CELEX: C2004/228/82
Language: de
Date: 2004-09-11 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 10. Juni 2004 in der Rechtssache T-307/01: Jean-Paul François gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Beamte — Disziplinarordnung — Einstufung in eine niedrigere Dienstaltersstufe — Vertrag über die Bewachung der Gebäude der Kommission — Angemessene Frist — Strafverfahren — Schadensersatzklage)

11.9.2004   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 228/37
            
         
      URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
   
   vom 10. Juni 2004
   in der Rechtssache T-307/01: Jean-Paul François gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
   
   (Beamte - Disziplinarordnung - Einstufung in eine niedrigere Dienstaltersstufe - Vertrag über die Bewachung der Gebäude der Kommission - Angemessene Frist - Strafverfahren - Schadensersatzklage)
   (2004/C 228/82)
   Verfahrenssprache: Französisch
   In der Rechtssache T-307/01, Jean-Paul François, Beamter der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft in Wavre (Belgien) (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt A. Colson, Zustellungsanschrift in Luxemburg), gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtiger: J. Currall im Beistand von Rechtsanwalt B. Wägenbaur, Zustellungsanschrift in Luxemburg), wegen Aufhebung der Entscheidung der Kommission vom 5. April 2001, mit der gegen den Kläger die Disziplinarstrafe der Einstufung in eine niedrigere Dienstaltersstufe verhängt wurde, und wegen Ersatzes des dem Kläger entstandenen materiellen und immateriellen Schadens hat das Gericht (Fünfte Kammer) unter Mitwirkung der Präsidentin P. Lindh sowie der Richter R. Carcía-Valdecasas und J. D. Cooke — Kanzler: I. Natsinas, Verwaltungsrat — am 10. Juni 2004 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Entscheidung der Kommission vom 5. April 2001, mit der gegen den Kläger die Disziplinarstrafe der Einstufung in eine niedrigere Dienstaltersstufe verhängt worden ist, wird aufgehoben.
            
         
               2.
            
            
               Die Kommission wird verurteilt, 8000 EUR als Ersatz des ihm entstandenen immateriellen Schadens zu zahlen.
            
         
               3.
            
            
               Die Kommission trägt sämtliche Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 56 vom 2.3.2002.