CELEX: C1998/378/12
Language: de
Date: 1998-12-05 00:00:00
Title: BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES (Vierte Kammer) vom 8. Oktober 1998 in der Rechtssache C-228/97 P: Hedwig Kuchlenz-Winter gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Beamte - Schutz nach dem Gemeinsamen Krankheitsfürsorgesystem - Geschiedener Ehegatte eines ehemaligen Beamten - Offensichtlich unzulässiges und unbegründetes Rechtsmittel)

C 378/6               DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                   5.12.98
              URTEIL DES GERICHTSHOFES                                       BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES
                      (Sechste Kammer)                                                  (Vierte Kammer)
                    vom 22. Oktober 1998                                             vom 8. Oktober 1998
in der Rechtssache C-26/98: Kommission der Europäi-              in der Rechtssache C-228/97 P: Hedwig Kuchlenz-Winter
            schen Gemeinschaften gegen Irland (1)                   gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
(Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats Ð Richtlinie 94/        (Beamte Ð Schutz nach dem Gemeinsamen Krankheitsfür-
26/EG Ð Nichtumsetzung innerhalb der vorgeschriebenen            sorgesystem Ð Geschiedener Ehegatte eines ehemaligen
                            Frist)                               Beamten Ð Offensichtlich unzulässiges und unbegründetes
                                                                                          Rechtsmittel)
                        (98/C 378/11)
                                                                                         (98/C 378/12)
                (Verfahrenssprache: Englisch)
                                                                                 (Verfahrenssprache: Deutsch)
    (Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung
     erscheint in der Sammlung der Rechtsprechung des            In der Rechtssache C-228/97 P, Hedwig Kuchlenz-Winter,
                        Gerichtshofes)                           geschiedene Ehefrau eines ehemaligen Beamten des Euro-
                                                                 päischen Parlaments, wohnhaft in Kehlen (Luxemburg),
                                                                 Prozeûbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dieter Rogalla,
                                                                 Sprockhövel, Zustellungsanschrift: Kanzlei der Rechtsan-
In der Rechtssache C-26/98, Kommission der Europäi-
                                                                 wälte Decker, Braun & Wagner, 16, avenue Marie-TheÂ-
schen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Hans Christian
                                                                 reÁse, Luxemburg, betreffend ein Rechtsmittel gegen das
Stùvlbñk und Michael Shotter) gegen Irland (Bevollmäch-
                                                                 Urteil des Gerichts erster Instanz der Europäischen
tigter: Michael A. Buckley), wegen Feststellung, daû Irland
                                                                 Gemeinschaften (Erste Kammer) vom 16. April 1997 in
dadurch gegen seine Verpflichtungen aus der Richtlinie 94/
                                                                 der Rechtssache T-66/95 (Kuchlenz-Winter/Kommission,
26/EG der Kommission vom 15. Juni 1994 zur Anpassung
                                                                 Slg. 1997, II-637) wegen Aufhebung dieses Urteils, anderer
der Richtlinie 79/196/EWG des Rates zur Angleichung der
                                                                 Verfahrensbeteiligter: Kommission der Europäischen
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend elektri-
                                                                 Gemeinschaften (Bevollmächtigter: Julian Currall, Bei-
sche Betriebsmittel zur Verwendung in explosiver Atmo-
                                                                 stand: Bertrand Wägenbaur) hat der Gerichtshof (Vierte
sphäre, die mit bestimmten Zündschutzarten versehen
                                                                 Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten P. J. G.
sind, an den technischen Fortschritt (ABl. L 157 vom
                                                                 Kapteyn sowie der Richter H. Ragnemalm (Berichterstat-
24.6.1994, S. 33) verstoûen hat, daû es innerhalb der vor-
                                                                 ter) und K. M. Ioannou Ð Generalanwalt: P. LeÂger; Kanz-
geschriebenen Frist die erforderlichen Rechts- und Verwal-
                                                                 ler: R. Grass Ð am 8. Oktober 1998 einen Beschluû mit
tungsvorschriften, um dieser Richtlinie nachzukommen,
                                                                 folgendem Tenor erlassen:
nicht erlassen oder nicht mitgeteilt hat, hat der Gerichts-
hof (Sechste Kammer) unter Mitwirkung des Kammerprä-
sidenten P. J. G. Kapteyn sowie der Richter G. Hirsch,
G. F. Mancini, H. Ragnemalm (Berichterstatter) und R.            1. Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
Schintgen Ð Generalanwalt: S. Alber; Kanzler: R. Grass
Ð am 22. Oktober 1998 ein Urteil mit folgendem Tenor
erlassen:                                                        2. Die Rechtsmittelführerin trägt die Kosten des Rechts-
                                                                      mittelverfahrens.
1. Irland hat dadurch gegen seine Verpflichtungen aus            (1) ABl. C 252 vom 16.8.1997.
     der Richtlinie 94/26/EG der Kommission vom 15. Juni
     1994 zur Anpassung der Richtlinie 79/196/EWG des
     Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mit-
     gliedstaaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur
     Verwendung in explosiver Atmosphäre, die mit
     bestimmten Zündschutzarten versehen sind, an den
     technischen Fortschritt verstoûen, daû es innerhalb der
     vorgeschriebenen Frist die erforderlichen Rechts- und       Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt durch Urteil
     Verwaltungsvorschriften, um dieser Richtlinie nachzu-       des Tribunal de grande instance Lille (Erste Zivilkammer)
     kommen, nicht erlassen hat.                                 vom 7. August 1998 in der Rechtssache Philippe Anssens
                                                                         gegen Directeur des services fiscaux du Nord
                                                                                    (Rechtssache C-325/98)
2. Irland trägt die Kosten des Verfahrens.
                                                                                         (98/C 378/13)
(1) ABl. C 72 vom 7.3.1998.
                                                                 Das Tribunal de grande instance Lille (Erste Zivilkammer)
                                                                 ersucht den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften