CELEX: C2005/229/12
Language: de
Date: 2005-09-17 00:00:00
Title: Rechtssache C-271/05: Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt durch Beschluss des Consiglio di Stato vom 18. Januar 2005 in den Rechtsstreitigkeiten 1. Francesco Rauty gegen Ministero per i Beni Culturali e Ambientali und Soprintendenza B.A.A. di Firenze, Prato e Pistoia — Streithelfer: Consiglio Nazionale degli Ingegneri — und 2. Ordine degli Ingegneri della Provincia di Pistoia gegen Francesco Rauty und Ministero per i Beni e le Attività Culturali — Streithelfer: Consiglio Nazionale degli Ingegneri

17.9.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 229/6
            
         Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt durch Beschluss des Consiglio di Stato vom 18. Januar 2005 in den Rechtsstreitigkeiten 1. Francesco Rauty gegen Ministero per i Beni Culturali e Ambientali und Soprintendenza B.A.A. di Firenze, Prato e Pistoia — Streithelfer: Consiglio Nazionale degli Ingegneri — und 2. Ordine degli Ingegneri della Provincia di Pistoia gegen Francesco Rauty und Ministero per i Beni e le Attività Culturali — Streithelfer: Consiglio Nazionale degli Ingegneri
   (Rechtssache C-271/05)
   (2005/C 229/12)
   Verfahrenssprache: Italienisch
   Der Consiglio di Stato (Italien) ersucht den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften durch Beschluss vom 18. Januar 2005, bei der Kanzlei des Gerichtshofes eingegangen am 30. Juni 2005, in den Rechtsstreitigkeiten 1. Francesco Rauty gegen Ministero per i Beni Culturali e Ambientali und Soprintendenza B.A.A. di Firenze, Prato e Pistoia — Streithelfer: Consiglio Nazionale degli Ingegneri — und 2. Ordine degli Ingegneri della Provincia di Pistoia gegen Francesco Rauty und Ministero per i Beni e le Attività Culturali — Streithelfer: Consiglio Nazionale degli Ingegneri — um Vorabentscheidung über folgende Fragen:
   
               1.
            
            
               Sind für Italien gemäß den Artikeln 10 und 11 der Richtlinie 85/384/EWG vom 10. Juni 1985 (1) die an italienischen Universitäten und Hochschulinstituten erworbenen Abschlüsse („laurea“) in Architektur und in Bauingenieurwesen in dem Sinne als gleichwertig anzusehen, dass Absolventen in Bauingenieurwesen mit dem entsprechenden Befähigungsnachweis zum Beruf des Architekten zugelassen sind und somit alle Aufgaben und Aufträge wahrnehmen dürfen, die nach etwaigen innerstaatlichen Vorschriften dem Berufsbild des Architekten vorbehalten sind?
            
         
               2.
            
            
               Oder haben die genannten Artikel 10 und 11 die beiden Abschlüsse (in Architektur und in Bauingenieurwesen) nur in dem Sinne gleichgestellt, dass beide den Zugang zum Beruf des Architekten vorbehaltlich des erfolgreichen Ablegens der speziellen Befähigungsprüfung für die Ausübung des Architektenberufs gestatten?
            
         
      (1)  ABl. L 223 vom 21.8.1985, S. 15.