CELEX: C2002/131/35
Language: de
Date: 2002-06-01 00:00:00
Title: Beschluss des Gerichts erster Instanz vom 17. Januar 2002 in der Rechtssache T-236/00, Gabriele Stauner u. a. gegen Europäisches Parlament und Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Nichtigkeitsklage — Rahmenvereinbarung über die Beziehungen zwischen dem Europäischen Parlament und der Kommission — Artikel 197 EG — Unzulässigkeit)

C 131/18                 DE                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      1.6.2002
     BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                   BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                              vom 17. Januar 2002
                     vom 27. November 2001
                                                                        in der Rechtssache T-236/00, Gabriele Stauner u. a. gegen
                                                                        Europäisches Parlament und Kommission der Euro-
                                                                                         päischen Gemeinschaften (1)
in der Rechtssache T-222/00, Otto Wöhr GmbH gegen
     Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
                                                                        (Nichtigkeitsklage — Rahmenvereinbarung über die Bezie-
                                                                        hungen zwischen dem Europäischen Parlament und der
                                                                              Kommission — Artikel 197 EG — Unzulässigkeit)
(Staatliche Beihilfen — Genehmigungsentscheidungen —
Nichteinleitung des Verfahrens nach Artikel 88 Absatz 2 EG                                       (2002/C 131/35)
                 — Beschwerde — Zulässigkeit)
                                                                                            (Verfahrenssprache: Deutsch)
                           (2002/C 131/34)
                                                                        In der Rechtssache T-236/00, Gabriele Stauner, wohnhaft
                                                                        in Wolfratshausen (Deutschland), Freddy Blak, wohnhaft in
                     (Verfahrenssprache: Deutsch)                       Næstved (Dänemark), Mogens Camre, wohnhaft in Kopenha-
                                                                        gen (Dänemark), Rijk van Dam, wohnhaft in Rotterdam
                                                                        (Niederlande), Christopher Heaton-Harris, wohnhaft in Kette-
                                                                        ring Northants (Vereinigtes Königreich), Franz-Xaver Mayer,
                                                                        wohnhaft in Landau/Isar (Deutschland), Ursula Schleicher,
                                                                        wohnhaft in München (Deutschland), Jens-Peter Bonde, wohn-
                                                                        haft in Bagsværd (Dänemark), Theodorus Bouwman, wohnhaft
In der Rechtssache T-222/00, Otto Wöhr GmbH, Friolzheim                 in Eindhoven (Niederlande), Kathalijne Maria Buitenweg,
(Deutschland), vertreten durch Rechtsanwälte C. Hebel und               wohnhaft in Amsterdam (Niederlande), Michl Ebner, wohnhaft
G. Walz, gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften               in Bozen (Italien), Joost Lagendijk, wohnhaft in Rotterdam,
(Bevollmächtigte: K.-D. Borchardt und M. Nuñez Müller),                Nelly Maes, wohnhaft in Sinaai (Belgien), Franziska Emilia
wegen Nichtigerklärung der Entscheidung der Kommission                  Müller, wohnhaft in Bruck i. d. Opf. (Deutschland), Alexander
vom 26. Juni 2000, kein Hauptprüfungsverfahren gemäß                    Radwan, wohnhaft in Rottach-Egern (Deutschland), Alexander
Artikel 88 Absatz 2 EG wegen der Beschwerde der Klägerin                de Roo, wohnhaft in Amsterdam, Heide Rühle, wohnhaft in
betreffend die staatlichen Beihilfen, welche der Hydraulik              Stuttgart (Deutschland), Inger Schöring, wohnhaft in Gävle
Markranstädt GmbH und der Hydraulik Seehausen GmbH von                  (Schweden), Esko Olavi Seppänen, wohnhaft in Helsinki
den deutschen Behörden gewährt wurden, einzuleiten, hat das             (Finnland), Bart Staes, wohnhaft in Antwerpen (Belgien),
Gericht (Zweite erweiterte Kammer) unter Mitwirkung des                 Claude Turmes, wohnhaft in Esch/Alzette (Luxemburg), Louse-
Präsidenten R. M. Moura Ramos, der Richterin V. Tiili sowie             wies van der Laan, wohnhaft in Brüssel (Belgien), Prozessbevoll-
der Richter J. Pirrung, P. Mengozzi und A. W. H. Meij —                 mächtigte: Rechtsanwälte J. Sedemund und T. Lübbig, Zustel-
Kanzler: H. Jung — am 27. November 2001 ein Urteil mit                  lungsanschrift in Luxemburg, gegen Europäisches Parlament
folgendem Tenor erlassen:                                               (Bevollmächtigte: C. Pennera und M. Berger) und Kommission
                                                                        der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Wölker
                                                                        und X. Lewis) wegen Nichtigerklärung der Rahmenvereinba-
                                                                        rung vom 5. Juli 2000 über die Beziehungen zwischen dem
1.    Die Klage wird als unzulässig abgewiesen.                         Europäischen Parlament und der Kommission (ABl. 2001,
                                                                        C 121, S. 122), hat das Gericht (Vierte Kammer) unter
                                                                        Mitwirkung des Präsidenten M. Vilaras, der Richterin V. Tiili
2.    Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.                            und des Richters P. Mengozzi — Kanzler: H. Jung — am
                                                                        17. Januar 2002 einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:
3.    Der Streithilfeantrag der Bundesrepublik Deutschland ist erle-    1.    Die Klage wird als unzulässig abgewiesen.
      digt.
                                                                        2.    Die Kläger tragen ihre eigenen Kosten sowie die Kosten des
                                                                              Parlaments und der Kommission einschließlich der Kosten der
                                                                              Verfahren der einstweiligen Anordnung.
(1) ABl. C 316 vom 4.11.2000.
                                                                        (1) ABl. C 316 vom 4.11.2000.