CELEX: 51980PC0831
Language: de
Date: 1980-12-17
Title: Vorschlag für eine RICHTLINIE DES RATES über Einzelheiten der Überwachung und der Kontrolle der durch die Ableitungen aus der Titandioxid-Produktion betroffenen Umweltmedien. (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (80) 831
Vol. 1980/0262
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
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règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak---  KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                           KOM(80)831 endg.
                                                           Brüssel / den 17 . Dezember 1980
                                                          |\
                                                R       r             M
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                                Vorschlag für eine
                               RICHTLINIE DES RATES
           über Einzelheiten der Überwachung und der Kontrolle der durch
           die Ableitungen aus der Titandioxid-Produktion betroffenen
           Umweltmedien
                     ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
K0M(80 ) 831 endg .
 ---pagebreak--- 1 .. EINLEITUNG
     Der Rat hat am 20 . Februar 1978 gemäß dem Aktionsprogramm der Europäischen
     Gemeinschaften für den Umweltschutz vom 20 . Dezember 1973 eine Richtlinie
     ( 78 / 176 / EWG ) über Abfälle aus der Titandioxid-Produktion erlassen , die die
     Verhütung und schrittweise Verringerung der durch Abfälle aus der Titan-
     dioxid-Produktion verursachten Verschmutzung mit dem Ziel ihrer vollstan-
                                            \ . .
     di gen Ausschaltung anstrebt .
     Diese Richtlinie legt die geeigneten Massnahmen zur Erreichung dieses
     Ziels fest .        Hierzu gehören insbesondere vorherige Genehmigungen für
     Ableitungen , die von der zuständigen Behörde des Mitgliedstaates erteilt'
     werden, auf dessen Gebiet die Abfälle anfallen , sowie die Aufstellung !       \
     der Programme zur schrittweisen Verringerung der Verschmutzung im Hin-'
     blick auf ihre vollständige .Ausschaltung .
     Artikel 7 dieser Richtlinie legt fest ; dass die Kommission dem Rat inner­
     halb eines Jahres nach Bekanntgabe der Richtlinie einen Vorschlag über die
     Einzelheiten der Überwachung und der Kontrolle der von den Ableitungen
     dieser Produktion betroffenen Umweltmedien unterbreiten muss .
 2 . Bemerkungen zu der Richtlinie
 2.1 . Modalitäten der _A usa rbei tu ng der Richtlinie
        Die Kommission hat eine Gruppe einzelstaatlicher Sachverständiger einbe­
        rufen , die ihr bei der Ausarbeitung des technischen Teils dieser Richt­
        linie behilflich war .
        Diese Gruppe ist dreimal zusammengetreten und hat die Kommission in
        der Frage der Festlegung der Einzelheiten der Überwachung und der Kon­
        trolle , insbesondere ih bezug auf das Verzeichnis der auf Gemeinschafts­
        ebene in Betracht zu ziehenden Parameter sowie die jährliche Mindest-
        häufigkeit der Probenahmen im Zusammenhang mit den verschiedenen Auf-
        nahmemedien für Abfälle aus der Titandioxid-Produktion beraten .
 ---pagebreak---                                     -2 -
2-2 ". Zi^iset zunqen^d^eser^R^cht j^rn e
Diese Richtlinie wird es nach Massgabe der gewählten Parameter ermöo 1 .
den Grad der Verschmutzung, der durch Ableitungen von TiO^AbfälLen
betroffenen Umweltmedien in bezug auf ihre physikalischen , chemischen
biologischen und ökologischen Aspekte zu charakterisieren , die seitab
hängige Entwicklung zu ermitteln und die schrittweise Verringerung dp
durch diese Abfälle verursachten Verschmutzung abzuschätzen .
Bemerkungen zu Titandioxid                 - . ,
3.1 » Pigmenteiqenschaften                                        s
Titandioxid gilt in seinen ätiotropen Kodifikationen ,, Anatase und Rut
als die mineralische Verbindung mit dem derzeit höchsten Brechurigsiri>1
aller herkömmlichen Pigmente .       Es handelt sich um ein in der Praxis
                 1
verglei chli ches und unersetzliches Weisspigment .            ^
3.2 . Verwendun2smÖ2l.2£hl<ei_ten v
Die Eigenschaften dieses Pigments hatten eine weite Verb-reitunp
Erzeugnisses in vielen Bereichen zur Folge .       Als Hauptgruppen sind i
besondere Farben und Lacke , Papier , Kunststoffe , Gummi , Fußbodenbelag
Kerami kprodukte und Kunstfasern zu nennen .      Auf den Sektor Farben un
Lacke entfällt mehr als die Hälfte des Gesamtverbrauchs .
 ---pagebreak---                                          3
  3.3 . Verfahren zur Herstellung von Titandioxid
  Die Herstellung der Titandioxidpigmerite besteht in der Aufbereitung
  eines hochreinen Titandioxids aus einem Erz , in dem es bereits enthalten ,
  aber mit anderen Elementen vermischt ist .
  Mit keinem industriellen Titandioxid-Aufbereitungsverfahren ist eine
  selektive Extraktion des Titandioxids möglich .       Die beiden einzigen
  industriellen Verfahren^die eingesetzt werden , sehen einen Aufschluß
  des gesamten Erzes , gefolgt von selektiven vArbeitsabläufen zur Extraktion
  der Titanverbindung vor .       In der letzten Stufe wird dann das Titan- ,
  dioxid aus einer Intermediärverbindung gewonnen .
1 Diese beiden Verfahren sind das sogenannte " Sulfatverfahren " und das
  sogenannte " Chloridverfahren".                                -
  Beim ersten Verfahren wird das gesamte Erz mit Schwefelsäure aufgeschlossen
  und dann das Titanhydroxid selektiv ausgefällt .       Schliesslich erhält man
  das Titandioxid durch Kalzinieren des Hydroxids .            .
  Beim Chloridverfahren wird das gesamte Erz mit Chlor behandelt . '      Das
  dabei gebildete Titantetrachlorid wird zunächst von den anderen Chloriden
  mechanisch abgetrennt und dann destilliert . , Schliesslich wird das
  Titandioxid durch Oxidieren des Titantetrachlorid^r gewonnen .
  In Europa wird im allgemeinen das Sulfat-Verfahren verwendet .
     V                 '                          '   *                N. 1
  3.3.1 . Sulfat-Ve r fahren
    . •                                     r
  Als Erz werden entweder Ilmenite oder ' Slag " verwendet.'-
  - Ilmenit ist ein mineralischer Komplex von Titan und Eisen , der im
       Mittel 55 X TiC^ und ca . 30 %. Eisen enthält ;
  - Slags sind aus Eisenerz stammende Schlacken, die etwa 70 % TiO^ >
       10 % Eisen in Form von Oxid sowie metallisches Eisen enthalten .
 ---pagebreak---                                   - L -
Die wichtigsten Arbeitsabläufe bei der Abtrennung von TiC^ von den anderen
Komponenten bestehen in der Auflösung nahezu des gesamten Erzes und in der
darauffolgenden selektiven Ausfällung von Titan in Form von Hydroxid .
Dieses Hydroxid wird dann kalziniert , um Titandioxid zu gewinnen .
Die wichtigsten Abfälle sind :
- die Auf Schlußrückstände der Erze .
  Dieser erste , unlösliche Rückstand , besteht aus nicht aufgeschlossenen
  Erz und unlöslich gemachtem Siliziumdioxid ,
- Eisensulfat in Form von Heptahydrat ( SO^Fe^H^O) , alkgemein Copperas
  genannt , das aus der Reduktion und Kristallisation der Lösungen beim
  Aufschluß des Ilmenits stammt .     Die aus dem . Imlenitauf Schluß stammende
                                              χ
  Lösung besteht aus einem komplexen Salz von Titan , Eisen ( Il)-und
  Ei sen(III)-Sulfat .          -
Andere Salze fällen mit dem Eisensulfat aus , insbesondere Magnesium ,
Aluminium , Mangan- und Phosphatsulfat .    Bei der Verwendung von Slags
wird die Erzeugung von kristallisiertem Eisensulfat selbstverständlich
vermieden .
        v'                                                               *
- Die aus der Abtrennung des Titangels nach der Hydrolyse stammenden
  Stammlaugen durch Filtrieren und / oder Absetzen .
  Sie bestehen aus einer Lösung von Eisen(II)-Sulfat in Schwefelsäure
  und enthalten darüber hinaus die Sulfate der im Ausgangsstoff in
  geringen Mengen vorhandenen Metallsulfate .
- Die verschiedenen Waschwasser des Gels und die aus der Behandlung der
  Kalziniergase stammenden Waschwasser .     Sie enthalten verdünnte
  Schwefelsäure sowie Spuren von Eisensalzen , Titan und sonstige Metalle '
  des Erzes .                                              '         •
 ---pagebreak--- 3.3.2 . C h l oridverfahren
Als typisches Erz für das Chloridverfahren wi rd das verhältnismäßig
seltene natürliche Rutil verwendet / das sehr reich an TiC^ ist ( ca .
96 JObzw .      Konzentrate , die im allgemeinen . aus Ilmenit oder synthe­
tischen Rutilen erzeugt werden .
                                      \                  '            '
Das Verfahren basiert auf der Erzeugung von Titantetrachlorid nach
Aufschluß eines Ruti l-Kohlenstoffgemischs durch Chlor bei sehr hoher
Temperatur .      Nach Kondensation , Reinigung und Oxidation des Titantetra-
chlorids erhält man das Titandioxid ; das regenerierte Chlor wird wieder­
   »
verwendet .                                                                      ,
                                        /   ■
Dieses Verfahren führt zu einem relativ geringen Abfallaufkommen und
wird in Europa nur selten angewandt .         Werden dagegen I Imeni tkonzentrate
verwendet , ist eine Behandlung zur Eliminierung des Eisens erforderlich .
Diese Vorbehandlung hat die gleichen Probleme hinsichtlich der Abfälle
wie das Sulf^tverfahren zur Folge .
3.4 . Zusammensetzung der , Ableitungen aus -n der ^ Titandi oxid-Produktion
3.4.1 . Die wichtigsten Ableitungen dieses Industriezweigs sind beim
        Sulfat-Verfahren die ünlöslichen Bestandtei le,die Copperas , die
        Stammlangen oder starken Säuren und die verschiedenen Waschwasser
                                                               - t
        oder schwachen Säuren .
                                                           \
        Beim Chloridverfahren fallen im Rahmen des Prozessablaufs insbe­
        sondere Mangan , Magnesium , Kalzium , Natrium , Aluminium , Chrom ,
        Eisen- und Vanadinchloride , ZrO^* Titandioxid , TiCl , sowie Chlor
        an .
 ---pagebreak---                                  - 6 -
3.4.2 . Die genaue Zusammensetzung der Ableitungen aus der Titandioxid-
        Produktion hängt von den verwendeten Erzen , den Herstel Lungs-
        prozessen und den Aufbereitungen der bei jedem Prozesschritt
        anfallenden festen , flüssigen und gasförmigen Rückstände ab .
        Flüssige Abfälle zeichnen sich im allgemeinen aus durch :
        - eine starke Azidität ,
        - einen hohen Eisengehalt , insbesondere in Form von Eisensulfat
           < 0,8 bis 14 X ),
        - feste Schwebstoffe ( Ti , Si , Fe , Al , Ca , Zr-Oxide ),
        - geloste Metalle , deren Konzentration in mg / l im allgemeiner in der
          folgenden Größenordnung liegt :
          Mn 400 bis 1 400 ; Cr 4 bis 225 ; Zn 1 bis 125 ; V 75 bis 110 ;
          Ni 4 bis 50 ; Cu 0,1 bis 10 ; Pb 3 bis 6 ; As 0,04 bis 4 ; Cd<£_0,1 ; 1
          Hg < 0,005 .
        Die festen Abfälle bestehen aus den bei der Behandlung der Aus­
        gangsstoffe nach dem Sulfatverfahren anfallenden Copperas sowie
        den neutralisierten Rückständen der Erze oder Schlacken .
        Die Copperas enthalten etwa 90 % Eisensulfat in Form von FeSO^.
        7*^0; der Rest besteht aus Titandioxid , Magnesiumsulfat , freier
      , Schwefalsäure und Kristallisationswasser .
        Die beim Sulfatverfahren anfallenden neutralisierten Rückstände
        enthalten Erze oder bei 200°C in 90%iger Schwefelsäure unlösliche
        Schlacken sowie Filterhilfsmittel ; die beim Chloridverfahren an­
        fallenden neutralisierten Rückstände bestehen aus nichtaufgeschlos-
        senen Erzen , Koks und metallischen Hydroxiden .
 ---pagebreak--- Die hauptsächlich aus SO2 und 1 SO^ bestehenden gasförmigen Abfälle ,
bilden sich aus der Restschwefelsäure (100 - 200 kg je Tonne TiOg)
und dem Schwefel der in dem für die Einleitung des Verbrennungs-
vorgangs bei der Kalzinierung des hydratisierten Titanoxids ver­
wendeten Brennstoff enthalten ist .      Je nach den Kalzinierungs-
bedingungen liegt die ( in Form von H^SO^) berechnete Relation
SC^/ SOj zwischen 1 / 1,92 und 1 /2,80 .
Die bei der Herstellung einer Tonne Titandioxid anfallende Menge
gasförmiger Abfälle liegt bei 12 - 22,4 kg SO^ und 53,6 - 60 kg SO
           ι                              '                              «
Hauptsächliche Verfahren für die Ableitung von Abfällen aus der
Titandioxidproduktion
Die auf die unterschiedlichen Eigenschaften der Abfälle zurückzu­
führenden vorhersehbaren Auswirkungen auf die Biotope stehen in
engem Zusammenhang mit der Natur des Aufnahmemediums der Einlei­
tungen oder Ablagerungen .       Am häufigsten wird Meerwasser als
Aufnahmemedium für die Beseitigung der Abfälle benützt .
Unter bestimmten Umständen können diese jedoch auch . in Süßwasser
eingeleitet , auf dem Boden gelagert oder in die tiefen Schichten
des Untergrundes eingebracht' werden .
                                     »      •              ,
Ab^_ei_t un^en_T^n s _Me e                    \       ;
                                                        /
Die beiden wichtigsten Ableitungsverfahren sind bekannt :
- die Ableitung über Rohrleitungen von' der Küste aus ,                <
                                                                  ' 71
- die Verteilung im Meer durch Spezialschiffe .
Das erste Verfahren erfordert im allgemeinen eine vorherige Ver­
dünnung des Abwassers und eine Ableitungsstelle , die eine rasche
Ausbreitung des Abwassers begünstigt .        Die Neutralisierung der
sauren Lösungen wirb durch Verdünnung und Pufferwirkung erzielt .
 ---pagebreak---                              - 8 -
  Das zweite Verfahren - die Verteilung im Meer - macht den Einsatz
  von Spezialtankschiffenerforderlich , die es ermöglichen / die sauren
  Abwässer unmittelbar in den Propellerstrom einzuleiten und damit
  eine raschere Verdünnung und ein Mitreißen in tiefere Schichten
  zu bewirken .      Dieses Verfahren wird für lösliche Ableitungen
   ( Copperas und saure Lösungen ) verwendet .
  Bei der Ableitung von Titandioxidabfällen von einem Schiff ist die
  kurzfristig dominierende chemische Wirkung auf die Verringerung
  des pH-Wertes zurückzuführen .      Den Richtlinien des Osloer über-
  einkommens über die Ableitungen von Titandioxidabfällen zufolge        *
  muß der pH der Auf nahmegewässer innerhalb von höchstens fünf
  Minuten nach der Ableitung der AbfäLle den Wert 6 erreichen .
  Da der pH-Wert der Abfälle je nach ihrer Herkunft erheblich
  schwankt und da auch die Parameter der Schiffe ( je nach deren
  Größe / Geschwindigkeit usw .) unterschiedlich sein können , sind
  bei der Festlegung der genehmigten Ableitungsmenge folgende
  Maßnahmen zu ergreifen .
  i ) Der pH-Wert sollte bei verschiedenen Verdünnungen mit dem Auf-
        nahmegewässer ermittelt werden , um eine pH-Wert - /Verdünnungs-
        kurve festlegen zu können £
 ii ) Wenn ein pH-Wert von 6 oder mehr in fünf Minuten oder weniger
        erreicht werden muß , ist es darauf aufbauend möglich , die er­
      • forderliche Verdünnung zu berechnen ;
iii ) Es ist möglich , die Ableitungsquote der Abfälle in Abhängig­
        keit von der erforderlichen Verdünnung aufgrund von experimen­
        tellen Arbeiten am Schiff ( unter Verwendung von Indikatoren )
        oder aufgrund von Berechnungen ( unter Zugrundelegung der
        Gesamtformeln für die Mindestverdünnung im Kielwasser des
        Schiffes ) zu ermitteln .
 ---pagebreak---                                       - 9 -
        Eine andere Möglichkeit besteht darin , den pH-Wert -der bei der
        Einleitung im Kielwasser des Schiffes aufgelösten Abfälle direkt
      - zu  messen .
        Dies setzt voraus , daß die bei der Durchmischung im Kielwasser
        des Schiffes stattfindende Verdünnung ausreicht , um die Differenz
        der Dichte - zwischen Heerwasser / Abfallgemischen einerseits und
        Auf nahmegewässern bis einem hinreichend niedrigen Niveau , um die
        Erzeugung von Dichteschichten zu vermeiden , die den späteren         '
        Durchmischungsprozeß behindern würden , andererseits - zu verringern .
4.2 .   Ablei tungen i in _ die Ober flächengewässe r
        Diese Art von Ableitungsverfahren wird für saure Lösungen nach
        vorheriger Neutralisierung angewandt ..         Die Neutralisierungs-
        produkte werden zusammen mit den Copperas gelagert .
                                                      '                    V
4.3 .   Lacieruna auf dem Boden
        Diese Art der       Halden"-Lagerung ist für Titandioxid-Produktions-
        einheiten mit geringen Kapazitäten bestimmt und in den meisten
        Fällen der geringfügigen Fraktion der unlöslichen Bestandteile
        ( Elemente , die beim chemischen Aufschluß des Erzes durch Schwefel­
        säure nicht aufgelöst werden können ) vorbehalten .
        Andererseits können die aus derartigen Anlagen stammenden sauren
        Abwässer durch Kalziumkarbonat und Löschkalk ( CACOH )^) neutrali­
        siert und dann auf dem Boden gelagert werden .
        Das gleiche gilt für die Copperas .
 ---pagebreak---                                          - 10 -
                                   .   !                     •
   4.4'. Einbringungen „ den „ Untergrund
   (       Dieses Ableitungsverfahren , für das Pumpen eingesetzt werden / wird
           für zuvor neutralisierte saure Lösungen verwendet .
   4.5 . Wiede rverwer fung der _ Abf äl l e      .       .                       \
           Je nach den Produktionsanlagen werden die verdünnten Schwefelsäure-
           lösungen zurückgewonnen , konzentriert und wiederverwendet .
           In anderen Fällen werden gewisse Mengen Copperas geröstet und durch
           Zusatz von Schwefel in Schwefelsäure umgewandelt .
           Andere  Verwendungsmöglichkeiten für diese Produkte wurden in
           Betracht gezogen : Eisenoxidpigmente , Zuschlagstoff für die
           Zementindustrje , Unkrautverti Igungsmittel und Behandlung der Ge­
           wässer bei der Trinkwassergewinnung .       Diese Bereiche bieten
           jedoch nur einen begrenzten Absatzmarkt für Copperas .
                                                        i
5.         Einzelheiten der Überwachung und der Kontrolle der betroffenen
   *                                 •          '/                              •
           Umweltmedi en    '            -,
           Die Einzelheiten der Überwachung und der Kontrolle der Aufnahmemedren
           der ins Meer oder ins Süßwasser abgeleiteten , auf dem Boden gela­
           gerten oder abgelagerten bzw . in den Untergrund eingebrachten
           Titandioxidabfälle werden gemäß den Bestimmungen von Anhang II B.
         ; der vom Rat am 20 . Februar 1978 erlassenen Richtlinie über Abfälle
           aus der Titandioxid-Produktion ( 78 / 176 / EWG ) vorgeschlagen .
 ---pagebreak---                                   - 11 -
5.1 . Im Falle der Einleitung in Binnengewässer oder in das Meer oder
      im Falle des Versönkens bezieht sich die Kontrolle auf die drei
      folgenden Bereiche :     Wassersäule , lebende Organismen und Sedimente .
      Eine in regelmässigen Abständen durchgeführte Kontrolle in dem
      durch die Ableitungen betroffenen Gebiet gestattet es , die Ent­
      wicklung der betroffenen Umwelt zu verfolgen .          ... ^
      Die Kontrolle umfaßt verbindlich :
      a ) in der Wassersäule : den pH-Wert , den Salzgehalt des Meerwassers ,
          den gelösten Sauerstoff ,- den Trübheitsgrad ,- die Oxidhydrate
          und das Eisenhydroxid in schwebendem Zustand , den Gehalt an
          gelöstem Salz , sowie die toxischen Metalle ;
      b ) in schwebenden Feststoffen und in Sedimenten : die Oxidhydrate
          und das Eisenhydroxid sowie die toxischen Metalle ;
      c > in den lebenden Organismen unter Berücksichtigung der für die
          Ableitungsstelle repräsentativen Arten       die Gehalte an Eisen ,
          Titan , Chrom , Cadmium , Quecksilber , Vanadin , Nickel , Kupfer ,
          Zink und Blei ;
      d ) in bezug auf die Tier- und Pflanzenwelt : die Vielfalt und der
          relative Bestand der Tier - und Pflanzenwelt .
      Die Kontrolle erstreckt sich - auf freiwilliger Basis - ferner
      auf den Gehalt an Chrom , Vanadin , Zink , Blei , Nickel , Kupfer und
      Mangan im Bereich der Wassersäule , der Sedimente sowie der
      schwebenden Feststoffe .
 ---pagebreak---                                   12 -
5.2 . Im Falle der Lagerung , der Ablagerung oder der Einbringung ( Injek­
      tion ) schließt die Xontrolle . insbesondere folgendes ein :
      - Untersuchungen , um festzustellen , ob sich keine nachteiligen
         Folgen für Oberf lächengewässer oder unterirdische Gewässer
         ergeben haben .                                         '
      Diese Untersuchungen betreffen die Kontrolle der Azidität , des
      Gehalts an ( gelösten und schwebendem ) Eisen , Kalzium , Chloriden ,
      Titan und Sulfaten sowie die Urpfeldbedingungen der Lagerstellen
      wie die Durchlässigkeit , die Porosität , die Struktur und Stabili­
      tät des Bodens sowie eine generelle Bewertung der Ökologie . in der
  .   Nähe der Lager-, Ablagerungs - oder Einbringungsstelle .
                             \           ι ■  \
      Probenahmen
      Die Entnahme der Proben ist als Vorbereitungsphase für die Analyse
      anzusehen ; ihr ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen .
      Die Probenahmemethoden müssen die Reproduzierbarkeit der Bedingungen
      gewährleisten , unter denen die Messungen durchgeführt werden , und
      für die Bedingungen des Umweltmediums repräsentativ sein .
      Artikel 4 Absatz 4 dieses Richtlinienvorschlags legt hierzu allge­
      meine Regeln fest , die bei der Probenahme zu beachten sind .
 ---pagebreak--- Jährliche Mindesthäufigkeit der Probenahmen und der Analysen
der Parameter
Die Häufigkeit der Probenahmen und Analysen ist gleich der Zahl
der Entnahmen und der Analysen , die für die im vorhergehenden
Kapitel aufgeführten Parameter , in Abhängigkeit von den durch die
Ableitungen der Abfälle aus der Titandioxid-Produktion betroffenen
Umweltmedien , jährlich mindestens durchzuführen sind .
Diese Entnahmen müssen insbesondere in Abhängigkeit von den lokalen
Gegebenheiten des Umweltmediums und der - intermittierenden oder     v
kontinuierlichen - Ableitungen durchgeführt werden .    Die genaue
Probenahmestelle und deren Entfernung von den Ableitungsstellen
der Abfälle müssen von der zuständigen Behörde jedes Mitgliedstaates
von Fall zuFall festgelegt werden .
Falls die Ergebnisse der Messungen der im Ableitungsgebiet entnommenen
Proben konstant sind oder eine im Vergleich zum Vorjahr deutlich
bessere Umweltqualität erkennen lassen , kann die Häufigkeit der
Probenahmen und der Analysen v5n dem betreffenden Mitgliedstaat
nach Zustimmung der Kommission herabgesetzt " werden .
Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission hierzu die Ergebnisse
dieser Messungen und unterrichten sie über die von ihnen geplante
Häufigkeit der Probenahmen .
Aufbewahrung und Beförderung der Proben
Wie aus Artikel 5 hervorgeht , dürfen die Ergebnisse der Analysen
durch die Art der für die Probenahme und Verpackung verwendeten
Behältner nicht beeinflußt werden .
 ---pagebreak---  Da sich , die Gewässer unter Einwirkung der in ihnen enthaltenen
Organismen mehr oder weniger rasch verändern können , empfiehlt
es sich , die Möglichkeiten einer Evolution zwischen dem Zeitpunkt
der Probenahme und der Analyse durch eine möglichst rasche Durch­
führung der Analysen auf ein Mindestmaß zu beschränken .             1
Es wurden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt , um Methoden
ausfindig' zu machen , die eine Aufbewahrung der Wasserproben ohne
Modifizierung 'ihrer Zusammensetzung ermöglichen .     Dennoch ist
es Unmöglich , absolute Regeln aufzustellen , mit denen alle Fälle
und alle Situationen ausnahmslos abgedeckt Werden könnten .
 Die zu messenden Stoffe können durch Zusatz chemischer Verbindungen
entweder unmittelbar zur Probe nach der Entnahme odfr , noch besser ,
  in den noch leeren Behälter stabilisiert werden ."
 Diö für die Bestimmung der Parameter erforderlichen Proben werden'
  in das Laboratorium verbracht , um dort so schnell wie möglich
untersucht zu werden .            1                  ,
  Falls sich ihre sofortige Analyse als unmöglich erweist , sind sie
unter Bedingungen auf zubewahren , die sicherstellen ,- daß ; jede
Kontaminierung der Behälter von außen vermieden und jede Evolution
  ihres Inhalts verhindert wird .
,                  •                           >       (  '            1
Meflmethoden         .      ,         . ^                .   ■     '
 Die Referenzmeßniethoden für die gewählten Parameter , die es er­
möglichen , die betroffenen Umweltmedien zu überwachen und zu kon­
trollieren , sind in den Anhängen dieses Richtlinienvorschlags
 aufgeführt .
                                    t            '             ^
Laboratorien der Mitgliedstaaten , die andere Methoden verwenden ,
mü      sich vergewissern , daß die erzielten Ergebnisse mit den in
den Anhängen angegebenen Ergebnissen gleichwertigoder vergleich­
bar sind .                                                  ,    ,
 ---pagebreak---                                    - 15 -
          Die Probenahmen und Meßmethoden müßen es ermöglichen , ein Ergebnis
          zu erhalten , das für die tatsächliche mittlere Qualität des ana­
          lysierten Wassers repräsentativ ist .    Die zur Erzielung dieses
          Resultats erforderlichen Schritte können mit Fehlern behaftet
          sein , die ausfindig gemacht werden müssen , um ausgeschaltet oder
          reduziert zu werden .
          Die Anhänge dieses Richtlinienvorschlags verweisen auf die Be­
          dingungen , unter denen die Messungen bestimmter Paramter - wegen
 |        der Gefahr einer Modifizierung ihres Wertes bei einem Transport
          oder einer mehr oder weniger langen Aufbewahrung der Proben in
          den Behältern - durchgeführt werden müssen .
          Dies trifft für die Temperatur und den pH-Wert zu.
     '■ '         '                             \
                             ■  -         S                          ■       ■
10 .      Internationaler und Gemeinschaftsrahmen
          Im Rahmen des Kampfes gegen die Verschmutzung des Süß- und Meer-
          wassers ist die Gemeinschaft internationalen Übereinkommen beige­
          treten , durch die diese Umweltbelastung im Hinblick auf ihre
          spätere vollständige Beseitigung zurückgedrängt werden soll .
          Es handelt sich um das übereinkommen zur Verhütung der Meeres-
          verschmutzung vom Lande aus ( übereinkommen von Paris ) ( 75 / 437 / EWG )
          das übereinkommen zum Schutz des Mittelmeers vor Verschmutzung
          ( übereinkommen von Barcelona ), das Protokoll zur Verhütung der
          Verschmutzung des Mittelmeers durch das Einbringen von Abfall­
          stoffen durch Schiffe und Luftfahrzeuge ( 77 / 585 / EWG ) sowie das
          übereinkommen zum Schutz des Rheins gegen chemische Verunreinigung
          ( 77 / 586 / EWG ) .
          Darüber hinaus hat die Gemeinschaft am 17 . Mai 1980 das Protokoll
          über den Schutz des Mittelmeers gegen die Verschmutzung vom Lande
          aus unterzeichnet .
 ---pagebreak---                                   - 16 -
     Diese übereinkommen verbieten die Versenkung oder die Ableitung
     bestimmter Stoffe wie z.B. saurer Verbindungen , deren Zusammen­
     setzung und Menge geeignet ist , die Qualität des Meerwassers
     erheblich zu beeinträchtigen oder machen die Versenkung bzw . die
     Ableitung bestimmter Stoffe wie z.B. Titan , Chrom und saurer Ver­
     bindungen von der vorherigen Erteilung einer besonderen Genehmigung
     oder von sachgemäßen Programmen oder Massnahmen zur Zurückdrängung
     der Verschmutzung abhängig .
     Die Kommission nimmt als Beobachter an dem am 15 .      Februar 1972 in
     Oslo unterzeichneten übereinkommen zur Verhütung der Verschmutzung
     der Meere durch das Versenken von Abfällen von Schiffen und Luft­
     fahrzeugen teil .      Die Gemeinschaft verfolgt die Arbeiten über die
     Kontrolle und die laufende Überwachung der Meeresgebiete , in die
     Titandioxidabfälle versenkt werden , sowohl im Rahmen des Ständigen
     Beirates für die wissenschaftlichen Ausschüsse des Übereinkommens
                                                                     / .
     von Oslo als auch im Rahmen der gemeinsamen Gruppe für die fort­
     laufende Überwachung der übereinkommen von Oslo und Paris .
     Andererseits hat die Kommission im Januar 1976 einen Vorschlag
     für eine Richtlinie des Rates über das Einleiten von Abfällen ins
     Meer vorgelegt ( 76 / 464 / EWG ), der einen kurzen Abriß der rechtlichen
     Lage in bezug auf diese Art der Ableitungen ins Meer enthält .
     Im Rahmen der Gemeinschaft schließlich unterwirft die Richtlinie
     betreffend die Verschmutzung infolge der Ableitung bestimmter
     gefährlicher Stoffe in die Gewässer der Gemeinschaft ( 76 / 464 / EWG )
     jede in die Gewässer durchgeführte Ableitung , die einen der Stoffe
     des Anhangs II , wie z.B. Titan , Zink , Vanadin , Chrom usw . enthalten
     könnte , einer vorherigen Genehmigung .
                                  <
11 . Anhörung des Europäischen Parlaments und des Wirtschafts - und
     Sozi a laus schusses
     Der vorliegende Richtlinienvorschlag basiert auf Artikel 7 der
     Richtlinie 78 / 176 / EWG .    Folglich ist die Anhörung des Europäischen
     Parlament und des Wirtschafts - und Sozialausschusses , wie in
     Absatz 3 dieses Artikels festgelegt , zwingend vorgeschrieben .
 ---pagebreak---                                   - 17 -
DER RAT DER EUROPAISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemein­
schaft , insbesondere auf die Artikel 100 und 235 ,         1
gestützt     auf die Richtlinie 78 / 176 / EWG des Rates vom 20 . Februar 1978
über Abfälle aus der Titandioxidproduktion ( 1 )/. insbesondere auf Artikel
7 Absatz 3 ,                                                        '
auf Vorschlag der Kommission ,
                 i
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments /                             . •
    >                1                          '   .                   ■
nach Stellungnahme des Wirtschafts - und Sozialausschusses ,
                                                  /                                >
                              ''                      V.
                                              ■                   •       ■'         ' I
in Erwägung nachstehender Grunde :
Unabhängig von der Art und dem Grad der Behandlung der Abfälle der Titan-
dioxidproduktion muß ihre Einleitung , Versenkung , Lagerung , Ablagerung
und Einbringung ( Injektion ) mit Maßnahmen zur Überwachung des betroffenen
Umweltmediums in bezug auf seine physikalischen , chemischen , biologischen
und ökologischen Aspekte verbunden sein .
                                                                               *
Zur Gewährleistung der Kontrolle der erforderlichen Qualität der betrof­
fenen Umweltmedien , bedarf es jährlich der regelmäßigen . Entnahme einer
Mindestzahl von Proben , um die Messungen der in den Anhängen aufgeführten
Parameter durchführen zu können . .         \                 '
                                                                                 ♦
Die Zahl dieser Probenahmen kann in Abhängigkeit von den erzielten Ergeb­
nissen eingeschränkt werden .      Um die Wirksamkeit der Kontrolle zu gewähr­
 leisten , sind die Probenahmen auch in einem Gebiet durchzuführen , von
dem angenommen wird , daß es durch die betreffenden Ableitungen nicht
beeinflußt wi rd .
 (1 )  ABl . L 54 vom 25.2.1978 .
 ---pagebreak---                                - 18 -
Es ist erforderlich / für die von den Mitgliedstaaten durchgeführten
Analysen gemeinsame Referenzmeßmethoden zur Bestimmung der Parameter-
werte in bezug auf die physikalischen , chemischen , biologischen und
ökologischen Eigenschaften der betroffenen Umweltmedien festzulegen .
Den Mitgliedstaaten steht es jederzeit frei , für die Überwachung andere
als die in dieser Richtlinie vorgesehenen Parameter festzulegen .
Es ist notwendig , daß die Mitgliedstaaten der Kommission die Angaben
über die Einzelheiten der Überwachung und der Kontrolle der betroffenen
Umweltmedien übermitteln .   Die Kommission muß einen zusammenfassenden
Bericht erstellen , den sie den Mitgliedstaaten vorzulegen hat .
Einige natürliche Gegebenheiten entziehen sich der Kontrolle der Mitglied­
staaten .  Es muß daher die Möglichkeit vorgesehen werden , in einigen
Fällen von dieser Richtlinie abzuweichen .
Der technische und wissenschaftliche Fortschritt kann eine rasche An­
passung einiger im Anhang festgelegter Vorschriften erforderlich machen .
Um die dafür erforderlichen Maßnahmen leichter durchführen zu können , ist
ein Verfahren zur engen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und
der Kommission im Rahmen eines Ausschusses zur Anpassung an den technischen
und wissenschaftlichen Fortschritt vorzusehen -              v
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN ;
 ---pagebreak---                                   19 -
                     • ,       Artikel 1                               1
Diese Richtlinie legt gemäß Artikel 7 Absatz 3 der Richtlinie 78 / 176 / EWG
die Einzelheiten der Überwachung und der Kontrolle der verschiedenen
Umweltmedien fest , die durch Ableitungen von Abfällen aus der Titan-
dioxidproduktion in bezug auf ihre physikalischen , chemischen , biolo­
gischen und ökologischen Aspekte betroffen werden .
                               Artikel 2
                                      ■*
Im Sinne dieser Richtlinie bedeutet :          -
                                                                         I
                                                                         I
                                                                         ί
- " betroffende Umweltmedien "                                           !
  Die Oberflächengewässer , das Grundwasser , das Meer , die Erdoberfläche
  und der Untergrund sowie die Luft , in die die Abfälle aus der Titan-
  dioxidproduktion abgeleitet werden bzw . wo sie gelagert werden ;
-   Entnahmeste l le
             \
  die Stelle an,der die Probe entnommen wird .
-   Referenzmessmethode
  die Festlegung eines Meßprinzips oder die Kurzbeschreibung eines Ar-
  beitsverfahrens , das die Bestimmung der in den Anhängen aufgeführten
  Parameter ermöglicht .
 ---pagebreak---                                        - 20 -
                                       Artikel 3
                                          l
1 . Die Parameter für die Überwachung und die Kontrolle der Umweltmedien
      gemäß Artikel 1 sind für jedes der betroffenen Umweltmedien in den
      Anhängen 1 bis 5 aufgeführt .
2 . Wenn e /in Parameter in der Spalte " Zwingender Wert " der Anhänge aufge­
      führt ist , müssen die Analyse und d>ie Probenahme für die angegebenen
      Bereiche durchgeführt wenden .                                     .
3 . Wenn ein Parameter in der Spalte " Leitwert " der Anhänge aufgeführt ist ,
      werden sich die Mitgliedstaaten bemühen , die Analyse und die Entnahme
      von Proben für die angegebenen Bereiche durchzuführen .
                                                         *           ,
                                       Artikel 4
1 . Die zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten legen die Häufigkeit der
               ^                                  r
      Probenahmen und der Analysen in bezug auf die einzelnen Parameter für .
       1                   "  - '            ·      ι
  v jedes Ableitungs -, Einleitungs-, Versenkungs -, Lagerungs -, Ablagerungs-
   j oder Einbringungsgebiet fest .
2 . Die Häufigkeit der Probenahmen und der Analysen darf die in den Anhängen
    , der vorliegenden Richtlinie angegebene Mindesthäufigkeit nicht unter- .
      schreiten .       ' ^          ,                           -
      Die Entnahme der Proben muß , soweit wie möglich so auf das Jahr verteilt
      sein , daß man ein repräsentatives Bi Id von der Qualität der betroffenen
      Umweltmedien erhält .
 ---pagebreak---                                        - 21 -
3 . Die genaue Probenahmestel le , ihre Entfernung von der nächstgelegenen
     Schadstoff-Ableitungsstel le sowie die Tiefe oder die Höhe , in der die
     Proben entnommen werden müssen , werden von der zuständigen Behörde jedes
     Mitgliedstaates von Fall zu Fall festgelegt .      Sie ist Gegenstand einer
     allgemeinen Beschreibung , zu der festliegende Faktoren , die durch einen
     Code dargestellt werden können , sowie eine Reihe weiterer , administrativer
     oder geographischer Angaben gehören .     Diese Beschreibung wird nur ein
     einziges Mal , bei der Festlegung der Entnahmestelle erstellt .
4 . Die Probenahme muß in dem unmittelbar durch die Ableitungen beeinflußten
     Gebiet , unter besonderer Berücksichtigung der lokalen Umwelt - und der
     Ableitungsbedingungen - intermittierend oder kontinuierlich - erfolgen .
     Bei Meerwässer , das dem Einfluß der Tiden unterliegt , ist die Entnahme
     der Proben und ihre Tiefe unter den gleichen Bedingungen - Stunde
     bezogen auf den Hochwasserstand , Tidenbeiwert - durchzuführen .
                                     \                •           . *
5 . wenn die zuständige Behörde feststellt , daß die Meßergebnisse der in dem
     Ableitungsgebiet im Vorjahr entnommenen Proben konstante und signifikante
     Werte ergeben und einen Beweis für die gute Qualität des Umweltmediums
     darstellen und wenn kein Faktor ermittelt wird , der die Qualität der be-
  . troffenen Umweltmedien beeinträchtigen könnte , kann die Häufigkeit der
     Probenahmen und der Analysen von dem betreffenden Mitgliedstaat nach
     Zustimmung der Kommission herabgesetzt werden .
     Zu diesem Zweck übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission die Ergeb­
     nisse dieser Messungen und unterrichten sie übeV die von ihnen geplante
     Häufigkeit der Probenahmen .   Die Kommission kann ihre Zustimmung von
   * Auflagen", insbesondere hinsichtlich der Dauer dieser Verringerung der
     Häufigkeit , abhängig machen .    Sollte die Gefahr einer Qualitätsvei–
     schlechterung der betroffenen Umweltmedien bestehen , ergreifen die Mit­
     gliedstaaten geeignete Maßnahmen .
 ---pagebreak---                                         /
                                       - 22 -
                                     Artikel 5
1.. Die Referenzmeßmethoden für die Bestimmung ; der Parameterwerte sind in den
.    Anhängen aufgeführt .    Laboratorien , die andere Meßmethoden anwenden ,
     müssen sich vergewissern , daß die erzielten Ergebnisse gleichwertig oder
     vergleichbar1 sind .                     ... v
2 . Die Behälter , in die die Proben abgefüllt' werden,' di e Reagenzien oder
     Verfahren - zur Konservierung einer Tevlprobe für - die Analyse eines oder
     mehrerer Parameter , der, Transport und die Aufbewahrung der Proben sowie ,
     die Vorbereitung der Proben zur Analyse dürfen keine mögliche Ursache ,
     für eine nennenswerte    Änderung der Analysenergebnisse sein .
                                     Arti kel 6
   . Um die. Entwicklung der Überwachung und der Kontrolle der betroffenen
     ilmweltmedi en in bezug auf ihre physikalischen * chemischen , biologischen
     und ökologischen Aspekte abzuschätzen , müssen die zuständigen Behörden
     der Mitgliedstaaten für jeden der in den Anhängen dieser Richtlinie ge­
     nannten- Berei che Probenahmen sowie in einem Gebiet , von dem angenommen
     wi-rd , daß es von den Ableitungen , die Gegenstand der Überprüfung sind ,
     nicht betroffen wird , Analysen durchführen lassen .
                                     Artikel 7
     Den Mitgliedstaaten steht es jederzeit frei / für die Überwachung und die
     Kontrolle der betroffenen Umweltmedien andere als die in dieser Richtlinie
     vorgesehenen Parameter festzulegen .
                                                  >
 ---pagebreak---                                         - 23 -
                                    \
                                      Artikel 8
                                                          r
1 . In dem Bericht , den die Mitgliedstaaten der Kommission gemäß Artikel 14
    der Richtlinie 78 / 176 / EWG übermitteln müssen , sind aufzuführen :
    a ) Angaben über die Einzelheiten der Überwachung und der Kontrolle , die
        von den gemäß Artikel 7 Absatz 2 der Richtlinie 78 / 176 / EWG bestimmten
        Stellen durchgeführt werden ;
     I                     *
    b ) die   Angaben     gemäß a ) umfassen für jedes von den Ableitungen
        betroffene Umweltmedium insbesondere :
        - die Meßergebnisse der Parameter der Spalten " Zwingender Wert " und     '
          " Leitwert ", falls dieser gemessen wird ;
        - die Meß- und Analysemethoden mit ihrer Erfassungsgrenze , Richtigkeit
          und Genauigkeit ; -
        - die Beschreibungen der Entnahmestelle ;
        - die Beschreibung der verwendeten Entnahmemethoden .
2 . Gemäß diesem Artikel müssen zuerst die Angaben übermittelt werden , die im
    dritten Jahr nach Bekanntgabe dieser Richtlinie gesammelt werden .
                    \                                                  •
3 . Die Kommission veröffentlicht die diesbezüglichen Angaben nach vorheriger
    Zustimmung Ües betreffenden Mitgliedstaates in gekürzter Form .
 ---pagebreak--- Die Kommission ermittelt die Wirksamkeit des Verfahrens zur Überwachung
und Kontrolle der betroffenen Umweltmedien und legt dem Rat gegebenen­
falls spätestens 6 Jahre nach Bekanntgabe dieser Richtlinie Vorschläge
zur Verbesserung dieses Verfahrens und , erforderlichenfalls , zur Harmo­
nisierung der Meßmethoden , unter Einbeziehung der Erfassungsgrenze / der
Richtigkeit und der Genauigkeit sowie der Probenahmemethoden vor .
                              ν       '                           ·
                                  Artikel 9
Die Mitgliedstaaten können von dieser Richtlinie bei Überschwemmungen
oder Naturkatastrophen bzw . bei außergewöhnlichen meteorologischen
Verhältnissen abweichen .   .           , .
    ' *                           Artikel 10
        '                       /             ' '             ■ *
Die in den Anhängen aufgeführten Änderungen zur Anpassung
- der Analysemethoden-
                                                                     k>
- der Parameter G und I
an den technischen Fortschritt werden gemäß dem Verfahren nach Artikel
12 beschlossen .           >
 ---pagebreak---                                        - 25 -
                                       Artikel 11
1 . Es wird ein Ausschuss zur Anpassung an den technischen Fortschritt ,
    nachstehend " Ausschuss " genannt , eingesetzt , der sich aus Vertretern
    der Mitgliedstaaten zusammensetzt und in dem ein Vertreter der Kommission
    den Vorsitz führt .                                 ^
2 . Der Ausschuss gibt sich eine Geschäftsordnung .
                          '*            '         ■           > '  "       1
               <             ' -     ..             . •   ' :  '
                                    ' Arti kel 12
1 . Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren Bezug genommen , so
    befaßt der Vorsitzende den Ausschuss von sich aus oder auf Antrag des
    Vertreters eines Mitgliedstaates .
2 . Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Ausschuß einen Entwurf der
    zu treffenden Maßnahmen .     Der Ausschuß nimmt zu derfl Entwurf innerhalb
    einer Frist Stellung , die der Vorsitzende " je nach der Dringlichkeit der'
    betreffenden Frage festsetzen kann .       Die Stellungnahme kommt mit einer
    Mehrheit von 41 Stimmen zustande , wobei die Stimmen der Mitgliedstaaten
    nach Artikel 148 Absatz 2 des Vertrags gewogen werden .
    Der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil .
3 . a ) Die Kommission trifft die in Aussicht genommenen Maßnahmen , wenn sie
        der Stellungnahme des Ausschußes entsprechen .
    b ) Entsprechen die in Aussicht genommenen Maßnahmen nicht der Stellung­
        nahme des Ausschußes oder ist keine Stel lungiahme ergangen , so schlägt
        die Kommission dem Rat unverzüglich die zu treffenden Maßnahmen vor .
        Der Rat beschließt mit qualifizierter Mehrheit »                *
    c ) Hat der Rat nach Ablauf einer Frist von drei Monaten , nachdem ihm
        der Vorschlag - übermittelt worden ist , keinen Beschluß gefaßt , so
        werden die vorgeschlagenen Maßnahmen von der Kommission erlassen .
 ---pagebreak---                                     ,     Arti kel 13
 Die Richtlinie 78 / 176 / EWG wird wie folgt geändert :
 a ) In Artikel 7 Absatz 1 werden die Worte " sowie der betroffenen Umwelt /
                             *
       und zwar unter den in Anhang II erwähnten physikalischen / chemischen /
       biologi schen^ und ökologischen Aspekten" gestri chen .
b ) Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe c ) wird wie folgt • geändert :
       " Wenn die in Artikel 1 der Richtlinie             /     / EWG über die
       Einzelheiten der Überwachung und der Kontrolle der betroffenen Umwelt
" '■            -                                     '     '
       medien vorgesehene Kontrolle ergibt / daß die betroffene Umwelt der
       in Frage stehenden Zone erheblich geschädigt ist oder ".
                               ■ '*       .             , 1 •
 c ) In Anhang . II wird Abschnitt B gestrichen .             *
                                 ■    '     '                      >
                                        - Artikel 14 '                 " •
 Die Mitgliedstaaten erlassen die erforderlichen Rechts - und Verwaltungs-
vorschriften / um dieser Richtlinie vor dem 1 . Januar 1983 nachzukommen .
 Sie setzen die Kommission unverzüglich davon in Kenntnis .
 Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der wichtigsten
 innerstaatlichen Rechtsvorschriften mit / die sie auf dem unter diese
 Richtlinie fallenden Gebiet erlassen .
 •   '    -   -                           Artikel 1 5
 Diese Richtlinie ist an . die Mitgliedstaaten gerichtet .
 ---pagebreak---                                                                                                                           th
                                                       ANHANG I
  BETROFFENES UMWELTMEDIUM 5 LUFT
                                                         Mindesthäufigkeit
Γ                                   Parameter
                                                                                                  Ref erenzmeHfnethoden
    Bereiche                                             der Probenahmen /
                        Zwingender Wert r     Leitwert          Jahr
                            S0-                                  12          - Bei dem in dem Gebiet vorherrschenden Wind
  Luft
                                                                               unter direktem Einfluß der Ableitung
                                                                             - Entsprechend den Referenzmeßmethoden gemäß
                                                                               Anhang III der Richtlinie über Grenzwerte w*d
                                                                               Leitwerte der Luftqualität für Schwefeldioxid
                                                                               und Schwebestaub          ^
                                                                                (ABl . L 229 vom 30.8.1980 , S. 30 - 48
                                                                                ( 80 / 779 / EWG ) .
                                                                           i
 ---pagebreak---                                                                                                                                                         i t
                                       *                                   ftNHANG II
       BETROFFENES UMWELTMEDIUM : MEERWASSER (Mündungsgebiete , Küstengebiete , Hochsee )
                                                                                                    1 ■■1 "   ■1 1 1,1         ..i   il . 1 - ' ■ -           **r
                                                                         iMindesthäufjgkei 1
                                                                                                                            ■
                                         Parameter
                                                                                                                                                               L
                                                                            der Pröbenahmen A
         Bereiche
                             Zwingender Wert j Leitwer.t                           Jahr                             ReferenzmeBmethoden                        j
                                                                                                                                                               I1
                         i
   Massersäule               Temperatur         ]i                                             Temperaturmessung . In~si tu-Messung gleichzeitig mit £
                                 - '                                                           der Probenahme .                                                !
   Ungefiltertes oder        Salzgehalt                                                        Leitfahigkeitsmessung .                                ,        I
   durch eine Membrane                            I
                             PH                                                        4       Elektrometrie .      In-s.i tu-Messung gleichzeitig mit         i
   mit 0,45^um Poren­                                                                          der Probenahme .             ■
   größe gefiltertes        –               ^                           !
                             Gelöster 0^                                               4
                                                                                               -- Winkler-Methode                                              |
   Heerwasser
                         iI                     (I          . .
                                                                    • !!
                                                                                                  Elektrochemische Methode
                                                                                                            '
                                                                                                                                               •    _
                                                                                                                                                            , >
                                                                                                                                                                *
                                                                                                                                                                3
                             Trübhei tsgrad                                            4        Trübungsmessung                                                 5
                             oder Schwebstoffe                                                                                                                  J
                                                                                                - Filtrieren durch 0,45^um Ki Itermembrane,                     |
                                                                                                  Trocknen bei 105°C und Wiegen                                 J
                                                                         !                      - Zentrifugieren (mindestens 5 min, mittlere                    j
                                                                                                  Beschleunigung 2.800 bis 3.200 g ),
                                                                         !                        Trocknen bei 105°C und Wiegen-
                             Fé                      Cr                                4        Atomabsorptionsspektrometrie                             '      j
                                                                                                Molekuterabsorpt ionsspekt rophotomet ri e .                    i
                                                  S
                                                  I              <
                          i
                              Ti                    Mn , Ni , V , Zn ,                 A
                                                                                                Atomabsorptionsspektrometrie                                    |
                         I                          Cu , Pb                           .4        Atomabsorptionsspektrometrie                                    j
II
                                                                                                Polarographie        :   :          –
                                                                                                                                                  '     –'
                                                                                                                                                                j1
    Feste Schwebstoffe                                                                          Naß- oder Trockenmineralisierung und Reinigung nach
                                                                                              - entsprechender Vorbereitung der Probe
                              Fe                    Cr                                  4       Atomabsorptionsspektrometrie
                                                                                                Molekularabsorpt ionsspekt rophotomet rie
 ---pagebreak---                                                                                                                                                                          L-
                                                                       ANHANG II        ( Fortsetzung )
                                                                                               1
  r–                          \
                              j              parameter                           Mindesthäuf igkeit                                 –                ;                        i
                                                                                 der Probenahmen /                          Ref erenzinefîmethoden                            >
  I       Bereiche                                 I
                                                                                                                                           -       *            .             î
                                Zwfngender' Wert •
                                                    j Leitwert                          Jahr
                                                                                                              ■                                             ;               _J.
                                                                                                    | Atornabsorptionsspektrometrie                                           [
                                                   1
                      ,     I   Ti    .            !tan, Ni , V, Zn        i            4
                                                   I                                                ■                      '           1                                 ■    i
                                                     Cu , Pb                            4               Atomabsorptionsspektrometrie
                                                                                                        Polarographie
                                Oxidhydrate *
                                                                                                        Extraktion der Probe in einem verdünnten saueren .                     {
                                                                               .        4
                                Eisenhydroxide
                                                               1
                                                                                                        Medium (HCl ; CH3; COOH; HNO-j," lIClO^HNOj) ;                         j.
                                                                                                        quantitative Bestimmung durch Atomabsorptionsspektro- |
                                                                                                        metrie .      Der Nachweis von Eisen durch Molekular-                  j(
                                                                                                        absorpt ionspektrophotomet rie kann ohne Störeinflüsse ]
                                                                                                        durchgeführt werden, wenn die Extraktion durch »                        jj
                                                                                                         CH COOH erfolgt .                                                      I
                                                                                                                                                                                \
                                                                                                         Für alle von der gleichen Stelle stammenden Proben                     jj
                                                                           I          '                  wird dasselbe Säureextraktionsverfahren verwendet .                    j
              •    tr                                                      I                          i .i ... – ■■                      ■ ii i        i■ ■            i
                                                                                                                                                                                i
                                                                                                                                                                                \
                                                                          ?I                                                                                                    »
                                                                                                                                                                                r
                                                                                                         Dieselben Verfahren wie bei den Messungen in der
      Sedimente
    In der obersten Schicht                           Cr , V , Zn , Pb
                                                                           !                             Wassersäule                                              ■'
                                 Fe , Ti                                                 1               Nach entsprechender Vorbereitung der Probe (Naß- oder
    des Sediments ,                                   Ni , Cu , Mn                                       Trockenmineralisierung und Reinigung )
    (0-1 cm )
                                                                           i
                                                 V
                                                                           !                             - Die Metallgehalte können für eine bestimmte granu­
                                                                                                             lometrische Klasse geschätzt werden
                                                                           I                             - Die Metallgehalte werden bezogen auf die Trocken­
                                                                           I                                 substanz in mg / kg angegeben •
                                                                           r
                                 Oxidhydrate
                                                                           i '.           1               Dieselben Verfahren wie bei den Messungen in der                       j
                                 Eisenhydroxide
                                                                                             '      I
                                                                                                                                                 .                               i
?                                          ,            •
!                                                                            i              1–
                                                                             i                                      •                                                ,
                                                                     • .     i          ;                              - ;      ;                             -
 ---pagebreak---                                                                     ANHANG II ( Fortsetzung )
                                                                                            2
                                                                              –           .     –1                 "                                     ......
                                                                                                                                                            .  .     U
                            .             Parameter                             Mindesthäufig- I
                                                                                kei t der Probe - I ' . '                    Referenzmeftmethoden
       Bereiche             Zwingender Wert         \    Leitwert               nahmen / .Jahr    |
                                                    I       •                          . .        I
                                                                                                      Atomabsorptionsspektrometrie nach entsprechender
 Lebende Organismen
                                                                                                      Vorbereitung der aus zerkleinertem Fleisch beste­
                                                                                                      henden Probe ( Naß- oder Trockenmineralisierung
Repräsentative Arten        Cr , Cd , V , Hg , Fe ,
                                                                                         1            und Reinigung ),
der Stelle :
                            Ti , Zn , Pb, Ni ,
Weichtiere , Schalen­                                                                                 - Bei den Fischen wird das Muskelgewebe auf Metalle
tiere und Fische sowie      Cu
                                                                                                    -   untersucht .     Die Probe muß aus mindestens 10         -
mindestens zwei Wirbel­
                                                          .               i                             Individuen bestehen .
lose , darunter möglichs *
                                                              .<         !
ein benthoni scher
Wirbelloser ( 1 >                                                                                     - Die Metallgehalte werden in mg/ kg Naßgewicht                j
                                                                                                        angegeben .    -                                             |
                                                                        i   \ ,        '
                                                                 -■   _ ί                             Bei Weich- und Schalentieren wird das Fleisch auf              3
                                                                                                      Metalle untersucht . Die Probe muß aus mindestens ]
                                                                 (
                                                                                                      50 Individuen bestehen.                   ,■                   j
                                  , \                                                                 - Die Metallgehalte werden in mg / kg Naßgewicht               j
                                                                                                        angegeben .                          .        '               j
                                                                            I ■     ..
 Benthonische Fauna und       Vielfalt und    -                             1    ■:       2           Qualitatives und quantitatives Sortieren :
 Flora , Fische               relativer Bestanc
                                                                            !                         Verzeichnis, der Arten, Zahl der Individuen je Art ,
                                                                                                      Dichte , Dominanz ; für die Fische darüber hinaus An­
                                                                                                      gabe deS prozentualen Anteils der Individuen, die
                                                                                                      anatomischpathologische Symptome aufweisen .
                                                                                                                                                                     I
                                                                                                                                                   •    .          ' »
                                                                        1                                        :         :   :      –                              J
  (1 )  Repråsentative   •  Arten der Ableitur      jgsstelle' : z.B.         Myti lus edulis , gr iue Garnele , Flunder , Scholle , Kabel jau , Makrele ,
        Seebarbe , Hering , Seezunge ( oder eir e andere geeignet e^benthonische Art )
                                                                            i                 '
 ---pagebreak---                                                                                                                                                                  yt
                                                                      ANHANG III
      BETROFFENES UMWELTMEDIUM : OBERFLÄCHENWASSER
              _____
                                                                                        -                                                            '
                              j                Parameter                      j Mindesthaufig-
I        Bereiche
                                                                              Ikeit der ProDe-
                                •     –
                                                            Leitwert                                                       ReferenzmeRmethoden                 '    I
                                  Zwingender Wert                               nahme / Jahr
                                                                                                                                                                    I
I Wassersäule                 I
                                                                            I                         1                     '
                                            -       I
   Die Proben müssen in                                                                   4               Elektrometrie .    In situ-Messung gleichzeitig mit
   der gleichen Jahres­            PH                                                                     der Probenahme                      -          ,
   zeit 50 cm unterhalb
   _1                         I                                                                                     –               –                        :
 I Oer Wdb^ci UUC i « COVMV j
   – -                              Gelöster 0^ *                                         4               - Winkler-Methode                                          l
                                                         \           * •   '
                                                                             I                            - Elektrochemische Methode                                 [
                                                             ; '         -I
                                                                                        ^
   Ungefiltertes oder ,             Trübheitsgrad                                                         - Trübungsmessung                       _                  S
   durch eine Membrane              oder Schweb-                                          A                  - Filtrieren durch eine 0,45-^um-Fi Itermembrane, !
                                                     I
   mit 0,54 . um Poren-             stoffe           !                                                         Trocknen bei 105°C und Wiegen :                        ä
   große gefiltertes                                                                                         - Zentrifugieren (mindestens 5 min . /mittlere
   Wasser                                                                                                      Beschleunigung 2.800 bis 3.200 g),                     '•
                                                                                                               Trocknen bei 105°C und Wiegen
                                                                             !
                                  gelöste Salze
                                                     f             –■<–      ;             s               Elektrochemische Messung der Leitfähigkeit Dei              j
                                                     i
                                                     I                       |     :         • .. -        20°C .                                                      j
                                                     i ■         '                                                                        ■ •   ,  r   i   i      ■
                                                                                                                                                                       j
                                   Fe                    Cr                                A               Atomabsorptionsspektrometrie                                j
                                                                   -
                                                                                                        • Molekulfrabsorptionsspektrophotometrie
                                                                                                                        :  –             ––
                                                                                                                                                                       jr
                                                                                      :        :    1
                                   Ti                  Mn, Ni, V, Zn j       I
                                                                                                         , Atomabsorptionsspektrometrie                                j
                                      \
                                                       Cu, Pb                              *               Atomabsorpt ionsspekt rometrie
                                                                                                           Polarographie
                                                                             i
                                                                             I       ' '         •
 ---pagebreak---                                                                                                                                                                   ,  n
                                                                                     ANHANG III ( Fortsetzung )
                                                                                                         1
     Bereiche
                            Zwingender Wert |
                                                       Parameter
                                                                          Leitwert
                                                                                         -j~–■ 1 ■
                                                                                             Mindesthäuf igkei
                                                                                             der Probenahmen /
                                                                                                   Jahr
                                                                                                               p_                Ref erenzmeBmethoden
                                                                                                                                                                            l
                                                                                                                                                                             I
                        *- "                                      '
 Feste Schwebstoffe                                                                                                Naß- oder Trockenmineralisierung und Reinigung nach
                                                                 )'
                                                                                                                   entsprechender Vorbereitung der Probe
                           Fe                                          Cr                                          Atomabsorptionsspektrometrie                               ;
                                                                                                                   Molekularabsorpt ionsspekt rophotomet rie
                                                        A
                                                                                           I                                                                                I
                      r                                         | Mn, Ni, V, Zn           !
                                                                                          1
                                                                                                                   Acomabsorpt
                                                                                                                            '
                                                                                                                               ionsspekt rometrie        ~                 |>
                      i- i   - 1 • ■ ' ■ . ... ■ i – .      -
                      !
                                                                    Cu , Pb                         A             Atomabsorptionsspektrometrie              .   -            i
                                                                                                                  Polarographie
                                                              i
                                                              I                         i
                           Oxidhydrate
                           Ei senhydroxide                                               !
                                                                                         i
                                                                                                    4             Extraktion der Probe in einem verdünnten sauren .
                                                                                                                  Medium (HCl ; CHjOOH; HNO^; HCIO^ /HNO^); quantitative
                                                                                                                  Bestimmung durch Atomabsorptionsspektrometrie .
                                                                                                                  Oer Nachweis von Eisen durch Molekularabsorptions-
                                                                                                                  spektrophotometrie kann ohne Störeinflüsse durch-       j
                                                                                                                  geführt werden, wenn die Extraktion'durch CH,COOH       j
                                                                                                                . erfolgt .                                               J
                                                                                                                  Für alle von derselben Stelle stammenden Proiben        (
                                                                                                               ■ wird dasselbe Säureextraktionsverfahren verwendet, j
Sedimente                  Fe , Ti                                 Cr , V , Zn , Pb ,              '1             Dieselben Methoden wie bei den Messungen in der
                                                                   Ni , Cu, Mn                                    Wassersäule nach entsprechender Vorbereitung der
In der obersten                                                                                                   Probe ( Naß- oder Trockenmineralisierung und Reini­
Schicht des Sediments                                                                                             gung )            •
(0 - 1' cm )
                                                                                                                  - Die Metallgehalte      können für eine bestimmte
                                                                                                                     granulometrische Klasse geschätzt werden .
                                                                                                                   - Die Metallgehalte werden bezogen auf die Trocken­
                                                                                                                      substanz in rag / kg angegeben .                   j
 ---pagebreak---                                                                       ANHANG III ( Fortsetzung )
                                             Parameter                      i Mindesthäuf igkei t                                                                f
                                 '                                         1 der Probenahmen /                         •                        '                i
         Bereiche           Zwingender Wert I              - Leitwert       '         Jahr                             ReferenzméOmethoden                       j
                         I
                         li
                                                   j• \            •       «
                                                                                                   '       '    X            :             ■
                                                                                                                 _                _                      ..      j
   -•       -,       .   !                          i                     I          -            Dieselben Methoden wie bei den Messungen in der
                            Oxidhydrate
                            Eisenhydroxide          I'                    I                       Wassersäule                       j              ^      '
          -              I                           I                   !                   _           ;                      :         –
                                                      t
  Lebende Organismen
                            Cr , Cd , V , Hg , Fej                                                Atomabsorptionsspektrometrie nach entsprechender               J
  Reprësentative Arten      Ti , Zn , Pb , N,i ,                                  ■    1          Vorbereitung
                                                                                                  henden Probe
                                                                                                                   der   aus zerkleinertem
                                                                                                                                      .
                                                                                                                                             Fleisch beste-   *   J
  des Substrats             Cu       •- "         |
                                                  l
                                                                                                  - die Metallgehalte werden in mg/ kg Naßgewicht                 |
                                                                        i
                                                                        i
                                                                                                     angegeben .                                                  |
                                                             «          i
                                                                          't        J      i
                         1                            ^                ,
• Benthonische Fauna und j  Vielfalt und                                               2
                                                                                                  Qualitatives und quantitatives Sortieren :•                      I
  Flora , Fische ■          relativer Bestand                                                     Verzeichnis der Arten, Zahl der Individuen je Art ,-             ]
                                                                                                  Dichte , Dominanz ; für die Fische darüber hinaus                j
                                                                                                  Angabe des prozentualen Anteils der Individuen, die
                                                                                                  anatomisch-pathologische Symptome aufweisen .
                                                                                                                                                       '        - •
                                                                                                                                                                    t
                                                               ; s                                                           ■*                                    l
                                                                          !             ;      :
                                                                              . /                            ,       "                v' :                  *
                                                        !*
 ---pagebreak---                                                                       ANHANG    IV
    'BETROFFENES UMWELTMEDIUM : SODENLAGERUNG UND ABLAGERUNG - 'AUF DEM BODEN
                                        Parameter
                                                                       Mindesthäufig-
          Berei che                                                    keit der Probe-
                                                    ï                                                            ReferenzmeOmethoden
                            Zwingender Wert         i Leitwert         nahmen / Jahr
Abfließendes Oberflä-       Acicntat                                                            Titpmetrie
chenwasser
Durch eine Membrane mit
                                                       Cr ( 1 )                2                - Atomabsorptionsspektrometrie
0,45^um Porengröße ge­
filtertes Wasser                                                                               - Molekularabsorpt ionsspekt rophotomet ri e
a ) ( nicht zurückge­            SO ,                                                          - Gravimetrie
     führte )
      Abflüsse aus dem                                                                         - Komplexometrie mit Äthylendiamintetraessigsäure
     Bereich der Lagerung                                                                      - Molekularabsorptionsspekt rophoiomet rie
b ) um den Standort im                                 V (1 )                                  Atomabsorpt ionsspekt r omet ri e
     Einflußbereich der
                                 Fe ( 1 )                                                      - Atomabsorpt ionsspekt romet rie
     Lagerung und an
     einem Punkt außer­
                                                                                               - Molekularabsorpt ionsspekt rophotomet rie
     halb dieser Zone  '
                                                  |
                                                  ?
                                                       Zn (1 )      |          2           !–■ ■ -' ■ -               ■ ■ . . ■-. ■ I » . ■ I■––i ■ -J
                                                                                               Atomabsorptionsspektrometrie
                                                                                                                              :
                                                                                                                                                        j
                                                                                                                                                        1
Grundwasser
Durch eine Membrane                               |                                 .    i                                       ' .      ' •_ ■
                                                                                                                                                       J
                                                                                                                                                       1
mit 0,45^um Porengf-öße          Ca               j                            2      ' !
                                                                                         i
                                                                                               - Atomabsorptionsspektrometrie           v
gefiltertes Wasser                                                                       I
                         >
                                      :         J               I                        I   –
                                                                                               - Komplexometrie
                                                                                                                    _–                           ,– .–,
                                                       Pb Cl )                                 - Atomabsorptionsspektrometrie          -              !
                         !                ,    'j
                         I                    * i                                              - Polarographie                                        j
                         i       –          :   I                                __     À
                                                                  i       :                '                    :                    -
                                                                  |          '
 ---pagebreak---                                                                                                    ANHANG IV ( Fortsetzung )
                                                                                                                   ;       1
                                                                                                                              I                                                                           '       V
                                                Parametefs _ .
                                                                                            I Mindesthäufig-
                                                                                                                                                     –                                             i- '        ■
                                                                                                                                                                                                                  i
                                                                                                  keit der Probe-
             Bereiche-
                                Zwingender Wert j Leitwert
                                                      I
                                                                                                 nahme / Jahr
                                                                                                                                                  Referenzmefimethoden*                                           |
   Um den Standort , gege­          , Ti
                                                       *
                                                                                            l      -        ^                    Atomabsorpt i cnsspekt romet r i e                                               |
   benenfalls einschließ­                              i                                    I                                                                   :            :         :                    -4
   lich der Grundwasser-
                                                 ■' iJ          Ni (1 ) .                                   2                    Αΐ0Π13ΐ550ΓρΙΐθη53Ρθ^ΐΓ0ϊηθΐΓΪΘ                                                  I
   abf lüsse           ,                           ■
                                                       I                         '                                                                                       __ι_             ·    -                 Ί
l
I                                      cl   ..     ■ !                                                      2
                                                                                                                              I Titrimetrie (Mohrsche Methode)
                                                                                                                              '            -                                   ■ ■■                     –
                                                                                                                                                                                                                  j
                                                                                                                                                                                                            ■ ■ ■ -
                             j –■–*            ι
                                                                Cu (1 )                   j                 2                    - Atomabsorpt ionsspekt romet rie                                                |
           ■                  !                                                          !                                       - Polarographie
                                                                                                                                                       !                        :–                                 $
                                                     s
                                                              '
                                                                Μη ( 1 )
                                                                                         ί
                                                                                                                                 Atomabsorptionsspektrometrie
                                                                                                                                                '
                                                                                                                                                                                                            , |    *
  Umfeld der Lagerung und       Visuelle Prüfung                                           !            :-v            -         Diese Methoden unterliegen der Verantwortung des                                  j
  Ablagerungsstelle                                                                         i                                    Mitgliedstaaten                                                                   3
                                                                                                                                                                  1                                                 «
  Topographie und Verwal­                                                                   i
                                                                                            i
                                                                                                •-                                          ' «    - "    " -         '    .                                       jI
  tung des Standorts :                                                                      i
                                                                                            I  ' .               _ _ .   ■
                                                                                                                                - ;  -                                                                              J
  Auswirkungen auf den                                                                                                                                                              ■:       .                     i
  Untergrund und die
  Ökologie des Standorts
                                                                                            i . '                                        : - . - ■ : ;                 : '                                " i
                                                     I
                                                       »                                                                                                            .    .             ^                            i
                                                                                                                            i
                                                                                                                                       '     -                '                                                     (
                                                         Stim ung des ^^
                                     .               j
                                                     I                                             '                        1
          (1 )  Umfaßt auch e ine quantitative B (                                          errùckstands ( Schwej > stoffe ). "                                                          • .     -
                                                                                         ■
                                                                                                           . •               ;
                                                                                                         .   • -             ]
                                                                ■ Bllllll H ■ II   l>lll
                                          l                                                           \
 ---pagebreak---                                                                                               ANHANG V
        BETROFFENES UMWELTMEDIUM : EINBRINGUNG IN DEN UNTERGRUND
        OC I iw r r ctiLO   on wLL i ■ ■ ^ *
                                                             Parameter
                                                                                                                              [■                                                       tf
                                                                                                                                                                                       *
                                                                                                     Mindesthäufig-
I                 Bereiche
                                              I Zwingender Wert |!           Leitwert
                                                                                                     keit der Probe-
                                                                                                     nahme / Jahr
                                                                                                                              j                    Referenzmefimethode                 j
                                      ■     i! .                                                                              [_                                                  :    f
      Abfließendes Ober-                      I ' .                  |                                                            Titrimetrie
      4- 1
      I
             honuaccor
                 mu       .                 |
                                              I Aciditat
                                                                                                  I         1
                                                                                                            1                 ! - Atomabsorptionsspektrometrie
      Durch eine Membrane * ]                 !
                                                                                 Cr C1 )
                                                                                                                              [ -. Molekularabsorptionsspektrophotometrie
      mit 0,45 , um Poren-                  j!             '      :
                    '                       i                                                                                                                              –
      große gefiltertes
      Wasser
                                            l–
                                            |
                                                       k ■
                                                      S04
                                                               \
                                                                                                            1                 j -t Gravimetrie                                         j
                                         . i                           I                                                         N- Komplexometrie mit Äthylendiamintetraessigsäure     j
                                                                                                                              I   - Molekumarabsorptionsspektrophotometrie              £
 IUm den Standort im I         Hon          I                                                                                 ! ■        ■  '•                                  :     –I
ICHM          IUI/VCI civii »
      Einbringung                          jj                       II
                                                                       r v (D                   \           1              I Atomabsorptionsspektrometrie "J                            |
                                                                                                  | ! - · ■ Ί·· V
                                                                    *                       .<•
      Grundwasser                                     Fe Cl )                                                                     - Atomabsorptionsspektrometrie                         |
       Durch eine Membrane                                                                                                        » Molekularabsorpt ionsspektrophotomet rie             j
 { mit 0,45 .um Poren-                     jh–                   -1i       .                - !■                                ' "            ; -     '
 ! große gefiltertes
       Wasser                                                                    > or II .      i
                                                                                                             1      '             Atomabsorptionsspektrometrie                           |
  I Unter und um den Stand!
                                                                       i .   ... ■  ■ i
                                                                                                                                  - Atomabsorptionsspektrometrie
  jS ort      einschl . der
       Grundwasserabflüsse                             Ca
                                                                                                  I
                                                                                                  l ■■   ■■  1  .
                                                                                                                                  - Komplexometrie
                                                                                                  i                     •'
                                                                                                  l           •   '   '     !        :                    :–                 –-–    :
                                                                                                                                   - Atomabsorptionsspektrometrie
                                                                                   Pb ( 1 )       ;          1      , ;
                                                                       i
                                                                                                  I ::          .                  - Polarographie
                                                                                                                                                               '    | ■■ |
    :                                                                  i                 ■
                                                                                                  i    ■                    I
 ---pagebreak---   '                                                              '        - ANHANG V ( Fortsetzung >
 BETROFFENES UMWELTMEDIUM : EINBRINGUNG IN DEN UNTERGRUND .                                   1
     '  Bereiche               r'           11 '
                                                Parameter
                                                         e     1         – –i -
                                                                                 Mindesthäuf ig­
                                                                                 keit der Probe-
                                                                                                                           Refcrenzmefîmethoden
                                                                                                                                                                            ]F
                              Zwingender Wert | Leitwert                         nahme / Jahr
                                                                                                                                                                           « *
                                  *
                                     Ti
                                                        if
                                                                               i
                                                                               «
                                                                                    •;               Atomabsorptionsëpektrometrie                                            I
                           I                            I        Ni (1) I              1         ÎAtomabsprpt
                                                                                                    ' • .            ionsspekt rometrie
                                                                                                                                   '                * _                   " sI
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                                                        i
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                                                                               I       '             T i t r i metrie - Mohrsche Methode                            "        I
                                                        »        Cu C1 )               1    •        - Atomabsorptionsspektromet rie                  ■     "                ?
                                          ■       . . i                                              - Polarographie                                                         J
           ' „           i                            i            -                                                                                                  i'     *
                                                                                                                                       •   .•   _____                        'i
                                                      I
                                                      -
                                                      t
                                                             ·
                                                                 Μη (1 ) !   '
                                                                                       1
                                                                                                     Atomabsorpt ionsspektromet rie                                          j
                                                                                                                               •     .                        .          V
Umwelt         .
Topographie                   Stabilität des
                                                                              r  '     1
                                                                                                                                                                             I
                          i
                              Bodens
                                        .
                                                                                                     Photographische und topographische Kontrolle                            j
                                                                            K
                ...
                              Durchlässigkeit
                                                                                                                                      ■:        • ■     ■                    I
                              Porosität
                                                                                 '     1             Pumpversuche                                                            j
                                                                                                     Bohrdia^rarome                                                          (
                                                                                                                                                                •            J
                                                      :    :         ,                            '              ■ '                                      :       .    ,     i
   (1 )  Umfaßt auch ein ; quantitative Best          immung des Fi Iter ϋςΚδΐβηεΙδ ( δΰήΗθβδ offe ) .                           . ~              "
                                                                                         "Ν
                                                                              1__Ι                                           *         ."i    '