CELEX: 62021CB0224
Language: de
Date: 2021-12-13 00:00:00
Title: Rechtssache C-224/21: Beschluss des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 13. Dezember 2021 (Vorabentscheidungsersuchen des Tribunal Arbitral Tributário [Centro de Arbitragem Administrativa — CAAD] — Portugal) — VX/Autoridade Tributária e Aduaneira (Vorlage zur Vorabentscheidung – Art. 99 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs – Direkte Besteuerung – Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus Immobiliengeschäften – Art. 63 und 65 AEUV – Freier Kapitalverkehr – Diskriminierung – Höhere Steuerbelastung von von Gebietsfremden erzielten Veräußerungsgewinnen aus Immobiliengeschäften – Wahlmöglichkeit, genauso wie Gebietsansässige besteuert zu werden)

28.2.2022   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 95/4
            
         
      Beschluss des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 13. Dezember 2021 (Vorabentscheidungsersuchen des Tribunal Arbitral Tributário [Centro de Arbitragem Administrativa — CAAD] — Portugal) — VX/Autoridade Tributária e Aduaneira
      (Rechtssache C-224/21) (1)
      
      (Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 99 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs - Direkte Besteuerung - Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus Immobiliengeschäften - Art. 63 und 65 AEUV - Freier Kapitalverkehr - Diskriminierung - Höhere Steuerbelastung von von Gebietsfremden erzielten Veräußerungsgewinnen aus Immobiliengeschäften - Wahlmöglichkeit, genauso wie Gebietsansässige besteuert zu werden)
      (2022/C 95/06)
      Verfahrenssprache: Portugiesisch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Tribunal Arbitral Tributário (Centro de Arbitragem Administrativa — CAAD)
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Kläger: VX
      
         Beklagte: Autoridade Tributária e Aduaneira
      
         Tenor
      
      Art. 63 und Art. 65 Abs. 1 AEUV sind dahin auszulegen, dass sie der Regelung eines Mitgliedstaats über die Einkommensteuer natürlicher Personen entgegenstehen, die Gebietsfremde in Bezug auf Gewinne aus der Veräußerung von in diesem Mitgliedstaat gelegenen Immobilien systematisch einer steuerlichen Belastung unterwirft, die höher ist als die, die bei einem gleichartigen Geschäft auf von Gebietsansässigen erzielte Veräußerungsgewinne angewandt würde, ungeachtet der Wahlmöglichkeit für Gebietsfremde, genauso wie Gebietsansässige besteuert zu werden.
      
         (1)  ABl. C 252 vom 28.6.2021.