CELEX: C2006/010/55
Language: de
Date: 2006-01-14 00:00:00
Title: Rechtssache T-398/05: Klage, eingereicht am  7. November 2005  — Tesoka/Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

14.1.2006   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 10/28
            
         Klage, eingereicht am 7. November 2005 — Tesoka/Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen
   (Rechtssache T-398/05)
   (2006/C 10/55)
   Verfahrenssprache: Französisch
   Parteien
   
      Kläger(in/nen): Sabrina Tesoka (Overijse, Belgien) (Prozessbevollmächtigte[r]: Rechtsanwalt J.-L. Fagnart)
   
      Beklagte(r): Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen
   Anträge der Klagepartei(en)
   
               —
            
            
               Aufhebung der ausdrücklichen ablehnenden Entscheidung vom 14. Oktober 2005;
            
         
               —
            
            
               Feststellung, dass die Klägerin alle Abfindungen und Vorteile erhalten kann, die sie aufgrund ihres Ausscheidens am 2. August 2005 nach Artikel 17 Absatz 2 Unterabsatz 2 der Verordnung Nr. 1860/76 in der durch Artikel 1 Nummer 8 der Verordnung (EG) Nr. 1111/2005 vom 24. Juni 2005 geänderten Fassung beanspruchen kann;
            
         
               —
            
            
               Verurteilung der Beklagten zur Zahlung einer Entschädigung, die nach billigem Ermessen auf 35 000 Euro zuzüglich Verzugszinsen in Höhe von 7 % ab 2. August 2005 festzusetzen ist;
            
         
               —
            
            
               Verurteilung der Beklagten zur Tragung der Kosten des Verfahrens.
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
   Die Klägerin, eine Mitarbeiterin der Beklagten seit 2001, schied am 2. August 2005 aus, um die finanziellen Vorteile zu erhalten, die in der Verordnung Nr. 1111/2005 für Mitarbeiter, die bis zum 4. August 2005 ausscheiden, vorgesehen sind. Mit ihrer Klage macht sie geltend, dass die Beklagte ihren Antrag auf die Abfindungen, auf die sie Anspruch habe, und auf die Dokumente, die sie benötige, um in ihrem Wohnsitzstaat Leistungen der sozialen Sicherung zu erhalten, abgelehnt habe, und beantragt die Aufhebung der Entscheidung über diese Ablehnung sowie Ersatz des angeblich entstandenen Schadens.
   Sie stützt ihre Klage auf einen Verstoß gegen Artikel 17 Absatz 2 Unterabsatz 2 der Verordnung Nr. 1860/76 in der durch Artikel 1 Nummer 8 der Verordnung (EG) Nr. 1111/2005 geänderten Fassung, auf einen Verstoß gegen Artikel 28a der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Gemeinschaften und die Verordnung Nr. 91/88 der Kommission vom 13. Januar 1988 und auf die Verletzung ihres berechtigten Vertrauens.