CELEX: 62011FA0093
Language: de
Date: 2013-03-21 00:00:00
Title: Rechtssache F-93/11: Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst (Zweite Kammer) vom 21. März 2013 — Taghani/Kommission (Öffentlicher Dienst — Allgemeines Auswahlverfahren — Entscheidung des Prüfungsausschusses des Auswahlverfahrens über die Nichtzulassung zu den Prüfungen — Rechtsbehelfe — Klage, die erhoben wird, ohne die Entscheidung über die Beschwerde abzuwarten — Zulässigkeit — Änderung der Ausschreibung des Auswahlverfahrens nach Abhaltung der Zulassungsprüfungen — Grundsatz des Schutzes des berechtigten Vertrauens — Rechtssicherheit)

25.5.2013   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 147/32
            
         Urteil des Gerichts für den öffentlichen Dienst (Zweite Kammer) vom 21. März 2013 — Taghani/Kommission
   (Rechtssache F-93/11) (1)
   
   (Öffentlicher Dienst - Allgemeines Auswahlverfahren - Entscheidung des Prüfungsausschusses des Auswahlverfahrens über die Nichtzulassung zu den Prüfungen - Rechtsbehelfe - Klage, die erhoben wird, ohne die Entscheidung über die Beschwerde abzuwarten - Zulässigkeit - Änderung der Ausschreibung des Auswahlverfahrens nach Abhaltung der Zulassungsprüfungen - Grundsatz des Schutzes des berechtigten Vertrauens - Rechtssicherheit)
   2013/C 147/58
   Verfahrenssprache: Französisch
   
      Parteien
   
   
      Kläger: Jamal Taghani (Brüssel, Belgien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S. Rodrigues und A. Blot)
   
      Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: J. Currall und B. Eggers)
   
      Gegenstand der Rechtssache
   
   Aufhebung der Entscheidung des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses für das Auswahlverfahren EPSO/AST/111/10 — Sekretäre (AST 1), den Kläger nicht zu den Prüfungen zuzulassen
   
      Tenor des Urteils
   
   
               1.
            
            
               Die Entscheidung des Prüfungsausschusses für das Auswahlverfahren EPSO/AST/111/10 vom 15. Juni 2011, Herrn Taghani nicht zu den Prüfungen zuzulassen, wird aufgehoben.
            
         
               2.
            
            
               Die Europäische Kommission wird verurteilt, 1 000 Euro an Herrn Taghani zu zahlen.
            
         
               3.
            
            
               Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
            
         
               4.
            
            
               Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 347 vom 26.11.2011, S. 46.