CELEX: C1999/086/36
Language: de
Date: 1999-03-27 00:00:00
Title: URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ vom 10. Februar 1999 in der Rechtssache T-35/98: André Hecq und Syndicat des fonctionnaires internationaux et européens (SFIE) gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Beamte - Vorstand der örtlichen Personalvertretung - Wahlen - Pflichten des Gemeinschaftsorgans - Zulässigkeit)

27.3.1999             DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  C 86/17
4. Die Parteien und die Steithelferin tragen ihre eigenen               URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
     Kosten.                                                                         vom 28. Januar 1999
                                                                 in der Rechtssache T-264/97, D gegen Rat der Europäi-
(1) ABl. C 54 vom 22.2.1997.
                                                                                        schen Union (1)
                                                                 (Beamte Ð Ablehnung, dem Kläger die Haushaltszulage
                                                                         im Hinblick auf seinen Partner zu gewähren)
                                                                                        (1999/C 86/35)
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                     (Verfahrenssprache: Französisch)
                    vom 11. Februar 1999
in der Rechtssache T-200/97, Carmen JimeÂnez gegen Har-          In der Rechtssache T-264/97, D, Beamter des Rates der
monisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster              Europäischen Union, wohnhaft in Brüssel, Prozeûbevoll-
                  und Modelle) (HABM) (1)                        mächtigte: Rechtsanwälte Jean-NoeÈl Louis, Thierry Dema-
                                                                 seure und FrancËoise Parmentier, Brüssel; Zustellungs-
(Beamte Ð Auswahlverfahren Ð Aufnahme in eine Eig-               anschrift: Fiduciaire Myson SARL, 30, rue de Cessange,
nungsliste Ð Verfahrensfehler Ð Grundsatz der Nichtdis-          Luxemburg, unterstützt durch: Königreich Schweden (Be-
    kriminierung Ð Offensichtlicher Beurteilungsfehler)          vollmächtigte: Lotti Nordling), gegen Rat der Europäi-
                       (1999/C 86/34)                            schen Union (Bevollmächtigte: TheÂreÁse Blanchet und Eva
                                                                 Karlsson) wegen Aufhebung der Entscheidung des Rates,
                                                                 mit der dieser es abgelehnt hat, dem Kläger im Hinblick
               (Verfahrenssprache: Französisch)                  auf seinen Partner die Haushaltszulage zu gewähren, hat
                                                                 das Gericht (Zweite Kammer) unter Mitwirkung des Prä-
                                                                 sidenten A. Potocki und der Richter C. W. Bellamy und
In der Rechtssache T-200/97, Carmen JimeÂnez, Beamtin            A. W. H. Meij Ð Kanzler: B. Pastor, Hauptverwaltungs-
der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohn-            rätin Ð am 28. Januar 1999 ein Urteil mit folgendem
haft in Alicante (Spanien), Prozeûbevollmächtigter: Rechts-      Tenor erlassen:
anwalt Georges Vandersanden, Brüssel; Zustellungs-
anschrift: SARL Fiduciaire Myson, 30, rue de Cessange,
                                                                 1. Die Klage wird abgewiesen.
Luxemburg, gegen Harmonisierungsamt für den Binnen-
markt (Marken, Muster und Modelle) (HABM) (Bevoll-
mächtigte: Fernando López de Rego und Antonio Grilli),           2. Beide Parteien sowie der Streithelfer tragen ihre eige-
wegen Aufhebung der Entscheidung des Auswahlausschus-                 nen Kosten.
ses des Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt (Mar-
ken, Muster und Modelle) vom 30. Oktober 1996, die
Klägerin nicht in das im Rahmen des ¹Auswahlverfah-              (1) ABl. C 357 vom 22.11.1997.
ren[s] zur Aufstellung einer Eignungsliste von weiblichen/
männlichen Zeitbediensteten der Laufbahngruppe C (Be-
zug AT/C)ª aufgestellte Verzeichnis aufzunehmen, hat das
Gericht (Dritte Kammer) unter Mitwirkung des Präsiden-
ten M. Jaeger sowie der Richter K. Lenaerts und J. Azizi
Ð Kanzler: A. Mair, Verwaltungsrat Ð am 11. Februar
                                                                        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
1999 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
                                                                                    vom 10. Februar 1999
                                                                 in der Rechtssache T-35/98: AndreÂ Hecq und Syndicat des
1. Die Entscheidung des Auswahlausschusses des Harmo-
                                                                 fonctionnaires internationaux et europeÂens (SFIE) gegen
     nisierungsamtes für den Binnenmarkt (Marken, Muster
                                                                       Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
     und Modelle) vom 30. Oktober 1996, die Klägerin
     nicht in das im Rahmen des ¹Auswahlverfahren[s] zur         (Beamte Ð Vorstand der örtlichen Personalvertretung Ð
     Aufstellung einer Eignungsliste von weiblichen/männ-        Wahlen Ð Pflichten des Gemeinschaftsorgans Ð Zulässig-
     lichen Zeitbediensteten der Laufbahngruppe C (Bezug                                     keit)
     AT/C)ª aufgestellte Verzeichnis aufzunehmen, wird
     aufgehoben.                                                                        (1999/C 86/36)
                                                                               (Verfahrenssprache: Französisch)
2. Das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Mar-
     ken, Muster und Modelle) trägt die Kosten des Verfah-
     rens.                                                       In der Rechtssache T-35/98, AndreÂ Hecq, Beamter der
                                                                 Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft
(1) ABl. C 7 vom 10.1.1998.                                      in Brüssel, und Syndicat des fonctionnaires internationaux
                                                                 et europeÂens (SFIE) mit Sitz in Brüssel (Prozeûbevollmäch-
                                                                 tigter: Rechtsanwalt Lucas Vogel, Brüssel; Zustellungs-
                                                                 anschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts Christian Kremer,
 ---pagebreak--- C 86/18              DE                  Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                27.3.1999
8Ð10, rue Mathias Hardt, Luxemburg) gegen Kommis-                den deutschen Gerichten schwebt, hat das Gericht (Fünfte
sion der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte:           Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten J. D. Cooke
Gianluigi Valsesia und Julian Currall) wegen Nichtigerklä-       sowie des Richters R. García-Valdecasas und der Richterin
rung der Entscheidung der Kommission vom 20. März                P. Lindh Ð Kanzler: H. Jung Ð am 15. Januar 1999 einen
1997, mit der diese es abgelehnt hat, die vom Kläger bean-       Beschluû mit folgendem Tenor erlassen:
tragten Maûnahmen zu erlassen, um eine kollegiale und
proportionale Zusammensetzung des Vorstands der örtli-
chen Personalvertretung Brüssel zu gewährleisten, hat das        1. Der Rechtsstreit ist in der Hauptsache erledigt.
Gericht (Zweite Kammer) unter Mitwirkung des Präsiden-
ten A. Potocki sowie der Richter C. W. Bellamy und
A. W. H. Meij Ð Kanzler: B. Pastor, Hauptverwaltungs-            2. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
rätin Ð am 10. Februar 1999 ein Urteil mit folgendem
Tenor erlassen:                                                  (1) ABl. C 318 vom 26.10.1996.
1. Das Syndicat des fonctionnaires internationaux et
     europeÂens wird aus dem Verzeichnis der Kläger gestri-
     chen.
                                                                      BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
2. Die Klage von Herrn Hecq wird abgewiesen.
                                                                                     vom 15. Januar 1999
3. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.                        in der Rechtssache T-243/97: Catherine Metdepenningen
                                                                 u. a. gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaf-
                                                                                             ten (1)
(1) ABl. C 113 vom 11.4.1998.
                                                                 (Bedienstete auf Zeit Ð Vertrag auf bestimmte Dauer Ð
                                                                 Möglichkeit der Verlängerung Ð Nichtigkeitsklage Ð
                                                                                Offensichtliche Unzulässigkeit)
                                                                                        (1999/C 86/38)
    BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                      (Verfahrenssprache: Französisch)
                    vom 15. Januar 1999
in der Rechtssache T-131/96, RWE Energie Aktiengesell-           In der Rechtssache T-243/97, Catherine Metdepenningen,
schaft gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaf-            JeÂrôme Poussielgue und Jürgen Wettig, Bedienstete auf
                            ten (1)                              Zeit der Kommission der Europäischen Gemeinschaften,
                                                                 wohnhaft in Brüssel (Prozeûbevollmächtigter: Rechts-
                (Erledigung der Hauptsache)
                                                                 anwalt Nicolas LhoeÈst, Brüssel; Zustellungsanschrift: Fidu-
                       (1999/C 86/37)                            ciaire Myson SARL, 30, rue de Cessange, Luxemburg)
                                                                 gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Be-
                                                                 vollmächtigte: Gianluigi Valsesia und Florence Duvieusart-
                (Verfahrenssprache: Deutsch)                     Clotuche) wegen Aufhebung der Entscheidungen vom
                                                                 26. August 1996, mit denen die Anträge der Kläger Met-
                                                                 depenningen und Poussielgue auf Verlängerung ihrer Ver-
In der Rechtssache T-131/96, RWE Energie Aktiengesell-           träge für Bedienstete auf Zeit abgelehnt wurden, und
schaft mit Sitz in Essen (Bundesrepublik Deutschland),           wegen Aufhebung der Entscheidung der Kommission vom
Prozeûbevollmächtigte: Rechtsanwälte Gerhard Wiede-              23. und 28. Mai 1997, mit denen ihre Beschwerden aus-
mann und Jens Fleischhauer, Düsseldorf, Zustellungs-             drücklich zurückgewiesen wurden, hat das Gericht (Zweite
bevollmächtigter: Rechtsanwalt Luc Frieden, 62, avenue           Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten A. Potocki
Guillaume, Luxemburg, gegen Kommission der Europäi-              sowie der Richter C. W. Bellamy und A. W. H. Meij Ð
schen      Gemeinschaften      (Bevollmächtigte:   Giuliano      Kanzler: H. Jung Ð am 15. Januar 1999 einen Beschluû
Marenco und Klaus Wiedner), untersützt durch Französi-           mit folgendem Tenor erlassen:
sche Republik (Bevollmächtigte: Kareen Rispal-Bellanger
und Jean-Marc Belorgey), betreffend eine Untätigkeits-
klage mit dem Antrag, festzustellen, daû die Kommission          1. Die Klage wird abgewiesen.
es rechtswidrig unterlassen hat, die Anträge der Klägerin
auf Erteilung eines Negativattests und Freistellung eines
zwischen ihr und der Stadt Nordhorn geschlossenen                2. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
Stromkonzessionsvertrags zu bescheiden, hilfsweise, betref-
fend eine Klage auf Nichtigerklärung des Schreibens der          (1) ABl. C 331 vom 1.11.1997.
Kommission vom 18. Juni 1996, mit dem diese der Kläge-
rin mitteilt, daû sie nicht die Absicht habe, ihre Anträge
zu bearbeiten, während ein innerstaatliches Verfahren vor