CELEX: 51988PC0818
Language: de
Date: 1988-12-13
Title: Vorschlag für einen BESCHLUSS DES RATES über eine Ausnahmeregelung für bestimmmte Teile des spanischen Hoheitsgebiets in bezug auf das Verbringungsverbot aufgrund der afrikanischen Schweinepest (von der Kommission vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (88) 818
Vol. 1988/0269
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983 concernant
l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique européenne et de
la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983, p. 1) modifié en dernier
lieu par le règlement (UE) 2015/496 du Conseil du 17 mars 2015 (JO L79 du 25. 3.2015, p. 1), ce
dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents classifiés présents dans ce dossier
ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit règlement ou sont considérés déclassifiés
conformément aux articles 26(3) et 59(2) de la décision (UE, Euratom) 2015/444 de la
Commission du 13 mars 2015 concernant les règles de sécurité aux fins de la protection des
informations classifiées de l'Union européenne.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983 concerning
the opening to the public of the historical archives of the European Economic Community and the
European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as last amended by Council
Regulation (EU) 2015/496 of 17 March 2015 (OJ L 79, 27.3.2015, p. 1), this file is open to the
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on the security rules for protecting EU classified information.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1. Februar
1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und
der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983, S. 1), zuletzt geändert durch die
Verordnung (EU) Nr. 2015/496 vom 17. März 2015 (ABI. L 79 vom 25.3.2015, S. 1), ist dieser Akt
der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit erforderlich, wurden die Verschlusssachen in diesem Akt in
Übereinstimmung mit Artikel 5 der genannten Verordnung freigegeben; beziehungsweise werden
sie auf Grundlage von Artikel 26(3) und 59(2) der Entscheidung der Kommission (EU, Euratom)
2015/444 vom      13.   März 2015     über die   Sicherheitsvorschriften für den Schutz von  EU-
Verschlusssachen als herabgestuft angesehen.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                               КОМ ( 88 ) 818 еndg .
                                               Brussel / den    13 . Dezember 1988
                              Vorschlag für einen
                              BESCHLUSS DES RATES
                 über eine Ausnahmeregelung für bestimmmte
             Teile des spanischen Hoheitsgebiets in bezug auf
      das Verbringungsverbot aufgrund der afrikanischen Schweinepest
                        (von der Kommission vorgelegt )
 ---pagebreak---                                                                                      4
                                       BEGRÜNDUNG
Gemäß Artikel 9a Absatz 1 der Richtlinie 64 / 432 / EWG , Artikel 8a Absatz 1 der
Richtlinie 72 / 461 / EWG und Artikel 7a Absatz 1 der Richtlinie 80 / 215 / EWG können
durch Entscheidung der Kommission ein oder mehrere Teile des Hoheitsgebiets
eines Mitgliedstaats , in dem die afrikanische Schweinepest vor weniger als
12 Monaten festgestellt worden ist , von dem Verbot der Verbringung lebender
Schweine , frischen Schweinefleisches und bestimmter Fleischerzeugnisse nach
anderen Mitgliedstaaten ausgenommen werden , sofern bestimmte technische Vor­
aussetzungen erfüllt sind .
Zu den technischen Voraussetzungen für eine Ausnahmeregelung zählen die Anwen­
dung von Methoden zur Bekämpfung und Tilgung der afrikanischen Schweinepest ,
die Seuchenfreiheit seit mindestens 12 Monaten , Schutzmaßnahmen gegen die Aus­
breitung der Krankheit sowie Maßnahmen zur Kontrolle der Verbringung von
Schweinen .
Da ein bestimmter Teil des spanischen Hoheitsgebiets diese Voraussetzungen er-
füllt , wird folgende Entscheidung vorgelegt .
Dieser Entwurf hat keine finanziellen Auswirkungen .
                     »
Der Standige Veternarausschuss hat keine befürwortende Stellungname abgegeben .
 ---pagebreak---                                      Vorschlag für einen
                                     BESCHLUSS DES RATES
                          über eine Ausnähmeregelung für bestimmmte
                    Teile des spanischen Hoheitsgebiets in bezug auf
            das Verbringungsverbot aufgrund der afrikanischen Schweinepest
DER RAT DER EUROPÂISCHEN GEMEINSCHAFTEN^-----
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
gestützt auf die Richtlinie 64 / 432 / EWG des Rates vom 26 . Juni 1964 zur Rege­
lung viehseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr
mit Rindern und Schweinen ( 1 ), zuletzt geändert durch die Richt­
linie 88 / 406 / EWG ( 2 ), insbesondere auf Artikel 9a Absatz 1 ,
gestützt auf die Richtlinie 72 / 461 / EWG des Rates vom 12 . Dezember 1972 zur Re­
gelung viehseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsver-
kehr mit frischem Fleisch ( 3 ), zuletzt geändert durch die Richt­
linie 87 / 489 / EWG ( 4 ), insbesondere auf Artikel 8a Absatz 1 ,
gestützt auf die Richtlinie 80 / 215 / EWG des Rates vom 22 . Januar 1980 zur Rege­
lung viehseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr
mit Fleischerzeugnissen ( 5 ), zuletzt geändert durch die Richtlinie 87 / 491 / EWG
( 6 ), insbesondere auf Artikel 7a Absatz 1 ,
in Erwagung nachstehender Gründe :
Gemäß Artikel 9a Absatz 1 der Richtlinie 64 / 432 / EWG , Artikel 8a Absatz 1 der
Richtlinie 72 / 462 / EWG und Artikel 7a Absatz 1 der Richtlinie 80 / 215 / EWG kann
für einen oder mehrere Teile des Hoheitsgebiets eines Mitgliedstaats , in dem
die afrikanische Schweinepest vor weniger als 12 Monaten festgestellt worden
ist , eine Ausnahme von dem Verbot der Verbringung lebender Schweine , frischen
Schweinefleisches und bestimmter Fleischerzeugnisse gewährt werden .
(1)   ABI .        121 ,  29.07.1964 , S. 1977 / 64
(2)   ABI .     L  194 ,  22.07.1988 , S.  1
(3)   ABI .     L  302 ,  31.12.1972 , S. 24
(4)   ABI .     L  280 ,  03.10.1987 , S. 28
(5)   ABI .     L   47 ,  21.02.1980 , S. 4
(6)   ABI .     L  279 ,  02.10.1987 , S. 27
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 Bei der vorgenannten Ausnahme im Sinne des Artikels 9b Absatz 1 der Richt­
 linie 64 /432 / EWG , des Artikels 8b Absatz 1 der Richtlinie 72/ 461 / EWG und des Arti­
 kels 7b Absatz 1 der Richtlinie 80 / 215 / EWG wird insbesondere den Methoden zur Be­
 kämpfung und Tilgung der afrikanischen Schweinepest , dem Nichtauftreten der Seuche
 während mindestens 12 Monaten , dem betreffenden Teil oder Teilen des Hoheitsge­
biets sowie deren verwaltungsmäßigen und geographischen Grenzen , den zur Verhütung
der Ausbreitung der Seuche getroffenen Schutzmaßnahmen und den Maßnahmen zur Kon­
 trolle des Transports von Schweinen Rechnung getragen .
Die spanischen Behorden haben sich insbesondere mit Schreiben vom 14 . Oktober 1988
an die Kommission verpflichtet , aile erforderlichen Garantiemafinahmen durchzu-
führen .
Die spanischen Behorden haben sich des weiteren verpflichtet , spatestens am
1 . Januar 1989 die nachstehenden MaBnahmen durchzuführen .
Im einzelnen wurde folgendes beschlossen :
- Die Verbringung von Schweinen und frischem Schweinefleisch aus Gebieten mit
   afrikanischer Schweinepest in Gebiete , für die in bezug auf den innergemein­
   schaftlichen Handel eine Ausnahmeregelung vorgesehen ist , wurde verboten .
   Schweinefleischerzeugnisse , die einen natürlichen Gärungs - und Reifungsprozess
   durchlaufen haben , wie dies bei Serrano-Schinken , Chorizo und Lomo der Fall ist ,
   und die in Seuchengebieten hergestellt werden , können in den für eine Ausnahme-
   regelung in Frage kommenden Gebieten unter der Bedingung verkauft (verbraucht )
   werden , daß das für die Herstellung dieser Erzeugnisse verwendete frische
   Schweinefleisch von Tieren stammt , bei denen im Rahmen einer unmittelbar vor der
   Schlachtung durchgeführten serologischen Untersuchung keine Antikörper gegen das
   Schweinepestvirus festgestellt worden sind .
- Fleischerzeugnisse aus einem Gebiet , das in bezug auf den innergemeinschaft­
   lichen Handel für eine Ausnahmeregelung in Frage kommt , werden von Fleischer-
   zeugnissen aus Gebieten mit afrikanischer Schweinepest getrennt gelagert und be­
   fördert .
- Als Teil des nationalen Identifizierungssystems für Schweine wurde für Spanien
   ein System zur Identifizierung von Schlachtschweinen erlassen .
– Das Programm zur serologischen Untersuchung von Schweinen auf afrikanische
   Schweinepest wird auch in Zukunft in ganz Spanien durchgeführt .
- Das Keulungsverfahren wird auch auf Schweinebestände angewandt , in denen nur ein
   oder wenige serologisch positive Fälle festgestellt werden .
 ---pagebreak---    Das Keulungsverfahren umfaßt für ganz Spanien :
   a ) eine epidemiologische Untersuchung , wobei dem Verkehr von Personen und
       Fahrzeugen sowie der Verbringung von Tieren , Fleisch und anderen Gegen­
       ständen , die Ansteckungsträger des afrikanischen Schweinepestvirus sein
       dürften , vom bzw . zum Seuchenort Rechnung getragen wird ;
   b ) eine unverzügliche Verbringungssperre sowie eine klinische , serologische
       bzw . virologische Untersuchung von Beständen , die infolge der epidemio-
       logischen Untersuchung seuchenverdächtig sind ;
   c ) die Errichtung einer Schutzzone im Umkreis von mindestens 3 km , deren
       Abgrenzungen an allen großen Verkehrswegen deutlich ausgeschildert sind .
Unbeschadet der den Handel betreffenden Beschränkungsmassnahmen umfasst das
Keulungsverfahren in Gebieten , die in bezug auf den innergemeinschaftlichen
Handel für eine Ausnahmeregelung in Frage kommen , ausserdem :
-  eine Kontrollzone im Umkreis von mindestens 10 km , wobei geographische
   Grenzen berücksichtigt werden . Diese Zone wird für mindestens 30 Tage er­
   richtet , und während der ersten 13 Tage dürfen keine Schweine aus dem Her-
   kunftsbetrieb entfernt werden . Zwischen dem 15 . und 30 . Tag dürfen die
   Schweine nur aus dem Betrieb entfernt werden , um unter amtlicher Aufsicht
   zur unmittelbaren Schlachtung in einem Schlachthof befördert zu werden .
   Eine solche Beförderung darf erst dann behördlich genehmigt werden , wenn :
   a ) der amtliche Tierarzt samtliche Schweine des Betriebs untersucht und te-
       statigt hat , daB kein Tier seuchenverdachtigt ist ;
   b ) als Ergebnis einer serologischen Untersuchung des gesammten Schweinebe-
       stands des Betriebs kein Antikörperbefund vorliegt . Wenn jedoch im
       Rahmen des unter dem folgenden Gedankenstrich genannten serologischen
       Testprogramms bei den Schweinen des betreffenden Betriebs keine Antikör­
       per gegen die afrikanische Schweinepest nachgewiesen wurden , müssen nur
       Schlachtschweine einer serologischen Untersuchung unterzogen werden .
 ---pagebreak---  – Aile Bestande innerhalb der Kontrollzone nuissen im Rahmen eines serolo–
    gischen Testprogramms auf afrikanische Schweinepest untersucht werden .
 ~ Fleisch von Schweinen , die gemaB den Bestimmungen des ersten Gedanken-
    Strichs in einen Schlachthof verbracht werden , darf nur für Fleischerzeug-
   nisse verwendet werden , die bei der Verarbeitung Behandlungen gemäß Arti­
   kel 4 Absatz 1 Buchstabe a ) der Richtlinie 80 / 215 / EWG unterzogen worden
   sind .
- Mit Ausnahme von Erzeugnissen , die Behandlungen gemäß Artikel 4 Absatz 1
   Buchstabe a ) der Richtlinie 80 / 215 / EWG unterzogen worden sind , dürfen
   Frischfleisch und Fleischerzeugnisse 30 Tage lang nicht aus der Schutzzone
   verbracht werden .
Unter Berücksichtigung der vorgenannten Verpflichtungen können Vorkehrungen
getroffen werden , um bestimmte Teile des spanischen Hoheitsgebiets von den
Verboten aufgrund der afrikanischen Schweinepest auszunehmen .
Spanien sollte erst nach Ablauf einer bestimmten Frist ermächtigt werden ,
Schweine , Frischfleisch und bestimmte Fleischerzeugnisse aus bestimmten Teilen
seines Hoheitsgebiets in andere Mitgliedstaaten zu verbringen .
Für den Fall , dass in einem Teil Spaniens , auf welchen in bezug auf die mit
der afrikanischen Schweinepest zusammenhängenden Verbotsmassnahmen eine
Ausnahmeregelung angewandt werden kann , wieder ein Seuchenherd oder mehrere
Seuchenherde der afrikanischen Schweinepest auftreten , können die
Mitgliedstaaten weiterhin die Schutzmassnahmen durchführen , die insbesondere
nach Artikel 9 der Richtlinie 64 / 432 / EWG , Artikel 8 der Richtlinie 72 / 461 / EWG
und Artikel 7 der Richtlinie 80 / 215 / EWG erforderlich sind .
Der Ständige Veterinärausschuss hat keine befürwortende Stellungnahme
abgegeben -
 ---pagebreak---                                             5
HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN :
                                        Artikel 1
1.  Spanien wird ermächtigt , lebende Schweine im Sinne von Absatz 2 aus den im
    Anhang festgelegten Teilen seines Hoheitsgebiets in andere Mitgliedstaaten
    zu verbringen .
2.  Im Sinne von Absatz 1 sind lebende Schweine :
    (a ) Schweine , die nach dem 1 . Januar 1989 geboren sind und ausschlieB-
         lich in den im Anhang festgelegten Teilen des Hoheitsgebiets aufgezo-
         gen und gehalten werden ;
    (b ) Schweine , die nach dem 1 . Januar 1989 gemäß der Richtlinie 64 / 432 / EWG
         des Rates aus den anderen Mitgliedstaaten in die im Anhang
         festgelegten Teile des spanischen Hoheitsgebiets verbracht werden ;
    (c ) Schweine , die nach dem 1 . Januar 1989 aus Drittländern in die im
         Anhang festgelegten Teile des spanischen Hoheitsgebiets eingeführt
         werden .
3.  Die in der Richtlinie 64 / 432 / EWG des Rates vorgesehene Gesundheitsbeschei-
    nigung die die lebenden Schweine bei der Ausfuhr aus Spanien begleiten ,
    muB folgende Vermerke enthalten :
    "Schweine , die den Bestimmungen der Entscheidung 88 / .... / EWG der Kommis­
    sion vom ... über eine Ausnahmeregelung für bestimmte Teile des spanischen
    Hoheitsgebiet in bezug auf das Verbringungverbot aufgrund der afrika­
    nischen Schweinepest entsprechen ".
                                        Artikel 2
1.  Spanien wird ermächtigt , frisches Fleisch von Schweinen im Sinne von Ab­
    satz 2 aus den im Anhang festgelegten Teiles seines Hoheitsgebiets in an­
    dere Mitgliedstaaten zu verbringen .
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 2.  Im Sinne von Absatz 1 ist frisches Schweinefleisch :
     (a ) frisches Fleisch von Schweinen im Sinne von Artikel 1 Absatz 2 , die
          in Schlachthöfen , Zerlegungsbetrieben und Kühlhäusern geschlachtet ,
          zerlegt bzw . gelagert werden , die sich in den im Anhang festgelegten
          Teilen des Hoheitsgebiets befinden ;
    ( b ) frisches Fleisch , das nach dem 1 . Januar 1989 gemäß der Richtlinie
          72/461 / EWG des Rates aus anderen Mitgliedstaaten in die im Anhang
          festgelegten Teile des spanischen Hoheitsgebiets verbracht wird ;
    (c )  frisches Fleisch , das nach dem 1 . Januar 1989 gemaB der Richtlinie
          72 /462/ EWG des Rates aus Drittlandern in die im Anhang festgelegten
          Teile des spanischen Hoheitsgebiets eingeführt wird .
3.  Die in der Richtlinie 64 /433 / EWG vorgesehenen Genußtauglichkeitsbescheini-
    gung , die frisches Fleisch aus Spanien begleitet , muß folgenden Vermerk
    enthalten :
    "Fleisch das den Bestimmungen der Entscheidung 88 / ... / EWG der Kommission
    vom ..... über eine Ausnähmeregelung für bestimmte Teile des spa­
    nischen Hoheitsgebiets in bezug auf das Verbringungsverbot aufgrund der
    afrikanischen Schweinepest entspricht ".
                                        Artikel 3
1 . Spanien wird ermächtigt , andere als die in Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a )
    der Richtlinie 80 / 215 / EWG genannten Fleischerzeugnisse , die Schweine­
    fleisch im Sinne von Absatz 2 enthalten , aus den im Anhang festgelegten
    Teilen seines Hoheitsgebiets in andere Mitgliedstaaten zu verbringen .
 ---pagebreak---                                              7
 2.  Im Sinne von Absatz 1 sind Fleischerzeugnisse :
     (a ) Erzeugnisse , die aus frischem Fleisch im Sinne von Artikel 2 Absatz 2
          nach dem 1 . Januar 1989 in Betrieben hergestellt werden , die in den
          im Anhang festgestellten Teilen des Hoheitsgebiets liegen ;
     (b ) Fleischerzeugnisse , die nach dem 1 . Januar 1989 gemäß Artikel 12 der
          Richtlinie 80 / 215 / EWG aus anderen Mitgliedstaaten in die im Anhang
          festgelegten Teile des spanischen Hoheitsgebiets verbracht werden ;
    (c )  Fleischerzeugnisse , die nach dem 1 . Januar 1989 gemäß Artikel 12 der
          Richtlinie 80 / 215 / EWG aus Drittländern in die im Anhang festgelegten
          Teile des spanischen Hoheitsgebiets eingeführt werden ;
    (d)   Fleischerzeugnisse , die auf den unter den Buchstaben a ), b ) und c )
          genannten Fleischerzeugnissen nach dem 1 . Januar 1989 hergestellt
          werden .
3.  Die in der Richtlinie 77 / 99 / EWG vorgesehene GenuBtauglichkeitsbescheini-
    gung , die andere als die in Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a ) der Richt-
    linie 80 / 215 / EWG genannten Fleischerzeugnisse aus Spanien begleitet , muB
    folgenden Vermerk enthalten :
    "Erzeugnisse , die den Bestimmungen der Entscheidung 88 / .... / EWG der Kom­
    mission vom ..... über eine Ausnahmeregelung für bestimmte Teile des
    spanischen Hoheitsgebiets in bezug auf das Verbringungsverbot aufgrund der
    afrikanischen Schweinepest entsprechen ".
                                         Artikel 4
Die Kommission verfolgt die Entwicklung der Lage . Diese Entscheidung wird
gegebenenfalls , nach Massgabe dieser Entwicklung , geändert .
 ---pagebreak---                                        - 8 -
                                     Artikel 5
Die Mitgliedstaaten ändern die Massnahmen , die sie im innergemeinschaftlichen
Handel anwenden , um dieser Entscheidung spätestens am 1 . Mai  1989
nachzukommen . Sie setzen die Kommission darüber umgehend in Kenntnis .
                                     Artikel 6
Diese Entscheidung ist an die Mitgliedstaaten gerichtet .
Geschehen zu                                                 Im Namen des Rates
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                                      ANHANG
Alle Teile des spanischen Hoheitsgebiets nördlich und östlich einer Demarka­
tionslinie , die sich aus folgenden Teilstücken zusammensetzt :
- Fluß Tormes ab seiner Mündungsstelle am Fluß Duero an der portugiesischen
  Grenze bis zum See Embalse de Almenda und durch Ledesma und Salamanca nach
  Alba de Tormes ;
- Straße C 510 von Alba de Tormes nach Anaya de Alba und Horcajo-Medianero bis
  zur Grenzlinie zwischen den Provinzen Salamanca und Avila ;
- süd - und südwestliche Grenzlinie zwischen den Provinzen Salamanca und Avila ,
  bis hin zur Grenze der Provinz Caceres ;
- die südöstliche Grenzlinie zwischen den Provinzen Avila und Caceres bis zur
  Schnittstelle mit der Straße C 100 bei Puerto de Tornavacas ;
- Strafle C 110 von Puerto de Tornavacas in südwestlicher Richtung bis
  Tornavacas , Jerte und Plasencia ;
- Strafle C 52k von Plasencia in südlicher Richtung nach Trujillo ;
- Strafle von Trujillo in südlicher Richtung nach La Cumbre und Montanchez nach
  Merida ;
- Strafle 630 in südlicher Richtung durch Torremegia und Almendralejo nach
  Villafranca de los Barros ;
- Straße von Villafranca de los Barros in östlicher Richtung durch Ribera del
  Fresno , Hornachos und Campillo de Lierena nach Peralda del Zaucejo , dann in
  nordöstlicher Richtung nach Monterrubio la Serena und Helechal bis zur
  Schnittstelle mit der Eisenbahnlinie bei Cabeza del Buey ;
                                                                                 β
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- entlang der Eisenbahnlinie ( Castuera-Puertollano ) von Cabeza del Buey in
  östlicher Richtung bis zur Schnittstelle mit der Grenzlinie zwischen den
  Provinzen Badajos und Cordoba , Grenzlinie der Provinz Cordoba bis zur
  Schnittstelle mit dem Fluß Cuadalmez ;
- Flufi Guadalmez in siidòstlicher Richtung ; Grenzlinie zwischen den Provinzen
  Ciudad Reai und Cordoba ; GrenzfluB Rio de las Yeguas zwischen den Provinzen
  Cordoba und Jean in siidlicher Richtung ; FluB Guadalquivir in siidwestlicher
  Richtung von Villa del Rio durch Montoro , E1 Carpio , Cordoba , Almodovar del
  Rio , Posadas , Penaflor , Villaverde del Rio , Alcole del Rio , Sevilla und
  Coria del Rio bis zur Schnittstelle mit der Grenzlinie zwischen den Provin-
  zen Cordoba und Cadiz ;
- ab dem FluB Guadalquivir StraBe in südostlicher Richtung durch Trebujena und
  Mesas de Asta nach Jerez de la Frontera ;
- StraBe 342 in ostlicher Richtung durch Arcos de la Frontera , Bornos ,
  Villamartin und Algadonales nach Olvera ;
– StraBe von Olvera in südbstlicher Richtung durch Estracion de Setinil nach
  Cuevas del Becerro ;
- StraBe von Cuevas del Becerro in nordostlicher Richtung nach Huertas y
  Montes , dann in siidostl icher Richtung nach Ardales und weiter nach El Burgo ;
- StraBe 344 nach El Burgo durch Alozaina nach Coin ;
- StraBe 337 von Coin nach Monda , Ojen und Marbella zum Miltelmeer .
                                                                                   Al