CELEX: 51977PC0344
Language: de
Date: 1977-07-20
Title: Vorschlag für eine Richtlinie des Rates zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Emilgatoren, Stabilisatoren, Verdickungs- und Geliermittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (dem Rat von der Kommission vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (77) 344
Vol. 1977/0116
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                     KOM(77)344 endig
                                                      Brüssel , den 20 . Juli 1977
                              Vorschlag
          für eine Richtlinie des Rates zur Festlegung spezifischer
          Reinheitskriterien für Emilgatoren , Stabilisatoren , Ver--
          dickungs - und Geliermittel , die in Lebensmitteln verwendet
                              werden dürfen
                        ( dem Rat von der Kommission vorgelegt )
  K0M ( 77 ) 344 endig
 ---pagebreak---                                           Erläuternder Vermerk
Die Richtlinie des Rates ( Nr . 74/329/ EWG ) vom 18 . Juni 1974 zur Angledchung
der Rechtsvorschriften der Mi Gliedstaaten für Emulgatoren , Stabilisatoren ,
Verdi ckungs- und Geliermittel , die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen
( l ), geändert durch                  ( 2 ), enthält in 'einer einzigen Liste alle
Stoffe , die von den Mitgliedstaaten zur Behandlung von Lebensmitteln zugelas­
sen werden dürfen .
Die Richtlinie legt die allgemeinen Reinheitskriterien fest , denen die Stoffe
genügen müssen , und fordert , daß die Kommission spezifische Kriterien für die
einzelnen Stoffe vorschlägt (Artikel 7 ). Der vorliegende Vorschlag setzt die
diesbezüglichen Bestimmungen der Richtlinie in die Tat um «
Bei Ausarbeitung dieser Reinheitskriterien zeigte sich , daß einige Stoffe , die
namentlich durch die Grundrichtlinie zugelassen wurden, im Handel nicht ernält–
lieh sind« Es zeigte sich ferner , daß hinsichtlich des Wortlauts der Richtlinie
gewisse Unklarheiten bestehen » Diese sind Gegenstand eines Vorschlags zur Än­
derung der Textfassung der Richtlinie Nr. 74/329/SWCJ » die daa Rat vorgelegt
wurde .
      ABl . Fr . L I89 vom 12 . 7.1974 » S. 1
8     Schriftliches Verfahren Nr . 108l/77
 ---pagebreak--- Vorschlag für eine Richtlinie des Rates zur Festlegung spezifischer Rein-
heitskriterien für Bnulgatoren , Stabilisatoren , Verdickungs- und Gelier­
mittel , die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen
DUR RAT DER EUROPÄISCHEM GEMEIKSCHAPTEfJ -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
gestützt auf die Richtlinie des Rates                     74/329/EWG vom 18 . Juni 1974 zur
Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Emulgator er; , Sta­
bilisatoren , Verdickungs - und Geliermittel , die in Lebensmitteln verwendet
werden dürfen (l ), ^/""geändert durch die Richtlinie                  76/• « ./EWG (2 )_7, ins­
besondere auf Artikel 7 Absatz 1 ,
auf Vorschlag der Kommission ,
in Erwägung nachstehender Gründe s
Nach Artikel 6 der Richtlinie                  74/329/EWG müssen Snulgatoren , Stabilisa­
 toren , Verdickungs- und Geliermittel spezifischen Reinheit skritSrien , die
 gemäß Artikel 7 Absatz 1 der erwähnten Richtlinie festzusetzen sind, genügen -
 HAT FOLGERE RICHTLINIE ERLASSEN :
                                               Artikel 1
 Die spezifischen Reinheitskriterien gemäß Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b )
 der Richtlinie           74/329/EWG sind im Anhang zur vorliegenden Richtlinie
 aufgeführt .
                                             Artikel 2
 Die Mitgliedstaaten setzen spätestens 13 Monate nach Bekanntgabe dieser Rieht
 linie die Rechts - und Verwaltungsvorschriften in Kraft , die zur Anwendung
 dieser Richtlinie erforderlich sind. Sie unterrichten die Kommission unver­
 züglich hierüber .
                                            Artikel 3
 Die cc Richtlinie ist an             Mitgliedstaaten gerichtet .
 Geschehen au
 Geschehen      «u Brücke
                    Brüssel., «am
                              «am                                      I® Jonjen dos Rates
                                                                          Der Präsident
  ( 1 ) Aiil !-7r * L 189 vom 12 . . 7 V 1974 J _ S ,, JL
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                                                             AïTHAITG
Spezifische Reinheitskriterien fär Enulgatoren , Stabilisatoren , Verdickungs -?
      ■und Geliermittel , die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen
Allgemeine . Bemerkung
Wo die Auslegung der nachstehend aufgeführten Kriterien die Begriffsbestimmung
bestimmter technischer Einzelheiten erforderlich macht , ist Bezug auf die
Analyseraethoden zu nehmen , die entsprechend Artikel 7 Absatz 2 der Richtlinie
ITr. 74/329/EWG festzulegen sind.
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                                 E 400 Alginsäure
CHEMISCEE BESCHREIBUNG s  Lineares Glukuronoglykan , das hauptsächlich aus
                           ji (l      * 4) verbundenen D-Mannuronsäure-und
                          L-Guluron~Säureeinheiten in PyranoBe -Ring-Farm
                          "besteht . Hydrophiles kolloidales Kohlehydrat , das
                          unter Verwendung von verdünntem Alkali aus ver­
                          schiedenen Arten braunen Seetangs extrahiert wird«
BESCHREIBUNG 2            Nahezu geruch- und geschmackloses , weißes oder
                          gelblich-weißes faseriges Pulver
GEHALT :                 .flicht . weniger als 20,0 % und nicht mehr
                          als 23,0 $ Kohlendioxyd, entsprechend 91»0 bis
                           104,5 i° Alginsäure (JCquival entgewicht 200), be­
                           zogen auf Trockensubstanz
ASCHE :                   Nicht mehr als 4 $ au^ Trockensubstanz bei
                           600°C nach vierstündigem Trocknen bei 105°C.
UNLÖSLICHE BESTANDTEILE   Nicht mehr als 0, 5 %
DT VMDOlMTHR NaOH :
FLÜCHTIGE ANTEILE i       Nicht mehr als 15 $ (nach vierstündigem Trock­
                          nen bei 105°C )
SÄUREUNLÖSLICHE ASCHE      Nicht mehr als 0,5 %
 ---pagebreak---                                  - 3 -
                               E 401 Natriumalginat
nmwrTSOHR BESCHREIBUNG :          Natriumsalz der Alginsaure
B1SCHREIBUNG :                    Weißes bis gelbliches , faseriges oder
                                  körniges Pulber . Beinahe geruch- und
                                   geschmacklos
GEHALT :                                                  Nicht weniger als
                                   18,0 $ und nicht mehr als 21,0 % Kohlen-
                                   dioxyd, entsprechend 9°, 8      106,0 %
                                   Natriumalginat (Äquivalentgewicht 222) ,
                                   bezogen auf Trockensubstanz
 ASCHE :                           Zwischen 18,0 und 27,0 % auf Trockensub­
                                    stanz bei 600°C nach vierstündigem Trock­
                                    nen bei 105°0
 UNLÖSLICHE BESTANDTEILE IN         Nicht mehr als 0,5 5»
 VERDÖNNTER NaOH :
 FLUCHTIGE ANTEILE :                Ficht mehr alß 15 $ (nach vierstündigem
                                    Trocknen bei 105°C )
 SÄUREUNLÖSLICHE ASCHE IN ETWA      Nicht mehr als 0, 5
 3 n-Salz säure :
 ---pagebreak---                                    - 4 -
                                   E 402 Kaliumalgmat
CHEMISCHE BESCHREIBUNG- !  Kaliums alz dor Alginsäure
BESCHREIBUNG :             Weißes bis gelbliches . faseriges oder körniges
                           Pulver . Esir_ah.e geruch- und geschmacklos
 GEHALT :                  Nicht weniger als 16,5        ni-cht mehr als
                           19 » 5 % Kohlendioxyd, entsprechend 89,2 bis 105,5 $
                           Kaliumalginat ( Äquivalentgewicht 238 ), bezogen '
                           auf Trockensubstanz
ASCHE ;                    Zwischen 23 und 32 $ auf Trockensubstanz bei
                           600°C nach vierstündigem Trocknen bei 105°C
UNLÖSLICHE BESTANDTEILE    Nicht mehr als 0,5 %
IN VERDÜNNTER Na OH :
FLÜCHTIGE ANTEILE :        Nicht mehr als 15 1° nach vierstündigem Trocknen
                           bei 105°C
5ÄÜRE0NLÖSLICHB ASCHE      Nicht mehr als 0,5 %
( in etwa 3 n-Salz säure )
 ---pagebreak---                           E 403 Ammoniumalginat
CHEMISCHE BESCHREIBUNG ? Ammoniumsalz der Algineäure
BESCHREIBUNG t           Weißes bis gelbliches^ faseriges oder körniges
                         Pulver
GEHALT :
                         Nicht weniger als 18,0 % und nicht
                         mehr als 21,0 $ Kohlendioxyd, entsprechend
                         88,7 bis 103,6 $ Amraonlumalginal( Äquivalent –
                         gewicht 217 ), bezogen auf Trockensubstanz
ASCHE :                  Nicht mehr als 4 % bei 600°C nach vierstündi­
                         gem Trocknen bei 105°C
UNLÖSLICHE BESTANDTEILE  Nicht mehr als 0, 5 %
 In verdünnter NaOH :
FLÜCHTIGE ANTEILE:        Nicht mehr als 15 $ nach vierstündigem Trocknen
                          bei 105°C
 SXUREUNLÖSLICHE ASCHE   Nicht mehr als 0,5 $
 ( etwa 3 n-Salzsäure ):
 ---pagebreak---                                E 404 Calciumalginat
CHEMISCHE BESCHREIBUNG i      Calcium s al 2 der Algineâure
BESCHREIBUNG s                Weißes bis gelbliches , faseriges oder körniges
                              Pulvere Beinahe geruch- und geschmacklos
GEHALT :
                              Nicht weniger als 18,0 % und hioht
                              mehr als 21,0 $ Kohlendioxyd, entsprechend
                              89,6 bis 104,5 % Calciumalginat (Äquivalent –
                              gewicht 219 ), bezogen auf Trockensubstanz
ASCHE :                       Zwischen 15 und 24 % auf getrockneter Basis bei
                              600°C nach vierstündigem Trocknen bei 105°C
UNLÖSLICHE BESTANDTEILE ;     Nicht mehr als 0,5 %
( in verdünnter NaOH unter
Zusatz von Natriumpoly-
phosphat E 450 c )
FLÜCHTIGE ANTEILE:            Nicht mehr als 15 $ nach vierstündigem Trocknen
                              bei 105°C
SXUREUNLÖSLICHE ÄSCHE         Nicht mehr als 0,5 %
( in etwa 3 n-Sal z säure ) :
 ---pagebreak---                                      - 7 -
                            E 405 1,2 -Propylenglykol -Alginat
CHEMISCHE BESCHREIBUNG :        Propylenglykolester der Alginsaure » Zusammen–
                                setzung schwankt je nach Versterungsgrad und
                                Anteil der freien und neutralisierten Carboxyl­
                                gruppen im Molekül
BESCHREIBUNG :                  Weißes bis gelbliches , faseriges oder körniges
                                Pulver . Praktisch geruch- und geschmacklos
 GEHALTî                        Nicht weniger als 16,0 % und nicht mehr als !
                                20,0 % Kohlendioxyd, bezogen.auf Trockensubstanz
ASCHE :                         Nicht mehr als 10 % bei 600 C nach vierstündigem
                                Trocknen bei 105°0
PR0PYLENGLYK0LGEHALT :          Nicht weniger als 15 i» und nicht mehr als 20 %
UNLÖSLICHE BESTANDTEILE         Nicht mehr als 0,5
( in verdünnter NaQH ) :
FLÜCHTIGE ANTEILE:              Nicht mehr als 20     nach vierstündigem Trocknen
                                bei 105°C
SÄUREUNLÖSLICHE ASCHE           Nicht mehr als 0,5 %
( in etwa 3 n-Salz säure ):
 ---pagebreak---                                              ·ο-<Γ-· ,Κ.ν?Ηί*»ϊ,Αώ»«ν <;Τ~ΐ
                                   - 8 -
                                E 406 Agar-Agar
CHEMISCHE BESCHREIBUNG !   Hydrophiles , kolloidales Polygalaktosid, mit rund
                           90 ^0 Qalaktosemolekiilen ind D-Form und 10 $ in L-Foxm ,
                           Bei ungefähr jeder zehnten D-Galaktopyranoseeinheit
                           ist eine der Hydroxyl -Gruppen mit Schwefelsäure ver–
                           estert , die durch Calcium , Magnesium , Kalium oder
                           Natrium neutralisiert ist .
                           Agar wird aus bestimmten Rotalgenarten (Rhodophyceae )
                           der Faihilien Gelidiaceae und Sphaerococcaceae und
                           verwandter Hotalgen gewonnen
BESCHREIBUNG :             Weißes bis schwach gelbliches Pulver , Fasern -oder
                           Flocken, geruchlos oder mit schwachem charakteristi­
                           schem Geruch und schleimigem Geschmack
ASCHE :                    Nicht mehr als 6,5 % bei 550 C auf Trockengewicht -
                           basis
SÄURHINLÖSLICHE ASCHE      Nicht mehr als 0,5 % bei 550 C auf Trockengewicht –
( in etwa 3 n-Salzsäure ): basis
GELATINE TOTS ANDERE       Ungefähr 1 g Agar-Agar in 100 ml kochendem Wasser
PROTEINE :                 auflösen und auf ungefähr 50°C abkühlen lassen.
                           5 ml dieser Lösung ergeben mit 5 ml Trinitropheihol-
                           lösung (l g wasserfreies Trinitrophenol in 100 ml
                           heißem Wasser gelöst ) innerhalb von 10 Minuten keine
                           Trübung
UNLÖSLICHE BESTANDTEILE    Nicht mehr als 1,0 Jb
in Heißwasser : •
TROCKNUNGSVMiLUST ;        Nicht mehr als 10,0 % nach fünfstündigem Trocknen
                           bei 105°C
STARKE UND DEXTRINE ;;     100 mg Agar–Agar in 100 ml Wasser kochen . Abkühlen
                           und einige Tropfen Jodlösung (36 g KI und 14 g I-^
                           in 100 ml Wasser) und 3 Tropfen HCl zusetzen und auf
                           1000 ml auffüllen » Es tritt keine Blau- oder Rotfär-
                           bung auf .
 ---pagebreak---          -  9  -
5 g Agar-Agar in einen 100 ml-Messzylinder geben
"bis zur Marke mit Wasser auffüllen, vermischen
und bei ungefähr 25°C 24 Stunden stehenlassen. Den
 Inhalt des Zylinders durch feuchte Glaswolle ge­
hen , das Wasser in einen zweiten 100 ml-Mess-
 zylinder abtropfen lassen« Dabei laufen . nicht
mehr als 75 ml Wasser oduroh .
 ---pagebreak---                                      - 10 -
                                    E 407 Carrageen
CKEMISCI-üü BESCHREIBUNG 1    Carrageen besteht hauptsächlich aus den Jatrium -,
                              Kalium -, Magnesium - und Calciumsalzen der Poly-
                              sac char i d-Sul fat e st er , deren Hydrolyse Galaktose
                              und 3,6 Anbydrogalaktose ergibt « Carrageen wird durch
                              wässrige Extraktion aus rotem Seetang der Familien
                              Gigartinaceae p S.Qlieriaceae , Hypneaceae ( und Fur-
                              cellariaceae ) der Klasse Rhodophyceae gewonnen.
                              Keine anferen organischen Fällmittel als Methanol ,
                              Ithanol oder Isopropanol finden Verwendung . Carrageen
                              darf nicht der Hydrolyse unterzogen noch sonstwie
                              chemisch verändert werden .
BESCHREIBUNG î                Gelbliches bis farbloses , grobkörniges bis feines
                               Pulver , praktisch geruchlos und mit schleimigem G-e-
                               schmack
FLÜCHTIGE ANTEILE:            Ficht mehr als 12 % nach vierstündigem Trocknen bei
                               105 0
SULFATE :                      Nicht weniger als 15 $ -und nicht mehr als 40 $ auf
 ( ausgedrückt in SO .)        Trockengewichtsbasis
ASCHE ;                        Nicht weniger als I5 und nicht mehr als 40 % bei
                               550°C auf Trockengewichtsbasis
 SÄUREUTTL'QSLICHB ASCHE       Nicht mehr als 2 % auf Trock engewicht sbasi s
 ( in 1 $iger Schwefelsäure )«
 METHANOL-, ÄTHANOL-           Zusammen nicht mehr als 1 %
 ISOPROPANOLGEHALT :
 viskositX t                   Nicht weniger als 5 CP
 einer 1 , 5 $igen [ Lösung
 *2} 75 Gî
 ---pagebreak---                                     - 11 -
                                    E 408 Furcellaran
Anmerkung : Durch ersten Vorschlag zur Abänderung der Basisrichtlinie
            (74/329/EWG ) gestrichen .
                                                        /
                                                      /
                                                    /
                                                  e
                                               .y
 ---pagebreak---                                     - 12 -
                                 E 410 Johannisbrotkernmehl
CHEMISCHE BESCHREIBUNG s   Besteht hauptsächlich aus hydrokolloidalem Poly­
                           saccharid mit hohem Molekulargewicht , zusammenge­
                           setzt aus Galaktopyranose– und Mannopyrano seein–
                           heiten in glykosidischer Bindung , die chemisch als
                           Galakto-Mannan beschriehen werden können
BESCHREIBUNG S             Johannisbrotkernmehl ist das gemahlene Endosperm
                           von Samen des Jchannisbrotbauffls , Ceratonia siliqua
                           (L. ) Taub . (Pam . Leguminosae ).
                           Weißes bis gelblich weißes , fast geruchloses Pulver
GâlAKTOMANNANEî            Nicht weniger als 75 %
UNLÖSLICHE BESTAJTDTEILE   Nicht mehr als 4 % nach sechsstündigem Digerieren
( in 0,4 n-Schwefelsäure )
ASCHE :                    Nicht mehr als 1,2 %, bestimmt bei 800 C
TROCKMJITGSTEPI.TJST I     Nicht mehr als 14 % nach Trocknen bis Gewichts-
                           konstanz bei 102° bis 105°C (3 ~ 5 Stunden)
PROTEIN (N x 6,25 )?       Nicht mehr als 7 3»
 ---pagebreak---                                    - 13 -
                              E 411 Tarnarindenkernmehl
Anmerkung: Durch ersten Vorschlag zur Abänderung der Basisricnxlinie
           (74/329/EWG ) gestrichen.
                           r
 ---pagebreak--- •  ' • v . .-_i.         2βτ·.
                                  - 14 -
                                  E 412 Guar-Gummi
CHMISGHE BESCKREI 3UNG ;       Besteht hauptsächlich, ejus hydrokolloidalem
                               Polysaccharid mit hohem Molekulargewicht , zu­
                               sammengesetzt aus Galaktopyranose- und Manno-
                               pyranoseeijaheiten , in glykosidischer Bindung ,
                               die chemisch, als Galaktomannan "beschrieben
                               werden können
BESCHREIBUNG :                 Guar-Gummi ist das gemahlene Endosperm von
                               Samen der Guarpflanze , C.yamopsis tetragono­
                               lobus ( L ) oder verwandter Leguminosen ). Weißes
                               bis gelblich -graues , fast geruchloses Pulver
GAMKTCMAMME :                  Nicht weniger als 75 7>
UHLOSLICHE BESTANDTEILE        Nicht mehr als 4 % nach sechsstündigem Digerieren
 ( in 0,4 n-Schwefelsäure)i
ASCHE :                        Nicht mehr als 1,5 % bestimmt bei 800 C
  TROCKMJITG SVHÏLUSTî         Nicht mehr als 14 $ nach Trocknen bis Gewichts-
                               konstanz bei 102 - 105°C ( 3-5 Stunden)
  PROTEIN (N x 6,25            Nicht mehr als 7 %
 ---pagebreak---                                        - 15 -
                               E 413 Traganth
CHEMISCHE BESCHREIBUNG »       Besteht hauptsächlich aus Polysacchariden mit
                               hohem Molekulargewicht , die aus Galakto-Araban
                               und sauren Polysacchariden mit Galakturonsäure-
                               gruppen zusammengesetzt sind»
BESCHREIBUNG »                 Traganthgummi ist eine getrocknete Gummiabsonde-
                               rung, die aus Astragalus gummifer loder verwandter
                               Astagalusärten derFanr. Leguminosen gewonnen wird .
                               Ungemahlenes Traganth kann in Form gewalzter ,
                               lamellierter , häufig abgerundeter Teile oder ge–
                               radelinig oder spiralförmig gezogener linearer
                               Stücke von 0,5 bis 2,5 mm Stärke vorliegen. Es
                               ist weiss bis schwach gelb , geruchlos und hat
                               einen faden , schleimigen Geschmack.
                               Traganth-Pulver ist weiss bis gelblich-weiss.'
VISKOSITÄT DER 1 >igen         Mcht weniger als 250 CP .
LÖSIMG BEI 25°C »
 ASCHE:                        Nicht mehr als 3,5$ hei 550°C
 SÄUREUNLÖSLICHE ASCHE         Nicht mehr als 0,5$ hei 550°C
 ( in 'etwa 3 n-S alz säure ):
KARAYA-GUMMI 1                 1 g mit 20 ml Wasser so lange kochen , bis sich
                               Schleim bildet . 5 ml konzentrierter Salzsäure hin­
                               zufügen , Mischung erneut 5 Minuten lang kochen.
                               Es entwickelt sich keine dauerhafte Rosa» oder
                               Rotfärbung,
 ---pagebreak---                                  - 16 -
                             E 4I4 Gummi arabicum
CHEMISCHE BESCHREIBUNG ;    Besteht haupt sächlich aus .Polysacchariden mit
                            hohem Molekulargewicht -und deren Calcium -, Kalium-
                            und Magnes iumsal ?■ en , bei deren Hydrolyse , Arabinose,
                            Galaktose , Rhanrnos ? und Glukuronsäure entstehen .
                            Gummi arabicum wird durch Trocknen der Gummiabson-
                            derungen des Leguminosenbaumes Akazia Senegal ( L. )
                            Willd. oder anderer Akazienarten (Farn . Leguminosae )
                            gewonnen«
BESCHREIBUNG ?              Ungemahlenes Gummi arabicum tritt in Form weißer ,
                            rosa oder gelbgoldener runder Tropfen verschie­
                            dener Größe oder in eckigen Fragnenten auf » Im
                            Handel ist es ferner in Form von weißen oder gelblich-
                            weißen Flocken , Körnchen oder Pulver erhältlich
ASCHE :                     Nicht mehr als 4 % "bei 550 C
SAUREUNLÖSLICHE ASCHE       Nicht mehr als 0,5 % bei 550 C
( in etwa 3 n-Salzsäure ):
UNLÖSLICHE BESTANDTEILE     Nicht mehr als 1 %
( in verdünnter ( etwa 3 n-
Salzsäure ):
TROCKNuNGSVERLUSTÎ          Nicht mehr als 15 % nach fünfstündigem Trocknen
                            bei 105°C
STÂJŒCE ODER DEKTRINs       1?50 Lösung des Gummis kochen und abkühlen. Zu
                            5 ml werden einige Tropfen Joälösung ( 36 g KI und
                            14 g Jod in 100 ml Wasser) und 3 Tropfen Chlorwasser­
                            stoffsäure zugesetzt und auf 1000 ml aufgefüllt .
                            Keine bläuliche oder rötliche Färbung tritt ein.
 ---pagebreak---                   – 16 bis –
TANNIN: 10 ml einer 1:50 Gummi axabicum-Lö eung und ca. 0,1 ml
        Eisenchloridlösung (9 g ^eCl^ 6E^0 in 100 ml Wasser)
        ergeben keine schwärzliche Färbung oder Ausfällung
 ---pagebreak---                                    - 17 -
                         E 420 Sorbit
CHEMISCHE BESCHREIBUNG »  D-Sorbit
BESCHPE TBTJNG »          Weisses , hygroskopisches , kristallines Pulver ,
                          Flocken oder Körner mit süssem Geschmack.
GEHALT j                  Sorbitol enthält nicht weniger als 91$ D-Sorbit j
                          nicht weniger als 98$ Zuckeralkohole der allge­
                          meinen Formel CH2OH(CHOH)nCH2OH, beide auf
                          Trockensubstanz bezogen , bei der "n" als Ganzes
                          zu betrachten ist »
                          Derjenige Teil des Erzeugnisses , der nicht
                          D-Sorbit darstellt , setzt sich hauptsächlich aus
                          Mannit ,                sowie an kleinen Mengen
                          anderer Zuckeralkohole , bei denen n ^ 4 'und
                          geringfügigen Mengen Oligosacchariden zusammen .
WASSER !                  Nicht mehr als 1$ ( Karl Fischer).
REDUZIERENDE ZUCKER »     Nicht mehr als 0,3$ auf Trockensubstanz , berech­
                          net als Dextrose .
 GESAffi^ZUCKER »         Nicht mehr als 0,7$ auf Trockensubstanz , berech­
                           net als Dextrose .
 SULFATASCHE t             Nicht mehr als 0,1$ bei 800 + 25°C auf Trocken­
                           substanz .
 ---pagebreak---                                - 18 -
 SULFATE :                  Hicht mehr als 0f 01 % auf Trockensubstanz
 (Ausgedrückt in SO^.)
 CHLuRIDEî
                            Ficht mehr als 0,005 % auf Trockensubstanz
 (ausgedruckt in Cl )
 HICKBL ;
                            Nicht mehr als 2 mg/kg
 ( ausgedriickt in Ni )
                         Sorbitsirup (vorläufig)
 BESCHREIBUNG !
                            Klare wässrige Lösung mit süßem Geschmack
 GEHALT :
                             Sorbitsirup ist eine klare , wässrige Lösung,
                             die nicht weniger als; 69 % W/W Festbestandteile
                             enthält und. nicht weniger als $0 % W/W B-Sorbits
                             die Nicht sorbit-Anteile sind vorwiegend hydrierte
                             Oligosaccharide, die vom Glukosesirup stammen,
                             sowie Mannitol und kleine Mengen Zuckeralkohol9
                             der Formel CIt,0H (CHOH)nCH2<2H, wobei "n"^ 4 ist
 SULFATASCHE :
                              Nicht mehr als 0,1 % auf Trockensubstanz
 SULFATE ;
 ( ausgedrückt in SO ,)       Nicht mehr als 0,01 % auf Trockensubstanz
                     A '
 CHL0RIDE:
lausgedruclct in Cl )         Mcht mehr als 0,005 1° auf Trockensubstanz
NICKEL :
I^sgsdriickt in Ni )         Nicht mehr als 2 mg/kg
 ---pagebreak---                                                           -.-.s.- i ^.ra
                                   - 19 -
                            E 421 Mannit
CHEMISCHE BESCHEE IBUI'TG v D-Mannit
BESCHREIBUNG «              Weisse geruchlose Kristalle mit
                            süssem Geschmack«
GEHALTs                     Nicht weniger als $8%
                            D-Mannit (C^H^^O^) auf getrockneter Basis nach
                            vierstündigem Trocknen bei 105°C.
SCfflffiLZINTERVALL »       Zwischen 165°C und 169 C «
                                            o            o
SPEZIFISCHE DREHUNG ?       Zwischen + 23,0   und + 24» 3 •
teJ 2^
FLÜCHTIGE ANTEILES          Nicht mehr als 0,3 $ nach vierstündigem Trocknen
                            hei 105°C .
REDUZIERENDE ZUCKER 8       Nicht mehr als 0,05$ ( als Dextrose),
SULFATE ? ^                 Nicht mehr $.ls 0,01$.
 ( ausgedruckt in SO^)
CHLORIDE ;                  Nicht mehr als 0,007$.
 ( ausgedruckt in Cl)
                                                  bestimmt
ASCHEs                      Nicht mehr als 0 , 1%/bai öOQ + 25 C.
 NICKEL t                   Nicht mehr als 2 mg/kg,
 ( ausgedrilckt in Ni)
 ---pagebreak---                                         20 -
                               E 422 Glyzerin,
 BESCHREIBUNG :               Klare , farblos^ hygroskopische» airupartige
                              Flüssigkeit mit süssem Geschmack, die sich für
                              die Zunge warm anfühlt .
 GEHALT :
                              Nicht weniger als 98$ (w/w) Glyzerin (C^HgO )
 DICHTE , 25/25 C :                    Nicht weniger als 1,257
BRECHUNGS INDEX 2                ri
                                  n         =  I . 471 bis 1,474
                                 L j p
AKROLEPT ? GLUKOSE IM)        Eine Mischung von 5 ml Glyzerin und 5 ml Kalium-
AMMON IUM-VERB INDUNGEF :
                              hydroxidlosung (l zu 10) 5 Minuten lang auf 60°C
                              erhitzen» Die Mischung darf weder gelb werden
                             noch Ammoniakgeruch abgeben.
BUTAFITRI0LE:                Nicht mehr als 0,2fo.
CHLORIERTE BESTANDTEILE :    Nicht mehr als 0,003$.
( ausgedruckt als Cl-}    ™~
FETTSÄURE UND ESTER ?        Nicht mehr als 0,1$, berechnet alt* Butters'äura .
SULFATASCHE:
                             Nicht mehr als 0,01$ bei 800 + 25 C»
 ---pagebreak---                                  - 21 -
                                E 440 ( &) Pektine
CHEMISCHE BESCHREIBUNG %   Partielle Metnylester der Polygalakturonsäure
                           und deren     Ammonium– , Natrium -, Kalium - oder
                           Calciumsalzeo Pektine werden durch wässrige Ex­
                           traktion au.p geeignetem pflanzlichem Material ,
                           im allgemeinen Zitrusfrüchten und Äpfeln, bei
                           pH-Werten unter 5 gewonnen « Keine anderen orga­
                           nischen Fällmittel als Methanol , Äthanol und Igo#
                           propanol finden Verwendung
BESCHREIBUNG t             Weißes , leioht gelbliches , graues oder braunes
                           Pulver
G ALAKTUR ONSÀURE s        Eicht weniger als 65 %, berechnet auf asche–
                           und wasserfreier Grundlage
FLÜCHTIGE ANTEILE :        ITicht mehr als 12 c/t> nach zweistündigem Trocknen
                           bei 105°C
SÄUREUNLÖSLICHE ASCHE;     Nicht mehr als 1 %
( in etwa 3 n-Salz säure )
FREIER METHYL -, ÄTHYL .   Zusammen nicht mehr als 1 % auf Trockensubstanz
UND ISÖPROPYLALKOHDL
SCHWEFELPICOQPs            Nicht mehr als 50 mg/kg auf Trockengewichtsbasis
KUPFER :                   Nicht mehr als 60 mg/kg auf Trockengewichtsbasis
( ausgedriickt in Ou)
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                                     E 440 (b ) Amidierte Pektine
 CHEMISCHE BESCHREIBUNG ;      Amidierte Pektine bestehen hauptsächlich aus par-.
                               tiellen Methyl es tern/äer ^oiygalakturoneäure und
                               ihren Ammonium-, Fatrium –, Kalium– oder Calcium–
                               salzen . Sie werden gewonnen durch wässrige Extraktion
                               aus geeignetem , eßbarem pflanz lichem Material , im
                               allgemeinen Zitrusfrüchte oder Spfei und Behandlung
                               mit Ammoniak unter alkalischen Bedingungen » Keine
                               anderen organischen Fällmittel als Methanol , Äthanol
                               oder Ieopropanol finden Verwendung
 BES C IIR El BUFG s           Weiße , leicht gelbliche , hellgraue oder hellbraune
                               Pulver
AMI DI ERUFGS GRAD t           Ficht mehr als 25 % der gesamten Carboxylgruppen
GALAKTURGNSAURE :              Ficht weniger als 65 % berechnet auf asche- und
                               wasserfreier    Grundlage
FLÜCHTIGE ANTEILE :            Ficht mehr als 12 jo nach zweistündigem Trocknen,
                               bei 105°G
SAUREUFLÖSLICHE ASCHE          Ficht mehr als 1 %
( in etwa 3' n--Salzsäure ) s
FREIE METHYL-, iTHYL-          Zusammenflicht mehr als 1      auf Trockengewicht e-
UFD I SOPROPYLALKOHOLEs       "basis
SCHWEFELDIOXID :              Ficht mehr als 50 mg/kg auf Trookengewichtsbasis
KUPFERs                       Ficht mehr als 60 mg/kg auf Trockengewichtsbasis
                              (ausgedrückt in Cu )
 ---pagebreak---                                          - 23 -
                   E 450 ( &) ( i) Mnatrium-Pidydrogen-MphoBphat (Na^HJP^cQ
33ESCHEEIFJNOI                   Ws isses Pulver oder Korner «
GEHALT »
                                Nicht weniger als 95 » 0% Na^I^PgO^
GEHALTjW P„0C2–5
                 »              Nicht wsnigaT 8,1s 63 , Cja und nicht mehr als 64,0$&•
TROCKNWGSVERLUST t               Ficht mehr als 0,5$ nach vierstündigem Trocknen
                                 hei 105 °C .
pH der l>-igen LOSUNG *          3,7 - 4i4
IN MASSER UNLÔSLICHE             Nicht mehr als 0,6%®
BESTAÏÏTTPEILE *
 SÀUREZAHL ;                     Nicht weniger als 72 ,
FLUORIDE ( ausgedrtickt          Nicht mehr als 10 mg/kgs
als F) t
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                     E 450 (a) ( ii) Trinatrium diphosphat (Na-JKP^CX, J
BE3CHR EIBUNG :             Weißes Pulver oder Körner .
                            Existiert wasserfrei oder als Monohydrat .
GEHALT :                    Ficht weniger als 95 » 0 % Na^HP^CL nach Glühen bei
                                o-                       J    ' '
                            550 C während 30 Minuten
GEHALT AN P„0,.:
            2–I?
                            Wasserfreies Salz nicht weniger als 57 » 5 %
                                                nicht mehr als 58 » 5 %
                            Monohydrat nicht weniger als 53 j6 $
                                         nicht mehr als 54 » 6 $
TROCKNUTTOSVERLUST :        Nicht mehr als 0,5 y> nach vierstündigem Trocknen
                            "bei 105°C
IN WASSER UNLÖSLICHE        Nicht mehr als 0,2 %
BESTANDTEILE :
FLUORIDE ( ausgedrückt      Nicht mehr als 10 mg/kg
als F ):
pH (l $ig) .
                            Nioht weniger als 6,7 und nicht mehr als 7.3
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                  450 a ( iii ) Tetranatrium-Diphosphat (Na.PgO.)
BESCHREIBUNG :          Weißes , kristallines oder korniges Pulver j tritt
                        wasserfrei oder als Dekahydrat auf
GEHALT :                Nicht weniger als 95 %            auf getrockneter
                        Basis nach 30 Minuten Glühen bei 550°C
GEHALT AN P^Q-J t       Wasserfreies Salz nicht weniger als 52,5 %
                                             nicht mehr als 54 » 0 %
                        Dekahydrat nihht weniger als 34 » 5 %
                                     nicht mehr als 32,5 %
GLÛHVERLUST :           Nicht mehr als 0, 5 $ hei wasserfreiem Salz , zwischen
                        38 % und 42 % hei Dekahydrat nach Trocknen 4 Stunden
                        hei 105° und 30 Minuten Glühen hei 550°C
pH der 1    iflen LÖSUNG: /picht weniger als 9» 9 und nicht mehr als 10,7
IN WASSER UNLÖSLICHE Nicht mehr als 0,2 %
BESTANDTEILE :
FLUORID ( ausgedrückt Nicht mehr als 10 mg/kg
als F ):
 ---pagebreak---                                     - 26 -
                      E 450 (a) ( iv) Tetra-Kali-um-Diph.os'phat (K.P^O-)
BESCHREIBUNG :               Farblose Kristalle oder weißes , sehr hygrosko-*
                             pisches Pulver
GEHALT :                     Hicht weniger als 95 »            auf getrockneter
                             Basis nach 30 Minuten Glühen "bei 550°C
GEHALT AN P-O- «             Nicht weniger als 42 » 0 %
                             Nicht mehr als 43 » 7 i°
GLUHVERLUST :                Nicht mehr als 2 % ( Trocknung während 4 Stunden
                             hei 105°C und nachfolgendem Glühen bei 550°C
                             während 30 Minuten )
pH der 1 %igen LOSUNG:       Nicht weniger als 10, o und nicht mehr als 10,7
 IN WASSER UNLOSLICHE        Nicht mehr als 0,2 %
BES TANDTEI LE :
FLUGRIDB ( als F aus^e*      Nicht mehr als 10 mg/kg
druckt ) :
 ---pagebreak---                                                   - 27 -
                      E 450 O3 ) ( i ) Penta-H*atrium«Triphosphai: (HacP-O-      j ^ IO'
                                                                                        _)
                         ^« irmmü « 11   ' m ■1 r  i. 1 1          ■  –    ,  –,    , , a -, m
 BESCHREIBUNG ;                        Weißes , leicht hygroskopisches , körnigeb oder
                                       pulverförmiges Erzeugnis « Existiert wasserfrei
                                       oder als Hexahydrat
 GEHALT :
                                       Nicht weniger als 85,0 % Na,-P^010 nach 30 Minuten
                                       Glühen bei 550°C | bei den Rest handelt es sich
                                                                                               χ
                                       im wesentlichen um andere Phosphate (E 450)
 GEHALT AN P^Or-
            1 2~5 i
 GEHALT AN P^O.t                       Wasserfreies Salz nicht weniger als 56,0 fo
                                                               nicht mehr als 58,0 fo
                                       Hexahydrat nicht weniger als 43,0 fo
                                                        nicht mehr als 45,0 fo
GLÜHVIRLUSTs
GLTJHVERLUSTs                          Wasserfreies Salz nicht mehr als 0, 5 $
                                      Hexahydrat nicht mehr als 23,5 nach 4 Stunden Trocknen
                                      bei 105°0 und 30 Minuten Glühen bei 550°C
JPff.ff6?-          LÖSUNG:            ficht weniger als 9,3 und nic-ht mehr als 10,1
IN WASSER UNLÖSLICHE                 Ficht mehr als 0, 2 fo
BESTANDTEILE:
FLUORIDE ( als F ausge-              Nicht mehr als 10 mg/kg
druckt ) s
 ---pagebreak---                                          - 28 -
                 E 450 ("b) ( ii) Penta-Kal ium-Triphosphat
                                                         –
                                                              ( K^P 0, )
                                                             ~x–5–3–10
 BESCHREIBUNG
 BEbCHKELBUHG ti                  Weisses , stark hygroskopisches Pulver.
 GEHALT1
 GEHALT »
                                  Nicht weniger als 85$ K^O^nach 30 Minuten
                                  Glühen bei 550 Cj bei dem Rest handelt es sich
                                  im wesentlichen um andere Kaiiumpbo sphate
                                  (E 450).
 GEHALT AK Pg0^
             2–5 t
 GEHALT AK P„0^ t                 Nicht weniger als 46,5% und nicht mehr als 48,0^.
 GLÙHVERLUST
 GLUHYERLUSTi1                   Nicht mehr als 0,5% nach vierstündiger Trocknung
                                 "bei 105°C "bei nachfolgendem Glühen bei 550°C
                                 während 30 Minuten
pH DER 1^-igen LÖSUNGt          Nicht weniger als 9,3 und nicht mehr als 10,1.
IN WASSER UNLÖSLICHE            Nicht mehr als 0,2$,
BESTANDTEILE :
FLUORIDE ( ausgedruckt          Nicht mehr als 10 mg/kg.
als F) t
 ---pagebreak---                                        - 29 -
                   E 45C ( c) ( i ) ïïatri-um-PolyphoBphate
CHEMISCH*? E^CHHEIBÜNGJ      Heterogene Mischung von Fat ri am salzen linear kon­
                             densierter Polyphosphorsäuren der allgemeinen
                             Formel H /     ■ „\P  0 /,   .       wobei n nicht
                                        (n + 2 ) n   ( 3n + 1 ) '
                             geringer ist als 2 .
BESCHREIBUNG t               Feine weisse Pulver oder Kristalle oder farblose ,
                             glasige Plättchen.
GEHALT IN P g–o
             o0K j           Nicht weniger als 59 »5 und nicht mehr als 70,0Jo
                             auf wasserfrei geglühte Substanz bezogen
GLUHVERLUST s                Nicht mehr als 0,51» nach vierstündigem Trocknen
                             bei 105°C mit nachfolgendem Glühen bei 550°C
                             während 30 Minuten»
pH DER lyo-igen LÖSUFG :     nicht weniger als 3,6 und nicht mehr als 9»0
IN WASSER UNLÖSLICHE BE-     Nicht mehr als 0,2$.
STANDTEILE «
FLUORIDE                     Nicht mehr als 10 mg/kg » ausgedrückt als P
 ---pagebreak---                                         - 30 -
                       E 450 ( c) ( ii) Kaliumpolyphosphat e
  CHEMISCHE BESCHREIBUNG »      Heterogene Mischungen von Kaliumsalzen linear
                                kondensierter Polyphosphorsäuren der allgemeinen
                                Formel ^1+2)Pn°(3n+l) ' wo1aei n nicht geringer
                                 ist als 2 . .
                                             !
  BESCHREIBUNG »                 Feine weisse Pulver oder Kristalle , oder farb­
                                 lose , glasige Plättchen.
                                               |
   GEHALT HT P^ »                Nicht weniger als 53,5$ und nicht mehr als $-.,51"
                                 auf wasserfreie: "UJtacL geglühte Substanz bezogen
  i GLUÏÏVERLUST :               Nicht mehr! als 2$. nach vierstündiger Trocknung
                                 bei 105°C und nachfolgendem Glühen bei 550°C . ^^ 30 Min,
   IpH DER lfo-TGEN LÖSUNG»       Nicht mehr, als 7,8 . .
   I IN WASSER UNLÖSLICHE         0,2 % .
   I BESTANDTEILE :
    ; FLUOR IDE                   Nicht mehr als 10 mg/kg , ausgedrückt als F
d         ; ιι >.,ρ
 ---pagebreak---                                         - 31 -
                      E 4qO - Mikrokristalline Zellulose
CEFM         ITSCHREIBUNG 3                                     Gereinigte , "teil­
                               weise depolymerisierte Zellulose , die durch saure
                               Eydrolyes von aus faserigem Pflanzenmaterial ge­
                               wonnener Alpha-Zellulose hergestellt wird.
                                         Molekulargewicht     ungefähr 36.000 .
BESCHHEIBUNG s                 Feines , weisses oder fast weisses, geruchloses
                               Pulver .
FLÜCHTIGE ABTEILES             Nicht mehr als 51°% "bestimmt durch Trocknen "bis
                               Gewichtskonstanz bei 105°C .
pîWWEOTj                       ca. 5 g mit 40 ml kohlendioxidfreiem Wasser un­
                               gefähr 20 Minuten lang schuttein und zentrifu–
                               gieren . Der ph-Wert der überstehenden Flüssigkeit
                              liegt zwi&ehen 5 » 5 und. 7»0»
' SULFATASCHE s                Nicht mehr als 0,1$ "bei 800 + 25 C.
WASSERLÖSLICHE BESTAND-,      Nicht mehr als 0,16%.
TEILE :
 DT DIÄTHYI, ÄTHER EXTRA-      Nicht mehr als 200 mg/kg.
HIERBARE BESTANDTEILE !
CHLORIDEî                      Nicht mehr als 350 mg/kg« ( als Cl )
 SULFATES                      Nicht mehr als 6Q0 mg/kg ( als SO .)
 ---pagebreak---                             - 32 -
                         E 461 Methylzellulose
CHEMISCHE BESCHREIBUNG ! Methylzellulose ist eine direkt aus pflanzlichen
                         Material gewonnene Zellulose , die teilweise mit
                         Methylgruppen veräthert ist
BESCHREIBUNG :           Leicht hygroskopishes , weißes , leicht gelbliches
                         oder gräuliches , geruch- und geschmackloses , ge-
                         körntes oder faseriges Pulver
CHEMISCHE FORMEL :       Polymere von substituierten Glukosioleinheiten
                         der allgemeinen Formel CgH^OgCOR^XCRgXQR^),
                         von denen R^,     und R^ jeweils -H oder -CH^
                         oder -CHg-CHgOH sein kann
MOLEKULARGEWICHT ;       ungefähr 20, 000 bis 380,000
GEHALT DER SUBSTITUTEN": Hicht weniger als 25 % und nicht mehr als 33 %
                         Methoxygruppen (-OCH^), nicht mehr als 5 $
                         Hydroxyäthoxylgruppen (-OCHgCHgOH)
FLÜCHTIGE ANTEILE:       Nicht mehr als 10 % nach Trocknen bis zur Ge­
                         wicht skonstanz bei 105°C ( etwa 3 Stunden )
SULFATASCHE:             Nicht mehr als 1,5 % bei 800 + 25°C
pH der l^ie-en LOSUNG :   Nicht weniger als 5 und nicht mehr als 8
 ---pagebreak---                                      - 33 -
                                  E 462 Athylzellulose
Anmerkung« Durch ere-fcen Vorschlag zur Abänderung der Basisrichtlime
           (74/329/EWa) gestrichen
 ---pagebreak---                                    - 34 -
                               E 463 Hydroxypropylzellulose
  CHEMISCHE BESCHREIBUNG :    Hydroxypropylzellulose ist eine direkt aus
                              pflanzlichem Material gewonnene Zellulose , die
                               teilweise mit Hydroxypropylgruppen veräthert ist
  BESC HREIBUNG :
                              Leicht hygroskopisches , weißes , leicht gelbliches
                              oder gräuliches , geruch- und geschmackloses ,
                              körniges oder faseriges Pulver
  CHEMISCHE FCRMEL :          Polymere von substituierten Glukosideinheiten
                              der allgemeinen Formel CgH^CaR^OR^GR^),
                              von denen R^, R2 und R, jeweils
                              - H
                              - ch2chohch3
                              - CH2CHO(CH2CHCKCH3 )CH3
                             - CH2CHO /■CH2CH0(CH2CH0HCH3 )CH3_7'CH3
                              sein kann
 MOLEKULARGEWICHT i
                             ungefähr 30.000 bis 1.000.000
 GEHALT Dil? SUBSTITlIRNWWf
                             Nicht mehr als 80,5 % ^ydroxypropoxyl-Gruppen
                             (OCH2CHOHCH3 ) nach Trocknung, was nicht mehr
                             als 4,6 Hydroxypropyl-Gruppen pro Anhydroglu-
                            koseeinheiten entspricht
pH der 1%-ifren LOsUNGi
                            Nicht weniger als 5i 0 und nicht mehr als 8,0
FLUCHTIGE ENTEILE:
                            Nicht mehr als 10     nach ( etwa dreistündigem)
                            Trocknen bis Gewichtskonstana bei 105°C
SULFATASCHEÎ
                            Nicht mehr als 0,5 % bie 800 + 25°C
 ---pagebreak---                               E 4°4 ïïydroxypropylmethylzelluloBe
  CHEf USCHS BESCHREIBUNG ! Hydroxypropylmethylzellulose ist ein Äther der
                            Methylzellulose E 46I , der eine kleine Menge
                            angeätherte HycLroxypropylgruppen enthält
BESCIIREI3ÜNC :             Leicht hygroskopisches , weißes oder leicht
                            gelbliches oder gräuliches , geruch- und geschmack­
                            loses , körniges oder faseriges Pulver
CHEMISCHE FCRI-IEL :        Polymere von substituierten Glukosideinheiten
                            der allgemeinen Formel CgH^02 (öR^)(öR2 )(öR^),
                            von denen R^,      und R, jeweils
                            - H
                            - CH3
                            - CH2CHOIICH
                            - CH2CHO(CH2CHŒICH3 )CH
                            - CH2CHO f_ CPI2CHO(CH2CHOHCH5 )CH^J7CH^
                            sein kann .
MOLEKULARGEWICHT ;          Ungefähr 13.000 bis 200.000
GEHALT DUR SUBSTITUSNTEET : Ficht weniger als 19 5° und nicht mehr als 30 $
                            MeBiosyl (-OCH^ ) und nicht weniger als 3 und
                            nicht mehr als 12 % HydroxypropOxyl -Gruppen
                            (-0CH2CH0HCH^) auf Trockensubstanz
t>n der 1 girren LÖSUNG :   Nicht weniger als 5»0 und nicht mehr als 8,0
FLÜCHTIGE ANTEILE :         Nicht mehr als 10 % nach ( etwa dreistündigem )
                            Trocknen bis zur Gewichtskonstanz bei 105°C
SULFATASCHE :               Nicht mehr als 1,5 % für Erzeugnisse mit Visko­
                            sität , die größer als 50          und nicht mehr
                            als 3 % bei Erzeugnissen mit Viskosität von 50
                            oder darunter, bestimmt bei 800 + 25°C
 ---pagebreak---                            E 465 Methyl athyz el lulose
 CHEMISBHE BESCHREIBUNG :        Methyläthylzellulose ist eine direkt aus pflanz­
                                  lichem Material gewonnene Zelluloseatner ,/ teil–
                                  weise mit Meth^gruppen und mit ftthylgruppen ver­
                                  äthert ist
 BESCHREIBUNG :                   Leicht hygroskopisches , weißes , leicht gelb­
                                  liches oder gräuliches , gruch- und geschmack­
                                  loses , körniges oder faseriges Pulver
  CHEMISCHE FGRMELt               Polymere von substituierten Glukosideinheiten
                                  der allgemeinen Formel C ^H„0_(CR              » vo
                                  -denen IL , R2 und R, jeweils
                                   - II                J
                                   - CIL
                                   - CIÇCIL
                                   sein kann
 MOLEKULARGEWICHT :               30.000 bis 40.000
 GEHALT DER SUBSTITUENTEN:        Nicht weniger als 14,5 % und- nicht mehr als
                                  19 ,0 % Xthoxylgruppen (-OCgHj.) und nicht weniger
                                  als 3,5 fo und nicht mehr als 6,5 % Methoxyl-
                                  grupp^' (-OCH^) auf Trockengewichtsbasis
 FLÜCHTIGE ANTEILE :             - aserige Form : nicht mehr als 15 %
                                 Pulverform :      nicht mehr als 10 %
                                 bestimmt durch Trocknen bis Oewichtskonstanz
                                 bei 105°C (etwa 3 Stunden )
SULFATASCHE :                   Nicht mehr als 0,6 % bei 800 + 25 C
 ---pagebreak---                                             - - 37 -
                        E 466 ITatrium-CarboxymethylzeiLlulose
 CHEMISCHE BESCHREIBUNG s               Natriun-^arboxymethylzellulose ist ein Natrium­
                                         salz des Zellulose-Carboxymethyläthers
 BESCHREIBUNG *                         Leicht hygroskopisches , weißes , leicht gelb­
                                        liches oder gräuliches , geschmack– und geruch­
                                        loses , körniges oder faseriges Pulver
 CHEMISCHE FORMEL :                     Polymere von substituierten Glukoideinheiten
                                        der allgemeinen Formel C^H^O^ (CE^XöRgXOR^), von
                                      . denen R, , R? und R , jeweils
                                         - H                  3
                                          - CH COONa
                                          -sein
                                             CH^COOH
                                                  kann
T' OLEKULARGEWICHT :                    ungefähr 17 « 000 bis 500„000
GEHALT :                                Nicht weniger als 99 » 5 % Natrium-Carbaxymethyl –
                                        Zellulose , berechnet auf Trockensubstanz .
                                      '"( Die Genauigkeit der Bestimmung mittels der
                                        "Direktmethode" liegt bei etwa 0,5        Daher
                                        sollte der prozentuale Anteil der Natrium-
                                        Carboxymethylzellulose      - bestimmt durch Sub-
                                                                  ν
                                        straktion des N.atnumchlorid- und des freien
                                        Natriumglykolatanteils von 100 $ , berechnet werden)
MTRIUMCHLOR ID
NATRIUMCHLQR     IS UND
                    UND                 Zusammen nicht mehr als 0,5 %, davon freies
NATRIUMGLYKOLAT :
NATRIUMGLYK0LAT                         „ ,     .   , , , , . ,     ,   ,   „ . ^
1 • ■■ ■■' 1 ■ 1                        Natnumglykolat nicht mehr als 0,4 Jo
SUBSTITOTI ONSGRAD;                     Zwischen 0,2 und 1,0 Carboxymethylgruppen
                                        (-CHpCOOH) je Anhydroglykoseeinheit
NATRIUM :                               Nicht mehr als 9 » 7 y> nach den Trocknen
 TROCKNDNGSVERLUST ;                    Nicht mehr als 12 $ nach Trocknen "bis Gewichts-
                                        konstanz bei 105°C ( etwa 5 Stunden)
 pH der             LOSUNG ;            Ficht weniger ale 6 und nicht mehr als 8,5
 ---pagebreak---                                        - 38 -
                 E 470 Natrium–. Kalitun- und Calciumsalze der Speisefettsäuren
CHEMISCHE BESCHREIBUNG :              Die Seifen sind die Natrium–, Kalium- und
                                      Calciumsalze von Speisefett säuren
BESCHREIBUNG :                        Leichte Pulver , Flocken oder halbfeste
                                      Massen von weißer bis gelber Farbe
UNVERSEIFBARE BESTANDTEILE :          Nicht mehr als 2 $
IREEE FETTSÄUREN:                     Nicht mehr als 3 %t bestimmt als Ölsäure
FREIES ALKALI :                       Nicht mehr als 0,1 % ausgedrückt als NaQH
GESAMTGLYCERIN :                      Nicht mehr als 1 %
( zusammengesetzt' und frei )
IN ALKOHOL UNLÖSLICHE                 Nicht mehr als 0,2 % (nur Natrium- und
BESTANDTEILE :
                                      Kaliumsalze )
FLÜCHTIGE ANTEILE :                   Nicht mehr als 3 %
NATRIUM-, KALIUM- oder                Natrium nicht weniger als 9 und nicht mehr
CALC ICMGEHALT :
                                      als 14     ausgedrückt als Na^O
                                      Kalium nicht weniger als 13 und nicht mehr
                                      aLs 21,5 f°t ausgedrückt als K^O
                                      Calcitun nicht weniger als 8,5 und nicht mehr als
                                      als 13 fot ausgedrückt als CaO
 ---pagebreak---                                       - 39-
             E 471 Mono - und Diglyzeride von Speisefettsäuren
CHEINIS CHE BESCHREIBUNG :       Mischung von Mono-, Di- und Triestern des Gly-
                                 cerins mit Speisefettsäuren « Sie können kleine
                                 Mengen freien Glyeerins und freier Fettsäuren
                                 enthalten »
BESCHREIBUNG :                   Hellgelbe ibs bräunliche öle bis weiße oder
                                 elfenbeinfarbene harte Wachse . Die festen Pro­
                                 dukte können Pulver-, Flocken- oder Körnerform
                                 haben
MOt-TO- und DI -ESTERGEHALT;     Nicht weniger als 70 %
MIETE FETTSÄUREN?                Nicht mehr als 3 %. bestimmt als Ölsäure
FREIES GLYCERINs                 Hicht mehr als 7 70
GESAMT-GLYCEEIJT:                Nicht weniger als 16 % und nicht mehr als 33 $
POLY-GLYCEP.IFE ;                Diglycerin nicht mehr als 4 %          ) des Ge–
                                                                          Bamt –
                                 Tri + Polygljoerine nicht mehr als 1 % ) Glycerins
MASSERs                          Ficht mehr als 2 fo (Karl Fischer )
SULFATASCHEl                     Nioht mehr als 0,5 % bei 800 + 25 C
 Anmerkung» -
Die k'erte "beziehen sich auf Erzeugnisse ohne abgesetztes E 470
 ---pagebreak---                                     - 40 -
              E 472 ( a) Essigsäureester der Mono- und Diglyzeride
                              von Speisefettsäuren
 CHEMISCHE BESCHREIBUNG s            Ester des Glycerins mit Essigsaure und
                                     Speisefettsäuren . Sie können geringe Mengen
                                     freies Glycerin , freie Essig-^und Fettsäuren
                                     und freie Glyzeride enthalten
 BESCHREIBUNG :                      Klare bewegliche Flüssigkeiten bis feste
                                     Wachse , die Farbe ist weiß bis gelblich
 GESAMT-ES SIGSÅUREGEHALT :          Nicht weniger als 9 % uncL nicht mehr als 32
FREIE FETTSÄUREN':                   Nicht mehr als 3     bestimmt als Ölsäure
 (und Essigsäure )
FRETES GLYCERTN;                    Nicht mehr als 2
GESMT-GLTCISIWs                     Nicht weniger als 14 % und nicht mehr als 31
SULFATASCHE:                        Nicht mehr als 0,5 $ bei 800 + 25 C
 ---pagebreak---                                      - 41 -
               E 472 (b ) Milchsäureester der Mono- und Diglyzende von
                                    Speisefettsauren
fiFraiSCHE BESCHREIBUNG :             Ester der Glycerine mit Milchsäure und
                                      Speisefettsäuren . Sie können geringe Mengan
                                      freies Glycerin , freie Fettsäure , freie Milch­
                                      säure und freie Glyzeride enthalten
BESCHREIBUNG :                        Weiche bis harte feste Wachse
GESAMT-MILCHSÄURE :                   Nicht weniger als 13 und nicht mehr als 45
FREIE FETTSÄUREN :                    Nicht mehr als 3 #» bestimmt als Ölsäure
 FREIES GLYCERIN:                     Nicht mein als 2
 GESAMT-GLYCjERIN :                   Nicht weniger als 13 $ und nicht mehr als 30 p
 SULFATASCHE :                         Nicht mehr als 0,5 % bei 800 + 25 C
 Anmerkung: die Werte beziehen sich auf Erzeugnisse ohne zugesetztes E 470
 ---pagebreak---                                        - 42 -
                   E 472 ( c ) Zitronensäureester der Mono– und Diglyzeride
                                      von Speisefettsäuren
  CHEMISCHE BESCHREIBUNG :           Ester des Glycerins mit Zitronensaure und
                                     Speisefettsäuren . Sie können geringe Mengen
                                     freies Glycerin , freie Fettsäure , freie Zi­
                                     tronensäure und freie Glyzeride enthalten ;
                                     sie können ganz oder teilweise mit Natrium-
                                     oder Kaliumhydroxyd neutralisiert sein
  BESCHREIBUNG :                     Gelbliche oder leicht bräunliche Flüssigkeiten ,
                                     halbfeste bis feste Massen
  GESAMT-ZI TROMiNSjiiUREGEHALT ;    Nicht weniger als 13 % und nicht mehr als 50 %
  FREIE PETTSAURETTs                 Nicht mehr als 3 %» bestimmt als Ölsäure
 i-WEIES GLYCPBINs                  Nicht mehr als 2 %
 GESAMTGLYCERITC :
                                    Nicht weniger als 11 % und nicht, mehr als 2^ %
SULFATASCHE :                       Nicht mehr als 0,5 % hei 800 C + 25°C , bezogen
                                    auf ein nicht neutralisiertes Produkt . Nicht
                                    mehr als 10 % für neutralisierte Ester
PH ( 10 tiige LOSUNG ^!            Nicht weniger als 3,0
                                   nicht mehr als 7,3
 ---pagebreak---                                        - 43 -
                      E 472 ( d) Weinsäure est er der Mono- und Diglyzende
                                      von Speisefettsäuren
CHEMISCHE BESCHREIBUNG :            Ester des Gl.ycerins mit Weinsäure una Speise-
                                    fettsäuren . Sie können geringe Mengen freies
                                    Glycerin , freie Fettsäuren , freie Y.einsäure
                                    und freie Glyzeride enthalten
BESCHREIBUNG :                      Klebrigviskose gelbliche Flüssigkeiten bis
                                    harte , gelbe Wachse
GESAI'-IT/rSI^TSXUREGEHALT:         Nicht weniger als 15 % und nicht mehr als 50 $
FREIE FETTSÄURE:                    Nicht mehr als 3       bestimmt als Ölsäure
FREIES ' GLYCER IN:                  Nicht mehr als 2 %
GESAKTGLYCERIN:                      Nicht weniger als 12 % und nicht mehr als 29 %
 SULFATASCHE:                        Nicht mehr als 0,5 $        800 + 25 C
 ---pagebreak---                                      - 44 -
           E 472 ( e ) Ester der Monazetyl- und Diazetyl-Weinsäure
               der Mono- und Diglyzeride von Speisefett säuren
 CHEMISCHE BESCHREIBUNG !
                                    üister des Glycerins mit Mono- und Diazetyl -
                                    Ueinsaure und Speisefettsauren. Sie können
                                    geringe Mengen freies Glycerin , freie Fett­
                                    säuren, freie Wein- und Essigsäure und ihre
                                    Zusammensetzungen sowie frei Glyzeride enthalten .
 BESCIIEEIBUNG :
                                    Klebrigviskose Flüssi^ceiten , fettähnliche
                                    Produkte Ms gelbe Wachse . An feuchter Luft
                                    wird Essigsäure freigesetzt .
 GESAMT-IIEJITSAUREGSEIALT ;
                                    Nicht weniger als 10 ^ und nicht mehr als 40 ^
 GE3AMT-ESSI GSiUREGEHALT ;
                                    Nicht weniger als 8 % und nicht mehr als 32 %
FREIE FETTSffUREftTt
                                    Nicht mehr als 3 $» bestimmt als Ölsäure
FREIES GLYCERIN;
                                    Nicht mehr als 2 $
GESAMT-GLYC3? TW;
                                   Nicht weniger als 11     und nicht mehr als 28 /o
SULFATASCHE :
                                   Nicht mehr als 0, 5 % bei 800 + 25°C
 ---pagebreak---                                           - 45 -
                  E 472 ( f ) Estergemisch von Essig- und Weinsäure der Mono-
                                und Diglyzeride von Speisefett säuren
GilK-IISCilE BESCHREIBUNG :              Ester des Glycerins mit Essigsäure , Weinsäuren
                                         und Speisefettsäuren . Sie können geringe Men­
                                         gen freies Glycerin , freie Fettsäuren, freie
                                         Wein- und Essigsäuren und freie Glyzeride ent­
                                         halten
BESCHREIBUNG
BE30IIREI BUNG ::                        Klare bewegliche Flüssigkeiten bis feste
                                         Massen von weißer bis blaßgleber Farbe
GESAMTESSIGSÄURE
GliSAMTESSIGSÄURE::                      Wicht weniger als 10 $ und nicht mehr als 20 %
GESAMTWEINSÄURE::
GESAMTWEINSÄURE                          Sicht weniger als 20 $ und nicht mehr als 40 %
FREIE ESSIGSÄURE
FREIE   ESSIGSÄURE ::                    Nicht mehr als 8,5 <fo
FREIE WEINSÄURE:
FREIE   WEINSÄURE:                       Nicht mehr als 1 %
        FETTSÄUREN::
FREIE FETTSÄUREN                         Nicht mehr als 3 $» bestimmt als Ölsäure
FREIES GLYCERIN
FREIES   GLYCERIN::                      Nicht mehr als 2 £
GESAHT-GLYCERIN::
GESAMT-GLYCERIN                          Nicht weniger als 12 $ und nicht mehr als 27 %
SULFATASCHE:                             Nicht mehr als 0,5 % bei 800 + 25°C
Anmerkung : Die Numerierung dieses Erzeugnisses ist in dem Voischlag für die
              erste Abänderung der Grundrichtlinie ( EWG/74/329 ) enthalten .
 ---pagebreak---                                      _ 46 -
              E 473 Zuckerest er : Saccharoseester von Speisefett säuren
CHEMISCHE BESCHREIBUNG :       Hauptsächlich Mono- und Diester der Saccharose
                               mit Speisefettsäuren . Sie können aus Saccharose
                               und den Methyl- und Äthylestern der Speisefett-
                                säuren oder durch Extraktion aus Zuckerglyzeriden be­
                               reitet werden . Zur Herstellung werden keine anderen
                               Lösungsmittel als Dimethylformamid, Xthylazetat oder
                                Isopropanol verwendet «
BESCHREI BUmJ :                 Gelbe , halbfeste öle , steife Gele oder gelblichweiße
                                Pulver
GESAMTGEHALT AN SACCHAROSE - Nicht weniger als 80 %
FETTSÄUREESTERN :
GESAMTGLYZERIDE :               Nicht mehr als 20 %
FREIE SACCHAROSE :              Niciht mehr als 5 i°
FREIE FETTSÄURE :               Nicht mehr als 3 $, bestimmt als Ölsäure
SULFATASCHE :                   Nicht mehr als 2 $ bei 800 + 25°G
DIMETHYLFORMAMID :              Nicht mehr als 1 mg/kg
METHANOL :                      Nicht mehr als 10 mg/kg
ÄTHYLAZETAT , .UND              Zusammen mehr als 350 mg/kg
ISOPROPANOL
    Anmerkung :
  , Diese Werte beziehen sich auf Erzeugnisse ohne zugesetzte E 470
 ---pagebreak---                                    - 47 -
                             E 474 Zuckerglyzeride '
CHEMISCHE BESCHREIBUNG :         Zuckerglyzeride werden durch Reaktion von
                                 Saccharose mit einem Speisefett oder Speiseöl
                                 hergestellt und sind ein Gemisch von hauptsäch­
                                 lich Mono - und Diestern von Saccharose und Fett­
                                 säuren zusammen mit Rückständen von Mono-,
                                 Di- und Triglyzeriden dieses Fetts oder Öls. Zur
                                 Herstellung werden keine anderen organischen
                                 Lösungsmittel als Dimethylformamid, Xthylazetat
                                 oder Isopropanol verwendet .
BESCHREIBUNG ;                   Gelbe viskose öle , steife Gele oder weiße bis
                                 gelbliche Pulver
GESAMTGEHALT AN SACCHAP.OSE-     Nicht weniger als 40 und nicht mehr als 60 %
FETTSfiJREESTERN :
GESAMTGLYZHRIDE :                Nicht weniger als 40 und nicht mehr als 60 %
FREIE   SACCHAROSE :             Nicht mehr als 5 9»
FREIE FETTSAURE :                Nicht mehr als 3     bestimmt als Ölsäure
SULFATASCHE :                    Nicht mehr als 2 % bei 800 + 25°C
DIMETHYLFŒMAMID :                Nicht mehr als 1 mg/kg
METHANOL :                       Nicht mehr als 10 mg/kg
ATHYLAZETAT IWD ISOPROPAITOL     Zusammen nicht mehr als 350 mg/kg
 Anmerkung :
Diese Werte beziehen sich auf ein Produkt ohne zugesetztes E 470
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               E 475 Polyglyzerinester der nichtprolymerisierten Speise­
                                   fett säuren
CHEMISCHE BESCHREIBUNG :            Polyglyzerinester werden durch Veresterung
                                    von Polyglyzerinen mit Speisefetten oder
                                    mit Speisefett säuren hergestellt . Der Poly-
                                    glyzerinant eil besteht vorwiegend aus Di -,
                                    Tri - und Tetraglyzerin und enthält nicht mehr
                                    als 10 % Polyglyzerine im Wert von Heptagly-
                                    zerin oder höher
BESCHREIBUNG :                      Gelbe oder leicht braune Flüssigkeiten oder
                                    halbfeste Massen
GESAMTFETTSÀUREESTURGEHALT :        Nicht weniger als 90 %
FREIE FETTSÄUREN :                  Nicht mehr als 6 % ( als Ölsäure )
FREIES GLYZIRIN:                    Nicht mehr als 7 %
GESÂMTGLYZHIINE :                   Nicht weniger als 18 %
                                    Nicht mehr als 50 %
SULFATAS CHE :                      Nicht mehr als 0,5    (800 + 25 C )
Anmerkung: Diese Werte beziehen sich auf Erzeugnisse ohne zugesetztes E 470
 ---pagebreak---                                   - 49 -
               E 477 Propylenglykol -Ester von Speisefettsauren
CHEMISCHE BESCHREIBUNG :            Propan~l , 2-diol Mono- und Diester von
                                    Speisefettsäuren , Der Alkoholteil besteht
                                    ausschließlich aus Propan-1 , 2-diol mit Di­
                                    meren und Spuren von Trimeren . Organische
                                    Säuren mit Ausnahme von Speisefett säuren
                                    fehlen
BESCHREIBUNG :                      Weiße Wachse , Flocken oder Körner
GESASTFETTSAUREESTERGEHALTj          Nicht weniger als 85 %
GESAMTPROP ANDIOL :                  Nicht  weniger als 11
                                     Nicht mehr als 31 %
FREIES PROPAN-1 . 2-DIOL :           Nicht mehr als 5 %
 DIMERE UND TRIMERE VON              Nicht mehr als 4 $
 PROPAN-1 , 2-DIOL :
 FREIE FETTSÄUREN :                  Nicht mehr als 6 $, ausgedrückt als Ölsäure
 SULFATASCHE :                       Nicht mehr als 0,5 % (bestimmt "bei 800 +
                                     25°C )
     Anmerkung :.
  '  Diese Werte beziehen sich auf Erzeugnisse ohne zugesetzes E 470
 < '
 ---pagebreak---                                     - 50 -
                              E 480 Stearoyl–2–lactyl-Saure
Anmerkung : Durch ersten Vorschlag zur Abänderung der Basisrichtlinie
            ( 74/329/EWG ) gestrichen.
 ---pagebreak---                                    - 51 -
                    E 481 Natriumstearoyllactyl -2-laktat •
CHEMISCHE BESCHREIBUNG :         Natriumsalze der St earoyll aktyl säuren mit
                                 geringeren Anteilen sonstiger Natriumsalze
                                 verwandter Säuren , die durch Reaktion der
                                 Stearin- und Milchsäure entstanden, sind . Ver­
                                 schiedene Ester anderer Fettsäuren und freie
                                Fettsäuren können infolge von zusätzlichen
                                 Speisefett säuren in der verwendeten Stearinsäure
                                 ebenfalls vorhanden sein .
BESCHREIBUNG :                  Kremfarbige Pulver oder spröde feste Stoffe
                                mit charakteristischem Geruch
NATRIUMGEHALT :                 Nicht weniger als 2,3 % und nicht mehr als 5 %
ESTERZAHL :                     Nicht weniger als 90 und nicht mehr als 190
GESAMTMILCHSÄURE ( FREIE        Nicht weniger als 15     und nicht mehr als 40$
UND GEBUNDENE ):
SAUREZAÏÏL :                    Nicht weniger als 60 und nicht mehr als 130 mg KOH/g
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                    E 482 Calciumstearoyllactyl -2-lakrtat
CHEMISCHE BESCHREIBUNG :         Calciumsalze der Stearoyllactyl saure mit
                                 geringen Anteilen anderer Salze verwandter
                                 Säuren , die durch Reaktion der Stearin- und
                                 der Milchsäure entstanden sind . Verschiedene
                                 Ester and rer Fettsäuren und freie Fettsäuren
                                 können infolge von zusätzlichen Speisefett-
                                 sauren in der verwendeten Stearinsäure eben­
                                 falls vorhanden sein
 BESCHREIBUNG :                   Weiße oder gel"bl ichweiße Pulver oder spröde
                                  Stoffe mit charakteristischem Geruch
 CALCIUMGEHALT :                  Nicht weniger als 1, O^und nicht mehr als 5 » 2 $0
 ESTERZAHL :                      Nicht weniger als 125 und nicht mehr als 190
 GESAMTMICLHS&JRE ( FREIE         Nicht weniger als 15 % und nicht mehr als 40 %
 UND KOMBINIERTE );
  SAUREZAHL :                     Nicht weniger als 50 und nicht mehr als 130
                                  mg KOH/g
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                            E 483 Stearoyltartiat
GEMISCHE BESCHREIBUNG i     Ester der Weinsäure mit St ear oylalkohol . Es
                            besteht hauptsächlich aus Diestern mit gerin­
                            gen Anteilen an Monoestern , Weinsäure und
                            Stearoylalkohol . In dem verwendeten Stearoyl-
                            alkohol können kleinere Mengen anderer verwand­
                            ter Fettalkohole vorhanden sein '
BESCHREIBUNG ;              Gelblichweiße kremartige Paste
GESAMTESTERGEHALT :         Nicht weniger als 90 $
GESATMWEINSÄUREGEHALT;      Nicht weniger als 18 % und nicht mehr als 35 %
UNVERSEIFBARE BESTANDTEILE; Nicht weniger als 77 und nicht mehr als 83 $
SCHMELZINTERVALL t :        67 - 77°C
ESTERZAHL ;                 Nicht weniger als 163 und nicht mehr als 180
JOJZAHL ;                   Nicht mehr als 4 (Wijs )
SÄUREZAHL ;                 Nicht mehr als 6 mg KGH/g
SULFATASCHE;                Nicht mehr als 0,5     bestimmt bei 800 +
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