CELEX: 32019D0213(02)
Language: de
Date: 2019-02-06 00:00:00
Title: Durchführungsbeschluss der Kommission vom 6. Februar 2019 über die Veröffentlichung des Einzigen Dokuments gemäß Artikel 94 Absatz 1 Buchstabe d der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates sowie der Fundstelle der Produktspezifikation für einen Namen im Weinsektor im Amtsblatt der Europäischen Union („Vallegarcía“ (g.U.))

13.2.2019   
               
               
                  DE
               
               
                  Amtsblatt der Europäischen Union
               
               
                  C 57/10
               
            
         DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS DER KOMMISSION
         vom 6. Februar 2019
         über die Veröffentlichung des Einzigen Dokuments gemäß Artikel 94 Absatz 1 Buchstabe d der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates sowie der Fundstelle der Produktspezifikation für einen Namen im Weinsektor im Amtsblatt der Europäischen Union
         
         („Vallegarcía“ (g.U.))
         (2019/C 57/09)
         DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —
         gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
         gestützt auf die Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 922/72, (EWG) Nr. 234/79, (EG) Nr. 1037/2001 und (EG) Nr. 1234/2007 des Rates (1), insbesondere auf Artikel 97 Absatz 3,
         in Erwägung nachstehender Gründe:
         
                     (1)
                  
                  
                     Spanien hat im Einklang mit Teil II Titel II Kapitel I Abschnitt 2 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 einen Antrag auf Schutz des Namens „Vallegarcía“ gestellt.
                  
               
                     (2)
                  
                  
                     Die Kommission hat den Antrag gemäß Artikel 97 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Bedingungen gemäß den Artikeln 93 bis 96, Artikel 97 Absatz 1 und den Artikeln 100, 101 und 102 der Verordnung erfüllt sind.
                  
               
                     (3)
                  
                  
                     Damit gemäß Artikel 98 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 Einspruch eingelegt werden kann, sollten das Einzige Dokument gemäß Artikel 94 Absatz 1 Buchstabe d der genannten Verordnung sowie die Fundstelle der Produktspezifikation, die im Rahmen des nationalen Vorverfahrens zur Prüfung des Antrags auf Schutz des Namens „Vallegarcía“ veröffentlicht wurde, im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden —
                  
               BESCHLIEẞT:
         
            Einziger Artikel
            Das Einzige Dokument gemäß Artikel 94 Absatz 1 Buchstabe d der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 und die Fundstelle der Produktspezifikation für den Namen „Vallegarcía“ (g.U.) sind im Anhang dieses Beschlusses wiedergegeben.
            Im Einklang mit Artikel 98 der Verordnung (EU) Nr. 1308/2013 kann innerhalb von zwei Monaten ab dem Datum der Veröffentlichung dieses Beschlusses im Amtsblatt der Europäischen Union Einspruch gegen den Schutz des in Absatz 1 angeführten Namens eingelegt werden.
         
         
            Brüssel, den 6. Februar 2019
            
               
                  Für die Kommission
               
               Phil HOGAN
               
                  Mitglied der Kommission
               
            
         
         
            (1)  ABl. L 347 vom 20.12.2013, S. 671.
      
      
         
            ANHANG
            EINZIGES DOKUMENT
            
               „VALLEGARCÍA“
            
            
               PDO-ES-02085
            
            
               Datum der Antragstellung: 13.4.2015
            
            1.   Einzutragender Name
            
            Vallegarcía
            2.   Art der geografischen Angabe
            
            g. U. – geschützte Ursprungsbezeichnung
            3.   Kategorien von Weinbauerzeugnissen
            
            
                     
                        1.
                     
                     
                        Wein
                     
                  4.   Beschreibung des Weins/der Weine
            
            
               
                  Weißwein
               
            
            Weißwein mit intensiver gelber Farbe und Aromen mittelhoher Intensität von Steinobst, Tropenfrüchten und weißen Blumen. Im Hintergrund Aromen von Gewürzkräutern (Lavendel und Rosmarin). Im Abgang mit Toastaromen. Weicher Einstieg, samtig, nicht kantig, frisch und rund. Am mittleren Gaumen angenehme Steinobstaromen und im Abgang leicht bitter mit Toastaromen.
            Der maximale Gesamtalkoholgehalt muss innerhalb der von den einschlägigen EU-Rechtsvorschriften vorgegebenen Grenzwerte liegen.
            Allgemeine Analysemerkmale
            
                        Maximaler Gesamtalkoholgehalt (in Vol.-%)
                     
                     
                         
                     
                  
                        Minimaler vorhandener Alkoholgehalt (in Vol.-%)
                     
                     
                        12,5 
                     
                  
                        Mindestgesamtsäure
                     
                     
                        4,1  Gramm pro Liter, ausgedrückt als Weinsäure
                     
                  
                        Maximaler Gehalt an flüchtiger Säure (in Milliäquivalent pro Liter)
                     
                     
                        12,5 
                     
                  
                        Höchstgehalt an Schwefeldioxid (Milligramm pro Liter)
                     
                     
                        160
                     
                  
               
                  Rotwein
               
            
            Rotwein mit intensiv roter Farbe und granatrotem oder rubinrotem Rand, gute Färbung. Mittelhohe Intensität, rote Früchte und Aromen von mediterranem Unterholz und Mineralien oder mit balsamischen Aromen von Lavendel und getoastetem Holz. Rund, mit einem leichten Einstieg, ausbalanciert, leicht tanninig.
            Der maximale Gesamtalkoholgehalt muss innerhalb der von den einschlägigen EU-Rechtsvorschriften vorgegebenen Grenzwerte liegen.
            Allgemeine Analysemerkmale
            
                        Maximaler Gesamtalkoholgehalt (in Vol.-%)
                     
                     
                         
                     
                  
                        Minimaler vorhandener Alkoholgehalt (in Vol.-%)
                     
                     
                        12
                     
                  
                        Mindestgesamtsäure
                     
                     
                        4,2  Gramm pro Liter, ausgedrückt als Weinsäure
                     
                  
                        Maximaler Gehalt an flüchtiger Säure (in Milliäquivalent pro Liter)
                     
                     
                        20
                     
                  
                        Höchstgehalt an Schwefeldioxid (Milligramm pro Liter)
                     
                     
                        150
                     
                  5.   Weinbereitungsverfahren
            
            a)   
                  Wesentliche önologische Verfahren
               
            
            
               Kulturarbeiten
            
            Die Trauben werden ausschließlich per Hand geerntet und in Kisten gelagert. Sie werden zunächst auf den Rebflächen bei der Ernte der Traubenrispen und dann ein zweites Mal in der Sortieranlage der Kellerei sortiert.
            
               Wichtige Einschränkungen bei der Weinbereitung
            
            Der Tank wird bis oberhalb des oberen Einlasses mit Trauben befüllt, sodass keinerlei Druck auf die Rohrleitungen ausgeübt wird und die Trauben somit einer weniger aggressiven Behandlung ausgesetzt sind.
            Während des Abfüllens in die Tanks wird die Masse durch einen Rohrwärmetauscher geleitet, der die Temperatur senkt. So werden die Tanks für einen Zeitraum kühl gehalten, der, je nach Ermessen des Teams von Önologen, variieren kann. Diese vorfermentative Mazeration ermöglicht es, alle in den Trauben vorhandenen Aromen in eine wässrige Lösung zu extrahieren und die Farbe zu stabilisieren.
            Nach der Kaltmazeration werden die weißen Trauben gepresst und der entstandene Most ruht, bis die entsprechende Trübung von 400-800 NTU erreicht wird. Nach Beginn der Gärung wird ein nicht festgelegter Anteil des Mosts in neue Fässer aus französischer Eiche gefüllt, wo er gärt und vier bis sechs Monate auf Feinhefe reift. Sowohl natürliche als auch ausgewählte Hefe findet in der alkoholischen Gärung von Weiß- und Rotweinen Verwendung. Weißweine gären bei niedrigen Temperaturen: mindestens 15 °C, maximal 26 °C. Dabei wird auch der Anteil des Mostes berücksichtigt, der in Fässern gärt. Rotweine werden bei mindestens 15 °C und höchstens 30 °C fermentiert. Die Verweildauer in den Tanks und die Dauer der Mazeration variieren zwischen 7 und 28 Tagen – je nach technischer Bewertung des Önologenteams.
            Rotweine werden von Hand abgestochen. Durch Herabsinken, ohne Pumpen, gelangt der Trester in eine pneumatische Presse und wird bis zur Verkostung in gebrauchte Fässer gefüllt. Sind alle Weinsorten, sowohl Vorlaufwein als auch Presswein, hergestellt und ist die malolaktische Gärung abgeschlossen, werden alle Weine von einem Team aus Önologen verkostet und verschiedene Mischungen vorbereitet. Dann reifen sie in französischen Eichenfässern.
            Die Dauer der Flaschenreifung der Weine vor dem Inverkehrbringen variiert.
            b)   
                  Höchsterträge
               
            
            
               Viognier
            
            11 500 kg Trauben pro Hektar
            75 Hektoliter pro Hektar
            
               Syrah
            
            9 250 kg Trauben pro Hektar
            60 Hektoliter pro Hektar
            
               Merlot
            
            8 500 kg Trauben pro Hektar
            55 Hektoliter pro Hektar
            
               Cabernet Sauvignon
            
            8 500 kg Trauben pro Hektar
            55 Hektoliter pro Hektar
            
               Cabernet Franc
            
            11 500 kg Trauben pro Hektar
            75 Hektoliter pro Hektar
            
               Petit Verdot
            
            14 600 kg Trauben pro Hektar
            95 Hektoliter pro Hektar
            6.   Abgegrenztes geografisches Gebiet
            
            Das abgegrenzte Gebiet entspricht dem Flurstück 448 der Zone 9 der Gemeinde Retuerta del Bullaque, die in der Provinz Ciudad Real liegt. Es umfasst 1 521 Hektar.
            7.   Wichtigste Keltertraubensorte(n)
            
            
                         
                     
                     
                        Cabernet Sauvignon
                     
                  
                         
                     
                     
                        Syrah
                     
                  
                         
                     
                     
                        Viognier
                     
                  8.   Beschreibung des Zusammenhangs bzw. der Zusammenhänge
            
            
               Umwelt (natürliche und menschliche Faktoren):
            
            
                        a)
                     
                     
                        Vallegarcía ist der Name eines Tals mit besonderem geologischem Untergrund, bekannt als Raña del Fresno, das sich durch eine spezielle Bodenformation auszeichnet. Daher haben die Trauben, die in diesem Gebiet angebaut werden, einige einzigartige Eigenschaften (hohe Intensität, aromatische Güte und langer Nachgeschmack). Darüber hinaus ist der hohe Säuregehalt und niedrige pH-Wert der Böden von Vallegarcía für diese Klimazone ungewöhnlich. Die Rebflächen von Vallegarcía sind auf Böden gepflanzt, deren Beschaffenheit, verglichen mit anderen Rebflächen in Kastilien-La Mancha, einzigartig ist. In einem Forschungsprojekt der Universität von Kastilien-La Mancha (UCLM) mit dem Titel „Weinbergsböden in Kastilien-La Mancha: Einfluss auf die Zusammensetzung der Trauben“ wurden die untersuchten Profile in Vallegarcía gemäß der Soil Taxonomy (Soil Survey Staff, 2006) als Typic Palexerult eingestuft. Die Kategorie Ultisol ist typisch für Raña-Böden (Vidal et al., 2004). Von allen im Rahmen des Projekts untersuchten Weinbergsböden gehören nur die drei Vallegarcía-Profile zu dieser Kategorie. Nach dem Klassifikationssystem der FAO (2007) wurden P1, P2 und P3, die drei im Forschungsprojekt untersuchten Profile, jeweils als Cutanic Alisol (Ferric, Chromic), Cutanic Alisol (Ferric, Skeletic) und Cutanic Alisol (Ferric, Skeletic) eingestuft.
                        Der hohe Säuregehalt der Böden spiegelt sich außerdem in den pH-Werten der Weine und ihrer Ausgewogenheit am Gaumen wider.
                        Der niedrige Calciumgehalt und der hohe Siliziumdioxid-, Eisen- und Aluminiumgehalt sind äußerst untypisch für Weinbergsböden in Kastilien-La Mancha. Es ist interessant, diese Werte mit denen der Kalksteinböden des Gebiets zu vergleichen, die üblicherweise für den Weinbau genutzt werden. Laut Daten von Amorós et al. (2012B) unterscheidet sich der Calciumgehalt der Vallegarcía-Böden stark von den Werten, die Oberböden aus Kalkstein aufweisen (10,4 g∙kg-1 versus 230 g∙kg-1). Umgekehrt sind die Silizium- (345,9 g∙kg-1) und Eisenwerte (26,5 g∙kg-1) in dem abgegrenzten Gebiet wesentlich höher als in Kalkstein-Weinbergsböden in Kastilien-La Mancha (127,5 und 16,65 g∙kg-1). Der in der Oberbodenschicht vorhandene Aluminiumgehalt in Kalksteinböden beträgt etwa 33,4 g∙kg-1, während er in Vallegarcía-Böden 57,8 g∙kg-1 beträgt. Der niedrige Calciumgehalt des Bodens kennzeichnet Vallegarcía-Weine und verleiht ihnen einen Charakter, der sie von anderen Weinen aus Kastilien-La Mancha unterscheidet.
                        Es sei darauf hingewiesen, dass der durchschnittliche Gehalt an Seltenerdeelementen (Cerium, Lanthan und Neodym) in den Böden von Vallegarcía hoch ist (jeweils 83,5, 44,5 und 36,5 mg∙kg-1), verglichen mit den Durchschnittswerten der Region (jeweils 57,7, 23,5 und 21,6 mg∙kg-1) und weltweit (jeweils 55, 35,5 und 30,5 mg∙kg-1). Im Allgemeinen ist der Gehalt an diesen Elementen in sauren Böden höher als in Kalksteinböden (Amorós et al., 2012a).
                     
                  
                        b)
                     
                     
                        Der Einfluss des Flusses Bullaque und seiner Zuflüsse, die das abgegrenzte Gebiet umschließen, sowie die Frische der Täler und der von den Bergen gewährte Schutz vor Nordwinden prägen ein Mikroklima für die Rebflächen, das die extremen Bedingungen sowohl im Winter als auch im Sommer mildert. So wird die korrekte und vollständige Reifung der Trauben begünstigt.
                     
                  
                        c)
                     
                     
                        Die große Temperaturspanne zwischen Tages- und Nachttemperaturen, die sich aus der Höhenlage von Vallegarcía ergibt, in Kombination mit den, verglichen mit anderen Regionen, häufigen Regenfällen in dem Gebiet fördert die hervorragende Tanninstruktur der Trauben und somit die Fähigkeit des Weins zur Fass- und Flaschenreifung.
                     
                  
               Beschreibung des Weins:
            
            Weine der g. U. Vallegarcía zeichnen sich durch ihren runden und nicht kantigen Geschmack aus. Sie haben außerdem eine ausgezeichnete Tanninstruktur, die ihnen eine außergewöhnliche Fähigkeit zur Reifung und Lagerung verleiht. Sie können Polyphenolwerte von über 50 meq/l und eine Farbintensität von mehr als 12 AU aufweisen.
            Die Intensität und aromatische Güte der Weine ist durch mediterranes Unterholz (Zistrosen, Heidekraut) und balsamische (Thymian, Rosmarin, Lavendel) Aromen sowie einen hohen Mineralgehalt (schwarzer Schiefer, Quarzit) definiert. Sie haben einen bitteren Nachgeschmack am hinteren Rachen, der den Geschmack des Weins verlängert.
            
               Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet:
            
            Der hohe Säuregehalt und niedrige pH-Wert der Böden des abgegrenzten Gebiets sind ebenfalls ungewöhnlich. Diese Kombination verleiht den Weinen einen bitteren Nachgeschmack am hinteren Rachen, der den Geschmack des Weins verlängert.
            Die Frische der Täler und der von den Bergen gewährte Schutz vor Nordwinden wirken mäßigend, wodurch die Weine ihren runden, nicht kantigen Geschmack erhalten. Die große Temperaturspanne zwischen Tages- und Nachttemperaturen, die sich aus der Höhenlage des abgegrenzten Gebiets ergibt, in Kombination mit den häufigen Regenfällen verleiht den Trauben eine hervorragende Tanninstruktur, die es dem Wein ermöglicht, Polythenolgehalte von mehr als 50 meq/l und eine Farbintensität von mehr als 12 AU zu erreichen.
            Obwohl das abgegrenzte Gebiet vom Gebiet der g. g. A. Castilla umgeben ist, unterscheiden sich seine Eigenschaften deutlich von denen des benachbarten abgegrenzten Gebiets hinsichtlich folgender Faktoren:
            
               Natürliche Faktoren:
            
            Der geologische Untergrund des Raña ist durch einen hohen Säuregrad und einen niedrigen pH-Wert sowie die Frische der Täler gekennzeichnet. Die häufigen Regenfälle und der von den Bergen gewährte Schutz vor Nordwinden prägen ein Mikroklima, das sich stark von dem des Nachbargebiets unterscheidet.
            Die großen Unterschiede im pH-Wert der Ober- und Unterbodenschicht, inklusive einer maximalen Abweichung von 4,1 Punkten in Profil 2 (pH = 8,9 in Ap und pH = 4,8 in Btg1) sowie der niedrige Calcium-, der hohe Siliziumoxid-, Eisen- und Aluminiumgehalt und das Vorhandensein großer Mengen Seltenerdeelemente unterschieden Vallegarcía von den übrigen Gebieten in Kastilien-La Mancha.
            
               Menschliche Faktoren
            
            Die augenfälligsten Unterschiede zwischen den Herstellungsverfahren von „Vallegarcía“-Weinen und Weinen der benachbarten Gebiete, die zur g. g. A. Castilla gehören, sind folgende:
            
                         
                     
                     
                        Castilla g. g. A.
                     
                     
                        Vallegarcía
                     
                     
                        Unterschiede
                     
                  
                        Weißweine
                     
                     
                        ≥9 Vol.-%
                     
                     
                        ≥12 Vol.-%
                     
                     
                        Höherer Alkoholgehalt
                     
                  
                        Rotweine
                     
                     
                        ≥10 Vol.-%
                     
                     
                        ≥12 Vol.-%
                     
                     
                        Höherer Alkoholgehalt
                     
                  
                        Rotweine
                     
                     
                        ≤18 meq/l
                     
                     
                        ≤20 meq/l
                     
                     
                        Höherer Gehalt an flüchtiger Säure
                     
                  
                        Weißweine
                     
                     
                        ≤16 000  kg/ha
                     
                     
                        ≤11 500  kg/ha
                     
                     
                        Geringerer Ertrag pro Hektar
                     
                  
                        Rotweine
                     
                     
                        ≤16 000  kg/ha
                     
                     
                        ≤14 600  kg/ha
                     
                     
                        Geringerer Ertrag pro Hektar
                     
                  
                         
                     
                     
                         
                     
                     
                        >50 meq/l
                     
                     
                        Mehr Polyphenole
                     
                  
                         
                     
                     
                         
                     
                     
                        >12 AU
                     
                     
                        Intensivere Farbe
                     
                  Die Abgrenzung des Gebiets erfolgt anhand seiner Umgebung (der geologische Untergrund von Raña mit seinem hohen Säuregehalt und niedrigen pH-Wert sowie dem von den Bergen gewährten Schutz). In dem Gebiet gibt es nur ein weinerzeugendes Weingut, welches Eigentum des Antragstellers ist.
            Es sei darauf hingewiesen, dass das abgegrenzte Gebiet sich über 1 521 Hektar erstreckt und dort keine anderen Reben angepflanzt oder Kellereien ansässig sind als die im Eigentum des Antragstellers befindlichen.
            Andere Erzeuger können den eingetragenen Namen verwenden, wenn sie sich in Zukunft in dem abgegrenzten geografischen Gebiet niederlassen wollen, vorausgesetzt sie erfüllen die in der Spezifikation festgelegten Bedingungen. Dies ist ein durchaus denkbares Szenario, da das abgegrenzte Gebiet 1 521 Hektar groß ist und somit Raum für weitere Kellereien bietet.
            9.   Weitere wesentliche Bedingungen
            
            
               Rechtsrahmen:
            
            Nationales Recht
            
               Art der weiteren Bedingung:
            
            Abfüllung im abgegrenzten geografischen Gebiet
            
               Beschreibung der Bedingung:
            
            Die Weine sind im Erzeugungsgebiet abzufüllen, da in jedem Fall der Herstellungsprozess mit einer zweiten Flaschenreifungsphase abgeschlossen wird. In diesem Zeitraum kommt es zu einem Reduktionsprozess, der die Qualität des Weins erhöht, indem die Aromen abgerundet werden. Die Weine sind verzehrfertig wenn sie die in den Spezifikationen jeder Weinsorte dargelegten organoleptischen Eigenschaften entwickelt haben.
            
               Link zur Produktspezifikation
            
            http://pagina.jccm.es/agricul/paginas/comercial-industrial/consejos_new/pliegos/Pliego_Condiciones_Vallegarcia_20180719.pdf