CELEX: 62008CJ0184
Language: de
Date: 2009-03-24 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Achte Kammer) vom 24. März  2009. # Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Grossherzogtum Luxemburg. # Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Verordnung (EG) Nr. 648/2004 - Art. 18 - Markt der Detergenzien und der Tenside, die für Detergenzien bestimmt sind - Sanktionen. # Rechtssache C-184/08.

Urteil des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 24. März 2009 – Kommission/Luxemburg
      (Rechtssache C‑184/08)
      „Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats – Verordnung (EG) Nr. 648/2004 – Art. 18 – Markt der Detergenzien und der Tenside, die für Detergenzien bestimmt sind – Sanktionen“
      1.                     Vertragsverletzungsklage – Prüfung der Begründetheit durch den Gerichtshof – Maßgebende Lage – Lage bei Ablauf der in der
            mit Gründen versehenen Stellungnahme gesetzten Frist (Art. 226 EG) (vgl. Randnr. 8)
      2.                     Mitgliedstaaten – Verpflichtungen – Verstoß – Rechtfertigung (Art. 226 EG; Verordnung Nr. 648/2004 des Europäischen Parlaments
            und des Rates, Art. 17 Abs. 4 und Art. 18) (vgl. Randnr. 10)
      Gegenstand
      
         
               Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats – Nicht fristgerechter Erlass oder nicht fristgerechte Mitteilung abschreckender,
                  wirksamer und verhältnismäßiger Sanktionen für Verstöße gegen die Verordnung (EG) Nr. 648/2004 des Europäischen Parlaments
                  und des Rates vom 31. März 2004 über Detergenzien (ABl. L 104, S. 1)
               
            Tenor
      
         
                  1.
               
               
                  
               
               
                  	Das Großherzogtum Luxemburg hat dadurch gegen seine Verpflichtungen aus Art. 18 der Verordnung (EG) Nr. 648/2004 des Europäischen
                     Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 über Detergenzien verstoßen, dass es die nach dieser Vorschrift vorgesehenen Sanktionen
                     nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist erlassen hat.
                  
               
            
         
                  2.
               
               
                  
               
               
                  	Das Großherzogtum Luxemburg trägt die Kosten.