CELEX: 62010CA0431
Language: de
Date: 2011-04-07 00:00:00
Title: Rechtssache C-431/10: Urteil des Gerichtshofs (Siebte Kammer) vom 7. April 2011 — Europäische Kommission/Irland (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Richtlinie 2005/85/EG — Asylrecht — Verfahren zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft — Mindestnormen — Keine vollständige Umsetzung innerhalb der vorgeschriebenen Frist)

28.5.2011   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 160/10
            
         Urteil des Gerichtshofs (Siebte Kammer) vom 7. April 2011 — Europäische Kommission/Irland
   (Rechtssache C-431/10) (1)
   
   (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie 2005/85/EG - Asylrecht - Verfahren zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft - Mindestnormen - Keine vollständige Umsetzung innerhalb der vorgeschriebenen Frist)
   2011/C 160/09
   Verfahrenssprache: Englisch
   
      Parteien
   
   
      Klägerin: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: M. Condou-Durande und A.-A. Gilly)
   
      Beklagter: Irland (Prozessbevollmächtigter: D. O’Hagan)
   
      Gegenstand
   
   Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Nicht fristgerechter Erlass der Vorschriften, die erforderlich sind, um der Richtlinie 2005/85/EG des Rates vom 1. Dezember 2005 über Mindestnormen für Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft (ABl. L 326, S. 13) nachzukommen
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Irland hat dadurch gegen seine Verpflichtungen aus Art. 43 der Richtlinie 2005/85/EG des Rates vom 1. Dezember 2005 über Mindestnormen für Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft verstoßen, dass es die Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die erforderlich sind, um dieser Richtlinie nachzukommen, nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist erlassen hat.
            
         
               2.
            
            
               Irland trägt die Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 301 vom 6.11.2010.