CELEX: C2004/094/28
Language: de
Date: 2004-04-17 00:00:00
Title: Beschluss des Gerichtshofes (Zweite Kammer) vom 5. Februar 2004 in der Rechtssache C-357/02 Vorabentscheidungsersuchen des Supremo Tribunal Administrativo): Fazenda Pública gegen SONAE Distribuição SGPS SA

17.4.2004   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 94/14
            
         
      BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES
   
   (Zweite Kammer)
   vom 5. Februar 2004
   in der Rechtssache C-357/02 Vorabentscheidungsersuchen des Supremo Tribunal Administrativo): Fazenda Pública gegen SONAE Distribuição SGPS SA (1)
   
   (Artikel 104 § 3 der Verfahrensordnung - Richtlinie 69/335/EWG - Indirekte Steuern auf die Ansammlung von Kapital - Abgabe auf die Übertragung von Aktien außerhalb der Börse)
   (2004/C 94/28)
   Verfahrenssprache: Portugiesisch
   In der Rechtssache C-357/02 betreffend ein dem Gerichtshof nach Artikel 234 EG vom Supremo Tribunal Administrativo (Portugal) in dem bei diesem anhängigen Rechtsstreit Fazenda Pública gegen SONAE Distribuição SGPS SA vorgelegtes Ersuchen um Vorabentscheidung über die Auslegung der Artikel 11 und 12 der Richtlinie 69/335/EWG des Rates vom 17. Juli 1969 betreffend die indirekten Steuern auf die Ansammlung von Kapital (ABl. L 249, S. 25) in der durch die Richtlinie 85/303/EWG des Rates vom 10. Juni 1985 (ABl. L 156, S. 23) geänderten Fassung hat der Gerichtshof (Zweite Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten V. Skouris in Wahrnehmung der Aufgaben des Präsidenten der Zweiten Kammer, des Richters R. Schintgen (Berichterstatter) und der Richterin N. Colneric — Generalanwalt: A. Tizzano; Kanzler: R. Grass — am 5. Februar 2004 einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:
   Die Artikel 11 und 12 der Richtlinie 69/335/EWG des Rates vom 17. Juli 1969 betreffend die indirekten Steuern auf die Ansammlung von Kapital in der durch die Richtlinie 85/303/EWG des Rates vom 10. Juni 1985 geänderten Fassung sind so auszulegen, dass sie der Erhebung einer Abgabe auf die Übertragung von Aktien außerhalb der Börse, deren Betrag unmittelbar und unbegrenzt nach Maßgabe des Geschäftswerts steigt, nicht entgegenstehen.
   
      (1)  ABl. C 289 vom 23.11.2002.