CELEX: 31999R1545
Language: de
Date: 1999-07-14 00:00:00
Title: Verordnung (EG) Nr. 1545/1999 der Kommission vom 14. Juli 1999 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1091/94 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 des Rates über den Schutz des Waldes in der Gemeinschaft gegen Luftverschmutzung

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31999R1545

Verordnung (EG) Nr. 1545/1999 der Kommission vom 14. Juli 1999 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1091/94 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 des Rates über den Schutz des Waldes in der Gemeinschaft gegen Luftverschmutzung  

Amtsblatt Nr. L 180 vom 15/07/1999 S. 0009 - 0032

VERORDNUNG (EG) Nr. 1545/1999 DER KOMMISSIONvom 14. Juli 1999zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1091/94 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 des Rates über den Schutz des Waldes in der Gemeinschaft gegen LuftverschmutzungDIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 des Rates vom 17. November 1986 über den Schutz des Waldes in der Gemeinschaft gegen Luftverschmutzung(1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 307/97(2), insbesondere auf Artikel 3 Absatz 2,in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Gemäß Artikel 2 Absatz 1 dritter Gedankenstrich der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 ist das Ziel der Gemeinschaftsaktion die Unterstützung der Mitgliedstaaten bei einer intensiven und fortgesetzten Überwachung der Waldökosysteme auf den Dauerbeobachtungsflächen.(2) Gemäß Artikel 2 Absatz 2 derselben Verordnung übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission die mit Hilfe des Netzes der Beobachtungsflächen für die intensive und fortgesetzte Überwachung ermittelten Daten.(3) Dieses Netz ist von den Mitgliedstaaten gemäß Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1091/94 der Kommission(3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1390/97(4), errichtet worden. Die gemeinsamen Verfahren und das Format für die Übermittlung der Daten über die laufenden Erhebungen des Zustands der Baumkronen, des Bodens und der Belaubung/Benadelung, Messungen der Zuwachsveränderungen und der Depositionsraten, meteorologische Beobachtungen sowie die Untersuchung der Bodenlösung wurden in den Anhängen III bis X der Verordnung (EG) Nr. 1091/94 festgelegt.(4) Die Ergebnisse der Bodenvegetationsbewertung werden bereits festgehalten. Die gemeinsamen Verfahren und das Format für die Übermittlung der Daten sollten daher in die Verordnung (EG) Nr. 1091/94 eingefügt werden. Darüber hinaus sind die gemeinsamen Verfahren für meteorologische Messungen zu aktualisieren.(5) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Forstausschusses -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1Die Verordnung (EG) Nr. 1091/94 wird wie folgt geändert:1. Artikel 1 Absatz 2 erhält folgende Fassung: "Auf den Dauerbeobachtungsflächen wird das forstliche Ökosystem intensiv und fortlaufend überwacht. Diese Überwachung umfaßt laufende Erhebungen des Zustands der Baumkronen, des Bodens und der Belaubung/Benadelung, Messungen der Zuwachsveränderungen und der Depositionsraten, meteorologische Beobachtungen, die Untersuchung der Bodenlösung sowie die Bewertung der Bodenvegetation, unter Anwendung objektiver Probenahmeverfahren und bewährter Analysemethoden."2. Artikel 1 Absatz 4 erhält folgende Fassung: "Die technischen Einzelheiten sind in den Anhängen III bis XI festgelegt."3. In Artikel 2 Absatz 1 wird folgender Gedankenstrich angefügt: "- die Bewertung der Bodenvegetation."4. Anhang I wird durch den Anhang I der vorliegenden Verordnung ersetzt.5. Anhang II wird durch den Anhang II der vorliegenden Verordnung ersetzt.6. Anhang VIIa wird entsprechend Anhang III der vorliegenden Verordnung geändert.7. Anhang IX wird durch den Anhang IV der vorliegenden Verordnung ersetzt.8. Anhang V dieser Verordnung wird als Anhang XI angefügt.Artikel 2Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Brüssel, den 14. Juli 1999Für die KommissionFranz FISCHLERMitglied der Kommission(1) ABl. L 326 vom 21.11.1986, S. 2.(2) ABl. L 51 vom 21.2.1997, S. 9.(3) ABl. L 125 vom 18.5.1994, S. 1.(4) ABl. L 190 vom 19.7.1997, S. 3.ANHANG IDer Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1091/94 erhält folgende Fassung: "ANHANG IGEMEINSAME VERFAHREN FÜR DIE EINRICHTUNG EINES NETZES VON DAUERBEOBACHTUNGSFLÄCHEN FÜR DIE INTENSIVE UND FORTGESETZTE ÜBERWACHUNG(Artikel 2 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 und entsprechende Änderungen)I. AllgemeinesDie Regelung gemäß Artikel 2 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 und der entsprechenden Änderungen dient der Einrichtung eines Netzes von Dauerbeobachtungsflächen in den Mitgliedstaaten und der Datenaufnahme durch intensive und fortgesetzte Überwachung.Die Regelung bezweckt folgendes:- intensive und fortgesetzte Überwachung von Waldökosystemen im Hinblick auf Schäden, die durch Luftverschmutzung und andere Faktoren, die die Waldgesundheit beeinflussen, hervorgerufen werden;- besseres Verständnis der Kausalzusammenhänge zwischen Veränderungen im Waldökosystem und den auf dieses System einwirkenden Faktoren, insbesondere der Luftverschmutzung, durch Konzentration der verschiedenen Messungen und der Überwachung des forstlichen Ökosystems und seiner Bestandteile an einer Stelle;- Gewinnung wesentlicher Informationen über die Entwicklung einer Reihe von Waldökosystemen in der Gemeinschaft.II. Einrichtung des Netzes von DauerbeobachtungsflächenII.1. Auswahl der FlächenDie Mitgliedstaaten haben bis spätestens 30. Juni 1994 eine ausreichend große Anzahl Dauerbeobachtungsflächen in ihrem Hoheitsgebiet ausgewählt. Seitdem haben einige Mitgliedstaaten ihr nationales intensives Überwachungsprogramm durch zusätzliche Flächen ergänzt. Die Zahl der Beobachtungsflächen je Mitgliedstaat sollte grundsätzlich 15 nicht überschreiten, die Mitgliedstaaten können jedoch eine größere Anzahl von Flächen auswählen, wenn diese 20 % der einzelstaatlichen Stichprobenpunkte im Rahmen des gemeinschaftlichen 16x16-km-Netzes (Verordnung (EWG) Nr. 1696/87) nicht überschreiten.Für die Auswahl der Flächen sind die Mitgliedstaaten zuständig, doch sollten folgende Auswahlkriterien beachtet werden:- Die Flächen sollten so gelegen sein, daß sie die Hauptbaumarten und die häufigsten Wachstumsbedingungen des jeweiligen Landes umfassen;- ihre Mindestfläche beträgt 0,25 ha, gemessen auf einer horizontalen Ebene;- damit die Fläche von der Bewirtschaftung der an die Beobachtungsfläche angrenzenden Gebiete möglichst wenig beeinflußt wird, ist sie von einer Pufferzone zu umgeben. Die Breite der Pufferzone hängt von der Art und dem Alter des Waldes ab. Bei einheitlicher Wuchshöhe und Altersstruktur auf der Fläche selbst und in ihrer unmittelbaren Umgebung kann die Pufferzone auf 5 bis 10 m begrenzt werden. Befindet sich die Beobachtungsfläche in einem Waldstück mit gemischten Beständen, die verschiedene Arten oder eine unterschiedliche Altersstruktur aufweisen, wird die Pufferzone bis zum Fünffachen der möglichen Wuchshöhe des Waldes auf der Beobachtungsfläche ausgedehnt;- da die Fläche für eine Langzeitüberwachung verfügbar sein muß, sind die Eckpunkte und/oder Grenzen deutlich zu markieren und alle Probebäume auf der Fläche dauerhaft zu numerieren;- die Flächen müssen jederzeit leicht zugänglich sein und dürfen keinen Beschränkungen hinsichtlich Zugang oder Probenahmen unterliegen;- die Beobachtungsfläche ist in der gleichen Weise wie die Pufferzone und der angrenzende Wald zu bewirtschaften (d. h. vergleichbare Bewirtschaftungsmaßnahmen und möglichst geringe Störungen durch die Überwachung);- ein direkter Schadstoffeintrag aus bekannten lokalen Quellen sollte vermieden werden. Die Fläche sollte sich nicht in unmittelbarer Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben, Hauptverkehrsstraßen oder Umweltverschmutzung verursachenden Industriebetrieben befinden;- auf der Fläche selbst oder in ihrer Nähe sollten sich genügend Bäume für Probenahmen befinden;- die Beobachtungsfläche und die Pufferzone sollten bezüglich der Baumarten oder Artenmischung, des Alters, der Größe, der Bodenart und des Gefälles möglichst einheitlich sein;- die Beobachtungsflächen sollten sich in ausreichender Entfernung vom Waldrand befinden.Es wird empfohlen, Flächen auszuwählen, die in den vergangenen Jahren bereits im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 3528/86 oder anderer Programme überwacht wurden. Müssen zusätzliche Beobachtungsflächen ausgewählt werden, so sollten diese möglichst mit bestehenden Flächen des gemeinschaftlichen 16x16-km-Netzes übereinstimmen bzw. sich in deren Nähe befinden und so gelegen sein, daß die Informationen anderer Quellen (z. B. Wetterstationen) genutzt werden können.II.2. Einrichtung und Eintragung der BeobachtungsflächenDie Mitgliedstaaten haben der Kommission 1994 die allgemeinen Angaben und eine detaillierte Beschreibung aller Beobachtungsflächen übermittelt.Die detaillierte Beschreibung der Beobachtungsfläche umfaßt die genaue Lage der Fläche, eine Kartenskizze mit den dauerhaft eingetragenen Eckpunkten und/oder Grenzen der Beobachtungsfläche, die Anzahl der auf der Fläche befindlichen Bäume sowie jedes weitere dauerhafte Merkmal auf oder in der Nähe der Beobachtungsfläche (z. B. Zufahrtsstraße, Flüsse). Die genaue Lage von Probenahmestellen (z.B. Schürfgruben) wird künftig ebenfalls in diese Karte eingetragen.II.3 Abgrenzung einer TeilflächeGrundsätzlich sind alle Bäume der gesamten Beobachtungsfläche in die Stichprobe für die Baumansprache (z. B. Kronenansprache, Zuwachsmessungen) einzubeziehen. Weist die Fläche einen besonders starken Baumbestand auf (d. h. dichte Bestände), kann für die Erhebungen eine Teilfläche abgegrenzt werden. Die Größe dieser Teilfläche zum Zeitpunkt der Einrichtung der Beobachtungsfläche sollte so bemessen sein, daß für mindestens 20 Jahre, vorzugsweise für die gesamte Lebenszeit des Bestands, zuverlässige Schätzungen für diese Erhebungen gewährleistet sind. Für diesen Zeitraum sollten mindestens 20 Bäume auf der Teilfläche verfügbar sein.II.4 Allgemeine Angaben zu den einzelnen FlächenBei der Einrichtung der Dauerbeobachtungsflächen für die intensive und fortgesetzte Überwachung bzw. bei den ersten Erhebungen sind jeweils die folgenden allgemeinen Angaben festzuhalten:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Werden zusätzliche Flächen zur Ergänzung der intensiven nationalen Überwachung eingerichtet, so übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission im selben Jahr für jede eingerichtete Beobachtungsfläche die im Laufe der Einrichtung ermittelten Daten in Form einer Datei (siehe Anhang VIIa, Formblatt 1a) und in Berichtsform (siehe Anhang VIIa, Formblatt 1b). Wichtige Erkenntnisse, die im Laufe der Erhebungsjahre gewonnen werden, werden jährlich unter Verwendung der Formblätter 1a und 1 b des Anhangs VII übermittelt. Die weiteren Angaben werden unmittelbar nach der ersten relevanten Erhebung übermittelt und erforderlichenfalls auf den neuesten Stand gebracht.III. Ersetzen von DauerbeobachtungsflächenIII.1. AllgemeinesDie Mitgliedstaaten sind für die Auswahl der Flächen für die intensive Überwachung verantwortlich. Eine Reihe von entsprechenden Auswahlkriterien ist in diesem Anhang festgelegt. Die meisten Mitgliedstaaten haben ihre eigene Strategie für die Überwachung der nationalen Waldökosysteme entwickelt, um die Hauptbaumarten und Wachstumsbedingungen zu erfassen.Obwohl die ausgewählten Beobachtungsflächen für eine Langzeitüberwachung zur Verfügung stehen sollten, ist eine vorzeitige Zerstörung der Fläche durch Feuer usw. immer möglich. In einigen Fällen kann noch eine Reihe abschließender Probenahmen durchgeführt werden, bevor alle Bäume der Fläche zerstört sind. Im nächsten Schritt müßte die Strategie hinsichtlich der Auswahlkriterien überprüft und entschieden werden, welche Kriterien für die Auswahl der neuen Fläche angesetzt werden sollten.III.2. Schließung einer FlächeEs sollte die Gelegenheit ergriffen werden, letzte Messungen/Auswertungen durchzuführen. Falls dies vor der (endgültigen) Zerstörung der Fläche noch möglich ist, sollte eine letzte (zerstörende) Probenahme der beobachteten Bäume durchgeführt werden. Nach dem Fällen können die genaue Länge des Baumes gemessen, Stammscheiben entnommen und genaue Belaubungs-Benadelungsproben genommen werden.III.3 StrategieDie Überwachungsstrategie umfaßt in den meisten Mitgliedstaaten die Aspekte Forstfläche, Waldökosystem und Baumarten sowie oftmals auch Bodenarten, meteorologische Einfluesse und Depositionsraten. Gilt es, eine Fläche zu ersetzen, so sollte bei dieser Gelegenheit geprüft werden, ob die ursprüngliche Strategie noch uneingeschränkt gültig ist und wie eventuelle Lücken am besten gefuellt werden können. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, daß in den letzten Jahren zu den ursprünglichen Erhebungen (Zustand der Baumkronen, des Bodens, der Belaubung/Benadelung und Zuwachs), weitere Erhebungen hinzugekommen sind (Deposition, meteorologische Beobachtungen, Bodenlösung, Bodenvegetation, Fernerkundung(1)). Es wird daher empfohlen, die Entwicklung des Intensivüberwachungsprogramms bei Plänen für die Ersetzung von Flächen zu berücksichtigen.Generell sollten die neuen Flächen sich in der gleichen Region befinden und denselben Bodentyp sowie dieselben Depositionsraten und Baumarten aufweisen wie die zerstörten Flächen.III.4. Neueinrichtung von Flächen.Für die Auswahl der neuen Flächen gelten dieselben Kriterien wie für die zerstörten Flächen. Nach Einrichtung der neuen Flächen sollten einige Erhebungen, die nicht oft wiederholt werden, so schnell wie möglich durchgeführt werden (z. B. Bodenerhebung und Fernerkundung). Da die Erhebungen über den Zustand der Baumkronen und der Belaubung/Benadelung jedes Jahr oder alle zwei Jahre durchgeführt werden, ist keine zusätzliche Erhebung dieser Art unmittelbar nach der Einrichtung der Fläche erforderlich. Ist die nächste Zuwachserhebung erst nach mehr als drei Jahren nach der Einrichtung der Fläche vorgesehen, so sollten unmittelbar nach der Einrichtung der neuen Fläche Zuwachsmessungen durchgeführt werden.III.5. Wichtige AspekteDie neueingerichteten Flächen erhalten eine neue Nummer. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission zusammen mit den üblichen Daten Angaben über den Grund für die Ersetzung der Fläche, die Ergebnisse letzter Beobachtungen/Messungen auf der alten Fläche und die Kriterien für die Auswahl der neuen Flächen.(1) Die technischen Einzelheiten für die fakultative Anwendung der Luftaufnahmetechnik bei den Dauerbeobachtungsflächen sind dem von der Europäischen Kommission herausgegebenen Handbuch über die Anwendungen der Fernerkundung zu entnehmen."ANHANG IIAnhang II der Verordnung (EG) Nr. 1091/94 erhält folgende Fassung: "ANHANG IIANTRAEGE AUF EINEN GEMEINSCHAFTSZUSCHUSS FÜR DIE DURCHFÜHRUNG DER MASSNAHMEN GEMÄSS ARTIKEL 2 DER VERORDNUNG (EWG) Nr. 3528/86 UND DER ENTSPRECHENDEN ÄNDERUNGENDie Zuschußanträge sind gemäß Anhang A der Verordnung (EWG) Nr. 526/87 der Kommission(1) zu stellen; es sind jeweils folgende Angaben sowie die in diesem Anhang als Formblatt 2a enthaltene, ausgefuellte Tabelle beizufügen.Für die Maßnahmen gemäß Artikel 2 sind jeweils folgende Angaben zu machen:1. Kurzbeschreibung der Maßnahmen2. AntragstellerRolle des Antragstellers bei den Maßnahmen.3. Für die Durchführung der Maßnahmen zuständige StelleGegenstand und Umfang der Haupttätigkeiten der Stelle.4. Genaue Maßnahmenbeschreibunga) Im Fall von Maßnahmen zur Einrichtung oder zum Ausbau des Netzes von Dauerbeobachtungsflächen für die intensive und fortgesetzte Überwachung:1. Zustandsbeschreibung;2. geographische Lage und Gebiet der betreffenden Region(en) (mit Kartenmaterial);3. Anzahl der Dauerbeobachtungsflächen.b) Im Fall von Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung der Kronenzustandserhebung auf den Dauerbeobachtungsflächen:1. Zustandsbeschreibung;2. Anzahl der Dauerbeobachtungsflächen, die in die Kronenzustandserhebung einzubeziehen sind (Formblatt 2a);3. ausführliche Beschreibung des vor Ort verwendeten Probenahmeverfahrens (Anzahl der Bäume, Markierungen usw.);4. Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 2b).c) Im Fall von Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung der Bodenzustandserhebung auf den Dauerbeobachtungsflächen:1. Zustandsbeschreibung;2. Anzahl der Dauerbeobachtungsflächen, die in die Bodenzustandserhebung einzubeziehen sind (Formblatt 2a);3. ausführliche Beschreibung des vor Ort verwendeten Probenahmeverfahrens (Anzahl der Einzelproben, Bodenprofilbeschreibung usw.);4. ausführliche Beschreibung der zu bestimmenden Parameter und der zu verwendenden Analyseverfahren mit ausführlicher Beschreibung der Eichungen, Korrekturen und/oder Umrechnungen, die die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der zugelassenen Verfahren ermöglichen;5. Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 2b).d) Im Fall von Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung der Belaubungs-/Benadelungserhebung auf den Dauerbeobachtungsflächen:1. Zustandsbeschreibung;2. Anzahl der Dauerbeobachtungsflächen, die in die Belaubungs-/Benadelungserhebung einzubeziehen sind (Formblatt 2a);3. ausführliche Beschreibung der vor Ort verwendeten Probenahmeverfahren (Anzahl der Einzelproben, Beschreibung usw.);4. ausführliche Beschreibung der zu bestimmenden Parameter und der zu verwendenden Analyseverfahren mit ausführlicher Beschreibung der Eichungen, Korrekturen und/oder Umrechnungen, die die Vergleichbarkeit der Ergebnisse ermöglichen;5. Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 2b).e) Im Fall von Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung von Messungen der Zuwachsveränderungen auf den Dauerbeobachtungsflächen:1. Zustandsbeschreibung;2. Anzahl der Dauerbeobachtungsflächen, die in die Zuwachsmessungen einzubeziehen sind (Formblatt 2a);3. ausführliche Beschreibung der vor Ort verwendeten Meßverfahren (Anzahl der Einzelproben, Beschreibung usw.);4. ausführliche Beschreibung der zu bestimmenden Parameter und der zu verwendenden Analyseverfahren mit ausführlicher Beschreibung der Eichungen, Korrekturen und/oder Umrechnungen, die die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der zugelassenen Verfahren ermöglichen;5. Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 2b).f) Im Fall von Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung von Messungen der Depositionsraten auf den Dauerbeobachtungsflächen:1. Zustandsbeschreibung;2. Anzahl der Dauerbeobachtungsflächen, die in die Depositionsmessungen einzubeziehen sind (Formblatt 2a);3. ausführliche Beschreibung der vor Ort verwendeten Meßverfahren (Anzahl der Einzelproben, Beschreibung usw.);4. ausführliche Beschreibung der zu bestimmenden Parameter und der zu verwendenden Analyseverfahren mit ausführlicher Beschreibung der Eichungen, Korrekturen und/oder Umrechnungen, die die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der zugelassenen Verfahren ermöglichen;5. Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 2b).g) Im Fall von Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung meteorologischer Messungen auf den Dauerbeobachtungsflächen:1. Zustandsbeschreibung;2. Anzahl der Dauerbeobachtungsflächen, die in die meteorologischen Messungen einzubeziehen sind (Formblatt 2a);3. ausführliche Beschreibung der vor Ort verwendeten Meßverfahren (Anzahl der Einzelproben, Beschreibung usw.);4. ausführliche Beschreibung der zu bestimmenden Parameter und der zu verwendenden Analyseverfahren mit ausführlicher Beschreibung der Eichungen, Korrekturen und/oder Umrechnungen, die die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der zugelassenen Verfahren ermöglichen;5. Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 2b).h) Im Fall von Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung von Messungen der Bodenlösung auf den Dauerbeobachtungsflächen:1. Zustandsbeschreibung;2. Anzahl der Dauerbeobachtungsflächen, die in die Messungen der Bodenlösung einzubeziehen sind (Formblatt 2a);3. ausführliche Beschreibung der vor Ort verwendeten Meßverfahren (Anzahl der Messungen, Beschreibung usw.);4. ausführliche Beschreibung der zu bestimmenden Parameter und der zu verwendenden Analyseverfahren mit ausführlicher Beschreibung der Eichungen, Korrekturen und/oder Umrechnungen, die die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der zugelassenen Verfahren ermöglichen;5. Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 2b).i) Im Fall von Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung der Bewertung der Bodenvegetation auf den Dauerbeobachtungsflächen:1. Zustandsbeschreibung;2. Anzahl der Dauerbeobachtungsflächen, die in die Bewertung der Bodenvegetation einzubeziehen sind (Formblatt 2a);3. ausführliche Beschreibung der vor Ort verwendeten Probenahmeverfahren (Anzahl der Einzelproben, Beschreibung usw.);4. ausführliche Beschreibung der zu bestimmenden Parameter und der zu verwendenden Analyseverfahren mit ausführlicher Beschreibung der Eichungen, Korrekturen und/oder Umrechnungen, die die Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen der zugelassenen Verfahren ermöglichen;5. Zeitplan der Durchführung der geplanten Maßnahmen (Formblatt 2b).5. Kosten der Maßnahmen gemäß den Nummern 4 a) bis 4 i) (Formblatt 2 a):1. Kosten für die Einrichtung oder den Ausbau des Netzes (4 a)):1.1. Kosten je Beobachtungsfläche.1.2. Gesamtkosten.1.3. beantragter Gemeinschaftszuschuß.2. Kosten für die Vorbereitung jeder Erhebung und die in ihrem Rahmen vorgenommenen Beobachtungen und Probenahmen (4 b) bis 4 i)):2.1. Kosten je Beobachtungsfläche.2.2. Gesamtkosten.2.3. beantragter Gemeinschaftszuschuß.3. Kosten für die Analyse und Auswertung jeder Erhebung (4 b) bis 4 i)):3.1. Kosten je Beobachtungsfläche.3.2. Gesamtkosten.3.3. beantragter Gemeinschaftszuschuß.4. Gesamtprojektkosten (Summe der Kosten der Nummern 1.2 (Einrichtung), 2.2 (Beobachtungen und/oder Probenahmen) und 3.2 (Analyse und Auswertung)).5. Beantragter Gesamtzuschuß der Gemeinschaft (Summe der Kosten der Nummern 1.3 (Einrichtung), 2.3 (Beobachtungen und/oder Probenahmen) und 3.3 (Analyse und Auswertung).6. Ausfuellen der Formblätter 2a und 2b....Datum und Unterschrift(1) ABl. L 53 vom 21.2.1987, S. 14.">PIC FILE= "L_1999180DE.001701.EPS">>PIC FILE= "L_1999180DE.001801.EPS">ANHANG IIIDer Anhang VIIa der Verordnung (EG) Nr. 1091/94 wird wie folgt ergänzt:- Dem Absatz 1 (Übersicht der Dateinamen je Erhebung) wird folgendes angefügt: ">PLATZ FÜR EINE TABELLE>"- Der letzte Unterabsatz erhält folgende Fassung: "Jeder Dateiname umfaßt den aus zwei Buchstaben bestehenden Ländercode (in der Liste mit XX dargestellt), das Erhebungsjahr (z. B. 1996) bzw. GENER, wenn es sich um eine einmalige Angabe handelt, den Punkt (.) und einen aus drei Buchstaben bestehenden Code. Dieser besteht bei den Flächendateien aus den Buchstaben PL (oder P) und den Buchstaben S (Soil = Boden), F (Foliage = Laub/Nadeln), I (Increment = Zuwachs), D (Depositionen), M (Meteorologie), SS (Soil Solution = Bodenlösung) und GV (Ground Vegetation = Bodenvegetation). Bei den Ergebnisdaten besteht der Code aus jeweils zwei (oder einem) entsprechenden Anfangsbuchstaben für die betreffenden Erhebungen und einem oder zwei Buchstaben zur Angabe der Verbindlichkeit (Mandatory = obligatorisch oder Optional = fakultativ) oder der verschiedenen Teile der Erhebungen über Zuwachs (Evaluation = Auswertung) oder Depositionen (Air = Luft)."- Das Formblatt 5b wird durch das beigefügte Formblatt 5b ersetzt.- Die Formblätter 8a, 8b, 8c, 8d und 8e werden durch die beigefügten Formblätter 8a, 8b und 8c ersetzt.- Die Formblätter 10a und 10b werden hinzugefügt.- In der "Liste der Codes, die in den der Kommission vorzulegenden Erhebungsdateien zu den Dauerbeobachtungsflächen zu verwenden sind", wird folgendes geändert:"Angaben zur Verwendung bei der Blatt-/Nadelerhebung"Punkt 26 wird gestrichen."Angaben zur meteorologischen Beobachtung"Die Punkte 41 bis 46 erhalten folgende Fassung: "(41) Flächen-/GerätecodeAlle auf und in der Nähe der Fläche angebrachten Geräte erhalten einen Stellen-/Gerätecode. Dieser setzt sich zusammen aus der Flächennummer (bis zu vier Stellen) und einer laufenden Nummer für alle Geräte (bis 99).Wenn Geräte ersetzt oder hinzugefügt werden, werden neue Codes vergeben (das fünfte Gerät der Fläche 1234 hätte so z. B. den Code 1234.05).(42) StandortDer Standort der Geräte wird wie folgt angegeben:S: Das Gerät befindet sich vor Ort, d. h. auf der Fläche (oder in der Pufferzone). Dies kann unter dem Kronendach, über dem Kronendach oder im Waldboden sein.F: Das Gerät befindet sich auf einer (nahegelegenen) Freifläche in dem Waldgebiet.W: Das Gerät befindet sich in einer Wetterstation (meist außerhalb des Waldgebiets).O: Das Gerät befindet sich anderswo.(43) ParameterAngabe der mit dem Gerät gemessenen Parameter:AT= Luftemperatur (Air Temperature)PR= Niederschlag (Precipitation)RH= Relative Luftfeuchtigkeit (Relative Humidity)WS= Windgeschwindigkeit (Windspeed)WD= Windrichtung (Winddirection)SR= Sonneneinstrahlung (Solar Radiation)UR= UVB-Strahlung (UV b Radiation)TF= Nettoniederschlag (Throughfall)SF= Stammabfluß (Stemflow)ST= Bodentemperatur (Soil Temperature)MP= Matrixpotential des Bodens (Matric Potential)WC= Wassergehalt des Bodens (Water Content)XX= Für zusätzliche Parameter können weitere Codes verwendet werden. Diese sind im Datenbegleitbericht (DBB) zu erläutern.(44) GeräteVertikale PositionDie vertikale Position (Höhe oder Tiefe) der Geräte ist in Metern mit einem Pluszeichen (= Höhe über dem Boden) oder Minuszeichen (= Tiefe unter dem Boden) mit zwei Ziffern und zwei Dezimalstellen anzugeben.GerätecodeFolgende Codes können für die Erfassung und Aufzeichnung von Daten verwendet werden:10: manuelles Ablesen und Aufzeichnen auf Papier20: mechanisches Aufzeichnen (manuelles Ablesen und Aufzeichnen auf Papier)30: direkte Papieraufzeichnung40: Digitalaufzeichnung (eigenständiges Gerät)50: Digitalaufzeichnung (integrierter Meßdaten).Die verwendete Ausrüstung ist im Datenbegleitbericht näher zu beschreiben.Meßintervalle (nur bei automatischen Geräten)Der Zeitraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Messungen ist in Sekunden anzugeben.Speicherintervalle (nur bei automatischen Geräten)Der Zeitraum zwischen zwei Datenspeicherungen ist in Minuten anzugeben.(45) Parameter der meteorologischen BewertungNiederschlag und NettoniederschlagDer Niederschlag ist als tägliche Summe mit bis zu vier Ziffern und einer Dezimalstelle anzugeben.Temperatur (Luft und Boden)Die Temperaturen sind in plus/minus oC mit zwei Ziffern und einer Dezimalstelle anzugeben. Es sind täglich die durchschnittliche, höchste und' niedrigste Temperatur zu verzeichnen.Relative LuftfeuchtigkeitEs sind jeweils die durchschnittliche, die höchste und die niedrigste relative Luftfeuchtigkeit eines Tages mit zwei Ziffern und einer Dezimalstelle anzugeben.WindgeschwindigkeitEs sind jeweils die durchschnittliche und die höchste Windgeschwindigkeit eines Tages mit zwei Ziffern und einer Dezimalstelle anzugeben.WindrichtungEs ist die vorherrschende Windrichtung jedes Tages anzugeben. Die Kompaßrose wird ausgehend von 22,5o in 8 Teile von 45o eingeteilt (NO = 45o, O = 90o, SO = 135o,..., N = 0o). Die häufigste Windrichtung wird als Mittelwert angegeben.Sonneneinstrahlung und UVB-StrahlungDie Sonneneinstrahlung und die UVB-Strahlung wird im Tagesdurchschnitt mit bis zu vier Ziffern und einer Dezimalstelle angegeben.StammabflußDer Stammabfluß wird auf mm Niederschlag berechnet und ist als tägliche Summe mit bis zu vier Ziffern und einer Dezimalstelle angegeben.MatrixpotentialEs sind für jeden Tag das durchschnittliche, das höchste und das niedrigste Matrixpotential des Bodens in hPa mit bis zu vier Stellen und einer Dezimalstelle anzugeben.Wassergehalt des BodensEs ist für jeden Tag der durchschnittliche, der höchste und der niedrigste Wassergehalt des Bodens in Vol % mit bis zu vier Stellen und einer Dezimalstelle anzugeben.(46) VollständigkeitDie Vollständigkeit der Erfassungs- und Speicherverfahren wird in % mit bis zu drei Ziffern ausgedrückt (100 % = vollständig)."Die Punkte 47, 48, 49 und 50 werden gestrichen.Die folgenden Punkte werden an die Liste angefügt: "Angaben zur Bodenvegetationserhebung(61) Flächen-/ErhebungsnummerBei jeder Bewertung der Bodenvegetation zu einem bestimmten Zeitpunkt (Tag) und an einer bestimmten Stelle (innerhalb oder außerhalb der Begrenzung) auf einer Fläche wird eine Erhebungsnummer vergeben. Durch Kombinieren der Flächennummer mit der Erhebungsnummer erhält man eine Flächen-/Erhebungsnummer.(62) BegrenzungDa die Vegetation innerhalb und außerhalb einer Begrenzung sehr unterschiedlich sein kann, wurde beschlossen, daß die Bodenvegetation immer außerhalb der Begrenzung zu untersuchen ist. Wird auch innerhalb der Begrenzung eine Erhebung durchgeführt, so ist diese als separate Erhebung zu verzeichnen und der Begrenzungscode anzugeben:1= Erhebung innerhalb der Begrenzung2= Erhebung außerhalb der abgegrenzten Fläche.(63) GesamterhebungsflächeDie Gesamterhebungsfläche ist in m2 mit bis zu vier Ziffern anzugeben. Im Datenbegleitbericht (DBB) werden die Einzelheiten über die Zahl der Messungen, die Lage/Orientierung der Bodenvegetationsflächen und die Größe der Flächen angegeben.(64) Höhe und Ausbreitung der SchichtenDie Durchschnittshöhe und die geschätzte Ausbreitung der gesamten Bodenvegetationsschicht, der Strauch-, der Kraut- und der Moosschicht sind wie folgt zu beschreiben:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>x= anzugeben.Die Durchschnittshöhe der Schichten ist in Metern mit einer Stelle und zwei Dezimalstellen anzugeben. Die geschätzte Ausbreitung ist in % der Gesamterhebungsfläche anzugeben.(65) SchichtenDie folgenden Schichten werden definiert:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>(66) ArtencodeEs ist ein Artencode zu verwenden welcher aus drei Gruppen von durch Punkte (.) getrennte Ziffercodes besteht, für die Familie, die Gattung und die Art. Die meisten Codes bestehen aus einer Zahl mit drei Ziffern. Leider wird eine Gattung mit einem drei-Ziffern-Code und den Buchstaben "bis" gekennzeichnet. Der Artencode kann durch einen Buchstaben ergänzt werden um eine Varietät anzudeuten. Die Gesamtliste enthält mehr als 11000 Arten. Diese Liste wird den einzelstaatlichen Zentralstellen von der Kommission in digitaler Form zur Verfügung gestellt.In Fällen wo die Flora Europaea nicht vollständig genug ist, kann von den einzelstaatlichen Zentralstellen auf nationaler Ebene eine spezielle Liste bedeutender Arten erstellt werden. Diese nationalen Artencodes sollten aus einer neuen Codezahl bestehen (Familie, Gattung, Art) welche durch den Ländercode (2 Buchstaben) ergänzt wird und wobei die verschiedenen Elemente durch Punkte (.) getrennt sind. Die einzelstaatliche Zentralstelle führt eine vollständige Liste mit allen Codes, einschließlich relevanter Einzelheiten über die Art (voller Name, Alternativbezeichnung usw.), und nimmt diese Liste in den DBB auf.(67) Ausbreitung der PflanzenartenDie Länder können die Häufigkeit/Ausbreitung der Pflanzenarten frei bewerten. Die Ausbreitung ist in % mit bis zu 5 Ziffern und 2 Dezimalstellen (999,99) anzugeben. Im DBB sind die gesamten Bewertungsmethoden sowie die Umrechnung in % zu spezifizieren.">PIC FILE= "L_1999180DE.002301.EPS">>PIC FILE= "L_1999180DE.002401.EPS">>PIC FILE= "L_1999180DE.002501.EPS">>PIC FILE= "L_1999180DE.002601.EPS">ANHANG IVAnhang IX der Verordnung (EG) Nr. 1091/94 erhält folgende Fassung: "ANHANG IXGEMEINSAME VERFAHREN FÜR METEOROLOGISCHE MESSUNGEN AUF DEN DAUERBEOBACHTUNGSFLÄCHENI. AllgemeinesDie meteorologischen Messungen sind auf mindestens 10 % der Dauerbeobachtungsflächen durchzuführen. Es wird empfohlen, solche Flächen auszuwählen, auf denen auch Depositionsmessungen durchgeführt werden. Die Instrumente für die meteorologischen Messungen müssen bis spätestens 30. Juni 1999 angebracht sein.Dieser Anhang stützt sich auf die technischen Empfehlungen der Ad-hoc-Sachverständigengruppe für Meterologie (EU/ICP Forests). Dabei wird auf das von dieser Sachverständigengruppe erstellte Teilhandbuch (1996/1997) verwiesen.II. ErhebungsmethodenII.1. Auswahl der MeßstellenUm die spezifischen Witterungsverhältnisse von Wäldern zu erfassen, sollten die Messungen innerhalb des betreffenden Waldgebietes durchgeführt werden. Im allgemeinen können die Messungen (mit Ausnahme von Bodentemperatur, Bodenfeuchte und Bestandsniederschlag) entweder über dem Kronendach des Waldbestands der Fläche oder auf einer nahegelegenen Freifläche (im allgemeinen im Umkreis von 2 Kilometern) erfolgen. Die Entfernung zwischen der Meßstelle und einer Freifläche und den umgebenden Beständen oder anderen Objekten sollte mindestens doppelt so weit sein wie die Höhe eines erwachsenen Baumes/eines Objektes. Bodentemperatur, Bodenfeuchte und Bestandsniederschlag sind innerhalb des Bestandes auf der Dauerbeobachtungsfläche zu messen.Die Meßgeräte sollten möglichst mit den Vorrichtungen für die Depositionsmessungen kombiniert werden. Um Wurzel- und Bodenbeeinträchtigungen zu vermeiden, sollten die Geräte so angebracht werden, daß sie ohne Durchqueren der definierten Fläche erreichbar sind und gewartet werden können.II.2. Methoden zur Messung der meteorologischen Verhältnisse auf oder nahe der FlächeDurch Errichtung einer Wetterstation auf einer Freifläche in der Nähe der Fläche oder die Errichtung eines Turms im Bestand nahe der Fläche können die Witterungsverhältnisse kontinuierlich erfaßt werden. Die technische Ausrüstung, die Sensoren und ihre Anbringung müssen mit der internationalen Norm der Weltorganisation für Meteorologie übereinstimmen und sollten auch mit den einzelstaatlichen Wetterdienststrukturen vereinbar sein. Die folgenden Parameter sind zu ermitteln:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Es werden automatische Stationen mit quasikontinuierlicher ([ap      ] 1 s) Messung und elektronischer Speicherung aggregierter Werte für Zeiträume von einer Stunde oder kürzere Abschnitte empfohlen.II.3. Sammlung, Zusammenfassung, Speicherung und Übermittlung von InformationenDie Daten werden vor der Übermittlung zu Tageswerten (Summe oder Durchschnitt/Mittelwert, Tiefstwert bzw. Hoechstwert) zusammengefaßt.Die folgenden Angaben über die Fläche sind zu übermitteln:- Flächennummer;- genaue Beschreibung der verwendeten Geräte;- Lage der Flächen (Längen- und Breitengrad, Höhe) und Ort, an dem die Geräte (auf der Fläche) angebracht sind;- erster und letzter Tag der Messungen;- Häufigkeit (Zahl der Zeiträume).Die Angaben zu den Parametern werden für jeden Tag ermittelt.LISTE DER PARAMETER>PLATZ FÜR EINE TABELLE>x= anzugeben.Für jede Fläche, auf der Messungen durchgeführt werden, ist eine Zusammenfassung der Meßdaten zu erstellen, die der Kommission einmal im Jahr übermittelt wird. Dabei sind die Dateien XX1996.PLM, XX1996.MEM und XX1996.MEO (Formblätter 8a, 8b, 8c) zu verwenden."ANHANG VDer Verordnung (EG) Nr. 1091/94 wird der folgende Anhang XI angefügt: "ANHANG XIGEMEINSAME VERFAHREN FÜR DIE BODENVEGETATIONSBEWERTUNG AUF DEN DAUERBEOBACHTUNGSFLÄCHENI. AllgemeinesDie Bodenvegetationsbewertung ist auf mindestens 10 % der Dauerbeobachtungsflächen durchzuführen. Die erste gemeinsame Bewertung ist vor Herbst 1999 abzuschließen. Die Bodenvegetationsbewertung zielt darauf ab:- den derzeitigen Zustand der Waldökosysteme auf der Grundlage ihrer Zusammensetzung zu beschreiben;- durch natürliche und anthropogene Umweltfaktoren verursachte Vegetationsveränderungen zu erfassen.Bodenvegetationsdaten, die vor 1997 gesammelt und analysiert wurden, können ebenfalls verwendet werden, sofern sie mit den nachstehenden Methoden gewonnen wurden.Dieser Anhang stützt sich auf die technischen Empfehlungen der Ad-Hoc Sachverständigengruppe für Bodenvegetationsbewertung (EU/ICP Forests). Es wird auf das von dieser Gruppe erstellte Teilhandbuch (1997) verwiesen.II. ErhebungsmethodeII.1. Auswahl der ProbenahmestellenDie Bodenvegetationsbewertung wird auf den Dauerbeobachtungsflächen durchgeführt, wobei der für die Bewertung ausgewählte Bereich repräsentativ für die Fläche sein muß. Es können mehrere Probeeinheiten verwendet werden, um eine statistische Wiederholung zu erzielen. Die Mitgliedstaaten können die Anzahl und Form der Probeeinheiten frei wählen. Wurde die Fläche abgegrenzt, so sind die Probeeinheiten außerhalb der Begrenzung anzulegen. Darüber hinaus können auch innerhalb der Begrenzung Probeeinheiten bewertet werden. Gestörte Gebiete sind zu meiden (z. B. Erdgruben, Bodenlösungs-Untersuchungsgebiete, Wege). Die Lage der Probeeinheiten ist dauerhaft zu kennzeichnen. Die genaue Art der Kennzeichnung bleibt den Mitgliedstaaten überlassen, es ist jedoch inertes Material zu verwenden, um Kontaminationen zu vermeiden.II.2. Allgemeine AngabenFolgende allgemeine Angaben sind zu erfassen:- Flächennummer;- Datum der Probenahme und Analyse;- Begrenzung der Fläche;- gesamte beprobte Fläche;- Angaben über die gesamte Bodenvegetationsschicht (Ausbreitung), die Strauchschicht und die Krautschicht (Ausbreitung und Durchschnittshöhe) und die Moosschicht (Ausbreitung).II.3. Erfassung der Artmächtigkeit oder AusbreitungDie Mitgliedstaaten können ihr eigenes Bewertungssystem anwenden, sofern die Ergebnisse direkt in Prozent Ausbreitung umgerechnet werden können (von 0,01 % (sehr selten) bis 100 % (komplette Flächendeckung)).II.4. ArtenAlle Phanerogame, vaskularen Kryptogame und die Hauptarten der terrikolen Moose (Briophyten) sind in die Bewertung aufzunehmen. Es wird empfohlen, auch terrikole Flechten zu berücksichtigen. Nichtterrikole Arten und Pilze können fakultativ aufgenommen werden. Es sollte die Nomenklatur der Flora Europaea verwendet werden. Ist eine genauere taxonomische Bezeichnung verfügbar und Flora Europaea damit nicht gültig, so kann die betroffene einzelstaatliche Zentralstelle ein Addendum zu dieser Standardartenliste erstellen. Die Kommission ist über diese erweiterten Artenlisten in Kenntnis zu setzen.II.5. Probefrequenz und BewertungszeitAlle fünf Jahre sind auf allen Flächen Vegetationsstudien durchzuführen. Es wird empfohlen, auf einer begrenzten Anzahl von Flächen (z. B. 10 %) jährlich eine Vegetationsbewertung vorzunehmen. Bei einer jahreszeitlich komplexen Vegetationszusammensetzung kann eine zweite Bewertung im Laufe eines Jahres erforderlich sein, um die gesamte Vegetationspalette zu erfassen. Die folgenden Bodenvegetationsbewertungen sollten um den gleichen Zeitpunkt im Jahr durchgeführt werden.II.6. Datenanalyse und -übermittlungDie über die Probeeinheiten gesammelten Informationen sind auf Flächenebene zusammenzufassen. Wurden Probeeinheiten innerhalb und außerhalb der Flächenbegrenzung bewertet, so sind diese getrennt zusammenzufassen. Die Ergebnisse der Bodenvegetationsbewertung sind der Kommission einmal im Jahr in genormtem Format zu übermitteln (Formblätter 10a und 10b, Dateien XX1996.PLV und XX1996.VEM).Die Bodenvegetationsbewertung sollte folgende Angaben über die Beobachtungsfläche enthalten: die Flächen-/Erhebungsnummer, die Koordinaten der Fläche, Angaben über die Begrenzung und Informationen über die Hauptschichten. Auf Bewertungsebene ist folgendes anzugeben: die Flächen/Erhebungsnummer, der achtstellige Artencode gemäß der beigefügten Liste oder der erweiterten Liste für zusätzliche Arten sowie Angaben über die Ausbreitung der Arten, ausgedrückt in Prozent der Fläche.III. DatenbegleitinformationenIII.1. Datenbegleitbericht über die angewandten Methoden (DBB)In einem separaten Dokument sind folgende Einzelheiten darzulegen:- Aufbau der Probeeinheiten (Anzahl und Bereich der Teilflächen),- Definition der Schichten (Moos, Kraut, Strauch, Baum),- angewandte Erfassungseinheiten und Umrechnung dieser Einheiten in Prozent,- Angaben über Abweichungen von der Standard-Artenliste und die entsprechenden Codes,- Methoden der Zusammenfassung für die Ermittlung der Daten auf Flächenebene.Es wird empfohlen, der Kommission diese Angaben mit Hilfe der DBB-Fragebögen gemäß Anhang C zu übermitteln.III.2. Datenbegleitbericht über Abweichungen von StandardmethodenJede bedeutende Abweichung von den Standardmethoden, die die Bewertung beeinflussen kann, sowie eventuell aufgetretene erhebliche Störungen sind gesondert zu beschreiben und zu übermitteln.III.3. Datenbegleitinformationen über die Auswertung und Interpretation (Jahresbericht)Informationen über die Auswertung und Interpretation der Bodenvegetationsdaten sind der Kommission (gesondert oder zusammen mit anderen Daten) im Jahresbericht zu übermitteln.">PIC FILE= "L_1999180DE.003101.EPS">>PIC FILE= "L_1999180DE.003201.EPS">