CELEX: 32014D0027
Language: de
Date: 2014-01-17 00:00:00
Title: 2014/27/EU: Durchführungsbeschluss der Kommission vom 17. Januar 2014 über eine Finanzhilfe der Union für Referenzlaboratorien der Europäischen Union für das Jahr 2014 (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen C(2014) 104)

21.1.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               L 16/41
            
         
      DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS DER KOMMISSION
   
   vom 17. Januar 2014
   über eine Finanzhilfe der Union für Referenzlaboratorien der Europäischen Union für das Jahr 2014
   (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen C(2014) 104)
   (Nur der dänische, der deutsche, der englische, der französische, der italienische, der niederländische, der schwedische und der spanische Text sind verbindlich)
   (2014/27/EU)
   DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —
   gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
   gestützt auf die Entscheidung 2009/470/EG des Rates vom 25. Mai 2009 über bestimmte Ausgaben im Veterinärbereich (1), insbesondere auf Artikel 31 Absatz 2,
   gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz (2), insbesondere auf Artikel 32 Absatz 7,
   in Erwägung nachstehender Gründe:
   
               (1)
            
            
               Gemäß Artikel 84 der Verordnung (EU, Euratom) Nr. 966/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates (3) („Haushaltsordnung“) und Artikel 94 der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 1268/2012 der Kommission (4) („Durchführungsbestimmungen“) geht jeder Mittelbindung zulasten des Haushalts der Union ein Finanzierungsbeschluss des betreffenden Organs oder der Behörden voran, denen das Organ entsprechende Befugnisse übertragen hat; der Finanzierungsbeschluss präzisiert die wesentlichen Aspekte der Maßnahme, die eine Ausgabe zulasten des Haushalts bewirkt.
            
         
               (2)
            
            
               Die Dienststellen der Kommission haben die im Jahr 2013 von den EU-Referenzlaboratorien für das Jahr 2014 vorgelegten Arbeitsprogramme und entsprechenden Finanzpläne geprüft und genehmigt.
            
         
               (3)
            
            
               Den benannten EU-Referenzlaboratorien sollte eine Finanzhilfe der Union gewährt werden, die der Kofinanzierung ihrer Aktivitäten zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben und Pflichten nach Artikel 32 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 dient. Die Finanzhilfe der Union sollte 100 % der förderfähigen Kosten im Rahmen des Betrags der mit dem vorliegenden Beschluss bewilligten EU-Finanzhilfe betragen.
            
         
               (4)
            
            
               Mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 135/2013 der Kommission (5) wurden Bestimmungen über die Förderfähigkeit der von den EU-Referenzlaboratorien organisierten Workshops festgelegt. Die Finanzhilfe wird darin beschränkt auf 32 Workshop-Teilnehmer, drei eingeladene Referenten und 10 Vertreter von Drittländern. Eine Ausnahmeregelung von dieser Begrenzung sollte für diejenigen EU-Referenzlaboratorien gewährt werden, die für ein optimales Ergebnis ihrer Workshops mehr als 32 Teilnehmer benötigen. Eine Ausnahmeregelung kann insbesondere erteilt werden, wenn ein EU-Referenzlaboratorium die Leitung und Verantwortung bei der Veranstaltung eines gemeinsamen Workshops mit einem anderen EU-Referenzlaboratorium übernimmt.
            
         
               (5)
            
            
               Die Beziehungen der bei der Gemeinsamen Forschungsstelle benannten sechs EU-Referenzlaboratorien sind in einer jährlichen Verwaltungsvereinbarung festgelegt, begleitet von einem Arbeitsprogramm und einem Haushaltsplan, da sowohl die Gemeinsame Forschungsstelle als auch die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher Dienststellen der Kommission sind.
            
         
               (6)
            
            
               Die in diesem Beschluss vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit —
            
         HAT FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN:
   Artikel 1
   Die Union gewährt dem Laboratoire de sécurité des aliments (LSA) de L’Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail (ANSES), Maisons-Alfort, Frankreich, eine Finanzhilfe für folgende Tätigkeiten im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014:
   
               a)
            
            
               Analyse und Prüfung von Milch und Milcherzeugnissen (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 360 000 EUR);
            
         
               b)
            
            
               Untersuchung auf Listeria monocytogenes (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 413 000 EUR);
            
         
               c)
            
            
               Untersuchung auf coagulasepositive Staphylokokken, einschließlich Staphylococcus aureus (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 359 000 EUR).
            
         Artikel 2
   Die Union gewährt dem Rijksinstituut voor Volksgezondheid en Milieu (RIVM), Bilthoven, Niederlande, eine Finanzhilfe für die Untersuchung auf Zoonosen (Salmonellen).
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 497 000 EUR.
   Artikel 3
   Die Union gewährt dem Laboratorio de Biotoxinas Marinas, Agencia Española de Seguridad Alimentaria y Nutrición (Ministerio de Sanidad y Política Social), Vigo, Spanien, eine Finanzhilfe für die Überwachung mariner Biotoxine.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 330 000 EUR.
   Artikel 4
   Die Union gewährt dem Laboratory of the Centre for Environment, Fisheries and Aquaculture Science (CEFAS), Weymouth, Vereinigtes Königreich, eine Finanzhilfe für Tätigkeiten in folgenden Bereichen im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014:
   
               a)
            
            
               Überwachung viraler und bakteriologischer Kontaminationen von Muscheln (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 344 000 EUR);
            
         
               b)
            
            
               Krustentierkrankheiten (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 160 000 EUR).
            
         Artikel 5
   Die Union gewährt dem Istituto Superiore di Sanità (ISS), Rom, Italien, eine Finanzhilfe für folgende Tätigkeiten im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014:
   
               a)
            
            
               Untersuchung auf Escherichia coli, einschließlich Verotoxin bildende E. coli (VTEC) (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 344 000 EUR);
            
         
               b)
            
            
               Untersuchung auf Parasiten (insbesondere Trichinella, Echinococcus und Anisakis) (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 377 000 EUR);
            
         
               c)
            
            
               Untersuchung auf Rückstände bestimmter, in Anhang VII Abschnitt I Nummer 12 Buchstabe d der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 genannter Stoffe (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 330 000 EUR).
            
         Artikel 6
   Die Union gewährt der Statens Veterinärmedicinska Anstalt (SVA), Uppsala, Schweden, eine Finanzhilfe für die Überwachung von Campylobacter.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 423 000 EUR.
   Artikel 7
   Die Union gewährt dem Fødevareinstituttet, Danmarks Tekniske Universitet (DTU), Kopenhagen, Dänemark, eine Finanzhilfe für die Überwachung der Resistenz gegen antimikrobielle Mittel.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 517 000 EUR.
   Artikel 8
   Die Union gewährt der Animal Health and Veterinary Laboratories Agency (ehemals VLA), Addlestone, Vereinigtes Königreich, eine Finanzhilfe für Tätigkeiten in folgenden Bereichen im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31 Dezember 2014:
   
               a)
            
            
               Überwachung transmissibler spongiformer Enzephalopathien (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 317 000 EUR);
            
         
               b)
            
            
               abweichend von Artikel 10 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 926/2011 der Kommission (6) in der durch die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 135/2013 geänderten Fassung, ist das EU-Referenzlaboratorium befugt, für den Workshop in Zusammenhang mit der vorstehend genannten Tätigkeit eine Finanzhilfe für die Teilnahme von mehr als 32 Personen zu beantragen;
            
         
               c)
            
            
               Newcastle-Krankheit (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 113 000 EUR);
            
         
               d)
            
            
               aviäre Influenza (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 403 000 EUR).
            
         Artikel 9
   Die Union gewährt dem Centre Wallon de Recherches agronomiques (CRA-W), Gembloux, Belgien, eine Finanzhilfe für die Untersuchung von Futtermitteln auf tierische Proteine.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 599 000 EUR.
   Artikel 10
   Die Union gewährt dem Laboratoire de Fougères de L’Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail (ANSES), Fougères, Frankreich, eine Finanzhilfe für die Untersuchung auf Rückstände bestimmter, in Anhang VII Abschnitt I Nummer 12 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 genannter Stoffe.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 512 000 EUR.
   Artikel 11
   Die Union gewährt dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Berlin, Deutschland, eine Finanzhilfe für die Untersuchung auf Rückstände bestimmter, in Anhang VII Abschnitt I Nummer 12 Buchstabe c der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 genannter Stoffe.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 512 000 EUR.
   Artikel 12
   Die Union gewährt RIKILT — Institute for Food Safety, Teil des Wageningen University and Research Centre, Wageningen, Niederlande, eine Finanzhilfe für die Untersuchung auf Rückstände bestimmter, in Anhang VII Abschnitt I Nummer 12 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 genannter Stoffe.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 512 000 EUR.
   Artikel 13
   Die Union gewährt dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA), Freiburg, Deutschland, eine Finanzhilfe für folgende Tätigkeiten im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014:
   
               a)
            
            
               Untersuchung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs und Waren mit hohem Fettgehalt auf Pestizidrückstände (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 244 000 EUR);
            
         
               b)
            
            
               Untersuchung von Lebens- und Futtermitteln auf Dioxine und PCB (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 510 000 EUR).
            
         Artikel 14
   Die Union gewährt dem Fødevareinstituttet, Danmarks Tekniske Universitet (DTU), Søborg, Dänemark, eine Finanzhilfe für die Untersuchung von Getreide und Futtermitteln auf Pestizidrückstände.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 257 000 EUR.
   Artikel 15
   Die Union gewährt dem Laboratorio Agrario de la Generalitat Valenciana (LAGV)/Grupo de Residuos de Plaguicidas de la Universidad de Almería (PRRG), Almería, Spanien, eine Finanzhilfe für die Untersuchung von Obst und Gemüse, einschließlich Waren mit hohem Wasser- und Säuregehalt, auf Pestizidrückstände.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 440 000 EUR.
   Artikel 16
   Die Union gewährt dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA), Stuttgart, Deutschland, eine Finanzhilfe für die Untersuchung auf Pestizidrückstände mit Methoden zum Nachweis eines einzigen Rückstands.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 428 000 EUR.
   Artikel 17
   Die Union gewährt dem Laboratorio Central de Veterinaria (LCV) de Algete, Ministerio de Agricultura, Pesca y Alimentación, Algete (Madrid), Spanien, eine Finanzhilfe für die Afrikanische Pferdepest.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 110 000 EUR.
   Artikel 18
   Die Union gewährt dem Pirbright Institute (ehemals AFRC Institute for Animal Health), Pirbright, Vereinigtes Königreich, eine Finanzhilfe für Tätigkeiten in folgenden Bereichen im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014:
   
               a)
            
            
               Vesikuläre Schweinekrankheit (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 61 000 EUR);
            
         
               b)
            
            
               Blauzungen-Krankheit (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 266 000 EUR);
            
         
               c)
            
            
               Maul- und Klauenseuche (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 396 000 EUR).
            
         Artikel 19
   Die Union gewährt Danmarks Tekniske Universitet, Veterinærinstituttet, Afdeling for Fjerkræ, Fisk og Pelsdyr, Aarhus, Dänemark, eine Finanzhilfe für Fischkrankheiten.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 350 000 EUR.
   Artikel 20
   Die Europäische Union gewährt dem IFREMER, La Tremblade, Frankreich, eine Finanzhilfe für Muschelkrankheiten.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 200 000 EUR.
   Artikel 21
   Die Union gewährt dem Institut für Virologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Hannover, Deutschland, eine Finanzhilfe für die Klassische Schweinepest.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 388 000 EUR.
   Artikel 22
   Die Union gewährt dem Centro de Investigación en Sanidad Animal, Valdeolmos, Spanien, eine Finanzhilfe für die Afrikanische Schweinepest.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 317 000 EUR.
   Artikel 23
   Die Union gewährt dem INTERBULL Centre, Department of Animal Breeding and Genetics — SLU, Swedish University of Agricultural Sciences, Uppsala, Schweden, eine Finanzhilfe für den Beitrag zur Vereinheitlichung der Prüfmethoden und der Bewertung der Ergebnisse reinrassiger Zuchtrinder.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 150 000 EUR.
   Artikel 24
   Die Union gewährt der ANSES, Laboratoire de santé animale, Maisons-Alfort, Frankreich, eine Finanzhilfe für Brucellose.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 299 000 EUR.
   Artikel 25
   Die Union gewährt der ANSES, Laboratoire de santé animale, Maisons-Alfort/Laboratoire de pathologie équine, Dozulé, Maisons-Alfort, Frankreich, eine Finanzhilfe für Pferdekrankheiten, ausgenommen die Afrikanische Pferdepest.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 559 000 EUR.
   Artikel 26
   Die Union gewährt der ANSES, Laboratoire de la rage et de la faune sauvage, Malzéville, Frankreich, eine Finanzhilfe für Tollwut.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 282 000 EUR.
   Artikel 27
   Die Union gewährt dem Centro de Vigilancia Sanitaria Veterinaria (VISAVET), Universidad Complutense de Madrid, Madrid, Spanien, eine Finanzhilfe für Tuberkulose.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 260 000 EUR.
   Artikel 28
   Die Union gewährt der ANSES, Laboratoire de Sophia-Antipolis, Sophia-Antipolis, Frankreich, eine Finanzhilfe für Bienengesundheit.
   Die Höhe dieser Finanzhilfe beträgt für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 höchstens 422 000 EUR.
   Artikel 29
   Die Union gewährt der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission, Geel, Belgien, eine Finanzhilfe für folgende Tätigkeiten im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014:
   
               a)
            
            
               Tätigkeiten im Zusammenhang mit Schwermetallen in Futtermitteln und Lebensmitteln (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 239 000 EUR);
            
         
               b)
            
            
               Tätigkeiten im Zusammenhang mit Mycotoxinen (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 271 000 EUR);
            
         
               c)
            
            
               Tätigkeiten im Zusammenhang mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 269 000 EUR);
            
         
               d)
            
            
               Tätigkeiten im Zusammenhang mit Zusatzstoffen zur Verwendung in der Tierernährung (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 71 000 EUR).
            
         Artikel 30
   Die Union gewährt der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission, Ispra, Italien, eine Finanzhilfe für folgende Tätigkeiten im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014:
   
               a)
            
            
               Tätigkeiten im Zusammenhang mit Lebensmittelkontaktmaterialien und -gegenständen (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 380 000 EUR);
            
         
               b)
            
            
               Tätigkeiten im Zusammenhang mit GVO (Höchstbetrag dieser Finanzhilfe: 410 000 EUR).
            
         Artikel 31
   Die in den Artikeln 1 bis 30 genannte Finanzhilfe der Union beläuft sich auf 100 % der förderfähigen Kosten im Rahmen des Betrags der mit dem vorliegenden Beschluss gebilligten EU-Finanzhilfe.
   Artikel 32
   Dieser Beschluss ist ein Finanzierungsbeschluss im Sinne von Artikel 84 der Haushaltsordnung.
   Artikel 33
   Dieser Beschluss ist an die im Anhang aufgeführten Laboratorien gerichtet.
   
      Brüssel, den 17. Januar 2014
      
         
            Für die Kommission
         
         Tonio BORG
         
         
            Mitglied der Kommission
         
      
   
   
      (1)  ABl. L 155 vom 18.6.2009, S. 30.
   
      (2)  ABl. L 165 vom 30.4.2004, S. 1.
   
      (3)  Verordnung (EU, Euratom) Nr. 966/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2012 über die Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Union und zur Aufhebung der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 des Rates (ABl. L 298 vom 26.10.2012, S. 1).
   
      (4)  Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1268/2012 der Kommission vom 29. Oktober 2012 über die Anwendungsbestimmungen für die Verordnung (EU, Euratom) Nr. 966/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Union (ABl. L 362 vom 31.12.2012, S. 1).
   
      (5)  Durchführungsverordnung (EU) Nr. 135/2013 der Kommission vom 18. Februar 2013 zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 926/2011 für die Zwecke der Entscheidung 2009/470/EG des Rates hinsichtlich einer Finanzhilfe der Union für die EU-Referenzlaboratorien im Bereich Futtermittel und Lebensmittel sowie Tiergesundheit (ABl. L 46 vom 19.2.2013, S. 8).
   
      (6)  Durchführungsverordnung (EU) Nr. 926/2011 der Kommission vom 12. September 2011 für die Zwecke der Entscheidung 2009/470/EG des Rates hinsichtlich einer Finanzhilfe der Union für die EU-Referenzlaboratorien im Bereich Futtermittel und Lebensmittel sowie Tiergesundheit (ABl. L 241 vom 17.9.2011, S. 2).
   
      ANHANG
      
                  —
               
               
                  Laboratoire de sécurité des aliments (LSA) de L’Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail (ANSES), 23 avenue du Général de Gaulle, 94700 Maisons-Alfort, Frankreich
               
            
                  —
               
               
                  Rijksinstituut voor Volksgezondheid en Milieu (RIVM), Anthony van Leeuwenhoeklaan 9, Postbus 1, 3720 BA Bilthoven, Niederlande
               
            
                  —
               
               
                  Laboratorio de Biotoxinas Marinas, Agencia Española de Seguridad Alimentaria y Nutrición (Ministerio de Sanidad y Política Social), Estación Marítima, s/n, 36200 Vigo, Spanien
               
            
                  —
               
               
                  Laboratory of the Centre for Environment, Fisheries and Aquaculture Science (CEFAS), Weymouth laboratory, Barrack Road, The Nothe, Weymouth DT4 8UB, Vereinigtes Königreich
               
            
                  —
               
               
                  Istituto Superiore di Sanità (ISS), Viale Regina Elena 299, 00161 Rom, Italien
               
            
                  —
               
               
                  Statens Veterinärmedicinska Anstalt (SVA), Ulls väg 2 B, SE-751 89 Uppsala, Schweden
               
            
                  —
               
               
                  Fødevareinstituttet, Danmarks Tekniske Universitet (DTU), Bülowsvej 27, 1790 Kopenhagen, Dänemark
               
            
                  —
               
               
                  Animal Health and Veterinary Laboratories Agency (ehemals VLA), Weybridge, New Haw, Addelstone KT15 3NB, Vereinigtes Königreich
               
            
                  —
               
               
                  Centre Wallon de Recherches agronomiques (CRA-W), Chaussée de Namur 24, 5030 Gembloux, Belgien
               
            
                  —
               
               
                  Laboratoire de Fougères de L’Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail (ANSES), 10B rue Claude Bourgelat, Javené, CS40608, 35306 Fougères, Frankreich
               
            
                  —
               
               
                  Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Mauerstraße 39-42, 10117 Berlin, Deutschland
               
            
                  —
               
               
                  RIKILT — Institute for Food Safety, Teil des Wageningen University & Research Centre, Akkermaalsbos 2, Building No 123, 6708 WB Wageningen, Niederlande
               
            
                  —
               
               
                  Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA), Postfach 100462, Bissierstraße 5, 79114 Freiburg, Deutschland
               
            
                  —
               
               
                  Fødevareinstituttet, Danmarks Tekniske Universitet (DTU), Mørkhøj Bygade 19, 2860 Søborg, Dänemark
               
            
                  —
               
               
                  Laboratorio Agrario de la Generalitat Valenciana (LAGV)/Grupo de Residuos de Plaguicidas de la Universidad de Almería (PRRG), Ctra. Sacramento s/n, La Cañada de San Urbano, 04120 Almería, Spanien
               
            
                  —
               
               
                  Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA), Schaflandstraße 3/2, 70736 Stuttgart, Deutschland
               
            
                  —
               
               
                  Laboratorio Central de Veterinaria (LCV) de Algete, Ministerio de Agricultura, PESCA y Alimentación, Ctra. M-106, km 1,4, 28110 Algete (Madrid), Spanien
               
            
                  —
               
               
                  The Pirbright Institute (ehemals AFRC Institute for Animal Health), Pirbright Laboratory, Woking, Pirbright GU24 ONF, Vereinigtes Königreich
               
            
                  —
               
               
                  Danmarks Tekniske Universitet, Veterinærinstituttet, Afdeling for Fjerkræ, Fisk og Pelsdyr, Hangøvej 2, 8200 Aarhus, Dänemark
               
            
                  —
               
               
                  IFREMER, Avenue Mus de Loup, Ronce les Bains, 17390 La Tremblade, Frankreich
               
            
                  —
               
               
                  Institut für Virologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Bischofsholer Damm 15, 30173 Hannover, Deutschland
               
            
                  —
               
               
                  Centro de Investigación en Sanidad Animal, Ctra. De Algete a El Casar, 28130 Valdeolmos, Spanien
               
            
                  —
               
               
                  INTERBULL Centre, Department of Animal Breeding and Genetics — SLU, Swedish University of Agricultural Sciences, Undervisningsplan E1-27, SE-750 07 Uppsala, Schweden
               
            
                  —
               
               
                  ANSES, Laboratoire de santé animale, 23 avenue du Général de Gaulle, 94706 Maisons-Alfort, Frankreich
               
            
                  —
               
               
                  ANSES, Laboratoire de santé animale, Maisons-Alfort/Laboratoire de pathologie équine, Dozulé, 23 avenue du Général de Gaulle, 94706 Maisons-Alfort, Frankreich
               
            
                  —
               
               
                  ANSES, Laboratoire de la rage et de la faune sauvage, Domaine de Pixérécourt, 54220 Malzéville, Frankreich
               
            
                  —
               
               
                  Centro de Vigilancia Sanitaria Veterinaria (VISAVET), Universidad Complutense de Madrid, Avda. Puerta de Hierro s/n, Ciudad Universitaria, 28040 Madrid, Spanien
               
            
                  —
               
               
                  ANSES, Laboratoire de Sophia-Antipolis, 105 Route des Chappes, les Templiers, 06902 Sophia-Antipolis, Frankreich
               
            
                  —
               
               
                  Gemeinsames Forschungszentrum der Europäischen Kommission, Retieseweg 111, 2440 Geel, Belgien
               
            
                  —
               
               
                  Gemeinsames Forschungszentrum der Europäischen Kommission, Via E. Fermi 2749, 21027 Ispra, Italien