CELEX: 31987R2458
Language: de
Date: 1987-07-31 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 2458/87 der Kommission vom 31. Juli 1987 mit Durchführungsvorschriften zu der Verordnung (EWG) Nr. 2473/86 des Rates über den passiven Veredelungsverkehr und das Verfahren des Standardaustauschs

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31987R2458

Verordnung (EWG) Nr. 2458/87 der Kommission vom 31. Juli 1987 mit Durchführungsvorschriften zu der Verordnung (EWG) Nr. 2473/86 des Rates über den passiven Veredelungsverkehr und das Verfahren des Standardaustauschs  

Amtsblatt Nr. L 230 vom 17/08/1987 S. 0001 - 0028

VERORDNUNG (EWG) Nr. 2458/87 DER KOMMISSIONvom 31. Juli  1987mit Durchführungsvorschriften zu der Verordnung (EWG) Nr. 2473/86 des Rates über den passiven  Veredelungsverkehr und das Verfahren des StandardaustauschsDIE KOMMISSION DER  EUROPÄISCHENGEMEINSCHAFTEN -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen  Wirtschaftsgemeinschaft, gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2473/86 des Rates vom 24. Juli 1986 über den passiven  Veredelungsverkehr und den Standard-Austausch-Verkehr (1), insbesondere auf Artikel 27, in Erwägung nachstehender Gründe: Es ist zweckmässig festzulegen, daß das Verfahren des Standardaustauschs auch im Falle der  Instandsetzung oder Regulierung Anwendung findet. Es ist erforderlich, gewisse Vorschriften über die Erteilung der Bewilligung des passiven  Veredelungsverkehrs zu erlassen und die besonderen Bedingungen festzulegen, unter denen die  Bewilligung im Falle der Anwendung des Artikels 3 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2473/86  ausgesprochen wird. Es sind Durchführungsvorschriften für die Überführung der Waren in den Veredelungsverkehr, für die  Inanspruchnahme des Verfahrens des Standardaustauschs und für die Inan-spruchnahme des  Veredelungsverkehrs im Falle der Überführung der Veredelungserzeugnisse oder der Ersatzwaren in den  zollrechtlich freien Verkehr zu erlassen. Es ist festzulegen, unter welchen Voraussetzungen die vorgesehenen Verfahren im Rahmen der  gemeinsamen Handelspolitik in Anspruch genommen werden können. Es sind Vorschriften zu erlassen über die Aufteilung der Waren der vorübergehenden Ausfuhr auf die  wiedereingeführten Veredelungserzeugnisse in Fällen, in denen dies zur Ermittlung der zu erhebenden  Eingangsabgaben erforderlich ist. In Anbetracht der Kompliziertheit der Berechnungen, die zu dieser  Aufteilung erforderlich sein können, ist es angezeigt, gewisse Zahlenbeispiele zu geben. Es ist erforderlich, die Einzelheiten der Zusammenarbeit der Verwaltungen zur einheitlichen  Anwendung der wirtschaftlichen Voraussetzungen und zur Durchführung des Veredelungsverkehrs,  insbesondere in Fällen, in denen mehrere Mitgliedstaaten beteiligt sind, festzulegen. Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses für  Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN: TITEL IALLGEMEINESArtikel 1(1)  Im Sinne dieser Verordnung gelten als:  1.  Grundverordnung: die Verordnung (EWG) Nr. 2473/86 des Rates vom 24. Juli 1986 über den  passiven Veredelungsverkehr und den Standard-Austausch-Verkehr;  2.  Nebenveredelungserzeugnisse: andere als die Veredelungserzeugnisse, für deren Herstellung der  Veredelungsverkehr bewilligt worden ist, die bei dem Veredelungsvorgang zwangsläufig anfallen;  3.  Verlust: der Teil der Waren der vorübergehenden Ausfuhr, der im Verlauf des  Veredelungsvorgangs untergeht, insbesondere durch Verdunsten, Austrocknen, Entweichen in Form von  Gas oder Abfließen in das Abwasser;  4.  Berechnungsverfahren nach dem Mengenschlüssel: die Anrechnung der Waren der vorübergehenden  Ausfuhr auf die verschiedenen Veredelungserzeugnisse im Verhältnis zur Menge dieser Waren;  5.  Berechnungsverfahren nach dem Wertschlüssel: die Anrechnung der Waren der vorübergehenden  Ausfuhr auf die verschiedenen Veredelungserzeugnisse im Verhältnis zum Wert der  Veredelungserzeugnisse;  6.  Vorzeitige Einfuhr: die Regelung nach Artikel 16 Absatz 3 der Grundverordnung;  7.  Dreieckverkehr: die Regelung, bei der die Überführung der Veredelungserzeugnisse in den  zollrechtlich freien Verkehr unter vollständiger oder teilweiser Befreiung von den Eingangsabgaben  in einem anderen Mitgliedstaat als dem erfolgt, aus dem die Waren der vorübergehenden Ausfuhr  ausgeführt worden sind;  8.  Mitgliedstaat der Wiedereinfuhr: der Mitgliedstaat, in dem die Veredelungserzeugnisse im  Rahmen des Veredelungsverkehrs unter vollständiger oder teilweiser Befreiung von den  Eingangsabgaben in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführt werden;  9.  Ausfuhrmitgliedstaat: der Mitgliedstaat, in dem die Waren der vorübergehenden Ausfuhr in den  Veredelungsverkehr übergeführt werden; 10.  Besondere handelspolitische Maßnahmen: nichttarifäre Maßnahmen, die im Rahmen der gemeinsamen  Handelspolitik durch Gemeinschaftsbestimmungen über die Regelungen für die Ein- und Ausfuhr von  Waren getroffen worden sind, wie Überwachungs- oderSchutzmaßnahmen, mengenmässige Beschränkungen,  Hoechstmengen sowie Ein- und Ausfuhrverbote; 11.  Minderungsbetrag: der Betrag der Eingangsabgaben, die für die Waren der vorübergehenden  Ausfuhr zu erheben wären, wenn sie aus dem Land, in dem sie veredelt oder zuletzt veredelt wurden,  in das Zollgebiet der Gemeinschaft eingeführt würden; 12.  Lade-, Beförderungs- und Versicherungskosten: alle Kosten, die sich auf das Verladen, die  Beförderung und die Versicherung der Waren beziehen, einschließlich der folgenden Kosten: - Provisionen und Maklerlöhne, ausgenommen Einkaufsprovisionen, - Kosten von Umschließungen, die nicht als Einheit mit den Waren der vorübergehenden Ausfuhr  angesehen werden, - Verpackungskosten, und zwar sowohl Material- als auch Arbeitskosten, - Kosten für die Behandlung der Waren, die mit ihrer Beförderung zusammenhängen; 13.  Rat für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Zollwesens: die Organisation, die durch das am  15. Dezember 1950 in Brüssel geschlossene Übereinkommen über die Gründung eines Rates für die  Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Zollwesens geschaffen worden ist. (2)  Im Sinne des Artikels 16 Absatz 2 der Grundverordnung bezeichnet der Ausdruck "Ausbesserung"  auch die Instandsetzung und die Regulierung. TITEL IIBEWILLIGUNGKAPITEL IBEWILLIGUNGSANTRAGArtikel 2(1)  Unbeschadet Absatz 4 und der in  den Artikeln 14 und 20 vorgesehenen vereinfachten Verfahren zur Erteilung der Bewilligung ist der  Bewilligungsantrag schriftlich nach dem Muster in Anhang I zu stellen. Er enthält mindestens die in  diesem Anhang aufgeführten Angaben. Der Antrag muß Datum und Unterschrift tragen. (2)  Die Zollbehörde kann vom Antragsteller zusätzlich weitere Auskünfte verlangen, wenn sie die  nach Absatz 1 gemachten Angaben, insbesondere im Hinblick auf die Anwendung des Artikels 6 der  Grundverordnung, für unzureichend hält. (3)  Dem Antrag sind alle Unterlagen oder Belege beizufügen, deren Vorlage für die Prüfung des  Antrags erforderlich ist. (4)  Handelt es sich um einen Antrag auf Erneuerung oder Änderung einer Bewilligung, so kann die  Zollbehörde zulassen, daß der Inhaber einen einfachen schriftlichen Antrag mit Hinweis auf die  frühere Bewilligung und gegebenenfalls mit Angabe der eingetretenen Änderungen stellt. (5)  Die Anträge sowie die dazugehörigen Unterlagen und Belege werden von der Zollbehörde zusammen  mit der Kopie von erteilten Bewilligungen aufbewahrt. Einen zurückgewiesenen Antrag bewahrt die  Zollbehörde mit den dazugehörigen Unterlagen und Belegen mindestens ein Kalenderjahr, gerechnet vom  Ende des Jahres, in dem der Antrag zurückgewiesen wurde, auf. 17. 8. 87Amtsblatt der Europäischen GemeinschaftenKAPITEL IIALLGEMEINE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE  ERTEILUNG DER BEWILLIGUNGArtikel 3(1)  Vor Erteilung der Bewilligung prüft die Zollbehörde, ob  die Voraussetzungen für die Bewilligung des Veredelungsverkehrs, insbesondere die wirtschaftlichen  Voraussetzungen, erfuellt sind. (2)  Zur Durchführung des Artikels 5 Absatz 1 Buchstabe c) der Grundverordnung legt die Zollbehörde  fest, auf welche Weise festgestellt werden soll, daß die Waren der vorübergehenden Ausfuhr in den  Veredelungserzeugnissen enthalten sind. Zu diesem Zweck schreibt sie je nach Fall insbesondere folgendes vor: a)  die Angabe oder Beschreibung der besonderen Marken oder der Fertigungsnummern; b)  das Anbringen von Plomben, Siegeln, Stempelabdrücken oder anderen Einzelkennzeichen; c)  die Entnahme von Mustern oder Proben oder die Vorlage von Abbildungen oder technischen  Beschreibungen; d)  Analysen. Die Zollbehörde kann auch das in Anhang II wiedergegebene, in der Empfehlung des Rates für die  Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Zollwesens vom 3. Dezember 1963 vorgesehene Auskunftsblatt zur  Erleichterung der vorübergehenden Ausfuhr von Waren, die zur Verarbeitung, Bearbeitung oder  Ausbesserung aus einem Land in ein anderes versandt werden, verwenden. (3)  Zur Durchführung des Artikels 17 der Grundverordnung schreibt die Zollbehörde insbesondere die  Nämlichkeitsmittel nach Absatz 2 Buchstabe a), c) oder d) vor. (4)  Wird eine Abweichung von Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe c) der Grundverordnung beantragt, so  legt die betreffende Zollbehörde das Ersuchen der Kommission vor, die nach dem in Artikel 31  Absätze 2 und 3 der Verordnung (EWG) Nr. 1999/85 des Rates (1) vorgesehenen Verfahren entscheidet,  ob und unter welchen Voraussetzungen eine Bewilligung erteilt werden kann. KAPITEL IIIERTEILUNG DER BEWILLIGUNGAbschnitt 1Allgemeine BestimmungenArtikel 4(1)   Unbeschadet der in den Artikeln 14 und 20 vorgesehenen vereinfachten Verfahren zur Erteilung der  Bewilligungwird die Bewilligung schriftlich nach dem Muster in Anhang I erteilt. Sie enthält  mindestens die in diesem Anhang aufgeführten Angaben. Sie muß Datum und Unterschrift tragen. (2)  Die Bewilligung wird dem Antragsteller mitgeteilt. (3)  Die Bewilligung wird mit dem Tag ihrer Erteilung wirksam. (4)  In ordnungsgemäß begründeten Ausnahmefällen kann die Zollbehörde eine Bewilligung rückwirkend  erteilen. Diese Wirkung darf jedoch nicht vor dem Zeitpunkt der Antragstellung nach Artikel 11 Absatz 2  einsetzen. Diese Bestimmungen sind im Falle des Verfahrens des Standardaustauschs mit vorzeitiger Einfuhr  nicht anwendbar. (5)  Eine Durchschrift der erteilten Bewilligung ist von der Zollbehörde mindestens drei  Kalenderjahre nach dem Ende des Jahres, in dem die Bewilligung ungültig geworden ist,  aufzubewahren. (6)  Eine Bewilligung, die die Inanspruchnahme des Verfahrens des Standardaustauschs ohne  vorzeitige Einfuhr zulässt, kann auch die Wiedereinfuhr von Veredelungserzeugnissen anstelle von  Ersatzwaren verwendet werden, sofern ansonsten alle Voraussetzungen erfuellt sind. (7)  Bei Vorliegen aller Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Verfahrens des  Standardaustauschs ohne vorzeitige Einfuhr kann die zuständige Behörde dem Inhaber der Bewilligung  eines passiven Veredelungsverkehrs, die dieses Verfahren nicht vorsieht, erforderlichenfalls  gestatten, Ersatzwaren einzuführen. Der Beteiligte hat einen entsprechenden Antrag spätestens im Zeitpunkt der Einfuhr der Ersatzwaren  zu stellen. Artikel 5Die Geltungsdauer der Bewilligung wird von der Zollbehörde nach den wirtschaftlichen  Voraussetzungen und unter Berücksichtigung der besonderen Erfordernisse des Antragstellers  festgesetzt. Übersteigt diese Geltungsdauer zwei Jahre, so werden die wirtschaftlichen Voraussetzungen, unter  denen die Bewilligung erteilt worden ist, in regelmässigen Zeitabständen, die in der Bewilligung  festgelegt werden, überprüft. Abschnitt 2Besondere BestimmungenArtikel 6(1)  Sind die Veredelungserzeugnissea)  bei der  Einfuhr auf ein Mengenkontingent im Rahmen des passiven Veredelungsverkehrs mit anderen als den  inBuchstabe c) erfassten Erzeugnissen anzurechnen, oder fallen sieb)  unter die besonderen  Maßnahmen von Verordnungen zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung von Gemeinschaftskontingenten  im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft über  den Textil-Veredelungsverkehr (1), oderc)  unter die besonderen Maßnahmen im Sinne der Verordnung  (EWG) Nr. 636/82 des Rates vom 16. März 1982 zur Schaffung eines wirtschaftlichen passiven  Veredelungsverkehrs für bestimmte Textil- und Bekleidungserzeugnisse, die nach Be- oder  Verarbeitung in gewissen Drittländern wieder in die Gemeinschaft eingeführt werden (2), so erteilt die Zollbehörde des Mitgliedstaats, in dem die Veredelungserzeugnisse in den  zollrechtlich freien Verkehr übergeführt werden sollen, die Bewilligung nach Artikel 4. Die  Bewilligung berechtigt sowohl zur Anrechnung auf die vorgenannten Kontingente als auch zur  Inanspruchnahme des (Veredelungs-)Verkehrs. (2)  Absatz 1 ist im Rahmen des Verfahrens des Standardaustauschs nicht anwendbar. KAPITEL IVBESONDERE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE ERTEILUNG DER BEWILLIGUNG NACH ARTIKEL 3 ABSATZ 1 DER  GRUNDVERORDNUNGArtikel 7(1)  Zur Anwendung von Artikel 3 Absatz 1 der Grundverordnung wird die  Bewilligung nach Artikel 4 auf Antrag der Person erteilt, die die Waren der vorübergehenden Ausfuhr  zwar ausführt, jedoch nicht die Veredelungsvorgänge durchführen lässt. Die Abweichung ist in dem bei  der Zollbehörde des Mitgliedstaats, in dem der Antragstelleransässig ist, zu stellenden Antrag zu  beantragen. Sie gilt auch im Falle des Dreieckverkehrs. Die Bewilligung wird dem Antragsteller ausgehändigt. Die Abweichung eröffnet die Möglichkeit, daß eine andere Person als der Bewilligungsinhaber die  Veredelungserzeugnisse zur Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr anmeldet und ihr die  Vorteile des Veredelungsverkehrs gewährt werden. (2)  Dem Antrag sind alle Unterlagen oder Belege beizufügen, deren Vorlage für die Prüfung des  Antrags erforderlich ist. Aus diesen Unterlagen und Belegen müssen insbesondere hervorgehen: - die Vorteile, die sich aus der Inanspruchnahme des Artikels 3 Absatz 1 der Grundverordnung  aufgrund der Steigerung des Verkaufs der Ausfuhrwaren gegenüber Verkäufen unter normalen  Bedingungen ergeben würden; - die Tatsachen, aufgrund deren die Feststellung getroffen werden kann, daß die wesentlichen  Interessen der gemeinschaftlichen Hersteller gleicher oder gleichartiger Waren wie die  wiedereinzuführenden Veredelungserzeugnisse nicht beeinträchtigt werden. (3)  Sobald der Zollbehörde alle benötigten Angaben vorliegen, übermittelt sie den Antrag mit ihrer  Stellungnahme versehen an die Kommission. Sofort nach Eingang dieses Antrags teilt die Kommission die diesbezueglichen Angaben den  Mitgliedstaaten mit. Die Kommission entscheidet nach dem in Artikel 31 Absätze 2 und 3 der Verordnung (EWG) Nr. 1999/85  vorgesehenen Verfahren, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Bewilligung erteilt werden kann  und legt insbesondere die Kontrollmaßnahmen fest, durch die sichergestellt werden soll, daß die  Befreiung nach Artikel 13 der Grundverordnung nur für die Veredelungserzeugnisse gewährt wird, in  die die Waren der vorübergehenden Ausfuhr tatsächlich aufgenommen worden sind. TITEL IIIDURCHFÜHRUNG DES VEREDELUNGSVERKEHRSArtikel 8Die Kapitel I bis V sind vorbehaltlich  der besonderen Bestimmungen des Kapitels VI über das Verfahren des Standardaustauschs mit  vorzeitiger Einfuhr anwendbar. KAPITEL IFÖRMLICHKEITEN FÜR DIE ÜBERFÜHRUNG IN DEN VEREDELUNGSVERKEHRAbschnitt 1Normales  VerfahrenArtikel 9(1)  Die Überführung von Waren in den Veredelungsverkehr ist von der Abgabe  der Ausfuhranmeldung auf einem Vordruck EX nach Artikel 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1900/85 des  Rates vom 8. Juli 1985 über die Einführung gemeinschaftlicher Ausfuhr- und Einfuhranmeldungen  (3)bei der zuständigen Zollstelle des Ausfuhrmitgliedstaats abhängig. Diese Ausfuhranmeldung wird  nachstehend "Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr" genannt. (2)  Die Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr muß in Feld 44 auch den Hinweis auf  die Bewilligung und die verwendeten Nämlichkeitsmittel enthalten. (3)  Die in der Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr enthaltene Warenbezeichnung muß  mit den Angaben in der Bewilligung übereinstimmen. (4)  Die Zollbehörde kann verlangen, daß bei der Abgabe der Anmeldung zur Überführung in den  Veredelungsverkehr die Bewilligung vorgelegt wird. (5)  Der genannten Anmeldung sind alle anderen Unterlagen beizufügen, deren Vorlage für die  Überführung in den Veredelungsverkehr erforderlich ist. (6)  Die Zollbehörde kann zulassen, daß die genannten Unterlagen nicht beigefügt, sondern zu ihrer  Verfügung gehalten werden. Artikel 10(1)  Die besonderen handelspolitischen Maßnahmen bei der Ausfuhr sind im Zeitpunkt der  Annahme der Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr anzuwenden. (2)  Absatz 1 steht nicht Entscheidungen entgegen, die die Nichtanrechnung auf Ausfuhrkontingente  für Aschen und Rückstände von Kupfer und seinen Legierungen der Tarifnummer 26.03 des Gemeinsamen  Zolltarifs sowie Bearbeitungsabfälle von Kupfer und seinen Legierungen der Tarifnummer 74.01 des  Gemeinsamen Zolltarifs ermöglichen. Artikel 11(1)  Für die Abgabe einer Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr, die  Annahme, die Berichtigung und die Rücknahme dieser Anmeldung, die Beschau der angemeldeten Waren  der vorübergehenden Ausfuhr, die etwaige Entnahme von Mustern oder Proben, die Nachprüfung der  Anmeldung und der dieser beigefügten Unterlagen, das Ergebnis der Nachprüfung und die Überlassung  der Waren zur Ausfuhr sowie die Ersetzung aller oder bestimmter Angaben der Anmeldung durch  kodierte Angaben gelten die Vorschriften, die die Mitgliedstaaten erlassen haben, um der Richtlinie  81/177/EWG des Rates vom 24. Februar 1981 zur Harmonisierung der Verfahren für die Ausfuhr von  Gemeinschaftswaren (1) und der Durchführungsrichtlinie 82/347/EWG (2) dazu nachzukommen, wobei die  Ziele dieser Verordnung zu berücksichtigen sind. (2)  Die Annahme der Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr setzt voraus, daß eine  Bewilligung despassiven Veredelungsverkehrs vorliegt. In ordnungsgemäß begründeten  Ausnahmefällen kann die Zollbehörde jedoch die genannte Anmeldung annehmen, ohne daß eine  entsprechende Bewilligung erteilt wurde, sofern der Antrag auf Bewilligung vor der Annahme der  Anmeldung gestellt worden ist. (3)  Findet Absatz 2 Anwendung, so muß die Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr in  Feld 44 auch den Hinweis auf den Bewilligungsantrag enthalten. Abschnitt 2Vereinfachte VerfahrenArtikel 12(1)  Sofern die Ordnungsmässigkeit des Verfahrens  dadurch nicht beeinträchtigt wird, lässt die Zollbehörde auf Antrag des Beteiligten unter den von  ihr festgelegten Voraussetzungen zu, daßa)  anstelle der Anmeldung zur Überführung in den  Veredelungsverkehr ein Handels- oder Verwaltungspapier zusammen mit einem vom Anmelder  unterzeichneten Ausfuhrantrag vorgelegt wird; b)  die Überführung der Waren der vorübergehenden Ausfuhr in den Veredelungsverkehr ohne Gestellung  der Waren bei der für die Überwachung der Ausfuhr zuständigen Zollbehörde und vor Abgabe der  Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr erfolgt. (2)  Ist das vereinfachte Verfahren nach Absatz 1 Buchstabe b) zugelassen, so hat der Inhaber der  Bewilligunga)  der für die Überwachung der Ausfuhr nach Absatz 1 Buchstabe b) zuständigen  Zollbehörde in der von ihr vorgeschriebenen Form und nach den von ihr festgelegten Modalitäten die  von ihm durchzuführenden Sendungen mitzuteilen, damit vor Abgang der Waren gegebenenfalls eine  Beschau stattfinden kann; b)  die Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr oder das Papier nach Absatz 1 Buchstabe  a) zu erstellen; c)  die Waren der vorübergehenden Ausfuhr in seiner Buchführung anzuschreiben. Die Anschreibung hat  in der von der Zollbehörde vorgeschriebenen Form und nach den von ihr festgelegten Modalitäten zu  erfolgen. Sie muß das Anschreibedatum enthalten. Die Anschreibung kann durch jede andere von der  Zollbehörde festgelegte Förmlichkeit ersetzt werden, die die gleiche Gewähr bietet, insbesondere  durch die Anwendung eines Datenverarbeitungsverfahrens; d)  der Zollbehörde sämtliche Unterlagen betreffend die Ausfuhr dieser Waren zur Verfügung zu  halten. (3)  Die Zollbehörde verweigert die Bewilligung eines vereinfachten Verfahrens nach Absatz 1  solchen Personen, a)  die nicht jede erforderliche Gewähr für die ordnungsgemässe Durchführung des Veredelungsverkehrs  bieten; b)  deren Buchführung der Zollbehörde nicht die Möglichkeit gibt, die Durchführung von  vereinfachten Verfahren nach Absatz 1 Buchstabe b) zu überwachen. Die Zollbehörde kann die Bewilligung solchen Personen verweigern, die nicht häufig passive  Veredelungsvorgänge durchführen lassen. Artikel 13(1)  Das Handels- oder Verwaltungspapier und die Anschreibung in der Buchführung im  Sinne des Artikels 12 müssen mindestens die zum Erkennen der Waren der vorübergehenden Ausfuhr  erforderlichen Angaben sowie den Hinweis auf die Bewilligung enthalten. Die Annahme des Handels- oder Verwaltungspapiers durch die Zollstelle oder die Anschreibung in der  Buchführung hat die gleiche Rechtswirkung wie die Annahme der Anmeldung zur Überführung in den  Veredelungsverkehr. Eine etwaige Beschau der Waren wird auf der Grundlage der Angaben in dem Handels- oder  Verwaltungspapier oder den Anschreibungen durchgeführt. In den Fällen nach Artikel 12 Absatz 1 Buchstabe b) gilt die Anschreibung der Waren in der  Buchführung als Bewilligung auszuführen. (2)  Die Anmeldung für die Waren, die Gegenstand des in Artikel 12 Absatz 1 Buchstabe a) genannten  Handels- und Verwaltungspapiers sind, ist bei der zuständigen Zollstelle innerhalb der von der  Zollbehörde festgesetzten Frist abzugeben. Die Annahme dieser Anmeldung hat nicht die Rechtswirkung der Annahme der Anmeldung zur Überführung  in den Veredelungsverkehr. Die Zollbehörde kann zulassen, daß diese Anmeldung in Form einer globalen, periodischen oder  zusammenfassenden Anmeldung abgegeben wird. Artikel 14(1)  Werden die Artikel 12 und 13 nicht in Anspruch genommen und handelt es sich bei  den Veredelungsvorgängen um Vorgänge im Zusammenhang mit der Ausbesserung von Waren, einschließlich  ihrer Instandsetzung und Regulierung, so lässt die von der Zollbehörde bezeichnete Zollstelle zu,  daß die Abgabe der Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr zugleich als Antragstellung  gilt. In diesem Fall wird die Bewilligung durch die Annahme dieser Anmeldung erteilt, und diese Annahme  ist ihrerseits abhängig von den Voraussetzungen für die Erteilung der Bewilligung. (2)  Die von der Zollbehörde bezeichnete Zollstelle kann das Verfahren nach Absatz 1 auch für Waren  anwenden, dieanderen als den in Absatz 1 genannten passiven Veredelungsvorgängen unterzogen werden  sollen. Jeder Mitgliedstaat teilt der Kommission die bezeichneten Zollstellen mit und gibt jeweils die  betreffenden Warenarten und Veredelungsvorgänge an. (3)  In Fällen nach den Absätzen 1 und 2 ist der Anmeldung zur Überführung in den  Veredelungsverkehr eine vom Anmelder erstellte Unterlage mit folgenden Angaben beizufügen: - Name oder Firma und Anschrift des Antragstellers, wenn es sich um eine andere Person als den  Anmelder handelt; - handelsübliche und/oder technische Bezeichnung der Veredelungserzeugnisse; - Art der Veredelung; - erforderliche Frist für die Wiedereinfuhr der Veredelungserzeugnisse; - Ausbeute oder gegebenenfalls Art der Bestimmung der Ausbeute; - Nämlichkeitsmittel. Die beigefügte Unterlage wird Teil der Anmeldung. KAPITEL IIFRISTEN NACH ARTIKEL 10 ABSATZ 2DER GRUNDVERORDNUNGArtikel 15(1)  Die Frist,  innerhalb welcher die Veredelungserzeugnisse in das Zollgebiet der Gemeinschaft wiedereingeführt  werden müssen, wird unter Berücksichtigung des für die Durchführung der Veredelungsvorgänge und die  Beförderung der Waren der vorübergehenden Ausfuhr sowie die Beförderung der Veredelungserzeugnisse  erforderlichen Zeitaufwands festgesetzt. Diese Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der Annahme zur  Überführung in den Veredelungsverkehr. (2)  Im Rahmen des Verfahrens des Standardaustauschs ohne vorzeitige Einfuhr wird die Frist,  innerhalb welcher die Ersatzwaren in das Zollgebiet der Gemeinschaft wiedereingeführt werden  müssen, unter Berücksichtigung des für den Austausch der Waren der vorübergehenden Ausfuhr und die  Beförderung der Waren der vorübergehenden Ausfuhr sowie die Beförderung der Ersatzwaren  erforderlichen Zeitaufwands festgesetzt. Diese Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der Annahme der  Anmeldung zur Überführung in den Veredelungsverkehr. (3)  Die Wiedereinfuhr der Veredelungserzeugnisse nach Absatz 1 und die Einfuhr der Ersatzwaren  nach Absatz 2 gilt als erfuellt, wenn diese Erzeugnisse- in den zollrechtlich freien Verkehr  übergeführt oder- in eine Freizone verbracht oder in das Zollagerverfahren oder den aktiven  Veredelungsverkehr übergeführt oder- in das externe gemeinschaftliche Versandverfahren oder ein  Verfahren des internationalen Verkehrs im Sinne des Artikels 7 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr.  222/77 des Rates vom 13. Dezember 1976 über das gemeinschaftliche Versandverfahren (1), sofern die  Anwendung dieser Verfahren nach Gemeinschaftsrecht zulässig ist, übergeführt worden sind. (4)  Maßgebender Zeitpunkt für die Anwendung dieses Artikels ist der Zeitpunkt der Annahme der  Anmeldung zum zollrechtlich freien Verkehr, des für die Verbringung in die Freizone verwendeten  Dokuments oder der Anmeldung zur Überführung in eines der in Absatz 3 genannten Zollverfahren. Artikel 16Wenn es die Umstände rechtfertigen, kann die Verlängerung der Frist auch nach Ablauf  der ursprünglich festgesetzten Frist gewährt werden. KAPITEL IIIAUSBEUTEArtikel 17Unbeschadet Artikel 18 wird die Ausbeute im Sinne des Artikels 10  Absatz 3 der Grundverordnung spätestens zum Zeitpunkt der Überführung der Waren in den  Veredelungsverkehr unter Berücksichtigung der technischen Gegebenheiten des oder der  durchzuführenden Veredelungsvorgänge, sofern sie festliegen, oder anderenfalls unter  Berücksichtigung von in der Gemeinschaft verfügbaren Angaben über Vorgänge der gleichen Art  festgesetzt. Artikel 18Wenn es die Umstände rechtfertigen, kann die Zollbehörde die Ausbeute nach der  Überführung der Waren in den Veredelungsverkehr, jedoch spätestens im Zeitpunkt der Annahme der  Anmeldung der Veredelungserzeugnisse zur Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr  festsetzen. KAPITEL IVINANSPRUCHNAHME DES VEREDELUNGSVERKEHRSAbschnitt 1Normales Verfahren der Überführung  der Veredelungserzeugnisse in den zollrechtlich freien VerkehrArtikel 19(1)  Unbeschadet Artikel  23 setzt die Inanspruchnahme des passiven Veredelungsverkehrs die Abgabe der Anmel-dung zum  zollrechtlich freien Verkehr auf einem Vordruck IM nach Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 1900/85  voraus. Diese Anmeldung wird nachstehend "Anmeldung zum zollrechtlich freien Verkehr" genannt. (2)  Die Anmeldung zum zollrechtlich freien Verkehr muß in Feld 44 auch den Hinweis auf die  Bewilligung enthalten. (3)  Der Anmeldung zum zollrechtlich freien Verkehr ist die Anmeldung zur Überführung in den  Veredelungsverkehr beizufügen. (4)  Wird in Fällen nach Artikel 15 Absatz 3 zweiter Gedankenstrich die Anmeldung zum zollrechtlich  freien Verkehr nach Ablauf der nach Artikel 10 Absatz 2 der Grundverordnung festgesetzten Frist  vorgelegt, so sind dieser Anmeldung alle Nachweise beizufügen, die die Prüfung ermöglichen, daß die  Veredelungserzeugnisse oder Ersatzwaren fristgerecht wiedereingeführt worden sind. Artikel 20(1)  Handelt es sich bei den Veredelungsvorgängen um eine gegen Entgelt oder kostenlos  durchgeführte Ausbesserung ohne kommerziellen Charakter, so lässt die von der Zollbehörde  bezeichnete Zollstelle auf Antrag des Anmelders zu, daß die Abgabe der Anmeldung zur Überführung in  den zollrechtlich freien Verkehr zugleich als Bewilligungsantrag gilt. In diesem Fall wird die  Bewilligung durch die Annahme dieser Anmeldung erteilt und diese Annahme ist ihrerseits abhängig  von den Voraussetzungen für die Erteilung der Bewilligung. (2)  Im Sinne des Absatzes 1 gelten als Ausbesserungen ohne kommerziellen Charakter Ausbesserungen  von Waren, einschließlich ihrer Instandsetzung und Regulierung, die- gelegentlich erfolgen und-  ausschließlich Waren betreffen, die zum persönlichen Ge- oder Verbrauch des Einführers bestimmt  sind; dabei dürfen diese Waren weder ihrer Art noch ihrer Menge nach zu der Vermutung Anlaß geben,  daß die Einfuhr aus geschäftlichen Gründen erfolgt. (3)  Der Nachweis, daß es sich um eine Ausbesserung ohne kommerziellen Charakter handelt, obliegt  dem Antragsteller. Die Zollstelle gewährt die Erleichterungen nach Absatz 1 nur, wenn alle  Voraussetzungen erfuellt sind. Abschnitt 2Vereinfachte Verfahren der Überführung der Veredelungserzeugnisse in den  zollrechtlichen freien VerkehrArtikel 21(1)  Sofern die Ordnungsmässigkeit des Verfahrens dadurch  nicht beeinträchtigt wird, lässt die Zollbehörde auf Antrag der Beteiligten unter den von ihr  festgelegten Voraussetzungen zu, daßa)  die Anmeldung der Veredelungserzeugnisse zum zollrechtlich  freien Verkehr einige der verlangten Angaben nicht enthält; b)  anstelle der Anmeldung ein Handels- oder Verwaltungspapier zusammen mit einem vom Anmelder  unterzeichneten Antrag auf Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr vorgelegt wird; c)  die Überführung der Veredelungserzeugnisse in den zollrechtlich freien Verkehr ohne Gestellung  der Waren und vor Abgabe der Anmeldung erfolgt. (2)  Ist das vereinfachte Verfahren nach Absatz 1 Buchstabe c) zugelassen, so hat der Inhaber der  Bewilligung die Pflicht, a)  der Zollbehörde in der von ihr vorgeschriebenen Form und nach den von ihr festgelegten  Modalitäten des Eintreffen der Veredelungserzeugnisse mitzuteilen und ihr alle Angaben zur  Verfügung zu stellen, die sie für erforderlich hält, um gegebenenfalls von ihrem Beschaurecht  Gebrauch machen zu können; b)  die Veredelungserzeugnisse in seiner Buchführung anzuschreiben. Die Anschreibung hat in der von  der Zollbehörde vorgeschriebenen Form und nach den von ihr festgelegten Modalitäten zu erfolgen.  Sie muß das Anschreibedatum enthalten. Die Anschreibung kann durch jede andere von der Zollbehörde  festgelegte Förmlichkeit ersetzt werden, die die gleiche Gewähr bietet, insbesondere durch die  Anwendung eines Datenverarbeitungsverfahrens; c)  sämtliche Unterlagen betreffend die Überführung der wiedereingeführten Veredelungserzeugnisse  in den zollrechtlich freien Verkehr, insbesondere die im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik  ausgestellte Einfuhrlizenz oder andere, nach den Bestimmungen der gemeinsamen Agrarpolitik  vorgesehene Unterlagen, zur Verfügung der Zollbehörde zu halten. (3)  Die Zollbehörde verweigert die Bewilligung eines vereinfachten Verfahrens solchen Personen, a)  die nicht jede erforderliche Gewähr für die ordnungsgemässe Durchführung des Veredelungsverkehrs  bieten; b)  deren Buchführung der Zollbehörde nicht die Möglichkeit gibt, die Veredelungsvorgänge im Falle  einer beantragten Vereinfachung nach Absatz 1 Buchstabe c) zu überwachen. Die Zollbehörde kann die Bewilligung solchen Personen verweigern, die nicht häufig  Veredelungsverkehre durchführen. Artikel 22(1)  Die unvollständige Anmeldung, das Handels- oder Verwaltungspapier und die  Anschreibung in der Buchführung im Sinne des Artikels 21 müssen mindestens die zur Feststellung der  Beschaffenheit der Veredelungserzeugnisseerforderlichen Angaben sowie den Hinweis auf die  Bewilligung enthalten. Die Annahme der unvollständigen Anmeldung bzw. des Handels- oder Verwaltungspapiers durch die  Zollstelle oder die Anschreibung in der Buchführung hat die gleiche Rechtswirkung wie die Annahme  der Anmeldung zum zollrechtlich freien Verkehr. Eine etwaige Beschau der Veredelungserzeugnisse wird auf der Grundlage der Angaben in der  unvollständigen Anmeldung, dem Handels- oder Verwaltungspapier oder den Anschreibungen  durchgeführt. In den Fällen nach Artikel 21 Absatz 1 Buchstabe c) gilt die Anschreibung der  Veredelungserzeugnisse in der Buchführung als Überlassung. (2)  Die ergänzende Anmeldung oder die Anmeldung für die Veredelungserzeugnisse, die Gegenstand der  Zulassung nach Absatz 1 sind, ist bei der zuständigen Zollstelle innerhalb der von der Zollbehörde  festgesetzten Frist abzugeben. Die Annahme dieser Anmeldung hat nicht die Rechtswirkung der Annahme der Anmeldung zum  zollrechtlich freien Verkehr. (3)  Die Zollbehörde kann zulassen, daß die ergänzende Anmeldung oder die Anmeldung nach Absatz 2  in Form einer globalen, periodischen oder zusammenfassenden Anmeldung abgegeben wird. Abschnitt 3Anwendung besonderer handelspolitischer MaßnahmenArtikel 23(1)  Bei der Überführung  von Veredelungserzeugnissen nach Artikel 1 Absatz 2 der Grundverordnung in den zollrechtlich freien  Verkehr sind die für diese Erzeugnisse zum Zeitpunkt der Annahme der Anmeldung zum zollrechtlich  freien Verkehr geltenden besonderen handelspolitischen Maßnahmen nur anzuwenden, wenn diese  Erzeugnisse keine Ursprungswaren der Gemeinschaft im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 802/68 des  Rates vom 27. Juni 1968 über die gemeinsame Begriffsbestimmung des Warenursprungs (1) sind. (2)  Die besonderen handelspolitischen Maßnahmen bei der Einfuhr sind bei Ausbesserungen, bei  Inanspruchnahme des Verfahrens des Standardaustauschs oder bei der Durchführung ergänzender  Veredelungsvorgänge in Anwendung des Verfahrens nach Artikel 22 der Verordnung (EWG)Nr. 1999/85  nicht anwendbar. 17. 8. 87Amtsblatt der Europäischen GemeinschaftenKAPITEL VBESTIMMUNGEN ÜBER DIE TEILWEISE  BEFREIUNGArtikel 24Bei der Berechnung der Minderungsbeträge nach Artikel 13 Absatz 2 erster  Unterabsatz der Grundverordnung bleiben folgende Beträge unberücksichtigt: a)  die Währungsausgleichsbeträge, b)  die Abgaben nach- Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2727/75 des Rates vom 29.  Oktober 1975 über die gemeinsame Marktorganisation für Getreide (1), - Artikel 13 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2759/75 des Rates vom 29. Oktober 1975 über die  gemeinsame Marktorganisation für Schweinefleisch (2), - Artikel 8 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2771/75 des Rates vom 29. Oktober 1975 über die  gemeinsame Marktorganisation für Eier (3), - Artikel 8 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2777/75 des Rates vom 29. Oktober 1975 über die  gemeinsame Marktorganisation für Gefluegelfleisch (4), - Artikel 25 und 25 a der Verordnung (EWG) Nr. 1035/72 des Rates vom 18. Mai 1972 übereine  gemeinsame Marktorganisation für Obst undGemüse (5), - Artikel 53 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 822/87 des Rates vom 16. März 1987 über die  gemeinsame Marktorganisation für Wein (6), c)  die Antidumping- und Ausgleichszölle, die auf die Waren der vorübergehenden Ausfuhr zu erheben wären, wenn sie aus dem Land, in dem sie  veredelt oder zuletzt veredelt wurden, in den betreffenden Mitgliedstaat wiedereingeführt würden. Artikel 25(1)  Bei Anwendung des Artikels 13 Absatz 2 zweiter Unterabsatz der Grundverordnung  werden die Lade-, Beförderungs- und Versicherungskosten für die Waren der vorübergehenden Ausfuhr  bis zu dem Ort, an dem sie veredelt oder zuletzt veredelt worden sind, nicht einbezogen- in den  Wert der Waren der vorübergehenden Ausfuhr, der für die betreffenden Waren bei der Ermittlung des  Zollwerts der Veredelungserzeugnisse nach Artikel 8Absatz 1 Buchstabe b) Ziffer i) der  Verordnung (EWG) Nr. 1224/80 des Rates vom 28. Mai 1980 über den Zollwert der Waren - in die  Veredelungskosten, wenn der Wert der Waren der vorübergehenden Ausfuhr nicht nach dem vorgenannten  Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b) Ziffer i) ermittelt werden kann. (2)  In die Veredelungskosten nach Absatz 1 sind die Lade-, Beförderungs- und Versicherungskosten  für die Veredelungserzeugnisse vom Ort der Veredelung oder letzten Veredelung bis zum Ort des  Verbringens in das Zollgebiet der Gemeinschaft einzubeziehen. (3)  Die Ausbesserungskosten im Sinne des Artikels 15 der Grundverordnung sind die vollständige  Zahlung, die der Bewilligungsinhaber an die Person, welche die Ausbesserung vornimmt, oder zu deren  Gunsten für die Ausbesserung entrichtet oder zu entrichten hat und umfassen alle Zahlungen, die der  Bewilligungsinhaber als Bedingung für die Ausbesserung der Waren der vorübergehenden Ausfuhr an die  Person, welche die Ausbesserung vornimmt, oder an einen Dritten zur Erfuellung einer Verpflichtung  der Person, welche die Ausbesserung vornimmt, entrichtet oder zu entrichten hat. Die Zahlung muß nicht notwendigerweise in Form einer Geldüberweisung vorgenommen werden. Sie kann  auch durch Kreditbrief oder verkehrsfähige Wertpapiere erfolgen; sie kann unmittelbar oder  mittelbar durchgeführt werden. Artikel 1 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1224/80 und Artikel 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1495/80  der Kommission vom 11. Juni 1980 zur Durchführung einiger Vorschriften der Verordnung (EWG) Nr.  1224/80 (8) gelten für die Beurteilung der Verbundenheit von Bewilligungsinhaber und Veredeler. KAPITEL VIFÖRMLICHKEITEN IM FALLE EINES BEWILLIGTENVERFAHRENS DES STANDARDAUSTAUSCHS  MITVORZEITIGER EINFUHRAbschnitt 1Einfuhr der ErsatzwarenArtikel 26(1)  Die Anmeldung zum  zollrechtlich freien Verkehr der vor der Ausfuhr der Waren der vorübergehenden Ausfuhr eingeführten  Ersatzwaren muß in Feld 44 auch den Hinweis auf die Bewilligung enthalten. (2)  Artikel 20, 21 und 22 finden Anwendung. 17. 8. 87Amtsblatt der Europäischen GemeinschaftenAbschnitt 2Ausfuhr der WarenArtikel 27(1)   Die Ausfuhranmeldung der Waren nach Einfuhr der Ersatzwaren ist auf einem Vordruck EX nach Artikel  2 der Verordnung (EWG) Nr. 1900/85 abzugeben. (2)  Zur Anwendung von Absatz 1 ist einer Ausfuhr gleichgestellt: Das Verbringen der Waren in eine  Freizone oder ihre Überführung in das Zollagerverfahren im Hinblick auf ihre spätere Ausfuhr. (3)  Artikel 10, 11 Absatz 1, und Artikel 12 und 13 finden sinngemäß Anwendung. Abschnitt 3Fristen nach Artikel 20 der GrundverordnungArtikel 28Wenn es die Umstände  rechtfertigen, kann die Frist nach Artikel 20 der Grundverordnung auch nach Ablauf des ursprünglich  festgelegten Zeitraums verlängert werden. KAPITEL VIIAUFTEILUNG DER WAREN DER VORÜBERGEHENDENAUSFUHR AUF DIE  WIEDEREINGEFÜHRTENVEREDELUNGSERZEUGNISSEArtikel 29(1)  Wenn im passiven Veredelungsverkehr aus  einer oder mehreren Arten von Waren der vorübergehenden Ausfuhr nur eine Art von  Veredelungserzeugnissen hergestellt wird, ist für die Bestimmung des bei der Überführung der  Veredelungserzeugnisse in den zollrechtlich freien Verkehr zu berücksichtigenden Minderungsbetrags  das Berechnungsverfahren nach dem Mengenschlüssel (Veredelungserzeugnisse) anzuwenden. (2)  Zur Durchführung von Absatz 1 wird zur Berechnung der Menge jeder Art von Waren der  vorübergehenden Ausfuhr, die der Menge der in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführten  Veredelungserzeugnisse entspricht und bei der Bestimmung des Minderungsbetrags zugrunde zu legen  ist, auf die Gesamtmenge jeder Warenart ein Koeffizient angewandt, der dem Verhältnis der Menge der  inden zollrechtlich freien Verkehr übergeführten Veredelungserzeugnisse zu der Gesamtmenge der  Veredelungserzeugnisse entspricht. Artikel 30(1)  Wenn im passiven Veredelungsverkehr mehrere Arten von Veredelungserzeugnissen aus  einer oder mehreren Arten von Waren der vorübergehenden Ausfuhr hergestellt werden und diese Waren  mit ihren sämtlichen Bestandteilen in jedes der Veredelungserzeugnisse übergehen, ist zur  Bestimmung des Minderungsbetrags, der bei der Überführung der Veredelungserzeugnisse in den  zollrechtlich freien Verkehr zu berücksichtigen ist, das Berechnungsverfahren nach dem  Mengenschlüssel (Waren der vorübergehenden Ausfuhr) anzuwenden. (2)  Bei der Feststellung, ob das in Absatz 1 genannte Verfahren anzuwenden ist, werden die  Verluste nicht berücksichtigt. (3)  Bei der Aufteilung der Waren der vorübergehenden Ausfuhr werden Nebenveredelungserzeugnisse in  Form von Abfällen, Resten und Ausschußwaren den Verlusten gleichgestellt. (4)  In Fällen nach Absatz 1 wird zur Ermittlung der Menge jeder Art von Waren der vorübergehenden  Ausfuhr, die in die Fertigung jedes Veredelungserzeugnisses eingegangen ist, auf die Gesamtmengen  jeder Art von Waren der vorübergehenden Ausfuhr ein Koeffizient angewandt, der jeweils dem  Verhältnis der Menge der in die verschiedenen Arten von Veredelungserzeugnissen übergegangenen  Waren zu der Gesamtmenge der in alle Veredelungserzeugnisse übergegangenen Waren entspricht. (5)  Zur Ermittlung der Menge jeder Art von Waren der vorübergehenden Ausfuhr, die der Menge jedes  in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführten Veredelungserzeugnisses entspricht und zur  Bestimmung des Minderungsbetrags zu berücksichtigen ist, wird auf die nach Absatz 4 berechnete  Menge jeder Art von in die Fertigung jedes Veredelungserzeugnisses eingegangenen Waren der  vorübergehenden Ausfuhr der nach Maßgabe des Artikels 29Absatz 2 festgelegte Koeffizient  angewandt. Artikel 31(1)  Das Berechnungsverfahren nach dem Wertschlüssel findet in allen Fällen Anwendung,  in denen die Artikel 29 und 30 nicht anwendbar sind. Aus Gründen der Vereinfachung kann die Zollbehörde jedoch im Einvernehmen mit dem  Bewilligungsinhaber anstelle des Berechnungsverfahrens nach dem Wertschlüssel das  Berechnungsverfahren nach dem Mengenschlüssel (Waren der vorübergehenden Ausfuhr) anwenden, wenn  beide Verfahren zu ähnlichen Ergebnissen führen. (2)  Zur Ermittlung der Menge jeder Art von Waren der vorübergehenden Ausfuhr, die in die Fertigung  der verschiedenen Arten von Veredelungserzeugnissen eingegangen sind, wird auf die Gesamtmengen der  Waren der vorübergehenden Ausfuhr ein Koeffizient angewandt, der jeweils dem Verhältnis der nach  den Absätzen 3 und 4 ermittelten Werte derverschiedenen Veredelungserzeugnisse zu dem Gesamtwert  aller dieser Erzeugnisse entspricht. (3)  Wird eine Art der Veredelungserzeugnisse nicht wieder eingeführt, so ist der zur Anwendung des  Wertschlüssels zu berücksichtigende Wert dieser Erzeugnisse der letzte Verkaufspreis gleicher oder  gleichartiger Erzeugnisse in der Gemeinschaft, vorausgesetzt, er ist nicht durch die  Geschäftsbeziehung zwischen Käufer und Verkäufer beeinflusst. Für die Beurteilung der Verbundenheit von Käufer und Verkäufer gelten Artikel 1 Absatz 2 der  Verordnung (EWG) Nr. 1224/80 und Artikel 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1495/80. Kann der Wert nicht nach den Bestimmungen des vorstehenden Unterabsatzes ermittelt werden, wendet  die Zollbehörde ein anderes zweckmässiges Verfahren an. (4)  Zur Ermittlung der Menge jeder Art von Waren der vorübergehenden Ausfuhr, die der Menge jedes  in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführten Veredelungserzeugnisses entspricht und bei der  Bestimmung des Minde-rungsbetrags zugrunde zu legen ist, wird der nach Maßgabe des Artikels 29  Absatz 2 festgelegte Koeffizient auf die nach Absatz 2 berechnete Menge der in die Fertigung der  Veredelungserzeugnisee eingegangenen Waren der vorübergehenden Ausfuhr angewandt. Artikel 32Die in den Artikeln 29 bis 31 genannten Berechnungen sind nach den  Berechnungsbeispielen in Anhang III oder nach einer anderen Berechnungsmethode vorzunehmen, die zu  den gleichen Ergebnissen führt. Artikel 33Die Aufteilung der Waren der vorübergehenden Ausfuhr auf die Veredelungserzeugnisse  nach einer der in den Artikeln 29 bis 31 beschriebenen Methode wird vorgenommen, wenn die  Gesamtheit der Veredelungserzeugnisse eines bestimmten Veredelungsvorgangs, ausgenommen die in  Artikel 30 Absatz 3 genannten Nebenveredelungserzeugnisse, nicht zur gleichen Zeit in den  zollrechtlich freien Verkehr übergeführt wird. TITEL IVZUSAMMENARBEIT DER VERWALTUNGEN UND SCHLUSSBESTIMMUNGENArtikel 34(1)  Die  Mitgliedstaaten teilen der Kommission die in Anhang IV aufgeführten Auskünfte für jeden  Bewilligungsantrag mit, der abgelehnt wird, weil die wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht als  erfuellt gelten. (2)  Die Mitteilungen nach Absatz 1 müssen im Laufe des Monats erfolgen, der auf den Monat folgt,  in dem der Bewilligungsantrag abgelehnt worden ist. Sie werden von der Kommission den anderen  Mitgliedstaaten zur Kenntnis gebracht und im Ausschuß für Zollverfahren mit wirtschaft-licher  Bedeutung geprüft, wenn von seiten eines Mitgliedstaats oder vom Vorsitzenden dieses Ausschusses  Bemerkungen dazu gemacht werden. Artikel 35Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen  Gemeinschaften in Kraft. Sie gilt ab 1. Januar 1988. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in  jedem Mitgliedstaat. Brüssel, den 31. Juli 1987Für die KommissionCOCKFIELDVizepräsidentEWG:L888UMBA00.94FF: 8UAL;    SETUP: 01;   Höhe: 5244 mm;   1005 Zeilen;   44772 Zeichen; Bediener: MARL   Pr.: C; Kunde: ................................ (1) ABl. Nr. L 212 vom 2. 8. 1986, S. 1. (1) ABl. Nr. L 188 vom 20. 7. 1985, S. 1. (1) ABl. Nr. L 240 vom 24. 9. 1969, S. 5. (2) ABl. Nr. L 76 vom 20. 3. 1982, S. 1. (3) ABl. Nr. L 179 vom 11. 7. 1985, S. 4. (1) ABl. Nr. L 83 vom 30. 3. 1981, S. 40. (2) ABl. Nr. L 156 vom 7. 6. 1982, S. 1. (1) ABl. Nr. L 38 vom 9. 2. 1977, S. 1. (1) ABl. Nr. L 148 vom 28. 6. 1968, S. 1. (1) ABl. Nr. L 281 vom 1. 11. 1975, S. 1. (2) ABl. Nr. L 282 vom 1. 11. 1975, S. 1. (3) ABl. Nr. L 282 vom 1. 11. 1975, S. 49. (4) ABl. Nr. L 282 vom 1. 11. 1975, S. 77. (5) ABl. Nr. L 118 vom 20. 5. 1972, S. 1. (6) ABl. Nr. L 84 vom 27. 3. 1987, S. 1. (7) zugrunde gelegt wird; (7) ABl. Nr. L 134 vom 31. 5. 1980, S. 1. (8) ABl. Nr. L 154 vom 21. 6. 1980, S. 14.  ANHANG I  MUSTER DES ANTRAGS AUF BEWILLIGUNG DES PASSIVEN VEREDELUNGSVERKEHRS  ANTRAG  AUF BEWILLIGUNG EINES PASSIVEN VEREDELUNGSVERKEHRSvom . Anmerkung: Die folgenden Angaben sind möglichst in der vorgeschriebenen Reihenfolge zu machen. Alle  Angaben, die sich auf die Waren der vorübergehenden Ausfuhr oder die Veredelungserzeugnisse  beziehen, sind für jede Art von Waren der vorübergehenden Ausfuhr oder Veredelungserzeugnissen zu  machen. Die Angaben sind zu machen, soweit der Antragsteller davon Kenntnis haben kann.  1. Name oder Firma und Anschrift des Antragstellers: . . . .  2. Beantragtes Verfahren oder besondere Modalitäten (¹): a)Verfahren des Standardaustauschs ohne vorzeitige Einfuhr: . . b)Verfahren des Standardaustauschs mit vorzeitiger Einfuhr: . . c)Dreieckverkehr: . .  3. Zur Veredelung oder zur Ausfuhr im Verfahren des Standardaustauschs bestimmte Waren und Begründung  des Antrags: a)Handelsübliche und/oder technische Bezeichnung (²): . . b)Angaben über die Einreihung in den Gemeinsamen Zolltarif (³): . . c)Voraussichtliche Menge: . . d)Voraussichtlicher Wert: . .  4. Wiedereinzuführende Veredelungserzeugnisse oder einzuführende Ersatzwaren (%): a)Handelsübliche und/oder technische Bezeichnung (²): . . . b)Angaben über die Einreihung in den Gemeinsamen Zolltarif (³): . . .  5. Ausbeute (¹): . . .  6. Art der Veredelung ((): . . . .  7. Land, in dem die Veredelung durchgeführt wird, oder   im Falle des Verfahrens des  Standardaustauschs   Land, aus dem die Ersatzwaren eingeführt werden: . . .  8. Schätzungsweise erforderliche Frist für die Wiedereinfuhr der Veredelungserzeugnisse oder der  Ersatzwaren ()): . . .  9. Vorgesehene Nämlichkeitsmittel: . . . 10. Mitgliedstaat oder Zollstelle, in dem/bei der die Förmlichkeiten erfuellt werden sollen: a)Für die Waren der vorübergehenden Ausfuhr: . . b)Bei der Wiedereinfuhr der Veredelungserzeugnisse: . . c)Bei der Einfuhr der Ersatzwaren ( 7): . . 11. Vorgesehene Geltungsdauer der Bewilligung (§): . . .Datum: . Unterschrift: . (¹) Anzugeben sind das beantragte Verfahren und/oder die besonderen Modalitäten. (²) Diese Angabe muß so klar und deutlich formuliert sein, daß die Zollbehörde über den Antrag  entscheiden und insbesondere anhand der Angaben darüber befinden kann, ob die wirtschaftlichen  Voraussetzungen als erfuellt gelten können und   falls die Inanspruchnahme des Standardaustauschs  geplant ist   die Voraussetzungen für die Bewilligung dieses Verfahrens erfuellt sind.(³) Diese Angabe, die nur als Hinweis dient, kann in solchen Fällen auf die Tarifnummer beschränkt  werden, in denen die Angabe der Tarifstelle für die Erteilung der Bewilligung und die  ordnungsgemässe Abwicklung der Veredelungsvorgänge nicht erforderlich ist. Soll das Verfahren des  Standardaustauschs in Anspruch genommen werden, so ist die Tarifstelle anzugeben. (%) Es sind alle Erzeugnisse, unabhängig davon, ob sie wiedereingeführt werden oder nicht,  anzugeben, wobei nach Erzeugnissen mit Handelswert und solchen ohne jeden Handelswert zu  unterscheiden ist. (¹) Anzugeben ist die voraussichtliche Ausbeute oder ein Vorschlag zur Bestimmung der Ausbeute. (() Hier ist über allgemeine Angaben wie Reparatur, Bearbeitung oder Umwandlung hinaus die Art der  Veredelungsvorgänge zu beschreiben. ()) Diese Angabe ist im Falle des Verfahrens des Standardaustauschs mit vorzeitiger Einfuhr nicht  erforderlich. ( 7) Diese Angabe ist zu machen, wenn das Verfahren des Standardaustauschs beantragt wird. (§) Anzugeben ist die voraussichtliche Dauer der Ausfuhr der zur Veredelung oder zum  Standardaustausch ohne vorzeitige Einfuhr der Veredelungserzeugnisse bestimmten Waren. Falls das  Verfahren des Standardaustauschs mit vorzeitiger Einfuhr vorgesehen ist, ist die Frist für die  Einfuhr der Ersatzwaren anzugeben. EWG:L888UMBA01.91FF: 8UAL;   SETUP: 01;   Höhe: 517 mm;   102 Zeilen;   3850 Zeichen; Bediener:  MARK   Pr.: A; Kunde: L 888 Umbr. deutsch 01           EWG:L888UMBA02.92   14. 8. 1987. MUSTER DER BEWILLIGUNG DES PASSIVEN VEREDELUNGSVERKEHRS  BEWILLIGUNG EINES PASSIVEN  VEREDELUNGSVERKEHRSvom . Anmerkung: Die Bewilligung muß die Bezugnahme auf den Antrag tragen. Werden Angaben durch Verweis  auf den Antrag gemacht, so ist dieser Bestandteil der Bewilligung. Die folgenden Angaben sind möglichst in der vorgeschriebenen Reihenfolge zu machen:  1. Name oder Firma und Anschrift des Bewilligungsinhabers: . . . .  2. Bewilligtes Verfahren (¹): . . .  3. Besondere Modalitäten (²): . . .  4. Zur Veredelung bestimmte Waren (³): a)Handelsübliche und/oder technische Bezeichnung: . . b)Angaben über die Einreihung in den Gemeinsamen Zolltarif: . . c)Voraussichtliche Menge: . . d)Voraussichtlicher Wert: . .  5. Wiedereinzuführende Veredelungserzeugnisse oder einzuführende Ersatzwaren (³): a)Handelsübliche und/oder technische Bezeichnung: . . b)Angaben über die Einreihung in den Gemeinsamen Zolltarif: . .  6. Ausbeute oder Art der Bestimmung der Ausbeute (%): . . .  7. Art der Veredelung: . . .  8. Land der Veredelung: . . .  9. Frist für die Wiedereinfuhr der Veredelungserzeugnisse: . . . 10. Verwendete Nämlichkeitsmittel: . . . 11. Mitgliedstaat oder Zollstelle, in dem/bei der die Förmlichkeiten erfuellt werden sollen: a)Für die Waren der vorübergehenden Ausfuhr: . . b)Bei der Wiedereinfuhr der Veredelungserzeugnisse: . . c)Bei der Einfuhr der Ersatzwaren: . . 12. Geltungsdauer: . . . 13. Datum der Überprüfung der wirtschaftlichen Voraussetzungen (¹): . .Datum: . Unterschrift: . (¹) Diese Angabe ist zu machen, wenn das Verfahren des Standardaustauschs vorgesehen ist. (²) Es ist anzugeben, ob es sich um einen Dreieckverkehr handelt oder   im Falle des  Standardaustauschs   ob die vorzeitige Einfuhr zulässig ist. (³) Diese Angaben sind zu machen, soweit sie von den Zollstellen benötigt werden, um die Verwendung  der Bewilligung zu prüfen. (%) Anzugeben sind die Ausbeute oder die Modalitäten, nach denen die zur Kontrolle der  Ordnungsmässigkeit der Veredelungsvorgänge befugte Zollstelle die Ausbeute zu bestimmen hat. (¹) Diese Angabe ist erforderlich, wenn die Gültigkeitsdauer der Bewilligung zwei Jahre  überschreitet. EWG:L888UMBA02.92FF: 8UAL;   SETUP: 01;   Höhe: 514 mm;   84 Zeilen;   2232 Zeichen; Bediener:  MARL   Pr.: C; Kunde: L 888 Umbr. deutsch 02           ANEXO II - BILAG II - ANHANG II - ÐÁÑÁÑÔÇÌÁ II - ANNEX II - ANNEXE II - ALLEGATO II -  BIJLAGE II - ANEXO II 123123EWG:L888FORM00.97FF: 8LAL;   SETUP: 01;   Höhe: 71  mm;   21 Zeilen;   142 Zeichen; Bediener: MARK   Pr.: C; Kunde: L 888 Formulare                 FICHE DE RENSEIGNEMENTS POUR FACILITER L'EXPORTATION  TEMPORAIRE DES MARCHANDISES ENVOYÉES D'UN PAYS DANS UN AUTRE POUR TRANSFORMATION, OUVRAISON OU  RÉPARATION I RENSEIGNEMENTS À FOURNIR À L'EXPORTATION (*) >PLATZ FÜR EINE TABELLE> II  RENSEIGNEMENTS À FOURNIR À L'IMPORTATION (*)  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> III  RENSEIGNEMENTS À FOURNIR À LA RÉEXPORTATION (*)  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> 17. 8. 87Journal officiel des Communautés européennes Réservé à la douaneNOTICE CONCERNANT  L'UTILISATION DE LA FICHE DE RENSEIGNEMENTS1. L'exportateur doit s'assurer que les autorités douanières du pays d'importation temporaire seront  en mesure d'établir, sous réserve des conditions qu'elles fixent, l'identité des marchandises. 2. L'utilisateur doit présenter la fiche de renseignements (FR) dûment remplie aux autorités  douanières lors du dédouanement des marchandises. 3. Dans le cas des réimportations effectuées par envois fractionnés, le déroulement des opérations est  le suivant: a)Exportation temporaire: L'exportateur présente la FR en deux exemplaires (original et copie). La douane les vise (titre I)  et les remet à l'exportateur qui transmet l'original à l'importateur qui le conserve jusqu'à la  dernière réexportation. L'exportateur conserve la copie. b)Importation temporaire: L'importateur présente l'original à la douane qui le lui restitü après avoir visé le titre II. c)Réexportations fractionnées: Le réexportateur remplit un exemplaire supplémentaire du titre III, y compris le cas G, et le  présente ainsi que l'original à la douane. Celle-ci confronte ces deux documents et vise  l'exemplaire supplémentaire qui est transmis par le réexportateur au réimportateur. d)Réimportations fractionnées: Le réimportateur présente l'exemplaire supplémentaire ainsi que la copie à la douane qui confronte  ces deux documents. e)Dernière réexportation fractionnée: Le réexportateur remplit le titre III de l'original, y compris la case G. La douane appose son  attestation et remet l'original au réexportateur qui le fait parvenir au réimportateur. f)Dernière réimportation fractionnée: Le réimportateur présente à la douane l'original et la copie de la FR. 4EWG:L888UMBA03.96FF: 8UFR;   SETUP: 01;   Höhe: 254 mm;   29 Zeilen;   1850 Zeichen; Bediener:  UTE0   Pr.: C; Kunde: L 888 Umbr. deutsch 03          INFORMATION DOCUMENT TO FACILITATE THE  TEMPORARY EXPORTATION OF GOODS SENT FROM ONE COUNTRY FOR MANUFACTURE, PROCESSING OR REPAIR IN  ANOTHER I TO BE COMPLETED AT EXPORTATION (*)  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> II TO BE COMPLETED AT IMPORTATION (*)  >PLATZ FÜR EINE TABELLE>III  TO BE  COMPLETED AT RE-EXPORTATION (*)  >PLATZ FÜR EINE TABELLE>17. 8. 87Official Journal of the  European Communities For official use onlyNOTE FOR THE USE OF THE INFORMATION DOCUMENT1. The exporter must ensure that, subject to any conditions they may lay down, the Customs authorities  of the country of temporary importation are in a position to establish the identity of the goods. 2. The duly completed Information Document (I. D.) must be presented to the Customs authorities  whenever the goods are cleared. 3. If the goods are to be re-imported in split consignments the following procedure applies. (a)Temporary exportation: The exporter produces the I. D. in duplicate. The Customs certify both copies (Part I) and return  them to the exporter who sends the original I. D. to the importer who keeps it until the last split  re-exportation. The exporter keeps the duplicate I. D. (b)Temporary importation: The importer produces the original I. D. to the Customs who certify Part II and return the I. D. to  him. (c)Split re-exportation: The re-exporter completes an additional Part III (including Cage G) and produces it to the Customs  together with the original I. D. The Customs certify the additional Part III after checking it  against the I. D. The re-exporter sends the additional Part III to re-importer. (d)Split re-importation: The re-importer produces the additional Part III and his copy of the I. D. to the Customs for  checking against each other. (e)Last split re-exportation: The re-exporter completes Part III of the original I. D. including Cage G. The Customs certify the  original I. D. and return it to the re-exporter who sends it to the re-importer. (f)Last split re-imporatation: The re-importer producers both copies of the I. D. to the Customs. 4EWG:L888UMBA04.95FF: 8ÜN;   SETUP: 01;   Höhe: 254 mm;   30 Zeilen;   1733 Zeichen; Bediener:  MARK   Pr.: C; Kunde: L 888 Umbr. deutsch 04           ANHANG III   BERECHNUNGSVERFAHREN  AUFTEILUNG DER WAREN DER VORÜBERGEHENDEN AUSFUHR AUF  DIE VEREDELUNGSERZEUGNISSE  Art der in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführten  VeredelungserzeugnisseArtikel 29, erster Fallhergestellt aus einer Art von Waren der  vorübergehenden Ausfuhr. Inur eine ArtArtikel 29, zweiter Fallhergestellt aus mehreren Arten von Waren der  vorübergehenden Ausfuhr. IIhergestellt aus einer Art von Waren der vorübergehenden AusfuhrArtikel 30, erster  FallMengenschlüssel (Waren der vorübergehenden Ausfuhr) . IIIArtikel 31, erster FallWertschlüssel . IVmehrere Artenhergestellt aus mehreren Arten von Waren der vorübergehenden AusfuhrArtikel 30,  zweiter FallMengenschlüssel (Waren der vorübergehenden Ausfuhr) . VArtikel 31, zweiter FallWertschlüssel . VI" YYYYYyYYYx" YYyYYx" YYYyYYYx" YyYx" YyYxVI. Artikel 29, erster Fall: Eine Art von Veredelungserzeugnissen wird aus einer Art von Waren der vorübergehenden Ausfuhr  hergestellt: Mengenschlüssel (Veredelungserzeugnisse)a)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr: 100 kg Ab)Ausbeute von 100 kg A: 200 kg Xc)Menge der in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführten Veredelungserzeugnisse: 180 kg Xd)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr, die zur Ermittlung des Minderungsbetrags  zugrunde zu legen ist: 180/200 × 100 kg = 90 kg AIII. Artikel 29, zweiter Fall: Eine Art von Veredelungserzeugnissen wird aus mehreren Arten von Waren der vorübergehenden Ausfuhr  hergestellt: Mengenschlüssel (Waren der vorübergehenden Ausfuhr)a)Menge der Waren der vorübergehenden  Ausfuhr: 100 kg A und 50 kg Bb)Ausbeute von 100 kg A und 50 kg B: 300 kg Xc)Menge der in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführten Veredelungserzeugnisse: 180 kg Xd)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr, die zur Ermittlung des Minderungsbetrags  zugrunde zu legen ist: 180/300 × 100 kg = 60 kg A180/300 ×  50 kg = 30 kg BIII. Artikel 30, erster Fall: Mehrere Arten von Veredelungserzeugnissen werden aus einer Art von Waren der vorübergehenden  Ausfuhr hergestellt: Mengenschlüssela)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr: 100 kg Ab)Ausbeute von 100 kg A:    200 kg X, in die  10 kg A     200 kg X, in die85 kg Aübergegangen sind    30 kg Y, in die10  kg A übergegangen sind95 kg Ac)Aufteilungsgrundlage:    200 kg X = 85/95 × 100 kg =   89,47 kg A     200 kg X = 85/95 × 100 kg = 89,47 kg A    30 kg  Y = 10/95 × 100 kg = 10,53 kg A100    kg Ad)Mengen der in den zollrechtlich freien Verkehr  übergeführten Veredelungserzeugnisse: 180 kg X und 20 kg Ye)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr, die zur Ermittlung des  Minderungsbetrags zugrunde zu legen ist:    180 kg X = 180/200 × 89,47 =  80,52 kg A     180 kg X = 180/200 × 89,47 =80,52 kg A    20 kg  Y =  20/30  × 10,53 = 7,02 kg A87,54 kg AIV. Artikel 31, erster Fall: Mehrere Arten von Veredelungserzeugnissen werden aus einer Art von Waren der vorübergehenden  Ausfuhr hergestellt: Wertschlüssela)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr: 100 kg Ab)Ausbeute von 100 kg A:    200 kg X zu ECU 12 =  ECU 2 400     200 kg X zu ECU 12 =ECU 2 400    30 kg Y zu ECU  5 =ECU    150ECU 2 550c)Aufteilungsgrundlage:    200 kg X = 2 400/2 550 × 100 kg =   94,12 kg A     200 kg X = 2 400/2 550 × 100 kg = 94,12 kg  A    30 kg Y =   150/2 550 × 100 kg =  5,88 kg A100    kg Ad)Mengen der in den zollrechtlich  freien Verkehr übergeführten Veredelungserzeugnisse: 180 kg X und 20 kg Ye)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr, die zur Ermittlung des  Minderungsbetrags zugrunde zu legen ist:    180 kg X = 180/200 × 94,12 =  84,71 kg A     180 kg X = 180/200 × 94,12 =84,71 kg A    20 kg  Y =  20/30  ×  5,88 = 3,92 kg A88,63 kg AV. Artikel 30, zweiter Fall: Mehrere Arten von Veredelungserzeugnissen werden aus mehreren Arten von Waren der vorübergehenden  Ausfuhr hergestellt: Mengenschlüssela)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr: 100 kg A und 50 kg Bb)Ausbeute von 100 kg A und 50 kg B:200 kg X, in die  85 kg A  und  35 kg B     200 kg X, in die85 kg A und35 kg B übergegangen  sind    30 kg Y, in die10 kg A und12 kg B übergegangen sind95 kg A und47 kg  Bc)Aufteilungsgrundlage:    200 kg X = 85/95 × 100 kg =   89,47 kg A  und  37,23 kg B     200 kg X = 85/95 × 100 kg =  89,47 kg A   200 kg X = 35/47 ×  50 kg =37,23 kg B    30 kg Y = 10/95 × 100 kg = 10,53 kg A     30 kg Y = 12/47 ×  50 kg =12,76 kg B100    kg A und50    kg Bd)Mengen der in den  zollrechtlich freien Verkehr übergeführten Veredelungserzeugnisse: 180 kg X und 20 kg Ye)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr, die zur Ermittlung des  Minderungsbetrags zugrunde zu legen sind:    180 kg X = 180/200 × 37,23 =  80,52 kg A  und  33,51 kg B     180 kg X = 180/200 × 89,47  =80,52 kg A   180 kg X = 180/200 × 37,23 =33,51 kg B    20 kg Y =  20/30  × 10,53 = 7,02 kg A     20 kg Y =  20/30  × 12,76 = 8,51 kg B87,54 kg A und42,02 kg BVI. Artikel 31, zweiter Fall: Mehrere Arten von Veredelungserzeugnissen werden aus mehreren Arten von Waren der vorübergehenden  Ausfuhr hergestellt: Wertschlüssela)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr: 100 kg A und 50 kg Bb)Ausbeute von 100 kg A und 50 kg B:    200 kg X zu ECU 12 =  ECU 2 400     200 kg X zu ECU 12 =ECU 2 400    30 kg Y zu ECU  5 =ECU    150ECU 2 550c)Aufteilungsgrundlage:    200 kg X = 2 400/2 550 ×  50 kg =   94,12 kg A  und  47,06 kg B     200 kg X = 2 400/2 550 ×  100 kg = 94,12 kg A   200 kg X = 2 400/2 550 ×  50 kg =47,06 kg B    30 kg Y =   150/2 550 ×  100 kg =  5,88 kg A    30 kg Y =   150/2 550 ×  50 kg = und   2,94 kg B100    kg A50    kg  Bd)Mengen der in den zollrechtlich freien Verkehr übergeführten Veredelungserzeugnisse: 180 kg X und 20 kg Ye)Menge der Waren der vorübergehenden Ausfuhr, die zur Ermittlung des  Minderungsbetrags zugrunde zu legen sind:    180 kg X = 180/200 × 47,06 =  84,71 kg A  und  42,35 kg B     180 kg X = 180/200 × 94,12  =84,71 kg A   180 kg X = 180/200 × 47,06 =42,35 kg B    20 kg Y =  20/30  ×  5,88 = 3,92 kg A     20 kg Y =  20/30  ×  2,94 = 1,96 kg B88,63 kg A und44,31 kg BEWG:L888UMBA05.96FF: 8UAL;    SETUP: 01;   Höhe: 984 mm;   260 Zeilen;   6127 Zeichen; Bediener: MARL   Pr.: C; Kunde: L 888 Umbr. deutsch 05           ANHANG IV Mitgliedstaat: . 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