CELEX: 51977PC0612
Language: de
Date: 1977-11-18
Title: Vorschlag einer VERORDNUNG DES RATES über statistische Erhebungen der Rebflächen (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (77) 612
Vol. 1977/0198
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak---     KOMMISSION DER EUROPAISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                      KOM(77)612 endg. .
                                                      Brüssel , den 18 . November 1977 .
                                    Vorschlag einer
                                 VERORDNUNG DES RATES
                 über statistische Erhebungen der Rebflächen
                       ( von der Kommission dem Rat vorgelegt)
KOM(77 ) 612 endg.
  V
 ---pagebreak--- Begründung
Dia Kommission legt statt der in der Verordnung Nr . 26/64/EWG , zuletzt geändert
 durch die Verordnung Nr . 1456/76/EWG vorgesehenen grundsätzlichen Neuordnung des
Weinbaukatasters , die im Abstand von 10 Jahren und erstmalig 1979 durchgeführt
werden soll , dem Rat aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen einen Verordnung3–
 entwurf über statistische Erhebungen der Rebflächen vor .
– Darxaoh sollen in zehnjährigen Abständen und erstmalig 1979 Grunderhebungen
   über die in Ertragsklassen unterteilte gesante Rebfläche der Gemeinschaft sowie Zwi–
   schenerhebungen      über die in Form von Rodungen , Neu– oder Wiederanpfl anzungen ein–
   gfiirrtrteiion  Aenderungen bei der mit Keltertraubensorten bestookten Rebfläche
   in den einzelnen Ertragsklassen durchgeführt werden ;
– die Verordnung nimmt auf das Verfahren Bezug , naoh welchem der Ständige
   Agrarstatistische Ausschuss                                    •>
        ( i) die Altersklassen für Reben ( Artikel 2);
      ( ii) das Tabellenprogramm zur Uebermi.ttlung der Ergebnisse an die
              Kommission (Artikel 4» 5 und 6 );
    ( iii ) die Uebermittlung der Erhebungsergebnisse in detaillierter Form bei
              etwaiger elektronischer Datenaufbereitung (Artikel 4 und 5 );
      ( iv) die Ertragsklassen zur Untergl iederung der mit Keltertraubensorten
              bestookten Rebfläche (Artikel 6)                               ;
   festlegt .
 – Die Verordnung bestimmt , das vom Ständigen Agrarstatistischen Aussohuss
   einzuhaltende Verfahren ( Artikel 8);
 – durch den neuen Wortlaut werden mit sofortiger Wirkung die Verordnung
   Nr . 24 sowie die Verordntangen Nr. 816/70/EWG und Nr. 1388/70/EWG teilweise
   abgeändert und die Verordnungen Nr . 143 und Nr . 26/64/EWG völlig abgelöst ;
   die Verordnung Nr . 1135/70/EWG tritt mit Wirkung vom 1 . April 1979 ausser
   Kraft (Artikel 10).
Das vorgeschlagene Erhebungssystem wird die statistischen Informationen liefern ,
welohe notwendig sind , um den Weinmarkt auszurichten und die wachsenden Kosten für
jährliche Interventionen zu vermindern .
            I
 ---pagebreak---                            Vorschlag    für eine Verordnimg des Rates vom
         über statistische Erhebungen der Rebflächen                         '
         Der Rat der Europäischen Gemeinschaften –
         gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
         insbesondere auf Artikel 43 ,
         auf Vorschlag der Kommission ,        -    ;
         naoh Stellungnahme des Europäischen Parlaments ( l ) f
         nach Stellungnahme des Wirt sohafts– und Sozialaussohusses ( 2),
         in Erwägung nachstehender Gründe
         Die Kommission benötigt zur Erfüllung der Aufgaben , die ihr durah den Vertr?.g
         und die Gemeinschaftsvorschriften über die gemeinsame * Markt Organisation für
 l                                                                                 v
         Wein übertragen worden sind , genaue und aktuelle Angaben über das Produktions-
         potential der Rebfläohen in der Gemeinschaft und über die mittelfristige En+wick-
I
 !       lung der     Erzeugung und des Marktangebotes .
 I       Artikel 1 der Verordnung Nr . 24 über die schrittweise Errichtung einer gemeinsamen
 |       Marktorganisation für Wein ( 3), zuletzt geändert durch die Verordnung Nr. 92/63/EWC
         ( 4), sieht vor , dass die Mitgliedstaaten bis spätestens zum 31 » Dezember 1964
 i t . . ein Weinbaukataster einrichten , das später auf dem laufenden gehalten worden sollte .
  r* : Die Verordnung Nr. 26/64^EWG der Kommission vom 28 . Februar 1964 mit zusätzlichen
         Vorschriften für die Einrichtung des Weinbaukatasters , seine Auswertung und
  j      laufende Vervollständigung ( 5 ), zuletzt geändert duroh die Verordnung (EWG ) Nr .
  |
  I
         1456/76 ( 6), bestimmt , dass die in ihrem Artikel 3 Abstaz 1 vorgesehene vollständige
   I
   |     Ueberholung des gemeinschaftlichen Weinbaukatasters alle zehn Jahre und zum ersten
  j.     Male 1979 stattfinden soll .                                          1
   i     Ein Kataster im eigentlichen Sinne erfordert einen erheblichen Verwaltungsaufwand
   ;     für die Einrichtung, Auswertung und laufende Vervpllst&ndigung einer Liste oder
         eines Registers mit den Angaben über die Grundeigentümer sowie über alle
         Rebgrundstücke mit ihren Identifikationsmerkmalen . Weinbaukataster im " eigentlichen
         Sinne sind nur von einigen Mitgliedstaaten eingerichtet worden , die im übrigen
         nur eine teilweise und unregelmässige Vervollständigung derselben "srounehmen
         konnten. Die von einigen Mitgliedstaaten durchgeführten Erhebungen über die
         Rebfläche bezogen sich auf unterschiedliche Berichtsjahre . Infolgedessen erlauben
          diese Kataster und diese nationalen Erhebungen keine genaue , einheitliche und
          zeitlich harmonisierte Beobachtung des Produktionspotentials und des Angebots auf
          den Weltmärkten der Gemeinschaft .
         7ll           " '                                   iuii . Nr. 1 25 vom 17X1903 , 'sT"2239763
          ( 2)                                          { 5} AB1 . Nr. 43 vom 19.3.1964, S. 753/64
          ( 3 ) AEl .Nr. 30 vorn 20.4.1962 , S. 939/62 ( 6) AB1 » Nr.L 163 vom 24.6,1976,S . 13
 ---pagebreak--- Zur Beurteilung der Lage und. der Entwicklung des Weinmarktes der Gemeinschaft
ist es wiohtig, alle 10 Jähre GrunderhebuHgen in den Weinbaubetrieben über die'
gesamte Rebfläohe und zwisohen den Grunderhebungen vergleichsweise einfache
Zwisohenerhebungen nur über die mit Keltejftraubensorten "bestockte Rehfläche
durchzuführen .                          '
Aus teohnisohen und Wirtschaftlichkeitsgründen erscheint es angebracht , wegen
ihrer nur begrenzten Bedeutung für den Weinmarkt der Gemeinschaft die Rebflächen
im Freiland in den Mitgliedstaaten , deren gesamte Rebfläche weniger als 500 ha
beträgt , die Rebflächen unter Glas sowie die von ihrer Grösse her unbedeutenden
Rebfläohen , deren Erzeugung vollständig zum Eigengebrauoh in den Familien der
Weinbauern bestimmt ist , aus dem Erhebungsbereioh auszusohliessen .
Es werden nähere ' Angaben über die Nutzung der Rebfläche für die Erzeugung von
Keltertrauben , Tafeltrauben und vegetativem Vermehrungsgut der Reben sowie über
den Rebsortewbestand und das Alter der Rebstöoke benötigt . Da die Uebersöhüsse
besonders bei der Tafelweinerzeugung erhebliohe Schwierigkeiten in der
Weinwirtschaft gewisser Erzeugerländer verursaohen können , ersoheirit es  '
angebracht , die Rebfläohe , die für die Erzeugung von Qualitätswein b.A. und
Tafelwein bestimmt ist , getrennt zu erheben .
Zum Zwecke einer laufenden Beobachtung der Entwicklung des Weinbaupotentials ist
es angebracht , jährlioh mit Hilfe von Zwisohenerhebungen die in Form von Rodungen ,
Neu- oder Wiederanpflanzungen eingetretenen Aenderungen bei der mit Keltertrauben–
 sorten bestockten Rebfläohe zu erheben »
Die Ergebnisse der Grunderhebungen und ebenso der Zwisohenerhebungen sind der
Kommission so schnell wie möglioh mitzuteilen .
Es   empfiehlt sich , die Zahlenangaben zu berücksichtigen , die bei der Anwendung
 anderer Gemeinsohaftsbestimmvmgen mit gewissen Massnahmen zur Sanierung der
weinbaAil iohert Erzeugung in der Gemeinschaft anfallen .
Da mit Hilfe der Stiohprobenmethode genaue Ergebnisse über wichtige Rebfläohen zu
angemessenen Kosten erreicht werden können , empfiehlt es sich , den betreffenden
Mitgliedstaaten die Möglichkeit zu geben , die Erhebungen als Total erhebungen oder
als Stichprobenerhebungen unt.er gleichzeitiger Angabe von Werten für die
 statistische Zuverlässigkeit durchzuführen ,   ,
 ---pagebreak--- Zur Abschätzung der Weinerzeugung der Gemeinschaft ist es notwendig, jährlich
Angaben über die Hektarerträge und den durchschnittlichen natürlichen
Alkoholgehalt von frischen               Trauben , Traubenmost oder Wein zur Verfügung zu
haben .. Wogen doe Vorhandenseins von Flächen mit sehr unterschiedliohen Erträgen
empfiehlt es sich , die mit Keltertraubensorten bestockte Rebfläche in Ertragsklassen
                                                           1
einzuteilen .
Es ist erforderlich , das s die Kommission Berichte unterbreitet , an Hand deren dor
Rat prüfen kann , inwieweit sioh mit den vorgenommenen Erhebungen und Mitteilungen
die Ziele dieser Verordnung erreichen lassen ; die Kommission schlägt dem Rat
gegebenenfalls eine Annäherung der Methoden vor .
Es muss sichergestellt werden , dass bei der Anwendung dieser Verordnung die
Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und Kommission so wirksam wie möglioh ist .
Die- Bestimmungen für die Anwendung dieser Verordnung sind nach Anhörung des
Ständigen Agrarstatistischen Ausschusses zu erlassen , der durch Besohluss
Nr» 72/279/EWG des Rates (l ) eingesetzt wurde ,                                            »                  • ■
Es ist das Verfahren festzulegen , das vom Ständigen Agrarstatistischen Ausschuss
zu beachten ist ,
                                 '           •                                                        •     '■<•••                   .*
Die statistischen Erhebungen erleichtern eine netwendige Anpassung des
Produktionspotentials an die Nachfrage ; diese Anpassung kann die immer grusser
werdenden Ausgaben , die für die Massnahmen auf dem Weinmarkt aufgewendet werderr
müssen . spürbar beschränken . Es is"fc daher zweckmässig , eine finanzielle
Verantwortung der Gemeinschaft für die Ausgaben vorzunehmen , die den betroffenen
M itgl iedstaaten im Rahmen der in dieser Verordnung vorgesehenen ersten Grunderhebxmg
entsteheal ,,         ' •               ^                       ..    1              .i \                                  ...
Die Einführung des durch diese Verordnung vorgesehenen Erhebungssystem a erfordert
als Konsequenz die Aenderung oder di© Aufhebung bestimmter , im Weinbausektor
anwendbarer Gemeinschaft sbeStimmungen ,
                                                  ' <•' V < .." V. ■ ^ I ,:: •.?!
                        L 'I r                  -i-    ~ '*•                                                     *   <-      '' *■ –
                       r       V ; V . ''V *                 v            ;:■ - ' '      1 • ' .        : r;
                                                                   ; .• • '      .}-.            .. -        .  <•     ' ::
                                                                             In r'M           - ■.       ' -       ' •
 ( 1 ) ABl . Nr, L 179 vom 7.8.1972 , S , 1 ,
 ---pagebreak---  HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN ......
                              ' ' . Artikel 1
                                    ■ i i     «w
 Die Mitgliedstaaten auf deren Hoheitsgebiet die gesamte bestockte Rebfläche im
 Preiland 500 ha oder mehr erreicht , nehmen eine grundlegende Neugestaltung des
 gemeinschaftlichen Weinbaukatasters vor , indem sie
 – alle zehn Jahre Granderhebungen über die bestookte Rebfläche durchführen ; die
• erste Grun&erhebung findet im Jahr 1979 statt und bezieht sich auf die Lage naoh
    Abschluss der Rodungen und Anpflanzungen des Weinwirt sohaftsjahres 1978/79
 – jährlich , beginnend mit dem zweiten Jahr das den Grunderhebungen folgt ,
    Zwischenerhebungen über die auf der mit Keltertraubensorten bestockten Rebfläche
    eingetretenen Veränderungen durchfuhrenf die erste Zwisohenerhebung findet 1981
  , statt und bezieht sich auf die im Laufe der beiden Weinwirtschaftsjahre
    1979/80 und I980/81 eingetretenen Aenderungen«                     ,
 Das Weinwirt sohafts jähr ist das auf der Grundlage von Artikel 5 der Verordnving
 Nr . 24      festgelegte »
                                      Artikel 2
 Die Grunderhebungen beziehen sich auf alle landwirtschaftlichen Betriebe , die eine
 bestookte Rebfläche bewirtschaften , deren Erzeugung an Trauben ^ Traubenmost , V/ein
 oder vegetativem Verra ehrungsgut der Reben normalerweise für den Verkauf bestimmt
 ist .                 •
 Bei den Grunderhebungen sind für jeden landwirtschaftlichen Betrieb nach Absatz 1
 folgende Merkmale zu erheben :
 A. Landwirtschaftlich genutzte Fläche
 B , Bestookte Rebfläche            ,     • ■ '
     Die bestockte Rebfläohe ist naoh der normalen Verwendung der Erzeugung zu
     unterteilen in •
     – mit Keltertraubensorten bestockte Fläche , getrennt nach
       – Qualitâtpweinen b.A.
       – anderen Weinen
         – darunter Weine zur Herstellung von Cognao
     – mit Tafeltraubensorten bestookte Fläohe     '
     – mit noch nioht gepfropften Unterlagensorten bestookte Fläohe
     – ausschliesslich für die Erzeugung von vegetativem Vermehrungsgut der Reben
       bestimmte Fläohe , unterteilt nach 1
       - Rebschulen      1
       - UhterlagensohnéttgSrten
 Die Rebsorten , die zugleich als Kelter»- und Tafel traubensorten klassifiziert sind ,
 müssen entsprechend dem in den betroffenen geographischen Einholten vorherrschenden
 Verwendungszweck erhoben werden .              -    ■
 ---pagebreak---                                             mm i M«.
                                   fur
3 « Bei den Grunderhebungen sind/die mit Keltertraubensoiten bestockte Rebfläche
    folgende Herlanale zu erheben :      •               '
    A. RcbBorte
        l'n den "betroffenen Mitgliedstaaten müssen für jede geographische Einheit naoh
        Artikel 4 Absatz 3 die Reb Sorten gesondert erhoben werden , die zusammen
        mindestens 70 i« der gesamten mit Keltertrauben bestookten Rebfläche ausmachen ,
        in jedem l'all jedooh die Rebsorten , die 3 $ oder mehr dieser Fläohe bedecken.
        Die übrigen Rebsorten können unter Angabe der Beerenfarbe zusammengefasst werden ,
    B. Altor der Rebstöcke
        Das Alter der Rebstöclce ist von dem     Weinwirt sohaft s jähr an zu berechnen , in dem
        die Anpflanzung oder die Veredlung an Ort und Stelle erfolgt ist * Die Alters­
        klassen sind für jeden betroffenen Mitgliedstaat aufzustellen und naoh dem in
        Artikel 8 vorgesehenen Verfahren festzulegen .
4. Unberührt von dieser Verordnung bleiben die Bestimmungen; der Mitgliedstaaten über
    Rebfläohenerhebungen , die ausser den in den Absätzen 2 und 3 genannten Angaben
    zusätzliche Auskünfte vorsehen , die sich insbesondere daraus ergeben , dass der
    Kreis der Auskunftspflichtigen weiter gezogen ist als im Absatz 1 oder wesentliche
    Angaben über die Rebflächen und die betroffenen Betriebe ausführlicher
    spezifiziert werden . Die Ergebnisse sind ebenfalls der Kommission mitzuteilen . .
                                         Artikel 3
1 , Die betroffenen Mitgliedstaaten unterriohten die Kommission vor dem 30 . Juni des
    vorangehenden Jahres an Hand einer eingehenden Beschreibung über die Methoden , die
  ' bei den Grunderhebungen angewendet werden sollen sowie gegebenenfalls über den
    Stiohprobenplan .     -                          ■■■     ; -'t '
2, Die betroffenen Mitgliedstaaten ergreifen geeignete Massnahmen zur Einschränkung
    und , falls erfordert. ioh , zur Schätzung der Beobaohtungsfehler für die gesamte " .
    bestockte Rebfläohe jeder Erzeugungsart gemäss Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe B.
3 « Die Gnmderhebungen können als Vollerhebungen o&or als Stlohprobonorhebungen mit
    Zufall sau swahl durchgeführt werden . In Bezug auf die Ergebnisse der im Stiohproben-
    verfahren mit Zufall sauswahl durchgeführten Grunderhebungen ergreifen die -
    Mitgliedstaaten alle erforderlichen Massnahmen , dass der Stichprobenfehl er - in
    den betroffenen geographischen Einheiten für die Merkmale naoh Artikel 2
    Absatz' 2 Buohstabe B und Absatz 3 Buchstabe A bei einer Sioherheitsgrenze von
          .                                                i  - ) *  >
     68 % eine Grössen Ordnung von 1 $ nioht überschreitet . Die Stichproben müssön - •
     alle Betriebsgrössenklassen umfassen .
 ---pagebreak---                                           Artikel 4
1 , Die "betroffenen Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission die Ergebnisse der
     Grunderhebungen so schnell wie möglich , auf jeden Fall jedoch spätestens 15
     Monate naoh Durchführung der Befragungen     in -den Betrieben .
2. Die Ergebnisse der Grunderhebungen müssen für geographische Einheiten gemäss
     einem nach dem Verfahren des Artikels 8 festzulegenden Tabol1 enprogramro geliefert
     werden «
3 » Die in Absatz 2 sowie in Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe B und Absatz 3 Buohstabe A
     und in Artikel 3 Absatz 3 genannten geographischen Einheiten sind :
     – für die Bundesrepublik Deutschland: die bestimmten Anbaugebiete gemäss
        Artikel 2 der Verordnung (EWG) Nr. 817/70 des Rates (l ),
     – für Frankreich : die im Anhang genannten Departements oder Gruppen von
        Departements ,
     – für Italien : die. Provinzen ,
     – für die übrigen betroffenen Mitgliedstaaten : ihr gesamtes Hoheitsgebiet .
4 « Die Mitgliedstaaten , die die Ergebnisse der Grudnerhebungen mit Hilfe elektronischer
     Datenverarbeitung auswerten , müssen diese Ergebnisse in einer im Maschinenverfahren
     lesbaren Form mitteilen , die naoh dem im Artikel 8 vorgesehenen Verfahren
     festzulegen ist ,
                                           Artikel 5
1 * Dj.e Zwischenerhebungen betreffen die mit Keltertraubensorten bestockte Rebfläohe
     der in Artikel 2 Absatz 1 genannten Betriebe und beziehen sich auf die in dieser
     Fläohe während des abgelaufenen Weinwirtsohaftsjahres eingetretenen Veränderungen ;
     die ersten Zwisohenerhebungen , die auf die Grunderhebungen folgen , beziehen sioh
     jeweils auf die Veränderungen während zwei Weinwirt sohaftsjähren »
 2 . Bei den Zwisohenerhebungen sind die Rebflächen , die
     – gerodet oder nioht mehr bewirtschaftet
     – neu– oder wiederbepflanzt
     worden sind, getrennt für die Flächen , die normalerweise für die Erzeugung von
         – Qualitätsweinen b.A «
         – anderen Weinen
           – darunter Weine zur Herstellung von Cognao
     verwendet werden , nach Rebsorten , in jedem Fall zumindest naoh den in Artikel 6
     Absatz 2 vorgesehenen Ertragsklassen zu erheben . Die bei der Durchführung anderer
     Gemeinschaft sbestimmungen ermittelten Zahlenangaben über Rodungen und Anpflanzungen
     von Reben sind zu berücksichtigen.
    (1 ) ABl . Nr. L 99 vom 5.5.1970 , S. 20
 ---pagebreak--- 3 . Die Zwischenerheoungen können als Vollerhebungeu oder aiö StichpvobenerhoTivrigen mit
    Zufallsauswahl durchgeführt werden . In Bezug auf die Ergebnisse der im Stichproben–
    verfahren mit Zufallsauswahl durchgeführten Zwi schenerh ebungen ergreifen die
    Mitgliedstcvaten alle erforderliohen Massnahmen » daas der Stichprobenfehler in .
    den betroffenen geographischen Einheiten Fiir die gesamte "bestockte Rebfläche ,
    die normalerweise für die Erzeugung von Keltertrauben bestimmt ist , bei einer
    Sicherheitsgrenze von 68 "Jo eine Grössenordmmg von 3 $ nioht überschreitet .
4« Die betroffenen Mitgliedstaaten . teilen der Kommission vor dem 30 .. Juni 1978 an Hand
    einer eingehenden Beschreibung die Methoden mit , die bei den Zwisohenerhebungen
    angewendet werden sollen ; jede Aenderung in den Methoden muss zuvor mitgeteilt
    werden .   .
5 . Die Mitgliedstaaten teilen der Kornmission die Ergebnisse der Zwischenerhebungen
    vor dem 1 . April des Jahres , das den betroffenen Weinwirtschaftsjahren folgt , mit .
    Diese Ergebnisse sind nach den in Artikel 4 Absatz 3 vorgesehenen geographischen
    Einheiten und entsprechend einem Tabellenprogramm , das nach dem- Verfahren des
    Artikels 8 festzulegen ist , zu untergliedern.
6 . Die betroffenen Mitgliedstaaten , die die Ergebnisse dieser Zwischenerhebungen
    mit Hilfe elektronischer Datenverarbeitung auswerten , müssen die Ergebnisse nach
    Absatz 5 in einer im Masohinenverfahren lesbaren Form mitteilen , die naoh dem
    Verfahren des Artikels 8 festzulegen ist .
                                             Artikel 6                               .     '
1 . Die betroffenen Mitgliedstaaten teilen der Kommission für jedes Weinwirt sohafts–
    jähr die beginnend mit dem Weinwirtschaftsjahr 1979/80 auf den mit Keltertrauben-
    sorten bestockten Rebflächen erzielten durchschnittlichen Hektarerträge in hl/ha
    Traubenmost oder Wein oder in dt/ha Trauben in' einer Untergliederung nach den in
    Absatz 2 genannten Ertragsklassen mit .
2 . Die betroffenen Mitgliedstaaten unterteilen die bei den Grunderhebungen erfasste
    mit Keltertraubensorten bestockte Rebfläohe in 5 Ertragsklassen , die sioh auf die
    durchschnittlichen Hektarerträge nach Absatz 1 stützen und naoh dem Verfahren von
    Artikel 8 aufgestellt werden ,
3 . Die betroffenen Mitgliedstaaten sohätzen für jede Ertragsklasse naoh Absatz 2
    für den " Zeitraum von fünf Weinwirt sohafts jähren die voraussichtliche Entwicklung
    der durchschnittlichen Hektarerträge' unter Berücksichtigung der landwirtschaftlichen
    und der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung .
4 . Die Angaben nach den Absätzen 1 , 2 und 3 müssen naoh den geographischen Einheiten
    gemäss Artikel 4 Absatz '3 und nach den mit Keltertraubensorteri bestockten
    Robflächen , die normal erweise zur Erzeugung von
       - Qualitâtsweinen b.A.
       «- anderen Weinen
          -• dnrun ^ or-. Weine zur Herstellung von Cognao
 ---pagebreak---                         I  :           •        '      ■:
                        '                    .-8
     bestimmt sind, untergliedert werden », . .
 5 . Die betroffenen Mitgliedstaaten teilen der Kommission für jedes Weinwirt schaft sjahr
     ia einer Untergliedere^ nach geographischon Einheiten. den beginnend mit dem .Wein-
     Wirtschaftsjahr 1979/80 auf de» mit Kelt^rtraubensorten bestockten Rebflächen., die
     normalerweise ftitf die Erzeugung von cmdoren . als Qualität 3weinen b.A. bestimmt sind ,
     erzielten durchschnittlichen natürlichen Alkoholgehalt ia'Vol.' ^ oder in c Oeohsle
     für frische Trauben , Traubenmost oder Wein mit , Die betroffenen Mitgliedstaaten ,
     in denen die Erzeugung von Qualitätsweinen b;A . '50 % der gesamten Weinerzeugung
     überschreitet , müssen den durchschnittlichen natürlichen Alkoholgehalt getrennt für
     die Qualitätsweine b.A. und die anderen Weine mitteilen .
6 . Die Daten nach den Absatzen 1 und 5 müssen der Kommission vor de» 1 . April , der
     jedem Weinwirtschaftsjahr folgt mitgeteilt werden . Die Angaben über die Ertrags–
     klassen naoh Absatz 2 müssen innerhalb der in Artikel 4 Absatz 1 genannten Frist
     vorgelegt werden . Die, Schätzung über die Entwicklung der durchschnittlichen
     Hektarerträge nach Absatz 3 müssen zum 1 , April 1981 und danach alle 5 Jahre zur
     Verfügung gestellt werden,
7 « Die in diesem Artikel genannten Angaben müssen der Komrois cion entsprechend einem
     naoh dem Verfahren des Artikels 8 festzulegenden Tabeller rogremm übermittelt
     werden .
                                          Artikel 7
1 . Die Kommission untersucht im Rahmen der Beratungen und e-r,,ar ständigen
     Zusammenarbeit |mit den. Mitgliedstaaten s                                              ,   '
     a) die gelieferten Ergebnisse ,                                        f"
     b) die teohnisolen Probleme ,, die sich bei den Erhebungen und bei der Beschaffung
         der mitzuteilelnden Daten ergeben,
     o) die Bedeutung ;der Ergebnisse der Erhebungen und Kit ' silung^n .
2. Die Kommission lögt dem RatJinnerhalb eines Jahres rac'i              Ueberraittlung der
     Ergebnisse durch die betroffenen Mi^gliedstaaten {.v-xiea Bericht      über die bei den
     Grunderhebungenv gemachten E^ahrungen vor, .                     .:
4« Die Kommission sorgt für diö Veröffentlichung der Erö.- nisse de-." ßwiechenerhebungen
     und der jährlichen Angaben gemäss Artikel 5 im. Rahmen der in Artikel 17 Absatz 4
     der Verordnung (EWG) Hr. 816/70 des Ratws . (l ) vorgesehenen j^, usberiohte .
                                          Artikel 8       ........
1 . Soll das im vorliegenden Artikel beschriebene Verfa»j^ftci angeveiiüt werden , so befasst
     der Vorsitzende den Ständigen Agraxstatistisohen Ause^huss – im folgenden
     "Aussohuss " genannt ~ von sioh aus oder auf Antrag de « Vertreters eines M itgl iedstaat s ,
 ■ ( 1 ) ABl . Nr. L 99 vom 5*5.1970 , S.l .
 ---pagebreak---                                             - 9 -
2 . Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Ausschuss einen Entwurf der zu
    treffenden Massnahmen , Der Ausschuss nimmt zu diesem Entwurf innerhalb einer
    Frist Stellung , die der Vorsitzende nach der Dringlichkeit der betreffenden Frage
    bestimmen kann . Die Stellungnahme kommt       mit einer Mehrheit von einundvierzig
    Stimmen zustande , wobei die Stimmen der Mitgliedstaaten naoh Artikel 143
    Absatz 2 des Vertrages gewogen werden . Der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung
    nicht teil .
3 » a) Die Kommission trifft die in Aussicht genommennen Massnahmen , wenn sie der
         Stellungnahme des Ausschusses entsprechen ,
    b) Entsprechen die in Aussicht genommenen Massnahmen nioht der Stellungnahme des
         Ausschusses oder ist keine Stellungnahme ergangen , so sohlägt die Kommission
         dem Rat unverzüglich die zu      "treffenden Massnahmen vor . Der Rat besohliesst
         mit   qualifizierter Mehrheit ,
    o) Hat der Rat nach Ablauf einer Frist von drei Monaten , nachdem ihm der Vorschlag
         übermittelt worden ist , keinen Beschluss gefasst , so werden die vorgeschlagenen
        Massnahmen von der Kommission getroffen .         ^ :
                                             Artikel 9                     .
    Die für die Grunderhebung über die Lage naoh Abschluss des Weinwirt sohaftejahres
    1978/79 erforderlichen Ausgaben gehen in Höhe eines nooh festzulegenden Betrages
    zu Lasten des Haushalts der Europäischen Gemeinschaften .
                                                                     . - -   • • •
                                             Artikel 10
1 . Artikel 1 der Verordnung Nr . 24 erha.lt folgende Fassung :
         "Artikel 1
          Die Mitgliedstaaten verfolgen durch jährliohe Erhebungen die Entwicklung der
          für die Erzeugung von vegetativem Vermehrungsgut genutzten Fläohen ."
2. Artikel 17 der Verordnung (EWG) Nr . 816/70 wird mit Wirkung ab 1 , April 1979 wie
    folgt geändert :
    a) Absätze 1 , 2 , 3 und 7 werden gestrichen ;
    b) Absatz 4 erhält folgende Fassung:
         "Auf der Grundlage der durch die Verordnung (EWG) Nr .                    vorgesehenen
           statistischen Erhebungen über den Weinbau legt die Kommission dem Rat
           jährlich vor dem 31 » März , und zum ersten Mal vor dem 31 . März 1982 , einen
          Bericht über die voraussichtliche Entwicklung des Rebenanbaus in der Gemein­
           schaft und über das Verhältnis zwischen den Erzeugungs– und Verbrauchsmengen
           innerhalb des Weinbausektors vor . Der erste Berioht betrifft das Wirtschaftsjahr
           1978/79 ."
3 . Artikel 3 , Absatz 1 der Verordnung (EWG) Kr . 1388/70 des KfVtes vom 13 . Juli 1970
    über die Grundregeln für die Klassifizierung der Rebsorten ( 1 ), zuletzt geändert
    durch die Verordnung ( EWG ) Nr , 985/73 ( 2), erhält folgende Fassung:
     (1 ) AB1 . Nr . 155 vom 16.7.3 970 , S. 5 .    ( 2) A*3 . ffr * L 99 von 13-4.1973 » S. 1 .
 ---pagebreak---                                            . - 10 -
       "Artikel 3
       3J)ie Keltertraubensorten und die Tafeltraubensorten werden für jede folgende
      ' Verweltungseinheit oder Jeden Teil der folgenden Verwaltungeeinheiten
        klassifiziert :      •              .  ■                            ;
        – für die Bundesrepublik Deutschland: Regierungsbezirk ,
        ~ für die Französische Republik : Departement ,         .     .
        – für die Italienische Republik : Provinz ,
        – für alle übrigen Mitgliedstaaten : das gesamte Hoheitsgebiet ."
  Folgende (EWG) Verordnungen sind aufgehoben
       – Verordnung Nr . ^ 143 der Kommission mit den ersten Vorschriften zur
         Einrichtung des Weinbaukatasters ( l ), mit sofortiger Wirkung ,
       – Verordnung Ur.26/64/EWG , mit sofortiger Wirkung,
       – Verordnung ( EWG) Nr . 1135/70 der Kommission vom 17 . Juni 1970 über die
         Anmeldung von Neuanpflanzungen und Wiederbepflanzungen von Rebfläohen
         im Hinblick auf eine Kontrolle der Entwioklung des Rebenanbaus> ( 2), mit
         Wirkung ab    Ii April 1979 » •                            '
                                            Artikel 11 *
. Diöser Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt
  der Europäischen Gemeinschaften in Kraft »                            ;
  Diese Verordnung ist in 'allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in
  jedem Hitgliedstaat *                , 1
  Cesohehen zu Brüssel am
                                  /
                                                       . . Im Name$ des Rates .
                 i       -   •      •                             Der Präsident
   (1 ) ABl . Nr. 127 . vom 1.12.1962 , S. 2789/62 .
   ( 2) AB1 NrV L 134. vom 19.6.1970,' "S. 2 . ' -■ - • ■ * - • • •
 ---pagebreak---                                                                   Anlnge
Lis-te der in Artikel 4 Paragraph 3 hingewiesenen Departements oflor Grappen von
Departements
Frankreich t
   1 . Marne                                 21 . Haute-Garonne
   2 . Ardennes , Aube , Haute-ïlarne ,      22 . Gers
       Seine -et-Marne, Yvelines ,           23 . Tarn
       Essonne , Hauts-de-Seine, V&l–
       d' Oise , Val-de-Marne                24. Tarn–et–Garonne
   3 » Meurthe-et-Moselle, Meuse ,           25 . Ariège , Aveyron , Lot , Hautes^»
       Moselle , Vosges                           Pyrénées
   4 * Bas-Rhin , Haut-Rhin                  26 . Corrode , Creuse , Haute-Vienne
   5 . Doubs , Ju^a , Haute~Saône            27 . Allier ,  Cantal » Haute-Loire ,
   6 . Saône–et~Loire                             Puy-de-Dôme
                                             28 . Ardèohe
   7 » C6te–d' Or , Nièvre , Tonne
   8 . Indre-et-Loire                        29 . DrÔme
                                             30 . Rhône
   9 . Loir-et-Cher
  10 . Cher , Eure-et-Loir, Indre , Loiret   31 * Ain , Sèvres , Loire , Savoie ,
                                                  Haute–Savoie
  11 . Loire-Atlantique                      32 . Aube
  12 . Maine-eWjoire
                                             33 . Gard , Lozère
  13 . Mayenne , Sarthe , Vendée»Finistère , 34 » Hérault
       1 11 e-et-V il aine , lî orbihan
  14 » Charente
                                             35 » Pyrénées-Orientales
                                             36 . Bouohes-du-RhÔne
  15 . Charente-Maritime
                                             37 . Var
  16 . Deux-Sèvres , Vienne
                                             38 . Vaucluse
  17 » Dordogne
  18 . Gironde                               39 . Alpes de Haut G-»Prcrrenoe , Hautes-
                                                  Alpes . Alpes-Maritimes
  19 . Landes , Pyrénées-Atlantiques         40 . Corse
  20 . Lot-et-Garonne
 ---pagebreak---                       ANGABEN ZUR FINANZIERUNG
    Anlage zum Entwurf einer Verordnung des Rats über statistische
    Erhebungen der Rebflächen .
1 , Bezeichnung und "weck der Erhebung
    Erste Grunderhebung über die Rebflächen im 'Jahre 1979 » <3.ie darauf
    abziehlt , aktuelle Informationen über die Produktiensm engen in der
    Gemeinschaft , insbesondere von Tafelwein , zu liefern ."
2 . Ursprung      .
    Verordnung Kr . 24 des Rates , zuletzt geändert durch die Verordnung
    92/63/I?.;G .
3 . Ee,eriinclim:? -     /
    Durch die von den Kitgliedstaaten 1979 durchgeführte Erhebung wejrden zum
    ersten I-'al Informationen auf einheitlicher und synchroner Basis gewonnen .
    Das System der statistischen Erhebungen ersetzt die Erstellung t ITutzbarmachung
    und Führung des Weinbaukatasters der Gemeinschaft , der sich als viel zu
    kostspielig und schwerfällig erwiesen hat . Die so gewonnenen Informationen
    werden eine Anpassung der Produktionsmengen an die Nachfrage und eine
    merkliche Beschränkung der Ausgaben im Rahmen der    Verwaltung des Hein-
    marktes ermöglichen .
4 . Anrechnung und Schätzung der Kosten
    Es ist vorgesehen , daas die Ausgaben der Mitgliedstaaten zum Teil
    von der Kommission erstattet v/erden , und zwar in Höhe eines Pauschalbetrags ,
    der aus den im Haushalt vorgesehenen Mitteln für statistische Untersuchungen
    und Erhebungen (Artikel 264) für die Jahre 1979 (l 000 0C0 RE) und 1930
    (2 000 000 RS ) bestritten wird .
    Somit ist eine Finanzierung in Höhe von 3 000 000 RS für etwa 2 500 000 ha
    Rebflächen und 3 000 000 Winzer in den vier Kitgliedstaaten', deren '.Teinbau
    grössere Bedeutung zukommt , vorgesehen .
    Die vorliegende Schätzung berücksichtigt die Ilöglichkeit der Kitgliedstaaten ,
    die Erhebungen im Stichprobenverfahren durchzuführen .