CELEX: 62011TO0637
Language: de
Date: 2012-01-25 00:00:00
Title: Beschluss des Präsidenten des Gerichts vom 25. Januar 2012.#Euris Consult Ltd gegen Europäisches Parlament.#Vorläufiger Rechtsschutz – Öffentlicher Dienstleistungsauftrag – Ausschreibungsverfahren – Übersetzungen ins Maltesische – Ablehnung des Angebots eines Bieters – Modalitäten der Übermittlung – Antrag auf Aussetzung des Vollzugs – Verlust einer Chance – Fehlen eines schweren und nicht wiedergutzumachenden Schadens – Fehlende Dringlichkeit.#Rechtssache T‑637/11 R.

Beschluss des Präsidenten des Gerichts vom 25. Januar 2012 – Euris Consult/Parlament
      (Rechtssache T‑637/11 R)
      „Vorläufiger Rechtsschutz – Öffentlicher Dienstleistungsauftrag – Ausschreibungsverfahren – Übersetzungen ins Maltesische – Ablehnung des Angebots eines Bieters – Modalitäten der Übermittlung – Antrag auf Aussetzung des Vollzugs – Verlust einer Chance – Fehlen eines schweren und nicht wiedergutzumachenden Schadens – Fehlende Dringlichkeit“
      1.                     Vorläufiger Rechtsschutz – Aussetzung des Vollzugs – Einstweilige Anordnungen – Voraussetzungen – Fumus boni iuris – Dringlichkeit
            – Schwerer und nicht wiedergutzumachender Schaden – Kumulativer Charakter – Abwägung sämtlicher betroffener Belange – Reihenfolge
            und Art und Weise der Prüfung – Ermessen des für die Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes zuständigen Richters (Art. 278 AEUV
            und Art. 279 AEUV; Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 104 § 2) (vgl. Randnrn. 10-11)
      2.                     Vorläufiger Rechtsschutz – Aussetzung des Vollzugs – Einstweilige Anordnungen – Voraussetzungen – Schwerer und nicht wiedergutzumachender
            Schaden – Beweislast – Finanzieller Schaden – Finanzielle Lebensfähigkeit (Art. 278 AEUV und Art. 279 AEUV; Verfahrensordnung
            des Gerichts, Art. 104 § 2) (vgl. Randnrn. 15-17)
      3.                     Vorläufiger Rechtsschutz – Aussetzung des Vollzugs – Einstweilige Anordnungen – Voraussetzungen – Dringlichkeit – Schwerer
            und nicht wiedergutzumachender Schaden – Verlust einer Chance durch Ausschluss eines Bieters von einem Ausschreibungsverfahren
            – Verlust, der für sich allein keinen schweren Schaden darstellt – Beurteilung im konkreten Fall (Art. 278 AEUV und Art. 279
            AEUV; Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 104 § 2) (vgl. Randnrn. 20-21)
      4.                     Vorläufiger Rechtsschutz – Aussetzung des Vollzugs – Einstweilige Anordnungen – Voraussetzungen – Schwerer und nicht wiedergutzumachender
            Schaden – Finanzieller Schaden – Verlust einer Chance durch Ausschluss eines Bieters von einem Ausschreibungsverfahren – Schaden,
            der im Rahmen einer Schadensersatzklage vollständig ersetzt werden kann (Art. 268 AEUV, Art. 278 AEUV, Art. 279 AEUV und Art. 340
            AEUV; Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 104 § 2) (vgl. Randnrn. 24-25)
      5.                     Vorläufiger Rechtsschutz – Aussetzung des Vollzugs – Voraussetzungen – Dringlichkeit – Schwerer und nicht wiedergutzumachender
            Schaden – Beweislast – Schwerer und nicht wiedergutzumachender Schaden des Antragstellers – Beeinträchtigung eines eigenen
            Interesses des Antragstellers – Beeinträchtigung der Interessen der Beschäftigten der Gesellschaft, die den Antrag gestellt
            hat – Ausschluss (Art. 278 AEUV; Verfahrensordnung des Gerichts, Art. 104 § 2) (vgl. Randnrn. 26)
      Gegenstand 
      
         
               Antrag auf Aussetzung des Vollzugs der im Rahmen des Verfahrens der Ausschreibung (MT/2011/EU) von Übersetzungen ins Maltesische
                  (ABl. 2011, S 56‑090372) erlassenen Entscheidung des Europäischen Parlaments vom 18. Oktober 2011, mit der das Angebot der
                  Antragstellerin abgelehnt wurde 
               
            Tenor
      
         
                  1.
               
               
                  
               
               
                  	Der Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz wird zurückgewiesen.
               
            
         
                  2.
               
               
                  
               
               
                  	Die Kostenentscheidung bleibt vorbehalten.