CELEX: 51973PC1286
Language: de
Date: 1973-07-27
Title: Vorschlag einer RICHTLINIE DES RATES über die Durchführung einer Zwischenerhebung im Rahmen eines Erhebungsprogramms zur Untersuchung der Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (73) 1286
Vol. 1973/0242
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISOION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                        KOM(73)1286 endg.
                                        Brüssel , den 27 . Juli 1973
                                 Vorschlag einer
                              RICHTLINIE DES RATES
                  über die Durchführung einer Zwischenerhebung
                  im Rahmen eines Erhebungsprogramms zur Unter­
                  suchung der Struktur der landwirtschaftlichen
                                     Betriebe
                  (von der Kommission dem Rat vorgelegt )
  KDM(73) . 1286 endg.
 ---pagebreak---                                          BEGRÜNDUNG
Die Kommission legt einen Richtlinienvorschlag über die Durchführung einer
Zwischenerhebung im Rahmen eines Erhebungsprogramms zur Untersuchung der
Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe vor .
Dieses Progrcjnm beruht auf der durch Verordnung Er . 70/66/ h?/IG ( 1 ) vorgesehenen
und durch Verordnung Nr . 35/67/®TC" ( £) Abgeänderten Grunderhebung im Rahmen
eines Erhebungsprogra.mms zur Untersuchung der Struktur der landwirtschaftlichen
Betriebe und der von der FAÖ empfohlenen und mit Richtlinie des Rates vom 28 .
Oktober 19^9 ( 3 ) vorgesehenen Allgemeinen Landwirt schaft szählung .
Der gegenwärtige Vorschlag sieht die Port setzung der Untersuchung über die
Angaben zur Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe auf Gemeinschaftsebene
                                    1. 1               .                - » • .
für den Bedarf der gemeinsamen Agrarpolitik vor . Das vorgeschlagen© 'Programm
wird es ermöglichen , die Angaben aus den beiden vorangegangenen Erhebungen ,
deren letzte 1970 stattgefunden hat , auf den neuesten Stand zu bringen , ver­
gleichbare Angaben für das gesamte Gebiet der Mitgliedstaaten. "£u erhalten
und grundlegende Angaben für die Untersuchung der Struktur der landwirt schaft _ ■
liehen Betriebe zu liefern .
Der im vorliegenden Dokument enthaltene Rieht linienvorschlag hat seinen
Ursprung darin , dass ein anerkanntes Interesse an einer guten , regelmässigen
Information über die Entwicklung der Agrarstruktur besteht , was ausserdem
die erste und wichtigste Voraussetzung für den Erfolg der auf Gemeinschafts­
ebene beschlossenen Massnahmen darstellt .
Eine eingehende Untersuchung hat ergeben , dass die Bedürfnisse der Kommission
auf diesem Gebiet zwei unterschiedlichen Erfordernissen entsprachen . Neben
den ins einzelne gehenden Angaben über die Struktur der Landwirt scliaft im
 ( 1 ) AB Ur. 112 vom 24-6.1966 , S'. 2065/66.
( 2 ) AE Nr . 33 vom 24.2-.i967 , S. 524/67 .       .
( 3 ) AB Nr. L 288 vom 17.11 . 1969 , S. 1 .      «
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allgemeinen zeichnete sich die Zweckdienlichkeil: der statistischen Angaben
über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe selbst und über die Ent­
wicklung im Laufe der Zeit und in den verschiedenen Regionen der Gemeinschaft
klar ab .
Der Rieht linienentwurf sieht ein Programm statistischer Erhebungen vor , die
insofern integriert sind als Voraussetzung und Grundlage für die Durchführung
der Erhebung über die Entwicklung der Struktur der landwirtschaftlichen Be­
triebe von 1977 die Zwischenerhebung bilden soll , die ihr 1975 vorausgehen
wird  während die Allgemeine Landwirtschaftszählung von 1979 in den Rahmen
der Vorausschau der zehnjährigen Erhebungen fällt .
Von unmittelbarem Interesse sind die in Kapitel II über die Zwischenerhebung
enthaltenen Formen . Diese Erhebung schliesst durch Aufbau und Art ihrer Durch­
führung an die Grunderhebung von 1 966/67 an . Gegenüber dieser stellt sie eine
gekürzte Fassung mit weniger aufgefächerten aber spezifischeren Zielen dar .
Ohne die Forderungen nach allgemeinen Angaben einzuschränken , vmrden die Ziele
der Erhebung im wesentlichen auf drei Faktoren beschränkt , die , wie die Erfahrung
gelehrt hat , sich in der Untersuchung über die Struktur der landwirtschaftlichen
Betriebe auf Gemeinschaftsebene als entscheidend erwiesen haben , nämlich
Bodennutzung , Viehbestand und Arbeitskräfte .
                           I
 ---pagebreak---                       VORSCHLAG FCTR gPTE RICHTLINIE DES RATES
                                        für eina Zwischenerhebung im
                   Rahmen eines Srhebungsprogramms zur Untersuchung
                    der Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe
 DER RAT DER EU30P3ISCHHST GEMEIHSCHAFTEN        -
 gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirt schaft sgeme inschaft ,
 insbesondere auf die Artikel 43 und 209 ,
 caif Vorschlag der Kov/.nission ,
              nach    Stellungnahme deB Europäischen Parlaments ,
 in Erwägung nachstehender Grunde :
 Für die Weiterentwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik benötigt die Gemein­
 schaft objektive und vergleichbare Unterlagen über die strukturelle Lage
 der land'.ärt schaft liehen Betriebe in der gesamten Gemeinschaft .
 Die" Gerne inschaft wird nach Auswertung der Grunderhebung , " die durch       Verord­
nung Br. 70/66/fcWG (l), geändert' durch die Verordnung Kr. 35/67/fcWG (2)f vorgoschrie­
^xjn       wurde , im Rahmen eines Erhebungsprogramms zur Untersuchung der Struktur
 der landwirtschaftlichen Betriebe und der von der PAO empfohlenen und durch
 die Richtlinie des Ratesvom 28 . Oktober 1 969 ( 3 ) ^geordneten         allgemeinen
 Landwirt schaft s Zahlung über einige Unterlagen verfügen , die sich jedoch nur
 auf einen bestimmten Zeitabschnitt und nur auf die Gebiete von sechs Mitglied–
 Staaten beziehen . Es ist deshalb erforderlich, daß die Geneinschaft in allen
 Mitgliedstaaten gleichzeitig und nach einheitlichen Methoden und Begriffen
 ein Erhebungsprogramm durchführt .        .
 ( 1 ) AB . Hr . 112 vom 24.6.1966 , S. 2065/66 .
 ( 2 ) AB Hr . 33 vom 24.2.1967 , S. 524/67-
  ( 3 ) AB llr . L 288 vom 17.11 . 1969 , S. 1 .
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Dieses Progratin soli in drei Stufen ablcaifon, vmd zirart
 eine Zwischenerhebung für die Zeit zwischen den Allgemeinen Landwirt schaft sr
 Zählungen von 1970 und 1980 J die die wichtigsten Angaben für eine Kennzeich­
 nung der Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe erbringen soll ;
 eine Erhebung über die Entwicklung der Struktur der landwirt schaft liehen
 Betriebe , die die zeitliche Entwicklung der strukturellen Aspekte der land­
 wirtschaftlichen Betriebe auf Betriebsebene untersuchen soll
 eine allgemeine , von der PAO   . empfohlene Landwirtschaftszählung t
Un den gegenwärtigen Stande bestinnter Erseugangsforoen        Rechnung zu tragen ,
 sollen in die Zuischenorhebung die Betriebe mit einer Fläche von mindestens
1 ha und diejenigen Betriebe                   einbezogen werden , deren jährlich
 vermarktete Erzeugung eine bestimmte Schwelle' erreicht .
 Die Statistischen Sinter der Mitgliedstaaten sind in der Lage , die gesamte
 Zwischenerhebung auf nationaler Ebene durchzuführen .
Uxa eine einheitliche Aufbereitung und Auswertung der gewonnenen Ergebnisse zu
gewährleisten und tin einschlägige InfornationswOnsche befrie­
 digen zu können , ist es erforderlich , dass das gesamte Im' Laufe der
 Zwischenerhebung gewonnene Ifeterial in einer Zentrale zusammenläuft und dort
 ausgewertet wird .
 Die geplante Zwischenerhebung entspricht einem Bedürfnis der Geneinschaft
 Infolgedessen sind die anfallenden Kosten von der Gemeinschaft zu tragen .
                                            \
 Die von der Erhebung erfassten Landwirte müssen die Gewissheit haben , dass
 die sie betreffenden Einzelauskünfte geheimgehalten werden .
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Un die Durchfuhrung der geplanten fessnahmen zu erleichtern , ist eine enge
Zusammenarbeit zwischen den •>" .   Jlitgliedstaaten und der Kommission herbei­
zuführen ; diese Zusammenarbeit findet im Rahmen des "Ständigen Agrarstat is-
tischen Ausschusses" statt , der durch Beschluss des Rates vom 31 . Juli 1972 ( 1 )
eingesetzt wurde .
EAT F0LGEHD3 RICHTLI17IE SRLASSEF :
( 1 ) AB Nr . 179 vom 7.8.1972 , S. 1 .
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                                          KAPITEL I
                        Durchführung des Erhebungsprogramms
                                          ARTIKEL 1
1 . Für die Erfordernisse der gemeinsamen Agrarpolitik wird ein Programm' von
      Geneinschaft serhebungen , im folgendeA " Programm" genannt , aufgestellt »
2 . Das Programm wird in den Jahren               1975 "bis 19Ö0 von der Kommission und
      den Mit&liedstaaten ausgeführt .
3.    lis UEifasst :
      a ) eine Erhellung über die . Struktur d,er landwirtschaftlichen Betriebe ,
          " Zwischenerhebung" genannt ;                                       ' '
      b ) eine Erhebung über die Entwicklung der Struktur der landwirtschaftli­
          chen Betriebe , die . sich auf das dem . Ernte jähr 1977 entsprechende An--
          baujähr bezieht \                         ' ' .           . .   '
      c ) eine Zählung der landwirtschaftlichen Betriebe , im Rahmen der FAO-
          Ebpfehlung über einen Weltagrarzensusf der sich auf 'das dem Errifeja&r
          1979 ent^s-orechends Anbauje.hr bezieht .
                                         KAPITEL II
                                    Zwischenerhebung
                                         ARTIKEL 2
Im Sinne dieser Richtlinie        sind :      '
a) landwirtschaftlicher Eetrieb : eine Örtlich begrenzte technisch-
      wirtschaftliche Einheit , die nur einer . Betriebsführung unterliegt und
       in Anhang I aufgeführte Erzeugnisse hervorbringt j
b ) landidrtschaft liehe Erzeugnisse : die in Anhang I aufgeführten Erzeugnisse
 c ) Erhebungsbezirke : das in Anhang II aufgeführte Gebiet oder die darin
     aufgeführten Teile des Gebietes eines Mitgliedstaats 5
 ---pagebreak--- d) landwirtschaftlich genutzte Fläche : Gesamtheit von Äckerland, Dauergrün-
      land , Dauerkulturen sowie Haus- 'und Nut »gärten .
                                      ARTIÏCTÎL 3
Die Mitgliedstaaten veranstalten eine Zwischenerhebung , die sich auf (las dem
Ernetjahr 1975 entsprechende Anbaujähr "bezieht .
Die Zwischenerhebung wird in einen oder mehreren Abschnitten zwischen dem 1 .
Mai 1975 'and dem 31 . Kärz 1976 durchgeführt .                        .
                                      ARTIKEL 4                        '
Von der Zwischenerliebung werden erfaßt t
a)    landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche
    - von 1 ha oder mehr ;
b)    Landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirt schaft lieh genutzten Fläche
      von weniger als 1 ha , einschliesslich der Betriebe ohne landwirt schaft lieh
     genutzt ei- Fläche , deren jährlich vermarktete Erzeugung landwirtschaftlicher
      Erzeugnisse normalerweise einen Viert von mindestens 2^0 Rechnungscinlieiten
      erreicht . Um festzustellen , ob ein Eetrieb diesen Bedingungen entspricht ,
      wird unmittelbar auf den Wert der vermarkteten Erzeugrisse oder mittelbar
      über natürliche Erzeugungseinheiten auf diesen Viert abgestellt . Die
      letztgenannten Einheiten werden unter Berücksichtigung der besonderen
      Lage in jedem Mitgliedstaat festgelegt ,
                                     ARTIKEL 5
Die Zwischenerhebung machen nach einem einheitlichen Plan Unterlagen über
die im Katalog in Anhang III enthaltenen Merkmale .
                                     ARTIKEL 6
 1.   Die Mitgliedstaaten liefern die in Artikel 5 vorgesehenen Angaben für eine
      ZufallssticHprobe der landwirtschaftlichen Betriebe , deren Anzahl inner­
      halb folgender Grenzen liegt :
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                  BELGIEÏÏ                      15  000 -  20 000
                  H;ENEîI/iRIC
                    *   - -ι
                                                15  000 -  20 000
                  BR DEUTSCHLiUrø               80 000 - 100 000
                  PEMKREÏCH                    120 ■000 - 150 000
                  IRLttITD                   - 30 .000 - 40 000
                  ITATJ IM                     160 000    200 000
                  LUXEMBURO                      1 500 -    2 000
                  ÎTIEDERLANDE                  20 000 -   25 000
                  VEIffiliTIGTES KOMTIGREICH    40 000     50 000
     Die nationalen St ichproben können gegebenenfalls Auszüge aus Voll-
     Erhebungen sein .
2 . Die nationalen Stichproben werden in der Heise geographisch verteilt , T| '
     dass' die Veröle ichbarkeit des Genauigkeitsgrades bestimmter Ergebnisse
     zwischen den Erhebungsbezirken am besten gewährleistet ist .
3 . Die Mitgliedstaaten treffen geeignete Vorkehrungenj 11111        Beobachtungs-
     fehlor zu ermitteln und zu vermeiden.
                                      .
                                     ARTIKEL 7
Jeder Mitgliedstaat trifft zur Durchführung der Erhebung in seinen Gebiet
alle geeigneten Ifessnahmen , insbesondere
a) erstellt er einen Erhebungsbogen t           der zumindest die Merkmale umfasst ,
     die in dem in Artikel 5 genannten Merkmalskatalog angegeben sind ?
"b ) entwirft er einen Stichprobenplan          und übermittelt ihn der Kommission ;
c ) prüft er nach, ob die Erhebungsbogen vollständig ausgefüllt und die Ant _
     Worten wahrscheinlich sind ; er veranlasst erforderlichenfalls Ergänzungen
     der Erhebungsbogen und Berichtigungen der- Angaben j
 d) überträgt er die in deia lierkmalskatälog vorgesehenen Angaben nach einem
     für alle Mitgliedstaaten einheitlichen Schema betriebsweise auf Jkgnet-
     bänder ;
 e ) überprüft er die so übertragenen Angaben , kontrolliert ihre Wahrscheinlich­
     keit , berichtigt sie erforderlichenfalls und legt der Kommission das
      Schöna der für die Berichtigung der Fehler angewandten Kontrollen vor ;
 ---pagebreak---                                       - 7 -
f ) übermittelt er dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften die
     unter d) genannten Magnetbänder . Die Übermittlung hat spätenstens ^ Monate
     nach Zusammenstellung delr an. Ort und Stelle eingeholten Angaben zu erfolgen
g) erteilt er der Kommission erforderlichenfalls alle             Auskünfte , die
     diese von ihm über die Erfüllung der Aufgaben , die Gegenstand der vor­
     liegenden Richtlinie sind , erbittet .
                   \
                                 ARTIKEL 3
1.   Mach dem Verfahren des Artikels 11 werden festgelegt ;
     a ) die sich auf den Merkmalskatalog beziehenden Definitionen ;
     b ) die Art und Weis© , in der               die 2-ütgliedstar.ten ihren Stich­
        , probenplan zu erstellen haben :
     c ) der Stichprobenplan für jeden Kitgliedstaat ;
     d)   das einheitliche Schema und die Durchführungsbestimmungen betreffend
          die Übertragung der im Merkmalskatalog genannten Angaben auf Ifegnet-
          bänder ?
     e)      olle . sonstigen Durchfiflirungsbe Stimmungen .
2.   Der Kommission obliegt :     -
     a)   die Ausarbeitung eines gemeinschaftlichen Tabellenscheraas r
     b)   die gemeinschaftliche Aufbereitung der auf den Ilagnetbändcrn ent­
          haltenen Angaben durch das Statistische Amt der Europäischen Gemein­
          schaften i
     c)   die Übermittlung der Erhebungsergebnisse an die Mitgliedstaaten * .
     d)   die Veröffentlichung der Erhebungsergebnisse .
                                 KAPITEL III
                           Allgemeine Bestimmungen
                                   ARTIKEL 9
 Die für die Durchführung der Zwischenerhebung im Jahre 1975 erforderlichen
Aufwendungen werden zu einem festzusetzenden Pauschalbetrag von Hhushalt
 der Europäischen Gemeinschaften geträgen .
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                                     ARTIKEL 10
1 . Die im Rahmen der Zwi schenerhebung und den übrigen Erhebungen des Programms
    eingeholten Einze lauslcünft e dürfen nur für statistische Zwecke verwendet
    vre rden . Sie dürfen nur solchen Personen bekanntgegeben werden , die in dein
    Iütgliedstaat , in den die Erhebung durchgeführt wird , oder beim Statis­
    tischen Zimt der Europäischen Gemeinschaften mit der Durchführung der
    Richtlinie beauftragt sind . Dem Statistischen Amt der Europäischen Gemein­
    schaften dürfen die Einzelauskünfte nur in der Form weitergeleitet werden ,
    dass die Betriebe nicht identifizierbar sind .
    Die Mitglieclstaaten können      ausnahmst/eise die Weitergabe von in ihrem Ge­
    biet eingeholten Einzelauslcünffcen^'iliren innerstaatlichen Verfahren und Voraus«-»
    Setzungen für wissenschaftliche oder Verwaltungszwecke zulassen, wenn die Ge­
    heimhaltung gewährleistet ist und die Hanen der Auskunftpflichtigen nicht
    ßonruant v/erden .
2.  Die J-Iitgliedstaaten treffen alle geeigneten Ifessnahmen , um Zuwiderhand­
    lungen gegen die Bestimmungen des Absatzes 1 zu ahnden .
                                    ARTIKEL 11 .
1.  Wird auf das , in diesem Artikel festgelegte Verfahren Eezug genommen , so
    gibt der durch Beschluss des Rates vom 31 . Juli 1972 eingesetzte Ständige
    Agrarstat i st i sehe Ausschuss - nachstehend "Ausschuss" genannt - eine
    Stellungnahne entsprechend der in Artikel 148 Absatz ( 2 ) Unterabsatz 1
    des Vertrages vorgesehenen Wägung der Stimmen der liitgliedstaaten ab .
    Der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil .
2.  In diesen Fall       tefasst der Vorsitzende von sich aus oder auf Antrag
    des Vertreters eines Mitgliedstaates den Ausschuss .
3.  Der Vertreter der Kommission unterbreitet einen Entwurf der zu treffenden
    Massnahmen . Der Ausschuss nimmt zu diesen Massnahmen innerhalb einer
    Frist Stellung , die der Vorsitzende entsprechend der Dringlichkeit der
     zu prüfenden Fragen bestimmen kann . Die Stellungnahme kommt mit einer
    Mehrheit von 41 Stimmen zustande .
 ---pagebreak--- Die KoofiiLssloiEi erläßt Maßnahmen , die sofort anwendbar sind . Entsprechen
diese Maßnahmen indessen nicht der Stellungnahrae des Ausschusses , so
werden sie dem Rat von der Kommission alsbald mitgeteilt . In diesem
Fall kann die Kommission die Anwendung der von ihr beschlossenen Maß­
nahmen bis zur Dauer von höchstens einem Monat nach dieser Mitteilung
aussetzen .
Der Rat kann mit qualifizierter Mehrheit binnen einem Monat anders
entscheiden .
                              ARTIKEL 12
Der Ausschuss wird zu den in Artikel 7 Buchstabe a ) und Artikel 8
Absatz 2 Buchstabe d ) genannten Arbeiten gehört .
Der Ausschuss sowie der Ständige Agrarstrukturausschuss werden zu den
in Artikel 8 Absatz 2 Buchstabe a ) genannten Arbeiten gehört .
Der Ausschuss kann jede weitere' die Diju^ohfuhrung dieser Richtlinie
betreffende Frage prüfen , die ihm der Vorsitzende von sich aus oder
auf Antrag des Vertreters eines Mitgliedstaates vorlegt .
                              ARTIKEL 13
Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .
Geschehen zu Brüssel am                       Im Namen des Rates
                                                 . Der Präsident
 ---pagebreak---                                                                           ΔΚΜΜσ' Τ ·
                  Liste der landwirtschaftlichen Erzeugnisse zur Abgrenzung
                                    - de s Erhebungsbere iche s
           Werden selbsgewonnene landwirtschaftliche Erzeugnisse nachstehender Liste
           im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb weiterverarbeitet , so gilt auch
           d_as Frodukt der Weiterverarbeitung als " landwirtschaftliches Erzeugnis "
'0 PFLANZLICHE ERZEUGNISSE ( 1 )                        Hände lsgewächse
     Get reide                                          ulsaaten
     Weizen , Spelz                                       Rizinus
     Roggen                                               Raps
     Gerste                                               Rübsen
     Hafer                                            !   Sonnenblumenkerne
     Kornermais                                           Leinsamen
     Reis                                                 Sesam
                                                          Erdnüsse
     Sonstiges Getreide                                   Hanfsamen
                                                          Senfkörner
       Menggetreide ( einschliesslich Winter-             Sojabohnen
       Buchweizen         •     '.neriggetreide )
       Hirse ( einschliesslich Kolbenhirse )            Text i lpf lanzen
       Sorghum ( Mohrenhirse )
                                                          Paserflachs ( Le in )
     Hülsenfrüchte                                        Hanf (Faser )
                                                          Baumwolle
     Speiseerbsen
     Kichererbsen                                     Hopfen
     Futtererbsen und Zottelwicken
     Speisebohnen                     v*                Tabak
     Ackerbohnen ( Pferde-, Sau-, Fef&erboftnen)
     Linsen                                             Sonstige Handelsgewächse
     Wicken
     Lupinen                                              Zuckerrohrhirse
     Hulsenf ruchtgemenge                                 Besenhirse
     Gemenge von Hülsenfrüchten mit- Getreide             Mohn
                                                          Kümmel
     Wurzel - und Knollenfrüchte                          Kanariensalat
                                                          Safran
     Kartoffeln                                           Arznei-, Gemüse- und Duftpflanzen
     ZuckerruBen                                          Zichorien (Wurzeln )
     Sonstige Wurzel- und Knollenfrüchte                Gemüse , Melonen , Erdbeeren
       Futtermo*hren                                    Speisekopfkohl
       Sus skart of fe ln                               Rosenkohl
      .Wasserrüben ( weisse Rüben )                     Blumenkohl
       Kohlrüben                                        Kohlrabi
       Topinambur                                       Rübstiel , Stielmus
       Futterrüben                                   Rote Rüben , Rote Beete
       Futterkolli und lärkstammkohl
( l ) Einschliesslich Saat- und Pflanzgut .
 ---pagebreak---                                             - 2 -                  4HHAÎÎG II
 Mangold                                         Dauerkulturen
 Speisem&'hren
 Pastinak
                                                 Obst ( ohne Beerenobst , Zitrusfrüchte ,
 Haferwurze In , Schwarzwurze In                 Oliven und Weintrauben )
 Sellerie . Knollenselerie       v
 Petersilie
                                                   Zpfel
Fenchel                                            Birnen
 Porree
                                                   Quitten
 Knoblauch
                                                   Mispeln
 Schnittlauch                                      Kirschen
 Zwiebeln
                                                   Pflaumen , Zwet sehen , Renekloden , Mira
Kopfsalat                                         Aprikosen                         bellen
Feldsalat
                                                   Pfirsiche
Endivien , Eskariol                               Feigen
Spinat                                             Dattelpflaumen ( Kaki )
Melde                                              Johannisbrot
Grüne Erbsen                                      Speierling
Grüne Bohnen                                      Granatapfel
Dicke Bohnen                                      Walnüsse
Spargel                                           Haselnüsse
Zichorien (Witloof )                              Mandeln
Wilde Zichorien                                   Edelkastanien
Àrtischocken
                                                  Pinienkerne                               (
                                                  Pistazien
Rhabarber                                         Früchte des Feigenkaktus
Tomaten
Eierfrucht                                      Zitrusfrüchte
Paprika
Wassermelonen                                     Apfelsinen
Kürbisse                                          Mandarinen
Markkurbisse                                      Zitronen
Ifecrrettich                                      Zedratzitronen
Rettich                                           Limetten
Radieschen                                        Bergamotten
Kresse ( Brunnenkresse )
                                                Oliven
Melonen
                                                Weintrauben
Erdbeeren
                                                Beerenobst
Blumen und Zie rpflanzen
                                                  Johannisbeeren , rote und weisse
Blumen                                            Johannisbeeren , schwarze
Blumenzwiebeln*-und -knollen                      Himbeeren
Zierpflanzen                                      Stachelbeeren
Freilandstauden                                   Erombeeren
                                                  îkulbeeren                    ,
Futte r
                                                Bamschulerzeugnisse
Grünfutter ( auch zur Silofutterbereitung )
 ---pagebreak---                                              - 3 -                    ANHANG II
   Sonstige Dauerlculturen                         Sonstige Tiere
      Korbweiden und Binsen                           Haustauben
      Schilf , Rohr                                   Haus- und Angorakaninchen
      Bambus                                          Aufzucht-Wildbret
     Iiaulbeerblatter                                 Seidenraupen
     Ifenna                                           Bienen
     Sunach                                           Eintagskiïlcen
                                                   Tieriscne Erzeugnisse
B) TIERE UND TIERISCHE ERZEUGNISSE                 Kuhmilch
                                                   Büffelrailch
   Tiere                                           Ziegenmilch
                                                   Schafsmilch
   Einhufer ( Pferde , Esel , Ifeultiere ,         Eier ( für den Verbrauch bestimmte und
   Rindvieh                      Ifeulesel )       Wolle                    Bruteier )
   Büffel                                          Se i denraupenkokons
   Schafe                                          Honig
   Ziegen                                          Wachs
   Schv/eine und -Kreuzungen
   Hühner
   Anderes Geflugel
     Enten
     Truthuhner
     Ganse
     Perlhuhner
 ---pagebreak---                                      - 1 -               iàîTHAîTG II
VERZEICHNIS DER BT ARTIKEL 2 BUCHSTABE c ) GEtTAMTEtT ERHEHMGSBEZIRKE
               BELGI2TT :
                 1 . Antwerpen
                 2 . Brabant
              . 3 . West-Vlaanderen
                 4 » Oost-Vlaanderen
                 5 . Hainaut
                 6 . Liège
                 7 . Limburg
                 8 . Luxembourg
                 9 . Bo-mur
               Β3ΜΕΜΛΚΚ
                 1 . Kpbenhavns ant
                 2 . Frederiksborg amt
                 3 . Roskilde amt
                 4 . Vests jaellands amt
                 5 « Storstr/ms amt
                 6 . Bornholms amt
                 7 . Fyns amt
                 8 . S/nder jyllands amt
                 9 . Ribe amt
                10 . Vejle amt
                11 . RingkeSbing amt
                12 . Århus amt
                13 « Viborg amt
                14 . Hord jyllands amt
 ---pagebreak---                            - 2 -
B.3 . DEUTSCHLAITD
  1 . Schlesvtig-Holstein
 2 . Hamburg
 3 . Bremen
 4 . Saarland
 5 . Berlin (Hest )
 6 . Hannover
 7 . Hil&esheim
 8. Luneburg
 9 . Stade
10 . Osnabrück
11 . Aurich
12 . Braunsch^eig
13 « Oldenburg
14 « Düsseldorf
15 . Köln
16 . Aachen
17 « Münster
18 . Detmold
19 . Arnsberg
20 . Darmstadt
21 . Kassel
22 . Koblenz
               •-*! ■ ■■ t
23 . Trier
24 . Rheinhessen-Pfalz
25 . ÏTordwurtteïiiberg
26 . Hordbaden
27 » Siîdbaden
28 . Sudvmrttemberg-Hohenzollern
29 . Oberbayern
30 . Niederbayern
31 . Oberpfalz
32 . Oberfranken
33 . Mittelfranken
34 * ünt erfranken
35 » Schwaben
 ---pagebreak---                           - a
FRAITKREICH :
  1 . Word
  2 . Pas-de -Calais
  3 . Aisne
  4 » Oise
  5 . Somme
  6 . Seine -et -Marne
  7 « Seine
        Seine-St . Denis
        Haut s-de -Sè ine
        Val -de -Marne
        Val-d'Oise
        Yveline s
        Essonne
  8 . ' Cher
  9 . Eure-et -Loire
10 . Indre
1 1 . Indre -et -Loire
12 . Loir-et -Cher
13 . Loiret
14 » Eure
15 » Seine-Maritime
16 . Calvados
17 . Manche
1 8 . Orne
1$ . Cotes-du-TTord
20 . Finistère
21 . Ille-et -Vi laine
22 . Morbihan
23 . Loire-Atlantique
24 . Ifeine-et -Loire
25 . lîa-yenne
26 . Sarthe
27 . Vendée                 :'
28 . Charente
29 . Charent e-Marit ime
30 . Deux-Sèvres
 ---pagebreak---                       - 4 -
 FRilMHEICH (Fortsetzung):
 31 . 'Vienne
 32 . Corrèze
 33 . Creuse
 34 * Haute-Vienne
 35 » Dordogne
 36 . Gironde
 37 » Landes
 38 . Lot-et -Garonne
 39 » Basses-Pyrénées
40 . Ariège
41 • Aveyron
42 . Ifeute -Garonne
43 . Gers
44 . Lot
45 * Haut es-Pyrénées
46 . Tarn
47 » Tarn-et-Garonne
48 . Ardennes
49 » Aube
50 . Karne
51 . Haute-I&irne
52 . Meurthe-et -Moselle
53 . Meuse
54 » Moselle
55 » Vosges
56 . Bas-Rhin
57 * Haut-Rhin
58 . Doubs
59 . Jura
60 . Haute-Saône
61 . Territoire de Belfort
62 . Cote-d' Or
63 . Nièvre              r
64 . Sacîne-et -Loire
65 . Yonne
 ---pagebreak---                           - 5 -
FRANKREICH (Fortsetzung ):
66 . Allier
67 . Cantal
68 . Haute-Loire
69 . Puy-de-Dôme
70 . Ain
71 . Ardèche
72 . DrSne
73 . Isère
74 » Loire
75 . Rhône
76 . Savoie
77 . Haute-Savoie
78 . Aude
79 • Gard
80 . Hérault
81 . Lozère
82 . Pyrénées-Orientales
83 . Basses-Alpes
84 . Hautes-Alpes
85 . Alpe s-T-larit ime s
86 . Bouche s-du-Rhône
87 . Corse
88 . Var
89 . Vaucluse
 ---pagebreak---                     - 6 -
IRLAUD :
  1 • Carlow
  2 . Dublin
  3 . Kildare
  4 * Kilkenny
  5 » Laoighis
  6 . Longford
  7 • Louth
  8 . Heath.
  9 . Offaly
10 . YJestmeath
11 . Wexf ord
12 . Wicklow
13 . Clare
14 . Cork
1 5 • Kerry
16 . Limerick
1 7 • Tipperary , H.R.
18. Tipperary , S.R.
19 . Waterford
20 . Galwaj'-
21 . Leitrim
22 . Ifeyo
23 . Roscommon
24 . Sligo . -
25 . Cavan
26 . Donegal
27 » Monaghan
 ---pagebreak--- ITALIEM :
  1 • Torino
  2 » Vercelli
  3 . ITovara
  4 . Cuneo
  5 . Asti
  6 . Alessandria
  7 . Val d' Aosta
  8 . Imperia
  9 . Savona
10 . Genova
1 1 . La Spezia
12 . Varese
13 . Como
14 » Sondrio
15 » ï-ilano
1 6 . Berganio
17 . Brescia
1 8 . Pavià
19 . Crenona
20 . Mantova
21 . Bolzano-Bozen
22 . Trento
23 . Verona
24 . Vicenza
25 . Belluno
26 . Treviso
27 . Venezia
28 . Padova
29 . Piovigo
30 . Pordenone
31 . Udine
32 . Gorizia
33 . Trieste
34 . Piacenza
35 . Parma
 ---pagebreak---                     _ 8 -
ITALIEN (Port Setzung):
36 . Reggio nell' Emilia
37 » Modena
38 . Bologna
39 . Ferrara
40 , Ravenna
41 . Porli
42 , Pesaro e Urbino
43 » Ancona
44 « Macerata
45 » Ascoli Piceno
46 . Mas sa-Carrara
47 » Lucca
48 . Pistoia
49 « Firenze
50 . Livorno
51 ♦ Pisa
52 , Arezzo
53 . Siena
54 » Grosseto
55 » Perugia
56 . Temi
57 * Viterbo
58 . Rieti
 59 . Roma
 60 . Latina
 61 . Frosinome
 62 . Caserta
 63 . Benevento
 64 » Napoli
 65 » Avellino
 66 . Salermo
 67 « L' Aquila
 68 . Teramo
 69 » Pescara
 70 . Chieti
 ---pagebreak---                    - 9 -
 ITALIEN (Portsetzung ):
 70 . Chieti
 71 • Isernia
 72 . Campo'basso
 73 . Poggia
 74 » Bari
 75 - Taranto
76 . Brindisi
77 * Lecce
78 . Potenza
79 « Ifatera
80 . Conenza
81 . Catanzaro
82 , Reggio di Calabria
83 . Trapani
84 . Palermo
85 » Messina
86 » Agrigento
87 . Caltanissetta
88 . Enna
09 . Catania
90 . Ragusa
91 • Siracusa
92 . Sassari
93 . Puoro
94 » Cagliari
LUXEKBURG :
1 . Luxemburg
 ---pagebreak---                     - 10 -
JUEDERLAJIDE :
  1 . Groningen
  2 . Pries land
  3 . Drenthe
  4 « - Overijssel
  5 * Gelderland
  6 . Utrecht
  7 . Hoord-Holland
  8» Zuid-Holland
  9 « Zeeland
10 . Noord- Brabant
11 . Lim"burg
V32K3IHIC3TES KölTIGREICH :
  1 . Cumoerland
  2 . Durham
  3 . Korthumberland
                          't 1
  4 . Westmorland
  5 . Yorkshire (North Riding , East Riding and West Riding )
  6 . Lancashire
  7# Cheshire
  8 . Hereford
  9 . Shropshire
10 . Stafford
 11 . Warwick
12 . Worcester
13 . Cornwall
 14 • Devon
 15 . Dorset
 16 . Gloucester
 17 » Somerset
 18 . Wiltshire
 ---pagebreak---                      - 11 -
 VEREBT! GTES KÖNIGREICH (Fortsetzung )
 19 . Beclford
 20 . Cambridge and Isle of Ely
21 . Esses:
22 . Greater London
23 . Hertford
24 . Hintingdon and Peterborough
25 . Lincoln ( Holland)
26 . Norfolk
27 . Suffolk
28 . Berkshire
29 . Buckingham
30 . Eanpshire
31 « Isle of Wight
32 . Kent
33 . Oxford
34 . Surrey
35 * Sussex East and West
36 . Derby
37 « Leicester
38. Lincoln ( Kesteven and Lindsey) .
39 . Eorthampton
40 . ïïott ingham
41 . Hut land
4^. Angle sey
43 . Breconshire
44 » Caernarvonshire
45 • Cardiganshire
46 . Carmathenshire
47 » Eenbigshire
48 . Plintshire
49 * Glomorgan
50 . ÏTerioneth
51 . Monmouthshire
52 . lîontgomeryshire
53 . Pembrokeshire
54 » Eadnorshire
 ---pagebreak---                     - 12 -
VEREINIGTES KÖNIGREICH (Fortsetzung)
54 » Rafinorshire
55 » Argyll
5 6 . Inverness
57 * Ross and Cromarty
58. Sutherland
59 . Zetland
60 . Aberdeen
61 . Banff
62 . Caithness
63 . Kincardine
64 . Moray
65 . STairn
66 . Orkney .
67 • Angus
68 . Clackmannan
69 » ï'ife
70 . Kinross
71 . Perth
72 . Berwick
73 . East Lothian
 74 . Midlothian
 75 . Peebles
 76 . Roxburgh
 77 . Selkirk
 78 . West Lothian
 79 . AVT
 80 . Bate
 01 * Dumfries
 82 . Dunbarton
 83 . Kirkcudbright
 84 . Lanark
  85 . Renfrew
  86 . Stirling
  87 . Wigtown
  88 . Antrim
 ---pagebreak---                   - 13 -
VEREETIffPES IMGRSICH (Fortsetzung ):-
o9 . Armagh
90 . Down
91 • Fcrmanagh
92 , Londonderry
93 . Tjrone
 ---pagebreak---                                   - 1 -                      ANHANG III
                                MERKMALSKATALOG
A * GE OGRAPHISCHE LAGE DES BETRIEBS .•
     Ol Erhebungsbezirk
         Höhenlage des Betriebs
    02 Minimum                                             ...... m
    03 Maximum                                             ...... m
B. RE CHTSSTELLUNG DES BETRIEBS
    Ol Ist der Betriebsinhaber eine natürliche Person ?    ja / nein
C. BESITZVERHAELTNISSE ( auf den Betriebsinhaber bezogen )
 • Landwirtschaftlich genutzte Fläche                      ha    a
    01 in Eigentum
    02 in Pacht
    03 in Teilpacht
    0*i- in anderen Besitzformen
 ---pagebreak---                                                             -- 2 -
D. ESTRISBSFTJPIRUITG
    01 Sorgt der Betriebsinhaber für die laufende und tägliche Betriebsführung?        ja  /   nein
    02 Werden Bücher geführt (regelmässige Eintragung, Inventar sowie Gewinn- und
       Verlustrechnung)?                                                                   /
                                                                                       ja      nein
    03 Wenn ja , mit Hilfe eines Buchhalters oder Beraters ?                           Oa
                                                                                             r
                                                                                               nein
                                                                                           /
    04 Wenn ja , seit wann werden Bücher geführt ?
    05 Steht  dem Betriebsleiter ein Berater für die Ausrichtung und Verwaltung des
       Betriebs zur Seite ?
                                                                                      ja       nein
    06 Besteht ein Entwicklungsplan ( im Sinne der Richtlinie des Rates
       72/159/EWG, Artikel 6 ) für den Betrieb?                                       ja / nein
    07 Wenn ja , auf welchen Zeitraum besieht sich dieser Entwicklungsplan?         von 19 .. bis 19 .
   08 Wenn nein, beabsichtigt der Betriebsinhaber ihn in Zukunft anzuwenden?          ja / nein
   09 Wenn nein , kennt der Betriebsinhaber die Bestimmungen zugunsten der Land­
       wirte , die ihren Eetrieb mociernisieren , ihren Beruf wechseln oder ihre
       Tätigkeit aufgeben?
   1 0 Hat der Betrieb vertragliche Bindungen für
            – seine ledarf sgiïter                                                    ja 'nein
             - Dienstleistungen                                                       ja / nein
            – den Absatz seiner Erzeugnisse                                           i,a /nein
  BODEMNTJTZUITG
  Die landwirtschaftlieh genutzte Fläche umfasst die Flachen in Hauptkultur,
  die der Ernte 1975 zugrunde lägen, die 1974 bebauten Flächen, die für die
  Ernte 1975 bestimmt xvaren und die Flächen von noch nicht im Ertrag stehenden
 Kulturen . Die im Jahr 1975 bebauten Flächen, die normalerweise 1976
 abgeerntet werden sollten , sind ausgeschlossen .
 ---pagebreak---                                            - 3 -
E , ACKERLAKD                                                                          h
         Getreide zur Körnergewinnung ( einschl . Saatgut ) :
    01 Weichweizen und Spelz
    02 Hartweizen
    03 Roggen
    0^ Gerste                 • .
    05 Hafer
    06 Kornermi is
    07 Eeis
    Oo Sonstiges Getreide
    09    Hülsenfrüchte ( einschl . Saatgut und Gemenge von Hülsenfrüchten mit Getreide ).
    10    Kartoffeln ( einschl . Früh- und Pflanzkartoffeln ),
    11    Zückerrüben ( ohne Saatgut )
    12    Futterhackfrüchte ( ohne Saatgut )
    13 . Handelsgewächse ( einschl . Saatgut für Oelsaaten ; ohne Saatgut für Textilpflan^ea ,
          Hopfen , Tabak und sonstige Handelsgewächse )
        ' Gemüse , Melonen , Erdbeeren :
    l*f   – im Freiland
    15    - unter Glas
          Blumen und Zierpflanzen ( ohne Baumschulen ):
    16    - im Freiland
    17    - unter Glas
 ---pagebreak---                                       - L .
     18   Grürfutterbau auf dem Äckerland                                                ha     a
     19 Gartenbausämereien und sonstige Sämereien auf dem Ackerland ( ausgenommen Getreide ,
          Hülsenfrüchte , Kartoffeln und Oelsaaten )              ,
     20   Sonetige Kulturen auf dem Ackerland
     21   Schwarzbrache
  F. HAUS- - UND NTJTZGAERTEN
  G. DAPERGRUENLAND
     01 Dauerwiesen und Dauerweiden
     02 Almen
. H. DAUERKULTUREN ( verholzende landwirtschaftliche Kulturen )
     01 Obstanlagen
     02 Zitrusanlagen
     0j5 Olivenanlagen
     Ok Rebs.nlagen
     05 Beerenobstanlagen
     06 Reb- und Baumschulen ( ohne forstliche Pflanzgärten für den Eigenbedarf des Betriebes )
     07 Sonstige Dauerkulturen
     08 Dauerkulturen unter Glas
 ---pagebreak---                                                              - 5 -
 I. SOITSTIGjj; FL/1ECHEU
                                                                                                        ha     a
      01 ITicht genutzte landwirt schaft liehe Fläche-' fTn.W.w .
                                                       . V xacncn » aie  wirtschaftlichen ,
                                   Grunden nicht bewirtschaftet wurden und auseerhalb der
     02 Porstflüche (oinscl.1. forstliche PflanagSrten für don Eifentedarf dos Brtrtrte«,)
     03 le?son£Ss»!;fh0 (GCKude"          H°f"äohen, Wege, Gewässer, Steinbrüche, tfelMä,
j. SSSEÄi«H!!H C°te den totau von Garterbaukulturen untererer
                                              in Bchneller Fruchtfolge sowie ohne Kulturen unter Glas )
     01 Flache der Kulturen , in Vergcsälschaftung mit Dauerkulturen
   02 Flache der Folgekulturen oder der Zwischenfrüchte
K/ VIEHBESTiiUD (am              ) (festzulegender Zeitpunkt )                                           Zahl der Tiere
    01 Einhufer
        Rinder :
        unter einem Jahr
    02 Die als Kalber geschlachtet werden sollen
    03 Sonstige
        1 Jahr bis unter 2 Jahren
    04 Schlachtvieh
   05 Sonstige
        2 Jahre und alter
   06 .cännliche Tiere
   07 Färsen
   08 Milchkühe
   09 sonstige Kühe
 ---pagebreak---    10 Büffel ( jeden Alters )                                                Zahl der Tiere
   11 Sehe fe i jeden Alters )
   12 Ziegen ( jeden Alters )
       Schweine :
   13 Eber von 50 kg und mehr
       Mutterschweine von 5® kg und mehr
   13 Ferkel , deren Lebendgewicht weniger als 20 kg beträgt
   16 Mastschweine und andere Schweine , deren Lebendgewicht mehr als 20 kg beträgt
       Geflügel :
   17 Masthähnchen und -hühnchen
  .18 Legehennen
L . SCHLEPPER , EINACHSSCHLEPPER . MASCHINEN UND EINRICHTUNGEN
    (in den letzten 12 Monaten vor dem Tage der Befragung )
       Benutzung von Zugkraft 1 ^: ( das entsprechende Kästchen ist anzukreuzen)
    01 entfällt
    02 ausschließlich tierische Zugkraft
    03 tierische und motorische Zugkraft
    Ok ausschließlich motorische Zugkraft
  1 ) Unter ''tierische Zugkraft " versteht man :
      a ) Zugpferde , Maulesel , Maultiere , Esel ;
      b ) Milch- und Zugkühe , sonstige Zugrinder .
 ---pagebreak---                                       - 7 -
Hat der Betrieb folgende Maschinen benutzt ?
                                                         Benutzung der Maschinen                   J
                                         im Alleinbesitz im gemeinschaft­   im Beaitz eines anderen
                                         des Betriebes-  lichen Besitz mit  Betriebes = 1 ;
                                                         anderen Betrieben  eines Lohrvnternehmens
                                                                            oder > inei Genossen­
                                                                            schaft = 2 ;
                                                                            1 + 2 = 3    -
                                              Anzahl        ankreuzen
05 Vierradschlepper , Kettenschlepper ,
   Geräteträger
06 Einachsschlepper , Motorhacken ,
   Motorfräsen und Motormäher
07 Mähdrescher
                                                                    *
08 Melkmaschinenanlagen
09 Milchtanks
10 Grundfläche der benutzten Gewächshäuser                                               ha  • a
11 Glasflâche fur die Fruhbeete
 ---pagebreak---                                                                         - 8 -
    T . flwnvTffPfiRHAT*TT.TCHE ARBEITSKRAEFTE VON l*f JAHREN UND DARUEBE-R ( in den letzten 12 Monaten vor dem Tage
   '                                  .                                              £er Befragung
                                                                                                   \             '
                                     Geschlecht    Geburta- |           Arbeitszeit im Betrieb ( 1 ;             j  Erwerbstätigkeit
                                                                                                                                     Τ
                                                     jatïr  !- . Teilzeitlich .mit einer Arbeitszeit vonj           mcht        vor- j
           Landvrirtschaftliche m          =   1                                                          ■ Voll-   vor-
             Arbeitskrâfte       .   w     =   2              > 0 - <25# 25 -<50% ko -< 75% 75 - < 100%     zeitr   wiegend   wiegend j
                                                                                                          . lieh                      I
                                                                    der jährlichen Arbeitszeit einer
                                                                    vollzeitlich be s chäftigten Person
                                                                                                             2)     auBerbetrieblich j
                                                                                                                                  :   l
                                                                                                                                      1
 01 Betr ^ ebsyihaber                                                                                             I
                                                                                                                                      \
02 F;iciilien-t.ngeliöriée-
        deer Bf>trieb6inhabers
03. R.cgslüäßig beschäft-i
        igte ' fcuiliezifrerrde ,.    t      ' 1 •
        Arbeitskräfte
Unregt^loäflig be­                   itnzphl
schäftigt<3 lani--
lienfremde Arbeits-                -
                                     <jlejr 8 (
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                                     tage
O h- mânnxxch ...........
05 weiblich
06 Beschäftigung von Ar­
        beitskräften aus land-           ja / nein
        wirtschaftlichen Lohr*-
       unternehmen
( 1 ) Ohne Arbeit im Haushalt
( 2 ) Sämtliche Personen , die mindestens 2.200 Stunden jährlich im Betrieb arbeiten .
 ---pagebreak--- GELEISTETE i.RBEIT DER EHEFRAU DES BETRIEBS INHABERS
01 Hat der Betriebsinhaber eine Ehefrau ?                       ja / nein
     Wenn ja ( 02 bis 06 ) :
02 Lebt die Ehefrau im Bereich des Betriebs ?                   ja / nein
035 Geburtsjahr der Ehefrau
O^f Anzahl der im Betriebsbereich lebenden Personen
     ** Insgesamt
     - von   0 bis  7 Jahren
     - von   8 bis 14 Jahren
     - von 15 bis 6k Jahren
     - von 65 Jahren und darüber          *       -
05 Die Ehefrau betreut die Kinder und/ oder verrichtet die Hausarbeiten
    •- allein
     - mit Hilfe anderer Personen
     - ist von diesen Tätigkeiten entlastet
06 Arbeiten :
     a ) im Betrieb                             [    nie]
                                                     nie     I gelegentlich
                                                               gelegent
                                                               0 6          I regf lm*'Qig I
         - Betreuung des Viehs              -
         - Feldarbeit
         - Verarbeitung und Bearbeitung
     b ) außerhalb des Betriebs
 ---pagebreak---                                             10 -
° . AUSSERBETRIEBLICHE ERWERBSTAET I GKEIT DES BETRIEBS INHABERS
    01 Art der ausserbetrieblichen Erwerbstätigkeit des Betriebsinhabers
       - Selbständiger
       - abhängig Erwerbstätiger
    02 Wirtschaftszweig , in dem der Betriebsinhaibai* eine ausserbetriebliche Erwerbatätigkeit ausübt :
       - Landwirtschaft , Jagd , Forstwirtschaft und Fischerei
       - Energie- und Wasserwirtschaft , verarbeitendes Gewerbe
                                                                      l
       - Baugewerbe
       - Großhandel
       - Einzelhandel
       - Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe
       - Reparatur von Gebrauchsgütern und Fahrzeugen
       - Verkehr und Nachrichtenübermittlung
       - Kreditwesen , Versicherungsgewerbe , Dienstleistungen für Unternehmen , Venietung
       - Sonstige Dienstleistungen
    03 Schulbildung des Betriebsinhabers :
       - Hochschule
       - Obere chule
       - Volksschule
       - keine
 ---pagebreak---                                     VERMERK
            ' Vorschlag für eine Richtlinie des Rates über die Durch­
           führung einer Zwischenerhebung im Rahmen eines Erhebungs-
            programms zur Untersuchung der Struktur der landwirt­
                              schaftlichen Betriebe
                 Finanzielle Auswirkungen des Vorschlags auf den
                   Haushalt der Europäischen Gemeinschaften
                       Ausgaben auf Grund von Artikel 9
1 . Korten_je Betrieb
            Der Pauschalsatz für die von den Mitgliedstaaten zu tragenden
Ausgaben ist auf 10 RE je Betrieb festgesetzt worden .
2 . ''Schätzung der An_zahl__der__in die Erhebung_ein£ube ziehenden Betriebe
           Die Zahl der betroffenen Betriebe liegt zwischen 481 « 500 und
607.000 . Schätzungsweise werden dem Statistischen Amt der Europäischen
Gemeinschaften tatsächlich Angaben von 560.000 Betrieben übermittelt werden .
3 . Berechnung der Ausgaben
            Die Ausgaben konnten - je nach der vorgesehenen Mindest - oder
Höchstzahl der Betriebe - zwischen 10 RE x 481*000 = 4 « 81 5 » 000 RE 1
und 10 RE x 6O7 . OOO = 6.070.000 RS schwanken . Im angenommenen Falle betragen
sie 10 RE x 560.000 = 5 . 600.000 R.