheit oder Gerichtsbarkeit liegen;
(f)      „Maschenöffnung“ die Maschenöffnung von
Fangnetzen im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 517/2008[14];
(g)     „Fischereiflottenregister der EU“ das von
der Kommission gemäß Artikel 15 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002
erstellte Register;
(h)     „Fischereilogbuch“ das in Artikel 14 der
Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 genannte Logbuch;
(i)      „analytische Bewertungen“ eine
mengenmäßige Bewertung von Tendenzen in einem bestimmten Bestand auf der
Grundlage von Daten über die Biologie und Nutzung des Bestands, welche bei
wissenschaftlicher Prüfung für ausreichend gut befunden wurden, um
wissenschaftliche Empfehlungen für künftige Fangoptionen abzugeben. 
Artikel 4
Fanggebiete
Im Sinne dieser Verordnung gelten die
folgenden Abgrenzungen:
(a)         
Die ICES (Internationaler Rat für Meeresforschung)
-Gebiete sind die geografischen Gebiete nach Maßgabe des Anhangs III zur
Verordnung (EG) Nr. 218/2009[15];
(b)     „Skagerrak“ ist das geografische Gebiet,
das im Westen durch eine Linie vom Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von
Lindesnes, im Süden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm
von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste
begrenzt wird;
(c)     „Kattegat“ ist das geografische Gebiet,
das im Norden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von
Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste, im Süden
durch eine Linie von Kap Hasenøre zum Kap Gniben, von Korshage nach Spodsbjerg
und vom Kap Gilbjerg zum Kullen begrenzt wird;
(d)     „Einheit 16 des ICES-Untergebiets VII“
ist das geografische Gebiet mit Loxodromen als Abgrenzung, die folgende Punkte
verbinden:
53° 30' N 15° 00' W,
53° 30' N 11° 00' W,
51° 30' N 11° 00' W,
51° 30' N 13° 00' W,
51° 00' N 13° 00' W,
51° 00' N 15° 00' W,
53° 30' N 15° 00' W;
(e)     „Golf von Cadiz“ ist das Gebiet der
ICES-Division IXa östlich von 7° 23′ 48″ W; 
(f)      die CECAF (Fischereiausschuss für den
östlichen Zentralatlantik) -Gebiete sind die geografischen Gebiete nach Maßgabe
von Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 216/2009[16].
TITEL II
FANGMÖGLICHKEITEN
Artikel 5
TAC und Aufteilung
Die TAC für EU-Schiffe in EU-Gewässern und
bestimmten Nicht-EU-Gewässern und die Aufteilung dieser TAC auf die
Mitgliedstaaten sowie die operativ damit verbundenen Bedingungen sind in Anhang
I festgelegt.
Artikel 6
Von den Mitgliedstaaten festzusetzende TAC
1.           Die TAC für bestimmte
Fischbestände werden vom betreffenden Mitgliedstaat beschlossen. Diese Bestände
sind in Anhang I ausgewiesen.
2.           Der betreffende Mitgliedstaat
setzt die TAC in einer Höhe fest, die
(a)     den Grundsätzen und Vorschriften der
Gemeinsamen Fischereipolitik entspricht, insbesondere dem Grundsatz der
nachhaltigen Nutzung der Bestände, und
(b)     Ergebnis:
(i)      mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit zu
einer Bestandsnutzung, bei der ab 2015 der höchstmögliche Dauerertrag erzielt
wird, wenn analytische Bestandsabschätzungen vorliegen;
(ii)      zu einer Bestandsnutzung im Sinne des
Vorsorgeansatzes bei der Bestandsbewirtschaftung, wenn keine oder nur
unvollständige analytische Bestandsabschätzungen vorliegen.
3.           Jeder betroffene
Mitgliedstaat übermittelt der Kommission bis zum 15. März 2013 folgende
Angaben:
(a)     die beschlossenen TAC;
(b)     die vom betroffenen Mitgliedstaat
gesammelten und ausgewerteten Daten, auf die sich die beschlossenen TAC
stützen; 
(c)     Erläuterungen, weshalb die beschlossenen
TAC den Anforderungen von Absatz 2 genügen.
Artikel 7
Zusätzliche Zuteilungen für Schiffe, die an Versuchen
vollständig dokumentierter Fischereien teilnehmen
1.           Bei bestimmten Beständen kann
ein Mitgliedstaat Schiffen unter seiner Flagge, die an Versuchen zur
vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, zusätzliche Fangmengen
zuteilen. Diese Bestände sind in Anhang I ausgewiesen. 
2.           Die zusätzlichen Fangmengen,
die ein Mitgliedstaat Schiffen unter seiner Flagge für einen bestimmten Bestand
zuteilen kann, darf die Obergrenze nach Anhang I als prozentualen Anteil an der
dem betreffenden Mitgliedstaat zugeteilten Gesamtquote nicht übersteigen. 
3.           Die einem Schiff gewährte
zusätzliche Fangmenge unterliegt folgenden Bedingungen:
(a)     Das Schiff setzt CCTV-Überwachungskameras
ein, die mit einem System von Sensoren verbunden sind (im Folgenden
„CCTV-System“ genannt), um alle Fang- und Verarbeitungstätigkeiten an Bord
aufzuzeichnen;
(b)     die einem Schiff, das an Versuchen der
vollständig dokumentierten Fischerei teilnimmt, gewährte zusätzliche Fangmenge
darf keine der folgenden Grenzwerte überschreiten:
(1)         
75 % der nach Schätzung des betreffenden
Mitgliedstaats bei Schiffen des betreffenden Typs zu erwartenden Rückwürfe des
Bestands;
(2)         
30 % der Einzelquote des Schiffs vor der
Teilnahme an den Versuchen.
(c)     alle Fänge des Schiffes aus dem Bestand,
für den eine zusätzliche Fangmenge gewährt wird, einschließlich untermaßiger
Fische gemäß Anhang XII der Verordnung (EG) Nr. 850/98, werden auf die Einzelquote
des Schiffes angerechnet, die sich aus im Rahmen dieses Artikels gewährten
zusätzlichen Fangmengen ergibt;
(d)     hat ein Schiff seine Einzelzuteilung für
einen Bestand ausgeschöpft, muss es jegliche Fangtätigkeiten in dem
betreffenden TAC-Bereich einstellen;
(e)     in den betreffenden Beständen dürfen
keine Übertragungen von Einzelquoten oder Teilen davon zwischen Schiffen, die
an den Versuchen der vollständig dokumentierten Fischerei teilnehmen, und nicht
teilnehmenden Schiffen erfolgen.
4.           Unbeschadet von Absatz 3
Buchstabe b Nummer 1 kann ein Mitgliedstaat einem Schiff unter seiner Flagge
ausnahmsweise eine zusätzliche Fanquote gewähren, die 75 % der geschätzten
Rückwürfe bei Schiffen des betreffenden Typs übersteigt, wenn
(a)     der Anteil der für den betreffenden
Schiffstyp geschätzten Bestandsrückwürfe unter 10 % liegt; 
(b)     die Einbeziehung dieses Schiffstyps für
die Bewertung des Potenzials des CCTV-Systems zu Kontrollzwecken wichtig ist;
(c)     eine Höchstmenge von 75 % der zu
erwartenden Rückwürfe bezogen auf alle an den Versuchen beteiligten Schiffe
nicht überschritten wird.
5.           Bedingen die Aufzeichnungen
gemäß Absatz 3 Buchstabe a die Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne
der Richtlinie 95/46/EG, so gelten die Bestimmungen dieser Richtlinie für die
Verarbeitung solcher Daten.
6.           Stellt ein Mitgliedstaat
fest, dass ein Schiff, das an Versuchen vollständig dokumentierter Fischereien
teilnimmt, die Bedingungen nach Absatz 3 nicht erfüllt, so macht er die
zusätzliche Zuteilung umgehend rückgängig und schließt das Schiff für den Rest
des Jahres 2013 von diesen Versuchen aus.
7.           Bevor ein Mitgliedstaat die
zusätzliche Zuteilung nach den Absätzen 1 bis 6 gewährt, übermittelt er der
Kommission folgende Angaben:
(a)     die Liste der an den Versuchen zur
vollständig dokumentierten Fischerei beteiligten Schiffe unter seiner Flagge; 
(b)     technische Angaben zu den an Bord dieser
Schiffe installierten Fernüberwachungsausrüstungen; 
(c)     Kapazität, Art und nähere Angaben zu den
von diesen Schiffen eingesetzten Fanggeräten;
(d)     die zu erwartenden Rückwürfe bei den
einzelnen Typen der an den Versuchen beteiligten Schiffe;
(e)     die Gesamtmenge der Fänge aus dem
Bestand, für den die betreffende TAC gilt, die diese Schiffe 2012 getätigt
haben. 
8.           Die Kommission kann einen
Mitgliedstaat, der diesen Artikel anwendet, auffordern, seine Bewertung der von
den einzelnen Schiffstypen erzeugten Rückwürfe einem wissenschaftlichen
Beratungsgremium zur Überprüfung vorzulegen, um die Umsetzung der Anforderungen
gemäß Absatz 3 Buchstabe b Nummer 1 zu überwachen. Liegt keine Bewertung zur
Bestätigung solcher Rückwürfe vor, trifft der betroffene Mitgliedstaat
geeignete Maßnahmen, um die Erfüllung dieser Anforderung zu gewährleisten und
setzt die Kommission darüber in Kenntnis.
Artikel 8
Bedingungen für die Anlandung von Fängen und Beifängen
Fänge aus Beständen, für die TAC festgesetzt
worden sind, dürfen nur dann an Bord behalten oder angelandet werden, wenn
(a)     die Fänge von Schiffen unter der Flagge
eines Mitgliedstaats getätigt worden sind, der über eine Quote verfügt, und diese
Quote noch nicht ausgeschöpft ist; oder 
(b)     die Fänge Anteil einer EU-Quote sind, die
nicht auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt wurde, und diese EU-Quote noch nicht
ausgeschöpft ist.
Artikel 9
Aufwandsbeschränkungen
Vom 1. Februar 2013 bis zum 31. Januar 2014
gelten die Aufwandsbeschränkungen gemäß
(a)     Anhang IIA für die Bewirtschaftung der
Kabeljaubestände im Kattegat, den ICES-Divisionen VIIa und VIa und den
EU-Gewässern von ICES-Division Vb;
(b)     Anhang IIB für die Wiederauffüllung der
Seehecht- und der Kaisergranatbestände in den ICES-Divisionen VIIIc und IXa mit
Ausnahme des Golfs von Cadiz;
(c)     Anhang IIC für die Bewirtschaftung des
Seezungenbestands in ICES-Division VIIe.
Artikel 10
Besondere Aufteilungsvorschriften
1.           Die Aufteilung der Fangmöglichkeiten
auf die Mitgliedstaaten nach der vorliegenden Verordnung lässt Folgendes
unberührt:
(a)     den Tausch von zugewiesenen
Fangmöglichkeiten nach Artikel 20 Absatz 5 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002;
(b)     Neuaufteilungen nach Artikel 37 der
Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 oder Artikel 10 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr.
1006/2008[17];
(c)     zusätzliche Anlandungen im Rahmen von
Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96;
(d)     zurückbehaltene Mengen nach Artikel 4 der
Verordnung (EG) Nr. 847/96;
(e)     Abzüge nach den Artikeln 37, 105, 106 und
107 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009.
2.           Sofern in Anhang I der
vorliegenden Verordnung nichts anderes festgelegt ist, gilt Artikel 3 der
Verordnung (EG) Nr. 847/96 für Bestände, die unter eine vorsorgliche TAC
fallen, und gelten Artikel 3 Absätze 2 und 3 sowie Artikel 4 jener Verordnung
für Bestände, die unter eine analytische TAC fallen.
Artikel 11
Schonzeiten
1.           Die nachstehenden Arten
dürfen in der Zeit vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2013 in der Porcupine Bank nicht
gefangen oder an Bord behalten werden: Kabeljau, Butte, Seeteufel, Schellfisch,
Wittling, Seehecht, Kaisergranat, Scholle, Pollack, Seelachs, Rochen, Seezunge
und Dornhai.
2.           Im Sinne dieses Artikels ist
die Porcupine Bank das geografische Gebiet, das durch Loxodrome begrenzt wird,
die folgende Punkte verbinden:
 Punkt || Breitengrad || Längengrad 
 1 || 52° 27' N || 12° 19' W 
 2 || 52° 40' N || 12° 30' W 
 3 || 52° 47' N || 12° 39,600' W 
 4 || 52° 47' N || 12° 56' W 
 5 || 52° 13,5' N || 13° 53,830' W 
 6 || 51° 22' N || 14° 24' W 
 7 || 51° 22' N || 14° 03' W 
 8 || 52° 10' N || 13° 25' W 
 9 || 52° 32' N || 13° 07,500' W 
 10 || 52° 43' N || 12° 55' W 
 11 || 52° 43' N || 12° 43' W 
 12 || 52° 38,800' N || 12° 37' W 
 13 || 52° 27' N || 12° 23' W 
 14 || 52° 27' N || 12° 19' W 
3.           Abweichend von Absatz 1 ist
die Durchfahrt durch die Porcupine Bank mit den im selben Absatz genannten
Arten an Bord gemäß Artikel 50 Absätze 3, 4 und 5 der Verordnung (EG) Nr.
1224/2009 gestattet.
Artikel 12
Verbote
1.           Die nachstehenden Arten
dürfen von EU-Schiffen nicht gefangen, an Bord behalten, umgeladen oder
angelandet werden:
(a)     Riesenhai (Cetorhinus maximus) und
Weißer Hai (Carcharodon carcharias) in allen Gewässern;
(b)     Heringshai (Lamna nasus) in allen
Gewässern, sofern in Anhang I Teil B nichts anderes bestimmt ist;
(c)     Engelhai (Squatina squatina) in
EU-Gewässern;
(d)     Glattrochen (Dipturus batis) in
den EU-Gewässern der ICES-Division IIa und der ICES-Untergebiete III, IV, VI,
VII, VIII, IX und X;
(e)     Perlrochen (Raja undulata) und
Bandrochen (Rostroraja alba) in den EU-Gewässern der ICES-Untergebiete
VI, VII, VIII, IX und X;
(f)      Geigenrochen (Rhinobatidae) in
den EU-Gewässern der ICES-Untergebiete I, II, III, IV, V, VII, VIII, IX, X und
XII;
(g)     Großer Teufelsrochen (Manta birostris)
in allen Gewässern.
2.           Ungewollt gefangenen
Exemplaren der in Absatz 1 genannten Arten wird kein Leid zugefügt. Sie werden
umgehend freigesetzt. 
Artikel 13
Datenübermittlung
Bei der Übermittlung von Daten über
angelandete Fänge gemäß den Artikeln 33 und 34 der Verordnung (EG) Nr.
1224/2009 an die Kommission verwenden die Mitgliedstaaten die in Anhang I der
vorliegenden Verordnung angegebenen Bestandscodes.
TITEL III
SCHLUSSBESTIMMUNGEN
Artikel 14
Ausschussverfahren
1.           Die Kommission wird von dem
durch die Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 eingesetzten Ausschuss für Fischerei
und Aquakultur unterstützt. Dieser Ausschuss ist ein Ausschuss im Sinne der
Verordnung (EU) Nr. 182/2011.
2.           Wird auf diesen Absatz Bezug
genommen, so gilt Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.
Artikel 15
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer
Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Sie gilt ab dem 1. Januar 2013.
Artikel 9 gilt jedoch ab dem 1. Februar 2013.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen
verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Geschehen zu Brüssel am 
                                                                       Im
Namen des Rates
                                                                       Der
Präsident
VERZEICHNIS DER ANHÄNGE
ANHANG I: TAC für EU-Schiffe in
TAC-regulierten Gebieten, aufgeschlüsselt nach Arten und Gebieten:
·              
Teil A: Allgemeine Bestimmungen
·              
Teil B: Kattegat, ICES-Gebiete I, II, III, IV, V,
VI, VII, VIII, IX, X, XII UND XIV, CECAF-Gebiete (EU-Gewässer), Gewässer
Französisch-Guayanas
ANHANG IIA : Zulässiger Fischereiaufwand für
die Bewirtschaftung der Kabeljaubestände im Kattegat, den ICES-Divisionen VIa
und VIIa sowie den EU-Gewässern von ICES-Division Vb
ANHANG IIB : Zulässiger Fischereiaufwand für
die Wiederauffüllung bestimmter Bestände von südlichem Seehecht und
Kaisergranat in den ICES-Divisionen VIIIc und IXa mit Ausnahme des Golfs von
Cadiz
ANNEX IIC : Zulässiger Fischereiaufwand für
die Bewirtschaftung des Seezungenbestands des westlichen Ärmelkanals in
ICES-Division VIIe
ANHANG I
TAC FÜR EU-SCHIFFE IN TAC-REGULIERTEN
GEBIETEN
NACH ARTEN UND GEBIETEN

TEIL A
ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
In den Tabellen in Teil B dieses Anhangs sind
nach Arten aufgeschlüsselt die TAC und Quoten (in Tonnen Lebendgewicht, sofern
nicht anders angegeben) sowie gegebenenfalls die operativ damit verbundenen
Bedingungen angegeben.
Alle in diesem Anhang genannten
Fangmöglichkeiten unterliegen den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr.
1224/2009, insbesondere den Artikeln 33 und 34.
Die Bezugnahmen auf Fanggebiete sind, sofern
nichts anderes angegeben ist, Bezugnahmen auf ICES-Gebiete. Die Bestände sind
für jedes Gebiet in der alphabetischen Reihenfolge der lateinischen
Bezeichnungen der Art(en) aufgeführt. Für die Zwecke dieser Verordnung ist
nachstehend eine Vergleichstabelle der lateinischen Bezeichnungen und der
gemeinsprachlichen Bezeichnungen wiedergegeben.
 Wissenschaftliche Bezeichnung || 3-Alpha-Code || Gemeinsprachliche Bezeichnung 
 Amblyraja radiata || RJR || Atlantischer Sternrochen 
 Ammodytes spp. || SAN || Sandaale 
 Argentina silus || ARU || Goldlachs 
 Beryx spp. || ALF || Schleimköpfe 
 Brosme brosme || USK || Lumb 
 Caproidae || BOR || Eberfische 
 Centrophorus squamosus || GUQ || Blattschuppiger Schlingerhai 
 Centroscymnus coelolepis || CYO || Portugiesenhai 
 Chaceon spp. || CGE || Rote Tiefseekrabbe 
 Champsocephalus gunnari || ANI || Langschnauzen-Eisfisch 
 Chionoecetes spp. || PCR || Arktische Seespinne 
 Clupea harengus || HER || Hering 
 Coryphaenoides rupestris || RNG || Rundnasen-Grenadier 
 Dalatias licha || SCK || Schokoladenhai 
 Deania calcea || DCA || Schnabeldornhai 
 Dipturus batis || RJB || Glattrochen 
 Dissostichus eleginoides || TOP || Schwarzer Seehecht 
 Dissostichus mawsoni || TOA || Antarktischer Seehecht 
 Engraulis encrasicolus || ANE || Europäische Sardelle 
 Etmopterus princeps || ETR || Großer schwarzer Dornhai 
 Etmopterus pusillus || ETP || Glatter schwarzer Dornhai 
 Euphausia superba || KRI || Antarktischer Krill 
 Gadus morhua || COD || Kabeljau 
 Galeorhinus galeus || GAG || Hundshai 
 Glyptocephalus cynoglossus || WIT || Rotzunge 
 Hippoglossoides platessoides || PLA || Raue Scharbe 
 Hippoglossus hippoglossus || HAL || Atlantischer Heilbutt 
 Hoplostethus atlanticus || ORY || Granatbarsch 
 Illex illecebrosus || SQI || Nördlicher Kurzflossen-Kalmar 
 Lamna nasus || POR || Heringshai 
 Lepidonotothen squamifrons || NOS || Graue Notothenia 
 Lepidorhombus spp. || LEZ || Butte 
 Raja circularis || RJI || Sandrochen 
 Raja fullonica || RJF || Chagrinrochen 
 Leucoraja naevus || RJN || Kuckucksrochen 
 Limanda ferruginea || YEL || Gelbschwanzflunder 
 Limanda limanda || DAB || Kliesche 
 Lophiidae || ANF || Seeteufel 
 Macrourus spp. || GRV || Grenadierfische 
 Makaira nigricans || BUM || Atlantischer Blauer Marlin 
 Mallotus villosus || CAP || Lodde 
 Manta birostris || RMB || Großer Teufelsrochen 
 Martialia hyadesi || SQS || Kalmar 
 Melanogrammus aeglefinus || HAD || Schellfisch 
 Merlangius merlangus || WHG || Wittling 
 Merluccius merluccius || HKE || Europäischer Seehecht 
 Micromesistius poutassou || WHB || Blauer Wittling 
 Microstomus kitt || LEM || Limande 
 Molva dypterygia || BLI || Blauleng 
 Molva molva || LIN || Leng 
 Nephrops norvegicus || NEP || Kaisergranat 
 Pandalus borealis || PRA || Tiefseegarnele 
 Paralomis spp. || PAI || Kurzschwanzkrebse 
 Penaeus spp. || PEN || Geißelgarnelen 
 Platichthys flesus || FLE || Flunder 
 Pleuronectes platessa || PLE || Scholle 
 Pleuronectiformes || FLX || Plattfische 
 Pollachius pollachius || POL || Pollack 
 Pollachius virens || POK || Seelachs 
 Psetta maxima || TUR || Steinbutt 
 Raja brachyura || RJH || Blondrochen 
 Raja clavata || RJC || Nagelrochen 
 Raja (Dipturus) nidarosiensis || JAD || Schwarzbäuchiger Glattrochen 
 Raja microocellata || RJE || Kleinäugiger Rochen 
 Raja montagui || RJM || Fleckrochen 
 Raja undulata || RJU || Perlrochen 
 Rajiformes || SRX || Rochen 
 Reinhardtius hippoglossoides || GHL || Schwarzer Heilbutt 
 Raja alba || RJA || Bandrochen 
 Scomber scombrus || MAC || Makrele 
 Scophthalmus rhombus || BLL || Glattbutt 
 Sebastes spp. || RED || Rotbarsch 
 Solea solea || SOL || Gemeine Seezunge 
 Solea spp. || SOO || Seezunge 
 Sprattus sprattus || SPR || Sprotte 
 Squalus acanthias || DGS || Dornhai 
 Tetrapturus albidus || WHM || Weißer Marlin 
 Thunnus maccoyii || SBF || Südlicher Blauflossen-Thun 
 Thunnus obesus || BET || Großaugenthun 
 Thunnus thynnus || BFT || Roter Thun 
 Trachurus murphyi || CJM || Chilenische Bastardmakrele 
 Trachurus spp. || JAX || Bastardmakrele 
 Trisopterus esmarkii || NOP || Stintdorsch 
 Urophycis tenuis || HKW || Weißer Gabeldorsch 
 Xiphias gladius || SWO || Schwertfisch 
Die nachstehende
Vergleichsliste der gewöhnlichen Bezeichnungen und der lateinischen Namen dient
ausschließlich der Information:
 Antarktischer Krill || KRI || Euphausia superba 
 Antarktischer Seehecht || TOA || Dissostichus mawsoni 
 Arktische Seespinne || PCR || Chionoecetes spp. 
 Atlantischer Blauer Marlin || BUM || Makaira nigricans 
 Atlantischer Heilbutt || HAL || Hippoglossus hippoglossus 
 Atlantischer Sternrochen || RJR || Amblyraja radiata 
 Bandrochen || RJA || Raja alba 
 Bastardmakrele || JAX || Trachurus spp. 
 Blattschuppiger Schlingerhai || GUQ || Centrophorus squamosus 
 Blauer Wittling || WHB || Micromesistius poutassou 
 Blauleng || BLI || Molva dypterygia 
 Blondrochen || RJH || Raja brachyura 
 Butte || LEZ || Lepidorhombus spp. 
 Chagrinrochen || RJF || Raja fullonica 
 Chilenische Bastardmakrele || CJM || Trachurus murphyi 
 Dornhai || DGS || Squalus acanthias 
 Eberfische || BOR || Caproidae 
 Europäische Sardelle || ANE || Engraulis encrasicolus 
 Europäischer Seehecht || HKE || Merluccius merluccius 
 Fleckrochen || RJM || Raja montagui 
 Flunder || FLE || Platichthys flesus 
 Geißelgarnelen || PEN || Penaeus spp. 
 Gelbschwanzflunder || YEL || Limanda ferruginea 
 Gemeine Seezunge || SOL || Solea solea 
 Glattbutt || BLL || Scophthalmus rhombus 
 Glatter schwarzer Dornhai || ETP || Etmopterus pusillus 
 Glattrochen || RJB || Dipturus batis 
 Goldlachs || ARU || Argentina silus 
 Granatbarsch || ORY || Hoplostethus atlanticus 
 Graue Notothenia || NOS || Lepidonotothen squamifrons 
 Grenadierfisch || RNG || Coryphaenoides rupestris 
 Grenadierfische || GRV || Macrourus spp. 
 Großaugenthun || BET || Thunnus obesus 
 Großer schwarzer Dornhai || ETR || Etmopterus princeps 
 Großer Teufelsrochen || RMB || Manta birostris 
 Hering || HER || Clupea harengus 
 Heringshai || POR || Lamna nasus 
 Hundshai || GAG || Galeorhinus galeus 
 Kabeljau || COD || Gadus morhua 
 Kaisergranat || NEP || Nephrops norvegicus 
 Kalmar || SQS || Martialia hyadesi 
 Kleinäugiger Rochen || RJE || Raja microocellata 
 Kliesche || DAB || Limanda limanda 
 Kuckucksrochen || RJN || Leucoraja naevus 
 Kurzschwanzkrebse || PAI || Paralomis spp. 
 Langschnauzen-Eisfisch || ANI || Champsocephalus gunnari 
 Leng || LIN || Molva molva 
 Limande || LEM || Microstomus kitt 
 Lodde || CAP || Mallotus villosus 
 Lumb || USK || Brosme brosme 
 Makrele || MAC || Scomber scombrus 
 Nagelrochen || RJC || Raja clavata 
 Nördlicher Kurzflossen-Kalmar || SQI || Illex illecebrosus 
 Perlrochen || RJU || Raja undulata 
 Plattfische || FLX || Pleuronectiformes 
 Pollack || POL || Pollachius pollachius 
 Portugiesenhai || CYO || Centroscymnus coelolepis 
 Raue Scharbe || PLA || Hippoglossoides platessoides 
 Rochen || SRX || Rajiformes 
 Rotbarsche || RED || Sebastes spp. 
 Rote Tiefseekrabbe || CGE || Chaceon spp. 
 Roter Thun || BFT || Thunnus thynnus 
 Rotzunge || WIT || Glyptocephalus cynoglossus 
 Sandaale || SAN || Ammodytes spp. 
 Sandrochen || RJI || Raja circularis 
 Schellfisch || HAD || Melanogrammus aeglefinus 
 Schleimköpfe || ALF || Beryx spp. 
 Schnabeldornhai || DCA || Deania calcea 
 Schokoladenhai || SCK || Dalatias licha 
 Scholle || PLE || Pleuronectes platessa 
 Schwarzbäuchiger Glattrochen || JAD || Raja (Dipturus) nidarosiensis 
 Schwarzer Heilbutt || GHL || Reinhardtius hippoglossoides 
 Schwarzer Seehecht || TOP || Dissostichus eleginoides 
 Schwertfisch || SWO || Xiphias gladius 
 Seelachs || POK || Pollachius virens 
 Seeteufel || ANF || Lophiidae 
 Seezunge || SOO || Solea spp. 
 Sprotte || SPR || Sprattus sprattus 
 Steinbutt || TUR || Psetta maxima 
 Stintdorsch || NOP || Trisopterus esmarkii 
 Südlicher Blauflossen-Thun || SBF || Thunnus maccoyii 
 Tiefseegarnele || PRA || Pandalus borealis 
 Weißer Gabeldorsch || HKW || Urophycis tenuis 
 Weißer Marlin || WHM || Tetrapturus albidus 
 Wittling || WHG || Merlangius merlangus 
TEIL B
KATTEGAT, ICES-GEBIETE I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XII
UND XIV, CECAF-GEBIETE (EU-GEWÄSSER), GEWÄSSER FRANZÖSISCH-GUAYANAS
 Art: || Goldlachs Argentina silus || Gebiet: || I und II (EU- und internationale Gewässer (ARU/1/2.) || 
 Deutschland ||  22 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Frankreich ||  7 ||   || 
 Niederlande ||  18 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  37 ||   || 
 EU ||  84 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  84 ||   || 
   || 
 Art: || Goldlachs Argentina silus || Gebiet: || III und IV (EU-Gewässer) (ARU/34-C) || 
 Dänemark ||  843 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Deutschland ||  9 ||   || 
 Frankreich ||  6 ||   || 
 Irland ||  6 ||   || 
 Niederlande ||  40 ||   || 
 Schweden ||  33 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  15 ||   || 
 EU ||  952 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  952 ||   || 
   || 
 Art: || Goldlachs Argentina silus || Gebiet: || V, VI und VII (EU- und internationale Gewässer) (ARU/567.) || 
 Deutschland ||  289 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Frankreich ||  6 ||   || 
 Irland ||  268 ||   || 
 Niederlande || 3 023 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  212 ||   || 
 EU || 3 798 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 3 798 ||   || 
   || 
 Art: || Lumb Brosme brosme || Gebiet: || IIIa; EU-Gewässer der Teilgebiete 22-32 (USK/3A/BCD) || 
 Dänemark ||  15 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Schweden ||  7 ||   || 
 Deutschland ||  7 ||   || 
 EU ||  29 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  29 ||   || 
   || 
 Art: || Eberfische Caproidae || Gebiet: || VI, VII und VIII (EU- und internationale Gewässer (BOR/678-) || 
 Dänemark || pm ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Irland || pm ||   || 
 Vereinigtes Königreich || pm ||   || 
 EU || pm ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || pm ||   || 
   || 
 Art: || Hering Clupea harengus || Gebiet: || VIaS(1), VIIb, VIIc (HER/6AS7BC) || 
 Irland || pm ||   || Analytische TAC Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.   || 
 Niederlande || pm ||   || 
 EU || pm ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || pm ||   || 
 (1)        Es handelt sich um den Heringsbestand im Gebiet VIa südlich von 56° 00' N und westilch von 07° 00' W. || pm 
   || pm 
 Art: || Hering Clupea harengus || Gebiet: || VI Clyde(1) (HER/06ACL.) || 
 Vereinigtes Königreich || Noch nicht festgelegt || (2) || Vorsorgliche TAC || 
 EU || Noch nicht festgelegt || (3) || 
   ||   ||   || 
 TAC || Noch nicht festgelegt || (3) || 
 (1)        Clyde-Bestand: Es handelt sich um den Heringsbestand im Seegebiet nordöstlich einer Linie von Mull of Kintyre nach Corsewall Point. (2)        Artikel 6 dieser Verordnung gilt. (3)        Dieselbe Menge wie nach Fußnote 2. || 
   || 
 Art: || Hering Clupea harengus || Gebiet: || VIIa(1) (HER/07A/MM) || 
 Irland || 1 300 ||   || Analytische TAC || 
 Vereinigtes Königreich || 3 693 ||   || 
 EU || 4 993 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 4 993 ||   || 
 (1)         Dieses Gebiet ist reduziert um das Gebiet mit folgender Abgrenzung: –   im Norden 52° 30' N, –   im Süden 52° 00' N, –   im Westen die Küste Irlands, –   im Osten die Küste des Vereinigten Königreichs. || 
   || 
 Art: || Hering Clupea harengus || Gebiet: || VIIe und VIIf (HER/7EF.) || 
 Frankreich ||  392 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Vereinigtes Königreich ||  392 ||   || 
 EU ||  784 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  784 ||   || 
   || 
 Art: || Hering Clupea harengus || Gebiet: || VIIg(1), VIIh(1), VIIj(1) und VIIk(1) (HER/7G-K.) || 
 Deutschland ||  191 ||   || Analytische TAC || 
 Frankreich || 1 062 ||   || 
 Irland || 14 864 ||   || 
 Niederlande || 1 062 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  21 ||   || 
 EU || 17 200 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 17 200 ||   || 
 (1)         Dieses Gebiet ist reduziert um das Gebiet mit folgender Abgrenzung: –   im Norden 52° 30' N, –   im Süden 52° 00' N, –   im Westen die Küste Irlands, –   im Osten die Küste des Vereinigten Königreichs. || 
   || 
 Art: || Europäische Sardelle Engraulis encrasicolus || Gebiet: || IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer (ANE/9/3411) || 
 Spanien || 3 998 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Portugal || 4 362 ||   || 
 EU || 8 360 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 8 360 ||   || 
   || 
 Art: || Kabeljau Gadus morhua || Gebiet: || Kattegat (COD/03AS.) || 
 Dänemark ||  62 || (1) || Analytische TAC || 
 Deutschland ||  1 || (1) || 
 Schweden ||  37 || (1) || 
 EU ||  100 || (1) || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  100 || (1) || 
   ||   ||   ||   || 
 (1)           Nur Beifänge, gezielte Fischerei im Rahmen dieser Quote ist nicht gestattet. || 
   || 
 Art: || Kabeljau Gadus morhua || Gebiet: || VIb; Vb (EU-Gewässer und internationale Gewässer westlich von 12° 00' W); XII und XIV (EU- und internationale Gewässer) (COD/5W6-14) || 
 Belgien ||  0 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Deutschland ||  2 ||   || 
 Frankreich ||  20 ||   || 
 Irland ||  8 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  32 ||   || 
 EU ||  62 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  62 ||   || 
   || 
 Art: || Kabeljau Gadus morhua || Gebiet: || VIa; Vb (EU-Gewässer und internationale Gewässer östlich von 12° 00' W) (COD/5BE6A) || 
 Belgien || 0 ||   || Analytische TAC || 
 Deutschland || 0 ||   || 
 Frankreich || 0 ||   || 
 Irland || 0 ||   || 
 Vereinigtes Königreich || 0 ||   || 
 EU || 0 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 0 || (1) || 
   ||   ||   ||   || 
 (1)           Kabeljaubeifänge in dem TAC-regulierten Gebiet dürfen angelandet werden, sofern sie pro Fangreise nicht mehr als 1,5 % des Gesamtfangs an Bord in Lebendgewicht ausmachen. || 
   || 
 Art: || Kabeljau Gadus morhua || Gebiet: || VIIa (COD/07A.) || 
 Belgien ||  4 ||   || Analytische TAC || 
 Frankreich ||  10 ||   || 
 Irland ||  188 ||   || 
 Niederlande ||  1 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  82 ||   || 
 EU ||  285 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  285 ||   || 
   ||   ||   ||   || 
   || 
 Art: || Kabeljau Gadus morhua || Gebiet: || VIIb, VIIc, VIIe-k, VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer (COD/7XAD34) || 
 Belgien ||  456 ||   || Analytische TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt.   || 
 Frankreich || 7 459 ||   || 
 Irland || 1 479 ||   || 
 Niederlande ||  2 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  804 ||   || 
 EU || 10 200 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 10 200 ||   || 
   || 
 Art: || Heringshai Lamna nasus || Gebiet: || Gewässer von Französisch-Guayana, Kattegat; Skagerrak, I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, IX, X, XII und XIV (EU-Gewässer); CECAF 34.1.1, 34.1.2 und 34.2 (EU-Gewässer) (POR/3-1234) || 
 Dänemark || pm || (1) || Vorsorgliche TAC || 
 Frankreich || pm || (1) || 
 Deutschland || pm || (1) || 
 Irland || pm || (1) || 
 Spanien || pm || (1) || 
 Vereinigtes Königreich || pm || (1) || 
 EU || pm || (1) || 
   ||   ||   || 
 TAC || pm || (1) || 
   || 
 (1)           Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Art wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. || 
   || 
 Art: || Butte Lepidorhombus spp. || Gebiet: || IIa und IV (EU-Gewässer) (LEZ/2AC4-C) || 
 Belgien ||  8 ||   || Analytische TAC || 
 Dänemark ||  7 ||   || 
 Deutschland ||  7 ||   || 
 Frankreich ||  46 ||   || 
 Niederlande ||  36 ||   || 
 Vereinigtes Königreich || 2 716 ||   || 
 EU || 2 820 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 2 820 ||   || 
   || 
 Art: || Butte Lepidorhombus spp. || Gebiet: || VI; Vb (EU- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer) (LEZ/56-14) || 
 Spanien ||  232 ||   || Analytische TAC || 
 Frankreich ||  904 ||   || 
 Irland ||  264 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  640 ||   || 
 EU || 2 040 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 2 040 ||   || 
   || 
 Art: || Butte Lepidorhombus spp. || Gebiet: || VII (LEZ/07.) || 
 Belgien ||  376 || (1) || Vorsorgliche TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 Spanien || 4 172 || (1) || 
 Frankreich || 5 064 || (1) || 
 Irland || 2 302 || (1) || 
 Vereinigtes Königreich || 1 994 || (1) || 
 EU || 13 908 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 13 908 ||   || 
   ||   ||   || 
 (1) Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Artikels 7 dieser Verordnung Schiffen, die an Versuchen vollständig dokumentierter Fischereien teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 1 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen. || 
   || 
 Art: || Butte Lepidorhombus spp. || Gebiet: || VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (LEZ/8ABDE.) || 
 Spanien ||  760 ||   || Analytische TAC Artirkel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.   || 
 Frankreich ||  613 ||   || 
 EU || 1 373 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 1 373 ||   || 
   || 
 Art: || Butte Lepidorhombus spp. || Gebiet: || VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (LEZ/8C3411) || 
 Spanien ||  822 ||   || Analytische TAC || 
 Frankreich ||  41 ||   || 
 Portugal ||  27 ||   || 
 EU ||  890 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  890 ||   || 
   || 
 Art: || Seeteufel Lophiidae || Gebiet: || VI; Vb (EU- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer) (ANF/56-14) || 
 Belgien ||  149 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Deutschland ||  170 ||   || 
 Spanien ||  159 ||   || 
 Frankreich || 1 833 ||   || 
 Irland ||  415 ||   || 
 Niederlande ||  144 ||   || 
 Vereinigtes Königreich || 1 276 ||   || 
 EU || 4 146 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 4 146 ||   || 
   || 
 Art: || Seeteufel Lophiidae || Gebiet: || VII (ANF/07.) || 
 Belgien || 2 268 || (1) (2) || Vorsorgliche TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt.   || 
 Deutschland ||  253 || (1) (2) || 
 Spanien ||  901 || (1) (2) || 
 Frankreich || 14 553 || (1) (2) || 
 Irland || 1 860 || (1) (2) || 
 Niederlande ||  294 || (1) (2) || 
 Vereinigtes Königreich || 4 413 || (1) (2) || 
 EU || 24 542 || (1) || 
   ||   ||   || 
 TAC || 24 542 || (1) || 
 (1)         Besondere Bedingungen: Davon dürfen bis zu 5 % in den Gebieten VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe gefangen werden (ANF/*8ABDE). (2) Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Artikels 7 dieser Verordnung Schiffen, die an Versuchen vollständig dokumentierter Fischereien teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 1 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen. || 
   || 
 Art: || Seeteufel Lophiidae || Gebiet: || VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (ANF/8ABDE.) || 
 Spanien || 1 002 ||   || Vorsorgliche TAC   || 
 Frankreich || 5 574 ||   || 
 EU || 6 576 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 6 576 ||   || 
   || 
 Art: || Seeteufel Lophiidae || Gebiet: || VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (ANF/8C3411) || 
 Spanien || 1 708 ||   || Analytische TAC || 
 Frankreich ||  2 ||   || 
 Portugal ||  340 ||   || 
 EU || 2 050 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 2 050 ||   || 
   || 
 Art: || Schellfisch Melanogrammus aeglefinus || Gebiet: || Vb und VIa (EU- und internationale Gewässer) (HAD/5BC6A.) || 
 Belgien ||  7 ||   || Analytische TAC || 
 Deutschland || 8 ||   || 
 Frankreich || 342 ||   || 
 Irland || 244 ||   || 
 Vereinigtes Königreich || 2499 ||   || 
 EU || 3100 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 3100 ||   || 
     || 
 Art: || Schellfisch Melanogrammus aeglefinus || Gebiet: || VIIb-k, VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (HAD/7X7A34) || 
 Belgien ||  83 || (1) || Analytische TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 Frankreich || 5 000 || (1) || 
 Irland || 1 667 || (1) || 
 Vereinigtes Königreich ||  750 || (1) || 
 EU || 7 500 || (1) || 
   ||   ||   || 
 TAC || 7 500 ||   || 
 (1)           Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Artikels 7 dieser Verordnung Schiffen, die an Versuchen vollständig dokumentierter Fischereien teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 5 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen. || 
   || 
 Art: || Schellfisch Melanogrammus aeglefinus || Gebiet: || VIIa (HAD/07A.) || 
 Belgien ||  16 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Frankreich || 72 ||   || 
 Irland ||  433 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  480 ||   || 
 EU || 1001 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 1001 ||   || 
   || 
 Art: || Wittling Merlangius merlangus || Gebiet: || VI; Vb (EU- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer) (WHG/56-14) || 
 Deutschland ||  2 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Frankreich ||  30 ||   || 
 Irland ||  73 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  141 ||   || 
 EU ||  246 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  246 ||   || 
   || 
 Art: || Wittling Merlangius merlangus || Gebiet: || VIIa (WHG/07A.) || 
 Belgien ||  0 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Frankreich ||  5 ||   || 
 Irland ||  28 ||   || 
 Niederlande ||  0 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  38 ||   || 
 EU ||  71 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  71 ||   || 
   || 
 Art: || Wittling Merlangius merlangus || Gebiet: || VIIb, VIIc, VIId, VIIe, VIIf, VIIg, VIIh, VIIj und VIIk (WHG/7X7A-C) || 
 Belgien ||  239 ||   || Analytische TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 Frankreich || 14 700 ||   || 
 Irland || 6 812 ||   || 
 Niederlande ||  120 ||   || 
 Vereinigtes Königreich || 2 629 ||   || 
 EU || 24 500 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 24 500 ||   || 
   || 
 Art: || Wittling Merlangius merlangus || Gebiet: || VIII (WHG/08.) || 
 Spanien || 1 016 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Frankreich || 1 524 ||   || 
 EU || 2 540 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 2 540 ||   || 
   || 
 Art: || Wittling Merlangius merlangus || Gebiet: || IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (WHG/9/3411) || 
 Portugal || Noch nicht festgelegt || (1) || Vorsorgliche TAC || 
 EU || Noch nicht festgelegt || (2) || 
   ||   ||   || 
 TAC || Noch nicht festgelegt || (2) || 
 (1)        Artikel 6 dieser Verordnung gilt. (2)        Dieselbe Menge wie nach Fußnote 1. || 
   || 
 Art: || Europäischer Seehecht Merluccius merluccius || Gebiet: || IIIa; EU-Gewässer der Teilgebiete 22-32 (HKE/3A/BCD) || 
 Dänemark || 1 033 ||   || Analytische TAC || 
 Schweden ||  88 ||   || 
 EU || 1 121 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 1 121 || (1) || 
 (1)         Im Rahmen einer Gesamt-TAC von 37 200 t für den nördlichen Seehechtbestand. || 
   || 
 Art: || Europäischer Seehecht Merluccius merluccius || Gebiet: || IIa und IV (EU-Gewässer (HKE/2AC4-C) || 
 Belgien ||  19 ||   || Analytische TAC || 
 Dänemark ||  755 ||   ||   || 
 Deutschland ||  87 ||   || 
 Frankreich ||  167 ||   || 
 Niederlande ||  43 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  235 ||   || 
 EU || 1 306 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 1 306 || (1) || 
 (1)         Im Rahmen einer Gesamt-TAC von 37 200 t für den nördlichen Seehechtbestand. || 
   || 
 Art: || Europäischer Seehecht Merluccius merluccius || Gebiet: || VI und VII; Vb (EU- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer (HKE/571214) || 
 Belgien ||  192 || (1) (3) || Analytische TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 Spanien || 6 149 || (3) || 
 Frankreich || 9 495 || (1) (3) || 
 Irland || 1 151 || (3) || 
 Niederlande ||  124 || (1) (3) || 
 Vereinigtes Königreich || 3 749 || (1) (3) || 
 EU || 20 860 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 20 860 || (2) || 
 (1)        Quotenübertragungen auf EU-Gewässer von IIa und IV sind möglich, müssen der Kommission jedoch zuvor gemeldet werden. (2)        Im Rahmen einer Gesamt-TAC von 37 200 t für den nördlichen Seehechtbestand. (3) Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Artikels 7 dieser Verordnung Schiffen, die an Versuchen vollständig dokumentierter Fischereien teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 1 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen. || 
 Besondere Bedingungen: || 
 Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden: || 
   || VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (HKE/*8ABDE) ||   || 
 Belgien ||  25 ||   ||   || 
 Spanien ||  992 ||   || 
 Frankreich ||  992 ||   || 
 Irland ||  124 ||   || 
 Niederlande ||  12 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  558 ||   || 
 EU || 2703 ||   || 
   || 
 Art: || Europäischer Seehecht Merluccius merluccius || Gebiet: || VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (HKE/8ABDE.) || 
 Belgien ||  6 || (1) || Analytische TAC || 
 Spanien || 4 281 ||   || 
 Frankreich || 9 614 ||   || 
 Niederlande ||  12 || (1) || 
 EU || 13 913 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 13 913 || (2) || 
 (1)        Übertragung der Quote in IIa (EU-Gewässer) und IV möglich. Diese Übertragungen müssen jedoch zuvor der Kommission mitgeteilt werden. (2)         Im Rahmen einer Gesamt-TAC von 37 200 t für den nördlichen Seehechtbestand. || 
 Besondere Bedingungen: || 
 Innerhalb der oben genannten Quoten dürfen in den nachstehenden Gebieten nur die aufgeführten Mengen gefangen werden: || 
   || VI und VII; Vb (EU- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer (HKE/*57-14) ||   || 
 Belgien ||  1 ||   || 
 Spanien || 1 240 ||   || 
 Frankreich || 2 232 ||   || 
 Niederlande ||  4 ||   || 
 EU || 3477 ||   || 
   || 
 Art: || Europäischer Seehecht Merluccius merluccius || Gebiet: || VIIIc, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (HKE/8C3411) || 
 Spanien || 9 051 ||   || Analytische TAC || 
 Frankreich ||  869 ||   || 
 Portugal || 4 224 ||   || 
 EU || 14 144 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 14 144 ||   || 
   || 
 Art: || Blauleng Molva dypterygia || Gebiet: || XII (internationale Gewässer) (BLI/12INT-) || 
 Estland ||  2 || (1) || Vorsorgliche TAC || 
 Spanien ||  622 || (1) || 
 Frankreich ||  15 || (1) || 
 Litauen ||  6 || (1) || 
 Vereinigtes Königreich ||  6 || (1) || 
 Sonstige ||  2 || (1) || 
 EU ||  652 || (1) || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  652 || (1) || 
 (1)        Nur Beifänge. Im Rahmen dieser Quote ist keine gezielte Fischerei erlaubt. || 
   || 
 Art: || Leng Molva molva || Gebiet: || IIIa; IIIbcd (EU-Gewässer) (LIN/3A/BCD) || 
 Belgien || pm || (1) || Vorsorgliche TAC || 
 Dänemark || pm ||   || 
 Deutschland || pm || (1) || 
 Schweden || pm ||   || 
 Vereinigtes Königreich || pm || (1) || 
 EU || pm ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  pm ||   || 
 (1)         Quote darf nur in den EU-Gewässern der Gebiete IIIa und IIIbcd gefischt werden. || 
   || 
 Art: || Kaisergranat Nephrops norvegicus || Gebiet: || IIa und IV (EU-Gewässer) (NEP/2AC4-C) || 
 Belgien ||  908 ||   || Analytische TAC || 
 Dänemark ||  908 ||   || 
 Deutschland ||  13 ||   || 
 Frankreich ||  27 ||   || 
 Niederlande ||  467 ||   || 
 Vereinigtes Königreich || 15 027 ||   || 
 EU || 17 350 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 17 350 ||   || 
   || 
 Art: || Kaisergranat Nephrops norvegicus || Gebiet: || VI; Vb (EU- und internationale Gewässer) (NEP/5BC6.) || 
 Spanien ||  34 ||   || Analytische TAC || 
 Frankreich ||  135 ||   || 
 Irland ||  225 ||   || 
 Vereinigtes Königreich || 16 256 ||   || 
 EU || 16 650 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 16 650 ||   || 
   || 
 Art: || Kaisergranat Nephrops norvegicus || Gebiet: || VII (NEP/07.) || 
 Spanien || 1 115 || (1) || Analytische TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 Frankreich || 4 517 || (1) || 
 Irland || 6 851 || (1) || 
 Vereinigtes Königreich || 6 093 || (1) || 
 EU || 18 576 || (1) || 
   ||   ||   || 
 TAC || 18 576 || (1) || 
 (1)           Besondere Bedingung: Davon dürfen nicht mehr als die folgenden Quoten in Einheit 16 des ICES-Untergebiets VII (NEP/*07U16) gefangen werden: || 
 Spanien ||  418 || 
 Frankreich ||  262 || 
 Irland ||  503 || 
 Vereinigtes Königreich ||  203 || 
 EU || 1 386 || 
   || 
 || Art: || Kaisergranat Nephrops norvegicus || Gebiet: || VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (NEP/8ABDE.) || 
 || Spanien || 192 ||   || Analytische TAC Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.   || 
 || Frankreich || 3008 ||   || 
 || EU || 3200 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC || 3200 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Kaisergranat Nephrops norvegicus || Gebiet: || VIIIc (NEP/08C.) || 
 || Spanien ||  71 ||   || Analytische TAC || 
 || Frankreich ||  3 ||   || 
 || EU ||  74 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  74 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Kaissergranat Nephrops norvegicus || Gebiet: || IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (NEP/9/3411) || 
 || Spanien ||  62 ||   || Analytische TAC || 
 || Portugal ||  184 ||   || 
 || EU ||  246 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  246 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Geißelgarnelen Penaeus spp. || Gebiet: || Gewässer von Französisch-Guayana (PEN/FGU.) || 
 || Frankreich || Noch nicht festgelegt || (1) (2) || Vorsorgliche TAC || 
 || EU || Noch nicht festgelegt || (2) (3) || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC || Noch nicht festgelegt || (2) (3) || 
 || (1)        Artikel 6 dieser Verordnung gilt. (2)        Fangverbot für Garnelen Penaeus subtilis und Penaeus brasiliensis in Wassertiefen von weniger als 30 m. (3)        Dieselbe Menge wie nach Fußnote 1. || 
 ||   || 
 || Art: || Scholle Pleuronectes platessa || Gebiet: || VI; Vb (EU- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer) (PLE/56-14) || 
 || Frankreich ||  15 ||   || Vorsorgliche TAC ||   
 || Irland ||  202 ||   ||   
 || Vereinigtes Königreich ||  337 ||   ||   
 || EU ||  554 ||   ||   
 ||   ||   ||   ||   
 || TAC ||  554 ||   ||   
 ||   || 
 || Art: || Scholle Pleuronectes platessa || Gebiet: || VIIa (PLE/07A.) || 
 || Belgien ||  83 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 || Frankreich || 36 ||   || 
 || Irland || 651 ||   || 
 || Niederlande ||  25 ||   || 
 || Vereinigtes Königreich || 832 ||   || 
 || EU || 1627 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC || 1627 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Scholle Pleuronectes platessa || Gebiet: || VIIb und VIIc (PLE/7BC.) || 
 || Frankreich ||  12 ||   || Vorsorgliche TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 || Irland ||  50 ||   || 
 || EU ||  62 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  62 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Scholle Pleuronectes platessa || Gebiet: || VIId und VIIe (PLE/7DE.) || 
 || Belgien ||  874 ||   || Analytische TAC || 
 || Frankreich || 2 914 ||   || 
 || Vereinigtes Königreich || 1 554 ||   || 
 || EU || 5 342 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC || 5 342 ||   || 
 || (1) Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Artikels 7 dieser Verordnung Schiffen, die an Versuchen vollständig dokumentierter Fischereien teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 1 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen. || 
 || Art: || Scholle Pleuronectes platessa || Gebiet: || VIIf und VIIg (PLE/7FG.) || 
 || Belgien ||  74 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 || Frankreich ||  135 ||   || 
 || Irland ||  21 ||   || 
 || Vereinigtes Königreich ||  70 ||   || 
 || EU ||  300 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  300 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Scholle Pleuronectes platessa || Gebiet: || VIIh, VIIj und VIIk (PLE/7HJK.) || 
 || Belgien ||  7 ||   || Analytische TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 || Frankreich ||  14 ||   || 
 || Irland ||  50 ||   || 
 || Niederlande ||  28 ||   || 
 || Vereinigtes Königreich ||  14 ||   || 
 || EU ||  113 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  113 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Scholle Pleuronectes platessa || Gebiet: || VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (PLE/8/3411) || 
 || Spanien ||  53 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 || Frankreich ||  210 ||   || 
 || Portugal ||  53 ||   || 
 || EU ||  316 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  316 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Pollack Pollachius pollachius || Gebiet: || VI; Vb (EU- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer) (POL/56-14) || 
 || Spanien ||  6 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 || Frankreich || 190 ||   || 
 || Irland || 56 ||   || 
 || Vereinigtes Königreich || 145 ||   || 
 || EU || 397 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC || 397 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Pollack Pollachius pollachius || Gebiet: || VII (POL/07.) || 
 || Belgien ||  420 ||   || Vorsorgliche TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 || Spanien || 25 ||   || 
 || Frankreich || 9 667 ||   || 
 || Irland || 1 030 ||   || 
 || Vereinigtes Königreich || 2 353 ||   || 
 || EU || 13 495 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC || 13 495 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Pollack Pollachius pollachius || Gebiet: || VIIIa, VIIIb, VIIId und VIIIe (POL/8ABDE.) || 
 || Spanien ||  202 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 || Frankreich ||  984 ||   || 
 || EU || 1 186 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC || 1 186 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Pollack Pollachius pollachius || Gebiet: || VIIIc (POL/08C.) || 
 || Spanien ||  166 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 || Frankreich ||  19 ||   || 
 || EU ||  185 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  185 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Pollack Pollachius pollachius || Gebiet: || IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (POL/9/3411) || 
 || Spanien ||  218 || (1) || Vorsorgliche TAC || 
 || Portugal ||  8 || (1) || 
 || EU ||  226 || (1) || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  226 ||   || 
 || (1)           Besondere Bedingung: wovon bis zu 5 % in den EU-Gewässern von VIIIc (POL/*08C.) gefangen werden dürfen. || 
 ||   || 
 || Art: || Seelachs Pollachius virens || Gebiet: || VII, VIII, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (POK/7/3411) || 
 || Belgien ||  7 ||   || Vorsorgliche TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 || Frankreich || 1 505 ||   || 
 || Irland ||  752 ||   || 
 || Vereinigtes Königreich ||  410 ||   || 
 || EU || 2 674 ||   || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC || 2 674 ||   || 
 ||   || 
 || Art: || Rochen Rajiformes || Gebiet: || IIa und IV (EU-Gewässer (SRX/2AC4-C) || 
 || Belgien ||  pm || (1) (2) (3) || Vorsorgliche TAC || 
 || Dänemark || pm || (1) (2) (3) || 
 || Deutschland ||  pm || (1) (2) (3) || 
 || Frankreich || pm || (1) (2) (3) || 
 || Niederlande ||  pm || (1) (2) (3) || 
 || Vereinigtes Königreich || pm || (1) (2) (3) || 
 || EU ||  pm || (1) (3) || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  pm || (3) || 
 || (1)        Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/2AC4-C), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/2AC4-C), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/2AC4-C), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/2AC4-C) und Atlantischem Sternrochen (Amblyraja radiata) (RJR2AC4-C) sind getrennt zu melden. (2)        Beifangquote. Diese Arten dürfen je Fangreise nicht mehr als 25 % (Lebendgewicht) des Gesamtfangs an Bord ausmachen. Dies gilt nur für Schiffe mit einer Länge von 15 m über alles. (3)        Gilt nicht für Glattrochen (Dipturus batis). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Art wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern. || pm 
 ||   || 
 || Art: || Rochen Rajiformes || Gebiet: || IIIa (EU-Gewässer) (SRX/03A-C.) || 
 || Dänemark ||  pm || (1) (2) || Vorsorgliche TAC || 
 || Schweden || pm || (1) (2) || 
 || EU ||  pm || (1) (2) || 
 ||   ||   ||   || 
 || TAC ||  pm || (2) || 
 || (1)        Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/2AC4-C), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/2AC4-C), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/2AC4-C), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/2AC4-C) und Atlantischem Sternrochen (Amblyraja radiata) (RJR2AC4-C) sind getrennt zu melden. (2)       Gilt nicht für Glattrochen (Dipturus batis). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Art wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern. || pm 
 ||   || 
 Art: || Rochen Rajiformes || Gebiet: || VIa, VIb, VIIa-c und VIIe-k (EU-Gewässer) (SRX/67AKXD) || 
 Belgien ||  pm || (1) (2) (3) || Vorsorgliche TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 Estland || pm || (1) (2) (3) || 
 Frankreich ||  pm || (1) (2) (3) || 
 Deutschland || pm || (1) (2) (3) || 
 Irland ||  pm || (1) (2) (3) || 
 Litauen || pm || (1) (2) (3) || 
 Niederlande ||  pm || (1) (2) (3) || 
 Portugal || pm || (1) (2) (3) || 
 Spanien ||  pm || (1) (2) (3) || 
 Vereinigtes Königreich || pm || (1) (2) (3) || 
 EU ||  pm || (1) (2) (3) || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  pm || (2) || 
 (1)        Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/67AKXD), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/67AKXD), Blondrochen (Raja brachyuran) (RJH/67AKXD), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/67AKXD), Kleinäugigem Rochen (Raja microocellata) (RJE/67AKXD), Sandrochen (Raja circularis) (RJI/67AKXD) und Chagrinrochen (Raja fullonica) (RJF/67AKXD) sind getrennt zu melden. (2)        Gilt nicht für Perlrochen (Raja undulata), Glattrochen (Dipturus batis), Schwarzbäuchigen Glattrochen (Raja (Dipturus) nidarosiensis) und Bandrochen (Raja alba). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern. (3)        Besondere Bedingungen: Davon dürfen bis zu 5 % im Gebiet VIId (EU-Gewässer) (SRX/*07D.) gefangen werden. || pm 
   || 
 Art: || Rochen Rajiformes || Gebiet: || VIId (EU-Gewässer) (SRX/07D.) || 
 Belgien ||  pm || (1) (2) (3) || Vorsorgliche TAC || 
 Frankreich || pm || (1) (2) (3) || 
 Niederlande ||  pm || (1) (2) (3) || 
 Vereinigtes Königreich || pm || (1) (2) (3) || 
 EU ||  pm || (1) (2) (3) || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  pm || (2) || 
 (1)        Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja naevus) (RJN/07D.), Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/07D.), Blondrochen (Raja brachyura) (RJH/07D.), Fleckrochen (Raja montagui) (RJM/07D.) und Atlantischem Sternrochen (Amblyraja radiata) (RJR/07D.) sind getrennt zu melden. (2)        Gilt nicht für Glattrochen (Dipturus batis) und Perlrochen (Raja undulata). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern. (3)        Besondere Bedingung: Davon dürfen bis zu 5 % in den Gebieten VIa, VIb, VIIa-c und VIIe-k (EU-Gewässer) (SRX/*67AKD) gefangen werden. || 
   || 
 Art: || Rochen Rajiformes || Gebiet: || VIII und IX (EU-Gewässer) (SRX/89-C.) || 
 Belgien ||  pm || (1) (2) || Vorsorgliche TAC || 
 Frankreich || pm || (1) (2) || 
 Portugal ||  pm || (1) (2) || 
 Spanien || pm || (1) (2) || 
 Vereinigtes Königreich ||  pm || (1) (2) || 
 EU || pm || (1) (2) || 
   ||  pm ||   || 
 TAC || pm || (2) || 
 (1)        Fänge von Kuckucksrochen (Leucoraja Naevus) (RJN/89-C.) und Nagelrochen (Raja clavata) (RJC/89-C) sind getrennt zu melden. (2)        Gilt nicht für Perlrochen (Raja Undulata), Glattrochen (Dipturus batis) und Bandrochen (Rostroraja Alba). Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. Die Fischer werden angehalten, Techniken und Ausrüstungen zu entwickeln und anzuwenden, die das rasche und sichere Aussetzen von Tieren dieser Art erleichtern. || 
   || 
 Art: || Gemeine Seezung Solea solea || Gebiet: || IIIa; EU-Gewässer der Teilgebiete 22-32 (SOL/3A/BCD) || 
 Dänemark ||  470 ||   || Analytische TAC || 
 Deutschland ||  27 || (1) || 
 Niederlande ||  45 || (1) || 
 Schweden ||  18 ||   || 
 EU ||  560 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  560 || (2) || 
 (1)         Auf diese Quote darf nur in den EU-Gewässern von Gebiet IIIa und Teilgebieten 22-32 gefischt werden. (2)         Besondere Bedingungen: Davon dürfen nicht mehr als 496 t im Gebiet IIIa gefangen werden. || 
   || 
 Art: || Gemeine Seezunge Solea solea || Gebiet: || VI; Vb (EU- und internationale Gewässer); XII und XIV (internationale Gewässer) (SOL/56-14) || 
 Irland ||  38 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Vereinigtes Königreich ||  10 ||   || 
 EU ||  48 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  48 ||   || 
   || 
 Art: || Gemeine Seezunge Solea solea || Gebiet: || VIIa (SOL/07A.) || 
 Belgien ||  31 ||   || Analytische TAC Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.   || 
 Frankreich ||  0 ||   || 
 Irland ||  7 ||   || 
 Niederlande ||  9 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  13 ||   || 
 EU ||  60 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  60 ||   || 
   || 
 Art: || Gemeine Seezunge Solea solea || Gebiet: || VIIb und VIIc (SOL/7BC.) 
 Frankreich ||  6 ||   || Vorsorgliche TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. 
 Irland ||  29 ||   
 EU ||  35 ||   
   ||   ||   
 TAC ||  35 ||   
 Art: || Gemeine Seezunge Solea solea || Gebiet: || VIId (SOL/07D.) 
 Belgien || 1 292 ||   || Analytische TAC 
 Frankreich || 2 585 ||   
 Vereinigtes Königreich ||  923 ||   
 EU || 4 800 ||   
   ||   ||   
 TAC || 4 800 ||   
 Art: || Gemeine Seezunge Solea solea || Gebiet: || VIIe (SOL/07E.) || 
 Belgien ||  32 || (1) || Analytische TAC || 
 Frankreich ||  337 || (1) || 
 Vereinigtes Königreich ||  525 || (1) || 
 EU ||  894 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  894 ||   || 
 (1)         Zusätzlich zu dieser Quote kann ein Mitgliedstaat gemäß den Bedingungen des Artikels 7 dieser Verordnung Schiffen, die an Versuchen vollständig dokumentierter Fischereien teilnehmen, einen zusätzlichen Anteil von bis zu 5 % der dem jeweiligen Mitgliedstaat zugeteilten Quote zuweisen || 
   || 
 Art: || Gemeine Seezunge Solea solea || Gebiet: || VIIf und VIIg (SOL/7FG.) || 
 Belgien ||  688 ||   || Analytische TAC || 
 Frankreich ||  69 ||   || 
 Irland ||  34 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  309 ||   || 
 EU || 1 100 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 1 100 ||   || 
   || 
 Art: || Gemeine Seezunge Solea solea || Gebiet: || VIIh, VIIj und VIIk (SOL/7HJK.) || 
 Belgien || 28 ||   || Analytische TAC Artikel 11 dieser Verordnung gilt. || 
 Frankreich ||  56 ||   || 
 Irland ||  153 ||   || 
 Niederlande || 45 ||   || 
 Vereinigtes Königreich ||  56 ||   || 
 EU ||  338 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 338 ||   || 
   || 
 Art: || Gemeine Seezunge Solea solea || Gebiet: || VIIIa und VIIIb (SOL/8AB.) || 
 Belgien ||  37 ||   || Analytische TAC || 
 Spanien ||  7 ||   || 
 Frankreich || 2 750 ||   || 
 Niederlande ||  206 ||   || 
 EU || 3 000 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 3 000 ||   || 
   || 
 Art: || Seezunge Solea spp. || Gebiet: || VIIIc, VIIId, VIIIe, IX und X; CECAF 34.1.1 (EU-Gewässer) (SOO/8CDE34) || 
 Spanien ||  323 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Portugal ||  535 ||   || 
 EU ||  858 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC ||  858 ||   || 
   || 
 Art: || Sprotte Sprattus sprattus || Gebiet: || VIId und VIIe (SPR/7DE.) || 
 Belgien ||  21 ||   || Vorsorgliche TAC || 
 Dänemark || 1 339 ||   || 
 Deutschland ||  21 ||   || 
 Frankreich ||  288 ||   || 
 Niederlande ||  288 ||   || 
 Vereinigtes Königreich || 2 163 ||   || 
 EU || 4 120 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 4 120 ||   || 
   || 
 Art: || Dornhai Squalus acanthias || Gebiet: || IIIa (EU-Gewässer) (DGS/03A-C.) || 
 Dänemark || pm ||   || Analytische TAC Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.   || 
 Schweden ||  pm ||   || 
 EU || pm ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || pm ||   || 
   || 
 Art: || Dornhai Squalus acanthias || Gebiet: || IIa und IV (EU-Gewässer) (DGS/2AC4-C) || 
 Belgien || pm || (1) || Analytische TAC Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht.     || 
 Dänemark ||  pm || (1) || 
 Deutschland || pm || (1) || 
 Frankreich ||  pm || (1) || 
 Niederlande || pm || (1) || 
 Schweden ||  pm || (1) || 
 Vereinigtes Königreich || pm || (1) || 
 EU ||  pm || (1) || 
   ||   ||   || 
 TAC || pm || (1) || 
 (1)       Fänge mit Langleinen von Hundshai (Galeorhinus galeus), Schokoladenhai (Dalatias licha), Schnabeldornhai (Deania calcea), Blattschuppigem Schlingerhai (Centrophorus squamosus), Großem schwarzem Dornhai (Etmopterus princeps), Glattem schwarzem Dornhai (Etmopterus pusillus), Portugiesenhai (Centroscymnus coelolepis) und Dornhai (Squalus acanthias) sind eingeschlossen. Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt || 
   || 
 Art: || Dornhai Squalus acanthias || Gebiet: || I, V, VI, VII, VIII, XII und XIV (EU- und internationale Gewässer) (DGS/15X14) || 
 Belgien || pm || (1) || Analytische TAC Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. Artikel 11 dieser Verordnung gilt.. || 
 Deutschland ||  pm || (1) || 
 Spanien || pm || (1) || 
 Frankreich ||  pm || (1) || 
 Irland || pm || (1) || 
 Niederlande ||  pm || (1) || 
 Portugal || pm || (1) || 
 Vereinigtes Königreich ||  pm || (1) || 
 EU || pm || (1) || 
   ||   ||   || 
 TAC || pm || (1) || 
 (1)        Fänge mit Langleinen von Hundshai (Galeorhinus galeus), Schokoladenhai (Dalatias licha), Schnabeldornhai (Deania calcea), Blattschuppigem Schlingerhai (Centrophorus squamosus), Großem schwarzem Dornhai (Etmopterus princeps), Glattem schwarzem Dornhai (Etmopterus pusillus), Portugiesenhai (Centroscymnus coelolepis) und Dornhai (Squalus acanthias) sind eingeschlossen. Ungewollt gefangenen Exemplaren dieser Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische werden umgehend freigesetzt. || 
   || 
 Art: || Bastardmakrele Trachurus spp. || Gebiet: || VIIIc (JAX/08C.) || 
 Spanien || pm || (1) (2) || Analytische TAC || 
 Frankreich ||  pm || (1) || 
 Portugal || pm || (1) (2)   || 
 EU || pm ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || pm ||   || 
 (1)        Hiervon dürfen unbeschadet Artikel 19 der Verordnung (EG) Nr. 850/98[18] nur maximal 5 % Bastardmakrelen eine Größe von 12 bis 14 cm aufweisen. Zur Kontrolle dieser Menge wird das Anlandegewicht mit dem Koeffizienten 1,20 (Umrechnungsfaktor) multipliziert. (2)        Besondere Bedingung: Bis zu 5 % dieser Quote dürfen auf das Gebiet IX übertragen werden (JAX/*09.). || 
   || 
 Art: || Bastardmakrele Trachurus spp. || Gebiet: || IX (JAX/09.) || 
 Spanien || 7 762 || (1) (2) || Vorsorgliche TAC || 
 Portugal || 22 238 || (1) (2) || 
 EU || 30 000 ||   || 
   ||   ||   || 
 TAC || 30 000 ||   || 
 (1)        Hiervon dürfen unbeschadet Artikel 19 der Verordnung (EG) Nr. 850/98 nur maximal 5 % Bastardmakrelen eine Größe von 12 bis 14 cm aufweisen. Zur Kontrolle dieser Menge wird das Anlandegewicht mit dem Koeffizienten 1,20 (Umrechnungsfaktor) multipliziert. (2)        Bis zu 5 % dieser Quote dürfen auf das Gebiet VIIIc übertragen werden (JAX/*08C). || 
   || 
 Art: || Bastardmakrele Trachurus spp. || Gebiet: || X; CECAF (EU-Gewässer) (1) (JAX/X34PRT) || 
 Portugal || Noch nicht festgelegt || (2) (3) || Vorsorgliche TAC || 
 EU || Noch nicht festgelegt || (4) || 
   ||   ||   || 
 TAC || Noch nicht festgelegt || (4) || 
 (1)         Gewässer um die Azoren. (2)         Hiervon dürfen unbeschadet Artikel 19 der Verordnung (EG) Nr. 850/98 nur maximal 5 % Bastardmakrelen eine Größe von 12 bis 14 cm aufweisen. Zur Kontrolle dieser Menge wird das Anlandegewicht mit dem Koeffizienten 1,20 (Umrechnungsfaktor) multipliziert. (3)         Artikel 6 dieser Verordnung gilt. (4)         Dieselbe Menge wie nach Fußnote 3. || 
   || 
 Art: || Bastardmakrele Trachurus spp. || Gebiet: || CECAF (EU-Gewässer)(1) (JAX/341PRT) || 
 Portugal || Noch nicht festgelegt || (2) (3) || Vorsorgliche TAC || 
 EU || Noch nicht festgelegt || (4) || 
   ||   ||   || 
 TAC || Noch nicht festgelegt || (4) || 
 (1)         Gewässer um Madeira. (2)         Hiervon dürfen unbeschadet Artikel 19 der Verordnung (EG) Nr. 850/98 nur maximal 5 % Bastardmakrelen eine Größe von 12 bis 14 cm aufweisen. Zur Kontrolle dieser Menge wird das Anlandegewicht mit dem Koeffizienten 1,20 (Umrechnungsfaktor) multipliziert. (3)         Artikel 6 dieser Verordnung gilt. (4)         Dieselbe Menge wie nach Fußnote 3. || 
   || 
 Art: || Bastardmakrele Trachurus spp. || Gebiet: || CECAF (EU-Gewässer)(1) (JAX/341SPN) || 
 Spanien || Noch nicht festgelegt || (2) || Precautionary TAC || 
 EU || Noch nicht festgelegt || (3) || 
   ||   ||   || 
 TAC || Noch nicht festgelegt || (3) || 
 (1)         Gewässer um die Kanarischen Inseln. (2)         Artikel 6 dieser Verordnung gilt. (3)         Dieselbe Menge wie nach Fußnote 2. || 
ANHANG IIA
            ZULÄSSIGER FISCHEREIAUFWAND
IM RAHMEN DER BEWIRTSCHAFTUNG
DER KABELJAUBESTÄNDE IM KATTEGAT,
IN DEN ICES-GEBIETEN VIa UND VIIa SOWIE DEN EU-GEWÄSSERN VON ICES-GEBIET Vb
1.           ANWENDUNGSBEREICH
1.1.        Dieser Anhang gilt für EU-Schiffe,
die eines der unter Nummer 1 von Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008
genannten Fanggeräte mitführen oder einsetzen und sich in einem der unter
Nummer 2 desselben Anhangs genannten geografischen Gebiete aufhalten.
1.2.        Dieser Anhang gilt nicht für Schiffe
mit einer Gesamtlänge von weniger als 10 Metern über alles. Diese Schiffe
brauchen keine Fanggenehmigungen gemäß Artikel 7 der Verordnung (EG) Nr.
1224/2009. Mithilfe geeigneter Stichprobenverfahren schätzen die betreffenden
Mitgliedstaaten den Fischereiaufwand dieser Schiffe nach den Aufwandsgruppen,
zu denen die Schiffe gehören. Im Jahr 2013 holt die Kommission
wissenschaftliche Gutachten ein, um die Entwicklung des Fischereiaufwands
dieser Schiffe zu bewerten, damit diese künftig in die Aufwandsregelung
einbezogen werden können.
2.           REGULIERTES FANGGERÄT UND
GEOGRAFISCHE GEBIETE
Dieser Anhang gilt für die Fanggerätegruppen gemäß
Nummer 1 von Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 und für die Gruppen von
geografischen Gebieten gemäß Nummer 2 Buchstaben a, c und d desselben Anhangs.
3.           GENEHMIGUNGEN
Ein Mitgliedstaat, dem dies für die nachhaltige
Umsetzung dieser Aufwandsregelung angezeigt erscheint, erteilt Schiffen unter
seiner Flagge, für die bisher keine Fangtätigkeit dieser Art nachgewiesen
werden kann, keine Genehmigung für Fangtätigkeiten mit reguliertem Fanggerät in
den Gebieten, für die der vorliegende Anhang gilt, es sei denn, er stellt
sicher, dass in den betreffenden Gebieten gleichwertige Kapazitäten, gemessen
in Kilowatt, vom Fischfang abgezogen werden.
4.           HÖCHSTZULÄSSIGER FISCHEREIAUFWAND
4.1.        Der höchstzulässige Fischereiaufwand
gemäß Artikel 12 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 für den
Bewirtschaftungszeitraum 2013, d. h. vom 1. Februar 2013 bis zum 31. Januar
2014, ist, aufgeschlüsselt nach Aufwandsgruppen und Mitgliedstaaten, in Anlage
1 dieses Anhangs festgelegt.
4.2.        Der jährliche höchstzulässige
Fischereiaufwand gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1954/2003[19] berührt nicht den in diesem
Anhang festgelegten höchstzulässigen Fischereiaufwand.
5.           VERWALTUNG
5.1.        Die Mitgliedstaaten steuern den
höchstzulässigen Fischereiaufwand im Einklang mit Artikel 4 und den Artikeln 13
bis 17 der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 sowie den Artikeln 26 bis 35 der
Verordnung (EG) Nr. 1224/2009.
5.2.        Ein Mitgliedstaat kann für die
Zuteilung des gesamten oder eines Teils des höchstzulässigen Fischereiaufwands
an einzelne Schiffe oder Gruppen von Schiffen Bewirtschaftungszeiträume
festlegen. In diesem Fall wird die Anzahl Tage oder Stunden, an denen sich ein
Fischereifahrzeug während eines Bewirtschaftungszeitraums im Gebiet aufhalten
darf, von dem betreffenden Mitgliedstaat nach eigenem Ermessen festgelegt.
Innerhalb der einzelnen Bewirtschaftungszeiträume kann der betreffende
Mitgliedstaat den Aufwand zwischen einzelnen Schiffen oder Schiffsgruppen neu
aufteilen.
5.3.        Legt ein Mitgliedstaat die Zeit, die
sich Schiffe unter seiner Flagge innerhalb eines Gebiets aufhalten dürfen, in
Stunden fest, so berechnet er weiterhin die Inanspruchnahme von Tagen gemäß
Nummer 5.1. Der betreffende Mitgliedstaat weist der Kommission auf Verlangen
nach, welche Vorsorgemaßnahmen er getroffen hat, um eine übermäßige
Inanspruchnahme von Fischereiaufwand im Gebiet durch ein Schiff zu verhindern,
das seine Aufenthalte im Gebiet vor Ablauf eines 24-Stunden-Zeitraums beendet.
6.           FICHEREIAUFWANDSBERICHT
Artikel 28 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009
gilt für Schiffe, die unter diesen Anhang fallen. Für die
Kabeljaubewirtschaftung ist unter dem in diesem Artikel genannten geografischen
Gebiet jedes der unter Nummer 2 dieses Anhangs genannten Gruppen von
geografischen Gebieten zu verstehen.
7.           ÜBERMITTLUNG DER EINSCHLÄGIGEN DATEN
In Übereinstimmung mit den Artikeln 33 und 34 der
Verordnung (EG) Nr. 1224/2009 übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission
die Daten zu dem Fischereiaufwand, den ihre Schiffe betrieben haben. Diese
Daten werden über das Fischereidatenaustauschsystem oder ein anderes von der
Kommission eingesetztes künftiges Datenerhebungssystem übermittelt.
Anhang IIA – Anlage 1
Höchstzulässiger Fischereiaufwand in
Kilowatt-Tagen
 Geografisches Gebiet: || Reguliertes Fanggerät || DK || DE || SE 
 (a) Kattegat || TR1 || pm || pm || pm 
 TR2 || pm || pm || pm 
 TR3 || pm || pm || pm 
 BT1 || pm || pm || pm 
 BT2 || pm || pm || pm 
 GN || pm || pm || pm 
 GT || pm || pm || pm 
 LL || pm || pm || pm 
 Geografisches Gebiet || Reguliertes Fanggerät || BE || FR || IE || NL || UK 
 (c) ICES-Bereich VIIa || TR1 || pm || pm || pm || pm || pm 
 TR2 || pm || pm || pm || pm || pm 
 TR3 || pm || pm || pm || pm || pm 
 BT1 || pm || pm || pm || pm || pm 
 BT2 || pm || pm || pm || pm || pm 
 GN || pm || pm || pm || pm || pm 
 GT || pm || pm || pm || pm || pm 
 LL || pm || pm || pm || pm || pm 
 Geografisches Gebiet || Reguliertes Fanggerät || BE || DE || ES || FR || IE || UK 
 (d) ICES-Gebiet VIa und EU-Gewässer von ICES-Gebiet Vb || TR1 || pm || pm || pm || pm || pm || pm 
 TR2 || pm || pm || pm || pm || pm || pm 
 TR3 || pm || pm || pm || pm || pm || pm 
 BT1 || pm || pm || pm || pm || pm || pm 
 BT2 || pm || pm || pm || pm || pm || pm 
 GN || pm || pm || pm || pm || pm || pm 
 GT || pm || pm || pm || pm || pm || pm 
 LL || pm || pm || pm || pm || pm || pm 
ANHANG IIB
            FISCHEREIAUFWAND IM RAHMEN
DER WIEDERAUFFÜLLUNG
BESTIMMTER BESTÄNDE VON SÜDLICHEM SEEHECHT
UND KAISERGRANAT
IN DEN ICES-GEBIETEN VIIIc UND IXa MIT AUSNAHME DES GOLFS VON CADIZ
KAPITEL I
ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
1.           ANWENDUNGSBEREICH
Die Bestimmungen dieses Anhangs gelten für
EU-Schiffe mit einer Länge über alles ab 10 Metern, die Schleppnetze,
Snurrewaden oder ähnliche Netze mit einer Maschenöffnung von 32 mm oder mehr
und Kiemennetze mit einer Maschenöffnung von 60 mm oder mehr oder
Grundlangleinen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 2166/2005 mitführen oder
einsetzen und sich in den ICES-Gebieten VIIIc und IXa mit Ausnahme des Golfs
von Cadiz aufhalten.
2.           BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
Für die Zwecke dieses Anhangs gilt Folgendes:
(a)     „Fanggerätgruppe ist die Gruppe bestehend
aus folgenden Fanggerätkategorien:
(i)      Schleppnetze, Snurrewaden und ähnliche
Fanggeräte mit einer Maschenöffnung von 32 mm oder mehr und
(ii)      Kiemennetze mit einer Maschenöffnung
von 60 mm oder mehr und Grundlangleinen; 
(b)     „reguliertes Fanggerät“ ist jede
Kategorie von Fanggerät innerhalb der Fanggerätgruppe;
(c)     „Gebiet“ sind die ICES-Gebiete VIIIc und
IXa mit Ausnahme des Golfs von Cadiz;
(d)     "Bewirtschaftungszeitraum 2013"
ist der Zeitraum vom 1. Februar 2013 bis zum 31. Januar 2014;
(e)     "besondere Bedingungen" sind
die besonderen Bedingungen gemäß Nummer 6.1.
3.           EINSCHRÄNKUNG DER FANGTÄTIGKEIT
Unbeschadet des Artikels 29 der Verordnung (EG)
Nr. 1224/2009 trägt jeder Mitgliedstaat dafür Sorge, dass EU-Schiffe unter
seiner Flagge, die reguliertes Fanggerät an Bord mitführen, höchstens die in
Kapitel III dieses Anhangs angegebene Anzahl von Tagen innerhalb des Gebiets
verbringen.
KAPITEL II
GENEHMIGUNGEN
4.           ZUGELASSENE
SCHIFFE 
4.1.        Ein
Mitgliedstaat erteilt für das Gebiet Schiffen unter seiner Flagge, für die in
den Jahren 2002 bis 2012 — unter Ausschluss der Fangtätigkeit aufgrund der
Übertragung von Tagen zwischen Schiffen — keine Fangtätigkeit in diesem Gebiet
nachgewiesen werden kann, keine Genehmigung für Fangtätigkeiten mit reguliertem
Fanggerät, es sei denn, es wird sichergestellt, dass in diesem Gebiet
gleichwertige Kapazitäten, gemessen in Kilowatt, vom Fischfang abgezogen
werden.
4.2.        Ein Schiff unter der Flagge eines
Mitgliedstaats, der im Gebiet nicht über Quoten verfügt, darf im Gebiet nicht
mit reguliertem Fanggerät fischen, es sei denn, dem Schiff wurden gemäß Artikel
20 Absatz 5 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 Fangmöglichkeiten und gemäß
Nummer 11 oder 12 dieses Anhangs Tage auf See übertragen. 
KAPITEL III
ZAHL DER EU-SCHIFFEN ZUGEWIESENEN TAGE IM GEBIET
5.           HÖCHSTANZAHL
TAGE
5.1.        Tabelle I enthält die Höchstanzahl
Tage auf See, an denen ein Mitgliedstaat im Bewirtschaftungszeitraum 2013 einem
Fischereifahrzeug unter seiner Flagge, das reguliertes Fanggerät an Bord führt,
den Aufenthalt im Gebiet gestatten darf.
5.2.        Kann ein Schiff nachweisen, dass
seine Seehechtfänge weniger als 4 % des Lebendgewichts der auf einer Fangreise
insgesamt getätigten Fänge ausmachen, so kann der Flaggenmitgliedstaat dieses
Schiffes davon absehen, die für die betreffende Fangreise aufgewendeten Tage
auf See auf die Höchstanzahl Tage auf See gemäß Tabelle I anzurechnen.
6.           SONDERBEDINGUNGEN FÜR DIE
FESTSETZUNG DER HÖCHSTANZAHL TAGE
6.1.        Bei der Festsetzung der Höchstanzahl
Tage auf See, an denen ein Mitgliedstaat einem EU-Schiff unter seiner Flagge
den Aufenthalt im Gebiet gestatten darf, finden die folgenden besonderen
Bedingungen im Einklang mit Tabelle I Anwendung:
(a)     Das betreffende Schiff hat im Jahr 2010
oder 2011 insgesamt weniger als 5 Tonnen Seehecht (in Lebendgewicht)
angelandet, und
(b)     das betreffende Schiff hat im Jahr 2010
oder 2011 insgesamt weniger als 2,5 Tonnen Kaisergranat (in Lebendgewicht)
angelandet.
6.2.        Wird einem Schiff eine unbegrenzte Zahl
von Tagen zugeteilt, weil die besonderen Bedingungen erfüllt sind, so darf
dieses Schiff im Bewirtschaftungszeitraum 2013 nicht mehr als 5 Tonnen
Lebendgewicht Seehecht und insgesamt nicht mehr als 2,5 Tonnen Lebendgewicht
Kaisergranat anlanden.
6.3.        Erfüllt ein Schiff eine dieser
Bedingungen nicht, so verliert es mit sofortiger Wirkung seinen Anspruch auf
die zusätzlichen Tage, die an die Einhaltung der Sonderbedingung geknüpft sind.
6.4.        Die
besonderen Bedingungen gemäß Nummer 6.1 können von einem Schiff auf ein oder
mehr Ersatzschiffe in derselben Flotte übertragen werden, sofern das
Ersatzschiff ähnliches Fanggerät einsetzt und in keinem Jahr seit Aufnahme
seiner Fangtätigkeit mehr Seehecht oder Kaisergranat als unter Nummer 6.1
angegeben angelandet hat.
 || Tabelle I 
 || Höchstanzahl Tage im Gebiet pro Jahr nach Fanggeräten 
 || Besondere Bedingung || Reguliertes Fanggerät || Höchstanzahl Tage 
 ||   || Grundschleppnetze, Snurrewaden und ähnliche Fanggeräte mit einer Maschenöffnung von ≥ 32 mm, Kiemennetze mit einer Maschenöffnung von ≥ 60 mm und Grundlangleinen || ES || pm 
   ||   || FR || pm || 
   ||   || PT || pm || 
 || 6.1(a) und 6.1(b) || Grundschleppnetze, Snurrewaden und ähnliche Fanggeräte mit einer Maschenöffnung von ≥ 32 mm, Kiemennetze mit einer Maschenöffnung von ≥ 60 mm und Grundlangleinen || Unbegrenzt 
7.           KILOWATT-TAGE-REGELUNG
7.1.        Die Mitgliedstaaten können ihre
Aufwandszuteilungen über eine Kilowatt-Tage-Regelung verwalten. Nach dieser
Regelung dürfen sie jedem von den regulierten Fanggeräten und besonderen
Bedingungen gemäß Tabelle I betroffenen Schiffen gestatten, sich im Gebiet
während einer Höchstanzahl von Tagen aufzuhalten, die von der in dieser Tabelle
vorgesehenen Höchstanzahl abweicht, vorausgesetzt, die Gesamtzahl an
Kilowatt-Tagen für reguliertes Fanggerät und für die besonderen Bedingungen
wird nicht überschritten.
7.2.        Diese Gesamtzahl an Kilowatt-Tagen
ist die Summe der einzelnen Aufwandszuteilungen aller Schiffe unter der Flagge
des Mitgliedstaats, die für reguliertes Fanggerät zugelassen sind und
gegebenenfalls die besonderen Bedingungen erfüllen. Zur Berechnung der
einzelnen Aufwandszuteilungen in Kilowatt-Tagen wird die Maschinenleistung
jedes Schiffs mit der Anzahl Tage auf See multipliziert, die es nach Tabelle I
ohne Anwendung von Nummer 7.1. erhalten würde. Ist die Zahl der Tage nach
Tabelle I unbegrenzt, beträgt sie für die Zwecke der Berechnung für das
betreffende Schiff 360.
7.3.        Ein Mitgliedstaat, der von der unter
Nummer 7.1 genannten Regelung Gebrauch machen will, richtet einen
entsprechenden Antrag an die Kommission zusammen mit elektronischen Meldungen,
die für das regulierte Fanggerät und die besonderen Bedingungen gemäß Tabelle I
die Einzelheiten der Berechnung auf folgender Grundlage enthalten:
(a)     Liste der zum Fischfang zugelassenen
Schiffe unter Angabe ihrer Nummer im Fischereiflottenregister der EU
(CFR-Nummer) und ihrer Maschinenleistung;
(b)     Fangaufzeichnungen
dieser Schiffe für die Jahre 2010 und 2011, aus denen die Fangzusammensetzung
gemäß den besonderen Bedingungen unter Nummer 6.1 Buchstabe a oder b
hervorgeht, wenn die Schiffe für diese Sonderbedingungen in Betracht kommen;
(c)     Anzahl der Tage auf See, an denen jedes
Schiff nach Tabelle I ursprünglich hätte fischen dürfen, und Anzahl der Tage
auf See, auf die das Schiff nach Anwendung von Nummer 7.1 Anspruch hätte.
7.4.        Auf der Grundlage dieses Antrags
bewertet die Kommission, ob die Bedingungen nach Nummer 7 erfüllt sind, und
kann dann gegebenenfalls dem Mitgliedstaat gestatten, von der unter Nummer 7.1
genannten Regelung Gebrauch zu machen.
8.           ZUWEISUNG ZUSÄTZLICHER TAGE BEI
ENDGÜLTIGER EINSTELLUNG DER FANGTÄTIGKEIT
8.1.        Bei endgültiger Einstellung der
Fangtätigkeit zwischen dem 1. Februar 2012 und dem 31. Januar 2013
gemäß Artikel 23 der Verordnung (EG) Nr. 1198/2006[20] oder gemäß der Verordnung (EG)
Nr. 744/2008[21]
kann die Kommission einem Mitgliedstaat eine zusätzliche Anzahl von Tagen
zuweisen, an denen sich Schiffe unter seiner Flagge mit reguliertem Fanggerät
an Bord im Gebiet aufhalten dürfen. Bei endgültiger Einstellung der
Fangtätigkeit aus anderen Gründen kann die Kommission von Fall zu Fall über den
Antrag eines Mitgliedstaats entscheiden, den dieser schriftlich und ausreichend
begründet einreicht. In diesem schriftlichen Antrag wird jedes betroffene
Schiff ausgewiesen und bestätigt, dass keines dieser Schiffe je wieder
Fangtätigkeiten aufnehmen wird.
8.2.        Der im Jahr 2003 verzeichnete, in
Kilowatt-Tagen ausgedrückte Fischereiaufwand der stillgelegten Schiffe, die das
regulierte Fanggerät verwendet haben, wird durch den Fischereiaufwand aller
Schiffe, die dieses Fanggerät im selben Jahr verwendet haben, geteilt. Zur
Berechnung der Anzahl zusätzlicher Tage auf See wird der so ermittelte Quotient
dann mit der Zahl der Tage multipliziert, die nach Tabelle I zugewiesen worden
wären. Ergibt diese Berechnung nur Teile von Tagen, so wird auf ganze Tage auf-
oder abgerundet, je nachdem, ob sich mehr oder weniger als ein halber Tag
ergibt.
8.3.        Die Nummern 8.1. und 8.2. gelten
nicht, wenn ein Schiff gemäß Nummer 3 oder Nummer 6.4. ersetzt wurde oder
wenn die Stilllegung bereits früher zur Gewährung zusätzlicher Seetage geltend
gemacht wurde.
8.4.        Ein
Mitgliedstaat, der von Nummer 8.1. Gebrauch machen will, richtet spätestens bis
zum 15. Juni 2013 einen entsprechenden Antrag an die Kommission zusammen mit
elektronischen Meldungen, die für die Fanggerätgruppe und die besonderen
Bedingungen gemäß Tabelle I die Einzelheiten der Berechnung auf folgender
Grundlage enthalten:
(a)     Liste der stillgelegten Schiffe unter
Angabe ihrer Nummer im Fischereiflottenregister der EU (CFR-Nummer) und ihrer
Maschinenleistung;
(b)     von diesen Schiffen 2003 ausgeübte
Fangtätigkeiten, berechnet in Tagen auf See entsprechend der Fanggerätgruppe
und gegebenenfalls der besonderen Bedingungen.
8.5.        Auf der Grundlage eines solchen
Antrags eines Mitgliedstaats kann die Kommission dem betreffenden Mitgliedstaat
eine über die Zahl von Tagen gemäß Nummer 5.1. hinausgehende zusätzliche Anzahl
von Tagen mittels Durchführungsrechtsakten zuweisen. Diese
Durchführungsrechtsakte werden nach dem in Artikel 14 Absatz 2
genannten Prüfverfahren erlassen.
8.6.        Der Mitgliedstaat kann diese
zusätzlichen Tage auf See im Bewirtschaftungszeitraum 2013 auf alle oder einige
der in der Flotte verbliebenen Schiffe umverteilen, die das regulierte
Fanggerät einsetzen. Die Zuweisung zusätzlicher Tage von einem stillgelegten
Schiff, auf das eine der in Nummer 6.1. Buchstabe a oder b genannten
Sonderbedingungen zutraf, auf ein Schiff, das weiterhin aktiv ist und diese
Sonderbedingung nicht erfüllt, ist nicht zulässig.
8.7.        Weist die Kommission im
Bewirtschaftungszeitraum 2013 aufgrund der endgültigen Einstellung von
Fangtätigkeiten zusätzliche Tage auf See zu, so wird die Höchstanzahl Tage im
Gebiet pro Mitgliedstaat und Fanggerät, die in Tabelle I aufgeführt ist, für
den Bewirtschaftungszeitraum 2014 entsprechend berichtigt.
9.           ZUWEISUNG ZUSÄTZLICHER TAGE BEI
VERSTÄRKTEM
EINSATZ VON BEOBACHTERN
9.1.        Die Kommission kann einem
Mitgliedstaat im Zusammenhang mit einem in Zusammenarbeit zwischen
Wissenschaftlern und der Fischwirtschaft durchgeführten verstärkten
Beobachterprogramm drei zusätzliche Tage zuweisen, an denen sich die Schiffe
mit reguliertem Fanggerät an Bord im Gebiet aufhalten dürfen. Ein solches
Programm ist gezielt auf die Erfassung von Daten über Rückwürfe und über die
Zusammensetzung der Fänge ausgerichtet und geht über die Vorschriften zur
Datenerhebung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 199/2008[22] und ihre
Durchführungsbestimmungen für nationale Programme hinaus.
9.2.        Die Beobachter müssen vom Eigner, vom
Schiffskapitän und von den Mitgliedern der Besatzung unabhängig sein.
9.3.        Ein
Mitgliedstaat, der von den Zuweisungen nach Nummer 9.1. Gebrauch machen will,
legt der Kommission eine Beschreibung seines verstärkten Beobachterprogramms
zur Genehmigung vor.
9.4.        Auf der Grundlage dieser Beschreibung
kann die Kommission nach Anhörung des STECF mittels Durchführungsrechtsakten
dem betreffenden Mitgliedstaat eine zusätzliche Anzahl von Tagen zuweisen, die
über die Zahl von Tagen gemäß Nummer 5.1. für den betreffenden Mitgliedstaat
sowie für die Schiffe, das Gebiet und die Fanggerätgruppe, für die das
verstärkten Beobachterprogramm gilt, hinausgeht. Diese Durchführungsrechtsakte
werden nach dem in Artikel 14 Absatz 2 genannten Prüfverfahren
erlassen.
9.5.        Wurde ein solches von einem
Mitgliedstaat vorgelegtes verstärktes Beobachterprogramm bereits zu einem
früheren Zeitpunkt von der Kommission genehmigt, und will der betreffende
Mitgliedstaat es unverändert weiter durchführen, so teilt er der Kommission
vier Wochen vor Beginn des Zeitraums, für den das Programm gilt, mit, dass er
dieses Programm fortsetzt.
KAPITEL IV
VERWALTUNG
10.         ALLGEMEINE VERPFLICHTUNG
Die Mitgliedstaaten steuern den höchstzulässigen
Fischereiaufwand im Einklang mit Artikel 8 der Verordnung (EG) Nr. 2166/2005
und den Artikeln 26 bis 35 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009.
11.         BEWIRTSCHAFTUNGSZEITRÄUME
11.1.      Die Mitgliedstaaten können die Tage im
Gebiet nach Tabelle I in Bewirtschaftungszeiträume von einem oder mehreren
Kalendermonaten aufteilen.
11.2.      Die Zahl der Tage oder Stunden, in
denen sich ein Fischereifahrzeug während eines Bewirtschaftungszeitraums im
Gebiet aufhalten darf, wird von den betreffenden Mitgliedstaaten nach Ermessen
festgelegt.
11.3.      Legt ein Mitgliedstaat die Zeit, die
sich Schiffe unter seiner Flagge innerhalb des Gebiets aufhalten dürfen, in
Stunden fest, so misst der Mitgliedstaat weiterhin die Inanspruchnahme von
Tagen gemäß Nummer 10. Der Mitgliedstaat weist der Kommission auf Verlangen
nach, welche Vorsorgemaßnahmen er getroffen hat, um eine übermäßige
Inanspruchnahme von Fischereiaufwand im Gebiet durch ein Schiff zu verhindern,
das seine Aufenthalte im Gebiet vor Ablauf eines 24-Stunden-Zeitraums beendet.
KAPITEL V
TAUSCH VON AUFWANDSZUTEILUNGEN
12.         ÜBERTRAGUNG VON TAGEN ZWISCHEN
SCHIFFEN UNTER DER FLAGGE DESSELBEN MITGLIEDSTAATS
12.1.      Ein Mitgliedstaat kann den
Fischereifahrzeugen unter seiner Flagge gestatten, ihnen zustehende Tage
innerhalb des Gebiets auf ein anderes Schiff unter seiner Flagge zu übertragen,
sofern das Produkt aus übertragenen Tagen und Maschinenleistung in Kilowatt
(Kilowatt-Tage) des Schiffes, das die Tage erhält, geringer ist als oder gleich
wie das Produkt aus übertragenen Tagen und Maschinenleistung des Schiffes, das
die Tage abgibt. Die Maschinenleistung in Kilowatt ist die Leistung, die für
jedes Schiff im Fischereiflottenregister der EU angegeben ist.
12.2.      Die Gesamtzahl der nach Nummer 12.1.
übertragenen Tage im Gebiet, multipliziert mit der Maschinenleistung in
Kilowatt des Schiffes, das die Tage abgibt, darf nicht höher ausfallen als die
durchschnittliche Anzahl Tage, die das abgebende Schiff laut Fischereilogbuch
in den Jahren 2010 und 2011 im Gebiet verbracht hat, multipliziert mit der
Maschinenleistung des betreffenden Schiffes in Kilowatt.
12.3.      Die Übertragung von Tagen gemäß Nummer
12.1. ist zwischen Schiffen zulässig, die im selben Bewirtschaftungszeitraum
reguliertes Fanggerät einsetzen.
12.4.      Die Übertragung von Tagen ist nur
zwischen Schiffen zulässig, die über eine Zuteilung von Fangtagen ohne
Sonderbedingungen verfügen.
12.5.      Die Mitgliedstaaten übermitteln auf
Verlangen der Kommission Angaben über durchgeführte Übertragungen. Die
Tabellenformate für die Sammlung und Übermittlung dieser Angaben können von der
Kommission mittels Durchführungsrechtsakten festgelegt werden. Diese
Durchführungsrechtsakte werden nach dem in Artikel 14 Absatz 2
genannten Prüfverfahren erlassen.
13.         ÜBERTRAGUNG VON TAGEN ZWISCHEN
SCHIFFEN UNTER FLAGGEN VERSCHIEDENER MITGLIEDSTAATEN
Die Mitgliedstaaten können Fischereifahrzeugen
unter ihrer Flagge gestatten, ihnen zustehende Tage innerhalb des Gebiets
während desselben Bewirtschaftungszeitraums und im selben Gebiet auf Schiffe
unter ihrer Flagge zu übertragen, sofern die Bestimmungen der Nummern 4.1.,
4.2. und 12 entsprechend eingehalten werden. Wollen Mitgliedstaaten einer
solchen Übertragung zustimmen, so teilen sie der Kommission vor der Übertragung
deren Einzelheiten einschließlich Anzahl der zu übertragenden Tage,
Fischereiaufwand und gegebenenfalls die betreffenden Quoten mit.
KAPITEL VI
BERICHTERSTATTUNGSPFLICHTEN
14.         FICHEREIAUFWANDSBERICHT
Artikel 28 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009
gilt für Schiffe, die unter diesen Anhang fallen. Als geografisches Gebiet im
Sinne des genannten Artikels gilt das unter Nummer 2 dieses Anhangs definierte
Gebiet.
15.         ERHEBUNG EINSCHLÄGIGER DATEN
Auf der Grundlage der Informationen, die zur
Verwaltung der Fangtage herangezogen werden, die in dem in diesem Anhang
genannten Gebiet verbracht werden, stellen die Mitgliedstaaten jedes Quartal
die Daten zum gesamten Fischereiaufwand der Schiffe, die im Gebiet mit
gezogenem und stationärem Fanggerät fischen, sowie zum Fischereiaufwand von
Schiffen, die im Gebiet mit anderen Fanggeräten fischen, und zur
Maschinenleistung dieser Schiffe in Kilowatt-Tagen zusammen.
16.         ÜBERMITTLUNG DER EINSCHLÄGIGEN DATEN
Auf Anfrage der Kommission übermitteln ihr die
Mitgliedstaaten eine Übersicht der unter Nummer 15 genannten Daten im Format
der Tabellen II und III an die E-Mail-Adresse, die die Kommission den
Mitgliedstaaten nennt. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission auf
Verlangen detaillierte Angaben zum zugewiesenen und zum genutzten
Fischereiaufwand für die gesamten Bewirtschaftungszeiträume 2012 und 2013 oder
Teile dieser Zeiträume im Format der Tabellen IV und V.
 || Tabelle II || 
 || Meldeformat für Angaben zu den kW-Tagen nach Jahren || 
 || Mitgliedstaat || Fanggerät || Jahr || Kumulierte Aufwandsmeldung || 
 || (1) || (2) || (3) || (4) || 
 Tabelle III ||   || 
 Datenformat für Angaben zu den kW-Tagen nach Jahren ||   || 
 Feldbezeichnung || Maximale Anzahl Zeichen/ Ziffern || Ausrichtung[23] L(inks)/R(echts) || Definition und Anmerkungen ||   || 
 (1) Mitgliedstaat || 3 ||   || Mitgliedstaat (Alpha-3- ISO-Code), in dem das Schiff registriert ist ||   || 
 (2) Fanggerät || 2 ||   || Eine der folgenden Fanggerätarten: TR = Schleppnetze, Snurrewaden und ähnliche Netze ≥ 32 mm GN = Kiemennetze ≥ 60 mm LL = Langleinen ||   || 
 (3) Jahr || 4 ||   || entweder 2006 oder 2007 oder 2008 oder 2009 oder 2010 oder 2011 oder 2012 oder 2013 ||   || 
 (4) Kumulierte Aufwandsmeldung || 7 || R || Kumulierter Fischereiaufwand, ausgedrückt in Kilowatt-Tagen vom 1. Januar bis zum 31. Dezember des Jahres ||   || 
 Tabelle IV || 
 Meldeformat für Angaben zum Schiff || 
 Mitgliedstaat || CFR || Äußere Kennzeichen || Dauer des Bewirtschaftungszeitraums || Gemeldetes Fanggerät || Besondere Bedingungen für die gemeldeten Fanggeräte || Verfügbare Tage für den Einsatz der gemeldeten Fanggeräte || Anzahl Tage, an denen die gemeldeten Fanggeräte eingesetzt wurden || Übertragung von Tagen || 
 (1)  (2) || (3) || (4) || Nr. 1 || Nr. 2 || Nr. 3 || … || Nr. 1 || Nr. 2 || Nr. 3 || … || Nr. 1 || Nr. 2 || Nr. 3 || … || Nr. 1 || Nr. 2 || Nr. 3 || … || (9) 
 (5)  (5) || (5) || (5) || (6) || (6) || (6) || (6) || (7) || (7) || (7) || (7) || (8) || (8) || (8) || (8) 
 Tabelle V || 
 Datenformat für schiffsbezogene Angaben || 
 Feldbezeichnung || Maximale Anzahl Zeichen/ Ziffern || Ausrichtung[24] L(inks)/R(echts) || Definition und Anmerkungen || 
 (1) Mitgliedstaat || 3 ||   || Mitgliedstaat (Alpha-3-ISO-Code), in dem das Schiff registriert ist. || 
 (2) CFR || 12 ||   || Nummer des Fischereiflottenregisters der EU (CFR) Einmalige Kennnummer des Fischereifahrzeugs Mitgliedstaat (Alpha-3-ISO-Code) gefolgt von einer Kennungs-Zeichenkette (9 Zeichen). Eine Zeichenkette mit weniger als 9 Zeichen muss links mit Nullen aufgefüllt werden. || 
 (3)Äußere Kennzeichnung || 14 || L || Gemäß Verordnung (EWG) Nr. 1381/87[25] || 
 (4)Dauer des Bewirtschaftungszeitraums || 2 || L || Dauer des Bewirtschaftungszeitraums in Monaten || 
 (5) Gemeldetes Fanggerät || 2 || L || Eine der folgenden Fanggerätarten: TR = Schleppnetze, Snurrewaden und ähnliche Netze ≥ 32 mm GN = Kiemennetze ≥ 60 mm LL = Langleinen || 
 || (6)Besondere Bedingungen für die gemeldeten Fanggeräte || 2 || L || Angabe, welche der besonderen Bedingungen gemäß Anhang IIB Nummer 6.1. (a) oder (b) gegebenenfalls zutrifft 
 || (7)Verfügbare Tage für den Einsatz dieser Fanggeräte || 3 || L || Anzahl Tage, die dem Schiff gemäß Anhang IIB für das gewählte Fanggerät und den gemeldeten Bewirtschaftungszeitraum zustehen 
 || (8)Anzahl der Tage, an denen die gemeldeten Fanggeräte eingesetzt wurden || 3 || L || Anzahl der Tage, die das Schiff tatsächlich im Gebiet verbracht und an denen es die gemeldeten Fanggeräte während des gemeldeten Bewirtschaftungszeitraums eingesetzt hat 
 || (9) Übertragung von Tagen || 4 || L || Für abgegebene Tage „ – Anzahl übertragene Tage“ und für erhaltene Tage „ + Anzahl übertragene Tage“ angeben 
ANHANG IIC
            FISCHEREIAUFWAND IM RAHMEN
DER BEWIRTSCHAFTUNG
DER SEEZUNGENBESTÄNDE
IM WESTLICHEN ÄRMELKANAL ICES-GEBIET VIIe
KAPITEL I
ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
1.           ANWENDUNGSBEREICH
1.1.        Die Bestimmungen dieses Anhangs
gelten für EU-Schiffe mit einer Länge über alles ab 10 Metern, die Baumkurren
mit einer Maschenöffnung von 80 mm oder mehr und stationäre Netze
einschließlich Kiemennetzen, Spiegelnetzen und Verwickelnetzen mit einer
Maschenöffnung von höchstens 220 mm gemäß der Verordnung (EG) Nr. 509/2007
mitführen oder einsetzen und sich im ICES-Gebiet VIIe aufhalten. Im Sinne
dieses Anhangs gilt eine Bezugnahme auf den Bewirtschaftungszeitraum 2013 für
den Zeitraum vom 1. Februar 2013 bis zum 31. Januar 2014.
1.2.        Fischereifahrzeuge, die stationäre
Netze mit einer Maschenöffnung von 120 mm oder mehr verwenden und deren
Fänge an Seezunge sich in jedem der drei vorangegangenen Jahre nach ihren
Fangaufzeichnungen auf weniger als 300 kg Lebendgewicht beliefen, sind von
der Anwendung dieses Anhangs ausgenommen, wenn
(a)     ihre Seezungenfänge auch im
Bewirtschaftungszeitraum 2013 weniger als 300 kg Lebendgewicht betragen;
(b)     sie keinen Fisch auf See auf ein anderes
Schiff umladen; und
(c)     der betreffende Mitgliedstaat der
Kommission zum 31. Juli 2013 und 31. Januar 2014 Bericht erstattet über die
Aufzeichnungen der Seezungenfänge dieser Schiffe für die drei vorangegangenen
Jahre sowie über die 2013 getätigten Seezungenfänge.
Wird eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, sind
die betreffenden Schiffe mit sofortiger Wirkung nicht mehr von der Anwendung
dieses Anhangs ausgenommen. 
2.         BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
Für die Zwecke dieses Anhangs gelten folgende
Begriffsbestimmungen:
(a)     „Fanggerätgruppe“ ist die Gruppe
bestehend aus folgenden Fanggerätkategorien:
(i) Baumkurren mit einer Maschenöffnung von 80 mm
oder mehr; 
(ii) stationäre Netze einschließlich
Kiemennetzen, Trammelnetzen und Verwickelnetzen mit einer Maschenöffnung von
höchstens 220 mm.
(b)     „reguliertes Fanggerät“ ist jede
Kategorie von Fanggerät innerhalb der Fanggerätgruppe;
(c)     „Gebiet“ ist das ICES-Gebiet VIIe;
(d)     "Bewirtschaftungszeitraum 2013"
ist der Zeitraum vom 1. Februar 2013 bis zum 31. Januar 2014.
3.           EINSCHRÄNKUNG DER FANGTÄTIGKEIT
Unbeschadet des Artikels 29 der Verordnung (EG)
Nr. 1224/2009 trägt jeder Mitgliedstaat dafür Sorge, dass in der EU
registrierte EU-Schiffe unter seiner Flagge, die reguliertes Fanggerät an Bord
mitführen, höchstens die in Kapitel III dieses Anhangs angegebene Anzahl von
Tagen innerhalb des Gebiets verbringen.
KAPITEL II
GENEHMIGUNGEN
4.           ZUGELASSENE SCHIFFE
4.1         Ein Mitgliedstaat genehmigt keinen
Fischfang mit reguliertem Fanggerät in dem Gebiet durch Schiffe unter seiner
Flagge, für die in den Jahren 2002 bis 2012 keine Fangtätigkeit in dem
betreffenden Gebiet nachgewiesen werden kann, es sei denn er stellt sicher,
dass gleichwertige Kapazitäten, gemessen in Kilowatt, vom Fischfang abgezogen
werden.
4.2         Schiffe, die nachweislich bereits
reguliertes Fanggerät verwendet haben, können die Genehmigung erhalten, ein
anderes Fanggerät zu verwenden, sofern für dieses Fanggerät mindestens dieselbe
Anzahl von Tagen zugeteilt worden ist wie für das regulierte Gerät.
4.3         Ein Schiff unter der Flagge eines
Mitgliedstaats, der im Gebiet nicht über Quoten verfügt, darf im Gebiet nicht
mit reguliertem Fanggerät fischen, es sei denn, dem Schiff wurden gemäß Artikel
20 Absatz 5 der Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 Fangmöglichkeiten und gemäß
Nummer 10 oder 11 dieses Anhangs Tage auf See übertragen.
KAPITEL III
ZAHL DER EU-SCHIFFEN ZUGEWIESENEN TAGE IM GEBIET
5.           HÖCHSTANZAHL TAGE
Tabelle I enthält die Höchstanzahl Tage auf See,
an denen ein Mitgliedstaat im Bewirtschaftungszeitraum 2013 einem
Fischereifahrzeug unter seiner Flagge, das reguliertes Fanggerät an Bord führt,
den Aufenthalt im Gebiet gestatten darf.
 Tabelle I 
 Höchstanzahl Tage, die sich ein Schiff pro Jahr im Gebiet aufhalten darf nach Kategorie des regulierten Fanggeräts pro Jahr 
   Reguliertes Fanggerät || Höchstanzahl Tage 
 Baumkurren mit Maschenöffnungen ≥ 80 mm || 164 
 Stationäre Netze mit Maschenöffnung ≤ 220 mm || 164 
6.           KILOWATT-TAGE-REGELUNG
6.1.        Die Mitgliedstaaten dürfen im
Bewirtschaftungszeitraum 2013 ihre Aufwandszuteilungen nach einer
Kilowatt-Tage-Regelung verwalten. Nach dieser Regelung dürfen sie jedem von den
regulierten Fanggeräten gemäß Tabelle I betroffenen Schiffen gestatten, sich im
Gebiet während einer Höchstanzahl von Tagen aufzuhalten, die von der in dieser
Tabelle vorgesehenen Höchstanzahl abweicht, vorausgesetzt, die Gesamtzahl an
Kilowatt-Tagen für reguliertes Fanggerät wird nicht überschritten.
6.2.        Diese Gesamtzahl an Kilowatt-Tagen
ist die Summe der einzelnen Aufwandszuteilungen aller Schiffe unter der Flagge
des Mitgliedstaats, die für reguliertes Fanggerät zugelassen sind. Zur Berechnung
der einzelnen Aufwandszuteilungen in Kilowatt-Tagen wird die Maschinenleistung
jedes Schiffs mit der Anzahl Tage auf See multipliziert, die es nach Tabelle I
ohne Anwendung von Nummer 6.1. erhalten würde.
6.3.        Ein Mitgliedstaat, der von der unter
Nummer 6.1. genannten Regelung Gebrauch machen will, richtet einen
entsprechenden Antrag an die Kommission zusammen mit elektronischen Meldungen,
die für das regulierte Fanggerät gemäß Tabelle I die Einzelheiten der
Berechnung auf folgender Grundlage enthalten:
(a)     Liste der zum Fischfang zugelassenen
Schiffe unter Angabe ihrer Nummer im Fischereiflottenregister der EU
(CFR-Nummer) und ihrer Maschinenleistung;
(b)     Zahl der Tage auf See, an denen jedes
Schiff nach Tabelle I ursprünglich hätte fischen dürfen, und Zahl der Tage auf
See, auf die das Schiff nach Anwendung von Nummer 6.1. Anspruch hätte.
6.4.        Auf der Grundlage dieses Antrags
bewertet die Kommission, ob die Bedingungen nach Nummer 6 erfüllt sind, und
kann dann gegebenenfalls dem Mitgliedstaat gestatten, von der unter Nummer 6.1.
genannten Regelung Gebrauch zu machen.
7.           ZUWEISUNG ZUSÄTZLICHER TAGE BEI
ENDGÜLTIGER EINSTELLUNG DER FANGTÄTIGKEIT
7.1.        Bei endgültiger Einstellung der
Fangtätigkeit seit dem 1. Januar 2004 entweder gemäß Artikel 23 der Verordnung
(EG) Nr. 1198/2006[26]
oder gemäß der Verordnung (EG) Nr. 744/2008[27] kann die Kommission einem
Mitgliedstaat eine zusätzliche Anzahl von Tagen zuweisen, an denen sich Schiffe
unter seiner Flagge mit reguliertem Fanggerät an Bord im Gebiet aufhalten dürfen.
Bei endgültiger Einstellung der Fangtätigkeit aus anderen Gründen kann die
Kommission von Fall zu Fall über den Antrag eines Mitgliedstaats entscheiden,
den dieser schriftlich und ausreichend begründet einreicht. In diesem
schriftlichen Antrag wird jedes betroffene Schiff ausgewiesen und bestätigt,
dass keines dieser Schiffe je wieder Fangtätigkeiten aufnehmen wird.
7.2.        Der
im Jahr 2003 verzeichnete, in Kilowatt-Tagen ausgedrückte Fischereiaufwand der
stillgelegten Schiffe, die eine bestimmte Fanggerätgruppe verwendet haben, wird
durch den Fischereiaufwand aller Schiffe, die diese Fanggerätgruppe im Jahr
2003 verwendet haben, geteilt. Zur Berechnung der Anzahl zusätzlicher Tage auf
See wird der so ermittelte Quotient dann mit der Zahl der Tage multipliziert,
die nach Tabelle I zugewiesen worden wären. Ergibt diese Berechnung nur Teile
von Tagen, so wird auf ganze Tage auf- oder abgerundet, je nachdem, ob sich
mehr oder weniger als ein halber Tag ergibt.
7.3.        Die Nummern 7.1. und 7.2. finden
keine Anwendung, wenn ein Schiff nach Nummer 4.2. ersetzt wurde oder wenn die
Stilllegung bereits früher zur Gewährung zusätzlicher Seetage geltend gemacht
wurde.
7.4.        Ein Mitgliedstaat, der von einer
Zuweisung gemäß Nummer 7.1. Gebrauch machen will, richtet spätestens bis zum
15. Juni 2013 einen entsprechenden Antrag an die Kommission zusammen mit
elektronischen Meldungen, die für die Fanggerätgruppe gemäß Tabelle I die
Einzelheiten der Berechnung auf folgender Grundlage enthalten:
(a)     Liste der stillgelegten Schiffe unter
Angabe ihrer Nummer im Fischereiflottenregister der EU (CFR-Nummer) und ihrer
Maschinenleistung;
(b)     die von diesen Schiffen 2003
unternommenen Fangtätigkeiten, berechnet in Tagen auf See nach Fanggerätgruppe.
7.5.        Auf der Grundlage eines solchen Antrags
eines Mitgliedstaats kann die Kommission dem betreffenden Mitgliedstaat eine
über die Zahl von Tagen gemäß Nummer 5 hinausgehende zusätzliche Anzahl von
Tagen mittels Durchführungsrechtsakten zuweisen. Diese Durchführungsrechtsakte
werden nach dem in Artikel 18 Absatz 2 genannten Prüfverfahren
erlassen.
7.6.        Der Mitgliedstaat kann diese
zusätzlichen Tage auf See im Bewirtschaftungszeitraum 2013 auf alle oder einige
der in der Flotte verbliebenen Schiffe umverteilen, die das regulierte
Fanggerät einsetzen.
7.7.        Ein Mitgliedstaat darf zusätzliche
Tage, die ihm bereits zuvor von der Kommission infolge der endgültigen
Stilllegung von Fischereifahrzeugen zugewiesen worden sind, im
Bewirtschaftungszeitraum 2013 nicht erneut umverteilen, es sei denn, die Kommission
hat beschlossen, dass die zusätzliche Anzahl von Tagen anhand der aktuellen
Fanggerätgruppen und Begrenzungen der Tage auf See neu bewertetet wird. Ein
Mitgliedstaat, der eine Neubewertung der Anzahl Tage beantragt hat, ist bis auf
weiteres befugt, 50 % der zusätzlichen Anzahl Tage neu zu verteilen, bis die
Kommission ihre Entscheidung getroffen hat.
8.           ZUWEISUNG
ZUSÄTZLICHER TAGE BEI VERSTÄRKTEM EINSATZ VON BEOBACHTERN
8.1.        Die Kommission kann einem
Mitgliedstaat im Zusammenhang mit einem in Zusammenarbeit zwischen
Wissenschaftlern und der Fischwirtschaft durchgeführten verstärkten
Beobachterprogramm drei zusätzliche Tage zwischen dem 1. Februar 2013 und dem
31. Januar 2014 zuweisen, an denen sich die Schiffe mit reguliertem Fanggerät
an Bord im Gebiet aufhalten dürfen. Ein solches Programm ist gezielt auf die
Erfassung von Daten über Rückwürfe und über die Zusammensetzung der Fänge
ausgerichtet und geht über die Vorschriften zur Datenerhebung gemäß der
Verordnung (EG) Nr. 199/2008 und ihre Durchführungsbestimmungen für nationale
Programme hinaus.
8.2.        Die Beobachter müssen vom Eigner, vom
Schiffskapitän und von den Mitgliedern der Besatzung unabhängig sein.
8.3.        Ein Mitgliedstaat, der von den
Zuweisungen nach Nummer 8.1. Gebrauch machen will, legt der Kommission eine
Beschreibung seines verstärkten Beobachterprogramms zur Genehmigung vor.
8.4.        Auf der Grundlage dieser Beschreibung
kann die Kommission nach Anhörung des STECF mittels Durchführungsrechtsakten
dem betreffenden Mitgliedstaat eine zusätzliche Anzahl von Tagen zuweisen, die
über die Zahl von Tagen gemäß Nummer 5 für den betreffenden Mitgliedstaat sowie
für die Schiffe, das Gebiet und die Fanggerätgruppe, für die das verstärkten
Beobachterprogramm gilt, hinausgeht. Diese Durchführungsrechtsakte werden nach
dem in Artikel 14 Absatz 2 genannten Prüfverfahren erlassen.
8.5.        Wurde ein solches von einem
Mitgliedstaat vorgelegtes verstärktes Beobachterprogramm bereits zu einem
früheren Zeitpunkt von der Kommission genehmigt, und will der betreffende Mitgliedstaat
es unverändert weiter durchführen, so teilt er der Kommission vier Wochen vor
Beginn des Zeitraums, für den das Programm gilt, mit, dass er dieses Programm
fortsetzt.
KAPITEL IV
VBEWIRTSCHAFTUNG
9.           ALLGEMEINE VERPFLICHTUNG
Die Mitgliedstaaten steuern den höchstzulässigen
Fischereiaufwand im Einklang mit den Artikeln 26 bis 35 der Verordnung (EG) Nr.
1224/2009.
10.         BEWIRTSCHAFTUNGSZEITRÄUME
10.1.      Die Mitgliedstaaten können die Tage im
Gebiet nach Tabelle I in Bewirtschaftungszeiträume von einem oder mehreren
Kalendermonaten aufteilen.
10.2.      Die Zahl der Tage oder Stunden, in
denen sich ein Fischereifahrzeug während eines Bewirtschaftungszeitraums im
Gebiet aufhalten darf, wird von den betreffenden Mitgliedstaaten nach Ermessen
festgelegt.
10.3.      Legt ein Mitgliedstaat die Zeit, die
sich Schiffe unter seiner Flagge innerhalb des Gebiets aufhalten dürfen, in
Stunden fest, so misst der Mitgliedstaat weiterhin die Inanspruchnahme von
Tagen gemäß Nummer 9. Der Mitgliedstaat weist der Kommission auf Verlangen
nach, welche Vorsorgemaßnahmen er getroffen hat, um eine übermäßige
Aufwand-Inanspruchnahme im Gebiet aufgrund eines Schiffs zu verhindern, das
seinen Aufenthalt in dem Gebiet vor Ablauf eines Zeitraums von 24 Stunden
beendet.
KAPITEL V
TAUSCH VON AUFWANDSZUTEILUNGEN
11.         ÜBERTRAGUNG VON TAGEN ZWISCHEN
SCHIFFEN UNTER DER FLAGGE DESSELBEN MITGLIEDSTAATS
11.1.      Ein Mitgliedstaat kann den
Fischereifahrzeugen unter seiner Flagge gestatten, ihnen zustehende Tage
innerhalb des Gebiets auf ein anderes Schiff unter seiner Flagge zu übertragen,
sofern das Produkt aus übertragenen Tagen und Maschinenleistung in Kilowatt
(Kilowatt-Tage) des Schiffes, das die Tage erhält, geringer ist als oder gleich
wie das Produkt aus übertragenen Tagen und Maschinenleistung des Schiffes, das
die Tage abgibt. Die Maschinenleistung in Kilowatt ist die Leistung, die für
jedes Schiff im Fischereiflottenregister der EU angegeben ist.
11.2.      Die Gesamtzahl der gemäß Nummer 11.1.
übertragenen Tage im Gebiet, multipliziert mit der Maschinenleistung in
Kilowatt des Schiffs, das die Tage abgibt, darf nicht höher ausfallen als die
durchschnittliche Anzahl Tage, die das abgebende Schiff laut Fischereilogbuch
in den Jahren 2001, 2002, 2003, 2004 und 2005 in dem Gebiet verbracht hat,
multipliziert mit der Maschinenleistung des betreffenden Schiffes in Kilowatt.
11.3.      Die Übertragung von Tagen gemäß Nummer
11.1. ist zwischen Schiffen zulässig, die im selben Bewirtschaftungszeitraum
reguliertes Fanggerät einsetzen.
11.4.      Die Mitgliedstaaten übermitteln auf
Verlangen der Kommission Angaben über durchgeführte Übertragungen. Die
Tabellenformate für die Sammlung und Übermittlung dieser Angaben können von der
Kommission mittels Durchführungsrechtsakten festgelegt werden. Diese
Durchführungsrechtsakte werden nach dem in Artikel 18 Absatz 2
genannten Prüfverfahren erlassen.
12.         ÜBERTRAGUNG
VON TAGEN ZWISCHEN SCHIFFEN UNTER FLAGGEN VERSCHIEDENER MITGLIEDSTAATEN
Die Mitgliedstaaten können Fischereifahrzeugen
unter ihrer jeweiligen Flagge gestatten, ihnen zustehende Tage innerhalb des
Gebiets während desselben Bewirtschaftungszeitraums und im selben Gebiet auf
andere Schiffe zu übertragen, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen,
sofern die Bestimmungen unter den Nummern 4.2., 4.4., 5, 6 und 10 entsprechend
eingehalten werden. Wollen Mitgliedstaaten einer solchen Übertragung zustimmen,
so teilen sie der Kommission zunächst vor der Übertragung deren Einzelheiten
einschließlich Anzahl der zu übertragenden Tage, Fischereiaufwand und
gegebenenfalls die betreffenden Quoten mit.
KAPITEL VI
BERICHTERSTATTUNGSPFLICHTEN
13.         FISCHEREIAUFWANDSBERICHT
Artikel 28 der Verordnung (EG) Nr. 1224/2009
gilt für Schiffe, die unter diesen Anhang fallen. Als geografisches Gebiet im
Sinne des genannten Artikels gilt das unter Nummer 2 dieses Anhangs definierte
Gebiet.
14.         ERHEBUNG EINSCHLÄGIGER DATEN
Auf der Grundlage der Informationen, die zur
Verwaltung der Fangtage herangezogen werden, die in dem in diesem Anhang
genannten Gebiet verbracht werden, stellen die Mitgliedstaaten jedes Quartal
die Daten zum gesamten Fischereiaufwand der Schiffe, die im Gebiet mit
gezogenem und stationärem Fanggerät fischen, sowie zum Fischereiaufwand von
Schiffen, die im Gebiet mit anderen Fanggeräten fischen, und zur
Maschinenleistung dieser Schiffe in Kilowatt-Tagen zusammen.
15.         ÜBERMITTLUNG DER EINSCHLÄGIGEN DATEN
Auf Anfrage der Kommission übermitteln ihr die
Mitgliedstaaten eine Übersicht der unter Nummer 14 genannten Daten im Format
der Tabellen II und III an die E-Mail-Adresse, die die Kommission den
Mitgliedstaaten nennt. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission auf
Verlangen detaillierte Angaben zum zugewiesenen und zum genutzten
Fischereiaufwand für die gesamten Bewirtschaftungszeiträume 2012 und 2013 oder
Teile dieser Zeiträume im Format der Tabellen IV und V.
 Tabelle II || 
 Meldeformat für Angaben zu den kW-Tagen nach Jahren || 
 Mitgliedstaat || Fanggerät || Jahr || Kumulierte Aufwandsmeldung || 
 (1)  (2) || (3) || (4) || 
 Tabelle III || 
 Datenformat für Angaben zu den kW-Tagen nach Jahren || 
 Feldbezeichnung || Maximale Anzahl Zeichen/ Ziffern || Ausrichtung[28] L(inks)/R(echts) || Definition und Anmerkungen || 
 (1) Mitgliedstaat || 3 ||   || Mitgliedstaat (Alpha-3- ISO-Code), in dem das Schiff registriert ist || 
 (2) Fanggerät || 2 ||   || Eine der folgenden Fanggerätarten: BT = Baumkurren ≥ 80 mm GN = Kiemennetz < 220 mm TN = Trammelnetze oder Verwickelnetz < 220 mm || 
 (3) Jahr || 4 ||   || entweder 2006 oder 2007 oder 2008 oder 2009 oder 2010 oder 2011 oder 2012 oder 2013 || 
 (4) Kumulierte Aufwands­meldung || 7 || R || Kumulierter Fischereiaufwand, ausgedrückt in Kilowatt-Tagen vom 1. Januar bis zum 31. Dezember des Jahres || 
 Tabelle IV 
 Meldeformat für Angaben zum Schiff 
 Mitgliedstaat || CFR || Äußere Kennzeichen || Dauer des Bewirtschaftungszeitraums || Gemeldetes Fanggerät || Verfügbare Tage für den Einsatz der gemeldeten Fanggeräte || Anzahl Tage, an denen die gemeldeten Fanggeräte eingesetzt wurden || Übertragung von Tagen 
 Nr. 1 || Nr. 2 || Nr. 3 || … || Nr. 1 || Nr. 2 || Nr. 3 || … || Nr. 1 || Nr. 2 || Nr. 3 || … 
 (1)  (2) || (3) || (4) || (5) || (5) || (5) || (5) || (6) || (6) || (6) || (6) || (7) || (7) || (7) || (7) || (8) 
 Tabelle V 
 Datenformat für schiffsbezogene Angaben 
 Feldbezeichnung || Maximale Anzahl Zeichen/ Ziffern || Ausrichtung[29] L(inks)/R(echts) || Definition und Anmerkungen 
 (1) Mitgliedstaat || 3 ||   || Mitgliedstaat (Alpha-3-ISO-Code), in dem das Schiff registriert ist 
 (2) CFR || 12 ||   || Nummer des Fischereiflottenregisters der EU (CFR) Einmalige Kennnummer des Fischereifahrzeugs Mitgliedstaat (Alpha-3-ISO-Code) gefolgt von einer Kennungs-Zeichenkette (9 Zeichen) Eine Zeichenkette mit weniger als 9 Zeichen muss links mit Nullen aufgefüllt werden 
 (3)Äußere Kennzeichnung || 14 || L || Gemäß Verordnung (EWG) Nr. 1381/87 
 (4)Dauer des Bewirtschaftungszeitraums || 2 || L || Dauer des Bewirtschaftungszeitraums in Monaten 
 (5) Gemeldetes Fanggerät || 2 || L || Eine der folgenden Fanggerätarten: BT = Baumkurren ≥ 80 mm GN = Kiemennetz < 220 mm TN = Trammelnetze oder Verwickelnetz < 220 mm 
 (6)Besondere Bedingungen für die gemeldeten Fanggeräte || 3 || L || Anzahl Tage, die dem Schiff gemäß Anhang IIC für das gewählte Fanggerät und den gemeldeten Bewirtschaftungszeitraum zustehen 
 (8)Anzahl der Tage, an denen die gemeldeten Fanggeräte eingesetzt wurden || 3 || L || Anzahl der Tage, die das Schiff tatsächlich im Gebiet verbracht und an denen es die gemeldeten Fanggeräte während des gemeldeten Bewirtschaftungszeitraums eingesetzt hat 
 (9) Übertragung von Tagen || 4 || L || Für abgegebene Tage „ – Anzahl übertragene Tage“ und für erhaltene Tage „ + Anzahl übertragene Tage“ angeben 
[1]               Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 des Rates vom 18. Dezember
2008 zur Festlegung eines langfristigen Plans für die Kabeljaubestände und die
Fischereien, die diese Bestände befischen (der „Kabeljauplan“).
[2]               ABl. L 358 vom 31.12.2002, S. 59.
[3]               ABl. L 345 vom 28.12.2005, S. 5.
[4]               ABl. L 122 vom 11.5.2007, S. 7.
[5]               ABl. L 344 vom 20.12.2008, S. 6.
[6]               ABl. L 348 vom 24.12.2008, S. 20. 
[7]               ABl. L 150 vom 30.4.2004, S. 1.
[8]               ABl. L 65 vom 7.3.2006, S. 1.
[9]               ABl. L 115 vom 9.5.1996, S. 3.
[10]             ABl. L 281 vom 23.11.1995, S. 31.
[11]             ABl. L 214 vom 19.8.2009, S. 16.
[12]             ABl. L 343 vom 22.12.2009, S. 1.
[13]             ABl. L 55 vom 28.2.2011, S. 13.
[14]             Verordnung (EG) Nr. 517/2008 der Kommission vom 10. Juni
2008 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 850/98 des
Rates hinsichtlich der Bestimmung der Maschenöffnung und der Messung der
Garnstärke von Fangnetzen (ABl. L 151 vom 11.6.2008, S. 5).
[15]             Verordnung (EG) Nr. 218/2009 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 11. März 2009 über die Vorlage von Fangstatistiken durch die
Mitgliedstaaten, die im Nordostatlantik Fischfang betreiben (ABl. L 87 vom
31.3.2009, S. 70). 
[16]             Verordnung (EG) Nr. 216/2009 des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 11. März 2009 über die Vorlage von Fangstatistiken durch
Mitgliedstaaten, die in bestimmten Gebieten außerhalb des Nordatlantiks
Fischfang betreiben (ABl. L 87 vom 31.3.2009, S. 1.)
[17]             Verordnung (EG) Nr. 1006/2008 des Rates vom
29. September 2008 über die Genehmigung der Fischereitätigkeiten von
Fischereifahrzeugen der Gemeinschaft außerhalb der Gemeinschaftsgewässer und
den Zugang von Drittlandschiffen zu Gemeinschaftsgewässern (ABl. L 286 vom
29.10.2008, S. 33).
[18]             Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates vom 30. März 1998 zur
Erhaltung der Fischereiressourcen durch technische Maßnahmen zum Schutz von
jungen Meerestieren (ABl. L 125 vom 27.4.1998, S. 1). 
[19]             Verordnung (EG) Nr. 1954/2003 des Rates vom 4. November
2003 zur Steuerung des Fischereiaufwands für bestimmte Fanggebiete und
Fischereiressourcen der Gemeinschaft (ABl. L 289 vom 7.11.2003, S. 1). 
[20]             Verordnung (EG) Nr. 1198/2006 des Rates vom
27. Juli 2006 über den Europäischen Fischereifonds (ABl. L 223 vom
15.8.2006, S. 1).
[21]             Verordnung (EG) Nr. 744/2008 des Rates vom
24. Juli 2008 zur Einführung einer spezifischen Maßnahme zur Förderung der
Umstrukturierung der von der Wirtschaftskrise betroffenen Fischereiflotten der
Europäischen Gemeinschaft (ABl. L 202 vom 31.7.2008, S.1).
[22]             Verordnung (EG) Nr. 199/2008 des Rates vom 25.
Februar 2008 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Rahmenregelung für die
Erhebung, Verwaltung und Nutzung von Daten im Fischereisektor und Unterstützung
wissenschaftlicher Beratung zur Durchführung der Gemeinsamen Fischereipolitik
(ABl. L 60 vom 5.3.2008, S. 1.)
[23]             Für die Übermittlung von Daten mit
Längenformatierung relevante Information.
[24]             Für die Übermittlung von Daten mit
Längenformatierung relevante Information.
[25]             Verordnung (EWG) Nr. 1381/87 der Kommission vom 20. Mai
1987 zur Festlegung der Einzelheiten für die Kennzeichnung und die Dokumente an
Bord von Fischereifahrzeugen (ABl. L 132 vom 21.5.1987, S. 9).
[26]             Verordnung (EG) Nr. 1198/2006 des Rates vom
27. Juli 2006 über den Europäischen Fischereifonds (ABl. L 223 vom
15.8.2006, S. 1).
[27]             Verordnung (EG) Nr. 744/2008 des Rates vom
24. Juli 2008 zur Einführung einer spezifischen Maßnahme zur Förderung der
Umstrukturierung der von der Wirtschaftskrise betroffenen Fischereiflotten der
Europäischen Gemeinschaft (ABl. L 202 vom 31.7.2008, S.1).
[28]             Für die Übermittlung von Daten mit
Längenformatierung relevante Information.
[29]             Für die Übermittlung von Daten mit
Längenformatierung relevante Information.