CELEX: C2004/228/94
Language: de
Date: 2004-09-11 00:00:00
Title: Beschluss des Gerichts erster Instanz vom 9. Juni 2004 in der Rechtssache T-96/03: Manel Camós Grau gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Untersuchung des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) in Bezug auf die Verwaltung und die Finanzierung des Instituts für Europäisch- Lateinamerikanische Beziehungen — Eventueller Interessenkonflikt bei einem Ermittler — Entscheidung über die Entfernung des Ermittlers aus dem Team — Nichtigkeitsklage — Vorbereitende Handlung — Unzulässigkeit)

11.9.2004   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 228/41
            
         
      BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
   
   vom 9. Juni 2004
   in der Rechtssache T-96/03: Manel Camós Grau gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften
   (Untersuchung des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) in Bezug auf die Verwaltung und die Finanzierung des Instituts für Europäisch- Lateinamerikanische Beziehungen - Eventueller Interessenkonflikt bei einem Ermittler - Entscheidung über die Entfernung des Ermittlers aus dem Team - Nichtigkeitsklage - Vorbereitende Handlung - Unzulässigkeit)
   (2004/C 228/94)
   Verfahrenssprache: Französisch
   In der Rechtssache T 96/03, Manel Camós Grau, Beamter der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft in Brüssel (Belgien), Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt M. A. Lucas, gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: zunächst H. van Lier, sodann J. F. Pasquier und C. Ladenburger, Zustellungsanschrift in Luxemburg) wegen Nichtigerklärung der Entscheidung des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) vom 17. Mai 2002, zur Vermeidung jeden Anscheins eines Interessenkonflikts einen der Ermittler von der das Institut für Europäisch- Lateinamerikanische Beziehungen betreffenden Untersuchung auszuschließen, ohne die von diesem Ermittler getroffenen Maßnahmen aufzuheben, sowie der stillschweigenden Entscheidung über die Zurückweisung der am 29. Juli 2002 gegen diese Entscheidung eingelegten Beschwerde des Klägers und wegen Ersatzes des immateriellen Schadens und Laufbahnschadens, den der Kläger aufgrund dieser Entscheidungen angeblich erlitten hat, hat das Gericht (Vierte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten H. Legal sowie der Richterin V. Tiili und des Richters M. Vilaras — Kanzler: H. Jung — am 9. Juni 2004 einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Klage wird als unzulässig abgewiesen.
            
         
               2.
            
            
               Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.