CELEX: 31991R3414
Language: de
Date: 1991-11-22 00:00:00
Title: VERORDNUNG (EWG) Nr. 3414/91 DER KOMMISSION vom 22. November 1991 über die Lieferung von Sardinen im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe #

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31991R3414

VERORDNUNG (EWG) Nr. 3414/91 DER KOMMISSION vom 22. November 1991 über die Lieferung von Sardinen im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe  -   

Amtsblatt Nr. L 324 vom 26/11/1991 S. 0005 - 0007

VERORDNUNG (EWG) Nr. 3414/91 DER KOMMISSION  vom 22. November 1991  über die Lieferung von Sardinen im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN  GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3972/86 des Rates vom 22. Dezember 1986 über die Nahrungsmittelhilfepolitik und -verwaltung (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1930/90 (2), insbesondere auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c),  in Erwägung nachstehender Gründe:  Mit der Verordnung (EWG) Nr. 1420/87 des Rates vom 21. Mai 1987 zur Festlegung von Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EWG) Nr. 3972/86 über die Nahrungsmittelhilfepolitik und -verwaltung (3) wurde die Liste der für die Nahrungsmittelhilfe in  Betracht kommenden Länder und Organisationen und der für die Beförderung der Nahrungsmittellieferung über die fob-Stufe hinaus geltenden allgemeinen Kriterien festgelegt.  Die Kommission hat infolge mehrerer Beschlüsse über die Nahrungsmittelhilfe bestimmten Ländern und Empfängerorganisationen 156 Tonnen Sardinen zugeteilt.  Diese Bereitstellungen erfolgen nach der Verordnung (EWG) Nr. 2200/87 der Kommission vom 8. Juli 1987 über allgemeine Durchführungsbestimmungen für die Bereitstellung und Lieferung von Waren im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe der Gemeinschaft (4),  geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 790/91 (5). Zu diesem Zweck sollten insbesondere die Lieferfristen und -bedingungen sowie das Verfahren zur Bestimmung der sich daraus ergebenden Kosten genauer festgelegt werden.  Bestimmte Maßnahmen können während der ersten und zweiten Angebotsfrist, hauptsächlich aus logistischen Gründen, nicht zugeteilt werden. Damit jedoch die Ausschreibungsbekanntmachung nicht erneut veröffentlicht werden muß, sollte eine dritte  Angebotsfrist eröffnet werden -  HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:  Artikel 1  Im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe der Gemeinschaft werden Sardinen bereitgestellt zur Lieferung an die im Anhang aufgeführten Begünstigten gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 2200/87 zu den im Anhang aufgeführten Bedingungen. Die Zuteilung der  Lieferungen erfolgt im Wege der Ausschreibung.  Es wird davon ausgegangen, daß der Zuschlagsempfänger die geltenden allgemeinen und besonderen Geschäftsbedingungen kennt und akzeptiert. Andere in seinem Angebot enthaltene Bedingungen oder Vorbehalte gelten als nicht geschrieben.  Artikel 2  Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.  Brüssel, den 22. November 1991 Für die Kommission  Ray MAC SHARRY  Mitglied der Kommission   (1) ABl. Nr. L 370 vom 30. 12. 1986, S. 1. (2) ABl. Nr. L 174 vom 7. 7. 1990, S. 6. (3) ABl. Nr. L 136 vom 26. 5. 1987, S. 1. (4) ABl. Nr. L 204 vom 25. 7. 1987, S. 1. (5) ABl. Nr. L 81 vom 28. 3. 1991, S. 108.    ANHANG  1. Maßnahme Nr. (1): 918/91  2. Programm: 1991  3. Begünstigter (5) (6): UNRWA Headquarters, Vienna International Centre, PO Box 700, A-1400 Vienna (Telex 135310 UNRWA A)  4. Vertreter des Begünstigten (2) (7): UNRWA Field Supply and Transport Officer, Jordan, PO Box 484, Amman, Jordan  5. Bestimmungsort oder -land: Jordanien  6. Bereitzustellendes Erzeugnis: Sardinen  7. Merkmale und Qualität der Ware (3) (8): Sardinenkonserven mit Pflanzenöl (Fischfang von 1991, KN-Code 1604 13 10)  8. Gesamtmenge: 156 Tonnen  9. Anzahl der Partien: 1  10. Aufmachung und Kennzeichnung: (9) (10) (11) und ABl. Nr. C 114 vom 29. April 1991, S. 1 (VIII A 2 und VIII A 3)  - Eintragung in Englisch ( "mackerel" wird durch  "sardine" ersetzt)  - Ergänzende Aufschriften auf der Verpackung:   "GIFT TO UNRWA TO PALESTINE REFUGEES / AQABA / Date of expiry: . . ."  11. Art der Bereitstellung des Erzeugnisses: Gemeinschaftsmarkt  12. Lieferstufe: frei Löschhafen - gelöscht  13. Verschiffungshafen: -  14. Vom Begünstigten bezeichneter Löschhafen: -  15. Löschhafen: Aqaba  16. Anschrift des Lagers und gegebenenfalls des Löschhafens: -  17. Zeitraum der Bereitstellung im Verschiffungshafen im Fall eines Zuschlags für eine Lieferung frei Verschiffungshafen: 6. - 20. 1. 1992  18. Lieferfrist: 10. 2. 1992  19. Verfahren zur Feststellung der Lieferkosten: Ausschreibung  20. Bei Ausschreibung, Frist für die Angebotsabgabe: 10. 12. 1991, 12 Uhr  21. A. Im Fall einer zweiten Ausschreibung:  a) Frist für die Angebotsabgabe: 17. 12. 1991, 12 Uhr  b) Zeitraum für die Bereitstellung im Verschiffungshafen im Fall eines Zuschlags für eine Lieferung frei Verschiffungshafen: 13. - 27. 1. 1991  c) Lieferfrist: 17. 2. 1992  B. Im Fall einer dritten Ausschreibung:  a) Frist für die Angebotsabgabe: 7. 1. 1992, 12 Uhr  b) Zeitraum für die Bereitstellung im Verschiffungshafen im Fall eines Zuschlags für eine Lieferung frei Verschiffungshafen: 3. - 17. 2. 1992  c) Lieferfrist: 9. 3. 1992  22. Höhe der Ausschreibungsgarantie: 15 ECU/Tonne  23. Höhe der Lieferungsgarantie: 10 % des Angebotsbetrags, ausgedrückt in Ecu  24. Anschrift für die Angebotsabgabe (4):  Bureau de l'aide alimentaire, à l'attention de Monsieur N. Arend, bâtiment Loi 120, bureau 7/46, 200, rü de la Loi, B-1049 Bruxelles (Telex 22037 AGREC B oder 25670 AGREC B)  25. Erstattung auf Antrag des Zuschlagsempfängers: -   Vermerke:  (1) Die Nummer der Maßnahme ist im gesamten Schriftverkehr anzugeben.  (2) Vom Zuschlagsempfänger zu kontaktierender Vertreter der Kommission: Siehe im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. C 114 vom 29. 4. 1991, Seite 33, veröffentlichtes Verzeichnis.  (3) Auf Antrag des Begünstigten übergibt ihm der Zuschlagsempfänger eine von einer amtlichen Stelle stammende Bescheinigung, aus der hervorgeht, daß die in dem betreffenden Mitgliedstaat geltenden Radioaktivitätsnormen für die zu liefernde Ware nicht  überschritten worden sind.  In der Bescheinigung über die radioaktive Belastung ist der Gehalt an Cäsium 134 und 137 anzugeben.  (4) Um den Fernschreiber nicht zu überlasten, werden die Bieter gebeten, den Nachweis der Stellung der in Artikel 7 Absatz 4 Buchstabe a) der Verordnung (EWG) Nr. 2200/87 aufgeführten Ausschreibungs-garantie vor dem in Ziffer 20 dieses Anhangs  angegebenen Zeitpunkt vorzugsweise wie folgt zu erbringen:  - entweder durch Boten an das in Ziffer 24 dieses Anhangs aufgeführte Büro  - oder per Telefax an eine der folgenden Nummern in Brüssel:  - 235 01 32,  - 236 10 97,  - 235 01 30,  - 236 20 05,  - 236 33 04.  (5) Der Zuschlagsempfänger tritt mit dem Begünstigten baldmöglichst zur Bestimmung der erforderlichen Versandbescheinigungen in Verbindung.  (6) Der Lieferer teilt dem Leiter der Supply Division, UNRWA, Wien, über Fernschreiber Nr. 135310 UNRWA A den Namen des Frachtschiffs sowie Namen und Anschriften des Seehafenspediteurs und des Versicherungsvertreters im Entladehafen mit.  (7) Für jede Ladung erforderliche Bescheinigungen und Unterlagen:  - ein Original und zwei Durchschriften der Versicherungszertifikate,  - ein Original und zwei Durchschriften der Gesundheitsbescheinigung,  - ein Original und zwei Durchschriften der Kontrollbescheinigung hinsichtlich Qualität, Quantität und Verpackung,  - eine Bescheinigung, daß die Ware nicht radioaktiv verseucht ist.  (8) Der Zuschlagsempfänger überreicht dem Empfänger oder seinem Vertreter bei der Lieferung folgende Dokumente:  - Gesundheitszeugnis,  - Ursprungszeugnis.  (9) Auf standardisierten Paletten, umschlossen von einer aufgeschrumpften Plastikfolie, Packstück in jeder Ebene gesichert mit je drei aussen umlaufenden Nylonbändern.  (10) Das Verfallsdatum entspricht dem Ausstellungsdatum plus 4 Jahre.  (11) Dosen mit eingebauter Öffnungsvorrichtung (gegebenenfalls mit Schüssel).