CELEX: 62019CA0161
Language: de
Date: 2020-04-23 00:00:00
Title: Rechtssache C-161/19: Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 23. April 2020 — Europäische Kommission/Republik Österreich (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats – Richtlinie 2009/147/EG – Erhaltung der wildlebenden Vogelarten – Erlaubnis der Frühjahrsjagd auf männliche Exemplare der Vogelart Waldschnepfe (Scolopax rusticola) im Land Niederösterreich [Österreich] – Art. 7 Abs. 4 und Art. 9 Abs. 1 Buchst. c – Keine „andere zufriedenstellende Lösung“ – Begriff „geringe Mengen“)

13.7.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 230/11
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Erste Kammer) vom 23. April 2020 — Europäische Kommission/Republik Österreich
      (Rechtssache C-161/19) (1)
      
      (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie 2009/147/EG - Erhaltung der wildlebenden Vogelarten - Erlaubnis der Frühjahrsjagd auf männliche Exemplare der Vogelart Waldschnepfe (Scolopax rusticola) im Land Niederösterreich [Österreich] - Art. 7 Abs. 4 und Art. 9 Abs. 1 Buchst. c - Keine „andere zufriedenstellende Lösung“ - Begriff „geringe Mengen“)
      (2020/C 230/14)
      Verfahrenssprache: Deutsch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: C. Hermes und M. Noll-Ehlers)
      
         Beklagte: Republik Österreich (Prozessbevollmächtigter: J. Schmoll)
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Die Republik Österreich hat dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus Art. 7 Abs. 4 der Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten verstoßen, dass sie die Frühjahrsjagd auf die männliche Waldschnepfe (Scolopax rusticola) im Land Niederösterreich (Österreich) erlaubt hat.
               
            
                  2.
               
               
                  Die Republik Österreich trägt die Kosten.
               
            
         (1)  ABl. C 148 vom 29.4.2019.