CELEX: 62021TN0341
Language: de
Date: 2021-06-21 00:00:00
Title: Rechtssache T-341/21: Klage, eingereicht am 21. Juni 2021 — Rauff-Nisthar/Kommission

9.8.2021   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 320/49
            
         
      Klage, eingereicht am 21. Juni 2021 — Rauff-Nisthar/Kommission
      (Rechtssache T-341/21)
      (2021/C 320/55)
      Verfahrenssprache: Französisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: Nadya Rauff-Nisthar (Pfinztal, Deutschland) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwältin N. de Montigny)
      
         Beklagte: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Die Klägerin beantragt,
      
                  —
               
               
                  die Entscheidung vom 9. März 2020 sowie die Überprüfungsentscheidung vom 29. August 2020 des Auswahlausschusses des Europäischen Amtes für Personalauswahl (EPSO) in dem Auswahlverfahren EPSO/AD/371/19 (AD7) — 6 — Wissenschaftliche Forschungsräte, den Namen der Klägerin nicht in die Reserveliste aufzunehmen, aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  sofern erforderlich, die Entscheidung über die Zurückweisung der Beschwerde vom 15. März 2021 aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  die Vorlage der Prüfungen und der jeweiligen Prüfungsergebnisse der Klägerin im Auswahlverfahren sowie der Ergebnisse der nächsten Phase zu verlangen, um eine inhaltliche Beurteilung der Ergebnisse im Hinblick auf die einzelnen Unregelmäßigkeiten und die Tragweite der Auswirkungen des durch die festgestellten Unregelmäßigkeiten verursachten Stresses gemäß Art. 91 der Verfahrensordnung des Gerichts zu ermöglichen;
               
            
                  —
               
               
                  der Beklagten die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Die Klägerin stützt ihre Klage auf einen einzigen Klagegrund, mit dem sie eine Ungleichbehandlung infolge der während der Prüfungen vorgekommenen Unregelmäßigkeiten geltend macht, die sich auf die Ergebnisse des Auswahlverfahrens ausgewirkt hätten. Dieser Klagegrund besteht aus vier Teilen.
      
                  1.
               
               
                  Technische Störungen bei der Organisation der Prüfungen des Auswahlverfahrens EPSO/AD/371/19 (AD7) — 6 — Wissenschaftliche Forschungsräte, die von der Verwaltung eingeräumt worden seien und bei der Klägerin einen erhöhten Prüfungsstress verursacht hätten.
               
            
                  2.
               
               
                  Sorgfaltspflichtverletzung der Verwaltung und Fehlen einer Reaktion zur Behebung dieser Störungen.
               
            
                  3.
               
               
                  Außerachtlassen der Störungen bei der Bewertung der Leistung der Klägerin und Versäumnis, Verfahren zur Gewährleistung der Gleichheit zwischen den Bewerbern einzuführen.
               
            
                  4.
               
               
                  Vierter Klagegrund: Offensichtlicher Fehler bei der Bewertung der Leistungen der Klägerin.