CELEX: 62013CA0052
Language: de
Date: 2014-03-13 00:00:00
Title: Rechtssache C-52/13: Urteil des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 13. März 2014 (Vorabentscheidungsersuchen des Consiglio di Stato — Italien) — Posteshop SpA — Divisione Franchising Kipoint/Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato, Presidenza del Consiglio dei Ministri (Vorabentscheidungsersuchen  — Richtlinie 2006/114/EG  — Begriffe „irreführende Werbung“ und „vergleichende Werbung“  — Nationale Regelung, die irreführende und unzulässige vergleichende Werbung als zwei verschiedene unerlaubte Handlungen behandelt)

5.5.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 135/13
            
         Urteil des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 13. März 2014 (Vorabentscheidungsersuchen des Consiglio di Stato — Italien) — Posteshop SpA — Divisione Franchising Kipoint/Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato, Presidenza del Consiglio dei Ministri
   (Rechtssache C-52/13) (1)
   
   ((Vorabentscheidungsersuchen - Richtlinie 2006/114/EG - Begriffe „irreführende Werbung“ und „vergleichende Werbung“ - Nationale Regelung, die irreführende und unzulässige vergleichende Werbung als zwei verschiedene unerlaubte Handlungen behandelt))
   2014/C 135/14
   Verfahrenssprache: Italienisch
   
      Vorlegendes Gericht
   
   Consiglio di Stato
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Klägerin: Posteshop SpA — Divisione Franchising Kipoint
   
      Beklagte: Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato, Presidenza del Consiglio dei Ministri
   
      Beteiligte: Cg srl, Tacoma srl
   
      Gegenstand
   
   Vorabentscheidungsersuchen — Consiglio di Stato — Auslegung der Richtlinie 2006/114/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über irreführende und vergleichende Werbung (ABl. L 376, S. 21) — Unlautere Geschäftspraktiken — Begriff der irreführenden und vergleichenden Werbung — Nationale Regelung, die nicht nur die Werbung verbietet, die irreführend und unzulässig vergleichend ist, sondern auch die irreführende und die vergleichende Werbung als zwei verschiedene unerlaubte Handlungen behandelt
   
      Tenor
   
   Die Richtlinie 2006/114/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über irreführende und vergleichende Werbung ist in Bezug auf den Schutz von Gewerbetreibenden dahin auszulegen, dass sie irreführende und unzulässige vergleichende Werbung als zwei selbständige Zuwiderhandlungen behandelt und dass es, um eine irreführende Werbung zu untersagen und zu sanktionieren, nicht notwendig ist, dass diese gleichzeitig eine unzulässige vergleichende Werbung darstellt.
   
      (1)  ABl. C 123 vom 27.4.2013.