CELEX: 52006PC0778
Language: de
Date: 2006-12-11
Title: Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Statistiken zu Pflanzenschutzmitteln {SEK(2006) 1623} {SEK(2006) 1624}

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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52006PC0778

Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Statistiken zu Pflanzenschutzmitteln {SEK(2006) 1623} {SEK(2006) 1624}  /* KOM/2006/0778 endg. - COD 2006/0258 */  

		DEBrüssel, den 11.12.2006KOM(2006) 778 endgültig2006/0258 (COD)Vorschlag für eineVERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber Statistiken zu Pflanzenschutzmitteln(von der Kommission vorgelegt) {SEK(2006) 1623}{SEK(2006) 1624}BEGRÜNDUNG1) KONTEXT DES VORSCHLAGS1.1. Gründe und Ziele des VorschlagsFür die Überwachung der durch die Pestizidverwendung bedingten Risiken, insbesondere der Umweltrisiken im Zusammenhang mit der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, sind geeignete Indikatoren erforderlich. Daher haben die Mitgliedstaaten, die Europäische Kommission und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Vorabstudien über die Erstellung solcher Indikatoren durchgeführt. Die Berechnung von Risikoindikatoren ist nur anhand geeigneter Daten z. B. über die Pestizidverwendung möglich. Sachverständige haben jedoch Zweifel hinsichtlich der Verfügbarkeit, Transparenz, Aussagekraft und Zuverlässigkeit dieser Daten geäußert.Mit dem Beschluss 1600/2002/EG über das Sechste Umweltaktionsprogramm haben das Europäische Parlament und der Rat bestätigt, dass die Auswirkungen von Pestiziden, insbesondere von in der Landwirtschaft verwendeten Pflanzenschutzmitteln, auf Mensch und Umwelt weiter zu verringern sind. Sie unterstrichen, dass eine nachhaltigere Verwendung von Pestiziden erreicht werden müsse, und forderten, die Risiken insgesamt deutlich zu verringern und Pestizide so zu verwenden, dass es mit dem erforderlichen Pflanzenschutz vereinbar sei.In ihrer Mitteilung mit dem Titel „Hin zu einer thematischen Strategie zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden“ [1] an den Rat, das Europäische Parlament und den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss hat die Kommission bestätigt, dass detaillierte, harmonisierte und aktuelle statistische Daten über Verkäufe und Verwendung von Pestiziden auf Gemeinschaftsebene notwendig sind. Sie hat vorgeschlagen, innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der Thematischen Strategie einschlägige verbindliche Anforderungen festzulegen, um die bereits laufenden Arbeiten zur Erhebung von Daten über die Verwendung von Pestiziden zu konsolidieren.Mit der Einführung einer obligatorischen Datenerhebung soll diese Verordnung in erster Linie gewährleisten, dass in allen Mitgliedstaaten vergleichbare Daten erhoben werden, die die Berechnung harmonisierter Risikoindikatoren und die Ermittlung der Fortschritte im Hinblick auf eine nachhaltigere Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in der gesamten Gemeinschaft ermöglichen.1.2. Allgemeiner KontextIm Rahmen des Sechsten Umweltaktionsprogramms zielt die Thematische Strategie zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden darauf ab, die Auswirkungen von Pestiziden auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu verringern sowie allgemein eine nachhaltigere Nutzung von Pestiziden und insgesamt eine deutliche Risikominderung zu erreichen. Dabei soll der erforderliche Pflanzenschutz gewährleistet bleiben. Da sich der bestehende Rechtsrahmen hauptsächlich auf den Anfang und das Ende der Lebensdauer von Pestiziden, d. h. auf die Genehmigung für das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und die Kontrolle von Rückständen in Nahrungs- und Futtermitteln konzentriert, dient die Thematische Strategie dazu, den bestehenden Rechtsrahmen zu ergänzen, indem der Schwerpunkt auf die Phase der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln gelegt wird.Als eines der Ziele der Thematischen Strategie wird ausdrücklich die Einrichtung eines transparenten Systems zur Berichterstattung und zur Überwachung der erreichten Fortschritte einschließlich der Entwicklung geeigneter Indikatoren genannt. Um dieses Ziel zu erreichen, schlug die Kommission vor, innerhalb von zwei Jahren nach Annahme der Thematischen Strategie verbindliche Anforderungen aufzustellen, um die bereits laufenden Arbeiten zur Erhebung von Daten über die Verwendung von Pestiziden zu konsolidieren.Parallel dazu hat die Kommission bestehende Rechtsvorschriften in Bezug auf das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und auf Pestizidrückstände überarbeitet, ein Maßnahmenbündel zur Unterstützung der Thematischen Strategie geprüft und vorgeschlagen sowie ein Forschungsprogramm zur Entwicklung eines harmonisierten Satzes von Indikatoren für die Umweltrisiken von Pestiziden (HAIR) unterstützt.Da die Auswirkungen der relativ neuen Rechtsvorschrift über Biozide [2] erst weit nach dem Jahr 2006 zum Tragen kommen werden, wenn die erste Beurteilung von in Biozid-Produkten verwendeten Wirkstoffen abgeschlossen sein wird, verfügen derzeit weder die Kommission noch die Mehrzahl der Mitgliedstaaten über ausreichende Kenntnisse bzw. Erfahrungen, um weitere Maßnahmen für Biozide vorzuschlagen. Deshalb wurden der Geltungsbereich der Thematischen Strategie und der Geltungsbereich dieses Vorschlags auf Pflanzenschutzmittel beschränkt. Beide Bereiche können jedoch in Zukunft erweitert werden, sofern ähnliche Maßnahmen für Biozide für erforderlich gehalten werden.1.3. Bestehende Rechtsvorschriften auf diesem GebietVerordnung (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Februar 2005 über Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates. [3]Verordnung (EG) Nr. 852/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Lebensmittelhygiene, [4] insbesondere Anhang I Teil A Nummer 9, die die Lebensmittelunternehmer, die Pflanzenerzeugnisse erzeugen oder ernten, dazu verpflichtet, Buch über die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln und Bioziden zu führen.Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik. [5]Richtlinie 91/414/EWG des Rates vom 15. Juli 1991 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln [6], z. Z. in Überarbeitung. [7]1.4. Übereinstimmung mit anderen Politikbereichen und Zielen der Europäischen UnionIm allgemeinen Rahmen des Sechsten Umweltaktionsprogramms ist die vorliegende Verordnung für Statistiken über Pflanzenschutzmittel als Grundstein der gesamten von der Kommission vorgeschlagenen Thematischen Strategie zu betrachten. Sie enthält unterschiedliche Maßnahmen in Bezug auf praktische Aspekte der Pestizidverwendung und auf eine systematischere Erhebung von Pestiziddaten. [8] Kern dieser Strategie ist die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über einen Aktionsrahmen der Gemeinschaft für den nachhaltigen Einsatz von Pestiziden. [9] Zur Vervollständigung dieses Bündels von Rechtsvorschriften hat die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Vorschlag für eine Überarbeitung der Richtlinie 91/414/EWG unterbreitet.2) ANHÖRUNG VON INTERESSIERTEN KREISEN UND FOLGENABSCHÄTZUNG2.1 Anhörung von interessierten Kreisen2.1.1. Anhörungsmethoden, angesprochene Sektoren und allgemeines Profil der BefragtenDie in der Mitteilung mit dem Titel „Hin zu einer Thematischen Strategie zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden“ vorgeschlagenen Maßnahmen waren Gegenstand einer breit angelegten öffentlichen Konsultation, beginnend mit der Konsultation der betroffenen Akteure von Juli bis Dezember 2002. Im April 2003 erfolgte die Konsultation der europäischen Institutionen.Zu dem Bericht über die Folgenabschätzung für die verschiedenen Maßnahmenvorschläge wurde dann von Dezember 2004 bis Januar 2005 eine breit angelegte Konsultation über Internet organisiert.Schließlich erhielt die Kommission im Rahmen einer offenen Konsultation über Internet vom 17. März 2005 bis zum 12. Mai 2005 1772 Antworten. Die Ergebnisse stehen unter http://europa.eu.int/comm/environment/ppps/home.htm zur Verfügung.Von September 2004 bis Mai 2006 sind die spezifischen Maßnahmen in Bezug auf Pestizidstatistiken mit den Mitgliedstaaten im Ausschuss für das Statistische Programm (ASP) und in dessen Sachverständigengruppe Pestizidstatistiken erörtert worden.2.1.2. Zusammenfassung der Antworten und Art ihrer BerücksichtigungWährend der Konsultation zur Thematischen Strategie betonte das Europäische Parlament, dass die Datenerhebung harmonisiert werden müsse und die Informationen zu den einzelnen Wirkstoffen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen seien. Um die Entwicklung geeigneter Indikatoren zu unterstützen, die die spezifischen Risiken von Pflanzenschutzmitteln und die nationalen Maßnahmen zur Risikobegrenzung berücksichtigen, hat der Rat die Kommission aufgefordert, ein System zu entwickeln, mit dem vergleichbare Statistiken über Pflanzenschutzmittel erstellt werden können. Nach Auffassung des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses sollten die von den Anwendern zu liefernden Angaben dergestalt sein, dass sie ihre Erhebung für die Produktion als sinnvoll erachten.Von den übrigen Interessengruppen äußerten die Industrie und die Landwirte Zweifel, ob die Nachteile des zusätzlichen Verwaltungsaufwands für ein viel umfangreicheres obligatorisches Datenerhebungssystem durch die Vorteile, die die Daten bieten, aufgewogen werden. Im Umweltbereich tätige NRO beantragten, für Händler und Anwender von Pestiziden die Buchführungspflicht einzuführen. Alle anderen Interessengruppen unterstützten die Entwicklung von Indikatoren als ein notwendiges Instrument zur Messung der erzielten Fortschritte. Die Vorschläge zur Erhebung von Daten über Verkäufe und Verwendung von Pestiziden fanden in der Öffentlichkeit breite Unterstützung.Bei der Konsultation zu der vorgeschlagenen Verordnung wurde der Bedarf an besser harmonisierten Statistiken über die Pestizidverwendung von den Mitgliedstaaten allgemein anerkannt. Gleichzeitig betonten sie, dass es notwendig sei, sich auf das Erzielen harmonisierter Ergebnisse zu konzentrieren, und unterstrichen, dass man ihnen ein Maximum an Flexibilität in der Frage einräumen müsse, wie sie bei der Erhebung der erforderlichen Informationen vorgehen. Weitere angeschnittene Punkte waren, dass die neuen Belastungen auf einem Minimum gehalten und unter Berücksichtigung der begrenzten verfügbaren Mittel Prioritäten gesetzt werden müssten. Neue statistische Anforderungen sollten möglichst durch Einschränkungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden. Darüber hinaus wurde in Frage gestellt, ob es zweckdienlich und nützlich sei, dass zusätzlich zu den Berichten über die nationalen Aktionspläne, welche auf der Grundlage harmonisierter Indikatoren erstellte Risikobewertungen enthalten, nationale Daten zur Verwendung von Pestiziden an die Kommission übermittelt werden. Die Einbeziehung der Mitgliedstaaten in die Durchführung der Verordnung und in die Definition von Qualitätskriterien im Rahmen des Ausschusses für das Statistische Programm wurde begrüßt.2.2. Einholung und Nutzung von Expertenwissen2.2.1. Relevante wissenschaftliche/fachliche BereicheDer Kommissionsvorschlag basiert weitgehend auf dem Gutachten der Sachverständigengruppe Pestizide. Ferner sind in den Vorschlag Erfahrungen aus 30 Pilotprojekten eingeflossen, die zwischen 1999 und 2004 im Rahmen des Technischen Aktionsplans zur Verbesserung der Agrarstatistik (TAPAS) durchgeführt wurden, und aus zehn Projekten, die 2005 in den neuen Mitgliedsländern und den Beitrittsländern mit Unterstützung des Phare-Mehrländerprogramms 2002 für die statistische Zusammenarbeit eingeleitet wurden.2.2.2. MethodikDie Definition gemeinsamer Regeln für die Datenerhebung basiert auf den „Richtlinien für die Erstellung von Statistiken über den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft und im Gartenbau“, die von der Sachverständigengruppe Pestizidstatistiken erarbeitet, 2002 von der Kommission veröffentlicht und später auf der Grundlage der Erfahrungen mit TAPAS und den PHARE-Pilotprojekten angepasst wurden.2.2.3. Konsultierte Organisationen/SachverständigeDie Sachverständigengruppe Pestizidstatistiken erhielt ihr Mandat vom Ausschuss für das Statistische Programm. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern der nationalen statistischen Ämter der Mitgliedstaaten, von Landwirtschafts-, Umwelt- oder Gesundheitsministerien, Pflanzenschutzeinrichtungen oder Forschungszentren, die im Bereich Pflanzenschutz tätig sind.2.2.4. Stellungnahmen und ihre BerücksichtigungDieser Vorschlag wurde wiederholt mit der Sachverständigengruppe Pestizidstatistiken diskutiert. Er beinhaltet nahezu alle ihre Empfehlungen, die hauptsächlich darauf abzielen, die Erhebung harmonisierter und vergleichbarer Daten sicherzustellen. Dabei soll den Mitgliedstaaten ausreichende Flexibilität eingeräumt und gewährleistet werden, dass die entsprechenden Statistiken die Ziele der Thematischen Strategie unterstützen.2.2.5. Niveau der ErkenntnisseDas hohe Niveau der wissenschaftlichen Erkenntnisse in diesem Vorschlag wird dadurch gewährleistet, dass Sachverständige für Pflanzenschutzmittel und Statistiker an seiner Ausarbeitung teilgenommen haben.2.2.6. Form der Veröffentlichung der StellungnahmenSämtliche Sitzungsunterlagen sowie Leitlinien und harmonisierte Fragebogen sind unter der CIRCA-Website http://forum.europa.eu.int/Public/irc/dsis/pip/library frei zugänglich.2.3. FolgenabschätzungIn der im November 2004 fertiggestellten Folgenabschätzung zu der Thematischen Strategie wurden folgende Handlungsoptionen für die Erhebung von Daten über Verkäufe und Verwendung von Pestiziden geprüft:Option 1: Erhebung von Daten über die Pestizidverwendung für Industrie und Handel obligatorisch, für gewerbliche Anwender freiwillig.Option 2: Obligatorische Erhebung von Daten über Verkäufe und Verwendung von Pestiziden sowie Auflegung eines Gemeinschaftsprogramms zur Überwachung der Einhaltung.Option 3: Empfehlung zur Erhebung von Daten über die Verwendung von Pestiziden bei Händlern und Anwendern.Option 4: Keine Maßnahmen.Ein Vergleich der einzelnen Optionen zeigte, dass die wirtschaftlichen Nettoauswirkungen von 0 Millionen €/Jahr für die Option 4 (keine Maßnahmen) bis 0-7 Millionen €/Jahr für die Option 3, 1-12 Millionen €/Jahr für die Option 1 und 3-15 Millionen €/Jahr für die Option 2 reichen würden. Die Auswirkungen im sozialen Bereich und die Schaffung neuer Arbeitsplätze war bei den Optionen 1 und 2 gleich. Der wichtigste Unterschied zwischen Option 1 und 2 lag in der Qualität der erzielten Daten. Option 2 ist nämlich diejenige, die am besten dem Ziel der Thematischen Strategie gerecht wird, ein Datenmeldesystem einzurichten, um das Risiko beim Einsatz von Pestiziden zu bewerten. Die obligatorische Erhebung von Daten über Verkäufe und Verwendung von Pestiziden zusammen mit der Auflegung eines Gemeinschaftsprogramms zur Überwachung der Einhaltung wurde schließlich deshalb empfohlen, weil die daraus resultierenden wirtschaftlichen Auswirkungen nach Schätzungen auf der Grundlage von in einigen wenigen Mitgliedstaaten durchgeführten Fallstudien gemäßigt ausfallen würden und die Erhebung genauer und zuverlässiger Daten über die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln schnell und kostenwirksam durchgeführt werden könnten. Die finanziellen Auswirkungen einer obligatorischen Erhebung von Daten mit einem hohen Maß an Genauigkeit auf Gemeinschaftsebene werden auf insgesamt 15 Millionen € netto pro Jahr geschätzt. Diese Maßnahme wird sich vermutlich besonders stark auf Behörden auswirken (9 Millionen €/Jahr zusätzliche Belastung), während sich die zusätzlichen Kosten der Erhebung von detaillierteren Daten über Verkäufe für die Industrie auf 2 Millionen €/Jahr belaufen könnten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Anwender (hauptsächlich Landwirte) werden auf 4 Millionen €/Jahr geschätzt, da sie bei einer obligatorischen Erhebung der Pestizidverwendungsdaten einen wesentlichen Beitrag leisten müssten.Die Kommission hat die in ihrem Arbeitsprogramm genannte Folgenabschätzung vorgenommen. Der Bericht ist abrufbar von: http://europa.eu.int/comm/environment/ppps/home.htm.3) RECHTLICHE ELEMENTE DES VORSCHLAGS3.1. Zusammenfassung der vorgeschlagenen MaßnahmeUm ein transparentes System der Berichterstattung und Überwachung der im Hinblick auf die Ziele der Strategie erzielten Fortschritte einschließlich der Entwicklung geeigneter Indikatoren einzurichten, ist es erforderlich, die bestehenden Datenerhebungs- und -meldesysteme zu verbessern und zu harmonisieren; außerdem müssen sie auf eine rechtliche Grundlage gestellt werden.Mit der vorgeschlagenen Verordnung wird ein Rechtsrahmen geschaffen, darüber hinaus werden harmonisierte Regeln für die Erhebung und Verbreitung von Daten über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln festgelegt. Die Mitgliedstaaten werden insbesondere angewiesen:– dass die Datenerhebungen regelmäßig durchzuführen sind (jährlich für das Inverkehrbringen, alle fünf Jahre für die Verwendung von Pestiziden),– wie die Daten zu erheben sind; dies kann anhand repräsentativer Erhebungen, statistischer Schätzverfahren auf der Grundlage von Sachverständigengutachten oder Modellen, anhand einer Meldepflicht für die Vertriebskette für Pflanzenschutzmittel, einer Meldepflicht für die gewerblichen Anwender, anhand von administrativen Quellen oder einer Kombination dieser Mittel erfolgen,– wie die Datenübermittlung an die Kommission zu erfolgen hat.Ferner wird die Kommission mit der Aufgabe betraut, einige technische Aspekte anzupassen sowie die Kriterien für die Qualitätsbewertung und das Format für die Datenübermittlung festzulegen.3.2. RechtsgrundlageArtikel 285 bildet die Rechtsgrundlage für die Gemeinschaftsstatistiken. Der Rat beschließt nach dem Mitentscheidungsverfahren Maßnahmen für die Erstellung von Statistiken, wenn dies für die Durchführung der Tätigkeiten der Gemeinschaft erforderlich ist. Nach diesem Artikel erfolgt die Erstellung der Gemeinschaftsstatistiken unter Wahrung der Unparteilichkeit, der Zuverlässigkeit, der Objektivität, der wissenschaftlichen Unabhängigkeit, der Kostenwirksamkeit und der statistischen Geheimhaltung.3.3. SubsidiaritätsprinzipDie Ziele der vorgeschlagenen Maßnahme, d. h. die Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken über das Inverkehrbringen und die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, können von den Mitgliedstaaten nicht in ausreichendem Maße verwirklicht werden. Sie können besser auf Gemeinschaftsebene auf der Grundlage einer gemeinschaftlichen Rechtsvorschrift erreicht werden, da nur die Kommission die erforderliche Harmonisierung der statistischen Informationen auf Gemeinschaftsebene koordinieren kann, während die Erhebung von Daten und die Erstellung vergleichbarer Statistiken über Pflanzenschutzmittel von den Mitgliedstaaten organisiert werden kann. Die Gemeinschaft kann deshalb diese Maßnahmen in Übereinstimmung mit dem Subsidiaritätsprinzip gemäß Art. 5 des Vertrages einführen.3.4. Grundsatz der VerhältnismäßigkeitDer Vorschlag entspricht aus folgenden Gründen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit:Diese Verordnung beschränkt sich entsprechend dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit auf die zur Erreichung dieses Ziels notwendigen Mindestvorschriften und geht nicht über das hierzu erforderliche Maß hinaus.Besonders während der ersten Phase der Durchführung wird es zu einer Kostensteigerung kommen, und zwar vor allem für diejenigen Länder, die bisher keine Erhebungen über Pflanzenschutzmittel durchführen oder ihre Erhebungen anpassen müssen, um den rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden.Die Auswirkungen wurden jedoch durch sorgfältige Vorbereitung mit Blick auf den Grundsatz der Kosteneffizienz und die Durchführung der Rechtsvorschriften begrenzt. Vor allem räumt diese Verordnung den Mitgliedstaaten ein hohes Maß an Flexibilität bei der Wahl der Instrumente (einschließlich Verwaltungsdaten und Schätzungen durch Sachverständige) und bei der zeitlichen Planung der Datenerhebung ein. ann. Die gemeinschaft kann deshalbDie Mitgliedstaaten erhalten so die Möglichkeit, nationale Erfordernisse bzw. spezifische nationale Interessen zu berücksichtigen.In der Folgenabschätzung zu der Thematischen Strategie wurde darauf verwiesen, dass eine obligatorische Datenerhebung mit einem hohen Genauigkeitsgrad optimale Ergebnisse hinsichtlich Datenvergleichbakeit und Synergie (maximale Kosteneinsparung) liefern kann, da auf allen Ebenen der Datenerhebung dieselben Vorgaben gelten.3.5. Wahl des InstrumentsVorgeschlagenes Instrument: VerordnungAndere Instrumente wären aus folgenden Gründen nicht angemessen:Es wird allgemein anerkannt, dass eine Verordnung des Europäischen Parlaments/Rates für die meisten statistischen Maßnahmen, die in der gesamten Gemeinschaft genau und einheitlich durchgeführt werden müssen, angemessen ist.Eine Verordnung als Basisrechtsakt ist einer Richtlinie vorzuziehen, da sie anders als die Richtlinie in der gesamten Gemeinschaft dieselben Rechtsvorschriften festlegt und den Mitgliedstaaten keine Möglichkeit lässt, sie unvollständig oder selektiv anzuwenden, und ihnen auch hinsichtlich der Form und der Methoden zum Erreichen der Ziele keine Wahl lässt. Darüber hinaus gilt eine Verordnung unmittelbar, was bedeutet, dass sie nicht in nationales Recht umgesetzt werden muss, so dass Verzögerungen im Zusammenhang mit der Umsetzung von Richtlinien in nationales Recht vermieden werden und eine bessere und schnellere rechtliche Regelung erreicht wird.Der Vorschlag ist im Arbeits- und Legislativprogramm der Kommission unter der Referenznummer: 2006/ESTAT/006 enthalten.4) AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALTDie Maßnahmen für die Statistiken über Pflanzenschutzmittel werden im Rahmen des Statistischen Programms 2003 bis 2007 der Gemeinschaft (Entscheidung Nr. 2367/2002/EG des Europäischen Parlaments und des Rates) und des zukünftigen Statistischen Programms der Gemeinschaft 2008 bis 2012 finanziert werden.5) EUROPÄISCHER WIRTSCHAFTSRAUMDer vorgeschlagene Rechtsakt ist für den Europäischen Wirtschaftsraum von Bedeutung und sollte deshalb auf ihn ausgeweitet werden.2006/0258 (COD)Vorschlag für eineVERORDNUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber Statistiken zu Pflanzenschutzmitteln(Text von Bedeutung für den EWR)DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 285 Absatz 1,auf Vorschlag der Kommission [10],nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses [11],nach Stellungnahme des Ausschusses der Regionen [12],gemäß dem Verfahren des Artikels 251 EG-Vertrag,in Erwägung nachstehender Gründe:(1) In dem Beschluss 1600/2002/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juli 2002 über das Sechste Umweltaktionsprogramm der Europäischen Gemeinschaft [13] heißt es, dass die Auswirkungen von Pestiziden, insbesondere von Pflanzenschutzmitteln, die in der Landwirtschaft verwendet werden, auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt weiter verringert werden müssen. In ihm wird die Notwendigkeit einer nachhaltigeren Verwendung von Pestiziden unterstrichen und insgesamt eine mit dem erforderlichen Pflanzenschutz zu vereinbarende deutliche Verringerung der Risiken und der Verwendung von Pestiziden gefordert.(2) In ihrer Mitteilung an den Rat, das Europäische Parlament und den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss mit dem Titel „Hin zu einer thematischen Strategie zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden [14]“ hat die Kommission bestätigt, dass detaillierte, harmonisierte und aktuelle statistische Daten über Verkäufe und Verwendung von Pestiziden auf Gemeinschaftsebene notwendig sind. Diese Statistiken werden zur Bewertung politischer Maßnahmen der Europäischen Union im Bereich nachhaltige Entwicklung und zur Berechnung einschlägiger Indikatoren für die von der Pestizidverwendung ausgehenden Risiken für Gesundheit und Umwelt benötigt.(3) Harmonisierte und vergleichbare Gemeinschaftsstatistiken über Verkäufe und Verwendung von Pestiziden sind von entscheidender Bedeutung für die Ausarbeitung und Überwachung von Rechtsakten und politischen Maßnahmen der Gemeinschaft im Rahmen der Thematischen Strategie zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden.(4) Da sich die Folgen der relativ neuen Richtlinie 98/8/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Februar 1998 über das Inverkehrbringen von Biozid-Produkten [15] erst lange nach 2006 bemerkbar machen werden, wenn die erste Beurteilung von in Biozid-Produkten verwendeten Wirkstoffen abgeschlossen sein wird, verfügen derzeit weder die Kommission noch die Mehrzahl der Mitgliedstaaten über ausreichende Kenntnisse bzw. Erfahrungen, um weitere Maßnahmen für Biozide vorzuschlagen. Der Geltungsbereich dieser Verordnung ist daher auf Pflanzenschutzmittel gemäß der Richtlinie 91/414/EWG des Rates vom 15. Juli 1991 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln [16] beschränkt, und hier liegen bereits umfassende Erfahrungen mit der Datenerhebung vor. Soweit erforderlich kann der Erfassungsbereich in einer späteren Phase auf Biozide erweitert werden.(5) Die langjährigen Erfahrungen der Kommission im Bereich der Erhebung von Daten über Verkäufe und Verwendung von Pflanzenschutzmitteln haben gezeigt, dass eine harmonisierte Methodik erforderlich ist, um auf Gemeinschaftsebene sowohl bei der Vertriebskette für Pflanzenschutzmittel als auch bei den Anwendern Daten zu erheben. Ferner müssen die statistischen Daten nach Wirkstoffen untergliedert werden, wenn das in der Thematischen Strategie zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden aufgeführte Ziel, die Berechnung genauer Risikoindikatoren, erreicht werden soll.(6) Von den verschiedenen Alternativen für die Datenerhebung, die in der Folgenabschätzung für die Thematische Strategie zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden geprüft wurden, wurde die obligatorische Datenerhebung als die beste Alternative empfohlen, da sie eine rasche und kosteneffiziente Erfassung genauer und zuverlässiger Daten über Produktion, Vertrieb und Verwendung von Pflanzenschutzmitteln ermöglicht.(7) Die in dieser Verordnung für die Erstellung von Statistiken vorgesehenen Maßnahmen sind für die Durchführung der Tätigkeiten der Gemeinschaft erforderlich. Da die Ziele der vorgeschlagenen Maßnahme, nämlich die Schaffung eines Rahmens für die Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln, von den einzelnen Mitgliedstaaten nicht angemessen erreicht werden können, müssen die erforderlichen Maßnahmen gemäß dem Subsidiaritätsprinzip auf Gemeinschaftsebene beschlossen werden. Diese Maßnahmen gehen nicht über das zum Erreichen der Ziele notwendige Maß hinaus.(8) Bezugsrahmen für die Bestimmungen dieser Verordnung ist die Verordnung (EG) Nr. 322/97 des Rates vom 17. Februar 1997 über die Gemeinschaftsstatistiken [17]. Zu den in dieser Verordnung festgelegten Anforderungen zählen insbesondere Unparteilichkeit, Zuverlässigkeit, Objektivität, wissenschaftliche Unabhängigkeit, Kostenwirksamkeit und statistische Geheimhaltung.(9) Es sollte gewährleistet werden, dass vertrauliche betriebswirtschaftliche Daten unter anderem durch eine angemessene Aggregation der zur Veröffentlichung bestimmten Statistiken geschützt werden.(10) Um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen, sollten die Statistiken über Pflanzenschutzmittel gemäß den Anhängen dieser Verordnung in der angegebenen Untergliederung, in geeigneter Form und innerhalb einer festgesetzten Frist nach Ablauf des Bezugsjahres erstellt werden.(11) Die zur Durchführung dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen sollten gemäß dem Beschluss 1999/468/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zur Festlegung der Modalitäten für die Ausübung der der Kommission übertragenen Durchführungsbefugnisse [18] beschlossen werden.(12) Vor allem sollte die Kommission die Befugnis erhalten, Qualitätsbewertungskriterien festzulegen, spezifische Definitionen einzuführen und die Anhänge anzupassen. Diese allgemeinen Maßnahmen, die der Änderung nicht wesentlicher Elemente oder der Ergänzung dieser Verordnung durch Hinzufügen neuer nicht wesentlicher Elemente dienen, sollten nach dem Regelungsverfahren mit Kontrolle gemäß Artikel 5a des Beschlusses 1999/468 EG des Rates beschlossen werden.(13) Der durch den Beschluss 89/382/EWG, Euratom des Rates eingesetzte Ausschuss für das Statistische Programm (ASP) [19] ist gehört worden. -HABEN FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1Gegenstand und Anwendungsbereich1. Mit dieser Verordnung wird ein Rahmen für die Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln geschaffen.2. Gegenstand der Statistiken sind:– die jährlichen Mengen an Pflanzenschutzmitteln, die in Verkehr gebracht werden (Anhang I),– die jährlichen Mengen an landwirtschaftlich verwendeten Pflanzenschutzmitteln (Anhang II).Artikel 2BegriffsbestimmungenFür die Zwecke dieser Verordnung gelten folgende Begriffsbestimmungen:(a) „Pflanzenschutzmittel“ bedeutet Pflanzenschutzmittel im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 der Richtlinie 91/414/EWG in der zuletzt geänderten Fassung.(b) „Stoff“ bedeutet Stoff im Sinne von Artikel 2 Absatz 3 der Richtlinie 91/414/EWG in der zuletzt geänderten Fassung, einschließlich Wirkstoffe, Safener und Synergisten.(c) „Auf den Markt bringen“ bedeutet auf den Markt bringen im Sinne von Artikel 2 Absatz 10 der Richtlinie 91/414/EWG in der zuletzt geänderten Fassung.(d) „Lieferant“ bedeutet jede natürliche oder juristische Person im Besitz einer „Genehmigung“ für das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln im Sinne von Artikel 2 Absatz 11 der Richtlinie 91/414/EWG in der zuletzt geänderten Fassung.(e) „Landwirtschaftliche Verwendung“ bedeutet jede Art der Anwendung eines Pflanzenschutzmittels für den eigenen Bedarf oder für Dritte, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit der Produktion pflanzlicher Erzeugnisse im Rahmen der Wirtschaftstätigkeit des landwirtschaftlichen Betriebs steht.(f) „Gewerblicher Anwender“ bedeutet jede natürliche oder juristische Person, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Pestizide einsetzt, unter anderem Bediener, Techniker, Arbeitgeber, Selbständige in der Landwirtschaft und anderen Sektoren im Sinne von Artikel 3 der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über einen Aktionsrahmen der Gemeinschaft für den nachhaltigen Einsatz von Pestiziden [20].(g) „Landwirtschaftlicher Betrieb“ bedeutet landwirtschaftlicher Betrieb im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates vom 29. Februar 1988 zur Durchführung von Erhebungen der Gemeinschaft über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe [21].Artikel 3Erhebung, Übermittlung und Verarbeitung der Daten1. Die Mitgliedstaaten erheben die für die in den Anhängen I und II aufgeführten Merkmale erforderlichen Daten unter Anwendung einer der folgenden Maßnahmen:– Erhebungen,– für Lieferanten geltende Meldepflichten betreffend die in Verkehr gebrachten Pflanzenschutzmittel; für gewerbliche und nichtgewerbliche Nutzung können verschiedene Genehmigungen verwendet werden;– für gewerbliche Anwender geltende Meldepflichten auf der Grundlage einer Buchführung über die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln;– administrative Quellen oder– eine Kombination aus diesen Maßnahmen einschließlich statistischer Schätzverfahren auf der Grundlage von Sachverständigengutachten oder Modellen.2. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission die statistischen Ergebnisse einschließlich vertraulicher Daten nach den Zeitplänen und mit der Periodizität, die in den Anhängen I und II festgelegt sind. Die Daten werden nach der Klassifikation in Anhang III vorgelegt.3. Die Mitgliedstaaten übermitteln die Daten in elektronischer Form in einem geeigneten Format, das die Kommission nach dem Verfahren von Artikel 5 Absatz 2 annimmt.4. Die Mitgliedstaaten erstellen Berichte über die Qualität der Statistiken gemäß den Anhängen I und II.5. Die Kommission legt die Kriterien für die Qualitätsbewertung nach dem Verfahren von Artikel 5 Absatz 3 fest.6. Soweit aus Gründen der Vertraulichkeit erforderlich, aggregiert die Kommission die Daten vor ihrer Veröffentlichung nach den chemischen Produktklassen oder -kategorien gemäß Anhang III.Artikel 4Durchführungsmaßnahmen1. Die folgenden zur Durchführung dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen einschließlich der Maßnahmen zur Anpassung an die wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen werden nach dem Regelungsverfahren gemäß Artikel 5 Absatz 2 festgelegt:(a) Annahme des geeigneten Formats für die Datenübermittlung (Artikel 3 Absatz 3),(b) Festlegung des Formats und des Inhalts der von den Mitgliedstaaten zu liefernden Qualitätsberichte (Abschnitt 6 der Anhänge I und II),2. Die folgenden Maßnahmen wurden nach dem Regelungsverfahren mit Kontrolle gemäß Artikel 5 Absatz 3 festgelegt:(a) Festlegung der Qualitätsbewertungskriterien gemäß Artikel 3 Absatz 5,(b) Definition des Begriffs „behandelte Anbaufläche eines Erzeugnisses“ und des Begriffs „Anbauzeit“, die in Anhang II Abschnitt 2 bzw. Abschnitt 4 aufgeführt sind,(c) Anpassung der in Abschnitt 3 der Anhänge I und II aufgeführten Spezifikationen für die Meldeeinheiten,(d) Anpassung der Liste der zu erhebenden Stoffe und der Klassifikation nach Produktkategorien und chemischen Klassen gemäß Anhang III.Artikel 5Ausschussverfahren1. Die Kommission wird durch den Ausschuss für das Statistische Programm unterstützt.2. Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gilt das in Artikel 5 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG festgelegte Regelungsverfahren unter Beachtung von Artikel 8 des Beschlusses. Der Zeitraum nach Artikel 5 Absatz 6 des Beschlusses 1999/468/EG wird auf drei Monate festgesetzt.3. Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gilt das Regelungsverfahren mit Kontrolle gemäß Artikel 5a Absatz 1 bis 4 und Artikel 7 des Beschlusses 1999/468/EG des Rates unter Berücksichtigung der Bestimmungen von Artikel 8 desselben Beschlusses.Artikel 6BerichterstattungDie Kommission legt dem Europäischen Parlament und dem Rat alle fünf Jahre einen Bericht über die Durchführung der Verordnung vor. In diesem Bericht werden insbesondere die Qualität der übermittelten Daten, der Aufwand für die Unternehmen und der Nutzen der Statistiken im Rahmen der Thematischen Strategie zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden beurteilt.Der erste Bericht wird zum Ende des siebten Kalenderjahres nach Inkrafttreten dieser Verordnung vorgelegt.Artikel 7InkrafttretenDiese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Brüssel, den […]Im Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des RatesDer Präsident Der Präsident[…] […]ANHANG IStatistiken über das Inverkehrbringen von PflanzenschutzmittelnABSCHNITT 1ErfassungsbereichDie Statistiken erfassen alle in Anhang III aufgeführten Stoffe, die aus Wirkstoffen, Safenern oder Synergisten bestehen, die in Pflanzenschutzmitteln enthalten sind, welche in den einzelnen Mitgliedstaaten in Verkehr gebracht werden. Insbesondere ist darauf zu achten, dass Doppelerfassungen im Falle einer Produktumgestaltung oder einer Übertragung einer Genehmigung auf einen anderen Lieferanten vermieden werden.ABSCHNITT 2VariablenEs wird die Menge jedes in Anhang III aufgeführten Stoffes erfasst, der in Pflanzenschutzmitteln, die in Verkehr gebracht werden, enthalten ist.ABSCHNITT 3MeldeeinheitDie Daten sind in Kilogramm anzugeben.ABSCHNITT 4BezugszeitraumBezugszeitraum ist das Kalenderjahr.ABSCHNITT 5Erster Bezugszeitraum, Periodizität und Übermittlung von Ergebnissen1. Der erste Bezugszeitraum ist das zweite Kalenderjahr nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung.2. Nach dem ersten Bezugszeitraum liefern die Mitgliedstaaten Daten für jedes Kalenderjahr.3. Die Daten werden bis spätestens zwölf Monate nach Ablauf des Bezugsjahres an die Kommission übermittelt.ABSCHNITT 6QualitätsberichtDie Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission einen Qualitätsbericht, aus dem Folgendes hervorgeht:– die für die Datenerhebung verwendete Methodik,– die gemäß der verwendeten Erhebungsmethodik relevanten Qualitätsaspekte,– eine Beschreibung der verwendeten Schätzungen, Aggregate und Ausschlussverfahren.Der Bericht wird innerhalb von 15 Monaten nach Ablauf des Bezugsjahres an die Kommission übermittelt.Der Bericht über das zweite Bezugsjahr enthält eine grobe Schätzung der Anteile von Stoffen der einzelnen in Anhang III aufgeführten Hauptgruppen an der Gesamtmenge, die in Pflanzenschutzmitteln enthalten sind, welche zur landwirtschaftlichen Verwendung und zur Verwendung außerhalb der Landwirtschaft in Verkehr gebracht werden. Die Schätzungen werden alle fünf Jahre aktualisiert.ANHANG IIStatistiken über die landwirtschaftliche Verwendung von PflanzenschutzmittelnABSCHNITT 1Erfassungsbereich1. Die Statistiken erfassen die landwirtschaftliche Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in den einzelnen Mitgliedstaaten.2. Jeder Mitgliedstaat wählt eine Reihe von pflanzlichen Erzeugnissen aus den Kategorien D, F, G und I der in Anhang I der Verordnung (EWG) Nr. 571/88 des Rates definierten Merkmale aus und erstellt Statistiken über diese Erzeugnisse. Die Statistiken erfassen mindestens 75 % der Gesamtmenge der Stoffe, die nach den Schätzungen im Qualitätsbericht über das zweite Bezugsjahr gemäß Anhang I Abschnitt 6 jährlich zur landwirtschaftlichen Verwendung in Verkehr gebracht werden.3. Die Statistiken erfassen alle Stoffe nach Anhang III, die aus Wirkstoffen, Safenern oder Synergisten bestehen, welche in Pflanzenschutzmitteln enthalten sind, die für die ausgewählten pflanzlichen Erzeugnisse während des Bezugszeitraums verwendet werden.ABSCHNITT 2Variablen1. Die Menge eines jeden Stoffs nach Anhang III, die in Pflanzenschutzmitteln enthalten ist, die für jedes einzelne ausgewählte pflanzliche Erzeugnis verwendet werden, wird verknüpft mit der Gesamtanbaufläche und der Anbaufläche des betreffenden Erzeugnisses, die mit dem jeweiligen Stoff behandelt wird.2. Die Definition der „behandelten Anbaufläche eines Erzeugnisses“ wird nach dem Verfahren von Artikel 5 Absatz 3 festgelegt.ABSCHNITT 3Meldeeinheiten1. Die Stoffmengen sind in Kilogramm anzugeben.2. Anbauflächen und behandelte Flächen sind in Hektar anzugeben.ABSCHNITT 4Bezugszeitraum1. Bezugszeitraum ist die „Anbauzeit“, in der die Anbauverfahren für das betreffende Erzeugnis einschließlich aller Pflanzenschutzmaßnahmen durchgeführt werden, die mit diesem Erzeugnis in direktem oder indirektem Zusammenhang stehen.2. Als „Anbauzeit“ wird das Jahr bezeichnet, in dem die Ernte stattgefunden hat.3. Die Definition des Begriffs „Anbauzeit“ wird nach dem Verfahren von Artikel 5 Absatz 3 festgelegt.ABSCHNITT 5Erster Bezugszeitraum, Periodizität und Übermittlung von Ergebnissen1. Für jeden Fünfjahreszeitraum erstellen die Mitgliedstaaten Statistiken über den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln für jedes ausgewählte pflanzliche Erzeugnis innerhalb eines Bezugszeitraums gemäß Abschnitt 4.2. Die Mitgliedstaaten können den Bezugszeitraum innerhalb des Fünfjahreszeitraums frei wählen. Für jedes ausgewählte pflanzliche Erzeugnis kann ein anderer Bezugszeitraum gewählt werden.3. Der erste Fünfjahreszeitraum beginnt mit dem ersten Kalenderjahr nach dem Inkrafttreten der Verordnung.4. Die Mitgliedstaaten liefern Daten für jeden Fünfjahreszeitraum.5. Die Daten werden bis spätestens zwölf Monate nach Ablauf jedes Fünfjahreszeitraums an die Kommission übermittelt.ABSCHNITT 6QualitätsberichtZusammen mit den Ergebnissen übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission einen Qualitätsbericht, aus dem Folgendes hervorgeht:– die Beschreibung der für die Stichprobenziehung verwendeten Methodik,– die für die Datenerhebung verwendete Methodik,– eine Schätzung der relativen Bedeutung der erfassten pflanzlichen Erzeugnisse bezogen auf die Gesamtmenge der verwendeten Pflanzenschutzmittel,– die gemäß der verwendeten Erhebungsmethodik relevanten Qualitätsaspekte,– ein Vergleich zwischen den Daten über die während des Fünfjahreszeitraums verwendeten Pflanzenschutzmittel und den Daten über die Pflanzenschutzmittel, die während der entsprechenden fünf Jahre in Verkehr gebracht wurden.ANHANG IIIHarmonisierte Klassifikation der StoffeBei der Meldung von Daten über Pflanzenschutzmittel verwenden die Mitgliedstaaten die folgende Liste der Stoffe (bestehend aus Wirkstoffen, Safenern und Synergisten) und die folgende chemische Klassifikation innerhalb der einzelnen Produktkategorien. Falls keine offizielle Übersetzung vorliegt, sind die Namen der Stoffe die vom British Crop Production Council (BCPC) [22] veröffentlichten Freinamen. Für die Veröffentlichung der Daten verwendet die Kommission dieselbe Klassifikation. Sofern für den Schutz vertraulicher Daten erforderlich, werden nur nach chemischen Produktklassen oder -kategorien zusammengefasste Daten veröffentlicht.Die Kommission überarbeitet die Liste der Stoffe und die Klassifikation nach chemischen Produktklassen und –kategorien gemäss dem in Artikel 5 Absatz 3 genannten Verfahren und unter Berücksichtigung der Entwicklung im Zusammenhang mit der Richtlinie 91/414/EWG in ihrer geänderten Form.Hauptgruppen | Code | Chemikalienklasse | Stoffe: Freiname | CAS RN [23] | CIPAC [24] |Produktkategorien | | | Freinamen-Nomenklatur | | |Fungizide und Bakterizide | F0 | | | | |Anorganische Fungizide | F1 | | | | || F1.1 | Kupferverbindungen | Alle Kupferverbindungen | | 44 || F1.1 | | Kupferhydroxid | 20427-59-2 | 44 || F1.1 | | Kupferoxychlorid | 1332-40-7 | 44 || F1.1 | | Kupfersulfat | 7758-98-7 | 44 || F1.1 | | Sonstige Kupfersalze | | 44 || F1.2 | Anorganischer Schwefel | Schwefel | 7704-34-9 | 18 || F1.3 | Sonstige anorganische Fungizide | Sonstige anorganische Fungizide | | |Von Carbamaten und Dithiocarbamaten abgeleitete Fungizide | F2 | | | | || F2.1 | CARBANILATFUNGIzIDE | DIETHOFENCARB | 87130-20-9 | 513 || F2.2 | CARBAMATFUNGIzIDE | PROPAMOCARB | 24579-73-5 | 399 || F2.2 | | IPROVALICARB | 140923-17-7 | 620 || F2.3 | DITHIOCARBAMATFUNGIzIDE | MANCOZEB | 8018-01-7 | 34 || F2.3 | | MANEB | 12427-38-2 | 61 || F2.3 | | METIRAM | 9006-42-2 | 478 || F2.3 | | PROPINEB | 12071-83-9 | 177 || F2.3 | | THIRAM | 137-26-8 | 24 || F2.3 | | ZIRAM | 137-30-4 | 31 |Von Benzimidazolen abgeleitete Fungizide | F3 | | | | || F3.1 | BENZIMIDAZOL-FUNGIzIDE | CARBENDAZIM | 10605-21-7 | 263 || F3.1 | | FUBERIDAZOL | 3878-19-1 | 525 || F3.1 | | THIABENDAZOL | 148-79-8 | 323 || F3.1 | | THIOPHANATMETHYL | 23564-05-8 | 262 |Von Imidazolen und Triazolen abgeleitete Fungizide | F4 | | | | || F4.1 | CONAZOL-FUNGIzIDE | BITERTANOL | 55179-31-2 | 386 || F4.1 | | BROMUCONAZOL | 116255-48-2 | 680 || F4.1 | | CYPROCONAZOL | 94361-06-5 | 600 || F4.1 | | DIFENOCONAZOL | 119446-68-3 | 687 || F4.1 | | DINICONAZOL | 83657-24-3 | 690 || F4.1 | | EPOXICONAZOL | 106325-08-0 | 609 || F4.1 | | ETRIDIAZOL | 2593-15-9 | 518 || F4.1 | | FENBUCONAZOL | 114369-43-6 | 694 || F4.1 | | FLUQUINCONAZOL | 136426-54-5 | 474 || F4.1 | | FLUSILAZOL | 85509-19-9 | 435 || F4.1 | | FLUTRIAFOL | 76674-21-0 | 436 || F4.1 | | HEXACONAZOL | 79983-71-4 | 465 || F4.1 | | IMAZALIL (ENILCONAZOL) | 58594-72-2 | 335 || F4.1 | | METCONAZOL | 125116-23-6 | 706 || F4.1 | | MYCLOBUTANIL | 88671-89-0 | 442 || F4.1 | | PENCONAZOL | 66246-88-6 | 446 || F4.1 | | PROPICONAZOL | 60207-90-1 | 408 || F4.1 | | TEBUCONAZOL | 107534-96-3 | 494 || F4.1 | | TETRACONAZOL | 112281-77-3 | 726 || F4.1 | | TRIADIMENOL | 55219-65-3 | 398 || F4.1 | | TRICYCLAZOL | 41814-78-2 | 547 || F4.1 | | TRIFLUMIZOLE | 99387-89-0 | 730 || F4.1 | | TRITICONAZOL | 131983-72-7 | 652 || F4.2 | IMIDAZOL-FUNGIzIDE | CYAZOFAMID | 120116-88-3 | 653 || F4.2 | | FENAMIDON | 161326-34-7 | 650 || F4.2 | | TRIAZOXID | 72459-58-6 | 729 |Von Morpholinen abgeleitete Fungizide | F5 | | | | || F5.1 | MORPHOLIN-FUNGIzIDE | DIMETHOMORPH | 110488-70-5 | 483 || F5.1 | | DODEMORPH | 1593-77-7 | 300 || F5.1 | | FENPROPIMORPH | 67564-91-4 | 427 |Sonstige Fungizide | F6 | | | | || F6.1 | ALIPHATIsChe StickstoffFUNGIzIDE | CYMOXANIL | 57966-95-7 | 419 || F6.1 | | DODIN | 2439-10-3 | 101 || F6.1 | | GUAZATIN | 108173-90-6 | 361 || F6.2 | AMIDFUNGIzIDE | BENALAXYL | 71626-11-4 | 416 || F6.2 | | BOSCALID | 188425-85-6 | 673 || F6.2 | | FLUTOLANIL | 66332-96-5 | 524 || F6.2 | | MEPRONIL | 55814-41-0 | 533 || F6.2 | | METALAXYL | 57837-19-1 | 365 || F6.2 | | METALAXYL-M | 70630-17-0 | 580 || F6.2 | | PROCHLORAZ | 67747-09-5 | 407 || F6.2 | | SILTHIOFAM | 175217-20-6 | 635 || F6.2 | | TOLYLFLUANID | 731-27-1 | 275 || F6.2 | | ZOXAMID | 156052-68-5 | 640 || F6.3 | ANILIDFUNGIzIDE | CARBOXIN | 5234-68-4 | 273 || F6.3 | | FENHEXAMID | 126833-17-8 | 603 || F6.4 | ANTIBIOTIsCh wirkende FUNGIzIDE – BAkTERIzIDE | KASUGAMYCIN | 6980-18-3 | 703 || F6.4 | | POLYOXINE | 11113-80-7 | 710 || F6.4 | | STREPTOMYCIN | 57-92-1 | 312 || F6.5 | AROMATIsChe FUNGIzIDE | CHLOROTHALONIL | 1897-45-6 | 288 || F6.5 | | DICLORAN | 99-30-9 | 150 || F6.6 | DICARBOXIMID-FUNGIzIDE | IPRODION | 36734-19-7 | 278 || F6.6 | | PROCYMIDON | 32809-16-8 | 383 || F6.7 | DINITROANILIN-FUNGIzIDE | FLUAZINAM | 79622-59-6 | 521 || F6.8 | DINITROPHENOL-FUNGIzIDE | DINOCAP | 39300-45-3 | 98 || F6.9 | ORGANOPHOSPHOR-FUNGIzIDE | FOSETYL | 15845-66-6 | 384 || F6.9 | | TOLCLOFOS-METHYL | 57018-04-9 | 479 || F6.10 | OXAZOL-FUNGIzIDE | HYMEXAZOL | 10004-44-1 | 528 || F6.10 | | FAMOXADON | 131807-57-3 | 594 || F6.10 | | VINCLOZOLIN | 50471-44-8 | 280 || F6.11 | PHENYLPYRROL-FUNGIzIDE | FLUDIOXONIL | 131341-86-1 | 522 || F6.12 | PHTHALIMID-FUNGIzIDE | CAPTAN | 133-06-2 | 40 || F6.12 | | FOLPET | 133-07-3 | 75 || F6.13 | PYRIMIDIN-FUNGIzIDE | BUPIRIMAT | 41483-43-6 | 261 || F6.13 | | CYPRODINIL | 121552-61-2 | 511 || F6.13 | | FENARIMOL | 60168-88-9 | 380 || F6.13 | | MEPANIPYRIM | 110235-47-7 | 611 || F6.13 | | PYRIMETHANIL | 53112-28-0 | 714 || F6.14 | QUINOLIN-FUNGIzIDE | QUINOXYFEN | 124495-18-7 | 566 || F6.14 | | 8-HYDROXYQUINOLINSULFAT | 134-31-6 | 677 || F6.15 | QUINON-FUNGIzIDE | DITHIANON | 3347-22-6 | 153 || F6.16 | STROBILURIN-FUNGIzIDE | AZOXYSTROBIN | 131860-33-8 | 571 || F6.16 | | DIMOXYSTROBIN | 149961-52-4 | 739 || F6.16 | | KRESOXIM-METHYL | 143390-89-0 | 568 || F6.16 | | PICOXYSTROBIN | 117428-22-5 | 628 || F6.16 | | PYRACLOSTROBIN | 175013-18-0 | 657 || F6.16 | | TRIFLOXYSTROBIN | 141517-21-7 | 617 || F6.17 | HarnstoffFUNGIzIDE | PENCYCURON | 66063-05-6 | 402 || F6.18 | Nicht zugeordnete FUNGIzIDE | ACIBENZOLAR | 126448-41-7 | 597 || F6.18 | | Benzoesäure | 65-85-0 | 622 || F6.18 | | DICHLOROPHEN | 97-23-4 | 325 || F6.18 | | FENPROPIDIN | 67306-00-7 | 520 || F6.18 | | 2-PHENYPHENOL | 90-43-7 | 246 || F6.18 | | SPIROXAMIN | 118134-30-8 | 572 || F6.18 | | Sonstige Fungizide | | |Herbizide, Krautvertilgungsmittel und Moosvernichter | H0 | | | | |Von Phenoxy-Phytohormonen abgeleitete Herbizide | H1 | | | | || H1.1 | PHENOXYHERBIzIDE | 2,4-D | 94-75-7 | 1 || H1.1 | | 2,4-DB | 94-82-6 | 83 || H1.1 | | DICHLORPROP-P | 15165-67-0 | 476 || H1.1 | | MCPA | 94-74-6 | 2 || H1.1 | | MCPB | 94-81-5 | 50 || H1.1 | | MECOPROP | 7085-19-0 | 51 || H1.1 | | MECOPROP-P | 16484-77-8 | 475 |Von Triazinen und Triazinonen abgeleitete Herbizide | H2 | | | | || H2.1 | METHYLTHIOTRIAZIN-HERBIzIDE | METHOPROTRYN | 841-06-5 | 94 || H2.2 | TRIAZIN-HERBIzIDE | SIMETRYN | 1014-70-6 | 179 || H2.2 | | TERBUTHYLAZIN | 5915-41-3 | 234 || H2.3 | TRIAZINON-HERBIzIDE | METAMITRON | 41394-05-2 | 381 || H2.3 | | METRIBUZIN | 21087-64-9 | 283 |Von Amiden und Aniliden abgeleitete Herbizide | H3 | | | | || H3.1 | AMID-HERBIzIDE | DIMETHENAMID | 87674-68-8 | 638 || H3.1 | | FLUPOXAM | 119126-15-7 | 8158 || H3.1 | | ISOXABEN | 82558-50-7 | 701 || H3.1 | | NAPROPAMID | 15299-99-7 | 271 || H3.1 | | PROPYZAMID | 23950-58-5 | 315 || H3.2 | ANILID-HERBIzIDE | DIFLUFENICAN | 83164-33-4 | 462 || H3.2 | | FLORASULAM | 145701-23-1 | 616 || H3.2 | | FLUFENACET | 142459-58-3 | 588 || H3.2 | | METOSULAM | 139528-85-1 | 707 || H3.2 | | METAZACHLOR | 67129-08-2 | 411 || H3.2 | | PROPANIL | 709-98-8 | 205 || H3.3 | CHLOROACETANILID-HERBIzIDE | ACETOCHLOR | 34256-82-1 | 496 || H3.3 | | ALACHLOR | 15972-60-8 | 204 || H3.3 | | DIMETHACHLOR | 50563-36-5 | 688 || H3.3 | | PRETILACHLOR | 51218-49-6 | 711 || H3.3 | | PROPACHLOR | 1918-16-7 | 176 |Von Carbamaten und Biscarbamaten abgeleitete Herbizide | H4 | | | | || H4.1 | BISCARBAMAT-HERBIzIDE | CHLORPROPHAM | 101-21-3 | 43 || H4.1 | | DESMEDIPHAM | 13684-56-5 | 477 || H4.1 | | PHENMEDIPHAM | 13684-63-4 | 77 || H4.2 | CARBAMAT-HERBIzIDE | ASULAM | 3337-71-1 | 240 || H4.2 | | CARBETAMID | 16118-49-3 | 95 |Von Dinitroanilinderivaten abgeleitete Herbizide | H5 | | | | || H5.1 | DINITROANILIN-HERBIzIDE | BENFLURALIN | 1861-40-1 | 285 || H5.1 | | BUTRALIN | 33629-47-9 | 504 || H5.1 | | ETHALFLURALIN | 55283-68-6 | 516 || H5.1 | | ORYZALIN | 19044-88-3 | 537 || H5.1 | | PENDIMETHALIN | 40487-42-1 | 357 || H5.1 | | TRIFLURALIN | 2582-09-8 | 183 |Von Harnstoff-, Uracil- oder Sulfonylharnstoffderivaten abgeleitete Herbizide | H6 | | | | || H6.1 | SULFONYLHarnstoff-HERBIzIDE | AMIDOSULFURON | 120923-37-7 | 515 || H6.1 | | AZIMSULFURON | 120162-55-2 | 584 || H6.1 | | BENSULFURON | 99283-01-9 | 502 || H6.1 | | CHLORSULFURON | 64902-72-3 | 391 || H6.1 | | CINOSULFURON | 94593-91-6 | 507 || H6.1 | | ETHOXYSULFURON | 126801-58-9 | 591 || H6.1 | | FLAZASULFURON | 104040-78-0 | 595 || H6.1 | | FLUPYRSULFURON | 150315-10-9 | 577 || H6.1 | | FORAMSULFURON | 173159-57-4 | 659 || H6.1 | | IMAZOSULFURON | 122548-33-8 | 590 || H6.1 | | IODOSULFURON | 185119-76-0 | 634 || H6.1 | | MESOSULFURON | 400852-66-6 | 663 || H6.1 | | METSULFURON | 74223-64-6 | 441 || H6.1 | | NICOSULFURON | 111991-09-4 | 709 || H6.1 | | OXASULFURON | 144651-06-9 | 626 || H6.1 | | PRIMISULFURON | 113036-87-6 | 712 || H6.1 | | PROSULFURON | 94125-34-5 | 579 || H6.1 | | RIMSULFURON | 122931-48-0 | 716 || H6.1 | | SULFOSULFURON | 141776-32-1 | 601 || H6.1 | | THIFENSULFURON | 79277-67-1 | 452 || H6.1 | | TRIASULFURON | 82097-50-5 | 480 || H6.1 | | TRIBENURON | 106040-48-6 | 546 || H6.1 | | TRIFLUSULFURON | 135990-29-3 | 731 || H6.1 | | TRITOSULFURON | 142469-14-5 | 735 || H6.2 | Uracil-Herbizide | LENACIL | 2164-08-1 | 163 || H6.3 | Harnstoff-herbizide | CHLORTOLURON | 15545-48-9 | 217 || H6.3 | | DIURON | 330-54-1 | 100 || H6.3 | | FLUOMETURON | 2164-17-2 | 159 || H6.3 | | ISOPROTURON | 34123-59-6 | 336 || H6.3 | | LINURON | 330-55-2 | 76 || H6.3 | | METHABENZTHIAZURON | 18691-97-9 | 201 || H6.3 | | METOBROMURON | 3060-89-7 | 168 || H6.3 | | METOXURON | 19937-59-8 | 219 |Sonstige Herbizide | H7 | | | | || H7.1 | ARYLOXYPHENOXYPROPION-HERBIzIDE | CLODINAFOP | 114420-56-3 | 683 || H7.1 | | CYHALOFOP | 122008-85-9 | 596 || H7.1 | | DICLOFOP | 40843-25-2 | 358 || H7.1 | | FENOXAPROP-P | 113158-40-0 | 484 || H7.1 | | FLUAZIFOP-P-BUTYL | 79241-46-6 | 395 || H7.1 | | HALOXYFOP | 69806-34-4 | 438 || H7.1 | | HALOXYFOP-R | 72619-32-0 | 526 || H7.1 | | PROPAQUIZAFOP | 111479-05-1 | 713 || H7.1 | | QUIZALOFOP | 76578-12-6 | 429 || H7.1 | | QUIZALOFOP-P | 94051-08-8 | 641 || H7.2 | BENZOFURAN-HERBIzIDE | ETHOFUMESAT | 26225-79-6 | 233 || H7.3 | Benzoesäure-HERBIzIDE | CHLORTHAL | 2136-79-0 | 328 || H7.3 | | DICAMBA | 1918-00-9 | 85 || H7.4 | BIPYRIDYLIUM-HERBIzIDE | DIQUAT | 85-00-7 | 55 || H7.4 | | PARAQUAT | 4685-14-7 | 56 || H7.5 | CYCLOHEXANDION- HERBIzIDE | CLETHODIM | 99129-21-2 | 508 || H7.5 | | CYCLOXYDIM | 101205-02-1 | 510 || H7.5 | | TEPRALOXYDIM | 149979-41-9 | 608 || H7.5 | | TRALKOXYDIM | 87820-88-0 | 544 || H7.6 | DIAZIN-HERBIzIDE | PYRIDAT | 55512-33-9 | 447 || H7.7 | DICARBOXIMID-HERBIzIDE | CINIDON-ETHYL | 142891-20-1 | 598 || H7.7 | | FLUMIOXAZIN | 103361-09-7 | 578 || H7.8 | DIPHENYLETHER-HERBIzIDE | ACLONIFEN | 74070-46-5 | 498 || H7.8 | | BIFENOX | 42576-02-3 | 413 || H7.8 | | NITROFEN | 1836-75-5 | 170 || H7.8 | | OXYFLUORFEN | 42874-03-3 | 538 || H7.9 | IMIDAZOLINON-HERBIzIDE | IMAZAMETHABENZ | 100728-84-5 | 529 || H7.9 | | IMAZAMOX | 114311-32-9 | 619 || H7.9 | | IMAZETHAPYR | 81335-77-5 | 700 || H7.10 | Anorganische HERBIzIDE | AMMONIUMSULFAMAT | 7773-06-0 | 679 || H7.10 | | CHLORATE | 7775-09-9 | 7 || H7.11 | ISOXAZOL-HERBIzIDE | ISOXAFLUTOL | 141112-29-0 | 575 || H7.12 | MORPHACTIN-HERBIzIDE | FLURENOL | 467-69-6 | 304 || H7.13 | NITRIL-HERBIzIDE | BROMOXYNIL | 1689-84-5 | 87 || H7.13 | | DICHLOBENIL | 1194-65-6 | 73 || H7.13 | | IOXYNIL | 1689-83-4 | 86 || H7.14 | ORGANOPHOSPHOR- HERBIzIDE | GLUFOSINAT | 51276-47-2 | 437 || H7.14 | | GLYPHOSAT | 1071-83-6 | 284 || H7.15 | PHENYLPYRAZOL- HERBIzIDE | PYRAFLUFEN | 129630-19-9 | 605 || H7.16 | PYRIDAZINON- HERBIzIDE | CHLORIDAZON | 1698-60-8 | 111 || H7.16 | | FLURTAMON | 96525-23-4 | 569 || H7.17 | PYRIDINCARBOXAMID- HERBIzIDE | PICOLINAFEN | 137641-05-5 | 639 || H7.18 | PYRIDINCARBOXYL-HERBIzIDE | CLOPYRALID | 1702-17-6 | 455 || H7.18 | | PICLORAM | 1918-02-1 | 174 || H7.19 | PYRIDYLOXYessigsäure-HERBIzIDE | FLUROXYPYR | 69377-81-7 | 431 || H7.19 | | TRICLOPYR | 55335-06-3 | 376 || H7.20 | QUINOLIN-HERBIzIDE | QUINCLORAC | 84087-01-4 | 493 || H7.20 | | QUINMERAC | 90717-03-6 | 563 || H7.21 | THIADIAZIN-HERBIzIDE | BENTAZON | 25057-89-0 | 366 || H7.22 | THIOCARBAMAT- HERBIzIDE | EPTC | 759-94-4 | 155 || H7.22 | | MOLINAT | 2212-67-1 | 235 || H7.22 | | PROSULFOCARB | 52888-80-9 | 539 || H7.22 | | THIOBENCARB | 28249-77-6 | 388 || H7.22 | | TRI-ALLAT | 2303-17-5 | 97 || H7.23 | TRIAZol-HERBIzIDE | AMITROL | 61-82-5 | 90 || H7.24 | TRIAZolinoN-HERBIzIDE | CARFENTRAZON | 128639-02-1 | 587 || H7.25 | TRIAZoloN-HERBIzIDE | PROPOXYCARBAZON | 145026-81-9 | 655 || H7.26 | TRIKETON-HERBIzIDE | MESOTRION | 104206-82-8 | 625 || H7.26 | | SULCOTRION | 99105-77-8 | 723 || H7.27 | Nicht zugeordnete HERBIzIDE | CLOMAZON | 81777-89-1 | 509 || H7.27 | | FLUROCHLORIDON | 61213-25-0 | 430 || H7.27 | | QUINOCLAMIN | 2797-51-5 | 648 || H7.27 | | METHAZOL | 20354-26-1 | 369 || H7.27 | | OXADIARGYL | 39807-15-3 | 604 || H7.27 | | OXADIAZON | 19666-30-9 | 213 || H7.27 | | Sonstige Herbizide, Krautvertilgungsmittel und Moosvernichter | | |Insektizide und Acarizide | I0 | | | | |Von Pyrethroiden abgeleitete Insektizide | I1 | | | | || I1.1 | PYRETHROID-Insektizide | ACRINATHRIN | 101007-06-1 | 678 || I1.1 | | ALPHA-CYPERMETHRIN | 67375-30-8 | 454 || I1.1 | | BETA-CYFLUTHRIN | 68359-37-5 | 482 || I1.1 | | BETA-CYPERMETHRIN | 65731-84-2 | 632 || I1.1 | | BIFENTHRIN | 82657-04-3 | 415 || I1.1 | | CYFLUTHRIN | 68359-37-5 | 385 || I1.1 | | CYPERMETHRIN | 52315-07-8 | 332 || I1.1 | | DELTAMETHRIN | 52918-63-5 | 333 || I1.1 | | ESFENVALERAT | 66230-04-4 | 481 || I1.1 | | ETOFENPROX | 80844-07-1 | 471 || I1.1 | | GAMMA-CYHALOTHRIN | 76703-62-3 | 768 || I1.1 | | LAMBDA-CYHALOTHRIN | 91465-08-6 | 463 || I1.1 | | TAU-FLUVALINAT | 102851-06-9 | 432 || I1.1 | | TEFLUTHRIN | 79538-32-2 | 451 || I1.1 | | ZETA-CYPERMETHRIN | 52315-07-8 | 733 |Von chlorierten Kohlenwasserstoffen abgeleitete Insektizide | I2 | | | | || I2.1 | ORGANOCHLOR-Insektizide | DICOFOL | 115-32-2 | 123 || I2.1 | | TETRASUL | 2227-13-6 | 114 |Von Carbamaten und Oximcarbamaten abgeleitete Insektizide | I3 | | | | || I3.1 | OXIMCARBAMAT-Insektizide | METHOMYL | 16752-77-5 | 264 || I3.1 | | OXAMYL | 23135-22-0 | 342 || I3.2 | CARBAMAT-Insektizide | BENFURACARB | 82560-54-1 | 501 || I3.2 | | CARBARYL | 63-25-2 | 26 || I3.2 | | CARBOFURAN | 1563-66-2 | 276 || I3.2 | | CARBOSULFAN | 55285-14-8 | 417 || I3.2 | | FENOXYCARB | 79127-80-3 | 425 || I3.2 | | FORMETANAT | 22259-30-9 | 697 || I3.2 | | METHIOCARB | 2032-65-7 | 165 || I3.2 | | PIRIMICARB | 23103-98-2 | 231 |Von organischen Phosphaten abgeleitete Insektizide | I4 | | | | || I4.1 | ORGANOPHOSPHOR-Insektizide | AZINPHOS-METHYL | 86-50-0 | 37 || I4.1 | | CADUSAFOS | 95465-99-9 | 682 || I4.1 | | CHLORPYRIFOS | 2921-88-2 | 221 || I4.1 | | CHLORPYRIFOS-METHYL | 5589-13-0 | 486 || I4.1 | | COUMAPHOS | 56-72-4 | 121 || I4.1 | | DIAZINON | 333-41-5 | 15 || I4.1 | | DICHLORVOS | 62-73-7 | 11 || I4.1 | | DIMETHOAT | 60-51-5 | 59 || I4.1 | | ETHOPROPHOS | 13194-48-4 | 218 || I4.1 | | FENAMIPHOS | 22224-92-6 | 692 || I4.1 | | FENITROTHION | 122-14-5 | 35 || I4.1 | | FOSTHIAZAT | 98886-44-3 | 585 || I4.1 | | ISOFENPHOS | 25311-71-1 | 412 || I4.1 | | MALATHION | 121-75-5 | 12 || I4.1 | | METHAMIDOPHOS | 10265-92-6 | 355 || I4.1 | | NALED | 300-76-5 | 195 || I4.1 | | OXYDEMETON-METHYL | 301-12-2 | 171 || I4.1 | | PHOSALON | 2310-17-0 | 109 || I4.1 | | PHOSMET | 732-11-6 | 318 || I4.1 | | PHOXIM | 14816-18-3 | 364 || I4.1 | | PIRIMIPHOS-METHYL | 29232-93-7 | 239 || I4.1 | | TRICHLORFON | 52-68-6 | 68 |Von Bioprodukten und Pflanzen abgeleitete Insektizide | I5 | | | | || I5.1 | BIOLOGIsChe Insektizide | AZADIRACHTIN | 11141-17-6 | 627 || I5.1 | | NICOTIN | 54-11-5 | 8 || I5.1 | | PYRETHRINE | 8003-34-7 | 32 || I5.1 | | ROTENON | 83-79-4 | 671 |Sonstige Insektizide | I6 | | | | || I6.1 | ANTIBIOTIsCh wirkende Insektizide | ABAMECTIN | 71751-41-2 | 495 || I6.1 | | MILBEMECTIN | 51596-10-251596-11-3 | 660 || I6.1 | | SPINOSAD | 168316-95-8 | 636 || I6.3 | BENZOYLHarnstoff- Insektizide | DIFLUBENZURON | 35367-38-5 | 339 || I6.3 | | FLUFENOXURON | 101463-69-8 | 470 || I6.3 | | HEXAFLUMURON | 86479-06-3 | 698 || I6.3 | | LUFENURON | 103055-07-8 | 704 || I6.3 | | NOVALURON | 116714-46-6 | 672 || I6.3 | | TEFLUBENZURON | 83121-18-0 | 450 || I6.3 | | TRIFLUMURON | 64628-44-0 | 548 || I6.4 | CARBAzAT-Insektizide | BIFENAZAT | 149877-41-8 | 736 || I6.5 | DIAZYLHYDRAZIN- Insektizide | METHOXYFENOZID | 161050-58-4 | 656 || I6.5 | | TEBUFENOZID | 112410-23-8 | 724 || I6.6 | Regler des Insektenwachstums | BUPROFEZIN | 69327-76-0 | 681 || I6.6 | | CYROMAZIN | 66215-27-8 | 420 || I6.6 | | HEXYTHIAZOX | 78587-05-0 | 439 || I6.7 | INSEkTenPHEROMONE | (E,Z)-9-DODECENYL ACETAT | 35148-19-7 | 422 || I6.8 | NITROGUANIDIN-Insektizide | CLOTHIANIDIN | 210880-92-5 | 738 || I6.8 | | THIAMETHOXAM | 153719-23-4 | 637 || I6.9 | ORGANOZinn-Insektizide | AZOCYCLOTIN | 41083-11-8 | 404 || I6.9 | | CYHEXATIN | 13121-70-5 | 289 || I6.9 | | FENBUTATINOXID | 13356-08-6 | 359 || I6.10 | OXADIAZIN-Insektizide | INDOXACARB | 173584-44-6 | 612 || I6.11 | PHENYLETHER-Insektizide | PYRIPROXYFEN | 95737-68-1 | 715 || I6.12 | PYRAZOL(PHENYL-)-Insektizide | FENPYROXIMAT | 134098-61-6 | 695 || I6.12 | | FIPRONIL | 120068-37-3 | 581 || I6.12 | | TEBUFENPYRAD | 119168-77-3 | 725 || I6.13 | PYRIDIN-Insektizide | PYMETROZIN | 123312-89-0 | 593 || I6.14 | PYRIDYLMETHYLAMIN-Insektizide | ACETAMIPRID | 135410-20-7 | 649 || I6.14 | | IMIDACLOPRID | 138261-41-3 | 582 || I6.14 | | THIACLOPRID | 111988-49-9 | 631 || I6.15 | SULFIT-ESTER-Insektizide | PROPARGIT | 2312-35-8 | 216 || I6.16 | TETRAZIN-Insektizide | CLOFENTEZIN | 74115-24-5 | 418 || I6.17 | Tetronsäure-Insektizide | SPIRODICLOFEN | 148477-71-8 | 737 || I6.18 | (CARBAMOYL-)TRIAZOLE-Insektizide | TRIAZAMAT | 112143-82-5 | 728 || I6.19 | Harnstoff-Insektizide | DIAFENTHIURON | 80060-09-9 | 8097 || I6.20 | Nicht zugeordnete INSEkTIzIDE | ETOXAZOL | 153233-91-1 | 623 || I6.20 | | FENAZAQUIN | 120928-09-8 | 693 || I6.20 | | PYRIDABEN | 96489-71-3 | 583 || I6.20 | | Sonstige Insektizide/Acarizide | | |Schneckengifte insgesamt: | M0 | | | | |Molluskizide | M1 | | | | || M1.1 | CARBAMAT-Molluskizide | THIODICARB | 59669-26-0 | 543 || M1.2 | Sonstige Molluskizide | Eisen-III-PHOSPHAT | 10045-86-0 | 629 || M1.2 | | METALDEHYD | 108-62-3 | 62 || M1.2 | | Sonstige Molluskizide | | |Pflanzenwachstumsregler insgesamt: | PGR0 | | | | |Physiologisch wirkende Pflanzenwachstumsregler | PGR1 | | | | || PGR1.1 | Physiologisch wirkende Pflanzenwachstumsregler | CHLORMEQUAT | 999-81-5 | 143 || PGR1.1 | | CYCLANILID | 113136-77-9 | 586 || PGR1.1 | | DAMINOZID | 1596-84-5 | 330 || PGR1.1 | | DIMETHIPIN | 55290-64-7 | 689 || PGR1.1 | | DIPHENYLAMIN | 122-39-4 | 460 || PGR1.1 | | ETHEPHON | 16672-87-0 | 373 || PGR1.1 | | ETHOXYQUIN | 91-53-2 | 517 || PGR1.1 | | FLORCHLORFENURON | 68157-60-8 | 633 || PGR1.1 | | FLURPRIMIDOL | 56425-91-3 | 696 || PGR1.1 | | IMAZAQUIN | 81335-37-7 | 699 || PGR1.1 | | MALonsäureHYDRAZID | 51542-52-0 | 310 || PGR1.1 | | MEPIQUAT | 24307-26-4 | 440 || PGR1.1 | | 1-METHYLCYCLOPROPEN | 3100-04-7 | 767 || PGR1.1 | | PACLOBUTRAZOL | 76738-62-0 | 445 || PGR1.1 | | PROHEXADIONCALCIUM | 127277-53-6 | 567 || PGR1.1 | | NatrIUM-5-NITROGUAIACOLAT | 67233-85-6 | 718 || PGR1.1 | | NATRIUM-O-NITROPHENOLAT | 824-39-5 | 720 || PGR1.1 | | TRINEXAPAC-ETHYL | 95266-40-3 | 8349 |Keimungshemmer | PGR2 | | | | || PGR2.2 | Keimungshemmer | CARVON | 99-49-0 | 602 || PGR2.2 | | CHLORPROPHAM | 101-21-3 | 43 |Sonstige Pflanzenwachstumsregler | PGR3 | | | | || PGR3.1 | Sonstige Pflanzenwachstumsregler | Sonstige Pflanzenwachstumsregler | | |Sonstige Pflanzenschutzmittel insgesamt: | ZR0 | | | | |Mineralöle | ZR1 | | | | || ZR1.1 | Mineralöl | Mineralöle | 64742-55-8 | 29 |Pflanzenöle | ZR2 | | | | || ZR2.1 | Pflanzenöl | Teeröle | | 30 |Bodenentseuchungsmittel (inkl. Nematizide) | ZR3 | | | | || ZR3.1 | METHYLBROMID | METHYLBROMID | 74-83-9 | 128 || ZR3.2 | Sonstige Bodenentseuchungsmittel | CHLOROPICRIN | 76-06-2 | 298 || ZR3.2 | | DAZOMET | 533-74-4 | 146 || ZR3.2 | | 1,3-DICHLOROPROPEN | 542-75-6 | 675 || ZR3.2 | | METAMNATRIUM | 137-42-8 | 20 || ZR3.2 | | Sonstige Bodenentseuchungsmittel | | |Rodentizide | ZR4 | | | | || ZR4.1 | Rodentizide | BRODIFACOUM | 56073-10-0 | 370 || ZR4.1 | | BROMADIOLON | 28772-56-7 | 371 || ZR4.1 | | CHLORALOS | 15879-93-3 | 249 || ZR4.1 | | CHLOROPHACINON | 3691-35-8 | 208 || ZR4.1 | | COUMATETRALYL | 5836-29-3 | 189 || ZR4.1 | | DIFENACOUM | 56073-07-5 | 514 || ZR4.1 | | DIFETHIALON | 104653-34-1 | 549 || ZR4.1 | | FLOCOUMAFEN | 90035-08-8 | 453 || ZR4.1 | | WARFARIN | 81-81-2 | 70 || ZR4.1 | | Sonstige Rodentizide | | |Alle sonstigen Pflanzenschutzmittel | ZR5 | | | | || ZR5.1 | Desinfektionsmittel | Sonstige Desinfektionsmittel | | || ZR5.2 | Sonstige Pflanzenschutzmittel | Sonstige Pflanzenschutzmittel | | |[1] KOM (2002) 349 endg.[2] Richtlinie 98/8/EWG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Februar 1998 über das Inverkehrbringen von Biozid-Produkten (ABl. L 123 vom 24.4.1998, S. 1).[3] ABl. L 70 vom 16.3.2005, S. 1.[4] ABl. L 139 vom 30.4.2004, S. 1.[5] ABl. L 327 vom 22.12.2000, S. 1.[6] ABl. L 230 vom 19.8.1991, S. 1. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/45/EG der Kommission (ABl. L 130 vom 18.5.2006, S. 27).[7] KOM (2006) 388 endg.[8] KOM (2006) 372 endg.[9] KOM (2006) 373 endg.[10] ABl. C […] vom […], S. […].[11] ABl. C […] vom […], S. […].[12] ABl. C […] vom […], S. […].[13] ABl. L 242 vom 10.9.2002, S. 1.[14] KOM (2002) 349 endg.[15] ABl. L 123 vom 24.4.1998, S. 1. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/50/EG der Kommission (ABl. L 142 vom 30.5.2006, S. 6).[16] ABl. L 230 vom 19.8.1991, S. 1. Zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/45/EG der Kommission (ABl. L 130 vom 18.5.2006, S. 27).[17] ABl. L 52 vom 22.2.1997, S. 61. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 284 vom 3.10.2003, S. 1).[18] ABl. L 184 vom 17.7.1999, S. 23. Geändert durch den Beschluss 2006/512/EG (ABl. L 200 vom 22.7.2004, S. 1).[19] ABl. L 181 vom 28.6.1989, S. 47.[20] KOM (2006) 373 endg.[21] ABl. L 56 vom 2.3.1988, S. 1. Zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 143/2002 der Kommission (ABl. L 24 vom 26.1.2002, S. 16).[22] Der British Crop Production Council (BCPC) veröffentlicht regelmäßig The Pesticide Mannual, ein weltweites Pestizidkompendium, das die Freinamen für die meisten chemischen Pestizide enthält. Diese Namen werden von der International Organization for Standardization (ISO) entweder formell oder vorläufig genehmigt.[23] Registernummern des Chemical Abstracts Service.[24] Collaborative International Pesticides Analytical Council.--------------------------------------------------