CELEX: 51981PC0216
Language: de
Date: 1981-05-06
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingents für Rum, Arrak und Taffia der Tarifstelle 22.09 C I des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in den AKP-Staaten (1981/82) (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (81) 216
Vol. 1981/0079
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPAISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                     KOM(81)216 endg.
                                                     Brüssel , den 6 . Mai 1981
                                      Vorschlag für eine
                                 VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES
           zur Eröffnung , Aufteilung und Verwaltung eines Gemein-
      schaftszollkontingents für Rum , Arrak und Taffia der Tarif­
        stelle 22.09 C 1 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung
                               in den AKP-Staaten ( 1981 /82 )
                   ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
                                  x<vi \ 12
                        A*KJ 1 '    ©   f.           V/-41
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                      ! ; )
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                                                 - s,-:AJ
  K0M ( 81 ) 216 endg .
 ---pagebreak---                      ,                 Begrùnduhq
1 . Das Protokoll; Nr . 5 im Anhang zum Abkommen zwischen den AKP-Staateri und der .
     EWG ( Lome II ) sieht vor , da'ss die Waren der Tarifstelle 22.09 C I des GZT
         (Rum, Arrak, Taffia) mit Ursprung 1n.\ien AKP -Staaten, bei der Einfuhr*
    in die Gemeinschaft Zollfreiheit geniessert, Diese Vorzugsbehandlung Ist auf
    die grösste jährliche Menge' zu begrenzen , die aus den AKP -Staaten i,m Lauf«
    der letzten drei Jahre , für die Statistiken vorliegen , in die Gemeinschaft
    eingeführt worden ist , zuzüglich bestimmter jährlicher Zuwachsraten .
     Damit diese Tari fmassnahme jedoch auch in Griechenland gilt , muss zwischen
     den AKP-Staaten und der Gemeinschaft ein Anpassungsprotokol l zum Abkommen
     geschlossen werden . Mangels eines solchen Protokolls findet die vorliegende
     Massnahme nur auf die Gemeinschaft der Neun Anwendung .                               '
2.                          *
     Deshalb ist die entsprechende Präferenzmassnahme in Kraft zu setzen und
     ein Gemeinschaftszollkontingent für Rum , Arrak und Taffia mit Ursprung in
     den AKP-Staaten zu eröffnen . Da eine gleiche Tarifmassnahme bereits für der»
      Zeitraum bis zum 30 . Juni 1981 getroffen worden ist , ist es zweckmässig ,
      dieses Zol Ikontingent für den Zeitraum vom .1 . Juli 1981 zum 30 . Juni 1982
      zu eröffnen .
3 . Die Gemeinschaftseinfuhren der betreffenden Waren in den letzten drei Jahrtn
     beliefen sich auf :
                                                          ( in Hektoliter reinem Alkohol )
                                              1978                  1979         1980
     Bénélux                                 6.218            · . 4.897      15.860
     Danemark                                1 * 559               1 . 661    1.959
     Deutschland                            30.566               24.587      34;295
     Frankrei ch               ι
                                             2.774   • tv
                                                           - r, : 2,899 -     4.194
     Irland                                  2.432           ' r 2.337        2.124
     Italien •                                   343                 '474       413
   - Vereinigtes Königreich .               90.363 .              94.778     85 423
     EG                                  • 134.255              131.633     144.268
      Das Zol Ikontingent ist auf fieser Grundlage für dife Zeit vom 1 . Juli 198
     bis 30 . Juni 1982 auf 189.029 iKekt<itft«rv reinert Alkohol festzusetzen.
 ---pagebreak---      Die Verwaltung dieser Tari fmassnahme in Form eines Gemeinschaftszollkontingents
     soll gewährleisten dass                           ,                       ...
     - die Einfuhren der betreffenden Waren nicht die festgesetzte Gesamtmenge
        überschreiten ,
                                 V
      - jeder Einführer der Gemeinschaft gleichen und kontinuierlichen Zugang zu
        diesem Kontingent hat ,"            .
      - der Präferenzzoll ohne Unterbrechung auf alle Einfuhren in allen Mitglied­
        staaten angewendet wird und
      - vor allem der Präferenzzoll zu gedem Zeitpunkt in der ganzen Gemeinschaft
        einheitlich angewendet wird .                                 •
      Die Möglichkeit , zusätzliche Quoten aus der Gemeinschaftsreserve zu ziehen
      und der Zwang , nicht ausgenutzte Mengen zurückzuverwei sen^
      - zwei grundlegende Regeln im Rahmen von Gemeinschaftsmassnahmen ~ können die
        Einhaltung dieser Grundsätze sichern .                    .                ^
£~; Aus diesen Gründen sehen die Bestimmungen dieser Verordnung die Aufteilung
      der Kontingentsmenge in zwei Raten vor ; die erste Rate wird in Form von
      Quoten auf die Mitgliedstaaten verteilt , die zweite Rate bildet bildet die
      Reserve .                                                '
     Tie Berechnung dl ese*.<taotee£iätaetV-                        uhren            g*n«n!nt«n •
      Waren, aus 'den AKP-Staaten . während der letzter» drei Jahre/: 1978 ;               19 80 '
      und auf die Wfrtschaftsauss'ichten in d«*Ma,«treffenden Zeitraum; und 5
 '    unter Öerücksichtiguhg der unt#r Punßt i;g|$wfaien unterschiedenen Zu­
      wachsraten . ■           ;       ''"C                                     :: i    *,     : \ 'i
                      • ■·:· ■     Ά.-·ν            '·           .      , .;· ί*-% 1
   6 . Die beigefügte Tabelle zeigt detailliert die tatsächliche Ausnutzung der
       betreffenden Zollkontingente ( Zeiträume 1977 / 78 , 1978 / 79 , 1979 / 80 und
       1980 / 81 ).          •
   7 . Es wird vorgeschlagen , den Vorschlag der oben beschriebenen Verordnung                      ^ \
       des Rates zu billigen ( siehe Anlage ),.
                                                                                             \
 ---pagebreak---                                                                          AKP. - RUM - Tarifnr .          22.09   C  I
                                  Tatsächliche Ausnutzung der für 1977 / 78 , 1978 / 79 , 1979 / 80 und 1980 / 81 eröffneten Zo l Ikont mgente
                  - I         1Q77 / 78                          1978 / 79                       1979 / 80                     1980 / 81   ( 31 . 12.80 )
                                        Tatsächliche       Kontin-         Tatsächli che     Kontin-        Tatsächliche       Kontin-            Tatsächliche
      Mitglied-       Kontin-
                                        Ausnutzung         gents-          Ausnutzung        gents-         Ausnützung         gents-             Ausnützung
      staat           gent s-
                                                           menge                             menge                             menge
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                       - , hl -         - hl-
         :
    Benelux                 5.926           5.143    87          ό . 000      5.816    97         6.912        5,731   83    I        7 .631           7.631   100
' Dänemark                  4 . 000         1.577    39          3.698        1 . 448  39         3.722           938  25             2.443              626    27
    Deutschland           24.000           20.956    87         24.706       24.706   100        33 . 979     28.531   84            35.714        20.000       56
    Frankreich             11.395           5 . 509  48          9 . 022      3.551    39         6.449        1.144   18         '   5.438           2.479     45
 . Irland ^                 1 . 000             682  68          1.000            492  49         2.704        1.154   43             3.209            1.131    35
  - Italien                     658             295  45              424          424 100             426         351  82                535         .   248    46
                                                               116.957     103 . 872   89       122.645       85.256   69      -    123.330        44.455       36
    Vereinigtes          126.030      ¡    83.337    66
                                                                                                                             !
       Königreich                     I
       E G            I 173.009
                                      I
                                      ! 117.489      68  ! 161.807         140.309     87 ï 176.837         ,123.105   70  Γ        178.300        76.570       43
                                                                                                                                                                   i
                                      I                  I                                 «                               i
 ---pagebreak---                                                      Vorschlag für eine
                                       ' VERORDNUNG (EWG)                           DES RATES                       *
                      zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingcnts für Rum,
                      Arrak und Taffia der Tarifstelle 22.09 C 1 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in den
 ^                                                      AKP-Staaten ( 1981 /82)                                        -
     DF.R RAT 1>KR EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN --                    :                                                '
    gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Euro­
    päischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf
    Artikel 1 13 ,
                                                                                .                                 '     f
     auf Vorschlag der Kommission,                                                              1
    in Erwägung nachstehender Gründe:                                                                  .  -
     Das Protokoll Nr . 5 im Anhang zum Zweiten Abkommen AKP-EWG , das am 31 . Oktober 1979 ( 1 )
   in Lome unterzeichnet wurde , sieht vor , dass                                                               -           .
     die Waren Jcr Tarifstelle 22.09 C I mit Ursprung in den
     AKP-Staaten bis zum Inkrafttreten einer geineinsamen              '                    '
     Marktorganisation für Alkohol zollfrei zur Einfuhr in
     die Gemeinschaft zugelassen werden, und zwar unter                      •*               '
     Bedingungen, die eine Entwicklung der traditionellen
     Händelsströme zwischen den AKP-Staaten und der
     Gemeinschaft einerseits und zwischen den Mitgliedstaa-                                                         ' ,   •
     teil andererseits gestatten. Die Gemeinschaft setzt jähr­
     lich die Mengen fest, die zollfrei eingeführt werden
     können ; sie legt dabei die größten jährlichen Mengen
     zugrunde, die aus den AKP-Staaten im Laufe der letzten
     drei Jahre, für die Statistiken vorliegen, in die Gemein--»
     schaff eingeführt worden sind, zuzüglich einer jährli­
     chen Zuwachsrate von 40 v . H. für den Markt des Ver­
     einigten Königreichs und von 18 v . H. für die anderen                                                     .
     Märkte der Gemeinschaft.
    Manqels eines in Artikel 118 der Akte über den Beitritt Griechenlands vorgesehenen
    Protokolls muss die Gemeinschaft die Massnahmen nach Artikel 119 dieser
     Bei tri ttsakte treffen . Das vorliegende Kontingent findet demnach auf
     die Gemeinschaft mit Ausnahme Griechenlands Anwendung«
      Int Hinblick auf das Niveau, das die Einfuhren der
      betreffenden Waren in die Gemeinschaft und die Mit-
      glieejstaaten während der letzten drei Jahre, für die stati­
      stische Angaben vorliegen, erreicht haben, ist das Zoll-                                       -
       kontingent für den Zeitraum vom I.Juli 1981 bis                            -       .
      30. Juni I98£auf 1 39. 02SHektolitcr reinen Alkohols
       festzusetzen .
       Es besteht Veranlassung , insbesondere al len ' Importeuren der Gemeinschaft
       den gleichen und kontinuierlichen Zugang zu dem betreffenden Kontingent
       zu gewährleisten und die fortlaufende Anwendung des vorgesehenen Kontingents-
       zollsatzes auf sämtliche Einfuhren der betreffenden Waren in allen Mitglied­
       staaten bis zur völligen Ausschöpfung des Kontingents sicherzustellen .
( 1 ) ABL NR . L 347 V0M 22.12.1980 , S . 141 .
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Dem Gemeinschaftscharakter dieses Kontingents kann unter Beachtung
der oben aufgestellten Grundsätze entsprochen werden , indem der
Ausnutzung des Gemeinschaftszollkontingents eine Aufteilung des Volumens
auf die Mitgliedstaaten zugrunde gelegt wird .
  Während der letzten drei Jahre, über die statistische
  AnRaben vorliegen, verteilen sich die Einfuhren der
  betreffenden Waren aus den betreffenden Ländern in die
  Gemeinschaft prozentual, auf die Mitgliedstaaten wie
  folgt :
                Mi ^ lii /iIst.uirL-n   1978     IV79          1980
     Benelux                             4,6      .i,7         11,0
     1 );incmark                          1,2      1 ,?
     Oc'itschland                      22,8     18,7           23,7
     Frankreich                          2,0      2,2           2,9
     Irland                              1,8       1,8          1,5
     Italien                             0,-1     (U          . 0,3
     Vereinigtes Königreich            67,3     72,0           59,2
  Unter Berücksichtigung dieser Angaben und der voraus­
  sichtlichen Entwicklung des Marktes für diese Waren ,
         und          der Vorausschätzungen einiger Mitglied­
  staaten , läßt sich die ursprüngliche prozentuale Beteili­
  gung an der Kontingentsmenge annähernd wie folgt
  ermitteln :
            Benelux                     6,58
            Dänemark                     1,26
            Deutschland                21,80
            Frankreich                   2,40
            Irland                       1,69
            Italien                      0,30
            Vereinigtes Königreich     65,97
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lim der Entwicklung der Einfuhren der betreffenden
Waren in den einzelnen Mitgliedstaaten Rechnung 7.11
tragen, ist die Kontingentsmcnge in zwei Raten zu tei­
len, wobei die erste Rate zwischen den einzelnen Mit­
gliedstaaten aufgeteilt wird und die zweite Rate als
Reserve zur späteren Deckung des Bedarfs derjenigen
Mitgliedstaaten bestimmt ist, die ihre ursprüngliche
Quote ausgeschöpft haben. Um den Importeuren eines
jeden Mitgliedstaats eine gewisse Sicherheit zu geben, ist
es angezeigt, die erste Rate auf einer ausreichenden
Höhe festzusetzen, die im vorliegenden Fall bei 90. v. H.
der Köntingentsmenge liegen könnte.
Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten können
mehr oder weniger rasch ausgeschöpft werden. Um
dieser- Tatsache Rechnung zu trage» und um Unterbre­
chungen auszuschalten, sollte jeder Mitgliedstaat, der
seine ursprüngliche Quote fast völlig ausgenutzt hat, die
Ziehung einer zusätzlichen Quote auf die Reserve vor­
nehmen. Diese Ziehung muß jeder Mitgliedstaat vor­
nehmen, wenn seine zusätzlichen Quoten fast völlig
ausgenutzt sind, und sooft es die Reserve zuläßt. Die
ursprünglichen und zusätzlichen Quoten müssen bis
zum Ende des Kontingentszeitraums gelten. Diese Art
der Verwaltung erfordert eine enge Zusammenarbeit
zwischen den Mitgliedstaaten und der Kommission, die
vor allem die Möglichkeit haben muß, den Stand der
Ausnutzung der Kontingentsmenge zu verfolgen und die
Mitgliedstaaten davon zu unterrichten.
Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingentszeit-
raums in etilem der Mitgliedstaaten eine größere Rest-,
menge vorhanden, so muß dieser Staat einen erhebli­
chen Teil" davon auf die Reserve übertragen, um zu ver­
hindern, daß ein Teil des Gemeinschaftszollkontingents
in einem Mitgliedstaat nicht ausgenutzt wird, während
er in anderen Mitgliedstaaten verwendet werden
könnte.
Da das Königreich Belgien, das Königreich der Nieder­
lande und das Großherzogtum Luxemburg sich zu der
Wirtschaftsunion Benelux zusammengeschlossen haben
und durch diese vertreten werden , kann jede Maßnahme
in Zusammenhang mit der Verwaltung der dieser Wirt-
schaftsunion zugeteilten Quoten durch eines ihrer Mit­
glieder vorgenommen werden –
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     HAT FOI.GKNni - VFRORDNUNCi I RI ASSKN :
                             Artikel I
     Vom 1 . Juli 1981 bis zum 30. Juni 198 2 sind Rum ,
     Arrak und Taffia der Tarifstelle 22.09 C I des Gemein­
     samen Zolltarifs mit Ursprung in den AKI'-Staaten in
     den Grenzen eines Gemeinschaftszollkontingents von
189.029 Hektolitern rciijin Alkohols zollfrei zur F.in
     fuhr in die Gemeinschaft mit Ausnahme Griechenlands zugelassen .
                                Artikel 2
       ( 1 ) Das in Artikel 1 genannte Zollkontingent wird in
       zwei Raten geteilt.
       (2) Die erste Rate von'' ^ ^       wird auf die Mitglied­
       staaten aufgeteilt; die Quoten, die vorbehaltlich des
       Artikels 5 bis zum 30. Juni 198 2 gelten, belaufen sich
       auf folgende Mengen :
                                                     hl      reinen Alkohols
               Benelux                    11 ..1194
                                                 94
               Dänemark                    2.144
                                           2.144
               Deutschland                37.089
               Frankreich                  4.082
                                           4.082
               Irland                      2.875
                                           2.875
               Italien                          510
                                                510
              Vereinigtes Königreich 112.232
                                        112.232
  (3 ) Die zweite Rate in Höhe vor] ^* 903^1 bildet die
 Reserve .
                           Artikel 3
 ( 1 ) Hat ein Mitgliedstaat seine ursprüngliche Quote,
 wie sie in Artikel 2 Absatz 2 festgelegt ist, oder – bei
 Anwendung des Artikels 5 – die gleiche Quote abzüg­
 lich der aut die Reserve übertragenen Menge zu 90 v . H.
 oder mehr ausgenutzt, so nimmt er unverzüglich durch
 Mitteilung an die Kommission die Ziehung einer gege­
 benenfalls aufgerundeten zweiten Quote in Höhe von
 15 v. H. seiner ursprünglichen Quote vor, soweit die
 Reservemenge ausreicht.
 (2) Ist nach Ausschöpfung der ursprünglichen Quote
 die zweite von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu
 90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mit-
 gliedstaat gemäß Absatz 1 die Ziehung einer gegebenen­
 falls aufgerundeten dritten Quote in Höhe von 7,5 v . H.
 seiner ursprünglichen Quote vor .
 (3 ) Ist nach Ausschöpfung der zweiten Quote die dritte
 von einem Mitgliedstaat gezogene Quote /.u 90 v. H.
 oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mitgliedstaat
 unter den gleichen Bedingungen die Ziehung einer vier­
 ten Quote in Höhe der dritten Quote vor.
 Dieses Verfahren wird bis zur völligen Ausschöpfung
 der Reserve angewandt.
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       (4 ) Abweichend von den Absätzen 1 , 2 und 3 kann
       jeder Mitgliedstaat Ziehungen niedrigerer Quoten als in
       diesen Absätzen vorgesehen vornehmen, wenn Grund zu
       der Annahme besteht, dal? diese unter Umständen nicht
       ausgeschöpft werden können. Er unterrichtet die
       Kommission über die Gründe, die ihn veranlaßt haben,
       diesen Absatz anzuwenden .
                               Artikel 4
      Die gemäß Artikel 3 gezogenen zusätzlichen Quoten
      gelten bis zum 30. Juni 198 2
                               Artikel S
      Die Mitgliedstaaten übertragen spätestens am 1 . März
       1982 von ihrer nicht ausgenutzten ursprünglichen
      Quote den Teil auf die Reserve, der am 15 . Februar 1982
      20 v . H. dieser ursprünglichen Quote übersteigt. Sie
      können eine größere Menge übertragen, wenn Grund zu
      der Ann.ilime besteht, daß die betreffende Menge unter
      Umständen nicht ausgenutzt werden kann.
      Jeder Mitgliedstaat teilt der Kommission spätestens am
 1 .,'lärz 1982 die Gesamtmenge der Einfuhren der be­
       treffenden Waren mit, die bis zum 15 . Februar 1982
       schließlich getätigt und auf das Gemeinschaftszollkon-
     tingent angerechnet wurden, sowie gegebenenfalls den
      Teil seiner ursprünglichen Quote, den er auf die Reserve
     überträgt.
                              Artikel 6
     Die Kommission verbucht die Beträge der von den Mit­
     gliedstaaten gemäß den Artikeln 2 und 3 eröffneten
     Quoten und unterrichtet die einzelnen Mitgliedsraaten
     über den Stand der Ausschöpfung der Reserve, sobald
     ihr die Mitteilungen zugehen .
    Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am
5 . Aarz       1982 über den Stand der Reserve, die nach den
    gemäß Artikel 5 erfolgten Übertragungen verbleibt.
    Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der die Reserve
     ausgeschöpft wird, auf die verfügbare Restmenge
     beschränkt bleibt, und gibt zu diesem Zweck dem Mit-
    gliedstaat, der diese letzte Ziehung vornimmt, die Rest­
    menge an .
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                              Artikel 7 '
     ( 1 ) Jeder Mitgliedstaat trifft die erforderlichen Vorkeh­
     rungen, um durch .die Eröffnung der zusätzlichen Quo­
     ten, die er gemäß Artikel 3 gezogen hat, die fortlaufende
     Anrechnung auf seinen kumulierten Anteil an dem
     Gemeinschaftszollkontingent zu ermöglichen .
     (2) Jeder Mitgliedstaat garantiert den in seinem Gebiet
     ansässigen Importeuren der betreffenden Waren freien
     Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten.
     (3 ) Der Stand der Ausschöpfung der Quoten der Mit­
     gliedstaaten wird anhand der Einfuhren der betreffen­
     den Waren, die bei" der Zollstelle mit einer Anmeldung
     zwecks Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr
    gestellt werden, festgestellt.
                              Arlikel
    ( 1 ) Die Mitgliedstnateii teilen der Kommission monat­
    lich mit , welche Fi n fuhren tatsächlich auf das Zollkon-
    tingent angerechnet worden sind .                  '
    ( 2 ) Die Kommission unterrichtet die Mitgliedsraaien
     regelmäßig über den Stand der Ausschöpfung der Kon­
     tingentsmenge .
    ( 3 ) Soweit erforderlich , können auf Antrag eines Mit-
     gliedstaats oder auf Initiative der Ko'mmission Konsul­
     tationen eröffnet werden .
                              Artikel 9
     Die Kommission trifft in enger Zusammenarbeit mit den
     Mitgliedstaaten alle zweckdienlichen Maisnahmen im
     Hinblick auf die Anwendung dieser Verordnung.
                              Artikel 1 0
     Die Verordnung ( EWG ) Nr. 1470/80 des Rates vom
     9. Juni 1980 über die im Zweiten AKP–EWG-Ab­
      kommen vorgesehenen Schutzmaßnahmen ( ') ist auf die
     unter die vorliegende Verordnung fallenden Waren
     anwendbar>-
                               Artikel .11                                                            ■
             !                                  '
      Diese Verordnung tritt am 1 . Juli J98 j in Kraft.             _
                Diese Verordnung ist in alleji ihren Teilen Verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mit-
                gliedstaat.
                Geschehen zu Brüssel am •
                                                                             Im Namen des Rates
ABl. Nr. L 147 vom M. 6. 1980, S. 4 .                                          . Der Präsident