CELEX: C2006/048/05
Language: de
Date: 2006-02-25 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Zweite Kammer) vom  10. Januar 2006  in der Rechtssache C-178/03: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Europäisches Parlament (Nichtigkeitsklage — Verordnung [EG] Nr. 304/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom  28. Januar 2003  über die Aus- und Einfuhr gefährlicher Chemikalien — Wahl der Rechtsgrundlage — Artikel 133 EG und 175 EG)

25.2.2006   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 48/3
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFES
   
   (Zweite Kammer)
   vom 10. Januar 2006
   in der Rechtssache C-178/03: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Europäisches Parlament (1)
   
   (Nichtigkeitsklage - Verordnung [EG] Nr. 304/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2003 über die Aus- und Einfuhr gefährlicher Chemikalien - Wahl der Rechtsgrundlage - Artikel 133 EG und 175 EG)
   (2006/C 48/05)
   Verfahrenssprache: Englisch
   In der Rechtssache C-178/03 betreffend eine Nichtigkeitsklage nach Artikel 230 EG, eingereicht am 24. April 2003, Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: G. zur Hausen, L. Ström van Lier und E. Righini) gegen Europäisches Parlament (Bevollmächtigte: zunächst C. Pennera und M. Moore, dann M. Moore und K. Bradley), Rat der Europäischen Union (Bevollmächtigte: zunächst B. Hoff-Nielsen und M. Sims-Robertson, dann M. Sims-Robertson und K. Michoel), unterstützt durch Französische Republik (Bevollmächtigte: G. de Bergues, F. Alabrune und E. Puisais), Republik Finnland (Bevollmächtigte: T. Pynnä), Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (Bevollmächtigte: R. Caudwell im Beistand von A. Dashwood, Barrister),hat der Gerichtshof (Zweite Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten C. W. A. Timmermans (Berichterstatter) sowie der Richter J. Makarczyk, C. Gulmann, P. Kūris und J. Klučka — Generalanwältin: J. Kokott; Kanzler: L. Hewlett, Hauptverwaltungsrätin — am 10. Januar 2006 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Verordnung (EG) Nr. 304/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2003 über die Aus- und Einfuhr gefährlicher Chemikalien wird für nichtig erklärt.
            
         
               2.
            
            
               Die Wirkungen dieser Verordnung werden aufrechterhalten, bis binnen angemessener Frist eine neue, auf die richtigen Rechtsgrundlagen gestützte Verordnung erlassen wird.
            
         
               3.
            
            
               Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union tragen jeweils ihre eigenen Kosten.
            
         
               4.
            
            
               Die Französische Republik, die Republik Finnland sowie das Königreich Großbritannien und Nordirland tragen ihre eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 146 vom 21.6.2003.