CELEX: 62013CA0410
Language: de
Date: 2014-09-03 00:00:00
Title: Rechtssache C-410/13: Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 3. September 2014 (Vorabentscheidungsersuchen des Vilniaus apygardos administracinis teismas — Litauen) — „Baltlanta“ UAB/Lietuvos valstybė (Vorabentscheidungsersuchen — Strukturfonds — Wirtschaftlicher, sozialer und territorialer Zusammenhalt — Verordnung [EG] Nr. 1260/1999 — Art. 38 — Verordnung [EG] Nr. 2792/1999 — Art. 19 — Fischerei — Gerichtsverfahren auf nationaler Ebene — Verpflichtung des Mitgliedstaats zur Ergreifung der erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Durchführung der Entscheidung über die Gewährung eines Zuschusses nach Abschluss des Gerichtsverfahrens)

10.11.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 395/19
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Zweite Kammer) vom 3. September 2014 (Vorabentscheidungsersuchen des Vilniaus apygardos administracinis teismas — Litauen) — „Baltlanta“ UAB/Lietuvos valstybė
      (Rechtssache C-410/13) (1)
      
      ((Vorabentscheidungsersuchen - Strukturfonds - Wirtschaftlicher, sozialer und territorialer Zusammenhalt - Verordnung [EG] Nr. 1260/1999 - Art. 38 - Verordnung [EG] Nr. 2792/1999 - Art. 19 - Fischerei - Gerichtsverfahren auf nationaler Ebene - Verpflichtung des Mitgliedstaats zur Ergreifung der erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen Durchführung der Entscheidung über die Gewährung eines Zuschusses nach Abschluss des Gerichtsverfahrens))
      (2014/C 395/23)
      Verfahrenssprache: Litauisch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Vilniaus apygardos administracinis teismas
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Klägerin:„Baltlanta“ UAB
      
         Beklagte: Lietuvos valstybė
      
         Beteiligte: Nacionalinė mokėjimo agentūra prie Žemės ūkio ministerijos, Lietuvos Respublikos žemės ūkio ministerija, Lietuvos Respublikos finansų ministerija
      
         Tenor
      
      Art. 38 Abs. 1 Buchst. e der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999 des Rates vom 21. Juni 1999 mit allgemeinen Bestimmungen über die Strukturfonds, Art. 19 der Verordnung (EG) Nr. 2792/1999 des Rates vom 17. Dezember 1999 zur Festlegung der Modalitäten und Bedingungen für die gemeinschaftlichen Strukturmaßnahmen im Fischereisektor in der durch die Verordnung Nr. 2369/2002 des Rates vom 20. Dezember 2002 geänderten Fassung sowie die Abschnitte 6 und 7 der Entscheidung der Kommission KOM(2006) 3424 endgültig vom 1. August 2006, Leitlinien für den Abschluss (2000–2006) der Strukturfondsinterventionen sind dahin auszulegen, dass sie die zuständigen staatlichen Stellen weder dazu verpflichten, die Europäische Kommission über das Vorliegen eines Gerichtsverfahrens zu unterrichten, das eine Verwaltungsentscheidung über die Förderfähigkeit eines Antrags wie des im Ausgangsverfahren in Rede stehenden auf Gewährung eines Zuschusses zum Gegenstand hat, noch dazu, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, damit die finanziellen Mittel für den streitgegenständlichen Zuschuss vorgehalten werden, bis die Frage der Gewährung des Zuschusses rechtskräftig entschieden ist.
      
         (1)  ABl. C 284 vom 28.9.2013.