CELEX: 31999R0533
Language: de
Date: 1999-03-11 00:00:00
Title: Verordnung (EG) Nr. 533/1999 der Kommission vom 11. März 1999 zur Eröffnung einer Dauerausschreibung für den Verkauf von Brotweichweizen aus Beständen der deutschen Interventionsstelle zur Ausfuhr in die AKP-Länder im Wirtschaftsjahr 1998/1999

12. 3. 1999           DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 L 63/21
                                VERORDNUNG (EG) Nr. 533/1999 DER KOMMISSION
                                                    vom 11. März 1999
                  zur Eröffnung einer Dauerausschreibung für den Verkauf von Brotweichweizen
                  aus Beständen der deutschen Interventionsstelle zur Ausfuhr in die AKP-Länder
                                              im Wirtschaftsjahr 1998/1999
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN                                  Vorgänge und deren Kontrolle zu gewährleisten, müssen
GEMEINSCHAFTEN                                                  Sonderbestimmungen festgelegt werden. Dazu ist eine
                                                                 Sicherheitsregelung angezeigt, die die Einhaltung der
                                                                 angestrebten Ziele gewährleistet, aber eine übermäßige
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen           Belastung der Beteiligten vermeidet. Daher ist von
Gemeinschaft,                                                    bestimmten Regeln, insbesondere der Verordnung (EWG)
                                                                 Nr. 2131/93, abzuweichen.
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1766/92 des Rates
vom 30. Juni 1992 über die gemeinsame Marktorgani-               Die Freigabe der Ausfuhrlizenzsicherheit sollte neben der
sation für Getreide (1), zuletzt geändert durch die Verord-      Erfüllung der Bedingungen gemäß Artikel 30 der Verord-
nung (EG) Nr. 923/96 der Kommission (2), insbesondere            nung (EWG) Nr. 3719/88 der Kommission (5), zuletzt
auf Artikel 5,                                                   geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 168/1999 (6), den
                                                                 Nachweis voraussetzen, daß das Erzeugnis in den in der
                                                                 genannten Verordnung angeführten AKP-Staaten zum
in Erwägung nachstehender Gründe:                                zollrechtlich freien Verkehr abgefertigt ist.
                                                                 Wenn sich seitens der Interventionsstelle die Abholung
Die Verordnung (EWG) Nr. 2131/93 der Kommission (3),             der Ware um mehr als fünf Tage oder die Freigabe der
zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 39/               Sicherheiten verzögert, ist der betreffende Mitgliedstaat
1999 (4), legt die Verfahren und Bedingungen für die             entschädigungspflichtig.
Abgabe des Getreides fest, das sich im Besitz der Inter-
ventionsstellen befindet.
                                                                 Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen
                                                                 entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsaus-
Zur Belieferung der Märkte der AKP-Länder als privile-           schusses für Getreide —
gierte Partner der Gemeinschaft werden erhebliche
Mengen Weichweizen benötigt. Die betreffenden Märkte
werden in der Regel auf der Grundlage von Verträgen
beliefert, die eine regelmäßige Versorgung der AKP-
Staaten zu festen Preisen sicherstellen. Angesichts der
                                                                 HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
heutigen Marktlage sollte jetzt eine Sonderausschreibung
eröffnet werden, um den Verwendern in diesen Ländern
backfähigen Weichweizen zu Bedingungen anbieten zu
können, die dem Wettbewerb auf dem Weltmarkt gerecht                                       Artikel 1
werden.
                                                                 (1)    Es wird eine Dauerausschreibung eröffnet für die
Da die deutsche Interventionsstelle über Bestände an             Ausfuhr von 200 000 Tonnen Brotweichweizen aus
backfähigem Weichweizen verfügt, sollte ein Teil dieser          Beständen der deutschen Interventionsstelle.
Interventionsbestände zur Ausfuhr in AKP-Länder
verkauft werden. Um deren quantitativen und qualitativen
                                                                 (2)    Die Ware muß in einen AKP-Staat oder mehrere
Bedarf zu entsprechen, ist es angezeigt, daß die Ausfuhr
                                                                 AKP-Staaten einer der Gruppen in Anhang I ausgeführt
des zugeschlagenen Weichweizens spätestens am 31.
                                                                 werden.
August 1999 erfolgt.
                                                                 (3)    Die Gebiete auf denen 200 000 t von deutschem
Wegen der Besonderheit des Vorgangs und der Buchposi-            Brotweichweizen gelagert sind, sind in Anhang II aufge-
tion der Ware sind die Mechanismen und Verpflich-                führt.
tungen beim Wiederverkauf von Interventionsbeständen
zu lockern und Erstattungen, Abgaben oder monatliche
Zuschläge auszuschließen. Um die Richtigkeit der                 (4)    Die betreffende Interventionsstelle erstellt eine
                                                                 Ausschreibungsbekanntmachung mit folgenden Angaben
                                                                 für jede Partie bzw. Teilpartie:
(1)  ABl. L 181 vom  1. 7. 1992, S. 21.
(2)  ABl. L 126 vom  24. 5. 1996, S. 37.
(3)  ABl. L 191 vom  31. 7. 1993, S. 76.                         (5) ABl. L 331 vom 2. 12. 1988, S. 1.
( 4) ABl. L 5 vom 9. 1. 1999, S. 64.                             (6) ABl. L 19 vom 26. 1. 1999, S. 4.
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— Lagerort;                                                     Der Mitgliedstaat übermittelt der Kommission zur Infor-
                                                                mation umgehend eine Kopie des Nachweises.
— mindestens folgende Beschaffenheitsmerkmale:
    —   spezifisches Gewicht,                                   (2)    Die Angebotsmengen eines Bieters dürfen insge-
                                                                samt die nachgewiesene Vertragsmenge nicht übersteigen.
    —   Feuchtigkeitsgehalt,
    —   Fallzahl nach Hagberg,
    —   Anteil der Verunreinigungen und Auswuchs,                                         Artikel 5
    —   Eiweißgehalt.
                                                                (1)    Bei den Ausfuhren im Rahmen dieser Verordnung
(5)    Die Ausschreibungsbekanntmachung wird minde-             werden weder monatliche Zuschläge noch Ausfuhrerstat-
stens zwei Tage vor dem Termin der ersten Teilausschrei-        tungen bzw. Ausfuhrabgaben angewandt.
bung veröffentlicht.
                                                                (2)    Die im Rahmen dieser Verordnung erteilten
                                                                Ausfuhrlizenzen sind bis 31. Juli 1999 gültig.
                         Artikel 2
                                                                (3)    Die Lizenz verpflichtet zur Ausfuhr in den AKP-
                                                                Staat bzw. die AKP-Staaten, für den oder die der Lizenz-
Vorbehaltlich der Bestimmungen dieser Verordnung
                                                                antrag gestellt wurde. Der Zuschlagsempfänger kann
erfolgt der Verkauf des in Artikel 1 genannten Brotweich-
                                                                jedoch bis zu höchstens 30 v. H. der Menge, für die eine
weizens nach den Verfahren und Bedingungen der
                                                                Lizenz erteilt wurde, in ein anderes Bestimmungsland
Verordnung (EWG) Nr. 2131/93.
                                                                liefern, sofern es der gleichen Gruppe von Ländern nach
                                                                Anhang I angehört.
                         Artikel 3                              (4)    Die Ausfuhrlizenzen werden erteilt, sobald die
                                                                Zuschlagsempfänger benannt sind.
(1)    Die Angebotsfrist für die erste Teilausschreibung
endet am Donnerstag, 18. März 1999, 9 Uhr (Ortszeit             (5)    Die Rechte aus der Lizenz nach diesem Artikel sind
Brüssel).                                                       — abweichend von Artikel 9 der Verordnung (EWG) Nr.
                                                                3719/88 — nicht übertragbar.
(2)    Die Angebotsfrist für die zweite Teilausschreibung
endet am darauffolgenden Donnerstag um 9 Uhr (Ortszeit
Brüssel).
                                                                                          Artikel 6
Die letzte Angebotsfrist endet am 30. April 1999.
                                                                (1)    Die Interventionsstelle, der Lagerhalter und, falls er
                                                                dies wünscht, der Zuschlagsempfänger entnehmen
(3)    Die Angebote sind bei der deutschen Interventions-       einvernehmlich nach Wahl des Zuschlagsempfängers
stelle einzureichen.                                            entweder vor dem oder zum Zeitpunkt der Auslagerung
                                                                der zugeschlagenen Partie mindestens eine Kontrollprobe
                                                                je 500 Tonnen und analysieren diese Proben. Die Inter-
                         Artikel 4                              ventionsstelle kann durch einen Beauftragten vertreten
                                                                sein, sofern es sich bei diesem nicht um den Lagerhalter
(1)    Angebote werden nur angenommen, wenn                     handelt.
— der Bieter den schriftlichen Nachweis einer amtlichen         Im Widerspruchsfall werden die Analyseergebnisse der
    Stelle des AKP-Bestimmungslandes oder einer Gesell-         Kommission mitgeteilt.
    schaft mit Betriebssitz in diesem Land vorlegt, daß er
    einen kommerziellen Liefervertrag zur Ausfuhr der
    betreffenden Menge Weichweizen in einen oder                Die Entnahme der Kontrollproben und ihre Analyse
    mehrere AKP-Staaten aus einer der Gruppen in                erfolgen innerhalb von sieben Arbeitstagen nach dem
    Anhang I geschlossen hat. Dieser Vertrag bezieht sich       Antrag des Zuschlagsempfängers oder innerhalb von drei
    allein auf die Ausfuhr der zwischen April 1999 und          Arbeitstagen, wenn die Probenahme bei Auslagerung
    August 1999 üblicherweise gelieferten Mengen. Die           erfolgt. Zeigt das endgültige Ergebnis der Probenanalyse
    Nachweise müssen mindestens zwei Arbeitstage vor
    Ablauf der Teilausschreibung, für die die Angebote          a) eine Qualität, die besser ist als die in der Ausschrei-
    eingereicht werden, bei den zuständigen Stellen                 bungsbekanntmachung vorgesehene, so muß der
    hinterlegt werden;                                              Zuschlagsempfänger die Partie in unverändertem
                                                                    Zustand annehmen;
— ihnen ein Antrag auf Ausfuhrlizenzen für das betref-
    fende Bestimmungsland beigefügt ist.                        b) eine Qualität, die bessere Merkmale als die für inter-
                                                                    ventionsfähiges Getreide erforderlichen Mindest-
Aus dem im ersten Gedankenstrich vorgesehenen Nach-                 merkmale aufweist, aber die in der Ausschreibungsbe-
weis müssen die im Vertrag vorgesehene Qualität, die                kanntmachung vorgesehene Qualität nicht erreicht,
Lieferfrist und die Preisbedingungen ersichtlich sein.              ohne jedoch folgende Grenzwerte zu überschreiten:
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    — 2 kg/hl für das spezifische Gewicht, ohne daß dies             sion gemäß Anhang V unverzüglich davon in
        niedriger ist als 72 kg/hl,                                  Kenntnis.
    — einen Prozentpunkt beim Feuchtigkeitsgehalt,               (2)     Erfolgt die Auslagerung des Brotweichweizens
    — zwanzig Prozentpunkte bei der Fallzahl nach                jedoch, bevor die Analyseergebnisse vorliegen, so trägt der
        Hagberg,                                                 Zuschlagsempfänger unbeschadet etwaiger Rechtsbehelfe,
                                                                 die ihm gegenüber dem Lagerhalter zustehen, alle Risiken
    — einen Prozentpunkt beim Eiweißgehalt,                      nach der Abholung der Partie.
    — einen halben Prozentpunkt bei den Verunreini-
        gungen gemäß Buchstabe B Nummer 2 bzw.                   (3)     Hat der Zuschlagsempfänger nach wiederholten
        Nummer 4 des Anhangs der Verordnung (EWG)                Ersatzlieferungen nicht innerhalb eines Monats nach
        Nr. 689/92 der Kommission (1)                            Einreichung seines diesbezüglichen Antrags eine Ersatz-
                                                                 partie der vorgesehenen Qualität erhalten, so wird er von
        und                                                      allen seinen Pflichten einschließlich Sicherheitslei-
                                                                 stungen entbunden, wenn er die Kommission und die
    — einen halben Prozentpunkt bei den Verunreini-              Interventionsstelle gemäß Anhang V unverzüglich davon
        gungen gemäß Buchstabe B Nummer 5 des                    in Kenntnis gesetzt hat.
        Anhangs der Verordnung (EWG) Nr. 689/92,
        wobei die zulässigen Prozentsätze für schädliche         (4)     Die Probenahme- und Analysekosten gemäß Absatz
        Körner und Mutterkorn unverändert bleiben,               1 gehen, für jeweils höchstens 500 Tonnen und mit
                                                                 Ausnahme der Kosten, die bei Umlauf im Silo entstehen,
    so muß der Zuschlagsempfänger die Partie in unverän-         zu Lasten des EAGFL, es sei denn, es handelt sich nach
    dertem Zustand annehmen;                                     den endgültigen Analyseergebnissen um eine nicht inter-
c) eine Qualität, die bessere Merkmale als die für inter-        ventionsfähige Qualität.
    ventionsfähiges Getreide erforderlichen Mindest-             Der Zuschlagsempfänger trägt die Kosten des Umlaufs
    merkmale aufweist, aber die in der Ausschreibungsbe-         im Silo und der von ihm gegebenenfalls beantragten
    kanntmachung vorgesehene Qualität nicht erreicht             zusätzlichen Analysen.
    und die unter Buchstabe b) genannten Grenzwerte
    überschreitet, so kann der Zuschlagsempfänger
                                                                                          Artikel 7
    — entweder die Partie in unverändertem Zustand
        annehmen                                                 Der Zuschlagsempfänger bezahlt die Ware vor ihrer
                                                                 Abholung zu dem im Angebot genannten Preis. Die
    — oder die Übernahme dieser Partie ablehnen. Er
                                                                 Abholung erfolgt spätestens am 31. Juli 1999. Die fällige
        wird erst von allen Pflichten hinsichtlich der Partie
                                                                 Zahlung für jede abgeholte Partie ist unteilbar.
        einschließlich Sicherheitsleistungen entbunden,
        wenn er die Kommission und die Interventions-
        stelle gemäß Anhang V unverzüglich davon in                                       Artikel 8
        Kenntnis gesetzt hat. Beantragt er jedoch bei der
        Interventionsstelle, ihm aus Interventionsbe-            (1)     Die gemäß Artikel 13 Absatz 4 der Verordnung
        ständen ohne zusätzliche Kosten eine andere Partie       (EWG) Nr. 2131/93 zu leistende Sicherheit wird freige-
        Brotweichweizen der vorgesehenen Qualität zu             geben, sobald dem Zuschlagsempfänger die Ausfuhrlizenz
        liefern, so wird die Sicherheit nicht freigegeben.       erteilt wurde.
        Die betreffende Partie ist innerhalb von höchstens
        drei Tagen nach dem Antrag des Zuschlagsem-              (2)     Die Verpflichtung zur Ausfuhr und Einfuhr in die
        pfängers zu ersetzen. Der Zuschlagsempfänger             Bestimmungsländer nach Anhang I wird durch die
        setzt die Kommission gemäß Anhang V unverzüg-            Leistung einer Sicherheit in Höhe von 50 Euro/t gedeckt,
        lich davon in Kenntnis;                                  davon 15 Euro/t bei Erteilung der Ausfuhrlizenz und
                                                                 35 Euro/t vor Abnahme der Ware.
d) eine Qualität, die die für interventionsfähiges Getreide
                                                                 Abweichend von Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung
    erforderlichen Mindestmerkmale nicht aufweist, so
                                                                 (EWG) Nr. 3002/92 der Kommission (2) wird
    darf der Zuschlagsempfänger die betreffende Partie
    nicht übernehmen. Er wird erst von allen Pflichten           — der Sicherheitsbetrag von 15 Euro/t innerhalb von 20
    hinsichtlich der Partie einschließlich Sicherheitslei-            Arbeitstagen freigegeben, nachdem der Zuschlags-
    stungen entbunden, wenn er die Kommission und die                 empfänger den Nachweis erbrachte, daß die abgeholte
    Interventionsstelle gemäß Anhang V unverzüglich                   Ware das Zollgebiet der Gemeinschaft verlassen hat;
    davon in Kenntnis gesetzt hat. Er kann jedoch bei der        — der Sicherheitsbetrag von 35 Euro/t innerhalb von 15
    Interventionsstelle beantragen, ihm aus Interventions-            Arbeitstagen freigegeben, nachdem der Zuschlags-
    beständen ohne zusätzliche Kosten eine andere Partie              empfänger nachgewiesen hat, daß die Ware in dem
    Brotweichweizen der vorgesehenen Qualität zu liefern.             bzw. den AKP-Staaten nach Artikel 5 Absatz 3 zum
    In diesem Fall wird die Sicherheit nicht freigegeben.             freien Verkehr abgefertigt wurde. Dieser Nachweis
    Die betreffende Partie ist innerhalb von höchstens drei           wird gemäß den Artikeln 18 und 47 der Verordnung
    Tagen nach dem Antrag des Zuschlagsempfängers zu                  (EWG) Nr. 3665/87 der Kommission (3) erbracht.
    ersetzen. Der Zuschlagsempfänger setzt die Kommis-
                                                                 (2) ABl. L 301 vom 17. 10. 1992, S. 17.
(1) ABl. L 74 vom 20. 3. 1992, S. 18.                            (3) ABl. L 351 vom 14. 12. 1987, S. 1.
 ---pagebreak--- L 63/24             DE                   Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 12. 3. 1999
(3)    Von begründeten Sonderfällen, insbesondere der            — Blé tendre d’intervention panifiable ne donnant pas
Einleitung verwaltungsrechtlicher Ermittlungen, abge-                 lieu à restitution ni à taxe, destiné à (nom de l’État
sehen, gewährt der Mitgliedstaat bei Überschreitung der               ACP ou des États ACP), règlement (CE) no 533/1999
in diesem Artikel vorgesehenen Fristen für die Freigabe          — Frumento tenero d’intervento panificabile senza appli-
der Sicherheiten eine Entschädigung von 0,015 Euro/10 t               cazione di restituzione o di tassa, destinato al (nome
für jeden Verzugstag.                                                 del paese o dei paesi ACP), regolamento (CE) n. 533/
                                                                      1999
Diese Entschädigung wird vom EAGFL nicht erstattet.
                                                                 — Zachte tarwe van bakkwaliteit uit interventie, zonder
                                                                      toepassing van restitutie of belasting, bestemd voor
                          Artikel 9                                   (naam van de ACS-Staat of de ACS-Staten), Verord-
Abweichend von Artikel 12 der Verordnung (EWG) Nr.                    ening (EG) nr. 533/1999
3002/92 tragen die Dokumente über den Verkauf der                — Trigo mole panificável de intervenção sem aplicação
Interventionsware im Rahmen dieser Verordnung, insbe-                 de uma restituição, ou imposição destinado a (nome
sondere die Ausfuhrlizenz, der Abholschein nach Artikel               do Estado ou dos Estados ACP), Regulamento (CE) nº
3 Absatz 1 Buchstabe b) der Verordnung (EWG) Nr.                      533/1999
3002/92, die Ausfuhrerklärung und gegebenenfalls das             — Interventioleipävehnää, jolle ei makseta vientitukea
Kontrollexemplar T 5 den Vermerk                                      eikä vientimaksua ja jonka määräpaikka on (AKT-
— Trigo blando panificable de intervención sin aplica-                maan nimi tai AKT-maiden nimet), asetus (EY) N:o
    ción de restitución ni gravamen, destinado a (nombre              533/1999
    del Estado o de los Estados ACP), Reglamento (CE) no         — Interventionsvete av brödkvalitet, ej utan bidrag eller
    533/1999                                                          avgift avsett för (AVS-statens eller AVS-staternas
                                                                      namn), förordning (EG) nr 533/1999.
— Bageegnet blød hvede fra intervention uden restituti-
    onsydelse eller -afgift bestemt for (navnet på det eller
    de pågældende AVS-lande), forordning (EF) nr. 533/                                    Artikel 10
    1999                                                         (1)     Die deutsche Interventionsstelle teilt der Kommis-
— Interventions-Brotweichweizen ohne Anwendung von               sion spätestens drei Stunden nach Ablauf der Angebots-
    Ausfuhrerstattungen oder Ausfuhrabgaben, Bestim-             frist die erhaltenen Angebote mit. Sie sind nach dem
    mung (Name des AKP-Staates oder der AKP-Staaten),            Schema von Anhang III an die Empfängeradressen in
    Verordnung (EG) Nr. 533/1999                                 Anhang IV zu richten.
— Μαλακr αρτοποισιµοr στοr παρµβασηr, χωρr                  (2)     Die Interventionsstelle unterrichtet die Kommis-
    εφαρµογ επιστροφr  φρου προοριζµενοr για                sion monatlich über die im Rahmen dieser Verordnung
    (νοµα τηr χραr ΑΚΕ  των χωρν ΑΚΕ), κανονισµr            abgegebenen Weichweizenmengen.
    (ΕΚ) αριθ. 533/1999
— Intervention common wheat of breadmaking quality                                        Artikel 11
    without application of refund or tax, bound for (name
    of the ACP State or States), Regulation (EC) No 533/         Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im
    1999                                                         Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
                Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
                Mitgliedstaat.
                Brüssel, den 11. März 1999
                                                                            Für die Kommission
                                                                               Franz FISCHLER
                                                                          Mitglied der Kommission
 ---pagebreak--- 12. 3. 1999        DE                   Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                        L 63/25
                                                            ANHANG I
                                                            AKP-Länder
                         Gruppe I                              Gruppe II                      Gruppe III
            Mauretanien                          Tschad                          Seychellen
            Mali                                 Zentralafrikanische Republik    Komoren
            Niger                                Benin                           Madagaskar
            Senegal                              Kamerun                         Mauritius
            Gambia                               Äquatorialguinea                Angola
            Guinea-Bissau                        São Tomé und Príncipe           Sambia
            Guinea                               Gabun                           Malawi
            Kap Verde                            Kongo                           Mosambik
            Sierra Leone                         Demokratische Republik Kongo    Namibia
            Liberia                              Ruanda                          Botsuana
            Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire)       Burundi                         Simbabwe
            Ghana                                Burkina Faso                    Lesotho
            Togo                                                                 Swasiland
                                                                                 Dschibuti
                                                                                 Äthiopien
                                                                                 Eritrea
                                                           ANHANG II
                                                                                    (in Tonnen)
                                            Gebiete der Lagerung               Menge
                                 Schleswig-Holstein/Hamburg/
                                 Niedersachsen/Bremen/
                                 Nordrhein-Westfalen                          120 000
                                 Hessen/Rheinland-Pfalz/
                                 Baden-Württemberg/Saarland/Bayern             25 000
                                 Berlin/Brandenburg/
                                 Mecklenburg-Vorpommern                        17 000
                                 Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen              38 000
 ---pagebreak--- L 63/26                  DE                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                             12. 3. 1999
                                                                  ANHANG III
                    Dauerausschreibung zur Ausfuhr von 200 000 Tonnen Brotweichweizen aus Beständen der
                                                           deutschen Interventionsstelle
                                                          (Verordnung (EG) Nr. 533/1999)
           1                    2                      3                  4                 5            6              7
                                                                                     Zuschläge (+)
                                                                    Angebotspreis
         Bieter              Partie                Menge                             Abschläge (–) Geschäftskosten
                                                                      (Euro/t)                                     Bestimmung
          Nr.                  Nr.                    (t)                               (Euro/t)      (Euro/t)
                                                                         ( 1)
                                                                                         (p.m.)
           1
           2
           3
         usw.
(1) Einschließlich Zu- oder Abschläge für die betreffende Partie.
                                                                  ANHANG IV
                    Die Mitteilungen sind ausschließlich an folgende Adresse in Brüssel zu richten:
                    GD VI/C/1:
                    — Fernschreiber:               22037 AGREC B,
                                                   22070 AGREC B (griechische Buchstaben);
                    — Fernkopie:                   296 49 56,
                                                   295 25 15.
 ---pagebreak--- 12. 3. 1999    DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                  L 63/27
                                                    ANHANG V
            Ablehnung einer Partie im Rahmen der Dauerausschreibung zur Ausfuhr von 200 000
                   Tonnen Brotweichweizen aus Beständen der deutschen Interventionsstelle
                               (Gemäß Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 533/1999)
             Name des Zuschlagsempfängers:
             Zeitpunkt des Zuschlags:
             Zeitpunkt der Ablehnung der Partie durch den Zuschlagsempfänger:
                 Partie        Menge       Anschrift
                                                                   Begründung der Ablehnung
                  Nr.        in Tonnen     des Silos
                                                        spezifisches Gewicht (kg/hl)
                                                        % Auswuchs
                                                        % Schwarzbesatz
                                                        % nicht einwandfreies Grundgetreide
                                                        anderes