CELEX: 62017TA0391
Language: de
Date: 2019-09-24 00:00:00
Title: Rechtssache T-391/17: Urteil des Gerichts vom 24. September 2019 – Rumänien/Kommission (Institutionelles Recht – Europäische Bürgerinitiative – Schutz der nationalen und sprachlichen Minderheiten – Stärkung der kulturellen und sprachlichen Diversität – Teilweise Registrierung – Grundsatz der begrenzten Einzelermächtigung – Kein offenkundiges Fehlen legislativer Befugnisse der Kommission – Begründungspflicht – Art. 5 Abs. 2 EUV – Art. 4 Abs. 2 Buchst. b der Verordnung [EU] Nr. 211/2011 – Art. 296 AEUV)

9.12.2019   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 413/43
            
         
      Urteil des Gerichts vom 24. September 2019 – Rumänien/Kommission
      (Rechtssache T-391/17) (1)
      
      (Institutionelles Recht - Europäische Bürgerinitiative - Schutz der nationalen und sprachlichen Minderheiten - Stärkung der kulturellen und sprachlichen Diversität - Teilweise Registrierung - Grundsatz der begrenzten Einzelermächtigung - Kein offenkundiges Fehlen legislativer Befugnisse der Kommission - Begründungspflicht - Art. 5 Abs. 2 EUV - Art. 4 Abs. 2 Buchst. b der Verordnung [EU] Nr. 211/2011 - Art. 296 AEUV)
      (2019/C 413/50)
      Verfahrenssprache: Rumänisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: Rumänien (Prozessbevollmächtigte: zunächst R. Radu, C.-M. Florescu, E. Gane und L. Lițu, dann C.-M. Florescu, E. Gane, L. Lițu und C.-R. Canțăr)
      
         Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: H. Krämer, L. Radu Bouyon und H. Stancu)
      
         Streithelfer zur Unterstützung der Beklagten: Ungarn (Prozessbevollmächtigte: M. Fehér, G. Koós und G. Tornyai)
      
         Gegenstand
      
      Klage nach Art. 263 AEUV auf Nichtigerklärung des Beschlusses (EU) 2017/652 der Kommission vom 29. März 2017 über die geplante Bürgerinitiative „Minority SafePack – one million signatures for diversity in Europe“ (ABl. 2017, L 92, S. 100)
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  
                     Die Klage wird abgewiesen.
                  
               
            
                  2.
               
               
                  
                     Rumänien trägt seine eigenen Kosten sowie die Kosten der Europäischen Kommission einschließlich der Kosten des Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes.
                  
               
            
                  3.
               
               
                  
                     Ungarn trägt seine eigenen Kosten.
                  
               
            
         (1)  ABl. C 269 vom 14.8.2017.