CELEX: 62018TN0217
Language: de
Date: 2018-03-28 00:00:00
Title: Rechtssache T-217/18: Klage, eingereicht am 28. März 2018 — DK/EAD

201806010091915462018/C 211/342172018TC21120180618DE01DEINFO_JUDICIAL20180328272711Rechtssache T-217/18: Klage, eingereicht am 28. März 2018 — DK/EAD
 ---documentbreak--- C2112018DE2710120180328DE0034271271Klage, eingereicht am 28. März 2018 — DK/EAD
   (Rechtssache T-217/18)2018/C 211/34Verfahrenssprache: Französisch
      Parteien
   
   
      Kläger: DK (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S. Orlandi und T. Martin)
   
      Beklagter: Europäischer Auswärtiger Dienst
   
      Anträge
   
   Der Kläger beantragt,
   
            —
         
         
            die Entscheidung vom 23. Mai 2017, gegen ihn eine Disziplinarstrafe zu verhängen, mit der der Nettobetrag seines Altersruhegeldes gemäß Art. 9 Abs. 2 des Anhangs IX des Statuts bis zum 30. September 2025 um 20 % gekürzt wird, was einem Abzug in Höhe von 1015 Euro pro Monat entspricht, aufzuheben;
         
      
            —
         
         
            hilfsweise, den EAD zu verurteilen, ihm einen nach billigem Ermessen festgelegten Betrag als Ersatz für den erlittenen Schaden zu zahlen;
         
      
            —
         
         
            jedenfalls dem EAD die Kosten aufzuerlegen.
         
      
      Klagegründe und wesentliche Argumente
   
   Die Klage wird auf folgende Gründe gestützt:
   
            1.
         
         
            Offensichtliche Beurteilungsfehler in der angefochtenen Entscheidung, da zum einen die Anstellungsbehörde einen Schaden für die Integrität der Organe durch den Kläger berücksichtigt habe, der jedoch bereits wiedergutgemacht worden sei, und zum anderen die Dauer der verhängten Disziplinarstrafe willkürlich sei, da sie im Verhältnis zu dessen gesetzlichem Renteneintrittsalter festgesetzt worden sei.
         
      
            2.
         
         
            Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit in der angefochtenen Entscheidung wegen der rechtswidrigen Nichtberücksichtigung der Tatsache, dass der Sachverhalt schon weiter zurückliege, der Nichtberücksichtigung des Verstoßes gegen Art. 25 des Anhangs IX des Statuts während des Strafverfahrens sowie der Nichtberücksichtigung der familiären Situation des Klägers.