CELEX: 62000TB0272
Language: de
Date: 2013-01-29 00:00:00
Title: Rechtssache T-272/00: Beschluss des Gerichts vom 29. Januar 2013 — Barbini u. a./Kommission (Nichtigkeitsklage — Staatliche Beihilfen — Sozialbeitragsermäßigungen und -befreiungen zugunsten der Unternehmen im Stadtgebiet von Venedig und Chioggia — Entscheidung, mit der die Beihilferegelung für mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbar erklärt und die Rückforderung der ausgezahlten Beihilfen angeordnet wird — Klage, die teils offensichtlich unzulässig ist und teils offensichtlich jeder rechtlichen Grundlage entbehrt)

23.3.2013   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 86/15
            
         Beschluss des Gerichts vom 29. Januar 2013 — Barbini u. a./Kommission
   (Rechtssache T-272/00) (1)
   
   (Nichtigkeitsklage - Staatliche Beihilfen - Sozialbeitragsermäßigungen und -befreiungen zugunsten der Unternehmen im Stadtgebiet von Venedig und Chioggia - Entscheidung, mit der die Beihilferegelung für mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbar erklärt und die Rückforderung der ausgezahlten Beihilfen angeordnet wird - Klage, die teils offensichtlich unzulässig ist und teils offensichtlich jeder rechtlichen Grundlage entbehrt)
   2013/C 86/24
   Verfahrenssprache: Italienisch
   
      Verfahrensbeteiligte
   
   
      Klägerinnen: Alfredo Barbini Srl (Murano, Italien), Aureliano Toso Srl (Murano), AVMazzega Srl (Murano), Barovier & Toso vetrerie artistiche riunite Srl (Murano), Carlo Moretti Srl (Murano), Effetre SpA (Resana, Italien), Ferro & Lazzarini Srl (Murano), Formia Srl (Murano), Gino Cenedese & Figlio (Murano), La Murrina (Murano), Mazzuccato International Srl (Murano), Nason & Moretti Srl, (Murano), Tfz Internazionale Srl (Murano), V. Nason & C. Srl (Murano), Venini SpA (Murano), Vetreria de Majo Srl (Murano) und Vetreria LAG Srl (Murano) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte A. Vianello, M. Merola und A. Sodano)
   
      Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigter: V. Di Bucci im Beistand von Rechtsanwalt A. Dal Ferro)
   
      Streithelferin zur Unterstützung der Klägerinnen: Italienische Republik (Prozessbevollmächtigte: zunächst U. Leanza, dann I. Braguglia, dann R. Adam und schließlich I. Bruni im Beistand von G. Aiello und P. Gentili, avvocati dello Stato)
   
      Gegenstand
   
   Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung 2000/394/EG der Kommission vom 25. November 1999 über die Maßnahmen, die Italien aufgrund der Gesetze Nr. 30/1997 und Nr. 206/1995 in Form von Sozialbeitragsermäßigungen und -befreiungen zugunsten der Unternehmen im Stadtgebiet von Venedig und Chioggia durchgeführt hat (ABl. 2000, L 150, S. 50)
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Die Entscheidung über die von der Europäischen Kommission erhobene Einrede der Unzulässigkeit wird dem Endurteil vorbehalten.
            
         
               2.
            
            
               Die Klage wird als teils offensichtlich unzulässig und teils jeglicher rechtlichen Grundlage entbehrend abgewiesen.
            
         
               3.
            
            
               Die Alfredo Barbini Srl, die Aureliano Toso Srl, die AVMazzega Srl, die Barovier & Toso vetrerie artistiche riunite Srl, die Carlo Moretti Srl, die Effetre SpA), die Ferro & Lazzarini Srl, die Formia Srl, Gino Cenedese & Figlio, La Murrina, die Mazzuccato International Srl, die Nason & Moretti Srl, die Tfz Internazionale Srl, die V. Nason & C. Srl, die Venini SpA, die Vetreria de Majo Srl und die Vetreria LAG Srl tragen neben ihren eigenen Kosten diejenigen der Kommission.
            
         
               4.
            
            
               Die Italienische Republik trägt ihre eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 355 vom 9.12.2000.