CELEX: C1998/094/04
Language: de
Date: 1998-03-28 00:00:00
Title: URTEIL DES GERICHTSHOFES (Fünfte Kammer) vom 12. Februar 1998 in der Rechtssache C-92/96: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Königreich Spanien (Vertragsverletzung - Richtlinie 76/160/EWG - Qualität der Badegewässer)

C 94/2                 DE                Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                   28.3.98
nung (EWG) Nr. 1354/83 der Kommission vom 17. Mai                1. Die Entscheidung 95/204/EG der Kommission vom
1983 über allgemeine Durchführungsbestimmungen für die                31. Mai 1995 zur Durchführung von Artikel 20
Bereitstellung und Lieferung von Magermilchpulver, Butter             Absatz 2 der Richtlinie 89/106/EWG des Rates über
und Butteroil im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe (ABl.                 Bauprodukte wird für nichtig erklärt.
L 142 vom 1.6.1983, S. 1) hat der Gerichtshof (Zweite
Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten R.                2. Die Kommission trägt die Kosten des Verfahrens.
Schintgen (Berichterstatter) sowie der Richter G. F. Man-
cini und G. Hirsch Ð Generalanwalt: P. LeÂger; Kanzler: L.       (1) ABl. C 248 vom 23.9.1995.
Hewlett, Verwaltungsrätin Ð am 29. Januar 1998 ein
Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
Ein Zuschlagsempfänger, der die betreffende Ware nicht
fristgerecht liefert, ohne daû ein Fall höherer Gewalt vor-                    URTEIL DES GERICHTSHOFES
gelegen hat, trägt gemäû Artikel 25 Absatz 1 Unterabsatz                                (Fünfte Kammer)
1 der Verordnung (EWG) Nr. 1354/83 der Kommission
vom 17. Mai 1983 über allgemeine Durchführungsbestim-                                vom 12. Februar 1998
mungen für die Bereitstellung und Lieferung von Mager-           in der Rechtssache C-92/96: Kommission der Europäi-
milchpulver, Butter und Butteroil im Rahmen der Nah-                  schen Gemeinschaften gegen Königreich Spanien (1)
rungsmittelhilfe alle finanziellen Folgen dieser Nichterfül-
lung, auch wenn die Ausschreibungskautionen bereits              (Vertragsverletzung Ð Richtlinie 76/160/EWG Ð Qualität
gemäû Artikel 26 Absatz 6 der Verordnung für verfallen                                 der Badegewässer)
erklärt sind; diese Kautionen können nicht von den Beträ-                                 (98/C 94/04)
gen abgezogen werden, die gemäû Artikel 25 Absatz 1
Unterabsatz 1 der Verordnung als Ersatz des durch die                            (Verfahrenssprache: Spanisch)
Nichtlieferung verursachten Schadens geschuldet werden.
                                                                     (Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung
(1) ABl. C 370 vom 7.12.1996.                                         erscheint in der Sammlung der Rechtsprechung des
                                                                                         Gerichtshofes)
                                                                 In der Rechtssache C-92/96, Kommission der Europäi-
                                                                 schen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Richard Wain-
                                                                 wright und Fernando Castillo de la Torre) gegen König-
                                                                 reich Spanien (Bevollmächtigte: Gloria Calvo Díaz) wegen
                                                                 Feststellung, daû das Königreich Spanien dadurch gegen
              URTEIL DES GERICHTSHOFES
                                                                 seine Verpflichtungen aus Artikel 4 der Richtlinie 76/160/
                     vom 10. Februar 1998                        EWG des Rates vom 8. Dezember 1975 über die Qualität
                                                                 der Badegewässer (ABl. 1976 vom 5.2.1976, L 31, S. 1)
in der Rechtssache C-263/95: Bundesrepublik Deutschland          sowie aus den Artikeln 5 und 189 EG-Vertrag verstoûen
  gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)           hat, daû es nicht die notwendigen Maûnahmen getroffen
(Angleichung der Rechtsvorschriften Ð Bauprodukte Ð              hat, um sicherzustellen, daû die Qualität der Binnenbade-
           Ständiger Ausschuû für das Bauwesen)                  gewässer im spanischen Hoheitsgebiet den Grenzwerten
                                                                 nach Artikel 3 der Richtlinie entspricht, hat der Gerichts-
                         (98/C 94/03)                            hof (Fünfte Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsi-
                                                                 denten C. Gulmann sowie der Richter M. Wathelet, J. C.
                                                                 Moitinho de Almeida (Berichterstatter), P. Jann und L.
                 (Verfahrenssprache: Deutsch)                    Sevón Ð Generalanwalt: C. O. Lenz; Kanzler: D. Louter-
                                                                 man-Hubeau, Hauptverwaltungsrätin Ð am 12. Februar
                                                                 1998 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
In der Rechtssache C-263/95, Bundesrepublik Deutschland
(Bevollmächtigte: Ernst Röder und Bernd Kloke) gegen             1. Das Königreich Spanien hat dadurch gegen seine Ver-
Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevoll-                   pflichtungen aus Artikel 4 der Richtlinie 76/160/EWG
mächtigte: Ulrich Wölker und Antonio Aresu) wegen                     des Rates vom 8. Dezember 1975 über die Qualität
Nichtigerklärung der Entscheidung 95/204/EG der Kom-                  der Badegewässer verstoûen, daû es nicht die notwen-
mission vom 31. Mai 1995 zur Durchführung von                         digen Maûnahmen getroffen hat, um sicherzustellen,
Artikel 20 Absatz 2 der Richtlinie 89/106/EWG des Rates               daû die Qualität der Binnenbadegewässer im spani-
über Bauprodukte (ABl. L 129 vom 14.6.1995, S. 23), hat               schen Hoheitsgebiet den gemäû Artikel 3 der Richtlinie
der Gerichtshof unter Mitwirkung des Präsidenten G. C.                festgelegten Grenzwerten entspricht.
Rodríguez Iglesias, der Kammerpräsidenten H. Ragne-
malm, M. Wathelet und R. Schintgen sowie der Richter             2. Das Königreich Spanien trägt die Kosten des Verfah-
G. F. Mancini, J. C. Moitinho de Almeida, P. J. G. Kap-               rens.
teyn, D. A. O. Edward, G. Hirsch, L. Sevón (Berichterstat-
ter) und K. M. Ioannou Ð Generalanwalt: D. Ruiz-Jarabo           (1) ABl. C 133 vom 4.5.1996.
Colomer; Kanzler: L. Hewlett, Verwaltungsrätin Ð am
10. Februar 1998 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen: