CELEX: 32011R0540
Language: de
Date: 2011-05-25 00:00:00
Title: Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission vom 25. Mai 2011 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Liste zugelassener Wirkstoffe  Text von Bedeutung für den EWR

11.6.2011   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               L 153/1
            
         DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 540/2011 DER KOMMISSION
   vom 25. Mai 2011
   zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Liste zugelassener Wirkstoffe
   (Text von Bedeutung für den EWR)
   DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —
   gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
   gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und 91/414/EWG des Rates (1), insbesondere auf Artikel 78 Absatz 3,
   nach Anhörung des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit,
   in Erwägung nachstehender Gründe:
   
               (1)
            
            
               Entsprechend der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 gelten die in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG des Rates vom 15. Juli 1991 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (2) aufgeführten Wirkstoffe als gemäß der genannten Verordnung genehmigt.
            
         
               (2)
            
            
               Deshalb ist zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 eine Verordnung mit der Liste der Wirkstoffe zu erlassen, die zum Zeitpunkt des Erlasses der genannten Verordnung in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG aufgeführt waren.
            
         
               (3)
            
            
               In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass infolge der Aufhebung der Richtlinie 91/414/EWG kraft Artikel 83 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 die Richtlinien, mit denen die Wirkstoffe in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG aufgenommen wurden, in dem Umfang gegenstandslos geworden sind, in dem sie die genannte Richtlinie ändern. Die unabhängigen Bestimmungen dieser Richtlinien gelten jedoch weiter —
            
         HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
   Artikel 1
   Die im Anhang dieser Verordnung aufgeführten Wirkstoffe gelten als gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genehmigt.
   Artikel 2
   Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
   Sie gilt ab 14. Juni 2011.
   
      Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
      Brüssel, den 25. Mai 2011
      
         
            Für die Kommission
         
         
            Der Präsident
         
         José Manuel BARROSO
      
   
   
      (1)  ABl. L 309 vom 24.11.2009, S. 1.
   
      (2)  ABl. L 230 vom 19.8.1991, S. 1.
   ANHANG
   
      FÜR DIE VERWENDUNG IN PFLANZENSCHUTZMITTELN ZUGELASSENE WIRKSTOFFE
   
   Allgemeine Bestimmungen für alle in diesem Anhang aufgeführten Stoffe:
   
               —
            
            
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 auf jeden Stoff sind die Schlussfolgerungen des Prüfungsberichts über den betreffenden Stoff und insbesondere seine Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               —
            
            
               Die Mitgliedstaaten stellen den Prüfungsbericht (mit Ausnahme von vertraulichen Informationen im Sinne des Artikels 63 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009) allen interessierten Parteien zur Einsicht zur Verfügung oder machen ihn gegebenenfalls auf besonderen Antrag zugänglich.
            
         
               Nr.
            
            
               Gebräuchliche Bezeichnung, Kennnummern
            
            
               IUPAC-Bezeichnung
            
            
               Reinheit (1)
               
            
            
               Datum der Zulassung
            
            
               Befristung der Zulassung
            
            
               Sonderbestimmungen
            
         
               1
            
            
               Imazalil
               CAS-Nr. 73790-28-0, 35554-44-0
               CIPAC-Nr. 335
            
            
               (+)-1-(β-allyloxy-2,4-dichlorophenylethyl)imidazole oder (+)-allyl 1-(2,4-dichlorophenyl)-2-imidazol-1-ylethyl ether
            
            
               975 g/kg
            
            
               1. Januar 1999
            
            
               31. Dezember 2011
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Für nachstehende Anwendungen gelten die folgenden besonderen Bedingungen:
               
                           —
                        
                        
                           Nacherntebehandlung von Obst, Gemüse und Kartoffeln darf nur zugelassen werden, wenn ein geeignetes Dekontaminierungsverfahren besteht oder bei der Risikobewertung dem zulassenden Mitgliedstaat gegenüber nachgewiesen wurde, dass das Austreten der Behandlungslösung kein nicht vertretbares Risiko für die Umwelt, insbesondere für Wasserorganismen, mit sich bringt;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Nacherntebehandlung von Kartoffeln darf nur zugelassen werden, wenn bei der Risikobewertung dem zulassenden Mitgliedstaat gegenüber nachgewiesen wurde, dass das Austreten von Verarbeitungsabfällen von behandelten Kartoffeln kein nicht vertretbares Risiko für Wasserorganismen mit sich bringt;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Blattspritzungen im Freiland dürfen nur zugelassen werden, wenn bei der Risikobewertung dem zulassenden Mitgliedstaat gegenüber nachgewiesen wurde, dass die Anwendung kein nicht vertretbares Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier sowie für die Umwelt mit sich bringt.
                        
                     Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 11. Juli 1997.
            
         
               2
            
            
               Azoxystrobin
               CAS-Nr. 131860-33-8
               CIPAC-Nr. 571
            
            
               Methyl (E)-2-{2[6-(2-cyanophenoxy)pyrimidin-4-yloxy] phenyl}-3-methoxyacrylate
            
            
               930 g/kg (Z-Isomer max. 25 g/kg)
            
            
               1. Juli 1998
            
            
               31. Dezember 2011
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 ist besonders auf die Auswirkungen auf Wasserorganismen zu achten. Die Zulassungsbedingungen sollten geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 22. April 1998.
            
         
               3
            
            
               Kresoxym-Methyl
               CAS-Nr. 143390-89-0
               CIPAC-Nr. 568
            
            
               Methyl (E)-2-methoxyimino-2-[2-(o-tolyloxymethyl) phenyl]acetate
            
            
               910 g/kg
            
            
               1. Februar 1999
            
            
               31. Dezember 2011
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 achten die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz des Grundwassers unter sensiblen Bedingungen.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 16. Oktober 1998.
            
         
               4
            
            
               Spiroxamin
               CAS-Nr. 1181134-30-8
               CIPAC-Nr. 572
            
            
               (8-tert-Butyl-1,4-dioxa-spiro [4.5] decan-2-ylmethyl)-ethyl-propyl-amine
            
            
               940 g/kg (Diastereomere A und B zusammen)
            
            
               1. September 1999
            
            
               31. Dezember 2011
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Sicherheit des Anwenders achten und dafür sorgen, dass die Zulassungsbedingungen geeignete Schutzmaßnahmen umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           insbesondere die Auswirkungen auf Wasserorganismen berücksichtigen und sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten.
                        
                     Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 12. Mai 1999.
            
         
               5
            
            
               Azimsulfuron
               CAS-Nr. 120162-55-2
               CIPAC-Nr. 584
            
            
               1-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-3-[1-methyl-4-(2-methyl-2H-tetrazol-5-yl)-pyrazol-5-ylsulfonyl]-urea
            
            
               980 g/kg
            
            
               1. Oktober 1999
            
            
               31. Dezember 2011
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Aviotechnische Ausbringungen dürfen nicht zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 müssen die Mitgliedstaaten besonders auf die Auswirkungen auf Wasserorganismen und nicht zu den Zielgruppen gehörende Landpflanzen achten und dafür sorgen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Risikominimierungsmaßnahmen umfassen (z. B. im Reisanbau eine Mindestwartezeit vor Ableiten des Wassers).
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 2. Juli 1999.
            
         
               6
            
            
               Fluroxypyr
               CAS-Nr. 69377-81-7
               CIPAC-Nr. 431
            
            
               4-amino-3,5-dichloro-6-fluoro-2-pyridyloxyacetic acid
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Dezember 2000
            
            
               31. Dezember 2011
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           die unter Nummer 7 des Prüfungsberichts angeforderten zusätzlichen Angaben berücksichtigen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Grundwasserschutz besondere Aufmerksamkeit widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           insbesondere die Auswirkungen auf Wasserorganismen berücksichtigen und sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten.
                        
                     Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission, wenn die geforderten zusätzlichen Versuche und Angaben gemäß Nummer 7 des Prüfungsberichts nicht bis 1. Dezember 2000 vorgelegt worden sind.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 30. November 1999.
            
         
               7
            
            
               Metsulfuronmethyl
               CAS-Nr. 74223-64-6
            
            
               Methyl-2-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5,-triazin-2-ylcarbamoylsulfamoyl)benzoate
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. Juli 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz des Grundwassers;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Auswirkungen auf Wasserorganismen und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 16. Juni 2000.
            
         
               8
            
            
               Prohexadion-Calcium
               CAS-Nr. 127277-53-6
               CIPAC-Nr. 567
            
            
               Calcium 3,5-dioxo-4-propionylcyclohexanecarboxylate
            
            
               890 g/kg
            
            
               1. Oktober 2000
            
            
               31. Dezember 2011
            
            
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 16. Juni 2000.
            
         
               9
            
            
               Triasulfuron
               CAS-Nr. 82097-50-5
               CIPAC-Nr. 480
            
            
               1-[2-(2-chloroethoxy)phenylsulfonyl]-3-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)urea
            
            
               940 g/kg
            
            
               1. August 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz des Grundwassers;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Auswirkungen auf Wasserorganismen und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 13. Juli 2000.
            
         
               10
            
            
               Esfenvalerat
               CAS-Nr. 66230-04-4
               CIPAC-Nr. 481
            
            
               (S)-α-Cyano-3-phenoxybenzyl-(S)-2-(4-chlorophenyl)-3-methylbutyrate
            
            
               830 g/kg
            
            
               1. August 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf die potenziellen Auswirkungen auf Wasserorganismen und nicht zu den Zielgruppen gehörende Arthropoden und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten.
                        
                     Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 13. Juli 2000.
            
         
               11
            
            
               Bentazon
               CAS-Nr. 25057-89-0
               CIPAC-Nr. 366
            
            
               3-isopropyl-(1H)-2,1,3-benzothiadiazin-4-(3H)-one-2,2-dioxide
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. August 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 achten die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz des Grundwassers.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 13. Juli 2000.
            
         
               12
            
            
               Lambda-cyhalothrin
               CAS-Nr. 91465-08-6
               CIPAC-Nr. 463
            
            
               1:1-Gemisch aus
               
                            
                        
                        
                           (S)-α-cyano-3-phenoxybenzyl (Z)-(1R,3R)-3-(2-chloro-3,3,3-trifluoropropenyl)-2,2-dimethylcyclopropanecarboxylate,
                           und
                        
                     
                            
                        
                        
                           (R)-α-cyano-3-phenoxybenzyl (Z)-(1S,3S)-3-(2-chloro-3,3,3-trifluoropropenyl)-2,2-dimethylcyclopropanecarboxylate
                        
                     
            
               810 g/kg
            
            
               1. Januar 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die potenziellen Auswirkungen auf Wasserorganismen und nicht zu den Zielgruppen gehörende Arthropoden, einschließlich Bienen, und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Rückstände in Lebensmitteln und vor allem ihre akuten Auswirkungen.
                        
                     Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 19. Oktober 2000.
            
         
               13
            
            
               Fenhexamid
               CAS-Nr. 126833-17-8
               CIPAC-Nr. 603
            
            
               N-(2,3-dichloro-4-hydroxyphenyl)-1-methylcyclohexanecarboxamide
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Juni 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 achten die Mitgliedstaaten besonders auf die potenziellen Auswirkungen auf Wasserorganismen und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 19. Oktober 2000.
            
         
               14
            
            
               Amitrol
               CAS-Nr. 61-82-5
               CIPAC-Nr. 90
            
            
               H-[1,2,4]-triazole-3-ylamine
            
            
               900 g/kg
            
            
               1. Januar 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 12. Dezember 2000 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Amitrol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Grundwasserschutz in gefährdeten Gebieten, insbesondere im Hinblick auf Anwendungen in Nicht-Kulturland;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Nutzarthropoden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren. Die Anwendung von Amitrol während der Brutzeit darf nur zugelassen werden, wenn durch eine entsprechende Risikobewertung keine unannehmbaren Auswirkungen nachgewiesen wurden und wenn die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               15
            
            
               Diquat
               CAS-Nr. 2764-72-9 (Ion), 85-00-7 (Dibromid)
               CIPAC-Nr. 55
            
            
               9,10-Dihydro-8a,10a-diazoniaphenanthrene ion (dibromide)
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Januar 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Auf der Grundlage der vorliegenden Informationen dürfen nur Anwendungen als Bodenherbizid und Sikkationsmittel zugelassen werden. Anwendungen zur Bekämpfung von Wasserunkräutern dürfen nicht zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 12. Dezember 2000 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Diquat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf die potenziellen Auswirkungen auf Wasserorganismen und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit bei nichtprofessioneller Anwendung und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               16
            
            
               Pyridat
               CAS-Nr. 55512-33.9
               CIPAC-Nr. 447
            
            
               6-Chloro-3-phenylpyridazin-4-yl S-octyl thiocarbonate
            
            
               900 g/kg
            
            
               1. Januar 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 12. Dezember 2000 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pyridat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz des Grundwassers;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die potenziellen Auswirkungen auf Wasserorganismen und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               17
            
            
               Thiabendazol
               CAS-Nr. 148-79-8
               CIPAC-Nr. 323
            
            
               2-Thiazol-4-yl-1H-benzimidazole
            
            
               985 g/kg
            
            
               1. Januar 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden. Blattspritzungen dürfen nicht zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 12. Dezember 2000 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Thiabendazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Wasserorganismen und Sedimentlebewesen und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Es müssen geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung (z. B. Klärung mit Kieselgur oder Aktivkohle) durchgeführt werden, um Oberflächengewässer vor übermäßiger Kontamination durch Abwasser zu schützen.
            
         
               18
            
            
               
                  Paecilomyces fumosoroseus
               
               Apopka-Stamm 97, PFR 97 oder CG 170, ATCC20874
            
            
               Entfällt
            
            
               In jedem Kulturmedium sollte anhand der Hoch- leistungsflüssigkeitschromatografie überprüft werden, dass keine sekundären Metaboliten auftreten.
            
            
               1. Juli 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               In jedem Kulturmedium sollte anhand der Hochleistungsflüssigkeitschromatografie überprüft werden, dass keine sekundären Metaboliten auftreten.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 27. April 2001.
            
         
               19
            
            
               DPX KE 459 (flupyrsulfuron-methyl)
               CAS-Nr. 144740-54-5
               CIPAC-Nr. 577
            
            
               2-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-ylcarbamoylsulfamoyl)-6-trifluromethylnicotinate monosodium salt
            
            
               903 g/kg
            
            
               1. Juli 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen achten die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz des Grundwassers.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 27. April 2001.
            
         
               20
            
            
               Acibenzolar-s-methyl
               CAS-Nr. 135158-54-2
               CIPAC-Nr. 597
            
            
               Benzo[1,2,3]thiadiazole-7-carbothioic acid S-methyl ester
            
            
               970 g/kg
            
            
               1. November 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Pflanzenaktivator dürfen zugelassen werden.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 29. Juni 2001.
            
         
               21
            
            
               Cyclanilid
               CAS-Nr. 113136-77-9
               CIPAC-Nr. 586
            
            
               Nicht verfügbar
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. November 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               Der Höchstgehalt der Verunreinigung 2,4-Dichloranilin (2,4-DCA) im hergestellten Wirkstoff sollte sich auf 1 g/kg belaufen.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 29. Juni 2001.
            
         
               22
            
            
               Eisen(III)-phosphat
               CAS-Nr. 10045-86-0
               CIPAC-Nr. 629
            
            
               Ferric phosphate
            
            
               990 g/kg
            
            
               1. November 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Molluskizid dürfen zugelassen werden.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 29. Juni 2001.
            
         
               23
            
            
               Pymetrozin
               CAS-Nr. 123312-89-0
               CIPAC-Nr. 593
            
            
               (E)-6-methyl-4-[(pyridin-3-ylmetylene)amino]-4,5-dihydro-2H-[1,2,4]-triazin-3 one
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. November 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen achten die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz von Wasserorganismen.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 29. Juni 2001.
            
         
               24
            
            
               Pyraflufen-ethyl
               CAS-Nr. 129630-19-9
               CIPAC-Nr. 605
            
            
               Ethyl-2-chloro-5-(4-chloro-5-difluoromethoxy-1-mhypyrazol-3-yl)-4-fluorophenoxyacetate
            
            
               956 g/kg
            
            
               1. November 2001
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Beim Entscheidungsverfahren nach den einheitlichen Grundsätzen achten die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz von Algen und Wasserpflanzen und wenden gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung an.
               Abschluss des Prüfungsberichts durch den Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 29. Juni 2001.
            
         
               25
            
            
               Glyphosat
               CAS-Nr. 1071-83-6
               CIPAC-Nr. 284
            
            
               N-(phosphonomethyl)-glycin
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Juli 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 29. Juni 2001 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Glyphosat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Grundwasserschutz in gefährdeten Gebieten, insbesondere im Hinblick auf Anwendungen in Nicht-Kulturland.
                        
                     
         
               26
            
            
               Thifensulfuron-methyl
               CAS-Nr. 79277-27-3
               CIPAC-Nr. 452
            
            
               Methyl 3-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-ylcarbamoyl-sulfamoyl) thiophene-2-carboxylate
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. Juli 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 29. Juni 2001 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Thifensulfuron-methyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz des Grundwassers;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Auswirkungen auf Wasserpflanzen und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               27
            
            
               2,4-D
               CAS-Nr. 94-75-7
               CIPAC-Nr. 1
            
            
               (2,4-dichlorophenoxy) acetic acid
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. Oktober 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 2. Oktober 2001 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über 2,4-D und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Aufnahme über die Haut;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von nicht zu den Zielgruppen gehörenden Arthropoden. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten.
                        
                     
         
               28
            
            
               Isoproturon
               CAS-Nr. 34123-59-6
               CIPAC-Nr. 336
            
            
               3-(4-isopropylphenyl)-1,1-dimethylurea
            
            
               970 g/kg
            
            
               1. Januar 2003
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 7. Dezember 2001 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Isoproturon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Grundwasserschutz, wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen oder höheren Anwendungsprozentsätzen, als sie im Beurteilungsbericht vorgegeben sind, ausgebracht wird, und ergreifen ggf. Maßnahmen zur Risikobegrenzung;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Wasserorganismen und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               29
            
            
               Ethofumesat
               CAS-Nr. 26225-79-6
               CIPAC-Nr. 223
            
            
               (±)-2-ethoxy-2,3-dihydro-3,3-dimethylbenzofuran-5-ylmethanesulfonate
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. März 2003
            
            
               28. Februar 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Ehtofumesat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser übergreifenden Bewertung müssen die Mitgliedstaaten dem Grundwasserschutz besondere Aufmerksamkeit widmen, wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Böden und/oder Klimabedingungen ausgebracht wird, und ggf. Maßnahmen zur Risikominderung ergreifen.
            
         
               30
            
            
               Iprovalicarb
               CAS-Nr. 140923-17-7
               CIPAC-Nr. 620
            
            
               {2-Methyl-1-[1-(4-methylphenyl)ethylcarbonyl] propyl}-carbamic acid isopropylester
            
            
               950 g/kg (vorläufige Spezifizierung)
            
            
               1. Juli 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Iprovalicarb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung
               
                           —
                        
                        
                           muss die Spezifikation des technischen Materials aus industrieller Produktion bestätigt und durch geeignete Analysedaten belegt werden. Das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial sollte mit dieser Spezifikation des technischen Materials verglichen und entsprechend überprüft werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           achten die Mitgliedstaaten besonders auf die Anwendersicherheit.
                        
                     
         
               31
            
            
               Prosulfuron
               CAS-Nr. 94125-34-5
               CIPAC-Nr. 579
            
            
               1-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-3-[2-(3,3,3-trifluoropropyl)-phenylsulfonyl]-urea
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Juli 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Prosulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung
               
                           —
                        
                        
                           prüfen die Mitgliedstaaten sorgfältig das Risiko für Wasserpflanzen, wenn der Wirkstoff neben Oberflächengewässern ausgebracht wird. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu ergreifen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           achten die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu ergreifen.
                        
                     
         
               32
            
            
               Sulfosulfuron
               CAS-Nr. 141776-32-1
               CIPAC-Nr. 601
            
            
               1-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-3-[2-ethanesulfonyl-imidazo[1,2-a]pyridine) sulfonyl]urea
            
            
               980 g/kg
            
            
               1. Juli 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Sulfosulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Wasserpflanzen und Algen. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu ergreifen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird.
                        
                     
         
               33
            
            
               Cinidonethyl
               CAS-Nr. 142891-20-1
               CIPAC-Nr. 598
            
            
               (Z)-ethyl 2-chloro-3-[2-chloro-5-(cyclohex-1-ene-1,2-dicarboximido)phenyl]acrylate
            
            
               940 g/kg
            
            
               1. Oktober 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 19. April 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cinidonethyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf die Gefahr der Grundwasserverschmutzung, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden (z. B. Böden mit neutralen oder hohen pH-Werten) und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Wasserorganismen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               34
            
            
               Cyhalofopbutyl
               CAS-Nr. 122008-85-9
               CIPAC-Nr. 596
            
            
               Butyl-(R)-2-[4(4-cyano-2-fluorophenoxy) phenoxy]propionate
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Oktober 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 19. April 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cyhalofopbutyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung
               
                           —
                        
                        
                           prüfen die Mitgliedstaaten sorgfältig die möglichen Auswirkungen einer Ausbringung aus der Luft auf nicht zu den Zielgruppen gehörende Organismen, insbesondere auf im Wasser lebende Arten. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Einschränkungen oder Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           prüfen die Mitgliedstaaten sorgfältig die möglichen Auswirkungen einer bodennahen Ausbringung auf Wasserorganismen in Reisfeldern. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               35
            
            
               Famoxadon
               CAS-Nr. 131807-57-3
               CIPAC-Nr. 594
            
            
               3-anilino-5-methyl-5-(4-phenoxyphenyl)-1,3-oxazolidine-2,4-dione
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. Oktober 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 19. April 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Famoxadon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf die mögliche langfristige Schädigung von Regenwürmern durch den Ausgangsstoff oder die Metaboliten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Wasserorganismen und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit.
                        
                     
         
               36
            
            
               Florasulam
               CAS-Nr. 145701-23-1
               CIPAC-Nr. 616
            
            
               2′, 6′, 8-Trifluoro-5-methoxy-[1,2,4]-triazolo [1,5-c] pyrimidine-2-sulphonanilide
            
            
               970 g/kg
            
            
               1. Oktober 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 19. April 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Florasulam und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf die Gefahr der Grundwasserverschmutzung, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               37
            
            
               Metalaxyl-M
               CAS-Nr. 70630-17-0
               CIPAC-Nr. 580
            
            
               Methyl(R)-2-{[(2,6-dimethylphenyl)methoxy-acetyl] amino} propionate
            
            
               910 g/kg
            
            
               1. Oktober 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 19. April 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metalaxyl-M und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung
               
                           —
                        
                        
                           ist besonders auf die Gefahr einer Verschmutzung des Grundwassers durch den Wirkstoff oder seine Abbauprodukte CGA 62826 und CGA 108906 zu achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu ergreifen.
                        
                     
         
               38
            
            
               Picolinafen
               CAS-Nr. 137641-05-5
               CIPAC-Nr. 639
            
            
               4′-Fluoro-6-[(α,α,α-trifluoro-m-tolyl)oxy]picolinanilide
            
            
               970 g/kg
            
            
               1. Oktober 2002
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 19. April 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Picolinafen und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Wasserorganismen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               39
            
            
               Flumioxazin
               CAS-Nr. 103361-09-7
               CIPAC-Nr. 578
            
            
               N-(7-fluoro-3,4-dihydro-3-oxo-4-prop-2-ynyl-2H-1,4-benzoxazin-6-yl)cyclohex-1-ene-1,2-dicarboximide
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. Januar 2003
            
            
               31. Dezember 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Juni 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Flumioxazin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung
               
                           —
                        
                        
                           prüfen die Mitgliedstaaten sorgfältig die Gefahr für Wasserorganismen und Algen. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               40
            
            
               Deltamethrin
               CAS-Nr. 52918-63-5
               CIPAC-Nr. 333
            
            
               (S)-α-cyano-3-phenoxybenzyl (1R,3R)-3-(2,2-dibromovinyl)-2,2-dimethylcyclopropane carboxylate
            
            
               980 g/kg
            
            
               1. November 2003
            
            
               31. Oktober 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 18. Oktober 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Deltamethrin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Anwendersicherheit achten und dafür sorgen, dass die Zulassungsbedingungen geeignete Schutzmaßnahmen umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Situation der akuten Exposition von Verbrauchern über die Nahrung im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstwerte beachten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           insbesondere den Schutz von Wasserorganismen, Bienen und Nichtzielarthropoden berücksichtigen und sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten.
                        
                     
         
               41
            
            
               Imazamox
               CAS-Nr. 114311-32-9
               CIPAC-Nr. 619
            
            
               (±)-2-(4-isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-5-(methoxymethyl) nicotinic acid
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Juli 2003
            
            
               30. Juni 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Imazamox und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten besonders auf eine potenzielle Grundwasserverschmutzung achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird. Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               42
            
            
               Oxasulfuron
               CAS-Nr. 144651-06-9
               CIPAC-Nr. 626
            
            
               Oxetan-3-yl 2[(4,6-dimethylpyrimidin-2-yl) carbamoyl-sulfamoyl] benzoate
            
            
               930 g/kg
            
            
               1. Juli 2003
            
            
               30. Juni 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Oxasulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten sollten besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird.
               Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               43
            
            
               Ethoxysulfuron
               CAS-Nr. 126801-58-9
               CIPAC-Nr. 591
            
            
               3-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-1-(2-ethoxyphenoxy-sulfonyl)urea
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Juli 2003
            
            
               30. Juni 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Ethoxysulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten sollten besonders auf den Schutz von Nichtzielwasserpflanzen und Algen in Entwässerungskanälen achten. Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               44
            
            
               Foramsulfuron
               CAS-Nr. 173159-57-4
               CIPAC-Nr. 659
            
            
               1-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-3-(2-dimethylcarbamoyl-5-formamidophenylsulfonyl)urea
            
            
               940 g/kg
            
            
               1. Juli 2003
            
            
               30. Juni 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Foramsulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz von Wasserpflanzen achten. Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               45
            
            
               Oxadiargyl
               CAS-Nr. 39807-15-3
               CIPAC-Nr. 604
            
            
               5-tert-butyl-3-(2,4-dichloro-5-propargyloxyphenyl)-1,3,4 oxadiazol-2-(3H)-one
            
            
               980 g/kg
            
            
               1. Juli 2003
            
            
               30. Juni 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Oxadiargyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz von Algen und Wasserpflanzen achten. Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               46
            
            
               Cyazofamid
               CAS-Nr. 120116-88-3
               CIPAC-Nr. 653
            
            
               4-chloro-2cyano-N,N-dimethyl-5-P-tolylimidazole -1-sulfonamide
            
            
               935 g/kg
            
            
               1. Juli 2003
            
            
               30. Juni 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cyazofamid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Wasserorganismen achten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Abbaudynamik des Metaboliten CTCA in Böden besonders in nordeuropäischen Regionen genau untersuchen.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung oder Anwendungsbeschränkungen anzuwenden.
            
         
               47
            
            
               2,4-DB
               CAS-Nr. 94-82-6
               CIPAC-Nr. 83
            
            
               4-(2,4-dichlorophenoxy) butyric acid
            
            
               940 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über 2,4-DB und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz des Grundwassers achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung anzuwenden.
                        
                     
         
               48
            
            
               beta-Cyfluthrin
               CAS-Nr. 68359-37-5 (Stereochemie nicht angegeben)
               CIPAC-Nr. 482
            
            
               (1RS,3RS;1RS,3SR)-3- (2,2-dichlorovinyl)-2,2-dimethylcyclopropanecarboxylic acid (SR)-α-cyano-(4-fluoro-3-phenoxy-phenyl)methyl ester
            
            
               965 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Andere Anwendungen als an Zierpflanzen in Gewächshäusern und zur Saatgutbehandlung sind zurzeit nicht ausreichend belegt. Es konnte nicht gezeigt werden, dass sie nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 akzeptabel sind. Für die Zulassung dieser Anwendungen müssten Daten und Informationen, die ihre Unbedenklichkeit für die Verbraucher und die Umwelt belegen, erstellt und den Mitgliedstaaten vorgelegt werden. Dies gilt insbesondere für Daten zur Bewertung des Risikos von Blattbehandlungen im Freien sowie des Risikos der Aufnahme mit der Nahrung bei Blattbehandlungen an zur Ernährung bestimmten Pflanzen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über beta-Cyfluthrin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Nichtzielarthropoden achten. Die Zulassungsbedingungen müssen geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten.
                        
                     
         
               49
            
            
               Cyfluthrin
               CAS-Nr. 68359-37-5 (Stereochemie nicht angegeben)
               CIPAC-Nr. 385
            
            
               (RS),-α-cyano-4-fluoro-3-phenoxybenzyl-(1RS,3RS;1RS,3SR)-3-(2,2-dichlorovinyl)-2,2-dimethycyclopropanecarboxylate
            
            
               920 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Andere Anwendungen als an Zierpflanzen in Gewächshäusern und zur Saatgutbehandlung sind zurzeit nicht ausreichend belegt. Es konnte nicht gezeigt werden, dass sie nach den einheitlichen Grundsätzen gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 akzeptabel sind. Für die Zulassung dieser Anwendungen müssten Daten und Informationen, die ihre Unbedenklichkeit für die Verbraucher und die Umwelt belegen, erstellt und den Mitgliedstaaten vorgelegt werden. Dies gilt insbesondere für Daten zur Bewertung des Risikos von Blattbehandlungen im Freien sowie des Risikos der Aufnahme mit der Nahrung bei Blattbehandlungen an zur Ernährung bestimmten Pflanzen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cyfluthrin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Nichtzielarthropoden achten. Die Zulassungsbedingungen müssen geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten.
                        
                     
         
               50
            
            
               Iprodion
               CAS-Nr. 36734-19-7
               CIPAC-Nr. 278
            
            
               3-(3,5-dichlorophenyl)-Nisopropyl-2,4-dioxo-imidazolidine-1-carboximide
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid und Nematizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Iprodion und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung
               
                           —
                        
                        
                           sollten die Mitgliedstaaten besonders auf die Gefahr einer Verschmutzung des Grundwassers achten, wenn der Wirkstoff in hohen Dosen (insbesondere bei Verwendung in Torf) auf sauren Böden (pH-Wert unter 6) und/oder unter schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           müssen die Mitgliedstaaten das Risiko für wirbellose Wassertiere sorgfältig abwägen, wenn der Wirkstoff in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern angewandt wird. Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung angewendet werden.
                        
                     
         
               51
            
            
               Linuron
               CAS-Nr. 330-55-2
               CIPAC-Nr. 76
            
            
               3-(3,4-dichlorophenyl)-1-methoxy-1-methylurea
            
            
               900 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Linuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           insbesondere auf den Schutz von wildlebenden Säugetieren, Nichtzielarthropoden und Wasserlebewesen achten. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Anwendersicherheit achten.
                        
                     
         
               52
            
            
               Maleinsäurehydrazid
               CAS-Nr. 123-33-1
               CIPAC-Nr. 310
            
            
               6-hydroxy-2H-pyridazin-3-one
            
            
               940 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Maleinsäurehydrazid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Nichtzielarthropoden achten und sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Möglichkeit der Grundwasserkontamination achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung anzuwenden.
                        
                     
         
               53
            
            
               Pendimethalin
               CAS-Nr. 40487-42-1
               CIPAC-Nr. 357
            
            
               N-(1-ethylpropyl)-2,6-dinitro-3,4-xylidene
            
            
               900 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2002 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pendimethalin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Wasserlebewesen und Nichtziellandpflanzen achten. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Möglichkeit achten, dass der Wirkstoff über kurze Strecken durch die Luft transportiert werden kann.
                        
                     
         
               54
            
            
               Propineb
               CAS-Nr. 12071-83-9 (Monomer), 9016-72-2 (Homopolymer)
               CIPAC-Nr. 177
            
            
               Polymeric zinc 1,2-propylenebis(dithiocarbamate)
            
            
               Der technische Wirkstoff sollte der FAO-Spezifikation entsprechen.
            
            
               1. April 2004
            
            
               31. März 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Propineb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die mögliche Grundwasserverschmutzung achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von kleinen Säugetieren, Wasserorganismen und Nichtzielarthropoden achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die akute Exposition von Verbrauchern über die Nahrung im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstwerte beobachten.
                        
                     
         
               55
            
            
               Propyzamid
               CAS-Nr. 23950-58-5
               CIPAC-Nr. 315
            
            
               3,5-dichloro-N-(1,1-dimethyl-prop-2-ynyl)benzamide
            
            
               920 g/kg
            
            
               1. April 2004
            
            
               31. März 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für Pflanzenschutz am 26. Februar 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Propyzamid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz der Anwender achten und sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren achten, insbesondere wenn der Wirkstoff während der Brutzeit ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               56
            
            
               Mecoprop
               CAS-Nr. 7085-19-0
               CIPAC-Nr. 51
            
            
               (RS)-2-(4-chloro-o-tolyloxy)-propionic acid
            
            
               930 g/kg
            
            
               1. Juni 2004
            
            
               31. Mai 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Mecoprop und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Möglichkeit der Grundwasserkontamination achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Nichtzielarthropoden achten. Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
                        
                     
         
               57
            
            
               Mecoprop-P
               CAS-Nr. 16484-77-8
               CIPAC-Nr. 475
            
            
               (R)-2-(4-chloro-o-tolyloxy)-propionic acid
            
            
               860 g/kg
            
            
               1. Juni 2004
            
            
               31. Mai 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Mecoprop-P und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Möglichkeit der Grundwasserkontamination achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               58
            
            
               Propiconazol
               CAS-Nr. 60207-90-1
               CIPAC-Nr. 408
            
            
               (±)-1-[2-(2,4-dichlorophenyl)-4-propyl-1,3-dioxolan-2-ylmethyl]-1H-1,2,4-triazole
            
            
               920 g/kg
            
            
               1. Juni 2004
            
            
               31. Mai 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Propiconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Nichtzielarthropoden und Wasserorganismen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           bei Ausbringungsmengen von mehr als 625 g Wirkstoff/ha (z. B. in Rasen) besonders auf den Schutz von Bodenorganismen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung (z. B. stellenweise Ausbringung) umfassen.
                        
                     
         
               59
            
            
               Trifloxystrobin
               CAS-Nr. 141517-21-7
               CIPAC-Nr. 617
            
            
               Methyl (E)-methoxyimino-{(E)-a-[1-a-(a,a,a-trifluoro-m-tolyl)ethylideneaminooxyl]-o-tolyl}acetate
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. Oktober 2003
            
            
               30. September 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Trifloxystrobin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Boden- und/oder Klimabedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen und/oder Überwachungsprogramme einzuleiten.
            
         
               60
            
            
               Carfentrazon-ethyl
               CAS-Nr. 128639-02.1
               CIPAC-Nr. 587
            
            
               Ethyl (RS)-2-chloro-3-[2-chloro-5-(4-difluoromethyl-4,5-dihydro-3-methyl-5oxo-1H 1,2,4-triazol-1-yl)-4-fluorophenyl]propionate
            
            
               900 g/kg
            
            
               1. Oktober 2003
            
            
               30. September 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Carfentrazon-ethyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Boden- und/oder Klimabedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               61
            
            
               Mesotrion
               CAS-Nr. 104206-8
               CIPAC-Nr. 625
            
            
               2-(4-mesyl-2-nitrobenzoyl) cyclohexane -1,3-dione
            
            
               920 g/kg
               Die Herstellungsunreinheit 1-Cyano-6-(methylsulfonyl)-7-nitro- 9H-xanthen-9-on gilt als toxikolo- gisch bedenklich und muss unter 0,0002 % (G/G) im technischen Produkt liegen.
            
            
               1. Oktober 2003
            
            
               30. September 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Mesotrion und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               62
            
            
               Fenamidon
               CAS-Nr. 161326-34-7
               CIPAC-Nr. 650
            
            
               (S)-5-methyl-2-methylthio-5-phenyl-3-phenylamino-3,5-dihydroimidazol-4-one
            
            
               975 g/kg
            
            
               1. Oktober 2003
            
            
               30. September 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenamidon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Nichtzielarthropoden achten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Wasserorganismen achten.
                        
                     Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               63
            
            
               Isoxaflutol
               CAS-Nr. 141112-29-0
               CIPAC-Nr. 575
            
            
               5-cyclopropyl-4-(2-methylsulfonyl-4-trifluoromethylbenzoyl) isoxazole
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Oktober 2003
            
            
               30. September 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Isoxaflutol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Boden- und/oder Klimabedingungen ausgebracht wird. Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen und/oder Überwachungsprogramme einzuleiten.
                        
                     
         
               64
            
            
               Flurtamon
               CAS-Nr. 96525-23-4
            
            
               (RS)-5-methylamino-2-phenyl-4-(a,a,a-trifluoro-m-tolyl) furan-3 (2H)-one
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Flurtamon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Algen und Wasserpflanzen achten.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               65
            
            
               Flufenacet
               CAS-Nr. 142459-58-3
               CIPAC-Nr. 588
            
            
               4′-fluoro-N-isopropyl-2-[5-(trifluoromethyl)-1,3,4-thiadiazol-2-yloxy]acetanilide
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Flufenacet und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Algen und Wasserpflanzen achten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz der Anwender achten.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               66
            
            
               Iodosulfuron
               CAS-Nr. 185119-76-0 (Grundsubstanz)
               144550-36-7 (Iodosulfuron-methyl-natrium)
               CIPAC No 634 (Grundsubstanz)
               634.501 (Iodosulfuron-methyl-natrium)
            
            
               4-iodo-2-[3-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-ureidosulfonyl]benzoate
            
            
               910 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Iodosulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Möglichkeit der Grundwasserverschmutzung durch Iodosulfuron und seine Metaboliten achten, wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Wasserpflanzen achten.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               67
            
            
               Dimethenamid-p
               CAS-Nr. 163515-14-8
               CIPAC-Nr. 638
            
            
               S-2-chloro-N-(2,4-dimethyl-3-thienyl)-N-(2-methoxy-1-methylethyl)-acetamide
            
            
               890 g/kg (vorläufiger Wert auf der Grundlage einer Pilotanlage)
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dimethenamid-p und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Möglichkeit der Grundwasserverschmutzung durch die Metaboliten von Dimethenamid-p achten, wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz der aquatischen Ökosysteme und insbesondere von Wasserpflanzen achten.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
               Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               68
            
            
               Picoxystrobin
               CAS-Nr. 117428-22-5
               CIPAC-Nr. 628
            
            
               Methyl (E)-3-methoxy-2-{2-[6-(trifluoromethyl) -2- pyridyloxymethyl]phenyl} acrylate
            
            
               950 g/kg (vorläufiger Wert auf der Grundlage einer Pilotanlage)
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Picoxystrobin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Bodenorganismen achten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von aquatischen Ökosystemen achten.
                        
                     Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
               Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               69
            
            
               Fosthiazat
               CAS-Nr. 98886-44-3
               CIPAC-Nr. 585
            
            
               (RS)-S-sec-butyl O-ethyl 2-oxo-1,3-thiazolidin-3-ylphosphonothioate
            
            
               930 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid oder Nematizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fosthiazat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Vögeln and wildlebenden Säugetieren achten, insbesondere dann, wenn der Wirkstoff während der Fortpflanzungszeit angewendet wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von im Boden lebenden Nichtzielorganismen achten.
                        
                     Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung getroffen werden. Um das potenzielle Risiko für kleine Vögel zu begrenzen, ist in den Produktzulassungen vorzuschreiben, dass ein hoher Grad der Inkorporation des Granulats in den Boden erreicht werden muss.
               Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               70
            
            
               Silthiofam
               CAS-Nr. 175217-20-6
               CIPAC-Nr. 635
            
            
               N-allyl-4,5-dimethyl-2-(trimethylsilyl)thiophene-3-carboxamide
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Andere Anwendungen als Saatgutbeizungen sind zurzeit nicht ausreichend belegt. Für die Zulassung dieser Anwendungen müssten Daten und Informationen, die ihre Unbedenklichkeit für die Verbraucher, Anwender und die Umwelt belegen, erstellt und den Mitgliedstaaten vorgelegt werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Silthiofam und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz der Anwender achten. Gegebenenfalls sind entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               71
            
            
               Coniothyrium minitans
               Stamm CON/M/91-08 (DSM 9660)
               CIPAC-Nr. 614
            
            
               Nicht zutreffend
            
            
               Einzelheiten über Reinheit und Produktionsüberwachung sind dem Beurteilungsbericht zu entnehmen.
            
            
               1. Januar 2004
            
            
               31. Dezember 2013
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Gewährung von Zulassungen sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Coniothyrium minitans und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Anwender- und Arbeitersicherheit achten und sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen angemessene Schutzmaßnahmen umfassen.
                        
                     
         
               72
            
            
               Molinat
               CAS-Nr. 2212-67-1
               CIPAC-Nr. 235
            
            
               
                            
                        
                        
                           S-ethyl azepane-1-carbothioate;
                        
                     
                            
                        
                        
                           S-ethyl perhydroazepine-1-carbothioate;
                        
                     
                            
                        
                        
                           S-ethyl perhydroazepine-1-thiocarboxilate
                        
                     
            
               950 g/kg
            
            
               1. August 2004
            
            
               31. Juli 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Molinat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Möglichkeit der Grundwasserverschmutzung achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Möglichkeit des Wirkstofftransports über die Luft in die nähere Umgebung achten.
                        
                     
         
               73
            
            
               Thiram
               CAS-Nr. 137-26-8
               CIPAC-Nr. 24
            
            
               
                            
                        
                        
                           tetramethylthiuram disulfide;
                        
                     
                            
                        
                        
                           bis (dimethylthiocarbamoyl)-disulfide
                        
                     
            
               960 g/kg
            
            
               1. August 2004
            
            
               31. Juli 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid oder Repellent dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Thiram und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Wasserorganismen achten. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von kleinen Säugetieren und Vögeln achten, wenn der Wirkstoff zur Saatgutbehandlung im Frühjahr verwendet wird. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
                        
                     
         
               74
            
            
               Ziram
               CAS-Nr. 137-30-4
               CIPAC-Nr. 31
            
            
               Zinc bis (dimethyldithiocarbamate)
            
            
               950 g/kg (FAO-Spezifikation)
               
                            
                        
                        
                           Arsen: max. 250 mg/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Wasser: max. 1,5 %
                        
                     
            
               1. August 2004
            
            
               31. Juli 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid oder Repellent dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Juli 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Ziram und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Nichtzielarthropoden und Wasserorganismen achten. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die akute Exposition von Verbrauchern über die Nahrung im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstwerte beachten.
                        
                     
         
               75
            
            
               Mesosulfuron
               CAS-Nr. 400852-66-6
               CIPAC-Nr. 441
            
            
               2-[(4,6-dimethoxypyrimidin-2-ylcarbamoyl)sulfamoyl]-α-(methanesulfonamido)-p-toluic acid
            
            
               930 g/kg
            
            
               1. April 2004
            
            
               31. März 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Oktober 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Mesosulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserpflanzen besondere Aufmerksamkeit widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           der Möglichkeit der Grundwasserverschmutzung durch Mesosulfuron und seine Metaboliten besondere Aufmerksamkeit widmen, wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               76
            
            
               Propoxycarbazon
               CAS-Nr. 145026-81-9
               CIPAC-Nr. 655
            
            
               2-(4,5-dihydro-4-methyl-5-oxo-3-propoxy-1H-1,2,4-triazol-1-yl) carboxamidosulfonylbenzoicacid-methylester
            
            
               ≥ 950 g/kg (ausgedrückt als Propoxycarbazon-Natrium)
            
            
               1. April 2004
            
            
               31. März 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Oktober 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Propoxycarbazon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           der Möglichkeit der Grundwasserkontamination durch Propoxycarbazon und seine Metaboliten besondere Aufmerksamkeit widmen, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter besonderen Witterungsbedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserökosystemen besondere Aufmerksamkeit widmen, insbesondere dem Schutz von Wasserpflanzen.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               77
            
            
               Zoxamid
               CAS-Nr. 156052-68-5
               CIPAC-Nr. 640
            
            
               (RS)-3,5-Dichloro-N-(3-chloro-1-ethyl-1-methylacetonyl)-p-toluamide
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. April 2004
            
            
               31. März 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Oktober 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Zoxamid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               78
            
            
               Chlorpropham
               CAS-Nr. 101-21-3
               CIPAC-Nr. 43
            
            
               Isopropyl 3-chlorophenylcarbamate
            
            
               975 g/kg
            
            
               1. Februar 2005
            
            
               31. Januar 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid und als Keimhemmer dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. November 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Chlorpropham und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Anwendern, Verbrauchern und Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit widmen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Risikobegrenzungsmaßnahmen umfassen.
            
         
               79
            
            
               Benzoesäure
               CAS-Nr. 65-85-0
               CIPAC-Nr. 622
            
            
               benzoic acid
            
            
               990 g/kg
            
            
               1. Juni 2004
            
            
               31. Mai 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Desinfektionsmittel dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. November 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Benzoesäure und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               80
            
            
               Flazasulfuron
               CAS-Nr. 104040-78-0
               CIPAC-Nr. 595
            
            
               1-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-3-(3-trifluoromethyl-2-pyridylsulphonyl)urea
            
            
               940 g/kg
            
            
               1. Juni 2004
            
            
               31. Mai 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. November 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Flazasulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           der Möglichkeit der Grundwasserverschmutzung besondere Aufmerksamkeit widmen, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserpflanzen besondere Aufmerksamkeit widmen.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
               Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               81
            
            
               Pyraclostrobin
               CAS-Nr. 175013-18-0
               CIPAC-Nr. 657
            
            
               methyl N-(2-{[1-(4-chlorophenyl)-1H-pyrazol-3-yl]oxymethyl}phenyl) N-methoxy carbamate
            
            
               975 g/kg
               Die Herstellungsunreinheit Dimethylsulfat (DMS) gilt als toxikologisch bedenklich und darf eine Konzentration von 0,0001 % im technischen Produkt nicht überschreiten.
            
            
               1. Juni 2004
            
            
               31. Mai 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid oder Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. November 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pyraclostrobin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserorganismen, insbesondere Fischen, besondere Aufmerksamkeit widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von terrestrischen Arthropoden und Regenwürmern besondere Aufmerksamkeit widmen.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
               Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               82
            
            
               Quinoxyfen
               CAS-Nr. 124495-18-7
               CIPAC-Nr. 566
            
            
               5,7-dichloro-4(ρ-fluorophenoxy) quinoline
            
            
               970 g/kg
            
            
               1. September 2004
            
            
               31. August 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. November 2003 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Quinoxyfen und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten sollten dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen. In empfindlichen Gebieten sind gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen und Überwachungsprogramme einzuleiten.
            
         
               83
            
            
               Alpha-Cypermethrin
               CAS-Nr. 67375-30-8
               CIPAC-Nr. 454
            
            
               Racemate bestehend aus:
               
                            
                        
                        
                           (S)-α-cyano-3 phenoxybenzyl-(1R)-cis-3-(2,2-dichlorovinyl)-2,2-dimethylcyclopropane carboxylate
                           und
                        
                     
                            
                        
                        
                           (R)-α-cyano-3 phenoxybenzyl-(1S)-cis-3-(2,2-dichlorovinyl)-2,2-dimethylcyclopropane carboxylate
                           (= cis-2 Isomerpaar von Cypermethrin)
                        
                     
            
               930 g/kg CIS-2
            
            
               1. März 2005
            
            
               28. Februar 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 13. Februar 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Alpha-Cypermethrin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserorganismen, Bienen und Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit widmen und sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           der Anwendersicherheit besondere Aufmerksamkeit widmen und sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen angemessene Schutzmaßnahmen umfassen.
                        
                     
         
               84
            
            
               Benalaxyl
               CAS-Nr. 71626-11-4
               CIPAC-Nr. 416
            
            
               Methyl N-phenylacetyl-N-2, 6-xylyl-DL-alaninate
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. März 2005
            
            
               28. Februar 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 13. Februar 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Benalaxyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten der Möglichkeit der Grundwasserverschmutzung besondere Aufmerksamkeit widmen, wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               85
            
            
               Bromoxynil
               CAS-Nr. 1689-84-5
               CIPAC-Nr. 87
            
            
               3,5 dibromo-4- hydroxybenzonitrile
            
            
               970 g/kg
            
            
               1. März 2005
            
            
               28. Februar 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 13. Februar 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bromoxynil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren besondere Aufmerksamkeit widmen, vor allem wenn der Wirkstoff im Winter ausgebracht wird. Auch dem Schutz von Wasserorganismen ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               86
            
            
               Desmedipham
               CAS-Nr. 13684-56-5
               CIPAC-Nr. 477
            
            
               
                            
                        
                        
                           ethyl 3′-phenylcarbamoyloxycarbanilate
                        
                     
                            
                        
                        
                           ethyl 3-phenylcarbamoyloxyphenylcarbamate
                        
                     
            
               Min. 970 g/kg
            
            
               1. März 2005
            
            
               28. Februar 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 13. Februar 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Desmedipham und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Wasserorganismen und Regenwürmern besondere Aufmerksamkeit widmen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               87
            
            
               Ioxynil
               CAS-Nr. 13684-83-4
               CIPAC-Nr. 86
            
            
               4-hydroxy-3,5-di-iodobenzonitrile
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. März 2005
            
            
               28. Februar 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 13. Februar 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Ioxynil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten dem Schutz von Vögeln und wildlebenden Säugetieren besondere Aufmerksamkeit widmen, vor allem wenn der Wirkstoff im Winter ausgebracht wird. Auch dem Schutz von Wasserorganismen ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               88
            
            
               Phenmedipham
               CAS-Nr. 13684-63-4
               CIPAC-Nr. 77
            
            
               
                            
                        
                        
                           methyl 3-(3-methylcarbaniloyloxy)carbanilate;
                        
                     
                            
                        
                        
                           3-methoxycarbonylaminophenyl 3′-methylcarbanilate
                        
                     
            
               Min. 970 g/kg
            
            
               1. März 2005
            
            
               28. Februar 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 13. Februar 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Phenmedipham und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               89
            
            
               Pseudomonas chlororaphis
               Stamm: MA 342
               CIPAC-Nr. 574
            
            
               Nicht zutreffend
            
            
               Die Menge des Sekundärmetaboliten 2,3-Deepoxy-2,3-didehydro-rhizoxin (DDR) in der Fermentationsbrühe zum Zeitpunkt der Formulierung des Mittels darf die Bestimmungsgrenze (LOQ=2 mg/l) nicht überschreiten.
            
            
               1. Oktober 2004
            
            
               30. September 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid in der Saatgutbehandlung in geschlossenen Saatgutbeizmaschinen dürfen zugelassen werden.
               Bei der Gewährung von Zulassungen sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 30. März 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pseudomonas chlororaphis und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten der Sicherheit für Anwender und Arbeiter besondere Aufmerksamkeit widmen. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               90
            
            
               Mepanipyrim
               CAS-Nr. 110235-47-7
               CIPAC-Nr. 611
            
            
               N-(4-methyl-6-prop-1-ynylpyrimidin-2-yl)aniline
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. Oktober 2004
            
            
               30. September 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 30. März 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Mepanipyrim und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               91
            
            
               Acetamiprid
               CAS-Nr. 160430-64-8
               CIPAC-Nr. noch nicht zugeteilt
            
            
               (E)-N1-[(6-chloro-3-pyridyl)methyl]-N2-cyano-N1-methylacetamidine
            
            
               ≥ 990 g/kg
            
            
               1. Januar 2005
            
            
               31. Dezember 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 29. Juni 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Acetamiprid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           der Arbeiterexposition besondere Aufmerksamkeit widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               92
            
            
               Thiacloprid
               CAS-Nr. 111988-49-9
               CIPAC-Nr. 631
            
            
               (Z)-N-{3-[(6-Chloro-3-pyridinyl)methyl]-1,3-thiazolan-2-yliden}cyanamide
            
            
               ≥ 975 g/kg
            
            
               1. Januar 2005
            
            
               31. Dezember 2014
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 29. Juni 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Thiacloprid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           der Möglichkeit der Grundwasserverschmutzung besondere Aufmerksamkeit widmen, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               93
            
            
               Ampelomyces quisqualis
               Stamm: AQ 10
               Kultursammlung: Nr. CNCM I-807
               CIPAC-Nr.
               nicht zugeteilt
            
            
               Nicht zutreffend
            
            
                
            
            
               1. April 2005
            
            
               31. März 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Gewährung von Zulassungen sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 8. Oktober 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Ampelomyces quisqualis und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               94
            
            
               Imazosulfuron
               CAS-Nr. 122548-33-8
               CIPAC-Nr. 590
            
            
               1-(2-chloroimidazo[1,2-α]pyridin-3-ylsul-phonyl)-3-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)urea
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. April 2005
            
            
               31. März 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 8. Oktober 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Imazosulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Wasser- und Landpflanzen, die nicht bekämpft werden sollen, besondere Aufmerksamkeit widmen. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               95
            
            
               Laminarin
               CAS-Nr. 9008-22-4
               CIPAC-Nr. 671
            
            
               (1→3)-β-D-glucan
               (gemäß der IUPAC-IUB-Kommission für biochemische Nomenklatur)
            
            
               ≥ 860 g/kg in der Trockensubstanz
            
            
               1. April 2005
            
            
               31. März 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Auslöser der eigenen Abwehrmechanismen der Pflanze werden zugelassen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 8. Oktober 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Laminarin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               96
            
            
               Methoxyfenozid
               CAS-Nr. 161050-58-4
               CIPAC-Nr. 656
            
            
               N-tert-Butyl-N′-(3-methoxy-o-toluoyl)-3,5-xylohydrazide
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. April 2005
            
            
               31. März 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 8. Oktober 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Methoxyfenozid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Land- und Wasserarthropoden, die nicht bekämpft werden sollen, besondere Aufmerksamkeit widmen.
               Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               97
            
            
               S-Metolachlor
               CAS-Nr. 87392-12-9
               (S-Isomer)
               178961-20-1 (R-Isomer)
               CIPAC-Nr. 607
            
            
               Mischung von:
               
                            
                        
                        
                           (aRS, 1 S)-2-chloro-N-(6-ethyl-o-tolyl)-N-(2-methoxy-1-methylethyl)acetamide (80-100 %)
                           und
                        
                     
                            
                        
                        
                           (aRS, 1 R)-2-chloro-N-(6-ethyl-o-tolyl)-N-(2-methoxy-1-methylethyl)acetamide (20-0 %)
                        
                     
            
               ≥ 960 g/kg
            
            
               1. April 2005
            
            
               31. März 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 8. Oktober 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über S-Metolachlor und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           der Gefahr einer Verschmutzung des Grundwassers durch den Wirkstoff oder seine Abbauprodukte CGA 51202 und CGA 354743 besondere Beachtung schenken, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit labilen Böden und/oder Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserpflanzen besondere Aufmerksamkeit widmen.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               98
            
            
               Gliocladium catenulatum
               Stamm: J1446
               Kultursammlung: Nr. DSM 9212
               CIPAC-Nr.
               nicht zugeteilt
            
            
               Nicht zutreffend
            
            
                
            
            
               1. April 2005
            
            
               31. März 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Gewährung von Zulassungen sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 30. März 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Gliocladium catenulatum und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten der Sicherheit für Anwender und Arbeiter besondere Aufmerksamkeit widmen. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikominderung zu treffen.
            
         
               99
            
            
               Etoxazol
               CAS-Nr. 153233-91-1
               CIPAC-Nr. 623
            
            
               (RS)-5-tert-butyl-2-[2-(2,6-difluorophenyl)-4,5-dihydro-1,3-oxazol-4-yl] phenetole
            
            
               ≥ 948 g/kg
            
            
               1. Juni 2005
            
            
               31. Mai 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Akarizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Etoxazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Gewässerorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen.
               Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               100
            
            
               Tepraloxydim
               CAS-Nr. 149979-41-9
               CIPAC-Nr. 608
            
            
               (EZ)-(RS)-2-{1-[(2E)-3-chloroallyloxyimino]propyl}-3-hydroxy-5-perhydropyran-4-ylcyclohex-2-en-1-one
            
            
               ≥ 920 g/kg
            
            
               1. Juni 2005
            
            
               31. Mai 2015
            
            
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Dezember 2004 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tepraloxydim und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von terrestrischen Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit widmen.
               Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               101
            
            
               Chlorthalonil
               CAS-Nr. 1897-45-6
               CIPAC-Nr. 288
            
            
               Tetrachloroisophthalonitrile
            
            
               985 g/kg
               
                           —
                        
                        
                           Hexachlorbenzol: höchstens 0,04 g/kg
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Decachlorbiphenyl: höchstens 0,03 g/kg
                        
                     
            
               1. März 2006
            
            
               28. Februar 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. Februar 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Chlorthalonil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders achten auf den Schutz von
               
                           —
                        
                        
                           Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Grundwasser, insbesondere hinsichtlich des Wirkstoffs und seiner Metaboliten R417888 und R611965 (SDS46851), wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Witterungsbedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               102
            
            
               Chlortoluron (Stereochemie nicht angegeben)
               CAS-Nr. 15545-48-9
               CIPAC-Nr. 217
            
            
               3-(3-chloro-p-tolyl)-1,1-dimethylurea
            
            
               975 g/kg
            
            
               1. März 2006
            
            
               28. Februar 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. Februar 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Chlortoluron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Witterungsbedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               103
            
            
               Cypermethrin
               CAS-Nr. 52315-07-8
               CIPAC-Nr. 332
            
            
               (RS)-α-cyano-3 phenoxybenzyl-(1RS)-cis, trans-3-(2,2-dichlorovinyl)-2,2-dimethylcyclopropane carboxylate
               (4 Isomerenpaare: cis-1, cis-2, trans-3, trans-4)
            
            
               900 g/kg
            
            
               1. März 2006
            
            
               28. Februar 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. Februar 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cypermethrin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Wasserorganismen, Bienen und Nichtzielarthropoden achten. Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung getroffen werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Anwendersicherheit achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Schutzmaßnahmen umfassen.
                        
                     
         
               104
            
            
               Daminozid
               CAS-Nr. 1596-84-5
               CIPAC-Nr. 330
            
            
               N-dimethylaminosuccinamic acid
            
            
               990 g/kg
               Verunreinigungen
               
                           —
                        
                        
                           N-Nitrosodimethylamin: höchstens 2,0 mg/kg
                        
                     
                           —
                        
                        
                           1,1-Dimethylhydrazid: höchstens 30 mg/kg
                        
                     
            
               1. März 2006
            
            
               28. Februar 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler in Kulturen, die nicht als Lebens- oder Futtermittel verwendet werden können, dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. Februar 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Daminozid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders auf die Anwender- und Arbeitersicherheit nach Anwendungen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Schutzmaßnahmen umfassen.
            
         
               105
            
            
               Thiophanatmethyl (Stereochemie nicht angegeben)
               CAS-Nr. 23564-05-8
               CIPAC-Nr. 262
            
            
               Dimethyl 4,4′-(o-phenylene)bis(3-thioallophanate)
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. März 2006
            
            
               28. Februar 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. Februar 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Thiophanatmethyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz von Wasserorganismen, Regenwürmern und anderen Boden-Makroorganismen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               106
            
            
               Tribenuron
               CAS-Nr. 106040-48-6 (Tribenuron)
               CIPAC-Nr. 546
            
            
               2-[4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl(methyl)carbamoylsulfamoyl]benzoic acid
            
            
               950 g/kg (als Tribenuronmethyl)
            
            
               1. März 2006
            
            
               28. Februar 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. Februar 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tribenuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders auf den Schutz von terrestrischen Nichtzielpflanzen, aquatischen höheren Pflanzen und Grundwasser in empfindlichen Bereichen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               107
            
            
               MCPA
               CAS-Nr. 94-74-6
               CIPAC-Nr. 2
            
            
               4-chloro-o-tolyloxyacetic acid
            
            
               ≥ 930 g/kg
            
            
               1. Mai 2006
            
            
               30. April 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über MCPA und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten sollten besonders auf die Möglichkeit der Grundwasserverschmutzung achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die Mitgliedstaaten müssen besonders auf den Schutz von Wasserorganismen achten und dafür Sorge tragen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. die Einrichtung von Pufferzonen.
            
         
               108
            
            
               MCPB
               CAS-Nr. 94-81-5
               CIPAC-Nr. 50
            
            
               4-(4-chloro-o-tolyloxy)butyric acid
            
            
               ≥ 920 g/kg
            
            
               1. Mai 2006
            
            
               30. April 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. April 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über MCPB und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten sollten besonders auf die Möglichkeit der Grundwasserverschmutzung achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die Mitgliedstaaten müssen besonders auf den Schutz von Wasserorganismen achten und dafür Sorge tragen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. die Einrichtung von Pufferzonen.
            
         
               109
            
            
               Bifenazat
               CAS-Nr. 149877-41-8
               CIPAC-Nr. 736
            
            
               Isopropyl 2-(4-methoxybiphenyl-3-yl)hydrazinoformate
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Dezember 2005
            
            
               30. November 2015
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Bifenazat enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für die Anwendung bei Zierpflanzen in Gewächshäusern achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass alle für eine Zulassung erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Juni 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bifenazat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               110
            
            
               Milbemectin
               Milbemectin ist eine Mischung aus M.A3 und M.A4
               
               CAS-Nr.
               
                            
                        
                        
                           M.A3: 51596-10-2
                        
                     
                            
                        
                        
                           M.A4: 51596-11-3
                        
                     CIPAC-Nr. 660
            
            
               
                            
                        
                        
                           M.A3: (10E,14E,16E,22Z)-(1R,4S,5′S,6R,6′R,8R,13R,20R,21R,24S)-21,24-dihydroxy-5′,6′,11,13,22-pentamethyl-3,7,19-trioxatetracyclo[15.6.1.14,8.020,24] pentacosa-10,14,16,22-tetraene-6-spiro-2’-tetrahydropyran-2-one
                        
                     
                            
                        
                        
                           M.A4: (10E,14E,16E,22Z)-(1R,4S,5′S,6R,6′R,8R,13R,20R,21R,24S)-6′-ethyl-21,24-dihydroxy-5′,11,13,22-tetramethyl-3,7,19-trioxatetracyclo[15.6.1. 14,8020,24] pentacosa-10,14,16,22-tetraene-6-spiro-2′-tetrahydropyran-2-one
                        
                     
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Dezember 2005
            
            
               30. November 2015
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Akarizid oder Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Juni 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Milbemectin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen.
               Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               111
            
            
               Chlorpyrifos
               CAS-Nr. 2921-88-2
               CIPAC-Nr. 221
            
            
               O,O-diethyl-O-3,5,6-trichloro-2-pyridyl phosphorothioate
            
            
               ≥ 970 g/kg
               Die Verunreinigung O,O,O,O-Tetraethyl-dithiopyrophosphat (Sulfotep) wurde als toxikologisch bedenklich eingestuft, weshalb ein Höchstgehalt von 3 g/kg festgelegt wird.
            
            
               1. Juli 2006
            
            
               30. Juni 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Juni 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Chlorpyrifos und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten widmen dem Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen, Bienen und Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. die Einrichtung von Pufferzonen.
               Die Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel und Säugetiere. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Chlorpyrifos in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               112
            
            
               Chlorpyrifos-methyl
               CAS-Nr. 5598-13-0
               CIPAC-Nr. 486
            
            
               O,O-dimethyl-O-3,5,6-trichloro-2-pyridyl phosphorothioate
            
            
               ≥ 960 g/kg
               Die Verunreinigungen O,O,O,O-Tetraethyl-dithiopyrophosphat (Sulfotep) und O,O,O-Trimethyl-O-(3,5,6-trichlor-2-pyridinyl) diphosphordithioat (Sulfotep-Ester) wurden als toxikologisch bedenklich eingestuft, weshalb ein Höchstgehalt von jeweils 5 g/kg festgelegt wird.
            
            
               1. Juli 2006
            
            
               30. Juni 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Juni 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Chlorpyrifos-methyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten widmen dem Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen, Bienen und Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. die Einrichtung von Pufferzonen.
               Die Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel und Säugetiere bei der Verwendung im Freien. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Chlorpyrifos-methyl in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               113
            
            
               Maneb
               CAS-Nr. 12427-38-2
               CIPAC-Nr. 61
            
            
               manganese ethylenebis (dithiocarbamate), polymer
            
            
               ≥ 860 g/kg
               Die Verunreinigung durch Ethylenthioharnstoff bei der Herstellung wird als toxikologisch bedenklich eingestuft und darf 0,5 % des Maneb-Gehalts nicht überschreiten.
            
            
               1. Juli 2006
            
            
               30. Juni 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Juni 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Maneb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf die mögliche Gefährdung des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter extremen Witterungsbedingungen ausgebracht wird.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf Rückstände in Lebensmitteln und bewerten die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme.
               Die Mitgliedstaaten widmen dem Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen und Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel und Säugetiere und für die Entwicklungstoxizität.
               Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Maneb in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               114
            
            
               Mancozeb
               CAS-Nr. 8018-01-7 (früher 8065-67-5)
               CIPAC-Nr. 34
            
            
               Manganese ethylenebis (dithiocarbamate), polymer, Komplex mit Zinksalz
            
            
               ≥ 800 g/kg
               Die Verunreinigung durch Ethylenthioharnstoff bei der Herstellung wird als toxikologisch bedenklich eingestuft und darf 0,5 % des Mancozeb-Gehalts nicht überschreiten.
            
            
               1. Juli 2006
            
            
               30. Juni 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Juni 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Mancozeb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf die mögliche Gefährdung des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter extremen Witterungsbedingungen ausgebracht wird.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf Rückstände in Lebensmitteln und bewerten die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme.
               Die Mitgliedstaaten widmen dem Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen und Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel und Säugetiere und für die Entwicklungstoxizität.
               Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Mancozeb in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               115
            
            
               Metiram
               CAS-Nr. 9006-42-2
               CIPAC-Nr. 478
            
            
               Zinc ammoniate ethylenebis(dithiocarbamate) – poly[ethylenebis(thiuramdisulfide)]
            
            
               ≥ 840 g/kg
               Die Verunreinigung durch Ethylenthioharnstoff bei der Herstellung wird als toxikologisch bedenklich eingestuft und darf 0,5 % des Metiram-Gehalts nicht überschreiten.
            
            
               1. Juli 2006
            
            
               30. Juni 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 3. Juni 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metiram und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf die mögliche Gefährdung des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter extremen Witterungsbedingungen ausgebracht wird.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf Rückstände in Lebensmitteln und bewerten die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme.
               Die Mitgliedstaaten widmen dem Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen und Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit und stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel und Säugetiere. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Metiram in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               116
            
            
               Oxamyl
               CAS-Nr. 23135-22-0
               CIPAC-Nr. 342
            
            
               N,N-dimethyl-2-methylcarbamoyloxyimino-2-(methylthio) acetamide
            
            
               970 g/kg
            
            
               1. August 2006
            
            
               31. Juli 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Nematizid und Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. Juli 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Oxamyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Vögeln, Säugetieren, Oligochäten, Wasserorganismen, Oberflächenwasser und Grundwasser in empfindlichen Bereichen besondere Aufmerksamkeit schenken.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Anwendersicherheit achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Schutzmaßnahmen umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten schreiben die Vorlage weiterer Untersuchungen zur Bestätigung der Risikobewertung hinsichtlich der Grundwasserkontamination in sauren Böden, Vögeln, Säugetieren und Regenwürmern vor. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Oxamyl in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               117
            
            
               1-Methylcyclopropen (eine gebräuchliche ISO-Bezeichnung wird für diesen Wirkstoff nicht in Betracht gezogen)
               CAS-Nr. 3100-04-7
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               1-methylcyclopropene
            
            
               ≥ 960 g/kg
               Die herstellungsbedingten Verunreinigungen 1-Chlor-2-methylpropen und 3-Chlor-2-methylpropen gelten als toxikologisch bedenklich, deshalb darf ein Höchstgehalt von jeweils 0,5 g/kg nicht überschritten werden.
            
            
               1. April 2006
            
            
               31. März 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler nach der Ernte bei der Lagerung in geschlossenen Lagerräumen dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. September 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über 1-Methylcyclopropen und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               118
            
            
               Forchlorfenuron
               CAS-Nr. 68157-60-8
               CIPAC-Nr. 633
            
            
               1-(2-chloro-4-pyridinyl)-3-phenylurea
            
            
               ≥ 978 g/kg
            
            
               1. April 2006
            
            
               31. März 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von forchlorfenuronhaltigen Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als bei Kiwipflanzen achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. September 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Forchlorfenuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders auf die mögliche Gefährdung des Grundwassers achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter besonderen Witterungsbedingungen ausgebracht wird.
               Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               119
            
            
               Indoxacarb
               CAS-Nr. 173584-44-6
               CIPAC-Nr. 612
            
            
               methyl (S)-N-[7-chloro-2,3,4a,5-tetrahydro-4a-(methoxycarbonyl)indeno[1,2-e][1,3,4]oxadiazin-2-ylcarbonyl]-4′-(trifluoromethoxy)carbanilate
            
            
               TC (technischer Stoff): ≥ 628 g/kg Indoxacarb
            
            
               1. April 2006
            
            
               31. März 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. September 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Indoxacarb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen.
               Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               120
            
            
               Warfarin
               CAS-Nr. 81-81-2
               CIPAC-Nr. 70
            
            
               (RS)-4-hydroxy-3-(3-oxo-1-phenylbutyl)coumarin 3-(α-acetonyl-benzyl)-4-hydroxycoumarin
            
            
               ≥ 990 g/kg
            
            
               1. Oktober 2006
            
            
               30. September 2013
            
            
               TEIL A
               Zugelassen sind nur Anwendungen als Rodentizid in Form von vorbereiteten Ködern, die gegebenenfalls in speziell dafür gebauten Trichtern ausgelegt werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. September 2005 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Warfarin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten dem Schutz von Anwendern, Vögeln und Nichtzielsäugetieren besondere Aufmerksamkeit widmen.
               Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               121
            
            
               Clothianidin
               CAS-Nr. 210880-92-5
               CIPAC-Nr. 738
            
            
               (E)-1-(2-chloro-1,3-thiazol-5-ylmethyl)-3-methyl-2-nitroguanidine
            
            
               ≥ 960 g/kg
            
            
               1. August 2006
            
            
               31. Juli 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Zum Schutz von Nichtzielorganismen, insbesondere Honigbienen, ist bei der Anwendung zur Saatgutbehandlung auf Folgendes zu achten:
               
                           —
                        
                        
                           Die Applikation auf Saatgut wird nur in professionellen Saatgutbehandlungseinrichtungen vorgenommen. Diese Einrichtungen müssen die beste zur Verfügung stehende Technik anwenden, damit gewährleistet ist, dass die Freisetzung von Staub bei der Applikation auf das Saatgut, der Lagerung und der Beförderung auf ein Mindestmaß reduziert werden kann;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           für die Drillsaat ist eine angemessene Ausrüstung zu verwenden, damit eine gute Einarbeitung in den Boden, möglichst wenig Verschütten und eine möglichst geringe Staubemission gewährleistet sind.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass
               
                           —
                        
                        
                           auf dem Etikett von behandeltem Saatgut angegeben wird, dass das Saatgut mit Clothianidin behandelt wurde und dass die in der Zulassung genannten Maßnahmen zur Risikobegrenzung aufgeführt werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Zulassungsbedingungen, insbesondere für Feldspritzanwendungen, gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung zum Schutz von Honigbienen umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           erforderlichenfalls Überwachungsprogramme zur Überprüfung der tatsächlichen Exposition von Honigbienen gegenüber Clothianidin in von Bienen für die Futtersuche oder von Imkern genutzten Gebieten eingeleitet werden.
                        
                     TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. Januar 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Clothianidin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           der Gefahr einer Verschmutzung des Grundwassers besondere Beachtung schenken, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Risiko für körnerfressende Vögel und Säugetiere besondere Beachtung schenken, wenn der Wirkstoff als Saatgutbeize verwendet wird.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominderung.
            
         
               122
            
            
               Pethoxamid
               CAS-Nr. 106700-29-2
               CIPAC-Nr. 655
            
            
               2-chloro-N-(2-ethoxyethyl)-N-(2-methyl-1-phenylprop-1-enyl) acetamide
            
            
               ≥ 940 g/kg
            
            
               1. August 2006
            
            
               31. Juli 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. Januar 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pethoxamid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           der Gefahr einer Verschmutzung des Grundwassers besondere Beachtung schenken, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           der Gefahr einer Verschmutzung des Wassermilieus und insbesondere dem Schutz höherer Wasserpflanzen Beachtung schenken.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominderung.
               Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               123
            
            
               Clodinafop
               CAS-Nr. 114420-56-3
               CIPAC-Nr. 683
            
            
               (R)-2-[4-(5-chloro-3-fluoro-2 pyridyloxy)-phenoxy]-propionic acid
            
            
               ≥ 950 g/kg (ausgedrückt als Clodinafop-Propargyl)
            
            
               1. Februar 2007
            
            
               31. Januar 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. Januar 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Clodinafop und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               124
            
            
               Pirimicarb
               CAS-Nr. 23103-98-2
               CIPAC-Nr. 231
            
            
               2-dimethylamino-5,6-dimethylpyrimidin-4-yl dimethylcarbamate
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Februar 2007
            
            
               31. Januar 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. Januar 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pirimicarb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf die Anwendersicherheit und tragen dafür Sorge, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf den Schutz von Wasserorganismen und tragen dafür Sorge, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. die Einrichtung von Pufferzonen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Untersuchungen zur Bestätigung der Bewertung des Langzeitrisikos für Vögel und für eine mögliche Verunreinigung des Grundwassers, insbesondere durch den Metaboliten R35140. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Pirimicarb in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               125
            
            
               Rimsulfuron
               CAS-Nr. 122931-48-0 (Rimsulfuron)
               CIPAC-Nr. 716
            
            
               1-(4-6 dimethoxypyrimidin-2-yl)-3-(3-ethylsulfonyl-2-pyridylsulfonyl) urea
            
            
               ≥ 960 g/kg (ausgedrückt als Rimsulfuron)
            
            
               1. Februar 2007
            
            
               31. Januar 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. Januar 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Rimsulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf den Schutz von Nichtzielpflanzen und Grundwasser in schwierigen Situationen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
            
         
               126
            
            
               Tolclofos-methyl
               CAS-Nr. 57018-04-9
               CIPAC-Nr. 479
            
            
               
                            
                        
                        
                           O-2,6-dichloro-p-tolyl O,O-dimethyl phosphorothioate
                        
                     
                            
                        
                        
                           O-2,6-dichloro-4-methylphenyl O,O-dimethyl phosphorothioate
                        
                     
            
               ≥ 960 g/kg
            
            
               1. Februar 2007
            
            
               31. Januar 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Tolclofos-methyl enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Saatgutbehandlung von Kartoffeln vor dem Anpflanzen und zur Bodenbehandlung bei Salat in Gewächshäusern achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen, bevor eine Zulassung erteilt wird.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. Januar 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tolclofos-methyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               127
            
            
               Triticonazol
               CAS-Nr. 131983-72-7
               CIPAC-Nr. 652
            
            
               (±)-(E)-5-(4-chlorobenzylidene)-2,2-dimethyl-1-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)cyclopentanol
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Februar 2007
            
            
               31. Januar 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Triticonazol für andere Anwendungen als zur Saatgutbehandlung achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. Januar 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Triticonazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Schutzmaßnahmen umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Möglichkeit einer Grundwasserverunreinigung, insbesondere durch den hochgradig persistenten Wirkstoff und seinen Metaboliten RPA 406341, in gefährdeten Gebieten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz körnerfressender Vögel (Langzeitrisiko).
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Bewertung des Risikos für körnerfressende Vögel. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Triticonazol in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               128
            
            
               Dimoxystrobin
               CAS-Nr. 149961-52-4
               CIPAC-Nr. 739
            
            
               (E)-o-(2,5-dimethylphenoxymethyl)-2-methoxyimino-N-methylphenylacetamide
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. Oktober 2006
            
            
               30. September 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Dimoxystrobin enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für Anwendungen in geschlossenen Räumen achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. Januar 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dimoxystrobin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           der Gefahr einer Verschmutzung des Grundwassers besondere Beachtung schenken, wenn der Wirkstoff bei Pflanzen mit einem geringen Interzeptionsfaktor oder in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserorganismen besondere Beachtung schenken.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominderung.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten schreiben Folgendes vor:
               
                           —
                        
                        
                           die Vorlage einer genauen Risikobewertung für Vögel und Säugetiere unter Berücksichtigung der Rezeptur des Fungizids;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Vorlage einer umfassenden Risikobewertung für Wasserorganismen unter Berücksichtigung des hohen chronischen Risikos für Fische, der Wirksamkeit potenzieller Maßnahmen zur Risikominderung sowie insbesondere von Abfluss und Drainage.
                        
                     Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Dimoxystrobin in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               129
            
            
               Clopyralid
               CAS-Nr. 1702-17-6
               CIPAC-Nr. 455
            
            
               3,6-dichloropyridine-2-carboxylic acid
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Mai 2007
            
            
               30. April 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von clopyralidhaltigen Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Frühjahrsbehandlung achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. April 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Clopyralid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Nichtzielpflanzen und des Grundwassers in Regionen mit empfindlichen Böden und/oder extremen Klimabedingungen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, und in empfindlichen Gebieten müssen gegebenenfalls zur Überprüfung einer möglichen Grundwasserkontamination Überwachungsprogramme eingeleitet werden.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Ergebnisse für den Stoffwechsel von Tieren. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Clopyralid in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               130
            
            
               Cyprodinil
               CAS-Nr. 121522-61-2
               CIPAC-Nr. 511
            
            
               (4-cyclopropyl-6-methyl-pyrimidin-2-yl)-phenyl-amine
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. Mai 2007
            
            
               30. April 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. April 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cyprodinil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Anwendersicherheit achten und dafür Sorge tragen, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Vögeln, Säugetieren und Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen. Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. Sicherheitsabstände.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel und Säugetiere und das mögliche Vorhandensein von Rückständen des Metaboliten CGA 304075 in Lebensmitteln tierischen Ursprungs. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Cyprodinil in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               131
            
            
               Fosetyl
               CAS-Nr. 15845-66-6
               CIPAC-Nr. 384
            
            
               Ethyl hydrogen phosphonate
            
            
               ≥ 960 g/kg (berechnet als Fosetyl-Al)
            
            
               1. Mai 2007
            
            
               30. April 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. April 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fosetyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen und Nichtzielarthropoden achten.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. Sicherheitsabstände.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Nichtzielarthropoden, vor allem hinsichtlich der Erholung ihres Bestands im Feld, sowie für pflanzenfressende Säugetiere. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Fosetyl in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               132
            
            
               Trinexapac
               CAS-Nr. 104273-73-6
               CIPAC-Nr. 732
            
            
               4-(cyclopropyl-hydroxymethylene)-3,5-dioxo- cyclohexanecarboxylic acid
            
            
               ≥ 940 g/kg (als Trinexapac-ethyl)
            
            
               1. Mai 2007
            
            
               30. April 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. April 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Trinexapac und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Vögeln und Säugetieren besondere Aufmerksamkeit widmen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               133
            
            
               Dichlorprop-P
               CAS-Nr. 15165-67-0
               CIPAC-Nr. 476
            
            
               (R)-2-(2,4-dichlorophenoxy) propanoic acid
            
            
               ≥ 900 g/kg
            
            
               1. Juni 2007
            
            
               31. Mai 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Mai 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dichlorprop-P und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Ergebnisse für den Stoffwechsel von Tieren und der Risikobewertung der akuten und kurzfristigen Exposition von Vögeln sowie der akuten Exposition von pflanzenfressenden Säugetieren.
               Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Dichlorprop-P in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               134
            
            
               Metconazol
               CAS-Nr. 125116-23-6 (Stereochemie nicht angegeben)
               CIPAC-Nr. 706
            
            
               (1RS,5RS:1RS,5SR)-5-(4-chlorobenzyl)-2,2-dimethyl-1-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl) cyclopentanol
            
            
               ≥ 940 g/kg
               (Summe der cis- und trans-Isomere)
            
            
               1. Juni 2007
            
            
               31. Mai 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid und Pflanzenwachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Mai 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Wasserorganismen, Vögeln und Säugetieren achten. Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung getroffen werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz der Anwender besondere Aufmerksamkeit widmen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Schutzmaßnahmen umfassen.
                        
                     
         
               135
            
            
               Pyrimethanil
               CAS-Nr. 53112-28-0
               CIPAC-Nr. nicht zugeteilt
            
            
               N-(4,6-dimethylpyrimidin-2-yl) aniline
            
            
               ≥ 975 g/kg
               (Die Verunreinigung durch Cyanamid bei der Herstellung wird als toxikologisch bedenklich eingestuft und darf 0,5 g/kg des technischen Materials nicht überschreiten.)
            
            
               1. Juni 2007
            
            
               31. Mai 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Mai 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pyrimethanil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Wasserorganismen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. Abstandsauflagen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit achten und dafür Sorge tragen, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben.
                        
                     Die Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Fische. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Pyrimethanil in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               136
            
            
               Triclopyr
               CAS-Nr. 055335-06-3
               CIPAC-Nr. 376
            
            
               3,5,6-trichloro-2-pyridyloxyacetic acid
            
            
               ≥ 960 g/kg
               (als Triclopyrbutoxyethylester)
            
            
               1. Juni 2007
            
            
               31. Mai 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Triclopyr für andere Anwendungen als zur Frühjahrsbehandlung von Weide- und Grasland achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Mai 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Triclopyr und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Grundwasser unter empfindlichen Verhältnissen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, und in empfindlichen Gebieten müssen gegebenenfalls Überwachungsprogramme eingeleitet werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit achten und dafür Sorge tragen, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen achten. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Bewertung des akuten und langfristigen Risikos für Vögel und Säugetiere sowie des Risikos der Exposition von Wasserorganismen gegenüber dem Metaboliten 6-Chloro-2-pyridinol. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Triclopyr in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               137
            
            
               Metrafenon
               CAS-Nr. 220899-03-6
               CIPAC-Nr. 752
            
            
               3′-bromo-2,3,4,6′-tetramethoxy-2′,6-dimethylbenzophenone
            
            
               ≥ 940 g/kg
            
            
               1. Februar 2007
            
            
               31. Januar 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. Juli 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metrafenon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               138
            
            
               Bacillus subtilis
               (Cohn 1872)
               Stamm QST 713, identisch mit Stamm AQ 713
               Kultursammlung: Nr. NRRL B -21661
               CIPAC-Nr. nicht zugeteilt
            
            
               Entfällt
            
            
                
            
            
               1. Februar 2007
            
            
               31. Januar 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. Juli 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bacillus subtilis und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               139
            
            
               Spinosad
               CAS-Nr. 131929-60-7 (Spinosyn A)
               131929-63-0 (Spinosyn D)
               CIPAC-Nr. 636
            
            
               
                            
                        
                        
                           Spinosyn A:
                           (2R,3aS,5aR,5bS,9S,13S,14R,16aS,16bR)-2-(6-deoxy-2,3,4-tri-O-methyl-α-L-mannopyranosyloxy)-13-(4-dimethylamino-2,3,4,6-tetradeoxy-ß-D-erythropyranosyloxy)-9-ethyl-2,3,3a,5a,5b,6,7,9,10,11,12,13,14,15,16a,16b-hexadecahydro-14-methyl-1H-8-oxacyclododeca[b]as-indacene-7,15-dione
                        
                     
                            
                        
                        
                           Spinosyn D:
                           (2S,3aR,5aS,5bS,9S,13S,14R,16aS,16bS)-2-(6-deoxy-2,3,4-tri-O-methyl-α-L-mannopyranosyloxy)-13-(4-dimethylamino-2,3,4,6-tetradeoxy-ß-D-erythropyranosyloxy)-9-ethyl-2,3,3a,5a,5b,6,7,9,10,11,12,13,14,15,16a,16b-hexadecahydro-4,14-dimethyl-1H-8-oxacyclododeca[b]as-indacene-7,15-dione
                        
                     Spinosad ist ein Gemisch aus 50-95 % Spinosyn A und 5-50 % Spinosyn D
            
            
               ≥ 850 g/kg
            
            
               1. Februar 2007
            
            
               31. Januar 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. Juli 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Spinosad und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           der Gefahr für Regenwürmer bei der Ausbringung in Gewächshäusern besondere Aufmerksamkeit widmen.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               140
            
            
               Thiamethoxam
               CAS-Nr. 153719-23-4
               CIPAC-Nr. 637
            
            
               (E,Z)-3-(2-chloro-thiazol-5-ylmethyl)-5-methyl-[1,3,5]oxadiazinan-4-ylidene-N-nitroamine
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. Februar 2007
            
            
               31. Januar 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Zum Schutz von Nichtzielorganismen, insbesondere Honigbienen, ist bei der Anwendung zur Saatgutbehandlung auf Folgendes zu achten:
               
                           —
                        
                        
                           Die Applikation auf Saatgut wird nur in professionellen Saatgutbehandlungseinrichtungen vorgenommen. Diese Einrichtungen müssen die beste zur Verfügung stehende Technik anwenden, damit gewährleistet ist, dass die Freisetzung von Staub bei der Applikation auf das Saatgut, der Lagerung und der Beförderung auf ein Mindestmaß reduziert werden kann;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           für die Drillsaat ist eine angemessene Ausrüstung zu verwenden, damit eine gute Einarbeitung in den Boden, möglichst wenig Verschütten und eine möglichst geringe Staubemission gewährleistet sind.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass
               
                           —
                        
                        
                           auf dem Etikett von behandeltem Saatgut angegeben wird, dass das Saatgut mit Thiamethoxam behandelt wurde und dass die in der Zulassung genannten Maßnahmen zur Risikobegrenzung aufgeführt werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Zulassungsbedingungen, insbesondere für Feldspritzanwendungen, gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung zum Schutz von Honigbienen umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           erforderlichenfalls Überwachungsprogramme zur Überprüfung der tatsächlichen Exposition von Honigbienen gegenüber Thiamethoxam in von Bienen für die Futtersuche oder von Imkern genutzten Gebieten eingeleitet werden.
                        
                     TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. Juli 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Thiamethoxam und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           einer möglichen Verunreinigung des Grundwassers, insbesondere durch den Wirkstoff und seine Metaboliten NOA 459602, SYN 501406 und CGA 322704, besondere Aufmerksamkeit widmen, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter besonderen Witterungsbedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Langzeitrisiko für kleine pflanzenfressende Tiere besondere Aufmerksamkeit widmen, wenn der Wirkstoff zur Saatgutbehandlung verwendet wird.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               141
            
            
               Fenamiphos
               CAS-Nr. 22224-92-6
               CIPAC-Nr. 692
            
            
               (RS)-ethyl 4-methylthio-m-tolyl isopropyl-phosphoramidate
            
            
               ≥ 940 g/kg
            
            
               1. August 2007
            
            
               31. Juli 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Nematizid über Tropfenbewässerung in Gewächshäusern mit dauerhafter Struktur dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. Juli 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenamiphos und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Gewässerorganismen, im Boden lebenden Nichtzielorganismen und des Grundwassers in gefährdeten Bereichen achten.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, und in empfindlichen Gebieten sollten gegebenenfalls zur Überprüfung einer möglichen Grundwasserkontamination Überwachungsprogramme eingeleitet werden.
            
         
               142
            
            
               Ethephon
               CAS-Nr. 16672-87-0
               CIPAC-Nr. 373
            
            
               2-chloroethyl-phosphonic acid
            
            
               ≥ 910 g/kg (technisches Material – TC)
               Die Herstellungsverunreinigungen MEPHA (Mono-2-chlorethylester, 2-Chlorethylphosphonsäure) und 1,2-Dichlorethan sind toxikologisch bedenklich; ihr Gehalt darf 20 g/kg bzw. 0,5 g/kg im technischen Material nicht übersteigen.
            
            
               1. August 2007
            
            
               31. Juli 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. Juli 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Ethephon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               143
            
            
               Flusilazol (2)
               
               CAS-Nr. 85509-19-9
               CIPAC-Nr. 435
            
            
               Bis(4-fluorophenyl)(methyl) (1H-1,2.4-triazol-1-ylmethyl)silane
            
            
               925 g/kg
            
            
               1. Januar 2007
            
            
               30. Juni 2008 (2)
               
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid an folgenden Kulturen dürfen zugelassen werden:
               
                           —
                        
                        
                           Getreide, außer Reis (2),
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Mais (2),
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Rapssamen (2),
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Zuckerrüben (2),
                        
                     in Dosierungen von höchstens 200 g Wirkstoff/Hektar je Ausbringung.
               Folgende Anwendungen dürfen nicht zugelassen werden:
               
                           —
                        
                        
                           Ausbringung aus der Luft;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Ausbringung mit tragbaren Rücken- und Handgeräten, weder durch Hobbygärtner noch durch professionelle Anwender;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Anwendungen in Haus- und Kleingärten.
                        
                     Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass alle geeigneten Maßnahmen zur Risikobegrenzung angewandt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Schutz von
               
                           —
                        
                        
                           Wasserorganismen. Zwischen behandelten Flächen und Oberflächengewässern ist ein ausreichender Abstand einzuhalten, der davon abhängig ist, ob Maßnahmen oder Geräte zur Verringerung des Abdriftens angewendet werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Vögeln und Säugetieren. Die Zulassungsbedingungen umfassen Maßnahmen zur Risikobegrenzung, die u. a. die Wahl des richtigen Zeitpunkts für die Ausbringung und die Auswahl derjenigen Formulierungen betreffen, die aufgrund ihrer physikalischen Aufmachung oder des Vorhandenseins von Agenzien, die eine ausreichende Nahrungsvermeidung gewährleisten, die Exposition der betreffenden Arten minimieren;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Anwendern, die geeignete Schutzkleidung tragen müssen. Dazu gehören insbesondere Handschuhe, Overall, Gummistiefel und Gesichtsschutz oder Schutzbrille beim Mischen, Verladen und Ausbringen sowie beim Reinigen der Ausrüstung, sofern die Exposition gegenüber dem Stoff nicht durch Design und Konstruktion der Ausrüstung selbst oder durch Anbringung von Schutzvorrichtungen an der Ausrüstung hinreichend verhindert wird.
                        
                     TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des Beurteilungsberichts über Flusilazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass die Zulassungsinhaber spätestens zum 31. Dezember eines jeden Jahres einen Bericht über Auswirkungen auf die Gesundheit von Anwendern vorlegen. Sie können verlangen, dass Angaben wie Absatzzahlen und eine Erhebung über Verwendungsmuster vorgelegt werden, damit ein realistisches Bild der Verwendungsbedingungen und der möglichen toxikologischen Auswirkungen von Flusilazol gezeichnet werden kann.
               Die Mitgliedstaaten verlangen, dass innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der Testleitlinien für Stoffe mit endokriner Wirkung durch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weitere Untersuchungen zu den potenziell endokrin wirkenden Eigenschaften von Flusilazol vorgelegt werden. Sie tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Flusilazol in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Untersuchungen binnen zwei Jahren nach Annahme der genannten Testleitlinien vorlegt.
            
         
               144
            
            
               Carbendazim (Stereochemie nicht angegeben)
               CAS-Nr. 10605-21-7
               CIPAC-Nr. 263
            
            
               Methyl benzimidazol-2-ylcarbamate
            
            
               980 g/kg
            
            
               1. Januar 2007
            
            
               13. Juni 2011
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid an folgenden Kulturen dürfen zugelassen werden:
               
                           —
                        
                        
                           Getreide,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Rapssamen,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Zuckerrüben,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Mais,
                        
                     in Dosierungen von höchstens
               
                           —
                        
                        
                           0,25 kg Wirkstoff/Hektar je Ausbringung bei Getreide und Rapssamen,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           0,075 kg Wirkstoff/Hektar je Ausbringung bei Zuckerrüben,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           0,1 kg Wirkstoff/Hektar je Ausbringung bei Mais.
                        
                     Folgende Anwendungen dürfen nicht zugelassen werden:
               
                           —
                        
                        
                           Ausbringung aus der Luft;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Ausbringung mit tragbaren Rücken- und Handgeräten, weder durch Amateur- noch durch professionelle Anwender,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Anwendungen in Haus- und Kleingärten.
                        
                     Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass alle geeigneten Maßnahmen zur Risikobegrenzung angewandt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Schutz von
               
                           —
                        
                        
                           Wasserorganismen. Zwischen behandelten Flächen und Oberflächengewässern ist ein ausreichender Abstand einzuhalten, der davon abhängig ist, ob Maßnahmen oder Geräte zur Verringerung der Abdrift angewendet werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Regenwürmern und anderen Bodenmakroorganismen. Die Zulassungsbedingungen umfassen Maßnahmen zur Risikobegrenzung, die u. a. die Auswahl der am besten geeigneten Kombination von Anzahl und Zeitpunkt der Ausbringungen, die Dosierungen bei der Ausbringung und erforderlichenfalls den Grad der Konzentration des Wirkstoffs betreffen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Vögeln und Säugetieren. Die Zulassungsbedingungen umfassen Maßnahmen zur Risikobegrenzung, die u. a. die Wahl des richtigen Zeitpunkts für die Ausbringung und die Auswahl derjenigen Formulierungen betreffen, die aufgrund ihrer physikalischen Aufmachung oder des Vorhandenseins von Agenzien, die eine ausreichende Nahrungsvermeidung gewährleisten, die Exposition der betreffenden Arten minimieren;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Anwendern, die geeignete Schutzkleidung tragen müssen. Dazu gehören insbesondere Handschuhe, Overall, Gummistiefel und Gesichtsschutz oder Schutzbrille beim Mischen, Verladen und Ausbringen sowie beim Reinigen der Ausrüstung, sofern die Exposition gegenüber dem Stoff nicht durch Design und Konstruktion der Ausrüstung selbst oder durch Anbringung von Schutzvorrichtungen an der Ausrüstung hinreichend verhindert wird.
                        
                     TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des Beurteilungsberichts über Carbendazim und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass die Zulassungsinhaber spätestens zum 31. Dezember eines jeden Jahres einen Bericht über Auswirkungen auf die Gesundheit von Anwendern vorlegen. Sie können verlangen, dass Angaben wie Absatzzahlen und eine Erhebung über Verwendungsmuster vorgelegt werden, damit ein realistisches Bild der Verwendungsbedingungen und der möglichen toxikologischen Auswirkungen von Carbendazim gezeichnet werden kann.
            
         
               145
            
            
               Captan
               CAS-Nr. 133-06-02
               CIPAC-Nr. 40
            
            
               N-(trichloromethylthio)cyclohex-4-ene-1,2-dicarboximide
            
            
               ≥ 910 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                            
                        
                        
                           Perchlormethylmercaptan (R005406): höchstens 5 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Folpet: höchstens 10 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Tetrachlorkohlenstoff: höchstens 0,1 g/kg
                        
                     
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Captan enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als in Tomaten achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 29. September 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Captan und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit. Die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstgehalte;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz des Grundwassers unter sensiblen Verhältnissen. Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikominimierung umfassen, und in sensiblen Gebieten sind gegebenenfalls Überwachungsprogramme einzuleiten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren und Gewässerorganismen. Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Bewertung des langfristigen Risikos für Vögel und Säugetiere sowie der toxikologischen Bewertung hinsichtlich der möglichen Präsenz von Metaboliten im Grundwasser unter sensiblen Bedingungen. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Captan in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               146
            
            
               Folpet
               CAS-Nr. 133-07-3
               CIPAC-Nr. 75
            
            
               N-(trichloromethylthio)phthalimide
            
            
               ≥ 940 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                            
                        
                        
                           Perchlormethylmercaptan (R005406): höchstens 3,5 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Tetrachlorkohlenstoff: höchstens 4 g/kg
                        
                     
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Folpet enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als Winterweizen achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 29. September 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Folpet und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit. Die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstgehalte;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren sowie Gewässer- und Bodenorganismen. Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikominimierung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Bewertung des Risikos für Vögel, Säugetiere und Regenwürmer. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Folpet in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               147
            
            
               Formetanat
               CAS-Nr. 23422-53-9
               CIPAC-Nr. 697
            
            
               3-dimethylaminomethyleneaminophenyl methylcarbamate
            
            
               ≥ 910 g/kg
            
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Formetanat enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als Feldtomaten und Ziersträucher achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 29. September 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Formetanat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Nichtzielarthropoden und Bienen. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominimierung enthalten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit. Die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstgehalte.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel, Säugetiere und Nichtzielarthropoden. Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Formetanat in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               148
            
            
               Methiocarb
               CAS-Nr. 2032-65-7
               CIPAC-Nr. 165
            
            
               4-methylthio-3,5-xylyl methylcarbamate
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent bei der Saatgutbehandlung, als Insektizid und als Molluskizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Methiocarb enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Saatgutbehandlung bei Mais achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 29. September 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Methiocarb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren und Nichtzielarthropoden. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominimierung enthalten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Sicherheit von Anwendern und umstehenden Personen. Die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstgehalte.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel, Säugetiere und Nichtzielarthropoden sowie zur Bestätigung der toxikologischen Bewertung hinsichtlich der möglichen Präsenz von Metaboliten in landwirtschaftlichen Kulturpflanzen. Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Methiocarb in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               149
            
            
               Dimethoat
               CAS-Nr. 60-51-5
               CIPAC-Nr. 59
            
            
               O,O-Dimethyl-S-(N-methylcarbamoylmethyl) phosphorodithioate; 2-Dimethoxy-phosphinothioylthio-N-methylacetamide
            
            
               ≥ 950 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                           —
                        
                        
                           Omethoat: höchstens 2 g/kg
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Isodimethoat: höchstens 3 g/kg
                        
                     
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 24. November 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dimethoat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen und anderen Nichtzielarthropoden. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominimierung umfassen, wie Abstandsauflagen sowie die Verringerung des Eintrags durch Abfluss und Drainage ins Oberflächenwasser;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Exposition der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit. Die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel, Säugetiere und Nichtzielarthropoden sowie zur Bestätigung der toxikologischen Bewertung hinsichtlich der möglichen Präsenz von Metaboliten in landwirtschaftlichen Kulturpflanzen.
               Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Dimethoat in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               150
            
            
               Dimethomorph
               CAS-Nr. 110488-70-5
               CIPAC-Nr. 483
            
            
               (E,Z) 4-[3-(4-chlorophenyl)-3-(3,4-dimethoxyphenyl)acryloyl]morpholine
            
            
               ≥ 965 g/kg
            
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 24. November 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dimethomorph und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf die Sicherheit von Anwendern und Arbeitern. Die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren sowie Wasserorganismen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominimierung umfassen.
            
         
               151
            
            
               Glufosinat
               CAS-Nr. 77182-82-2
               CIPAC-Nr. 437.007
            
            
               ammonium(DL)-homoalanin-4-yl(methyl)phosphinate
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Glufosinat enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als in Apfelplantagen, insbesondere in Hinblick auf die Exposition der Anwender und der Verbraucher, achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 24. November 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Glufosinat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf die Sicherheit der Anwender, Arbeiter und umstehenden Personen. Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls geeignete Schutzmaßnahmen vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die mögliche Gefährdung des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter extremen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Säugetieren, Nichtzielarthropoden und Nichtzielpflanzen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominimierung umfassen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Säugetiere und Nichtzielarthropoden in Apfelplantagen. Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Glufosinat in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               152
            
            
               Metribuzin
               CAS-Nr. 21087-64-9
               CIPAC-Nr. 283
            
            
               4-amino-6-tert-butyl-3-methylthio-1,2,4-triazin-5(4H)-one
            
            
               ≥ 910 g/kg
            
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Metribuzin enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als als selektives Nachauflaufherbizid für Kartoffeln achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 24. November 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metribuzin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Algen, Wasserpflanzen und Nichtzielpflanzen außerhalb des behandelten Felds. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominimierung enthalten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit. Die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Daten zur Bestätigung der Bewertung des Risikos für das Grundwasser. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Metribuzin in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               153
            
            
               Phosmet
               CAS-Nr. 732-11-6
               CIPAC-Nr. 318
            
            
               O,O-dimethyl S-phthalimidomethyl phosphorodithioate; N-(dimethoxyphosphinothioylthiomethyl)phatalimide
            
            
               ≥ 950 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                           —
                        
                        
                           Phosmet-oxon: höchstens 0,8 g/kg
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Iso-phosmet: höchstens 0,4 g/kg
                        
                     
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 24. November 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Phosmet und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen, Bienen und anderen Nichtzielarthropoden. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominimierung enthalten, wie Abstandsauflagen sowie die Verringerung des Eintrags durch Abfluss und Drainage ins Oberflächenwasser;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit. Die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung und Atemschutzgeräte vorschreiben.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Bewertung des Risikos für Vögel (akutes Risiko) und für pflanzenfressende Säugetiere (Langzeitrisiko). Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Phosmet in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               154
            
            
               Propamocarb
               CAS-Nr. 24579-73-5
               CIPAC-Nr. 399
            
            
               Propyl 3-(dimethylamino)propylcarbamate
            
            
               ≥ 920 g/kg
            
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Propamocarb enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als für Blattanwendungen achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 24. November 2006 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Propamocarb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitnehmersicherheit. Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls angemessene Schutzmaßnahmen vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Aufnahme von Rückständen aus dem Boden bei Fruchtwechsel- oder Folgekulturen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Oberflächen- und Grundwasser in gefährdeten Gebieten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren und Wasserorganismen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominimierung umfassen.
                        
                     
         
               155
            
            
               Ethoprophos
               CAS-Nr. 13194-48-4
               CIPAC-Nr. 218
            
            
               O-ethyl S,S-dipropyl phosphorodithioate
            
            
               > 940 g/kg
            
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Es dürfen nur Anwendungen als Nematizid und Insektizid im Boden zugelassen werden.
               Die Zulassungen sollten auf professionelle Anwender beschränkt werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Ethoprophos enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als bei Kartoffeln, die nicht zum Verzehr oder zur Verfütterung bestimmt sind, achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 16. März 2007 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Ethoprophos und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf die Rückstände und die Bewertung der Exposition der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstgehalte;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit. Die zugelassenen Anwendungsbedingungen müssen die Verwendung angemessener Personen- und Atemschutzausrüstung sowie andere Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie etwa die Verwendung geschlossener Transfersysteme bei der Verbreitung des Produkts vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen, Oberflächen- und Grundwasser unter sensiblen Bedingungen. Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa Abstandsauflagen und die vollständige Einbringung des Granulats in den Boden.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Bewertung des Kurz- und des Langzeitrisikos für Vögel und für Säugetiere, die Regenwürmer fressen. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Ethoprophos in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               156
            
            
               Pirimiphos-methyl
               CAS-Nr. 29232-93-7
               CIPAC-Nr. 239
            
            
               
                            
                        
                        
                           O-2-diethylamino-6-methylpyrimidin-4-yl
                        
                     
                            
                        
                        
                           O,O-dimethylphosphorothioate
                        
                     
            
               > 880 g/kg
            
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Es dürfen nur Anwendungen als Insektizid bei Lagerung nach der Ernte zugelassen werden.
               Die Ausbringung mit tragbaren Handgeräten darf nicht zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Pirimiphos-methyl enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als mit automatischen Systemen in leeren Getreidelagern achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. März 2007 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pirimiphos-methyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           auf die Anwendersicherheit. Die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung einschließlich Atemschutzausrüstung und Maßnahmen zur Risikobegrenzung zwecks Verringerung der Exposition vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           auf die Exposition der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstgehalte.
                        
                     
         
               157
            
            
               Fipronil
               CAS-Nr. 120068-37-3
               CIPAC-Nr. 581
            
            
               (±)-5-amino-1-(2,6-dichloro-α,α,α-trifluoro-para-tolyl)-4-trifluoromethylsulfinylpyrazole-3-carbonitrile
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Oktober 2007
            
            
               30. September 2017
            
            
               TEIL A
               Es darf nur die Anwendung als Insektizid zur Saatgutbehandlung zugelassen werden.
               Zum Schutz von Nichtzielorganismen, insbesondere Honigbienen, ist auf Folgendes zu achten:
               
                           —
                        
                        
                           Die Applikation auf Saatgut wird nur in professionellen Saatgutbehandlungseinrichtungen vorgenommen. Diese Einrichtungen müssen die beste zur Verfügung stehende Technik anwenden, damit gewährleistet ist, dass die Freisetzung von Staub bei der Applikation auf das Saatgut, der Lagerung und der Beförderung auf ein Mindestmaß reduziert werden kann;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           für die Drillsaat ist eine angemessene Ausrüstung zu verwenden, damit eine gute Einarbeitung in den Boden, möglichst wenig Verschütten und eine möglichst geringe Staubemission gewährleistet sind.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass
               
                           —
                        
                        
                           auf dem Etikett von behandeltem Saatgut angegeben wird, dass das Saatgut mit Fipronil behandelt wurde, und dass die in der Zulassung genannten Maßnahmen zur Risikobegrenzung aufgeführt werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           erforderlichenfalls Überwachungsprogramme zur Überprüfung der tatsächlichen Exposition von Honigbienen gegenüber Fipronil in von Bienen für die Futtersuche oder von Imkern genutzten Gebieten eingeleitet werden.
                        
                     TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 16. März 2007 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fipronil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Verpackung der im Handel befindlichen Produkte muss so gestaltet sein, dass die Entstehung von bedenklichen Produkten durch photochemischen Abbau vermieden wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, vor allem vor Metaboliten, die persistenter sind als die Ausgangsverbindung, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz körnerfressender Vögel und von Säugetieren, Wasserorganismen, Nichtzielarthropoden und Honigbienen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien, die die Bewertung des Risikos für körnerfressende Vögel und Säugetiere sowie Honigbienen, vor allem Bienenbrut, bestätigen. Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Fipronil in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens ein Jahr nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               158
            
            
               Beflubutamid
               CAS-Nr. 113614-08-7
               CIPAC-Nr. 662
            
            
               (RS)-N-benzyl-2-(4-fluoro-3-trifluoromethylphenoxy) butanamide
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. Dezember 2007
            
            
               30. November 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. Mai 2007 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Beflubutamid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           der Gefährdung von Grundwasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               159
            
            
               Spodoptera exigua Nucleopolyhedrovirus
               CIPAC-Nr.
               Entfällt
            
            
               Entfällt
            
            
                
            
            
               1. Dezember 2007
            
            
               30. November 2017
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 15. Mai 2007 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Spodoptera exigua NPV und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               160
            
            
               Prosulfocarb
               CAS-Nr. 52888-80-9
               CIPAC-Nr. 539
            
            
               S-benzyl dipropyl(thiocarbamat)
            
            
               970 g/kg
            
            
               1. November 2008
            
            
               31. Oktober 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 9. Oktober 2007 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Prosulfocarb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von aquatische Organismen; sie müssen sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen ggf. Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa Abstandsauflagen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Nichtzielpflanzen; sie müssen sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen ggf. Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa Abstandsauflagen, die eine ungespritzte Zone innerhalb von Nutzflächen vorsehen.
                        
                     
         
               161
            
            
               Fludioxonil
               CAS-Nr. 131341-86-1
               CIPAC-Nr. 522
            
            
               4-(2,2-difluoro-1,3-benzodioxol-4-yl)-1H-pyrrole-3-carbonitrile
            
            
               950 g/kg
            
            
               1. November 2008
            
            
               31. Oktober 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Fludioxonil enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Saatgutbehandlung achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen, und sie
               
                           —
                        
                        
                           berücksichtigen vor allem die Möglichkeit einer Grundwasserverunreinigung, insbesondere durch die Bodenphotolyse-Metaboliten CGA 339833 und CGA 192155, in gefährdeten Gebieten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           achten besonders auf den Schutz von Fischen und wirbellosen Wassertieren.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 9. Oktober 2007 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fludioxonil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               162
            
            
               Clomazon
               CAS-Nr. 81777-89-1
               CIPAC-Nr. 509
            
            
               2-(2-chlorobenzyl)-4,4-dimethyl-1,2-oxazolidin-3-one
            
            
               960 g/kg
            
            
               1. November 2008
            
            
               31. Oktober 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 9. Oktober 2007 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Clomazon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Nichtzielpflanzen; sie müssen sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen ggf. Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa Abstandsauflagen.
                        
                     
         
               163
            
            
               Benthiavalicarb
               CAS-Nr. 413615-35-7
               CIPAC-Nr. 744
            
            
               [(S)-1-{[(R)-1-(6-fluoro-1,3-benzothiazol-2-yl)ethyl]carbamoyl}-2-methylpropyl]carbamic acid
            
            
               ≥ 910 g/kg
               Die folgenden herstellungsbedingten Verunreinigungen gelten als toxikologisch bedenklich; ihr jeweiliger Gehalt darf eine gewisse Menge im technischen Material nicht übersteigen:
               
                            
                        
                        
                           6,6′-Difluor-2,2′-dibenzothiazol: < 3,5 mg/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Bis(2-amino-5-fluorphenyl)disulfid: < 14 mg/kg
                        
                     
            
               1. August 2008
            
            
               31. Juli 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Benthiavalicarb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von nicht zur Zielgruppe gehörenden Arthropoden.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls angemessene Maßnahmen zur Risikominderung umfassen.
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, die Benthiavalicarb enthalten, für andere Anwendungen als in Gewächshäusern achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               164
            
            
               Boscalid
               CAS-Nr. 188425-85-6
               CIPAC-Nr. 673
            
            
               2-Chloro-N-(4′-chlorobiphenyl-2-yl)nicotinamide
            
            
               ≥ 960 g/kg
            
            
               1. August 2008
            
            
               31. Juli 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Boscalid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere achten auf:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Langzeitrisiko für Vögel und Bodenorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko einer Anreicherung im Boden, wenn der Stoff für mehrjährige Kulturen oder bei Fruchtwechsel für Folgekulturen verwendet wird.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls angemessene Maßnahmen zur Risikominderung enthalten.
            
         
               165
            
            
               Carvon
               CAS-Nr. 99-49-0 (D/L-Gemisch)
               CIPAC-Nr. 602
            
            
               5-isopropenyl-2-methylcyclohex-2-en-1-one
            
            
               ≥ 930 g/kg mit einem D/L-Verhältnis von mindestens 100:1
            
            
               1. August 2008
            
            
               31. Juli 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Carvon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf die Anwendersicherheit achten.
               Die Anwendungsbedingungen enthalten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominderung.
            
         
               166
            
            
               Fluoxastrobin
               CAS-Nr. 361377-29-9
               CIPAC-Nr. 746
            
            
               (E)-{2-[6-(2-chlorophenoxy)-5-fluoropyrimidin-4-yloxy]phenyl}(5,6-dihydro-1,4,2-dioxazin-3-yl)methanone O-methyloxime
            
            
               ≥ 940 g/kg
            
            
               1. August 2008
            
            
               31. Juli 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fluoxastrobin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit, insbesondere bei der Handhabung des unverdünnten Konzentrats; die Anwendungsbedingungen sollten angemessene Schutzmaßnahmen vorsehen (z. B. Tragen eines Gesichtsschutzes);
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz aquatischer Organismen. Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikominderung getroffen werden, wie etwa Abstandsauflagen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Rückstandsmengen der Metaboliten von Fluoxastrobin, wenn Stroh von behandelten Flächen als Futtermittel verwendet wird. Die Anwendungsbedingungen sollten in diesem Fall entsprechende Beschränkungen enthalten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko einer Anreicherung im Oberboden, wenn der Stoff für mehrjährige Kulturen oder bei Fruchtwechsel für Folgekulturen verwendet wird.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen enthalten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominderung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten schreiben Folgendes vor:
               
                           —
                        
                        
                           die Vorlage von Daten zur Durchführung einer umfassenden Risikobewertung in Bezug auf aquatische Organismen, unter Berücksichtigung von Abdrift, Abschwemmung und Dränage sowie der Wirksamkeit potenzieller Maßnahmen zur Risikominderung;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Vorlage von Daten über die Toxizität von nicht in Ratten vorkommenden Metaboliten, wenn Stroh von behandelten Flächen als Futtermittel verwendet wird.
                        
                     Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Fluoxastrobin in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               167
            
            
               Paecilomyces lilacinus (Thom)
               Samson 1974 Stamm 251 (AGAL: Nr. 89/030550)
               CIPAC-Nr. 753
            
            
               Entfällt
            
            
                
            
            
               1. August 2008
            
            
               31. Juli 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Nematizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Paecilomyces lilacinus und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit (wenngleich keine Notwendigkeit besteht, einen AOEL-Wert festzusetzen, sollten Mikroorganismen in der Regel als potenzielle Sensibilisatoren angesehen werden);
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von nicht zur Zielgruppe gehörenden auf Blättern lebenden Arthropoden.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen enthalten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominderung.
            
         
               168
            
            
               Prothioconazol
               CAS-Nr. 178928-70-6
               CIPAC-Nr. 745
            
            
               (RS)-2-[2-(1-chlorocyclopropyl)-3-(2-chlorophenyl)-2-hydroxypropyl]-2,4-dihydro-1,2,4-triazole-3-thione
            
            
               ≥ 970 g/kg
               Die folgenden herstellungsbedingten Verunreinigungen gelten als toxikologisch bedenklich; ihr jeweiliger Gehalt darf eine gewisse Menge im technischen Material nicht übersteigen:
               
                           —
                        
                        
                           Toluol: < 5 g/kg
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Prothioconazol-desthio (2-(1-Chlorcyclopropyl)-1-(2-chlorphenyl)-3-(1,2,4-triazol-1-yl)propan-2-ol): < 0,5 g/kg (NG)
                        
                     
            
               1. August 2008
            
            
               31. Juli 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Prothioconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit bei Spritzungen; die Anwendungsbedingungen sollten angemessene Schutzmaßnahmen enthalten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz aquatischer Organismen. Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikominderung getroffen werden, wie etwa Abstandsauflagen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln und kleinen Säugetieren. Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikominderung getroffen werden.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen enthalten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominderung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten schreiben Folgendes vor:
               
                           —
                        
                        
                           die Vorlage von Informationen zur Bewertung der Verbraucherexposition gegenüber Derivaten der Triazol-Metaboliten bei Hauptkulturen, Kulturen bei Fruchtwechsel und Erzeugnissen tierischen Ursprungs;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Vorlage eines Vergleichs der Wirkungsweise von Prothioconazol und Derivaten der Triazol-Metaboliten zur Bewertung der Toxizität infolge einer kombinierten Exposition gegenüber diesen Verbindungen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Vorlage von Informationen zur eingehenderen Untersuchung des Langzeitrisikos für körnerfressende Vögel und Säugetiere aufgrund der Verwendung von Prothioconazol zur Saatgutbehandlung.
                        
                     Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Prothioconazol in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               169
            
            
               Amidosulfuron
               CAS-Nr. 120923-37-7
               CIPAC-Nr. 515
            
            
               
                            
                        
                        
                           3-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-1-(N-methyl-N-methylsulfonyl-aminosulfonyl)urea
                           oder
                        
                     
                            
                        
                        
                           1-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-3-mesyl(methyl) sulfamoylurea
                        
                     
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Amidosulfuron für andere Anwendungen als für Wiesen und Weiden achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Amidosulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers wegen möglicher Grundwasserkontamination durch einige der Abbauprodukte, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter besonderen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserpflanzen.
                        
                     Hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie etwa Abstandsauflagen, getroffen werden.
            
         
               170
            
            
               Nicosulfuron
               CAS-Nr. 111991-09-4
               CIPAC-Nr. 709
            
            
               
                            
                        
                        
                           2-[(4,6-dimethoxypyrimidin-2-ylcarbamoyl)sulfamoyl]-N,N-dimethylnicotinamide
                           oder
                        
                     
                            
                        
                        
                           1-(4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-3-(3-dimethylcarbamoyl-2-pyridylsulfonyl)urea
                        
                     
            
               ≥ 910 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Nicosulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die mögliche Exposition der aquatischen Umgebung gegenüber dem Metaboliten DUDN, wenn Nicosulfuron in Gebieten mit empfindlichen Böden ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserpflanzen; sie müssen sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa Abstandsauflagen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Nichtzielpflanzen; sie müssen sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa Abstandsauflagen, die eine ungespritzte Zone innerhalb von Nutzflächen vorsehen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Grundwasser und Oberflächengewässern im Falle empfindlicher Böden und klimatischer Bedingungen.
                        
                     
         
               171
            
            
               Clofentezin
               CAS-Nr. 74115-24-5
               CIPAC-Nr. 418
            
            
               3,6-bis(2-chlorophenyl)-1,2,4,5-tetrazine
            
            
               ≥ 980 g/kg (Trockenmasse)
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Mai 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Clofentezin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials als gewerbsmäßig hergestellt muss bestätigt und durch geeignete Analysedaten belegt werden; das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial ist mit dieser Spezifikation des technischen Materials zu vergleichen und entsprechend zu überprüfen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender und Arbeiter; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den potenziellen atmosphärischen Ferntransport;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Nichtzielorganismen; die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission spätestens am 31. Juli 2011 ein Überwachungsprogramm zur Bewertung des atmosphärischen Ferntransports von Clofentezin und damit zusammenhängender Umweltrisiken vorlegt. Die Ergebnisse dieses Überwachungsprogramms sind dem berichterstattenden Mitgliedstaat und der Kommission spätestens am 31. Juli 2013 als Überwachungsbericht vorzulegen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission spätestens am 30. Juni 2012 Bestätigungsuntersuchungen zur toxikologischen und umweltrelevanten Risikobewertung für Clofentezin-Metaboliten vorlegt.
            
         
               172
            
            
               Dicamba
               CAS-Nr. 1918-00-9
               CIPAC-Nr. 85
            
            
               3,6-dichloro-2-methoxybenzoic acid
            
            
               ≥ 850 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dicamba und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               173
            
            
               Difenoconazol
               CAS-Nr. 119446-68-3
               CIPAC-Nr. 687
            
            
               3-chloro-4-[(2RS,4RS;2RS,4SR)-4-methyl-2-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)-1,3-dioxolan-2-yl]phenyl 4-chlorophenyl ether
            
            
               ≥ 940 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Difenoconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz aquatischer Organismen.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               174
            
            
               Diflubenzuron
               CAS-Nr. 35367-38-5
               CIPAC-Nr. 339
            
            
               1-(4-chlorophenyl)-3-(2,6-difluorobenzoyl) urea
            
            
               ≥ 950 g/kg Verunreinigung: max. 0,03 g/kg 4-Chloranilin
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Mai 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Diflubenzuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials als gewerbsmäßig hergestellt muss bestätigt und durch geeignete Analysedaten belegt werden; das für die Toxizitätsdossiers verwendete Versuchsmaterial ist mit dieser Spezifikation des technischen Materials zu vergleichen und entsprechend zu überprüfen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von terrestrischen Organismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Nichtzielarthropoden, einschließlich Bienen.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission spätestens am 30. Juni 2011 weitere Untersuchungen zur möglichen toxikologischen Bedeutung der Verunreinigung und des Metaboliten 4-Chloranilin (PCA) vorlegt.
            
         
               175
            
            
               Imazaquin
               CAS-Nr. 81335-37-7
               CIPAC-Nr. 699
            
            
               2-[(RS)-4-isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl]quinoline-3-carboxylic acid
            
            
               ≥ 960 g/kg (racemisches Gemisch)
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Imazaquin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               176
            
            
               Lenacil
               CAS-Nr. 2164-08-1
               CIPAC-Nr. 163
            
            
               3-cyclohexyl-1,5,6,7-tetrahydrocyclopentapyrimidine-2,4(3H)-dione
            
            
               ≥ 975 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Mai 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Lenacil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen, vor allem Algen und Wasserpflanzen; die Zulassungsbedingungen müssen Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie etwa Pufferzonen zwischen behandelten Flächen und Oberflächenwasserkörpern, umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden oder schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird; die Zulassungsbedingungen müssen Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, und in empfindlichen Gebieten müssen gegebenenfalls Überwachungsprogramme zur Überprüfung möglicher Grundwasserkontamination durch die Metaboliten IN-KF 313, M1, M2 und M3 eingeleitet werden.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission Bestätigungsinformationen zur Identität und Charakterisierung der Bodenmetaboliten Polar B und Polars sowie der Metaboliten M1, M2 und M3 vorlegt, die in Lysimeterstudien auftraten, sowie zu Folgekulturen und möglichen phytotoxischen Wirkungen. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis spätestens 30. Juni 2012 vorlegt.
               Sollte eine Entscheidung über die Einstufung von Lenacil gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates (3) ergeben, dass weitere Informationen über die Bedeutung der Metaboliten IN-KE 121, IN-KF 313, M1, M2, M3, Polar B und Polars erforderlich sind, müssen die betreffenden Mitgliedstaaten die Vorlage solcher Informationen verlangen. Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen binnen sechs Monaten ab Bekanntgabe einer solchen Einstufungsentscheidung vorlegt.
            
         
               177
            
            
               Oxadiazon
               CAS-Nr. 19666-30-9
               CIPAC-Nr. 213
            
            
               5-tert-butyl-3-(2,4-dichloro-5-isopropoxyphenyl)-1,3,4-oxadiazol-2(3H)-one
            
            
               ≥ 940 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Mai 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Oxadiazon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials als gewerbsmäßig hergestellt muss bestätigt und durch geeignete Analysedaten belegt werden; das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial ist mit dieser Spezifikation des technischen Materials zu vergleichen und entsprechend zu überprüfen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die mögliche Grundwasserkontamination durch den Metaboliten AE0608022, wenn der Wirkstoff in Situationen ausgebracht wird, für die länger andauernde anaerobe Bedingungen zu erwarten sind, oder in Gebieten mit empfindlichen Böden oder schwierigen klimatischen Bedingungen; die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Untersuchungen zur möglichen toxikologischen Bedeutung einer Verunreinigung in der vorgeschlagenen technischen Spezifikation;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Angaben zur besseren Klärung des Auftretens des Metaboliten AE0608033 in Hauptkulturen und Folgekulturen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           weitere Versuche zu Folgekulturen (und zwar zu Hackfrüchten und Getreide) sowie eine Untersuchung zum Stoffwechsel bei Wiederkäuern, um die Bewertung des Risikos für die Verbraucher zu bestätigen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen, mit denen die Bewertung des Risikos für Regenwürmer fressende Vögel und Säugetiere sowie das Langzeitrisiko für Fische vertieft werden kann.
                        
                     Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen spätestens am 30. Juni 2012 vorlegt.
            
         
               178
            
            
               Picloram
               CAS-Nr. 1918-02-1
               CIPAC-Nr. 174
            
            
               4-amino-3,5,6-trichloropyridine-2-carboxylic acid
            
            
               ≥ 920 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Mai 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Picloram und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die mögliche Grundwasserkontamination, wenn Picloram in Gebieten mit empfindlichen Böden oder schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird; die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen zur Bestätigung, dass die bei Rückstandsversuchen angewendete Analysemethode zur Überwachung die Rückstände von Picloram und seinen Konjugaten korrekt quantifiziert;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           eine Untersuchung zur Photolyse im Boden, um die Beurteilung des Abbaus von Picloram zu bestätigen.
                        
                     Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen spätestens am 30. Juni 2012 vorlegt.
            
         
               179
            
            
               Pyriproxyfen
               CAS-Nr. 95737-68-1
               CIPAC-Nr. 715
            
            
               4-phenoxyphenyl (RS)-2-(2-pyridyloxy)propyl ether
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Mai 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pyriproxyfen und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen; die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen zur Bestätigung der Risikobewertung in zwei Punkten vorlegt, nämlich zu dem von Pyriproxyfen und dem Metaboliten DPH-Pyr ausgehenden Risiko für Wasserinsekten sowie zu dem von Pyriproxyfen ausgehenden Risiko für Bestäuber. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen spätestens am 30. Juni 2012 vorlegt.
            
         
               180
            
            
               Bifenox
               CAS-Nr. 42576-02-3
               CIPAC-Nr. 413
            
            
               Methyl 5-(2,4-dichlorophenoxy)-2-nitrobenzoate
            
            
               ≥ 970 g/kg Verunreinigungen:
               
                            
                        
                        
                           max. 3 g/kg 2,4-Dichlorphenol
                        
                     
                            
                        
                        
                           max. 6 g/kg 2,4-Dichloranisol
                        
                     
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. März 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bifenox und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie tragen dafür Sorge, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die ernährungsbedingte Exposition der Verbraucher gegenüber Bifenoxrückständen in Erzeugnissen tierischen Ursprungs und in Folgekulturen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage von
               
                           —
                        
                        
                           Informationen über Rückstände von Bifenox und seines Metaboliten Hydroxybifenoxsäure in Lebensmitteln tierischen Ursprungs und über Rückstände von Bifenox in Folgekulturen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen darüber, wie das von Bifenox ausgehende langfristige Risiko für pflanzenfressende Säugetiere weiter angegangen werden kann.
                        
                     Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsdaten und Informationen spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               181
            
            
               Diflufenican
               CAS-Nr. 83164-33-4
               CIPAC-Nr. 462
            
            
               2′,4′-difluoro-2-(α,α,α-trifluoro-m-tolyloxy) nicotinanilide
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. März 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Diflufenican und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz aquatischer Organismen. Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikominderung getroffen werden, wie etwa Abstandsauflagen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Nichtzielpflanzen. Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung getroffen werden, wie etwa Abstandsauflagen, die eine ungespritzte Zone innerhalb von Nutzflächen vorsehen.
                        
                     
         
               182
            
            
               Fenoxaprop-P
               CAS-Nr. 113158-40-0
               CIPAC-Nr. 484
            
            
               (R)-2[4-[(6-chloro-2-benzoxazolyl)oxy]-phenoxy]-propanoic acid
            
            
               ≥ 920 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. März 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenoxaprop-P und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie tragen dafür Sorge, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Nichtzielpflanzen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Vorhandensein des Safeners Mefenpyr-diethyl in formulierten Produkten hinsichtlich der Exposition von Anwendern, Arbeitern oder umstehenden Personen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Persistenz des Wirkstoffs und einiger seiner Abbauprodukte in kälteren Zonen und in Gebieten, in denen anaerobe Bedingungen auftreten können.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               183
            
            
               Fenpropidin
               CAS-Nr. 67306-00-7
               CIPAC-Nr. 520
            
            
               (R,S)-1-[3-(4-tert-butylphenyl)-2-methylpropyl]-piperidine
            
            
               ≥ 960 g/kg (Racemat)
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. März 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenpropidin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender und Arbeiter; sie tragen dafür Sorge, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz aquatischer Organismen; sie tragen dafür Sorge, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa Abstandsauflagen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage von
               
                           —
                        
                        
                           Informationen darüber, wie das von Fenpropidin ausgehende langfristige Risiko für pflanzen- und insektenfressende Vögel weiter angegangen werden kann.
                        
                     Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsdaten und Informationen spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               184
            
            
               Quinoclamin
               CAS-Nr. 2797-51-5
               CIPAC-Nr. 648
            
            
               2-amino-3-chloro-1,4-naphthoquinone
            
            
               ≥ 965 g/kg Verunreinigung:
               Dichlon (2,3-Dichlor-1,4-naphthochinon) max. 15 g/kg
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Quinoclamin enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als für Zierpflanzen oder Baumschulerzeugnisse achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 14. März 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Quinoclamin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender, Arbeiter und umstehenden Personen; die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz aquatischer Organismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln und kleinen Säugetieren.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               185
            
            
               Chloridazon
               CAS-Nr. 1698-60-8
               CIPAC-Nr. 111
            
            
               5-amino-4-chloro-2-phenylpyridazin-3(2H)-one
            
            
               920 g/kg
               Die herstellungsbedingte Verunreinigung 4-Amino-5-chlor-isomer wird als toxikologisch bedenklich eingestuft und darf 60 g/kg nicht überschreiten.
            
            
               1. Januar 2009
            
            
               31. Dezember 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid bis zu einer Menge von 2,6 kg/ha alle drei Jahre auf demselben Feld dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 4. Dezember 2007 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Chloridazon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Boden- und/oder klimatischen Bedingungen verwendet wird.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, und in gefährdeten Gebieten müssen gegebenenfalls zur Überprüfung einer möglichen Grundwasserkontamination durch die Metaboliten B und B1 Überwachungsprogramme eingeleitet werden.
            
         
               186
            
            
               Tritosulfuron
               CAS-Nr. 142469-14-5
               CIPAC-Nr. 735
            
            
               1-(4-methoxy-6-trifluoromethyl-1,3,5-triazin-2-yl)-3-(2-trifluoromethyl-benzenesulfonyl)urea
            
            
               ≥ 960 g/kg
               Folgende Herstellungsverunreinigung ist von toxikologischer Bedeutung und darf einen bestimmten Gehalt im technischen Material nicht übersteigen:
               2-Amino-4-methoxy-6-(trifluormethyl)-1,3,5-triazin: < 0,2 g/kg
            
            
               1. Dezember 2008
            
            
               30. November 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 20. Mai 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tritosulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Möglichkeit der Grundwasserkontamination, wenn der Wirkstoff in Regionen mit empfindlichen Boden- und/oder klimatischen Bedingungen verwendet wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von kleinen Säugetieren.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen enthalten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               187
            
            
               Flutolanil
               CAS-Nr. 66332-96-5
               CIPAC-Nr. 524
            
            
               α,α,α-trifluoro-3′-isopropoxy-o-toluanilide
            
            
               ≥ 975 g/kg
            
            
               1. März 2009
            
            
               28. Februar 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Flutolanil enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Behandlung von Kartoffelknollen achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 20. Mai 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Flutolanil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter besonderen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               188
            
            
               Benfluralin
               CAS-Nr. 1861-40-1
               CIPAC-Nr. 285
            
            
               N-butyl-N-ethyl-α,α,α-trifluoro-2,6-dinitro-p-toluidine
            
            
               ≥ 960 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                           —
                        
                        
                           Ethyl-butyl-nitrosamine: max. 0,1 mg/kg
                        
                     
            
               1. März 2009
            
            
               28. Februar 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Benfluralin enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als für Kopfsalat und Endivien achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 20. Mai 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Benfluralin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz der Anwendersicherheit. Die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Rückstände in Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und bewerten die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Oberflächengewässern sowie Wasserorganismen. Hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie etwa Abstandsauflagen, getroffen werden.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien über den Metabolismus bei Fruchtfolge zur Bestätigung der Risikobewertung für Metabolit B12 und für Wasserorganismen. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Benfluralin in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               189
            
            
               Fluazinam
               CAS-Nr. 79622-59-6
               CIPAC-Nr. 521
            
            
               3-chloro-N-(3-chloro-5-trifluoromethyl-2-pyridyl)-α,α,α-trifluoro-2, 6-dinitro-p-toluidine
            
            
               ≥ 960 g/kg
               Verunreinigungen:
               5-chloro-N-(3-chloro-5-trifluoromethyl-2-pyridyl)-α,α,α-trifluoro-4,6-dinitro-o-toluidine
               
                           —
                        
                        
                           höchstens 2 g/kg
                        
                     
            
               1. März 2009
            
            
               28. Februar 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Fluazinam enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als für Kartoffeln achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 20. Mai 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fluazinam und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz der Anwendersicherheit. Die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Rückstände in Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und bewerten die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen. Hinsichtlich des genannten Risikos sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie etwa Abstandsauflagen, getroffen werden.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für Wasserorganismen und Boden-Makroorganismen. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Fluazinam in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               190
            
            
               Fuberidazol
               CAS-Nr. 3878-19-1
               CIPAC-Nr. 525
            
            
               2-(2′-furyl)benzimidazole
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. März 2009
            
            
               28. Februar 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Fuberidazol enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als für Saatgutbeize achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 20. Mai 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fuberidazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Langzeitrisiko für Säugetiere; sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen. In diesem Fall sollte entsprechende Ausrüstung verwendet werden, mit der eine gute Einarbeitung in den Boden und möglichst wenig Verschütten bei der Ausbringung gewährleistet sind.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               191
            
            
               Mepiquat
               CAS-Nr. 15302-91-7
               CIPAC-Nr. 440
            
            
               1,1-dimethylpiperidinium chloride (mepiquat chloride)
            
            
               ≥ 990 g/kg
            
            
               1. März 2009
            
            
               28. Februar 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Mepiquat enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als für Gerste achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 20. Mai 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Mepiquat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf Rückstände in Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und bewerten die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme.
            
         
               192
            
            
               Diuron
               CAS-Nr. 330-54-1
               CIPAC-Nr. 100
            
            
               3-(3,4-dichlorophenyl)-1,1-dimethylurea
            
            
               ≥ 930 g/kg
            
            
               1. Oktober 2008
            
            
               30. September 2018
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid in Mengen von höchstens 0,5 kg/ha (Flächendurchschnitt) dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Juli 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Diuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; in den Anwendungsbedingungen muss gegebenenfalls die Verwendung persönlicher Schutzausrüstung vorgeschrieben werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               193
            
            
               Bacillus thuringiensis subsp. aizawai
               STAMM: ABTS-1857
               Kultursammlung: Nr. SD-1372,
               STAMM: GC-91
               Kultursammlung: Nr. NCTC 11821
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bacillus thuringiensis subsp. aizawai ABTS-1857 (SANCO/1539/2008) und GC-91 (SANCO/1538/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               194
            
            
               Bacillus thuringiensis subsp. israeliensis (Serotyp H-14)
               STAMM: AM65-52
               Kultursammlung: Nr. ATCC -1276
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bacillus thuringiensis subsp. israeliensis (Serotyp H-14) AM65-52 (SANCO/1540/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               195
            
            
               Bacillus thuringiensis subsp. kurstaki
               
                            
                        
                        
                           STAMM: ABTS 351
                           Kultursammlung: Nr. ATCC SD-1275
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: PB 54
                           Kultursammlung: Nr. CECT 7209
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: SA 11
                           Kultursammlung: Nr. NRRL B-30790
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: SA 12
                           Kultursammlung: Nr. NRRL B-30791
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: EG 2348
                           Kultursammlung: Nr. NRRL B-18208
                        
                     
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bacillus thuringiensis subsp. kurstaki ABTS 351 (SANCO/1541/2008), PB 54 (SANCO/1542/2008), SA 11, SA 12 und EG 2348 (SANCO/ 1543/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               196
            
            
               Bacillus thuringiensis subsp. tenebrionis
               STAMM: NB 176 (TM 14 1)
               Kultursammlung: Nr. SD-5428
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bacillus thuringiensis subsp. tenebrionis NB 176 (SANCO/1545/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               197
            
            
               Beauveria bassiana
               
                            
                        
                        
                           STAMM: ATCC 74040
                           Kultursammlung: Nr. ATCC 74040
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: GHA
                           Kultursammlung: Nr. ATCC 74250
                        
                     
            
               Entfällt
            
            
               Höchstgehalt an Beauvericin: 5 mg/kg
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Beauveria bassiana ATCC 74040 (SANCO/1546/2008) und GHA (SANCO/1547/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               198
            
            
               Cydia pomonella Granulovirus (CpGV)
            
            
               Entfällt
            
            
               Enthält Mikroorganismen (Bacillus cereus) < 1 × 106 KBE/g
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cydia pomonella Granulovirus (CpGV) (SANCO/1548/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen…
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               199
            
            
               Lecanicillium muscarium
               (vormals Verticilium lecanii)
               STAMM: Ve 6
               Kultursammlung: Nr. CABI (=IMI) 268317, CBS 102071, ARSEF 5128
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Lecanicillium muscarium (vormals Verticilium lecanii) Ve 6 (SANCO/1861/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               200
            
            
               Metarhizium anisopliae var. anisopliae
               (vormals Metarhizium anisopliae)
               STAMM: BIPESCO 5/F52
               Kultursammlung: Nr. M.a. 43; Nr. 275-86 (Akronyme V275 oder KVL 275); Nr. KVL 99-112 (Ma 275 oder V 275); Nr. DSM 3884; Nr. ATCC 90448; Nr. ARSEF 1095
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metarhizium anisopliae var. anisopliae (vormals Metarhizium anisopliae) BIPESCO 5 und F52 (SANCO/1862/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               201
            
            
               Phlebiopsis gigantea
               
                            
                        
                        
                           STAMM: VRA 1835
                           Kultursammlung: Nr. ATCC 90304
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: VRA 1984
                           Kultursammlung: Nr. DSM16201
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: VRA 1985
                           Kultursammlung: Nr. DSM 16202
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: VRA 1986
                           Kultursammlung: Nr. DSM 16203
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG B20/5
                           Kultursammlung: Nr. IMI 390096
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG SP log 6
                           Kultursammlung: Nr. IMI 390097
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG SP log 5
                           Kultursammlung: Nr. IMI390098
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG BU 3
                           Kultursammlung: Nr. IMI 390099
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG BU 4
                           Kultursammlung: Nr. IMI 390100
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG 410.3
                           Kultursammlung: Nr. IMI 390101
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG97/1062/116/1.1
                           Kultursammlung: Nr. IMI 390102
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG B22/SP1287/3.1
                           Kultursammlung: Nr. IMI 390103
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG SH 1
                           Kultursammlung: Nr. IMI 390104
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: FOC PG B22/SP1190/3.2
                           Kultursammlung: Nr. IMI 390105
                        
                     
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Phlebiopsis gigantea (SANCO/1863/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               202
            
            
               Pythium oligandrum
               STÄMME: M1
               Kultursammlung: Nr. ATCC 38472
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pythium oligandrum M1 (SANCO/1864/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               203
            
            
               Streptomyces K61 (vormals S. griseoviridis)
               STAMM: K61
               Kultursammlung: Nr. DSM 7206
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Streptomyces (vormals Streptomyces griseoviridis) K61 (SANCO/1865/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               204
            
            
               Trichoderma atroviride
               (vormals T. harzianum)
               
                            
                        
                        
                           STAMM: IMI 206040
                           Kultursammlung: Nr. IMI 206040, ATCC 20476;
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: T11
                           Kultursammlung: Nr.
                           Spanische Kultursammlung CECT 20498, identisch mit IMI 352941
                        
                     
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Trichoderma atroviride (vormals T. harzianum) IMI 206040 (SANCO/1866/2008) bzw. T-11 (SANCO/1841/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               205
            
            
               Trichoderma polysporum
               STAMM: Trichoderma polysporum IMI 206039
               Kultursammlung: Nr. IMI 206039, ATCC 20475
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Trichoderma polysporum IMI 206039 (SANCO/1867/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               206
            
            
               Trichoderma harzianum Rifai
               
                            
                        
                        
                           STAMM:
                           Trichoderma harzianum T-22;
                           Kultursammlung: Nr. ATCC 20847
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: Trichoderma harzianum ITEM 908;
                           Kultursammlung: Nr. CBS 118749
                        
                     
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Trichoderma harzianum T-22 (SANCO/1839/2008) bzw. ITEM 908 (SANCO/1840/208) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               207
            
            
               Trichoderma asperellum
               (vormals T. harzianum)
               
                            
                        
                        
                           STAMM: ICC012
                           Kultursammlung: Nr. CABI CC IMI 392716
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: Trichoderma asperellum
                           (vormals T. viride T25) T25
                           Kultursammlung: Nr. CECT 20178
                        
                     
                            
                        
                        
                           STAMM: Trichoderma asperellum
                           (vormals T. viride TV1) TV1
                           Kultursammlung: Nr. MUCL 43093
                        
                     
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Trichoderma asperellum (vormals T. harzianum) ICC012 (SANCO/1842/2008) und Trichoderma asperellum (vormals T. viride T25 und TV1) T25 und TV1 (SANCO/1868/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               208
            
            
               Trichoderma gamsii (vormals T. viride)
               STÄMME:
               ICC080
               Kultursammlung: Nr. IMI CC Nummer 392151 CABI
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Trichoderma viride (SANCO/1868/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               209
            
            
               Verticillium albo-atrum
               (vormals Verticillium dahliae)
               STAMM: Verticillium albo-atrum Isolat WCS850
               Kultursammlung: Nr. CBS 276.92
            
            
               Entfällt
            
            
               Keine wesentlichen Verunreinigungen
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Verticillium albo-atrum (vormals Verticillium dahliae) WCS850 (SANCO/1870/2008) und insbesondere der entsprechenden Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               210
            
            
               
                            
                        
                        
                           Abamectin
                           CAS-Nr. 71751-41-2
                        
                     
                            
                        
                        
                           Avermectin B1a
                           
                           CAS-Nr. 65195-55-3
                        
                     
                            
                        
                        
                           Avermectin B1b
                           
                           CAS-Nr. 65195-56-4
                        
                     
                            
                        
                        
                           Abamectin
                           CIPAC-Nr. 495
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           AvermectinB1a
                           
                           (10E,14E,16E,22Z)-(1R,4S,5′S,6S,6′R,8R,12S,13S,20R,21R,24S)-6′-[(S)-sec-butyl]-21,24-dihydroxy-5′,11.13,22-tetramethyl-2-oxo-3.7,19-trioxatetracyclo[15.6.1.14,8020,24]pentacosa-10.14,16,22-tetraene-6-spiro-2′-(5′,6′-dihydro-2′H-pyran)-12-yl 2,6-dideoxy-4-O-(2,6-dideoxy-3-O-methyl-α-L-arabino-hexopyranosyl)-3-O-methyl-α-L-arabino-hexopyranoside
                        
                     
                            
                        
                        
                           AvermectinB1b
                           
                           (10E,14E,16E,22Z)-(1R,4S,5′S,6S,6′R,8R,12S,13S,20R,21R,24S)-21,24-dihydroxy-6′-isopropyl-5′,11.13,22-tetramethyl-2-oxo-3.7,19-trioxatetracyclo[15.6.1.14,8020,24]pentacosa-10.14,16,22-tetraene-6-spiro-2′-(5′,6′-dihydro-2′H-pyran)-12-yl 2,6-dideoxy-4-O-(2,6-dideoxy-3-O-methyl-α-L-arabino-hexopyranosyl)-3-O-methyl-α-L-arabino-hexopyranoside
                        
                     
            
               ≥ 850 g/kg
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Abamectin enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als für Zitrusfrüchte, Kopfsalat und Tomaten achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Juli 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Abamectin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Rückstände in Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs und bewerten die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Bienen, Nichtzielarthropoden, Vögeln, Säugetieren und Wasserorganismen. Hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie etwa Abstandsauflagen, Wartezeiten getroffen werden.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage folgender Unterlagen:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Studien zur Spezifikation;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen, mit denen die Bewertung des Risikos für Vögel und Säugetiere vertieft werden kann;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen, die Aufschluss geben über das von den wichtigsten Bodenmetaboliten ausgehende Risiko für Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen, die Aufschluss geben über das von dem Metaboliten U8 ausgehende Risiko für das Grundwasser.
                        
                     Sie stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission diese Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               211
            
            
               Epoxiconazol
               CAS-Nr. 135319-73-2 (vormals 106325-08-0)
               CIPAC-Nr. 609
            
            
               (2RS, 3SR)-1-[3-(2-chlorophenyl)-2,3-epoxy-2-(4-fluorophenyl)propyl]-1H-1.2,4-triazole
            
            
               ≥ 920 g/kg
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Juli 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Epoxiconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen ggf. die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Gefährdung der Verbraucher durch die Aufnahme von Epoxiconazol-(Triazol-)Metaboliten mit der Nahrung;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den potenziellen atmosphärischen Ferntransport;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen, Vögel und Säugetiere. die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der entsprechenden Testleitlinien der OECD oder alternativ von Testleitlinien der Gemeinschaft weitere Studien zu potenziell endokrin wirkenden Eigenschaften von Epoxiconazol vorlegt.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission spätestens am 30. Juni 2009 ein Überwachungsprogramm zur Bewertung des atmosphärischen Ferntransports von Epoxiconazol und damit zusammenhängender Umweltrisiken vorlegt. Die Ergebnisse dieser Überwachung sind der Kommission spätestens am 31. Dezember 2011 als Überwachungsbericht vorzulegen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller spätestens zwei Jahre nach der Zulassung Informationen über Rückstände von Epoxiconazol-Metaboliten in Hauptkulturen, Kulturen bei Fruchtwechsel und Erzeugnissen tierischen Ursprungs sowie darüber vorlegt, wie dem langfristigen Risiko für pflanzenfressende Vögel und Säugetiere begegnet werden kann.
            
         
               212
            
            
               Fenpropimorph
               CAS-Nr. 67564-91-4
               CIPAC-Nr. 427
            
            
               (RS)-cis-4-[3-(4-tert-butylphenyl)-2-methylpropyl]-2,6-dimethylmorpholine
            
            
               ≥ 930 g/kg
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Juli 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenpropimorph und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit. Die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben, wie z. B. Beschränkungen der täglichen Arbeitszeit;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter besonderen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten, wie etwa Abstandsauflagen, die Verringerung des Eintrags durch Abfluss und abdriftreduzierende Düsen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Bestätigung der Risikobewertung für die Mobilität des Metaboliten BF-421-7 im Boden. Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Fenpropimorph in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               213
            
            
               Fenpyroximat
               CAS-Nr. 134098-61-6
               CIPAC-Nr. 695
            
            
               tert-butyl (E)-alpha-(1,3-dimethyl-5-phenoxypyrazol-4-ylmethyleneamino-oxy)-p-toluate
            
            
               > 960 g/kg
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Akarizid dürfen zugelassen werden.
               Folgende Anwendungen dürfen nicht zugelassen werden:
               
                           —
                        
                        
                           Anwendungen in hohen Kulturen mit großem Risiko der Verwehung, z. B. Drucksprühgerät am Traktor und Anwendungen mit Handgeräten.
                        
                     TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Juli 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenpyroximat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Auswirkungen auf Wasserorganismen und Nichtzielarthropoden; sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage folgender Unterlagen:
               
                           —
                        
                        
                           Informationen, die weiteren Aufschluss geben über das von Metaboliten mit der Benzyl-Komponente ausgehende Risiko für Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen, die weiteren Aufschluss geben über das von der Anwendung von Fenpyroximat ausgehende Risiko der Biomagnifikation in aquatischen Nahrungsmittelketten.
                        
                     Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Fenpyroximat in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               214
            
            
               Tralkoxydim
               CAS-Nr. 87820-88-0
               CIPAC-Nr. 544
            
            
               (RS)-2-[(EZ)-1-(ethoxyimino)propyl]-3-hydroxy-5-mesitylcyclohex-2-en-1-one
            
            
               ≥ 960 g/kg
            
            
               1. Mai 2009
            
            
               30. April 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Juli 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tralkoxydim und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, insbesondere vor dem Bodenmetaboliten R173642, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter besonderen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von pflanzenfressenden Säugetieren.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen enthalten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage folgender Unterlagen:
               
                           —
                        
                        
                           Informationen, die weiteren Aufschluss geben über das von der Anwendung von Tralkoxydim ausgehende Risiko für pflanzenfressende Säugetiere.
                        
                     Sie sorgen dafür, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Tralkoxydim in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission die entsprechenden Studien spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegen.
            
         
               215
            
            
               Aclonifen
               CAS-Nr. 74070-46-5
               CIPAC-Nr. 498
            
            
               2-chloro-6-nitro-3-phenoxyaniline
            
            
               ≥ 970 g/kg
               Die Verunreinigung Phenol ist toxikologisch bedenklich; es wird ein Höchstgehalt von 5 g/kg festgelegt.
            
            
               1. August 2009
            
            
               31. Juli 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Aclonifen enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als für Sonnenblumen achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. September 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Aclonifen und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials als gewerbsmäßig hergestellt muss bestätigt und durch geeignete Analysedaten belegt werden. Das in den Toxizitätsunterlagen verwendete Material sollte verglichen und anhand dieser Spezifikation des technischen Materials geprüft werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz der Anwendersicherheit. Die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Rückstände in Folgefrüchten und Bewertung der Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen. Hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie etwa Abstandsauflagen, getroffen werden.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien über Rückstände in Folgefrüchten sowie einschlägige Informationen zur Bestätigung der Bewertung des Risikos für Vögel, Säugetiere, Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen.
               Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsdaten und Informationen spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               216
            
            
               Imidacloprid
               CAS-Nr. 138261-41-3
               CIPAC-Nr. 582
            
            
               (E)-1-(6-Chloro-3-pyridinylmethyl)-N-nitroimidazolidin-2-ylideneamine
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. August 2009
            
            
               31. Juli 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               Zum Schutz von Nichtzielorganismen, insbesondere Honigbienen und Vögeln, ist bei der Anwendung zur Saatgutbehandlung auf Folgendes zu achten:
               
                           —
                        
                        
                           Die Applikation auf Saatgut wird nur in professionellen Saatgutbehandlungseinrichtungen vorgenommen. Diese Einrichtungen müssen die beste zur Verfügung stehende Technik anwenden, damit gewährleistet ist, dass die Freisetzung von Staub bei der Applikation auf das Saatgut, der Lagerung und der Beförderung auf ein Mindestmaß reduziert werden kann;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           für die Drillsaat ist eine angemessene Ausrüstung zu verwenden, damit eine gute Einarbeitung in den Boden, möglichst wenig Verschütten und eine möglichst geringe Staubemission gewährleistet sind.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass
               
                           —
                        
                        
                           auf dem Etikett von behandeltem Saatgut angegeben wird, dass das Saatgut mit Imidacloprid behandelt wurde, und dass die in der Zulassung genannten Maßnahmen zur Risikobegrenzung aufgeführt werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Zulassungsbedingungen, insbesondere für Feldspritzanwendungen, gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung zum Schutz von Honigbienen umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           erforderlichenfalls Überwachungsprogramme zur Überprüfung der tatsächlichen Exposition von Honigbienen gegenüber Imidacloprid in von Bienen für die Futtersuche oder von Imkern genutzten Gebieten eingeleitet werden.
                        
                     TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Imidacloprid enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als für Tomaten in Gewächshäusern achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. September 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Imidacloprid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Auswirkungen auf Wasserorganismen, Nichtzielarthropoden, Regenwürmer und andere Boden-Makroorganismen; sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage von
               
                           —
                        
                        
                           Informationen, mit denen die Bewertung des Risikos für Anwender und Arbeiter vertieft werden kann;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen, mit denen die Bewertung des Risikos für Vögel und Säugetiere vertieft werden kann.
                        
                     Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsdaten und Informationen spätestens zwei Jahre nach der Zulassung vorlegt.
            
         
               217
            
            
               Metazachlor
               CAS-Nr. 67129-08-2
               CIPAC-Nr. 411
            
            
               2-chloro-N-(pyrazol-1-ylmethyl)acet-2′,6′-xylidide
            
            
               ≥ 940 g/kg
               Die Verarbeitungs-verunreinigung Toluen gilt als toxikologisch bedenklich; es wird ein Höchstgehalt von 0,05 % festgelegt.
            
            
               1. August 2009
            
            
               31. Juli 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden. Anwendung von höchstens 1,0 kg/ha nur jedes dritte Jahr auf demselben Feld.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. September 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metazachlor und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter besonderen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, und in empfindlichen Gebieten müssen gegebenenfalls zur Überprüfung möglicher Grundwasserkontamination durch die Metaboliten 479M04, 479M08, 479M09, 479M11 und 479M12 Überwachungsprogramme eingeleitet werden.
               Wird Metazachlor gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 unter „Kann vermutlich Krebs erzeugen“ eingestuft, verlangen die betreffenden Mitgliedstaaten die Vorlage weiterer Informationen über die Relevanz der Metaboliten 479M04, 479M08, 479M09, 479M11 und 479M12 im Hinblick auf Krebs.
               Sie stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission diese Informationen binnen sechs Monaten ab Bekanntgabe einer solchen Einstufungsentscheidung vorlegen.
            
         
               218
            
            
               Essigsäure
               CAS-Nr. 64-19-7
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Acetic acid
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Essigsäure (SANCO/2602/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               219
            
            
               Aluminiumammoniumsulfat
               CAS-Nr. 7784-26-1
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Aluminium ammonium sulphate
            
            
               ≥ 960 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Aluminiumammoniumsulfat (SANCO/2985/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               220
            
            
               Aluminiumsilikat
               CAS-Nr. 1332-58-7
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Nicht verfügbar
               Chemische Bezeichnung: Kaolin
            
            
               ≥ 999,8 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Aluminiumsilikat (SANCO/2603/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               221
            
            
               Ammoniumacetat
               CAS-Nr. 631-61-8
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Ammonium acetate
            
            
               ≥ 970 g/kg
               Relevante Verunreinigung: Schwermetalle wie Pb, max. 10 ppm
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Lockmittel dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Ammoniumacetat (SANCO/2986/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               222
            
            
               Blutmehl
               CAS-Nr. nicht vergeben
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Nicht verfügbar
            
            
               ≥ 990 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden. Blutmehl muss den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 entsprechen.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Blutmehl (SANCO/2604/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               223
            
            
               Calciumcarbid
               CAS-Nr. 75-20-7
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               
                            
                        
                        
                           Calcium carbide
                        
                     
                            
                        
                        
                           Calcium acetylide
                        
                     
            
               ≥ 765 g/kg
               Mit 0,08 0,52 g/kg Calciumphosphid
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Calciumcarbid (SANCO/2605/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               224
            
            
               Calciumcarbonat
               CAS-Nr. 471-34-1
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Calcium carbonate
            
            
               ≥ 995 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Calciumcarbonat (SANCO/2606/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               225
            
            
               Kohlenstoffdioxid
               CAS-Nr. 124-38-9
            
            
               Carbon dioxide
            
            
               ≥ 99,9 %
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Begasungsmittel dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Kohlendioxid (SANCO/2987/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               226
            
            
               Denathoniumbenzoat
               CAS-Nr. 3734-33-6
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Benzyldiethyl[[2,6-xylylcarbamoyl]methyl]ammonium benzoate
            
            
               ≥ 995 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Denathoniumbenzoat (SANCO/2607/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               227
            
            
               Ethylen
               CAS-Nr. 74-85-1
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Ethene
            
            
               ≥ 99 %
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Ethylen (SANCO/2608/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               228
            
            
               Teebaumextrakt
               CAS-Nr.: Teebaumöl 68647-73-4
               Hauptbestandteile:
               
                            
                        
                        
                           Terpinen-4-ol 562-74-3
                        
                     
                            
                        
                        
                           γ-Terpinen 99-85-4
                        
                     
                            
                        
                        
                           α-Terpinen 99-86-5
                        
                     
                            
                        
                        
                           1,8-Cineol 470-82-6
                        
                     CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Teebaumöl ist eine komplexe Mischung chemischer Stoffe.
            
            
               Hauptbestandteile:
               
                            
                        
                        
                           Terpinen-4-ol ≥ 300 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           γ-Terpinen ≥ 100 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           α-Terpinen ≥ 50 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Spuren von 1,8-Cineol
                        
                     
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Teebaumextrakt (SANCO/2609/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               229
            
            
               Rückstände aus der Fettdestillation
               CAS-Nr. nicht vergeben
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Keine Angaben
            
            
               ≥ 40 % abgespaltene Fettsäuren
               Relevante Verunreinigung: Ni max. 200 mg/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden. Rückstände aus der Destillation von Fetten tierischen Ursprungs müssen der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 entsprechen.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Rückstände aus der Fettdestillation (SANCO/2610/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               230
            
            
               Fettsäuren C7 bis C20
               CAS-Nr. 112-05-0 (Pelargonsäure)
               
                            
                        
                        
                           67701-09-1 (Fettsäuren C7-C18 und ungesättigte C18-Kaliumsalze)
                        
                     
                            
                        
                        
                           124-07-2 (Caprylsäure)
                        
                     
                            
                        
                        
                           334-48-5 (Caprinsäure)
                        
                     
                            
                        
                        
                           143-07-7 (Laurinsäure)
                        
                     
                            
                        
                        
                           112-80-1 (Ölsäure)
                        
                     
                            
                        
                        
                           85566-26-3 (Fettsäuremethylester C8-C10)
                        
                     
                            
                        
                        
                           111-11-5 (Methyloctanoat)
                        
                     
                            
                        
                        
                           110-42-9 (Methyldecanoat)
                        
                     CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               
                            
                        
                        
                           Nonanoic Acid
                        
                     
                            
                        
                        
                           Caprylic Acid, Pelargonic Acid, Capric Acid, Lauric Acid, Oleic Acid (jeweils ISO)
                        
                     
                            
                        
                        
                           Octanoic Acid, Nonanoic Acid, Decanoic Acid, Dodecanoic Acid, cis-9-Octadecenoic Acid (jeweils IUPAC)
                        
                     
                            
                        
                        
                           Fatty acids, C7-C10, Me esters
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           ≥ 889 g/kg (Pelargonsäure)
                        
                     
                            
                        
                        
                           ≥ 838 g/kg Fettsäuren
                        
                     
                            
                        
                        
                           ≥ 99 % Fettsäuremethylester
                        
                     
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid, Akarizid, Herbizid und Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fettsäuren (SANCO/2610/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               231
            
            
               Knoblauchextrakt
               CAS-Nr. 8008-99-9
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Lebensmittelgeeignetes Knoblauchsaftkonzentrat
            
            
               ≥ 99,9 %
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent, Insektizid und Nematizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Knoblauchextrakt (SANCO/2612/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               232
            
            
               Gibberellinsäure
               CAS-Nr. 77-06-5
               CIPAC-Nr. 307
            
            
               
                            
                        
                        
                           (3S,3aS,4S,4aS,7S,9aR,9bR,12S)-7,12-dihydroxy-3-methyl-6-methylene-2-oxoperhydro-4a,7-methano-9b,3-propenol(1,2-b)furan-4-carboxylic acid
                        
                     
                            
                        
                        
                           Alt: (3S,3aR,4S,4aS,6S,8aR,8bR,11S)-6,11-dihydroxy-3-methyl-12-methylene-2-oxo-4a,6-methano-3,8b-prop-lenoperhydroindenol (1,2-b) furan-4-carboxylic acid
                        
                     
            
               ≥ 850 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Gibberellinsäure (SANCO/2613/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               233
            
            
               Gibberellin
               
                            
                        
                        
                           CAS-Nr. GA4: 468-44-0
                        
                     
                            
                        
                        
                           GA7: 510-75-8
                        
                     
                            
                        
                        
                           GA4-A7-Mischung: 8030-53-3
                        
                     CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               
                            
                        
                        
                           GA4:
                           (3S,3aR,4S,4aR,7R,9aR,9bR,12S)-12-hydroxy-3-methyl-6-methylene-2-oxoperhydro-4a,7-methano-3,9b-propanoazuleno[1,2-b]furan-4-carboxylic acid
                        
                     
                            
                        
                        
                           GA7:
                           (3S,3aR,4S,4aR,7R,9aR,9bR,12S)-12-hydroxy-3-methyl-6-methylene-2-oxoperhydro-4a,7-methano-9b,3-propenoazuleno[1,2-b]furan-4-carboxylic acid
                        
                     
            
               Beurteilungsbericht (SANCO/2614/2008).
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Gibberellin (SANCO/2614/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               234
            
            
               Hydrolisierte Proteine
               CAS-Nr. nicht vergeben
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Keine Angaben
            
            
               Beurteilungsbericht (SANCO/2615/2008)
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Lockmittel dürfen zugelassen werden. Hydrolisierte Proteine tierischen Ursprungs müssen der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 entsprechen.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über hydrolisierte Proteine (SANCO/2615/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               235
            
            
               Eisensulfat
               
                            
                        
                        
                           Eisen(II)-Sulfat wasserfrei: CAS-Nr. 7720-78-7
                        
                     
                            
                        
                        
                           Eisen(II)-Sulfat-Monohydrat: CAS-Nr. 17375-41-6
                        
                     
                            
                        
                        
                           Eisen(II)-Sulfat-Heptahydrat: CAS-Nr. 7782-63-0
                        
                     CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Iron (II) sulfate
            
            
               
                            
                        
                        
                           Eisen(II)-Sulfat wasserfrei ≥ 367,5 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Eisen(II)-Sulfat-Monohydrat ≥ 300 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Eisen(II)-Sulfat-Heptahydrat ≥ 180 g/kg
                        
                     
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Eisensulfat (SANCO/2616/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               236
            
            
               Kieselgur (Diatomeenerde)
               CAS-Nr. 61790-53-2
               CIPAC-Nr. 647
            
            
               Kieselgur (diatomaceous earth)
            
            
               920 ± 20 g SiO2/kg DE
               Max. 0,1 % Partikel kristalliner Kieselsäure (Durchmesser unter 50 μm)
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Kieselgur (SANCO/2617/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               237
            
            
               Kalkstein
               CAS-Nr. 1317-65-3
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Keine Angaben
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Kalkstein (SANCO/2618/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               238
            
            
               Methylnonylketon
               CAS-Nr. 112-12-9
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Undecan-2-one
            
            
               ≥ 975 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Methylnonylketon (SANCO/2619/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               239
            
            
               Pfeffer
               CAS-Nr. nicht vergeben
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Schwarzer Pfeffer – Piper nigrum
            
            
               Komplexes Gemisch chemischer Stoffe; Piperin als Marker sollte einen Anteil von mindestens 4 % haben.
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pfeffer (SANCO/2620/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               240
            
            
               Pflanzenöle/Citronellöl
               CAS-Nr. 8000-29-1
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Citronellöl ist eine komplexe Mischung chemischer Stoffe.
               Hauptbestandteile:
               
                            
                        
                        
                           Citronellal (3,7-dimethyl-6-octenal)
                        
                     
                            
                        
                        
                           Geraniol ((E)-3,7-dimethyl-2,6-octadien-1-ol)
                        
                     
                            
                        
                        
                           Citronellol (3,7-dimethyl-6-octan-2-ol)
                        
                     
                            
                        
                        
                           Geranylacetat (3,7-dimethyl-6-octen-1yl acetat)
                        
                     
            
               Relevante Verunreinigungen: Methyleugenol und Methylisoeugenol max. 0,1 %
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Citronellöl (SANCO/2621/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               241
            
            
               Pflanzenöle/Nelkenöl
               CAS-Nr. 94961-50-2 (Nelkenöl)
               97-53-0 (Eugenol – Hauptbestandteil)
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Nelkenöl ist eine komplexe Mischung chemischer Stoffe.
               Hauptbestandteil ist Eugenol.
            
            
               ≥ 800 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid und Bakterizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Nelkenöl (SANCO/2622/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               242
            
            
               Pflanzenöl/Rapsöl
               CAS-Nr. 8002-13-9
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Rapsöl
            
            
               Rapsöl ist ein komplexes Gemisch von Fettsäuren.
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Rapssamenöl (SANCO/2623/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               243
            
            
               Pflanzenöle/Krausminzeöl
               CAS-Nr. 8008-79-5
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Krausminzeöl
            
            
               ≥ 550 g/kg als L-Carvon
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Krausminzeöl (SANCO/2624/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               244
            
            
               Kaliumhydrogencarbonat
               CAS-Nr. 298-14-6
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Potassium hydrogen carbonate
            
            
               ≥ 99,5 %
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Kaliumhydrogencarbonat (SANCO/2625/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               245
            
            
               Putrescin (1,4-Diaminobutan)
               CAS-Nr. 110-60-1
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Butane-1,4-diamine
            
            
               ≥ 990 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Lockmittel dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Putrescin (SANCO/2626/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               246
            
            
               Pyrethrine
               CAS-Nr.: (A) and (B):
               Pyrethrine: 8003-34-7
               
                            
                        
                        
                           Extrakt A: Chrysanthemum-cineraefolium-Extrakte: 89997-63-7
                           
                                        
                                    
                                    
                                       Pyrethrin 1: CAS 121-21-1
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       Pyrethrin 2: CAS 121-29-9
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       Cinerin 1: CAS 25402-06-6
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       Cinerin 2: CAS 121-20-0
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       Jasmolin 1: CAS 4466-14-2
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       Jasmolin 2: CAS 1172-63-0
                                    
                                 
                     
                            
                        
                        
                           Extrakt B: Pyrethrin 1: CAS 121-21-1
                           
                                        
                                    
                                    
                                       Pyrethrin 2: CAS 121-29-9
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       Cinerin 1: CAS 25402-06-6
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       Cinerin 2: CAS 121-20-0
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       Jasmolin 1: CAS 4466-14-2
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       Jasmolin 2: CAS 1172-63-0
                                    
                                 
                     CIPAC-Nr. 32
            
            
               Pyrethrine sind komplexe Mischungen chemischer Stoffe.
            
            
               
                            
                        
                        
                           Extrakt A: ≥ 500 g/kg Pyrethrine
                        
                     
                            
                        
                        
                           Extrakt B: ≥ 480 g/kg Pyrethrine
                        
                     
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pyrethrine (SANCO/2627/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               247
            
            
               Quarzsand
               CAS-Nr. 14808-60-7
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Quarz, Quartz, Siliciumdioxid, Silica, Silicon dioxide, SiO2
               
            
            
               ≥ 915 g/kg
               Max. 0,1 % Partikel kristalliner Kieselsäure (Durchmesser unter 50 μm)
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Quarzsand (SANCO/2628/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               248
            
            
               Repellents (Geruch) tierischen oder pflanzlichen Ursprungs/Fischöl
               CAS-Nr. 100085-40-3
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Fischöl
            
            
               ≥ 99 %
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden. Fischöl muss den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 entsprechen.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fischöl (SANCO/2629/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               249
            
            
               Repellents (Geruch) tierischen oder pflanzlichen Ursprungs/Schafsfett
               CAS-Nr. 98999-15-6
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Schafsfett
            
            
               Reines Schafsfett mit höchstens 0,18 Gew.-% Wasser
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden. Schafsfett muss den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 entsprechen.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Schafsfett (SANCO/2630/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               250
            
            
               Repellents (Geruch) tierischen oder pflanzlichen Ursprungs/Tallöl (roh)
               CAS-Nr. 8002-26-4
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Tallöl roh
            
            
               Tallöl (roh) ist eine komplexe Mischung von Harz und Fettsäuren.
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tallöl (roh) (SANCO/2631/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               251
            
            
               Repellents (Geruch) tierischen oder pflanzlichen Ursprungs/Tallölpech
               CAS-Nr. 8016-81-7
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Tallölpech
            
            
               Komplexes Gemisch aus Estern von Fettsäuren, Harz sowie geringen Anteilen an Dimeren und Trimeren von Harz und Fettsäuren
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tallölpech (SANCO/2632/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               252
            
            
               Seealgenextrakt (vormals Seealgenextrakt und Seegras)
               CAS-Nr. nicht vergeben
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Seealgenextrakt
            
            
               Seealgenextrakt ist ein komplexes Gemisch. Hauptbestandteile als Marker: Mannitol, Fucoidane und Alginate. Beurteilungsbericht SANCO/2634/2008
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Seealgenextrakt (SANCO/2634/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               253
            
            
               Natriumaluminiumsilicat
               CAS-Nr. 1344-00-9
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Natriumaluminiumsilicat: Nax[(AlO2)x(SiO2)y] × zH2O
            
            
               1 000 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Natriumaluminiumsilicat (SANCO/2635/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               254
            
            
               Natriumhypochlorit
               CAS-Nr. 7681-52-9
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Sodium Hypochlorite
            
            
               10 Gew.-% (ausgedrückt als Chlor)
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Desinfektionsmittel dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Natriumhypochlorit (SANCO/2988/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               255
            
            
               Geradkettige Lepidopterenpheromone
            
            
               Acetatgruppe:
            
            
               Beurteilungsbericht (SANCO/2633/2008)
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Lockmittel dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über geradkettige Lepidopterenpheromone (SANCO/2633/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               (E)-5-decen-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 38421-90-8
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (E)-5-decen-1-yl acetate
            
         
               (E)-8-dodecen-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 38363-29-0
               CIPAC-Nr.
               nicht vergeben
            
            
               (E)-8-dodecen-1-yl acetate
            
         
               (E/Z)-8-dodecen-1-yl-acetat
               CAS-Nr.: Keine Angaben
               CIPAC-Nr.: Keine Angaben
            
            
               (E/Z)-8-dodecen-1-yl acetate, als einzelne Isomere
            
         
               (Z)-8-dodecen-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 28079-04-1
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z)-8-dodecen-1-yl acetate
            
         
               (Z)-9-dodecen-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 16974-11-1
               CIPAC-Nr. 422
            
            
               (Z)-9-dodecen-1-yl acetate
            
         
               (E,Z)-7,9-dodecadien-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 54364-62-4
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (E,Z)-7,9-dodecadien-1-yl acetate
            
         
               (E)-11-tetradecen-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 33189-72-9
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (E)-11-tetradecen-1-yl acetate
            
         
               (Z)-9-tetradecen-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 16725-53-4
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z)-9-tetradecen-1-yl acetate
            
         
               (Z)-11-tetradecen-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 20711-10-8
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z)-11-tetradecen-1-yl acetate
            
         
               (Z, E)-9, 12-tetradecadien-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 31654-77-0
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z, E)-9, 12-tetradecadien-1-yl acetate
            
         
               Z-11-hexadecen-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 34010-21-4
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Z-11-hexadecen-1-yl acetate
            
         
               (Z, E)-7, 11-hexadecadien-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 51606-94-4
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Z, E)-7, 11-hexadecadien-1-yl acetate
            
         
               (E, Z)-2, 13-octadecadien-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 86252-65-5
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (E, Z)-2, 13-octadecadien-1-yl acetate
            
         
               Alkoholgruppe:
            
            
               Alkoholgruppe:
            
         
               (E)-5-decen-1-ol
               CAS-Nr. 56578-18-8
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (E)-5-decen-1-ol
            
         
               (Z)-8-dodecen-1-ol
               CAS-Nr. 40642-40-8
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z)-8-dodecen-1-ol
            
         
               (E,E)-8,10-dodecadien-1-ol
               CAS-Nr. 33956-49-9
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (E,E)-8,10-dodecadien-1-ol
            
         
               Tetradecan-1-ol
               CAS-Nr. 112-72-1
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               tetradecan-1-ol
            
         
               (Z)-11-hexadecen-1-ol
               CAS-Nr. 56683-54-6
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z)-11-hexadecen-1-ol
            
         
               Aldehydgruppe:
            
            
               Aldehydgruppe:
            
         
               (Z)-7-tetradecenal
               CAS-Nr. 65128-96-3
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z)-7-tetradecenal
            
         
               (Z)-9-hexadecenal
               CAS-Nr. 56219-04-6
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z)-9-hexadecenal
            
         
               (Z)-11-hexadecenal
               CAS-Nr. 53939-28-9
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z)-11-hexadecenal
            
         
               (Z)-13-octadecenal
               CAS-Nr. 58594-45-9
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               (Z)-13-octadecenal
            
         
               Acetatgemische:
            
            
               Acetatgemische:
            
         
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-8-dodecen-1-yl-acetat
                           CAS-Nr. 28079-04-1
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-8-dodecen-1-yl acetate
                           und
                        
                     
         
               
                           ii)
                        
                        
                           Dodecyl-acetat
                           CAS-Nr. 112-66-3
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                        
                     
            
               
                           ii)
                        
                        
                           Dodecyl acetate
                        
                     
         
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-9-dodecen-1-yl-acetat
                           CAS-Nr. 16974-11-1
                           CIPAC-Nr. 422
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-9-dodecen-1-yl acetate
                           und
                        
                     
         
               
                           ii)
                        
                        
                           Dodecyl-acetat
                           CAS-Nr. 112-66-3
                           CIPAC-Nr. 422
                        
                     
            
               
                           ii)
                        
                        
                           Dodecyl acetate
                        
                     
         
               
                           i)
                        
                        
                           (E,Z)-7,9-dodecadien-1-yl-acetat
                           CAS-Nr. 55774-32-8
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (E,Z)-7,9-dodecadien-1-yl acetate
                           und
                        
                     
         
               
                           ii)
                        
                        
                           (E,E)-7,9-dodecadien-1-yl-acetat
                           CAS-Nr. 54364-63-5
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                        
                     
            
               
                           ii)
                        
                        
                           (E,E)-7,9-dodecadien-1-yl acetate
                        
                     
         
               
                           i)
                        
                        
                           (Z,Z)-7,11-hexadecadien-1-yl-acetat
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (Z,Z)-7,11-hexadecadien-1-yl acetate
                           und
                        
                     
         
               
                           ii)
                        
                        
                           (Z,E)-7,11-hexadecadien-1-yl-acetat
                           CAS-Nr.: i) & ii) 53042-79-8
                           CAS-Nr.: i) 52207-99-5
                           CAS-Nr.: ii) 51606-94-4
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                        
                     
            
               
                           ii)
                        
                        
                           (Z,E)-7,11-hexadecadien-1-yl acetate
                        
                     
         
               Aldehydgemische:
            
            
               Aldehydgemische:
            
         
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-9-hexadecenal
                           CAS-Nr. 56219-04-6
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-9-hexadecenal
                           und
                        
                     
         
               
                           ii)
                        
                        
                           (Z)-11-hexadecenal
                           CAS-Nr. 53939-28-9
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           und
                        
                     
            
               
                           ii)
                        
                        
                           (Z)-11-hexadecenal
                           und
                        
                     
         
               
                           iii)
                        
                        
                           (Z)-13-octadecenal
                           CAS-Nr. 58594-45-9
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                        
                     
            
               
                           iii)
                        
                        
                           (Z)-13-octadecenal
                        
                     
         
               kombinierte Mischungen:
            
            
               kombinierte Mischungen:
            
         
               
                           i)
                        
                        
                           (E)-5-decen-1-yl-acetat
                           CAS-Nr. 38421-90-8
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (E)-5-decen-1-yl acetate und
                        
                     
         
               
                           ii)
                        
                        
                           (E)-5-decen-1-ol
                           CAS-Nr. 56578-18-8
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                        
                     
            
               
                           ii)
                        
                        
                           (E)-5-decen-1-ol
                        
                     
         
               
                           i)
                        
                        
                           (E/Z)-8-dodecen-1-yl-acetat
                           CAS-Nr.: wie einzelne Isomere
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (E/Z)-8-dodecen-1-yl acetate
                           und
                        
                     
         
               
                           i)
                        
                        
                           (E)-8-dodecen-1-yl-acetat
                           CAS-Nr.: (E) 38363-29-0
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (E)-8-dodecen-1-yl acetate
                           und
                        
                     
         
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-8-dodecen-1-yl-acetat
                           CAS-Nr.: (Z) 28079-04-1
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-8-dodecen-1-yl acetate
                           und
                        
                     
         
               
                           ii)
                        
                        
                           (Z)-8-dodecen-1-ol
                           CAS-N.: ii) 40642-40-8
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                        
                     
            
               
                           ii)
                        
                        
                           (Z)-8-dodecen-1-ol
                        
                     
         
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-11-hexadecenal
                           CAS-Nr. 53939-28-9
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           und
                        
                     
            
               
                           i)
                        
                        
                           (Z)-11-hexadecenal
                           und
                        
                     
         
               
                           ii)
                        
                        
                           (Z)-11-hexadecen-1-yl-acetat
                           CAS-Nr. 34010-21-4
                           CIPAC-Nr. nicht vergeben
                        
                     
            
               
                           ii)
                        
                        
                           (Z)-11-hexadecen-1-yl acetate
                        
                     
         
               256
            
            
               Trimethylaminhydrochlorid
               CAS-Nr. 593-81-7
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Trimethylamine hydrochloride
            
            
               ≥ 988 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Lockmittel dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Trimethylaminhydrochlorid (SANCO/2636/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               257
            
            
               Harnstoff
               CAS-Nr. 57-13-6
               CIPAC-Nr. 8352
            
            
               Urea
            
            
               ≥ 98 Gew.-%
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Lockmittel und Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Harnstoff (SANCO/2637/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               258
            
            
               Z-13-hexadecen-11-yn-1-yl-acetat
               CAS-Nr. 78617-58-0
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Z-13-hexadecen-11-yn-1-yl acetate
            
            
               ≥ 75 %
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Lockmittel dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Z-13-hexadecen-11-yn-1-yl-acetat (SANCO/2649/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               259
            
            
               Z,Z,Z,Z-7,13,16,19-docosatetraen-1-yl-isobutyrat
               CAS-Nr. 135459-81-3
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Z,Z,Z,Z-7,13,16,19-docosatetraen-1-yl isobutyrate
            
            
               ≥ 90 %
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Lockmittel dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Z,Z,Z,Z-7,13,16,19-Docosatetraen-1-yl-isobutyrat (SANCO/2650/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               260
            
            
               Aluminiumphosphid
               CAS-Nr. 20859-73-8
               CIPAC-Nr. 227
            
            
               Aluminium phosphide
            
            
               ≥ 830 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid, Rodentizid, Talpizid und Leporizid in Form gebrauchsfertiger aluminiumphosphidhaltiger Mittel dürfen zugelassen werden.
               Anwendungen als Rodentizid, Talpizid und Leporizid dürfen nur im Freien zugelassen werden.
               Die Zulassungen sollten auf professionelle Anwender beschränkt werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Aluminiumphosphid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz der Verbraucher; sie stellen sicher, dass die gebrauchsfertigen aluminiumphosphidhaltigen Mittel bei Anwendungen gegen Vorratsschädlinge nach Gebrauch aus der Umgebung von Lebensmitteln entfernt werden und dass anschließend eine angemessene zusätzliche Wartezeit eingehalten wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Verwendung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung einschließlich eines Atemschutzgeräts vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz der Anwender und Arbeiter während der Begasung bei Anwendungen in geschlossenen Räumen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz der Arbeiter beim Wiederbetreten (nach der Begasungszeit) bei Anwendungen in geschlossenen Räumen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Umstehenden vor Gasaustritten bei Anwendungen in geschlossenen Räumen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln und Säugetieren. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa die Schließung der Baue und die vollständige Einbringung des Granulats in den Boden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa die Einrichtung von Pufferzonen zwischen behandelten Bereichen und Oberflächengewässern.
                        
                     
         
               261
            
            
               Calciumphosphid
               CAS-Nr. 1305-99-3
               CIPAC-Nr. 505
            
            
               Calcium phosphide
            
            
               ≥ 160 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen im Freien als Rodentizid und Talpizid in Form gebrauchsfertiger calciumphosphidhaltiger Mittel dürfen zugelassen werden.
               Die Zulassungen sollten auf professionelle Anwender beschränkt werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Calciumphosphid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Verwendung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung einschließlich eines Atemschutzgeräts vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln und Säugetieren. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa die Schließung der Baue und die vollständige Einbringung des Granulats in den Boden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa die Einrichtung von Pufferzonen zwischen behandelten Bereichen und Oberflächengewässern.
                        
                     
         
               262
            
            
               Magnesiumphosphid
               CAS-Nr. 12057-74-8
               CIPAC-Nr. 228
            
            
               Magnesium phosphide
            
            
               ≥ 880 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid, Rodentizid, Talpizid und Leporizid in Form gebrauchsfertiger magnesiumphosphidhaltiger Mittel dürfen zugelassen werden.
               Anwendungen als Rodentizid, Talpizid und Leporizid dürfen nur im Freien zugelassen werden.
               Die Zulassungen sollten auf professionelle Anwender beschränkt werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Magnesiumphosphid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz der Verbraucher; sie stellen sicher, dass die gebrauchsfertigen magnesiumphosphidhaltigen Mittel bei Anwendungen gegen Vorratsschädlinge nach Gebrauch aus der Umgebung von Lebensmitteln entfernt werden und dass anschließend eine angemessene zusätzliche Wartezeit eingehalten wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Verwendung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung einschließlich eines Atemschutzgeräts vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz der Anwender und Arbeiter während der Begasung bei Anwendungen in geschlossenen Räumen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz der Arbeiter beim Wiederbetreten (nach der Begasungszeit) bei Anwendungen in geschlossenen Räumen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Umstehenden vor Gasaustritten bei Anwendungen in geschlossenen Räumen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln und Säugetieren. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa die Schließung der Baue und die vollständige Einbringung des Granulats in den Boden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa die Einrichtung von Pufferzonen zwischen behandelten Bereichen und Oberflächengewässern.
                        
                     
         
               263
            
            
               Cymoxanil
               CAS-Nr. 57966-95-7
               CIPAC-Nr. 419
            
            
               1-[(E/Z)-2-cyano-2-methoxyiminoacetyl]-3-ethylurea
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cymoxanil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Verwendung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen; sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa die Einrichtung von Pufferzonen.
                        
                     
         
               264
            
            
               Dodemorph
               CAS-Nr. 1593-77-7
               CIPAC-Nr. 300
            
            
               cis/trans-[4-cyclododecyl]-2,6-dimethylmorpholine
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid an Zierpflanzen in Gewächshäusern dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dodemorph und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls die Verwendung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden ausgebracht wird.
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               265
            
            
               2,5-Dichlorbenzoesäuremethylester
               CAS-Nr. 2905-69-3
               CIPAC-Nr. 686
            
            
               methyl-2,5-dichlorobenzoate
            
            
               ≥ 995 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen in geschlossenen Räumen als Wachstumsregler und Fungizid für die Veredelung von Weinreben dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über 2,5-Dichlorbenzoesäuremethylester und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               266
            
            
               Metamitron
               CAS-Nr. 41394-05-2
               CIPAC-Nr. 381
            
            
               4-amino-4,5-dihydro-3-methyl-6-phenyl-1,2,4-triazin-5-one
            
            
               ≥ 960 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Metamitron für andere Anwendungen als Hackfrüchte achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metamitron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls die Verwendung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Gefährdung von Vögeln, Säugetieren und terrestrischen Nichtzielpflanzen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Informationen zu den Auswirkungen des Bodenmetaboliten M3 auf das Grundwasser, auf die Rückstände in Folgekulturen, auf die Langzeitgefährdung insektenfressender Vögel sowie auf die spezifische Gefährdung von Vögeln und Säugetieren, die durch die Aufnahme von Wasser auf den Feldern kontaminiert werden können. Sie tragen dafür Sorge, dass die Antragsteller, auf deren Antrag Metamitron in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Informationen spätestens bis zum 31. August 2011 vorlegen.
            
         
               267
            
            
               Sulcotrion
               CAS-Nr. 99105-77-8
               CIPAC-Nr. 723
            
            
               2-(2-chloro-4-mesylbenzoyl)cyclohexane-1,3-dione
            
            
               ≥ 950 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                           —
                        
                        
                           Hydrogencyanid: höchstens 80 mg/kg
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Toluol: höchstens 4 g/kg
                        
                     
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Sulcotrion und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls die Verwendung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für insektenfressende Vögel, nicht zur Zielgruppe gehörende Wasser- und Landpflanzen sowie Nichtzielarthropoden.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Informationen zum Abbau des Cyclohexadion-Anteils in Boden und Wasser sowie zur Langzeitgefährdung insektenfressender Vögel. Sie tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Sulcotrion in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Informationen spätestens bis zum 31. August 2011 vorlegt.
            
         
               268
            
            
               Tebuconazol
               CAS-Nr. 107534-96-3
               CIPAC-Nr. 494
            
            
               (RS)-1-p-chlorophenyl-4,4-dimethyl-3-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)-pentan-3-ol
            
            
               ≥ 905 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tebuconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Verwendung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Gefährdung der Verbraucher durch die Aufnahme von Tebuconazol-(Triazol-) Metaboliten mit der Nahrung;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz körnerfressender Vögel und Säugetiere sowie pflanzenfressender Säugetiere; sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen; sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa die Einrichtung von Pufferzonen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Informationen zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel und Säugetiere. Sie tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Tebuconazol in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Informationen spätestens bis zum 31. August 2011 vorlegt.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der entsprechenden Testleitlinien der OECD oder alternativ von Testleitlinien der Gemeinschaft weitere Informationen zu potenziell endokrin wirkenden Eigenschaften von Tebuconazol vorlegt.
            
         
               269
            
            
               Triadimenol
               CAS-Nr. 55219-65-3
               CIPAC-Nr. 398
            
            
               (1RS,2RS;1RS,2SR)-1-(4-chlorophenoxy)-3,3-dimethyl-1-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)butan-2-ol
            
            
               ≥ 920 g/kg
               Isomer A (1RS,2SR), Isomer B (1RS,2RS)
               
                            
                        
                        
                           Diastereomer A, RS + SR, Bereich: 70 bis 85 %
                        
                     
                            
                        
                        
                           Diastereomer B, RR + SS, Bereich: 15 bis 30 %
                        
                     
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Triadimenol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           das Vorhandensein von N-Methylpyrrolidon in formulierten Produkten im Hinblick auf die Gefährdung von Anwendern, Arbeitern und Umstehenden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln und Säugetieren. Hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie etwa die Einrichtung von Pufferzonen, getroffen werden.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen zur Spezifikation;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen, mit denen die Bewertung des Risikos für Vögel und Säugetiere vertieft werden kann;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen, mit denen das Risiko endokrin wirkender Eigenschaften für Fische genauer untersucht werden kann.
                        
                     Sie tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Triadimenol in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Informationen spätestens bis zum 31. August 2011 vorlegt.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der entsprechenden Testleitlinien der OECD oder alternativ von Testleitlinien der Gemeinschaft weitere Informationen zu potenziell endokrin wirkenden Eigenschaften von Triadimenol vorlegt.
            
         
               270
            
            
               Methomyl
               CAS-Nr. 16752-77-50
               CIPAC-Nr. 264
            
            
               S-methyl (EZ)-N-(methylcarbamoyloxy)thioacetimidate
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. September 2009
            
            
               31. August 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid für Gemüse dürfen zugelassen werden, und zwar in Dosierungen von höchstens 0,25 kg Wirkstoff/Hektar je Ausbringung und höchstens zwei Ausbringungen je Saison.
               Die Zulassungen sind auf professionelle Anwender beschränkt.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 12. Juni 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Methomyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit: die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben; besondere Aufmerksamkeit ist der Exposition von Anwendern mit tragbaren Rücken- oder Handgeräten zu widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen: die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung enthalten, wie etwa Abstandsauflagen, die Verringerung des Eintrags durch Abfluss und abdriftreduzierende Düsen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Nichtzielarthropoden, insbesondere Bienen: es sind Risikobegrenzungsmaßnahmen zur Vermeidung jeglichen Kontakts mit Bienen zu ergreifen.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Formulierungen auf der Basis von Methomyl wirksame Repellents und/oder Emetika enthalten.
               Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls weitere Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               271
            
            
               Bensulfuron
               CAS-Nr. 83055-99-6
               CIPAC-Nr. 502.201
            
            
               
                            
                        
                        
                           α-[(4,6-dimethoxypyrimidin-2-ylcarbamoyl)sulfamoyl]-o-toluic acid (bensulfuron)
                        
                     
                            
                        
                        
                           methyl α-[(4,6-dimethoxypyrimidin-2-ylcarbamoyl)sulfamoyl]-o-toluate (bensulfuron-methyl)
                        
                     
            
               ≥ 975 g/kg
            
            
               1. November 2009
            
            
               31. Oktober 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 8. Dezember 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bensulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen; hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie etwa die Einrichtung von Pufferzonen, getroffen werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Studien zur Spezifikation;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen zum Abbauweg und zur Abbaurate von Bensulfuron-methyl in überschwemmten aeroben Böden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen zur Relevanz der Metaboliten für die Bewertung der Verbrauchergefährdung.
                        
                     Sie stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission diese Studien bis spätestens 31. Oktober 2011 vorlegen.
            
         
               272
            
            
               Natrium-5-nitroguaiacolat
               CAS-Nr. 67233-85-6
               CIPAC-Nr. nicht zugeteilt
            
            
               Sodium 2-methoxy-5-nitrophenolate
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. November 2009
            
            
               31. Oktober 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 2. Dezember 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Natrium-5-nitroguaiacolat, Natrium-o-nitrophenolat und Natrium-p-nitrophenolat sowie insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           Die Spezifikation des technischen Materials muss als gewerbsmäßig hergestellt bestätigt und durch geeignete Analysedaten belegt werden. Das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial sollte mit dieser Spezifikation des technischen Materials verglichen und entsprechend überprüft werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Gefährdung des Grundwassers. Sie stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission diese Studien bis spätestens 31. Oktober 2011 vorlegen.
            
         
               273
            
            
               Natrium-o-nitrophenolat
               CAS-Nr. 824-39-5
               CIPAC-Nr. nicht zugeteilt
            
            
               Sodium 2-nitrophenolate; sodium o-nitrophenolate
            
            
               ≥ 980 g/kg
               Die folgenden Verunreinigungen gelten als toxikologisch bedenklich:
               
                            
                        
                        
                           Phenol
                        
                     
                            
                        
                        
                           Höchstgehalt: 0,1 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           2,4-Dinitrophenol
                        
                     
                            
                        
                        
                           Höchstgehalt: 0,14 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           2,6-Dinitrophenol
                        
                     
                            
                        
                        
                           Höchstgehalt: 0,32 g/kg
                        
                     
            
               1. November 2009
            
            
               31. Oktober 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 2. Dezember 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Natrium-5-nitroguaiacolat, Natrium-o-nitrophenolat und Natrium-p-nitrophenolat sowie insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           Die Spezifikation des technischen Materials muss als gewerbsmäßig hergestellt bestätigt und durch geeignete Analysedaten belegt werden. Das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial sollte mit dieser Spezifikation des technischen Materials verglichen und entsprechend überprüft werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; Die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Gefährdung des Grundwassers. Sie stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission diese Studien bis spätestens 31. Oktober 2011 vorlegen.
            
         
               274
            
            
               Natrium-p-nitrophenolat
               CAS-Nr. 824-78-2
               CIPAC-Nr. nicht zugeteilt
            
            
               Sodium 4-nitrophenolate; sodium p-nitrophenolate
            
            
               ≥ 998 g/kg
               Die folgenden Verunreinigungen gelten als toxikologisch bedenklich:
               
                            
                        
                        
                           Phenol
                        
                     
                            
                        
                        
                           Höchstgehalt: 0,1 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           2,4-Dinitrophenol
                        
                     
                            
                        
                        
                           Höchstgehalt: 0,07 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           2,6-Dinitrophenol
                        
                     
                            
                        
                        
                           Höchstgehalt: 0,09 g/kg
                        
                     
            
               1. November 2009
            
            
               31. Oktober 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 2. Dezember 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Natrium-5-nitroguaiacolat, Natrium-o-nitrophenolat und Natrium-p-nitrophenolat sowie insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           Die Spezifikation des technischen Materials muss als gewerbsmäßig hergestellt bestätigt und durch geeignete Analysedaten belegt werden. Das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial sollte mit dieser Spezifikation des technischen Materials verglichen und entsprechend überprüft werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; Die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Studien zur Gefährdung des Grundwassers. Sie stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission diese Studien bis spätestens 31. Oktober 2011 vorlegen.
            
         
               275
            
            
               Tebufenpyrad
               CAS-Nr. 119168-77-3
               CIPAC-Nr. 725
            
            
               N-(4-tert-butylbenzyl)-4-chloro-3-ethyl-1-methylpyrazole-5-carboxamide
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. November 2009
            
            
               31. Oktober 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Tebufenpyrad enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Formulierungen als wasserlösliche Beutel achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 2. Dezember 2008 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tebufenpyrad und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen; sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie etwa die Einrichtung von Pufferzonen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz insektenfressender Vögel; es ist sicherzustellen, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen, aus denen hervorgeht, dass keine relevanten Verunreinigungen vorliegen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen zur Gefährdung insektenfressender Vögel.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis spätestens 31. Oktober 2011 vorlegt.
            
         
               276
            
            
               Chlormequat
               
                            
                        
                        
                           CAS-Nr. 7003-89-6 (Chlormequat)
                        
                     
                            
                        
                        
                           CAS-Nr. 999-81-5 (Chlormequatchlorid)
                        
                     
                            
                        
                        
                           CIPAC-Nr. 143 (Chlormequat)
                        
                     
                            
                        
                        
                           CIPAC-Nr. 143.302 (Chlormequatchlorid)
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           2-chloroethyltrimethylammonium (chlormequat)
                        
                     
                            
                        
                        
                           2-chloroethyltrimethylammonium chloride
                           (chlormequat chloride)
                        
                     
            
               ≥ 636 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                            
                        
                        
                           1,2-Dichlorethan: max. 0,1 g/kg (in der Trockensubstanz von Chlormequatchlorid)
                        
                     
                            
                        
                        
                           Chlorethen (Vinylchlorid): max. 0,0005 g/kg (in der Trockensubstanz von Chlormequatchlorid)
                        
                     
            
               1. Dezember 2009
            
            
               30. November 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler für Getreide und nicht essbare Feldfrüchte dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Chlormequat enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Behandlung von Roggen und Triticale, insbesondere im Hinblick auf die Verbraucherexposition, achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Januar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Chlormequat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender; sie sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln und Säugetieren.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Übermittlung weiterer Informationen über Verbleib und Verhalten (Adsorptionsstudien bei 20 °C, Neuberechnung der voraussichtlichen Konzentrationen im Grundwasser, im Oberflächenwasser und im Sediment), die Methoden zur Überwachung der Bestimmung des Stoffs in tierischen Erzeugnissen bzw. im Wasser sowie die Risiken für Wasserorganismen, Vögel und Säugetiere. Sie stellen sicher, dass der Antragsteller, auf dessen Betreiben Chlormequat in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Informationen bis spätestens 30. November 2011 übermittelt.
            
         
               277
            
            
               Kupferverbindungen:
            
            
                
            
            
                
            
            
               1. Dezember 2009
            
            
               30. November 2016
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Bakterizid und Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Kupfer enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Behandlung von Gewächshaustomaten achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Januar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Kupferverbindungen und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Spezifikation des gewerbsmäßig hergestellten technischen Materials, die zu bestätigen und durch geeignete Analysedaten zu belegen ist; das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial sollte mit dieser Spezifikation des technischen Materials verglichen und entsprechend überprüft werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender und Arbeiter; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Wasserschutz und den Schutz der nicht zur Zielgruppe gehörenden Organismen; hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung getroffen werden, wie die Einrichtung von Pufferzonen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Menge des eingesetzten Wirkstoffs; die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die zulässigen Mengen hinsichtlich der Dosierung und der Zahl der Anwendungen nicht über das Mindestmaß hinausgehen, mit dem sich die gewünschte Wirkung erzielen lässt.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen Auskünfte, die näheren Aufschluss geben über
               
                           —
                        
                        
                           das Inhalationsrisiko;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Risikobewertung für nicht zur Zielgruppe gehörende Organismen sowie Böden und Gewässer.
                        
                     Sie stellen sicher, dass der Antragsteller, auf dessen Betreiben Kupferverbindungen in diesen Anhang aufgenommen wurden, der Kommission diese Informationen bis spätestens 30. November 2011 übermittelt.
               Die Mitgliedstaaten führen Programme zur Überwachung gefährdeter Gebiete ein, in denen die Kontamination des Bodens mit Kupfer Anlass zur Besorgnis gibt, damit sie gegebenenfalls Beschränkungen erlassen können, z.B. hinsichtlich der zulässigen Aufwandmengen.
            
         
               Kupferhydroxid
               CAS-Nr. 20427-59-2
               CIPAC-Nr. 44.305
            
            
               Copper (II) hydroxide
            
            
               ≥ 573 g/kg
            
         
               Kupferoxychlorid
               CAS-Nr. 1332-65-6 bzw. 1332-40-7
               CIPAC-Nr. 44.602
            
            
               Dicopper chloride trihydroxide
            
            
               ≥ 550 g/kg
            
         
               Kupferoxid
               CAS-Nr. 1317-39-1
               CIPAC-Nr. 44.603
            
            
               Copper oxide
            
            
               ≥ 820 g/kg
            
         
               Kupferkalkbrühe (Bordeauxbrühe)
               CAS-Nr. 8011-63-0
               CIPAC-Nr. 44.604
            
            
               Entfällt
            
            
               ≥ 245 g/kg
            
         
               Dreibasisches Kupfersulfat
               CAS-Nr. 12527-76-3
               CIPAC-Nr. 44.306
            
            
               Entfällt
            
            
               ≥ 490 g/kg
               Folgende Unreinheiten sind toxikologisch bedenklich und dürfen die genannten Werte nicht überschreiten:
               
                            
                        
                        
                           Blei: max. 0,0005 g/kg des Kupfergehalts
                        
                     
                            
                        
                        
                           Cadmium: max. 0,0001 g/kg des Kupfergehalts
                        
                     
                            
                        
                        
                           Arsen: max. 0,0001 g/kg des Kupfergehalts
                        
                     
         
               278
            
            
               Propaquizafop
               CAS-Nr. 111479-05-1
               CIPAC-Nr. 173
            
            
               2-isopropylidenamino-oxyethyl (R)-2-[4-(6-chloro-quinoxalin-2-yloxy)phenoxy]propionate
            
            
               ≥ 920 g/kg
               Höchstgehalt an Toluol: 5 g/kg
            
            
               1. Dezember 2009
            
            
               30. November 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Januar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Propaquizafop und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Spezifikation des gewerbsmäßig hergestellten technischen Materials, die zu bestätigen und durch geeignete Analysedaten zu belegen ist; das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial sollte mit dieser Spezifikation des technischen Materials verglichen und entsprechend überprüft werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen und nicht zur Zielgruppe gehörenden Pflanzen; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung wie die Einrichtung von Pufferzonen umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von nicht zur Zielgruppe gehörenden Arthropoden; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen über die maßgebliche Verunreinigung Ro 41-5259;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen, die näheren Aufschluss über das Risiko für Wasserorganismen und nicht zur Zielgruppe gehörende Arthropoden geben.
                        
                     Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis 30. November 2011 übermittelt.
            
         
               279
            
            
               Quizalofop-P:
            
            
                
            
            
                
            
            
               1. Dezember 2009
            
            
               30. November 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Januar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Quizalofop-P und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Spezifikation des gewerbsmäßig hergestellten technischen Materials, die zu bestätigen und durch geeignete Analysedaten zu belegen ist; das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial sollte mit dieser Spezifikation des technischen Materials verglichen und entsprechend überprüft werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender und Arbeiter; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von nicht zur Zielgruppe gehörenden Pflanzen; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung wie die Einrichtung von Pufferzonen umfassen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen über das Risiko für nicht zur Zielgruppe gehörende Arthropoden übermittelt.
               Sie stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission diese Informationen bis 30. November 2011 übermitteln.
            
         
               Quizalofop-P-ethyl
               CAS-Nr. 100646-51-3
               CIPAC-Nr. 641.202
            
            
               ethyl (R)-2-[4-(6-chloroquinoxalin-2-yloxy)phenoxy]propionate
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
         
               Quizalofop-P-tefuryl
               CAS-Nr. 119738-06-6
               CIPAC-Nr. 641.226
            
            
               (RS)-Tetrahydrofurfuryl (R)-2-[4-(6-chloroquinoxalin-2-yloxy)phenoxy]propionate
            
            
               ≥ 795 g/kg
            
         
               280
            
            
               Teflubenzuron
               CAS-Nr. 83121-18-0
               CIPAC-Nr. 450
            
            
               1-(3,5-dichloro-2,4-difluorophenyl)-3-(2,6-difluorobenzoyl)urea
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. Dezember 2009
            
            
               30. November 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid in Gewächshäusern (auf künstlichem Substrat oder in geschlossenen Hydrokultursystemen) dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Teflubenzuron enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Behandlung von Gewächshaustomaten achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genanntenKriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Januar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Teflubenzuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender und Arbeiter; sie sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen; Freisetzungen im Rahmen der Anwendung in Gewächshäusern müssen auf ein Mindestmaß beschränkt werden und sollten keinesfalls in größeren Mengen in umliegende Gewässer gelangen können;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Bienen, die nicht in das Gewächshaus gelangen können sollten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz der in das Gewächshaus eingebrachten Bestäuberpopulationen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die sichere Entsorgung von Kondenswasser, abfließendem Wasser und Substrat, um eine Gefährdung der nicht zur Zielgruppe gehörenden Organismen sowie die Kontamination von Oberflächen- und Grundwasser auszuschließen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
            
         
               281
            
            
               Zeta-Cypermethrin
               CAS-Nr. 52315-07-8
               CIPAC-Nr. 733
            
            
               Stereoisomerengemisch (S)-α-Cyano- 3-phenoxybenzyl (1RS,3RS;1RS,3SR)- 3-(2,2-dichlorvinyl)- 2,2 dimethylcyclopropancarboxylat, wobei sich das Verhältnis zwischen dem Isomerenpaar (S);(1RS,3RS) und (S);(1RS,3SR) im Bereich von 45-55 bzw. 55-45 bewegen muss)
            
            
               ≥ 850 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                            
                        
                        
                           Toluol: max. 2 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Teere: max. 12,5 g/kg
                        
                     
            
               1. Dezember 2009
            
            
               30. November 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Zeta-Cypermethrin enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Behandlung von Getreide, insbesondere im Hinblick auf die Verbraucherexposition gegenüber 3-Phenoxybenzaldehyd, einem Abfallprodukt, das bei der Verarbeitung entstehen kann, achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. Januar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Zeta-Cypermethrin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender; sie sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln, Wasserorganismen, Bienen sowie nicht zur Zielgruppe gehörenden Arthropoden und im Boden lebenden Makroorganismen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Übermittlung weiterer Informationen über Verbleib und Verhalten (aerober Abbau im Boden) sowie das Langzeitrisiko für Vögel, Wasserorganismen und nicht zur Zielgruppe gehörende Arthropoden. Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Betreiben Zeta-Cypermethrin in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Informationen bis spätestens 30. November 2011 übermittelt.
            
         
               282
            
            
               Chlorsulfuron
               CAS-Nr. 64902-72-3
               CIPAC-Nr. 391
            
            
               1-(2-chlorophenylsulfonyl)-3-(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)urea
            
            
               ≥ 950 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                            
                        
                        
                           Für 2-Chlorbenzensulfonamid (IN-A4097) nicht mehr als 5 g/kg und
                        
                     
                            
                        
                        
                           für 4-Methoxy-6- methyl-1,3,5-triazin-2-amin (IN- A4098) nicht mehr als 6 g/kg
                        
                     
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Chlorsulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen; hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie die Einrichtung von Pufferzonen, getroffen werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission bis 1. Januar 2010 weitere Studien zur Spezifikation vorlegt.
                        
                     Wird Chlorsulfuron als Karzinogen der Kategorie 2 gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 eingestuft, so fordern die betroffenen Mitgliedstaaten die Vorlage weiterer Informationen zur Relevanz der Metaboliten IN-A4097, IN-A4098, IN-JJ998, IN-B5528 und IN-V7160 im Hinblick auf Krebs und stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Information binnen sechs Monaten ab Bekanntgabe der Einstufungsentscheidung für den betreffenden Stoff vorlegt.
            
         
               283
            
            
               Cyromazin
               CAS-Nr. 66215-27-8
               CIPAC-Nr. 420
            
            
               N-cyclopropyl-1,3,5-triazine-2,4,6-triamine
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid in Gewächshäusern dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Cyromazin enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als zur Behandlung von Tomaten, insbesondere im Hinblick auf die Verbraucherexposition, achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cyromazin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Bestäubern.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Übermittlung weiterer Informationen zu Verbleib und Verhalten des Bodenmetaboliten NOA 435343 sowie zum Risiko für Wasserorganismen. Sie stellen sicher, dass der Antragsteller, auf dessen Betreiben Cyromazin in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Informationen bis spätestens 31. Dezember 2011 übermittelt.
            
         
               284
            
            
               Dimethachlor
               CAS-Nr. 50563-36-5
               CIPAC-Nr. 688
            
            
               2-chloro-N-(2-methoxyethyl)acet-2′,6′-xylidide
            
            
               ≥ 950 g/kg
               Verunreinigung 2,6-Dimethylanilin: höchstens 0,5 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid in einer Menge von max. 1,0 kg/ha und je Feld und nur in jedem dritten Jahr dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dimethachlor und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen; hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie die Einrichtung von Pufferzonen, getroffen werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, und in empfindlichen Gebieten müssen gegebenenfalls Überwachungsprogramme zur Überprüfung einer möglichen Grundwasserkontamination durch die Metaboliten CGA 50266, CGA 354742, CGA 102935 und SYN 528702 eingeleitet werden.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission bis 1. Januar 2010 weitere Studien zur Spezifikation vorlegt.
                        
                     Wird Dimethachlor als Karzinogen der Kategorie 2 gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 eingestuft, so fordern die betreffenden Mitgliedstaaten die Vorlage weiterer Informationen zur Relevanz der Metaboliten CGA 50266, CGA 354742, CGA 102935 und SYN 528702 im Hinblick auf Krebs und stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Information binnen sechs Monaten ab Bekanntgabe einer solchen Einstufungsentscheidung vorlegt.
            
         
               285
            
            
               Etofenprox
               CAS-Nr. 80844-07-1
               CIPAC-Nr. 471
            
            
               
                            
                        
                        
                           2-(4-ethoxyphenyl)-2-methylpropyl 3-phenoxybenzyl
                        
                     
                            
                        
                        
                           ether
                        
                     
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Etofenprox und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender und Arbeiter; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen; hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie die Einrichtung von Pufferzonen, getroffen werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Bienen und nicht zur Zielgruppe gehörenden Arthropoden; hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie die Einrichtung von Pufferzonen, getroffen werden.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen zum Risiko für Wasserorganismen, einschließlich des Risikos für Sedimentbewohner, sowie zur Biomagnifikation vorlegt;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           stellen sicher, dass weitere Studien zum Endokrindisruptionspotenzial bei Wasserorganismen vorgelegt werden (bei Fischen eine vollständige Lebenszyklusstudie).
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission diese Studien bis spätestens 31. Dezember 2011 vorlegen.
            
         
               286
            
            
               Lufenuron
               CAS-Nr. 103055-07-8
               CIPAC-Nr. 704
            
            
               (RS)-1-[2,5-dichloro-4-(1,1,2,3,3,3-hexafluoro-propoxy)-phenyl]-3-(2,6-difluorobenzoyl)-urea
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid in geschlossenen Räumen oder außerhalb in Köderstationen dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Lufenuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die hohe Persistenz in der Umwelt und das hohe Risiko der Bioakkumulation; sie stellen sicher, dass die Verwendung von Lufenuron keine nachteilige Langzeitwirkung auf Nichtzielorganismen hat;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Nichtzielorganismen im Boden, Bienen, nicht zur Zielgruppe gehörenden Arthropoden, Oberflächenwasser und Wasserorganismen in empfindlichen Bereichen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission bis 1. Januar 2010 weitere Studien zur Spezifikation vorlegt.
                        
                     
         
               287
            
            
               Penconazol
               CAS-Nr. 66246-88-6
               CIPAC-Nr. 446
            
            
               (RS) 1-[2-(2,4-dichloro-phenyl)-pentyl]-1H-[1,2,4] triazole
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Penconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Übermittlung weiterer Informationen zu Verbleib und Verhalten des Bodenmetaboliten CGA179944 in sauren Böden. Sie stellen sicher, dass der Antragsteller, auf dessen Betreiben Penconazol in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Informationen bis spätestens 31. Dezember 2011 übermittelt.
            
         
               288
            
            
               Triallat
               CAS-Nr. 2303-17-5
               CIPAC-Nr. 97
            
            
               S-2,3,3-trichloroallyl di-isopropyl
               (thiocarbamate)
            
            
               ≥ 940 g/kg
               NDIPA (Nitroso-diisopropylamin)
               max. 0,02 mg/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Triallat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender; sie sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die ernährungsbedingte Exposition der Verbraucher gegenüber Triallat-Rückständen in behandelten Kulturen, Folgekulturen sowie Erzeugnissen tierischen Ursprungs;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen und nicht zur Zielgruppe gehörenden Pflanzen; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie die Einrichtung von Pufferzonen, umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Potenzial einer Grundwasserkontamination durch das Abbauprodukt TCPSA, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen zur Bewertung des Primärmetabolismus in Pflanzen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen zu Verbleib und Verhalten des Bodenmetaboliten Diisopropylamin;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen zum Potenzial der Biomagnifikation in der aquatischen Nahrungsmittelkette;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen zum Risiko für fischfressende Säugetiere und das Langzeitrisiko für Regenwürmer.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis spätestens 31. Dezember 2011 vorlegt.
            
         
               289
            
            
               Triflusulfuron
               CAS-Nr. 126535-15-7
               CIPAC-Nr. 731
            
            
               2-[4-dimethylamino-6-(2,2,2-trifluoroethoxy)-1,3,5-triazin-2-ylcarbamoylsulfamoyl]-m-toluic acid
            
            
               ≥ 960 g/kg
               N,N-dimethyl-6-(2,2,2-trifluorethoxy)-1,3,5-triazin-2,4-diamin
               max. 6 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid bei Zucker- und Futterrüben in einer Menge von max. 60 g/ha und je Feld und nur in jedem dritten Jahr dürfen zugelassen werden. Laub behandelter Kulturen darf nicht an Nutztiere verfüttert werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Triflusulfuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die ernährungsbedingte Exposition der Verbraucher gegenüber Rückständen der Metaboliten IN-M7222 und IN-E7710 in Folgekulturen und Erzeugnissen tierischen Ursprungs;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen und Wasserpflanzen vor dem Risiko durch Triflusulfuron und den Metaboliten IN-66036; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie die Einrichtung von Pufferzonen, umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Potenzial einer Grundwasserkontamination durch die Abbauprodukte IN-M7222 und IN-W6725, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Wird Triflusulfuron als Karzinogen der Kategorie 2 gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 eingestuft, so fordern die Mitgliedstaaten die Vorlage weiterer Informationen zur Relevanz der Metaboliten IN-M7222, IN-D8526 und IN-E7710 im Hinblick auf Krebs. Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen binnen sechs Monaten ab Bekanntgabe einer solchen Einstufungsentscheidung vorlegt.
            
         
               290
            
            
               Difenacoum
               CAS-Nr. 56073-07-5
               CIPAC-Nr. 514
            
            
               3-[(1RS,3RS;1RS,3SR)-3-biphenyl-4-yl-1,2,3,4-tetrahydro-1-naphthyl]-4-hydroxycoumarin
            
            
               ≥ 905 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               30. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Rodentizid in Form vorbereiteter Köder, die sich in speziell konstruierten, gegen Eingriffe geschützten und gesicherten Köderkisten befinden, dürfen zugelassen werden.
               Die nominale Konzentration des Wirkstoffs in den Produkten darf 50 mg/kg nicht übersteigen.
               Die Zulassungen müssen auf professionelle Anwender beschränkt werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Difenacoum und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen. Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf den Schutz von Vögeln und nicht zur Zielgruppe gehörenden Säugetieren vor Primär- und Sekundärvergiftungen. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen über die Methoden zur Rückstandsbestimmung von Difenacoum in Körperflüssigkeiten übermittelt.
               Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis spätestens 30. November 2011 vorlegt.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen über die Spezifikation des technischen Wirkstoffs übermittelt.
               Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis spätestens 31. Dezember 2009 vorlegt.
            
         
               291
            
            
               Didecyldimethylammoniumchlorid
               CAS-Nr. nicht vergeben
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Didecyldimethylammoniumchlorid ist ein Gemisch aus quartären Ammoniumsalzen mit typischen Alkylkettenlängen von C8, C10 und C12, wobei der Anteil an C10 mehr als 90 % beträgt
            
            
               ≥ 70 % (technisches Konzentrat)
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen in geschlossenen Räumen bei Zierpflanzen als Bakterizid, Fungizid, Herbizid und Algizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 12. März 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Didecyldimethylammoniumchlorid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; die genehmigten Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen über die Spezifikation des technischen Wirkstoffs bis spätestens 1. Januar 2010 und über das Risiko für Wasserorganismen bis spätestens 31. Dezember 2011 vorlegt.
            
         
               292
            
            
               Schwefel
               CAS-Nr. 7704-34-9
               CIPAC-Nr. 18
            
            
               Schwefel
            
            
               ≥ 990 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 12. März 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Schwefel und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Vögeln, Säugetieren, Wasserorganismen und nicht zur Zielgruppe gehörenden Arthropoden. Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen zur Bestätigung der Risikobewertung für Vögel, Säugetiere, Sedimentorganismen und nicht zur Zielgruppe gehörende Arthropoden übermittelt. Sie stellen sicher, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Schwefel in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese Informationen bis spätestens 30. Juni 2011 vorlegt.
            
         
               293
            
            
               Tetraconazol
               CAS-Nr. 112281-77-3
               CIPAC-Nr. 726
            
            
               (RS)-2-(2,4-dichlorophenyl)-3-(1H-1.2,4-triazol-1-yl)-propyl-1.1,2,2-tetrafluoroethyl ether
            
            
               ≥ 950 g/kg (racemisches Gemisch)
               Verunreinigung Toluen: höchstens 13 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 26. Februar 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tetraconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen; hinsichtlich der genannten Risiken sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie die Einrichtung von Pufferzonen, getroffen werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten fordern
               
                           —
                        
                        
                           die Vorlage weiterer Informationen zu einer differenzierteren Gefahrenbewertung;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen über die Spezifikation bezüglich der Ökotoxizität;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen zu Verbleib und Verhalten potenzieller Metaboliten in allen relevanten Kompartimenten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           eine differenziertere Bewertung der Gefahren, die von diesen Metaboliten für Vögel, Säugetiere, Wasserorganismen und Nichtzielarthropoden ausgehen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen über eventuelle Störungen des Hormonhaushalts von Vögeln, Säugetieren und Fischen.
                        
                     Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis zum 31. Dezember 2011 vorlegt.
            
         
               294
            
            
               Paraffinöle
               
                            
                        
                        
                           CAS-Nr. 64742-46-7
                        
                     
                            
                        
                        
                           CAS-Nr. 72623-86-0
                        
                     
                            
                        
                        
                           CAS-Nr. 97862-82-3
                        
                     CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Paraffinöl
            
            
               Europäisches Arzneibuch 6.0
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des Beurteilungsberichts über Paraffinöle mit den CAS-Nummern 64742-46-7, 72623-86-0 und 97862-82-3 und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten fordern
               
                           —
                        
                        
                           die Vorlage der Spezifikation des technischen Materials, wie es gewerblich hergestellt wird, um die Einhaltung der Reinheitskriterien des Europäischen Arzneibuchs 6.0 zu überprüfen.
                        
                     Sie stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission diese Informationen bis zum 30. Juni 2010 vorlegen.
            
         
               295
            
            
               Paraffinöl
               CAS-Nr. 8042-47-5
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Paraffinöl
            
            
               Europäisches Arzneibuch 6.0
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des Beurteilungsberichts über Paraffinöl mit der CAS-Nummer 8042-47-5 und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten fordern:
               
                            
                        
                        
                           die Vorlage der Spezifikation des technischen Materials, wie es gewerblich hergestellt wird, um die Einhaltung der Reinheitskriterien des Europäischen Arzneibuchs 6.0 zu überprüfen.
                        
                     
                            
                        
                        
                           Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis zum 30. Juni 2010 vorlegt.
                        
                     
         
               296
            
            
               Cyflufenamid
               CAS-Nr. 180409-60-3
               CIPAC-Nr. 759
            
            
               (Z)-N-[α-(cyclopropylmethoxyimino)-2,3-difluoro-6-(trifluoromethyl)benzyl]-2-phenylacetamide
            
            
               > 980 g/kg
            
            
               1. April 2010
            
            
               31. März 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 2. Oktober 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cyflufenamid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Witterungsbedingungen ausgebracht wird.
               Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               297
            
            
               Fluopicolid
               CAS-Nr.:
               239110-15-7
               CIPAC-Nr. 787
            
            
               2,6-dichloro-N-[3-chloro-5-(trifluoromethyl)-2-pyridylmethyl]benzamide
            
            
               ≥ 970 g/kg
               Der Gehalt an der Verunreinigung Toluen darf 3 g/ kg im technischen Material nicht übersteigen.
            
            
               1. Juni 2010
            
            
               31. Mai 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. November 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fluopicolid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders achten auf
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von aquatischen Organismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Grundwasserschutz, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Witterungsbedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Anwender bei der Anwendung;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den potenziellen atmosphärischen Ferntransport.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, und in empfindlichen Gebieten müssen gegebenenfalls zur Überprüfung einer möglichen Akkumulation und Exposition Überwachungsprogramme eingeleitet werden.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission bis spätestens 30. April 2012 weitere Informationen über die Bedeutung des Metaboliten M15 für das Grundwasser vorlegt.
            
         
               298
            
            
               Heptamaloxyloglucan
               CAS-Nr.:
               870721-81-6
               CIPAC-Nr. liegt nicht vor
            
            
               Vollständige IUPAC- Bezeichnung siehe Fußnote (*)
               
                            
                        
                        
                           Xyl p: xylopyranosyl
                        
                     
                            
                        
                        
                           Glc p: glucopyranosyl
                        
                     
                            
                        
                        
                           Fuc p: fucopyranosyl
                        
                     
                            
                        
                        
                           Gal p: galactopyranosyl
                        
                     
                            
                        
                        
                           Glc-ol: glucitol
                        
                     
            
               ≥ 780 g/kg
               Der Gehalt an der Verunreinigung Patulin darf 50 μg/kg im technischen Material nicht übersteigen.
            
            
               1. Juni 2010
            
            
               31. Mai 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Pflanzenwachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. November 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Heptamaloxyloglucan und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
            
         
               299
            
            
               2-Phenylphenol (einschließlich seiner Salze, z. B. Natriumsalz)
               CAS-Nr. 90-43-7
               CIPAC-Nr. 246
            
            
               biphenyl-2-ol
            
            
               ≥ 998 g/kg
            
            
               1. Januar 2010
            
            
               31. Dezember 2019
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid zur Anwendung nach der Ernte im Innenbereich dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 27. November 2009 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über 2-Phenylphenol in der durch den Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit geänderten Fassung vom 28. Oktober 2010 und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender und Arbeiter; die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           es müssen angemessene Entsorgungsverfahren für die nach der Anwendung zu entsorgende Lösung einschließlich des Wassers zur Reinigung des Gießsystems bzw. anderer Anwendungssysteme eingeführt werden. Lassen die Mitgliedstaaten die Ableitung der Abwässer in das Abwassersystem zu, so sorgen sie dafür, dass vor Ort eine Risikobewertung durchgeführt wird.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen über das Risiko einer Depigmentierung der Haut bei Arbeitskräften und Verbrauchern durch eine mögliche Exposition gegenüber dem Metaboliten 2-Phenylhydrochinon (PHQ) auf der Schale von Zitrusfrüchten;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           zusätzliche Informationen, die bestätigen, dass die für Rückstandsuntersuchungen verwendete Analysemethode die Rückstände von 2- Phenylphenol, PHQ und deren Konjugaten korrekt beziffert.
                        
                     Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis 31. Dezember 2011 vorlegt.
               Außerdem stellen die betreffenden Mitgliedstaaten sicher, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen vorlegt, die die Angaben zu den Rückstandswerten aufgrund anderer Anwendungsverfahren als dem in Gießkammern bestätigen.
               Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis 31. Dezember 2012 vorlegt.
            
         
               300
            
            
               Malathion
               CAS-Nr. 121-75-5
               CIPAC-Nr. 12
            
            
               
                            
                        
                        
                           diethyl (dimethoxyphosphinothioylthio)succinate
                           oder
                        
                     
                            
                        
                        
                           S-1,2-bis(ethoxycarbonyl)ethyl O,O-dimethyl phosphorodithioate
                           racemate
                        
                     
            
               ≥ 950 g/kg
               Verunreinigungen:
               Isomalathion: höchstens 2 g/kg
            
            
               1. Mai 2010
            
            
               30. April 2020
            
            
               TEIL A
               Es dürfen nur Anwendungen als Insektizid zugelassen werden. Die Zulassungen sind auf professionelle Anwender beschränkt.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Malathion und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit: Die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen: Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z.B. angemessene Abstandsauflagen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von insektenfressenden Vögeln und Honigbienen: Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen. Im Hinblick auf Bienen sind auf dem Etikett und in der beigefügten Anleitung entsprechende Angaben zu machen, um eine Exposition auszuschließen.
                        
                     Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass Formulierungen auf Malathionbasis mit der erforderlichen Anleitung versehen sind, um die Gefahr auszuschließen, dass sich bei Lagerung und Transport Isomalathion in einer den zulässigen Höchstgehalt überschreitenden Menge bildet.
               Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls weitere Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           Angaben, die die Bewertung des Risikos für die Verbraucher sowie des akuten und des Langzeitrisikos für insektenfressende Vögel bestätigen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Angaben zur Quantifizierung der unterschiedlichen Wirksamkeit von Malaoxon und Malathion.
                        
                     
         
               301
            
            
               Penoxsulam
               CAS-Nr. 219714-96-2
               CIPAC-Nr. 758
            
            
               3-(2,2-difluoroethoxy)-N-(5,8-dimethoxy[1,2,4]triazolo[1,5-c]pyrimidin-2-yl)-α,α,α-trifluorotoluene-2-sulfonamide
            
            
               > 980 g/kg
               Der Gehalt der Verunreinigung Bis-CHYMP 2-chlor-4-[2-(2- Chlor-5-methoxy- 4-pyrimidinyl)hydrazino]-5-methoxypyrimidin darf im technischen Material 0,1 g/kg nicht überschreiten.
            
            
               1. August 2010
            
            
               31. Juli 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Penoxsulam und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die ernährungsbedingte Exposition der Verbraucher gegenüber Rückständen des Metaboliten BSCTA in Folgekulturen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Grundwasserschutz, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Witterungsbedingungen ausgebracht wird.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen zum Umgang mit dem Risiko für höhere Wasserpflanzen außerhalb der Behandlungsfläche vorlegt. Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis 31. Juli 2012 übermittelt.
               Der berichterstattende Mitgliedstaat unterrichtet die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               302
            
            
               Proquinazid
               CAS-Nr. 189278-12-4
               CIPAC-Nr. 764
            
            
               6-iodo-2-propoxy-3-propylquinazolin-4(3H)-one
            
            
               > 950 g/kg
            
            
               1. August 2010
            
            
               31. Juli 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Proquinazid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           bei der Anwendung auf Weintrauben: das Langzeitrisiko für regenwurmfressende Vögel;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die ernährungsbedingte Exposition der Verbraucher gegenüber Proquinazidrückständen in Erzeugnissen tierischen Ursprungs und in Folgekulturen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Der berichterstattende Mitgliedstaat unterrichtet die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               303
            
            
               Spirodiclofen
               CAS-Nr. 148477-71-8
               CIPAC-Nr. 737
            
            
               3-(2,4-dichlorophenyl)-2-oxo-1-oxaspiro[4.5]dec-3-en-4-yl 2,2-dimethylbutyrate
            
            
               > 965 g/kg
               Der Gehalt der folgenden Verunreinigungen darf im technischen Material folgenden Wert nicht überschreiten:
               
                            
                        
                        
                           3-(2,4-Dichlorphenyl)-4-hydroxy- 1-oxaspiro[4,5]dec-3- en-2-on (BAJ-2740 enol): ≤ 6 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           N,N-Dimethylacetamid: ≤ 4 g/kg
                        
                     
            
               1. August 2010
            
            
               31. Juli 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Akarizid oder Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Spirodiclofen und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           das Langzeitrisiko für Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Bienenlarven.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               304
            
            
               Metalaxyl
               CAS-Nr. 57837-19-1
               CIPAC-Nr. 365
            
            
               Methyl N-(methoxyacetyl)-N-(2,6-xylyl)-DL-alaninate
            
            
               950 g/kg
               Die Verunreinigung 2,6-Dimethylanilin wurde als toxikologisch bedenklich eingestuft, weshalb ein Höchstgehalt von 1 g/kg festgelegt wird.
            
            
               1. Juli 2010
            
            
               30. Juni 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 12. März 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metalaxyl und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die Mitgliedstaaten achten besonders auf die Gefahr einer Verschmutzung des Grundwassers durch den Wirkstoff oder seine Abbauprodukte CGA 62826 und CGA 108906, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Witterungsbedingungen ausgebracht wird. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
            
         
               305
            
            
               Flonicamid (IKI-220)
               CAS-Nr. 158062-67-0
               CIPAC-Nr. 763
            
            
               N-cyanomethyl-4-(trifluoromethyl)nicotinamide
            
            
               ≥ 960 g/kg
               Der Gehalt an der Verunreinigung Toluen darf 3 g/ kg im technischen Material nicht übersteigen.
            
            
               1. September 2010
            
            
               31. August 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 22. Januar 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Flonicamid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Anwender und für Arbeiter beim Wiederbetreten nach der Begasung bei Anwendungen in geschlossenen Räumen,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Bienen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission gemäß Artikel 38 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über die Spezifikation des technischen Materials bei gewerbsmäßiger Herstellung.
            
         
               306
            
            
               Triflumizol
               CAS-Nr. 99387-89-0
               CIPAC-Nr. 730
            
            
               (E)-4-chloro-α,α,α-trifluoro-N-(1-imidazol-1-yl-2-propoxyethylidene)-o-toluidine
            
            
               ≥ 980 g/kg
               Verunreinigungen:
               Toluol: höchstens 1 g/kg
            
            
               1. Juli 2010
            
            
               30. Juni 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid auf künstlichen Substraten in Gewächshäusern dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 12. März 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Triflumizol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit; die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die potenziellen Auswirkungen auf Wasserorganismen; die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     
         
               307
            
            
               Sulfurylfluorid
               CAS-Nr. 002699-79-8
               CIPAC-Nr. 757
            
            
               Sulfuryl fluoride
            
            
               > 994 g/kg
            
            
               1. November 2010
            
            
               31. Oktober 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid/Nematizid (Begasungsmittel) durch gewerbliche Anwender in abdichtbaren Räumen),
               
                           —
                        
                        
                           die leer sind oder
                        
                     
                           —
                        
                        
                           in denen die Verwendungsbedingungen sicherstellen, dass die Exposition der Verbraucher annehmbar ist,
                        
                     dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Mai 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Sulfurylfluorid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           auf das von anorganischem Fluorid ausgehende Risiko durch verunreinigte Produkte wie Mehl und Kleie, die während der Desinfektion im Mahlwerk verblieben sind, oder Getreide, das in Silos in der Mühle gelagert war. Es sind Maßnahmen zu treffen, die sicherstellen, dass solche Produkte nicht in die Nahrungs- oder Futtermittelkette gelangen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Anwender und für Arbeiter, etwa beim Wiederbetreten von Räumen nach der Belüftung. Es sind Maßnahmen zu treffen, um sicherzustellen, dass sie ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät oder andere geeignete persönliche Schutzausrüstungen tragen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Umstehende durch Einrichtung einer Sperrzone um den begasten Bereich.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen und insbesondere Bestätigungsdaten zu Folgendem übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           Die erforderlichen Verarbeitungsbedingungen in den Mühlen, um sicherzustellen, dass Rückstände von Fluorid-Ion in Mehl, Kleie und Getreidekörner die natürlichen Hintergrund-Konzentrationen nicht überschreiten.
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Sulfurylfluoridkonzentrationen in der Troposphäre. Die gemessenen Konzentrationen sind regelmäßig zu aktualisieren. Die Nachweisgrenze für die Analyse liegt bei mindestens 0,5 ppt (= 2,1 ng Sulfurylfluorid/m3 Luft der Troposphäre).
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Schätzungen der Verweildauer von Sulfurylfluorid in der Atmosphäre, ausgehend vom schlimmstmöglichen Fall, was das Treibhauspotenzial (GPW — global warming potential) anbetrifft.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis spätestens 31. August 2012 vorlegt.
            
         
               308
            
            
               FEN 560 (auch bezeichnet als Bockshornklee oder Bockshornkleesamen-Pulver)
               CAS-Nr.:
               Keine
               CIPAC-Nr.:
               Keine
               Der Wirkstoff wird aus dem Samenpulver von Trigonella foenum-graecum L. (Bockshornklee) hergestellt.
            
            
               Nicht anwendbar
            
            
               100 % Bockshornkleesamen-Pulver ohne Zusätze und keine Extraktion; der Samen hat Lebensmittelqualität.
            
            
               1. November 2010
            
            
               31. Oktober 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Auslöser der eigenen Abwehrmechanismen der Pflanze werden zugelassen.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. Mai 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über FEN 560 (Bockshornkleesamen-Pulver) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten besonders auf das Risiko für Anwender, Arbeiter und Umstehende.
               Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               309
            
            
               Haloxyfop-P
               CAS-Nr.: Säure: 95977-29-0
               Ester: 72619-32-0
               CIPAC-Nr.: Säure: 526
               Ester: 526.201
            
            
               
                            
                        
                        
                           Säure: (R)-2-[4-(3-chloro-5-trifluoromethyl-2- pyridyloxy)phenoxy] propanoic acid
                        
                     
                            
                        
                        
                           Ester: Methyl (R)-2-{4-[3-chloro-5-(trifluoromethyl)-2-pyridyloxy]phenoxy}}propionate
                        
                     
            
               ≥ 940 g/kg
               (Haloxyfop-P-methylester)
            
            
               1. Januar 2011
            
            
               31. Dezember 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Haloxyfop-P und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit: die Anwendungsbedingungen müssen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen: die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. angemessene Pufferzonen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Verbraucherschutz in Bezug auf die Konzentration der Metaboliten DE-535 Pyridinol und DE-535 Pyridinon im Grundwasser.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission bis spätestens 31. Dezember 2012 Informationen vorlegt, die die Bewertung der Grundwasserexposition in Bezug auf den Wirkstoff und die Bodenmetaboliten DE-535 Phenol, DE-535 Pyridinol und DE-535 Pyridinon bestätigen.
            
         
               310
            
            
               Napropamid
               CAS-Nr. 15299-99-7
            
            
               (RS)-N,N-diethyl-2-(1-naphthyloxy)propionamide
            
            
               ≥ 930 g/kg
               (Racemisches Gemisch)
               Relevante Verunreinigung
               Toluol: höchstens 1,4 g/kg
            
            
               1. Januar 2011
            
            
               31. Dezember 2020
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Napropamid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit: Die Verwendungsbedingungen müssen, wo nötig, die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen: Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. angemessene Abstandsauflagen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Verbraucher im Hinblick auf das Vorkommen des Metaboliten 2-(1-Naphthyloxy)propionsäure („NOPA“) im Grundwasser.
                        
                     Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission bis zum 31. Dezember 2012 Informationen vorlegt, die die Bewertung der Oberflächengewässer-Exposition hinsichtlich der Photolyse-Metaboliten und des Metaboliten NOPA bestätigen, sowie Informationen betreffend die Risikobewertung für Wasserpflanzen.
            
         
               311
            
            
               Quinmerac
               CAS-Nr. 90717-03-6
               CIPAC-Nr. 563
            
            
               7-chloro-3-methylquinoline-8-carboxylic acid
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. Mai 2011
            
            
               30. April 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Quinmerac und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           den Grundwasserschutz, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die ernährungsbedingte Exposition der Verbraucher gegenüber Rückständen von Quinmerac (und seinen Metaboliten) in Folgekulturen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen und das Langzeitrisiko für Regenwürmer.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage von Informationen über:
               
                           —
                        
                        
                           die Möglichkeit, dass der Pflanzenmetabolismus zur Öffnung des Quinolinrings führt;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Rückstände in Folgekulturen und das Langzeitrisiko für Regenwürmer aufgrund des Metaboliten BH 518-5.
                        
                     Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsdaten und -informationen bis zum 30. April 2013 vorlegt.
            
         
               312
            
            
               Metosulam
               CAS-Nr. 139528-85-1
               CIPAC-Nr. 707
            
            
               
                            
                        
                        
                           2′,6′-dichloro-5,7-dimethoxy-3′-methyl[1,2,4]triazolo
                        
                     
                            
                        
                        
                           [1,5-a]pyrimidine-2-sulfonanilide
                        
                     
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. Mai 2011
            
            
               30. April 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metosulam und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf
               
                           —
                        
                        
                           den Grundwasserschutz, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Nichtzielpflanzen außerhalb der Behandlungsfläche.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission bis zum 30. Oktober 2011 weitere Informationen über die Spezifikation des technischen Wirkstoffs vorlegt.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission bis zum 30. April 2013 Bestätigungsdaten vorlegt über
               
                           —
                        
                        
                           die mögliche Abhängigkeit der Bodenabsorption vom pH-Wert, die Versickerung ins Grundwasser und die Oberflächenwasserexposition in Bezug auf die Metaboliten M01 und M02;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die mögliche Gentoxizität einer Verunreinigung.
                        
                     
         
               313
            
            
               Pyridaben
               CAS-Nr. 96489-71-3
               CIPAC-Nr. 583
            
            
               2-tert-butyl-5-(4-tert-butylbenzylthio)-4-chloropyrididazin-3(2H)-one
            
            
               >980 g/kg
            
            
               1. Mai 2011
            
            
               30. April 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pyridaben und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen ggf. die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen und Säugetiere;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für nicht zu den Zielarten gehörende Arthropoden einschließlich Bienen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, und es müssen gegebenenfalls geeignete Überwachungsprogramme zur Überprüfung der tatsächlichen Exposition von Honigbienen gegenüber Pyridaben in Gebieten eingeleitet werden, die von fliegenden Bienen oder Bienenzüchtern intensiv frequentiert werden.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           —
                        
                        
                           die Risiken für das Wasserkompartiment durch Exposition der Metaboliten W-1 und B-3 zur Fotolyse im wässrigen Milieu,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das potenzielle langfristige Risiko für Säugetiere,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Bewertung fettlöslicher Rückstände.
                        
                     Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsinformationen bis 30. April 2013 übermittelt.
            
         
               314
            
            
               Zinkphosphid
               CAS-Nr. 1314-84-7
               CIPAC-Nr. 69
            
            
               Trizinc diphosphide
            
            
               ≥ 800 g/kg
            
            
               1. Mai 2011
            
            
               30. April 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Rodentizid in Form von gebrauchsfertigen Ködern, die sich in Köderstationen oder an spezifischen Stellen befinden, dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Zinkphosphid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung sollten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes achten:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Nichtzielorganismen. Gegebenenfalls sollten Maßnahmen zur Risikobegrenzung getroffen werden, insbesondere um die Verbreitung von Ködern zu vermeiden, wenn der Inhalt nur teilweise aufgenommen wurde.
                        
                     
         
               315
            
            
               Fenbuconazol
               CAS-Nr. 114369-43-6
               CIPAC-Nr. 694
            
            
               (R,S) 4-(4-chlorophenyl)-2-phenyl-2-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)butyronitrile
            
            
               ≥ 965 g/kg
            
            
               1. Mai 2011
            
            
               30. April 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Oktober 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenbuconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten besonders achten auf
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie tragen dafür Sorge, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die ernährungsbedingte Exposition der Verbraucher gegenüber Rückständen von Triazolderivatmetaboliten (TDM);
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen und Säugetiere.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage von Daten zur Bestätigung von Rückständen von Triazolderivatmetaboliten (TDM) in Hauptkulturen, Kulturen bei Fruchtwechsel und Erzeugnissen tierischen Ursprungs.
               Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission entsprechende Studien bis 30. April 2013 vorlegt.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen über die potenziell endokrin wirkenden Eigenschaften von Fenbuconazol innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der Test-Leitlinien der OECD – oder alternativ dazu entsprechende Test-Leitlinien der Gemeinschaft – über die endokrine Wirkung vorlegt.
            
         
               316
            
            
               Cycloxydim
               CAS-Nr. 101205-02-1
               CIPAC-Nr. 510
            
            
               (5RS)-2-[(EZ)-1-(ethoxyimino)butyl]-3-hydroxy-5-[(3RS)-thian-3-yl]cyclohex-2-en-1-one
            
            
               ≥ 940 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. November 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cycloxydim und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten dem Risiko für Nichtzielpflanzen besondere Aufmerksamkeit widmen.
               Die Anwendungsbedingungen sollten gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Informationen über die Methoden zur Analyse auf Rückstände von Cycloxydim in pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission bis zum 31. Mai 2013 solche Analysemethoden vorlegt.
            
         
               317
            
            
               6-Benzyladenin
               CAS-Nr. 1214-39-7
               CIPAC-Nr. 829
            
            
               N6-benzyladenine
            
            
               ≥ 973 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Pflanzenwachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. November 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über 6-Benzyladenin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf den Schutz von Wasserorganismen. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung, wie die Einrichtung von Pufferzonen, zu treffen.
            
         
               318
            
            
               Bromuconazol
               CAS-Nr. 116255-48-2
               CIPAC-Nr. 680
            
            
               1-[(2RS,4RS:2RS,4SR)-4-bromo-2-(2,4-dichlorophenyl)tetrahydrofurfuryl]-1H-1,2,4-triazole
            
            
               ≥ 960 g/kg
            
            
               1. Februar 2011
            
            
               31. Januar 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. November 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bromuconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie tragen dafür Sorge, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen; die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen, wie z. B. angemessene Pufferzonen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt:
               
                           —
                        
                        
                           weitere Informationen über Rückstände von Triazolderivatmetaboliten (TDM) in Hauptkulturen, Kulturen bei Fruchtwechsel und Erzeugnissen tierischen Ursprungs;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Informationen zur eingehenderen Untersuchung des Langzeitrisikos für pflanzenfressende Säugetiere.
                        
                     Sie sorgen dafür, dass der Antragsteller, auf dessen Antrag Bromuconazol in diesen Anhang aufgenommen wurde, der Kommission diese bestätigenden Informationen bis spätestens 31. Januar 2013 vorlegt.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission weitere Informationen über die potenziell endokrin wirkenden Eigenschaften von Bromuconazol innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der Test-Leitlinien der OECD — oder alternativ dazu von entsprechenden Test-Leitlinien der Gemeinschaft — über die endokrine Wirkung vorlegt.
            
         
               319
            
            
               Myclobutanil
               CAS-Nr. 88671-89-0
               CIPAC-Nr. 442
            
            
               RS)-2-(4-chlorophenyl)-2-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)hexanenitrile
            
            
               ≥ 925 g/kg
               Die Verunreinigung N-Methyl-2-pyrrolidon darf 1 g/kg in technischem Material nicht übersteigen.
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. November 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Myclobutanil und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf die Anwendersicherheit; sie sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über Rückstände von Myclobutanil und seinen Metaboliten in nachfolgenden Wachstumsperioden sowie von Informationen, aus denen hervorgeht, dass die vorliegenden Rückstandsdaten alle Komponenten der Rückstandsdefinition abdecken.
               Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsinformationen bis 31. Januar 2013 übermittelt.
            
         
               320
            
            
               Buprofezin
               CAS-Nr. 953030-84-7
               CIPAC-Nr. 681
            
            
               (Z)-2-tert-butylimino-3-isopropyl-5-phenyl-1,3,5-thiadiazinan-4-one
            
            
               ≥ 985 g/kg
            
            
               1. Februar 2011
            
            
               31. Januar 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. November 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Buprofezin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender und Arbeiter; sie sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die ernährungsbedingte Exposition der Verbraucher gegenüber Buprofezin-(Anilin-)Metaboliten in verarbeiteten Lebensmitteln;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Einhaltung einer angemessenen Wartezeit für Folgekulturen in Gewächshäusern;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über die Verarbeitungs- und Umrechnungsfaktoren für die Bewertung der Verbraucherexposition.
               Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese bestätigenden Informationen bis 31. Januar 2013 übermittelt.
            
         
               321
            
            
               Triflumuron
               CAS-Nr. 64628-44-0
               CIPAC-Nr. 548
            
            
               1-(2-chlorobenzoyl)-3-[4-trifluoromethoxyphenyl]urea
            
            
               ≥ 955 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                           —
                        
                        
                           N,N-Bis-[4-(trifluormethoxy)phenyl]urea: höchstens 1 g/kg
                        
                     
                           —
                        
                        
                           4-Trifluormethoxyanilin: höchstens 5 g/kg
                        
                     
            
               1. April 2011
            
            
               31. März 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Triflumuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           den Gewässerschutz;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Honigbienen. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission bestätigende Informationen im Hinblick auf das Langzeitrisiko für Vögel, das Risiko für wirbellose Wassertiere und das Risiko für die Entwicklung von Bienenlarven vorlegt.
               Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis 31. März 2013 übermittelt.
            
         
               322
            
            
               Hymexazol
               CAS-Nr. 10004-44-1
               CIPAC-Nr. 528
            
            
               5-methylisoxazol-3-ol (oder 5-methyl-1,2-oxazol-3-ol)
            
            
               ≥ 985 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid für die Saatgutpelletierung von Zuckerrüben in professionellen Saatgutbehandlungseinrichtungen dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. November 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Hymexazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitnehmersicherheit. Die Zulassungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Schutzmaßnahmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für körnerfressende Vögel und Säugetiere.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über die Art der Rückstände in Wurzelfrüchten sowie das Risiko für körnerfressende Vögel und Säugetiere.
               Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese bestätigenden Informationen bis 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               323
            
            
               Dodin
               CAS-Nr. 2439-10-3
               CIPAC-Nr. 101
            
            
               1-dodecylguanidinium acetate
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 23. November 2010 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dodin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           das potenzielle langfristige Risiko für Vögel und Säugetiere;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen; sie gewährleisten, dass die Anwendungsbedingungen geeignete Risikobegrenzungsmaßnahmen vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Nichtzielpflanzen außerhalb der Behandlungsfläche; sie gewährleisten, dass die Anwendungsbedingungen geeignete Risikobegrenzungsmaßnahmen vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Überwachung von Rückständen in Kernobst.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           —
                        
                        
                           die Bewertung des langfristigen Risikos für Vögel und Säugetiere;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Bewertung des Risikos in natürlichen Oberflächenwassersystemen, in denen wichtige Metaboliten entstanden sein können.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese bestätigenden Informationen bis 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               324
            
            
               Diethofencarb
               CAS-Nr. 87130-20-9
               CIPAC-Nr. 513
            
            
               isopropyl 3,4-diethoxycarbanilate
            
            
               ≥ 970 g/kg
               Verunreinigungen:
               Toluen: höchstens 1 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Diethofencarb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung widmen die Mitgliedstaaten dem Risiko für Wasserorganismen und Nichtzielarthropoden besondere Aufmerksamkeit und stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorsehen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           —
                        
                        
                           die mögliche Aufnahme des Metaboliten 6-NO2-DFC in Folgekulturen,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Risikobewertung für Nichtzielarthropoden.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese bestätigenden Informationen bis 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               325
            
            
               Etridiazol
               CAS-Nr. 2593-15-9
               CIPAC-Nr. 518
            
            
               ethyl-3-trichloromethyl-1,2,4-thiadiazol-5-yl ether
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Es dürfen nur Anwendungen als Fungizid in nicht bodengebundenen Systemen in Gewächshäusern zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Etridiazol enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für die Anwendung bei anderen Pflanzen als Zierpflanzen achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Etridiazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Risiko für Anwender und Arbeiter besondere Aufmerksamkeit widmen und sicherstellen, dass die Anwendungsbedingungen geeignete Risikobegrenzungsmaßnahmen vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           sicherstellen, dass geeignete Abfallentsorgungspraktiken für Abwasser aus der Bewässerung nicht bodengebundener Anbausysteme angewandt werden; lassen die Mitgliedstaaten die Ableitung der Abwässer in das Abwassersystem oder in natürliche Wasserkörper zu, so sorgen sie dafür, dass eine geeignete Risikobewertung durchgeführt wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Risiko für Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen und sicherstellen, dass die Anwendungsbedingungen geeignete Risikobegrenzungsmaßnahmen vorschreiben.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           1.
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials aus gewerblicher Produktion durch geeignete Analysedaten;
                        
                     
                           2.
                        
                        
                           die Relevanz der Verunreinigungen;
                        
                     
                           3.
                        
                        
                           die Gleichwertigkeit der Spezifikationen des technischen Materials aus gewerblicher Produktion mit denjenigen des Testmaterials, das in den Ökotoxizitätsunterlagen verwendet wurde;
                        
                     
                           4.
                        
                        
                           die Relevanz der Pflanzenmetaboliten 5-Hydroxy-ethoxyetridiazolsäure und 3-Hydroxymethyletridiazol;
                        
                     
                           5.
                        
                        
                           die indirekte Exposition von Grundwasser und Bodenorganismen gegenüber Etridiazol und seinen Bodenmetaboliten Dichloretridiazol und Etridiazolsäure;
                        
                     
                           6.
                        
                        
                           den atmosphärischen Fern- und Nahtransport von Etridiazolsäure.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Nummern 1, 2 und 3 bis zum 30. November 2011 und die Informationen gemäß den Nummern 4, 5 und 6 bis zum 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               326
            
            
               Indolyl-Buttersäure
               CAS-Nr. 133-32-4
               CIPAC-Nr. 830
            
            
               4-(1H-indol-3-yl)butyric acid
            
            
               ≥ 994 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler bei Zierpflanzen dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Indolyl-Buttersäure und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten insbesondere auf die Sicherheit für Anwender und Arbeiter achten. Die Zulassungsbedingungen müssen die Benutzung einer angemessenen persönlichen Schutzausrüstung und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben, um die Exposition zu verringern.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage weiterer Unterlagen, mit denen Folgendes bestätigt wird:
               
                           —
                        
                        
                           das Fehlen des Klastogenitätspotenzials von Indolyl-Buttersäure;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           der Dampfdruck von Indolyl-Buttersäure mit Studie zur Inhalationstoxizität;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die natürliche Hintergrundkonzentration von Indolyl-Buttersäure im Boden.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese bestätigenden Informationen bis 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               327
            
            
               Oryzalin
               CAS-Nr. 19044-88-3
               CIPAC-Nr. 537
            
            
               3,5-dinitro-N4,N4-dipropylsulfanilamide
            
            
               ≥ 960 g/kg
               N-nitrosodipropylamin:
               
                            
                        
                        
                           ≤ 0,1 mg/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Toluen: ≤ 4 g/kg
                        
                     
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Oryzalin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit der Anwender; sie sorgen dafür, dass die Anwendungsbedingungen eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für pflanzenfressende Vögel und Säugetiere;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Bienen während der Blütezeit.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten führen gegebenenfalls Überwachungsprogramme zur Überprüfung einer möglichen Grundwasserkontamination durch die Metaboliten OR13 (4) und OR15 (5) in gefährdeten Gebieten durch. Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           (1)
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials aus gewerblicher Produktion durch geeignete Analysedaten, einschließlich Informationen über die Relevanz der Verunreinigungen (aus Vertraulichkeitsgründen als Verunreinigungen 2, 6, 7, 9, 10, 11, 12 bezeichnet);
                        
                     
                           (2)
                        
                        
                           die Relevanz des in den Toxizitätsunterlagen verwendeten Testmaterials hinsichtlich der Spezifikation des technischen Materials;
                        
                     
                           (3)
                        
                        
                           die Risikobewertung für Wasserorganismen;
                        
                     
                           (4)
                        
                        
                           die Relevanz der Metaboliten OR13 und OR15 sowie die entsprechende Bewertung des Risikos für das Grundwasser, sofern Oryzalin gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 als karzinogenverdächtig („Verdacht auf karzinogene Wirkung“) eingestuft wird.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Nummern 1 und 2 bis zum 30. November 2011 und die Informationen gemäß Nummer 3 bis zum 31. Mai 2013 vorlegt. Die Informationen gemäß Nummer 4 sind innerhalb von sechs Monaten nach der Meldung eines Beschlusses über die Einstufung von Oryzalin vorzulegen.
            
         
               328
            
            
               Tau-Fluvalinat
               CAS-Nr. 102851-06-9
               CIPAC-Nr. 786
            
            
               (RS)-α-cyano-3-phenoxybenzyl N-(2-chloro- α,α α- trifluoro-p-tolyl)-D-valinate
               (Isomerenverhältnis 1:1)
            
            
               ≥ 920 g/kg
               (R-α-cyano- und S-α-cyano-Isomere im Verhältnis 1:1)
               Verunreinigungen:
               Toluol: höchstens 5 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid und Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tau-Fluvalinat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für nicht zu den Zielarten gehörende Arthropoden; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das für das Toxizitätsdossier verwendete Versuchsmaterial wird mit der Spezifikation des gewerbsmäßig hergestellten technischen Materials verglichen und entsprechend überprüft.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           —
                        
                        
                           das Risiko der Bioakkumulation/Biomagnifikation in der aquatischen Umwelt;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für nicht zu den Zielarten gehörende Arthropoden.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese bestätigenden Informationen bis 31. Mai 2013 übermittelt.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller zwei Jahre nach Annahme einschlägiger Leitlinien bestätigende Informationen übermittelt im Hinblick auf:
               
                           —
                        
                        
                           die möglichen Umweltauswirkungen des potenziellen enantioselektiven Abbaus in Umweltmedien.
                        
                     
         
               329
            
            
               Clethodim
               CAS-Nr. 99129-21-2
               CIPAC-Nr. 508
            
            
               (5RS)-2-{(1EZ)-1-[(2E)-3-chloroallyloxyimino]propyl}-5-[(2RS)-2-(ethylthio)propyl]-3-hydroxycyclohex-2-en-1-one
            
            
               ≥ 930 g/kg
               Verunreinigungen:
               Toluol: höchstens 4 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Pflanzenschutzmittel für Zuckerrüben dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Clethodim und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf den Schutz von Wasserorganismen, Vögeln und Säugetieren; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen angemessene Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen auf Grundlage der jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Hinblick auf
               
                           —
                        
                        
                           die Bewertungen der Boden- und Grundwasserbelastung;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Rückstandsdefinition für die Risikobewertung.
                        
                     Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsinformationen bis 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               330
            
            
               Bupirimat
               CAS-Nr. 41483-43-6
               CIPAC-Nr. 261
            
            
               5-butyl-2-ethylamino-6-methylpyrimidine-4-yl dimethylsulfamate
            
            
               ≥ 945 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                            
                        
                        
                           Ethirimol: max. 2 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Toluen: max. 3 g/kg
                        
                     
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bupirimat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko im Feld für Nichtzielarthropoden.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage von Bestätigungsinformationen über
               
                           (1)
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials aus gewerblicher Produktion durch geeignete Analysedaten; einschließlich Informationen über die Relevanz der Verunreinigungen;
                        
                     
                           (2)
                        
                        
                           die Gleichwertigkeit der Spezifikationen des technischen Materials aus gewerblicher Produktion und derjenigen des in den Unterlagen zur Toxizität verwendeten Testmaterials;
                        
                     
                           (3)
                        
                        
                           die kinetischen Parameter, den Abbau im Boden sowie die Adsorptions- und Desorptionsparameter für den Hauptbodenmetaboliten DE-B (6).
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Bestätigungsdaten und -informationen gemäß den Nummern 1 und 2 bis zum 30. November 2011 und die Informationen gemäß Nummer 3 bis zum 31. Mai 2013 vorlegt.
            
         
               331
            
            
               Fenbutatinoxid
               CAS-Nr. 13356-08-6
               CIPAC-Nr. 359
            
            
               bis[tris(2-methyl-2-phenylpropyl)-tin]oxide
            
            
               ≥ 970 g/kg
               Verunreinigungen:
               Bis[hydroxybis(2- methyl-2-phenylpropyl)tin]oxid (SD 31723): höchstens 3 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Akarizid in Gewächshäusern dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenbutatinoxid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die technische Spezifikation des Gehalts an Verunreinigung;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Rückstandsgehalt in kleinen Tomatensorten (Kirschtomaten);
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit. Die Anwendungsbedingungen müssen, wo nötig, die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten schreiben die Vorlage von Informationen zur Bestätigung der Ergebnisse der Risikobewertung für die Verunreinigung SD 31723 auf Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Diese Informationen müssen folgende Punkte abdecken:
               
                           —
                        
                        
                           das gentoxische Potenzial;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die ökotoxikologische Relevanz;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           Spektren, Lagerstabilität und Analysemethoden in der Formulierung.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsinformationen bis 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               332
            
            
               Fenoxycarb
               CAS-Nr. 79127-80-3
               CIPAC-Nr. 425
            
            
               Ethyl 2-(4-phenoxyphenoxy)ethyl carbamate
            
            
               ≥ 970 g/kg
               Verunreinigungen:
               Toluol: max. 1 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenoxycarb und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Bienen und Nichtzielarthropoden. Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage von Informationen zur Bestätigung der Risikobewertung für Nichtzielarthropoden und für Bienenlarven.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               333
            
            
               1-Decanol
               CAS-Nr. 112-30-1
               CIPAC-Nr. 831
            
            
               Decan-1-ol
            
            
               ≥ 960 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Pflanzenwachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über 1-Decanol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           das Risiko für die Verbraucher durch Rückstände im Fall der Verwendung bei Lebens- oder Futtermittelkulturen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen Klimabedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für nicht zu den Zielgruppen gehörende Arthropoden und Bienen, die dem Wirkstoff ausgesetzt sein können, wenn sie sich zum Zeitpunkt der Anwendung auf in der Kultur blühenden Unkräutern aufhalten.
                        
                     Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über das Risiko für Wasserorganismen sowie Informationen zur Bestätigung der Bewertungen der Grundwasser-, Oberflächenwasser- und Sedimentexposition.
               Sie stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Bestätigungsinformationen bis 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               334
            
            
               Isoxaben
               CAS-Nr. 82558-50-7
               CIPAC-Nr. 701
            
            
               N-[3-(1-ethyl-1-methylpropyl)-1,2-oxazol-5-yl]-2,6-dimethoxybenzamide
            
            
               ≥ 910 g/kg
               Toluol: ≤ 3 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 28. Januar 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Isoxaben und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf das Risiko für Wasserorganismen, das Risiko für nicht zu den Zielgruppen gehörende terrestrische Pflanzen und die mögliche Versickerung von Metaboliten in das Grundwasser.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           a)
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials aus gewerblicher Produktion;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           die Relevanz der Verunreinigungen;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           die Rückstände in Folgekulturen;
                        
                     
                           d)
                        
                        
                           das mögliche Risiko für Wasserorganismen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Buchstaben a und b bis zum 30. November 2011 sowie die Informationen gemäß den Buchstaben c und d bis zum 31. Mai 2013 vorlegt.
            
         
               335
            
            
               Fluometuron
               CAS-Nr. 2164-17-2
               CIPAC-Nr. 159
            
            
               1,1-dimethyl-3-(a,a,a -trifluoro-m-tolyl)urea
            
            
               ≥ 940 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid für Baumwolle dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fluometuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Anwendern und Arbeitern. Sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen eine angemessene persönliche Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird. Sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen Maßnahmen zur Risikobegrenzung sowie die Verpflichtung umfassen, gegebenenfalls Überwachungsprogramme im Hinblick auf eine mögliche Auswaschung des Wirkstoffs Fluometuron und der Bodenmetaboliten Desmethyl-fluometuron und Trifluormethylanilin in besonders gefährdeten Gebieten durchzuführen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für nicht zu den Zielorganismen gehörende Bodenmakroorganismen außer Regenwürmern sowie für Nichtzielpflanzen. Sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass die Antragsteller der Kommission Informationen vorlegen, die Folgendes bestätigen:
               
                           a)
                        
                        
                           die toxikologischen Eigenschaften des Pflanzenmetaboliten Trifluoressigsäure;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           die Analysemethoden zur Überwachung von Fluometuron in der Luft;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           die Analysemethoden zur Überwachung des Bodenmetaboliten Trifluormethylanilin im Boden und im Wasser;
                        
                     
                           d)
                        
                        
                           die Relevanz der Bodenmetaboliten Desmethyl-fluometuron und Trifluormethylanilin für das Grundwasser, falls Fluometuron gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 unter „Kann vermutlich Krebs erzeugen“ eingestuft wird.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Buchstaben a, b und c bis zum 31. März 2013 und die Informationen gemäß Buchstabe d binnen sechs Monaten nach Bekanntmachung des Beschlusses über die Einstufung von Fluometuron vorlegen.
            
         
               336
            
            
               Carbetamid
               CAS-Nr. 16118-49-3
               CIPAC-Nr. 95
            
            
               (R)-1-(Ethylcarbamoyl)ethyl carbanilate
            
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Carbetamid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           a)
                        
                        
                           den Grundwasserschutz, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           das Risiko für Nichtzielpflanzen;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               337
            
            
               Carboxin
               CAS-Nr. 5234-68-4
               CIPAC-Nr. 273
            
            
               5,6-dihydro-2-methyl-1,4-oxathiine-3-carboxanilide
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid bei der Saatgutbehandlung dürfen zugelassen werden.
               Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen Folgendes vorschreiben: Die Applikation auf Saatgut darf nur in professionellen Saatgutbehandlungseinrichtungen erfolgen, und diese Einrichtungen müssen die besten verfügbaren Methoden anwenden, damit bei Lagerung, Transport und Applikation die Freisetzung von Staubwolken ausgeschlossen ist.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Carboxin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Anwender;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Gefährdung von Vögeln und Säugetieren.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           a)
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials aus gewerblicher Produktion einschließlich geeigneter Analysedaten;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           die Relevanz der Verunreinigungen;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           den Vergleich und die Verifizierung des Testmaterials, das in den Unterlagen zur Toxizität bei Säugetieren und zur Ökotoxizität verwendet wurde, mit der Spezifikation des technischen Materials;
                        
                     
                           d)
                        
                        
                           die Analysemethoden zur Überwachung des Metaboliten M6 (7) im Boden, im Grund- und im Oberflächenwasser sowie zur Überwachung des Metaboliten M9 (8) im Grundwasser;
                        
                     
                           e)
                        
                        
                           zusätzliche Werte hinsichtlich des für einen 50 %-igen Abbau der Bodenmetaboliten P/V-54 (9) und P/V-55 (10) im Boden erforderlichen Zeitraums;
                        
                     
                           f)
                        
                        
                           den Metabolismus in Folgekulturen;
                        
                     
                           g)
                        
                        
                           die Langzeitgefährdung von körnerfressenden Vögeln, körnerfressenden Säugetieren und pflanzenfressenden Säugetieren;
                        
                     
                           h)
                        
                        
                           die Relevanz der Bodenmetaboliten P/V-54 (11), P/V-55 (12) und M9 (13) für das Grundwasser, falls Carboxin gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 unter „Kann vermutlich Krebs erzeugen“ eingestuft wird.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Buchstaben a, b und c bis zum 30. November 2011, die Informationen gemäß den Buchstaben d, e, f und g bis zum 31. Mai 2013 und die Informationen gemäß Buchstabe h binnen sechs Monaten nach Bekanntmachung des Beschlusses über die Einstufung von Carboxin vorlegt.
            
         
               338
            
            
               Cyproconazol
               CAS-Nr. 94361-06-5
               CIPAC-Nr. 600
            
            
               (2RS,3RS;2RS,3SR)-2-(4-chlorophenyl)-3-cyclopropyl-1-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)butan-2-ol
            
            
               ≥ 940 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Cyproconazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die ernährungsbedingte Exposition der Verbraucher gegenüber Rückständen von Triazolderivatmetaboliten (TDM);
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           a)
                        
                        
                           die toxikologische Relevanz der Verunreinigungen in der technischen Spezifikation;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           die Analysemethoden zur Überwachung von Cyproconazol im Boden sowie in Körperflüssigkeiten und -geweben;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           die Rückstände von Triazolderivatmetaboliten (TDM) in Hauptkulturen, Folgekulturen und Erzeugnissen tierischen Ursprungs;
                        
                     
                           d)
                        
                        
                           die Langzeitgefährdung pflanzenfressender Säugetiere;
                        
                     
                           e)
                        
                        
                           die möglichen Umweltauswirkungen des bevorzugten Abbaus und/oder der bevorzugten Umwandlung des Isomerengemischs.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß Buchstabe a bis zum 30. November 2011, die Informationen gemäß den Buchstaben b, c und d bis zum 31. Mai 2013 und die Informationen gemäß Buchstabe e binnen zwei Jahren nach Annahme spezifischer Leitlinien vorlegt.
            
         
               339
            
            
               Dazomet
               CAS-Nr. 533-74-4
               CIPAC-Nr. 146
            
            
               
                            
                        
                        
                           3,5-dimethyl-1,3,5-thiadiazinane-2-thione
                           oder
                        
                     
                            
                        
                        
                           tetrahydro-3,5-dimethyl-1,3,5-thiadiazine-2-thione
                        
                     
            
               ≥ 950 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Nematizid, Fungizid, Herbizid und Insektizid dürfen zugelassen werden. Nur Anwendungen als Bodenbegasungsmittel dürfen zugelassen werden. Die Verwendung ist auf eine Anwendung jedes dritte Jahr zu beschränken.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dazomet und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Anwender, Arbeiter und Umstehende;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz des Grundwassers, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder unter schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen.
                        
                     Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           a)
                        
                        
                           die mögliche Grundwasserkontamination durch Methylisothiocyanat;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           die Bewertung des Potenzials eines weiträumigen atmosphärischen Transports von Methylisothiocyanat und damit zusammenhängender Umweltrisiken;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           die akute Gefährdung insektenfressender Vögel;
                        
                     
                           d)
                        
                        
                           die Langzeitgefährdung von Vögeln und Säugetieren.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Buchstaben a, b c und d bis zum 31. Mai 2013 vorlegt.
            
         
               340
            
            
               Metaldehyd
               CAS-Nr. 108-62-3 (Tetramer)
               9002-91-9 (Homopolymer)
               CIPAC-Nr. 62
            
            
               r-2, c-4, c-6, c-8-tetramethyl-1,3,5,7- tetroxocane
            
            
               ≥ 985 g/kg
               Acetaldehyd max. 1.5 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Molluscizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Metaldehyd und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Anwender und Arbeiter;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Exposition von Verbrauchern über die Nahrung im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstgehalte;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das akute Risiko und das Langzeitrisiko für Vögel und Säugetiere.
                        
                     Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Zulassungen ein wirksames Abwehrmittel gegen Hunde vorschreiben.
               Die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
            
         
               341
            
            
               Sintofen
               CAS-Nr. 130561-48-7
               CIPAC-Nr. 717
            
            
               1-(4-chlorophenyl)-1,4-dihydro-5-(2- methoxyethoxy)-4-oxocinnoline-3-carboxylic acid
            
            
               ≥ 980 g/kg
               Verunreinigungen:
               
                            
                        
                        
                           2-Methoxyethanol, höchstens 0,25 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           N,N-Dimethylformamid, höchstens 1,5 g/kg
                        
                     
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler bei Weizen für die Erzeugung von Hybridsaatgut, das nicht zum menschlichen Verzehr bestimmt ist, dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Sintofen und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf das Risiko für Anwender und Arbeitnehmer und stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen die Anwendung geeigneter Risikobegrenzungsmaßnahmen vorschreiben. Sie stellen sicher, dass mit Sintofen behandelter Weizen nicht in die Lebens- und Futtermittelkette gelangt.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           1)
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials aus gewerblicher Produktion, unterstützt durch geeignete Analysedaten;
                        
                     
                           2)
                        
                        
                           die Relevanz der Verunreinigungen in den technischen Spezifikationen, ausgenommen die Verunreinigungen 2-Methoxyethanol und N,N-Dimethylformamid;
                        
                     
                           3)
                        
                        
                           die Relevanz des Testmaterials, das in den Toxizitäts- und Ökotoxizitätsunterlagen verwendet wurde, hinsichtlich der Spezifikation des technischen Materials;
                        
                     
                           4)
                        
                        
                           das metabolische Profil von Sintofen in Folgekulturen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission Folgendes übermittelt: die Informationen gemäß den Nummern 1, 2 und 3 bis zum 30. November 2011 und die Informationen gemäß Nummer 4 bis zum 31. Mai 2013.
            
         
               342
            
            
               Fenazaquin
               CAS-Nr. 120928-09-8
               CIPAC-Nr. 693
            
            
               4-tert-butylphenethyl quinazolin-4-yl ether
            
            
               ≥ 975 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Akarizid für Zierpflanzen in Gewächshäusern dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Fenazaquin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf das Risiko für Anwender achten und dafür Sorge tragen, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Bienen achten und sicherstellen, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           für Anwendungsbedingungen sorgen, die sicherstellen, dass keine Rückstände von Fenazaquin in für den menschlichen Verzehr und zur Tierernährung bestimmten Kulturen auftreten.
                        
                     
         
               343
            
            
               Azadirachtin
               CAS-Nr. 11141-17-6 (Azadirachtin A)
               CIPAC-Nr. 627 (Azadirachtin A)
            
            
               Azadirachtin A:
               dimethyl (2aR,3S,4S,4aR,5S,7aS,8S,10R,10aS,10bR)-10-acetoxy-3,5-dihydroxy-4-[(1aR,2S,3aS,6aS,7S,7aS)-6a-hydroxy-7a-methyl-3a,6a,7,7a-tetrahydro-2,7-methanofuro[2,3-b]oxireno[e]oxepin-1a(2H)-yl]-4-methyl-8-{[(2E)-2-methylbut-2-enoyl]oxy}octahydro-1H-naphtho[1,8a-c:4,5-b′c′]difuran-5,10a(8H)-dicarboxylate
            
            
               Ausgedrückt als Azadirachtin A:
               ≥ 111 g/kg
               Die Summe der Aflatoxine B1, B2, G1 und G2 darf 300 μg/kg des Azadirachtin-A-Gehalts nicht überschreiten.
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Azadirachtin und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Gefährdung der Verbraucher durch die Nahrungsaufnahme im Hinblick auf künftige Änderungen der Rückstandshöchstgehalte;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Nichtzielarthropoden und Wasserorganismen. Gegebenenfalls sind Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu treffen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           —
                        
                        
                           das Verhältnis zwischen Azadirachtin A und den übrigen Wirkbestandteilen im Neemsamenextrakt hinsichtlich Menge, biologischer Aktivität und Persistenz, um den Ansatz mit Azadirachtin A als Hauptbestandteil zu belegen und die Spezifikation des technischen Materials, die Rückstandsdefinition und die Bewertung des Risikos für das Grundwasser zu bestätigen.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller der Kommission die entsprechenden Informationen bis 31. Dezember 2013 übermittelt.
            
         
               344
            
            
               Diclofop
               
                            
                        
                        
                           CAS-Nr. 40843-25-2 (Ausgangsstoff)
                        
                     
                            
                        
                        
                           CAS-Nr. 257-141-8 (Diclofop-methyl)
                        
                     
                            
                        
                        
                           CIPAC-Nr. 358 (Ausgangsstoff)
                        
                     
                            
                        
                        
                           CIPAC-Nr. 358.201 (Diclofop-methyl)
                        
                     
            
               
                            
                        
                        
                           Diclofop
                           (RS)-2-[4-(2,4-dichlorophenoxy)phenoxy]propionic acid
                        
                     
                            
                        
                        
                           Diclofop-methyl
                           methyl (RS)-2-[4-(2,4-dichlorophenoxy)phenoxy]propionate
                        
                     
            
               ≥ 980 g/kg (ausgedrückt als Diclofop-methyl)
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Herbizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Diclofop und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Sicherheit von Anwendern und Arbeitern. Als Bedingung für die Zulassung der Anwendung muss die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorgeschrieben werden;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           das Risiko für Wasserorganismen und Nichtzielpflanzen; Maßnahmen zur Risikobegrenzung sind vorzuschreiben.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           a)
                        
                        
                           eine Metabolismusuntersuchung bei Getreide;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           eine aktualisierte Risikobewertung hinsichtlich der möglichen Umweltauswirkungen des bevorzugten Abbaus/der bevorzugten Umwandlung der Isomere.
                        
                     Die betreffenden Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß Buchstabe a bis 31. Mai 2013 und die Informationen gemäß Buchstabe b spätestens zwei Jahre nach Annahme eines speziellen Leitfadens zur Bewertung von Isomerengemischen vorlegt.
            
         
               345
            
            
               Schwefelkalk
               CAS-Nr. 1344-81-6
               CIPAC-Nr. 17
            
            
               Calcium polysulfide
            
            
               ≥ 290 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Schwefelkalk und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           die Anwendersicherheit; sie stellen sicher, dass die Zulassungsbedingungen geeignete Schutzmaßnahmen vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen und Nichtzielarthropoden; sie stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung vorschreiben.
                        
                     
         
               346
            
            
               Aluminiumsulfat
               CAS-Nr. 10043-01-3
               CIPAC-Nr. nicht vergeben
            
            
               Aluminium sulfate
            
            
               970 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen in geschlossenen Räumen bei Zierpflanzen als Bakterizid nach der Ernte dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Aluminiumsulfat und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen hinsichtlich der Spezifikation des technischen Materials aus gewerblicher Produktion, und zwar in Form geeigneter Analysedaten.
               Die betreffenden Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass der Antragsteller der Kommission die entsprechenden Informationen bis zum 30. November 2011 vorlegt.
            
         
               347
            
            
               Bromadiolon
               CAS-Nr. 28772-56-7
               CIPAC-Nr. 371
            
            
               3-[(1RS,3RS;1RS,3SR)-3-(4′-bromobiphenyl-4-yl)-3-hydroxy-1-phenylpropyl]-4-hydroxycoumarin
            
            
               ≥ 970 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Rodentizid in Form von vorbereiteten Ködern, die in speziell dafür gebauten Trichtern ausgelegt werden, dürfen zugelassen werden.
               Die nominale Konzentration des Wirkstoffs in den Produkten darf 50 mg/kg nicht übersteigen.
               Es dürfen nur Zulassungen für Anwendungen durch professionelle Anwender erteilt werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Bromadiolon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf das Risiko für professionelle Anwender achten und dafür Sorge tragen, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf das Risiko von Primär- und Sekundärvergiftungen bei Vögeln und Nichtzielsäugetieren achten.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage von Informationen, mit denen Folgendes bestätigt wird:
               
                           a)
                        
                        
                           die Spezifikation des gewerbsmäßig hergestellten technischen Materials in Form geeigneter Analysedaten;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           die Relevanz der Verunreinigungen;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           die Bestimmung von Bromadiolon in Wasser bei einer Quantifizierungsgrenze von 0,01 μg/l;
                        
                     
                           d)
                        
                        
                           die Wirksamkeit vorgeschlagener Maßnahmen zur Begrenzung des Risikos für Vögel und Nichtzielsäugetiere;
                        
                     
                           e)
                        
                        
                           die Bewertung der Exposition des Grundwassers hinsichtlich Metaboliten.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Nummern a, b und c bis zum 30. November 2011 und die Informationen gemäß den Nummern d und e bis zum 31. Mai 2013 vorlegt.
            
         
               348
            
            
               Paclobutrazol
               CAS-Nr. 76738-62-0
               CIPAC-Nr. 445
            
            
               (2RS,3RS)-1-(4-chlorophenyl)-4,4-dimethyl-2-(1H-1,2,4-triazol-1-yl)pentan-3-ol
            
            
               ≥ 930 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Wachstumsregler dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Paclobutrazol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf das Risiko für Wasserpflanzen und stellen sicher, dass die Anwendungsbedingungen gegebenenfalls geeignete Risikobegrenzungsmaßnahmen vorschreiben.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           1)
                        
                        
                           die Spezifikation des technischen Materials aus gewerblicher Produktion;
                        
                     
                           2)
                        
                        
                           die Methoden zur Analyse von Boden und Oberflächenwasser im Hinblick auf den Metaboliten NOA457654;
                        
                     
                           3)
                        
                        
                           die Rückstände von Triazolderivatmetaboliten (TDM) in Hauptkulturen, Folgekulturen und Erzeugnissen tierischen Ursprungs;
                        
                     
                           4)
                        
                        
                           die potenziell endokrin wirkenden Eigenschaften von Paclobutrazol;
                        
                     
                           5)
                        
                        
                           die potenziell nachteiligen Auswirkungen von Abbauprodukten der verschiedenen optischen Strukturen von Paclobutrazol und seinem Metaboliten CGA 149907 auf die Umweltkompartimente Boden, Wasser und Luft.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Nummern 1 und 2 bis zum 30. November 2011, die Informationen gemäß Nummer 3 bis zum 31. Mai 2013, die Informationen gemäß Nummer 4 innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der Testleitlinien der OECD zu potenziell endokrin wirkenden Eigenschaften und die Informationen gemäß Nummer 5 innerhalb von zwei Jahren nach Annahme spezifischer Leitlinien vorlegt.
            
         
               349
            
            
               Pencycuron
               CAS-Nr. 66063-05-6
               CIPAC-Nr. 402
            
            
               1-(4-chlorobenzyl)-1-cyclopentyl-3-phenylurea
            
            
               ≥ 980 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Pencycuron und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf den Schutz großer allesfressender Säugetiere.
               Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           1)
                        
                        
                           Verbleib und Verhalten der Chlorphenyl- und Cyclopentylanteile von Pencycuron im Boden;
                        
                     
                           2)
                        
                        
                           Verbleib und Verhalten der Chlorphenyl- und Phenylanteile von Pencycuron in natürlichem Oberflächengewässer und in Sedimentsystemen;
                        
                     
                           3)
                        
                        
                           das Langzeitrisiko für große allesfressende Säugetiere.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Nummern 1, 2 und 3 bis zum 31. Mai 2013 vorlegt.
            
         
               350
            
            
               Tebufenozid
               CAS-Nr. 112410-23-8
               CIPAC-Nr. 724
            
            
               N-tert-butyl-N′-(4-ethylbenzoyl)-3,5-dimethylbenzohydrazide
            
            
               ≥ 970 g/kg
               Relevante Verunreinigung
               t-Butylhydrazin < 0,001 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Insektizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Tebufenozid und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf die Anwender- und Arbeitersicherheit nach der Wiederbetretungsfrist achten und sicherstellen, dass die Zulassungsbedingungen geeignete Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz von Wasserorganismen achten und sicherstellen, dass die Anwendungsbedingungen geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf das Risiko für Nichtzielinsekten der Ordnung Lepidoptera achten.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           1)
                        
                        
                           die Relevanz der Metaboliten RH-6595, RH-2651, M2;
                        
                     
                           2)
                        
                        
                           den Abbau von Tebufenozid in anaeroben und in alkalischen Böden.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Nummern 1 und 2 bis zum 31. Mai 2013 vorlegt.
            
         
               351
            
            
               Dithianon
               CAS-Nr. 3347-22-6
               CIPAC-Nr. 153
            
            
               5,10-dihydro-5,10-dioxonaphtho[2,3-b]-1,4-dithiine-2,3-dicarbonitrile
            
            
               ≥ 930 g/kg
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Dithianon und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           dem Schutz von Wasserorganismen besondere Aufmerksamkeit widmen; die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           der Anwendersicherheit besondere Aufmerksamkeit widmen; Die Anwendungsbedingungen müssen, wo nötig, die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Langzeitrisiko für Vögel besondere Aufmerksamkeit widmen; die Anwendungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           —
                        
                        
                           die Lagerstabilität und die Art der Rückstände in verarbeiteten Erzeugnissen,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Bewertung der Exposition über Wasser und Grundwasser für Phthalsäure,
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Risikobewertung für Wassertiere hinsichtlich Phthalsäure, Phthalaldehyd und 1,2-Benzendimethanol.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission diese Informationen bis zum 31. Mai 2013 übermittelt.
            
         
               352
            
            
               Hexythiazox
               CAS-Nr. 78587-05-0
               CIPAC-Nr. 439
            
            
               (4RS,5RS)-5-(4-chlorophenyl)-N-cyclohexyl-4-methyl-2-oxo-1,3-thiazolidine-3-carboxamide
            
            
               ≥ 976 g/kg
               (1:1-Mischung aus (4R, 5R) und (4S, 5S))
            
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Akarizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Hexythiazox und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung achten die Mitgliedstaaten insbesondere auf Folgendes:
               
                           —
                        
                        
                           den Schutz von Wasserorganismen. Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Anwender- und Arbeitersicherheit. Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Schutzmaßnahmen.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten verlangen die Vorlage bestätigender Informationen über
               
                           a)
                        
                        
                           die toxikologische Relevanz des Metaboliten PT-1-3 (14);
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           das mögliche Vorkommen des Metaboliten PT-1-3 in verarbeiteten Erzeugnissen;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           die möglichen schädlichen Wirkungen von Hexythiazox auf Bienenlarven;
                        
                     
                           d)
                        
                        
                           die möglichen Auswirkungen des bevorzugten Abbaus und/oder der bevorzugten Umwandlung der Isomerenmischung auf die Bewertung des Risikos für Arbeitnehmer, die Bewertung des Risikos für Verbraucher und auf die Umwelt.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß den Buchstaben a, b und c bis zum 31. Mai 2013 und die Informationen gemäß Buchstabe d zwei Jahre nach Annahme einschlägiger Leitlinien vorlegt.
            
         
               353
            
            
               Flutriafol
               CAS-Nr. 76674-21-0
               CIPAC-Nr. 436
            
            
               (RS)-2,4′-difluoro-α-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)benzhydryl alcohol
            
            
               ≥ 920 g/kg
               (Racemat)
               Relevante Verunreinigungen:
               
                            
                        
                        
                           Dimethylsulfat Höchstgehalt: 0,1 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Dimethylformamid: Höchstgehalt: 1 g/kg
                        
                     
                            
                        
                        
                           Methanol: Höchstgehalt: 1 g/kg
                        
                     
            
               1. Juni 2011
            
            
               31. Mai 2021
            
            
               TEIL A
               Nur Anwendungen als Fungizid dürfen zugelassen werden.
               TEIL B
               Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 11. März 2011 abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Flutriafol und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
               Bei dieser Gesamtbewertung müssen die Mitgliedstaaten
               
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Schutz der Arbeitnehmer achten und dafür Sorge tragen, dass die Anwendungsbedingungen die Benutzung angemessener persönlicher Schutzausrüstung vorschreiben;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           besonders auf den Grundwasserschutz achten, wenn der Wirkstoff in Gebieten mit empfindlichen Böden und/oder schwierigen klimatischen Bedingungen ausgebracht wird;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           dem Langzeitrisiko für insektenfressende Vögel besondere Aufmerksamkeit widmen.
                        
                     Die Zulassungsbedingungen müssen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung umfassen.
               Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission Bestätigungsinformationen übermittelt über
               
                           a)
                        
                        
                           die Relevanz der Verunreinigungen in den technischen Spezifikationen;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           die Rückstände von Triazolderivatmetaboliten (TDM) bei Hauptkulturen, Kulturen bei Fruchtwechsel und Erzeugnissen tierischen Ursprungs;
                        
                     
                           c)
                        
                        
                           das Langzeitrisiko für insektenfressende Vögel.
                        
                     Die betroffenen Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Antragsteller der Kommission die Informationen gemäß Buchstabe a bis zum 30. November 2011 und die Informationen gemäß den Buchstaben b und c bis zum 31. Mai 2013 vorlegt.
            
         
      (1)  Nähere Angaben zur Identität und Spezifikation der Wirkstoffe sind in den betreffenden Prüfungsberichten enthalten.
   
      (2)  Ausgesetzt durch den Beschluss des Gerichts erster Instanz vom 19. Juli 2007 in der Rechtssache T-31/07 R, Du Pont de Nemours (France) SAS und andere gegen die Kommission, Slg. 2007, II-2767.
   
      (3)  ABl. L 353 vom 31.12.2008, S. 1.
   
      (4)  2-Ethyl-7-nitro-1-propyl-1H-benzimidazol- 5-sulfonamid.
   
      (5)  2-Ethyl-7-nitro-1H-benzimidazol-5-sulfonamid.
   
      (6)  De-ethyl-bupirimat.
   
      (7)  2-{[Anilino(oxo)acetyl]sulfanyl}ethylacetat.
   
      (8)  (2RS)-2-Hydroxy-2-methyl-N-phenyl-1,4-oxathian-3-carboxamid 4-oxid.
   
      (9)  2-Methyl-5,6-dihydro-1,4-oxathiin-3-carboxamid 4-oxid.
   
      (10)  2-Methyl-5,6-dihydro-1,4-oxathiin-3-carboxamid 4,4-dioxid.
   
      (11)  2-Methyl-5,6-dihydro-1,4-oxathiin-3-carboxamid 4-oxid.
   
      (12)  2-Methyl-5,6-dihydro-1,4-oxathiin-3-carboxamid 4,4-dioxid.
   
      (13)  (2RS)-2-Hydroxy-2-methyl-N-phenyl-1,4-oxathian-3-carboxamid 4-oxid.
   
      (14)  (4S,5S)-5-(4-Chlorophenyl)-4-methyl-1,3-thiazolidin-2-on und (4R,5R)-5-(4-Chlorophenyl)-4-methyl-1,3-thiazolidin-2-on.