CELEX: C2001/134/36
Language: de
Date: 2001-05-05 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 17. Januar 2001 in der Rechtssache T-14/99: Marie-Jeanne Kraus gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Beamte — Haushaltszulage — Rückforderung zuviel gezahlter Beträge — Offensichtlicher Mangel des rechtlichen Grundes der Zahlung)

5.5.2001                DE                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      C 134/17
         URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                    URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                               vom 17. Januar 2001
                       vom 31. Januar 2001
                                                                       in der Rechtssache T-14/99: Marie-Jeanne Kraus gegen
                                                                            Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
in der Rechtssache T-156/98: RJB Mining gegen Kommis-
           sion der Europäischen Gemeinschaften (1)                    (Beamte — Haushaltszulage — Rückforderung zuviel ge-
                                                                       zahlter Beträge — Offensichtlicher Mangel des rechtlichen
                                                                                              Grundes der Zahlung)
(EGKS-Vertrag — Unternehmenszusammenschlüsse —
              Zulässigkeit — Staatliche Beihilfen)                                                (2001/C 134/36)
                                                                                           (Verfahrenssprache: Französisch)
                          (2001/C 134/35)
                                                                       In der Rechtssache T-14/99, Marie-Jeanne Kraus, Beamtin der
                                                                       Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft in
                                                                       Luxemburg (Prozess- und Zustellungsbevollmächtigter:
                    (Verfahrenssprache: Englisch)                      Rechtsanwalt L. Thielen, 10, rue Willy Goergen, Luxemburg),
                                                                       gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Be-
                                                                       vollmächtigte: C. Berardis-Kayser, F. Clotuche-Duvieusart und
In der Rechtssache T-156/98, RJB Mining, Harworth (Vereinig-           B. Wägenbaur) wegen Aufhebung des Leistungsbescheids der
tes Königreich), Prozessbevollmächtigte: M. Brealey, barrister,        Kommission vom 19. Oktober 1998, wonach die Klägerin die
und J. Lawrence, solicitor, Zustellungsanschrift in Luxemburg,         erhaltene Haushaltszulage zurückzuzahlen hat, hat das Gericht
gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Be-                  (Vierte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten P. Men-
vollmächtigte: K. Leivo und R. Lyal), unterstützt durch RAG            gozzi sowie der Richterin V. Tiili und des Richters R. M. Moura
Aktiengesellschaft, Essen (Deutschland), Prozessbevollmächtig-         Ramos — Kanzler: J. Palacio González, Verwaltungsrat — am
te: Rechtsanwälte M. Hansen und S. Völcker, Zustellungs-               17. Januar 2001 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
anschrift in Luxemburg, und Bundesrepublik Deutschland
(Bevollmächtigte: W.-D. Plessing und C.-D. Quassowski), we-            1.    Die Klage wird abgewiesen.
gen Nichtigerklärung der Entscheidung der Kommission vom
29. Juli 1998 zur Genehmigung des Erwerbs der Kontrolle über           2.    Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
die Unternehmen Saarbergwerke AG und Preussag Anthrazit
GmbH durch die RAG Aktiengesellschaft (Fall IV/EGKS.1252               (1) ABl. C 100 vom 10.4.1999.
— RAG/Saarbergwerke/Preussag Anthrazit) hat das Gericht
(Erste Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten B. Vesterdorf
sowie der Richter M. Vilaras und N. J. Forwood — Kanzler:
H. Jung — am 31. Januar 2001 ein Urteil mit folgendem Tenor
erlassen:
                                                                               URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
1.    Die Entscheidung der Kommission vom 29. Juli 1998 zur
      Genehmigung des Erwerbs der Kontrolle über die Unternehmen
                                                                                               vom 16. Januar 2001
      Saarbergwerke AG und Preussag Anthrazit GmbH durch die
      RAG Aktiengesellschaft (Fall IV/EGKS.1252 — RAG/Saar-
      bergwerke/Preussag Anthrazit) wird für nichtig erklärt.          in den verbundenen Rechtssachen T-97/99 und T-99/99,
                                                                       Michael Chamier und Eoghan O’Hannrachain gegen Euro-
                                                                                              päisches Parlament (1)
2.    Die Kommission trägt außer ihren eigenen Kosten die Kosten
      der Klägerin mit Ausnahme der dieser durch die Streithilfe der   (Beamte — Dienstposten der Besoldungsgruppe A 1 —
      RAG Aktiengesellschaft und der Bundesrepublik Deutschland        Artikel 29 Absatz 2 des Statuts — Stellenausschreibung —
      entstandenen Kosten.                                             Offensichtlicher          Beurteilungsfehler         —   Ermes-
                                                                                                  sensmissbrauch)
3.    Die RAG Aktiengesellschaft und die Bundesrepublik Deutsch-
                                                                                                  (2001/C 134/37)
      land tragen ihre eigenen Kosten.
                                                                                           (Verfahrenssprache: Französisch)
( 1) ABl. C 358 vom 21.11.98.
                                                                       In den verbundenen Rechtssachen T-97/99 und T-99/99,
                                                                       Michael Chamier, Beamter des Europäischen Parlaments,
                                                                       wohnhaft in Reckange-sur-Messe (Luxemburg), und Eoghan
                                                                       O’Hannrachain, Beamter des Europäischen Parlaments, wohn-
                                                                       haft in Cents (Luxemburg), Prozessbevollmächtigte: Rechts-