CELEX: C2006/108/11
Language: de
Date: 2006-05-06 00:00:00
Title: Rechtssache C-121/06 P: Rechtsmittel, eingelegt am  1. März 2006  von der Giorgio Fedon & Figli SpA und der Fedon America, Inc. gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften vom  14. Dezember 2005  in der Rechtssache T-135/01, Giorgio Fedon & Figli SpA, Fedon America, Inc./Kommission der Europäischen Gemeinschaften und Rat der Europäischen Union

6.5.2006   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 108/7
            
         Rechtsmittel, eingelegt am 1. März 2006 von der Giorgio Fedon & Figli SpA und der Fedon America, Inc. gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften vom 14. Dezember 2005 in der Rechtssache T-135/01, Giorgio Fedon & Figli SpA, Fedon America, Inc./Kommission der Europäischen Gemeinschaften und Rat der Europäischen Union
   (Rechtssache C-121/06 P)
   (2006/C 108/11)
   Verfahrenssprache: Italienisch
   Verfahrensbeteiligte
   
      Rechtsmittelführerinnen: Giorgio Fedon & Figli SpA, Fedon America, Inc. (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte I. Van Bael, A. Cevese, F. Di Gianni und R. Antonini)
   
      Andere Verfahrensbeteiligte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften und Rat der Europäischen Union
   Die Rechtsmittelführerinnen beantragen,
   
               —
            
            
               das Urteil des Gerichts erster Instanz vom 14. Dezember 2005 aufzuheben;
            
         
               —
            
            
               unter Feststellung der Entscheidungsreife die Sache selbst zu entscheiden und den Rechtsmittelführerinnen aufgrund der Haftung der anderen Verfahrensbeteiligten für unerlaubtes oder erlaubtes Handeln einen Anspruch auf Ersatz des Schadens zuzuerkennen;
            
         
               —
            
            
               jedenfalls den anderen Verfahrensbeteiligten die Kosten sowohl dieses Verfahrens als auch des Verfahrens in erster Instanz aufzuerlegen;
            
         
               —
            
            
               hilfsweise, aufgrund der unangemessenen Dauer des Verfahrens vor dem Gericht eine angemessene Entschädigung zugunsten der Rechtsmittelführerinnen zu bestimmen;
            
         
               —
            
            
               andere Maßnahmen und Vorkehrungen zu treffen, die sich aus Gründen der Billigkeit als notwendig erweisen sollten.
            
         Rechtsmittelgründe und wesentliche Argumente
   Die Rechtsmittelführerinnen tragen vor, dass das angefochtene Urteil fehlerhaft sei, da es überhaupt keine Begründung in Bezug auf eines der geltend gemachten Hauptargumente enthalte, und zwar auf das Argument, dass sie bei der spezifischen Sachlage, die den vorliegenden Fall kennzeichne, die Entscheidung des Berufungsgremiums der Welthandelsorganisation anführen könnten, um im Rahmen der Schadensersatzklage die Rechtswidrigkeit des Verhaltens der Gemeinschaft zu beweisen.