CELEX: 62020TN0430
Language: de
Date: 2020-07-09 00:00:00
Title: Rechtssache T-430/20: Klage, eingereicht am 9. Juli 2020 — KV/Kommission

24.8.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 279/60
            
         
      Klage, eingereicht am 9. Juli 2020 — KV/Kommission
      (Rechtssache T-430/20)
      (2020/C 279/75)
      Verfahrenssprache: Italienisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: KV (Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt M. Velardo)
      
         Beklagter: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Der Kläger beantragt die Aufhebung
      
                  —
               
               
                  der Entscheidung vom 23. Mai 2019, mit der er wegen fehlender Berufserfahrung vom Auswahlverfahren EPSO/AD/371/19 ausgeschlossen wurde,
               
            
                  —
               
               
                  der Entscheidung vom 19. September 2019, mit der der Antrag auf Überprüfung des Ausschlusses vom Auswahlverfahren EPSO/AD/371/19 zurückgewiesen wurde, und
               
            
                  —
               
               
                  der Entscheidung der Anstellungsbehörde vom 31. März 2020, mit der die nach Art. 90 Abs. 2 des Statuts eingelegte Beschwerde zurückgewiesen wurde.
               
            Ferner wird beantragt, der Kommission die Kosten aufzuerlegen.
      
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Der Kläger stützt seine Klage auf fünf Gründe.
      
                  1.
               
               
                  Offensichtlicher Beurteilungsfehler, da die dreijährige Berufserfahrung des Klägers im Bereich Kommunikation nicht berücksichtigt worden sei.
               
            
                  2.
               
               
                  Verstoß gegen die Bekanntmachung des Auswahlverfahrens, da der Prüfungsausschuss Kriterien für die Bewertung der Bewerber aufgestellt habe, die nicht der Bekanntmachung entsprächen, indem er insbesondere eine spezifische Berufserfahrung im Bereich Kommunikation verlangt habe.
               
            
                  3.
               
               
                  Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, da der Prüfungsausschuss bei der Prüfung der Berufserfahrung der Bewerber nicht die Objektivität und Unparteilichkeit gewahrt habe, indem er die Bewerber auf der Grundlage anderer als der in der Bekanntmachung festgelegten Kriterien beurteilt habe.
               
            
                  4.
               
               
                  Verstoß gegen die Begründungspflicht, da das EPSO nicht unter Bezugnahme auf Tatsachen erläutert habe, weshalb die Erfahrung des Klägers nicht den in der Bekanntmachung festgelegten Kriterien entsprochen haben solle.
               
            
                  5.
               
               
                  Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichheit der Parteien im Verfahren, da das EPSO, indem es keine angemessene Begründung gegeben habe, es der Klägerin nicht ermöglicht habe, ihre Rügen bereits bei Einreichung der Beschwerde hinreichend auszuarbeiten.