CELEX: 31979L0796
Language: de
Date: 1979-07-26 00:00:00
Title: Erste Richtlinie 79/796/EWG der Kommission vom 26. Juli 1979 zur Festlegung gemeinschaftlicher Analysemethoden für die Kontrolle von zur menschlichen Ernährung bestimmten Zuckerarten

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31979L0796

Erste Richtlinie 79/796/EWG der Kommission vom 26. Juli 1979 zur Festlegung gemeinschaftlicher Analysemethoden für die Kontrolle von zur menschlichen Ernährung bestimmten Zuckerarten  

Amtsblatt Nr. L 239 vom 22/09/1979 S. 0024 - 0052 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 10 S. 0080  Griechische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 8 S. 0222  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 10 S. 0080  Spanische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 10 S. 0190  Portugiesische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 10 S. 0190 

++++  ERSTE RICHTLINIE DER KOMMISSION  vom 26 . Juli 1979  zur Festlegung gemeinschaftlicher Analysenmethoden für die Kontrolle von zur menschlichen Ernährung bestimmten Zuckerarten   ( 79/796/EWG )  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,  gestützt auf die Richtlinie 73/437/EWG des Rates vom 11 . Dezember 1973 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für einige zur menschlichen Ernährung bestimmte Zuckerarten ( 1 ) , insbesondere auf Artikel 11 ,  in Erwägung nachstehender Gründe :  Artikel 11 der obengenannten Richtlinie bestimmt , daß die Zusammensetzung bestimmter Zuckerarten aufgrund gemeinschaftlicher Analysenmethoden nachgeprüft wird . Eine erste Reihe von Methoden , deren Untersuchung abgeschlossen ist , sollte erlassen werden .  In der Anlage zur Richtlinie 73/437/EWG werden festgelegt : die Methode zur Untersuchung des Farbtyps von Zucker oder Weißzucker und von raffiniertem Zucker oder raffiniertem Weißzucker ; die Methode zur Bestimmung der Leitfähigkeitsasche in raffiniertem Zucker oder raffiniertem Weißzucker , in Flüssigzucker , Invertfluessigzucker und Invertzuckersirup ; die Methode zur Untersuchung der Farbe der Lösung von raffiniertem Zucker oder raffiniertem Weißzucker und von Flüssigzucker .  Bis zur Festlegung anderer gemeinschaftlicher Methoden zur Ermittlung der reduzierenden Zucker soll den Mitgliedstaaten die Möglichkeit belassen bleiben , weiterhin die Lane-Eynon-Methode ( Methoden 7 und 8 , Anlage II , Nr . III.3 und III.4 ) anstelle der Luff-Schoorl-Methode ( Methode 6 von Anlage II Nr . III.3 und III.4 ) anzuwenden .  Die in dieser Richtlinie enthaltenen Analysenmethoden entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Lebensmittelausschusses -  HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :  Artikel 1   ( 1 ) Die Mitgliedstaaten schreiben vor , daß die für die Nachprüfung der in Anlage I aufgeführten Kriterien notwendigen Analysen nach den in Anlage II dieser Richtlinie beschriebenen Methoden durchgeführt werden .   ( 2 ) Vorbehaltlich nachstehendem Satz 2 ist die Methode Luff-Schoorl ( Anlage II , Methode 6 ) zur Bestimmung der reduzierenden Zucker bei folgenden Zuckerarten anzuwenden :   - Flüssigzucker ,   - weissem Flüssigzucker ,   - Invertfluessigzucker ,   - weissem Invertfluessigzucker ,   - Invertzuckersirup ,   - weissem Invertzuckersirup ,   - Glukosesirup ,   - getrocknetem Glukosesirup ,   - Dextrosemonohydrat ,   - wasserfreier Dextrose .  Die Mitgliedstaaten können jedoch innerhalb ihres Hoheitsgebiets die Anwendung der Methode Lane-Eynon  ( Anlage II , Methode(n ) 7 und/oder 8 ) zur Bestimmung der reduzierenden Zucker in einem oder mehreren der oben angeführten Zuckerarten vorschreiben .   ( 3 ) Falls ein Mitgliedstaat von der in Absatz 2 Satz 2 vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch macht , teilt er dies unverzueglich der Kommission und den übrigen Mitgliedstaaten mit .  Artikel 2  Die Mitgliedstaaten erlassen die erforderlichen Rechts - und Verwaltungsvorschriften , um dieser Richtlinie spätestens achtzehn Monate nach ihrer Bekanntgabe nachzukommen . Sie setzen die Kommission unverzueglich davon in Kenntnis .  Artikel 3  Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .  Brüssel , den 26 . Juli 1979  Für die Kommission  Etienne DAVIGNON  Mitglied der Kommission  ( 1 ) ABl . Nr . L 356 vom 27 . 12 . 1973 , S . 71 .  ANLAGE I  ANWENDUNGSBEREICH DER GEMEINSCHAFTLICHEN ANALYSEMETHODEN FÜR EINIGE FÜR DIE MENSCHLICHE ERNÄHRUNG BESTIMMTE ZUCKERARTEN  I . Bestimmung des Masseverlustes durch Trocknung bei :   - Halbweißzucker * Anlage II Methode 1 *   - Zucker oder Weißzucker * Anlage II Methode 1 *   - raffiniertem Zucker oder raffiniertem Weißzucker * Anlage II Methode 1 *  II . Bestimmung der Gesamttrockenmasse in :  II.1 . - Glukosesirup * Anlage II Methode 2 *   - getrocknetem Glukosesirup * Anlage II Methode 2 *   - Dextrose , kristallwasserhaltig , oder Traubenzucker , kristallwasserhaltig * Anlage II Methode 2 *   - wasserfreier Dextrose oder Traubenzucker , kristallwasserfrei * Anlage II Methode 2 *  II.2 . - Flüssigzucker oder weissem Flüssigzucker * Anlage II Methode 3 *   - Invertfluessigzucker oder weissem Invertfluessigzucker * Anlage II Methode 3 *   - Invertzuckersirup oder weissem Invertzuckersirup * Anlage II Methode 3 *  III . Bestimmung des Gehalts an reduzierenden Zuckern in :  III.1 . - Halbweißzucker * Anlage II Methode 4 *  III.2 . - Zucker oder Weißzucker * Anlage II Methode 5 *   - raffiniertem Zucker oder raffiniertem Weißzucker oder Raffinade * Anlage II Methode 5 *  III.3 . - Flüssigzucker * Anlage II Methode 6 oder 7 *   - weissem Flüssigzucker * Anlage II Methode 6 oder 7 *   - Invertfluessigzucker * Anlage II Methode 6 oder 7 *   - weissem Invertfluessigzucker * Anlage II Methode 6 oder 7 *   - Invertzuckersirup oder weissem Invertzuckersirup * Anlage II Methode 6 oder 7 *  III.4 . - Glukosesirup * Anlage II Methode 6 oder 8 *   - getrocknetem Glukosesirup * Anlage II Methode 6 oder 8 *   - Dextrose , kristallwasserhaltig , oder Traubenzucker , kristallwasserhaltig * Anlage II Methode 6 oder 8 *   - wasserfreier Dextrose oder Traubenzucker , kristallwasserfrei * Anlage II Methode 6 oder 8 *  IV . Bestimmung der Sulfatasche von :   - Clukosesirup * Anlage II Methode 9 *   - getrocknetem Glukosesirup * Anlage II Methode 9 *   - Dextrose , kristallwasserhaltig , oder Traubenzucker , kristallwasserhaltig * Anlage II Methode 9 *   - wasserfreier Dextrose oder Traubenzucker , kristallwasserfrei * Anlage II Methode 9 *  V . Bestimmung des Drehvermögens ( Polarisation ) von :   - Halbweißzucker * Anlage II Methode 10 *   - Zucker oder Weißzucker * Anlage II Methode 10 *   - raffiniertem Zucker oder raffiniertem Weißzucker bzw . Raffinade * Anlage II Methode 10 *  ANLAGE II  ANALYSENMETHODEN FÜR DIE BESTIMMUNG DER ZUSAMMENSETZUNG EINIGER FÜR DIE MENSCHLICHE ERNÄHRUNG BESTIMMTER ZUCKERARTEN  EINLEITUNG  1 . Herstellung der Analysenprobe  Die Laborprobe muß vor der Analyse sorgfältig homogenisiert werden .  Für die Analyse wird eine Menge von mindestens 200 g entnommen und sofort in ein trockenes , luftdicht verschließbares Behältnis gegeben .  2 . Reagenzien und Geräte  Bei der Aufzählung der benötigten Geräte werden nur die erwähnt , die besondere Ausführungen aufweisen oder bestimmten Anforderungen genügen müssen .  Bei der Erwähnung von Wasser handelt es sich immer um destilliertes oder wenigstens gleichwertiges entmineralisiertes Wasser .  Sofern nicht anderweitig spezifiert , müssen alle Reagenzien analysenreine Qualität besitzen .  Die Angabe von Lösungen bezieht sich , sofern nicht ein anderes Lösungsmittel angegeben ist , stets auf wäßrige Lösungen .  3 . Darstellung der Ergebnisse  Das im Analyseprotokoll angegebene Ergebnis stellt den Mittelwert aus mindestens zwei Bestimmungen mit zufriedenstellender Wiederholbarkeit dar .  Ausser bei besonderen Vorschriften wird das Ergebnis in Prozent ( m/m ) der Originalprobe , wie sie im Laboratorium eintraf , angegeben .  Das Ergebnis ist mit nicht mehr Stellen nach dem Komma anzugeben , als die Genauigkeit des Analysenverfahrens zulässt .  METHODE 1  BESTIMMUNG DES MASSEVERLUSTES DURCH TROCKNUNG  1 . Zweck und Anwendungsbereich  Das Verfahren ermöglicht die Bestimmung des Masseverlustes durch Trocknung bei :   - Halbweißzucker ,   - Zucker oder Weißzucker ,   - raffiniertem Zucker oder raffiniertem Weißzucker .  2 . Definition  Masseverlust durch Trocknung wird durch Anwendung der nachstehend beschriebenen Methode bestimmt .  3 . Prinzip  Der Masseverlust durch Trocknung wird durch Trocknung bei 103 mehr oder weniger 2 * C bestimmt .  4 . Geräte  4.1 . Analysenwaage mit 0,1 mg Ablesegenauigkeit .  4.2 . Trockenschrank mit guter Ventilation und schnell wirkender Temperaturregelung bei 103 mehr oder weniger 2 * C .  4.3 . Metallschale mit flachem Boden ( Metall , das unter den Versuchsverhältnissen nicht angegriffen wird ) , einem Durchmesser von mindestens 100 mm und einer Höhe von mindestens 30 mm .  4.4 . Exsikkator mit trockenem , frisch aktiviertem Kieselgel oder einem gleichwertigen Trockenmittel , das einen Feuchtigkeitsindikator enthält .  5 . Verfahren  Anmerkung :  Die unter 5.3 bis 5.7 beschriebenen Verfahren sind sofort nach Öffnung der die Proben enthaltenden Behältnisse durchzuführen .  5.1 . Die Schale ( 4.3 ) wird im Trockenschrank  ( 4.2 ) bei 103 mehr oder weniger 2 * C bis zur konstanten Masse getrocknet .  5.2 . Die Schale wird im Exsikkator ( 4.4 )  ( mindestens 30 bis 35 Minuten ) abgekühlt und auf 0,1 mg genau gewogen .  5.3 . Etwa 20 bis 30 g der Probe werden auf 0,1 mg genau in die Schale eingewogen .  5.4 . Die Schale mit Inhalt wird sodann 3 Stunden lang im Trockenschrank ( 4.2 ) bei einer Temperatur von 103 mehr oder weniger 2 * C aufbewahrt .  5.5 . Die Schale wird im Exsikkator ( 4.4 ) abgekühlt und auf 0,1 mg genau gewogen .  5.6 . Die Schale wird erneut für mindestens 30 Minuten in dem Trockenschrank ( 4.2 ) bei 103 mehr oder weniger 2 * C aufbewahrt . Man lässt im Exsikkator ( 4.4 ) abkühlen und wiegt auf 0,1 mg genau . Dieser Vorgang wird wiederholt , wenn der Unterschied zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wägungen mehr als 1 mg beträgt . Sollte sich eine Massenerhöhung ergeben , so ist die Bestimmung zu wiederholen .  5.7 . Die gesamte Trockenzeit darf 4 Stunden nicht übersteigen .  6 . Darstellung der Ergebnisse  6.1 . Formel und Berechnung der Ergebnisse  Der Masseverlust durch Trocknung , in Masse-Prozent der Probe , ergibt sich aus folgender Formel :   ( m0 - m1 ) /m0 mal 100  hier bedeuten :  m0 = die ursprüngliche Masse der Versuchsprobe in Gramm ,  m1 = die Masse der getrockneten Versuchsprobe in Gramm .  6.2 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied zwischen den Ergebnissen zweier unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel vorgenommenen Bestimmungen darf nicht mehr als 0,02 g auf 100 g der Probe betragen .  METHODE 2  BESTIMMUNG DER TROCKENMASSE   ( Vakuumtrocknung )  1 . Zweck und Anwendungsbereich  Die Methode ermöglicht die Bestimmung des Gehalts an Trockenmasse bei :   - Glukosesirup ,   - getrocknetem Glukosesirup ,   - Dextrose , kristallwasserhaltig , oder Traubenzucker , kristallwasserhaltig ,   - wasserfreier Dextrose oder Traubenzucker , kristallwasserfrei .  2 . Definition  Der Trockenmassegehalt wird durch Anwendung der nachstehend beschriebenen Methode erhalten .  3 . Prinzip  Die Bestimmung des Masseverlustes durch Trocknung erfolgt , indem man eine verdünnte und bei Glukosesirup und getrocknetem Glukosesirup mit Kieselgur gemische Versuchsprobe im Vakuumtrockenschrank bei einem Druck von höchstens 3,3 kPa ( 34 mbar ) und einer Temperatur von 70 mehr oder weniger 1 * C trocknet .  4 . Reagenzien  4.1 . Kieselgur für Analysenzwecke wiederholt in einem Büchnertrichter mit verdünnter Salzsäure  ( 1 ml konzentrierte Salzsäure , r 20 = 1,19 g/ml je Liter Wasser ) waschen , bis das Filtrat deutlich sauer reagiert . Man wäscht mit Wasser nach , bis der pH-Wert des Waschwassers über 4 liegt . Das Kieselgur wird im Trockenschrank bei 103 mehr oder weniger 2 * C getrocknet ; das erhaltene weisse Pulver wird in einem dicht verschließbaren Gefäß aufbewahrt .  5 . Geräte  5.1 . Vakuum-Trockenschrank , mit automatischer Temperaturregelung , Thermometer und Vakuummanometer .  Der Schrank muß so konstruiert sein , daß eine schnelle Wärmeuebertragung auf die Proben in den Einschüben sichergestellt ist .  5.2 . Einrichtung zur Lufttrocknung , bestehend aus einer mit frisch aktiviertem Kieselgel oder einem gleichwertigen Trockenmittel mit Feuchtigkeitsindikator gefuellten Trockensäule . Die Trockensäule ist mit einer konzentrierte Schwefelsäure enthaltenden Gaswaschflasche in Reihe geschaltet , die mit der Lufteintrittsöffnung des Trockenschrankes verbunden ist .  5.3 . Vakuumpumpe , mit der im Trockenschrank ein Vakuum von weniger als 3,3 kPa ( 34 mbar ) aufrechterhalten werden kann .  5.4 . Metallschale mit flachem Boden ( Metall , das vom Glukosesirup oder der Dextrose unter den Versuchsverhältnissen nicht angegriffen wird ) von etwa 100 mm Durchmesser und mindestens 30 mm Höhe .  5.5 . Glasstab , der über den Rand der Schale reicht .  5.6 . Exsikkator mit frisch aktiviertem Kieselgel oder einem gleichwertigen Trocknungsmittel sowie mit einem Feuchtigkeitsindikator .  5.7 . Analysenwaage : Ablesegenauigkeit 0,1 mg .  6 . Verfahren  6.1 . Etwa 30 g Kieselgur ( 4.1 ) werden in eine Schale ( 5.4 ) gegeben , die mit dem Glasstab ( 5.5 ) versehen ist . Man stellt das Ganze in den Trockenschrank  ( 5.1 ) bei 70 * mehr oder weniger 1 * C und verringert den Druck auf mindestens 3,3 kPa ( 34 mbar ) . Man trocknet 5 Stunden lang , wobei ein schwacher Strom getrockneter Luft durch den Trockenschrank geleitet wird . Man prüft den Druck von Zeit zu Zeit und berichtigt ihn notfalls .  6.2 . Man stellt den atmosphärischen Druck im Trockenschrank wieder her , indem man langsam trockene Luft einlässt . Man stellt die Schale mit dem Glasstab sofort in den Exsikkator ( 5.6 ) , lässt abkühlen und wiegt .  6.3 . Eine Probenmenge von etwa 10 g wird auf 1 mg genau in ein 100-ml-Becherglas eingewogen .  6.4 . Die Probe wird mit 10 ml warmem Wasser verdünnt und quantitativ in die gewogene Schale überführt , wobei man mit dem Glasstab ( 5.5 ) durchrührt und dreimal mit 5 ml warmem Wasser nachspült . Sehr sorgfältig homogenisieren .  6.5 . Die Schale mit der Probe und dem Glasstab wird in den Trockenschrank gestellt und der Druck im Trockenschrank auf mindestens 3,3 kPa ( 34 mbar ) verringert . Während der Trocknung bei 70 mehr oder weniger 1 * C wird wieder ein schwacher Strom getrockneter Luft durch den Trockenschrank geleitet .  Man lässt die Probe 20 Stunden im Trockenschrank , führt aber das Verfahren in solcher Weise durch , daß die Trocknung schon vor Ende des ersten Tages weit fortgeschritten ist . Man lässt die Vakuumpumpe ständig eingeschaltet , damit auch nachts bei vorgeschriebenem Druck von ungefähr 3,3 kPa  ( 34 mbar ) ein schwacher Strom getrockneter Luft durch den Trockenschrank geleitet werden kann .  6.6 . Man stellt die Pumpe ab und leitet langsam trockene Luft in den Trockenschrank ein , bis normaler Luftdruck erreicht ist .  Man stellt die Schale sofort in den Exsikkator  ( 5.6 ) , lässt abkühlen und wiegt .  6.7 . Man setzt die Trocknung wie unter 6.5 beschrieben noch 4 Stunden fort und führt danach den Druckausgleich herbei und stellt die Schale sofort in den Exsikkator . Man lässt abkühlen und wiegt . Man prüft die Konstanz der erhaltenen Masse . Konstantes Gewicht ist erreicht , wenn der Gewichtsverlust zwischen zwei Wägungen der gleichen Schale nicht mehr als 2 mg beträgt . Ist der Gewichtsverlust höher , so ist das Verfahren ( 6.7 ) erneut durchzuführen .  6.8 . Die Bestimmung des Trockenmassegehalts von Dextrose kristallwasserhaltig und Dextrose kristallwasserfrei wird nach dem Verfahren in Absatz 6 ohne Verwendung von Kieselgur und Wasser durchgeführt .  7 . Darstellung der Ergebnisse  7.1 . Formel und Berechnung der Ergebnisse  Der in Masse -% ausgedrückte Gehalt an Trockenmasse errechnet sich aus folgender Gleichung :   ( m1 - m2 ) mal 100/m0  Hierbei bedeuten :  m0 = die ursprüngliche Masse der Versuchsprobe in g ,  m1 = die Masse der Schale mit Kieselgur , Glasstab und Trocknungsrückstand in g ,  m2 = die Masse der Schale mit Kieselgur und Glasstab in g .  7.2 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied zwischen den Ergebnissen zweier unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel vorgenommenen Bestimmungen darf nicht mehr als 0,12 g auf 100 g der Probe betragen .  METHODE 3  BESTIMMUNG DER GESAMTTROCKENMASSE   ( durch Refraktometrie )  1 . Zweck und Anwendungsbereich  Die Methode erlaubt die Bestimmung des Gehaltes an Trockenmasse von :   - Flüssigzucker ,   - weissem Flüssigzucker ,   - Invertfluessigzucker ,   - weissem Invertfluessigzucker ,   - Invertzuckersirup ,   - weissem Invertzuckersirup .  2 . Definition  Der Gehalt an Trockenmasse wird nach der nachstehend beschriebenen Methode bestimmt .  3 . Prinzip  Der Brechungsindex der Probe wird bei 20 * C bestimmt und anhand der nachstehenden Umrechnungstabellen , die die Konzentration als Funktion des Brechungsindex angeben , die Trokkenmasse der Zucker ermittelt .  4 . Geräte  4.1 . Refraktometer zum Ablesen des Brechungsindex mit Ablesegenauigkeit bis zur vierten Dezimalstelle , Thermometer und Umlaufthermostat für 20 * mehr oder weniger 0,5 * C .  5 . Verfahren  5.1 . In der Probe etwa vorhandene Kristalle auflösen , indem 1 : 1 ( m/m ) verdünnt wird .  5.2 . Der Brechungsindex der Probe wird bei 20 * C mit dem Refraktometer ( 4.1 ) gemessen .  6 . Darstellung der Ergebnisse  6.1 . Berechnung der Ergebnisse  Der Gehalt an Trockenmasse wird anhand der Brechungsindizes von Saccharoselösungen bei 20 * C nach den nachstehenden Tabellen ermittelt , mit einem Korrekturzuschlag von 0,022 je 1 % des in der Probe enthaltenen Invertzuckers .  6.2 . Sofern die Probe mit Wasser im Verhältnis 1 : 1 ( m : m ) verdünnt wurde , wird die berechnete Menge Trockenmasse mit 2 multipliziert .  6.3 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied zwischen den Ergebnissen zweier unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel vorgenommenen Bestimmungen darf nicht mehr als 0,2 g/100 g betragen .  REFERENZ-TABELLEN  Brechungsindices ( n ) von Sucroselösungen bei 20 * C ( 1 )  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3330 * 0,009 *  1,3331 * 0,078 *  1,3332 * 0,149 *  1,3333 * 0,218 *  1,3334 * 0,288 *  1,3335 * 0,358 *  1,3336 * 0,428 *  1,3337 * 0,498 *  1,3338 * 0,567 *  1,3339 * 0,637 *  1,3340 * 0,707 *  1,3341 * 0,776 *  1,3342 * 0,846 *  1,3343 * 0,915 *  1,3344 * 0,985 *  1,3345 * 1,054 *  1,3346 * 1,124 *  1,3347 * 1,193 *  1,3348 * 1,263 *  1,3349 * 1,332 *  1,3350 * 1,401 *  1,3351 * 1,470 *  1,3352 * 1,540 *  1,3353 * 1,609 *  1,3354 * 1,678 *  1,3355 * 1,747 *  1,3356 * 1,816 *  1,3357 * 1,885 *  1,3358 * 1,954 *  1,3359 * 2,023 *  1,3360 * 2,092 *  1,3361 * 2,161 *  1,3362 * 2,230 *  1,3363 * 2,299 *  1,3364 * 2,367 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3365 * 2,436 *  1,3366 * 2,505 *  1,3367 * 2,574 *  1,3368 * 2,642 *  1,3369 * 2,711 *  1,3370 * 2,779 *  1,3371 * 2,848 *  1,3372 * 2,917 *  1,3373 * 2,985 *  1,3374 * 3,053 *  1,3375 * 3,122 *  1,3376 * 3,190 *  1,3377 * 3,259 *  1,3378 * 3,327 *  1,3379 * 3,395 *  1,3380 * 3,463 1,3381 * 3,532 *  1,3382 * 3,600 *  1,3383 * 3,668 *  1,3384 * 3,736 *  1,3385 * 3,804 *  1,3386 * 3,872 *  1,3387 * 3,940 *  1,3388 * 4,008 *  1,3389 * 4,076 *  1,3390 * 4,144 *  1,3391 * 4,212 *  1,3392 * 4,279 *  1,3393 * 4,347 *  1,3394 * 4,415 *  1,3395 * 4,483 *  1,3396 * 4,550 *  1,3397 * 4,618 *  1,3398 * 4,686 *  1,3399 * 4,753 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3400 * 4,821 *  1,3401 * 4,888 *  1,3402 * 4,956 *  1,3403 * 5,023 *  1,3404 * 5,091 *  1,3405 * 5,158 *  1,3406 * 5,225 *  1,3407 * 5,293 *  1,3408 * 5,360 *  1,3409 * 5,427 *  1,3410 * 5,494 *  1,3411 * 5,562 *  1,3412 * 5,629 *  1,3413 * 5,696 *  1,3414 * 5,763 *  1,3415 * 5,830 *  1,3416 * 5,897 *  1,3417 * 5,964 *  1,3418 * 6,031 *  1,3419 * 6,098 *  1,3420 * 6,165 *  1,3421 * 6,231 *  1,3422 * 6,298 *  1,3423 * 6,365 *  1,3424 * 6,432 *  1,3425 * 6,498 *  1,3426 * 6,565 *  1,3427 * 6,632 *  1,3428 * 6,698 *  1,3429 * 6,765 *  1,3430 * 6,831 *  1,3431 * 6,898 *  1,3432 * 6,964 *  1,3433 * 7,031 *  1,3434 * 7,097 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3435 * 7,164 *  1,3436 * 7,230 *  1,3437 * 7,296 *  1,3438 * 7,362 *  1,3439 * 7,429 *  1,3440 * 7,495 *  1,3441 * 7,561 *  1,3442 * 7,627 *  1,3443 * 7,693 *  1,3444 * 7,759 *  1,3445 * 7,825 *  1,3446 * 7,891 *  1,3447 * 7,957 *  1,3448 * 8,023 *  1,3449 * 8,089 *  1,3450 * 8,155 *  1,3451 * 8,221 *  1,3452 * 8,287 *  1,3453 * 8,352 *  1,3454 * 8,418 *  1,3455 * 8,484 *  1,3456 * 8,550 *  1,3457 * 8,615 *  1,3458 * 8,681 *  1,3459 * 8,746 *  1,3460 * 8,812 *  1,3461 * 8,878 *  1,3462 * 8,943 *  1,3463 * 9,008 *  1,3464 * 9,074 *  1,3465 * 9,139 *  1,3466 * 9,205 *  1,3467 * 9,270 *  1,3468 * 9,335 *  1,3469 * 9,400 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3470 * 9,466 *  1,3471 * 9,531 *  1,3472 * 9,596 *  1,3473 * 9,661 *  1,3474 * 9,726 *  1,3475 * 9,791 *  1,3476 * 9,856 *  1,3477 * 9,921 *  1,3478 * 9,986 *  1,3479 * 10,051 *  1,3480 * 10,116 *  1,3481 * 10,181 *  1,3482 * 10,246 *  1,3483 * 10,311 *  1,3484 * 10,375 *  1,3485 * 10,440 *  1,3486 * 10,505 *  1,3487 * 10,570 *  1,3488 * 10,634 *  1,3489 * 10,699 *  1,3490 * 10,763 *  1,3491 * 10,828 *  1,3492 * 10,892 *  1,3493 * 10,957 *  1,3494 * 11,021 *  1,3495 * 11,086 *  1,3496 * 11,150 *  1,3497 * 11,215 *  1,3498 * 11,279 *  1,3499 * 11,343 *  1,3500 * 11,407 *  1,3501 * 11,472 *  1,3502 * 11,536 *  1,3503 * 11,600 *  1,3504 * 11,664 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3505 * 11,728 *  1,3506 * 11,792 *  1,3507 * 11,856 *  1,3508 * 11,920 *  1,3509 * 11,984 *  1,3510 * 12,048 *  1,3511 * 12,112 *  1,3512 * 12,176 *  1,3513 * 12,240 *  1,3514 * 12,304 *  1,3515 * 12,368 *  1,3516 * 12,431 *  1,3517 * 12,495 *  1,3518 * 12,559 *  1,3519 * 12,623 *  1,3520 * 12,686 *  1,3521 * 12,750 *  1,3522 * 12,813 *  1,3523 * 12,877 *  1,3524 * 12,940 *  1,3525 * 13,004 *  1,3526 * 13,067 *  1,3527 * 13,131 *  1,3528 * 13,194 *  1,3529 * 13,258 *  1,3530 * 13,321 *  1,3531 * 13,384 *  1,3532 * 13,448 *  1,3533 * 13,511 *  1,3534 * 13,574 *  1,3535 * 13,637 *  1,3536 * 13,700 *  1,3537 * 13,763 *  1,3538 * 13,826 *  1,3539 * 13,890 *  1,3540 * 13,953 *  1,3541 * 14,016 *  1,3542 * 14,079 *  1,3543 * 14,141 *  1,3544 * 14,204 *  1,3545 * 14,267 *  1,3546 * 14,330 *  1,3547 * 14,393 *  1,3548 * 14,456 *  1,3549 * 14,518 *  1,3550 * 14,581 *  1,3551 * 14,644 *  1,3552 * 14,707 *  1,3553 * 14,769 *  1,3554 * 14,832 *  1,3555 * 14,894 *  1,3556 * 14,957 *  1,3557 * 15,019 *  1,3558 * 15,082 *  1,3559 * 15,144 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3560 * 15,207 *  1,3561 * 15,269 *  1,3562 * 15,332 *  1,3563 * 15,394 *  1,3564 * 15,456 *  1,3565 * 15,518 *  1,3566 * 15,581 *  1,3567 * 15,643 *  1,3568 * 15,705 *  1,3569 * 15,767 *  1,3570 * 15,829 *  1,3571 * 15,891 *  1,3572 * 15,953 *  1,3573 * 16,016 *  1,3574 * 16,078 *  1,3575 * 16,140 *  1,3576 * 16,201 *  1,3577 * 16,263 *  1,3578 * 16,325 *  1,3579 * 16,387 *  1,3580 * 16,449 *  1,3581 * 16,511 *  1,3582 * 16,573 *  1,3583 * 16,634 *  1,3584 * 16,696 *  1,3585 * 16,758 *  1,3586 * 16,819 *  1,3587 * 16,881 *  1,3588 * 16,943 *  1,3589 * 17,004 *  1,3590 * 17,066 *  1,3591 * 17,127 *  1,3592 * 17,189 *  1,3593 * 17,250 *  1,3594 * 17,311 *  1,3595 * 17,373 *  1,3596 * 17,434 *  1,3597 * 17,496 *  1,3598 * 17,557 *  1,3599 * 17,618 *  1,3600 * 17,679 *  1,3601 * 17,741 *  1,3602 * 17,802 *  1,3603 * 17,863 *  1,3604 * 17,924 *  1,3605 * 17,985 *  1,3606 * 18,046 *  1,3607 * 18,107 *  1,3608 * 18,168 *  1,3609 * 18,229 *  1,3610 * 18,290 *  1,3611 * 18,351 *  1,3612 * 18,412 *  1,3613 * 18,473 *  1,3614 * 18,534 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3615 * 18,595 *  1,3616 * 18,655 *  1,3617 * 18,716 *  1,3618 * 18,777 *  1,3619 * 18,837 *  1,3620 * 18,898 * 1,3621 * 18,959 *  1,3622 * 19,019 *  1,3623 * 19,080 *  1,3624 * 19,141 *  1,3625 * 19,201 *  1,3626 * 19,262 *  1,3627 * 19,322 *  1,3628 * 19,382 *  1,3629 * 19,443 *  1,3630 * 19,503 *  1,3631 * 19,564 *  1,3632 * 19,624 *  1,3633 * 19,684 *  1,3634 * 19,745 *  1,3635 * 19,805 *  1,3636 * 19,865 *  1,3637 * 19,925 *  1,3638 * 19,985 *  1,3639 * 20,045 *  1,3640 * 20,106 *  1,3641 * 20,166 *  1,3642 * 20,226 *  1,3643 * 20,286 *  1,3644 * 20,346 *  1,3645 * 20,406 *  1,3646 * 20,466 *  1,3647 * 20,525 *  1,3648 * 20,585 *  1,3649 * 20,645 *  1,3650 * 20,705 *  1,3651 * 20,765 *  1,3652 * 20,825 *  1,3653 * 20,884 *  1,3654 * 20,944 *  1,3655 * 21,004 *  1,3656 * 21,063 *  1,3657 * 21,123 *  1,3658 * 21,183 *  1,3659 * 21,242 *  1,3660 * 21,302 *  1,3661 * 21,361 *  1,3662 * 21,421 *  1,3663 * 21,480 *  1,3664 * 21,540 *  1,3665 * 21,599 *  1,3666 * 21,658 *  1,3667 * 21,718 *  1,3668 * 21,777 *  1,3669 * 21,836 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3670 * 21,896 *  1,3671 * 21,955 *  1,3672 * 22,014 *  1,3673 * 22,073 *  1,3674 * 22,132 *  1,3675 * 22,192 *  1,3676 * 22,251 *  1,3677 * 22,310 *  1,3678 * 22,369 *  1,3679 * 22,428 *  1,3680 * 22,487 *  1,3681 * 22,546 *  1,3682 * 22,605 *  1,3683 * 22,664 *  1,3684 * 22,723 *  1,3685 * 22,781 *  1,3686 * 22,840 *  1,3687 * 22,899 *  1,3688 * 22,958 *  1,3689 * 23,017 *  1,3690 * 23,075 *  1,3691 * 23,134 *  1,3692 * 23,193 *  1,3693 * 23,251 *  1,3694 * 23,310 *  1,3695 * 23,369 *  1,3696 * 23,427 *  1,3697 * 23,486 *  1,3698 * 23,544 *  1,3699 * 23,603 *  1,3700 * 23,661 *  1,3701 * 23,720 *  1,3702 * 23,778 *  1,3703 * 23,836 *  1,3704 * 23,895 *  1,3705 * 23,953 *  1,3706 * 24,011 *  1,3707 * 24,070 *  1,3708 * 24,128 *  1,3709 * 24,186 *  1,3710 * 24,244 *  1,3711 * 24,302 *  1,3712 * 24,361 *  1,3713 * 24,419 *  1,3714 * 24,477 *  1,3715 * 24,535 *  1,3716 * 24,593 *  1,3717 * 24,651 *  1,3718 * 24,709 *  1,3719 * 24,767 *  1,3720 * 24,825 *  1,3721 * 24,883 *  1,3722 * 24,941 *  1,3723 * 24,998 *  1,3724 * 25,056 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3725 * 25,114 *  1,3726 * 25,172 *  1,3727 * 25,230 *  1,3728 * 25,287 *  1,3729 * 25,345 *  1,3730 * 25,403 *  1,3731 * 25,460 *  1,3732 * 25,518 *  1,3733 * 25,576 *  1,3734 * 25,633 *  1,3735 * 25,691 *  1,3736 * 25,748 *  1,3737 * 25,806 *  1,3738 * 25,863 *  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1,3790 * 28,816 *  1,3791 * 28,872 *  1,3792 * 28,928 *  1,3793 * 28,984 *  1,3794 * 29,040 *  1,3795 * 29,096 *  1,3796 * 29,152 *  1,3797 * 29,208 *  1,3798 * 29,264 *  1,3799 * 29,320 *  1,3800 * 29,376 *  1,3801 * 29,432 *  1,3802 * 29,488 *  1,3803 * 29,544 *  1,3804 * 29,600 *  1,3805 * 29,655 *  1,3806 * 29,711 *  1,3807 * 29,767 *  1,3808 * 29,823 *  1,3809 * 29,878 *  1,3810 * 29,934 *  1,3811 * 29,989 *  1,3812 * 30,045 *  1,3813 * 30,101 *  1,3814 * 30,156 *  1,3815 * 30,212 *  1,3816 * 30,267 *  1,3817 * 30,323 *  1,3818 * 30,378 *  1,3819 * 30,434 *  1,3820 * 30,489 *  1,3821 * 30,544 *  1,3822 * 30,600 *  1,3823 * 30,655 *  1,3824 * 30,711 *  1,3825 * 30,766 *  1,3826 * 30,821 *  1,3827 * 30,876 *  1,3828 * 30,932 *  1,3829 * 30,987 *  1,3830 * 31,042 *  1,3831 * 31,097 *  1,3832 * 31,152 *  1,3833 * 31,207 *  1,3834 * 31,262 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3835 * 31,317 *  1,3836 * 31,372 *  1,3837 * 31,428 *  1,3838 * 31,482 *  1,3839 * 31,537 *  1,3840 * 31,592 *  1,3841 * 31,647 *  1,3842 * 31,702 *  1,3843 * 31,757 *  1,3844 * 31,812 *  1,3845 * 31,867 *  1,3846 * 31,922 *  1,3847 * 31,976 *  1,3848 * 32,031 *  1,3849 * 32,086 *  1,3850 * 32,140 *  1,3851 * 32,195 *  1,3852 * 32,250 *  1,3853 * 32,304 *  1,3854 * 32,359 *  1,3855 * 32,414 *  1,3856 * 32,468 *  1,3857 * 32,523 *  1,3858 * 32,577 *  1,3859 * 32,632 *  1,3860 * 32,686 *  1,3861 * 32,741 *  1,3862 * 32,795 *  1,3863 * 32,849 *  1,3864 * 32,904 1,3865 * 32,958 *  1,3866 * 33,013 *  1,3867 * 33,067 *  1,3868 * 33,121 *  1,3869 * 33,175 *  1,3870 * 33,230 *  1,3871 * 33,284 *  1,3872 * 33,338 *  1,3873 * 33,392 *  1,3874 * 33,446 *  1,3875 * 33,500 *  1,3876 * 33,555 *  1,3877 * 33,609 *  1,3878 * 33,663 *  1,3879 * 33,717 *  1,3880 * 33,771 *  1,3881 * 33,825 *  1,3882 * 33,879 *  1,3883 * 33,933 *  1,3884 * 33,987 *  1,3885 * 34,040 *  1,3886 * 34,094 *  1,3887 * 34,148 *  1,3888 * 34,202 *  1,3889 * 34,256 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3890 * 34,310 *  1,3891 * 34,363 *  1,3892 * 34,417 *  1,3893 * 34,471 *  1,3894 * 34,524 *  1,3895 * 34,578 *  1,3896 * 34,632 *  1,3897 * 34,685 *  1,3898 * 34,739 *  1,3899 * 34,793 *  1,3900 * 34,846 *  1,3901 * 34,900 *  1,3902 * 34,953 *  1,3903 * 35,007 *  1,3904 * 35,060 *  1,3905 * 35,114 *  1,3906 * 35,167 *  1,3907 * 35,220 *  1,3908 * 35,274 *  1,3909 * 35,327 *  1,3910 * 35,380 *  1,3911 * 35,434 *  1,3912 * 35,487 *  1,3913 * 35,540 *  1,3914 * 35,593 *  1,3915 * 35,647 *  1,3916 * 35,700 *  1,3917 * 35,753 *  1,3918 * 35,806 *  1,3919 * 35,859 *  1,3920 * 35,912 *  1,3921 * 35,966 *  1,3922 * 36,019 *  1,3923 * 36,072 *  1,3924 * 36,125 *  1,3925 * 36,178 *  1,3926 * 36,231 *  1,3927 * 36,284 *  1,3928 * 36,337 *  1,3929 * 36,389 *  1,3930 * 36,442 *  1,3931 * 36,495 *  1,3932 * 36,548 *  1,3933 * 36,601 *  1,3934 * 36,654 *  1,3935 * 36,706 *  1,3936 * 36,759 *  1,3937 * 36,812 *  1,3938 * 36,865 *  1,3939 * 36,917 *  1,3940 * 36,970 *  1,3941 * 37,023 *  1,3942 * 37,075 *  1,3943 * 37,128 *  1,3944 * 37,180 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,3945 * 37,233 *  1,3946 * 37,286 *  1,3947 * 37,338 *  1,3948 * 37,391 *  1,3949 * 37,443 *  1,3950 * 37,495 *  1,3951 * 37,548 *  1,3952 * 37,600 *  1,3953 * 37,653 *  1,3954 * 37,705 *  1,3955 * 37,757 *  1,3956 * 37,810 *  1,3957 * 37,862 *  1,3958 * 37,914 *  1,3959 * 37,967 *  1,3960 * 38,019 *  1,3961 * 38,071 *  1,3962 * 38,123 *  1,3963 * 38,175 *  1,3964 * 38,228 *  1,3965 * 38,280 *  1,3966 * 38,332 *  1,3967 * 38,384 *  1,3968 * 38,436 *  1,3969 * 38,488 *  1,3970 * 38,540 *  1,3971 * 38,592 *  1,3972 * 38,644 *  1,3973 * 38,696 *  1,3974 * 38,748 *  1,3975 * 38,800 *  1,3976 * 38,852 *  1,3977 * 38,904 *  1,3978 * 38,955 *  1,3979 * 39,007 *  1,3980 * 39,059 *  1,3981 * 39,111 *  1,3982 * 39,163 *  1,3983 * 39,214 *  1,3984 * 39,266 *  1,3985 * 39,318 *  1,3986 * 39,370 *  1,3987 * 39,421 *  1,3988 * 39,473 *  1,3989 * 39,525 *  1,3990 * 39,576 *  1,3991 * 39,628 *  1,3992 * 39,679 *  1,3993 * 39,731 *  1,3994 * 39,782 *  1,3995 * 39,834 *  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* 47,528 *  1,4150 * 47,577 *  1,4151 * 47,625 *  1,4152 * 47,674 *  1,4153 * 47,722 *  1,4154 * 47,771 *  1,4155 * 47,819 *  1,4156 * 47,868 *  1,4157 * 47,916 *  1,4158 * 47,964 *  1,4159 * 48,013 *  1,4160 * 48,061 *  1,4161 * 48,109 *  1,4162 * 48,158 *  1,4163 * 48,206 *  1,4164 * 48,254 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4165 * 48,302 *  1,4166 * 48,350 *  1,4167 * 48,399 *  1,4168 * 48,447 *  1,4169 * 48,495 *  1,4170 * 48,543 *  1,4171 * 48,591 *  1,4172 * 48,639 *  1,4173 * 48,687 *  1,4174 * 48,735 *  1,4175 * 48,784 *  1,4176 * 48,832 *  1,4177 * 48,880 *  1,4178 * 48,928 *  1,4179 * 48,976 *  1,4180 * 49,023 *  1,4181 * 49,071 *  1,4182 * 49,119 *  1,4183 * 49,167 *  1,4184 * 49,215 *  1,4185 * 49,263 *  1,4186 * 49,311 *  1,4187 * 49,359 *  1,4188 * 49,407 *  1,4189 * 49,454 *  1,4190 * 49,502 *  1,4191 * 49,550 *  1,4192 * 49,598 *  1,4193 * 49,645 *  1,4194 * 49,693 *  1,4195 * 49,741 *  1,4196 * 49,788 *  1,4197 * 49,836 *  1,4198 * 49,884 *  1,4199 * 49,931 *  1,4200 * 49,979 *  1,4201 * 50,027 *  1,4202 * 50,074 *  1,4203 * 50,122 *  1,4204 * 50,169 *  1,4205 * 50,217 *  1,4206 * 50,264 *  1,4207 * 50,312 *  1,4208 * 50,359 *  1,4209 * 50,407 *  1,4210 * 50,454 *  1,4211 * 50,502 *  1,4212 * 50,549 *  1,4213 * 50,596 *  1,4214 * 50,644 *  1,4215 * 50,691 *  1,4216 * 50,738 *  1,4217 * 50,786 *  1,4218 * 50,833 *  1,4219 * 50,880 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4220 * 50,928 *  1,4221 * 50,975 *  1,4222 * 51,022 *  1,4223 * 51,069 *  1,4224 * 51,116 *  1,4225 * 51,164 *  1,4226 * 51,211 *  1,4227 * 51,258 *  1,4228 * 51,305 *  1,4229 * 51,352 *  1,4230 * 51,399 *  1,4231 * 51,446 *  1,4232 * 51,493 *  1,4233 * 51,540 *  1,4234 * 51,587 *  1,4235 * 51,634 *  1,4236 * 51,681 *  1,4237 * 51,728 *  1,4238 * 51,775 *  1,4239 * 51,822 *  1,4240 * 51,869 *  1,4241 * 51,916 *  1,4242 * 51,963 *  1,4243 * 52,010 *  1,4244 * 52,057 *  1,4245 * 52,104 *  1,4246 * 52,150 *  1,4247 * 52,197 *  1,4248 * 52,244 *  1,4249 * 52,291 *  1,4250 * 52,338 *  1,4251 * 52,384 *  1,4252 * 52,431 *  1,4253 * 52,478   1,4254 * 52,524 *  1,4255 * 52,571 *  1,4256 * 52,618 *  1,4257 * 52,664 *  1,4258 * 52,711 *  1,4259 * 52,758 *  1,4260 * 52,804 *  1,4261 * 52,851 *  1,4262 * 52,897 *  1,4263 * 52,944 *  1,4264 * 52,990 *  1,4265 * 53,037 *  1,4266 * 53,083 *  1,4267 * 53,130 *  1,4268 * 53,176 *  1,4269 * 53,223 *  1,4270 * 53,269 *  1,4271 * 53,316 *  1,4272 * 53,362 *  1,4273 * 53,408 *  1,4274 * 53,455 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4275 * 53,501 *  1,4276 * 53,548 *  1,4277 * 53,594 *  1,4278 * 53,640 *  1,4279 * 53,686 *  1,4280 * 53,733 *  1,4281 * 53,779 *  1,4282 * 53,825 *  1,4283 * 53,871 *  1,4284 * 53,918 *  1,4285 * 53,964 *  1,4286 * 54,010 *  1,4287 * 54,056 *  1,4288 * 54,102 *  1,4289 * 54,148 *  1,4290 * 54,194 *  1,4291 * 54,241 *  1,4292 * 54,287 *  1,4293 * 54,333 *  1,4294 * 54,379 *  1,4295 * 54,425 *  1,4296 * 54,471 *  1,4297 * 54,517 *  1,4298 * 54,563 *  1,4299 * 54,609 *  1,4300 * 54,655 *  1,4301 * 54,701 *  1,4302 * 54,746 *  1,4303 * 54,792 *  1,4304 * 54,838 *  1,4305 * 54,884 *  1,4306 * 54,930 *  1,4307 * 54,976 *  1,4308 * 55,022 *  1,4309 * 55,067 *  1,4310 * 55,113 *  1,4311 * 55,159 *  1,4312 * 55,205 *  1,4313 * 55,250 *  1,4314 * 55,296 *  1,4315 * 55,347 *  1,4316 * 55,388 *  1,4317 * 55,433 *  1,4318 * 55,479 *  1,4319 * 55,524 *  1,4320 * 55,570 *  1,4321 * 55,616 *  1,4322 * 55,661 *  1,4323 * 55,707 *  1,4324 * 55,752 *  1,4325 * 55,798 *  1,4326 * 55,844 *  1,4327 * 55,889 *  1,4328 * 55,935 *  1,4329 * 55,980 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4330 * 56,026 *  1,4331 * 56,071 *  1,4332 * 56,116 *  1,4333 * 56,162 *  1,4334 * 56,207 *  1,4335 * 56,253 *  1,4336 * 56,298 *  1,4337 * 56,343 *  1,4338 * 56,389 *  1,4339 * 56,434 *  1,4340 * 56,479 *  1,4341 * 56,525 *  1,4342 * 56,570 *  1,4343 * 56,615 *  1,4344 * 56,660 *  1,4345 * 56,706 *  1,4346 * 56,751 *  1,4347 * 56,796 *  1,4348 * 56,841 *  1,4349 * 56,887 *  1,4350 * 56,932 1,4351 * 56,977 *  1,4352 * 57,022 *  1,4353 * 57,067 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1,4405 * 59,392 *  1,4406 * 59,437 *  1,4407 * 59,481 *  1,4408 * 59,525 *  1,4409 * 59,569 *  1,4410 * 59,614 *  1,4411 * 59,658 *  1,4412 * 59,702 *  1,4413 * 59,746 *  1,4414 * 59,791 *  1,4415 * 59,835 *  1,4416 * 59,879 *  1,4417 * 59,923 *  1,4418 * 59,967 *  1,4419 * 60,011 *  1,4420 * 60,056 *  1,4421 * 60,100 *  1,4422 * 60,144 *  1,4423 * 60,188 *  1,4424 * 60,232 *  1,4425 * 60,276 *  1,4426 * 60,320 *  1,4427 * 60,364 *  1,4428 * 60,408 *  1,4429 * 60,452 *  1,4430 * 60,496 *  1,4431 * 60,540 *  1,4432 * 60,584 *  1,4433 * 60,628 *  1,4434 * 60,672 *  1,4435 * 60,716 *  1,4436 * 60,759 *  1,4437 * 60,803 *  1,4438 * 60,847 *  1,4439 * 60,891 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4440 * 60,935 *  1,4441 * 60,979 *  1,4442 * 61,023 *  1,4443 * 61,066 *  1,4444 * 61,110 *  1,4445 * 61,154 *  1,4446 * 61,198 *  1,4447 * 61,241 *  1,4448 * 61,285 *  1,4449 * 61,329 *  1,4450 * 61,372 *  1,4451 * 61,416 *  1,4452 * 61,460 *  1,4453 * 61,503 *  1,4454 * 61,547 *  1,4455 * 61,591 *  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1,4507 * 63,840 *  1,4508 * 63,882 *  1,4509 * 63,925 *  1,4510 * 63,968 *  1,4511 * 64,011 *  1,4512 * 64,054 *  1,4513 * 64,097 *  1,4514 * 64,139 *  1,4515 * 64,182 *  1,4516 * 64,225 *  1,4517 * 64,268 *  1,4518 * 64,311 *  1,4519 * 64,353 *  1,4520 * 64,396 *  1,4521 * 64,439 *  1,4522 * 64,481 *  1,4523 * 64,524 *  1,4524 * 64,567 *  1,4525 * 64,609 *  1,4526 * 64,652 *  1,4527 * 64,695 *  1,4528 * 64,737 *  1,4529 * 64,780 *  1,4530 * 64,823 *  1,4531 * 64,865 *  1,4532 * 64,908 *  1,4533 * 64,950 *  1,4534 * 64,993 *  1,4535 * 65,035 *  1,4536 * 65,078 *  1,4537 * 65,120 *  1,4538 * 65,163 *  1,4539 * 65,205 *  1,4540 * 65,248 *  1,4541 * 65,290 *  1,4542 * 65,333 *  1,4543 * 65,375 *  1,4544 * 65,417 *  1,4545 * 65,460 *  1,4546 * 65,502 *  1,4547 * 65,544 *  1,4548 * 65,587 *  1,4549 * 65,629 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4550 * 65,672 *  1,4551 * 65,714 *  1,4552 * 65,756 *  1,4553 * 65,798 *  1,4554 * 65,841 *  1,4555 * 65,883 *  1,4556 * 65,925 *  1,4557 * 65,967 *  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70,249 *  1,4661 * 70,290 *  1,4662 * 70,331 *  1,4663 * 70,372 *  1,4664 * 70,413 *  1,4665 * 70,453 *  1,4666 * 70,494 *  1,4667 * 70,535 *  1,4668 * 70,576 *  1,4669 * 70,617 *  1,4670 * 70,658 *  1,4671 * 70,698 *  1,4672 * 70,739 *  1,4673 * 70,780 *  1,4674 * 70,821 *  1,4675 * 70,861 *  1,4676 * 70,902 *  1,4677 * 70,943 *  1,4678 * 70,984 *  1,4679 * 71,024 *  1,4680 * 71,065 *  1,4681 * 71,106 *  1,4682 * 71,146 *  1,4683 * 71,187 *  1,4684 * 71,228 *  1,4685 * 71,268 *  1,4686 * 71,309 *  1,4687 * 71,349 *  1,4688 * 71,390 *  1,4689 * 71,431 *  1,4690 * 71,471 *  1,4691 * 71,512 *  1,4692 * 71,552 *  1,4693 * 71,593 *  1,4694 * 71,633 *  1,4695 * 71,674 *  1,4696 * 71,714 *  1,4697 * 71,755 *  1,4698 * 71,795 *  1,4699 * 71,836 *  1,4700 * 71,876 *  1,4701 * 71,917 *  1,4702 * 71,957 *  1,4703 * 71,998 *  1,4704 * 72,038 *  1,4705 * 72,078 *  1,4706 * 72,119 *  1,4707 * 72,159 *  1,4708 * 72,199 *  1,4709 * 72,240 *  1,4710 * 72,280 *  1,4711 * 72,320 *  1,4712 * 72,361 *  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1,4815 * 76,450 *  1,4816 * 76,489 *  1,4817 * 76,528 *  1,4818 * 76,567 *  1,4819 * 76,607 *  1,4820 * 76,646 *  1,4821 * 76,685 *  1,4822 * 76,724 *  1,4823 * 76,763 *  1,4824 * 76,802 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4825 * 76,841 *  1,4826 * 76,880 *  1,4827 * 76,919 *  1,4828 * 76,958 *  1,4829 * 76,997 *  1,4830 * 77,036 *  1,4831 * 77,075 *  1,4832 * 77,113 *  1,4833 * 77,152 *  1,4834 * 77,191 *  1,4835 * 77,230 *  1,4836 * 77,269 1,4837 * 77,308 *  1,4838 * 77,347 *  1,4839 * 77,386 *  1,4840 * 77,425 *  1,4841 * 77,463 *  1,4842 * 77,502 *  1,4843 * 77,541 *  1,4844 * 77,580 *  1,4845 * 77,619 *  1,4846 * 77,657 *  1,4847 * 77,696 *  1,4848 * 77,735 *  1,4849 * 77,774 *  1,4850 * 77,812 *  1,4851 * 77,851 *  1,4852 * 77,890 *  1,4853 * 77,928 *  1,4854 * 77,967 *  1,4855 * 78,006 *  1,4856 * 78,045 *  1,4857 * 78,083 *  1,4858 * 78,122 *  1,4859 * 78,160 *  1,4860 * 78,199 *  1,4861 * 78,238 *  1,4862 * 78,276 *  1,4863 * 78,315 *  1,4864 * 78,353 *  1,4865 * 78,392 *  1,4866 * 78,431 *  1,4867 * 78,469 *  1,4868 * 78,508 *  1,4869 * 78,546 *  1,4870 * 78,585 *  1,4871 * 78,623 *  1,4872 * 78,662 *  1,4873 * 78,700 *  1,4874 * 78,739 *  1,4875 * 78,777 *  1,4876 * 78,816 *  1,4877 * 78,854 *  1,4878 * 78,892 *  1,4879 * 78,931 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4880 * 78,969 *  1,4881 * 79,008 *  1,4882 * 79,046 *  1,4883 * 79,084 *  1,4884 * 79,123 *  1,4885 * 79,161 *  1,4886 * 79,199 *  1,4887 * 79,23 * *  1,4888 * 79,276 *  1,4889 * 79,314 *  1,4890 * 79,353 *  1,4891 * 79,391 *  1,4892 * 79,429 *  1,4893 * 79,468 *  1,4894 * 79,506 *  1,4895 * 79,544 *  1,4896 * 79,582 *  1,4897 * 79,620 *  1,4898 * 79,659 *  1,4899 * 79,697 *  1,4900 * 79,735 *  1,4901 * 79,773 *  1,4902 * 79,811 *  1,4903 * 79,850 *  1,4904 * 79,888 *  1,4905 * 79,926 *  1,4906 * 79,964 *  1,4907 * 80,002 *  1,4908 * 80,040 *  1,4909 * 80,078 *  1,4910 * 80,116 *  1,4911 * 80,154 *  1,4912 * 80,192 *  1,4913 * 80,231 *  1,4914 * 80,269 *  1,4915 * 80,307 *  1,4916 * 80,345 *  1,4917 * 80,383 *  1,4918 * 80,421 *  1,4919 * 80,459 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4920 * 80,497 *  1,4921 * 80,534 *  1,4922 * 80,572 *  1,4923 * 80,610 *  1,4924 * 80,648 *  1,4925 * 80,686 *  1,4926 * 80,724 *  1,4927 * 80,762 *  1,4928 * 80,800 *  1,4929 * 80,838 *  1,4930 * 80,876 *  1,4931 * 80,913 *  1,4932 * 80,951 *  1,4933 * 80,989 *  1,4934 * 81,027 *  1,4935 * 81,065 *  1,4936 * 81,103 *  1,4937 * 81,140 *  1,4938 * 81,178 *  1,4939 * 81,216 *  1,4940 * 81,254 *  1,4941 * 81,291 *  1,4942 * 81,329 *  1,4943 * 81,367 *  1,4944 * 81,405 *  1,4945 * 81,442 *  1,4946 * 81,480 *  1,4947 * 81,518 *  1,4948 * 81,555 *  1,4949 * 81,593 *  1,4950 * 81,631 *  1,4951 * 81,668 *  1,4952 * 81,706 *  1,4953 * 81,744 *  1,4954 * 81,781 *  1,4955 * 81,819 *  1,4956 * 81,856 *  1,4957 * 81,894 *  1,4958 * 81,932 *  1,4959 * 81,969 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,4960 * 82,007 *  1,4961 * 82,044 *  1,4962 * 82,082 *  1,4963 * 82,119 *  1,4964 * 82,157 *  1,4965 * 82,194 *  1,4966 * 82,232 *  1,4967 * 82,269 *  1,4968 * 82,307 *  1,4969 * 82,344 *  1,4970 * 82,381 *  1,4971 * 82,419 *  1,4972 * 82,456 *  1,4973 * 82,494 *  1,4974 * 82,531 *  1,4975 * 82,569 *  1,4976 * 82,606 *  1,4977 * 82,643 *  1,4978 * 82,681 *  1,4979 * 82,718 *  1,4980 * 82,755 *  1,4981 * 82,793 *  1,4982 * 82,830 *  1,4983 * 82,867 *  1,4984 * 82,905 *  1,4985 * 82,942 *  1,4986 * 82,979 *  1,4987 * 83,016 *  1,4988 * 83,054 *  1,4989 * 83,091 *  1,4990 * 83,128 *  1,4991 * 83,165 *  1,4992 * 83,202 *  1,4993 * 83,240 *  1,4994 * 83,277 *  1,4995 * 83,314 *  1,4996 * 83,351 *  1,4997 * 83,388 *  1,4998 * 83,425 *  1,4999 * 83,463 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,5000 * 83,500 *  1,5001 * 83,537 *  1,5002 * 83,574 *  1,5003 * 83,611 *  1,5004 * 83,648 *  1,5005 * 83,685 *  1,5006 * 83,722 *  1,5007 * 83,759 *  1,5008 * 83,796 *  1,5009 * 83,833 *  1,5010 * 83,870 *  1,5011 * 83,907 *  1,5012 * 83,944 *  1,5013 * 83,981 *  1,5014 * 84,018 *  1,5015 * 84,055 *  1,5016 * 84,092 *  1,5017 * 84,129 *  1,5018 * 84,166 *  1,5019 * 84,203 *  1,5020 * 84,240 *  1,5021 * 84,277 *  1,5022 * 84,314 *  1,5023 * 84,351 *  1,5024 * 84,388 *  1,5025 * 84,424 *  1,5026 * 84,461 *  1,5027 * 84,498 *  1,5028 * 84,535 *  1,5029 * 84,572 *  1,5030 * 84,609 *  1,5031 * 84,645 *  1,5032 * 84,682 *  1,5033 * 84,719 *  1,5034 * 84,756 *  1,5035 * 84,792 *  1,5036 * 84,829 *  1,5037 * 84,866 *  1,5038 * 84,903 *  1,5039 * 84,939 *  n * Sucrose *  20 * * % *  1,5040 * 84,976 *  1,5041 * 85,013 *  1,5042 * 85,049 *  1,5043 * 85,086 *  1,5044 * 85,123 *  1,5045 * 85,159 *  1,5046 * 85,196 *  1,5047 * 85,233 *  1,5048 * 85,269 *  1,5049 * 85,306 *  1,5050 * 85,343 *  1,5051 * 85,379 *  1,5052 * 85,416 *  1,5053 * 85,452 *  1,5054 * 85,489 *  1,5055 * 85,525 *  1,5056 * 85,562 *  1,5057 * 85,598 *  1,5058 * 85,635 *  1,5059 * 85,672 *  1,5060 * 85,708 *  1,5061 * 85,744 *  1,5062 * 85,781 *  1,5063 * 85,817 *  1,5064 * 85,854 *  1,5065 * 85,890 *  1,5066 * 85,927 *  1,5067 * 85,963 *  1,5068 * 86,000 *  1,5069 * 86,036 *  1,5070 * 86,072 *  1,5071 * 86,109 *  1,5072 * 86,145 *  1,5073 * 86,182 *  1,5074 * 86,218 *  1,5075 * 86,254 *  1,5076 * 86,291 *  1,5077 * 86,327 *  1,5078  86,363 1,5079 * 86,399 *  ( 1 ) Die in diesen Tabellen aufgeführten Werte sind nach der von K . Rosenhauer für ICUMSA entwickelten Gleichung berechnet , von Frank G . Carpenter  ( USDA ) programmiert und computerverarbeitet und in SUGAR J . 33 , 15-22 ( Juni 1970 ) veröffentlicht . Der Brechungsindex würde bei 20 * mit der D-Linie von Na gemessen ; Brix ( Gewichts % Sucrose ) wurde durch Wiegen bei 20 % in Luftatmosphare - 760 Torr * mm Hg Druck und 50 % relative Feuchtigkeit - ermittelt . Sie ersetzt die frühere Tabelle 47.012 , 11 . Ausgabe , entnommen aus INTERN , SUGAR J . 39.22 * , 1937 .  METHODE 4  BESTIMMUNG DES GEHALTS AN REDUZIERENDEN ZUCKERN , ALS INVERTZUCKER AUSGEDRÜCKT   ( Methode des Instituts Berlin )  I . Zweck und Anwendungsbereich  Die Methode ist anwendbar bei einem Gehalt an reduzierenden Zuckern , als Invertzucker ausgedrückt :   - Halbweißzucker .  2 . Definition  Reduzierende Zucker , ausgedrückt als Invertzucker , werden nach nachstehend beschriebener Methode bestimmt .  3 . Prinzip  Reduktion einer Cu-(II)-Lösung mittels einer Lösung reduzierender Zucker . Das gebildete Cu-(I)-Oxid wird durch eine Jodlösung oxydiert und der Jodüberschuß mit eingestellter Natriumthiosulfatlösung zurücktitriert .  4 . Reagenzien  4.1 . Cu-(II)-Lösung ( Müllersche Lösung )  4.1.1 . 35 g Kupfer-(II)-sulfatpentahydrat  ( CuSO4.5H2O ) werden in 400 ml kochendem Wasser gelöst . Abkühlen .  4.1.2 . 173 g Kaliumnatriumtartrattetrahydrat  ( KNaC4H4O6.4H2O ) und 68 g wasserfreies Natriumkarbonat werden in 500 ml kochendem Wasser gelöst . Abkühlen .  4.1.3 . Beide Lösungen ( 4.1.1 und 4.1.2 ) werden in einem 1-Liter-Meßkolben vermischt und mit Wasser zu 1 Liter aufgefuellt . Nach Zusatz von 2 g Aktivkohle wird durchgeschüttelt , mehrere Stunden stehen gelassen und durch ein gehärtetes Papierfilter oder ein Membranfilter abfiltriert . Scheiden sich beim Stehen kleine Mengen Cu-(I)-Oxid ab , so muß erneut filtriert werden .  4.2 . 5 mol/l Essigsäurelösung .  4.3 . 0,01665 mol/l Jodlösung .  4.4 . 0,0333 mol/l Natriumthiosulfatlösung .  4.5 . Stärkelösung : 1 Liter siedende * Wasser wird eine Mischung aus 5 g löslicher Stärke und 30 ml Wasser hinzugefügt . Nach 3 Minuten langem Sieden wird abkühlen gelassen ; gegebenenfalls werden als Konservierungsmittel 10 mg Quecksilber-(II)-Jodid hinzugefügt .  5 . Geräte  5.1 . 300-ml-Erlenmeyerkolben ; Pipetten und Büretten mit ausreichender Ablesegenauigkeit .  5.2 . Wasserbad .  6 . Verfahren  6.1 . In einen 300-ml-Erlenmeyerkolben wird eine Menge der Probe gegeben ( 10 g oder weniger ) , die nicht mehr als 30 mg Invertzucker enthält , und in etwa 100 ml Wasser aufgelöst .  Mittels Pipette werden 10 ml der Cu-(II)-Lösung  ( 4.1 ) zugesetzt . Es wird geschüttelt und der Kolben genau 10 Minuten lang in ein kochendes Wasserbad gesetzt . Die Oberfläche der Lösung im Kolben muß mindestens 20 mm niedriger stehen als die Oberfläche des Wasserbads . Die Abkühlung erfolgt rasch in einem kalten Wasserstrom . Dabei darf die Lösung nicht bewegt werden , damit der Luftsauerstoff nicht einen Teil des Cu-(I)-Oxid-Niederschlags wieder auflöst .  Danach werden 5 ml der Essigsäurelösung 5 mol/l  ( 4.2 ) vorsichtig zugesetzt und unverzueglich mittels Bürette ein Überschuß der Jodlösung 0,01665 mol/l ( 4.3 ) ( 20 bis 40 ml ) hinzugefügt .  Nach Auflösung des Kupferniederschlags durch Umschwenken titriert man den Jodüberschuß mit der Natriumthiosulfatlösung 0,0333 mol/1 ( 4.4 ) unter Zusatz einiger Tropfen Stärkelösung ( 4.5 ) gegen Ende der Titration zurück .  6.2 . Zuvor wird ein Blindversuch mit Wasser durchgeführt . Der Blindversuch ist für jede Zubereitung von Cu-(II)-Lösung ( 4.1 ) durchzuführen ; der Blindwert sollte 0,1 ml nicht überschreiten .  6.3 . Mit der Zuckerlösung wird ein Kaltversuch durchgeführt . Hierbei lässt man die Lösung 10 Minuten lang bei Raumtemperatur stehen , um eventuell vorhandene andere reduzierende Stoffe wie z . B . SO2 zu berücksichtigen .  7 . Darstellung der Ergebnisse  7.1 . Formel und Berechnung der Ergebnisse  Menge der verbrauchten Jodlösung : ml der als Überschuß hinzugefügten 0,01665-mol/l-Jodlösung minus ml der für die Titration verwendeten 0,0333-mol/l-Natriumthiosulfatlösung .  Von der Menge der verbrauchten 0,01665-mol/l-Jodlösung sind abzuziehen :  7.1.1 . die Anzahl ml , die bei dem vorangehenden Blindversuch ( 6.2 ) mit Wasser verbraucht wurden ;  7.1.2 . die Anzahl ml , die bei dem Kaltversuch  ( 6.3 ) mit der Zuckerlösung verbraucht wurden ;  7.1.3 . 2,0 ml zur Berücksichtigung des reduzierenden Einflusses von 10 g Saccharose oder einer anteiligen Menge , wenn die Einwaage weniger als 10 g betrug  ( Saccharosekorrektur ) .  Nach Vornahme dieser Korrekturen entspricht der Verbrauch von 1 ml Jodlösung einer Invertzuckermenge von 1 mg . Der Invertzuckergehalt in Prozent der Probe wird nach folgender Formel berechnet :  V1/10 mal m o  hierbei bedeuten  V1 = Menge der 0,01665-mol/l-Jodlösung ( 4.3 ) in ml nach Abzug der Korrektur ,  m0 = Masse der Probe in g .  7.2 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied zwischen den Ergebnissen zweier unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel vorgenommenen Bestimmungen darf nicht mehr als 0,02 g/100 g betragen .  METHODE 5  BESTIMMUNG DES GEHALTS AN REDUZIERENDEN ZUCKERN , ALS INVERTZUCKER AUSGEDRÜCKT   ( Knight und Allen-Methode )  1 . Zweck und Anweadungsbereich  Diese Methode erlaubt die Bestimmung eines Invertzuckengenalts in   - Zucker oder Weißzucker ,   - Raffinadezucker oder Raffinadeweißzucker .  2 . Definition  Reduzierende Zucker , ausgedrückt als Invertzucker , werden nach der nachstehend beschriebenen Methode bestimmt .  3 . Prinzip  Ein Kupfer-II-Reagenz wird im Überschuß zu der Probenlösung gegeben , reduziert und der nicht reduzierte Anteil mit EDTA-Lösung zurücktitriert .  4 . Reagenzien  4.1 . Äthylendiaminteträssigsäure-Lösung  ( Dinatriumsalz ) ( EDTA ) , 0,0025 mol/l : Man löst 0,930 g EDTA in Wasser und fuellt mit Wasser auf 1 000 ml auf .  4.2 . Murexidindikatorlösung : Man gibt 0,25 g Murexid in 50 ml Wasser und vermischt mit 20 ml einer 0,2-g/100 ml-Lösung von Methylenblau .  4.3 . Alkalisches Kupferreagenz : Man löst 25 g wasserfreies Natriumkarbonat und 25 g Kaliumnatriumtartrattetrahydrat in etwa 600 ml Wasser , das 40 ml 1,0-mol/l-Natronlauge enthält . Danach löst man 6,0 g Kupfer-(II)-sulfatpentahydrat  ( CuSO45H2O ) in etwa 100 ml Wasser und gibt dies zu der Tartratlösung . Man fuellt mit Wasser auf 1 000 ml auf .  Man beachte : die Lösung ist nur begrenzt haltbar  ( 1 Woche ) .  4.4 . Invertzucker-standardlösung : In einem 250-ml-Meßkolben löst man 23,75 g reine Saccharose in etwa 120 ml Wasser , gibt 9 ml Salzsäure ( r 20 = 1,16 ) hinzu und lässt 8 Tage bei Zimmertemperatur stehen . Die Lösung auf 250 ml auffuellen und die Vollständigkeit der Hydrolyse mittels Saccherimeter oder Polarimeter unter Verwendung eines Polarimeterrohres von 200 mm wirksamer Länge ( 8 ) kontrollieren . Man müsste - 11,80 * mehr oder weniger 0,05 * S erhalten . Mit einer Pipette 200 ml dieser Lösung in einen Meßkolben von 2 000 ml geben . Mit Wasser verdünnen und unter Schütteln ( um eine zu hohe lokale Alkalität zu vermeiden ) 71,4 ml Natriumhydroxid 1 mol/l ( 4.2 ) , die 4 g Benzoësäure enthalten , hinzufügen .  Auf 2 000 ml auffuellen , um eine Lösung mit 1 g/100 ml Invertzucker zu erhalten . Die Lösung müsste einen pH-Wert von ungefähr 3 haben . Diese stabile konzentrierte Lösung sollte unmittelbar vor der Verwendung verdünnt werden .  4.5 . Reine Saccharose : Probe von reiner Saccharose mit einem Invertzuckergehalt von nicht mehr als 0,001 g/100 g .  5 . Geräte  5.1 . Reagenzglas 150 mal 20 mm .  5.2 . Weisse Prozellanschale .  5.3 . Analysenwaage mit einer Genauigkeit von 0,1 mg .  6 . Verfahren  6.1 . 5g der Zuckerprobe werden in 5 ml kaltem Wasser , die man in das Reagenzglas ( 5.1 ) gibt , gelöst . Man fügt 2 ml Kupferreagenz ( 4.3 ) hinzu und mischt . Man hält das Reagenzglas 5 Minuten in ein kochendes Wasserbad und kühlt dann in kaltem Wasser .  6.2 . Man gibt die Lösung in eine Porzellanschale  ( 5.2 ) und spült das Reagenzglas mit einigen ml Wasser . Man gibt drei Tropfen Indikator ( 4.2 ) hinzu und titriert mit EDTA-Lösung ( 4.1 ) . V0 ist die für die Titration gebrauchte Anzahl ml der EDTA-Lösung .  Unmittelbar vor dem Titrationsendpunkt tritt in der Titrationslösung ein Farbumschlag von grün über grau nach purpurfarben am Titrationsendpunkt auf . Die purpurne Farbe verschwindet langsam , da Oxydation von Kupfer-(I)-Oxid zu Kupfer-(II)-Oxid stattfindet ; dabei hängt die Geschwindigkeit zum Teil von der Menge an in der Lösung vorhandenem reduziertem Kupfer ab . Aus diesem Grund sollte der Titrationsendpunkt möglichst schnell erreicht werden .  6.3 . Man erstellt eine Eichkurve , indem man bekannte Mengen Invertzucker ( entsprechend verdünnte Lösung 4.4 ) zu 5 g Saccharose ( 4.5 ) gibt und 5 ml kaltes Wasser hinzufügt .  Die Titrationswerte in ml werden in Abhängigkeit vom Prozentsatz an dem 5 g Saccharose zugegebenen Invertzucker aufgetragen : die erhaltene Kurve ist für den Bereich von 0,001 bis 0,019 g/100 g Invertzucker in der Probe eine Gerade .  7 . Darstellung der Ergebnisse  7.1 . Art der Berechnung  Man liest auf der Eichkurve den Prozentsatz an Invertzucker a * der dem bei der Analyse der Probe festgestellten Wert von V0 ml EDTA entspricht .  7.2 . Wenn in der zu untersuchenden Probe Invertzuckerkonzentrationen von mehr als 0,017 g/100 g vorliegen , ist bei Anwendung des Verfahrens ( 6.1 ) eine entsprechend geringere Menge Probensubstanz zu verwenden ; die Analysenprobe muß jedoch mit reiner Saccharose ( 4.5 ) auf 5 g aufgefuellt werden .  7.3 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied zwischen den Ergebnissen zweier , unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel vorgenommenen Bestimmungen darf nicht mehr als 0,005 g je 100 g Probe betragen .  8 . Anmerkung  Bei Verwendung eines Polarimeters  ( Prazisionspolarimeterrohr von 200 mm Lange ; Lichtquelle : Natriumdampflampe ; Temperatur des Raumes , in dem sich das Gerat befindet , in der Grössenordnung von 20 * C ) sind zur Umrechnung in * S die abgelesenen Bogengrade mit 2,889 zu multiplizieren .  METHODE 6  BESTIMMUNG DES GEHALTS AN REDUZIERENDEN ZUCKERN , ALS INVERTZUCKER ODER D-GLUKOSE AUSGEDRÜCKT   ( Methode Luff-Schoorl )  1 . Zweck und Anwendungsbereich  Die Methode erlaubt die Bestimmung :  1.1 . des Gehalts an reduzierenden Zuckern ( als Invertzucker ausgedrückt ) bei :   - Flüssigzucker ,   - weissem Flüssigzucker ,   - Invertfluessigzucker ,   - weissem Invertfluessigzucker ,   - Invertzuckersirup ,   - weissen Invertzuckersirup ;  1.2 . des Gehalts an reduzierenden Substanzen , die , auf die Trockenmasse bezogen , das Dextroseäquivalent darstellen , bei :   - Glukosesirup ,   - getrocknetem Glukosesirup ;  1.3 . der Dextrose ( D-Glukose ) bei :   - Dextrose , kristallwasserhaltig , oder Traubenzucker , kristallwasserhaltig ,   - wasserfreier Dextrose oder Traubenzucker , kristallwasserfrei .  2 . Definition  Reduzierende Zucker , ausgedrückt als Invertzucker : der Gehalt an reduzierenden Zuckern , ausgedrückt als Invertzucker , D-Glukose oder Dextroseäquivalent , wird bestimmt nach der nachstehend beschriebenen Methode .  3 . Prinzip  Die Lösung , in der sich die reduzierenden Zucker befinden , wird gegebenenfalls geklärt ; sie wird nach Zugabe einer Kupfer-(II)-Lösung unter standardisierten Bedingungen gekocht , wobei Kupfer-(II ) teilweise zu Kupfer-(I ) reduziert wird . Der Überschuß an Kupfer-(II ) wird jodometrisch bestimmt .  4 . Reagenzien  4.1 . Carrez-Lösung I :  21,95 g Zinkacetatdihydrat Zn(CH3COO)2.2H2O oder 24 g Zinkacetattrihydrat Zn(CH3COO)2.3H2O und 3 ml Eisessig werden in Wasser gelöst und auf 100 ml aufgefuellt .  4.2 . Carrez-Lösung II :  10,6 g Kaliumhexacyanoferrat-(II)-Trihydrat K4 ( Fe ( CN)6).3H2O werden in Wasser gelöst und auf 100 ml aufgefuellt .  4.3 . Reagenz nach Luff-Schoorl  Folgende Lösungen sind herzustellen :  4.3.1 . Kupfer-(II)-sulfatlösung : 25 g Kupfer-(II)-sulfatpentahydrat CuSO4.5H2O , eisenfrei , werden in 100 ml Wasser gelöst .  4.3.2 . Zitronensäurelösung : 50 g Zitronensäuremonohydrat , C6H8O7.H2O ; werden in 50 ml Wasser gelöst .  4.3.3 . Natriumkarbonatlösung : in einem Meßkolben werden 143,8 g Natriumkarbonat p . a . , wasserfrei , in ungefähr 300 ml warmem Wasser gelöst . Die Lösung abkühlen lassen .  4.3.4 . Unter vorsichtigem Umschwenken wird die Zitronensäurelösung ( 4.3.2 ) in die Natriumkarbonatlösung  ( 4.3.3 ) eingegeben . Dann wird bis zum Verschwinden der Gasbildung geschüttelt , anschließend die Kupfer-(II)-Sulfatlösung ( 4.3.1 ) dazugegeben und mit Wasser auf 1 Liter aufgefuellt . Das Gemisch wird über Nacht stehen gelassen und wenn nötig filtriert . Die Molarität des erhaltenen Reagenzes ist nach 6.1 zu überprüfen ( Cu 0,1 mol/l ; Na2CO3 1 mol/l ) .  4.4 . Natriumthiosulfatlösung 0,1 mol/l .  4.5 . Stärkelösung : Ein Gemisch von 5 g löslicher Stärke und 30 ml Wasser wird einem Liter siedendem Wasser zugesetzt und 3 Minuten lang im Sieden gehalten . Dann wird abkühlen gelassen ; eventuell werden als Konservierungsmittel 10 mg Quecksilber-(II)-jodid zugegeben .  4.6 . Schwefelsäure 3 mol/l .  4.7 . Kaliumjodidlösung 30 % ( m/v )  4.8 . Bimssteinkörner , mit Salzsäure ausgekocht , mit Wasser säurefrei gewaschen und getrocknet .  4.9 . Isopentanol .  4.10 . Natriumhydroxidlösung 0,1 mol/l  4.11 . Salzsäure 0,1 mol/l .  4.12 . Phenolphthalein , 1 % ( m/v ) in Äthanol .  5 . Geräte  5.1 . 300-ml-Erlenmeyerkolben mit Rückflußkühler .  5.2 . Stoppuhr .  6 . Ausführung  6.1 . Prüfung des Luff-Schoorl-Reagenz ( 4.3 )  6.1.1 . 25 ml des Luff-Schoorl-Reagenz ( 4.3 ) werden mit 3 g Kaliumjodid und 25 ml 3-mol/l-Schwefelsäure  ( 4.6 ) versetzt .  Mit einer 0,1-mol/l-Natriumthiosulfatlösung ( 4.4 ) wird unter Zugabe von Stärkelösung gegen Ende der Titration titriert . 25 ml 0,1-mol/l-Natriumthiosulfatlösung müssen verbraucht werden .  6.1.2 . 10 ml des Reagenz ( 4.3 ) werden abpipettiert und in einen 100-ml-Meßkolben gegeben ; dann wird mit Wasser bis zur Marke aufgefuellt .  In einem Erlenmeyerkolben werden 10 ml der verdünnten Lösung mit 25 ml 0,1 mol/l Salzsäure ( 4.11 ) versetzt und eine Stunde lang auf siedendem Wasserbad gehalten . Dann abkühlen lassen , mit frisch abgekochtem Wasser auf das Ausgangsvolumen auffuellen und mit 0,1-mol/l-Natriumhydroxid-Lösung  ( 4.10 ) gegen Phenolphthalein ( 4.12 ) titrieren .  Es müssen 5,5 bis 6,5 ml der 0,1-mol/l-Natriumhydroxyd-Lösung ( 4.10 ) verbraucht werden .  6.1.3 . 10 ml verdünntes Reagenz ( 6.1.2 ) mit 0,1-mol/l-Salzsäure ( 4.11 ) gegen Phenolphthalein  ( 4.12 ) titrieren . Der Farbumschlag wird durch das Verschwinden der Purpurfärbung kenntlich .  Es müssen 6 bis 7,5 ml 0,1-mol/l-Salzsäure  ( 4.11 ) verbraucht werden .  6.1.4 . Der pH-Wert des Luff-Schoorl-Reagenzes muß bei 20 * C zwischen 9,3 und 9,4 liegen .  6.2 . Herstellung der Untersuchungslösung  6.2.1 . 5 g der Probe werden auf 1 mg genau abgewogen , in einen 250-ml-Meßkolben gegeben und in 200 ml Wasser gelöst . Zum Klären werden , falls nötig , unter Schütteln nacheinander 5 ml Carrez-Lösung I ( 4.1 ) und 5 ml der Carrez-Lösung II zugefügt . Danach wird mit Wasser auf 250 ml aufgefuellt , durchgemischt und , falls erforderlich , filtriert .  6.2.2 . Die Lösung 6.2.1 wird so verdünnt , daß 25 ml der Lösung mindestens 15 mg und höchstens 60 mg reduzierende Zucker , als Glukose ausgedrückt , enthalten .  6.3 . Titration nach Luff-Schoorl  25 ml des Luff-Schoorl-Reagenz ( 4.3 ) werden in einen 300-ml-Erlenmeyerkolben ( 5.1 ) pipettiert und anschließend genau 25 ml der gegebenenfalls geklärten Zuckerlösung ( 6.2.2 ) zugesetzt . Nach Zugabe von 2 Bimssteinkörnern ( 4.8 ) wird der mit Rückflußkühler versehene Erlenmeyerkolben ( 5.1 ) sofort auf ein Drahtnetz mit einer Asbestscheibe gestellt , die ein Loch in der Grösse des Durchmessers des Kolbenbodens hat . Die Flüssigkeit wird in etwa 2 Minuten zum Sieden gebracht und genau zehn Minuten lang schwach am Sieden gehalten . Danach wird sofort mit kaltem Wasser abgekühlt und nach etwa fünf Minuten wie folgt titriert :  Der Flüssigkeit werden 10 ml Kaliumjodidlösung  ( 4.7 ) und unmittelbar anschließend vorsichtig  ( wegen der Gefahr übermässigen Schäumens ) 25 ml 3-mol/l-Schwefelsäure ( 4.6 ) zugesetzt . Danach wird mit 0,1 mol/l Natriumthiosulfatlösung ( 4.4 ) zunächst bis zum Auftreten einer mattgelben Farbe titriert und nach Zugabe einiger ml Stärkelösung ( 4.5 ) als Indikator die Titration bis zum Verschwinden der Blaufärbung zu Ende geführt .  In gleicher Weise wird der Blindwert unter Verwendung von genau 25 ml Wasser anstelle der Zuckerlösung  ( 6.2.2 ) ermittelt .  7 . Darstellung der Ergebnisse  7.1 . Berechnung der Ergebnisse  Aus nachstehender Tabelle ist diejenige Menge Glukose bzw . Invertzucker in mg zu ermitteln , die dem Unterschied der beiden Titrationen in ml 0,1-mol/l-Natriumthiosulfat entspricht . ( Falls erforderlich , sind Zwischenwerte zu interpolieren . )  Das Ergebnis ist in Prozent ( m/m ) Invertzucker oder D-Glukose , auf die Trockenmasse bezogen , anzugeben .  7.2 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied zwischen den Ergebnissen zweier , unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel durchgeführten Titrationen darf nicht mehr als 0,2 ml betragen .  8 . Bemerkung  8.1 . Es empfiehlt sich , vor dem Ansäuern mit der Schwefelsäure etwa 1 ml Isopentanol ( 4.9 ) zuzusetzen , um Schaumbildung zu verhindern .  Tabelle für das Luff-Schoorl-Reagenz  0,1 N/mol/l - Na2S2O3 * Glukose , Fruktose , Invertzucker C6H12O6 *  ml * mg * Differenz *  1 * 2,4 * *  2 * 4,8 * 2,4 *  3 * 7,2 * 2,4 *  4 * 9,7 * 2,5 *  5 * 12,2 * 2,5 *  6 * 14,7 * 2,5 *  7 * 17,2 * 2,5 *  8 * 19,8 * 2,6 *  9 * 22,4 * 2,6 *  10 * 25,0 * 2,6 *  11 * 27,6 * 2,6 *  12 * 30,3 * 2,7 *  13 * 33,0 * 2,7 *  14 * 35,7 * 2,7 *  15 * 38,5 * 2,8 *  16 * 41,3 * 2,8 *  17 * 44,2 * 2,9 *  18 * 47,1 * 2,9 *  19 * 50,0 * 2,9 *  20 * 53,0 * 3,0 *  21 * 56,0 * 3,0 *  22 * 59,1 * 3,1 *  23 * 62,2 * 3,1 *  METHODE 7  BESTIMMUNG DES GEHALTS AN REDUZIERENDEN ZUCKERN , ALS INVERTZUCKER AUSGEDRÜCKT   ( Lane-Eynon-Methode - Modifizierung auf konstantes Volumen )  1 . Zweck und Anwendungsbereich  Diese Methode erlaubt die Bestimmung der reduzierenden Zucker , ausgedrückt als Invertzucker , in   - Flüssigzucker ,   - weissem Flüssigzucker ,   - Invertfluessigzucker ,   - weissem Inverfluessigzucker ,   - Invertzuckersirup ,   - weissem Invertzuckersirup .  2 . Definition  Reduzierende Zucker , ausgedrückt als Invertzucker : Gehalt an reduzierenden Zuckern , bestimmt nach der nachstehend beschriebenen Methode .  3 . Prinzip  Die Probenlösung wird bei Siedetemperatur gegen eine bestimmte Menge Fehlingsche Lösung titriert , wobei man Methylenblau als Indikator in die Lösung gibt .  4 . Reagenzien  4.1 . Fehling-Lösungen :  4.1.1 . Lösung A :  69,3 g Kupfer-(II)-sulfatpentahydrat ( CuSO4.5H2O ) in Wasser lösen und auf 1 000 ml auffuellen .  4.1.2 . Lösung B :  346 g Kaliumnatriumtartrattetrahydrat  ( KNaC4H4O6.4H2O ) und 100 g Natriumhydroxid in Wasser lösen und auf 1 000 ml auffuellen .  Die klare Lösung von etwaigen Sedimenten dekantieren .  Anmerkung  Beide Lösungen sollten in braunen oder bernsteinfarbenen Flaschen aufbewahrt werden .  4.2 . Natriumhydroxid 1 mol/l  4.3 . Invertzucker-Standardlösung : 23,75 g reine Saccharose in einem 250-ml-Meßkolben in ungefähr 120 ml Wasser lösen , 9 ml Salzsäure ( spezifisches Gewicht r 20 = 1,16 ) hinzugeben und 8 Tage lang bei Raumtemperatur stehen lassen . Die Lösung auf 250 ml auffuellen und mit Hilfe eines Saccharimeters oder Polarimeters unter Verwendung eines Polarimeterrohres von 200 mm wirksamer Länge ( 8 ) auf vollständige Hydrolyse prüfen . Der abgelesene Wert sollte - 11,80 * mehr oder weniger 0,05 * S sein . Mit einer Pipette 200 ml dieser Lösung in einen 2 000-ml-Meßkolben geben , mit Wasser verdünnen und unter Schütteln ( um zu hohe örtliche Alkalität zu vermeiden ) 71,4 ml 1 mol/l Natronlauge ( 4.2 ) die 4 g Benzoesäure enthalten , hinzufügen . Auf 2 000 ml auffuellen , um eine Lösung von 1 g/100 ml Invertzucker zu erhalten . Die Lösung muß einen pH-Wert von etwa 3 aufweisen . Diese stabile konzentrierte Lösung muß unmittelbar vor der Verwendung verdünnt werden .  Zur Zubereitung der 0,25 g/100 ml Invertzuckerlösung fuellt man einen 250-ml-Meßkolben bei 20 * C bis zum Eichstrich mit der 1 g/100 ml Invertzucker-Vorratslösung . Der Inhalt des Kolbens wird in einen 1 000-ml-Meßkolben gegeben ; dann fuellt man mit Wasser bis zum Eichstrich auf ( wiederum bei 20 * C ) .  4.4 . Methylenblaulösung , 1 g/100 ml  5 . Geräte  5.1 . Enghalskochkolben , 500 ml  5.2 . Bürette mit seitlichem Hahn , 50 ml mit 0,05 ml Skala ;  5.3 . Vollpipetten 20 , 25 und 50 ml .  5.4 . Meßkolben 250 , 1 000 und 2 000 ml .  5.5 . Ein Heizgerät , mit dem die Lösung gemäß den unter 6.1 beschriebenen Bedingungen auf Siedetemperatur gehalten werden kann und das die Beobachtung der Farbänderung am Titrationsendpunkt zulässt , ohne daß dazu der Kochkolben ( 5.1 ) von der Wärmequelle genommen werden muß .  5.6 . Stoppuhr , die mindestens auf die Sekunde genau anzeigt .  6 . Verfahren  6.1 . Standardisierung der Fehlingschen Lösung  6.1.1 . Mit einer Pipette ( 5.3 ) zuerst 50 ml der Lösung B ( 4.1.2 ) und dann 50 ml der Lösung A ( 4.1.1 ) in ein sauberes und trockenes Becherglas geben . Gut durchmischen .  6.1.2 . Die Bürette spülen und mit der Invertzucker-Standardlösung 0,25 g/100 ml ( 4.3 ) fuellen .  6.1.3 . Mit einer Pipette einen aliquoten Teil von 20 ml der Mischung der Lösungen A und B ( 6.1.1 ) in einen Kolben von 500 ml ( 5.1 ) fuellen . 15 ml Wasser hinzufügen . 39 ml der in der Bürette enthaltenen Invertzuckerlösung einfuellen , einige Bimssteinkörner hinzufügen und den Inhalt des Kolbens durch vorsichtiges Schütteln vermischen .  6.1.4 . Den Inhalt des Kolbens innerhalb von 2 1/2 Minuten zum Sieden bringen und genau 2 Minuten sieden lassen ; der Kolben darf während der restlichen Behandlung weder von der Wärmequelle gezogen werden noch aufhören zu sieden .  Nach 2 Minuten Sieden 3 oder 4 Tropfen der Methylenblaulösung ( 4.4 ) hinzufügen ; die Lösung muß eine deutlich blaue Färbung haben .  6.1.5 . Titration fortsetzen : aus der Bürette die Invertzucker-Standardlösung in geringen Mengen von zunächst 0,2 ml , dann 0,1 ml und schließlich tropfenweise bis zum Erreichen des Endpunktes , d . h . bis zum Verschwinden der durch das Methylenblau gegebenen blauen Farbe , zugeben . Die Lösung muß dann die mit einer Kupfer-(I)-Oxidsuspension entsprechende rötliche Farbe annehmen .  6.1.6 . Der Endpunkt müsste 3 Minuten nach Beginn des Siedens der Lösung erreicht sein . Der Endtiter V0 muß zwischen 39 und 41 ml liegen . Überschreitet V0 diese Grenzen , die Kupferkonzentration der Lösung A  ( 4.1.1 ) anpassen und das Standardisierungsverfahren wiederholen .  6.2 . Herstellung der Analysenlösung  Die Konzentration der Analysenlösungen sollte so gewählt werden , daß diese in 100 ml zwischen 250 und 400 mg Invertzucker enthalten .  6.3 . Vorversuch  6.3.1 . Ein Vorversuch muß durchgeführt werden , um zu gewährleisten , daß die zu den 20 ml gemischter Fehlingscher Lösungen A und B zu gebende Menge Wasser genügend groß ist , damit man nach der Titration ein Gesamtvolumen von 75 ml erhält .  Dabei geht man so vor , wie unter 6.1.4 beschrieben , nur daß man anstelle der Invertzucker-Standardlösung Probenlösung verwendet , d . h . man lässt aus der Bürette 25 ml Probenlösung in den Kolben laufen , gibt 15 ml Wasser hinzu , lässt die Lösung genau 2 Minuten sieden und titriert dann bis zur Erreichung des Endpunktes wie unter 6.1.5 beschrieben .  6.3.2 . Ist die Färbung nach der Zugabe von Methylenblaulösung immer noch rötlich , dann ist die Probenlösung zu konzentriert .  In diesem Fall ist der Versuch abzubrechen und ein neuer Versuch mit einer weniger konzentrierten Probenlösung durchzuführen .  Werden mehr als 50 ml Probenlösung benötigt , um die rötliche Färbung zu erhalten , so ist eine konzentrierte Probenlösung zu verwenden .  Die zuzugebende Wassermenge erhält man , indem man die Menge an gemischter Fehlingscher Lösung ( 20 ml ) und die Menge an Probenlösung nach 6.3.1 von 75 ml abzieht .  6.4 . Genaue Analyse der Probenlösung  6.4.1 . Man pipettiert 20 ml Fehlingsche Lösung und die nach 6.3 bestimmte Wassermenge in den Kochkolben ( 5.1 ) .  6.4.2 . Aus der Bürette gibt man die benötigte Titermenge Probenlösung ( wie unter 6.3 ermittelt ) minus 1 ml zu . Man gibt einige Siedesteinchen in den Kolben , vermischt den Inhalt durch Schütteln , bringt ihn zum Sieden und titriert wie unter 6.3 beschrieben . Der Titrationsendpunkt sollte etwa eine Minute nach der Zugabe der Methylenblaulösung erreicht werden .  Endgültiges Titrationsvolumen = V1 .  7 . Darstellung der Ergebnisse  7.1 Formeln und Berechnungsmethode  Der Gehalt der Probenlösung an reduzierenden Zuckern , ausgedrückt als Invertzucker , errechnet sich nach der Formel :  Prozentsatz an reduzierenden Zuckern  ( als Invertzucker ) =  V0 * 25 * f/C * V1  hierbei bedeuten :  C = die Konzentration der im Versuch verwendeten Probenlösung in g pro 100 ml ,  V0 = die Menge ( in ml ) an bei der Standardisierungstitration ( 6.1 ) verbrauchter Invertzucker-Standardlösung ,  V1 = die Menge ( in ml ) an bei der Analyse ( 6.4.2 ) verbrauchter Probenlösung ,  f = der Korrekturfakor , der die Saccharosekonzentration in der Probenlösung berücksichtigt . Die Werte sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen :  Saccharose ( g im kochenden Gemisch ) * Korrekturfaktor f *  0 * 1,000 *  0,5 * 0,982 *  1,0 * 0,971 *  1,5 * 0,962 *  2,0 * 0,954 *  2,5 * 0,946 3,0 * 0,939 *  3,5 * 0,932 *  4,0 * 0,926 *  4,5 * 0,920 *  5,0 * 0,915 *  5,5 * 0,910 *  6,0 * 0,904 *  6,5 * 0,898 *  7,0 * 0,893 *  7,5 * 0,888 *  8,0 * 0,883 *  8,5 * 0,878 *  9,0 * 0,874 *  9,5 * 0,869 *  10,0 * 0,864 *  Die Korrekturen für andere als in der Tabelle aufgeführte Saccharosewerte der Probenlösung können aus der Tabelle durch Interpolation ermittelt werden .  Anmerkung :  Die ungefähre Saccharosekonzentration kann man ermitteln , indem man die Konzentration an in Lösung befindlicher Invertzucker-Festsubstanz ( die für diese Berechnung mit f gleich 1,0 angenommen wird ) von der Gesamtmenge an in Lösung befindlichen Festsubstanzen - ausgedrückt als Saccharose - abzieht ; diese kann aus dem Brechungsindex abgeleitet werden , den man nach der Methode 3 ermittelt .  7.2 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied zwischen den Ergebnissen zweier , unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel vorgenommenen Bestimmungen darf nicht mehr als 1,0 % ihres arithmetischen Mittels betragen .  8 . Anmerkung  Vergleiche vorstehende Bemerkungen zu 4.4 und 8 der Methode 5 .  METHODE 8  BESTIMMUNG DES DEXTROSEÄQUIVALENTS   ( Lane-Eynon-Methode mit konstantem Titer )  1 . Zweck und Anwendungsbereich  Diese Methode erlaubt die Bestimmung des Dextroseäquivalents von :   - Glukosesirup ,   - getrocknetem Glukosesirup ,   - Dextrose , kristallwasserhaltig , oder Traubenzucker , kristallwasserhaltig ,   - wasserfreier Dextrose oder Traubenzucker , kristallwasserfrei .  2 . Definitionen  2.1 . Reduktionsvermögen : Gehalt an reduzierenden Zuckern , bestimmt nach nachstehend beschriebener Methode , ausgedrückt als Dextrose , kristallwasserfrei  ( D-Glukose ) und berechnet als Anteil in Masseprozent  ( m/m ) der Probe .  2.2 . Dextroseäquivalent : das Reduktionsvermögen , berechnet als Anteil in Masseprozent ( m/m ) der Trockensubstanz der Probe .  3 . Prinzip  Die zu analysierende Lösung wird bei Siedetemperatur unter genau festgelegten Versuchsbedingungen gegen eine bestimmte Menge Fehlingsche Lösung titriert , wobei man Methylenblau als Indikator in die Lösung gibt .  4 . Reagenzien  4.1 . Fehlingsche Lösung  4.1.1 . Lösung A  69,3 g Kupfer-(II)-sulfatpentahydrat ( CuSO4.5H2O ) in Wasser auflösen und mit Wasser auf 1 000 ml auffuellen .  4.1.2 . Lösung B  346,0 g Kaliumnatriumtartrattetrahydrat  ( KNaC4H4O6.4H2O ) mit 100 g Natriumhydroxid in Wasser lösen und mit Wasser auf 1 000 ml auffuellen . Von eventuell auftretendem Bodensatz ist die klare Lösung zu dekantieren .  Anmerkung :  Beide Lösungen 4.1.1 und 4.1.2 sollten in braunen oder bernsteinfarbenen Flaschen aufbewahrt werden .  4.1.3 . Herstellung der Fehlingschen Lösung  Mit einer Pipette ( 5.3 ) zuerst 50 ml der Lösung B  ( 4.1.2 ) und dann 50 ml der Lösung A ( 4.1.1 ) in ein sauberes und trockenes Becherglas geben . Gut durchmischen .  Anmerkung :  Die Fehlingsche Lösung ist täglich frisch herzustellen und nach 6.1 einzustellen .  4.2 . Referenzsubstanz : Dextrose , wasserfrei  ( D-Glukose ) ( C6H12O6 )  Die Substanz 4 Stunden in einem Vakuumofen bei 100 * mehr oder weniger 1 * C und einem Druck von 10 kPa ( 103 mbar ) trocknen .  4.3 . Dextrose-Standardlösung 0,600 g/100 ml  Man wiegt auf 0,1 mg genau 0,6 g wasserfreie Dextrose  ( 4.2 ) ab , löst in Wasser auf , gibt die Lösung in einen 100-ml-Meßkolben ( 5.4 ) , fuellt mit Wasser bis zum Eichstrich auf und vermischt . Diese Lösung sollte stets frisch zubereitet werden .  4.4 . Methylenblau-Lösung 0,1 g/100 ml  0,1 g Methylenblau in 100 ml Wasser lösen .  5 . Geräte  5.1 . Enghals-Kochkolben 250 ml .  5.2 . Bürette mit seitlichem Hahn 50 ml ; mit 0,05 1-Skala .  5.3 . Messpipetten 25 ml und 50 ml .  5.4 . Meßkolben 100 ml und 500 ml .  5.5 . Ein Heizgerät , mit dem die Lösung gemäß den unter 6.1 beschriebenen Bedingungen auf Siedetemperatur gehalten werden kann und bei dem die Farbänderung am Titrationsendpunkt beobachtet werden kann , ohne daß dazu der Kochkolben ( 5.1 ) von der Wärmequelle genommen werden muß ( siehe 6.1 , Anmerkung 3 ) .  5.6 . Stoppuhr , die mindestens auf die Sekunde genau anzeigt .  6 . Verfahren  6.1 . Standardisierung der gemischten Fehlingschen Lösung  6.1.1 . Mit der Pipette ( 5.3 ) pipettiert man 25 ml gemischte Fehlingsche Lösung ( 4.1.3 ) in einen sauberen , trockenen Kochkolben ( 5.1 ) .  6.1.2 . Man fuellt die Bürette ( 5.2 ) mit Dextrose-Standardlösung ( 4.3 ) .  6.1.3 . In den Kochkolben ( 5.1 ) lässt man aus der Bürette 18 ml Dextrose-Standardlösung ( 4.3 ) laufen . Man schüttelt den Kolben , um den Inhalt zu vermischen .  6.1.4 . Man stellt den Kochkolben ( 5.1 ) auf das Heizgerät ( 5.5 ) , das vorher so eingestellt wurde , daß die Lösung nach 120 Sekunden mehr oder weniger 15 Sekunden zum Sieden kommt .  Während der gesamten Titration darf das Heizgerät nicht anders eingestellt werden ( siehe Anmerkung 1 ) .  6.1.5 . Wenn die Lösung zu sieden beginnt , setzt man die Stoppuhr in Gang ( ab Null ) .  6.1.6 . Den Kolbeninhalt lässt man 120 Sekunden lang kochen ( Zeitmessung mit der Stoppuhr ) .  Gegen Ende dieser 120 Sekunden gibt man 1 ml Methylenblaulösung ( 4.4 ) hinzu .  6.1.7 . Nach Ablauf der 120 Sekunden ( mit der Stoppuhr gemessen ) gibt man aus der Bürette ( 6.1.2 ) Dextrose-Standardlösung 0,5 ml-weise in den Kochkolben  ( 5.1 ) , bis die Färbung durch Methylenblau verschwindet ( siehe Anmerkungen 2 und 3 ) .  Man notiere die insgesamt zugegebene Menge an Dextrose-Standardlösung einschließlich der vorletzten Zugabe von 0,5 ml ( X ml ) .  6.1.8 . Man wiederhole Schritt 6.1.1 und 6.1.2 .  6.1.9 . Man lässt aus der Bürette ( X - 0,3 ml ) Dextrose-Standardlösung in den Kochkolben ( 5.1 ) laufen .  6.1.10 . Man wiederhole 6.1.4 , 6.1.5 und 6.1.6 .  6.1.11 . Nach Ablauf der 120 Sekunden ( mit der Stoppuhr gemessen ) gibt man Dextrose-Standardlösung aus der Bürette in den Kochkolben ( 5.1 ) , zunächst in Mengen von jeweils 0,2 ml und am Ende tropfenweise , bis die Methylenblaufärbung verschwindet .  Gegen Ende dieses Arbeitsschrittes sollte die Zugabe der Dextrose-Standardlösung in Abständen von 10 bis 15 Sekunden erfolgen .  Die Zugaben von Standardlösung sollten innerhalb 60 Sekunden abgeschlossen sein , sodaß der Kochvorgang nicht länger als 180 Sekunden dauert .  Um dies zu erreichen , kann eine dritte Titration erforderlich sein , bei der anfänglich eine etwas grössere Menge ( entsprechend berechnet ) Dextrose-Standardlösung ( 6.1.9 ) zugegeben wird .  6.1.12 . Man notiere die bis zum Endpunkt der letzten Titration verbrauchte Menge ( V o ml ) Dextrose-Standardlösung ( siehe Anmerkung 4 ) .  6.1.13 . V o soll zwischen 19 und 21 ml Dextrose-Standardlösung liegen ( 4.3 ) .  Liegt V o ausserhalb dieser Grenzwerte , so ist die Konzentration von Fehling-Lösung A ( 4.1.1 ) entsprechend zu ändern und eine erneute Standardisierung durchzuführen .  6.1.14 . Da V o genau bekannt ist , ist für die täglich neu durchzuführende Standardisierung der gemischten Lösung nur eine Titration erforderlich , wobei anfänglich eine Menge von ( V o - 0,5 ) ml Dextrose-Standardlösung zugegeben wird .  Anmerkung 1  Wenn die Lösung einmal zu kochen begonnen hat , muß eine heftige Dampfentwicklung auftreten , die während des gesamten Titrationsvorgangs anhält und somit weitestgehend verhindert , daß Luft in den Titrierkolben gelangt und dadurch eine Rückoxydation des Kolbeninhalts auftritt .  Anmerkung 2  Das Verschwinden der Methylenblaufärbung lässt sich am besten beobachten , wenn man die oberen Schichten und die Oberfläche des Titrationskolbeninhalts betrachtet , da sie relativ frei vom ausgefällten roten Kupfer-(I)-oxid sind . Bei indirekter Beleuchtung ist das Verschwinden der Färbung noch leichter festzustellen . Sehr nützlich ist das Anbringen eines weissen Schirmes hinter dem Titrierkolben .  Anmerkung 3  Während der Bestimmung sollte die Bürette so gut wie möglich gegen die Wärmequelle isoliert sein .  Anmerkung 4  Da ein individuell bedingter Faktor die Titrationsergebnisse beeinflusst , sollte derjenige , der die Bestimmung durchführt , die Standardisierungstitration selbst ausführen und bei der Berechnung seinen selbst ermittelten Wert von V o einsetzen .  6.2 . Vorprüfung der Probe  6.2.1 . Wenn das Reduktionsvermögen ( 2.1 ) der Probe nicht näherungsweise bekannt ist , muß eine Vorprüfung durchgeführt werden , um einen Näherungswert zu erhalten , damit man das Gewicht der bei der Untersuchung einzusetzenden Probensubstanzmenge ( 6.3 ) berechnen kann .  Dabei geht man folgendermassen vor :  6.2.2 . Man bereite ein Z %ige g/100 ml Lösung der Probe , wobei " Z " einen geschätzten Zahlenwert hat .  6.2.3 . Wie 6.1.2 , jedoch unter Verwendung der Probenlösung ( 6.2.2 ) anstelle der Dextrose-Standardlösung .  6.2.4 . Wie 6.1.1 .  6.2.5 . Wie 6.1.3 , jedoch unter Verwendung von 10 ml Probenlösung anstelle von 18 ml Dextrose-Standardlösung .  6.2.6 . Wie 6.1.4 .  6.2.7 . Man bringt den Inhalt des Kolbens zum Kochen . Danach gibt man 1 ml Methylenblau-Lösung ( 4.4 ) hinzu .  6.2.8 . Sobald die Lösung zu kochen anfängt , setzt man die Stoppuhr ( 5.6 ) in Gang ( von Nullstellung aus ) und gibt aus der Bürette milliliterweise Probenlösung in Abständen von 10 Sekunden in den Kolben , bis die blaue Farbe des Methylenblaus verschwunden ist .  Man notiere die insgesamt zugegebene Menge an Probenlösung einschließlich der vorletzten Zugabe ( Y ml ) .  6.2.9 . " Y " darf 50 ml nicht überschreiten . Sollte dies der Fall sein , so ist die Konzentration der Probenlösung grösser zu wählen und die Titration zu wiederholen .  6.2.10 . Das ungefähre Reduktionsvermögen der vorgeprüften Probe in Masseprozent errechnet sich nach der Formel :  60 mal V o/Y mal Z  6.3 . Bei der Untersuchung zu verwendende Probensubstanzmenge  Man wiegt auf 0,1 mg genau eine Menge der zubereiteten Probe ( M g ) aus , die zwischen 2,85 und 3,15 g an reduzierenden Zuckern , ausgedrückt als wasserfreie Dextrose ( D-Glukose ) , enthält , wobei zur Berechnung entweder der bekannte Näherungswert für das Reduktionsvermögen ( 2.1 ) oder der nach 6.2.10 ermittelte Näherungswert einzusetzen ist .  6.4 . Probenlösung  Die zu analysierende Probenmenge ( Mg ) in Wasser lösen und mit Wasser auf 500 ml auffuellen .  6.5 . Bestimmung  6.5.1 . Wie 6.1.1 .  6.5.2 . Man fuelle die Bürette ( 5.2 ) mit Probenlösung ( 6.4 ) .  6.5.3 . Aus der Bürette gibt man 18,5 ml Probenlösung in den Kochkolben . Man schüttelt den Kolben , um den Inhalt zu mischen .  6.5.4 . Wie 6.1.4 .  6.5.5 . Wie 6.1.5 .  6.5.6 . Wie 6.1.6 .  6.5.7 . Wie 6.1.7 . , jedoch unter Verwendung von Probenlösung anstelle von Dextrose-Standardlösung .  6.5.8 . Wie 6.1.8 .  6.5.9 . Wie 6.1.9 . , jedoch unter Verwendung von Probenlösung anstelle von Dextrose-Standardlösung .  6.5.10 . Wie 6.1.10 .  6.5.11 . Wie 6.1.11 . , jedoch unter Verwendung von Probenlösung anstelle von Dextrose-Standardlösung .  6.5.12 . Man notiere den Verbrauch der Probenlösung  ( V1 ) bis zum Titrationsendpunkt .  6.5.13 . V1 soll zwischen 19 und 21 ml Probenlösung liegen . Liegt V1 ausserhalb dieser Grenzwerte , so ist die Konzentration der Probenlösung entsprechend anders zu wählen und die Schritte 6.5.1 bis 6.5.12 sind zu wiederholen .  6.5.14 . Mit jeder Probenlösung sind jeweils zwei Bestimmungen durchzuführen .  6.6 . Gehalt an Trockenmasse  Man bestimmt den Anteil an Trockenmasse der Probe nach Methode 2 .  7 . Darstellung der Ergebnisse  7.1 . Formeln und Berechnungsmethode  7.1.1 . Reduktionsvermögen  Das Reduktionsvermögen , berechnet als Anteil in Masseprozent der Probe , ergibt sich nach der Formel :  300 mal V o/V1 mal M  hierbei bedeuten :  V o = die Menge ( in ml ) der bei der Standardisierungstitration ( 6.1 ) verbrauchten Dextrose-Standardlösung ( 4.3 ) ;  V1 = die Menge ( in ml ) der bei der Bestimmungstitration  ( 6.5 ) verbrauchten Probenlösung ( 6.4 ) ;  M = das Gewicht ( in g ) der bei der Untersuchung verwendeten Probensubstanzmenge ( 6.3 ) aus der 500 ml Probenlösung zubereitet wurden .  7.1.2 . Dextroseäquivalent  Das Dextroseäquivalent , berechnet als Anteil in Masseprozent der Trockensubstanz in der Probe , ergibt sich nach der Formel :  PR mal 100/D  hierbei bedeuten :  PR = das Reduktionsvermögen , ausgedrückt als Anteil in masseprozent der zubereiteten Probe ( 7.1.1 ) ;  D = der Anteil an Trockenmasse der zubereiteten Probe in Masseprozent .  7.1.3 . Als Resultat wählt man das arithmetische Mittel von zwei Bestimmungen , sofern die Bedingungen bezueglich der Wiederholbarkeit ( 7.2 ) eingehalten werden .  7.2 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied der Ergebnisse zweier , unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel vorgenommenen Bestimmungen darf nicht mehr als 1 % des arithmetischen Mittels betragen .  METHODE 9  BESTIMMUNG DER SULFATASCHE  1 . Zweck und Anwendungsbereich  Die Methode erlaubt die Bestimmung des Sulfataschegehalts von :   - Glukosesirup   - getrocknetem Glukosesirup ,   - Dextrose , kristallwasserhaltig ,   - Dextrose , kristallwasserfrei .  2 . Definition  Der Gehalt an Asche , bestimmt als Sulfatasche , wird durch Anwendung nachstehend beschriebener Methode ermittelt .  Prinzip  Der nach oxydierender Veraschung mit Schwefelsäure und nachfolgender Veraschung bei 525 * C verbleibende Rückstand der Probe wird bestimmt und in Masseprozent ausgedrückt .  4 . Reagenzien  4.1 . Verdünnte Schwefelsäure : 100 ml konzentrierte H2SO4 ( r 20 = 1,84 g/ml ; 96 % m/m ) werden langsam und vorsichtig in 300 ml Wasser gegeben .  5 . Geräte  5.1 . Elektrischer Muffelofen mit Pyrometer , für 525 mehr oder weniger 25 * C .  5.2 . Analysenwaage , Ablesegenauigkeit 0,1 mg .  5.3 . Veraschungstiegel aus Platin oder Quarz in geeigneter Grösse .  5.4 . Exsikkator mit frisch aktiviertem Kieselgel oder gleichwertigem Trockenmittel und einem Feuchtigkeitsindikator .  6 . Verfahren  5 g Glukosesirup oder getrockneter Glukosesirup oder etwa 10 g Dextrosemonohydrat oder wasserfreie Dextrose werden auf 0,1 mg genau in die zuvor auf Veraschungstemperatur erhitzten und im Exsikkator ( 5.4 ) abgekühlten und gewogenen Veraschungstiegel ( 5.3 ) eingewogen .  5 ml Schwefelsäure ( 4.1 ) werden hinzugefügt  ( 8.1 ) . Danach wird die Schale mit der Probe vorsichtig über einer Flamme oder einer Heizplatte erhitzt , bis die Probe vollständig verkohlt ist . Während der Verkohlung werden die Dämpfe der Probe angezuendet ( 8.2 ) . Danach wird unter einem Abzug stärker erhitzt , um nichtgebundene Schwefelsäure abzurauchen . Danach wird der Veraschungstiegel ( 5.3 ) in den auf 525 mehr oder weniger 25 * C aufgeheizten Muffelofen ( 5.1 ) gestellt , bis sich weisse Asche gebildet hat , was meist in zwei Stunden erreicht werden kann ( 8.3 ) .  Die Probe wird etwa 30 Minuten lang im Exsikkator  ( 5.4 ) abkühlen gelassen und gewogen .  7 . Darstellung der Ergebnisse  7.1 . Berechnungsart und -formel  Der Gehalt an Sulfatasche , in Masse-Prozent der Probe ausgedrückt , ist gleich  S = m1/m0 mal 100  Hierbei bedeuten :  m0 = die ursprüngliche Masse der Versuchsprobe in g ,  m1 = Masse der Sulfataschen in g .  7.2 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied zwischen den Ergebnissen zweier , unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel vorgenommener Bestimmungen darf nicht mehr als 2 Prozent des Aschegehalts - relativer Wert - betragen .  8 . Bemerkungen  8.1 . Um ein starkes Schäumen zu vermeiden , wird die Schwefelsäure in kleinen Mengen zugesetzt .  8.2 . Während der ersten Verkohlung ( Vorveraschung ) muß besonders darauf geachtet werden , daß Verluste an Probe und Asche infolge eines zu starken Aufblähens der Masse vermieden werden .  8.3 . Wenn sich die Probe schwer veraschen lässt , kann der Tiegel aus dem Muffelofen genommen und der Rückstand nach dem Abkühlen mit einigen Tropfen Wasser befeuchtet werden , bevor der Tiegel in den Ofen zurückgestellt wird .  METHODE 10  BESTIMMUNG DES DREHVERMÖGENS ( POLARISATION )  1 . Zweck und Anwendungsbereich  Die Methode gestattet die Bestimmung des Drehvermögens von   - halbweissem Zucker ,   - Zucker oder Weißzucker ,   - raffiniertem Zucker oder raffiniertem Weißzucker .  2 . Definition  Die Polarisation ist die Drehung der Polarisationsebene von polarisiertem Licht , bedingt durch eine Zuckerlösung von 26 g Zucker in 100 ml Wasser in einem Polarisationsrohr von 200 mm Länge .  3 . Prinzip  Das Drehvermögen wird mit Hilfe eines Saccharimeters oder Polarimeters nach den in der nachstehenden Methode beschriebenen Bedingungen bestimmt .  4 . Reagenzien  4.1 . Klärmittel : Basische Bleiazetatlösung .  560 g trockenes basisches Bleiacetat werden in etwa 1 000 ml frisch gekochtem Wasser aufgelöst .  Die Lösung wird 30 Minuten lang kochen und etwa eine Nacht lang stehen gelassen .  Die obere Schicht wird abgegossen und mit kurz zuvor abgekochtem Wasser bis zum Erhalt eines Spez.-Gewichts von etwa 1,25 g/ml verdünnt ( r 20 = 1,25 g/ml ) . Die Lösung ist vor Luft geschützt aufzubewahren .  4.2 . Diäthyl-Äther  5 . Geräte  5.1 . Auf das Normalgewicht von 26 g Saccharose eingestellter Saccharimeter mit Gradeinteilung oder Polarimeter  Der Apparat ist in einem Raum mit annähernd 20 * C aufzustellen und muß mittels Quarzplatten geeicht sein .  5.2 . Lichtquelle in Form einer Natriumdampflampe .  5.3 . Polarimeterröhren von 200 mm Länge , maximaler Fehler der Länge mehr oder weniger 0,02 mm .  5.4 . Analysenwaage , Ablesegenauigkeit 0,1 mg .  5.5 . Meßkolben für 100 ml , einzeln geeicht . Bei einem tatsächlichen Fassungsvermögen von 100 mehr oder weniger 0,01 ml können sie ohne Korrektur verwendet werden . Werden diese Grenzen über oder unterschritten , sind die verwendeten Kolben auf 100 mehr oder weniger 0,01 ml zu korrigieren .  5.6 . Thermostatisiertes Wasserbad , einstellbar auf 20 mehr oder weniger 0,1 * C .  6 . Verfahren  6.1 . Herstellung der Lösung  26 g mehr oder weniger 0,002 g der zu untersuchenden Proben werden so rasch wie möglich abgewogen und quantitativ mit etwa 60 ml Wasser in einen 100-ml-Meßkolben ( 5.5 ) gegeben .  Unter Schütteln ohne Erhitzen lösen .  Wenn eine Klärung nötig ist , werden 0,5 ml der Bleiazetatlösung ( 4.1 ) zugegeben .  Die Lösung wird durch rotierendes Schwenken vermischt , dann werden die Kolbenwände gespült , indem das Volumen bis auf etwa 10 mm unterhalb der Marke gebracht wird .  Der Meßkolben wird in ein auf 20 mehr oder weniger 0,1 * C ( 5.6 ) eingestelltes Wasserbad eingesetzt , bis sich die Temperatur der Zuckerlösung auf einen konstanten Wert eingestellt hat .  Notfalls werden auf der Oberfläche der Flüssigkeit entstandene Blasen mit einem Tropfen Diäthyläther  ( 4.2 ) beseitigt .  Dann wird bis zur Marke aufgefuellt .  Es wird vorsichtig gemischt , indem der Kolben mit der Hand mindestens dreimal umgekippt wird .  Danach werden Kolben und Inhalt 5 Minuten lang im Wasserbad bei 20 mehr oder weniger 0,1 * C stehen gelassen .  6.2 . Polarisation  Bei den folgenden Schritten muß die Temperatur von 20 mehr oder weniger 0,1 * C aufrechterhalten bleiben .  6.2.1 . Der Polarisationsapparat muß " 0 " anzeigen .  6.2.2 . Die Lösung wird durch ein Papierfilter filtriert . Die ersten 10 ml des Filtrats werden verworfen . Danach werden 50 ml des Filtrats aufgefangen .  6.2.3 . Die Polarisationsröhre wird zweimal mit der Lösung 6.2.2 gespült .  Dann wird sie sorgfältig mit der zu untersuchenden Saccharoselösung bei 20 mehr oder weniger 0,1 * C gefuellt .  Beim Aufsetzen des Verschlusses sind alle Luftblasen zu entfernen .  Die gefuellte Röhre wird in den Trog des Apparats eingesetzt .  6.2.4 . Die Drehung wird bis auf eine Genauigkeit von 0,05 * S oder 0,02 * Bogenskala abgelesen , was fünfmal zu wiederholen ist . Von diesen Messungen ist der Mittelwert zu nehmen .  7 . Darstellung der Ergebnisse  7.1 . Berechnungsart und -formel  Die Ergebnisse sind in Grad S auf 0,1 * S genau anzugeben . Die Umrechnung der polarimetrischen Grade in saccharimetrische Grade erfolgt nach der Formel  Grad S = Bogengrad mal 2,889 .  7.2 . Wiederholbarkeit  Der Unterschied zwischen den Ergebnissen zweier , unter denselben Bedingungen , durch denselben Analytiker , an derselben Probe parallel vorgenommener Bestimmungen darf nicht mehr als 0,1 * S betragen .