CELEX: C2007/096/33
Language: de
Date: 2007-04-28 00:00:00
Title: Rechtssache C-202/05: Beschluss des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 17. April 2007 (Vorabentscheidungsersuchen des High Court of Justice [Chancery Division] — Vereinigtes Königreich) — Yissum Research and Development Company of the Hebrew University of Jerusalem/Comptroller-General of Patents (Art. 104 § 3 Abs. 1 der Verfahrensordnung — Patentrecht — Arzneimittel — Verordnung (EWG) Nr. 1768/92 — Ergänzendes Schutzzertifikat für Arzneimittel — Begriff Erzeugnis — Begriff Wirkstoffzusammensetzung )

28.4.2007   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 96/19
            
         Beschluss des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 17. April 2007 (Vorabentscheidungsersuchen des High Court of Justice [Chancery Division] — Vereinigtes Königreich) — Yissum Research and Development Company of the Hebrew University of Jerusalem/Comptroller-General of Patents
   (Rechtssache C-202/05) (1)
   
   (Art. 104 § 3 Abs. 1 der Verfahrensordnung - Patentrecht - Arzneimittel - Verordnung (EWG) Nr. 1768/92 - Ergänzendes Schutzzertifikat für Arzneimittel - Begriff „Erzeugnis“ - Begriff „Wirkstoffzusammensetzung“)
   (2007/C 96/33)
   Verfahrenssprache: Englisch
   Vorlegendes Gericht
   High Court of Justice (Chancery Division)
   Parteien des Ausgangsverfahrens
   
      Klägerin: Yissum Research and Development Company of the Hebrew University of Jerusalem
   
      Beklagter: Comptroller-General of Patents
   Gegenstand
   Vorabentscheidungsersuchen des High Court of Justice (Chancery Division) — Auslegung von Art. 1 Buchst. b der Verordnung (EWG) Nr. 1768/92 des Rates vom 18. Juni 1992 über die Schaffung eines ergänzenden Schutzzertifikats für Arzneimittel (ABl. L 182, S. 1) — Begriff „Erzeugnis “— Begriff „Wirkstoffzusammensetzung eines Arzneimittels “— Aus zwei Bestandteilen bestehendes Arzneimittel, wobei der eine eine anerkannte therapeutische Wirkung für eine bestimmte Indikation hat und der andere eine Darreichungsform des Arzneimittels ermöglicht, die die Wirksamkeit gewährleistet
   Tenor
   Art. 1 Buchst. b der Verordnung (EWG) Nr. 1768/92 des Rates vom 18. Juni 1992 über die Schaffung eines ergänzenden Schutzzertifikats für Arzneimittel in der Fassung aufgrund der Akte über die Bedingungen des Beitritts der Republik Österreich, der Republik Finnland und des Königreichs Schweden und die Anpassungen der die Europäische Union begründenden Verträge ist dahin auszulegen, dass dann, wenn das Grundpatent eine zweite medizinische Verwendung eines Wirkstoffs schützt, diese Verwendung kein integraler Bestandteil der Definition des Erzeugnisses ist.
   
      (1)  ABl. C 193 vom 6.8.2005.