CELEX: 51976PC0573
Language: de
Date: 1976-11-04
Title: Vorschlag für eine Richtlinie des Rates zur Festsetzung spezifischer Reinheitskriterien für Stoffe mit antioxydierender Wirkung, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (76) 573
Vol. 1976/0177
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                          Km (7 6) 573 endg.
                                          Brüssel , den 4 « November 1976 »
                             Vorschlag
           für eine Richtlinie des Rates zur Pestsetzung
        spezifischer Reinheitskriterien für Stoffe mit antioxy­
        dierender Wirkung , die in Lebensmitteln verwendet werden
                                  dürfen
            (von der Kommission dem Rat vorgelegt )
   KOM(76) 573 endg.
 ---pagebreak---                                        -I -
                                       Beffründunff
                                         ' ''  '          \
                        »
1 . Artikel 5 Absatz 1 der Richtlinie des Rates vom 13 . Juli 1970 (70/357/EWG )
    zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Stoffe mit
    ant iox;rdierender Wirkung, die in Lebensmitteln verwendet Vierden dürfen (l ),
    bestimmt , daß der Rat auf Vorschlag der Kommission in einer Richtlinie
    einstimmig die spezifischen Reinheitskriterien far die im Anhang Teil I
    bis III und Teil IV Nummer 4 bis 7 aufgeführten Stoffe festlegt .
2 . Der vorliegende Vorschlag bezweckt die Festlegung dieser Kriterien .
3 . Die Kommission hat diese Kriterien in enger Zusammenarbeit mit Regierungs-
    sachverständigen und den betroffenen Wirtschafts- und Sozialkreieen zu­
    sammengestellt .
(1 ) AB1 . Mr . l> 157 vom 18 . Juli 1970, S. 31
 ---pagebreak---                                              - II -
Vorschlag einer Richtlinie des Rates zur Festlegung der spezifischen Rer.>
heitskriterien für Stoffe mit anti oxydierender Wirkung, die in Lebensmitteln
verwendet werden dürfen
DER RAT DER EUROPÄISCHES! GSMEINSCHÄFTEN -                                 '
gestützt auf don Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
gestützt auf die Richtlinie des Rates vom 13 . Juli 1970 zur Angleichung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Stoffe mit antioxydierender Wir­
kung, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen , insbesondere auf Artikel
5 Absatz 1 ,
auf Vorschlag der Kommission ,
in Erwägung nachstehender Grunde :
Nach .Artikel 5 d-er Richtlinie vom 13 - Juli 1970 missen Stoffe mit antioxy-
dierender Wirkung spezifischen und gegebenenfalls gemäß Artikel 5 Aosatz 1 der
genannten Richtlinie festzulegenden Reinheitskriterien entsprechen .
Spezifische Reinheitskriterien sind f'ir alle Stoffe mit antioxydierender Wir­
kung festzulegen , die im Anhang zur Richtlinie vom 13 » Juli 1970 in Teil I
bis III und in Teil IV Nummer 4 bis 7 aufgeführt sind , ausgenommen diejeni­
gen , für die spezifische Reinheitskriterien bereits durch die Richtlinie des
Rates vom 26 . Januar 1965 (l ) festgelegt wurden.
Inzwischen .jsind Sorbit und Glyzerin (Nummer 5 u^d 6 des Teils IV des Anhangs der Rieht
linie/) in die Positivliste der Richtlinie des Rates vom 18 . Juni 1974 zur An–
 gleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Bnulgatoren , Stabi­
 lisatoren, Verdickungs- und Geliermittel ) die in Lebensmitteln verwendet wor­
 den dürfen (74/329/EWG ) ( 2 ), übernommen worden und tragen die Nummern E 420
 bzw . E 422 . Daher sind die spezifischen Reinheitskriterien für diese beiden
 Erzeugnisse im Rahmen <fisr Richtlinie zur Festlegung der spezifischen Rein–
 heitskriterien für Uaulgatoren, Stabilisatoren , Verdickungs– und Geliermittel ,
 die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen , festzulegen *
  (Ï ) ABl'.' Vr.' 22 vora $.2 . 1965 » s * 37y65
  ( 2 ) AB1 . Nr . L I89 vom 12.7.1974 . S. 1
                                                              • • */• • *
 ---pagebreak---                                   - III -
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN":
                                 Art il< el 1
Die in Artikel 5 Absatz; 1 der Richtlinie ( 7O/357 /EWG) vorgesehenen spe­
zifischen Reinheitskriterien sind in der Anlage festgelegt .         1
                                 Artikel 2
                          spätestens
Die Mitgliedstaaten setzen/ i8 Monate nach Bekanntgabe dieser Richtlinie
die Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft , die aur Anwendung dieser
Richtlinie erforderlich sind. Sie unt errichten die Korrünission "unverzüglich
hierüber .
                                 Artikel 3                ■ ^
Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .
Geschehen zu Brüssel , am                    Im Namen des Rates
                                              Der Präsident
 ---pagebreak---                                                                ABLAGE
                            Spezifische Rei nheitskriterien
                                Allgemeine Bemerkungen
a) Soweit nicht anders angegeben , verstehen sich die Mengen und Prozentsätze
    als Gewichtsangaben , "bezogen auf das wasserfreie Erzeugnis .
b ) Ist das "betreffende Erzeugnis nicht von vornherein wasserfrei , so sind "bei
    den " flüchtigen Bestandteilen" Kristallwasnar -und Wasser , das von der
    Feuchtigkeit kommt , mit einbegriffen .
c) Bei den Vorschriften zum Trocknen ist unter " Trocknen" ohne Angabe der
    Temperatur und Zeitdauer immer " Trocknen bis zu Gewichtskonstanz " zu
    verstehen , und zwar bis zu einer Temperatur von 105° C.
d) Soweit die Auslegung der Reinheitskriterien die Definition gewisser tech­
    nischer Daten , z.b . des Vakuums , notwendig macht , gelten die nach Artikel
    5 § 2 der Richtlinie über Stoffe mit antioxydierender Wirkung festgelegten
    Analysemethoden .
e ) Ist die Konsentration angegeben, so versteht sie sich als Gewicht/Volumen ,
    wenn nichts Gegenteiliges angegeben ist .
f ) Temperaturen werden immer in ° C angegeben .
g) Für die Erzeugnisse E 220 bis E 224 einschliesslich , E 226 und E 2?0 sind
    die spezifischen Reinheitskriterien bereits äi5.rch die Richtlinie zur
    Pestsetzung spezifischer Reinheitskriterien für konservierende Stoffe
    festgelegt worden .
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                          E 300 - L-Ascorbinyaure ( l )
AUSSEHEN                •            ..Weissos eis schwach gelbliches kristallines
                                    . Pulver
SCHMELZ INTERVALL                 1    189° - 193° , unter leichter Zersetzung
GEHALT                        ■        Nicht veniger als 99 /» an CgHgOg in cler
                                       24 Stunden über Schwefelsäure oder Phosphor­
                                       pentoxid getrockneten Probe
SPEZIFISCHE; DREHUNG                   / ®<7       20 » 5° BIS + 21,5° (c - 10 $ in
                                       Wasser)
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE                 Nicht mehr als 0,4 $
BESTIMMT IN DER 24 STUNDEN      .
ÜBER SCHWEFELSÄURE ODER
PHOSPHORPENTOXID GETROCKNETEN .
PROBE                                                       . .        . ■
SULFATASCHE                            Nicht mehr als 0.1 %
pH                                     2,4 "bis 2.8 in 2 $ wassriger L'dsung
( 1 ) Das Erzeugnis ist ein Derivat dor L(+)Ascorbinsäuro
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                           301 - Natrium-Ir-Ascorbinat ( 1 )
AUSSEHEN                           Weisses bis schwach gelbliches kristallines
                                   Pulver
GEÏÏALT
                                   Nicht weniger als 99 % an C^H^O^Na in der
                                   24 Stunden Über Schwefelsäure oder Phosphor
                                   pentoxid getrockneten Probe
SPEZIFISCHE DREHUNG                Z~°l7 $ *=+ 103° bis + 106° (C * 5 £ in Was
FLUCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 0,3 fo
IN DER 24 STUNDEN ÜBER SCHKEESL-
SÄURE ODER PHOSPHORPENTOXID
GETROCKNETEN PROBE
PH                                 6,8 bis G,0 in 10       wässriger Lösung
( l ) Das Erzeugnis ist ein Derivat der L (+) Ascorbinsr'a.re ,
 ---pagebreak---                                                                ANLAGE
                            E 302 - Calcium -L-Accorbinat ( 1j
  AUSSEHEN                            Weisses bis sehr schwach grätige färbt e s
                                       kristallines Pulver
  GEHALT                              Nicht veniger als 99 7« an Ca(CgH„0g) ^, 2E^0
                                      m der 24 Stunden Uber Schwefelsaure oder
                                      Phosphorpen toi:id getrockneten Probe
' SPEZIFISCHE DREHUïïG                £x*J ^2 + 950 bis + 97° (C = 5 $ in Wasser)
  FLÜCHTIGE BESTANDTEILS BESTIMMT Nicht mehr als 0,3 $ ( 2)                      '
  IN DER 24 STUNDEN ÜBER SCHWEFEL-'
  SAURE ODER PH0SPH0RFENT0XID
  GETROCKNETEN PP.0BE
  pH                                   6,0 bis 7.5 in 10 % wassriger LBsung
   ( 1 ) Das Erzeugnis ist ein Derivat der L(+)Ascorbinsäure#
   ( 2 ) Dieser Gehalt bezieht sich nioht auf Kristallwasserr sondern auf den
         atmosphärischen Wasserdampf ( die Feuchtigkeit des Erzeugnisses ) , der
         auf diese Weise bestimmt wird .
 ---pagebreak---                                                                  ANLACfE
                    3 303 ~ 5*6 Diacetyl-L-AscorTaihsaure ( i )
                            (L-Ascortryl-Diacetat )
AUSSEHEN                            Weisses "bis schwach gelbliches kristallines
                                    Pulver
SCHT2SLZ INTERVALL                  155° - 158°                            s
GEHALT
                                    ITicIvfc rceniger alo 99 1* an G^qH^Oq
SPEZIFISCHE DREHUNG                 ZH7 I" ~ 77° "bis - 79° (C - 2 % in Methanol)
                                     ■a -- ~Ï. .
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 1 $
IN DER 24 STUUDEIltBER SCHWEFEL»
SAUHE ODER PHOSPKORFSNTOX ID
GETR0CKHET2K PROEE
SULFATASCKS                         Nicht mehr als 0,1 %
( l ) Das Erzeugnis ist ein Derivat der L(+)Ascorbinsäure ,.
 ---pagebreak---                                                                    ANLAGE
                   . E 3C4 ■" 6^Palmityl-L-Ascorbinsaure ( l )
                                 ( L-Ascorbylpalrnitat )
AUSSEHEN                              Lockeres weisses oder weiss-gelblich.es Pulver
                                      oder re i s s~gc lbl i che Kristalle
SCHIffiLZINÏERVALL                    111° * 113° (Zerflies3on ohne scharfes
                                      Schmelzen)
GEHALT                                Iii cht veniger als SB % an
SPEZIFISCHE DREHUNG                   fyj          + 21 0 Ms + 24° (c » 5 £ Methanol )
FLUCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 1 $
IN HER 24 STÜNDEN ÜBER SCHWEFEL­
SÄURE ODER PHOSPHORPENTQX LD
GETRÖCIOETEN PROBE
SULFATASCHE                           Nicht mehr als 0,2 %
( 1 ) Das Erzeugnis ist ein Derivat der Li+JAscorbinsäure .
 ---pagebreak---                                     - 7 -
                                                             AIÏÏJIGE
                     E 30 " - Stark tocophoro lhalti~o Extrakte
                              natürlichen Ursprung
AUSSEHEN                          Viskoses , klares , rot"brav.nl i che s "bis rotes Öl
GEHALT                            Nicht weniger als 34 ^ an Gesamttocopherolen
                       20
SPEZIFISCHES GEWICHT d            Nicht weniger als 0,928 und nicht mehr als
                                  0,951
FREIE FETTSAURE                   Die Neutralisation der freien Fett sauren ,
                                  die in 10 g E 306 enthalten sind , darf nicht
                                  mehr als 10 ml 0,1 II Natriumhydroxid- oder
                                  Kaliumhydro^id-Lösung "bei Vorhandensein von
                                  Ehenolphtalein erfordern
 ---pagebreak---                                       - 8 -
                                                                 ANLACE
                  E 307 – Synthetischc Alpha-To cophe ro 1 ( 1 )
 AUSSEHEN                          Viskoses , klares , schwach gelbliches öl ,
                                   das sich an clor Luft und am Licht dunkel
                                   färbt
GEHALT
                                   Wicht weniger als 96 % an C^H^O,,
                   20
BRECHUNGG INDEX a
                   D               Iiicht weniger als 1,503 T-Uid nicht mehr als
                                   1.507
                         20
SPEZIFISCHES GEWICHT d             Nicht weniger als 0,947 und nicht mehr als
                                   0,958
UV-ABS0RPTI0N IN ATI-IAH0L         Beim Absorptionsmaximum von 292 nm :
E (1 fom 1 crn)
                                   e]1 °°cm (292 nm)' ; 72 - 76
                                   Beim Absorptionsminimum von 255 ^ :
                                   E1 cm (255         1 6»° " 8»°
SULFATASCHE                        Nicht melir als 0,1 fo
( 1 ) Das Erzeugnis ist ein synthetische DL-Alpha-To cophero1 ,
 ---pagebreak---                                                                         ANLAGE
                      E 308 - Synt he t i s che r: ' Gcynma-To co phe r0 1
AUSSEHEN                           Viskoses , klares , schwach gelbliches Öl , das
                                   sich an der Luft und am Licht dunkel färbt
GEHALT
                                   Nicht weniger als 97 /J an C28K48°2
B3ECHIIUNG3INDEX n P               Nicht weniger als 1,503 und nicht mehr al :
                                   1,507
                        20
SPEZIFISCHES GEWICHT d             Nicht weniger als 0,948 und nicht mehr als
                                   0,959
UV-ABSOUPTI ON IN AŒKANOL          Eeim Absorptionsmaximum von 298 nm
E (1 $>, 1 cm)
                                   2!        ( 298 nm) : 91 - 97
                                  Beim Absorptionsminimum von 257 nm
                                   E 'Jm ( 257 nm) : 5,0 - 8,0
SULFATASCHE                        Nicht melir als 0 , 1 %
 ---pagebreak---                                                                ANLAGE
                     E 309 - Synthetisches Dclta-Tocophcrol
AU3SEH2N                          . Viskoses , klares , hellgelbes bis liellorange-
                                    rotes Öl , das sich an der Lujft und am Licht
                                    dunkel färbt
GEHALT
                                     Nicht weniger als 97 7« an *-'27^4 6 2
                    20
BlffiCHWTGS INDEX n                  Nicht weniger als 1,500 vma nicht mehr als
                    D
                                     1,504
                          20
SPEZIFISCHES GEWICHT d               Nicht weniger als 0,952 und nicht mehr als
                                     0,962
UV–ABSORPTION IN AHIAiïOL            Beim Absorptionsmaximum von 297        - 298 nm
E(1 % 1 cm)
                                     E ^ ( 297 >-£98 m); 99 - 95
                                    Beim Aüsorptionsminimum von 257         *
                                    E cm ( 257 nm) : 3 '° ~ 6 '°
SULFATAS CHE                        'Nicht mehr als 0,1 %
 ---pagebreak---                                                             ANLAGE
                           E 311 - n-Octvlgallat
AUSSEHEN                          Weisses oder nur schvrach gelbliches kristallines
                                  Pulver   '
SCHMELZ INTERVALL                 99° - 102 y 5° nach sechsstündiger Trocknung
                                  bei 900
GEHALT                            Nicht veniger als 98» 5 f- aoi   -11^0^ nach
                                  vierstündiger Trocknung bei 60°
UV-AB SORPTION III ATHANOL        Beim Absorot ionsmaxi mum von 275 nm ;
E ( 1 %. 1 cm)
                                  E ;Jm ( 275 nra) : 375 - 390
                                  Beim Absorptionsminimum von 21 ö nm - : .
                                  E £m ( 213 nm) : 935 - 960
FLUSSIGE BESTANDTEILE BESTIMMT    Nicht mehr als 0,5 %
DURCH VIERSTÜNDIGE TROCKNUNG
BEI 60°
SULFATAS CHE                      Nicht mehr als 0,05
FREIE SAUREN                      Nicht mehr als 0,5 /0 , ausgedrückt in Gallus­
                                  Säure (9,407 mg Gallus-Säure entspricht 1 ml
                                  0.05 N Natriumhydroxidlösung)
 ---pagebreak---                                      - 12 -
                                                            /J7LACE
                            E 312 - n-DodGcyl /mllat
AUoSEIIEiT                        Weisses oder nur schuach gelbliches , ■
                                  kristallines Pulver
ECHZ ÜZLZ IimP.VALL               90° – 98° nach vierstündiger Trocknung bei
                                  60°
GEKALT ,                          Nicht weniger als 981 5 % and C^H^ QO^ nach
                                  vierstündiger Trocknung bei 60°
UV-AB SORPTION III ATHArTOL       3eim Absorptionsmaximum von 275 11111 :
3(1 % 1 cm)                         . j .                                 ,
                                  E1 cm ( 275 ^ : 300 ' 325
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr r.ls 0,5 $
DURCH VISTlSTÜI®IGE TROCKNUNG                             -     .
BEI 60°
SULFATASCHE                       Nicht mehr als 0,05 %
FREIE SÄUREN                      Nicht mehr als 0,5 f, ausgedrückt in Gallus­
                                  Säure ( 9,407 mg Gallus-Säure entspricht 1 ml
                                  0,05 N Natriumbydroxidlösung)
 ---pagebreak---                                                                      AI-ILA G3
                       E 320 - SutylhvdroxycUiiGol (BHA) ( l )
AUSSEIEN                           Weissos oder nur schwach gelbliches ,
                                   wachsartiges Pulver oder grosse Kristalle
                                    mit leicht aromatischen Geruch
GEIIALT
                                    Hicht weniger als 93»5           && C^H^0o und
                                     " - ' nicht weniger als 85 ,£ den Isomer
                                      .      ■    3 - tert . Butyl-4–h^rdro:<yaniso 1 .-o ; .
UV-ABS0RPTI0N IN ATHANOL           Deim Absorptionsmaximum von 290 nm
E(1 ± A cm)
                                         era
                                               ( 290 nm) : 190 - 210
                                   Beim A"bsorptionsminimum von 228 nm
                                   E1 cm ( 22S nm) J 326 ~ 345
GEiLlLT AN 4-KYDKOXYANISOL         Nicht mehr als 0,5 /£
SULFATAS CHE                        Iii cht mehr als 0,05
( l ) Sämtliche Kriterien beziehen sich auf das Erzeugnis als solches ,,
 ---pagebreak---                                                                ANLAGE
                     E 321 - Buthylhyclro ;ryt o luo 1 (BHT)
AUSSEHE!!                          Weisse , kristalline Substanz oder weisse ,
                                   pulverige Kristalle
GEKALT        '                     Nicht veniger als 99 i- an           (l)
SCEELZIHTCRVALL                     69° - 70° ( l )
OT-ABSORFTIOÎÏ IN ATHAÎJOL         Beim Absorptionsmaximum
                                          Absorpti             von 278 nm :
E(l fj, 1 cm)                     ■ w
                                   2]1 *cm ( 278 nm)' : 81 - 88 (s 1 )'
SULFATASCHE                         Nicht mehr als 0,005 $ ( 1 )
( l ) Die obenstehenden Angaben beziehen sioh auf das wasserfreio Erzeugnis
      ohne Mittel zur Verhinderung von Klumpenbildung .
 ---pagebreak---                                                                 ANLAGE
                                Os 322 Lezithine
AUSSEHEN                            Zähe Flüssigkeit oder HaibflU.es igkeit oder
                                    Pulver von "brr/uner Farbe
DESCIIREIBUNG                       Lez ithine sind Mischungen ams Phosphatiden ,
                                    die mittels technischer Verfahren aus tie­
                                    rischen oder pflanzlichen Nahrungsmitteln
                                    gewonnen v/erden ; "bei dieser Gevrinnang kann
                                    auch ein Fraktionieren des Lozithinlcomploxes
                                    in seine verschiedenen Bestandteile erfolgen .
                                    Die lez ithine dürfen in w'dssrigcm Medium
                                    mittels Wasserstoffsuperoxyd leicht gebleicht
                                    sein ; diese Oxydation darf die Fnosphatide
                                    der Lez itlaine chemisch nicht verändern .
GEHALT                              Nicht weniger als 60 $ in Aceton unlöslicher
                                    Stoffs
FLUCHTIGE BESTANDTEILE NACH         Nicht mehr als 2 %
E INSTÄNDIGER TROCKNUNG LEI 105°
IN EEINDENZOL UNLÖSLICHE STOFFE Nicht mehr als 0,3 %
IN ACETON UNLÖSLICHE STOFFE         Nicht weniger als 50 7°
SÄUREINDEX f AUSGEDRÜCKT IN mg      Nicht mehr als 35
XALIUI IFIYDROXYD, DIE FÜR DIE
13EUTRALISIERUNG DER III 1 g DER
PROBE VORHANDENEN SÄUREN
ERFORDERLICH SU®
PEROXIDINDEX , AUSGEDRUCKT IN       Nicht höher als 10
KILLI-ÄQUIVALENT PRO kg
 ---pagebreak---                                                          AKTLAGE
                    E 325 - rJatriumlactat ■■
                    (iJatriurasalz der Milchsäure )
AUSSEHEN •                     Weisse , hygroskopische Masse , deren Lösungen
                               fast färb- und geruchlos sind
BESCHREIBUNG                   Natri\imlactat gibt es im Handel üblicherweise
                               als w'assrige Lösung, die 50 bis 80 ^ Trocken-
                               Kat riuralact at enthält
GZH;1LT                        Nicht ironiger als 98 ^ an C^H^O^Na nach
                               Trocknung
SAUBEGEHALT                    Die Neutralisierung von 1 g der Trockenprobo
                               erfordert nicht mehr als 0,5 ml 0,1 N Natrium-
                               hydroxiu-Lö sung bei Verhandense in von Phenol-
                               phtalein
REDUZIERENDE STOEFE            Keine Reduktion der Fehling4 sehen Lösung
 ---pagebreak---                                  17 -
                                                      ABLAGE
                    E 326 - Kaliumlactat
                    (Kaliumsalz der Milchsäure )
AUSSEKEN                    Klare , leicht sirupartige und fast geruchlose
                            PlUssigkeit
EESCHK2IBUIJG               Kaliumlactat gibt es im Haaidel liblicherv.-eiöo
                            als wässrige Lösung auf etva 60      Trocken-
                            Kaliumlactat
GEJIALT
                            Nicht weniger als 57 i- an C^II^O^K
SÂUREG2HALT                 Die Neutral isiening von 1 g der Probe erfor­
                            dert nicht mehr als 0,22 ml 0,1 ?I Natrium-
                     1
                            hydroxid-Lösung in Gegenwart von Phenol plvta-
                            lein .
                          • Die obonetohenden Angaben beziehen sien auf
                            eine 57 f- iß'® wässrige Lösung« Bei wäss rigor.
                            Lösungen höherer Konzentration sind die Nerte
                        •   nach dem Gehalt an Xaliumlactat zu berechnen .
EEDUZIERENDS STOFFE         Keine Reduktion der Fehling' sehen Lösung
 ---pagebreak---                                       ~ 18 –
                                                              AKLAGE
                        E 327 - Calciumlactat ( l )
                         ( Calciumsalz der MilchsSure )
AUSSEHEN                            Kristallines Pulver oder weisse , fast
                                    geruchlose Körnchen
GEHALT                              Nicht weniger als 98 % ^ Ca(C,H,-0- K luiéh
                                    vierstündiger Trocknung bei 120°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT     Nicht mehr als 3 %
2?C?^ERSTÜTliHGE ®flBKSÖ1»
BiEI 120°
                                    Dieses Erzeugnis k
                                    Dieses Erzeugnis kann im Handel auch in
                                       j
                                    anderer   als_ in
                                                   _•
                                                      wasserfreier Form erhältlich
                                     sein . Die häufigsten Formen sind :
                                    - Calciumlactat mit 1 Kristallwassermolekül ,
                                       das nicht mehr als 8 /ö flüchtige Bestand­
                                       teile aufweist
                                    - Calciumlactat mit 3 Kristallwassermolekülen ,
                                       das nicht mehr als 20 °jo flüchtige Bestand­
                                       teile aufweist
                                    - Calciumlactat mit 4 » 5 Kristallwassermolekülen ,
                                       das nicht mehr als 29,5 a/° flüchtige Bestand­
                                       teile aufweist .
SAUREGEHALT                         Die Neutralisierung von 1 g der Probe erfordert
                                    nicht mehr als 0,5 ml O,l-N-Natriumhydroxid-
                                    Lösung in Gegenwart von Phenolphtalein      . .
                                    Für die wässrige Lösung sind die entsprechen­
                                    den Werte nach dem jeweiligen Gehalt an
                                    wasserfreiem Calciumlactat zu ermitd?elji .
REDUZIERENDE STOFFE           Keine Reduktion der Fehling * sehen Lösung
( l ) Die obenstehenden Angaben beziehen sich auf das wasserfreie Erzeugnis .
 ---pagebreak---                                    - 19
                                                            iJîLAGE
                         E 330 - Zitronensäure
AUSSEHEN .                        Farbloser oder duchsichtiger , fester ,
                                  kristalliner Stoff oder weisses , kristallines
                                  Pulver
GEHALT                            Nicht weniger als 99 »5 7° eji C ^ Kq O „
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE            Nicht mehr als 0,5%
                                  Dieses Erzeugnis kann sich in anderer als in
                                  ivasserfreier Form in Handel befinden . Eine
                                  der häufigsten Formen ist :
                                  Zitronensäure mit 1 WassermolekUl , die nicht
                                  mehr als 8,8 % flüchtige Bestandteile aufweist .
0XA.LATE                          Nicht mehr als 0,05 % Oxalsäure
SULFATASCKE                       Nicht mehr als 0,05 %
S CHI'JEFEL SAUREVERSUCH          1 g Probe , die in 10 ml 95             Schwefel­
                                  säure aufgelöst und 60 Min . lang bei 90°
                                  erhitzt wird , hat keine dunklere Färbung als
                                  eine Lösung, die 0,5 Teile einer CoClg.ßHgO
                                  (59>5 mg/mr) -Lösung und 4>5 Teile einer
                                  FeCl^.öH^O (45 »0 wg/ml )-Lösung enthält
 ---pagebreak---                                     - 20 -
                                                            ANLAGE
                       E 331 – Natrium zi trat
                       (iTatriurasalze der Zitronensäure )
AUSSEHEN                           Woisses , kristallines Pulver oder farblose
                                   Kristalle
GEHALT                             Nicht weniger als 99 i°    Natriumnitrate ,
                                   ausgedrückt in Trinatriumzitrat C^H^O^Na^
                                   nach Trocknung bei 180°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 1 %
DUECK TROCKNUNG BEI 180°                           . v     . , .    ,
                                   Dieses Erzeugnis kaum sich m anderer als
                                                                           .
                                   in wasserfreier Form im Handel befinden . Die
                                   häufigsten Formen sind :
                                   - Natriumzitrat mit 2 NassormolekÜlen , das
                                     nicht mehr als 13 % flüchtige Bestandteile
                                     aufweist
                                   - Natriuinzitrat mit 5,5 Wassermoleknien , das
                                     nicht mehr als 30 % flüchtige Bestandteile
                                     aufweist .
0XALATEI                           Nicht mehr als 0,05 7« Oxalsäure
 ---pagebreak---                                            21 *-
                                                                ANLAGE
                             E 332 - Kaliumzitrato ( 1 )
                            (Kaliumscilz der Zitronensäure )
AUSSEHEN                              Körniges r weisses Pulver oder sich ver­
                                      flüchtigende . durchsichtige Kristalle
GEHALT                                 Nicht v;eniger als 99 % a:1 Kai iumzit rate ,
                                      ausgedrückt in Trilcaliumzitrat CgH^O^K^
                                      nach vierstündiger Trocknung "bei 180°
FLUCHTIGE BESTANDTEILS BESTEHT         Nicht mehr als 6 *
DURCH VIERSTÜNDIGE TROCKNUNG
BEI 180°
0XALATE                               Nicht mehr als 0,05 7* ^ Oxalsäure
( l ) Das Erzeugnis "befindet sich unter folgender Form im Handel ;
      ICaliumzitrat mit 1 T'Jassermolektil
      Die otocnstchehden Angaoen "beziehen sich auf das Erzeugnis mit 1
      Wassermoickül .                            .
 ---pagebreak---                                         - 22 -
                                                               ANLAGE
                             E 333 - Calciumsitrate ( 1 )
                             ( Calciumsalz der Zitronensäure )
AUSSEHEN                             Foines . v/eisses Pulver
GEIIALT                    .         Nicht weniger als 97 » 5 v    Calciumzitrate ,
                                     ausgedrückt in Tricalciumzitrat Qa^CgH^Q^)^
                                     nach Trocknung bei 180°
FLÜCHTIGE EESTAITOT3ILE BESTIMMT Nicht mehr als 13 $
DURCH TROCKNUNG BEI 100°
CARBONATE                            Die Aufl<3sung von 1 g Cale iumzit rat in
                                      10 ml verdünnter ST-Salz säure ( 2) darf nur
                                     zur Bildung vereinzelter Bläschen führen
OXALATE                              Nicht mehr als 0,05 $ Oxalsäure
FLUOR                                Nicht mehr als 30 mg/kg .
( 1 ) Das Erzeugnis ist im Handel in Form von Calciumzitrat mit 4 VJassermolekülen «
      das nicht mehr als 13 $ flüchtige Stoffe enthält , erhältlich.
( 2) 260 ml Salzäure (zu 25 $ p/v HCl) und etwas V/asser mischen, dann auf
      1000 ml (ungefähr 2 N) auffüllen#
 ---pagebreak---                                                                ANLAGE
                            - S 334 - Weinsäure ( 1 )
AUSSEHEN                             Farbloser oder duchsichtiger , fester ,
                                    kristalliner Stoff oder weisses , kristalline
                                     Pulver
GEHANT                               Nicht veniger als 99 » 5 a an C.HgOg nach
                                     Trocknung bei 105°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 0,5 %
DURCH TROCKNUNG BEI 105°
SULFATASCHE                          Nicht mehr als 0,1 f
OXALATE                              Nicht mehr alö 0,05 '% Oxalsäure
( l ) Das Erzeugnis ist die L (+) Weinsäure
 ---pagebreak---                                          - 24 -
                                                                 ANLAGE
                            S 335 - Natriumtartrate ( 1 )
                            (Natrruinsalz "der Weinsäure )
AUSSEHEN                              Farblose durchsichtige Kristalle
GEHALT                                Wicht veniger als 99 % an C^H.OgNag
                                      nach dreistündiger Trocknung "bei 150°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Wicht mehr als 17 %
DURCH DREISTÜNDIGE TROCKNUNG BEI '
150°
OXALATE                               Nicht mehr als 0.05 % Oxalsäure
( 1 ) Das Erzeugnis ist ein Derivat der L(+)Weinsäure .
( 2 ) Das Erzeugnis "befindet sich unter folgender Form im Handel :
      ITatriumtartrat mit 2 Wo.s sermo 1oMi1en , das nicht v/enigor als 14 ^ und
      nicht mehr als 17 % Bestandteile aufweist .
 ---pagebreak---                                                                  ANLAGE
                              E 336 - Kaliumtartrat ( 1 )
                              (Kaiiur.isalze der V/einsäure )
AUSSEPIEN                              Weissos , kristalline  oder körniges Pulve
GEHALT                                  Wicht weniger als 99    an
                                       nach Trocknung "bei 160°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 4 f.
DURCH TROCKNUNG BEI 160°
OXALATE '                              Nicht mehr als 0.05 % Oxalsäure
( l ) Das Erzeugnis ist ein Derivat der L (+) We insäure ; die handelsübliche
      ist Kai iuratartrat mit %- WasscrmolekUl , das nicht mehr als /•- % flüchtig
      Bestandteile aufweist . •
 ---pagebreak---                                          - 26 -
                                                                       ANLAGE
                              E 337 ^ . Iîatriiim-KaliT',. mtartrat ( 1 )
AUSSEHEN '                           Parblose Kristalle oder weisses , kristallines
                                     Pulver
GEHALT                               Nicht weniger als 99 $ an C^H^O^K Na
                                     nach dreistündiger Trocknung "bei 150°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 26 % ( • \
DURCH DREISTÜNDIGE TROCKNUNG BEI
150°
OXALATE                              Nicht mehr als 0.05 % Oxalsäure
( l ) Das Erzeugnis ist ein Derivat der L (+) Weinsäure ; die handelsübliche Form
      ist Natrium-Kalium-Doppeltartrat mit 4 Uas so rmo I'ckül e n , das nicht weniger
      als 21 /?■ und nicht mehr als 26      flüchtige Bestandteile aufweist .
 ---pagebreak---                                         - 27 -
                                                                  ANLAGE
                        E 338 - Orthophosphorsäure ( 1 )
AUSSEHEN                              Dürens 1 cht ige farblose und. viskose
                                      Flüssigkeit
GEHALT                                Nicht weniger als 85 5t an K.PO .
                                                                     3  4
CHLORIDE                              Nicht mehr als 0,02 % , ausgedrückt in Chlo
NITRATE                               Nicht mehr als 0,0005 ?. t ausgedrückt in
                                      NaNO ,
SULFATS                               Nicht mehr als 0,15 /' » ausgedrückt in
                                      CaSO ,
                                          4
FLUOR                                 Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt
                                      in Fluor
FLUCHTIGE SAUREN                      Nicht mehr als 0,001 % T ausgedrückt in
                                      Essigsäure
( l ) Die obenstehenden Angaben beziehen sich auf das Erzeugnis mit nicht
      weniger als 85 % an H.. K3 , und nicht mehr als 15 % an Wasser . ■
 ---pagebreak---                                                                ANLAGE
                        E 339 . A - Hononatrium-Orthophos'phat ( l )
                        (Natriumsalze der Orthophosphorsäure )
AUSSEHEN                              Pulver , Kristalle oder Körner von weisser
                                     Farbe , die sich leicht verflüchtigen
GEHALT                                Nicht weniger als 91              -r*?]
                                            NaH„PO , nach einstündiger Trocknung
                                                2  4
                                     "bei 60° , dann vierstündiger Trocknung bei
                                      105°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMKT Nicht mehr als 2 £
DURCH EINSTÜNDE TROCKNUNG LEI
60° , DANN VIERSTÜNDIGE TROCKNUNG
BEI 105°
IN WASSER UNLÖSLICHE STOFFE           Nicht mehr als 0,2 %
FLUOR                                 Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt in
                                     Fluor
(".) Das Erzeugnis kann sich unter anderer Form als Trockensubstanz im
     Handel befinden :
     Ifononatrium-Orthor>hosphn.t mit 1 Wassermolokül , das nicht mehr als 15 f:
     flüchtige Bestandteile aufweist »
     Hononatrium-Orthophosphat mit 2 Wassermolekülcn , das nicht mehr als 25 $
     flüchtige Bestandteile aufweist »
 ---pagebreak---                                                                         ANLAGE
                        •pp Tjrq -n /^ rBinatr ium~Orthopho sphat ( 1 )
                       (Natriumsaize der Orthophosphorsäure )
AUSSEHEN                                  Tro ckon subst anz : hygroskopisches ,
                                          weisses Pulver
                                          mit 2 I'vo.sserrr.olokiilen : weisser , kristalliner
                                          fester Stoff
                                          mit 7 Wasssrmolekülen : körniges Pulver oder
                                          veisse Kristalle , ausblühend
                                          mit 12 Was s ermo I ckül o n : Pulver oder weisse
                                          Kristalle , ausblühend
GEIIALT                                   Nicht veniger als 98 A Na^HPO^. nach ein­
                                          stündiger Trocknung bei 60° , dann vier­
                                           stündiger Trocknung bei 105°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 5 %                   :'
DURCH EINSTÜNDIGE TROCKNUNG BEI
60° , NACH VIERSTÜNDIGE TROCKNUNG
BEI 105°
IN WASSER UNLÖSLICHE STOFFE               Nicht mehr als 0,2 f
FLUOR                        •             Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt in
                                          Fluor
( l ) Das Erzeugnis kann sich unter anderer Form als Trockensubstanz im
      Handel befinden :
      Binatrium-Ortho phosphat mit 2 Wassormolckülen t das. nicht mehr als 21 %
      flüchtige Bestandteile aufweist .
      Binatrium-Orthophosphat mit 1 fos-ermoickülon , 'das nicht mehr als 50 %
      flüchtige Bestandteile aufweist .
      Binatrium-Ortho phosphat mit 12 VJassermolcIcülen , das nicht mehr als 61 %
      flüchtige Bestandteile aufweist .
 ---pagebreak---                                        - 30 -                            / •-
                                                                 AÏTLAGI
                       E 339 C - Trinatrium-Orthophosphat      )
                       (iTatriunsalze der Orhtophosphorsaure )
AUSSEIEN                             Pulver ^ Kristalle oder Körner von weisser .
                                     Farbe
GEHALT                               Nicht weniger als 97 i- Na^PO . nach dreissig-
                                     minütigor Kalzinierung "bei 800° .
FLUCHTIGE BESTANDTEILE BESTEHT Nicht weniger als 2 % • •
DUKCH DREISSIGMINÜTIG3 KALZI­
NIERUNG BEI 800°
IN WASSER UNLÖSLICHE STOFFE          Nicht mehr als 0,2 %
FLUOR                                Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt in
                                     Fluor
( l ) Das Erzeugnis kann sich unter anderer Form als Trockensubstanz im Handel
      befinden :
      Trinatrium-Orthophosphat mit 1 VfassermolekUI , das nicht mehr- als 9 %
      flUchtige Bestandteile aufweist .
      Trinatrium-Orthop.'osphat mit 12 Wassermolckülen » das nicht mehr als 55 iQ
      flüchtige Bestandteile aufweist .
 ---pagebreak---                                      - 31 -
                                                              ANLAGE
                       E 3-40 A - Monokalium-Orthophosphat
                      (Kaliumsalzo der Orthophospliors'Iure )
AUSSEHEN                           Farblose Kristalle oder körnige b bzw ,
                                   kristallines - weisses Pulver
GEHALT
                                   Nicht weniger als 98 /- KH^PO^ nach
                                   vierstündiger Trocknung bei 105°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Wicht mehr als 1 f
DURCH VIERSTÜNDIGE TROCKNUNG BEI
105°
IN WASSER UNLÖSLICHE STOFFE        Nicht mehr als 0,2 $
FLUOR                              Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedruckt in
                                   Fluor
 ---pagebreak---                                     - 32 -
                                                               ANLAGE
                     E 340 B - Bikalium-Orthophosphat
                      (Kaliumsalze der GrtliophospUo.rsa.ure )
AUSSEHEN                          Farblose odor weisses , körniges Erzeugnis ,
                                  das sich verflüchtigt
GEHALT
                                  Nicht weniger als 98 % K^HPO^ nach
                                  vierstündiger Trocknung "bei 105°
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 2 %
DURCH VIERSTÜNDIGE TROCKNUNG BEI
105°
IN WASSER UNLÖSLICHE STOFFE       Nicht mehr als 0.2 %
FLUOR                             Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt in
                                  Fluor
 ---pagebreak---                                                                ANLAGE
                      E 340 C - Trikalium-Orthophosphp.t
                       (Kaliuiasalze der Orthophosphorsaure )
AUSSEHEN                   '  ,       Hygroskopische , weisse Kristalle oder
                                i   • Körner
GEHALT                                Wicht weniger als 97 T K^PO, nach dreissig^-
                                      minütigor Kalzinierung "bei 800° ( l )
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT Nicht mehr als 3          (l)
DURCH DREISSIGMIHÜTIGE KALZINIE­
RUNG BEI 800°
IN WASSER UNLÖSLICHE STOPPE           Nicht mehr als 0,2 %
FLUOR                   j             Nicht mehr als 10 mg/kg, ausgedrückt in
                                      Fluor
( l ) Das Erzeugnis kann sich unter anderer Form als Trockensubstanz im Kandel
      befinden :
      Trikalium-Orthophosphat mit 1 Wassermolckül , das nicht mehr als 20 ^
      flüchtige Bestandteile aufweist .
 ---pagebreak---                                           - 34 -
                                                                   ANLAGE
                      E 341 A - Mono calc iuro-Orthopho sphat
                      ( Calciumsalze der Orthophosphorsaure )
AUSSEHEN                              Körniges Pulver , Kristalle oder Körner von
                                      woisser Farbe , die sich verflüchtigen
GEHALT IN CALZIUM                    • Tro ckensubst anz : nicht weniger als 23 %
                                       . und nicht mehr als 25 /?-, ausgedrückt in
                                        CaO
                                       mit 1 fr.'asscrroolekül : nicht weniger als
                                        22,2 % und nicht mehr als 24,7 i-% ausgo-
                                       drückt in CaO
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE                 Trockensubstanz : nicht vreniger als 14 %
                                       und nicht mehr als             "bestimmt durch
                                       dreissigminütige Kalzinierung "bei 800°
                                       mit 1 Wassermolckül : nicht mehr als 0,6 % ( l ),
                                      "bestimmt durch dreistündige Trocknving "bei
                                        60°
FLUOR                                   Nicht mehr als 30 mg/kg, ausgedrückt in
                                      Fluor
  1 ) 0,6 f "bezieht sich nicht auf Kri3tallwasser , sondern auf die verloreno
      Feucht igheit unter diesen Eedingungen»
 ---pagebreak---                                        - 35 -
                                                                  ÂNL'.GH
                   E 341 - B - Bicrlcium-Orthophosphat
                   ( Cp.lcium3n.lz0 dor Orthophosphorsaure )
AUSSEHEN"                           Lockeres , weisses Pulver
GEHALT IN CALCIUM                   Trockensubstanz : nicht weniger als 39 /a
                                    und nicht mehr als 42          ausgedrückt in
                                    CaO
                                    mit 2 Wassermolekülen : nicht weniger als
                                     31 s 9 °I° UIKL nicht mehr als 33,5    aus­
                                    gedrückt in CaO
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE              Tro cken Substanz : nicht weniger als 7 7°
BESTIMMT DURCH KALZIHIEHUNG
ZWISCHEN 800° UND 825° BIS          und nicht mehr als 8,5
ZUR GEWICHTSKONSTANZ
                                    mit 2 Nassermolekülen : nicht weniger als
                                    24,5 % und- nicht mehr als 26,5 7»
FLUOR                               Nicht mehr als 50 mg/kg , ausgedrückt in
                                    Fluor
 ---pagebreak---                                    - 3* -                         7
                                                           ANLAGE
                      - E 341 C - Tricalcium-Orthophosphat
                        (Calciumsalze der Orthophosphorsaure )
AUSSEHEN                          Lockeros , weisses Pulver
GEHALT                            Nicht weniger als 90 % Ca^ (PO^)^ nach
                                  Kalzinierung zwischen 800° und 825° "bis
                                  zur Gewichtskonstanz
FLÜCHTIGE BESTANDTEILE BESTIMMT   Nicht mehr als 10 %
DURCH KALZINIEHUNG ZWISCHEN 800°
UND 825° BIS ZUR GEWICHTSKONSTANZ
FLUOR                             Nicht mehr als 50 mg/kg , ausgedrückt in
                                  Fluor
 ---pagebreak---                                                             ANLAGE
                         Propylenglykol ( 1,2-PropandiolJ
AUSSEHEN"                        Viskose , klare , färb- und geruchlose ,
                                 hygroskopische Flüssigkeit von leicht
                                 bei s sendern Geschmack
GEHALT                           Hicht weniger als 97 »5 7° Gewichtsprozent
                                 Propandio 1 r-1,2 und nicht mehr als 0,2 fo
                                 Wasser ; die noch verbleibenden 0,8 °/o t die
                                 aus Polypropylenglykol zusammengesetzt
                                 sind , können 1 % erreichen , wenn das Er­
                                 zeugnis kein Wasser enthalt
SIEDEINTERVALL                   Nioht weniger als 185° und nicht mehr als l89 f
                       20
SPEZIFISCHES GEWICHT d           Nicht weniger als 1,035 und nicht mehr als 1,037
                 20
BKECHUNGSINDEX n                 Nicht weniger als 1,431 und nicht mehr als 1,433
                 D
GLÛHHUCKSTANDE                   Nicht mehr als 0,07 7°