CELEX: 51972PC0955
Language: de
Date: 1972-09-15
Title: Vorschlag einer RICHTLINIE DES RATES zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Innenausstattung von Kraftfahrzeugen (Schutz des Fahrzeugführers vor der Lenkanlage bei Unfallstößen) (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (72) 955
Vol. 1972/0123
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak---                                                       As
KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINDCHAFTEM
                                                 KOM(72)955 endg.
                                                 Briissel , den 15 » September 19(2
                                     Vorschlag einer
                                  RICHTLINIE DES HATES
                      zur Angleichung der Rechtsvorschriften der
                      Mitgliedstaaten über die Innenausstattung
                                  von Kraftfahrzeugen
                      ( Schutz des Fahrzeugführers vor der Lenkanlage
                                   bei Unfallstößen)
                        (von der Kommission dem Rat vorgelegt )
  KOM( 72 ) 955 endg.
 ---pagebreak---                                     BSGRUNDUÎTG
           Die vorliegende Richtlinie gliedert sich in den Rahmen des gemein­
 schaftlichen Betriebserlaubnisverfahren ein , das in der Richtlinie 70/156/EWG
 des Rats vom 6 . Februar 1970 (l ) enthalten ist .
           Deutschland hat am 27 » Februar 1971 auf Grand der Vereinbarung über
die Stillhalteregelung vom 28 , Mai 1969 einen Verordnungsentwurf zur Änderung
der St ras senverkehrszulassungs Ordnung übermittelt , der unter anderen den
Schutz des Fahrzeugführers vor der Lenkanlage bei UnfallstSssen betrifft »
           Frankreich hat ebenfalls am 15 » September 1971 einen Entwurf eines
Erlasses (projet d'arrete ) betreffend den Schutz des Fahrz eugftlhrors vor der
Lenkanlage bei UnfallstSssen übermittelt .
           Die Kommission hat diese beiden Mitgliedstaaten aufgefordert , die An­
wendung dieser Entwürfe einstweilen zurückzustellen »      Diese beiden Mitglied-
 Staaten haben dieser Aufforderung stattgegeben«      Die Übermittlung eines Richt-
linienvorschlags an den Rat ist also- notwendig.
           Es handelt sich um technische Vorschriften für den Bau und den
Versuch der Gestaltving des Innenraums zum Schutz des Fahrzeugführers vor
der Lcnkanlage bei Unfall st cJssen.
           Bei der Ausarbeitung dieses Vorschlags hat die Kommission die von
der Wirtschaftskommission für Europa von Genf geführten Arbeiten ( 2 ) berück­
sichtigt j was für den Handelsverkehr ein weiterer Vorteil bedeutet , da eine
sehr grosse Anzahl von Ländern in dieser Organisation vertreten sind»
           Der Geltungsbereich wurde auf Kraftfahrzeuge der Klasse M^ (3 )
mit mindestens vier Rüdem beschränkt , deren bauartbedingte Höchstgeschwin­
digkeit 23 - km/h übersteigt (Artikel l ).
           Mit Artikel 2 werden die Vorschriften für die Gestaltung des Innen­
raums in das Verfahren für die EWG-Betriebserlaubnis eingegliedert «
                                                              • • #/O «o
(l ) ABL Nr« L 42 vom 23 . Februar 1970 *
( 2 ) Reglement Nr. 12 "Einheitliche Vorschriften betreffend die Zulassung
      von Fahrzeugen für den Schutz des Fahrz eugführers bei Unfall st <?ssen"
      (Dole. E/ECE /324 - Add. 11 vom: O4.O6 .i97i ).
(3 ) Klasse M^ : Fahrzeuge für Personenbeförderung mit höchstens 8 Sitz­
      plätzen ausser dem Fahrsitz .
 ---pagebreak---           Da gewisse Beitrittsländer das Betriebserlaubnisverfahren mit na­
tionaler Geltung nicht kennen , war es erforderlich einen "besonderen Artikel
aufzunehmen , um in diesen Staaten die Benutzimg der Fahrzeuge zu gewährleisten ,
die den Vorschriften dieser Richtlinie entsprechen (Artikel 3 ) (l )«
          Wird, ein Prototyp geändert , so befindet der Mitgliedstaat , der die
Betriebserlaubnis erteilt hat , ob erneut Prüfungen durchzufahren sind
 (Artikel 4 )«
          Artikel 5 sieht das Verfahren zur Anpassung der Vorschriften im An­
hang an den technischen Fortschritt vor ; dieses Verfahren ist in Artikel 13
der Richtlinie des Rats vom 6 , Februar tfoer die Betriebserlaubnis enthalten»
          Die Frist für die Infrakt Setzung der Richtlinie ist auf 18 Monaten
nach ihrer Bekanntgabe festgesetzt worden , um den Mitgliedstaaten und
sonstigen Betroffenen zu ermöglichen , der Richtlinie nachzukommen (Artikel
6 Absatz l )„
          Die Kommission ist innerhalb annehmbarer Fristen von jedem Vorschrif-
tenentwurf zu unterrichten , der von den Mitgliedstaaten auf dem von der
Richtlinie erfassten Gebiet ausgearbeitet wird , damit diese sich gegebenen­
falls hierzu Süssem kann (Art » 6 Absatz 2 ) 0
KONSULTAÏJ.OF DER BEITRITT3LAEDER
          Der vorliegende Richtlinienvorschlag wurde den Beitrittslahdern zur
Konsultation übermittelt « Es wurden keine Bemerkungen eingereicht «
KO:TSÜLTATIOF DES EÜHCPÄISOHST PARLAMENTS OID DES WIRTSCHAFTE TTND SOZTALAUS-
SCHOSSES
          Die Stellungnahme dieser beiden Instanzen gemäss Artikel 100 Absatz 2
ist ' erforderlich .
              "                                                   · ♦*/···
(l ) Siehe ABL » Hr. L 73 vom 2Ja März 1972 "Dokument betreffend den Bei­
      tritt des Königreichs Dänemark , Irlands , des Königreichs Norwegen
      und des Vereinigten Königreichs Grossbritannien und Hordirland zu
      den Europaischen Gemeinschaften",
      Akte tfber die Eeitrittsbedingungen und die Anpassungen der Verträge
      - Anhang I •* Titel X.
 ---pagebreak--- DER RAT DER EUROPAISCHEff (MG.HISCKAFTE1J' -
 gestutzt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemein­
 schaft , insbesondere auf Artikel 100 ,
 auf Vorschlag der Kommission ,
 nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments , .
 nach Stellungnahme" des Wirt Schafts- und Sozialausschusses .
 in Erwagung nachstchender Grunde Î
Die technischen Vorschriften , denen die Kraftfahrzeuge nach den einzelstaat­
lichen Rechtsvorschriften genügen müssen , "betreffen unter anderen auch die
Gestaltung des Innenraumes für den Schutz des Fahrz eugführers vor der Lenk–
 anlage bei Unfall stössen#
Diese Vorschriften sind von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat verschieden»
Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit , dass von allen Mitgliedstaaten – ent­
weder zusätzlich oder an Stelle ihrer derzeitigen Regelung – gleiche Vor­
 schriften erlassen werden , damit vor allem das EWG-Betriebserlaubnisverfahren
gemäss der Richtlinie des Rates vom 6 . Februar 1970 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgl i edstaat en über die Betriebserlaubnis für Kraft­
fahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger (*) auf jeden Fahrzeugtyp angewandt
werden kann«
Die gemeinschaftlichen Vorschriften für die Innenspiegel sind in der Richt­
linie des Rates vom 1 » März 1971 (**) und die für die im Fahrgastraun be­
findlichen inneren Teile , die Anordnung der Betätigungsteile , das Dach ,
die Sitzlehne und den rückseitigen Teil des Sitzes in der Richtlinie des
Rates •••••••*•«••••••• (***) enthalten» Weitere die Innenjms
betreffenden Vorschriften über die Veranlceruiicen der Sicherheit sgrurte , d'e
Verankerung der Sitze , die Kopfstütze , die Identifizierung der Betätigungs–
einrichtungen • solloi später folgen»
Die harmonisierten Vorschriften sollen die Gefahr und die Schwere der Ver­
letzungen des Kraftfahrzeugführers vermindern und dadurch die Verkehrssicher­
heit im gesamten Gebiet der Gemeinschaft erhöhen»
   (*) ABL. Ur. L 42 vom 23.2.1970 , S. 1
   (**) ABL . Hr. L 68 vorû 22.3.1971 , S. 1 ,
   (***) CÖLI(71 ) 1450 vom 21,12.1971
 ---pagebreak--- Es empfiehlt sich , die technischen Vorschriften zu tibernehmen , die die
UU-« i. rt schaft skommi ssi on für Europa in der Regelung Nr, 12 ("Einheitliche
Vorschriften für die Genehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich des
Schutzes des Fahrzeugführers vor der Lenkanlaga hei Unfall stössen") (*)
erlassen hat * Diese Regelung ist dem Übereinkommen über die Annahme
einheitlicher Bedingungen für die Genehmigung der AusrüstungsgegenstSnde
und Teile von Kraftfahrzeugen und Tiber die gegenseitige Anerkennung der
Genehmigung vom 20. MSrz 1958 als Anhang beigefügt ^
EAT FOLGEKDE RICHTLIEEE ERLASCE1T t
(*) Dokument E«C«E, aus Genf E /ECE/324 vom 4 « Juni 1971 •
 ---pagebreak---                                  Artikel   1
Als Fahrzeuge im Sinne dieser Richtlinie gelten alle zur Teilnahrae
 am Straßenverkehr bestimmten Kraftfahrzeuge der Klasse M ^ mit oder
 ohne Aufbau , mit mindestens vier Rädern und einer bauartbe-dingten
Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h , mit Ausnahme von Fahr-,
 zeugen in Frontlenkerbauart nach Begriffsbestimmung von Punkt 2.7
 des Anhangs I.
                                 Artik e l 2
Die Mitgliedstaaten dürfen die EWG-Betriebserlaubnis oder die Be-
 triebserlaubnis mit nationaler Geltung für ein Fahrzeug nicht wegen
  ¿os Soiirtzes ¿es                   vor dor Lonfcaalogo bol unftJLtstosBQn
                                                                           *
verweigern , wenn dieser       Schul;« den Vorschriften der Arthänge I , TZ- ■
und 1TI entspricht »
                                 Artikel 3
Die Mitgliedstaaten dürfen den Verkauf , die Zulassung , die Inbetrieb­
nahme oder die Benutzung von Fahrzeugen nicht aus Gründen - des Schutze
 des FahrzeugfUhrers vor der Lenkanlage bei Unfallstößen verweigern ,
wenn dieser . S^htviz den " 'oi^chrif ten der Arli^n-e I f II und III -errtepriclit .
                                 Artikel k
Der Mitgliedstaat , der die Betriebserlaubnis erteilt hat , trifft die
erforderlichen Maßnahmen , damit er von jeder Änderung unterrichtet
wird , die ein Bauteil oder ein Merkmal nach Anhang I , Punkt 2.2 .
betrifft . Die zuständigen Behörden dieses Mitgliedstaates befinden
 darüber , ob der geänderte Prototyp erneut geprüft und darüber ein
 neuer Prüfbericht erstellt werden muß . Die Änderung wird in Ralimea
der EWG–Betriebserlaubnis nicht genehmigt , wenn die Prüfung ergibt ,
dass die Vorschriften dieser Richtlinie nicht eingehalten werden »
 ---pagebreak---                                   - 2 -
                                Artikel 3
Äadetfimgen dif zur Anpassung der Vors ehr I'f ce-n der Anhänge I , II , III ,
und IV an den technischen Fortschritt notwendig sind , werden nach
dem Verfahren des Artikels 13 der Richtlinie des Rates vom 6 . Feb­
ruar 1970 über die Betriebserlaubnis für Kraftfahrzeuge und Kraftfahr-
zeuganhänger erlassen .
                                Artikel 6
1 . Die Mitgliedstaaten setzen die erforderlichen Vorschriften in Kraft ,
    um dieser Richtlinie binnen 18 Monaten nach ihrer Bekanntgabe nach­
    zukommen , und setzen die Kommission unverzüglich hiervon in Kennt­
    nis .
2 . Nach Bekanntgabe dieser Richtlinie tragen die Mitgliedstaaten fer­
    ner dafür Sorge , daß die Kommission von allen weiteren Entwürfen
    wichtiger Rechts - und Verwaltungsvorschrif ten , die sie auf dem von
    dieser Richtlinie erfaßten Gebiet zu erlassen beabsichtigen , so
    rechtzeitig unterrichtet wird , daß sie dazu Stellung nehmen kann .
                                Artikel 7
Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .
 ---pagebreak---                                      A N H A N G  I
                      BEGRIFFSB^STIIMJNGEN , ANTRAG- AUF ERTEILUNG
                 DER SWG-BUTRI5BS3RLAUBJIS . EWG-BiiiTPIEBSSIilAUBNIS .
         VORSCTIRIFT^II . PRÜFUNGEN UND UBEREDTSTII1MUNG DER HERSTELLUNG (*)
( 1 .)
  2.         BEGRIFBSBESTIMUNGEN
             Im Sinne dieser Richtlinie "bedeutet !
 2.1 .       Als "Verhalten der Lenkanlage "bei Unfallstössen " , das Verhalten
             dieser anläge unter der Einwirkung zweier Arten von Kräften , und
             zwar s.
  2.1.1 .    der durch einen frontalen Zusammenstoss hervorgerufenen Kräfte , die
             eine Rückwärtsverschiebung der Lenkanlage "bewirken kennen ,
 2.1.2 .     der auf die Massenträgheit des Fahrzeugführers zurückzuführenden
             Kräfte beim Aufprall auf die Betätigungseinrichtung der Lenkanlage
             bei einem frontalen Zusammenstoss .
 2.2 .       " Fahrzeugtyp hinsichtlich doa gchutscs dos Friiraeugfährere vor der
             Lenkanlage bei Unfallstössen ", die untereinander keine wesentlichen
             Unterschiede aufweisen ; solche Unterschiede können insbesondere die
             folgenden seint
 2.2.1 .     Bauart , Abmessungen ,- Form und Werkstoffe des vor der Betätigungsein-
             richtung der Lenkanlage gelegenen Teils des Fahrzeugs .
                  . ■                       ■                               \
 2.2.2 .     zulässiges Gesamtgewicht des Fahrzeugs ;
 2.3 «        "Betätig\mgseinrichtung der Lenkanlage " der vom Fahrzeugführer be­
             tätigte Teil der Lenkanlage , im allgemeinen das Lenkrad ;
 2.4 »        "Lenksäule " das Gehäuse , das die Lenkwelle umgibt ;
  2.5 »       "Lenkwelle " das Bauteil , das das Drehmoment von der Betätigungsein–
             richtung auf das Lenkgetriebe überträgt ;
                                                                  • 9/© •
  ^*) Der Wortlaut des Anhanges entspricht dem der Regelung Nr c 12 ,
        mit 1 Ausnahme von Punkt 2.1 », insbesondere ist die Gliederung in
        Absätze die gleiche ; entspricht einem Absatz der Regelung Nr . 12
        kein solcher in der vorliegenden Richtlinie , so wird seine Zahl
        in Klammern zum Vermerk aufgeführt »
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2.6 .     "Lenkanlage " die gesamte Einrichtung , die Lenksäule mit Zube­
          hör , die Lenkwelle , das Lenkgetriebe sowie alle anderen Teile
          umfaßt , die dazu bestimmt sind , bei otößen gegen das Lenkrad
          zur Energieaufnahme beizutragen ;
2.7 «     "Frontlenkerbauart " eine Fahrzeugkonstruktion ( bei der mehr
          als die halbe Motorlänge hinter dem vordersten Punkt des un­
          teren , Randes der Windschutzscheibe und die Mitte der Betätigungs-
          einrichtung der Lenkanlage im vorderen Viertel der Fahrzeug-
          länge liegt .
3.        AKTRAG AUF ERTEILUNG DER E»v'G~BETRI£B SERLAUBNI S
3»1 .     Der Antrag auf Erteilung einer EWG- Betriebserlaubnis für
          einen Fahrzeugtyp hinsichtlich des Schutzes des Fahrzeug-
          führers vor der Lenkanlage bei Unfallstößen ist vom. F&hrzeug-
          hersteller oder seinem Beauftragten einzureichen .
3.2 .     Dem Antrag ist in dreifacher Ausfertigung folgendes beizufügen :
3.2.1 .   eine genaue Beschreibung des Fahrzeugtyps hinsichtlich der
          Bauart , Abmessungen , Form und Werkstoffe des vor der Betäti-
          gungseinrichtung der Lenkanlage gelegenen Teils des Fahrzeugs ;
3.2.2 .   Zeichnungen - in einem geeigneten Maßstab und mit ausreichen­
          der Genauigkeit - der Lenkanlage und ihrer Befestigung am Fahr­
          gestell und Aufbau des Fahrzeugs ;
3.2.3 .   eine technische Beschreibung der Lenkanlage •
3.3 »     Dem technischen Dienst , der die Prüfungen für die Betriebser-
          laubnis durchführt, ist zur Verfügung zu stellen :
3«3 « 1 « für die Prüfung gemäß nachstehendem Punkt            Fahrzeug ,
          das dem zu prüfenden Typ entspricht ,
3.3-2 .   nach Wahl des Herstellers , entweder ein zweites Fahrzeug oder
          jene Fahrzeugteile , die er für die im nachstehendem Punkt 5-2 «
          genannte Prüfung für wesentlich erachtet .
k.        EWG-BSTRIEBSERLAUBNIS
^. 3 .    Ein Bogen entsprechend dem Muster von Anhang IV ist dem EvvG- -
          Betriebserlaubnisbogen beizufügen .
( k.k .)
C+.5 .)
Cf . 6 .)
                                                                 • • * /• • •
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  5.        VORSCHRIFTEN
  5.1 . Bei der Prüfung des unbeladenen Fahrzeugs ohne Meßpuppe darf sich
            bei frontalem Stoß gegen ein festes Hindernis mit einer Geschwin­
            digkeit von 48,3 km/h das obere Ende der Lenksäule und der Lenk-
            welle - relativ zu einem durch den Stoß nicht beeinflußten Punkt
            des Fahrzeugs - horizontal und parallel zur Fahrzeuglängsachse
           um höchstens 12,7 cm nach hinten verschieben , wobei diese Ver­
            schiebungen während der Bewegung zu messen ist .
  5-2 . Wird die Betätigungseinrichtung der Lenkanlage von einem gegen
            diese Einrichtung geschleuderten Prüfkörper mit einer relativen
           Geschwindigkeit von mindestens 24,1 km/h getroffen , so darf die
           auf die " Brust " des Prüfkörpers von der Betätigungseinrichtung
            der Lenkanlage ausgeübte Kraft 1111 daN nicht überschreiten .
  5 . 2.1 . Die Betätigungseinrichtung der Lenkanlage muß so beschaffen und
            eingebaut sein , daß sie entweder gefährliche Unebenheiten noch
            scharfe Kanten aufweist , die die Verl etzungsgefahr oder die
            Schwere der Verletzungen des Fahrzeugführers bei einem Zusammen­
            stoß vergrößern könnten .
  5 . 2 . 2 . Die Betätigungseinrichtung der Lenkanlage muß so beschaffen und
           eingebaut sein , daß sie - einschließlich der Betätigungseinrich-
            tung der akustischen Warnvorrichtung und der Zubehörteile - keine
           Bau ~ oder Zubehörteile aufweist , an denen Kleidungsstücke oder
           Schmucksachen des Fahrzeugführers bei normalen Lenkbewegungen
           hängen bleiben können .
  6.       FRUFTJNGEN
           Die Prüfungen auf Einhaltung der Vorschriften des vorstehenden
           Punkt 5 sind nach dem in rfen Anhängen II und III angegebenen Ver­
            fahren vorzunehmen .
.7 ,       ÏÏBERS1NSTIMMUNG DER HERSTELLUNG
  ( 7.1.)
  7.2 . Zur Nachprüfung der Übereinstimmung ist eine nach Stichproben-
           untersuchungen ausreichende Zahl von Serienfahrzeugen zu prüfen .
  7»3' Im allgemeinen sind diese Nachprüfungen auf die Abmessungen zu
           beschränken . Sofern es sich jedoch als notwendig erweist , können
           die Fahrzeuge den Prüfungen nach dem vorstehenden Punkt 5 unter­
           worfen werden .
( 8 .)
( 9 .)
 ---pagebreak---                                        ANHANG II
          PRÜFUNG BEI FRONTALEM STOSS GEGEN EIN FESTES HINDERNIS
1 .           Zweck
              Diese Prüfung dient der Feststellung , ob das Fahrzeug den in
              Punkt 5*1 « dieser Regelung genannten Vorschriften entspricht .
2.           Prüfeinrichtungen , Prüfverfahren und Meßgerate
2.1 .         Priifgelàncle
             Das Prüfgelande muß groß genug sein , um der Anlaufstrecke , dem
              festen Hindernis und den Prüf einrichtungen Raum zu bieten . Der
              letzte Teil dieser Strecke muß auf mindestens 5 m vor dem Hin­
              dernis horizontal , eben und befestigt sein .
2.2 .        Hindernis
             Das feste Hindernis muß aus einem Stahlbetonblock mit einer
             Mindestbreite von 3 m » einer Mindesthöhe von 1,5 n und einer
             Mindestdicke von 0,6 in bestehen . Die Aufprallwand muß senkrecht
             auf dem letzten Teil der Anlaufstrecke    stehen und mit 2 cm
              dicken Sperrholzplatten bedeckt sein . Hinter dem Betonblock
             müssen mindestens 90 t Erde angeschüttet werden . Das Hindernis
              aus Beton und Erde kann durch andere Hindernisse ersetzt v/ er­
              den , die die gleiche vordere Oberfläche aufweisen und gleich­
              wertige Ergebnisse liefern .
2.3 «        Antrieb des Fahrzeugs
             Im Augenblick des Aufpralls muß das Fahrzeug antrie.bslos rollen
             Es muß das Hindernis auf einer Linie erreichen , die senkrecht
              zur Aufprallwand verläuft ; zugelassen ist eine maximale seit­
             liche Abweichung zwischen der senkrechten Mittellinie der
             Stirnseite des Fahrzeugs und der senkrechten Mittellinie der
             Aufprallwand von + 30 cm .
2.4-.        Zustand des Fahrzeugs
             Während der Prüfung müssen in dem Fahrzeug alle üblichen Teile
             und Ausrüstungsgegenstände eingebaut sein . Außerdem dürfen Ge­
              genstände ( kippbarer Fahrersitz , Polster der hinteren Sitze usw
             im Innenraum des Fahrzeugs nicht zufällig auf das Lenkrad auf­
              schlagen .
2.5 •        Geschwindigkeit
              Im Zeitpunkt des Aufpralls muß die Geschwindigkeit zwischen
              *+8,3 km/h und 53 >1 km/h liegen .
2.6 .        Meliserate
2,6.1 . Die Geräte , die die im nachstehenden Punkt 3«1 « genannten Meß-
             werte aufzeichnen , müssen folgende Anzeigegenauigkeit auf­
             weisen :
2 . 6 . 1 . 1. Geschwindigkeit des Fahrzeugs : innerhalb lA
                                                                    • « • / 1 •e
 ---pagebreak---                                           -2 -
2.6.1.2 . Zeitauf Zeichnung innerhalb 10          s (( Die Ablesung von 1ms
              muß möglich sein ))
2 . 6 . 1.3 » Der Beginn des Aufpralls ( Punkt 0 ) im Augenblick der ersten
              Berührung des Fahrzeugs mit dem Hindernis ist auf den Schreib-
              streifen und Filmen für die Auswertung der Prüfung wiederzu­
              geben .
                    !
2.6.2 ,       Die im nachstehenden Punkt 3-1 « erwähnte Entfernung muß auf
              + 5 mm genau gemessen werden .
3»            Ergebnisse
3.1 .         Zur Bestimmung der Rückwärtsverschiebung der Betätigursrsein-
              richtung der Lenkanlage ist während des Stoßvorgangs          eine
              Aufzeichnung der Änderung der Entfernung - waagerecht und
              parallel zur Längsachse des Fahrzeugs gemessen - zwischen
              dem oberen Ende der Lenksäule ( und -welle ) und einem Punkt
              des Fahrzeugs , der von dem Aufprall nicht beeinflußt wird ,
              zu machen . Wenn die - gemessene Geschwindigkeit über der Nenn-
              geschv.-indigkeit von ^8,3 km/h liegt , ist die gemessene Ver­
              schiebung auf eine der Nenngeschwindigkeit entsprechende Ver­
              schiebung durch Multiplikation mit dem Quadrat des Verhält­
              nisses von Nenngeschwindigkeit zu gemessener Geschwindigkeit
              umzurechnen .
3.2 .         Nach der Prüfung sind die Schäden am Fahrzeug in einem Prüf-
              bericht zu beschreiben ; von den folgenden Ansichten ist
              wenigstens je eine Fotografie zu machen :
3.2.1 .       Seitenansicht ( links und rechts ),
3.2.2 .       Vorderansxcht ,
3.2.3 .       Ansicht von unten ,
3.2 .^.       betroffener Bereich im Insassenraum .
k.            Gleichwertige Prüfverfahren
              Gleichwertige , zerstörungsfreie Prüfverfahren sind zulässig ,
              vorausgesetzt , daß die im vorstehenden Punkt 3 genannten Er­
              gebnisse entweder vollständig durch die Ersatzprüfung oder
              durch Berechnung aus den Ergebnissen der Ersatzprüfung ge­
              wonnen werden können . Wenn ein anderes Verfahren als das in
              den vorstehenden Punkten 2 und 3 beschriebene angewendet
              wird , muß dessen Gleichwertigkeit nachgewiesen werden .
1 ) Diese Aufzeichnung kann durch eine Spitzenwertmessung ersetzt
     werden .
 ---pagebreak---                                       ANHANG II I
          PRÜFUNG DER ENERGIEAUFNAHME BEI ST03S GEGEN DIE BSTÄTIGÜNGS-
          E INRICHTUNG DER LENKANLAGE ( ( LENKVORRICHTUNG ) )
1 .         Zweck
            Diese Prüfung dient der Feststellung , ob das Fahrzeug den im
            Punkt 5 « 2 . des Anhangs I genannten Vorschriften entspricht .
2.          Prüf einrichtungen , Prüfverfahren und Meßgeräte
2.1 .       A nordnung der Betätigungseinrichtung der Lenkanlage
2.1.1 . Die Betätigungseinrichtung der Lenkanlage ist in den vorderen
            Teil ( Vorbau ) des Fahrzeugs einzubauen , den man dadurch erhält ,
            daß man den Aufbau auf der Höhe der Vorderseite quer durch­
            schneidet , wobei Dach , Windschutzscheibe und Türen weggelassen
            werden können .   Dieser Vorbau ist auf dem Prüfstand so zu be­
            festigen , daß er sich unter der Stoßeinwirkung des Prüfkörpers
            nicht verschiebt .
2.1.2 . Jedoch kann auf Antrag des Herstellers die Betätigungseinrich-
            tung der Lenkanlage auf einer Vorrichtung aufgebaut werden ,
            die die Befestigung der Lenkanlage nachahmt , und zwar unter der
           Voraussetzung , daß im Vergleich mit der tatsächlichen Baugruppe
            " Vorbau (( vorderer Teil des Fahzeugs ) ) /Lenkanlage " die Prüf-
            gruppe t ! Vorrichtung/Lenkanlage ) "
2 . 1.2.1 . die gleiche geometrische Anordnung aufweist ,
2 . 1.2 . 2 . eine größere Gestaltfestigkeit besitzt .
2.2 .      Für die erste Prüfung ist die Betätigungseinrichtung der Lenk-
           anlage so zu drehen , daß ihre starrste Speiche vor dem Berührungs­
           punkt mit dem Prüfkörper liegt ; handelt es sich bei der. Betäti-
            gungseinrichtung um ein " Lenkrad , ist die Prüfung so zu wieder­
           holen , daß der biegsamste Teil des Lenkradkranzes vor diesem Be­
           rührungspunkt liegt . Ist die Betätigungseinrichtung einstellbar ,
            sind beide Prüfungen in der Mittelstellung auszuführen .
2.3 .      Prufkorper
           Der Prüfkörper muß in Form , Abmessungen , Gewicht und Merkmalen
           mit den Angaben der Anlage dieses Anhangs übereinstimmen .
2. k.      Messung der Kräfte
2.4.1 . Es ist die größte Kraft zu messen , die waagerecht und parallel
            zur Fahrzeuglängsachse auf den Prüfkörper infolge des Stoßes
            gegen die Betätigungseinrichtung der Lenkanlage wirkt .
2.4.2 . Diese Kraft kann direkt oder indirekt gemessen oder aus den
           während der Prüfung vorgenommenen Messungen errechnet werden .
                                                                     » •/ 1 •
 ---pagebreak---                                             -2-
2.5 » ■          Antrieb des Prüfkörpers ..
                 Es kann jede Antriebsart benutzt werden , sofern der Prüf-
                 körper , wenn er auf die Betätigungseinrichtung der Lenkan-
                 lage trifft , von allen Verbindungen mit der A'ntriebsvorrich-
                 tung frei ist . Der Prüfkörper muß die Betätigungseinrichtung
                 der Lenkanlage auf einer annähernd geraden Bahn parallel zur
                 Längsachse des Vorbaus treffen . Die erste Berührung des Prüf-
                 körpers mit der Betätigungseinrichtung der Lenkanlage muß an ■
                 dem Punkt stattfinden , an dem die Berührung normalerweise ein­
                 tritt , wena sin Manü. G-it 3-i-nen Gewicht von 75,3 kg und -einer
                 Größe von 1,73 m » der den Führ «! oitz ( in der vordersten Stel­
                 lung ) des Fahrzeugs einnimmt , parallel zur Fahrzeuglängsachse
                 nach vorn bewegt wird , bis er das Lenkrad berührt .
 2.6 . .         Geschwindigkeit
                 Der Prüfkörper muß mit einer Geschwindigkeit von mindestens
                 24,1 km/h auf die Betätigungseinrichtung der Lenkanlage auf­
                 prallen .
 2.7 *           MeBgerate
 2.7 »           l>ie Geräte , die die im nachstehenden Punkt 3.2 genannten Meß-
                 werte aufzeichnen , müssen folgende Anzeige genauigkeit auf­
                 weisen :
 2 . 7 . 1 • 1 . Geschwindigkeit des Prüfkörpers : innerhalb 2%
 2.7-1 . 2 . Zeitaufwand : Innerhalb 10~^s (( Die Ablesung von 1 ms muß mög­
                 lich sein )).
 2.7.1-3«Der Beginn des Aufpralls ( Punkt 0 ) im Augenblick der ersten
                 Berührung des Prüfkörpers mit der Betätigungseinrichtung der
                 Lenkanlage ist auf den Schraibstreifen und Filmen für die
                 Auswertung der Prüfung wiederzugeben .
 2.7 . 1 . 4 . Messung der Kraft : der Meßbereich muß 3920 daN betragen . Die
                 Kraft muß ohne Verzerrung durch Störfrequenzen bis zu 1000 Hertz
                 bei einer Anzeigegenauigkeit von 2,5;^des maximalen Meßbereichs
                 oder + 3% des tatsächlichen Wertes ausgezeichnet werdsn .
 2.7 . 1 • 5«Querempfindlichkeit : unter 3% des Meßbereichs
 3•              Ergebnisse
 3*1 .           Nach der Prüfung ist der an der . Lenkanlage entstandene Schaden
                 festzustellen und in 'einem Prüfbericht zu beschreiben ; der Be­
                 reich " Betätigungseinrichtung/Lenksäule/Instruraententafel "
                 ist mindestens von einer Seite ur.dvon vorn zu fotografieren .
 3.2 .           Während des Stoßvorgangs ist ein Meßschrieb der auf die Brust
                 des Prüfkörpers insgesamt einwirkenden Kräfte aufzunehmen , die
                 SÖ zu messen sind , wie es im vorstehenden Punkt 2.7 « beschrie­
                 ben ist .
                                                      th
 1 ) Diese Abmessungen entsprechen dem "50 Percentile-Prüfkörper
      nacih d6n Angaben des Natipnql Center fpr Health Statistics , Series
      11 , No . 8 , United States of America Center for Health , Education and
      Welfare vom 12 , Mai 1967 .
 ---pagebreak---                                -3
Gleichwertirre Priïfverf ahren
Gleichwertige , zerstörungsfreie Prüfverfahren sind zulässig ,
vorausgesetzt , daß die im vorstehenden Punkt 3 genannten Ergeb­
nisse entweder  vollständig durch die Ersatzprüfung oder durch
Berechnung aus  den Ergebnissen der Ersatzprüfung gewonnen wer­
den können . Wenn ein anderes Verfahren , als das in den Punkten
2 und 3 beschriebene angewendet wird , muß dessen Gleichwertig­
keit nachgewiesen werden .
 ---pagebreak---                                                          Anhang 'III - Aniage
                                                                                                                                                                           ο
                                                                                                                                                          ·,             ·'-!
                                                                                                                                                        +3         Τ)    ·ν
                                                                                                                                             !->         y>         H
                                                                                                                                             w       l «          '-H
                                                                                                                                             p trj -H               ?      m
                                            PRUPKORPER                                                                                      РЧ Й             .     ' '          •
                                                                                                                                                   :ctf <a>'               £
                                                                                                                                              Ο ΗΑ -Η»                     °
                                                                                                                                            •ri         -p 0
                                                                                                                                             n3 M Cti B                    5
                                                                                                                                                     2 гН
                                                                                                                                             си и РчС-~ ' 2
                                                                                                                                                                           ^
                                                                                                                                              P          r«      -       '
                                                                                                                                              03Ο         Κ <Ν Γ-ι <3
                                                                                                                                                    Ο ί ** ί> ^
                                                                                                                                             rrt CJ\ U
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                                                                                                                                              •H S              P ^           * ■
                                                                                                                                                3: p rf    O rl d 3
                                                                                                                                                                       . r, .
                                          ( Aus fUhrungsb c l-                                                       :
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                                                                                                                                                -Oto al'O'O
                                                                                                                                                 V ^ 0 r_l
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                                                     Riiclrcnplatt e
                                                                                   Wi i
                                                                                                                ί7?,Ii                 e.
                                                                                                                                       "
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                                                                                     %ϊΜΧ^                                " '·Λ-
                                                                                                                            ^                             ' Μ Ρ -Η --1
     J ! I                                k I                   .  / _               W^i /Z/J-SX                                    í       I , i¿r. o a) w ^ r1
                                                                                                                                            5 O d 'O c$ M «
                                                                                                                            –j *                         *H HO
 Jj_J                               !– U ­                                             rï             |                             y               « Û> <u 52 ^=
-tri–rr                                                                            jL l –,
                                                                               *^T itL
                                                                                                                                        '           w           f» 2 fî,2
                                                                                                                                                    (Si +> ^3 d ^ H
                                                                                                  ky^                                 ' • M -H op-H^P               -H         3
                                                                                                  vg%t)                                   .«        fq g ci 4> » 03
                                                                                                                                                                ccj O £0^3 1
         UlALL-                       J             Sperrbolz 19 ®                           .          .•
                                                    (AusIubrungabeispieJ )
                       ; qa,S
                                                       0 r.o _}M iso soo ^                                 Abstand , soweit zur Er­
                                                                                                            füllung des geforderten
                         «' 0 ^                                                                            Verhältnisses Last zu _ _
  „                                            ii
                                                                                                            Eindrückung er forderlich
                                                           vc       v.                                                                    " Gev/ icbt . rorni
           ^§"orl«tSl"UiM=SSxa., PederKon^ant,: 107 »6/c« M«
1*12 kg / ein . .
 ---pagebreak---                                          ANHANG IV
                                                    Bezeichnung der Behörde!
                              Benachrichtigung über die Betriebserlaubnis
                         ( oder die Versagung oder die Zurücknahme einer
                    Betriebserlaubnis ) für einen Fahrzeugtyp hinsichtlich des
              Schutzes des Fahrzeugführers vor der Lenkanlage bei Unfallstößen
   Nummer der Betriebserlaubnis
   1.     Fabrxk - oder Kandelsmarke des Kraf tfahrzeugs
   2.     Typ des Fahrzeugs
   3»     Name und Anschrift des Herstellers
   *t .   Gegebenenfalls Name und Anschrift des beauftragten Herstellers
   5»     Kurzgefaßte Beschreibung der Lenkanlage und der Bauteile des Fahr­
          zeugs , die zum     Schutz des Fahrzeugführers vor der Lenkanlage bai
          Unfallstößen beitragen
   6.     Fahrzeug zur Betriebserlaubnis vorgeführt am
   7.     Prufstelle
   8.     Datum des Gutachtens der Prüfstelle
   9.     Nummer des Gutachtens der Prüfstelle
1 0.     Die Betriebserlaubnis hinsieht ! ich des Schutzes des Fahrzeugführers
         •cror der Lenkanlage bei Unfallstössen wird erteilt/versagt ( es ) ...
11 .      Ort
1 2.     Datum » . %                                                      *
1 j>.     Unterschrift
1 k.      Dieser Benachrichtung sind folgende Unterlagen , die die vorge­
          nannte . .Nummer der Betriebserlaubnis tragen , beigefügt :
                            Zeichnungen , Meßblätter und Plane der Lenkanlage
                            Fotografien der Lenkanlage und anderer Bauteile des
                            Fahrzeugs , die zun Schutz des Fahrzeugführers gegen
                            die Lenkanlage bei Unfallstößen beitragen .
x)      Nichtzutreffendes streichen