CELEX: 62018CA0021
Language: de
Date: 2019-03-14 00:00:00
Title: Rechtssache C-21/18: Urteil des Gerichtshofs (Fünfte Kammer) vom 14. März 2019 (Vorabentscheidungsersuchen des Svea hovrätt — Schweden) — Textilis Ltd, Ozgur Keskin/Svenskt Tenn AB (Vorlage zur Vorabentscheidung — Unionsmarke — Begriff „Form“ — Form, die der Ware einen wesentlichen Wert verleiht — Zweidimensionale Marke — Bildmarke, die auch ein Werk im Sinne des Urheberrechts darstellt — Verordnung [EG] Nr. 207/2009 — Art. 7 Abs. 1 Buchst. e Ziff. iii — Verordnung [EU] 2015/2424)

6.5.2019   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 155/12
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Fünfte Kammer) vom 14. März 2019 (Vorabentscheidungsersuchen des Svea hovrätt — Schweden) — Textilis Ltd, Ozgur Keskin/Svenskt Tenn AB
      (Rechtssache C-21/18) (1)
      
      (Vorlage zur Vorabentscheidung - Unionsmarke - Begriff „Form“ - Form, die der Ware einen wesentlichen Wert verleiht - Zweidimensionale Marke - Bildmarke, die auch ein Werk im Sinne des Urheberrechts darstellt - Verordnung [EG] Nr. 207/2009 - Art. 7 Abs. 1 Buchst. e Ziff. iii - Verordnung [EU] 2015/2424)
      (2019/C 155/15)
      Verfahrenssprache: Schwedisch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Svea hovrätt
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Kläger: Textilis Ltd, Ozgur Keskin
      
         Beklagte: Svenskt Tenn AB
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Art. 7 Abs. 1 Buchst. e Ziff. iii der Verordnung (EG) Nr. 207/2009 des Rates vom 26. Februar 2009 über die [Unions-]marke in der durch die Verordnung (EU) 2015/2424 des Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2015 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass er nicht für Marken gilt, die vor dem Inkrafttreten der Verordnung Nr. 207/2009 in der durch die Verordnung 2015/2424 geänderten Fassung eingetragen wurden.
               
            
                  2.
               
               
                  Art. 7 Abs. 1 Buchst. e Ziff. iii der Verordnung Nr. 207/2009 ist dahin auszulegen, dass ein aus dekorativen zweidimensionalen Mustern bestehendes Zeichen wie das im Ausgangsverfahren in Rede stehende, das auf Waren wie einem Stoffbezug oder einem Papier angebracht ist, nicht im Sinne dieser Bestimmung „ausschließlich aus der Form besteht“.
               
            
         (1)  ABl. C 94 vom 12.3.2018.