CELEX: 52006PC0341
Language: de
Date: 2006-06-26
Title: Vorschlag für einen Beschluss des Rates zur Genehmigung eines Briefwechsels der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits, mit dem die maltesische Sprachfassung des Protokolls vom 26. Oktober 2004 zu dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Tschechischen Republik, der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der Republik Slowenien und der Slowakischen Republik als Vertragsparteien infolge ihres Beitritts zur Europäischen Union für verbindlich erklärt wird

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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52006PC0341

Vorschlag für einen Beschluß des Rates zur Genehmigung eines Briefwechsels der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits, mit dem die maltesische Sprachfassung des Protokolls vom 26. Oktober 2004 zu dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Tschechischen Republik, der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der Republik Slowenien und der Slowakischen Republik als Vertragsparteien infolge ihres Beitritts zur Europäischen Union für verbindlich erklärt wird  /* KOM/2006/0341 endg. - AVC 2006/0105 */  

	[pic] | KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN |Brüssel, den 26.6.2006KOM(2006) 341 endgültig2006/0105 (AVC)Vorschlag für einenBESCHLUSS DES RATESzur Genehmigung eines Briefwechsels der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits, mit dem die maltesische Sprachfassung des Protokolls vom 26. Oktober 2004 zu dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Tschechischen Republik, der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der Republik Slowenien und der Slowakischen Republik als Vertragsparteien infolge ihres Beitritts zur Europäischen Union für verbindlich erklärt wird(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNGAm 1. Mai 2004 traten zehn neue Mitgliedstaaten der Europäischen Union bei. Der Beitrittsakte zufolge findet das Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit (im Folgenden Abkommen genannt) keine Anwendung auf die neuen Mitgliedstaaten. Stattdessen müssen die neuen Mitgliedstaaten dem Abkommen nach Artikel 6 Absatz 2 der Beitrittsakte durch den Abschluss eines getrennten Erweiterungsprotokolls mit der Schweiz beitreten[1]. Die Verhandlungen begannen 2003 und das Erweiterungsprotokoll wurde am 2. Juli 2004 von den Verhandlungsführern paraphiert.Das Erweiterungsprotokoll ist ein gemischtes völkerrechtliches Abkommen, in dem die Europäische Gemeinschaft und ihre Mitglieder Vertragsparteien sind. Daher ist es nach der Verordnung Nr. 1/1958 vom 15. April 1958 in allen Amtssprachen der Europäischen Union abzufassen und verbindlich[2]. Die befristete Ausnahmeregelung bezüglich der maltesischen Sprache nach der Verordnung EG Nr. 930/2004 vom 1. Mai 2004 findet auf das Erweiterungsprotokoll keine Anwendung[3].Da sich herausstellte, dass die maltesische Sprachfassung des Erweiterungsprotokolls nicht bis zu dem auf den 26. Oktober 2004 festgelegten Termin verfügbar sein würde, schlugen die Verhandlungsführer vor, das Erweiterungsprotokoll zu unterzeichnen und die maltesische Sprachfassung zu einem späteren Zeitpunkt nach Inkrafttreten des Protokolls für verbindlich zu erklären. Dementsprechend ist es nach Artikel 9 Absatz 2 des Erweiterungsprotokolls erforderlich, dass die Vertragsparteien die maltesische Sprachfassung durch einen Briefwechsel für verbindlich erklären. Das Erweiterungsprotokoll trat am 1. April 2006 in Kraft. Die Dienststellen der Kommission und der Schweizerische Bundesrat einigten sich auf den Inhalt des vorgeschlagenen Briefwechsels vorbehaltlich seiner rechtlichen Überprüfung.Für die Europäische Gemeinschaft ist der Briefwechsel, der dazu dient, die maltesische Sprachfassung für verbindlich zu erklären, ein völkerrechtliches Abkommen zur Änderung des Erweiterungsprotokolls. Da dieses Protokoll auf der Grundlage der Artikel 310 und 300 des EG-Vertrages geschlossen wurde, ist für den Briefwechsel dasselbe Verfahren zu befolgen. In dem Beschluss Nr. 2006/245/EG des Rates vom 27. Februar 2006 über den Abschluss des Erweiterungsprotokolls ist kein vereinfachtes Verfahren für den Briefwechsel vorgesehen[4]. Die Zustimmung des Europäischen Parlaments ist somit erforderlich, da durch den Briefwechsel das auf Artikel 310 des EG-Vertrages beruhende Erweiterungsprotokoll geändert wird. Im Hinblick auf die Ratifizierung durch die Mitgliedstaaten kann jedoch das vereinfachte Verfahren nach Artikel 6 Absatz 2 der Beitrittsakte angewandt werden.2006/0105 (AVC)Vorschlag für einenBESCHLUSS DES RATESzur Genehmigung eines Briefwechsels der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits, mit dem die maltesische Sprachfassung des Protokolls vom 26. Oktober 2004 zu dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Tschechischen Republik, der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der Republik Slowenien und der Slowakischen Republik als Vertragsparteien infolge ihres Beitritts zur Europäischen Union für verbindlich erklärt wirdDER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 310 in Verbindung mit Artikel 300 Absatz 2 Unterabsatz 1 und Absatz 3 Unterabsatz 2,gestützt auf den Beitrittsvertrag vom 16. April 2003, insbesondere auf Artikel 1 Absatz 2,gestützt auf die dem Beitrittsvertrag beigefügte Beitrittsakte, insbesondere auf Artikel 6 Absatz 2,auf Vorschlag der Kommission[5],nach Zustimmung des Europäischen Parlaments[6],in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Das Protokoll vom 26. Oktober 2004 tritt am 1. April 2006 in Kraft[7].(2) Nach Artikel 9 Absatz 2 des Protokolls vom 26. Oktober 2004 müssen die Vertragsparteien die maltesische Sprachfassung durch einen Briefwechsel für verbindlich erklären –BESCHLIESST:Artikel 1Der Briefwechsel der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits, mit dem die maltesische Sprachfassung des Protokolls vom 26. Oktober 2004 zu dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizer Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Tschechischen Republik, der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der Republik Slowenien und der Slowakischen Republik als Vertragsparteien infolge ihres Beitritts zur Europäischen Union für verbindlich erklärt wird, wird hiermit im Namen der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten genehmigt.Der Briefwechsel ist diesem Beschluss beigefügt.Artikel 2Der Präsident des Rates wird ermächtigt, die Personen zu bestellen, die befugt sind, den Briefwechsel im Namen der Europäische Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten zu unterzeichnen.Geschehen zu Brüssel amIm Namen des RatesDer PräsidentANHANGABKOMMEN IN FORM EINES BRIEFWECHSELSzwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits, mit dem die maltesische Sprachfassung des Protokolls vom 26. Oktober 2004 zu dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizer Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Tschechischen Republik, der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der Republik Slowenien und der Slowakischen Republik als Vertragsparteien infolge ihres Beitritts zur Europäischen Union für verbindlich erklärt wirdA. Schreiben der Europäischen Gemeinschaft und ihrer MitgliedstaatenBrüssel, den […]Sehr geehrter Herr Botschafter,Das Protokoll vom 26. Oktober 2004 zu dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Tschechischen Republik, der Republik Estland, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, der Republik Ungarn, der Republik Malta, der Republik Polen, der Republik Slowenien und der Slowakischen Republik als Vertragsparteien infolge ihres Beitritts zur Europäischen Union (im Folgenden Protokoll genannt) trat am 1. April 2006 in Kraft.Nach Artikel 9 Absatz 2 des Protokolls müssen die Vertragsparteien die maltesische Sprachfassung durch einen Briefwechsel für verbindlich erklären.Im Namen der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten, des Königreichs Belgien, der Tschechischen Republik, des Königreichs Dänemark, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Estland, der Hellenischen Republik, des Königreichs Spanien, der Französischen Republik, Irlands, der Italienischen Republik, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, des Großherzogtums Luxemburg, der Republik Ungarn, der Republik Malta, des Königreichs der Niederlande, der Republik Österreich, der Republik Polen, der Portugiesischen Republik, der Republik Slowenien, der Slowakischen Republik, der Republik Finnland, des Königreichs Schweden und des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland schlage ich der Schweizerischen Eidgenossenschaft vor, die beigefügte maltesische Sprachfassung des Protokolls als verbindlich anzuerkennen.Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die Zustimmung der Schweizerischen Eidgenossenschaft zum Vorstehenden bestätigen könnten.Genehmigen Sie, Herr Botschafter, den Ausdruck meiner ausgezeichnetsten Hochachtung.Für den Rat der Europäischen UnionDer Präsident […]Herrn Botschafter Bernhard MARFURTLeiter der Schweizerischen Mission bei der Europäischen UnionPlace du Luxembourg 11050 BrüsselB. Schreiben der Schweizerischen EidgenossenschaftBrüssel, den […]Sehr geehrter Herr Präsident,Ich beehre mich, den Eingang Ihres heutigen Schreibens zu bestätigen, das wie folgt lautet:[…]Ich darf Ihnen die Zustimmung der Schweizerischen Eidgenossenschaft zum Vorstehenden bestätigen.Genehmigen Sie, Herr Präsident, den Ausdruck meiner ausgezeichnetsten Hochachtung.Für die Schweizerische EidgenossenschaftDer BotschafterHerrn Präsidentendes Rates der Europäischen Union1048 Brüssel[1] ABl. L 236 vom 23.9.2003, S. 33.[2] ABl. 17 vom 6.10.1958, S. 385/58, zuletzt geändert durch die Beitrittsakte von 2003.[3] ABl. L 169 vom 1.5.2004, S. 1.[4] ABl. L 89 vom 28.3.2006, S. 28.[5] ABl. C […] vom […], S. […].[6] ABl. C […] vom […], S. […].[7] ABl. L 89 vom 28.3.2006, S. 30.