CELEX: E2013J0023
Language: de
Date: 2014-05-09 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofs vom 9. Mai 2014 in der Rechtssache E-23/13 — Griechische Kapitalmarkt-Kommission ( „Hellenic Capital Market Commission“ — HCMC) (Richtlinie 2003/6/EG — Zulässigkeit — Gerichtliche oder administrative Funktion — Informationsersuchen — Bestimmung im nationalen Recht, die Tatsachen offenzulegen, die Anlass zu einem Verdacht geben)

12.2.2015   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 49/15
            
         URTEIL DES GERICHTSHOFS
   vom 9. Mai 2014
   in der Rechtssache E-23/13
   Griechische Kapitalmarkt-Kommission („Hellenic Capital Market Commission“ — HCMC)
   (Richtlinie 2003/6/EG — Zulässigkeit — Gerichtliche oder administrative Funktion — Informationsersuchen — Bestimmung im nationalen Recht, die Tatsachen offenzulegen, die Anlass zu einem Verdacht geben)
   (2015/C 49/08)
   In der Rechtssache E-23/13, Griechische Kapitalmarkt-Kommission (HCMC) — ERSUCHEN des Verwaltungsgerichtshofs des Fürstentums Liechtenstein gemäß Artikel 34 des Abkommens zwischen den EFTA-Staaten über die Errichtung einer Überwachungsbehörde und eines Gerichtshofs um Auslegung von Artikel 16 der Richtlinie 2003/6/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Januar 2003 über Insider-Geschäfte und Marktmanipulation (Marktmissbrauch) — erließ der Gerichtshof, bestehend aus dem Präsidenten Carl Baudenbacher, dem Richter Per Christiansen (Berichterstatter) und dem Richter Páll Hreinsson, am 9. Mai 2014 ein Urteil mit folgendem Tenor:
   Eine Bestimmung, die die gemäß Artikel 16 der Richtlinie 2003/6/EG um Informationen ersuchende Behörde zwingt, die Tatsachen offenzulegen, die Anlass zu einem Verdacht geben, ist mit der Richtlinie 2003/6/EG nicht vereinbar.