CELEX: 31994D0806
Language: de
Date: 1994-11-23 00:00:00
Title: 94/806/EG: Entscheidung des Rates vom 23. November 1994 zur Annahme eines spezifischen Programms für Forschung und technologische Entwicklung, einschließlich Demonstration, im Bereich der nichtnuklearen Energien (1994-1998)

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31994D0806

94/806/EG: Entscheidung des Rates vom 23. November 1994 zur Annahme eines spezifischen Programms für Forschung und technologische Entwicklung, einschließlich Demonstration, im Bereich der nichtnuklearen Energien (1994-1998)  

Amtsblatt Nr. L 334 vom 22/12/1994 S. 0087 - 0108 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 12 Band 3 S. 0010  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 12 Band 3 S. 0010 

ENTSCHEIDUNG DES RATES vom 23. November 1994 zur Annahme eines spezifischen Programms für Forschung und technologische Entwicklung, einschließlich Demonstration, im Bereich der nichtnuklearen Energien (1994-1998) (94/806/EG)  DER RAT DER  EUROPÄISCHEN UNION - gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 130i Absatz 4,  auf Vorschlag der Kommission (1),  nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (2),  nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses (3),  in Erwägung nachstehender Gründe:  Mit dem Beschluß Nr. 1110/94/EG (4) haben der Rat und das Europäische Parlament ein Viertes Rahmenprogramm der Gemeinschaft im Bereich der Forschung, technologischen Entwicklung und Demonstration (nachstehend  "FTE" genannt) für den Zeitraum 1994 bis  1998 angenommen, in dem unter anderem die Maßnahmen im Bereich der nichtnuklearen Energien festgelegt werden. Diese Entscheidung trägt der in der Präambel zu dem genannten Beschluß dargelegten Begründung Rechnung.  Gemäß Artikel 130i Absatz 3 des Vertrages erfolgt die Durchführung des Rahmenprogramms durch spezifische Programme, die innerhalb eines jeden Aktionsbereichs entwickelt werden; in jedem spezifischen Programm werden die Einzelheiten seiner Durchführung,  seine Laufzeit und die als notwendig erachteten Mittel festgelegt.  Die für die Durchführung dieses Programms für notwendig erachteten Mittel belaufen sich auf 967 Millionen ECU. Die Mittelansätze für jedes Haushaltsjahr werden von der Haushaltsbehörde entsprechend den verfügbaren Mitteln im Rahmen der Finanziellen  Vorausschau und gemäß Artikel 1 Absatz 3 des Beschlusses Nr. 1110/94/EG festgelegt.  Die Förderung der Energietechnologien einschließlich der Demonstration dieser Technologien, wie sie die Kommission im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 2008/90 des Rates vom 29. Juni 1990 zur Förderung der Energietechnologien in Europa (Thermie-Programm)  (5) verfolgt, läuft am 31. Dezember 1994 aus; die Kontinuität dieser Demonstrations- und Verbreitungstätigkeiten über diesen Zeitpunkt hinaus sollte gewährleistet werden.  Ziel der gemeinschaftlichen Aktionen im Bereich der nichtnuklearen Energie muß es sein, effiziente, umweltfreundlichere und sicherere Technologien zu entwickeln und zu erproben, mit denen die Vereinbarkeit der Erzeugung und Nutzung von Energie mit dem  Gleichgewicht unseres Lebensraums und der wirtschaftlichen Entwicklung in ihren verschiedenen Aspekten gewährleistet wird.  Trotz der heutigen Energiesituation dürfen die Anstrengungen nicht nachlassen, die Energieversorgung der Gemeinschaft zu diversifizieren und die Energie besser auszunutzen. Die FTE trägt zur Verwirklichung dieser Ziele bei und hilft, die Umwelt  angesichts der Auswirkungen der Energietechnologien besser zu schützen.  Wie im Vierten Rahmenprogramm dargelegt wurde, muß sichergestellt werden, daß Forschung und Entwicklung auf der einen und Demonstration auf der anderen Seite einander ergänzen und die beiden Phasen der FTE in eine einheitliche gemeinschaftliche  FTE-Strategie eingebunden werden.  Das Programm im Bereich der nichtnuklearen Energien erfordert eine kohärente Strategie, die den gesamten Innovationsprozeß vom wissenschaftlichen Durchbruch bis zur Verbreitung abdeckt.  Wie im  "Weißbuch über Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" dargelegt, kann das vorliegende Programm insbesondere über die Entwicklung und die verbreitetere Nutzung effizienter Energietechnologien einen wesentlichen Beitrag zur Stimulierung  des Wachstums, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie zur Verbesserung der Beschäftigungssituation in der Gemeinschaft leisten.  Der Inhalt des Vierten Rahmenprogramms für gemeinschaftliche FTE-Maßnahmen wurden in Einklang mit dem Subsidiaritätsprinzip festgelegt. In dem vorliegenden spezifischen Programm sind die nach diesem Prinzip im Bereich der nichtnuklearen Energien  durchzuführenden Maßnahmen beschrieben.  Nach dem Beschluß Nr. 1110/94/EG ist eine Gemeinschaftsmaßnahme gerechtfertigt, wenn unter anderem die Forschung zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts der Gemeinschaft und zur Förderung ihrer allgemeinen harmonischen Entwicklung  beiträgt und gleichzeitig mit dem Streben nach wissenschaftlicher und technischer Qualität vereinbar ist. Das vorliegende Programm soll im Wege von FTE-Vorhaben, die unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der am meisten benachteiligten Regionen die  endogenen Energiepotentiale der Regionen nutzen, zur Erreichung dieser Ziele beitragen.  Die Gemeinschaft sollte nur FTE-Maßnahmen von hohem qualitativen Niveau fördern.  Für dieses spezifische Programm gelten die Regeln für die Beteiligung von Unternehmen, Forschungszentren (einschließlich der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS)) und Hochschulen sowie die Regeln für die Verbreitung der Forschungsergebnisse gemäß Artikel  130j des Vertrages.  Es sollten Maßnahmen für eine stärkere Beteiligung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an diesem Programm, insbesondere durch Technologieförderung, vorgesehen werden.  Die Bemühungen der Kommission um eine Vereinfachung und Beschleunigung der Bewerbungs- und Auswahlverfahren sowie um grössere Transparenz müssen fortgesetzt werden, um die Durchführung des Programms zu fördern und die Maßnahmen zu erleichtern, die die  Unternehmen, insbesondere die KMU, sowie die Forschungszentren und Hochschulen im Hinblick auf die Teilnahme an einer FTE-Maßnahme der Gemeinschaft treffen müssen.  Dieses Programm trägt bei zu einer Verstärkung der Synergien zwischen den im Bereich der nichtnuklearen Energien durchgeführten FTE-Maßnahmen der Forschungszentren, Hochschulen und Unternehmen - insbesondere der KMU - in den Mitgliedstaaten sowie  zwischen diesen Maßnahmen und den entsprechenden FTE-Maßnahmen der Gemeinschaft.  Die Art der im Rahmen dieses Programms geplanten Maßnahmen erfordert eine enge Abstimmung mit Maßnahmen, die im Rahmen anderer spezifischer Programme, insbesondere in den Bereichen "Industrie- und Werkstofftechnologien" sowie  "Umwelt und Klima"  durchgeführt werden.  Die Grundlagenforschung im Bereich der nichtnuklearen Energien muß unterstützt werden.  Bei der Durchführung dieses Programms könnte sich eine internationale Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und Drittländern als zweckmässig erweisen.  Dieses Programm sollte auch Maßnahmen zur Verbreitung und Verwertung der FTE-Ergebnisse, insbesondere für KMU, vor allem in den am wenigsten am Programm beteiligten Mitgliedstaaten oder Regionen umfassen; des weiteren sollte es Maßnahmen zur Förderung  der Mobilität sowie der Aus- und Weiterbildung von Forschern im Rahmen dieses Programms beinhalten, soweit sie zu dessen ordnungsgemässer Durchführung erforderlich sind.  Ferner sollte eine Bewertung der möglichen sozio-ökonomischen Auswirkungen und technologischen Risiken des Programms vorgenommen werden.  Die Fortschritte bei der Durchführung dieses Programms sollten ständig und systematisch überprüft werden, um es gegebenenfalls an die wissenschaftliche und technologische Entwicklung in diesem Bereich anzupassen. Zu gegebener Zeit sollte eine  unabhängige Bewertung der durch das Programm erzielten Fortschritte vorgenommen werden, damit alle zur Festlegung der Ziele des Fünften FTE-Rahmenprogramms erforderlichen Hintergrundinformationen zur Verfügung stehen. Nach Abschluß dieses Programms  sollten die Ergebnisse anhand der in dieser Entscheidung festgelegten Ziele bewertet werden.  Die GFS kann sich an den indirekten Aktionen dieses Programms beteiligen.  Die GFS kann ferner mit ihrem eigenen Programm zur Verwirklichung der Ziele der gemeinschaftlichen FTE in den unter das vorliegende Programm fallenden Bereichen beitragen.  Der Ausschuß für wissenschaftliche und technische Forschung (CREST) ist gehört worden - HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:   Artikel 1  Für den Zeitraum vom Tag der Annahme dieser Entscheidung bis zum 31. Dezember 1998 wird ein spezifisches Programm für Forschung und technologische Entwicklung, einschließlich Demonstration, im Bereich der nichtnuklearen Energien gemäß Anhang  I beschlossen.   Artikel 2  (1)  Die für die Durchführung des Programms notwendig erachteten Mittel belaufen sich auf 967 Millionen ECU, einschließlich höchstens 5,0 v. H. für die Personal- und Verwaltungsausgaben der Kommission.  (2)  Eine vorläufige Aufschlüsselung dieses Betrages ist in Anhang II enthalten.  (3)  Die Haushaltsbehörde legt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Mitteln im Rahmen der Finanziellen Vorausschau und im Einklang mit Artikel 1 Absatz 3 des Beschlusses Nr. 1110/94/EG die Mittel für jedes Haushaltsjahr fest, wobei dem Grundsatz der  Wirtschaftlichkeit der Haushaltsführung gemäß Artikel 2 der Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Gemeinschaften Rechnung zu tragen ist.   Artikel 3  (1)  Die allgemeinen Regelungen für die finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft sind in Anhang IV des Beschlusses Nr. 1110/94/EG festgelegt.  (2)  Die Modalitäten für die Beteiligung von Unternehmen, Forschungszentren und Hochschulen sowie für die Verbreitung der Ergebnisse werden in den in Artikel 130j des Vertrags genannten Regeln festgelegt.  (3)  Die spezifischen Regelungen für die Durchführung des Programms, die die Regelungen und Modalitäten gemäß den Absätzen 1 und 2 ergänzen, sind in Anhang III festgelegt.   Artikel 4  (1)  Um unter anderem zu einer kosteneffizienten Durchführung des Programms beizutragen, überwacht die Kommission mit Hilfe unabhängiger externer Experten kontinuierlich und systematisch, welche Fortschritte das Programm in bezug auf die im  Arbeitsprogramm weiter ausgeführten Ziele gemäß Anhang I erzielt. Sie überprüft insbesondere, ob die Ziele, Prioritäten und Finanzmittel der jeweiligen Lage noch entsprechen. Aufgrund der Ergebnisse dieser Überwachung unterbreitet sie dem Rat  gegebenenfalls Vorschläge zur Anpassung oder Ergänzung des Programms.  (2)  Als Beitrag zur Bewertung der Maßnahmen der Gemeinschaft gemäß Artikel 4 Absatz 2 des Beschlusses Nr. 1110/94/EG und in Einklang mit dem dort festgelegten Zeitplan beauftragt die Kommission unabhängige qualifizierte Experten mit der externen  Bewertung der Maßnahmen in den unter dieses Programm fallenden Bereichen und deren Verwaltung während der letzten fünf Jahre vor dieser Bewertung.  (3)  Nach Ablauf dieses Programms lässt die Kommission eine unabhängige Endbewertung durchführen, bei der die erzielten Ergebnisse mit den in Anhang III des Beschlusses Nr. 1110/94/EG und in Anhang I dieser Entscheidung festgelegten Zielen verglichen  werden. Der Endbewertungsbericht wird dem Europäischen Parlament, dem Rat und dem Wirtschafts- und Sozialausschuß vorgelegt.   Artikel 5  (1)  Die Kommission erstellt ein sowohl die Forschungs- und Entwicklungs- als auch die Demonstrationsphase abdeckendes Arbeitsprogramm gemäß den Zielen in Anhang I und der vorläufigen Aufschlüsselung der Finanzmittel in Anhang II, das  gegebenenfalls auf den neuesten Stand gebracht wird. Das Arbeitsprogramm enthält im einzelnen:  -die wissenschaftlichen und technologischen Ziele und Forschungsaufgaben;  -den Zeitplan für die Durchführung, einschließlich der Termine für die Ausschreibungen;  -die vorgeschlagenen Finanz- und Verwaltungsregelungen, einschließlich besonderer Modalitäten zur Durchführung technologiebezogener Fördermaßnahmen für KMU, sowie die allgemeinen Leitlinien für sonstige Maßnahmen, einschließlich vorbereitender,  begleitender und unterstützender Maßnahmen;  -Regelungen für die Abstimmung mit anderen FTE-Maßnahmen, die in diesem Bereich insbesondere im Rahmen des GFS-Programms und anderer spezifischer Programme durchgeführt werden, sowie gegebenenfalls für die Gewährleistung einer besseren Wechselwirkung  mit den in einem anderen Rahmen, wie EUREKA und COST, durchgeführten Maßnahmen;  -Regelungen für die Verbreitung, den Schutz und die Nutzung der Ergebnisse von im Rahmen des Programms durchgeführten FTE-Maßnahmen.  (2)  Die Kommission veröffentlicht Ausschreibungen für Vorhaben auf der Grundlage des Arbeitsprogramms. Diese Ausschreibungen decken im Rahmen des Möglichen beide Programmphasen ab.   Artikel 6  (1)  Für die Durchführung des Programms ist die Kommission zuständig.  (2)  In den in Artikel 7 Absatz 1 vorgesehenen Fällen wird die Kommission von zwei Ausschüssen unterstützt, einem für den Teil FuE und einem für den Teil Demonstration des Programms, die sich aus Vertretern der Mitgliedstaaten zusammensetzen und in  denen der Vertreter der Kommission den Vorsitz führt. Das Verfahren der Absätze 3 bis 6 gilt für beide Ausschüsse.  (3)  Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Ausschuß einen Entwurf der zu treffenden Maßnahmen. Der Ausschuß gibt seine Stellungnahme zu diesem Entwurf innerhalb einer Frist ab, die der Vorsitzende unter Berücksichtigung der Dringlichkeit der  betreffenden Frage festsetzen kann. Die Stellungnahme wird mit der Mehrheit abgegeben, die in Artikel 148 Absatz 2 des Vertrages für die Annahme der vom Rat auf Vorschlag der Kommission zu fassenden Beschlüsse vorgesehen ist. Bei der Abstimmung im  Ausschuß werden die Stimmen der Vertreter der Mitgliedstaaten gemäß dem vorgenannten Artikel gewogen. Der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil.  (4)  Die Kommission erlässt die beabsichtigten Maßnahmen, wenn sie mit der Stellungnahme des Ausschusses nicht übereinstimmen.  (5)  Stimmen die beabsichtigten Maßnahmen mit der Stellungnahme des Ausschusses nicht überein oder liegt keine Stellungnahme vor, so unterbreitet die Kommission dem Rat unverzueglich einen Vorschlag für die zu treffenden Maßnahmen. Der Rat beschließt mit  qualifizierter Mehrheit.  (6)  Hat der Rat binnen drei Monaten nach Befassung keinen Beschluß gefasst, so werden die vorgeschlagenen Maßnahmen von der Kommission erlassen.   Artikel 7  (1)  Das Verfahren des Artikels 6 Absätze 2 bis 6 gilt für:  -die Erstellung und Aktualisierung des in Artikel 5 Absatz 1 genannten Arbeitsprogramms;  -den Inhalt der Ausschreibungen;  -die Bewertung der für eine Gemeinschaftsfinanzierung vorgeschlagenen FTE-Maßnahmen sowie des veranschlagten Betrags für die Beteiligung der Gemeinschaft an den einzelnen Maßnahmen, wenn sich dieser auf mindestens 0,2 Millionen ECU bzw. bei  Verbreitungsmaßnahmen auf mindestens 0,1 Millionen ECU beläuft;  -Anpassungen der vorläufigen Aufschlüsselung des Betrages gemäß Anhang II;  -die spezifischen Modalitäten der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft an den einzelnen geplanten Maßnahmen;  -die Maßnahmen und Vorgaben für die Programmbewertung;  -Abweichungen von den Regelungen gemäß Anhang III;  -die Beteiligung von juristischen Personen aus Drittländern und internationalen Organisationen an einem Vorhaben.  (2)  Beläuft sich der Gemeinschaftsbeitrag gemäß Absatz 1 dritter Gedankenstrich auf weniger als 0,2 Millionen ECU bzw. 0,1 Millionen ECU für Verbreitungsmaßnahmen, so unterrichtet die Kommission den Ausschuß über die Vorhaben sowie über das Ergebnis  ihrer Bewertung.  (3)  Die Kommission sorgt für die Koordinierung der Arbeiten der Ausschüsse und unterrichtet sie regelmässig über die Fortschritte bei der Durchführung des gesamten Programms.   Artikel 8  In Drittländern niedergelassene juristische Personen können sich nur an einzelnen Projekten des FuE-Teils des Programms ohne finanzielle Unterstützung durch die Gemeinschaft beteiligen, sofern eine solche Beteiligung effektiv zur Durchführung  des Programms beiträgt und der Grundsatz des gegenseitigen Nutzens berücksichtigt wird.   Artikel 9  Diese Entscheidung ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.  Geschehen zu Brüssel am 23. November 1994.  Im Namen des Rates Der Präsident J. BORCHERT  (1) ABl. Nr. C 262 vom 20. 9. 1994, S. 20.(2) ABl. Nr. C 205 vom 25. 7. 1994.(3) ABl. Nr. C 295 vom 22. 10. 1994, S. 74.(4) ABl. Nr. L 126 vom 18. 5. 1994, S. 1.(5) ABl. Nr. L 185 vom 17. 7. 1990, S. 1.    ANHANG I   ZIELSETZUNGEN UND WISSENSCHAFTLICH-TECHNISCHER INHALT  Dieses spezifische Programm spiegelt bei der Anwendung der Auswahlkriterien und der Festlegung der wissenschaftlich-technologischen Ziele die Leitlinien des Vierten Rahmenprogramms wider.  Anhang III Nummer 5 (erste Aktion) des genannten Rahmenprogramms ist Bestandteil dieses Programms.  Hintergrund Das für den Energiebereich vorgeschlagene Programm zur Forschung und technologischen Entwicklung (FTE) (1) basiert im wesentlichen auf den nachstehend beschriebenen Überlegungen:  - Energieverbrauch, Energieerzeugung und Handel mit Energieerzeugnissen und die damit verbundenen Technologien stehen miteinander in einmaliger und komplexer Wechselwirkung und bestimmen in einer modernen Volkswirtschaft das Wirtschaftswachstum, die  Lebensqualität und die Umwelt in entscheidender Weise. Die Gewährleistung der Versorgungssicherheit im Energiebereich im weitesten Sinne, d. h. die Bereitstellung zuverlässiger Energiedienstleistungen zu annehmbaren Kosten und Bedingungen, ist nach wie  vor ein Hauptanliegen und stellt einen ausschlaggebenden Faktor für die Förderung von FTE-Maßnahmen auf europäischer Ebene dar.  - Die wachsende Sorge über die Umwelt, die mit der Energieerzeugung und dem Energieverbrauch (Mitverursachung des Treibhauseffekts, Emission schadstoffhaltiger Gase und anderer giftiger Emissionen, Sicherheit, Lärm) verbunden ist, sowie die öffentliche  Akzeptanz, sind heute die treibende Kraft für eine Veränderung.  - Mit Technologie allein, so wichtig sie ist, ist es jedoch nicht getan. Im Rahmen einer wirkungsvollen FTE-Politik muß daher das gesamte Spektrum ins Auge gefasst werden, von Forschung, Entwicklung, Demonstration und Verbreitung von Kenntnissen über die  Markteinführung der Technologien bis zum Verhalten der Wirtschaftsbeteiligten. Die Politik muß sich dabei einerseits den unterschiedlichen regionalen Problemen (lokale Emissionen, grenzueberschreitende Verunreinigung, globale Umweltzerstörung) widmen und  andererseits mit den anderen Gemeinschaftsinstrumenten und -politiken abgestimmt werden, die in den Energiebereich hineinspielen - also der eigentlichen Energiepolitik, der Verkehrspolitik, der Landwirtschaftspolitik, den Strukurfonds, der  internationalen Zusammenarbeit (einschließlich EUREKA) und dem steuerpolitischen Rahmen.  Wie im Weißbuch  "Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung" dargelegt, muß die FTE auch Richtungen privilegieren, die der Schaffung von Arbeitsplätzen dienen, und zwar insbesondere durch verstärkte Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie,  die einer der Garanten dafür ist.  Eine in diesem Sinne konzipierte gemeinschaftliche FTE-Tätigkeit im Energiebereich könnte einen grossen Schub für die wirtschaftliche Entwicklung überhaupt bedeuten.  Das Bewusstsein nimmt zu, daß wirtschaftliche Entwicklung nicht allein von Unternehmen und Industriezweigen abhängt, sondern eher die Gesamtheit der globalen Projekte aller Gesellschaftsteile ist. Eine dieser globalen Projekte ist die dauerhafte  Gewährleistung der Energieversorgung für alle im Einklang mit der Umwelt und mit einer funktionierenden Gesellschaft. Wenn Konflikte vermieden werden sollen, muß diesem Projekt Vorrang eingeräumt werden.  Mit den FTE-Maßnahmen der Gemeinschaft sollen die nachstehenden Aktionslinien verfolgt werden:  - rationelle Energienutzung;  - Einbeziehung erneuerbarer Energien in die europäische Energieversorgungssysteme;  - verbesserte Erzeugung und Umwandlung sowie sauberer Verbrauch fossiler Brennstoffe;  - nukleare Sicherheit;  - Fortführung der Kernfusionsforschung als langfristige Alternative.  Dieses Programm ist auf die ersten drei Aktionslinien gerichtet und stützt im Zusammenhang mit einer spezifischen Forschungsaktion das Gemeinschaftskonzept in den miteinander verflochtenen Bereichen Energie, Umwelt und Wirtschaft. Auf der Grundlage  strategischer Analysen sollen aus technischer und sozio-ökonomischer Sicht sowohl mittel- und langfristige Probleme gelöst als auch energie- und umweltspezifische Besonderheiten in den Staaten und Regionen der Gemeinschaft, jedoch auch in anderen Teilen  der Welt (Entwicklungsländer und insbesondere Mitteleuropa) berücksichtigt werden.  Die beiden anderen Aktionslinien - nukleare Sicherheit und Kernfusion - werden in zwei weiteren spezifischen Programmen behandelt.  Geplante FTE-Maßnahmen Es wird eine gemeinschaftliche Energie-FTE-Strategie erarbeitet, die auf die Integration und die Kohärenz der Aktivitäten des gesamten Energie-FTE-Programms abzielt. Die vorgeschlagenen FTE-Aktivitäten werden in zwei unterschiedlichen Phasen, nämlich  Forschung und Entwicklung sowie Demonstration, entfaltet, aber wie nachstehend dargelegt in enger Abstimmung miteinander durchgeführt. Eine Aktivität zur Unterstützung der Strategie vervollständigt die beiden Phasen.  Zur Unterstützung der technologischen Maßnahmen werden im Rahmen des Programms spezifische Maßnahmen zur Festlegung und Durchführung einer allgemeinen Strategie für energiebezogene FTE erarbeitet. Dies macht sozioökonomische Forschungen im Zusammenhang  mit dem Energieverbrauch und die Erarbeitung und den Einsatz neuer Modelle zur Erstellung kohärenter Szenarien für die mittel- und langfristige Entwicklung im Energiebereich erforderlich. Es geht darum, die Zusammenhänge zwischen Energie, Umwelt und  wirtschaftlicher Entwicklung zu erhellen und die Auswirkungen der FTE-Energiestrategie besser zu verstehen.  Neben den Förderaktivitäten im Bereich der FTE richten sich ergänzende und begleitende Bemühungen unter anderem auf folgendes:  - Untersuchungen über das Verhalten der Wirtschaftsbeteiligten zum besseren Verständnis der Faktoren, die die Marktchancen einer Reihe kosteneffizienter Energietechnologien begünstigen oder beeinträchtigen; damit müssen ergänzende Marktforschungen und  Untersuchungen zur Lenkung der Vermarktung der Energietechnologien einhergehen;  - Bewertung der Technologien vor dem allgemeineren Hintergrund der politischen oder wirtschaftlichen Instrumente, mit denen die Verbreitung am Markt beschleunigt werden könnte; die Veranschlagung von Gesamtkosten und Gesamtnutzen verschiedener  Energieformen für die Allgemeinheit (eventuell Aufstellung einer europaweit aufgezogenen Ökobilanzierung) wäre hilfreich für die Definition derartiger Instrumente; daraus würde die konkrete Erarbeitung FTE-politischer Instrumente folgen, die in der Lage  sind, Einfluß auf die künftige Entwicklung von Energieverbrauch und Energieversorgung, aber auch auf die Akzeptanz neuer Energietechnologien in der Öffentlichkeit zu nehmen.  In dem Bemühen, Kohärenz zu gewährleisten und die Bildung von Synergien zwischen FTE und ihrer Nutzung zu begünstigen, wird besonders auf die Verbreitung und Optimierung der Ergebnisse hingewirkt. Für diese Aktion soll in erster Linie auf das OPET-Netz  (Stützpunkte für die Förderung der Energietechnologien) zurückgegriffen werden, das nicht nur in Europa, sondern auch in Osteuropa, der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und den Entwicklungsländern installiert ist. Daneben können weitere  Instrumente erprobt und je nach ihrer Leistungsfähigkeit zum Einsatz gebracht werden.  Darüber hinaus werden in diesen Kompetenzbereichen zusätzliche Aktionen von der GFS durchgeführt werden, und zwar insbesondere in den Bereichen 1.1: Energieeffizienz in Gebäuden, 2.2: Solarenergienutzung durch photovoltaische Umwandlung und 2.3:  Erneuerbare Energien in Gebäuden und Industrieunternehmen (2).  Die FTE-Tätigkeit umfasst sowohl Maßnahmen der Forschung und Entwicklung als auch solche der Demonstration und Maßnahmen zur Verbreitung der Kenntnisse. Die Arbeiten in der einen oder anderen Kategorie variieren nach verschiedenen Kriterien, deren  Gewichtung wiederum davon abhängt, ob man sie aus der Sicht der FuE oder der Demonstration betrachtet.  Im Rahmen des Programms werden komplexe Probleme insbesondere in Bereichen wie der integrierten Anwendung erneuerbarer Energien, der Verbrennung und des städtischen Verkehrs behandelt, die einen multidisziplinären Ansatz erfordern, der mit Blick auf die  Vermarktung alle Schritte von der Forschung bis zur Demonstration abdeckt. Die Programmvorhaben können durch konzertierte Aktionen ergänzt werden, die auf die Gebiete beschränkt werden, auf denen eine einfache Koordinierung der Tätigkeit der  Mitgliedstaaten und der betreffenden Industrieunternehmen angemessen wäre; Ziel ist eine grössere Effizienz des Programms auf Gemeinschaftsebene.  In diesem Sinne sind die FuE-Aktivitäten gründlich auszuwählen. Es werden solche Vorhaben bevorzugt, die auf europäischer Ebene mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Katalysatorrolle in für die Energiesicherheit strategisch wichtigen Bereichen übernehmen  können, wobei die Umweltbelastung das übergeordnete Entscheidungsmerkmal bildet.  Die Forschungsvorhaben werden zwischen den Ländern der Gemeinschaft so abgestimmt, daß internationale Vergleiche unmittelbar möglich sind. Darüber hinaus werden sie (angepasst an die jeweiligen Verhältnisse) ebenso auf Entwicklungsländer, auf Osteuropa  und auf die GUS anzuwenden sein. Es werden in allen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft Expertennetze auf- oder ausgebaut und enge Beziehungen zu internationalen Organisationen und Drittländern geknüpft, um die Stimmigkeit von Methoden und Konzepten zu  gewährleisten.  Die Demonstrationsvorhaben sind aufgrund ihrer grösseren Marktnähe breiter gestreut: sie stellen eine Verlängerung der FTE-Tätigkeiten dar, die vom privaten oder öffentlichen Sektor auf Gemeinschaftsebene, aber auch in den Mitgliedstaaten unternommen  werden. Sie zielen darauf ab, in mehr als direkter Weise die verschiedenen Komponenten der Energiepolitik (insbesondere diejenige der Versorgungssicherheit) zu unterstützen. Sie werden so ausgelegt sein, daß die FTE in substantieller Weise zur  Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie (insbesondere der KMU) und zur wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion, insbesondere durch die Entwicklung lokaler und regionaler Ressourcen, beiträgt. Der Beitrag, den sie zur Verringerung  und zur Vermeidung von Luftverschmutzung sowie zur Wiederankurbelung des Wirtschaftswachstums, zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, zur Verbesserung der Beschäftigungslage und zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt leisten können, hängt in  entscheidendem Masse davon ab, daß den Möglichkeiten späterer Markteinführung der betreffenden Technologien Rechnung getragen wird.  Verschiedene Technologien (insbesondere Verbrennung, Vergasung und Speicherung) sind von grundlegendem Interesse sowohl für fossile als auch für erneuerbare Energiequellen. Es ist daher unabdingbar, die gemeinsame Entwicklung dieser Technologien im  Dienste der Gesamtheit der Energiequellen und -bereiche zu sichern.  Dies erlaubt es, bei der Errichtung von Pilot- oder Demonstrationsanlagen von gemeinsamem Interesse zu helfen (z. B. fortgeschrittene Vergasungsanlagen, die sowohl für die Verbrennung fossiler Festbrennstoffe als auch für Biomasse zu gebrauchen sind),  und wird so einen Beitrag dazu leisten, die Einführung erneuerbarer Energien in das Energiesystem zu erleichtern.   1. RATIONELLE ENERGIENUTZUNG  Der Bereich der rationellen Energienutzung umfasst Maßnahmen der Wirkungsgradsteigerung im Verbrauchsbereich. Die Reduzierung des Energieverbrauchs und die Unterstützung bei der Markteinführung innovativer und sauberer  Technologien mit hohem Wirkungsgrad ist wichtig hinsichtlich der Reduzierung der Abhängigkeit von Energieimporten und der Verminderung der Umweltbeeinträchtigung durch den Verbrauch von Energie.  Neben spezifischen Aktivitäten im Demonstrationsbereich wird ein integrierter Absatz für die Anwendung sauberer Technologien mit hohem Wirkungsgrad in den Sektoren Gebäude, Industrie und Transport verfolgt. Der Transportsektor ist der Sektor mit dem  grössten Energiezuwachs; deshalb wird diesem Sektor besondere Aufmerksamkeit geschenkt.  Die Aktivitäten der Gemeinschaft in diesem Bereich umfassen insbesondere die folgenden fünf Bereiche:  - Energieeffizienz im Gebäudebereich,  - Energieeffizienz in der Industrie,  - Energiewirtschaft, Elektrizität und Wärme sowie Brennstoffzellen,  - Energiespeicherung,  - Transport und städtische Infrastruktur.  1.1 Energieeffizienz im Gebäudebereich Ziel ist eine wesentliche Verringerung sowohl des Energieverbrauchs als auch es Ausstosses an CO2 und anderen die Atmosphäre verschmutzender Emissionen in Gebäudeeinheiten im Wohnungsbereich sowie im kommerziellen und öffentlichen Bereich mittels  technischer und ökonomischer Verbesserungen und wirksamer Steuerungs- und Kontrollsysteme.  Die Mechanismen zur Verbesserung der Energieeinsparung im Bausektor sind nicht allein auf die Technologie beschränkt, sondern hängen auch von Hindernissen und Verzerrungen sozialer, wirtschaftlicher und rechtlicher Art und dem Verbraucherverhalten (das  noch näher zu untersuchen ist) ab. Die im folgenden dargestellte Technologieforschung geht zudem mit sozioökonomischer Forschung im selben Aktionsbereich der Strategie zur Energie-FTE einher. Diese Maßnahmen können in Form integrierter Vorhaben im  weiteren Sinne durchgeführt werden, d. h. unter Einbeziehung konkreter Versuche mit wirtschaftlichen Instrumenten zusammen mit der Einführung neuer Technologien. Eine Koordinierung mit ähnlichen Tätigkeiten, die zur Zeit im Rahmen des SAVE-Programms  durchgeführt werden, wird angestrebt.  Die FTE hat ferner die Entwicklung integrierter Energiekonzepte für die Industrie, die Bauwirtschaft und die Landwirtschaft zum Ziel, insbesondere die Kraft-Wärme-Kopplung (einschließlich kleiner Kraft-Wärme-Einheiten von weniger als 10 kWe) und andere  Systeme (Ausrüstungen mit Turbinen, Brennstoffzellen, Dieselaggregaten, Wärmepumpen, Batterien usw.). Besondere Aufmerksamkeit gilt dem effizienteren Elektrizitäts-Endverbrauch in Industrie und Gebäuden (dazu gehören auch leistungsfähige Transport-,  Verteilungs- und Speicherungsanlagen für Energie).  Forschung und Entwicklung Die FuE wird vor allem die integrierten Projekte mit fortgeschrittenen Technologien betreffen, während der Schwerpunkt bei den Demonstrationsvorhaben im Bereich konventioneller Technologien liegen wird. Ferner sollen die technischen und nichttechnischen  Hindernisse untersucht werden, die einer stärker dezentral organisierten Energiegewinnung im Wege stehen.  Im Bausektor werden FuE-Tätigkeiten vorrangig Systemuntersuchungen gelten und in enger Zusammenarbeit mit den Aktivitäten, die unter Nummer 2.3 (erneuerbare Energien) aufgeführt sind, unternommen. Unter dem Gesichtspunkt der FuE haben diese Tätigkeiten  die Einsparung und wirtschaftliche Nutzung fossiler Brennstoffe und Elektrizität zum Ziel. Sie umfassen Untersuchungen über  "intelligente" Gebäude, über FCK-freie Wärmepumpen usw. Pränormative Arbeiten werden ebenfalls berücksichtigt. Behandelt wird  auch die Qualität der Raumluft.  Diese Aktionen können im Hinblick auf ihre Durchführung in Entwicklungsländern, in den Ländern Ost- und Mitteleuropas sowie in der GUS angepasst werden. Darüber hinaus würden sie auch die Ergebnisse berücksichtigen, die in anderen FTE-Programmen erzielt  werden.  Demonstration Die Demonstrationsmaßnahmen umfassen die Planung von Systemen mit niedrigem Energieverbrauch, die Optimierung von Werkstoffen und Bauteilen, integrierte Systeme für die Laststeuerung von Heizungs- und Kühlsystemen und von elektrischen Verbrauchern sowie  die Optimierung von elektrischen Verbrauchern und Ausrüstungsteilen für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik unter Einsatz effizienter Systeme für erneuerbare Energien soweit möglich. Die Demonstrationsmaßnahmen umfassen auch die Umrüstung grosser  kommerzieller und öffentlicher Gebäude und Wohneinheiten. Vorrang sollen standardisierte und modular aufgebaute Komponenten erhalten, und besondere Aufmerksamkeit soll architektonisch integrierten Systemen geschenkt werden. Auch die Qualität der  Raumluft soll Berücksichtigung finden.  1.2. Energieeffizienz in der Industrie Ziel ist die Verringerung des spezifischen Energieverbrauchs je Produktionseinheit oder die Erhöhung der Produktivität bei gleichem Energieverbrauch, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken oder neue Produkte zu entwickeln.  Forschung und Entwicklung Auf dem industriellen Sektor werden sich die FuE-Tätigkeiten auf eine begrenzte Anzahl grundlegender Technologien konzentrieren, die von erheblicher Bedeutung für den Energiesektor, die Umwelt und - möglicherweise - die Wasserressourcen sind. Beispiele  sind Prozessintegration und neue Verfahren, Wärmeaustauscher (z. B. Ablagerungen), Trennprozesse (wie Membranen, Extraktion, Kristallisation und Absorption), ortsfeste Verbrennung (gemäß Nummer 3.2) und Verfahren zur Nutzung der Sonnenenergie und zur  effizienteren Ausnutzung von Elektrizität. Auf die Beteiligung der Industrie wird grosser Wert gelegt. Bei energieintensiven Sektoren werden einige innovative energieeffiziente Verfahren erforscht.  Demonstration Mit den Demonstrationsmaßnahmen sollen innovative Technologien zur Verbesserung oder Ersetzung von Fertigungsverfahren gefördert werden, und zwar mit dem Ziel einer beträchtlichen Reduzierung des Energieaufwands oder des Energieverbrauchs bei der  Herstellung des Produktes und einer verbesserten Ausnutzung der Reststoffe oder der nicht genutzten Wärme bzw. einer Einschränkung oder Verhinderung des Anstiegs des Energieverbrauchs als Ergebnis der Umweltschutzmaßnahmen.  1.3 Energiewirtschaft, Elektrizität und Wärme sowie Brennstoffzellen Ziel ist die Erhöhung des Wirkungsgrades sowohl bei der Umwandlung von Primärenergie in Wärme und/oder Elektrizität als auch beim Transport und bei der Verteilung der Nutzenergie.  Forschung und Entwicklung Im Bereich FuE auf dem Gebiet der Brennstoffzellen wird in Absprache mit allen betroffenen Parteien und den potentiellen Nutzern eine festgelegte Strategie im Hinblick auf eine optimale Auswahl verfolgt. Ohne möglichen Abweichungen aufgrund dieser  Konsultierung vorzugreifen, sind im folgenden die vorgesehenen Prioritäten aufgeführt.  Schwerpunkt der FuE im Bereich Brennstoffzellen werden komplette Systeme und Pilotanlagen für unterschiedliche Anwendungen sein (z. B. Elektrizitätserzeugung, Kraft-Wärme-Koppelung, Antrieb von Strassenfahrzeugen, Schiffen und Schienenfahrzeugen); sie  wird sich auf die folgenden Themen konzentrieren:  - ortsfeste Anwendungen (insbesondere zur Kraft-Wärme-Koppelung in Gebäuden und Industriebetrieben): Entwicklung von bis zu 400 kW leistenden Systemen aus Festoxid und Karbonatschmelzen-Brennstoffzellen mit dem Ziel eines Wirkungsgrads von 55 bis 60 %  bei langfristig angestrebten Kosten von 1 500 ECU/kW und einer NOx-Emissionsverringerung um den Faktor 10-100 verglichen mit Gasturbinen bzw. Dieselmotoren. Für die Kraft-Wärme-Koppelung in Gebäuden sollen SPFC-Systeme (Solid polymer fuel cell systems)  entwickelt werden.  - Antriebe für Elektrofahrzeuge: Entwicklung von Festpolymer-Brennstoffzellen mit dem Ziel eines Wirkungsgrads von 45 bis 50 % bei langfristig angestrebten Kosten von 100 bis 200 ECU/kW und einer Emissionsverringerung um den Faktor 100 bis 1 000  gegenüber herkömmlichen Systemen. Eine solche Entwicklung hängt eng mit den FuE-Tätigkeiten zur Energiegewinnung aus Wasserstoff und Methanol zusammen. Der Strassenverkehr, insbesondere der Einsatz in Bussen, dessen Kosteneffizienz nachgewiesen werden  könnte, sowie die Kraft-Wärme-Koppelung in Gebäuden oder in der Industrie werden in Pilotanlagen in Verbindung mit Demonstration erforscht werden.  Des weiteren ist eine Förderungsmaßnahme geplant, um saubere und effiziente Verfahren zur Umwandlung von Erdgas, Methanol und Erdöl (Reformer) oder Kohle (Kohlevergasungssysteme) in Wasserstoff zu entwickeln. Die Schlüsselthemen umfassen dabei die  Integration in die Brennstoffzelle, die Optimierung der Energieeffizienz und des Schadstoffausstosses für das Gesamtsystem sowie die Extraktion von Schadstoffrückständen in verschiedenen Trennverfahren. Möglicher Nebeneffekt dieser Arbeiten könnte die  Entwicklung neuer Elektrogeräte mit hohem Wirkungsgrad sein (einschließlich der möglichen Anwendungen auf die Speicherungen erneuerbarer Energie).  Demonstration Ziel der Demonstrationsmaßnahmen im Bereich Brennstoffzellen ist es, die Voraussetzung zu schaffen, damit die Benutzer das nötige Vertrauen der Markteinführung von Brennstoffzellen für Kraft-Wärme-Kopplung und zum Verkehrsbereich entwickeln. Die  Aktionen konzentrieren sich auf die Demonstration von phosphorsauren, Festpolymer- und Schmelzkarbonat-Zellen. Fortschritte bei der  "Balance of the Plant" und beim Technologietransfer sind besonders erwünscht.  Die allgemeinen Demonstrationsmaßnahmen umfassen neue Fertigungsverfahren, Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung, energiesparende Methoden zur Steuerung der Übertragungsnetze, der Verteilung und Speicherung von Energie sowie die Verbesserung von  Kondensationssystemen.  1.4. Energiespeicherung Die Energiespeicherung ist ein Problem, dessen Lösung für viele Bereiche von grosser Bedeutung ist: Verkehr, Lastregulierung, erneuerbare Energieträger, elektronische Geräte usw. Das vorliegende Programm behandelt vorrangig die Speicherung elektrischer  Energie im Verkehrsbereich (in Ergänzung der unter Nummer 1.5 beschriebenen Tätigkeiten).  Forschung und Entwicklung Die Arbeit in der Batterieforschung läuft parallel zu den unter Nummer 1.3 genannten Anstrengungen im Bereich Brennstoffzellen für Fahrzeuge. Sie schließt die Entwicklung von Batterien und Superkondensatoren für Spitzenleistungen im kombinierten Einsatz  mit Brennstoffzellen ein.  Das Hauptaugenmerk gilt dabei den vielversprechenden Batterietypen wie Lithiumpolymer-Batterien. Ferner ist die Entwicklung von Nickelhydrid-Batterien als Alternative zu den giftigen Nickel-Cadmium (NICd)-Batterien vorgesehen. In einem Netz von  Batterie- und Automobilherstellern soll pränormative Forschung über Batterieprüfverfahren durchgeführt werden.  Andere Formen der Energiespeicherung werden ebenfalls untersucht.  1.5. Transport und städtische Infrastruktur Ziel ist eine wesentliche Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz öffentlicher Transportsysteme, eine besser abgestimmte Verkehrssteuerung und eine erhöhte Akzeptanz öffentlicher Verkehrssysteme. Der Forschung auf dem Gebiet umweltverträglicher  fortschrittlicher Strassenverkehrssysteme sollte Vorrang eingeräumt werden. Sie zielt darauf ab, Beförderungsdienstleistungen zu entwickeln, die für den Nutzer attraktiv sind, wirtschaftlich wettbewerbsfähig sind, sehr niedrige lokale  Schadstoffemissionen aufweisen, zu starker Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen führen und die Verkehrssicherheit erhöhen.  Mehrere Nummern dieses Programms im Bereich der nichtnuklearen Energien beziehen sich auf eine Reihe von Themen im Zusammenhang mit dem Verkehrswesen. Diese Aktivitäten werden in einer kohärenten Stadtverkehrsaktion zusammengeführt, und zwar in enger  Zusammenarbeit mit den Integrationsaktivitäten des spezifischen  "Forschung für eine europäische Verkehrspolitik".  Es geht um einen Beitrag zur Erstellung von Planungsmodellen für die Verringerung des Verkehrsbedarfs sowie zur technischen Lösung der spezifischen Probleme des städtischen Verkehrs und um Entscheidungshilfen für die städtische Verkehrspolitik  angesichts des Zielkonflikts der Gewährleistung eines auf Dauer vertretbaren Grades an Mobilität unter bestmöglicher Erfuellung der Gebote des Umweltschutzes, des sparsamen Umgangs mit der Energie und der Sozialverträglichkeit.  Die in diesem Bereich durchgeführten Tätigkeiten werden eng mit dem im Rahmen der Programme für Verkehr, Telematik und Industrietechnologien durchgeführten Tätigkeiten abgestimmt. Die Verbreitung der an ausgewählten Orten in der Gemeinschaft erprobten  Technologien sollte auf den gesamten europäischen Markt ausgedehnt werden.  Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung werden die Integration von Systemen der Speicherung, Umwandlung, Übertragung und Steuerung von Energie für spurgeführte und für nicht spurgeführte Fahrzeuge umfassen. Dazu gehören auch chemische, kinetische und elektrische  Energiespeichersysteme, Energieumformer wie Mehrstoff-Verbrennungsmaschinen, Brennstoffzellen und Hybrid-Energieumformerkonzepte.  Unter energietechnischen Gesichtspunkten werden die Untersuchungen grundlegender Technologien - Verbrennungsmodelle und -simulation, computergesteuerte Energiemanagementsysteme, Entwicklung alternativer Batterietechnologien, verbesserte Übertragung,  regenerative Bremssysteme, Energieverbrauchs- und Luftbelastungsmodelle - entscheidend für den Fortschritt in vieler dieser Forschungsbereiche sein.  Die Optimierung der vorhandenen Kapazitäten setzt auch voraus, daß der neueste Kenntnisstand im Bereich der Telematik zur Verkehrssteuerung und im Bereich der Verkehrsinformationssysteme angewandt wird. Anhand der Ergebnisse der Durchführbarkeitsstudien  können die Anwendungsbereiche, für die sich die jeweiligen Antriebssysteme am besten eignen, ermittelt und die zu verfolgende Forschungsstrategie festgelegt werden, und zwar zur Überprüfung der Konzepte oder - bei ausgereiften Technologien - zur  Festlegung von in grossem Maßstab geplanten Demonstrationsvorhaben in Verbindung mit der Demonstrationstätigkeit.  Demonstration Die Demonstrationsmaßnahmen umfassen Verkehrssteuerungssysteme und Kontrolltechniken, einschließlich fortschrittlicher Informationssysteme für die Benutzer, verbesserte Umsteigemöglichkeiten zwischen verschiedenen Verkehrssystemen, wirtschaftliche  Fahrzeugflotten in öffentlichen Nahverkehrssystemen und Schaffung von Anreizen für das Umsteigen von individuellen auf öffentliche Verkehrsmittel. Auch Integration und Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrsträgern werden berücksichtigt. Die Maßnahmen  umfassen auch die Erhöhung des energetischen Wirkungsgrades von neuen Antriebssystemen für Fahrzeuge mit alternativen oder herkömmlichen Brennstoffen, einschließlich Elektrofahrzeuge, Hybridfahrzeuge und Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Besondere  Beachtung sollte dabei den Elektrofahrzeugen gelten, insbesondere im Stadtbereich, um Schaden für Menschen, Gebäude und das kulturelle Erbe durch Abgase aus Verbrennungsmotoren zu vermeiden.   2. ERNEUERBARE ENERGIEN  Bei den neuen, modernen Formen erneuerbarer Energien, die über die klassischen Energieträger Wasserkraft und Brennholz hinausgehen, ist wegen fehlender Entwicklungen noch lange nicht das gesamte Einsatzpotential ausgeschöpft.  Als saubere und natürliche Energiequellen erscheinen sie jedoch gut geeignet, dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken und zur langfristigen Energieversorgungssicherung beizutragen. Als Träger technologischer Innovation können sie besonders in den  strukturschwachen Regionen Europas die Grundlage neuer industrieller Tätigkeiten bilden und die Beschäftigungssituation auf allen Stufen verbessern. Durch ihren dezentralen Charakter sind dem Bürger darüber hinaus leichter zugänglich. Im Zuge der  internationalen Zusammenarbeit werden die erneuerbaren Energien ausserdem in besonderem Masse dazu beitragen müssen, daß die Dritte Welt, die bald der grösste Energieverbraucher sein wird, nicht auch zum grössten Umweltverschmutzer wird.  In Anbetracht des Zusammenhangs zwischen Lebensqualität und gesellschaftlichen Auswirkungen sind dies wichtige Energiequellen, die in Zukunft eine nachhaltige Steigerung des Energieverbrauchs auf der Grundlage des globalen Wirtschaftswachstums unter  gleichzeitiger Berücksichtigung der Umweltbelange erlauben werden.  Das vorliegende Programm sieht eine neue Dimension für die erneuerbaren Energien vor, die die Einführung dieser Energieträger in das europäische Energieversorgungssystem im grossen Maßstab ermöglichen soll. Zu diesem Zweck soll eine Strategie festgelegt  werden, mit der die Anstrengungen kurz- und mittelfristig auf die Verwirklichung ehrgeiziger, jedoch realistischer Zielsetzungen konzentriert werden sollen.  Die Integration mit der Dritten Welt und mit Osteuropa wird ebenfalls besondere Bemühungen zur Anpassung der Technologien, zur Vorbereitung ihres Transfers und zur Unterstützung der europäischen Industrie im Hinblick auf künftige Exportmärkte erfordern.   Beim gesamten Programm liegt der Schwerpunkt der FuE auf den dem neuesten Stand entsprechenden Technologien, die - von einigen Fällen abgesehen - von der Marktreife noch weit entfernt sind. Die FuE-Aktivitäten verfolgen vorrangige Ziele sowohl im  wirtschaftlichen als auch im technologischen und industriellen Bereich. Es wird eine Verbindung hergestellt zu den nichttechnologischen Instrumenten, damit rechtliche oder administrative Hindernisse abgebaut werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der  Frage, welche politischen Instrumente benötigt werden, um die erneuerbaren Energieträger einzuführen. Hierzu gehören sozioökonomische Forschung, Planung und Ausbildung (im Rahmen der Aktion der Unterstützung der FTE-Strategie im Energiebereich).  Bei der Demonstration liegt der Schwerpunkt auf gezielten Demonstrationsvorhaben, um kurz- und mittelfristig signifikante Ziele im Energiebereich zu erreichen. Demonstrationstätigkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien werden alle erneuerbaren  Energiequellen umfassen, gegebenenfalls in Verbindung mit anderen Gemeinschaftsaktionen, um den Markt zu stimulieren und die angestrebten Energieziele zu erreichen.  Zu diesem Zweck werden die Aktivitäten dieses Abschnitts in enger Verbindung mit den Themen des Abschnitts  "Rationelle Energienutzung" und  "Fossile Energieträger" (insbesondere kombinierte Verbrennung, Elektrizitäts- und Wärmeerzeugung, Speicherung,  Brennstoffzellen, Energieeinsparung in Gebäuden) durchgeführt, die von direktem Interesse für die Erreichung der technischen und wirtschaftlichen Ziele bezueglich der Einführung und Nutzung der erneuerbaren Energien sind.  Die finanziellen Mittel, die vorrangig auf die unter die Nummern 2.1 bis 2.5 fallenden Bereiche konzentriert werden, werden für folgende Themenbereiche eingesetzt:  2.1. Integration der erneuerbaren Energieformen Forschung und Entwicklung Diese neue Initiative soll die Integration der erneuerbaren Energien vom technologischen Standpunkt erleichtern, indem den sozialen und wirtschaftlichen Aspekten Rechnung getragen wird. Auf verschiedene Art und Weise betreffen die erneuerbaren Energien  sämtliche Bereiche unserer Gesellschaft.  Bei allen Beteiligten - Forschern, Unternehmern und künftigen Nutzern - werden multidisziplinäre Arbeiten initiiert, um eine beschleunigte und möglichst breite Nutzung zu gewährleisten. Besonderer Wert wird auf die Integration der erneuerbaren Energien  in künftige Energiesysteme, in ländliche Gebiete und integrierte Grossobjekte (z. B. Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen) gelegt. Der Einfluß der erneuerbaren Energien wird vor allem dort gründlich zu untersuchen sein, wo diese Energiequellen  erschlossen werden, d. h. in den Regionen und Städten, in Landwirtschaft und Industrie, in den Verteilnetzen. Es wird auch untersucht werden, welche Auswirkungen sie auf die Sozialstruktur und in anderer Hinsicht haben. Im Rahmen von Netzwerken, von  denen mehrere zu einem  "Grossen Netz zur Entwicklung erneuerbarer Energien" zusammengeschlossen sind, werden Entwicklungsvereinbarungen und spezifische, sektorbezogene Aktionen vorbereitet. Dieses grosse Netz umfasst unter anderem thematische Teilnetze,  die wichtigsten europäischen Elektrizitätsunternehmen, führende Architekten und Bauingenieure, spezialisierte Forschungseinrichtungen, Pilotstädte, Regionen und Inseln. Unter Berücksichtigung des Ziels eines deutlich höheren Anteils der erneuerbaren  Energien am europäischen Energiesystem und an der europäischen Energiewirtschaft wird eine Koordinierung mit den zur Zeit im Rahmen des ALTENER-Programms durchgeführten Tätigkeiten gewährleistet.  Die Integration mit der Dritten Welt und mit Osteuropa fordert besondere Bemühungen zur Anpassung der Technologien, zur Vorbereitung ihres Transfers und zur Unterstützung der europäischen Industrie im Hinblick auf künftige Exportmärkte.  2.2. Solarenergienutzung durch photovoltaische Umwandlung Forschung und Entwicklung Das Hauptaugenmerk der FuE gilt einem dreistufigen vertikalen Konzept, das zunächst die Fortsetzung von Forschungsarbeiten über kristalline oder Dünnschicht-Solarzellen umfasst, bei denen Industrieunternehmen mit Hochschullabors und ähnlichen  Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. Weitere Arbeiten sind darauf ausgerichtet, Zellen und Module schneller zur Serienreife zu bringen. Dies ist eine neue Gemeinschaftsinitiative zur Unterstützung der FTE in der Industrie, insbesondere den KMU, bei  ihren Arbeiten im Vorwettbewerbsstadium sowie bei der Entwicklung von flexiblen Fertigungsverfahren und Großserien.  Ziel ist die Festlegung von Leitlinien für ein Produktionskostenniveau von 1 ECU/W als Spitzenwert für Produktionen mit einem hohen MW-Verbrauch.  Schließlich soll die Entwicklung und Demonstration von photovoltaischen Pilotsystemen im Hinblick auf Kostensenkung sowie grössere Leistung und Zuverlässigkeit der Anlagen beschleunigt werden. Die Erprobung und Kalibrierung neuer photovoltaischer Module  und Systeme wird in der GFS in enger Zusammenarbeit mit einzelstaatlichen Forschungsstellen durchgeführt, damit europäische Normen und Spezifikationen für die Nutzung durch Erzeuger und Verbraucher ausgearbeitet werden können.  Ein wichtiges Ziel besteht darin, die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer vollständiger photovoltaischer Systeme (ausgenommen elektrochemische Batterien) auf das Niveau photovoltaischer Module (mit einer Lebensdauer von mindestens 20 Jahren) zu bringen.   Demonstration Die Demonstrationsmaßnahmen werden insbesondere die groß angelegte Kommerzialisierung von photovoltaischen Anwendungen im Bereich der Elektrifizierung netzferner Standorte und von netzgekoppelten Systemen unter Einbeziehung von  Elektizitätsversorgungsunternehmen und anderen wichtigen Beteiligten umfassen.  2.3. Erneuerbare Energien in Gebäuden und Industrieunternehmen Forschung und Entwicklung Das für diesen Sektor am besten geeignete Konzept ist ebenfalls vertikal angelegt; es geht dabei um die Fortsetzung der Entwicklung von Komponenten und Integrationsverfahren, unter anderem zur aktiven und passiven Solarenergienutzung und zur natürlichen  Beleuchtung. Die Forschungsarbeiten stellen vor allem auf Gebäude ab und sind pränormativ; sie richten sich jedoch auch auf eine mögliche Normung. Behandelt wird auch die Qualität der Raumluft.  Auf der zweiten Ebene wird die Weiterentwicklung von Pilotgebäuden vorangetrieben, wobei sowohl energiespezifische als auch ästhetische und architektonische Kriterien zum Tragen kommen. Ein neuer Aspekt ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung eines  bioklimatischen Lebensraums und die energiewirtschaftliche Modernisierung von Gebäuden.  Schließlich soll ein modernes Siedlungskonzept erarbeitet werden, in dem sowohl energiebezogene als auch architektonische und gesellschaftliche Bedürfnisse im Zusammenhang mit einer neuen Integration von Arbeit, Leben und Freizeit in der Stadt  berücksichtigt werden. Diese Entwicklung sollte auf neue Pilotmodelle für saubere Stadtteile hinauslaufen, in denen die Emissionen auf ein Minimum reduziert sind. Diese Tätigkeiten der letzten Stufe werden am besten im Rahmen einer Konzertierung von  Städten und Regionen sowie Städteplanern, die auf den Einsatz der Solarenergie spezialisiert sind, und Architekten durchgeführt.  Ziel der Initiative ist die Bestimmung von Planungstechnologien und verwandten Technologien für neue Städtebaukonzepte, die auf den Prinzipien der Solararchitektur beruhen.  Die Tätigkeiten werden ergänzend zu und in Abstimmung mit denjenigen im Bereich Energieeinsparung in Gebäuden nach Nummer 1.1 durchgeführt.  Demonstration Die Demonstrationsmaßnahmen umfassen thermische Anwendungen für die Erzeugung grosser Mengen warmen Wassers (oder anderer Fluide) für Heiz- und/oder Kühlzwecke und die Erzeugung grosser Mengen warmer Luft für Lüftungs- oder Trockenzwecke. Darüber hinaus  werden solarthermische Hochtemperaturanlagen in Verbindung mit Kraftwerken für fossile Brennstoffe abgedeckt.  2.4. Windenergie Forschung und Entwicklung Die FuE-Aktivitäten werden wie folgt in eine vertikale Struktur integriert: Zunächst sollen neue Werkstoffe und Bauteile - insbesondere moderne Verbundwerkstoffe für Rotorblätter - entwickelt werden. Anschließend, nach Abschluß des Entwicklungsprogramms  für die heutige Generation von Windturbinen, soll ein Programm zur Entwicklung einer neuen Generation leistungsfähiger Windkraftanlagen mit mehr als 1 bis 2 MW und mit neuen, ultraleichten Rotorblättern und anderen neuartigen Bauteilen eingeleitet  werden. Hochinnovative kleiner dimensionierte Turbinen könnten ebenfalls in Betracht kommen. Lärmverminderung wird erforscht.  Das allgemeine Ziel besteht darin, die Windenergie unter dem Gesichtspunkt der Kosten wettbewerbsfähig gegenüber den kostengünstigen konventionellen Stromquellen zu machen (z. B. 0,04 ECU/kWh) und die Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu verbessern.  Schließlich zielt das Programm auf die Förderung alternativer Standorte ab, insbesondere in schwierigem Gelände und durch Erweiterung der wettbewerbsfähigen Anwendungsmöglichkeiten auf geringere durchschnittliche Windgeschwindigkeiten.  Demonstration Die Demonstration wird sich auf die Technologien konzentrieren, die das Betriebsverhalten, den Wirkungsgrad, die Zuverlässigkeit und die Lärmverminderung verbessern und zu Kostenreduzierungen führen. Das Windpotential wird am stärksten genutzt durch den  grösstmöglichen Einsatz mittelgrosser Windturbinen und durch speziell für geringeres Windaufkommen sowie für neue Anwendungen in individuellen Anlagen oder in Windfarmen ausgelegte Maschinen.  2.5. Biomasse und Abfälle Ziel ist die Verminderung schädlicher Emissionen und der Kosten der Elektrizitätserzeugung, Verbesserung der Zuverlässigkeit, Förderung der breiteren Nutzung bekannter Technologien, Verbesserung ihrer Anwendungen und Integration, Erhöhung ihrer  Wettbewerbsfähigkeit und Verminderung ihrer Kosten.  Forschung und Entwicklung Dieser Sektor ist für die FuE-Tätigkeiten und deren Zusammenhang mit Umwelt und regionaler und ländlicher Entwicklung besonders wichtig. Ein integrierter Ansatz für Biomasse-Biönergie ist erforderlich, um die Kohärenz und die Relevanz  gemeinschaftlicher FuE-Aktivitäten in bezug auf die gesamte Biönergiekette in ihren technischen und nichttechnischen Dimensionen zu gewährleisten. Hierzu zählen beispielsweise die Aspekte der Energiebilanz, das Kosten-Nutzen-Verhältnis, der Einfluß der  einzelstaatlichen Politik usw., kombinierte Herstellung und Behandlung landwirtschaftlicher Grundstoffe, energetische Verwendung und Umwandlung dieser Stoffe. Leistungsfähige Umwandlungsprozesse für die Gewinnung von Wasserstoff aus Biomasse werden  ebenfalls untersucht.  Diese strategischen Arbeiten werden zusammen mit dem AIR-Programm durchgeführt. Das agro-industrielle Forschungsprogramm wird sich auf die Herstellung von Ausgangsstoffen, das Know-how und die Behandlung konzentrieren, während das Energieprogramm sich  auf die Umwandlung und Verwendung von Biomasse, auf die Nutzung neuer, schnell nachwachsender land- und forstwirtschaftlicher Produkte oder den Einsatz von Abfällen konzentrieren und als Grundlage für ein zweites Vorhaben dienen wird, nämlich die  thermische Umwandlung in fluessige, gasförmige und feste Brennstoffe oder direkt in Wärme. Siedlungs-, Landwirtschafts-, Forst- und Industrieabfälle werden im Zusammenhang mit den Tätigkeiten unter Nummer 3.1 behandelt.  Mit dem Programm soll demonstriert werden, daß eine nachhaltige Erzeugung und Nutzung von Biomasse für die Erzeugung von Elektrizität und thermischer Energie und die Beförderung von Brennstoffen mittels Verfahren der thermochemischen Umwandlung  durchführbar sind.  Des weiteren sollen Pilotprojekte durchgeführt werden, die insbesondere die dezentrale Elektrizitätserzeugung unter Verwendung von Hochleistungsgeneratoren (Motoren und Turbinen) betreffen.  Demonstration Demonstrationstätigkeiten werden sich konzentrieren auf Energieerzeugung aus fester Biomasse als Brennstoff, Erzeugung, Substitution und/oder Energieeinsparungen auf der Basis von Hausmüll, Industrieabfall sowie Abfällen aus Landwirtschaft, Tierhaltung  und Forstwirtschaft und die Verminderung der Kosten für die Bereitstellung von Energie aus Biomasse.  2.6. Wasserkraft Demonstration Dieser Bereich wird nur im Rahmen von Demonstrationsprojekten gefördert. Die Tätigkeiten werden die Auslegung, den Bau, Werkstoffe oder Betriebsarten und die Überwachung neuer Technologien umfassen. Industrie-Initiativen zur Herstellung von  Standardausrüstungen hoher Qualität, Zuverlässigkeit und Wettbewerbsfähigkeit und zur Vervollkommnung einfacher, zuverlässiger und billiger Techniken oder Technologien werden ebenfalls gefördert, insbesondere solche, die sich für die Märkte und den  Bedarf der Länder eignen, die einen Entwicklungsrückstand aufweisen. Die Wiederinbetriebnahme oder Modernisierung aufgegebener Standorte oder solcher, die sich dem Ende ihrer Lebensdauer nähern, durch Nutzung leistungsstarker oder dem neuesten Stand  entsprechender Technologien wird ebenfalls gefördert. Auch Hemmnisse für die Verteilung von Strom aus Wasserkraftwerken, die auf Umweltschutz- oder Raumordnungsprobleme zurückgehen, werden angesprochen.  2.7. Geothermische Energie Forschung und Entwicklung Die verbleibende FuE-Komponente auf diesem Gebiet, für die sich eine Förderung auf europäischer Ebene weiterhin lohnen dürfte, ist die Hot-Dry-Rock-Technik. Die Arbeiten werden sich dabei auf den Bau einer einzigen europäischen Pilotanlage  konzentrieren, die später als Grundlage für einen Demonstrationsprototypen dienen könnte. Einbezogen werden sollten auch Vorkommen mit hoher Enthalpie und geringer Durchlässigkeit als eine Möglichkeit, Technologien zu untersuchen, die für  Hot-Dry-Rock-Anwendungen relevant sind. Diese Möglichkeit würde auch direkt zur Nutzung konventioneller geothermischer Energie beitragen, die ansonsten in der Demonstrationsphase behandelt wird. Zusätzlich werden möglicherweise weitere  Forschungsarbeiten durchgeführt, die andere Aspekte der konventionellen geothermischen Energie betreffen.  Demonstration Die Tätigkeiten in diesem Bereich umfassen die Verbesserung von Techniken im Bereich der Bohrungen, Bohrlochkopf-Ausrüstungen, Korrosion, Scaling, Automatisierung und der Behandlungssysteme für Sole, die Nutzung von Erdwärmefelder, wo die Vorkommen  gesichert sind, und die Entwicklung von Systemen zur Nutzung der Erdwärme in der Landwirtschaft und in der Aquakultur sowie zur Fernwärmeversorgung.  2.8. Sonstige Bereiche Forschung und Entwicklung Einige Aktionen mit beschränkter Tragweite könnten zu verschiedenen Gruppen erneuerbarer Energien durchgeführt werden, die sich auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen befinden. Darunter könnten unter anderem Wellen- und Gezeitenkraft, Mikrohydraulik,  Solar-Thermodynamik sowie saubere Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff fallen. Ziel ist die Entwicklung von Pilotanlagen auf niedrigem MW-Niveau. Behandelt werden auch Technologien im Zusammenhang mit erneuerbaren Energieträgern, insbesondere die  Speicherung von thermischer oder elektrischer Energie. Hauptziel ist die Entwicklung neuer Pilotvorrichtungen zur Speicherung (z. B. Batterien, Schwungräder, Wasserstoff).   3. FOSSILE BRENNSTOFFE  Die Energiewirtschaft der Welt basiert in erster Linie auf fossilen Brennstoffen - und daran wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch auf lange Sicht nicht viel ändern. In den Mitgliedstaaten beträgt der Anteil der fossilen  Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas zur Zeit 82 % des Gesamtenergieverbrauchs in der Gemeinschaft. Dieser Anteil wird in den kommenden Jahrzehnten ständig zunehmen, jedoch mit wechselnden Anteilen der einzelnen Energieträger. Erdgas zum Beispiel wird auf dem europäischen Markt weiter vordringen, auch wenn mit dem Transport in fluessigem oder gasförmigem Zustand über lange Entfernungen (Afrika, Sibirien, Nordsee) einige technische und ökonomische Probleme verbunden sind.  Dieser Transport behindert den Einsatz von Erdgas in erheblichem Masse. Kohle, bei der die Weltreserven noch für mehrere Jahrhunderte garantiert sind, hat grosse und ständig zunehmende Bedeutung, doch müssen sauberere Methoden für ihren Einsatz gefunden  werden. Andererseits wird sich der Erdölanteil in den nächsten Jahren langsam, aber stetig erhöhen. Dieser Anstieg wird insbesondere durch den Verkehrssektor hervorgerufen.  Ein Hauptproblem bei der Nutzung fossiler Brennstoffe ist die Freisetzung von CO2 und anderer gasförmiger und fester Schadstoffe. Deshalb sollte die Gemeinschaftsmaßnahme in erster Linie Leitlinien und Anreize zur Emissionsverringerung und zur Erhöhung  der Effizienz der Energieumwandlung und -nutzung fossiler Brennstoffe geben.  FuE in dessen Bereich gelten der Verbesserung des Wirkungsgrades der aus Kohle und Kohlenwasserstoffen gewonnenen Energie, der Entwicklung neuer Energiesysteme, der Energieeinsparung auf der Nachfrageseite, der Energiespeicherung und der effizienteren  Nutzung und Gewinnung der einheimischen Kohlenwasserstoffressourcen.  Als Ergänzung zu den beschriebenen spezifischen Tätigkeiten wird ein integriertes Konzept für den Einsatz sauberer und effizienter Energietechnologien in den einschlägigen Sektoren wie Baugewerbe, Industrie und Verkehr verfolgt. Im Verkehrssektor ist  die stärkste Bedarfszunahme zu beobachten; diesem Sektor gilt daher besondere Aufmerksamkeit: Hier ist vor allem ein integriertes Projekt zum städtischen Verkehr zu nennen.  3.1. Saubere Technologien für feste fossile Brennstoffe Der Begriff  "feste Brennstoffe" umfasst sämtliche kohleartigen festen Brennstoffe wie Braunkohle, Torf, Orimulsion (Schweröl-Wasser-Gemische) und andere schwere Brennstoffe aus der Erdölraffinerie. Diese Stoffe können allein oder in Verbindung mit  städtischen, industriellen oder landwirtschaftlichen Abfällen oder Rückständen oder zusammen mit Biomasse eingesetzt werden, vorausgesetzt, die Emissionen halten sich auf dem gleichen Niveau und die erzeugte Energie stammt im wesentlichen aus festen  Brennstoffen. Ferner werden Verfahren zur synergetischen Nutzung von festen Brennstoffen und Erdgas geprüft.  Demonstrationsvorhaben im Bereich der festen Brennstoffe werden mit entsprechenden Forschungsvorhaben koordiniert und in das noch einzurichtende europäische Netz integriert.  In Zusammenarbeit mit dem zweiten Aktionsbereich des Rahmenprogramms und im Zusammenwirken mit der FuE-Tätigkeit wird eine umfassende Aktion durchgeführt, die auf Entwicklungsländer und Osteuropa abzielt, damit die Förderung und Nutzung der Kohle in  diesen Ländern möglichst geringe Umweltbelastung verursacht. Ohne die Spitzentechnologien zu vernachlässigen, berücksichtigt diese Aktion in gebührendem Masse die konventionellen Techniken, soweit diese kurzfristig zu einer merklichen Senkung des  Belastungsniveaus beitragen.  Ziel ist die Reduzierung der Emissionen, die durch die Nutzung fester Brennstoffe verursacht werden, um insbesondere Kohlekraftwerke durch Verringerung ihres Ausstosses an CO2 und anderen Treibhausgasen und damit durch Verringerung schädlicher  Gasemissionen in die Atmosphäre umweltfreundlicher zu machen; die festen Rückstände müssen in stärkerem Masse chemisch neutral sein, die spezifischen Kohleverbrauchsmengen müssen bei gleicher Elektrizitätsausbeute verringert werden, und zwar durch  Steigerung des Wirkungsgrades oder teilweise Substitution der Kohle durch CO2-neutrale Brennstoffe (Biomasse und Abfälle) zu vertretbaren Kosten.  Forschung und Entwicklung Die Arbeit gilt Verfahren, die den Markt kurz-, mittel- und langfristig erobern sollen. Kurzfristig besteht das Ziel darin, den Wirkungsgrad herkömmlicher Kraftwerke auf Dampfturbinenbasis entscheidend zu erhöhen und Wirkungsgrade über 40 % mit  Kohle/Biomasse/Abfall-Mischungen zu erreichen.  Mittelfristig geht es um die kombinierten Zyklen mit integrierter Vergasung (IGCC) mit Wirkungsgraden über 45 % und zusätzlicher Schadstoffreduktion; langfristig ist ein Nachfolgemodell zur IGCC-Generation zu entwickeln (Wirkungsgrad über 50 %). Die mittel- und langfristigen Projekte werden vorrangig behandelt. Die Ziele im Rahmen der herkömmlichen Kraftwerke erhalten jedoch angemessene Unterstützung im Rahmen von Aktionen der Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern, den Ländern Mittel- und  Osteuropas und der GUS im Zusammenwirken mit dem zweiten Aktionsbereich des Rahmenprogramms.  Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben werden sich erstrecken auf:  - die Entwicklung integrierter GuD-Prozesse sowie fortgeschrittener Verfahren der Druckverbrennung und der atmosphärischen Verbrennung (Prozesse unter Verwendung superkritischen Dampfs bzw. kombinierte Prozesse), mit denen die Effizienz gesteigert und  der Schadstoffausstoß (an der Quelle oder im Rauchgas) verringert wird; hierzu zählen auch Heißgasreinigung und neue Zyklen;  - die Entwicklung von Verfahren zur kombinierten Vergasung (oder Verbrennung) von Kohle mit Biomasse oder industriellen, städtischen oder landwirtschaftlichen Abfällen, wodurch eine Verringerung der CO2-Emissionen um 10 bis 20 % erzielt werden könnte;  dieses Vorhaben steht im Zusammenhang mit denjenigen unter Nummer 2.5; strenge Überwachung aller Emissionen und Rückstände. Allenfalls sollte auch die Bewertung von Methoden zur Rückhaltung und Speicherung von CO2 Teil des Programms sein;  - über die eigentliche Werkstofforschung hinausgehende Forschungen zur Einbeziehung von Hochtemperatur-Werkstoffen in fortgeschrittenen Systemen;  - die Einbeziehung von Brennstoffzellen unter Einsatz von Gas aus festen Brennstoffen im kombinierten Zyklus (Demonstration mit vorhandenen Zellen im Rahmen der FTE gemäß Nummer 1.3).  Die FuE wird im Rahmen integrierter Projekte und gezielter Vorhaben durchgeführt. Hauptziel ist der Aufbau eines europäischen Spitzenforschungsnetzes, wodurch die effiziente Anwendung und Nutzung der besten verfügbaren Kohletechnologien gewährleistet  werden soll. Im Laufe des Programms sollen verschiedene Kooperationsvorhaben, insbesondere mit osteuropäischen Staaten und China, anlaufen.  Demonstration Vorrang im Bereich der Demonstration, Verbreitung und Nutzung haben die Strom- und Wärmeerzeugung durch feste Brennstoffe, die Nutzung der Reststoffe und die Erzeugung von Rohstoffen. Die Synergieeffekte im Zusammenhang mit Erdgas werden erforscht.  Die Erzeugung von Strom und Wärme beinhaltet:  - die Verbrennung in der atmosphärischen zirkulierenden Wirbelschicht;  - die Verbrennung in der druckaufgeladenen zirkulierenden Wirbelschicht in stationärer und zirkulierender Fahrweise;  - Primärmaßnahmen zur Schadstoffvermeidung und Rauchgasreinigung.  Kombikraftwerke mit integrierter Kohlevergasung einschließlich  "Topping Cycle"-Technik, Heißgasreinigung und Brennstoffzellen, die mit Kohlevergasungsgasen betrieben werden, werden ebenfalls unterstützt.  3.2. Generelle Verbrennung Forschung und Entwicklung Es ist ein grundlegendes Forschungsvorhaben zum Thema Verbrennung geplant, von dem bedeutende Fortschritte auf dem Gebiet der Energieeffizienz und Schadstoffreduzierung bei Verbrennungsprozessen erwartet werden. Die Arbeiten konzentrieren sich auf  allgemeine Grundlagenforschung wie elementare Forschung zur Bestimmung der Ursachen für die Bildung von Schadstoffen, Modellierung von Verbrennungsprozessen und -systemen, Diagnosegeräte, Verbesserung von Systemen, Abgasbehandlung usw.  Die im Rahmen eines grundlegenden Konzepts zu behandelnden Themen umfassen Verbrennungsmotoren einschließlich des Einsatzes alternativer Kraftstoffe, Gasturbinen, Verbrennung und Vergasung von Kohle und Biomasse und Feuerungssysteme für ortsfeste  Anwendungen in Gebäuden und Betrieben.  Diese Maßnahme wird als Kooperationsprojekt zusammen mit grossen europäischen Automobil- und Dampfkesselherstellern, Mineralölgesellschaften, Versorgungsunternehmen und Anwendern durchgeführt, um den Technologietransfer zwischen Forschung und Anwendern  zu gewährleisten. Sie berücksichtigt das EPEFE-Programm (European Programme on Engines, Füls and Emissions), das von der Gemeinschaft gemeinsam mit den europäischen Verbänden des Mineralöl- und des Automobilsektors in Angriff genommen worden ist.  3.3. Kohlenwasserstoffe und neue Brennstoffe im Verkehr Forschung und Entwicklung In diesem Bereich liegt der Arbeitsschwerpunkt auf der Entwicklung sauberer Kraftstoffe durch die Verbesserung der Effizienz von Kraftstoff-Reformingverfahren. Das Hauptaugenmerk soll dabei unter anderem auf die katalytische Umwandlung von Erdgas in  fluessige Kraftstoffe (und Kraftstoffadditive) gelegt werden, die hochwertiger sind und sich leichter transportieren lassen. In diesem Zusammenhang werden Fragen berücksichtigt, die sich auf den weltweiten sozioökonomischen Einfluß und auf die  Versorgungssicherheit bei der Verwendung alternativer Brennstoffe, wie Methan, beziehen.  Angesichts des steigenden Bedarfs an leichten Raffinerieprodukten und des dadurch bedingten Rückganges der Nachfrage nach Schwerölen können die FuE-Arbeiten zur katalytischen Umwandlung von Schwerölfraktionen fortgesetzt werden.  Ferner soll der Einsatz von Ersatzkraftstoffen einschließlich Wasserstoff und Gemische untersucht werden. Darüber hinaus werden (vor allem im Rahmen des bereits unter Nummer 3.2 erwähnten EPEFE-Vorhabens) die Arbeiten fortgeführt, die sich mit den  Zusammenhängen zwischen Kraftstoffqualität, Motorentechnik und Schadstoffemissionen beschäftigen. Auch das Auftanken von Infrastrukturen für alternative Brennstoffe wird Berücksichtigung finden.  Schwerpunkt der Demonstrationsmaßnahmen werden Erdgasverfahren, wie in Nummer 3.4 beschrieben, sein.  3.4. Exploration und Förderung von Kohlenwasserstoffen Ziel der Aktivitäten auf diesem Gebiet ist die Verstärkung der Industriekapazitäten, damit der kurz- und langfristige Bedarf in bezug auf Bereitstellung und Anwendung wirksamer Technologien in den Sektoren Erdöl und Erdgas gedeckt werden kann. Die  besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Märkten der mittel- und osteuropäischen Staaten und der GUS.  Die FuE-Maßnahmen richten sich in erster Linie auf mittel- und langfristige Vorhaben zur effizienteren Erschließung von Kohlenwasserstoff-Lagerstätten und zur Stärkung der industriellen Technologiebasis in Europa. Maßnahmen zur Demonstration,  Verbreitung und Optimierung sind in diesem Bereich besonders wichtig für die Markteinführung neuer Industrietechnologien; sie sind von erheblicher strategischer Bedeutung für die Wirtschaft, den Wettbewerb und die Energieerzeugung in der Union. Diese  Aktionen kommen vorwiegend Unternehmen des Erdöl- und Gassektors zugute, die innovative und wirksame Technologien zur Verbesserung der Exploration, der Förderung und der Nutzung von Kohlenwasserstoffen entwickeln, sowie Versorgungs- und  Dienstleistungsunternehmen unter besonderer Berücksichtigung der KMU.  Forschung und Entwicklung Schwerpunkt der FuE wird sein:  - die Entwicklung effizienter Technologien zur besseren Charakterisierung und Nutzungsplanung von Lagerstätten sowie zur genaueren Vorhersage der Lagerstättenproduktion; auch die Thermodynamik und Modellierung komplexer Fluide zur Unterstützung der  Forschungen über verbesserte Rückgewinnungstechniken und die Modellierung der Fluidbeförderung in Bohrlöchern und Pipeline-Netzen werden Arbeitsgegenstand sein;  - die Analyse von Sedimentationsbecken und deren dreidimensionale Modellierung zur besseren Beschreibung der Beckenformation und ihrer erdgeschichtlichen Entwicklung;  - die Erkennung sowohl einfacher als auch komplexerer Tiefenstrukturen mit Hilfe von modernen geophysikalischen und geochemischen Explorationsverfahren;  - die Entwicklung von Technologien zur Verbesserung der Bohreffizienz und der Förderleistung sowie zur Ermöglichung der Nutzung tiefer Off-shore-Vorkommen, marginaler Vorkommen und Satellitenfelder sowie sehr tiefer Vorkommen mit hoher Temperatur und  hohem Druck.  Ausserdem ist die Fortsetzung einer integrierten geowissenschaftlichen Forschungsaktion geplant, die nicht nur Erkenntnisse für die Exploration von Kohlenwasserstoffen liefert, sondern zugleich die für andere Forschungsbereiche erforderlichen  wissenschaftlichen Grundlagen erheblich verbessert.  Demonstration Die Demonstrationsmaßnahmen umfassen sowohl die vorgelagerten als auch die nachgelagerten Bereiche:  - Im vorgelagerten Bereich beziehen sich die Maßnahmen auf die Verstärkung der Explorationskapazitäten, neue Technologien zur Nutzung marginaler Felder, die Sicherheit und den Umweltschutz; sie schließen sowohl die Exploration als auch die Förderung ein  und zielen auf Kostenreduzierung ab. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Nordsee und Lagerstätten mit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen.  - Transport und Speicherung von Brennstoffen unter besonderer Berücksichtigung von Unterwasser-Gasleitungen und LNG-Systemen werden auch Gegenstand von Maßnahmen sein.  - Im nachgelagerten Bereich sind die Maßnahmen konzentriert auf die Nutzung von Erdgas, z. B. die Umwandlung von Gas und den Einsatz im Verkehrssektor oder die Verbesserung industrieller Verfahren.   (1) Im gesamten Text deckt die Abkürzung FTE Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration ab.(2) Eine Beschreibung der in diesem Bereich geplanten Aktivitäten der GFS ist in dem Vorschlag für eine Entscheidung des Rates betreffend  die Tätigkeit der GFS [Dok. KOM(94) 68 endg., 30. März 1994/0095 (CNS)] enthalten. Ein Auszug aus diesem Vorschlag wird dieser Entscheidung beigefügt.    ANHANG II   VORLÄUFIGE AUFSCHLÜSSELUNG DER MITTEL   "(in Millionen ECU) "" ID="1">1. Rationelle Energienutzung> ID="2">116> ID="3">145> ID="4">261"> ID="1">2. Erneuerbare Energien> ID="2">271> ID="3">164> ID="4">435"> ID="1">3. Fossile Brennstoffe> ID="2">48> ID="3">223> ID="4">271"> ID="1">Insgesamt> ID="2">435>  ID="3">532> ID="4">967 (1) (1)""Die Aufschlüsselung in verschiedene Aktionslinien schließt die Möglichkeit nicht aus, daß Vorhaben auch mehrere Aktionslinien betreffen können.  > (1) Davon - höchstens 2,85 % für Personalausgaben und 2,15 % für Verwaltungsausgaben;  - höchstens 6 % für die Unterstützung der Festlegung und Umsetzung der FTE-Strategie (einschließlich der Modellerstellung und der sozioökonomischen Forschung) und des Programms;  - 24 Millionen ECU für die Verbreitung und Verwertung der Ergebnisse;  - bis zu 5 % für besondere Maßnahmen zugunsten der KMU.(1) Ein Betrag von 35 Millionen ECU, der die Differenz zwischen dem für dieses Programm als notwendig erachteten Betrag und dem im Vierten FTE-Rahmenprogramm für nichtnukleare Energie festgelegten  Betrag darstellt, ist für Tätigkeiten des spezifischen Programms vorgesehen, die zum einen durch direkte Aktionen (GFS) und zum anderen durch Maßnahmen zur wissenschaftlich-technischen Unterstützung der Gemeinschaftspolitiken (1995 bis 1998) im Rahmen  eines wettbewerbsorientierten Ansatzes durchzuführen sind.    ANHANG III   SPEZIFISCHE REGELUNGEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG DES PROGRAMMS  Das Programm wird über indirekte Aktionen durchgeführt, mit denen die Gemeinschaft einen finanziellen Beitrag zu FTE-Maßnahmen leistet, die von Dritten oder den Instituten der GFS in  Zusammenarbeit mit Dritten durchgeführt werden:  1. Aktionen auf Kostenteilungsbasis in folgender Form:  a) FuE-Vorhaben, die von Unternehmen, Forschungszentren und Hochschulen durchgeführt werden; dazu gehört gegebenenfalls industrierelevante Grundlagenforschung.  Die Gemeinschaftsfinanzierung beträgt in der Regel höchstens 50 % der Projektkosten, wobei die Beteiligung bei zunehmender Marktnähe schrittweise geringer wird. Universitäten und ähnliche Einrichtungen, die keine analytische Haushaltsrechnung anwenden,  erhalten eine Erstattung auf der Grundlage von 100 % der zusätzlichen Kosten.  b) Demonstrationsvorhaben, die gemeinsam mit anderen Stellen des öffentlichen und/oder privaten Sektors kofinanziert werden - mit normalerweise wenigstens einem Beteiligten, der den administrativen Fortbestand garantiert -, können eine je nach Marktnähe  degressive Gemeinschaftsbeteiligung erhalten; das Maximum beträgt 40 % der zuschußfähigen Projektkosten.  Mit den Demonstrationsvorhaben wird das Ziel angestrebt, die technische Machbarkeit einer neuen Technologie sowie gegebenenfalls ihre möglichen wirtschaftlichen Vorteile zu belegen.  c) Förderung des Technologieeinsatzes als Anreiz und Erleichterung für die Beteiligung der KMU an FTE-Maßnahmen i) durch Gewährung von Prämien für die Durchführung der Sondierungsphase einer FTE-Kooperationsmaßnahme - einschließlich Suche nach Partnern - während eines Zeitraums von bis zu 12 Monaten. Die Prämie wird nach der Auswahl von schematischen Vorschlägen  vergeben, die gewöhnlich von mindestens zwei nichtverbundenen KMU aus zwei verschiedenen Mitgliedstaaten vorgelegt werden müssen. Die Prämie deckt bis zu 75 % der Kosten der Sondierungsphase bis zu einem Hoechstbetrag von 45 000 ECU bzw. 22 500 ECU im  Ausnahmefall einer KMU als alleinigem Antragsteller, und ii) durch Unterstützung von kooperativen Forschungsvorhaben, bei denen KMU mit vergleichbaren technischen Fragestellungen, die jedoch nicht über die entsprechenden eigenen Forschungsanlagen verfügen, andere juristische Personen beauftragen, in ihrem  Namen FTE-Arbeiten durchzuführen. Die Gemeinschaftsfinanzierung für kooperative Forschungsvorhaben, an denen in der Regel mindestens vier nichtverbundene KMU aus mindestens zwei verschiedenen Mitgliedstaaten beteiligt sind, deckt in der Regel 50 % der  Forschungskosten.  Nach einer ersten Aufforderung können in beiden Fällen während der Laufzeit des durchgeführten Arbeitsprogramms jederzeit Vorschläge unterbreitet werden.  Diese Maßnahmen werden insbesondere durch spezifische Vorbereitungs-, Begleit- und Unterstützungsmaßnahmen ergänzt.  2. Vorbereitungs-, Begleit- und Unterstützungsmaßnahmen, z. B.  - Studien zur Unterstützung des Programms und zur Ausarbeitung künftiger Maßnahmen;  - Unterstützung für Informationsaustausch, Konferenzen, Seminare, Workshops oder andere wissenschaftliche oder technische Veranstaltungen, einschließlich Sitzungen zur branchen- oder fachübergreifenden Koordinierung;  - Nutzung externer Sachkompetenz, einschließlich Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken;  - wissenschaftliche Veröffentlichungen und Maßnahmen zur Verbreitung, Förderung und Nutzung der Ergebnisse in Abstimmung mit den im dritten Aktionsbereich durchgeführten Tätigkeiten; die für die Förderung der Nutzung der Ergebnisse maßgeblichen Faktoren  werden von Beginn an und während der Laufzeit der FTE-Vorhaben berücksichtigt, deren Partner ein Basisnetz für die Verbreitung und die Nutzung der Ergebnisse bilden;  - Analyse der sozioökonomischen Folgen und der technologischen Risiken im Zusammenhang mit dem Programm, auch als Beitrag zu dem Programm  "Sozioökonomische Schwerpunktforschung";  - mit der FTE im Rahmen des Programms zusammenhängende Ausbildungsmaßnahmen zur Erleichterung des Technologietransfers und zur Förderung beruflicher Fähigkeiten;  - unabhängige Bewertung der Verwaltung und Durchführung des Programms und der Ausführung der Tätigkeiten;  - vernetzungsunterstützende Maßnahmen zur Förderung des Problembewusstseins und zur Bereitstellung dezentraler Unterstützung von KMU in Abstimmung mit EUROMANAGEMENT-FTE-Audits.  Die Beteiligung der Gemeinschaft kann bis zu 100 % der Kosten dieser Maßnahmen decken.  3. Konzertierte Aktionen, bei denen FTE-Vorhaben des Programms mit den bereits von staatlichen oder privaten Stellen finanzierten FTE-Vorhaben insbesondere über  "Konzertierungsnetze" koordiniert werden. Konzertierte Aktionen können auch als notwendige  Koordinierung für die Arbeit von Interessensgemeinschaften dienen, die durch FTE-Vorhaben auf Kostenteilungsbasis (siehe Nummer 1 Buchstabe a)) Hersteller, Netzbetreiber, Diensteanbieter, Benutzer, Hochschulen und Forschungszentren im Hinblick auf  dasselbe technologische oder industrielle Ziel zusammenführen.  Die Beteiligung der Gemeinschaft kann bis zu 100 % der Konzertierungskosten decken.   Beschreibung der Forschungstätigkeiten der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS), die den im vorliegenden spezifischen Programm enthaltenen Bereichen entsprechen und die Gegenstand des Vorschlags für eine Entscheidung des Rates über ein Programm für die  GFS (KOM (94)86 endg. - 94/0095 (CNS)) sind  In enger Abstimmung mit dem entsprechenden Programm auf Kostenteilungsbasis wird die GFS durch pränormative Forschung in folgenden Bereichen zur Entwicklung von Technologien beitragen, die einen  umweltverträglicheren und effizienteren Energieeinsatz ermöglichen und Umweltaspekte stärker berücksichtigen.  - Photovoltaische Energie: Die Arbeiten umfassen die Prüfung von Bauteilen und die Studien zur Konzeption und Überwachung von Grossanlagen. Diese Forschungsarbeiten werden an der Solartestanlage ESTI ( "European Solar Testing Installation") der GFS sowie  im Rahmen der Netze mit den Mitgliedstaaten durchgeführt. Grundlegende wissenschaftliche Arbeiten über Energieeinsparungen werden weitergeführt.  - Werkstoffe für umweltverträgliche Technologien: Die Forschung erstreckt sich auf die Entwicklung von Werkstoffen für umweltverträgliche Technologien, wie z. B. Langzeitkatalysatoren zur Emissionskontrolle, nanoporöse Keramikmembranen für  fortschrittliche Keramikfilter, Keramiklegierungen und Verbundmembranen zur Anwendung im Hochtemperaturbereich (Turbinen und Wärmetauscher).