CELEX: 52001PC0212
Language: de
Date: 2001-04-18
Title: Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 978/2000 des Rates zur Einführung eines endgültigen Ausgleichszolls auf die Einfuhren synthetischer Polyesterfasern mit Ursprung in Australien, Indonesien und Taiwan

Avis juridique important

|

52001PC0212

Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 978/2000 des Rates zur Einführung eines endgültigen Ausgleichszolls auf die Einfuhren synthetischer Polyesterfasern mit Ursprung in Australien, Indonesien und Taiwan  /* KOM/2001/0212 endg. */  Πρόταση Κανονισμού του Συμβουλίου περί τροποποιήσεως του κανονισμού (ΕΚ) αριθ. 978/2000 σχετικά με την επιβολή οριστικού αντισταθμιστικού δασμούς στις εισαγωγές συνθετικών ινών από πολυεστέρες, καταγωγής Αυστραλίας, Ινδονησίας και Ταϊβάν  

Vorschlag für eine  VERORDNUNG DES RATES zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 978/2000 des Rates zur Einführung eines endgültigen Ausgleichszolls auf die Einfuhren synthetischer Polyesterfasern mit Ursprung in Australien, Indonesien und Taiwan(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNGEs wird vorgeschlagen, den endgültigen Ausgleichszoll, der mit der Verordnung (EG) Nr. 978/2000 des Rates auf die Einfuhren synthetischer Polyesterfasern unter anderem mit Ursprung in Taiwan eingeführt wurde, rückwirkend aufzuheben.Der beiliegende Entwurf einer Verordnung des Rates enthält nähere Angaben, denen zu entnehmen ist, dass sich für Taiwan infolge der Überprüfung der Methode zur Berechnung der Subventionsspanne bei einer bestimmten Subventionsregelung insgesamt nur noch eine geringfügige Subventionsspanne ergibt.Die Feststellungen zur Schädigung, zur Schadensursache und zum Interesse der Gemeinschaft im Falle der Einfuhren mit Ursprung in Australien und Indonesien werden von der vorgeschlagenen Aufhebung der Maßnahmen gegenüber den Einfuhren mit Ursprung in Taiwan nicht berührt.Vorschlag für eineVERORDNUNG DES RATESzur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 978/2000 des Rates zur Einführung eines endgültigen Ausgleichszolls auf die Einfuhren synthetischer Polyesterfasern mit Ursprung in Australien, Indonesien und TaiwanDER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 2026/97 des Rates vom 6. Oktober 1997 über den Schutz gegen subventionierte Einfuhren aus nicht zur Europäischen Gemeinschaft gehörenden Ländern [1], insbesondere auf Artikel 15,[1]   ABl. L 288 vom 21.10.1997, S. 1.auf Vorschlag der Kommission nach Konsultationen im Beratenden Ausschuss,in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Mit der Verordnung (EG) Nr. 978/2000 des Rates [2] wurde ein endgültiger Ausgleichszoll auf die Einfuhren synthetischer Polyesterfasern mit Ursprung in Australien, Indonesien und Taiwan eingeführt.[2]   ABl. L 113 vom 12.05.2000, S.1.(2)  Im Zusammenhang mit zwei Klagen auf Nichtigerklärung der Verordnung (EG) Nr. 978/2000, die bestimmte taiwanische ausführende Hersteller gemäß Artikel 230 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft beim Gericht erster Instanz erhoben hatten, zeigte sich, dass die in der vorgenannten Verordnung angewandte Methode zur Berechnung der Subventionsspanne für Taiwan mit der Behandlung fast identischer Daten durch die Organe der Gemeinschaft in späteren Untersuchungen zum Teil unvereinbar war. In der angefochtenen Verordnung war festgestellt worden, dass eine bestimmte Subventionsregelung, und zwar "Steuergutschriften für den Erwerb von Anlagen zur Automatisierung der Produktion und zur Verbesserung des Umweltschutzes", anfechtbar war. Bei der Berechnung der Höhe der anfechtbaren Subvention wurde jedoch eine Methode angewandt, die in späteren Untersuchungen betreffend Einfuhren von bestimmtem Polyethylenterephthalat mit Ursprung in Taiwan geändert wurde (siehe Verordnung (EG) Nr. 1741/2000 der Kommission [3] und Verordnung (EG) Nr. 2603/2000 des Rates [4] unter anderem zur Einstellung des Antisubventionsverfahrens gegenüber den Einfuhren von bestimmtem Polyethylenterephthalat mit Ursprung in Taiwan). Unter diesen Umständen wurde beschlossen, die Methode zur Berechung der Höhe der Subventionen bei den Einfuhren mit Ursprung in Taiwan zu überprüfen, um insbesondere zu ermitteln, ob die Änderung der Methode wesentliche Auswirkungen auf die Feststellungen zu diesem Land hatte. Die betreffende Subventionsregelung wurde lediglich in Taiwan angewandt und betraf daher nicht die Subventionsuntersuchung gegenüber den Einfuhren mit Ursprung in Australien und Indonesien.[3]   Verordnung (EG) Nr. 1741/2000 der Kommission in ABl. L 199 vom 5.8.2000, S. 6.[4]   Verordnung (EG) Nr. 2603/2000 des Rates in ABl. L 301 vom 30.11.2000, S. 1.(3) Die Überprüfung im Falle Taiwans ergab, dass die landesweite Subventionsspanne nach der neuen Berechnungsmethode mit weniger als 1 % nur noch geringfügig ist. Daher sollten die Ausgleichsmaßnahmen gegenüber den Einfuhren synthetischer Polyesterfasern aus Taiwan rückwirkend aufgehoben werden.(4) In Bezug auf die möglichen Auswirkungen der Aufhebung der Maßnahmen gegenüber Taiwan auf die Feststellungen zu den Einfuhren synthetischer Polyesterfasern aus Australien und Indonesien wurde geprüft, ob die Tatsache, dass die Subventionsspanne im Falle Taiwans nur noch geringfügig ist, etwas an den Schlussfolgerungen zur Schädigung, zur Schadensursache und zum Interesse der Gemeinschaft ändert. Dabei wurde der Schluss gezogen, dass die ursprünglichen Feststellungen zu den Einfuhren mit Ursprung in Australien und Indonesien insbesondere angesichts des bedeutenden Anstiegs der Mengen und des Marktanteils dieser Einfuhren und der damit einhergehenden starken Preisunterbietung nicht berührt werden -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1Die Verordnung (EG) Nr. 978/2000 des Rates wird wie folgt geändert:1. Artikel 1 Absatz 1 erhält folgende Fassung:"1. Auf die Einfuhren synthetischer Spinnfasern, weder gekrempelt noch gekämmt noch anders für die Spinnerei bearbeitet, aus Polyestern, des KN-Codes 5503 20 00 mit Ursprung in Australien und Indonesien wird ein endgültiger Ausgleichszoll eingeführt."2. Artikel 1 Absatz 2 erhält folgende Fassung:"2. Für die Waren, die von den nachstehend genannten Unternehmen hergestellt werden und die ihren Ursprung in den nachstehend genannten Ländern haben, gelten folgende Zollsätze auf den Nettopreis frei Grenze der Gemeinschaft, unverzollt:(1) Australien&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(2) Indonesien&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;3. Artikel 2 Absatz 1 erhält folgende Fassung:"Die Sicherheitsleistungen für den vorläufigen Ausgleichszoll auf die Einfuhren mit Ursprung in Australien gemäß der Verordnung (EG) Nr. 123/2000 werden bis zur Höhe des mit der vorliegenden Verordnung eingeführten endgültigen Zolls endgültig vereinnahmt. Sicherheitsleistungen, die den endgültigen Ausgleichszoll übersteigen, werden freigegeben."Artikel 2Jegliche Ausgleichszölle, die gemäß der Verordnung (EG) Nr. 978/2000 des Rates auf Einfuhren mit Ursprung in Taiwan erhoben wurden, werden den betroffenen Einführern erstattet.Artikel 3Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.Artikel 1 gilt ab dem 13. Mai 2000.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Geschehen zu Brüssel amIm Namen des RatesDer Präsident