CELEX: 31993R3680
Language: de
Date: 1993-12-20 00:00:00
Title: Verordnung (EG) Nr. 3680/93 des Rates vom 20. Dezember 1993 über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände im Regelungsbereich des Übereinkommens über die künftige multilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Fischerei im Nordwestatlantik

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31993R3680

Verordnung (EG) Nr. 3680/93 des Rates vom 20. Dezember 1993 über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände im Regelungsbereich des Übereinkommens über die künftige multilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Fischerei im Nordwestatlantik  

Amtsblatt Nr. L 341 vom 31/12/1993 S. 0042 - 0052 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 4 Band 5 S. 0184  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 4 Band 5 S. 0184 

VERORDNUNG (EG) Nr. 3680/93 DES RATES vom 20. Dezember 1993 über Maßnahmen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände im Regelungsbereich des Übereinkommens über die künftige multilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Fischerei im  Nordwestatlantik  DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION - gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,  gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 des Rates vom 20. Dezember 1992 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Regelung für die Fischerei und die Aquakultur(1) , insbesondere auf Artikel 8 Absatz 4,  auf Vorschlag der Kommission,  in Erwägung nachstehender Gründe:  Die Gemeinschaft ist Unterzeichner des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen, das Grundsätze und Regeln zur Erhaltung und Bewirtschaftung der biologischen Ressourcen innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszonen der Küstenstaaten sowie auf  Hoher See enthält.  Das Übereinkommen über die künftige multilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Fischerei im Nordwestatlantik, im folgenden  "NAFO-Übereinkommen" genannt, wurde vom Rat mit der Verordnung (EWG) Nr. 3179/78(2)  genehmigt und trat am 1. Januar 1979 in  Kraft. Als dessen Regelungsbereich wurde der Teil des Übereinkommensbereichs festgelegt, der sich jenseits der Gebiete erstreckt, in denen die Küstenstaaten ihre Fischereihoheit ausüben.  Das NAFO-Übereinkommen bildet den gültigen Rahmen für die Erhaltung und rationelle Bewirtschaftung der Fischereiressourcen im Regelungsbereich im Hinblick auf deren optimale Nutzung. Es hat dazu gemeinsame Maßnahmen der Vertragsparteien vorgesehen.  Aufgrund der vorliegenden wissenschaftlichen Gutachten ist der Fang bestimmter Arten in bestimmten Teilen des Regelungsbereichs zu begrenzen; nach Artikel 8 der Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 obliegt es dem Rat, die zulässigen Gesamtfangmengen (TAC) je  Bestand oder Bestandsgruppe, den Anteil der Gemeinschaft hieran sowie die besonderen Bedingungen für die Fangtätigkeit festzulegen und den Gemeinschaftsanteil auf die Mitgliedstaaten aufzuteilen.  Um die Erhaltung der Fischbestände und deren ausgewogene Bewirtschaftung sicherzustellen, sind technische Erhaltungsmaßnahmen insbesondere über Netzmaschengrössen, die Höhe der Beifänge und die zulässigen Fischgrössen festzulegen.  Zur Kontrolle der Fänge aus Beständen im Regelungsbereich und zur Ergänzung der Kontrollbestimmungen der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93(3)  sind besondere Kontrollmaßnahmen, insbesondere für die Meldung der Fänge, die Übermittlung der Angaben, das  Aufbewahren unzulässigen Netzwerks an Bord sowie Informationen und Hilfeleistung in bezug auf die Lagerung oder Verarbeitung der Fänge festzulegen - HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:   Artikel 1  Geltungsbereich (1)  Fischereifahrzeuge der Gemeinschaft, die im Regelungsbereich Fischfang betreiben und Fische aus Beständen dieses Bereichs an Bord behalten, handeln entsprechend den Zielen und Grundsätzen des NAFO-Übereinkommens.  (2)  Um im Rahmen gemeinsamer Maßnahmen der Vertragsparteien die Erhaltung und rationelle Bewirtschaftung der Fischbestände des Regelungsbereichs im Hinblick auf deren optimale Nutzung sicherzustellen, legt diese Verordnung fest:  - bestimmte Fangbeschränkungen,  - bestimmte technische Erhaltungsmaßnahmen,  - bestimmte internationale Kontrollmaßnahmen,  - Bestimmungen zur Erfassung und Übermittlung bestimmter wissenschaftlicher und statistischer Angaben.   Artikel 2  Beteiligung der Gemeinschaft Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle in ihren Häfen registrierten oder ihre Flagge führenden Fischereifahrzeuge, die eine Fischereitätigkeit im Regelungsbereich beabsichtigen, mindestens 30 Tage vor der beabsichtigten Aufnahme dieser Tätigkeit  bzw. spätestens 20 Tage nach dem Tag des Inkrafttretens dieser Verordnung mit. Diese Mitteilung enthält folgende Angaben:  a) Name des Fischereifahrzeugs;  b) amtliche Registriernummer des Fischereifahrzeugs bei den zuständigen einzelstaatlichen Behörden;  c) Registrierhafen des Fischereifahrzeugs;  d) Name des Schiffseigners bzw. -charterers;  e) Bestätigung, daß der Kapitän ein Exemplar der im Regelungsbereich geltenden Bestimmungen erhalten hat;  f) beabsichtigte Hauptfangarten im Regelungsbereich;  g) vorgesehene Unterbereiche für die Fangtätigkeit.   Artikel 3  Fangbeschränkungen Im Jahr 1994 dürfen Fischereifahrzeuge, die in einem Hafen der Mitgliedstaaten registriert sind oder deren Flagge führen, die in Anhang I genannten Arten in den dort bezeichneten Teilen des Regelungsbereichs nur im Rahmen der dort festgelegten Quoten  fangen.   Artikel 4  Technische Maßnahmen (1)  Maschenöffnung Die Verwendung von Schleppnetzen, die in irgendeinem Teil Maschen von geringerer Weite als 130 mm aufweisen, sind für den gezielten Fang der in Anhang II genannten Arten verboten; diese Maschenöffnung verringert sich auf 60 mm beim gezielten Fang von  Kurzflossenkalmar.  Bis zum 1. Juni 1994 ist jedoch die Verwendung von Schleppnetzen oder Teilen davon aus Flachs, Polyamid oder Polyester mit einer Mindestmaschenöffnung von 120 mm beim Fang der in Anhang II genannten Arten zulässig.  Schiffe, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, müssen Netze mit einer Mindestmaschengrösse von 40 mm benutzen.  (2) Befestigung von Hilfsmitteln an den Netzen Die Verwendung jeglicher Hilfsmittel oder Vorrichtungen ausser den in diesem Absatz genannten, die Maschen eines Netzes verstopfen oder die Maschenöffnung verringern, ist verboten.  Segeltuch, Netzwerk oder anderes Material darf an der Unterseite des Steerts angebracht sein, um Schäden zu mindern oder zu verhüten.  An der Oberseite des Steerts dürfen Vorrichtungen angebracht sein, sofern sie dessen Maschen nicht verstopfen. Als Scheuerschutz an der Stirnseite dürfen nur die in Anhang III genannten Vorrichtungen verwendet werden.  Schiffe, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, müssen Sortierraster mit einer Maximalöffnung von 28 mm zwischen den Stäben benutzen.  (3)  Beifänge Beifänge der in Anhang I genannten Arten, für die von der Gemeinschaft in einem Teil des Regelungsbereichs keine Quote festgesetzt wurde, dürfen beim gezielten Fang - auf eine oder mehrere der anderen in Anhang I genannten Arten oder - auf eine oder mehrere nicht in Anhang I genannte Arten in dem betreffenden Teilbereich für jede Art an Bord des Schiffes 2 500 kg bzw. 10 v. H. Gewichtsanteil aller an Bord befindlichen Fische nicht übersteigen, je nachdem, welche Berechnung den grösseren Anteil ergibt. In den Teilen des Regelungsbereichs,  in denen der gezielte Fang bestimmter Arten verboten ist, sind die Beifänge der in Anhang I genannten Arten jedoch auf 1 250 kg bzw. 5 v. H. begrenzt.  Um weitere Beifänge dieser Arten zu vermeiden, müssen Schiffe, die Garnelen (Pandalus borealis) fangen, das Fanggebiet sofort verlassen (mindestens fünf Seemeilen), sobald die Gesamtheit der Beifänge aller im Anhang I aufgeführten Arten 10 % des  Gewichts in jedem Hol überschreitet.  (4)  Mindestfanggrösse der Fische Fisch aus dem Regelungsbereich, der nicht die in Anhang IV festgelegte Mindestgrösse besitzt, darf nicht an Bord gehalten, umgeladen, angelandet, befördert, gelagert, verkauft, feilgehalten oder zum Kauf angeboten werden, sondern ist unverzueglich wieder  ins Meer zu werfen. Überschreitet die Menge untermassigen Fischs an einem bestimmten Fangort 10 v. H. der Gesamtmenge eines Fangs, so muß sich das Fischereifahrzeug mindestens fünf Seemeilen von diesem Ort wegbewegen, bevor es die Fischereitätigkeit  fortsetzt.   Artikel 5  Kontrollmaßnahmen (1)  Die Kapitäne der Fischereifahrzeuge müssen die Artikel 6, 8, 11 und 12 der Verordnung (EWG) Nr. 2847/93 einhalten und die in Anhang V genannten Informationen im Bordbuch aufzeichnen.  Gemäß Artikel 15 der genannten Verordnung müssen die Mitgliedstaaten der Kommission die Fänge von nicht einer Quote unterliegenden Arten mitteilen.  (2)  Beim gezielten Fang einer oder mehrerer der in Anhang II genannten Arten dürfen sich Netze, die eine kleinere Maschenöffnung aufweisen als in Artikel 4 Absatz 1 festgelegt, nicht an Bord befinden.  Fischereifahrzeuge, die auf derselben Fangreise auch ausserhalb des Regelungsbereichs fischen, dürfen solche Netze jedoch an Bord behalten, sofern diese sicher festgemacht und untergebracht sind und keine unmittelbare Benutzung möglich ist, d. h.:  a) Netze sind ohne ihre Fangvorrichtungen und Zug- oder Schleppkabel und -seile aufzubewahren;  b) auf oder über der Brücke befindliche Netze sind an einem Teil des Überbaus sicher festzumachen.  (3)  Kapitäne von Fischereifahrzeugen, die in einem Hafen eines Mitgliedstaats registriert sind oder dessen Flagge führen, sind bei den Fängen der in Anhang I genannten Arten zu folgendem verpflichtet:  a) Führung eines Bordbuchs über die Produktion, das nach Art und Verarbeitungserzeugnis den jeweiligen Stand der Gesamtproduktion zeigt, oder b) Führung eines Lagerplans, der für jede Art den Lagerort der Verarbeitungserzeugnisse auf dem Schiff zeigt.  Die Kapitäne der Fischereifahrzeuge sind bei einer Kontrolle der im Bordbuch aufgezeichneten Mengen und der an Bord gelagerten Verarbeitungserzeugnisse zur Hilfeleistung verpflichtet.   Artikel 6  Wissenschaftliche und statistische Angaben (1)  Damit konzentrierte Vorkommen in bestimmten Gebieten oder zu bestimmten Jahreszeiten von jungen Rauhen Scharben und Gelbschwanzflundern im Teilbereich 3 LNO des Regelungsbereichs zuverlässig erfasst werden können,  a) übermitteln die Mitgliedstaaten auf der Grundlage der entsprechenden Aufzeichnungen in den Bordbüchern nach Artikel 5 Absatz 1 monatliche Statistiken der gefangenen und der wieder über Bord gegebenen Mengen, aufgeschlüsselt nach Gebietseinheiten mit  einer Grösse von höchstens einem Breiten- und einem Längengrad;  b) werden sowohl bei den gefangenen als auch bei den wieder über Bord gegebenen Mengen Stichproben der Fischgrössen nach derselben gebietlichen Unterteilung wie unter Buchstabe a) vorgenommen und die Ergebnisse monatlich übermittelt.  (2)  Damit die Auswirkungen der Beifänge von Kabeljau beim Rotbarsch- und Plattfischfang auf der Flämischen Kappe eingeschätzt werden können,  a) übermitteln die Mitgliedstaaten auf der Grundlage der entsprechenden Aufzeichnungen im Bordbuch nach Artikel 5 Absatz 1 neben den üblichen Berichten monatliche Statistiken über die beim Rotbarsch- und Plattfischfang in dem genannten Gebiet wieder  über Bord gegebenen Mengen Kabeljau;  b) werden bei dem beim Rotbarsch- und Plattfischfang in dem genannten Gebiet gefangenen Kabeljau für beide Fangarten getrennt Stichproben der Fischgrösse mit Angabe der jeweiligen Fangtiefe vorgenommen und die Ergebnisse monatlich übermittelt.  (3)  Die Grössenproben werden allen Teilmengen der betreffenden Fänge jeder Art so entnommen, daß aus dem ersten Hol jedes Tages mindestens eine statistisch relevante Probe vorliegt. Die Grösse der Fische wird von der Spitze des Fischmauls bis zum Ende  der Schwanzflosse gemessen.  Im Rahmen der Anwendung der Absätze 1 und 2 gelten die gemäß dieser Verordnung genommenen Grössenproben als repräsentativ für alle Fänge der betreffenden Art.   Artikel 7  Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1994 in Kraft.  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.  Geschehen zu Brüssel am 20. Dezember 1993.  Im Namen des Rates Der Präsident A. BOURGEOIS  (1) ABl. Nr. L 389 vom 31. 12. 1992, S. 1.  (2) ABl. Nr. L 378 vom 30. 12. 1978, S. 1.  (3) ABl. Nr. L 261 vom 20. 10. 1993, S. 1.      ANHANG I   "" ID="1">Kabeljau> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 2 J + 3 KL> ID="4">Belgien Dänemark Deutschland Griechenland Spanien Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Vereinigtes Königreich Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">0 "> ID="1">Kabeljau> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 3 NO> ID="4">Belgien Dänemark Deutschland> ID="5">5"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Griechenland Spanien> ID="5">1 832"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Frankreich> ID="5">28"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal> ID="5">345"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Vereinigtes Königreich> ID="5">3"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">2 213 "> ID="1">Kabeljau> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 3 M> ID="4">Belgien Dänemark Deutschland> ID="5">513"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Griechenland Spanien> ID="5">1 574"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Frankreich> ID="5">221"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal> ID="5">2 155"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Vereinigtes Königreich> ID="5">1 022"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">5 485 "> ID="1">Rotbarsch> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 3 M> ID="4">Belgien Dänemark Deutschland Griechenland Spanien Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Vereinigtes Königreich Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">4 030 "> ID="1">Rotbarsch> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 3 LN> ID="4">Belgien Dänemark Deutschland> ID="5">476"> ID="1"" ID="2"" ID="3"" ID="4">Griechenland Spanien Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Vereinigtes Königreich Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">476 "> ID="1">Rauhe Scharbe> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 3 M(1) > ID="4">Belgien Dänemark Deutschland Griechenland Spanien Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Vereinigtes Königreich Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">175 "> ID="1">Rauhe Scharbe> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 3 LNO(2) > ID="4">Belgien Dänemark Deutschland Griechenland Spanien Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Vereinigtes Königreich Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">61 "> ID="1">Amerikanische Kliesche> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 3 LNO(3) > ID="4">Belgien Dänemark Deutschland Griechenland Spanien Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Vereinigtes Königreich Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">140 "> ID="1">Rotzunge> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 3 NO> ID="4">Belgien Dänemark Deutschland Griechenland Spanien Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Vereinigtes Königreich Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">0 "> ID="1">Lodde> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO 3 NO> ID="4">Belgien Dänemark Deutschland Griechenland Spanien Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Vereinigtes Königreich Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">0 "> ID="1">Kalmar> ID="2">Nordwestatlantik> ID="3">NAFO-Teilgebiete 3 + 4> ID="4">Belgien Dänemark Deutschland Griechenland Spanien Frankreich Irland Italien Luxemburg Niederlande Portugal Vereinigtes Königreich Anteil für die Mitgliedstaaten EG insgesamt> ID="5">p. m.  "> (1) Es erfolgt keine gezielte Fischerei auf diese Art, die nur als Beifang gefangen wird, ungeachtet der in Artikel 4 Absatz 3 enthaltenen Bestimmungen.      ANHANG II   "" ID="1">Grundfisch-Hauptarten (ausser Plattfisch) " ID="1">Kabeljau SchellfischRotbarsch n.n.b.  Goldbarsch Tiefenbarsch Nordamerikanischer Seehecht Roter Gabeldorsch Seelachs> ID="2">Gadus Morhua Melanogrammus äglefinus Sebastes sp.  Sebastes marinus Sebastes mentella Merluccius bilinearis Urophucis Pollachius virens"" ID="1">Plattfischarten " ID="1">Rauhe Scharbe Rotzunge Gelbschwanzflunder Schwarzer Heilbutt Heilbutt Amerikanische Winterflunder Sommerflunder Sandbutt Plattfisch n.n.b.> ID="2">Hippoglossoides platessoides Glyptocephalus cynoglossus Limanda ferruginea Reinhardtius hippoglossoides Hippoglossus hippoglossus Pseudophleuronectes americanus Paralichthys dentatus Scophthalmus aquosus Pleuronectiformes"" ID="1">Sonstige Grundfischarten " ID="1">Amerikanischer Seeteufel Nordamerikanische Knurrhähne Tomcod Blauer Wittling Cunner Brosme Grönland-Dorsch Blauleng Leng Seehase Königs-Umberfisch Gefleckter Aufbläser Wolfsfische n.n.b.  Nordamerikanische Aalmutter Polardorsch Grenadierfisch Nordatlantik-Grenadier Sandaale Seeskorpione Scup Tautag Blauer Ziegelbarsch Weisser Gabeldorsch Seewölfe n.n.b.  Gestreifter Katfisch Gefleckter Katfisch Grundfisch n.n.b.> ID="2">Lophius americanus Prionotus sp.  Microgradus tomcod Micromesistius poutassou Tautogolabrus adspersus Brosme brosme Gadus agoc Molva dypterygia Molva molva Cyclopterus lumpus Menticirrhus saxatilis Sphöroides maculatus Lycodes sp.  Macrozoarces americanus Boreogadus saida Coruphänoides rupestris Macrourus berglax Ammodytes sp.  Myoxocephalus sp.  Stenotomus chrysops Tautoga onitis Lopholatilus chamäleonticeps Urophycis tenuis Anarhichas sp.  Anarhichas lupus Anarhichas minor . . .""   ANHANG III   ZUGELASSENER SCHEUERSCHUTZ AN DER STIRNSEITE  1. ICNAF-Typ des Stirnseiten-Scheuerschutzes Ein rechteckiges Stück Netzwerk, das zur Verringerung oder Verhütung von Schäden auf der Oberseite des Steerts angebracht ist und folgende Voraussetzungen erfuellt:  a) Das Netzwerk darf keine geringere Maschenweite aufweisen, als für das Netz selbst angegeben.  b) Das Netzwerk darf nur an seiner Vorderkante und den seitlichen Laschen an dem Steert befestigt werden, und zwar derart, daß nicht mehr als vier Maschen über die Teilschlinge überstehen und nicht weniger als vier Maschen vor der Steertleinen-Masche  bleiben. Wird keine Teilschlinge benutzt, so darf das Netzwerk nicht mehr als ein Drittel grösser sein als der Steert, der von mindestens vier Maschen vor der Steertleinen-Masche gemessen wird.  c) Die Zahl der Maschen in der Breite des Netzwerks muß mindestens anderthalbmal die Zahl der Maschen in der Breite des Teils des Steerts betragen, der bedeckt ist, wobei beide Breiten im rechten Winkel zu der Längsachse des Steerts genommen werden.  2. Stirnseiten-Scheuerschutz aus vielfachen Lappen ( "multiple flap"-Typ) Netzwerkstücke, die in allen Teilen Maschen aufweisen, deren Weite bei nassen oder trockenen Netzwerkstücken nicht geringer ist als die der Maschen des Netzes, an dem sie befestigt sind, falls:  i) jedes Netzwerkstück a) nur mit der Vorderkante an dem Steert im rechten Winkel zu seiner Längsachse befestigt ist;  b) mindestens der Breite des Steerts entspricht (eine solche Breite wird in rechten Winkeln zu der Längsachse des Steerts am Befestigungspunkt gemessen);  c) nicht mehr als zehn Maschen lang ist;  ii) die gesamte Länge aller dieser so befestigten Netzwerkstücke zwei Drittel der Länge des Steerts nicht überschreitet.  3. Weitmaschiger Stirnseiten-Scheuerschutz (abgeänderter polnischer Typ) Ein rechteckiges Netzwerkstück aus dem gleichen Garnmaterial wie der Steert oder aus einem einfachen, dicken, knotenlosen Garnmaterial, das an dem hinteren Teil der Oberseite des Steerts befestigt wird, alles oder jeden Teil der Oberseite des Steerts  überdeckt und, wenn naß gemessen, in allen seinen Teilen die doppelte Maschenweite des Steerts aufweist und das am Steert nur an der Vorder- und Hinterkante sowie den Seitenlaschen des Netzwerks so befestigt ist, daß auf jede Masche des Netzwerks genau  vier Maschen des Steerts kommen.     ANHANG IV   "" ID="1">Kabeljau> ID="2">41 cm> ID="3">Länge bis zur Schwanzflossengabelung"> ID="1">Rauhe Scharbe> ID="2">25 cm> ID="3">Gesamtlänge"> ID="1">Gelbschwanzflunder> ID="2">25 cm> ID="3">Gesamtlänge">   ANHANG V    Vorgeschriebene Eintragungen in das Bordbuch  "" ID="1">Schiffsname> ID="2">01 "> ID="1">Staatszugehörigkeit des Schiffes> ID="2">02 "> ID="1">Registriernummer des Schiffes> ID="2">03 "> ID="1">Registrierhafen> ID="2">04 "> ID="1">Verwendetes Fanggerät (täglich)> ID="2">10 "> ID="1">Art des Fanggeräts> ID="2"> 2(1)  "> ID="1">Datum:  "> ID="1">- Tag> ID="2">20 "> ID="1">- Monat> ID="2">21 "> ID="1">- Jahr> ID="2">22 "> ID="1">Position:  "> ID="1">- Breitengrad> ID="2">31 "> ID="1">- Längengrad> ID="2">32 "> ID="1">- Statistischer Bereich> ID="2">33 "> ID="1">Anzahl Hols pro 24 Stunden(2) > ID="2">40 "> ID="1">Anzahl Fangstunden (mit Fanggerät) pro 24 Stunden(3) > ID="2">41 "> ID="1">Bezeichnung der Arten> ID="2"> 2(4)  "> ID="1">Tägliche Fangmengen je Art (in Tonnen Lebendgewicht)> ID="2">50 "> ID="1">Tägliche Fangmengen je Art - Konsumfisch> ID="2">61 "> ID="1">Täglich ins Meer zurückgeworfene Mengen je Art> ID="2">63 "> ID="1">Ort der Umladung> ID="2">70 "> ID="1">Zeitpunkt der Umladung/en> ID="2">71 "> ID="1">Unterschrift des Kapitäns> ID="2">80 "">  Standardabkürzungen der wichtigsten Arten im NAFO-Bereich  "" ID="1">ALE> ID="2">-> ID="3">Alosa pseudoharengus "> ID="1">ARG> ID="2">Goldlachs> ID="3">Argentina silus "> ID="1">BUT> ID="2">Amerikanischer Butterfisch> ID="3">Peprilus triacanthus "> ID="1">CAP> ID="2">Lodde> ID="3">Mallotus villosus "> ID="1">COD> ID="2">Kabeljau> ID="3">Gadus Morhua "> ID="1">GHL> ID="2">Schwarzer Heilbutt> ID="3">Reinhardtius hippoglossoides "> ID="1">HAD> ID="2">Schellfisch> ID="3">Melanogrammus äglefinus "> ID="1">HER> ID="2">Hering> ID="3">Clupea harengus "> ID="1">HKR> ID="2">Roter Gabeldorsch> ID="3">Urophycis chuß "> ID="1">HKS> ID="2">Nordamerikanischer Seehecht> ID="3">Merluccius bilinearis "> ID="1">MAC> ID="2">Makrele> ID="3">Scomber scombrus "> ID="1">PLA> ID="2">Rauhe Scharbe> ID="3">Hippoglossoides platessoides "> ID="1">POK> ID="2">Seelachs> ID="3">Pollachius virens "> ID="1">RED> ID="2">Rotbarsch> ID="3">Sebastes marinus "> ID="1">RNG> ID="2">Grenadierfisch> ID="3">Macrourus rupestris "> ID="1">SHR> ID="2">Garnelen> ID="3">Pandalus sp.  "> ID="1">SQU> ID="2">Kalmare> ID="3">Loligo pealei - Illex illecebrosus "> ID="1">WIT> ID="2">Rotzunge> ID="3">Glyptocephalus cynoglossus "> ID="1">YEL> ID="2">Gelbschwanzflunder> ID="3">Limanda ferruginea ">  Standardabkürzungen der Fanggeräte  "" ID="1">OTB> ID="2">Grundscherbrettnetz (Seiten- oder Hecktrawler) "> ID="1">OTB 1> ID="2">Grundscherbrettnetz (Seitentrawler) "> ID="1">OTB 2> ID="2">Grundscherbrettnetz (Hecktrawler) "> ID="1">OTM> ID="2">Pelagisches Scherbrettnetz (Seiten- oder Hecktrawler) "> ID="1">OTM 1> ID="2">Pelagisches Scherbrettnetz (Seitentrawler) "> ID="1">OTM 2> ID="2">Pelagisches Scherbrettnetz (Hecktrawler) "> ID="1">PTB> ID="2">Zweischiffgrundschleppnetz "> ID="1">PTM> ID="2">Pelagisches Zweischiffschleppnetz "> ID="1">GN> ID="2">Kiemennetz (allgemein) "> ID="1">GNS> ID="2">Kiemennetz (stationär) "> ID="1">LL> ID="2">Langleine (stationär oder treibend) "> ID="1">LLS> ID="2">Langleine (stationär) "> ID="1">LLD> ID="2">Langleine (treibend) "> ID="1">MIS> ID="2">Diverses Fanggerät "> ID="1">NK> ID="2">Unbekanntes Fanggerät "> (1) Code zu ergänzen durch eine der Angaben in Teil 2 dieses Anhangs.  (2) Werden in demselben Zeitraum von 24 Stunden zwei oder mehrere Arten von Fanggerät verwendet, so sind für jedes Fanggerät getrennte Angaben zu machen.