CELEX: 62020CA0451
Language: de
Date: 2022-02-24 00:00:00
Title: Rechtssache C-451/20: Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) vom 24. Februar 2022 (Vorabentscheidungsersuchen des Landesgericht Korneuburg — Österreich) — Airhelp Limited/Austrian Airlines AG (Vorlage zur Vorabentscheidung – Luftverkehr – Verordnung [EG] Nr. 261/2004 – Art. 3 Abs. 1 – Anwendungsbereich – Flugverbindung mit Anschlussflug und Abflug- und Zielort in einem Drittstaat – Einheitliche Buchung bei einem Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft – Zwischenlandung im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats – Art. 5 Abs. 1 Buchst. c Ziff. iii und Art. 7 – Verspäteter Alternativflug – Berücksichtigung der tatsächlichen Ankunftszeit für die Ausgleichsleistung)

19.4.2022   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 165/12
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) vom 24. Februar 2022 (Vorabentscheidungsersuchen des Landesgericht Korneuburg — Österreich) — Airhelp Limited/Austrian Airlines AG
      (Rechtssache C-451/20) (1)
      
      (Vorlage zur Vorabentscheidung - Luftverkehr - Verordnung [EG] Nr. 261/2004 - Art. 3 Abs. 1 - Anwendungsbereich - Flugverbindung mit Anschlussflug und Abflug- und Zielort in einem Drittstaat - Einheitliche Buchung bei einem Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft - Zwischenlandung im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats - Art. 5 Abs. 1 Buchst. c Ziff. iii und Art. 7 - Verspäteter Alternativflug - Berücksichtigung der tatsächlichen Ankunftszeit für die Ausgleichsleistung)
      (2022/C 165/13)
      Verfahrenssprache: Deutsch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Landesgericht Korneuburg
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Klägerin: Airhelp Limited
      
         Beklagte: Austrian Airlines AG
      
         Tenor
      
      Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Februar 2004 über eine gemeinsame Regelung für Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 295/91 ist dahin auszulegen, dass diese Verordnung auf eine einheitlich gebuchte, aus zwei Teilflügen bestehende Flugverbindung mit Anschlussflug, bei der die Teilflüge von einem Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft durchzuführen sind, nicht anwendbar ist, wenn sich sowohl der Abflughafen des ersten Teilflugs als auch der Ankunftsflughafen des zweiten Teilflugs in einem Drittstaat befinden und nur der Flughafen, auf dem die Zwischenlandung erfolgt, im Gebiet eines Mitgliedstaats liegt.
      
         (1)  ABl. C 433 vom 14.12.2020.