CELEX: 32000R0539
Language: de
Date: 2000-03-13
Title: Verordnung (EG) Nr. 539/2000 der Kommission vom 13. März 2000 zur Eröffnung einer Dauerausschreibung für den Verkauf von Brotweichweizen aus Beständen der deutschen Interventionsstelle zur Ausfuhr in die AKP-Länder im Wirtschaftsjahr 1999/2000

L 65/14                  DE                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      14.3.2000
                                       VERORDNUNG (EG) Nr. 539/2000 DER KOMMISSION
                                                          vom 13. März 2000
                zur Eröffnung einer Dauerausschreibung für den Verkauf von Brotweichweizen aus Beständen der
                   deutschen Interventionsstelle zur Ausfuhr in die AKP-Länder im Wirtschaftsjahr 1999/2000
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —                                Belastung der Beteiligten vermeidet. Daher ist von
                                                                                bestimmten Regeln, insbesondere der Verordnung
                                                                                (EWG) Nr. 2131/93, abzuweichen.
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Gemeinschaft,                                                           (5)     Die Freigabe der Ausfuhrlizenzsicherheit sollte neben der
                                                                                Erfüllung der Bedingungen gemäß Artikel 30 der
                                                                                Verordnung (EWG) Nr. 3719/88 der Kommission (5),
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1766/92 des Rates vom                     zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1127/
30. Juni 1992 über die gemeinsame Marktorganisation für                         1999 (6), den Nachweis voraussetzen, daß das Erzeugnis
Getreide (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr.                    in den in der genannten Verordnung angeführten AKP-
1253/1999 (2),                                                                  Staaten zum zollrechtlich freien Verkehr abgefertigt ist.
                                                                        (6)     Wenn sich seitens der Interventionsstelle die Abholung
in Erwägung nachstehender Gründe:                                               der Ware um mehr als fünf Tage oder die Freigabe der
                                                                                Sicherheiten verzögert, ist der betreffende Mitgliedstaat
                                                                                entschädigungspflichtig.
(1)      Die Verordnung (EWG) Nr. 2131/93 der Kommis-
         sion (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr.
         39/1999 (4), legt die Verfahren und Bedingungen für die        (7)     Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen
         Abgabe des Getreides fest, das sich im Besitz der Inter-               entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsaus-
         ventionsstellen befindet.                                              schusses für Getreide —
(2)      Zur Belieferung der Märkte der AKP-Länder als privile-
         gierte Partner der Gemeinschaft werden erhebliche
         Mengen Weichweizen benötigt. Die betreffenden Märkte           HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
         werden in der Regel auf der Grundlage von Verträgen
         beliefert, die eine regelmäßige Versorgung der AKP-
         Staaten zu festen Preisen sicherstellen. Angesichts der
         heutigen Marktlage sollte jetzt eine Sonderausschreibung                                   Artikel 1
         eröffnet werden, um den Verwendern in diesen Ländern
         backfähigen Weichweizen zu Bedingungen anbieten zu             (1) Es wird eine Dauerausschreibung eröffnet für die Ausfuhr
         können, die dem Wettbewerb auf dem Weltmarkt                   von 150 024 Tonnen Brotweichweizen aus Beständen der
         gerecht werden.                                                deutschen Interventionsstelle.
                                                                        (2) Die Ware muß in einen AKP-Staat oder mehrere AKP-
(3)      Da die deutsche Interventionsstelle über Bestände an           Staaten einer der Gruppen in Anhang I ausgeführt werden.
         backfähigem Weichweizen verfügt, sollte ein Teil dieser
         Interventionsbestände zur Ausfuhr in AKP-Länder
         verkauft werden. Um deren quantitativen und qualita-           (3) Die Gebiete auf denen 150 024 Tonnen von deutschem
         tiven Bedarf zu entsprechen, ist es angezeigt, daß die         Brotweichweizen gelagert sind, sind in Anhang II aufgeführt.
         Ausfuhr des zugeschlagenen Weichweizens spätestens
         am 31. August 2000 erfolgt.                                    (4) Die betreffende Interventionsstelle erstellt eine Ausschrei-
                                                                        bungsbekanntmachung mit folgenden Angaben für jede Partie
                                                                        bzw. Teilpartie:
(4)      Wegen der Besonderheit des Vorgangs und der Buchpo-
         sition der Ware sind die Mechanismen und Verpflich-            — Lagerort;
         tungen beim Wiederverkauf von Interventionsbeständen           — mindestens folgende Beschaffenheitsmerkmale:
         zu lockern und Erstattungen, Abgaben oder monatliche
         Zuschläge auszuschließen. Um die Richtigkeit der                    — spezifisches Gewicht,
         Vorgänge und deren Kontrolle zu gewährleisten, müssen               — Feuchtigkeitsgehalt,
         Sonderbestimmungen festgelegt werden. Dazu ist eine
         Sicherheitsregelung angezeigt, die die Einhaltung der               — Fallzahl nach Hagberg,
         angestrebten Ziele gewährleistet, aber eine übermäßige              — Anteil der Verunreinigungen und Auswuchs,
                                                                             — Eiweißgehalt.
(1) ABl.  L  181 vom 1.7.1992, S. 21.
(2) ABl.  L  160 vom 26.6.1999, S. 18.
(3) ABl.  L  191 vom 31.7.1993, S. 76.                                  (5) ABl. L 331 vom 2.12.1988, S. 1.
(4) ABl.  L  5 vom 9.1.1999, S. 64.                                     (6) ABl. L 135 vom 29.5.1999, S. 48.
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(5) Die Ausschreibungsbekanntmachung wird mindestens                 30 v. H. der Menge, für die eine Lizenz erteilt wurde, in ein
zwei Tage vor dem Termin der ersten Teilausschreibung veröf-         anderes Bestimmungsland liefern, sofern es der gleichen
fentlicht.                                                           Gruppe von Ländern nach Anhang I angehört.
                                                                     (4) Die Ausfuhrlizenzen werden erteilt, sobald die Zuschlags-
                            Artikel 2                                empfänger benannt sind.
Vorbehaltlich der Bestimmungen dieser Verordnung erfolgt der         (5) Die Rechte aus der Lizenz nach diesem Artikel sind —
Verkauf des in Artikel 1 genannten Brotweichweizens nach den         abweichend von Artikel 9 der Verordnung (EWG) Nr. 3719/88
Verfahren und Bedingungen der Verordnung (EWG)                       — nicht übertragbar.
Nr. 2131/93.
                                                                                                  Artikel 6
                            Artikel 3                                (1) Die Interventionsstelle, der Lagerhalter und, falls er dies
                                                                     wünscht, der Zuschlagsempfänger entnehmen einvernehmlich
(1) Die Angebotsfrist für die erste Teilausschreibung endet am       nach Wahl des Zuschlagsempfängers entweder vor dem oder
Donnerstag, 16. März 2000, 9 Uhr (Ortszeit Brüssel).                 zum Zeitpunkt der Auslagerung der zugeschlagenen Partie
                                                                     mindestens eine Kontrollprobe je 500 Tonnen und analysieren
(2) Die Angebotsfrist für die zweite Teilausschreibung endet         diese Proben. Die Interventionsstelle kann durch einen Beauf-
am darauffolgenden Donnerstag um 9 Uhr (Ortszeit Brüssel).           tragten vertreten sein, sofern es sich bei diesem nicht um den
                                                                     Lagerhalter handelt.
Die letzte Angebotsfrist endet am 25. Mai 2000.
                                                                     Im Widerspruchsfall werden           die   Analyseergebnisse  der
(3) Die Angebote sind bei der deutschen Interventionsstelle          Kommission mitgeteilt.
einzureichen.
                                                                     Die Entnahme der Kontrollproben und ihre Analyse erfolgen
                                                                     innerhalb von sieben Arbeitstagen nach dem Antrag des
                            Artikel 4                                Zuschlagsempfängers oder innerhalb von drei Arbeitstagen,
                                                                     wenn die Probenahme bei Auslagerung erfolgt. Zeigt das
(1)   Angebote werden nur angenommen, wenn                           endgültige Ergebnis der Probenanalyse
— der Bieter den schriftlichen Nachweis einer amtlichen Stelle       a) eine Qualität, die besser ist als die in der Ausschreibungsbe-
    des AKP-Bestimmungslandes oder einer Gesellschaft mit                kanntmachung vorgesehene, so muß der Zuschlagsemp-
    Betriebssitz in diesem Land vorlegt, daß er einen kommer-            fänger die Partie in unverändertem Zustand annehmen;
    ziellen Liefervertrag zur Ausfuhr der betreffenden Menge
    Weichweizen in einen oder mehrere AKP-Staaten aus einer          b) eine Qualität, die bessere Merkmale als die für interventions-
    der Gruppen in Anhang I geschlossen hat. Dieser Vertrag              fähiges Getreide erforderlichen Mindestmerkmale aufweist,
    bezieht sich allein auf die Ausfuhr der zwischen April und           aber die in der Ausschreibungsbekanntmachung vorgese-
    August 2000 üblicherweise gelieferten Mengen. Die Nach-              hene Qualität nicht erreicht, ohne jedoch folgende Grenz-
    weise müssen mindestens zwei Arbeitstage vor Ablauf der              werte zu überschreiten:
    Teilausschreibung, für die die Angebote eingereicht werden,          — 2 kg/hl für das spezifische Gewicht, ohne daß dies nied-
    bei den zuständigen Stellen hinterlegt werden;                           riger ist als 72 kg/hl,
— ihnen ein Antrag auf Ausfuhrlizenzen für das betreffende               — einen Prozentpunkt beim Feuchtigkeitsgehalt,
    Bestimmungsland beigefügt ist.                                       — zwanzig Prozentpunkte bei der Fallzahl nach Hagberg,
Aus dem im ersten Gedankenstrich vorgesehenen Nachweis                   — einen Prozentpunkt beim Eiweißgehalt,
müssen die im Vertrag vorgesehene Qualität, die Lieferfrist und          — einen halben Prozentpunkt bei den Verunreinigungen
die Preisbedingungen ersichtlich sein.                                       gemäß Buchstabe B Nummer 2 bzw. Nummer 4 des
                                                                             Anhangs der Verordnung (EWG) Nr. 689/92 der
Der Mitgliedstaat übermittelt der Kommission zur Information                 Kommission (1)
umgehend eine Kopie des Nachweises.                                          und
                                                                         — einen halben Prozentpunkt bei den Verunreinigungen
(2) Die Angebotsmengen eines Bieters dürfen insgesamt die
                                                                             gemäß Buchstabe B Nummer 5 des Anhangs der Verord-
nachgewiesene Vertragsmenge nicht übersteigen.
                                                                             nung (EWG) Nr. 689/92, wobei die zulässigen Prozent-
                                                                             sätze für schädliche Körner und Mutterkorn unverändert
                                                                             bleiben,
                            Artikel 5
                                                                         so muß der Zuschlagsempfänger die Partie in unverän-
(1) Bei den Ausfuhren im Rahmen dieser Verordnung werden                 dertem Zustand annehmen;
weder monatliche Zuschläge noch Ausfuhrerstattungen bzw.
Ausfuhrabgaben angewandt.                                            c) eine Qualität, die bessere Merkmale als die für interventions-
                                                                         fähiges Getreide erforderlichen Mindestmerkmale aufweist,
(2) Die im Rahmen dieser Verordnung erteilten Ausfuhrli-                 aber die in der Ausschreibungsbekanntmachung vorgese-
zenzen sind bis 31. August 2000 gültig.                                  hene Qualität nicht erreicht und die unter Buchstabe b)
                                                                         genannten Grenzwerte überschreitet, so kann der Zuschlags-
(3) Die Lizenz verpflichtet zur Ausfuhr in den AKP-Staat bzw.            empfänger
die AKP-Staaten, für den oder die der Lizenzantrag gestellt
wurde. Der Zuschlagsempfänger kann jedoch bis zu höchstens           (1) ABl. L 74 vom 20.3.1992, S. 18.
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   — entweder die          Partie  in   unverändertem     Zustand                                     Artikel 7
        annehmen
                                                                       Der Zuschlagsempfänger bezahlt die Ware vor ihrer Abholung
   — oder die Übernahme dieser Partie ablehnen. Er wird erst           zu dem im Angebot genannten Preis. Die Abholung erfolgt
        von allen Pflichten hinsichtlich der Partie einschließlich     spätestens am 31. August 2000. Die fällige Zahlung für jede
        Sicherheitsleistungen entbunden, wenn er die Kommis-           abgeholte Partie ist unteilbar.
        sion und die Interventionsstelle gemäß Anhang V unver-
        züglich davon in Kenntnis gesetzt hat. Beantragt er
        jedoch bei der Interventionsstelle, ihm aus Interventions-
        beständen ohne zusätzliche Kosten eine andere Partie                                          Artikel 8
        Brotweichweizen der vorgesehenen Qualität zu liefern,
        so wird die Sicherheit nicht freigegeben. Die betreffende
        Partie ist innerhalb von höchstens drei Tagen nach dem         (1) Die gemäß Artikel 13 Absatz 4 der Verordnung (EWG)
        Antrag des Zuschlagsempfängers zu ersetzen. Der                Nr. 2131/93 zu leistende Sicherheit wird freigegeben, sobald
        Zuschlagsempfänger setzt die Kommission gemäß                  dem Zuschlagsempfänger die Ausfuhrlizenz erteilt wurde.
        Anhang V unverzüglich davon in Kenntnis;
                                                                       (2) Die Verpflichtung zur Ausfuhr und Einfuhr in die Bestim-
                                                                       mungsländer nach Anhang I wird durch die Leistung einer
d) eine Qualität, die die für interventionsfähiges Getreide erfor-     Sicherheit in Höhe von 50 EUR/t gedeckt, davon 15 EUR/t bei
   derlichen Mindestmerkmale nicht aufweist, so darf der               Erteilung der Ausfuhrlizenz und 35 EUR/t vor Abnahme der
   Zuschlagsempfänger die betreffende Partie nicht über-               Ware.
   nehmen. Er wird erst von allen Pflichten hinsichtlich der
   Partie einschließlich Sicherheitsleistungen entbunden, wenn         Abweichend von Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung (EWG)
   er die Kommission und die Interventionsstelle gemäß                 Nr. 3002/92 der Kommission (1) wird
   Anhang V unverzüglich davon in Kenntnis gesetzt hat. Er
   kann jedoch bei der Interventionsstelle beantragen, ihm aus         — der Sicherheitsbetrag von 15 EUR/t innerhalb von 20
   Interventionsbeständen ohne zusätzliche Kosten eine andere               Arbeitstagen freigegeben, nachdem der Zuschlagsempfänger
   Partie Brotweichweizen der vorgesehenen Qualität zu                      den Nachweis erbrachte, daß die abgeholte Ware das Zoll-
   liefern. In diesem Fall wird die Sicherheit nicht freigegeben.           gebiet der Gemeinschaft verlassen hat;
   Die betreffende Partie ist innerhalb von höchstens drei
   Tagen nach dem Antrag des Zuschlagsempfängers zu                    — der Sicherheitsbetrag von 35 EUR/t innerhalb von 15
   ersetzen. Der Zuschlagsempfänger setzt die Kommission                    Arbeitstagen freigegeben, nachdem der Zuschlagsempfänger
   gemäß Anhang V unverzüglich davon in Kenntnis.                           nachgewiesen hat, daß die Ware in dem bzw. den AKP-
                                                                            Staaten nach Artikel 5 Absatz 3 zum freien Verkehr abge-
                                                                            fertigt wurde. Dieser Nachweis wird gemäß den Artikeln 18
                                                                            und 47 der Verordnung (EWG) Nr. 3665/87 der Kommis-
                                                                            sion (2) erbracht.
(2) Erfolgt die Auslagerung des Brotweichweizens jedoch,
bevor die Analyseergebnisse vorliegen, so trägt der Zuschlags-
                                                                       (3) Von begründeten Sonderfällen, insbesondere der Einlei-
empfänger unbeschadet etwaiger Rechtsbehelfe, die ihm gegen-
                                                                       tung verwaltungsrechtlicher Ermittlungen, abgesehen, gewährt
über dem Lagerhalter zustehen, alle Risiken nach der Abholung
                                                                       der Mitgliedstaat bei Überschreitung der in diesem Artikel
der Partie.
                                                                       vorgesehenen Fristen für die Freigabe der Sicherheiten eine
                                                                       Entschädigung von 0,015 EUR/10 t für jeden Verzugstag.
                                                                       Diese Entschädigung wird vom EAGFL nicht erstattet.
(3) Hat der Zuschlagsempfänger nach wiederholten Ersatzlie-
ferungen nicht innerhalb eines Monats nach Einreichung seines
diesbezüglichen Antrags eine Ersatzpartie der vorgesehenen
Qualität erhalten, so wird er von allen seinen Pflichten
                                                                                                      Artikel 9
einschließlich Sicherheitsleistungen entbunden, wenn er die
Kommission und die Interventionsstelle gemäß Anhang V
unverzüglich davon in Kenntnis gesetzt hat.                            Abweichend von Artikel 12 der Verordnung (EWG) Nr. 3002/
                                                                       92 tragen die Dokumente über den Verkauf der Interventions-
                                                                       ware im Rahmen dieser Verordnung, insbesondere die Ausfuhr-
                                                                       lizenz, der Abholschein nach Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b)
                                                                       der Verordnung (EWG) Nr. 3002/92, die Ausfuhrerklärung und
(4) Die Probenahme- und Analysekosten gemäß Absatz 1
                                                                       gegebenenfalls das Kontrollexemplar T 5 den Vermerk
gehen, für jeweils höchstens 500 Tonnen und mit Ausnahme
der Kosten, die bei Umlauf im Silo entstehen, zu Lasten des            — Trigo blando panificable de intervención sin aplicación de
EAGFL, es sei denn, es handelt sich nach den endgültigen                    restitución ni gravamen, destinado a (nombre del Estado o
Analyseergebnissen um eine nicht interventionsfähige Qualität.              de los Estados ACP), Reglamento (CE) no 539/2000
                                                                       — Bageegnet blød hvede fra intervention uden restitutions-
                                                                            ydelse eller -afgift bestemt for (navnet på det eller de pågæl-
                                                                            dende AVS-lande), forordning (EF) nr. 539/2000
Der Zuschlagsempfänger trägt die Kosten des Umlaufs im Silo
und der von ihm gegebenenfalls beantragten zusätzlichen                (1) ABl. L 301 vom 17.10.1992, S. 17.
Analysen.                                                              (2) ABl. L 351 vom 14.12.1987, S. 1.
 ---pagebreak--- 14.3.2000            DE                        Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      L 65/17
— Interventions-Brotweichweizen ohne Anwendung von                     — Interventioleipävehnää, jolle ei makseta vientitukea eikä
   Ausfuhrerstattungen oder Ausfuhrabgaben, Bestimmung                     vientimaksua ja jonka määräpaikka on (AKT-maan nimi tai
   (Name des AKP-Staates oder der AKP-Staaten), Verordnung                 AKT-maiden nimet), asetus (EY) N:o 539/2000
   (EG) Nr. 539/2000                                                   — Interventionsvete av brödkvalitet, ej utan bidrag eller avgift
— Μαλακός αρτοποιήσιµος σίτος παρέµβασης, χωρίς εφαρµογή                   avsett för (AVS-statens eller AVS-staternas namn), förord-
   επιστροφής ή φόρου προοριζόµενος για (όνοµα της χώρας ΑΚΕ               ning (EG) nr 539/2000.
   ή των χωρών ΑΚΕ), κανονισµός (ΕΚ) αριθ. 539/2000
— Intervention common wheat of breadmaking quality
   without application of refund or tax, bound for (name of                                       Artikel 10
   the ACP State or States), Regulation (EC) No 539/2000
— Blé tendre d'intervention panifiable ne donnant pas lieu à           (1) Die deutsche Interventionsstelle teilt der Kommission
   restitution ni à taxe, destiné à (nom de l'État ACP ou des          spätestens drei Stunden nach Ablauf der Angebotsfrist die
   États ACP), règlement (CE) no 539/2000                              erhaltenen Angebote mit. Sie sind nach dem Schema von
                                                                       Anhang III an die Empfängeradressen in Anhang IV zu richten.
— Frumento tenero d'intervento panificabile senza applica-
   zione di restituzione o di tassa, destinato al (nome del paese      (2) Die Interventionsstelle unterrichtet die Kommission
   o dei paesi ACP), regolamento (CE) n. 539/2000                      monatlich über die im Rahmen dieser Verordnung abgege-
— Zachte tarwe van bakkwaliteit uit interventie, zonder                benen Weichweizenmengen.
   toepassing van restitutie of belasting, bestemd voor (naam
   van de ACS-staat of de ACS-staten), Verordening (EG) nr.
   539/2000                                                                                       Artikel 11
— Trigo mole panificável de intervenção sem aplicação de
   uma restituição, ou imposição destinado a (nome do Estado           Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amts-
   ou dos Estados ACP), Regulamento (CE) n.o 539/2000                  blatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.
                    Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitglied-
                    staat.
                    Brüssel, den 13. März 2000
                                                                                    Für die Kommission
                                                                                      Franz FISCHLER
                                                                                 Mitglied der Kommission
 ---pagebreak--- L 65/18          DE                          Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                          14.3.2000
                                                                 ANHANG I
                                                                 AKP-Länder
                         Gruppe I                                  Gruppe II                         Gruppe III
        Mauretanien                                Tschad                           Seychellen
        Mali                                       Zentralafrikanische Republik     Komoren
        Niger                                      Benin                            Madagaskar
        Senegal                                    Kamerun                          Mauritius
        Gambia                                     Äquatorialguinea                 Angola
        Guinea-Bissau                              São Tomé und Príncipe            Sambia
        Guinea                                     Gabun                            Malawi
        Kap Verde                                  Kongo                            Mosambik
        Sierra Leone                               Demokratische Republik Kongo     Namibia
        Liberia                                    Ruanda                           Botsuana
        Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire)             Burundi                          Simbabwe
        Ghana                                      Burkina Faso                     Lesotho
        Togo                                                                        Swasiland
                                                                                    Dschibuti
                                                                                    Äthiopien
                                                                                    Eritrea
                                                                 ANHANG II
                                                                                         (in Tonnen)
                                                 Gebiete der Lagerung              Menge
                                  Schleswig-Holstein/Hamburg/Niedersachsen/
                                  Bremen/Nordrhein-Westfalen                      53 149
                                  Hessen/Rheinland-Pfalz/Baden-Württemberg/
                                  Saarland/Bayern                                 16 307
                                  Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern       20 396
                                  Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen                60 172
 ---pagebreak--- 14.3.2000                 DE                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                              L 65/19
                                                                            ANHANG III
                  Dauerausschreibung zur Ausfuhr von 150 024 Tonnen Brotweichweizen aus Beständen der deutschen
                                                                         Interventionsstelle
                                                                  (Verordnung (EG) Nr. 539/2000)
             1                       2                      3                       4                    5                     6             7
                                                                                                   Zuschläge (+)
                                                                             Angebotspreis
                                                         Menge                                     Abschläge (–)        Geschäftskosten
        Bieter Nr.              Partie Nr.                                     (in EUR/t)                                               Bestimmung
                                                           (t)                                      (in EUR/t)              (Euro/t)
                                                                                   (1)
                                                                                                       (p.m.)
             1
             2
             3
           usw.
(1) Einschließlich Zu- oder Abschläge für die betreffende Partie.
                                                                            ANHANG IV
                  Die Mitteilungen sind ausschließlich an folgende Adresse in Brüssel zu richten: GD AGRI/C/1:
                  — Fernschreiben:          22037 AGREC B,
                                            22070 AGREC B (griechische Buchstaben);
                  — Fernkopie:              296 49 56,
                                            295 25 15.
                                                                            ANHANG V
                  Ablehnung einer Partie im Rahmen der Dauerausschreibung zur Ausfuhr von 150 024 Tonnen Brotweichweizen
                                                      aus Beständen der deutschen Interventionsstelle
                                                    (Gemäß Artikel 6 der Verordnung (EG) Nr. 539/2000)
                  — Name des Zuschlagsempfängers:
                  — Zeitpunkt des Zuschlags:
                  — Zeitpunkt der Ablehnung der Partie durch den Zuschlagsempfänger:
                         Partie                Menge                   Anschrift
                                                                                                        Begründung der Ablehnung
                          Nr.                in Tonnen                 des Silos
                                                                                          — spezifisches Gewicht (kg/hl)
                                                                                          — % Auswuchs
                                                                                          — % Schwarzbesatz
                                                                                          — % nicht einwandfreies Grundgetreide
                                                                                          — anderes