CELEX: 62020TN0091
Language: de
Date: 2020-05-15 00:00:00
Title: Rechtssache T-91/20: Klage, eingereicht am 15. Mai 2020 — WT/Kommission

10.8.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 262/26
            
         
      Klage, eingereicht am 15. Mai 2020 — WT/Kommission
      (Rechtssache T-91/20)
      (2020/C 262/36)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: WT (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte G. Pandey und V. Villante)
      
         Beklagte: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Die Klägerin beantragt,
      
                  —
               
               
                  die Entscheidung der Anstellungsbehörde vom 7. November 2019, die ihr am selben Tag über das ARES-System mitgeteilt wurde und mit der ihre am 17. Juli 2019 gemäß Art. 90 Abs. 2 des Statuts der Beamten der Europäischen Union eingelegte Beschwerde einschließlich ihres Antrags auf Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 30 000 Euro zurückgewiesen wurde, aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  die Entscheidung der Anstellungsbehörde vom 17. April 2019, mit der ein Verweis gemäß Art. 9 Abs. 1 Buchst. b von Anhang IX des Statuts verhängt wurde, aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  die Beklagte zu verurteilen, an die Klägerin 30 000 Euro als Ersatz des Schadens, der ihr aufgrund der oben genannten angefochtenen rechtswidrigen Entscheidungen entstanden sein soll, zu zahlen;
               
            
                  —
               
               
                  die in der vorliegenden Klageschrift beantragten Ermittlungsmaßnahmen anzuordnen;
               
            
                  —
               
               
                  die Europäische Kommission zu verurteilen, ihre eigenen Kosten und die Kosten der Klägerin im vorliegenden Verfahren zu tragen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Die Klage wird auf folgende zwei Gründe gestützt:
      
                  1.
               
               
                  Verstoß gegen die Fürsorgepflicht und gegen den Grundsatz der guten Verwaltung gemäß Art. 41 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union.
               
            
                  2.
               
               
                  Verstoß gegen die angemessene Frist gemäß Art. 41 der Charta der Grundrechte, gegen den Grundsatz der Rechtssicherheit und gegen Artikel 12a des Statuts (Mobbingverbot) sowie offenkundiger Beurteilungsfehler.