CELEX: 51996PC0317
Language: de
Date: 1996-07-08
Title: Geänderter Vorschlag für eine VERORDNUNG (EG) DES RATES über technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischbestände - (kodifizierte Fassung)

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                      Brüssel, den 08.07.1996
                                      KOM(96)317endg. - CNS 532
               Geänderter Vorschlag für eine
            VERORDNUNG (EG) DES RATES
über technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischbestände
                    (kodifizierte Fassung)
      (gemäß Artikel 189 a, Absatz 2 des EG-Vertrages
              von der Kommission vorgelegt)
 ---pagebreak---  ---pagebreak---                                          BEGRÜNDUNG
1. Am 20. Juni 1991 legte die Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung des
Rates zur Kodifizierung der Verordnung (EWG) Nr. 3094/86 des Rates vom 7.
Oktober 1986 über technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischbestände1 vor.
2. Am 6. Dezember 1995 legte die Kommission einen geänderten Kodifizierungs-
vorschlag2 vor, da die Verordnung (EWG) Nr. 3094/86 nach der Vorlage des
ursprünglichen Kodifizierungsvorschlags geändert worden war.
3. Da die Verordnung (EWG) Nr. 3094/86 in der Zwischenzeit durch die Verordnung
(EG) Nr. 3071/95 des Rates vom 22. Dezember 1995 erneut geändert wurde, hat die
Kommission beschlossen, gemäß Artikel 189 a Absatz 2 EG-Vertrag einen neuen
geänderten Kodifizierungsvorschlag für die genannte Verordnung vorzulegen. Dieser ist
in der Anlage beigefügt (Anlage I).
Aus Gründen der Lesbarkeit wird außerdem der aktualisierte und vollständige Wortlaut
des geänderten Kodifizierungsvorschlags in der Anlage beigefügt (Anlage II).
       SEK (91) 1073 endg. vom 20. Juni 1991
       KOM (95) 613 endg. vom 6. Dezember 1995 - CNS 532
       Der geänderte Kodifizierungsvorschlag war Teil des Legislativprogramms 1995. Die in der
       Interinstitutionellen Vereinbarung vom 20. Dezember 1994 genannte beratende Gruppe aus
       Vertretern des Juristischen Dienstes hat dem Europäischen Parlament, dem Rat und der
       Kommission am 14. März 1996 ihre Stellungnahme zu diesem Vorschlag übermittelt.
 ---pagebreak--- ANHANG I ---pagebreak---                                  GEÄNDERTER VORSCHLAG FÜR EINE
                                     VERORDNUNG DES RATES (EG)
                      über technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischbestände
                                            kodifizierte Fassung
   Der geänderte Vorschlag für eine Verordnung des Rates (EG) — kodifiziene Fassung KOM(95) 613 endg.
                                 vom 06. 12. 1995, CNS 532 wird wie folgt geändert:
1. In der Fußnote (3) auf Seite 3 wird der Satzteil „zuletzt geändert durch die Verordnung (EG)
   Nr. 2251/95 (ABl. Nr. L 230 vom 27. S. 1995, S. 11)." ersetzt durch den Satzteil „zuletzt geändert durch
   die Verordnung Nr. 3071/95 (ABl. Nr. L 329 vom 30. 12. 1995, S. 14)."
2. Die Erwägungen Nr. 5, 6, 7 und 8 der Verordnung (EG) Nr. 3071/95 werden jeweils zu den Erwägungen
   Nr. 11, 12, 13 und 14 des geänderten Vorschlags:
   „11)       Es besteht dit Tendenz, Stell-, Verwickel- und Trammel-      5.      3071/95
              netze mit immer kleineren Maschenöffnungen einzuset-
              zen, was bei den Zielarten der betreffenden Fischereien
              zu einem Anstieg der Sterblichkeitsrate von Jungfischen
              führt.
    12)       Dieser Tendenz muß Einhalt geboten werden, und für
              stationäre Fanggeräte wie Stellnetze, Verwickel- und
              Trammelnetze sind Maschenöffnungen vorzuschreiben,
              die eine der Zielart oder den Zielartgruppen entspre-
              chende Selektivität gewährleisten.
    13)       Die biologischen Parameter für die betreffenden Arten        7.
              sind in den verschiedenen geographischen Gebieten un-
              terschiedlich. Aufgrund dieser Unterschiede ist es ge-
              rechtfertigt, in diesen Gebieten unterschiedliche Maß-
              nahmen zu treffen.
    14)       Damit die Fischer genügend Zeit haben, die derzeitigen
              Fanggeräte den neuen Anforderungen anzupassen, ist ei-
              ne ausreichende Übergangszeit vorzusehen."
3. Die Erwägungen Nr. 11 bis 25 werden jeweils zu den Erwägungen Nr. 15 bis 29.
4. Dem Artikel 2 wird folgender Absatz 10 angefügt:
     ,(10) a) Stellnetze, Verwickelnetze und Trammelnetze, deren Ma- 3071/95 Art. 1.1
              schenöffnungen keiner der in den Anhängen V oder VI
              aufgeführten Kategorien entsprechen, sind verboten und
              dürfen nicht an Bord von Fischereifahrzeugen mitgeführt
              werden. Im Fall von Trammelnetzen entspricht die Ma-
              schenöffnung im Sinne dieser Verordnung der Maschen-
              öffnung des Netzteils mit der kleinsten Maschenöffnung.
           b) Wurden Fänge in den Regionen 1 und/oder 2 von Fi-
              schereifahrzeugen mit Stellnetzen, Verwickelnetzen und/
              oder Trammelnetzen mit Maschenöffnungen getätigt, die
              einer der in Anhang V festgelegten Kategorien entspre-
              chen, so muß der Anteil der in Lebendgewicht ausge-
              drückten an Bord behaltenen Mengen einer oder mehre-
              rer Arten oder Artengruppen, die für die entsprechende
               Maschenöffnung aufgeführt sind, mindestens 70 % der
               Fänge betragen.
 ---pagebreak---             c) Wurden Fänge in Region 3 von Fischereifahrzeugen mit
               Stellnetzen, Verwickelnetzen und/oder Trammelnetzen
               mit Maschenöffnungen gemäß Anhang VI getätigt, so
               muß der Anteil der in Lebendgewicht ausgedrückten an
               Bord behaltenen Mengen einer oder mehrerer Arten
               oder Artengruppen, die für die entsprechende Maschen-
               öffnungskategorie aufgeführt sind, mindestens 70 % der
               Fänge betragen.
            d) Im Sinne dieser Verordnung bezeichnet der Ausdruck
               i)    ,Stellnetze oder Verwickelnetze' Netze bestehend
                     aus einer einfachen Netzwand, die am Meeresboden
                     verankert werden;
               ii)   Trammelnetze' Netze bestehend aus zwei oder
                     mehreren Netzwänden, die parallel zueinander an
                     einer einzigen Schwimmerleine befestigt und am
                     Meeresboden verankert werden.
          e)   Die Buchstaben a), b), c) und d) gelten nicht für den
               Fang von Salmoniden und Kieferlosen.
     Die Durchführungsverordnungen dieses Absatzes, einschließlich      3071/95 Art. 2 zweiter Unterabsatz
     des Messens der Maschenöffnungen, werden bis spätestens 31.        (angepaßt)
     Dezember 1997 nach dem Verfahren nach Artikel IS festgelegt."
5.  In Artikel 19 zweiter Unterabsatz wird der Satzteil „nach Maßgabe der in Anhang V Teil A aufgeführten
    Vergleichstabelle" ersetzt durch den Satzteil „nach Maßgabe der in Anhang VII Teil A aufgeführten
    Vergleichs tabelle".
6.  Dem Artikel 20 wird folgender Unterabsatz angefügt:
    ..Jedoch treten die Bestimmungen des Artikels 2 Absatz 10 und der Anhänge V und VI am 30. Dezember 1997 in
    Kraft."
7.  Der Anhang V erhält die in Nummer 8 aufgeführte Fassung und wird Anhang VII.
    Es werden folgende Anhänge V und VI eingefügt: (3071/95 Art. 1.2.)
                                                     .ANHANG    V
                                                   Regionen 1 und 2
           Art/M aschenöffnung            10-30 mm     50-7(hnm  90-99 mm    100-119 mm     120-219 mm     > 220 mm
Sardine (Sardina pikhardus)                                *                      *                            *
Aal (Angidün anguilla)                                                                                         *
Sprotte (Sprattiis sprattiis)                 *                      *            *              *             *
Stöcker (Trachoms trachurus)                                         *
Hering (Clupea harengus)                                                          *              *
Makrele (Scomber scombrus)                                                        *                            *
Meerbarben (Miülidae)                                      *
Hornhecht (Betone spp.)                                    *         *            *
 ---pagebreak---                Art/Maschenöffnung                    10-30 mm  50-70mm     90-99 mm  100-119 mm    120-219 mm      >220 mm
Meerbarsch (Dicentrarchus             labrax)
Meeräschen         (Mugilidae)                                                  *            *          *              *
Scharbe (Limanda           limanda)                                                                     *
Schellfisch (Melanogrammus               aeglefinus)                                                                   *
Wittling (Merlangius merlangus)              2
                                            ( )                                              *
Fl un de r (Piarichthys fie sus)
Seezunge (Solea        vulgaris)
Scholle (Pleuronectes          platessa)
Tintenfisch (Sepia spp.)
Kabeljau (Gadus         morrhua)                                                                                       *
Pollack (Pollachius poliachius)           (3)                                                                          *
Leng (Molva         molva)
Seelachs (Pollachius         virens)
Seehecht (Merluccius          merkiccius)     (-)
D o m h a i (Squalus      acanthias)
Katzenhai (Scyliorhinus          spp.)                                                                  *
Flügelbutt (Lepidorhombus             spp.)
Seehase (Cyclopterus           lumpus)
Andere                                                                                                                *0
(1
   ) Für Fänge von Seeteufel (Lophius spp.), die in den ICES-Bereichen VI und VII getätigt wurden und von denen mehr als 3 0 %
     der Gesamtfangmenge aus diesen Gebieten an Bord behalten werden, gilt eine Mindestma-schenöffnung von 250 mm.
(2)
     Die Mindestma-schenöffnung in den ICES-Bereichen VII e und VII d beträgt in einen Zeitraum von zwei Jahren nach Inkrafttre-
     ten dieser Verordnung 90 mm.
(-) Die Mindestma-schenöffnung in den ICES-Bereichen VII e und VII d beträgt in einen Zeitraum von zwei Jahren nach Inkrafttre-
     ten dieser Verordnung 110 mm.
                                                              ANHANG     VI
                                                                Region 3
                Art/Maschenöffnung                    < 40 mm  40-49mm      50-59 mm  6 0 - 7 9 mm  80-99 mm       >l(X)mm
Sardine (Sardina         pilchardus)                     *                      *                        *             *
Garnelen (Paiaemon            spp.)                                *            *             *
Meerjunker (Coris julis)                                  *        *                          *                        *
Ochsenauge (Boops            boops)                       *        *            *             *
Geißelgarnelen (Penaeus             spp.)                          *                          *
G e m e i n e r Heuschreckenkrebs           (Squilla
mantis)                                                                                       *                        *
Meerbarben          (Muüidae)                                                   *             •          *             *
 ---pagebreak---                Art/Maschenöffnung                  < 40 mm  40-49mm      50-59 mm      6 0 - 7 9 mm 80-99 mm  > 100 mm
Bastardzunge (Dicologogiosa             cuneata)                *            *                 *
Lippfische        (Labridae)                                    *            +                          *         *
Stöcker (Trachurus          trachurus)
                                                                                               *        *
Makrele (Scomber           scombrus)                                                           *        *         *
Französischer Dorsch (Trisopterus             lus-
cus)
                                                                             *                          *         »
Tintenfische (Sepia spp.)
Knurrhähne         (Triglidae)                                               *                 *
Meerbrassen          (Sparidae)                                                                                   *
Drachenköpfe           (Scorpaenidae)                                                                   *         *
Azevia-Seezunge (Microchirus              acevia)                                                       *.        *
Kurzflossenkalmar             (Ommatostrephidae)                                                                  *
Meeraal (Conger          conger)                                                                        *         *
Ostatlantische Gabeldorsche (Phycis
spp.)
                                                                                                                  *
Glattbutt (Scophtalmus            rhombus)                                                     *
Drachenfische          (Trachinidae)
Laxierfisch         (Centracanthidae)                                                          *
 Meerbarsch (Dicentrarchus            labrax)                                                           *         *
 Wittling (Merlangius         merlangus)                                                                          *
 Steinbutt (Psetta        maxima)
 Pollack (Pollachius         pollachius)
 Scholle       (Pleuronectidae)                                                                         *         *
 Seezunge (Solea vulgaris)          (})                                                                           *
 Seehecht (Merluccius         merluccius)     (})                                                                 *
 A n d e r e (^)
 (^ Die Mindestmaschenöffnung in den ICES-Bereichen VIII c und IX beträgt 80 bis 99 mm. Während eines Zeitraums von zwei
     Jahren nach Inkrafttreten dieser Verordnung beträgt die Mindestma.schenöffnung jedoch 60 mm.
 (2) Für Fänge von Seeteufel (Lophius spp.), von denen mehr als 30 % der Gesamtfangmenge an Bord behalten werden, gilt eine
      Mindestmaschenöffnung von 220 mm.»
 ---pagebreak--- 8.    Der folgende Anhang VII wird angefügt:
                                                     „ANHANG     VII
                                                         TEIL A
                                                VERGLEICI1STABELLE
 Verordnung (EWG) Nr. 3094/86                                Vorliegende Verordnung
 Artikel 1                                                   Artikel 1
 Artikel 2 Absatz 1                                          Artikel 2 Absatz 1
 Artikel 2 Absatz 2                                          Artikel 2 Absatz 2
 Artikel 2 Absatz 3                                          Artikel 2 Absatz 3
 Artikel 2 Absatz 4                                          Artikel 2 Absatz 4
 Artikel 2 Absatz 5                                          Artikel 2 Absatz 5
  Artikel 2 Absatz 6                                         Artikel 2 Absatz 6
  Artikel 2 Absatz 7                                         Artikel 2 Absatz 7
  Artikel 2 Absatz 10                                        Artikel 2 Absatz 8
  Artikel 2 Absatz 11                                        Artikel 2 Absatz 9
  Artikel 2 Absatz 12                                        Artikel 2 Absatz 10
  Artikel 3                                                  Artikel 3
  Artikel 4                                                  Artikel 4
  Artikel 5 Absatz 1                                         Artikel 5 Absatz 1
  Artikel 5 Absatz 2                                         Artikel 5 Absatz 2
  Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe  a)                           Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe a)
  Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe  b) erster Gedankenstrich     Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) erster Gedankenstrich
   Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) zweiter Gedankenstrich    Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) zweiter Gedankenstrich
   Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) dritter Gedankenstrich    Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) dritter Gedankenstrich
   Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) vierter Gedankenstrich
   Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe c)                           Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe c)
   Artikel 5 Absatz 4                                        Artikel 5 Absatz 4
   Artikel 5 Absatz 5                                        Artikel 5 Absatz 5
   Artikel 6                                                 Artikel 6
   Artikel 7                                                 Artikel 7
   Artikel 7a                                                Artikel 8
   Artikel 8                                                 Artikel 9
   Artikel 9 Absatz 1                                        Artikel 10 Absatz 1
   Artikel 9 Absatz 2                                        Artikel 10 Absatz 2
   Artikel 9 Absatz 3                                        Artikel 10 Absatz 3
   Artikel 9 Absatz 4                                        Artikel 10 Absatz 4
   Artikel 9 Absatz 4a                                       Artikel 10 Absatz 5
   Artikel 9 Absatz 5                                        Artikel 10 Absatz 6
   Artikel 9 Absatz 6                                        Artikel 10 Absatz 7
   Artikel 9 Absatz 7                                        Artikel 10 Absatz 8
   Artikel 9 Absatz 8                                        Artikel 10 Absatz 9
   Artikel 9 Absatz 9                                        Artikel 10 Absatz 10
   Artikel 9 Absatz 10                                       Artikel 10 Absatz 11
   Artikel 9 Absatz 11                                       Artikel 10 Absatz 12
   Artikel 9 Absatz 12                                        Artikel 10 Absatz 13
   Artikel 9 Absatz 13                                        Artikel 10 Absatz 14
   Artikel 9 Absatz 15                                        Artikel 10 Absatz 15
   Artikel 9 Absatz 16                                        Artikel 10 Absatz 16
   Artikel 9 Absatz 17                                        Artikel 10 Absatz 17
   Artikel 9 Absatz 18                                        Artikel 10 Absatz 18
 ---pagebreak--- Verordnung (EWG) Nr. 3094/86 Vorliegende Verordnung
Artike 1 9 Absatz 19         Artikel 10 Absatz 19
Artike 1 9a Absatz 1         Artikel 11 Absatz 1
Artike 1 9a Absatz 2
Artike 1 9a Absatz 3         Artikel 11 Absatz 2
Artike 1 9a Absatz 4         Artikel 11 Absatz 3
Artike 19b                   Artikel 12
Artike 110                   Artikel 13
Artike 111                   Artikel 14
Artike 112                   Artikel 15
Artike 113                   Artikel 16
Artike 114 Absatz 1          Artikel 17 Absatz 1
Artike 114 Absatz 2          Artikel 17 Absatz 2
Artike 114 Absatz 3          Artikel 17 Absatz 3
Artike 114 Absatz 4          Artikel 17 Absatz 4
Artike 114 Absatz 5
Artike 114 Absatz 6
Artike 114 Absatz 7          Artikel 17 Absatz 5
Artike 115                   Artikel 18
                             Artikel 19
                             Artikel 20
ANHANG                       ANHANG I
ANHANG I — Fußnote 1)        ANHANG I - Fußnote      (1)
ANHANG I — Fußnote 2)        ANHANG I - Fußnote      (2)
ANHANG I — Fußnote 3)        ANHANG I - Fußnote      (3)
ANHANG I — Fußnote 4)        ANHANG I - Fußnote      (4)
ANHANG I — Fußnote 5)        ANHANG I - Fußnote      (5)
ANHANG I — Fußnote 6)        ANHANG I - Fußnote      (6)
ANHANG I — Fußnote 7)        ANHANG I - Fußnote      (7)
ANHANG I — Fußnote 8)
ANHANG I — Fußnote 9)        ANHANG I - Fußnote (8)
ANHANG I — Fußnote 0)
ANHANG I — Fußnote 1)
ANHANG I — Fußnote 2)
ANHANG I — Fußnote 3)
ANHANG I — Fußnote 4)        ANHANG I - Fußnote (9)
ANHANG I — Fußnote 5)        ANHANG I - Fußnote (10)
ANHANG I — Fußnote 6)        ANHANG I - Fußnote (11)
ANHANG II — Fußnote 1)
ANHANG II — Fußnote 2)
ANHANG II — Fußnote 3)
ANHANG II — Fußnote 4)
ANHANG II — Fußnote 5)
ANHANG II — Fußnote 6)       ANHANG      II - Fußnote (1)
ANHANG II — Fußnote 7)       ANHANG      II - Fußnote (2)
ANHANG II — Fußnote *        ANHANG      II - Fußnote *
ANHANG III                   ANHANG      III
ANHANG IV                    ANHANG      rV
ANHANG VI                    ANHANG      V
ANHANG VII                   ANHANG      VI
ANHANG V                     ANHANG      VII
 ---pagebreak---                                         Teil B
                Änderungsverordnungen zur Verordnung (EWG) Nr. 3094/86
                                                                       Amtsblatt
                                                                 Nr.   Seite         Datum
Verordnung (EWG) Nr. 4026/86                                    L376      1       31.12.1986
Verordnung (EWG) Nr. 2968/87                                    L280      1        3. 10. 1987
Verordnung (EWG) Nr. 3953/87                                    L371     9        30. 12. 1987
Verordnung (EWG) Nr. 1555/88                                    L140      1          7.6.1988
Verordnung (EWG) Nr. 2024/88                                    L179      1          9. 7. 1988
Verordnung (EWG) Nr. 3287/88                                    L292     5        26. 10. 1988
Verordnung (EWG) Nr. 4193/88                                    L369      1       31.12. 1988
Verordnung (EWG) Nr. 2220/89                                    L211     6         22. 7. 1989
Verordnung (EWG) Nr. 4056/89                                    L389    75        30.12.1989
Verordnung (EWG) Nr. 3500/91                                    L331     2         3. 12.1991
Verordnung (EWG) Nr. 345/92                                     L42     15         ,18. 2. 1992
Verordnung (EWG) Nr. 1465/92                                    L155     1           6. 6.1992
Verordnung (EWG) Nr. 2120/92                                    L213     "3        29. 7. 1992
Verordnung (EWG) Nr. 3034/92                                    L307      1       23.10. 1992
Verordnung (EWG) Nr. 3919/92                                    L397      1       31.12. 1992
Verordnung (EG) Nr. 1796/94                                     L187     1         22. 7. 1994
Verordnung (EG) Nr. 1173/95                                     L 118   15         25. 5. 1995
Verordnung (EG) Nr. 1909/95                                     L184      1          3. 8. 1995
Verordnung (EG) Nr. 2251/95                                     L230    11         27. 9.1995
Verordnung (EG) Nr. 3071/95                                     L329    14       30. 12. 1995"
                                          10
 ---pagebreak--- ANHANG II
    11
 ---pagebreak---                                     Geänderter Vorschlag für eine
                                VERORDNUNG .../-VEG DES RATES
                    über technische Maßnahmen zur Erhaltung der FLschbestände
     DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
     gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
     Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 43,
     auf Vorschlag der Kommission.
     nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ^ \
     nach Anhörung des Wirtschafts- und Sozialausschusses
     (2)
         ,
     in Erwägung nachstehender Gründe:
1)    Die Verordnung (EWG) Nr. 3094/86 des Rates vom 7.
     Oktober 1986 über technische Maßnahmen zur Erhal-
     tung der Fischbestände (3) ist mehrfach in wesentlichen
     Punkten geändert worden. Aus Gründen der Klarheit
     und der Übersichtlichkeit empfiehlt es sich daher, die
     genannte Verordnung zu kodifizieren.
2)   Um den Schutz der biologischen Meeresschätze und eine                    3094/S6
     ausgewogene Nutzung der Fischbestände im Interesse
     der Fischer wie auch der Verbraucher sicherzustellen,
     müssen technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fisch-
     bestände festgelegt werden, mit denen unter anderem
     Maschenöffnung, Beifangmengen und zulässige Fischgrö-
     ßen sowie Fangbeschränkungen in bestimmten Gebieten
     oder Zeiten und bei Verwendung von bestimmtem Fang-
     gerät festgesetzt werden.
3)   Es muß das rechte Maß gefunden werden zwischen der                   25. 345/92
     Anpassung der technischen Maßnahmen an die verschie-
     denen Formen der Fischerei und der erforderlichen Ein-
     heitlichkeit der Vorschriften, die ihre Anwendung er-
     leichtert.
4)   In diese Verordnung sind die Regeln für die Ausübung                 15. 3094/86
     der Fischerei im Skagerrak und Kattegat, über die sich
     die Gemeinschaft, Norwegen und Schweden geeinigt ha-
     ben, aufzunehmen. Aufgrund von wissenschaftlichen                     +
     Gutachten müssen femer bestimmte Fangtätigkeiten im
                                                                           6. 1796/94 (angepaßt)
     Skagerrak und Kattegat saisonal eingeschränkt werden.
5)   Für den Fischfang in der Ostsee müssen Bewirtschaf-                  22. 345/92
     tungsmaßnahmen durch die Internationale Kommission
     für die Fischerei in der Ostsee und den Belten erlassen
     werden.
 (1)   ABl. Nr. C
 (2)   ABI. Nr. C
 (3)   ABl. Nr. L 288 vom 11. 10. 1986, S. 1. Verordnung zuletzt geändert
      durch die Verordnung (EG) Nr. 3071/95 (ABl. Nr. L 329 vom
      30. 12. 1995, S. 14).
                                                          12
 ---pagebreak---  6) Der derzeit umfangreiche Anteil nach dem Fang wieder       10.
    über Bord geworfener Fische führt zu einer unmäßigen
    Verschwendung von Ressourcen. Das Verbot von Fangtä-
    tigkeiten mit unzureichend selektiven Verfahren oder in
    Gebieten mit starker Konzentration von Jungfischen so-
    wie die Erhöhung der Maschenöffnungen und das Ver-
    bot von Maschinen oder Geräten, die zu der Praxis bei-
    tragen, Teile der Fänge ins Meer zurückzuwerfen, sind
    ein erster Schritt auf dem Wege zur endgültigen Ab-
    schaffung von Fangtechniken, die mit der Erhaltung und
    ordnungsmäßigen Nutzung der Bestände unvereinbar
    sind. Um den Anteil zurückgeworfener Fänge möglichst
    gering zu halten, ist eine konsequente Regelung der Be-
    wirtschaftung der Ressourcen erforderlich.
 7) Die gezielte Fischerei auf bestimmte Arten sollte ebenso    4. 3094/86 (angepaßt)
    wie Beifänge und geschützte Arten definiert werden.
 8) Wiederholte Versuche haben gezeigt, daß der Einsatz        31. 345/92
    von quadratmaschigen Netzblättern oberhalb der Steerts
    einen erheblichen Beitrag zur Verringerung der Fänge an
    untermaßigen Fischen leisten können.
 9) Der Industriefischfang ist eine auf Dauer ausgeübte Tä-    12.
    tigkeit; folglich müssen auch die für diese Fischerei gel-
    tenden Fangbedingungen auf dauerhafter Basis erlassen
    werden.
10)  Der Fang einiger zur Verarbeitung zu Fischmehl oder           1796/94
    Fischöl bestimmter Arten kann mit einer abweichenden
     Maschenweite erfolgen, sofern diese Fangtätigkeiten kei-
    nen negativen Einfluß auf andere Grundfischbestände,
    insbesondere Kabeljau und Schellfisch, haben.
11) Es besteht die Tendenz, Stell-, Verwickel- und Trammel-     5. 3071/95
    netze mit immer kleineren Maschenöffnungen einzuset-
    zen, was bei den Zielarten der betreffenden Fischereien
     zu einem Anstieg der Sterblichkeitsrate von Jungfischen
     führt.
12)  Dieser Tendenz muß Einhalt geboten werden, und für         6.
     stationäre Fanggeräte wie Stellnetze, Verwickel- und
    Trammelnetze sind Maschenöffnungen vorzuschreiben,
     die eine der Zielart oder den Zielartgruppen entspre-
     chende Selektivität gewährleisten.
13)  Die biologischen Parameter für die betreffenden Arten
    sind in den verschiedenen geographischen Gebieten un-
     terschiedlich. Aufgrund dieser Unterschiede ist es ge-
     rechtfertigt, in diesen Gebieten unterschiedliche Maß-
     nahmen zu treffen.
14)  Damit die Fischer genügend Zeit haben, die derzeitigen
     Fanggeräte den neuen Anforderungen anzupassen, ist ei-
     ne ausreichende Übergangszeit vorzusehen.
15)  Es sollte festgelegt werden, wie die Größe von Krebs-         3094/86 (angepaßt)
     tieren und Weichtieren zu bestimmen ist.
16)  Für die Fischerei innerhalb der Zwölfmeilenzone sollten       (angepaßt)
     durchsetzbare Vorschriften erlassen werden.
                                                     13
 ---pagebreak--- 17)   Zu diesem Zweck sollte in den Küstengebieten der Mit-    8. (angepaßt)
      gliedstaaten ein Schutz für Aufwuchsgebiete vorgesehen
      werden, der den spezifischen biologischen Bedingungen
      dieser Gebiete Rechnung trägt
18)   Werden Ringwaden zur Fischerei auf Thunfische und an-       3034/92
      dere in der Nähe von Meeressäugetieren oder gemein-
      sam mit diesen auftretende Arten eingesetzt, so kann
      dies zum Fang und zum unnötigen Tod dieser Säugetiere
      führen.
19)   Ringwaden lassen sich wirksam zum ausschließlichen
      Fang von Zielarten einsetzen, wenn sie richtig und ver-
      antwortungsbewußt verwendet werden, so daß sie keine
      Gefahr für die Erhaltung von Meeressäugetieren darstel-
      len.
20)   Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat am 22.   14.  H5/92
      Dezember 1989 die Resolution Nr. 44/225 über die Fi-
      scherei mit großen Hochsee-Treibnetzen und ihre Folgen
      für die biologischen Ressourcen der Ozeane und Meere
      verabschiedet.
21)   Der Rat hat mit dem Beschluß 82/72/EWG W das            16.
      Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen
      wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen
      Lebensräume (Berner Übereinkommen) genehmigt.
22)   Die Gemeinschaft ist Unterzeichner der Seerechtskon-    17.
      vention der Vereinten Nationen, die alle Mitglieder der
      internationalen Gemeinschaft zur Zusammenarbeit bei
      der Erhaltung und Bewirtschaftung der biologischen
      Hochseeressourcen verpflichtet.
23)   Die unkontrollierte Ausdehnung und Zunahme der          18.
      Fangtätigkeiten mit Treibnetzen kann zu einer uner-
      wünschten Erhöhung des Fischereiaufwands und der un-
      beabsichtigten Beifänge führen. Daher ist es angezeigt,
      die Fischereitätigkeit mit Treibnetzen zu regeln.
24)   Um die wissenschaftliche Forschung nicht zu behindern,      3094/S6
      sollte diese Verordnung nicht für Einsätze gelten, die,
      selbst beiläufig, im Rahmen von Forschungsvorhaben
      durchgeführt werden müssen.
25)   Bei einer ernsten Bedrohung der zu erhaltenden Bestän-  17.
      de sollten die Mitgliedstaaten befugt sein, vorläufige
       Maßnahmen zu treffen.
26)    Zusätzliche einzelstaatliche Maßnahmen mit ausschließ- 11.
      lich örtlichem Geltungsbereich sollten durch die Verab-
      schiedung dieser Verordnung weder aufgehoben noch be-
      schränkt werden.
27)    Derartige Maßnahmen können daher fortbestehen oder     12.
       erlassen werden, vorbehaltlich ihrer Prüfung durch die
       Kommission daraufhin, ob sie mit dem Gemeinschafts-
       recht überemstimmen und mit der gemeinsamen Fische-
       reipolitik in Einklang stehen.
  (1)   ABI. Nr. L 38 vom 10. 02. 1982, S. 1.
                                                       14
 ---pagebreak--- 28)   Diese Verordnung sollte bestimmte einzelstaatliche Maß-             13.
      nahmen, die über die in ihr festgelegten Mindestanforde-
      rungen hinausgehen, unberührt lassen.
29)   Es kann sich als notwendig erweisen, dringend neue Er-              16. (angepaßt)
      haltungsmaßnahmen und Durchführungsbestimmungen
      zu dieser Verordnung zu erlassen. Dies sollte nach dem
      Verfahren des Artikels 18 der Verordnung (EWG) Nr.
      3760/92 0) des Rates geschehen —
      HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
  (1)  ABl. Nr. L 389 vom 31. 12. 1992, S. 1. Verordnung zuletzt geändert
       durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwe-
       dens.
                                                            15
 ---pagebreak---                          Artikel 1
                  Abgrenzung der Gebiete
(1) Diese Verordnung gilt, sofcm Artikel 6 Absatz 1         3 0 3 4 / 9 2 - A r t . 1.1.
Buchstabe b), Artikel 10 Absatz 17 und Artikel 11 Absatz
3 nichts anderes bestimmen, für den Fang und das Anlan-
den von Fischereiressourcen in sämtlichen Meeresgewäs-
sern, die der Hoheitsgcwalt oder der Gerichtsbarkeit der
Mitgliedstaaten unterstehen und in einer der folgenden
Regionen liegen:
Region 1                                                    3094/S6
Alle Gewässer nördlich und westlich von einer Linie, die
von einem Punkt 48* nördlicher Breite, 18* westlicher
Länge genau nördlich bis 60* nördlicher Breite, von dort
genau östlich bis 5* westlicher Länge, von dort genau
nördlich bis 60* 30' nördlicher Breite, von dort genau öst-
lich bis 4* westlicher Länge, von dort genau nördlich bis
64* nördlicher Breite, von dort genau östlich zur norwegi-
schen Küste verläuft.
Region 2
Alle Gewässer nördlich 48° nördlicher Breite, ausschließ-
lich der Gewässer der Region 1, und der ICES-Abteilun-
gen III b, III c und III d.
Region 3
Alle Gewässer in den ICES-Teilgebieten VIII und IX.
Region 4
Alle Gewässer in dem ICES-Teilgebiet X.
Region 5
Alle in dem Teil des Mittel- und Ostatlantik gelegenen Ge-  Berichtigung (ABl. Nr. L35 vom 6. 2. 1987, S. 44)
wässer, die die Abteilungen 34.1.1, 34.1.2, 34.1.3 und Un-
tergebiet 34.2.0 der Fischereizone 34 der FAO — Region
 COPACE — umfassen, jedoch mit Ausnahme der der Ho-
 heitsgewalt oder Gerichtsbarkeit Spaniens unterstehenden
 Gewässer um die Kanarischen Inseln.
Region 6
Alle Gewässer vor den Küsten des französischen Departe-
 ments Guyana.
Region 7
 Alle Gewässer vor den Küsten der französischen Departe-
 ments Martinique und Guadeloupe.
 Region 8
 Alle Gewässer vor den Küsten des französischen Departe-
 ments Réunion.
                                            16
 ---pagebreak--- (2) Die in dieser Verordnung mit den Abkürzungen „NA-         '3094/86
FO", „ICES" und „FAOv bezeichneten geographischen
Gebiete sind die von der Nordwestatlantischen Fischereior-
ganisation bzw. dem Internationalen Rat für Meeresfor-
schung bzw. der Organisation für Ernährung und Land-
wirtschaft der Vereinten Nationen festgelegten Gebiete. Sie
sind, vorbehaltlich späterer Änderungen, in der Verord-
nung (EWG) Nr. 3179/78 des Rates *l> und in den Mittei-
lungen der Kommission Nrn. 85/C 335/02 ^                  und
85/C 347/05 <3> beschrieben.
(3) Die Regionen nach Absatz 1 können, insbesondere
ausgehend von den Definitionen in Absatz 2, nach dem
Verfahren des Artikels 18 in geographische Gebiete unter-
teilt werden.
(4) Unbeschadet Absatz 2 wird im Sinne dieser Verord-
nung das Kattegat im Norden durch eine Linie vom
Leuchtturm von Skagen zum Leuchtturm von Tistlarna
und von dort zum nächsten Punkt an der schwedischen
Küste, im Süden durch eine Linie vom Kap Hasen0re bis
Gniben, von Korshage nach Spodsbjerg und vom Kap
Gilbjerg zum Kullen begrenzt.
Das Skagerrak wird im Westen durch eine Linie vom
Leuchtturm von Hanstholm zum Leuchtturm von Lindes-
nes, im Süden durch eine Linie vom Leuchtturm von Ska-
gen zum Leuchtturm von Tistlarna und von dort, zum
nächsten Punkt an der schwedischen Küste begrenzt.
(5) Unbeschadet Absatz 2 umfaßt im Sinne dieser Ver-
ordnung die Nordsee das ICES-Teilgebiet IV, den anschlie-
ßenden Teil der ICES-Abteilung II a südlich 64* nördli-
cher Breite sowie den Teil der ICES-Abteilung III a, der
nicht unter die in Absatz 4 gegebene Definition des Ska-
gerrak Fällt.
                            TITEL I
  NETZE UND VORSCHRIFTEN FÜR IHRE VERWEN-
                             DUNG
                            Artikel 2
                    Mindestmaschenöffnungen
 (1) Im Falle aller Regionen und geographischen Gebiete
nach Anhang I und - - soweit vorgesehen — des entspre-
 chenden Zeitraums sowie der Motorstärke ist es verboten,
 Schleppnetze, Snurrewaden oder ähnliche Netze zu ver-
wenden, es sei denn, deren Maschenöffnung in dem Teil
 des Netzes, der die engste Maschenöffnung aufweist, ist
 mindestens ebenso weit wie eine der in Anhang I aufge-
 führten Mindestmaschenöffnungen (im folgenden als „Be-
 zugsmindestmaschenöffnung" bezeichnet) und der mit die-
 sem Netz durchgeführte und an Bord behaltene Fang
 umfaßt:
  t1) ABl. Nr. L 378 vom 30. 12. 1978, S. 1, zuletzt geändert
       durch Verordnung (EWG) Nr. 654/81 (ABl. Nr. L 69 vom
       14. 3. 1981, S. 1).
  (2)  ABl. Nr. C 335 vom 24. 12. 1985, S. 2.
  (3)  ABl. Nr. C 347 vom 31. 12. 1985, S. 14.
                                               17
 ---pagebreak--- —    einen Anteil zulässiger Zielarten, der mindestens dem   3094/86
     in Anhang I für die Bezugsmindestmaschenöffnung
     festgelegten Anteil entspricht;
—    einen Anteil geschützter Arten, der nicht höher ist als
     der in Anhang I für die Bezugsmindestmaschenöff-
     nung festgelegte Anteil.
Abweichend von Unterabsatz 1 können zur Berechnung
des Mindestanteils an Zielarten die Mengen aller gefange-
nen Zielarten zusammengefaßt werden, sofern
—    es sich um Zielarten handelt, für die der Höchstanteil
     an geschützten Arten 10 % beträgt;
—    es sich um Zielarten handelt, für die die Bezugsmin-
     destmaschenöffnung gleich oder geringer als die Ma-
     schenöffnung des verwendeten Netzes ist;
—    der Gesamtanteil aller geschützten Arten zusammen
     nicht mehr als 10 % des Gesamtgewichts aller Ziel-
     arten insgesamt beträgt.
Im Sinne dieser Verordnung sind geschützte Arten die Ar-
ten, für die in Anhang II eine Mindestgröße festgelegt ist
oder die dort für die betreffende Region mit einem Stern-
chen versehen sind.
Die Bestimmungen dieses Absatzes gelten unbeschadet der
besonderen Bestimmungen der Absätze 2 bis 9.
(2) Absatz 1 gilt nicht für Dredgen. Allerdings ist es ver-
boten, mehr als 10 % an geschützten Arten an Bord zu
haben oder anzulanden, wenn mit Dredgen gefischt wird.
(3) Die in Anhang I genannten Anteile werden als Ge-
wichtsanteile am Gesamtgewicht der nach dem Sortieren
oder bei der Anlandung an Bord befindlichen Fische,
Krebstiere und Weichtiere berechnet, wobei umgeladene
Mengen zu berücksichtigen sind.
Bei der Sandaalfischerei mit Netzen, deren Maschen enger
als 16 mm sind, können unbeschadet des Unterabsatzes 1
die Anteile vor dem Sortieren gemessen werden. Diese
Vorschrift gilt nicht für die Fischerei im Skagerrak oder
Kattegat.
Die Anteile können anhand einer oder mehrerer repräsen-
tativer Probenahmen berechnet werden. Die Vorschriften
für die Probenahme können nach dem Venahren des Arti-
kels 18 erlassen werden.
(4) Das Sortieren hat unmittelbar nach Einholen der Fän-
ge zu erfolgen. Die Fänge geschützter Arten, welche die in
Anhang I festgesetzten Prozentsätze übersteigen, müssen
unverzüglich wieder über Bord geworfen werden.
                                            18
 ---pagebreak--- (5) Wurden Fänge während ein und derselben Fahrt mit         3094/86
verschiedenen Netzen unterschiedlicher Maschenöffnung
oder in verschiedenen Regionen, geographischen Gebieten
oder unter unterschiedlichen zusätzlichen Bedingungen (et-
wa unterschiedliche Zeiträume) eingebracht und bedeuten
diese unterschiedlichen Eangbcdingungcn eine Änderung
der Bezugsmindestmaschenöffnungen (mit den entspre-
chenden Anteilen) nach Anhang I, so werden die Anteile
für jeden einzelnen Teilfang berechnet, der unter der je-
weiligen Bedingung eingebracht wurde.
Es wird davon ausgegangen, daß sämtliche Fänge mit dem
Netz mit der kleinsten Maschenöffnung an Bord einge-
bracht worden sind, es sei denn, daß aus dem gemäß Arti-
kel 6 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 des Rates (]>
 und gemäß den dazu erlassenen Durchführungsbestimmun-
gen geführten Fischereilogbuch etwas anderes hervorgeht.
 (6) Die Fänge werden als Lebendgewicht geschätzt.
 Im Sinne dieses Artikels wird das Äquivalent des Gewichts
 ganzer Kaisergranate ermittelt, indem das Gewicht der
 Kaiser granatschwänze mit 3 multipliziert wird.
 (7) Netze mit kleineren Maschenöffnungen als das gemäß
 Absatz 1 verwendete Netz dürfen sich nicht an Bord befin-
 den, es sei denn, sie sind sachgemäß derartig festgezurrt
 und verstaut, daß ihre Benutzung nicht ohne weiteres mög-
 lich ist. Nähere Vorschriften für das Verstauen von Fangge-
 räten können nach dem Verfahren des Artikels 18 erlassen
 werden.
 (8) Die Motorstärke ist die am Schwungrad abgegebene
 höchste Dauerleistung einer Maschine, die auf mechani-
 sche, elektrische, hydraulische oder andere Weise als
 Schiffsantrieb dienen kann. Ist jedoch im Motor eine Un-
 tersetzung eingebaut, so wird die Leistung am Getriebeab-
 gabeflansch gemessen.
  Die vom Motor angetriebenen Hilfsmaschinen werden von
  der Gesamtleistung nicht abgezogen.
  Die Motorstärke wird in Kilowatt (kW) ausgedrückt.
  Die Dauerleistung wird in Übereinstimmung mit den An-
  forderungen bestimmt, die die Internationale Standardisie-
  rungs-Organisation in ihrer empfohlenen Internationalen
  Norm ISO 3046/1, 2. Auflage, Oktober 1981, erlassen hat.
  Notwendige Änderungen zur Anpassung der in Unterab-
  satz 4 genannten Anforderungen an den technischen Fort-
  schritt werden nach dem Verfahren des Artikels 18 be-
  schlossen.
   W     ABl. Nr. L 261 vom 20.10.1993, S. 1.
                                              19
 ---pagebreak--- (9) Es ist verboten, Schleppnetze, Snurrewaden oder ähn-    345/92 - Art. 1.1.
liche Zugnetze mit einer Mindestmaschenöffnung von min-
destens 90 mm an Bord nutzufuhren oder zu verwenden,
die im Umfang mindestens des eigentlichen Steerts aus-
schließlich der Verbindungsstellen und Laschverstärkungen
mehr als 100 Maschen aufweisen.
Schleppnetze, Snurrewaden oder ähnliche Zugnetze mit ei-
ner Maschenöffnung von mindestens 100 mm können in
der oberen Hälfte des Steerts mit einem Teil (Scherbren
oder Fenster) aus Netztuch mit Ouadratmaschen versehen
werden, der an den Verbindungsstellen oder den Laschver-
stärkungen befestigt ist und eine Maschenöffnung von min-
destens 90 mm aufweist.
Unter jNetztuch mit Quadratmaschen' ist ein Teil zu ver-
stehen, das so angeschlagen ist, daß die AB-Richtungen
der Maschen, die dieses Netzblatt bilden, in der einen
Richtung parallel zu der Längsachse des eigentlichen
Steerts und in der anderen Richtung im rechten Winkel zu
dieser Längsachse verlaufen. Die AB-Richtung ist die
 Richtung parallel zu der geraden Linie, die die Seiten an-
einandergrenzender Maschen bilden.
 (10) a)   Stellnetze, Verwickelnetze und Trammelnetze, de- 3071/95 - Art. 1.1.
           ren Maschenöffnungen keiner der in den Anhän-
           gen V oder VT aufgeführten Kategorien entspre-
           chen, sind verboten und dürfen nicht an Bord
           von Fischereifahrzeugen mitgeführt werden. Im
           Fall von Trammelnetzen entspricht die Maschen-
           öffnung im Sinne dieser Verordnung der
           Maschenöffnung des Netzteils mit der kleinsten
           Maschenöffnung.
      b)   Wurden Fänge in den Regionen 1 und/oder 2
           von Fischereifahrzeugen mit Stellnetzen, Verwik-
           kelnetzen und/oder Trammelnetzen mit Maschen-
           öffnungen getätigt, die einer der in Anhang V
           festgelegten Kategorien entsprechen, so muß der
           Anteil der in Lebendgewicht ausgedrückten an
           Bord behaltenen Mengen einer oder mehrerer
           Arten oder Artengruppen, die für die entspre-
           chende Maschenöffnung aufgeführt sind, minde-
           stens 70 % der Fänge betragen.
      c)   Wurden Fänge in Region 3 von Fischereifahrzeu-
            gen mit Stellnetzen, Verwickelnetzen und/oder
           Trammelnetzen mit Maschenöffnungen gemäß
           Anhang VT getätigt, so muß der Anteil der in
           Lebendgewicht ausgedrückten an Bord behalte-
            nen Mengen einer oder mehrerer Arten oder Ar-
            tengruppen, die für die entsprechende Maschen-
            öffhungskategorie aufgeführt sind, mindestens
            70 % der Fänge betragen.
      d)    Im Sinne dieser Verordnung bezeichnet der Aus-
            druck
                                            20
 ---pagebreak---             i)    ,Stellnetze oder Verwickelnctze' Netze be- 3071/95 - Art. 1.1.
                  stehend aus einer einfachen Netzwand, die
                  am Meeresboden verankert werden;
            ii)   .Trammelnetze' Netze bestehend aus zwei
                  oder mehreren Netzwänden, die parallel zu-
                  einander an einer einzigen Schwimmerleine
                  befestigt und am Meeresboden verankert
                  werden.
      e)   Die Buchstaben a), b), c) und d) gelten nicht für
            den Fang von Salmoniden und Kieferlosen.
      Die Durchführungsverordnungen dieses Absatzes, ein-    3071/95 Art.   zweiter Untcrabsatz
      schließlich des Messens der Maschenöffnungen, wer-     (angepaßt)
      den bis spätestens 31. Dezember 1997 nach dem Ver-
      fahren nach Artikel 18 festgelegt.
                             Artikel 3
                Bestimmung der Maschenöffnung
Die technischen Vorschriften zur Bestimmung der Ma-          3094/86
schenöffnung werden nach dem Verfahren des Artikels 18
erlassen.
                             Artikel 4
                            Netzzubehör
Das Anbringen von Vorrichtungen, durch die die Maschen
in irgendeinem Teil eines Netzes verstopft oder praktisch
verkleinert werden können, ist untersagt.
Diese Bestimmung schließt jedoch nicht die Verwendung
bestimmter Vorrichtungen aus, deren Liste und technischen
Einzelheiten nach dem Verfahren des Artikels 18 erstellt
werden.
                             TITEL II
  MINDESTGRÖSSE VON FISCHEN, KREBSTIEREN
                      UND WEICHTIEREN
                             Artikel 5
(1) Fische, Krebstiere oder Weichtiere sind untermaßig,      345/92- Art. 1.2.
wenn sie kleiner sind als die Mindestgrößen, die in den
Anhängen II und III für die entsprechenden Arten und die
betreffende Region bzw. das betreffende geographische
Gebiet — sofern angegeben — festgesetzt sind. Sind meh-
rere Methoden zur Messung der Mindestgröße zulässig, so
gilt diese bei Fischen, Krebstieren und Weichtieren als er-
reicht, wenn mindestens eine der festgestellten Abmessun-
gen über dem entsprechenden Mindestmaß liegt.
(2) a)      Die Größe eines Fisches wird von der Spitze des  3094/86
            Mauls bis zum Ende der Schwanzflosse gemes-
            sen.
                                             21
 ---pagebreak---      b)    Die Größe von Kaisergranat und Hummer mißt       345/92 - A r t . 1.3.
           man, wie in Anhang IV veranschaulicht,
           —    parallel zu der Mittellinie von der Basis
                eines Augenstils bis zum äußeren Rand des
                Panzers (Länge des Panzers),
           —    von der Spitze des Rostrums bis zum hinter-
                en Ende des Telsons, ohne die Seten (Ge-
                samtlänge).
           Abgetrennte Kaisergranatschwänze werden vom
           vorderen Rand des ersten vorhandenen Schwanz-
           segments bis zum hinteren Ende des Telsons.
           ohne die Seten, gemessen. Der Schwanz wird
           flachliegend in ungestrecktem Zustand gemessen.
     c)    Zur Bestimmung der Größe von Taschenkrebsen
           mißt man. wie in Anhang IV veranschaulicht,
           —    die Länge des Panzers entlang der Mittelli-
                nie von der Stelle zwischen den Augen bis
                zum äußersten Rand des Panzers,
           —    die größte Breite des Panzers senkrecht zu
                der Mittellinie des Panzers,
           —     die Gesamtlänge der beiden Endsegmente
                 eines der Scherenbeine.
     d)    Die Größe von Seespinnen wird, wie in Anhang     3094/86
           IV veranschaulicht, entlang der Mittellinie vom
           Rand des Panzers zwischen den Rostren bis zum
           hinteren Rand des Panzers gemessen.
     e)    Die Größe von zweischaligen Weichtieren wird,
           wie in Anhang IV veranschaulicht, entlang der
           größten Abmessung der Muschel gemessen.
     f)    Die Größe von Kopffüßern wird entlang der dor-
           salen Mittellinie von der hinteren Spitze des
           Mantels bis zum vorderen Rand des Mantels bei
           Kalmaren und Tintenfischen bzw. bis zur Höhe
           der Augen bei Kraken gemessen.
(3) Untermaßige Fische, Krebstiere und Weichtiere dür-
fen nicht an Bord behalten, umgeladen, angelandet, beför-
dert, gelagert, verkauft, feilgehalten oder zum Kauf ange-
boten werden, sondern sind unverzüglich wieder über Bord
zu werfen.
Diese Bestimmung gilt jedoch nicht
a)    für Fänge geschützter Arten, die entsprechend den     2024/88 - Art. 1.2.
      Bedingungen von Artikel 2 Absatz 1 eingebracht und
      nicht von den zulässigen Zielarten getrennt wurden
      und die weder für den Nahrungsverbrauch verkauft,
      feilgehalten noch zum Kauf angeboten werden;
                                             22
 ---pagebreak--- b)   bis zu einer Grenze von 10 % des Gewichts der Ge-        3094/86
     samtfangmenge der nachstehend genannten Arten für
     —    in allen geographischen Gebieten      gefangenen
          Hering;
     —    in der Nordsee gefangene Makrelen:
     —    im Skagerrak odet Kattegat gefangene Tiere der
          in den Anhängen II und III aufgeführten Arten;
c)   für Stöcker (Trachurus spp.), Makrele (Scomber spp.)     345/92 - Art. 1.4.
     und Sardellen (Engraulis encrasicholus), die als leben-
     de Köder verwendet werden sollen.
Der Anteil der untermaßigen Fische, Krebstiere und            3094/86
Weichtiere wird nach Artikel 2 Absätze 3 bis 6 berechnet.
(4) Es ist untersagt, vom Körper getrennte Hummer-
schwänze oder Hummerscheren anzulanden, die in den Re-
gionen oder geographischen Gebieten nach Anhang III, in
denen für Hummer eine Mindestgröße festgelegt ist, gefan-
gen wurden.
Es dürfen nur ganze Kamm-Muscheln (Pecten spp.) ange-         345/92 — Art. 1.5.
landet werden.
(5) Die Mindestgrößen für Arten, die in Anhang II oder        3094/86
Anhang III durch ein Sternchen (*) gekennzeichnet sind,
werden nach dem Verfahren des Artikels 18 festgelegt.
                        TITEL HI
                     FANGVERBOTE
                         Artikel 6
                  Lachs und Meerforelle
(1) Lachs und Meerforelle dürfen nicht an Bord behalten,
umgeladen, angelandet, befördert, gelagert, verkauft, feilge-
halten oder zum Verkauf angeboten werden, sondern sind
unverzüglich wieder über Bord zu werfen, wenn sie
a)   in den Gewässern außerhalb einer 12-Meilen-Zone,
     gemessen von den Basislinien der Mitgliedstaaten, in
     den Regionen 1, 2, 3 und 4,
b)   abweichend von Artikel 1 Absatz 1 außerhalb der der
     Hoheitsgewalt oder Gerichtsbarkeit der Mitgliedstaa-
     ten unterstehenden Gewässer in den Regionen 1, 2, 3
     und 4,
c)   mit Schleppnetzen, Snurrewaden oder ähnlichen Net-
     zen mit Maschenöffnungen unter 70 mm gefangen
     werden.
(2) Im Skagerrak und Kattegat ist die Fischerei auf Lachs
und Meerforelle außerhalb einer von den Basislinien an
gemessenen 4-Meilen-Zone untersagt.
                                          23
 ---pagebreak---                          Artikel 7                         3094/86
                          Hering
(1) Ein Fangverbot für Hering besteht jedes Jahr vom 15.
August bis 30. September in einem geographischen Gebiet,
das von einer Linie begrenzt wird, die die folgenden Punk-
te verbindet:
—    Butt of Lewis,
—    Cape Wrath,
—    58" 55', nördlicher Breite, 05" 0(Y westlicher Länge,
—    58° 55' nördlicher Breite, 07° 10' westlicher Länge,
—    58° 20' nördlicher Breite, 08° 20' westlicher Länge,
—    57° 40' nördlicher Breite, 08° 20' westlicher Länge,
—    den Punkt der Westküste der Insel North Uist bei
     57° 40' nördlicher Breite, von dort entlang der Nord-
     küste dieser Insel bis zum Punkt 57° 40'36" nördli-
     cher Breite und 07° 20' 39" westlicher Länge,
—    57° 50'03" nördlicher Breite und 07° 08'06" westli-
     cher Länge,
—    dann entlang der Westküste der Insel Lewis in nord-
     östlicher Richtung bis zum Ausgangspunkt (Butt of
     Lewis).
(2) Es ist verboten, einen Anteil an Hering an Bord zu     1796/94- Art. 1.1. i)
haben, der 5 % des Gesamtgewichts aller an Bord befindli-
chen Fische, Krebstiere und Weichtiere, die während des
 in Absatz 1 festgelegten Zeitraums in diesem Gebiet ge-
fangen wurden, übersteigt. Der Anteil wird nach Artikel 2
Absätze 3 bis 6 berechnet.
 (3) Der Heringsfang ist vom 1. Juli bis 31. Oktober in    1796/94 - A r t . 1.1. ii)
dem Gebiet verboten, das durch folgende Koordinaten be-
grenzt wird:
—    Westküste Dänemarks bei 55° 30' nördlicher Breite,
—    55° 30' nördlicher Breite, 7° 00' östlicher Länge,
—    57° 00' nördlicher Breite, 7° 00' östlicher Länge,
 —   Westküste Dänemarks bei 57° 00' nördlicher Breite.
                                            24
 ---pagebreak--- (4) Der Heringsfang ist im Gebiet zwischen 6 und 12           1796/94-Art. 1.1. ii)
Meilen vor der Ostküste des Vereinigten Königreichs, ge-
messen von den Basislinien, zwischen den Breitengraden
54° 10' Nord und 54° 45' Nord in der Zeit vom 15. August
bis zum 30. September und zwischen den Breitengraden
55° 30' Nord und 55° 45' Nord in der Zeit vom 15. August
bis zum 15. September verboten.
(5) Der Heringsfang ist ganzjährig verboten in der Iri-
schen See (ICES-Bereich Vila) innerhalb des Seegebiets
zwischen den Westküsten Schottlands, Englands und Wales'
und einer von den Basislinien dieser Küsten gemessenen
12-Meilen-Zone, die im Süden durch den Breitengrad
53° 20' Nord und im Nordwesten durch eine Linie zwi-
schen Mull of Galloway (Schottland) und der Spitze von
Ayre (Isle of Man) begrenzt wird.
(6) Der Heringsfang ist vom 21. September bis 31. De-
zember in den Teilen der Irischen See (ICES-Bereich
Vila) verboten, die durch folgende Koordinaten begrenzt
werden:
a)    —    Ostküste der Insel Man bei 54° 20' nördlicher
           Breite,
      —    54° 20'  nördlicher    Breite,  3° 40' westlicher
           Länge,
      —    53° 50'  nördlicher    Breite,  3° 50' westlicher
           Länge,
      —    53° 50'  nördlicher    Breite,  4° 50'  westlicher
           Länge,
      —    Südwestküste derTnsel Man bei 4° 50y westlicher
           Länge,
b)    —    Ostküste Nordirlands bei 54° 15' nördlicher Brei-
           te,
      —    54° 15' nördlicher     Breite,  5° 15'  westlicher
           Länge,
      —    53° 50'  nördlicher    Breite,  5° 50'  westlicher
           Länge,
      —    Ostküste Irlands bei 53° 50' nördlicher Breite.
 Der Heringsfang ist ganzjährig verboten in der Logan Bay
(definiert als die Gewässer östlich der Linie zwischen Mull
of Logan, 54° 44' nördlicher Breite und 4° 59' westlicher
Länge, und Laggantalluch Head, 54° 41' nördlicher Breite
und 4° 58' westlicher Länge).
(7) Unbeschadet Absatz 6 dürfen Schiffe, deren Länge
 12,2 m nicht überschreitet und die in Häfen an der Ostkü-
ste Irlands und Nordirlands zwischen 53° 00' und 55° 00'
nördlicher Breite registriert sind, in dem in Absatz 6 Buch-
stabe b) genannten Verbotsgebiet den Heringsfang
 ausüben. Die einzig erlaubte Fangmethode ist der Fang mit
 Stellnetzen mit einer Maschen Öffnung von mindestens
 54 mm.
                                             25
 ---pagebreak--- (8) Der Hcringsfang ist in dem Seegebiet nordöstlich der     1796/94 - A r t . 1.1. ii)
Linie zwischen Mull of Kintyre und Corsewall Point vom
1. Januar bis 30. April verboten.
(9) Die in diesem Artikel genannten Gebiete und Zeit-
räume können nach dem Verfahren des Artikels 18 geän-
dert werden.
                          Artikel 8                                                     Artikel la
                           Sprotte
(1) Der Sprottenfang mit Schleppnetzen mit einer Ma-         3 4 5 / 9 2 - A r t . 1.6.
schenöffnung unter 32 mm ist im Skagerrak und Kattegat
ganzjährig verboten.
(2)  Der Sprottenfang ist verboten
a)   vom 1. Juli bis 31. Oktober in dem Gebiet, das durch
     folgende Koordinaten begrenzt wird:
     —    Westküste Dänemarks bei 55° 30' nördlicher
          Breite,
     —• 55° 30' nördlicher Breite, 7° OO7 östlicher Länge,
     —    57° 00' nördlicher Breite, 7° 007 östlicher Länge,
     —    Westküste Dänemarks bei 57° 00' nördlicher
          Breite:
b)   im statistischen Rechteck ICES 39 E 8 vom 1. Januar
     bis 31. März und vom 1. Oktober bis 31. Dezember.
     Im Sinne dieser Verordnung wird dieses ICES-Recht-
     eck durch eine Linie begrenzt, die von der englischen
     Ostküste genau nach Osten auf 55° Otf nördlicher
     Breite bis 1° 00' westlicher Länge verläuft, dann ge-
     nau nach Norden bis 55° 30' nördlicher Breite und
     dann genau nach Westen bis zur englischen Küste;
c)   in den inneren Teilen des Moray Firth westlich 3°30'
     westlicher Länge und in den inneren Teilen des Firth
     of Forth westlich 3° 00' westlicher Länge vom 1. Ja-
     nuar bis 31. März und vom 1. Oktober bis 31. De-
     zember.
                          Artikel 9                                                      Artikels
                          Makrele
(1) Es ist untersagt, Makrelen an Bord zu behalten, die      3287/88- Art. 1.1.
in einem geographischen Gebiet gefischt worden sind, das
wie folgt begrenzt ist:
—    südliche Küste Englands bei 02° 00' westlicher Länge,
—    49° 30' nördlicher Breite, 02° 00' westlicher Länge,
                                            26
 ---pagebreak--- —     49° 30' nördlicher Breite, 07° 00' westlicher Länge,    3287/88 - A r t . 1.1.
—     52° 00' nördlicher Breite, 07° 00' westlicher Länge,
—     westliche Küste von Wales bei 52° 00' nördlicher Brei-
      te,
es sei denn, das Gewicht der Makrelen beträgt nicht mehr
als 15 % des Gesamtgewichts der an Bord befindlichen
Makrelen und anderen Arten, die in diesem Gebiet gefan-
gen worden sind.
(2) Absatz 1 gilt nicht                                       3094/86
a)    für Schiffe, die Kiemennetze oder Handleinen benut-
      zen;
b)    für Schiffe, die Grundschleppnetze, Snurrewaden oder
      ähnliche Netze benutzen, wenn sich an Bord eine —
      auf das Gesamtgewicht aller an Bord befindlichen Ar-
      ten bezogene — Mindestmenge von 75 %
      —     Kaisergranat befindet, sofern diese Schiffe Netze
            benutzen, deren Maschenöffnung für die betref-
            fenden Regionen oder geographischen Gebiete in
            Anhang I festgelegt ist:
      —     Kaisergranat und in Anhang II aufgeführter Ar-
           • ten befindet, sofern diese Schiffe Netze benut-
            zen, deren Maschenöffnung für diese Arten und
            die betreffenden Regionen oder geographischen
            Gebiete in Anhang I festgelegt ist;
c)    für Schiffe, die dieses Gebiet durchqueren, sofern
      sämtliche Fanggeräte gemäß den Bedingungen von
      Artikel 2 Absatz 7 verstaut sind;
d)    für Schiffe, die nicht für den Fischfang ausgerüstet
       sind und auf die Makrelen umgeladen werden.
 (3) Sämtliche an Bord befindlichen Makrelen gelten als in
dem Gebiet gefangen, mit Ausnahme derjenigen, die sich
laut einer entsprechend der nachstehenden Unterabsätze
abgegebenen Erklärung bereits an Bord befanden, bevor
das Schiff in dieses Gebiet eingefahren ist
 Der Kapitän eines Fischereifahrzeugs, der zum Fischen in
dieses Gebiet einfahren möchte und der Makrelen an Bord
seines Schiffes hat, muß die Kontrollbchörde des Mitglied-
 staats, in dessen Fischereizone er fischen möchte, über den
voraussichtlichen Zeitpunkt und Ort seiner Ankunft in die-
sem Gebiet unterrichten; diese Unterrichtung muß frühe-
 stens 36 Stunden und spätestens 24 Stunden vor Einfahrt
 des Fischereifahrzeugs in dieses Gebiet erfolgen.
                                             27
 ---pagebreak--- Bei der Einfahrt in dieses Gebiet muß er die zuständige     3094/86
Kontrollbehörde über die Makrelenmengen unterrichten,
die sich an Bord befinden und die in das Fischereilogbuch
eingetragen worden sind. Der Kapitän kann aufgefordert
werden, sein Fischereilogbuch und die an Bord befindli-
chen Fänge zu einem Zeitpunkt und an einem Ort, die von
der zuständigen Kontrollbehörde festzulegen sind, überprü-
fen zu lassen. Die Überprüfung muß innerhalb von sechs
Stunden, nachdem die Kontrollbehörde die Benachrichti-
gung über die an Bord befindlichen Makrelenmengen er-
halten hat, möglichst nahe am Ort der Einfahrt in dieses
Gebiet erfolgen.
Der Kapitän eines Fischereifahrzeugs, der zum Umladen
von Makrelen auf sein Schiff in dieses Gebiet einfahren
will, muß die Kontrollbehörde des Mitgliedstaats, in dessen
Fischereizone das Umladen stattfinden soll, über den vor-
gesehenen Zeitpunkt und Ort des Umladens unterrichten;
diese Unterrichtung muß frühestens 36 Stunden und späte-
stens 24 Stunden vor dem Beginn des Umladens auf das
Schiff erfolgen. Unmittelbar nach Beendigung des Umla-
dens muß der Kapitän die zuständige Kontrollbehörde
über die auf sein Schiff umgeladenen Makrelenmengen un-
terrichten.
Die zuständigen Kontrollbehörden sind:
—     für Frankreich:
      Mimer, Fernschreiben : Paris 25.08.23,
—     für Irland:
      Department of Marine, Femschreiben: Dublin 91798
      MRNE,
—     für das Vereinigte Königreich:
      Ministry of Agriculture, Fisheries and Food, Fern-
      schreiben: London 21 27 4.
Keine der Bestimmungen dieses Absatzes darf dahin ge-
hend ausgelegt werden, daß ein Schiff, das die Flagge eines
Mitgliedstaats führt oder das in einem Mitgliedstaat re-
gistriert ist, dem keine Makrelenquote aus dem in diesem
Gebiet vorkommenden Bestand zusteht oder dessen Quote
ausgeschöpft ist, Makrelen an Bord haben darf, es sei
denn, es handelt sich um mit den Fängen von Stöcker und
Sardinen gemischte Beifänge, und die Makrelen machen —
außer, wenn der Kapitän nachweisen kann, daß diese Ma-
krelenfänge aus einem anderen Bestand stammen — nicht
mehr als 10 % des Gesamtgewichts der an Bord befindli-
chen Makrelen-, Stöcker- und Sardinenfänge aus.
                                          28
 ---pagebreak---                             TITEL rV                            3094/86
EINSCHRÄNKUNG BESTIMMTER FANGTÄTIGKEITEN
                            Artikel 10                                                              Artikel 9
Eingeschränkte Verwendung bestimmter Fischereifahrzeu-
   ge und -gerate für den Fang bestimmter Arten in be-
 stimmten Zeitabschnitten und in bestimmten geographi-
                          schen Gebieten
( 1 ) Es ist untersagt, Ringwaden zu verwenden
—     für den Heringsfang in den ICES-Abteilungen VII g
      bis k und in dem wie folgt abgegrenzten geographi-
      schen Gebiet:
      —      im Norden durch den Breitenkreis 52* 30" Nord,
      —      im Süden durch den Breitenkreis 52° Nord,
      —      im Westen durch die Küste Irlands,
      —      im Osten durch die Küste des Vereinigten König-
             reichs;
—     für den Fang der in Anhang II für die betreffende
      Region oder das betreffende geographische Gebiet
      aufgeführten Arten.
Wird mit Ringwaden gefischt, so ist es untersagt,
—     einen Gewichtsanteil an den in Anhang II aufgeführ-
      ten Arten von mehr als 5 % des Gesamtgewichts der
       an Bord befindlichen Fische, Krebstiere und Weichtie-    Berichtigung (ABl. Nr. L 35 vom 6. 2. 1987, S. 44)
      re und
 —    bei Fangtätigkeit in dem in Unterabsatz 1 erster Ge-
       dankenstrich beschriebenen Gebiet einen Gewichtsan-
       teil an Hering von mehr als 5 % der an Bord befindli-
       chen Fische, Krebstiere und Weichtiere                   Berichtigung (ABl. Nr. L 35 vom 6. 2. 19S7, S. 44)
 an Bord zu haben.
 Die Anteile werden nach Artikel 2 Absätze 3 bis 6 berech-
 net.
 (2) a)       Kein Fischereifahrzeug darf Baumkurren an         4193/88 - A r t . 1.1.
              Bord haben oder benutzen, deren Gesamtbaum-
              länge, gemessen als Summe der Länge der ein-
              zelnen Bäume, 24 m übersteigt oder die auf über
              24 m ausgezogen werden können.
       b)     Im Kattegat ist die Verwendung von Baumkurren
              untersagt.
 (3) a)       Innerhalb der Zwölfmeilenzone vor den Küsten       3094/86
              Frankreichs nördlich 51° 00' nördlicher Breite,
              Belgiens, der Niederlande, Deutschlands und
              Westdänemarks bis zum Leuchtturm Hirtshals,
              gemessen von den zur Abgrenzung der Hoheits-
              gewässer dienenden Basislinien aus, dürfen Schif-
              fe mit einer Gesamtlänge von mehr als 8 m nicht
              mit Baumkurren oder Scherbrettnetzen fischen.
                                              29
 ---pagebreak---    In der Zeit vom 1. April bis 30. September wird   4193/88 - Art. 1.2.
   das vorstehend genannte Gebiet so erweitert,
   daß es das wie folgt begrenzte geographische Ge-
   biet umfaßt:
   —    westliche Küste von Dänemark bei 57° 00'
        nördlicher Breite,
   —    57° 00' nördlicher Breite, 7*15' östlicher
        Länge,
   —    55° 00' nördlicher Breite, 7° 15' östlicher
        Länge,
   —    55° 00' nördlicher Breite, 7" 00' östlicher
        Länge,
   —    54° 30' nördlicher Breite, 7° 00' östlicher
        Länge,
   —    54' 30' nördlicher Breite, 7° 30' östlichei
        Länge,
   —    54° 00' nördlicher Breite, 7° 30' östlicher
        Länge,
   —    54° 00' nördlicher Breite, 6° 00' östlicher
        Länge,
   —    53° 50' nördlicher Breite, 6° 00' östlicher
        Länge,
   —    53° 50' nördlicher Breite, 5° 00' östlicher
        Länge,
   —    53° 30' nördlicher Breite, 5° 00' östlicher*
        Länge,
   —    53° 30' nördlicher Breite, 4° 15' östlicher
        Länge,
   —    53° 00' nördlicher Breite, 4° 15' östlicher
        Länge,
   —    Küste der Niederlande bei 53*00' nördlicher
        Breite.
b) Abweichend von Buchstabe a) dürfen Schiffe, de-   4193/88 - Art. 1.3.
   ren Namen und technische Merkmale in einer
   Liste enthalten sind, die nach dem Verfahren des
   Artikels 18 erstellt wird, in dem genannten Ge-
   biet während derjenigen Zeiträume mit Baum-
   kurren fischen, in denen die Fischereitätigkeit
   mit Baumkurren ansonsten verboten wäre.
   Schiffe müssen zur Aufnahme in die in Unterab-    3094/86
   satz 1 genannte Liste folgenden Kriterien ent-
   sprechen:
   —    Sie müssen vor dem 1. Januar 1987 in
        Dienst gestellt worden sein;
   —    mit Ausnahme der Schiffe, die Krebstierfang  Berichtigung (ABl. Nr. L 35 vom 6. 2. 1987, S. 44)
        betreiben, darf ihre Motorstärke 221 kW
        nicht übersteigen oder im Falle gedrosselter
        Motoren 300 kW vor der Drosselung nicht
        überstiegen haben.
                                    30
 ---pagebreak---           Ein in der Liste aufgeführtes Schiff kann durch     3094/86
          ein anderes Schiff, dessen Motor nicht gedrosselt
          ist, dessen Motorstärke 221 kW nicht übersteigt
          und dessen Länge über alles im Sinne des Ab-
          satzes 13 nicht mehr als 24 m beträgt, ersetzt
          werden.
           Der Motor eines in der Liste aufgeführten
          Schiffes darf ausgewechselt werden, sofern der
          ausgewechselte Motor nicht gedrosselt ist und
          seine Motorstärke 221 kW nicht übersteigt.
     c)    Es ist jedoch untersagt, BaumkurTen zu benut-      4 1 9 3 / 8 8 - A r t . 1.4.
           zen, deren Gesamtbaumlänge, gemessen als Sum-
           me der Länge der einzelnen Bäume, 2 m über-        2220/89 - Art. 1
           steigt oder die auf über 9. m ausgezogen werden    2220/89 - Art. 1
           können, außer beim Einsatz von Geräten, die
           zum Garnelenfang (Crangon spp. oder Pandalus
           montagui) bestimmt sind und verwendet werden.
           Schiffe, die hauptsächlich auf Garnelen (Crangon
           spp.) fischen, können jedoch beim Seezungenfang
           Baumkurren       verwenden,     deren     Gesamt-
           baumlänge mehr als 2 m beträgt, sofern diese       2220/89 - Art. 1
           Schiffe in einer alljährlich zu erstellenden Liste
           aufgeführt sind.
     d)    Abweichend von Buchstabe a) dürfen Schiffe, de-    3094/86
           ren Motorstärke 221 kW nicht übersteigt oder
           im Falle gedrosselter Motoren vor der Drosse-
           lung 300 kW nicht überstiegen hat, in dem in
           diesem Absatz genannten Gebiet mit Scherbrett-
           netzen fischen.
     e)    Abweichend von Buchstabe a) dürfen Schiffe mit
           einer Motorstärke von mehr als 221 kW in dem
           unter Buchstabe a) genannten Gebiet mit Scher-
           brettnetzen fischen, sofern Schollen- oder See-
           zungenfänge, die gewichtsmäßig 5 % der an Bord
           befindlichen Gesamtfangmenge übersteigen, un-
           verzüglich wieder über Bord geworfen werden.
           Die Anteile werden nach Artikel 2 Absätze 3 bis
           6 berechnet.
(4) Innerhalb der Zwölfmeilenzone vor den Küsten des
Vereinigten Königreichs und Irlands, gemessen von den zur
Abgrenzung der Hoheitsgewässer dienenden Basislinien
aus, dürfen keine Schiffe mit Baumkurren fischen.
Schiffe der folgenden Kategorien dürfen jedoch in dem ge-
nannten Gebiet mit Baumkurren fischen:
—     Schiffe, die vor dem 1. Januar 1987 in Dienst gestellt
     wurden und deren Motorstärke — ausgenommen bei
      Schiffen, die Krebstierfang betreiben — 221 kW nicht     Berichtigung (ABl. Nr. L 35 vom 6. 2. 1987, S. 44)
      übersteigt oder im Falle gedrosselter Motoren 300 kW
      vor der Drosselung nicht überstiegen hat;
                                             31
 ---pagebreak--- —    Schiffe, die nach dem 31. Dezember 1986 in Dienst      3094/86
     gestellt wurden, deren Motor nicht gedrosselt ist, de-
     ren Motorstärke 221 kW nicht übersteigt und deren
     Länge über alles gemäß Absatz 13 nicht mehr als
     24 m beträgt;
—    Schiffe, deren Motor nach dem 31. Dezember 1986
     durch einen nicht gedrosselten Motor ersetzt wurden
     und deren Motorstärke 221 kW nicht übersteigt
Es ist jedoch untersagt, Baumkurren zu benutzen, deren
Gesamtbaumlänge, gemessen als Summe der Länge der
einzelnen Bäume, 9 m übersteigt, außer beim Einsatz von     2220/89 - Art. 1
Geräten, die zum Garnelenfang (Grangon spp. oder Pan-
dalus Montagui) bestimmt sind und verwendet werden.
(5) Fischereifahrzeugen, die nicht den Kriterien für die    1173/95 - A r t . 1
Aufnahme in die Listen gemäß den Absätzen 3 und 4 ent-
sprechen, ist es untersagt, die in jenen Absätzen genannten
Fischereiteitätigkeiten auszuüben.
(6) Nähere Vorschriften zur Durchführung der Absätze 3      3094/86
und 4, einschließlich Regeln für die Erstellung der in Ab-
satz 3 genannten Listen, werden nach dem Verfahren des
Artikels 18 erlassen.
(7) Die Motorstärke wird gemäß Artikel 2 Absatz 8 be-
stimmt.
(8) Als Datum der Indienststellung gilt der Zeitpunkt der
ersten Ausstellung eines amtlichen Sicherheitszeugnisses.
Wird kein amtliches Sicherheitszeugnis ausgestellt, so gilt
als Datum der Indienststellung der Zeitpunkt der ersten
Eintragung in ein amtliches Register für Fischereifahrzeu-
 Für vor dem 14. Oktober 1986 in Dienst gestellte Fische-
reifahrzeuge gilt als Darum der Indienststellung jedoch der
Zeitpunkt der ersten Eintragung in ein amtliches Register
für Fischereifahrzeuge.
 (9) Es ist untersagt, Schleppnetze mit kleinerer Maschen-
 öffnung als 32 mm vom 1. Juli bis 15. September in Ge-
wässern innerhalb einer Dreimeilengrenze von den Basislk
 nien im Skagerrak und Kattegat zu verwenden.
 Allerdings dürfen in diesem Gebiet während dieses Zeit-
 raums folgende Netze verwendet werden:
 —    bei der Schleppnetzfischerei auf Tiefseegamelen (Pan-
      dalus borealis): Netze mit einer Mindestmaschenöff-
      nung von 30 mm;
 —    bei der Schleppnetzfischerei auf Aalmutter (Zoarces
      vh'iparus), Meergrundel (Gobiidae) oder Drachenkopf
      (Cottus spp.) zur Verwendung als Köder: Netze mit
      beliebiger Maschenöffnung.
                                             32
 ---pagebreak--- (10) Die Fischerei auf Sardellen unter Verwendung pelagi-    3094/86
scher Schleppnetze m der ICES-Abteilung VIII c ist unter-
sagt-
(11) Innerhalb der in diesem Artikel genannten Gebiete,
in denen die Verwendung von Schleppnetzen, Baumkurren,
Snurrewaden oder ähnlichen Netzen untersagt ist, dürfen
sich derartige Netze nicht an Bord befinden, es sei denn,
sie sind gemäß Artikel 2 Absatz 7 sachgemäß verzurrt und
verstaut.
(12) Es ist untersagt, explosive, giftige oder betäubende
Stoffe sowie Schußgeräte zum Fischen zu benutzen. Thun-
fische und Riesenhaie dürfen jedoch mit Harpunengeweh-
ren gefangen werden.
Ferner ist im Skagerrak und Kattegat die Verwendung von
elektrischem Strom für den Fischfang, Thunfische und Rie-
senhaie ausgenommen, untersagt.
(13) Die Länge eines Schiffes ist die Länge über alles,
d. h. die in gerader Linie gemessene Entfernung zwischen
der äußersten Spitze des Bugs und dem hintersten Punkt
des Hecks.
Der Bug umfaßt den wasserdichten Schiffskörper, die
Back, den Vorsteven und gegebenenfalls das vordere
Schanzkleid, nicht jedoch Bugsprit und offene Reling.
 Das Heck umfaßt den wasserdichten Schiffskörper, den
 HeckspiegeL die Hütte, die Schleppnetzrampe und das-
Schanzkleid, nicht jedoch offene Reling, Butenluv, An-
triebsmaschine, Ruder und Rudermaschine sowie Taucher-
leiter und -plattform.
 Die Länge über alles wird in Metern mit einer Genauig-
keit von zwei Dezimalstellen gemessen.
 (14) Die Baumlänge einer Baumkurre wird zwischen den        4193/88 - A r t . 1.6.
 äußeren Enden einschließlich aller daran befindlichen Be-
 festigungen gemessen.
 (15) a)   Der Fischfang mit Schleppnetzen, Snurrewaden      345/92 - Art. 1.7.
           oder ähnlichen Zugnetzen ist vom 1. September
           bis 31. Dezember in dem geographischen Gebiet
           verboten, das durch folgende Koordinaten be-
           grenzt wird:
           —    der ,Cabo Prior' genannte Punkt an der
                Nordküste Spaniens (43° 34' nördlicher-
                Breite, 8° 19' westlicher Länge),
           —    43° 50' nördlicher Breite, 8* 19' westlicher
                Länge,
           —    43° 25' nördlicher Breite, 9° 12' westlicher
                Länge.
           —    der ,Cabo Villano' genannte Punkt an der
                Westküste Spaniens (43* 10" nördlicher
                Breite, 9" 12' westlicher Länge).
                                            33
 ---pagebreak---      b)    Der Fischfang mit Schleppnetzen, Snurrewaden      345/92 - Art. 1.7.
           oder ähnlichen Zugnetzen ist vom 1. Oktober bis
           31. Dezember in dem geographischen Gebiet
           verboten, das durch folgende Koordinaten be-
           grenzt wird:
           —    der ,Cabo Corrubedo' genannte Punkt an
                der Westküste Spaniens (42* 35' nördlicher
                Breite, 9" 05' westlicher Länge),
           —    42" 35' nördlicher Breite, 9* 25' westlicher
                Länge,
           —    43* 00' nördlicher Breite, 9' 30' westlicher
                Länge,
           —    ein Punkt an der Westküste Spaniens bei
                43° 00' nördlicher Breite.
     c)    Der Fischfang mit Schleppnetzen, Snurrewaden
           oder ähnlichen Zugnetzen ist vom 1. Dezember
           bis zum letzten Februartag des darauffolgenden
           Jahres in dem geographischen Gebiet verboten,
           das durch folgende Koordinaten begrenzt wird:
           —    ein Punkt an der Westküste Portugals bei
                37° 50' nördlicher Breite,
           —    37° 50' nördlicher Breite, 9° 03' westlicher
                Länge,
           —    37° 00' nördlicher Breite, 9° 06' westlicher
                Länge,
           —    ein Punkt an der Westküste Portugals bei
                37° 00' nördlicher Breite.
(16) Schiffe, die Ringwaden oder Schleppfanggeräte mit ei-
ner abweichenden Maschenöffnung im Zusammenhang mit
dem Makrelen-, Herings- und Stöckerfang verwenden, dür-
fen keine automatischen Sortiermaschinen an Bord haben.
Abweichend von Unterabsatz 1 dürfen Gefrierschiffe auto-
matische Sortiermaschinen an Bord haben, sofern diese
einzig und allein der Handelseinstufung des gesamten zum
Gefrieren bestimmten Fangs dienen. Die Installation der
Sortiermaschinen an Bord ist so auszulegen, daß die Fänge
nach der Einstufung sofort zum Zwecke der Vermarktung
tiefgefroren werden und nicht ohne weiteres wieder ins
Meer zurückgeworfen werden können.
(17) Es ist verboten, bei der Fischerei auf Thunfisch oder   3034/92 - Art. 1.2.
andere Fischarten Gruppen von Meeressäugetieren mit
Ringwaden einzukreisen.
Unbeschadet der Bestimmungen in Artikel 1 Absatz 1 gilt
der vorliegende Absatz in allen Gewässern unter der Ho-
heit oder der Gerichtsbarkeit der Mitgliedstaaten sowie au-
ßerhalb dieser Gewässer für jedes Fischereifahrzeug, das
die Flagge eines Mitgliedstaats führt oder in einem Mit-
gliedstaat registriert ist.
                                            34
 ---pagebreak--- (18) Der Makrelen-, Sprotten- und Heringsfang mit            1796/94 - Art. 1.2.
Schleppnetz und Ringwade ist im Skagerrak von Samstag
Mitternacht bis Sonntag Mitternacht und im Kattegat von
Freitag Mitte macht bis Sonntag Mitternacht verboten.
(19) Es ist verboten, Ringwaden für den Fang von tropi-      2251/95 - A r t . 1.1.
schem Thun (Echter Bonito, Großäugiger Thun, Weißer
Thun) in den Gewässern unter portugiesischer Hoheitsge-
walt oder Gerichtsbarkeit im ICES-Bereich X nördlich
36°30' N und im COPACE-Gebiet nördlich 31° N und
östlich 17°30^ W zu verwenden.
                         Artikel 11                                                 Artikel 9a
        Einschränkende Verwendung von Treibnetzen
(1) Allen Schiffen ist es untersagt, ein oder mehrere        345/92 - Art. 1.8.
Treibnetze, deren Einzel- oder Gesamtlänge mehr als 2,5
Kilometer beträgt, an Bord zu halten oder zur Fangtätig-
keit zu benutzen.
(2) Ein Netz von mehr als 1 km Länge muß während der
gesamten Dauer der Fangtätigkeit nach Absatz 1 am Schiff
verankert bleiben. In der Küstenzone von 12 Meilen
braucht das Netz nicht am Schiff verankert zu sein, wenn
es ständig überwacht wird.
 (3) Unbeschadet Artikel 1 Absatz 1 gelten die Bestim-
 mungen dieses Artikels in allen Gewässern, die unter die
 Hoheitsgewalt oder Gerichtsbarkeit der Mitgliedstaaten fal-
len, und außerhalb dieser Gewässer für alle Fischereifahr-
 zeuge, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen oder in
 einem Mitgliedstaat registriert sind; hiervon ausgenommen
 sind die Ostsee, die Belte und der 0resund.
                         Artikel 12                                                 Artikel 9b
 Es ist allen Schiffen verboten, Treibnetze für den Thun-    2251/95 Art. 1.2.
 fischfang in den Gewässern unter portugiesischer bzw. spa-
 nischer Hoheitsgewalt oder Gerichtsbarkeit in den ICES-
 Bereichen VIII, LX und X und im COPACE-Gebiet sowie
 — abweichend von Artikel 1 — in den der Hoheitsgewalt
 oder Gerichtsbarkeit Spaniens unterstehenden Gewässern
 um die Kanarischen Inseln zu verwenden.
                          Artikel 13                                                Artikel 10
                   Verarbeitung der Fänge
 An Bord eines Fischereifahrzeugs ist jegliche mechanische   3094/86
 oder chemische Verarbeitung von Fisch zur Herstellung
 von Fischmehl, Fischöl oder ähnlichen Erzeugnissen unter-
 sagt. Dieses Verbot gilt jedoch nicht für die Verarbeitung
 von Fischabfällen.
                                             35
 ---pagebreak---                            Artikel 14                           3094/86             Artikel U
                 Wissenschaftliche Forschung
Diese Verordnung gilt nicht für Fischereieinsätze, die aus-
schließlich zum Zweck wissenschaftlicher Forschung unter-
nommen werden; die betreffenden Einsätze müssen mit
Genehmigung und unter der Aufsicht des oder der betrof-
fenen Mitgliedstaaten durchgeführt werden und sind der
Kommission und dem oder den Mitgliedstaaten, in deren
Gewässer sie durchgeführt werden, im voraus zu melden.
Fische, Krebstiere und Weichtiere, die zu dem in Absatz 1
genannten Zweck gefangen werden, können verkauft, gela-
gert, feilgehalten oder zum Verkauf angeboten werden,
wenn sie
—     den Vorschriften in den Anhängen II und III sowie
      den aufgrund der Artikel 2 der Verordnung (EWG)
      Nr. 3759/92 des Rates vom 12. Dezember 1992 über
      die gemeinsame Marktorganisation für Fischereier-
      zeugnisse und der Aquakultur W erlassenen Vermark-
      tungsnormen entsprechen oder
—     unmittelbar zu anderen Zwecken als zum menschli-
      chen Verzehr verkauft werden.
                           Artikel 15                                               Artikel 12
     Künstliche Bestandsaufstockung und -Umsiedlung
Diese Verordnung gilt nicht für Fischereieinsätze, die im
Rahmen der künstlichen Bestandsaufstockung oder Be-
standsumsiedlung von Fischen, Krebstieren und Weichtie-
ren unternommen werden.
Fische, Krebs- und Weichtiere, die zu den in Absatz 1 ge-       1555/88 - Art. 1.2.
nannten Zwecken gefangen werden, dürfen nur dann zum
menschlichen Verzehr verkauft werden, wenn die übrigen
Bestimmungen dieser Verordnung eingehalten werden.
                           TTTEL VI
                 SCHLUSSBESTIMMUNGEN
                           Artikel 16                                               Artikel 13
(1) Erfordert die Erhaltung von Fisch-, Krebstier- und          3094/86
Weichtierbeständen ein sofortiges Vorgehen, so kann die
Kommission ergänzend zu oder abweichend von dieser
Verordnung nach dem Verfahren des Artikels 18 alle erfor-
derlichen Maßnahmen treffen.
(2) Ist die Erhaltung bestimmter Arten oder bestimmter
Fanggründe ernstlich bedroht und würde eine Verzögerung
zu schwer wieder gutzumachenden Folgen führen, so kann
der betreffende Küstenstaat für die seiner Gerichtsbarkeit
unterstehenden Gewässer geeignete nichtdiskriminierende
Erhaltungsmaßnahmen treffen.
 0)    ABl. Nr. L 388 vom 31. 12 1992, S. 1; Verordnung zuletzt
       geändert durch Verordnung (EG) Nr. 3318/94 (ABl.
       Nr. L 350 vom 31.12.1994, S. 15).
                                              36
 ---pagebreak--- (3) Die Maßnahmen gemäß Absatz 2 und ihre Begrün-             3094/86
dung werden der Kommission und den anderen Mitglied-
staaten unverzüglich nach Beschluß mitgeteilt.
(4) Binnen zehn Arbeitstagen nach Erhalt der Mitteilung       3 4 5 / 9 2 - A r t . 1.9.
bestätigt die Kommission die Maßnahmen gemäß Absatz 2
oder verlangt ihre Aufhebung oder Änderung. Die Ent-
scheidung der Kommission wird den Mitgliedstaaten unver-
züglich mitgeteilt.
(5) Jeder Mitgliedstaat kann binnen zehn Arbeitstagen         345/92 - Art. 1.9.
nach Erhalt der in Absatz 4 erwähnten Mitteilung den Rat
mit der Entscheidung der Kommission befassen.
(6) Der Rat kann binnen einem Monat mit qualifizierter
Mehrheit eine andere Entscheidung treffen.
                          Artikel 17                                                     Artikel 14
(1) Die Mitgliedstaaten können zur Erhaltung und zur
Bewirtschaftung von Beständen Maßnahmen treffen, wenn
diese
a)    rein örtliche Bestände betreffen, die nur für die Fi-
      scher des betreffenden Mitgliedstaats von Interesse
      sind, oder
b)    Bedingungen oder Einzelheiten betreffen, deren Ziel
      die Begrenzung der Fänge durch technische Maßnah-
      men ist und die
      i)   die Bedingungen oder Einzelheiten der die Fi-
           scherei betreffenden Rechtsvorschriften der Ge-
           meinschaft ergänzen oder
      ii)  über die in diesen Rechtsvorschriften festgelegten
           Mindestanforderungen hinausgehen,
sofern diese Maßnahmen ausschließlich für die Fischer des
betreffenden Mitgliedstaats gelten, mit dem Gemeinschafts-
recht vereinbar sind und mit der gemeinsamen Fischerei-
politik in Einklang stehen.
(2) Die Kommission wird von jedem Vorhaben, durch das
einzelstaatliche technische Maßnahmen eingeführt oder ge-
ändert werden sollen, so rechtzeitig unterrichtet, daß sie
hierzu Bemerkungen vorlegen kann.
Stellt die Kommission binnen einem Monat nach dieser
Mitteilung einen entsprechenden Antrag, so setzt der be-
teiligte Mitgliedstaat das Inkrafttreten der geplanten Maß-
nahme bis nach Ablauf einer vom Zeitpunkt der Mittei-
lung an gerechneten Frist von drei Monaten aus, um es
der Kommission zu ermöglichen, innerhalb dieser Frist die
Übereinstimmung dieser Maßnahme mit Absatz 1 zu über-
prüfen.
Stellt die Kommission in einer Entscheidung, von der sie
alle Mitgliedstaaten unterrichtet, fest, daß eine geplante
Maßnahme nicht mit Absatz 1 in Einklang steht, so kann
der beteiligte Mitgliedstaat diese Maßnahme nicht in Kraft
setzen, es sei denn, er nimmt die erforderlichen Änderun-
gen daran vor.
Der beteiligte Mitgliedstaat teilt den übrigen Mitgliedstaa-
ten und der Kommission 'unverzüglich mit, welche Maß-
nahmen er, gegebenenfalls mit den erforderlichen Ände-
rungen, erlassen hat.
                                            37
 ---pagebreak--- (3) Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission auf     3094/86
Anfrage alle Angaben, die di^se benötigt, um die Überein-
stimmung der einzelstaatlichen technischen Maßnahmen
mit Absatz 1 beurteilen zu können.
(4) Auf Initiative der Kommission oder auf Antrag eines
Mitgliedstaats kann über die Frage der Übereinstimmung
einer in einem Mitgliedstaat angewandten nationalen tech-
nischen Maßnahme mit Absatz 1 eine Entscheidung nach
dem Verfahren des Artikels 18 getroffen werden. Im Falle
einer derartigen Entscheidung findet Absatz 2 Unterabsät-
ze 3 und 4 entsprechende Anwendung.
(5) Maßnahmen, die die Fischerei ohne den Einsatz von
Schiffen betreffen, werden der Kommission von dem be-
treffenden Mitgliedstaat nur zur Kenntnisnahme mitgeteilt.
                         Artikel 18                                Artikel 15
Die Durchführungsbestimmungen zu dieser Verordnung
werden nach dem Verfahren des Artikels 18 der Verord-
nung (EWG) Nr. 3760/92 erlassen.
                         Artikel 19
Die Verordnung (EWG) Nr. 3094/86 wird aufgehoben.
Bezugnahmen auf oben genannte Verordnung gelten als
Bezugnahmen auf die vorliegende Verordnung und sind
nach Maßgabe der in Anhang VII Teil A aufgeführten Ver-
gleichstabelle zu lesen.
                         Artikel 20
 Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im
Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
Jedoch treten die Bestimmungen des Artikels 2 Absatz 10
und der Anhänge V und VI am 30. Dezember 1997 in
Kraft.
 Diese Verordnung ist in allen Teilen verbindlich und gilt
unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
 Geschehen zu Brüssel
                                    Im Namen des Rates
                                    Der Präsident
                                           38
 ---pagebreak---                                          ANHANG I                                                          345/92 -
                                                                                                           Art. 1.10.
                                             Mindest-
                                                                         Mindestan-
        Geographisches      Zusätzliche Be-  maschen-  Zulässige Zielar-                  Höchstanteil der
Region                                                                     teil der
             Gebiet           dingungen       öffnung          ten                      geschützten Arten
                                                                          Zielarten
                                               in mm
1 und 2 Die      gesamte                         100   Alle                                       100
        Region                               (Rauten-
                                             masche)
                                                 (i)
        Nordsee,südlich                         80 (2> Seezunge                 5                 100
        von 55° nördli-                                (Solea \mlgaris)                   davon höchstens
        cher Breite                                                                        10% Kabeljau,
                                                                                           Schellfisch und
                                                                                              Seelachs
        Westlich Schott-                         80    Alle                                       100
        landsund Rok-
        kall ( ICES -Te il-
        gebict VI) ( 3)
        ICES Teilgebiet                          80    Alle                                       100
        VII
        Die      gesamte                          70   Kaisergranat            30                 60
        Region                                         (Nephrops norvé-
                                                       giens)
        ICES-Teilge-               (9)         90 0°)  Wittling             70 t11)               100      1909/95 Art. 1.
        biete II, IV v                                 (Merlangius                        davon höchstens
        und VI nördlich                                meriangus)                          10 % Kabeljau,
        von 56° nördli-                                                                     Seelachs und
        cher Breite                                                                        Schellfisch und
                                                                                           nicht mehr als
                                                                                            10 % Scholle
        Die      gesamte                          32   Makrele           501
        Region außer                                   (Scomber scorn -
        Skagerrak und                                  brus)
        Kattegat                                       Stöcker           50
                                                       (Trachurus tra-
                                                       churus)
                                                       Hering            50
                                                       (Chipea haren-            oder
                                                       gus)                      80 ku-
                                                                                 mu-
                                                       Pelagische Ze-    50
                                                                              t
                                                                                 liert  1          >°
                                                       phalopoden
                                                       Sardine           501
                                                       (Sardina pilchar-
                                                       dus)
                                                       Blauer Wittling   50
         Die     gesamte                          35
                                                       (Microm esistius
                                                       poutassou)
                                                       Garnelen
                                                                             1  30                50
         Region außer                                   (Pandalus spp.
        Skagerrak und                                  außer Pandalus
        Kattegat                                       montagui)
                                                          39
 ---pagebreak---                                                                                                          345/92 -
                                              Mindest-
                                                                            Mindestan-                   Art. 1.10.
          Geographisches    Zusätzliche Be-   maschen- Zulässige Zielar-                Höchstanteil der
Region                                                                        teil der
              Gebiet           dingungen      öffnung          ten                     geschützten Arten
                                                                             Zielarten
1 und 2 Skagerrak      und                       32    Hering                     50
(Fortset- Kattegat                                     (Clupea Haren-
 zung)                                                 gus)
                                                       Sprotte
                                                       (Sprattus sprat-
                                                       tus)
          Die     gesamte                        30    Goldlachs                  50           10
          Region                                       (Argentina spp.)
          Die     gesamte                        20    Garnelen                   30           50
          Region     außer                             (Pandalus monia-
          Skagerrak und                                gui und Crangon
          Kattegat                                     spp.)
          Die      gesamte                       16    Sprotte                    50           10
          Region     außer                             (Sprattus sprat-
          Skagerrak und                                tus)
          Kattegat
          Die      gesamte                       16    Aal                        20           10
          Region                                       (Anguilla anguil-
                                                       la)
          Skagerrak und                          35    Garnelen                   20           50
          Kattegat außer-                              (Crangon spp.
          halb der 4-Mei-                              und Palaemon
          len-Zone     von                             adspersus)
          den Basislinien
          aus
          Skagerrak and                          16    Garnelen                   20           50
          Kattegat inner-                              (Crangon spp.
          halb der 4-Mei-                              und Palaemon
          len-Zone von                                 adspersus)
          den Basislinien
          aus                                     16    Petersmann
                                                        (Trachinus draco)
                                                        Weichtiere außer
                                                        gemeiner Tinten-
                                                        fisch
                                                        (Sepia officinalis)
                                                                                  50           10
                                                        Hornhecht
                                                        (Belone belone)
                                                        Grauer Knurr-
                                                        hahn
                                                        (Eutrigla gurnar-
                                                        dus)
          Skagerrak     und                       16    Blauer Wittling           50           10
          Kattegat                                      (Micromesistius
                                                       poutassou)
          Skagerrak         Vom 1. Novem-         16    Sandaal                   50            10
                            ber bis zum letz-           (Ammodytidae)
                            ten Februartag
                                                           40
 ---pagebreak---                                                                                                        345/92 -
                                             Mindest-                                                  Art. 1.10.
                                                                         Mindestan-
          Geographisches    Zusätzliche Be-  maschen-  Zulässige Zielar-             Höchstanteil der
Region                                                                     teil der
              Gebiet           dingungen     öffnung          ten                   geschützten Arten
                                                                          Zielartcn
                                              in mm
 1 und Kattegat            Vom 1. August bis     16   Sandaal                  50            10
   2                       zum letzten Fc-            (Ammodytidae)
(Fortset-                  bruartag
 zung)
                           Vom 1. März bis            Sandaal                  50            10
                           31. Juli                   (Ammodytidae)
          Die     gesamte                        16   Stintdorsch             50                       1796/94
                                                                                     15. davon nicht
          Region    außer                             (Trisoplerus es-              mehr als 5 % Ka-   Art. 1.3.
          der Stintdorsch-                            markii)                       beljau und Schell-
          Schutzzone ^ '                                                                   fisch
          Nordsee          Vom 1. Novem-         16   Sandaal                 50             10
                           ber bis zum letz-          (Ammodytidae)
                           ten Februartag
                           Vom 1. März bis            Sandaal                 50             10
                           31. Oktober                (Ammodytidae)
          Die     gesamte                             Sandaal                 50             10
          Region    außer                             (Ammodytidae)
          Nordsee     und
          Skagerrak und
          Kattegat
          Skagerrak   und                       90    Alle                                  100
          Kattegat
                                                70    Wittling                50            30,
                                                      (Merlangius mer-                außer Wittling
                                                      langus)
                                                35    Garnele                  20            50
                                                      (Pandalus borea-
                                                      lis)
                                                32    Makrele                 50             10
                                                      (Scomber scorn-
                                                      brus)
                                                      Stöcker
                                                      (Trachurus tra-
                                                      churus)
                                                         41
 ---pagebreak---                                                                                                         345/92- -
                                         Mindest-                                                       A r t . 1.10.
                                                                       Mindestan-
       Geographisches  Zusätzliche Be-   maschen-   Zulässige Zielar-                  Höchstanteil der
Region                                                                   teil der
           Gebiet         dingungen      öffnung            ten                       geschützten Arten
                                                                        Zielarten
                                          in mm
  3    Die    gesamte                       65     Alle                                      100
       Region
                                            40     Makrele             50 \
                                                   (Scomber spp.)
                                                   Blauer Wittling     50 1
                                                   (Micromesisüus
                                                   pout a ssou)
                                                   Hering              50 \ bzw. 80 \       -10
                                                   (Clupea haren-
                                                   gus)
                                                   Pelagische Ze-      50 1
                                                   phalopoden
                                                   Stöcker
                                                                       50 /
                                                   (Trachurus spp.)
                      Selektierendes       65 <6>  Kaisergranat            30 ^              60
                      Schleppnetz          50 (f>> (Nephrops nor\>e-
                                                   gicus)
                      Nichtselekticren-     55     Kaiserganat             30 (7>             60
                      des Schleppnetz              (Nephrops noivc-
                                                   gicus)
                                            55     Garnele                  30               50
                                                   (Parapenaeus
                                                   longirostris, Aris-
                                                   teus aruennatus
                                                   und Aristaeomor-
                                                   pha foliacea)
       Golf von Cadiz                       40     Alle Arten außer         50                10
       (S)                                         den in Anhang
                                                   II für die Region
                                                   3 aufgeführten
                                                   Arten
       Die    gesamte                        20    Sardine
       Region                                      (Sardina pilchar-
                                                   dus)
                                                   Aal                       50               10
                                                   (Anguiüa cnguil-
                                                   la)
                      Innerhalb      der     20    Garnelen                 30               50
                      12-Meilen-Zone               (Crangon spp.
                      von den Basisli-             und Palaemon
                      nien der Mitglied-           spp.)
                      staaten aus
                                             16    Sprotte
                                                   (Sprattus sprat-
                                                   tus)                      50               10
                                                   Sardelle
                                                   (Engraulis encra -
                                                   sicholus)
                                                   Sandaal
                                                   (Ammodytidae)
  4    Die    gesamte
       Region
                                                      42
 ---pagebreak---                                                                                                                                    345/92 -
                                                        Mindest-                                                                   Art. 1.10.
                                                                                             Mindestan-
             Geographisches        Zusätzliche Be-      maschen-      Zulässige Zielar-                       Höchstanteil der
Region                                                                                          teil der
                  Gebiet              dingungen          öffnung               tcn                           geschützten Arten
                                                                                              Ziclarten
                                                          in mm
    5        Die       gesamte                               65       Alle                                             100
             Region
                                                             40       Makrele                       80                 10
                                                                      (Scomber sppj
                                                                      und Stöcker
                                                                      (Trachurus spp.)
                                                             20       Gelbstriemcn                  50                 10
                                                                      (Boops boops)
                                                                      Sardine
                                                                      (Sardina pilchar-
                                                                      dus)
    6        Die       gesamte                              100       Alle                                             100
             Region
                                                             45       Garnelen                      30                 50
                                                                      (Penaeus subtilis,
                                                                      Penaeus brasi-
                                                                      liensis, Xiphope-
                                                                      nacus kroyeri)
     7       Die       gesamte
             Region
    8        Die       gesamte
             Region
(1) Bei Schleppnetzen darf in der oberen Hälfte des Steerts ein Quadratmaschen-Netzteil (Einsatz) mit einer Mindestmaschen-
      öffnung von 90 mm an den Laschverstärkungen oder Verbindungen angebracht sein.
(2) An Bord darf sich kein Schleppnetz oder Netzteil befinden, dessen Maschenöffnungen kleiner als die Maschenöffnungen des
      zum Fang eingesetzten Netzes sind.
(3) Südlich einer Linie, die sich von der Ostküste des Sound of Jura auf dem 56. Grad nördlicher Breite nach Westen hin er-
      streckt.
(4) Blauer Wittling zählt in dem Gebiet, das im Norden durch eine Linie auf 52* 30' nördlicher Breite und im Osten durch den
      7. Grad westlicher Länge begrenzt wird, nicht zu den zulässigen Zielarten.
      Die Stintdorsch-Schutzzone ist der Teil der Nordsee, der der Hoheitsgewalt oder Gerichtsbarkeit eines Mitgliedstaats unter-
      steht und wie folgt begrenzt ist: im Süden von einer Linie vom Schnittpunkt der Ostküste Schottlands mit dem 56. Grad
      nördlicher Breite östlich bis zum 2. Grad östlicher Länge, dann nördlich bis zum 58. Grad nördlicher Breite, dann westlich
      bis 0* 30' westlicher Länge, dann nördlich bis 59* 15' nördlicher Breite, dann östlich bis zum 1. Grad östlicher Länge, dann
      nördlich bis zum 60. Grad nördlicher Breite, dann wesüich bis zum Meridian 0" 00', dann nördlich bis 60* 30' nördlicher
      Breite, dann westlich bis zur Ostküste der Shetlands, dann westlich von der Westküste der Shetlands auf dem 60. Grad
      nördlicher Breite bis zum 3. Grad westlicher Länge, dann südlich bis 58* 30' nördlicher Breite und dann westlich bis zur
      schottischen Küste.
(6) Das selektierende Schleppnetz muß eine obere Netzhälfte mit einer Mindestmaschenöffnung von 65 mm und eine untere
      Netzhälfte, mit einer Mindestmaschenöffnung von 50 mm haben; die beiden Netzhälften sind durch ein horizontales Netz-
      ruch getrennt.
(7) 25 % zwischen dem 1. Januar und dem 31. März.
 («) Der Golf von Cadiz ist das Gebiet in der ICES-Abteilung IX a östlich einer Linie, die von einem Punkt bei 7* 52' westlicher
      Länge an der Südküste Portugals genau südlich verläuft.
 (9) Es wird davon ausgegangen, daß alle Fänge mit dem Netz mit der kleinsten Maschenöffnung an Bord gefangen wurden. Die          2120/92
      Zusammensetzung der an Bord behaltenen gefangenen Arten, nach Sortierung, oder während des Umladens oder der Anla-           Art. 1
      dung muß den Vorschriften über die kleinste benutzte Maschenöffnung entsprechen. Falls Schiffe zusammenwirken und ein
      gemeinsam gehievtes Fanggerät benutzen, muß die Zusammensetzung der Fänge an Bord eines jeden der Schiffe der Ma-
      schenöffnung entsprechen, die sich an Bord des Schiffes mit der kleinsten Maschenöffnung befindet
 0°) An Bord darf sich kein Schleppnetz oder Netzteil befinden, dessen Maschenöffnung kleiner als 90 mm ist
 O1) Der Prozentsatz von Wittling wird auf der Grundlage der Gesamtheit der Fänge bestehend aus Wittling + Schellfisch +
      Seelachs + Kabeljau errechnet.
                                                                         43
 ---pagebreak---                                       ANHANG     II                                                 3094/86
                Mindestgröße geschützter Arten nach Artikel 2 Absatz 1
                                      und Artikel 5
                                                                                           (in cm)
                                                            Region 2
                                         Region       außer                  Region Region Region
                 Arten                                            Skagerrak
                                            1       Skagerrak                   3             5
                                                                  und Katte-
                                                    und Katte-
                                                                     gat
                                                       gat
Stör (Acipenser sturio)                                                       145     C)
Maißsch (Alosa spp.)                                    30                     30     (*)     o
Lachs (Salmo salar)                                     (')           C)       50     C)
Meerforelle (Salmo trutta)                              n             {')      25
Aal (Anguiüa anguüla)                                   n             n        n      n
Meeraal (Conger conger)                                 58                     58             o
Kabeljau (Gadus morhua)                    35           35            30       35
                                                                                      n
Leng (Molva molva)                                      (*)                    63             o
Blauleng (Molva dypterygia)                             70                     70     n
Schellfisch (Melanogramus aeglefxnus)      30           30            27       30
Seelachs (Pollachius virens)               35           35            30       35
Pollack (Pollachius pollachius)                         30                     30
Wittling (Merlangius merlangus)            27           22            23       22                  345/92 -
                                                                                                   Art. 1.11.
Seehecht (Merluccius merluccius)           30           30            30       27     o       o
Meeräsche (Mugil spp.)                                  20                     20             o
Meerbarsch                                              36                                    o    4056/89
(Dicentrarchus labrax)                                                                             Art. 1.3.
Seebrasse (Pagellus bogaraveo)                          25                     25                  3094/86
Streifenbrasse (Spondyliosorrm cantha-                  23                     23
rus)
                                                                               19
Goldbrasse (Spams aurata)
Streifenbarbe (Mullus surmuletus)
                                                        15                     15     o       n
Scholle (Pleuronectes platessa)
                                           25         25 d)           27       25     o
                                           28           28            28       28
Rotzunge (Gfyptocephalus cynoglossus)
                                           15         15 &            23       23     o
Scharbe (Limanda     limanda)
                                           25           25            25       25     o
Limande (Microstomas kitt)
                                                        25            20       25     o
Flunder (Platichthys flesus)
                                           24           24            24       24             C)   2024/88
Seezunge (Solea vulgaris)                                                                          Art. 1.3.
                                                         44
 ---pagebreak---                                                                                                         3094/86
                                                                                                (in cm)
                                                                 Region 2
                                               Region      außer                  Region Region Region
                  Arten                                                 Skagerrak
                                                  "Ï    Skagerrak                                   5
                                                                       und Katte-
                                                        und Katte-
                                                                           gat
                                                            gat
Bastardzunge                                                                        15                  4056/89 -
(Dicologoglossa cuneata]                                                                                Art. 1.3.
Flügelbutt                                       Zu         25              25      20             C)
(Lepidorhombus spp.)
Glattbutt (Scophthalmus rhombus)                 30         30              30      30     n            3094/86
Steinbutt (Psetta maxima)                        30         30-             30      30     (*)     C)
Seeteufel (Lophius piscatorius, L bude-                     (')                     C)     (•)     (')  Berichtigung
gqssa)                                                                                                  (ABI. Nr. L 35
                                                                                                        vom 6 . 1 1987,
                                                                                                        S. 44).
Tintenfische (Sepia spp.)                        C)                                 (*)    (•)     (")
(i)
    Außer in der Nordsee, wo die Mindestgröße ab 1. Januar 1989 27 cm beträgt
(-' Außer in der Nordsee, wo die Mindestgröße ab 1. Januar 1989 23 cm beträgt
(*> Größe noch festzusetzen (vgl. Artikel 2 Absatz 1).
                                                             45
 ---pagebreak---                                       ANHANG III                                    3094/86
                               Mindestgröße nach Artikel 5
         Arten            Region        Geographisches Gebiet       Mindestgröße
 Hering                              ICES-Abteilung V b (EG-            20 cm
 (Clupea harengus)                   Zone)
                                    Außer Skagerrak und Katte-         20 cm
                                    gat
                                    Skagerrak und Kattegat             18 cm
                                                                       20 cm
Makrele                1, 2, 3 und Außer Nordsee                       20 cm       345/92 - Art. 1.12.
(Scomber spp.)
                                    Nordsee                            30 cm
Makrele                             Nur Skagerrak und Kattegat                     3094/86
                                                                       30 cm
(Industriefisch)
Franzosendorsch                                                          (*)
(Trisopterus luscus)
Sardelle                            Außer ICES Abteilung LX a          12 cm        $45/92 - A r t . 1.12.
(Engraulis encrasicho-
lus)
                                    ICES Abteilung IX a                10 cm
Sardine                                                                  (*)       W94/S6
(Sardina pilchardus)
Stöcker                1, 2, 3 und                                                 345/92 - A r t . 1.12.
                                                                       15 cm
(Trachurus spp.              5
Ganzer Kaisergranat                 Nur Skagerrak und Kattegat   40 mm Panzerlänge 2024/88 - Art. 1.5.
(Nephrops norvegicus)                                           130 mm Gesamtlänge
                                    Außer westlich Schottlands   25 mm Panzerlänge
                                    und Irische See (ICES-Ab-   85 mm Gesamtlänge
                                    teilungen VI a and VII a)
                                    und Skagerrak und Kattegat
                                    Westlich Schotttands und     20 mm Panzerlänge
                                    Irische See (ICES-Abteilun- 70 mm Gesamtlänge
                                    gen VI a und VII a)
                                                                 20 mm Panzerlänge
                                                                70 mm Gesamtlänge
                                                        46
 ---pagebreak---                                                                                  3094/86
        Arten             Region     Geographisches Gebiet         Mindestgröße
                             2                                                   2024/88 - Art. 1.5.
Kaisergranatschwänze              Nur Skagerrak und Kattegat          72 mm
                             2    Außer westlich Schottlands         46 mm
                                  und Irische See (ICES-Ab-
                                  teilungen VI a and VII a)
                                  und Skagerrak und Kattegat
                             2    Westlich Schottlands und           37 mm
                                  Irische See (ICES-Abteilun-
                                  gen VI a und VII a)
                             3                                       37 mm
                             2    Ausgenommen       Skagerrak 85 mm Panzerlänge  3094/86
Hummer
(Homarus gammarus)                und Kattegat                24 cm  Gesamtlänge
                             2    Nur Skagerrak und Kattegat  78 mm Panzerlänge
                                                              22 cm  Gesamtlänge
Seespinne                    2                                       120 mm
(Mala squinado)
                             3                                       120 mm
Taschenkrebs                 2                                Breite      (*)
(Cancer pagurus)                                              Länge       (*)
                                         ^                    Schere       t*)
                             3                                Breite        O
                                                              Länge        t*)
                                                              Schere        O
Kamm-Muschel              2 und 3 Außer ICES-Abteilung VII d         100 mm      345/92 - Art. 1.12.
(Pecten maxim us)
                             2    ICES-Abteilung VII d               110 mm
                                                                                 3094/86
Venusmuschel                 2    Nur ICES-Abteilungen VII d          40 mm
(Venus verrucosa)                 und VII e
Gemeiner Kalmar              3                                          (*)
(Loligo vulgaris)
(*) Größe noch festzusetzen.
                                                      47
 ---pagebreak---                         ANHANG IV                                  3094/86
      Bestimmung der Größe von Krebs- und Weichtieren
(Homarus                                              (Nephrops)
 Hummer                                               Kaisergranat
                     a)    Länge des Panzers
                     b)    Gesamtlänge
                (Venus verrucosa)
                  Venusmuschel
       a)  Größte Abmessung der Muschel
                                           48
 ---pagebreak---                                         3094/86
                                     b)
                           -JT^ 3 ^
<^fc^                                    Berichtigung (ABl.
         (Mara squinado)                 Nr. L 35 vom 6. 2. 1987,
                                         S.44).
            Seespinne
      a) Äußerste Breite des Panzers
      b) Länge des Panzers
      c) Länge der Schere
                        49
 ---pagebreak---                                                                 ANHANG      V                               3071/9 5 Art. 1.2 •
                                                              Regionen 1 u n d 2
                  Ar t/M asch e nöf fn u ng           10-30 mm   50-70mm      9 0 - 9 9 mm l(X)-H9mm 120-219mm       >220 mm
Sardine (Sardina            pilchardus)                   *                           •
A a l (Anguüla          anguilla)                         *          *                *         *
Sprotte (Sprattus           sprattus)
                                                                     *                          *         »               *
Stöcker (Trachurus             trachurus)
                                                                     *                *         *
H e r i n g (Clupea       harengus)                                                   *         *         *               *
Makrele (Scomber               scombrus)                                                                                  *
Meerbarben             (Mullidae)                                                     *         *
H o r n h e c h t (Belone     spp.)                                  *                *
M e e r b a r s c h (Dicentrarchus        labrax)                                     *         *         *               *
Meeräschen             (Mugilidae)                                                    *         *
Scharbe (Limanda               limanda)                                                         *                         *
Schellfisch (Melanogramus                 aeglefinus)
Wittling (Merlangius            merlangus)      (})                                                                       *
F l u n d e r (Platichthys      flesus)
Seezunge (Solea            vulgaris)                                                                      *
Scholle (Pleuronectes             platessa)
Tintenfisch (Sepia spp.)
Kabeljau (Gadus              morrhua)
Pollack (Pollachius pollachius)              (3)
Leng (Molva             molva)
Seelachs (Pollachius             virens)                                                                                  *
Seehecht (Merluccius              merluccius)    (3)
D o r n h a i (Squalus        acanthias)                                                                                  *
Katzenhai (Scyliorhinus              spp.)                                                                *               *
Flügelbutt (Lepidorhombus                 spp.)                                                                           *
Seehase (Cyclopterus               lumpus)                                                                                *
Andere                                                                                                                  *o
W Für Fänge von Seeteufel OLophius spp.), die in den ICES-Bereichen VI und VII getätigt wurden und von denen mehr als 3 0 %
      der Gesamtfangmenge aus diesen Gebieten an Bord behalten werden, gilt eine Mindestmaschenöffnung von 250 mm.
W Die Mindestmaschenöffnung in den ICES-Bereichen VII e und VII d beträgt in einen Zeitraum von zwei Jahren nach Inkrafttre-
      ten dieser Verordnung 90 mm.
W Die Mindestmaschenöffnung in den ICES-Bereichen VII e und VII d beträgt in einen Zeitraum von zwei Jahren nach Inkrafttre-
      ten dieser Verordnung 110 mm.
                                                                     50
 ---pagebreak---                                                             ANHANG VI                                    3071/95 Art. 1. 2
                                                              Region 3
             Art/Maschenöffnung                 < 40 mm      40-4^mm      50-59 mm      60-79 mm   80-99 mm      >100mm
Sardine (Sardina pilchardus)                                                                           *              *
Garnelen (Palaemon spp.)                                                                                              *
Meerjunker (Coris julis)                           *             *                          *                         *
Ochsenauge (Boops boops)                                                       *            *                         *
Geißelgarnelen (Penaeus spp.)                                                               *                         *
Gemeiner Heuschreckenkrebs (Squilla
mantis)
                                                                                                                      *
Meerbarben (Mullidae)                                            *                                     *              *
Bastardzunge (Dicologoglosa cuneata)                                           *                       *
Lippfische (Labridae)                                                                                                 *
Stöcker (Trachurus trachurus)                                                               *          *              *
Makrele (Scomber scombrus)                                                                                            *
Französischer Dorsch (Trisopterus lus-
cus)                                                                                                                  *
Tintenfische (Sepia spp.)                                                      *                       *              *
Knurrhähne (Triglidae)                                                                                                *
Meerbrassen (Sparidae)                                                                      *                         *
Drachenköpfe (Scorpaenid-ae)
Azevi a-Seezunge (Microchirus acevia)                                                                  *
Kurzflossenkalmar (Ommatosrrephidae)
Meeraal (Conger conger)                                                                                               *
Ostatlantische Gabeldorsche (Phycis
spp.)
Glattbutt (Scophtalmus        rhombus)                                                                 *              *
Drachenfische (Trachinidae)
Laxierfisch (Cenxracamhidae)                                                                *                         *
Meerbarsch (Dicentrarchus labrax)
Wittling (Merlangius merlangus)
Steinbutt (Psetta maxima)                                                                              *
Pollack (Pollachius pollachius)                                                                                       *
Scholle (Pleuronectidae)                                                                               *              *
Seezunge (Solea vulgaris) Q)                                                                                          *
Seehecht (Merluccius merluccius) (})                                                                                  *
Andere (^)                                                                                                            *
l 1 ' Die Mindestmaschenöffnung in den ICES-Bereichen VIII c und DC beträgt 80 bis 99 mm. Während eines Zeitraums von zwei
      Jahren nach Inkrafttreten dieser Verordnung beträgt die Mindestma.schenöffnung jedoch 60 mm.
W Für Fänge von Seeteufel (Lophius spp.), von denen mehr als 30 % der Gesamtfangmenge an Bord behalten werden, gilt eine
      Mindestmaschenöffnung von 220 mm.
                                                                 51
 ---pagebreak---                                                    ANHANG      VII
                                                       Teil A
                                             VERGLEICHSTABELLE
Verordnung (EWG) Nr. 3094/86                                Vorliegende Verordnung
Artikel 1                                                   Artikel 1
Artikel 2 Absatz 1                                          Artikel 2 Absatz 1
Artikel 2 Absatz 2                                          Artikel 2 Absatz 2
Artikel 2 Absatz 3                                          Artikel 2 Absatz 3
Artikel 2 Absatz 4                                          Artikel 2 Absatz 4
Artikel 2 Absatz 5                                          Artikel 2 Absatz 5
Artikel 2 Absatz 6                                          Artikel 2 Absatz 6
Artikel 2 Absatz 7                                          Artikel 2 Absatz 7
Artikel 2 Absatz 10                                         Artikel 2 Absatz 8
Artikel 2 Absatz 11                                         Artikel 2 Absatz 9
Artikel 2 Absatz 12                                         Artikel 2 Absatz 10
Artikel 3                                                   Artikel 3
Artikel 4                                                   Artikel 4
Artikel 5 Absatz 1                                          Artikel 5 Absatz 1
Artikel 5 Absatz 2                                          Artikel 5 Absatz 2
Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe a)                             Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe a)
Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) erster Gedankenstrich       Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) erster Gedankenstrich
Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) zweiter Gedankenstrich      Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) zweiter Gedankenstrich
Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) dritter Gedankenstrich      Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) dritter Gedankenstrich
Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b) vierter Gedankenstrich
Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe c)                             Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe c)
Artikel 5 Absatz 4                                          Artikel 5 Absatz 4
Artikel 5 Absatz 5                                          Artikel 5 Absatz 5
Artikel 6                                                   Artikel 6
Artikel 7                                                   Artikel 7
Artikel 7a                                                  Artikel 8
Artikel 8                                                   Artikel 9
Artikel 9 Absatz 1                                          Artikel 10 Absatz 1
Artikel 9 Absatz 2                                          Artikel 10 Absatz 2
Artikel 9 Absatz 3                                          Artikel 10 Absatz 3
Artikel 9 Absatz 4                                          Artikel 10 Absatz 4
Artikel 9 Absatz 4 a                                        Artikel 10 Absatz 5
Artikel 9 Absatz 5                                          Artikel 10 Absatz 6
Artikel 9 Absatz 6                                          Artikel 10 Absatz 7
Artikel 9 Absatz 7                                          Artikel 10 Absatz 8
Artikel 9 Absatz 8                                          Artikel 10 Absatz 9
Artikel 9 Absatz 9                                          Artikel 10 Absatz 10
Artikel 9 Absatz 10                                         Artikel 10 Absatz 11
Artikel 9 Absatz 11                                         Artikel 10 Absatz 12
Artikel 9 Absatz 12                                         Artikel 10 Absatz 13
Artikel 9 Absatz 13                                         Artikel 10 Absatz 14
Artikel 9 Absatz 15                                         Artikel 10 Absatz 15
Artikel 9 Absatz 16                                         Artikel 10 Absatz 16
Artikel 9 Absatz 17                                         Artikel 10 Absatz 17
Artikel 9 Absatz 18                                         Artikel 10 Absatz 18
Artikel 9 Absatz 19                                         Artikel 10 Absatz 19
                                                         52
 ---pagebreak--- Verordnung (EWG) Nr. 3094/86   Vorliegende Verordnung
Artike 1 9a Absatz 1           Artikel 11 Absatz 1
Artike 1 9a Absatz 2
Artike 1 9a Absatz 3           Artikel 11 Absatz 2
Artike 1 9a Absatz 4           Artikel 11 Absatz 3
Artike 19b                     Artikel 12
Artike 110                     Artikel 13
Artike 111                     Artikel 14
Artike 112                     Artikel 15
Artike 113                     Artikel 16
Artike 114 Absatz 1            Artikel 17 Absatz 1
Artike 114 Absatz 2            Artikel 17 Absatz 2
Artike 114 Absatz 3            Artikel 17 Absatz 3
Artike 114 Absatz 4            Artikel 17 Absatz 4
Artike 114 Absatz 5
Artike 114 Absatz 6
Artike 114 Absatz 7            Artikel 17 Absatz 5
Artike 115                     Artikel 18
                               Artikel 19
                               Artikel 20
ANHANG I                       ANHANG I
ANHANG I — Fußnote             ANHANG I - Fußnote    (1)
ANHANG I - Fußnote             ANHANG I - Fußnote    (2)
ANHANG I - Fußnote             ANHANG I - Fußnote    (3)
ANHANG I — Fußnote             ANHANG I - Fußnote    (4)
ANHANG I - Fußnote             ANHANG I - Fußnote    (5)
ANHANG I - Fußnote             ANHANG I - Fußnote    (6)
ANHANG I — Fußnote             ANHANG I - Fußnote    (7)
ANHANG I - Fußnote
ANHANG I — Fußnote             ANHANG I - Fußnote (8)
ANHANG I — Fußnote
ANHANG I — Fußnote
ANHANG I - Fußnote
ANHANG I - Fußnote
ANHANG I - Fußnote             ANHANG I - Fußnote (9)
ANHANG I - Fußnote             ANHANG I - Fußnote (10)
ANHANG I - Fußnote             ANHANG I - Fußnote (11)
ANHANG II - Fußnote
ANHANG- II - Fußnote
ANHANG II - Fußnote
ANHANG II - Fußnote
ANHANG II - Fußnote
ANHANG II - Fußnote            ANHANG II - Fußnote (1)
ANHANG II - Fußnote            ANHANG II - Fußnote (2)
ANHANG II - Fußnote            ANHANG II - Fußnote »
ANHANG III                     ANHANG III
ANHANG IV                      ANHANG IV
ANHANG VI                      ANHANGV
ANHANG VII                     ANHANG VI
ANHANG V.                      ANHANG VII
                             53
 ---pagebreak---                                         Teil B
                Änderungsverordnungen zur Verordnung (EWG) Nr. 3094/86
                                                                       Amtsblatt
                                                                  Nr.   Seite        Datum
Verordnung (EWG) Nr. 4026/86                                     L376     1      31.12.1986
Verordnung (EWG) Nr. 2968/87                                     L 280    1        3. 10. 1987
Verordnung (EWG) Nr. 3953/87                                     L371     9      30. 12. 1987
Verordnung (EWG) Nr. 1555/88                                     L140     1         7.6. 1988
Verordnung (EWG) Nr. 2024/88   •                                 L179     1          9.7.1988
Veroidnung (EWG) Nr. 3287/88   .                                 L292     5      26.10.1988
Verordnung (EWG) Nr. 4193/88                                     L 369    1      31.111988
Verordnung (EWG) Nr. 2220/89                                     L211     6        22. 7. 1989
Verordnung (EWG) Nr. 4056/89                                     L389    75      30.111989
Verordnung (EWG) Nr. 3500/91                                     L331     2        3.111991
Verordnung (EWG) Nr. 345/92                                      L42     15        18.11992
Verordnung (EWG) Nr. 1465/92                                     L155     1          6.6.1992
Verordnung (EWG) Nr. 2120/92                                     L213     3        29.7.1992
Verordnung (EWG) Nr. 3034/92                                     L307     1      23. 10.1992
Verordnung (EWG) Nr. 3919/92                                     L397     1      3 1 . 1 1 1992
Verordnung (EG) Nr. 1796/94                                      L187     1       22. 7. 1994
Verordnung (EG) Nr. 1173/95                                      L118    15        25.5.1995
Verordnung (EG) Nr. 1909/95                                      L184     1         3.8.1995
Verordnung (EG) Nr. 2251/95                                      L 230   11        27.9.1995
Verordnung (EG) Nr. 3071/95                                      L 329   14      30.111995
                                          54
 ---pagebreak---                                                                     ISSN 0254-1467
                                                       KOM(96) 317 endg.
                                          DOKUMENTE
DE                                                                             03
                                    Katalognummer : CB-CO-96-324-DE-C
                                                            ISBN 92-78-05939-0
Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
L-2985 Luxemburg
                                      06