CELEX: 62013CA0453
Language: de
Date: 2014-10-16 00:00:00
Title: Rechtssache C-453/13: Urteil des Gerichtshofs (Zehnte Kammer) vom 16. Oktober 2014 (Vorabentscheidungsersuchen des High Court of Justice [England & Wales], Queen’s Bench Division [Administrative Court] — Vereinigtes Königreich) — The Queen, auf Antrag von Newby Foods Ltd/Food Standards Agency (Gesundheitsschutz — Verordnung [EG] Nr. 853/2004 — Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs — Anhang I Nrn. 1.14 und 1.15 — Begriffe „Separatorenfleisch“ und „Fleischzubereitungen“  — Verordnung [EG] Nr. 999/2001 — Verhütung, Kontrolle und Tilgung bestimmter transmissibler spongiformer Enzephalopathien — Verbraucherschutz — Richtlinie 2000/13/EG — Etikettierung und Aufmachung von Lebensmitteln)

22.12.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 462/9
            
         Urteil des Gerichtshofs (Zehnte Kammer) vom 16. Oktober 2014 (Vorabentscheidungsersuchen des High Court of Justice [England & Wales], Queen’s Bench Division [Administrative Court] — Vereinigtes Königreich) — The Queen, auf Antrag von Newby Foods Ltd/Food Standards Agency
   (Rechtssache C-453/13) (1)
   
   ((Gesundheitsschutz - Verordnung [EG] Nr. 853/2004 - Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs - Anhang I Nrn. 1.14 und 1.15 - Begriffe „Separatorenfleisch“ und „Fleischzubereitungen“ - Verordnung [EG] Nr. 999/2001 - Verhütung, Kontrolle und Tilgung bestimmter transmissibler spongiformer Enzephalopathien - Verbraucherschutz - Richtlinie 2000/13/EG - Etikettierung und Aufmachung von Lebensmitteln))
   (2014/C 462/15)
   Verfahrenssprache: Englisch
   
      Vorlegendes Gericht
   
   High Court of Justice (England & Wales), Queen’s Bench Division (Administrative Court)
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Klägerin: The Queen, auf Antrag von Newby Foods Ltd
   
      Beklagte: Food Standards Agency
   
      Tenor
   
   Die Nrn. 1.14 und 1.15 des Anhangs I der Verordnung (EG) Nr. 853/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 mit spezifischen Hygienevorschriften für Lebensmittel tierischen Ursprungs sind dahin auszulegen, dass das Erzeugnis, das durch maschinelles Ablösen des an fleischtragenden Knochen nach dem Entbeinen bzw. an Geflügelschlachtkörpern haftenden Fleisches gewonnen wird, als „Separatorenfleisch“ im Sinne von Nr. 1.14 einzustufen ist, da das eingesetzte Verfahren zu einer stärkeren Auflösung oder Veränderung der Muskelfaserstruktur führt, als sie rein an Schnittflächen eintritt; dies gilt unabhängig davon, dass das eingesetzte Verfahren die Struktur der verwendeten Knochen nicht ändert. Ein solches Erzeugnis kann nicht als „Fleischzubereitung“ im Sinne von Nr. 1.15 eingestuft werden.
   
      (1)  ABl. C 344 vom 23.11.2013.