CELEX: 52003PC0693
Language: de
Date: 2003-11-13
Title: Vorschlag für einen Beschluß des Rates über den Standpunkt der Gemeinschaft im Assoziationsrat zur Durchführung des Artikels 73 des Europa-Mittelmeer-Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und dem Staat Israel andererseits

Avis juridique important

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52003PC0693

Vorschlag für einen Beschluß des Rates über den Standpunkt der Gemeinschaft im Assoziationsrat zur Durchführung des Artikels 73 des Europa-Mittelmeer-Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und dem Staat Israel andererseits  /* KOM/2003/0693 endg. */  

Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES über den Standpunkt der Gemeinschaft im Assoziationsrat zur Durchführung des Artikels 73 des Europa-Mittelmeer-Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und dem Staat Israel andererseits(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNG1. Das Assoziationsabkommen ist der rechtliche Rahmen für die bilateralen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Israel.2. In den Schlussfolgerungen der Konferenz von Marseille vom November 2000 wurde mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass die Ziele der Partnerschaft Europa-Mittelmeer erweitert und die Beziehungen zu den Mittelmeerländern im Rahmen der Assoziationsabkommen vertieft werden müssen. In dem auf der Ministerkonferenz von Valencia vom April 2002 beschlossenen Aktionsplan ist die Rationalisierung ihrer Durchführung vorgesehen; dies hat auch praktische Auswirkungen auf die Organe, die die Abkommen durchführen.3. In Artikel 73 des Assoziationsabkommens ist die Einsetzung der für die Durchführung des Abkommens erforderlichen Gremien vorgesehen. Die Organe, die die Europa-Mittelmeer-Abkommen durchführen, müssen weiterentwickelt werden, um die zunehmende technische Komplexität der erörterten Themen bewältigen zu können. Sie müssen auch an die institutionelle Struktur der anderen von der Gemeinschaft geschlossenen internationalen Abkommen angeglichen werden. Ferner werden sich die bilateralen Beziehungen zwischen der Gemeinschaft und Israel auf eine umfassende Partnerschaft hinentwickeln; dies erfordert eine einheitliche Vorgehensweise, die durch eine kontinuierliche enge Koordinierung zwischen den Vertragsparteien gewährleistet werden muss.4. Für die Durchführung der Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen der Gemeinschaft und den osteuropäischen Ländern wurde als institutionelle Struktur eine Reihe von Unterausschüssen eingerichtet. Auch mit anderen Europa-Mittelmeer-Partnerländern wurde ein ähnlicher institutioneller Rahmen entwickelt. Ferner ist die Einsetzung einer Reihe von Unterausschüssen, die den Assoziationsrat und den Assoziationsausschuss bei der Durchführung unterstützen, bereits im Assoziationsabkommen vorgesehen (Ausschuss für Zusammenarbeit im Zollwesen, wirtschaftspolitischer Dialog usw.).5. Israel hat seine Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, die Zusammenarbeit in den unter das Assoziationsabkommen fallenden Bereichen zu intensivieren.6. Mit dem am 1. Juni 2000 in Kraft getretenen Assoziationsabkommen zwischen der Gemeinschaft und Israel ist eine Freihandelszone zwischen der Gemeinschaft und Israel errichtet worden. Die Kommission schlägt daher dem Rat vor, eine Reihe von Unterausschüssen einzusetzen, die den Assoziationsrat und den Assoziations ausschuss bei der Durchführung des Assoziationsabkommens unterstützen. In den Unterausschüssen werden Fragen auf technischer Ebene erörtert, die im Assoziationsausschuss nicht in vollem Umfang behandelt werden können.7. Die vorgeschlagenen acht Unterausschüsse tragen folgende Bezeichnungen: i) Soziales, ii) Binnenmarkt, iii) Industrie, Handel und Dienstleistungen, iv) Verkehr, Umwelt und Energie, v) Forschung, Innovation, Bildung und Kultur, vi) Landwirt schaft, vii) Justiz und Sicherheit sowie viii) Regionale Zusammenarbeit. Die Unterausschüsse werden jedoch nur tätig, wenn dafür im Zusammenhang mit der Durchführung des Assoziationsabkommens EG-Israel ein wirkliches Bedürfnis zum Ausdruck gebracht wird oder besteht.8. Auf die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit ist im Rahmen der Partnerschaft Europa-Mittelmeer häufig hingewiesen worden. Die neue Politik der EU für das "größere Europa" ist ein flexibler Rahmen für die Entwicklung von Maßnahmen der regionalen Zusammenarbeit. Einige von ihnen haben in letzter Zeit an Dynamik gewonnen. Für ein Land von der Größe Israels ist es besonders wichtig, Teil eines regionalen integrierten Raumes zu sein, der Skalenvorteile mit sich bringt und damit Investitionen und wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht. Der Unterausschuss "Regionale Zusammenarbeit" wird für die Koordinierung und Förderung aller regionalen Angelegenheiten zuständig sein, die in Artikel 44 des Abkommens behandelt sind.9. Was die Organisation angeht, so wird der Vorsitz in den Unterausschüssen nach dem Beschluss des Rates vom 25. März 2002 von der Kommission geführt. Nach diesem Beschluss wird der Vorsitz im Unterausschuss "Justiz und Sicherheit" auf Seiten der Gemeinschaft nach den für den Assoziationsausschuss geltenden Regeln geführt. Wird ein Thema erörtert, das nicht unter die Zuständigkeiten der Gemeinschaft fällt, so führt ein Vertreter der Präsidentschaft des Rates den Vorsitz und vertritt auch den Standpunkt der Mitgliedstaaten. In diesem Fall wird die Kommission uneingeschränkt an den vorbereitenden Arbeiten und an der Festlegung der Ziele der Sitzungen der Unterausschüsse beteiligt.10. Der Zweck, die von den einzelnen Unterausschüssen behandelten Themen und die Durchführungsverfahren sind in den beigefügten Geschäftsordnungen enthalten.11. Mit diesem Vorschlag soll der Standpunkt der Gemeinschaft zur Einsetzung einer Reihe von Unterausschüssen für die Durchführung des Assoziationsabkommens geklärt werden. Der Beschluss zur Einsetzung der Unterausschüsse soll in der Sitzung des Assoziationsrates EG-Israel vom 18. November 2003 gefasst werden.Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES über den Standpunkt der Gemeinschaft im Assoziationsrat zur Durchführung des Artikels 73 des Europa-Mittelmeer-Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und dem Staat Israel andererseitsDER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 300 Absatz 2 Unterabsatz 2,auf Vorschlag der Kommission [1],[1]  ABl. C [...] vom [...], S. [...].in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Am 20. November 1995 wurde das Europa-Mittelmeer-Abkommen zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitglied staaten einerseits und dem Staat Israel andererseits geschlossen.(2) Nach Artikel 73 des genannten Abkommens kann der Assoziationsrat die für die Durchführung des Abkommens erforderlichen Arbeitsgruppen oder Gremien einsetzen -BESCHLIESST:Einziger ArtikelDer Standpunkt der Gemeinschaft in dem mit dem Europa-Mittelmeer-Abkommen zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitglied staaten einerseits und dem Staat Israel andererseits eingesetzten Assoziationsrat zur Durchführung des Artikel 73 des Abkommens beruht auf dem diesem Beschluss beigefügten Entwurf eines Beschlusses des Assoziationsrates.Der Vorsitz in den Unterausschüssen wird von einem Vertreter der Europäischen Kommission im Namen der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten geführt. Die Mitgliedstaaten werden unterrichtet und können an den Sitzungen der betreffenden Unterausschüsse teilnehmen.Ein Vertreter der Präsidentschaft des Rates vertritt den Standpunkt der Europäischen Union zu den Fragen, die unter die Titel V und VI des Vertrages über die Europäische Union fallen. In diesem Fall wird die Kommission uneingeschränkt an den vorbereitenden Arbeiten und an der Festlegung der Ziele der Sitzungen der Unterausschüsse beteiligt.Geschehen zu Brüssel am [...]Im Namen des RatesDer PräsidentANHANG AEntwurfBESCHLUSS DES ASSOZIATIONSRATES EG-ISRAELEinsetzung der Unterausschüsse des AssoziationsausschussesDER ASSOZIATIONSRAT EG-ISRAEL -gestützt auf das Europa-Mittelmeer-Abkommen zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und dem Staat Israel andererseits,in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Zwischen der Gemeinschaft und Israel ist eine Freihandelszone errichtet worden.(2) Infolge der Durchführung der Europa-Mittelmeer-Abkommen und der Fortsetzung der Partnerschaft Europa-Mittelmeer werden die Beziehungen der Gemeinschaft zu den Ländern im südlichen Mittelmeerraum zunehmend komplexer.(3) In Artikel 73 des Abkommens ist die Einsetzung der für die Durchführung des Abkommens erforderlichen Arbeitsgruppen oder Gremien vorgesehen -BESCHLIESST:Einziger ArtikelEs werden die in Anhang 1 aufgeführten Unterausschüsse des Assoziationsausschusses EG-Israel eingesetzt und die in Anhang 2 beigefügten Geschäftsordnungen dieser Unter ausschüsse angenommen.Die Unterausschüsse unterstehen dem Assoziationsausschuss, dem sie nach jeder Sitzung Bericht erstatten. Die Unterausschüsse sind nicht befugt, Beschlüsse zu fassen.Der Assoziationsausschuss trifft alle sonstigen Maßnahmen, die für die Gewährleistung ihres reibungslosen Funktionierens erforderlich sind, und unterrichtet den Assoziationsrat.Der Assoziationsrat kann weitere Unterausschüsse oder Arbeitsgruppen einsetzen oder bestehende Unterausschüsse oder Arbeitsgruppen auflösen.Dieser Beschluss tritt am Tag seiner Annahme in Kraft.Geschehen zu [...] am [...]Im Namen des AssoziationsratesANHANG 1ASSOZIATIONSABKOMMEN EG-ISRAELUNTERAUSSCHÜSSE DES ASSOZIATIONSAUSSCHUSSES1. Soziales2. Binnenmarkt3. Industrie, Handel und Dienstleistungen4. Verkehr, Umwelt und Energie5. Forschung, Innovation, Bildung und Kultur6. Landwirtschaft7. Justiz und Sicherheit8. Regionale ZusammenarbeitAngesichts ihrer Bedeutung als wesentliches Element des Assoziationsabkommens werden Fragen, die die Grundsätze der Demokratie und die Menschenrechte betreffen, in den mit dem Abkommen eingesetzten Gremien mit der gebührenden Aufmerksamkeit behandelt. Sie können auch in einem Unterausschuss des Assoziationsausschusses oder einer besonderen Arbeitsgruppe behandelt werden, sofern die Vertragsparteien dies im Rahmen der Erweiterung ihrer Zusammenarbeit vereinbaren.ANHANG 2GeschäftsordnungUnterausschuss EG-Israel Nr. 1Soziales1. Zusammensetzung und VorsitzDer Unterausschuss setzt sich aus Vertretern der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten und Vertretern der Regierung Israels zusammen; der Vorsitz wird abwechselnd von den beiden Vertragsparteien geführt.2. RolleDer Unterausschuss untersteht dem Assoziationsausschuss, dem er nach jeder Sitzung Bericht erstattet. Der Unterausschuss ist nicht befugt, Beschlüsse zu fassen, kann dem Assoziations ausschuss jedoch Vorschläge unterbreiten.3. ZuständigkeitDer Unterausschuss erörtert die Durchführung des Assoziationsabkommens in den nachstehend aufgeführten Bereichen. Insbesondere bewertet er die Fortschritte bei der Angleichung, Anwendung und Durchsetzung der Rechtsvorschriften. Gegebenenfalls wird die Zusammenarbeit in Fragen der öffentlichen Verwaltung erörtert. Der Unterausschuss prüft die Probleme, die sich in den nachstehend aufgeführten Bereichen ergeben, und schlägt mögliche Schritte vor.3. a) Arbeitslosigkeit, Eingliederung Behinderter3. b) Gleichbehandlung und berufliche Bildung3. c) Arbeitsbeziehungen, Sicherheit und Hygiene am Arbeitsplatz3. d) Freizügigkeit der Arbeitnehmer3. e) Bereiche von beiderseitigem Interesse im Zusammenhang mit der Einwanderungs politik3. f) Koordinierung der Systeme der sozialen SicherheitDiese Liste ist nicht erschöpfend; weitere Themen können vom Assoziationsausschuss angefügt werden.Der Unterausschuss kann Fragen erörtern, die einen Bereich, mehrere Bereiche oder alle Bereiche betreffen.4. SekretariatEin Beamter der Europäischen Kommission und ein Beamter der Regierung Israels fungieren gemeinsam als ständige Sekretäre des Unterausschusses.Alle den Unterausschuss betreffenden Mitteilungen sind den Sekretären zu übermitteln.5. SitzungenDer Unterausschuss tritt zusammen, wenn die Umstände dies erfordern. Eine Sitzung kann auf Antrag einer Vertragspartei über ihren Sekretär einberufen werden, der den Antrag der anderen Vertragspartei übermittelt. Bei Eingang eines Antrags auf Einberufung einer Unterausschusssitzung antwortet der Sekretär der anderen Vertragspartei innerhalb von 15 Arbeitstagen.In besonders dringenden Fällen kann der Unterausschuss kurzfristiger einberufen werden, sofern beide Vertragsparteien zustimmen. Alle Anträge auf Einberufung einer Sitzung sind schriftlich zu stellen.Termin und Ort der Sitzungen des Unterausschusses werden von den beiden Vertragsparteien vereinbart.Die Sitzungen werden von dem zuständigen Sekretär im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden einberufen. Vor jeder Sitzung teilen die Vertragsparteien dem Vorsitzenden die voraussicht liche Zusammensetzung ihrer Delegation mit.Mit Zustimmung beider Vertragsparteien kann der Unterausschuss Sachverständige zu seinen Sitzungen einladen, um Informationen zu besonderen Themen einzuholen.6. TagesordnungAlle Anträge auf Aufnahme von Punkten in die Tagesordnung des Unterausschusses sind den Sekretären zu übermitteln.Der Vorsitzende stellt für jede Sitzung eine vorläufige Tagesordnung auf. Der zuständige Sekretär übermittelt sie spätestens zehn Tage vor Beginn der Sitzung dem anderen Sekretär.Die vorläufige Tagesordnung enthält die Punkte, für die der Aufnahmeantrag den Sekretären spätestens 15 Arbeitstage vor Beginn der Sitzung zugegangen ist. Die Unterlagen müssen spätestens sieben Arbeitstage vor der Sitzung den beiden Vertragsparteien zugehen. In dringenden Fällen können diese Fristen mit Zustimmung beider Vertragsparteien verkürzt werden.Die Tagesordnung wird vom Unterausschuss zu Beginn jeder Sitzung angenommen.7. ProtokollDie beiden Sekretäre fertigen nach jeder Sitzung ein Protokoll an und genehmigen es. Die übermitteln den Sekretären und dem Vorsitzenden des Assoziationsausschusses eine Abschrift des Protokolls, einschließlich der Vorschläge des Unterausschusses.8. ÖffentlichkeitSofern nichts anderes beschlossen wird, sind die Sitzungen des Unterausschusses nicht öffentlich.GeschäftsordnungUnterausschuss EG-Israel Nr. 2Binnenmarkt1. Zusammensetzung und VorsitzDer Unterausschuss setzt sich aus Vertretern der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten und Vertretern der Regierung Israels zusammen; der Vorsitz wird abwechselnd von den beiden Vertragsparteien geführt.2. RolleDer Unterausschuss untersteht dem Assoziationsausschuss, dem er nach jeder Sitzung Bericht erstattet. Der Unterausschuss ist nicht befugt, Beschlüsse zu fassen, kann dem Assoziations ausschuss jedoch Vorschläge unterbreiten.3. ZuständigkeitDer Unterausschuss erörtert die Durchführung des Assoziationsabkommens in den nachstehend aufgeführten Bereichen. Insbesondere bewertet er die Fortschritte bei der Angleichung, Anwendung und Durchsetzung der Rechtsvorschriften. Gegebenenfalls wird die Zusammenarbeit in Fragen der öffentlichen Verwaltung erörtert. Der Unterausschuss prüft die Probleme, die sich in den nachstehend aufgeführten Bereichen ergeben, und schlägt mögliche Schritte vor.3. a) technische Vorschriften, Normung und Konformitätsbewertung3. b) Wettbewerbsrecht, staatliche Beihilfen und öffentliches Beschaffungswesen3. c) Rechte an geistigem und gewerblichem EigentumDiese Liste ist nicht erschöpfend; weitere Themen können vom Assoziationsausschuss angefügt werden.Der Unterausschuss kann Fragen erörtern, die einen Bereich, mehrere Bereiche oder alle Bereiche betreffen.4. SekretariatEin Beamter der Europäischen Kommission und ein Beamter der Regierung Israels fungieren gemeinsam als ständige Sekretäre des Unterausschusses.Alle den Unterausschuss betreffenden Mitteilungen sind den Sekretären zu übermitteln.5. SitzungenDer Unterausschuss tritt zusammen, wenn die Umstände dies erfordern. Eine Sitzung kann auf Antrag einer Vertragspartei über ihren Sekretär einberufen werden, der den Antrag der anderen Vertragspartei übermittelt. Bei Eingang eines Antrags auf Einberufung einer Unterausschusssitzung antwortet der Sekretär der anderen Vertragspartei innerhalb von 15 Arbeitstagen.In besonders dringenden Fällen kann der Unterausschuss kurzfristiger einberufen werden, sofern beide Vertragsparteien zustimmen. Alle Anträge auf Einberufung einer Sitzung sind schriftlich zu stellen.Termin und Ort der Sitzungen des Unterausschusses werden von den beiden Vertragsparteien vereinbart.Die Sitzungen werden von dem zuständigen Sekretär im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden einberufen. Vor jeder Sitzung teilen die Vertragsparteien dem Vorsitzenden die voraussicht liche Zusammensetzung ihrer Delegation mit.Mit Zustimmung beider Vertragsparteien kann der Unterausschuss Sachverständige zu seinen Sitzungen einladen, um Informationen zu besonderen Themen einzuholen.6. TagesordnungAnträge auf Aufnahme von Punkten in die Tagesordnung des Unterausschusses sind den Sekretären zu übermitteln.Der Vorsitzende stellt für jede Sitzung eine vorläufige Tagesordnung auf. Der zuständige Sekretär übermittelt sie spätestens zehn Tage vor Beginn der Sitzung dem anderen Sekretär.Die vorläufige Tagesordnung enthält die Punkte, für die der Aufnahmeantrag den Sekretären spätestens 15 Arbeitstage vor Beginn der Sitzung zugegangen ist. Die Unterlagen müssen spätestens sieben Arbeitstage vor der Sitzung den beiden Vertragsparteien zugehen. In dringenden Fällen können diese Fristen mit Zustimmung beider Vertragsparteien verkürzt werden.Die Tagesordnung wird vom Unterausschuss zu Beginn jeder Sitzung angenommen.7. ProtokollDie beiden Sekretäre fertigen nach jeder Sitzung ein Protokoll an und genehmigen es. Die übermitteln den Sekretären und dem Vorsitzenden des Assoziationsausschusses eine Abschrift des Protokolls, einschließlich der Vorschläge des Unterausschusses.8. ÖffentlichkeitSofern nichts anderes beschlossen wird, sind die Sitzungen des Unterausschusses nicht öffentlich.GeschäftsordnungUnterausschuss EG-Israel Nr. 3Industrie, Handel und Dienstleistungen1. Zusammensetzung und VorsitzDer Unterausschuss setzt sich aus Vertretern der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten und Vertretern der Regierung Israels zusammen; der Vorsitz wird abwechselnd von den beiden Vertragsparteien geführt.2. RolleDer Unterausschuss untersteht dem Assoziationsausschuss, dem er nach jeder Sitzung Bericht erstattet. Der Unterausschuss ist nicht befugt, Beschlüsse zu fassen, kann dem Assoziations ausschuss jedoch Vorschläge unterbreiten.3. ZuständigkeitDer Unterausschuss erörtert die Durchführung des Assoziationsabkommens in den nachstehend aufgeführten Bereichen. Insbesondere bewertet er die Fortschritte bei der Angleichung, Anwendung und Durchsetzung der Rechtsvorschriften. Gegebenenfalls wird die Zusammenarbeit in Fragen der öffentlichen Verwaltung erörtert. Der Unterausschuss prüft die Probleme, die sich in den nachstehend aufgeführten Bereichen ergeben, und schlägt mögliche Schritte vor.3. a) industrielle Zusammenarbeit nach Artikel 45 des Assoziationsabkommens3. b) Handelsfragen3. c) Dienstleistungen einschließlich Finanzdienstleistungen und Postdiensten3. d) Tourismus3. e) Niederlassungsrecht für GesellschaftenDiese Liste ist nicht erschöpfend; weitere Themen können vom Assoziationsausschuss angefügt werden.Der Unterausschuss kann Fragen erörtern, die einen Bereich, mehrere Bereiche oder alle Bereiche betreffen.4. SekretariatEin Beamter der Europäischen Kommission und ein Beamter der Regierung Israels fungieren gemeinsam als ständige Sekretäre des Unterausschusses.Alle den Unterausschuss betreffenden Mitteilungen sind den Sekretären zu übermitteln.5. SitzungenDer Unterausschuss tritt zusammen, wenn die Umstände dies erfordern. Eine Sitzung kann auf Antrag einer Vertragspartei über ihren Sekretär einberufen werden, der den Antrag der anderen Vertragspartei übermittelt. Bei Eingang eines Antrags auf Einberufung einer Unterausschusssitzung antwortet der Sekretär der anderen Vertragspartei innerhalb von 15 Arbeitstagen.In besonders dringenden Fällen kann der Unterausschuss kurzfristiger einberufen werden, sofern beide Vertragsparteien zustimmen. Alle Anträge auf Einberufung einer Sitzung sind schriftlich zu stellen.Termin und Ort der Sitzungen des Unterausschusses werden von den beiden Vertragsparteien vereinbart.Die Sitzungen werden von dem zuständigen Sekretär im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden einberufen. Vor jeder Sitzung teilen die Vertragsparteien dem Vorsitzenden die voraussicht liche Zusammensetzung ihrer Delegation mit.Mit Zustimmung beider Vertragsparteien kann der Unterausschuss Sachverständige zu seinen Sitzungen einladen, um Informationen zu besonderen Themen einzuholen.6. TagesordnungAnträge auf Aufnahme von Punkten in die Tagesordnung des Unterausschusses sind den Sekretären zu übermitteln.Der Vorsitzende stellt für jede Sitzung eine vorläufige Tagesordnung auf. Der zuständige Sekretär übermittelt sie spätestens zehn Tage vor Beginn der Sitzung dem anderen Sekretär.Die vorläufige Tagesordnung enthält die Punkte, für die der Aufnahmeantrag den Sekretären spätestens 15 Arbeitstage vor Beginn der Sitzung zugegangen ist. Die Unterlagen müssen spätestens sieben Arbeitstage vor der Sitzung den beiden Vertragsparteien zugehen. In dringenden Fällen können diese Fristen mit Zustimmung beider Vertragsparteien verkürzt werden.Die Tagesordnung wird vom Unterausschuss zu Beginn jeder Sitzung angenommen.7. ProtokollDie beiden Sekretäre fertigen nach jeder Sitzung ein Protokoll an und genehmigen es. Die übermitteln den Sekretären und dem Vorsitzenden des Assoziationsausschusses eine Abschrift des Protokolls, einschließlich der Vorschläge des Unterausschusses.8. ÖffentlichkeitSofern nichts anderes beschlossen wird, sind die Sitzungen des Unterausschusses nicht öffentlich.GeschäftsordnungUnterausschuss EG-Israel Nr. 4Verkehr, Umwelt und Energie1. Zusammensetzung und VorsitzDer Unterausschuss setzt sich aus Vertretern der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten und Vertretern der Regierung Israels zusammen; der Vorsitz wird abwechselnd von den beiden Vertragsparteien geführt.2. RolleDer Unterausschuss untersteht dem Assoziationsausschuss, dem er nach jeder Sitzung Bericht erstattet. Der Unterausschuss ist nicht befugt, Beschlüsse zu fassen, kann dem Assoziations ausschuss jedoch Vorschläge unterbreiten.3. ZuständigkeitDer Unterausschuss erörtert die Durchführung des Assoziationsabkommens in den nachstehend aufgeführten Bereichen. Insbesondere bewertet er die Fortschritte bei der Angleichung, Anwendung und Durchsetzung der Rechtsvorschriften und bei der Einbe ziehung der Umweltpolitik in alle Bereiche des Assoziationsabkommens. Gegebenenfalls wird die Zusammenarbeit in Fragen der öffentlichen Verwaltung erörtert. Der Unterausschuss prüft die Probleme, die sich in den nachstehend aufgeführten Bereichen ergeben, und schlägt mögliche Schritte vor.3. a) Verkehr: u.a. Ausbau der Infrastruktur (insbesondere Verbund der Netze), Marktöffnung, Sicherheit im See- und Luftverkehr, Normung der technischen Ausrüstung, Verbesserung des multimodalen Verkehrsnetzes und Intensivierung der subregionalen Zusammenarbeit3. b) Umwelt: u.a. Ausbau der Kapazitäten für den Umweltschutz in den im Assoziations abkommen (Desertifikation, Wasser, Abfälle, Versalzung, Erziehung, Landwirtschaft usw.) und im Umweltaktionsprogramm für Maßnahmen mit kurz- und mittelfristiger Priorität (SMAP) festgelegten vorrangigen Bereichen und Einbeziehung der Umweltdimension in die vorrangigen Bereiche der Partnerschaft Europa-Mittelmeer im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung3. c) Energie: u.a. Ausbau der Infrastruktur (insbesondere Verbund der Netze), Marktöffnung und Entwicklung des Gasmarkts, Versorgungssicherheit, Sicherheit der Energieinfrastruktur, Zusammenarbeit und Forschung im Bereich der erneuer baren Energie, Zusammenarbeit beim Austausch von Daten und Intensivierung der subregionalen ZusammenarbeitDiese Liste ist nicht erschöpfend; weitere Themen können vom Assoziationsausschuss angefügt werden.Der Unterausschuss kann Fragen erörtern, die einen Bereich, mehrere Bereiche oder alle Bereiche betreffen.4. SekretariatEin Beamter der Europäischen Kommission und ein Beamter der Regierung Israels fungieren gemeinsam als ständige Sekretäre des Unterausschusses.Alle den Unterausschuss betreffenden Mitteilungen sind den Sekretären zu übermitteln.5. SitzungenDer Unterausschuss tritt zusammen, wenn die Umstände dies erfordern. Eine Sitzung kann auf Antrag einer Vertragspartei über ihren Sekretär einberufen werden, der den Antrag der anderen Vertragspartei übermittelt. Bei Eingang eines Antrags auf Einberufung einer Unterausschusssitzung antwortet der Sekretär der anderen Vertragspartei innerhalb von 15 Arbeitstagen.In besonders dringenden Fällen kann der Unterausschuss kurzfristiger einberufen werden, sofern beide Vertragsparteien zustimmen. Alle Anträge auf Einberufung einer Sitzung sind schriftlich zu stellen.Termin und Ort der Sitzungen des Unterausschusses werden von den beiden Vertragsparteien vereinbart.Die Sitzungen werden von dem zuständigen Sekretär im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden einberufen. Vor jeder Sitzung teilen die Vertragsparteien dem Vorsitzenden die voraussicht liche Zusammensetzung ihrer Delegation mit.Mit Zustimmung beider Vertragsparteien kann der Unterausschuss Sachverständige zu seinen Sitzungen einladen, um Informationen zu besonderen Themen einzuholen.6. TagesordnungAnträge auf Aufnahme von Punkten in die Tagesordnung des Unterausschusses sind den Sekretären zu übermitteln.Der Vorsitzende stellt für jede Sitzung eine vorläufige Tagesordnung auf. Der zuständige Sekretär übermittelt sie spätestens zehn Tage vor Beginn der Sitzung dem anderen Sekretär.Die vorläufige Tagesordnung enthält die Punkte, für die der Aufnahmeantrag den Sekretären spätestens 15 Arbeitstage vor Beginn der Sitzung zugegangen ist. Die Unterlagen müssen spätestens sieben Arbeitstage vor der Sitzung den beiden Vertragsparteien zugehen. In dringenden Fällen können diese Fristen mit Zustimmung beider Vertragsparteien verkürzt werden.Die Tagesordnung wird vom Unterausschuss zu Beginn jeder Sitzung angenommen.7. ProtokollDie beiden Sekretäre fertigen nach jeder Sitzung ein Protokoll an und genehmigen es. Die übermitteln den Sekretären und dem Vorsitzenden des Assoziationsausschusses eine Abschrift des Protokolls, einschließlich der Vorschläge des Unterausschusses.8. ÖffentlichkeitSofern nichts anderes beschlossen wird, sind die Sitzungen des Unterausschusses nicht öffentlich.GeschäftsordnungUnterausschuss EG-Israel Nr. 5Forschung, Innovation, Bildung und Kultur1. Zusammensetzung und VorsitzDer Unterausschuss setzt sich aus Vertretern der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten und Vertretern der Regierung Israels zusammen; der Vorsitz wird abwechselnd von den beiden Vertragsparteien geführt.2. RolleDer Unterausschuss untersteht dem Assoziationsausschuss, dem er nach jeder Sitzung Bericht erstattet. Der Unterausschuss ist nicht befugt, Beschlüsse zu fassen, kann dem Assoziations ausschuss jedoch Vorschläge unterbreiten.3. ZuständigkeitDer Unterausschuss erörtert die Durchführung des Assoziationsabkommens in den nachstehend aufgeführten Bereichen. Insbesondere bewertet er die Fortschritte bei der Angleichung, Anwendung und Durchsetzung der Rechtsvorschriften. Gegebenenfalls wird die Zusammenarbeit in Fragen der öffentlichen Verwaltung erörtert. Der Unterausschuss prüft die Probleme, die sich in den nachstehend aufgeführten Bereichen ergeben, und schlägt mögliche Schritte vor.3. a) Ausbau der institutionellen Kapazitäten in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung der Ergebnisse der wissenschaftlichen und technologischen Forschung durch Industrie und KMU, insbesondere im Zusammenhang mit den Folgemaßnahmen zu dem Abkommen, mit dem Israel am FTE-Rahmenprogramm beteiligt wird3. b) Telekommunikation und Informationstechnologien3. c) Zusammenarbeit in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend austausch3. d) kulturelle Zusammenarbeit3. e) Politik im audiovisuellen Bereich, Informations- und KommunikationspolitikDiese Liste ist nicht erschöpfend; weitere Themen können vom Assoziationsausschuss angefügt werden.Der Unterausschuss kann Fragen erörtern, die einen Bereich, mehrere Bereiche oder alle Bereiche betreffen.4. SekretariatEin Beamter der Europäischen Kommission und ein Beamter der Regierung Israels fungieren gemeinsam als ständige Sekretäre des Unterausschusses.Alle den Unterausschuss betreffenden Mitteilungen sind den Sekretären zu übermitteln.5. SitzungenDer Unterausschuss tritt zusammen, wenn die Umstände dies erfordern. Eine Sitzung kann auf Antrag einer Vertragspartei über ihren Sekretär einberufen werden, der den Antrag der anderen Vertragspartei übermittelt. Bei Eingang eines Antrags auf Einberufung einer Unterausschusssitzung antwortet der Sekretär der anderen Vertragspartei innerhalb von 15 Arbeitstagen.In besonders dringenden Fällen kann der Unterausschuss kurzfristiger einberufen werden, sofern beide Vertragsparteien zustimmen. Alle Anträge auf Einberufung einer Sitzung sind schriftlich zu stellen.Termin und Ort der Sitzungen des Unterausschusses werden von den beiden Vertragsparteien vereinbart.Die Sitzungen werden von dem zuständigen Sekretär im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden einberufen. Vor jeder Sitzung teilen die Vertragsparteien dem Vorsitzenden die voraussicht liche Zusammensetzung ihrer Delegation mit.Mit Zustimmung beider Vertragsparteien kann der Unterausschuss Sachverständige zu seinen Sitzungen einladen, um Informationen zu besonderen Themen einzuholen.6. TagesordnungAnträge auf Aufnahme von Punkten in die Tagesordnung des Unterausschusses sind den Sekretären zu übermitteln.Der Vorsitzende stellt für jede Sitzung eine vorläufige Tagesordnung auf. Der zuständige Sekretär übermittelt sie spätestens zehn Tage vor Beginn der Sitzung dem anderen Sekretär.Die vorläufige Tagesordnung enthält die Punkte, für die der Aufnahmeantrag den Sekretären spätestens 15 Arbeitstage vor Beginn der Sitzung zugegangen ist. Die Unterlagen müssen spätestens sieben Arbeitstage vor der Sitzung den beiden Vertragsparteien zugehen. In dringenden Fällen können diese Fristen mit Zustimmung beider Vertragsparteien verkürzt werden.Die Tagesordnung wird vom Unterausschuss zu Beginn jeder Sitzung angenommen.7. ProtokollDie beiden Sekretäre fertigen nach jeder Sitzung ein Protokoll an und genehmigen es. Die übermitteln den Sekretären und dem Vorsitzenden des Assoziationsausschusses eine Abschrift des Protokolls, einschließlich der Vorschläge des Unterausschusses.8. ÖffentlichkeitSofern nichts anderes beschlossen wird, sind die Sitzungen des Unterausschusses nicht öffentlich.GeschäftsordnungUnterausschuss EG-Israel Nr. 6Landwirtschaft1. Zusammensetzung und VorsitzDer Unterausschuss setzt sich aus Vertretern der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten und Vertretern der Regierung Israels zusammen; der Vorsitz wird abwechselnd von den beiden Vertragsparteien geführt.2. RolleDer Unterausschuss untersteht dem Assoziationsausschuss, dem er nach jeder Sitzung Bericht erstattet. Der Unterausschuss ist nicht befugt, Beschlüsse zu fassen, kann dem Assoziations ausschuss jedoch Vorschläge unterbreiten.3. ZuständigkeitDer Unterausschuss erörtert die Durchführung des Assoziationsabkommens in den nachstehend aufgeführten Bereichen. Insbesondere bewertet er die Fortschritte bei der Angleichung, Anwendung und Durchsetzung der Rechtsvorschriften. Gegebenenfalls wird die Zusammenarbeit in Fragen der öffentlichen Verwaltung erörtert. Der Unterausschuss prüft die Probleme, die sich in den nachstehend aufgeführten Bereichen ergeben, und schlägt mögliche Schritte vor.3. a) Diversifizierung in der Landwirtschaft und Umweltschutz3. b) Zusammenarbeit in der Landwirtschaft zwischen Unternehmen und Berufs- und Fachverbänden und -organisationen3. c) veterinär- und pflanzenschutzrechtliche Normen3. d) integrierte Entwicklung im ländlichen Raum3. e) Zusammenarbeit zwischen den ländlichen RegionenDiese Liste ist nicht erschöpfend; weitere Themen können vom Assoziationsausschuss angefügt werden.Der Unterausschuss kann Fragen erörtern, die einen Bereich, mehrere Bereiche oder alle Bereiche betreffen.4. SekretariatEin Beamter der Europäischen Kommission und ein Beamter der Regierung Israels fungieren gemeinsam als ständige Sekretäre des Unterausschusses.Alle den Unterausschuss betreffenden Mitteilungen sind den Sekretären zu übermitteln.5. SitzungenDer Unterausschuss tritt zusammen, wenn die Umstände dies erfordern. Eine Sitzung kann auf Antrag einer Vertragspartei über ihren Sekretär einberufen werden, der den Antrag der anderen Vertragspartei übermittelt. Bei Eingang eines Antrags auf Einberufung einer Unterausschusssitzung antwortet der Sekretär der anderen Vertragspartei innerhalb von 15 Arbeitstagen.In besonders dringenden Fällen kann der Unterausschuss kurzfristiger einberufen werden, sofern beide Vertragsparteien zustimmen. Alle Anträge auf Einberufung einer Sitzung sind schriftlich zu stellen.Termin und Ort der Sitzungen des Unterausschusses werden von den beiden Vertragsparteien vereinbart.Die Sitzungen werden von dem zuständigen Sekretär im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden einberufen. Vor jeder Sitzung teilen die Vertragsparteien dem Vorsitzenden die voraussicht liche Zusammensetzung ihrer Delegation mit.Mit Zustimmung beider Vertragsparteien kann der Unterausschuss Sachverständige zu seinen Sitzungen einladen, um Informationen zu besonderen Themen einzuholen.6. TagesordnungAnträge auf Aufnahme von Punkten in die Tagesordnung des Unterausschusses sind den Sekretären zu übermitteln.Der Vorsitzende stellt für jede Sitzung eine vorläufige Tagesordnung auf. Der zuständige Sekretär übermittelt sie spätestens zehn Tage vor Beginn der Sitzung dem anderen Sekretär.Die vorläufige Tagesordnung enthält die Punkte, für die der Aufnahmeantrag den Sekretären spätestens 15 Arbeitstage vor Beginn der Sitzung zugegangen ist. Die Unterlagen müssen spätestens sieben Arbeitstage vor der Sitzung den beiden Vertragsparteien zugehen. In dringenden Fällen können diese Fristen mit Zustimmung beider Vertragsparteien verkürzt werden.Die Tagesordnung wird vom Unterausschuss zu Beginn jeder Sitzung angenommen.7. ProtokollDie beiden Sekretäre fertigen nach jeder Sitzung ein Protokoll an und genehmigen es. Die übermitteln den Sekretären und dem Vorsitzenden des Assoziationsausschusses eine Abschrift des Protokolls, einschließlich der Vorschläge des Unterausschusses.8. ÖffentlichkeitSofern nichts anderes beschlossen wird, sind die Sitzungen des Unterausschusses nicht öffentlich.GeschäftsordnungUnterausschuss EG-Israel Nr. 7Justiz und Sicherheit1. Zusammensetzung und VorsitzDer Unterausschuss setzt sich aus Vertretern der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten und Vertretern der Regierung Israels zusammen; der Vorsitz wird abwechselnd von den beiden Vertragsparteien geführt.2. RolleDer Unterausschuss untersteht dem Assoziationsausschuss, dem er nach jeder Sitzung Bericht erstattet. Der Unterausschuss ist nicht befugt, Beschlüsse zu fassen, kann dem Assoziations ausschuss jedoch Vorschläge unterbreiten.3. ZuständigkeitDer Unterausschuss erörtert die Durchführung des Assoziationsabkommens in den nachstehend aufgeführten Bereichen. Insbesondere bewertet er die Fortschritte bei der Angleichung, Anwendung und Durchsetzung der Rechtsvorschriften. Gegebenenfalls wird die Zusammenarbeit in Fragen der öffentlichen Verwaltung erörtert. Der Unterausschuss prüft die Probleme, die sich in den nachstehend aufgeführten Bereichen ergeben, und schlägt mögliche Schritte vor.3. a) Zusammenarbeit im Bereich Justiz3. b) justitielle Zusammenarbeit in Zivil- und Strafsachen3. c) Drogen3. d) organisiertes Verbrechen, einschließlich des Menschenhandels, illegale Einwanderung, Terrorismus, Korruption und GeldwäscheDiese Liste ist nicht erschöpfend; weitere Themen können vom Assoziationsausschuss angefügt werden.Der Unterausschuss kann Fragen erörtern, die einen Bereich, mehrere Bereiche oder alle Bereiche betreffen.4. SekretariatEin Beamter der Europäischen Kommission und ein Beamter der Regierung Israels fungieren gemeinsam als ständige Sekretäre des Unterausschusses.Alle den Unterausschuss betreffenden Mitteilungen sind den Sekretären zu übermitteln.5. SitzungenDer Unterausschuss tritt zusammen, wenn die Umstände dies erfordern. Eine Sitzung kann auf Antrag einer Vertragspartei über ihren Sekretär einberufen werden, der den Antrag der anderen Vertragspartei übermittelt. Bei Eingang eines Antrags auf Einberufung einer Unterausschusssitzung antwortet der Sekretär der anderen Vertragspartei innerhalb von 15 Arbeitstagen.In besonders dringenden Fällen kann der Unterausschuss kurzfristiger einberufen werden, sofern beide Vertragsparteien zustimmen. Alle Anträge auf Einberufung einer Sitzung sind schriftlich zu stellen.Termin und Ort der Sitzungen des Unterausschusses werden von den beiden Vertragsparteien vereinbart.Die Sitzungen werden von dem zuständigen Sekretär im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden einberufen. Vor jeder Sitzung teilen die Vertragsparteien dem Vorsitzenden die voraussicht liche Zusammensetzung ihrer Delegation mit.Mit Zustimmung beider Vertragsparteien kann der Unterausschuss Sachverständige zu seinen Sitzungen einladen, um Informationen zu besonderen Themen einzuholen.6. TagesordnungAnträge auf Aufnahme von Punkten in die Tagesordnung des Unterausschusses sind den Sekretären zu übermitteln.Der Vorsitzende stellt für jede Sitzung eine vorläufige Tagesordnung auf. Der zuständige Sekretär übermittelt sie spätestens zehn Tage vor Beginn der Sitzung dem anderen Sekretär.Die vorläufige Tagesordnung enthält die Punkte, für die der Aufnahmeantrag den Sekretären spätestens 15 Arbeitstage vor Beginn der Sitzung zugegangen ist. Die Unterlagen müssen spätestens sieben Arbeitstage vor der Sitzung den beiden Vertragsparteien zugehen. In dringenden Fällen können diese Fristen mit Zustimmung beider Vertragsparteien verkürzt werden.Die Tagesordnung wird vom Unterausschuss zu Beginn jeder Sitzung angenommen.7. ProtokollDie beiden Sekretäre fertigen nach jeder Sitzung ein Protokoll an und genehmigen es. Die übermitteln den Sekretären und dem Vorsitzenden des Assoziationsausschusses eine Abschrift des Protokolls, einschließlich der Vorschläge des Unterausschusses.8. ÖffentlichkeitSofern nichts anderes beschlossen wird, sind die Sitzungen des Unterausschusses nicht öffentlich.GeschäftsordnungUnterausschuss EG-Israel Nr. 8Regionale Zusammenarbeit1. Zusammensetzung und VorsitzDer Unterausschuss setzt sich aus Vertretern der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten und Vertretern der Regierung Israels zusammen; der Vorsitz wird abwechselnd von den beiden Vertragsparteien geführt.2. RolleDer Unterausschuss untersteht dem Assoziationsausschuss, dem er nach jeder Sitzung Bericht erstattet. Der Unterausschuss ist nicht befugt, Beschlüsse zu fassen, kann dem Assoziations ausschuss jedoch Vorschläge unterbreiten.3. ZuständigkeitDer Unterausschuss erörtert die Durchführung des Assoziationsabkommens in den nachstehend aufgeführten Bereichen. Insbesondere bewertet er die Fortschritte bei der Angleichung, Anwendung und Durchsetzung der Rechtsvorschriften. Gegebenenfalls wird die Zusammenarbeit in Fragen der öffentlichen Verwaltung erörtert. Der Unterausschuss prüft die Probleme, die sich in den nachstehend aufgeführten Bereichen ergeben, und schlägt mögliche Schritte vor.3. a) Initiativen zur regionalen Integration3. b) Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur, u.a. in den Bereichen Wasser, Energie und Verkehr und Umwelt3. c) regionale Zusammenarbeit in den unter die Zuständigkeit des Unterausschusses "Justiz und Sicherheit" fallenden Fragen3. d) Koordinierung regionaler Fragen aus anderen Unterausschüssen3. e) wissenschaftliche und technologische ForschungDiese Liste ist nicht erschöpfend; weitere Themen einschließlich horizontaler Fragen, z.B. Statistik, können vom Assoziationsausschuss angefügt werden.Der Unterausschuss kann Fragen erörtern, die einen Bereich, mehrere Bereiche oder alle Bereiche betreffen.4. SekretariatEin Beamter der Europäischen Kommission und ein Beamter der Regierung Israels fungieren gemeinsam als ständige Sekretäre des Unterausschusses.Alle den Unterausschuss betreffenden Mitteilungen sind den Sekretären zu übermitteln.5. SitzungenDer Unterausschuss tritt zusammen, wenn die Umstände dies erfordern. Eine Sitzung kann auf Antrag einer Vertragspartei über ihren Sekretär einberufen werden, der den Antrag der anderen Vertragspartei übermittelt. Bei Eingang eines Antrags auf Einberufung einer Unterausschusssitzung antwortet der Sekretär der anderen Vertragspartei innerhalb von 15 Arbeitstagen.In besonders dringenden Fällen kann der Unterausschuss kurzfristiger einberufen werden, sofern beide Vertragsparteien zustimmen. Alle Anträge auf Einberufung einer Sitzung sind schriftlich zu stellen.Termin und Ort der Sitzungen des Unterausschusses werden von den beiden Vertragsparteien vereinbart.Die Sitzungen werden von dem zuständigen Sekretär im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden einberufen. Vor jeder Sitzung teilen die Vertragsparteien dem Vorsitzenden die voraussicht liche Zusammensetzung ihrer Delegation mit.Mit Zustimmung beider Vertragsparteien kann der Unterausschuss Sachverständige zu seinen Sitzungen einladen, um Informationen zu besonderen Themen einzuholen.6. TagesordnungAnträge auf Aufnahme von Punkten in die Tagesordnung des Unterausschusses sind den Sekretären zu übermitteln.Der Vorsitzende stellt für jede Sitzung eine vorläufige Tagesordnung auf. Der zuständige Sekretär übermittelt sie spätestens zehn Tage vor Beginn der Sitzung dem anderen Sekretär.Die vorläufige Tagesordnung enthält die Punkte, für die der Aufnahmeantrag den Sekretären spätestens 15 Arbeitstage vor Beginn der Sitzung zugegangen ist. Die Unterlagen müssen spätestens sieben Arbeitstage vor der Sitzung den beiden Vertragsparteien zugehen. In dringenden Fällen können diese Fristen mit Zustimmung beider Vertragsparteien verkürzt werden.Die Tagesordnung wird vom Unterausschuss zu Beginn jeder Sitzung angenommen.7. ProtokollDie beiden Sekretäre fertigen nach jeder Sitzung ein Protokoll an und genehmigen es. Die übermitteln den Sekretären und dem Vorsitzenden des Assoziationsausschusses eine Abschrift des Protokolls, einschließlich der Vorschläge des Unterausschusses.8. ÖffentlichkeitSofern nichts anderes beschlossen wird, sind die Sitzungen des Unterausschusses nicht öffentlich.