CELEX: 32019D0820(01)
Language: de
Date: 2019-08-12 00:00:00
Title: Durchführungsbeschluss der Kommission vom 12. August 2019 über die Veröffentlichung eines Antrags auf Genehmigung einer nicht geringfügigen Änderung einer Produktspezifikation gemäß Artikel 53 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates für den Namen „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ (g. U.) im Amtsblatt der Europäischen Union

20.8.2019   
               
               
                  DE
               
               
                  Amtsblatt der Europäischen Union
               
               
                  C 281/3
               
            
         DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS DER KOMMISSION
         vom 12. August 2019
         über die Veröffentlichung eines Antrags auf Genehmigung einer nicht geringfügigen Änderung einer Produktspezifikation gemäß Artikel 53 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates für den Namen „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ (g. U.) im Amtsblatt der Europäischen Union
         
         (2019/C 281/03)
         DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —
         gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
         gestützt auf die Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. November 2012 über Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel (1), insbesondere auf Artikel 50 Absatz 2 Buchstabe a in Verbindung mit Artikel 53 Absatz 2,
         in Erwägung nachstehender Gründe:
         
                     (1)
                  
                  
                     Frankreich hat gemäß Artikel 49 Absatz 4 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 einen Antrag auf Genehmigung einer nicht geringfügigen Änderung der Produktspezifikation für „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ (g. U.) eingereicht.
                  
               
                     (2)
                  
                  
                     Die Kommission hat den Antrag gemäß Artikel 50 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Bedingungen der Verordnung erfüllt sind.
                  
               
                     (3)
                  
                  
                     Damit gemäß Artikel 51 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 Einspruch eingelegt werden kann, sollte der Antrag auf Genehmigung einer nicht geringfügigen Änderung der Produktspezifikation gemäß Artikel 10 Absatz 1 Unterabsatz 1 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 668/2014 der Kommission (2), einschließlich des geänderten Einzigen Dokuments und der Fundstelle der Produktspezifikation, für den eingetragenen Namen „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ (g. U.) im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden.
                  
               BESCHLIEẞT:
         
            Einziger Artikel
            Der Antrag auf Genehmigung einer nicht geringfügigen Änderung der Produktspezifikation gemäß Artikel 10 Absatz 1 Unterabsatz 1 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 668/2014 der Kommission, einschließlich des geänderten Einzigen Dokuments und der Fundstelle der Produktspezifikation, für den eingetragenen Namen „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ (g. U.) findet sich im Anhang dieses Beschlusses.
            Im Einklang mit Artikel 51 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 kann innerhalb von drei Monaten ab der Veröffentlichung dieses Beschlusses im Amtsblatt der Europäischen Union gegen die Änderung gemäß Absatz 1 Einspruch erhoben werden.
         
         
            Brüssel, den 12. August 2019
            
               
                  Für die Kommission
               
               Phil HOGAN
               
                  Mitglied der Kommission
               
            
         
         
            (1)  ABl. L 343 vom 14.12.2012, S. 1.
         
            (2)  Durchführungsverordnung (EU) Nr. 668/2014 der Kommission vom 13. Juni 2014 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates über Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel (ABl. L 179 vom 19.6.2014, S. 36).
      
      
         
            ANHANG
            ANTRAG AUF GENEHMIGUNG EINER NICHT GERINGFÜGIGEN ÄNDERUNG DER PRODUKTSPEZIFIKATION EINER GESCHÜTZTEN URSPRUNGSBEZEICHNUNG ODER EINER GESCHÜTZTEN GEOGRAFISCHEN ANGABE
            
               Antrag auf Genehmigung einer Änderung gemäß Artikel 53 Absatz 2 Unterabsatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012
            
            „OLIVES NOIRES DE LA VALLÉE DES BAUX-DE-PROVENCE“
            
               EU-Nr.: PDO-FR-0052-AM01 — 16.8.2017
            
            
               g. U. ( X ) g. g. A. ( )
            
            1.   Antragstellende Vereinigung und berechtigtes Interesse
            
            
                        „Syndicat AOP Huile d’olive et Olives de la Vallée des Baux-de-Provence“ (SIOVB)
                     
                  
                        Vallon de la Fontaine
                     
                  
                        13520 Les Baux-de-Provence
                     
                  
                        FRANKREICH
                     
                  
                        Tel. +33 490543842
                     
                  
                        Fax +33 484253288
                     
                  
                        E-Mail: contact@siovb.com
                     
                  Das „Syndicat AOP Huile d’olive et Olives de la Vallée des Baux-de-Provence“ (SIOVB) ist eine Branchenvereinigung, die den Bestimmungen des französischen Arbeitsgesetzbuchs unterliegt und sich aus Olivenerzeugern, Olivenverarbeitern und Olivenölerzeugern (rund 1 100 Marktteilnehmern) zusammensetzt. Sie hat ein berechtigtes Interesse an der Einreichung des Antrags.
            2.   Mitgliedstaat oder Drittland
            
            Frankreich
            3.   Rubrik der Produktspezifikation, auf die sich die Änderung(en) bezieht/beziehen
            
            
                        —
                     
                     
                        ☐
                     
                     
                        Name des Erzeugnisses
                     
                  
                        —
                     
                     
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                        Beschreibung des Erzeugnisses
                     
                  
                        —
                     
                     
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                        Geografisches Gebiet
                     
                  
                        —
                     
                     
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                        Ursprungsnachweis
                     
                  
                        —
                     
                     
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                        Erzeugungsverfahren
                     
                  
                        —
                     
                     
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                        Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet
                     
                  
                        —
                     
                     
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                        Kennzeichnung
                     
                  
                        —
                     
                     
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                        Sonstiges (Kontrollen, einzelstaatliche Vorschriften)
                     
                  4.   Art der Änderung(en)
            
            
                        —
                     
                     
                        ☒
                     
                     
                        Gemäß Artikel 53 Absatz 2 Unterabsatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 als nicht geringfügig geltende Änderung der Produktspezifikation einer eingetragenen g. U. oder g. g. A.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        ☐
                     
                     
                        Gemäß Artikel 53 Absatz 2 Unterabsatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 als nicht geringfügig geltende Änderung der Produktspezifikation einer eingetragenen g. U. oder g. g. A., für die kein Einziges Dokument (oder etwas Vergleichbares) veröffentlicht wurde.
                     
                  5.   Änderung(en)
            
            
               Beschreibung des Erzeugnisses
            
            Die Beschreibung von „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ wurde in der Produktspezifikation und im Einzigen Dokument (das die vorherige Zusammenfassung ersetzt) geändert und ergänzt.
            Der vollständige ursprüngliche Wortlaut „Die schwarzen Oliven aus dem Tal der Baux-de-Provence stammen ausschließlich von der Sorte Grossane. Es handelt sich um eine kurze, dicke Frucht mit abgestumpftem Sockel sowie üppigem, wohlschmeckendem Fruchtfleisch.“ erhält folgende Fassung:
            
               „Bei den ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ handelt es sich um schwarze Tafeloliven. Die Oliven stammen ausschließlich von der Sorte Grossane. Es handelt sich um eine kurze, dicke Frucht mit abgestumpftem Sockel sowie üppigem, wohlschmeckendem Fruchtfleisch. Es handelt sich um ganze Oliven, nicht zerquetscht, ohne Einschnitt und nicht aromatisiert. Sie weisen eines oder mehrere der folgenden Aromen auf: Trüffel, Steinpilz, Hefebrot, Gewürzbrot, Rotwein. Sie können eine leichte Bitternote aufweisen. Die Partien sind homogen mit höchstens 5 % Früchten, deren Größe mehr als 42 Früchten pro 100 g entspricht, sowie höchstens 5 % Früchten, deren Größe weniger als 20 Früchten pro 100 g entspricht.“
            
            Es wurden weitere Merkmale hinzugefügt, um das Erzeugnis besser zu beschreiben, wobei angegeben wird, dass es sich um Tafeloliven handelt, und um die Eigenschaften der Olive in Bezug auf die Codex-Norm für Tafeloliven besser zu erläutern. Durch die Einführung der organoleptischen Beschreibung lassen sich auch die Besonderheiten, durch die sich diese Oliven von anderen Tafeloliven abheben, genauer wiedergeben. Ferner wird durch die Hinzufügung der Größenangaben das ursprünglich angegebene Merkmal „dick und kurz“ der Oliven besser beschrieben.
            Zudem werden — ausschließlich im Einzigen Dokument — in dieser Rubrik die nachstehenden Zubereitungsverfahren für die Oliven (die in der Rubrik „Erzeugungsverfahren“ der Produktspezifikation stehen) hinzugefügt:
            „Es gibt zwei Zubereitungsverfahren:
            
                        —
                     
                     
                        angestochene Oliven mit Meersalz: die frisch geernteten Oliven werden mit Nadeln angestochen und mit Meersalz bestreut;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Zubereitung in Salzlake: die mit Nadeln angestochenen oder nicht angestochenen Oliven werden in eine Salzlake gegeben, deren Dichte nach Stabilisierung zwischen 1 045 und 1 060 Grad Baumé liegen muss.“
                     
                  
               Geografisches Gebiet
            
            In der Produktspezifikation und im Einzigen Dokument (vormals „Zusammenfassung“) wird die Beschreibung des geografischen Gebiets von „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ geändert.
            So erhält der Wortlaut der nachstehenden Produktspezifikation und der Zusammenfassung:
            
               „Das abgegrenzte geografische Gebiet der Oliven, die die geschützte Ursprungsbezeichnung ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ führen dürfen, liegt in folgenden Gemeinden des Departements Bouches-du-Rhône: Arles, Aureille, les Baux-de-Provence, Eygalières, Eyguières, Fontvieille, Lamanon, Maussane-les-Alpilles, Mouries, Le Paradou, Saint-Martin de Crau, Orgon, Saint-Etienne du Grès, Saint-Rémy de Provence, Senas und Tarascon.“
            
            die folgende Fassung:
            —   Im Einzigen Dokument (Punkt 4):
            
               „Das geografische Gebiet liegt innerhalb des Gebiets der folgenden Gemeinden des Departements Bouches-du-Rhône:
               vollständig einbezogene Gemeinden: Les Baux-de-Provence, Maussane-les-Alpilles und Paradou;
               teilweise einbezogene Gemeinden: Arles, Aureille, Eygalières, Eyguières, Fontvieille, Lamanon, Mas-Blanc-des-Alpilles, Mouriès, Orgon, Saint-Etienne-du-Grès, Saint-Martin-de-Crau, Saint-Rémy-de-Provence, Sénas und Tarascon.“
            
            —   In der Produktspezifikation:
            
               „Alle Vorgänge von der Erzeugung der Oliven bis hin zu ihrer Verarbeitung zu schwarzen Tafeloliven müssen im abgegrenzten geografischen Gebiet innerhalb des Gebiets der folgenden Gemeinden des Departements Bouches-du-Rhône erfolgen:
               vollständig einbezogene Gemeinden: Les Baux-de-Provence, Maussane-les-Alpilles und Le Paradou;
               teilweise einbezogene Gemeinden: Arles, Aureille, Eygalières, Eyguières, Fontvieille, Lamanon, Mas-Blanc-des-Alpilles, Mouriès, Orgon, Saint-Etienne-du-Grès, Saint-Martin-de-Crau, Saint-Rémy-de-Provence, Sénas und Tarascon.
               Es wurde eine Karte mit den Abgrenzungen des geografischen Gebiets, die vom nationalen Ausschuss für Nahrungsmittel des Institut national de l’origine et de la qualité (INAO) in seiner Sitzung vom 20. Juni 2013 auf Vorschlag des zu diesem Zweck benannten Fachausschusses genehmigt wurde, beim jeweiligen Rathaus der betreffenden Gemeinden hinterlegt.“
            
            Das geografische Gebiet wird auf Teilgebiete von Gemeinden ausgedehnt, die bereits im geografischen Gebiet liegen, sowie auf einen Teil einer neuer angrenzenden Gemeinde, die Gemeinde „Mas-Blanc-des-Alpilles“. Diese Ergänzungen betreffen alle Gemeinden des geografischen Gebiets mit Ausnahme der Gemeinde „Les Baux-de-Provence“, die bereits in ihrer Gesamtheit in das geografische Gebiet einbezogen ist.
            Diese in das geografische Gebiet aufgenommenen Teilgebiete von Gemeinden entsprechen denselben geologischen, pedologischen, klimatischen und botanischen Abgrenzungskriterien wie das übrige Gebiet der Ursprungsbezeichnung. Durch diese Abgrenzung kann zudem ein weiterer Olivenverarbeiter in die Ursprungsbezeichnung einbezogen werden.
            Entsprechend dem Beschluss des nationalen Ausschusses für Nahrungsmittel des INAO, der für die Genehmigung von Änderungen eines geografischen Gebiets auf nationaler Ebene zuständig ist, wird das Datum der Genehmigung dieser Abgrenzung (20. Juni 2013) hinzugefügt.
            Zudem wird der folgende ursprüngliche Wortlaut der Produktspezifikation und der Zusammenfassung: „Die schwarzen Oliven müssen in bestimmten Pflanzungen geerntet worden sein, die sich innerhalb des abgegrenzten Produktionsgebiets befinden“ nicht in das Einzige Dokument, das die Zusammenfassung ersetzt, übernommen und in der Produktspezifikation geändert.
            Ferner wird hinzugefügt, dass es sich um Oliven handelt, die in den Parzellen geerntet werden, die nach den beschriebenen Modalitäten bestimmt werden. Somit wird der Produktspezifikation der folgende Wortlaut hinzugefügt:
            
               „Bei den schwarzen Oliven handelt es sich um Oliven, die in bestimmten Parzellen geerntet wurden, welche im oben festgelegten Erzeugungsgebiet liegen.
               Die Bestimmung der Parzellen erfolgt auf Grundlage der Kriterien zur Lage der Parzellen, die vom nationalen Ausschuss für Nahrungsmittel des INAO in dessen Sitzung vom 21. Februar 2013 nach Stellungnahme des Fachausschusses, der zu diesem Zweck von dem erwähnten nationalen Ausschuss benannt wurde, festgelegt wurden.
               Jeder Erzeuger, der eine Parzelle bestimmen lassen möchte, stellt einen entsprechenden Antrag bei den Dienststellen des INAO; dazu reicht er vor dem 31. Mai, der der ersten Ernte der Oliven mit Ursprungsbezeichnung vorausgeht, einen Vordruck entsprechend dem vom Direktor des INAO genehmigten Muster ein und verpflichtet sich, die Kriterien zur Lage der Parzelle einzuhalten.
               Die Liste der neu bestimmten Parzellen wird jedes Jahr vom zuständigen nationalen Ausschuss des INAO nach Stellungnahme des genannten Fachausschusses genehmigt.
               Die Liste der bestimmten Parzellen sowie die Kriterien zur Bestimmung der Parzellen sind bei den Dienststellen des INAO und der betreffenden Vereinigung einsehbar.“
            
            Dieses Verfahren ermöglicht den Kontrolleinrichtungen die Auflistung aller Parzellen, die für die Erzeugung der Oliven mit der Ursprungsbezeichnung in einem bestimmten Jahr geeignet sind.
            
                        —
                     
                     
                        Außerdem wird in Punkt 3.4. des Einzigen Dokuments und der Produktspezifikation folgender Wortlaut hinzugefügt:
                        
                           „Alle Vorgänge von der Erzeugung der Oliven bis hin zur Verarbeitung zu schwarzen Oliven müssen in dem angegebenen geografischen Gebiet erfolgen.“
                        
                        Es wird kein neuer Vorgang hinzugefügt, der im geografischen Gebiet erfolgen muss, die Information über die im geografischen Gebiet durchzuführenden Vorgänge war jedoch in der ursprünglichen Zusammenfassung und Produktspezifikation nicht eindeutig.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Ferner werden in der Produktspezifikation die kartographischen Angaben zur Abgrenzung des geografischen Gebiets hinzugefügt:
                        
                           „Es wurde eine Karte mit den Abgrenzungen des geografischen Gebiets, die vom nationalen Ausschuss für Nahrungsmittel des Institut national de l’origine et de la qualité (INAO) in seiner Sitzung vom 20. Juni 2013 auf Vorschlag des zu diesem Zweck benannten Fachausschusses genehmigt wurde, beim jeweiligen Rathaus der betreffenden Gemeinden hinterlegt.“
                        
                     
                  Es handelt sich um kartografische Daten des IGN (Institut national de l’information géographique et forestière), die im Gegensatz zu den ursprünglich verwendeten Katasterkarten auf andere Datenträger übertragbar sind.
            Bei einem Antrag auf Änderung einer Produktspezifikation ist der nationale Ausschuss für Ursprungsbezeichnungen von Milcherzeugnissen, Lebensmitteln und forstwirtschaftlichen Erzeugnissen des Institut national de l’origine et de la qualité (INAO) nach den geltenden nationalen Verfahren befugt, über den Antrag zu entscheiden, bevor er der Europäischen Kommission vorgelegt wird. Die Änderung wird jedoch erst nach ihrer Eintragung auf europäischer Ebene angewandt.
            
               Ursprungsnachweis
            
            Der nachfolgende ursprüngliche Wortlaut wird vollständig aus dieser Rubrik der Produktspezifikation und des Einzigen Dokuments (vormals Zusammenfassung) gestrichen:
            
               „Neben dem Getreide und der Weinrebe zählte der Olivenbaum schon immer zu den drei wichtigsten Anbaukulturen der Provence. Trotz des Wettbewerbs durch Einfuhren und der Umstellung vom Olivenanbau auf den Gemüseanbau aufgrund der Anlage von Bewässerungskanälen nahm der Ölbaumsektor im Tal der Baux-de-Provence immer eine vorrangige Stellung ein. Im Jahr 1786 wies Abbé Couture in seiner Abhandlung nach, dass die Vielfalt der Olivensorten eine der Besonderheiten des Tals der Baux-de-Provence darstellt. Er unterschied mindestens sechs Hauptsorten, darunter auch die Sorte Grossane. Diese Vielfalt führte dazu, dass das Tal der Baux-de-Provence eines der Gebiete mit der größten Vielzahl von Olivenzubereitungen wurde. Jahrhundertealte Bräuche haben stets zum Verzehr grüner Brucholiven, ganzer grüner Oliven und schwarzer Oliven beigetragen. Die schwarzen Oliven vom Tal der Baux-de-Provence werden aus der Sorte Grossane hergestellt, die nur in diesem Tal zu finden ist. Die Herstellung, die lange Zeit nach einem traditionellen Verfahren (manuelles Anstechen der Oliven) erfolgte, wird seit einigen Jahren auf mechanische Verfahren umgestellt. Diese Oliven, die oft als ‚Weihnachtsoliven‘ bezeichnet werden, da sie gegen Jahresende (im Dezember) auf den Tafelolivenmarkt gelangen, waren lange Zeit in den Monaten mit geringerer Tätigkeit (im Winter) eine zusätzliche Einkommensquelle für die Landwirte.“
            
            Aufgrund von Änderungen der einzelstaatlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften wurde die Rubrik „Angaben, aus denen hervorgeht, dass das Erzeugnis aus dem abgegrenzten geografischen Gebiet stammt“ der Produktspezifikation und der Zusammenfassung (Buchstabe d — „Ursprungsnachweis“), die nur die Angaben zum „Zusammenhang mit dem Ursprung“ enthielt, geändert und umfasst nunmehr nur die Meldepflichten und die Pflicht zum Führen von Registern in Bezug auf die Rückverfolgbarkeit des Erzeugnisses und die Überwachung der Erzeugungsbedingungen in der Produktspezifikation.
            Es wurden also verschiedene Absätze hinzugefügt, welche die früheren Absätze zur Geschichte und zur Bekanntheit des Erzeugnisses ersetzen. In dem vorgeschlagenen neuen Wortlaut sind die Dokumente beschrieben, die eingeführt wurden, um das Erzeugnis mit der Ursprungsbezeichnung überwachen und kontrollieren zu können: Erklärung zur Identifizierung der Marktteilnehmer, Erklärung über die vollständige oder teilweise Nichterzeugung des Erzeugnisses mit der Ursprungsbezeichnung in einem bestimmten Jahr, Anbautagebuch, Verzeichnisse über die Handhabung der Oliven (als Rohstoff) und der schwarzen Oliven (als Fertigerzeugnis), jährliche Meldung zur Ernte der Oliven, jährliche Meldung zur Verarbeitung (die sog. „Herstellungsmeldung“), jährliche Meldung des Inverkehrbringens der schwarzen Oliven mit der Ursprungsbezeichnung, jährliche Meldung des Bestands an schwarzen Oliven mit der Ursprungsbezeichnung.
            Außerdem wurde ein Hinweis auf die Kontrollmodalitäten hinzugefügt. Zudem wird die analytische und organoleptische Prüfung, die bereits in der eingetragenen Produktspezifikation vorgesehen ist, in das genannte Kontrollverfahren einbezogen. Der Absatz erhält folgende Fassung:
            
               „Das gesamte Verfahren wird durch analytische und organoleptische Prüfungen ergänzt, die anhand von Stichproben des packfertigen oder verpackten Fertigerzeugnisses durchgeführt werden, wodurch die Qualität und die Übereinstimmung mit der unter Punkt 2 aufgeführten Beschreibung des Erzeugnisses sichergestellt werden können.“
            
            Hierbei handelt es sich um eine kurze Beschreibung der Beschaffenheit des Erzeugnisses und des angewandten Kontrollsystems.
            
               Erzeugungsverfahren
            
            
                        —
                     
                     
                        Der einleitende Satz „Die Oliven müssen in bestimmten Pflanzungen geerntet worden sein, die sich innerhalb des abgegrenzten Produktionsgebiets befinden.“ wird aus dieser Rubrik der Produktspezifikation und des Einzigen Dokuments (vormals Zusammenfassung) gestrichen, da das Verfahren zur Bestimmung der Parzellen in der Rubrik „Geografisches Gebiet“ der Produktspezifikation erläutert wird.
                     
                  —   Pflanzdichte: Es werden Vorschriften zur Pflanzdichte hinzugefügt.
            So wird in der Produktspezifikation Folgendes hinzugefügt: „Bei jeder nach dem 27. August 1997 angelegten Pflanzung muss jeder Baum über eine Mindestfläche von 24 m2 verfügen, die sich aus der Multiplikation des Abstands zwischen den Reihen mit dem Abstand zwischen den Bäumen ergibt. Der Abstand zwischen den Bäumen muss mindestens 4 m betragen.“
            Diese Regeln entsprechen den lokalen Gepflogenheiten und sorgen für die optimale Entwicklung der Bäume. Sie gelten für alle Bäume, die nach dem Datum der Anerkennung der kontrollierten Ursprungsbezeichnung auf französischem Hoheitsgebiet gepflanzt werden. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass die empfohlenen Regeln für die Pflanzdichte bei künftigen Anpflanzungen eingehalten werden.
            —   Schnitt: In der Produktspezifikation wird folgender Wortlaut hinzugefügt:
            
               „Die Olivenbäume werden mindestens alle zwei Jahre geschnitten.“
            
            Der sogenannte Ertragsschnitt ermöglicht die Regulierung der Olivenerzeugung. Durch den regelmäßigen Schnitt werden die Ernteerträge gesteigert. In der Regel werden Bäume jährlich geschnitten; da sich der Wachstumszyklus von Olivenbäumen jedoch über zwei Jahre erstreckt, erfolgt der Schnitt in diesem Fall alle zwei Jahre. Deshalb wird in der Produktspezifikation empfohlen, den Schnitt mindestens alle zwei Jahre vorzunehmen.
            —   Bewässerung: Die Produktspezifikation wird durch folgende Bestimmung ergänzt:
            
               „Während der Vegetationsperiode des Olivenbaums ist die Bewässerung bis zu dem für die Ursprungsbezeichnung jährlich festgelegten Erntedatum zulässig.“
            
            Es wird beschlossen, die Bewässerung bis zum Datum des Erntebeginns zu beschränken, das jährlich für die Ursprungsbezeichnung festgelegt wird. Dieses Datum entspricht den gängigen Verfahren. Dadurch soll die Bewässerung der Bäume während anhaltender Dürreperioden zugelassen werden, um eine zu starke Wasserknappheit zu verhindern, die während der Vegetationsperiode schädlich für den Baum ist und sich negativ auf die Qualität der Früchte auswirkt. Damit die Qualität der reifen Früchte erhalten bleibt und vermieden wird, dass diese zu viel Wasser enthalten, sollte die Bewässerung ab Erntebeginn eingestellt werden.
            —   Ertragsbeginn der Bäume:
            Der ursprüngliche Wortlaut der Produktspezifikation:
            „Die kontrollierte Ursprungsbezeichnung ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ darf nur für Oliven von mindestens fünfjährigen Bäumen vergeben werden.“ erhält folgende Fassung:
            
               „Die kontrollierte Ursprungsbezeichnung ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ darf nur für Oliven von Bäumen vergeben werden, die vor mindestens fünf Jahren auf der Parzelle angepflanzt wurden.“
            
            Der Klarheit halber wird hinzugefügt, dass das auf fünf Jahre festgelegte Alter der Bäume, von denen die Früchte mit der Ursprungsbezeichnung geerntet werden, einem Zeitraum von fünf Jahren „ab Anpflanzung auf der Parzelle“ (für die Ursprungsbezeichnung bestimmte Parzelle) entspricht.
            —   Ertrag: Der zulässige Höchstertrag wird von 6 t pro Hektar auf 10 t pro Hektar angehoben.
            Der ursprüngliche Wortlaut der Produktspezifikation „Der Ertrag darf sechs Tonnen Oliven je Hektar nicht übersteigen.“ erhält folgende Fassung:
            
               „Unabhängig vom Verwendungszweck darf der Ertrag zehn Tonnen Oliven je Hektar Olivenanbaufläche nicht überschreiten. Bei der Berechnung des Ertrags wird die Gesamtheit der bestimmten Parzellen des Betriebs zugrunde gelegt, auf denen die für die Ursprungsbezeichnungen ‚Huile d’olive de la Vallée des Baux-de-Provence‘, ‚Olives cassées de la Vallée des Baux-de-Provence‘ und ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ vorgesehenen Oliven angebaut werden.“
            
            Die Bäume der jungen Pflanzungen sind nunmehr ertragsfähig und erbringen Erträge von 8 bis 10 t/ha. Nicht selten finden sich auf diesen Olivenhainen jahrhundertealte Bäume mit weit verzweigtem Geäst und hohem Olivenertrag. Auch die zunehmende Professionalisierung der Erzeuger und die Erneuerung der Parzellen tragen zur Optimierung der Erträge bei. Außerdem wurde das Verfahren zur Berechnung des Ertrags hinzugefügt, damit kein Auslegungsspielraum entsteht und die Kontrolle vereinfacht wird. So wird hinzugefügt, dass der Ertrag anhand der Erntemenge (und nicht anhand der Gesamterzeugung des Baums, zu der auch abgefallene und nicht aufgelesene Oliven gehören, die nicht unter die Ursprungsbezeichnung fallen) berechnet wird, unabhängig vom vorgesehenen Verwendungszweck der Oliven, sowie anhand aller bestimmten Parzellen des Betriebs, der die für die Ursprungsbezeichnungen „Huile d’olive de la Vallée des Baux-de-Provence“, „Olives cassées de la Vallée des Baux-de-Provence“ und „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ vorgesehenen Oliven erzeugt.
            —   Ernte der Oliven: Es werden verschiedene Bestimmungen zur Ernte hinzugefügt, um die Verfahren besser zu regeln und die Qualität der geernteten Oliven zu gewährleisten.
            Die ursprüngliche Bestimmung der Produktspezifikation:
            „Die Oliven müssen reif und direkt vom Baum geerntet werden.“ wird ergänzt und geändert.
            
                        —
                     
                     
                        In der Produktspezifikation wird folgende Bestimmung hinzugefügt: „Der Erntebeginn wird jährlich auf Beschluss des Direktors des INAO auf begründeten Vorschlag der Vereinigung festgelegt.“ Es wurde beschlossen, diese Bestimmung durch ein System für den Erntebeginn zu ergänzen, um sicherzustellen, dass die Olivenbauern Oliven mit ausreichendem Reifegrad ernten. Der Erntebeginn wird von der Vereinigung vorgeschlagen, die ihren Vorschlag auf die sensorische Analyse von repräsentativen Olivenproben stützt, die aus dem gesamten geografischen Gebiet stammen.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Außerdem wird folgender Wortlaut hinzugefügt: „Als ausreichend reif gelten geerntete Olivenpartien, die mindestens 70 % schwarze oder sich verfärbende Oliven enthalten.“ Mit diesem Wortlaut wird die Reife der geernteten Oliven genauer beschrieben, wodurch auch die Qualität verbessert und die Kontrolle erleichtert wird.
                     
                  Im oben angeführten ursprünglichen Wortlaut „Die Oliven müssen reif und direkt vom Baum geerntet werden.“ wird die Angabe „direkt vom Baum geerntet“ gestrichen. Sie wird unter Punkt 5.8. — Zubereitung — der Produktspezifikation durch das Verbot ersetzt, herabgefallene Oliven zu verarbeiten. Es wird folgende neue Fassung vorgeschlagen: „Oliven, die Spuren von Kontakt mit dem Boden aufweisen, dürfen nicht verarbeitet werden.“ In dieser Fassung ist die Maßnahme zweckmäßiger und einfacher zu kontrollieren.
            Der ursprüngliche Wortlaut der Produktspezifikation: „Die Oliven werden anschließend in Gitterkisten gelagert und dann innerhalb von höchstens 48 Stunden nach der Ernte an die Olivenverarbeiter geliefert.“ erhält folgende Fassung: „Die Oliven werden in Gitterkisten oder Palettenkisten gelagert. Anschließend werden sie je nach den örtlichen Gepflogenheiten innerhalb von höchstens 48 Stunden nach der Ernte in einem guten hygienischen Zustand an die Olivenverarbeiter geliefert.“ Die Oliven können zudem auch in Palettenkisten und nicht ausschließlich in Kisten (Gitterkisten) geerntet werden, da sich diese Art von Behälter nicht negativ auf die Qualität des Erzeugnisses auswirkt. Zudem müssen sie in einem guten hygienischen Zustand an die Olivenverarbeiter geliefert werden.
            —   Zubereitung der schwarzen Oliven:
            Der ursprüngliche Wortlaut der Produktspezifikation und (teilweise) der Zusammenfassung „Die Größe der Oliven muss so sein, dass auf 100 g des Erzeugnisses höchstens 35 Früchte entfallen. Um für die kontrollierte Ursprungsbezeichnung ‚Olives noires de la Vallée de Baux-de-Provence‘ infrage zu kommen, müssen die Oliven vor der Zubereitung nach Größe und Qualität sortiert worden sein.“ wird geändert, um eine Toleranz in Bezug auf die Größe einzuführen, die bereits in dem Teil „Beschreibung des Erzeugnisses“ der geltenden Produktspezifikation enthalten ist.
            Deshalb erhält der ursprüngliche Wortlaut in der Produktspezifikation folgende Fassung (die Größenangaben finden sich unter Punkt 3.2. des Einzigen Dokuments):
            
               „Die Oliven werden vor ihrer Zubereitung nach Größe und Qualität sortiert. Die Größe der schwarzen Tafeloliven entspricht einer Höchstzahl von 35 Früchten je 100 g. Die Partien sind homogen und umfassen höchstens 5 % Früchte mit einer Größe, die mehr als 42 Früchten je 100 g entspricht, und höchstens 5 % Früchte mit einer Größe, die weniger als 20 Früchten pro 100 g entspricht.“
            
            In Bezug auf die Sortierung der Oliven vor der Zubereitung wird folgende Bestimmung zur Produktspezifikation hinzugefügt:
            „Der Anteil der frischen Oliven mit den nachstehenden Mängeln darf einen Anteil von 5 % der verarbeiteten Oliven nicht überschreiten:
            
                        —
                     
                     
                        fleckige Oliven = durch Ernte, Wind oder Hagel entstandene Beschädigungen;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Früchte mit Insektenstichen.
                     
                  Der Anteil an wurmstichigen Oliven darf 3 % der verarbeiteten Oliven nicht überschreiten.“
            Es sollen Kriterien zur Sortierung der Oliven festgelegt werden, indem die Mängel und die zulässigen Höchstwerte für diese Mängel definiert werden.
            Zum Verfahren der Zubereitung der Oliven wird der ursprüngliche Wortlaut der Produktspezifikation und der Zusammenfassung
            „Die Oliven müssen von Verarbeitungsbetrieben im Erzeugungsgebiet nach folgenden Verfahren zubereitet werden:
            
                        —
                     
                     
                        angestochene Oliven mit Meersalz: die frisch geernteten Oliven werden mit Nadeln angestochen und mit Feinsalz bestreut.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Zubereitung in Salzlake: die mit Nadeln angestochenen oder nicht angestochenen Oliven werden in eine Salzlake gegeben, deren Dichte nach Stabilisierung zwischen 1 045 und 1 060 Grad liegen muss.“ in der Produktspezifikation und unter Punkt 3.2. des Einzigen Dokuments durch folgenden Wortlaut ersetzt:
                     
                  „Die Oliven werden nach einem der folgenden Verfahren zubereitet:
            
                        —
                     
                     
                        angestochene Oliven mit Meersalz: die frisch geernteten Oliven werden mit Nadeln angestochen und mit Meersalz bestreut;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Zubereitung in Salzlake: die mit Nadeln angestochenen oder nicht angestochenen Oliven werden in eine Salzlake gegeben, deren Dichte nach Stabilisierung zwischen 1 045 und 1 060 Grad Baumé liegen muss.“
                     
                  Bei den angestochenen Oliven wird die Vorschrift, dass Feinsalz verwendet werden muss, gestrichen, da sich hierfür auch grobes Salz eignet, ohne dass sich die Merkmale des Erzeugnisses ändern, wie die Versuche bestimmter Verarbeiter ergeben haben. Andererseits wird die Verwendung von Meersalz verbindlich vorgeschrieben, um die etwaige Verwendung von Steinsalz zu vermeiden, die nicht den traditionellen Gepflogenheiten der Verarbeitung entspricht. Ferner wird genauigkeitshalber hinzugefügt, dass die Dichte der Salzlake in Grad Baumé angegeben ist.
            —   Lagerung der Oliven:
            Der nachstehende ursprüngliche Wortlaut der Produktspezifikation und der Zusammenfassung: „Die Oliven werden höchstens drei Monate in der Salzlake gelagert.“ wird in der Produktspezifikation und unter Punkt 3.5. des Einzigen Dokuments durch folgenden Wortlaut ersetzt:
            
               „Die angestochenen und mit Salz bestreuten Oliven werden bei einer Temperatur von + 2 °C bis + 4 °C höchstens 12 Monate gelagert.
               Die in Salzlake zubereiteten Oliven werden bei Raumtemperatur höchstens 24 Monate gelagert.“
            
            Die maximale Lagerdauer der Oliven in Salzlake wird von 3 auf 24 Monate erhöht, da das Erzeugnis bei diesem Verfahren längere Zeit ohne Veränderung der Merkmale gelagert werden kann. Die angestochenen und mit Salz bestreuten Oliven sind allerdings empfindlicher. Deshalb wurden Angaben zu den Lagerungsbedingungen hinzugefügt. Die Oliven dürfen höchstens 12 Monate bei einer Temperatur von + 2 °C bis + 4 °C gelagert werden.
            
               Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet
            
            Die Angaben zum Zusammenhang in der Produktspezifikation und im Einzigen Dokument (bzw. der vormaligen Zusammenfassung) wurden vollständig neu gefasst. Dabei wurden insbesondere Ergänzungen vorgenommen, durch die sich die Grundlagen des Zusammenhangs zwischen den Besonderheiten des geografischen Gebiets und den ursprünglich beschriebenen Besonderheiten des Erzeugnisses nicht verändern.
            Der ursprüngliche Wortlaut der Zusammenfassung: „Das geographische Produktionsgebiet des Tals der Baux-der-Provence wird im Norden vom Kanal der Alpilles und im Süden vom Kanal von Craponne begrenzt.“ und der Produktspezifikation: „Das geographische Gebiet des Tals der Baux-de-Provence wird im Norden deutlich durch den Kanal der Alpilles und im Süden durch den Kanal von Craponne begrenzt.“
            erhält in der Produktspezifikation und im Einzigen Dokument folgende geringfügig geänderte Fassung:
            
               „Das geografische Gebiet gehört zu den Alpilles, zu ihren kolluvialen Rändern und zum Nordrand der Ebene von Crau.“
            
            Diese Überarbeitung erfolgt aufgrund der geringfügigen Änderung der Abgrenzung des geografischen Gebiets, die nicht mehr durch den Kanal der Alpilles und den Kanal von Craponne markiert wird.
            Zudem werden zur Ergänzung dieser Beschreibung folgende Angaben hinzugefügt: „Die Bergkette der Alpilles (mit einer maximalen Höhe von 400 m) erstreckt sich über etwa dreißig Kilometer von Westen nach Osten und umfasst die typischen Kalksteinhügel der Provence, die zwischen der Rhône, der Durance und der Crau liegen. Dieses Massiv bildet das westlichste Bindeglied der provenzalischen Antiklinalen. Es handelt sich um ein erodiertes Massiv mit einem malerischen, abgeschrägten Relief, dessen südlicher Teil hauptsächlich aus Kreide- und Jurakalkstein besteht.“
            
                        —
                     
                     
                        Folgender ursprünglicher Wortlaut der Produktspezifikation (der nicht in der Zusammenfassung enthalten war): „Die Lage der Olivenhaine in diesem Tal wurde im Laufe der Geschichte durch die Anlage dieser Bewässerungskanäle geprägt. So bewahrte der Olivenbaum in Gebieten, in denen die Bewässerung schwierig blieb, eine herausragende Stellung und war sogar vor Rodungen geschützt, während er in anderen Gebieten zugunsten des Gemüseanbaus verschwand.“ wird gestrichen, da es sich um historische Angaben handelt, die keinen Nachweis für den Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet darstellen.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Folgender ursprünglicher Wortlaut der Produktspezifikation: „Das auf diese Weise abgegrenzte Gebiet des Tals der Baux-de-Provence unterscheidet sich durch besondere geologische und klimatische Merkmale.“ und der Zusammenfassung: „Das Gebiet unterscheidet sich durch eigene geologische und klimatische Merkmale.“
                     
                  sowie folgender ursprünglicher Wortlaut der Produktspezifikation
            
               „Der hügelige Abschnitt ist von kalkhaltigen, farbarmen, steinigen Böden geprägt, die eine hohe Wärmekapazität sowie eine sehr hohe Durchlüftung und Durchlässigkeit aufweisen. Das Klima ist mediterran; die Sommer sind heiß und trocken, der Herbst und der Frühling eher regenreich und das Auftreten des Mistral (Nordwind) ein typisches Merkmal. Der Sortenbestand des Tals der Baux-de-Provence ist besonders gut an die Eigenschaften dieser Böden angepasst. Die Bergkette der Alpilles schützt das Tal der Baux-de-Provence vor Wind und Frühjahrsfrösten und vor allem auch vor Nebel, der dem guten Fruchtansatz der Olivenblüten schadet und bestimmte Pilzkrankheiten begünstigt.“
            
            werden geändert und ergänzt, um die Besonderheiten des geografischen Gebiets genauer zu beschreiben. Ein Teil dieses Wortlauts wird in der Beschreibung des „ursächlichen Zusammenhangs“ wieder aufgegriffen, der Teil mit der Beschreibung des Klimas, des Bodens und des Sortenbestands wird jedoch gestrichen und durch folgende Angaben (Ergänzungen im Einzigen Dokument und in der Produktspezifikation) ersetzt:
            „Das geografische Gebiet weist folgende klimatische Besonderheiten auf:
            
                        —
                     
                     
                        ein mediterranes Klima;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        starke jährliche und jahreszeitliche Schwankungen bei den Temperaturen und Niederschlägen;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        hauptsächlich im Herbst und Frühjahr auftretende Niederschläge, die durch kurze, aber intensive Gewitter gekennzeichnet sind. Die Niederschläge mit Niederschlagsmengen von 700 mm pro Jahr sind auf 50 Tage im Jahr beschränkt;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        eine Trockenzeit, die durch trockene, heiße Sommer, teilweise mit Hitzewellen, sowie häufige Wasserknappheit insbesondere im Juli gekennzeichnet ist;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        milde Winter mit den niedrigsten Temperaturen im Januar;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Durchschnittstemperaturen von 13,6 °C mit 1 bis 2 °C niedrigeren Temperaturen am Nordhang der Alpilles und der Gefahr von Frühjahrsfrösten;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        das Vorherrschen starker Winde an mehr als 100 Tagen im Jahr, insbesondere aus dem Norden (Mistral) oder Westen (Tramontane);
                     
                  
                        —
                     
                     
                        eine außergewöhnlich lange Sonnenscheindauer mit mehr als 2 800 Sonnenstunden im Jahr.
                     
                  Die typischen Böden des geografischen Gebiets sind steinig (40 bis 80 % steinige Bestandteile), kalkhaltig und weisen eine sand- und lehmhaltige oder eine sand-, lehm- und tonhaltige Bodenmatrix am Massiv der Alpilles und an den kolluvialen Rändern auf. Der Nordrand der Vieille Crau, die heute noch als „Crau d'Eyguières“ bezeichnet wird, zeichnet sich durch sehr steinige rote fersiallitische Böden (30 bis 60 cm Kieselsteine an der Oberfläche) aus. Diese bestehen vorwiegend aus kalkhaltigen Kolluvien, die aus der Erosion des Südreliefs der Alpilles stammen.
            Die Olivenhaine der Alpilles befinden sich hauptsächlich auf steinigen, kalkhaltigen Böden, die sich auf dem schotterbedeckten Teil der Gebirgsfußfläche, auf geschichteten Hangablagerungen und auf mehr oder weniger dicken Kolluvien gebildet haben, die die Antiklinaltäler füllen. Die Textur der feinen Fraktion ist im Allgemeinen sand- und lehmhaltig, jedoch eher selten sand-, lehm- und tonhaltig. Der Gesamtkalkgehalt von durchschnittlich 20 bis 30 % kann 40 % erreichen, und der Gehalt an aktivem Kalk ist selten höher als 8 %. Der pH-Wert der Böden liegt zwischen 8 und 8,5.“
            Ferner wird die Produktspezifikation durch folgende zusätzliche beschreibende Angaben zu den klimatischen, geologischen und botanischen Besonderheiten des geografischen Gebiets ergänzt:
            
               „Der westliche Teil des Massivs wird vom Rhônetal beeinflusst, denn er ist durch stärkere Niederschläge, mildere Temperaturen und weniger Frost im Winter und Frühjahr gekennzeichnet. Am südlichen Gebirgsrand, der vor dem eisigen Mistral geschützt ist, sind frühere Ernten möglich; er ist auch stärker der Sonne ausgesetzt.
               Am Nordhang regnet es häufiger. In den Senken und Talmulden sorgen mikroklimatische Bedingungen (weniger Sonneneinstrahlung und windgeschützt) für eine gewisse Kühle im Sommer.
               Durch diese Gegebenheiten bilden sich im mediterranen Bioklima, insbesondere aufgrund der Anpassung an lange Trockenperioden, eine besondere Flora und Fauna heraus.
               Das geografische Gebiet ist ein erodiertes Massiv mit malerischem Relief, dessen Unterstruktur im Wesentlichen aus Kalk- und Mergelgesteinsformationen der Unterkreide sowie im südlichen Teil aus kalkhaltigen Dolomiten des Juras besteht. Ablagerungen aus dem Tertiär von Flüssen und Seen, die sehr unterschiedlich zusammengesetzt sind (Kalkstein, Konglomerat, Sandstein, Mergel, Sand) finden sich in großer Menge in den Mulden der Ost-West-Achse. Auf den Alpilles hat die Gelifraktion der Kalksteinfelsen im Quartär eine wichtige Rolle gespielt und ist der Ursprung der Stein -und Hangablagerungen, die sich unter jüngeren Kolluvial- oder Alluvialschichten erstrecken.
               Die Grenze der Südhänge der Alpilles wird durch den Rand der Vieille Crau gebildet, die sich durch ihr Schwemmland aus kalk- und quarzhaltigen Kieselsteinen des Villafranchiums auszeichnet, das vom Fluss Durance angeschwemmt wurde, als er sich seinen Weg durch die Senke von Saint Pierre de Vence bahnte.
               Das Vorhandensein der verschiedenen Vegetationsformen des Mittelmeerraums, der sich durch die Aleppo-Kiefer [Pinus halepensis] und die Steineiche [Quercus ilex] auszeichnet, resultiert neben der Geomorphologie des Standorts größtenteils aus dessen Klima. Als echter biogeografischer Schnittpunkt sind in dem hauptsächlich vom mesomediterranen Klima geprägten Gebiet etwa 960 Pflanzenarten zu finden, von denen 50 Arten am Rande ihres Verbreitungsgebiets wachsen und an Trockenheit und kalkhaltige Böden angepasst sind.“
            
            Folgender ursprünglicher Wortlaut der Produktspezifikation:
            
               „Die geografische Umgebung der Alpilles mit ihren besonderen Boden- und Klimabedingungen, das Vorhandensein von alten und in der Region seit langem eingeführten Sorten sowie die durch die Arbeit und die Erfahrung der Landwirte entstandenen Anbauverfahren machten das Tal der Baux-de-Provence zu einem bevorzugten Gebiet für den Olivenanbau.“
            
            und der Zusammenfassung: „Diese geografische Umgebung mit ihren kalkhaltigen Böden und dem mediterranen Klima, dem Vorhandensein alter und seit langem eingeführter Sorten sowie der durch die Erfahrungen und der Arbeit der Landwirte entstandenen Anbauverfahren machen das Tal der Baux-de-Provence zu einem bevorzugten Gebiet für die Olivenerzeugung.“
            werden gestrichen, da die darin enthaltenen Informationen in anderen Absätzen dieser Rubrik detaillierter ausgeführt werden.
            Folgende Angaben zur Besonderheit des Erzeugnisses werden in der Produktspezifikation und im Einzigen Dokument hinzugefügt:
            
               „Neben dem Getreide und der Weinrebe zählte der Olivenbaum schon immer zu den drei wichtigsten Kulturpflanzen der Provence.“
            
            Nur in der Produktspezifikation: „Trotz des Wettbewerbs durch Einfuhren und der Aufgabe des Olivenanbaus zugunsten der Gemüseerzeugung aufgrund der Anlage von Bewässerungskanälen nahm der Olivensektor im Tal der Baux-de-Provence immer eine vorrangige Stellung ein.“
            In der Produktspezifikation und im Einzigen Dokument:
            
               „Im Jahr 1786 wies Abbé Couture in seiner Abhandlung nach, dass eine Besonderheit des Tals der Baux-de-Provence in der großen Vielfalt der Olivensorten besteht. Er unterschied mindestens sechs Hauptsorten, darunter auch die Sorte Grossane. Diese althergebrachte, traditionelle Sorte ist die einzige, die für die Erzeugung von Oliven mit der Ursprungsbezeichnung ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ zugelassen ist.
               Diese Vielfalt führte dazu, dass das Tal der Baux-de-Provence eines der Gebiete mit der größten Vielzahl von Olivenzubereitungen wurde. Jahrhundertealte Bräuche haben stets zum Verzehr ganzer schwarzer Oliven und grüner Brucholiven beigetragen. Grossane-Tafeloliven werden fast ausschließlich im Tal der Baux-de-Provence erzeugt. Die Oliven werden geerntet, wenn sie schwarz sind oder sich verfärben. Die schwarzen Oliven werden nach einem einfachen traditionellen Verfahren zubereitet: die frisch geernteten Oliven werden mit Nadeln angestochen und mit Meersalz bestreut oder in Lake eingelegt.“
            
            Die menschlichen Faktoren wurden also durch das traditionelle Zubereitungsverfahren vervollständigt.
            Folgende Angaben zur Besonderheit des Erzeugnisses werden in der Produktspezifikation und im Einzigen Dokument hinzugefügt:
            „Bei ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ handelt es sich um Tafeloliven, deren Besonderheit sich aus Folgendem ergibt:
            
                        —
                     
                     
                        die ausschließliche Verwendung der Sorte Grossane;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        die physikalischen und organoleptischen Merkmale der Olive: Bei der schwarzen Olive handelt es sich um eine kurze, dicke Frucht mit abgeflachtem Sockel sowie üppigem, wohlschmeckendem Fruchtfleisch. Es sind ganze Oliven, nicht zerquetscht, ohne Einschnitt und nicht aromatisiert. Die Oliven haben Aromen von Trüffeln und/oder Steinpilzen und/oder Hefebrot. Sie können eine leichte Bitternote aufweisen.“
                     
                  In die Produktspezifikation und in das Einzige Dokument werden folgende Angaben zur Beschreibung des „ursächlichen Zusammenhangs“ eingefügt:
            
               „Dieser hügelige Abschnitt ist von kalkhaltigen, leicht gefärbten, steinigen Böden geprägt, die eine hohe Wärmekapazität sowie eine sehr hohe Durchlüftung und Durchlässigkeit aufweisen, was günstige Bedingungen für den Olivenanbau schafft. In dem durch die Alpilles geschützten Tal der Baux-de-Provence bildet sich wenig Nebel, der dem guten Fruchtansatz der Olivenblüten schadet und Pilzkrankheiten begünstigt. Das Tal der Baux-de-Provence ist daher ein bevorzugtes Gebiet für die Olivenerzeugung. Das Klima und die Bodenbeschaffenheit des geografischen Gebiets waren auch ausschlaggebend für die Auswahl der Sorten, von denen die ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ stammen. Die Sorte Grossane ist ausgezeichnet an die kalkhaltigen, steinigen und flachen Böden sowie an die Dürre im Sommer und an den Wind angepasst. Die Früchte werden auch für die Herstellung von Olivenöl mit der Ursprungsbezeichnung ‚Huile d'olive de la Vallée des Baux-de-Provence‘ verwendet. Die Klimabedingungen im geografischen Gebiet ermöglichen es, die Oliven zu ernten, wenn sie ihre natürliche schwarze Farbe haben oder sich verfärben. Durch die traditionelle Zubereitung der Oliven durch einfaches Anstechen und Bestreuen mit Salz oder (gegebenenfalls nach vorherigem Anstechen) durch Einlegen in Salzlake nach der Ernte können die besonderen organoleptischen Eigenschaften erhalten bleiben.“
            
            
               Kennzeichnung
            
            Folgende ursprüngliche Bestimmungen der eingetragenen Produktspezifikation und der Zusammenfassung:
            „Das Etikett der Oliven mit der kontrollierten Ursprungsbezeichnung ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ muss folgende Angaben enthalten:
            
                        —
                     
                     
                        den Hinweis ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        den Hinweis ‚Appellation d’Origine Contrôlée‘ (kontrollierte Ursprungsbezeichnung) oder ‚AOC‘ (g. U.); Wird auf dem Etikett neben der Anschrift auch der Name eines Betriebs oder einer Marke genannt, so wird der Name der Bezeichnung zwischen den Worten ‚Appellation‘ und ‚Contrôlée‘ wiederholt.
                     
                  Diese Angaben sind auf einem Etikett in einem Blickfeld zusammenzufassen. Sie sind deutlich sichtbar in gut lesbaren, unverwischbaren und ausreichend großen Buchstaben anzubringen, damit sie sich deutlich vom Untergrund abheben, auf den sie gedruckt sind, und sie sich klar von den anderen schriftlichen Angaben und Zeichnungen unterscheiden lassen.“
            werden in der Produktspezifikation und im Einzigen Dokument durch folgende geringfügig geänderte Fassung ersetzt:
            „Neben den in den gesetzlichen Regelungen für die Kennzeichnung und Verpackung von Lebensmitteln vorgesehenen obligatorischen Angaben weist das Etikett der Oliven mit der Ursprungsbezeichnung ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘ folgende Angaben auf:
            
                        —
                     
                     
                        den Namen der Ursprungsbezeichnung ‚Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence‘,
                     
                  
                        —
                     
                     
                        die Angabe ‚Appellation d’origine protégée‘ (geschützte Ursprungsbezeichnung) oder ‚AOP‘ (g. U.).
                     
                  Diese Angaben sind auf einem Etikett in einem Blickfeld zusammenzufassen. Sie sind deutlich sichtbar in gut lesbaren, unverwischbaren und ausreichend großen Buchstaben anzubringen, damit sie sich deutlich vom Untergrund abheben, auf den sie gedruckt sind, und sie sich klar von den übrigen schriftlichen Angaben und Zeichnungen unterscheiden lassen.“
            Die für die Ursprungsbezeichnung spezifischen Angaben auf dem Etikett wurden mit den Bestimmungen der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 in Übereinstimmung gebracht, indem die nationalen Angaben „AOC“ (g. U.) oder „Appellation d’origine contrôlée“ (kontrollierte Ursprungsbezeichnung) gestrichen und durch die EU-Angaben „Appellation d’origine protégée“ (geschützte Ursprungsbezeichnung) oder „AOP“ (g. U.) ersetzt wurden.
            
               Einzelstaatliche Vorschriften
            
            
                        —
                     
                     
                        Aufgrund von Änderungen der einzelstaatlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften wurde die Rubrik „Einzelstaatliche Vorschriften“ geändert. So wurde die Bezugnahme auf den Erlass vom 27. August 1997 über die Anerkennung der kontrollierten Ursprungsbezeichnung im französischen Hoheitsgebiet gestrichen und eine Tabelle mit den wichtigsten zu kontrollierenden Punkten sowie den dazugehörigen Referenzwerten und Bewertungsmethoden eingefügt.
                     
                  
               Sonstiges
            
            
                        —
                     
                     
                        Rubriken „Zuständige Behörde des Mitgliedstaats“, „Antragstellende Vereinigung“ und „Angaben zu den Kontrolleinrichtungen“: Der Name und die Kontaktangaben der amtlichen Kontrollstellen und der antragstellenden Vereinigung wurden auf den neuesten Stand gebracht. Bei der Zusammensetzung und der Rechtsform der Vereinigung wurden keine inhaltlichen Änderungen vorgenommen. Die Vereinigung besteht weiterhin aus Olivenerzeugern, Olivenverarbeitern und Olivenölerzeugern.
                     
                  
                        Rubrik
                     
                     
                        Kontaktangaben und ursprüngliche Texte (Produktspezifikation und Einziges Dokument)
                     
                     
                        Kontaktangaben und überarbeitete Texte (Produktspezifikation)
                     
                  
                        Zuständige Behörde des Mitgliedstaats
                     
                     
                        
                                    Name: Institut National des Appellations d'Origine — 138, Champs Elysées — 75008 Paris — FRANKREICH
                                 
                              
                                    Tel. +33 153898000
                                 
                              
                                    Fax +33 142255797
                                 
                              
                     
                        
                                    Name Institut National de l'Origine et de la Qualité (INAO)
                                 
                              
                                    12 rue Henri Rol-Tanguy — TSA 30003
                                 
                              
                                    93555 Montreuil-sous-Bois Cedex
                                 
                              
                                    FRANKREICH
                                 
                              
                                    Tel. +33 1173303800
                                 
                              
                                    Fax +33 1173300804
                                 
                              
                                    E-Mail: info@inao.gouv.fr
                                 
                              
                  
                        Antragstellende Vereinigung
                     
                     
                        
                                    Name: Syndicat Interprofessionnel de l’Olivier de la Vallée des Baux
                                 
                              
                                    Anschrift: Mairie de Maussane les Alpilles — 13520 Maussane les Alpilles
                                 
                              Im Einzigen Dokument:
                        Zusammensetzung: Erzeuger/Verarbeiter (X) Andere ( )
                        In der Produktspezifikation:
                        Die im Jahr 1994 gegründete Branchenvereinigung setzt sich aus allen natürlichen und juristischen Personen zusammen, die an der Herstellung von Olivenerzeugnissen aus dem Tal der Baux-de-Provence beteiligt sind. Sie besteht aus Olivenerzeugern, Olivenverarbeitern und Olivenölerzeugern.
                     
                     
                        
                                    Syndicat AOP Huile d’olive et Olives de la Vallée des Baux-de-Provence (SIOVB).
                                 
                              
                                    Vallon de la Fontaine
                                 
                              
                                    13520 Les Baux-de-Provence
                                 
                              
                                    FRANKREICH
                                 
                              
                                    Tel. +33 490543842
                                 
                              
                                    Fax +33 484253288
                                 
                              
                                    E-Mail: contact@siovb.com
                                 
                              Zusammensetzung: Erzeuger und Verarbeiter.
                        Rechtsform des Antragstellers: Branchenverband, der den Bestimmungen des französischen Arbeitsgesetzbuchs unterliegt.
                     
                  
                        Kontrolleinrichtungen
                     
                     
                        
                                    —
                                 
                                 
                                    
                                                I.N.A.O
                                             
                                          
                                                138, Champs Elysées 75008 PARIS
                                             
                                          
                              
                                    —
                                 
                                 
                                    
                                                D.G.C.C.R.F.
                                             
                                          
                                                59, Bd V. Auriol
                                             
                                          
                                                Teledoc 251
                                             
                                          
                                                75703 Paris Cedex 13
                                             
                                          
                                                FRANKREICH
                                             
                                          
                              
                     
                        
                                    Institut National de l'Origine et de la Qualité (INAO)
                                 
                              
                                    Anschrift: Arborial — 12 rue Henri Rol-Tanguy
                                 
                              
                                    TSA 30003-93555 Montreuil-sous-Bois Cedex
                                 
                              
                                    FRANKREICH
                                 
                              
                                    Tel. +33 173303800
                                 
                              
                                    Fax +33 173300804
                                 
                              
                                    E-Mail: info@inao.gouv.fr
                                 
                              
                                    Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes
                                 
                              
                                    (DGCCRF)
                                 
                              
                                    Anschrift: 59, boulevard Vincent Auriol, 75703 Paris Cedex 13
                                 
                              
                                    FRANKREICH
                                 
                              
                                    Tel. +33 144871717
                                 
                              
                                    Fax +33 144973037
                                 
                              Die DGCCRF ist eine Abteilung des Wirtschaftsministeriums.
                        Gemäß Artikel 37 der Verordnung (EU) Nr. 1151/2012 erfolgt die Kontrolle der Einhaltung der Produktspezifikation vor der Vermarktung durch eine Produktzertifizierungsstelle, deren Name und Anschrift auf dem Internet-Portal des INAO und in der Datenbank der Europäischen Kommission zugänglich sind.
                     
                  EINZIGES DOKUMENT
            „OLIVES NOIRES DE LA VALLÉE DES BAUX-DE-PROVENCE“
            
               EU-Nr.: PDO-FR-0052-AM01 — 16.8.2017
            
            
               g. U. ( X ) g. g. A. ( )
            
            1.   Name(n)
            
            „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“
            2.   Mitgliedstaat oder Drittland
            
            Frankreich
            3.   Beschreibung des Agrarerzeugnisses oder des Lebensmittels
            
            3.1.   Art des Erzeugnisses
            
            Klasse 1.6. — Obst, Gemüse und Getreide, unverarbeitet oder verarbeitet
            3.2.   Beschreibung des Erzeugnisses, für das der unter Punkt 1 aufgeführte Name gilt
            
            Bei „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ handelt es sich um schwarze Tafeloliven. Die Oliven stammen ausschließlich von der Sorte Grossane. Es handelt sich um eine kurze, dicke Frucht mit abgeflachtem Sockel sowie üppigem, wohlschmeckendem Fruchtfleisch.“
            Es handelt sich um ganze Oliven, nicht zerquetscht, ohne Einschnitt und nicht aromatisiert. Sie weisen eines oder mehrere der folgenden Aromen auf: Trüffel, Steinpilz, Hefebrot, Gewürzbrot, Rotwein. Sie können eine leichte Bitternote aufweisen.
            Die Partien sind homogen mit höchstens 5 % Früchten, deren Größe mehr als 42 Früchten pro 100 g entspricht, und mit höchstens 5 % Früchten, deren Größe weniger als 20 Früchten pro 100 g entspricht.
            Es gibt zwei Zubereitungsverfahren:
            
                        —
                     
                     
                        angestochene Oliven mit Meersalz: Die frisch geernteten Oliven werden mit Nadeln angestochen und mit Meersalz bestreut.
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Zubereitung in Salzlake: Die mit Nadeln angestochenen oder nicht angestochenen Oliven werden in eine Salzlake gegeben, deren Dichte nach Stabilisierung zwischen 1 045 und 1 060 Grad Baumé liegen muss.
                     
                  3.3.   Futter (nur für Erzeugnisse tierischen Ursprungs) und Rohstoffe (nur für Verarbeitungserzeugnisse)
            
            Die Oliven stammen ausschließlich von der Sorte Grossane.
            3.4.   Besondere Erzeugungsschritte, die in dem abgegrenzten geografischen Gebiet erfolgen müssen
            
            Alle Vorgänge von der Erzeugung der Oliven bis hin zu ihrer Verarbeitung zu schwarzen Oliven müssen im abgegrenzten geografischen Gebiet erfolgen.
            3.5.   Besondere Vorschriften für Vorgänge wie Schneiden, Reiben, Verpacken usw. des Erzeugnisses mit dem eingetragenen Namen
            
            Die angestochenen und mit Salz bestreuten Oliven werden bei einer Temperatur von + 2 °C bis + 4 °C höchstens 12 Monate gelagert.
            Die in Salzlake zubereiteten Oliven werden bei Raumtemperatur höchstens 24 Monate gelagert.
            3.6.   Besondere Vorschriften für die Kennzeichnung des Erzeugnisses mit dem eingetragenen Namen
            
            Neben den in den gesetzlichen Regelungen für die Kennzeichnung und Verpackung von Lebensmitteln vorgesehenen obligatorischen Angaben weist die Etikettierung der Oliven mit der Ursprungsbezeichnung „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ folgende Angaben auf:
            
                        —
                     
                     
                        den Namen der Ursprungsbezeichnung „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“,
                     
                  
                        —
                     
                     
                        die Angabe „Appellation d’origine protégée“ (geschützte Ursprungsbezeichnung) oder „AOP“ (g. U.).
                     
                  Diese Angaben sind auf einem Etikett in einem Blickfeld zusammenzufassen.
            Sie sind deutlich sichtbar in gut lesbaren, unverwischbaren und ausreichend großen Buchstaben anzubringen, damit sie sich deutlich vom Untergrund abheben, auf den sie gedruckt sind, und sie sich klar von den übrigen schriftlichen Angaben und Zeichnungen unterscheiden lassen.
            4.   Kurzbeschreibung der Abgrenzung des geografischen Gebiets
            
            Das geografische Gebiet liegt innerhalb des Gebiets der folgenden Gemeinden des Departements Bouches-du-Rhône:
            vollständig einbezogene Gemeinden: Les Baux-de-Provence, Maussane-les-Alpilles und Paradou;
            teilweise einbezogene Gemeinden: Arles, Aureille, Eygalières, Eyguières, Fontvieille, Lamanon, Mas-Blanc-des-Alpilles, Mouriès, Orgon, Saint-Etienne-du-Grès, Saint-Martin-de-Crau, Saint-Rémy-de-Provence, Sénas und Tarascon.
            5.   Zusammenhang mit dem geografischen Gebiet
            
            Das geografische Gebiet gehört zu den Alpilles, ihren kolluvialen Rändern und zum Nordrand der Ebene der Crau. Die Bergkette der Alpilles (mit einer maximalen Höhe von 400 m) erstreckt sich über etwa dreißig Kilometer von West nach Ost und umfasst die typischen Kalksteinhügel der Provence, die zwischen der Rhône, der Durance und der Crau liegen. Dieses Massiv bildet das westlichste Bindeglied der provenzalischen Antiklinalen. Es handelt sich um ein erodiertes Massiv mit einem malerischen, abgeschrägten Relief, dessen südlicher Teil hauptsächlich aus Kreide- und Jurakalkstein besteht.
            Das geografische Gebiet weist folgende klimatische Besonderheiten auf:
            
                        —
                     
                     
                        ein mediterranes Klima;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        starke jahreszeitliche und jährliche Schwankungen bei den Temperaturen und Niederschlägen;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        hauptsächlich im Herbst und Frühjahr auftretende Niederschläge mit kurzen, aber intensiven Gewittern. Niederschläge mit Niederschlagsmengen von 700 mm pro Jahr, die auf 50 Tage im Jahr beschränkt sind;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        eine Trockenzeit, die durch trockene, heiße Sommer, teilweise mit Hitzewellen, sowie häufige Wasserknappheit insbesondere im Juli gekennzeichnet ist;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        milde Winter mit den niedrigsten Temperaturen im Januar;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        Durchschnittstemperaturen von 13,6 °C mit 1 bis 2 °C niedrigeren Temperaturen am Nordhang der Alpilles und der Gefahr von Frühjahrsfrösten;
                     
                  
                        —
                     
                     
                        das Vorherrschen starker Winde an mehr als 100 Tagen im Jahr, insbesondere aus dem Norden (Mistral) oder Westen (Tramontane);
                     
                  
                        —
                     
                     
                        eine außergewöhnlich lange Sonnenscheindauer mit mehr als 2 800 Sonnenstunden im Jahr.
                     
                  Die typischen Böden des geografischen Gebiets sind steinig (40 bis 80 % steinige Bestandteile), kalkhaltig und weisen eine sand- und lehmhaltige oder eine sand-, lehm- und tonhaltige Bodenmatrix am Massiv der Alpilles und an den kolluvialen Rändern auf. Der Nordrand der Vieille Crau, die heute noch als „Crau d'Eyguières“ bezeichnet wird, zeichnet sich durch sehr steinige rote fersiallitische Böden (30 bis 60 cm Kieselsteine an der Oberfläche) aus. Diese bestehen vorwiegend aus kalkhaltigen Kolluvien, die aus der Erosion des Südreliefs der Alpilles stammen.
            Die Olivenhaine der Alpilles befinden sich hauptsächlich auf steinigen, kalkhaltigen Böden, die sich auf dem schotterbedeckten Teil der Gebirgsfußfläche, auf geschichteten Hangablagerungen und auf mehr oder weniger dicken Kolluvien gebildet haben, die die Antiklinaltäler füllen. Die Textur der feinen Fraktion ist im Allgemeinen sand- und lehmhaltig und seltener sand-, lehm- und tonhaltig. Der Gesamtkalkgehalt von durchschnittlich 20 bis 30 % kann 40 % erreichen; der Aktivkalkgehalt ist selten höher als 8 %. Der pH-Wert der Böden liegt zwischen 8 und 8,5.
            Neben dem Getreide und der Weinrebe zählte der Olivenbaum schon immer zu den drei wichtigsten Anbaukulturen der Provence. Im Jahr 1786 wies Abbé Couture in seiner Abhandlung nach, dass die Vielfalt der Olivensorten eine der Besonderheiten des Tals der Baux-de-Provence darstellt, und unterschied mindestens sechs Hauptsorten, darunter auch die Sorte Grossane. Diese althergebrachte, traditionelle Sorte ist die einzige, die für die Erzeugung von Oliven mit der Ursprungsbezeichnung „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ zugelassen ist.
            Diese Vielfalt führte dazu, dass das Tal der Baux-de-Provence eines der Gebiete mit der größten Vielfalt an Olivenzubereitungen wurde. Jahrhundertealte Bräuche haben stets zum Verzehr ganzer schwarzer Oliven und grüner Brucholiven beigetragen. Grossane-Tafeloliven werden fast ausschließlich im Tal der Baux-de-Provence erzeugt. Die Oliven werden geerntet, wenn sie schwarz sind oder sich verfärben. Die schwarzen Oliven werden nach einem einfachen traditionellen Verfahren zubereitet: Die frisch geernteten Oliven werden mit Nadeln angestochen und mit Meersalz bestreut oder in Lake eingelegt.
            Bei „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ handelt es sich um Tafeloliven, deren Besonderheit sich aus Folgendem ergibt:
            
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                        die ausschließliche Verwendung der Sorte Grossane;
                     
                  
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                        die physikalischen und organoleptischen Merkmale der Olive: Bei der schwarzen Olive handelt es sich um eine kurze, dicke Frucht mit abgeflachtem Sockel sowie üppigem, wohlschmeckendem Fruchtfleisch. Es sind ganze Oliven, nicht zerquetscht, ohne Einschnitt und nicht aromatisiert. Die Oliven haben Aromen von Trüffeln und/oder Steinpilzen und/oder Hefebrot und/oder Gewürzbrot und/oder Rotwein. Sie können eine leichte Bitternote aufweisen.
                     
                  Dieser hügelige Abschnitt ist von kalkhaltigen, leicht gefärbten, steinigen Böden geprägt, die eine hohe Wärmekapazität sowie eine sehr hohe Durchlüftung und Durchlässigkeit aufweisen und so optimale Bedingungen für den Olivenanbau schaffen. In dem durch die Alpilles geschützten Tal der Baux-de-Provence bildet sich wenig Nebel, der dem guten Fruchtansatz der Olivenblüten schadet und Pilzkrankheiten begünstigt. Das Tal der Baux-de-Provence ist daher ein bevorzugtes Gebiet für die Olivenerzeugung. Das Klima und die Bodenbeschaffenheit des geografischen Gebiets waren auch ausschlaggebend für die Auswahl der Sorten, von denen die „Olives noires de la Vallée des Baux-de-Provence“ stammen. Die Sorte Grossane ist ausgezeichnet an die kalkhaltigen, steinigen und flachen Böden sowie an die Dürre im Sommer und an den Wind angepasst. Die Früchte werden auch für die Herstellung von Olivenöl mit der Ursprungsbezeichnung „Huile d'olive de la Vallée des Baux-de-Provence“ verwendet. Die Klimabedingungen im geografischen Gebiet ermöglichen es, die Oliven zu ernten, wenn sie ihre natürliche schwarze Farbe haben oder sich verfärben. Durch die traditionelle Zubereitung der Oliven durch einfaches Anstechen und Bestreuen mit Salz oder (gegebenenfalls nach vorherigem Anstechen) durch Einlegen in Salzlake nach der Ernte können die besonderen organoleptischen Eigenschaften erhalten bleiben.
            
               Hinweis auf die Veröffentlichung der Spezifikation
            
            (Artikel 6 Absatz 1 Unterabsatz 2 dieser Verordnung)
            https://info.agriculture.gouv.fr/gedei/site/bo-agri/document_administratif-92cd761e-5ace-4a0a-aff1-4bbae11edd9e