CELEX: 31995R3081
Language: de
Date: 1995-12-21 00:00:00
Title: Verordnung (EG) Nr. 3081/95 des Rates vom 21. Dezember 1995 über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände für Fischereifahrzeuge unter estnischer Flagge (1996)

Avis juridique important

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31995R3081

Verordnung (EG) Nr. 3081/95 des Rates vom 21. Dezember 1995 über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände für Fischereifahrzeuge unter estnischer Flagge (1996)  

Amtsblatt Nr. L 330 vom 30/12/1995 S. 0068 - 0075

VERORDNUNG (EG) Nr. 3081/95 DES RATES vom 21. Dezember 1995 über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände für Fischereifahrzeuge unter estnischer Flagge (1996) DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 des Rates vom 20. Dezember 1992 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Regelung für die Fischerei und die Aquakultur (1), insbesondere auf Artikel 8 Absatz 4,auf Vorschlag der Kommission,in Erwägung nachstehender Gründe:Nach dem im Abkommen über die Fischereibeziehungen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung von Estland (2), insbesondere in den Artikeln 3 und 6, vorgesehenen Verfahren haben die Gemeinschaft in ihrer Zusammensetzung vom 31. Dezember 1994 und Estland Konsultationen über ihre gegenseitigen Fischereirechte für 1996 und über die Verwaltung der gemeinsamen Fischereiressourcen geführt.Gemäß den Artikeln 96 und 124 der Beitrittsakte von 1994 wird die Verwaltung der von der Republik Finnland bzw. dem Königreich Schweden mit Drittländern geschlossenen Fischereiabkommen von der Gemeinschaft wahrgenommen.Nach dem im Fischereiabkommen vom 21. Januar 1994 zwischen der Republik Finnland und der Republik Estland vorgesehenen Verfahren hat die Gemeinschaft im Namen Finnlands mit Estland Konsultationen über deren gegenseitige Fischereirechte für 1996 geführt.Nach dem im Fischereiabkommen vom 24. Februar 1993 zwischen dem Königreich Schweden und der Republik Estland vorgesehenen Verfahren hat die Gemeinschaft im Namen Schwedens mit Estland Konsultationen über deren gegenseitige Fischereirechte für 1996 geführt.Bei diesen Konsultationen sind die Delegationen übereingekommen, ihren jeweiligen Behörden zu empfehlen, für die Fischereifahrzeuge der anderen Partei bestimmte Fangquoten für 1996 festzulegen.Es sind die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um für das Jahr 1996 dem Ergebnis der mit Estland geführten Konsultationen Rechnung zu tragen.Der Rat hat die besonderen Bedingungen für die Fangtätigkeit für Schiffe unter estnischer Flagge festzulegen.Für die Fangtätigkeiten nach dieser Verordnung gelten die entsprechenden Kontrollmaßnahmen der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des Rates vom 12. Oktober 1993 zur Einführung einer Kontrollregelung für die gemeinsame Fischereipolitik (3).Nach Artikel 3 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1381/87 der Kommission vom 20. Mai 1987 zur Festlegung der Einzelheiten für die Kennzeichnung und die Dokumente an Bord von Fischereifahrzeugen (4) müssen alle Fahrzeuge mit Seewasserkühltanks ein von einer zuständigen Behörde beglaubigtes Dokument mitführen, aus dem hervorgeht, welcher Füllmenge in Kubikmetern die am Tank in Abständen von 10 cm markierte Füllhöhe entspricht -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1 (1) Fischereifahrzeuge unter der Flagge Estlands dürfen vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 1996 in der 200-Meilen-Fischereizone der Mitgliedstaaten in der Ostsee die in Anhang I aufgeführten Arten innerhalb der dort festgelegten geographischen und mengenmäßigen Grenzen entsprechend den Bedingungen dieser Verordnung fangen.(2) Die nach Absatz 1 gestattete Fangtätigkeit ist auf diejenigen Teile der 200-Meilen-Fischereizone beschränkt, die seewärts mehr als zwölf Seemeilen von der Basislinie entfernt liegen, von der aus die Fischereizonen der Mitgliedstaaten gemessen werden.(3) Ungeachtet des Absatzes 1 sind unvermeidbare Beifänge von Arten, für die in einem Gebiet keine Quote festgelegt ist, innerhalb der Grenzen zulässig, die in den in dem betreffenden Gebiet geltenden Erhaltungsmaßnahmen festgelegt sind.(4) In einem Gebiet getätigte Beifänge von Arten, für die eine Quote in diesem Gebiet festgelegt ist, werden auf diese Quote angerechnet.Artikel 2 (1) Die Fischereifahrzeuge, die im Rahmen der Quotenregelung des Artikels 1 fischen, haben in den in Artikel 1 genannten Gebieten die Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen und alle sonstigen Vorschriften über die Fischereitätigkeit einschließlich der Empfehlungen der 21. Tagung der Internationalen Kommission für die Fischerei in der Ostsee zu beachten.(2) Die Fischereifahrzeuge führen ein Fischereilogbuch, in das die in Anhang II genannten Angaben einzutragen sind.(3) Die Fischereifahrzeuge übermitteln der Kommission gemäß den Vorschriften des Anhangs III die dort genannten Angaben.(4) Die Fischereifahrzeuge mit Seewasserkühltanks führen an Bord ein von einer zuständigen Behörde beglaubigtes Dokument mit, dem sich entnehmen läßt, welcher Füllmenge in Kubikmetern die am Tank in Abständen von 10 cm markierte Füllhöhe entspricht.(5) Die Kennbuchstaben und -ziffern der Fischereifahrzeuge müssen auf beiden Seiten des Bugs deutlich sichtbar angebracht werden.Artikel 3 (1) Die Ausübung der Fischereitätigkeit im Rahmen der in Artikel 1 festgelegten Quoten ist nur zulässig, wenn die Kommission auf Ersuchen der estnischen Behörden im Namen der Gemeinschaft eine Lizenz und eine spezielle Fangerlaubnis erteilt hat und die in den Anhängen II und III genannten Bedingungen eingehalten werden. Abschriften dieser Anhänge sowie die Lizenz und die spezielle Fangerlaubnis sind an Bord eines jeden Fischereifahrzeugs mitzuführen.Die Schiffe, die für einen bestimmten Monat eine Lizenz für die Fischerei in der Zone der Gemeinschaft erhalten sollen, werden spätestens am zehnten Tag des vorangehenden Monats mitgeteilt. Etwaige Anträge auf Änderung einer monatlichen Liste während ihrer Laufzeit bearbeitet die Gemeinschaft unverzüglich.Für die Fischerei in der Fangzone Finnlands jedoch wird lediglich eine jährliche Liste der Schiffe erstellt, die eine Lizenz erhalten sollen.(2) Wird bei der Kommission ein Antrag auf Erteilung einer Lizenz und einer speziellen Fangerlaubnis gestellt, so sind folgende Angaben vorzulegen:a) Name des Schiffes;b) Registriernummer;c) außen angebrachte Kennbuchstaben und -nummern;d) Registrierhafen;e) Name und Anschrift des Eigners bzw. Befrachters;f) Tragfähigkeit in BRT und Länge über alles;g) Motorleistung;h) Rufzeichen und Wellenfrequenz;i) vorgesehene Fangmethode;j) vorgesehene Fangzone;k) Fischarten, die gefangen werden sollen;l) Zeitraum, für den die Lizenz beantragt wird.(3) Die Erteilung von Lizenzen und speziellen Fangerlaubnissen wird davon abhängig gemacht, daß die Zahl der zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem bestimmten Monat oder Jahr gültigen Lizenzen die in Anhang I genannte Anzahl nicht übersteigt.(4) Eine Lizenz darf nur Schiffen unter 40 m Länge erteilt werden; lediglich in der Fischereizone Schwedens kann sie für Schiffe unter 47 m gewährt werden.(5) Jede Lizenz bzw. jede spezielle Fangerlaubnis gilt nur für ein Schiff. Sind zwei oder mehr Schiffe an einem Fangeinsatz beteiligt, so muß jedes Schiff eine Lizenz und eine spezielle Fangerlaubnis besitzen.(6) Die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse können im Hinblick auf die Ausgabe neuer Lizenzen und neuer spezieller Fangerlaubnisse für ungültig erklärt werden. Die Ungültigkeitserklärung wird am Tag vor der Ausgabe der neuen Lizenzen und der neuen speziellen Fangerlaubnisse durch die Kommission wirksam. Die neuen Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse gelten ab dem Ausgabetag.(7) Lizenzen und spezielle Fangerlaubnisse werden vor Ablauf des Gültigkeitszeitraums ganz oder zum Teil zurückgenommen, wenn die jeweiligen in Artikel 1 festgelegten Quoten ausgeschöpft sind.(8) Bei Nichteinhaltung der sich aus dieser Verordnung ergebenden Verpflichtungen werden die Lizenz und die spezielle Fangerlaubnis entzogen.(9) Für Fischereifahrzeuge, bei denen die sich aus dieser Verordnung ergebenden Verpflichtungen nicht eingehalten wurden, werden für einen Zeitraum von längstens zwölf Monaten keine Lizenzen und keine speziellen Fangerlaubnisse erteilt.(10) Die Kommission teilt Estland seitens der Gemeinschaft Namen und Kennzeichnung der Fischereifahrzeuge Estlands mit, die im darauffolgenden Monat oder in den darauffolgenden Monaten wegen eines Verstoßes gegen die Gemeinschaftsvorschriften nicht zum Fischfang in der Fischereizone der Gemeinschaft berechtigt sind.Artikel 4 Fischereifahrzeuge, die am 31. Dezember zum Fischfang berechtigt sind, dürfen die Fischerei zu Beginn des folgenden Jahres fortsetzen, bis die Listen der Schiffe, die während des betreffenden Jahres zum Fischfang berechtigt sind, der Kommission vorgelegt und von ihr im Namen der Gemeinschaft genehmigt worden sind.Artikel 5 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1996 in Kraft.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Geschehen zu Brüssel am 21. Dezember 1995.Im Namen des RatesDer PräsidentL. ATIENZA SERNA(1) ABl. Nr. L 389 vom 31. 12. 1992, S. 1. Geändert durch die Beitrittsakte von 1994.(2) ABl. Nr. L 56 vom 9. 3. 1993, S. 2.(3) ABl. Nr. L 261 vom 20. 10. 1993, S. 1.(4) ABl. Nr. L 132 vom 21. 5. 1987, S. 9.ANHANG I Fangquoten und -lizenzen Estlands (1996) >PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>ANHANG II Beim Fischfang innerhalb der 200-Seemeilen-Zone vor den Küsten der Mitgliedstaaten, in der die Fischereivorschriften der Gemeinschaft Anwendung finden, sind unmittelbar nach dem jeweiligen Vorgang die folgenden Angaben in das Fischereilogbuch einzutragen:1. Nach jedem Hol:1.1. die Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht);1.2. Datum und Uhrzeit des Hols;1.3. die geographische Position zum Zeitpunkt des Hols;1.4. die Fangmethode.2. Nach jedem Umladen auf ein anderes oder von einem anderen Schiff:2.1. der Hinweis "übernommen von" oder "umgeladen auf";2.2. die umgeladene Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht);2.3. Name sowie außen angebrachte Identifizierungsbuchstaben und -nummern des Schiffes, auf das oder von dem die Umladung erfolgt ist;2.4. Kabeljau darf nicht umgeladen werden.3. Nach jeder Anlandung in einem Hafen der Gemeinschaft:3.1. Name des Hafens;3.2. die angelandete Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht).4. Nach jeder Übermittlung von Angaben an die Europäische Kommission:4.1. Datum und Zeitpunkt der Übermittlung;4.2. Art der Meldung: "IN", "OUT", "ICES", "WKL" oder "2 WKL";4.3. bei Funkmeldungen: Name der Funkstation.ANHANG III 1. Der Europäischen Kommission sind folgende Angaben nach folgendem Zeitplan zu übermitteln:1.1. Bei jeder Einfahrt in die 200-Seemeilen-Zone vor den Küsten der Mitgliedstaaten, für die die Fischereivorschriften der Gemeinschaft gelten:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) das Datum und der ICES-Bereich, in dem der Kapitän mit dem Fischfang zu beginnen beabsichtigt.Erfordern die Fangtätigkeiten mehr als eine Einfahrt an einem bestimmten Tag in die unter Nummer 1.1 genannte Zone, so genügt eine einzige Mitteilung bei der ersten Einfahrt.1.2. Bei jeder Ausfahrt aus der unter Nummer 1.1 genannte Zone:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);d) der ICES-Bereich, in dem die Fänge getätigt worden sind;e) die seit Einfahrt in die Zone auf andere Schiffe und/oder von anderen Schiffen umgeladene Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht) und die Kennbuchstaben und -nummern des Schiffes, auf das umgeladen wurde;f) die nach Einfahrt in die Zone in einem Hafen der Gemeinschaft angelandeten Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht).Erfordern die Fangtätigkeiten mehr als eine Einfahrt an einem bestimmten Tag in die unter Nummer 1.1 genannten Zone, so genügt eine einzige Mitteilung bei der letzten Ausfahrt.1.3. Bei der Fischerei auf Hering alle drei Tage ab dem dritten Tag nach der ersten Einfahrt in die unter Nummer 1.1 genannten Zone und bei der Fischerei auf andere Arten als Hering wöchentlich ab dem siebten Tag nach der ersten Einfahrt in die unter Nummer 1.1 genannten Zonen:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) der ICES-Bereich, in dem die Fänge getätigt worden sind.1.4. Bei jedem Wechsel des Schiffes von einem ICES-Bereich in einen anderen:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) der ICES-Bereich, in dem die Fänge getätigt worden sind.1.5. a) Name, Rufzeichen, außen angebrachte Kennbuchstaben und -nummern des Schiffes und Name des Kapitäns;b) Lizenznummer, wenn das Schiff eine Lizenz hat;c) laufende Nummer der Meldung für die jeweilige Fangreise;d) Kennzeichnung der Art der Meldung;e) Datum, Uhrzeit und geographische Position des Schiffes.2.1. Die Angaben nach Nummer 1 sind der Europäischen Kommission in Brüssel (Fernschreibanschrift 24189 FISEU B) über eine der unter Nummer 3 aufgeführten Funkstationen in der unter Nummer 4 angegebenen Form zu übermitteln.2.2. Kann die Meldung aus Gründen höherer Gewalt nicht vom Schiff selbst übermittelt werden, so kann sie von einem anderen Schiff im Namen dieses Schiffes durchgegeben werden.3. >PLATZ FÜR EINE TABELLE>4. Form der MitteilungenDie Angaben nach Nummer 1 müssen folgendes enthalten und in der nachstehenden Reihenfolge übermittelt werden:- Name des Fischereifahrzeugs;- Rufzeichen;- außen angebrachte Kennbuchstaben und -nummern;- laufende Nummer der Meldung für die jeweilige Fangreise;- Angabe der Art der Meldung nach folgendem Code:- Meldung bei der Einfahrt in eine der unter Nummer 1.1 bezeichneten Zonen: "IN",- Meldung bei der Ausfahrt aus einer der unter Nummer 1.1 bezeichneten Zonen: "OUT",- bei Wechsel von einer ICES-Abteilung in eine andere: "ICES",- wöchentliche Meldung: "WKL",- alle drei Tage vorzunehmende Meldung: "2 WKL";- Datum, Uhrzeit und geographische Position;- ICES-Bereich oder Abteilung, in der die Fischereitätigkeit beginnen soll;- Datum, an dem die Fischereitätigkeit beginnen soll;- im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht) unter Verwendung des unter Nummer 5 angegebenen Codes;- die seit der vorangegangenen Meldung gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht) unter Verwendung des entsprechenden Codes nach Nummer 5;- ICES-Bereiche/Untergebiete, in denen die Fänge getätigt wurden;- Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht), die seit der vorangegangenen Meldung von anderen Schiffen oder auf andere Schiffe umgeladen wurden;- Name und Rufnummer des Schiffes, auf das bzw. von dem umgeladen worden ist;- die seit der vorangegangenen Meldung in einem Hafen der Gemeinschaft an Land gebrachte Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);- Name des Kapitäns.5. Für die Angabe der an Bord befindlichen Arten in der unter Nummer 4 vorgesehenen Form ist folgender Code zu verwenden:COD - Kabeljau (Gadus morhua),SAL - Lachs (Salmo salar),HER - Hering (Clupea harengus),SPR - Sprotte (Sprattus sprattus).