CELEX: 62009CA0106
Language: de
Date: 2011-11-15 00:00:00
Title: Verbundene Rechtssachen C-106/09 P und C-107/09 P: Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 15. November 2011 — Europäische Kommission/Government of Gibraltar, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Königreich von Spanien (C-106/09 P), Königreich Spanien/Europäische Kommission, Government of Gibraltar, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (C-107/09 P) (Rechtsmittel — Staatliche Beihilfen — Materielle Selektivität — Besteuerungssystem — Gibraltar — „Offshore-Unternehmen“ )

28.1.2012   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 25/2
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 15. November 2011 — Europäische Kommission/Government of Gibraltar, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Königreich von Spanien (C-106/09 P), Königreich Spanien/Europäische Kommission, Government of Gibraltar, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (C-107/09 P)
      (Verbundene Rechtssachen C-106/09 P und C-107/09 P) (1)
      
      (Rechtsmittel - Staatliche Beihilfen - Materielle Selektivität - Besteuerungssystem - Gibraltar - „Offshore-Unternehmen“)
      (2012/C 25/02)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Verfahrensbeteiligte
      
      
         C-106/09 P
      
      
         Rechtsmittelführerin: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: R. Lyal, V. Di Bucci und N. Khan)
      
         Andere Verfahrensbeteiligte: Government of Gibraltar (Prozessbevollmächtigte: J. Temple Lang, Solicitor, M. Llamas, Barrister, und A. Petersen, advokat), Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (Prozessbevollmächtigte: I. Rao im Beistand von D. Anderson, QC, und M. Gray, Barrister), Königreich Spanien (Prozessbevollmächtigte: N. Díaz Abad und J. M. Rodríguez Cárcamo)
      
         Streithelfer zur Unterstützung des Government of Gibraltar und des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland: Irland (Prozessbevollmächtigte: D. O’Hagan im Beistand von B. Doherty, Barrister)
      
         C-107/09 P
      
      
         Rechtsmittelführer: Königreich Spanien (Prozessbevollmächtigte: N. Díaz Abad und J. M. Rodríguez Cárcamo)
      
         Andere Verfahrensbeteiligte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: R. Lyal, V. Di Bucci und N. Khan), Government of Gibraltar (Prozessbevollmächtigte: J. Temple Lang, Solicitor, M. Llamas, Barrister, und A. Petersen, advokat), Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (Prozessbevollmächtigte: I. Rao im Beistand von D. Anderson, QC, und M. Gray, Barrister)
      
         Gegenstand
      
      Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Dritte erweiterte Kammer) vom 18. Dezember 2008, Government of Gibraltar/Kommission (T-211/04 und T-215/04), mit dem das Gericht die Entscheidung 205/261/EG der Kommission vom 30. März 2004 über die Beihilferegelung, die das Vereinigte Königreich im Rahmen der Körperschaftssteuerreform der Regierung von Gibraltar beabsichtigt (Staatliche Beihilfe Nr. C 66/2002 ex [N 534/2002] — Vereinigtes Königreich) für nichtig erklärte.
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Das Urteil des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften vom 18. Dezember 2008, Government of Gibraltar und Vereinigtes Königreich/Kommission (T-211/04 und T-215/04), wird aufgehoben.
               
            
                  2.
               
               
                  Die Klage des Government of Gibraltar und die Klage des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland werden abgewiesen.
               
            
                  3.
               
               
                  Das Government of Gibraltar und das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland tragen neben ihren eigenen Kosten die Kosten der Europäischen Kommission und des Königreichs Spanien im Rechtsmittelverfahren sowie die Kosten der Europäischen Kommission im ersten Rechtszug.
               
            
                  4.
               
               
                  Das Königreich Spanien und Irland als Streithelfer vor dem Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften bzw. vor dem Gerichtshof der Europäischen Union tragen ihre eigenen Kosten.
               
            
         (1)  ABl. C 141 vom 20.6.2009.