CELEX: 52013DP0086
Language: de
Date: 2013-03-13 00:00:00
Title: Beschluss des Europäischen Parlaments vom 13. März 2013 zur Aufnahme von interinstitutionellen Verhandlungen über den Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und zur Erteilung des entsprechenden Mandats (KOM(2011)0627/3 — C7-0340/2011 — COM(2012)0553 — C7-0313/2012 — 2011/0282(COD) — 2013/2530(RSP))

29.1.2016   
               
               
                  DE
               
               
                  Amtsblatt der Europäischen Union
               
               
                  C 36/542
               
            P7_TA(2013)0086
      Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) (Beschluss über die Aufnahme von interinstitutionellen Verhandlungen)
      Beschluss des Europäischen Parlaments vom 13. März 2013 zur Aufnahme von interinstitutionellen Verhandlungen über den Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und zur Erteilung des entsprechenden Mandats (KOM(2011)0627/3 — C7-0340/2011 — COM(2012)0553 — C7-0313/2012 — 2011/0282(COD) — 2013/2530(RSP))
      (2016/C 036/41)
      
         Das Europäische Parlament,
      
                  —
               
               
                  in Kenntnis des Vorschlags des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung,
               
            
                  —
               
               
                  gestützt auf Artikel 70 Absatz 2 und Artikel 70a seiner Geschäftsordnung,
               
            in der Erwägung, dass die in dem Gesetzgebungsvorschlag angegebene Finanzausstattung lediglich ein Hinweis für die Rechtssetzungsbehörde ist und erst festgelegt werden kann, wenn eine Einigung über den Vorschlag für eine Verordnung über die Festlegung des mehrjährigen Finanzrahmens für die Jahre 2014–2020 erzielt worden ist;
      beschließt, auf der Grundlage des folgenden Mandats interinstitutionelle Verhandlungen aufzunehmen:
      
         MANDAT
      
      
         Änderungsantrag 1
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Bezugsvermerk 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf 
                        die
                      Artikel 42 und 
                        43
                     ,
               
               
                  gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 42 und 
                        Artikel 43 Absatz 2
                     ,
               
            
         Begründung
      
      
         Klarstellung. Für alle Rechtsakte des Reformpakets sollte die gleiche Rechtsgrundlage verwendet werden.
      
      
         Änderungsantrag 2
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 8
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (8)
                           
                           
                              Um das unverzügliche Anlaufen und die wirksame Durchführung der Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum sicherzustellen, sollte sich die Unterstützung aus dem ELER auf das Bestehen stabiler administrativer Rahmenbedingungen gründen. Die Mitgliedstaaten sollten daher die Einhaltung bestimmter Ex-ante-Konditionalitäten prüfen. Jeder Mitgliedstaat sollte entweder ein nationales Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum für sein gesamtes Hoheitsgebiet oder ein Bündel von regionalen Programmen ausarbeiten. In jedem Programm sollten eine Strategie für die Verwirklichung von Zielen in Bezug auf die EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums und eine Auswahl von Maßnahmen bestimmt werden. Die Programmplanung sollte mit den EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums übereinstimmen, dabei jedoch auch dem nationalen Kontext entsprechen und die anderen EU-Politiken ergänzen, insbesondere die Agrarmarktpolitik, die Kohäsionspolitik und die Gemeinsame Fischereipolitik. Mitgliedstaaten, die sich für ein Bündel von regionalen Programmen entscheiden, sollten auch die Möglichkeit haben, eine nationale Rahmenregelung 
                                    ohne gesonderte Zuteilung von Finanzmitteln
                                  auszuarbeiten, um die Koordinierung zwischen den Regionen bei der Bewältigung nationaler Herausforderungen zu erleichtern.
                           
                        
               
                  
                              (8)
                           
                           
                              Um das unverzügliche Anlaufen und die wirksame Durchführung der Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum sicherzustellen, sollte sich die Unterstützung aus dem ELER auf das Bestehen stabiler administrativer Rahmenbedingungen gründen. Die Mitgliedstaaten sollten daher die Einhaltung bestimmter Ex-ante-Konditionalitäten prüfen. Jeder Mitgliedstaat sollte entweder ein nationales Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum für sein gesamtes Hoheitsgebiet oder ein Bündel von regionalen Programmen ausarbeiten. In jedem Programm sollten eine Strategie für die Verwirklichung von Zielen in Bezug auf die EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums und eine Auswahl von Maßnahmen bestimmt werden. Die Programmplanung sollte mit den EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums übereinstimmen, dabei jedoch auch dem nationalen Kontext entsprechen und die anderen EU-Politikbereiche ergänzen, insbesondere die Agrarmarktpolitik, die Kohäsionspolitik und die Gemeinsame Fischereipolitik. Mitgliedstaaten, die sich für ein Bündel von regionalen Programmen entscheiden, sollten auch die Möglichkeit haben, 
                                    ein nationales Programm zur Umsetzung gezielter Maßnahmen auf nationaler Ebene oder
                                  eine nationale Rahmenregelung auszuarbeiten, um so die Koordinierung zwischen den Regionen bei der Bewältigung nationaler Herausforderungen zu erleichtern.
                           
                        
            
         Änderungsantrag 3
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 12
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (12)
                           
                           
                              Es müssen bestimmte Regeln für die Programmplanung und Überarbeitung der Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum festgesetzt werden. Für Überarbeitungen, die die Strategie der Programme oder die jeweiligen Finanzbeiträge der EU nicht berühren, sollte ein vereinfachtes Verfahren vorgesehen werden.
                           
                        
               
                  
                     (Betrifft nicht die deutsche Fassung.)
                  
               
            
         Änderungsantrag 4
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 13
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (13)
                           
                           
                              Um die Rechtssicherheit und Klarheit bei dem im Falle von Programmänderungen anzuwendenden Verfahren sicherzustellen, sollte der Kommission die Befugnis zum Erlass von Rechtsakten gemäß Artikel 290 des Vertrags bezüglich 
                                    der Festsetzung der Kriterien
                                  übertragen werden
                                    , anhand deren vorgeschlagene Änderungen der quantifizierten Ziele des Programms als erheblich betrachtet werden, was eine Änderung des Programms im Wege eines gemäß Artikel 91 der Verordnung erlassenen Durchführungsrechtsakts erforderlich macht
                                 .
                           
                        
               
                  
                              (13)
                           
                           
                              Um die Rechtssicherheit und Klarheit bei dem im Falle von Programmänderungen anzuwendenden Verfahren sicherzustellen, sollte der Kommission die Befugnis zum Erlass von Rechtsakten gemäß Artikel 290 des Vertrags bezüglich 
                                    einer umfassenden Neufestsetzung der quantifizierten Ziele
                                  übertragen werden.
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Programmänderungen sind keine rein technischen Entscheidungen.
      
      
         Änderungsantrag 5
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 16
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (16)
                           
                           
                              Betriebsberatungsdienste unterstützen die Landwirte, Waldbesitzer und KMU in ländlichen Gebieten bei der Verbesserung ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung und der allgemeinen Leistung ihres Betriebs oder Unternehmens. Daher sollten sowohl die Einrichtung solcher Dienste als auch ihre Inanspruchnahme durch Landwirte, Waldbesitzer und KMU gefördert werden. Um die Qualität und Wirksamkeit der angebotenen Beratung zu verbessern, sollten Vorschriften über die Mindestqualifikationen und die regelmäßige Weiterbildung der Berater festgelegt werden. Die landwirtschaftlichen Betriebsberatungsdienste gemäß der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom […] sollten die Landwirte dabei unterstützen, die Leistung ihres landwirtschaftlichen Betriebs zu bewerten und die notwendigen Verbesserungen hinsichtlich der Grundanforderungen an die Betriebsführung und der Erhaltung von Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand sowie der klima- und umweltfreundlichen landwirtschaftlichen Praktiken gemäß der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom […], der Anforderungen oder Aktionen im Zusammenhang mit der Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Auswirkungen, der Artenvielfalt, des Gewässerschutzes, der Meldung von Tierseuchen und der Innovation zumindest gemäß Anhang I der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 vorzunehmen. Gegebenenfalls sollte sich die Beratung auch auf Standards für die Sicherheit am Arbeitsplatz erstrecken. Die Beratung kann sich auch auf Fragen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und ökologischen Leistung des Betriebs oder Unternehmens beziehen. Die Betriebsführungs- und Vertretungsdienste sollten die Landwirte bei der Verbesserung und Vereinfachung ihrer Betriebsführung unterstützen.
                           
                        
               
                  
                              (16)
                           
                           
                              Betriebsberatungsdienste unterstützen die Landwirte, Waldbesitzer und KMU in ländlichen Gebieten bei der Verbesserung ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung und der allgemeinen Leistung ihres Betriebs oder Unternehmens. Daher sollten sowohl die Einrichtung solcher Dienste als auch ihre Inanspruchnahme durch Landwirte, Waldbesitzer und KMU gefördert werden. Um die Qualität und Wirksamkeit der angebotenen Beratung zu verbessern, sollten Vorschriften über die Mindestqualifikationen und die regelmäßige Weiterbildung der Berater festgelegt werden. Die landwirtschaftlichen Betriebsberatungsdienste gemäß der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR] des Europäischen Parlaments und des Rates vom […] sollten die Landwirte dabei unterstützen, die Leistung ihres landwirtschaftlichen Betriebs zu bewerten und die notwendigen Verbesserungen hinsichtlich der Grundanforderungen an die Betriebsführung und der Erhaltung von Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand sowie der klima- und umweltfreundlichen landwirtschaftlichen Verfahren gemäß der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] des Europäischen Parlaments und des Rates vom […], der Anforderungen oder Aktionen im Zusammenhang mit der Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Auswirkungen, der Artenvielfalt, des Gewässerschutzes, der Meldung von Tierseuchen und der Innovation zumindest gemäß Anhang I der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR] vorzunehmen. Gegebenenfalls sollte sich die Beratung auch auf Fragen im Zusammenhang mit Standards für die Sicherheit am Arbeitsplatz 
                                    oder in landwirtschaftlichen Betrieben
                                  beziehen. Die Beratung kann sich auch auf 
                                    die Förderung der Existenzgründung von Junglandwirten, die nachhaltige Entwicklung der wirtschaftlichen Tätigkeiten des Betriebs und
                                  Fragen 
                                    der Verarbeitung vor Ort und der Vermarktung
                                  im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und ökologischen Leistung des Betriebs oder Unternehmens beziehen. Die Betriebsführungs- und Vertretungsdienste sollten die Landwirte bei der Verbesserung und Vereinfachung der Bewirtschaftung ihrer Betriebe unterstützen.
                           
                        
            
         Änderungsantrag 6
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 19
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (19)
                           
                           
                              Um die wirtschaftliche und ökologische Leistung der landwirtschaftlichen Betriebe und ländlichen Unternehmen sowie die Effizienz des Sektors der Vermarktung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu verbessern, die erforderliche Infrastruktur für die Entwicklung der Landwirtschaft bereitzustellen und nichtproduktive Investitionen zu unterstützen, die zur Verwirklichung von Umweltzielen erforderlich sind, sollten zu diesen Zielen beitragende materielle Investitionen unterstützt werden. Während des Programmplanungszeitraums 2007-2013 wurden verschiedene Interventionsbereiche durch unterschiedliche Maßnahmen abgedeckt. In dem Bemühen um Vereinfachung, aber auch, um es den Begünstigten zu erlauben, integrierte Projekte mit höherer Wertschöpfung durchzuführen, sollte eine einzige Maßnahme alle Arten materieller Investitionen abdecken. 
                                    Die Mitgliedstaaten sollten eine Schwelle für landwirtschaftliche Betriebe festsetzen, denen eine Beihilfe für Investitionen zur Unterstützung der Betriebsrentabilität gewährt wird, wobei sie sich auf die „SWOT“-Analyse („Strengths, Weaknesses, Opportunities and Threats — Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken“) stützen, um die Beihilfe gezielter auszurichten.
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                              (19)
                           
                           
                              Um die wirtschaftliche und ökologische Leistung der landwirtschaftlichen Betriebe und ländlichen Unternehmen sowie die Effizienz des Sektors der Vermarktung und Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu verbessern, die erforderliche Infrastruktur für die Entwicklung der Landwirtschaft bereitzustellen und nichtproduktive Investitionen zu unterstützen, die zur Verwirklichung von Umweltzielen erforderlich sind, sollten zu diesen Zielen beitragende materielle Investitionen unterstützt werden. Während des Programmplanungszeitraums 2007–2013 wurden verschiedene Interventionsbereiche durch unterschiedliche Maßnahmen abgedeckt. In dem Bemühen um Vereinfachung, aber auch, um es den Begünstigten zu erlauben, integrierte Projekte mit höherer Wertschöpfung durchzuführen, sollte eine einzige Maßnahme alle Arten materieller Investitionen abdecken.
                           
                        
            
         Änderungsantrag 7
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 21
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (21)
                           
                           
                              Die Schaffung und Entwicklung neuen Wirtschaftstätigkeiten in Form neuer landwirtschaftlicher Betriebe, neuer Unternehmen oder neuer Investitionen in nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Gebiete. Eine Maßnahme zur Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe und anderer Unternehmen dürfte die erstmalige Niederlassung von Junglandwirten und die strukturelle Anpassung ihrer Betriebe nach deren Gründung, 
                                    eine
                                  Diversifizierung durch die Aufnahme nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeiten sowie die Gründung und Entwicklung nichtlandwirtschaftlicher KMU in ländlichen Gebieten 
                                    erleichtern
                                 . Die Entwicklung kleiner, potenziell rentabler Betriebe sollte ebenfalls gefördert werden. Um die Lebensfähigkeit der im Rahmen dieser Maßnahme unterstützten neuen Wirtschaftstätigkeiten sicherzustellen, sollte die Unterstützung von der Vorlage eines Geschäftsplans abhängig gemacht werden. Die Unterstützung für die Unternehmensgründung sollte sich nur auf den anfänglichen Zeitraum beziehen und nicht zu einer Betriebsbeihilfe werden. Beschließen die Mitgliedstaaten, die Beihilfe in Tranchen zu gewähren, so sollte sich der Gewährungszeitraum daher auf nicht mehr als fünf Jahre erstrecken. Um außerdem die Umstrukturierung des Agrarsektors zu fördern, sollte eine Unterstützung 
                                    in Form von jährlichen Zahlungen an
                                  Landwirte bereitgestellt werden, die 
                                    sich an der Regelung für Kleinlandwirte gemäß Titel V der Verordnung (EU) Nr. (EU) Nr. DZ/2012 beteiligen und
                                  sich verpflichten, ihren gesamten Betrieb und die dazugehörigen Zahlungsansprüche an einen anderen Landwirt zu übertragen, 
                                    der sich nicht an dieser Regelung beteiligt
                                 .
                           
                        
               
                  
                              (21)
                           
                           
                              Die Schaffung und Entwicklung neuer Wirtschaftstätigkeiten in Form neuer landwirtschaftlicher Betriebe, 
                                    neuer Betriebszweige,
                                  neuer Unternehmen 
                                    mit Bezug zur Land- und Forstwirtschaft
                                  oder neuer Investitionen in nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten
                                    , neue Investitionen in soziale Landwirtschaft und neue Investitionen in touristische Aktivitäten
                                  ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Gebiete. Eine Maßnahme zur Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe und anderer Unternehmen dürfte die erstmalige Niederlassung von Junglandwirten und die strukturelle Anpassung ihrer Betriebe nach deren Gründung 
                                    erleichtern und sollte das Unternehmertum unter Frauen
                                 , 
                                    darunter auch die
                                  Diversifizierung durch die Aufnahme nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeiten sowie die Gründung und Entwicklung nichtlandwirtschaftlicher KMU in ländlichen Gebieten 
                                    fördern
                                 . Die Entwicklung kleiner, potenziell rentabler Betriebe 
                                    mit Bezug zur Land- und Forstwirtschaft
                                  sollte ebenfalls gefördert werden. Um die Lebensfähigkeit der im Rahmen dieser Maßnahme unterstützten neuen Wirtschaftstätigkeiten sicherzustellen, sollte die Unterstützung von der Vorlage eines Geschäftsplans abhängig gemacht werden. Die Unterstützung für die Unternehmensgründung sollte sich nur auf den anfänglichen Zeitraum beziehen und nicht zu einer Betriebsbeihilfe werden. Beschließen die Mitgliedstaaten, die Beihilfe in Tranchen zu gewähren, so sollte sich der Gewährungszeitraum daher auf nicht mehr als fünf Jahre erstrecken. Um außerdem die Umstrukturierung des Agrarsektors zu fördern, sollte eine Unterstützung 
                                    für
                                  Landwirte bereitgestellt werden, die sich verpflichten, ihren gesamten Betrieb und die dazugehörigen Zahlungsansprüche an einen anderen Landwirt zu übertragen
                                    . Damit diese Maßnahme attraktiver wird, sollte die Unterstützung in Form einer Einmalzahlung erfolgen.
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 8
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 22
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (22)
                           
                           
                              KMU sind das Rückgrat 
                                    der
                                  ländlichen Wirtschaft in der Union. Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe und anderer Unternehmen sollte darauf ausgerichtet sein, die Beschäftigung zu fördern und Qualitätsarbeitsplätze in ländlichen Gebieten zu schaffen, die bereits bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten, die saisonbedingten Schwankungen bei der Beschäftigung zu verringern, nichtlandwirtschaftliche Sektoren außerhalb der Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung zu entwickeln und gleichzeitig die Integration von Unternehmen und lokale Beziehungen zwischen Sektoren zu fördern. Projekte, die gleichzeitig die Landwirtschaft, den Fremdenverkehr auf dem Land durch die Förderung des nachhaltigen und verantwortungsvollen Fremdenverkehrs in ländlichen Gebieten, das natürliche und das kulturelle Erbe integrieren, sowie Investitionen in erneuerbare Energie sollten gefördert werden.
                           
                        
               
                  
                              (22)
                           
                           
                              KMU sind das Rückgrat 
                                    einer nachhaltigen
                                  ländlichen Wirtschaft in der Union. Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe und anderer Unternehmen sollte darauf ausgerichtet sein, die Beschäftigung zu fördern und Qualitätsarbeitsplätze in ländlichen Gebieten 
                                    insbesondere für junge Menschen
                                  zu schaffen 
                                    sowie
                                  die bereits bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten, die saisonbedingten Schwankungen bei der Beschäftigung zu verringern, nichtlandwirtschaftliche Sektoren außerhalb der Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung zu entwickeln und gleichzeitig die Integration von Unternehmen und lokale Beziehungen zwischen Sektoren 
                                    im Einklang mit der nachhaltigen regionalen Entwicklung
                                  zu fördern. Projekte, die gleichzeitig die Landwirtschaft, den Fremdenverkehr auf dem Land durch die Förderung des nachhaltigen und verantwortungsvollen Fremdenverkehrs in ländlichen Gebieten, das natürliche und das kulturelle Erbe integrieren, sowie Investitionen in erneuerbare Energie sollten gefördert werden. 
                                    Die nachhaltige Entwicklung von ländlichen Gebieten sollte gestärkt werden, indem die Verflechtung städtischer und ländlicher Räume und die überregionale Zusammenarbeit gefördert werden.
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 9
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 27
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (27)
                           
                           
                              
                                 Erzeugergruppierungen helfen Landwirten dabei, den Herausforderungen durch den verstärkten Wettbewerb und die Konsolidierung von nachgelagerten Märkten bei der Vermarktung ihrer Erzeugnisse, einschließlich der lokalen Märkte, gemeinsam zu begegnen. Die Gründung von Erzeugergruppierungen sollte daher gefördert werden. Um die bestmögliche Verwendung begrenzter Finanzmittel sicherzustellen, sollten nur Erzeugergruppierungen, die als KMU gelten, diese Unterstützung erhalten. Um sicherzustellen, dass die Erzeugergruppierung zu einer lebensfähigen Einheit wird, sollte als Bedingung für die Anerkennung einer Erzeugergruppierung durch die Mitgliedstaaten ein Geschäftsplan vorgelegt werden. Damit die Unterstützung nicht zu einer Betriebsbeihilfe wird und um ihren Anreiz beizubehalten, sollte sie höchstens fünf Jahre lang gewährt werden.
                           
                        
               
                  
                              (27)
                           
                           
                              
                                 Erzeugergemeinschaften
                                 
                                    und -organisationen
                                  helfen Landwirten dabei, den Herausforderungen durch den verstärkten Wettbewerb und die Konsolidierung von nachgelagerten Märkten bei der Vermarktung ihrer Erzeugnisse, einschließlich der lokalen Märkte, gemeinsam zu begegnen. Die Gründung und 
                                    der Aufbau
                                  von Erzeugergemeinschaften sollte daher gefördert werden. Um die bestmögliche Verwendung begrenzter Finanzmittel sicherzustellen, sollten nur Erzeugergemeinschaften, die als KMU gelten, diese Unterstützung erhalten. Um sicherzustellen, dass die Erzeugergemeinschaft zu einer lebensfähigen Einheit wird, sollte als Bedingung für die Anerkennung einer Erzeugergemeinschaft durch die Mitgliedstaaten ein Geschäftsplan vorgelegt werden. Damit die Unterstützung nicht zu einer Betriebsbeihilfe wird und um ihren Anreiz beizubehalten, sollte sie höchstens fünf Jahre lang gewährt werden.
                           
                        
            
         Änderungsantrag 10
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 28
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (28)
                           
                           
                              Die Zahlungen für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sollten weiterhin eine herausragende Rolle bei der Förderung der nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums und bei der Befriedigung der steigenden gesellschaftlichen Nachfrage nach Umweltdienstleistungen spielen. Sie sollten 
                                    ferner
                                  die Landwirte 
                                    und andere Landbewirtschafter weiterhin
                                 
                                 ermutigen, im Dienste der gesamten Gesellschaft Produktionsverfahren einzuführen bzw. beizubehalten, die zur Eindämmung des Klimawandels und Anpassung daran beitragen und mit dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt, des Landschaftsbildes und des ländlichen Lebensraums, der natürlichen Ressourcen, der Böden und der genetischen Vielfalt vereinbar sind. In diesem Zusammenhang sollte der Erhaltung genetischer Ressourcen in der Landwirtschaft und den zusätzlichen Bedürfnissen von Bewirtschaftungssystemen mit hohem Naturwert besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Zahlungen sollten dazu beitragen, die zusätzlichen Kosten und Einkommensverluste infolge der eingegangenen Verpflichtungen zu decken
                                    , und sollten sich nur auf Verpflichtungen erstrecken, die unter Beachtung des Verursacherprinzips über die jeweiligen vorgeschriebenen Standards und Anforderungen hinausgehen
                                 . In vielen Situationen vervielfältigen die Synergien aus gemeinsam von einer Gruppierung von landwirtschaftlichen Erzeugern eingegangenen Verpflichtungen die günstigen Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima. Eine gemeinsame Aktion bringt jedoch zusätzliche Transaktionskosten mit sich, die angemessen ausgeglichen werden sollten. Um sicherzustellen, dass die Landwirte 
                                    und anderen Landbewirtschafter
                                  in der Lage sind, eine von ihnen eingegangene Verpflichtung ordnungsgemäß durchzuführen, sollten die Mitgliedstaaten dafür sorgen, dass sie über die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen. Die Mitgliedstaaten sollten die im Programmplanungszeitraum 2007-2013 unternommenen Bemühungen fortsetzen 
                                    und
                                  mindestens 25 % des ELER-Gesamtbeitrags für jedes Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum auf die Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Folgen und die Landbewirtschaftung verwenden, 
                                    über
                                  Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen, ökologischen/biologischen Landbau 
                                    und Zahlungen an Landwirte in Gebieten, die aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligt sind
                                 .
                           
                        
               
                  
                              (28)
                           
                           
                              Die Zahlungen für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen sollten weiterhin eine herausragende Rolle bei der Förderung der nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums und bei der Befriedigung der steigenden gesellschaftlichen Nachfrage nach Umweltdienstleistungen spielen. Sie sollten 
                                    in erster Linie
                                  die Landwirte dazu
                                 anregen, im Dienste der gesamten Gesellschaft Produktionsverfahren einzuführen bzw. beizubehalten, die zur Eindämmung des Klimawandels und Anpassung daran beitragen und mit dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt, des Landschaftsbildes und des ländlichen Lebensraums, der natürlichen Ressourcen, der Böden und der genetischen Vielfalt vereinbar sind. In diesem Zusammenhang sollte der Erhaltung genetischer Ressourcen in der Landwirtschaft und den zusätzlichen Bedürfnissen von Bewirtschaftungssystemen mit hohem Naturwert besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Zahlungen sollten dazu beitragen, die zusätzlichen Kosten und Einkommensverluste infolge der eingegangenen Verpflichtungen zu decken. 
                                    Die Leistungen anerkannter Agrarumweltmaßnahmen sollen auf die Ökologisierungsverpflichtungen im Rahmen der Direktzahlungen anrechenbar sein.
                                  In vielen Situationen vervielfältigen die Synergien aus gemeinsam von einer Gruppierung von landwirtschaftlichen Erzeugern eingegangenen Verpflichtungen die günstigen Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima. Eine gemeinsame Aktion bringt jedoch zusätzliche Transaktionskosten mit sich, die angemessen ausgeglichen werden sollten. Um sicherzustellen, dass die Landwirte in der Lage sind, eine von ihnen eingegangene Verpflichtung ordnungsgemäß durchzuführen, sollten die Mitgliedstaaten dafür sorgen, dass sie über die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen. Die Mitgliedstaaten sollten die im Programmplanungszeitraum 2007–2013 unternommenen Bemühungen fortsetzen. 
                                    Sie sollten auch verpflichtet sein,
                                  mindestens 25 % des ELER-Gesamtbeitrags für jedes Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum auf die Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Folgen und die Landbewirtschaftung 
                                    zu
                                  verwenden, 
                                    und zwar durch
                                  Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen 
                                    und den
                                  ökologischen/biologischen Landbau. 
                                    Diese Maßnahme sollte vorrangig den Leitern landwirtschaftlicher Betriebe offenstehen.
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 11
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 30
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (30)
                           
                           
                              Zahlungen für die Umstellung auf oder die Beibehaltung des ökologischen/biologischen Landbaus sollten den Landwirten einen Anreiz bieten, sich an solchen Regelungen zu beteiligen, und somit eine Antwort auf die zunehmende Nachfrage der Gesellschaft nach dem Einsatz umweltfreundlicher landwirtschaftlicher Praktiken und hohen Tierschutzstandards bieten. Um die durch die Maßnahme geschaffene Synergie bei den Vorteilen für die biologische Vielfalt zu verstärken, sollten gemeinsame Verträge oder die Zusammenarbeit zwischen den Landwirten gefördert werden, um größere angrenzende Gebiete abzudecken. Um zu vermeiden, dass sich eine große Anzahl Landwirte wieder dem konventionellen Landbau zuwendet, sollten sowohl die Umstellungs- als auch die Erhaltungsmaßnahmen unterstützt werden. Die Zahlungen sollten dazu beitragen, die zusätzlichen Kosten und Einkommensverluste infolge der eingegangenen Verpflichtung zu decken, und sollten sich nur auf Verpflichtungen erstrecken, die über die jeweiligen vorgeschriebenen Standards und Anforderungen hinausgehen.
                           
                        
               
                  
                              (30)
                           
                           
                              Zahlungen für die Umstellung auf oder die Beibehaltung des ökologischen/biologischen Landbaus sollten den Landwirten einen Anreiz bieten, sich an solchen Regelungen zu beteiligen, und somit eine Antwort auf die zunehmende Nachfrage der Gesellschaft nach dem Einsatz umweltfreundlicher landwirtschaftlicher Verfahren und hohen Tierschutzstandards bieten. Um die durch die Maßnahme geschaffene Synergie bei den Vorteilen für die biologische Vielfalt zu verstärken, sollten gemeinsame Verträge oder die Zusammenarbeit zwischen den Landwirten 
                                    oder anderen Landbewirtschaftern
                                  gefördert werden, um größere angrenzende Gebiete abzudecken. Damit sich eine große Anzahl Landwirte nicht wieder dem konventionellen Landbau zuwendet, sollten sowohl die Umstellungs- als auch die Erhaltungsmaßnahmen unterstützt werden. Die Zahlungen sollten dazu beitragen, die zusätzlichen Kosten und Einkommensverluste infolge der eingegangenen Verpflichtung zu decken, und sollten sich nur auf Verpflichtungen erstrecken, die über die jeweiligen vorgeschriebenen Standards und Anforderungen hinausgehen.
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Siehe den entsprechenden Änderungsantrag zu Artikel 30.
      
      
         Änderungsantrag 12
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 33
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (33)
                           
                           
                              Um den effizienten Einsatz der EU-Finanzmittel und die Gleichbehandlung der Landwirte in der gesamten Europäischen Union zu gewährleisten, sollten die Berggebiete und anderen Gebiete, die aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligt sind, anhand objektiver Kriterien definiert werden. Bei Gebieten, die aus naturbedingten Gründen benachteiligt sind, sollte es sich hierbei um biophysikalische Kriterien handeln, die sich auf fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse stützen. 
                                    Es sollten Übergangsregelungen eingeführt werden, um die schrittweise Einstellung der Zahlungen in Gebieten zu erleichtern, die aufgrund der Anwendung dieser Kriterien nicht länger als Gebiete einzustufen sind, die aus naturbedingten Gründen benachteiligt sind.
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                              (33)
                           
                           
                              Um den effizienten Einsatz der EU-Finanzmittel und die Gleichbehandlung der Landwirte in der gesamten Europäischen Union zu gewährleisten, sollten die Berggebiete und anderen Gebiete, die aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligt sind, anhand objektiver Kriterien definiert werden. Bei Gebieten, die aus naturbedingten Gründen benachteiligt sind, sollte es sich hierbei um biophysikalische Kriterien handeln, die sich auf fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse stützen. 
                                    Die Kommission sollte bis zum 31. Dezember 2014 einen Legislativvorschlag für die Festlegung verbindlicher biophysikalischer Kriterien und der entsprechenden für die künftige Abgrenzung anwendbaren Schwellenwerte sowie für geeignete Vorschriften für die Feinabstimmung und für Übergangsregelungen vorlegen.
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 13
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 37
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (37)
                           
                           
                              Die Landwirte sind heutzutage infolge des Klimawandels und der größeren Preisvolatilität wachsenden Wirtschafts- und Umweltrisiken ausgesetzt. In diesem Zusammenhang wird ein wirksames Risikomanagement für die Landwirte immer wichtiger. Deshalb sollte eine Risikomanagementmaßnahme eingeführt werden, um die Landwirte dabei zu unterstützen, den Risiken zu begegnen, mit denen sie am häufigsten konfrontiert werden. Die im Rahmen der Maßnahme gewährte Unterstützung sollte daher die von den Landwirten für die Ernte-, Tier- und Pflanzenversicherung gezahlten Prämien, die Einrichtung von Fonds auf Gegenseitigkeit und die Entschädigung abdecken, die aus diesen Fonds für die Verluste an die Landwirte ausgezahlt werden, die diesen infolge des Ausbruchs von Tierseuchen oder Pflanzenkrankheiten oder Umweltvorfällen entstanden sind. Es sollte auch ein Einkommensstabilisierungsinstrument in Form eines Fonds auf Gegenseitigkeit abgedeckt werden, um die Landwirte zu unterstützen, die einen erheblichen Einkommensrückgang verzeichnen. Um sicherzustellen, dass alle Landwirte in der Europäischen Union gleich behandelt werden, der Wettbewerb nicht verzerrt wird und die internationalen Verpflichtungen der Union eingehalten werden, sollten Sonderbedingungen für die Gewährung einer Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahmen vorgesehen werden. Um den effizienten und wirksamen Einsatz der ELER-Haushaltsmittel sicherzustellen, sollte der Kommission die Befugnis zum Erlass von Rechtsakten gemäß Artikel 290 des Vertrags für die Festsetzung der Mindest- und Höchstlaufzeit der Darlehen zu Marktbedingungen übertragen werden.
                           
                        
               
                  
                              (37)
                           
                           
                              Die Landwirte sind heutzutage infolge des Klimawandels und der größeren Preisvolatilität wachsenden Wirtschafts- und Umweltrisiken ausgesetzt. In diesem Zusammenhang wird ein wirksames Risikomanagement für die Landwirte immer wichtiger. Deshalb sollte eine Risikomanagementmaßnahme eingeführt werden, um die Landwirte dabei zu unterstützen, den Risiken zu begegnen, mit denen sie am häufigsten konfrontiert werden. Die im Rahmen der Maßnahme gewährte Unterstützung sollte daher die von den Landwirten 
                                    oder Zusammenschlüssen von Landwirten
                                  für die Ernte-, Tier- und Pflanzenversicherung gezahlten Prämien, die Einrichtung von Fonds auf Gegenseitigkeit und die Entschädigung abdecken, die aus diesen Fonds für die Verluste an die Landwirte ausgezahlt werden, die diesen infolge des Ausbruchs von Tierseuchen oder Pflanzenkrankheiten, 
                                    Schädlingsbefall,
                                  Umweltvorfällen 
                                    oder widrigen Witterungsverhältnissen
                                  entstanden sind. Es sollte auch ein Einkommensstabilisierungsinstrument in Form eines Fonds auf Gegenseitigkeit 
                                    oder einer Versicherung
                                  abgedeckt werden, um die Landwirte zu unterstützen, die einen erheblichen Einkommensrückgang verzeichnen. Um sicherzustellen, dass alle Landwirte in der Europäischen Union gleich behandelt werden, der Wettbewerb nicht verzerrt wird und die internationalen Verpflichtungen der Union eingehalten werden, sollten Sonderbedingungen für die Gewährung einer Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahmen vorgesehen werden. Um den effizienten und wirksamen Einsatz der ELER-Haushaltsmittel sicherzustellen, sollte der Kommission die Befugnis zum Erlass von Rechtsakten gemäß Artikel 290 des Vertrags für die Festsetzung der Mindest- und Höchstlaufzeit der Darlehen zu Marktbedingungen übertragen werden.
                           
                        
            
         Änderungsantrag 14
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 38
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (38)
                           
                           
                              Der LEADER-Ansatz für die lokale Entwicklung hat sich im Laufe der Jahre für die Förderung der Entwicklung der ländlichen Gebiete als nützlich erwiesen, indem die multisektoralen Erfordernisse einer endogenen Landentwicklung durch das Bottom-up-Vorgehen vollständig berücksichtigt wurden. LEADER sollte daher fortgesetzt werden und seine Anwendung sollte für alle Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum weiterhin obligatorisch sein.
                           
                        
               
                  
                              (38)
                           
                           
                              Der LEADER-Ansatz für die lokale Entwicklung hat sich im Laufe der Jahre für die Förderung der Entwicklung der ländlichen Gebiete als nützlich erwiesen, indem die multisektoralen Erfordernisse einer endogenen Landentwicklung durch das Bottom-up-Vorgehen vollständig berücksichtigt wurden. LEADER sollte daher fortgesetzt werden, und seine Anwendung sollte für alle Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum weiterhin obligatorisch sein. 
                                    Synergien sollten weiter erforscht werden, indem zur Zusammenarbeit mit Akteuren der örtlichen Entwicklung in Entwicklungsländern angeregt wird, wobei traditionelles Wissen, wie in der VN-Erklärung über die Rechte autochthoner Völker und dem VN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt verankert, in vollem Umfang geachtet und das Ziel verfolgt werden sollte, nachhaltige landwirtschaftliche Verfahren zu fördern, die mit dem Schutz und der Verbesserung der Umwelt, des Bodens und der genetischen Vielfalt vereinbar sind.
                                 
                              
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Traditionelles und örtliches Wissen und Innovationen auf der Grundlage des Gemeinwesens stellen ein umfangreiches Reservoir an angehäuftem praktischem Wissen und eine wissensschaffende Kapazität dar, die notwendig sind, wenn die Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele erreicht werden sollen. Entsprechend muss die Erforschung von Synergien durch Zusammenarbeit mit örtlichen Akteuren der Entwicklung im Einklang mit den Grundsätzen stehen, die in dem VN-Übereinkommen über biologische Vielfalt und der VN-Erklärung über die Rechte autochthoner Völker hinsichtlich des Schutzes traditionellen Wissens und traditioneller Verfahren autochthoner und lokaler Gemeinschaften verankert sind.
      
      
         Änderungsantrag 15
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 40
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (40)
                           
                           
                              Die Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER aus dem ELER sollte alle Aspekte der Vorbereitung und Durchführung der lokalen Entwicklungsstrategien und der Tätigkeit der lokalen Aktionsgruppen sowie der Zusammenarbeit zwischen Gebieten und Gruppen umfassen, die eine Bottom-up- und partizipative lokale Entwicklung durchführen. Damit die Partner in ländlichen Gebieten, die LEADER noch nicht anwenden, die Ausarbeitung und Durchführung einer lokalen Entwicklungsstrategie prüfen und sich darauf vorbereiten können, sollte auch ein „LEADER Start-up-Kit“ finanziert werden. Um den effizienten und wirksamen Einsatz der ELER-Haushaltsmittel sicherzustellen, sollte der Kommission die Befugnis zum Erlass von Rechtsakten gemäß Artikel 290 des Vertrags zur detaillierten Definition der förderfähigen Sensibilisierungsausgaben für die lokalen Aktionsgruppen übertragen werden.
                           
                        
               
                  
                              (40)
                           
                           
                              Die Unterstützung für die lokale Entwicklung von LEADER aus dem ELER sollte alle Aspekte der Vorbereitung und Durchführung der lokalen Entwicklungsstrategien und der Tätigkeit der lokalen Aktionsgruppen
                                    , in denen Beschlüsse partizipativ und in Partnerschaft mit anderen relevanten Akteuren gefasst werden,
                                  sowie der Zusammenarbeit zwischen Gebieten und Gruppen umfassen, die eine Bottom-up- und partizipative lokale Entwicklung durchführen. Damit die Partner in ländlichen Gebieten, die LEADER noch nicht anwenden, die Ausarbeitung und Durchführung einer Strategie für lokale Entwicklung prüfen und sich darauf vorbereiten können, sollte auch ein „LEADER Start-up-Kit“ finanziert werden. Um den effizienten und wirksamen Einsatz der ELER-Haushaltsmittel 
                                    und die Durchführung des LEADER-Ansatzes
                                  sicherzustellen, sollte der Kommission die Befugnis zum Erlass von Rechtsakten gemäß Artikel 290 des Vertrags zur detaillierten Definition der förderfähigen Sensibilisierungsausgaben für die lokalen Aktionsgruppen 
                                    sowie für die Annahme von Vorschriften
                                  übertragen werden
                                    , mit denen sichergestellt wird, dass die Mitgliedstaaten den partizipativen Ansatz uneingeschränkt durchführen
                                 .
                           
                        
            
         Änderungsantrag 16
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 50
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              
                                 
                                    (50)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Der ELER sollte die Anerkennung der EU unterstreichen, wie Konzepte der lokalen Entwicklung und eine transnationale Dimension einander gegenseitig stärken können, insbesondere, wenn dies in einem innovativen Geist geschieht. Er sollte dies tun, indem er einer begrenzten Anzahl Projekte, die sich in diesem Sinn auszeichnen, Preise verleiht. Die Preise sollten andere Finanzierungsquellen ergänzen, die im Rahmen der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums verfügbar sind, so dass jedem herausragenden einschlägigen Projekt Anerkennung verliehen wird, unabhängig davon, ob es auch im Rahmen eines Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum finanziert wurde.
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 17
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 51
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (51)
                           
                           
                              Die Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum sollten mit Unterstützung der EIP „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ innovative Aktionen vorsehen, die einen ressourceneffizienten, produktiven und emissionsarmen Agrarsektor fördern. Die EIP sollte darauf abzielen, eine schnellere und breitere Umsetzung innovativer Lösungen in der Praxis zu fördern. Die EIP sollte durch Förderung des Einsatzes und der Wirksamkeit der innovationsverbundenen Instrumente sowie die Erhöhung der Synergien zwischen ihnen einen Mehrwert schaffen. Die EIP sollte Lücken füllen, indem Forschung und Landwirtschaftspraxis besser miteinander verbunden werden.
                           
                        
               
                  
                              (51)
                           
                           
                              Die Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum sollten mit Unterstützung der EIP „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ innovative Aktionen vorsehen, die einen ressourceneffizienten, produktiven und emissionsarmen Agrarsektor fördern. Die EIP sollte darauf abzielen, eine schnellere und breitere Umsetzung innovativer Lösungen in der Praxis zu fördern. Die EIP sollte durch Förderung des Einsatzes und der Wirksamkeit der innovationsverbundenen Instrumente sowie die Erhöhung der Synergien zwischen ihnen einen Mehrwert schaffen. Die EIP sollte Lücken füllen, indem Forschung und Landwirtschaftspraxis besser miteinander verbunden werden 
                                    und dadurch der Dialog erleichtert wird
                                 .
                           
                        
            
         Änderungsantrag 18
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Erwägung 52
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (52)
                           
                           
                              Die Durchführung innovativer Projekte im Rahmen der EIP „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ sollte durch operationelle Gruppen erfolgen, in denen Landwirte, Forscher, Berater, Unternehmen und andere Akteure vertreten sind, für die die Innovation im Agrarsektor von Bedeutung ist. Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse solcher Projekte dem gesamten Sektor zugutekommen, 
                                    sollten die Ergebnisse veröffentlicht werden
                                 .
                           
                        
               
                  
                              (52)
                           
                           
                              Die Durchführung innovativer Projekte im Rahmen der EIP „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ sollte durch operationelle Gruppen erfolgen, in denen Landwirte, Forscher, Berater, Unternehmen und andere Akteure vertreten sind, für die die Innovation im Agrarsektor von Bedeutung ist. Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse solcher Projekte dem gesamten Sektor zugutekommen, 
                                    sollte die Verbreitung der Ergebnisse gefördert und sollten die Verbreitungsmaßnahmen aus verschiedenen Quellen, darunter technische Hilfe, finanziert werden
                                 . 
                                    Die Zusammenarbeit mit Innovationsnetzen in Entwicklungsländern, die ähnliche Ziele verfolgen, sollte gefördert werden, insbesondere denjenigen, die dezentralisierte, partizipatorische Forschung und die Verbreitung von Wissen über die besten nachhaltigen landwirtschaftlichen Verfahren, einschließlich speziell für Frauen gestalteter Systeme, unterstützen.
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 19
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe d
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              „Vorhaben“ ein Projekt, eine Projektgruppe, einen Vertrag oder eine sonstige Initiative, die nach den im betreffenden Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum festgelegten Kriterien ausgewählt und von einem oder mehreren Begünstigten durchgeführt werden, um eine oder mehrere EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums zu verwirklichen;
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              „Vorhaben“ ein Projekt, eine Projektgruppe, einen Vertrag oder eine sonstige Initiative, die nach den im betreffenden Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum festgelegten Kriterien ausgewählt und von einem oder mehreren Begünstigten durchgeführt werden, um eine oder mehrere EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums zu verwirklichen
                                    , einschließlich der Möglichkeit der Kombination der Unterstützung aus verschiedenen Fonds des Gemeinsamen Strategischen Rahmens (GSR), auch im Rahmen einer einzigen Prioritätsachse von durch den EFRE und den ESF kofinanzierten Programmen gemäß Artikel 87 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR]
                                 ;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 20
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe f
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (f)
                           
                           
                              „Monitorings- und Evaluierungssystem“ ein von der Kommission und den Mitgliedstaaten aufgestelltes Gesamtkonzept, das eine begrenzte Anzahl gemeinsamer Indikatoren für die Ausgangslage 
                                    sowie für
                                  die finanzielle Abwicklung, die Leistungen, die Ergebnisse und die 
                                    Wirkung
                                  der Programme vorsieht;
                           
                        
               
                  
                              (f)
                           
                           
                              „Monitoring- und Evaluierungssystem“ ein von der Kommission und den Mitgliedstaaten aufgestelltes Gesamtkonzept, das eine begrenzte Anzahl gemeinsamer Indikatoren für die Ausgangslage 
                                    und
                                  die finanzielle Abwicklung 
                                    sowie für
                                  die Leistungen, die Ergebnisse und die 
                                    finanzielle Abwicklung
                                  der Programme vorsieht; 
                                    es darf jedoch nicht ausschließlich auf einen mengenbezogenen Ansatz des Programms beschränkt sein, sondern kann gegebenenfalls durch einen qualitätsbezogenen Ansatz im Hinblick auf die mit geeigneten Mitteln erzielten Ergebnisse ersetzt werden;
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 21
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe j a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ja)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    „Übergangsregionen“ Regionen, deren Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf zwischen 75 % und 90 % des durchschnittlichen BIP der EU-27 liegt;
                                 
                              
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Im Einklang mit der Änderung des Artikels 65 über die Beteiligung des Fonds müssen auch die Übergangsregionen bedacht werden.
      
      
         Änderungsantrag 22
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe l
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (l)
                           
                           
                              „Transaktionskosten“ Kosten im Zusammenhang mit einer Verpflichtung, die sich 
                                    jedoch nicht unmittelbar
                                  aus ihrer Durchführung ergeben;
                           
                        
               
                  
                              (l)
                           
                           
                              „Transaktionskosten“ Kosten im Zusammenhang mit einer Verpflichtung, die sich 
                                    indirekt
                                  aus ihrer Durchführung ergeben; 
                                    sie können auf der Grundlage von Standardkosten berechnet werden;
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 23
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe l a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (la)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    „Erzeugungssystem“ die Gesamtheit von Flächen und Produktionsmitteln, die gemeinsam bewirtschaftet werden;
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 143
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe m a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ma)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    „Agroforstwirtschaft“: ein Anbausystem mit Bäumen und Kultur- oder Weidepflanzen innerhalb oder an den Rändern derselben Parzellen;
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 24
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe o
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (o)
                           
                           
                              „widrige Witterungsverhältnisse“ Witterungsverhältnisse wie Frost, Sturm, Hagel, Eis, schwere Regenfälle oder schwere Dürre, die einer Naturkatastrophe gleichgesetzt werden können;
                           
                        
               
                  
                              (o)
                           
                           
                              „widrige Witterungsverhältnisse“ Witterungsverhältnisse wie Frost, Sturm, 
                                    Wirbelsturm,
                                  Hagel, Eis, schwere Regenfälle oder schwere Dürre, die einer Naturkatastrophe gleichgesetzt werden können;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 25
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe r
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (r)
                           
                           
                              „Naturkatastrophe“ ein natürlich auftretendes Ereignis biotischer oder abiotischer Art, das erhebliche Störungen landwirtschaftlicher Produktionssysteme und Forststrukturen zur Folge hat und letztendlich schwere wirtschaftliche Schäden im Agrar- 
                                    und
                                  Forstsektor hervorruft;
                           
                        
               
                  
                              (r)
                           
                           
                              „Naturkatastrophe“ ein natürlich auftretendes Ereignis biotischer oder abiotischer Art, das erhebliche Störungen landwirtschaftlicher Produktionssysteme und Forststrukturen zur Folge hat und letztendlich schwere wirtschaftliche Schäden im Agrar- 
                                    oder
                                  Forstsektor hervorruft;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 26
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe s
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (s)
                           
                           
                              „Katastrophenereignis“ ein durch menschliches Handeln hervorgerufenes unvorhergesehenes Ereignis biotischer oder abiotischer Art, das erhebliche Störungen landwirtschaftlicher Produktionssysteme und Forststrukturen zur Folge hat und letztendlich schwere wirtschaftliche Schäden im Agrar- 
                                    und
                                  Forstsektor hervorruft;
                           
                        
               
                  
                              (s)
                           
                           
                              „Katastrophenereignis“ ein durch menschliches Handeln hervorgerufenes unvorhergesehenes Ereignis biotischer oder abiotischer Art, das erhebliche Störungen landwirtschaftlicher Produktionssysteme und Forststrukturen zur Folge hat und letztendlich schwere wirtschaftliche Schäden im Agrar- 
                                    oder
                                  Forstsektor hervorruft;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 27
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe t
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (t)
                           
                           
                              „kurze Versorgungskette“ eine Versorgungskette mit einer begrenzten Anzahl von Wirtschaftsbeteiligten, die sich für die Zusammenarbeit, die lokale Wirtschaftsentwicklung und enge geografische und soziale Beziehungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern engagieren;
                           
                        
               
                  
                              (t)
                           
                           
                              „kurze Versorgungskette“ eine Versorgungskette mit einer begrenzten Anzahl von Wirtschaftsbeteiligten 
                                    mit im Direktvertrieb, auf lokalen Märkten und in einer gemeinschaftsunterstützten Landwirtschaft tätigen Akteuren
                                 , die sich 
                                    mit Hilfe einer Strategie für lokale Entwicklung
                                  für die Zusammenarbeit, die lokale Wirtschaftsentwicklung und enge geografische und soziale Beziehungen zwischen Erzeugern
                                    , verarbeitenden Betrieben
                                  und Verbrauchern engagieren;
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Um einen ganzheitlichen Ansatz für die Entwicklung kurzer Versorgungsketten zu fördern und direkt auf die Bedürfnisse der ländlichen Gemeinschaften einzugehen, sollte in der Definition der kurzen Versorgungskette ausdrücklich auf Vertriebskanäle wie den Direktvertrieb, lokale Märkte und die gemeinschaftsunterstützte Landwirtschaft als Möglichkeiten für Landwirte und Erzeuger, hochwertige Nahrungsmittel zu vermarkten, Bezug genommen werden.
      
      
         Änderungsantrag 28
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe u
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (u)
                           
                           
                              „Junglandwirt“ einen Landwirt, der zum Zeitpunkt der Antragstellung 
                                    weniger als
                                  40 Jahre alt ist, über angemessenes fachliches Können und Wissen verfügt
                                    , sich erstmals in einem landwirtschaftlichen Betrieb niederlässt
                                  und den Betrieb als Inhaber bewirtschaftet;
                           
                        
               
                  
                              (u)
                           
                           
                              „Junglandwirt“ einen Landwirt, der zum Zeitpunkt der Antragstellung 40 Jahre alt 
                                    oder jünger
                                  ist, über angemessenes fachliches Können und Wissen verfügt und den Betrieb als Inhaber bewirtschaftet;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 29
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe x a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (xa)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    „Landwirt“
                                 
                                 
                                    einen aktiven Landwirt im Sinne von Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a und Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ];
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 30
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 — Buchstabe x b (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (xb)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    „partizipative lokale Entwicklung“ die dezentralisierte, dem Bottom-up-Ansatz folgende Verwaltung und das partnerschaftliche Handeln auf lokaler und subregionaler Ebene, mit der bzw. dem Akteuren im ländlichen Raum nahegelegt wird, multisektorale, gebietsspezifische Strategien für die lokale Entwicklung zu planen und durchzuführen, mit denen Gemeinschaftseigentum, Kapazitätenaufbau und Innovationen gefördert werden.
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 31
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 1 a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        1a.
                        
                        Die Begriffsbestimmungen gemäß Artikel 4 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] gelten auch für die Zwecke dieser Verordnung.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 32
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 2 — Absatz 2
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  2.   Hinsichtlich 
                        der Definition des Junglandwirts gemäß Absatz 1 Buchstabe u
                      wird die Kommission ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die Bedingungen zu erlassen, unter denen eine juristische Person als „Junglandwirt“ gelten kann, einschließlich der Festsetzung einer Übergangszeit für den Erwerb einer beruflichen Qualifikation.
               
               
                  2.   Hinsichtlich 
                        Junglandwirten und kleinen landwirtschaftlichen Betrieben
                      wird die Kommission ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die Bedingungen zu erlassen, unter denen eine juristische Person als Junglandwirt 
                        oder kleiner landwirtschaftlicher Betrieb
                      gelten kann, einschließlich der Festsetzung einer Übergangszeit für den Erwerb einer beruflichen Qualifikation
                        , wobei den besonderen Merkmalen der einzelnen Mitgliedstaaten Rechnung zu tragen ist
                     .
               
            
         Änderungsantrag 33
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 3
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Der ELER 
                        trägt
                      zur Strategie „Europa 2020“ bei, indem er die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums in der gesamten Europäischen Union in Ergänzung zu den anderen Instrumenten der Gemeinsamen Agrarpolitik (nachstehende„GAP“), der Kohäsionspolitik und der Gemeinsamen Fischereipolitik fördert. Er trägt 
                        zu einem
                      räumlich und ökologisch ausgewogenen, klimafreundlichen und -resistenten sowie innovativen 
                        Agrarsektor
                      in der Union bei.
               
               
                  
                     
                        Im Rahmen einer EU-Strategie für die Entwicklung des ländlichen Raums trägt
                      der ELER zur Strategie „Europa 2020“ bei, indem er die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums in der gesamten Europäischen Union in Ergänzung zu den anderen Instrumenten der Gemeinsamen Agrarpolitik (nachstehend„GAP“), 
                        und in Abstimmung mit und Ergänzung zu
                      der Kohäsionspolitik und der Gemeinsamen Fischereipolitik fördert. Er trägt 
                        zur Entwicklung eines
                      räumlich und ökologisch ausgewogenen, klimafreundlichen und -resistenten sowie 
                        wettbewerbsfähigen, produktiven und
                      innovativen 
                        Agrar- und Forstsektors
                      in der Union 
                        und von lebensfähigen ländlichen Gebieten
                      bei.
               
            
         Begründung
      
      
         Da die in Artikel 4 und 5 dargelegten Ziele des ELER auch Maßnahmen betreffen, die auf ländliche Gebiete außerhalb des Agrarsektors abzielen, sollte die Aufgabe des ELER umfassender formuliert werden.
      
      
         Änderungsantrag 34
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 4
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Im allgemeinen Rahmen der GAP trägt die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums zur Verwirklichung folgender Ziele bei:
               
               
                  Im allgemeinen Rahmen der GAP trägt die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums zur Verwirklichung folgender Ziele bei:
               
            
                  
                              (1)
                           
                           
                              Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft,
                           
                        
               
                  
                              (1)
                           
                           
                              
                                 
                                    Förderung der
                                  Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft 
                                    und Forstwirtschaft
                                 ,
                           
                        
            
                  
                              (2)
                           
                           
                              
                                 
                                    nachhaltige
                                  Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und Klimaschutzpolitik,
                           
                        
               
                  
                              (2)
                           
                           
                              
                                 
                                    Sicherstellung einer nachhaltigen
                                  Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und Klimaschutzpolitik,
                           
                        
            
                  
                              (3)
                           
                           
                              
                                 
                                    ausgewogene räumliche
                                  Entwicklung der ländlichen 
                                    Gebiete
                                 .
                           
                        
               
                  
                              (3)
                           
                           
                              
                                 
                                    Erreichung einer ausgewogenen räumlichen
                                  Entwicklung der ländlichen 
                                    Wirtschaft und der ländlichen Gemeinschaften
                                 , 
                                    durch die Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden
                                 .
                           
                        
            
         Änderungsantrag 35
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 5
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Die Verwirklichung der Ziele der Entwicklung des ländlichen Raums, die zur Strategie „Europa 2020“ für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum beitragen, wird anhand folgender sechs EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums angestrebt, die die relevanten thematischen Ziele des GSR umsetzen:
               
               
                  Die Verwirklichung der Ziele der Entwicklung des ländlichen Raums, die zur Strategie „Europa 2020“ für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum beitragen, wird anhand folgender sechs EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums angestrebt, die die relevanten thematischen Ziele des GSR umsetzen:
               
            
                  (1)   Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
               
                  (1)   Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Gebieten mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Förderung der Innovation und Wissensbasis in ländlichen Gebieten;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Förderung der Innovation, 
                                    neuer Wege der Zusammenarbeit und des Aufbaus der
                                  Wissensbasis in ländlichen Gebieten;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Stärkung der Verbindungen zwischen Land- und Forstwirtschaft und Forschung und Innovation;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Stärkung der Verbindungen zwischen Land- und Forstwirtschaft und Forschung und Innovation;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              Förderung des lebenslangen Lernens und der beruflichen Bildung in der Land- und Forstwirtschaft;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              Förderung des lebenslangen Lernens und der beruflichen Bildung in der Land- und Forstwirtschaft
                                    , auch im Hinblick auf das Bewusstsein für die Sicherheit in landwirtschaftlichen Betrieben
                                 ;
                           
                        
            
                  (2)   Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit aller Arten von 
                        Landwirtschaft und der Rentabilität der landwirtschaftlichen Betriebe
                      mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
               
                  (2)   Verbesserung 
                        der Rentabilität der landwirtschaftlichen Betriebe und
                      der Wettbewerbsfähigkeit aller Arten von 
                        Land- und Forstwirtschaft und Ernährungswirtschaft
                      mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              
                                 
                                    Erleichterung der Umstrukturierung landwirtschaftlicher Betriebe mit erheblichen strukturellen Problemen, insbesondere von Betrieben mit geringer Marktbeteiligung, marktorientierten Betrieben in bestimmten Sektoren und Betrieben, in denen eine landwirtschaftliche Diversifizierung erforderlich ist;
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              
                                 
                                    Förderung von Investitionen in innovative landwirtschaftliche Techniken und Erleichterung ihrer Verbreitung und Übernahme;
                                 
                              
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Erleichterung 
                                    der
                                 
                                 allgemeinen Erneuerung
                                 
                                    im
                                  Agrarsektor;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Erleichterung 
                                    des Zugangs zum
                                  Agrarsektor 
                                    für hochqualifizierte Neueinsteiger, auch durch
                                 
                                 einen Generationswechsel;
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ba)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Verbesserung der Wirtschaftsleistung aller landwirtschaftlichen Betriebe, Erhöhung der Marktbeteiligung, -orientierung und -diversifizierung;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (bb)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Erleichterung der Umstrukturierung und Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (bc)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Erhaltung einer produktiven Landwirtschaft in bergigen und benachteiligten Gebieten oder in Gebieten in äußerster Randlage;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (bd)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Lebensmittelverarbeitungssektors unter anderem durch Effizienzsteigerungen sowie Erhöhung des Mehrwerts landwirtschaftlicher Erzeugnisse;
                                 
                              
                           
                        
            
                  (3)   Förderung einer Organisation der Nahrungsmittelkette und Förderung des Risikomanagements in der Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
               
                  (3)   Förderung einer Organisation der Nahrungsmittelkette und Förderung des Risikomanagements in der Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              bessere Einbeziehung der Primärerzeuger in die Nahrungsmittelkette durch Qualitätssicherungssysteme, die Verkaufsförderung auf lokalen Märkten und kurze Versorgungswege, Erzeugergruppierungen und Branchenorganisationen;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              bessere Einbeziehung der Primärerzeuger in die Nahrungsmittelkette durch Qualitätssicherungssysteme, die Verkaufsförderung auf lokalen Märkten und kurze Versorgungswege, Erzeugergemeinschaften und Branchenorganisationen;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Unterstützung des Risikomanagements in den landwirtschaftlichen Betrieben;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Unterstützung der Risikovorsorge 
                                    und des Risikomanagements
                                  in den landwirtschaftlichen Betrieben;
                           
                        
            
                  (4)   Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der von der Land- und Forstwirtschaft 
                        abhängigen
                      Ökosysteme mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
               
                  (4)   Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der von der Land- und Forstwirtschaft 
                        beeinflussten
                      Ökosysteme mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Wiederherstellung und Erhaltung der biologischen Vielfalt, auch in Natura-2000-Gebieten sowie landwirtschaftlichen Systemen von hohem Naturschutzwert, und des Zustands der europäischen Landschaften;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Wiederherstellung und Erhaltung der biologischen Vielfalt, auch in Natura-2000-Gebieten sowie landwirtschaftlichen Systemen von hohem Naturschutzwert, und des Zustands der europäischen Landschaften;
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (aa)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Verbesserung des Tierschutzes;
                                 
                              
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Verbesserung der Wasserwirtschaft;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Verbesserung der Wasserwirtschaft;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              Verbesserung der Bodenbewirtschaftung;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              Verbesserung der Bodenbewirtschaftung;
                           
                        
            
                  (5)   Förderung der Ressourceneffizienz und Unterstützung des Agrar-, Ernährungs- und Forstsektors beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
               
                  (5)   Förderung der Ressourceneffizienz und Unterstützung des Agrar-, Ernährungs- und Forstsektors beim Übergang zu einer CO2-emissionsarmen und klimaresistenten Wirtschaft mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Verbesserung der Effizienz der Wassernutzung in der Landwirtschaft;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Verbesserung der Effizienz der Wassernutzung in der Landwirtschaft;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Verbesserung der Effizienz der Energienutzung in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelverarbeitung;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Verbesserung der Effizienz der Energienutzung in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelverarbeitung;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              Erleichterung der Lieferung und Verwendung von erneuerbaren Energiequellen, von Nebenerzeugnissen, Abfällen, Rückständen und anderen Non-Food-Ausgangserzeugnissen für die Biowirtschaft;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              Erleichterung der Lieferung und Verwendung von erneuerbaren Energiequellen, von Nebenerzeugnissen, Abfällen, Rückständen und anderen Non-Food-Ausgangserzeugnissen für die Biowirtschaft;
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              Verringerung der aus der Landwirtschaft stammenden 
                                    Distickstoffmonoxid- und Methanemissionen
                                 ;
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              Verringerung der aus der Landwirtschaft stammenden 
                                    Treibhausgas- und Ammoniakemissionen und Verbesserung der Luftqualität
                                 ;
                           
                        
            
                  
                              (e)
                           
                           
                              Förderung der 
                                    CO2-Bindung
                                  in der Land- und Forstwirtschaft;
                           
                        
               
                  
                              (e)
                           
                           
                              Förderung der 
                                    CO2-Speicherung und -Bindung
                                  in der Land- und Forstwirtschaft;
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ea)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Förderung der Verwendung neuer forschungsbasierter Produkte sowie Verwendungsmethoden und -prozesse in der Wertschöpfungskette des Agrar- und Nahrungsmittelsektors zur Verbesserung des Biodiversitätsmanagements und der Ressourceneffizienz;
                                 
                              
                           
                        
            
                  (6)   Förderung der sozialen Eingliederung, der Armutsbekämpfung und der wirtschaftlichen Entwicklung in den ländlichen Gebieten mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
               
                  (6)   Förderung der sozialen Eingliederung, der Armutsbekämpfung und der wirtschaftlichen Entwicklung in den ländlichen Gebieten mit Schwerpunkt auf den folgenden Bereichen:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Erleichterung der Diversifizierung, Gründung neuer Kleinbetriebe und Schaffung von Arbeitsplätzen;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Erleichterung der Diversifizierung, Gründung neuer Kleinbetriebe und Schaffung von Arbeitsplätzen;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              Förderung des Zugangs zu, des Einsatzes und der Qualität der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in ländlichen Gebieten.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              Förderung des Zugangs zu, des Einsatzes und der Qualität der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in ländlichen Gebieten.
                           
                        
            
                  Alle Prioritäten müssen den übergreifenden Zielsetzungen Innovation, Umweltschutz, Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Auswirkungen Rechnung tragen.
               
               
                  Alle Prioritäten müssen den übergreifenden Zielsetzungen Innovation, Umweltschutz, Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Auswirkungen Rechnung tragen.
               
            
         Änderungsantrag 36
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 6 — Absatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Kohärenz zwischen der Unterstützung aus dem ELER und den im Rahmen des Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft finanzierten Maßnahmen muss gewährleistet sein.
               
               
                  1.   Die Kohärenz zwischen der Unterstützung aus dem ELER und den im Rahmen des Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft finanzierten Maßnahmen 
                        oder anderen EU-Finanzinstrumenten
                      muss gewährleistet sein.
               
            
         Änderungsantrag 173
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 6 a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Artikel 6a
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Politikkohärenz im Interesse der Entwicklung
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Mit der Reform sollte sichergestellt werden, dass im Einklang mit Artikel 208 AEUV die Ziele der Entwicklungszusammenarbeit, einschließlich derjenigen, die im Rahmen der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen gebilligt wurden, bei der GAP berücksichtigt werden. Die im Rahmen dieser Verordnung getroffenen Maßnahmen dürfen weder die Kapazitäten zur Nahrungsmittelerzeugung noch die langfristige Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern gefährden — besonders nicht in den am wenigsten entwickelten Ländern — und müssen gleichzeitig dazu beitragen, dass die Union ihre Verpflichtungen in Bezug auf die Eindämmung des Klimawandels erreicht. Bei der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft sollte sich die Union auf die Schlussfolgerungen des Weltagrarrates (International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development (IAASTD)) stützen.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 37
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 7
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Der ELER wirkt in den Mitgliedstaaten in Form von Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum. Mit diesen Programmen wird eine Strategie zur Verwirklichung der EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums über ein Bündel von Maßnahmen umgesetzt, die in Titel III definiert sind und für deren Durchführung eine Beihilfe aus dem ELER beantragt wird.
               
               
                  1.   Der ELER wirkt in den Mitgliedstaaten in Form von Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum. Mit diesen Programmen wird eine Strategie zur Verwirklichung der EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums über ein Bündel von Maßnahmen umgesetzt, die in Titel III definiert sind und für deren Durchführung eine Beihilfe aus dem ELER beantragt wird.
               
            
                  2.   Ein Mitgliedstaat kann 
                        entweder
                      ein einziges Programm für sein gesamtes Hoheitsgebiet oder ein Bündel von regionalen Programmen vorlegen.
               
               
                  2.   Ein Mitgliedstaat kann ein einziges Programm für sein gesamtes Hoheitsgebiet oder ein Bündel von regionalen Programmen 
                        oder beides
                      vorlegen. 
                        Auf nationaler Ebene ergriffene Maßnahmen werden nicht im Rahmen von regionalen Programmen umgesetzt.
                     
                  
               
            
                  3.   Mitgliedstaaten mit regionalen Programmen können auch eine nationale Rahmenregelung zur Genehmigung vorlegen, die gemeinsame Bestandteile dieser Programme ohne gesonderte Zuteilung von Finanzmitteln enthält.
               
               
                  3.   Mitgliedstaaten mit regionalen Programmen können auch eine nationale Rahmenregelung zur Genehmigung vorlegen, die gemeinsame Bestandteile dieser Programme ohne gesonderte Zuteilung von Finanzmitteln enthält.
               
            
         Änderungsantrag 38
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 8
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Mitgliedstaaten 
                        können
                      in ihre Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum thematische Teilprogramme aufnehmen, die 
                        zu den EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums beitragen und mit den festgestellte besondere Bedürfnisse erfüllt
                      werden 
                        sollen
                     , 
                        insbesondere betreffend
                     
                  
               
               
                  1.   
                        Mit dem Ziel
                     , 
                        zur Erreichung der Prioritäten im Zusammenhang mit der ländlichen Entwicklung beizutragen, können
                      die Mitgliedstaaten in ihre Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum thematische Teilprogramme aufnehmen, die 
                        besonderen Bedürfnissen gerecht
                      werden
                        . Solche thematischen Teilprogramme können unter anderem betreffen:
                     
                  
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Junglandwirte,
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Junglandwirte,
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              kleine landwirtschaftliche Betriebe gemäß Artikel 20 Absatz 2 Unterabsatz 3,
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              kleine landwirtschaftliche Betriebe gemäß Artikel 20 Absatz 2 Unterabsatz 3,
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              Berggebiete gemäß Artikel 33 Absatz 2,
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              Berggebiete gemäß Artikel 33 Absatz 2,
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              kurze Versorgungsketten.
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              kurze Versorgungsketten;
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (da)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Frauen in ländlichen Gebieten.
                                 
                              
                           
                        
            
                  Anhang III enthält eine indikative Liste der Maßnahmen und Arten von Vorhaben, die von besonderer Bedeutung für jedes in Anhang III aufgeführte Teilprogramm sind.
               
               
                  Anhang III enthält eine indikative Liste der Maßnahmen und Arten von Vorhaben, die von besonderer Bedeutung für jedes in Anhang III aufgeführte Teilprogramm sind.
               
            
                  2.   Thematische Teilprogramme können auch auf besondere Bedürfnisse im Zusammenhang mit der Umstrukturierung von Agrarsektoren mit erheblicher Auswirkung auf die Entwicklung eines besonderen ländlichen Gebiets ausgerichtet sein.
               
               
                  2.   Thematische Teilprogramme können auch auf besondere Bedürfnisse im Zusammenhang mit der Umstrukturierung von Agrarsektoren mit erheblicher Auswirkung auf die Entwicklung eines besonderen ländlichen Gebiets 
                        oder andere besondere, von dem jeweiligen Mitgliedstaat benannte Erfordernisse
                      ausgerichtet sein.
               
            
                  3.   Die in Anhang I festgesetzten Unterstützungssätze können für Vorhaben, die im Rahmen thematischer Teilprogramme betreffend kleine landwirtschaftliche Betriebe und kurze Versorgungsketten gefördert werden, um 10 Prozentpunkte angehoben werden. Im Fall der Junglandwirte und der Berggebiete können die Höchstunterstützungssätze gemäß Anhang I angehoben werden. Der kombinierte Höchstunterstützungssatz darf jedoch 90 % nicht übersteigen.
               
               
                  3.   Die in Anhang I festgesetzten Unterstützungssätze können für Vorhaben, die im Rahmen thematischer Teilprogramme betreffend kleine landwirtschaftliche Betriebe und kurze Versorgungsketten gefördert werden, um 10 Prozentpunkte angehoben werden. 
                        Unter anderem
                      im Fall der Junglandwirte und der Berggebiete können die Höchstunterstützungssätze gemäß Anhang I angehoben werden. Der kombinierte Höchstunterstützungssatz darf jedoch 90 % nicht übersteigen.
               
            
         Änderungsantrag 39
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 9 — Absatz 1 — Buchstabe c — Unterabsatz 2 — Ziffer vii
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              vii)
                           
                           
                              Initiativen zur Verbesserung der Wahrnehmung, als Anreize für innovative Maßnahmen und zur Einsetzung operationeller Gruppen der EIP „
                                    Produktivität
                                  und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ geplant werden;
                           
                        
               
                  
                              vii)
                           
                           
                              Initiativen zur Verbesserung der Wahrnehmung, als Anreize für innovative Maßnahmen und zur Einsetzung operationeller Gruppen der EIP „
                                    Erzeugung, wirtschaftliche Tragfähigkeit
                                  und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ geplant werden;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 40
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 9 — Absatz 1 — Buchstabe d
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              die Evaluierung der Ex-ante-Konditionalitäten und erforderlichenfalls der Aktionen gemäß Artikel 17 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 
                                    [GSR/2012] und der für den Zweck von Artikel 19 der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012] festgelegten wichtigen Wegmarken
                                 ;
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              die Evaluierung der 
                                    für das Programm maßgeblichen, in Anhang IV aufgeführten
                                  Ex-ante-Konditionalitäten 
                                    bezüglich der Entwicklung des ländlichen Raums
                                  und erforderlichenfalls der Aktionen gemäß Artikel 17 Absatz 4 der Verordnung (EU) Nr. 
                                    …/2013 [GSR]
                                 ;
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Die Ex-ante-Konditionalitäten für Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums sollten sich nicht auf Bereiche außerhalb der Zuständigkeit der Politik für die Entwicklung des ländlichen Raums auswirken und sind nur für die Bewertung der Bedingungen gedacht, die mit den Maßnahmen des Programms in direktem Zusammenhang stehen.
      
      
         Änderungsantrag 41
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 9 — Absatz 1 — Buchstabe f
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (f)
                           
                           
                              hinsichtlich der lokalen Entwicklung eine besondere Beschreibung der Koodinierungsmechanismen zwischen den lokalen Entwicklungsstrategien, der Kooperationsmaßnahme gemäß Artikel 36, der Maßnahme für Basisdienstleistungen und Dorferneuerung gemäß Artikel 21 und der Unterstützung nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeiten in ländlichen Gebieten im Rahmen der Maßnahme für die Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe und anderer Unternehmen gemäß Artikel 20;
                           
                        
               
                  
                              (f)
                           
                           
                              hinsichtlich der lokalen Entwicklung eine besondere Beschreibung der Koordinierungsmechanismen zwischen den lokalen Entwicklungsstrategien, der Kooperationsmaßnahme gemäß Artikel 36, der Maßnahme für Basisdienstleistungen und Dorferneuerung gemäß Artikel 21 
                                    einschließlich der Verflechtung städtischer und ländlicher Räume und der überregionalen Zusammenarbeit
                                  und der Unterstützung nichtlandwirtschaftlicher Tätigkeiten in ländlichen Gebieten im Rahmen der Maßnahme für die Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe und anderer Unternehmen gemäß Artikel 20;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 42
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 9 — Absatz 1 — Buchstabe g
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (g)
                           
                           
                              eine Beschreibung des Konzeptes für die Innovation zur Verbesserung der 
                                    Produktivität
                                  und nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung und als Beitrag zur Verwirklichung der Ziele der EIP „
                                    Produktivität
                                  und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ gemäß Artikel 61;
                           
                        
               
                  
                              (g)
                           
                           
                              eine Beschreibung des Konzeptes für die Innovation zur Verbesserung der 
                                    Erzeugung landwirtschaftlicher Betriebe, ihrer wirtschaftlichen Tragfähigkeit
                                  und 
                                    der
                                  nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung und als Beitrag zur Verwirklichung der Ziele der EIP „
                                    Erzeugung, wirtschaftliche Tragfähigkeit
                                  und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ gemäß Artikel 61;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 43
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 9 — Absatz 1 — Buchstabe j
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (j)
                           
                           
                              einen Indikatorplan, der für jede der im Programm aufgeführten EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums die Indikatoren und die ausgewählten Maßnahmen zusammen mit den geplanten Ergebnissen und geplanten Ausgaben enthält, aufgeschlüsselt nach öffentlichen und privaten Ausgaben;
                           
                        
               
                  
                              (j)
                           
                           
                              einen Indikatorplan, der für jede der im Programm aufgeführten EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums die Indikatoren und die ausgewählten Maßnahmen zusammen mit den geplanten 
                                    prozess- und politikorientierten
                                  Ergebnissen und geplanten Ausgaben enthält, aufgeschlüsselt nach öffentlichen und privaten Ausgaben;
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Auch künftig müssen die Maßnahmen zu programmbezogenen Ergebnissen hauptsächlich auf die Ziele der Politik ausgerichtet sein, damit ein klarer Zusammenhang zwischen den Zielen der Politik für die Entwicklung des ländlichen Raums und den Belegen in den Programmplanungsdokumenten hergestellt wird und bestimmte Ziele, bei denen eine Intervention erforderlich ist, begründet werden.
      
      
         Änderungsantrag 44
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 9 — Absatz 1 — Buchstabe m
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (m)
                           
                           
                              Angaben zur Komplementarität mit den im Rahmen von anderen Instrumenten der Gemeinsamen Agrarpolitik
                                    , der Kohäsionspolitik oder durch den EMFF
                                  finanzierten Maßnahmen;
                           
                        
               
                  
                              (m)
                           
                           
                              Angaben zur Komplementarität mit den im Rahmen von anderen Instrumenten der Gemeinsamen Agrarpolitik finanzierten Maßnahmen
                                    , zu den Mechanismen, mit denen für die Koordinierung mit den durch andere GSR-Fonds unterstützten Maßnahmen gesorgt wird, und zur Anwendung von Finanzinstrumenten gemäß Titel IV der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR]
                                 ;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 45
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 9 — Absatz 2 — Buchstabe c
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              einen getrennten besonderen Indikatorplan zusammen mit den geplanten Ergebnissen und geplanten Ausgaben, aufgeschlüsselt nach öffentlichen und privaten Ausgaben.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              einen getrennten besonderen Indikatorplan zusammen mit den geplanten 
                                    prozess- und politikorientierten
                                  Ergebnissen und geplanten Ausgaben, aufgeschlüsselt nach öffentlichen und privaten Ausgaben.
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Auch künftig müssen die Maßnahmen zu programmbezogenen Ergebnissen hauptsächlich auf die Ziele der Politik ausgerichtet sein, damit ein klarer Zusammenhang zwischen den Zielen der Politik für die Entwicklung des ländlichen Raums und den Belegen in den Programmplanungsdokumenten hergestellt wird und bestimmte Ziele, bei denen eine Intervention erforderlich ist, begründet werden.
      
      
         Änderungsantrag 46
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 10
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        Zusätzlich zu den
                      Ex-ante-Konditionalitäten in Anhang IV gelten 
                        die allgemeinen Ex-ante-Konditionalitäten gemäß Anhang IV der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012]
                      für den ELER.
               
               
                  
                     
                        Die
                      Ex-ante-Konditionalitäten in Anhang IV gelten für den ELER
                        , wenn sie für ihn relevant und auf die besonderen Ziele, die mit den Prioritäten des Programms verfolgt werden, anwendbar sind
                     .
               
            
         Begründung
      
      
         Die Politik zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft steht möglicherweise nicht mit der Erfüllung der Anforderungen anderer Politikfelder im Zusammenhang. Nur für die wesentlichen Prioritäten dieser Politik sollte die Ex-ante-Konditionalität vorgeschrieben werden.
      
      
         Änderungsantrag 47
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 11 — Absatz 2 a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        2a.
                        
                        In den Fällen, in denen die Kommission zu der Überzeugung gelangt, dass alle Elemente eines Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums und die auf ELER bezogenen Teile des Partnerschaftsvertrags den Bestimmungen dieser Verordnung entsprechen, kann die Kommission ein Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums vor Abschluss eines Partnerschaftsvertrags mit einem Mitgliedstaat genehmigen.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 48
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 12 — Absatz 1 — Buchstabe a — Ziffer ii
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              
                                 
                                    ii)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    eine Änderung des Beitragssatzes des ELER für eine oder mehrere Maßnahmen;
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 49
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 12 — Absatz 1 — Buchstabe a — Ziffer iv
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              
                                 
                                    iv)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    eine Mittelübertragung zwischen Maßnahmen, die im Rahmen unterschiedlicher Beitragssätze des ELER durchgeführt werden.
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 50
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 12 — Absatz 1 — Buchstabe a — Ziffer iv a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    iva)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    eine Mittelübertragung zwischen einzelnen Programmen, damit keine ELER-Mittel eingebüßt werden.
                                 
                              
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Damit ein Mitgliedstaat keine EU-Mittel einbüßt, müssen Programmanpassungen bei den Programmen für die Entwicklung des ländlichen Raums eines Mitgliedstaats möglich sein, wenn eine Analyse der Ausführung ergibt, dass das Risiko einer automatischen Freigabe besteht.
      
      
         Änderungsantrag 51
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 12 — Absatz 1 a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        1a.
                        
                        Die Kommission stellt die Genehmigung im Sinne des Absatzes 1 binnen zwei Monaten nach Eingang des Antrags aus.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 52
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 13 — Absatz 1 — Einleitung
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Die Kommission 
                        erlässt im Wege von Durchführungsrechtsakten
                      Vorschriften über die Verfahren und Zeitpläne für
               
               
                  Die Kommission 
                        wird ermächtigt, gemäß Artikel 90 delegierte Rechtsakte über
                      Vorschriften über die Verfahren und Zeitpläne 
                        zu erlassen, und zwar
                      für
               
            
         Begründung
      
      
         Dies ist keine rein technische Frage.
      
      
         Änderungsantrag 53
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 13 — Absatz 2
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        Diese Durchführungsrechtsakte werden nach dem Prüfverfahren des Artikels 91 erlassen.
                     
                  
               
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 54
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 14 — Absatz 1 a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Nur wer als aktiver Landwirt im Sinne der Verordnung (EU) Nr. …/2013 (DZ) gilt, kommt in den Genuss der Maßnahmen für landwirtschaftliche Betriebe.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 55
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 15
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme bezieht sich auf Maßnahmen der Berufsausbildung und des Erwerbs von Qualifikationen, auf Demonstrationen und Informationsmaßnahmen. Die Maßnahmen der Berufsausbildung und des Erwerbs von Qualifikationen können Ausbildungskurse, Workshops und Coaching umfassen.
               
               
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme bezieht sich auf Maßnahmen der Berufsausbildung und des Erwerbs von Qualifikationen, auf Demonstrationen und Informationsmaßnahmen. Die Maßnahmen der Berufsausbildung und des Erwerbs von Qualifikationen können Ausbildungskurse, Workshops und Coaching umfassen.
               
            
                  Die Unterstützung kann auch den kurzzeitigen Austausch von 
                        Landwirten und
                      den Besuch 
                        landwirtschaftlicher
                      Betriebe umfassen.
               
               
                  Die Unterstützung kann auch den kurzzeitigen Austausch von 
                        Land- und Forstwirten sowie
                      den Besuch 
                        land- und forstwirtschaftlicher
                      Betriebe umfassen.
               
            
                  2.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme erfolgt zugunsten von Personen, die in der Land-, Ernährungs- oder Forstwirtschaft tätig sind, Bodenbewirtschafter und anderer Wirtschaftsakteure, bei denen es sich um in ländlichen Gebieten tätige KMU handelt.
               
               
                  2.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme erfolgt zugunsten von Personen, die in der Land-, Ernährungs- oder Forstwirtschaft tätig sind, Bodenbewirtschafter und anderer Wirtschaftsakteure, bei denen es sich um in ländlichen Gebieten tätige KMU handelt. 
                        Bei der Unterstützung von KMU im Rahmen dieser Maßnahme kann in der Land- oder Forstwirtschaft tätigen KMU Vorrang eingeräumt werden.
                     
                  
               
            
                  Die Unterstützung wird dem Anbieter der Ausbildung oder des sonstigen Wissentransfers oder sonstiger Informationsmaßnahmen gewährt.
               
               
                  Die Unterstützung wird dem Anbieter der Ausbildung oder des sonstigen Wissenstransfers oder sonstiger Informationsmaßnahmen 
                        – bei dem es sich auch um eine öffentliche Einrichtung handeln kann –
                      gewährt.
               
            
                  3.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme umfasst keine Lehrgänge oder Praktika, die Teil normaler Programme oder Ausbildungsgänge im Sekundarbereich oder in höheren Bereichen sind.
               
               
                  3.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme umfasst keine Lehrgänge oder Praktika, die Teil normaler Programme oder Ausbildungsgänge im Sekundarbereich oder in höheren Bereichen sind.
               
            
                  Die Anbieter von Wissenstransfer und Informationsdiensten müssen über die geeigneten Fähigkeiten in Form von qualifiziertem Personal und regelmäßigen Schulungen zur Durchführung dieser Aufgabe verfügen.
               
               
                  Die Anbieter von Wissenstransfer und Informationsdiensten müssen über die geeigneten Fähigkeiten in Form von qualifiziertem Personal und regelmäßigen Schulungen zur Durchführung dieser Aufgabe verfügen.
               
            
                  4.   Im Rahmen dieser Maßnahmen förderfähige Kosten sind die Kosten für die Organisation und Bereitstellung des Wissenstransfers oder der Informationsmaßnahme. Im Fall von Demonstrationsprojekten kann sich die Unterstützung auch auf die dazugehörigen Investitionskosten erstrecken. Reise- und Aufenthaltskosten, Tagegelder für die Teilnehmer sowie die Kosten für die Vertretung der Landwirte sind ebenfalls förderfähig.
               
               
                  4.   Im Rahmen dieser Maßnahmen förderfähige Kosten sind die Kosten für die Organisation und Bereitstellung des Wissenstransfers oder der Informationsmaßnahme. Im Fall von Demonstrationsprojekten kann sich die Unterstützung auch auf die dazugehörigen Investitionskosten erstrecken. Reise- und Aufenthaltskosten, Tagegelder für die Teilnehmer sowie die Kosten für die Vertretung der Landwirte sind ebenfalls förderfähig.
               
            
                  5.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die weitere Konkretisierung der förderfähigen Kosten, die Mindestqualifizierungen der Anbieter von Wissenstransfer sowie Dauer und Inhalt der Austausch- und Besuchsprogramme für Landwirte zu erlassen.
               
               
                  5.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die weitere Konkretisierung der förderfähigen Kosten, die Mindestqualifizierungen der Anbieter von Wissenstransfer sowie Dauer und Inhalt der Austausch- und Besuchsprogramme für Landwirte zu erlassen.
               
            
         Änderungsantrag 56
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 16
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   In Rahmen dieser Maßnahme wird eine Unterstützung gewährt, um
               
               
                  1.   In Rahmen dieser Maßnahme wird eine Unterstützung gewährt, um
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              den Landwirten, Waldbesitzern und KMU in ländlichen Gebieten bei der Inanspruchnahme von Beratungsdiensten zur Verbesserung der wirtschaftlichen und ökologischen Leistung sowie der Klimafreundlichkeit und -resistenz ihres Betriebs oder Unternehmens und/oder ihrer Investition zu helfen;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              den Landwirten, Waldbesitzern und KMU in ländlichen Gebieten bei der Inanspruchnahme von Beratungsdiensten zur Verbesserung der wirtschaftlichen und ökologischen Leistung sowie der Klimafreundlichkeit und -resistenz ihres Betriebs oder Unternehmens und/oder ihrer Investition zu helfen;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              den Aufbau von Betriebsführungs-, Vertretungs- und Beratungsdiensten für landwirtschaftliche Betriebe sowie von Beratungsdiensten für forstwirtschaftliche Betriebe einschließlich der landwirtschaftlichen Betriebsberatung gemäß den Artikeln 12, 13 und 14 der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 zu fördern;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              den Aufbau von Betriebsführungs-, Vertretungs- und Beratungsdiensten für landwirtschaftliche Betriebe sowie von Beratungsdiensten für forstwirtschaftliche Betriebe einschließlich der landwirtschaftlichen Betriebsberatung gemäß den Artikeln 12, 13 und 14 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR] zu fördern;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Ausbildung von Beratern zu fördern.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Ausbildung von Beratern zu fördern.
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ca)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Junglandwirte bei der Existenzgründung zu unterstützen.
                                 
                              
                           
                        
            
                  2.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstaben a und c wird dem Anbieter der Beratung oder Ausbildung gewährt. Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe b wird der Behörde oder Stelle gewährt, die ausgewählt wurde, um den Betriebsführungs-, Vertretungs- und Beratungsdienst für landwirtschaftliche Betriebe bzw. den Beratungsdienst für forstwirtschaftliche Betriebe aufzubauen.
               
               
                  2.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstaben a, c 
                        und ca
                      wird dem Anbieter der Beratung oder Ausbildung gewährt. Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe b wird der Behörde oder Stelle gewährt, die ausgewählt wurde, um den Betriebsführungs-, Vertretungs- und Beratungsdienst für landwirtschaftliche Betriebe bzw. den Beratungsdienst für forstwirtschaftliche Betriebe aufzubauen.
               
            
                  3.   Die zur Beratung ausgewählten Behörden oder Stellen müssen über angemessene Ressourcen in Form von regelmäßig geschultem und qualifiziertem Personal, Erfahrung in der Beratungstätigkeit und Verlässlichkeit hinsichtlich der Beratungsbereiche verfügen. Die Begünstigten werden anhand von Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen ausgewählt. Das Auswahlverfahren muss 
                        objektiv sein
                      und sowohl öffentlichen als auch privaten Einrichtungen offenstehen.
               
               
                  3.   Die zur Beratung ausgewählten Behörden oder Stellen müssen über angemessene Ressourcen in Form von regelmäßig geschultem und qualifiziertem Personal, Erfahrung in der Beratungstätigkeit 
                        sowie Unabhängigkeit
                      und Verlässlichkeit hinsichtlich der Beratungsbereiche verfügen. Die Begünstigten werden anhand von Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen ausgewählt. Das Auswahlverfahren muss 
                        öffentlichem Recht unterliegen
                      und sowohl öffentlichen als auch privaten Einrichtungen offenstehen. 
                        Es muss objektiv sein und den Ausschluss von Bewerbern mit Interessenkonflikten vorsehen.
                     
                  
               
            
                  Bei ihrer Beratungstätigkeit sollten die Beratungsdienste die Geheimhaltungspflichten gemäß Artikel 13 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 einhalten.
               
               
                  Bei ihrer Beratungstätigkeit sollten die Beratungsdienste die Geheimhaltungspflichten gemäß Artikel 13 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR] einhalten.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        3a.
                        
                        Die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe erfüllt die in Artikel 12 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR] festgelegten Anforderungen. Zusätzliche Unterstützung für Beratungsdienste wird nur gewährt, wenn der Mitgliedstaat eine Beratung landwirtschaftlicher Betriebe gemäß Artikel 12 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR] eingerichtet hat.
                     
                  
               
            
                  4.   Die Beratung der Landwirte muss mit 
                        mindestens einer EU-Priorität
                      für die Entwicklung des ländlichen Raums in Verbindung stehen und 
                        mindestes eines
                      der folgenden Elemente betreffen:
               
               
                  4.   Die Beratung der Landwirte muss mit 
                        zwei oder mehr EU-Prioritäten
                      für die Entwicklung des ländlichen Raums in Verbindung stehen und 
                        zwei oder mehr
                      der folgenden Elemente betreffen:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              eine oder mehrere der Grundanforderungen an die Betriebsführung und/oder die Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. HR/2012;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              eine oder mehrere der Grundanforderungen an die Betriebsführung und/oder die Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR];
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              gegebenenfalls die dem Klima und der Umwelt zugute kommenden landwirtschaftlichen Praktiken gemäß Titel III Kapitel 2 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012 und die Erhaltung der landwirtschaftlichen Fläche gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              gegebenenfalls die dem Klima und der Umwelt zugutekommenden landwirtschaftlichen Verfahren gemäß Titel III Kapitel 2 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] und die Erhaltung der landwirtschaftlichen Fläche gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe c der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ];
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Anforderungen oder Maßnahmen im Zusammenhang mit der Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Auswirkungen, der biologischen Vielfalt, dem Wasser- und Bodenschutz, der Meldung von Tierseuchen und Pflanzenkrankheiten und der Innovation gemäß Anhang I der Verordnung (EU) Nr. HR/2012;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Anforderungen oder Maßnahmen im Zusammenhang mit der Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Auswirkungen, der biologischen Vielfalt, dem Wasser- und Bodenschutz, der Meldung von Tierseuchen und Pflanzenkrankheiten und der Innovation gemäß Anhang I der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR];
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              der nachhaltigen Entwicklung der wirtschaftlichen Tätigkeit der Kleinbetriebe gemäß der Definition der Mitgliedstaaten und zumindest der landwirtschaftlichen Betriebe, die sich an der Regelung für Kleinlandwirte gemäß Titel V der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012 beteiligen, oder
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              die nachhaltige Entwicklung der wirtschaftlichen Tätigkeit der Kleinbetriebe gemäß der Definition der Mitgliedstaaten und zumindest der landwirtschaftlichen Betriebe, die sich an der Kleinerzeugerregelung gemäß Titel V der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] beteiligen, oder
                           
                        
            
                  
                              (e)
                           
                           
                              gegebenenfalls die sich aus den EU-Vorschriften ergebenden Standards für die Sicherheit am Arbeitsplatz.
                           
                        
               
                  
                              (e)
                           
                           
                              gegebenenfalls die sich aus den EU-Vorschriften 
                                    oder innerstaatlichen Rechtsvorschriften
                                  ergebenden Standards für die Sicherheit am Arbeitsplatz 
                                    bzw. in landwirtschaftlichen Betrieben
                                 .
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ea)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die Unterstützung von Junglandwirten oder Neulandwirten bei der Existenzgründung und/oder dem Zugang zu Land und Krediten zur Gründung eines landwirtschaftlichen Betriebs;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (eb)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die nachhaltige Entwicklung der wirtschaftlichen Tätigkeit landwirtschaftlicher Betriebe im Einklang mit allen Maßnahmen der Programme für die Entwicklung des ländlichen Raums, unter anderem die Modernisierung von Betrieben, die Schaffung von Wettbewerbsfähigkeit, die sektorale Integration sowie der Aufbau des ökologischen Landbaus;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ec)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    spezifische Beratungsdienste, mit denen die Verarbeitung vor Ort und die Vermarktung auf nahe gelegenen Märkten, auch die Aus- und Weiterbildung, und die Durchführung angepasster Vorschriften zur Hygiene und zur Lebensmittelsicherheit unterstützt werden;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ed)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die Aspekte der Tierhaltung, die den Ansatz „Eine Gesundheit“ betreffen.
                                 
                              
                           
                        
            
                  Die Beratung kann sich auch auf andere Fragen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und ökologischen Leistung des landwirtschaftlichen Betriebs beziehen.
               
               
                  Die Beratung kann sich auch auf andere Fragen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und ökologischen Leistung des landwirtschaftlichen Betriebs beziehen.
               
            
                  5.   Die Beratung der Waldbesitzer muss mindestens die einschlägigen Verpflichtungen gemäß den Richtlinien 92/43/EWG, 2000/60/EG und 2009/147/EG betreffen. Sie kann sich auch auf andere Fragen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und ökologischen Leistung des forstwirtschaftlichen Betriebs beziehen.
               
               
                  5.   Die Beratung der Waldbesitzer muss mindestens die einschlägigen Verpflichtungen gemäß den Richtlinien 92/43/EWG, 2000/60/EG und 2009/147/EG betreffen. Sie kann sich auch auf andere Fragen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und ökologischen Leistung des forstwirtschaftlichen Betriebs beziehen.
               
            
                  6.   Die Beratung der KMU kann sich auf Fragen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und ökologischen Leistung des Unternehmens beziehen.
               
               
                  6.   Die Beratung der KMU kann sich auf Fragen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und ökologischen Leistung des Unternehmens beziehen. 
                        In der Land- oder Forstwirtschaft tätigen Kleinstunternehmen und KMU kann hierbei Vorrang eingeräumt werden.
                     
                  
               
            
                  7.   Soweit gerechtfertigt und angezeigt, kann die Beratung teilweise in Gruppen erfolgen, wobei der Situation des Einzelnen Rechnung zu tragen ist, der die Beratungsdienste in Anspruch nimmt.
               
               
                  7.   Soweit gerechtfertigt und angezeigt, kann die Beratung teilweise in Gruppen erfolgen, wobei der Situation des Einzelnen Rechnung zu tragen ist, der die Beratungsdienste in Anspruch nimmt.
               
            
                  8.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstaben a und c wird auf die in Anhang I festgesetzten Höchstbeträge beschränkt. Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe b wird degressiv über einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren ab der Einrichtung gezahlt.
               
               
                  8.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstaben a und c wird auf die in Anhang I festgesetzten Höchstbeträge beschränkt. Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe b wird degressiv über einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren ab der Einrichtung gezahlt.
               
            
                  9.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die weitere Konkretisierung der Mindestqualifikationen der beratenden Behörden oder Stellen zu erlassen.
               
               
                  9.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die weitere Konkretisierung der Mindestqualifikationen der beratenden Behörden oder Stellen zu erlassen.
               
            
         Änderungsantrag 57
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 17
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme betrifft die künftige Beteiligung der Landwirte an
               
               
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme betrifft die künftige Beteiligung der Landwirte
                        , Erzeugergemeinschaften und -organisationen
                      an
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              durch EU-Recht eingeführten Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse, Baumwolle oder Lebensmittel;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              durch EU-Rechtsvorschriften eingeführten Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse, Baumwolle oder Lebensmittel;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse, Baumwolle oder Lebensmittel, bei denen die Mitgliedstaaten anerkennen, dass sie folgenden Kriterien genügen:
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse, Baumwolle oder Lebensmittel, bei denen die Mitgliedstaaten anerkennen, dass sie folgenden Kriterien genügen:
                           
                        
            
                  
                               
                           
                           
                              
                                          i)
                                       
                                       
                                          die Besonderheit des im Rahmen solcher Regelungen erzeugten Enderzeugnisses ergibt sich aus detaillierten Verpflichtungen, die Folgendes gewährleisten:
                                       
                                    
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                          i)
                                       
                                       
                                          die Besonderheit des im Rahmen solcher Regelungen erzeugten Enderzeugnisses ergibt sich aus detaillierten Verpflichtungen, die Folgendes gewährleisten:
                                       
                                    
                        
            
                  
                               
                           
                           
                              
                                           
                                       
                                       
                                          
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      besondere Erzeugnismerkmale oder
                                                   
                                                
                                    
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                           
                                       
                                       
                                          
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      besondere Erzeugnismerkmale oder
                                                   
                                                
                                    
                        
            
                  
                               
                           
                           
                              
                                           
                                       
                                       
                                          
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      besondere Anbau- oder Erzeugungsmethoden oder
                                                   
                                                
                                    
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                           
                                       
                                       
                                          
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      besondere Anbau- oder Erzeugungsmethoden oder
                                                   
                                                
                                    
                        
            
                  
                               
                           
                           
                              
                                           
                                       
                                       
                                          
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      eine Qualität des Enderzeugnisses, die hinsichtlich der menschlichen, tierischen und pflanzlichen Gesundheit, des Tierschutzes und des Umweltschutzes erheblich über die handelsüblichen Warennormen hinausgeht;
                                                   
                                                
                                    
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                           
                                       
                                       
                                          
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      eine Qualität des Enderzeugnisses, die hinsichtlich der menschlichen, tierischen und pflanzlichen Gesundheit, des Tierschutzes und des Umweltschutzes erheblich über die handelsüblichen Warennormen hinausgeht
                                                            , oder
                                                         
                                                      
                                                   
                                                
                                    
                        
            
                   
               
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                           
                                       
                                       
                                          
                                                      —
                                                   
                                                   
                                                      
                                                         
                                                            kurze und lokale Nahrungsmittelketten
                                                         
                                                      
                                                   
                                                
                                    
                        
            
                  
                              ii)
                           
                           
                              die Regelung steht allen Erzeugern offen;
                           
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                          ii)
                                       
                                       
                                          die Regelung steht allen Erzeugern offen;
                                       
                                    
                        
            
                  
                              iii)
                           
                           
                              die Regelung umfasst verbindliche Produktspezifikationen, und die Einhaltung dieser Spezifikationen wird von öffentlichen Behörden oder einer unabhängigen Kontrolleinrichtung überprüft;
                           
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                          iii)
                                       
                                       
                                          die Regelung umfasst verbindliche Produktspezifikationen, und die Einhaltung dieser Spezifikationen wird von öffentlichen Behörden oder einer unabhängigen Kontrolleinrichtung überprüft;
                                       
                                    
                        
            
                  
                              iv)
                           
                           
                              die Regelung ist transparent und gewährleistet eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Erzeugnisse;
                           
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                          iv)
                                       
                                       
                                          die Regelung ist transparent und gewährleistet eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Erzeugnisse;
                                       
                                    
                        
            
                  
                               
                           
                           
                              oder
                           
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              oder
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              
                                 freiwillige Zertifizierungssysteme für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, bei denen die Mitgliedstaaten anerkennen, dass sie die EU-Leitlinien für eine gute Praxis für den Einsatz von freiwilligen Zertifizierungssystemen für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel erfüllen.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              
                                 freiwilligen Zertifizierungssystemen für landwirtschaftliche Erzeugnisse, Lebensmittel 
                                    und Betriebe
                                 , bei denen die Mitgliedstaaten anerkennen, dass sie die EU-Leitlinien für eine gute Praxis für den Einsatz von freiwilligen Zertifizierungssystemen für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel erfüllen.
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                     
                        1a.
                        
                        Die Unterstützung kann auch der Deckung von Kosten dienen, die sich für Landwirte, Erzeugergemeinschaften oder Erzeugerorganisationen aus Informations- und Förderaktivitäten für Erzeugnisse im Rahmen der Qualitätsregelungen nach Absatz 1 Buchstaben a und b ergeben.
                     
                  
               
            
                  2.   Die Unterstützung wird in Form eines jährlichen als Anreiz gewährten Betrags entsprechend der Höhe der Fixkosten, die sich aus der Teilnahme an den unterstützten Regelungen ergeben, für eine Dauer von höchstens fünf Jahren gewährt.
               
               
                  2.   Die Unterstützung wird in Form eines jährlichen als Anreiz gewährten Betrags entsprechend der Höhe der Fixkosten, die sich aus der Teilnahme an den unterstützten Regelungen ergeben, für eine Dauer von höchstens fünf Jahren gewährt.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Abweichend von Absatz 1 kann Unterstützung für Begünstigte gewährt werden, die während des Programmplanungszeitraums 2007–2013 an einem ähnlichen Programm teilgenommen haben, sofern Doppelzahlungen ausgeschlossen sind und dabei die Höchstdauer von fünf Jahren eingehalten wird. Die Unterstützung wird jährlich gegen Vorlage der Belege für die Teilnahme am Programm geleistet. Allerdings stellt der Erzeuger einen einzigen Antrag, der einen Zeitraum von fünf Jahren abdeckt.
                     
                  
               
            
                  „Fixkosten“ im Sinne dieses Absatzes sind die Kosten des Beitritts und die jährlichen Beiträge für die Teilnahme an einer geförderten Qualitätsregelung, gegebenenfalls einschließlich der Kosten für die Kontrolle der Einhaltung der Spezifikationen der Regelung.
               
               
                  „Fixkosten“ im Sinne dieses Absatzes sind die Kosten des Beitritts und die jährlichen Beiträge für die Teilnahme an einer geförderten Qualitätsregelung, gegebenenfalls einschließlich der Kosten für die Kontrolle der Einhaltung der Spezifikationen der Regelung.
               
            
                  3.   Der Höchstbetrag der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  3.   Der Höchstbetrag der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt. 
                        Bei der Förderung von Erzeugergemeinschaften gemäß Absatz 1a kann von den Mitgliedstaaten ein anderer Höchstbetrag festgelegt werden.
                     
                  
               
            
                  4.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die besonderen Qualitätsregelungen der Union, die unter Absatz 1 Buchstabe a fallen sollen, zu erlassen.
               
               
                  4.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die besonderen Qualitätsregelungen der Union, die unter Absatz 1 Buchstabe a fallen sollen, zu erlassen.
               
            
         Änderungsantrag 58
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 18
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme betrifft materielle und/oder immaterielle Investitionen, die
               
               
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme betrifft materielle und/oder immaterielle Investitionen, die
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Gesamtleistung des landwirtschaftlichen Betriebs verbessern,
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Gesamtleistung 
                                    und Nachhaltigkeit
                                  des landwirtschaftlichen Betriebs verbessern, 
                                    einschließlich seiner Ressourceneffizienz und Treibhausgasbilanz
                                 ;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Verarbeitung, Vermarktung 
                                    und/oder
                                  Entwicklung von unter Anhang I des Vertrags fallenden landwirtschaftlichen Erzeugnisse oder von Baumwolle betreffen. Bei dem Ergebnis des Produktionsprozesses kann es sich um ein nicht unter Anhang I fallendes Erzeugnis handeln;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Verarbeitung, Vermarktung, 
                                    Erhaltung oder
                                  Entwicklung von unter Anhang I des Vertrags fallenden landwirtschaftlichen Erzeugnissen oder von Baumwolle betreffen
                                    , einschließlich solcher Erzeugnisse, für die Qualitätsregelungen im Sinne von Artikel 17 gelten;
                                  bei dem Ergebnis des Produktionsprozesses kann es sich um ein nicht unter Anhang I fallendes Erzeugnis handeln; 
                                    für die Gründung oder den Ausbau kleiner Schlachthöfe kann Unterstützung gewährt werden;
                                 
                              
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              Infrastrukturen in Verbindung mit der Entwicklung 
                                    und
                                  Anpassung der Landwirtschaft betreffen, einschließlich der Erschließung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen, Flurbereinigung und Bodenverbesserung, 
                                    Energieversorgung und Wasserwirtschaft
                                 , oder
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              Infrastrukturen in Verbindung mit der Entwicklung
                                    , Modernisierung oder
                                  Anpassung der Landwirtschaft betreffen, einschließlich der Erschließung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen, der Flurbereinigung und Bodenverbesserung, 
                                    der Versorgung mit und Einsparung von Energie und Wasser sowie der kollektiven Land- und Wasserbewirtschaftung
                                 , oder
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              nichtproduktive Investitionen im Zusammenhang mit der Verwirklichung von Agrar- und Forstumweltverpflichtungen und dem Erhalt der biologischen Vielfalt bei Arten und Lebensräumen sind sowie der Steigerung des Freizeitwerts eines Natura-2000-Gebiets oder eines sonstigen, im Programm festzulegenden ökologisch wertvolleren Gebiets dienen.
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              nichtproduktive Investitionen im Zusammenhang mit der Verwirklichung von Agrar- und Forstumweltverpflichtungen und der Erhaltung der biologischen Vielfalt bei Arten und Lebensräumen 
                                    und mit der nachhaltigen Bewirtschaftung von Jagdressourcen und genetischen Ressourcen
                                  sind sowie der Steigerung des Freizeitwerts eines Natura-2000-Gebiets oder eines sonstigen, im Programm festzulegenden ökologisch wertvolleren Gebiets dienen.
                           
                        
            
                  2.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a wird landwirtschaftlichen Betrieben gewährt. 
                        Im Falle von Investitionen zur Unterstützung der Betriebsumstrukturierung sind nur landwirtschaftliche Betriebe förderfähig, die eine bestimmte Größe nicht überschreiten, die von den Mitgliedstaaten in dem Programm aufgrund der SWOT-Analyse definiert wird, das im Zusammenhang mit der EU-Prorität für die Entwicklung des landwirtschaftlichen Raums „Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit aller Arten von Landwirtschaft und Verbesserung der Betriebsrentabilität“ durchgeführt wird.
                     
                  
               
               
                  2.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a wird landwirtschaftlichen Betrieben
                        , Erzeugergemeinschaften und -organisationen
                      gewährt.
               
            
                  3.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird auf die in Anhang I festgesetzten Höchstbeträge beschränkt. Diese Höchstsätze können für Junglandwirte, kollektive Investitionen und integrierte Vorhaben, die eine Unterstützung im Rahmen von mehreren Maßnahmen vereinigen, Investitionen in aus erheblichen naturbedingten Gründen benachteiligten Gebiete gemäß Artikel 33 Absatz 3 und Maßnahmen, die im Rahmen der EIP „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ unterstützt werden, gemäß den in Anhang I festgelegten Unterstützungssätzen 
                        angehoben werden
                     . Der Höchstsatz für die kombinierte Unterstützung darf jedoch 90 % nicht übersteigen.
               
               
                  3.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird auf die in Anhang I festgesetzten Höchstbeträge beschränkt. Diese Höchstsätze können für Junglandwirte 
                        in Bezug auf Kooperationsprojekte zwischen Kleinlandwirten zur Steigerung der nachhaltigen Produktivität ihrer landwirtschaftlichen Betriebe und als Anreiz zur Diversifizierung im Hinblick auf alternative Einkommensquellen
                     , 
                        einschließlich der Verarbeitung, angehoben werden; ebenso für Landwirte oder Zusammenschlüsse von Landwirten, die in agrarökologische Produktionssysteme investieren; für
                      kollektive Investitionen und integrierte Vorhaben, die eine Unterstützung im Rahmen von mehreren Maßnahmen vereinigen; für Investitionen in aus erheblichen naturbedingten Gründen benachteiligten Gebiete gemäß Artikel 33 Absatz 3 und 
                        für
                      Maßnahmen, die im Rahmen der EIP „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ unterstützt werden, gemäß den in Anhang I festgelegten Unterstützungssätzen. Der Höchstsatz für die kombinierte Unterstützung darf jedoch 90 % nicht übersteigen.
               
            
                  4.   Absatz 3 gilt nicht für die nichtproduktiven Investitionen gemäß Absatz 1 Buchstabe d.
               
               
                  4.   Absatz 3 gilt nicht für die nichtproduktiven Investitionen gemäß Absatz 1 Buchstabe d.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        4a.
                        
                        Unterstützung kann für Investitionen der Landwirte im Hinblick auf Einhaltung neu eingeführter EU-Standards in den Bereichen Umweltschutz, Gesundheit des Menschen, Gesundheit von Tieren und Pflanzen, Tierschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz, die nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung verabschiedet wurden, gewährt werden.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 59
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 19 — Absatz 1 — Buchstabe a
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Investitionen in vorbeugende Aktionen zur Verringerung der Konsequenzen von wahrscheinlichen Naturkatastrophen und Katastrophenereignissen;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Investitionen in vorbeugende Aktionen zur Verringerung der Konsequenzen von wahrscheinlichen Naturkatastrophen
                                    , ungünstigen Umgebungsbedingungen
                                  und Katastrophenereignissen;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 60
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 19 — Absatz 1 — Buchstabe b
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Investitionen zum Wiederaufbau von durch Naturkatastrophen und Katastrophenereignisse geschädigten landwirtschaftlichen Flächen und geschädigtem landwirtschaftlichem Produktionspotential.
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Investitionen zum Wiederaufbau von durch Naturkatastrophen
                                    , ungünstige Umgebungsbedingungen
                                  und Katastrophenereignisse geschädigten landwirtschaftlichen Flächen und geschädigtem landwirtschaftlichem Produktionspotenzial.
                           
                        
            
         Änderungsantrag 61
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 20
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahmen bezieht sich auf
               
               
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahmen bezieht sich auf
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Existenzgründungsbeihilfen für
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Existenzgründungsbeihilfen für
                           
                        
            
                  
                               
                           
                           
                              
                                          i)
                                       
                                       
                                          Junglandwirte,
                                       
                                    
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                          i)
                                       
                                       
                                          Junglandwirte,
                                       
                                    
                        
            
                  
                               
                           
                           
                              
                                          ii)
                                       
                                       
                                          nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten in ländlichen Gebieten;
                                       
                                    
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                          ii)
                                       
                                       
                                          nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten 
                                                und die Erbringung landwirtschaftlicher Dienstleistungen
                                              in ländlichen Gebieten;
                                       
                                    
                        
            
                  
                               
                           
                           
                              
                                          iii)
                                       
                                       
                                          die Entwicklung kleiner landwirtschaftlicher Betriebe;
                                       
                                    
                        
               
                  
                               
                           
                           
                              
                                          iii)
                                       
                                       
                                          die Entwicklung kleiner landwirtschaftlicher Betriebe;
                                       
                                    
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Investitionen in nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Investitionen in nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              
                                 
                                    jährliche Zahlungen
                                  an Landwirte, die sich an der Regelung für Kleinlandwirte gemäß Titel V der Verordnung (EU) Nr. DP/2012 (nachstehend „Kleinlandwirteregelung“) beteiligen und ihren Betrieb endgültig einem anderen Landwirt übertragen.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              
                                 
                                    Einmalzahlungen
                                  an Landwirte, die sich an der Regelung für Kleinlandwirte gemäß Titel V der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] (nachstehend „Kleinlandwirteregelung“) beteiligen und ihren Betrieb endgültig einem anderen Landwirt übertragen.
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ca)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Zahlungen an Landwirte, die ihren Betrieb endgültig einem anderen Landwirt in der Absicht übertragen, wirtschaftlich tragfähige Einheiten zu schaffen.
                                 
                              
                           
                        
            
                  2.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i wird Junglandwirten gewährt.
               
               
                  2.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i wird Junglandwirten gewährt.
               
            
                  Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii wird Landwirten oder Mitgliedern des landwirtschaftlichen Haushalts, die sich nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten zuwenden, sowie nichtlandwirtschaftlichen Kleinst- und kleinen Unternehmen in ländlichen Gebieten gewährt.
               
               
                  Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii wird Landwirten oder Mitgliedern eines landwirtschaftlichen Haushalts, die sich nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten zuwenden, sowie nichtlandwirtschaftlichen Kleinst- und Kleinunternehmen in ländlichen Gebieten
                        , einschließlich solchen des Fremdenverkehrs,
                      gewährt.
               
            
                  Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer iii wird kleinen landwirtschaftlichen Betrieben gewährt, die der Begriffsbestimmung der Mitgliedstaaten entsprechen.
               
               
                  Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer iii wird kleinen landwirtschaftlichen Betrieben gewährt, die der Begriffsbestimmung der Mitgliedstaaten entsprechen.
               
            
                  Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe b wird nichtlandwirtschaftlichen Kleinst- und kleinen Unternehmen in ländlichen Gebieten sowie Landwirten oder Mitgliedern des landwirtschaftlichen Haushalts gewährt.
               
               
                  Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe b wird nichtlandwirtschaftlichen Kleinst- und kleinen Unternehmen in ländlichen Gebieten sowie Landwirten oder Mitgliedern des landwirtschaftlichen Haushalts gewährt.
               
            
                  Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe c wird Landwirten gewährt, die sich zum Zeitpunkt der Beantragung der Unterstützung für wenigstens ein Jahr an der Kleinlandwirteregelung beteiligen und sich verpflichten, ihren gesamten Betrieb und die dazugehörigen Zahlungsansprüche endgültig an einen anderen Landwirt zu übertragen. Die Unterstützung wird vom Zeitpunkt der Übertragung bis zum 31. Dezember 2020
                        gezahlt
                     .
               
               
                  Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe c wird Landwirten gewährt, die sich zum Zeitpunkt der Beantragung der Unterstützung für wenigstens ein Jahr an der Kleinlandwirteregelung beteiligen und sich verpflichten, ihren gesamten Betrieb und die dazugehörigen Zahlungsansprüche endgültig an einen anderen Landwirt zu übertragen. Der Berechnung der Unterstützung wird der Zeitraum vom Zeitpunkt der Übertragung bis zum 31. Dezember 2020
                        zugrundegelegt
                     .
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe ca wird Landwirten unter der Bedingung gewährt, dass sie
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (a)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die landwirtschaftliche Erwerbstätigkeit seit mindestens zehn Jahren ausüben,
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (b)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    sich verpflichten, ihren gesamten Betrieb und die dazugehörigen Zahlungsansprüche endgültig an einen anderen Landwirt zu übertragen und
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (c)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    jegliche gewerbliche landwirtschaftliche Tätigkeit endgültig einstellen.
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                     
                        Die Mitgliedstaaten legen zusätzliche Kriterien im Hinblick auf die Tragfähigkeit der wirtschaftlichen Einheiten fest, denen nach Artikel 1 Buchstabe ca eine Unterstützung gewährt werden kann.
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        2a.
                        
                        Werden Zahlungen gemäß Artikel 1 Buchstabe a Ziffer ii oder Artikel 1 Buchstabe b gewährt, kann nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten mit Bezug zur Land- und Forstwirtschaft sowie im Rahmen von partizipativen lokalen Partnerschaften ausgearbeiteten Tätigkeiten Vorrang eingeräumt werden.
                     
                  
               
            
                  3.   Jede natürliche oder juristische Person oder Vereinigung natürlicher oder juristischer Personen, unabhängig davon, welchen rechtlichen Status die Vereinigung und ihre Mitglieder aufgrund nationalen Rechts haben, kann als Mitglied des landwirtschaftlichen Haushalts gelten, ausgenommen landwirtschaftliche Arbeitnehmer. Wenn eine juristische Person oder eine Gruppe juristischer Personen als Mitglied des landwirtschaftlichen Haushalts gilt, muss dieses Mitglied zum Zeitpunkt der Beantragung der Unterstützung im Betrieb einer landwirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen.
               
               
                  3.   Jede natürliche oder juristische Person oder Vereinigung natürlicher oder juristischer Personen, unabhängig davon, welchen rechtlichen Status die Vereinigung und ihre Mitglieder aufgrund nationalen Rechts haben, kann als Mitglied des landwirtschaftlichen Haushalts gelten, ausgenommen landwirtschaftliche Arbeitnehmer. Wenn eine juristische Person oder eine Gruppe juristischer Personen als Mitglied des landwirtschaftlichen Haushalts gilt, muss dieses Mitglied zum Zeitpunkt der Beantragung der Unterstützung im Betrieb einer landwirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen.
               
            
                  4.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a ist von der Vorlage eines Geschäftsplans abhängig. Mit der Durchführung des Geschäftsplans muss innerhalb von sechs Monaten ab dem Zeitpunkt des Beschlusses zur Gewährung der Beihilfe begonnen werden.
               
               
                  4.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a ist von der Vorlage eines Geschäftsplans abhängig. Mit der Durchführung des Geschäftsplans muss innerhalb von sechs Monaten ab dem Zeitpunkt des Beschlusses zur Gewährung der Beihilfe begonnen werden.
               
            
                  Die Mitgliedstaaten setzen Ober- und Untergrenzen für die Gewährung des Zugangs der landwirtschaftlichen Betriebe zur Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i bzw. Absatz 1 Buchstabe a Ziffer iii fest. Die Untergrenze für die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i liegt dabei erheblich höher als die Obergrenze für die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer iii. Die Unterstützung ist jedoch auf Betriebe begrenzt, die der Begriffsbestimmung der Kleinst- und kleinen Unternehmen entsprechen.
               
               
                  Die Mitgliedstaaten setzen Ober- und Untergrenzen für die Gewährung des Zugangs der landwirtschaftlichen Betriebe zur Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i bzw. Absatz 1 Buchstabe a Ziffer iii fest. Die Untergrenze für die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i liegt dabei erheblich höher als die Obergrenze für die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer iii. Die Unterstützung ist jedoch auf Betriebe begrenzt, die der Begriffsbestimmung der Kleinst- und kleinen Unternehmen entsprechen.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i kann auch auf die Verpachtung von Land an Junglandwirte abzielen und in Form einer Bankgarantie für Pachtverträge und von Zinszuschüssen erfolgen.
                     
                  
               
            
                  5.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a erfolgt in Form einer Pauschalzahlung, die in mindestens zwei Tranchen während eines Zeitraums von höchstens fünf Jahren gezahlt werden kann. Die Tranchen dürfen degressiv sein. Die Zahlung der letzten Tranche gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffern i und ii hängt von der ordnungsgemäßen Durchführung des Geschäftsplans ab.
               
               
                  5.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe a erfolgt in Form einer Pauschalzahlung, die in mindestens zwei Tranchen während eines Zeitraums von höchstens fünf Jahren gezahlt werden kann. Die Tranchen dürfen degressiv sein. Die Zahlung der letzten Tranche gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffern i und ii hängt von der ordnungsgemäßen Durchführung des Geschäftsplans ab.
               
            
                  6.   Der Höchstbetrag der Unterstützung für Absatz 1 Buchstabe a ist in Anhang I festgesetzt. Die Mitgliedstaaten setzte den Unterstützungsbetrag gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffern i und ii auch unter Berücksichtigung der sozio-ökonomischen Lage des Programmgebiets fest.
               
               
                  6.   Der Höchstbetrag der Unterstützung für Absatz 1 Buchstabe a ist in Anhang I festgesetzt. Die Mitgliedstaaten setzte den Unterstützungsbetrag gemäß Absatz 1 Buchstabe a Ziffern i und ii auch unter Berücksichtigung der sozio-ökonomischen Lage des Programmgebiets fest.
               
            
                  7.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe c entspricht 120 % der jährlichen Zahlung, die der Begünstigte im Rahmen der Kleinlandwirteregelung erhalten hat.
               
               
                  7.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe c entspricht 120 % der jährlichen Zahlung, die der Begünstigte im Rahmen der Kleinlandwirteregelung erhalten hat
                        , ihrer Berechnung wird der Zeitraum vom Datum der Übertragung bis zum 31. Dezember 2020 zugrundegelegt
                     . 
                        Der entsprechende Betrag wird in Form einer Einmalzahlung gewährt.
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        7a.
                        
                        Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe ca wird in Form einer Einmalzahlung bis zu dem in Anhang I festgesetzten Höchstbetrag gewährt.
                     
                  
               
            
                  8.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über den Mindestinhalt der Unternehmenspläne und die von den Mitgliedstaaten bei der Festsetzung der Grenzen gemäß Absatz 4 anzuwendenden Kriterien zu erlassen.
               
               
                  8.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über den Mindestinhalt der Unternehmenspläne und die von den Mitgliedstaaten bei der Festsetzung der Grenzen gemäß Absatz 4 anzuwendenden Kriterien zu erlassen.
               
            
         Änderungsantrag 62
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 21
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahmen betrifft insbesondere
               
               
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahmen betrifft insbesondere
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Ausarbeitung und Aktualisierung von Plänen für die Entwicklung der Gemeinden in ländlichen Gebieten und ihrer Basisdienstleistungen, des Schutzes und der Bewirtschaftungspläne für NATURA-2000-Gebiete und sonstige Gebiete von besonderem natürlichem Wert;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Ausarbeitung und Aktualisierung von Plänen für die Entwicklung der Gemeinden in ländlichen Gebieten und ihrer Basisdienstleistungen, des Schutzes und der Bewirtschaftungspläne für Natura-2000-Gebiete und sonstige Gebiete von besonderem natürlichem Wert;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Investitionen in die Schaffung, Verbesserung oder Ausdehnung aller Arten von kleinen Infrastrukturen, einschließlich Investitionen in erneuerbaren Energie;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Investitionen in die Schaffung, Verbesserung oder Erweiterung aller Arten von kleinen Infrastrukturen, einschließlich 
                                    des Auf- und Ausbaus der Vermarktung vor Ort und des Agrotourismus, sowie
                                  Investitionen in erneuerbare Energie
                                    , Energiesparsysteme sowie nachhaltige Ressourcen- und Abfallbewirtschaftungssysteme
                                 ;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              Breitbandinfrastruktur, einschließlich ihrer Schaffung, Verbesserung und Ausdehnung, passive Breitbandinfrastruktur und Bereitstellung des Zugangs zu Breitband- und öffentlichen e-Government-Lösungen;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              Breitbandinfrastruktur, einschließlich ihrer Schaffung, Verbesserung und Ausdehnung, passive Breitbandinfrastruktur und Bereitstellung des Zugangs zu Breitband- und öffentlichen e-Government-Lösungen;
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              Investitionen in die Schaffung, Verbesserung oder Ausdehnung örtlicher Basisdienstleistungen für die ländliche Bevölkerungen und die dazugehörige Infrastruktur;
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              Investitionen in die Schaffung, Verbesserung oder Ausdehnung örtlicher Basisdienstleistungen für die ländliche Bevölkerung und die dazugehörige Infrastruktur;
                           
                        
            
                  
                              (e)
                           
                           
                              Investitionen 
                                    durch öffentliche Einrichtungen
                                  in Freizeitinfrastruktur, Fremdenverkehrsinformation und die Ausschilderung von interessanten Sehenswürdigkeiten;
                           
                        
               
                  
                              (e)
                           
                           
                              Investitionen 
                                    zum Nutzen der Öffentlichkeit
                                  in Freizeitinfrastruktur, Fremdenverkehrsinformationen, 
                                    kleine touristische Infrastrukturen, die Vermarktung von Tourismusdienstleistungen im ländlichen Raum
                                  und die Ausschilderung von Sehenswürdigkeiten;
                           
                        
            
                  
                              (f)
                           
                           
                              Studien und Investitionen im Zusammenhang mit der Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des kulturellen und natürlichen Erbes von Dörfern und ländlichen Landschaften, einschließlich der dazugehörigen sozio-ökonomischen Aspekte;
                           
                        
               
                  
                              (f)
                           
                           
                              Studien und Investitionen im Zusammenhang mit der Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des kulturellen und natürlichen Erbes von Dörfern und ländlichen Landschaften, einschließlich der dazugehörigen sozioökonomischen Aspekte;
                           
                        
            
                  
                              (g)
                           
                           
                              Investitionen für die Verlagerung von Tätigkeiten und Umgestaltung von Gebäuden oder anderen Anlagen in der Nähe ländlicher Niederlassungen, um die Lebensqualität oder die Umweltleistung der Niederlassung zu verbessern.
                           
                        
               
                  
                              (g)
                           
                           
                              Investitionen für die Verlagerung von Tätigkeiten und Umgestaltung von Gebäuden oder anderen Anlagen in der Nähe ländlicher Niederlassungen, um die Lebensqualität oder die Umweltleistung der Niederlassung zu verbessern.
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                     
                        Investitionen in Initiativen und Investitionsvorhaben für die partizipative lokale Entwicklung, die im Eigentum und unter Kontrolle der Gemeinschaft stehen, kann Vorrang eingeräumt werden.
                     
                  
               
            
                  2.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme betrifft nur kleine Infrastrukturen gemäß der Definition jedes Mitgliedstaats im Programm. Die Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum dürfen jedoch besondere Abweichungen von dieser Regel für Investitionen in Breitband und erneuerbare Energie vorsehen. In diesem Fall müssen deutliche Kriterien vorgegeben werden, die die Komplementarität mit der Unterstützung im Rahmen anderer EU-Instrumente sicherstellen.
               
               
                  2.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme betrifft nur kleine Infrastrukturen gemäß der Definition jedes Mitgliedstaats im Programm. Die Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum dürfen jedoch besondere Abweichungen von dieser Regel für Investitionen in Breitband und erneuerbare Energie vorsehen. In diesem Fall müssen deutliche Kriterien vorgegeben werden, die die Komplementarität mit der Unterstützung im Rahmen anderer EU-Instrumente sicherstellen.
               
            
                  3.   Investitionen gemäß Absatz 1 kommen für eine Unterstützung in Betracht, wenn die dazugehörigen Maßnahmen in Übereinstimmung mit Plänen für die Entwicklung von Gemeinden in ländlichen Gebieten und deren Basisdienstleistungen durchgeführt werden, wenn es solche Pläne gibt, und müssen auf eine etwaige lokale Entwicklungsstrategie abgestimmt sein.
               
               
                  3.   Investitionen gemäß Absatz 1 kommen für eine Unterstützung in Betracht, wenn die dazugehörigen Maßnahmen in Übereinstimmung mit Plänen für die Entwicklung von Gemeinden in ländlichen Gebieten und deren Basisdienstleistungen durchgeführt werden, wenn es solche Pläne gibt, und müssen auf eine etwaige Strategie für lokale Entwicklung abgestimmt sein.
               
            
                  4.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen, um die Arten von Infrastruktur für erneuerbare Energien, die für eine Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme in Betracht kommen, festzulegen.
               
               
                  4.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen, um die Arten von Infrastruktur für erneuerbare Energiequellen, die für eine Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme in Betracht kommen, festzulegen.
               
            
         Änderungsantrag 63
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 22
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     Artikel 22
                  
               
               
                  
                     Artikel 22
                  
               
            
                  
                     Investitionen für die Entwicklung von Waldgebieten und Verbesserung der Lebensfähigkeit von Wäldern
                  
               
               
                  
                     Investitionen zur Entwicklung von
                     
                        nachhaltig bewirtschafteten
                     
                     Waldgebieten und Verbesserung der Lebensfähigkeit von Wäldern
                  
               
            
                  1.   Die Beihilfen im Rahmen dieser Maßnahme betreffen
               
               
                  1.   Die Beihilfen im Rahmen dieser Maßnahme betreffen
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Aufforstung und die Anlage von Wäldern;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Aufforstung und die Anlage von Wäldern;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Einrichtung von Agrarforstsystemen;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Einrichtung von Agrarforstsystemen;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Vorbeugung von Schäden und die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands von Wäldern nach Waldbränden und Naturkatastrophen, einschließlich des Auftretens von Schädlingen und Krankheiten, Katastrophenereignissen sowie von Gefahren im Zusammenhang mit dem Klima;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Vorbeugung von Schäden und die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands von Wäldern nach Waldbränden und Naturkatastrophen, einschließlich des Auftretens von Schädlingen und Krankheiten, Katastrophenereignissen sowie von Gefahren im Zusammenhang mit dem Klima;
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              Investitionen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des ökologischen Werts sowie des Potenzials der Waldökosysteme für die Abschwächung des Klimawandels;
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              Investitionen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des ökologischen Werts sowie des Potenzials der Waldökosysteme für die Abschwächung des Klimawandels;
                           
                        
            
                  
                              (e)
                           
                           
                              Investitionen in 
                                    neue
                                  Techniken der Forstwirtschaft sowie in die Verarbeitung und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse.
                           
                        
               
                  
                              (e)
                           
                           
                              Investitionen in 
                                    verbesserte
                                  Techniken der Forstwirtschaft sowie in die Verarbeitung
                                    , Mobilisierung
                                  und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse.
                           
                        
            
                  2.   Die Begrenzung des Eigentums von Wäldern gemäß den 
                        Artikeln 36 bis 40
                      gilt nicht für tropische oder subtropische Wälder und die bewaldeten Flächen des Gebiets der Azoren, Madeiras, der Kanarischen Inseln, der kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93 des Rates 
                        und
                      der französischen überseeischen Departements.
               
               
                  2.   Die Begrenzung des Eigentums von Wäldern gemäß den 
                        Artikeln 23 bis 27
                      gilt nicht für tropische oder subtropische Wälder und die bewaldeten Flächen des Gebiets der Azoren, Madeiras, der Kanarischen Inseln, der kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93 des Rates vom 19. Juli 1993
                        über Sondermaßnahmen für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse zugunsten der kleineren Inseln des Ägäischen Meeres sowie des Gebiets
                      der französischen überseeischen Departements.
               
            
                  Für Betriebe, die eine bestimmte vom Mitgliedstaat im Programm festzusetzende Größe überschreiten, hängt die Unterstützung von der Vorlage 
                        eines Waldbewirtschaftungsplans oder eines gleichwertigen Instruments
                      ab, das der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Sinne der Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa von 1993 (nachstehend „nachhaltige Waldbewirtschaftung“). entspricht.
               
               
                  Für Betriebe, die eine bestimmte vom Mitgliedstaat im Programm festzusetzende Größe überschreiten, hängt die Unterstützung von der Vorlage 
                        der einschlägigen Informationen aus einem Waldbewirtschaftungsplan oder einem gleichwertigen Instrument
                      ab, das der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Sinne der Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa von 1993 (nachstehend „nachhaltige Waldbewirtschaftung“) entspricht.
               
            
                  3.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen, um die Bedingungen für die Feststellung, dass eine Naturkatastrophe oder das Auftreten von Schädlingen oder einer Krankheit stattgefunden hat, und die förderfähigen Arten vorbeugender Maßnahmen festzulegen.
               
               
                  3.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen, um die Bedingungen für die Feststellung, dass eine Naturkatastrophe oder das Auftreten von Schädlingen oder einer Krankheit stattgefunden hat, und die förderfähigen Arten vorbeugender Maßnahmen festzulegen.
               
            
         Änderungsantrag 64
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 23
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe a wird privaten Landbesitzern und Pächtern, Gemeinden und deren Zusammenschlüssen gewährt und deckt die Einrichtungskosten und eine jährliche Hektarprämie für die Bewirtschaftungskosten, einschließlich früher und später Läuterungen, während eines Höchstzeitraums von 
                        fünf Jahren
                     .
               
               
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe a wird privaten Landbesitzern und Pächtern, Gemeinden und deren Zusammenschlüssen gewährt und deckt die Einrichtungskosten und eine jährliche Hektarprämie für die Bewirtschaftungskosten, einschließlich früher und später Läuterungen, während eines Höchstzeitraums von 
                        fünfzehn Jahren
                     .
               
            
                  2.   Sowohl landwirtschaftliche als auch nichtlandwirtschaftliche Flächen kommen für die Unterstützung in Betracht. Die gepflanzten Arten müssen an die Umwelt- und Klimabedingungen des Gebiets angepasst sein und 
                        bestimmten
                      Mindestumweltanforderungen 
                        genügen
                     . Für die Anpflanzung von Niederwald mit Kurzumtrieb, Weihnachtsbäumen oder schnellwachsenden Bäumen für die Energieerzeugung wird keine Unterstützung gewährt. In Gebieten, in denen die Aufforstung durch nachteilige Boden- und Klimaverhältnisse erschwert wird, kann eine Unterstützung gewährt werden für das Anpflanzen anderer mehrjähriger holziger Arten wie den örtlichen Bedingungen angepasste Sträucher oder Büsche.
               
               
                  2.   Sowohl landwirtschaftliche als auch nichtlandwirtschaftliche Flächen kommen für die Unterstützung in Betracht. Die gepflanzten Arten müssen an die Umwelt- und Klimabedingungen des Gebiets angepasst sein und 
                        bestimmte
                      Mindestumweltanforderungen 
                        erfüllen
                     . Für die Anpflanzung von Niederwald mit Kurzumtrieb, Weihnachtsbäumen oder schnellwachsenden Bäumen für die Energieerzeugung wird keine Unterstützung gewährt. In Gebieten, in denen die Aufforstung durch nachteilige Boden- und Klimaverhältnisse erschwert wird, kann eine Unterstützung gewährt werden für das Anpflanzen anderer mehrjähriger holziger Arten wie den örtlichen Bedingungen angepasste Sträucher oder Büsche. 
                        Die Mitgliedstaaten können Gebiete als für die Aufforstung ungeeignet ausweisen, um schädliche Auswirkungen auf die Umwelt oder die biologische Vielfalt zu verhindern.
                     
                  
               
            
                  3.   
                        Der
                      Kommission wird ermächtigt, zur Festlegung der 
                        in
                      Absatz 2 
                        genannten Mindestumweltanforderungen
                      delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen.
               
               
                  3.   
                        Die
                      Kommission wird ermächtigt, zur Festlegung der 
                        Mindestumweltanforderungen nach
                      Absatz 2 delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen
                        , wobei der Vielfalt der Waldökosysteme in der Union Rechnung zu tragen ist
                     .
               
            
         Änderungsanträge 65 und 169
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 24
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe b wird privaten Landbesitzern und Pächtern, Gemeinden und deren Zusammenschlüssen gewährt und deckt die Einrichtungskosten und eine jährliche Hektarprämie für die Bewirtschaftungskosten während eines Höchstzeitraums von 
                        drei Jahren
                     .
               
               
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe b wird privaten Landbesitzern und Pächtern, Gemeinden und deren Zusammenschlüssen gewährt und deckt die Einrichtungskosten und eine jährliche Hektarprämie für die Bewirtschaftungskosten während eines Höchstzeitraums von 
                        fünf Jahren
                     .
               
            
                  2.   Agrarforstsysteme sind Landnutzungssysteme, bei denen eine Fläche von Bäumen bewachsen ist und gleichzeitig 
                        extensiv
                      landwirtschaftlich genutzt wird. Die Höchstzahl der je Hektar zu pflanzenden Bäume 
                        wird von den Mitgliedstaaten unter Berücksichtigung der
                      örtlichen 
                        Boden-
                      und 
                        Klimaverhältnisse
                     , 
                        der
                      Waldbaumarten und 
                        der Notwendigkeit festgesetzt, die landwirtschaftliche
                      Nutzung der Fläche 
                        sicherzustellen
                     .
               
               
                  2.   Agrarforstsysteme sind Landnutzungssysteme, bei denen eine Fläche von Bäumen bewachsen ist und gleichzeitig landwirtschaftlich genutzt wird. 
                        Die Mitgliedstaaten bestimmen die Mindest- und
                      die Höchstzahl der je Hektar zu pflanzenden 
                        oder zu bewahrenden
                      Bäume 
                        und berücksichtigen dabei die
                      örtlichen 
                        Bodenklima-
                      und 
                        Umweltverhältnisse
                     , 
                        die
                      Waldbaumarten und 
                        die notwendige Sicherstellung der nachhaltigen landwirtschaftlichen
                      Nutzung der Fläche.
               
            
                  3.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  3.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
            
         Begründung
      
      
         Agrarforstsysteme sollten nicht auf die extensive Landwirtschaft beschränkt sein.
      
      
         Änderungsantrag 66
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 25
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 35 Absatz 1 Buchstabe c wird privaten, halböffentlichen und öffentlichen Waldbesitzern, Gemeinden, Staatswäldern und deren Zusammenschlüssen gewährt und deckt die Kosten für
               
               
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 35 Absatz 1 Buchstabe c wird privaten, halböffentlichen und öffentlichen Waldbesitzern, Gemeinden, Staatswäldern und deren Zusammenschlüssen gewährt und deckt die Kosten für
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Einrichtung einer schützenden Infrastruktur. Im Fall von Waldbrandschutzstreifen kann die Unterstützung auch eine Beihilfe zur Beteiligung an den Unterhaltungskosten betreffen. Keine Unterstützung wird gewährt für mit der Landwirtschaft zusammenhängende Tätigkeiten und Gebieten, für die Agrarumweltverpflichtungen gelten;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Einrichtung einer schützenden Infrastruktur. Im Fall von Waldbrandschutzstreifen kann die Unterstützung auch eine Beihilfe zur Beteiligung an den Unterhaltungskosten betreffen. Keine Unterstützung wird gewährt für mit der Landwirtschaft zusammenhängende Tätigkeiten und Gebiete, für die Agrarumweltverpflichtungen gelten. 
                                    Viehzüchtern kann Unterstützung gewährt werden, wenn deren Weidetiere durch Beweidung dem Entstehen von Bränden vorbeugen.
                                 
                              
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              örtliche Vorbeugungsaktionen kleineren Ausmaßes gegen Brände oder sonstige natürliche Gefahren;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              örtliche Vorbeugungsaktionen kleineren Umfangs gegen Brände oder sonstige natürliche Gefahren;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Einrichtung und Verbesserung von Anlagen zur Überwachung des Auftretens von Waldbränden, Schädlingen und Krankheiten sowie Kommunikationsausrüstungen;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Einrichtung und Verbesserung von Anlagen zur Überwachung des Auftretens von Waldbränden, Schädlingen und Krankheiten sowie Kommunikationsausrüstungen 
                                    und
                                 
                              
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              den Wiederaufbau des forstwirtschaftlichen Potenzials nach Schäden durch Waldbrände und sonstige Naturkatastrophen wie Schädlinge und Krankheiten sowie durch Katastrophenereignisse und Ereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel.
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              den Wiederaufbau des forstwirtschaftlichen Potenzials nach Schäden durch Waldbrände und sonstige Naturkatastrophen wie Schädlinge und Krankheiten sowie durch Katastrophenereignisse und Ereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel.
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                     
                        In Hochrisikogebieten ist die Bereitstellung von Ausrüstung zur Verhütung von Waldbränden eine Voraussetzung für Beihilfen.
                     
                  
               
            
                  2.   Bei Vorbeugungsaktionen gegen Schädlinge und Krankheiten muss die Gefahr eines solchen Auftretens wissenschaftlich untermauert und von öffentlichen wissenschaftlichen Organisationen anerkannt sein. Gegebenenfalls muss das Programm ein Verzeichnis der Schadorganismen der Pflanzen enthalten, die eine Katastrophe hervorrufen können.
               
               
                  2.   Bei Vorbeugungsaktionen gegen Schädlinge und Krankheiten muss die Gefahr eines solchen Auftretens wissenschaftlich untermauert und von öffentlichen wissenschaftlichen Organisationen anerkannt sein. Gegebenenfalls muss das Programm ein Verzeichnis der Schadorganismen der Pflanzen enthalten, die eine Katastrophe hervorrufen können.
               
            
                  Die förderfähigen Maßnahmen müssen mit dem von den Mitgliedstaaten erstellten Waldschutzplan in Einklang stehen. Für Betriebe, die über eine bestimmte Größe hinausgehen, die von den Mitgliedstaaten in dem Programm zu bestimmen ist, hängt die Unterstützung von der Vorlage eines Waldbewirtschaftungsplans ab, in dem die Vorbeugungsziele aufgeführt sind.
               
               
                  Die förderfähigen Maßnahmen müssen mit dem von den Mitgliedstaaten erstellten Waldschutzplan in Einklang stehen. Für Betriebe, die über eine bestimmte Größe hinausgehen, die von den Mitgliedstaaten in dem Programm zu bestimmen ist, hängt die Unterstützung von der Vorlage eines Waldbewirtschaftungsplans ab, in dem die Vorbeugungsziele aufgeführt sind.
               
            
                  Waldgebiete, deren Waldbrandrisiko gemäß dem Waldschutzplan der Mitgliedstaaten mittel bis hoch ist, kommen für die Unterstützung für die Vorbeugung gegen Waldbrände in Betracht. Waldgebiete, deren Waldbrandrisiko gemäß dem Waldschutzplan der Mitgliedstaaten mittel bis hoch ist, kommen für die Unterstützung für die Vorbeugung gegen Waldbrände in Betracht.
               
               
                  Waldgebiete, deren Waldbrandrisiko gemäß dem Waldschutzplan der Mitgliedstaaten mittel bis hoch ist, kommen für die Unterstützung für die Vorbeugung gegen Waldbrände in Betracht. Waldgebiete, deren Waldbrandrisiko gemäß dem Waldschutzplan der Mitgliedstaaten mittel bis hoch ist, kommen für die Unterstützung für die Vorbeugung gegen Waldbrände in Betracht.
               
            
                  3.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe d hängt von der förmlichen Anerkennung durch die zuständigen öffentlichen Behörden der Mitgliedstaaten ab, dass sich eine Naturkatastrophe ereignet hat und dass diese Katastrophe oder die gemäß der Richtlinie 2000/29/EG erlassenen Maßnahmen zur Ausrottung bzw. Eindämmung der Ausbreitung einer Pflanzenkrankheit oder eines Schädlings zur Zerstörung 
                        von mindestens 30 %
                      des jeweiligen landwirtschaftlichen Potenzials geführt hat bzw. haben. 
                        Dieser Prozentsatz
                      wird auf den Grundlage entweder des durchschnittlichen bestehenden forstwirtschaftlichen Potenzials in dem der Naturkatastrophe unmittelbaren vorausgehenden Dreijahreszeitraum oder des Durchschnitts in dem der Naturkatastrophe unmittelbaren vorausgehenden Fünfjahreszeitraum bestimmt, wobei der höchste und der niedrigste Wert ausgeschlossen werden.
               
               
                  3.   Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe d hängt von der förmlichen Anerkennung durch die zuständigen öffentlichen Behörden der Mitgliedstaaten ab, dass sich eine Naturkatastrophe ereignet hat und dass diese Katastrophe oder die gemäß der Richtlinie 2000/29/EG erlassenen Maßnahmen zur Ausrottung bzw. Eindämmung der Ausbreitung einer Pflanzenkrankheit oder eines Schädlings zur 
                        erheblichen
                      Zerstörung des jeweiligen landwirtschaftlichen Potenzials geführt hat bzw. haben
                        , wobei der diesbezügliche Schwellenwert von den Mitgliedstaaten festzulegen ist
                     . 
                        Das Ausmaß des Schadens
                      wird auf der Grundlage entweder des durchschnittlichen bestehenden forstwirtschaftlichen Potenzials in dem der Naturkatastrophe unmittelbaren vorausgehenden Dreijahreszeitraum oder des Durchschnitts in dem der Naturkatastrophe unmittelbaren vorausgehenden Fünfjahreszeitraum bestimmt, wobei der höchste und der niedrigste Wert ausgeschlossen werden.
               
            
                  4.   Im Rahmen dieser Maßnahme wird keine Unterstützung für einen Einkommensverlust aufgrund der Naturkatastrophe gewährt.
               
               
                  4.   Im Rahmen dieser Maßnahme wird keine Unterstützung für einen Einkommensverlust aufgrund der Naturkatastrophe gewährt.
               
            
                  Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass infolge der Kombination dieser Maßnahme mit anderen nationalen oder EU-Unterstützungsinstrumenten oder privaten Versicherungssystemen keine zu hohe Entschädigung gewährt wird.
               
               
                  Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass infolge der Kombination dieser Maßnahme mit anderen nationalen oder EU-Unterstützungsinstrumenten oder privaten Versicherungssystemen keine zu hohe Entschädigung gewährt wird.
               
            
         Änderungsantrag 67
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 27
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     Artikel 27
                  
               
               
                  
                     Artikel 27
                  
               
            
                  
                     Investitionen in
                     
                        neue
                     
                     Techniken der Forstwirtschaft sowie in die Verarbeitung und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse
                  
               
               
                  
                     Investitionen in
                     
                        verbesserte
                     
                     Techniken der Forstwirtschaft sowie in die Verarbeitung
                     
                        , Mobilisierung
                     
                     und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe e wird privaten Waldbesitzern, Gemeinden und deren Zusammenschlüssen sowie KMU für Investitionen zur Verbesserung des forstwirtschaftlichen Potenzials oder für die Verarbeitung und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse gewährt, die zur Erhöhung deren Wertschöpfung beiträgt. In den Gebieten der Azoren, Madeiras, der Kanarischen Inseln, der kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93 und der französischen überseeischen Departements darf die Unterstützung auch anderen Unternehmen als KMU gewährt werden.
               
               
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe e wird privaten Waldbesitzern, Gemeinden und deren Zusammenschlüssen sowie KMU für Investitionen zur Verbesserung des forstwirtschaftlichen Potenzials oder für die Verarbeitung
                        , Mobilisierung
                      und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse gewährt, die zur Erhöhung deren Wertschöpfung beitragen. In den Gebieten der Azoren, Madeiras, der Kanarischen Inseln, der kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93 und der französischen überseeischen Departements darf die Unterstützung auch anderen Unternehmen als KMU gewährt werden.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Unterstützung wird nur für Investitionen und Technologien gewährt, die mit der Verordnung (EU) Nr. 995/2010 im Einklang stehen und der biologischen Vielfalt oder anderen Waldökosystemleistungen nicht schaden.
                     
                  
               
            
                  2.   Investitionen im Zusammenhang mit der Verbesserung des wirtschaftlichen Werts der Wälder müssen auf Ebene des forstwirtschaftlichen Betriebs erfolgen und können Investitionen in boden- und ressourcenfreundliche Erntemaschinen und -verfahren umfassen.
               
               
                  2.   Investitionen im Zusammenhang mit der Verbesserung des wirtschaftlichen Werts der Wälder müssen auf Ebene des forstwirtschaftlichen Betriebs erfolgen und können Investitionen in boden- und ressourcenfreundliche Erntemaschinen und -verfahren umfassen.
               
            
                  3.   Investitionen im Zusammenhang mit der Verwendung von Holz als Rohstoff oder Energiequelle sind auf alle der industriellen Verarbeitung vorangehenden Arbeitsvorgänge beschränkt.
               
               
                  3.   Investitionen im Zusammenhang mit der Verwendung von Holz als Rohstoff oder Energiequelle sind auf alle der industriellen Verarbeitung vorangehenden Arbeitsvorgänge beschränkt.
               
            
                  4.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  4.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
            
         Änderungsantrag 68
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 28
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     Artikel 28
                  
               
               
                  
                     Artikel 28
                  
               
            
                  
                     Gründung von Erzeugergruppierungen
                  
               
               
                  
                     Gründung von Erzeugergemeinschaften
                     
                        und -organisationen
                     
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird gewährt, um die Gründung von Erzeugergruppierungen in der Land- und Forstwirtschaft zu folgenden Zwecken zu erleichtern:
               
               
                  1.   Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird gewährt, um die Gründung 
                        und den Aufbau
                      von Erzeugergemeinschaften
                     
                        und -organisationen
                      in der Land- und Forstwirtschaft zu folgenden Zwecken zu erleichtern:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Anpassung der Erzeugung und des Absatzes der Erzeuger, die Mitglieder solcher Gruppierungen sind, an die Markterfordernisse;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Anpassung der Erzeugung und des Absatzes der Erzeuger, die Mitglieder solcher Gemeinschaften sind, an die Markterfordernisse;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              die gemeinsame Vermarktung von Waren, einschließlich der Vorbereitung für den Verkauf, der Zentralisierung des Verkaufs und der Lieferung an den Großhandel;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              die gemeinsame Vermarktung von Waren, einschließlich der Vorbereitung für den Verkauf, der Zentralisierung des Verkaufs und der Lieferung an den Großhandel;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Festlegung von gemeinsamen Regeln für die Produktinformation, insbesondere in Bezug auf die Ernte und die Verfügbarkeit, und
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Festlegung von gemeinsamen Regeln für die Produktinformation, insbesondere in Bezug auf die Ernte und die Verfügbarkeit, und
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              sonstige Tätigkeiten, die von Erzeugergruppierungen durchgeführt werden können, wie die Entwicklung von Geschäfts- und Marketingfähigkeiten sowie die Organisation und Förderung von Innovationsprozessen.
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              sonstige Tätigkeiten, die von Erzeugergemeinschaften durchgeführt werden können, wie die Entwicklung von Geschäfts- und Marketingfähigkeiten sowie die Organisation und Förderung von Innovationsprozessen.
                           
                        
            
                  2.   Die Unterstützung wird Erzeugergruppierungen gewährt, die von der zuständigen Behörde des Mitgliedstaats amtlich auf der Grundlage eines Geschäftsplans anerkannt werden. Sie wird auf Erzeugergruppierungen beschränkt, die der Begriffsbestimmung für KMU entsprechen.
               
               
                  2.   Die Unterstützung wird Erzeugergemeinschaften gewährt, die von der zuständigen Behörde des Mitgliedstaats amtlich auf der Grundlage eines Geschäftsplans anerkannt werden. 
                        Erzeugergemeinschaften von Qualitätsprodukten nach Artikel 17 sowie Kleinstunternehmen kann Vorrang eingeräumt werden.
                      Keine Unterstützung erhalten Erzeugergemeinschaften, die die durch die Begriffsbestimmung für KMU festgelegten Kriterien nicht erfüllen.
               
            
                  Die Mitgliedstaaten überprüfen, ob die Ziele des Geschäftsplans fünf Jahre nach Anerkennung der Erzeugergruppierung verwirklicht worden sind.
               
               
                  Die Mitgliedstaaten überprüfen, ob die Ziele des Geschäftsplans fünf Jahre nach Anerkennung der Erzeugergemeinschaft verwirklicht worden sind.
               
            
                  3.   Die Unterstützung wird als Pauschalbeihilfe in Jahrestranchen für die ersten fünf Jahre nach der Anerkennung der Erzeugergruppierung auf der Grundlage ihres Geschäftsplans gewährt. Sie wird auf der Grundlage der jährliche vermarkteten Erzeugung der Gruppierung berechnet. Die Mitgliedstaaten zahlen die letzte Tranche erst, nachdem sie die ordnungsgemäße Durchführung des Geschäftsplans überprüft haben.
               
               
                  3.   Die Unterstützung wird als Pauschalbeihilfe in Jahrestranchen für die ersten fünf Jahre nach der Anerkennung der Erzeugergemeinschaft auf der Grundlage ihres Geschäftsplans gewährt. Sie wird auf der Grundlage der jährlich vermarkteten Erzeugung der Gemeinschaft berechnet. Die Mitgliedstaaten zahlen die letzte Tranche erst, nachdem sie die ordnungsgemäße Durchführung des Geschäftsplans überprüft haben.
               
            
                  Im ersten Jahr können die Mitgliedstaaten der Erzeugergruppierung die Unterstützung auf der Grundlage des durchschnittlichen Jahreswertes der Erzeugung zahlen, die ihre Mitglieder in den drei Jahren vor ihrem Beitritt zur Gruppierung vermarktet haben. Im Falle von Erzeugergruppierungen in der Forstwirtschaft wird die Unterstützung auf der Grundlage der durchschnittlichen Erzeugung gezahlt, die ihre Mitglieder in den letzten fünf Jahren vor der Anerkennung vermarktet haben, wobei der höchste und der niedrigste Wert ausgeschlossen werden.
               
               
                  Im ersten Jahr können die Mitgliedstaaten der Erzeugergemeinschaft die Unterstützung auf der Grundlage des durchschnittlichen Jahreswertes der Erzeugung zahlen, die ihre Mitglieder in den drei Jahren vor ihrem Beitritt zur Gemeinschaft vermarktet haben. Im Falle von Erzeugergemeinschaften in der Forstwirtschaft wird die Unterstützung auf der Grundlage der durchschnittlichen Erzeugung gezahlt, die ihre Mitglieder in den letzten fünf Jahren vor der Anerkennung vermarktet haben, wobei der höchste und der niedrigste Wert ausgeschlossen werden.
               
            
                  4.   Die Höchstsätze und -beträge der Unterstützung sind in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  4.   Die Höchstsätze und -beträge der Unterstützung sind in Anhang I festgesetzt.
               
            
         Änderungsantrag 144
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 29
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Mitgliedstaaten stellen die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme in ihrem gesamten Hoheitsgebiet nach Maßgabe ihrer besonderen Bedürfnisse und Prioritäten auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene zur Verfügung. 
                        Die
                      Aufnahme 
                        dieser Maßnahme
                      in die Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum ist obligatorisch.
               
               
                  1.   Die Mitgliedstaaten stellen die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme in ihrem gesamten Hoheitsgebiet nach Maßgabe ihrer besonderen Bedürfnisse und Prioritäten auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene zur Verfügung. 
                        Diese Maßnahme wird gezielt auf die Erhaltung sowie auf die Förderung der notwendigen Änderungen der landwirtschaftlichen Verfahren ausgerichtet, die sich positiv auf die Umwelt und das Klima auswirken. Ihre
                      Aufnahme in die Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum ist obligatorisch.
               
            
                  2.   Agrarumwelt- und Klimazahlungen werden Landwirten, Gruppierungen von Landwirten oder Gruppierungen von Landwirten und anderen Landbewirtschaftern gewährt, die sich verpflichten, freiwillig Vorhaben durchzuführen, die in einer oder mehreren Agrarumwelt- oder Klimaverpflichtungen auf landwirtschaftlichen Flächen bestehen. Soweit dies zur Erreichung der Umweltziele gerechtfertigt ist, können die Zahlungen für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen anderen Landbewirtschaftern oder Gruppen solcher Landbewirtschafter gewährt werden.
               
               
                  2.   Agrarumwelt- und Klimazahlungen werden Landwirten, Zusammenschlüssen von Landwirten oder Zusammenschlüssen aus Landwirten und anderen Landbewirtschaftern gewährt, die sich verpflichten, freiwillig Vorhaben durchzuführen, die in einer oder mehreren Agrarumwelt- oder Klimaverpflichtungen auf landwirtschaftlichen Flächen 
                        oder landwirtschaftlich nutzbaren Flächen
                      bestehen. 
                        Agrarumweltprogramme sollten auf Beispiele für bewährte Verfahren (gemäß dem Vorreiterprinzip) unter anderem in Bezug auf Boden- und Wasserbewirtschaftung, biologische Vielfalt, Rückgewinnung von Nährstoffen und Erhaltung des Ökosystems ausgerichtet sein und Investitionen in diese Techniken Vorrang einräumen. Derartige Programme sollten darauf abzielen, bewährte Verfahren im gesamten Anwendungsgebiet des Programms zu verbreiten. Klimaregelungen können auf die Verbesserung der Leistung bei der Treibhausgasreduzierung des gesamten landwirtschaftlichen Betriebs oder Bewirtschaftungssystems ausgerichtet sein.
                      Soweit dies zur Erreichung der Umweltziele gerechtfertigt ist, können die Zahlungen für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen anderen Landbewirtschaftern oder Gruppen solcher Landbewirtschafter gewährt werden.
               
            
                  3.   Die Agrarumwelt- und Klimazahlungen beziehen sich nur auf diejenigen Verpflichtungen, die über die einschlägigen obligatorischen Grundanforderungen gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 und 
                        andere einschlägige
                      Verpflichtungen gemäß Titel III Kapitel 2 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012, die einschlägigen Mindestanforderungen für den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und sonstige einschlägige verpflichtende Anforderungen der nationalen Gesetzgebung hinausgehen. Alle diese verpflichtenden Anforderungen sind in dem Programm aufzuführen.
               
               
                  3.   Die Agrarumwelt- und Klimazahlungen beziehen sich nur auf diejenigen Verpflichtungen, die über die einschlägigen obligatorischen Grundanforderungen gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 und 
                        alle einschlägigen
                      Verpflichtungen gemäß Titel III Kapitel 2 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012, die einschlägigen Mindestanforderungen für den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und sonstige einschlägige verpflichtende Anforderungen der innerstaatlichen Rechtsvorschriften hinausgehen. Alle diese verpflichtenden Anforderungen sind in dem Programm aufzuführen.
               
            
                  4.   Die Mitgliedstaaten bemühen sich, den Personen, die sich verpflichten, Vorhaben im Rahmen dieser Maßnahme durchzuführen, das Wissen und die Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie zur Ausführung dieser Verpflichtungen benötigen, einschließlich durch sachverständige Beratung betreffend die jeweiligen Verpflichtungen und/oder indem sie die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme von einer diesbezüglichen Schulung abhängig machen.
               
               
                  4.   Die Mitgliedstaaten bemühen sich, den Personen, die sich verpflichten, Vorhaben im Rahmen dieser Maßnahme durchzuführen, das Wissen und die Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie zur Ausführung dieser Verpflichtungen benötigen, einschließlich durch sachverständige Beratung betreffend die jeweiligen Verpflichtungen und/oder indem sie die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme von einer diesbezüglichen Schulung abhängig machen.
               
            
                  5.   Die Verpflichtungen im Rahmen dieser Maßnahme werden für einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren eingegangen. Ist dies jedoch erforderlich, um die angestrebten Umweltvorteile zu verwirklichen oder zu erhalten, so können die Mitgliedstaaten in ihren Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum für bestimmte Verpflichtungsarten einen längeren Zeitraum vorsehen, auch indem sie nach Ablauf des anfänglichen Zeitraums Verlängerungen um jeweils ein Jahr vorsehen.
               
               
                  5.   Die Verpflichtungen im Rahmen dieser Maßnahme werden für einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren eingegangen. Ist dies jedoch erforderlich, um die angestrebten Umweltvorteile zu verwirklichen oder zu erhalten, so können die Mitgliedstaaten in ihren Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum für bestimmte Verpflichtungsarten einen längeren Zeitraum vorsehen, auch indem sie nach Ablauf des anfänglichen Zeitraums Verlängerungen um jeweils ein Jahr vorsehen. 
                        Für neue Verpflichtungen, die sich unmittelbar an die Verpflichtung des anfänglichen Zeitraums anschließen, können die Mitgliedstaaten in ihren Programmen für die Entwicklung des ländlichen Raums auch einen kürzeren Zeitraum festlegen.
                     
                  
               
            
                  6.   Die Zahlungen werden jährlich gewährt und dienen zur Deckung der Gesamtheit oder eines Teils der zusätzlichen Kosten und der Einkommensverluste, die den Begünstigten infolge der eingegangenen Verpflichtungen entstehen. Erforderlichenfalls können sie auch Transaktionskosten bis zu einem Wert von 20 % der für die Agrarumwelt- und Klimavorhaben gezahlten Prämie decken. 
                        Werden
                      Verpflichtungen 
                        von Gruppierungen von Landwirten eingegangen
                     , so beläuft sich der Höchstsatz auf 30 %.
               
               
                  6.   Die Zahlungen werden jährlich gewährt und dienen zur Deckung der Gesamtheit oder eines Teils der zusätzlichen Kosten und der Einkommensverluste, die den Begünstigten infolge der eingegangenen Verpflichtungen entstehen. Erforderlichenfalls können sie auch Transaktionskosten bis zu einem Wert von 20 % der für die Agrarumwelt- und Klimavorhaben gezahlten Prämie decken. 
                        Sind die
                      Verpflichtungen 
                        Teil eines gemeinsamen Vorgehens
                     , so beläuft sich der Höchstsatz auf 30 %.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Für unter Titel III Kapitel 2 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012 fallende Verpflichtungen wird keine Unterstützung aus dem ELER gewährt.
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        6a.
                        
                        In Bezug auf Umweltschutzvorhaben können die Mitgliedstaaten im Zusammenhang mit der Verpflichtung, auf die kommerzielle Nutzung von Flächen zu verzichten, abweichend von Absatz 6 in ordnungsgemäß begründeten Fällen Unterstützung in Form einer Pauschalvergütung oder Einmalzahlung pro Einheit gewähren. Diese Unterstützung wird anhand der entstehenden zusätzlichen Kosten und Einkommensverluste berechnet.
                     
                  
               
            
                  7.   Der Mitgliedstaat kann das Verfahren gemäß Artikel 49 Absatz 3 für die Auswahl der Begünstigten anwenden, wenn dies erforderlich ist, um die wirksame Anwendung der Maßnahme sicherzustellen.
               
               
                  7.   Der Mitgliedstaat kann das Verfahren gemäß Artikel 49 Absatz 3 für die Auswahl der Begünstigten anwenden, wenn dies erforderlich ist, um die wirksame Anwendung der Maßnahme sicherzustellen.
               
            
                  8.   Die Höchstbeträge der Unterstützung sind in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  8.   Die Höchstbeträge der Unterstützung sind in Anhang I festgesetzt.
               
            
                  Im Rahmen dieser Maßnahme wird keine Unterstützung für Verpflichtungen gewährt, die unter die Maßnahme „ökologischer/biologischer Landbau“ fallen.
               
               
                  Im Rahmen dieser Maßnahme wird keine Unterstützung für Verpflichtungen gewährt, die unter die Maßnahme „ökologischer/biologischer Landbau“ fallen.
               
            
                  9.   Die Unterstützung kann für nicht unter die Absätze 1 bis 8 fallende Maßnahmen zur Erhaltung genetischer Ressourcen in der Landwirtschaft gewährt werden.
               
               
                  9.   Die Unterstützung kann für nicht unter die Absätze 1 bis 8 fallende Maßnahmen zur Erhaltung 
                        sowie für den nachhaltigen Einsatz und die Entwicklung
                      genetischer Ressourcen in der Landwirtschaft gewährt werden.
               
            
                  10.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen betreffend die jährliche Verlängerung der Verpflichtungen nach Ablauf des anfänglichen Vorhabenszeitraums, Bedingungen für Verpflichtungen, die Tierhaltung zu extensivieren oder anders zu betreiben, den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln oder sonstigen Betriebsmitteln zu begrenzen, örtliche Rassen zu züchten, die gefährdet sind, der landwirtschaftlichen Nutzung verloren zu gehen, oder pflanzengenetische Ressourcen zu erhalten sowie betreffend die Begriffsbestimmung der gemäß Absatz 9 förderfähigen Maßnahmen.
               
               
                  10.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen betreffend die jährliche Verlängerung der Verpflichtungen nach Ablauf des anfänglichen Vorhabenszeitraums, Bedingungen für Verpflichtungen, die Tierhaltung zu extensivieren oder anders zu betreiben, den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln oder sonstigen Betriebsmitteln zu begrenzen, örtliche Rassen zu züchten, die gefährdet sind, der landwirtschaftlichen Nutzung verloren zu gehen, oder pflanzengenetische Ressourcen zu erhalten sowie betreffend die Begriffsbestimmung der gemäß Absatz 9 förderfähigen Maßnahmen.
               
            
         Änderungsanträge 70 und 145
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 30
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird je Hektar LF Landwirten oder Gruppierungen von Landwirten gewährt, die sich freiwillig verpflichten, ökologische/biologische Landwirtschaftsverfahren und –methoden gemäß der Begriffsbestimmung in der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates einzuführen oder beizubehalten.
               
               
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird je Hektar LF Landwirten oder Zusammenschlüssen von Landwirten gewährt, die sich freiwillig verpflichten, ökologische Landwirtschaftsverfahren und -methoden gemäß der Begriffsbestimmung in der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates 
                        vom 28. Juni 2007 über die ökologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen Erzeugnissen
                      einzuführen oder beizubehalten.
               
            
                  2.   Die Unterstützung wird nur für Verpflichtungen gewährt, die über die einschlägigen obligatorischen Grundanforderungen gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. HR/2012, die Grundanforderungen für den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie sonstige einschlägige verpflichtende Anforderungen gemäß den nationalen Rechtsvorschriften hinausgehen. Alle diese Anforderungen müssen im Programm genannt werden.
               
               
                  2.   Die Unterstützung wird nur für Verpflichtungen gewährt, die über die einschlägigen obligatorischen Grundanforderungen gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR], 
                        die einschlägigen Verpflichtungen gemäß Titel III Kapitel 2 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012,
                      die Grundanforderungen für den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie sonstige einschlägige verpflichtende Anforderungen gemäß den nationalen Rechtsvorschriften hinausgehen. Alle diese Anforderungen müssen im Programm genannt werden.
               
            
                  3.   Die Verpflichtungen im Rahmen dieser Maßnahme werden für einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren eingegangen. Wird eine Unterstützung für die Beibehaltung des ökologischen/biologischen Landbaus gewährt, so können die Mitgliedstaaten in ihren Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum nach Ablauf des anfänglichen Zeitraums eine jährliche Verlängerung vorsehen.
               
               
                  3.   Die Verpflichtungen im Rahmen dieser Maßnahme werden für einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren eingegangen. 
                        Die Mitgliedstaaten können, um zur Inanspruchnahme dieser Maßnahme auch nach 2015 anzuregen, einen Mechanismus einrichten, mit dem sie Landwirte nach 2020 im Rahmen von Folgemaßnahmen unterstützen.
                      Wird eine Unterstützung für die Beibehaltung des ökologischen/biologischen Landbaus gewährt, so können die Mitgliedstaaten in ihren Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum nach Ablauf des anfänglichen Zeitraums eine jährliche Verlängerung vorsehen.
               
            
                  4.   Die Zahlungen werden jährlich gewährt und dienen zur Deckung der Gesamtheit oder eines Teils der zusätzlichen Kosten und der Einkommensverluste, die den Begünstigten infolge der eingegangenen Verpflichtungen entstehen. Erforderlichenfalls können sie auch Transaktionskosten bis zu einem Wert von 20 % der für die Verpflichtungen gezahlten Prämie decken. Werden Verpflichtungen von Gruppierungen von Landwirten eingegangen, so beläuft sich der Höchstsatz auf 30 %.
               
               
                  4.   Die Zahlungen werden jährlich gewährt und dienen zur Deckung der Gesamtheit oder eines Teils der zusätzlichen Kosten und der Einkommensverluste, die den Begünstigten infolge der eingegangenen Verpflichtungen entstehen. Erforderlichenfalls können sie auch Transaktionskosten bis zu einem Wert von 20 % der für die Verpflichtungen gezahlten Prämie decken. Werden Verpflichtungen von Zusammenschlüssen von Landwirten 
                        oder von Zusammenschlüssen sonstiger Landbewirtschafter
                      eingegangen, so beläuft sich der Höchstsatz auf 30 %.
               
            
                  5.   Die Höchstbeträge der Unterstützung sind in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  5.   Die Höchstbeträge der Unterstützung sind in Anhang I festgesetzt.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        5a.
                        
                        In ihren Programmen für die Entwicklung des ländlichen Raums legen die Mitgliedstaaten fest, wie diese Maßnahme mit zusätzlichen Maßnahmen — und insbesondere solchen nach den Artikeln 17, 18, 28, 29, 31 und 36 — kombiniert werden kann, um den ökologischen/biologischen Landbau auszuweiten und die Ziele in den Bereichen Umweltschutz und Wirtschaftsentwicklung des ländlichen Raums zu verwirklichen.
                     
                  
               
            
         Änderungsanträge 71 und 146
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 31
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird jährlich je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche oder Waldfläche zum Ausgleich von Kosten und Einkommensverlusten gewährt, die den Begünstigten aufgrund von Nachteilen in dem betreffenden Gebiet im Zusammenhang mit der Umsetzung der 
                        Richtlinien
                      92/43/EWG, 2000/60/EG und 2009/147/EG entstehen.
               
               
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird jährlich je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche oder Waldfläche zum Ausgleich von Kosten und Einkommensverlusten gewährt, die den Begünstigten aufgrund von Nachteilen in dem betreffenden Gebiet im Zusammenhang mit der Umsetzung der 
                        Richtlinie
                      92/43/EWG 
                        des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen
                     
                      (1), 
                        der Richtlinie
                      2009/147/EG 
                        des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten
                     
                      (2) und 
                        der Richtlinie
                      2000/60/EG 
                        des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik
                     
                      (3) entstehen.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Für permanente Anforderungen kann die Unterstützung zur Abdeckung des gesamten Ausgleichs die Form einer Pauschalzahlung je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche oder Waldfläche annehmen. In diesem Fall werden die Anforderungen als Grunddienstbarkeiten zur künftigen Nutzung des Bodens in einem nationalen Kataster geführt. In ordnungsgemäß begründeten Fällen kann die Unterstützung auf Basis anderer Einheitskosten als hektarbezogener Einheitskosten gewährt werden, etwa nach Maßgabe der Länge eines Wasserlaufs in Kilometern.
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Die Unterstützung kann materielle und/oder immaterielle nichtproduktive Investitionen abdecken, die den Bestimmungen der Richtlinien 2009/147/EG, 92/43/EWG und 2000/60/EG entsprechen müssen.
                     
                  
               
            
                  2.   Die Unterstützung wird Landwirten bzw. privaten Waldbesitzern und Vereinigungen von Waldbesitzern gewährt. In ordnungsgemäß gerechtfertigten Fällen kann sie auch anderen Landbewirtschaftern gewährt werden.
               
               
                  2.   Die Unterstützung wird Landwirten bzw. privaten Waldbesitzern und Vereinigungen von Waldbesitzern gewährt. In ordnungsgemäß gerechtfertigten Fällen kann sie auch anderen Landbewirtschaftern gewährt werden.
               
            
                  3.   Die Unterstützung für die Landwirte im Zusammenhang mit den Richtlinien 92/43/EWG und 2009/147/EG wird nur bei Nachteilen gewährt, die sich aus Anforderungen ergeben, die über den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gemäß Artikel 94 und Anhang II der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 hinausgehen.
               
               
                  3.   Die Unterstützung für die Landwirte im Zusammenhang mit den Richtlinien 92/43/EWG und 2009/147/EG wird nur bei Nachteilen gewährt, die sich aus Anforderungen ergeben, die über den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gemäß Artikel 94 und Anhang II der Verordnung (EU) Nr. HR/2013 
                        und die in Titel III Kapitel 2 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2013 festgelegten einschlägigen Verpflichtungen
                      hinausgehen. 
                        Besondere Vorschriften können im Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums für Fälle vorgesehen werden, in denen diese Verpflichtungen im betreffenden Betrieb mit den Zielen dieser Richtlinie unvereinbar sind.
                     
                  
               
            
                  4.   Die Unterstützung für die Landwirte im Zusammenhang mit der Richtlinie 2000/60/EG wird nur für besondere Anforderungen gewährt, die
               
               
                  4.   Die Unterstützung für die Landwirte im Zusammenhang mit der Richtlinie 2000/60/EG wird nur für besondere Anforderungen gewährt, die
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              mit der Richtlinie 2000/60/EG eingeführt wurden, mit den Maßnahmenprogrammen der Bewirtschaftungspläne für die Einzugsgebiete zur Erreichung der Umweltziele der Richtlinie im Einklang sind und über die Maßnahmen zur Durchführung anderer Rechtsvorschriften der EU zum Gewässerschutz hinausgehen;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              mit der Richtlinie 2000/60/EG eingeführt wurden, mit den Maßnahmenprogrammen der Bewirtschaftungspläne für die Einzugsgebiete zur Erreichung der Umweltziele der Richtlinie im Einklang sind und über die Maßnahmen zur Durchführung anderer Rechtsvorschriften der EU zum Gewässerschutz hinausgehen;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              über die Grundanforderungen an die Betriebsführung und die Erhaltung in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 und die in Titel III Kapitel 2 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012 festgelegten Verpflichtungen hinausgehen;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              über die Grundanforderungen an die Betriebsführung und die Erhaltung in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR] und die in Titel III Kapitel 2 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] festgelegten Verpflichtungen hinausgehen;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              über das Schutzniveau der Rechtsvorschriften der EU hinausgehen, die gemäß Artikel 4 Absatz 9 der Richtlinie 2000/60/EG zum Zeitpunkt des Erlasses dieser Richtlinie bestanden haben, und
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              über das Schutzniveau der Rechtsvorschriften der EU hinausgehen, die gemäß Artikel 4 Absatz 9 der Richtlinie 2000/60/EG zum Zeitpunkt des Erlasses dieser Richtlinie bestanden haben, und
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              wesentliche Änderungen bei der Art der Landnutzung und/oder wesentliche Auflagen für landwirtschaftliche Praktiken vorschreiben, die zu einem erheblichen Einkommensverlust führen.
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              wesentliche Änderungen bei der Art der Landnutzung und/oder wesentliche Auflagen für landwirtschaftliche Verfahren vorschreiben, die zu einem erheblichen Einkommensverlust führen.
                           
                        
            
                  5.   Die Anforderungen gemäß den Absätzen 3 und 4 müssen im Programm genannt werden.
               
               
                  5.   Die Anforderungen gemäß den Absätzen 3 und 4 müssen im Programm genannt werden.
               
            
                  6.   Die folgenden Flächen kommen für Zahlungen in Betracht:
               
               
                  6.   Die folgenden Flächen kommen für Zahlungen in Betracht:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              als Natura-2000-Gebiete nach den Richtlinien 92/43/EWG und 2009/147/EG ausgewiesene land- und forstwirtschaftliche Gebiete;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              als Natura-2000-Gebiete nach den Richtlinien 92/43/EWG und 2009/147/EG ausgewiesene land- und forstwirtschaftliche Gebiete;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              andere abgegrenzte Naturschutzgebiete mit umweltspezifischen Einschränkungen für die Landwirtschaft oder Wälder, die zur Umsetzung von Artikel 10 der Richtlinie 92/43/EWG beitragen. Diese Gebiete dürfen bei jedem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum nicht über 
                                    5 %
                                  der in den territorialen Anwendungsbereich des Programms fallenden Natura-2000-Gebiete liegen;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              andere abgegrenzte Naturschutzgebiete mit umweltspezifischen Einschränkungen für die Landwirtschaft oder Wälder, die 
                                    zur Verbesserung der Population von Arten gemäß Anhang IV der Richtlinie 92/43/EWG,
                                  zur Umsetzung von Artikel 10 der Richtlinie 92/43/EWG 
                                    und zum Schutz aller Vogelarten gemäß Artikel 1 der Richtlinie 2009/147/EG
                                  beitragen. Diese Gebiete dürfen bei jedem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum nicht über 
                                    7 %
                                  der in den territorialen Anwendungsbereich des Programms fallenden Natura-2000-Gebiete liegen;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              in Bewirtschaftungsplänen für Flusseinzugsgebiete nach der Richtlinie 2000/60/EG aufgeführte 
                                    landwirtschaftliche
                                  Gebiete.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              in Bewirtschaftungsplänen für Flusseinzugsgebiete nach der Richtlinie 2000/60/EG aufgeführte 
                                    land- und forstwirtschaftliche
                                  Gebiete.
                           
                        
            
                  7.   Die Höchstbeträge der Unterstützung sind in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  7.   Die Höchstbeträge der Unterstützung sind in Anhang I festgesetzt.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Die Mitgliedstaaten können in ihren Finanzplänen für Zahlungen für landwirtschaftliche Flächen im Rahmen von Natura 2000, für forstwirtschaftliche Flächen im Rahmen von Natura 2000 und für Maßnahmen der Wasserrahmenrichtlinie getrennte Haushalte ausweisen.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 72
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 32
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Zahlungen für Landwirte in Berggebieten und anderen, aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligten Gebieten werden jährlich je Hektar LF zum Ausgleich von Kosten und Einkommensverlusten gewährt, die den Landwirten aufgrund von Nachteilen für die landwirtschaftliche Erzeugung in den betreffenden Gebieten entstehen.
               
               
                  1.   Zahlungen für Landwirte in Berggebieten und anderen, aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligten Gebieten werden jährlich je Hektar LF zum Ausgleich von Kosten und Einkommensverlusten gewährt, die den Landwirten aufgrund von Nachteilen für die landwirtschaftliche Erzeugung in den betreffenden Gebieten entstehen.
               
            
                  Zusätzliche Kosten und Einkommensverluste werden im Vergleich zu anderen, nicht aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligten Gebieten 
                        unter Berücksichtigung der Zahlungen gemäß Titel III Kapitel 3 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012
                      berechnet.
               
               
                  Zusätzliche Kosten und Einkommensverluste werden im Vergleich zu anderen, nicht aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligten Gebieten berechnet. 
                        Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Kombination dieser Maßnahme mit anderen nationalen oder EU-Stützungsinstrumenten nicht zu überhöhten Zahlungen führt.
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Bei der Berechnung der zusätzlichen Kosten und Einkommensverluste können die Mitgliedstaaten, soweit ordnungsgemäß begründet, differenzieren, um folgende Punkte zu berücksichtigen:
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              
                                 
                                    die besonderen Gegebenheiten und Entwicklungsziele des betreffenden Gebiets;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              
                                 
                                    das Ausmaß der beständigen natürlichen Nachteile, die landwirtschaftliche Tätigkeiten beeinträchtigen;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              
                                 
                                    die Art der Produktion und gegebenenfalls die wirtschaftliche Struktur des Betriebs.
                                 
                              
                           
                        
            
                  2.   Die Zahlungen werden Landwirten gewährt, die sich verpflichten, ihre landwirtschaftliche Tätigkeit in den gemäß Artikel 33 bezeichneten Gebieten auszuüben.
               
               
                  2.   Die Zahlungen werden Landwirten gewährt, die sich verpflichten, ihre landwirtschaftliche Tätigkeit in den gemäß Artikel 33 bezeichneten Gebieten auszuüben.
               
            
                  3.   Die Zahlungen sind zwischen den im Anhang I festgesetzten Mindest- und Höchstbeträgen festzusetzen.
               
               
                  3.   Die Zahlungen sind zwischen den im Anhang I festgesetzten Mindest- und Höchstbeträgen festzusetzen.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Die Mitgliedstaaten können, soweit ordnungsgemäß begründet, Einzelzahlungen über dem in Anhang 1 festgesetzten Höchstbetrag gewähren, sofern der Höchstbetrag auf Programmebene im Durchschnitt eingehalten wird.
                     
                  
               
            
                  4.   Die Mitgliedstaaten sehen ab einer im Programm festzusetzenden Fläche des Betriebs degressive Zahlungen vor.
               
               
                  4.   Die Mitgliedstaaten sehen ab einer im Programm festzusetzenden Fläche des Betriebs degressive Zahlungen vor.
               
            
                  5.   Die Mitgliedstaaten können Zahlungen im Rahmen dieser Maßnahme 
                        im
                      Zeitraum 
                        2014 bis 2017
                      Landwirten in Gebieten gewähren, die während des Programmplanungszeitraums 2007-2013 gemäß Artikel 36 Buchstabe a Ziffer ii der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 beihilfefähig waren, dies infolge 
                        der
                      neuen Abgrenzung gemäß Artikel 33 Absatz 3 nun jedoch nicht mehr sind. Diese Zahlungen sind degressiv und belaufen sich 
                        2014
                      auf 80 % und 
                        2017
                      auf 20 % der 
                        im Jahr 2013
                      erhaltenen Zahlung.
               
               
                  5.   Die Mitgliedstaaten können Zahlungen im Rahmen dieser Maßnahme 
                        für einen
                      Zeitraum 
                        von vier Jahren
                      Landwirten in Gebieten gewähren, die während des Programmplanungszeitraums 2007–2013 gemäß Artikel 36 Buchstabe a Ziffer ii der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 beihilfefähig waren, dies infolge 
                        einer
                      neuen Abgrenzung gemäß Artikel 33 Absatz 3 nun jedoch nicht mehr sind. Diese Zahlungen sind degressiv und belaufen sich 
                        im ersten Jahr
                      auf 80 % und 
                        im vierten Jahr
                      auf 20 % der 
                        während des Programmplanungszeitraums 2007–2013
                      erhaltenen Zahlung.
               
            
                  
                     
                        6.
                        
                        In den Mitgliedstaaten, in denen die Abgrenzung gemäß Artikel 33 Absatz 3 nicht vor dem 1. Januar 2014 abgeschlossen wurde, gilt Absatz 5 für Landwirte, die Zahlungen in Gebieten erhalten, die im Zeitraum 2007-2013 für solche Zahlungen in Betracht kamen. Nach Abschluss der Abgrenzung erhalten die Landwirte in den Gebieten, die weiterhin förderfähig sind, Zahlungen in voller Höhe im Rahmen dieser Maßnahme. Landwirte in Gebieten, die nicht länger förderfähig sind, erhalten weiterhin Zahlungen gemäß Absatz 5.
                     
                  
               
               
                   
               
            
         Änderungsantrag 73
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 33
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Mitgliedstaaten bestimmen auf der Grundlage der Absätze 2, 3 und 4 die Gebiete, die für Zahlungen gemäß Artikel 32 in Betracht kommen, im Rahmen folgender Kategorien:
               
               
                  1.   Die Mitgliedstaaten bestimmen auf der Grundlage der Absätze 2, 3 und 4 die Gebiete, die für Zahlungen gemäß Artikel 32 in Betracht kommen, im Rahmen folgender Kategorien:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Berggebiete,
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Berggebiete,
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              andere Gebiete als Berggebiete, die aus erheblichen naturbedingten Gründen benachteiligt sind, und
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              andere Gebiete als Berggebiete, die aus erheblichen naturbedingten Gründen benachteiligt sind, und
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              andere, aus anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              andere, aus anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete.
                           
                        
            
                  2.   Um für Zahlungen gemäß Artikel 32 in Betracht zu kommen, werden Berggebiete als Gebiete verstanden, in denen aufgrund der nachstehend aufgeführten Gegebenheiten die Möglichkeiten für eine Nutzung des Bodens erheblich eingeschränkt und die Arbeitskosten bedeutend höher sind:
               
               
                  2.   Um für Zahlungen gemäß Artikel 32 in Betracht zu kommen, werden Berggebiete als Gebiete verstanden, in denen aufgrund der nachstehend aufgeführten Gegebenheiten die Möglichkeiten für eine Nutzung des Bodens erheblich eingeschränkt und die Arbeitskosten bedeutend höher sind:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              sehr schwierige klimatische Verhältnisse infolge der Höhenlage, die eine erheblich verkürzte Vegetationszeit zur Folge haben;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              sehr schwierige klimatische Verhältnisse infolge der Höhenlage, die eine erheblich verkürzte Vegetationszeit zur Folge haben;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              in geringerer Höhenlage starke Hangneigung des größten Teils der betreffenden Flächen, so dass keine oder nur besondere kostspielige Maschinen oder Geräte eingesetzt werden können, oder ein Zusammentreffen dieser beiden Gegebenheiten, wenn die Benachteiligung durch jede dieser beiden Gegebenheiten für sich genommen zwar geringer ist, beide zusammen aber eine ebenso große Benachteiligung ergeben.
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              in geringerer Höhenlage starke Hangneigung des größten Teils der betreffenden Flächen, so dass keine oder nur besondere kostspielige Maschinen oder Geräte eingesetzt werden können, oder ein Zusammentreffen dieser beiden Gegebenheiten, wenn die Benachteiligung durch jede dieser beiden Gegebenheiten für sich genommen zwar geringer ist, beide zusammen aber eine ebenso große Benachteiligung ergeben.
                           
                        
            
                  Gebiete nördlich des 62. Breitengrads und bestimmte angrenzende Gebiete werden den Berggebieten gleichgestellt.
               
               
                  Gebiete nördlich des 62. Breitengrads und bestimmte angrenzende Gebiete werden den Berggebieten gleichgestellt.
               
            
                  3.   
                        Um für Zahlungen gemäß Artikel 32 in Betracht zu kommen, gelten
                      andere Gebiete als Berggebiete 
                        als
                      aus erheblichen naturbedingten Gründen 
                        benachteiligte Gebiete
                     , 
                        wenn mindestens 66 % der LF mindestens eines der Kriterien von Anhang II mit dem darin angegebenen Schwellenwert erfüllen
                     . 
                        Die Einhaltung der Bedingung wird auf der angemessenen Ebene der lokalen Verwaltungseinheiten („LAU2“-Ebene) sichergestellt
                     .
               
               
                  3.   
                        Die Mitgliedstaaten bestimmen
                      andere Gebiete als Berggebiete
                        , die
                      aus erheblichen naturbedingten Gründen 
                        benachteiligt sind
                     , 
                        als förderfähig gemäß Artikel 32
                     . 
                        Diese Gebiete sind von Benachteiligungen aus erheblichen naturbedingten Gründen geprägt, insbesondere einer geringen Bodenproduktivität oder schlechten klimatischen Bedingungen und der Tatsache, dass die Erhaltung einer extensiven Landwirtschaft für die Landbewirtschaftung wichtig ist
                     .
               
            
                  
                     
                        Bei der Abgrenzung der unter diesen Absatz fallenden Gebiete nehmen die Mitgliedstaaten eine Feinabstimmung auf der Grundlage objektiver Kriterien vor, um die Gebiete auszuschließen, in denen erhebliche naturbedingte Gründe gemäß Unterabsatz 1 nachgewiesen, jedoch durch Investitionen oder Wirtschaftstätigkeit aus dem Weg geräumt worden sind.
                     
                  
               
               
                  
                     
                        Die Kommission legt bis zum 31. Dezember 2014 einen Legislativvorschlag für verbindliche biophysikalische Kriterien und die entsprechenden für die künftige Abgrenzung geltenden Schwellenwerte sowie geeignete Vorschriften für die Feinabstimmung und für Übergangsregelungen vor.
                     
                  
               
            
                  4.   Andere als die in den Absätzen 2 und 3 genannten Gebiete kommen für Zahlungen gemäß Artikel 32 in Betracht, wenn sie durch besondere Gründe benachteiligt sind und die Landbewirtschaftung zur Erhaltung oder Verbesserung der Umwelt, zur Landschaftspflege und zur Erhaltung des Fremdenverkehrspotenzials oder aus Gründen des Küstenschutzes fortgeführt werden sollte.
               
               
                  4.   Andere als die in den Absätzen 2 und 3 genannten Gebiete kommen für Zahlungen gemäß Artikel 32 in Betracht, wenn sie durch besondere Gründe benachteiligt sind
                        , auch durch eine sehr geringe Bevölkerungsdichte,
                      und 
                        wenn
                      die Landbewirtschaftung zur Erhaltung oder Verbesserung der Umwelt, zur Landschaftspflege und zur Erhaltung des Fremdenverkehrspotenzials oder aus Gründen des Küstenschutzes fortgeführt werden sollte.
               
            
                  Zu den aus besonderen Gründen benachteiligten Gebieten zählen hinsichtlich ihrer natürlichen Produktionsbedingungen homogene landwirtschaftliche Gebiete, die insgesamt 10 % der Fläche des betreffenden Mitgliedstaats nicht überschreiten dürfen.
               
               
                  Zu den aus besonderen Gründen benachteiligten Gebieten zählen hinsichtlich ihrer natürlichen Produktionsbedingungen homogene landwirtschaftliche Gebiete, die insgesamt 10 % der Fläche des betreffenden Mitgliedstaats nicht überschreiten dürfen.
               
            
                  5.   Die Mitgliedstaaten fügen ihren Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum 
                        Folgendes bei:
                     
                  
               
               
                  5.   Die Mitgliedstaaten fügen ihren Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum 
                        die bestehende oder geänderte Abgrenzung gemäß den Absätzen 2, 3 und 4 bei.
                     
                  
               
            
                  
                              
                                 
                                    (a)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die bestehende oder geänderte Abgrenzung gemäß den Absätzen 2 und 4;
                                 
                              
                           
                        
               
                   
               
            
                  
                              
                                 
                                    (b)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die neue Abgrenzung der Gebiete gemäß Absatz 3.
                                 
                              
                           
                        
               
                   
               
            
         Änderungsantrag 74
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 34 — Absatz 2
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  2.   Die Tierschutzzahlungen werden nur für Verpflichtungen gewährt, die über die einschlägigen obligatorischen Grundanforderungen gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 sowie sonstige einschlägige verpflichtende Anforderungen gemäß den nationalen Rechtsvorschriften hinausgehen. Die einschlägigen Anforderungen müssen im Programm genannt werden.
               
               
                  2.   Die Tierschutzzahlungen werden nur für Verpflichtungen gewährt, die über die einschlägigen obligatorischen Grundanforderungen gemäß Titel VI Kapitel I der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR] sowie sonstige einschlägige verpflichtende Anforderungen gemäß den Rechtsvorschriften der Union hinausgehen. Die einschlägigen Anforderungen müssen im Programm genannt werden.
               
            
                  Diese Verpflichtungen werden für einen Zeitraum von einem Jahr eingegangen, der verlängert werden kann.
               
               
                  Diese Verpflichtungen werden für einen Zeitraum von einem Jahr 
                        bis sieben Jahren
                      eingegangen, der verlängert werden kann.
               
            
         Änderungsantrag 75
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 35 — Absatz 1 — Unterabsatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird je Hektar Waldfläche an Waldeigentümer, Gemeinden und deren Vereinigungen gewährt, die sich freiwillig verpflichten, Vorhaben durchzuführen, die in einer oder mehreren Waldumweltverpflichtungen bestehen. Stellen, die staatseigene Wälder bewirtschaften, können auch eine Unterstützung erhalten, sofern sie vom Staatshaushalt unabhängig sind.
               
               
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme wird je Hektar Waldfläche 
                        ausschließlich
                      an Waldeigentümer, Gemeinden und deren Vereinigungen gewährt, die sich freiwillig verpflichten, Vorhaben durchzuführen, die in einer oder mehreren Waldumweltverpflichtungen bestehen. Stellen, die staatseigene Wälder bewirtschaften, können auch eine Unterstützung erhalten, sofern sie vom Staatshaushalt unabhängig sind.
               
            
         Änderungsantrag 76
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 35 — Absatz 1 — Unterabsatz 2
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        Für Forstbetriebe, die eine bestimmte vom Mitgliedstaat in ihren Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum festzusetzende Schwelle überschreiten, hängt die Unterstützung gemäß Absatz 1 von der Vorlage eines Waldbewirtschaftungsplans oder eines gleichwertigen Instruments ab, der bzw. das der nachhaltigen Waldbewirtschaftung entspricht.
                     
                  
               
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Begründung
      
      
         Die zukunftsweisende Bewirtschaftung von Wäldern und Forsten ist bereits durch nationale Forstgesetze hinreichend abgedeckt, unabhängig von der Größe des Forstbetriebs. Die verbindliche Erstellung eines Bewirtschaftungsplans würde nur mehr Bürokratie bedeuten.
      
      
         Änderungsantrag 77
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 35 — Absatz 3
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  3.   Die Zahlungen decken die Gesamtheit oder einen Teil der zusätzlichen Kosten und die Einkommensverluste, die den Begünstigten durch die eingegangenen Verpflichtungen entstehen. Erforderlichenfalls können sie auch die Transaktionskosten bis zu einem Wert von 20 5 der für die Forstumweltverpflichtung gezahlten Prämie decken. Der Höchstbetrag der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  3.   Die Zahlungen decken die Gesamtheit oder einen Teil der zusätzlichen Kosten und die Einkommensverluste, die den Begünstigten durch die eingegangenen Verpflichtungen entstehen. Erforderlichenfalls können sie auch die Transaktionskosten bis zu einem Wert von 20 % der für die Forstumweltverpflichtung gezahlten Prämie decken. Der Höchstbetrag der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt. 
                        In eindeutig begründeten Fällen kann für Vereinbarungen zum Verzicht auf die Nutzung von Bäumen und Beständen eine Unterstützung auch als Einmalzahlung oder Pauschalbetrag je Projekt — berechnet auf Basis der Zusatzkosten und des Einkommensausfalls — gewährt werden.
                     
                  
               
            
         Begründung
      
      
         In Waldökosystemen ist es oftmals effizienter, bei der Finanzierung nicht auf die Größe Bezug zu nehmen, sondern sie für mehrere Projekte auszuarbeiten. Eine einheitliche Pauschale von 200 EUR/ha dürfte die tatsächlichen Kosten nicht decken, da Wälder eine lange Vegetationszeit haben.
      
      
         Änderungsantrag 78
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 36
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Mit der Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme werden Formen der Zusammenarbeit gefördert, die mindestens zwei Einrichtungen betreffen, insbesondere
               
               
                  1.   Mit der Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme werden Formen der Zusammenarbeit gefördert, die mindestens zwei Einrichtungen betreffen, insbesondere
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Konzepte für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelkette sowie dem forstwirtschaftlichen Sektor der EU, u. a. Akteuren, die dazu beitragen, die Ziele und Prioritäten der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums zu verwirklichen, einschließlich 
                                    von
                                  Branchenverbänden;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Konzepte für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelkette sowie dem forstwirtschaftlichen Sektor der EU, u. a. Akteuren, die dazu beitragen, die Ziele und Prioritäten der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums zu verwirklichen, einschließlich 
                                    Erzeugergemeinschaften, Genossenschaften und
                                  Branchenverbänden;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Schaffung von Clustern 
                                    und
                                  Netzwerken;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Schaffung von Clustern, Netzwerken 
                                    und Koordinationsstellen
                                 ;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Schaffung und Tätigkeit operationeller Gruppen der EIP „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ gemäß Artikel 62.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Schaffung und Tätigkeit operationeller Gruppen der EIP „Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ gemäß Artikel 62.
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ca)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Innovation und Zusammenarbeit über die Einrichtung von Partnerschaften zwischen Netzen in der Union und in Drittländern;
                                 
                              
                           
                        
            
                  2.   Die Zusammenarbeit gemäß Absatz 1 bezieht sich insbesondere auf Folgendes:
               
               
                  2.   Die Zusammenarbeit gemäß Absatz 1 bezieht sich insbesondere auf Folgendes:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              
                                 
                                    Pilotprojekte,
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              
                                 
                                    Pilot-, Demonstrations- und Vorzeigeprojekte;
                                 
                              
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Entwicklung neuer Erzeugnisse, Verfahren, Prozesse und Technologien in der Land- und Ernährungs- sowie der Forstwirtschaft;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Entwicklung neuer Erzeugnisse, Verfahren, Prozesse und Technologien in der Land- und Ernährungs- sowie der Forstwirtschaft, 
                                    einschließlich solcher zur Abfallreduzierung
                                 ;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Zusammenarbeit zwischen kleinen Wirtschaftsteilnehmern bei der Organisation von gemeinsamen Arbeitsabläufen sowie der gemeinsamen Nutzung von Anlagen und Ressourcen;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Zusammenarbeit zwischen kleinen Wirtschaftsteilnehmern bei der Organisation von gemeinsamen Arbeitsabläufen sowie der gemeinsamen Nutzung von Anlagen und Ressourcen;
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              eine horizontale und vertikale Zusammenarbeit zwischen Akteuren der Versorgungskette zur Schaffung logistischer Plattformen für die Förderung kurzer Versorgungsketten und lokaler Märkte;
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              eine horizontale und vertikale Zusammenarbeit zwischen Akteuren der Versorgungskette zur Schaffung logistischer Plattformen für die Förderung kurzer Versorgungsketten und lokaler 
                                    und regionaler
                                  Märkte;
                           
                        
            
                  
                              (e)
                           
                           
                              Fördertätigkeiten in einem örtlichen Rahmen zur Entwicklung kurzer Versorgungsketten 
                                    und
                                  lokaler Märkte;
                           
                        
               
                  
                              (e)
                           
                           
                              Fördertätigkeiten in einem örtlichen Rahmen zur Entwicklung kurzer Versorgungsketten, lokaler 
                                    und regionaler
                                  Märkte 
                                    sowie von Erzeugnissen, für die Qualitätsregelungen gelten
                                 ;
                           
                        
            
                  
                              (f)
                           
                           
                              gemeinsames Handeln im Hinblick auf die Eindämmung des Klimawandels oder die Anpassung an den Klimawandel;
                           
                        
               
                  
                              (f)
                           
                           
                              gemeinsames Handeln im Hinblick auf die Eindämmung des Klimawandels oder die Anpassung an den Klimawandel;
                           
                        
            
                  
                              (g)
                           
                           
                              
                                 
                                    gemeinsame
                                  Konzepte für Umweltprojekte und die gegenwärtig angewendeten ökologischen Verfahren;
                           
                        
               
                  
                              (g)
                           
                           
                              
                                 
                                    koordinierte
                                  Konzepte für Umweltprojekte und die gegenwärtig angewendeten ökologischen Verfahren 
                                    wie unter anderem eine effiziente Wasserbewirtschaftung, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen und die Erhaltung der Agrarlandschaft;
                                 
                              
                           
                        
            
                  
                              (h)
                           
                           
                              horizontale und vertikale Zusammenarbeit zwischen Beteiligten der Versorgungskette zur nachhaltigen Erzeugung von Biomasse zur Verwendung als Lebensmittel, zur Energiegewinnung oder für industrielle Verfahren;
                           
                        
               
                  
                              (h)
                           
                           
                              horizontale und vertikale Zusammenarbeit zwischen Beteiligten der Versorgungskette zur nachhaltigen Erzeugung von Biomasse zur Verwendung als Lebensmittel, zur Energiegewinnung oder für industrielle Verfahren;
                           
                        
            
                  
                              (i)
                           
                           
                              die Durchführung, insbesondere durch andere als die in Artikel 28 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012] definierten öffentlich-privaten Partnerschaften, von lokalen Entwicklungsstrategien, die auf eine oder mehrere der EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums abzielen;
                           
                        
               
                  
                              (i)
                           
                           
                              die Durchführung, insbesondere durch andere als die in Artikel 28 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EU) Nr. …2013 [GSR] definierten öffentlich-privaten Partnerschaften, von lokalen Entwicklungsstrategien, die auf eine oder mehrere der EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums abzielen;
                           
                        
            
                  
                              (j)
                           
                           
                              die Ausarbeitung von Waldbewirtschaftungsplänen oder gleichwertigen Instrumenten.
                           
                        
               
                  
                              (j)
                           
                           
                              die Ausarbeitung von Waldbewirtschaftungsplänen oder gleichwertigen Instrumenten;
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ja)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die Entwicklung, einschließlich der Vermarktung, von Tourismusdienstleistungen mit Bezug zum Tourismus im ländlichen Raum;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (jb)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die Entwicklung von Projekten in Zusammenhang mit „sozialer Landwirtschaft“.
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                     
                        2a.
                        
                        Bei der Zuteilung von Unterstützungsmaßnahmen kann der Zusammenarbeit von Einrichtungen, an denen Primärerzeuger beteiligt sind, Vorrang eingeräumt werden.
                     
                  
               
            
                  3.   
                        Die Unterstützung gemäß Absatz 1 Buchstabe b wird nur neu geschaffenen Clustern und Netzwerken sowie denjenigen gewährt, die eine Tätigkeit aufnehmen, die neu für sie ist.
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  Die Unterstützung für Vorhaben gemäß Absatz 2 Buchstabe b kann auch Einzelakteuren gewährt werden, wenn diese Möglichkeit im Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum vorgesehen ist.
               
               
                  3.   Die Unterstützung für Vorhaben gemäß Absatz 2 Buchstabe b kann auch Einzelakteuren gewährt werden, wenn diese Möglichkeit im Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum vorgesehen ist.
               
            
                  4.   Die Ergebnisse der Pilotprojekte und Vorhaben von Einzelakteuren gemäß Absatz 2 Buchstabe b werden veröffentlicht.
               
               
                  4.   Die Ergebnisse der Pilotprojekte und Vorhaben von Einzelakteuren gemäß Absatz 2 Buchstabe b werden veröffentlicht.
               
            
                  5.   Die folgenden Kosten, die mit Zusammenarbeitsformen gemäß Absatz 1 zusammenhängen, kommen für eine Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme in Betracht:
               
               
                  5.   Die folgenden Kosten, die mit Zusammenarbeitsformen gemäß Absatz 1 zusammenhängen, kommen für eine Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahme in Betracht:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Studien über das betreffende Gebiet, Durchführbarkeitsstudien und Kosten für die Erstellung eines Geschäftsplans, eines Waldbewirtschaftungsplans oder gleichwertigen Plans oder eine nicht in Artikel 29 der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012] genannte lokale Entwicklungsstrategie;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Studien über das betreffende Gebiet, Durchführbarkeitsstudien und Kosten für die Erstellung eines Geschäftsplans, eines Waldbewirtschaftungsplans oder gleichwertigen Plans oder eine nicht in Artikel 29 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR] genannte Strategie für lokale Entwicklung;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Belebung des betreffenden Gebiets, um ein gemeinsames Gebietsprojekt durchführbar zu machen. Im Falle von Clustern kann die Belebung auch die Veranstaltung von Schulungen, die Netzwerkaktivitäten zwischen Mitgliedern und die Anwerbung neuer Mitglieder betreffen;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Belebung des betreffenden Gebiets, um ein gemeinsames Gebietsprojekt durchführbar zu machen. Im Falle von Clustern kann die Belebung auch die Veranstaltung von Schulungen, die Netzwerkaktivitäten zwischen Mitgliedern und die Anwerbung neuer Mitglieder betreffen;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              laufende Kosten der Zusammenarbeit;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              laufende Kosten der Zusammenarbeit;
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              Direktkosten spezifischer Projekte im Zusammenhang mit der Durchführung eines Geschäftsplans, einer anderen als der in Artikel 29 der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012] genannten örtlichen Entwicklungsstrategie oder einer auf Innovation ausgerichteten Aktion;
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              Direktkosten spezifischer Projekte im Zusammenhang mit der Durchführung eines Geschäftsplans, einer anderen als der in Artikel 29 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR] genannten Strategie für lokale Entwicklung oder einer auf Innovation ausgerichteten Aktion;
                           
                        
            
                  
                              (e)
                           
                           
                              Kosten für Fördermaßnahmen.
                           
                        
               
                  
                              (e)
                           
                           
                              Kosten für Fördermaßnahmen.
                           
                        
            
                  6.   Wird ein Geschäftsplan, ein Waldbewirtschaftungsplan oder gleichwertiger Plan oder eine Entwicklungsstrategie durchgeführt, so kann der Mitgliedstaat die Beihilfe entweder als Gesamtbetrag zur Deckung der Kosten der Zusammenarbeit und der Kosten der durchgeführten Projekte gewähren oder nur die Kosten der Zusammenarbeit decken und Finanzmittel aus anderen Maßnahmen oder anderen EU-Fonds für die Durchführung der Projekte verwenden.
               
               
                  6.   Wird ein Geschäftsplan, ein Waldbewirtschaftungsplan oder gleichwertiger Plan oder eine Entwicklungsstrategie durchgeführt, so kann der Mitgliedstaat die Beihilfe entweder als Gesamtbetrag zur Deckung der Kosten der Zusammenarbeit und der Kosten der durchgeführten Projekte gewähren oder nur die Kosten der Zusammenarbeit decken und Finanzmittel aus anderen Maßnahmen oder anderen EU-Fonds für die Durchführung der Projekte verwenden.
               
            
                  7.   Die Zusammenarbeit zwischen Akteuren in verschiedenen Regionen oder Mitgliedstaaten kommt auch für eine Unterstützung in Betracht.
               
               
                  7.   Die Zusammenarbeit zwischen Akteuren in verschiedenen Regionen oder Mitgliedstaaten 
                        und die Zusammenarbeit mit Akteuren aus Entwicklungsländern kommen
                      auch für eine Unterstützung in Betracht.
               
            
                  8.   Die Unterstützung ist auf einen Höchstzeitraum von sieben Jahren begrenzt, ausgenommen für eine gemeinsame Umweltaktion in ordnungsgemäß begründeten Fällen.
               
               
                  8.   Die Unterstützung ist auf einen Höchstzeitraum von sieben Jahren begrenzt, ausgenommen für eine gemeinsame Umweltaktion in ordnungsgemäß begründeten Fällen.
               
            
                  9.   Die Zusammenarbeit im Rahmen dieser Maßnahme kann mit Projekten in demselben Gebiet kombiniert werden, die aus anderen EU-Fonds als dem ELER unterstützt werden. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Kombination dieser Maßnahme mit anderen nationalen oder EU-Stützungsinstrumenten nicht zu überhöhten Zahlungen führt.
               
               
                  9.   Die Zusammenarbeit im Rahmen dieser Maßnahme kann mit Projekten in demselben Gebiet kombiniert werden, die aus anderen EU-Fonds als dem ELER unterstützt werden. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Kombination dieser Maßnahme mit anderen nationalen oder EU-Stützungsinstrumenten nicht zu überhöhten Zahlungen führt.
               
            
                  10.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen, um die Merkmale der für eine Unterstützung in Betracht kommenden Pilotprojekte, Cluster, Netzwerke, kurzen Versorgungsketten und lokalen Märkte sowie die Bedingungen für die Gewährung der Beihilfe für die in Absatz 2 aufgeführten 
                        Vorhabenarten
                      festzulegen.
               
               
                  10.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen, um die Merkmale der für eine Unterstützung in Betracht kommenden Pilotprojekte, Cluster, Netzwerke, kurzen Versorgungsketten und lokalen Märkte sowie die Bedingungen für die Gewährung der Beihilfe für die in Absatz 2 aufgeführten 
                        Arten der Zusammenarbeit
                      festzulegen.
               
            
         Änderungsantrag 79
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 37
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahmen bezieht sich auf
               
               
                  1.   Die Unterstützung im Rahmen dieser Maßnahmen bezieht sich auf
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              direkt an die Landwirte gezahlte Finanzbeiträge für Prämien für Ernte-, Tier- und Pflanzenversicherungen gegen wirtschaftliche Einbußen infolge widriger Witterungsverhältnisse und Tierseuchen oder Pflanzenkrankheiten oder Schädlingsbefall;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              direkt an die Landwirte 
                                    oder Zusammenschlüsse von Landwirten
                                  gezahlte Finanzbeiträge für Prämien für Ernte-, Tier- und Pflanzenversicherungen gegen wirtschaftliche Einbußen infolge widriger Witterungsverhältnisse und Tierseuchen oder Pflanzenkrankheiten oder Schädlingsbefall;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Finanzbeiträge an Fonds auf Gegenseitigkeit, um finanzielle Entschädigungen an Landwirte für wirtschaftliche Einbußen infolge des Ausbruchs einer Tierseuche oder Pflanzenkrankheit 
                                    oder
                                  eines Umweltvorfalls zu zahlen;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Finanzbeiträge an Fonds auf Gegenseitigkeit, um finanzielle Entschädigungen an Landwirte für wirtschaftliche Einbußen infolge des Ausbruchs einer Tierseuche oder Pflanzenkrankheit
                                    , infolge eines Schädlingsbefalls,
                                  eines Umweltvorfalls 
                                    oder von widrigen Witterungsverhältnissen einschließlich Dürren
                                  zu zahlen;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              ein Instrument zur Einkommensstabilisierung in Form von Finanzbeiträgen an einen Fonds auf Gegenseitigkeit, um die Landwirte zu entschädigen, die einen erheblichen Einkommensrückgang verzeichnen.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              ein Instrument zur Einkommensstabilisierung in Form von Finanzbeiträgen an einen Fonds auf Gegenseitigkeit 
                                    oder Versicherungen
                                 , um die Landwirte zu entschädigen, die einen erheblichen Rückgang ihres Einkommens verzeichnen
                                    , oder in Form von direkt an die Landwirte gezahlten finanziellen Beihilfen zur Entrichtung von Versicherungsprämien zur Absicherung des Risikos eines erheblichen Einkommensrückgangs
                                 .
                           
                        
            
                  2.   Für die Zwecke von Absatz 1 Buchstaben b und c ist ein „Fonds auf Gegenseitigkeit“ ein vom Mitgliedstaat nach nationalem Recht zugelassenes System, mit dem sich die beigetretenen Landwirte absichern können, indem denjenigen beigetretenen Landwirten, denen wirtschaftliche Einbußen infolge des Ausbruchs einer Tierseuche oder Pflanzenkrankheit 
                        oder
                      infolge eines Umweltvorfalls entstehen oder die einen erheblichen Einkommensrückgang verzeichnen, Entschädigungen gewährt werden.
               
               
                  2.   Für die Zwecke von Absatz 1 Buchstaben b und c ist ein „Fonds auf Gegenseitigkeit“ ein vom Mitgliedstaat nach nationalem Recht zugelassenes System, mit dem sich die beigetretenen Landwirte absichern können, indem denjenigen beigetretenen Landwirten, denen wirtschaftliche Einbußen infolge des Ausbruchs einer Tierseuche oder Pflanzenkrankheit
                        , infolge eines Schädlingsbefalls,
                      infolge eines Umweltvorfalls 
                        oder von widrigen Witterungsverhältnissen
                      entstehen oder die einen erheblichen Einkommensrückgang verzeichnen, Entschädigungen gewährt werden.
               
            
                  3.   Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Kombination dieser Maßnahme mit anderen nationalen oder EU-Stützungsinstrumenten oder privaten Versicherungssystemen nicht zu überhöhten Zahlungen führt. 
                        Bei der Schätzung der Einkommen der Landwirte muss auch die im Rahmen des Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (nachstehend „EGF“) erhaltene direkte Einkommensstützung berücksichtigt werden.
                     
                  
               
               
                  3.   Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Kombination dieser Maßnahme mit anderen nationalen oder EU-Stützungsinstrumenten oder privaten Versicherungssystemen nicht zu überhöhten Zahlungen führt.
               
            
                  4.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die Mindest- und Höchstlaufzeit der Darlehen zu Marktbedingungen für Fonds auf Gegenseitigkeit gemäß Artikel 39 Absatz 3 Buchstabe b und Artikel 40 Absatz 4 zu erlassen.
               
               
                  4.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über die Mindest- und Höchstlaufzeit der Darlehen zu Marktbedingungen für Fonds auf Gegenseitigkeit gemäß Artikel 39 Absatz 3 Buchstabe b und Artikel 40 Absatz 4 zu erlassen.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Die Kommission erstellt eine Halbzeitbilanz über die Umsetzung der Risikomanagementmaßnahme und übermittelt dem Europäischen Parlament und dem Rat anschließend einen Bericht. Dieser Bericht enthält erforderlichenfalls geeignete Legislativvorschläge für eine bessere Umsetzung der Risikomanagementmaßnahme.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 80
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 38
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe a darf nur gewährt werden für Versicherungsverträge, die Einbußen decken, die durch widrige Witterungsverhältnisse oder eine Tierseuche oder Pflanzenkrankheit oder einen Schädlingsbefall oder eine gemäß der Richtlinie 2000/29/EG erlassenen Maßnahme zur Ausrottung bzw. Eindämmung der Ausbreitung einer Pflanzenkrankheit oder eines Schädlings verursacht werden, 
                        aufgrund derer
                      mehr als 30 % 
                        der
                      durchschnittlichen Jahreserzeugung des Landwirts 
                        im vorhergehenden Dreijahreszeitraum oder eines Dreijahresdurchschnitts
                      auf der Grundlage 
                        des
                      vorhergehenden 
                        Fünfjahreszeitraums
                      unter Ausschluss 
                        des
                      höchsten und 
                        des
                      niedrigsten 
                        Werts zerstört wurden
                     .
               
               
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe a darf nur gewährt werden für Versicherungsverträge, die Einbußen decken, die durch widrige Witterungsverhältnisse oder eine Tierseuche oder Pflanzenkrankheit oder einen Schädlingsbefall oder 
                        für
                      eine gemäß der Richtlinie 2000/29/EG erlassenen Maßnahme zur Ausrottung bzw. Eindämmung der Ausbreitung einer Pflanzenkrankheit oder eines Schädlings verursacht werden, 
                        die eine Verringerung der Jahreserzeugung des Landwirts um
                      mehr als 30 % 
                        im Vergleich zur
                      durchschnittlichen Jahreserzeugung des Landwirts 
                        zur Folge hat. Diese durchschnittliche Jahreserzeugung wird
                      auf der Grundlage 
                        der Zahlen für die
                      vorhergehenden 
                        drei Jahre oder für die vorhergehenden fünf Jahre und
                      unter Ausschluss 
                        der
                      höchsten und 
                        der
                      niedrigsten 
                        Zahlen oder unter ausreichend begründeten außergewöhnlichen Umständen auf der Grundlage der Zahlen für ein bestimmtes Jahr in den vorhergehenden fünf Jahren berechnet
                     .
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Die Höhe der Einbußen kann — abgestimmt auf die spezifischen Merkmale der einzelnen Erzeugnisse — unter Rückgriff auf die folgenden Indizes bemessen werden:
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (a)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    biologische Indizes (Menge des Verlusts an Biomasse) oder entsprechende Indizes für Ertragsrückgänge, die auf Ebene des landwirtschaftlichen Betriebs, auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene ermittelt worden sind, oder
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (b)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Wetterindizes (einschließlich Niederschlagsmenge und Temperatur), die auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene ermittelt worden sind.
                                 
                              
                           
                        
            
                  2.   Das Auftreten widriger Witterungsverhältnisse oder der Ausbruch einer Tierseuche oder Pflanzenkrankheit oder eines Schädlingsbefall muss von der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaats förmlich als solches/solcher anerkannt werden.
               
               
                  2.   Das Auftreten widriger Witterungsverhältnisse oder der Ausbruch einer Tierseuche oder Pflanzenkrankheit oder eines Schädlingsbefall muss von der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaats förmlich als solches/solcher anerkannt werden.
               
            
                  Die Mitgliedstaaten können gegebenenfalls im Voraus Kriterien aufstellen, die für die Gewährung dieser förmlichen Anerkennung gelten sollen.
               
               
                  Die Mitgliedstaaten können gegebenenfalls im Voraus Kriterien aufstellen, die für die Gewährung dieser förmlichen Anerkennung gelten sollen.
               
            
                  3.   Die Versicherungszahlungen gleichen höchstens die Gesamtkosten für den Ersatz der in Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe a genannten Verluste aus und sind nicht mit Auflagen bezüglich Art oder Menge der künftigen Erzeugung verbunden.
               
               
                  3.   Die Versicherungszahlungen gleichen höchstens die Gesamtkosten für den Ersatz der in Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe a genannten Verluste aus und sind nicht mit Auflagen bezüglich Art oder Menge der künftigen Erzeugung verbunden.
               
            
                  Die Mitgliedstaaten können den Prämienbetrag, der für eine Unterstützung in Betracht kommt, durch die Anwendung angemessener Obergrenzen beschränken.
               
               
                  Die Mitgliedstaaten können den Prämienbetrag, der für eine Unterstützung in Betracht kommt, durch die Anwendung angemessener Obergrenzen beschränken.
               
            
                  4.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  4.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
            
         Änderungsantrag 81
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 39
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     Artikel 39
                  
               
               
                  
                     Artikel 39
                  
               
            
                  
                     Fonds auf Gegenseitigkeit für Tierseuchen und Pflanzenkrankheiten
                     
                        und
                     
                     Umweltvorfälle
                  
               
               
                  
                     Fonds auf Gegenseitigkeit für Tierseuchen und Pflanzenkrankheiten
                     
                        , Schädlingsbefall sowie
                     
                     Umweltvorfälle
                     
                        und widrige Witterungsverhältnisse
                     
                  
               
            
                  1.   Um für die Unterstützung in Betracht zu kommen, muss der betreffende Fonds auf Gegenseitigkeit
               
               
                  1.   Um für die Unterstützung in Betracht zu kommen, muss der betreffende Fonds auf Gegenseitigkeit
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              von der zuständigen Behörde nach nationalem Recht zugelassen worden sein;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              von der zuständigen Behörde nach nationalem Recht zugelassen worden sein;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              bei den Einzahlungen in und Auszahlungen aus dem Fonds ein transparentes Vorgehen aufzeigen;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              bei den Einzahlungen in und Auszahlungen aus dem Fonds ein transparentes Vorgehen aufzeigen;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              klare Regeln haben für die Zuweisung der Verantwortung für etwaige Schulden.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              klare Regeln haben für die Zuweisung der Verantwortung für etwaige Schulden.
                           
                        
            
                  2.   Die Mitgliedstaaten legen die Regeln für die Errichtung und Verwaltung der Fonds auf Gegenseitigkeit fest, insbesondere für die Gewährung der Entschädigungen an die Betriebsinhaber im Krisenfall und für die Verwaltung und Überwachung der Einhaltung dieser Regeln.
               
               
                  2.   Die Mitgliedstaaten legen die Regeln für die Errichtung und Verwaltung der Fonds auf Gegenseitigkeit fest, insbesondere für die Gewährung der Entschädigungen an die Betriebsinhaber im Krisenfall und für die Verwaltung und Überwachung der Einhaltung dieser Regeln. 
                        Die Mitgliedstaaten können beschließen, die Fonds auf Gegenseitigkeit durch Versicherungssysteme zu ergänzen.
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Landwirte haben nur dann Anspruch auf Ausgleichszahlungen, wenn sie alle gebotenen Vorsichtsmaßnahmen zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit ihres Betriebs gegenüber einer Verschlechterung der Umweltbedingungen, Tier- und Pflanzenkrankheiten, Schädlingsbefall und Ereignissen im Zusammenhang mit dem Klimawandel getroffen haben.
                     
                  
               
            
                  3.   Die Finanzbeiträge gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe b dürfen sich nur auf Folgendes beziehen:
               
               
                  3.   Die Finanzbeiträge gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe b dürfen sich nur auf Folgendes beziehen:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Verwaltungskosten für die Einrichtung des Fonds auf Gegenseitigkeit, degressiv aufgeteilt auf einen Höchstzeitraum von drei Jahren,
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Verwaltungskosten für die Einrichtung des Fonds auf Gegenseitigkeit, degressiv aufgeteilt auf einen Höchstzeitraum von drei Jahren,
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Beträge, die vom Fonds auf Gegenseitigkeit als finanzielle Entschädigung an die Landwirte ausgezahlt werden. Außerdem kann sich der Finanzbeitrag auf Zinsen für die vom Fonds zu Marktbedingungen aufgenommenen Darlehen zur Zahlung von Entschädigungen an die Landwirte im Krisenfall beziehen.
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Beträge, die vom Fonds auf Gegenseitigkeit als finanzielle Entschädigung an die Landwirte ausgezahlt werden. Außerdem kann sich der Finanzbeitrag auf Zinsen für die vom Fonds auf Gegenseitigkeit aufgenommenen Darlehen zur Zahlung von Entschädigungen an die Landwirte im Krisenfall 
                                    oder auf die Aufwendungen für die vom Fonds auf Gegenseitigkeit zu Marktpreisen abgeschlossenen Versicherungsverträge
                                  beziehen.
                           
                        
            
                  Zum ursprünglichen Grundkapital darf nicht aus öffentlichen Mitteln beigetragen werden.
               
               
                  Zum ursprünglichen Grundkapital darf nicht aus öffentlichen Mitteln beigetragen werden.
               
            
                  4.   Hinsichtlich der Tierseuchen wird die finanzielle Entschädigung gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe b 
                        nur
                      für Seuchen gewährt, die in der Liste der Tierseuchen der Weltorganisation für Tiergesundheit 
                        und/oder
                      dem Anhang der Entscheidung 90/424/EWG aufgeführt sind.
               
               
                  4.   Hinsichtlich der Tierseuchen wird die finanzielle Entschädigung gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe b für Seuchen gewährt, die in der Liste der Tierseuchen der Weltorganisation für Tiergesundheit 
                        oder
                      dem Anhang der Entscheidung 90/424/EWG aufgeführt sind
                        , sowie für Bienenkrankheiten
                     .
               
            
                  5.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  5.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
            
                  Die Mitgliedstaaten können die für eine Unterstützung in Betracht kommenden Kosten begrenzen, indem sie Folgendes anwenden:
               
               
                  Die Mitgliedstaaten können die für eine Unterstützung in Betracht kommenden Kosten begrenzen, indem sie Folgendes anwenden:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Obergrenzen je Fonds,
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Obergrenzen je Fonds,
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              angemessene Obergrenzen je Einheit.
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              angemessene Obergrenzen je Einheit.
                           
                        
            
         Änderungsantrag 82
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 40
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe c darf nur gewährt werden, wenn der Einkommensrückgang 30 % des durchschnittlichen Jahreseinkommens des einzelnen Landwirts im vorhergehenden Dreijahreszeitraum oder eines Dreijahresdurchschnitts auf der Grundlage des vorhergehenden Fünfjahreszeitraums unter Ausschluss des höchsten und des niedrigsten Werts überschreitet. Einkommen im Sinne von Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe c ist die Summe der Einnahmen, die der Landwirt aus dem Markt erhält, einschließlich jeder Art öffentlicher Unterstützung, unter Abzug der Kosten für Betriebsstoffe. Die Auszahlungen aus dem Fonds auf Gegenseitigkeit an die Landwirte gleichen höchstens 70 % des Einkommensverlustes aus.
               
               
                  1.   Die Unterstützung gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe c darf nur gewährt werden, wenn der Einkommensrückgang 30 % des durchschnittlichen Jahreseinkommens des einzelnen Landwirts im vorhergehenden Dreijahreszeitraum oder eines Dreijahresdurchschnitts auf der Grundlage des vorhergehenden Fünfjahreszeitraums unter Ausschluss des höchsten und des niedrigsten Werts überschreitet. Einkommen im Sinne von Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe c ist die Summe der Einnahmen, die der Landwirt aus dem Markt erhält, einschließlich jeder Art öffentlicher Unterstützung, unter Abzug der Kosten für Betriebsstoffe. Auszahlungen aus dem Fonds auf Gegenseitigkeit 
                        oder von Versicherungsleistungen
                      an die Landwirte gleichen höchstens 70 % des Einkommensverlustes aus.
               
            
                  2.   Um für die Unterstützung in Betracht zu kommen, muss der betreffende Fonds auf Gegenseitigkeit
               
               
                  2.   Um für die Unterstützung in Betracht zu kommen, muss der betreffende Fonds auf Gegenseitigkeit
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              von der zuständigen Behörde nach nationalem Recht zugelassen worden sein;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              von der zuständigen Behörde nach nationalem Recht zugelassen worden sein;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              bei den Einzahlungen in und Auszahlungen aus dem Fonds ein transparentes Vorgehen aufzeigen;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              bei den Einzahlungen in und Auszahlungen aus dem Fonds ein transparentes Vorgehen aufzeigen;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              klare Regeln haben für die Zuweisung der Verantwortung für etwaige Schulden.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              klare Regeln haben für die Zuweisung der Verantwortung für etwaige Schulden.
                           
                        
            
                  3.   Die Mitgliedstaaten legen die Regeln für die Errichtung und Verwaltung der Fonds auf Gegenseitigkeit fest, insbesondere für die Gewährung der Entschädigungen an die Betriebsinhaber im Krisenfall und für die Verwaltung und Überwachung der Einhaltung dieser Regeln.
               
               
                  3.   Die Mitgliedstaaten legen die Regeln für die Errichtung und Verwaltung der Fonds auf Gegenseitigkeit fest, insbesondere für die Gewährung der Entschädigungen an die Betriebsinhaber im Krisenfall und für die Verwaltung und Überwachung der Einhaltung dieser Regeln.
               
            
                  4.   Die Finanzbeiträge gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe c dürfen sich nur auf die vom Fonds auf Gegenseitigkeit als finanzielle Entschädigung an Landwirte gezahlten Beträge beziehen. Außerdem kann sich der Finanzbeitrag auf Zinsen für die vom Fonds zu Marktbedingungen aufgenommenen Darlehen zur Zahlung von Entschädigungen an die Landwirte im Krisenfall beziehen.
               
               
                  Die Finanzbeiträge gemäß Artikel 37 Absatz 1 Buchstabe c 
                        werden nur für Versicherungsverträge zur Absicherung der Einkommensverluste gemäß Absatz 1 gewährt bzw.
                      dürfen sich alternativ nur auf die vom Fonds auf Gegenseitigkeit als finanzielle Entschädigung an Landwirte gezahlten Beträge beziehen. Außerdem kann sich der Finanzbeitrag auf Zinsen für die vom Fonds zu Marktbedingungen aufgenommenen Darlehen zur Zahlung von Entschädigungen an die Landwirte im Krisenfall beziehen.
               
            
                  Zum ursprünglichen Grundkapital darf nicht aus öffentlichen Mitteln beigetragen werden.
               
               
                  Zum ursprünglichen Grundkapital darf nicht aus öffentlichen Mitteln beigetragen werden.
               
            
                  5.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
               
                  5.   Der Höchstsatz der Unterstützung ist in Anhang I festgesetzt.
               
            
         Änderungsantrag 83
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 41 — Absatz 1 — Buchstabe c
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Abgrenzung zu andern Maßnahmen, die Umrechnung in andere als die in Anhang I verwendeten Einheiten, die Berechnung der Transaktionskosten und die Umwandlung oder Anpassung von Verpflichtungen im Rahmen der Agrarumweltmaßnahme gemäß Artikel 29, der Maßnahme für den biologischen/ökologischen Landbau gemäß Artikel 30 sowie der Maßnahme für Waldumwelt- und -klimadienstleistungen und Erhaltung der Wälder gemäß Artikel 35;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              die Abgrenzung zu andern Maßnahmen, die Umrechnung in andere als die in Anhang I verwendeten Einheiten, die Berechnung der Transaktionskosten und die Umwandlung oder Anpassung von Verpflichtungen im Rahmen der Agrarumweltmaßnahme gemäß Artikel 29, der Maßnahme für den biologischen/ökologischen Landbau gemäß Artikel 30
                                    , der Tierschutzmaßnahme gemäß Artikel 34
                                  sowie der Maßnahme für Waldumwelt- und -klimadienstleistungen und Erhaltung der Wälder gemäß Artikel 35;
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         In Artikel 34 werden ebenfalls Transaktionskosten erwähnt, die jedoch in diesem Zusammenhang gemeinsam mit den Transaktionskosten der übrigen Maßnahmen aufgeführt werden sollten.
      
      
         Änderungsantrag 84
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 42 — Absatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Zusätzlich zu den Aufgaben gemäß Artikel 30 der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012] dürfen lokale Aktionsgruppen auch 
                        zusätzliche Aufgaben ausführen, die ihnen von der Verwaltungsbehörde und/oder der Zahlstelle übertragen werden.
                     
                  
               
               
                  1.   Zusätzlich zu den Aufgaben gemäß Artikel 30 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR] dürfen lokale Aktionsgruppen auch:
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (a)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    zusätzliche Aufgaben ausführen, die ihnen von der Verwaltungsbehörde und/oder der Zahlstelle übertragen werden, oder
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (b)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    im Rahmen der Strategie für lokale Entwicklung allein oder gemeinsam mit Partnern Vorhaben von größerer territorialer Tragweite, sogenannte Dachprojekte, realisieren.
                                 
                              
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Lokale Aktionsgruppen sollten Vorhaben von größerer territorialer Tragweite im Rahmen der Strategie für lokale Entwicklung unter Mitwirkung von Partnern aus dem einschlägigen Bereich unabhängig durchführen dürfen. In der jetzigen Fassung der Verordnungen fungieren die lokalen Aktionsgruppen lediglich als zwischengeschaltete Stelle bei der Übertragung finanzieller Mittel und als Impulsgeber. Könnten im Rahmen einer solchen Strategie Vorzeigeprojekte realisiert werden, so ließe sich ein erheblicher Mehrwert schaffen. Zudem hat sich schon in Polen gezeigt, dass es eine riesige Nachfrage nach kleinen Projekten mit kurzer Laufzeit gibt. Doch leider werden viele Anträge gar nicht erst gestellt, weil der übliche Verwaltungsaufwand zu bewältigen wäre. Durch die vorgeschlagene Änderung müssten die genannten Partner lediglich Kontakt zu einer lokalen Aktionsgruppe halten, aber keine komplizierten Verwaltungsvorgänge durchlaufen.
      
      
         Änderungsantrag 85
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 43 — Absatz 1 — Buchstabe b
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Kapazitätsaufbau, Schulung und Vernetzung in Hinblick auf die Vorbereitung und Umsetzung einer lokalen Entwicklungsstrategie.
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Kapazitätsaufbau, Schulung und Vernetzung in Hinblick auf die Vorbereitung und Umsetzung einer 
                                    partizipativen
                                 
                                 Strategie für lokale Entwicklung.
                           
                        
            
         Änderungsantrag 86
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 43 — Absatz 1 — Buchstabe b a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ba)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die Möglichkeit, dass bereits bestehende lokale Aktionsgruppen die für eine Bewerbung neuer Gebiete für das LEADER-Programm notwendigen Forschungs- und Planungsarbeiten in Bezug auf Gemeinschaftsprojekte durchführen.
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 87
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 44 — Absatz 1 — Buchstabe a — Unterabsatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              gebietsübergreifende oder transnationale Kooperationsvorhaben;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              gebietsübergreifende oder transnationale Kooperationsvorhaben
                                    , einschließlich Kooperationsvorhaben mit Entwicklungsländern
                                 ;
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Politikkohärenz im Interesse der Entwicklung ist mehr als bloß der Wunsch, keinen Schaden anzurichten, und bedeutet, dass mögliche Synergieeffekte der internen Politikbereiche der EU in Bezug auf die Entwicklungsziele erforscht werden sollten. In der Mitteilung der Kommission und den Schlussfolgerungen des Rates für einen Politikrahmen für Ernährungssicherheit wird betont, dass die wichtigsten Interessenträger, wie Gruppen für die Entwicklung von Gemeinschaften, Bauernverbände und Frauenverbände, in die Politikgestaltung in den Bereichen Entwicklung des ländlichen Raums und landwirtschaftliche Entwicklung einbezogen werden müssen. Dies könnte auch durch den transnationalen Austausch im Rahmen von LEADER-Projekten unterstützt werden.
      
      
         Änderungsantrag 88
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 44 — Absatz 2 — Buchstabe b a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ba)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Organisationen, deren Zielsetzung mit den in Artikel 5 dieser Verordnung genannten Prioritäten im Einklang steht.
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 89
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 45 — Absatz 2
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  2.   Die Sensibilisierungsaufwendungen für das Gebiet gemäß Artikel 31 Buchstabe d der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012] sind Kosten 
                        zur Deckung der Aktionen zur Informierung über die
                     
                     lokale Entwicklungsstrategie
                     
                        sowie Aufgaben der Projektentwicklung
                     .
               
               
                  2.   Die Sensibilisierungsaufwendungen für das Gebiet gemäß Artikel 31 Buchstabe d der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR] sind 
                        anfallende
                      Kosten 
                        im Hinblick auf die Erleichterung des Austauschs zwischen den Beteiligten, die Unterrichtung über die
                     
                     Strategie für lokale Entwicklung
                     
                        und deren Förderung sowie die Unterstützung potenzieller Begünstigter bei der Entwicklung der Projekte und Erarbeitung der Anträge
                     .
               
            
         Änderungsantrag 90
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 46
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   
                        Um für eine Unterstützung aus dem ELER in Betracht zu kommen, muss den
                      Investitionen 
                        eine
                      Evaluierung der erwarteten Umweltauswirkungen gemäß den für diese Investitionsart geltenden 
                        Rechtsvorschriften vorausgehen
                     , 
                        wenn die Investition negative Auswirkungen auf die Umwelt haben dürfte.
                     
                  
               
               
                  1.   
                        Mitgliedstaaten können die Beihilfefähigkeit von
                      Investitionen 
                        von einer vorherigen
                      Evaluierung der erwarteten Umweltauswirkungen gemäß den für diese Investitionsart geltenden 
                        nationalen und EU-Rechtsvorschriften abhängig machen. Mitgliedstaaten können Investitionen Vorrang einräumen, die
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (a)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die Betriebsleistung in Sachen Umwelt-, Klima- und Tierschutz erheblich verbessern;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (b)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    zur Diversifizierung der Einkommensquellen von Landwirten beitragen oder
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (c)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    aus gemeinsamen Aktivitäten bestehen.
                                 
                              
                           
                        
            
                  2.   Förderfähige Ausgaben sind begrenzt auf
               
               
                  2.   Förderfähige Ausgaben sind begrenzt auf
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Errichtung, Erwerb, einschließlich Leasing, oder Modernisierung von unbeweglichem Vermögen;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Errichtung, Erwerb, einschließlich Leasing, oder Modernisierung von unbeweglichem Vermögen;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Kauf oder Leasingkauf neuer Maschinen und Anlagen, einschließlich Computersoftware, bis zum marktüblichen Wert des Wirtschaftsguts;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Kauf oder Leasingkauf neuer Maschinen und Anlagen, einschließlich Computersoftware, bis zum marktüblichen Wert des Wirtschaftsguts;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              allgemeine Kosten im Zusammenhang mit den unter den Buchstaben a und b genannten Ausgaben, etwa für Architekten- und Ingenieurleistungen sowie für Beratung, Durchführbarkeitsstudien
                                    , den
                                  Erwerb von Patentrechten und Lizenzen.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              allgemeine Kosten im Zusammenhang mit den unter den Buchstaben a und b genannten Ausgaben, etwa für Architekten- und Ingenieurleistungen sowie für Beratung 
                                    zu ökologischer Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Tragfähigkeit, darunter auch
                                  Durchführbarkeitsstudien 
                                    und
                                  der Erwerb von Patentrechten und Lizenzen.
                           
                        
            
                  3.   Im Falle der Bewässerung gelten 
                        nur
                      Investitionen, 
                        die eine Senkung des bisherigen Wasserverbrauchs um mindestens 25 % zur Folge haben
                     , als förderfähige Ausgaben. 
                        Abweichend davon können in den Mitgliedstaaten, die der EU ab 2004 beigetreten sind, Investitionen in neue Bewässerungsanlagen als förderfähige Ausgaben gelten, wenn eine Umweltanalyse nachweist, dass die betreffende Investition nachhaltig ist und keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt hat.
                     
                  
               
               
                  3.   Im Falle der Bewässerung gelten 
                        neue
                      Investitionen, 
                        einschließlich der Modernisierung bestehender Systeme zur Verbesserung der Wassernutzungs- und Energieeffizienz
                     , als förderfähige Ausgaben. 
                        In Gebieten, in denen Bewirtschaftungspläne für Flusseinzugsgebiete und einschlägige Umsetzungsprogramme nach der Richtlinie 2000/60/EG ausgearbeitet worden sind, gelten diese Investitionen nur als förderfähige Ausgaben, wenn sie mit den Umweltzielen dieser Pläne im Einklang stehen.
                     
                  
               
            
                  4.   Bei landwirtschaftlichen Investitionen wird für den Erwerb von landwirtschaftlichen Produktionsrechten, Zahlungsansprüchen, Tieren, einjährigen Pflanzen und deren Anpflanzung keine Investitionsunterstützung gewährt. Im Falle des Wiederaufbaus von durch Naturkatastrophen geschädigten landwirtschaftlichen Produktionspotenzials gemäß Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe b können die Ausgaben für den Erwerb von Tieren jedoch als förderfähige Ausgaben gelten.
               
               
                  4.   Bei landwirtschaftlichen Investitionen wird für den Erwerb von landwirtschaftlichen Produktionsrechten, Zahlungsansprüchen, Tieren, einjährigen Pflanzen und deren Anpflanzung keine Investitionsunterstützung gewährt. Im Falle des Wiederaufbaus von durch Naturkatastrophen geschädigten landwirtschaftlichen Produktionspotenzials gemäß Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe b können die Ausgaben für den Erwerb von Tieren jedoch als förderfähige Ausgaben gelten.
               
            
                  5.   Die Begünstigten der Unterstützung im Rahmen von Investitionen können die Zahlung eines Vorschusses von bis zu 50 % der sich auf die Investition beziehenden öffentlichen Beihilfe von den zuständigen Zahlstellen beantragen, wenn diese Option im Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum enthalten ist.
               
               
                  5.   Die Begünstigten der Unterstützung im Rahmen von Investitionen können die Zahlung eines Vorschusses von bis zu 50 % der sich auf die Investition beziehenden öffentlichen Beihilfe von den zuständigen Zahlstellen beantragen, wenn diese Option im Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum enthalten ist.
               
            
                  6.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 
                        121
                      über die Bedingungen zu erlassen, unter denen andere Kosten im Zusammenhang mit Leasingverträgen, gebrauchten Ausrüstungen und einfachen Ersatzinvestitionen als förderfähige Ausgaben gelten können.
               
               
                  6.   Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 
                        90
                      über die Bedingungen zu erlassen, unter denen andere Kosten im Zusammenhang mit Leasingverträgen, gebrauchten Ausrüstungen und einfachen Ersatzinvestitionen als förderfähige Ausgaben gelten können.
               
            
         Änderungsantrag 91
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 49 — Absatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die Verwaltungsbehörde des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum legt in Zusammenarbeit mit dem Monitoringausschuss Auswahlkriterien für Vorhaben im Rahmen aller Maßnahmen fest. Mit den Auswahlkriterien 
                        sollen die Gleichbehandlung der Antragsteller,
                      eine bessere Nutzung der Finanzmittel und die Ausrichtung der Maßnahmen anhand der EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums gewährleistet werden. Bei der Festlegung der Auswahlkriterien wird bei Kleinkrediten der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt.
               
               
                  1.   Die Verwaltungsbehörde des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum legt in Zusammenarbeit mit dem Monitoringausschuss Auswahlkriterien für Vorhaben im Rahmen aller Maßnahmen fest. Mit den Auswahlkriterien 
                        soll gewährleistet werden
                     , 
                        dass die Maßnahmen, die sich an landwirtschaftliche Betriebe richten, ausschließlich „aktiven Landwirten“ im Sinne der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] gewährt werden. Darüber hinaus soll mit den Kriterien
                      eine bessere Nutzung der Finanzmittel und die Ausrichtung der Maßnahmen anhand der EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums gewährleistet werden. Bei der Festlegung 
                        und Anwendung
                      der Auswahlkriterien wird der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt.
               
            
         Begründung
      
      
         Wie im Vorschlag zur Regelung von Direktzahlungen im Rahmen der GAP festgelegt, richten sich Unterstützungsmaßnahmen für landwirtschaftliche Betriebe ausschließlich an „aktive Landwirte“. Falls diese Unterscheidung in Säule I vorgeschlagen wird, muss sie auf gleiche Weise auch in Säule II übernommen werden.
      
      
         Änderungsantrag 92
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 50 — Absatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Für die Zwecke dieser Verordnung definiert die Verwaltungsbehörde das „ländliche Gebiet“ auf Programmebene.
               
               
                  Für die Zwecke dieser Verordnung definiert die Verwaltungsbehörde das „ländliche Gebiet“ auf Programmebene. 
                        Soweit fachlich begründet, können auch unterschiedliche Gebietskulissen innerhalb einer Maßnahme gebildet werden.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 93
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 51 — Absatz 2
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        2.
                        
                        Ein Betrag von 30 Millionen Euro wird der Mittelzuweisung gemäß Absatz 1 entnommen und zur Finanzierung des Preises für innovative lokale Zusammenarbeit gemäß Artikel 56 verwendet.
                     
                  
               
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 94
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 51 — Absatz 3 — Unterabsatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  3.   Auf Initiative der Mitgliedstaaten können bis zu 4 % des Gesamtbetrags jedes Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum für die in Artikel 52 der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012] genannten Aufgaben sowie die Kosten für vorbereitende Arbeiten zur Abgrenzung der aus naturbedingten Gründen benachteiligten Gebiete gemäß Artikel 33 Absatz 3 aufgewendet werden.
               
               
                  3.   Auf Initiative der Mitgliedstaaten können bis zu 4 % des Gesamtbetrags jedes Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum für die in Artikel 52 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR] genannten Aufgaben sowie die Kosten für vorbereitende Arbeiten zur Abgrenzung der aus naturbedingten 
                        oder sonstigen spezifischen
                      Gründen benachteiligten Gebiete gemäß Artikel 33 Absatz 3 aufgewendet werden.
               
            
         Änderungsantrag 95
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 52 — Absatz 2 — Buchstabe a
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Beteiligung von Interessengruppen an der Umsetzung der Entwicklung des ländlichen Raums stärken;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Beteiligung von 
                                    land- und forstwirtschaftlichen
                                  Interessengruppen 
                                    und anderen Akteuren im ländlichen Raum
                                  an der Umsetzung der Entwicklung des ländlichen Raums stärken;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 96
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 52 — Absatz 4
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  4.   Die Kommission 
                        legt im Wege von Durchführungsrechtsakten
                      den Aufbau und die Arbeitsweise des Europäischen Netzwerks für ländliche Entwicklung 
                        fest
                     . 
                        Diese Durchführungsrechtsakte werden nach dem Prüfverfahren des Artikels 91 erlassen.
                     
                  
               
               
                  4.   Die Kommission 
                        wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über
                      den Aufbau und die Arbeitsweise des Europäischen Netzwerks für ländliche Entwicklung 
                        zu erlassen
                     .
               
            
         Begründung
      
      
         Dies ist keine rein technische Entscheidung.
      
      
         Änderungsantrag 97
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 53
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Es wird ein EIP-Netzwerk geschaffen, um die in Artikel 61 genannte EIP „
                        Produktivität
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ gemäß Artikel 51 Absatz 1 zu unterstützen. Es dient zur Förderung der Vernetzung der operationellen Gruppen, Beratungsdienste und Forscher.
               
               
                  1.   Es wird ein EIP-Netzwerk geschaffen, um die in Artikel 61 genannte EIP „
                        Erzeugung, wirtschaftliche Tragfähigkeit
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ gemäß Artikel 51 Absatz 1 zu unterstützen. Es dient zur Förderung der Vernetzung der operationellen Gruppen, Beratungsdienste und Forscher.
               
            
                  2.   Das EIP-Netzwerk hat folgende Aufgaben:
               
               
                  2.   Das EIP-Netzwerk hat folgende Aufgaben:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Funktion als Helpdesk und Übermittlung von Informationen über die EIP an die wichtigsten Akteure;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Funktion als Helpdesk und Übermittlung von Informationen über die EIP an die wichtigsten Akteure
                                    , insbesondere die Primärproduzenten und deren vor- und nachgelagerten Akteure
                                 ;
                           
                        
            
                  
                              
                                 
                                    (b)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Führung von Diskussionen auf Programmebene, um die Schaffung von operationellen Gruppen zu fördern;
                                 
                              
                           
                        
               
                   
               
            
                  
                              
                                 
                                    (c)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Überprüfung der Forschungsergebnisse und des Wissens betreffend die EIP und Berichterstattung darüber;
                                 
                              
                           
                        
               
                   
               
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              Sammlung, Zusammenfassung und Verbreitung 
                                    der bewährten Praktiken
                                  im Zusammenhang mit Innovation;
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              Sammlung, Zusammenfassung und Verbreitung 
                                    wissenschaftlicher Erkenntnisse und neuer Technologien
                                  im Zusammenhang mit Innovation 
                                    und dem Wissensaustausch
                                 ;
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (da)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Einleitung eines Dialogs zwischen Landwirten und der Wissenschaft.
                                 
                              
                           
                        
            
                  
                              
                                 
                                    (e)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Veranstaltung von Konferenzen und Workshops und Verbreitung von Informationen im Bereich der EIP.
                                 
                              
                           
                        
               
                   
               
            
                  3.   Die Kommission 
                        legt im Wege von Durchführungsrechtsakten
                      den Aufbau und die Arbeitsweise des EIP-Netzwerks 
                        fest
                     . 
                        Diese Durchführungsrechtsakte werden nach dem Prüfverfahren des Artikels 91 erlassen.
                     
                  
               
               
                  3.   Die Kommission 
                        wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über
                      den Aufbau und die Arbeitsweise des EIP-Netzwerks 
                        zu erlassen
                     .
               
            
         Änderungsantrag 98
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 54 — Absatz 3
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  3.   Die Kommission 
                        legt im Wege von Durchführungsrechtsakten
                      den Aufbau- und die Arbeitsweise des Europäischen Evaluierungsnetzwerks für ländliche Entwicklung 
                        fest
                     . 
                        Diese Durchführungsrechtsakte werden nach dem Prüfverfahren des Artikels 91 erlassen.
                     
                  
               
               
                  3.   Die Kommission 
                        wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über
                      den Aufbau und die Arbeitsweise des Europäischen Evaluierungsnetzwerks für ländliche Entwicklung 
                        zu erlassen
                     .
               
            
         Begründung
      
      
         Dies ist keine rein technische Entscheidung.
      
      
         Änderungsantrag 99
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 2 — Buchstabe c
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              das breite Publikum und die potenziellen Begünstigten über die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums informieren;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              das breite Publikum und die potenziellen Begünstigten über die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums 
                                    und Finanzierungsmöglichkeiten
                                  informieren;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 100
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 2 — Buchstabe d
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              die Innovation in der 
                                    Landwirtschaft
                                  fördern.
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              die Innovation in der 
                                    Land- und Forstwirtschaft
                                  fördern.
                           
                        
            
         Änderungsantrag 101
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 3 — Buchstabe b — Einleitung
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Ausarbeitung und Durchführung eines Aktionsplans, der 
                                    mindestens
                                  Folgendes 
                                    umfasst
                                 :
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              die Ausarbeitung und Durchführung eines Aktionsplans, der Folgendes 
                                    umfassen kann
                                 :
                           
                        
            
         Änderungsantrag 102
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 3 — Buchstabe b — Ziffer iii
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              
                                 
                                    iii)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Unterstützung für das Monitoring, insbesondere durch Sammlung und Austausch von einschlägigem Feed-back, einschlägigen Empfehlungen und Analyse insbesondere durch die Monitoringausschüsse gemäß Artikel 41 der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012]. Die lokalen Aktionsgruppen werden auch durch das nationale Netzwerk für den ländlichen Raum für das Monitoring und die Evaluierung der lokalen Entwicklungsstrategien unterstützt;
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 103
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 3 — Buchstabe b — Ziffer v
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              
                                 
                                    v)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Sammlung von Beispielen von Vorhaben, die alle Prioritäten der Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum abdecken;
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 104
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 3 — Buchstabe b — Ziffer vi
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              
                                 
                                    vi)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    laufende Studien und Analysen;
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 105
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 3 — Buchstabe b — Ziffer vii
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              
                                 
                                    vii)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Vernetzungstätigkeiten für lokale Aktionsgruppen und insbesondere technische Hilfe für die gebietsübergreifende und transnationale Zusammenarbeit, Erleichterung der Zusammenarbeit zwischen lokalen Aktionsgruppen und der Partnersuche für die Maßnahme gemäß Artikel 42;
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 106
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 3 — Buchstabe b — Ziffer vii a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    viia)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Aufstellung eines Plans zur Einrichtung zentraler — digitaler oder physischer — Anlaufstellen vor Ort, damit potenziell Begünstigte auf lokaler Ebene Zugang zu Informationen über Programme für die Entwicklung des ländlichen Raums und den anderen Programmen des GSR-Fonds haben;
                                 
                              
                           
                        
            
         Änderungsantrag 107
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 3 — Buchstabe c
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              
                                 
                                    (c)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die Einsetzung eines Vorauswahlgremiums unabhängiger Sachverständiger sowie die Vorauswahl der für den Preis für innovative lokale Zusammenarbeit gemäß Artikel 58 Absatz 2 eingereichten Vorschläge.
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 108
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 55 — Absatz 4
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  4.   Die Kommission 
                        legt im Wege von Durchführungsrechtsakten
                      den Aufbau und die Arbeitsweise der nationalen Netzwerke für den ländlichen Raum 
                        fest
                     . 
                        Diese Durchführungsrechtsakte werden nach dem Prüfverfahren des Artikels 91 erlassen.
                     
                  
               
               
                  4.   Die Kommission 
                        wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 über
                      den Aufbau und die Arbeitsweise der nationalen Netzwerke für den ländlichen Raum 
                        zu erlassen
                     .
               
            
         Begründung
      
      
         Dies ist keine rein technische Entscheidung.
      
      
         Änderungsantrag 109
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 56
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        Artikel 56
                     
                  
               
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Preis für innovative lokale Zusammenarbeit in ländlichen Gebieten
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        Die Finanzmittel gemäß Artikel 51 Absatz 2 werden für die Finanzierung der Verleihung eines Preises für Zusammenarbeitsprojekte verwendet, an denen mindestens zwei in verschiedenen Mitgliedstaaten ansässige Einrichtungen beteiligt sind, die ein innovatives lokales Konzept durchführen.
                     
                  
               
               
                   
               
            
         Änderungsantrag 110
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 57
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        Artikel 57
                     
                  
               
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        1.
                        
                        Spätestens ab 2015 und in jedem nachfolgenden Jahr veröffentlicht die Kommission eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Hinblick auf die Verleihung des in Artikel 56 genannten Preises. Die letzte Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen darf nicht später als 2019 veröffentlicht werden.
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        2.
                        
                        Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen muss ein Thema für die Vorschläge beinhalten, das mit einer der EU-Prioritäten für die Entwicklung des ländlichen Raums zusammenhängen muss. Das Thema muss auch für eine Umsetzung durch Zusammenarbeit auf transnationaler Ebene geeignet sein.
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        3.
                        
                        Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen steht sowohl lokalen Aktionsgruppen als auch einzelnen Einrichtungen offen, die zum Zweck des spezifischen Projekts zusammenarbeiten.
                     
                  
               
               
                   
               
            
         Änderungsantrag 111
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 58
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        Artikel 58
                     
                  
               
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Auswahlverfahren
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        1.
                        
                        Vorschläge für den Preis sind von Kandidaten in allen Mitgliedstaaten bei ihrem jeweiligen nationalen Netzwerk für den ländlichen Raum einzureichen, das für die Vorauswahl der Vorschläge verantwortlich ist.
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        2.
                        
                        Die nationalen Netzwerke für den ländlichen Raum ernennen aus dem Kreis ihrer Mitglieder ein Vorauswahlgremium unabhängiger Sachverständiger, um eine Vorauswahl der Vorschläge zu treffen. Die Vorauswahl der Vorschläge erfolgt auf der Grundlage der in der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen festgelegten Ausschluss-, Auswahl- und Vergabekriterien. Jedes nationale Netzwerk für den ländlichen Raum trifft eine Vorauswahl von nicht mehr als zehn Vorschlägen und übermittelt sie der Kommission.
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        3.
                        
                        Die Kommission ist verantwortlich für die Auswahl von fünfzig siegreichen Projekten aus den in allen Mitgliedstaaten vorausgewählten Vorschlägen. Die Kommission setzt eine Ad-hoc-Lenkungsgruppe ein, die aus unabhängigen Sachverständigen besteht. Diese Lenkungsgruppe trifft eine Vorauswahl der siegreichen Projekte auf der Grundlage der in der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen festgelegten Ausschluss-, Auswahl- und Vergabekriterien.
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        4.
                        
                        Die Kommission beschließt im Wege eines Durchführungsrechtsakts über das Verzeichnis der Projekte, denen der Preis verliehen wird.
                     
                  
               
               
                   
               
            
         Änderungsantrag 112
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 59
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        Artikel 59
                     
                  
               
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Preisgeld — Bedingungen und Auszahlung
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        1.
                        
                        Damit Projekte für den Preis in Betracht kommen können, darf der für ihre Vollendung erforderliche Zeitraum zwei Jahre ab dem Zeitpunkt des Erlasses des Durchführungsrechtsakts zur Verleihung des Preises nicht überschreiten. Die Dauer der Durchführung des Projekts muss im Vorschlag festgesetzt sein.
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        2.
                        
                        Der Preis wird im Form einer einmaligen Zahlung gewährt. Die Höhe der Zahlung wird von der Kommission im Wege von Durchführungsrechtsakten nach Maßgabe der in der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen festgelegten Kriterien und unter Berücksichtigung der veranschlagten Kosten für die Durchführung des im Vorschlags angegebenen Projekts festgesetzt. Das Höchstpreisgeld je Projekt darf 100 000 Euro nicht überschreiten.
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        3.
                        
                        Die Mitgliedstaaten zahlen das Preisgeld den Gewinnern aus, nachdem sie überprüft haben, dass das Projekt vollendet wurde. Die diesbezüglichen Ausgaben werden den Mitgliedstaaten von der EU gemäß den Bestimmungen von Titel IV Kapitel II Abschnitt 4 der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 erstattet. Die Mitgliedstaaten können beschließen, das Preisgeld den Gewinnern vollständig oder teilweise auszuzahlen, bevor sie die Vollendung des Projekts überprüft haben, in diesem Fall tragen sie jedoch die Verantwortung für die Ausgabe, bis die Vollendung des Projekts überprüft worden ist.
                     
                  
               
               
                   
               
            
         Änderungsantrag 113
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 60
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        Artikel 60
                     
                  
               
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Vorschriften über das Verfahren, die Zeitpläne und die Einsetzung der Lenkungsgruppe
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        Die Kommission legt im Wege von Durchführungsrechtsakten detaillierte Bestimmungen über das Verfahren und die Zeitpläne für die Auswahl der Projekte sowie Vorschriften für die Einsetzung der Lenkungsgruppe unabhängiger Sachverständiger gemäß Artikel 84 Absatz 3 fest. Diese Durchführungsrechtsakte werden nach dem Prüfverfahren des Artikels 91 erlassen.
                     
                  
               
               
                   
               
            
         Änderungsantrag 114
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Titel IV
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  EIP „
                        Produktivität
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“
               
               
                  EIP „
                        Erzeugung, wirtschaftliche Tragfähigkeit
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“
               
            
         Änderungsantrag 115
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 61
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die EIP „
                        Produktivität
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ verfolgt folgende Ziele:
               
               
                  1.   Die EIP „
                        Erzeugung, wirtschaftliche Tragfähigkeit
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ verfolgt folgende Ziele:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Förderung eines ressourceneffizienten, produktiven, emissionsarmen, klimafreundlichen und -resistenten 
                                    Agrarsektors
                                 , der in Harmonie mit den wesentlichen natürlichen Ressourcen arbeitet, von denen die 
                                    Landwirtschaft
                                  abhängt;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Förderung eines ressourceneffizienten, produktiven, 
                                    wettbewerbsfähigen,
                                  emissionsarmen, klimafreundlichen und -resistenten 
                                    Agrar- und Forstsektors
                                 , der in Harmonie mit den wesentlichen natürlichen Ressourcen arbeitet, von denen die 
                                    Land- und Forstwirtschaft
                                  abhängt;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              sichere und stetige Versorgung mit Lebensmitteln, Futtermitteln und Biomaterialien — sowohl bestehenden als auch neuen Produkten;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              
                                 
                                    nachhaltige Steigerung der Produktivität der EU-Landwirtschaft und
                                  sichere und stetige Versorgung mit Lebensmitteln, Futtermitteln und Biomaterialien — sowohl bestehenden als auch neuen Produkten;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              Verbesserung der Prozesse zur Bewahrung unserer Umwelt, zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an seine Auswirkungen;
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              Verbesserung der Prozesse zur Bewahrung unserer Umwelt, 
                                    zur Förderung agrarökologischer Erzeugungssysteme,
                                  zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an seine Auswirkungen;
                           
                        
            
                  
                              (d)
                           
                           
                              Schlagen einer Brücke zwischen Spitzenforschung und -technologie und den Landwirten, Unternehmen und Beratungsdiensten, die diese benötigen.
                           
                        
               
                  
                              (d)
                           
                           
                              Schlagen einer Brücke zwischen Spitzenforschung und -technologie und den Landwirten, 
                                    Waldbewirtschaftern, ländlichen Gemeinschaften,
                                  Unternehmen
                                    , nichtstaatlichen Organisationen
                                  und Beratungsdiensten, die diese benötigen;
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (da)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Erleichterung des Austauschs von Forschung, Wissen und Technologie, die für die Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft von Bedeutung sind, zwischen der Union und Entwicklungsländern mit besonderem Augenmerk auf den Bedürfnissen von Kleinbauern.
                                 
                              
                           
                        
            
                  2.   Die EIP „
                        Produktivität
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ will diese Ziele folgendermaßen verwirklichen:
               
               
                  2.   Die EIP „
                        Erzeugung, wirtschaftliche Tragfähigkeit
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ will diese Ziele folgendermaßen verwirklichen:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Schaffung eines Mehrwerts durch bessere Verbindung der Forschung mit der landwirtschaftlichen Praxis und Förderung eines breiteren Einsatzes der verfügbaren Innovationsmaßnahmen;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Schaffung eines Mehrwerts durch bessere Verbindung der Forschung mit der landwirtschaftlichen Praxis und Förderung eines breiteren Einsatzes der verfügbaren Innovationsmaßnahmen 
                                    durch einen Ansatz, bei dem alle Beteiligten einbezogen werden
                                 ;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              Förderung der schnelleren und breiteren Umsetzung innovativer Lösungen in die Praxis; 
                                    und
                                 
                              
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              Förderung der schnelleren und breiteren Umsetzung innovativer Lösungen in die Praxis;
                           
                        
            
                  
                              (c)
                           
                           
                              Unterrichtung der wissenschaftlichen Gemeinschaft über den Forschungsbedarf der landwirtschaftlichen Praxis.
                           
                        
               
                  
                              (c)
                           
                           
                              Unterrichtung der wissenschaftlichen Gemeinschaft über den Forschungsbedarf der landwirtschaftlichen Praxis;
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (ca)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Zusammenarbeit mit einschlägigen Netzen und Einrichtungen in Entwicklungsländern;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (cb)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Ermittlung regulatorischer Engpässe, durch die Innovationen und Investitionen in Forschung und Entwicklung behindert werden, gemäß den Grundsätzen aus den Mitteilungen der Kommission mit dem Titel „Bessere Rechtsetzung für Wachstum und Arbeitsplätze in der Europäischen Union“ und mit dem Titel „Intelligente Regulierung in der Europäischen Union“.
                                 
                              
                           
                        
            
                  3.   Der ELER trägt zu den Zielen der EIP „
                        Produktivität
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ gemäß Artikel 36, der EIP-operationellen Gruppen gemäß Artikel 62 und des EIP-Netzwerks gemäß Artikel 53 bei.
               
               
                  3.   Der ELER trägt zu den Zielen der EIP „
                        Erzeugung, wirtschaftliche Tragfähigkeit
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“ gemäß Artikel 36, der EIP-operationellen Gruppen gemäß Artikel 62 und des EIP-Netzwerks gemäß Artikel 53 bei.
               
            
         Änderungsantrag 116
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 62
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   EIP-operationelle Gruppen sind Teil der EIP „
                        Produktivität
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“. Sie werden von Interessengruppen wie Landwirten, Forschern, Beratern sowie Unternehmen des Agrar- und Nahrungsmittelsektors gegründet.
               
               
                  1.   Die operationellen Gruppen der EIP sind Teil der EIP „
                        Erzeugung, wirtschaftliche Tragfähigkeit
                      und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft“. Sie werden von Interessengruppen wie Landwirten, Forschern, Beratern sowie Unternehmen des Agrar- und Nahrungsmittelsektors gegründet. 
                        Die Bildung einer operationellen Gruppe wird von den Beteiligten, die das breite Interessenspektrum in den Bereichen Entwicklung und Erforschung des ländlichen Raums in der Landwirtschaft repräsentieren, im Konsens beschlossen. Operationelle Gruppen werden weder von einem Interessenvertreter noch von einer Gruppe von Vertretern mit gemeinsamen Interessen im Alleingang eingerichtet. Operationelle Gruppen können innerhalb eines Mitgliedstaats tätig sein und Mitglieder in mehreren Mitgliedstaaten und in Drittländern haben.
                     
                  
               
            
                  2.   EIP-operationelle Gruppen legen interne Verfahren fest, die eine Transparenz ihrer Tätigkeit sicherstellen und Interessenkonflikte vermeiden.
               
               
                  2.   EIP-operationelle Gruppen legen interne Verfahren fest, mit denen für Transparenz ihrer Tätigkeit gesorgt und Interessenkonflikte verhindert werden.
               
            
         Änderungsantrag 117
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 63
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Die EIP-operationellen Gruppen müssen einen Plan aufstellen, der Folgendes enthält:
               
               
                  1.   Die EIP-operationellen Gruppen müssen einen Plan aufstellen, der Folgendes enthält:
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              eine Beschreibung des innovativen Projekts, das entwickelt, getestet, angepasst oder durchgeführt werden soll;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              eine Beschreibung des innovativen Projekts, das entwickelt, getestet, angepasst oder durchgeführt werden soll;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              eine Beschreibung der erwarteten Ergebnisse und des Beitrags zum EIP-Ziel der Verbesserung der Produktivität und der nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung.
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              eine Beschreibung der erwarteten Ergebnisse und des Beitrags zum EIP-Ziel der Verbesserung der Produktivität und der nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung.
                           
                        
            
                  2.   Bei der Durchführung ihrer innovativen Vorhaben müssen die operationellen Gruppen
               
               
                  2.   Bei der Durchführung ihrer innovativen Vorhaben müssen die operationellen Gruppen
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              Beschlüsse über die Ausarbeitung und Umsetzung innovativer Aktionen fassen und
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              Beschlüsse über die Ausarbeitung und Umsetzung innovativer Aktionen fassen und
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              innovative Aktionen anhand von Maßnahmen durchführen, die im Rahmen der Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum finanziert werden.
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              innovative Aktionen anhand von Maßnahmen durchführen, die im Rahmen der Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum 
                                    oder von „Horizont 2020“ und anderen EU-Forschungsprogrammen
                                  finanziert werden
                                    , mit denen die praktische Anwendung der Ergebnisse dieser Forschung durch die Landwirte gefördert wird
                                 .
                           
                        
            
                  3.   Die operationellen Gruppen veröffentlichen die Ergebnisse ihrer Vorhaben, insbesondere durch das EIP-Netzwerk.
               
               
                  3.   Die operationellen Gruppen veröffentlichen die Ergebnisse ihrer Vorhaben, insbesondere durch das EIP-Netzwerk.
               
            
         Änderungsantrag 118
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 64
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Der Gesamtbetrag der EU-Unterstützung für die Entwicklung des ländlichen Raums in Rahmen dieser Verordnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2020, ihre jährliche Aufteilung und der auf weniger entwickelte Regionen zu konzentrierende Mindestbetrag werden vom Europäischen Parlament und vom Rat auf Vorschlag der Kommission gemäß dem mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020 und der Interinstitutionellen Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Haushaltsbereich und die wirtschaftliche Haushaltsführung für denselben Zeitraum festgesetzt.
               
               
                  1.   Der Gesamtbetrag der EU-Unterstützung für die Entwicklung des ländlichen Raums in Rahmen dieser Verordnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2020, ihre jährliche Aufteilung und der auf weniger entwickelte Regionen zu konzentrierende Mindestbetrag werden vom Europäischen Parlament und vom Rat auf Vorschlag der Kommission gemäß dem mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2014 bis 2020 und der Interinstitutionellen Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Haushaltsbereich und die wirtschaftliche Haushaltsführung für denselben Zeitraum festgesetzt.
               
            
                  2.   0,25 % der in Absatz 1 genannten Mittel sind zur Finanzierung der technischen Hilfe für die Kommission gemäß Artikel 51 Absatz 1 bestimmt.
               
               
                  2.   0,25 % der in Absatz 1 genannten Mittel sind zur Finanzierung der technischen Hilfe für die Kommission gemäß Artikel 51 Absatz 1 bestimmt.
               
            
                  3.   Im Hinblick auf ihre Programmierung und ihre künftige Einsetzung in den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Union werden die in Absatz 1 genannten Beträge mit 2 % pro Jahr indexiert.
               
               
                  3.   Im Hinblick auf ihre Programmierung und ihre künftige Einsetzung in den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Union werden die in Absatz 1 genannten Beträge mit 2 % pro Jahr indexiert.
               
            
                  4.   
                        Für die in Absatz 1 genannten Beträge nimmt die Kommission im Wege eines Durchführungsrechtsakts
                      nach Abzug des in Absatz 2 genannten Betrags und Berücksichtigung der Mittelübertragung gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012
                     
                        eine jährliche Aufteilung auf die Mitgliedstaaten vor
                     . 
                        Dabei berücksichtigt sie Folgendes:
                     
                  
               
               
                  4.   
                        Die jährliche Aufteilung auf die Mitgliedstaaten für die in Absatz 1 genannten Beträge
                      nach Abzug des in Absatz 2 genannten Betrags und Berücksichtigung der Mittelübertragung gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ]
                     
                        ist Anhang Ia zu entnehmen
                     .
               
            
                  
                              
                                 
                                    (a)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    objektive Kriterien im Zusammenhang mit den Zielen gemäß Artikel 4 und
                                 
                              
                           
                        
               
                   
               
            
                  
                              
                                 
                                    (b)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    die frühere Wertentwicklung.
                                 
                              
                           
                        
               
                   
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        4a.
                        
                        Die Kommission wird ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zur Änderung von Anhang Ia zu erlassen, wenn dies notwendig ist, um auch die dem ELER in Anwendung von Artikel 7 Absatz 2 und Artikel 14 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] übertragenen Finanzmittel einzubeziehen.
                     
                  
               
            
                  
                     
                        5.
                        
                        Zusätzlich zu den Beträgen gemäß Absatz 4 enthält der im selben Absatz genannte Durchführungsrechtsakt auch die dem ELER in Anwendung von Artikel 7 Absatz 2 und Artikel 14 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012 sowie in Anwendung der Artikel 10b und 136 der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 des Rates* für das Kalenderjahr 2013 übertragenen Finanzmittel.
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  6.   
                        Für die Zwecke der Zuweisung der leistungsgebundenen Reserve gemäß Artikel 20 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012] werden die verfügbaren, gemäß Artikel 45 der Verordnung (EU) Nr. HR/2012 für den ELER eingezogenen zweckgebundenen Einnahmen zu den in Artikel 18 der Verordnung (EG) Nr. [GSR/2012] genannten Beträgen hinzugefügt. Sie
                      werden den Mitgliedstaaten entsprechend ihrem Anteil an dem Gesamtunterstützungsbetrag aus dem ELER zugewiesen.
               
               
                  6.   
                        Die verfügbaren, gemäß Artikel 45 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [HR] für den ELER eingezogenen zweckgebundenen Einnahmen
                      werden den Mitgliedstaaten entsprechend ihrem Anteil an dem Gesamtunterstützungsbetrag aus dem ELER zugewiesen.
               
            
                   
               
               
                  
                     (Text der Kommission in Artikel 64 Absatz 5 durch Text aus COM(2012)0553 ersetzt)
                  
               
            
         Änderungsantrag 119
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 65
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   In dem Beschluss zur Genehmigung eines Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum wird die Höchstbeteiligung des ELER für das Programm festgesetzt. Die etwaigen Mittelzuweisungen für die weniger entwickelten Regionen werden in dem Beschluss gegebenenfalls gesondert ausgewiesen.
               
               
                  1.   In dem Beschluss zur Genehmigung eines Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum wird die Höchstbeteiligung des ELER für das Programm festgesetzt. Die etwaigen Mittelzuweisungen für die weniger entwickelten Gebiete werden in dem Beschluss gegebenenfalls gesondert ausgewiesen.
               
            
                  2.   Die Beteiligung des ELER wird auf der Grundlage der förderfähigen öffentlichen Ausgaben berechnet.
               
               
                  2.   Die Beteiligung des ELER wird auf der Grundlage der förderfähigen öffentlichen Ausgaben berechnet.
               
            
                  3.   Mit den Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum wird ein einheitlicher Satz der ELER-Beteiligung für alle Maßnahmen festgesetzt. Gegebenenfalls wird für die weniger entwickelten Regionen, die Regionen in äußerster Randlage und die kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93 ein getrennter Satz der ELER-Beteiligung festgesetzt. Der Höchstsatz der ELER-Beteiligung beläuft sich auf
               
               
                  3.   Mit den Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum wird ein einheitlicher Satz der ELER-Beteiligung für alle Maßnahmen festgesetzt. Gegebenenfalls wird für die weniger entwickelten Gebiete, die Gebiete in äußerster Randlage und die kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93 ein getrennter Satz der ELER-Beteiligung festgesetzt. Der Höchstsatz der ELER-Beteiligung beläuft sich auf
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              85 % der förderfähigen öffentlichen Ausgaben in den weniger entwickelten Regionen, den Regionen in äußerster Randlage und den kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              85 % der förderfähigen öffentlichen Ausgaben in den weniger entwickelten Gebieten, den Gebieten in äußerster Randlage und den kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93;
                           
                        
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              50 % der förderfähigen öffentlichen Ausgaben in den übrigen Regionen.
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              50 % der förderfähigen öffentlichen Ausgaben in den übrigen Gebieten.
                           
                        
            
                  Der Mindestsatz der ELER-Beteiligung beläuft sich auf 20 %.
               
               
                  Der Mindestsatz der ELER-Beteiligung beläuft sich auf 20 %.
               
            
                  4.   Abweichend von Absatz 3 beläuft sich der Höchstsatz der ELER-Beteiligung auf
               
               
                  4.   Abweichend von Absatz 3 beläuft sich der Höchstsatz der ELER-Beteiligung auf
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              80 % für die in den Artikeln 15, 28 und 36 genannten Maßnahmen, für die lokale Entwicklung LEADER gemäß Artikel 28 der Verordnung (EU) Nr. [GSR/2012] und für Vorhaben gemäß Artikel 20 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i. Dieser Satz kann auf 90 % angehoben werden für die Programme der weniger entwickelten Regionen, der Regionen in äußerster Randlage und der kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              80 % für die in den Artikeln 15, 28 und 36 genannten Maßnahmen, für die lokale Entwicklung LEADER gemäß Artikel 28 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR] und für Vorhaben gemäß Artikel 20 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i. Dieser Satz kann auf 90 % angehoben werden für die Programme der weniger entwickelten Gebiete, der Gebiete in äußerster Randlage und der kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93;
                           
                        
            
                  
                              
                                 
                                    (b)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    100 % für Vorhaben, die eine Finanzierung gemäß Artikel 66 erhalten.
                                 
                              
                           
                        
               
                   
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    (c)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    55 % der in Artikel 29 genannten Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen. Dieser Satz kann für die Programme der weniger entwickelten Gebiete, der Gebiete in äußerster Randlage und der kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2019/93 auf 90 % angehoben werden.
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                     
                        Um eine Kohärenz mit der Höhe der Kofinanzierungssätze der anderen GSR-Fonds für Übergangsregionen sicherzustellen, können die Mitgliedstaaten abweichend von Absatz 3 Buchstabe b den Maximalbeitrag aus dem ELER für Maßnahmen im Rahmen von Programmen mit mehreren Fonds erhöhen, die in Übergangsregionen nach der Definition in Artikel 82 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR] implementiert werden.
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Abweichend von Absatz 3 kann für die Finanzmittel, die dem ELER gemäß Artikel 14 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] übertragen werden, ein Beitragssatz des ELER von 95 % gelten, wenn ein Mitgliedstaat eine der folgenden Bedingungen erfüllt:
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    i)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    Er erhält von der Union finanziellen Beistand im Einklang mit der Verordnung (EU) Nr. 407/2010 des Rates vom 11. Mai 2010 zur Einführung eines europäischen Finanzstabilisierungsmechanismus
                                 
                                  (4)
                                 
                                    ;
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    ii)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    er erhält mittelfristigen finanziellen Beistand im Einklang mit der Verordnung (EG) Nr. 332/2002 des Rates vom 18. Februar 2002 zur Einführung einer Fazilität des mittelfristigen finanziellen Beistands zur Stützung der Zahlungsbilanzen der Mitgliedstaaten
                                 
                                  (5)
                                 
                                    ; oder
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                              
                                 
                                    iii)
                                 
                              
                           
                           
                              
                                 
                                    ihm steht im Einklang mit dem Vertrag zur Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus eine Finanzhilfe in Form eines ESM-Darlehens zur Verfügung.
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                  
                     
                        4a.
                        
                        Die Finanzmittel, die sich aus der Anwendung von Artikel 14 Absatz 1a der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [DZ] ergeben, sind Maßnahmen gemäß Artikel 29 vorzubehalten.
                     
                  
               
            
                  5.   Mindestens 5 % und im Falle Kroatiens 2,5 % der gesamten ELER-Beteiligung zum Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums sind LEADER vorzubehalten.
               
               
                  5.   Mindestens 5 % und im Falle Kroatiens 2,5 % der gesamten ELER-Beteiligung zum Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums sind LEADER vorzubehalten.
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        5a.
                        
                        Mindestens 25 % der gesamten ELER-Beteiligung am Programm für ländliche Entwicklung sind Maßnahmen gemäß Artikel 29 und 30 vorzubehalten.
                     
                  
               
            
                  6.   Für eine aus dem ELER kofinanzierte Ausgabe kann nicht gleichzeitig eine Beteiligung der Strukturfonds, des Kohäsionsfonds oder sonstiger EU-Finanzinstrumente gewährt werden.
               
               
                  6.   Für eine aus dem ELER kofinanzierte Ausgabe kann nicht gleichzeitig eine Beteiligung der Strukturfonds, des Kohäsionsfonds oder sonstiger EU-Finanzinstrumente gewährt werden. 
                        Dies sollte die Programmplanung nicht einschränken oder behindern, die in kohärenter und integrierter Weise die Unterstützung aus unterschiedlichen GSR-Fonds miteinander kombiniert, die notwendig sein kann, um die thematischen Ziele aus Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. …/2013 [GSR] zu erreichen.
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        6a.
                        
                        Der nationale Beitrag zu den förderfähigen öffentlichen Ausgaben kann durch nichtgewerbliche private Beiträge ersetzt werden.
                     
                  
               
            
                  7.   Bei Unternehmensbeihilfen sind in Bezug auf die Beträge der öffentlichen Beihilfen die festgesetzten Höchstgrenzen für staatliche Beihilfen einzuhalten, soweit in der vorliegenden Verordnung nichts anderes festgelegt ist.
               
               
                  7.   Bei Unternehmensbeihilfen sind in Bezug auf die Beträge der öffentlichen Beihilfen die festgesetzten Höchstgrenzen für staatliche Beihilfen einzuhalten, soweit in der vorliegenden Verordnung nichts anderes festgelegt ist.
               
            
                   
               
               
                  
                     (Text der Kommission in Artikel 65 Absatz 5 durch Text aus COM(2012)0553 ersetzt)
                  
               
            
         Änderungsantrag 120
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 66
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                     
                        Artikel 66
                     
                  
               
               
                  
                     
                        entfällt
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Finanzierung von Vorhaben, die einen bedeutenden Beitrag zur Innovation leisten
                     
                  
               
               
                   
               
            
                  
                     
                        Die Finanzmittel, die dem ELER gemäß Artikel 7 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. DZ/2012 übertragen werden, werden für Vorhaben vorbehalten, die einen bedeutenden Beitrag zur Innovation im Zusammenhang mit der Produktivität und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft, einschließlich der Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Folgen, leisten.
                     
                  
               
               
                   
               
            
         Änderungsantrag 121
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 67 — Absatz 2 — Unterabsatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  2.   Die Ausgaben kommen nur dann für eine ELER-Beteiligung in Betracht, wenn sie für Maßnahmen getätigt werden, die nach den in Artikel 49 genannten Auswahlkriterien von der Verwaltungsbehörde des betreffenden Programms oder unter deren Verantwortung beschlossen wurden.
               
               
                  2.   Die Ausgaben kommen nur dann für eine ELER-Beteiligung in Betracht, wenn sie für Maßnahmen getätigt werden, die nach den in Artikel 49 genannten Auswahlkriterien von der Verwaltungsbehörde des betreffenden Programms oder unter deren Verantwortung beschlossen wurden
                        , es sei denn, die Vorschläge wurden in dem Übergangszeitraum zwischen zwei Programmen eingereicht, damit keine Unterbrechungen auftreten, zumal dadurch Investitionen blockiert würden
                     .
               
            
         Änderungsantrag 181
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 67 — Absatz 4 a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        4a.
                        
                        Bei den Ausgaben sind Mehrwertsteuerbeträge förderfähig, wenn sie im Rahmen der nationalen Rechtsvorschriften über die Mehrwertsteuer nicht rückerstattet werden.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 122
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 69 — Absatz 2
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  2.   Wird eine Beihilfe auf der Grundlage von Standardkosten oder Zusatzkosten und Einkommensverlusten gewährt, so stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die einschlägigen Berechnungen angemessen und korrekt sind und im Voraus auf der Grundlage einer fairen, ausgewogenen und überprüfbaren Berechnung erstellt wurden. Zu diesem Zweck stellt eine Stelle, die von den für die Berechnungen verantwortlichen Behörden unabhängig ist und die über entsprechende Erfahrung verfügt, eine Bescheinigung aus, in der bestätigt wird, dass die Berechnungen angemessen und korrekt sind. Diese Bescheinigung muss Teil des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum sein.
               
               
                  2.   Wird eine Beihilfe auf der Grundlage von Standardkosten oder Zusatzkosten und Einkommensverlusten gewährt, so stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die einschlägigen Berechnungen angemessen und korrekt sind und im Voraus auf der Grundlage einer fairen, ausgewogenen und überprüfbaren Berechnung erstellt wurden. Zu diesem Zweck stellt eine Stelle, die von den für die Berechnungen verantwortlichen Behörden unabhängig ist und die über entsprechende Erfahrung verfügt, eine Bescheinigung aus, in der bestätigt wird, dass die Berechnungen angemessen und korrekt sind. Diese Bescheinigung muss Teil des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum sein. 
                        Bevor sie die Programme genehmigt, stellt die Kommission sicher, dass die Berechnungen alle wichtigen Elemente enthalten und dass die wichtigsten Annahmen stichhaltig und die wichtigsten Parameter zutreffend sind.
                     
                  
               
            
         Begründung
      
      
         Mit dieser Änderung werden die Probleme aufgegriffen, die der Rechnungshof in Bezug auf Probleme bei der Festlegung der Höhe der Beihilfen festgestellt hat (vgl. Ziffer 97 des Sonderberichts 7/2011).
      
      
         Änderungsantrag 183
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 70 — Absatz - 1 (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        -1.
                        
                        Die Begünstigten von Zahlungen, darunter auch lokale Aktionsgruppen, können die Zahlung eines Vorschusses von bis zu 50 % der öffentlichen Beihilfe beantragen, wenn diese Option im Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums enthalten ist.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 123
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 73 — Absatz 1 — Buchstabe b
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              der Kommission 
                                    vierteljährlich
                                  sachdienliche Indikatordaten über die zur Finanzierung ausgewählten Vorhaben zu übermitteln, einschließlich der 
                                    Hauptmerkmale des Begünstigten und des Projekts
                                 ;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              der Kommission 
                                    jährlich
                                  sachdienliche Indikatordaten über die zur Finanzierung ausgewählten Vorhaben zu übermitteln, einschließlich der 
                                    Informationen über Ertrags- und Finanzindikatoren
                                 ;
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Durch einen vierteljährlich zu übermittelnden Bericht würde der Verwaltungsaufwand erheblich ansteigen, was im Widerspruch zu allen Vereinfachungsbemühungen steht.
      
      
         Änderungsantrag 124
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 73 — Absatz 3 a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        3a.
                        
                        Verfügt ein Mitgliedstaat über mehr als ein Programm, kann eine Koordinierungsstelle benannt werden, die zumindest für ein einheitliches Vorgehen bei der Verwaltung der Mittel sorgt und als Bindeglied zwischen der Kommission und den nationalen Verwaltungsbehörden fungiert.
                     
                  
               
            
         Begründung
      
      
         Wie in Erwägung 5 der Verordnung 1290/2005 über die Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik für den Programmplanungszeitraum 2007–2013 erwähnt, bedarf es einer Koordinierungsstelle für die Zahlstellen.
      
      
         Änderungsantrag 125
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 75 — Buchstabe a
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Fortschritte und Verwirklichungen der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums 
                                    aufzuzeigen
                                  sowie die Wirkung, Effektivität, Effizienz und Relevanz der Interventionen im Bereich der ländlichen Entwicklung zu bewerten;
                           
                        
               
                  
                              (a)
                           
                           
                              die Fortschritte und Verwirklichungen der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums 
                                    kritisch und objektiv zu bewerten
                                  sowie die Wirkung, Effektivität, Effizienz und Relevanz der Interventionen im Bereich der ländlichen Entwicklung zu bewerten;
                           
                        
            
         Begründung
      
      
         Der ursprüngliche Wortlaut ist zu normativ.
      
      
         Änderungsantrag 126
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 76 — Absatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Im Monitoring- und Evaluierungssystem gemäß Artikel 74 ist ein Verzeichnis der auf jedes Programm anwendbaren gemeinsamen Indikatoren für die Ausgangssituation sowie für die finanzielle Abwicklung, die Outputs, die Ergebnisse 
                        und die Wirkung
                      des Programms aufzuführen, um die Aggregation von Daten auf EU-Ebene zu erlauben.
               
               
                  1.   Im Monitoring- und Evaluierungssystem gemäß Artikel 74 ist ein Verzeichnis der auf jedes Programm anwendbaren gemeinsamen Indikatoren für die Ausgangssituation sowie für die finanzielle Abwicklung, die Outputs 
                        und
                      die Ergebnisse des Programms aufzuführen, um die Aggregation von Daten auf EU-Ebene zu erlauben.
               
            
         Änderungsantrag 127
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 78 — Absatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Die Begünstigten einer Unterstützung im Rahmen von Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums und die lokalen Aktionsgruppen verpflichten sich, der Verwaltungsbehörde und/oder ernannten Bewertern oder anderen Stellen, die Aufgaben an ihrer Stelle wahrnehmen, alle erforderlichen Informationen zu übermitteln, die ein Monitoring und eine Evaluierung des Programms, insbesondere hinsichtlich der Verwirklichung spezifizierter Ziele und Prioritäten, ermöglichen.
               
               
                  Die Begünstigten einer Unterstützung im Rahmen von Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums und die lokalen Aktionsgruppen verpflichten sich, der Verwaltungsbehörde und/oder ernannten Bewertern oder anderen Stellen, die Aufgaben an ihrer Stelle wahrnehmen, alle erforderlichen Informationen zu übermitteln, die ein Monitoring und eine Evaluierung des Programms, insbesondere hinsichtlich der Verwirklichung spezifizierter Ziele und Prioritäten, ermöglichen
                        , wobei die in innerstaatlichen und Unionsrechtsvorschriften verankerten Rechte auf Vertraulichkeit und Schutz der personenbezogenen Daten zu gewährleisten sind
                     .
               
            
         Änderungsantrag 128
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 81 — Absatz 1 — Buchstabe b
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  
                              (b)
                           
                           
                              er überprüft 
                                    die Tätigkeiten und Ergebnisse im Zusammenhang mit dem
                                  Evaluierungsplan 
                                    des Programms
                                 ;
                           
                        
               
                  
                              (b)
                           
                           
                              er überprüft 
                                    den von der Verwaltungsbehörde vorgelegten
                                  Evaluierungsplan 
                                    und die Fortschritte bei dessen Umsetzung
                                 ;
                           
                        
            
         Änderungsantrag 129
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 82 — Absatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  1.   Bis zum 
                        31. Mai 2016
                      und bis zum 
                        31. Mai
                      jedes darauffolgenden Jahres legt der Mitgliedstaat der Kommission einen jährlichen Durchführungsbericht über die Durchführung des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im vorhergehenden Kalenderjahr vor. Der 2016 vorgelegte Bericht bezieht sich auf die Kalenderjahre 2014 und 2015.
               
               
                  1.   Bis zum 
                        30. Juni 2016
                      und bis zum 
                        30. Juni
                      jedes darauffolgenden Jahres bis einschließlich 2022 legt der Mitgliedstaat der Kommission einen jährlichen Durchführungsbericht über die Durchführung des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im vorhergehenden Kalenderjahr vor. 
                        Der letzte Durchführungsbericht ist von dem Mitgliedstaat bis zum 31. Dezember 2023 vorzulegen.
                      Der 2016 vorgelegte Bericht bezieht sich auf die Kalenderjahre 2014 und 2015.
               
            
         Änderungsantrag 130
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 85
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Im Jahre 2023 erstellen die Mitgliedstaaten einen Ex-post-Evaluierungsbericht für jedes ihrer Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum. Dieser Bericht wird 
                        der Kommission bis
                      spätestens 31. Dezember 2023
                        übermittelt
                     .
               
               
                  Im Jahre 2023 erstellen die Mitgliedstaaten einen Ex-post-Evaluierungsbericht für jedes ihrer Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum. Dieser Bericht wird spätestens 
                        am
                     31. Dezember 2023
                        abgeschlossen
                     .
               
            
         Änderungsantrag 131
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 88 — Absatz 2 a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        2a.
                        
                        Soweit Artikel 107, 108 und 109 AEUV Anwendung finden, wird die Kommission ermächtigt, delegierte Rechtsakte gemäß Artikel 90 zu erlassen, die Vorschriften betreffen, mit denen alle Maßnahmen nach dieser Verordnung, die nicht in den Anwendungsbereich von Artikel 42 AEUV fallen, von den Bestimmungen über staatliche Beihilfen ausgenommen werden.
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 132
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 89 — Überschrift
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Zusätzliche nationale Finanzierung
               
               
                  Zusätzliche nationale Finanzierung 
                        und Beihilfen außerhalb des Rahmens von Artikel 42 AEUV
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 133
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 89 — Absatz 1
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Zahlungen, die von den Mitgliedstaaten für Vorhaben im Rahmen von Artikel 42 des Vertrags getätigt werden und mit denen zusätzliche Finanzmittel für die Entwicklung des ländlichen Raums bereitgestellt werden sollen, für die eine EU-Unterstützung gewährt wird, müssen von den Mitgliedstaaten notifiziert und von der Kommission im Einklang mit dieser Verordnung als Teil der Programmplanung gemäß Artikel 7 genehmigt werden. Bei der Einschätzung dieser Zahlungen wendet die Kommission analog die Kriterien an, die für die Anwendung von Artikel 107 des Vertrags festgelegt wurden. Der betreffende Mitgliedstaat führt die vorgeschlagene zusätzliche Finanzierung der Entwicklung des ländlichen Raums erst durch, nachdem sie genehmigt worden ist.
               
               
                  Zahlungen, die von den Mitgliedstaaten für Vorhaben im Rahmen von Artikel 42 AEUV getätigt werden und mit denen zusätzliche Finanzmittel für die Entwicklung des ländlichen Raums bereitgestellt werden sollen, für die eine EU-Unterstützung gewährt wird, 
                        und Zahlungen, die von den Mitgliedstaaten für Vorhaben außerhalb des Rahmens von Artikel 42 AEUV getätigt werden,
                      müssen von den Mitgliedstaaten notifiziert und von der Kommission im Einklang mit dieser Verordnung als Teil der Programmplanung gemäß Artikel 7 genehmigt werden. Bei der Einschätzung dieser Zahlungen wendet die Kommission analog die Kriterien an, die für die Anwendung von Artikel 107 AEUV festgelegt wurden. Der betreffende Mitgliedstaat führt die vorgeschlagene zusätzliche Finanzierung der Entwicklung des ländlichen Raums erst durch, nachdem sie genehmigt worden ist.
               
            
         Änderungsantrag 134
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Artikel 90 — Absatz 2
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  2.   Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte gemäß dieser Verordnung wird der Kommission für einen 
                        unbefristeten
                      Zeitraum ab dem 
                        Tag des Inkrafttretens
                      dieser Verordnung übertragen.
               
               
                  2.   Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte gemäß dieser Verordnung wird der Kommission für einen Zeitraum 
                        von fünf Jahren
                      ab dem 
                        Inkrafttreten
                      dieser Verordnung übertragen. 
                        Die Kommission erstellt spätestens neun Monate vor Ablauf des Zeitraums von fünf Jahren einen Bericht über die Befugnisübertragung. Die Befugnisübertragung verlängert sich stillschweigend um Zeiträume gleicher Länge, es sei denn, das Europäische Parlament oder der Rat widersprechen einer solchen Verlängerung spätestens drei Monate vor Ablauf des jeweiligen Zeitraums.
                     
                  
               
            
         Begründung
      
      
         Das Europäische Parlament sollte die Befugnisübertragung an die Kommission konkret bestätigen und im Zweifelsfall nicht im eigenen Haus für die Rückholung eigener legislativer Rechte kämpfen müssen.
      
      
         Änderungsantrag 135
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Anhang I — Artikel 18 — Absatz 3
      
      
         Vorschlag der Kommission
      
      
                  18 Absatz 3
               
               
                  Investitionen in materielle Vermögenswerte
               
               
                   
               
               
                  
                     Agrarsektor
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  50 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in weniger entwickelten Regionen
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  75 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in Regionen in äußerster Randlage
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     
                        65 %
                     
                  
               
               
                  der förderfähigen Investitionen auf den kleineren Inseln des Ägäischen Meeres
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  40 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in den übrigen Regionen
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  Sofern die kombinierte Unterstützung den Höchstsatz von 90 % nicht übersteigt, können die vorgenannten Prozentsätze um 20 % angehoben werden für
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              sich niederlassende Junglandwirte
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              kollektive Investitionen und integrierte Operationen
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Gebiete mit natürlichen Zwängen gemäß Artikel 33
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              im Rahmen der EIP unterstützte Operationen
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     Verarbeitung und Vermarktung von Anhang-I-Erzeugnissen
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  50 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in weniger entwickelten Regionen
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  75 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in Regionen in äußerster Randlage
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     
                        65 %
                     
                  
               
               
                  der förderfähigen Investitionen auf den kleineren Inseln des Ägäischen Meeres
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  40 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in den übrigen Regionen
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  Sofern die kombinierte Unterstützung den Höchstsatz von 90 % nicht übersteigt, können die vorgenannten Prozentsätze für im Rahmen der EIP unterstützte Operationen um 20 % angehoben werden
               
            
         Geänderter Text
      
      
                  18 Absatz 3
               
               
                  Investitionen in materielle Vermögenswerte
               
               
                   
               
               
                  
                     Agrarsektor
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  50 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in weniger entwickelten Gebieten
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  75 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in Gebieten in äußerster Randlage
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     
                        75 %
                     
                  
               
               
                  der förderfähigen Investitionen auf den kleineren Inseln des Ägäischen Meeres
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  40 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in den übrigen Gebieten
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  Sofern die kombinierte Unterstützung den Höchstsatz von 90 % nicht übersteigt, können die vorgenannten Prozentsätze um 20 % angehoben werden für
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              sich niederlassende Junglandwirte
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              kollektive Investitionen und integrierte Vorhaben
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              Gebiete mit natürlichen Zwängen gemäß Artikel 33
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              im Rahmen der EIP unterstützte Vorhaben
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              
                                 
                                    Biobauern
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              
                                 
                                    Maßnahmen zur Erfüllung von Natura 2000 und der Wasserrahmenrichtlinie
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                              —
                           
                           
                              
                                 
                                    Agrarumweltregelungen
                                 
                              
                           
                        
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     Verarbeitung und Vermarktung von Anhang-I-Erzeugnissen
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  50 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in weniger entwickelten Gebieten
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  75 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in Gebieten in äußerster Randlage
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     
                        75 %
                     
                  
               
               
                  der förderfähigen Investitionen auf den kleineren Inseln des Ägäischen Meeres
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  40 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in den übrigen Gebieten
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                   
               
               
                  Sofern die kombinierte Unterstützung den Höchstsatz von 90 % nicht übersteigt, können die vorgenannten Prozentsätze für im Rahmen der EIP unterstützte Vorhaben sowie kollektive Investitionen und integrierte Vorhaben um 20 % angehoben werden
               
            
         Änderungsantrag 136
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Anhang I — Artikel 24 — Absatz 3
      
      
         Vorschlag der Kommission
      
      
                  24 Absatz 3
               
               
                  Einrichtung von Agrarforstsystemen
               
               
                  
                     
                        80 %
                     
                  
               
               
                  der förderfähigen Investitionen für die Einrichtung von Agrarforstsystemen
               
            
         Geänderter Text
      
      
                  24 Absatz 3
               
               
                  Einrichtung von Agrarforstsystemen
               
               
                  
                     
                        100 %
                     
                  
               
               
                  der förderfähigen Investitionen für die Einrichtung von Agrarforstsystemen
               
            
         Änderungsantrag 137
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Anhang I — Artikel 27 — Absatz 5
      
      
         Vorschlag der Kommission
      
      
                  27 Absatz 5
               
               
                  Investitionen in neue Techniken der Forstwirtschaft sowie in die Verarbeitung und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse
               
               
                  50 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in weniger entwickelten Regionen
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  75 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in Regionen in äußerster Randlage
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     
                        65 %
                     
                  
               
               
                  der förderfähigen Investitionen auf den kleineren Inseln des Ägäischen Meeres
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  40 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in den übrigen Regionen
                  
               
            
         Geänderter Text
      
      
                  27 Absatz 5
               
               
                  Investitionen in neue Techniken der Forstwirtschaft sowie in die Verarbeitung und Vermarktung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse
               
               
                  50 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in weniger entwickelten Gebieten
                  
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  75 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in Gebieten in äußerster Randlage
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     
                        75 %
                     
                  
               
               
                  der förderfähigen Investitionen auf den kleineren Inseln des Ägäischen Meeres
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  40 %
               
               
                  der förderfähigen Investitionen in den übrigen Gebieten
                  
               
            
         Änderungsantrag 138
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Anhang I — Artikel 32 Absatz 3
      
      
         Vorschlag der Kommission
      
      
                  32 Absatz 3
               
               
                  Zahlungen für aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete
               
               
                  25
               
               
                  mindestens je Hektar und Jahr
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  250(*)
               
               
                  höchstens je Hektar und Jahr
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     
                        300
                     (*)
               
               
                  höchstens je Hektar und Jahr in Berggebieten im Sinne von Artikel 46 Absatz 2
               
            
         Geänderter Text
      
      
                  32 Absatz 3
               
               
                  Zahlungen für aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete
               
               
                  25
               
               
                  mindestens je Hektar und Jahr
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  250(*)
               
               
                  höchstens je Hektar und Jahr
               
            
                   
               
               
                   
               
               
                  
                     
                        450
                     (*)
               
               
                  höchstens je Hektar und Jahr in Berggebieten im Sinne von Artikel 46 Absatz 2
               
            
         Änderungsantrag 139
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Anhang I a
      
      
         Geänderter Text
      
      
         
            
               ANHANG Ia
            
         
      
      
         
            
               Nationale Finanzausstattung gemäß Artikel 64
            
         
      
      
                  
                     
                        (in Mio. EUR)
                     
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        2014
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2015
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2016
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2017
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2018
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2019
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2020
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Belgien
                     
                  
               
               
                  
                     
                        73.838
                     
                  
               
               
                  
                     
                        73.838
                     
                  
               
               
                  
                     
                        73.838
                     
                  
               
               
                  
                     
                        73.838
                     
                  
               
               
                  
                     
                        73.838
                     
                  
               
               
                  
                     
                        73.838
                     
                  
               
               
                  
                     
                        73.838
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Bulgarien
                     
                  
               
               
                  
                     
                        400.215
                     
                  
               
               
                  
                     
                        400.215
                     
                  
               
               
                  
                     
                        400.215
                     
                  
               
               
                  
                     
                        400.215
                     
                  
               
               
                  
                     
                        400.215
                     
                  
               
               
                  
                     
                        400.215
                     
                  
               
               
                  
                     
                        400.215
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Tschechische Republik
                     
                  
               
               
                  
                     
                        432.820
                     
                  
               
               
                  
                     
                        432.820
                     
                  
               
               
                  
                     
                        432.820
                     
                  
               
               
                  
                     
                        432.820
                     
                  
               
               
                  
                     
                        432.820
                     
                  
               
               
                  
                     
                        432.820
                     
                  
               
               
                  
                     
                        432.820
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Dänemark
                     
                  
               
               
                  
                     
                        87.536
                     
                  
               
               
                  
                     
                        87.536
                     
                  
               
               
                  
                     
                        87.536
                     
                  
               
               
                  
                     
                        87.536
                     
                  
               
               
                  
                     
                        87.536
                     
                  
               
               
                  
                     
                        87.536
                     
                  
               
               
                  
                     
                        87.536
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Deutschland
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.355.922
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.355.922
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.355.922
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.355.922
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.355.922
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.355.922
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.355.922
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Estland
                     
                  
               
               
                  
                     
                        109.623
                     
                  
               
               
                  
                     
                        109.623
                     
                  
               
               
                  
                     
                        109.623
                     
                  
               
               
                  
                     
                        109.623
                     
                  
               
               
                  
                     
                        109.623
                     
                  
               
               
                  
                     
                        109.623
                     
                  
               
               
                  
                     
                        109.623
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Irland
                     
                  
               
               
                  
                     
                        377.842
                     
                  
               
               
                  
                     
                        377.842
                     
                  
               
               
                  
                     
                        377.842
                     
                  
               
               
                  
                     
                        377.842
                     
                  
               
               
                  
                     
                        377.842
                     
                  
               
               
                  
                     
                        377.842
                     
                  
               
               
                  
                     
                        377.842
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Griechenland
                     
                  
               
               
                  
                     
                        595.667
                     
                  
               
               
                  
                     
                        595.667
                     
                  
               
               
                  
                     
                        595.667
                     
                  
               
               
                  
                     
                        595.667
                     
                  
               
               
                  
                     
                        595.667
                     
                  
               
               
                  
                     
                        595.667
                     
                  
               
               
                  
                     
                        595.667
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Spanien
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.219.781
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.219.781
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.219.781
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.219.781
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.219.781
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.219.781
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.219.781
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Frankreich
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.148.806
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.148.806
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.148.806
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.148.806
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.148.806
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.148.806
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.148.806
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Italien
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.361.055
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.361.055
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.361.055
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.361.055
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.361.055
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.361.055
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.361.055
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Zypern
                     
                  
               
               
                  
                     
                        24.926
                     
                  
               
               
                  
                     
                        24.926
                     
                  
               
               
                  
                     
                        24.926
                     
                  
               
               
                  
                     
                        24.926
                     
                  
               
               
                  
                     
                        24.926
                     
                  
               
               
                  
                     
                        24.926
                     
                  
               
               
                  
                     
                        24.926
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Lettland
                     
                  
               
               
                  
                     
                        159.703
                     
                  
               
               
                  
                     
                        159.703
                     
                  
               
               
                  
                     
                        159.703
                     
                  
               
               
                  
                     
                        159.703
                     
                  
               
               
                  
                     
                        159.703
                     
                  
               
               
                  
                     
                        159.703
                     
                  
               
               
                  
                     
                        159.703
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Litauen
                     
                  
               
               
                  
                     
                        267.461
                     
                  
               
               
                  
                     
                        267.461
                     
                  
               
               
                  
                     
                        267.461
                     
                  
               
               
                  
                     
                        267.461
                     
                  
               
               
                  
                     
                        267.461
                     
                  
               
               
                  
                     
                        267.461
                     
                  
               
               
                  
                     
                        267.461
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Luxemburg
                     
                  
               
               
                  
                     
                        14.383
                     
                  
               
               
                  
                     
                        14.383
                     
                  
               
               
                  
                     
                        14.383
                     
                  
               
               
                  
                     
                        14.383
                     
                  
               
               
                  
                     
                        14.383
                     
                  
               
               
                  
                     
                        14.383
                     
                  
               
               
                  
                     
                        14.383
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Ungarn
                     
                  
               
               
                  
                     
                        584.679
                     
                  
               
               
                  
                     
                        584.679
                     
                  
               
               
                  
                     
                        584.679
                     
                  
               
               
                  
                     
                        584.679
                     
                  
               
               
                  
                     
                        584.679
                     
                  
               
               
                  
                     
                        584.679
                     
                  
               
               
                  
                     
                        584.679
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Malta
                     
                  
               
               
                  
                     
                        11.762
                     
                  
               
               
                  
                     
                        11.762
                     
                  
               
               
                  
                     
                        11.762
                     
                  
               
               
                  
                     
                        11.762
                     
                  
               
               
                  
                     
                        11.762
                     
                  
               
               
                  
                     
                        11.762
                     
                  
               
               
                  
                     
                        11.762
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Niederlande
                     
                  
               
               
                  
                     
                        89.850
                     
                  
               
               
                  
                     
                        89.850
                     
                  
               
               
                  
                     
                        89.850
                     
                  
               
               
                  
                     
                        89.850
                     
                  
               
               
                  
                     
                        89.850
                     
                  
               
               
                  
                     
                        89.850
                     
                  
               
               
                  
                     
                        89.850
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Österreich
                     
                  
               
               
                  
                     
                        609.744
                     
                  
               
               
                  
                     
                        609.744
                     
                  
               
               
                  
                     
                        609.744
                     
                  
               
               
                  
                     
                        609.744
                     
                  
               
               
                  
                     
                        609.744
                     
                  
               
               
                  
                     
                        609.744
                     
                  
               
               
                  
                     
                        609.744
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Polen
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2.029.504
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2.029.504
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2.029.504
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2.029.504
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2.029.504
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2.029.504
                     
                  
               
               
                  
                     
                        2.029.504
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Portugal
                     
                  
               
               
                  
                     
                        614.811
                     
                  
               
               
                  
                     
                        614.811
                     
                  
               
               
                  
                     
                        614.811
                     
                  
               
               
                  
                     
                        614.811
                     
                  
               
               
                  
                     
                        614.811
                     
                  
               
               
                  
                     
                        614.811
                     
                  
               
               
                  
                     
                        614.811
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Rumänien
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.435.645
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.435.645
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.435.645
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.435.645
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.435.645
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.435.645
                     
                  
               
               
                  
                     
                        1.435.645
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Slowenien
                     
                  
               
               
                  
                     
                        138.743
                     
                  
               
               
                  
                     
                        138.743
                     
                  
               
               
                  
                     
                        138.743
                     
                  
               
               
                  
                     
                        138.743
                     
                  
               
               
                  
                     
                        138.743
                     
                  
               
               
                  
                     
                        138.743
                     
                  
               
               
                  
                     
                        138.743
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Slowakei
                     
                  
               
               
                  
                     
                        302.467
                     
                  
               
               
                  
                     
                        302.467
                     
                  
               
               
                  
                     
                        302.467
                     
                  
               
               
                  
                     
                        302.467
                     
                  
               
               
                  
                     
                        302.467
                     
                  
               
               
                  
                     
                        302.467
                     
                  
               
               
                  
                     
                        302.467
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Finnland
                     
                  
               
               
                  
                     
                        326.416
                     
                  
               
               
                  
                     
                        326.416
                     
                  
               
               
                  
                     
                        326.416
                     
                  
               
               
                  
                     
                        326.416
                     
                  
               
               
                  
                     
                        326.416
                     
                  
               
               
                  
                     
                        326.416
                     
                  
               
               
                  
                     
                        326.416
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Schweden
                     
                  
               
               
                  
                     
                        291.736
                     
                  
               
               
                  
                     
                        291.736
                     
                  
               
               
                  
                     
                        291.736
                     
                  
               
               
                  
                     
                        291.736
                     
                  
               
               
                  
                     
                        291.736
                     
                  
               
               
                  
                     
                        291.736
                     
                  
               
               
                  
                     
                        291.736
                     
                  
               
            
                  
                     
                        Vereinigtes Königreich
                     
                  
               
               
                  
                     
                        362.465
                     
                  
               
               
                  
                     
                        362.465
                     
                  
               
               
                  
                     
                        362.465
                     
                  
               
               
                  
                     
                        362.465
                     
                  
               
               
                  
                     
                        362.465
                     
                  
               
               
                  
                     
                        362.465
                     
                  
               
               
                  
                     
                        362.465
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 140
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Anhang II
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Anhang entfällt
                     
                  
               
            
         Änderungsantrag 141
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Anhang III — Thematische Teilprogramme — Buchstabe 1 a (neu)
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Öffentlich-private Partnerschaften, um den Generationenübergang zu erleichtern
                     
                  
               
            
         Begründung
      
      
         Eines der größten Probleme von Junglandwirten bei der Aufnahme einer landwirtschaftlichen Tätigkeit sind die Kosten und administrativen Hürden im Zusammenhang mit der Übernahme der Betriebe älterer Landwirte. All dies erschwert den Generationenübergang — auch ein Grund, warum das Durchschnittsalter der Landwirte in der EU bei über 50 Jahren liegt. Die Erleichterung des Generationenübergangs durch öffentlich-private Partnerschaften sollte in die indikative Liste der Maßnahmen und Vorhaben mit besonderer Bedeutung für thematische Teilprogramme aufgenommen werden, um diesem Problem bei der Ausarbeitung von Instrumenten für die landwirtschaftliche Entwicklung auf nationaler Ebene Rechnung zu tragen.
      
      
         Änderungsantrag 142
      
      
         Vorschlag für eine Verordnung
      
      
         Anhang V — Abschnitt 3
      
      
                  
                     Vorschlag der Kommission
                  
               
               
                  
                     Geänderter Text
                  
               
            
                  Artikel 17 Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
               
               
                  Artikel 17 Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
               
            
                  Artikel 32 — 33 Zahlungen für aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete
               
               
                  Artikel 32–33 Zahlungen für aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete
               
            
                   
               
               
                  
                     
                        Artikel 34 Tierschutz
                     
                  
               
            
         Begründung
      
      
         Landwirte, die bei der Erzeugung den Tierschutz berücksichtigen, entsprechen den Bedürfnissen des Marktes und können für ihre Erzeugnisse einen Spitzenpreis erhalten, was ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessert. Sie müssen gefördert werden, um auf diese Erzeugungssysteme umzusteigen.
      
      
         (1)  
            
               ABl. L 206 vom 22.7.1992, S. 7.
         
      
      
         (2)  
            
               ABl. L 20 vom 26.1.2010, S. 7.
         
      
      
         (3)  
            
               ABl. L 327 vom 22.12.2000, S. 1.
         
      
      
         (4)  
            
               ABl. L 118 vom 12.5.2010, S. 1.
         
      
      
         (5)  
            
               ABl. L 53 vom 23.2.2002, S. 1.