CELEX: 51962PC0095
Language: de
Date: 1962-05-21
Title: FESTSETZUNG DER FUTTERGETREIDEMENGE, DIE ZUR ERZEUGUNG VON EINEM KILOGRAMM GESCHLACHTETEN ENTEN PUTEN GÄNSEN PERLHHÜHNERN UND LEGEHÜHNERN ERFORDERLICH IST (nach Artikel 3 der Verordnung Nr. 22 über die schrittweise Errichtung einer gemeinsamen Marktorganisation für Geflügelfleisch) (Vorschlag der Kommission an den Rat)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (62) 95
Vol. 1962/0026
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- EUROPÄISCHE Wl RTSCHAFTSGEMEINSCHAFT
                            KOMMISSION
                                                                      ч
                                          VI/KOM(62)95 endg.
                                          Brüssel , den 21 . Mai 1962
                                          Vertraulich
                            FESTSETZUNG
              DER FUTTERGETREIDEMENGE , DIE ZUR ERZEUGUNG
                     VON EINEM KILOGRAMM GESCHLACHTETEN
                                   ENTEN
                                   PUTEN
                                   GÄNSEN
                                   PERLHHÜHNERN UND
                                   LEGEHÜHNERN
                                ERFORDERLICH IST
              ( nach Artikel 3 der Verordnung Nr . 22 über
                die schrittweise Errichtung einer gemein­
                samen Marktorganisation für Geflügelfleisch )
                   ( Vorschlag der Kommission an den Rat )
   VI/K0M ( 62)95 endg .
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                           Be g r u n & u n g
Nach Artikel 3 Absatz ( 4 ) in Verbindung mit Artikel 3 Absatz ( 6 ) der
Verordnung Nr . 22 über die schrittweise Errichtung einer gemeinsamen Markt­
organisation für Geflügelfleisch , hat der Rat auf Vorschlag der Kom­
mission die für die Erzeugung von einem Kilogramm Geflügelfleisch erfor­
derliche Fut t er getrei dornen ge festzusetzen .
Die Futtergetreidomenge , die zur Erzeugung von einem Kilogramm
geschlachteten Jungmasthühner erforderlich ist , ist vom Rat bereits
am IO . 5.I962 beschlossen worden .
Es wird vorgeschlagen , die Futtergetreidomenge , die zur Erzeugung eines
Kilogramms geschlachtete
                             - Logehuhner ,
                             - Enten ,
                             - Put on ,
                             - Gänse ,
                             - Perlhûhner
erforderlich ist , auf folgendo weise festzusetzen 5
                               .1 . Logehuhner
Boi der Berechnung des /eredelungskoeffizienton für Legehuhner ist
zu berücksichtigen , dass
          - ein Veredelungskoeffizient von 1 s 4 > 125 so hoho Abschöpfungen
            ergeben würde , dass der Handel mit geschlachteten Legehühnern
            praktisch zum Erliegen käme und
                                                                   • • /• • 1
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- die unterschiedliche Einstufung von Legehennen und Jungmas thühnern
   zolltechnische Schwierigkeiten mit sich bringen würde , die nicht
   oder nur sehr schwierig zu beseitigen wären .
      I
Es ist daher notwendig , bei der Festsetzung des Veredelungskoeffizienten
für Legehennen von dem gleichen Veredelungskoeffizienten auszugehen ,
der auch für geschlachtete Jungmasthühner Anwendung findet . Der Teil
des Aufzuchtfutters , der bei der Berechnung des Veredelungskoeffizienten
für Legehennen nicht berücksichtigt wird , ist als Aufzucht futter dem
Veredelungskoeffizienten für Hühnereier in der Schale , die zum Konsum
bestimmt sind , hinzugerechnet worden . Der Rat hat in seiner Tagung vom
10.5.1962 diese Aufteilung des Aufzuchtfutters auf Henne und Ei im Prin­
zip und in den Einzelheiten gebilligt .
Die für die Erzeugung von einem Kilogramm geschlachtete Legehennen er­
forderliche Futtergetreidemenge ist daher für alle Mitgliedstaaten in
folgender Höhe festzusetzen :
1.   2,36 Kilogramm Futtergetreide , wenn das Tier gerupft , ausgenommen
     und mit Kopf und Ständern in den Verkehr gebracht wird ;
2.   2,8o Kilogramm Futtergetreide , wenn das Tier gerupft , ausgenommen ,
     ohne Kopf und ohne Ständer , aber mit Herz , Leber und Magen ( eßbare
     Eingeweide ) in den Verkehr gebracht wird ;
3.   3»°2 Kilogramm Futtergetreide , wenn das Tier gerupft , ausgenommen ,
     ohne Kopf und ohne Ständer sowie ohne eßbare Eingeweide in den Ver­
     kehr gebracht wird .
                             B. Enten
1 . Mnstenten
a ) Die Entenmast erfolgt , soweit sie Betriebszweig ist , als Jungtier-
    mast . Durch Ausnutzung der Jugend- v/achst ums fähigkeit lassen sich En­
    ten in etwa 7 bis 9 Wochen bis zu einem Gewicht von 2,25 bis 2,5 kg
    mästen . Die Ealtung der Mastenten über höchstens 9 Wochen hinaus ist
    unwirtschaftlich , weil
    - sich die Futterverwertung der älteren Tiere rapide verschlechtert
      und
    - die Schlachtung der Enten vor dem Wechsel der Jungenten ins Alters-
      geficder vorgenommen werden soll .
    Zur Mast wird in dex- Regel die Pekingente verwandt , die systematisch
    auf hohe Zuwachsgeschwindigkeit gezüchtet worden ist . Für die Errech­
    nung der Futtergetreidemenge , die notwendig ist , um ein Kilogramm
                                                                    •••/•••
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    Mastentenfleisch zu erzeugen (Veredelungskoeffizient ) wird daher
    davon auszugehen sein , daß eine Pekingente in 8 Wochen auf 2,35 kg
    ausgemästet wurde ,
    In diesem Fall kann angenommen werden , daß unter Einbeziehung einer
    in der Praxis unvermeidbaren Futtervergeudung eine Futtermenge von
    3,41 kg zur Erzielung von einem Kilogramm Gewichtszuwachs eingesetzt
    wurde .
b ) Der Getreideanteil des Mastentenfutters ist verhältnismäßig hoch .
    Die Starterfutter (3 Futtersorten ) haben einen höheren Eiweissanteil
    und einen Getreideanteil von etwa 72 v.H. Das Futter für die Endmast
    weist in der Kegel einen Getreideanteil auf , der bei rund 76 v.H.
    liegt . Der Getreideanteil im ^ntenmastfutter sollte daher durchschnitt-'
    lieh mit 74 v.H. angesetzt werden .
c ) Der Veredelungskoeffizient wird auch durch die Verluste bei der Mast
  ■ beeinflußt . Allerdings ist die Verlustquote bei Enten im allgemeinen
    verhältnismäßig niedrigf sie kann im Schnitt mit 2 v.H. angenommen wer­
    den . Für die Berechnung des Veredelungskoeffizienten wird davon ausgegan­
    gen , daß sich die Verluste während der Mast so verteilen , daß im Durch­
    schnitt jeder Abgang die Hälfte der für die Erzeugung eines schlacht-
    reifen Tieres notwendigen Futtermenge verbraucht hat .
d ) Um ein Brutei zu erzeugen , ist folgende Futtergetreidemenge je
    Brutei notwendig ?
    a ) Erzeugungs- und Erhaltungsfutter der ^nte
        im Getreide                                         250,3 gr
    b ) Futteranteil des Erpels in Getreide                  37.9 gr
                                                            288,2 gr
    Von den 220 Eiern , die eine Mastente erzeugt , können 33 Eier wegen
    der Form , der Größe oder dergleichen nicht als Bruteier Verwendung
    finden . Auf ein Ei der verbleibenden 187 Bruteier entfällt deshalb
    eine Mehrbelastung von 15>6 gr Futtergetreide | für die zur Brut ver-
  . wendeten Bruteier wird daher eine Futtergetreidemenge von 303,8 gr be­
    nötigt .
    Aus 187 Bruteiern schlüpfen im Schnitt 130,9 Entenküken . Zur Erzeugung
    dieser Entenküken werden 56,8106 kg Futtergetreide benötigt . Indessen
    können 33 v.H. der ausgeschierten Eier anderweitig Verwendung finden , so
    daß die für die Erzeugung dieser -^ ier notwendige Futtergetreidemenge
    von 3740 gr wieder in Abzug gebracht werden kann . Auf ein Entenküken
    entfallen daher 53070,6 s 130,9 = 405 gr Futtergetreide .
 ---pagebreak--- e ) Um 98 Mastenten mit einem Lebendgewicht von 2,35 k£> zu erzeugen , wird
    also folgende Futtorgetre idemenge benötigt ?
    aa ) Getreidemenge für die Tiere , die die Mast
         vollenden s 98 x2,35 * 3,41 2 74 v.H. =                581,14 kg
    bb ) Getreidemenge für die Tiere , die im Laufe der
         Mast eingehen s       2,35 x 3,41 t , _r „
                           2        2        74                   5,93 kg
                                                                  5,93   kg
    cc ) Getreidemenge für 100 eingesetzte Entenküken         +  40 . 50 kg
                                                                 40.50
    Um ein Lebendgewicht von 98 x 2,35 = 230,30 kg
    zu erzielen , sind insgesamt .                              627,57 kg
    Futtergetreide notwendig .
    Auf ein Kilogramm Lebendgewicht entfällt daher ein Getreideanteil von
    2.725 kg . Das entspricht einem Gesamtfutterverbrauch von 3,68 kg .
f ) Die für die Erzeugung von einem Kilogramm geschlachtete lastenten
    erforderliche Futtergetreidemenge ist daher unter Berücksichtigung der
    Ausschlachtungskoeffizienten von 89 v.H. und 70 v.H. für alle Mitglied­
    staaten in folgender Höhe festzusetzen *
    aa ) 3,06 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft und ausgeblutet , aber
         geschlossen in den Verkehr gebracht wird |
    hb ) 3,89 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft , ausgenommen, ohne
         Kopf und ohne Paddeln , aber mit oder ohne Herz , Leber und Magen
         (essbare Eingeweide ) in den Verkehr gebracht wird .
    2 . Legeenten
    Der Veredelungskoeffizient für Legeenten ist nach denselben Grundsätzen
    festzusetzen , wie der Veredelungskoeff izient für Legehennen . Der Teil
    des Aufzuchtfutters , der bei der Berechnung des Veredelungskoeffizienten
    für Legeenten nicht berücksichtigt wird , kann als Aufzuchtfutter bei der
    Besechnung des Veredelungskoeffizienton für Enteneier hinzugerechnet
    werden .
    Die Veredelungkoeffizienten für Logoenten betragen also 1 s 3,06 bzw .
    1 •• 3,89 .
                                      C. Puten
    1 . Mastputen
    a ) Die Puteniassen unterscheiden sich im Gewicht beträchtlich ! daher ist
        mit sehr unterschiedlichen Zahlen für die Futterverwertung zu rechnan,
        je nachdem , ob die Mast auf hohe Gewichte (7 - 11 kg ) oder auf nie­
        dere Gewichte (4-7 kg ) vorgenommen wird . Die Nachfrage nach schweren
        Masttieren ist in den letz ton Jahren zugunsten der leichteren Rassen
        stark zurückgegangen , so-
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    daß für die Berechnung des Veredelungskocff izienten von einer auf 5 kg ausge-
    mästeten Pute ausgegangen worden soll . Als mittlerer Futtorverbrauch für 1 kg
    Zunahme sind rund 3,8 kg Futter anzusetzen .
b ) Das Mastfutter für Puten ist im Anfang etwas eiweissreicher als bei Hühnern ;
    jedoch kann bei einer Ausmast bis auf 8 kg Lebendgewicht von einem Getreide-
    anteil von rund 75 v.H. ausgegangen werden .                                     ; -
c ) Der Veredelungskoeffiziont wird auch durch die Verluste bei der Mast beein­
    flußt . Die Verlustquote bei Puten beträgt im allgemeinen 5 v.H. Für die Be­
    rechnung des V0redeTungskoeffizienten kann aber unter Berücksichtigung der
    Tatsache , daß die Mehrzahl der Verluste in den ersten Tagen auftreten , und
    für sie also kein oder nur wenig Futter aufgewendet wird , die Verlustquote mit
    4 v.H. angesetzt werden . Für die Berechnung des Veredelungskocff izienten wird
    davon ausgegangen , daß sich die Verluste während der Mast so vorteilen , daß
    im Durchschnitt jeder Abgang die Hälfte der für die Erzeugung eines schlacht-
    reifen Tieres notwendigen Futtergetreidomonge verbraucht hat .
d.) Um ein Brutei zu erzeugen , ist . folgende Futtergetreidomonge je Brutei notwen­
    dig ;
    aa ) Erzeugungs- und Erhaltungsfutter der Henne                       357 >0 gr
    bb ) Futteranteil des Hahns                                         + 42,1 gr
                                              . <                         399,1 gr
    Von 90 Eiern , die die Truthenne während der Legeperiode erzeugt , können 27
    Eier wegen der Form , der' Grösse oder dergleichen nicht als Bruteier Verwendung
    finden . Auf ein Ei der verbleibenden 63 Bruteier entfällt deshalb eine Mehr-
    belastung von 42,5 ST Futtergetreide;' für elie zur Brut verwendeten Eier wird
    daher eine Futtergetreidemenge von 441,6 gr benötigt . Aus 63 Bruteiern schlüp­
    fen 44,1 Küken . Zur Erzeugung dieser Küken werden 27,8208 kg Futtorgetroide bonöti
    benötigt . Indessen können 33 v.H. der ausgeschierten Eier anderweitig Verwendung fi
    finden , so daß die für die Erzeugung dieser Eier erforderliche Futtorgetroide-.
    menge von I89O gr wieder in Abzug gebracht werden kann .
    Auf ein Truthahnküken entfallen daher 259308 : 44,1 = 588 gr Futtergetreido .
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e ) Um 95 Truthühner mit einem Lebendgewicht von 5 kg zu erzeugen , wird also
    folgende Futtcrgctreidemcnge benötigt :
    aa ) Getreidemenge für die Tiere , die die Mast vollenden :
         95 x 5,0 X 3,8 x 75 v.H. =                                    1 353,75 kg
    bb ) Getreidemengc für die Tiere , die im Laufe der Mast
    £j.ngeingehen ! 4     o       75 v.H. =                                  28,50 kg
    cc ) Gstreidemenga für 100 eingesetzte Küken                   +         58,80 kg
    Um ein Lebendgewicht von 95 x 5,0 = 475 kg zu erzeugen ,
    sind insgesamt                                                     1 441 , 05 kg
    Futtergetreide notwendig .
    Auf ein Kilogramm Lebendgewicht entfällt daher ein Getreidetoil von 3,03 kg .
    Das entspricht einem Gesamt futterverbrauch von 4,04 kg ,
f ) Die für die Erzeugung von einem Kilogramm geschlachtete Truthühner erforder­
    liche Futtergetre idemenge ist daher unter Berücksichtigung eines Ausschlach-
    tungskoeff izionten von 78 v.H. für alle Mitgliedstaatcn auf 3,88 kg fest­
    zusetzen .
2 . Legotruthuhner
Der Veredelungskoeffizient für Legetruthühner ist nach denselben Grundsätzen
festzusetzen , wie der Veredelungskoeff izeint für Legehennen . Der TG il des Auf-
zuchtfutters , der bei der Berechnung dos Veredelungskoeff izionten für Lege-
truthühner nicht berücksichtigt wird , kann als Auf zuchtfut^er bei der Berechnung
des Veredelungskoeff izienten für Truthühneroier hinzugerechnet werden .
Der Verädelungskoeff izient für geschlachtete Legetruthühner beträgt also 1 : 3,88-
3,38 .
                                   D. Ganse
1 . Mastgânso
a) Gänse werden nur in Gegenden gehalten , in denen reichlich Grünfutter zur Ver­
    fügung steht , weil bei der Gänsemast in der Bogel wenigstens während bestimm­
    ter Perioden der Mast zusätzlich Grünfutter gegeben wird . Die Mast der Gänse
    kann in vier verschiedenen Formen erfolgen :
    aa) Gänsemast auf grossen Gänseweiden ,
    bb ) Gänsemast auf Grünauslauf mit Zufütterung ,
    cc ) Junggänsemast mit Auslaufnutzung ,
    dd ) Junggänsemast mit Auf stallung .
                                                                     • • • ! 0 • •
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    Die erste Form der Mast ist nur in wenigen Gesunden mit grossen Weiden
    nur für die Gänsehaltung möglich und gebräuchlich . Die Gänsemast auf
     Grünauslauf ftit Zufütterung ist heute die gebräuchlichste ; sie wird
    vorzugsweise in bäuerlichen Familienbetrieben durchgeführt . Die Jung-
    gänsemast ist in wenigen Gebieten als herkömmlicher Nebenerwerb üblich ,
     jedoch ebenso wie die vierte Form der Mast , die nur theoretische Bedeutung
    hat , ohne besondere Auswirkung auf den Markt .
    Für die Berechnving des Veredelungskoeffizienten ist daher von der Gänse-
    mast auf Grünauslauf mit Zufütterung auszugehen . Als Grundfutter wird
    Grünfutter angenommen , während Getreide als Zufutter zu betrachen ist ,
b ) Aus Versuchen hat sich ergeben , daß der durchschnittliche tägliche Ver­
    brauch des Gössels an Getreide in den ersten vier Wochen ( 28 Tage ) bei
    rund 22,14 g liegt . Gössel haben also in den ersten vier Wochen der Mast
    eine Zufütterung von 620    g Getreide nötig .
c ) An weiteren 136 Tagen , in der Regel vom 1 . Juni bis zum 15 - Oktober, werden
    die Gänse in begrenzten Grünausläufen gehalten und bedürfen einer Zufüt-
    terung von rund $0 g Getreide je Tag | das sind rund 6,8 kg Getreide .
d ) Die eigentliche Gönsemast beschränkt sich auf die darauffolgende Zeit
    von sechs Wochen , wo die Gänse insgesamt 12 kg Getreide verabreicht be­
    kommen und dabei um rund 1,5 kg , etwa von 5>0 auf 6,5 kg, zunehmen . Mit
    Verlusten braucht in diesem letzten Mastabschnitt nicht mehr gerechnet
    zu werden .
e ) Der Veredelungskoeffizient wird auch durch die Verluste bei der Mast be­
    einflußt . Die Verlustquote ist während der zweiten Mastperiode mit rund
    4 v.H. anzuretzen . Für die Berechnung des Veredelungskoeffizienten wird
    davon ausgegangen , daß sich die Verluste während der Mast so verteilen , daß
    im Durchschnitt jeder Abgang die Hälfte der für die Erzeugung eines in die
    dritte Mastperiode eintretenden Tierss netwendigen Futtermenge verbraucht
    hat .
f ) Um ein Brutei zu erzeugen , ist folgende Futtergetreidemenge je Brutei
    notwendig :     1
    aa ) Erzeugungs- und Erhaltungsfutter der Gans               521,4 gr
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                                                       Ubertrag ; 521,4 gr
     bb ) Futteranteil des Ganters                                  65.2 gr
                                                                   586,6 gr
     Aus den 35 Eiern , die die Gans erzeugt und die alle als Bruteier . Verwen­
     dung finden können , schlüpfen bei einem Schlupfergebnis von 65 v„H.
     22,75 Gössel . Zur Erzeugung dieser Gössel werden 20,531 kg Futterge­
     treide benötigt . Indessen können 35 v.H. der . ausgeschierten Bruteier
     anderweitig Verwendung finden , so daß die für die Erzeugung dieser
     Eier notwendige Futtergetreidemenge von 2100 gr wieder in Abzug ge­
     bracht werden kann .
     Auf ein Gössel entfallen daher 18421 ? 22,75 = 810 gr Futtergetreide .
 g ) Um 96 Gänse mit einem Lebendgewicht von 6,5 kg zu erzeugen , wird also
     folgende Futtergetreidemenge benötigt :
     aa ) Getreidemenge während der ersten vier Aufzucht
          wochen für 100 Gössel                                              62,000
                                                                             62 , 000 kg
     bb') Getreidemenge für 96 Gössel als Zufutter
          während 136 Weidetagens 96 x 136 x 0,05 =                         652,800 kg
     cc ) Getreidemenge für 4 Gössel , ." je während der
          zweiten Mastperiode eingehen ? , 136 x 0.05 =                      13,600 ,kg
                                                2
     dd ) Getreidemenge für 96 Gössel als Endmast 96 x 12,0 =             1 152,000 kg
     ee ) Getreidemenge für 100 eingesetzte Gössel                                £>00 kg
                                                                          + 81 , Ç)00  k
     Um ein Lebendgewicht von 96 x 6,5 = 624 kg zu
     erzielen , sind insgesamt                                            1 961,400 kg k
     Futtergetroide notwendig .
     Auf ein Kilogramm Lebendgewicht entfällt daher ein Getreideanteil von
     3.14 Kilogramm .
h)   Die für die Erzeugung von einem Kilogramm geschlachtete Mastgänse er­
     forderliche Futtergetreidemenge ist daher unter Beiv.cksichtigung der
     Ausschlachtungskoeffizienten von 82 v.H , und 75 v.H. für alle Mitglied­
     staaten in folgender Höhe festzusetzen ?
     aa ) 3,83 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft und ohne Blut , aber
          geschlossen in den Verkehr gobracht wird ,
                                                               • • •/ • • •
 ---pagebreak---              bb ) 4,19 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft ,
                   ausgenommen , ohne Kopf und ohne Paddeln , mit oder
                   ohne Herz und Magen in den Verkehr gebracht wird .
   2 . Lege ganse
       Der Veredelungskoeffizient für Legeganse ist nach denselben
       Grunds . .tzen festzusetzen , wie der Veredelungskoeffizient für
       Legenennön . Der Teil des Auf zuchtfutters , der bei der Berechnung
       des Veredelungskoeffizienten für Legegänse nicht berücksichtigt
       wird , kann als Auf zuchtfutter bei der Berechnung des Veredelungs-
       koeffizienten für Gänseeier hinzugerechnet werden .
       Die Veredelungskoeffizienten für geschlachtete Legegänse betragen
       also 1 : 3,83 bzw . 1 : k , 19
1 . Mastperlhùhner
a ) Die Perlhuhnmast erfolgt in etwa 13 bis 15 Wochen bis zu einem Durch-
     schnittslebendgewicht von etwa 1,2 kg . Als mittlerer Futterverbrauch
     für ein Kilogramm Zunahme wird in der Praxis , einschliesslich Futter-
     vergeudung , bei einer Ausmästung auf 1,2 kg , 4,58 kg Gesamtfutter an­
     genommen .
b ) Der Getreideanteil iih Mastfutter beträgt 80 v.H *
c ) Der Veredelungskoeffizient wird durch die Verluste bei der Mast be­
     einflusst . Bei einer Ausmästung auf 1200 g beträgt die Verlustquote
     etwa, 6 v»H «
     Für die Berechnung des Veredelungskoeffizienten kann aber unter Berück­
     sichtigung der Tatsache , dass die Mehrzahl der Verluste in den ersten
     Tagen auftrc-ten und für sie also kein oder nur wenig Futter aufgewendet
     wird , die- Verlustquote mit 4\iI7. angesetzt werden . In der folgenden Be­
     rechnung V7ird davon ausgegangen , dass sich diese ^fv.H während der Mast so
    ^verteilen , dass im Durchschnitt jeder Abgang die Hälfte der für die Er­
     zeugung eines schlachtreifen Tieres notwendigen Futtergetreidemenge ver­
     braucht hat . In der Verlustquote sind allerdings Katastrophenverluste nicht
     berücksichtigt .
d ) Um ein Brutei zu erzeugen , ist folgende Futtergetreidemenge je Brutei
     notwendig :
     aa ) Erzeugungs- und Erhaltungsfutter der Henne               192,8 gr
     bb ) Futteranteil des Hahns                                 +  17 1 5 gr
                                                                   210,3 gr
 ---pagebreak---                                             - 10 -
     Von l6Ö Eiern , dio das Perlhuhn wahren der Legeperiode erzeugt , können 16
     Eier wegen der Form ; der Grösse oder dergleichen n±dht als Bruteior Verwendung
     finden . Auf ein Ei dar • erbleibonde "! 144 Bruteier entfällt deshalb eine Mehr-
     belastung von 1,1 gr Futtergäi'ieides für die zur Brut verwendeten Eier wird da­
     her eine Futtergetreidemenge von 211,4 gr benötigt .
     Aus 144 Bruteiern schlüpfen ICO , 8 Küken » Zur Erzeugung dieser Küken werden
   ■ 30,4416 kg Futtergetreide benötigt . Indessen können 33 v.H » der ausgeschierten-
     Eier anderweitig Verwendung finden , so daß die für die Erzeugung dieser Eier,
     erforderliche Futtergetreidemenge von 3200 gr wieder in Abzug gebracht werden
     kann .
     Auf ein Perlhuh~.rükon entfallen daher 27241 » 6 s 100,8 = 270,3 gr Futtergetreide
e ) Um 94 Perlhühner mit einem Lebendgewicht von 1,2 kg zu erzeugen , wird also fol­
     gende Futtsrgetreidomenge benötigt !            '                  ~
     aa ) Getreidemenge für die Tiere * die die Mast vollenden ;
          94 x 1,2 x 4>58 x 80 v.H.                                =                      413,30 kg
     bb ) Getreideme:.ig3 für die Tiere , die -im Laufe der Mast
          eingehen ; 4                80 v.H ,    '=                                        8,79 kg
     cc ) Getreideinonge, fur 100 cingeretzte Kiiken                                    + 27,03 kg •'
     Um ein Lebendgewicht von 94 ^ 1>2 kg zu erzielen ,
     sind insgesamt                                                                       449 j 12 kg
     Futtergetreide not. wer d ig . Auf ein Kilogramm Lebendgewicht entfällt also ein
     Getreideante il von 3.98 kg Futt.ergofcreiae            Las entspricht einem Gesamtfutter-
     verbrauch von 4 > 97 5 kg Futter ,.
f ) Die für die Erzeugung von einen? Kilogramm geschlachtete Mastperlhühner erfor­
     derliche Futtergotreidemenge ist daher unter Berücksichtigung eines Ausschlach-
  . tungskoeff izionten von 70 v c Ii . für alle litgliedstaaten auf 5?^9 kg festzu­
     setzen .                             .     1          -
2 . Legeperlhuhner
     Der Veredelungskoeffizient für Legeporlhühner ist nach denselben Grundsätzen
     festzusetzen , wie der Veröde lungskoeff izient für Legehennen . Der Teil des Auf-
     zuchtfutters , der bei der Berechnung des Veredölungskoeff izienten für Lögeperl-
     hühner nicht berücksichtigt                       n7 : Auf :;u .- htfutter bei der Berechnung ,
     des Veredelungskoeffizienten für Per Ihühner e ior hinzugerechnet werden »
     Der Veredelungskoeffizient für geschlsdrteicLdin-^r^KäHüiiHmtiibJx^TS^IaDüäcGO
     1 ' 5,69 .
 ---pagebreak---                      Veredlungskoeffizienten für Hausgeflügel
                   Jungmasthühner/    Mastenten/ Mastputen/ Mastgänse/  Mastperlhühner/
                   Legehühner          Legeenten Legeputen : Legegänse  Logoporlhühnor
1 lebend                  1,96            2,725       3,03      3,14        3,98
2 geschlachtet ;          2,36
                               1
                                          3,062 >     3,88      3,83
                                                                     2)     5,69
a gerupft , mit Kopf und
  Ständern/Paddeln
b gerupft , ausgenommen , 2 80
  ohne Kopf und Ständer/ '                3 » 89      3,88      4,19
                                                                     3
                                                                            5,69
  Paddeln , mit essbaren
  Eingeweiden
c gerupft , ausgenommen ,
  ohne Kopf und Ständer/ ^ 9 p
  Paddeln , ohne essbare
                                          3 ' 89      3,88      4,19        5,69
  Eingeweide
                          Anmerkung , l ) ausgenommen
                                      2 ) geschlossen
                                      3 ) ohne Lebsr
 ---pagebreak---                            E n t w u r f
                     VERORDNUNG NR
         UEBER DIE FESTSETZUNG DER FUER DIE ERZEUGUNG
         VON GESCHLACHTETEN
                     ENTEN
                     PUT EN
                     GAENS2N
                     PERLHUEHNERN UND
                     LEGEHUEHNERN
                         NOT -/ENDIGEN FUTTERGETREIDEMENGE
DER RAT DER EUROPÄISCHEN »VIRTSCHAFTSGEME INSCHAFT -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschafts­
gemeinschaft ,
gestützt auf die Verordnung Nr . 22 über die schrittweise Errichtung
einer gemeinsamen Marktorganisation für Geflügelfleisch , insbesondere
auf Artikel 3 Absatz ( 6 ), Satz 2 ,
auf Vorschlag der Kommission und
in Erwägung nachstehender Gründe :
Uia den ersten Teilbetrag der innergemeinschaftlichen Abschöpfung für
Geflügelfleisch zu berechnen , ist es notwendig , die zur Erzeugung von
einem Kilogramm Geflügelfleisch erforderliche Futtergetreidemenge
(Veredelungskoeffizient ) , die für alle Mitgliedstaaten die gleiche
sein muß , festzulegen .
Die Veredelungskoeffizienten werden auf der Grundlage der in den ein­
zelnen Mitgliedstaaten tatsächlich vorliegenden Verhältnisse bestimmt ;
dabei können nur Betriebe berücksichtigt werden , in denen die Erzeugung
von Geflügel ein nicht unwesentlicher Betriebszweig ist und die eine
Produktion aufweisen , die für den Markt tatsächlich von Bedeutung ist .
Bei der Berechnung des Veredelungskoeffizienten für Mastenten wird da­
von ausgegangen , daß zur Erzeugung einer Ente von rund . 2,35 kg Lebend­
gewicht einschließlich Futtervergeudung 8,o135 kg Futter benötigt wer­
den , daß die Verlustquote 2 v.H. beträgt und der Getreideanteil am En-
tenmastfutter 7k v.H.
Für geschlachtete Enten werden die Veredelungskoeffizienten unter Be­
rücksichtigung des Veredelungskoeffizienten für lebende Enten und der
verschiedenen Ausschlachtungskoeffizienten , die 89 v.H. und 70 v.H. be­
tragen , ermittelt .                                                 ,
 ---pagebreak--- Bei dor Berechnung dos Veredolungskoeff izienten für Mas sputen wird
davon ausgegangen , dass zur Erzeugung einer Pute von rund 5 kg Lebend­
gewicht , einschliesslich. Futtervergeudung 19 kg Putter benötigt werden ,
dass die Vorlustquotc 4 v.H , beträgt und der Getreideantoil am Puten-
mastfuttor 75 v.H.
Für geschlachtete Fubon wird der Vercdelungskocffiziont unter Berück­
sichtigung des Veredolungskoeff izienten für lebende Puten und des
Ausschlachtungskoeffizionten von 78 v.H. ermittelt .
Bei dor Berechnung des Verodelungskooff izionten für Mastgänse wird
davon ausgegangen , dass die Gänsemast auf Grünauslauf mit Zufüttorung
bis zu 6,5 kg Lebendgewicht die gebräuchlichste Form der Gänsehaltung
ist .
Bei dieser Form der Mast benötigt ein Gössol in den ersten vier Wochen
620 g Getreide , in weiteren I36 Tagen 6,8 kg Getreide und in der darauf-
folgenden Zeit von sechs Wochen insgesamt 12 kg Getreide , wobei während
der zweiten Kastperiode mit Verlusten in Höhe von 4 v.H. auszugehen ist .
Für geschlachtete Gänse werden die Verodelungskooff izienten unter Berück­
sichtigung des Veredolungskoeff izienten für lebende Gänse und der ver­
schiedenen Ausschlachtungskoeff izienten , die 82 v.H , und 75 v.H. betragen ,
ermittelt .
Bei der Berechnung des Voredelungskoeffizienten für Hastperlhühner wird
davon ausgegangen , dass zur Erzeugung eines Perlhuhns von 1,2 kg Lebend­
gewicht einschliesslich Futtervorgeudung 5 <> 496 kg Futtor benötigt werden ,
dass die Verluste 4 v.H. beträgt und der Getreideanteil am Perlhuhnmast-
futter 80 v.H.
Für geschlachtete Perlhühner wird der Veredelungskoeffizient unter Berück­
sichtigung des Veredolungskoeff izienten für lebende Perlhühner und des
Ausschlachtungskooff izionton von 70 v.H. ermittelt .
 ---pagebreak---                                   - 3 -
Die Veredelungskoeffizienten für geschlachtete Legeenten, Legeputen ,
Legegänse , Lege perlhühner und Legehühner werden dem Veredelungskeeff i-
zienten für die entsprechenden Masttiere angeglichen . Der Teil des Auf-
zuchtfutters , der hei <fer Berechnung der Veredelungskoeffizienten für die
Legetiere nicht "berücksichtigt wird , ist der Berechnung des Veredelungs-
kceff izienten für Schaleneier als Aufzuchtfutter zugrunde zu legen -
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
                               Artikel j
( l ) Die für die Erzeugung von einem Kilogramm geschlachtetes Geflügel er­
forderliche Puttergetre idemenge wird für alle Mitgliedstaaten in folgender
Höhe festgesetzt :
a ) fur Enten :
     1 . 3,06 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft und ausgeblutet , ge­
         schlossen , mit Kopf und Paddeln in den Verkehr gebracht wirdy
     2 . 3,89 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft , ausgenommen , ohne
         Kopf und ohne Paddeln , aber mit oder ohne Herz , Leber -und Magen
         ( essbare Eingeweide ) in den Verkehr gebracht wird :
b ) fur Puten :
     3,88 kg Futtergetreide
c ) für Gänse :
     1 . 3,83 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft und ausgeblutet , ge­
         schlossen , mit Kopf und Paddelr in den Verkehr gebracht wird ;
     2 . 4,19 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft , ausgenommen , ohne
         Kapf und ohne Paddeln , mit oder ohne Herz und Magen in den Verkehr
         gebracht wird ;
d ) für Perlhühner :
   \ 5»69 kg Futtergetreide
 ---pagebreak--- e ) fur Legehiïhnert
     1 . 2,36 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft , ausgenommen und
         mit Kopf und Ständern in den Verkehr gebracht wird 5
     2 . 2,80 kg Futtergetreide j wenn das Tier gerupft , ausgenommen , ohne
         Kopf und ohne Ständer , aber mit Herz , Leber und Magen ( eßbare Ein­
         geweide ) in den Verkehr gebracht wird }
     3 . 3»02 kg Futtergetreide , wenn das Tier gerupft , ausgenommen , ohne
         Kopf und ohne Ständer sowie ohne eßbare Eingeweide in den Verkehr
         gebracht wird .
( 2 ) Wird geschlachtetes Geflügel so zubereitet in den Verkehr gebracht ,
         daß es keiner der in Absatz ( l ) bezeichneten Zubereitungsarten ent­
         spricht ( atypische Zubereitung ), so ist es wie geschlachtetes Ge­
         flügel derjenigen in Absatz ( l ) bezeichneten Zubereitungsarten zu
         behandeln , der es am ähnlichsten ist . Ist jedoch die atypische Zube­
         reitung zwei der in Absatz ( l ) bezeichneten Zubereitungsarten ähnlich ,
         s© ist der Veredelungskoeffizient derjenigen Zubereitungsart anzu­
         wenden , für die der höhere Veredelungskf effizient festgesetzt ist .
                               Artikel 2
Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt
der Europäischen Gemeinschaften in Kraft .
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt un­
mittelbar in jedem Mitgliedstaat .
                                       Geschehen zu Brüssel am
                                       Im Namen des Rates
                                       Der Prâs ident