CELEX: 62012TA0174
Language: de
Date: 2014-02-04 00:00:00
Title: Verbundene Rechtssachen T-174/12 und T-80/13: Urteil des Gerichts vom 4. Februar 2014 — Syrian Lebanese Commercial Bank/Rat (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik — Restriktive Maßnahmen gegen Syrien — Einfrieren von Geldern — Anpassung der Anträge — Frist — Offensichtlicher Beurteilungsfehler — Begründungspflicht — Anspruch auf effektiven gerichtlichen Rechtsschutz — Verteidigungsrechte)

15.3.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 78/9
            
         Urteil des Gerichts vom 4. Februar 2014 — Syrian Lebanese Commercial Bank/Rat
   (Verbundene Rechtssachen T-174/12 und T-80/13) (1)
   
   (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Syrien - Einfrieren von Geldern - Anpassung der Anträge - Frist - Offensichtlicher Beurteilungsfehler - Begründungspflicht - Anspruch auf effektiven gerichtlichen Rechtsschutz - Verteidigungsrechte)
   2014/C 78/17
   Verfahrenssprache: Französisch
   
      Parteien
   
   
      Klägerin: Syrian Lebanese Commercial Bank SAL (Beirut, Libanon) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte P. Vanderveeren, L. Defalque und T. Bontinck)
   
      Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: G. Étienne und S. Cook)
   
      Gegenstand
   
   Klage auf teilweise Nichtigerklärung, erstens, der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 55/2012 des Rates vom 23. Januar 2012 zur Durchführung von Art. [32] Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien (ABl. L 19, S. 6), zweitens, des Durchführungsbeschlusses 2012/37/GASP des Rates vom 23. Januar 2012 zur Durchführung des Beschlusses 2011/782/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. L 19, S. 33), drittens, des Beschlusses 2012/739/GASP des Rates vom 29. November 2012 über restriktive Maßnahmen gegen Syrien und zur Aufhebung des Beschlusses 2011/782 (ABl. L 330, S. 21), viertens, der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1117/2012 des Rates vom 29. November 2012 zur Durchführung des Artikels 32 Absatz 1 der Verordnung Nr. 36/2012 (ABl. L 330, S. 9), fünftens, der mit Schreiben des Rates vom 24. Januar 2012 und vom 30. November 2012 erlassenen Entscheidungen, mit denen der Klägerin die sie betreffenden restriktiven Maßnahmen mitgeteilt wurden, sechstens, des Beschlusses 2013/109/GASP des Rates vom 28. Februar 2013 zur Änderung des Beschlusses 2012/739 (ABl. L 58, S. 8), siebtens, der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 363/2013 des Rates vom 22. April 2013 zur Durchführung der Verordnung Nr. 36/2012 (ABl. L 111, S. 1) und, achtens, des Beschlusses 2013/255/GASP des Rates vom 31. Mai 2013 über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. L 147, S. 14), soweit diese Handlungen die Situation der Klägerin berühren
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Die Klagen werden abgewiesen.
            
         
               2.
            
            
               Die Syrian Lebanese Commercial Bank SAL trägt die Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 184 vom 23.6.2012.