CELEX: 32000R1122
Language: de
Date: 2000-05-22 00:00:00
Title: Verordnung (EG) Nr. 1122/2000 der Kommission vom 22. Mai 2000 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 über den zur Feststellung der Einkommen in den landwirtschaftlichen Betrieben zu benutzenden Betriebsbogen

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32000R1122

Verordnung (EG) Nr. 1122/2000 der Kommission vom 22. Mai 2000 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 über den zur Feststellung der Einkommen in den landwirtschaftlichen Betrieben zu benutzenden Betriebsbogen  

Amtsblatt Nr. L 127 vom 27/05/2000 S. 0007 - 0028

Verordnung (EG) Nr. 1122/2000 der Kommissionvom 22. Mai 2000zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 über den zur Feststellung der Einkommen in den landwirtschaftlichen Betrieben zu benutzenden BetriebsbogenDIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung Nr. 79/65/EWG des Rates vom 15. Juni 1965 zur Bildung eines Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen über die Einkommenslage und die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse landwirtschaftlicher Betriebe in der EWG(1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1256/97(2), insbesondere auf Artikel 7 Absatz 3,in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Mit der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 der Kommission(3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 2940/93(4), wurde der Inhalt der zu benutzenden Betriebsbogen festgelegt.(2) Die für die Betriebsbogen gesammelte Daten müssen geändert werden, um den Merkmalen der Landwirtschaft, der Entwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik und der mit dem Betriebsbogen seit dessen Einführung gewonnenen Erfahrung besser Rechnung zu tragen.(3) Die Verordnungen (EG) Nr. 1251/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 zur Einführung einer Stützungsregelung für Erzeuger bestimmter landwirtschaftlicher Kulturpflanzen(5), geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2704/1999(6), (EG) Nr. 1252/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1868/94 zur Einführung einer Kontingentierungsregelung für die Kartoffelstärkeerzeugung(7), (EG) Nr. 1254/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 über die gemeinsame Marktorganisation für Rindfleisch(8), geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 907/2000 der Kommission(9), und (EG) Nr. 1255/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 über die gemeinsame Marktorganisation für Milch und Milcherzeugnisse(10) mit den neuen Bestimmungen für die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik beeinflussen die Einkommen der Landwirte und insbesondere die Direktbeihilfen.(4) Die mit Hilfe des Betriebsbogens gesammelten Daten müssen hinsichtlich der benachteiligten Gebiete und Gebiete mit umweltspezifischen Einschränkungen den Definitionen der Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft(11) und hinsichtlich der förderfähigen Gebiete im Rahmen der Strukturfonds den Definitionen der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999 des Rates vom 21. Juni 1999 mit allgemeinen Bestimmungen über die Strukturfonds(12) entsprechen.(5) Der Betriebsbogen muß besondere Rubriken enthalten, die es ermöglichen, ökologische Erzeugungsverfahren im Sinne von Artikel 6 der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 des Rates vom 24. Juni 1991 über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel(13), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 331/2000 der Kommission(14), anzugeben, sowie Rubriken zur genauen Erfassung der verschiedenen Kategorien der Viehzu- und -verkäufe und Angaben über nationale Auswahlpläne und Gewichtungssysteme, mit denen sich das zur Berechnung der Gesamtergebnisse verwendetes Gewichtungssystem verbessern läßt.(6) Darstellung und Übertragung der Daten sollten an die Entwicklungen der Informationstechnologie angepaßt werden.(7) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Gemeinschaftsausschusses für das Informationsnetz landwirtschaftlicher Buchführungen -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1Die Anhänge I und II der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 werden gemäß Anhang I der vorliegenden Verordnung geändert.Anhang III der Verordnung (EWG) Nr. 2237/77 wird durch Anhang II der vorliegenden Verordnung ersetzt.Artikel 2Diese Verordnung tritt am siebten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.Sie gilt ab dem Rechnungsjahr 2000, das zwischen dem 1. Januar und dem 1. Juli 2000 einschließlich beginnt.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Brüssel, den 22. Mai 2000Für die KommissionFranz FischlerMitglied der Kommission(1) ABl. 109 vom 23.6.1965, S. 1859/65.(2) ABl. L 174 vom 2.7.1997, S. 7.(3) ABl. L 263 vom 17.10.1977, S. 1.(4) ABl. L 265 vom 26.10.1993, S. 26.(5) ABl. L 160 vom 26.6.1999, S. 1.(6) ABl. L 327 vom 21.12.1999, S. 12.(7) ABl. L 160 vom 26.6.1999, S. 15.(8) ABl. L 160 vom 26.6.1999, S. 21.(9) ABl. L 105 vom 3.5.2000, S. 6.(10) ABl. L 160 vom 26.6.1999, S. 48.(11) ABl. L 160 vom 26.6.1999, S. 80.(12) ABl. L 161 vom 26.6.1999, S. 1.(13) ABl. L 198 vom 22.7.1991, S. 1.(14) ABl. L 48 vom 19.2.2000, S. 1.ANHANG IAnhang I wird wie folgt geändert:1. Der Text nach der Überschrift "SCHEMA DES BETRIEBSBOGENS" erhält folgende Fassung: "Für jede Rubrik und Spalte der Tabellen dieses Anhangs muß auf die in Anhang II festgelegten Definitionen und Anleitungen Bezug genommen werden. Die Nummern in den Spalten dieser Tabellen sind Ordnungsnummern für die Angaben auf den Datenträgern. Diese Ordnungsnummern werden systematisch angegeben, selbst für die Positionen, die niemals ausgefuellt werden (Beispiel: Tabelle K, Spalte Fläche für das Erzeugnis 162 "Kuhmilch". Die nicht zugeteilten Nummern "freie") sind für eine spätere Verwendung verfügbar, sie sind mit Nullen auszufuellen."2. Tabelle A wird durch folgende Tabelle ersetzt: "A. ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER DEN BETRIEB>PLATZ FÜR EINE TABELLE>"3. Tabelle J wird durch folgende Tabelle ersetzt: "J. PRÄMIEN UND BEIHILFENAlle Einzelposten müssen angegeben werden.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>"4. Tabelle K wird durch folgende Tabelle ersetzt: "K. ERZEUGUNG (außer Vieh) (Rubriken 120 bis 375)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>"5. Tabelle M wird durch folgende Tabelle ersetzt: "M. DIREKTZAHLUNGEN FÜR KULTURPFLANZEN UND RINDFLEISCH - Gemäß den Verordnungen (EG) Nr. 1251/1999 und 1254/1999 (Rubriken 601 bis 650 und 700 bis 769)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>"6. Folgende Tabelle N wird angefügt: "N. EINZELHEITEN ÜBER ZU- UND VERKÄUFE VON TIEREN>PLATZ FÜR EINE TABELLE>"Anhang II wird wie folgt geändert:1. Der Abschnitt mit dem Titel "DEFINITIONEN UND ALLGEMEINE ANLEITUNGEN" erhält folgende Fassung: "1. DEFINITIONEN UND ALLGEMEINE ANLEITUNGENa) Die Angaben des Betriebsbogens beziehen sich auf einen einzigen landwirtschaftlichen Betrieb und ein einziges Rechnungsjahr von 12 aufeinanderfolgenden Monaten.b) Die Angaben des Betriebsbogens betreffen ausschließlich den landwirtschaftlichen Betrieb. Sie beziehen sich auf die Tätigkeiten des Betriebes und gegebenenfalls auf die mit dem landwirtschaftlichen Betrieb zusammenhängende forstwirtschaftliche und touristische Tätigkeit. Alle Angaben, die mit außerbetrieblichen Tätigkeiten des Betriebsinhabers und seiner Familie, Pensionen, Erbschaften, Privatkonten, außerbetrieblichem Vermögen, persönlichen Steuern, Privatversicherungen usw. zusammenhängen, sind für die Aufstellung des Betriebsbogens nicht zu berücksichtigen.Werden die Produktionsmittel des Betriebes (Arbeitskräfte einschließlich nicht entlohnter Arbeitskräfte, Maschinen und Geräte) zur Erzeugung von Anlagegütern verwendet (bauliche Anlagen oder größere Instandsetzungsarbeiten bei Maschinen, bauliche Anlagen oder größere Instandsetzungen bei Gebäuden, auch Abbrucharbeiten; Pflanzung oder Rodung von Obstbäumen), sind die entsprechenden - wenn nötig geschätzten - Kosten nicht in den laufenden Betriebsaufwand einzubeziehen. In jedem Fall sind die Arbeitskosten und die Arbeitsstunden für die Erzeugung von Anlagegütern nicht in den Aufwand und die Angaben über die Arbeitskräfte einzubeziehen. Lassen sich jedoch bestimmte andere Kosten der Erzeugung von Anlagegütern als die Arbeitskosten (z. B. Benutzung des Traktors des Betriebes) nicht einzeln ermitteln, wobei diese Kosten in den Aufwand einbezogen werden, so kann ausnahmsweise der geschätzte Wert aller dieser Kosten der Erzeugung von Anlagegütern in Rubrik 181 (Sonstige Erträge und Einnahmen) angegeben werden.In jedem Fall muß der mit seinen Kosten (einschließlich dem Wert der Arbeit der entlohnten und/oder nicht entlohnten Arbeitskräfte) veranschlagte Wert der Anlagegütererzeugung dem Wert der in den Rubriken 94 bis 101 eingetragenen Anlagegüter hinzugerechnet werden.c) Die Angaben des Betriebsbogens stammen aus einer Buchführung, die systematische und regelmäßige Eintragungen im Verlauf des Rechnungsjahres umfaßt.d) Die wertmäßigen Buchführungsdaten werden angegeben:- entweder ohne MwSt.- oder unter den nachstehend (Rubriken 107 bis 111) erwähnten Bedingungen einschließlich MwSt.e) Bei den wertmäßigen Buchführungsangaben bleiben Prämien und Beihilfen unberücksichtigt. Unter Prämie und Beihilfe versteht man jede direkte Beihilfe, die aus öffentlichen Mitteln gewährt wird und zu einer besonderen Einnahme geführt hat (siehe Rubriken 112 bis 119).f) Die Angaben des Betriebsbogens sind in folgenden Einheiten und mit folgenden Genauigkeitsgraden anzugeben:- Die Wertangaben: In Euro oder in nationalen Währungseinheiten und ohne Dezimalstelle. Bei gegenüber der Euro relativ schwachen Währungen kann zwischen der Verbindungsstelle des betreffenden Mitgliedstaats und der Dienststelle der Kommission, die das Informationsnetz landwirtschaftlicher Buchführungen verwaltet, vereinbart werden, die Werte der nationalen Währungseinheiten in hundert oder tausend Einheiten auszudrücken;- die Mengenangaben: in Doppelzentnern (q = 100 kg), außer bei Eiern, die in 1000 Stück angegeben werden, und Wein und Weinerzeugnissen, die in Hektolitern angegeben werden;- die Flächen: in Ar, außer bei Champignons, bei denen sie in Quadratmetern angegeben werden;- der durchschnittliche Tierbestand: in Zehntel Einheiten, außer bei Gefluegel und Kaninchen, für die die volle Stückzahl angegeben wird, und bei Bienen, die in Anzahl der Stöcke angegeben werden;- der Arbeitskräftebestand: mit zwei Dezimalstellen.Die festen Positionen (vgl. Tabellen A bis J des Anhangs I), in denen nichts anzugeben ist, werden mit Nullen ausgefuellt.Für die Erzeugnisse in Tabelle K, für die Quoten und andere Marktordnungsrechte in Tabelle L, für die Direktzahlungen in Tabelle M sowie für die Einzelheiten von Zu- und Verkäufen von Viehbestand in Tabelle N werden Nullen in den Positionen ausgefuellt, in denen nichts anzugeben ist.g) Die Datenträger, die die Buchführungsdaten des Betriebsbogens enthalten, werden nach Überprüfung von der Verbindungsstelle als vertrauliche Sendung an die Europäische Kommission, Genraldirektion Landwirtschaft, Referat "Analyse der Lage der landwirtschaftlichen Betriebe", übermittelt."2. Der Abschnitt "II. DEFINITIONEN UND ANLEITUNGEN BETREFFEND DIE EINZELNEN POSTEN DES BETRIEBSBOGENS" wird wie folgt geändert:a) Das Kapitel "A. Allgemeine Informationen" erhält folgende Fassung: ">PIC FILE= "L_2000127DE.001201.EPS">1. BetriebsnummerJedem Buchführungsbetrieb wird eine Nummer zugeteilt, wenn er zum erstenmal ausgewählt wird. Der Betrieb behält diese Nummer während der gesamten Dauer seiner Teilnahme am Informationsnetz. Eine einmal zugeteilte Nummer wird niemals an einen anderen Betrieb vergeben.Tritt in dem Betrieb jedoch eine grundlegende Veränderung auf, insbesondere wenn diese Veränderung in einer Aufteilung in zwei unabhängige Betriebe oder einer Zusammenlegung mit einem anderen Betrieb besteht, so kann er als neuer Betrieb angesehen werden; er erhält in diesem Fall eine neue Nummer. Wegen einer Änderung der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung des Betriebes wird keine neue Nummer zugeteilt. Kann die Beibehaltung der Betriebsnummer zu einer Verwechslung mit einem oder mehreren anderen Buchführungsbetrieben führen (wenn z. B. eine neue Gebietsunterteilung geschaffen wird), muß die Nummer geändert werden. Der Kommission ist dann eine Übersicht mit den alten und den entsprechenden neuen Nummern zuzuleiten.Die Betriebsnummer umfaßt drei unterschiedliche Informationen, und zwar:Ordnungsnummer 1 - Gebiet: Es wird eine Codenummer gemäß dem in Anhang I der Verordnung (EWG) Nr. 1859/82 der Kommission (ABl. L 205 vom 13.7.1982, S. 5) festgesetzten Code vergeben.Ordnungsnummer 2 - Teilgebiet: Es wird eine Codenummer vergeben.Die Unterteilungen sollten auf dem gemeinsamen System der Klassifizierung der Regionen basieren, das als "Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik (NUTS)" bezeichnet und vom Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften in Zusammenarbeit mit den nationalen Instituten für Statistik festgelegt wird.In jedem Fall übermittelt der betreffende Mitgliedstaat der Kommission eine Tabelle, die für jeden verwendeten Teilgebietscode die entsprechenden NUTS-Regionen sowie die entsprechende Region angibt, für die die spezifischen Werte des Standarddeckungsbeitrags berechnet werden.Odnungsnummer 3 - Ordnungsnummer des Betriebs.2. Angaben über die DatenaufzeichnungenDie Angaben zu den ersten fünf Ordnungsnummern bilden die Kennung eines Betriebs. Sie werden am Anfang jeder Aufzeichnung wiedergegeben. Die sechste Angabe zu den einzelnen Betrieben gibt die Zahl der unteilbaren Gruppen von 10 Daten an.3. Nationale Auswahl- und GewichtungsfaktorenOrdnungsnummer 20 -:Ordnungsnummer 21 -:Ordnungsnummer 22 -:4. BetriebssitzAngegeben wird die Nummer der angemessensten geographischen Grundeinheit (vorzugsweise der Gemeinde), in der der Betriebssitz liegt.Eine Karte dieser Einheiten mit ihren Nummern wird der Kommission übermittelt. Jede bekanntgewordene Änderung der Grenzen der geographischen Grundeinheiten wird der Kommission mitgeteilt.5. BetriebsklasseOrdnungsnummer 32 - Ökologischer Landbau: Angegeben wird, ob der Betrieb ökologische Erzeugungsverfahren im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 insbesondere des Artikels 6, anwendet. Dabei sind die folgenden Codes zu verwenden:1= der Betrieb wendet keine ökologischen Erzeugungsverfahren an;2= der Betrieb wendet nur ökologische Erzeugungsverfahren an;3= der Betrieb stellt auf ökologische Erzeugungsverfahren um, oder der Betrieb wendet sowohl ökologische als auch andere Erzeugungsverfahren an.Ordnungsnummer 33: Codenummer der Betriebsklasse (gemäß Anhang II der Entscheidung 85/377/EWG der Kommission (ABl. L 220 vom 17.8.1985, S. 1)) bei der Auswahl für das betreffende Rechnungsjahr.Ordnungsnummer 34: Codenummer der Klassifizierung gemäß der vorgenannten Entscheidung auf der Grundlage der Buchführungsdaten des betreffenden Rechnungsjahres.Ordnungsnummer 35: Codenummer der wirtschaftlichen Größenklasse des Betriebes (gemäß Anhang III der Entscheidung 85/377/EWG) bei der Auswahl für das betreffende Rechnungsjahr.Ordnungsnummer 36: Codenummer der wirtschaftlichen Größenklasse des Betriebes gemäß der vorgenannten Entscheidung auf der Grundlage der Buchführungsdaten des betreffenden Rechnungsjahres.6. Ende des Rechnungsjahres und Zeitpunkt der Einführung des Informationsmediums:Ordnungsnummer 37 - Ende des Rechnungsjahres, z. B. 30.6.2000 oder 31.12.2000.Ordnungsnummer 38 - Zeitpunkt der Einführung des Informationsmediums: z. B. 15.8.2001.7. Benachteiligtes GebietAnzugeben ist, ob der größte Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebs in einem Gebiet liegt, das unter die Bestimmungen der Artikel 18 bis 20 der Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 fällt. Folgende Codes sollten verwendet werden:1= Der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebs liegt nicht in einem benachteiligten Gebiet im Sinne der Artikel 18 bis 20 der Verordnung (EG) Nr. 1257/19992= der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebs liegt in benachteiligten Gebieten im Sinne der Artikel 19 bis 20 der Verordnung (EG) Nr. 1257/19993= der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebs liegt in Berggebieten im Sinne von Artikel 18 der Verordnung (EG) Nr. 1257/19994= die Gebiete in dem betreffenden Mitgliedstaat sind so zahlreich und so klein, daß die Angaben nicht von Belang sind.8. Bewässerte LFDie im Laufe des Jahres mit Hilfe fester oder beweglicher Anlagen tatsächlich bewässerte landwirtschaftliche genutzte Fläche (außer Unterglasfläche), unabhängig von dem angewandten Verfahren (Beregnung, Flutung).9. HöhenzoneDie Höhenzone wird durch die entsprechende Codenummer angegeben:1= Der überwiegende Teil des Betriebs liegt unter 300 m;2= der überwiegende Teil des Betriebes liegt zwischen 300 und 600 m;3= der überwiegende Teil des Betriebes liegt in einer Höhe von mindestens 600 m;4= Angaben nicht verfügbar.10. Andere Angaben hinsichtlich des BetriebsOrdnungsnummer 42 - Weidetage auf Almen oder nicht in der LF einbezogenen sonstigen Weideflächen: Zahl der VE-Weidetage, während denen das Vieh des Betriebes auf nicht in die LF einbezogenen Flächen geweidet hat.Ein VE-Weidetag entspricht einem Weidetag einer Milchkuh oder eines Rinds oder Einhufers von über 2 Jahren. Die Weidetage von Rindern und Einhufern, die weniger als 2 Jahre alt sind, sowie von Ziegen oder Schafen werden mittels der Koeffizienten 0,5, 0,2 bzw. 0,15 in VE-Weidetage umgerechnetOrdnungsnummer 43 - Bruttofläche unter Schutz: Fläche, in Ar angegeben, die es grundsätzlich erlaubt, Kulturen des Typs 5 zu erzeugen, d. h. die Kulturen 138, 141 und 156, sowie die Kulturen 143, 285 und 157 des Typs 5."Unter Schutz" bedeutet: Gewächshäuser, feste Kästen und beheizte Tunnel. Nicht als Flächen unter Schutz gelten unbeheizte Plastiktunnel, Glocken oder tragbare Kästen (siehe Definition der Kulturen 138, 141 und 156 in der Tabelle K)."Bruttofläche" bedeutet gesamte Bodenfläche "unter Schutz", gleich welcher Nutzung (d. h. einschließlich Wege). Bei mehrstöckigen Gewächshäusern zählt die Bodenfläche nur einmal.Ordnungsnummer 44 - Gebiete der Strukturfonds: Anzugeben ist, ob der überwiegende Teil der LF des Betriebs in einem Gebiet liegt, das unter die Bestimmungen der Artikel 3, 4 oder 6 der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999 fällt. Folgende Codes sind zu verwenden:5= Der größte Teil der LF des Betriebs liegt in einem Gebiet, das nicht unter das Ziel Nr. 1 oder das Ziel Nr. 2 oder die Übergangsunterstützung im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999 (Artikel 3, 4 und 6) fällt;6= der größte Teil der LF des Betriebs liegt in einem Gebiet, das unter das Ziel Nr. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999 (Artikel 3) fällt;7= der größte Teil der LF des Betriebs liegt in einem Gebiet, das unter das Ziel Nr. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999 (Artikel 4) fällt;8= der größte Teil der LF des Betriebs liegt in einem Gebiet, das eine Übergangsunterstützung gemäß Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999 erhält.Ordnungsnummer 45 - Gebiet mit umweltspezifischen Beschränkungen: Anzugeben ist, ob der überwiegende Teil der LF des Betriebes in einem Gebiet liegt, das unter die Bestimmungen von Artikel 16 der Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 fällt. Folgende Codes sind zu verwenden:1= der größte Teil der LF des Betriebs liegt nicht in einem Gebiet mit umweltspezifischen Beschränkungen im Sinne von Artikel 16 der Verordnung (EG) Nr. 1257/1999;2= der größte Teil der LF des Betriebs liegt in einem Gebiet mit umweltspezifischen Beschränkungen gemäß Artikel 16 der Verordnung (EG) Nr. 1257/1999."b) Das Kapitel "J. Prämien und Beihilfen" erhält folgende Fassung: ">PIC FILE= "L_2000127DE.001401.EPS">Bei den unter den Rubriken 112 bis 118 anzugebenden Prämien und Beihilfen handelt es sich um solche aus öffentlichen Mitteln, mit Ausnahme von Prämien und Beihilfen auf Investitionen, die in den Rubriken 94 bis 103 aufgeführt werden:112. Prämien und Beihilfen, mit Ausnahme von Prämien und Beihilfen auf den Aufwand und ViehzukäufePrämien- und Beihilfezahlungen oder -ansprüche für einzelne Tierarten (Rubriken 22 bis 50), Erzeugnisse (Rubriken 120 bis 313 und Unterrubriken) sowie andere erhaltene oder fällige Prämien und Beihilfen, mit Ausnahme von Prämien und Beihilfen auf den Aufwand und Viehzukäufe. Die Eintragung muß sich auf die Tiere, Flächen oder Erzeugnisse beziehen, die der landwirtschaftlichen Aktivität des Betriebs im Rechnungsjahr entsprechen.113. Davon: Einzelheiten zu dem Betrag unter Rubrik 1121. Tierarten (Rubriken 22 bis 50), ausschließlich Tiersubventionen unter Rubrik 700,2. Erzeugnisse (Rubriken 120 bis 313), ausschließlich Zahlungen unter Rubrik 600.3. Spezielle Codes gemäß der folgenden Liste:- Code 600 umfaßt die Summe der Flächenzahlungen für Erzeuger bestimmter landwirtschaftlicher Kulturpflanzen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999 des Rates, einschließlich der Zahlungen für die Flächenstillegung. Diese Summe und die entsprechenden Einzelheiten werden ebenfalls in die Tabelle M eingetragen;- Code 700 umfaßt die Summe der Direktzahlungen im Rahmen der gemeinsamen Marktorganisation für Rindfleisch gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1254/1999. Diese Summe und die entsprechenden Einzelheiten werden ebenfalls in die Tabelle M eingetragen;- Code 800 umfaßt die Direktbeihilfen für landwirtschaftliche Produktionsverfahren, die auf den Schutz der Umwelt und die Erhaltung des ländlichen Raums ausgerichtet sind;- Code 810 umfaßt die Zahlungen an Landwirte zum Ausgleich von Kosten und Einkommensverlusten, die sich in Gebieten mit umweltspezifischen Einschränkungen ergeben (Verordnung (EG) Nr. 1257/1999, Artikel 16);- Code 820 umfaßt die Ausgleichszahlungen in benachteiligten Gebieten (Verordnung (EG) Nr. 1257/1999, Artikel 14);- Code 900 umfaßt die Beihilfen für die Aufforstung landwirtschaftlicher Flächen;- Code 910 umfaßt die anderen Beihilfen für die Forstwirtschaft;- Code 951 umfaßt die Beihilfen und Subventionen für die tierische Erzeugung, die nicht unter einen der vorhergehenden Codes fallen;- Code 952 umfaßt die Beihilfen und Subventionen für Kulturen, die nicht unter einen der vorhergehenden Codes fallen;- Code 953 umfaßt die Beihilfen und Subventionen für die Entwicklung des ländlichen Raumes, die nicht unter einen der vorhergehenden Codes fallen;- Code 998 umfaßt die Entschädigungen durch die öffentlichen Behörden für Einbußen bei Produktion oder Produktionsmitteln infolge von Naturkatastrophen. (Die Entschädigungen aus privaten Versicherungen sind in Tabelle F und unter Rubrik 181 in der Tabelle K anzugeben.);- Code 999 umfaßt außergewöhnliche Zahlungen (z. B. agromonetäre Ausgleichsbeihilfen). Angesichts ihres außergewöhnlichen Charakters werden sie anhand der gezahlten Summe registriert;- Codes 1052 und 2052 umfassen die Ausgleichszahlungen für die Aufgabe der Milcherzeugung, entweder in Form von jährlichen Zahlungen (Code 1052) oder in Form einer pauschalen Zahlung (Code 2052);- Code 950 umfaßt die allgemeinen Subventionen, die unter keine der Aktivitäten (= unter keinen der vorhergehenden Codes) fallen.114. Prämien und Beihilfen auf den AufwandBetrag der Prämien und Beihilfen betreffend den Aufwand (Rubriken 59 bis 92).115. Davon: Einzelheiten des Betrages der Rubrik 114 nach Aufwandsarten (Rubriken 59 bis 92).116. Prämien und Beihilfen auf ViehzukäufeBetrag der Prämien und Beihilfen betreffend die Viehzukäufe (Spalte 1 der Rubriken 51 bis 58).117. Davon: Einzelheiten des Betrages der Rubrik 116 nach Vieharten (Rubriken 51 bis 58).118. InsgesamtSumme der Rubriken 112, 114 und 116."c) Das Kapitel "K. Erzeugung (außer Vieh)" erhält folgende Fassung: ">PIC FILE= "L_2000127DE.001501.EPS">Bestimmte Erzeugungsrubriken sind in Unterrubriken aufgeschlüsselt. In solchen Fällen sollen die Angaben für die Spalten 4 bis 10 sowohl bei den Unterrubriken als auch bei der übergeordneten Rubrik eingetragen werden. Der Gesamtbetrag für die Unterrubriken wird in die übergeordnete Rubrik eingetragen.Getrennte Einträge sollten für den Anbau auf stillgelegten Flächen nach Maßgabe der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999 erfolgen. Getrennte Einträge sollten auch verwendet werden, wenn die gleiche Kultur sowohl mit Bewässerung als auch ohne Bewässerung vorliegt.Angaben für Ernten auf dem Halm auf Flächen, die normalerweise für weniger als ein Jahr gepachtet werden, sollten unter den entsprechenden Rubriken eingetragen werden mit Ausnahme der Fläche, die nicht einzutragen ist. Wenn die Pacht wiederholt wird, kann auch die Fläche eingetragen werden.GetreideSilagegetreide sind nicht unter die Rubriken 120 bis 128, sondern in die Rubrik "326. Futtermais" und "327. Sonstige Silagetreide" einzutragen. Hirse, Triticale, Buchweizen und Sorghum (mit Ausnahme von Futtersorghum) sind in die Rubrik "128. Sonstiges Getreide" einzutragen. Futtersorghum ist einzutragen unter Rubrik "145. Sonstige Futterpflanzen".Saatgut ist in die Rubriken 120 bis 128 einbezogen.120. Weichweizen und Spelz.121. Hartweizen.122. Roggen (einschließlich Mengkorn).123. Gerste.124. Hafer.125. Sommermenggetreide.126. Körnermais (einschließlich grün geerntetem Körnermais).127. Reis.128. Sonstiges Getreide.129. Eiweißpflanzen.Sämtliche Eiweißpflanzen, die ihrer Samen wegen angebaut werden, einschließlich Saatgut und Gemenge von Hülsenfrüchten mit Getreide. Aufgeschlossen sind die grün geernteten Hülsenfrüchte, beispielsweise Luzerne. Diese sind in die Rubrik 145 einzutragen. Ausgeschlossen sind auch die eiweißreichen Ölsaaten (beispielsweise Soja), einzutragen in die Rubrik "132. Ölsaaten" und die als Gemüse angebauten Hülsenfrüchte, einzutragen in die Rubriken 136, 137 oder 138.Aufgliederung der Rubrik 129 (Eiweißpflanzen)360. Erbsen, Ackerbohnen und Süßlupinen.361. Linsen, Kichererbsen und Wicken.330. Sonstige Eiweißpflanzen.130. Kartoffeln (einschließlich Frühkartoffeln und Pflanzenkartoffeln).Aufgliederung der Rubrik 130 (Kartoffeln)Die Einzelheiten sollten eingetragen werden, wenn sie in der Buchführung des Betriebs verfügbar sind362. zur Stärkeherstellung bestimmte Kartoffeln.363. Sonstige Kartoffeln.131. Zuckerrüben (ohne Saatgut).132. Ölsaaten (einschließlich Saatgut).Aufgliederung der Rubrik 132 (Ölsaaten)331. Raps und Rübsen.332. Sonnenblumen.333. Soja.364. Flachs mit Ausnahme von Faserflachs (wenn die Informationen in der Buchführung des Betriebs verfügbar ist).334. Sonstige (auch Flachs mit Ausnahme von Faserflachs (wenn nicht unter Rubrik 364 erfaßt), Rizinus, Saflor, Sesam, Erdnuß, Senf, Mohnsamen und sonstige Ölsaaten).133. Hopfen (ohne Saatgut).134. Tabak (ohne Saatgut).Aufgliederung der Rubrik 134 (Tabak)Die Unterrubriken entsprechen den Gruppen der Tabaksorten gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 2075/92 des Rates (ABl. L 215 vom 30.7.1992, S. 70) über die gemeinsame Marktorganisation für Rohtabak, insbesondere dem Artikel 2. Die Einzelheiten sollten eingetragen werden, wenn sie in der Buchführung des Betriebs verfügbar sind.365. Flue-cured (Sorten: Virginia, Virginia Dark und seine Hybriden und Bright).366. Light air-cured (Sorten: Burley, Badischer Burley und seine Hybriden und Maryland).367. Dark air-cured (Sorten: Badischer Geudertheimer, Pereg, Korso, Paraguay und Hybriden, Dragon vert und Hybriden, Philippin, Petit Grammont (Flobecq), Semois, Appelterre, Nijkerk, Misionero und Hybriden, Río Grande und Hybriden, Forchheimer Havana Iic, Nostrano del Brenta, Resistente 142, Gojano, Geudertheimer und Hybriden, Beneventano, Brasile Selvaggio und ähnliche Sorten, Fermentierter Burley und Havanna).368. Fire-cured (Sorten: Kentucky und Hybriden, Moro di Cori, Salento).369. Sun-cured (Sorten Xanti-Yakà, Perustitza, Samsun, Erzegovina und ähnliche Sorten, Myrodata Smyrnis, Trapezous und Phi I, nicht klassischer Kaba Koulak, Tsebelia und Mavra).370. Basmas Sorten: Basmas.371. Katerini (Sorten: Katerini und ähnliche Sorten).372. Klassischer Kaba-Koulak (Sorgen: Elassona, Myrodata, Agrinion und Zichnomyrodata).135. Sonstige Handelsgewächse (ohne Saatgut).Einschließlich Baumwolle und Zuckerrohr, Faserflachs und Hanf.Aufgliederung der Rubrik 135 (Sonstige Handelsgewächse)345. Arzneipflanzen, Gewürzpflanzen, Duftpflanzen und Pflanzen für Riechstoffe, einschließlich Tee, Kaffee und Zichorie.346. Zuckerrohr.347. Baumwolle: die Erzeugung für das Rechnungsjahr (Spalte 5) ist in Gewicht (100 kg) nichtentkörnter Baumwolle anzugeben.373. Faserflachs (wenn die Information in der Buchführung des Betriebs verfügbar ist).374. Hanf (wenn die Information in der Buchführung des Betriebs verfügbar ist).348. Sonstige Handelsgewächse (auch Faserflachs und Hanf, wenn diese nicht unter den Rubriken 373 und 374 erfaßt sind).Gemüse und nicht ganzjähriges Obst136. Frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren im Feldanbau: Kulturen, die in der Fruchtfolge mit landwirtschaftlichen Kulturen stehen - einschließlich Ananas und Zuckermais.137. Frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren im Freilandanbau der Marktgärtnerei (Grundfläche); Kulturen, die in Fruchtfolge mit anderen Gartengewächsen stehen und durch eine schnelle Fruchtfläche mit beinahe ständiger Beanspruchung der Fläche und den Anfall mehrerer Ernten pro Jahr gekennzeichnet sind - einschließlich Ananas und Zuckermais.138. Frisches Gemüse, Melonen, Erdbeeren unter Schutz (einschließlich Ananas und Zuckermais): Kulturen, die für die ganze oder den überwiegenden Teil der Anbauzeit unter Schutz angebaut werden (Gewächshäuser, feste Kästen, beheizte Plastiktunnel). Nicht als Kulturen unter Schutz gelten Kulturen, die unter unbeheizten Plastiktunneln, Glocken oder tragbaren Anzuchtkästen angebaut werden. Bei mehrstöckigen Gewächshäusern wird nur die Grundfläche berechnet.Aufgliederung der Rubriken 136, 137 und 138 (Gemüse und nicht ganzjähriges Obst)Die Erzeugnisse sind unabhängig von ihrer späteren Verwendung (Verbrauch als Frischerzeugnis, Trocknung, Weiterverarbeitung, Konserven usw.) in folgende Unterrubriken einzuteilen:335. Kopfkohl, Blumenkohl und Broccoli usw.).336. Blattgemüse (Porree, Spinat, Kopfsalat usw.).337. Tomaten.375. Zuckermais (wenn die Information in der Buchführung des Betriebs verfügbar ist).338. Gemüse, das wegen seiner Frucht oder wegen seiner Blüte angebaut wird, ausgenommen Tomaten (Zucchini, Auberginen, Gurken, Artischocken, Paprika usw.). Auch Zuckermais, wenn dieser nicht unter der Rubrik 375 erfaßt ist.339. Knollen- und Wurzelgemüse (außer Kartoffeln).340. Hülsengemüse (Erbsen, Bohnen usw., außer Linsen und Kichererbsen).341. Früchte von nicht ganzjährigen Pflanzen (Erdbeeren, Melonen, Wassermelonen, Ananas usw.).139. Plize: Die Gesamtfläche der aufeinanderfolgenden Kulturen (Grundfläche x Anzahl der Ernten) wird in Quadratmetern angegeben. Diese Fläche zählt nicht zur LF des Betriebs (Rubrik 183).Blumen und Zierpflanzen140. Blumen und Zierpflanzen im Freiland (ohne Baumschulen) (Grundfläche).141. Blumen und Zierpflanzen unter Schutz (Grundfläche).Aufgliederung der Rubriken 140 und 141 (Blumen und Zierpflanzen)342. Blumenzwiebeln und -knollen.343. Schnittblumen und Knospen.344. Blüten- und Zierpflanzen.142. Grassamen (Gras und Grünfutterleguminose).143. Sonstige Sämereien (Gartenbausämereien, Sämereien und Pflanzgut auf dem Ackerland, außer Getreide, Hülsenfrüchte, Kartofflen, Ölsaaten und Grassamen).144. Futterhackfrüchte (Runkelrüben, Kohlrüben, Futtermöhren und Wasserrüben (weiße Rüben), Halbzuckerrüben, sonstige Futterhackfrüchte (ohne Saatgut).145. Sonstige Futterpflanzen.Der gesamte Futteranbau, der in der Fruchtfolge steht und höchstens 5 Jahre lang die gleiche Fläche beeansprucht (einjähriger oder mehrjähriger Futteranbau ohne Ackerwiesen).Aufgliederung der Rubrik 145 (Sonstige Futterpflanzen)326. Futtermais.327. Anderes Futtergetreide.328. Sonstige Futterpflanzen..146. Stillgelegte Flächen: bearbeitete oder nicht bearbeitete Flächen, die in der Fruchtfolge stehen, aber während des ganzen Rechnungsjahres keine Ernten erbringen. Ebenfalls unter dieser Rubrik werden eingetragen: stillgelegte Flächen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999, die nicht bestellt sind, sowie stillgelegte Flächen, die begrünt sind. Stillgelegte Flächen, auf denen ein zulässiger Anbau von nachwachsenden Rohstoffen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999 erfolgt, sind unter der entsprechenden Anbaurubrik mit dem Code 8 oder 9 für die Anbauart einzutragen.147. Ackerbauwiesen: in Ackerland eingesäte Wiesen, die für eine Dauer von höchstens 5 Jahren der Erzeugung von grünen Futterpflanzen dienen, einschließlich Flächen, die höchstens ein Jahr als Wiese genutzt werden. Der Ertrag aus dem Verkauf von Gras und Heu von dieser Fläche ist unter dieser Rubrik anzugeben.148. Sonstige landwirtschaftliche Kulturpflanzen, die nicht unter die Rubriken 120 bis 147 oder vorstehende Unterrubriken fallen.149. An Dritte verpachtetes, saatbereites Ackerbland, einschließlich der dem Betriebspersonal als Naturallohn überlassenen Flächen.150. Dauerwiesen und -weiden: Teil der landwirtschaftlich genutzen Fläche außerhalb der Fruchtfolge, die fortlaufend (mindestens 5 Jahre) der Erzeugung von Futterpflanzen dient, wobei es sich um durch Einsaat angelegtes oder um natürliches Grünland handeln kann, das im allgemeinen gedüngt und unterhalten wird. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Gras und Heu von dieser Fläche ist unter dieser Rubrik anzugeben.151. Ungepflegtes Weideland: armes Weideland, das im allgemeinen nicht gedüngt und unterhalten wird, auch wenn es eine Strauchvegetation trägt.152. Obstanlagen, einschließlich Beerenobstanlagen.Darin sind auch tropische und subtropische Früchte, einschließlich Bananen, jedoch nicht die unter Rubrik 156 aufgeführten Dauerkulturen unter Schutz enthalten.Aufgliederung der Rubrik (Obstanlagen, einschließlich Beerenobstanlagen)Die Erzeugnisse sind unabhängig von ihrer späteren Verwendung (Verbrauch als Frischerzeugnis, Trocknung, Weiterverarbeitung, Konserven usw.) in folgende Unterrubriken einzuteilen:349. Kernobst: Äpfel, Birnen usw., außer Rosinen (Rubrik 291) und Tafeltrauben (Rubrik 285).350. Steinobst: Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen, usw., außer Tafeloliven (Rubrik 281).351. Schalenobst: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Eßkastanien usw.352. Kleine Früchte und Beeren: rote und weiße Johannisbeeren, Himbeeren, Feigen usw. (außer Erdbeeren, Melonen und Ananas: Rubriken 136, 137 und 138).353. Tropische und subtropische Früchte: Bananen, Advokados, Mangos, Papayas usw.153. ZitrusanlagenAufgliederung von Rubrik 153 (Zitrusanlagen)354. Orangen.355. Mandarinen, Clementinen und ähnliche kleine Früchte356. Zitronen.357. Andere Zitrusfrüchte.154. OlivenanlagenAufgliederung von Rubrik 154 (Olivenanlagen)281. Tafeloliven.282. Oliven, die für die Ölherstellung verkauft werden.283. Olivenöl.284. Nebenerzeugnisse des Olivenanbaus.155. Rebanlagen.Aufgliederung von Rubrik 155 (Rebanlagen)285. Tafeltrauben.286. Keltertrauben für Qualitätswein (b.A.).287. Keltertrauben für Tafel- und anderen Wein (kein Qualitätswein).288. Verschiedene Erzeugnisse des Weinbaus: Weinmost, Säfte, Branntwein, Essig und andere, sofern im Betrieb hergestellt.289. Qualitätswein (b.A.).290. Tafel- und anderer Wein (kein Qualitätswein).291. Rosinen.304. Nebenerzeugnisse des Weinanbaus (Trester, Trub usw.).156. Dauerkulturen unter Schutz.157. Baumschulen, einschließlich Rebschulen, ohne im Wald gelegene Forstbaumschulen für den Eigenbedarf des Betriebs.158. Sonstige Dauerkulturen (Korbweiden, Schilfrohr, Bambus, Salix usw.)159. Das Wachstum der jungen Anlagen, bewertet zu den Kosten der verwendeten Produktionsmittel (ausschließlich Anlagen, die noch nicht die volle Ertragsstufe erreicht haben).160. Weiterverarbeitete Erzeugnisse der Betriebe aus nicht getrennt aufgeführten pflanzlichen Erzeugnissen (aus anderen Erzeugnissen als Trauben hergestellter Alkohol: Apfelwein, Birnenmost oder andere).161. Nebenerzeugnisse der pflanzlichen Erzeugnisse (außer Nebenerzeugnisse des Weinbaus und des Olivenanbaus).Aufgliederung von Rubrik 161 (Nebenerzeugnisse der pflanzlichen Erzeugnisse)Einzelheiten sind einzutragen, sofern die entsprechenden Angaben in den Buchführungen vorliegen.299. Stroh.300. Rübenkopf.301. Andere Nebenerzeugnisse.Tierische Erzeugnisse162. Kuhmilch.163. Kuhmilcherzeugnisse.164. Schafsmilch.165. Ziegenmilch.166. Wolle.167. Schafmilcherzeugnisse.168. Ziegenmilcherzeugnisse.169. Hühnereier.170. Sonstige tierische Erzeugnisse (verkaufter Tierdung, Deckgeld, andere Eier als Hühnereier usw.).313. Honig und andere Erzeugnisse der Bienenzucht: Honig, Met und andere Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Bienenzucht, ausgedrückt, wenn möglich, in Doppelzentner (100 kg) Honigäquivalent.171. Tierhaltung unter Vertrag.Betrag der Einnahmen aus der Vertragstierhaltung unter solchen Bedingungen, daß diese Tätigkeit im wesentlichen einer Dienstleistung des Betriebsinhabers entspricht, wobei dieser nicht das wirtschaftliche Risiko trägt, das normalerweise mit der Aufzucht oder Mast dieser Tiere verbunden ist.Aufgliederung von Rubrik 171 (Tierhaltung unter Vertrag)(Die Einzelheiten sind einzutragen, wenn sie in der Buchführung des Betriebs verfügbar sind.)307. Rinderhaltung unter Vertrag.308. Schaf- und/oder Ziegenhaltung unter Vertrag.309. Schweinehaltung unter Vertrag.310. Gefluegelhaltung unter Vertrag.311. Sonstige Tierhaltung unter Vertrag.Forstwirtschaft173. Forstfläche.Flächen mit Wäldern und Forsten, einschließlich Forstbaumschulen im Wald sowie Pappelanlagen. Alleinstehende Bäume, Bäume in kleinen Gruppen und Reihenbäume sind nicht in der Forstfläche eingeschlossen, die entsprechende Fläche wird der angrenzenden Fläche zugerechnet. Betrachtet werden die Wälder und Forste, die vom Betriebsinhaber verwaltet werden, von den Arbeitskräften des landwirtschaftlichen Betriebes mit dessen Maschinen und Geräten unterhalten werden und/oder deren Ertrag zu Betriebszwecken verwendet wird.174. Verkäufe von geschlagenem Holz: Einnahmen aus Verkäufen von geschlagenem Holz im Rechnungsjahr, einschließlich innerbetrieblicher Verbrauch.175. Verkäufe von stehendem Holz: Einnahmen aus Verkäufen von stehendem Holz im Rechnungsjahr.176. Sonstige Forsterzeugnisse: Einnahmen aus Verkäufen anderer Forsterzeugnisse als Holz (Kork, Kiefernharz usw.).Sonstige Erzeugnisse172. Einnahmen aus gelegentlicher Verpachtung von Futterflächen und Pensionsaufnahme von Tieren.177. Arbeiten für Dritte, einschließlich Vermietung von Maschinen und Geräten.178. Zinsen auf verfügbare Mittel auf dem Bankkonto des Betriebsinhabrs, die für das Funktionieren des Betriebes notwendig sind (Betriebsvermögen). Diese Rubik ist nicht auszufuellen, wenn das Umlaufvermögen pauschal bestimmt wird (siehe auch Anleitungen zum Umlaufvermögen, Rubrik 102).179. Fremdenverkehr in der Landwirtschaft: Wenn die Fremdenverkehrstätigkeit derart mit der Tätigkeit des landwirtschaftlichen Betriebs verbunden ist, daß sie praktisch nicht vom eigentlichen Betrieb getrennt werden kann, und daher der damit verbundene Aufwand und die Arbeitskräfte in den entsprechenden Rubriken enthalten sind, werden die Einnahmen aus dieser Täigkeit in dieser Rubrik angegeben. Sie umfassen die von den Fremdenverkehrsgästen erhaltenen Vergütungen (Campingplatz, Ferienhaus, Reitmöglichkeiten, Jagd- und Fischereiverpachtung usw.)180. Einnahmen aus früheren Rechnungsjahren: im Rechnungsjahr eingegangene Beträge für frühere Rechnungsjahre, die bei den entsprechenden Forderungen noch nicht berüksichtigt wurden. Prämien, Subventionen und Direktbeihilfen für Erzeugnisse, Tiere, Flächen, Aufwand und Notlagen aus dem laufenden Rechnungsjahr sind unter den Rubriken 112 bis 119, aus früheren Rechnungsjahren unter der Rubrik 483 einzutragen.181. Sonstige oben nicht aufgeführte Erträge und Einnahmen: Mietwert der Wohnungen der Lohnarbeitskräfte (bewertet auf der Grundlage von relevanten Kosten), Produktion von Anlagewerten (geschätzter Wert der Herstellungskosten der Sachanlagen, in die laufenden Kosten des Betriebs einbezogen: siehe Buchstabe b) Definitionen und allgemeine Instruktionen), Vergütungen, die nicht den speziellen Erträgen zugerechnet oder vom Aufwand abgezogen werden können, usw.182. Sonstige Flächen und ihre Erzeugnisse.Die Rubrik 182 umfaßt jede andere Fläche, z. B. Hausgärten, Gebäudeflächen, Wege, Tiergehege, Teiche usw.183. Summe der Rubriken 120 bis 182 und 313.Die Summe der Flächen enthält keine Flächen, die für Folgekulturen und Pize verwendet werden. Die Summe der Flächen bildet damit die Gesamtfläche des Betriebs.SPALTEN DER TABELLE KErzeugnis (Spalte 1)Die Erzeugnisse sind in der Reihenfolge der obengenannten Rubriknummern einzutragen.Anbauart (Spalte 2)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>A. Feldanbau (einschließlich frisches Gemüse, Melonen und Erdbeeren in Freilandkultur in Fruchtfolge mit landwirtschaftlichen Kulturen; mit Ausnahme von Kulturen auf gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999 stillgelegten Flächen).>PLATZ FÜR EINE TABELLE>B. Gemüse- und Zierpflanzenanbau im Freiland>PLATZ FÜR EINE TABELLE>C. Anbau unter Witterungsschutz>PLATZ FÜR EINE TABELLE>D. Anbau auf stillgelegten Flächen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999 des Rates>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Fehlende Angaben (Spalte 3)>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Fläche (Spalte 4)Die Fläche wird in Ar (100 Ar = 1 Hektar) angegeben, außer der Fläche für die Pilzzucht (Rubrik 139), die in Quadratmeter angegeben wird und in der Gesamtfläche (Rubrik 183) nicht enthalten ist.In dieser Spalte wird mit Ausnahme der Nebenerzeugnisse (Rubriken 161, 284, 299 bis 301 und 304) sowie einiger weiterverarbeiteter Erzeugnisse (Rubriken 160 und) die jedem pflanzlichen Erzeugnis entsprechende Fläche angegeben. Erzeugnisse, die durch Weiterverarbeitung zugekaufter pflanzlicher Erzeugnisse erhalten werden, und Erzeugnisse aus marktfähigen Kulturen, die auf dem Halm gekauft wurden oder von für weniger als ein Jahr gepachteten Flächen stammen, werden ohne Flächenangabe eingetragen. In Spalte 3 (fehlende Angaben) ist die Codenummer 1 einzutragen.Bei den Unterrubriken des Freilandanbaus und des Anbaus unter Witterungsschutz von Gemüse, Melonen und Erbeeren (Rubriken 335 bis 341) sowie Blumen und Zierpflanzen (Rubriken 342 bis 344) wird die tatsächliche Anbaufläche der betreffenden Kultur angegeben. Beispiel: Wenn auf einer Fläche von 1 ha im Freilandbau zunächst Rettiche und dann Porree angabaut werden, beträgt die unter der Rubrik 137 einzutragende Fläche 1 ha und die tatsächliche Anbaufläche, die unter den Rubriken 339 bzw. 336 einzutragen ist, zweimal 1 ha. Falls diese Angabe in der Betriebsbuchführung fehlt, wird in Spalte 3 (fehlende Angaben) die Codenummer 1 eingetragen.Erzeugung des Rechnungsjahres (Spalte 5)Die im Rechnungsjahr erzeugten Mengen pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse (ohne etwaige Verluste auf dem Feld oder auf dem Hof). Diese Mengen werden für die Haupterzeugnisse des Betriebes angegeben (ohne Nebenerzeugnisse).Die Mengen werden in Doppelzentnern (100 kg) angegeben, außer für Eier (Rubrik 169), die in 1000 Stück angegeben werden, sowie Wein und Weinerzeugnisse (Rubriken 286 bis 290), die in Hektolitern angegeben werden. Die Menge der erzeugten Milch wird unabhängig von der Form (Sahne, Butter, Käse usw.) angegeben, in der sie verkauft, zum Eigenverbauch, zum innerbetrieblichen Verbauch oder für Naturalleistungen verwendet wird. Die von Kälbern vom Euter gesaugte Milch bleibt in der Erzeugung unberücksichtigt.Lassen für ein Erzeugnis die Verkaufsbedingungen keine Bestimmung der mengenmäßigen Erzeugung in Doppelzentnern zu (z. B. Verkauf von Ernten auf dem Halm oder Vertragsanbau), so ist in Spalte 3 (fehlende Angaben) für Kulturen unter Vertrag die Codenummer 2 und in den anderen Fällen die Codenummer 3 einzutragen.Anfangsbestand (Spalte 6)Wert der Erzeugnisse auf Lager (Hofbestände) zu Beginn des Rechnungsjahres (ohne Tiere). Die Erzeugnisse werden bei der Bestandsaufnahme zu "Ab-Hof-Preisen" bewertet.Verkäufe (Spalte 7)Bereits einkassierter oder noch einzukassierender Betrag für Verkäufe von Erzeugnissen, die sich am Anfang des Rechnungsjahres auf Lager befanden und/oder im Rechnungsjahr produziert wurden.Der Betrag der verkauften Erzeugnisse umfaßt auch den Wert der rückgelieferten Erzeugnisse (Magermilch, Schlempe usw.). Dieser Wert wird ebenfalls im Betriebsaufwand berücksichtigt.Im Rechnungsjahr gegebenenfalls erhaltende Entschädigungen (z. B. für Hagelschäden) sind den Verkaufseinnahmen bei den jeweiligen Erzeugnissen zuzuschalgen, sofern eine entsprechende Zuordnung möglich ist, und andernfalls in der Rubrik 181 (Sonstige Erträge und Einnahmen) einzutragen.Die im Rechnungsjahr erhaltenen Prämien und Beihilfen für Erzeugnisse werden nicht bei den Verkaufseinnahmen berücksichtigt, sondern unter der Rubrik 112 eingetragen (siehe Anleitungen zu dieser Rubrik). Wenn etwaige Vermaktungskosten bekannt sind, werden sie nicht vom Verkaufsbetrag abgezogen, sondern unter der Rubrik 71 (Sonstige spezifische Kosten der tierischen Produktionszweige) oder 76 (Sonstige spezifische Kosten der pflanzlichen Produktionszweige) eingetragen.Eigenverbrauch und Naturalleistungen (Spalte 8)Vom Haushalt des Betriebsinhabers verbrauchte Erzeugnisse (einschließlich der Betriebserzeugnisse, die für die Verköstigung von Touristen verwendet werden) und/oder als Nautralleistungen für gekaufte Güter und Dienstleistungen (einschließlich Naturallöhne) verwendete Erzeugnisse. Diese Erzeugnisse werden zu Ab-Hof-Preisen bewertet.Endbestand (Spalte 9)Wert der Erzeugnisse auf Lager (Hofbestände) am Ende des Rechnungsjahres (ohne Tiere). Die Erzeugnisse werden bei der Bestandsaufnahem zu "Ab-Hof-Preisen" bewertet.Innerbetrieblicher Verbrauch (Spalte 10)Der innerbetriebliche Verbrauch umfaßt den Ab-Hof-Wert der Betriebserzeugnisse, die im Rechnungsjahr als Produktionsmittel im Betrieb verwendet worden sind und sich am Anfang des Rechnungsjahres auf Lager befanden (Hofbestände) und/oder im Verlauf des Rechnungsjahres produziert wurden. Man utnerscheidet:- Futtermittel:Wert der marktfähigen Erzeugnisse des Betriebes (Erzeugnisse, die in der Regel vermarktet werden), die im Rechnungsjahr als Futtermittel verwendet wurden. Das im Betrieb verbrauchte Stroh (als Futter oder Streu) wird nur soweit berücksichtigt, als es in dem betreffenden Gebiet und in dem betreffenden Rechnungsjahr ein marktfähiges Erzeugnis darstellt. Die von den Kälbern vom Euter gesaute Milch bleibt beim innerbetrieblichen Verbrauch unberücksichtigt.Die betreffenden Erzeugnise werden mit "Ab-Hof-Preisen" bewertet.- Saatgut:Wert der marktfähigen Erzeugnisse des Betriebes, die im Rechnungsjahr als Saatgut verwendet wurden. Das Saatgut wird mit "Ab-Hof-Preisen" bewertet."d) Das Kapitel "M. Ausgleichszahlungen für Ackerkulturen" erhält folgende Fassung: ">PIC FILE= "L_2000127DE.002301.EPS">600. Flächenzahlungen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999Die Summe der Flächenzahlungen muß ebenfalls mit Code 600 in die Tabelle J eingetragen werden. Sie umfaßt auch die Zahlungen für die Flächenstillegung.Aufgliederung der Rubrik 600:Die Rubriken 621 bis 631 sind bei bewässerten Kulturen nur auszufuellen, wenn diese im Regionalisierungsplan des Mitgliedstaats getrennt geführt sind. In diesem Fall werden die Flächen und Zahlungen aus den Rubriken 601 bis 611 ausgeschlossen. Falls bewässerte Gebiete im Regionaliserungsplan des Mitgliedstaats nicht getrennt geführt sind, werden sie in die Rubriken 601 bis 611 einbezogen.601. Flächenzahlungen für nciht bewässerte Kulturen.Summe der Rubriken 602 bis 611.Die verschiedenen Unterrubriken sind zu vervollständigen, zumindest wenn der Mitgliedstaat in seinem Regionalisierungsplan eine andere Ausgleichsregelung (hinsichtlich der Referenzerträge, des Beihilfebetrags je Einheit und der beihilfefähigen Gesamtfläche) für verschiedene stützungsfähige landwirtschaftliche Kulturpflanzen vorgesehen hat.602. Flächenzahlungen für Getreide.603. Flächenzahlungen für Ölsaaten.604. Flächenzahlungen für Eiweißpflanzen.605. Flächenzahlungen für Silogetreide.606. Flächenzahlungen für Körnermais.607. Flächenzahlungen für Silomais.608. Zuschlag auf die Flächenzahlungen für Hartweizen in traditionellen Anbaugebieten oder Sonderbeihilfe für Hartweizen gemäß Artikel 5 Absazt 4 der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999.609. Flächenzahlungen für andere landwirtschaftliche Kulturpflanzen.611. Flächenzahlungen für Grassilage.621. Flächenzahlungen für bewässerte Kulturen.Summe der Rubriken 622 bis 629.Die verschiedenen Unterrubriken sind zu vervollständigen, zumindest wenn der Mitgliedstaat in seinem Regionalisierungsplan eine andere Ausgleichsregelung (hinsichtlich der Referenzerträge, des Beihilfebetrags je Einheit und der beihilfefähigen Gesamtfläche) für verschiedene stützungsfähige landwirtschaftliche Kulturpflanzen vorgesehen hat.622. Flächenzahlungen für bewässertes Getreide.623. Flächenzahlungen für bewässerte Ölsaaten.624. Flächenzahlungen für bewässerte Eiweißpflanzen.625. Flächenzahlungen für bewässertes Silogetreide.626. Flächenzahlungen für bewässerten Körnermais.627. Flächenzahlungen für bewässerten Silomais.628. Zuschlag auf die Flächenzahlungen für bewässerten Hartweizen in traditionellen Anbaugebieten oder Sonderbeihilfen gemäß Artikel 5 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 1251/1999.629. Flächenzahlungen für sonstige bewässerte Kulturen.650. Flächenzahlungen für stillgelegte Flächen.700. Direktzahlungen für Rindfleisch im Rahmen der Verordnung (EG) Nr. 1254/1999Die Summe der Direktzahlungen ist ebenfalls mit Code 700 in die Tabelle J einzutragen.Die nachstehende Tabelle gibt Rubriken für alle Arten von Direkzahlungen für Rindfleisch gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1254/1999 an. Die Bereitstellung von Einzelheiten hinsichtlich der "Anzahl der Basiseinheiten" und der "Gesamtbeihilfe" ist jedoch fakultativ. Hinsichtlich Ergänzungsbeträge, die in der Verordnung (EG) Nr. 1254/1999 geschaffen worden sind, ist es wichtig, doppelte Aufzeichnung zu vermeiden. Deshalb:- Zusätzliche Beträge je Mutterkuhprämie sollten nur unter Rubrik 764 registriert werden, falls sie nicht schon gemäß Rubrik 731 erfaßt sind.- Zusätzliche Beträge je Schlachtprämie sollten nur unter Rubrik 762 registriert werden, falls sie nicht schon gemäß Rubrik 742 erfaßt sind.- Ergänzungsbeträge für männliche Rinder sollten nur unter Rubrik 763 registriert werden, falls sie nicht schon gemäß Rubrik 710 bis 715 erfaßt sind.>PLATZ FÜR EINE TABELLE>SPALTEN DER TABELLE MErzeugnisse oder Erzeugniskombination (Spalte 1)(Spalte 2). Frei.(Spalte 3). Frei.Anzahl der Basiseinheiten für Zahlungen (Spalte 4).Unter den Rubriken 600 bis 650 und 769 ist die Fläche in Ar anzugeben, für die der Erzeuger die Beihilfen erhält. Unter den Rubriken 710 bis 766 ist die Anzahl der Tiere anzugeben, für der Erzeuger die Beihilfen erhält.Gesamtbeihilfe (Spalte 5)Gesamtbetrag der Beihilfen oder Beihilfeansprüche im Rechnungsjahr.Referenzbetrag (Spalte 6)Für die Rubriken 601 bis 650 ist der Referenzertrag der Kultur (in kg/ha) anzugeben, der für die Berechnung der Flächenzahlungen herangezogen wurde. Liegen diese Angaben in der Buchführung des Betriebs nicht vor, so können sie von den Verbindungsstellen anhand von regionalen Daten auf der Grundlage der geographischen Lage des Betriebs eingetragen werden.(Spalten 7 bis 10). Frei."e) Folgendes Kapitel N wird angefügt: ">PIC FILE= "L_2000127DE.002601.EPS">Die Viehkategorien werden mit den Codenummern 22 bis 50 entsprechend den Rubriken derselben Viehkategorien in Tabelle D angegeben. Wenn die Daten nicht für alle Kategorien verfügbar sind, können sie zusammengefaßt werden.Die Zwischensummen der Zu- und Verkäufe werden nach Tierarten (Einhufer, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Gefluegel, andere Tierarten) in die Tabelle E eingetragen.SPALTEN DER TABELLE NViehkategorien (Spalte 1), die den Rubriken der Tabelle D entsprechen.(Spalte 2). Frei.(Spalte 3). Frei.Anzahl der zugekauften Tiere (Spalte 4)Zukäufe (Spalte 5)Gesamtbetrag der Viehzukäufe im Laufe des Rechnungsjahrs (einschließlich der Kaufkosten). Die entsprechenden Prämien und Subventionen werden nicht vom Betrag der Käufe abgezogen; sie werden in Rubrik 116 angegeben (siehe Anleitungen zu dieser Rubrik).Anzahl der verkauften Tiere (Spalte 6)Verkäufe (Spalte 7)Gesamtbetrag der Viehverkäufe im Laufe des Rechnungsjahrs. Die entsprechenden Prämien und Subventionen sind nicht im Betrag der Verkäufe enthalten; sie werden in Rubrik 112 angegeben (siehe Anleitungen zu dieser Rubrik). Wenn die möglichen Vermarktungskosten bekannt sind, werden sie nicht vom Betrag der Verkäufe abgezogen, sondern sind in Rubrik 71 ("Sonstige spezifische Kosten der tierischen Produktionszweige") angegeben.(Spalten 8 bis 10). Frei."ANHANG II"ANHANG IIIDARSTELLUNG DER BUCHFÜHRUNGSDATEN: TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN1. Merkmale der Datenträger>PLATZ FÜR EINE TABELLE>Nur eine ZIP-Kompression ist zulässig.Die Verbindungsstelle der einzelnen Mitgliedstaaten und die für die Verwaltung des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen zuständige Dienststelle der Kommission können auch andere Arten der Datenübertragung vereinbaren.2. Vorlage einer Datei1) Die Verbindungsstelle legt ein Datenaustauschprotokoll vor, das die technischen Merkmale des verwendeten Datenträgers und der damit übermittelten Datei enthält.2) Ein Datenträger enthält nur eine Datei.3) Eine Datei kann Datensätze mit fester oder mit variabler Länge enthalten.4) Alle Daten für einen spezifischen Betrieb werden in einem Datensatz übermittelt.5) Ein landwirtschaftlicher Betrieb wird durch maximal 1987 Einträge repräsentiert, wovon 487 feste Feldeinträge sind (siehe Anhang I), die durch eine variable Anzahl von Gruppen mit jeweils 10 Einträgen ergänzt werden. Die Anzahl dieser Gruppen wird in Tabelle A des Betriebsbogens angegeben.6) Jeder Eintrag (Zelle oder Feld) ist als ganze Zahl in folgenden Formaten anzugeben:>PLATZ FÜR EINE TABELLE>"