CELEX: 62021CB0273
Language: de
Date: 2021-11-26 00:00:00
Title: Rechtssache C-273/21: Beschluss des Gerichtshofs (Sechste Kammer) vom 26. November 2021 (Vorabentscheidungsersuchen des Budapest Környéki Törvényszék — Ungarn) — WD/Agrárminiszter (Vorlage zur Vorabentscheidung – Art. 99 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs – Landwirtschaft – Gemeinsame Agrarpolitik – Verordnung [EU] Nr. 1307/2013 – Vorschriften über Direktzahlungen – Art. 4 Abs. 1 Buchst. c und e – Art. 32 Abs. 2 – Antrag auf einheitliche Flächenzahlung – Begriff der „beihilfefähigen Hektarfläche“ – Ausweislich des Grundbuchs als Flugplatz eingestuftes Grundstück – Tatsächliche Nutzung für landwirtschaftliche Zwecke)

28.2.2022   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 95/5
            
         
      Beschluss des Gerichtshofs (Sechste Kammer) vom 26. November 2021 (Vorabentscheidungsersuchen des Budapest Környéki Törvényszék — Ungarn) — WD/Agrárminiszter
      (Rechtssache C-273/21) (1)
      
      (Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 99 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs - Landwirtschaft - Gemeinsame Agrarpolitik - Verordnung [EU] Nr. 1307/2013 - Vorschriften über Direktzahlungen - Art. 4 Abs. 1 Buchst. c und e - Art. 32 Abs. 2 - Antrag auf einheitliche Flächenzahlung - Begriff der „beihilfefähigen Hektarfläche“ - Ausweislich des Grundbuchs als Flugplatz eingestuftes Grundstück - Tatsächliche Nutzung für landwirtschaftliche Zwecke)
      (2022/C 95/07)
      Verfahrenssprache: Ungarisch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Budapest Környéki Törvényszék
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Kläger: WD
      
         Beklagter: Agrárminiszter
      
         Tenor
      
      Art. 4 Abs. 1 Buchst. c und e sowie Art. 32 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Dezember 2013 mit Vorschriften über Direktzahlungen an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe im Rahmen von Stützungsregelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 637/2008 des Rates und der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 des Rates sind dahin auszulegen, dass ein nach nationalem Recht als Flugplatz eingestuftes Grundstück, auf dem aber keinerlei damit verbundene Tätigkeit stattfindet, als für landwirtschaftliche Zwecke genutzte landwirtschaftliche Fläche einzustufen ist, sofern sie tatsächlich als Dauerweideland für die Viehzucht genutzt wird.
      
         (1)  ABl. C 252 vom 28.6.2021.