CELEX: 62019TN0834
Language: de
Date: 2019-12-05 00:00:00
Title: Rechtssache T-834/19: Klage, eingereicht am 5. Dezember 2019 – e*Message Wireless Information Services/EUIPO – Apple (e*message)

10.2.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 45/86
            
         
      Klage, eingereicht am 5. Dezember 2019 – e*Message Wireless Information Services/EUIPO – Apple (e*message)
      (Rechtssache T-834/19)
      (2020/C 45/72)
      Sprache der Klageschrift: Deutsch
      
         Verfahrensbeteiligte
      
      
         Klägerin: e*Message Wireless Information Services GmbH (Berlin, Deutschland) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt A. Hotz)
      
         Beklagter: Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO)
      
         Andere Beteiligte im Verfahren vor der Beschwerdekammer: Apple Inc. (Cupertino, Kalifornien, Vereinigte Staaten)
      
         Angaben zum Verfahren vor dem EUIPO
      
      
         Inhaberin der streitigen Marke: Klägerin
      
         Streitige Marke: Unionsbildmarke e*message in den Farben Gelb-Orange und Schwarz – Unionsmarke Nr. 1 548 619
      
         Verfahren vor dem EUIPO: Löschungsverfahren
      
         Angefochtene Entscheidung: Entscheidung der Fünften Beschwerdekammer des EUIPO vom 10. September 2019 in der Sache R 2454/2018-5
      
         Anträge
      
      Die Klägerin beantragt,
      
                  —
               
               
                  die angefochtene Entscheidung aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  die Entscheidung der Löschungsabteilung des EUIPO Nr. 13 800 C vom 25. Oktober 2018 aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  den Antrag auf Erklärung der Nichtigkeit der Unionsmarke Nr. 1 548 619 vom 22. September 2016 zurückzuweisen;
               
            
                  —
               
               
                  dem EUIPO und der Streithelferin im Falle ihres Streitbeitritts die Kosten aufzuerlegen.
               
            
         Angeführte Klagegründe
      
      
                  —
               
               
                  Verletzung von Art. 59 Abs. 1 Buchst. a i. V. m. Art. 7 der Verordnung (EU) 2017/1001 des Europäischen Parlaments und des Rates und von Art. 2 Satz 1 EUV i. V. m. Art. 1 Abs. 2 AEUV (Rechtsstaatsprinzip und Rechtssatzvorbehalt);
               
            
                  —
               
               
                  Verletzung von Art. 59 Abs. 1 Buchst. a i. V. m. Art. 7 Abs. 1 Buchst. b und c der Verordnung (EU) 2017/1001 des Europäischen Parlaments und des Rates wegen rechtsfehlerhafter Anwendung des gegenwärtigen Normverständnisses von Art. 7 Abs. 1 Buchst. b und c der Verordnung (EU) 2017/1001 des Europäischen Parlaments und des Rates auf den Anmeldezeitpunkt der angegriffenen Unionsmarke und wegen fehlender Feststellungen zum Normverständnis von Art. 7 Abs. 1 Buchst. b und c der Verordnung (EG) 207/2009 des Rates zum Anmeldezeitpunkt;
               
            
                  —
               
               
                  Verletzung von Art. 59 Abs. 1 Buchst. a i. V. m. Art. 7 Abs. 1 Buchst. c und von Art. 64 Abs. 5 der Verordnung (EU) 2017/1001 des Europäischen Parlaments und des Rates wegen fehlenden tatsächlichen Feststellungen zur Verkehrsauffassung zum Anmeldezeitpunkt und zu geringen Anforderungen an den Nachweis und die Feststellung eines absoluten Schutzhindernisses zum Anmeldezeitpunkt bei lange zurückliegenden Eintragungsverfahren;
               
            
                  —
               
               
                  Verletzung von Art. 59 Abs. 1 Buchst. a i. V. m. Art. 7 Abs. 1 Buchst. c der Verordnung (EU) 2017/1001 des Europäischen Parlaments und des Rates wegen fehlerhafter Bewertung der Bildbestandteile der angegriffenen Unionsmarke und fehlenden tatsächlichen Feststellungen zum Anmeldezeitpunkt;
               
            
                  —
               
               
                  Verletzung von Art. 59 Abs. 1 Buchst. a i. V. m. Art. 7 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung (EU) 2017/1001 des Europäischen Parlaments und des Rates wegen fehlerhafter Bewertung der Unterscheidungskraft und fehlenden tatsächlichen Feststellungen zum Anmeldezeitpunkt;
               
            
                  —
               
               
                  Verletzung von Art. 17 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Art. 1 des 1. Zusatzprotokolls zur EMRK i. V. m. Art. 6 Abs. 1-3 EUV und Art. 2 Abs. 1 AEUV sowie des allgemeinen Rechtsgrundsatzes des Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit (Art. 2 Satz 1 EUV) wegen fehlerhaften Widerrufs eines begünstigenden rechtmäßigen Verwaltungsakts;
               
            
                  —
               
               
                  Verletzung von Art. 17 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Art. 1 des 1. Zusatzprotokolls zur EMRK i. V. m. Art. 6 Abs. 1-3 EUV und Art. 2 Abs. 1 AEUV sowie des allgemeinen Rechtsgrundsatzes des Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit (Art. 2 Satz 1 EUV) wegen fehlerhafter Rücknahme eines begünstigenden rechtswidrigen Verwaltungsakts.