CELEX: 62018CA0198
Language: de
Date: 2019-11-21 00:00:00
Title: Rechtssache C-198/18: Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) vom 21. November 2019 (Vorabentscheidungsersuchen des Högsta domstol - Schweden) – CeDe Group AB/KAN sp. z o.o., in Insolvenz (Vorlage zur Vorabentscheidung – Verordnung [EG] Nr. 1346/2000 – Art. 4 und 6 – Insolvenzverfahren – Anwendbares Recht – Europäisches Mahnverfahren – Nichtbegleichung einer vertraglichen Forderung vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens – Aufrechnungseinrede, die auf eine vor der Insolvenz entstandene vertragliche Forderung gestützt wird)

27.1.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 27/3
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) vom 21. November 2019 (Vorabentscheidungsersuchen des Högsta domstol - Schweden) – CeDe Group AB/KAN sp. z o.o., in Insolvenz
      (Rechtssache C-198/18) (1)
      
      (Vorlage zur Vorabentscheidung - Verordnung [EG] Nr. 1346/2000 - Art. 4 und 6 - Insolvenzverfahren - Anwendbares Recht - Europäisches Mahnverfahren - Nichtbegleichung einer vertraglichen Forderung vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens - Aufrechnungseinrede, die auf eine vor der Insolvenz entstandene vertragliche Forderung gestützt wird)
      (2020/C 27/03)
      Verfahrenssprache: Schwedisch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Högsta domstol
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Klägerin: CeDe Group
      
         Beklagte: KAN sp. z o.o., in Insolvenz
      
         Tenor
      
      Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über Insolvenzverfahren in der durch die Verordnung (EG) Nr. 788/2008 des Rates vom 24. Juli 2008 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass er nicht auf eine Klage des Insolvenzverwalters einer in einem ersten Mitgliedstaat ansässigen Gesellschaft in Insolvenz anwendbar ist, mit der die Bezahlung von Waren begehrt wird, die in Erfüllung eines vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen dieser Gesellschaft geschlossenen Vertrags geliefert wurden, und die sich gegen die in einem zweiten Mitgliedstaat ansässige andere am Vertrag beteiligte Gesellschaft richtet.
      
         (1)  ABl. C 190 vom 4.6.2018.