CELEX: C2000/102/48
Language: de
Date: 2000-04-08 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 3. Februar 2000 in der Rechtssache T-60/99, Malcolm Townsend gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Beamte — Gemeinsames Krankheitsfürsorgesystem — Versicherungsschutz des Ehegatten)

C 102/24              DE                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                     8.4.2000
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                     URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                             vom 3. Februar 2000
                   vom 16. Dezember 1999
                                                                       in der Rechtssache T-60/99, Malcolm Townsend gegen
in der Rechtssache T-198/98, Micro Leader Business gegen                  die Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
     Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
                                                                       (Beamte — Gemeinsames Krankheitsfürsorgesystem — Ver-
                                                                                       sicherungsschutz des Ehegatten)
(Wettbewerb — Beschwerde — Zurückweisung — Arti-
kel 85 und 86 EG-Vertrag [jetzt Artikel 81 EG und 82 EG]
                                                                                                (2000/C 102/48)
— Verbot des Imports von Software, die in einem Drittland
vertrieben wird — Erschöpfung der Urheberrechte — Richtli-
                       nie 91/250/EWG)
                                                                                         (Verfahrenssprache: Französisch)
                        (2000/C 102/47)                                In der Rechtssache T-60/99, Malcolm Townsend, Beamter der
                                                                       Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft in
                                                                       Sterrebeek (Belgien), Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte
                                                                       J.-N. Louis und G.-F. Parmentier, Brüssel, Zustellungsanschrift:
                 (Verfahrenssprache: Französisch)                      Fiduciaire Myson SARL, 30, rue de Cessange, Luxemburg,
                                                                       gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Be-
                                                                       vollmächtigte: J. Currall und F. Duvieusart-Clotuche), wegen
In der Rechtssache T-198/98, Micro Leader Business mit                 Aufhebung der Entscheidung der Abrechnungsstelle Brüssel
Sitz in Aulnay-sous-Bois (Frankreich), Prozeßbevollmächtigter:         vom 12. März 1998, mit der die Erstattung bestimmter
Rechtsanwalt Silvestre Tandeau de Marsac, Paris, Zustellungs-          Krankheitskosten der Ehefrau des Klägers abgelehnt wurde, hat
anschrift: Kanzlei der Rechtsanwälte Brucher und Seimetz,              das Gericht durch die Richterin V. Tiili als Einzelrichterin —
10, rue de Vianden, Luxemburg, gegen Kommission der                    Kanzler: J. Palacio González, Verwaltungsrat — am 3. Februar
Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: zunächst José            2000 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
Crespo Carrillo und Loïc Guérin, dann Giuliano Marenco
und L. Guérin), wegen Nichtigerklärung der Entscheidung der            1. Die Klage wird abgewiesen.
Kommission vom 15. Oktober 1998 (Sache IV/36.219 —
Micro Leader/Microsoft) über die endgültige Zurückweisung              2. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
einer Beschwerde der Klägerin, nach der die Firmen Microsoft
France und Microsoft Corporation unter Verstoß gegen die
Artikel 85 und 86 EG-Vertrag (jetzt Artikel 81 EG und 82               (1) ABl. C 160 vom 5.6.1999.
EG) die Einfuhr von in Kanada vertriebener Software in
französischer Sprache der Marke Microsoft nach Frankreich
behindert haben, hat das Gericht (Dritte Kammer) unter
Mitwirkung des Präsidenten M. Jaeger sowie der Richter K. Le-
naerts und J. Azizi — Kanzler: A. Mair, Verwaltung — am
16. Dezember 1999 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
                                                                            BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
1. Die Entscheidung der Kommission vom 15. Oktober 1998
    (Sache IV/36.219 — Micro Leader/Microsoft), über die endgül-                             vom 7. Februar 2000
    tige Zurückweisung einer Beschwerde der Klägerin, nach der die
    Firmen Microsoft France und Microsoft Corporation unter            in der Rechtssache T-168/94 (92): Blackspur DIY Ltd u. a.
    Verstoß gegen die Artikel 85 und 86 EG-Vertrag (jetzt Arti-                    gegen Rat der Europäischen Union (1)
    kel 81 EG und 82 EG) die Einfuhr von in Kanada vertriebener
    Software in französischer Sprache der Marke Microsoft nach
    Frankreich behindert haben, wird für nichtig erklärt.                                     (Kostenfestsetzung)
                                                                                                (2000/C 102/49)
2. Die Kommission trägt die Kosten des Verfahrens.
                                                                                          (Verfahrenssprache: Englisch)
(1) ABl. C 71 vom 13.3.1999.                                           In der Rechtssache T-168/94 (92), Blackspur DIY Ltd,
                                                                       Unsworth, Bury (Vereinigtes Königreich), Steven Kellar,
                                                                       J. M. A. Glancy und Ronald Cohen, Manchester (Vereinigtes
                                                                       Königreich), Prozeßbevollmächtigter: Barrister K. P. E. Lasok,
                                                                       beauftragt von Solicitor C. Kahn, Zustellungsanschrift: Kanzlei
                                                                       der Rechtsanwältin Maria Dennewald, 12, avenue de la Porte