CELEX: 52013PC0702
Language: de
Date: 2013-10-11
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 754/2009, (EU) Nr. 1262/2012, (EU) Nr. 39/2013 und (EU) Nr. 40/2013 hinsichtlich bestimmter Fangmöglichkeiten

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		52013PC0702
		
			Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 754/2009, (EU) Nr. 1262/2012, (EU) Nr. 39/2013 und (EU) Nr. 40/2013 hinsichtlich bestimmter Fangmöglichkeiten /* COM/2013/0702 final - 2013/0337 (NLE) */
			
				
		
		
			
			   	BEGRÜNDUNG
1.           HINTERGRUND DES VORSCHLAGS
Mit den Verordnungen (EU) Nr. 39/2013 und
(EU) Nr. 40/2013 des Rates wurden für 2013 Fangmöglichkeiten für bestimmte
Fischbestände und Bestandsgruppen in den EU-Gewässern sowie für EU-Schiffe in
bestimmten Nicht-EU-Gewässern festgesetzt. Die in diesen Verordnungen
festgesetzten Fangmöglichkeiten werden während ihrer Gültigkeitsdauer in der
Regel mehrfach geändert. 
In der Verordnung (EU) Nr. 1262/2012 sind
für 2013 und 2014 die Fangmöglichkeiten von EU-Schiffen für bestimmte Bestände
von Tiefseearten festgesetzt.
Mit der Verordnung (EG) Nr. 754/2009 des
Rates wurden bestimmte Gruppen von Fischereifahrzeugen von der Aufwandsregelung
für Kabeljau gemäß Kapitel III der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008
ausgenommen. Wenn eine ausgenommene Gruppe von Fischereifahrzeugen wieder in
die Verordnung (EG) Nr. 754/2009 aufgenommen werden soll, müssen die
betreffende Bestimmung sowie die Aufwandsbeschränkungen gemäß Anhang IIA
der beiden genannten Verordnungen über Fangmöglichkeiten entsprechend geändert
werden.
2.           ERGEBNISSE DER
KONSULTATIONEN DER INTERESSIERTEN KREISE UND DER FOLGENABSCHÄTZUNGEN
Entfällt.
3.           RECHTLICHE ASPEKTE DES
VORSCHLAGS
Die Vorschläge zielen auf folgende Änderungen
der vier genannten Verordnungen ab:
–                        
Wiederaufnahme von Gruppen von Fischereifahrzeugen
in die Regelung zur Steuerung des Fischereiaufwands für Kabeljau. Mit dem
Bewirtschaftungsplan für Kabeljau (Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 des
Rates) wurde eine Aufwandsrege­lung für diesen Bestand eingeführt, die auf den
Daten beruht, die die Mitgliedstaaten der Kommission und dem Wissenschafts-,
Technik- und Wirtschaftsausschuss für die Fischerei (STECF) regelmäßig zur
Verfügung stellen müssen. Auf der Grundlage des STECF-Gutachtens zu den Daten
der Mitgliedstaaten kann die Kommission vorschlagen, bestimmte Gruppen von
Fischereifahrzeugen von der Aufwands­regelung des Kabeljauplans auszunehmen.
Die wesentliche Voraussetzung für eine solche Ausnahme ist, dass die
Kabeljaufänge der betreffenden Schiffe nicht mehr als 1,5 % ihrer
Gesamtfänge betragen. Die Mitgliedstaaten müssen jährlich die ausgenommenen
Schiffe melden, damit sich die Kommission (auf der Grundlage eines
STECF-Gutachtens) vergewissern kann, dass die Obergrenze von 1,5 % für
Kabeljaufänge eingehalten wird. Ist dies nicht der Fall, so sieht der
Kabeljauplan vor, dass der Rat die betreffenden Schiffe wieder in die
Aufwandsregelung aufnimmt. Gemäß den Verfahren des Kabeljauplans und seiner
Durchführungsbestimmungen sehen die vorgeschlagenen Änderungen die Wiederaufnahme
einer Gruppe französi­scher Fischereifahrzeuge und einer Gruppe spanischer
Fischereifahrzeuge vor, die bislang durch die geänderten Verordnungen (EG)
Nr. 754/2009, (EU) Nr. 39/2013 und (EU) Nr. 40/2013 aus der
Aufwandsregelung des Kabeljauplans ausgenommen waren.
–                        
In diesem Vorschlag werden zwei Fehler berichtigt.
Der erste Fehler betrifft den TAC-Eintrag für Lumb in den norwegischen
Gewässern des Gebiets IV in der Verordnung (EU) Nr. 40/2013, der
bereits zu einem früheren Zeitpunkt im Jahr 2013 entsprechend den
Ergebnissen der Konsultationen zwischen der EU und Norwegen hätte geändert
werden sollen. Der zweite Fehler bezieht sich auf den norwegischen Anteil an
der Fangquote für Blauen Wittling in EU-Gewässern. Bei der Zahl, die als Teil
der ersten Änderung der 2013 in der Verordnung (EU) Nr. 40/2013
festgesetzten Fangmöglichkeiten eingefügt wurde, ist ein Rechenfehler zu
berichtigen.
–                        
Im Jahr 2010 verbot die Fischereikommission
für den westlichen und mittleren Pazifik (WCPFC) die gezielte Fischerei auf
Weißen Thun im WCPFC-Überein­kommensbereich südlich von 20°S. Obwohl weder vor
noch seit 2010 EU-Fischerei­fahrzeuge diesen Bestand gezielt befischt haben,
ist es sinnvoll, für EU-Fischerei­fahrzeuge, die bei der WCPFC registriert sind,
den in der Verordnung (EU) Nr. 40/2013 festgelegten geltenden Rechtsrahmen
entsprechend zu ergänzen.
–                        
Auf ihrer Jahrestagung im Jahr 2013 verabschiedete
die Thunfischkommission für den Indischen Ozean (IOTC) eine Entschließung zum
Schutz der Weißspitzen-Hochseehaie. Diese gilt für Fischereifahrzeuge, die im
IOTC-Verzeichnis der zugelassenen Schiffe geführt sind oder die Genehmigung zum
Befischen von Thunfisch und verwandten Arten erhalten haben, welche von der
IOTC auf Hoher See verwaltet werden. Die Maßnahme sieht auch eine weniger
strenge Regelung bezüglich der Fangmöglichkeiten für die handwerkliche
Fischerei vor, d. h. für Schiffe, die ausschließlich in ihren
ausschließlichen Wirtschaftszonen (AWZ) tätig sind. Die gemäß der Verordnung
(EU) Nr. 40/2013 geltenden Maßnahmen für Fuchshaie aller Arten der Familie
Alopiidae sind um diese IOTC-Maßnahme zu ergänzen. Zudem muss in
Anhang VI Nummer 2 bezüglich der EU-Schiffe, die im
IOTC-Übereinkommensbereich Schwertfisch und Weißen Thun befischen dürfen, ein
Fehler berichtigt werden.
–                        
Die Kommission hat den Internationalen Rat für
Meeresforschung (ICES) um eine Stellungnahme gebeten, ob es sinnvoll ist, die
Liste der Tiefseehaie in der Verord­nung (EU) Nr. 1262/2012 zur
Festsetzung der Fangmöglichkeiten von EU-Schiffen für bestimmte Bestände von
Tiefseearten (2013 und 2014) zu überarbeiten. Im Juli 2013 erklärte der
ICES, dass hinreichende wissenschaftliche Informationen vorliegen, um Fleckhai
(Galeus melastomus) aus dieser Liste zu streichen und alle Arten der
Gattung Centrophorus spp. in die Liste aufzunehmen. 
2013/0337 (NLE)
Vorschlag für eine
VERORDNUNG DES RATES
zur Änderung der Verordnungen (EG)
Nr. 754/2009, (EU) Nr. 1262/2012, (EU) Nr. 39/2013 und (EU)
Nr. 40/2013 hinsichtlich bestimmter Fangmöglichkeiten 
DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION –
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise
der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 43 Absatz 3,
auf Vorschlag der Europäischen Kommission,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1)       Nach der Verordnung (EG)
Nr. 2371/2002[1]
des Rates sind Maßnahmen der Europäischen Union, die die Bedingungen für den
Zugang zu den Gewässern und Ressourcen und die nachhaltige Ausübung des
Fischfangs regeln, unter Berück­sichtigung der verfügbaren wissenschaftlichen,
technischen und wirtschaftlichen Gutachten und insbesondere der Berichte des
Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschusses für Fischerei (STECF) sowie
der möglicherweise von Regionalbeiräten erhaltenen Gutachten auszuarbeiten. 
(2)       Mit der Verordnung (EG)
Nr. 754/2009 des Rates[2]
wurden bestimmte Gruppen von Fischereifahrzeugen von der
Fischereiaufwandsregelung gemäß Kapitel III der Verordnung (EG)
Nr. 1342/2008 des Rates[3]
ausgenommen. Der zulässige Gesamt­fischereiaufwand für unter diese Regelung
fallende Fischereifahrzeuge ist derzeit in Anhang IIA der Verordnung (EU)
Nr. 39/2013 des Rates[4]
und Anhang IIA der Verordnung (EU) Nr. 40/2013 des Rates festgelegt.[5]
(3)       Eine Gruppe von
Fischereifahrzeugen unter der Flagge Spaniens, die westlich von Schottland
Fischfang betreiben, ist derzeit von der Anwendung der Fischerei­aufwandsregelung
gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 ausgenommen. Anhand der von
Spanien übermittelten Angaben im Jahr 2013 konnte der STECF nicht
beurteilen, ob die Bedingungen der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 im Bewirtschaf­tungszeitraum
2012 erfüllt wurden. Deshalb sollte diese Gruppe spanischer Fischereifahrzeuge
wieder in die Fischereiaufwandsregelung einbezogen werden. Die Verordnung (EG)
Nr. 754/2009 sowie Anhang IIA der Verordnung (EU) Nr. 39/2013
sollten daher entsprechend geändert werden.
(4)       Eine Gruppe von in der
Nordsee tätigen Fischereifahrzeugen unter der Flagge Frankreichs ist derzeit
von der Anwendung der Fischereiaufwandsregelung gemäß der Verordnung (EG)
Nr. 1342/2008 ausgenommen. Anhand der von Frankreich über­mittelten
Angaben im Jahr 2013 kam der STECF zu dem Ergebnis, dass die Fang­mengen
dieser Fischereifahrzeuge über dem festgelegten Grenzwert lagen. Deshalb sollte
diese Gruppe französischer Fischereifahrzeuge wieder in die Fischereiaufwands­regelung
einbezogen werden. Die Verordnung (EG) Nr. 754/2009 sowie Anhang IIA
der Verordnung (EU) Nr. 40/2013 sollten daher entsprechend geändert
werden.
(5)       In der Verordnung (EU)
Nr. 1262/2012 des Rates[6]
sind für 2013 und 2014 Fang­beschränkungen für eine Reihe von Tiefseehaien
festgelegt. Die Kommission hat den Internationalen Rat für Meeresforschung
(ICES) um eine Stellungnahme gebeten, ob es sinnvoll ist, diese Liste zu
überarbeiten. Der ICES kam zu dem Schluss, dass hinreichende wissenschaftliche
Informationen vorliegen, um die Streichung von Fleckhai (Galeus melastomus)
und die Aufnahme aller Arten der Gattung Centrophorus (Centrophorus
spp.) in die Liste der Tiefseehaie zu begründen. Die Verordnung (EU)
Nr. 1262/2012 sollte entsprechend geändert werden.
(6)       Auf ihrer Jahrestagung im
Jahr 2013 verabschiedete die Thunfischkommission für den Indischen Ozean (IOTC)
eine Entschließung zum Schutz der Weißspitzen-Hochseehaie, die für im
IOTC-Verzeichnis der zugelassenen Schiffe geführte Fischereifahrzeuge gilt. Diese
Entschließung sieht als vorübergehende Pilotmaßnahme das Verbot vor,
Körperteile oder ganze Körper von Weißspitzen-Hochseehaien an Bord mitzuführen,
umzuladen, anzulanden oder zu lagern. Die Entschließung sieht außerdem eine
Ausnahmeregelung für die handwerkliche Fischerei vor, d. h. für
Fischereifahrzeuge, die innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ)
des Mitgliedstaats, dessen Flagge sie führen, Fischfang betreiben. Artikel 23 der Verordnung (EU) Nr. 40/2013
sollte entsprechend geändert werden. 
(7)       Auf
ihrer Jahrestagung 2010 verabschiedete die Fischereikommission für den
west­lichen und mittleren Pazifik (WCPFC) eine Empfehlung zur Beschränkung der
Zahl der Schiffe, die aktiv im Übereinkommensbereich südlich von 20°S Weißen
Thun befischen. Daher sollte sichergestellt werden, dass diese Art im
WCPFC-Übereinkommensbereich südlich von 20°S auch weiterhin von
Fischereifahrzeugen der EU nicht gezielt befischt wird. Ein entsprechender
neuer Absatz sollte in Artikel 29 der Verordnung eingefügt werden. 
(8)       Die Fangmöglichkeiten für
Fischereifahrzeuge der EU in norwegischen Gewässern sowie für norwegische
Fischereifahrzeuge in EU-Gewässern werden jedes Jahr entsprechend der
Konsultationen über die Fangrechte in Übereinstimmung mit dem bilateralen Fischereiabkommen
mit Norwegen festgelegt[7].
Bis zum Abschluss dieser Konsultationen über die Vereinbarungen für 2013 wurden
mit der Verordnung (EU) Nr. 40/2013 vorläufige Fangmöglichkeiten für die
betreffenden Bestände festgelegt. Am 18. Januar 2013 wurden die
Konsultationen mit Norwegen abgeschlossen, und die entsprechenden Bestimmungen
der Verordnung (EU) Nr. 40/2013 wurden durch die Verordnung (EU)
Nr. 297/2013[8]
geändert. Allerdings wurde der Lumbbestand in den norwegischen Gewässern des
Gebiets IV fälschlicherweise von der Verordnung (EU) Nr. 297/2013
ausgenommen. Des Weiteren entspricht die Fangmenge für Blauen Wittling, die
Norwegen in den EU-Gewässern der Gebiete II, IVa, V und VI nördlich von
56°30′N sowie Gebiet VII westlich von 12°W zugeteilt wurde, nicht der im
Rahmen der Konsultationen mit diesem Land erzielten Vereinbarung.
Anhang IA der Verordnung (EU) Nr. 40/2013 sollte entsprechend
geändert werden.
(9)       Bei der Zahl der
Fischereifahrzeuge und den Kapazitäten, die der EU für den Fang von Schwertfisch
und Weißem Thun im IOTC-Übereinkommensbereich zugeteilt wurden, wurde ein
Fehler festgestellt. Anhang VI der Verordnung (EU) Nr. 40/2013 sollte
entsprechend geändert werden.
(10)     Die
Bestimmungen dieser Verordnung über die Aufwandsbeschränkungen sollten ab dem
1. Februar 2013 gelten. Die Bestimmungen über die Fangbeschränkungen
und die Zuteilung der Fangmengen sollten ab dem 1. Januar 2013
gelten, mit Ausnahme der neuen Bestimmungen bezüglich der WCPFC und der IOTC,
die ab dem Datum des Inkrafttretens dieser Verordnung gelten sollten. Der
Grundsatz der Rechtssicherheit wird durch diese rückwirkende Geltung nicht
berührt, da die betreffenden Fangmög­lichkeiten noch nicht ausgeschöpft wurden.
Da sich Änderungen von Aufwandsrege­lungen direkt auf die Wirtschaftstätigkeit
der betreffenden Flotten niederschlagen, sollte diese Verordnung unmittelbar
bei ihrer Veröffentlichung in Kraft treten –
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Artikel 1
Änderung der Verordnung (EG) Nr. 754/2009
Artikel 1 Buchstaben b und j der Verordnung
(EG) Nr. 754/2009 werden gestrichen.
Artikel 2
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1262/2012
Der Anhang der Verordnung (EU)
Nr. 1262/2012 wird gemäß Anhang I der vorliegenden Verordnung
geändert.
Artikel 3
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 39/2013
Anhang IIA der Verordnung (EU)
Nr. 39/2013 wird gemäß Anhang II der vorliegenden Verordnung
geändert. 
Artikel 4
Änderung der Verordnung (EU) Nr. 40/2013
Die Verordnung (EU) Nr. 40/2013 wird wie
folgt geändert:
(1)                   
Artikel 23 erhält folgende Fassung:
„Artikel 23
Haie
1.      Das Mitführen an Bord, das Umladen oder
Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Haien (Drescher) aller Arten
der Familie Alopiidae ist in jeder Fischerei verboten.
2.      Das Mitführen an Bord, das Umladen oder
Anlanden von Körperteilen oder ganzen Körpern von Weißspitzen-Hochseehaien (Carcharhinus
longimanus) ist in jeder Fischerei verboten, außer für Fischereifahrzeuge
mit einer Länge über alles von weniger als 24 m, die ausschließlich
innerhalb der ausschließ­lichen Wirtschaftszone des Mitgliedstaats, dessen
Flagge sie führen, Fischfang betreiben und deren Fänge ausschließlich für den
örtlichen Verbrauch bestimmt sind.
3.      Ungewollt gefangenen Exemplaren der in
den Absätzen 1 und 2 genannten Arten wird kein Leid zugefügt. Die Fische
werden umgehend freigesetzt.“
(2)                   
Artikel 29 erhält folgende Fassung:
„Artikel 29
Bedingungen für die Fischerei auf Großaugenthun, Gelbflossenthun, Echten Bonito
und Weißen Thun
1.      Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge,
dass die Zahl der Ringwadenfängern für die Fischerei auf Großaugenthun (Thunnus
obesus), Gelbflossenthun (Thunnus albacares) und Echten Bonito (Katsuwonus
pelamis) gewährten Fangtage im WCPFC-Übereinkommensbereich der Hohen See
zwischen 20° nördlicher Breite und 20° südlicher Breite nicht
zunimmt. 
2.      EU-Fischereifahrzeuge dürfen Weißen Thun
(Thunnus alalunga) im WCPFC-Übereinkommensbereich südlich von
20° südlicher Breite nicht gezielt befischen.“
(3)                   
Anhang IA wird gemäß Anhang III dieser
Verordnung geändert.
(4)                   
Anhang IIA wird gemäß Anhang IV dieser
Verordnung geändert.
(5)                   
Anhang VI wird gemäß Anhang V dieser
Verordnung geändert.
Artikel 5
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer
Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Artikel 4 Absätze 3 und 5 gelten
jedoch ab dem 1. Januar 2013, Artikel 1, Artikel 3 und
Artikel 4 Absatz 4 ab dem 1. Februar 2013.
Diese Verordnung ist in allen ihren
Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Geschehen zu Brüssel am […]
                                                                       Im
Namen des Rates
                                                                       Der
Präsident
ANHANG I
Teil 1 Nummer 2 des Anhangs der
Verordnung (EU) Nr. 1262/2012 erhält folgende Fassung:
„2. Im Sinne dieser Verordnung bezeichnet der
Ausdruck „Tiefseehaie“ folgende Haiarten:
 Gebräuchlicher Name || Alpha-3-Code || Wissenschaftliche Bezeichnung 
 Tiefsee-Katzenhai || API || Apristurus spp. 
 Kragenhai || HXC || Chlamydoselachus anguineus 
 Rauer Schlingerhai || CWO || Centrophorus spp. 
 Portugiesenhai || CYO || Centroscymnus coelolepis 
 Samtiger Langnasendornhai || CYP || Centroscymnus crepidater 
 Schwarzer Fabricius-Dornhai || CFB || Centroscyllium fabricii 
 Schnabeldornhai || DCA || Deania calcea 
 Schokoladenhai || SCK || Dalatias licha 
 Großer Schwarzer Dornhai || ETR || Etmopterus princeps 
 Kleiner Schwarzer Dornhai || ETX || Etmopterus spinax 
 Maus-Katzenhai || GAM || Galeus murinus 
 Grauhai || SBL || Hexanchus griseus 
 Segelflossen-Meersau || OXN || Oxynotus paradoxus 
 Messerzahnhai || SYR || Scymnodon ringens 
 Eishai || GSK || Somniosus microcephalus“ 
ANHANG II
In Anhang IIA Anlage 1
Tabelle d der Verordnung (EU) Nr. 39/2013 erhält die Spalte für
Spanien (ES) folgende Fassung:
 „Reguliertes Fanggerät || ES 
 TR1 || 249 152 
 TR2 || 0 
 TR3 || 0 
 BT1 || 0 
 BT2 || 0 
 GN || 13 836 
 GT || 0 
 LL || 1 402 142“ 
ANHANG III
Anhang IA der Verordnung (EU)
Nr. 40/2013 wird wie folgt geändert:
a)           Der Eintrag für Lumb in den
norwegischen Gewässern des Gebiets IV erhält folgende Fassung:
 „Art: || Lumb Brosme brosme || Gebiet: || Gebiet IV (norwegische Gewässer) (USK/04-N.) 
 Belgien || 0 ||   || Analytische TAC Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 847/96 gilt nicht. 
 Dänemark || 165 ||   
 Deutschland || 1 ||   
 Frankreich || 0 ||   
 Niederlande || 0 ||   
 Vereinigtes Königreich || 4 ||   
 Europäische Union || 170 ||   
   ||   ||   
 TAC || Entfällt“ ||   
b)           Der Eintrag für Blauen Wittling in
den Gebieten II, IVa, V, VI nördlich von 56° 30’N und VII westlich
von 12°W (EU-Gewässer) erhält folgende Fassung:
 „Art: || Blauer Wittling Micromesistius poutassou || Gebiet: || Gebiet II, IVa, V, VI nördlich von 56°30'N und VII westlich von 12°W (EU-Gewässer) (WHB/24A567) 
 Norwegen || 99 408 || (1) (2) || Analytische TAC   || 
   ||   ||   ||   || 
 TAC || 643 000 ||   ||   || 
 (1)         Wird auf die zwischen den Küstenstaaten vereinbarten Fangbeschränkungen für Norwegen angerechnet. (2)         Besondere Bedingung: Die Fänge in Gebiet IV dürfen höchstens 24 852 t betragen, d. h. 25 % der Zugangsquote Norwegens.“ || 
ANHANG IV
In Anhang IIA Anlage 1 Tabelle d
der Verordnung (EU) Nr. 40/2013 erhält die Spalte für Frankreich (FR)
folgende Fassung:
 „Reguliertes Fanggerät || FR 
 TR1 || 1 505 354 
 TR2 || 6 496 811 
 TR3 || 101 316 
 BT1 || 0 
 BT2 || 1 202 818 
 GN || 342 579 
 GT || 4 338 315 
 LL || 125 141“ 
ANHANG V
Anhang VI Nummer 2 der Verordnung
(EU) Nr. 40/2013 erhält folgende Fassung:
„2.     Höchstanzahl EU-Fischereifahrzeuge, die
im IOTC-Übereinkommensbereich Schwertfisch und Weißen Thun fangen dürfen
 Mitgliedstaat || Höchstanzahl Fischereifahrzeuge || Kapazität (BRZ) 
 Spanien || 27 || 11 590 
 Frankreich || 41 || 5 382 
 Portugal || 15 || 6 925 
 Vereinigtes Königreich || 4 || 1 400 
 Europäische Union || 87 || 25 297“ 
[1]               Verordnung (EG) Nr. 2371/2002 des Rates vom
20. Dezember 2002 über die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der
Fischereiressourcen im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik (ABl. L 358
vom 31.12.2002, S. 59).
[2]               Verordnung (EG)
Nr. 754/2009 des Rates vom 27. Juli 2009 zur Ausnahme bestimmter
Gruppen von Fischereifahrzeugen von der Fischereiaufwandsregelung gemäß
Kapitel III der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 (ABl. L 214 vom
19.8.2009, S. 16).
[3]               Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 des Rates vom
18. Dezember 2008 zur Festlegung eines langfristigen Plans für die
Kabeljaubestände und die Fischereien, die diese Bestände befischen, sowie zur
Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 423/2004 (ABl. L 348 vom
24.12.2008, S. 20).
[4]               Verordnung (EU) Nr. 39/2013 des Rates vom
21. Januar 2013 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für EU-Schiffe
im Jahr 2013 für bestimmte, nicht über internationale Verhandlungen und
Übereinkünfte regulierte Fischbestände und Bestandsgruppen (ABl. L 23 vom
25.1.2013, S. 1).
[5]               Verordnung (EU) Nr. 40/2013 des Rates vom
21. Januar 2013 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten im
Jahr 2013 in EU-Gewässern und für EU-Schiffe in bestimmten
Nicht-EU-Gewässern für bestimmte, über internationale Verhandlungen und
Übereinkünfte regulierte Fischbestände und Bestandsgruppen (ABl. L 23 vom
25.1.2013, S. 54).
[6]           
[7]               Fischereiabkommen zwischen der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und dem Königreich Norwegen (ABl. L 226 vom
29.8.1980, S. 48).
[8]               Verordnung (EU) Nr. 297/2013 des Rates vom
27. März 2013 zur Änderung der Verordnungen (EU) Nr. 44/2012,
(EU) Nr. 39/2013 und (EU) Nr. 40/2013 hinsichtlich bestimmter
Fangmöglichkeiten (ABl. L 90 vom 28.3.2013, S. 10).