CELEX: 62019TA0670
Language: de
Date: 2021-07-14 00:00:00
Title: Rechtssache T-670/19: Urteil des Gerichts vom 14. Juli 2021 — Carbajo Ferrero/Parlament (Öffentlicher Dienst – Beamte – Bewerbungsverfahren für eine Stelle als Direktor – Stellenausschreibung – Ablehnung der Bewerbung des Klägers und Ernennung eines anderen Bewerbers – Begründungspflicht – Einrede der Rechtswidrigkeit von Rechtsakten, die die internen Verfahrensvorschriften festlegen – Unregelmäßigkeiten beim Einstellungsverfahren – Offensichtlicher Beurteilungsfehler – Unrichtigkeit der an die Anstellungsbehörde übermittelten Informationen – Transparenz – Gleichbehandlung – Haftung – Materieller und immaterieller Schaden)

6.9.2021   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 357/20
            
         
      Urteil des Gerichts vom 14. Juli 2021 — Carbajo Ferrero/Parlament
      (Rechtssache T-670/19) (1)
      
      (Öffentlicher Dienst - Beamte - Bewerbungsverfahren für eine Stelle als Direktor - Stellenausschreibung - Ablehnung der Bewerbung des Klägers und Ernennung eines anderen Bewerbers - Begründungspflicht - Einrede der Rechtswidrigkeit von Rechtsakten, die die internen Verfahrensvorschriften festlegen - Unregelmäßigkeiten beim Einstellungsverfahren - Offensichtlicher Beurteilungsfehler - Unrichtigkeit der an die Anstellungsbehörde übermittelten Informationen - Transparenz - Gleichbehandlung - Haftung - Materieller und immaterieller Schaden)
      (2021/C 357/31)
      Verfahrenssprache: Französisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: Fernando Carbajo Ferrero (Brüssel, Belgien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwältinnen L. Levi und M. Vandenbussche)
      
         Beklagter: Europäisches Parlament (Prozessbevollmächtigte: I. Terwinghe und C. González Argüelles)
      
         Gegenstand
      
      Klage nach Art. 270 AEUV auf Aufhebung der Entscheidung des Parlaments vom 10. Dezember 2018, die Bewerbung des Klägers auf die Stelle des Direktors für Medien der Generaldirektion für Kommunikation abzulehnen und einen anderen Bewerber auf dieser Stelle zu ernennen, und auf Ersatz des Schadens, der dem Kläger aufgrund dieser Entscheidung entstanden sein soll
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Die Entscheidung des Europäischen Parlaments vom 10. Dezember 2018, die Bewerbung des Klägers auf die Stelle des Direktors für Medien der Generaldirektion für Kommunikation abzulehnen und einen anderen Bewerber auf dieser Stelle zu ernennen, wird aufgehoben.
               
            
                  2.
               
               
                  Das Parlament wird verurteilt, dem Kläger 40 000 Euro zur Wiedergutmachung des materiellen Schadens zu zahlen.
               
            
                  3.
               
               
                  Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
               
            
                  4.
               
               
                  Das Parlament trägt die Kosten.
               
            
         (1)  ABl. C 399 vom 25.11.2019.