CELEX: C2004/094/06
Language: de
Date: 2004-04-17 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Fünfte Kammer) vom 4. März 2004 in der Rechtssache C-344/01: Bundesrepublik Deutschland gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften

17.4.2004   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 94/4
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFES
   
   (Fünfte Kammer)
   vom 4. März 2004
   in der Rechtssache C-344/01: Bundesrepublik Deutschland gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
   
   (EAGFL - Von der gemeinschaftlichen Finanzierung ausgeschlossene Ausgaben - Mutterkuhprämie - Prüfungen der Kommission in einzelnen Bundesländern - Extrapolation der getroffenen Feststellungen auf andere Bundesländer - Beweislast - Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit)
   (2004/C 94/06)
   Verfahrenssprache: Deutsch
   In der Rechtssache C-344/01, Bundesrepublik Deutschland (Bevollmächtigte: W.-D. Plessing und M. Lumma) gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigter: M. Niejahr), Zustellungsanschrift in Luxemburg, wegen Nichtigerklärung der Entscheidung 2001/557/EG der Kommission vom 11. Juli 2001 zum Ausschluss bestimmter von den Mitgliedstaaten zulasten des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL), Abteilung Garantie, getätigter Ausgaben von der gemeinschaftlichen Finanzierung (ABl. L 200, S. 28), soweit darin finanzielle Berichtigungen in Bezug auf Mutterkuhprämien vorgenommen werden, die in den Jahren 1995 und 1996, die den Haushaltsjahren 1996 und 1997 entsprechen, gewährt wurden, hat der Gerichtshof (Fünfte Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten C. W. A. Timmermans (Berichterstatter) in Wahrnehmung der Aufgaben des Präsidenten der Fünften Kammer sowie der Richter A. Rosas und A. La Pergola — Generalanwalt: P. Léger; Kanzler: M. Múgica Arzamendi, Hauptverwaltungsrätin — am 4. März 2004 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Klage wird abgewiesen.
            
         
               2.
            
            
               Die Bundesrepublik Deutschland trägt die Kosten des Verfahrens.
            
         
      (1)  ABl. C 317 vom 10.11.2001.