CELEX: C2001/317/50
Language: de
Date: 2001-11-10 00:00:00
Title: Beschluss des Gerichts erster Instanz vom 5. Juli 2001 in der Rechtssache T-182/00, Marco Pannella gegen Europäisches Parlament (Kosten und Entschädigungen der Abgeordneten des Europäischen Parlaments — Fernbleiben von den Sitzungen des Parlaments — Entschuldigungen — Ablehnung des Antrags — Rücknahme der angefochtenen Maßnahme — Erledigung der Hauptsache — Unzulässigkeit)

10.11.2001              DE                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                          C 317/25
     BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                   BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                          vom 6. Juli 2001                                                      vom 5. Juli 2001
in der Rechtssache T-161/00, Vassilios Tsarnavas gegen                 in der Rechtssache T-182/00, Marco Pannella gegen Euro-
     Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)                                          päisches Parlament (1)
(Beamte — Anfechtungs- und Schadensersatzklage —                       (Kosten und Entschädigungen der Abgeordneten des Euro-
Rücknahme der angefochtenen Entscheidung im Lauf des                   päischen Parlaments — Fernbleiben von den Sitzungen des
Verfahrens — Erlass einer neuen Entscheidung — Erledi-                 Parlaments — Entschuldigungen — Ablehnung des Antrags
                     gung — Unzulässigkeit)                            — Rücknahme der angefochtenen Maßnahme — Erledigung
                                                                                      der Hauptsache — Unzulässigkeit)
                          (2001/C 317/49)
                                                                                                (2001/C 317/50)
                  (Verfahrenssprache: Französisch)
                                                                                          (Verfahrenssprache: Italienisch)
In der Rechtssache T-161/00, Vassilios Tsarnavas, Beamter der
Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft in
Brüssel, Prozessbevollmächtigter: N. Lhoëst, avocat, Zustel-           In der Rechtssache T-182/00, Marco Pannella, Mitglied des
lungsanschrift in Luxemburg, gegen Kommission der Euro-                Europäischen Parlaments, wohnhaft in Rom (Prozessbe-
päischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: C. Berardis-Kayser           volmächtigter: Rechtsanwalt P. A. M. Ferrari; Zustellungs-
und D. Martin), wegen Aufhebung der Entscheidung der                   anschrift in Luxemburg) gegen Europäisches Parlament (Be-
Kommission vom 13. August 1999, den Kläger im Beförde-                 vollmächtigte: H. Krück und A. Caiola) wegen Nichtigerklärung
rungsjahr 1999 nicht nach A 4 zu befördern, und der                    der Entscheidung des Kollegiums der Quästoren des Euro-
Entscheidung der Kommission vom 22. September 2000, mit                päischen Parlaments vom 15. März 2000, dem Kläger mitge-
der die Beförderung des Klägers nach A 4 im Beförderungsjahr           teilt durch Schreiben vom 17. April 2000, mit der dessen
1999 verweigert wurde, sowie Ersatz des immateriellen Scha-            Antrag, sein Fernbleiben von der Tagung des Europäischen
dens hat das Gericht (Vierte Kammer) unter Mitwirkung des              Parlaments vom 17. bis 21. Januar 2000 gemäß Artikel 28
Präsidenten P. Mengozzi, der Richterin V. Tiili und des Richters       Absatz 2 der Regelung für die Kosten und Entschädigungen
R. M. Moura Ramos — Kanzler: H. Jung — am 6. Juli 2001                 der Abgeordneten des Europäischen Parlaments entschuldigen
einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:                          zu dürfen, abgelehnt hat, hat das Gericht (Zweite Kammer)
                                                                       unter Mitwirkung des Präsidenten A. W. H. Meij sowie der
                                                                       Richter A. Potocki und J. Pirrung — Kanzler: H. Jung — am
                                                                       5. Mai 2001 einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:
1.    Die Aufhebungsanträge haben sich erledigt.
2.    Im Übrigen ist die Klage unzulässig.                            1.    Die vorliegende Klage ist in der Hauptsache erledigt.
3.    Die Kommission trägt ihre eigenen Kosten und die Kosten, die     2.    Das Parlament trägt seine eigenen Kosten und die Kosten des
      dem Kläger bis zum 10. November 2000 entstanden sind.                  Klägers.
(1) ABl. C 247 vom 26.8.2000.                                          (1) ABl. C 285 vom 7.10.2000.