CELEX: C1999/333/23
Language: de
Date: 1999-11-20 00:00:00
Title: Beschluß des Gerichtshofes vom 8. Juli 1999 in der Rechtssache C-95/98 P: Edouard Dubois et Fils SA gegen Rat der Europäischen Union und Kommission der Europäischen Gemeinschaften («Rechtsmittel - Außervertragliche Haftung - Einheitliche Europäische Akte - Zollspediteur»)

20.11.1999             DE                        Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                          C 333/11
BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DES GERICHTSHOFES                             anwalt Dieter Rogalla, Hamm, Zustellungsbevollmächtigte:
                                                                         Rechtsanwältin Catherine Dessoy, 31, rue d’Eich, Luxemburg,
                       vom 29. Juni 1999                                 betreffend ein Rechtsmittel gegen den Beschluß des Gerichts
                                                                         erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (Erste Kam-
In der Rechtssache C-107/99 R : Italienische Republik                    mer) vom 21. Dezember 1998 in der Rechtssache T-122/98
gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften,                        (Gluiber/Rat und Kommission; nicht in der amtlichen Samm-
unterstützt durch Irland und Vereinigtes Königreich                      lung veröffentlicht) wegen Aufhebung dieses Beschlusses,
               Großbritannien und Nordirland (1)                         andere Verfahrensbeteiligte: Rat der Europäischen Union und
                                                                         Kommission der Europäischen Gemeinschaften, hat der Ge-
(Vorläufiger       Rechtsschutz — Strukturfonds — Finanzie-              richtshof (Erste Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsi-
rung der         Gemeinschaftsinitiativen — Änderung der                denten P. Jann (Berichterstatter) sowie der Richter D. A. O.
                Richtgrößen für die Aufteilung)                          Edward und M. Wathelet — Generalanwalt: A. La Pergola;
                                                                         Kanzler: R. Grass — am 5. Juli 1999 einen Beschluß mit
                         (1999/C 333/21)                                 folgendem Tenor erlassen:
                   (Verfahrenssprache: Italienisch)                      1. Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
                                                                         2. Die Rechtsmittelführerin trägt die Kosten des Verfahrens.
(Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung erscheint in der
          Sammlung der Rechtsprechung des Gerichtshofes.)
                                                                         (1) ABl. C 136 vom 15.5.1999.
In der Rechtssache C-107/99 R, Italienische Republik (Be-
vollmächtigte : Professor U. Leanza im Beistand von I. M.
Braguglia) gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaf-
ten (Bevollmächtigte : E. de March, K. Simonsson und H.
Speyart), unterstützt durch Irland (Bevollmächtigte : J. Payne
im Beistand von D. McGuinness und E. Kent) und Vereinigtes
Königreich Großbritannien und Nordirland (Bevollmächtigte :                           BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES
J. E. Collins im Beistand von D. Wyatt) wegen Aussetzung des
Vollzugs der der Italienischen Republik mit Schreiben des                                        vom 8. Juli 1999
Generalsekretärs der Kommission vom 19. Januar 1999 be-
kanntgegebenen Entscheidung der Kommission vom 16. De-                   in der Rechtssache C-95/98 P: Edouard Dubois et Fils SA
zember 1998, mit der Änderungen der Richtgrößen für die                 gegen Rat der Europäischen Union und Kommission der
Aufteilung der Gemeinschaftsinitiativen beschlossen wurden,                             Europäischen Gemeinschaften (1)
sowie aller Rechtsakte, die deren Grundlage bilden oder mit ihr
zusammenhängen, oder wegen Erlasses anderer einstweiliger                („Rechtsmittel — Außervertragliche Haftung — Einheit-
Anordnungen hat der Präsident des Gerichtshofes am 29. Juni                         liche Europäische Akte — Zollspediteur“)
1999 einen Beschluß mit folgendem Tenor erlassen:
                                                                                                  (1999/C 333/23)
1. Der Antrag wird zurückgewiesen.
2. Die Kostenentscheidung bleibt vorbehalten.
                                                                                           (Verfahrenssprache: Französisch)
(1) ABl. C 188 vom 3.7.1999, S. 7.
                                                                         (Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung erscheint in der
                                                                                   Sammlung der Rechtsprechung des Gerichtshofes.)
                                                                         In der Rechtssache C-95/98 P, Edouard Dubois et Fils SA
                                                                         (Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Pierre Ricard, zugelas-
             BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES                                 sen beim Conseil d’État und bei der französischen Cour de
                                                                         cassation, sowie Alain Crosson du Cormier, Paris, Zustellungs-
                         (Erste Kammer)                                  anschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts Marc Feiler, 67, rue
                                                                         Ermesinde, Luxemburg) betreffend ein Rechtsmittel gegen das
                         vom 5. Juli 1999                                Urteil des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemein-
                                                                         schaften (Fünfte Kammer) vom 29. Januar 1998 in der Rechts-
in der Rechtssache C-57/99 P : Karola Gluiber gegen Rat                  sache T-113/96 (Dubois et Fils/Rat und Kommission,
der Europäischen Union und Kommission der Europäi-                       Slg. 1998, II-125) wegen Aufhebung dieses Urteils und wegen
                    schen Gemeinschaften (1)                             Verurteilung des Rates der Europäischen Union sowie der
                                                                         Kommission der Europäischen Gemeinschaften, an die
(Offensichtlich unzulässiges und offensichtlich unbegründe-              Edouard Dubois et Fils SA gemäß Artikel 215 Absatz 2
                         tes Rechtsmittel)                               EG-Vertrag (jetzt Artikel 288 Absatz 2 EG) als Gesamtschuld-
                                                                         ner Schadensersatz in Höhe von 112 339 702 FF für den
                         (1999/C 333/22)                                 der Rechtsmittelführerin bei ihrer Tätigkeit als Zollspediteur
                                                                         entstandenen Schaden zu zahlen, andere Verfahrensbeteiligte:
                    (Verfahrenssprache: Deutsch)                         Rat der Europäischen Union (Bevollmächtige: Guus Houttuin
                                                                         und Maria Cristina Giorgi) Kommission der Europäischen
In der Rechtssache C-57/99 P, Karola Gluiber, wohnhaft in                Gemeinschaften (Bevollmächtige: Hendrik van Lier und Roland
Staudernheim (Deutschland), Prozeßbevollmächtigter: Rechts-              Tricot), hat der Gerichtshof unter Mitwirkung des Präsidenten
 ---pagebreak--- C 333/12              DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  20.11.1999
G. C. Rodrı́guez Iglesias, der Kammerpräsidenten P. J. G. Kap-        Pavarini Components SpA già S.C.D. Srl gegen Direzione
teyn, J.-P. Puissochet, G. Hirsch und P. Jann sowie der Richter       delle Entrate per la Provincia Trient, bei der Kanzlei des
J. C. Moitinho de Almeida, C. Gulmann, J. L. Murray (Berichter-       Gerichtshofes eingegangen am 6. August 1999, um Vorabent-
statter), D. A. O. Edward, H. Ragnemalm, L. Sevón, M. Wathe-         scheidung über folgende Frage:
let und R. Schintgen — Generalanwalt: F. G. Jacobs: Kanzler:
R. Grass — am 8. Juli 1999 einen Beschluß mit folgendem               Ist es mit der Gemeinschaftsrechtsordnung, insbesondere mit
Tenor erlassen:                                                       der Richtlinie 69/335/EWG (1), vereinbar, daß der Bestandteil
                                                                      des Nettovermögens, der ausschließlich aus dem jährlich in
1. Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.                              der Bilanz aufgeführten und bereits der ursprünglichen Steuer
                                                                      von 1 % auf Einlagen unterliegenden Gesellschaftsvermögen
2. Die Edouard Dubois et Fils SA trägt die Kosten des Verfahrens.     besteht, gemäß dem Decreto-legge Nr. 324 vom 30. September
                                                                      1992 über einen Zeitraum von mehreren Jahren einer Steuer
(1) ABl. C 166 vom 30.5.1998.                                         von 0,75 % p. a. unterworfen wird?
                                                                      (1) ABl. L 249 vom 3. Oktober 1969, S. 25.
Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt durch Urteil
der Commissione Tributaria di Primo Grado Trient —                    Rechtsmittel der Areacova, SA, und 27 anderer gegen den
Abteilung VI — vom 10. Juni 1999 in der Rechtssache                   Beschluß des Gerichts erster Instanz der Europäischen
Petrolvilla & Bortolotti SpA gegen Direzione delle Entrate            Gemeinschaften (Dritte Kammer) vom 8. Juli 1999 in der
                    per la Provencia Trient                           Rechtssache T-194/95, Areacova, SA, und 31 andere gegen
                                                                      Rat der Europäischen Union, eingelegt am 10. August
                    (Rechtssache C-279/99)                                                          1999
                        (1999/C 333/24)                                                  (Rechtssache C-300/99 P)
Die Commissione Tributaria di Primo Grado Trient — Abtei-                                      (1999/C 333/26)
lung VI — ersucht den Gerichtshof der Europäischen Gemein-
schaften mit Urteil vom 10. Juni 1999 in der Rechtssache              Die Areacova, SA, und 27 andere haben am 10. August 1999
Petrolvilla & Bortolotti SpA gegen Direzione delle Entrate            ein Rechtsmittel gegen den Beschluß des Gerichts erster Instanz
per la Provincia Trient, bei der Kanzlei des Gerichtshofes            der Europäischen Gemeinschaften (Dritte Kammer) vom 8. Juli
eingegangen am 26. Juli 1999, um Vorabentscheidung über               1999 in der Rechtssache T-194/95, Areacova, SA, und 31
folgende Frage:                                                       andere gegen Rat der Europäischen Union, beim Gerichtshof
                                                                      der Europäischen Gemeinschaften eingelegt. Prozeßbe-
Ist es mit der Gemeinschaftsrechtsordnung, insbesondere mit           vollmächtigte der Rechtsmittelführer sind Rechtsanwalt Anto-
der Richtlinie 69/335/EWG (1), vereinbar, daß der Bestandteil         nio Creus Carreras, Barcelona, sowie Rechtsanwältin Eva
                                                                      Contreras Ynzenga und Rechtsanwalt Albert Agustinoy
des Nettovermögens, der ausschließlich aus dem jährlich in der
                                                                      Guilayn, Madrid; Zustellungsanschrift: Cuatrecasas Abogados,
Bilanz aufgeführten und bereits der ursprünglichen Steuer von 1 %
auf Einlagen unterliegenden Gesellschaftsvermögen besteht, gemäß      Avenue d’Auderghem, 78, B-1040 Brüssel.
dem Decreto-legge Nr. 324 vom 30. September 1992 über                 Die Rechtsmittelführer beantragen,
einen Zeitraum von mehreren Jahren einer Steuer von 0,75 %
p. a. unterworfen wird?                                               1. den Beschluß des Gerichts erster Instanz vom 8. Juli 1999
                                                                           in der Rechtssache T-194/95 aus allen oder einigen der
                                                                           angeführten Gründe aufzuheben, aus der Aufhebung dieses
(1) ABl. L 249 vom 3. oktober 1969, S. 25.
                                                                           Beschlusses alle rechtlichen Konsequenzen zu ziehen und
                                                                           entweder ausdrücklich zur Sache zu entscheiden oder sie
                                                                           zur erneuten Entscheidung an das Gericht erster Instanz
                                                                           zurückzuverweisen;
                                                                      2. dem Rechtsmittelgegner die Kosten des Verfahrens aufzu-
                                                                           erlegen und, falls dem vorliegenden Rechtsmittel ganz oder
Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt durch Urteil                      teilweise stattgegeben wird, selbst über die Kosten des
der Commissione Tributaria di Primo Grado Trient —                         Rechtsmittelgegners im Verfahren vor dem Gericht erster
Abteilung VI — vom 10. Juni 1999 in der Rechtssache                        Instanz zu entscheiden.
Pavarini Components SpA già S.C.D. Srl gegen Direzione
             delle Entrate per la Provincia Trient
                                                                      Rechtsmittelgründe und wesentliche Argumente
                    (Rechtssache C-296/99)                            — Verletzung des Gemeinschaftsrechts durch falsche Anwen-
                                                                           dung und Auslegung von Artikel 230 (früher 173) EG-
                        (1999/C 333/25)                                    Vertrag, soweit es die Würdigung der angefochtenen
                                                                           Verordnung als Maßnahme von allgemeiner Tragweite
Die Commissione Tributaria di Primo Grado Trient — Abtei-                  angeht, da der angefochtene Beschluß deren beschränkte
lung VI — ersucht den Gerichtshof der Europäischen Gemein-                 Geltung für eine genau individualisierte und bezeichnete
schaften mit Urteil vom 10. Juni 1999 in der Rechtssache                   Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern verkenne.