CELEX: 52009PC0129
Language: de
Date: 2009-03-20
Title: Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (kodifizierte Fassung)

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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52009PC0129

Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (kodifizierte Fassung)  /* KOM/2009/0129 endg. - COD 2009/0043 */  

	[pic] | KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN |Brüssel, den 20.3.2009KOM(2009) 129 endgültig2009/0043 (COD)Vorschlag für eineRICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (kodifizierte Fassung)(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNG1. Im Zusammenhang mit dem "Europa der Bürger" ist es ein wichtiges Anliegen der Kommission, das Gemeinschaftsrecht zu vereinfachen und klarer zu gestalten, damit es für den Bürger besser verständlich und zugänglich wird und er die spezifischen Rechte, die es ihm zuerkennt, besser in Anspruch nehmen kann.Dieses Ziel lässt sich so lange nicht erreichen, wie zahlreiche Vorschriften, die mehrfach und oftmals in wesentlichen Punkten geändert wurden, in verschiedenen Rechtsakten, vom ursprünglichen Rechtsakt bis zu dessen letzter geänderter Fassung, verstreut sind und es einer aufwendigen Suche und eines Vergleichs vieler Rechtsakte bedarf, um die jeweils geltenden Vorschriften zu ermitteln.Soll das Gemeinschaftsrecht verständlich und transparent sein, müssen häufig geänderte Rechtsakte also kodifiziert werden.2. Die Kommission hat daher mit Beschluss vom 1. April 1987[1] ihre Dienststellen angewiesen, alle Rechtsakte spätestens nach der zehnten Änderung zu kodifizieren . Dabei hat sie jedoch betont, dass es sich um eine Mindestanforderung handelt, denn im Interesse der Klarheit und des guten Verständnisses der Gemeinschaftsvorschriften sollten die Dienststellen bemüht sein, die in ihre Zuständigkeit fallenden Rechtsakte in kürzeren Abständen zu kodifizieren.3. Der Europäische Rat von Edinburgh hat sich im Dezember 1992 in seinen Schlussfolgerungen ebenfalls in diesem Sinne geäußert[2] und die Bedeutung der Kodifizierung unterstrichen, da sie hinsichtlich der Frage, welches Recht zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einen spezifischen Gegenstand anwendbar ist, Rechtssicherheit biete.Bei der Kodifizierung ist das übliche Rechtsetzungsverfahren der Gemeinschaft uneingeschränkt einzuhalten.Da an den zu kodifizierenden Rechtsakten keine materiell-inhaltlichen Änderungen vorgenommen werden dürfen, haben sich das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission in der Interinstitutionellen Vereinbarung vom 20. Dezember 1994 auf ein beschleunigtes Verfahren für die rasche Annahme kodifizierter Rechtsakte geeinigt.4. Mit dem vorliegenden Vorschlag soll die Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten[3] kodifiziert werden. Die neue Richtlinie ersetzt die verschiedenen Rechtsakte, die Gegenstand der Kodifizierung sind[4]. Der Vorschlag behält den materiellen Inhalt der kodifizierten Rechtsakte vollständig bei und beschränkt sich darauf, sie in einem Rechtsakt zu vereinen, wobei nur insoweit formale Änderungen vorgenommen werden, als diese aufgrund der Kodifizierung selbst erforderlich sind.5. Der Kodifizierungsvorschlag wurde auf der Grundlage einer vorläufigen konsolidierten Fassung der Richtlinie 79/409/EWG und der sie ändernden Rechtsakte ausgearbeitet. Diese konsolidierte Fassung war zuvor vom Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften mit Hilfe eines Datenverarbeitungssystems in allen Amtssprachen erstellt worden. Wenn die Artikel neu nummeriert wurden, werden die alte und die neue Nummerierung einander in der Entsprechungstabelle in Anhang VII der kodifizierten Richtlinie gegenübergestellt.ê 79/409/EWG2009/0043 (COD)Vorschlag für eineRICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (kodifizierte Fassung)DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —ê 79/409/EWG (angepasst)gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel Ö 175 Absatz 1 Õ,auf Vorschlag der Kommission,nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses[5],nach Stellungnahme des Ausschusses der Regionen[6],gemäß dem Verfahren des Artikels 251 EG-Vertrag[7],in Erwägung nachstehender Gründe:ê(1) Die Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten[8] ist mehrfach und in wesentlichen Punkten geändert worden[9]. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit empfiehlt es sich, die genannte Richtlinie zu kodifizieren.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 1 (angepasst)(2) Ö Der Beschluss Nr. 1600/2002/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juli 2002 über das sechste Umweltaktionsprogramm der Europäischen Gemeinschaft Õ[10] sieht Sonderaktionen für Ö die biologische Vielfalt, einschließlich Õ des Vogelschutzes Ö und des Schutzes des Lebensräums der Vögel Õ vor.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 2(3) Bei vielen im europäischen Gebiet der Mitgliedstaaten wildlebenden Vogelarten ist ein Rückgang der Bestände festzustellen, der in bestimmten Fällen sehr rasch vonstatten geht. Dieser Rückgang bildet eine ernsthafte Gefahr für die Erhaltung der natürlichen Umwelt, da durch diese Entwicklung insbesondere das biologische Gleichgewicht bedroht wird.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 3(4) Bei den im europäischen Gebiet der Mitgliedstaaten wildlebenden Vogelarten handelt es sich zum großen Teil um Zugvogelarten; diese Arten stellen ein gemeinsames Erbe dar. Daher ist der wirksame Schutz dieser Vogelarten ein typisch grenzübergreifendes Umweltproblem, das gemeinsame Verantwortlichkeiten mit sich bringt.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 6 (angepasst)(5) Die Erhaltung der im europäischen Gebiet der Mitgliedstaaten wildlebenden Vogelarten ist für die Verwirklichung der Gemeinschaftsziele auf den Gebieten der Verbesserung der Lebensbedingungen Ö und der nachhaltigen Entwicklung erforderlich Õ.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 7 (angepasst)(6) Die zu treffenden Maßnahmen Ö sollten Õ sich auf die verschiedenen auf die Vogelbestände einwirkenden Faktoren erstrecken, und zwar auf die nachteiligen Folgen der menschlichen Tätigkeiten wie insbesondere Zerstörung und Verschmutzung der Lebensräume der Vögel, Fang und Ausrottung der Vögel durch den Menschen sowie den durch diese Praktiken bewirkten Handel. Der Umfang dieser Maßnahmen Ö sollte Õ daher im Rahmen einer Vogelschutzpolitik der Situation der einzelnen Vogelarten angepasst werden.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 8(7) Bei der Erhaltung der Vogelarten geht es um den langfristigen Schutz und die Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen als Bestandteil des gemeinsamen Erbes der europäischen Völker. Sie gestattet die Regulierung dieser Ressourcen und regelt deren Nutzung auf der Grundlage von Maßnahmen, die für die Aufrechterhaltung und Anpassung des natürlichen Gleichgewichts der Arten innerhalb vertretbarer Grenzen erforderlich sind.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 9 (angepasst)(8) Schutz, Pflege oder Wiederherstellung einer ausreichenden Vielfalt und einer ausreichenden Flächengröße der Lebensräume ist für die Erhaltung aller Vogelarten unentbehrlich. Für einige Vogelarten Ö sollten Õ besondere Maßnahmen zur Erhaltung ihres Lebensraums getroffen werden, um Fortbestand und Fortpflanzung dieser Arten in ihrem Verbreitungsgebiet zu gewährleisten. Diese Maßnahmen Ö sollten Õ auch die Zugvogelarten berücksichtigen und im Hinblick auf die Schaffung eines zusammenhängenden Netzes koordiniert werden.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 10 (angepasst)(9) Damit sich kommerzielle Interessen nicht negativ auf den Umfang der Entnahme auswirken können, Ö sollte Õ die Vermarktung allgemein verboten werden und jedwede Ausnahmeregelung ausschließlich auf diejenigen Vogelarten beschränkt werden, deren biologischer Status dies zulässt. Hierbei Ö sollte Õ den besonderen Gegebenheiten in den verschiedenen Gegenden Rechnung getragen werden.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 11(10) Einige Arten können aufgrund ihrer großen Bestände, ihrer geographischen Verbreitung und ihrer Vermehrungsfähigkeit in der gesamten Gemeinschaft Gegenstand einer jagdlichen Nutzung sein. Dies stellt eine zulässige Nutzung dar, sofern bestimmte Grenzen gesetzt und eingehalten werden und diese Nutzung mit der Erhaltung der Bestände dieser Arten auf ausreichendem Niveau vereinbar ist.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 12 (angepasst)(11) Die Mittel, Einrichtungen und Methoden für den massiven oder wahllosen Fang oder das massive oder wahllose Töten sowie die Verfolgung aus bestimmten Beförderungsmitteln heraus Ö sollten Õ wegen der übermäßigen Bestandsminderung, die dadurch bei den betreffenden Vogelarten eintritt oder eintreten kann, Ö untersagt werden Õ.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 13 (angepasst)(12) Wegen der Bedeutung, die bestimmte besondere Situationen haben können, Ö sollte Õ die Möglichkeit einer Abweichung von der Richtlinie unter bestimmten Bedingungen in Verbindung mit einer Überwachung durch die Kommission Ö vorgesehen werden Õ.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 14(13) Die Erhaltung der Vögel, vor allem der Zugvögel, stellt noch immer Probleme, an deren Lösung wissenschaftlich gearbeitet werden muss. Aufgrund dieser Arbeiten wird es ferner möglich sein, die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zu bewerten.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 15(14) Es ist im Benehmen mit der Kommission dafür Sorge zu tragen, dass durch das etwaige Ansiedeln von normalerweise nicht wildlebenden Vogelarten in dem europäischen Gebiet der Mitgliedstaaten nicht die örtliche Flora und Fauna beeinträchtigt werden.ê 79/409/EWG Erwägungsgrund 16(15) Die Kommission erstellt alle drei Jahre einen zusammenfassenden Bericht auf der Grundlage der ihr von den Mitgliedstaaten übermittelten Informationen über die Anwendung der gemäß dieser Richtlinie erlassenen einzelstaatlichen Vorschriften und leitet diesen den Mitgliedstaaten zu.ê(16) Die zur Durchführung dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse[11] erlassen werden.ê 2008/102/EG Erwägungsgrund 4 (angepasst)(17) Die Kommission sollte insbesondere die Befugnis erhalten, bestimmte Anhänge an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt anzupassen. Da es sich hier um Maßnahmen allgemeiner Tragweite handelt, die eine Änderung nicht wesentlicher Bestimmungen Ö dieser Õ Richtlinie bewirken, müssen diese Maßnahmen nach dem Ö in Artikel 5a des Beschlusses 1999/468/EG genannten Õ Regelungsverfahren mit Kontrolle Ö erlassen Õ werden.ê(18) Diese Richtlinie sollte die Verpflichtung der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht der in Anhang VI Teil B aufgeführten Richtlinien unberührt lassen —ê 79/409/EWG (angepasst)HABEN FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:Artikel 1(1) Diese Richtlinie betrifft die Erhaltung sämtlicher wildlebenden Vogelarten, die im europäischen Gebiet der Mitgliedstaaten, auf welches der Ö EG-Vertrag Õ Anwendung findet, heimisch sind. Sie hat den Schutz, die Bewirtschaftung und die Regulierung dieser Arten zum Ziel und regelt die Nutzung dieser Arten.(2) Sie gilt für Vögel, ihre Eier, Nester und Lebensräume.ê 79/409/EWGArtikel 2Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen, um die Bestände aller unter Artikel 1 fallenden Vogelarten auf einem Stand zu halten oder auf einen Stand zu bringen, der insbesondere den ökologischen, wissenschaftlichen und kulturellen Erfordernissen entspricht, wobei den wirtschaftlichen und freizeitbedingten Erfordernissen Rechnung getragen wird.Artikel 3(1) Die Mitgliedstaaten treffen unter Berücksichtigung der in Artikel 2 genannten Erfordernisse die erforderlichen Maßnahmen, um für alle unter Artikel 1 fallenden Vogelarten eine ausreichende Vielfalt und eine ausreichende Flächengröße der Lebensräume zu erhalten oder wieder herzustellen.(2) Zur Erhaltung und Wiederherstellung der Lebensstätten und Lebensräume gehören insbesondere folgende Maßnahmen:a) Einrichtung von Schutzgebieten;b) Pflege und ökologisch richtige Gestaltung der Lebensräume in und außerhalb von Schutzgebieten;c) Wiederherstellung zerstörter Lebensstätten;d) Neuschaffung von Lebensstätten.Artikel 4(1) Auf die in Anhang I aufgeführten Arten sind besondere Schutzmaßnahmen hinsichtlich ihrer Lebensräume anzuwenden, um ihr Überleben und ihre Vermehrung in ihrem Verbreitungsgebiet sicherzustellen.ê 79/409/EWG (angepasst)In diesem Zusammenhang Ö sind Õ zu berücksichtigen:ê 79/409/EWGa) vom Aussterben bedrohte Arten;b) gegen bestimmte Veränderungen ihrer Lebensräume empfindliche Arten;c) Arten, die wegen ihres geringen Bestands oder ihrer beschränkten örtlichen Verbreitung als selten gelten;d) andere Arten, die aufgrund des spezifischen Charakters ihres Lebensraums einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen.Bei den Bewertungen werden Tendenzen und Schwankungen der Bestände der Vogelarten berücksichtigt.Die Mitgliedstaaten erklären insbesondere die für die Erhaltung dieser Arten zahlen- und flächenmäßig geeignetsten Gebiete zu Schutzgebieten, wobei die Erfordernisse des Schutzes dieser Arten in dem geographischen Meeres- und Landgebiet, in dem diese Richtlinie Anwendung findet, zu berücksichtigen sind.(2) Die Mitgliedstaaten treffen unter Berücksichtigung der Schutzerfordernisse in dem geographischen Meeres- und Landgebiet, in dem diese Richtlinie Anwendung findet, entsprechende Maßnahmen für die nicht in Anhang I aufgeführten, regelmäßig auftretenden Zugvogelarten hinsichtlich ihrer Vermehrungs-, Mauser- und Überwinterungsgebiete sowie der Rastplätze in ihren Wanderungsgebieten. Zu diesem Zweck messen die Mitgliedstaaten dem Schutz der Feuchtgebiete und ganz besonders der international bedeutsamen Feuchtgebiete besondere Bedeutung bei.(3) Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission alle sachdienlichen Informationen, so dass diese geeignete Initiativen im Hinblick auf die erforderliche Koordinierung ergreifen kann, damit die in Absatz 1 und die in Absatz 2 genannten Gebiete ein zusammenhängendes Netz darstellen, das den Erfordernissen des Schutzes der Arten in dem geographischen Meeres- und Landgebiet, in dem diese Richtlinie Anwendung findet, Rechnung trägt.(4) Die Mitgliedstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um die Verschmutzung oder Beeinträchtigung der Lebensräume sowie die Belästigung der Vögel, sofern sich diese auf die Zielsetzungen dieses Artikels erheblich auswirken, in den Absätzen 1 und 2 genannten Schutzgebieten zu vermeiden. Die Mitgliedstaaten bemühen sich ferner, auch außerhalb dieser Schutzgebiete die Verschmutzung oder Beeinträchtigung der Lebensräume zu vermeiden.Artikel 5ê 79/409/EWG (angepasst)Unbeschadet der Artikel 7 und 9 Ö erlassen Õ die Mitgliedstaaten die erforderlichen Maßnahmen zur Schaffung einer allgemeinen Regelung zum Schutz aller unter Artikel 1 fallenden Vogelarten, insbesondere das Verbotê 79/409/EWGa) des absichtlichen Tötens oder Fangens, ungeachtet der angewandten Methode;b) der absichtlichen Zerstörung oder Beschädigung von Nestern und Eiern und der Entfernung von Nestern;c) des Sammelns der Eier in der Natur und des Besitzes dieser Eier, auch in leerem Zustand;d) ihres absichtlichen Störens, insbesondere während der Brut- und Aufzuchtzeit, sofern sich diese Störung auf die Zielsetzung dieser Richtlinie erheblich auswirkt;e) des Haltens von Vögeln der Arten, die nicht bejagt oder gefangen werden dürfen.Artikel 6ê 79/409/EWG (angepasst)(1) Unbeschadet der Absätze 2 und 3 Ö des vorliegenden Artikels Õ untersagen die Mitgliedstaaten für alle unter Artikel 1 fallenden Vogelarten den Verkauf von lebenden und toten Vögeln und von deren ohne weiteres erkennbaren Teilen oder aus diesen Tieren gewonnenen Erzeugnissen sowie deren Beförderung und Halten für den Verkauf und das Anbieten zum Verkauf.ê 79/409/EWG(2) Die Tätigkeiten nach Absatz 1 sind für die in Anhang III Teil A genannten Arten nicht untersagt, sofern die Vögel rechtmäßig getötet oder gefangen oder sonst rechtmäßig erworben worden sind.(3) Die Mitgliedstaaten können in ihrem Gebiet die Tätigkeiten nach Absatz 1 bei den in Anhang III Teil B aufgeführten Vogelarten genehmigen und dabei Beschränkungen vorsehen, sofern die Vögel rechtmäßig getötet oder gefangen oder sonst rechtmäßig erworben worden sind.Die Mitgliedstaaten, die eine solche Genehmigung erteilen wollen, konsultieren vorher die Kommission, mit der sie prüfen, ob durch eine Vermarktung von Vögeln der betreffenden Art aller Voraussicht nach die Populationsgröße, die geographische Verbreitung oder die Vermehrungsfähigkeit dieser Arten in der gesamten Gemeinschaft gefährdet würde oder gefährdet werden könnte. Ergibt diese Prüfung, dass die beabsichtigte Genehmigung nach Ansicht der Kommission zu einer der oben genannten Gefährdungen führt oder führen kann, so richtet die Kommission an den Mitgliedstaat eine begründete Empfehlung, mit der einer Vermarktung der betreffenden Art widersprochen wird. Besteht eine solche Gefährdung nach Auffassung der Kommission nicht, so teilt sie dies dem Mitgliedstaat mit.ê 79/409/EWG (angepasst)Die Empfehlung der Kommission wird im Amtsblatt der Europäischen Ö Union Õ veröffentlicht.Der Mitgliedstaat, der eine Genehmigung nach diesem Absatz erteilt, prüft in regelmäßigen Zeitabständen, ob die Voraussetzungen für die Erteilung dieser Genehmigung noch vorliegen.ê 79/409/EWGArtikel 7(1) Die in Anhang II aufgeführten Arten dürfen aufgrund ihrer Populationsgröße, ihrer geographischen Verbreitung und ihrer Vermehrungsfähigkeit in der gesamten Gemeinschaft im Rahmen der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften bejagt werden. Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Jagd auf diese Vogelarten die Anstrengungen, die in ihrem Verbreitungsgebiet zu ihrer Erhaltung unternommen werden, nicht zunichte macht.(2) Die in Anhang II Teil A aufgeführten Arten dürfen in dem geographischen Meeres- und Landgebiet, in dem diese Richtlinie Anwendung findet, bejagt werden.(3) Die in Anhang II Teil B aufgeführten Arten dürfen nur in den Mitgliedstaaten, bei denen sie angegeben sind, bejagt werden.(4) Die Mitgliedstaaten vergewissern sich, dass bei der Jagdausübung — gegebenenfalls unter Einschluss der Falknerei —, wie sie sich aus der Anwendung der geltenden einzelstaatlichen Vorschriften ergibt, die Grundsätze für eine vernünftige Nutzung und eine ökologisch ausgewogene Regulierung der Bestände der betreffenden Vogelarten, insbesondere der Zugvogelarten, eingehalten werden und dass diese Jagdausübung hinsichtlich der Bestände dieser Arten mit den Bestimmungen aufgrund von Artikel 2 vereinbar ist.Sie sorgen insbesondere dafür, dass die Arten, auf die die Jagdvorschriften Anwendung finden, nicht während der Nistzeit oder während der einzelnen Phasen der Brut- und Aufzuchtzeit bejagt werden.Wenn es sich um Zugvögel handelt, sorgen sie insbesondere dafür, dass die Arten, für die die einzelstaatlichen Jagdvorschriften gelten nicht während der Brut- und Aufzuchtzeit oder während ihres Rückzugs zu den Nistplätzen bejagt werden.Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission alle zweckdienlichen Angaben über die praktische Anwendung der Jagdgesetzgebung.Artikel 8(1) Was die Jagd, den Fang oder die Tötung von Vögeln im Rahmen dieser Richtlinie betrifft, so untersagen die Mitgliedstaaten sämtliche Mittel, Einrichtungen oder Methoden, mit denen Vögel in Mengen oder wahllos gefangen oder getötet werden oder die gebietsweise das Verschwinden einer Vogelart nach sich ziehen können, insbesondere die in Anhang IV Buchstabe a aufgeführten Mittel, Einrichtungen und Methoden.(2) Ferner untersagen die Mitgliedstaaten jegliche Verfolgung aus den in Anhang IV Buchstabe b aufgeführten Beförderungsmitteln heraus und unter den dort genannten Bedingungen.Artikel 9(1) Die Mitgliedstaaten können, sofern es keine andere zufriedenstellende Lösung gibt, aus den nachstehenden Gründen von den Artikeln 5 bis 8 abweichen:ê 79/409/EWG (angepasst)a) – im Interesse der Ö Gesundheit Õ und der öffentlichen Sicherheit,ê 79/409/EWG-  im Interesse der Sicherheit der Luftfahrt,-  zur Abwendung erheblicher Schäden an Kulturen, Viehbeständen, Wäldern, Fischereigebieten und Gewässern,-  zum Schutz der Pflanzen- und Tierwelt;b) zu Forschungs- und Unterrichtszwecken, zur Aufstockung der Bestände, zur Wiederansiedlung und zur Aufzucht im Zusammenhang mit diesen Maßnahmen;c) um unter streng überwachten Bedingungen selektiv den Fang, die Haltung oder jede andre vernünftige Nutzung bestimmter Vogelarten in geringen Mengen zu ermöglichen.ê 79/409/EWG (angepasst)(2) In den Ö in Absatz 1 genannten Abweichungen Õ ist anzugeben,a) für welche Vogelarten die Abweichungen gelten;b) die zugelassenen Fang- oder Tötungsmittel, -einrichtungen und –methoden;c) die Art der Risiken und die zeitlichen und örtlichen Umstände, unter denen diese Abweichungen getroffen werden können;d) die Stelle, die befugt ist zu erklären, dass die erforderlichen Voraussetzungen gegeben sind, und zu beschließen, welche Mittel, Einrichtungen und Methoden in welchem Rahmen von wem angewandt werden können;e) welche Kontrollen vorzunehmen sind.(3) Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission jährlich einen Bericht über die Anwendung Ö der Absätze 1 und 2 Õ.(4) Die Kommission achtet anhand der ihr vorliegenden Informationen, insbesondere der Informationen, die ihr nach Absatz 3 mitgeteilt werden, ständig darauf, dass die Auswirkungen Ö der in Absatz 1 genannten Õ Abweichungen mit dieser Richtlinie vereinbar sind. Sie trifft entsprechende Maßnahmen.ê 79/409/EWGArtikel 10(1) Die Mitgliedstaaten fördern die zum Schutz, zur Regulierung und zur Nutzung der Bestände aller unter Artikel 1 fallenden Vogelarten notwendigen Forschungen und Arbeiten. Den Forschungen und Arbeiten betreffend die in Anhang V aufgeführten Themen wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.ê 79/409/EWG (angepasst)(2) Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission alle notwendigen Informationen, damit sie entsprechende Maßnahmen im Hinblick auf die Koordinierung der in Ö Absatz 1 Õ genannten Forschungen und Arbeiten ergreifen kann.ê 79/409/EWGArtikel 11Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass sich die etwaige Ansiedlung wildlebender Vogelarten, die im europäischen Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten nicht heimisch sind, nicht nachteilig auf die örtliche Tier- und Pflanzenwelt auswirkt. Sie konsultieren dazu die Kommission.Artikel 12ê 79/409/EWG (angepasst)(1) Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission alle drei Jahre nach dem Ö 7. April 1981 Õ einen Bericht über die Anwendung der aufgrund dieser Richtlinie erlassenen einzelstaatlichen Vorschriften.ê 79/409/EWG(2) Die Kommission erstellt alle drei Jahre anhand der in Absatz 1 genannten Informationen einen zusammenfassenden Bericht. Der Teil des Entwurfs für diesen Bericht, der die von einem Mitgliedstaat übermittelten Informationen betrifft, wird den Behörden dieses Mitgliedstaats zur Überprüfung vorgelegt. Die endgültige Fassung des Berichtes wird den Mitgliedstaaten mitgeteilt.Artikel 13Die Anwendung der aufgrund dieser Richtlinie getroffenen Maßnahmen darf in Bezug auf die Erhaltung aller unter Artikel 1 fallenden Vogelarten nicht zu einer Verschlechterung der derzeitigen Lage führen.Artikel 14Die Mitgliedstaaten können strengere Schutzmaßnahmen ergreifen, als sie in dieser Richtlinie vorgesehen sind.ê 2008/102/EG Art. 1 Nr. 1 (angepasst)Artikel 15Die Änderungen, die erforderlich sind, um die Anhänge I und V an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt anzupassen werden Ö erlassen Õ. Diese Maßnahmen zur Änderung von nicht wesentlichen Bestimmungen Ö dieser Õ Richtlinie werden nach dem in Artikel 16 Absatz 2 genannten Regelungsverfahren mit Kontrolle erlassen.ê 2008/102/EG Art. 1 Nr. 2Artikel 16(1) Die Kommission wird von dem Ausschuss zur Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt unterstützt.(2) Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gelten die Artikel 5a Absätze 1 bis 4 und Artikel 7 des Beschlusses 1999/468/EG unter Beachtung von dessen Artikel 8.ê 79/409/EWG (angepasst)Artikel 17Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission den Wortlaut der wichtigsten innerstaat lichen Rechtsvorschriften, die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen.êArtikel 18Die Richtlinie 79/409/EWG in der Fassung der in Anhang VI Teil A aufgeführten Rechtsakte wird unbeschadet der Verpflichtungen der Mitgliedstaaten hinsichtlich der in Anhang VI Teil B genannten Fristen für die Umsetzung der dort genannten Richtlinien in innerstaatliches Recht aufgehoben.Bezugnahmen auf die aufgehobene Richtlinie gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Richtlinie und sind nach Maßgabe der Entsprechungstabelle in Anhang VII zu lesen.Artikel 19Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.ê 79/409/EWGArtikel 20Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.Geschehen zu Brüssel amIn Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des RatesDer Präsident Der Präsidentê 2006/105/EG Art. 1 und Anhang Buchstabe A.1 (angepasst)ANHANG IGAVIIFORMESGaviidaeGavia stellataGavia arcticaGavia immerPODICIPEDIFORMESPodicipedidaePodiceps auritusPROCELLARIIFORMESProcellariidaePterodroma madeiraPterodroma feaeBulweria bulweriiCalonectris diomedeaPuffinus puffinus mauretanicus (Puffinus mauretanicus)Puffinus yelkouanPuffinus assimilisHydrobatidaePelagodroma marinaHydrobates pelagicusOceanodroma leucorhoaOceanodroma castroPELECANIFORMESPelecanidaePelecanus onocrotalusPelecanus crispusPhalacrocoracidaePhalacrocorax aristotelis desmarestiiPhalacrocorax pygmeusCICONIIFORMESArdeidaeBotaurus stellarisIxobrychus minutusNycticorax nycticoraxArdeola ralloidesEgretta garzettaEgretta alba (Ardea alba)Ardea purpureaCiconiidaeCiconia nigraCiconia ciconiaThreskiornithidaePlegadis falcinellusPlatalea leucorodiaPHOENICOPTERIFORMESPhoenicopteridaePhoenicopterus ruberANSERIFORMESAnatidaeCygnus bewickii (Cygnus columbianus bewickii)Cygnus cygnusAnser albifrons flavirostrisAnser erythropusBranta leucopsisBranta ruficollisTadorna ferrugineaMarmaronetta angustirostrisAythya nyrocaPolysticta stelleriMergus albellus (Mergellus albellus)Oxyura leucocephalaFALCONIFORMESPandionidaePandion haliaetusAccipitridaePernis apivorusElanus caeruleusMilvus migransMilvus milvusHaliaeetus albicillaGypaetus barbatusNeophron percnopterusGyps fulvusAegypius monachusCircaetus gallicusCircus aeruginosusCircus cyaneusCircus macrourusCircus pygargusAccipiter gentilis arrigoniiAccipiter nisus grantiAccipiter brevipesButeo rufinusAquila pomarinaAquila clangaAquila heliacaAquila adalbertiAquila chrysaetosHieraaetus pennatusHieraaetus fasciatusFalconidaeFalco naumanniFalco vespertinusFalco columbariusFalco eleonoraeFalco biarmicusFalco cherrugFalco rusticolusFalco peregrinusGALLIFORMESTetraonidaeBonasa bonasiaLagopus mutus pyrenaicusLagopus mutus helveticusTetrao tetrix tetrixTetrao urogallusPhasianidaeAlectoris graecaAlectoris barbaraPerdix perdix italicaPerdix perdix hispaniensisGRUIFORMESTurnicidaeTurnix sylvaticaGruidaeGrus grusRallidaePorzana porzanaPorzana parvaPorzana pusillaCrex crexPorphyrio porphyrioFulica cristataOtididaeTetrax tetraxChlamydotis undulataOtis tardaCHARADRIIFORMESRecurvirostridaeHimantopus himantopusRecurvirostra avosettaBurhinidaeBurhinus oedicnemusGlareolidaeCursorius cursorGlareola pratincolaCharadriidaeCharadrius alexandrinusCharadrius morinellus (Eudromias morinellus)Pluvialis apricariaHoplopterus spinosusScolopacidaeCalidris alpina schinziiPhilomachus pugnaxGallinago mediaLimosa lapponicaNumenius tenuirostrisTringa glareolaXenus cinereus (Tringa cinerea)Phalaropus lobatusLaridaeLarus melanocephalusLarus geneiLarus audouiniiLarus minutusSternidaeGelochelidon nilotica (Sterna nilotica)Sterna caspiaSterna sandvicensisSterna dougalliiSterna hirundoSterna paradisaeaSterna albifronsChlidonias hybridusChlidonias nigerAlcidaeUria aalge ibericusPTEROCLIFORMESPteroclididaePterocles orientalisPterocles alchataCOLUMBIFORMESColumbidaeColumba palumbus azoricaColumba trocazColumba bolliiColumba junoniaeSTRIGIFORMESStrigidaeBubo buboNyctea scandiacaSurnia ululaGlaucidium passerinumStrix nebulosaStrix uralensisAsio flammeusAegolius funereusCAPRIMULGIFORMESCaprimulgidaeCaprimulgus europaeusAPODIFORMESApodidaeApus cafferCORACIIFORMESAlcedinidaeAlcedo atthisCoraciidaeCoracias garrulusPICIFORMESPicidaePicus canusDryocopus martiusDendrocopos major canariensisDendrocopos major thanneriDendrocopos syriacusDendrocopos mediusDendrocopos leucotosPicoides tridactylusPASSERIFORMESAlaudidaeChersophilus dupontiMelanocorypha calandraCalandrella brachydactylaGalerida theklaeLullula arboreaMotacillidaeAnthus campestrisTroglodytidaeTroglodytes troglodytes fridariensisMuscicapidae (Turdinae)Luscinia svecicaSaxicola dacotiaeOenanthe leucuraOenanthe cypriacaOenanthe pleschankaMuscicapidae (Sylviinae)Acrocephalus melanopogonAcrocephalus paludicolaHippolais olivetorumSylvia sardaSylvia undataSylvia melanothoraxSylvia rueppelliSylvia nisoriaMuscicapidae (Muscicapinae)Ficedula parvaFicedula semitorquataFicedula albicollisParidaeParus ater cypriotesSittidaeSitta krueperiSitta whiteheadiCerthiidaeCerthia brachydactyla dorotheaeLaniidaeLanius collurioLanius minorLanius nubicusCorvidaePyrrhocorax pyrrhocoraxFringillidae (Fringillinae)Fringilla coelebs ombriosaFringilla teydeaFringillidae (Carduelinae)Loxia scoticaBucanetes githagineusPyrrhula murina (Pyrrhula pyrrhula murina)Emberizidae (Emberizinae)Emberiza cineraceaEmberiza hortulanaEmberiza caesia_____________ANHANG IIÖ Teil A ÕANSERIFORMESAnatidaeAnser fabalisAnser anserBranta canadensisAnas penelopeAnas streperaAnas creccaAnas platyrhynchosAnas acutaAnas querquedulaAnas clypeataAythya ferinaAythya fuligulaGALLIFORMESTetraonidaeLagopus lagopus scoticus et hibernicusLagopus mutusPhasianidaeAlectoris graecaAlectoris rufaPerdix perdixPhasianus colchicusGRUIFORMESRallidaeFulica atraCHARADRIIFORMESScolopacidaeLymnocryptes minimusGallinago gallinagoScolopax rusticolaCOLUMBIFORMESColumbidaeColumba liviaColumba palumbusÖ Teil B ÕANSERIFORMESAnatidaeCygnus olorAnser brachyrhynchusAnser albifronsBranta berniclaNetta rufinaAythya marilaSomateria mollissimaClangula hyemalisMelanitta nigraMelani tta fuscaBucephala clangulaMergus serratorMergus merganserGALLIFORMESMeleagridaeMeleagris gallopavoTetraonidaeBonasa bonasiaLagopus lagopus lagopusTetrao tetrixTetrao urogallusPhasianidaeFrancolinus francolinusAlectoris barbaraAlectoris chukarCoturnix coturnixGRUIFORMESRallidaeRallus aquaticusGallinula chloropusCHARADRIIFORMESHaematopodidaeHaematopus ostralegusCharadriidaePluvialis apricariaPluvialis squatarolaVanellus vanellusScolopacidaeCalidris canutusPhilomachus pugnaxLimosa limosaLimosa lapponicaNumenius phaeopusNumenius arquataTringa erythropusTringa totanusTringa nebulariaLaridaeLarus ridibundusLarus canusLarus fuscusLarus argentatusLarus cachinnansLarus marinusCOLUMBIFORMESColumbidaeColumba oenasStreptopelia decaoctoStreptopelia turturPASSERIFORMESAlaudidaeAlauda arvensisMuscicapidaeTurdus merulaTurdus pilarisTurdus philomelosTurdus iliacusTurdus viscivorusSturnidaeSturnus vulgarisCorvidaeGarrulus glandariusPica picaCorvus monedulaCorvus frugilegusCorvus corone_____________ANHANG IIIÖ Teil A ÕANSERIFORMESAnatidaeAnas platyrhynchosGALLIFORMESTetraonidaeLagopus lagopus lagopus, scoticus et hibernicusPhasianidaeAlectoris rufaAlectoris barbaraPerdix perdixPhasianus colchicusCOLUMBIFORMESColumbidaeColumba palumbusÖ Teil B ÕANSERIFORMESAnatidaeAnser albifrons albifronsAnser anserAnas penelopeAnas creccaAnas acutaAnas clypeataAythya ferinaAythya fuligulaAythya marilaSomateria mollissimaMelanitta nigraGALLIFORMESTetraonidaeLagopus mutusTetrao tetrix britannicusTetrao urogallusGRUIFORMESRallidaeFulica atraCHARADRIIFORMESCharadriidaePluvialis apricariaScolopacidaeLymnocryptes minimusGallinago gallinagoScolopax rusticola_____________ê 79/409/EWGè1 Beitrittsakte von 1994, Art. 29 u. Anh. I, S. 175ANHANG IVa) – Schlingen è1 (Mit Ausnahme Finnlands und Schwedens für den Fang von Lagopus lagopus lagopus und Lagopus mutus nördlich des 58. Breitengrads Nord) ç, Leimruten, Haken, als Lockvögel benutzte geblendete oder vestümmelte lebende Vögel, Tonbandgeräte, elektrische Schläge erteilende Geräte;-  künstliche Lichtquellen, Spiegel, Vorrichtungen zur Beleuchtung der Ziele, Visiervorrichtungen für das Schießen bei Nacht mit Bildumwandler oder elektronischen Bildverstärker;-  Sprengstoffe;-  Netze, Fangfallen, vergiftete oder betäubende Köder;-  halbautomatische oder automatische Waffen, deren Magazin mehr als zwei Patronen aufnehmen kann;b) – Flugzeuge, Kraftfahrzeuge;-  Boote mit einer Antriebsgeschwindigkeit von mehr als 5 km/Stunde. Auf hoher See können die Mitgliedstaaten aus Sicherheitsgründen die Verwendung von Motorbooten mit einer Höchstgeschwindigkeit von 18 km/Stunde zulassen. Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission über die erteilten Genehmigungen._____________ANHANG Va) Aufstellung eines einzelstaatlichen Verzeichnisses der vom Aussterben bedrohten oder besonders gefährdeten Arten unter Berücksichtigung ihrer Lebensräume;b) Ermittlung und ökologische Beschreibung der Gebiete, die für die Zugvögel während des Vogelzugs, der Überwinterung oder des Nistens von besonderer Bedeutung sind;c) Sammlung von Zahlenangaben über den Bestand der Zugvögel unter Auswertung der Ergebnisse der Beringung;d) Ermittlung des Einflusses der Entnahmearten auf den Vogelbestand;e) Ausarbeitung und Weiterentwicklung von ökologischen Methoden zur Verhütung von Schäden durch Vögel;f) Ermittlung der Rolle bestimmer Vogelarten als Verschmutzungsanzeiger;g) Untersuchung der schädlichen Auswirkungen der chemischen Verschmutzung auf den Vogelbestand._____________éANHANG VITeil AAufgehobene Richtlinie mit Liste ihrer nachfolgenden Änderungen (gemäß Artikel 18)Richtlinie 79/409/EWG des Rates (ABl. L 103 vom 25.4.1979, S. 1) |Beitrittsakte von 1979 Anhang I Nummer XIII.1.F (ABl. L 291 vom 19.11.1979, S. 111) |Richtlinie 81/854/EWG des Rates (ABl. L 319 vom 7.11.1981, S. 3) |Richtlinie 85/411/EWG der Kommission (ABl. L 233 vom 30.8.1985, S. 33) |Beitrittsakte von 1985 Anhang I Nummer X.1.h und X.6 (ABl. L 302 vom 15.11.1985, S. 218) |Richtlinie 86/122/EWG des Rates (ABl. L 100 vom 16.4.1986, S. 22) |Richtlinie 91/244/EWG der Kommission (ABl. L 115 vom 8.5.1991, S. 41) |Richtlinie 94/24/EG des Rates (ABl. L 164 vom 30.6.1994, S. 9) |Beitrittsakte von 1994 Anhang I Nummer VIII.E.1 (ABl. C 241 vom 29.8.1994, S. 175) |Richtlinie 97/49/EG der Kommission (ABl. L 223 vom 13.8.1997, S. 9) |Verordnung (EG) Nr. 807/2003 des Rates (ABl. L 122 vom 16.5.2003, S. 36) | nur Anhang III Nr. 29 |Beitrittsakte von 2003 Anhang II Nummer 16.C.1 (ABl. L 236 vom 23.9.2003, S. 667) |Verordnung 2006/105/EG des Rates (ABl. L 363 vom 20.12.2006, S. 368) | Nur Artikel 1 hinsichtlich der Bezugnahme auf die Richtlinie 79/409/EWG und Anhang Buchstabe A.1 |Richtlinie 2008/102/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 323 vom 3.12.2008, S. 31) |Teil BFristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht(gemäß Artikel 18)Richtlinie | Umsetzungsfrist |79/409/EWG | 7. April 1981 |81/854/EWG | __________ |85/411/EWG | 31. Juli 1986 |86/122/EWG | __________ |91/244/EWG | 31. Juli 1992 |94/24/EG | 29. September 1995 |97/49/EG | 30. September 1998 |2006/105/EG | 1. Januar 2007 |2008/102/EG | __________ |_____________ANHANG VIIENTSPRECHUNGSTABELLERichtlinie 79/409/EWG | Vorliegende Richtlinie |Artikel 1 Absätze 1 und 2 | Artikel 1 Absätze 1 und 2 |Artikel 1 Absatz 3 | _______ |Artikel 2 bis 5 | Artikel 2 bis 5 |Artikel 6 Absatz 1, 2 und 3 | Artikel 6 Absätze 1, 2 und 3 |Artikel 6 Absatz 4 | _______ |Artikel 7 Absätze 1, 2 und 3 | Artikel 7 Absätze 1, 2 und 3 |Artikel 7 Absatz 4 Satz 1 | Artikel 7 Absatz 4 Unterabsatz 1 |Artikel 7 Absatz 4 Satz 2 | Artikel 7 Absatz 4 Unterabsatz 2 |Artikel 7 Absatz 4 Satz 3 | Artikel 7 Absatz 4 Unterabsatz 3 |Artikel 7 Absatz 4 Satz 4 | Artikel 7 Absatz 4 Unterabsatz 4 |Artikel 8 | Artikel 8 |Artikel 9 Absatz 1 | Artikel 9 Absatz 1 |Artikel 9 Absatz 2 einleitende Worte | Artikel 9 Absatz 2 einleitende Worte |Artikel 9 Absatz 2 Gedankenstrich 1 | Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a |Artikel 9 Absatz 2 Gedankenstrich 2 | Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe b |Artikel 9 Absatz 2 Gedankenstrich 3 | Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe c |Artikel 9 Absatz 2 Gedankenstrich 4 | Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe d |Artikel 9 Absatz 2 Gedankenstrich 5 | Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe e |Artikel 9 Absatz 3 | Artikel 9 Absatz 3 |Artikel 9 Absatz 4 | Artikel 9 Absatz 4 |Artikel 10 Absatz 1 | Artikel 10 Absatz 1 Satz 1 |Artikel 10 Absatz 2 Satz 1 | Artikel 10 Absatz 1 Satz 2 |Artikel 10 Absatz 2 Satz 2 | Artikel 10 Absatz 2 |Artikel 11 bis 15 | Artikel 11 bis 15 |Artikel 16 Absatz 1 | ______ |Artikel 17 | Artikel 16 |Artikel 18 Absatz 1 | _______ |Artikel 18 Absatz 2 | Artikel 17 |______ | Artikel 18 |______ | Artikel 19 |Artikel 19 | Artikel 20 |Anhang I | Anhang I |Anhang II/1 | Anhang II Teil A |Anhang II/2 | Anhang II Teil B |Anhang III/1 | Anhang III Teil A |Anhang III/2 | Anhang III Teil B |Anhang IV | Anhang IV |Anhang V | Anhang V |______ | Anhang VI |______ | Anhang VII |_____________[1] KOM(87) 868 PV.[2] Siehe Anhang 3 zu Teil A dieser Schlussfolgerungen.[3] Durchgeführt im Einklang mit der Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat - Kodifizierung des Acquis communautaire, KOM(2001) 645 endgültig.[4] Anhang VI Teil A dieses Vorschlags.[5] ABl. C […] vom […], S. […].[6] ABl. C […] vom […], S. […].[7] ABl. C […] vom […], S. […].[8] ABl. L 103 vom 25.4.1979, S. 1.[9] Siehe Anhang VI Teil A.[10] ABl. Ö L 242 vom 10.9.2002, S. 1 Õ.[11] ABl. L 184 vom 17.7.1999, S. 23.