CELEX: 62018CA0387
Language: de
Date: 2019-07-03 00:00:00
Title: Rechtssache C-387/18: Urteil des Gerichtshofs (Fünfte Kammer) vom 3. Juli 2019 (Vorabentscheidungsersuchen des Wojewódzki Sąd Administracyjny w Warszawie — Polen) — Delfarma Sp. z o.o./Prezes Urzędu Rejestracji Produktów Leczniczych, Wyrobów Medycznych i Produktów Biobójczych (Vorlage zur Vorabentscheidung — Art. 34 und 36 AEUV — Freier Warenverkehr — Maßnahme gleicher Wirkung wie eine mengenmäßige Beschränkung — Schutz der Gesundheit und des Lebens von Menschen — Parallelimport von Arzneimitteln — Referenzarzneimittel und Generika — Bedingung, wonach das eingeführte Arzneimittel und das Arzneimittel, für das eine Genehmigung für das Inverkehrbringen im Einfuhrmitgliedstaat erteilt wurde, beide Referenzarzneimittel oder beide Generika sein müssen)

9.9.2019   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 305/23
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Fünfte Kammer) vom 3. Juli 2019 (Vorabentscheidungsersuchen des Wojewódzki Sąd Administracyjny w Warszawie — Polen) — Delfarma Sp. z o.o./Prezes Urzędu Rejestracji Produktów Leczniczych, Wyrobów Medycznych i Produktów Biobójczych
      (Rechtssache C-387/18) (1)
      
      (Vorlage zur Vorabentscheidung - Art. 34 und 36 AEUV - Freier Warenverkehr - Maßnahme gleicher Wirkung wie eine mengenmäßige Beschränkung - Schutz der Gesundheit und des Lebens von Menschen - Parallelimport von Arzneimitteln - Referenzarzneimittel und Generika - Bedingung, wonach das eingeführte Arzneimittel und das Arzneimittel, für das eine Genehmigung für das Inverkehrbringen im Einfuhrmitgliedstaat erteilt wurde, beide Referenzarzneimittel oder beide Generika sein müssen)
      (2019/C 305/28)
      Verfahrenssprache: Polnisch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Wojewódzki Sąd Administracyjny w Warszawie
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Klägerin: Delfarma Sp. z o.o.
      
         Beklagter: Prezes Urzędu Rejestracji Produktów Leczniczych, Wyrobów Medycznych i Produktów Biobójczych
      
         Tenor
      
      Die Art. 34 und 36 AEUV sind dahin auszulegen, dass sie einer Regelung eines Mitgliedstaats wie der im Ausgangsverfahren fraglichen entgegenstehen, wonach für die Erteilung einer Genehmigung für den Parallelimport eines Arzneimittels dieses Arzneimittel und das Arzneimittel, für das in diesem Mitgliedstaat eine Genehmigung für das Inverkehrbringen erteilt wurde, beide Referenzarzneimittel oder beide Generika sein müssen und wonach demzufolge die Erteilung einer Genehmigung für den Parallelimport eines Arzneimittels verboten ist, wenn dieses ein Generikum, das bereits in diesem Mitgliedstaat zugelassene Arzneimittel dagegen ein Referenzarzneimittel ist.
      
         (1)  ABl. C 294 vom 20.8.2018.