CELEX: C2004/239/37
Language: de
Date: 2004-09-25 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts Erster Instanz vom 15. Juli 2004 in den verbundenen Rechtssachen T-180/02 und T-113/03, Georgios Gouvras gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Beamte – Dienstliche Verwendung — Abordnung im dienstlichen Interesse — Rückwirkende Änderung des Dienstorts und der damit verbundenen finanziellen Ansprüche — Rückforderung der zuviel gezahlten Beträge — Einrichtungsbeihilfe und Tagegeld — Überweisung eines Teils der Bezüge an einen anderen als den Dienstort — Verfahrenssprache: Französisch)

25.9.2004   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 239/18
            
         
      URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
   
   vom 15. Juli 2004
   in den verbundenen Rechtssachen T-180/02 und T-113/03, Georgios Gouvras gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
   
   (Beamte – Dienstliche Verwendung - Abordnung im dienstlichen Interesse - Rückwirkende Änderung des Dienstorts und der damit verbundenen finanziellen Ansprüche - Rückforderung der zuviel gezahlten Beträge - Einrichtungsbeihilfe und Tagegeld - Überweisung eines Teils der Bezüge an einen anderen als den Dienstort - Verfahrenssprache: Französisch)
   (2004/C 239/37)
   In den verbundenen Rechtssachen T-180/02 und T-113/03, Georgios Gouvras, Beamter der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft in Bereldingen (Luxemburg), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte J.-N. Louis, É. Marchal und A. Coolen, Zustellungsanschrift in Luxemburg, gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: J. Curral und L. Lozano Palacios, Zustellungsanschrift in Luxemburg)
   in der Rechtssache T-180/02 wegen Aufhebung der Entscheidung der Kommission, als Dienstort des Klägers rückwirkend zum 1. November 2000 und für die Dauer seiner Abordnung im dienstlichen Interesse Athen festzulegen, ihm seinen Anspruch auf die Auslandszulage und die jährliche Reisekostenerstattung zu entziehen und auf seine Dienstbezüge den für Griechenland geltenden Berichtigungskoeffizient anzuwenden, sowie wegen Aufhebung der Entscheidung über die Rückforderung der zuviel gezahlten Beträge und
   in der Rechtssache T-113/03 wegen Aufhebung der Entscheidung der Kommission, dem Kläger die Gewährung der Einrichtungsbeihilfe und des Tagegelds während seiner Abordnung nach Athen im dienstlichen Interesse und die Einrichtungsbeihilfe anlässlich seiner Wiederverwendung in Luxemburg zu verweigern, sowie Aufhebung der Entscheidung, den an seinen Dienstort in Luxemburg zu überweisenden Teil seiner Dienstbezüge während seiner Abordnung auf 35 % der Nettobezüge zu beschränken,
   hat das Gericht (Dritte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten J. Azizi sowie der Richter M. Jaeger und F. Dehousse – Kanzler: I. Natsinas, Verwaltungsrat – am 15. Juli 2004 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Entscheidung der Kommission vom 30. April 2002 wird aufgehoben, soweit dem Kläger damit die Einrichtungsbeihilfe anlässlich seiner Abordnung nach Athen verweigert wird.
            
         
               2.
            
            
               Im Übrigen werden die die Anfechtungsklagen in den Rechtssachen T-180/02 und T-113/03 abgewiesen.
            
         
               3.
            
            
               Die Kommission trägt ihre eigenen Kosten und ein Drittel der Kosten des Klägers in diesen beiden Rechtssachen.
            
         
               4.
            
            
               Der Kläger trägt zwei Drittel seiner Kosten diesen Rechtssachen.
            
         
      (1)   ABl. C 191 vom 10.8.2002.