CELEX: 62014CN0201
Language: de
Date: 2014-04-22 00:00:00
Title: Rechtssache C-201/14: Vorabentscheidungsersuchen der Curte de Apel Cluj (Rumänien), eingereicht am 22. April 2014 — Smaranda Bara u. a./Președintele Casei Naționale de Asigurări de Sănătate, Casa Naţională de Asigurări de Sănătate (CNAS), Agenţia Naţională de Administrare Fiscală (ANAF)

14.7.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 223/5
            
         Vorabentscheidungsersuchen der Curte de Apel Cluj (Rumänien), eingereicht am 22. April 2014 — Smaranda Bara u. a./Președintele Casei Naționale de Asigurări de Sănătate, Casa Naţională de Asigurări de Sănătate (CNAS), Agenţia Naţională de Administrare Fiscală (ANAF)
   (Rechtssache C-201/14)
   2014/C 223/07
   Verfahrenssprache: Rumänisch
   
      Vorlegendes Gericht
   
   Curte de Apel Cluj
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Kläger: Smaranda Bara u. a.
   
      Beklagte: Präsident der Casa Națională de Asigurări de Sănătate, Casa Naţională de Asigurări de Sănătate (CNAS), Agenţia Naţională de Administrare Fiscală (ANAF)
   
      Vorlagefragen
   
   
               1.
            
            
               Ist die nationale Steuerbehörde in ihrer Eigenschaft als Vertreterin des zuständigen Ministeriums eines Mitgliedstaats ein Finanzinstitut im Sinne von Art. 124 AEUV?
            
         
               2.
            
            
               Kann die Übermittlung des Datenbestands betreffend die von den Staatsangehörigen eines Mitgliedstaats erzielten Einkünfte von der nationalen Steuerbehörde an eine andere Institution dieses Mitgliedstaats im Wege eines einem Verwaltungsakt gleichzusetzenden Rechtsakts, nämlich eines zwischen der nationalen Steuerverwaltung und einer anderen staatlichen Institution geschlossenen Protokolls, geregelt werden, ohne dass dies einen bevorrechtigten Zugang im Sinne von Art. 124 AEUV darstellt?
            
         
               3.
            
            
               Stellt die Übermittlung des Datenbestands zu dem Zweck, den Staatsangehörigen eines Mitgliedstaats eine Pflicht zur Zahlung von Sozialabgaben an die Institution dieses Mitgliedstaats aufzuerlegen, an die die Übermittlung erfolgt, einen aufsichtsrechtlichen Grund im Sinne von Art. 124 AEUV dar?
            
         
               4.
            
            
               Dürfen personenbezogene Daten von einer Behörde verarbeitet werden, die nicht Adressat dieser Daten war, wenn eine solche Vorgehensweise rückwirkend einen Vermögensschaden verursacht?