CELEX: C1999/246/14
Language: de
Date: 1999-08-28 00:00:00
Title: Beschluß des Gerichtshofes vom 11. Mai 1999 in der Rechtssache C-325/98 (Vorabentscheidungsersuchen des Tribunal de grande instance Lille): Philippe Anssens gegen Directeur des services fiscaux du Nord (Vorabentscheidungsersuchen - Unzulässigkeit)

C 246/8                DE                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                     28.8.1999
            BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES                                 Prozeß- und Zustellungsbevollmächtigter: Rechtsanwalt Gilles
                                                                        Bouneou, 4, rue de l’Avenir, Luxemburg, betreffend ein
                       vom 11. Mai 1999                                 Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz der
                                                                        Europäischen Gemeinschaften vom 28. Mai 1998 in den
                                                                        verbundenen Rechtssachen T-78/96 und T-170/96 (W/Kom-
in der Rechtssache C-325/98 (Vorabentscheidungsersu-
                                                                        mission, Slg. ÖD 1998, I-A-239 und II-745) wegen Aufhebung
chen des Tribunal de grande instance Lille): Philippe
                                                                        dieses Urteils, andere Verfahrensbeteiligte: Kommission der
 Anssens gegen Directeur des services fiscaux du Nord (1)
                                                                        Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Julian Curral,
                                                                        Beistand: Rechtsanwalt Denis Waelbroeck) hat der Gerichtshof
      (Vorabentscheidungsersuchen — Unzulässigkeit)                     (Erste Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten
                                                                        P. Jann (Berichterstatter) sowie der Richter L. Sevón und
                         (1999/C 246/14)                                M. Wathelet — Generalanwalt: D. Ruiz-Jarabo Colomer; Kanz-
                                                                        ler: R. Grass — am 10. Juni 1999 einen Beschluß mit folgenden
                                                                        Tenor erlassen:
                  (Verfahrenssprache: Französisch)
                                                                        1. Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
(Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung erscheint in der
          Sammlung der Rechtsprechung des Gerichtshofes.)               2. Der Rechtsmittelführer trägt die Kosten des Rechtsmittelverfah-
                                                                             rens.
In der Rechtssache C-325/98, betreffend ein dem Gerichtshof
nach Artikel 234 EG (früher Artikel 177) vom Tribunal de
grande instance Lille (Frankreich) in dem bei diesem anhängi-           (1) ABl. C 299 vom 26.9.1998.
gen Rechtsstreit Philippe Anssens gegen Directeur des services
fiscaux du Nord vorgelegtes Ersuchen um Vorabentscheidung
über die Auslegung von Artikels 95 EG-Vertrag (nach Ände-
rung jetzt Artikel 90 EG), hat der Gerichtshof unter Mitwirkung
des Präsidenten G. C. Rodrı́guez Iglesias, der Kammerpräsiden-
ten P. J. G. Kapteyn, J.-P. Puissochet, G. Hirsch und P. Jann
sowie der Richter G. F. Mancini, J. C. Moitinho de Almeida,
C. Gulmann, J. L. Murray, D. A. O. Edward, H. Ragnemalm,
L. Sevón und M. Wathelet (Berichterstatter) — Generalanwalt:           Rechtsmittel der Kommission der Europäischen Gemein-
G. Cosmas; Kanzler: R. Grass — am 11. Mai 1999 einen                    schaften gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz
Beschluß mit folgenden Tenor erlassen:                                  der Europäischen Gemeinschaften (Vierte Kammer) vom
                                                                        25. Februar 1999 in den verbundenen Rechtssachen
Das vom Tribunal de grande instance Lille mit Urteil vom 7. August      T-282/97 und T-57/98, Antonio Giannini gegen Kommis-
1998 vorgelegte Vorabentscheidungsersuchen ist unzulässig.              sion der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am
                                                                                                23. April 1999
(1) ABl. C 378 vom 5.12.1998.
                                                                                          (Rechtssache C-153/99 P)
                                                                                               (1999/C 246/16)
                                                                        Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften hat am
            BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES                                 23. April 1999 ein Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts
                                                                        erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (Vierte Kam-
                         (Erste Kammer)                                 mer) vom 25. Februar 1999 in den verbundenen Rechtssachen
                                                                        T-282/97 und T-57/98, Antonio Giannini gegen Kommission
                                                                        der Europäischen Gemeinschaften, beim Gerichtshof der Euro-
                       vom 10. Juni 1999                                päischen Gemeinschaften eingereicht. Prozeßbevollmächtigte
                                                                        der Rechtsmittelführerin sind Hauptrechtsberater Gianluigi
 in der Rechtssache C-304/98 P: W gegen Kommission der                  Valsesia und Rechtsberater Julian Currall, Beistand: Rechtsan-
               Europäischen Gemeinschaften (1)                          walt Denis Waelbroeck, Brüssel, Zustellungsbevollmächtigter:
                                                                        Carlos Gómez de la Cruz, Centre Wagner, Luxemburg-
(Beamte — Wiedereinweisung — Dienstliches Interesse                     Kirchberg.
— Amtsfehler — Haftung des Organs — Offensichtlich
unzulässiges und offensichtlich unbegründetes Rechtsmittel)
                                                                        Die Rechtsmittelführerin beantragt,
                         (1999/C 246/15)
                                                                        — das Rechtsmittel für zulässig und begründet zu erklären,
                  (Verfahrenssprache: Französisch)                      — folglich das erlassene Urteil (1) aufzuheben und
In der Rechtssache C-304/98 P, W, Beamter der Kommission                — dem Rechtsmittelgegner die Kosten des Verfahrens aufzu-
der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft in Luxemburg,                      erlegen.