CELEX: 51971PC1500
Language: de
Date: 1971-12-22
Title: Vorschlag einer RICHTLINIE DES RATES zur Ungleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Düngemittel (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (71) 1500
Vol. 1971/0242
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPAISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                   KOM(71 ) 1500 endg.
                                                   Briissel , den 22 . Dezember 1971
                                   Vorschlag einer
                                RICHTLINIE CES RATES
                     zur Ungleichung der Rechtsvorschriften der
                     Mitgliedstaaten für Düngemittel
                         ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
   K0M(7i ) 1500 endg.
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 ALLGEMEIîTES
  1 , Die vergleichende Prüfung der in den Mitgliedstaaten in Kraft be-
,     findlichen Rechts- und , Verwaltungsvorschriften auf dem GeMet der
      Düngemittel hat gezeigt , dass bei zahlreichen Düngertypen bedeutende
      Unterschiede sowohl hinsichtlich der Zusammensetzung und Nährstoff-
      bewertung als auch hinsichtlich der Kennzeichnung der Dünger in
      bezug auf deren freie Verkehrsfähigkeit bestehen ,
 2 . Dieser Zustand hat zur Folge , dass die Düngemittalher steller ihre
      Produktion , die Nährstoffbewertung und die Kennzeichnung der Er­
      zeugnisse den jeweiligen unterschiedlichen Bestimmungen des Empfän-
      gerlandes anpassen müssen .
      Die in Kraft befindlichen einzelstaatlichen Rechtsvorschriften finden
      ihre Berechtigung in der legitimen Sorge der Staaten um den Schutz
      des landwirtschaftlichen Verbrauchers , so dass die Angleichung
      dieser Hechtsvor Schriften das einzig mögliche Mittel darstellt , die
      aus der festgestellten Unterschiedlichkeit dieser Vorschriften her­
      rührenden Nachteile zu beseitigen ,
 3 . Der Bereich der   Düngemittel   wurde in die dritte Phase des vom Rat
      am 28 . Mai 1969 gebilligten   "Allgemeinen Programms zur' Beseitigung
      der technischen  Hindernisse   im Warenverkehr , die sich BHS Unter­
      schieden in den  Rechts- und   Verwaltungsvorschriften ergeben " aufge­
      nommen ,
 4 . Ziel der vorliegenden Richtlinie ist es , die festgestellten Unter­
      schiede im Wege der Rechtsangleichung zu beseitigen , Rechtsgrundlage
      bildet Artikel 100 des Rom-Vertrages ,
      Die von der Kommission zum Zwecke der technischen Beratung einge­
      setzte Arbeitsgruppe trat in mehr oder weniger regelmässigen Abständen
      zusammen . In 5 Sitzungen der Arbeitsgruppe wurde auch den Vertretern
      der europäischen Düngemittelhersteller und des europäischen Dünge-
      mi ttelhandels die Möglichkeit geboten , den Sachverständigen ihre
      Standpunkte hinsichtlich der technischen Fragen darzulegen .
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     5 « Die Umwelt wird zweifellos durch mehr oder weniger intensive
         Bahr stofffrei setzung aufgrund der Zusammensetzung und der Lös­
         lichkeit gewisser Düngemittel "beeinträchtigt . Diese Freisetzungen
         können unter gewissen Umständen die Umweltqualität merklich be­
         einflussen «, Die von dieser Richtlinie erstellten gemeinsamen
         Hegeln zur Kennzeichnung und Präsentation der Düngemittel können
         zur Verbesserung dieser Situation beitragen .
II . HARMONISIEHUNGSLOSUNG
     Die der vorliegenden Richtlinie zugrunde gelegte Harmonisierungs–
     lösung ist die sogenannte Alternativlösung .
     Sie gestattet diesem Sektor mit grosser Massenproduktion eine gewisse
     Flexibilität und begünstigt gleichzeitig die Entwicklung und Einfüh­
     rung neuer Dünger und Düngemitteltypen entsprechend den einzelstaat­
     lichen Bestimmungen .
m . ERLÄUTERUNG DES RICHTLINIENVORSCHLAGS
     Der vorliegende Richtlinienvorschlag stellt das Ergebnis langjähriger
     Beratungen dar und fand die prinzipielle Billigung der Mehrzahl der
     zu Rate gezogenen Sachverständigen .
     Wo gewisse Divergenzen nicht im Laufe der Sachverständigendiskussionen
     ausgeräumt werden konnten , hatte sich die Kommission bemüht , gegründet
     auf die Fülle der vorgelegten Daten und die vorgebrachten Argumente ,
     eine möglichst abgewogene Gemeinschaftslösung vorzuschlagen .
     Der Anwendungsbereich der Richtlinie deckt sich mit den in Anlage I
     der Richtlinie aufgeführten Düngemitteltypen . Die Einführung der
     Bezeichnung "EWG-Typ-Düngemittel" erweist sich notwendig als deut­
     liches Unterscheidungsmerkmal , da die meist rein chemischen Waren-
     bezeichnungen nicht ausschliesslich den Gemeinschaftstypen vorbehalten
     werden können .
     Das zur Typenbezeichnung hinzukommende Unterscheidungsmerkmal darf nur
     zur Kennzeichnung derjenigen Düngemittel verwendet werden , die den Be­
     stimmungen, der Richtlinie und ihren Anlagen entsprechen : die Bezeich­
     nung "EWG–Typ–Düngemittel " ist also nicht als Qualitätsmerkmal zu
     verstehen ( Artikel 2 ).                                             /
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Die gewerbsmässig in den Verkehr gebrachten "fiFG-Typ-Düngemittel" sind
direkt auf ihren Verpackungen oder durch Etikette zu kennzeichnen
entsprechend den in Anlage II der Richtlinie festgelegten Modalitäten
( Artikel 3 ).
Ausser den in Anlage II aufgeführten Angaben zur Kennzeichnung, den sich
aus Anlage I ergebenden fakultativen Angaben sowie den Firmenzeichen ,
Warenzeichen , Sand.e i g„ und Warenbezeichnungen sind auch sachgerechte
Angaben hinsichtlich der Anwendung, der Lagerung und der Behandlung des
betreffenden Düngemittels zulässig . ( Artikel 4 ).
Im Interesse des landwirtschaftlichen Verbrauchers wird den Mitglied-
sfeaaten das Hecht zugestanden , zu fordern , dass die Angaben zur Kenn­
zeichnung der in ihrem Hoheitsgebiet in den Verkehr gebrachten Dünge­
mittel mindestens in der oder den Landessprachen erfolgen . Die gleich­
zeitige Kennzeichnung in anderen Sprachen bleibt dadurch unberührt
( Artikel 5 )*
Die Festlegung der freien Verkehrsfähigkeit derjenigen Düngemittel , die
als EWG-Typ-Düngemittel den Anforderungen der Richtlinie und deren An­
lagen entsprechen , bildet die Grundlage der Richtlinie ( Artikel 7 )«
Aus Gründen der Zusammensetzung , der Kennzeichnung und Verpackung darf
demnach der Verkehr mit diesen Düngemitteln nicht beeinträchtigt werden .
Allerdings können auch weiterhin unterschiedliche Vorschriften aus der
Sprengstoffgesetzgebung bzw . der Arbeitssicherheit zurBehinderungen des
Warenverkehrs führen , wie dies beim hochprozer tigeri Ammoniumnitrat der
Fall ist . Aber die Kommission hat bereits mit besonderen Sa-chverständigen-.
beratungen begonnen , um auch dieses Hindernis so rasch wie möglich zu
beseitigen und dem Rat eine entsprechende Einzelrichtlinie vorzulegen .
Ferner wird bestimmt , dass durch eine zumindest stichprobenweise amt­
liche Kontrolle die Übereinstimmung der Düngemittel mit den sich aus der
Richtlinie und ihren Anlagen ergebenden Anforderungen unter Berücksichti­
gung der in Anlage III festgelegten Produktionstoleranzen festgestellt
wird ( Artikel 8 ),
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              einerseita
Diese Richtlinie sieht/die Anpassung der technischen Anlagen an den
 technischen Fortschritt und andererseits die Bestimmung des Probenahme-
Verfahrens und der Analysenmethoden vor ( Artikel 9 > 10 und ll ).
 Schliesslich enthält diese Richtlinie noch die übliche Bestimmung, wonach
 sich die Mitgliedstaaten gegenüber demjenigen , dessen Erzeugnis einer
Verkehrsbeschränkung oder -behinderung unterworfen wird , zur Rechtsmittel-
belehrung zu verpflichten ( Artikel 12 ).
Anlage I dieser Richtlinie legt gewissermasse'n den Anwendungsbereich fest .
Sie ist in eine Liste für Sin- und in eine Liste für Mehrnährstoffdünger–
typen aufgeteilt . Die Listen enthalten ausser der Typenbezeichnung und
den Nährstoffmindestgehalten die zur Typenäbgrenzung erforderlichen Kri­
terien und Anforderungen .
Aus der Einnährstoffdüngertypenliste ist zwar für den Typ Ammoniumnitrat
keine obere Begrenzung des Nährstoffgehalts ersichtlich , doch finden hier
auch weiterhin die in den verschiedenen Mitgliedstaaten in Kraft befind­
lichen Bestimmungen für gefährliche Stoffe bzw . Sprengstoffe Anwendung,
was eben dennoch eine obere Begrenzung des Nährstoffgehaltes zur Folge hat.
i3s konnte auch kein einheitliches Kriterium zur Bewertung von Thomas-
phosphat festgelegt werden . Daher hält es die Kommission für angebracht ,
die beiden innerhalb der Gemeinschaft gebräuchlichen Bewertungsformen
beizubehalten , die bei den landwirtschaftlichen Verbrauchern zur Gewohn­
heit geworden sind ; Die Kommission hegt indessen die von den Sachverständigen
bestätigte Hoffnung , dass weitere Untersuchungen in mehreren Jahren zu einem
neuen einheitlichen Bewertungskriterium für diesen Düngemitteltyp führen
werden .
In Anlage II sind neben den erforderlichen Angaben und Anforderungen zur
Kennzeichnung auch Anforderungen an den Verschluss der Verpackung ent­
halten .
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       In Anlage III sind die Produktionstoleranzen für die verschiedenen
       Diingamitteltypen festgelegt . Die zahlreichen Bemühungen , die oft
       sehr unterschiedlichen Auffassungen der Sachverständigen einer
       einheitlichen Lösung zuzuführen , haben zu einer Liste geführt ,
       die einen Kompromiss zwischen den verschiedenen betroffenen
       Interessen darstellt .
       Daher hat die Kommission unter besonderer Berücksichtigung der Not­
       wendigkeit , den landwirtschaftlichen Verbraucher zu sohützen , sich
       entschlossen , an die Ge-währung von Produktionstoleranzen auf den
       zugesicherten Nährstoffgehalt strengere Maßstäbe anzulegen , als sie
       von einigen Sachverständigen gefordert wurden . Dahingegen sind die auf
       die zugesicherten Nährstofformen und -13slichkeiten gewährten Tole-
     ~ ranzen weiträumiger gehalten .
IV .   KAÏTDIDAT-MÏTGLIfîDSTAATSN
       Die Kommission hat die Kandidat-Mitgliedstaaten vom Inhalt der
       Richtlinie unterrichtet . Sie hatten Ikeine Bemerkungen hierzu ,
 V,    ANHÖRUNG DSS .EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UM) DES WIRTSCHAFTS- UND SOZIAL-
       AUSSCHUSSfiS
       Die Stellungnahme dieser beiden Gremien erscheint gemäss Artikel 100
       Absatz 2 des EWG-Vertrages erforderlich , da die Anwendung der in der
       Richtlinie vorgesehenen Bestimmungen in allen Mitgliedstaaten eine
       Änderung der Rechtsvorschriften erfordert .
 ---pagebreak---                                         LISTE DER
                   IN KRAFT BEFINDLICHE HECHTSVORSCHRIFTEN IN BEIT ..
                       MITGLIEDSTAATEN BETREFFEND DÜNGE* ITTEL
  BELGIEF
  a ) Königlicher Erlaß vom 30 . November 1939 » "betreffend gesetzliche Regelun­
      gen über den Handel mit Saatgut , Pflanzen aller Art , mit Düngemittel
      und Stoffen zur Fütterung von Tieren , bestätigt durch Gesetz vom
      16 . Juni 1947 •
  b ) Königlicher Erlaß vom 30 « September 1955 » betreffend gesetzliche Rege­
      lung des Handelsverkehrs mit Düngemitteln und Bodenverbesserungsmitteln .
  c ) Dieser letztgenannte Erlaß ist abgeändert durch »
      1 . Konigl . Erlafi vom 27 « Mârz 1958
      2 . Konigl . Erlaû vom 23 . Juni 1959
      3 » Konigl . ErlaB vom 17 - Juni i960                           f
      4 . Konigl . Erlaû vom 22 . Juni 1962
          ( welcher denjenigen vem 18 . Mai 1961 aufhebt ).
  d ) Ministerieller ErlaS vom 5 . Oktober 1955 »
  DEUTSCHLAND
. a) Gesetz über den Verkehr mit Düngemitteln ( Düngemittelgesetz ) vom
      14« August 1962 ( Bundesgesetzblatt I S. 558 ), geändert durch das Ein-
      führungegesetz zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten vom 24 « Mai 1968
      ( Bundesgesetzblatt I S. 5^3 )
  b ) Verordnung über die Zulassung von Düngemitteltypen ( Düngemittelverord-
      nung ) vom 21 . November 1963 ( Bundesgesetzblatt IS . 805^ zuletzt geän­
      dert durch die Siebente Verordnung zar Änderung der DüngeroittelverOrd­
      nung vom 23 . April 1970 ( Bundesgesetzblatt I S. 417 )
  c ) Verordnung über die Herstellung, Verpackung , Lagerung und Einfuhr
      von Thomasmehl ( Thomasphosphat ) vom 30 . Januar 1931 ( Reichsgesetzblatt
      I S. 17 ), zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung der
      Verordnung über die Herstellung , Verpackung , Lagerung und Einfuhr von
      Thomasmehl vom 7 » Juni 1961 ( Bundesgesetzblatt I S. 732 )
  d ) Landesrechtliche Vorschriften über die Lagerung von Animoniumnitrat und
      von Ammsniumnitrat in Mischungen ; als Beispiel im Land Nordrhein-YJest-
      falen ? Verordnung über die Lagerung ven immoniumnitrat und Amm^niun-
      nitrat in Mischungen ( Ammoniumnitratverordnung ) vom 24 . Februar i960
      ( Gesetz-' und Verordnungsblatt Nordrhein-Westfalen i960 S. 25 )
  FRANK REICH
  a) Gesetz vom 4 « Februar 1888 , abgeändert durch Gesetze vom lp . März 1925
      und 28 . März 1936 , betreffend den Handel mit Düngemitteln und Boden-
      verbesserungsmitteln .
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b ) Durchführungsverordnung zum Gesetz vom 29 - April 1937 «
c ) Gesetzliche Verordnung vom 31 . August 1937 » wodurch ermöglicht wird ,
    mittels Verordnungen den Gehalt an Hauptnährstoffen in den Ein- und
    M ehrnähr st off dünge rn festzulegen .
ITALIEN
a ) RDL - Königlicher Erlaß vom 25 . Oktober 1925 - "Verfolgung von Betrug
    bei der Erzeugung und dem Handel landwirtschaftlicher Produkte und Er­
    zeugnisse zum landwirtschaftlichen Gebrauch".
b ) Übertragen in Gesetz Nr . 562 vom 18 . März 1926 und spätere Abänderungen
    ( Artikel 1-3 , 11 und 12 , 4o-5l ).
c ) Durchführungsverordnung , verkündet durch Gesetz EDL Nr . 1361 vom 1 . Juli
    1926 und seine späteren Abänderungen ( Artikel 1-11 5 1 6 5 22-25 5 27 und 28s
    87 ! 89-1095 H6-II85 131-133 .)
LUXEMBURG
a) Gesetz vom 23 . März 1893 ? betreffend die Verhinderung von Betrug im
    Düngemittelhandel .
b ) Großherzoglicher Erlaß vom 3 » April 1893 ? betreffend Ausführungsbestim­
    mungen des Gesetzes vom 23 . 3«l893 «
c ) Verordnung vom 3 » August 1896 , betreffend Analysenmethoden bei Handels-
    düngern .
NISDERLAND3
a ) Betreffend Pflanzenschutz - und Düngemittelgesetz ( Stb . 1947 H. 123 ,
    abgeändert durch das Gesetz vom 20 . Mai 1955 Stb . 213 und durch das
    Gesetz vom 22 . Mai 1958 Stb . 296 )
b ) Düngemittelerlaß (Königl . Erlaß vom 30 . Dezember 1950 Stb . K. 6 7 1 ).
c ) Düngemittelliste (Verfügung des Generaldirektors der Landwirtschaft 5
    Stscrt 158 Nr . 240 , vom 10 . Dezember 1958 )«
d ) Vorschriften , betreffend Ausnahmen , gemäß Artikel 3 des Düngemittel-
    erlasses / Behandlung des Antrages , Art , wie die Ausnahmen erteilt
    werden und die Bezahlung der Untersuchungsgebühren (Kapitel i ), Bestim­
    mungen , die zu beachten sind bei der Entnahme , Verpackung und Versiegelung
    von Mustern durch Überwachungsbeamten , (Kapitel Ii )/ (Verfügung des
    Ministers für Landwirtschaft , Fischerei und Ernährung , Stscrt 1951 >       65 )«
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e ) Anweisung der Fälle und Festlegung der Regeln , bei denen der Direktor
    der staatlichen landwirtschaftlichen Überwachungsstation eine beson­
    dere Ausnahme zulassen kann . (Verf . des Generaldirektors der Land­
    wirtschaft , Stscrt 1951      65 )
    ( Alle diese angegebenen Gesetzesquellen sind in der Sammlung "Gegevens
 • Meststoffenbesluit " enthalten ).
BENELUX
a) Empfeh.lii.ng des Ausschusses der Minister vom 29 . Januar 1968 betreffend
    die Regelung des Verkehrs innerhalb der BENELUX von Düngemitteln ,
    kalkhaltigen DLingemitteln , organischen Bodenverbesserungsmitteln und
    damit verbundenen Tiaren M ( 68 ) 12 .
b ) Geändert durch Empfehlung M ( 69 ) 17 vom 14 « April 1969 «
 ---pagebreak---                              Vornchlag co.ner
                            RICiiTLIFIE HE3 RATES
         zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten
                                 fiir Dïingemittel
DER RAT DER EUROPÄISCHE! GEMEINSCHAFTEN ,
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschafts­
gemeinschaft . insbesondere auf Artikel 100 ,
auf vcrsohlag der Kommission ,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses , und
in Erwägung nachstehender Gründe :
Die Düngemittel müssen in jedem Mitgliedstaat gewisse technische Merk­
male aufweisen , die in verbindlichen Vorschriften festgelegt sind . Diese
Vorschriften , die insbesondere die Zusammensetzung und die Abgrenzung der
Düngemitteltypen , die Typenbezeichnung, die Kennzeichnung und die Ver­
packung betreffen , sind in den Mitgliedstaaten unterschiedlich , was den
Warenverkehr innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft behindert «
Diese Behinderungen bei der Errichtung und dem Funktionnie ren des gemein­
samen Marktes können vermindert , ja beseitigt werden , wenn durch alle Mit­
gliedstaaten die gleichen Vorschriften angenommen . werden , und zwar entweder
in Ergänzung oder anstelle der bestehenden Rechtsvorschriften ,,
Es ist deshalb erforderlich , auf Gemeinsbhaftsebene die Bezeichnung und
Zusammensetzung der in der Gemeinschaft bedeutendsten Ein- und Mehrnähr-
stcffdünger zu bestimmen . Gleichfalls ist e3 angebracht , für die Dünge­
mittel , die den in dieser Richtlinie festgelegten Merkmalen entsprechen ,
die Bezeichnung . EWG-Typ–Düngemittel vorzusehen .
Auch ist es erforderlich , für diese Düngemittel Gemeinschaftsregeln für
die Kennzeichnung, Etiketiierung und den Verschluss der Verpackungen
festzulegen «
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Da die Düngemittelerzeugung aus produktionstechnischen oder rohstoff-
bedingten Gründen mehr oder weniger grossen Schwankungen unterliegt ,
ist es erforderlich , auf die zugesicherten Nährstoffgehalte Produk-
tionstoleranzen zuzugestehen . Diese Toleranzen müssen aber im Interesse
des landwirtschaftlichen Verbrauchers in engen Grenzen gehalten werden .
Diese Richtlinie erfasst lediglich die Ein- und Mehrnährstoffdünger ,
Weitere Richtlinien werden Bestimmungen insbesondere für Flüssigdünger ,
für Sekundär- und Spurennährstoffe folgen lassen .
Die Bestimmung des Probenahmeverfahrens und der Analysenmethoden sowie
die Änderungen und etwaigen Ergänzungen , die hinsichtlich des tech­
nischen Fortschritts vorzunehmen sind , sind technische Durchführungs-
massnahmenj es ist daher angebracht , ihren Erlass der Kommission zu
übertragen , um das Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen , '
Der technische Fortschritt macht eine rasche Anpassung der in den ver­
schiedenen Richtlinien für Düngemittel erstellten technischen Vor­
schriften erforderlich . Um die dafür notwendigen Massnahmen zu er­
leichtern , ist es zweckmässig, ein Verfahren vorzusehen , wodurch
zwischen den Mitgliedstaaten und der Kommission , im Rahmen des Aus­
schusses für die Anpassung der Richtlinien zur Beseitigung der tech­
nischen Handelshemmnisse auf dem Gebiet der Düngemittel an den technischen
Fortschritt eine enge Zusammenarbeit eingeführt wird .
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :
 ---pagebreak---                           Artikel 1
     Diese Richtlinie findet Anwendung auf Erzeugnisse , die als
Düngemittel mit der Bezeichnung "EWG-Typ-Dünge mittel " gewerbsmässig
in den Verkehr gebracht werden .
                          Artikel 2
     . Die Bezeichnung "EWG-Typ-Düngemittel" darf nur verwendet werden
für Düngemittel , die zu einem der in Anlage I festgelegten Typen\.ge-
hören und den in dieser Richtlinie und ihren Anlagen festgelegten
Anforderungen entsprechen .
                          Artikel 3
       Die Düngemittel gemäss Artikel 1 werden auf den Verpackungen ,
auf den Etiketten oder , falls es sich um unverpackte Düngemittel
oder um Düngemittel in Behältnissen mit über 100 kg Fassungsvermögen
handelt ,, auf den Begleitpapieren gekennzeichnet .
       Diese Angaben zur Kennzeichnung sind unter Punkt 1 der' Anlage
II aufgeführt , und die Aus führungsbe Stimmungen sind in Punkt 2 der
gleichen Anlage festgelegt »
                          Artikel 4
       Auf den in Artikel 3 genannten Verpackungen , Etiketten und Be-
gleitpapieren sind nur zulässig *
- die in Anlage II aufgeführten Angaben 5
- die fakultativen Angaben aus Anlage I5
- Firmenzeichen , Warenzeichen , Waren- und Handelsbezeichnungen 5
- sachgerechte .Angaben zur Anwendung, Lagerung und Behandlung des
  Düngers . Diese letzteren Angaben dürfen nicht irreführend sein und
  müssen von den übrigen Angaben deutlich getrennt sein .
 ---pagebreak---                                   - 2 -
                                Artikel 5
     Die Mitgliedstaaten können verlangen , dass die Angaben auf den
Etiketten , den Verpackungen und den Begleitpapieren in ihrem Hoheits­
gebiet mindestens in der oder den Landessprachen abgefasst werden .
                                Artikel 6
     Die Dungemittel gelten als verpackt , wenn die in Punkt 3 der An­
lage II gestellten Anforderungen erfüllt sind .
                                Artikel 7
     Die Mitgliedstaaten können aus Gründen der Zusammensetzung , der
Kennzeichnung und der Verpackung den Verkehr mit Düngemitteln , die die ,
Bezeichnung "EWG-Typ-Düngemittel" tragen und den Bestimmungen dieser
Richtlinie und ihrer Anlagen genügen , nicht verbieten , beschränken oder
behindern .
                                Artikel 8
1.   Die Mitgliedstaaten treffen alle zweckdienlichen Massnahmen , damit
der Verkehr mit Düngemitteln , die die Bezeichnung "EWG-Typ-Düngemittel"
tragen , zumindest stichprobenweise durch amtliche Kontrollen hinsichtlich
der Übereinstimmung mit den Bestimmungen dieser Richtlinie und der Er­
füllung der Anforderungen aus den Anlagen I und II überwacht wird .
2«   Die Übereinstimmung einer Düngemittelpartie mit den zugesicherten
Gehalten und den Mindest- und/oder Höchstgehalten gemäss Anlage I ist
festzustellen unter Berücksichtigung der in Anlage III dieser Richtlinie
enthaltenen Produktionstoleranzen .
                                Artikel 9
1.   Die Änderungen , die erforderlich sind , um die Anlage I dieser Richt­
linie an den technischen Portschritt anzupassen , werden nach dem in
Artikel 11 vorgesehenen Verfahren erlassen .
2,   Nach dem in Artikel 11 vorgesehenen Verfahren werden ebenfalls das
Probenahmeverfahren und die Analysenmethoden festgesetzt .
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                              Artikel 10
1.     Es wird ein Ausschuss filr die Anpassung der Richtlinien über die
Beseitigung der technischen Handelshemmnisse hei Düngemitteln an den
technischen Fortschritt - im folgenden "Ausschuss 1.' genannt - eingesetzt ,
der aiis Vertretern der Miigliedstaaten "besteht und in dem ein Vertreter
der Kommission den Vorsitz führt .
2,     Der Ausschuss gibt sibh-jämne Geschäftsordnung .
                              Artikel 11
1.     Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren Bezug genommen ,
so befasst der Vorsitzende den Ausschuss von sich aus oder auf Antrag des
Vertreters eines Mitgliedstaates .
2.     Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Ausschuss einen .Ent­
wurf der zu treffenden Massnahmen . Der Ausechuss nimmt zu diesem Entwurf
innerhalb einer Frist Stellung, die der Vorsitzende nach der Dringlich­
keit der betreffenden Frage bestimmen kann . Die Stellungnahme kommt mit
einer Mehrheit von 12 Stimmen zustande , wobei die Stimmen der Mitglied-
Staaten nach Artikel 148 Absatz 2 des Vertrages gewogen werden ; der Vor­
sitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil .
3.     a ) Die Kommission trifft die in Aussicht genommenen Massnahmen ,
wenn sie der Stellungnahme des Ausschusses entsprechen .
       b ) Entsprechen die in Aussicht genommenenen Massnahmen nicht der
Stellungnahme des Ausschusses oder ist keine Stellungnahme ergangen ,
so schlägt die Kommission dem Rat unverzüglich die zu treffenden Mass-
nahmen vor . Der Rat beschliesst mit qualifizierter Mehrheit .
       c ) Hat der Rat nach Ablauf einer Frist von drei Monaten , nachdem,
ihm der Vorschlag übermittelt worden ist , keinen Beschluss gefasst , so
werden die vorgeschlagenen Massnahmen von der Kommission getroffen .
                                                                      ./
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                            Artikel 12
       Jede Verfügung aufgrund der zur Durchführung dieser Richtlinie
erlassenen Vorschriften , durch die der Verkehr eines Düngemittels
untersagt oder behindert wird , ist genau zu begründen , Sie ist den
Beteiligten unter Angabe der in den Mitgliedstaaten nach dem gelten­
den Recht vorgesehenen Rechtsmittel und der Rechtsmittelfristen zu­
zustellen .
                             Artikel 13
1,     Die Mitgliedstaatan setzen die erforderlichen Rechts- und Ver-
waltungsvorschriften in Kraft , um dieser Richtlinie innerhalb von
18 Monaten nach ihrer Bekanntgabe nachzukommen , und unterrichten
unverzüglich hiervon die Kommission .
2.     Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge , dass der Kommission der
Wortlaut der innerstaatlichen Rechtsvorschriften übermittelt wird ,
die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen .
                             Artikel 14
      Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet .
 ---pagebreak---          A N L A G 5   I
A. EmnShrstoffdüngeriyperiliste
E. Mehrnährstoffdüngertyuenliste
 ---pagebreak---                                                                                                   A.         3 TO P7IÛK G£B
                                                                                                     1# Stickstoffdùnger
                                                                                                                                                        i
                                                                                   Kir.iestnährstoffgehalt ( in Ge-                                       ileiente , deren Gehalte
 Er .     !typenbezeichnung                 , Hinveise aufArt der Gevinnung        wichtsprozenten ); Angaben zur           Vettere Hinweise zur          suziisiohern sind . Sährstoff-
                                            i       und Hauptbestandteile          i'är.rstoffbewertung, weitere Er­          T^pe nbe ze i chnun g       forcen und - 13slich<ceiten
                                                                                                 fordernisse
 --                    -b-                                     -0-                                   -d­                               -e –         -f-
1 *     Kalksal peter                         Auf chemisches nege gewonnenes       155                                                                    Gesaatstiekstoff .
                                              Produkt , das als Hauptbestandteil   Stickstoff bevertet als Gesamt-                                        ZusStzlich fakultative
                                              Calciu-Tjiitrat sowie evtl . Anao-   stickstoff o^er als Uitrat - und                                       An -ahe :                 •
                                              niumnitrat enthalt .                 Ammoniu^stickstoff . Eochstgehalt                                      Ni tratstickstoff
                                                                                   an Ammoniums ticks toff i 1,5^ H                                       Ammoniums tickstoff
1 b     Ka 1 ka:a gn e s i a s a 1 pa t e r   Auf chemischem * ege gewonnenes      135 N ,                                                                Ni tratstickstoff .
                                              Produkt , das als Hauptbestand«      Stickstoff bevertet als Nitrat-                                        Wasserlösliches Magnesiums
                                              teile Calciuninitrat und. Magne­     stickstoff .                                                           ozid
                                              siumnitrat enthält .                 Mindestgehalt an Magnesium in Form
                                                                                   wasserlöslicher Salze bewertet als
                                                                                   Kagnesiumoxidi
                                                                                        v?0              ...  .        -
2 a     ïiatronsalpeter .                     Auf chemischem tage gewonnenes       155 S ,                                                                Mitratstiokstoff
                                              Produkt | das als Hauptbestandteil   Stickstoff bevertet als Hitrat-
                                              Natriumnitrat enthält .              stickstoff
2 b     Chilesalpe ter                        Auf Basis von Caliche hergestell- 155 N ,                                                                   Ultra tetickstoff
                                              tes Produkt , das als Eauptbestand- Stickstoff bevertet als tfitrat-
                                              teil Natriumnitrat enthalt .         stickstoff
3 a     Kalkstickstoff                        Auf chemisches Wege gewonnenes       185 N ,                                                                Ge sam ts ti cks toff
                                              Produkt , das als Hauptbestandteil   Stickstoff bewertet als Gesamt-
                                              Calciumcyanamid und daneben evtl ,   Stickstoff . Mindestens 75^ des
                                              geringe Mengen an Ammoniumsalzen     vorhandenen Stickstoffs ousa als
                                              und Harnstoff enthält . £s kann      Cyanamid gebunden sein »
                                              Zusätze vie Calciumhydroxid , Cal-
                                              ciumoxid , Calciumcarbonat , Magna *
                                              siumcarbonat und ähnliche Stoffe
                                              enthalten .
3 b   ' I'itrathaltjger Kalk­                 Auf chemischem Vege gewonnenes       165 5 ,                                                                GesaotstickBtoff und
      ' Stickstoff                            Produkt , das als Hauptbestandteil   Stickstoff bewertet als Gesaat-                                        Nitratstickstoff
      i                                       Calciumcyanamid und daneben evtl .   stickstoff . Mindestens 75> des vor
      I
                                              geringe Mengen an Amooniuasalzen     handenen Stickstoffs süss als
                                              und. Harnstoff enthält , unter Zu­   Cyanamid gebunden sein .
                                              gabe von Nitrat . £s kann Zusätze
      i                                       wie Calciumhydroxid , C&lciuaoxid ,  Nitratstickstoff i
                                              Calciumcarbonat , Magne siumcarbonat
                                              und ähnliche Stoffe enthalten «      Mindestgehalt ! 1$ 5
                                                                                   SBchstgehalt * 3$ S
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     - 2 -
                                                                                      1 . Stickatof fdflnger
                                                                         Mindestnährstoff gehalt ( in Ge-                                   ilecente , deren Gehalte zuzu­
Νγ .           Typenbe zeichnung
                                   Hinweise auf Art der Gewinnung und    wichtsprozenten ); Angaben zur       weitere Hinwaise zur          sichern sind , Nähretofformen
                                             Hauptbestand teile          tfährstoffbevertung* weitere           IVpenbezeichnung            und - 12slichkeiten .
        i                                                                Srforderaisse
-a-                   -b-                          -e-                                  -d-                            -e-              -f-
 4        Apacnsulfat              Auf chemischem Vege gewonnenes       20 56 H ,                                                           Ammoniumstickstoff
          oder                     Produkt , da3 als Hauptbestandteil   Stickstoff bewertet als Ammonium–
          schvefelsaures Anmoni ak Ammoniumsulfat enthält .             stickstoff
 5 .      Assoniumnitrat           Auf chemisohem Wage gewonnene 3      20 56 JT ,                            Sur ein Ammonium–             Gesaat stickstoff ,
          oder                     Produkt , das als Hauptbestandteil   Stickstoff bewertet als Nitrat–       nitrat , das mindestens       Nitratstickstoff ,
          Kalkammonsalpeter '      Aomoniuonitrat sovia Zusätze vis     und Amaoniumstickstof f, wobei        20 i* Zusätze , wie z.B «     Ammoniums ticks toff •
                                   gemahlenen Kalkstein , Calcium-      jede der beiden Stickstofformen       Calciumcarbonat oder
                                   sulfat , Doloait , Magnesiumsulfat , ungefähr die Hälfte des vorhande –    Dolomit enthält , darf
                                   Kiaserit enthält .                   nen Stickstoffs ausnaohen muss *      als Zalkammonsalpeter
                                                                                                              bezeichnet werden «
 6        Aesonsulfatsalpeter      Auf chemischem Wege gewonnenes       25 £ H,                                                             uesamtstickstoff ,
                                   Produkt , das als Hauptbestandteile  Stickstoff bewertet als Ammonium-                                   Aamoniums t i cka toff ,
                                   Ammoniumnitrat und Ammoniumsulfa ?   und Nitratstickstöff . Mindestgehalt                                Hitratstickstoff
                                   enthält .                            an Nitratstickstoffi 5 $
 î j      Sticks tof f-Ma zie 9ia  Auf chemischem Wege gewonnenes
                                   Produkt , das als Hauptbestandteile
                                                                        19 >
                                                                        Stickstoff bewertet als Ammoniuo-
                                                                                                                                            Gesaat sticks toff ,
                                                                                                                                            Asnioniums ticks toff,
                                   Ammoniumnitrat und Magnesiumsulfat   und Nitratstickstoff •                                              Nitratstickstoff .
                                   enthält .                            Mindestgehalt an Kitratstickstoff i
       !                                                                6 $S .
                                                                        5 * «go                                                             wasserlSsliohea
                                                                        Magnesium in Form wasserldslioher                                   Magnesiumoxid
                                                                        Salze bewertet als Magne siumoxid .
 8        Harnstoff                Auf chemischem Wege gewonnenes       44 > N ,                                                            C-esant stjckstoff,
                                   Produkt , das als Hauptbestandteil   Stickstoff bewertet als Gesamt-                                     ausgedruckt als Anidstickstoff
                                   Carbamid enthält .                   stickstoff , ausgedr-Hokt als Amid- '
                                                                        stickstoff .
                                                                        E3chstgehalt an Biuret » 1,2
 ---pagebreak---                                                                              A. 3I!TCAHPST0??Ï:Û3Ï03R
    - 3 -                                                                       II , Phosphatdtinger
                                                                         .Mindestnährstoffgehalt ( in Ge-                                   fclecenta , deren Gehalt« zu*
                                   Einweise auf Ar t der Gewinnung       wichtsprozenten ), Angaben zur       « eitere Hinweis-e cur        zusichern sind
  flr .         lypenbe ze ichnung    und Hauptbestandteile             5ähr8tof fbewertung, weitere             T^pe nb e z e i cLnung     ïïâhrstofforŒen und -lSslichkeiten
                                                                         Erfordernisse
  -a–                   -b-                     -c-                                    -d­                               -«•            -f-                -g-
    1     Thoaasphosphat           In Stahlwerken durch Bearbeitung       H * P20                                                           MineralsäurelSsliches Phosphat
                                   phosphorhaltiger Schmelzen ge­                                                                           ( Frankreich , Italien, Luxemburg
                                   wonnenes Produkt , das als Haupt­    Phosphat bewertet als mineral-
                                   bestandteil Calciumsilicophospha-      sSurel5sliches P«0 _. davon                                                       oder
                                   te enthält .                          mindestens 75     in 2^-iger                                       in 2 $iger Zitronensäure lösliches
                                                                          Zitronensäure löslich                                             Phosphat ( Deutschland , Belgien ,
                                                                         oder                                                               Niederlande )
                                                                         12 % P20
                                                                         Phosphat bewertet als in 2^iger
                                                                         Zitronensäure lösliches
                                                                         Mahlfeinheiten ! mindestens 75
                                                                          Siebdurchgang bei 0,160 mm lich­
                                                                         ter Haschenweite ,
                                                                        mindestens $6      Siebdurchgang
                                                                         bei 0,630 mm liohter Maschenweite ,
  2a      Superphosphat            Durch Aufsohluss von gemahleneo
                                   Bohphosphat mit Schwefelsäure
                                                                         16 % P20.                                                          neutral-ammonoitratlSsliohes
                                                                        Phosphat bewertet als neutral-                                      Phosphat
                                   gewonnenes Produkt , das als                                                                                                   »
                                                                        ammoncitratlSsliches
                                   Hauptbestandteil Monooalcium-      j
                                   phosphat sowie Caloiuosulfat       1 davon mindestens 93^
                                   enthâlt .                            wasserlösliches PgOj
                                                                        Binwage : 1 g
  2b      angareichertes
          Superphosphat
                                   Durch Aufsohluss von gemahlenem
                                   Bohphosphat mit Schwefelsäure und
                                                                      | 25 * P20.                                                           neutral-ammoncitratlôsliches
                                                                        Phosphat bewertet als neutral-                                      Phosphat
                                   Phosphorsäure gewonnenes Produkt ,
                                   das als Hauptbestandteil Mono-       amconcitratloalichea Pg^e
                                   caloiumphosphat sowie Calcium-       davon mindestens 93        wasserlSs-
                                   sulfat enthält .
                                                                        liches ?2 0-
                                                                        Einwage i lg
  2c      kor.zentTiertes Super-   Durch Aufschluss von gemahlenem      36 * P20                                                            neutral-ammoncitratlSsliohea
          paospr.at                Bohphosphat mit Phosphoraäure ge – !                                                                     Phosphat
                                   wonnenes Produkt , das als Haupt­    Phosphat bewertet als neutral-
                                   bestandteil Monooalciumphosphat      ammoncitratlSsliches Pg^e
                                   enthält .
                                                                        davon mindestena 95 # wasserlBa-
                                                                        liches P j O j
                                                                        3i&wag« s 3 g
<
 ---pagebreak---                                                                     A. £E^;A:-:HS?0rF"US53R
- 4 -
                                                                          II « Phosrthatdiinger
                                                                           Mindestnährstoffgehalt ( in Ge-                                        Siebente , deren Gehalte zu­
                                 Hinweise auf Axt cer Gewinnung
:îr .       TVpenbe ze ichnung         und Hauptbestandteile
                                                                           wichtsprozenten ), Angaben zur          Weitere Hinweise zur           zusichern 9 i rvi
                                                                        !  ^Tnrstof fbevertung , weitere               TVpenbeze i ohnung         j'Ührstcf formen und -le3Üch - ■
                                                                        !  Erfordernisse                                                          kalten
                    _          I
H                                               -C-                                         -d-                             -8-             -f-
                                                                                                                                                                    -Ç-            !
                                                                                                                                          1
3       Teilaufgeschlossénes     Durch Tsilaufschluss von ger.ah-          20 £ P?0                                                               Minerai s£urel3aliches
        f.ohmosphat              lenes Bohphosphat ait Schwefel­                                                                                  Phosphat ,
                                                                           Phosphat bewertet als mine ralsäure-
                                 saure oder Fr.oephorsäure gs-                                                                                    wasserlosliches Fhosphat
                                 vonnar.ss Produkt , daa als Haupt-         losliches P? 0«;' davon mindestens
                                 bs steadteil® Moaocalciu^.phosphat ,       40 $ wasserlösliches *2^5
                                 Tricaloiuiphosphat ur.d Calciua-          Kahlfeinheitem
                                 sulfat enthali «.
                                                                           mindestens $0 ^ Siebdurchgang "bei
                                                                            0,160 cm lichter ttaschenwaite ,
                                                                           mindestens 9£ i° Siebdurchgang "bei
                                                                                                                                                1
                                                                            0,630 ca lichter Kaschenveite .                                     1
                                                                      1
 4    i Dicalciusphosphat        Durch Fällung in alkalischem               38 $ P20                                                              alkalisch-amoonoitratlSsliches
                                 Milieu aus mineralischen Phospha­                                                                                Phosphat
                                  ten oder aus Knochen gelöster            Phosphat bewertet als alkalisch-
                                 Phosphorsäure gewonnenes Produkt ,         ammoncitratlösliches P«0e (nach
                                 das als Hauptbestandteil Dical–           Petermann )                5                                         1
                                  ciumphosphatdihydrat enthält , ■         Mahlfeinheiten *
                                                                           mindestens 90 i* Siebdur chgang
                                                                            bei Ö , 160 nun lichter Maschenweite ,
                                                                           mindestens 96 i° Siebdurchgang
                                                                           bei 0,630 mm liohter Maschenweite
 5      Glüh phosphat            Durch thermischen Aufschluss
                                 unter Einwirkung von Alkaliver-
                                                                           25 * P2°5                                                      1
                                                                                                                                                  alkalisch-amaoncitratl3slichea
                                                                                                                                                  Phosphat
                                 bindungen und Kieselsäure aus             Phosphat bewertet als alkalisch-
                                 gemahlenem Hohphosphat gewonnenes         ammoncitratlSsliches P^O-
      i                          Produkt , das als Hauptbestandteil         (nach Petermann )         5
                                 Alkalicalciumphosphat und Calcium-        Kahlfe inhe i ten 1
                                  Silikat enthält .
                                                                           Kindestens 75 r* Siebdurchgang
                                                                           bei 0,160 am lichter Maschenweite ,
                                                                           mindestens 96 ^ Siebdurchgang
                                                                           bei 0,630 mm lichter Maschenweite »
 ---pagebreak---                                                                        A. SIN2fAHas?C?7t$I32B
 -5-                                                                      II * Phosphatdiinger
                                                                  i
                                                                    Kindes tn&hr stoff « halt                                          Elemente , deren Gehalte zuzu­
                               Hinweise auf die Art der Gewinnung                                         « eitere Hinweise zur
VT .    Typenbezeiohnung              und Hauptbestand teile
                                                                    ( in Gewichtsprozenten ), Angaben        Type nbe z e i ohnung
                                                                                                                                       sichern sind , Sährstof formen
                                                                    zur Nährstoffbewertung, weitere                                    und -ISslichkeiten
                                                                    Erfordernisse
               -b-                            –Q-                                  -d-                              -e-            -t-
6    Aluniniui-Calciumphosphat Durch thermischen Aufschluss und     30 * P20                                                           KineralsSurelSslichee Fhosphat
                               Vermahlung in amorpher Form ge­                                                                         alkalisoh-ammonoitratlBsliches
                               wonnenes Produkt , welches als       Phosphat bewertet als mineral–                                     Fhosphat
                               Hauptbestandteile Aluminium- und
                               Caloiuaphosphate enthält «
                                                                    säurelösliches p20^
                                                                    davon mindestens 75 i° alkalisch -
                                                                    ammoncitratlSsliehes P2°5
                                                                    (nach Joulie )
                                                                    Kahlfeinheitent
                                                                    mindestens 90 r* Siebdurchgang
                                                                    bei 0,160 mm lichter Maschen–
                                                                    weite ,
                                                                    mindestens 98 7* Siebdurohgang     |
                                                                    bei 0.630 mm lichter Maschenweit«
                                                                                                        I        :
7    veicherdiges Bohphosphat  Durch vermählen veicherdiger
                               Bohphosphate gewonnenes Produkt ,
                                                                    25 * P2O5                                                          NineralsSurelSsliehes Phosphat ,
                                                                                                                                       in 2 Ziffer Amaisensäur« 18s-
                                                                    Phosphat bewertet als mlneral–
                               das als Hauptbestandteil Tri–                                                                           liches Phosphat
                               caloiumphosphat sowie Calcium­       sàuxeloaliches *25'
                               carbonat enthält «                   daron mindestens 555* lSslioh la
                                                                    2 $igar Ameisensäure .
                                                                    Mahlfeinheiten !
                                                                    mindestens 90 $ Siebdurchgang
                                                                    hei 0,063 mst lichter Haschen–
                                                                    weite ,
                                                                    mindestens 99 % Siehdurchgang
                                                                    hei 0,125 mm lichter Maschen­
                                                                    weite .
 ---pagebreak--- - 6 -                                                                      A. SITCASSSTCrTSCKOSR
                                                                                lli , AAlidur.ger
                                   Hinweis® auf Art der Gewinnung        Mir.de stn&hrstoffgehalt ( in Ge-                                               Elemente , deren Gehalte zuzu­
!<r .        ïypenbezeichnung                                                                                             « eitere Hinweise zur
                                          und Hauptbestandteile          wichtsprozenten ); Angaben zur                                                  sichern sind .
                                                                         F äh r s to f fbe we r tun ? , weitere              I^penbe 2 e ichnung
                                                                         Erfordernisse
                                                                                                                                                        iahrstofforcen und -iSslichkeiten
      !             -b-                           –<5 –                                     –d *.                                   -e­          -f.
      1
  1     Kalirohsalz               Au s Xalirohsalzen gevonnenea
                                  Produkt
                                                                         10 % K^O                                                                       vaeserlSsliches Kaliunoxid ^
                                                                         Kali bevertet als vasserlcsliches
                                                                                                                                                        vasserlSsliohee Kagnesiumoxid
                                                                         K2°
                                                                         5 7> KgO Kagr.esiua in Fora vasser-
                                                                         loslicher Salze bevertet als
                                                                         Magne siumoxid
                                                                                            '     '    1              .<
2       angereichertes
        Xalirohsalz
                                  Durch Aufbereiten von Kaliroh-
                                  salzen und Mischen mit Chlor-
                                                                         18 £ KgO                                          Sie handelsüblichen          vasserlSsliches Kaliumoxid .
                                                                         Kali bevertet als vasserlcsliches                 Bezeichnungen können
                                  kaliun gewonnenes Produkt                                                                fakultativ hinzuge-          Fakultative An gab« des Gehaltee
                                1
                                1
                                                                        r,o                                                                             an wasserloslichem Magnesium­
                                                                                                                           fugt . werden .
                                                                                                                                                        oxid , venn aber 5 # KsQ
                                                                                                                1 ■■ 'i
3       Kaliumohlorid             Durch Aufber&itrung von Kaliroh-      37 $ LO Kali bevertet als vasser- j                                             vasserl2sliches Kaliumoxid
                                  salzen gevonnenes Produkt , das       ISslicaes K_0                                   |
                                  als Hauptbestandteil Kalium­
                                  chlorid enthält .
                                                                                                                                                     I
4       Korn–Kali ait Magnésium   Durch Aufbereiten von Xaliroh-
                                                                        37 71 K~0              bevertet als vasser- j                                   vasserlSsliches Kaliumoxid ,
                                  Balzen unter Zugeben von Magne –
                                  siumsalzen gewonnenes Produkt ,
                                                                        loslicÉea KgO .
                                  das als Hauptbestandteile Kali-       5 $ XgO Magnesium in Form vasser-
                                                                        loslicher Salze bevertet als                                                    vasserlösliohee Magnesiumoxid
                                  uochlorid und Magnesiumsalze
                                  enthält .                             Magnesiumoxid
                                                                     1
5       fCaliurcsulfat            Auf chemischem Wege aus Kali-       i
                                  salzen gevonnenes Produkt , das    !  47' $ K^O Kali bevertet als vasser-
                                                                        loslicaes ILO
                                                                                                                                                       wasserlösliches Kaliumoxid ,
                                                                                                                                                       fakultative Angabe des Chlor-
                                  als  Hauptbestandteil KaliuasulfatjI
                                  enthalt .                             Höchstgehalt an Chlor 3 % C1                                                   gehalts , venn veniger als
                                                                                                                                                       3 £ C1
s       Kaliœacn9siasulfat        Auf chemischem Vege aus Kalisalze :a  22 $ KgO                                                                       vasserlSsliches Kaliuaoxid ,
                                  gewonnenes Produkt , gegebenenfallss
                                  unter Beimischung von Magnesium-      Kali bevertet als vasserlcsliches                                              vaseerlSsliches Masnesiumcxld «
                                                                                                                                                       fakultative Angabe des Chlor-
                                  saisen , das als Hauptbestandteile    LO
                                                                                                                                                       gehalts .
                                  Kaliunssulfat und Magnesiuasulfat                                                                                    venn veniger als 3    Cl .
                                  enthalt .                             6 y     MgO Magnesium in Fora vasser-
                                                                        l?slicher Salze bevertet als
                                                                        Magnesiumoxid
                                                                        Höchstgehalt an Chlor : 3 « C1
 ---pagebreak---                                                                                                     B. MEHHXAHESTOFFDûSSEH-TfPEÏILISTS
      _ 1 -                                                                                               1 . KPK-Kinger
                                   Kindestnährstoff gehalt |     Ti£.rstcff^3hal*e , Oehalte der Tomen ur.d l?slis;ü:eiten                              Anheben tur DUsgeraittelIcsnnseichnung              ]
                  Hirveise      i
                                    ( in Gewichtsprozenten ) 1 dieser ~d.hr Stoffe zus'tsiohem
                                                                                        , die • entsprechend ds = jeweiligen ?z\\
                                                                                                        sind                                                  Weitere Anforderungen
  Typen-
  bezeich-     auf die Art der  I               far jeden             I
  nung           Herstellung    I     gesaat    einzelnen
                                                                                                       Vs                        *2°             3
                                                                                                                                                                                      P2 5                         *2° .
                                                îîâhrstoff
                                 I      3            4               5 *
                                                                                 |                   6                         7     r i        8
                                                                                                                                                                  ■                    9                           10
                                                              ( 1)Sesant-                                                 1wasser-
1 , F?2-    Auf chemischem Wege    20Ji        5*
                                                                                   (1 ) vasserlSsliches P^O^               ilosli-         TJn das Vorhan- 1  1 « JBin ITPiCOvin^e mittel , das weder Thoa&s- l)Die An­
    Klnger  oder durch Mischung    H ♦
                                               *2°yh°         stiekstoff
                                                                            l■                                             S
                                                                                                                                         densein einer              phosphat , Glühphosphat , Aluminiumcal – gabe " chlor-
            gewonnenes Produkt
            ohne Zusatz von        P2°5 +    | yf>
                                                              ( 2)lfltrat- i       ( 2 ) nautral-ammoncitrat*               ches
                                                                                                                           !K2°
                                                                                                                                         der Stickstoff–
                                                                                                                                         forcen ( l ) bis
                                                                                                                                                                    oiumphosphat und fiohphosphate enthält , arm " ist
            Nährstoffen tieri-     h°                         stickstoff
                                                                                          lSsllches PgO                    1
                                                                                                                                                                    ist je nachdem gemäss den Ldslichkeitei    an einen
                                               i                                                                                         (£) ansehen zu             ( 1 ) Ms ( 3 ) zuzusichern « Erreicht das HSchatge-
            echen oder pflanz-
            Hohen Ursprungs
                                                              ( 3)Ammonl-          ( 3 ) neutralarrjBoncitrat-                           kennen , süss ihr
                                                                                                                                         Gehalt mindestens
                                                                                                                                                                    vasserlBsliche PjO nioht 2/l0 des          halt von
                                                              umstlck-                    loslicbes und vasser-                                                     vasser- und ammonoitratlBslichen P.O       2# C1 ge­
                                                              stoff                       ISaliohas P^O                                  1 Gewichtsprozent          so vird lediglich die LBsllohkeit       5  bunden .
                                                                                                                                         betragen «         I       ( 2 ) angegeben . Erreicht daa wasserlös­
                                                              ( 4)Carba-           ( 4 ) ausschliesslich mine-                                                      liche PgO      2/l0 des oitratlSsllohen    2)Es lst
                                                              midstiok-                  ralsäurelSsliohes                                                          Po",., so 'iat die anzugebende LBslich-    geatattet ,
                                                              atoff
                                                                                         p2°5                                                                       kei ? die LSslichkeit ( 3 ) bei gleich­    einen Ce-
                                                                                                                                                                    zeitiger verbindlicher Angabe dea vas-     halt an
                                                              ( 5)Cyana-           ( 5 ) alkal i8 ch-ammonoi trat                                                   aerlöallchen Anteils , Der Gehalt an       Chlor zu-
                                                              midstick-                  losliches P.0_                                                             auaachllesslich mineralsäurelBsllohea      zusichern .
                                                              etoff                       (Petermann ) **                                                           P,"c darf 1% absolut nioht überschrei­
                                                                                   ( 6a)minarals&urel3sliehes
                                                                                                                                                                    ten? In dieses Falle betragt dl« Ein-
                                                                                                                                                                    vage zur Bestimmung des oltratlSsli-
                                                                                         p2°s' ii7"0n mindesten      I
                                                                                                                                                                    ehen PgOj lg.
                                                                                                3/ 4 In 2#iger
                                                                                         Zitronensàure lSslich                                                2a .Ein ffPE-DOngealttel , das Bohphosphat
                                                                                                                                                                    und/oder teilaufgeschlossenes Boh-              4V
                                                                                   ( 6b)in 2>iger Zitronen­                                                         phoaphat enthält , darf veder Thomas­
                                                                                         säure lösliches                                                       * phosphat , Glühphosphat und Aluminium–
                                                                                                                                                                    oalciumphoaphat enthalten . Die Zu­             •' *
                                                                                     ( 7)mineral8&urel3sliohee                                                      sicherung erfolgt je nachdea gemäss
                                                                                         P.O. . davon mindestens                                                    den LBaliohkeiten ( l ) bis { 4 ) .
                                                                                              3/4 in alkali-
                                                                                         soheo Asiaoncitrat                                                         Dieser DOngemitteltyp hat folgenden
                                                                                         ( Joulle ) ISslioh                                                        Anforderungen zu genügen!
                                                                                   ( 8 ) nlnerals&urelSsllches                                                     - muss BlndestenB 2i> ausschliesslich
                                                                                         ?20_, davon mindestens                                                        mlneralaäuxel3sliohe        enthalten )
                                                                                         5$% in 2^iger Ameisen­                                                    - rnuss aindestens 55^ irasser- und neu«
                                                                                         säure löslich                                                                 tralammonoitratlSslicha P.O,. ( LSs-
                                                                                                                                                                       lichkeiten 1 und 3 ) enthalten!
                                                                   KahlfejLnhej ten des wasserunlSslichen Kactaí tandea
                                                                   d'e'r Duriçeai ttel auf der Grundlage vorII
                                                                                                                                                                  - muss mindestens 2,5# ( absolut ) was*
                                                                                                                                                                       serlSsliche ^2°5 4n^alten»
                                                                   Thomas]îhospihati              75> Siabdurohgïing b< Il 0,160     ma
                                                                                                                                                                  Diaser Gehalt mus s angegeben varden«
                                                                   Aluœindluoos loium-                                                                            Dieser Düngemittel typ ist anter der
                                                                   phofiphaitt                    $Cff> Siebdurohgïing   b« >1 0,160                              Bezeichnung "ITPiC-Danger alt Soh-
                                                                                                                                                                  phosphat " in den Verkehr zu bringen .
                                                                   Oldhphc> spha.t »              75^ Siebdurchgttng        il 0,160 no
                                                                   Veichti*dig« a Boh-
                                                                                                                                                                  In diesen Talle beträgt die Einvag«
                                                                                                                                                                  zur Bestimmung des oitratlSsllohen
                                                                   phosphaiti                            Siebdurohgsing be>1 0,063   ma
                                                                                                                                                                  P2°5 3 e.
 ---pagebreak---                                                                                       B. yjjm'terSTorTr^^a-TreaiLisTa
    - 1* -                                                                                1 . HPÏ-Diln2er ( Fortsetz-uaç)
                Einveise auf
                             / indestnahr stoff gehalt        S 'C lS.? e'Ät2~ je-e- -e - e.         ri osiicr^e^sa           Angaben zur Dünger.ittelkennzeickming
                               ( in Gewichtsprozenten )   dieser ..^rstci fe^die er. .pcc r.e-i ae= .'ewelücen 7£.\                 »eitere Anforderten
                die Art der
    Typ9n "
be Zeichnung    Herstellung              fur jeden
                             | gesaat    einzelnen          H                                                                                                                          K-0
                                         ïïShretoff                                   25                      K2°         S
                                                                                                                                                        V5
       1              2      |     3           4        j •JLJ                    6                       LuL_            6 L              ,             !                             10
                                                                                                                             2'b . ain KPK-Dünger , der Aluminiumcalciunphospiat
                                                                                                                 1               enth&lt , darf veder Thotr.asphosphat , Glüh-
              I                                                                                                                  phosphat , teilaufgpschloasenes Bohphosphat 'noc a
              I  ■                                                                                              i                Eohphosphat enthalten , Die Zusicherung des'
                                                                                                                                 Nährstoffgehaltes erfolgt gemäss den Löslich­
                                                                                                                                 keiten ( l ) und ( 7)#
                                                                                                                                 Dieser Düngecitteltyp hat folgenden Anforde­
                                                                                                                i                rungen su genügen )
                                                                                                                                 - suss mindestens 2> vasserlösliohe P50K ent-
                                                                                                               i                   haltent                                   ^
                                                                                                                                 * nruss mindestens 5> Pp°c entsprechend L8s-
                                                                                                                                    liohkeit ( 7 ) enthalten?
                                                                                                                        1
                                                                                                                        i        Dieser DÜngemitteltyp ist unter der Bezeich­
                                                                                                                                 nung "3TPK-IXlnger mit Aluminiumcalciumphosphat ";
                                                                                                                                 in den Verkehr zu bringen «
                                                                                                         j
                                                                                                                             3 ; Für die ITPIC-Dünger auf der Grundlage aus-         !
                                                                                                                                 schliesslich eines der folgenden Phosphat-
                                                                                                                                 düngertypen - Thomasphosphat , Glühphosphat ,
                                                                                                                                 Aluoiniuiccalciuüiphoephat , veicherdiges Eoh-
                                                                                                                                 phosphat - bu ss die fypenbezeiohnung von der
                                                                                                                                 Angabe des Fhosphatanteils gefolgt Verden«
                                                                                                                                 Die Zusicherung der P- Oe-Lsslichkeit hat ent­
                                                                                                     t                           sprechend den nachsteigenden L3slichk»iten zu
                                                                                                                                 erfolgen »
                                                                                                                                 - für die Düngemittel auf der Grundlage Tön
                                                                                                                                   Thooasphosphati LSslichkeit Fr « ( 6a ) ( Frank ­
                                                                                                                                   reich , Italien « Luxemburg) oder ( 6b ) (Deutsch
                                                                                                                                   land , Belgien , Niederlande )
                                                                                                                                 - für die Düngemittel auf der Grundlage von
                                                                                                                                   Glûhphosphati LSeliohkeit ffr . ( 5 )
                                                                                                                                 - für die rüngeoittel auf der Grundlage von
                                                                                                                                   Aluainiumealciumphosphati Löslichkeit Sr.(7 )
                                                                                                                                - für die Düngemittel auf der Grundlage Ton
                                                                                                                                   weicfcerdigen Eohphoaphati LSsliohkeit Ir,(6 )
             j
             !
 ---pagebreak---                                                                                                                  B« KEHPJAHKSTOFPTnTICSR-TTPElTLISTE
                                                                                                                     2 . NP-L\inger
                                 j Mindestnährstoffgehalt        !."ährstoffgehalte , Gehalte der Forcen ur.i V-'sluhJ-.eiten                                 An^aben sur Dungeaittelkennzeiehnung
                   Hinveise aux  1 ( in Gewichtsprozenten ) '    dieser Nährstoffe , die entsprechend den jeweiligen Fall
                                                                                                 r^r-;rirrrrn r, i
                                                                                                                                                                  VJeitere Anferderungen                           i
    Tjrpen-        die Art der
be Zeichnung       Herstellung                 für jeden
                                 > gesast
                                 i
                                             ; einzelnen
                                               Nährstoff
                                                                        H
                                                                                                               V5                      *2°               V
                                                                                                                                                                                             vy                        *2°
               !        2              3            4                 5                                      6                       7    n              8                                    9
                                                                                                                                                                                                                     I
                                                                                                                                                                                                                     I 10
2 . HP-Dttnger 1 Auf chemisches    185&                       ( l)Gesamt-                   ( l)vaeserl5sliches PgO                             Um das vorhanden    • 1 « Ein KP-D£ingeaittel f das weder Tfco^
                 Wege oder durch   H +
                                               p3°5         Btickstoff                                                                          sein einer der          irasphosphat , Glühphosphat , Aluniniuo-
                 Mischung gewon­
                 nenes Produkt ,
                                   P2°5                       ( 2)Nitrat-                  (2 Jneutral-aamor.ci trat-
                                                                                                                                                St icke tof formen
                                                                                                                                                ( l ) bis (S) an­
                                                                                                                                                                        caloiuophosphat nooh Bohphosphat ent­
                 ohne Zusatz von               3*           Btickstoff                           lösliches P_0 _
                                                                                                                                                                        hält , ist je nachdem «rafiss den LSs^
                                               ï                                                                Z 5                             geben zu können ,       lichkeiten ( l ) bis (3 ) zuzusichern .
                 Nährstoffen                                                                                                                    Eues ihr Gehalt         Erreicht daa wasserlösliche P-0. nicht
                 tierischen oder                            ;( 3)AdIE0ni-                  (3 )neutral-amKoncitrat-                             mindestens 1 Ge­        2/10 des vasser- und aeaoncitratl3s-
                 pflanzlichen                               iimstick-                            losliches und Yasser-                          wichtsprozent           liohen    P2°5 » 80 *ird lediglich die
               1 Ursprungs                                  stoff
                                                                                                 loslichea PgO_                                 betragen »              Löslichkeit (2 ) angegeben . Erreicht
                                 j                          ( 4)Carbainid                  ( 4)ausschlieeslich eine-                                                    das wasserlSeliche P_0        2/l0 des
               1
                                                            Btickstoff
                                                                                                 ralsäurelSslichea PgO                                                  citratlSsliohen Po®";»      0          an~
                                                                                                                                                                      • zugabende LSslichEeit die LSsliehkeit
                                                            ( 5)Cyanaaid-                  ( 5 ) alleai is ch-aomonci trat-                                              ( 3 ) bei gleichzeitiger verbindlicher
                                                                                                                                                                        Angabe des vasserlSslichen Anteils .
                                                            Btiokstoff
                                                                                                 losliches
                                                                                                 mann )
                                                                                                               PgO ^ (Peter-                                            Der Gehalt an ausschliesslich mineral-
                                             j
                                                                                                                                                                        sSurelöeliohem P20 darf Vf> absolut
                                             I                                             ( 6a)ninerals&urelösliches                                                   nicht überschreiten . In diesen Fall«
                                                                                                 P90-, davon mindeetens                                                 beträgt die Einvage zur Bestimmung
                                                                                                        3/4 in 2$iger                                                   des citratlSsliohen PjO^ 1 g.
                                                                                                 Zitronensâure lSslich
                                                                                                                                                                      2a . Ein HP-Düngemittel , das Bohphosphat 9
                                                                                           ( 6b)in 2^iger Zitronen­                                                     und/oder tsilaufgeschlossenes Boh-
                                                                                                 säure lösliches PgO                                                    phosphat enthält, darf weder Thomas-
                                                                                                                                                                        phosphat , Glüh phosphat noch Aluminium-
                                                                                           ( 7)tuineralsIurel3sliohes                                                   calciumphosphat enthalten .
                                                                                                PoO^f davon mindestens                                                  Die Zusicherung erfolgt je nachdem ge-
                                                                                                     3 3/4 in alkali-                                                   mäss den LSsliohkeiten ( l ) Ms ( 4 ).
                                                                                                schen Annoncitrat
                                                                                                 (Joulie ) 13slioh                                                      Dieser Düngemittel typ hat folgenden
                                                                                                                                                                        Anforderungen zu genQgeni
                                                                                           (8)nineral8&urel8sliches                                                     - süss mindestens 2?6 ausschliesslich
                                                                                                PpO f davon mindestens
                                                                                                        557> in 2^iger
                                                                                                                                                                            minerals&urelSsliche PgO^ enthalten)
                                                                                                Ameisensâurt lôslich
                                                                                                                                                                        - nuss mindestens 5$ vasser- und neu-
                                                                                                                                                                            tralasmoncitratlBsliohe P-0 - ( Lös­
                                                                                                                                                                            lichkeiten 1 und 3 ) enthalten;
                                                                                                                                                                        - euss mindestens 2,5$ (absolut )
                                                                                                                                                                            wasserlösliche P^O, enthalten.
                                                                                                                                                                        Dleser Gehalt muss angegeben verden «
                                                                                                                                                                        Dieser Düngemitteltyp ist unter der
                                                                    Mahlfeinh eit <rn des wasserunlöslichen S2ickstiandea                                               Bezeichnung "KP-Dünger cit Bohphosphat
                                                                    der - iir.çe ■ niti. el auf aer urundlage vont                                                      In den Verkehr zu bringen .
                                                                    Thoœasphc>aph<it I             75    Siebdurchgang bel1 0,1150 mm                                   In diesem Falle betrügt die Einvage
                                                                                                                                                                        zur Bestimmung des oitratlSsllchen
                                                                    Aluniniui
                                                                    calciumph os pi:iat «          90% Siebdurchgang bejL 0,11SO kb
                                                                                                                                                                        P205 3 g.
                                             I                      Glûhphosp>hat •                75$ Siebdurchgang beiL 0,1160 ■■
                                                                    Weicherdi gee
                                                                 . Pohphosph at        l 1         90^ Siebdurchgang belL 0,0153    ma
 ---pagebreak---                                                                                    B. M£HKft£HRS'?0??raTNG2IÎ-TTPEHLISTE
                                                                                      2 # KP-lXinger (?ortsetzung )
                                                                                                                                                          ,   ,   ,
                              Kinde stnäirs toi fgehalt  rrär-rsteffgehiltc , behalte dc-r Fcrxen und tcslie:Lkei"ten 1       Angaben zur rür.z-eisittelV.ennzeichjiung
                              ( in Gewichtsprosenten ) I dieser rrihrsteffe , die entrcrecheni cej: jeveili^n ??.!! i              Vieitere Anforde r-± n^e n
                Hinveise auf
    Typen­      die Art der                                           f
• bezeichnung                           ftir jeden
                Herstellung                                  I
                             ; gesamt   einzelnen
                                        Nâhrstoff
                                                                                      P2°5                      2
                                                                                                                         H
                                                                                                                                                            2 5                        K,0
                                                               I
        1              2          3           4          5
                                                               l
                                                                                  6                        7  •
                                                                                                                        L8 I                  '             9                 :        10
                                                                                                                             2b , Sin KP-Piinger , der Aiuminiumcalciumphosphat
                                                                                                                                  enttSlt , darf veder Thotnasphosphat , Glilh-
                                                                                                                                  phosphat , teilaufgeechlossenes Boh phosphat
                                                                                                                                  noch Kohphosphat enthalten#
                                                                                                                                  Die Zusicherung des Nährstoffgehaltes erfolgt!
                                                                                                                                  gemäss den Loslichkeiten ( l ) und ( 7 )»
                                                                                                                                  Dieser Dtingertyp hat folgenden Anfordeiungen I
                                                                                                                                  ru genUgen *                                       |
                                                                                                                                  - sruss mindestens 2> wasserlösliches PgOe         |
                                                                                                                                    enthalten )                                      j
                                                                                                                                  - süss mindestens yf> Pp^c entsprechend L5s-
                                                                                                                                    lichkeit (7 ) enthalten?
                                                                                                                                  Dieser Düngemitteltyp ist unter der Bezeich­
                                                                                                                                  nung "KP-Dünger mit Aluminiumcalciunphosphat "
              1   .  .  •                                                                                                         in den Verkehr zu bringen «
                                                                                                                             3#   Für die KP-Dünger auf der Grundlage aussohlie 88-
                                                                                                                                  lieh eines der folgenden Phosphatdüngertypen
                                                                                                                                  • Thomasphosphat , Glühphosphat , Aluminiua-
                                                                                                                                  calciumphosphat , weicherdiges Eohphosphat -
                                                                                                                                  EUSS die fypenbezeichnung von der Angabe des
                                                                                                                                  Phosphatanteils gefolgt werden .
                                                                                                                                  Die Zusicherung der P^Oc-Löslichkeit hat ent­
                                                                                                                                  sprechend den nachstehenden LSsliohkeiten zu
                                                                                                                                  erfolgent
                                                                                                                                  - für die Düngemittel auf der Grundlage von
                                                                                                                                     Thomasphosphat 1 L5slichkeit Kr . ( 6a )
                                                                                                                                     ( Frankreich , Italien , Luxemburg), Kr. ( 6b )
                                                                                                                                     (Deutschland , Belgien , Niederlande );
                                                                                                                                  • für die Düngemittel auf der Grundlage von
                                                                                                                                     Gluhphosphati Ldslichkeit Kr« ( 5 ))
                                                                                                                                  - für die Düngemittel auf der Grundlage von
                                                                                                                                     Aluoiniumcalciumphosphat « LSslichkeit
                                                                                                                                     Hr . 7 5
                                                                                                                                  - für die Düngemittel auf der Grundlage von
                                                                                                                                     weicherdigem Rohphosphat 1 LSslichkeit
                                                                                                                                     Sr . ( 8 ).
 ---pagebreak---                                                                                          3 . X£H??«lHBST0??I)fl?rG£g-.TY?£'ffLIST5
                                                                                              3 » HK-Dîlnger
   Typen-
                 Hin*eise auf
                 die Art der
                                Mindestn&hrstoffgehalt
                                ( in Gewichtsprozenten )
                                          | fiir jeden
                                                           » anrstoffge.ialte , Cehalte der 7cr=e n und L-b'slichkeiten
                                                           dieser Nährstoffe , die sn.tspreci.esi den jeweiligen ?all '
                                                                                zusu3i         sir.d      "      *
                                                                                                                                                  Angacen zur Dilngeraittelkennzeichnung
                                                                                                                                                       /Weitere Anforderungen
                                                                                                                                                                                              i
                                                                                                                                                                                                            I
 Bezeichnung
                 Berstellung      gesant    einzelnen            S
                                                                                        . ?2°5                          *2°                 H
                                            3£hrstoff                                                                                                                       P2°5                  K-0
                                                                       I   .
     1                 2             3           4             5                            6                        7                      8                                9           '        10
3· Η£-ΙΧ1ηςβΓ   Auf chenieohe » 18*         5*           ( 1)Gesaat-                                              wasser-          Um das Vorhanden­                                        ( 1)Die Angahe
                Fege oder durch
                Mischung gewon­
                                H + KjO   j              stickstoff    i .
                                                                                                                  los –
                                                                                                                  liches
                                                                                                                                   sein einer der
                                                                                                                                   Stickstof formen
                                                                                                                                                                                            " chlorarn " is1
                                                                                                                                                                                            an einen
                nenes Produkt ,           i              ( 2)îïitrat-                                             E2°              ( 1 } his (£) an­                                        H3ohs tgehalt
                ohne Zusatz von                          sticketoff
                Hährstoffen
                                                                                                                                   gehen zu kennen,                                         von 2$> C1 ge­
                                          i                                                                                        muss ihr Gehalt                                          bunden «
                tierischen oder                          ( 3)Axaœoni- i                                                            mindestens
                pflanzlichen                             umstiok-
                                                                                                                                   1 Gewichtsprozent                                        ( 2)Es ist ge­
                Ursprungs .                              Btof?
                                                                                                                                   betragen «                                               stattet , einet
                                                                                                                                                                                            Gehalt an
                                                         ( 4)Carba-                                                                                                                         Chlor zuzu-
              I            _ *                           oidstiok-                                                                                                                          aiohern .
                                                         stoff
                                                         ( 5)Cyana-
                                                         midstick-
                                                         atoff                                                                                                                            i
                                                                                                                                                                                          i
                                                                                                                                                                                         i
                                                                                                                                                                          I ••
              I
                                                                      I
                                         I
                                         I
 ---pagebreak---                                                                                            B. KSHP.NÎHHSTOFÏTCÎIUSH-TYPA'NLISTB
                                                                                               4 . PS-EUn^er
          - 4 -
                                  Mindestnährstof fgehalt  ?."*ihr3 toffrohal te , Cahalte der ?orx?n Mid Loslicfcl-ieitea         Anlasen 211r D-^ngeaittelkennzeichnuag
                   Hinweise auf   ( ia Gewichtsprozenten ) dieser SHhrstcffe , die er/.3?rE3*r.pr.i dea Jexeiligen fall                Weitere Anfcrderunrea
                 . die Art de ?
   typen-
be zeichnung
                   Kerstellung   ; gesaat
                                             J fir jeden
                                             1 eiozelnen
                                               ?» 3hrstoff
                                                                   1         I                    p2°5                     *9°   5
                                                                                                                                                                2°5                           K2°
                                 L     3                               n                       6               π         7     n 8                              9
                                                                                                                                                                                              10
4 , P£-DUnger j Auf cheaischea                                                 ( l ) vasserlosliches           l     vasser-            l.Ein PK–T)ünge:aittel f das weder Thoaas-      l ) Die Anrabt
              | «ege oder durch V5 ♦                                                                                 losli-                phosphat , Glühphosphat , Aluainiuocal-      " chlorara "
              j Kischung gevon-                                                ( 2 ) na-utral-asr.or.citrat-         ches                  ciusphosphat noch P.oiphosphat enthält ,     ist an einen
              ! ohne Zusats von k2°
              jnenes   Produlrt,                                                     losliches ^2^5                  *2°                   ist je nachdea gecä3s den Loslichkeiter H3cbstgahal1
              i Nährstoffen                                                                                                                ( l ) bis ( 3 ) zuzusichern .                von 2^ Cl
                                       "
                                                                               ( 3 ) ne-utral-asimoncitrat-                                Erreicht das wasserlösliche P«0 _ nicht gebunden *
              ' tierischen oder                                                      losliches und wasser­                                 2/l0 des wasser- und anaoncitra?133li-
              ! pflanzlichen
              I Ursprungs                                                            lösliches ?2^                                         chen PrjOj., so wird lediglieli die L3s-
                                                                                                                                                                                        2 ) Es ist
                                                                                                                                           lichkeit ( 2 ) angegeben « Erreicht das
                                                                               ( 4) ausschliesslich mine-                                  wasserlösliche            2/l0 des citrat-   gestattet ,
                                                                                     raisäure lösliches                                    löslichen                so ist die anzu­    einen Gehalt
                                                                                     ?2 5                                                  gebende Lösliehkeit die Löslichkeit(3 )      an Chlor zu­
                                                                                                                                           bei gleichzeitiger verbindlicher An­         zusichern .
                                                                               ( 5 ) alkalisch-ammon–                                      gabe des wasserlöslichen Anteils « Ter
                                                                                     ci tratlösliches                                      Gehalt an ausschliesslich mineraleäure-
                                                                                     ( Peternann )           ^                             löslichea          darf 1$ absolut nicht
                                                                                                                                           überschreiten? In diesea Falle beträgt
                                                                               ( 6a) mineralsäurelösli-                                    die Einwage zur Bestimmung des oitr&t-
                                                                                     ches PpO.y davon min­                                 löslichen ^2^5 *
                                                                                     destens ^ 3/4 in
                                                                                     2^iger Zitronensäure                               2a . Ein PIC-Dflngeaittel , das Bohphosphat
                                                                                     löslioh                                               und/oder teilaufgeschlossenes Hoh-
                                                                               ( 6h ) in 2$iger Zitronen­                                  phosphat enthält , darf weder Thomas-      j
                                                                                                                                           phosphat , Glühphosphat noch Aluminium- |
                                                                                     säure lösliches 1*2^5 >                               caloiuaphosphat enthalten *
                                                                               ( 7 ) aineralsäurelösliches                                 Sie Zusicherung erfolgt Je nachdea ge-
                                                                                     P^O -, davon mindesten e     •                       mäss den Ldsliohksiten ( l ) bis (4)*
                                                                                         3 3/4 ln alkali-                                 Sieser Ddngemitteltyp hat folgenden
                                                                                     achem Amaoncitrat                                    Anforderungen zu g« nøgent
                                                                                     (Joulie ) lôalioh
                                                                                                                                          – süss mindestens 2% ausschliesslich
                                                                               (8 ) aineralsäurelSsliohesj                                    aineralsäurelösliche ^2^5 en^&^^an<
                                                                                     P20s. 9 davon aindestena    •                        – nruss mindestens 5^ wasser– und neu-
                                                                                         5 55* in 2^iger ]1
                                                                                     Aaelsensäure löslich
                                                                                                                                              tralaxmonei tratlösliche
                                                                                                                                              llchkeiten 1 und 3 ) «nthalteni
                                                                                                                                                                               { L3s-
                                                                                                                                          – muss aindestens 2,5* ( absolut ) was–
                                                             Eahlfai :aheit on des wasserunlSslichen EIÛC jC3 t £md.es de 3                   serl3sliohe P~0_ enthalten .
                                                             Düa^eii ttel !auf der urunalage voa »                                        Dieser Gehalt cuss angegeben werden «
                                                             Thoaaspihosphati              75^ Siebdurchgangr bel C>, 160 u
                                                             Aluaini uncal cina-
                                                             phospha ti                    90^ Siebdurchgang: bel C>, 160 ma
                                                              Glûhpho sphat t              75< SieMurchcan«; bel C), 160 BB
                                                             Veiober diges Hoh-
                                                              phospha tt                   9Qfy Siebdurchgang; bel C>, 063 sa
 ---pagebreak---         - 4* -                                                                            4 » ?r»t>ina%r ( PvrtMtsunc)
                               *in£«»ta3hr*teffcjhalt       Ta-irstoff^ehal te , Gehaitc der ?o~sr. und 1c 9licrJ<eite.i       Angaben zur >;:n5eaittelkea«seiclmu*£
    Type*»     IinMlie »jf     ( in G**ioh t#prof*a*®tt )   euerer T£ar3"toffe , die entsprechend dea Jeweiligen Fall
                                                                                 zuzusichern sir.d
                                                                                                                                    Weiter« Anforderungen
               di« Jixt d»r
toMiesftuaff
               Eor«t«lluc£     n>«st
                                           for jadan « t»-
                                         ■ tlsn riàx«tafi
                                                                 ■
                                                                                         v5                        l
                                                                                                                     2   I '                               v5                                  *2° 1
     1              2       Li_
                             ;                   4
                                                           L_l_      ...
                                                                                                                                                             9
                                                                                                                     i
                                                                                                                                     Dl«t«r Mlajsalttol tj-p lat uater 4»r
                                                                                                                                     Mlehouig "? I-I,ir..T»r « lt lohph#»ph*t* In
                                                                                                                                     dea Terfcsli* «u brlstsa .
                                                                                                                                     la diaM» fall© tatr&Tt die Slavftjp gu
                                                                                                                                     festi^suaf d»a oltx&tl&allchoa ?90. 3 f,                I
                                                                                                                                                                                             I
                                                                                                                                     *1* ?K»DSag9r9 d»? AluainiunoaloiuapltcBphAt
                                                                                                                                     *nth£lt , dkrf vad*r ¥hoc*6phea;hat » GlOh-
                                                                                                                                     yh03jii4t , t*il4Uf£»idll©0Mn®i &OhphOBp&«.t
                                                                                                                                     * ©g£l Hchphosphftt ©nthAlton ,
                                                                                                                                     Di« Zusicherung de « o&hrstoffcahalt«« er«
                                                                                                                                     fair* ®ss£ä» d«a Wsliehta>it«a ( l ) und (7 } #
                            i
                                                                                                                                     Eitwr Ma£®rtyp bet folg»nd»a Anf©rd«ruiv-
                                                                                                                                     g*a su ctaagost
                                                                                                                                     - sues Birdaettas          w&cs4rl&*lleh« » 0_
                                                                                                                                        •a thai ten :                               2 5
                                                                                                             I
                                                                                                             !                      - etui » oldet-tana 5£ f.,0 «ataproehscd LSa-l
                                                                                                                                         lieUslt (7 ) «athaltua?                           1
                                                                                                                                    Dia aar Magsaitt^ltyp lot unter der Bssci ei-
             !                                                                                                                      noag *?E-Mng»r mit Al.u.TiniaccAioiasphepp^r.SI »
             i                                                                                                               i
                                                                                                                                     la dea Tarlahr ca kricgjn .
                                                                                                                             I  3 . Kir dis ?E-Kngsr »uf der Gracdl&^s ss*-
                                                                                                                                    • elillBïslich «1na » dtp felc^atlea raoajhat-
                                                                                                                                    deas^rtypsa - Thoaasphouptfflt , Glü'-ipioaphat,
                                                                                                                                    HuRiniiiBoaleiuaphosphat , voicbordlj?»» loh-
                                                                                                                                    phoflphit - euss dia TyF^toaoieiauas ▼«f d«i
                                                                                                                                    iagat» d«» Pioephotantall » csfolr-i T»rden.
                                                                                                                                    Di«    Zusleborun*
                                                                                                                                    •stsprache&d          d®r ?jO,. -Lös 1 lohte
                                                                                                                                                      <ä«n-BachaiSi«3d8ji        it hat t«E
                                                                                                                                                                             LSaliahtsi
                                                                                                                                    tu « rfolnni
                                                                                                                                    - rtir dl« raagseltt«l euf der Grundlag«
                                                                                                                                        tor TioBiiphosphoti LSallobfcalt Er, ( 6a )
                                                                                                                                        iFnmiralcb,
                                                                                                                                         C«utseiil&.-sdf Italien,
                                                                                                                                                          lalglen, Lurasijurg)   , Ir.(6b)
                                                                                                                                                                     Fladorload«)|
                                                                                                                                    • fUr dl« DUng^aitt*! auf d»r Crusdle^»
                                                                                                                                        roa Cl&hphoaphat « Lfliliohfc«lt Sr # ( 5)1
                                                                                                                                    - fttr di# Dannatiti® ! iuf dar Grondi^*» ron
                                                                                                                                        lluatniulacAlciuMphospfcati LSsliohkait
                                                                                                                                        *r . (7)l
                                                                                                                                    • fCL? dit Düfi^«altt«X tuf d«r Gru^dlaa*
                                                                                                                                       roa valchordig»* fiohphotph&ti LSslich*
                                                                                                                                       tolt Ir . ( 8 ).
                                                                                                                                                                     %
                                       I
                                                                                                                                                                                           J
 ---pagebreak---                           A N L A G E II "
                  VORSCHRIFTEN ZUR KENN ZEI CHNUN G
                        UND VERPACKUNG
Vorgeschriebene Angaben zur Kennzeichnung
a) der Begriff "EWG-TIP-DUN GEMITTEL"    in Grossbuchstaben .
b ) die Typenbezeihhnung gemas3 Anlage I
c ) zugesicherte Gesamtnährstoffgehalte$ sowie für jeden Nährstoff
    die zugesicherten Gehalte an Nährstofformen oder-löslichkeiten ,
    soweit sie in Anlage I vorgeschrieben sind .
    Die Angabe der Gesamtnährstoffgehalte hat in Gewichtsprozenten zu
    erfolgen , und zwar
    - bei Einnährstoffdüngern in ganzen Zahlen oder gegebenenfalls
      mit als Dezimale das halbe Gewichtsprozent ,
    - bei Mehrnährstoffdüngern in ganzen Zahlen , und zwar in der
      Reihenfolge NjP^O . , K^O « Der bei Zweinährstoffdüngern fehlende
      Nährstoff ist mxt^O anzugeben.
    Nährstofformen und-löslichkeiten sind in Zehntel des Gesamtgehalts
    des betreffenden Nährstoffs anzugeben , mit Ausnahme der Fälle - in
    denen in Anlage I ausdrücklich eine andere Art der Gehaltsangabe
    vorgesehen ist .
    Die Nährstoffangabe hat sowohl in Worten als auch in chemischen
    Symbols» ( z.B. N,       t K20'       ^ zu
d ) Nettogewicht oder Bruttogewicht 5 im Falle der Angabe des Brutto­
    gewichts ist auch das Taragewicht in unmittelbarem Zusammenhang
    damit anzugeben 5
i ) Name oder Firma und JTohnsitz oder Sitz des innerhalb der Gemein­
    schaft ansässigen Herstellers , Impoi'teurs oder. Betriebsunternehmens .
Anford erunaen an die Kennneichrrung
a ) Die in Nummer 1 aufgeführten Angaben sind an gut sichtbarer Stelle
    der Verpackung anzubringen ! Anhänger müssen in das Verschluss-
    system der Verpackung mit einbezogen werden .
    Wird dieses Verschlussystem durch ein Siegel oder eine Plombe ge­
    bildet , so müssen diese den Namen oder eine eigene Maxies des 1
    untei* Nummer 1 Buchstabe e ) bezeichneten Verantwortlichen tragen .
b ) Die in Nummer 1 aufgeführten Angaben müssen unverwischbar und
    klar lesbar sein und bleiben .
 ---pagebreak---                                   - 2 -
3 . Anforderungen an der. Verschluß der Verpackung
    Die Verpackung muß derart oder mit einer derartigen Vorrichtung ge­
    schlossen sein , daß beim Öffnen der Verschluß ? die Sicherung(en ) des Ver­
    schlusses oder die Verpackung seihst unwiederherstellbar verletzt wird .
    Die Verwendung von Ventilsäcken ist gestattet .
 ---pagebreak---                                        A ÎT L A G S    III
                                    FABRIKATI OITST OLERAlIZEIT
a ) Auf die in Anlage I enthaltenen Mindest - oder Höchstgehalte werden
    keine Fabrikationstoleranzen zugestanden .
b ) Folgende Toleranzen werden auf die zugesicherten Nährstoffgehalte
    bei den verschiedenen Diingemitteltypen zugestanden .
    I - EIOTTÄHRSTOFFIÜFGBR                            absolute Werte in Gewichtsprozent
        S t i cks t off dünge r
        Kalksalpeter                      ,             "          0,3
        Kalkmagnesiasalpeter                                       0,3
        Katronsalpeter                                             0,2
        Chilesalpeter                                              0,2
        Kalkstickstoff                                             0,7
        nitrathaltiger Kalkstickstoff                              0,7
        Ammonsulfat oder schwefel-
                                                                   0,2
        saures Aramoniak
        Ammoniumnitrat oder Kalk-
        ammonsalpeter
                            <( 28 io N                             0,3
                            Ν 28 Ίο ΪΓ                             0,5
        Ammonsulf atsalpeter                                       0,5
        Stickstoff -Magnesia                                       0,5
        Harnstoff                                                  0,2
        Phosphat dünge r
        Thom aspho sphat
        - Zusicherung ausgedrückt
           in einer Spanne von
            2 Gevji cht spro zent en                               0
        - inZusicherung
                einer Zahl
                            ausgedrückt
                                     i
                                                                   ^' g
        ubrige Phosphatdunger                                      0,5
        Kalidünger
                                                          \ 251° ■ 0,7
        And ere Elemente
                                                          > 25/0   0,5
        Magnesiumoxid                                              0,5
        Chlor                                                      0, 2
 ---pagebreak---                                    - 2 -
II – IffiKEtNAHESTOFFD'W GER                         abs olute Wer t e
                                                     in Gewichtsprozent
      - N                                        °j5
      * p2°5                                     0,5
      - k2o                          -           0,5
                                                 0 7
      Zweinahrstoffdunger                         '
                                                 0 7
      Dreinâhrstoffdunger                         '
  c ) Insoweit die Gesamtnährstoffgehalte unter Berücksichtigung der
      oben festgelegten Toleranzen eingehalten werden ,
      betragen für die Einnähr stoffdünger die zulässigen Toleranzen
      auf die zugesichersten Gehalte der Stickstofformen und der
      Phosphatlöslichkeiten l /lO des betreffenden Gesamtnährstoffgehalts ,
      mit einer Höchstgrenze von :
      - 1 io absolut für die Gehalte bis 10 Gewichtsprozent !
      -2 io absolut für die Gehalte über 10 Gewichtsprozent .
  d ) Insoweit die Gesamtnährstoffgehalte unter Berücksichtigung der
      oben festgelegten Toleranzen eingehalten werden ,
      betragen für die Mehrnähr stoffdünger die zulässigen Toleranzen
      auf die Gehalte der Stickstofformen und der Phosphatlöslichkeiten
      l /lO des Gesamtgehalts für jeden betreffenden Nährstoff , mit einer
      Höchstgrenze von s
      - 1 io absolut für die Gehalte bis 10 Gewichtsprozent dieses
         Gesamtnährstoffgehaltes
      -2 io absolut für die Gehalte über 10 Gewichtsprozent dieses
         Gesamtnährstoffgehaltes .