CELEX: 62019TN0249
Language: de
Date: 2019-04-12 00:00:00
Title: Rechtssache T-249/19: Klage, eingereicht am 12. April 2019 — Karpeta-Kovalyova/Kommission

3.6.2019   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 187/87
            
         
      Klage, eingereicht am 12. April 2019 — Karpeta-Kovalyova/Kommission
      (Rechtssache T-249/19)
      (2019/C 187/94)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: Marina Karpeta-Kovalyova (Woluwe Saint Pierre, Belgien) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt S. Pappas)
      
         Beklagte: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Die Klägerin beantragt,
      
                  —
               
               
                  beide angefochtene Entscheidungen aufzuheben, damit die Europäische Kommission den Status der Klägerin neu bewertet und ihr die Expatriierungszulage, das Tagegeld, die Einrichtungsbeihilfe, die Reisekosten bei Dienstantritt und die Umzugskosten gewährt;
               
            
                  —
               
               
                  der Beklagten ihre eigenen Kosten sowie die Kosten der Klägerin für das vorliegende Verfahren aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Die Klägerin stützt ihre Klage auf zwei Gründe:
      
                  1.
               
               
                  Falsche Auslegung des die Festlegung des ständigen Wohnsitzes betreffenden Art. 4 Abs. 1 Buchst. a des Anhangs VII des Statuts, da die angefochtenen Entscheidungen den Diplomatenstatus des Ehegatten der Klägerin, der den größten Teil des maßgeblichen fünfjährigen Zeitraums, der sechs Monate vor ihrem Dienstantritt geendet habe, abdecke, außer Acht ließen, und weil sie befristete Verträge, die die Klägerin gehabt habe, während ihre Familie in ihr Heimatland zurückgekehrt sei, berücksichtigt hätten.
               
            
                  2.
               
               
                  Offenkundiger Beurteilungsfehler der angefochtenen Entscheidungen, da sie Tatsachen, die unbestreitbar und zweifelsfrei die Rückverlegung des gesamten Haushalts von Brüssel in das Heimatland der Klägerin bewiesen, auf der Grundlage unsubstantiierter Behauptungen nicht berücksichtigten.