CELEX: C2000/211/50
Language: de
Date: 2000-07-22 00:00:00
Title: Rechtssache T-136/00: Klage des Carmelo Morello gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 19. Mai 2000

C 211/24              DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                     22.7.2000
— einen Betrag in Höhe von 1 000 000 BEF, vorbehaltlich               Der Kläger beantragt,
    einer Erhöhung oder Herabsetzung im Laufe des Verfah-
    rens, als Ausgleich des immateriellen Schadens zu gewäh-          — die Entscheidung der Kommission, mit der ein anderer
    ren, den er dadurch erlitten hat, daß die Beklagte unrichtige         Beamter auf den Dienstposten KOM/070/99 IV/2 „Kraft-
    oder unvollständige Auskünfte über seine Personalakte                 fahrzeuge, sonstige Verkehrsmittel und damit verbundener
    eingeholt hat und er sich in einem Zustand der Ungewiß-               Maschinenbau“, einer Referatsleiterstelle der Besoldungs-
    heit und der Unruhe in bezug auf seine berufliche Zukunft             gruppe A4/A5, ernannt worden ist, aufzuheben;
    befunden hat;
                                                                      — die Entscheidung der Kommission, seine Bewerbung um
— einen Betrag in Höhe von 1 000 000 BEF, vorbehaltlich                   den Dienstposten KOM/070/99 IV/2 „Kraftfahrzeuge, son-
    einer Erhöhung oder Herabsetzung im Laufe des Verfah-                 stige Verkehrsmittel und damit verbundener Maschinen-
    rens, als Ausgleich des materiellen Schadens zu gewähren,             bau“, einer Referatsleiterstelle der Besoldungsgruppe
    den er dadurch erlitten hat, daß er für den zu besetzenden            A4/A5, nicht zu berücksichtigen, und alle diese Entschei-
    Dienstposten nicht berücksichtigt und infolgedessen um                dung vorbereitenden Handlungen, die sich als unrecht-
    seine Beförderungschancen gebracht worden ist;                        mäßig erweisen sollten, aufzuheben;
— der Kommission die gesamten Kosten des Verfahrens                   — einen Betrag in Höhe von 1 000 000 BEF, vorbehaltlich
    aufzuerlegen.                                                         einer Erhöhung oder Herabsetzung im Laufe des Verfah-
                                                                          rens, als Ausgleich des immateriellen Schadens zu gewäh-
                                                                          ren, den er dadurch erlitten hat, daß die Beklagte unrichtige
Klagegründe und wesentliche Argumente                                     oder unvollständige Auskünfte über seine Personalakte
                                                                          eingeholt hat und er sich in einem Zustand der Ungewiß-
Der Kläger wendet sich gegen die Ablehnung seiner Bewerbung               heit und der Unruhe in bezug auf seine berufliche Zukunft
um den Dienstposten eines Referatsleiters der Besoldungsgrup-             befunden hat;
pe A3 durch die Anstellungsbehörde.
                                                                      — einen Betrag in Höhe von 1 000 000 BEF, vorbehaltlich
Für seine Forderungen beruft sich der Kläger auf die Verletzung           einer Erhöhung oder Herabsetzung im Laufe des Verfah-
                                                                          rens, als Ausgleich des materiellen Schadens zu gewähren,
— des Artikels 25 des Statuts und der Begründungspflicht,                 den er dadurch erlitten hat, daß er für den zu besetzenden
                                                                          Dienstposten nicht berücksichtigt und infolgedessen um
— des Artikels 45 des Statuts,                                            seine Beförderungschancen gebracht worden ist;
— des Beförderungsverfahrens und des Grundsatzes der                  — der Kommission die gesamten Kosten des Verfahrens
    Gleichbehandlung,                                                     aufzuerlegen.
— des Artikels 7 des Statuts.
                                                                      Klagegründe und wesentliche Argumente
Der Kläger macht außerdem geltend, daß die angefochtene
Entscheidung offensichtlich ermessensfehlerhaft und ermes-            Es werden die gleichen Klagegründe und wesentlichen Argu-
sensmißbräuchlich sei.                                                mente vorgebracht wie in der Rechtssache T-135/00, Morello/
                                                                      Kommission.
Klage des Carmelo Morello gegen die Kommission der
Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 19. Mai
                              2000                                    Klage der Sylvia Haupt gegen die Kommission der Euro-
                                                                        päischen Gemeinschaften, eingereicht am 25. Mai 2000
                   (Rechtssache T-136/00)
                                                                                         (Rechtssache T-143/00)
                       (2000/C 211/50)
                                                                                             (2000/C 211/51)
                 (Verfahrenssprache: Französisch)
                                                                                       (Verfahrenssprache: Französisch)
Carmelo Morello, wohnhaft in Brüssel, hat am 19. Mai 2000
eine Klage gegen die Kommission der Europäischen Gemein-              Sylvia Haupt, wohnhaft in Brüssel, hat am 25. Mai 2000 eine
schaften beim Gericht erster Instanz der Europäischen Gemein-         Klage gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaf-
schaften eingereicht. Prozeßbevollmächtigte des Klägers sind          ten beim Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaf-
die Rechtsanwälte Jacques Sambon und Pierre Paul Van                  ten eingereicht. Prozeßbevollmächtigte der Klägerin sind die
Gehuchten, Brüssel.                                                   Rechtsanwälte Jean-Noël Louis und Véronique Peere, Brüssel.