CELEX: 31999D0180
Language: de
Date: 1999-02-23 00:00:00
Title: 1999/180/EG: Entscheidung der Kommission vom 23. Februar 1999 zur Feststellung, daß die Erzeugung von Qualitätsweinen bestimmter Anbaugebiete in Deutschland wegen der qualitativen Merkmale dieser Weine weit geringer ist als die Nachfrage (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(1999) 391) (Nur der deutsche Text ist verbindlich)

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31999D0180

1999/180/EG: Entscheidung der Kommission vom 23. Februar 1999 zur Feststellung, daß die Erzeugung von Qualitätsweinen bestimmter Anbaugebiete in Deutschland wegen der qualitativen Merkmale dieser Weine weit geringer ist als die Nachfrage (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(1999) 391) (Nur der deutsche Text ist verbindlich)  

Amtsblatt Nr. L 059 vom 06/03/1999 S. 0029 - 0031

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 23. Februar 1999 zur Feststellung, daß die Erzeugung von Qualitätsweinen bestimmter Anbaugebiete in Deutschland wegen der qualitativen Merkmale dieser Weine weit geringer ist als die Nachfrage (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(1999) 391) (Nur der deutsche Text ist verbindlich) (1999/180/EG) DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 822/87 des Rates vom 16. März 1987 über die gemeinsame Marktorganisation für Wein (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1627/98 (2), insbesondere auf Artikel 6 Absatz 1,in Erwägung nachstehender Gründe:Gemäß Artikel 6 Absatz 1 Unterabsatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 822/87 ist jede Neuanpflanzung von Reben bis zum 31. August 2000 untersagt. Die Mitgliedstaaten können jedoch für die Wirtschaftsjahre 1996/97 und/oder 1997/98 und/oder 1998/99 Neuanpflanzungen auf Flächen genehmigen, die zur Erzeugung- von Qualitätswein bestimmter Anbaugebieteund- von Tafelwein, der mit einer der folgenden Bezeichnungen versehen ist: "Landwein", "vin de pays", "indicazione geografica tipica", "vino de la tierra", "vinho regional", "regional wine" usw.bestimmt sind, bei denen die Kommission anerkannt hat, daß die Nachfrage wegen der qualitativen Merkmale dieser Weine weit größer ist als die Erzeugung.Deutschland hat am 20. November 1998 und am 11. Januar 1999 die Anwendung dieser Regel auf bestimmte Gebiete beantragt. Dieser Antrag betrifft die für den Zeitraum von 1996/97 bis 1998/99 für die Genehmigungen von Neuanpflanzungen zur Verfügung stehende Gesamtfläche.Die Prüfung dieses Antrags hat ergeben, daß die betreffenden Qualitätsweine b.A. die gesetzten Bedingungen erfuellen. Die für den Zeitraum 1996/97 bis 1998/99 in der Verordnung vorgesehene Obergrenze von 289 ha wird nicht überschritten.Die in dieser Entscheidung vorgeschriebenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Wein -HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:Artikel 1 Die im Anhang angeführten Qualitätsweine b.A. entsprechen Artikel 6 Absatz 1 zweiter Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 822/87, sofern die ebenfalls im Anhang für ein Anbaugebiet insgesamt angegebenen Flächen für die Qualitätsweine b.A. nicht überschritten werden.Artikel 2 Diese Entscheidung ist an die Bundesrepublik Deutschland gerichtet.Brüssel, den 23. Februar 1999Für die KommissionFranz FISCHLERMitglied der Kommission(1) ABl. L 84 vom 27. 3. 1987, S. 1.(2) ABl. L 210 vom 28. 7. 1998, S. 8.ANHANG >PLATZ FÜR EINE TABELLE>