CELEX: 62017TA0667
Language: de
Date: 2019-01-31 00:00:00
Title: Rechtssache T-667/17: Urteil des Gerichts vom 31. Januar 2019 — Alkarim for Trade and Industry/Rat (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik — Restriktive Maßnahmen gegen Syrien — Einfrieren von Geldern — Beurteilungsfehler — Zeitliche Abstufung der Wirkungen einer Nichtigerklärung)

18.3.2019   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 103/33
            
         
      Urteil des Gerichts vom 31. Januar 2019 — Alkarim for Trade and Industry/Rat
      (Rechtssache T-667/17) (1)
      
      ((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Syrien - Einfrieren von Geldern - Beurteilungsfehler - Zeitliche Abstufung der Wirkungen einer Nichtigerklärung))
      (2019/C 103/43)
      Verfahrenssprache: Französisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: Alkarim for Trade and Industry LLC (Tal Kurdi, Syrien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte J.-P. Buyle und L. Cloquet)
      
         Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: V. Piessevaux und A. Limonet)
      
         Gegenstand
      
      Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung des Durchführungsbeschlusses (GASP) 2017/1245 des Rates vom 10. Juli 2017 zur Durchführung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2017, L 178, S. 13), der Durchführungsverordnung (EU) 2017/1241 des Rates vom 10. Juli 2017 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien (ABl. 2017, L 178, S. 1), des Beschlusses (GASP) 2018/778 des Rates vom 28. Mai 2018 zur Änderung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2018, L 131, S. 16) und der Durchführungsverordnung (EU) 2018/774 des Rates vom 28. Mai 2018 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien (ABl. 2018, L 131, S. 1), soweit sie die Klägerin betreffen
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Der Durchführungsbeschluss (GASP) 2017/1245 des Rates vom 10. Juli 2017 zur Durchführung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien, der Beschluss (GASP) 2018/778 des Rates vom 28. Mai 2018 zur Änderung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien und die Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 442/2011 in der zuletzt durch die Durchführungsverordnung (EU) 2017/1241 des Rates vom 10. Juli 2017 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien und die Durchführungsverordnung (EU) 2018/774 des Rates vom 28. Mai 2018 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien geänderten Fassung werden für nichtig erklärt, soweit sie die Alkarim for Trade and Industry LLC betreffen.
               
            
                  2.
               
               
                  Die Wirkungen des Durchführungsbeschlusses 2017/1245 und des Beschlusses 2018/778 werden gegenüber Alkarim for Trade and Industry bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist oder, falls innerhalb dieser Frist ein Rechtsmittel eingelegt wird, bis zur etwaigen Zurückweisung des Rechtsmittels aufrechterhalten.
               
            
                  3.
               
               
                  Der Rat der Europäischen Union trägt seine eigenen Kosten und die der Alkarim for Trade and Industry.
               
            
         (1)  ABl. C 437 vom 18.12.2017.