CELEX: 62015CA0389
Language: de
Date: 2017-10-25 00:00:00
Title: Rechtssache C-389/15: Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 25. Oktober 2017 — Europäische Kommission / Rat der Europäischen Union (Nichtigkeitsklage — Beschluss des Rates über die Ermächtigung zur Aufnahme von Verhandlungen über ein überarbeitetes Lissabonner Abkommen über Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben — Art. 3 Abs. 1 AEUV — Ausschließliche Zuständigkeit der Union — Gemeinsame Handelspolitik — Art. 207 Abs. 1 AEUV — Handelsaspekte des geistigen Eigentums)

18.12.2017   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 437/2
            
         Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 25. Oktober 2017 — Europäische Kommission / Rat der Europäischen Union
   (Rechtssache C-389/15) (1)
   
   ((Nichtigkeitsklage - Beschluss des Rates über die Ermächtigung zur Aufnahme von Verhandlungen über ein überarbeitetes Lissabonner Abkommen über Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben - Art. 3 Abs. 1 AEUV - Ausschließliche Zuständigkeit der Union - Gemeinsame Handelspolitik - Art. 207 Abs. 1 AEUV - Handelsaspekte des geistigen Eigentums))
   (2017/C 437/02)
   Verfahrenssprache: Englisch
   
      Parteien
   
   
      Klägerin: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: F. Castillo de la Torre, J. Guillem Carrau, B. Hartmann, A. Lewis und M. Kocjan)
   
      Streithelfer zur Unterstützung der Klägerin: Europäisches Parlament (Prozessbevollmächtigte: J. Etienne, A. Neergaard und R. Passos)
   
      Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: M. Balta und F. Florindo Gijón)
   
      Streithelfer zur Unterstützung des Beklagten: Tschechische Republik (Prozessbevollmächtigte: M. Hedvábná, K. Najmanová, M. Smolek und J. Vláčil), Bundesrepublik Deutschland (Prozessbevollmächtigte: T. Henze und J. Techert), Hellenische Republik (Prozessbevollmächtigte: M. Tassopoulou), Königreich Spanien (Prozessbevollmächtigter: M. A. Sampol Pucurull), Französische Republik (Prozessbevollmächtigte: G. de Bergues, D. Colas, F. Fize, B. Fodda und D. Segoin), Italienische Republik (Prozessbevollmächtigte: G. Palmieri als Bevollmächtigte im Beistand von S. Fiorentino, avvocato dello Stato), Ungarn (Prozessbevollmächtigte: M. Bóra, M. Z. Fehér und G. Koós), Königreich der Niederlande (Prozessbevollmächtigte: M. Bulterman, M. Gijzen und B. Koopman), Republik Österreich (Prozessbevollmächtigte: C. Pesendorfer), Portugiesische Republik (Prozessbevollmächtigte: M. Figueiredo, L. Inez Fernandes und L. Duarte), Slowakische Republik (Prozessbevollmächtigter: M. Kianička), Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (Prozessbevollmächtigte: C. Brodie und D. Robertson),
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Der Beschluss 8512/15 des Rates vom 7. Mai 2015 über die Ermächtigung zur Aufnahme von Verhandlungen über ein überarbeitetes Lissabonner Abkommen über Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben im Hinblick auf Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit der Europäischen Union fallen, wird für nichtig erklärt.
            
         
               2.
            
            
               Die Wirkungen des Beschlusses 8512/15 werden aufrechterhalten, bis innerhalb einer angemessenen Frist, die sechs Monate ab dem Tag der Verkündung des vorliegenden Urteils nicht überschreiten darf, ein auf die Art. 207 und 218 AEUV gestützter Beschluss des Rates der Europäischen Union in Kraft tritt.
            
         
               3.
            
            
               Der Rat der Europäischen Union trägt die Kosten.
            
         
               4.
            
            
               Die Tschechische Republik, die Bundesrepublik Deutschland, die Hellenische Republik, das Königreich Spanien, die Französische Republik, die Italienische Republik, Ungarn, das Königreich der Niederlande, die Republik Österreich, die Portugiesische Republik, die Slowakische Republik, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie das Europäische Parlament tragen ihre eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 311 vom 21.9.2015.