CELEX: 21990A0412(09)
Language: de
Date: 1990-03-26 00:00:00
Title: ABKOMMEN in Form eines Briefwechsels betreffend das Abkommen von 1981 zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien über den Handel mit Schaf- und Ziegenfleisch #

Avis juridique important

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21990A0412(09)

ABKOMMEN in Form eines Briefwechsels betreffend das Abkommen von 1981 zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien über den Handel mit Schaf- und Ziegenfleisch  -   

Amtsblatt Nr. L 095 vom 12/04/1990 S. 0025 - 0028

ABKOMMEN in Form eines Briefwechsels betreffend das Abkommen von 1981 zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien über den Handel mit Schaf- und Ziegenfleisch   A.  Schreiben Nr. 1  Herr . . . . . .! Ich beziehe mich auf den Briefwechsel vom 28. April 1981 über ein Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Jugoslawien zur Festlegung von Bestimmungen über die Einfuhr von Schaf- und Ziegenfleisch aus Jugoslawien in die Gemeinschaft sowie auf  die Verhandlungen zwischen unseren Delegationen über vorübergehende Ausnahmen von einigen dieser Bestimmungen im Zusammenhang mit der Einführung von Maßnahmen zur Stabilisierung des Schaffleischsektors in der Gemeinschaft und zur Reform der  innergemeinschaftlichen Regelung für diesen Sektor im Hinblick auf einen gemeinschaftlichen Binnenmarkt für Schaffleisch. Bei den Verhandlungen wurden die folgenden Ausnahmen von dem Hauptabkommen vereinbart, die während der Geltungsdauer des  vorliegenden Abkommens in Kraft bleiben werden:  1.  Jugoslawien verpflichtet sich, dafür Sorge zu tragen, daß die Ausfuhren von Schaffleisch sowie von lebenden Schafen nach den verschiedenen Gebieten der Gemeinschaft mengenmässig zu keiner Störung dieser Märkte führen und während den als empfindlich  eingestuften Zeiten des Jahres die herkömmlichen Mengen nicht überschreiten.  2.  Die Preise für Lammfleisch und lebende Tiere aus Jugoslawien werden entsprechend dem Verfahren im Anhang des vorliegenden Abkommens überwacht.  3.  In Klausel 5 des Hauptabkommens werden die Worte: "einen Hoechstsatz von 10 v. H. ad valorem" durch das Wort "Null" ersetzt.  4.  Unbeschadet der Klausel 2 des vorliegenden Abkommens kann jede Partei jederzeit Konsultationen zu Fragen der Durchführung dieses Abkommens verlangen.  5.  Die Bestimmungen dieses Abkommens gelten unbeschadet der Rechte Jugoslawiens und der Gemeinschaft im Rahmen des GATT.  6.  Dieses Abkommen tritt am 1. Januar 1989 in Kraft; es gilt bis zum 31. Dezember 1992. Für lebende Tiere wird die Abschöpfung jedoch erst am 1. Januar 1990 vermindert.  7.  Die Bestimmungen dieses Abkommens werden sechs Monate vor dessen Ablauf überprüft.  Falls Ihre Regierung dem Vorstehenden zustimmen kann, beehre ich mich vorzuschlagen, daß dieses Schreiben und Ihr Antwortschreiben zusammen ein Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Sozialistischen Föderativen Republik  Jugoslawien in diesem Bereich bilden.  Genehmigen Sie, Herr . . . . . ., den Ausdruck meiner ausgezeichnetsten Hochachtung.  Im Namen des Rates der Europäischen Gemeinschaften ANHANG   Preisüberwachung  1.  Die Europäische Gemeinschaft überwacht die Preise für aus Jugoslawien eingeführte Lammschlachtkörper und lebende Tiere auf der Grundlage der in den einzelnen Mitgliedstaaten gezahlten monatlichen Durchschnittspreise.   2.  Jugoslawien teilt der Kommission der Europäischen Gemeinschaften monatlich die Ausfuhrpreise für Lammfleisch und lebende Tiere mit.   3.  Wird in einem Mitgliedstaat ein Rückgang der Preise für aus Jugoslawien eingeführte Lammschlachtkörper oder lebende Tiere festgestellt und deutet dies auf ein Problem hin, so finden auf Veranlassung einer der Vertragsparteien Konsultationen auf  Fachebene statt, um die Gründe für den Preisrückgang festzustellen. Die Parteien prüfen die sich bei diesen Konsultationen ergebenden Empfehlungen zur Lösung des Problems. Ist das Problem auf die Preise zurückzuführen, zu denen Lammschlachtkörper oder  lebende Tiere aus Jugoslawien in den betreffenden Mitgliedstaat eingeführt werden, so treffen die jugoslawischen Behörden geeignete Maßnahmen, um die Preise wiederherzustellen.  B.  Schreiben Nr. 2  Herr . . . . . .! Ich beehre mich, den Eingang Ihres heutigen Schreibens mit folgendem Wortlaut zu bestätigen:  "Ich beziehe mich auf den Briefwechsel vom 28. April 1981 über ein Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Jugoslawien zur Festlegung von Bestimmungen über die Einfuhr von Schaf- und Ziegenfleisch aus Jugoslawien in die Gemeinschaft sowie  auf die Verhandlungen zwischen unseren Delegationen über vorübergehende Ausnahmen von einigen dieser Bestimmungen im Zusammenhang mit der Einführung von Maßnahmen zur Stabilisierung des Schaffleischsektors in der Gemeinschaft und zur Reform der  innergemeinschaftlichen Regelung für diesen Sektor im Hinblick auf einen gemeinschaftlichen Binnenmarkt für Schaffleisch. Bei den Verhandlungen wurden die folgenden Ausnahmen von dem Hauptabkommen vereinbart, die während der Geltungsdauer des  vorliegenden Abkommens in Kraft bleiben werden:  1.  Jugoslawien verpflichtet sich, dafür Sorge zu tragen, daß die Ausfuhren von Schaffleisch sowie von lebenden Schafen nach den verschiedenen Gebieten der Gemeinschaft mengenmässig zu keiner Störung dieser Märkte führen und während den als empfindlich  eingestuften Zeiten des Jahres die herkömmlichen Mengen nicht überschreiten.  2.  Die Preise für Lammfleisch und lebende Schafe aus Jugoslawien werden entsprechend dem Verfahren im Anhang des vorliegenden Abkommens überwacht.  3.  In Klausel 5 des Hauptabkommens werden die Worte: "einen Hoechstsatz von 10 v. H. ad valorem" durch das Wort "Null" ersetzt.  4.  Unbeschadet der Klausel 2 des vorliegenden Abkommens kann jede Partei jederzeit Konsultationen zu Fragen der Durchführung dieses Abkommens verlangen.  5.  Die Bestimmungen dieses Abkommens gelten unbeschadet der Rechte Jugoslawiens und der Gemeinschaft im Rahmen des GATT.  6.  Dieses Abkommen tritt am 1. Januar 1989 in Kraft; es gilt bis zum 31. Dezember 1992. Für lebende Tiere wird die Abschöpfung jedoch erst am 1. Januar 1990 vermindert.  7.  Die Bestimmungen dieses Abkommens werden sechs Monate vor dessen Ablauf überprüft.  Falls Ihre Regierung dem Vorstehenden zustimmen kann, beehre ich mich vorzuschlagen, daß dieses Schreiben und Ihr Antwortschreiben zusammen ein Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Sozialistischen Föderativen Republik  Jugoslawien in diesem Bereich bilden." Ich beehre mich, Ihnen mitzuteilen, daß meine Regierung dem Vorstehenden zustimmen kann und daß Ihr Schreiben und dieses Antwortschreiben zusammen ein Abkommen entsprechend Ihrem Vorschlag bilden.  Genehmigen Sie, Herr . . . . . ., den Ausdruck meiner ausgezeichnetsten Hochachtung.  Für die Regierung der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien ANHANG   Preisüberwachung  1.  Die Europäische Gemeinschaft überwacht die Preise für aus Jugoslawien eingeführte Lammschlachtkörper und lebende Tiere auf der Grundlage der in den einzelnen Mitgliedstaaten gezahlten monatlichen Durchschnittspreise.   2.  Jugoslawien teilt der Kommission der Europäischen Gemeinschaften monatlich die Ausfuhrpreise für Lammfleisch und lebende Tiere mit.   3.  Wird in einem Mitgliedstaat ein Rückgang der Preise für aus Jugoslawien eingeführte Lammschlachtkörper oder lebende Tiere festgestellt und deutet dies auf ein Problem hin, so finden auf Veranlassung einer der Vertragsparteien Konsultationen auf  Fachebene statt, um die Gründe für den Preisrückgang festzustellen. Die Parteien prüfen die sich bei diesen Konsultationen ergebenden Empfehlungen zur Lösung des Problems. Ist das Problem auf die Preise zurückzuführen, zu denen Lammschlachtkörper oder  lebende Tiere aus Jugoslawien in den betreffenden Mitgliedstaat eingeführt werden, so treffen die jugoslawischen Behörden geeignete Maßnahmen, um die Preise wiederherzustellen.