CELEX: 51999PC0700
Language: de
Date: 1999-12-15
Title: Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in anderen Gewässern mit Fangbeschränkungen (2000) und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 66/98

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51999PC0700

Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in anderen Gewässern mit Fangbeschränkungen (2000) und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 66/98  /* KOM/99/0700 endg. */  

Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in anderen Gewässern mit Fangbeschränkungen (2000) und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 66/98(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNGIn diesem Vorschlag für eine Verordnung des Rates sind die Fangmöglichkeiten der Gemeinschaft in verschiedenen Gewässern und für Drittlandschiffe in den Gemeinschaftsgewässern sowie die entsprechenden Fangbedingungen für 2000 festgelegt. Die Festsetzung und die Aufteilung der Fangmöglichkeiten fallen in den ausschließlichen Zuständigkeitsbereich der Gemeinschaft; dies ergibt sich aus den Verpflichtungen gemäß Artikel 8 Absatz 4 der Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 des Rates vom 20. Dezember 1992.Dieser Vorschlag entspricht im wesentlichen dem für 1999 mit einigen Neuerungen auf der Grundlage wissenschaftlicher Gutachten und umfasst auch Fangmöglichkeiten in Drittlandgewässern und in den NAFO-Regelungsbereichen regionaler Fischereiorganisationen sowie Fangmöglichkeiten für Drittländer in Gemeinschaftsgewässern. Auf diese Weise können über zwanzig Verordnungen zur Festsetzung von Fangmöglichkeiten und Fangbedingungen in einer einzigen Verordnung zusammengefasst werden.Bei autonomen Beständen, bei denen die Empfehlungen des Beratenden Ausschusses für Fischereimanagement (ACFM) auf analytischen Bestandsabschätzungen beruhen und vom Wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Fischereiausschuß (STECF) weiter geprüft wurden, gründen sich die vorgeschlagenen TAC auf die Empfehlungen dieser Ausschüsse.Bei autonomen Beständen, für die keine analytischen Abschätzungen vorlagen, wurden vorsorgliche TAC vorgeschlagen. Dabei stützt sich die Kommission auf Empfehlungen des ACFM oder des STECF, soweit diese konkrete Zahlen nennen. In den übrigen Fällen übernimmt der Vorschlag die vom Rat im letzten Jahr beschlossenen TAC.Bestimmte Bestände werden im Rahmen regionaler Fischereiorganisationen oder bilateraler Konsultationen mit Drittländern verwaltet. Für diese Bestände gründen sich die Vorschläge auf die dort getroffenen Beschlüsse.Der jüngste, vom STECF gebilligte Bericht des ACFM zeigt, daß in den Regionen 1 und 2 zahlreiche Grundfischbestände, vor allem Kabeljau, Schellfisch, Wittling, Köhler, Seehecht und Scholle zu stark befischt werden und als tatsächlich oder zumindest potentiell gefährdet gelten. Ausserdem stehen analytische Bestandsabschätzungen für eine Reihe von Grundfischbeständen in Region 3 zur Verfügung. Je nach Bestand empfiehlt der ACFM Bewirtschaftungsmaßnahmen zur Einführung einschränkender TAC, und der Vorschlag enthält entsprechende Empfehlungen.Bestimmte technische Maßnahmen gelten ab 1. Januar 2000 und wurden deshalb in Form von vorübergehenden Ausnahmeregelungen oder Zusätzen bis zur Änderung der entsprechenden Verordnungen in diesen Vorschlag einbezogen.Nach der Verordnung (EG) Nr. 847/96 zur Festlegung zusätzlicher Bestimmungen für die jahresübergreifende Verwaltung der TAC und Quoten schließlich muß der Rat beschließen, für welche Bestände die dort festgelegten Maßnahmen gelten. Dies geschieht in Anhang III des vorliegenden Vorschlags.Abkommen EG/GrönlandDie Europäische Gemeinschaft einerseits und die Regierung Dänemarks und die autonome Regierung Grönlands andererseits haben sich auf ein drittes Fischereiprotokoll für  die Jahre 1995 bis 2000 geeinigt, in dem die Fischereibedingungen für Gemeinschaftsfahrzeuge in grönländischen Gewässern insbesondere hinsichtlich der jährlichen Fangquoten während der Geltungsdauer des Protokolls festgelegt sind. Ausserdem beschlossen die beiden Vertragsparteien, das Fischereiabkommen zu ändern und die Möglichkeit der Gründung von gemischten Gesellschaften und zeitlich begrenzten Unternehmensvereinigungen zu schaffen. Das Abkommen sieht vor, daß diese Mengen auch von Fischereifahrzeugen eingebracht werden dürfen, die nicht die Flagge eines Mitgliedstaats der Gemeinschaft führen, sofern dies für die ordnungsgemässe Anwendung der Fischereiabkommen erforderlich ist, die die Gemeinschaft mit Drittländern geschlossen hat. Nach den Bestimmungen des dritten Fischereiprotokolls sind die für Grönland zuständigen Stellen verpflichtet, der Gemeinschaft jedes Jahr bis zum 15. November die zusätzlichen Fangmöglichkeiten gemäß Artikel 8 des Abkommens anzubieten, die zu diesem Zeitpunkt erwartungsgemäß im folgenden Jahr zur Verfügung stehen. Am 12. November 1999 hat die autonome Regierung Grönlands folgende zusätzliche Mengen für 2000 angeboten: Kabeljau     NAFO 0,1; ICES V, XIV  2.000 tRotbarsch (Grundschleppnetz)   ICES V, XIV    15 000 tRotbarsch (pelagisches Schleppnetz)  ICES V, XIV          6.500 tSchwarzer Heilbutt    NAFO 0,1    1.750 tSchwarzer Heilbutt    ICES V, XIV    1.700 tHeilbutt     NAFO 0,1    800 tHeilbutt     ICES V, XIV    450 tKatfisch     NAFO 0,1    5.000 tBlauer Wittling    ICES V, XIV    10.000 tGrenadierfisch     NAFO 0,1    1.705 tGrenadierfisch     ICES V, XIV    1.575 tAbhängig vom Ergebnis der Verhandlungen mit Norwegen und unter Berücksichtigung der nach dem dritten Protokoll der Gemeinschaft für 2000 bereits zustehenden Fangmöglichkeiten dürfte es im Interesse der Gemeinschaft sein, eine oder mehrere der von der autonomen Regierung Grönlands angebotenen zusätzlichen Mengen anzunehmen. Aus diesem Grunde wird die Kommission die Ausarbeitung des Vorschlags so bald wie möglich abschließen. Daher schlägt die Kommission dem Rat vor, auf das Angebot der zusätzlichen  Fangmöglichkeiten entsprechend einzugehen und die jährlichen Fangquoten in grönländischen Gewässern mit der beiliegenden Verordnung des Rates auf die Mitgliedstaaten aufzuteilen. Vorschlag für eineVERORDNUNG DES RATESzur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in anderen Gewässern mit Fangbeschränkungen (2000) und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 66/98DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 vom 20. Dezember 1992 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Regelung für die Fischerei und die Aquakultur [1], insbesondere auf Artikel 8 Absatz 4,[1]   ABl. L 389 vom 31.12.1992, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1181/98 (ABl. L 164 vom 9.6.1998, S. 1).gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 66/98 vom 18. Dezember 1997 mit Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen für die Fischerei in der Antarktis (Ersetzung der Verordnung (EG) Nr. 2113/96) [2], insbesondere auf Artikel 21,[2]   ABl. L 6 vom 10.1.1998, S. 1.auf Vorschlag der Kommission,in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Gemäß Artikel 4 der Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 obliegt es dem Rat, anhand der verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten und besonders des Berichts des Wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Fischereiausschusses die erforderlichen Maßnahmen anzunehmen, die eine rationelle, verantwortungsvolle und dauerhafte Nutzung der Ressourcen gewährleisten.(2) Gemäß Artikel 8 Absatz 4 der Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 obliegt es dem Rat, die zulässigen Gesamtfangmengen (TAC) für die einzelnen Fischereien oder Fischereigruppen festzulegen. Die Fangmöglichkeiten sollten in Übereinstimmung mit Artikel 8 Absatz 4 Ziffern ii) und iii) auf die Mitgliedstaaten bzw. Drittländer aufgeteilt werden.(3) Um eine effiziente Verwaltung der TAC und Quoten zu gewährleisten, sind die Bedingungen für die Ausübung des Fischfangs festzulegen.(4) Es ist notwendig, die Grundsätze und bestimmte Verfahren des Fischereimanagements auf Gemeinschaftsebene festzulegen, damit die Mitgliedstaaten die Fischereitätigkeit der Schiffe unter ihrer Flagge steuern können.(5) Nach Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 des Rates vom 6. Mai 1996 zur Festlegung zusätzlicher Bedingungen für die jahresübergreifende Verwaltung der TAC und Quoten [3] bestimmt der Rat, für welche Bestände die dort festgelegten Maßnahmen gelten.[3]   ABl. L 115 vom 9.5.1996, S. 3.(6) In Übereinstimmung mit den in den Fischereiabkommen oder den dazugehörigen Protokollen vorgesehenen Verfahren hat die Europäische Gemeinschaft Konsultationen über Fangrechte mit dem Königreich Norwegen [4], der Regierung Dänemarks und der autonomen Regierung der Färöer [5] sowie der autonomen Regierung Grönlands [6], der Republik Island [7], der Republik Estland [8], der Republik Lettland [9] und der Republik Litauen [10] geführt.[4]  ABl. L 226 vom 29.8.1980, S. 48.[5]  ABl. L 226 vom 29.8.1980, S. 12.[6]  ABl. L 29 vom 1.2.1985, S. 9.[7]  ABl. L 161 vom 2.7.1993, S. 1.[8]  ABl. L 332 vom 20.12.1996, S. 16.[9]  ABl. L 332 vom 20.12.1996, S. 1.[10]  ABl. L 332 vom 20.12.1996, S. 6. (7) Gemäß Artikel 122 der Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens bleiben die Bedingungen, unter denen die im Rahmen des Beitritts zugeteilten Mengen gefangen werden dürfen, unverändert gegenüber den Bedingungen, wie sie unmittelbar vor dem Inkrafttreten des Vertrags über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens galten.(8) Gemäß Artikel 124 der Beitrittsakte von 1994 wird die Verwaltung der vom Königreich Schweden mit Drittländern geschlossenen Fischereiabkommen von der Gemeinschaft wahrgenommen. In Übereinstimmung mit diesen Abkommen hat die Gemeinschaft Konsultationen mit der Republik Polen und mit der Russischen Föderation geführt.(9) Die Gemeinschaft ist Vertragspartei mehrerer regionaler Fischereiorganisationen. Diese Fischereiorganisationen haben für bestimmte Arten Fangbeschränkungen und andere Erhaltungsmaßnahmen empfohlen. Diese Empfehlungen sollten von der Gemeinschaft umgesetzt werden.(10) Aus Gründen der Bestandserhaltung hat die Interamerikanische Kommission für Tropischen Thunfisch (IATTC) Fangbeschränkungen für bestimmte Bestände im Pazifik vereinbart. Die Gemeinschaft sollte diese Fangbeschränkungen übernehmen, um zur Erhaltung dieser Bestände beizutragen.(11) Die Nutzung der Fangmöglichkeiten sollte nach den einschlägigen Gemeinschaftsbestimmungen erfolgen, vor allem der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des Rates vom 12. Oktober 1993 zur Einführung einer Kontrollregelung für die Gemeinsame Fischereipolitik [11], Verordnung (EG) Nr. 1626/94 des Rates vom 27. Juni 1994 über technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischbestände im Mittelmeer [12], Verordnung (EG) Nr. 1627/94 des Rates vom 27. Juni 1994 zur Festlegung allgemeiner Bestimmungen über die speziellen Fangerlaubnisse [13], Verordnung (EG) Nr. 66/98 des Rates vom 18. Dezember 1997 mit Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen für die Fischerei in der Antarktis (Ersetzung der Verordnung (EG) Nr. 2113/96) [14], Verordnung (EG) Nr. 88/98 des Rates vom 18. Dezember 1997 über bestimmte technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ostsee, den Belten und dem Öresund [15] und Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates vom 30. März 1998 zur Erhaltung der Fischereiressourcen durch technische Maßnahmen zum Schutz von jungen Meerestieren [16].[11]  ABl. L 261 vom 20.10.1993, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2846/98 (ABl. L 358 vom 31.12.1998, S. 5).[12]  ABl. L 171 vom 6.7.1994, S, 1.[13]  ABl. L 171 vom 6.7.1994, S. 7.[14]  ABl. L 6 vom 10.1.1998, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. ...[15]  ABl. L 9 vom 15.1.1998, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. ...[16]  ABl. L 125 vom 27.4.1998, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. ....(12) Im Interesse der Bestandserhaltung sollten im Jahr 2000 bestimmte zusätzliche Kontrollmaßnahmen und technische Fangbedingungen gelten.(13) Aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses gilt diese Verordnung ab 1. Januar 2000 und für einige Fangmöglichkeiten im CCAMLR-Bereich ab dem in Anhang 1g angegebenen Zeitpunkt -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:KAPITEL IANWENDUNGSBEREICH UND BEGRIFFSBESTIMMUNGENArtikel 11. Diese Verordnung legt für bestimmte Fischbestände oder Bestandsgruppen für das Jahr 2000 und für antarktische Bestände auch für einen vor 2000 beginnenden Zeitraum Fangmöglichkeiten fest, die gelten i) für Schiffe, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen oder dort registriert sind, nachstehend "Gemeinschaftsschiffe" oder "EG-Schiffe" genannt, in Gebieten mit Fangbeschränkungen und ii) für Schiffe, die die Flagge eines Drittlands führen oder dort registriert sind, nachstehend "Drittlandschiffe" genannt, in Gewässern unter der Hoheit eines Mitgliedstaats, nachstehend "Gemeinschaftsgewässer" oder "EG-Gewässer" genannt,  sowie die Bedingungen für die Nutzung dieser Fangmöglichkeiten.2. Im Sinne dieser Verordnung werden Fangmöglichkeiten ausgedrückt alsa)  TAC oder die Anzahl der zur Fischerei berechtigten Schiffe und/oder die Dauer dieser Berechtigung;b)  Gemeinschafts-Anteil an den TAC;c)  Quoten, die der Gemeinschaft in Drittlandgewässern eingeräumt werden;d)  Aufteilung der Fangmöglichkeiten der Gemeinschaft nach Buchstaben b und c auf die Mitgliedstaaten in Form von Quoten;e) Quoten, die Drittländern in den Gemeinschaftsgewässern eingeräumt werden. Artikel 21. Die Abgrenzungen der ICES [17]-, CECAF [18]- (Mittlerer Ostatlantik oder FAO-Gebiet 34)-, NAFO [19]- und CCAMLR [20]-Gebiete sind in folgenden Verordnungen festgelegt: Verordnung (EWG) Nr. 3880/91 vom 17. Dezember 1991 über die Vorlage von Fangstatistiken durch die Mitgliedstaaten, die im Nordostatlantik Fischfang betreiben [21], Verordnung (EG) Nr. 2597/95 vom 23. Oktober 1995 über die Vorlage von Fangstatistiken durch Mitgliedstaaten, die in bestimmten Gebieten ausserhalb des Nordatlantiks Fischfang betreiben [22], Verordnung (EWG) Nr. 2018/93 vom 30. Juni 1993 über die Vorlage von Statistiken über die Fänge und die Fischereitätigkeit der Mitgliedstaaten, die im Nordwestatlantik Fischfang betreiben [23] sowie Verordnung (EG) Nr. 66/98.[17]  Internationaler Rat für Meeresforschung.[18]  Ausschuß für die Fischerei im Mittleren Ostatlantik.[19]  Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik.[20]  Convention for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources. [21]  ABl. L 365 vom 31.12.1991, S. 1. [22]  ABl. L 270 vom 13.11.1995, S. 1. [23]  ABl. L 186 vom 28.7.1993, S. 1. 2. Im Sinne dieser Verordnung gelten folgende Abgrenzungen:a. Der NAFO-Regelungsbereich ist der Teil des NAFO-Übereinkommensbereichs, der nicht unter die Hoheit oder die Gerichtsbarkeit von Küstenstaaten fällt.b. Das Skagerrak wird im Westen durch eine Linie vom Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindesnes, im Süden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste begrenzt.c. Das Kattegat wird im Norden durch eine Linie vom Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen Küste, im Süden durch eine Linie von Kap Hasenöre zum Kap Gniben, von Korshage nach Spodsbjerg und vom Kap Gilbjerg zum Kullen begrenzt.d. Die Nordsee umfasst das ICES-Gebiet IV und den Teil des ICES-Gebiets IIIa, der nach diesem Artikel nicht zum Skagerrak gehört.e. Das Management-Gebiet 3 umfasst die ICES-Gebiete 30 und 31 und den Teil des Gebiets 29, der nördlich von 59° 30' N liegt.KAPITEL IIFANGMÖGLICHKEITEN UND FANGBEDINGUNGEN FÜR GEMEINSCHAFTSSCHIFFEArtikel 31. Die Fangmöglichkeiten für Gemeinschaftsschiffe in Gemeinschaftsgewässern oder internationalen Gewässern sind in den Anhängen 1 und 2 festgelegt.2. Gemeinschaftsschiffen ist es erlaubt, im Rahmen der Quoten nach Anhang 1 und unter den Bedingungen von Artikel 7 und Artikel 12 in den Gewässern zu fischen, die unter die Fischereigerichtsbarkeit Estlands, der Färöer, Grönlands, Islands, Litauens, Lettlands,  Norwegens einschließlich der Fischereizone um Jan Mayen, Polens und der Russischen Föderation fallen.3. In Übereinstimmung mit den Fischereiabkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Republiken Estland, Lettland und Litauen sind für das Jahr 2000 folgende Beiträge zu zahlen:Land  //  FinanzbeitragLettland  //  EUR 252.000Litauen  //  EUR 546.000Diese Beiträge sind auf die von den Behörden der betreffenden Länder angegebenen Konten zu überweisen.Artikel 4Die Aufteilung der Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten lässt folgendes unberührt:a. Austausch von Fangrechten gemäß Artikel 9 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 3760/92,b. Neuaufteilungen gemäß Artikel 21 Absatz 4, Artikel 23 Absatz 1 und Artikel 32 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93;c. zusätzliche Anlandemengen gemäß Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96,d. zurückbehaltene Mengen gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96,e. Abzuege nach Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 847/96.Artikel 5Flexible QuotenregelungDie Bestände, für die vorsorgliche oder analytische TAC gelten, die Bestände, für die Artikel 3 und 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 über eine flexible Handhabung der Quoten nicht  gelten, und die Bestände, für die Abzuege nach Artikel 5 Absatz 2 derselben Verordnung gelten, sind für 2000 in Anhang 3 festgelegt.Artikel 6Bedingungen für die Anlandung der Fänge und Beifänge1. Fänge aus Beständen, für die Fangmöglichkeiten festgesetzt worden sind, dürfen nicht an Bord behalten oder angelandet werden, es sei denn einer der folgenden Fälle liegt vor:(i) Die Fänge wurden von Schiffen eines Mitgliedstaats oder eines Drittlands getätigt, der bzw. das über eine Quote verfügt, die noch nicht ausgeschöpft ist, oder (ii) der der Gemeinschaft zugewiesene Anteil an der TAC wurde nicht durch Quoten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt, und der Gemeinschaftsanteil ist noch nicht ausgeschöpft, oder(iii) es handelt sich um andere Arten als Hering und Makrelen, die mit anderen Arten vermengt sind und gemäß Artikel 4 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 850/98 mit Netzen gefangen wurden, deren Maschenöffnung in den Regionen 1 und 2 höchstens 32 mm und in Region 3 höchstens 40 mm beträgt, und die weder an Bord noch bei der Anlandung sortiert wurden; oder(iv) es handelt sich um Hering, der nach den Bedingungen von Artikel 2 der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 vom 29. Juni 1998 über die zulässige Anlandung von Hering zu Zwecken ohne Bestimmung für den unmittelbaren menschlichen Verzehr [24] gefangen wurde;[24]  ABl. L 191 vom 7.7.1998, S. 10.(v) es handelt sich um Makrelen, die mit Stöcker oder Sardinen vermengt sind und deren Gewicht 10 % des Gesamtgewichts der an Bord befindlichen Makrelen, Stöcker und Sardinen nicht überschreitet, und die Fänge sind nicht sortiert; oder(vi) es handelt sich um Fänge im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen nach der Verordnung (EG) Nr. 850/98.Alle Anlandungen werden auf die Quote oder, wenn der Gemeinschaftsanteil nicht durch Quoten auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt worden ist, auf den Gemeinschaftsanteil angerechnet, die Fänge nach den Ziffern iii), iv), v) und vi) ausgenommen.2. Ist eine der Fangmöglichkeiten nach Anhang 2 ausgeschöpft, so ist es Schiffen, die in Fischereien mit entsprechenden Fangbeschränkungen tätig sind, unbeschadet Absatz 1 verboten, mit Hering vermengte Fänge unsortiert anzulanden. 3. Die Berechnung des Anteils an Beifängen und deren Behandlung erfolgt nach Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 850/98. Artikel 7Zugangsbeschränkungen1. Es ist Gemeinschaftsschiffen untersagt, in der 12-Seemeilen-Zone des Königreichs Norwegen zu fischen. Schiffe unter der Flagge Dänemarks oder Schwedens dürfen jedoch bis zu einer Entfernung von 4 Seemeilen von den Basislinien Norwegens fischen. 2. Gemeinschaftsschiffe dürfen in den Gewässern unter der Gerichtsbarkeit Islands nur in einem Gebiet fischen, das durch gerade Linien zwischen folgenden Koordinaten begrenzt wird:Südwestliches Gebiet1. 63°12'N, 23°05'W durch 62°00'N, 26°00'W2. 62°58'N, 22°25'W3. 63°06'N, 21°30'W4. 63°03'N, 21°00'W von dort 180°00'SSüdöstliches Gebiet1. 63°14'N, 10°40'W2. 63°14'N, 11°23'W3. 63°35'N, 12°21'W4. 64°00'N, 12°30'W5. 63°53'N, 13°30'W6. 63°36'N, 14°30'W7. 63°10'N, 17°00'W von dort 180°00'SArtikel 8Besondere Bedingungen für NordseeheringDie Maßnahmen in Anhang 4 gelten für den Fang, das Sortieren und Anlanden von Hering aus der Nordsee, dem Skagerrak und dem Kattegat.Artikel 9Andere technische Maßnahmen und KontrollbestimmungenFür das Jahr 2000 gelten die technischen Maßnahmen in Anhang 5 zusätzlich zu den Maßnahmen der Verordnungen (EG) Nr. 850/98, 88/98 und 1626/94.KAPITEL IIIFANGMÖGLICHKEITEN UND FANGBEDINGUNGEN FÜR DRITTLANDSCHIFFEArtikel 10Schiffe unter der Flagge Barbados, Estlands, Guyanas, Japans, Südkoreas, Litauens, Lettlands, Norwegens, Polens, der Russischen Föderation, Surinames, Trinidads und Tobagos und Venezuelas sowie Schiffe, die auf den Färöern registriert sind, dürfen im Rahmen der in Anhang 1 festgesetzten Quoten Fänge in den Gemeinschaftsgewässern nach Maßgabe der Artikel 11 und 13 tätigen.Artikel 11Unbeschadet der Zugangsbeschränkungen in den Gemeinschaftsvorschriften ist die Fangtätigkeit der Schiffe unter der Flagge(i) Norwegens oder von Schiffen, die auf den Färöern registriert sind, auf die Teile der 200-Seemeilen-Zone beschränkt, die seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien entfernt liegen, von denen aus die Fischereizonen der Mitgliedstaaten in der Nordsee, dem Kattegat, der Ostsee und im Atlantischen Ozean nördlich von 43°00'N gemessen werden. Im Skagerrak ist der Fischfang jedoch in einer Entfernung von mehr als vier Seemeilen von den Basislinien Dänemarks gestattet;(ii) Estlands, Lettlands und Litauens auf die Teile der 200-Seemeilen-Zone beschränkt, die in der Ostsee nördlich von 59° 30' N seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien der Mitgliedstaaten entfernt liegen;(iii) Polens oder der Russischen Föderation auf die Teile der 200-Seemielen-Zone beschränkt, die seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien Schwedens in der Ostsee entfernt liegen;(iv) Barbados, Guyanas, Surinames, Trinidads und Tobagos, Japans, Südkoreas und Venezuelas auf die Teile der 200-Seemeilen-Zone beschränkt, die seewärts mehr als 12 Seemeilen von den Basislinien des französischen Departements Guayana entfernt liegen.KAPITEL IVLIZENZREGELUNGEN FÜR GEMEINSCHAFTSSCHIFFEArtikel 121. Unbeschadet der allgemeinen Bestimmungen über Fanglizenzen und spezielle Fangerlaubnisse gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1627/94 benötigen die Gemeinschaftsschiffe für die Ausübung der Fischerei in Drittlandgewässern eine Lizenz, die von den Behörden des Drittlands ausgestellt wird. Diese Bestimmungen gelten jedoch nicht für den Einsatz folgender Schiffe in den norwegischen Gewässern der Nordsee:a. Schiffe mit einer Tonnage von 200 BRZ (GT) oder weniger,b. Schiffe, die auf andere Speisefische als Makrele fischen,c. schwedische Schiffe nach gängiger Praxis.2. Die Anzahl der Lizenzen und sonstige Bedingungen sind in Anhang 6 festgelegt. Die Lizenzanträge enthalten Angaben über die Art der Fischerei sowie den Namen und die Kennzeichen der Schiffe, für die Lizenzen erteilt werden sollen, und werden von den Behörden der Mitgliedstaaten an die Kommission gerichtet. Die Kommission leitet diese Anträge an die Behörden des betreffenden Drittlands weiter.3. Die Gemeinschaftsschiffe befolgen die Erhaltungs- und Kontrollmaßnahmen und alle sonstigen Vorschriften im jeweiligen Einsatzgebiet.4. Gemeinschaftsschiffe mit einer Lizenz für die Ausübung einer gezielten Fischerei in den Gewässern der Färöer dürfen eine andere gezielte Fischerei ausüben, wenn sie dies den Behörden der Färöer zuvor mitteilen.KAPITEL VLIZENZREGELUNGEN FÜR DRITTLANDSCHIFFEArtikel 131. Einem Antrag auf Erteilung einer Lizenz oder einer speziellen Fangerlaubnis durch eine Behörde eines Drittlands bei der Kommission sind folgende Angaben beizufügen:(a) Name des Schiffes;(b) Registriernummer;(c) äussere Kennbuchstaben und -ziffern;(d) Registrierhafen;(e) Name und Anschrift des Eigners bzw. Befrachters;(f) Bruttoraumzahl und Länge über alles;(g) Motorleistung;(h) Rufzeichen und Wellenfrequenz;(i) vorgesehene Fangmethode;(j) vorgesehenes Fanggebiet;(k) Arten, die gefangen werden sollen;(l) Zeitraum, für den die Lizenz beantragt wird. Unbeschadet Artikel 28b der Verordnung (EG) Nr. 2847/93 des Rates sind norwegische Schiffe mit weniger als 200 BRZ (GT) nicht dazu verpflichtet eine Lizenz oder spezielle Fangerlaubnis zu besitzen.2. Die Lizenz und die spezielle Fangerlaubnis ist an Bord mitzuführen. Schiffe, die auf den Färöern registriert sind, sind von dieser Verpflichtung ausgenommen.3. Die Anzahl der Lizenzen und die Fangbedingungen sind in Anhang 6a festgelegt. 4. Drittlandschiffe, die am 31. Dezember 1999 zum Fischfang berechtigt sind, dürfen die Fischerei zu Beginn des Jahres 2000 fortsetzen, bis die Liste der Schiffe, die während des betreffenden Jahres zum Fischfang berechtigt sind, der Kommission vorgelegt und von ihr genehmigt worden ist.5. Die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse können im Hinblick auf die Ausgabe neuer Lizenzen und neuer spezieller Fangerlaubnisse für ungültig erklärt werden. Die Aufhebung wird am Tag vor der Ausgabe der neuen Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse durch die Kommission wirksam. Die neuen Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse gelten ab dem Ausgabetag.6. Die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse werden vor Ablauf ihrer Geltungsdauer ganz oder teilweise zurückgenommen, wenn die in Artikel 1 vorgesehenen Quoten für den betreffenden Bestand ausgeschöpft sind.7. Bei Nichteinhaltung der in dieser Verordnung festgelegten Verpflichtungen werden die Lizenzen und speziellen Fangerlaubnisse entzogen.8. Für Fischereifahrzeuge, bei deren Einsatz die in dieser Verordnung festgelegten Verpflichtungen nicht eingehalten wurden, wird für einen Zeitraum von längstens zwölf Monaten keine Lizenz und keine spezielle Fangerlaubnis erteilt.9. Die Kommission teilt den Behörden des betreffenden Drittlands Namen und Merkmale der Schiffe mit, die ab dem darauffolgenden Monat wegen eines Verstosses gegen die einschlägigen Vorschriften nicht zum Fischfang in der Fischereizone der Gemeinschaft berechtigt sind.Artikel 141. Drittlandschiffe befolgen die Erhaltung- und Kontrollmaßnahmen und alle sonstigen Vorschriften, die für Gemeinschaftsschiffe in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet gelten, einschließlich Verordnung (EG) Nr. 2847/93, Verordnung (EG) Nr. 1627/94, Verordnung (EG) Nr. 88/98, Verordnung (EG) Nr. 850/98 und Verordnung (EWG) Nr. 1381/87 der Kommission vom 20. Mai 1987 zur Festlegung  der Einzelheiten für die Kennzeichnung und die Dokumente an Bord von Fischereifahrzeugen [25]. [25]  ABl. L 132 vom 21.5.1987, S. 9. 2. Die Fischereifahrzeuge nach Absatz 1 führen ein Fischereilogbuch, in das die in Anhang 7 genannten Angaben eingetragen werden.3. Drittlandschiffe, norwegische Schiffe im ICES-Bereich IIIa ausgenommen, übermitteln der Kommission nach Anhang 8 die dort genannten Angaben. KAPITEL VISONDERBESTIMMUNGEN FÜR GEMEINSCHAFTSSCHIFFE IM NAFO-REGELUNGSBEREICH REGIONALER FISCHEREIORGANISATIONENNAFO-bereichArtikel 15Mitwirkung der Gemeinschaft1. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission die Liste aller Schiffe, die ihre Flagge führen oder in ihrem Hoheitsgebiet registriert sind und eine Fischereitätigkeit im NAFO-Regelungsbereich beabsichtigen, spätestens zum 20. Januar 2000 oder - nach diesem Zeitpunkt - mindestens 30 Tage vor der beabsichtigten Aufnahme dieser Tätigkeit. Diese Mitteilung enthält folgende Angaben:(a) Name des Schiffes,(b) von den zuständigen einzelstaatlichen Behörden erteilte amtliche Registriernummer des Schiffes;(c) Heimathafen des Schiffes;(d) Name des Schiffseigners oder -charterers;(e) Bestätigung, daß der Kapitän ein Exemplar der im NAFO-Regelungsbereich geltenden Bestimmungen erhalten hat;(f) Hauptfangarten des Schiffes im NAFO-Regelungsbereich;(g) vorgesehene Fanggebiete.2. Bei Schiffen, die vorübergehend die Flagge eines Mitgliedstaats führen (Bareboatcharter), enthält diese Mitteilung folgende Angaben: (a) Zeitpunkt, ab dem das Schiff zur Führung der Flagge des Mitgliedstats berechtigt ist; (b) Zeitpunkt, ab dem das Schiff vom Mitgliedstaat zur Fischerei im NAFO-Regelungsbereich zugelassen ist; (c) Name des Staates, in dem das Schiff registriert ist oder früher registriert war, sowie Zeitpunkt, ab dem es nicht mehr die Flagge des genannten Staates führte;(d) Name des Schiffseigners oder -charterers;(e) von den zuständigen einzelstaatlichen Behörden erteilte amtliche Registriernummer des Schiffes;(f) Heimathafen des Schiffes nach der Überführung;(g) Name des Schiffseigners oder -charterers; (h) Bestätigung, daß der Kapitän ein Exemplar der im NAFO-Regelungsbereich geltenden Bestimmungen erhalten hat; (i) Hauptfangarten des Schiffes im NAFO-Regelungsbereich; (j) vorgesehene Fanggebiete. Artikel 16Fischerei auf Schwarzen HeilbuttDie Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission spätestens zum 20. Januar 2000 oder - nach diesem Zeitpunkt - mindestens 30 Tage vor dem beabsichtigten Beginn der Fischereitätigkeit den Fangplan für ihre Schiffe, die im NAFO-Regelungsbereich auf Schwarzen Heilbutt fischen. Dieser Plan enthält unter anderem den Namen des Schiffes bzw. der Schiffe, die an der Fischerei teilnehmen. Ausserdem gibt der Plan Aufschluß über den Gesamtaufwand, der in dieser Fischerei eingesetzt werden soll, und stellt ihn den Fangmöglichkeiten gegenüber, die dem betreffenden Mitgliedstaat zur Verfügung stehen.Spätestens am 31. Dezember 2000 erstatten die Mitgliedstaaten der Kommission Bericht über die Umsetzung ihrer Fangpläne und teilen die Zahl der Schiffe mit, die tatsächlich an der Fischerei teilgenommen haben, sowie die Gesamtzahl der Fangtage.Artikel 17Technische Maßnahmen1. MaschengrösseDie Verwendung von Schleppnetzen, die in irgendeinem Teil Maschen von geringerer Weite als 130 mm aufweisen, sind für den gezielten Fang der in Anhang 9 genannten Arten verboten. Diese Maschenöffnung verringert sich auf 60 mm beim gezielten Fang von Kurzflossenkalmar.Schiffe, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, benutzen Netze mit einer Mindestmaschenöffnung von 40 mm.2. NetzzubehörDie Verwendung jeglicher Vorrichtungen ausser den in diesem Absatz genannten, die die Maschen eines Netzes verstopfen oder die Maschenöffnung verringern, ist verboten.Segeltuch, Netzwerk oder anderes Material darf an der Unterseite des Steerts angebracht sein, um Schäden zu mindern oder zu verhüten.An der Oberseite des Steerts dürfen Vorrichtungen angebracht sein, sofern sie dessen Maschen nicht verstopfen. Als Scheuerschutz an der Stirnseite dürfen nur die in Anhang 10 genannten Vorrichtungen verwendet werden.Fischereifahrzeuge, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, benutzen Trenngitter mit einer Maximalöffnung von 22 mm zwischen den Stäben.3. BeifängeBeifänge der in Anhang 1e genannten Arten, für die von der Gemeinschaft in einem Teil des NAFO-Regelungsbereichs keine Quote festgesetzt wurde, dürfen beim gezielten Fang einer Art in dem betreffenden Teilbereich für jede Art an Bord des Schiffes 2 500 kg oder 10% Gewichtsanteil aller an Bord befindlichen Fische nicht übersteigen, je nachdem, welche Berechnung den grösseren Anteil ergibt. In den Teilen des NAFO-Regelungsbereichs, in denen der gezielte Fang bestimmter Arten verboten ist, sind die Beifänge der in Anhang 1e genannten Arten auf 1 250 kg bzw. 5 % begrenzt.Ausgehend vom Fang je Bestandsgebiet werden die obigen Anteile berechnet als Gewichtsanteil je Art am Gesamtfang, die Menge derjenigen Arten nicht berücksichtigt, für die Beifanggrenzen gelten.Um weitere Beifänge dieser Arten zu vermeiden, müssen Schiffe, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, das Fanggebiet sofort verlassen (mindestens fünf Seemeilen entfernt), sobald die Gesamtheit der Beifänge aller in Anhang 1e aufgeführten Arten 5 % des Gewichts in einem Hol überschreitet.Bei der Berechnung des Beifanganteils an Grundfischarten werden die Garnelenfänge nicht berücksichtigt.4. Mindestfanggrösse Fisch aus dem NAFO-Regelungsbereich, der nicht die in Anhang 11 festgelegte Grösse besitzt, darf nicht verarbeitet, an Bord behalten, umgeladen, angelandet, befördert, gelagert, verkauft, feilgehalten oder zum Kauf angeboten werden, sondern ist unverzueglich wieder ins Meer zu werfen. Überschreitet die Menge untermassiger Fische an einem bestimmten Fangort 10 % der Gesamtmenge eines Fangs, so muß sich das Schiff mindestens fünf Seemeilen von diesem Ort entfernen, bevor es die Fischereitätigkeit fortsetzt. Ist verarbeiteter Fisch einer Art, für die eine Mindestgrösse nach Anhang 11 gilt, kleiner als in Anhang 12 festgelegt, so wird davon ausgegangen, daß es sich beim Fang um einen untermassigen Fisch gehandelt hat.Artikel 18Kontrollmaßnahmen1. Die Kapitäne der Fischereifahrzeuge müssen die Artikel 6, 8, 11 und 12 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 einhalten und die in ihrem Anhang 13 genannten Angaben ins Logbuch eingetragen.Gemäß Artikel 15 der genannten Verordnung teilen die Mitgliedstaaten der Kommission auch Fänge von nicht quotengebundenen Arten mit.2. Beim gezielten Fang einer oder mehrerer der in Anhang 9 genannten Arten dürfen sich keine Netze an Bord befinden, die eine kleinere Maschenöffnung aufweisen als in Artikel 17 Absatz 1 festgelegt. Schiffe allerdings, die auf derselben Fangreise auch ausserhalb des NAFO-Regelungsbereichs fischen, dürfen solche Netze an Bord mitführen, sofern diese sicher festgezurrt und verstaut sind und keine unmittelbare Benutzung gestatten, d. h.:(a) Netze sind von ihren Scherbrettern sowie Zug- oder Schleppkabeln und -seilen zu lösen;(b) auf oder über der Brücke befindliche Netze sind an einem Teil des Überbaus sicher festzurren.3. Die Kapitäne von Gemeinschaftsschiffen sind bei der Fischerei auf eine der in Anhang 1e genannten Arten zu folgendem verpflichtet:(a) Führung eines Logbuchs über die Fangerträge, das nach Art und Verarbeitungserzeugnis den jeweiligen Stand des Gesamtfangs zeigt, oder(b) Führung eines Lagerplans, der für jede Art angibt, wo im Fischladeraum welches   Verarbeitungserzeugnis gelagert ist.Die Kapitäne sind im Hinblick auf die Überprüfung der im Logbuch aufgezeichneten Mengen und der an Bord gelagerten Verarbeitungserzeugnisse zur Hilfeleistung verpflichtet.4. Die Kapitäne, die auf Rotbarsch im Gebiet 3M fischen, melden den zuständigen Behörden des Mitgliedstaats, dessen Flagge ihr Schiff führt oder in dem es registriert ist, jeden zweiten Montag für die am vorhergehenden Sonntag um 24.00 Uhr endenden zwei Wochen die im Gebiet 3M gefangenen Mengen an Rotbarsch.5. Gemeinschaftsschiffe dürfen im NAFO-Regelungsbereich nur Umladungen vornehmen, wenn sie eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Behörden des Mitgliedstaats erhalten haben, in dem sie registriert sind oder dessen Flagge sie führen.Artikel 19RotbarschfangDie Mitgliedstaaten melden der Kommission jeden zweiten Dienstag vor 12.00 Uhr die Rotbarschmengen, die ihre Schiffe in den am vorhergehenden Sonntag um 24.00 Uhr abgelaufenen zwei Wochen im Gebiet 3M des NAFO-Regelungsbereichs gefangen haben.Artikel 20Wissenschaftliche und statistische Angaben1. Die Mitgliedstaaten übermitteln folgende Angaben für Schiffe, die ihre Flagge führen oder in ihren Häfen registriert sind und im Teilbereich 3LNO des Regelugnsbereichs auf Rauhe Scharbe und Gelbschwanzflunder fischen:(a) monatliche Fang- und Rückwurfstatistiken auf der Grundlage der entsprechenden Eintragungen in den Logbüchern nach Artikel 20 Absatz 1, aufgeschlüsselt nach Gebietseinheiten mit einer Grösse von höchstens einem Breiten- und einem Längengrad;(b) die monatlichen Ergebnisse von Stichproben der Fischgrössen bei gefangenen und wieder über Bord geworfenen Mengen, die nach derselben gebietlichen Unterteilung wie unter Buchstabe (a) vorgenommen wurden.2. Die Mitgliedstaaten übermitteln folgende Angaben für Schiffe, die ihre Flagge führen oder in ihrem Hoheitsgebiet registriert sind und auf der Flämischen Kappe Rotbarsch- und Plattfischfang betreiben:(a) zusätzlich zu den üblichen Meldungen monatliche Statistiken über Kabeljaurückwürfe auf der Grundlage der entsprechenden Eintragungen in den Logbüchern nach Artikel 18 Absatz 1;(b) die monatlichen Ergebnisse von Stichproben der Kabeljaugrössen, getrennt nach beiden Fischereien und unter Angabe der jeweiligen Fangtiefe.3. Die Grössenproben werden allen Teilmengen der betreffenden Fänge jeder Art so entnommen, daß aus dem ersten Hol jeden Tages mindestens eine statistisch relevante Probe vorliegt. Die Grösse der Fische wird von der Spitze des Fischmauls bis zum Ende der Schwanzflosse gemessen.Die so entnommenen Grössenproben gelten als repräsentativ für sämtliche Fänge der betreffenden Art.Internationale Gewässer im NEAFC-ÜbereinkommensbereichArtikel 211. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission bis zum 20. Januar 2000 die Liste der Fischereifahrzeuge, die ihre Flagge führen und in ihrem Hoheitsgebiet registriert sind und zur Fischerei auf Hering in den ICES-Gebieten I und II sowie auf Tiefenbarsch im Übereinkommensbereich der NEAFC [26] berechtigt sind, und jede Änderung einschließlich Ergänzungen zu dieser Liste spätestens 30 Tage vor Beginn der Fangtätigkeit des Schiffes. Nur die in dieser Liste aufgeführten Schiffe gelten als berechtigt, in diesem Gebiet Tiefenbarsch zu fangen. [26]  Kommission für die Fischerei im Nordostatlantik. 2. Die Mitgliedstaaten melden der Kommission jeden Mittwoch vor 12.00 Uhr für die am vorangegangenen Sonntag um 24.00 Uhr endende Woche die von ihren Fahrzeugen gefangenen Mengen Hering oder Tiefenbarsch und die Zahl der in dieser Fischerei eingesetzten Fahrzeuge. Fischereien, für die internationale Organisationen für weit wandernde Arten zuständig sindArtikel 221. Die Mitgliedstaaten treffen folgende Maßnahmen für die Fischereitätigkeiten, die  von den Verpflichtungen der Artikel 6 und 8 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 ausgenommen sind:- Einrichtung eines Systems der Registrierung und Probenahme zur monatlichen Schätzung der Gesamtfangmengen der im Anhang zu dieser Verordnung genannten Bestände, die von Schiffen, die ihre Flagge führen oder in ihrem Hoheitsgebiet registriert sind, angelandet oder umgeladen oder von Schiffen, die die Flagge eines anderen Mitgliedstaats führen oder in dessen Hoheitsgebiet registriert sind, in ihren Häfen angelandet wurden.- Meldung an die Kommission bis zum 15. jeden Monats über die Gesamtmengen der im Anhang zu dieser Verordnung genannten Bestände, die im vorhergehenden Monat von Schiffen, die ihre Flagge führen oder in ihrem Hoheitsgebiet registriert sind, angelandet oder umgeladen wurden oder von Schiffen, die die Flagge eines anderen Mitgliedstaats führen oder in dessen Hoheitsgebiet registriert sind, in ihren Häfen angelandet wurden.2. Der Fang von Rotem Thun mit Umschließungsnetzen wird wie folgt verboten:- Für Schiffe, die ausschließlich oder hauptsächlich im Adriatischen Meer eingesetzt sind, vom 1. bis 31. Mai im gesamten Mittelmeer und vom 16. Juli bis 15. August im übrigen Mittelmeer ohne die Adria;- für Schiffe, die ausschließlich oder hauptsächlich im übrigen Mittelmeer ohne die Adria eingesetzt sind, vom 16. Juli bis 15. August im gesamten Mittelmeer und vom 1. bis 31. Mai im Adriatischen Meer.Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, daß diese Vorschriften für alle Schiffe gelten, die ihre Flagge führen oder in ihren Häfen registriert sind.Im Sinne dieser Verordnung gilt als südliche Grenze des Adriatischen Meeres eine von der albanisch-griechischen Grenze zum Kap Santa Maria di Leuca gezogene Linie.3. Abweichend von der Verordnung (EG) Nr. 1626/94 gelten für das Jahr 2000 folgende Mindestgrössen: Art  //  MindestgrösseThunnus thynnus  //  70 cm oder 6,4 kg(*)(*) Die Vorschriften von Artikel 8 Absatz 3 von der Verordnung (EG) Nr 1626/94 gelten jedoch nicht für Fisch bis zu einem zahlenmässigen Anteil von 15 %, der zwischen 3,2 kg und 6,4 kg wiegt und als Beifang ins Netz ging4. Abweichend von der Verordnung (EG) Nr. 850/98 gelten für das Jahr 2000 folgende Mindestgrössen:Art  //  MindestgrösseRoter Thun (Thunnus thynnus) (**)  //  6,4 kg oder 70 cm(**) Die Vorschriften von Artikel 19 Absatz 1 von der Verordnung (EG) Nr 850/98 gelten jedoch nicht für Fisch bis zu einem zahlenmässigen Anteil von 15 %, der zwischen 3,2 kg und 6,4 kg wiegt und als Beifang ins Netz gingCCAMLR-BEREICHArtikel 23Die Verordnung (EG) Nr. 66/98 wird wie folgt geändert:1. Artikel 4 erhält folgende Fassung:"Artikel 4Der gezielte Fang der in Anhang VI aufgeführten Arten ist in den dort genannten Gebieten und Zeiträumen verboten."2. Die TAC, Anwendungszeiten und einschlägigen Bedinungen gemäß Anhang 1g ersetzen die entsprechenden Einträge in Artikel 5.3. Anhang VI wird gemäß Anhang 14 eingefügt.KAPITEL VIISchlussestimmungenArtikel 24Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.Sie gilt ab 1. Januar 2000. Falls jedoch TAC für den CCAMLR-Bereich schon für Zeiträume vor dem 1. Januar 2000 festgesetzt sind, gilt Artikel 23 Absatz 2 ab Beginn des entsprechenden Zeitraums. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Geschehen zu Brüssel am Im Namen des Rates Der PräsidentANHANG 1Fangmöglichkeiten für Gemeinschaftsschiffe in Gebieten mit Fangbeschränkungen sowie für Drittlandschiffe in Gemeinschaftsgewässern, aufgeschlüsselt nach Arten und Gebieten (in Tonnen Lebendgewicht, sofern nicht anders angegeben). Alle in diesem Anhang genannten Fanggrenzen gelten als Quoten im Sinne von Artikel 7 und unterliegen deshalb den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 2847/93, insbesondere den Artikeln 14 und 15.Im Interesse der Übersichtlichkeit wurde der Anhang nach den wichtigsten Fanggebieten bzw. Fischereien in sieben Teile gegliedert:· Anhang 1a: Ostsee· Anhang 1b: Nordsee, Skagerrak und Kattegat · Anhang 1c: Nordostatlantik einschließlich grönländischer Gewässer (ICES-Gebiete I, II, IIIa, IV, V, XII, XIV und NAFO 0,1 (grönländische Gewässer)· Anhang 1d: Westliche Gemeinschaftsgewässer (ICES-Gebiete Vb (EG-Gewässer), VI, VII, VIII, IX, X, CECAF-Bereich (EG-Gewässer) und Gewässer vor Französisch-Guayana.· Anhang 1e: Nordwestatlantik (NAFO-Bereich)· Anhang 1f: Weit wandernde Fische (alle Bereiche)· Anhang 1g: Antarktis (CCAMLR-Bereich)Die Bestände sind in diesen Anhängen nach der alphabetischen Reihenfolge der lateinischen Bezeichnungen aufgeführt. Nachstehend eine Vergleichstabelle der gebräuchlichen deutschen Namen und der lateinischen Bezeichnungen:Gebräuchlicher Name  //  Wissenschaftlicher NameAntarktischer Krill  //  Euphausia superbaBändereisfisch  //  Champsocephalus gunnariBlauer Wittling  //  Micromesistius poutassouBlauleng  //  Molva dypterigiaButte  //  Lepidorhombus spp.Dornhai  //  Squalus acanthiasFlunder  //  Platichthys flesusGeisselgarnelen  //  Penäus spp.Gelbflossenthun  //  Thunnus albacaresGelbschwanzflunder  //  Limanda ferrugineaGestreifter Katfisch  //  Anarhichas lupusGraue Notothenia  //  Lepidonothen squamifronsGrenadierfisch  //  Coryphänoides rupestrisGrossaugenthun  //  Thunnus obesusGrüne Notothenia  //  Gobionothen gibberifronsHeilbutt  //  Hippoglossus hippoglossusHering  //  Clupea harengusHeringshai  //  Lamna nasusKabeljau  //  Gadus morhuaKaisergranat  //  Nephrops norvegicusKliesche  //  Limanda limandaKrebse  //  Paralomis spp.Lachs  //  Salmo salarLaternenfisch  //  Electrona carlsbergiLeng  //  Molva macrophthalmaLimande  //  Microstomus kittLodde  //  Mallotus villosusMakrele  //  Scomber scombrusMarmorbarsch  //  Notothenia rossiNördlicher Kurzflossenkalmar  //  Ilex illeocebrossusPolardorsch  //  Boreogadus saidaPollack  //  Pollachius pollachiusRauhe Scharbe  //  Hippoglossoides platessoidesRiesenhai  //  Cetorhinus maximusRochen  //  RajidäRotbarsche  //  Sebastes spp.Roter Thun  //  Thunnus thynnusRotzunge  //  Glyptocephalus cynoglossusSandaale  //  AmmodytidäSardelle  //  Engraulis encrasicolusSchellfisch  //  Melanogrammus äglefinusScholle  //  Pleuronectes platessaSchwarzer Heilbutt  //  Reinhardtius hippoglossoidesSchwarzer Seehecht  //  Dissostichus eleginoidesSchwertfisch  //  Xiphias gladiusScotia-See-Eisfisch  //  Chänocephalus aceratusSeehecht  //  Merluccius merlucciusSeelachs  //  Pollachius virensSeeteufel  //  LophiidäSeezunge  //  Solea soleaSouth-Georgia-Eisfisch  //  Pseudochänichthys georgianusSprotte  //  Sprattus sprattusSteinbutt  //  Psetta maximaStintdorsch  //  Trisopterus esmarkiStöcker  //  Trachurus spp.Tiefseegarnele  //  Pandalus borealisWittling  //  Merlangius merlangusANHANG 1a: OSTSEESämtliche TAC in diesem Gebiet, Scholle ausgenommen, werden im Rahmen der IBSFC festgesetzt.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG 1b: NORDSEE, SKAGERRAK UND KATTEGAT >PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG 1c - NORDOSTATLANTIK UND GRÖNLAND(ICES-Gebiete I, II, IIIa, IV, V, XII, XIV und NAFO 0,1 (grönländische Gewässer)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG 1d - WESTLICHE GEMEINSCHAFTSGEWÄSSERICES-Gebiete Vb (EG-Gewässer), VI, VII, VIII, IX, X, CECAF-Bereich (EG-Gewässer) und Gewässer vor Französisch-Guayana.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG 1e - NORDWESTATLANTIKNAFO-BereichAlle TAC und hieran geknüpfte Bedingungen werden im Rahmen der NAFO festgesetzt.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG 1f: WEIT WANDERNDE FISCHEAlle BereicheDie TAC für diese Arten werden im Rahmen der internationalen Organisationen für Thunfischbestände und Thunfischfang wie der ICCAT und der IATTC festgesetzt.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG 1G - ANTARKTIS(CCAMLR-Bereich)Die von der CCAMLR angenommenen TAC werden nicht auf die Mitglieder der CCAMLR aufgeteilt, so daß der Gemeinschaftsanteil nicht feststeht. Das CCAMLR-Sekretariat überwacht die Fangmengen und teilt mit, wann der Fischfang aufgrund der Ausschöpfung der TAC eingestellt werden muß.Die Zahlen in diesem Anhang ersetzen die entsprechenden Zahlen in Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 66/98 des Rates.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG 2Fangmöglichkeiten im Jahr 2000 für Hering, der unsortiert für andere Zwecke als den menschlichen Konsum angelandet wird (in Tonnen Lebendgewicht).  Alle in diesem Anhang genannten Fanggrenzen gelten als Quoten im Sinne von Artikel 7 und unterliegen deshalb den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 2847/93, insbesondere den Artikeln 14 und 15.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>ANHANG 3Bestände, für die die Maßnahmen der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gelten >PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>ANHANG 4Besondere Maßnahmen für Nordseehering1. Um die Einhaltung der Fangbeschränkungen, insbesondere der gemäß Anhang 2, zu gewährleisten, treffen die Mitgliedstaaten besondere Maßnahmen für den Fang, das Sortieren und die Anlandung von Hering aus der Nordsee, dem Skagerrak und dem Kattegat.  Diese Maßnahmen umfassen insbesondere · spezielle Kontroll- und Inspektionsprogramme;· Fischereiaufwandspläne einschließlich Listen der zugelassenen Schiffe und - falls dies aufgrund einer über 70%igen Ausschöpfung der Quote erforderlich erscheint - eine Beschränkung der Tätigkeit der zugelassenen Fischereifahrzeuge;· Kontrolle der Umladungen und bestimmter Praktiken, die zu Rückwürfen führen;· nach Möglichkeit vorübergehende Fangverbote in Gebieten, in denen hohe Beifangraten an Hering und besonders an Jungfischen bekannt sind.2. Wenn Hering vermengt mit anderen Fängen angelandet wird, stellen die Mitgliedstaaten sicher, daß angemessene Stichprobenkontrollen vorgenommen werden, um alle angelandeten Heringsbeifänge wirksam zu überwachen. Es ist verboten, Fänge mit unsortiertem Hering in Häfen anzulanden, in denen es keine derartigen Stichprobenkontrollen gibt.3. Inspektoren der Kommission nehmen nach Artikel 29 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 in allen Fällen, in denen die Kommission dies im Sinne der Absätze 1 und 2 für notwendig hält, unabhängige Inspektionen vor, um die Anwendung der Stichprobenkontrollen und der einzelnen Maßnahmen nach Absatz 1 durch die zuständigen Stellen zu überprüfen.4. Die Kommission untersagt die Anlandung von Hering, wenn davon auszugehen ist, daß mit den Maßnahmen nach Absatz 1 und 2 nicht in allen Fischereien eine strenge Überwachung der fischereilichen Sterblichkeit bei Hering erreicht wird.5. Alle Anlandungen von Hering, der in den ICES-Gebieten IIIa, IV und VIId von Fischereifahrzeugen gefangen wird, die während ihrer Fangtätigkeit in diesen Gebieten nur Schleppnetze mit einer Mindestmaschenöffnung von 32 mm oder mehr an Bord führen, werden auf die betreffende Quote in Anhang 1 angerechnet.6. Alle Anlandungen von Hering, der in den ICES-Gebieten IIIa, IV und VIId von Fischereifahrzeugen gefangen wird, die bei ihrer Fangtätigkeit in diesen Gebieten nur Schleppnetze mit einer Mindestmaschenöffnung von weniger als 32 mm an Bord führen, werden auf die betreffende Quote in Anhang 2 angerechnet. Heringsanlandungen von Fischereifahrzeugen, die diesen Bedingungen genügen, werden nicht zum Verkauf für den menschlichen Verzehr angeboten.ANHANG 5Technische Übergangsmaßnahmen1) Fluchtfenster in der OstseeAbweichend von den Bestimmungen von Anhang V der Verordnung (EG) Nr. 88/98 des Rates werden, um die Selektivität von Grundschleppnetzen, Snurrewaden und ähnlichen Netzen mit besonderen Maschenöffnungen gemäß Anhang IV derselben Verordnung zu gewährleisten, 2000 die beiden in Anlage I dieses Anhangs beschriebenen Modelle für Fluchtfenster zugelassen. 2) Sommerdorschfangverbot in der OstseeDer Dorschfang ist in der Ostsee, den Belten und dem Öresund vom 1. Juli bis 20. August einschließlich verboten. 3) Schließung des Bornholm-BeckensJeglicher Fischfang ist vom 15. Mai bis 31. August 2000 in dem durch folgende Koordinaten begrenzten Gebiet verboten:  - 55° 30' nördliche Breite, 15° 30' östliche Länge, - 55° 30' nördliche Breite, 16° 10' östliche Länge, - 55° 15' nördliche Breite, 16° 10' östliche Länge, - 55° 15' nördliche Breite, 15° 30' östliche Länge.4) Begrenzung des SandaalfangsIm Jahr 2000 ist es verboten, Sandaal anzulanden oder an Bord zu behalten, der in dem Gebiet gefangen wurde, das durch die Ostküste Englands und Schottlands und eine Linie durch folgende Koordinaten begrenzt ist:- Ostküste Englands bei 55° 30' nördlicher Breite,- 55° 30' nördlicher Breite, Längenkreis 1° 00', - 58° 00' nördlicher Breite, 1° 00' östlicher Länge,- 58° 00' nördlicher Breite, 2° 00' westlicher Länge,- Ostküste Schottlands beim Längenkreis 2° 00'.5) Begrenzung des SardellenfangsEs ist verboten, Sardellen anzulanden oder an Bord zu behalten, die von 1 Januar bis 30 Juni in dem Gebiet gefangen wurden, das durch folgende Koordinaten gegrenzt ist:- einen Punkt an der nordspanischen Küste bei 1°35' westlicher Länge,- 44°45' nördlicher Breite, 1°35' westlicher Länge,- 44°45' nördlicher Breite, 1°45' westlicher Länge,- 46°00' nördlicher Breite, 1°45' westlicher Länge,- einen Punkt an der westfranzösischen Küste bei 46°00' nördlicher Länge.6) Seezunge und stationäres FanggerätUnbeschadet der Bestimmungen von Anhang VI der Verordnung (EG) Nr. 850/98 gilt für den Seezungenfang (Solea solea) in den ICES-Gebieten IVc und VIId im Jahr 2000 eine Mindestmaschenöffnung von 90 mm.7) Ringwaden und MeeressäugerUnbeschadet der Bestimmungen von Artikel 33 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates ist es bei der Fischerei auf Thunfisch folgenden Fischereifahrzeugen unter den Bedingungen, die im Rahmen des am 15. Mai 1998 in Washington unterzeichneten Übereinkommens zum internationalen Delphinschutzprogramm vereinbart wurden, gestattet, Schwärme oder Gruppen von Delphinen mit Ringwaden einzukreisen:Schiffsname: AURORA B; äussere Kennzeichnung: BI-2-5-97; Rufzeichen: EAQTSchiffsname: ALBACORA; äussere Kennzeichnung: CA-3-1099; Rufzeichen: EGDYSchiffsname: ALMIRANTE; äussere Kennzeichnung: CA-3-1069; Rufzeichen: EAYN Anlage 1 zu Anhang 5Fluchtfenster (Modell 1)In den Steert von Schleppnetzen und Snurrewaden für den Dorschfang werden zwei Fluchtfenster mit vollständig geöffneten Rautenmaschen eingezogen, die mit Kunststoff beschichtet sind. Die Maschenöffnung beträgt mindestens 105 mm. Die Fluchtfenster werden mit einem Extrastück Netzwerk (zwischen den normalen Rautenmaschen und den Maschen des Fluchtfensters) befestigt. Die Maschengrösse des Extrastücks Netzwerk ist gleich der Maschengrösse des Fluchtfenster-Netztuches x der Quadratwurzel aus 2.An beiden Seiden des Steerts wird in einer Entfernung von 40-50 cm vom Steertende ein Fluchtfenster eingezogen. Die Länge des Fensters entspricht 80 % der Gesamtlänge des Steerts, das Fenster ist 50 cm hoch. Abbildung 1. Das Fluchtfenster ist so anzuschlagen, daß zwischen dem oberen und dem unteren Rand des Fensters eine Öffnung von 15-20 cm entsteht.Fluchtfenster (Modell 2)Beschreibung des FenstersFluchtfenster sind Rechtecke aus Netztuch im Steert. Es werden zwei Fluchtfenster in den Steert eingezogen.Grösse des FenstersJedes Fenster hat über seine gesamte Länge eine Mindestbreite von 45 cm. Jedes Fenster hat eine entlang den Seiten gemessene Mindestlänge von 3,5 m (Abbildung 2); die Fensterlänge beträgt mindestens 80 % der Gesamtlänge des Steerts.Netztuch des FenstersDie Maschen der Fenster haben eine Mindestgrösse von 105 mm. Es sind Quadratmaschen, d. h. alle vier Seiten des Fenster-Netztuches sind im Schenkelschnitt geschnitten. Das Netztuch ist so angeschlagen, daß die Maschenseiten parallel und senkrecht zur Längsachse des Steerts verlaufen. Die Fensterbreite beträgt acht offene Quadratmaschen.Anbringung des FenstersDer Steert wird durch Laschen entlang der Steuerbord- und der Backbordseite in eine obere und eine untere Netzhälfte unterteilt. Die beiden Fenster sind in der unteren Netzhälfte unmittelbar im Anschluß an die Laschen eingezogen. Die Fenster enden in einem Abstand von 40 bis 50 cm von der Steertleine (Abbildung 2).Das vordere Ende des Fensters wird acht Maschen weit am normalen Netztuch des Steerts befestigt. Eine Seite wird an der Lasche oder unmittelbar neben der Lasche befestigt und die andere Seite an dem normalen, im Knotenschnitt geschnittenen Netztuch der unteren Steerthälfte.Maschengrösse im gesamten SteertAlle Teile des Steerts müssen einer Mindestmaschenöffnung von 105 mm entsprechen. >VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD> >VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD>ANHANG 6Mengenmässige Begrenzung von Lizenzen und Fangerlaubnissen für Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft, die in Drittlandsgewässern fischen (nur zur Information). Die Angaben beziehen sich auf den Stand der Verhandlungen Ende 1999 und können nach Änderungen der Rechtsvorschriften in Drittländern angepasst werden. >PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>ANHANG 6bis Mengenmässige Begrenzung von Lizenzen und Fangerlaubnissen für Fischereifahrzeuge von Drittländern in Gemeinschaftsgewässern.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>ANHANG 7Vorgeschriebene Eintragungen in das LogbuchBeim Fischfang innerhalb der 200-Seemeilen-Zone vor den Küsten der Mitgliedstaaten, in der die Fischereivorschriften der Gemeinschaft Anwendung finden, sind unmittelbar nach dem jeweiligen Vorgang die folgenden Angaben in das Fischereilogbuch einzutragen: Nach jedem Hol:1.1 die gefangene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);1.2 Datum und Uhrzeit des Hols;1.3 die geographische Position, bei der die Fänge getätigt wurden;1.4 die verwendete Fangmethode. Nach jedem Umladen auf ein anderes oder von einem anderen Schiff:2.1 der Hinweis -übernommen von" oder -umgeladen auf";2.2 die umgeladene Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht);2.3 Name sowie aussen angebrachte Kennbuchstaben und -ziffern des Schiffes, auf das oder von dem die Umladung erfolgt ist.2.4 Kabeljau darf nicht umgeladen werden. Nach jeder Anlandung in einem Hafen der Gemeinschaft:3.1 Name des Hafens;3.2 die angelandete Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht). Nach jeder Übermittlung von Angaben an die Kommission der Europäischen Gemeinschaften:4.1 Datum und Uhrzeit der Übermittlung;4.2 Art der Meldung: IN, OUT, ICES, WKL oder 2 WKL;4.3 bei Funkmeldungen: Name der Funkstation.ANHANG 8Inhalt der Meldungen und Art der Übermittlung an die Kommission1. Der Kommission der Europäischen Gemeinschaften sind folgende Angaben wie folgt zu übermitteln:1.1. Bei jeder Einfahrt in die 200-Seemeilen-Fischereizonen der Mitgliedstaaten, in denen die Fischereivorschriften der Gemeinschaft gelten:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die im Schiffsraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg);c) das Datum und das ICES-Gebiet, in dem der Kapitän mit dem Fischfang zu beginnen beabsichtigt.Erfordern die Fangtätigkeiten mehr als eine Einfahrt an einem bestimmten Tag in die obengenannte Zone, so genügt eine einzige Mitteilung bei der ersten Einfahrt.1.2. Bei jeder Ausfahrt aus der in Nummer 1.1 bezeichneten Zone:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die in den Laderäumen befindlichen Fangmengen nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) die seit der vorangegangenen Meldung gefangenen Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht);d) das ICES-Gebiet, in dem die Fänge getätigt worden sind;e) die seit der Einfahrt in die Zone auf andere Schiffe umgeladenen Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht) und die Kennbuchstaben und -ziffern des Schiffes, auf das umgeladen wurde;f) die nach der Einfahrt in die Zone in einem Hafen der Gemeinschaft angelandeten Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht).Erfordern die Fangtätigkeiten an einem bestimmten Tag mehr als eine Einfahrt in die unter Nummer 1.1 bezeichneten Zonen, so genügt eine einzige Mitteilung bei der letzten Ausfahrt.1.3. Bei der Fischerei auf Hering und Makrele alle drei Tage ab dem dritten Tag nach der ersten Einfahrt in die unter Nummer 1.1 genannten Zonen und bei der Fischerei auf andere Arten als Hering wöchentlich ab dem siebten Tag nach der ersten Einfahrt in die unter Nummer 1.1 genannten Zonen:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die seit der vorangegangenen Meldung gefangenen Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) das ICES-Gebiet, in dem die Fänge getätigt worden sind.1.4. Bei jedem Wechsel des Schiffes von einem ICES-Gebiet in ein anderes:a) die Angaben nach Nummer 1.5;b) die seit der vorangegangenen Meldung gefangenen Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht);c) das ICES-Gebiet, in dem die Fänge getätigt worden sind.1.5.  a) Name, Rufzeichen, Kennbuchstaben und -ziffern des Schiffes und Name des Kapitäns;b) Lizenznummer, wenn das Schiff lizenzierten Fischfang betreibt;c) laufende Nummer der Meldung für die betreffende Fangreise;d) Kennzeichnung der Art der Meldung;e) Datum, Uhrzeit und geographische Position des Schiffes.2.1.  Die Angaben nach Nummer 1 sind der Kommission der Europäischen Gemeinschaften in Brüssel (Fernschreibanschrift: 24189 FISEU-B) über eine der Funkstationen der Nummer 3 in der unter Nummer 4 angegebenen Form zu übermitteln.2.2. Kann das Schiff die Meldung aus Gründen höherer Gewalt nicht selbst übermitteln, so kann diese im Namen des Schiffes von einem anderen Schiff durchgegeben werden.3. Name der Funkstation Rufzeichen der FunkstationSkagen OXPBlaavand OXBRönne OYENorddeich DAF DAK  DAH DAL  DAI DAM  DAJ DANScheveningen PCHOostende OSTNorth Foreland GNFHumber GKZCullercoats GCCWick  GKRPortpatrick GPKAnglesey GLVIlfracombe GILNiton  GNIStonehaven GNDPortishead GKA  GKB  GKCLand's End GLDValentia EJKMalin Head EJMBoulogne FFBBrest  FFUSaint-Nazaire FFOBordeaux-Arcachon FFCTorshavn OXJBergen LGNFarsund LGZFlorö  LGLRogaland LGQTjöme LGTAAlesund LGABlaavand OXBNorddeich DAF DAK  DAH DAL  DAI DAM  DAJ DANGryt  (kein Rufzeichen)Göteborg SOGMaarianhamina OHMHelsinki OHG Form der MitteilungenDie Meldungen nach Nummer 1 müssen folgende Angaben enthalten und in der nachstehenden Reihenfolge übermittelt werden:- Name des Schiffes,- Rufzeichen,- äussere Kennbuchstaben und -ziffern,- laufende Nummer der Meldung für die jeweilige Fangreise,- Art der Meldung nach folgenden Codes:- Meldung bei der Einfahrt in eine der unter Nummer 1.1 bezeichneten Zonen: -IN",- Meldung bei der Ausfahrt aus einer der unter Nummer 1.1 bezeichneten Zonen: -OUT",- Meldung bei Wechsel von einem ICES-Gebiet in ein anderes: -ICES",- wöchentliche Meldung: -WKL",- dreitägliche Meldung: -2 WKL",- Datum, Uhrzeit und geographische Position,- ICES-Gebiete, in denen die Fischerei beginnen soll,- das Datum, an dem die Fischerei beginnen soll,- im Fischraum befindliche Fangmenge nach Arten (in kg Lebendgewicht) unter Verwendung der Codes nach Nummer 5,- die seit der vorangegangenen Meldung gefangenen Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht) unter Verwendung der Codes nach Nummer 5,- ICES-Gebiete, in denen die Fänge getätigt wurden,- Menge nach Arten (in kg Lebendgewicht), die seit der vorangegangenen Meldung von anderen Schiffen oder auf andere Schiffe umgeladen wurden;- Name und Rufzeichen des Schiffes, auf das und/oder von dem umgeladen wurde,- seit der vorangegangenen Meldung in einem Hafen der Gemeinschaft angelandete Mengen nach Arten (in kg Lebendgewicht),- Name des Kapitäns. Für die Angabe der an Bord befindlichen Arten in der unter Nummer 4 vorgesehenen Form ist folgender Code zu verwenden: Blauer Wittling (Micromesistius poutassou),  //  WHB  Blauleng (Molva dypterygia),  //  BLI  Brachsenmakrele (Brama brama),  //  POA  Butte (Lepidorhombus spp.),  //  LEZ  Dornhai (Squalus acanthias),  //  DGS  Garnele (Crangon crangon),  //  CSH  Geisselgarnelen (Penäidä),  //  PEZ  Gelbschwanzflunder (Limanda ferruginea),  //  YEL  Glasauge (Argentina sphyräna),  //  ARG  Grenadierfisch (Coryphänoides rupestris),  //  RNG  Heilbutt (Hippoglossus hippoglossus),  //  HAL  Hering (Clupea harengus),  //  HER  Heringshai (Lamma nasus),  //  POR  Kabeljau (Gadus morhua),  //  COD  Kaisergranat (Nephrops norvegicus),  //  NEP  Kalmare (Illex spp.),  //  SQX  Kalmare (Loligo spp.),  //  SQC  Lachs (Salmo salar),  //  SAL  Leng (Molva molva),  //  LIN  Lumb (Brosme brosme),  //  USK  Makrele (Scomber scombrus),  //  MAC  Pollack (Pollachius pollachius),  //  POL  Rauhe Scharbe (Hippoglossoides platessoides),  //  PLA  Riesenhai (Cetorinhus maximus),  //  BSK  Rotbarsche (Sebastes spp.),  //  RED  Sandaale (Ammodytes spp.),  //  SAN  Sardelle (Engraulis encrasicholus),  //  ANE  Sardine (Sardina pilchardus),  //  PIL  Schellfisch (Melanogrammus äglefinus),  //  HAD  Scholle (Pleuronectes platessa),  //  PLE  Schwarzer Heilbutt (Reinhardtius hippoglossoides),  //  GHL  Seehecht (Merluccius merluccius),  //  HKE  Seelachs (Pollachius virens),  //  POK  Seeteufel (Lophius spp.),  //  MNZ  Sprotte (Sprattus sprattus),  //  SPR  Stintdorsch (Trisopterus esmarkii),  //  NOP  Stöcker (Trachurus trachurus),  //  HOM  Thun (Thunnidä),  //  TUN  Tiefseegarnele (Pandalus borealis),  //  PRA  Wittling (Merlangus merlangus),  //  WHG  Andere  //  OTH ANHANG 9Liste der Arten im NAFO-RegelungsbereichGebräuchlicher Name  //  Wissenschaftlicher NameGrundfisch-Hauptarten (ausser Plattfisch)KabeljauSchellfischRotbarsche n.n.b.GoldbarschTiefenbarschNordamerikanischer SeehechtRoter GabeldorschSeelachs  //  Gadus morhuaMelanogrammus äglefinusSebastes spp.Sebastes marinusSebastes mentellaMerluccius bilinearisUrophucis chußPollachius virensPlattfischartenRauhe ScharbeRotzungeGelbschwanzflunderSchwarzer HeilbuttHeilbuttAmerikanische WinterflunderSommerflunderSandbuttPlattfische n.n.b.  //  Hippoglossoides platessoidesGlyptocephalus cynoglossusLimanda ferrugineaReinhardtius hippoglossoidesHippoglossus hippoglossusPseudopleuronectes americanusParalichthys dentatusScophthalmus aquosusPleuronectiformesSonstige GrundfischartenAmerikanischer SeeteufelNordamerikanische KnurrhähneTomcodBlauer WittlingAmerikanischer LippfischBrosmeGrönlanddorschBlaulengLengSeehaseKönigs-UmberfischGefleckter AufbläserWolfsfische n.n.b.Nordamerikanische AalmutterPolardorschGrenadierfischNordatlantik-GrenadierSandaalSeeskorpionNordamerikanische BrasseTautogBlauer ZiegelbarschWeisser GabeldorschSeewölfe n.n.b.Gestreifter KatfischGefleckter KatfischGrundfische n.n.b.  //  Lophius americanusPrionotus spp.Microgadus tomcodMicromesistius poutassouTautogolabrus adspersusBrosme brosmeGadus ogacMolva dypterygiaMolva molvaCyclopterus lumpusMenticirrhus saxatilisSphöroides maculatusLycodes spp.Macrozoarces americanusBoreogadus saidaCoruphänoides rupestrisMacrouris berglaxAmmodytes spp.Myoxocephalus spp.Stenotomus chrysopsTautoga onitisLopholatilus chamäleonticepsUrophycis tenuisAnarhichas spp.Anarhichas lupusAnarhichas minor. . . .ANHANG 10Zugelassener Scheuerschutz an der Stirnseite4. ICNAF-Typ des Stirnseiten-ScheuerschutzesEin rechteckiges Stück Netzwerk, das zur Verringerung oder Verhütung von Schäden auf der Oberseite des Steerts angebracht ist und folgende Voraussetzungen erfuellt:a) Das Netzwerk darf keine geringere Maschenweite aufweisen als für das Netz selbst angegeben;b) das Netzwerk darf nur an seiner Vorderkante und den seitlichen Laschen am Steert befestigt werden, und zwar derart, daß nicht mehr als vier Maschen über die Teilschlinge überstehen und nicht weniger als vier Maschen vor der Steertleinen-Masche bleiben. Wird keine Teilschlinge benutzt, so darf das Netzwerk nicht mehr als ein Drittel grösser sein als der Steert, der von mindestens vier Maschen vor der Steertleinen-Masche gemessen wird;c) die Zahl der Maschen in der Breite des Netzwerks muß mindestens anderthalbmal die Zahl der Maschen in der Breite des bedeckten Teils des Steerts betragen, wobei beide Breiten im rechten Winkel zu der Längsachse des Steerts gemessen werden. Stirnseiten-Scheuerschutz aus vielfachen Lappen (-multiple flap"-Typ)Netzwerkstücke, die in allen Teilen Maschen aufweisen, deren Weite bei nassen oder trockenen Netzwerkstücken nicht geringer ist als die der Maschen der Netze, an dem sie befestigt sind, falls:i) jedes Netzwerkstück:a) nur mit der Vorderkante am Steert im rechten Winkel zu seiner Längsachse befestigt ist;b) mindestens der Breite des Steerts entspricht (eine solche Breite wird im rechten Winkel zu der Längsachse des Steerts am Befestigungspunkt gemessen);c) nicht mehr als zehn Maschen lang ist;ii) die gesamte Länge dieser so befestigten Netzwerkstücke zwei Drittel der Länge des Steerts nicht überschreitet. Weitmaschiger Stirnseiten-Scheuerschutz (abgeänderter polnischer Typ)Ein rechteckiges Netzwerkstück aus dem gleichen Garnmaterial wie der Steert oder aus einem einfachen, dicken, knotenlosen Garnmaterial, das am hinteren Teil der Oberseite des Steerts befestigt wird, alles oder jeden Teil der Oberseite des Steerts überdeckt und, wenn naß gemessen, in allen seinen Teilen die doppelte Maschenweite des Steerts aufweist und das am Steert nur an der Vorder- und Hinterkante sowie den Seitenlaschen des Netzwerks so befestigt ist, daß auf jede Masche des Netzwerks genau vier Maschen des Steerts kommen.ANHANG 11Mindestanlandegrössen>PLATZ FÜR EINE TABELLE>ANHANG 12Mindestanlandegrössen für verarbeiteten Fisch>PLATZ FÜR EINE TABELLE>(*) Geringere Grösse bei grünen Salzfischen.ANHANG 13Vorgeschriebene Eintragungen in das LogbuchAngaben  //  CodeSchiffsname Staatszugehörigkeit des SchiffesRegistriernummer des SchiffesRegistrierhafenVerwendetes Fanggerät (täglich)Art des FanggerätsDatum:- Tag- Monat- JahrPosition:- Breitengrad- Längengrad- statistisches GebietAnzahl Hols pro 24 Stunden (1)Anzahl Fangstunden mit Fanggerät pro 24 Stunden (1)Bezeichnung der ArtenTägliche Fangmengen je Art (in Tonnen Lebendgewicht)Tägliche Fangmengen je Art, zum Verzehr bestimmtTäglich ins Meer zurückgeworfene Mengen je ArtOrt der UmladungZeitpunkt der UmladungUnterschrift des Kapitäns  //  012(2)2(2)(1) Werden in demselben Zeitraum von 24 Stunden zwei oder mehrere Arten von Fanggeräten verwendet, so sind für jedes Fanggerät getrennte Angaben zu machen.(2) Code zu ergänzen durch eine der Angaben im zweiten Teil dieses Anhangs. Standardabkürzungen für die wichtigsten Arten im NAFO-Bereich>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Standardabkürzungen der FanggeräteAbkürzung  //  Fanggerät OTB OTB 1 OTB 2 OTM OTM 1 OTM 2 PTB PTM GM GNS LL LLS LLD MIS NK  //  Grundscherbrettnetz (Seiten- oder Hecktrawler)Grundscherbrettnetz (Seitentrawler)Grundscherbrettnetz (Hecktrawler)Pelagisches Scherbrettnetz (Seiten- oder Hecktrawler)Pelagisches Scherbrettnetz (Seitentrawler)Pelagisches Scherbrettnetz (Hecktrawler)ZweischiffgrundschleppnetzPelagisches ZweischiffschleppnetzKiemennetz (allgemein)StellnetzLangleine (stationär oder treibend)Langleine (stationär)Langleine (treibend)Diverses FanggerätUnbekanntes FanggerätANHANG 14Fangverbot im CCAMLR-Bereich>PLATZ FÜR EINE TABELLE>FINANZBOGEN1. Bezeichnung der MaßnahmeVorschlag für eine Verordnung des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten und Fangbedingungen für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Gemeinschaftsgewässern sowie für Gemeinschaftsschiffe in anderen Gewässern mit Fangbeschränkungen (2000) und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 66/982. HaushaltslinieB7-8003. RechtsgrundlageArtikel 8 Absatz 4 der Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 des Rates4. Beschreibung der Maßnahme4.1 Allgemeines Ziel der Maßnahme- Aufrechterhaltung und Ausbau der herkömmlichen Tätigkeiten der Gemeinschaftsfischer in den Gewässern Litauens und Lettlands;- Versorgung der Gemeinschaftsmarktes;- Verringerung des Fischereiaufwands in Gemeinschaftsgewässern;- Festsetzung der endgültigen Fangquoten Norwegens in den Gewässern Grönlands als Ausgleich der zwischen der Gemeinschaft und Norwegen vereinbarten gegenseitigen Fangrechte für 2000.4.2 Dauer der Maßnahme und Bestimmungen über ihre Erneuerung1. Januar bis 31. Dezember 20005. Einstufung der Ausgaben/Einnahmen5.1 OA5.2 GM6. Art der Ausgaben/EinnahmenFinanzieller Ausgleich für Fangmöglichkeiten in den Gewässern Litauens und Lettlands und für zusätzliche Fangmöglichkeiten, die Grönland gemäß Artikel 8 des Fischereiabkommens zwischen der EWG einerseits und der Regierung Dänemarks und der autonomen Regierung Grönlands andererseits eingeräumt hat. Fangmöglichkeiten in den Gewässern Estlands konnten für 2000 nicht vereinbart werden.7. Finanzielle AuswirkungenAbkommen mit Litauen und Lettland: EUR 798 200 Der finanzielle Ausgleich gemäß Artikel 4 des Abkommens über die Fischereibeziehungen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Regierung der Republik Litauen (EUR 546 200) und gemäß Artikel 4 des Abkommens über die Fischereibeziehungen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Republik Lettland (EUR 252 000) wurde auf der Grundlage der durchschnittlichen Anlandepreise 1998 in den Gemeinschaftshäfen der Ostsee ausgehandelt. Die geschätzten Betriebskosten für die in unterschiedlichen Fischereien eingesetzten Fahrzeuge wurden abgezogen.Abkommen mit Grönland: Mindestbetrag: EUR 639 160 Hoechstbetrag: EUR 1 757 690Der für 2000 zu bewilligende und zu zahlende Betrag berechnet sich auf der Grundlage eines Beitrags von 319,58 EUR je Tonne Kabeljauäquivalent.7.1 Berechnung der Gesamtkosten der Maßnahme (Verhältnis von Einzelkosten und Gesamtkosten)Abkommen mit Litauen und Lettland>PLATZ FÜR EINE TABELLE>1 633 Tonnen in litauischen und lettischen Gewässern zugeteilt und 667 Tonnen in Gemeinschaftsgewässer übertragenFinanzieller Ausgleich insgesamt: EUR 798 200 (aufgerundet um 200 EUR)Durchschnittspreis EUR/Tonne: 52,6Abkommen mit GrönlandMindestbetrag2 000 Tonnen Kabeljauäquivalent x 319,58 = EUR 639 160Hoechstbetrag5 500 Tonnen Kabeljauäquivalent x 319,58 = EUR 1 757 6908. Vorgesehene BetrugsbekämpfungsmaßnahmenDer finanzielle Ausgleich der Gemeinschaft wird von Litauen und Lettland gemäß Artikel 4 der beiden Abkommen zur Entwicklung ihres nationalen Fischereisektors verwendet. Der Betrag wird im Falle Litauens vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und im Falle Lettlands von der Fischereibehörde des Landwirtschaftsministeriums verwaltet.Im Rahmen des Fischereiabkommens zwischen der Gemeinschaft und Grönland ist der finanzielle Beitrag der Kommission an keine spezifischen Bestimmung hinsichtlich der Endverwendung der Mittel gebunden.9. Angaben zur Kosten-Nutzen-AnalyseAbkommen mit Litauen und Lettland:Die Ostseeflotte der Gemeinschaft hat mit einem ernsten Rückgang der Fangmöglichkeiten zu kämpfen, wofür hauptsächlich biologische Faktoren (geringer Salzgehalt des Wassers, M-74-Krankheit) und die Wasserverschmutzung verantwortlich sind. Jede Erweiterung der Fangmöglichkeiten über das derzeit kritische Niveau der Fangerträge hinaus wird dazu beitragen, einen Zusammenbruch der Flotte sowie der angeschlossenen Gewerbezweige an Land zu verhindern. Ausserdem werden auch in gewissem Umfang Zahlungen im Rahmen von Überliegeregelungen und Sozialprogrammen vermieden.Bisher wurde der finanzielle Ausgleich, der Litauen und Lettland ähnlich wie in den Vorjahren für die eingeräumten Fangmöglichkeiten gezahlt worden ist, hauptsächlich dafür verwendet, die Fischereiforschung zu verbessern, Fischereimanager zu schulen und Fangtätigkeiten zu kontrollieren. Dies hat bessere wissenschaftliche Bestandsabschätzungen und Kontrollen in den Fischereizonen Litauens und Lettlands nach sich gezogen und so zu einer rationelleren Nutzung der Bestände zugunsten aller Ostseeanrainer und -fischer beigetragen.Die veranschlagten Ausgaben sind im Haushaltsentwurf für den betreffenden Zeitraum vorgesehen.Abkommen mit Grönland:Das bilaterale Abkommen über den gegenseitigen Zugang zu den Gewässern zwischen der Gemeinschaft und Norwegen wird auf jährlicher Basis verwaltet, indem die Differenz zwischen den Fangmöglichkeiten der Gemeinschaft in norwegischen Gewässern und den norwegischen Fangmöglichkeiten in Gemeinschaftsgewässern für die verschiedenen Arten errechnet wird. Diese Vereinbarungen fallen von Jahr zu Jahr unterschiedlich aus, je nach dem Zustand der betroffenen Fischbestände. Für 2000 ist die Vereinbarung mit Norwegen besonders schwierig wegen des schlechten Zustands der wichtigsten Fischbestände in den Gemeinschaftsgewässern. Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) empfiehlt eine 40%ige Reduzierung der TAC-2000 für Kabeljau, Schellfisch und Seelachs. Daher ist es kaum möglich, den Zugang von Gemeinschaftsschiffen zu norwegischen Beständen durch den Zugang norwegischer Schiffe zu den geringen Gemeinschaftsbeständen auszugleichen. Andererseits wurden die TAC für arktischen Kabeljau gesenkt. Ausserdem steht der Gemeinschaft im Jahr 2000 ein geringerer Anteil von Kabeljau im Rahmen der Kohäsionsregelung zur Verfügung, der dennoch ausgeglichen werden muß. Die gemeinschaftlichen Fischereifahrzeuge sind auf den ständigen Zugang zu den hochwertigen Fischarten wie z. B. Kabeljau, Schellfisch und Seelachs in den norwegischen Gewässern und der Barentssee angewiesen.Daher muß Norwegen einen Ausgleich durch einige Fangmöglichkeiten erhalten, die der Gemeinschaft im Rahmen ihres Fischereiabkommens mit Grönland eingeräumt wurden. Soll eine Gefährdung der Fischbestände in den Gemeinschaftsgewässern verhindert und gleichzeitig die Fischereitätigkeit der Mitgliedstaaten so weit wie möglich aufrecht erhalten werden, dürfte der Erwerb zusätzlicher Fangmöglichkeiten von Grönland die einzige Möglichkeit sein, mit Norwegen für 2000 eine ausgewogene Vereinbarung über gegenseitigen Zugang zu den Fischereibeständen zu erreichen.10. Verwaltungsausgaben (Abschnitt III, Teil A des Haushaltsplans)Dieser Vorschlag erfordert kein zusätzliches Personal und verursacht keine zusätzlichen Verwaltungskosten.