CELEX: C2006/165/71
Language: de
Date: 2006-07-15 00:00:00
Title: Rechtssache F-61/06: Klage, eingereicht am  12. Mai 2006  — Sapara/Eurojust

15.7.2006   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 165/35
            
         Klage, eingereicht am 12. Mai 2006 — Sapara/Eurojust
   (Rechtssache F-61/06)
   (2006/C 165/71)
   Verfahrenssprache: Englisch
   Parteien
   
      Klägerin: Cathy Sapara (Den Haag, Niederlande) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte G. Vandersanden und C. Ronzi)
   
      Beklagter: Eurojust
   Anträge der Klägerin
   
               —
            
            
               Aufhebung der Entscheidung vom 6. Juli 2005, den Vertrag der Klägerin zu beenden, und Anordnung ihrer Wiedereingliederung bei Eurojust zu diesem Zeitpunkt;
            
         
               —
            
            
               Verurteilung zum Ersatz des der Klägerin entstandenen Schadens, der nach billigem Ermessen vorläufig auf 200 000 Euro für den immateriellen Schaden veranschlagt wird, und zur Zahlung des Gehalts der Klägerin von Juli 2005 bis Oktober 2009 als Ersatz des materiellen Schadens;
            
         
               —
            
            
               Verurteilung der Beklagten zur Tragung der Verfahrenskosten.
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
   Die Klägerin, eine ehemalige Zeitbedienstete bei Eurojust, wendet sich gegen die Entscheidung, ihren Vertrag am Ende der Probezeit zu beenden.
   Sie stützt ihre Anträge auf folgende Klagegründe:
   
               —
            
            
               Verstoß gegen Artikel 14 der Beschäftigungsbedingungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Gemeinschaften und gegen Artikel 9 des Statuts;
            
         
               —
            
            
               Verstoß gegen den allgemeinen Rechtsgrundsatz, wonach jede Maßnahme, die die Interessen der Klägerin beeinträchtige, zu begründen sei;
            
         
               —
            
            
               offensichtliche Fehler bei der Beurteilung von Tatsachen, die zu Rechtsirrtümern geführt hätten;
            
         
               —
            
            
               Verstoß gegen den allgemeinen Grundsatz der ordnungsgemäßen Verwaltung und gegen die Verteidigungsrechte;
            
         
               —
            
            
               Missbrauch von Befugnissen.
            
         Hinsichtlich des Schadensersatzantrags macht die Klägerin geltend, dass sie Opfer eines Mobbings geworden und bei mehreren Gelegenheiten diffamiert worden sei.