CELEX: 62011TA0217
Language: de
Date: 2015-04-29 00:00:00
Title: Rechtssache T-217/11: Urteil des Gerichts vom 29. April 2015 — Staelen/Bürgerbeauftragter (Außervertragliche Haftung — Behandlung einer gegen die Verwaltung einer Eignungsliste der Bewerber eines allgemeinen Auswahlverfahrens gerichteten Beschwerde durch den Bürgerbeauftragten — Untersuchungsbefugnisse — Sorgfaltspflicht — Verlust einer Chance — Immaterieller Schaden)

15.6.2015   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 198/27
            
         Urteil des Gerichts vom 29. April 2015 — Staelen/Bürgerbeauftragter
   (Rechtssache T-217/11) (1)
   
   ((Außervertragliche Haftung - Behandlung einer gegen die Verwaltung einer Eignungsliste der Bewerber eines allgemeinen Auswahlverfahrens gerichteten Beschwerde durch den Bürgerbeauftragten - Untersuchungsbefugnisse - Sorgfaltspflicht - Verlust einer Chance - Immaterieller Schaden))
   (2015/C 198/35)
   Verfahrenssprache: Französisch
   
      Parteien
   
   
      Klägerin: Claire Staelen (Bridel, Luxemburg) (Prozessbevollmächtigte: zunächst Rechtsanwältinnen L. Levi, M. Vandenbussche und A. Blot, dann Rechtsanwalt F. Wies und Rechtsanwältin A. Hertzog und schließlich Rechtsanwältin V. Olona)
   
      Beklagter: Europäischer Bürgerbeauftragter (Prozessbevollmächtigte: G. Grill im Beistand von Rechtsanwalt D. Waelbroeck und Rechtsanwältin A. Duron)
   
      Gegenstand
   
   Klage auf Ersatz des Schadens, der der Klägerin infolge der Behandlung ihrer Beschwerde durch den Europäischen Bürgerbeauftragten entstanden sein soll, die sich gegen die Misswirtschaft bei der Verwaltung der nach Abschluss des allgemeinen Auswahlverfahrens EUR/A/151/98 erstellten Eignungsliste richtete, in der sie als erfolgreiche Bewerberin aufgeführt war
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Der Europäische Bürgerbeauftragte wird verurteilt, Frau Claire Staelen Schadensersatz in Höhe von 7  000 Euro zu zahlen.
            
         
               2.
            
            
               Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
            
         
               3.
            
            
               Der Europäische Bürgerbeauftragte trägt die Hälfte seiner eigenen Kosten sowie die Hälfte der Kosten, die Frau Staelen entstanden sind.
            
         
               4.
            
            
               Frau Staelen trägt die Hälfte ihrer eigenen Kosten sowie die Hälfte der Kosten, die dem Europäischen Bürgerbeauftragten entstanden sind.
            
         
      (1)  ABl. C 204 vom 9.7.2011.