CELEX: 62019TN0689
Language: de
Date: 2019-10-08 00:00:00
Title: Rechtssache T-689/19: Klage, eingereicht am 8. Oktober 2019 – ZU/EAD

16.12.2019   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 423/62
            
         
      Klage, eingereicht am 8. Oktober 2019 – ZU/EAD
      (Rechtssache T-689/19)
      (2019/C 423/78)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: ZU (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt C. Bernard-Glanz)
      
         Beklagter: Europäischer Auswärtiger Dienst
      
         Anträge
      
      Der Kläger beantragt,
      
                  —
               
               
                  die Entscheidungen der Anstellungsbehörde vom 30. November 2018 über die Ablehnung der Anträge des Klägers vom 27. Juli 2018 (i) auf Erstattung der Kosten von Dienstreisen und (ii) auf Beistand aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  den Beklagten zur Zahlung eines Betrags von 70 000 Euro als Ersatz für den erlittenen immateriellen Schaden, zuzüglich Zinsen in der gesetzlichen Höhe bis zur vollständigen Zahlung, zu verurteilen;
               
            
                  —
               
               
                  dem Beklagten die Kosten aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Die Klage wird auf zwei Gründe gestützt:
      
                  1.
               
               
                  In Bezug auf die Ablehnung des Antrags auf Erstattung der Kosten von Dienstreisen: Offensichtlicher Beurteilungsfehler, Verstoß gegen den Grundsatz der ordnungsgemäßen Verwaltung, Nichtbeachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit, Verstoß gegen Art. 71 des Statuts und die daraus abgeleiteten Bestimmungen in Anhang VII des Statuts und gegen den Leitfaden für Dienstreisen (2008) sowie Irrelevanz der Forderung, Bordkarten als Voraussetzung für die Erstattung der Kosten von Dienstreisen des Klägers vorzulegen.
               
            
                  2.
               
               
                  In Bezug auf die Ablehnung des Antrags auf Beistand: Beurteilungsfehler, Verstoß gegen die Art. 12a und 24 des Statuts und gegen Art. 1, Art. 31 Abs. 2 sowie die Art. 41 und 48 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union sowie Ermessensmissbrauch.