CELEX: 62014CN0069
Language: de
Date: 2014-02-10 00:00:00
Title: Rechtssache C-69/14: Vorabentscheidungsersuchen des Tribunal Sibiu (Rumänien), eingereicht am 10. Februar 2014 — Dragoș Constantin Târșia/Rumänischer Staat, vertreten durch das Ministerul Finanţelor şi Economiei, Serviciul Public Comunitar Regim Permise de Conducere şi Inmatriculare a Autovehiculelor

12.5.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 142/15
            
         Vorabentscheidungsersuchen des Tribunal Sibiu (Rumänien), eingereicht am 10. Februar 2014 — Dragoș Constantin Târșia/Rumänischer Staat, vertreten durch das Ministerul Finanţelor şi Economiei, Serviciul Public Comunitar Regim Permise de Conducere şi Inmatriculare a Autovehiculelor
   (Rechtssache C-69/14)
   2014/C 142/20
   Verfahrenssprache: Rumänisch
   
      Vorlegendes Gericht
   
   Tribunal Sibiu
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Antragsteller: Dragoș Constantin Târșia
   
      Antragsgegner: Rumänischer Staat, vertreten durch das Ministerul Finanţelor şi Economiei, Serviciul Public Comunitar Regim Permise de Conducere şi Inmatriculare a Autovehiculelor
   
      Vorlagefrage
   
   Können die Art. 17, 20, 21 und 47 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Art. 6 EUV, Art. 110 AEUV und der sich aus dem Gemeinschaftsrecht und der Rechtsprechung des Gerichtshofs ergebende Grundsatz der Rechtssicherheit dahin ausgelegt werden, dass sie einer Regelung wie Art. 21 Abs. 2 des Gesetzes Nr. 554/2004 entgegenstehen, die bei einem Verstoß gegen den Grundsatz des Vorrangs des Gemeinschaftsrechts ausschließlich für in verwaltungsrechtlichen Streitsachen ergangene nationale gerichtliche Entscheidungen die Möglichkeit der Wiederaufnahme des Verfahrens vorsieht, diese Möglichkeit für gerichtliche Entscheidungen, die in anderen Bereichen als verwaltungsrechtlichen Streitsachen (Zivil- oder Strafsachen) ergangen sind und gegen den genannten Grundsatz des Vorrangs des Gemeinschaftsrechts verstoßen, jedoch nicht zulässt?