CELEX: C2006/131/68
Language: de
Date: 2006-06-03 00:00:00
Title: Rechtssache T-279/02: Urteil des Gerichts erster Instanz vom  5. April 2006  — Degussa/Kommission (Wettbewerb — Artikel 81 EG — Kartelle — Markt für Methionin — Einzige und fortgesetzte Zuwiderhandlung — Geldbuße — Leitlinien für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen — Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung — Zusammenarbeit im Verwaltungsverfahren — Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung Nr. 17 — Unschuldsvermutung)

3.6.2006   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 131/37
            
         Urteil des Gerichts erster Instanz vom 5. April 2006 — Degussa/Kommission
   (Rechtssache T-279/02) (1)
   
   (Wettbewerb - Artikel 81 EG - Kartelle - Markt für Methionin - Einzige und fortgesetzte Zuwiderhandlung - Geldbuße - Leitlinien für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen - Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung - Zusammenarbeit im Verwaltungsverfahren - Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung Nr. 17 - Unschuldsvermutung)
   (2006/C 131/68)
   Verfahrenssprache: Deutsch
   Parteien
   
      Klägerin: Degussa AG (Düsseldorf, Deutschland) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte R. Bechtold, M. Karl und C. Steinle)
   
      Beklagte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigte: A. Bouquet und W. Mölls im Beistand von Rechtsanwalt H.-J. Freund)
   
      Streithelfer zur Unterstützung der Beklagten: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: E. Karlsson und S. Marquardt)
   Gegenstand der Rechtssache
   Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung 2003/674/EG der Kommission vom 2. Juli 2002 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag und Artikel 53 EWR-Abkommen (Sache C.37.519 — Methionin) (ABl. 2003, L 255, S. 1) und, hilfsweise, wegen Herabsetzung der mit dieser Entscheidung gegen die Klägerin festgesetzten Geldbuße
   Tenor des Urteils
   
               1.
            
            
               Die in Artikel 3 der Entscheidung 2003/674/EG der Kommission vom 2. Juli 2002 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag und Artikel 53 EWR-Abkommen (Sache C.37.519 — Methionin) gegen die Klägerin festgesetzte Geldbuße wird auf 91 125 000 Euro herabgesetzt.
            
         
               2.
            
            
               Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
            
         
               3.
            
            
               Die Klägerin trägt ihre eigenen Kosten und 75 % der Kosten der Kommission.
            
         
               4.
            
            
               Die Kommission trägt 25 % ihrer eigenen Kosten.
            
         
               5.
            
            
               Der Rat trägt seine eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 274 vom 9.11.2002.