CELEX: 31982L0625
Language: de
Date: 1982-07-01 00:00:00
Title: Richtlinie 82/625/EWG der Kommission vom 1. Juli 1982 zur Anpassung der Richtlinie 77/313/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Meßanlagen für Flüssigkeiten (außer Wasser) an den technischen Fortschritt

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31982L0625

Richtlinie 82/625/EWG der Kommission vom 1. Juli 1982 zur Anpassung der Richtlinie 77/313/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Meßanlagen für Flüssigkeiten (außer Wasser) an den technischen Fortschritt  

Amtsblatt Nr. L 252 vom 27/08/1982 S. 0010 - 0029 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 12 S. 0112  Spanische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 12 S. 0258  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 12 S. 0112  Portugiesische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 12 S. 0258 

++++  RICHTLINIE DER KOMMISSION  vom 1 . Juli 1982  zur Anpassung der Richtlinie 77/313/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Messanlagen für Flüssigkeiten ( ausser Wasser ) an den technischen Fortschritt   ( 82/625/EWG )  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,  gestützt auf die Richtlinie 71/316/EWG des Rates vom 26 . Juli 1971 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend gemeinsame Vorschriften über Meßgeräte sowie über Meß - und Prüfverfahren ( 1 ) , zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Griechenlands , insbesondere auf Artikel 17 ,  in Ewägung nachstehender Gründe :  Die Richtlinie 77/313/EWG ( 2 ) bedarf im Hinblick auf die einschlägige technische Entwicklung einer Anpassung und Ergänzung .  Die in dieser Richtlinie vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses zur Anpassung der Richtlinien zur Beseitigung der technischen Handelshemmnisse auf dem Gebiet der Meßgeräte an den technischen Fortschritt -  HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :  Artikel 1  Der Anhang der Richtlinie 77/313/EWG wird wie folgt geändert :  1 . Die Nummer 2.2.6.2.3 erhält folgende Fassung :   " 2.2.6.2.3 . Die Kammern des Behälters müssen jeweils mit einem Strudelbrecher ausgerüstet sein , ausser wenn die Messanlage einen Gasabscheider gemäß Nummer 1.6.2.1.4 enthält . "  2 . Nach Nummer 3.1.2.4.2 wird die folgende Nummer hinzugefügt :   " 3.1.3 . Messanlagen nach den Nummern 2.2 und 2.4 können eine EWG-Bauartzulassung aufgrund eingereichter Unterlagen unter der Bedingung erhalten , daß sie mit den Vorschriften in Nummer 4 übereinstimmen . "  3 . Die Nummer 4 entsprechend dem Anhang dieser Richtlinie wird hinzugefügt .  Artikel 2  Die Mitgliedstaaten setzen die erforderlichen Rechts - und Verwaltungsvorschriften in Kraft , um dieser Richtlinie am 1 . Mai 1983 nachzukommen . Sie setzen die Kommission unverzueglich davon in Kenntnis .  Artikel 3  Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet .  Brüssel , den 1 . Juli 1982  Für die Kommission  Karl-Heinz NARJES  Mitglied der Kommission  ( 1 ) ABl . Nr . L 202 vom 6 . 9 . 1971 , S . 1 .  ( 2 ) ABl . Nr . L 105 vom 28 . 4 . 1977 , S . 18 .  ANHANG  4 . SCHEMAS FÜR MESSANLAGEN AN STRASSENTANKWAGEN  4.1 . Allgemeine Bestimmungen  Die in den Nummern 2.2 und 2.4 genannten , an Strassentankwagen angebauten Messanlagen können eine EWG-Bauartzulassung aufgrund einer alleinigen Prüfung der eingereichten Unterlagen unter der Bedingung erhalten , daß sie mit einem der folgenden Schemas übereinstimmen und nachstehenden Vorschriften entsprechen :  4.1.1 . Die in Nummer 1.16 vorgesehenen Aufschriften müssen durch die Bezeichnung des gewählten Schemas ergänzt sein .  4.1.2 . Die wesentlichen Bestandteile der Messanlage müssen Gegenstand einer EWG-Bauartzulassung gewesen sein , wenn diese Zulassung entweder in der Richtlinie 71/319/EWG vom 26 . Juli 1971 über Zähler für Flüssigkeiten ( ausser Wasser ) oder in der Richtlinie 71/348/EWG vom 12 . Oktober 1971 über Zusatzeinrichtungen zu Zählern für Flüssigkeiten  ( ausser Wasser ) oder in dieser Richtlinie vorgesehen ist .  4.1.3 . Weist der Tank mehrere Kammern auf , so können die Rohrleitungen aus den Kammern mit einer Messanlage entweder getrennt oder über eine Sammelleitung verbunden sein , sofern nicht im betreffenden Schema eine andere Anordnung vorgesehen ist . In allen Fällen gelten die Bestimmungen der Nummer 2.2.1 Absatz 2 .  Ist eine Messanlage über eine Sammelleitung an mehrere Kammern angeschlossen , so ist eine Einrichtung vorzusehen , die eine gleichzeitige Verbindung mehrerer Kammern mit der Messanlage verhindert . Diese Vorschrift gilt allerdings nicht , wenn die Messanlage einen Gasabscheider gemäß Nummer 1.6.2.1.4 enthält .  4.1.4 . Besitzt ein Tankwagen zwei Messanlagen und können diese wahlweise an eine bestimmte Kammer oder an mehrere Kammern angeschlossen werden , so müssen die Rohrleitungen und Ventile so angeordnet sein , daß es unmöglich ist , beide Messanlagen gleichzeitig an ein und dieselbe Kammer anzuschließen . Ausserdem müssen die Verbindungen zwischen den Kammern und den Messanlagen deutlich derart gekennzeichnet sein , daß fehlerhafte Anschlüsse vermieden werden , bei denen eine Kammer mit einer Messanlage verbunden werden könnte , die nicht für die in dieser Kammer enthaltene Flüssigkeit vorgesehen ist .  4.1.5 . Ist ein Strudelbrecher vorgeschrieben , so darf dieser mit dem Bodenventil der Kammer kombiniert * in .  4.1.6 . Die zwischen den Kammern und den Messanlagen angeordneten Leitungen , Ventile und Hähne müssen so eingerichtet sein , daß es unmöglich ist , eine Messanlage an einen Fremdtank anzuschließen .  4.1.7 . Das normalerweise unmittelbar vor dem Zähler oder vor der Entgasungseinrichtung vorgesehene Filter darf in letzterer integriert sein .  4.1.8 . Sind Einrichtungen für Abgaben ohne Benutzung des Zählers vorgesehen , so müssen diese mit Rücksicht auf etwaige einzelstaatliche Vorschriften plombiert werden können .  4.1.9 . Enthalten Messanlagen Zweiwegehähne , so müssen diese so konstruiert sein , daß die gleichzeitige Verbindung aller drei Anschlüsse unmöglich ist .  4.2 . Schemas  Schema S 1  Schwerkraftbetrieb mit ständiger Belüftung am Abgrenzungspunkt  Möglichkeiten : Nur Abgaben über den Zähler  ( Leerschlauch ) .  Bild : siehe ABl .  Legende zum Schema S 1  Enthält der Tank des Wagens mehrere Kammern , so muß die Messanlage ständig direkt und ohne zwischengeschaltete Sammelleitung an einer genau festgelegten Kammer angeschlossen sein .  A : Strudelbrecher .  F : Filter . Das Filter muß so eingerichtet und angeordnet sein , daß bei seiner Reinigung weder der Zähler noch das Schauglas ( fallweise V1 oder V2 ) entleert wird .  Das gesamte Filter muß unterhalb des Niveaus des Abgrenzungspunktes angeordnet sein .  T1 , T2 : Zulässige Varianten für das Abführen der Gase .  T1 : Entlüftungshahn und Rückschlagventil , welches einen Gaseintritt in die Messanlage verhindert ,  T2 : Rücklauf in den Gasraum der Tankkammer .  car : Rückschlagventil zum Verhindern des Durchströmens von Gasen im Falle eines thermischen Überdrucks im Tank .  C : Zähler .  Vm : Betriebsventil .  I und II : Varianten der Leerschlauch-Abgabeeinrichtung .  V1 : Überlaufschauglas .  V2 : Schauglas gemäß Nummer 1.1.8 mit gleichzeitiger Funktion eines Gasanzeigers .  at : Ventil für die ständige Belüftung mit hinreichendem Querschnitt , damit im Zähler ein mindestens dem Atmosphärendruck entsprechender Druck herrscht .  Die ständige Belüftung darf durch eine vertikale Leitung ohne Ventil erfolgen . Ist diese Leitung mit dem Tankoberteil verbunden , so darf das Rückschlagventil " car " wegfallen .  H : Füllhöhe der Flüssigkeit .  h : Bodenhöhe des Tanks bezogen auf den Abgrenzungspunkt . Diese Höhe muß ausreichen , um bis zur völligen Entleerung des Tanks einen wenigstens dem Mindestdurchfluß des Zählers entsprechenden Durchfluß zu gewährleisten .  Schema S 2  Schwerkraftbetrieb ohne ständige Belüftung am Abgrenzungspunkt während der Abgabe  Möglichkeiten :  a ) Abgabe über den Zähler ( Leerschlauch ) .  b ) Direktabgabe ohne den Zähler , Entleeren und rüllen des Tanks ohne den Zähler .  Bild : siehe ABl .  Legende zum Schema S 2  Die Rohrleitungen zwischen Kammern und Messanlage müssen ständig angeschlossen sein .  A : Strudelbrecher .  R : Zweiwegehahn , der Abgaben über den Zähler , Abgaben ohne Zähler sowie das Entleeren und das Füllen des Tanks ohne Benutzung des Zählers gestattet .  Dieser Hahn ist wahlfrei ; er kann durch eine direkte Verbindung ersetzt werden .  F : Filter . Ein Entleerungshahn ist nur in Verbindung mit einem Rückschlagventil erlaubt , das einen Gaseintritt in die Messanlage verhindert .  PgS : Gasmeßverhüter gemäß Nr . 1.1.5 .  V1 : Schauglas des Gasmeßverhüters .  T1 , T2 , T3 , T4 : Zulässige Varianten für das Abführen der Gase :  T1 : Zurück in den Tank ,  T2 : Entlüftung ins Freie ,  T3 : Verwendung eines Flüssigkeitsabscheiders .  T4 : Verwendung eines Entlüftungsventils .  C : Zähler .  va : Ventil , das durch den Gasmeßverhüter automatisch geschlossen wird , sobald der Druck nicht mehr ausreicht , um ein Verdampfen der Flüssigkeit im Zähler zu verhindern , oder wenn es im Gasmeßverhüter zu einem Gaseinschluß kommt . Dieses Ventil muß ausserdem so konstruiert sein , daß es sich bei Ausfall der Steuerung selbsttätig schließt .  I und II : Varianten der Leerschlauch-Abgabeeinrichtung  Variante I : Überlaufschauglas V2 ,  Variante II : Schauglas gemäß : 1.1.8 mit gleichzeitiger Funktion eines Gasanzeigers V3 .  Vm : Betriebsventil .  Das automatische Ventil va und das Betriebsventil Vm dürfen in einem Spezialventil zusammengefasst sein , das beide Funktionen erfuellt . In diesem Fall müssen die beiden Funktionen voneinander unabhängig sein . Bei der Variante II muß dieses Spezialventil nach dem Schauglas V3 angeordnet sein .  at : Von Hand zu bedienende oder selbsttätig wirkende Belüftung . Sie darf auch in der Weise selbsttätig wirken , daß sie während der Messung geschlossen und bei Beendigung der Messung geöffnet ist .  H : Ladehöhe der Flüssigkeit .  h : Bodenhöhe des Tanks bezogen auf den Abgrenzungspunkt . Diese Höhe muß ausreichend sein , um bis zur völligen Entleerung des Tanks einen wenigstens dem Mindestdurchflueß des Zählers entsprechenden Durchfluß zu gewährleisten .  Schema S 3  Die Messanlage enthält eine Pumpe , einen Gasabscheider und einen oder zwei Vollschläuche .  Möglichkeiten :  a ) Abgabe über Pumpe und Zähler ( Vollschlauch ) ,  b ) Direktabgabe ohne den Zähler ( mit oder ohne Pumpe ) , Entleeren und Füllen des Tanks ohne den Zähler .  Bild : siehe ABl .  Legende zum Schema S 3  R1 : Zweiwegehahn , der Abgaben über den Zähler , Abgaben ohne den Zähler sowie das Entleeren und Füllen des Tanks ohne den Zähler gestattet .  Dieser Hahn ist wahlfrei ; er kann durch eine direkte Verbindung ersetzt werden .  P : Pumpe . Die Pumpe kann umkehrbar sein . In diesem Fall muß zwischen dem Hahn R2 und dem Gasabscheider Sg ein Rückschlagventil eingebaut sein .  R2 : Wahlfreier Zweiwegehahn , der Direktabgaben ohne den Zähler erlaubt .  F : Filter . Das Filter kann einen Entleerungshahn haben .  Sg : Gasabscheider gemäß Nummer 1.6.2.1.4 . Sein Flüssigkeitsspiegel muß über dem des Zählers liegen .  T1 , T2 : Zulässige Varianten für das Abführen der Gase :  T1 : Direkt zurück in den Tank ,  T2 : direkt zurück in den Tank unter Verwendung eines Flüssigkeitsabscheiders .  C : Zähler .  Vm : Betriebsventil .  cl : Rückschlagventil .  fl1 : Vollschlauch auf Schlauchtrommel .  fl2 : Gegebenenfalls zweiter , sehr kurzer Vollschlauch , der Abgaben mit hohem Durchfluß gestattet .  cla : Ventil , das die Entleerung des Vollschlauchs verhindert .  R3 : Einrichtung , die , falls die Messanlage zwei Schläuche hat , die Abgabe mit dem einen oder mit dem anderen Schlauch gestattet . Diese Einrichtung muß Nummer 1.10.1 Absatz 1 und Nummer 2.2.4 Absatz 2 entsprechen .  Schema S 4  Die Messanlage enthält eine Pumpe , einen Gasabscheider , einen Leerschlauch oder einen Leerschlauch und einen Vollschlauch .  Möglichkeiten :  a ) Abgabe über Pumpe und Zähler ( Voll - oder Leerschlauch ) ,  b ) Abgabe durch Schwerkraft über den Zähler  ( Leerschlauch ) ,  c ) Direktabgabe ohne den Zähler ( mit oder ohne Pumpe ) , Entleeren und Füllen des Tanks ohne den Zähler .  Bild : siehe ABl .  Legende zum Schema S 4  R1 : Zweiwegehahn , der Abgaben über den Zähler , Abgaben ohne Zähler sowie das Entleeren und Füllen des Tanks ohne den Zähler gestattet .  Dieser Hahn ist wahlfrei ; er kann durch eine direkte Verbindung ersetzt werden .  P : Pumpe . Die Pumpe kann umkehrbar sein . In diesem Fall muß zwischen dem Hahn R2 und dem Gasabscheider Sg ein Rückschlagventil eingebaut sein .  B : Wahlfreie Umgehungsleitung , die Schwerkraftabgaben über den Zähler gestattet ( Leerschlauch ) . Diese Umgehungsleitung ist nur dann zulässig , wenn der Hahn R1 nicht vorhanden ist .  R2 : Wahlfreier Zweiwegehahn , der Direktabgaben ohne den Zähler gestattet .  F : Filter . Das Filter kann einen Entleerungshahn haben .  Sg : Gasabscheider gemäß Nummer 1.6.2.1.4 . Sein Flüssigkeitsspiegel muß über dem des Zählers liegen .  car : Rückschlagventil , das im Fall einer Abgabe über Leerschlauch das Durchströmen von Gas verhindert .  C : Zähler .  M : Manometeranschluß . Vorgeschrieben nur bei vorhandener Umgehungsleitung B . Durch diesen Manometeranschluß lässt sich bei der Ersteichung nachprüfen , ob bei Schwerkraftabgaben der Druck im Zähler mindestens gleich dem Atmosphärendruck ist .  at : Von Hand zu bedienende oder selbsttätig wirkende Belüftung . Ist eine Umgehungsleitung B vorhanden , muß diese Belüftung selbsttätig wirken und einen hinreichenden Querschnitt haben , damit im Zähler ein mindestens dem Atmosphärendruck entsprechender Druck herrscht .  Vm : Betriebsventil .  I und II : Varianten der Abgabeeinrichtung .  Variante I : Leerschlauch ,  Variante II : Kombinationen Vollschlauch/Leerschlauch .  cl : Rückschlagventil .  V1 : Überlauf-Schauglas .  V2 : Schauglas gemäß Nummer 1.1.8 mit gleichzeitiger Funktion eines Gasanzeigers .  fl1 : Vollschlauch auf Schlauchtrommel .  cla : Ventil , das die Entleerung des Vollschlauches verhindert .  R3 : Einrichtung , die Abgaben entweder über Vollschlauch oder über Leerschlauch gestattet .  Diese Einrichtung muß Nummer 1.10.1 Absatz 1 und Nummer 2.2.4 Absatz 2 entsprechen .  Schema S 5  Die Messanlage enthält eine Pumpe , eine Entlüftungseinrichtung und einen oder zwei Vollschläuche .  Mit ihr sind lediglich Abgaben über die Pumpe und den Zähler möglich ( Vollschlauch ) .  Bild : siehe ABl .  Legende zum Schema S 5  Enthält der Tank des Wagens mehrere Kammern , so muß die Messanlage ständig direkt ohne zwischengeschaltete Sammelleitung an einer genau festgelegten Kammer angeschlossen sein .  A : Strudelbrecher .  v : " Auf/Zu " -Ventil , das eine Drosselung auf der Pumpensaugseite praktisch unmöglich macht .  M : Manometer zur Prüfung , ob der Druck auf der Pumpensaugseite mindestens so hoch ist wie der Atmosphärendruck .  P : Pumpe .  F . : Filter .  Ein Entleerungshahn ist nur in Verbindung mit einem Rückschlagventil erlaubt , das einen Gaseintritt in die Messanlage verhindert .  Pg : Entlüftungseinrichtung . Für das Abführen der Gase sind zwei Varianten T1 und T2 zugelassen .  T1 : Direktverbindung zwischen der Entlüftungseinrichtung und dem Tank . In diesem Fall muß die Leitung im Tank zwecks leichterer Trennung der Flüssigkeits - und Gasteilchen entlang der Tankwand einmünden .  T2 : Verbindung der Entlüftungseinrichtung mit dem Tank unter Verwendung eines Flüssigkeitsabscheiders .  C : Zähler .  Vm : Betriebsventil .  cl : Rückschlagventil .  fl1 : Vollschlauch auf Schlauchtrommel .  fl2 : Gegebenenfalls zweiter , sehr kurzer Vollschlauch , der Abgaben mit hohem Durchfluß gestattet .  cla : Ventil , das das Entleeren des Vollschlauchs verhindert .  R : Einrichtung , die , falls die Messanlage zwei Schläuche hat , die Abgabe mit dem einen oder mit dem anderen Schlauch gestattet . Diese Einrichtung muß Nummer 1.10.1 Absatz 1 und Nummer 2.2.4 Absatz 2 entsprechen .  Schema S 6  Die Messanlage enthalt einen mit der Förderpumpe kombinierten Gasabscheider , einen oder zwei Vollschläuche oder einen Leerschlauch oder einen Voll - und einen Leerschlauch .  Möglichkeiten :  a ) Abgabe über Voll - oder über Leerschlauch , über Pumpe und Zähler .  b ) Direktabgabe mit oder ohne Pumpe . Entleeren und Füllen des Tanks ohne den Zähler .  Bild : siehe ABl .  Legende zum Schema S 6  R1 : Zweiwegehahn , der Abgaben über den Zähler , Abgaben ohne den Zähler sowie das Entleeren und Füllen des Tanks ohne den Zähler gestattet .  Dieser Hahn ist wahlfrei ; er kann durch eine direkte Verbindung ersetzt werden .  F : Filter . Das Filter darf einen Entlüftungshahn besitzen .  SgP : Mit der Förderpumpe kombinierter Gasabscheider entsprechend Nummer 1.6.2.1.2 Absatz 1 . Diese Unterbaugruppe muß den Vorschriften in Nummer 1.6.2.1.4 entsprechen . Sie muß eine EWG-Bauartzulassung besitzen .  cl1 : Rückschlagventil . Dieses Ventil darf hinter dem Zähler eingebaut sein .  R2 : Wahlfreier Zweiwegehahn , der Direktabgaben ohne den Zähler ermöglicht .  C : Zähler .  I , II , III : Varianten der Abgabeeinrichtung .  Variante I : ein oder zwei Vollschläuche ,  Variante II : Leerschlauch ,  Variante III : Kombinationen Vollschlauch/Leerschlauch .  Vm : Betriebsventil .  V1 : Überlaufschauglas .  V2 : Schauglas gemäß Nummer 1.1.8 mit gleichzeitiger Funktion eines Gasanzeigers .  fl1 : Vollschlauch auf Schlauchtrommel .  fl2 : Gegebenenfalls zweiter , sehr kurzer Vollschlauch , der Abgaben mit hohem Durchfluß gestattet .  cla : Ventil , das die Entleerung des Vollschlauchs verhindert .  cl2 : Rückschlagventil .  at : Von Hand zu bedienende oder selbsttätig wirkende Belüftung .  R3 : Einrichtung , die , falls die Messanlage zwei Abgabewege hat , die Abgabe über den einen oder den anderen Abgabeweg ermöglicht . Diese Einrichtung muß Nummer 1.10.1 Absatz 1 und Nummer 2.2.4 Absatz 2 entsprechen .  Schema S 7  Die Messanlage enthält eine Pumpe , einen Gasmeßverhüter , einen oder zwei Vollschläuche oder einen Leerschlauch oder einen Leerschlauch und einen Vollschlauch .  Möglichkeiten :  a ) Abgabe über Pumpe und Zähler ( Vollschlauch oder Leerschlauch ) ,  b ) Schwerkraftabgabe über den Zähler  ( Leerschlauch ) ,  c ) Direktabgabe ohne den Zähler ( mit oder ohne Pumpe ) , Entleeren und Auffuellen des Tanks ohne den Zähler .  Bild : siehe ABl .  Legende zum Schema S 7  Besitzt der Tank mehrere Kammern und ist die Benutzung einer Sammelleitung möglich , so müssen die Bodenventile der Kammern und die Ventile in der Saugleitung " Auf/Zu " -Ventile sein . Die Rohrleitungen zwischen Kammern und Messanlage müssen ständig angeschlossen sein .  A : Strudelbrecher .  R1 : Zweiwegehahn , der Abgaben über den Zähler , Abgaben ohne den Zähler sowie das Entleeren und Füllen des Tanks ohne den Zähler gestattet .  Dieser Hahn ist wahlfrei ; er kann durch eine direkte Verbindung ersetzt werden . Die Rohrleitungen zwischen Kammern und Messanlagen müssen d * ürhafte Verbindungen gewährleisten .  P : Pumpe . Die Pumpe kann umkehrbar sein . In diesem Fall muß zwischen dem Hahn R2 und dem Gasmeßverhüter PgS ein Rückschlagventil eingebaut sein .  B : Wahlfreie Umgehungsleitung , die Schwerkraftabgaben über den Zähler gestattet  ( Leerschlauch ) . Diese Umgehungsleitung ist nur dann zulässig , wenn der Hahn R1 nicht vorhanden ist .  R2 : Wahlfreier Zweiwegehahn , der Direktabgaben ohne den Zähler gestattet .  F : Filter . Ein Entleerungshahn ist nur in Verbindung mit einem Rückschlagventil erlaubt , das einen Gaseintritt in die Messanlage verhindert .  PgS : Gasmeßverhüter nach Nummer 1.1.5 .  V1 : Schauglas des Gasmeßverhüters .  T1 , T2 , T3 : Zulässige Varianten für das Abführen der Gase .  T1 : Verwendung eines Flüssigkeitsabscheiders ,  T2 : direkt zurück in den Tank ,  T3 : Verwendung eines Entlüftungsventils .  C : Zähler .  va : Ventil , das durch den Gasmeßverhüter geschlossen wird , sobald der Druck nicht mehr ausreicht , um ein Verdampfen der Flüssigkeit im Zähler zu verhindern , oder wenn es im Gasmeßverhüter zu einem Gaseinschluß kommt . Dieses Ventil muß ausserdem so konstruiert sein , daß es sich bei Ausfall der Steuerung selbsttätig schließt .  I , II , III : Varianten für die Abgabeeinrichtung .  I : Ein oder zwei Vollschläuche ,  II : Leerschlauch ,  III : Kombinationen Vollschlauch/Leerschlauch .  Vm : Betriebsventil  Das automatische Ventil va und das Betriebsventil Vm dürfen in einem Spezialventil zusammengefasst sein , das beide Funktionen erfuellt . In diesem Fall müssen die beiden Funktionen voneinander unabhängig sein . Bei den Varianten II und III mit dem Schauglas V3 muß dieses Spezialventil hinter dem Schauglas V3 angeordnet sein .  cl : Rückschlagventil .  V2 : Überlauf-Schauglas .  V3 : Schauglas nach Nummer 1.1.8 mit gleichzeitiger Funktion eines Gasanzeigers .  fl1 : Vollschlauch auf Schlauchtrommel .  fl2 : Gegebenenfalls zweiter , sehr kurzer Vollschlauch , der Abgaben mit hohem Durchfluß gestattet .  cla : Ventil , das das Entleeren des Vollschlauchs verhindert .  at : Von Hand zu bedienende oder selbsttätig wirkende Belüftung .  R3 : Einrichtung , die , falls die Messanlage zwei Abgabewege hat , die Abgabe über den einen oder anderen Abgabeweg ermöglicht . Diese Einrichtung muß Nummer 1.10.1 Absatz 1 und Nummer 2.2.4 Absatz 2 entsprechen .  Schema S 8  Die Messanlage enthält eine Pumpe , einen Dreiwegehahn , einen Gasmeßverhüter , einen oder zwei Vollschläuche , einen Leerschlauch oder einen Vollschlauch und einen Leerschlauch .  Möglichkeiten :  a ) Abgabe über Pumpe und Zähler ( Vollschlauch oder Leerschlauch ) ,  b ) Schwerkraftabgabe über den Zähler ( Leerschlauch ) ,  c ) Direktabgabe ohne den Zähler , mit oder ohne Pumpe , Entleeren und Auffuellen des Tanks ohne den Zähler .  Bild : siehe ABl .  Legende zum Schema S 8  Besitzt der Tank mehrere Kammern und ist die Benutzung einer Sammelleitung möglich , so müssen die Bodenventile der Kammern und die Ventile in der Saugleitung " Auf/Zu " -Ventile sein . Die Rohrleitungen zwischen Kammern und Messanlage müssen ständig angeschlossen sein .  A : Strudelbrecher .  P : Pumpe .  R0 : Dreiwegehahn , der zusammen mit den Hähnen R1 und R2 folgende Operationen gestattet :  1 . Abgabe über Pumpe ohne Zähler oder mit Zähler ( Vollschlauch oder Leerschlauch ) ,  2 . Schwerkraftabgabe ohne Zähler oder mit Zähler ( Leerschlauch ) , Entleeren und Auffuellen des Tanks ,  3 . Auffuellen des Tanks mit Hilfe der Pumpe P .  R1 : Wahlfreier Zweiwegehahn . Kann durch eine direkte Verbindung ersetzt werden .  F : Filter . Ein Entleerungshahn ist nur in Verbindung mit einem Rückschlagventil erlaubt , das einen Gaseintritt in die Messanlage verhindert .cl1 : Rückschlagventil .  PgS : Gasmeßverhüter nach Nummer 1.1.5 .  V1 : Schauglas des Gasmeßverhüters .  T1 , T2 , T3 : Zulässige Varianten für das Abführen von Gasen .  T1 : Verwendung eines Flüssigkeitsabscheiders ,  T2 : zurück in den Tank ,  T3 : Verwendung eines Entlüftungsventils .  C : Zähler .  va : Ventil , das durch den Gasmeßverhüter automatisch geschlossen wird , sobald der Druck nicht mehr ausreicht , um ein Verdampfen der Flüssigkeit im Zähler zu verhindern oder wenn es im Gasmeßverhüter zu einem Gaseinschluß kommt . Dieses Ventil muß ausserdem so konstruiert sein , daß es sich bei Ausfall der Steuerung selbsttätig schließt .  I , II , III : Varianten der Abgabeeinrichtung .  I : Ein oder zwei Vollschläuche ,  II . Leerschlauch ,  III : Kombinationen Vollschlauch/Leerschlauch .  Vm : Betriebsventil .  Das automatische Ventil va und das Betriebsventil Vm dürfen in einem Spezialventil zusammengefasst sein , das beide Funktionen erfuellt . In diesem Fall müssen die beiden Funktionen voneinander unabhängig sein .  Bei den Varianten II und III mit dem Schauglas V3 muß dieses Spezialventil hinter dem Schauglas V3 angeordnet sein .  cl3 : Rückschlagventil  V2 : Überlauf-Schauglas .  V3 : Schauglas nach Nummer 1.1.8 mit gleichzeitiger Funktion eines Gasanzeigers .  fl1 : Vollschlauch auf Schlauchtrommel .  fl2 : Gegebenenfalls zweiter , sehr kurzer Vollschlauch , der Abgaben mit hohem Durchfluß gestattet .  cla : Ventil , das die Entleerung des Vollschlauchs verhindert .  at : Von Hand zu bedienende oder selbsttätig wirkende Belüftung .  R2 : Einrichtung , die , falls die Messanlage zwei Abgabewege hat , die Abgabe über den einen oder über den anderen der beiden Abgabewege ermöglicht . Diese Einrichtung muß Nummer 1.10.1 Absatz 1 und Nummer 2.2.4 Absatz 2 entsprechen .  Schema S 9  Die Messanlage enthält eine Pumpe , einen Gasabscheider , ein Druckhalteventil und einen Vollschlauch .  Möglichkeiten :  a ) Abgabe über die Pumpe und den Zähler  ( Vollschlauch ) ,  b ) Abgabe mit oder ohne Pumpe , ohne den Zähler , Entleeren und Auffuellen des Tanks ohne den Zähler .  Bild : siehe ABl .  Legende zum Schema S 9  R1 : Zweiwegehahn , der Abgaben über den Zähler , Abgaben ohne den Zähler sowie das Entleeren und das Füllen des Tanks ohne den Zähler gestattet .  Dieser Hahn ist nicht verbindlich vorgeschrieben , er kann durch eine direkte Verbindung ersetzt werden .  P : Pumpe .  B : Mit dem Tank verbundene regelbare Umgehungsleitung .  R2 : Wahlfreier Zweiwegehahn , der Direktabgaben ohne den Zähler gestattet .  cl1 : Rückschlagventil nach Nummer 2.4.1 . Es darf auch zwischen dem Filter und dem Gasabscheider angeordnet sein .  F : Filter .  Sg : Gasabscheider nach Nummer 1.6.2.1.4 oder 2.4.3.1 Absatz 2 . Die Leitung für das Abführen von Gasen ist direkt mit dem Gasraum der Tankkammer verbunden . In dieser Rohrleitung darf aus Sicherheitsgründen ein Ventil vas vorhanden sein . Dieses muß sich dann zwischen dem Tank und der Abzweigung zum Ventil " vamp " befinden .  C : Zähler .  vamp : Automatisches Druckhalteventil , das so eingestellt ist , daß ein den Sattdampfdruck im Tank um mindestens 100 kPa übersteigender Druck aufrechterhalten wird .  Vm : Betriebsventil .  cl2 : Rückschlagventil .  Z : Leitung in den Gasraum der Tankkammer des Fahrzeugs , die nur zum Einfuellen und zur Zurücknahme der Flüssigkeit bei der Eichung der Messanlage verwendet werden darf .  Th : Thermometer . Dieses Thermometer muß sich in der Nähe des Zählers entweder im Gasabscheider oder im Einlauf oder im Auslauf des Zählers befinden .  M : Zwingend vorgeschriebenes Manometer .  Mo : Wahlfreie Manometer .  Anmerkung :  a ) Im Hinblick auf die Einhaltung der Vorschriften gemäß Nummer 2.4.5 muß auf einem Schild in gut lesbarer Form darauf hingewiesen werden , daß zwischen dem Gasraum des Tankwagentanks und dem Gasraum des Kundentanks keine Verbindung bestehen darf .  b ) Sicherheitsventile sind zulässig . Sie müssen den Bestimmungen in Nummer 2.4.6 entsprechen .