CELEX: C1998/137/26
Language: de
Date: 1998-05-02 00:00:00
Title: Streichung der Rechtssache C-261/97

2.5.98                 DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 C 137/13
bindlich sei, bringe die Verpflichtung der Mitgliedstaaten                  Streichung der Rechtssache C-261/97 (1)
mit sich, die in den an sie gerichteten Richtlinien festgeleg-                            (98/C 137/26)
ten Umsetzungsfristen einzuhalten. Bei der Richtlinie 93/
18/EWG sei diese Frist am 1. Juli 1994 und bei der Richt-
linie 94/60/EG am 20. Dezember 1994 abgelaufen, ohne              Mit Beschluû vom 11. Februar 1998 hat der Präsident des
daû die Italienische Republik die zu ihrer Umsetzung erfor-       Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften die Strei-
derlichen Vorschriften erlassen habe.                             chung der Rechtssache C-261/97 (Vorabentscheidungsersu-
                                                                  chen der Cour d'appel Douai) Ð Karl Heinz Baumann
(1) ABl. L 104 vom 29.4.1993, S. 46.                              gegen URSSAF Lille Ð angeordnet.
(2) ABl. L 365 vom 31.12.1994, S. 1.
                                                                  (1) ABl. C 271 vom 6.9.1997.
                                                  GERICHT ERSTER INSTANZ
       URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                         4. Die Kommission trägt die Kosten des Verfahrens.
                      vom 17. März 1998
                                                                  (1) ABl. C 333 vom 9.12.1995.
in der Rechtssache T-183/95: Giuseppe Carraro gegen
      Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
(Beamte Ð Artikel 24 des Statuts Ð Beistandspflicht Ð
                 Stillschweigende Ablehnung)
                         (98/C 137/27)
                                                                        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                      vom 19. März 1998
               (Verfahrenssprache: Italienisch)
                                                                  in der Rechtssache T-74/96, Georges Tzoanos gegen
                                                                       Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
In der Rechtssache T-183/95, Giuseppe Carraro, Beamter            (Beamte Ð Entscheidung über die Entfernung aus dem
der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, be-               Dienst Ð Anfechtungsklage Ð Disziplinarverfahren bei
schäftigt beim Gemeinsamen Forschungszentrum in Ispra             gleichzeitiger Strafverfolgung Ð Beurteilungsfehler Ð
(Prozeûbevollmächtigter: Rechtsanwalt Giuseppe Marche-            Rechte der Verteidigung Ð Artikel 12, 13, 14, 21 und 86
sini, zugelassen bei der Corte di cassazione der Ita-             des Statuts Ð Grundsatz der Verhältnismäûigkeit Ð
lienischen Republik; Zustellungsanschrift: Kanzlei des            Grundsatz der Gleichbehandlung Ð Ermessensmiûbrauch)
Rechtsanwalts Ernest Arendt, 8Ð10, rue Mathias Hardt,                                     (98/C 137/28)
Luxemburg), gegen Kommission der Europäischen Ge-
meinschaften (Bevollmächtigter: Gianluigi Valsesia), wegen
erstens Antrag auf Aufhebung der Entscheidung der Kom-                          (Verfahrenssprache: Französisch)
mission über die stillschweigende Ablehnung des Antrags
des Klägers vom 28. Juli 1994 auf Beistand und zweitens
Schadensersatz, hat das Gericht (Dritte Kammer) unter             In der Rechtssache T-74/96, Georges Tzoanos, ehemaliger
Mitwirkung der Präsidentin V. Tiili sowie der Richter             Beamter der Kommission der Europäischen Gemeinschaf-
C. P. BrieÈt und A. Potocki Ð Kanzler: B. Pastor, Haupt-          ten, wohnhaft in Brüssel, Prozeûbevollmächtigter: Rechts-
verwaltungsrätin Ð am 17. März 1998 ein Urteil mit                anwalt Eric Boigelot, Brüssel, Zustellungsanschrift: Kanzlei
folgendem Tenor erlassen:                                         des Rechtsanwalts Louis Schiltz, 2, rue du Fort Rheins-
                                                                  heim, Luxemburg, gegen Kommission der Europäischen
                                                                  Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Gianluigi Valsesia,
                                                                  Denis Waelbroeck und Olivier Speltdoorn) wegen Aufhe-
1. Die Entscheidung der Kommission über die stillschwei-          bung der Entscheidung der Kommission vom 22. Juni
     gende Ablehnung des Antrags des Klägers vom 28. Juli         1995, mit der der Kläger ohne Verlust seiner Ruhegehalts-
     1994 auf Beistand wird aufgehoben.                           ansprüche aus dem Dienst entfernt wurde, sowie der Ent-
                                                                  scheidung vom 19. Februar 1996 über die ausdrückliche
                                                                  Zurückweisung der gegen die Entscheidung vom 22. Juni
2. Die Kommission wird verurteilt, an den Kläger den              1995 eingelegten Beschwerde des Klägers vom 21. Septem-
     symbolischen Betrag von 1 ECU als Schadensersatz zu          ber 1995 hat das Gericht (Vierte Kammer) unter Mitwir-
     zahlen.                                                      kung der Präsidentin P. Lindh sowie der Richter K.
                                                                  Lenaerts und J. D. Cooke Ð Kanzler: B. Pastor, Hauptver-
                                                                  waltungsrätin Ð am 19. März 1998 ein Urteil mit folgen-
3. Im übrigen wird die Klage abgewiesen.                          dem Tenor erlassen: