CELEX: 51978PC0343
Language: de
Date: 1978-07-20
Title: Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontingenten für Sherry-Weine der Tarifstelle ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Spanien (1979/80)#Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontin gents für Malaga-Weine der Tarifstelle ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Spanien (1979/80)#Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontin gents für Jumilla-, Prioato-, Rioja- und Valdepenas-Weine, der Tarifstelle ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs, mit Ursprung in Spanien (1979/80) (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (78) 343
Vol. 1978/0129
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                    KOM(78)343 endg.
                                                    Brüssel , den 20 . Juli 1978
                          Vorschlag einer /
                    VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
                           ^                        ■
   über die Eröffnung , / Aufteilung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontin­
   genten für Sherry-Weine der^ Tarifstelle ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs
                                            /\
   mit Ursprung in Spanien ( 1979/ 80 )       *
                                                O O
                                   Ur^-y t;\
                          Vorschlag einer
                    VERORDNUNG ( EWG )  DES RATES
   über die Eröffnung , Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontin
   gents für Malaga-Weine der Tarifstelle ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs
   mit Ursprung in Spanien ( 1979/ 80 )
                          Vorschlag einer
                    VERORDNUNG ( EWG )  DES RATES
   über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontin
   gents für Jumilla -, Prioato-, Rioja - und Valdepenas-Weine , der Tarif stelle
   ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs , mit Ursprung in Spanien ( 1979/ 80 )
              ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
   K0M(78 ) 343 endg .
 ---pagebreak---                               BEGRÜNDUNG
1. Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Gemeinschaft und Spanien
       1970 hat sich die Gemeinschaft verpflichtet, Spanien für die Einfuhr
   bestimmter spanischer Weine eine Vorzugszollregelung einzuräumen . Um dieser
   Verpflichtung zu genügen hat die Gemeinschaft jedes Jahr vier Zollkontingente
   zu herabgesetzten Zollsätzen eröffnet .
   - Für Sherry-Weine
      – in Behältnissen von zwei Litern oder weniger , 40.000 hl zu dem
         um 60 v.H. gesenkten Zollsatz des GZT
      – in Behältnissen von mehr ,als zwei Litern , 2J0.000 hl zu dem um        i
         50 v.H. gesenkten Zollsatz des GZT
   - fur Malaga-Weine
      – m Behältnissen von zwei Litern oder weniger , 15.000 hl zu dem
         um 50 v.H. gesenkten Zollsatzes des GZT
   - für Jumilla-, Priorato–, Rioja- und Valdepenae-Weine
         in Behäl tnissen von zwei Litern oder weniger , 15.000 hl zu dem
         um 30 v.H. gesenkten Zollsatzes dea GZT ,
   wobei diese Weine natürlich weiterhin der gemeinsamen Weinmarkt-
   Ordnung und insbesondere dem Referenzpreis unterliegender für sie
    anzuwenden ist .
2. Diese Regelung betraf jedoch nur die Einfuhren dieser Waren in die
   sechs alten Mitgliedstaaten , wohingegen die drei- neuen Mitgliedstaaten
   unterschiedliche Regelungen angewandt haben . Seit dem 1 . Juli - 1977
   aber unterliegen die Einfuhren dieser Waren in den neuen Mitgliedstaaten
   gemäss der Beitrittsakte den Zollsätzen des Gemeinsamen Zolltarifs .
   In dieser Sachlage ist es gegeben eine einheitliche Einfuhrregelung
   für die gesamte Gemeinschaft einzuführen . Deshalb sind die vorgenannten
   Kontingentsmengen in einer Weise zu erhöhen , die die Mengen der herkömmlichen
 ---pagebreak---                                  - 2 -
Einfuhren der neuen Mitgliedstaaten berücksichtigt . Dies führt HU einer              j
Erhöhung der Kcntingentsmengen auf :
- 108.000 hl und 685.000 hl für Sherry-Weine und
-    22.000 hl für Juniilla-, Priorato-:, Rioja- und Valdepenas-Weine ,                :
                                                                                       !
während die Menge für Malaga-Weine beibehalten wird .                                   i
Um ab 1.1.1979 der Verpflichtung der Gemeinschaft gegenüber Spanien nachzu­
kommen , sind die Vorschriften für die Eröffnung , Aufteilung und Verwaltung dieser
Gemeinschaftszollkontingente durch Verordnungen erlassen .
Bis 1978 einschließlich hat die Gemeinschaft diese Zollkontingente jeweils
mit einer Geltungsdauer eines Kalenderjahres eröffnet . Da aber wegen der Be­
sonderheiten bei der Erzeugung und Vermarktung dieser Weine die' Einfuhren in
                                                      / •
die Gemeinschaft größtenteils in den Monaten Oktober bis Februar erfolgen ,
wurde die angemessene Ausnutzung der Zollkontingente durch den Zeitablauf am
31 . Dezember erheblich gestört . Um diesem Zustand abzuhelfen , wird vorgeschla­
gen , von jetzt ab den Stichtag         auf den 30 . Juni jeden Jahres festzusetzen ,
und zwar erstmalig auf den 30 . Juni 1980 . Demnach erstreckt sich die nächste
Geltungsdauer über 18 Monate , mit Kontingentsmengen , die 150 % der oben ange­
gebenen Mengen entsprechen .
   \
Die hierzu befragten zuständigen spanischen Behörden haben mitgeteilt , daß sie
einem derartigen Übergangszeitraum von 18 Monaten den Vorzug geben .
Dies ist Gegenstand der vorliegenden Vorschläge .
 ---pagebreak--- j.     Die - Heatiuuuurgsn di«J9<*r V**-i ru~ ungen soben di ** Aufteilung der Konfcj u£«nxts~-
       mengen in zwei Raten vor die era' c Rate wird in Form von Quoten, au ^
       die Hitglied statten verteilt , die zweite Rate bildet die Reserverucnge »
       Da keine GeaKsirschaftsstatistiken- vorliegen , wurden die ursprünglichen
       Quoten auf der Grundlage der jürtgsten Statistiken über die epar.iöcheii
       Ausfuhren während eines repräsentativen Zeitraums sowie der Votaua-
       Schätzungen der Mitgiiedetaaten berechnet «
       Man kann davon ausgehen , dass die spanischen Angaben ein annähernd
       genaues Bild von der Situation der Gemeinschaft peinfuhren- der be­
       treffenden Waren geben .
   4 . Wegen der Besonderheiten in diesem Weinhandel , die sich außerdem von einem
       Mi 'cg l iedstaat 2um anderen unterscheiden f sehen'die Bestimmungen der Verordnung
       ausnahmsweise kein      einheitliches Verwa Itunq sver fahren vor .
       Anlagen ;
       3 Vorschläge für Verordnungen des Rates
 ---pagebreak---                                                                                                     ANflAGE A
                                                  Vorschlag einer
                                    VERORDNUNG ( EWG )                      OES RATES
                                                                                                              «
                    über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung von GemeinschaftszoUkontin-
                   gent«zj für Sherry-Weine der Tarifsteile ex 22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs               •
                                                mit Ursprung äs» Spanien ( 1979 / 80 )
   DER RAT DER EUROPÄISCHEN                                '
  GEMEINSCHAFTEN –
  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä­
  ischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die
  Artikel 43 und 113,
  auf Vorschlag der Kommission,
■ nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ('),
  in Erwägung nachstehender Gründe :
  Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen
  der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Spa­
  nien (2) am 29. Juni 1970 hat sich die Gemeinschaft
  verpflichtet, für bestimmte Weine mit Ursprung in
  Spanien, insbesondere für Sherry-Weine, bei der Ein­
  fuhr in die Gemeinschaft eine präferentielle Zollrege- '
  lung zu gewähren. Zur Erfüllung dieser Verpflichtung
  hat die Gemeinschaft jedes Jahr zwei Zoilkontingent'e
 eröffnet :       ,
 – 40 000 hl zu Zollsätzen in Höhe von 40 v.H. der
       Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für Sherry-
       Weine in Behältnissen von 2 Litern oder weniger,
       der Tarifstellen ex 22.05 C III a) 1 und ex 22.05 C
       IV a) 1 , niit Ursprung in Spanien, und                                                           '
 – 210 000 hl zu Zollsätzen in Höhe von 50 v.H. der ,
       Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für Sherry-
       Weine in Behältnissen von mehr als 2 Litern , der
       Tarifstellen ex 22.05 C III b) 1 und ex 22.05 C IV
       b) 1 , mit Ursprung in Spanien.
  Diese Regelung betraf jedoch nur die Einfuhren die-                                           ,
 scr Waren in die Mitgliedstaaten der Gemeinschaft in
 ihrer ursprünglichen Zusammensetzung. Seit dem 1 .
 Juli 1977 aber unterliegen die Einfuhren dieser Wa-                                              '
 ren in die drei neuen Mitgliedstaaten gemäß der Bei-
 trittsaktc den Zollsätzen des Gemeinsamen Zolltarifs.
  Die Einfuhrregelung für diese Waren muß jedoch in
 der gesamten Gemeinschaft einheitlich sein.
 Wegen der Besonderheiten bei der Erzeugung und Vermarktung der betreffenden Ware sollte
 die Geltungsdauer des Zollkontingents künftig am 30 . Juni enden . Deshalb sind die
 Zollkontingente für die Zeit vom 1 . Januar 1979 bis zum 30 . Juni 1980 zu eröffnen und
 auf 162.000 hl beziehungsweise 1.027.000 hl zu erhöhen .
  ( 1 ) ABl . Nr.L
  ( 2 ) ABl .Nr.L 182 vom 16.8.1970 , S. 2
 ---pagebreak---                                                                                       ANLAGE A
                                                - ? -
   Diese Weine unterliegen weiterhin den Vorschriften der Gemeinsamen
  Harktordnung für Wein «                    Sherry-Weine , die ab 1 . Mai 1978 in das
  geographische Gebiet der Gemeinschaft gelangen , unterliegen der Ein­
   haltung der für sie geltenden Referenzpreise .
 Mit der Verordnung (EWG) Nr. 2506/75 des Rates
 vom 29. September 1975 zur Festlegung besonderer
 Vorschriften für die Einfuhr von Erzeugnissen des
 Weinsektors mit Ursprung in bestimmten Drittlän­
dern ( 1>5t der Begriff Referenzpreis frei Grenze, der
aus dem Referenzpreis abzüglich der tatsächlich erho­
benen Zölle besteht, eingeführt worden .
Die Zulassung zu diesen Gemeinschaftszollkontingen-
ten muß an die Vorlage der Warenverkehrsbescheini- /
gung A.E.l und der in der Verordnung (EWG) Nr.
 1 1 20/ 75 (3 vorgesehenen Bescheinigung der Ur-
spnmgsbezeichnung gebunden sein .
  Es ist vor allem sicherzustellen, daß alle Importeure
  der Gemeinschaft gleichen und kontinuierlichen Zu­
  gang zu diesen Kontingenten haben und daß die
  vorgesehenen Kontingentszollsätze fortlaufend auf
  sämtliche Einfuhren der betreffenden Waren in allen
  Mitgliedstantcn bis zur Ausschöpfung der Kontingente
  angewandt werden . Der Gemeinschaftscharakter die­
  ser Kontingente kann unter Beachtung der oben auf­
  gestellten Grundsätze dadurch gewahrt werden , daß
  bei der Ausnutzung der Gemeinschaftszollkontingente
  von einer Aufteilung der Mengen . auf die Mitgliedstaa­
  ten ausgegangen wird . Damit die tatsächliche Markt­
  entwicklung der betreffenden Waren möglichst weitge­
   hend berücksichtigt wird, ist diese Aufteilung entspre­
  chend dem Bedarf der Mitgiiedstaaten vorzunehmen,
  der einerseits an Hand der statistischen Angaben über    i
   die während eines repräsentativen Bezugszeitraums
   getätigten Einfuhren dieser Erzeugnisse aus Spanien
   und andererseits nach den Wirtschaftsaussichten für
   den betreffenden Kor.tingentszeitraum zu berechnen
   ist .
    Die der Gemeinschaft verfügbaren Statistiken geben
    keine Auskunft über die Marktlage bei Sherry-
    Weinen . Man kann jedoch davon ausgehen , daß die
    spanischen Statistiken über die Ausfuhren dieser /Wa­
    ren in die Gemeinschaft während der letzten Jahre
    ein annähernd genaues Bild dieser Gemeinschaftsein»-
    fuhren Reben . Nach diesen Unterlagen verteilen sich
    die Einfuhren dieser Waren aus Spanien in die Ge­
     meinschaft «während der letzten drei Jahre prozentual
     auf jeden einzelnen P^i'giiedstaat wie folgt :
   ( ÏT"ÂBl . Nr . L 256 vom 2.10.1975 , 3 „ 2
   ( 2 ) ABU Nr . L 111 vom 30.4.1975 , S. 19
 ---pagebreak---                                                                 - 3 -                              -           ANLAGE A
                                                                                          1975           1976
                                                                                                                  . 1977
                     ~
              Sherry- weine :
              – in Behältnissen mit einem Srihak von 2 Lite     r
                                                                  m
                 oder weniger :
                  Bencîux                                                                 49,5           62,5       52,5
                  Dänemark                                                                 5.2             5,7       2,8
                  Deutschland                                                             12,0   -       13,4       18,5
                  Frankreich                                                               0,3             03        0',2
                  Irland                                                                    1.3            1,0       1,0
                  Italien                                                                   1.4            >,2       0,9
                  Vereinigtes Königreich                                                  30J            15,8 -     24,1
              – in Behältnissen mit einem Inhalt von mehr als
                  2 Litern :
                  Bénélux                                                                 39,9           35,3       20,5
                  Dänemark                                                              '   2,9            5,1       3.7
                  Deutschland                                                               2,9            3,4       3.8
                  Frankreich                                                                0,1            0,1       0,1
                  Irland                                                                    0,7            0,9       0,5
                                                                                            0,0            0,0
                  Italien
                  Vereinigtes Königreich ,                                                53,5 •          55,2      M
Unter Berücksichtigung dieser Angaben und der Vor-                  brechungen auszuschalten, sollte jeder Mitgliedstaat,
ausschätzungen einiget Mitgliedstaaten läßt , sich die              der eine seiner ursprünglichen Quoten fast völlig aus­
ursprüngliche prozentuale Beteiligung an den Kontin-                genutzt hat, die Ziehung einer zusätzlichen Quote auf
gentsmengen annähernd wie folgt ermitteln :                          die entsprechende Reserve vornehmen . Diese Zie­
                                                                     hung muß jeder Mitgliedstaat vornehmen, wenn seine-
                                 Sherry- weine in Beoihnissen
                                                                     zusätzlich' gewährten Quoten fast völlig ausgenutzt
                                      mit einem Inhtft von           sind und so oft es die Reserve zuläßt. Die ursprüngli­
                                                                     chen und die zusätzlichen Quoten müssen bis zum
                                2 ltt?m                mehr ata
                              oder weniger             2 Lilern      Ende des Kontingentszeitraums gelten. Diese Art der
                                                                    -Verwaltung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwi- -
 Bénélux                  !      53.6                   33, 5        sehen den Mitgliedstaaten und der Kommission , die
 Dänemark                 I        5, 1                  3,8         vor aHern die Möglichkeit haben muß, den Stand der
                                                                     Ausnutzung der Kontingentsmengen zu verfolgen und
 Deutschland
 Frankreich
                          i *
                          j
                                 13,2
                                  0,3
                                                          3'10
                                                         0, »        die Mitgüedstaaten davon zu unterrichten .
 Irland                   j        2,1                   0.8
 Italien                  }        2.1                   o, 1
 Vereinigtes„Königreich I        23,6
                                                                     Ist zu einem bestimmten /Zeitpunkt des Kontingents-
                                                        58, 7        zeitraums in einem der Mitgliedstaaten eine größere
                                                                     Restmenge vorhanden, so muß dieser Staat einen er­
 Um der Entwicklung der Einfuhren der betreffenden                   heblichen Teil davon auf die Reserve übertragen , um
 Waren in den einzelnen Mitgliedstaaten Rechnung zu                  zu verhindern , daß ein Teil des Gemeinschaftszollkon-
 tragen, ist jede Kontingentsmenge in zwei Raten zu                  tingents in einem Mitgliedstaat nicht ausgenutzt wird,
 teilen, wobei die eiste Rate zwischen den einzelnen                 während er in anderen Mitgüedstaaten verwendet wer­
 Mitgliedstaaterl aufgeteilt wird und die zweite Rate als            den könnte.                                        -
 Reserve zur späteren Deckung des Bedarfs derjenigen
 Mitgliedstaaten bestimmt ist, die ihre ursprüngliche               - JDa das Königreich Belgien, das Königreich der
"Quote ausgeschöpft haben . Um den Importeuren                        Niederlande und das Großherzogtum Luxemburg sich
 eines jeden Mitgliedstaats eine gewisse Sicherheit zu                zu der Wirtschaftsunion Benelux zusammengeschlos­
 geben, ist es angezeigt, die erste Rate der Gemein-                  sen haben und durch diese vertreten werden, kann
 schaftszolikontingentc auf einer Höhe festzusetzen,               j jede Maßnahme im Zusammenhang mit der Verwal-
 die im vorliegenden Fall bei etwa 90 v.H. jeder Kon-              | tur«g der dieser Wirtschaftsunion zugeteilten Quoten
 'tingentsmenge liege;» könnte..                                   | durch eines ihrer Mitglieder vorgenommen wer-
                                                                   j den –
  Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten kön­
  nen mehr oder weniger rasch ausgeschöpft werden.
  Um dieser Tatsach« Rechnung zu tragen und Unter­                    HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
                                                                                                Artikei Î
                                                                      (!)    Vorn i . Januari 979 bis zum 30 , Juni 1980 we'
                                                                      den die Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für die
                                                                      nachstehend genannten Sherrys/eine mit Ursprung
                                                                      in Spanien bis zu der für jede Wäre angegebenen
                                                                       Hohe und 'im Rahmen der jeweils angegeber en Ge-
                                                                      mesnsohefiszoükontingente teilweise ausgesetzt :
 ---pagebreak---                                                                    -    L   -                                                        ANLAGE A
                                                                                                /.ctlssfz             K'ontinern»smenj<e
                       N-jmmpf des G«rndm*mcn ZoMtsrifs       W«fenbe*<ichnung                (in RL / hl)                   (in hl)
              ex 22.05 C II ! a) I                             Sherry-Wein                          5,4
              ex 22.05 C IV a) I                               Sherry- wcin                         5,8'    .                 162.000
              ex 22.05 C MI b)l                                Sherry- wein                         5,5
              ex 22.05 C IV b) I                               Sherry-Wein                          6,0                  1.027.000
              (2)       Das Protokoll über die Begriffsbestimmung für „Erzeugnisse mit Ursprung in
              oder „Urspningserzeugriisse" sowie über die Methoden der Zusammenarbeit der Verwal­
              tungen im Anhang zum Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
              und Spanien ist anwendbar.
              ( 3 ) Sherry-Weine , die ab 1 , Mai 1978 in , das geographische Gebiet der Gemeinschaft
                        gelangen , unterliegen , um irr den Genuß der Zollkontingente zu kommen , der . Ein­
           '       '    hultunu der für sie oeltenden Referenzpreise «                                                     -
               (4)       LTamit diese Weine in den Genuß dieser Zoll -                    .
               kontingente kommen, müssen die bei der Einfuhr in
               die Gemeinschaft für diese Weine angewendeten                                                                                    ~
               Preise jeweils mindestens ebenso hoch sein wie die in
              der Verordnung (EWG) Nr. 2506/75 und in den dar-
              auffolgenden Texten genannten und für diese Weine
              geltenden Referenzpreise frei Grenze-. .              ' '       . .      '
                                    . . t - ... -       ^                                                                                     ,
              ( 5 Die Zulassung der Sherry- Weine zu den ir. Absatz 1 genannten 2 ollköritingenten
                ist ort die Vorlage einer Warenverkehrsbescheinigung A.E.I und d'er in der Verordnung ,
                (EWG) Nr. 1(20/75 vorgesehenen Bescheinigung der Ursprungsbezeichnung gebunden,
                die von den spanischen Zollbehörden mit einem Sichtvermerk versehen sein muß .
                                                               Artikel 2
                ( 1 ) Die in Artikel I festgesetzten Kontingente werden in zwei Katen geteilt.
                (2) Die erste Rate jedes Kontingents wird auf die MitgUedstaaten aufgeteilt ; als Quo­
                ten, dse bis zum 30 . Juni 1 980i?e5ten, werden folgende Mengen festgesetzt :
                                                                                    Sherry- Weine        TarifstHlen '
                                                                      c* 22.05 CIII a)!                         ex 22.0.SCl!ib)I
                                                                             und                                        und
                                                                      e* 22.05 C1V i) î                         ex 22.05 C IV b) I
                Bcncrj *                                             78 ,, 140                                     309.640
                Danemark
                                                                       7,440                                         35.120
                DcutschJanH
                                                                     19„2S0                                          28,030
                 Frankreich
                                                                            440                                              930
                Iriartö
                                                                       3 . 060
                Italien
                Vereinigtes Königlich
                                                                       3.060                                           7 - sSB
                                                                     34.410                                         542,250
                                                    Insgesam*      145.800                                       , 924.300
(3) Die zweite Rate jedes Kontingents, d.h . 16 . 200                     (3)       Ist nach Ausschöpfimg einer der zweiten Quo­
102.700              / bildet die entsprechende Reserve.                  ten d;e dritte von einem Mitgliedstaat gezogene Quote
                                                                          zu 90 v.H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mit-
                              Sirtikci J                                  gHedstaa? unter den gleichen Bedingungen die "Zle-
                                                                          htsng einer vierten Quote in Höhe der dritten Quote
( 1 ) H.u ein Miiglicdstaat eine seiner gemäß Artikel                     vor .   .               ■       ■        -     .
2 Absatz 2 festgesetzten ursprüglichen Quoten zu
90 v.H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt er unverzüg­
 lich durch Mitteilung an die Kommission die Zie­
 hung einer gngcbeneniaüs aufgerundeten zweiten                            Dieses Verfahren wird bis zur Ausschöpfung der Re­
                                                                          serve angewandt.
 Quote in Höhe von 10 v.H. seiner ursprünglichen
 Quote vor, soweit die Pvescrvemcnge ausreicht.
 (2) Ist nach Ausschöpfung einer seiner ursprüngli­                       (■■) Abweichend von den Absätzen 1 , 2 und 3 kann
 chen Quoten die zweite von einem Mitgiiedstaat gezo­                     jeder Mitgiiedstaat niedrigere als die in diesen Absät­
 gene Quote zu 90 v.H. oder mehr ausgenutzt, so                           zen vorge?chenen Quoten ziehen, wenn Grupd zu der
  nimmt dieser Mitgiiedstaat gemäö Absatz S die Zte-                      Annanine besteht, daß diese nicht ausgeschöpft wer­
  hung eine gegct>encnfalts «ufgerundete« dritten                         den können . Er unterrichtet die Kommission über die
 Quote   in Höhe von1 5 v.H. seiner ursprünglichen
  Quote vor .                                                             Gründe, die ihn veranlaßt haben, die Bestimmungen
                                                                          dieses Absatzes anzuwenden.
 ---pagebreak---                                     - 5 -
                          Artikel 4
   Die gemäß Artikel 3 gezogener} zusätzlichen Quoten
  geiten bss zum jr , Junj 193üo
                           Artikel 5
    Die Mitglicdstaaten übertragen spätestens am 1 . ^ p ^ ^
 1980           von ihrer nicht ausgenutzten ursprüngli­
   chem Quote den Teil auf die Reserve, der am 1 5 ^ MSrz
       1980        20 v.H. dieser ursprünglichen Quote
   übersteigt. Sie können eine größere Menge übertragen,
   wenn Grund zu der Annahme besteht, daß die betref­
   fende Menge unter Umständen nicht ausgenutzt wer­
   den kann .
   jeder Mitgliedsta3t teilt der Kommission spätestens
   arn 8 . Appi l 1980 die Gesamtmenge der Einfuhren
   der betreffenden Waren mit, die bis zum ! 5. Mg rz
     1980 einschließlich getätigt und auf das Gernein-
  schaftszolikontingent angerechnet wurden, sowie gege­
  benenfalls den Teil seiner ursprünglichen Quote, den
  er auf die Reserve überträgt.
                          Artikel 6
  Die Kommission verbucht die Beträge der von den
  Mitgiicdstaaten gemäß den Artikeln 2 und 3 eröffne­
  ten Quoten und unterrichtet die einzelnen Mitglied­
  staaten über den Stand der Ausschöpiung der Reserve,
  sobald ihr die Mitteilungen zugehen.
  Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am
  s- Apn" [ 1980 über ejen Stand der Reserve, die nach
 den
 bleibt.
        gemäß Artikel 5 erfolgten Übertragungen ver­
 Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der die Reserve
 ausgeschöpft wird, auf die verfügbare Restmenge be­
 schränkt bleibt, und gibt zu diesem Zweck dem Mit-
 güedstaat, der diese letzte Ziehung vornimmt, die Rest-
 rnenge an .
                          Artikel y
   (1 ) Die Mitgiiedstaateri treffen die erforderlichen
   Vorkehrungen* um nach der Eröffnung der zusätzli­
   chen Quoten, die sie in Anwendung von Artikel 3 ge- -
   zogen haben, die fortlaufende Anrechnung auf ihren
   kumulierten Anteil an den Gemeinschaftszollkontin-
   genten zu ermöglichen.
    (2) Die Mitgliedstaaten garantieren den in ihrem
    Gebiet ansässigen Importeuren der betreffenden Wa­
    ren freien Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten.
    (3)    Der Stand der Ausschöpfung der jeweiligen Quo­
    ten der Mitgliedstaaten wird an Hand der bei der Zoll-
    stelie zwecks Abfertigung zum freien Verkehr ange-
    iftekteten Einfuhren dieser Waren festgestellt.
\
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                                                          Artikel 8
                                    Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaaten
                                    mit, welche Einfuhren der betreffenden Waren tatsäch­
                                    lich auf ihre Quoten angerechnet worden sind .
                                                        . Artikel 9
                                    Die Mitgliedsizaten und die Kommission arbeiten itn
                                    Hinbück auf die Einhaltung dieser Verordnung eng
                                    zusammen .
                                                          Artikel 1 Q
                                    Diese Verordnung tritt am 1 . Januar 197 9 in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
Mitgliedstaat
Geschehen zu Brüssel am
                                                      Im Namen des Rates
                                                         Der Präsident
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                                                       Vorschlag einer
                                                                                                       Β
                                    VERORDNUNG (EWG)                 DES RATES
                 über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszoälkontm-
                 gents für Malaga-Weine der Tarifstdk ex 22.05' des Gemeinsamen Zolltarifs mit
                                          Ursprung ira Spanien         £1979 / 80 )
DER RAT DER EUROPÄISCHEN
GEMEiNSCHAFrEN –
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä­
ischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die
Artikel 43 und 113,,
 auf Vorschlag der Kommission,
 nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ('),
 in Erwägung nachstehender Gründe :               - ■
 Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen
 der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Spa­
 nien (2) am 29. Juni 1970 in Luxemburg hat sich die                                               <
 Gemeinschaft verpflichtet, für bestimmte Weine mit
 Ursprung in Spanien, insbesondere für Malaga-Weine,
 bei der Einfuhr in die Gemeinschaft eine präferen- <                                      , '   -
 ziellc Zollregeiung zu gewähren. Zur Erfüllung dieser
 Verpflichtung hat die Gemeinschaft jedes Jahr ein
 Zollkontingent für 15 000 hl zu Zollsätzen in Höhe
 von 50 v.H. der Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs
 für Malaga-Weine, in Behältnissen von 2 Litern oder
 weniger, der Tarifstellen ex 22.05 C III a) 2 und ex                                       ,
 22.05 C IV a) 2, mit Ursprung in Spanien eröffnet.                                 '                .
  Diese Regelung betraf jedoch nur-die Einfuhren die­
 ser Waren in die Mitgliedstaaten der Gemeinschaft in
  ihrer ursprünglichen Zusammensetzung. Seit dem 1 .
 Juli 1977 aber unterliegen die Einfuhren dieser Wa­
  ren in die drei neuen Mitgiiedstaaten gemäß der Bei-                        .
  trittsakte den Zollsätzen des Gemeinsamen Zolltarifs.
  Die Einfuhrregelung für diese Waren muß jedoch in
  der gesamten Gemeinschaft einheitlich sein.
   Wegen der Besonderheiten bei der Erzeugung und Vermarktung der betreffenden
   Ware sollte die Geltungsdauer des Zollkontingents zukünftig am 30 » Juni enden .
   Deshalb ist das Zollkontingent für die Zeit vom 1 . Januar 1979 bis zum 30 „ Juni 1980
    zu eröffnen und auf 22.500 hl zu erhöhen .
  Auf diese Weine bleiben die Bestimmungen der ge­
  meinsamen Marktorganisation für Wein, insbesondere
  hinsichtlich der Einhaltung des Referenzpreises, wes-
  terhsn anwendbar. Die Zulassung zu diesem Gemein-
  scnaftszoükontineent muß
  an die Vorlage der Warenverkehrsbescheinigung A.E.
  1 und einer Bescheinigung der Ursprungsbezeichnung
 gebunden sein .
  Mit der Verordnung (EWG) Nr. 2506/75 des Rates
 vom 29 September 1975 zur Festlegung besonderer
 Vorschnften für die Einfuhr von Erzeugnissen des
 Wemsoktors mit Ursprung in bestimmten Dritilän-
, dorn { ') ist der Begnff Referenzpreis frei Grenze, der
   ( ' ) A81 .
   <!) ABI . Nr. ' ! 82 vem ! é. 8 . 1979, S. 2.
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 aus dem Referenzpreis abzüglich der tatsächlich erho­
 benen Zölle besteht, eingeführt worden .
 Es besteht Veranlassung, insbesondere allen Importeu­
 ren der Gemeinschaft den gleichen und kontinuierli­
 chen Zugang zu dem betreffenden Kontingent zu ge­
 währleisten und die fortlaufende Anwendung des vor­
 gesehenen Kontingentszollsatzes auf sämtliche Einfuh­
 ren der betreffenden Waren in allen Mitgliedstaaten
 bis zur völligen Ausschöpfung des Kontingents sicher­
 zustellen . Dem Gemeinschaftscharakter dieses Kontin­
 gents kann unter Beachtung der oben aufgestellten
 Grundsätze entsprochen werden , indem der Ausnut­
  zung des Gemeinschaftszollkontingents eine Auftei­
  lung des Volumens auf die Mitgliedstaaten zugrunde
  gelegt wird. Damit die tatsächliche Marktentwicklung
  bei diesen Waren möglichst weitgehend berücksich­
  tigt wied, ist diese Aufteilung entsprechend dem Be­
  darf der Mitgliedstaaten vorzunehmen , der
  einerseits an Hand der statistischen Angaben Ober die
  wahrend eines repräsentativen Bezugszeitraums getätig­
  ten Einfuhren dieser Erzeugnisse aus Spanien und an­
  dererseits nach den Wirlschaftsaussichten für den be­
  treffenden Kontingentszeitraum zu berechnen ist.
   Die der Gemeinschaft verfügbaren Statistiken geben
   keine Auskunft über die Marktlage bei Maiaga-
   Weinen ; man kann jedoch davon ausgehen, daß die
   spanischen Statistiken über die Ausfuhren dieser Wa­
   ren in die Gemeinschaft während der letzten Jühre
   ein annähernd genaues Bild dieser Gemeirtschafaein-
   t'uhren geben . Nach diesen Unterlagen verteilen sich
- die Einfuhren dieser Waren aus Spanien in die Ge-
   rrseinschsft während der letzten drei Jahre prozentual
   auf jeden einzeinen Mitgliedstaat wie folgt :
                                           1975       1976
            Mitrliedstitten                                 1977
    Bénélux                              I 22,3     I 34,0  31,1
    Dänemark                           ]
    Dcutschland                            71 ,!      49,7
    Frankreich                         !    2,9    !   6.6
                                                            43,2
    Irland                              j
                                                            20j 2
    halten                                   2.9        8,6
    Vereinigtes Königreich                  0.8         1,1 1:1
    Unter Berücksichtigung dieser Angaben und der Vor­
    aussetzungen einiger Mitgliedstaaten läßt sich die
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 ursprüngliche prozentuale Beteiligung an der Ronlin-       HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
 gentsmenge annähernd wie folgt ermitteln :
                                                                                             Artikel I
          Bénélux
          Dänemark
                                               29. 7
                                                0,5         (i) Vom 1. Januar ^is^um 30 . Juni 1980 "er­
          Deutschland                          543            den die Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für
          Frankreich                          , 3,3           Malaga-Weine mit Ursprung in Spanien im Rahmen
          Irland                                0,3           eines Gemeinschäftszollkontingents für eine Gesamt­
          Italien                              11 ,3          menge von 2 2500 hl bis zur angegebenen Höhe teil­
          Vereinigtes Königreich                 1,0.         weise ausgesetzt :
                                                                       Nu*»n»er des                                         Zollsatz
                                                                                                 Warenbeacichriung
 Um der' Entwicklung der Einfuhren der betreffenden                Gemeinsamer, Zolltarifs     ι
                                                                                                                          (in RE/hl)
 Waren in den einzelnen Mitgliedstaaten Rechnung zu         :                              ' l
 tragen, ist die Kontingentsmenge in zwei- Raten zu tei­      es 22.05 C H ! a) 2                 Malaga-Wein                8.50
 len, wobei die erste Rate zwischen den einzelnen Mit-        ex 22.05 C. !V 2) 2                 Malaga-Wein                9,50
 giiedstaaten aufgeteilt wird und die zweite Rate als-
  Reserve zur späteren Deckung des Bedarb derjenigen
  Mitgliedstaaten bestimmt ist, die ihre ursprüngliche        (2) Das Protokoll über die Begriffsbestimmung für
  Quote ausgeschöpft haben . Uni den Importeuren              „Erzeugnisse mit Ursprung in . . ." oder „Ursprungser-
  eines jeden Mitgliedstaats eine gewisse Sicherheit zu       zeugnisse" sowie über die Methoden der Zusammenar­
  geben, ist es angezeigt, die erste Rate auf einer ausrei­   beit der Verwaltungen im Anhang zum Abkommen
  chenden Höhe festzusetzen, die im vorliegenden Faü          zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
  bei 80 v.M. der Kontingentsrrsenge Hegen könnte.            und Spanien ist anwendbar.
                                                              (3) Die Zulassung von Malaga-Weinen ,zu dem in
  Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten kön­           Absatz 1 genannten- Zollkontingent ist an die Einhal­
  nen mehr oder weniger rasch ausgeschöpft werden ;            tung des für sie geltenden Referenzpreises und die
  um dieser Tatsache Rechnung zu tragen und um Un-             Vorlage einer dem im Anhang beigefügten Muster ent­
  terbrechnungen auszuschalten, sollte jeder Mitgiied-         sprechenden Bescheinigung der Ursprungsbezeich-
  staat, der sgine ursprüngliche Quote fast völlig zusge^      nung gebunden , die von den Spanischen Zollbehör­
                                                               den n*»st dem Sichtvermerk versehen sein muß . Diese
  nutzt iiaf, die Ziehung einer zusätzlichen Quote auf
  die Reserve vornehmen . Diese Ziehung muß jeder Mit-         Bescheinigung muß der. Vorschriften des Artikels 2
  gliedst-iat vornehmen, wenn seine zusätzlichen Quo­          Absätze 2 bis 4 der Verordnung (EWG) Nr. 1120/75
  ten fast völlig ausgenutzt sind und so oft es die Re­        genügen .        .                               .
  serve zuläßt. Die ursprünglichen und zusätzlichen            (4) Damit diese- Weine ir< den Genuß dieser Zoll­
  Quoter. müssen bis zum Ende des Kontingentszeit-              kontingente kommen, müssen die bei der Einfuhr jn
   raums gelten . Diese Art der Verwaltung erfordert eine      die Gerneinschaft, für diese Weine angewendeten
   enge Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten             Preise jeweils mindestens' ebenso hoch sein wie die in
- und der Kommission, die vor allem die Möglichkeit            der Verordnung (EWG) Nr. 2506/75 und in den dar-
   haben muß, den Stand der Ausnutzung der Konün-               auffolgenden Texten genannten und für diese Weine
   gentsmenge zu verfolgen und die Mitgliedstaaten da­         geltenden Referenzpreise frei Grenze.
   von zu unterrichten .
                                                                                               Artikel 2
   Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingents-
   zeitraums in einem der Mitgliedskarten eine größere       * (l)     Das in Artikel I genannie ZoHko?ui<ngent wird
    Restmenge vorhanden , so muß diesei Staat einen er­         in rwei Raten geteilt,
    heblichen Teil davon auf die . Reserve übertragen , um
    zu vethindern, daß ein Teil des Gemeinschaftszollkon-
                                                                12) Die erste Rste von 18000 hi wird auf die Mit­
                                                                gliedstaaten aufgeteilt ; die Quoten, die vorbehaltlich
    lingents in einem Mitgliedstsat nicht ausgenutzt wird,      des Artikels 5 bis zum 30 . Juni 1980 ' gelten! be--
    während er in anderen Mitgiiedstaaten verwendet wer­        laufen sich auf folgende Mengen :
    den könnte .
                                                                         Bénélux                            .     5 « 350
                                                                                                                  ■?          ni .
                                                                         Danemark^                                     20      hl
    Da das Königreich Belgien , das Königreich der                       Deuischlsnd                              9,770
                                                                                                                  9            h!
     Niederlande jjnd das. Großherzogtum Luxemburg sich                  Frankreich          -                        59Q      hl
     zu der Wittschaftsunion Benelus zusarnmengeschlos-                  irlarsd                /
                                                                                                -f                     60'     hl
    sen haben und durch diese vertreten werden , kann                    Italien                                  7.           hl
     jede Maßnahme im' Zusammenhang mit. der Verwal­                     Vereinigtes Königreich                       180      hl .
     tung der dieser WirtscUe«Uurtion zugeteilten Quoten
     durch eines ihrer Mitglieder vorgenommen wer­               {3}    Die zweite JRate in Höhe von jh50Ö hl bildet die
     den –                                                       Reserve .
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                          Artikel 3                       schaftszollkontingent angerechnet wurden, sowie gege­
                                                          benenfalls den Teil seiner ursprünglichen Quote, den .
                                                          er auf die Reserve überträgt.
(1)     Hat ein Mitglicdstaat seine ursprüngliche
Quote, wie sie in Artikel 2 Absatz 2 festgelegt ist, oder
– bei Anwendung des Artikels 5 – die gleiche                                        Artikel 6
Quote abzüglich der auf die Reserve übertragenen
Menge zu 90 v.H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt er        Die Kommission verbucht die Beträge der von den
unverzüglich durch Mitteilung an die Kommission die       Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 2 und 3 eröffne­
Ziehung einer gegebenenfalls aufgerundeten zweiten        ten Quoten und unterrichtet die einzelnen Mitglied­
Quote in ' Höhe von 15 v.H. seiner ursprünglichen         staaten über den Stand der Ausschöpfung der Reserve,
Quote vor, soweit die Reservemenge ausreicht.             sobald ihr die Mitteilungen zugehen .
(2)     Ist nach Ausschöpfung der ursprünglichen           Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am
 Quote die zweite von einem Mitgliedstaat gezogene         5. Apri l 1980 über den Stand der Reserve, die nach
 Quote zu 90 v.H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt die­      den gemäß Artikel 5 erfolgten Übertragungen ver­
 ser Mitgliedstaat gemäß Absatz I die Ziehung einer        bleibt.                            -
 gegebenenfalls aufgerundeten dritten Quote in Höhe
 von 7,5 v.H. seiner ursprünglichen Quote vor.             Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der die Reserve
                                            ■
                                                           ausgeschöpft wird, auf die verfügbare Restmenge be­
 (3) Ist nach Ausschöpfung der zweiten Quote die           schränkt bleibt, und gibt zu diesem Zweck dem Mit-
 dritte von einem Mitglicdstaat gezogene Quote zu 90       gliedstaat, der diese letzte Ziehung vornimmt, die Rest­
 v.H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mitglied-      menge an .                           '
 staat unter den gleichen Bedingungen die Ziehung
 einer vierten Quote in Höhe der dritten Quote vor.
                                                                                    Artikel 7
 Dieses Verfahren wird bis zur völligen Ausschöpfung
 der Reserve angewandt.                                    (1 ) Jeder Mitgliedstaat trifft die erforderlichen Vor­
                                                           kehrungen, um durch die Eröffnung der zusätzlichen
 (4)" Abweichend von den Absätzen 1 , 2 und 3 kann         Quoten, die er gemäß Artikel 3 gezogen hat, die fort­
 jeder Mitglicdstaat Ziehungen niedrigerer Quoten als      laufende Anrechnung auf seinen kumulierten Anteil
  in diesen Absätzen vorgesehen vornehmen, wenn            an dem Gemeinschaftszollkontingent zu ermöglichen.
 Grund zu der Annahme besteht, daß diese unter Um­
 ständen nicht ausgeschöpft werden können . Er unter­      (2)     Jeder Mitgliedstaat garantiert den in seinem
  richtet die Kommission über die Gründe,' die ihn ver-    Gebiet ansässigen Importeuren der betreffenden Wa­
  anlaßt haben, diesen Absatz anzuwenden.                   ren freien Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten.
                                                           (3) Der Stand der Ausschöpfung der Quoten der
                                                            Mitgliedstaaten wird an Hand der Einfuhren der be­
                        .  Artikel 4                        treffenden Waren , die bei der Zollstcllc mit einer
                                                            Anmeldung zwecks Abfertigung zum freien Verkehr
  Die gemäß Artikel 3 gezogenen zusätzlichen Quoten         gestellt werden, festgestellt.
  gelten bis zum 3Q ' Juni 19g0 >
                                                                                     Artikel 8
                           Artikel }
                                                            Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaaten
                                                            mit, welche Einfuhren der betreffenden Waren tatsäch­
   Die Mitgliedstaaten übertragen spätestens am 1 . April   lich auf ihre Quoten angerechnet worden sind. *
     1980       von ihrer nicht ausgenutzten ursprüngli­
  chen Quote den Teil auf die Reserve, der am 15. März
     1 980         20 v.H. dieser ursprünglichen Quote                               Artikel 9
   übersteigt. Sie können eine größere Menge übertragen,                                / •
   wenn Grund zu der Annahme besteht, daß die betref­        Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten im
   fende Menge unter Umständen nicht ausgenutzt wer­         Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung eng
   den kann .
                                                            zusammen .
   Jeder Mitgliedstaat teilt der Kommission spätestens
   am ' • ApM l 1980 die Gesamtmenge der Einfuhren                                  Artikel 10
   der betreffenden Waren mit, die bis zum 15. März
    1980      einschließlich getätigt und auf das Gemein-    Diese Verordnung tritt am 1 . Januar 1979 in Kraft.
 ---pagebreak---                                                                                    ANLAGE B
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
Mitglicdstaat.
Geschehen zu Brüssel am     ' .    . ■  -
                                                     Im Namen des Rates
                                                        Der Präsident
 ---pagebreak---                                                              - 6 - •                                       ANLAGE B
                                 B/LAG - ANHANG - ANNEX - ANNEXE - ALLEGATO - BIJLAGE
 1 . Exporiador – Eksportor – Ausfuhrer – Exporter – Exporta­        2 . Numero – Nummer – Nummer –
     teur – Esportatore – Exporteur :                                     Number – Numéro – Numero –                   00000
                                                                          Nummer
                                                                     3.
                                                                                            Consejo Regulador de la
                                                                                           Denominación de origen
                                                                                                  MÁLAGA
 4 . Destinatario – Modtager – Empfanger – Consignee –
     Destinataire – Destinatalo – Goadresseerde :
                                                                      5 . CEHTIFICADO DE DEWOWMNACIÓN DE ORIGEN
                                                                          CERTIFIKAT FQR OPF.!ftiDELSESB£TEGS\JELSE
                                                                          BESCHEINIGUMG DtR U»SPRUNGSBtZEICHNUNG
                                                                          CERTIFICATE OF DESiGià ATS 0?j OF OR8GIN
                                                                          CERTIFICAT D' APPELLATIOW D' ORIGINE
                                                                          CERTIFICATO Di DENOMINAZIONE DI ORIGINE
 6 . Modio de transporte – Transportmiddel – Beförderungsmittel           CERTIFICAAT VAsM BENAMING VAN OORSPKONG
     – Means of transport – Moyen de transport – Mezzo di
     trasporto – Vervoermiddel :
                                                                      7 . VINO DI MALAGA
                                                                          VIN FRA MALAGA
                                                                          MAIAGA-WEIN
 8 . Lugar do descanga – Losningssted – Entladungsort – Place             WINE FRÒM MALAGA
     of unlonding – Lieu de .déchargement – Luogo di sbarco –             VIN DE MALAGA
     Plaats van lossing :                                                 VINO DI MALAGA
                                                                          MALAGAWUN
 9. Marcas y numeros, numero y naturaleza de los bultos                                             10. Peso bruto     11 . Litros
     Mærker og numre, kollienes antal og art                                                            Bruttovaegt         Liîer
     Zeichøn und Nummern, Anzahl und Art der Packstucks                                                 Rohgewicht          Liter
     Marks and numbers, number and kind of packages                                                     Gross weight        Litres
     Marques et numéros, nombre et nature des colis                                                     Poid& brut          Litres
     Marca e numero, quantitå e natura dei colli                                                        Peso lordo          Litri
     Merken en nummers, aantal en soort der colli                                                       Brutogewicht        Liter
12. Utros ( en ietra) – Liter (i bogstaver)     Liter (in Buchstaben) – Litres (in words) – Litres (en lettres) – Litri (in lettere) –
     Uter (volutt ) :
     IShoritï'        d!Tro?«nk™ r^nin° frwüdS!! d,rnd° °rg3n ~ Bescheinigung der erteilenden Stelle - Certificate of the issuing
     "U,nor'tV V,sa de 1 or8an|sme émetteur - V-sto dell organ.smo eminente - Visum van de instantie van afgifte :
14 . Visado de la aduona – Toldstedets attest – Sichtvermerk der      Certifico que el vino cuya descripción antecede es un producto
                                                                      genuino de Ig zona de Málaga y con derecho a la denominación
     Zollstene – Customs starnp – Visa de la douane – Visto delie     de origen .MALAGA"
     dogana – Visum van de douane
                                                                      (vease traducciön dei n° 15 – oversaette!se se nr. 15 – Über-
                                                                     Setzung siehe Nr. 15 – see the translation under No 15 –
                                                                     Voir traduction au n° 15 – Vodi traduzione al n. 15 – Zie voor
                                                                     vertaling nr. 15 )
 ---pagebreak---                                                                                                                ANLAGE B
15. Det bekræftes, at vinen, der er nævnt i dette certifikat, er fremstillet i »....             «området og ifølge spansk lovgivn.ng er
         berettiget til oprindelsesbetegnelsen: »..                  «.                              N
         Wir bestätigen, daß der in dieser Bescheinigung bezeichnete Wein im Bezirk .                  " gewonnen wurde und ihm nach
         spanischem Gesetz die Ursprungsbezeichnung „                   " zuerkannt wird.
         We hereby certify that the wine described in this certificate is wine produced within the wine district of'..              'and is
         considered by Spanish legislation as entitled to the designation of origin
         Nous certifions que le vin décrit dans ce certificat a été produit dans la zone de «              » et est reconnu, suivant la loi
         espagnole, comme ayant droit à la dénomination d'origine «                  ».
       • Si certifica che il vino descritto nel presente certificato è un vino prodotto nella zona di «...     » ed è riconosciuto, secondo
         la legge spagnola, conne avente diritto alla denominazione di origine «              ».
         Wi| verklaren dat de in dit certificaat omschreven wijn is vervaardigd in het wijndistrict van                     en dat volgens
         de Spaanse wetgeving de benaming van oorsprong                      " erkend wordt .
16 .      '
( ' ) Espacio reservado para otras indicaciones dot país exportador.
( ' ) Rubrik forboholdt eksportlandets andre angivelser .
( ' ) Diese Nummer ist weiteren Angabon des Ausfuhrlandes vorbehalten.
O Space resorved lor additional dotaiit given in the exporting country.
( ' ) Ca&o réservée pour d' autres indications du peys exportateur.
 ( ' ) Spazio riservato per altre indicazioni del paese esportatore.
 (' ) Ruimte bestemd voor endere Gegevens ven het lend ven uitvoer.
 ---pagebreak---                                             J                                         ANLAGE C
                                                Vorschlag einer    -
                                  VERORDNUNG (EWG)                  DES RATES
                 über die Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontin-
                gcnts für Jumilla-, Priorato-, Rioja- und_Valdepenas-Weine, der Tarifstelle ex
                22.05 des Gemeinsamen Zolltarifs, mit Ursprung in Spanien                (^1979 / 80 )
   DER RAT DER EUROPÄISCHEN                   .    •    ■
  GEMEINSCHAFTEN –
  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä­
  ischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf die
  Artikel 43 und 113,
  auf Vorschlag der Kommission,           '                                     ,
  nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ('),
  in Erwägung nachstehender Gründe :
  Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen
  der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Spa­
  nien (') am 29. Juni 1970 hat sich die Gemeinschaft
  verpflichtet, für bestimmte Weine mit Ursprung in                           -
  Spanien, insbesondere für Jumilla-, Priorato-, Rioja-                           "   .
  und Valdcpenas-Weine, bei der Einfuhr in die Ge- _
  meinschaft eine präferenziclle Zollregelung zu gewäh­
 ren. Zur Erfüllung dieser Verpflichtung hat die Ge- . 1
 mcitischaft jedes Jahr ein Zollkontingent für 15 000
 hl zu Zollsätzen in Höhe von 70 % der Zollsätze des
 Gemeinsamen Zolltarifs für Jumilla-, Priorato-, Rioja-
 und Valdepenas-Weine, in Behältnissen von 2 Litern
 oder weniger, der Tarifstellen ex 22.05 C I a), ex 22.05
 C II a) und ex 22.05 C III a) 2, mit Ursprung in Spa­
 nien, eröffnet. Diese Regelung betraf jedoch nur die
 Einfuhren dieser Waren in die Mitgliedstaaten der
 Gemeinschaft in ihrer ursprünglichen Zusammenset-                                  .
 zung. Seit dem 1 . Juli 1977 aber unterliegen die Ein­
 fuhren dieser Waren, in die drei neuen Mitgliedstaaten
gemäß der Beitrittsakte den Zollsätzen des Gemeinsa­
men Zolltarifs. Die Einfuhrregelung für diese Waren           '                                 -
muß jedoch in der gesamten Gemeinschaft einheit­
lich sein .
 Ä:\.b Ü,^ä bever Erzeu^ ^                                                          der 0*,^»-
 30? JE* "nden.                                   där^ff,Z°!^0nHn9?nts 2uk^ftfS «
 1979 bis ZU- 30. Juni i960 zu eröffnen^auJN^Soo'hL^^erS^.''3™3
 Auf diese Weine bleiben die Bestimmungen der £e-
 memsamen Marktorganisation für Wein, insbesondere                                             \
 hinsichtlich der Einhaltung des Referenzpreises, wei-          '
 terh.n anwendbar. Die Zulassung zu diesem Gemein-
 Schaftszollkontingent muß
 an die Vorlage der Warenverkehrsbescheinigung A E
           Verordnung (EWG) Nr. 2506/75 des Rates
vom 29 September 1975 zur Festlegung besonderer
                  m U /.. 1 Il'Tr  M  .
Vorschriften für die Einfuhr von. Erzeugnissen des
<'> ABl . Nr                                                            '   '
{ ) ABI. Nr, L 182 vom 16. 8. 1970, S. 2.
 ---pagebreak---                                  - 2 -                              ANLAGE C
 Weinsektors mit Ursprung in bestimmten Drittlän­
 dern (l')ist der Begriff Referenzpreis frei Grenze, der
 aus dem Referenzpreis abzüglich der tatsächlich erho­
 benen Zölle besteht, eingeführt worden.
 Es besteht Veranlassung, insbesondere allen Importeu­
 ren der Gemeinschaft den gleichen und kontinuierli­
chen Zugang zu dem betreffenden Kontingent zu ge­
währleisten und die fortlaufende Anwendung des vor­
gesehenen Kontingcntszollsatzes auf sämtliche Einfuh­
 ren der betreffenden Waren in allen Mitgliedstaaten
bis zur völligen Ausschöpfung des Kontingents sicher­
zustellen . ^
  Dem       Gemeinschaftscharakter   dieses      Kontingents
  kann unter Beachtung der oben aufgestellten Grund­
  sätze entsprochen werden, indem der Ausnutzung des
  Gemeinschaftszollkontingents eine Aufteilung des Vo­
  lumens auf die Mitgliedstaaten zugrunde gelegt wird.
  Damit die tatsächliche Marktentwicklung bei diesen
  Waren möglichst weitgehend berücksichtigt wird, ist
  diese Aufteilung entsprechend dem Bedarf der Mit­
  gliedstaaten vorzunehmen, der einerseits an Hand der
  statistischen Angaben über die während eines reprä­
  sentativen Bezugszeitraums getätigten Einfuhren die­
  ser Erzeugnisse aus Spanien und andererseits nach
  den Wirtschaftsaussichten für den betreffenden Kqn-
• tingentszeitraum zu berechnen ist.                         !
   Die der Gemeinschaft verfügbaren Statistiken geben
   keine Auskunft über die Marktlage bei Jumilla-,
   Priorato-, Rioja- und Valdepefias-Wcinen. Man kann
   jedoch davon ausgehen, daß die spanischen Statistiken
   über die Ausfuhren dieser Waren in die Gemeinschaft
   während der letzten Jahre ein annähernd genaues
   Bild dieser Gemeinschaftseinfuhren geben. Nach die­
   sen Unterlagen verteilen sich die Einfuhren dieser
   Waren aus Spanien in die Gemeinschaft während der .
   letzten drei Jahre prozentual auf jeden einzelnen Mit-
   glicdstaat wie folgt :                     .
             Mitgliedstaaten                 1975      1976
                                                               1977
    Benclux                                 23.0       36,3    32,2
    Dänemark                                  2,6       6,0
    Dcutschland                             45,0       20,2
                                                                8,7
                                                               16,6
    Frankreich
    Irland
                                              9,0
                                              0,1
                                                       14,2
                                                        0.1
                                                               1£5
    Italien                                    3,8     10,1
    Vereinigtes Königreich                   16,5      13,1     5^9
                                                               18,8
  ( 1 )AB1. Nr. L 256 vom 2. 10. 1975, S. 2.
 ---pagebreak---                                                              - 3 -                                         ANLAGE C
  Unter flerücksichtigung dieser Angaben und der Vor­                     bis zum Ende des Kontingentszeitraums gelten . Diese
 aussah .i( / >mgcn einiger Mitgliedstaaten laßt sich die                 Art der Verwaltung erfordert eine enge Zusammenar­
 ursprüngliche prozentuale Beteiligung an der Kontin«                     beit zwischen den Mitgliedstaaten und der Kommis­
 gentsnu-nge annährend wie folgt ermitteln :                              sion , die vor allem die Möglichkeit haben muß, den
          Bénélux                                 34,5
                                                                          Stand der Ausnutzung der Kontingentsmenge zu ver­
          Danemark                                 6^5                    folgen und die Mitgliedstaaten davon zu unterrichten .
          Deutschland                             22, U                   Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingents-
          Frankreich                               2,7                    zeitraums in einem der Mitgliedstaaten eine größere
         Irland                                    0, 3                   Restmenge vorhanden, so muß dieser Staat einen er­
       , Italien                                 12,6                     heblichen Teil davon auf die Reserve übertragen , lim
         Vereinigtes Königreich                   21,0                    zu verhindern , daß ein Teil des Gemeinschafts/ollkon-
 Um d( r Entwicklung der Hinfuhren der betreffenden
                                                                          tingents in einem Mitgliedstaat nicht ausgenutzt wird,
                                                                          während er in anderen Mitgliedstaaten verwendet wer­
Waren in den einzelnen Mitgliedstaaten Rechnung zu                        den könnte .
tragen , ist die Kontingentsmenge in zwei Raten zu tei­
len , w< hei die erste Rate zwischen den einzelnen Mit­                   Das dal: Königreich Belgien , das Königreich der
glieds aten aufgeteilt wird und die zweite Rate als                       Niederlande und das Großherzogturn Luxemburg sich
Rcscrv zur späteren Deckung des Bedarfs derjenigen                        zu der Wjrtschaftsunion Benelux zusammengeschlos­
Mitglii ^Staaten bestimmt ist, die ihre ursprüngliche                     sen haberj und durch diese vertreten werden, kann
Quote ausgeschöpft haben . Um den Importeuren                             jede Maßnahme im Zusammenhang mit der Verwal­
eines jeden Mitgliedstaats eine gewisse Sicherheit zu                     tung der . flieser Wirtschaftsunion zugeteilten Quoten
geben , ist es . angezeigt, die erste Rate auf einer ausrei­              durch eiijes ihrer Mitglieder vorgenommen wer­
chenden Höhe festzusetzen, die im vorliegenden Falf                       den –-
bei 80 v.H. der Kontingentsmenge liegen könnte.
Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten kön­                        HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
nen n '.-hr oder weniger rasch ausgeschöpft werden.
Um di ser Tatsache Rechnung zu tragen und Unter­                                                  Artikel 1
brechungen auszuschalten, sollte jeder Mitgliedstäat,                                        1979                      ^
der seine ursprüngliche Quote fast völlig ausgenutzt                     (l )    Von| 1 . Januar /bis 3Q . Juni 1980 '^werden
hat, di' Ziehung einer zusatzlichen Quote auf die Re­                     die Zollsätze für die nachgenannten Erzeugnisse mit
serve \ »rnehmen . Diese Ziehung muß jeder Mitglied-                      Ursprung in Spanien im Rahmen eines Gemein-
Staat v rnchinen, wenn seine zusätzlichen Quoten fast                     schaftszollkontingents für eine Gesamtmenge von
völlig ü^enutzt sind und so oft es die Reserve zuläßt.                   33()00 hl bis zu der für die einzelnen Waren angege­
Die ut priinglichen und zusätzlichen Quoten müssen                        benen Höhe teilweise ausgesetzt :
                      Nummer il<t
                                                                                                             Zoikatt
                    ■ Grmrmumen                                • warenbcificHminc
                        ZøliUrtit
                                                                                                           (in RE/ hl)
                ex 22.05 C I a)        Jumilla -, Priorato-, Rioja- und Valdepeñas-Weine                       8,4
                ex 22.0S C II a)       Jumilla -, Priorato-, Rtoia- und Valdepeñas-Weine                       9.8
                ex 22.05 C III i) 2
                                     | Jumilla-, Priorato-, Rioja- und Valdepeflas-Weine                      11.9
( 2) Das Protokoll über die Begriffsbestimmung für                         Bescheinigung muß den Vorschriften des Artikels 2
. Erzeugnisse mit Ursprung in ..." oder „ Ursprungser-,                    Absätze 2 bis 4 der Verordnung ( EWG) Nr. 1 120/75
 zeugni sc" sowie über die Methoden der Zusammenar­                    . genügen .
beit d' r Verwaltungen im Anhang zum Abkommen-                             (4)    Damit diese JWeine in den Genuß dieser Zoll­
 zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft                      ; kontingente kommen; müssen die bei der Einfuhr in
 un,d Spanien ist anwendbar.
                                                                           die Gemeinschaft für diese Weine angewendeten
                                                                           Preise jeweils-mindcstens ebenso hoch sein wie die in­
( 1)    Die Zulassung der betreffenden Weine zu dem                        der Verordnung ( EWG) Nr. 2506/75 und in den dar-
 in Absitz l genannten Zollkontingent ist an die Ein*                      auffolgenden Texten genannten und für diese Weine
 haitun / des für sie geltenden Rcfcrcnzpreiscs und die                    geltenden Referenzpreise frei Grenze.
 Vorlage einer dem im Anhang beigefügten Muster ent-
 sprcch nden Bescheinigung der Ursprungsbezeich-                                                   Artikel 2
 nung gebunden, die von den spanischen Zollbehör­                     v (1 )      Das in Artikel 1 genannte Zollkontingcnt wird
 den m t dem Sichtvermerk versehen sein muß. Diese                         in "zwei Raten geteilt
 ---pagebreak---                                                        - 4 -                                  ANLAGE C
 (2) Dic - mtc Rate von 26AuGhl wird auf die Mit-            chen Quote den Teil auf die Reserve, der am 15. März
 gli' Jstn.itcn aufgeteilt ; die Quoten, die vorbehaltlich      198 0          20 v.H. dieser ursprünglichen Quote
 des Artikels 5 bis zum 30 . Juni 1980           gelten, be­ übersteigt. Sie können eine größere Menge übertragen ,
 laufen sich auf folgende Mengen :                           wenn ; (3rund zu der Annahme besteht, daß die betref­
                                                             fende Menge unter Umständen nicht ausgenutzt wer­
            Bénélux                     9.100      ni
            Dänemark                    1.710      hl        den kijnn .
            Dcutschiand               • 5.920      hl
                                            710    hl
                                                             Jeder M'tgl'edstaat teilt der Kommission spätestens
            Frankreich        N                              am 1 . Apri l 1980 die Gesamtmenge der Einfuhren
            Irland
            Italien                     3.330
                                             80 hl hJ        der betreffenden Waren mit, die bis zum 15. März
                                                               1980       einschließlich getätigt und auf das Gcmein-
           Vereinigtes Königreich       5.550      hl-       schaftsfollkontingent angerechnet wurden, sowie gege-
(3)       Die zweite Rate in Höhe von 6600 hl bildet d«e     benen|fjlls den Teil seiner ursprünglichen Quote, den
Re-erve.                                                     er auf die Reserve überträgt.
                           Artikel J                                                   Artikel 6
(1)      Hat      ein  Mitgliedstaat  seine   ursprüngliche
Qu >te, wie sie in Artikel 2 Absatz 2 festgelegt ist, oder   Die Kommission verbucht die Beträge der von den
– bei Anwendung des Artikels 5 – die gleiche                 Mitgliedstaatcn gemäß den Artikeln 2 und 3 eröffne­
Q\; te abzüglich der auf die Reserve übertragenen            ten Quoten und unterrichtet die einzelnen Mitglied­
Möge zu 90 v.H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt er            staaten über den Stand der Ausschöpfung der Reserve,
urr / rzuglich durch Mitteilung an die Kommission die        sobald ihr die Mitteilungen zugehen .
Zit rong einer gegebenenfalls aufgerundeten zweiten
Qu > te in Höhe von 15 v.H. seiner ursprünglichen            Sie unterrichtet die Ivjitgliedstaaten spätestens am
Qu 'te vor, soweit die Reservemenge ausreicht.               5. Apri L 1 980über den Stand der Reserve, die nach
                                                             den gemäß Artikel 5 erfolgten Übertragungen ver­
(2)      Ist nach Ausschöpfung der ursprünglichen            bleibt.
Qu ite die zweite von einem Mitgliedstaat gezogene
Qu 'te zu 90 v.H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt die­        Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der die Reserve
ser Miigliedstaat gemäß Absatz 1 die Ziehung einer           ausgeschöpft wird, auf die verfügbare Restmenge be­
gegebenenfalls aufgerundeten dritten Quote in Höhe           schränkt bleibt, und gibt zu diesem Zweck dem Mit-
von 7,5 v.H. seiner ursprünglichen Quote vor.                glicdstaat, der diese letzte Ziehung vornimmt, die Rest­
                                                             menge an .
(3)       Ist nach Ausschöpfung der zweiten Quote die
dritte von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu
 90 v.H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mit-                     >              Artikel 7
 glic lsta.it unter den gleichen Bedingungen die Zie­
 hung einer vierten Quote in Höhe der dritten Quote
 vor.                                                        ( 1 ) Jeder Mitgliedstaat trifft die erforderlichen Vor­
                                                              kehrungen, um durch die Eröffnung der zusätzlichen
 Die.es Verfahren wird bis zur völligen Ausschöpfung          Quoten , die er gemäß Artikel 3 gezogen hat, die fort­
 der Reserve angewandt.                                       laufende Anrechnung auf seinen kumulierten Anteil
                                                              an denjj Gemeinschaftszollkontingent zu ermöglichen.
 (4) Abweichend von den Absätzen I , 2 und 3 kann
 jeder Mitgliedstaat Ziehungen niedrigerer Quoten als         (2)    Jj'der Mitgliedstaat' garantiert den in seinem
  in    liesen Absätzen vorgesehen vornehmen, wenn            Gebiet ansässigen Importeuren der betreffenden Wa­
  Gru id zu der Annahme besteht, daß diese unter Um-
                                                              ren freien Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten.
  stäri len nicht ausgeschöpft werden können. Er unter-
  rieh et die Kommission über die Gründe, die ihn ver-
  anlaßt haben , diesen Absatz anzuwenden .                   (3) E|er Stand der Ausschöpfung der Quoten der
                                                              Mitglicdstaatcn wird an Hand der Einfuhren der be­
                                                               treffenden Waren , die bei der Zollstelle mit einer
                            Artikel 4            •             Anmeldung zwecks* Abfertigung zum freien Verkehr
                                                               gestellt werden, festgestellt.
   Die gemäß Artikel 3 gezogenen zusätzlichen Quoten
   gelten bis zum 30 . Juni 1980 .
                                                                                        Artikel 8
                             Artikel S
                                                                Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaatcn
   Die Mitglicdstaatcn übertragen spätestens am I . April       mit, wc{chc Einfuhren der betreffenden Waren tatsäch­
       1980 von 'hrer nicht ausgenutzten ursprüngli-            lich auf ihre Quoten angerechnet worden sind.
 ---pagebreak---                                                - 5 -                                   ANLAGE    C
                      Artikel 9                                               Artikel 10
Die Mitglicdstaatcn und die Kommission arbeiten im
Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung eng
zusammen .                                               Diese Verordnung tritt am 1 . Januar .1979 in Kraft.
            Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
            Mitgliedstaat.      ■ •
            Geschehen zu Brüssel am
                                                                 Im Namen des Rates
                                                                    Der Präsident
 ---pagebreak---                                                             - 6 -                                         ANLAGE C
                                     BILAG - ANHANG - ANNEX - ANNEXE - ALLEGATO - B/JLAGE
 1 . Exportador – Eksportor - Ausfùhrer – Exporter – Exporta *        2. Numero – Nummer – Nummer –
     leur – Esportatore – Exporteur :                                     Number – Numéro – Numero –                      00000
                                                                          Nummer
                                                                      3.
                                                                                            Consejo Regulador de la ,
                                                                                            Denominación de origen
                                                                                 JUMILLA/PRIORATO/RIOJA/VALDEPEÑAS
 4 . Destinatario – Modtager – Empfànger – Consignee –
     Destinatale – Destinatario – Geadresseerde :
                                  ,Ν
                                                                      5 . CERTIFICADO DE DENOMÌNACIÓN DE ORIGEN
                                                                          CERTIFIKAT FOR OPRI NDELSESBETEGM ELSE
                                                                          BESCHEINIGUNG DER URSPRUNGSBEZìEICtf NUMG
                                                                          CERTIFICATE OF DESIGNATION OF GR1GIN
                                                                          CERTIFICAT B'APPELLATION D' ORIGINE
                                                                          CERTIFICATO DI DENO Mi NAZIONE DI ORIGINE
 6 . Medio de transporte – Transportmiddel – Beforderungsmitte!           CERTIFICAAT VAN BENAMING VAN OORSPRONG
     – Means of transport – Moyen de transport – Mezzo di
     trasporto – Vervoermiddel :
                                                                      7. VINO DI JUMILLA / PRIORATO / RIOJA / VALDEPEÑAS
                                                                          VIN FRA JUMILLA / PRIORATO / RIOJA / VALDEPEÑAS
                                                                          JUMILLA-, PRIORATO -, RIOJA -, VALDEPEÑAS-WEIN
 8 . Lugar de descanga – l.osnmgssted – Entladungsort – Place             WíNE FROM JUMILLA / PRIORATO / RIOJA / VALDEPEÑAS
     o( unloading – Lieu de déchargement – Luogo di sbarco –              VIN DE JUMILLA / PRIORATO / RIOJA / VALDEPEÑAS
     Plaats van tossing :                                                 VINO DI JUMILLA / PRIORATO / RIOJA / VALDEPEÑAS
                                                                          JUMILLA-, PRIORATO -, RIOJA - EN VALDEPEÑASWIJN
 9. Marcas y números, número y naturaleza de los bultos                                             10 . Peso bruto       1 1 . Litros
     Mærker og numre, kollienes antal 09 art                                                             Bruttovægt             Liter
     Zeichen und Nummern, Anzahl und Art der Packstücke                                                  Rohgewicht             Ltter
     Marks and numbers, number and kind of packages                                                      Gross weight           Litres
     Marques et numéros, nombre et nature des colis                                               I      Poids brut             Litres
     Marca 0 numero, quantità e natura dei colli                                                  ì      Peso lordo          . Litri
     Merken en nummers, aantal en soort der coIJi                                                        Brutogewicht   !       Liter
                                                                                             ■ .  I
                                                                                                                        I
12. Litros (en letra)      Liter (i bogstaver) – Liter (in Buchstaben) – Litres (in words) – Litres (en lettres) – Litri (in lettere) –
      Liter (voiuit ):
1 3. Visado del organismo emisor – Påtegning fra udstedende organ – Bescheinigung der erteilenden Stelle – Certificate of the issuing
      aulhority –- visa de I organisme émetteur – Visto dell'organismo emittent© – Visum van de instantie van afgifte :
                                                                       Certifico que el vino cuya descripción antecede es un producto
14 . Visado de ta aduana – Toldstedets attest – Sichtvermerk der       genuino de la zona de „JUMILLA/PRIORATO/RIOJA/VALDEPEÑAS"
      Zollstelle – Customs stamp – Visa de la douane – Visto della     y con derecho a la denominación de origen                "
      dogana – Visum van de douane
                                                                       (vease traducción del n° 15 – oversaettelse se nr. 15 – Über-
                                                                       setzung siehe Nr. 15 – see the translation under No 15 –
                                                                       Voir traduction au n° 15 – Vedi traduzione al n. 15 -r Zie voor
                                                                       vertaling nr. 15 )
 ---pagebreak---                                                                          - 7                                       ANLAGE       C
    ...                                                                                               «                       '                  –1
  15. Do ! bekræftes, at vinen,, der er nævnt i dette certifikat, er fremstillet i »                  ,«området og ifølge spansk lovgivning er
         berettiget til oprindelsesbetegnelsen ; »                   «.
        Wir bestätigen, daß der in dieser Bescheinigung bezeichnete Wein im Bezirk. „                        " gewonnen wurde und ihm nach
        spanischem Gesetz die Ursprungsbezeichnung                           " zuerkannt wird .
        Wc hereby certify that the wine described in this certificate is wine produced within the wine district of                          and is
        considered by Spanish legislation as entitled to the designation of origin
        Nous certifions que le vin décrit dans ce certificat a été produit dans la zone de «                     » et est reconnu , suivant la loi
        espagnole, comme ayant droit à la dénomination d' origine «                       ».
        Si certifica che il vino descritto nel presente certificato è un vino prodotto nella zona di «               » ed è riconosciuto , secondo
        la legge spagnola , come avente diritto alla denominazione di origine «                    ».
        Wij verklaren dat de in dit certificaat omschreven wijn is vervaardigd in het wijndistrict van *                          en dat volgens
        de Spaanse wetgeving de benaming van oorsprong                            " erkend wordt .
,16.{«)                                      -
                                                                                        I
 ) Espacio reservado para otras indicaciones del país exportador. -
 ) Rubnk forboholdt «ksportlandeu andró anoivolsor.
 ) Dio#a Nummor ist weitoren Angaben dos Ausfuhrlartdes vorbchalten.
 ) Space rosorvod for additional details given in the exporting country.
 ) Case r£serv6e pour d'autres indication# du pays exportateur.
 ) Spazio riservato per altre indicazioni dei paese esportatore.
 ) Ruimte bastamd voor andwa gagovtnt van het land van uitvoer.