CELEX: C2005/182/13
Language: de
Date: 2005-07-23 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Zweite Kammer) vom 12. Mai 2005 in der Rechtssache C-278/03: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Italienische Republik (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Freizügigkeit der Arbeitnehmer — Auswahlverfahren für die Einstellung von Lehrpersonal an italienischen öffentlichen Schulen — Fehlende oder unzureichende Berücksichtigung der in anderen Mitgliedstaaten erworbenen Berufserfahrung — Artikel 39 EG — Artikel 3 der Verordnung Nr. 1612/68)

23.7.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 182/7
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFES
   
   (Zweite Kammer)
   vom 12. Mai 2005
   in der Rechtssache C-278/03: Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Italienische Republik (1)
   
   (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Freizügigkeit der Arbeitnehmer - Auswahlverfahren für die Einstellung von Lehrpersonal an italienischen öffentlichen Schulen - Fehlende oder unzureichende Berücksichtigung der in anderen Mitgliedstaaten erworbenen Berufserfahrung - Artikel 39 EG - Artikel 3 der Verordnung Nr. 1612/68)
   (2005/C 182/13)
   Verfahrenssprache: Italienisch
   In der Rechtssache C-278/03 betreffend eine Vertragsverletzungsklage nach Artikel 226 EG, eingereicht am 26. Juni 2003, Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: M.-J. Jonczy) gegen Italienische Republik (Bevollmächtigter: I. M. Braguglia im Beistand von G. De Bellis, avvocato dello Stato), hat der Gerichtshof (Zweite Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten C. W. A. Timmermans (Berichterstatter) sowie der Richter C. Gulmann, R. Schintgen, G. Arestis und J. Klučka — Generalanwältin: C. Stix-Hackl; Kanzler: R. Grass — am 12. Mai 2005 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Italienische Republik hat dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus Artikel 39 EG und Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1612/68 des Rates vom 15. Oktober 1968 über die Freizügigkeit der Arbeitnehmer innerhalb der Gemeinschaft verstoßen, dass sie für die Teilnahme von Gemeinschaftsbürgern an den Auswahlverfahren für das Lehrpersonal an italienischen öffentlichen Schulen die von diesen Bürgern bei Unterrichtstätigkeiten erworbene Berufserfahrung je nachdem, ob diese Tätigkeiten in Italien oder in anderen Mitgliedstaten ausgeübt wurden, nicht oder zumindest nicht in gleicher Weise berücksichtigt.
            
         
               2.
            
            
               Die Italienische Republik trägt die Kosten des Verfahrens.
            
         
      (1)  ABl. C 213 vom 6.9.2003.