CELEX: 31996R1089
Language: de
Date: 1996-06-17 00:00:00
Title: VERORDNUNG (EG) Nr. 1089/96 DER KOMMISSION vom 17. Juni 1996 über die Lieferung von Getreide im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe

18 . 6 . 96          DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                              Nr. L 144/3
                                  VERORDNUNG (EG) Nr. 1089/96 DER KOMMISSION
                                                       vom 17. Juni 1996
                         über die Lieferung von Getreide im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe
    DIE KOMMISSION DER EUROPAISCHEN                                   Nahrungsmittelhilfe der Gemeinschaft (4), geändert durch
    GEMEINSCHAFTEN —                                                  die Verordnung (EWG) Nr. 790/91 (*). Zu diesem Zweck
   gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen             sollten insbesondere die Lieferfristen und -bedingungen
   Gemeinschaft,                                                     sowie das Verfahren zur Bestimmung der sich daraus
                                                                     ergebenden Kosten genauer festgelegt werden —
   gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3972/86 des Rates
   vom 22. Dezember 1986 über die Nahrungsmittelhilfe­
                                                                     HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
   politik und -Verwaltung ('), zuletzt geändert durch die
   Verordnung (EWG) Nr. 1930/90 (2), insbesondere auf
   Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c),                                                          Artikel 1
   in Erwägung nachstehender Gründe:                                 Im Rahmen der Nahrungsmittelhilfe der Gemeinschaft
   Mit der Verordnung (EWG) Nr. 1420/87 des Rates vom                wird Getreide bereitgestellt zur Lieferung an die im
   21 . Mai 1987 zur Festlegung von Durchführungsbestim­             Anhang aufgeführten Begünstigten gemäß der Verord­
   mungen zu der Verordnung (EWG) Nr. 3972/86 über die               nung (EWG) Nr. 2200/87 zu den im Anhang aufge­
   Nahrungsmittelhilfepolitik und -Verwaltung (3) wurde die          führten Bedingungen. Die Zuteilung der Lieferungen
   Liste der für die Nahrungsmittelhilfe in Betracht                erfolgt im Wege der Ausschreibung.
   kommenden Länder und Organisationen und der für die               Es wird davon ausgegangen, daß der Zuschlagsempfänger
   Beförderung der Nahrungsmittellieferung über die fob­            die geltenden allgemeinen und besonderen Geschäftsbe­
  Stufe hinaus geltenden allgemeinen Kriterien festgelegt.          dingungen kennt und akzeptiert. Andere in seinem
  Die Kommission hat infolge mehrerer Beschlüsse über               Angebot enthaltene Bedingungen oder Vorbehalte gelten
  die Nahrungsmittelhilfe bestimmten Begünstigten 713               als nicht geschrieben .
  Tonnen Getreide zugeteilt.
                                                                                             Artikel 2
  Diese Bereitstellungen erfolgen nach der Verordnung
  (EWG) Nr. 2200/87 der Kommission vom 8 . Juli 1987                Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentli­
  über allgemeine Durchführungsbestimmungen für die                 chung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
  Bereitstellung und Lieferung von Waren im Rahmen der              in Kraft.
                    Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
                   Mitgliedstaat.
                   Brüssel, den 17. Juni 1996
                                                                              Für die Kommission
                                                                                Franz FISCHLER
                                                                           Mitglied der Kommission
(') ABl. Nr. L 370 vom 30. 12. 1986, S. 1 .
(2) ABl. Nr. L 174 vom 7. 7. 1990, S. 6.                          (*) ABl. Nr. L 204 vom 25. 7. 1987, S. 1 .
O ABl. Nr. L 136 vom 26. 5. 1987, S. 1 .                          O ABl. Nr. L 81 vom 28 . 3. 1991 , S. 108.
 ---pagebreak--- Nr. L 144/4          DE                   Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                     18 . 6. 96
                                                              ANHANG
                                                              PARTIE A
             1 . Maßnahme Nr.('): 893/95
             2. Programm: 1995
             3. Begünstigter (2): Euronaid, Postbus 12, NL-2501 CA Den Haag, Nederland (Tel.: (31-70)33 05 757;
                 Telefax: 36 41 701 ; Telex: 30960 EURON NL)
             4. Vertreter des Begünstigten (5): Wird vom Begünstigten benannt
             5. Bestimmungsort oder -land: Peru
             6. Bereitzustellendes Erzeugnis: Haferflocken
             7. Merkmale und Qualität der Ware^Q:
                 Siehe ABl . Nr. C 114 vom 29. 4. 1991 , S. 1 (II B 1 e))
             8. Gesamtmenge (Tonnen): 96 (165 Tonnen Getreide)
            9. Anzahl der Partien : 1
           10. Aufmachung und Kennzeichnung (6) (8) (9) (l0):
                 Siehe ABl. Nr. C 114 vom 29. 4. 1991 , S. 1 (II B 2 f) und II B 3)
                 Kennzeichnung in folgender Sprache: Spanisch
           11 . Art der Bereitstellung des Erzeugnisses: Gemeinschaftsmarkt
           12. Lieferstufe: frei Verschiffungshafen
           13. Verschiffungshafen: —
           14. Vom Begünstigten bezeichneter Löschhafen: —
           15. Löschhafen : —
           16. Anschrift des Lagers und gegebenenfalls des Löschhafens: —
           17. Zeitraum der Bereitstellung im Verschiffungshafen: 22. 7. — 11 . 8. 1996
           18 . Lieferfrist* —
           19. Verfahren zur Feststellung der Lieferkosten: Ausschreibung
          20. Frist für die Angebotsabgabe: 2. 7. 1996, 12 Uhr (Brüsseler Zeit)
          21 . Im Fall einer zweiten Ausschreibung:
                a) Frist für die Angebotsabgabe: 16. 7. 1996, 12 Uhr (Brüsseler Zeit)
                b) Zeitraum für die Bereitstellung im Verschiffungshafen : 5. — 25. 8 . 1996
                c) Lieferfrist: —
          22. Höhe der Ausschreibungsgarantie: 5 ECU/Tonne
          23. Höhe der Lieferungsgarantie: 10 % des Angebotsbetrags, ausgedrückt in Ecu
          24. Anschrift für die Abgabe des Angebots und der Ausschreibungsgarantie ('):
                Bureau de 1 aide alimentaire, à 1 attention de Monsieur T. Vestergaard, bâtiment Loi 1 30, bureau 7/46,
                200, rue de la Loi/Wetstraat, B-1049 Bruxelles/Brussel (Achtung! Neue Nummern: Telex: 25670 AGREC
                B; Telefax: (32-2) 296 70 03 / 296 70 04)
          25. Erstattung auf Antrag des Zuschlagsempfängers (4):
                Die am 21 . 6. 1996 gültige und durch die Verordnung (EG) Nr. 975/96 der Kommission (ABl. Nr. L 131
                vom 1 . 6. 1996, S. 24) festgesetzte Erstattung
 ---pagebreak--- 18 . 6. 96              DE                    Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  Nr. L 144/5
                                                                 PARTIE B
               1 . Maßnahme Nr. ('): 921 /95
              2. Programm: 1995
              3. Begünstigter (2): CICR, 19, avenue de la Paix, CH-1202 Geneve (Tel.: (41-22) 734 60 01 ; Telex: 22269
                    CICR CH)
              4. Vertreter des Begünstigten: ICRC Tbilissi, Dutu Megreli Road 1 , 380003 Tbilissi (Tel.: (788 32)
                    93 55 1 1 ; Telefax: (78832) 93 55 20)
              5. Bestimmungsort oder -land: Georgien
              6. Bereitzustellendes Erzeugnis: Weichweizenmehl
              7. Merkmale und Qualität der Ware (3) f): ABl. Nr. C 114 vom 29. 4. 1991 , S. 1 (II B 1 a))
              8 . Gesamtmenge (Tonnen): 400 (548 Tonnen Getreide)
              9. Anzahl der Partien: 1
             10. Aufmachung und Kennzeichnung (8) (9) (") (12): ABl. Nr. C 114 vom 29. 4. 1991 , S. 1 (IIB2d) und
                    IIB 3)
                    Eintragung in englischer Sprache
                    Ergänzende Aufschriften: „GG-040"
            11 . Art der Bereitstellung des Erzeugnisses: Gemeinschaftsmarkt
            12. Lieferstufe: frei Bestimmungsort
            13. Verschiffungshafen: —
            14. Vom Begünstigten bezeichneter Löschhafen: —
            15 . Löschhafen: —
            16. Anschrift des Lagers und gegebenenfalls des Löschhafens:
                   ICRC Sochi (warehouse), Castello street 51 , ADLER Sochi
            17. Zeitraum der Bereitstellung im Verschiffungshafen im Fall eines Zuschlags für die Lieferung
                   frei Verschiffungshafen: 22. 7. — 4. 8. 1996
            18 . Lieferfrist: 25. 8 . 1996
            19. Verfahren zur Feststellung der Lieferkosten: Ausschreibung
           20. Frist für die Angebotsabgabe: 2. 7. 1996, 12 Uhr (Brüsseler Zeit)
           21 . Im Fall einer zweiten Ausschreibung:
                   a) Frist für die Angebotsabgabe: 16. 7. 1996, 12 Uhr (Brüsseler Zeit)
                   b) Zeitraum der Bereitstellung im Verschiffungshafen im Fall eines Zuschlags für die Lieferung frei
                      Verschiffungshafen: 5. — 18 . 8. 1996
                  c) Lieferfrist: 8 . 9. 1996
           22. Höhe der Ausschreibungsgarantie: 5 ECU/t
           23. Höhe der Lieferungsgarantie: 10 % des Angebotsbetrags, ausgedrückt in Ecu
           24. Anschrift für die Abgabe des Angebots und der Ausschreibungsgarantie ('):
                  Bureau de l'aide alimentaire, à 1 attention de Monsieur T. Vestergaard, bâtiment Loi 130, bureau 7/46,
                  200, rue de la Loi/Wetstraat, B-1049 Bruxelles/Brussel; (Achtung! Neue Nummern: Telex: 25670
                  AGREC B; Telefax: (32-2) 296 70 03 / 296 70 04)
           25. Erstattung auf Antrag des Zuschlagsempfängers (4): Die am 21 . 6. 1996 gültige und durch die
                 Verordnung (EG) Nr. 975/96 der Kommission (ABl. Nr. L 131 vom 1 . 6. 1996, S. 24) festgesetzte Erstat­
                  tung
 ---pagebreak--- Nr. L 144/6           I DE                  Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      18 . 6. 96
              Vermerke:
              (') Die Nummer der Maßnahme ist im gesamten Schriftverkehr anzugeben.
              (2) Der Zuschlagsempfänger tritt mit dem Begünstigten baldmöglichst zur Bestimmung der erforderlichen
                   Versandbescheinigungen in Verbindung.
              (3) Der Zuschlagsempfänger übergibt dem Begünstigten eine von einer amtlichen Stelle stammende
                   Bescheinigung, aus der hervorgeht, daß die in dem betreffenden Mitgliedstaat geltenden Normen betref­
                   fend die Kernstrahlung für die zu liefernde Ware nicht überschritten worden sind. In der Bescheinigung
                   über die radioaktive Belastung ist der Gehalt an Cäsium 134 und 137 und an Jod 131 anzugeben.
             (4) Die Verordnung (EWG) Nr. 2330/87 der Kommission (ABl. Nr. L 210 vom 1 . 8. 1987, S. 56), zuletzt
                   geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 2226/89 (ABl. Nr. L 214 vom 25. 7. 1989, S. 10), betrifft die
                   Ausfuhrerstattungen. Das in Artikel 2 derselben Verordnung genannte Datum ist das unter Nummer 25
                   dieses Anhangs stehende Datum.
                   Die Erstattung wird mit dem landwirtschaftlichen Umrechnungskuß des Tages in Landeswährung umge­
                   rechnet, an dem die Ausfuhrzollförmlichkeiten erfüllt werden. Die Artikel 13 bis 17 der Verordnung
                   (EWG) Nr. 1068/93 der Kommission (ABl. Nr. L 108 vom 1 . 5. 1993, S. 106), zuletzt geändert durch die
                   Verordnung (EG) Nr. 2853/95 (ABl. Nr. L 299 vom 12. 12. 1995, S. 1 ), werden auf diese Erstattung nicht
                   angewandt.
             (*) Der Lieferant sendet ein Duplikat der Originalrechnung an: Willis Corroon Scheuer, Postbus 1315,
                   NL-1000 BH Amsterdam .
             (6) Lieferung in Containern von 20 Fuß; Bedingungen FCL/FCL (jeder Container soll 12 Tonnen netto
                  enthalten).
                  Der Lieferant übernimmt die Kosten für das Verbringen frei Terminal im Verladehafen, gestapelt. Der
                  Empfänger übernimmt die folgenden Kosten, auch die für den Abtransport der Container vom Terminal.
                  Artikel 13 Absatz 2 zweiter Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 2200/87 ist nicht anwendbar.
                  Der Zuschlagsempfänger muß dem Empfänger eine vollständige Ladeliste eines jeden Containers über­
                  mitteln, in der die Anzahl der Säcke aufgeführt ist, die zu jeder in der Ausschreibungsbekanntmachung
                  aufgeführten Verladenummer gehören.
                  Der Zuschlagsempfänger muß jeden Container mit einer numerierten Plombe verschließen (SYSKO
                  locktainer 180 seal), deren Nummer dem Spediteur des Begünstigten mitgeteilt wird.
            fl Der Zuschlagsempfänger überreicht dem Empfänger oder seinem Vertreter bei der Lieferung folgendes
                  Dokument:
                  — pflanzengesundheitliches Zeugnis (Partie A: + Haltbarkeitsdatum);
                  — Partie B: Zeugnis über Begasung.
            (8) Die Aufschrift erhält, abweichend von ABl. Nr. C 114, Punkt II B 3 c) folgende Fassung: „Europäische
                  Gemeinschaft".
           (') Im Hinblick auf eine eventuelle Umfüllung muß der Zuschlagsempfänger 2 % leere Säcke derselben
                 Qualität wie die die Ware enthaltenden Säcke liefern . Diese Säcke müssen außer der Aufschrift auch ein
                 großes R tragen.
          (,0) Siehe vierte Änderung der Veröffentlichung ABl. Nr. C 1 14 im ABl. Nr. C 272 vom 21 . 10. 1992, S. 6.
          (") Die Säcke sind, maximal 21 , auf Holzpaletten (aus Kiefer, Fichte oder Pappel) zu stapeln; diese dürfen
                 höchstens 1 200 x 1 400 mm groß und müssen wie folgt beschaffen sein:
                 — nicht umkehrbare Vierwegpalette mit Rücksprung;
                 — Oberboden: mindestens 7 Bretter, 100 mm breit x 22 mm dick;
                 — Unterboden : 3 Bretter, 100 mm breit x 22 mm dick;
                 — 3 Querträger, 100 mm breit x 22 mm dick;
                 — 9 Klötze von mindestens 100 x 100 x 78 mm.
                 Auf das palettierte Packstück ist eine Schrumpffolie von mindestens 150 p, Stärke aufzuziehen. Die palet­
                 tierten Kartons sind mit einer Holzplatte abzudecken, um stapelbar zu sein. Das Packstück ist in beiden
                 Ebenen mit jeweils zwei Kunststoffbändern von mindestens 15 mm Breite und Kunststoffschlaufen zu
                 sichern . Zwischen den Säcken und den Bändern ist ein Schutz aus Karton oder Holz einzuschieben .
          (I2) Siehe zweite Änderung der Veröffentlichung 91 /C 114/01 im ABl. Nr. C 135 vom 26. 5. 1992. S. 20.