CELEX: C2000/302/25
Language: de
Date: 2000-10-21 00:00:00
Title: Rechtssache C-391/99: Klage der Portugiesischen Republik gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 13. Oktober 1999

C 302/14               DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      21.10.2000
Kammerpräsidenten J. C. Moitinho de Almeida, D. A. O. Ed-              Klage der Portugiesischen Republik gegen die Kommis-
ward, L. Sevón (Berichterstatter) und R. Schintgen sowie der          sion der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am
Richter P. J. G. Kapteyn, C. Gulmann, A. La Pergola, J.-                                      27. Dezember 1999
P. Puissochet, G. Hirsch, P. Jann, H. Ragnemalm, M. Wathelet,
V. Skouris und der Richterin F. Macken — Generalanwalt:                                     (Rechtssache C-509/99)
J. Mischo; Kanzler: R. Grass — am 21. Juni 2000 einen
Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:                                                         (2000/C 302/26)
1.    Die Klage wird abgewiesen.
                                                                       Die Portugiesische Republik hat am 27. Dezember 1999 eine
2.    Die Französische Republik trägt die Kosten des Verfahrens.       Klage gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaf-
                                                                       ten beim Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften einge-
                                                                       reicht. Bevollmächtigte der Klägerin sind der Leiter des Juristi-
(1) ABl. C 63 vom 4.3.2000.                                            schen Dienstes der Generaldirektion für Gemeinschaftsangele-
                                                                       genheiten des Außenhandelsministeriums Luı́s Fernandes so-
                                                                       wie die Professorin an der Juristischen Fakultät der Universität
                                                                       Lissabon Maria Luı́sa Duarte, Beistand: Rechtsanwälte Miguel
                                                                       Galvão Teles und Mário Marques Mendes, Lissabon, Zustel-
                                                                       lungsanschrift: Portugiesische Botschaft, 24, rue Guillaume
                                                                       Schneider, Luxemburg.
Klage der Portugiesischen Republik gegen die Kommis-
sion der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am
                                                                       Die Klägerin beantragt,
                        13. Oktober 1999
                                                                       1.    der vorliegenden Klage stattzugeben und
                    (Rechtssache C-391/99)
                                                                             a)    die Entscheidung der Kommission vom 20. Oktober
                         (2000/C 302/25)                                           1999 (C[1999] 3370 endg.) betreffend ein Verfah-
                                                                                   ren nach Artikel 21 der Verordnung (EWG)
Die Portugiesische Republik hat am 13. Oktober 1999 eine                           Nr. 4064/89 (1) des Rates vom 21. Dezember 1989
Klage gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaf-                           über die Kontrolle von Unternehmenszusammen-
ten beim Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften einge-                        schlüssen (Verfahren Nr. IV/M.1616 — A. Champa-
reicht. Bevollmächtigte der Klägerin sind der Leiter des Juristi-                  limaud/BSCH) für rechtlich inexistent zu erklären;
schen Dienstes der Generaldirektion für Gemeinschaftsangele-
genheiten des Außenhandelsministeriums Luı́s Fernandes so-                   b)    hilfsweise, die genannte Entscheidung für nichtig zu
wie die Professorin an der Juristischen Fakultät der Universität                   erklären.
Lissabon Maria Luı́sa Duarte, Beistand: Rechtsanwälte Miguel
                                                                       2.    der Kommission die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.
Galvão Teles und Mário Marques Mendes, Lissabon, Zustel-
lungsanschrift: Portugiesische Botschaft, 24, rue Guillaume
Schneider, Luxemburg.                                                  Der Präsident des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften
                                                                       hat mit Beschluss vom 14. September 2000 die Streichung der
                                                                       vorliegenden Rechtssache im Register des Gerichtshofes angeordnet.
Die Klägerin beantragt,
1.    der vorliegende Klage stattzugeben und                           (1) ABl. L 395 vom 30.12.1989, S. 1.
      a)    die Entscheidung der Kommission vom 20. Juli
            1999 (C[1999]2406 endg.) betreffend ein Verfahren
            nach Artikel 21 der Verordnung (EWG)
            Nr. 4064/89 (1) des Rates vom 21. Dezember 1989
            über die Kontrolle von Unternehmenszusammen-
            schlüssen (Verfahren Nr. IV/M.1616 — A. Champa-            Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt aufgrund des
            limaud/BSCH) für rechtlich inexistent zu erklären;         Beschlusses des Bundesverwaltungsgerichts vom
                                                                       27. April 2000 in dem Rechtsstreit Stratmann GmbH und
      b)    hilfsweise, die genannte Entscheidung für nichtig zu
                                                                                 Co. KG gegen Landrätin des Kreises Wesel
            erklären.
2.    der Kommission die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.                               (Rechtssache C-284/00)
Der Präsident des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften                                 (2000/C 302/27)
hat mit Beschluss vom 13. September 2000 die Streichung der
vorliegenden Rechtssache im Register des Gerichtshofes angeordnet.     Das Bundesverwaltungsgericht ersucht den Gerichtshof der
                                                                       Europäischen Gemeinschaften durch Beschluss vom 27. April
                                                                       2000, in der Kanzlei des Gerichtshofes eingegangen am 19. Juli
(1) ABl. L 395 vom 30.12.1989, S. 1.
                                                                       2000, in dem Rechtsstreit Stratmann GmbH und Co. KG gegen
                                                                       Landrätin des Kreises Wesel, um Vorabentscheidung über
                                                                       folgende Frage: