CELEX: 52006PC0850
Language: de
Date: 2007-01-10
Title: Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Energiestatistik

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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52006PC0850

Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Energiestatistik  /* KOM/2006/0850 endg. - COD 2007/0002 */  

		DEBrüssel, den 10.1.2007KOM(2006) 850 endgültig2007/0002 (COD)Vorschlag für eineVERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber die Energiestatistik(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNG1) Kontext des Vorschlags1.1. Gründe und Ziele des VorschlagsDie Weiterentwicklung der gemeinschaftlichen Politik und der Rechtsvorschriften für den Energiebereich zeigt deutlich, dass ein Bedarf an umfassenden und vergleichbaren europäischen Statistiken zu einer Reihe von energiepolitischen Themen besteht. Richtlinien mit klaren quantitativen Zielen und Fristen zum Thema Energie in der EU setzen eine Beobachtung der Energiesituation voraus, damit festgestellt werden kann, ob und wie gut diese Ziele erreicht werden.Die gewaltigen Auswirkungen von Energieumwandlung und –verbrauch auf unsere Umwelt werden zwangsläufig auch auf längere Sicht ein Problem bleiben, weshalb genaue Energiedaten dringend erforderlich sind. Mit dem Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls am 16. Februar 2005 ist eine korrekte und präzise Energiegesamtrechnung besonders wichtig geworden, denn 80 % der gesamten EU-Treibhausgasemissionen gehen auf unseren Energieverbrauch zurück.Der Vorschlag berücksichtigt auch in vollem Umfang die Zusammenarbeit der Kommission mit der Internationalen Energie-Agentur (IEA) auf dem Gebiet der Energiestatistiken: Die vorgeschlagene Datenerhebung deckt den Teil der Daten, der im Rahmen dieser Zusammenarbeit gemeinsam mit der IEA erhoben wird, vollständig ab.1.2. Allgemeiner KontextAuf dem Gipfeltreffen von Hampton Court forderten die Staatsoberhäupter eine europäische Energiepolitik. Als Antwort darauf arbeitet die Kommission an einem Bündel von Maßnahmen, auf die in dem jüngst veröffentlichten Grünbuch zur Energie hingewiesen wird.Um die gesteckten Ziele erreichen zu können, sind aktuelle und zuverlässige Daten über die Energiesituation der EU unerlässlich. Dafür braucht man für die Erhebung von Energiedaten, die derzeit noch immer im Rahmen freiwilliger Vereinbarungen vorgenommen wird, eine stabile, institutionelle Grundlage.Mit dem vorliegenden Vorschlag wird auch auf eine möglichst geringe Belastung der Unternehmen geachtet: Zwar verringert diese Verordnung nicht die bestehende Belastung, doch fügt sie keine neuen Verpflichtungen hinzu und vergrößert auch nicht den Erfassungsgrad der bestehenden Energiedatenerhebung in der EU. Mit dem Verordnungsentwurf sollen folglich nicht die bereits durchgeführten statistischen Arbeiten als solche geändert werden, vielmehr soll ein Rechtsrahmen für sie geschaffen werden.Der Vorschlag für diesen Rechtsrahmen erfolgt zu einer Zeit, da die Mitgliedstaaten bei der Erhebung von Energiedaten zunehmend auf Schwierigkeiten stoßen. Die Liberalisierung des Energiemarktes hat unter anderem zur Entstehung einer großen Zahl von Energieerzeugern und -wiederverkäufern geführt, wodurch die Datenerhebung wesentlich komplizierter wurde. Dadurch kamen die der Erhebung von Energiedaten zugeteilten Ressourcen unter Druck, und dies umso mehr, als der Energiebereich als eines von wenigen statistischen Arbeitsgebieten noch immer nicht geregelt ist.Die Tatsache, dass die Liberalisierung des Marktes auch zu Problemen mit dem Geschäftsgeheimnis führt, macht es für die Beamten der Mitgliedstaaten noch schwieriger, ihre statistischen Aufgaben auf der Basis von „Gentlemen's Agreements“ zu erfüllen.In den letzten Jahren ist ein genereller Rückgang der Qualität der Statistiken (hinsichtlich Vollständigkeit, Genauigkeit und Aktualität) zu verzeichnen. Es sollten Maßnahmen ergriffen werden, um den wesentlichen Bedarf an verlässlichen Energiedaten herauszustreichen, indem u. a. diese wichtigen Daten auf eine rechtliche Grundlage gestellt werden.Die jüngsten deutlichen Energiepreissteigerungen haben die europäische Öffentlichkeit und Politik stärker für die Komplexität unserer Energiesituation sensibilisiert. Will man diese Energiesituation verstehen, braucht man genaue, zeitnahe und vollständige statistische Daten über Energie.1.3. Bestehende Rechtsvorschriften auf diesem GebietEmpfehlung 88/96/EGKS der Kommission zur Statistik für feste Brennstoffe, am 23. Juli 2002 zusammen mit der EGKS außer Kraft getreten.Verordnung (EG) Nr. 2964/95 des Rates vom 20. Dezember 1995 zur Schaffung eines Registrierungssystems für Rohöleinfuhren und -lieferungen in der Gemeinschaft. Der Verordnungsvorschlag bezieht diese Daten in aggregierter Form ein, und Geheimhaltungsprobleme, die einer zügigen Verbreitung entgegenstehen, werden durch die in dieser Verordnung vorgeschlagene Datenerhebung gelöst.Zwar gilt der vorliegende Vorschlag nicht für Energiepreise, doch gibt es dazu bereits folgende Rechtsvorschriften:Entscheidung 1999/566/EG der Kommission vom 26. Juli 1999 zur Durchführung der Entscheidung 1999/280/EG des Rates über ein gemeinschaftliches Verfahren zur Unterrichtung und Konsultation über die Kosten der Versorgung mit Rohöl und die Verbraucherpreise für Mineralölerzeugnisse. Die vorgeschlagene Verordnung umfasst nicht die Daten, auf die sich diese Entscheidung bezieht.Richtlinie 90/377/EWG des Rates vom 29. Juni 1990 zur Einführung eines gemeinschaftlichen Verfahrens zur Gewährleistung der Transparenz der vom industriellen Endverbraucher zu zahlenden Gas- und Strompreise |1.4. Übereinstimmung mit anderen Politikbereichen und Zielen der Europäischen UnionIn der Begründung des Vorschlags wird ausführlich auf die umfassenden energiepolitischen Maßnahmen der EU verwiesen. Das Kyoto-Protokoll schreibt für die Inventardaten für Treibhausgase, für die der Energieverbrauch maßgeblich verantwortlich ist, hohe Qualitätsanforderungen vor. Die EU-Initiativen zur intelligenten Energie und zu erneuerbaren Energien erfordern eine genaue quantitative Überwachung, um Fortschritte bei der Zielerfüllung messen zu können. Die Gemeinschaft hat sich mit ihrer Strategie für die nachhaltige Entwicklung ehrgeizige Ziele gesteckt, vor allem bei der Entwicklung von Biokraftstoffen und anderen erneuerbaren Kraftstoffen, zu denen nach dieser Verordnung ebenfalls Daten erhoben werden sollen. |2) Anhörung von interessierten Kreisen und Folgenabschätzung2.1. Anhörung von interessierten KreisenAnhörungsmethoden, angesprochene Bereiche und allgemeines Profil der BefragtenDer Vorschlag wurde in einer Arbeitsgruppensitzung am 13./14. Juni 2005 in Luxemburg und anschließend per Korrespondenz mit den derzeitigen Datenlieferanten der Mitgliedstaaten sowie auf der Sitzung des Ausschusses für das Statistische Programm vom 18./19. Mai 2006 diskutiert. |Zusammenfassung der Antworten und Art ihrer BerücksichtigungDas Feedback war sehr positiv und befürwortend. |2.2. Einholung und Nutzung von ExpertenwissenExternes Expertenwissen war nicht erforderlich.2.3. FolgenabschätzungDie Durchführung der Verordnung wird sich nur geringfügig auf die Mitgliedstaaten auswirken, da die vorgesehene Datenerhebung bereits jetzt vollständig durchgeführt wird, allerdings auf freiwilliger Basis.Aus Umweltschutzerwägungen ist der Vorschlag sinnvoll, da sich der Energieverbrauch massiv auf die Umwelt auswirkt. Durch genaue und zeitnahe Daten über die Energiesituation der EU wird es möglich werden, einen genauen quantitativen Überblick über diese Auswirkungen und über die aktuellen Trends zu bekommen.Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind begrenzt, doch könnte der Vorschlag helfen, ein genaueres Bild der Energieimporte und -exporte sowie der Energieerzeugung und des Energieverbrauchs nach Kraftstofftyp zu zeichnen.3) Rechtliche Aspekte3.1. Zusammenfassung des VorschlagsMit diesem Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates soll ein gemeinsamer Rahmen geschaffen werden für die Erhebung und Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken über die Erzeugung, die Ein- und Ausfuhr, die Umwandlung und den Verbrauch von Energie. Dabei wird intensiv auf die bestehende Datenerhebung und auch auf die internationale Zusammenarbeit mit anderen einschlägigen Organisationen zurückgegriffen, so dass Einheitlichkeit der Methodik und Datenvergleichbarkeit gewährleistet sind. Es soll also nicht ein neuer Bereich statistisch erfasst werden, vielmehr sollen die bereits bestehenden erheblichen Anstrengungen, die darauf abzielen, der gemeinschaftlichen Energiepolitik verlässliche Daten zeitnah zur Verfügung zu stellen, durch eine Rechtsgrundlage gestützt werden.3.2. RechtsgrundlageRechtsgrundlage für Gemeinschaftsstatistiken ist Artikel 285 des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft. Der Rat erlässt nach dem Mitentscheidungsverfahren Maßnahmen für die Erstellung von Statistiken, wenn dies für die Durchführung der Tätigkeiten der Gemeinschaft erforderlich ist. In dem Artikel ist festgelegt, dass die Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken unter Wahrung der Unparteilichkeit, Zuverlässigkeit, Objektivität, wissenschaftlichen Unabhängigkeit, Kostenwirksamkeit und statistischen Geheimhaltung erfolgt.3.3. SubsidiaritätsprinzipDie Ziele der in Betracht gezogenen Maßnahmen, d. h. die Schaffung eines gemeinsamen Rahmens für die Erstellung, Übermittlung, Bewertung und Verbreitung vergleichbarer Energiestatistiken in der Gemeinschaft, können auf der Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend verwirklicht werden, sondern sind besser auf Gemeinschaftsebene durch einen Rechtsakt der Gemeinschaft zu erreichen, denn nur die Kommission kann die erforderliche Harmonisierung der statistischen Daten auf Gemeinschaftsebene koordinieren. (Die eigentliche Erhebung der Daten und die Zusammenstellung vergleichbarer Energiestatistiken kann jedoch von den Mitgliedstaaten vorgenommen werden.) Daher kann die Gemeinschaft gemäß dem Subsidiaritätsprinzip nach Artikel 5 EG-Vertrag tätig werden.3.4. Grundsatz der VerhältnismäßigkeitDer Vorschlag entspricht aus folgendem Grund (aus folgenden Gründen) dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit: |Diese Verordnung beschränkt sich entsprechend dem Verhältnismäßigkeitsprinzip auf die zur Erreichung dieses Ziels notwendigen Mindestvorschriften und geht nicht über das hierzu erforderliche Maß hinaus. Sie schreibt den einzelnen Mitgliedstaaten keine Datenerhebungsverfahren vor, sondern legt lediglich die Energiedaten fest, die nach einer harmonisierten Struktur und einem harmonisiertem Zeitplan zu liefern sind. |Die Mitgliedstaaten sind nicht verpflichtet, ihre mit der Erstellung von Energiestatistiken zusammenhängenden Verwaltungssysteme zu ändern. Die Verordnung sieht keine neuen Elemente für die Datenerhebung vor, die über die bereits freiwillig auf EU-Ebene erfolgenden Arbeiten hinausgehen.Es ist möglich, dass die Verordnung für einige Mitgliedstaaten dazu führt, dass sie ihre bestehenden Systeme im Bereich Energiestatistiken weiterentwickeln oder ergänzen müssen. Eurostat wird weiter eng mit den zuständigen einzelstaatlichen Stellen zusammenarbeiten und versuchen, mögliche negative Auswirkungen der Verordnung zu minimieren. |3.5. Wahl des InstrumentsVorgeschlagenes Instrument: Verordnung |Andere Instrumente wären aus folgendem Grund (aus folgenden Gründen) nicht angemessen:Unter Berücksichtigung der besonderen Merkmale der verschiedenen in Artikel 249 EG-Vertrag beschriebenen Arten von Rechtsakten bietet sich die Verordnung als geeignetstes Instrument für die Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken an.Zur Deckung des Statistikbedarfs sind tatsächlich fast ausnahmslos direkte und unmittelbare Maßnahmen in den Mitgliedstaaten erforderlich. Der Bedarf betrifft im Allgemeinen ganz bestimmte statistische Einheiten in den Mitgliedstaaten, wobei klare und unmittelbar verwendbare Ergebnisse angestrebt und die zu erhebenden Merkmale sowie Methodik, Zeitplan und Periodizität in dem Rechtsakt festgelegt werden. Er hängt im Allgemeinen nicht von nationalen Harmonisierungsmaßnahmen ab. Die von den Maßnahmen betroffenen nationalen Behörden müssen diese lediglich durchführen. |4) Auswirkungen auf den HaushaltDer Vorschlag hat keine Auswirkungen auf den Gemeinschaftshaushalt. |5) WEITERE ANGABEN5.1. Europäischer WirtschaftsraumDer vorgeschlagene Rechtsakt ist von Bedeutung für den Europäischen Wirtschaftsraum und sollte deshalb auf den EWR ausgeweitet werden.2007/0002 (COD)Vorschlag für eineVERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber die Energiestatistik(Text von Bedeutung für den EWR)DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 285 Absatz 1,auf Vorschlag der Kommission [1],gemäß dem Verfahren des Artikels 251 EG-Vertrag [2],in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Um die Wirkung und die Folgen ihrer energiepolitischen Maßnahmen überwachen zu können, braucht die Gemeinschaft genaue und zeitnahe Daten über Energiemengen, -formen, -quellen sowie Energieerzeugung, -versorgung, -umwandlung und -verbrauch.(2) Die Verfügbarkeit präziser und aktueller Energiedaten ist für die Ermittlung der Auswirkungen des Energieverbrauchs auf die Umwelt, insbesondere hinsichtlich der Emission von Treibhausgasen, entscheidend. Solche Daten werden mit der Entscheidung Nr. 280/2004/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004 über ein System zur Überwachung der Treibhausgasemissionen in der Gemeinschaft und zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls [3] angefordert.(3) Die Richtlinie 2001/77/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. September 2001 zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Elektrizitätsbinnenmarkt [4] und die Richtlinie 2004/8/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004 über die Förderung einer am Nutzwärmebedarf orientierten Kraft-Wärme-Kopplung im Energiebinnenmarkt und zur Änderung der Richtlinie 92/42/EWG² [5] sehen die Übermittlung quantitativer Energiedaten durch die Mitgliedstaaten vor. Damit festgestellt werden kann, inwieweit die Ziele dieser Richtlinien erreicht werden, werden ausführliche und aktuelle Energiedaten benötigt.(4) In ihren Grünbüchern „Energieeffizienz oder Weniger ist mehr” vom 22. Juni 2005 [KOM(2005) 265] und „Eine europäische Strategie für nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energie” vom 8. März 2006 [KOM(2006) 105] legt die Kommission fest, für welche Bereiche der EU-Energiepolitik sie Energiestatistiken benötigt (unter anderem auch für die Gründung einer europäischen Stelle zur Beobachtung der Energieversorgung).(5) Durch die Liberalisierung des Energiemarkts wird es immer schwieriger, verlässliche und aktuelle Energiedaten zu erhalten, da eine Rechtsgrundlage für die Bereitstellung solcher Daten fehlt.(6) Ein System energiebezogener Statistiken muss an die zu erwartenden Veränderungen angepasst werden können.(7) Die Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken unterliegt den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 322/97 des Rates vom 17. Februar 1997 über die Gemeinschaftsstatistiken [6].(8) Da die Ziele dieser Verordnung, nämlich die Schaffung eines gemeinsamen Rahmens für die Erstellung, Übermittlung, Bewertung und Verbreitung vergleichbarer Energiestatistiken in der Gemeinschaft, auf der Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend verwirklicht werden können, sondern besser auf Gemeinschaftsebene zu erreichen sind, kann die Gemeinschaft im Einklang mit dem in Artikel 5 EG-Vertrag genannten Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Entsprechend dem in demselben Artikel genannten Verhältnismäßigkeitsprinzip geht diese Verordnung nicht über das für die Erreichung dieser Ziele erforderliche Maß hinaus.(9) Bei der Erstellung und Verbreitung von Gemeinschaftsstatistiken nach dieser Verordnung werden die statistischen Ämter der Mitgliedstaaten und der Gemeinschaft die Grundsätze des Verhaltenskodex für europäische Statistiken berücksichtigen, der am 24. Februar 2005 vom Ausschuss für das Statistische Programm verabschiedet und der Empfehlung der Kommission zur Unabhängigkeit, Integrität und Rechenschaftspflicht der statistischen Stellen der Mitgliedstaaten und der Gemeinschaft [7] angefügt wurde.(10) Die zur Durchführung dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse [8] erlassen werden.(11) Dabei sollten Maßnahmen von allgemeiner Tragweite zur Änderung von nicht-wesentlichen Bestimmungen dieser Verordnung nach dem Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen werden. Maßnahmen von allgemeiner Tragweite zur Anwendung wesentlicher Bestimmungen der Verordnung sollten hingegen nach den Regelungsverfahren erlassen werden.(12) Es muss dafür gesorgt werden, dass die Kommission Mitgliedstaaten von Teilen der Energiedatenerhebung befreien oder ausnehmen kann, die zu einem übermäßigen Beantwortungsaufwand führen würden.(13) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen stimmen mit der Stellungnahme des durch den Beschluss 89/382/EWG, Euratom des Rates vom 19. Juni 1989 [9] eingesetzten Ausschusses für das Statistische Programm überein -HABEN FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1Gegenstand und Anwendungsbereich1. Mit dieser Verordnung wird ein gemeinsamer Rahmen für die Erstellung, Übermittlung, Bewertung und Verbreitung vergleichbarer Energiestatistiken in der Gemeinschaft geschaffen.2. Diese Verordnung gilt für statistische Daten über Energieprodukte und die sie betreffenden Aggregate in der Gemeinschaft.Artikel 2BegriffsbestimmungenFür die Zwecke dieser Verordnung gelten folgende Begriffsbestimmungen:(a) „Gemeinschaftsstatistiken“: Es gilt die Definition in Artikel 2 erster Gedankenstrich der Verordnung (EG) Nr. 322/97.(b) „Erstellung von Statistiken“: Es gilt die Definition in Artikel 2 zweiter Gedankenstrich der Verordnung (EG) Nr. 322/97.(c) „Gemeinschaftsdienststelle“: Es gilt die Definition in Artikel 2 vierter Gedankenstrich der Verordnung (EG) Nr. 322/97.(d) „Energieprodukte“: Brennstoffe, Wärme, Energie aus erneuerbaren Quellen, Elektrizität oder Energie in jeder anderen Form.(e) „Aggregate“: auf nationaler Ebene zusammengefasste Daten über die Behandlung und Nutzung von Energieprodukten wie Erzeugung, Handel, Bestände, Umwandlung, Verbrauch, und über strukturelle Merkmale des Energieversorgungssystems wie installierte Leistung von Kraftwerken oder Produktionskapazität von Mineralöl verarbeitenden Betrieben.(f) „Datenqualität“: Merkmale der Datenqualität sind Relevanz, Genauigkeit, Aktualität, Pünktlichkeit der Übermittlung, Zugänglichkeit, Klarheit, Vergleichbarkeit, Kohärenz und Vollständigkeit.Artikel 3Datenquellen1. Die Mitgliedstaaten nutzen zur Erhebung von Daten über Energieprodukte und ihre Aggregate folgende Quellen und wenden dabei die Prinzipien des möglichst geringen Beantwortungsaufwands und der Vereinfachung der Verwaltungsabläufe an:a) spezielle statistische Erhebungen bei den Erzeugern von Primär- und Sekundärenergie sowie bei den Verteilern, Transporteuren, Importeuren und Exporteuren von Energieprodukten;b) andere statistische Erhebungen bei den Energieverbrauchern im verarbeitenden Gewerbe, im Verkehrsektor und in anderen Sektoren einschließlich der Haushalte;c) sonstige statistische Schätzungen oder sonstige Quellen, einschließlich administrativer Quellen.2. Die Mitgliedstaaten legen die Modalitäten fest, nach denen Unternehmen und sonstige Quellen die für die nationalen Statistiken erforderlichen Daten gemäß Artikel 4 melden.3. Die Liste der Datenquellen kann gemäß dem Verfahren von Artikel 9 Absatz 2 geändert werden.Artikel 4Aggregate, Energieprodukte und Häufigkeit der Übermittlung einzelstaatlicher statistischer Daten1. Die zu übermittelnden einzelstaatlichen statistischen Daten sind in den Anhängen dieser Verordnung aufgeführt. Sie sind in folgenden Zeitabständen zu übermitteln:(a) Energiestatistiken nach Anhang B jährlich;(b) Energiestatistiken nach Anhang C monatlich;(c) kurzfristige Energiestatistiken nach Anhang D monatlich.2. Die verwendeten Fachbegriffe werden in den einzelnen Anhängen und in Anhang A („Erläuterungen zur Terminologie“) erläutert.3. Die nationalen Statistiken und die geltenden Fachbegriffe können gemäß dem Verfahren von Artikel 9 Absatz 2 geändert werden.Artikel 5Übermittlung1. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission (Eurostat) die in Artikel 4 genannten einzelstaatlichen statistischen Daten.2. Die Regelungen für die Übermittlung und die dafür geltenden Fristen sowie für Ausnahmen und Befreiungen von Datenerhebungen sind in den Anhängen festgelegt.3. Die Regelungen für die Übermittlung der nationalen Statistiken können gemäß dem Verfahren von Artikel 9 Absatz 2 geändert werden.4. Auf gebührend begründeten Antrag eines Mitgliedstaats kann die Kommission gemäß dem Verfahren von Artikel 9 Absatz 3 für solche Teile der nationalen Statistiken, deren Erhebung zu einem übermäßigen Beantwortungsaufwand führen würde, zusätzliche Ausnahmen oder Befreiungen gewähren.Artikel 6Qualitätskriterien und Berichte1. Die Mitgliedstaaten gewährleisten die Qualität der übermittelten Daten.2. Es werden alle zumutbaren Anstrengungen unternommen, um zu gewährleisten, dass die gemäß Anhang B gemeldeten Energiedaten mit denjenigen Daten übereinstimmen, die gemäß der Entscheidung 2005/166/EG der Kommission vom 10. Februar 2005 zur Festlegung von Durchführungsbestimmungen für die Entscheidung Nr. 280/2004/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über ein System zur Überwachung der Treibhausgasemissionen in der Gemeinschaft und zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls [10] gemeldet werden.3. Methodische Spezifikationen zur Gewährleistung der Qualität der übermittelten Daten können ausgearbeitet und zu einem späteren Zeitpunkt gemäß dem in Artikel 9 Absatz 3 genannten Verfahren aktualisiert werden.4. Auf Verlangen der Kommission (Eurostat) legen ihr die Mitgliedstaaten innerhalb von sechs Monaten nach Eingang der Aufforderung einen Bericht mit allen die Durchführung dieser Verordnung betreffenden Angaben vor, anhand deren die Kommission die Qualität der ihr übermittelten Daten beurteilen kann.Artikel 7Zeitplan und PeriodizitätDie Mitgliedstaaten erfassen die in dieser Verordnung genannten Daten von Beginn des Kalenderjahres an, das auf das Jahr der Verabschiedung dieser Verordnung folgt, und übermitteln sie danach in den in Artikel 4 Absatz 1 genannten Zeitabständen.Artikel 8Durchführungsbestimmungen1. Die Durchführungsbestimmungen zu dieser Verordnung werden nach Artikel 9 Absatz 2 wie folgt festgelegt:(a) Änderungen an der Liste der Datenquellen (Artikel 3 Absatz 3);(b) Änderungen der nationalen Statistiken und der verwendeten Fachbegriffe (Artikel 4 Absatz 3);(c) Änderungen der Regelungen für die Übermittlung (Artikel 5 Absatz 3).2. Die folgenden Durchführungsbestimmungen werden nach dem in Artikel 9 Absatz 3 genannten Verfahren erlassen:(a) die Gewährung zusätzlicher Befreiungen der Ausnahmen (Artikel 5 Absatz 4);(b) die Entwicklung und Aktualisierung der methodischen Spezifikationen (Artikel 6 Absatz 3).3. Dabei ist darauf zu achten, dass der Nutzen der Aktualisierung die Kosten überwiegt und dass sich die zusätzlichen Kosten und Belastungen in vernünftigen Grenzen halten.Artikel 9Ausschuss1. Die Kommission wird durch den Ausschuss für das Statistische Programm unterstützt.2. Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gilt das Regelungsverfahren mit Kontrolle gemäß Artikel 5a des Beschlusses 1999/468/EG.3. Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gilt das Regelungsverfahren gemäß Artikel 5 und Artikel 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von Artikel 8 dieses Beschlusses. Der in Artikel 5 Absatz 6 des Beschlusses 1999/468/EG vorgesehene Zeitraum wird auf drei Monate festgesetzt.4. Der Ausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung.Artikel 10InkrafttretenDiese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Brüssel, denIm Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des RatesDer Präsident Der PräsidentAnhang A – Erläuterungen zur TerminologieIn diesem Anhang werden Begriffe erläutert, die in den anderen Anhängen verwendet werden.1. GEOGRAFISCHE HINWEISELediglich für statistische Berichtszwecke gelten die folgenden geografischen Definitionen:· Australien: ohne überseeische Gebiete· Dänemark: ohne die Färöer und Grönland· Frankreich: einschließlich Monaco, aber ohne die überseeischen Gebiete Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana, Réunion, St.-Pierre und Miquelon, Neukaledonien, Französich-Polynesien, Wallis und Futuna und Mayotte· Italien: einschließlich San Marino und Vatikanstadt· Japan: einschließlich Okinawa· Niederlande: ohne Surinam und die Niederländischen Antillen· Portugal: einschließlich Azoren und Madeira· Spanien: einschließlich Kanarische Inseln· Schweiz: ohne Liechtenstein· Vereinigte Staaten von Amerika: Umfasst die 50 Bundesstaaten, den District of Columbia, die Amerikanischen Jungferninseln, Puerto Rico und Guam.2. AGGREGATEErzeuger werden nach dem Erzeugungszweck eingeteilt:– Hauptsächlich als Energieerzeuger tätige Unternehmen: Unternehmen in privatem oder öffentlichem Besitz, deren Haupttätigkeit die Erzeugung von Elektrizität und/oder Wärme zum Verkauf an Dritte ist.– Eigenerzeuger: Unternehmen in privatem oder öffentlichem Besitz, die Elektrizität und/oder Wärme ganz oder teilweise für den Eigenverbrauch zur Unterstützung ihrer Haupttätigkeit erzeugen.Hinweis: Die Kommission kann im Ausschussverfahren weitere Klärungen der Terminologie vornehmen, indem sie nach Inkrafttreten der überarbeiteten Fassung der Statistischen Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft (NACE) die jeweiligen NACE-Positionen hinzufügt.2.1. Versorgungs- und UmwandlungssektorErzeugung/einheimische ErzeugungMenge der geförderten oder erzeugten Brennstoffe nach der Entfernung inerter Bestandteile. Schließt die vom Erzeuger während des Herstellungsprozesses (z. B. zum Heizen oder dem Betrieb von Maschinen und Hilfsaggregaten) verbrauchten Mengen ebenso ein wie die an andere Energieerzeuger zur Umwandlung oder für andere Zwecke erfolgten Lieferungen.„Einheimisch“ bedeutet: Erzeugung ausgehend von Ressourcen im jeweiligen Land. |Einfuhren/AusfuhrenGeografische Definitionen finden sich im Abschnitt „Geografische Hinweise“.Falls nicht anders angegeben, beziehen sich die „Einfuhren“ auf das eigentliche Ursprungsland (das Land, in dem das Energieprodukt hergestellt wurde) und die „Ausfuhren“ auf das Land, in dem der Endverbrauch der erzeugten Energieprodukte erfolgt.Mengen gelten als Ein- bzw. Ausfuhren, wenn sie über die Grenzen eines Landes hinweg befördert werden, und zwar unabhängig davon, ob eine Zollabfertigung stattgefunden hat oder nicht.Wo keine Angaben zu Herkunfts- oder Bestimmungsland gemacht werden können, kann die Kategorie „Sonstiges“ gewählt werden.Statistische Abweichungen können sich ergeben, wenn nur die Gesamtein- und –ausfuhren auf der oben genannten Basis vorliegen, der geografischen Aufschlüsselung aber eine andere Erhebung, Informationsquelle oder Konzeption zugrunde liegt. In solchen Fällen sind die Differenzen unter „Sonstiges“ anzugeben. |Grenzüberschreitender Seeverkehr (Bunker)Die Brennstoffmengen, die an Schiffe gleich welcher Flagge im internationalen Schiffsverkehr geliefert werden. Der internationale Schiffsverkehr kann sich sowohl auf See, als auch auf Binnen- oder Küstengewässern abspielen. Nicht berücksichtig werden:- der Verbrauch Schiffen im Binnenverkehr. Bei der Unterscheidung zwischen innerstaatlichem und grenzüberschreitendem Schiffsverkehr sind der Auslauf- und der Einlaufhafen zugrunde zu legen, nicht die Flagge oder Staatszugehörigkeit des Schiffs.- der Verbrauch von Fischereifahrzeugen- der Verbrauch der Streitkräfte |BestandsveränderungenDifferenz zwischen den Beständen auf dem Hoheitsgebiet des Staates am Anfang und am Ende des Bezugszeitraums. |Berechneter BruttoverbrauchRechnerisch wie folgt ermittelter Wert:Einheimische Erzeugung + Aus sonstigen Quellen + Einfuhren - Ausfuhren - Grenzüberschreitender Seeverkehr (Bunker) + Bestandsveränderungen |Beobachteter BruttoverbrauchTatsächlich durch Erhebungen bei den Endverbrauchern ermittelte Mengen. |Statistische DifferenzRechnerisch wie folgt ermittelter Wert:Berechneter Bruttoverbrauch - beobachteter Bruttoverbrauch.Einschließlich Bestandsveränderungen bei den Endverbrauchern, die nicht unter „Bestandsveränderungen“ gemäß obiger Definition fallen.Die Ursachen für wesentliche Abweichungen sind anzugeben. |Stromerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen UnternehmenFür die Stromerzeugung verwendete Brennstoffmengen.Brennstoffe, die von Anlagen mit mindestens einer KWK-Einheit verbraucht werden, sind unter „KWK-Anlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen“ anzugeben. |Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen UnternehmenFür die Erzeugung von Strom und Wärme verwendete Brennstoffmenge. |Wärmeerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen UnternehmenFür die Wärmeerzeugung verwendete Brennstoffmengen. |Elektrizitätswerke der EigenerzeugerFür die Stromerzeugung verwendete Brennstoffmengen.Brennstoffe, die von Anlagen mit mindestens einer KWK-Einheit verwendet werden, sind unter „KWK-Anlagen von Eigenerzeugern“ anzugeben. |Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) von EigenerzeugernBrennstoffmengen, die der Menge des erzeugten Stroms und der verkauften Wärme entsprechen. |Wärmekraftwerke von EigenerzeugernBrennstoffmengen, die der Menge der verkauften Wärme entsprechen. |Brikettfabriken:Für die Briketterzeugung verwendete Mengen.Die für Heizzwecke und zum Betrieb von Maschinen verbrauchten Mengen sind nicht hier, sondern als Verbrauch des Energiesektors anzugeben. |Kokereien:In Kokereien verwendete Mengen.Die für Heizzwecke und zum Betrieb von Maschinen verbrauchten Mengen sind nicht hier, sondern als Verbrauch des Energiesektors anzugeben. |Braunkohle-/Torfbrikettfabriken:Braunkohlemengen, die zur Erzeugung von Braunkohlenbriketts (BKB) verwendet werden, bzw. Torfmengen, die zur Erzeugung von Torfbriketts verwendet werden.Die für Heizzwecke und zum Betrieb von Maschinen verbrauchten Mengen sind nicht hier, sondern als Verbrauch des Energiesektors anzugeben. |GaswerkeMengen, die bei der Erzeugung von Gas in Gaswerken und Kohlevergasungsanlagen verbraucht werden.Die für Heizzwecke und zum Betrieb von Maschinen verbrauchten Mengen sind nicht hier, sondern als Verbrauch des Energiesektors anzugeben. |HochöfenDie Mengen an in Hochöfen umgewandelter Kokskohle und/oder bituminöser Kohle (Kohlenstaubeinblasung (Pulverized Coal Injection, PCI)) und Koksofenkoks.Die für Heizzwecke und zum Betrieb von Hochöfen verwendeten Mengen (z. B. Hochofengas) sind nicht hier, sondern als Verbrauch des Energiesektors anzugeben. |KohleverflüssigungsanlagenFür die Erzeugung von synthetischem Öl verwendete Brennstoffmengen. |Erdölraffinerien:Für die Herstellung von Mineralölerzeugnissen verwendete Mengen.Die für Heizzwecke und zum Betrieb von Maschinen verbrauchten Mengen fallen sind nicht hier, sondern als Verbrauch des Energiesektors anzugeben. |Nicht anderweitig genannt – UmwandlungFür Umwandlungszwecke verwendete Mengen, die nicht anderweitig erfasst werden. Falls hier Angaben gemacht werden, sind diese im Bericht zu erläutern. |2.2. Energiesektor und EndverbrauchEnergiesektor insgesamtVon der Energiewirtschaft für die Energieförderung (Bergbau, Öl- und Gaserzeugung) oder den Betrieb von Energieumwandlungsanlagen verbrauchte Mengen.Nicht enthalten sind Mengen von Brennstoffen, die in andere Energieformen umgewandelt (im Umwandlungssektor anzugeben) oder die zum Betrieb von Öl-, Gas- und Kohlenschlammpipelines (im Verkehrssektor anzugeben) benötigt werden.Einschließlich der Herstellung von chemischen Stoffen für die Kernspaltung und -fusion sowie der Produkte dieser Prozesse. |Elektrizitätswerke, KWK-Anlagen und WärmekraftwerkeIn Elektrizitätswerken, KWK-Anlagen und Wärmekraftwerken verbrauchte Energiemengen. |KohlebergwerkeFür die Förderung und Aufbereitung von Kohle im Kohlebergbau verbrauchte Energiemengen.In bergwerkseigenen Kraftwerken verbrannte Kohle ist im Umwandlungssektor anzugeben. |BrikettfabrikenIn Brikettfabriken verbrauchte Energiemengen. |KokereienIn Kokereien verbrauchte Energiemengen. |Braunkohle-/Torfbrikettfabriken:In Braunkohle-/Torfbrikettfabriken verbrauchte Energiemengen. |Gaswerke/VergasungsanlagenIn Gaswerken und Anlagen zur Kohlevergasung verbrauchte Energiemengen. |HochöfenIn Hochöfen verbrauchte Energiemengen. |KohleverflüssigungsanlagenIn Kohleverflüssigungsanlagen verbrauchte Energiemengen. |ErdölraffinerienIn Erdölraffinerien verbrauchte Energiemengen. |Öl- und GasförderungBei der Öl- und Gasförderung sowie in Erdgasverarbeitungsanlagen verbrauchte Brennstoffmengen.Ohne Pipeline-Verluste (als Netzverluste anzugeben) und für den Betrieb von Pipelines erforderliche Energiemengen (im Verkehrssektor anzugeben). |Endverbrauch insgesamtDefiniert (berechnet) als:= Nichtenergetischer Endverbrauch insgesamt + Energetischer Endverbrauch (Industrie + Verkehr + Sonstige Sektoren)Ohne Energielieferungen, die für die Umwandlung bestimmt sind, den Verbrauch der Energiewirtschaft und Netzverluste. |Nichtenergetische NutzungAls Rohstoffe in den verschiedenen Sektoren verwendete Energieprodukte, d. h. Energieprodukte, die nicht als Brennstoffe verbraucht oder in andere Brennstoffe umgewandelt werden. |2.3. Angabe des Energie-EndverbrauchsEnergetischer EndverbrauchGesamtenergieverbrauch in Industrie, Verkehr und sonstigen Sektoren. |IndustrieBezieht sich auf die Energiemengen, die Industrieunternehmen bei der Ausübung ihrer Haupttätigkeiten verbrauchen.Bei reinen Wärmeerzeugungsanlagen oder bei KWK-Anlagen sind nur die Brennstoffmengen anzugeben, die für die Wärmeerzeugung der Anlage selbst verbraucht werden. Die Brennstoffmengen, die bei der kommerziellen Wärmeerzeugung und bei der Stromerzeugung verbraucht werden, sind in der Rubrik Umwandlungssektor anzugeben. |Eisen und Stahl |Chemische (einschließlich petrochemische) Industrie |NE-Metallindustrie |Nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende IndustrieHerstellung von Glas, Keramik, Zement und sonstigem Baumaterial. |Fahrzeugbau |MaschinenbauHerstellung von Metallerzeugnissen, Maschinen und Ausrüstungen außer Fahrzeugbau. |Bergbau und Gewinnung von Steinen und ErdenOhne die Energiewirtschaft. |Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und DruckerzeugnissenEinschließlich Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern. |Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren (außer Zellstoff und Papier) |Baugewerbe |Textilien und Leder |Nicht anderweitig genannt – IndustrieVerbrauch von Sektoren, die nicht oben angeführt werden. |VerkehrssektorBei sämtlichen Verkehrstätigkeiten verbrauchte Energie, unabhängig vom Wirtschaftssektor, für den der Transport erfolgt. |Verkehrssektor – EisenbahnverkehrGesamter Verbrauch im Eisenbahnverkehr, einschließlich Werksverkehr. |Verkehrssektor – BinnenschifffahrtDie Brennstoffmengen, die an Schiffe gleich welcher Flagge im Binnenverkehr geliefert werden (vergleiche Grenzüberschreitender Seeverkehr (Bunker)). Für die Unterscheidung zwischen innerstaatlichem und grenzüberschreitendem Schiffsverkehr sind der Auslauf- und der Einlaufhafen maßgeblich, nicht die Flagge oder Staatszugehörigkeit des Schiffs. |Verkehrssektor – StraßenverkehrVon Straßenfahrzeugen verbrauchte Mengen.Einschließlich des Kraftstoffverbrauchs von landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen auf öffentlichen Straßen und des Schmierstoffverbrauchs von Straßenfahrzeugen. Nicht enthalten sind der Energieverbrauch von stationären Motoren (siehe: „Sonstige Sektoren“), landwirtschaftlichen Zugmaschinen, die sich nicht auf öffentlichen Straßen befinden (siehe Landwirtschaft) und Militärfahrzeugen (siehe: „Sonstige Sektoren – nicht anderweitig genannt“) sowie die Nutzung von Bitumen als Straßenbelag und der Energieverbrauch von Baustellenmaschinen (siehe Industrie, Teilsektor Baugewerbe). |Verkehrssektor – Transport in PipelinesBeim Betrieb von Pipelines zum Transport von Gasen, Flüssigkeiten, Schlämmen und anderen Gütern verbrauchte Energiemengen.Einschließlich des Energieverbrauchs von Pumpstationen und des Energieverbrauchs für die Instandhaltung der Pipelines.Nicht enthalten ist die Energie, die für die Verteilung von Erdgas, erzeugtem Gas, heißem Wasser oder Dampf vom Verteiler zu den Endnutzern benötigt wird (im Energiesektor anzuführen). Ebenfalls nicht enthalten ist die Energie, die für die Endverteilung von Wasser an Haushalte, die Industrie, gewerbliche und sonstige Verbraucher benötigt wird (unter Gewerblichem/öffentlichem Sektor anzugeben) sowie die Verluste bei diesem Transport vom Verteiler zu den Endverbrauchern (als Netzverluste anzugeben). |Verkehrssektor – Grenzüberschreitender LuftverkehrMenge des für Flugzeuge im grenzüberschreitenden Luftverkehr gelieferten Flugbenzins. Für die Unterscheidung zwischen innerstaatlichem und grenzüberschreitendem Luftverkehr ist der Abflugs- bzw. Landeort maßgeblich, nicht die Staatszugehörigkeit der Fluggesellschaft.Nicht enthalten ist der Treibstoffverbrauch von Straßenfahrzeugen der Fluggesellschaften (unter: „Verkehrssektor - nicht anderweitig genannt“ anzugeben) sowie die militärische Verwendung von Flugbenzin (unter: „Sonstige Sektoren - Nicht anderweitig genannt“ anzugeben). |Verkehrssektor – Innerstaatlicher LuftverkehrMenge des für Flugzeuge im Inlandsluftverkehr (für gewerbliche, private, landwirtschaftliche u. a. Zwecke) gelieferten Flugbenzins.Einschließlich des Flugbenzins, das für andere Zwecke als das Fliegen verbraucht wird, z. B. für die Prüfung von Motoren auf dem Prüfstand. Für die Unterscheidung zwischen innerstaatlichem und grenzüberschreitendem Luftverkehr ist der Abflugs- bzw. Landeort maßgeblich, nicht die Staatszugehörigkeit der Fluggesellschaft.Nicht enthalten ist der Treibstoffverbrauch von Straßenfahrzeugen der Fluggesellschaften (unter: „Verkehrssektor - Nicht anderweitig genannt“ anzugeben) sowie die militärische Verwendung von Flugbenzin (unter: „Sonstige Sektoren - nicht anderweitig genannt“ anzugeben). |Verkehrssektor – nicht anderweitig genanntFür Transportzwecke verwendete Mengen, die nicht anderweitig erfasst werden.Umfasst den Treibstoffverbrauch von Straßenfahrzeugen der Fluggesellschaften und den Verbrauch von Schiffsentladern und anderen Hafenkränen.Anzugeben ist, was unter diese Position fällt. |Sonstige SektorenSektoren, die nicht ausdrücklich genannt werden oder nicht zu den Bereichen Energiewirtschaft, Industrie oder Verkehr zählen. |Sonstige Sektoren – Gewerbliche und öffentliche DienstleistungenVon Unternehmen und Verwaltung im öffentlichen oder privaten Sektor verbrauchte Brennstoffe. |Sonstige Sektoren – HaushalteAnzugeben sind die in sämtlichen haushalten verbrauchten Brennstoffe einschließlich der „privaten Haushalte mit Hauspersonal“. |Sonstige Sektoren – Land- und ForstwirtschaftBrennstoffverbrauch von Benutzern aus den Bereichen Landwirtschaft, Jagd und Forstwirtschaft. |Sonstige Sektoren – Fischerei und FischzuchtAn die Binnen- , Küsten- und Hochseefischerei gelieferte Brennstoffe. Die Position Fischerei und Fischzucht umfasst den Brennstoff, mit dem Schiffe gleich welcher Flagge (einschließlich internationaler Fischfang) im Meldeland betankt wurden, sowie den Energieverbrauch der Fischereiwirtschaft. |Sonstige Sektoren – Nicht anderweitig genanntHierbei handelt es sich um nicht anderweitig genannte Wirtschaftszweige. Zu dieser Kategorie zählt der Brennstoffverbrauch mobiler oder fester militärischer Einrichtungen (z. B. Schiffe, Flugzeuge, Landfahrzeuge und Wohngebäude), unabhängig davon, ob die Brennstoffe für die einheimischen oder für ausländische Streitkräfte geliefert werden. Falls hier Angaben gemacht werden, sind diese im Bericht zu erläutern. |3. SONSTIGE BEGRIFFEDie nachstehenden Abkürzungen bedeuten Folgendes:- TML: Tetramethylblei- TEL: Tetraäthylblei- SBP: Spezialbenzin- LPG: Flüssiggas- NGL: Erdgaskondensate- LNG: Verflüssigtes Erdgas- CNG: komprimiertes ErdgasAnhang B - Jährliche EnergiestatistikenIn diesem Anhang werden der Erfassungsbereich, die Einheiten, der Berichtszeitraum, die Erhebungshäufigkeit, die Fristen und die Übermittlungsmodalitäten für die jährliche Erhebung von Energiestatistiken beschrieben.Begriffe, die nicht ausdrücklich in diesem Anhang bestimmt werden, werden in Anhang A erläutert.1. FESTE FOSSILE BRENNSTOFFE UND INDUSTRIELL ERZEUGTE GASE1.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTESofern nicht anders bestimmt, sind Daten zu allen folgenden Energieprodukten zu erheben:| Energieprodukt | Definition |1 | Anthrazit | Kohle mit hohem Inkohlungsgrad zur Verwendung in Industrie und Haushalten. Anthrazit enthält für gewöhnlich weniger als 10 % flüchtige Bestandteile und weist einen hohen Kohlenstoffgehalt auf (etwa 90 % fester Kohlenstoff). Sein oberer Heizwert liegt bei über 23 865 kJ/kg (5 700 kcal/kg), aschefrei. |2 | Kokskohle | Bituminöse Steinkohle, die zur Herstellung von Hochofenkoks geeignet ist. Sein oberer Heizwert liegt bei über 23 865 kJ/kg (5 700 kcal/kg), aschefrei. |3 | Sonstige bituminöse Kohle (Kesselkohle) | Kohle zur Dampferzeugung; umfasst alle Arten bituminöser Kohle außer Kokskohle und Anthrazit. Hat im Vergleich zu Anthrazit einen höheren Anteil an flüchtigen Bestandteilen (über 10 %) und einen niedrigeren Kohlenstoffgehalt (unter 90 % fester Kohlenstoff). Sein oberer Heizwert liegt bei über 23 865 kJ/kg (5 700 kcal/kg), aschefrei. In Kokereien verwendete bituminöse Kohle ist als Kokskohle anzugeben. |4 | Subbituminöse Kohle | Nicht backende Kohle mit einem oberen Heizwert zwischen 17 435 kJ/kg (4 165 kcal/kg) und 23 865 kJ/kg (5 700 kcal/kg), die mehr als 31 % flüchtige Bestandteile auf trockener, mineralstofffreier Basis enthält. |5 | Braunkohle | Nicht backende Kohle mit einem oberen Heizwert von unter 17 435 kJ/kg (4 165 kcal/kg) und einem Gehalt von über 31 % an flüchtigen Bestandteilen auf trockener, mineralstofffreier Basis.In dieser Kategorie ist auch die Produktion an direkt verbranntem Ölschiefer und direkt verbranntem bituminösem Sand zu erfassen. Als Input für sonstige Umwandlungsprozesse eingesetzter Ölschiefer oder bituminöser Sand sollten ebenfalls hier erfasst werden.Hierzu zählt auch der Anteil an Ölschiefer und bituminösem Sand, der während der Umwandlung verbraucht wird. Schieferöl und andere durch Verflüssigung gewonnene Erzeugnisse sind im Jährlichen Ölfragebogen anzugeben. |6 | Torf | Brennbares weiches, poröses oder verdichtetes fossiles Sediment pflanzlichen Ursprungs mit hohem Wassergehalt (im Ausgangszustand bis zu 90 %), leicht zu schneiden, von heller bis dunkelbrauner Farbe. Torf für die nichtenergetische Verwendung wird hier nicht erfasst. |7 | Steinkohlenbriketts | Ein Brennstoffmaterial aus Feinkohle, das unter Zusatz eines Bindemittels in eine bestimmte Form gepresst wird. Wegen des zugesetzten Bindemittels kann die Menge der erzeugten Steinkohlebriketts geringfügig größer sein als die Menge der im Umwandlungsprozess verbrauchten Kohle. |8 | Kokereikoks | Durch Verkokung von Kohle (hauptsächlich Kokskohle) bei hohen Temperaturen entstandenes festes Produkt mit einem niedrigen Anteil an Feuchtigkeit und flüchtigen Bestandteilen. Kokereikoks wird vorwiegend in der Eisen- und Stahlindustrie als Energieträger und als chemischer Zusatzstoff eingesetzt. Koksgrus und Gießereikoks werden ebenfalls zum Kokereikoks gezählt.Ferner ist auch Halbkoks, ein durch Kohleverkokung bei niedrigen Temperaturen gewonnenes festes Erzeugnis, dieser Kategorie zuzurechnen. Halbkoks wird in Haushalten sowie in den Umwandlungsanlagen selbst als Brennstoff eingesetzt. Außerdem zählen auch Koks, Koksgrus und Halbkoks aus Braunkohle zu dieser Position. |9 | Gaskoks | Steinkohle-Nebenprodukt, das in Gaswerken zur Erzeugung von Stadtgas eingesetzt wird; Gaskoks wird zur Erzeugung von Heizwärme genutzt. |10 | Kohlenteer | Entsteht bei der Verkokung von bituminöser Kohle. Kohlenteer fällt entweder als flüssiges Nebenprodukt der Kokserzeugung durch Destillation in der Kokerei an oder wird aus Braunkohle hergestellt („Schwelteer“). Aus Kohlenteer können durch Destillation weitere organische Erzeugnisse gewonnen werden (z. B. Benzol, Toluol, Naphthalin), die üblicherweise als Ausgangsstoffe für die petrochemische Industrie angegeben werden. |11 | BKB (Braunkohlenbriketts) | Braunkohlenbriketts werden mittels Hochdruckverpressung bindemittelfrei aus Braunkohle hergestellt. Zu dieser Kategorie zählen auch Torfbriketts, getrocknete Feinkohle und Kohlenstaub. |12 | Ortsgas | Alle Gastypen, die in öffentlichen oder privaten Anlagen erzeugt werden, die vorwiegend zur Erzeugung, zum Transport und zur Verteilung von Gas betrieben werden. Hierunter fallen auch Gase, die durch Verkokung erzeugt werden (einschließlich der in Koksöfen erzeugten und in Ortsgas umgewandelten Gase), sowie solche, die durch vollständige Vergasung mit oder ohne Anreicherung mit Mineralölprodukten (wie z. B. Flüssiggas oder Rückstandsheizöl) oder durch Reformieren und einfaches Mischen von Gasen und/oder Luft entstehen; diese Gase werden in den Zeilen „Aus sonstigen Quellen“ erfasst. Ortsgas, das in Mischgas umgewandelt wird, welches durch das Erdgasnetz verteilt und verbraucht wird, ist unter dem Umwandlungssektor zu erfassen.Die Erzeugung anderer Kohlegase (d. h. Kokereigas, Hochofengas und Gichtgas) sollte jeweils getrennt erfasst werden und nicht zur Ortsgaserzeugung gerechnet werden. Kohlegase, die in Gaswerke überführt werden, sollten (in ihrer eigenen Spalte) unter dem Umwandlungsbereich in der Zeile „Gaswerke“ erfasst werden. Die Gesamtmenge an Ortsgas, die aus dem Transfer von anderen Kohlegasen resultiert, ist unter „Ortsgas“ in der Zeile „Erzeugung“ anzugeben. |13 | Kokereigas | Fällt als Nebenprodukt bei der Herstellung von Kokereikoks für die Eisen- und Stahlerzeugung an. |14 | Hochofengas | Fällt bei der Verbrennung von Koks in den Hochöfen der Eisen- und Stahlindustrie an. Es wird zurückgewonnen und zum Teil in der Anlage selbst, zum Teil in anderen Prozessen der Stahlproduktion bzw. in zur Verbrennung von Hochofengas ausgelegten Kraftwerken verwendet. Die Brennstoffmenge sollte auf der Basis des oberen Heizwertes angegeben werden. |15 | Konvertergas | Entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Stahl in Sauerstofföfen und wird beim Austreten aus dem Ofen gewonnen. Konvertergas wird auch als Hochofengas, Sauerstoffblasstahlgas oder (im Englischen) LD gas bezeichnet. |16 | Steinkohle | Kohle mit einem Bruttoheizwert von über 23 865 kJ/kg (5 700 kcal/kg) aschefrei und einem mittleren Vitrinit-Reflexionskoeffizienten von mindestens 0,6. Steinkohle umfasst die Energieprodukte 1 bis 3 (Anthrazit, Kokskohle und sonstige bituminöse Kohle). |1.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFür alle im vorhergehenden Abschnitt angeführten Energieprodukte sind folgende Aggregate anzugeben, sofern nichts anderes bestimmt ist.Begriffe, die nicht ausdrücklich in diesem Anhang bestimmt werden, werden in Anhang A erläutert.1.2.1. Energieversorgungs- und Energieumwandlungssektor1 | Erzeugung |1.1 | Davon: im UntertagebauGilt nur für Anthrazit, Kokskohle, sonstige bituminöse Kohle, subbituminöse Kohle und Braunkohle. |1.2 | Davon: im TagebauGilt nur für Anthrazit, Kokskohle, sonstige bituminöse Kohle, subbituminöse Kohle und Braunkohle. |2 | Sonstige QuellenHier sind zwei Unterkategorien zu unterscheiden:- aufbereitete Schlämme, Mittelgut und sonstige weniger hochwertige Kohleprodukte, die nicht nach Kohlesorten klassifiziert werden können. Außerdem fällt in diese Unterkategorie die aus Abräumhalden und Abfallbehältern zurückgewonnene Kohle.- Lieferungen an Brennstoffen, deren Erzeugung in anderen Energiebilanzen erfasst wird, deren Verbrauch jedoch in der Energiebilanz der Kohle angeführt wird. |2.1 | Davon: aus MineralölerzeugnissenGilt nicht für Anthrazit, Kokskohle, sonstige bituminöse Kohle, subbituminöse Kohle, Braunkohle und Torf.Z. B.: Petrolkokszusätze zur Kokskohle für Kokereien |2.2 | Davon: aus ErdgasGilt nicht für Anthrazit, Kokskohle, sonstige bituminöse Kohle, subbituminöse Kohle, Braunkohle und Torf.Z. B.: Erdgaszusätze zu Ortsgas für den direkten Endverbrauch |2.3 | Davon: aus erneuerbaren QuellenGilt nicht für Anthrazit, Kokskohle, sonstige bituminöse Kohle, subbituminöse Kohle, Braunkohle und Torf.Z. B.: Industrieabfälle als Bindemittel bei der Herstellung von Steinkohlenbriketts |3 | Einfuhren |4 | Ausfuhren |5 | Grenzüberschreitender Seeverkehr (Bunker) |6 | BestandsveränderungenNegative Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, positive für Bestandsverkleinerung. |7 | Bruttoverbrauch |8 | Statistische Abweichung |9 | Umwandlungssektor insgesamtFür die primäre oder sekundäre Umwandlung von Energie (z. B. Kohle in Strom, Kokereigas in Strom) oder die Umwandlung in abgeleitete Energieprodukte (z. B. Kokskohle in Koks) aufgewendete Brennstoffmenge. |9.1 | Davon: Stromerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |9.2 | Davon: KWK-Anlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |9.3 | Davon: Wärmeerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |9.4 | Davon: Stromerzeugungsanlagen von Eigenerzeugern |9.5 | Davon: KWK-Anlagen von Eigenerzeugern |9.6 | Davon: Wärmeerzeugungsanlagen von Eigenerzeugern |9.7 | Davon: Brikettfabriken |9.8 | Davon: Kokereien |9.9 | Davon: Braunkohle-/Torfbrikettfabriken |9.10 | Davon: Gaswerke |9.11 | Davon: HochöfenDie Mengen an in Hochöfen umgewandelter Kokskohle und/oder bituminöser Kohle (Kohlenstaubeinblasung (Pulverized Coal Injection, PCI)) und Koksofenkoks. Die zur Beheizung und zum Betrieb von Hochöfen verwendeten Mengen (z. B. Hochofengas) gehören nicht zum Umwandlungssektor, sondern sollten im Energiesektor als Verbrauch angegeben werden. |9.12 | Davon: KohleverflüssigungsanlagenSchieferöl und andere durch Verflüssigung gewonnene Erzeugnisse sind gemäß Kapitel 4 dieses Anhangs anzugeben. |9.13 | Davon: für die MischgaserzeugungMenge der mit Erdgas vermischten Kohlengase. |9.14 | Davon: nicht anderweitig genannt – Umwandlung |1.2.2. Energiesektor1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Stromerzeugungsanlagen, KWK-Anlagen und Wärmeerzeugungsanlagen |1.2 | Davon: Kohlebergwerke |1.3 | Davon: Brikettfabriken |1.4 | Davon: Kokereien |1.5 | Davon: Braunkohle-/Torfbrikettfabriken |1.6 | Davon: Gaswerke |1.7 | Davon: Hochöfen |1.8 | Davon: Erdölraffinerien |1.9 | Davon: Kohleverflüssigungsanlagen |1.10 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | NetzverlusteVerluste durch Transport und Verteilung sowie durch Abfackeln erzeugter Gase. |3 | Endverbrauch insgesamt |4 | Nichtenergetischer Endverbrauch insgesamt |4.1 | Davon: Industrie-, Umwandlungs- und EnergiesektorNichtenergetischer Verbrauch in allen Teilsektoren der Sektoren Industrie, Umwandlung und Energieerzeugung, z. B. für die Methanol- und Ammoniakerzeugung verwendete Kohle. |4.1.1 | Unter 4.1: Davon: in der PetrochemieNichtenergetischer Verbrauch, z. B. Kohle als Einsatzmaterial zur Herstellung von Düngemitteln oder von anderen petrochemischen Erzeugnissen. |4.2 | Davon: VerkehrssektorNichtenergetischer Verbrauch in allen Teilsektoren des Verkehrssektors. |4.3 | Davon: sonstige SektorenNichtenergetischer Verbrauch in gewerblichen und öffentlichen Dienstleistungen, in Haushalten, in der Landwirtschaft sowie in nicht anderweitig genannten Bereichen. |1.2.3. Angabe des Energie-Endverbrauchs1 | Energetischer Endverbrauch |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt - Industrie |3 | Verkehrssektor |3.1 | Davon: Eisenbahn |3.2 | Davon: Binnenschifffahrt |3.3 | Davon: nicht anderweitig genannt - Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt – Sonstige |1.2.4. Ein- und AusfuhrenEinfuhren nach dem Herkunftsland, Ausfuhren nach dem Bestimmungsland.Gilt nicht für Torf, Gaskoks, Ortsgas, Kokereigas, Hochofengas und Gichtgas.1.2.5. Inputs für Wärme- und Elektrizitätskraftwerke der EigenerzeugerDer Input bei den Eigenerzeugern von Strom und Wärme ist für reine Stromerzeugungsanlagen, für KWK-Anlagen und für reine Wärmekraftanlagen jeweils getrennt auszuweisen.Diese Inputs werden für die unten aufgeführten Hauptwirtschaftszweige separat ausgewiesen:1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Brikettfabriken |1.3 | Davon: Kokereien |1.4 | Davon: Braunkohle-/Torfbrikettfabriken |1.5 | Davon: Gaswerke |1.6 | Davon: Hochöfen |1.7 | Davon: Erdölraffinerien |1.8 | Davon: Kohleverflüssigungsanlagen |1.9 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt - Industrie |3 | Verkehrssektor: |3.1 | Davon: Eisenbahn |3.2 | Davon: nicht anderweitig genannt - Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt |1.3. HEIZWERTEFür die in unter Ziffer 1.1 aufgeführten Energieprodukte sind für die folgenden Hauptaggregate sowohl die Brutto- als auch die Nettoheizwerte anzugeben.Gilt nicht für Ortsgas, Kokereigas, Hochofengas und Gichtgas.1 | Erzeugung |2 | Einfuhren |3 | Ausfuhren |4 | Einsatz in Kokereien |5 | Einsatz in Hochöfen |6 | Einsatz in Stromerzeugungsanlagen, KWK-Anlagen und Wärmeerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |7 | Einsatz in der Industrie |8 | Andere Einsatzzwecke |1.4. ERZEUGUNG UND BESTÄNDE IN KOHLEBERGWERKENGilt nur für Steinkohle und Braunkohle.Folgende Mengen sind anzugeben:1 | Erzeugung untertage |2 | Erzeugung im Tagebau |3 | Aus sonstigen Quellen |4 | Bestände am Ende der Periode |4.1 | Davon: Bestände in den Zechen |1.5. MASSEINHEITEN1 | Energiemengen | 103 TonnenAusnahme: Bei Gasen (Ortsgas, Kokereigas, Hochofengas, Konvertergas) wird ummittelbar der Energiegehalt gemessen, weshalb die zu verwendende Einheit TJ ist (ausgehend vom Bruttoheizwert). |2 | Heizwerte | MJ/Tonne |1.6. Ausnahmen und BefreiungenEntfällt.2. ERDGAS2.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTEDiese Datenerhebung betrifft Erdgas, bestehend aus vorwiegend methanhaltigen Gasen in flüssigem oder gasförmigem Zustand, die in unterirdischen Lagerstätten vorkommen.Einbezogen sind „unabhängig vorhandenes“ Gas aus Feldern, in denen Kohlenwasserstoffe nur gasförmig vorkommen, sowie das in Verbindung mit Rohöl erzeugte so genannte „Begleitgas“ und das aus Kohlegruben oder -flözen gewonnene Methan (Gruben- bzw. Flözgas).Nicht einbezogen sind Gase, die durch anaerobe Faulung von Biomasse entstehen (z. B. Stadt- oder Klärgas) oder Ortsgas.2.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFür alle im vorhergehenden Abschnitt angeführten Energieprodukte sind folgende Aggregate anzugeben, sofern nichts anderes bestimmt ist.2.2.1. Energieversorgungs- und EnergieumwandlungssektorAnzugeben sind Mengen sowohl in Mengen- als auch Energieeinheiten einschließlich der Brutto- und Nettoheizwerte für die folgenden Aggregate:1 | Einheimische ErzeugungAlle innerhalb der nationalen Grenzen geförderten trockenen vermarktbaren Mengen, einschließlich Offshore-Förderung. Nach Reinigung und Extraktion von Erdgaskondensaten und Schwefel gemessene Mengen.Ohne Extraktionsverluste und zurück gepresste, abgeblasene oder abgefackelte Mengen.Einschließlich der in der Erdgasindustrie bei der Erdgasförderung, in Pipelines und in Verarbeitungsanlagen eingesetzten Mengen. |1.1 | Davon: BegleitgasZusammen mit dem Erdöl gewonnenes Erdgas |1.2 | Davon: unabhängig vorhandenes GasErdgas aus Lagerstätten, die nur gasförmige Kohlenwasserstoffe enthalten. |1.3 | Davon: GrubengasIn Kohlebergwerken oder Kohleflözen anfallendes Methan, das mit Rohrleitungen an die Oberfläche geleitet und in Kohlebergwerken verbraucht wird oder durch Pipelines zu den Verbrauchern befördert wird. |2 | Sonstige QuellenMit Erdgas vermischte Kraftstoffe, die als Gemisch verbraucht werden |2.1 | Davon: aus MineralölerzeugnissenLPG zur Verbesserung der Qualität, z. B. des Heizwerts |2.2 | Davon: aus KohleIndustriegas zur Mischung mit Erdgas |2.3 | Davon: aus erneuerbaren QuellenBiogas zur Vermischung mit Erdgas |3 | Einfuhren |4 | Ausfuhren |5 | Grenzüberschreitender Seeverkehr (Bunker) |6 | BestandsveränderungenNegative Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, positive für Bestandsverkleinerung. |7 | Bruttoverbrauch |8 | Statistische AbweichungHier müssen keine Heizwerte angegeben werden. | 9 | Wiedergewinnbares Gas: Anfangs- und EndbeständeFür die Lieferung während eines beliebigen Input-Output-Zyklus verfügbare Gasmengen. Bezieht sich auf wiedergewinnbares Erdgas, das in speziellen Speichereinrichtungen gelagert wird (erschöpfte Gas- und/oder Ölfelder, Aquifer, Salzkavernen, gemischte Hohlräume oder Sonstiges) sowie auf die Speicherung von Flüssiggas (liquefied natural gas). Gaspolster sind auszunehmen.Hier müssen keine Heizwerte angegeben werden. |10 | Abgeblasenes GasDie in der Produktionsstätte oder in der Gasaufbereitungsanlage an die Atmosphäre abgegebene GasmengeHier müssen keine Heizwerte angegeben werden. |11 | Abgefackeltes GasDie in Fackeln in der Produktionsstätte oder in der Gasaufbereitungsanlage verbrannte GasmengeHier müssen keine Heizwerte angegeben werden. |12 | Umwandlungssektor insgesamtBrennstoffmengen, die für die Primär- oder Sekundärumwandlung von Energie (z. B. Erdgas in Strom) oder für die Umwandlung in Sekundärerzeugnisse (z. B. Erdgas in Methanol) verwendet werden |12.1 | Davon: Stromerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |12.2 | Davon: Stromerzeugungsanlagen von Eigenerzeugern |12.3 | Davon: KWK-Anlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |12.4 | Davon: KWK-Anlagen von Eigenerzeugern |12.5 | Davon: Wärmeerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |12.6 | Davon: Wärmeerzeugungsanlagen von Eigenerzeugern |12.7 | Davon: Gaswerke |12.8 | Davon: Kokereien |12.9 | Davon: Hochöfen |12.10 | Davon: Umwandlung von Gas in FlüssigerzeugnisseErdgasmengen, die als Ausgangsstoff für die Umwandlung in Flüssigerzeugnisse verwendet werden, z. B. bei der Umwandlung in Methanol eingesetzte Brennstoffmengen. |12.11 | Davon: nicht anderweitig genannt – Umwandlung |2.2.2. Energiesektor1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Öl- und Gasförderung |1.3 | Davon: Einsatz in Ölraffinerien |1.4 | Davon: Kokereien |1.5 | Davon: Hochöfen |1.6 | Davon: Gaswerke |1.7 | Davon: Elektrizitätswerke, KWK-Anlagen und Wärmekraftwerke |1.8 | Davon: Verflüssigung (LNG) oder Vergasung |1.9 | Davon: Umwandlung von Gas in Flüssigerzeugnisse |1.10 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | NetzverlusteVerluste durch Transport und Verteilung einschließlich Pipelineverluste |2.2.3. Angabe des Energie-EndverbrauchsDer Erdgasverbrauch ist für alle folgenden Aggregate getrennt nach energetischer Verwendung und, gegebenenfalls, nichtenergetischer Verwendung zu melden:1 | Endverbrauch insgesamtUnter dieser Überschrift sind der Energieendverbrauch und die nichtenergetischen Verwendungen getrennt zu melden. |2 | Verkehrssektor |2.1 | Davon: GüterkraftverkehrUmfasst sowohl komprimiertes Erdgas als auch Biogas. |2.1.1 | Davon: Anteil Biogas am Güterkraftverkehr |2.2 | Davon: Transport in Pipelines |2.3 | Davon: nicht anderweitig genannt – Verkehr |3 | Industrie |3.1 | Davon: Eisen und Stahl |3.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |3.3 | Davon: NE-Metallindustrie |3.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |3.5 | Davon: Fahrzeugbau |3.6 | Davon: Maschinenbau |3.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |3.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |3.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |3.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |3.11 | Davon: Baugewerbe |3.12 | Davon: Textilien und Leder |3.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Industrie |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt – sonstige |2.2.4. Ein- und AusfuhrenAnzugeben sind sowohl die Gesamtmengen an Erdgas als auch der Flüssiggasanteil (LNG) pro Ursprungsland der Einfuhren und pro Bestimmungsland der Ausfuhren.2.2.5. Inputs für Wärme- und Stromerzeugungsanlagen von EigenerzeugernDer Input bei den Eigenerzeugern von Strom und Wärme ist für reine Stromerzeugungsanlagen, für KWK-Anlagen und für reine Wärmeerzeugungsanlagen jeweils getrennt auszuweisen.Input bezieht sich auf folgende Anlagen oder Wirtschaftszweige:1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Öl- und Gasförderung |1.3 | Davon: Einsatz in Ölraffinerien |1.4 | Davon: Kokereien |1.5 | Davon: Gaswerke |1.6 | Davon: Hochöfen |1.7 | Davon: Verflüssigung (LNG) oder Vergasung |1.8 | Davon: Umwandlung von Gas in Flüssigerzeugnisse |1.9 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Industrie |3 | Verkehrssektor: |3.1 | Davon: Transport in Pipelines |3.2 | Davon: nicht anderweitig genannt – Verkehr |4 | Andere Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt |2.2.6. Gasspeicherkapazitäten1 | NameName des Standorts der Speicheranlage |2 | TypSpeichertyp, z. B. erschöpftes Gasfeld, Salzkaverne usw. |3 | ArbeitskapazitätGesamte Gasspeicherkapazität abzüglich Gaspolster. Das Gaspolster ist das Gesamtvolumen an Gas, das als ständiger Lagerbestand benötigt wird, um während des gesamten Outputzyklus einen ausreichenden Druck im unterirdischen Speicher und eine ausreichende Lieferkapazität zu erhalten. |4 | SpitzenoutputHöchstmögliche Rate, zu der Gas aus dem jeweiligen Speicher entnommen werden kann. |2.3. MASSEINHEITEN1 | Energiemengen | Soweit nicht anders bestimmt werden die Erdgasmengen nach ihrem Energiegehalt angegeben, d. h. in TJ auf der Basis des Bruttoheizwerts.Soweit Volumenangaben verlangt werden, ist die Einheit 106 m3 unter Referenzgasbedingungen (15°C, 101,325 kPa). |2 | Heizwerte | KJ/m3 unter Referenzgasbedingungen (15°C, 101,325 kPa) |3 | Speicherarbeits-kapazität | 106 m3 unter Referenzgasbedingungen (15°C, 101,325 kPa) |4 | Spitzenoutput | 106 m3/Tag unter Referenzgasbedingungen (15°C, 101,325 kPa) |2.4. Ausnahmen und BefreiungenEntfällt.3. STROM UND WÄRME3.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTEDieses Kapitel betrifft Strom und Wärme.3.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFür alle im vorhergehenden Abschnitt angeführten Energieprodukte sind folgende Aggregate anzugeben, sofern nichts anderes bestimmt ist.Begriffe, die nicht in diesem Anhang bestimmt werden, werden in Anhang A erläutert. Die in den Kapiteln 1, 2, 4 und 5 angegebenen Definitionen und Einheiten gelten für Energieprodukte, die unter feste fossile Brennstoffe, industriell erzeugte Gase, Naturgase, Rohöl und Mineralölprodukte, Energie aus erneuerbaren Quellen und Energie aus Abfall fallen.3.2.1. Energieversorgungs- und EnergieumwandlungssektorIn diesem Kapitel gelten folgende spezifische Definitionen für Strom und Wärme:– Bruttostromerzeugung: die Summe der von allen erfassten Anlagen (einschließlich Pumpspeicherwerke) erzeugten elektrischen Energie, gemessen an den Ausgangsklemmen der Hauptgeneratoren.– Bruttowärmeerzeugung: die gesamte von einer Anlage erzeugte Wärme, einschließlich der in Form heißer flüssiger oder gasförmiger Medien (Raumheizung, Heizung mit flüssigen Brennstoffen) in den Hilfsaggregaten der Anlage eingesetzten Wärme und der Verluste durch Wärmeaustausch in der Anlage/im Netz.– Nettostromerzeugung: die Bruttostromerzeugung abzüglich der von den Hilfsaggregaten der Anlage verbrauchten elektrischen Energie und der Verluste in den Haupttransformatoren.– Nettowärmeerzeugung: die durch Messung der Vorlauf- und der Rücklauftemperatur ermittelte Wärmemenge, die an das Verteilernetz abgegeben wird.Die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Aggregate sind für Kraftwerke von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen und Kraftwerke von Eigenerzeugern getrennt anzugeben. Für beide Arten von Anlagen sind die Brutto- und die Nettostromerzeugung sowie die Brutto- und die Nettowärmeerzeugung getrennt für reine Stromerzeugungsanlagen, für KWK-Anlagen und für reine Wärmeerzeugungsanlagen für folgende Aggregate anzugeben, soweit zutreffend:1 | Gesamterzeugung |1.1 | Davon: Kernkraftwerke |1.2 | Davon: Wasserkraft |1.2.1 | Davon: Anteil von Pumpspeicherwerken an der Erzeugung aus Wasserkraft |1.3 | Davon: geothermische Energie |1.4 | Davon: Solarenergie |1.5 | Davon: Gezeiten-/Wellen-/Meeresenergie |1.6 | Davon: Windkraft |1.7 | Davon: flüssige BrennstoffeFlüssigkeiten, bei deren Reaktion mit Sauerstoff Wärme in erheblicher Menge freigesetzt wird und die unmittelbar zur Erzeugung von Strom und/oder Wärme verwendet werden. |1.8 | Davon: WärmepumpenDie Wärmeerzeugung von Wärmepumpen ist nur dann anzugeben, wenn die Wärme an Dritte verkauft wird (d. h. wenn sie im Umwandlungssektor anfällt). |1.9 | Davon: ElektrokesselVon Elektrokesseln erzeugte Wärmemenge, die an Dritte verkauft wird. |1.10 | Davon: Wärme aus chemischen ProzessenWärme aus exothermen (ohne Energiezufuhr ablaufenden) Prozessen wie chemische Reaktionen.Ohne Abwärme aus endothermen Prozessen, die als Wärme aus dem jeweils verwendeten Brennstoff zu erfassen ist. |1.11 | Davon: andere Quellen – Strom (bitte angeben) |Die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Aggregate sind als Gesamtwerte für Strom- und Wärmeerzeugung getrennt anzugeben, soweit zutreffend. Die ersten drei von ihnen sind aus den Angaben für die in der voran stehenden Tabelle aufgeführten Aggregate zu errechnen und müssen mit diesen übereinstimmen.1 | Gesamtbruttoerzeugung |2 | Eigenverbrauch der Anlage |3 | Gesamtnettoerzeugung |4 | EinfuhrenSiehe auch die Erläuterungen unter Ziffer 5 „Ausfuhren“. |5 | AusfuhrenStrommengen gelten als Ein- bzw. Ausfuhren, wenn sie über die Grenzen eines Landes hinweg befördert werden, und zwar unabhängig davon, ob eine Zollabfertigung stattgefunden hat oder nicht. Wird Strom durch ein Land hindurch geleitet, so ist die Menge als Ein- und als Ausfuhr zu erfassen. |6 | Verbrauch von Wärmepumpen |7 | Verbrauch von Elektrokesseln |8 | Verbrauch von Pumpspeicherwerken |9 | Verbrauch für Stromerzeugung |10 | Abgegebene EnergieFür Strom: die Nettostromerzeugung aller Kraftwerke des Landes, abzüglich des gleichzeitig in Wärmepumpen, Elektrokesseln und Pumpspeicherwerken verbrauchten Stroms und abzüglich oder zuzüglich der Aus- und Einfuhren.Für Wärme: die zum Verkauf an Dritte erzeugte Nettowärme aller Anlagen des Landes, abzüglich der für die Stromerzeugung verbrauchten Wärme und abzüglich oder zuzüglich der Aus- und Einfuhren. |11 | Übertragungs- und VerteilungsverlusteAlle bei Transport und Verteilung von Strom und Wärme auftretenden VerlusteFür Strom einschließlich Transformationsverluste, die nicht dem Kraftwerk zuzurechnen sind |12 | Berechneter Gesamtverbrauch |13 | Statistische Abweichung |14 | Ermittelter Bruttoverbrauch |Der erzeugte Strom, die verkaufte Wärme und die aufgewendeten Brennstoffmengen und die in ihnen enthaltenen Gesamtenergiemengen (auf der Grundlage des Nettoheizwertes, für Erdgas auf der Grundlage des Bruttoheizwertes) sind für Anlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen und für Anlagen von Eigenerzeugern getrennt anzugeben. Für beide Arten von Anlagen sind die Strom- und die Wärmeerzeugung für reine Stromerzeugungsanlagen, für KWK-Anlagen und für reine Wärmeerzeugungsanlagen getrennt anzugeben, soweit zutreffend.1 | Feste fossile Brennstoffe und industriell erzeugte Gase: |1.1 | Anthrazit |1.2 | Kokskohle |1.3 | Sonstige bituminöse Kohle |1.4 | Subbituminöse Kohle |1.5 | Braunkohle |1.6 | Torf |1.7 | Steinkohlenbriketts |1.8 | Kokereikoks |1.9 | Gaskoks |1.10 | Kohlenteer |1.11 | BKB (Braunkohlenbriketts) |1.12 | Ortsgas |1.13 | Kokereigas |1.14 | Hochofengas |1.15 | Konvertergas |2 | Rohöl und Mineralölprodukte: |2.1 | Rohöl |2.2 | Erdgaskondensate |2.3 | Raffineriegas |2.4 | LPG |2.5 | Naphtha |2.6 | Flugturbinenkraftstoff auf Petroleumbasis |2.7 | Sonstiges Kerosin |2.8 | Dieselkraftstoff/Heizöl (destilliertes Heizöl) |2.9 | Schweres Heizöl |2.10 | Bitumen (einschließlich Orimulsion) |2.11 | Petrolkoks |2.12 | Sonstige Mineralölerzeugnisse |3 | Erdgas |4 | Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall: |4.1 | Industrieabfälle (nicht erneuerbare Energiequelle) |4.2 | Siedlungsabfälle (erneuerbare Energiequelle) |4.3 | Siedlungsabfälle (nicht erneuerbare Energiequelle) |4.4 | Holz, Holzabfälle und sonstige feste Abfälle |4.5 | Deponiegas |4.6 | Klärschlammgas |4.7 | Sonstige Biogase |4.8 | Flüssige Biobrennstoffe |3.2.2. Strom- und Wärmeverbrauch des Energiesektors1 | Energiesektor insgesamtOhne Eigenverbrauch der Anlagen und Verbrauch in Pumpspeicherwerken, Wärmepumpen und Elektrokesseln |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Öl- und Gasförderung |1.3 | Davon: Brikettfabriken |1.4 | Davon: Kokereien |1.5 | Davon: Braunkohle-/Torfbrikettfabriken |1.6 | Davon: Gaswerke |1.7 | Davon: Hochöfen |1.8 | Davon: Erdölraffinerien |1.9 | Davon: Nuklearindustrie |1.10 | Davon: Kohleverflüssigungsanlagen |1.11 | Davon: Verflüssigung (LNG) oder Vergasung |1.12 | Davon: Vergasungsanlagen (Biogas) |1.13 | Davon: Umwandlung von Gas in Flüssigerzeugnisse |1.14 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |3.2.3. Angabe des Energie-Endverbrauchs1 | Industrie |1.1 | Davon: Eisen und Stahl |1.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |1.3 | Davon: NE-Metallindustrie |1.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |1.5 | Davon: Fahrzeugbau |1.6 | Davon: Maschinenbau |1.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |1.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |1.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |1.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |1.11 | Davon: Baugewerbe |1.12 | Davon: Textilien und Leder |1.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Industrie |2 | Verkehrssektor |2.1 | Davon: Eisenbahn |2.2 | Davon: Transport in Pipelines |2.3 | Davon: nicht anderweitig genannt – Verkehr |3 | Haushalte |4 | Gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |5 | Land- und Forstwirtschaft |6 | Fischerei und Fischzucht |7 | Nicht anderweitig genannt – Sonstige |3.2.4. Ein- und AusfuhrenEin- und Ausfuhren von Strom und Wärme nach Ländern3.2.5. Nettostrom- und -wärmeerzeugung der EigenerzeugerFür folgende Anlagen oder Wirtschaftszweige ist die Nettostrom- und -wärmeerzeugung der Eigenerzeuger für reine Stromerzeugungsanlagen, für KWK-Anlagen und für reine Wärmeerzeugungsanlagen getrennt anzugeben:1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Öl- und Gasförderung |1.3 | Davon: Brikettfabriken |1.4 | Davon: Kokereien |1.5 | Davon: Braunkohle-/Torfbrikettfabriken |1.6 | Davon: Gaswerke |1.7 | Davon: Hochöfen |1.8 | Davon: Erdölraffinerien |1.9 | Davon: Kohleverflüssigungsanlagen |1.10 | Davon: Verflüssigung (LNG) oder Vergasung |1.11 | Davon: Vergasungsanlagen (Biogas) |1.12 | Davon: Umwandlung von Gas in Flüssigerzeugnisse |1.13 | Davon: Holzkohlefabriken |1.14 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | Übrige Sektoren: Es gilt die Aggregateliste unter Ziffer 3.2.3 „Angabe des Energie-Endverbrauchs“. |3.2.6. Inputs für Wärme- und Stromerzeugungsanlagen der EigenerzeugerDer Input bei den Eigenerzeugern von Strom und Wärme ist für reine Stromerzeugungsanlagen, für KWK-Anlagen und für reine Wärmeerzeugungsanlagen jeweils getrennt auszuweisen.1.) Zu den von Eigenerzeugern verbrauchten flüssigen Brennstoffen und industriell erzeugten Gasen sind Mengenangaben für folgende Produkte zu machen: Anthrazit, Kokskohle, sonstige bituminöse Steinkohle, subbituminöse Kohle, Braunkohle, Torf, Steinkohlenbriketts, Kokereikoks, Gaskoks, Kohlenteer, Braunkohlen- und Torfbriketts, Ortsgas, Kokereigas, Hochofengas und Konvertergas. Die Einsatzmengen dieser Produkte sind für folgende Anlagen oder Wirtschaftszweige anzugeben:1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Brikettfabriken |1.3 | Davon: Kokereien |1.4 | Davon: Braunkohle-/Torfbrikettfabriken |1.5 | Davon: Gaswerke |1.6 | Davon: Hochöfen |1.7 | Davon: Erdölraffinerien |1.8 | Davon: Kohleverflüssigungsanlagen |1.9 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Industrie |3 | Verkehrssektor |3.1 | Davon: Eisenbahn |3.2 | Davon: nicht anderweitig genannt – Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt |2.) Zu den von Eigenerzeugern verbrauchten Mineralölprodukten sind Mengen für folgende Produkte zu melden: Rohöl, Erdgaskondensate, Raffineriegas, Flüssiggas, Naphtha, Flugturbinenkraftstoff, sonstiges Kerosin, Dieselkraftstoff/Heizöl (destilliertes Heizöl), schweres Heizöl, Bitumen (einschließlich Orimulsion), Petrolkoks und sonstige Mineralölprodukte. Die Einsatzmengen dieser Produkte sind für folgende Anlagen oder Wirtschaftszweige anzugeben:1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Öl- und Gasförderung |1.3 | Davon: Kokereien |1.4 | Davon: Hochöfen |1.5 | Davon: Gaswerke |1.6 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Industrie |3 | Verkehrssektor |3.1 | Davon: Transport in Pipelines |3.2 | Davon: nicht anderweitig genannt – Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt |3.) Zu dem von Eigenerzeugern verbrauchten Erdgas sind die Einsatzmengen für folgende Anlagen oder Wirtschaftszweige anzugeben:1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Öl- und Gasförderung |1.3 | Davon: Einsatz in Ölraffinerien |1.4 | Davon: Kokereien |1.5 | Davon: Gaswerke |1.6 | Davon: Hochöfen |1.7 | Davon: Verflüssigung (LNG) oder Vergasung |1.8 | Davon: Umwandlung von Gas in Flüssigerzeugnisse |1.9 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Industrie |3 | Verkehrssektor |3.1 | Davon: Transport in Pipelines |3.2 | Davon: nicht anderweitig genannt – Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt |4.) Zu der von Eigenerzeugern verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall sind Mengen für folgende Energieprodukte zu melden: geothermische Energie, thermische Solarenergie, Industrieabfälle (nicht erneuerbar), Siedlungsabfälle (erneuerbar), Siedlungsabfälle (nicht erneuerbar), Holz, Holzabfälle und andere feste Abfälle, Deponiegas, Klärschlammgas, sonstige Biogase und flüssige Biobrennstoffe. Die Einsatzmengen dieser Produkte sind für folgende Anlagen oder Wirtschaftszweige anzugeben:1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Vergasungsanlagen |1.2 | Davon: Kohlebergwerke |1.3 | Davon: Brikettfabriken |1.4 | Davon: Kokereien |1.5 | Davon: Erdölraffinerien: |1.6 | Davon: Braunkohle-/Torfbrikettfabriken |1.7 | Davon: Gaswerke |1.8 | Davon: Hochöfen |1.9 | Davon: Holzkohlefabriken |1.10 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Industrie |3 | Verkehrssektor |3.1 | Davon: Eisenbahn |3.2 | Davon: nicht anderweitig genannt – Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt |3.3 STRUKTURDATEN ZUR STROM- UND WÄRMEERZEUGUNG3.3.1. Installierte elektrische Leistung und SpitzenlastDie installierte elektrische Gesamtleistung ist für den 31. Dezember des Berichtsjahres anzugeben.Sie umfasst die elektrische Leistung der reinen Stromerzeugungsanlagen und der KWK-Anlagen.Die installierte elektrische Leistung ist die Summe der installierten elektrischen Leistungen aller Anlagen während einer bestimmten Betriebsdauer. Für die Zwecke dieser Statistik wird Dauerbetrieb angenommen. Das sind in der Praxis 15 Betriebsstunden täglich oder mehr. Die installierte Leistung ist die größte Wirkleistung, die bei vollem Betrieb der Anlage am Netzeinspeisungspunkt kontinuierlich abgegeben werden kann. Die Spitzenlast ist definiert als der höchste Energiewert, der von einem Netz oder einem Verbundnetz innerhalb des Landes aufgenommen oder geliefert wird.Folgende Angaben sind sowohl für hauptsächlich als Energieerzeuger tätige Unternehmen als auch für Eigenerzeuger zu machen:1 | Insgesamt |2 | Kernkraftwerke |3 | Wasserkraft |3.1 | Davon: Pumpspeicherwerke |4 | Geothermische Energie |5 | Solarenergie |6 | Gezeiten-/Wellen-/Meeresenergie |7 | Windkraft |8 | Flüssige Brennstoffe |8.1 | Davon: Dampfkraftanlagen |8.2 | Davon: Anlagen mit Verbrennungsmotoren |8.3 | Davon: Gasturbinenanlagen |8.4 | Davon: Anlagen mit kombiniertem Kreislauf |8.5 | Davon: sonstige AnlagenGegebenenfalls nähere Angaben machen. |Folgende Mengen sind für hauptsächlich als Energieerzeuger tätige Unternehmen anzugeben:9 | Spitzenlast |10 | Verfügbare Leistung in Spitzenlastzeiten |11 | Daten und Uhrzeiten der Spitzenlast |3.3.2. Installierte elektrische Leistung der mit Brennstoffen betriebenen AnlagenDie installierte elektrische Leistung der mit Brennstoffen betriebenen Anlagen ist sowohl für hauptsächlich als Energieerzeuger tätige Unternehmen als auch für Eigenerzeuger anzugeben, und zwar getrennt für jeden der in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Anlagentypen. Für Mehrstoffanlagen ist anzugeben, welche Brennstoffe hauptsächlich und welche alternativ verwendet werden.1 | Einstoffanlagen: |1.1 | Mit Kohle oder Kohleprodukten betriebene AnlagenSchließt mit Kokerei-, Hochofen- oder Konvertergas betriebene Anlagen ein. |1.2 | Mit flüssigen Brennstoffen betriebene AnlagenSchließt mit Raffineriegas betriebene Anlagen ein. |1.3 | Mit Erdgas betriebene AnlagenSchließt mit Ortsgas betriebene Anlagen ein. |1.4 | Mit Torf betriebene Anlagen |1.5 | Mit erneuerbaren Brennstoffen und Abfällen betriebene Anlagen |2 | Mehrstoffanlagen für feste und flüssige Brennstoffe |3 | Mehrstoffanlagen für feste Brennstoffe und Erdgas |4 | Mehrstoffanlagen für flüssige Brennstoffe und Erdgas |5 | Mehrstoffanlagen für feste und flüssige Brennstoffe und Erdgas |Zu den Mehrstoffanlagen zählen nur Anlagen, die ständig mit mehreren Brennstoffen betrieben werden können. Sind in einer Anlage mehrere Blöcke vorhanden, die mit unterschiedlichen Brennstoffen betrieben werden, so sind die einzelnen Blöcke den entsprechenden Typen von Einstoffanlagen zuzuordnen.3.4. MaSSeinheiten1 | Energiemengen | Strom: GWhWärme: TJFeste fossile Brennstoffe und industriell erzeugte Gase: Es gelten die in Kapitel 1 dieses Anhangs genannten Maßeinheiten.Erdgas: Es gelten die in Kapitel 2 dieses Anhangs genannten Maßeinheiten.Rohöl und Mineralölprodukte: Es gelten die in Kapitel 4 dieses Anhangs genannten Maßeinheiten.Erneuerbare Energiequellen und Abfälle: Es gelten die in Kapitel 5 dieses Anhangs genannten Maßeinheiten. |2 | Leistung | Stromerzeugungskapazität: MWeHeizleistung: MWt |3.5. Ausnahmen und BefreiungenFrankreich wird für einen Zeitraum von vier Jahren nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung von der Angabe der Aggregate für Wärme ausgenommen.4. ROHÖL UND MINERALÖLPRODUKTE4.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTESofern nicht anders bestimmt, sind Daten zu allen folgenden Energieprodukten zu erheben:| Energieprodukt | Definition |1 | Rohöl | Rohöl ist ein Mineralöl natürlichen Ursprungs, bestehend aus einem Gemisch aus Kohlenwasserstoffen und verschiedenen Verunreinigungen wie z.B. Schwefel. Bei Umgebungstemperatur und atmosphärischem Druck ist Rohöl flüssig, seine physikalischen Eigenschaften (Dichte, Viskosität usw.) sind höchst unterschiedlich. Als Rohöl gelten auch vor Ort aus dem jeweils vorhandenen Begleitgas oder aus unabhängig vorhandenem Gas zurück gewonnene Kondensate, die dem gehandeltem Rohölstrom zugeführt werden. |2 | Erdgaskondensate | Erdgaskondensate bestehen aus flüssigen oder verflüssigten Kohlenwasserstoffen, die in Abtrennungsanlagen oder in Anlagen zur Verarbeitung von Gasen gewonnen wurden. Zu den Erdgaskondensaten zählen Ethan, Propan, (Iso-)Butan und (Iso-)Pentan sowie die verschiedenen Pentan Plus-Formen (gelegentlich auch als „Naturbenzin“ oder Prozesskondensat bezeichnet). |3 | Raffinerieeinsatzmaterial: | Raffinerieeinsatzmaterial besteht aus verarbeitetem Öl, das zur weiteren Aufbereitung vorgesehen ist, aber nicht gemischt werden soll (z.B. Straight-Run-Heizöl oder Vakuumgasöl). Durch die anschließende Verarbeitung wird das Einsatzmaterial in verschiedene Ausgangs- oder Endprodukte umgewandelt. Diese Definition schließt Rückflüsse aus der petrochemischen Industrie in die Raffinerien ein (z. B. Pyrolysebenzin, C4-Fraktionen, Gasöl und Heizöl). |4 | Zusatzstoffe/ Oxigenate: | Zusatzstoffe sind kohlenwasserstofffreie Verbindungen, die einem Produkt zugesetzt oder mit einem Produkt gemischt werden, um die Brennstoffeigenschaften des Produktes zu ändern (Oktanzahl, Cetanzahl, Verhalten bei Kälte usw.):Oxigenate wie z. B. Alkohole (Methanol, Ethanol), Ether wie z. B. MTBE (Methyl-Tert-Butylether), ETBE (Ethyl-Tert-Butylether), TAME (Tert-Amyl-Methylether)Ester (z. B. Raps- oder Dimethylester)chemische Verbindungen (z. B. Tetramethylblei, Tetraethylblei und Tenside)Hinweis: Es sind nur die zum Mischen mit Brennstoffen oder zur Verwendung als Brennstoffe bestimmten Mengen von Zusatzstoffen/Oxigenaten (Alkohole, Ether, Ester und sonstige chemische Verbindungen) anzugeben. |4.1 | Davon: Biobrennstoffe | Biobenzin und Biodiesel. Es gelten die Definitionen für Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall in Kapitel 5.Es sind die Mengen von Biobrennstoffen anzugeben, die anderen flüssigen Brennstoffen zugesetzt werden, nicht die Gesamtmengen flüssige Brennstoffe + zugesetzte Biobrennstoffe.Ohne Biobrennstoffe, die nicht mit Motorkraftstoffen vermischt sind (d. h. Biobrennstoffe in reiner Form); letztere sind nach den Bestimmungen von Kapitel 5 anzugeben. Biobrennstoffe, die Bestandteil von Motorkraftstoffen sind, sind als Anteile am jeweiligen Produkt anzugeben. |5 | Sonstige Kohlenwasserstoffe | Zu dieser Kategorie zählen aus bituminösem Sand, Schieferöl usw. erzeugtes Rohöl und bei der Kohleverflüssigung und der Umwandlung von Erdgas in Motorenbenzin entstehende Flüssigkeiten (siehe Kapitel 2) sowie Wasserstoff und emulgierte Öle (z.B. Orimulsion).Ohne Schieferöl, für das die Bestimmungen von Kapitel 1 gelten.Die Produktion von Schieferöl (Sekundärprodukt) ist unter der Kategorie „sonstige Kohlenwasserstoffe“ als „aus sonstigen Quellen“ auszuweisen. |6 | Raffineriegas (nicht verflüssigt): | Raffineriegas enthält ein Gemisch nicht kondensierbarer Gase (vorwiegend Wasserstoff, Methan, Ethan und Olefine), die bei der Destillation von Rohöl oder der Behandlung von Ölprodukten in Raffinerien (z. B. beim Cracken) gewonnen werden. Zu dieser Kategorie zählen auch Gase, die aus der petrochemischen Industrie zurück fließen. |7 | Ethan | Ein in natürlichem Zustand gasförmiger geradkettiger (unverzweigter) Kohlenwasserstoff (C2H6), der aus Erdgas- und Raffineriegasströmen gewonnen wird |8 | LPG | Leichte Kohlenwasserstoffe auf Paraffinbasis, die als sekundäre Produkte in Raffinierungsprozessen sowie bei der Stabilisierung von Rohöl und bei der Verarbeitung von Erdgas entstehen; dabei handelt es sich in erster Linie um Propan (C3H8) und/oder Butan (C4Hl0). Propylen, Buten, Isobuten und Isobutylen können ebenfalls vorkommen. Für Transport und Lagerung wird LPG im Allgemeinen unter Druck verflüssigt. |9 | Naphtha | Naphtha ist ein Einsatzmaterial für die petrochemische Industrie (z. B. für die Herstellung von Ethylen oder Aromaten) oder für die Herstellung von Benzin durch Reformieren oder Isomerisierung in der Raffinerie.Es umfasst Materialien im Destillationsbereich 30°C bis 210°C bzw. einem Teil dieses Bereichs. |10 | Motorenbenzin: | Motorenbenzin ist ein als Kraftstoff für Ottomotoren in Kraftfahrzeugen verwendetes Gemisch leichter, zwischen 35°C und 215°C destillierender Kohlenwasserstoffe. In Motorenbenzin können Zusatzstoffe, Oxigenate und Mittel zur Verbesserung der Oktanzahl einschließlich Bleiverbindungen wie z.B. TEL (Tetraethylblei) und TML (Tetramethylblei) enthalten sein.Zu dieser Kategorie gehört auch Motorenbenzin mit eingemischten Erzeugnissen (ohne Zusatzstoffe und Oxigenate) wie z.B. Alkylate, Isomerate, Reformate und zur Verwendung als Motorentreibstoff vorgesehenes gecracktes Benzin. |10.1 | Davon: Biobenzin | Es gelten die Definitionen für Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall in Kapitel 5. |11 | Flugbenzin | Motorenbenzin, das speziell für Flugzeug-Kolbenmotoren und mit der für sie erforderlichen Oktanzahl hergestellt wurde; der Gefrierpunkt liegt bei -60°C und der Destillationsbereich üblicherweise zwischen 30°C und 180°C. |12 | Flugturbinenkraftstoff (auf Naphthabasis oder JP4): | Alle leichten Kohlenwasserstofföle zur Verwendung in Flugturbinenaggregaten, die bei Temperaturen zwischen 100 und 250°C destilliert werden. Bei der Herstellung werden Kerosine und Motorenbenzin oder Naphthaöle so gemischt, dass der Anteil an Aromaten maximal 25 Vol.-% beträgt und der Dampfdruck zwischen 13,7 und 20,6 kPa liegt. |13 | Flugturbinenkraftstoff auf Petroleumbasis | Destillat zur Nutzung in Flugturbinenaggregaten. Flugturbinenkraftstoff auf Petroleumbasis weist das gleiche Destillationsverhalten wie Kerosin auf (Destillationstemperatur zwischen 150°C und 300°C, im Allgemeinen maximal 250°C) und hat den gleichen Flammpunkt. Seine besonderen Eigenschaften (z. B. der Gefrierpunkt) werden vom Internationalen Luftverkehrsverband (IATA) spezifiziert.Hierzu gehören auch Petroleum-Mischprodukte. |14 | Sonstiges Kerosin | Raffiniertes Erdöldestillat, das in Bereichen außerhalb der Luftfahrt verwendet wird. Der Destillationsbereich liegt zwischen 150°C und 300°C. |15 | Dieselöl/Gasöl (destilliertes Heizöl) | Dieselöl und Destillatheizöl bestehen vor allem aus Mitteldestillat (Destillationsbereich 180°C bis 380°C). Sie werden für unterschiedliche Verwendung in verschiedenen Qualitäten hergestellt: |15.1 | Davon: Kraftfahrzeug-Diesel | In der Regel schwefelarmer Kraftstoff für Kraftfahrzeuge (Pkw, Lkw usw.) mit Dieselmotoren; |15.1.1 | Unter 15.1: Biodiesel | Es gelten die Definitionen für Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall in Kapitel 5. |15.2 | Davon: Heizöl und sonstiges Gasöl | Leichtes Heizöl für Industrie und Gewerbe, Dieselkraftstoff für Schiffe und Eisenbahnen und andere zwischen 380°C und 540°C destillierende schwere Gasöle, die als petrochemische Halbfertigprodukte eingesetzt werden. |16 | Heizöle | Alle Rückstandsöle (schwere Heizöle) einschließlich der durch Mischung entstandenen Heizöle; Ihre Viskosität liegt über 10 cSt bei 80°C, ihr Flammpunkt liegt stets über 50°C und ihre Dichte stets über 0,90 kg/l. |16.1 | Davon: schwefelarm | Schweres Heizöl mit einem Schwefelgehalt < 1 % |16.2 | Davon: mit hohem Schwefelgehalt | Schweres Heizöl mit einem Schwefelgehalt ≥ 1 % |17 | Testbenzin und Industriebrennstoffe | Zwischenprodukte von Destillationsprozessen im Naphtha-/Kerosinbereich. Sie werden unterteilt in:Spezialbenzin (Industriebrennstoff, SBP): leichte Öle, die bei Temperaturen zwischen 30°C und 200°C destillieren; sie sind je nach Trennung in der Destillationskolonne in 7 bis 8 Sorten erhältlich; die Sorten werden nach dem Temperaturunterschied zwischen den Volumina bei 5-%-iger Destillation und bei 90-%-iger Destillation unterschieden (maximal 60 °C).Testbenzin: Spezialbenzin mit einem Flammpunkt über 30°C; der Destillationsbereich liegt zwischen 135°C und 200°C. |18 | Schmierstoffe | Aus Destillationsnebenprodukten gewonnene Kohlenwasserstoffe; sie werden vor allem zur Verringerung der Reibung zwischen aufeinander gleitenden Flächen eingesetzt.Einschließlich fertiger Schmieröle vom Spindelöl bis zum Zylinderöl, der in Schmierfetten enthaltenen Öle, auch Motoröle, und aller Arten von Rohstoffen für Schmieröle. |19 | Bitumen | Bitumen ist ein fester, halbfester oder visköser Kohlenwasserstoff mit kolloidaler Struktur und brauner bis schwarzer Färbung, der durch die Vakuumdestillation der Ölrückstände gewonnen wird, die bei der atmosphärischen Destillation entstehen. Bitumen wird häufig auch als Asphalt bezeichnet und in erster Linie im Straßenbau und für Bedachungen verwendet.Einschließlich Flüssigbitumen und Verschnittbitumen. |20 | Paraffinwachse | Gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe; Paraffinwachse sind Rückstände, die beim Entwachsen von Schmierölen gewonnen werden. Sie haben eine je nach Sorte feinere oder gröbere kristalline Struktur. Wesentliche Eigenschaften: Farblos, geruchlos, lichtdurchlässig und Schmelzpunkt über 45 °C. |21 | Petrolkoks | Petrolkoks ist ein schwarzes festes Nebenprodukt, das vor allem beim Cracken und Verkoken von Mineralöl-Halbfertigerzeugnissen, Rückständen aus der Vakuumdestillation und bei der Herstellung von Teer und Teerpechen mit verzögerter Verkokung oder nach dem Fließkoksverfahren anfällt. Er besteht hauptsächlich (zu 90 bis 95 %) aus Kohlenstoff und hat einen geringen Aschegehalt. Er wird in der Stahlindustrie als Einsatzmaterial in Koksöfen verwendet, aber auch zu Heizzwecken, für die Elektrodenherstellung und zur Herstellung von Chemikalien. Die wichtigsten Formen sind Grünkoks und kalzinierter Koks.Umfasst auch „Katalysatorkoks“, der sich während der Raffinierprozesse auf dem Katalysator ablagert. Dieser Koks kann nicht zurück gewonnen werden und wird in der Regel als Raffineriebrennstoff verwendet. |22 | Andere Erzeugnisse | Alle oben nicht ausdrücklich genannten Produkte, z. B. Teer und Schwefel.Zu dieser Kategorie zählen auch Aromate wie BTX (Benzol, Toluol und Xylol) sowie Olefine (wie Propylen), die in Raffinerien erzeugt werden. |4.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFür alle im vorhergehenden Abschnitt angeführten Energieprodukte sind folgende Aggregate anzugeben, sofern nichts anderes bestimmt ist.4.2.1. Energieversorgungs- und EnergieumwandlungssektorDie in der folgenden Tabelle aufgeführten Angaben sind nur für Rohöl, Erdgaskondensate, Raffinerieeinsatzmaterial, Zusatzstoffe, Biobrennstoffe und sonstige Kohlenwasserstoffe zu machen.1 | Einheimische ErzeugungGilt nicht für Raffinerieeinsatzmaterial und Biobrennstoffe. |2 | Sonstige QuellenZusatzstoffe, Biobrennstoffe und sonstige Kohlenwasserstoffe, deren Erzeugung bereits in anderen Brennstoffbilanzen erfasst wird. Gilt nicht für Rohöl, NGL und Raffinerieeinsatzmaterial. |2.1 | Davon: aus KohleEinschließlich Flüssigkeiten aus Kohleverflüssigungsanlagen und Kokereien. |2.2 | Davon: aus ErdgasFür die Herstellung von synthetischem Motorenbenzin kann Erdgas als Ausgangsstoff erforderlich sein. Die zur Methanolherstellung verwendeten Gasmengen sind nach den Bestimmungen von Kapitel 2 erfassen, die eingegangenen Methanolmengen nach den Bestimmungen dieses Kapitels. |2.3 | Davon: aus erneuerbaren EnergienEinschließlich Biobrennstoffe, die zur Vermischung mit Motorenkraftstoffen bestimmt sind.Die Erzeugung ist nach den Bestimmungen von Kapitel 5 zu erfassen, die zugemischten Mengen nach den Bestimmungen dieses Kapitels. |3 | Rückläufe aus der petrochemischen IndustrieFertig- oder Halbfertigerzeugnisse, die von Endverbrauchern zur Weiterverarbeitung, zur Mischung oder zum Verkauf zurückgegeben werden. Gewöhnlich handelt es sich dabei um Nebenprodukte petrochemischer Herstellungsprozesse.Gilt nur für Raffinerieeinsatzmaterial. |4 | Übertragene ErzeugnisseImportierte Mineralölerzeugnisse, die neu zugeordnet werden als zur Weiterverarbeitung in der Raffinerie und nicht zur Lieferung an die Endkunden bestimmte Halbfertigerzeugnisse.Gilt nur für Raffinerieeinsatzmaterial. |5 | Ein- und AusfuhrenEinschließlich Rohöl und Mineralölprodukte, die im Rahmen von Verarbeitungsabkommen ein- oder ausgeführt wurden (d. h. Raffinieren auf Rechnung). Bei Rohöl und NGL ist das eigentliche Ursprungsland anzugeben; bei Raffinerieeinsatzmaterial und Fertigprodukten ist das Land des letzten Versands anzugeben.Einschließlich aller Flüssiggase (z. B. LPG), die durch Rückvergasung von eingeführtem Flüssigerdgas gewonnen wurden, und aller Mineralölprodukte, die von der petrochemischen Industrie direkt ein- oder ausgeführt werden.Hinweis: Als Ein- oder Ausfuhren von Ethanol (in der Spalte Additive/Oxigenate angegeben) sind die Mengen anzugeben, die für die Verwendung als Kraftstoff vorgesehen sind.Wiederausfuhren von Öl, das zur Weiterverarbeitung unter Zollverschluss eingeführt wurde, sind als Ausfuhr des Produkts vom Verarbeitungsland in das Bestimmungsland anzugeben. |6 | DirektverbrauchRohöl, NGL, Zusatzstoffe und Oxigenate (und der Anteil der Biobrennstoffe daran) sowie sonstige Kohlenwasserstoffe, die direkt und ohne vorherige Verarbeitung in Raffinerien verbraucht werden.Einschließlich des zur Stromerzeugung verfeuerten Rohöls. |7 | BestandsveränderungenNegative Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, positive für Bestandsverkleinerung. |8 | Berechneter RaffinerieeingangRechnerisch ermittelte Gesamtmenge an Produkten, die dem Raffinerieprozess zugeführt wurden. Definiert als:Einheimische Erzeugung + Aus sonstigen Quellen + Rückläufe aus der Industrie + Übertragene Produkte + Einfuhren – Ausfuhren – Direktverbrauch + Bestandsveränderungen |9 | Statistische AbweichungDefiniert als berechneter Raffinerieeingang minus erfasstem Raffinerieeingang. |10 | Erfasster RaffinerieeingangGemessene Gesamtmenge an Produkten, die dem Raffinerieprozess zugeführt wurden. |11 | RaffinerieverlusteDifferenz zwischen erfasstem Raffinerieeingang und Brutto-Raffinerieausstoß. Verluste können in Destillationsprozessen durch Verdampfung entstehen. Verluste sind als positive Werte anzugeben. Volumengewinne sind möglich, Massegewinne nicht. |12 | Bestände auf dem Hoheitsgebiet des Staates am Anfang und am Ende des BezugszeitraumsAlle auf dem Hoheitsgebiet des Staates vorhandenen Bestände, einschließlich Bestände von staatlichen Stellen, Großverbrauchern und Lagerunternehmen, Bestände an Bord einlaufender Hochseeschiffe, unter Zollverschluss lagernde Bestände und im Rahmen bilateraler Regierungsvereinbarungen oder ohne solche für andere gelagerte Bestände. Anfang und Ende des Bezugszeitraums sind dessen erster und der letzter Tag. |13 | NettoheizwertAnzugeben sind der Nettoheizwert der Erzeugung, der Einfuhren und der Ausfuhren sowie der Gesamtdurchschnitt. |Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Angaben sind nur für Fertigerzeugnisse zu machen (Raffineriegas, Ethan, LPG, Naphtha, Motorenbenzin, Flugbenzin, Flugturbinenkraftstoff auf Naphthabasis, Flugturbinenkraftstoff auf Petroleumbasis, sonstiges Kerosin, Dieselkraftstoff/Heizöl, schweres Heizöl mit niedrigem und hohem Schwefelgehalt, Testbenzin und Industriebrennstoffe, Schmierstoffe, Bitumen, Paraffinwachse, Petrolkoks und Sonstige Erzeugnisse). Direkt verfeuertes Rohöl und NGL ist unter Lieferungen von Fertigerzeugnissen und Austausch zwischen Erzeugnissen auszuweisen.1 | RohstoffeingängeMenge an einheimischem oder eingeführtem Rohöl (einschließlich Kondensat) und einheimischen NGL, die ohne Aufbereitung in einer Ölraffinerie direkt verwendet werden, und Rückflüsse aus der petrochemischen Industrie, die zwar keine Rohstoffe sind, aber direkt verwendet werden. |2 | Brutto-RaffinerieausstoßIn einer Raffinerie oder Mischanlage erzeugte Menge an Fertigerzeugnissen.Ohne Raffinerieverluste, aber einschließlich Raffineriebrennstoff. |3 | RecyclingprodukteFertigprodukte, die ein zweites Mal das Vertriebsnetz durchlaufen, nachdem sie bereits einmal an Endverbraucher ausgeliefert wurden (z. B. wiederaufbereitete Schmierstoffe). Diese Mengen sind von Rückflüssen aus der petrochemischen Industrie zu unterscheiden. |4 | RaffineriebrennstoffErdölprodukte, die zur Aufrechterhaltung des Betriebs einer Raffinerie verbraucht werden.Ohne Produkte, die von Erdölunternehmen außerhalb des Raffinierprozesses verwendet werden, z. B. in Bunkern oder Öltankern.Einschließlich des Brennstoffverbrauchs der Raffinerien für die Erzeugung von Strom und Wärme zum Verkauf an Dritte. |4.1 | Davon: für die Stromerzeugung verwendetZur Stromerzeugung in raffinerieeigenen Anlagen verwendete Mengen. |4.2 | Davon: in KWK-Anlagen verwendetIn raffinerieeigenen KWK-Anlagen verwendete Mengen. |5 | Ein- und Ausfuhren |6 | Grenzüberschreitender Seeverkehr (Bunker) |7 | Austausch zwischen ErzeugnissenErzeugnisse, die infolge einer Änderung ihrer Spezifikation oder ihrer Mischung mit einem anderen Erzeugnis neu zugeordnet werden.Ein negativer Eintrag für ein Produkt muss durch einen positiven Eintrag (bzw. mehrere Einträge) eines oder mehrerer anderer Produkte ausgeglichen werden und umgekehrt. Die positiven und negativen Einträge müssen sich zu Null addieren. |8 | Übertragene ErzeugnisseImportierte Mineralölerzeugnisse, die neu zugeordnet werden als zur Weiterverarbeitung in der Raffinerie und nicht zur Lieferung an die Endkunden bestimmte Halbfertigerzeugnisse. |9 | BestandsveränderungenNegative Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, positive für Bestandsverkleinerung. |10 | Berechnete BruttoinlandslieferungenDefiniert als:Rohstoffeingänge + Raffineriebruttoleistung + Recycling-Produkte – Raffineriebrennstoff + Einfuhren – Ausfuhren – Bunkerkohle (internationaler Seeverkehr) + Austausch zwischen Erzeugnissen – Übertragene Erzeugnisse + Bestandsveränderungen |11 | Statistische AbweichungDefiniert als berechnete Bruttoinlandslieferungen minus beobachtete Bruttoinlandslieferungen. |12 | Erfasste BruttoinlandslieferungenErfasste Lieferungen fertiger Mineralölprodukte aus Primärquellen (z. B. Raffinerien, Mischanlagen usw.) an den Inlandsmarkt.Dieser Wert kann vom berechneten Wert abweichen, was u. a. auf Unterschiede im Erfassungsbereich oder auf unterschiedliche Definitionen in den Berichtssystemen zurückzuführen ist. |12.1 | Davon: Nettolieferungen an die petrochemische IndustrieAn die petrochemische Industrie gelieferte Brennstoffmengen. |12.2 | Davon: zur energetischen Verwendung in der petrochemischen IndustrieFür petrochemische Prozesse wie das Dampfcracken verwendete Ölmengen. |12.3 | Davon: zur nichtenergetischen Verwendung in der petrochemischen IndustrieIn der Petrochemie zur Herstellung von Ethylen, Propylen, Butylen, Synthesegas, Aromaten, Butadien und anderen Rohstoffen auf Kohlenwasserstoffbasis in Prozessen wie Dampfcracken oder Dampfreformieren und in Aromatenanlagen verwendete Ölmenge. Ohne die als Brennstoff verwendeten Ölmenge. |13 | Rückläufe von der petrochemischen Industrie an die Raffinerien |14 | Bestände am Anfang und am Ende des BezugszeitraumsAlle auf dem Hoheitsgebiet des Staates vorhandenen Bestände, einschließlich Bestände von staatlichen Stellen, Großverbrauchern und Lagerunternehmen, Bestände an Bord einlaufender Hochseeschiffe, unter Zollverschluss lagernde Bestände und im Rahmen bilateraler Regierungsvereinbarungen oder ohne solche für andere gelagerte Bestände. Anfang und Ende des Bezugszeitraums sind dessen erster und der letzter Tag. |15 | Bestandsveränderungen bei den öffentlichen VersorgungsbetriebenAnderweitig nicht unter Bestände und Bestandsveränderungen ausgewiesene Veränderungen der Bestände der öffentlichen Versorgungsbetriebe. Negative Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, positive für Bestandsverkleinerung.Gegebenenfalls einschließlich des direkt verfeuerten Rohöls und NGL. |16 | Nettoheizwert der Bruttoinlandslieferungen |Für den Umwandlungssektor sind folgende Aggregate für alle Brennstoffe anzugeben.1 | Umwandlungssektor insgesamtFür die primäre oder sekundäre Umwandlung von Energie insgesamt verwendete Brennstoffmenge. |1.1 | Davon: Stromerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |1.2 | Davon: Stromerzeugungsanlagen von Eigenerzeugern |1.3 | Davon: KWK-Anlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |1.4 | Davon: KWK-Anlagen von Eigenerzeugern |1.5 | Davon: Wärmeerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |1.6 | Davon: Wärmeerzeugungsanlagen von Eigenerzeugern |1.7 | Davon: Gaswerke/Vergasungsanlagen |1.8 | Davon: Anlagen für die Mischgaserzeugung |1.9 | Davon: Kokereien |1.10 | Davon: Hochöfen |1.11 | Davon: Petrochemische Industrie |1.12 | Davon: Brikettfabriken |1.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Umwandlung |4.2.2. EnergiesektorFür den Energiesektor sind die nachstehend aufgeführten Aggregate für alle Brennstoffe anzugeben. Ausgenommen sind Raffinerieeinsatzmaterial, Zusatzstoffe/Oxigenate, Biobrennstoffe und sonstige Kohlenwasserstoffe, eingeschlossen sind jedoch für nichtenergetische Zwecke verwendete Brennstoffe (Petrolkoks und andere), die getrennt auszuweisen sind.1 | Energiesektor insgesamtIm Energiesektor insgesamt für energetische Zwecke verwendete Brennstoffmenge |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Öl- und Gasförderung |1.3 | Davon: Kokereien |1.4 | Davon: Hochöfen |1.5 | Davon: Gaswerke |1.6 | Davon: KraftwerkeStromerzeugungsanlagen, KWK-Anlagen und Wärmeerzeugungsanlagen |1.7 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | NetzverlusteAußerhalb der Raffinerie bei Transport und Verteilung auftretende Verluste.Einschließlich Pipelineverluste. |4.2.3. Angabe des Energie-EndverbrauchsZum Energie-Endverbrauch sind die nachstehend aufgeführten Aggregate für alle Brennstoffe anzugeben. Ausgenommen sind Raffinerieeinsatzmaterial, Zusatzstoffe/Oxigenate, Biobrennstoffe und sonstige Kohlenwasserstoffe, eingeschlossen sind jedoch für nichtenergetische Zwecke verwendete Brennstoffe (Petrolkoks und andere), die getrennt auszuweisen sind.1 | Energetischer Endverbrauch |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt - Industrie |3 | Verkehrssektor |3.1 | Davon: grenzüberschreitender Luftverkehr |3.2 | Davon: Inlandsluftverkehr |3.3 | Davon: Straßenverkehr |3.4 | Davon: Eisenbahn |3.5 | Davon: Binnenschifffahrt |3.6 | Davon: Transport in Pipelines |3.7 | Davon: nicht anderweitig genannt - Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt – sonstige |5 | Nichtenergetischer Endverbrauch insgesamtAls Rohstoffe verwendete Energieprodukte, d. h. Energieprodukte, die nicht als Brennstoffe verbraucht oder in andere Brennstoffe umgewandelt werden. Die Mengen dieser Produkte sind Bestandteile der oben aufgeführten Aggregate. |5.1 | Davon: Umwandlungssektor |5.2 | Davon: Energiesektor |5.3 | Davon: Verkehrssektor |5.4 | Davon: Industrie |5.4.1 | Davon: chemische (einschließlich petrochemische) Industrie |5.5 | Davon: Sonstige Sektoren |4.2.4. Ein- und AusfuhrenEinfuhren nach dem Herkunftsland, Ausfuhren nach dem Bestimmungsland. Siehe auch Anmerkungen unter 4.2.1, Aggregat Nr. 5.4.2.5. Inputs für Wärme- und Stromerzeugungsanlagen von EigenerzeugernDer Input bei den Eigenerzeugern von Strom und Wärme ist für reine Stromerzeugungsanlagen, für KWK-Anlagen und für reine Wärmekraftanlagen jeweils getrennt auszuweisen.Ausgenommen sind folgende Energieprodukte: Raffinerieeinsatzmaterial, Zusatzstoffe/Oxigenate, Biobrennstoffe, sonstige Kohlenwasserstoffe, Ethan, Motorenbenzin, Biobenzin, Flugbenzin, Flugturbinenkraftstoff (auf Naphthabasis oder JP4), Testbenzin und Industriebrennstoffe und Schmierstoffe.Input bezieht sich auf folgende Anlagen oder Wirtschaftszweige:1 | Energiesektor insgesamtIm Energiesektor insgesamt für energetische Zwecke verwendete Brennstoffmenge |1.1 | Davon: Kohlebergwerke |1.2 | Davon: Öl- und Gasförderung |1.3 | Davon: Kokereien |1.4 | Davon: Hochöfen |1.5 | Davon: Gaswerke |1.6 | Davon: nicht anderweitig genannt - Energie |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt - Industrie |3 | Verkehrssektor |3.1 | Davon: Transport in Pipelines |3.2 | Davon: nicht anderweitig genannt - Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt – sonstige |4.3. MASSEINHEITEN1 | Energiemengen | 103 Tonnen |2 | Heizwerte | MJ/Tonne |4.4. Ausnahmen und BefreiungenZypern ist von der Angabe der einzelnen Aggregate in Abschnitt 4.2.3 Punkt 4 (sonstige Sektoren) und Punkt 5 (nichtenergetischer Endverbrauch insgesamt) befreit; nur die Gesamtwerte für diese Aggregate sind anzugeben.Zypern wird für einen Zeitraum von drei Jahren nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung von der Angabe der einzelnen Aggregate in Abschnitt 4.2.3 Punkt 2 (Industrie) und Punkt 3 (Verkehr) ausgenommen; während dieses Zeitraums sind nur Gesamtwerte für diese Aggregate anzugeben.5. ENERGIE AUS ERNEUERBAREN QUELLEN UND AUS ABFALL5.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTESofern nicht anders bestimmt, sind Daten zu allen folgenden Energieprodukten zu erheben:| Energieprodukt | Definition |1 | Wasserkraft | Energiepotenzial und kinetische Energie des Wassers nach Umwandlung in Elektrizität in Wasserkraftwerken, einschließlich Pumpspeicherwerken. Meldepflicht besteht für Kraftwerke folgender Leistung: <1 MW, 1 bis <10 MW, ≥10 MW und für Pumpspeicherwerke. |2 | aus geothermischer Energie | Energie in Form der von der Erdkruste abgestrahlten Wärme, gewöhnlich in Form von heißem Wasser oder Dampf genutzt. Diese Energieerzeugung entspricht dem Enthalpieunterschied zwischen dem in der Förderbohrung gewonnenen und dem in der Injektionsbohrung in den Untergrund zurückgepumpten Fluidum. Erdwärme wird in geologisch geeigneten Vorkommen erschlossen: Nutzung zur Stromerzeugung mit Trockendampf oder mit Sole mit hoher Enthalpie nach der Verdampfung; direkte Nutzung zur Bereitstellung von Fernwärme sowie für Heizzwecke in der Landwirtschaft usw. |3 | Solarenergie | Zur Heißwasserbereitung und zur Stromerzeugung genutzte Sonneneinstrahlung. Die Energieerzeugung entspricht der für das Wärmeübertragungsmedium verfügbaren Wärme, d. h. der einfallenden Sonnenenergie abzüglich optischer Verluste und Kollektorverluste. Direkt genutzte passive Solarenergie zum Heizen, Kühlen und zur Beleuchtung von Haushalten und sonstigen Gebäuden wird nicht erfasst. |3.1 | Davon: fotovoltaische Energie | Sonnenlicht, das mit Hilfe von Solarzellen in Elektrizität umgewandelt wird. Solarzellen werden in der Regel aus Halbleitermaterial hergestellt, das Elektrizität erzeugt, wenn es Sonnenlicht ausgesetzt wird. |3.2 | Davon: thermische Sonnenenergie | Wärmeerzeugung aus Sonneneinstrahlung durcha) Solarkraftwerke oderb) Geräte für die Brauchwassererhitzung in Haushalten sowie für die jahreszeitlich gebundene Beheizung von Schwimmbädern (z. B. Flachkollektoren, in erster Linie Thermosiphon-Anlagen). |4 | Gezeiten-/Wellen-/Meeresenergie | Mechanische Energie, die aus der Bewegung der Gezeiten oder der Wellen oder der Meeresströmung gewonnen und zur Stromerzeugung genutzt wird. |5 | Windkraft | In Windturbinen zur Erzeugung von Elektrizität genutzte kinetische Energie des Windes. |6 | Industrieabfälle (nicht erneuerbare Quellen) | Industrieabfälle (fest oder flüssig) als nicht erneuerbare Energiequelle, die zur Erzeugung von Elektrizität und/oder Wärme direkt verbrannt werden. Die verbrauchte Brennstoffmenge sollte als Nettoheizwert angegeben werden. Industrieabfälle aus erneuerbaren Energiequellen sind in den Kategorien feste Biomasse, Biogas und/oder flüssige Biobrennstoffe zu erfassen. |7 | Siedlungsabfälle: | Abfälle aus Haushalten, Krankenhäusern und dem tertiären Sektor, die in besonderen Anlagen verbrannt werden, angegeben als Nettoheizwert. |7.1 | Davon: erneuerbare Energiequellen | Der Anteil der Siedlungsabfälle, der biologischen Ursprungs ist. |7.2 | Davon: nicht erneuerbare Energiequellen | Der Anteil der Siedlungsabfälle, der nicht biologischen Ursprungs ist. |8 | Feste Biomasse: | Organisches, nicht fossiles Material biologischen Ursprungs, das als Brennstoff zur Erzeugung von Wärme oder Elektrizität genutzt werden kann. Folgende Formen werden unterschieden: |8.1 | Davon: Holzkohle | Feste Rückstände der zerstörenden Destillation und der Pyrolyse von Holz und sonstigem Pflanzenmaterial. |8.2 | Davon: Holz, Holzabfälle und sonstige Abfälle | Zum Zwecke der Energiegewinnung angebaute Energiepflanzen (Pappeln, Weiden usw.) sowie viele in industriellen Prozessen (insbesondere in der Holz- und Papierindustrie) als Nebenprodukte anfallende oder direkt aus der Land- und Forstwirtschaft gelieferte Holzmaterialien (Brennholz, Holzschnitzel, Rinde, Hack-, Säge- und Hobelspäne, Schwarzlauge usw.) und Abfälle wie Stroh, Reisspelzen, Nussschalen, Geflügeleinstreu oder Weintreber. Diese festen Abfälle werden vorzugsweise verbrannt. Die verbrauchte Brennstoffmenge sollte als Nettoheizwert angegeben werden. |9 | Biogas: | Weitgehend aus Methan und Kohlendioxid bestehendes Gas, das durch anaerobe Verstoffwechselung von Biomasse gebildet wird. |9.1 | Davon: Deponiegas | Aus der Verstoffwechselung von Deponieabfällen gebildetes Biogas |9.2 | Davon: Klärschlammgas | Aus der anaeroben Fermentierung von Klärschlamm entstandenes Biogas |9.3 | Davon: Sonstige Biogase | Aus der anaeroben Fermentierung von Gülle und von Abfällen aus Schlachthöfen, Brauereien und sonstigen Betrieben der Agrar- und Ernährungswirtschaft entstandene Biogase |10 | Flüssige Biobrennstoffe | Es sind die Mengen von Biobrennstoffen anzugeben, nicht die Mengen der flüssigen Brennstoffe, denen Biobrennstoffe zugesetzt werden. Bei Ein- und Ausfuhren von flüssigen Biobrennstoffen sind nur die Mengen anzugeben, die nicht mit Motorkraftstoffen vermischt sind (d. h. Biobrennstoffe in reiner Form). Der Handel mit Motorkraftstoffen, denen flüssige Biobrennstoffe zugesetzt sind, fällt unter Kapitel 4, Daten über Öl.Anzugeben sind folgende flüssige Biobrennstoffe: |10.1 | Davon: Biobenzin | Dazu zählen Bioethanol (aus Biomasse und/oder aus der biologisch abbaubaren Fraktion von Abfall gewonnenes Ethanol), Biomethanol (aus Biomasse und/oder aus der biologisch abbaubaren Fraktion von Abfall gewonnenes Methanol), Bio-ETBE (auf der Basis von Bioethanol erzeugter Ethyl-Tert-Butyl-Ether; der Volumenprozentanteil des Biokraftstoffs an Bio-ETBE beträgt 47 %) und Bio-MTBE (auf der Basis von Biomethanol erzeugter Methyl-Tert-Butyl-Ether; der Volumenprozentanteil des Biokraftstoffs an Bio-MTBE beträgt 36 %). |10.2 | Davon: Biodiesel | Dazu zählen Biodiesel (ein aus pflanzlichen oder tierischen Ölen gewonnener Methylester mit Dieseleigenschaften), Biodimethylether (ein aus Biomasse gewonnener Dimethylether), Fischer-Tropsch-Kraftstoffe (aus Biomasse gewonnene Fischer-Tropsch-Kraftstoffe), kalt extrahiertes Bioöl (nur durch mechanische Behandlung aus Ölsaaten gewonnenes Öl) und alle sonstigen flüssigen Biobrennstoffe, die entweder mit Dieselkraftstoff vermischt oder diesem hinzugefügt oder die anstelle von Dieselkraftstoff verwendet werden. |10.3 | Davon: sonstige flüssige Biobrennstoffe | Flüssige Biobrennstoffe, die direkt als Kraftstoff verwendet und nicht Biobenzin oder Biodiesel hinzugefügt werden. |5.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFür alle im vorhergehenden Abschnitt angeführten Energieprodukte sind folgende Aggregate anzugeben, sofern nichts anderes bestimmt ist.5.2.1. Bruttostrom- und -wärmeerzeugungDie Strom- und Wärmeerzeugung aus den in Abschnitt 5.1 genannten Energieprodukten (ohne Kohle; für flüssige Biokraftstoffe ist nur der Gesamtwert anzugeben) sind für folgende Erzeuger getrennt anzugeben, soweit zutreffend:· für Anlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen und Anlagen von Eigenerzeugern;· für reine Stromerzeugungsanlagen, reine Wärmeerzeugungsanlagen und KWK-Anlagen.5.2.2. Energieversorgungs- und EnergieumwandlungssektorenFür die in Abschnitt 5.1 aufgeführten Energieprodukte (außer Wasserkraft, fotovoltaische Energie, Gezeiten-/Wellen-/Meeresenergie und Windkraft), die in den Energieversorgungs- und Energieumwandlungssektoren verbraucht werden, sind folgende Aggregate anzugeben:1 | Erzeugung |2 | Einfuhren |3 | Ausfuhren |4 | BestandsveränderungenNegative Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, positive für Bestandsverkleinerung. |5 | Bruttoverbrauch |6 | Statistische Abweichung |7 | Umwandlungssektor insgesamtDie für die Umwandlung von Primärenergie in Sekundärenergie (z. B. von Deponiegas in Elektrizität) oder die Umwandlung in abgeleitete Energieprodukte (z. B. für Mischgas verwendetes Biogas) verbrauchten Mengen an Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall. |7.1 | Davon: Stromerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |7.2 | Davon: KWK-Anlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |7.3 | Davon: Wärmeerzeugungsanlagen von hauptsächlich als Energieerzeuger tätigen Unternehmen |7.4 | Davon: Stromerzeugungsanlagen von Eigenerzeugern |7.5 | Davon: KWK-Anlagen von Eigenerzeugern |7.6 | Davon: Wärmeerzeugungsanlagen von Eigenerzeugern |7.7 | Davon: BrikettfabrikenDie für die Briketterzeugung verbrauchten Mengen an Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall. Die für Heizzwecke und zum Betrieb von Maschinen verbrauchten Mengen an Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall sind im Energiesektor als Verbrauch anzugeben. |7.8 | Davon: Braunkohle-/TorfbrikettfabrikenDie für die Braunkohlenbriketterzeugung verbrauchten Mengen an Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall. Die für Heizzwecke und zum Betrieb von Maschinen verbrauchten Mengen an Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall sind im Energiesektor als Verbrauch anzugeben. |7.9 | Davon: OrtsgasDie für die Ortsgaserzeugung verbrauchten Mengen an Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall. Die für Heizzwecke und zum Betrieb von Maschinen verbrauchten Mengen an Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall sind im Energiesektor als Verbrauch anzugeben. |7.10 | Davon: Verbrauch zur Herstellung von MischgasMenge der mit Erdgas vermischten Biogase |7.11 | Davon: Verbrauch als Zusatz zu Motorenbenzin/DieselMengen an flüssigen Biokraftstoffen, die nicht an Endverbraucher geliefert werden, sondern zusammen mit anderen, in Kapitel 4 dieses Anhangs aufgeführten Mineralölerzeugnissen verbraucht werden. |7.12 | Davon: HolzkohlefabrikenZur Herstellung von Holzkohle verbrauchte Mengen |7.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Umwandlung |5.2.3. EnergiesektorFür die in Abschnitt 5.1 aufgeführten Energieprodukte (außer Wasserkraft, fotovoltaische Energie, Gezeiten-/Wellen-/Meeresenergie und Windkraft), die im Energiesektor verbraucht werden oder für den Endverbrauch zur Verfügung stehen, sind folgende Aggregate anzugeben:1 | Energiesektor insgesamtDie vom Energiesektor bei seiner Umwandlungstätigkeit verbrauchten Mengen an Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall. Z. B. die für Heizzwecke, zur Beleuchtung oder zum Betrieb von Pumpen oder Kompressoren verbrauchte Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall.Die Mengen an Energie aus erneuerbaren Quellen und aus Abfall, die in eine andere Energieform umgewandelt werden, sind dem Umwandlungssektor zuzurechnen. |1.1 | Davon: Vergasungsanlagen |1.2 | Davon: öffentliche Stromerzeugungsanlagen, KWK-Anlagen und Wärmeerzeugungsanlagen |1.3 | Davon: Kohlebergwerke |1.4 | Davon: Brikettfabriken |1.5 | Davon: Kokereien |1.6 | Davon: Erdölraffinerien |1.7 | Davon: Braunkohle-/Torfbrikettfabriken |1.8 | Davon: Ortsgas |1.9 | Davon: Hochöfen |1.10 | Davon: Holzkohlefabriken |1.11 | Davon: nicht anderweitig genannt |2 | NetzverlusteAlle bei Transport und Verteilung auftretenden Verluste |Energie-EndverbrauchFür die in Abschnitt 5.1 aufgeführten Energieprodukte (außer Wasserkraft, fotovoltaische Energie, Gezeiten-/Wellen-/Meeresenergie und Windkraft) sind folgende Aggregate anzugeben:1 | Energetischer Endverbrauch |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Industrie |3 | Verkehrssektor |3.1 | Davon: Eisenbahn |3.2 | Davon: Straßenverkehr |3.3 | Davon: Binnenschifffahrt |3.4 | Davon: nicht anderweitig genannt – Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt – sonstige |5.2.5. Technische Merkmale der AnlagenAnzugeben sind folgende Stromerzeugungskapazitäten jeweils zum Ende des Berichtsjahres:1 | Wasserkraft< 1 MW, 1 bis <10 MW, ≥10 MW und für Pumpspeicherwerke, sowie für alle Größenklassen zusammen. Der unter Nutzung der Pumpspeicher erzeugte Strom ist nicht zu berücksichtigen. |2 | Geothermische Energie |3 | Fotovoltaische Energie |4 | Thermische Sonnenenergie |5 | Gezeiten-/Wellen-/Meeresenergie |6 | Windkraft |7 | Industrieabfälle (nicht erneuerbare Quellen) |8 | Siedlungsabfälle |9 | Holz, Holzabfälle und sonstige Abfälle |10 | Deponiegas |11 | Klärschlammgas |12 | Sonstige Biogase |13 | Flüssige Biobrennstoffe |Anzugeben ist die Gesamtfläche installierter Sonnenkollektoren.Anzugeben ist die Produktionskapazität folgender Biobrennstoffe:1 | Flüssige Biobrennstoffe: |1.1 | Davon: Biobenzin |1.2 | Davon: Biodiesel |1.3 | Davon: sonstige flüssige Biobrennstoffe |5.2.6. Inputs für Wärme- und Stromerzeugungsanlagen von EigenerzeugernDer Input bei den Eigenerzeugern von Strom und Wärme ist für reine Stromerzeugungsanlagen, für KWK-Anlagen und für reine Wärmekraftanlagen jeweils getrennt auszuweisen.Für die in Abschnitt 5.1 aufgeführten Energieprodukte (außer Wasserkraft, fotovoltaische Energie, Gezeiten-/Wellen-/Meeresenergie und Windkraft) sind folgende Aggregate anzugeben:1 | Energiesektor insgesamt |1.1 | Davon: Vergasungsanlagen |1.2 | Davon: Kohlebergwerke |1.3 | Davon: Brikettfabriken |1.4 | Davon: Kokereien |1.5 | Davon: Erdölraffinerien |1.6 | Davon: Braunkohle-/Torfbrikettfabriken |1.7 | Davon: Ortsgas |1.8 | Davon: Hochöfen |1.9 | Davon: Holzkohlefabriken |1.10 | Davon: nicht anderweitig genannt |2 | Industrie |2.1 | Davon: Eisen und Stahl |2.2 | Davon: chemische und petrochemische Industrie |2.3 | Davon: NE-Metallindustrie |2.4 | Davon: nichtmetallische Mineralstoffe verarbeitende Industrie |2.5 | Davon: Fahrzeugbau |2.6 | Davon: Maschinenbau |2.7 | Davon: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden |2.8 | Davon: Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Tabakverarbeitung |2.9 | Davon: Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus, Verlags- und Druckerzeugnissen |2.10 | Davon: Herstellung von Holz sowie Holz-, Kork- und Flechtwaren |2.11 | Davon: Baugewerbe |2.12 | Davon: Textilien und Leder |2.13 | Davon: nicht anderweitig genannt – Industrie |3 | Verkehrssektor |3.1 | Davon: Eisenbahn |3.2 | Davon: nicht anderweitig genannt – Verkehr |4 | Sonstige Sektoren |4.1 | Davon: gewerbliche und öffentliche Dienstleistungen |4.2 | Davon: Haushalte |4.3 | Davon: Land- und Forstwirtschaft |4.4 | Davon: Fischerei und Fischzucht |4.5 | Davon: nicht anderweitig genannt – sonstige |5.3. HEIZWERTEFür folgende Produkte sind durchschnittliche Nettoheizwerte anzugeben:1 | Biobenzin |2 | Biodiesel |3 | Sonstige flüssige Biobrennstoffe |4 | Holzkohle |5.4. MASSEINHEITEN1 | Stromerzeugung | MWh |2 | Wärmeerzeugung | TJ |3 | Energieprodukte aus erneuerbaren Quellen | Biobenzin, Biodiesel und sonstige flüssige Biobrennstoffe: Tonnen Holzkohle: 1000 Tonnen Alle anderen: TJ (auf der Basis der Nettoheizwerte) |4 | Sonnenkollektorfläche | 1000 m2 |5 | Anlagenkapazität | Biobrennstoffe: Tonnen/Jahr Alle anderen: MWe |6 | Heizwerte | KJ/kg (Nettoheizwert) |5.5. Ausnahmen und BefreiungenEntfällt.6. BESTIMMUNGENFolgende Bestimmungen gelten für die Erhebung aller in den vorstehenden Abschnitten aufgeführten Daten:1. BerichtszeitraumEin Kalenderjahr (1. Januar bis 31. Dezember)2. HäufigkeitJährlich3. Frist für die Datenübermittlung30. November des Jahres nach Ablauf des Berichtszeitraums4. Übertragungsformat und -verfahrenDie Daten sind nach einem geeigneten, von Eurostat festgelegten Austauschstandard zu übermitteln.Die Daten werden elektronisch an das zentrale Eurostat-Portal übermittelt oder in dieses heraufgeladen.ANHANG C – MONATLICHE ENERGIESTATISTIKENIn diesem Anhang werden der Erfassungsbereich, die Einheiten, der Berichtszeitraum, die Erhebungshäufigkeit, die Fristen und die Übermittlungsmodalitäten für die monatliche Erhebung von Energiestatistiken beschrieben.Begriffe, die nicht ausdrücklich in diesem Anhang bestimmt werden, werden in Anhang A erläutert.1. FESTE BRENNSTOFFE1.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTESofern nicht anders bestimmt, sind Daten zu allen folgenden Energieprodukten zu erheben:| Energieprodukt | Definition |1 | Steinkohle | Schwarze, brennbare, feste, organische fossile Ablagerung mit einem auf aschefreie Substanz bezogenen Bruttoheizwert > 25 MJ/kg und einem Wassergehalt, der sich bei einer Temperatur von 30 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 96 % einstellt. |2 | Braunkohle | Braune bis schwarze, brennbare, feste, organische fossile Ablagerung mit einem auf aschefreie Substanz bezogenen Bruttoheizwert < 25 MJ/kg und einem Wassergehalt, der sich bei einer Temperatur von 30 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 96 % einstellt. |2.1 | Davon: Ältere Braunkohle | Ihr Feuchtigkeitsgehalt liegt bei 20­25 %, ihr Aschegehalt bei 9 bis 13 %. Sie ist im Kreidezeitalter des Erdmittelalters entstanden. In der EU wird sie derzeit nur in Frankreich im Untertagebau gefördert. |2.2 | Davon: Jüngere Braunkohle: | Ihr Feuchtigkeitsgehalt liegt zwischen 40 % und 70 %, ihr Aschegehalt normalerweise zwischen 2 % und 6 %. Je nach Lagerstätte kann sie auch bis zu 12 % Asche enthalten. Die jüngere Braunkohle ist überwiegend im Tertiär entstanden. Sie wird überwiegend im Tagebau gefördert. |3 | Torf | Brennbare, lockere oder komprimierte fossile Ablagerung pflanzlichen Ursprungs mit hohem Wassergehalt (bis zu 90 %), von hellbrauner bis dunkelbrauner Farbe. |4 | Steinkohlenbriketts | Stücke gleicher Form und Abmessungen, die aus gemahlener Steinkohle unter Druck und unter Zusatz eines Bindemittels (Pech) geformt werden. |5 | Braunkohlenbriketts | Stücke gleicher Form und Abmessungen, die aus gemahlener und getrockneter Braunkohle unter hohem Druck und ohne Zusatz eines Bindemittels geformt werden. Einschließlich Trockenbraunkohle und Braunkohlengrus. |6 | Steinkohlenkoks | Künstlicher Brennstoff, der als fester Rückstand einer trockenen Destillation von Steinkohle unter gänzlichem oder teilweisem Luftabschluss entsteht.Dazu gehören:Steinkohlenkoks: Wird durch Hochtemperaturverkokung erzeugtSteinkohlenschwelkoks: Wird durch Niedrigtemperaturverkokung erzeugtKoks aus Gaswerken: Wird in Gaswerken hergestellt |7 | Braunkohlenkoks | Fester Rückstand einer trockenen Destillation von Braunkohle unter Luftabschluss. |1.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFür alle im vorhergehenden Abschnitt angeführten Energieprodukte sind folgende Aggregate anzugeben, sofern nichts anderes bestimmt ist.Begriffe, die nicht ausdrücklich in diesem Anhang bestimmt werden, werden in Anhang A erläutert.1.2.1. VersorgungssektorFolgende Aggregate sind für Steinkohle, Braunkohle insgesamt, ältere Braunkohle und Torf anzugeben:1 | Erzeugung |2 | WiedergewinnungIn Bergwerken wieder gewonnene Schlammkohle und Brandschiefer. |3 | Einfuhren |3.1 | Davon: aus anderen EU-Ländern |4 | Ausfuhren |4.1 | Davon: in andere EU-Länder |5 | BestandsveränderungenBestände der Bergwerke und ImporteureOhne Verbraucherbestände (z. B. in Kraftwerken und Kokereien), jedoch einschließlich der Bestände von Verbrauchern, die direkt importieren.Negative Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, positive für Bestandsverkleinerung. |6 | Berechnete InlandslieferungenBerechnete Gesamtmenge der für den inländischen Verbrauch gelieferten Mengen. Definiert als:Erzeugung + Wiedergewinnung + Einfuhren – Ausfuhren + Bestandsveränderungen. |7 | Erfasste InlandslieferungenTatsächlich an den inländischen Markt gelieferte Mengen. Summe aller Lieferungen an die verschiedenen Verbraucher Berechnete und erfasste Lieferungen können voneinander abweichen. |7.1 | Davon: Eigenverbrauch des ErzeugersIn den Produktionsanlagen selbst verbrauchte Mengen.Ohne Verbrauch von bergwerkseigenen Kraftwerken, bergwerkseigenen Brikettfabriken, bergwerkseigenen Kokereien und Deputatlieferungen an Beschäftigte der Bergwerke. |7.2 | Davon: hauptsächlich der Energieerzeugung dienende Kraftwerke |7.3 | Davon: als Eigenanlage betriebene Kraftwerke in Kohlebergwerken |7.4 | Davon: Kokereien |7.5 | Davon: BrikettfabrikenBei der Umwandlung in (bergwerkseigenen und unabhängigen) Brikettfabriken verbrauchte Menge. |7.6 | Davon: Industrie insgesamt (ohne Eisen- und Stahlindustrie) |7.7 | Davon: Eisen- und Stahlindustrie |7.8 | Davon: Sonstige (Dienstleistungssektor, Haushalte usw.)Lieferungen an Haushalte (einschließlich Deputatlieferungen an Beschäftigte der Bergwerke und ihrer Nebenbetriebe), an den Dienstleistungssektor (Verwaltung, Handel usw.) und an nicht anderweitig genannte Sektoren (Fernheizwerke, Verkehr usw.). |8 | Endbestände |8.1 | Davon: Bergwerke |8.2 | Davon: Importeure |8.3 | Davon: in KokereienGilt nur für Steinkohle. |Folgende Aggregate sind für Steinkohlen- und Braunkohlenkoks sowie für Steinkohlen- und Braunkohlenbriketts anzugeben:1 | Erzeugung |2 | Einfuhren |3 | Ausfuhren |3.1 | Davon: in andere EU-Länder |4 | BestandsveränderungenBestände der Kokereien (an Koks) und der Brikettfabriken (an Briketts) sowie Bestände der Importeure.Ohne Bestände der Verbraucher, jedoch einschließlich der Bestände von Verbrauchern, die direkt importieren.Negative Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, positive für Bestandsverkleinerung. |5 | Berechnete InlandslieferungenBerechnete Gesamtmenge der für den inländischen Verbrauch gelieferten Mengen. Definiert als:Produktion + Einfuhren – Ausfuhren + Bestandsveränderungen |6 | Erfasste InlandslieferungenTatsächlich an den inländischen Markt gelieferte Mengen. Summe aller Lieferungen an die verschiedenen Verbraucher Berechnete und erfasste Lieferungen können voneinander abweichen. |6.1 | Davon: Industrie insgesamt (ohne Eisen- und Stahlindustrie) |6.2 | Davon: Eisen- und Stahlindustrie |6.3 | Davon: Sonstige (Dienstleistungssektor, Haushalte usw.)Lieferungen an Haushalte (einschließlich Deputatlieferungen an Beschäftigte der Bergwerke und ihrer Nebenbetriebe) und an den Dienstleistungssektor (Verwaltung, Handel usw.). |7 | EndbeständeEs handelt sich um Bestände- der Kokereien (gilt nur für Steinkohlen- und Braunkohlenkoks),- der Brikettfabriken (gilt nur für Steinkohlen- und Braunkohlenbriketts),- der Importeure |1.2.2. EinfuhrenFür Braunkohle, Braunkohlenkoks, Steinkohlen- und Braunkohlenbriketts sind die Gesamteinfuhren aus EU-Ländern und aus Nicht-EU-Ländern anzugeben.Für Steinkohle sind die Einfuhren aus folgenden Ursprungsländern anzugeben:1 | Einfuhren aus EU-Ländern |1.1 | Davon: Deutschland |1.2 | Davon: Vereinigtes Königreich |1.3 | Davon: Polen |1.4 | Davon: Sonstige EUDie jeweiligen Länder sind anzugeben. |2 | Einfuhren aus Nicht-EU-Ländern |2.1 | Davon: USA |2.2 | Davon: Australien |2.3 | Davon: Republik Südafrika |2.4 | Davon: GUS |2.4.1 | Unter 2.4: Russland |2.4.2 | Unter 2.4: Ukraine |2.5 | Davon: Kanada |2.6 | Davon: Kolumbien |2.7 | Davon: China |2.8 | Davon: Sonstige Einfuhren aus Nicht-EU-LändernDie jeweiligen Länder sind anzugeben. |1.3. MASSEINHEITENAlle Mengen sind in 103 Tonnen anzugeben.1.4. Ausnahmen und BefreiungenEntfällt.2. STROM2.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTEDieses Kapitel betrifft Strom.2.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFolgende Aggregate sind anzugeben:2.2.1. ErzeugungFür die nachstehenden Aggregate sind Brutto- und Nettomengen anzugeben:1 | Stromerzeugung insgesamt |1.1 | Davon: Kernkraftwerke |1.2 | Davon: Wasserkraft |1.2.1 | Unter 1.2: Anteil von Pumpspeicherwerken an der Erzeugung aus Wasserkraft |1.3 | Davon: geothermische Energie |1.4 | Davon: herkömmliche Wärmekraftwerke |1.5 | Davon: Windkraft |Außerdem sind folgende Energiemengen anzugeben:2 | Einfuhren |2.1 | Davon: aus anderen EU-Ländern |3 | Ausfuhren |3.1 | Davon: in Nicht-EU-Länder |4 | Verbrauch in Pumpspeicherwerken |5 | InlandsverbrauchWird wie folgt berechnet:Gesamtnettoerzeugung + Einfuhren – Ausfuhren – Verbrauch in Pumpspeicherwerken |Hinsichtlich des Brennstoffverbrauchs von Wärmekraftwerken zur öffentlichen Versorgung sind folgende Aggregate anzugeben (zur Definition von Steinkohle und Braunkohle siehe Anhang B):6 | Gesamtbrennstoffverbrauch von Wärmekraftwerken zur öffentlichen VersorgungGesamte Brennstoffmenge, die für die Stromerzeugung sowie für die Erzeugung von Wärme, die ausschließlich zum Verkauf an Dritte bestimmt ist, verbraucht wird. |6.1 | Davon: Steinkohle |6.2 | Davon: Braunkohle |6.3 | Davon: Mineralölerzeugnisse |6.4 | Davon: Erdgas |6.5 | Davon: abgeleitetes Gas (industriell erzeugte Gase) |6.6 | Davon: andere Brennstoffe |2.2.2. Brennstoffbestände der Wärmekraftwerke der öffentlichen VersorgungHierunter versteht man Kraftwerke, in denen Brennstoffe als Primärenergieträger eingesetzt werden und die der öffentlichen Stromversorgung dienen. Folgende Endbestände (Bestände am Ende des Berichtsmonats) sind anzugeben:1 | Steinkohle |2 | Braunkohle |3 | Mineralölerzeugnisse |2.2.3. Erzeugung von nuklearer WärmeAnzugeben ist die gesamte im Berichtszeitraum erzeugte Kernwärme für die Stromerzeugung.2.3. MASSEINHEITEN1 | Energiemengen | Strom: GWhSteinkohle, Braunkohle und Mineralölerzeugnisse: 103Tonnen und TJ auf der Basis des Nettoheizwertes.Erdgas und abgeleitete Gase: TJ auf der Basis der Bruttoheizwertes.Andere Brennstoffe: TJ auf der Basis der Nettoheizwertes.Nukleare Wärme: TJ |2 | Bestände | 103 Tonnen |2.4. Ausnahmen und BefreiungenEntfällt.3. ROHÖL UND MINERALÖLPRODUKTE3.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTESoweit nicht anders bestimmt betrifft diese Datenerhebung die nachstehend aufgeführten Energieprodukte, für die die Definitionen in Anhang B Kapitel 4 gelten: Rohöl, NGL, Raffinerieeinsatzmaterial, sonstige Kohlenwasserstoffe, Raffineriegas (nicht verflüssigt), Ethan, LPG, Naphtha, Motorenbenzin, Flugbenzin, Flugturbinenkraftstoff (auf Naphthabasis oder JP4), Flugturbinenkraftstoff auf Petroleumbasis, sonstiges Kerosin, Dieselkraftstoff/Heizöl (destilliertes Heizöl), Dieselkraftstoff für Kraftfahrzeuge, Heizöl und sonstiges Gasöl, schweres Heizöl (mit niedrigem und hohem Schwefelgehalt), Testbenzin und Industriebrennstoffe, Schmierstoffe, Bitumen, Paraffinwachse und Petrolkoks.Bei Motorenbenzin ist soweit zutreffend zu unterscheiden zwischen:– Bleifreiem Motorenbenzin: Motorenbenzin, dem keine Bleiverbindungen zur Erhöhung der Oktanzahl zugesetzt wurden; es kann organisches Blei in Spuren enthalten.– Verbleitem Motorenbenzin: Motorenbenzin, dem zur Erhöhung der Oktanzahl Tetraethylblei und/oder Tetramethylblei zugesetzt wurde.Die „sonstigen Erzeugnisse“ umfassen sowohl die in Anhang B Kapitel 4 definierten Erzeugnisse als auch Testbenzin und Industriebrennstoffe, Schmierstoffe, Bitumen und Paraffinwachse. Die Mengen dieser Erzeugnisse sind nicht getrennt anzugeben.3.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFür alle im vorhergehenden Abschnitt angeführten Energieprodukte sind folgende Aggregate anzugeben, sofern nichts anderes bestimmt ist.3.2.1. VersorgungssektorDie folgende Tabelle gilt nur für Rohöl, NGL, Raffinerieeinsatzmaterial, Zusatzstoffe/ Oxigenate, Biobrennstoffe und sonstige Kohlenwasserstoffe.1 | Einheimische ErzeugungGilt nicht für Raffinerieeinsatzmaterial. |2 | Sonstige QuellenZusatzstoffe, Biobrennstoffe und sonstige Kohlenwasserstoffe, deren Erzeugung bereits in anderen Brennstoffbilanzen erfasst wird. Gilt nicht für Rohöl, NGL und Raffinerieeinsatzmaterial. |3 | Rückläufe aus der petrochemischen IndustrieFertig- oder Halbfertigerzeugnisse, die von Endverbrauchern zur Weiterverarbeitung, zur Mischung oder zum Verkauf zurückgegeben werden. Gewöhnlich handelt es sich dabei um Nebenprodukte petrochemischer Herstellungsprozesse.Gilt nur für Raffinerieeinsatzmaterial. |4 | Übertragene ErzeugnisseImportierte Mineralölerzeugnisse, die neu zugeordnet werden als zur Weiterverarbeitung in der Raffinerie und nicht zur Lieferung an die Endkunden bestimmte Halbfertigerzeugnisse.Gilt nur für Raffinerieeinsatzmaterial. |5 | Ein- und AusfuhrenEinschließlich Rohöl und Mineralölprodukte, die im Rahmen von Verarbeitungsabkommen ein- oder ausgeführt wurden (d. h. Raffinieren auf Rechnung). Bei Rohöl und NGL ist das eigentliche Ursprungsland anzugeben; bei Raffinerieeinsatzmaterial und Fertigprodukten ist das Land des letzten Versands anzugeben.Einschließlich aller Flüssiggase (z. B. LPG), die durch Rückvergasung von eingeführtem Flüssigerdgas gewonnen wurden, und aller Mineralölprodukte, die von der petrochemischen Industrie direkt ein- oder ausgeführt werden.Hinweis: Als Ein- oder Ausfuhren von Ethanol (in der Spalte Additive/Oxigenate angegeben) sind die Mengen anzugeben, die für die Verwendung als Kraftstoff vorgesehen sind. |6 | DirektverbrauchRohöl, NGL und sonstige Kohlenwasserstoffe, die ohne Aufbereitung in einer Raffinerie direkt verwendet werden.Einschließlich des zur Stromerzeugung verfeuerten Rohöls. |7 | BestandsveränderungenPositive Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, negative für Bestandsverkleinerung. |8 | Berechneter RaffinerieeingangRechnerisch ermittelte Gesamtmenge an Produkten, die dem Raffinerieprozess zugeführt wurden. Definiert als:Einheimische Erzeugung + Aus sonstigen Quellen + Rückläufe aus der Industrie + Übertragene Produkte + Einfuhren – Ausfuhren – Direktverbrauch – Bestandsveränderungen |9 | Statistische AbweichungDefiniert als berechneter Raffinerieeingang minus erfasstem Raffinerieeingang. |10 | Erfasster RaffinerieeingangGemessene Gesamtmenge an Produkten, die dem Raffinerieprozess zugeführt wurden. |11 | RaffinerieverlusteDifferenz zwischen erfasstem Raffinerieeingang und Brutto-Raffinerieausstoß. Verluste können in Destillationsprozessen durch Verdampfung entstehen. Verluste sind als positive Werte anzugeben. Volumengewinne sind möglich, Massegewinne nicht. |12 | Erzeugung von OxigenatenIn der Erzeugung angefallene oder aus anderen Quellen stammende Ether wie MTBE (Methyl-Tert-Butylether) und TAME (Tert-Amyl-Methylether), Alkohole (Methanol, Ethanol) und Ester, die Benzin und Dieselkraftstoff beigemischt werden. |Die folgende Tabelle gilt nicht für Raffinerieeinsatzmaterial und Zusatzstoffe/Oxigenate.1 | RohstoffeingängeMenge an einheimischem oder eingeführtem Rohöl (einschließlich Kondensat) und einheimischen NGL, die ohne Aufbereitung in einer Ölraffinerie direkt verwendet werden, und Rückflüsse aus der petrochemischen Industrie, die zwar keine Rohstoffe sind, aber direkt verwendet werden. |2 | Brutto-RaffinerieausstoßIn einer Raffinerie oder Mischanlage erzeugte Menge an Fertigerzeugnissen.Ohne Raffinerieverluste, aber einschließlich Raffineriebrennstoff. |3 | RecyclingprodukteFertigprodukte, die ein zweites Mal das Vertriebsnetz durchlaufen, nachdem sie bereits einmal an Endverbraucher ausgeliefert wurden (z. B. wiederaufbereitete Schmierstoffe). Diese Mengen sind von Rückflüssen aus der petrochemischen Industrie zu unterscheiden. |4 | RaffineriebrennstoffErdölprodukte, die zur Aufrechterhaltung des Betriebs einer Raffinerie verbraucht werden.Ohne Produkte, die von Erdölunternehmen außerhalb des Raffinierprozesses verwendet werden, z. B. in Bunkern oder Öltankern.Einschließlich des Brennstoffverbrauchs der Raffinerien für die Erzeugung von Strom und Wärme zum Verkauf an Dritte. |5 | Ein- und Ausfuhren |6 | Grenzüberschreitender Seeverkehr (Bunker) |7 | Austausch zwischen ErzeugnissenErzeugnisse, die infolge einer Änderung ihrer Spezifikation oder ihrer Mischung mit einem anderen Erzeugnis neu zugeordnet werden.Ein negativer Eintrag für ein Produkt muss durch einen positiven Eintrag (bzw. mehrere Einträge) eines oder mehrerer anderer Produkte ausgeglichen werden und umgekehrt. Die positiven und negativen Einträge müssen sich zu Null addieren. |8 | Übertragene ErzeugnisseImportierte Mineralölerzeugnisse, die neu zugeordnet werden als zur Weiterverarbeitung in der Raffinerie und nicht zur Lieferung an die Endkunden bestimmte Halbfertigerzeugnisse. |9 | BestandsveränderungenPositive Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, negative für Bestandsverkleinerung. |10 | Berechnete BruttoinlandslieferungenDefiniert als:Rohstoffeingänge + Brutto-Raffinerieausstoß + Recycling-Produkte – Raffineriebrennstoff + Einfuhren – Ausfuhren – Bunkerkohle (grenzüberschreitender Seeverkehr) + Austausch zwischen Erzeugnissen – Übertragene Erzeugnisse – Bestandsveränderungen |11 | Statistische AbweichungDefiniert als berechnete Bruttoinlandslieferungen minus beobachtete Bruttoinlandslieferungen. |12 | Erfasste BruttoinlandslieferungenErfasste Lieferungen fertiger Mineralölprodukte aus Primärquellen (z. B. Raffinerien, Mischanlagen usw.) an den Inlandsmarkt.Dieser Wert kann vom berechneten Wert abweichen, was u. a. auf Unterschiede im Erfassungsbereich oder auf unterschiedliche Definitionen in den Berichtssystemen zurückzuführen ist. |12.1 | Davon: Lieferungen an die internationale Zivilluftfahrt |12.2 | Davon: Lieferungen an Kraftwerke |12.3 | Davon: Lieferungen von Kraftfahrzeug-LPG |12.4 | Davon: (Brutto-) Lieferungen an die petrochemische Industrie |13 | Rückläufe von der petrochemischen Industrie an die Raffinerien |14 | Nettoinlandslieferungen insgesamt |3.2.2. BeständeFolgende Anfangs- und Endbestände sind für alle Energieprodukte außer Raffineriegas anzugeben:1 | Bestände auf dem Hoheitsgebiet des StaatesBestände an folgenden Orten: Raffinerietanks, Massengutterminals, ‚Tanklager an Pipelines, Binnenschiffe, Küstentankschiffe (wenn Abgangs- und Bestimmungshafen im selben Land liegen), Tankschiffe in Häfen der Mitgliedstaaten (wenn ihre Ladung dort gelöscht werden soll), Bunker der Binnenschifffahrt. Ohne Bestände in Pipelines, Eisenbahnkesselwagen, Tank-Lkw, Bunkern der Hochseeschifffahrt, Tankstellen, Einzelhandelsbetrieben und Bunkern auf See. |2 | Im Rahmen bilateraler Regierungsvereinbarungen für andere Staaten gelagerte BeständeAuf dem Hoheitsgebiet des Staates vorhandene Bestände, die Eigentum eines anderen Staates sind und zu denen der Zugang durch ein Abkommen zwischen den jeweiligen Staaten gewährleistet ist. |3 | Bestände mit bekannter ausländischer BestimmungUnter 2 nicht erfasste Bestände auf dem Hoheitsgebiet des Staates, die Eigentum eines anderen Staates und für diesen bestimmt sind. Diese Bestände können sich innerhalb oder außerhalb eines Zolllagers befinden. |4 | Sonstige Bestände unter ZollverschlussWeder unter 2 noch unter 3 erfasste Bestände, unabhängig davon, ob sie verzollt sind oder nicht. |5 | Bestände von GroßverbrauchernUmfasst Bestände, die staatlicher Kontrolle unterliegen. Umfasst keine Bestände anderer Verbraucher. |6 | Bestände an Bord einlaufender Hochseeschiffe im Hafen oder auf ReedeUmfasst Bestände unabhängig davon, ob sie verzollt sind oder nicht. Ohne Bestände an Bord von Schiffen auf hoher See.Einschließlich Öl in Küstentankschiffen, deren Abgangs- und Bestimmungshafen in selben Land liegen. Für einlaufende Schiffe mit mehreren Entladehäfen ist nur die Menge anzugeben, die in Ihrem Land entladen wird. |7 | Von staatlichen Stellen auf dem Hoheitsgebiet des Staates gelagerte BeständeUmfasst Bestände für nicht militärische Zwecke, die von Staaten auf ihrem Hoheitsgebiet gelagert werden, Eigentum des Staates sind oder von ihm kontrolliert werden und ausschließlich für den Notfall gelagert werden.Ohne Bestände staatlicher Ölgesellschaften und Elektrizitätswerke und ohne Bestände, die direkt von Ölgesellschaften im Auftrag des Staates gelagert werden. |8 | Auf dem Hoheitsgebiet des Staates befindliche Bestände von LagerunternehmenBestände privater und staatlicher Stellen, die eingerichtet wurden, um Bestände ausschließlich für Notfälle vorzuhalten.Ohne Pflichtbestände privater Unternehmen. |9 | Alle übrigen Bestände auf dem Hoheitsgebiet des StaatesAlle übrigen Bestände, die den Bestimmungen unter 1 entsprechen. |10 | Im Ausland im Rahmen bilateraler Regierungsvereinbarungen lagernde BeständeBestände, die Eigentum Ihres Landes sind, aber in einem anderen Land lagern und zu denen der Zugang durch ein zwischen den Regierungen geschlossenes Abkommen gewährleistet ist. |10.1 | Davon: Bestände des Staates |10.2 | Davon: Bestände von Lagerunternehmen |10.3 | Davon: sonstige Bestände |11 | Im Ausland lagernde Bestände, die endgültig für die Einfuhr in Ihr Land vorgesehen sindNicht unter 10 erfasste Bestände, die Eigentum Ihres Landes sind, in einem anderen Land lagern und auf die Einfuhr in Ihr Land warten. |12 | Sonstige Bestände unter ZollverschlussSonstige Bestände auf dem Hoheitsgebiet des Staates, die in den obigen Kategorien nicht erfasst sind. |13 | PipelineinhaltIn den Pipelines befindliches Öl (Rohöl und Mineralölerzeugnisse), das für die Aufrechterhaltung des Flusses in den Pipelines erforderlich ist. |Außerdem sind folgende Mengen nach Ländern aufzuschlüsseln:– im Rahmen bilateraler Regierungsvereinbarungen für andere Länder gelagerte Endbestände,– sonstige Endbestände mit bekannter ausländischer Bestimmung,– im Ausland im Rahmen bilateraler Regierungsvereinbarungen lagernde Endbestände,– sonstige im Ausland lagernde Endbestände, die endgültig für die Einfuhr in Ihr Land vorgesehen sind.Anfangsbestände sind die Bestände am letzten Tag des dem Berichtsmonat voraus gehenden Monats. Endbestände sind die Bestände am letzten Tag des Berichtsmonats.3.2.3. Ein- und AusfuhrenEinfuhren nach dem Herkunftsland, Ausfuhren nach dem Bestimmungsland.3.3. MASSEINHEITENEnergiemengen: 103 Tonnen3.4. GEOGRAFISCHE HINWEISELediglich für statistische Berichtszwecke gelten die Angaben in Anhang A Kapitel 1, mit folgenden Ausnahmen:(1) Dänemark einschließlich Färöer und Grönland,(2) Schweiz einschließlich Liechtenstein.3.5. Ausnahmen und BefreiungenEntfällt.4. ERDGAS4.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTEErdgas wird in Anhang B Kapitel 2 definiert.4.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFür alle im vorhergehenden Abschnitt angeführten Energieprodukte sind folgende Aggregate anzugeben, sofern nichts anderes bestimmt ist.4.2.1. Versorgungssektor1 | Einheimische ErzeugungAlle innerhalb der nationalen Grenzen geförderten trockenen vermarktbaren Mengen, einschließlich Offshore-Förderung. Nach Reinigung und Extraktion von Erdgaskondensaten und Schwefel gemessene Mengen.Ohne Extraktionsverluste und zurückgepresste, abgeblasene oder abgefackelte Mengen.Einschließlich der in der Erdgasindustrie bei der Erdgasförderung, in Pipelines und in Verarbeitungsanlagen eingesetzten Mengen. |2 | Einfuhren |3 | Ausfuhren |4 | BestandsveränderungenPositive Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, negative für Bestandsverkleinerung. |5 | Berechnete BruttoinlandslieferungenDefiniert als:Einheimische Erzeugung + Einfuhren – Ausfuhren – Bestandsveränderungen |6 | Statistische AbweichungDefiniert als berechnete Bruttoinlandslieferungen minus beobachtete Bruttoinlandslieferungen. |7 | Erfasste BruttoinlandslieferungenEinschließlich des in der Gasindustrie für Wärmeerzeugung und Anlagenbetrieb verbrauchten Gases (d. h. Verbrauch für Gasförderung, in Pipelinesystemen und in Verarbeitungsanlagen) und der Verteilungsverluste. |8 | Auf dem Hoheitsgebiet des Staates lagernde Anfangs- und EndbeständeIn besonderen Speichereinrichtungen (erschöpfte Gas- oder Ölfelder, Aquifer, Salzkavernen, gemischte Hohlräume u. a.) oder als Flüssiggas gelagerte Mengen. Anfangsbestände sind die Bestände am letzten Tag des dem Berichtsmonat voraus gehenden Monats. Endbestände sind die Bestände am letzten Tag des Berichtsmonats. |9 | Eigenverbrauch und Verluste in der GasindustrieIn der Gasindustrie für Wärmeerzeugung und Anlagenbetrieb verbrauchtes Gas (d. h. Verbrauch für Gasförderung, in Pipelinesystemen und in Verarbeitungsanlagen).Einschließlich Verteilungsverluste |4.2.2. Ein- und AusfuhrenEinfuhren nach dem Herkunftsland, Ausfuhren nach dem Bestimmungsland.4.3. MASSEINHEITENDie Mengen sind in zwei Einheiten anzugeben:– in Volumeneinheiten: in 106 m3 bei Referenzgasbedingungen (15°C, 101,325 kPa),– in Energieeinheiten: in TJ auf der Basis des Bruttoheizwertes.4.4. Ausnahmen und BefreiungenEntfällt.5. BESTIMMUNGENFolgende Bestimmungen gelten für die Erhebung aller in den vorstehenden Abschnitten aufgeführten Daten:1. BerichtszeitraumKalendermonat2. HäufigkeitMonatlich3. Frist für die DatenübermittlungInnerhalb von drei Monaten nach dem Berichtsmonat.4. Übertragungsformat und -verfahrenDie Daten sind nach einem geeigneten, von Eurostat festgelegten Austauschstandard zu übermitteln.Die Daten werden elektronisch an das zentrale Eurostat-Portal übermittelt oder in dieses heraufgeladen.ANHANG D – MONATLICH ZU ÜBERMITTELNDE KURZFRISTIGE STATISTIKENIn diesem Anhang werden der Erfassungsbereich, die Einheiten, der Berichtszeitraum, die Erhebungshäufigkeit, die Fristen und die Übermittlungsmodalitäten für die monatliche Erhebung von Energiestatistiken beschrieben.Begriffe, die nicht ausdrücklich in diesem Anhang bestimmt werden, werden in Anhang A erläutert.1. ERDGAS1.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTEDieses Kapitel betrifft ausschließlich Erdgas. Erdgas wird in Anhang B Kapitel 2 definiert.1.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFolgende Aggregate sind anzugeben:1 | Erzeugung |2 | Einfuhren |3 | Ausfuhren |4 | BestandsveränderungenNegative Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, positive für Bestandsverkleinerung. |5 | AngebotWird wie folgt berechnet:Erzeugung + Einfuhren – Ausfuhren + Bestandsveränderungen |1.3. MASSEINHEITENErdgasmengen sind in TJ auf der Basis des Bruttoheizwertes anzugeben.1.4. SONSTIGE BESTIMMUNGEN1. BerichtszeitraumKalendermonat2. HäufigkeitMonatlich3. Frist für die DatenübermittlungInnerhalb eines Monats nach dem Berichtsmonat.4. Übertragungsformat und -verfahrenDie Daten sind nach einem geeigneten, von Eurostat festgelegten Austauschstandard zu übermitteln.Die Daten werden elektronisch an das zentrale Eurostat-Portal übermittelt oder in dieses heraufgeladen.1.5. Ausnahmen und BefreiungenDeutschland ist von dieser Datenerhebung befreit.2. STROM2.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTEDieses Kapitel betrifft ausschließlich Strom.2.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFolgende Aggregate sind anzugeben:1 | Stromerzeugung insgesamtGesamte Bruttomenge der erzeugten elektrischen Energie.Einschließlich Eigenverbrauch der Kraftwerke. |2 | Einfuhren |3 | Ausfuhren |4 | BruttostromlieferungenSie werden wie folgt berechnet:Gesamterzeugung + Einfuhren – Ausfuhren |2.3. MASSEINHEITENEnergiemengen sind in GWh anzugeben.2.4. SONSTIGE BESTIMMUNGEN1. BerichtszeitraumKalendermonat2. HäufigkeitMonatlich3. Frist für die DatenübermittlungInnerhalb eines Monats nach dem Berichtsmonat.4. Übertragungsformat und -verfahrenDie Daten sind nach einem geeigneten, von Eurostat festgelegten Austauschstandard zu übermitteln.Die Daten werden elektronisch an das zentrale Eurostat-Portal übermittelt oder in dieses heraufgeladen.2.5. Ausnahmen und BefreiungenDeutschland ist von dieser Datenerhebung befreit.3. ROHÖL UND MINERALÖLPRODUKTEDiese Datenerhebung ist allgemein als „JODI-Fragebogen“ bekannt.3.1. IN FRAGE KOMMENDE ENERGIEPRODUKTESoweit nicht anders bestimmt betrifft diese Datenerhebung die nachstehend aufgeführten Energieprodukte, für die die Definitionen in Anhang B Kapitel 4 gelten: Rohöl, LPG, Benzin (Summe aus Motorenbenzin und Flugbenzin), Kerosin (Summe aus Flugturbinenkraftstoff auf Petroleumbasis und sonstigem Kerosin), Dieselkraftstoff/Heizöl, schweres Heizöl (mit niedrigem und hohem Schwefelgehalt).Die Erhebung betrifft ferner „Öl insgesamt“, d. h. die Summe aller dieser Erzeugnisse ausgenommen Rohöl, einschließlich sonstiger Mineralölerzeugnisse wie Raffineriegas, Ethan, Naphtha, Petrolkoks, Testbenzin und Industriebrennstoffe, Paraffinwachse, Bitumen, Schmierstoffe u. a.3.2. VERZEICHNIS DER AGGREGATEFür alle im vorhergehenden Abschnitt angeführten Energieprodukte sind folgende Aggregate anzugeben, sofern nichts anderes bestimmt ist.3.2.1. VersorgungssektorDie folgende Tabelle gilt nur für Rohöl:1 | Erzeugung |2 | Einfuhren |3 | Ausfuhren |4 | Endbestände |5 | BestandsveränderungenPositive Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, negative für Bestandsverkleinerung. |6 | RaffinerieeingangErfasster Raffineriedurchsatz |Die folgende Tabelle gilt für Rohöl, LPG, Benzin, Kerosin, Dieselkraftstoff/Heizöl, schweres Heizöl und Öl insgesamt:1 | RaffinerieausstoßBruttoausstoß (einschließlich Brennstoffe für den Eigenverbrauch der Raffinerien) |2 | Einfuhren |3 | Ausfuhren |4 | Endbestände |5 | BestandsveränderungenPositive Zahlen stehen für Bestandsvergrößerung, negative für Bestandsverkleinerung. |6 | NachfrageLieferungen und Verkäufe an den inländischen Markt (Inlandsverbrauch) zuzüglich Eigenverbrauch der Raffinerien und Lieferungen für die Bunkerbestände der internationalen See- und Luftfahrt. Der Gesamtölbedarf schließt Rohöl ein. |3.3. MASSEINHEITENEnergiemengen: 103 Tonnen3.4. SONSTIGE BESTIMMUNGEN1. BerichtszeitraumKalendermonat2. HäufigkeitMonatlich3. Frist für die DatenübermittlungInnerhalb von 25 Tagen nach dem Berichtsmonat.4. Übertragungsformat und -verfahrenDie Daten sind nach einem geeigneten, von Eurostat festgelegten Austauschstandard zu übermitteln.Die Daten werden elektronisch an das zentrale Eurostat-Portal übermittelt oder in dieses heraufgeladen.3.4. Ausnahmen und BefreiungenEntfällt.[1] ABl. C […] vom […], S.[…].[2] ABl. C […] vom […], S.[…].[3] ABl. L 49 vom 19.2.2004, S. 1.[4] ABl. L 283 vom 27.10.2001, S. 330.[5] ABl. L 167 vom 22.6.1992, S. 17. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2004/8/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 52 vom 21.2.2004, S. 50).[6] ABl. L 52 vom 22.2.1997, S. 1.[7] KOM(2005) 217.[8] ABl. L 184 vom 17.7.1999, S. 45. Zuletzt geändert durch den Beschluss 2006/512/EG des Rates vom 17. Juli 2006 (ABl. L 200 vom 22.7.2006, S. 11).[9] ABl. L 181 vom 28.6.1989, S. 47.[10] ABl. L 55 vom 1.3.2005, S. 57--------------------------------------------------