CELEX: C2005/069/31
Language: de
Date: 2005-03-19 00:00:00
Title: Beschluss des Präsidenten des Gerichts Erster Instanz vom 22. Dezember 2004 in der Rechtssache T-201/04 R: Microsoft Corporation gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes — Artikel 82 EG)

19.3.2005   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 69/16
            
         
      BESCHLUSS DES PRÄSIDENTEN DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
   
   vom 22. Dezember 2004
   in der Rechtssache T-201/04 R: Microsoft Corporation gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften
   (Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes - Artikel 82 EG)
   (2005/C 69/31)
   Verfahrenssprache: Englisch
   In der Rechtssache T-201/04 R, Microsoft Corporation mit Sitz in Redmond, Washington (Vereinigte Staaten), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwalt J. F. Bellis und I. S. Forrester, QC, unterstützt durch The Computing Technology Industry Association, Inc. mit Sitz in Oakbrook Terrace, Illinois (Vereinigte Staaten), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte G. van Gerven und T. Franchoo sowie B. Kilpatrick, Solicitor, Association for Competitive Technology, Inc. mit Sitz in Washington, DC (Vereinigte Staaten), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte L. Ruessmann und P. Hecker, TeamSystem SpA mit Sitz in Pesaro (Italien) und Mamut ASA mit Sitz in Oslo (Norwegen), Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt G. Berrisch, DMDsecure.com BV mit Sitz in Amsterdam (Niederlande), MPS Broadband AB mit Sitz in Stockholm (Schweden), Pace Micro Technology plc mit Sitz in Shipley, West Yorkshire (Vereinigtes Königreich), Quantel Ltd mit Sitz in Newbury, Berkshire (Vereinigtes Königreich), und Tandberg Television Ltd mit Sitz in Southampton, Hampshire (Vereinigtes Königreich), Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt J. Bourgeois, sowie Exor AB mit Sitz in Uppsala (Schweden), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S. Martínez Lage, H. Brokelmann und R. Allendesalazar Corcho, gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: R. Wainwright, W. Mölls, F. Castillo de la Torre und P. Hellström, Zustellungsanschrift in Luxemburg), unterstützt durch RealNetworks, Inc. mit Sitz in Seattle, Washington (Vereinigte Staaten), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte A. Winckler, M. Dolmans und T. Graf, Software & Information Industry Association mit Sitz in Washington, DC, Prozessbevollmächtigter: C. A. Simpson, Solicitor, und Free Software Foundation Europe eV mit Sitz in Hamburg (Deutschland), Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt C. Piana, wegen Aussetzung des Vollzugs der Artikel 4, 5 Buchstaben a bis c und 6 Buchstabe a der Entscheidung C(2004) 900 final der Kommission vom 24. März 2004 in einem Verfahren nach Artikel 82 EG (Sache COMP/C-3/37.792 Microsoft), hat der Präsident des Gerichts am 22. Dezember 2004 einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Dem Antrag der Microsoft Corporation auf vertrauliche Behandlung wird im Verfahren der einstweiligen Anordnung stattgegeben.
            
         
               2.
            
            
               Die Audiobanner.com, handelnd unter der Firma VideoBanner, wird als Streithelferin zur Unterstützung der Anträge der Kommission im Verfahren der einstweiligen Anordnung zugelassen.
            
         
               3.
            
            
               Die Computer & Communications Industry Association wird als Streithelferin zur Unterstützung der Anträge der Kommission im Verfahren der einstweiligen Anordnung gestrichen.
            
         
               4.
            
            
               Die Novell Inc. wird als Streithelferin zur Unterstützung der Anträge der Kommission im Verfahren der einstweiligen Anordnung gestrichen.
            
         
               5.
            
            
               Der Antrag auf einstweilige Anordnung wird zurückgewiesen.
            
         
               6.
            
            
               Die Kostenentscheidung bleibt vorbehalten.