CELEX: 31985R3105
Language: de
Date: 1985-11-06 00:00:00
Title: VERORDNUNG ( EWG ) NR. 3105/85 DER KOMMISSION VOM 6. NOVEMBER 1985 UEBER LIEFERUNGEN VON GETREIDE UND REIS AN DIE LIGA DER ROTKREUZGESELLSCHAFTEN ( LRKG ) IM RAHMEN DER NAHRUNGSMITTELHILFE

8 . 11 . 85                                Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                            Nr. L 296/ 19
                                VERORDNUNG (EWG) Nr. 3105/85 DER KOMMISSION
                                                     vom 6. November 1985
                  über Lieferungen von Getreide und Reis an die Liga der Rotkreuzgesellschaften
                                        (LRKG) im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe
 DIE KOMMISSION DER EUROPAISCHEN                                    verbunden sind. Dieser darf jedoch nur gegen Vorlage
 GEMEINSCHAFTEN —                                                   bestimmter Nachweise für die Lieferung an den Bestim­
                                                                    mungsort bezahlt werden.
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft,                                            Für Folgen höherer Gewalt, die die fristgemäße Durch­
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3331 /82 des Rates            führung der betreffenden Arbeiten verhindert haben,
                                                                    sollte festgelegt werden, wer die sich eventuell aus dieser
vom 3. Dezember 1982 über die Nahrungsmittelhilfepo­
litik und -Verwaltung und zur Änderung der Verordnung               Lage ergebenden Kosten trägt.
(EWG) Nr. 2750/75 ('), insbesondere auf Artikel 3 Absatz            Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen
 1 erster Unterabsatz,                                              entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsaus­
                                                                    schusses für Getreide —
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2727/75 des Rates
vom 29 . Oktober 1975 über die gemeinsame Marktorgani­
sation für Getreide (2), zuletzt geändert durch die Verord­
nung (EWG) Nr. 1018/84 (3), insbesondere auf Artikel 28,            HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1418/76 des Rates
vom 21 . Juni 1976 über die gemeinsame Marktorganisa­                                        Artikel 1
tion für Reis (4), zuletzt geändert durch die Verordnung
(EWG) Nr. 1025/84 Q, insbesondere auf Artikel 25,                   ( 1 ) Die in den Anhängen genannten Interventions­
                                                                    stellen werden beauftragt, das Verfahren zur Bereitstellung
in Erwägung nachstehender Gründe :                                  und Lieferung der in den Anhängen genannten Erzeug­
                                                                    nisse im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe nach Maßgabe
Die Kommission hat am 6. Mai 1985 die Bereitstellung                dieser Verordnung durchzuführen.
einer Nahrungsmittelhilfe für die LRKG beschlossen und
dieser Organisation 2 200 Tonnen Getreide zur Lieferung             (2)    Die Auftragsvergabe erfolgt auf dem Wege der
frei Bestimmungsort zugeteilt.                                      Ausschreibung.
Aufgrund von Artikel 3 Absatz 3 der Verordnung (EWG)                (3) Die Anhänge gelten als Bekanntmachung der
Nr. 2750/75 können die Erzeugnisse auf dem gesamten                 Ausschreibung. Die betreffende Interventionsstelle kann
Markt der Gemeinschaft gekauft werden.                              erforderlichenfalls ergänzende Veröffentlichungen veran­
                                                                    lassen .
Es ist eine Ausschreibung vorzusehen, die sich mit Rück­
sicht auf die endgültige Verwendung, die der gelieferten
Ware gegeben werden soll, auf die Lieferung abgeladen                                        Artikel 2
am Bestimmungsort bezieht.
                                                                    (1 ) Für die Durchführung der Ausschreibungen gelten
Die Durchführung dieser Lieferungen ist gemäß den                   folgende Bestimmungen der Verordnung (EWG) Nr.
Regeln der Verordnung (EWG) Nr. 1974/80 der Kommis­                 1974/80 :
sion vom 22. Juli 1980 über allgemeine Durchführungs­
bestimmungen für bestimmte Nahrungsmittelhilfeak­                   — Artikel 4 mit Ausnahme von Absatz 3 Buchstabe e)
tionen auf dem Getreide- und Reissektor (% zuletzt geän­                 und Absatz 4 Buchstaben d) und e) über die Einrei­
dert durch die Verordnung (EWG) Nr. 3323/81 Q vorzu­                     chung der Angebote,
sehen. Es ist erforderlich, insbesondere die Lieferfristen          — Artikel 5 über die Stellung einer Kaution,
und -bedingungen sowie das Verfahren zur Bestimmung                 — Artikel 6 über die Öffnung und Lesung der Angebote,
der entstehenden Kosten vorzuschreiben .
                                                                    — gegebenenfalls Artikel 8 über den Vergleich der Ange­
                                                                         bote .
Für die Lieferung am Bestimmungsort bedarf es jedoch
spezifischer Vorschriften . So sollte der Zuschlagsemp­             (2) Das Angebot des Bieters enthält den Angebotsbe­
fänger sämtliche Risiken tragen, die bis zum Löschen der            trag je Tonne Produktgewicht in der Währung des
Ware am festgesetzten Bestimmungsort mit dieser Ware                Mitgliedstaats, in dem das Ausschreibungsverfahren
                                                                    durchgeführt wird. Im Angebot sind auch die Kosten der
(')  ABl. Nr. L 352 vom  14. 12. 1982, S. 1 .                       Begasung, des Löschens der Ladung sowie der Einlage­
O    ABl. Nr. L 281 vom  1 . 11 . 1975, S. 1 .                      rung an den Bestimmungsort einzubeziehen.
(3)  ABl. Nr. L 107 vom  19. 4. 1984, S. 1 .
(4)  ABl. Nr. L 166 vom  25. 6. 1976, S. 1 .                        In dem Angebot wird der Betrag der Kosten für den See­
0    ABl. Nr. L 107 vom  19. 4. 1984, S. 13.
(«)  ABl. Nr. L 192 vom  26. 7. 1980, S. 11 .                       und Landtransport bis zum endgültigen Bestimmungsort
H ABl . Nr. L 334 vom 21 . 11 . 1981 , S. 27.                       getrennt angegeben .
 ---pagebreak---    Nr. L 296/20                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                   8 . 11 . 85
   Das Angebot enthält die Angabe des Mitgliedstaats, in            sichtliche Datum der Ankunft der Ware an ihrem Endbe­
   dem der Bieter sich verpflichtet, die Zollausfuhrförmlich­       stimmungsort.
   keiten zu erfüllen, falls er den Zuschlag erhält.
                                                                                             Artikel 5
   (3) Der Bieter hat die Verpflichtungen gemäß den
   Bestimmungen dieser Verordnung sowie die Verpflich­              ( 1 ) Die Interventionsstelle des Verschiffungslandes läßt
   tungen nach Artikel 4 Absatz 4 mit Ausnahme der                  im Verschiffungshafen vor der Verladung eine Kontrolle
   Buchstaben d) und e) der Verordnung (EWG) Nr. 1974/80            der Art, Qualität und Verpackung der Ware vornehmen .
   zu erfüllen .                                                    Aufgrund dieser Kontrolle stellt die Interventionsstelle
                                                                    eine Bescheinigung aus. Die damit verbundenen Kosten
   (4) Der Bieter verpflichtet sich, den Schiffstransport auf       gehen zu Lasten des Zuschlagsempfängers.
   Schiffen durchzuführen, die der höchsten Kategorie der           Der Zuschlagsempfänger bringt der Interventionsstelle
   anerkannten Klassifizierungsverzeichnisse angehören,             eine Bescheinigung über die Ausführung der Beräuche­
   höchstens 15 Jahre in Betrieb sind und für die ein               rung bei, die von der ausführenden Firma ausgestellt ist.
   Gesundheitsattest einer zuständigen Behörde vorliegt.
                            Artikel 3
                                                                   (2) Die Entnahme von Proben für die Analysen und
                                                                    die Kontrolle erfolgen nach den Branchenvorschriften des
                                                                   Verschiffungslandes. Der Zuschlagsempfänger und der
  ( 1 ) Unbeschadet der Absätze 2 und 3 erhält binnen 48           Vertreter des Empfängers werden eingeladen, der Proben­
   Stunden derjenige Bieter den Zuschlag, der das günstigste       entnahme beizuwohnen .
  Angebot eingereicht hat.
                                                                    Die Interventionsstelle bewahrt zwei versiegelte Proben
  (2) Wird das günstigste Angebot von mehreren Bietern             auf, bis sie vom Zuschlagsempfänger die Ubernahmebe­
  eingereicht, so entscheidet das Los über die Erteilung des       scheinigung oder den in Artikel 6 Absatz 2 genannten
  Zuschlags.                                                        Lieferungsnachweis erhält.
  (3) Scheinen die vorgelegten Angebote nicht den                  (3) Wenn die Kontrolle nach Absatz 1 zum Gegen­
  marktüblichen Preisen zu entsprechen, so kann die Inter­         stand eines Streites wird, beauftragt die Interventionsstelle
  ventionsstelle das Ausschreibungsverfahren im Einver­            eine andere als die in Absatz 1 genannte Firma mit der
  nehmen mit der Kommission einstellen .                           Durchführung einer weiteren Kontrolle, deren Ergebnisse
                                                                   endgültig sind. Die mit der weiteren Kontrolle verbun­
  (4)      Die Interventionsstelle unterrichtet spätestens am      denen Kosten gehen zu Lasten der unterlegenen Partei.
  ersten ^Werktag nach der Zuschlagserteilung sämtliche
  Bieter schriftlich oder fernschriftlich über das Ergebnis        (4) Fällt die in den vorstehenden Absätzen genannte
  der Ausschreibung.                                               Kontrolle negativ aus, so muß die Ware zurückgewiesen
                                                                   und ersetzt werden . Bei Fehlmengen muß der Zuschlags­
                                                                   empfänger die Ladung vervollständigen.
                            Artikel 4
                                                                                            Artikel 6
r ( 1 ) Der Zuschlagsempfänger schließt die für die Beför­
  derung der Ware zu dem bezeichneten Endbestim­                   (1 ) Unmittelbar nach dem Entladen an dem Endbe­
  mungsort erforderlichen Verträge ab ; er trägt alle damit        stimmungsort stellt der Empfänger eine Bescheinigung
  verbundenen Kosten und die Kosten des Löschens und
                                                                   über die Warenübernahme aus. Darin sind der Ort und
  der Einlagerung am Endbestimmungsort. Er schließt auch           das Datum der Übernahme angegeben. Sie enthält eine
  die zweckdienlichen Versicherungen ab.
                                                                   Beschreibung der Ware nach dem in Anhang II enthal­
                                                                   tenen Muster und gegebenenfalls Bemerkungen des
  (2)      Der Zuschlagsempfänger übernimmt sämtliche              Empfängers.
  Risiken zu Lasten der Ware, insbesondere betreffend
  Verlust oder Beschädigung, bis die Ware tatsächlich am           (2)    Stellt der Empfänger aus Gründen außerhalb eines
  Endbestimmungsort abgeladen und geliefert worden ist.            Streites um die Ware keine Ubernahmebescheinigung
                                                                   aus, so kann der Lieferungsnachweis auch in Form einer
  (3) Der Zuschlagsempfänger teilt dem Vertreter des               Bescheinigung nach dem in Anhang II enthaltenen
  Empfängers umgehend das Ladedatum, die für die Beför­            Müster, die mit dem Sichtvermerk der Außenstelle der
  derung der Ware zum Endbestimmungsort verwendeten                Gemeinschaft im Bestimmungsland versehen sein muß,
  Transportmittel und das voraussichtliche Datum ihrer             erbracht werden .
  Ankunft an diesem Ort mit. Dasselbe teilt er auch der mit
  der Zahlung beauftragten Interventionsstelle mit, die
  diese Angaben unverzüglich an die Kommission weiter­                                      Artikel 7
  leitet.-
                                                                   ( 1 ) Die Zahlung an den Zuschlagsempfänger erfolgt
  Der Zuschlagsempfänger unterrichtet den Vertreter des            durch die Interventionsstelle des Mitgliedstaats, in dem
  Empfängers spätestens drei Tage zuvor über das voraus­           die Ausfuhrzollförmlichkeiten erfüllt werden .
 ---pagebreak--- 8 . 11 . 85                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                           Nr. L 296/21
(2) Gezahlt wird der Angebotsbetrag, der gegebenen­            (2)   Die in Artikel 7 Absatz 4 vorgesehene Kaution wird
falls um die in Artikel 9 genannten Kosten erhöht wird.        unverzüglich freigegeben, wenn der Zuschlagsempfänger
Die Zahlung erfolgt in der Währung des Mitgliedstaats,         gemäß Artikel 6 den Nachweis erbringt, daß mindestens
der mit der Zahlung beauftragt wird. Zu diesem Zweck           80 % der vorgesehenen Mengen nach den Bedingungen
wird                                                           dieser Verordnung geliefert worden sind.
— der Umrechnungskurs angewandt, der sich aus dem
     Leitkurs der , betreffenden Währungen ergibt, falls                               Artikel 9
     diese in einem Höchstabstand von 2,25 v. H. zuein­
     anderstehen,                                              Sind dem Zuschlagsempfänger für die Lieferung, die er
— in den anderen Fällen das Verhältnis zwischen den            nach dieser Verordnung getätigt hat, ungewöhnliche
     beiden betreffenden Währungen mit Hilfe der letzten       Kosten entstanden, die nicht durch eine Versicherung
     Feststellung ihrer Kassawechselkurse hergestellt, die     abgedeckt werden konnten, so kann ihm eine Entschädi­
     dem letzten Tag für die Einreichung der Angebote          gung gewährt werden, wenn er die entsprechenden Belege
     unmittelbar vorangeht und im Amtsblatt der Europä­        beibringt und die Kommission ihre Zustimmung erteilt.
     ischen Gemeinschaften, Ausgabe C, veröffentlicht
     wurde .
                                                                                      Artikel 10
(3) Der in Absatz 2 genannte Betrag wird dem
Zuschlagsempfänger nur gegen Vorlage des Originals der         Der Zuschlagsempfänger trägt — ausgenommen in Fällen
Übernahmebescheinigung           oder  der    beglaubigten     höherer Gewalt — alle etwaigen finanziellen Folgen, die
Abschrift oder gegebenenfalls des in Artikel 6 Absatz 2        öich ergeben, wenn er seinen Lieferauftrag nicht nach den
genannten Lieferungsnachweises gezahlt.                        Bedingungen dieser Verordnung erfüllt, obwohl der
                                                               Empfänger das Seine getan hat, um die Lieferung nach
(4) Die Interventionsstelle wird ermächtigt, dem               diesen Bedingungen zu ermöglichen.
Zuschlagsempfänger umgehend eine Abschlagszahlung
von 80 v. H. auf den Wert der im Konnossement aufge­           Die mit einer Nichtlieferung der Ware infolge höherer
führten Mengen zu zahlen. Zu diesem Zweck muß letz­            Gewalt verbundenen Kosten werden von der mit der
terer eine Durchschrift des Konnossements, der in Artikel      Zahlung beauftragten Interventionsstelle getragen.
5 Absatz 1 genannten Bescheinigung und des Begasungs­
nachweises vorlegen und eine Kaution stellen, die gleich                              Artikel 11
dem Betrag der Abschlagszahlung ist.
                                                               Artikel 21 und Artikel 22 Absätze 1 und 2 der Verord­
Diese Kaution ist nach Maßgabe von Artikel 5 Absatz 2
der Verordnung (EWG) Nr. 1974/80 zu stellen.                   nung (EWG) Nr. 1974/80 finden im Rahmen der vorlie­
                                                               genden Verordnung Anwendung.
                          Artikel 8                            Die mit der Zahlung beauftragte Interventionsstelle über­
                                                               mittelt der Kommission unverzüglich die in Artikel 4
( 1 ) Die in Artikel 2 genannte Kaution wird freige­           Absatz 3 genannten Informationen.
geben :
— für jeden Bieter, dessen Angebot nicht berücksichtigt        Die Interventionsstelle des Verschiffungslandes übermit­
     oder nicht angenommen wurde,                              telt der Kommission unverzüglich die Ergebnisse der
                                                               Kontrolle nach Artikel 5.
— für den Zuschlagsempfänger hinsichtlich der infolge
     höherer Gewalt nicht gelieferten Menge,
— für den Zuschlagsempfänger für die nach Maßgabe                                      Artikel 12
     dieser Verordnung gelieferten Mengen und gegen
     Vorlage des Originals der Ubernahmebescheinigung          Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffent­
     oder einer beglaubigten Abschrift oder gegebenenfalls     lichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
     der in Artikel 6 Absatz 2 genannten Bescheinigung.        in Kraft.
                  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
                  Mitgliedstaat.
                  Brüssel, den 6. November 1985
                                                                        Für die Kommission
                                                                         Frans ANDRIESSEN
                                                                            Vizepräsident
 ---pagebreak--- Nr. L 296/22                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                8 . 11 . 85
                                                          ANHANG Ia
                1 . Programm : 1985
                2. Empfänger : Ligue des sociétés de la Croix-Rouge et du Croissant rouge, BP 372, CH-1211
                    Genève 19, Telex 22555 LRCS CH
                3. Bestimmungsort oder -land : Republik Tschad
                4. Bereitzustellendes Erzeugnis : geschliffener langkörniger Reis (nicht parboiled)
                5. Gesamtmenge : 690 Tonnen (2 000 Tonnen Getreide)
                6 . Anzahl Partien : 1
                7. Mit dem Verfahren beauftragte Interventionsstelle :
                    ENTERISI — Ente Nazionale Risi, Piazza Pio XI, 1 , I-Milano (Telex 334 032)
                8 . Art der Bereitstellung des Erzeugnisses : Markt der Gemeinschaft
               9 . Merkmale der Ware :
                    — Reis von gesunder und handelsüblicher Qualität, von gesundem Geruch und frei von Schäd­
                        lingen
                    — Feuchtigkeitsgehalt : 15 v. H.
                    — Bruchreis : höchstens 5 v. H.
                    — kreidige Körner : höchstens 5 v. H.
                    — Körner mit roten Rillen : höchstens 3 v. H.
                    — gefleckte Körner : höchstens 1 ,5 v. H.
                    — fleckige Körner : höchstens 1 v. H.
                    — gelbe Körner : höchstens 0,050 v. H.
                    — bernsteinfarbene Körner : höchstens 0,20 v. H.
             10. Aufmachung :
                    — in Säcken
                        — Qualität der Säcke : neue Jutesäcke, 600 g
                        — Eigengewicht der Säcke : 50 kg
                    — Beschriftung der Säcke : ein rotes Kreuz in der Größe von 15 x 15 cm sowie der Aufschrift
                        {Beschriftung mit Buchstaben von mindestens 5 cm Höhe) :
                        „RIZ / DON DE LA COMMUNAUTÉ ÉCONOMIQUE EUROPÉENNE / ACTION DE LA
                        LIGUE DES SOCIÉTÉS DE LA CROIX-ROUGE ET DU CROISSANT ROUGE / POUR
                        DISTRIBUTION GRATUITE / N'DJAMENA"
             11 . Ladehafen : ein Hafen der Gemeinschaft
             12. Lieferungsstufe : nach Bestimmungsort — Délégation de la Ligue des sociétés de la Croix­
                    Rouge et du Croissant rouge, rue Charles de Gaulle, N'DJAMENA, BP 1137
             13. Verfahren zur Feststellung der Lieferungskosten : Ausschreibung
             14. Ablauf der Frist für die Einreichung der Angebote : 18 . November 1985 um 12.00 Uhr
             15 . Verladefrist : 1 . bis 31 . Dezember 1985
             16. Kaution : 12 ECU/Tonne
              Vermerke :
             1 . Im Hinblick auf eine eventuelle Umfüllung muß der Zuschlagsempfänger 2 % leere Säcke
                   derselben Qualität wie die die Ware enthaltenden Säcke liefern . Diese Säcke müssen außer der
                   Aufschrift auch ein großes R tragen .
             2. Der Zuschlagsempfänger schickt eine Durchschrift der Versandunterlagen an folgende Anschrift :
                   „Delegation der Kommission in Tschad, c/o Dienststelle, .Diplomatenpost', Berlaymont 1 / 123,
                   200, rue de la Loi, B-1049 Brüssel".
 ---pagebreak--- 8 . 11 . 85                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                Nr. L 296/23
                                                         ANHANG Ib
               1 . Programm : 1985
              2. Empfänger : Ligue des sociétés de la Croix-Rouge et du Croissant rouge, BP 372, CH-1211
                    Genève 19, Telex 22555 LRCS CH
              3. Bestimmungsort oder -land : Ruanda
              4. Bereitzustellendes Erzeugnis : geschliffener langkörniger Reis (nicht parboiled)
              5. Gesamtmenge : 45 Tonnen ( 131 Tonnen Getreide)
              6 . Anzahl Partien : 1
              7. Mit dem Verfahren beauftragte Interventionsstelle :
                    ENTERISI — Ente Nazionale Risi, Piazza Pio XI, 1 , I-Milano (Telex 334 032)
              8. Art der Bereitstellung des Erzeugnisses : Markt der Gemeinschaft
              9 . Merkmale der Ware :
                   — Reis von gesunder und handelsüblicher Qualität, von gesundem Geruch und frei von Schäd­
                       lingen
                   — Feuchtigkeitsgehalt : 15 v. H.
                   — Bruchreis : höchstens 5 v. H.
                   — kreidige Körner : höchstens 5 v. H.
                   — Körner mit roten Rillen : höchstens 3 v. H.
                   — gefleckte Körner : höchstens 1 ,5 v. H.
                   — fleckige Körner : höchstens 1 v. H.
                   — gelbe Körner : höchstens 0,050 v. H.
                   — bernsteinfarbene Körner : höchstens 0,20 v. H.
            10 . Aufmachung :
                   — in Säcken
                       — Qualität der Säcke : neue Jutesäcke, 600 g
                       — Eigengewicht der Säcke : 50 kg
                   — Beschriftung der Säcke : ein rotes Kreuz in der Größe von 15 x 15 cm sowie der Aufschrift
                       (Beschriftung mit Buchstaben von mindestens 5 cm Höhe) :
                       „RIZ / DON DE LA COMMUNAUTÉ ÉCONOMIQUE EUROPÉENNE / ACTION DE LA
                       LIGUE DES SOCIÉTÉS DE LA CROIX-ROUGE ET DU CROISSANT ROUGE / POUR
                       DISTRIBUTION GRATUITE / NYAMIRAMBO"
            1 1 . Ladehafen : ein Hafen der Gemeinschaft
            12. Liefexoingsstufe : nach Bestimmungsort — Lager des Roten Kreuzes von Ruanda in Nyami­
                   rambo —
            13. Verfahren zur Feststellung der Lieferungskosten : Ausschreibung
            14. Ablauf der Frist für die Einreichung der Angebote : 18 . November 1985 um 12.00 Uhr
            15 . Verladefrist : 1 . bis 31 . Dezember 1985
            16. Kaution : 12 ECU/Tonne
             Vermerke :
            1 . Der Zuschlagsempfänger leitet über die Interventionsstelle dem Begünstigten nach dessen Antrag
                  und Anweisungen die für die Einfuhr der Ware in das Bestimmungsland erforderlichen Unter­
                  lagen zu.
            2. Im Hinblick auf eine eventuelle Umfüllung muß der Zuschlagsempfänger 2 % leere Säcke
                  derselben Qualität wie die die Ware enthaltenden Säcke liefern. Diese Säcke müssen außer der
                  Aufschrift auch ein großes R tragen .
            3 . Der Zuschlagsempfänger schickt eine Durchschrift der Versandunterlagen an folgende Anschrift :
                  „Delegation der Kommission in Ruanda, c/o Dienststelle, .Diplomatenpost', Berlaymont 1 / 123,
                  200, rue de la Loi, B-1049 Brüssel".
 ---pagebreak--- Nr. L 296/24                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 8 . 11 . 85
                                                          ANHANG I c
               1 . Programm : 1985
               2. Empfänger : Ligue des sociétés de la Croix-Rouge et du Croissant rouge, BP 372, CH-1211
                   Genève 19, Telex 22 555 LRCS CH
               3 . Bestimmungsort oder -land : Ruanda
               4. Bereitzustellendes Erzeugnis : Haferflocken
               5. Gesamtmenge : 40 Tonnen (69 Tonnen Getreide)
               6. Anzahl Partien : 1
               7. Mit dem Verfahren beauftragte Interventionsstelle :
                   VIB, Burgemeester Kessenplein 3, NL-6431 KM Hoensbroek (Telex 56 396)
               8. Art der Bereitstellung des Erzeugnisses : Markt der Gemeinschaft
              9 . Merkmale der Ware :
                   Herstellung von Schnellkochhaferflocken :
                   Rohhafer : Hafer erster Qualität und von hoher Dichte.
                   Reinigung und Präparation : Der Hafer wird von Fremdkörpern befreit, entbittert und durch
                   Dämpfen stabilisiert.
                   Schälen : Der Hafer wird nach Größen sortiert und geschält. Nach Entfernen der Spelze werden
                   die Haferkörner geputzt und poliert.
                   Hafergrütze : Die Haferkörner werden zerschnitten, sortiert und im Luftstrom gereinigt. Die
                   Grütze wird angefeuchtet und mit Dampf vorgekocht, dann zu Flocken ausgewalzt.
                   Qualität der Haferflocken :
                   Feuchtigkeit : weniger als 12 v. H.
                   Aschegehalt : weniger als 2,3 v. H. der Trockensubstanz
                   Rohfaser : weniger als 1,5 v. H. der Trockensubstanz
                   Spelzenanteil : weniger als 0,10 v. H. der Trockensubstanz
                   Proteingehalt : nicht weniger als 12 v. H. der Trockensubstanz
             10. Aufmachung :
                   — in Säcken
                   — Qualität der Säcke :
                      Zusammenstellung der Säcke :
                      — vier Säcke aus Kraftpapier mit einer Festigkeit, die einem Gewicht von mindestens 70 g je
                          m2 entspricht
                      — ein Sack aus bituminiertem Papier als Zwischenlage, mit einer Festigkeit, die einem
                          Gewicht von mindestens 140 g je m2 entspricht
                      — ein Innenbeutel aus Polyäthylen mit einer Dicke von mindestens 0,06 mm, der zweifach
                          gebunden wird
                      — oberer und unterer Verschluß des Sackes zu verkleben
                   — Eigengewicht der Säcke : 25 kg
                   — Beschriftung der Säcke :
                      Die Säcke werden auf der äußeren Umschließung wie folgt gekennzeichnet : mit einem roten
                      Kreuz in der Größe von 1 0 cm x 1 0 cm sowie der Aufschrift :
                      „FLOCONS D'AVOINE / DON DE LA COMMUNAUTÉ ÉCONOMIQUE EUROPÉENNE
                      / ACTION DE LA LIGUE DES SOCIÉTÉS DE LA CROIX-ROUGE / POUR DISTRIBU­
                      TION GRATUITE / NYAMIRAMBO"
             11 . Ladehafen : ein Hafen der Gemeinschaft
             12. Lieferungsstufe : nach Bestimmungsort — Lager des Roten Kreuzes von Ruanda in Nyami­
                   rambo
             13. Verfahren zur Feststellung der Lieferungskosten : Ausschreibung
 ---pagebreak--- 8 . 11 . 85                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                               Nr. L 296/25
            14. Ablauf der Frist für die Einreichung der Angebote : 19. November 1985 um 12 Uhr
            15 . Verladefrist : 1 . bis 31 . Dezember 1985
            16. Kaution : 12 ECU/Tonne
             Vermerke :
            1 . Der Zuschlagsempfänger leitet über die Interventionsstelle dem Begünstigten nach dessen Antrag
                und Anweisungen die für die Einfuhr der Ware in das Bestimmungsland erforderlichen Unter­
                lagen zu.
            2. Im Hinblick auf eine eventuelle Umfüllung muß der Zuschlagsempfänger 2 % leere Säcke
                derselben Qualität wie die die Ware enthaltenden Säcke liefern . Diese Säcke müssen außer der
                Aufschrift auch ein großes R tragen.
            3. Der Zuschlagsempfänger schickt eine Durchschrift der Versandunterlagen an folgende Anschrift :
                „Delegation der Kommission in Ruanda, c/o Dienststelle .Diplomatenpost', Berlaymont 1 / 123,
                200, rue de la Löi, B-1049 Brüssel".
                                                       ANHANG II
                                             ÜBERNAHMEBESCHEINIGUNG
            Empfänger :
            Der Unterzeichnete :                                                                             ,
                                                                         (Name — Vorname — Firmenbezeichnung)
            handelnd im Namen von :                                                                          ,
            bescheinigt, daß er folgende, nachstehend aufgeführte Waren übernommen hat :
            Getreide oder Getreideerzeugnisse :
            — übernommenes Eigengewicht in Tonnen :
            — Aufmachung :
                — lose :
                — in Säcken :
            — Anzahl der Säcke :                  mit einem Einzelgewicht von                 kg Eigengewicht
                — mit der Aufschrift :
                — Anzahl der leeren Säcke mit Aufschrift :
            — Ubernahmeort :
            — Ubernahmedatum :
            Die Qualität der gelieferten Waren stimmt mit der in der Ausschreibung festgelegten Qualität
            überein .