CELEX: 32001R1639
Language: de
Date: 2001-07-25 00:00:00
Title: Verordnung (EG) Nr. 1639/2001 der Kommission vom 25. Juli 2001 über das Mindestprogramm und das erweiterte Programm der Gemeinschaft zur Datenerhebung im Fischereisektor und einzelne Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 des Rates

Avis juridique important

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32001R1639

Verordnung (EG) Nr. 1639/2001 der Kommission vom 25. Juli 2001 über das Mindestprogramm und das erweiterte Programm der Gemeinschaft zur Datenerhebung im Fischereisektor und einzelne Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 des Rates  

Amtsblatt Nr. L 222 vom 17/08/2001 S. 0053 - 0115

Verordnung (EG) Nr. 1639/2001 der Kommissionvom 25. Juli 2001über das Mindestprogramm und das erweiterte Programm der Gemeinschaft zur Datenerhebung im Fischereisektor und einzelne Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 des RatesDIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 des Rates vom 29. Juni 2000 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Rahmenregelung für die Erhebung und Verwaltung der Daten, die zur Durchführung der gemeinsamen Fischereipolitik erforderlich sind(1), insbesondere auf Artikel 5 Absatz 1 und Artikel 8 Absatz 1,in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Mit der Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 wurde ein Gemeinschaftsrahmen für die Erhebung und Verwaltung der Daten eingeführt, die zur Beurteilung der Lage der Fischereiressourcen und des Fischereisektors erforderlich sind. Nach Maßgabe dieser Verordnung sollen die Mitgliedstaaten nationale Programme zur Erhebung und Verwaltung von Fischereidaten einführen, die auf entsprechende Gemeinschaftsprogramme abgestimmt sind.(2) Es ist hierauf notwendig, ein Mindestprogramm der Gemeinschaft zu verabschieden, das die für wissenschaftliche Analysen unbedingt erforderlichen Angaben abdeckt, sowie ein erweitertes Programm der Gemeinschaft, das auch zusätzliche Angaben einschließt, die entscheidend zur Verbesserung der wissenschaftlichen Analysen beitragen können.(3) Die für jedes Programm benötigten Angaben sollten im Rahmen einzelner Teilbereiche gesammelt werden, die Fangkapazitäten und Fischereiaufwand, Fangmengen sowie schließlich die wirtschaftliche Lage des Sektors zum Gegenstand haben.(4) Die nationalen Programme zur Erhebung von Daten für wissenschaftliche Analysen sollten mit der Datenerhebung für die Verwaltung anderer Aspekte der Gemeinsamen Fischereipolitik sowie der Datenerhebung im Rahmen der Verpflichtungen der Mitgliedstaaten gegenüber dem statistischen Programm der Gemeinschaft vereinbar sein.(5) Es sind Regeln über die Übertragung der Daten und den Zugang hierzu, auch im Hinblick auf Vertraulichkeit, sowie Regeln über technische Änderungen und Ausnahmen von den Gemeinschaftsprogrammen festzulegen. Außerdem sind Verfahren für die Überwachung der nationalen Programme vorzusehen.(6) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Fischerei und Aquakultur -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1GegenstandDas Mindestprogramm und das erweiterte Programm der Gemeinschaft gemäß Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 werden wie im Anhang beschrieben festgelegt.Ferner enthält diese Verordnung einzelne Durchführungsbestimmungen für die Datenerhebung im Rahmen der nationalen Programme der Mitgliedstaaten.Artikel 2BegriffsbestimmungenIm Sinne dieser Verordnung bedeutet:1. "Segment" eine nach technischen Merkmalen und eingesetztem Fanggerät möglichst homogene Gruppe von Schiffen in Anlehnung an die in den vierten mehrjährigen Ausrichtungsprogrammen (MAP IV) enthaltenen Segmente;2. "Berufsfischereiflotte" registrierte Schiffe, die im Besitz einer Fanglizenz gemäß der Verordnung Nr. 3690/93 des Rates(2) oder sonstwie zum Fischfang zugelassen sind, um Fischereiressourcen kommerziell zu nutzen; die Mitgliedstaaten sind nach der Verordnung Nr. 2090/98 der Kommission(3) gehalten, Angaben zu diesen Schiffen an die Fischereifahrzeugkartei der Gemeinschaft zu melden;3. "Sport- und Freizeitfischerei" alle nicht zu kommerziellen Zwecken ausgeübten Fangtätigkeiten;4. "Primärdaten" Angaben zu einzelnen Schiffen, natürlichen oder juristischen Personen oder einzelnen Proben;5. "tatsächliche Fangleistung" die anhand eines Vergleichs der Fangmengen von Schiffen geschätzte Fangleistung dieser Schiffe;6. "nominale Fangleistung" die anhand einer physikalischen Größe (Maschinenleistung oder Tonnage) oder einer Kombination solcher Größen ausgedrückte Fangleistung;7. "Fischereiaufwand" für ein Schiff das Produkt aus Fangleistung und Dauer seiner Fangtätigkeit und für eine Gruppe von Schiffen der addierte Fischereiaufwand aller beteiligten Schiffe;8. "Fangtechnik" der Einsatz eines bestimmten Fanggeräts oder eines oder mehrerer Geräte aus derselben Fanggerätgruppe;9. "zeitlich-räumliche Aufschlüsselung" die Verknüpfung eines Zeitabschnitts mit einer geographischen Schichtung in Untergebiete;10. "umfassende Stichprobe" die Untersuchung einer Population im statistischen Sinne anhand eines Parameters, bei der sämtliche Individuen besagter Population tatsächlich gemessen werden;11. "Verarbeitungsindustrie" Unternehmen für die Zubereitung und Haltbarmachung von Fisch, Krebs- oder Weichtieren sowie die Herstellung von Erzeugnissen, die Fisch, Krebs- oder Weichtiere enthalten;12. "Zweig der Verarbeitungsindustrie" ein bestimmter Teil der Verarbeitungsindustrie je nach Art der Verarbeitung (Gefriererzeugnisse, gesalzene/getrocknete Erzeugnisse, Räucherwaren, Dosen, Fertiggerichte, sonstige) und Versorgungsweg für die betreffende Artengruppe (Grund- und Tiefseearten, Thunnidae, pelagische Arten außer Thunnidae, andere Fischarten, Krebstiere, Kopffüßer, Muscheln, andere Weichtiere, sonstige);13. "aggregierte Daten" aggregierte Daten im Sinne von Artikel 2 Buchstabe b) der Verordnung (EG) Nr. 1543/2000;14. "funktionale Einheit" die Zusammenfassung statistischer Rechtecke nach dem Verteilungsgebiet eines geographisch abgegrenzt vorkommenden Bestandes oder Zusammenlegen kleinerer Bestandseinheiten gemäß Anlage II;15. "Fänge" das Gesamtlebendgewicht aller gefangenen Fische, dh. der Bruttofang;16. "Anlandungen" das Lebendgewichtäquivalent der angelandeten Fänge, dh. der Nominalfang;17. "Rückwürfe" das Gesamtlebendgewicht untermaßiger, unverkäuflicher oder sonst wie unerwünschter Fische, die beim oder kurz nach dem Fang wieder ins Meer zurückgeworfen werden.Artikel 3Anforderungen an die nationalen ProgrammeDie nationalen Programme, welche die Mitgliedstaaten unter Berücksichtigung der im Anhang beschriebenen Gemeinschaftsprogramme erstellen, enthalten insbesondere:a) die Verbindungen zu den Gemeinschaftsprogrammen mit genauer Angabe der geplanten Maßnahmen nach Abschnitten und Programmbezug;b) die analytischen Variablen nach Abschnitten und Programmen sowie geographischen Gebieten gemäß Anlage I Ebene 2;c) im Fall von Stichproben eine genaue Beschreibung der angewandten Methoden und der zugrunde gelegten statistischen Schätzungen, die eine Einschätzung des Genauigkeitsgrads und des Verhältnisses von Kosten und Genauigkeit gestatten;d) Belege für den Nachweis der Zusammenarbeit und Aufgabenteilung zwischen den Mitgliedstaaten.Einschätzungen der Genauigkeit gemäß Buchstabe c) müssen bis spätestens 31. Mai 2003 vorliegen.Artikel 4Vorlage der nationalen ProgrammeJeder Mitgliedstaat übermittelt der Kommission bis spätestens 31. Mai jeden Jahres elektronisch sein nationales Programm gemäß Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 1543/2000.Artikel 5Übertragung von Daten an internationale Organisationen(1) Die Mitgliedstaaten können die in dieser Verordnung genannten Daten den einschlägigen internationalen Organisationen nach den spezifischen Regeln und Vorschriften dieser Organisationen übermitteln.(2) Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission über jede Übermittlung von Angaben gemäß Absatz 1 und lassen der Kommission auf Anfrage einen Computerausdruck zukommen.Artikel 6Koordination zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten(1) Die Kommission prüft die nationalen Programme und vergewissert sich, dass die Bedingungen dieser Verordnung eingehalten wurden.Ergibt die Prüfung eines nationalen Programms durch die Kommission, das dieses besagte Bedingungen nicht erfuellt, so setzt die Kommission den betroffenen Mitgliedstaat hiervon unverzüglich in Kenntnis und schlägt Änderungen zum Programm vor. Anschließend kann der betroffene Mitgliedstaat ein geändertes nationales Programm einreichen.(2) Die Mitgliedstaaten legen bis spätestens 31. Mai 2003 und dann immer zum 31. Mai nach jedem Anwendungsjahr des Programms einen detaillierten Tätigkeitsbericht über den Stand der Verwirklichung der Ziele vor, die bei Erstellung des Mindestprogramms und des erweiterten Programms festgesetzt worden sind.(3) Jeder Mitgliedstaat benennt die für die Durchführung dieser Verordnung zuständige Behörde, nachstehend "nationaler Ansprechspartner" genannt.(4) Jeder Mitgliedstaat teilt der Kommission und den übrigen Mitgliedstaaten bis spätestens 31. Mai 2001 detaillierte Angaben zum nationalen Ansprechspartner mit.(5) Der nationale Ansprechspartner unterrichtet die Kommission regelmäßig über den Stand der Durchführung der nationalen Programme.Artikel 7Nichteinhaltung der GemeinschaftsprogrammeIst die Kommission der Auffassung, dass die Auflagen der Gemeinschaftsprogramme in den einzelnen Teilbereichen von einem Mitgliedstaat nicht erfuellt wurden und hat der betreffende Mitgliedstaat für diese Teilbereiche eine finanzielle Unterstützung der Gemeinschaft erhalten, so setzt sie den betreffenden Mitgliedstaat hiervon in Kenntnis und letzterer veranlasst eine behördliche Ermittlung.Der Mitgliedstaat unterrichtet die Kommission über den Verlauf und die Ergebnisse dieser Ermittlung und lässt ihr unverzüglich eine Kopie des Berichts zukommen, der nach Abschluss der Ermittlung erstellt wird und die wichtigsten Punkte nennt, auf die sich die Ermittlung stützt.Die Kommission kann beschließen, unrechtmäßig gezahlte Summen zuzüglich Zinsen für den fraglichen Zeitraum zurückzufordern.Artikel 8Technische Änderungen und Ausnahmen(1) Die Kommission kann auf der Grundlage eines Gutachtens des wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Fischereiausschusses (nachstehend STECF genannt) Änderungen zu dem Survey-Plan gemäß Abschnitt G Punkt 1 Ziffer iii) des Anhangs genehmigen.(2) Die Kommission kann auf Grundlage eines Gutachtens des STECF nach dem Verfahren des Artikels 9 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 Ausnahmen von den Auflagen in Abschnitt H und I des Anhangs beschließen.Artikel 9Verwaltung primärer und aggregierter Daten(1) Die Mitgliedstaaten treffen alle erforderlichen Vorkehrungen, damit die im Rahmen dieser Verordnung gesammelten Primärdaten vertraulich behandelt werden.(2) Die Primärdaten werden für die Zeit, die zur Durchführung einschlägiger Aufgaben erforderlich ist, und mindestens fünf Jahre aufbewahrt.(3) Jeder Mitgliedstaat stellt sicher, dass die aggregierten Daten aus den Gemeinschaftsprogrammen in elektronische Datenbanken eingegeben werden, auf die die Kommission und die nationalen Ansprechspartner gemäß Artikel 10 und 11 elektronischen Zugriff haben.(4) Die aggregierten Daten gemäß Absatz 3 dürfen keine Angaben enthalten, aus denen auf die Identität einzelner Schiffe, natürlicher oder juristischer Personen geschlossen werden kann.(5) Die Mitgliedstaaten garantieren die Sicherheit der Datenverarbeitung über ihr jeweiliges Computersystem, besonders wenn eine Übertragung über öffentliche Netze erforderlich ist.(6) Die Mitgliedstaaten treffen alle erforderlichen technischen Vorkehrungen, um Daten gegen versehentliche oder unbefugte Zerstörung, Verlust, Beeinträchtigung, Weiterleitung oder unerlaubte Einsicht und gegen jede ungeeignete Form der Aufbereitung zu schützen.Artikel 10Datenzugriff durch die Kommission(1) Möchte die Kommission aggregierte Daten benutzen, die nach Maßgabe dieser Verordnung gesammelt wurden, so teilt sie den betreffenden Mitgliedstaaten mit, um welche Daten es sich handelt.(2) Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Vorkehrungen, um die Fernabfrage besagter Daten oder ihre Vervielfältigung innerhalb eines Zeitraums von höchstens 20 Arbeitstagen zu ermöglichen.(3) Sieht sich ein Mitgliedstaat außerstande, den Wunsch der Kommission auf Datenzugriff zu erfuellen, so muss er dies der Kommission mit Angabe von Gründen unverzüglich mitteilen.(4) Hat die Kommission aus den Daten der Mitgliedstaaten eine Computerdatei erstellt, so darf diese Datei nicht länger als 20 Arbeitstage nach dem Zeitpunkt aufbewahrt werden, zu dem die Angaben angefordert wurden, und muss demnach zerstört werden, wenn keine ausdrückliche schriftliche Genehmigung der betreffenden Mitgliedstaaten eingeholt wurde.Artikel 11Datenzugriff durch die Mitgliedstaaten(1) Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Vorkehrungen, um den nationalen Ansprechspartnern der anderen Mitgliedstaaten den Zugriff auf die elektronische Datenbank mit den aggregierten Daten zu erleichtern.(2) Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission und den übrigen Mitgliedstaaten die Gründe mit, die eine Aussetzung des Zugriffs auf die unter diese Verordnung fallenden Daten rechtfertigen.(3) Wünscht ein nationaler Ansprechspartner Zugriff auf Daten eines anderen Mitgliedstaats, so richtet er eine entsprechende Anfrage an den für den Zugang zu diesen Daten zuständigen nationalen Ansprechspartner. Dieser beantwortet die Anfrage binnen zehn Arbeitstagen und muss eine etwaige Verweigerung begründen.(4) Die Mitgliedstaaten können Verträge über den Computerzugang schließen oder IT-Protokolle vereinbaren, um den Zugriff auf die Datenbanken zu erleichtern. Sie setzen die Kommission hiervon unverzüglich in Kenntnis. Kosten, die durch den Zugriff auf die Datenbanken entstehen, werden von dem nationalen Ansprechspartner getragen, der diesen Zugriff wünscht.Artikel 12VertraulichkeitDie Mitglieder des STECF und Teilnehmer an Sitzungen, die dieser veranstaltet, dürfen keine Kopien von Daten oder Auszügen hieraus für Verwendungszwecke außerhalb der Sitzung machen.Artikel 13InkrafttretenDiese Verordnung tritt am siebten Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Brüssel, den 25. Juli 2001Für die KommissionFranz FischlerMitglied der Kommission(1) ABl. L 176 vom 15.7.2000, S. 1.(2) ABl. L 341 vom 31.12.1993, S. 93.(3) ABl. L 266 vom 1.10.1998, S. 27.ANHANGKAPITEL IINHALT UND METHODIKA. Inhalt der Gemeinschaftsprogramme1. Das Mindestprogramm der Gemeinschaft gemäß Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 umfasst folgende Komponenten:a) Beurteilung der Einsatzfaktoren: Fangkapazitäten und Fischereiaufwand;b) Beurteilung und Stichproben von Fängen und Anlandungen;c) Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Sektors.2. Das erweiterte Gemeinschaftsprogramm gemäß Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 umfasst die unter Ziffer 1 genannten Komponenten sowie weitere, für die einzelnen Komponenten näher ausgeführte Angaben.3. Für das Mindestprogramm werden für jede Komponente die zu überwachenden Parameter, die Ebenen der Untergliederung und die Genauigkeitsanforderungen angegeben. Für die erweiterten Programme, für die keine Genauigkeitsanforderungen existieren, muss jeder Mitgliedstaat in seinem nationalen Programm den angestrebten Genauigkeitsgrad und das Verhältnis von Kosten und Genauigkeit beim gewählten Abschätzungsverfahren angeben.B. Genauigkeitsanforderungen und Umfang der Stichproben1. Wenn keine quantitativen Vorgaben für Stichprobenkontrollen - weder für die Genauigkeit noch für die Stichprobengröße - möglich sind, werden Probeerhebungen im statistischen Sinne durchgeführt. Solche Probeerhebungen müssen die Bedeutung des Problems beurteilen und sollten auch die Nützlichkeit späterer detaillierterer Erhebungen sowie das Kosten-Wirksamkeits-Verhältnis solch detaillierter Erhebungen klären.2. Sind quantitative Vorgaben möglich, so kann entweder direkt die Stichprobengröße oder der Auswahlsatz festgelegt werden oder aber der Grad der Genauigkeit und die statistische Sicherheit, die gegeben sein müssen.3. Wird für eine statistisch definierte Population auf die Stichprobengröße oder den Auswahlsatz eingegangen, muss das Probenahmeverfahren mindestens ebenso effizient sein wie eine einfache Zufallsstichprobe. Die Probenahmeverfahren müssen im jeweiligen nationalen Programm beschrieben werden.4. Wird auf den Grad der Genauigkeit/Sicherheit eingegangen, so gilt folgende Unterscheidung:a) Grad 1: Ein Parameter lässt sich bei einer statistischen Sicherheit von 95 % mit einer Genauigkeit von mehr oder minder 25 % einschätzen;b) Grad 2: Ein Parameter lässt sich bei einer statistischen Sicherheit von 95 % mit einer Genauigkeit von mehr oder minder 10 % einschätzen;c) Grad 3: Ein Parameter lässt sich bei einer statistischen Sicherheit von 95 % mit einer Genauigkeit von mehr oder minder 5 % einschätzen.KAPITEL IIBEURTEILUNG DER EINSATZFAKTOREN: FANGKAPAZITÄTEN UND FISCHEREIAUFWANDC. Erhebung von Fangkapazitätsdaten1. Für das Mindestprogramm muss die Datenauswahl es für jedes an späterer Stelle definierte Segment ermöglichen, die Anzahl der dazugehörigen Schiffe und den Durchschnittswert je Schiff der unter Buchstabe a) aufgezählten Parameter abzuschätzen.a) Parameter:Die Datenerhebung muss alle unter das mehrjährige Ausrichtungsprogramm (MAP) IV fallenden Fischereifahrzeuge einschließen:- Tonnage (Bruttoraumzahl);- höchste tatsächliche Dauerleistung der (gegebenenfalls gedrosselten) Hauptmaschine, ausgedrückt in kW, entsprechend der Definition in der Verordnung (EG) Nr. 2930/86 des Rates(1);- Alter des Schiffes, berechnet anhand des Alters des Rumpfes.b) Untergliederung:- die Daten sind so zusammenzustellen, dass eine getrennte Auswertung für die einzelnen in Anlage III beschriebenen Segmente möglich ist;- die Daten sind jährlich auf den neuesten Stand zu bringen.c) Genauigkeit:Obligatorische Daten im Rahmen der Verordnung (EG) Nr. 2090/98 müssen vollständig gesammelt werden. Für die anderen Daten unter Buchstabe a) können Stichprobenkontrollen geplant werden, die Schätzungen mit dem in Abschnitt B beschriebenen Genauigkeitsgrad 3 ermöglichen.2. Erweitertes Programma) Zusätzliche Parameter:- höchste Dauerleistung der Maschine vor der Drosselung;- höchste Gesamtleistung der Hilfsmaschine(n) für den Betrieb von Winden bei Schiffen mit einer Gesamtlänge von mehr als 12 Metern;- Merkmale eines Standardfanggeräts für die einzelnen Fangtechniken, einschließlich Abmessungen und Versicherungswert dieses Standardgeräts;- durchschnittliche Anzahl von Geräten je Schiff für die verschiedenen Fangtechniken.b) Untergliederung:- die zu berücksichtigenden Segmente sind in Anlage IV beschrieben;- die zu berücksichtigenden Fangtechniken sind ebenfalls in Anlage IV beschrieben.D. Erhebung von Fischereiaufwandsdaten1. Mindestprogramm:a) Parameter:i) Treibstoffverbrauch(2).ii) Fischereiaufwand nach Fangtechniken: wird gemessen als gewichtete Summe der auf ein bestimmtes Gebiet und einem bestimmten Zeitraum bezogenen Fangtage:- Jeder Tag wird mit der für die nominale Fangleistung eines jeden Schiffes festgelegten Maßeinheit gewichtet; diese Einheiten sind in Anlage V wiedergegeben.- Ein Seetag gilt als Fangtag, wenn ein Fischereifahrzeug an diesem Tag mindestens einen Fangeinsatz getätigt hat oder wenn stationäres Fanggerät an diesem Tag ausgesetzt bleibt.- Jeder Tag wird dem Gebiet zugeschrieben, in dem an diesem Tag der erste Fangeinsatz stattfand. Bei Verwendung stationärer Fanggeräte allerdings wird, wenn vom Schiff aus für einen Tag keine Arbeitsgänge vorgenommen wurden, aber mindestens ein (stationäres) Fanggerät ausgesetzt bleibt, dieser Tag dem Gebiet zugeschrieben, in dem auf dieser Fangreise das letzte Fanggerät ausgesetzt wurde.iii) Spezifischer Fischereiaufwand: Dieser betrifft Bestände von besonderem Interesse. Er wird nach Fangtechniken bestimmt, aber es werden nur die Tage berücksichtigt, an denen die an Bord behaltenen Fänge der in Anlage VI aufgelisteten Bestände die in derselben Anlage genannten Schwellen überschreiten.- Bei bestimmten Beständen können andere als die in Anlage V vorgegebenen Maßeinheiten verwendet werden, wenn sie den Vorgaben der für die Bewirtschaftung dieser Bestände zuständigen regionalen Fischereiorganisationen entsprechen.b) Untergliederung:i) Zum Treibstoffverbrauch müssen Daten über Mengen und Preise so erhoben werden, dass sich für jedes Segment gemäß Anlage III der durchschnittliche jährliche Treibstoffverbrauch je Schiff schätzen lässt(3).ii) Beim Fischereiaufwand nach Fangtechniken müssen die Daten nach Fangtechniken gemäß Anlage VIII aufgeschlüsselt auf der Ebene 3 der Gebietsunterteilung gemäß Anlage I vierteljährlich erhoben werden.Neben dem Gesamtaufwand ist der Anteil der einzelnen Segmente gemäß Anlage III anzugeben (Fischereiaufwand nach Fangtechniken und nach Segmenten)(4).iii) Beim spezifischen Fischereiaufwand werden die Daten wie für den Fischereiaufwand nach Fangtechniken gesammelt: Aufschlüsselung nach Fangtechniken gemäß Anlage VIII, vierteljährlich für Ebene 3 der Gebietsunterteilung gemäß Anlage I.c) Genauigkeit:Die im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 2807/83 der Kommission(5) zu sammelnden Daten (unter anderem genaue Angaben über die Anlandungen der Mitgliedstaaten) müssen umfassend erhoben werden. Werden andere Daten benötigt, so sind Stichproben so durchzuführen, dass für die geschätzten Durchschnittswerte je Segment für den Treibstoffverbrauch der Genauigkeitsgrad 2, für den Fischereiaufwand nach Fangtechniken der Genauigkeitsgrad 2, für den besonderen Fischereiaufwand der Genauigkeitsgrad 1. Pilotgutachtens können für den Fischereiaufwand mit stationärem Fanggerät durchgeführt werden.2. Erweitertes Programma) Zusätzliche Parameter:Für den Fischereiaufwand nach Fangtechniken und den spezifischen Fischereiaufwand gemäß Absatz 1 Buchstabe a) Ziffer ii) und iii):- Es können andere als die in Anlage V genannten Maßeinheiten verwendet werden, wenn sie im nationalen Programm genau beschrieben und Gründe hierfür angegeben werden.- Zur Bestimmung des spezifischen Fischereiaufwands können andere Bestände und/oder Schwellen als in Anlage VI herangezogen werden.- Außerdem kann bei allen Fanggeräten mit Ausnahme von Fischfallen, Korb- und anderen Reusen der Fischereiaufwand je Fangeinsatz gemessen werden. Dann beziehen sich die Grundeinheiten auf Fangeinsätze und nicht auf Fangtage. Jeder Fangeinsatz trägt zu dem gemäß Anlage IX definierten Fischereiaufwand bei. Es sind auch andere Definitionen als in dieser Anlage zulässig, sofern sie genau beschrieben und begründet werden.- Fischereiaufwandsdaten für den Einsatz von Fischfallen, Korb- und anderen Reusen können als Anzahl ausgesetzter Geräte malgenommen mit der Zeit (auf jährlicher Grundlage ermittelte Anzahl Tage, die jedes Gerät im Meer ausgesetzt ist) gesammelt werden.b) Untergliederung:i) Daten über den Treibstoffverbrauch können so erhoben werden, dass eine Einschätzung des durchschnittlichen Treibstoffverbrauchs je Schiff für die einzelnen Segmente nach Anlage IV auf vierteljährlicher Basis möglich ist.ii) Fischereiaufwand nach Fangtechniken und spezifischer Fischereiaufwand:- Die Aufwandsdaten können nach Fangtechniken gemäß Anlage IX aufgeschlüsselt werden; eine detailliertere Aufschlüsselung ist möglich, wenn diese im nationalen Programm erläutert und begründet wird.- Aufwandsdaten nach Segmenten können unter Bezugnahme auf die Segmente in Anlage IV erhoben werden.- Aufwandsdaten können monatlich und für die geographische Ebene 4 von Anlage I erhoben werden; für die Bestände in Anlage VII kann der spezifische Fischereiaufwand durch Berücksichtigung der in dieser Anlage genannten Tiefenbereiche noch weiter aufgeschlüsselt werden.KAPITEL IIIEINSCHÄTZUNG VON FANGMENGEN UND ANLANDUNGENE. Erhebung von Fang- und Anlandedaten1. Mindestprogramm:a) Parameter:- Durch Datenerhebung muss sich folgendes einschätzen lassen:- der Umfang kommerzieller Anlandungen für alle Bestände und- für die in Anlage XII genannten Bestände die Gesamtfänge, Anlandungen und Rückwürfe und- für die in Anlage XI genannten Bestände die Fangmengen der Freizeit- und Sportfischerei in Meeresgewässern.- Jeder Mitgliedstaat muss die von ihm verwendeten Umrechnungsfaktoren erläutern.b) Untergliederung:- Für jeden Mitgliedstaat wird eine Schätzung der jährlichen Gesamtanlandungen der kommerziellen Fischerei nach Arten vorgelegt, mit Angabe des geographischen Ursprungs der Fänge gemäß Ebene 2 der Gebietsunterteilung in Anlage I. Erscheint die Zusammenfassung mehrerer Arten angezeigt, so kann die Kommission den Mitgliedstaaten bei ausreichender Begründung eine Abweichung von dieser Regel gestatten.- Bei den in Anlage XII genannten Beständen werden die kommerziellen Anlandungen wie in derselben Anlage beschrieben aufgeschlüsselt.- Die Anlandungen nach Gewicht und Wert eines jeden Segments gemäß Anlage III sind nach Arten, nach Quartalen und bezüglich des geographischen Ursprungs der Fänge auf der Ebene 2 der Gebietsunterteilung nach Anlage I aufzuschlüsseln(6).- Rückwürfe werden für die Bestände in Anlage XII erfasst, damit der durchschnittliche Umfang der Jahresfangmengen nach Gewicht je Dreijahreszeitraum geschätzt werden kann, aufgeschlüsselt nach Fangtechniken gemäß Anlage III mit Ausnahme der Bestände, für die Anlage XII eine andere Aufschlüsselung vorschreibt.- Für die in Anlage XI genannte Freizeit- und Sportfischerei ist eine Probeerhebung im Sinne von Abschnitt B durchzuführen, mit der in derselben Anlage genannten Aufschlüsselung.c) Genauigkeit:- Die Einschätzung der kommerziellen Anlandungen muss auf der Grundlage der umfassenden Daten erfolgen, die im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des Rates(7) und auf der Grundlage der Verordnung (EG) Nr. 104/2000 des Rates(8) gesammelt werden, beziehungsweise, wenn die Daten nicht durch diese Verordnungen abgedeckt sind, durch Stichproben und statistische Verfahren; die Schätzungen müssen bei TAC- und quotengebundenen Beständen den Genauigkeitsgrad 3, bei Beständen in Anlage XII, die der TAC- und Quotenregelung nicht unterliegen, den Genauigkeitsgrad 2 und in allen anderen Fällen den Genauigkeitsgrad 1 aufweisen.- Daten zur Einschätzung der jährlichen Rückwürfe bei Beständen in Anlage XII müssen den Genauigkeitsgrad 1 ermöglichen. Können die Mitgliedstaaten diese Genauigkeit nicht oder nur zu übermäßigen Kosten erreichen, so kann bei der Kommission die Genehmigung eingeholt werden, die Genauigkeit oder Stichprobenhäufigkeit zu reduzieren oder eine Probeerhebung durchzuführen; ein solcher Antrag ist umfassend zu begründen.- Rückwürfe bei den übrigen Beständen, für die Anlage XII keine jährliche Schätzung verlangt, müssen durch Probeerhebungen abgedeckt werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind der Kommission bis spätestens 31. Oktober 2003 vorzulegen.- Die Fangmengen der Freizeit- und Sportfischerei gemäß Anlage XI sind durch Probeerhebungen zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Erhebungen sind der Kommission bis spätestens 31. Oktober 2003 vorzulegen.d) Die Mitgliedstaaten treffen im Einklang mit den Bestimmungen der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 alle erforderlichen Vorkehrungen, um sicherzustellen, dass alle einschlägigen Daten gemäß Artikel 9 derselben Verordnung erfasst werden.Die Mitgliedstaaten arbeiten außerdem, soweit erforderlich, mit den anderen Mitgliedstaaten zusammen, um vollständige Daten über die Anlandungen von Schiffen unter ihrer Flagge zu erhalten.2. Erweitertes Programma) Zusätzliche Parameter:- Anlandungen aus den in Anlage XIII genannten Beständen.- Fänge der Freizeit- und Sportfischerei aus anderen als den in Anlage XI genannten Beständen.- Bei Lachs die Fänge, die in Mündungsgebieten, Seen und Flüssen der geographischen Einzugsbereiche Ost- und Nordsee getätigt wurden.b) Untergliederung:- Daten über die kommerziellen Anlandungen aus den in Anlage XII genannten Beständen können nach den Vorgaben derselben Anlage für das erweiterte Programm aufgeschlüsselt werden. Weitere geographische Unterteilungen, nach Tiefe oder einem anderen Kriterium sind möglich, sofern die betreffende Unterteilung Abschnitt D Punkt 2 Buchstabe b) Ziffer ii) dritter Gedankenstrich entspricht und im betreffenden nationalen Programm angemessen begründet wird.- Daten zu den in Anlage XIII genannten Beständen können vierteljährlich erhoben werden, mit Aufschlüsselung der Fangmengen nach Fangtechniken gemäß Anlage III und für die geographische Ebene 3 laut Anlage I. Bei den Beständen in Anlage VII kann eine weitere Aufschlüsselung der Daten nach den in derselben Anlage beschriebenen Tiefenbereichen vorgenommen werden.- Fangdaten können nach Segmenten gemäß Anlage IV oder Anlage X erhoben werden.- Rückwurfdaten können im Rahmen des erweiterten Programms wie folgt erhoben werden:- Vierteljährlich, nach Fangtechniken gemäß Anlage III und für die geographische Ebene 3 in Anlage I im Falle der Bestände, für die Anlage XII für das Mindestprogramm eine jährliche Einschätzung der Rückwürfe verlangt.- Jährlich, mit möglicher Aufschlüsselung nach Fangtechniken gemäß Anlage III, ohne geographische Untergliederung bei den Beständen, für die Anlage XII für das Mindestprogramm keine jährliche Einschätzung der Rückwürfe verlangt.- Jährlich, ohne weitere Aufschlüsselung, für die in Anlage XIII genannten Bestände.F. Erhebung von Daten über die Einheitsfänge und/oder den tatsächlichen Aufwand spezifischer kommerzieller Fangflotten1. Mindestprogramm:Jedes nationale Programm enthält eine kritische Bestandsaufnahme der detaillierten Fang- und Aufwandsdaten für Fischereifahrzeuge unter der eigenen Flagge, auf die sich Arbeitsgruppen für wissenschaftliche Abschätzungen in den Jahren 1995-2000 gestützt haben. Geprüft wird das Gewicht, dass den betreffenden Indizes für den Fischeraufwand bei der abschließenden Bestandsabschätzung zukam, die Möglichkeit, die betreffenden Zeitreihen auf der Grundlage aggregierter Fang- und Aufwandsdaten nach Maßgabe der Abschnitte D und E weiterzuführen, sowie die etwaige Notwendigkeit, auf noch eingehendere Daten zurückgreifen zu können. Jeder Mitgliedstaat legt der Kommission seine Schlussfolgerungen bis spätestens 31. Dezember 2002 vor. Die Kommission wird die Ergebnisse dieser Analysen an den STECF weiterleiten und hiernach den Inhalt des Mindestprogramms für diesen Abschnitt bis spätestens 31. März 2003 festlegen.2. Erweitertes Programm:Jede Untersuchung, die sich mit der Bestimmung von Größen- oder Aufwandsindizes auf der Grundlage detaillierter Fang- und Aufwandsdaten der kommerziellen Fangflotten befasst, ist im Rahmen des erweiterten Programms zuschussfähig. Der mögliche Nutzen solcher Indizes sollte im nationalen Programm beschrieben werden. Diese Untersuchungen werden dem STECF vorgelegt. Wenn der STECF den Nutzen solcher Indizes in seiner Stellungnahme nicht bestätigt, kommt die betreffende Untersuchung für eine weitere Förderung nicht in Betracht.G. Berücksichtigung wissenschaftlicher Surveys zur Bestandsabschätzung1. Mindestprogramm:i) Abgedeckt werden müssen alle Surveys in Anlage XIV mit Priorität 1.ii) Die Mitgliedstaaten müssen im Rahmen ihrer nationalen Programme die Kontinuität bisheriger Survey-Designs garantieren.iii) Unbeschadet der Ziffern i) und ii) können die Mitgliedstaaten Änderungen in der Gestaltung der Surveys oder der Stichproben vorschlagen, wenn diese die Qualität der Ergebnisse nicht beeinträchtigen.2. Im Rahmen des erweiterten Programms sind alle in Anlage XIV genannten Surveys mit Priorität 2 zuschussfähig.H. Biologische Fangproben: Zusammensetzung nach Alter und nach Länge1. Mindestprogramm:a) Parameter:- Für alle in Anlage XV genannten Bestände müssen zur Einschätzung der Längenzusammensetzung und gegebenenfalls der Alterszusammensetzung biologische Proben aus den Anlandungen genommen werden.b) Aufschlüsselung und Genauigkeit- Die erforderliche Aufschlüsselung sowie der grundlegende Stichprobenplan einschließlich Stichprobengröße sind in Anhang XV wiedergegeben. Die Mitgliedstaaten können jedoch ein anderes Stichprobenverfahren anwenden als das vorgegebene mit einfacher Zufallsstichprobenauswahl nach der Unterteilung in Anlage XV und anderer Probenahmeintensität als in Anlage XV beschrieben, sofern mit diesem alternativen Verfahren derselbe oder ein höherer Genauigkeitsgrad zu denselben oder geringeren Kosten erreicht wird und das Verfahren im betreffenden nationalen Programm festgelegt wird.c) Durchführung von Stichprobenkontrollen- Die Mitgliedstaaten, auf deren Hoheitsgebiet Anlandungen erfolgen, sind verantwortlich für die Durchführung von Stichprobenkontrollen nach den Vorgaben dieses Artikels. Bei Bedarf arbeiten die Mitgliedstaaten mit Drittlandbehörden zusammen, um die Anlandungen von Schiffen, die die Flagge dieser Drittländer führen, Stichprobenkontrollen zu unterziehen.- Jeder Mitgliedstaat trägt im Einklang mit der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 dafür Sorge, dass alle Daten, die die Tätigkeit von Schiffen unter seiner Flagge betreffen, unabhängig vom Ort der Anlandung erfasst werden.d) Befreiung von Stichprobenauflagen- Längen1. Im nationalen Programm eines Mitgliedstaats kann bei TAC- und quotengebundenen Beständen unter folgenden Voraussetzungen auf eine Einschätzung der Längenverteilung in den Anlandungen verzichtet werden:i) Die betreffende Quote macht im Schnitt in den vorausgegangenen drei Jahren weniger als 5 % des Gemeinschaftsanteils an der TAC oder weniger als 100 Tonnen aus.ii) Zusammengenommen machen alle einzelstaatlichen Quoten unter 5 % weniger als 15 % des Gemeinschaftsanteils an der TAC aus.Ist die Voraussetzung nach Ziffer i) erfuellt, aber nicht die Voraussetzung nach Ziffer ii), so können die betreffenden Mitgliedstaaten ihre Stichprobenkontrollen so koordinieren, dass für ihre Gesamtanlandungen der in Anlage XV beschriebene Stichprobenplan oder jeder andere Stichprobenplan mit derselben Genauigkeit eingehalten wird.Gegebenenfalls können die nationalen Programme bis zum 31. Januar jeden Jahres berichtigt werden, um dem Austausch von Quoten zwischen Mitgliedstaaten Rechnung zu tragen.2. Für Bestände, für die keine TAC und Quoten festgelegt wurden, und außerhalb des Mittelmeerraums gelten dieselben Regeln auf der Grundlage der durchschnittlichen Anlandungen in den vorausgegangenen drei Jahren und bezogen auf die Gesamtanlandungen der Gemeinschaft aus einem Bestand.3. Bei Mittelmeerbeständen machen die Anlandungen eines Mittelmeermitgliedstaats für eine Art nach Gewicht weniger als 5 % der nationalen Gesamtanlandungen aus dem Mittelmeerraum oder weniger als 200 Tonnen aus, Roter Thun ausgenommen.- Alter1. Im nationalen Programm eines Mitgliedstaats kann bei TAC- und quotengebundenen Beständen unter folgenden Voraussetzungen auf eine Einschätzung der Altersverteilung in den Anlandungen verzichtet werden:i) Die betreffende Quote macht im Schnitt in den vorausgegangenen drei Jahren weniger als 5 % des Gemeinschaftsanteils an der TAC oder weniger als 100 Tonnen aus.ii) Zusammengenommen machen alle einzelstaatlichen Quoten unter 5 % weniger als 15 % des Gemeinschaftsanteils an der TAC aus.Ist die Voraussetzung nach Ziffer i) erfuellt, aber nicht die Voraussetzung nach Ziffer ii), so können die betreffenden Mitgliedstaaten ihre Stichprobenkontrollen so koordinieren, dass für ihre Gesamtanlandungen der in Anlage XV beschriebene Stichprobenplan oder jeder andere Stichprobenplan mit derselben Genauigkeit eingehalten wird.Gegebenenfalls können die nationalen Programme bis zum 31. Januar jeden Jahres berichtigt werden, um dem Austausch von Quoten zwischen Mitgliedstaaten Rechnung zu tragen.2. Für Bestände, für die keine TAC und Quoten festgelegt wurden, und außerhalb des Mittelmeerraums gelten dieselben Regeln auf der Grundlage der durchschnittlichen Anlandungen in den vorausgegangenen drei Jahren und bezogen auf die Gesamtanlandungen der Gemeinschaft aus einem Bestand.3. Bei Mittelmeerbeständen machen die Anlandungen eines Mittelmeermitgliedstaats für eine Art nach Gewicht weniger als 5 % der nationalen Gesamtanlandungen aus dem Mittelmeerraum oder weniger als 200 Tonnen aus, Roter Thun ausgenommen.4. Wenn möglich, sollte bei kommerziellen Fängen eine Altersbestimmung vorgenommen werden. Ist dies nicht der Fall, so sollten die Mitgliedstaaten dies in ihrem nationalen Programm angeben.- AndereWenn durch Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten sichergestellt ist, dass die Gesamteinschätzung der Parameter nach Buchstabe a) mit der notwendigen Genauigkeit erfolgt, muss der einzelne Mitgliedstaat nicht garantieren, dass seine eigenen Daten ausreichen, um diesen Genauigkeitsgrad zu erreichen.e) RückwürfeFür die Bestände, für die nach Anlage XII unter den dort festgelegten Vorschriften für kommerzielle Anlandungen jährliche Anlandedaten erhoben werden müssen, muss bei Rückwürfen eine Einschätzung der Längenverteilung vorgenommen werden, wenn die Rückwürfe im Jahr mehr als 10 % der Gesamtfänge nach Gewicht oder mehr als 20 % der Fänge nach Anzahl Individuen ausmachen.Für Häufigkeit und Größe der Stichproben gelten die Vorgaben von Anlage XV für kommerzielle Anlandungen.Kommt es zu Rückwürfen in Längenbereichen, die in den Anlandungen nicht vertreten sind, so ist eine Altersbestimmung nach Maßgabe von Anlage XV vorzunehmen.Können die Mitgliedstaaten die verlangte Genauigkeit nicht oder nur zu übermäßigen Kosten erreichen, so kann die Kommission auf begründeten Antrag eine Ausnahme gewähren.f) Freizeit- und SportfischereiFür die in Anlage XI genannten Bestände müssen die Mitgliedstaaten Probeerhebungen mit der in dieser Anlage beschriebenen Aufschlüsselung durchführen. Anhand dieser Erhebungen muss sich der künftig zu verlangende Genauigkeitsgrad festlegen lassen. Die Ergebnisse dieser Erhebungen sind der Kommission bis spätestens 31. Oktober 2003 zu übermitteln.2. Erweitertes Programm:Zusätzliche Parameter:- Sämtliche Stichprobenprogramme zur Einschätzung der Alters- oder Längenzusammensetzung der Anlandungen nach Maßgabe von Anlage XIV;- Stichprobenprogramme zur Einschätzung der jährlichen Längenzusammensetzung der Anlandungen für die in Anlage XIII genannten Bestände;- Stichprobenprogramme zur Einschätzung der jährlichen Längenzusammensetzung der Rückwürfe für die in Anlage XII und Anlage XV genannten Bestände.I. Sonstige biologische Stichproben1. Mindestprogramm:a) Parameter:i) Die Wachstumskurven nach Länge und Gewicht, die Beziehungen zwischen Alter/Länge und Geschlechtsreife sowie die Beziehung zwischen Alter/Länge und Fruchtbarkeit müssen für alle Bestände in Anlage XVI vorgelegt werden, auch für Bestände, für die keine jährliche Einschätzung der Alterszusammensetzung der Fänge verlangt wird.ii) Es müssen biologische Stichprobenkontrollen der Anlandungen durchgeführt werden, um den Anteil folgender Bestände an diesen Anlandungen abzuschätzen: Hering im Skagerrak, Hering im Kattegat und Hering in der östlichen Nordsee, Wild- und Zuchtlachs in der Ostsee, die verschiedenen Rochenarten in den Gebieten IV und VIId.iii) Die Mitgliedstaaten sollten Proben zur Feststellung des Geschlechterverhältnisses aus ihren kommerziellen Fängen nehmen. Ist dies jedoch nicht möglich, können auch Proben aus wissenschaftlichen Erhebungen verwendet werden.b) UntergliederungFür die unter Buchstabe a) Ziffer i) genannten Parameter:- Die Stichproben werden je Bestand in der in Anlage XVI vorgegebenen Häufigkeit durchgeführt. Die Aussagekraft der für die Einschätzung biologischer Parameter verwendeten Daten muss alle drei bis sechs Jahre nach Maßgabe von Anlage XVI überprüft werden. Die Mitgliedstaaten müssen diese Parameter erforderlichenfalls aktualisieren.- Für Kaisergranat (Nephrops), Schwarzen Heilbutt, Tiefseegarnelen (Pandalus borealis), Scholle, Seezunge und Seehecht werden die Wachstumskurven und die Häufigkeitsverteilungskurven zur Geschlechtsreife getrennt für männliche und weibliche Tiere erstellt.Für die Parameter in Buchstabe a) Ziffer ii):Die Daten sollten vierteljährlich und nach Fangtechniken gemäß der Einteilung in Anlage IV vorgelegt werden.c) Genauigkeiti) Wachstumskurven:- Bei Beständen, bei denen das Alter einzelner Fische bestimmt werden kann, muss für jedes Alter das durchschnittliche Gewicht und die durchschnittliche Länge mit einer Genauigkeit Grad 3 geschätzt werden, bis zu einem Alter, bei dem die Summe der Anlandungen für die betreffenden Altersgruppen mindestens 95 % der einzelstaatlichen Anlandungen aus dem betreffenden Bestand ausmacht.- Bei Beständen, bei denen eine Altersbestimmung nicht möglicht ist, für die sich aber eine Wachstumskurve abschätzen lässt, müssen für jedes Alter das durchschnittliche Gewicht und die durchschnittliche Länge mit einer Genauigkeit Grad 2 eingeschätzt werden, bis zu einem Alter, bei dem die Summe der Anlandungen für die betreffenden Altersgruppen mindestens 90 % der einzelstaatlichen Anlandungen aus dem betreffenden Bestand ausmacht.ii) Geschlechtsreife, Fruchtbarkeit und Geschlechterverhältnis können in Bezug auf das Alter oder die Länge festgestellt werden, sofern die Mitgliedstaaten, die die betreffenden biologischen Stichproben durchführen müssen, sich auf folgendes geeinigt haben:- Bei Geschlechtsreife und Fruchtbarkeit muss in dem Alters- und/oder Längenbereich, der 20 % bis 90 % aller geschlechtsreifen Fische abdeckt, eine Genauigkeit des Grads 3 erreicht werden.- Beim Geschlechterverhältnis muss bis zu einem Alter oder einer Länge, bei der die Summe der Anlandungen für die betreffenden Alters- oder Längengruppen mindestens 95 % der einzelstaatlichen Anlandungen aus diesem Bestand ausmacht, eine Genauigkeit des Grads 3 erreicht werden.iii) Bestands- und Artenzusammensetzungen der Fänge gemäß Buchstabe a) Ziffer ii) sind mit einer Genauigkeit des Grads 1 abzuschätzen.d) Ausnahmen:1. Im nationalen Programm eines Mitgliedstaats kann für TAC- und quotengebundene Bestände unter folgenden Voraussetzungen auf die Einschätzung der biologischen Parameter verzichtet werden:i) Die betreffende Quote macht im Schnitt während der vorausgegangenen drei Jahre weniger als 10 % des Gemeinschaftsanteils an der TAC oder weniger als 200 Tonnen aus.ii) Zusammengenommen machen alle einzelstaatlichen Quoten von weniger als 5 % weniger als 20 % des Gemeinschaftsanteils an der TAC aus.Gegebenenfalls kann das nationale Programm bis 1. Februar eines jeden Jahres berichtigt werden, um dem Austausch von Quoten zwischen Mitgliedstaaten Rechnung zu tragen.2. Für Bestände, für die keine TAC und Quoten festgesetzt wurden, gelten dieselben Regeln auf der Grundlage der durchschnittlichen Anlandungen in den vorausgegangenen drei Jahren und in Bezug auf die Gesamtanlandungen der Gemeinschaft.Ist durch Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten sichergestellt, dass die Gesamteinschätzung aller Parameter nach Buchstabe a) Ziffer i) mit der geforderten Genauigkeit erfolgt, müssen die betreffenden einzelnen Mitgliedstaaten nicht garantieren, dass ihre Daten genügen, um diese Genauigkeit zu erreichen.2. Erweitertes Programm:Zusätzliche Parameter:- Für die in Anlage XVI genannten Bestände sind eine jährliche Aktualisierung und eine Unterscheidung nach Geschlechtern zuschussfähig.- Für nicht in Anlage XVI, dafür aber in Anlage XV genannte Bestände, für die Längendaten erhoben wurden, sind alle drei Jahre Daten über Wachstum, Geschlechtsreife und Geschlechterverhältnis zuschussfähig.- Wachstums- und Geschlechtsreifekurven für die in Anlage XIII genannten Arten sind zuschussfähig, doch darf eine Aktualisierung der Daten nicht häufiger als alle drei Jahre vorgenommen werden.- Bei den in Anlage XII oder XIII genannten Artengruppen sind Stichproben aus den Fängen zur Feststellung der Artenzusammensetzung alle drei Jahre zuschussfähig.KAPITEL IVBEURTEILUNG DER WIRTSCHAFTLICHEN LAGE DES SEKTORSJ. Erhebung von Wirtschaftsdaten nach Schiffsgruppen1. Mindestprogramm:a) Parameter:- Die Datenerhebung muss sämtliche Parameter in Anlage XVII nach der Segmentierung in Anlage III erfassen.- Die Investitionen müssen erfasst werden, um den Gesamtvermögenswert einzuschätzen, einschließlich des Kapitalwerts gemieteter Ausrüstungen. Zugrunde zu legen ist vorzugsweise der Versicherungswert. Erweist sich die Erhebung des Versicherungswertes als zu schwierig, kann auch der Wiederbeschaffungswert des Schiffes eingeholt werden. Die Verwendung dieses Ersatzwertes muss jedoch im nationalen Programm begründet werden.- Innerhalb der Produktionskosten müssen die Personalkosten sämtliche Aufwendung des Arbeitsgebers abdecken, einschließlich Sozialversicherung, Krankenversicherung, Renten und andere Abgaben.b) Untergliederung:- Die einzelnen Parameter müssen für jedes Segment von Schiffen gemäß Anlage III eingeschätzt werden.- Die Daten für Preise werden nach Maßgabe von Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1543/2000 jährlich erhoben, wobei die Fänge der Mittelmeerflotten nach den verschiedenen geographischen Gebieten gemäß Anlage I Ebene 3 aufzuschlüsseln sind.c) Genauigkeit:Für jedes Parameter und jedes Segment muss der Genauigkeitsgrad 1 erreicht werden.2. Erweitertes Programm:a) Zusätzliche Parameter:Das erweiterte Programm deckt alle in Anlage XVIII aufgeführten Daten ab.b) Untergliederung:Die Aufschlüsselung nach Schiffsgruppen gemäß Ziffer 1) Buchstabe a) erster Gedankenstrich kann bis zu der in Anlage IV beschriebenen Unterteilung und der regionalen Ebene 2 in Anlage I vorgenommen werden.K. Erhebung von Daten zur Verarbeitungsindustrie1. Mindestprogramm:Die Mitgliedstaaten sollten zur Einschätzung des Jahreswerts je Sektor der in Anlage XIX aufgeführten Parameter Probeerhebungen durchführen. Diese Probeerhebungen sollten Aufschluss über das Verhältnis von Kosten und Wirksamkeit verschiedener Verfahren der Datenerhebung einschließlich Stichprobenplänen geben. Die Ergebnisse dieser Erhebungen müssen der Kommission bis spätestens 31. Oktober 2003 vorgelegt werden.2. Erweitertes Programm:a) Zusätzliche Parameter:Durch Datenerhebung und -verwaltung muss es möglich sein,i) die allgemeine Empfindlichkeit des Sektors und/oder der Unternehmen in Küstenregionen (Nomenklatur der Gebietseinheiten zu statistischen Zwecken, NUTS 3) in Bezug auf Fänge aus TAC- und quotengebundenen Beständen einzuschätzen und/oder in Bezug auf andere Maßnahmen im Rahmen der Bestandserhaltung oder in Bezug auf die Fangerträge aus Gebieten außerhalb der Gemeinschaftsgewässer;ii) die Auswirkungen auf die Verarbeitungsindustrie, einschließlich sozialer und wirtschaftlicher Auswirkungen, von Maßnahmen einzuschätzen, die im Rahmen der GFP getroffen wurden, etwa die Maßnahmen der Verordnung (EWG) Nr. 3759/92 des Rates(9), der Verordnung (EG) Nr. 2792/1999 des Rates(10) und spezifische Maßnahmen für den Fischerei- und Aquakultursektor in Regionen in äußerster Randlage (POSEI-Programme).b) Untergliederung:Bei der Analyse der Unternehmen dieses Sektors kann die Ansiedlung dieser Unternehmen in den verschiedenen Regionen (Küstengebiete und andere) auf NUTS 3-Ebene berücksichtigt werden.(1) ABl. L 274 vom 25.9.1986, S. 1.(2) Diese Daten fallen unter die wirtschaftliche Beurteilung nach Kapitel IV.(3) Diese Daten fallen unter die wirtschaftliche Beurteilung nach Kapitel IV.(4) Diese Daten fallen unter die wirtschaftliche Beurteilung nach Kapitel IV.(5) ABl L 276 vom 10.10.1983, S. 1.(6) Diese Daten fallen unter die wirtschaftliche Beurteilung nach Kapitel IV.(7) ABl. L 261 vom 20.10.1993, S. 1.(8) ABl. L 17 vom 21.1.2000, S. 22.(9) ABl. L 388 vom 31.12.1992, S. 1.(10) ABl. L 337 vom 30.12.1999, S. 10.Anlagen>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage IGebietsunterteilung nach regionalen Fischereiorganisationen>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage IIFunktionale Einheiten (FU) und statistische Rechtecke (Nephrops norvegicus)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage III (Abschnitt C)Grundeinteilung der Fischereifahrzeuge für Kapazitätsdaten (MP)>PIC FILE= "L_2001222DE.007002.TIF">Anlage IV (Abschnitt C)Genauere Unterteilung der Fischereifahrzeuge für Kapazitätsdaten (EP)>PIC FILE= "L_2001222DE.007102.TIF">Anlage V (Abschnitt D)Einheit der Fangleistung nach Fangtechniken>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage VI (Abschnitt D)Bestände mit spezifischem Fischereiaufwand>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage VII (Abschnitt D)Zielarten und Tiefen (EP)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Tiefenbereiche: 0 bis 200 m, 201 bis 500 m, 501 bis 1000 m,  &gt; 1000 m.Anlage VIII (Abschnitt D)Fangtechniken zur Aufwandsbestimmung (MP)>PIC FILE= "L_2001222DE.007402.TIF">Anlage IX (Abschnitt D)Bestimmung des Fischereiaufwands einzelner Fangeinsätze (EP)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage X (Abschnitt D)Detaillierte Aufschlüsselung der Fangtechniken (EP)I. Bewegliches Fanggeräta) Baumkurren1. Maschinenleistung &lt;  221 kW bei Schiffen in der Nordseei) Maschenöffnung: &lt;  32 mm, 80-109 mm, &gt;= 110 mm2. Maschinenleistung &gt;= 221 kW bei Schiffen in der Nordseei) Maschenöffnung: &lt;  32 mm, 80-109 mm, &gt;= 110 mm3. Baumkurrenfänger außerhalb der Nordseei) Maschenöffnung: &lt;  32 mm, 80-109 mm, &gt;= 110 mmb) Grundschleppnetze und Grundwaden1. Grundschleppnetzei) einfaches Schleppnetz, Gespannschleppnetz, Doppelnetz, sonstiges Mehrfachgeschirr-Schleppnetz, Schleppnetz mit vier Blättern, hochstauendes Schleppnetzii) Maschenöffnung: &lt;  32 mm, 32-54 mm, 55-69 mm, 70-79 mm, 80-109 mm, &gt;= 110 mmiii) i) und ii) können kombiniert werden2. Snurrewadeni) Maschenöffnung: &lt;  32 mm, 32-54 mm, 55-69 mm, 70-79 mm, 80-109 mm, &gt;= 110 mm3. Schottisches Wadennetzi) Maschenöffnung: &lt;  32 mm, 32-54 mm, 55-69 mm, 70-79 mm, 80-109 mm, &gt;= 110 mmc) Pelagisches Schleppnetz und Wade1. Pelagisches Schleppnetzi) Einfaches Schleppnetz, Gespannschleppnetzii) Maschenöffnung: Schleppnetz: &lt;  32 mm, 32-54 mm, 55-69 mm, 70-79 mm, 80-109 mm, &gt;= 110 mm (Atlantik und Nordsee); &lt;  32 mm, 32-90 mm, 91-105 mm, 106-119 mm, &gt;= 120 mm (Ostsee); 14-49 mm, 50-99 mm, 100-119 mm, &gt;= 120 mm (Mittelmeer).2. Pelagisches Wadennetz und Ringwadeni) mit Fischlocker (FAD - Fish aggregating device)ii) ohne FADd) Dredgeni) hydraulische Dredgeii) sonstige DredgenII. Stationäres Fanggeräta) Stellnetze und Leinen1. Stellnetzei) Trammelnetzeii) Verwickelnetzeiii) Kiemennetzeiv) Unterteilung nach Maschenöffnung, auch zulässig: 10-99 mm, 100-119 mm, &gt;= 120 mm (Atlantik und Nordsee); &lt;  105 mm, 105-119 mm, &gt;= 120 mm (Ostsee)2. Langleineni) Oberflächen-Langleinenii) Grundleineniii) Pelagische Leinen3. Anderes Gerät mit Hakeni) Schleppangelii) Angelleine mit Lebendköderiii) Angelleine ohne Lebendköderb) Treibnetzei) Maschenöffnungen für die Ostsee: &lt;= 30 mm, &gt;= 150 mmii) Maschenöffnungen für das Mittelmeer: &lt;= 150 mm, 151-299 mm, &gt;= 300 mmc) Reusen und Falleni) Fischfallen aller Art einschließlich Reusenii) Reusen für den Krebstierfang mit möglicher Unterteilung nach Zielarten.Anlage XI (Abschnitt E)Zielbestände der Freizeitfischerei (MP)1. Lachs (Meeresgewässer Ostsee und Nordsee):Fangmengen nach Gewicht und Anzahl:nach geographischen Gebieten gemäß Anlage I Ebene 2.2. Roter Thun (alle Gebiete):Fangmengen nach Gewicht und Anzahl:- jährlich,- geographische Gebiete nach Anlage I Ebene 2,- Unterscheidung nach Stückgewicht unter und über 10 kg.Anlage XII (Abschnitt E)Bestandsliste für Anlande- und Rückwurfkontrollen (MP)ERLÄUTERUNG:Fang- und Anlandekontrollen. Bei der Schichtung der Stichproben gebührt der Gesamt-/Flottenebene Vorrang, mit monatlichen, vierteljährlichen oder jährlichen Stichproben und Aufschlüsselung der Daten nach Rechtecken, Abteilungen oder Gebieten.Schichtung der Stichproben:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Gebietsunterteilung:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage XIIIFakultative Bestandsliste für das erweiterte Programm EP>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage XIVSurvey-Verzeichnis (MP, EP)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage XV (Abschnitt H)Alters-/Längenstichproben (MP, EP)a)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>b)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>c) In Fällen, in denen der Stichprobenplan in diesem Anhang zu umfassend ist, gelten für die Altersbestimmung folgende Regeln:Bei Beständen, bei denen eine Altersbestimmung möglich ist, muss jährlich in jedem Längenintervall das Alter von 40 Tieren festgestellt werden. Es können jedoch auch weniger Tiere sein, wenn die Mitgliedstaaten gewährleisten, dass eine solche Einschränkung die Qualität des Schätzergebnisses für die Alterszusammensetzung nicht beeinträchtigt.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage XVIAndere biologische StichprobenY = jährlich; T = alle 3 Jahre; S = alle 6 Jahre>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage XVII (Abschnitt J)Wirtschaftsdaten je Flottensegment nach Anlage III (MP)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage XVIII (Abschnitt J)Weitere Daten zur wirtschaftlichen Einschätzung nach Flottensegmenten (EP)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Anlage XIX (Abschnitt K)Wirtschaftsdaten primäre und sekundäre Industrie (Sektoren) (MP)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>