CELEX: 51990PC0343
Language: de
Date: 1990-09-14
Title: VORSCHLAG FUER EINE ENTSCHEIDUNG DES RATES UEBER EIN SPEZIFISCHES PROGRAMM FUER FORSCHUNG UND TECHNOLOGISCHE ENTWICKLUNG IM BEREICH DER NUKLEAREN SICHERHEIT BEI DER KERNSPALTUNG ( 1990-1994 )

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFT
                                     K0M(90) 343 endg.
                                     Brüssel, den u . September 1990
                     Vorschlag fUr eine
                   ENTSCHEIDUNG DES RATES
       über ein spezifisches Programm für Forschung
      und technologische Entwicklung Im Bereich der
         nuklearen Sicherheit bei der Kernspaltung
                         (1990-1994)
               (von der Kommission vorgelegt)
 ---pagebreak---                                                         INHALT
                                                                                       Seite
Vorschlag für eine E n t s c h e i d u n g d e s Rates ü b e r ein
spezifisches Programm für F o r s c h u n g
und t e c h n o l o g i s c h e Entwicklung im Bereich d e r n u k l e a r e n
S i c h e r h e i t bei d e r K e r n s p a l t u n g (1990-1994)
ANHANG 1
Wissenschaftliche u n d t e c h n i s c h e Ziele u n d I n h a l t
ANHANG II                                                                                 15
Vorläufige A u f s c h l ü s s e l u n g d e r        Mittelzuweisungen
ANHANG III                                                                                16
Modalitäten d e r D u r c h f ü h r u n g d e s Programms u n d
Maßnahmen z u r V e r b r e i t u n g und V e r w e r t u n g d e r E r g e b n i s s e
 ---pagebreak---                                            Vorschlag f ü r eine
                                       ENTSCHEIDUNG DES RATES
ü b e r ein s o e z i f i s c h e s Programm für F o r s c h u n g und t e c h n o l o g i s c h e Entwicklung
im Bereich d e r n u k l e a r e n S i c h e r h e i t bei d e r K e r n s p a l t u n g (1QQ0-1994)
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
g e s t ü t z t auf den V e r t r a g z u r G r ü n d u n g d e r E u r o p ä i s c h e n Atomqemeinschaft.
i n s b e s o n d e r e auf Artikel 7.
auf Vorschlag d e r Kommission 1 , die den Ausschuß für Wissenschaft                               und
Technik          angehört hat^
in Zusammenarbeit mit dem E u r o p ä i s c h e n            Parlament2.
nach Stellungnahme des W i r t s c h a f t s - und S o z i a l a u s s c h u s s e s 3
1
      ABl. ,\r. C
*     ABl. Nr. C
3
      ABl. Nr. C
 ---pagebreak--- in Erwägung nachstehender Gründe:
Mit Beschluß 90/221/Euratom.EWG'* hat der Rat ein drittes gemeinschaftliches
Rahmenprogramm im Bereich der Forschung und technologischen Entwicklung
(1990-1994) angenommen, in dem insbesondere die auf dem Gebiet der
nuklearen Sicherheit bei der Kernspaltung durchzuführenden Aktionen
umrissen sind. Die vorliegende Entscheidung muß im Lichte der Begründung
in der Präambel zu dem genannten Beschluss ergehen.
Für unter den EAG-Vertrag fallende Massnahmen                                sieht Artikel 2 des
Beschlusses          90/221/Euratom,EWG v o r , daß das d r i t t e Rahmenprogramm mit
H i l f e von Programmen durchgeführt w i r d r die gemäß A r t i k e l 7 des genannten
Vertrags verabschiedet werden.
Die Gemeinsame Forschungsstelle t r ä g t mit ihrem eigenen Programm zur
Durchführung der genannten Maßnahmen bei.
Eine Vorausschätzung des Betrags der zur Durchführung dieses spezifischen
Programms notwendigen finanziellen Mittel der Gemeinschaft ist erforderlich.
Die tatsächlich verfügbaren Mittel werden im Rahmen d e s H a u s h a l t s v e r f a h r e n s
u n t e r E i n h a l t u n g d e r f i n a n z i e l l e n V o r a u s s c h a u im Anhang zur
Interinstitutionellen Vereinbarung vom 29. Juni 1988 5 und einer etwaigen
finanziellen Vorausschau für den Zeitraum 1993-1994 festgelegt.
Gemäß Artikel 4 und Anhang I des Beschlusses 90/221/Euratom,EWG enthält der
für das gesamte Rahmenprogramm als notwendig erachtete Betrag eine Summe
von 57 Mio. ECU für die zentralisierten Maßnahmen zur Verbreitung und
Verwertung, die proportional zu dem für jede Aktion vorgesehenen Betrag
aufzuteilen ist. Der Umfang dieses spezifischen Programms innerhalb der
Aktion im Bereich der "Energie" führt zu einer Verringerung der zur
Durchführung dieses Programms erforderlichen geschätzten Finanzmittel um
0.37 Mio. ECU für die genannten zentralisierten Maßnahmen.
      ABl. Nr. L 177 vom 8.5.1990,S.28%
      ABl. Nr. L 185 vom 15.7.1988. S. 33.
 ---pagebreak--- Die Kommission gewährleistet, daß dieses Programm in der nach Artikel 7 des
Vertrags vorgesehenen Form durchgeführt wird. Die Mitgliedstaaten treffen
entsprechend Artikel 192 des Vertrags alle geeigneten Maßnahmen, um der
Gemeinschaft die Erfüllung ihrer Aufgaben zu erleichtern.
Die Durchführung des vorliegenden Programms muß hauptsächlich in der
Auswahl von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bestehen, damit diesen
eine Beteiligung der Gemeinschaft zugutkommt. Die Kommission hat dafür zu
sorgen, daß solche Vorhaben auf dem üblichen Wege - nämlich mittels der im Amtsblatt
veröffentlichten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen - vorgelegt
werden. Ferner ist es wünschenswert, ein Sonderverfahren im Hinblick auf die
Wahrung einer gewissen Flexibilität vorzusehen, damit die Kommission
angesichts der ständigen Weiterentwicklung und fortschreitenden
Beschleunigung des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts auch
spontan Vorschläge berücksichtigen kann, die den Zielen des Programms
entsprechen.
Bei der Auswahl der im Sinne des Programms durchzuführenden Vorhaben ist
dem Grundsatz des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts der
Gemeinschaft, dem grenzüberschreitenden Charakter der Vorhaben sowie der
Unterstützung für die kleinen und mittleren Unternehmen besondere
Aufmerksamkeit beizumessen.
Zu den Maßnahmen der Gemeinschaft zur Verstärkung der wissenschaftlichen
und technologischen Grundlagen der europäischen Industrie und zur
Förderung der Entwicklung ihrer Wettbewerbsfähigkeit gehört die Förderung
der Zusammenarbeit mit d r i t t e n Ländern und internationalen Organisationen
auf dem Gebiet der Forschung und technologischen Entwicklung'eine
solche Zusammenarbeit kann sich für die Entwicklung dieses Programms als
besonders fruchtbar erweisen.
Es ist notwendig, wie in Anhang II des Beschlusses 90/221/Euratom,EWG
vorgesehen, einen harmonisierten Ansatz zur nuklearen Sicherheit bei der
Kernspaltung zu fördern, indem alle beteiligten Stellen einbezogen werden, so
daß die vorwettbewerbliche Dimension der Forschung, insbesondere im Bereich
des Strahlenschutzes und der Reaktorsicherheit v e r s t ä r k t wird -
 ---pagebreak--- HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
                                  Artikel 1
1. Ein spezifisches Programm der Europäischen Atomgemeinschaft für
   Forschung und technologische Entwicklung im Bereich der nuklearen
   Sicherheit bei der Kernspaltung gemäß Anhang I wird für einen am 1.
   Januar 1990 beginnenden Zeitraum von fünf Jahren beschlossen.
                                  Artikel 2
1. Der Gesamtbetrag der Gemeinschaftsausgaben für die Durchführung des den
   Gegenstand dieser Entscheidung bildenden Programms beträgt 199 Mio.ECU.
   Dieser Betrag enthält 37 Mio. ECU zur Durchführung der in dieser
   Entscheidung vorgesehenen Aktionen und 162 Mio. ECU. die für Aktivitäten
   bestimmt sind, mit denen die GFS zu diesem Programm beitragen wird. Dies
   wird durch eine gesonderte Entscheidung des Rats festgelegt.
2. Vom genannten Betrag von 37 Mio. ECU werden 0,37 Mio. ECU für die
   zentralisierte Aktion zur Verbreitung und Verwertung abgezogen. Der somit
   auf 36,63 Mio. ECU verminderte Betrag enthält die Personalausgaben, die
   sich auf höchstens 19% belaufen dürfen.
3. Eine vorläufige Aufschlüsselung dieser Mittel ist in Anhang II festgelegt.
4. Fasst der Rat einen Beschluss in Anwendung von Artikel 1 Absatz 4 des
   Beschlusses 90/221/Euratom,EWG, so wird diese Entscheidung angepaßt, um
   jenem Beschluß Rechnung zu tragen.
5. Die Haushaltsbehörde entscheidet, über die für jedes Haushaltsjahr zur
   Verfügung stehenden Mittel.
 ---pagebreak---                                     Artikel 3
    Die Einzelheiten der Durchführung des Programms sind i n Anhang I I I
    festgelegt.
                                   Artikel 4
   Die finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft wird gemäß Anhang IV des
   Beschlusses 90/221/ EuratomJEWG festgelegt.
                                   Artikel 5
1. Im Jahre 1992 überprüft die Kommission das Programm und legt dem Rat
   und dem Europäischen Parlament einen Bericht über die Ergebnisse dieser
   Prüfung vor, dem gegebenenfalls Änderungsvorschläge beigefügt sind.
2. Nach Abschluß des Programms bewertet die Kommission die Ergebnisse. Sie
   übermittelt dem Rat und dem Europäischen Parlament einen entsprechenden
   Bericht.
3. Die Berichte werden unter Berücksichtigung der in Anhang I dieser
   Entscheidung festgelegten Ziele und gemäß Artikel 2 Absatz 4 des
   Beschlusses 90/221/Euratom.EWG erstellt.
 ---pagebreak---                                                                    8
                                                       Artikel 6
Um die Kommission bei d e r D u r c h f ü h r u n g                      des Programms zu u n t e r s t ü t z e n       wird
ein B e r a t e n d e r V e r w a l t u n g s - und K o o r d i n i e r u n g s a u s s c h u ß     (BVKA) für      nukleare
S i c h e r h e i t bei d e r K e r n s p a l t u n g e i n g e s e t z t . Artikel 2      b i s 6 der        Ratsentscheidung
84/338/EURATOM, CECA. CEE" kommen z u r                                    Anwendung.
                                                       Artikel 7
F ü r die D u r c h f ü h r u n g des Programms k ö n n e n                    g e g e b e n e n f a l l s Zusatzprogramme,
B e t e i l i g u n g e n an Programmen, d i e von mehreren M i t g l i e d s t a a t e n                  durchgeführt
werden, sowie gemeinsame Unternehmen gemäß A r t i k e l 45 b i s 51 des V e r t r a g s b e -
schlossen werden.
                                                       Artikel 8
Sofern die Zusammenarbeit mit Drittländern und mit internationalen
Organisationen zur Erreichung der Ziele des Programms den Abschluß
von A b k o m m e n         oder Vereinbarungen gemäß Artikel 101 Absatz 2 des Vertrags
erforderte ist die Kommission zur Aushandlung solcher Abkommen oder Verein-
barungen ermächtigt. Solche Abkommen oder Vereinbarungen werden nach den Be-
stimmungen von Absatz 2 des genannten Artikels abgeschlossen.
                                                       Artikel 9
Diese E n t s c h e i d u n g   i s t an die M i t g l i e d s t a a t e n    gerichtet.
Geschehen zu B r ü s s e l am                                                      Im Namen des Rates
                                                                                   Der P r ä s i d e n t
*     ABl. Nr. L 177 vom 4.7.1984. S. 25.
 ---pagebreak---                                                                       9
                                                       ANHANG                     I
                   WISSENSCHAFTLICHE UND TECHNISCHE ZIELE UND INHALT
Die Richtlinien des d r i t t e n Rahmenprogramms, seine                                 wissenschaftlich-technische
Zielsetzung und B e g r ü n d u n g sind i n t e g r a l e r Bestandteil des                              vorliegenden
spezifischen               Programms.
Absatz 5B im Anhang II des Rahmenprogramms ist i n t e g r a l e r B e s t a n d t e i l des
v o r l i e g e n d e n spezifischen           Programms.
Auf d e r Grundlage und im Lichte d e r v o r g e n a n n t e n Elemente wird im
Folgenden d e r I n h a l t des spezifischen Programms a n a l y t i s c h                                beschrieben.
Bereich 1. S t r a h l e n s c h u t z
Ziel ist die B e r e i t s t e l l u n g d e r w i s s e n s c h a f t l i c h e n E r k e n n t n i s s e für e i n e
o b j e k t i v e E i n s c h ä t z u n g d e r S t r a h l e n w i r k u n g e n u n d - r i s i k e n sowie d e r
Methoden z u r Optimierung des S t r a h i e n s c h u t z e s . Es w e r d e n F o r s c h u n g e n                    zur
A b g r e n z u n g des Expositionsausmaßes und i h r e r E r s c h e i n u n g s f o r m e n                      aus
n a t ü r l i c h e n , medizinischen und i n d u s t r i e l l e n Quellen, z u r U n t e r s u c h u n g             der
g e s u n d h e i t l i c h e n Folgen einschließlich d e r B e h a n d l u n g e i n e r ü b e r m ä ß i g e n
Exposition und z u r v e r g l e i c h e n d e n und q u a n t i t a t i v e n A b s c h ä t z u n g d e r
Gefahren d e r S t r a h l u n g für den Menschen und seine Umwelt                                         durchgeführt.
 ---pagebreak---                                          10
Die durch diese Maßnahmen erzielten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind eine
Voraussetzung für die laufende Aktualisierung der "Grundnormen für den
Gesundheitsschutz der Bevölkerung und der Arbeitskräfte gegen die Gefahren
ionisierender Strahlungen" 7 und liefern den wissenschaftlichen Hintergrund
für die Weiterentwicklung der Strahlenschutzkonzepte und -praktiken. Sie
sollen außerdem die technischen und rechtlichen Aspekte des Sachwissens auf
dem Gebiet des Strahlenschutzes wahren und verbessern und es den
einschlägigen Stellen erlauben, die Auswirkungen langfristiger
energiepolitischer Strategien auf den Menschen und seine Umwelt zu
beurteilen, normale Betriebs- und Notfallsituationen zu beherrschen und die
Öffentlichkeit objektiv über die Risiken und Vorteile der Strahlung zu
unterrichten.
Es werden Themen im Zusammenhang mit der Besorgnis über die Strahlung und
ihre Auswirkungen angesprochen, die durch den Unfall von Tschernobyl und
neuere Informationen über Risikoabschätzungen und das Ausmaß der Exposition
aus natürlichen, medizinischen und industriellen Quellen hervorgehoben
wurden. Die Forschung zielt darauf ab. die Unsicherheit über die
Risikoabschätzung bei niedrigen Dosen/niedriger Dosisleistung zu verringern,
indem die durch zahlreiche experimentelle Konzepte erzielten Informationen mit
denen der Epidemiologie verknüpft werden.
Eine Abschätzung der Gefahren des Radons in Wohnungen soll zur Entwicklung
wirksamer und dauerhafter Gegenmaßnahmen beitragen. Es werden
Forschungsarbeiten über Optimierungsverfahren zur Reduzierung der
Exposition der Patienten durch diagnostische Röntgenuntersuchungen
durchgeführt. Ferner sollen Verwaltungsverfahren entwickelt werden, die sich
auf genauere wissenschaftliche Informationen stützen, um den Strahlenschutz
am Arbeitsplatz zu optimieren.
Es werden wissenschaftliche Verfahren zur Echtzeitabschätzung der Folgen
nuklearer Notfälle und zur Verbesserung der Einsatzplanung entwickelt, damit
die wirksamsten Gegenmaßnahmen getroffen werden können, um die
Übertragung der radioaktiven Kontamination auf den Menschen zu verringern
und die Opfer von Strahlenunfällen zu behandeln.
   ABl. Nr. L 246 vom 17.9.1980, S. 1.
        ABl. Nr. L 265, vom 5.10.1984. S. 4.
 ---pagebreak---                                              11
Die Lösung der 'iamit verbundenen komplexen Probleme macht e< er-or derlîch,
daß Informationen aus unterschiedlichen Bereichen in einen multidisziplinären
Ansatz einbezogen werden, wobei folgende Themen behandelt werden:
Strahlen-   und Radioakt ivi tà'tsexposi t ion des Menschen
Ziel ist die Entwicklung von Verfahren zur empfindlichen und 7uverlässigen
Messung der Strahlendosen und zur Festlegung des kritischen Pfads der
Radioaktivität in der Umwelt und möglicher Strategien zur Verhinderung des
Transfers von Radionukliden auf den Menschen.
Die Messung der Strahlendosen und ihre Interpretation wird durch die
Einführung der neuen dosimetrischen Werte und die Entwicklung besserer
Verfahren und Geräte zur Personen- und Unfalldosimetrie verbessert.
Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Exposition der inkorporierten
Radionuklide geschenkt.
Das Verhalten der Radionuklide in der Umwelt wird mit Schwerpunkt auf
natürlichen und langlebigen künstlichen Radionukliden untersucht, die sich in
natürlichen und halbnatürlichen Ökosystemen ansammeln oder chemische und
biologische Veränderungen erfahren können. Ferner werden Gegenmaßnahmen
zur Verminderung der Folgen der radioaktiven Kontamination der Umwelt und
des Menschen untersucht.
Folgen der Strahlenexpos i t ion beim Menschen: Abschätzung, Verhütung und
Behandlung
Ziel ist die Bestimmung der quantitativen Auswirkungen bei niedrigen
Dosen/niedriger Dosisleistung (stochastische Strahlenwirkungen), die
Entwicklung von Möglichkeiten zur Erkennung und Behandlung der Folgen von
Strahlenunfällen (nichtstochastische Wirkungen) und die Abschätzung der
Auswirkungen auf den Organismus im Entwicklungsstadium.
 ---pagebreak---                                          12
Auf der Grundlage der Mikrodosimetrie. biophysikaiischer Modellierung,
Molekular-Zell- und Tieruntersuchungen und der Epidemiologie werden
konzertierte Lösungswege eingeschlagen, um die betreffenden Mechanismen zu
verstehen und die Gefahren für strahleninduzierten Krebs und genetische
Schäden beim Menschen abzuschätzen. Das wird die Interpretierung
epidemiologischer Daten des Menschen und deren Extrapolation auf niedrige
Dosen/niedrige Dosisleistung entscheidend unterstützen.
Die Diagnose und Behandlung von Unfallfolgen nach Ganzkörper- oder lokaler
externer Exposition oder interner Kontamination mit Radionukliden werden
durch die Untersuchung ihrer Pathagonese und den Einsatz neuer molekularer
und zellularer Techniken verbessert. Bei Untersuchungen über Organismen im
Entwicklungsstadium liegt der Schwerpunkt auf Gehirnschäden nach einer
Bestrahlung in utero, der Induktion von strahleninduziertem Krebs und dem
Transfer von Radionukliden im Fötus, sowie im Säuglingsalter und in der
Kindheit.
Risiken   und Bewältigung der    Strahlenexposition
Ziel ist die Abschätzung der allgemeinen Risiken der menschlichen
Strahlenexposition und die Bereitstellung von Methoden zur Optimierung und
Bewältigung des Strahlenschutzes unter normalen und Unfallbedingungen.
Informationen über die Belastung des Menschen durch natürliche, medizinische
und industrielle Quellen werden systematisch gesammelt; epidemiologischen
Studien, einschließlich derer über die Exposition am Arbeitsplatz oder bei
verstärkter natürlicher Radioaktivität wird besonderes Gewicht beigemessen.
Untersucht werden Faktoren, die die Radonexposition in Wohnungen
beeinflussen und mögliche Gegenmaßnahmen. Die relative Bedeutung der
Strahlenrisiken wird durch den Vergleich mit anderen Risiken herausgestellt.
 ---pagebreak---                                         13
Oie Optimierung des Strahlenschutzes unter normalen und U nfaühodingungen
wird im Hinblick auf die Einhaltung der neuen Schutznormen untersucht
Modelle für Strahlenunfallfolgen und Noteinsatzverfahren werden weiter
entwickelt. Die Optimierung der Exposition bei der medizinischen Diagnostik
wird durch die Entwicklung von Qualitätssicherungsmessungen für die
Bildqualität und Analysen der Risiken und Vorteile der verschiedenen
Verfahren erreicht.
Bereich 2. Reaktor Sicherheit
Gesamtziel dieser neuen Aktion ist es dazu beizutragen, die Erfordernisse
festzustellen, um die Sicherheitsanforderungen für künftige Generationen von
Kernkraftwerken zu gewährleisten und das Vertrauen in Sicherheitsanalysen
durch Maßnahmen zur Förderung der Konzertierung aller zuständigen Stellen
der Mitgliedstaaten der Gemeinschaft zu stärken, unabhängig davon, ob sie
über ein Kernenergieprogramm verfügen oder nicht.
Die vorgesehenen Arbeiten werden zur Abschätzung der mit der Konzeption
und dem Betrieb verbundenen Sicherheitsreserven und zum Aufbau von
Vertrauen in die Vollständigkeit der Sicherheitsanalysen und die
Zuverlässigkeit der mit der Unfallbewältigung verbundenen Komponenten
beitragen. Sie werden einen Bezugspunkt für Initiativen in der Gemeinschaft
und eine Grundlage für mögliche, weitergehende Gemeinschaftsaktionen
darstellen.
Ausgewählte Schlüsselthemen über die Sicherheit in Verbindung mit künftigen
Kernkraftwerken werden unter besonderer Berücksichtigung der passiven
Technologie behandelt. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auch auf dem
sicheren Einschluß der Radioaktivität unter ernsten Unfallbedingungen und
wird vor allem die Leichtwasserreaktoren berücksichtigen, die in der
Gemeinschaft, in den übrigen Ländern Europas und in der restlichen Welt am
weitesten verbreitet sind. Darüber hinaus wird, unter dem Blickwinkel der
Sicherheit in dem Auslegung, für die neuen Reaktortypen, künftige oder
solche, die in der Entwicklung sind und zu denen gehören, die in der Zeit bis
zum Ende des Jahrhunderts verwirklicht werden können, ein gewisser Beitrag
Geleistet.
Die konzertierte Aktion auf Gemeinschaftsebene umfaßt Studien. Vergleiche von
Methoden und Werkzeugen, wie die probabilistische Sicherheitsanalyse, und
gemeinsame Bewertungen von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Nach
 ---pagebreak---                                         14
Prüfung der potentiellen Herausforderungen, die die Einschließung im Falle
von schweren Unfällen darstellen, und deren Auswirkungen auf die
Leistungsfähigkeit der Sicherheitshülle werden die wichtigsten Fragen im
Rahmen der drei folgenden Hauptthemen untersucht:
Untersuchung des      StörfalIverlaufs
Die Phänomenologie schwerer Unfälle und ihrer Folgen für die Sicherheitshülle
wird unter Berücksichtigung der auftretenden Phänomene innerhalb des
Druckbehälters in Hinblik auf die Belastung der Sicherheitshülle und außerhalb
des Druckbehälters untersucht. Bei dieser Untersuchung werden insbesondere
folgende Themen behandelt: Wasserstoffphänomene und deren Modellierung.
Detektion und Überwachung. Spaltproduktverhalten, Kühlfähigkeit von Korium,
Dampfexplosion und Wechselwirkung zwischen Korium und Beton.
 Verhalten und Eignungsnachweis des    Containment-Systems
Die Forschung betrifft die Unversehrtheit des Containment-Svstems (Lüftung,
seismische und andere äußere Einflüsse, altersbedingter Qualitätsverlust der
Leckdichtigkeit), Modell- und Ausfallartanalysen (Material- und
Strukturverhalten, zum Beispiel vorgespannter Beton) und die Eignung von
Sicherheitsreserven für Containment-Strukturen, Ausrüstungen und
elektronische Systeme angesichts schwerer Unfälle.
 Unfallbewältigung und Überwachung
Die Forschung konzentriert sich auf die Mensch-Maschine-Schnittstelle
(rechnergestützte Hilfen für Betriebspersonal, das sich mit komplexen
Verfahren und außergewöhnlichen Situationen befaßt: Zum Beispiel Erkennung
von Abweichungen und deren Diagnose. Behandlung von unvollständigen oder
irreführenden Informationen) und auf Interventionsstrategien und
Unfallabschwächunq.
 ---pagebreak---                                                   15
                                      A N H A N G            II
          VORLÄUFIGE AUFSCHLÜSSELUNG DER MITTELZUWEISUNGEN
in % für den Zeitraum von 1990 bis 1994
Gebiet 1.  Strahlenschutz                                                            78 - 79
Gebiet 2.  Reaktorsicherheit                                                         21 - 22
Die Aufschlüßelung    zwischen den v e r s c h i e d e n e n Bereichen schließt           die
Möglichkeit nicht a u s , daß P r o j e k t e m e h r e r e Bereiche a b d e c k e n .
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                                A N H A N G    III
   MODALIÄTEN DER DURCHFÜHRUNG DES PROGRAMMS UND MASSNAHMEN ZUR
                VERBREITUNG UND VERWERTUNG DER ERGEBNISSE
1. Die Kommission führt das Programm nach Maßgabe des in Anhang I
   festgelegten wissenschaftlichen und technischen Inhalts durch.
2. Die Modalitäten der Durchführung des Programms gemäß Artikel 3 umfaßen:
   Vorhaben der Forschung und technologischen Entwicklung, flankierende
   Maßnahmen und konzertierte Aktionen.
   Die von der GFS direkt durchgeführten Forschungsarbeiten sind
   Gegenstand eines besonderen Beschlusses des Rates.
   Die Vorhaben sind Gegenstand von Verträgen im Bereich der Forschung und
   technologischen Entwicklung auf Kostenteilungsbasis.
   Mit den flankierenden Maßnahmen sollen die Mittel eingesetzt werden, die
   eine gute technische Durchführung, Verwaltung und Bewertung des
   Programms sowie eine entsprechende Verbreitung und Zugänglichkeit der
   Ergebniße, die Koordinierung, Ausbildung und Unterrichtung der Teilnehmer
   am Programm ermöglichen.
   Die konzertierten Aktionen sind die in der Haushaltsordnung festgelegt.
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 3. Die Teilnehmer an den Vorhaben müßen natürliche oder juristische Personen
     mit Sitz in der Gemeinschaft 0 sein, wie Hochschulen. Forschungsorganisation
    und Industrieunternehmen, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen
    oder ihrer Verbände, insbesondere Europäische Wirtschaftliche
    In te res sen vereinig un gen (EWIV).
    Natürliche oder juristische Personen in Ländern, die mit der Gemeinschaft
    Abkommen geschlossen haben, in denen eine Zusammenarbeit im
    wissenschaftlichen und technischen Bereich vorgesehen ist. können an den
    im Rahmen dieses Programms durchgeführten Vorhaben auf der Grundlage
    des wechselseitigen Vorteils teilnehmen. Die ausgewählten Auftragnehmer
    werden nicht der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft teilhaftig. Sie
    leisten einen Beitrag zu den allgemeinen Verwaltungskosten.
4. Die Auswahl der Vorhaben erfolgt nach folgenden Prioritäten, wobei das
    erste Verfahren die Regel und das zweite       die Ausnahme darstellt:
    Die Teilnehmer an den Vorhaben werden aufgrund des normalen Verfahrens
    der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen das im Amtsblatt der
    Europäischen Gemeinschaften bekanntgegeben wird, ausgewählt.
    Die Kommission kann auch nach einem Sonderverfahren und unter den
    nachfolgend genannten Bedingungen Vorschläge annehmen, wenn sie
    besonders vielversprechende und wichtige Beiträge aufgrund der
    Originalität des vorgeschlagenen Themas, der Neuartigkeit des
    wissenschaftlichen und technischen Konzepts und der
    Durchführungsmethodologie sind, wobei der individuelle Charakter des
    Antragstellers berücksichtigt wird.
    Eine befürwortende technische Bewertung derartiger Vorschläge allein ist
    für die Annahme eines Vorhabens nicht ausreichend; das Sonderverfahren
    kommt nämlich nur zur Anwendung, wenn der Charakter des jeweiligen
    Vorhabens entsprechend der obigen Definition das Vorgehen nach dem
    normalen Verfahren (Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen)
    nachweislich nicht rechtfertigt.
"Zum Zwecke des vorliegenden              Programms kann sich die       Europäische
Organisation für Kernforschung (CERN) mit Sitz in Genf, deren Einrichtungen
sich größtenteils auf dem Arbeitsgebiet der Gemeinschaft befinden, an den
Verträgen beteiligen.
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   Das Sonderverfahren muß vor dem normalen Verfahren durchgeführt
   werden, und zwar dergestalt, daß der für die finanzielle Beteiligung der
   Gemeinschaft an den im Normalverfahren ausgewählten Vorhaben verfügbare
   Betrag genau festgelegt werden kann. Die Frist für das Sonderverfahren
   wird jedes Jahr im Amtsblatt veröffentlicht.
   Die Höhe der finanziellen Beteiligung der Gemeinschaft an allen im
   Sonderverfahren ausgewählten Vorhaben wird jedes Jahr festgelegt, und
   zwar in Abhängigkeit von den nach besonders strengen technischen
   Maßstäben ausgewählten Vorhaben. Auf keinen Fall darf dieser Betrag 15%
   überschreiten; er kann jedes Jahr aufgrund der Erfahrungen überprüft
   werden.
   Die Kommission erstellt einen Leitfaden mit allen Vorschriften für das
   Sonderverfahren, um vollständige Transparenz zu gewährleisten.
5. Die Projekte müssen die Beteiligung von mindestens zwei voneinander
   unabhängigen Partnern mit Sitz in verschiedenen Mitgliedstaaten vorsehen.
6. Die Kommission kann die Teilnehmer dazu ermutigen, beispielsweise für
   besonders große Vorhaben eine EWIV zu bilden oder sonstige
   Vereinbarungen zu treffen, die eine dezentralisierte, den Besonderheiten
   des Vorhabens angepaßte Verwaltung ermöglichen.
7. Die Verbreitung der während der Abwicklung der Vorhaben erworbenen
   Kenntnisse erfolgt einerseits innerhalb des spezifischen Programms und
   andererseits in Verbindung mit einer zentralen Aktion in Übereinstimmung
   mit dem Beschluß gemäß Artikel 4 dritter Absatz des Beschlusses
   90/221/Euratom. EWG.
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                                          FINANCIAL STATEMENT
1. BUDGET HEADING AND TITLE
P a r t B of the g e n e r a l b u d g e t
Subsection 5. Item 2
Specific programme of Community RTD a c t i v i t i e s in the field of n u c l e a r fission
safety 1990-1994.
2. LEGAL BASE
Article 7 of t h e T r e a t y e s t a b l i s h i n g t h e EAEC.
3. OBJECTIVES AND DESCRIPTION
See Annex I of t h e proposal.
4. FINANCIAL IMPLICATIONS
Amounts deemed n e c e s s a r y in MIO ECU :
 Programme implementation                                           36.63
 Centralised action for dissemination and exploitation               0.37
 TOTAL                                                              37 *
The indicative o p e r a t i o n a l breakdown of t h e 36.63 MIO ECU for t h e  programme
implementation is given in Annex II of t h e p r o p o s a l .
e x c l u d i n g JRC activities (162 MIO ECU)
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                Indicative multiannual s c h e d u l e (in MIO ECU)
                               1990          1991            1992              1993              1994*         TOTAL
           Commitments           0            2,97          22.77              10,89              0             36,63
           Payments              0            1,32           13.27             13,04              9             36.63
The definitive yearly amounts will be d e t e r m i n e d by t h e b u d g e t a r y                       authority
in a c c o r d a n c e with t h e financial p e r s p e c t i v e s for t h e period 1990-1992
(annexed to the I n t e r i n s t i t u t i o n a l Agreement of 29 J u n e 1984) and with
s u b s e q u e n t financial p e r s p e c t i v e s which may be a d o p t e d for 1993 and 1994.
5. STAFF AND ADMINISTRATIVE EXPENDITURE
In Addition to the principal means of action which a r e c o n t r a c t s (annex III),
t h e above amounts include p r o g r a m m e - r e l a t e d staff and a d m i n i s t r a t i v e
e x p e n d i t u r e estimated at no more t h a n 6.94 MIO ECU.
The e x p e n d i t u r e on staff will not exceed 19% of t h e amount deemed                              necessary
for t h e programme implementation.                      This implies a maximum of 28 s t a t u t o r y
posts (A, B a n d / o r C) at any given time d u r i n g t h e life of t h e programme.
The i n f r a s t r u c t u r e c o s t s related to s t a t u t o r y staff will be b o r n e by P a r t A of
the b u d g e t .
6. IMPLICATIONS FOR REVENUE
The c o n t r i b u t i o n s by t h i r d c o u n t r y c o n t r a c t o r s t o w a r d s t h e cost of
administration of the programme will be r e u s e d p u r s u a n t to a r t i c l e s 27.2 and
96 of the Financial Regulation 3 .
       for t h e payment a p p r o p r i a t i o n s : 1994 a n d b e y o n d
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7. TYPES OF CONTROL
Control will be exercised by:
   the services of the DG responsible for the execution of the programme,
   advised by the management and coordination committee refered to in
   article 6
   the Commission's Financial Controller.
In accordance with Article 2 of the Financial Regulation 3 , the use of
appropriations will be subject to analyses of cost-effectiveness and the
realisation of quantified objectives will be monitored.
External audit may be carried out by the Court of Auditors in accordance
with the Treaty.
       Financial Regulation of 21 December 1977. as last amended by Regulation
          610/90 of March 1990.
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        STATEMENT OF IMPACT ON COMPETITIVENESS AND EMPLOYMENT
1. The main reason for introducing the measure
The Programme aims to foster a harmonized approach to safety by bringing
together all the parties involved thus reinforcing the pre-normative dimension
of research. The present proposal consists of two areas:
   -  Radiation Protection,
   -  Reactor Safety.
2. Features of the businesses in question
The programme is essentially a research and technical development programme
aiming to improve radiation protection and reactor safety. It addresses itself
mainly to research institutions, universities and businesses involved in the
nuclear field.
3. Obligations imposed directly on businesses
The same obligations are imposed on all institutions participating in the
programme including: conformity of the proposed research with the technical
annex of the project, transnational co-operation, free site-access to
Commission agents, participation in seminars and meeting of contractors
organized by the Commission, and annual reports of activities and results.
4. Indirect obligations likely to be imposed on business by national, regional
   or local authorities
None are envisaged
5. Special provisions in respect of SMEs
The proposal will have no direct implications for small and medium
enterprises. However, some of the expected actions may lead to the
development of specific instrumentation which could be produced by small and
medium enterprises.
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6. Likely effects on :
a) The competitiveness of business
This research programme will have no direct immediate effect on
competitiveness. Harmonized approaches in nuclear safety, the final goal of
the research and technical development, constitute, however, a prerequisite
for an open market in the nuclear industry.
b) Employment
As the research is precompetitive, and to a large extent long-term research,
and is not specifically aimed at industry, the impact on employment is
impossible to evaluate with any degree of confidence.
There is certainly a positive effect on the maintenance and recruitment of
research staff directly involved in projects funded by the programme.
7. Consultation of representative organisations
The Scientific and Technical Committee which includes high level
representatives of the nuclear industry has expressed a positive opinion on
the proposal.
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                                                            KOM(90) 343 endg.
                                                     DOKUMENTE
DE                                                                                   12 16
                                  Katalognummer : CB-CO-90-372-DE-C
                                                            ISBN 92-77-62721-2
VERKAUFSPREIS             bis 30 Seiten: 3,50 ECU      pro 10 weitere Seiten: 1,25 ECU
Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
L-2985 Luxemburg