CELEX: 62021TN0598
Language: de
Date: 2021-09-20 00:00:00
Title: Rechtssache T-598/21: Klage, eingereicht am 20. September 2021 — Euranimi/Kommission

8.11.2021   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 452/45
            
         
      Klage, eingereicht am 20. September 2021 — Euranimi/Kommission
      (Rechtssache T-598/21)
      (2021/C 452/57)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: European Association of Non-Integrated Metal Importers & Distributors (Euranimi) (Brüssel, Belgien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte M. Campa, D. Rovetta, P. Gjortler und V. Villante)
      
         Beklagte: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Die Klägerin beantragt,
      
                  —
               
               
                  die Durchführungsverordnung (EU) 2021/1029 vom 24. Juni 2021 zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) 2019/159 der Kommission und zur Verlängerung der Schutzmaßnahme gegenüber den Einfuhren bestimmter Stahlerzeugnisse (ABl. 2021, L 225I, S. 1) für nichtig zu erklären;
               
            
                  —
               
               
                  der Europäischen Kommission die Kosten der Klägerin im vorliegenden Verfahren aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Die Klage wird auf zwei Gründe gestützt:
      
                  1.
               
               
                  Die Kommission habe gegen Art. 19 der Verordnung (EU) 2015/478 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2015 über eine gemeinsame Einfuhrregelung (1) verstoßen, indem sie bei der Feststellung des Vorliegens einer erheblichen Schädigung oder der Gefahr einer erheblichen Schädigung einen offensichtlichen Beurteilungsfehler begangen habe.
               
            
                  2.
               
               
                  Die Kommission habe die relevanten Marktdaten und die Kontrafaktizität im Zusammenhang mit der Beendigung der Schutzmaßnahmen offensichtlich falsch beurteilt. Angesichts der außergewöhnlichen Lage auf dem Weltmarkt verstoße die Kommission auch gegen ihre Verpflichtung, die Lage im Jahr 2021, nach dem Untersuchungszeitraum (UZ), zu berücksichtigen.
               
            
         (1)  ABl. L 83, S. 16, 27.3.2015.