CELEX: 32008L0060
Language: de
Date: 2008-06-17 00:00:00
Title: Richtlinie 2008/60/EG der Kommission vom 17. Juni 2008 zur Festlegung spezifischer Kriterien für Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (kodifizierte Fassung) (Text von Bedeutung für den EWR)

18.6.2008   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               L 158/17
            
         
      RICHTLINIE 2008/60/EG DER KOMMISSION
   
   vom 17. Juni 2008
   zur Festlegung spezifischer Kriterien für Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen
   (Text von Bedeutung für den EWR)
   (kodifizierte Fassung)
   DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —
   gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
   gestützt auf die Richtlinie 89/107/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Zusatzstoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (1), insbesondere auf Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe a,
   in Erwägung nachstehender Gründe:
   
               (1)
            
            
               Die Richtlinie 95/31/EG der Kommission vom 5. Juli 1995 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (2), ist mehrfach und in wesentlichen Punkten geändert worden (3). Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit empfiehlt es sich daher, die genannte Richtlinie zu kodifizieren.
            
         
               (2)
            
            
               Für alle in der Richtlinie 94/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Juni 1994 über Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (4), aufgeführten Süßungsmittel sind Reinheitskriterien festzulegen.
            
         
               (3)
            
            
               Die im durch den gemeinsamen FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) verfassten Codex Alimentarius für Süßungsmittel festgelegten Spezifikationen und Analysemethoden sollten berücksichtigt werden.
            
         
               (4)
            
            
               Lebensmittelzusatzstoffe, die in Verfahren oder mit Ausgangsstoffen hergestellt werden, die sich wesentlich von denen unterscheiden, die vom Wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses beurteilt worden sind, oder von denen, die in dieser Richtlinie aufgeführt sind, sollten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit mit besonderem Hinweis auf die Reinheitskriterien zur Beurteilung der Sicherheit vorgelegt werden.
            
         
               (5)
            
            
               Die in dieser Richtlinie vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit.
            
         
               (6)
            
            
               Diese Richtlinie sollte die Verpflichtung der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht und für die Anwendung der in Anhang II Teil B aufgeführten Richtlinien unberührt lassen —
            
         HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:
   Artikel 1
   Die in Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe a der Richtlinie 89/107/EWG genannten Reinheitskriterien für die in der Richtlinie 94/35/EG erwähnten Süßungsmittel sind in Anhang I der vorliegenden Richtlinie aufgeführt.
   Artikel 2
   Die Richtlinie 95/31/EG, in der Fassung der in Anhang II Teil A aufgeführten Richtlinien, wird unbeschadet der Verpflichtung der Mitgliedstaaten hinsichtlich der in Anhang II Teil B genannten Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht aufgehoben.
   Bezugnahmen auf die aufgehobene Richtlinie gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Richtlinie und sind nach Maßgabe der Entsprechungstabelle in Anhang III zu lesen.
   Artikel 3
   Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
   Artikel 4
   Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.
   
      Brüssel, den 17. Juni 2008
      
         
            Für die Kommission
         
         
            Der Präsident
         
         José Manuel BARROSO
         
      
   
   
      (1)  ABl. L 40 vom 11.2.1989, S. 27. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 284 vom 31.10.2003, S. 1).
   
      (2)  ABl. L 178 vom 28.7.1995, S. 1. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/128/EG (ABl. L 346 vom 9.12.2006, S. 6).
   
      (3)  Siehe Anhang II Teil A.
   
      (4)  ABl. L 237 vom 10.9.1994, S. 3. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/52/EG (ABl. L 204 vom 26.7.2006, S. 10).
   
      ANHANG I
      E 420 (i) —   SORBIT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  D-Glucit, D-Sorbitol
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  D-Glucitol
               
            
                  EINECS
               
               
                  200-061-5
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C6H14O6
                  
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  182,17
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Enthält nicht weniger als 97,0 % Zuckeralkohole und nicht weniger als 91,0 % D-Sorbit, bezogen auf die Trockenmasse
                  Zuckeralkohole sind Verbindungen mit der Strukturformel CH2OH-(CHOH)n-CH2OH, bei der „n“ eine ganze Zahl ist
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Flockiges oder körniges, weißes, hygroskopisches, kristallines Pulver mit süßem Geschmack
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  In Wasser sehr gut löslich; in Ethanol schwer löslich
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Schmelzbereich
                           
                        
               
                  88 °C—102 °C
               
            
                  
                              C.
                           
                           
                              Sorbitmonobenzylidenderivate
                           
                        
               
                  5 g Substanz, 7 ml Methanol, 1 ml Benzaldehyd und 1 ml Salzsäure werden gemischt und maschinell geschüttelt, bis Kristalle auftreten. Die Kristalle werden abgesaugt und in 20 ml kochendem Wasser mit 1 g Na-Bikarbonat gelöst. Die heiß filtrierte Lösung wird abgekühlt und kalt abgesaugt, der Rückstand mit 5ml Methanol/Wasser 1:2 gewaschen. Die luftgetrockneten Kristalle schmelzen zwischen 173 °C und 179 °C
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Wassergehalt
               
               
                  Nicht mehr als 1 % (Karl-Fischer-Verfahren)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,1 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Reduzierende Zucker
               
               
                  Nicht mehr als 0,3 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Gesamtzucker
               
               
                  Nicht mehr als 1 %, ausgedrückt als Dextrose, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Chloride
               
               
                  Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Sulfate
               
               
                  Nicht mehr als 100 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Nickel
               
               
                  Nicht mehr als 2 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Schwermetalle
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als Pb, bezogen auf die Trockenmasse
               
            E 420 (ii) —   SORBITSIRUP
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  D-Glucitsirup
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  Sorbitsirup, der durch Hydrierung von Glucosesirup entsteht, setzt sich aus D-Sorbit, D-Mannit und hydrierten Sacchariden zusammen
                  Die Nicht-D-Sorbit-Anteile setzen sich vorwiegend aus hydrierten Oligosacchariden zusammen, die durch Hydrierung von Glucosesirup als Ausgangsmaterial (in diesem Fall kristallisiert der Sirup nicht) erzeugt werden, oder aus Mannit. Kleinere Mengen von Zuckeralkohol, wobei n ≤ 4 ist, können vorhanden sein. Zuckeralkohole sind Verbindungen mit der allgemeinen Formel CH2OH-(CHOH)n-CH2OH, bei der „n“ eine ganze Zahl ist.
               
            
                  EINECS
               
               
                  270-337-8
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Enthält nicht weniger als 69 % feste Substanzen und nicht weniger als 50 % D-Sorbit, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Klare, farblose, wässrige Lösung mit süßem Geschmack
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Mischbar mit Wasser, Glyzerin und Propan-1,2-diol
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Sorbitmonobenzylidenderivate
                           
                        
               
                  5 g Substanz, 7 ml Methanol, 1 ml Benzaldehyd und 1 ml Salzsäure werden gemischt und maschinell geschüttelt, bis Kristalle auftreten. Die Kristalle werden abgesaugt und in 20 ml kochendem Wasser mit 1 g Na-Bikarbonat gelöst. Die heiß filtrierte Lösung wird abgekühlt und kalt abgesaugt, der Rückstand mit 5 ml Methanol/Wasser 1:2 gewaschen. Die luftgetrockneten Kristalle schmelzen zwischen 173 °C und 179 °C
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Wassergehalt
               
               
                  Nicht mehr als 31 % (Karl-Fischer-Verfahren)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,1 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Reduzierende Zucker
               
               
                  Nicht mehr als 0,3 %, ausgedrückt als Dextrose, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Chloride
               
               
                  Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Sulfate
               
               
                  Nicht mehr als 100 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Nickel
               
               
                  Nicht mehr als 2 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Schwermetalle
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als Pb, bezogen auf die Trockenmasse
               
            E 421 —   MANNIT
               
            (I)   MANNIT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  D-Mannitol
               
            
                  
                     Definition
                  
               
               
                  Gewonnen durch katalytische Hydrierung von glukose- und/oder fruktosehaltigen Kohlehydratlösungen
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  D-Mannitol
               
            
                  EINECS
               
               
                  200-711-8
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C6H14O6
                  
               
            
                  Molekulargewicht
               
               
                  182,2
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Mindestens 96,0 % D-Mannitol und höchstens 102 % bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weißes, geruchloses kristallines Pulver
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Löslich in Wasser, sehr schwer löslich in Ethanol, praktisch unlöslich in Ether
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Schmelzbereich
                           
                        
               
                  164—169 °C
               
            
                  
                              C.
                           
                           
                              Dünnschichtchromatographie
                           
                        
               
                  Besteht Prüfung
               
            
                  
                              D.
                           
                           
                              Spezifische Drehung
                           
                        
               
                  [α]20
                     D: + 23 ° zu + 25 ° (Boratlösung)
               
            
                  
                              E.
                           
                           
                              pH-Wert
                           
                        
               
                  Zwischen 5 und 8
                  0,5 ml einer gesättigten Kaliumchloridlösung werden mit 10 ml einer 10 %-g/v-Lösung der Probe gemischt und dann der pH-Wert gemessen
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Höchstens 0,3 % (105 °C, 4 Stunden)
               
            
                  Reduzierende Zucker
               
               
                  Höchstens 0,3 % (als Dextrose)
               
            
                  Gesamtzucker
               
               
                  Höchstens 1 % (als Dextrose)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Höchstens 0,1 %
               
            
                  Chloride
               
               
                  Höchstens 70 mg/kg
               
            
                  Sulfate
               
               
                  Höchstens 100 mg/kg
               
            
                  Nickel
               
               
                  Höchstens 2 mg/kg
               
            
                  Blei
               
               
                  Höchstens 1 mg/kg
               
            (II)   DURCH FERMENTATION GEWONNENES MANNIT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  D-Mannitol
               
            
                  
                     Definition
                  
               
               
                  Gewonnen durch diskontinuierliche Fermentation unter aeroben Bedingungen mit Hilfe einer konventionellen Art der Hefe Zygosaccharomyces rouxii
                  
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  D-Mannitol
               
            
                  EINECS
               
               
                  200-711-8
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C6H14O6
                  
               
            
                  Molekulargewicht
               
               
                  182,2
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Mindestens 99 %, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weißes, geruchloses, kristallines Pulver
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Löslich in Wasser, sehr schwer löslich in Ethanol, praktisch unlöslich in Ether
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Schmelzbereich
                           
                        
               
                  164—169 °C
               
            
                  
                              C.
                           
                           
                              Dünnschichtchromatographie
                           
                        
               
                  Besteht Prüfung
               
            
                  
                              D.
                           
                           
                              Spezifische Drehung
                           
                        
               
                  [α]20
                     D: + 23 ° bis + 25 ° (Boratlösung)
               
            
                  
                              E.
                           
                           
                              pH-Wert
                           
                        
               
                  Zwischen 5 und 8
                  0,5 ml einer gesättigten Kaliumchloridlösung werden mit 10 ml einer 10 %-g/v-Lösung der Probe gemischt und dann der pH-Wert gemessen
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Arabitol
               
               
                  Höchstens 0,3 %
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Höchstens 0,3 % (105 °C, 4 Stunden)
               
            
                  Reduzierende Zucker
               
               
                  Höchstens 0,3 % (als Dextrose)
               
            
                  Gesamtzucker
               
               
                  Höchstens 1 % (als Dextrose)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Höchstens 0,1 %
               
            
                  Chloride
               
               
                  Höchstens 70 mg/kg
               
            
                  Sulfate
               
               
                  Höchstens 100 mg/kg
               
            
                  Blei
               
               
                  Höchstens 1 mg/kg
               
            
                  Aerobe mesophile Bakterien
               
               
                  Höchstens 103/g
               
            
                  Coliforme
               
               
                  Fehlen in 10 g
               
            
                  
                     Salmonella
                  
               
               
                  Fehlen in 10 g
               
            
                  
                     E. coli
                  
               
               
                  Fehlen in 10 g
               
            
                  
                     Staphylococcus aureus
                  
               
               
                  Fehlen in 10 g
               
            
                  
                     Pseudomonas aeruginosa
                  
               
               
                  Fehlen in 10 g
               
            
                  Schimmel
               
               
                  Höchstens 100/g
               
            
                  Hefe
               
               
                  Höchstens 100/g
               
            E 950 —   ACESULFAM-K
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Acesulfam, Kaliumsalz von 3,4-Didhydro-6-methyl-1,2,3-oxathiazin-4-(3H)-on-2,2-dioxid
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  6-Methyl-1,2,3-oxathiazin-4(3H)-on-2,2-dioxid-Kaliumsalz
               
            
                  EINECS
               
               
                  259-715-3
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C4H4KNO4S
               
            
                  Molekulargewicht
               
               
                  201,24
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Mindestens 99 % von C4H4KNO4S, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Geruchloses, weißes, kristallines Pulver. Etwa 200-mal so süß wie Saccharose
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Leicht löslich in Wasser, sehr schwer löslich in Ethanol
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Ultraviolett-Absorption
                           
                        
               
                  Maximum bei 227 ± 2 nm (10 mg/1 000 ml Wasser)
               
            
                  
                              C.
                           
                           
                              Positive Prüfung auf Kalium
                           
                        
               
                  Besteht Prüfung (zur Prüfung des Rückstands sind 2 g der Probe zu entzünden)
               
            
                  
                              D.
                           
                           
                              Fällungstest
                           
                        
               
                  Einige Tropfen einer 10 %igen Natriumnitrocobaltat (III)-Lösung werden mit einer Lösung von 0,2 g der Probe in 2 ml Essigsäure und 2 ml Wasser gemischt. Es bildet sich eine gelbe Ausfällung
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Höchstens 1 % (105 °C, 2 Stunden)
               
            
                  Organische Verunreinigungen
               
               
                  Besteht Prüfung auf 20 mg/kg UV-aktive Bestandteile
               
            
                  Fluorid
               
               
                  Höchstens 3 mg/kg
               
            
                  Blei
               
               
                  Höchstens 1 mg/kg
               
            E 951 —   ASPARTAM
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Aspartyl-phenylalanin-methylester
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  N-L-α Aspartyl-L-phenylalanin-1-methylester 3-amino-N-(α-carboxy-phenethyl)-succinamidsäure-N-methylester.
               
            
                  EINECS
               
               
                  245-261-3
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C14H18N2O5
                  
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  294,31
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 98 % und nicht mehr als 102 % von C14H18N2O5, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weißes, geruchloses, kristallines Pulver mit intensiv süßem Geschmack (etwa 200mal so süß wie Saccharose)
               
            
                  Merkmale
               
            
                  Löslichkeit
               
               
                  In Wasser und Ethanol schwer löslich
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 4,5 % (105 °C, 4 Stunden)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  pH-Wert
               
               
                  Zwischen 4,5 und 6,0 (Lösung 1 zu 125)
               
            
                  Absorption
               
               
                  Die Durchlässigkeit einer 1 %igen Lösung in 2 N-Salzsäure, die unter Verwendung von 2 N-Salzsäure als Bezugsstoff in einer 1-cm-Zelle bei 430 nm mit einem geeigneten Spektrophotometer bestimmt wird, beträgt nicht weniger als 0,95, was einer Absorption von nicht mehr als etwa 0,022 entspricht
               
            
                  Spezifische Drehung
               
               
                  [α]D
                     20: + 14,5 bis + 16,5 °, bezogen auf die Trockenmasse
                  Innerhalb von 30 min nach der Zubereitung der Probelösung 4 %ig in 15 n Ameisensäure zu bestimmen
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Schwermetalle
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als Pb, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  5-Benzyl-3,6-dioxo-2-piperazinessigsäure
               
               
                  Nicht mehr als 1,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            E 952 —   CYCLOHEXANSULFAMIDSÄURE UND IHRE Na- UND Ca-SALZE
               
            (I)   CYCLOHEXYLAMIDSÄURE
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Cyclohexylsulfaminsäure, Cyclamat, Cylaminsäure
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  Cyclohexansulfamidsäure, Cyclohexylaminosulfonsäure
               
            
                  EINECS
               
               
                  202-898-1
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C6H13NO3S
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  179,24
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Cyclohexylsulfaminsäure enthält nicht weniger als 98 % und nicht mehr als das Äquivalent von 102 % von C6H13NO3S, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Ein praktisch farbloses, weißes, kristallines Pulver mit süßsaurem Geschmack. Etwa 40mal so süß wie Saccharose
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  In Wasser und in Ethanol löslich
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Fällungstest
                           
                        
               
                  Eine 2 %ige Lösung ist mit Salzsäure anzusäuern, 1 ml einer annähernd molaren Lösung von Bariumchlorid in Wasser hinzufügen und bei einer eventuell auftretenden Trübung oder Ausfällung zu filtern. Der klaren Lösung ist 1 ml 10 %ige Natriumnitritlösung hinzuzufügen. Es bildet sich eine weiße Ausfällung
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 1 % (105 °C, 1 Stunde)
               
            
                  Selen
               
               
                  Nicht mehr als 30 mg/kg, ausgedrückt als Selen, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Schwermetalle
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als Pb, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Cyclohexylamin
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Dicyclohexylamin
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Anilin
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            (II)   NATRIUMCYCLAMAT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Cyclamat, Natriumsalz der Cyclohexylsulfamidsäure
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  Natriumcyclohexansulfamat, Natriumcyclohexylsulfamat
               
            
                  EINECS
               
               
                  205-348-9
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C6H12NNaO3S und das Dihydrat C6H12NNaO3S·2H2O
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  201,22, berechnet auf die Trockensubstanz
                  237,22, berechnet auf das Hydrat
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 98 % und nicht mehr als 102 %, bezogen auf die Trockensubstanz
                  Dihydrat: nicht weniger als 84 %, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weiße, geruchlose Kristalle oder kristallines Pulver. Etwa 30mal so süß wie Saccharose
               
            
                  Merkmale
               
            
                  Löslichkeit
               
               
                  In Wasser löslich, in Ethanol praktisch unlöslich
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 1 % (105 °C, 1 Stunde)
                  Dihydrat: nicht mehr als 15,2 % (105 °C, 2 Stunden)
               
            
                  Selen
               
               
                  Nicht mehr als 30 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Schwermetalle
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als Pb, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Cyclohexylamin
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Dicyclohexylamin
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Anilin
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            (III)   CALCIUMCYCLAMAT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Cyclamat, Calciumsalz der Cyclohexylsulfamidsäure
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  Calciumcyclohexansulfamat, Calciumcyclohexylsulfamat
               
            
                  EINECS
               
               
                  205-349-4
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C12H24CaN2O6S2·2H2O
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  432,57
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 98 % und nicht mehr als 101 %, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weiße, farblose Kristalle oder kristallines Pulver. Etwa 30mal so süß wie Saccharose
               
            
                  Merkmale
               
            
                  Löslichkeit
               
               
                  In Wasser löslich, in Ethanol schwer löslich
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 1 % (105 °C, 1 Stunde)
                  Dihydrat: Nicht mehr als 8,5 % (140 °C, 4 Stunden)
               
            
                  Selen
               
               
                  Nicht mehr als 30 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Schwermetalle
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als Pb, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Cyclohexylamin
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Dicyclohexylamin
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Anilin
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            E 953 —   ISOMALT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Hydrierte Isomaltulose, hydrierte Palatinose
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  Isomalt ist ein Gemisch hydrierter Mono- und Disaccharide, dessen wichtigste Bestandteile folgende Disaccharide sind:
                  
                               
                           
                           
                              6-O-α-D-Glucopyranosyl-D-Sorbit (1,6-GPS) und
                           
                        
                               
                           
                           
                              1-O-α-D-Glucopyranosyl-D-mannit-dihydrat (1,1-GPM)
                           
                        
            
                  Chemische Formel
               
               
                  6-O-α-D-Glucopyranosyl-D-Sorbit: C12H24O11
                  
                  1-O-α-D-Glucopyranosyl-D-mannit-dihydrat: C12H24O11.2H2O
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  6-O-α-D-Glucopyranosyl-D-Sorbit: 344,32
                  1-O-α-D-Glucopyranosyl-D-mannit-dihydrat: 380,32
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Besteht zu mindestens 98 % aus hydrierten Mono- und Disacchariden und zu mindestens 86 % aus einem Gemisch von 6-O-α-D-Glucopyranosyl-D-Sorbit und 1-O-α-D-Glucopyranosyl-D-mannit-dihydrat, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Geruchlose, weiße, leicht hygroskopische, kristalline Masse
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  In Wasser löslich, in Ethanol sehr schwach löslich
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Dünnschichtchromatographie
                           
                        
               
                  Nachweis durch Dünnschichtchromatographie mit einer etwa 0,2 mm dünnen Schicht chromatographischen Kieselgels. Die wichtigsten Flecken im Chromatogramm stammen von 1,1-GPM und 1,6-GPS.
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Wasser
               
               
                  Nicht mehr als 7 % (Karl-Fischer-Verfahren)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,05 %, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  D-Mannit
               
               
                  Nicht mehr als 3 %
               
            
                  D-Sorbit
               
               
                  Nicht mehr als 6 %
               
            
                  Reduzierende Zucker
               
               
                  Nicht mehr als 0,3 %, ausgedrückt als Glucose, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  Nickel
               
               
                  Nicht mehr als 2 mg/kg, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  Schwermetalle (als Pb)
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            E 954 —   SACCHARIN UND SEINE Na-, K- UND Ca-SALZE
               
            I.   SACCHARIN
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  3-Oxo-2,3-dihydrobenzo(d)isothiazol-1,1-dioxid
               
            
                  EINECS
               
               
                  201-321-0
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C7H5NO3S
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  183,18
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 99 % und nicht mehr als 101,0 % von C7H5NO3S, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weiße Kristalle oder weißes, kristallines Pulver, geruchlos oder mit schwachem, aromatischem Geruch, das selbst bei großer Verdünnung einen süßen Geschmack hat. Etwa 300 bis 500mal so süß wie Saccharose
               
            
                  Merkmale
               
            
                  Löslichkeit
               
               
                  In Wasser schwer löslich, in basischen Lösungen löslich, in Ethanol schwer löslich
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 1 % (105 °C, 2 Stunden)
               
            
                  Schmelzbereich
               
               
                  226 °C—230 °C
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Benzoesäure und Salizylsäure
               
               
                  10 ml einer Lösung 1:20, die zuvor mit 5 Tropfen Essigsäure angesäuert wurde, sind 3 Tropfen einer annähernd molaren Lösung von Eisenchlorid in Wasser hinzuzufügen. Es tritt weder eine Ausfällung noch eine violette Farbe auf
               
            
                  
                     o-Toluolsulfonamide
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  
                     p-Toluolsulfonamide
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Benzoesäure-p-Sulfonamide
               
               
                  Nicht mehr als 25 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Leicht carbonisierbare Stoffe
               
               
                  Keine
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Selen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 30 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            II.   SACCHARINNATRIUM
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Saccharin , Natriumsalz von Saccharin,
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  Natrium-o-benzosulfimid Natriumsalz von 2,3-Dihydro-3-oxobenzisosulfonazol
                  1,2-Benzisothiazolin-3-on-1,1-dioxid-Natriumsalzdihydrat
               
            
                  EINECS
               
               
                  204-886-1
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C7H4NNaO3S·2H2O
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  241,19
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 99 % und nicht mehr als 101 % von C7H4NNaO3S, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weiße Kristalle oder weißes, kristallines, effloreszierendes Pulver, geruchlos oder mit schwachem Geruch, mit intensivem, süßem Geschmack, selbst in stark verdünnten Lösungen. Etwa 300 bis 500mal so süß wie Saccharose in verdünnten Lösungen
               
            
                  Merkmale
               
            
                  Löslichkeit
               
               
                  In Wasser leicht löslich, in Ethanol schwer löslich
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 15 % (120 °C, 4 Std.)
               
            
                  Benzoesäure und Salizylsäure
               
               
                  10 ml einer Lösung 1:20, die zuvor mit 5 Tropfen Essigsäure angesäuert wurde, sind 3 Tropfen einer annähernd molaren Lösung von Eisenchlorid in Wasser hinzuzufügen. Es tritt weder eine Ausfällung noch eine violette Farbe auf
               
            
                  
                     o-Toluolsulfonamid
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  
                     p-Toluolsulfonamid
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Benzoesäure-p-Sulfonamid
               
               
                  Nicht mehr als 25 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Leicht carbonisierbare Stoffe
               
               
                  Keine
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Selen
               
               
                  Nicht mehr als 30 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            III.   SACCHARINCALCIUM
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Saccharin, Calciumsalz von Saccharin
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  Calcium-o-benzosulfimid Calciumsalz von 2,3-Dihydro-3-oxobenzisosulfonazol 1,2-Benzisothiazolin-3-on-1,1-dioxid-calciumsalzhydrat (2:7)
               
            
                  EINECS
               
               
                  229-349-9
               
            
                  Chemische Formel
               
               C14H8CaN2O6S2·3
                     H2O
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  467,48
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Mindestens 95 % von C14H8CaN2O6S2, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weiße Kristalle oder weißes, kristallines Pulver, geruchlos oder mit schwachem Geruch, mit intensivem, süßem Geschmack, selbst in stark verdünnten Lösungen. Etwa 300 bis 500mal so süß wie Saccharose in verdünnten Lösungen
               
            
                  Merkmale
               
            
                  Löslichkeit
               
               
                  In Wasser leicht löslich, in Ethanol löslich
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 13,5 % (120 °C, 4 Std.)
               
            
                  Benzoesäure und Salizylsäure
               
               
                  10 ml einer Lösung 1:20, die zuvor mit 5 Tropfen Essigsäure angesäuert wurde, sind 3 Tropfen einer annähernd molaren Lösung von Eisenchlorid in Wasser hinzuzufügen. Es tritt weder eine Ausfällung noch eine violette Farbe auf
               
            
                  
                     o-Toluolsulfonamid
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  
                     p-Toluolsulfonamid
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Benzoesäure-p-Sulfonamid
               
               
                  Nicht mehr als 25 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Leicht carbonisierbare Stoffe
               
               
                  Keine
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Selen
               
               
                  Nicht mehr als 30 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            (IV)   SACCHARINKALIUM
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Saccharin, Kaliumsalz von Saccharin,
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  Kalium-o-Benzosulfimid, Kaliumsalz von 2,3-Dihydro-3-oxobenzisosulfonazol Kaliumsalz von 1,2-Benzisothiazolin-3-on-1,1-dioxidmonohydrat
               
            
                  EINECS
               
               
                   
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C7H4KNO3S·H2O
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  239,77
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 99 % und nicht mehr als 101 % von C7H4KNO3S, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weiße Kristalle oder weißes, kristallines Pulver, geruchlos oder mit schwachem Geruch, mit intensivem, süßem Geschmack, selbst in stark verdünnten Lösungen. Etwa 300 bis 500mal so süß wie Saccharose
               
            
                  Merkmale
               
            
                  Löslichkeit
               
               
                  In Wasser leicht löslich, in Ethanol schwer löslich
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 8 % (120 °C, 4 Std.)
               
            
                  Benzoesäure und Salizylsäure
               
               
                  10 ml einer Lösung 1:20, die zuvor mit 5 Tropfen Essigsäure angesäuert wurde, sind 3 Tropfen einer annähernd molaren Lösung von Eisenchlorid in Wasser hinzuzufügen. Es tritt weder eine Ausfällung noch eine violette Farbe auf
               
            
                  
                     o-Toluolsulfonamid
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  
                     p-Toluolsulfonamid
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Benzoesäure-p-Sulfonamid
               
               
                  Nicht mehr als 25 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Leicht carbonisierbare Stoffe
               
               
                  Keine
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Selen
               
               
                  Nicht mehr als 30 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            E 955 —   SUCRALOSE
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  4,1′,6′-Trichlorogalactosucrose
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  1,6-Dichlor-1,6-dideoxy-β-D-fructofuranosyl-4-chlor-4-deoxy-α-D-galactopyranosid
               
            
                  EINECS
               
               
                  259-952-2
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C12H19Cl3O8
                  
               
            
                  Molekulargewicht
               
               
                  397,64
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 98 % und nicht mehr als 102 % C12H19Cl3O8, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weißes bis gebrochen weißes, praktisch geruchloses kristallines Pulver
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Leicht löslich in Wasser, Methanol und Ethanol
                  Schwach löslich in Ethylacetat
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              IR-Absorption
                           
                        
               
                  Das Infrarotspektrum der Probe in einer Kaliumbromiddispersion weist relative Maxima bei ähnlichen Wellenzahlen auf wie diejenigen, die im Referenzspektrum unter Verwendung eines Sucralose-Referenzstandards auftreten.
               
            
                  
                              C.
                           
                           
                              Dünnschichtchromatographie
                           
                        
               
                  Der Hauptfleck in der Testlösung besitzt den gleichen Rf–Wert wie der Hauptfleck der Standardlösung A im Test auf andere chlorierte Disaccharide. Diese Standardlösung erhält man durch Auflösung von 1,0 g Sucralose-Referenzstandard in 10 ml Methanol.
               
            
                  
                              D.
                           
                           
                              Spezifische Drehung
                           
                        
               
                  [α]20D: + 84,0° bis + 87,5° bezogen auf die Trockenmasse
                  (10 Gew.-% Lösung)
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Wasser
               
               
                  Höchstens 2,0 % (Karl-Fischer-Verfahren)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Höchstens 0,7 %
               
            
                  Sonstige chlorierte Disaccharide
               
               
                  Nicht mehr als 0,5 %
               
            
                  Chlorierte Monosaccharide
               
               
                  Nicht mehr als 0,1 %
               
            
                  Triphenylphosphinoxid
               
               
                  Nicht mehr als 150 mg/kg
               
            
                  Methanol
               
               
                  Nicht mehr als 0,1 %
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg
               
            E 957 —   THAUMATIN
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                   
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  Thaumatin wird durch Extraktion mit Wasser gewonnen (pH 2,5—4,0) aus dem Samenmantel der Thaumatococcus-daniellii-Frucht (Benth) und besteht im wesentlichen aus den Proteinen Thaumatin I und Thaumatin II sowie geringen Mengen von Derivaten der pflanzlichen Bestandteile des Ausgangsmaterials
               
            
                  EINECS
               
               
                  258-822-2
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  Polypeptid von 207 Aminosäuren
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  Thaumatin I 22209
                  Thaumatin II 22293
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 16 % Stickstoff, bezogen auf die Trockensubstanz, was nicht weniger als 94 % Proteine (N × 5,8) entspricht.
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Geruchloses, cremefarbiges Pulver mit intensiv süßem Geschmack. Etwa 2 000 bis 3 000mal so süß wie Saccharose.
               
            
                  Merkmale
               
            
                  Löslichkeit
               
               
                  In Wasser gut löslich, in Azeton nicht löslich
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 9 % (105 °C bis zum konstanten Gewicht)
               
            
                  Kohlenhydrate
               
               
                  Nicht mehr als 3,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 2,0 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Aluminium
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Mikrobiologische Kriterien
               
               
                  Gesamtzahl von aeroben Bakterien: höchstens 1 000/g Escherichia Coli: in 1 g nicht nachweisbar
               
            E 959 —   NEOHESPERIDIN DC
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Neohesperidin-dihydrochalcon, NHDC, Hesperetin, Dihydrochalcon-4′β-neohesperidosid, Neohesperidin DC
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  2-0-α-L-Rhamnopyranosyl-4′-β-D-glucopyranosyl-hesperetin-dihydrochalcon, durch katalytisches Hydrieren von Neohesperidin gewonnen
               
            
                  EINECS
               
               
                  243-978-6
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C28H36O15
                  
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  612,6
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 96 %, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weißliches, geruchloses, kristallines Pulver mit einem charakteristischen, intensiven süßen Geschmack. Etwa 1 000 bis 1 800mal so süß wie Saccharose
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  In heißem Wasser gut löslich, in kaltem Wasser schwer löslich, in Ether und Benzol praktisch unlöslich
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              UV-Absorption
                           
                        
               
                  Maximum bei 282—283 nm (2 mg in 100 ml Methanol)
               
            
                  
                              C.
                           
                           
                              Neu-Test
                           
                        
               
                  Etwa 10 mg Neohesperidin DC werden in 1 ml Methanol gelöst und 1 ml einer 1 %igen Lösung von 2-aminoethyl-diphenyl-borat in Methanol hinzugefügt. Die Lösung färbt sich hellgelb
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 11 % (105 °C, 3 Stunden)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,2 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 2 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Schwermetalle
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt in Pb, bezogen auf die Trockenmasse
               
            E 962 —   ASPARTAM-ACESULFAMSALZ
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Aspartam-Acesulfam
                  Salz von Aspartam-Acesulfam
               
            
                  
                     Definition
                  
               
               
                  Das Salz wird durch Erhitzen von Aspartam und Acesulfam-K im Verhältnis von etwa 2:1 (w/w) in saurer Lösung gewonnen, danach lässt man es auskristallisieren. Das Kalium und die Feuchtigkeit werden entfernt. Das Produkt ist stabiler als Aspartam allein.
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  6-Methyl-1,2,3-oxathiazine-4(3H)-on-2,2-dioxidsalz der L-phenylalanyl-2-methyl-L-α-Asparaginsäure
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C18H23O9N3S
               
            
                  Molekulargewicht
               
               
                  457,46
               
            
                  Gehalt
               
               
                  63,0 bis 66,0 % Aspartam (Trockenmasse) und 34,0 bis 37,0 % Acesulfam (Säure auf Trockenmasse)
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weißes, geruchloses, kristallines Pulver
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Schwer löslich in Wasser; schwach löslich in Ethanol
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Durchlässigkeit
                           
                        
               
                  Die Durchlässigkeit einer 1 %igen Lösung in Wasser, bestimmt in einer Zelle von 1 cm bei 430 nm mit Hilfe eines geeigneten Spektrofotometers unter Verwendung von Wasser als Referenz, beträgt nicht weniger als 0,95, was einer Absorbanz von nicht mehr als etwa 0,022 entspricht.
               
            
                  
                              C.
                           
                           
                              Spezifische Drehung
                           
                        
               
                  [α]20D: + 14,5° bis + 16,5°
                  Wird bestimmt bei einer Konzentration von 6,2 g in 100 ml Ameisensäure (15N) innerhalb von 30 Minuten nach Herstellung der Lösung. Danach wird die errechnete spezifische Drehung zur Korrektur um den Aspartamgehalt des Aspartam-Acesulfamsalzes durch 0,646 dividiert.
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 0,5 % (105 °C, 4 Std.)
               
            
                  5-Benzyl-3,6-dioxo-2- piperazinessigsäure
               
               
                  Nicht mehr als 0,5 %
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg
               
            E 965 (i) —   MALTIT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  D-Maltit, hydrierte Maltose
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  α-D-Glucopyranosyl-1,4-D-Sorbit
               
            
                  EINECS
               
               
                  209-567-0
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C12H24O11
                  
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  344,31
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 98,0 % D-Maltit C12H24O11, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weißes kristallines Pulver mit süßem Geschmack
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  stark löslich in Wasser, schwer löslich in Ethanol
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Schmelzbereich
                           
                        
               
                  148 °C—151 °C
               
            
                  
                              C.
                           
                           
                              Specific rotation
                           
                        
               
                  [α]D
                     20 = + 105,5 ° bis + 108,5 ° (5 % w/v Lösung)
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Wasser
               
               
                  Nicht mehr als 1 % (Karl-Fischer-Verfahren)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,1 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Reduzierende Zucker
               
               
                  Nicht mehr als 0,1 %, ausgedrückt als Dextrose, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Chloride
               
               
                  Nicht mehr als 50 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Sulfate
               
               
                  Nicht mehr als 100 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Nickel
               
               
                  Nicht mehr als 2 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            E 965 (ii) —   MALTITSIRUP
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Hydrierter maltosereicher Glucosesirup, hydrierter Glucosesirup
               
            
                  
                     Definition
                  
               
               
                  Gemisch, bestehend vorwiegend aus Maltit mit Sorbit und hydrierten Oligo- und Polysacchariden. Es wird hergestellt durch katalytische Hydrierung von maltosereichem Glucosesirup oder durch Hydrierung seiner einzelnen Bestandteile, die anschließend vermischt werden. Im Handel als Sirup und in fester Form erhältlich
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Enthält nicht weniger als 99 % hydrierte Saccharide insgesamt, bezogen auf die Trockenmasse, und nicht weniger als 50 % Maltit, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Farb- und geruchlose klare visköse Flüssigkeit oder weisse kristalline Masse
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Stark löslich in Wasser, schwach löslich in Ethanol
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Dünnschichtchromatographie
                           
                        
               
                  Test wird bestanden
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Wasser
               
               
                  Nicht mehr als 31 % (Karl Fischer)
               
            
                  Reduzierende Zucker
               
               
                  Nicht mehr als 0,3 % (als Glucose)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,1 %
               
            
                  Chloride
               
               
                  Nicht mehr als 500 mg/kg
               
            
                  Sulfat
               
               
                  Nicht mehr als 100 mg/kg
               
            
                  Nickel
               
               
                  Nicht mehr als 2 mg/kg
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg
               
            E 966 —   LACTIT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Lactitol, Lactobiosit
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  4-0-β-D-Galactopyranosyl-D-glucit
               
            
                  EINECS
               
               
                  209-566-5
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C12H24O11
                  
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  344,32
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht weniger als 95 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Kristallines Pulver oder farblose Lösung mit süßem Geschmack. Kristalline Erzeugnisse treten als Anhydrate, Monohydrate und Dihydrate auf
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Leicht löslich in Wasser
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Spezifische Drehung
                           
                        
               
                  [α]D
                     20 = + 13 ° bis + 16 °, berechnet auf die Trockensubstanz (10 % w/v wässrige Lösung)
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Wasser
               
               
                  Kristalline Erzeugnisse; nicht mehr als 10,5 % (Karl-Fischer-Verfahren)
               
            
                  Andere Polyole
               
               
                  Nicht mehr als 2,5 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Reduzierende Zucker
               
               
                  Nicht mehr als 0,2 %, ausgedrückt als Dextrose, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Chloride
               
               
                  Nicht mehr als 100 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Sulfate
               
               
                  Nicht mehr als 200 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,1 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Nickel
               
               
                  Nicht mehr als 2 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            E 967 —   XYLIT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Xylitol
               
            
                  Definition
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  D-Xylit
               
            
                  EINECS
               
               
                  201-788-0
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C5H12O5
                  
               
            
                  Relative Molekülmasse
               
               
                  152,15
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Nicht mehr als 98,5 %, bezogen auf die Trockensubstanz
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weißes kristallines Pulver, praktisch geruchlos mit süßem Geschmack
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Leicht löslich in Wasser, schwer löslich in Ethanol
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Schmelzbereich
                           
                        
               
                  92 °C—96 °C
               
            
                  
                              C.
                           
                           
                              pH-Wert
                           
                        
               
                  5,0—7,0 (10 % g/v wässrige Lösung)
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Nicht mehr als 0,5 %. Eine Probe von 0,5 g ist in einem Vakuum über Phosphor bei 60 °C 4 Stunden lang zu trocknen.
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Nicht mehr als 0,1 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Reduzierende Zucker
               
               
                  Nicht mehr als 0,2 %, ausgedrückt als Dextrose, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Sonstige mehrwertige Alkohole
               
               
                  Nicht mehr als 1 %, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Nickel
               
               
                  Nicht mehr als 2 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Arsen
               
               
                  Nicht mehr als 3 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Blei
               
               
                  Nicht mehr als 1 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Schwermetalle
               
               
                  Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt als Pb, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Chloride
               
               
                  Nicht mehr als 100 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            
                  Sulphate
               
               
                  Nicht mehr als 200 mg/kg, bezogen auf die Trockenmasse
               
            E 968 —   ERYTHRIT
               
            
                  
                     Synonyme
                  
               
               
                  Meso-erythritol, Tetrahydroxybutan, Erythritol
               
            
                  
                     Definition
                  
               
               
                  Gewonnen durch Fermentation einer Kohlenhydratquelle durch sichere und geeignete genusstaugliche osmophile Hefen wie Moniliella pollinis oder Trichosporonoides megachilensis, gefolgt von Reinigung und Trocknung
               
            
                  Chemische Bezeichnung
               
               
                  1,2,3,4-Butantetrol
               
            
                  EINECS
               
               
                  205-737-3
               
            
                  Chemische Formel
               
               
                  C4H10O4
                  
               
            
                  Molekulargewicht
               
               
                  122,12
               
            
                  Gehalt
               
               
                  Mindestens 99 % nach dem Trocknen
               
            
                  
                     Beschreibung
                  
               
               
                  Weiße, geruchlose, nicht hygroskopische, hitzebeständige Kristalle, etwa 60—80 % der Süßkraft von Saccharose.
               
            
                  Merkmale
               
            
                  
                              A.
                           
                           
                              Löslichkeit
                           
                        
               
                  Leicht löslich in Wasser, schwach löslich in Ethanol, unlöslich in Saccharose.
               
            
                  
                              B.
                           
                           
                              Schmelzbereich
                           
                        
               
                  119—123 °C
               
            
                  Reinheit
               
            
                  Trocknungsverlust
               
               
                  Höchstens 0,2 % (70 °C, 6 Std. im Vakuumexsikkator)
               
            
                  Sulfatasche
               
               
                  Höchstens 0,1 %
               
            
                  Reduzierende Stoffe
               
               
                  Nicht mehr als 0,3 % ausgedrückt als D-Glucose
               
            
                  Ribit und Glycerin
               
               
                  Höchstens 0,1 %
               
            
                  Blei
               
               
                  Höchstens 0,5 mg/kg
               
            
   
      ANHANG II
      TEIL A
      Aufgehobene Richtlinie mit dem Verzeichnis ihrer nachfolgenden Änderungen
      (gemäß Artikel 2)
      
                  Richtlinie 95/31/EG der Kommission
               
               
                  (ABl. L 178 vom 28.7.1995, S. 1)
               
            
                  Richtlinie 98/66/EG der Kommission
               
               
                  (ABl. L 257 vom 19.9.1998, S. 35)
               
            
                  Richtlinie 2000/51/EG der Kommission
               
               
                  (ABl. L 198 vom 4.8.2000, S. 41)
               
            
                  Richtlinie 2001/52/EG der Kommission
               
               
                  (ABl. L 190 vom 12.7.2001, S. 18)
               
            
                  Richtlinie 2004/46/EG der Kommission
               
               
                  (ABl. L 114 vom 21.4.2004, S. 15)
               
            
                  Richtlinie 2006/128/EG der Kommission
               
               
                  (ABl. L 346 vom 9.12.2006, S. 6)
               
            TEIL B
      Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht
      (gemäß Artikel 2)
      
                  Richtlinie
               
               
                  Umsetzungsfrist
               
            
                  95/31/EG
               
               
                  1. Juli 1996 (1)
                  
               
            
                  98/66/EG
               
               
                  1. Juli 1999
               
            
                  2000/51/EG
               
               
                  30. Juni 2001
               
            
                  2001/52/EG
               
               
                  30. Juni 2002
               
            
                  2004/46/EG
               
               
                  1. April 2005
               
            
                  2006/128/EG
               
               
                  15. Februar 2008
               
            
         (1)  Gemäß Artikel 2 Absatz 2 der Richtlinie 95/31/EG dürfen Produkte, die vor dem 1. Juli 1996 in den Verkehr gebracht oder etikettiert wurden und dieser Richtlinie nicht entsprechen, noch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind.
   
   
      ANHANG III
      Entsprechungstabelle
      
                  Richtlinie 95/31/EG
               
               
                  Vorliegende Richtlinie
               
            
                  Artikel 1 Absatz 1
               
               
                  Artikel 1
               
            
                  Artikel 1 Absatz 2
               
               
                  —
               
            
                  Artikel 2
               
               
                  —
               
            
                  —
               
               
                  Artikel 2
               
            
                  Artikel 3
               
               
                  Artikel 3
               
            
                  Artikel 4
               
               
                  Artikel 4
               
            
                  Anhang
               
               
                  Anhang I
               
            
                  —
               
               
                  Anhang II
               
            
                  —
               
               
                  Anhang III