CELEX: 51973PC0569
Language: de
Date: 1973-04-13
Title: VORSCHLAG FUER EINE RICHTLINIE ZUR ANGLEICHUNG DER RECHTS- UND VERWALTUNGSVORSCHRIFTEN DER MITGLIEDSTAATEN UEBER FUNKSTOERUNGEN DURCH TON- UND FERNSEHRUNDFUNKEMPFAENGER

26.10. 73                           Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                           Nr. C 90/25
             Vorschlag einer Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvor-
             schriften der Mitgliedstaaten über Funkstörungen durch Ton- und Fernseh-Rundfunk-
                                                      empfänger
                            (Von der Kommission dem Rat vorgelegt am 24. April 1973)
DER RAT DER EUROPÄISCHEN                                     schriften der Mitgliedstaaten über Funkstörungen
GEMEINSCHAFTEN —                                             durch Elektro-Haushaltsgeräte, tragbare Elektrowerk-
                                                             zeuge und ähnliche Geräte eingesetzten Ausschusses
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Euro-              für die Anpassung an den technischen Fortschritt —
päischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf           eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mitglied-
Artikel 100,                                                 staaten und der Kommission begründet wird —
auf Vorschlag der Kommission,                                HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments,
                                                                                    Artikel 1
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialaus-
                                                             Ziel dieser Richtlinie ist die Angleichung der Rechts-
schusses,
                                                             und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten be-
                                                             treffend Funkstörungen, die durch Ton- und Fernseh-
in Erwägung nachstehender Gründe:                            Rundfunkempfänger verursacht werden, durch Fest-
                                                             legung
In den meisten Mitgliedstaaten unterliegen Ton- und
Fernseh-Rundfunkempfänger in bezug auf die Funk-             — der zulässigen Grenzwerte der durch diese Geräte
störungen, die sie verursachen können, zwingenden                verursachten Störungen,
Bestimmungen, die von einem Mitgliedstaat zum an-
                                                             — der Verfahren zur Messung dieser Störungen.
deren verschieden sind.
Die Unterschiede zwischen den innerstaatlichen Vor-                                 Artikel 2
schriften behindern den Handel mit Ton- und Fern-
seh-Rundfunkempfängern, die Funkstörungen verur-
                                                             Die in Artikel 1 bezeichneten Geräte dürfen nur dann
sachen können; sie wirken sich somit unmittelbar auf
                                                             in den Verkehr gebracht werden, wenn sie in bezug
die Errichtung und das Funktionieren des Gemeinsa-
                                                             auf die Funkstörungen, die sie verursachen können,
men Marktes aus.
                                                             den Bestimmungen dieser Richtlinie genügen.
Es ist deshalb erforderlich, auf Gemeinschaftsebene
die Regeln festzulegen, die hinsichtlich der zulässigen                             Artikel 3
 Grenzwerte der Funkstörungen, die von den durch
diese Richtlinie erfaßten Ton- und Fernseh-Rund-             (1)    Der Hersteller oder Einführer muß auf seine
funkempfängern verursacht werden, einzuhalten sind,          Verantwortung hin erklären, daß die Ton- und Fern-
und die Verfahren für die Messung dieser Störungen           seh-Rundfunkempfänger den Vorschriften dieser
zu bestimmen.                                                Richtlinie und ihres Anhangs genügen. Diese Erklä-
                                                             rung ist auf der Bedienungsanweisung oder auf dem
Zur Messung der Störungen, die von den durch diese           Garantieschein oder dem Gerät anzubringen.
Richtlinie erfaßten Geräten verursacht werden, ist es
erforderlich, die Geräte .unter genau festgelegten           (2)    Die Verwendung der Zeichen oder Bescheini-
Meßbedingungen zu betreiben und die am Meßgerät              gungen, die von den Stellen erteilt worden sind, die
aufgenommenen Werte einheitlich zu interpretieren.           jeder Mitgliedstaat den anderen Mitgliedstaaten und
                                                             der Kommission mitgeteilt hat, befreit von der im
Der technische Fortschritt erfordert eine häufige An-        vorigen Absatz genannten Erklärung.
passung der in dieser Richtlinie festgelegten techni-
schen Vorschriften. Es empfiehlt sich deshalb, zur Er-
leichterung der diesbezüglich erforderlichen Maß-                                   Artikel 4
nahmen auf das Verfahren zurückzugreifen, durch
das — im Rahmen des gemäß Richtlinie vom                     Die Mitgliedstaaten dürfen das Inverkehr 1
zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvor-              die Verwendung von Ton- und Fernseb
 ---pagebreak--- Nr. C 90/26                           Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                               2 6 . 1 0 . 73
aus Gründen, die Funkstörungen betreffen, nicht ver-          Änderungen werden nach den in Artikel 8 der
bieten, beschränken oder behindern, wenn die Geräte           „Richtlinie des Rates vom . . . zur Angleichung der
den Vorschriften dieser Richtlinie und ihres Anhangs          Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitglied-
genügen.                                                      staaten über Funkstörungen durch Elektro-Haushalts-
                                                              geräte, tragbare Elektrowerkzeuge und ähnliche Ge-
                          Artikel 5                           räte" vorgesehenen Verfahren erlassen.
Die Mitgliedstaaten treffen alle /weckdienlichen
M a ß n a h m e n , damit bei amtlichen Prüfungen zur                                   Artikel  8
Feststellung, ob die Entstörungsvorschriften eingehal-
ten sind, nur solche Meßverfahren angewendet wer-             (1)      Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen
den, die den Vorschriften des Anhangs entsprechen.            M a ß n a h m e n , um dieser Richtlinie binnen achtzehn
                                                              Monaten nach ihrer Bekanntgabe nachzukommen,
                                                              und setzen die Kommission hiervon unverzüglich in
                          Artikel 6                           Kenntnis.
Die Vorschriften dieser Richtlinie stehen der Anwen-          (2)      Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, daß
dung der Vorschriften, die die einzelnen Mitgliedstaa-        der Kommission der Wortlaut der wichtigsten inner-
ten zum Schutz gemeinnütziger Empfangsanlagen er-             staatlichen Rechtsvorschriften mitgeteilt wird, die sie
lassen haben oder erlassen, nicht entgegen.                   auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet er-
                                                              lassen.
                          Artikel 7
                                                                                         Artikel 9
Die zur Anpassung der Vorschriften des Anhangs —
ausgenommen dessen Ziffer 1 — erforderlichen                  Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.
 ---pagebreak--- 2 6 . 1 0 . 73                          Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                       Nr. C 9 0 / 2 7
                                                          ANHANG
           1.   GELTUNGSBEREICH
                Die folgenden Vorschriften gelten für Ton- und Fernseh-Rundfunkempfänger.
           2.   GRENZWERTE
           2.0. Vorbemerkung
                Die in nachstehender Tabelle angegebenen Grenzwerte sind Bezugswerte.
                Bei Typenprüfungen für die Zwecke einer Vorbescheinigung sind die Bezugsgrenzwerte vermindert
                um 2 dB in Betracht zu ziehen, während für Stichprobenprüfungen für die Zwecke der Kontrolle
                die Bezugswerte um 2 dB zu erhöhen sind.
           2.1. Zeilenkippgeräte (Oszillatoren): Grenzwerte der Störspannung, gemessen auf der Netzzuleitung
                Die Messungen werden gemäß Ziff. 3 dieser Bestimmungen durchgeführt.
                                                                                           Spannung
                                 Frequenz in kHz
                                                                       symmetrisch                      unsymmetrisch
                                                                    UV             dB (nV)            UV            dB (nV)
                                       150                         900               59              600              56
                                                                          d a n n linear abfallend bis 5 0 0 k H z
                                      500                          200               46              400              52
                             v o n 500 bis 1 605                   200               46              400              52
           2.2. Oszillatoren der frequenzmodulierten Rundfunkempfänger und der Fernsehempfänger: Grenzwerte
                der Störstrahlung
                Die Messungen werden gemäß Ziff. 4 dieser Bestimmungen durchgeführt.
                                                                                                          Grenzwerte
                          Empfänger                             Frequenz
                                                                                                     UV/m          dB (nV/m)
                Rundfunkempfänger mit            Grundschwingung des Oszillators               3000 (Anm. 1)       70 (Anm. 1)
                Frequenzmodulation                                                               400 (Anm.,2)      52 (Anm. 2)
                                                 Oberschwingungen unter 300 MHz                  400               52
                                                 Oberschwingungen über 300 MHz bis
                                                 1 000 MHz                                       600               56
                Fernsehempfänger für             Grundschwingung des Oszillators                 700 (Anm. 3)      57 (Anm. 3)
                Kanäle unter 300 MHz
                                                 Oberschwingungen unter 300 MHz                  400               52
                                                 Oberschwingungen von 300 MHz bis
                                                 1 000 MHz                                       600               56
 ---pagebreak--- Nr. C 90/28                           Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                       26.10. 73
                                                                                                 Grenzwerte
                        Empfänger                           Frequenz
                                                                                           tlV/m          dB (|iV/m)
             Fernsehempfänger für            Grundschwingung des Oszillators          700 (Anm. 4)       57 (Anm. 4)
             Kanäle zwischen 300 und
             1 000 M H z
                                             Oberschwingungen über 1 000 M H z         600               56
             Anmerkungen
             1. Die Grenzwerte wurden aufgestellt in der Annahme, daß die Grundfrequenz des Oszillators oberhalb
                der Empfangsfrequenz liegt und die Zwischenfrequenz 10,7 M H z beträgt (Supradyngeräte).
             2. Grenzwerte für alle anderen Fälle.
                Andere als Supradyngeräte können jedoch Einschränkungen durch einzelstaatliche Regelungen
                unterworfen werden.
             3. Im nationalen Bereich kann dieser Grenzwert jedoch bei Empfängern, die bestimmte Zwischen-
                frequenzen benutzen, durch nationale Vorschriften bis auf 2 mV/ m (66 dB ([xV/m)) oberhalb 200
                MHz angehoben werden.
             4. Im nationalen Bereich kann jedoch dieser Grenzwert bei Empfängern, die bestimmte Zwischen-
                frequenzen benutzen, durch nationale Vorschriften bis auf 3 mV/m (70 dB (fj-V/m)) angehoben
                 werden.
      2.3.   Andere Störstrahlungen als die der Ziffer 2.2: Grenzwerte der Störstrahlungen (beispielsweise
             Oberschwingungen der Zwischenfrequenz)
             Die Messungen werden gemäß Ziffer 5 dieser Bestimmungen durchgeführt.
                                                                                 Grenzwert
                                    Frequenz
                                                                        UV/m                      d B (MV/m)
               30 bis   300 MHz                                         400                           52
              300 bis 1  000 MHz                                        600                           56
      2.4.   Oszillatoren von frequenzmodulierten Rundfunkempfängern und von Fernsehempfängern: Grenzwerte
             für die Störspannung an den Antennenanschlüssen
              Die Messungen werden gemäß Ziffer 6 dieser Bestimmungen durchgeführt. Daraus ergibt sich, daß
              die angegebenen Grenzwerte einer nominalen Ausgangsimpedanz von 75 entsprechen.
      2.4.1. Andere als Autorundfunkempfänger.
                                                                                               Grenzwerte (Anm.)
                          Empfänger                           Frequenz
                                                                                             MV            dB ( M V )
              Frequenz modulierter Ton-        Grundfrequenz des Oszillators         2000 (Anm. 1)        66 (Anm. 1)
              Rundfunk-Empfänger                                                       315 (Anm. 2)       50 (Anm. 2)
                                               Oberschwingungen unter 300 MHz          315                50
                                               Oberschwingungen über 300 MHz           400                52
              Fernsehempfänger für             Grundfrequenz des Oszillators            560               55
              Kanäle unter 70 MHz
                                               Oberschwingungen unter 300 M H z        315                50
                                               Oberschwingungen über 300 MHz            400               52
 ---pagebreak--- 26. 10. 73                            Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                    Nr. C 9 0 / 2 9
                                                                                               Grenzwerte ^Anm.)
                        Empfänger                            Frequenz
                                                                                              UV              dB (nV)
              Fernsehempfänger für            Grundfrequenz des Oszillators               1000              60
              Kanäle zwischen 70 und
              300 MHz
                                              Oberschwingungen unter 300 MHz                315             50
                                              Oberschwingungen über 300 MHz                 400             52
              Fernsehempfänger für            Grundfrequenz des Oszillators               2000              66
              Kanäle zwischen 300 und
              1 000 MHz
              Anmerkungen
              1. Die Grenzwerte wurden aufgestellt in der Annahme, daß die Grundfrequenz des Oszillators oberhalb
                 der Empfangsfrequenz liegt und die Zwischenfrequenz 10,7 MHz beträgt (Supradyn-Gerät). Der
                 Wert wird während einer Übergangszeit von drei Jahren auf 4 000 fxV (72 dB {y. V)) angehoben.
             2. Andere als Supradyn-Geräte können Einschränkungen durch einzelstaatliche Regelungen unterwor-
                 fen werden.
      2.4.2. Autor undf unkempfänger
                                                                                   Grenzwerte
                                  Frequenz
                                                                        l»V                        dB (MV)
             Grundfrequenz des Oszillators                            4 000                           72
             Oberschwingungen unter 300 MHz                              900                          59
             Oberschwingungen von 300 MHz bis
             1 000 MHz                                                  400                           52
      2.5.   Andere als die unter § 2.4 genannten Funkstörungen (beispielsweise Oberschwingungen der Zwischen-
             frequenz)
             Die Messungen werden gemäß Ziffer 6 dieser Bestimmungen durchgeführt; daraus geht hervor, daß
             die angegebenen Grenzwerte einer nominalen Ausgangsimpedanz von 75 ß entsprechen.
                                                                                  Grenzwerte
                                 Frequenz
                                                                        UV                         dB  (MV)
               30 bis 300 MHz                                          315                            50
             300 bis 1 000 MHz                                         400                            52
             MESSEN DER DURCH FERNSEH-RUNDFUNKEMPFÄNGER IM BEREICH 150—1 605 kHz VER-
             URSACHTEN STÖRUNGEN
      3.1.   Einführung
             Hierunter fallen Funkstörungen, die von der Ablenkschaltung, den Netzgleichrichtern und der Video-
             stufe ausgehen.
     3.2.    Meßapparatur
             Der Meßempfänger muß der Publikation 1 des CISPR „Specification de l'appareiüage de mesure
             CISPR pour les frequences comprises entre 0,15 et 30 M H z " entsprechen.
             Empfehlungen für die Netznachbildung werden unter Ziffer 3.4 gegeben.
 ---pagebreak--- Nr. C 9 0 / 3 0                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                   26. 10. 73
      3.3.      Meßaufbau — Allgemeines
                Der Fernsehempfänger und die Netznachbildung sind gemäß Abbildung 1 und 2 anzuordnen.
                Die Netzanschlußleitung ist auf kürzestem Wege zwischen Empfängern und Netznachbildung auf der
                Masse zu verlegen. Die etwa überschießende Länge ist dicht an der Netznachbildung zu bündeln.
                Besitzt der Empfänger eine Erdungsklemme, so ist die Messung mit und ohne Erdung durchzu-
                führen.
                Der Fernsehempfänger ist auf ein möglichst am Ort erzeugtes Fernsehsignal abzustimmen und mit
                ihm zu synchronisieren.
                Zu diesem Zweck wird eine kleine Dipol-Außenantenne, deren Länge nicht größer ist als 60 cm, an-
                geschlossen.
                Besitzt der Empfänger eine eingebaute Antenne, so ist diese abzuschalten.
                Als Bildinhalt ist ein Testbild zu verwenden, das aus 10 in der Helligkeit zwischen Weiß und
                Schwarz abgestuften, waagerechten, gleichgroßen Segmenten besteht. Der Signalpegel ist so hoch ein-
                zustellen, daß ein Empfängerrauschen nicht sichtbar ist. Dann ist zunächst die Frequenz zu ermitteln,
                die die größte Störspannung erzeugt. Bei dieser Frequenz sind Kontrast und Helligkeit so einzustellen,
                daß die Störspannung ihren Höchstwert erreicht, wobei jedoch die einzelnen Helligkeitsstufen im
                Fernsehbild unterscheidbar sein müssen. Diese Einstellung ist beim Messen beizubehalten.
                Bei allen Frequenzen im Bereich 150 bis 1 605 kHz wird die in das Netz vom Fernsehgerät einge-
                gebene Hochfrequenz an einer Netznachbildung gemessen (siehe Ziffer 3.4).
      3.4.      Netznachbildung (entsprechend Publikation CISPR 1)
                Eine Netznachbildung ist erforderlich, um bei hohen Frequenzen definierte Impedanzen zwischen den
                 beiden Klemmen des Empfängers und jeder Klemme und der Erde zu gewährleisten. Dieses Netz
                enthält auch ein Filter, um den Empfänger gegen unerwünschte HF-Signale aus dem Netz zu schützen.
                 Die Impedanz der Meßfrequenz muß so groß sein, daß die Kombination aus Filter und Netznach-
                 bildung gemäß Abbildung 3 eine Impedanz von 150 ± 20 Ohm besitzt und der Absolutwert des
                 Phasenwinkels zwischen den Klemmen des Empfängers einerseits und diesen Klemmen und der Masse
                 andererseits 20° nicht überschreitet.
                 Die symmetrische Spannung wird zwischen den Klemmen A und B von Abbildung 3 gemessen, die
                 asymmetrische Spannung zwischen den Klemmen C und der Masse.
                 Diese Spannungen sind in der üblichen Weise durch ein Vektorschema nach Abbildung 46 darge-
                 stellt.
                 Abbildung 5 zeigt ein Beispiel für eine Netznachbildung zur Messung der beiden symmetrischen
                 Komponenten (Stellung 1 des Schalters S), sowie der asymmetrischen Komponente (Stellung 2 des
                 Schalters S) eines Meßempfängers.
                 Abbildung 4a gibt ein anderes Beispiel für eine Netznachbildung, bei der kein Anpassungstransfor-
                 mator erforderlich ist. Mit diesem Schema werden Va, Vb und der Mittelwert                 nach Ab-
                 bildung 4b gemessen.                                                                 2
       4.        MESSEN DER STÖRSTRAHLUNG IM BEREICH 30 BIS 1 000 MHz, MESSENTFERNUNG
                 3 METER
       4.1.      Einführung
                 Das in Ziffer 4.2 beschriebene Verfahren gilt für das Messen der Störstrahlung von frequenzmodu-
                 lierten Rundfunkempfängern und von Fernsehempfängern, die für den Empfang von Sendungen im
                 Bereich 30 bis 1 000 MHz bestimmt sind, in Abhängigkeit vom elektrischen Feld. Dieses Meßver-
                 fahren ist im Freien oder in großen Räumen anzuwenden.
                 Das nachstehend beschriebene Verfahren gilt direkt für das Messen der Oszillatorstrahlung und
                 deren Oberschwingungen im Bereich 30 bis 1 000 MHz. Verwendet man ein Nutzsignal, ohne zusätz-
                 liche Meßfehler entstehen zu lassen, so kann das angegebene Verfahren auch zum Messen der Ab-
                 strahlung der Zwischenfrequenz und ihrer Oberschwingungen verwendet werden.
 ---pagebreak--- 26. 10. 73                                    Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                            Nr. C 90/31
       4.2.   Messen der Störstrahlungen
       4.2.1. Meßgelände
              Das Meßgelände m u ß eben u n d frei von reflektierenden Gegenständen sein. In der N ä h e des E m p f ä n -
              gers oder des Feldstärkemeßgeräts dürfen sich keine überflüssigen Metallgegenstände mit Abmessungen
              über 5 cm befinden. Der Empfänger und das Feldstärkemeßgerät w e r d e n über einer metallenen Fläche
              oder einem D r a h t n e t z aufgebaut, die mindestens 6 m X 9 m g r o ß sind, wie in Abbildung 6 angege-
              ben.
              W e n n das Drahtnetz kein idealer Leiter oder das Meßgelände räumlich begrenzt ist, m u ß sicherge-
              stellt werden, d a ß hierdurch keine wesentlichen Abweichungen entstehen.
              Die horizontale E n t f e r n u n g zwischen der Antenne des Feldstärkemeßgeräts und der des E m p f ä n g e r s
              sowie zwischen der Antenne des Feldstärkemeßgeräts und dem Empfängeroszillator m u ß .3 m betragen
              (siehe Abbildung 7).
              a) Frequenzbereich           30 bis 300 MHz
                  Der Meßplatz u n d die M e ß a n o r d n u n g werden ü b e r p r ü f t durch V e r w e n d u n g der in Abbildung 7
                  dargestellten A n o r d n u n g . Der Empfänger wird ersetzt durch einen M e ß s e n d e r u n d einen waage-
                  rechten Dipol von 1,5 m Länge (siehe Ziffer 4.2.2.1), der an den Meßsender mit einer angepaßten
                  symmetrischen 300-Ohm-Leitung angeschlossen wird. Die H ö h e des Dipols des Feldstärkemeßge-
                  räts m u ß etwa den in Abbildung 8 angegebenen Werten entsprechen. Die genauen Werte erhält
                  m a n durch geringfügige Ä n d e r u n g der H ö h e oberhalb u n d unterhalb des theoretischen Wertes,
                  u m sicherzustellen, d a ß die maximale Strahlung gemessen wird.
                  Die D ä m p f u n g des Meßplatzes wird in Abhängigkeit von der am Eingang der 3 0 0 - O h m - A n t e n n e n -
                  zuleitung verfügbaren Leistung beurteilt, die erforderlich ist, um eine Feldstärke von 100                     V / m zu
                  erhalten (siehe Abbildung 9)
                  Z u r Sicherstellung zuverlässiger Ergebnisse m u ß das Feldstärkemeßgerät mit dem vorstehend er-
                  w ä h n t e n M e ß s e n d e r geeicht sein.
                  Es ist darauf zu achten, d a ß das Feldstärkemeßgerät an die Zuleitung des Meßdipols a n g e p a ß t
                  ist.
                  In den empfindlichsten Stellungen des Feldstärkemeßgeräts k a n n sich die Eingangsimpedanz merk-
                  bar vom N e n n w e r t unterscheiden; diese Erscheinung wird d a d u r c h vermieden, d a ß m a n die
                  Messungen bei einem ziemlich h o h e n Störpegel a u s f ü h r t , so d a ß m a n ein Dämpfungsglied am
                  Eingang des Feldstärkemeßgeräts vorschalten k a n n .
                  Wird der Meßsender über einen breitbandigen Symmetrieübertrager (Abbildung 10) angeschlossen,
                  so m u ß dieser über dem ganzen Frequenzbereich ausreichend angepaßt sein; dies erreicht m a n in
                  der Praxis durch ein zusätzliches Dämpfungsglied von etwa 10 dB zwischen dem SÜ u n d der
                  300-0hm-Antennenzuleitung.
                  W e n n die Ausgangsimpedanz des Symmetrieübertragers von 300 O h m                              abweicht, k a n n das
                  Dämpfungsglied auch in den Anpassungskreis eingebaut werden.
                  Beim Gebrauch eines genau an den Meßsender angepaßten SÜ (Abbildung 11) ist ein D ä m p f u n g s -
                  glied nicht erforderlich, doch m u ß auch die 300-Ohm-Antennenzuleitung an den M e ß s e n d e r an-
                  gepaßt werden.
                  Es wird empfohlen, die Verluste u n d die Impedanzen des SÜ sowie die Verluste in den An-
                  tennenzuleitungen durch einige Messungen zu prüfen (Abbildung 12).
                  Ebenso wird empfohlen, die Symmetrie des SÜ zu prüfen.
                  Bei einem geeigneten M e ß p l a t z stimmen die Meßergebnisse nahezu mit denen der Kurve von Ab-
                   bildung 9 überein.
                  Anmerkimg:          Die verfügbare Leistung ist die von einem beliebigen Meßsender an eine angepaßte
                  Last abgegebene Leistung. Sie beträgt:
                                                                           E3
                                                                           4R
                  wobei E die äquivalente L e e r a u f s p a n n u n g des Meßsenders und R dessen Innenwiderstand, ge-
                  messen zwischen den Klemmen, ist.
              b) Frequenzbereich            300 bis 1 000 MHz
                  Die Ü b e r p r ü f u n g des Meßplatzes und der Meßgeräte erfolgt nach dem in Ziffer 4.2.1 beschriebenen
                  Verfahren, mit A u s n a h m e folgender P u n k t e :
 ---pagebreak--- Nr. C 90/32                                   Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                              26. 10. 73
                    a) Die Länge des mit dem Meßsender verbundenen horizontalen Dipols m u ß 30 cm betragen.
                    b) M a n beginnt die Messung mit einer Dipolhöhe von 1 m u n d ändert diese H ö h e anschließend
                        innerhalb der Meßgrenze in der Weise, d a ß die maximale Strahlung gemessen wird.
                    c) Die theoretische D ä m p f u n g s k u r v e des Meßplatzes ist aus Abbildung 14 ersichtlich.
                    Anmerkung:         W e n n die gemessenen Werte merklich von der Kurve der Abbildung 14 abweichen,
                    ist es zweckmäßig, die D ä m p f u n g des Meßplatzes zwischen abgestimmten Dipolen zu messen.
                    Die M e s s u n g erfolgt nach Ziffer 4.2.1, mit der Abweichung, d a ß die Länge des an den M e ß s e n d e r
                    angeschlossenen Dipols auf eine halbe Wellenlänge der M e ß f r e q u e n z abgestimmt u n d der Dipol
                    genau a n g e p a ß t wird. Die zur Erzeugung einer Feldstärke von 100                V / m erforderliche Leistung
                    beträgt etwa 1 X 10~9 W.
      4.2.2.   Aufbau       und Anschluß       des Empfängers
      4.2.2.1. M e ß a n t e n n e des E m p f ä n g e r s
               Als Antenne ist ein gestreckter Dipol zu verwenden, bestehend aus einem R o h r mit einem Außen-
               durchmesser von 13 m m u n d einer Länge von etwa 1,5 m f ü r den Bereich 30 bis 300 M H z , u n d von
               30 cm f ü r den Bereich 300 bis 1 000 M H z .
               Weitere konstruktive Einzelheiten zeigt Abbildung 13.
               Die Antenne ist auf einem nichtleitenden Standrohr a u f z u b a u e n und m u ß in der H o r i z o n t a l e n dreh-
               bar sein (siehe Ziffer 4.2.2.3.), wobei sich die Mitte des Dipols 4 m über dem Boden befinden m u ß ,
               wie in Abbildung 7 angegeben.
      4.2.2.2. Antennenzuleitung
               Die Antennenzuleitung m u ß die Beschaffenheit u n d die I m p e d a n z aufweisen, f ü r die der E m p f ä n g e r
               ausgelegt ist. H a t der E m p f ä n g e r einen koaxialen u n d einen symmetrischen Antenneneingang, d a n n
               ist beim Messen der symmetrische Eingang zu benutzen. Die symmetrische Antennenzuleitung
               darf nicht geschirmt werden. Die koaxiale Antennenzuleitung, die keinen zusätzlichen Schirm auf-
               weisen darf, ist direkt, d . h . o h n e Zwischenschaltung eines T r a n s f o r m a t o r s , eines Symmetrieüber-
               tragers oder einer anderen Vorrichtung an den E m p f ä n g e r und die Antenne anzuschließen. Der
               T y p der Antennenzuleitung ist z u s a m m e n mit den Meßergebnissen anzugeben.
               Bei Benutzung einer symmetrischen Antennenzuleitung ist deren flache Seite auf Abstandsisolatoren
               zu f ü h r e n , deren Abstand nicht zu g r o ß sein darf, d a m i t eine genügende mechanische Festigkeit
               gesichert ist. Die koaxiale Zuleitung k a n n direkt am S t a n d r o h r befestigt sein.
               Die A n o r d n u n g der Antennenzuleitung zeigt Abbildung 7.
               N o r m a l e Verlängerungsstücke von Antennenzuleitungen desselben Typs in Längen von 112 cm, 75 cm,
               37,5 u n d 15 cm sind vorzusehen.
               Falls erforderlich, m u ß die Antennenzuleitung verlängert werden, u n d zwar im Bereich von 30 bis
               80 M H z um 112 cm, im Bereich von 80 bis 140 M H z u m 75 cm, im Bereich von 140 bis 300 M H z
               um 37,5 cm und im Bereich von 300 bis 1 000 M H z um 15 cm.
               Die Verlängerungsleitungen sollen, wie in Abbildung 7 durch die unterbrochene Linie dargestellt,
               verlegt werden.
      4.2.2.3. Empfänger
               Der Empfänger ist g e m ä ß Abbildung 7 so aufzustellen, d a ß sich der Oszillator in 1,0 m H ö h e über
               dem Boden befindet. Das Gerätegestell m u ß aus einem nichtleitenden Werkstoff bestehen.
               Die A n o r d n u n g , bestehend aus Empfänger, Antenne und A n t e n n e n s t a n d r o h r , m u ß um eine vertikale
               Achse d r e h b a r sein, die durch den M i t t e l p u n k t und durch den Oszillator geht.
               Der Oszillator und der M i t t e l p u n k t der E m p f ä n g e r a n t e n n e müssen auf ein und derselben Achse
               liegen, die mir der Achse des A n t e n n e n s t a n d r o h r s zusammenfällt. Die gesamte A n o r d n u n g m u ß sich
               u m diese Achse drehen, wobei die Frontfläche des Empfängergehäuses parallel zur E m p f ä n g e r a n t e n n e
               stehen m u ß .
               Die Netzzuleitung des E m p f ä n g e r s soll, wie in Abbildung 7 gezeigt, in der gleichen Ebene liegen,
               wobei die überschüssige Länge am Ende des Netzsteckers zu bündeln ist.
               Um zusätzliche Meßfehler zu vermeiden, ist f ü r eine hinreichende Filterung des Netzstroms zu
               sorgen.
 ---pagebreak--- 26.10. 73                                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                       Nr. C 90/33
      4.2.3.    Aufbau       und Anschluß      des Feldstärkemeßgeräts
      4.2.3.1.  Antenne des Feldstärkemeßgeräts
                Als Antenne ist ein X/2-Dipol zu verwenden, der u m eine horizontale Achse d r e h b a r ist, die in
                einer vertikalen Ebene senkrecht zu der in 4.2.2.3 e r w ä h n t e n vertikalen Achse des E m p f ä n g e r s steht.
                Die H ö h e der Antennenmitte m u ß zwischen 1 und 4 m verändert werden k ö n n e n (Abbildung 7).
                Im Bereich von 30 bis 80 M H z wird mit einem Festdipol gemessen, dessen Länge X/2 bei 80 M H z
                entspricht. Für diesen Bereich sollen die Einstellungen des Feldstärkemeßgeräts mit Hilfe eines Be-
                zugsfeldes ermittelt werden, wobei der Dipol sich in 4 m H ö h e befindet.
                Über 80 M H z m u ß der >./2-Dipol der jeweiligen M e ß f r e q u e n z entsprechen.
      4.2.3.2.  Antennenzuleitung
                Die Antennenzuleitung ist in Übereinstimmung mit Abbildung 7 zu f ü h r e n ; der Abstand zwischen dem
                Dipol und dem vertikalen Teil der Zuleitung soll größer als 1 m seia.
     4.2.3.3.   Feldstärkemeßgerät
                Das Feldstärkemeßgerät ist in zweckmäßiger H ö h e aufzustellen. Es k a n n von Batterien oder vom
                Netz versorgt werden.
     4.2.4.     Meßverfahren
     4.2.4.1.   Messen mit Außendipol
                Z u m Messen ist der E m p f ä n g e r über die Antennenzuleitungen mit dem Dipol direkt zu verbinden.
               Die Antenne des Feldstärkemeßgeräts ist horizontal polarisiert u n d in der in Abbildung 8 zu ent-
                nehmenden H ö h e aufzustellen. Zuerst werden der E m p f ä n g e r und sein Dipol so lange miteinander
               gedreht, bis eine maximale Anzeige am Feldstärkemeßgerät auftritt. Anschließend wird die H ö h e der
                Antenne des Feldstärkemeßgeräts zwischen 1 u n d 4 verändert, bis wiederum ein H ö c h s t w e r t ange-
               zeigt wird.
               H a t der E m p f ä n g e r eine symmetrische Antennenzuleitung, so ist die Messung mit ungepolter Antennen-
               zuleitung zu wiederholen. Ist die Antennenzuleitung koaxial, os ist der Dipol u m 180 0 zu drehen
               u n d die Messung zu wiederholen. W i r d die Störstrahlungsmessung auf eine bestimmte Frequenz
               beschränkt, d a n n ist die Antennenzuleitung wie in 4.2.2.2. angegeben zu verlängern und die Messung
               zu wiederholen.
               Werden die Messungen in einem breiten Frequenzband d u r c h g e f ü h r t , so braucht die Messung nicht
               mit verlängerten Antennenzuleitungen wiederholt zu werden.
               Der größte auf diese Weise gefundene M e ß w e r t gilt f ü r die horizontal polarisierte Strahlung. Das
               Verfahren ist bei vertikaler Stellung des Dipols des Feldstärkemeßgerätes zu wiederholen, wobei seine
               H ö h e zwischen 2 m und 4 m für Frequenzen bis 300 M H z und zwischen 1 m u n d 4 m f ü r Fre-
               quenzen von 300 bis 1 000 M H z verändert wird.
               Eine Wiederholung der Messung mit vertikal gestelltem Empfängerdipol ist nicht erforderlich.
     4.2.4.2.  Messung mit eingebauter Antenne
               Die Zuleitung der A u ß e n a n t e n n e wird entfernt u n d in einem Abstand von wengistens 20 cm vom
               E m p f ä n g e r gebracht. D a n n wird die Einbau-Antenne angeschlossen. Anschließend wird nach 4.2.4.1
               gemessen, um die M a x i m a l w e r t e der horizontalen ui^d vertikalen K o m p o n e n t e n des Strahlungsfeldes
               zu ermitteln.
               Falls es auch den Benutzern möglich ist, die eingebaute Antenne umzupolen, m u ß eine Kontroll-
               messung mit umgepolter Antenne durchgeführt werden.
 ---pagebreak--- Nr. C 90/34                                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                           2 6 . 1 0 . 73
      4.2.4.3. Messen o h n e Antenne
               Ist der Eingang des Empfängers symmetrisch, wird er mit 300 O h m abgeschlossen, ist er koaxial, wird
               er mit 75 O h m abgeschlossen.
               D a n n ist ähnlich wie unter Ziffer 4.2.4.2 beschrieben zu verfahren.
      4.2.4.4. Beurteilung der Störstrahlen
               Der bei den Prüfungen g e m ä ß Ziffer 4.2 gefundene M a x i m a l w e r t wird zur Beurteilung der Stör-
               strahlen des Empfängers herangezogen.
      5.       MESSEN DER Z W I S C H E N F R E Q U E N Z - S T Ö R S T R A H L U N G U N D                  ANDERER STÖRSTRAH-
               LUNGEN
      5.1.     Meßplatz
               Der M e ß p l a t z soll Ziffer 4.2.1 sowie den Abbildungen 6 u n d 7 entsprechen. Die Abbildung 15 zeigt
               die M e ß a n o r d n u n g mit der auf dem Boden ausgelegten Metallfläche und den Standplätzen der M e ß -
               antenne und des Prüflings. Die Z u s a t z a u s r ü s t u n g zum Messen der Zwischenfrequenz-Störstrahlung
               besteht aus den Antennen A x und A2, die durch Leitungen an einen M e ß s e n d e r angeschlossen sind.
               D u r c h Dämpfungsglieder oder A n p a s s u n g s t r a n s f o r m a t o r e n wird erreicht, d a ß beide Antennen mit
               gleicher Leistung betrieben werden u n d die Leitungen u n d der M e ß s e n d e r genau a n g e p a ß t werden.
               Die Antennen Ai und A 2 k ö n n e n X/2-Dipole sein, die auf die E m p f a n g s f r e q u e n z des Prüflings abge-
               stimmt sind.
               Die beiden Antennen sind in 4 m H ö h e im rechten Winkel zueinander a u f g e b a u t , wie aus Abbildung 15
               ersichtlich. Sie haben den Z w e c k , in der E m p f a n g s a n t e n n e des Prüflings eine von ihrer Lage u n a b -
               hängige Spannung zu induzieren. Um dies zu erreichen, werden die Antennen mit einer Phasen-
               verschiebung von 90 0 gespeist; das k a n n durch unterschiedliche Leitungslängen oder durch einen ein-
               gebauten Phasenschieber erreicht werden. Die Gleichförmigkeit des Feldes wird ü b e r p r ü f t , indem m a n
               ein Feldstärkemeßgerät mit der Antenne des E m p f ä n g e r s verbindet u n d den E m p f ä n g e r z u s a m m e n
                mit der Antenne u m 360 0 dreht. Dabei darf das vom Feldstärkemeßgerät w a h r g e n o m m e n e Signal
               um nicht mehr als + 1 dB schwanken.
               Bei dieser Kontrollmessung wird auch das Verhältnis zwischen Meßsenderanzeige u n d der am O r t
                der E m p f a n g s a n t e n n e des Prüflings erzeugten Feldstärke bestimmt.
      5.2.     Aufbau und Anschluß des Empfängers
               Entspricht Ziffer 4.2.2.
      5.3.     Aufbau und Anschluß des Feldstärkemeßgeräts
               Entspricht Ziffer 4.2.3.
      5.4.      Meßverfahren
      5.4.1.    Messen    mit Außendipol
               Beim Messen ist der E m p f ä n g e r über eine Zuleitung direkt mit dem Dipol A 3 zu verbinden. A m M e ß -
               sender wird der Ausgangspegel so eingestellt, d a ß an den Klemmen der E m p f a n g s a n t e n n e eine Span-
               n u n g von 10 mV bei einer Eingangsimpedanz von 75 O h m herrscht. Die Antenne des Feldstärke-
                meßgeräts ist horizontal polarisiert und in der in Abbildung 8 f ü r die M e ß f r e q u e n z angegebenen
                H ö h e über dem Boden aufzustellen.
               Der E m p f ä n g e r und seine Antenne werden d a n n miteinander gedreht, bis eine maximale Anzeige am
               Feldstärkemeßgerät auftritt, w o n a c h die H ö h e der Antenne des Feldstärkemeßgeräts zwischen 1 und
               4 m verändert wird, bis wiederum eine maximale Anzeige auftritt.
 ---pagebreak--- 26. 10. 73                          Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                               Nr. C 90/35
             Ist diese Stellung der Maximalfeldstärke ermittelt, so wird der Ausgangspegel des Meßsenders so weit
             vermindert, bis sich der maximale Störstrahlungswert der Zwischenfrequenz ergibt. Abschließend wird
              durch erneutes Drehen des Empfängers mit seiner Antenne und durch Höhenänderung des Feldstärke-
              meßgeräts geprüft, ob die maximale Strahlung vorhanden ist. Die bei dieser letzten Operation ge-
              fundene Feldstärke wird als Maß für die Störstrahlung der betreffenden Frequenz angesehen.
              Die Messung ist mit vertikal polarisiertem Dipol des Feldstärkemeßgeräts zu wiederholen, wobei die
              Höhe des Dipols zwischen 2 und 4 m verändert wird.
      5.4.2.  Messen mit eingebauter Antenne
             Da die Zwischenfrequenz und ihre Oberschwingungen im allgemeinen nicht von der Antenne abge-
             strahlt werden, ist diese Messung nur ausnahmsweise durchzuführen. Zum Messen ist die Antennen-
             zuleitung vom Empfänger zu trennen und wenigstens 20 cm weit von ihm zu entfernen. Die Ein-
              bauantenne ist anzuschließen.
             Nun wird die Störstrahlung in derselben Weise wie unter 5.4.1 gemessen; gegebenenfalls ist es er-
             forderlich, am Meßsender die geringere Höhe der Empfangsantenne durch einen höheren Signalpegel
             auszugleichen.
      6.     MESSEN DER OSZILLATOR-STÖRLEISTUNG AN DEN A N T E N N E N K L E M M E N ZWISCHEN
             30 UND 1 000 MHz
      6.1.   Einführung
             Es kann erwünscht sein, die Störspannung des Oszillators an den Antennenklemmen eines Empfän-
             gers zu messen, beispielsweise:
             a) sind mehrere Empfänger an eine gemeinsame Antenne angeschlossen, so kann die an den An-
                 schlußklemmen eines Empfängers verbleibende Energie Störungen der anderen Empfänger über die
                 Anschlußkabel und den gemeinsamen Verstärker verursachen;
             b) werden Einzelantennen verhältnismäßig nahe nebeneinander aufgestellt, so erfolgt in diesem Fall
                 die Kopplung zwischen den Empfängern hauptsächlich über diese Antennen.
      6.2.   Messung an Empfängern mit koaxialen Antennenanschlüssen
             Die Antennenanschlüsse des Empfängers werden mit dem Meßgerät über eine koaxiale Leitung
             von 75 Ohm Widerstand über ein Impedanz-Anpassungsnetz angeschlossen (siehe Abbildung 16).
             Die Eingangsimpedanz des Empfängers muß 75 Ohm betragen; falls der Eingangswiderstand des
             Meßempfängers von 75 Ohm abweicht, ist zwischen Meßgerät und Empfänger ein Dämpfungsglied
             einzuschalten. Die Impedanz dieses Dämpfungsglieds muß, vom Empfänger aus gesehen, 75 Ohm
             betragen. Wenn die Eingangsimpedanz des Gerätes nicht genau bekannt ist, muß ein Dämpfungs-
             glied von 10 dB Dämpfung zwischen Prüfling und Koaxialleitung eingefügt werden, um den Einfluß
             von Abweichungen der Impedanz herabzusetzen.
             Der Meßempfänger wird auf die jeweilige Störfrequenz abgestimmt und auf eine gut ablesbare An-
             zeige eingestellt. Dann wird ein Meßsender mit einem Innenwiderstand von 75 Ohm an Stelle des
             Empfängers mit dem Meßgerät (über ein beliebiges Dämpfungsglied und eine normalerweise für die
             Prüfung verwendete Anpassungseinrichtung) verbunden. Sein Ausgangspegel ist so einzustellen, daß der
             Meßempfänger wieder den gleichen Wert anzeigt.
             Es ist zu vermeiden, daß HF-Ströme zwischen dem Chassis des Empfängers und der Schirmung der
             Leitung auftreten und in das Koaxialsystem eindringen, da hierdurch die Meßwerte gefälscht wer-
             den können. Dies läßt sich beispielsweise mit Hilfe von Ferritringen verhindern.
 ---pagebreak--- Nr. C 90/36                              Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                                                      26. 10. 73
      6.3.  Messung an Empfängern mit symmetrischen Antennenanschlüssen
            Das M e ß v e r f a h r e n ähnelt dem        in Ziffer 6.2 beschriebenen Verfahren. Der                         M e ß a u f b a u ist in
            Abbildung 17 dargestellt.
            Zwischen E m p f ä n g e r und M e ß g e r ä t wird im Abstand von 0,5 m vom E m p f ä n g e r entfernt ein
            Widerstandsnetzwerk eingefügt und über eine ungeschirmte, symmetrische Leitung mit dem E m p f ä n -
            ger verbunden. D a d u r c h k a n n eine einwandfreie Anpassung zwischen dem E m p f ä n g e r u n d d e m
            Symmetrieübertrager hergestellt werden. Falls unsymmetrische Ströme a u f t r e t e n , w a s leicht d u r c h
            Vertauschen der Bandleiterpole am Empfängereingang ü b e r p r ü f t werden k a n n , sind sie z.B. durch
            Ferritringe auf der Koaxialleitung oder durch Sperrfilter zu u n t e r d r ü c k e n .
            Anmerkung:       Einzelheiten über dieses Widerstandsnetzwerk u n d über den SÜ werden nicht ange-
                             geben, da verschiedene technische Lösungen hierfür angewendet werden k ö n n e n , bei-
                             spielsweise G u a n e l l a - T r a n s f o r m a t o r (auf M a g n e t k e r n aufgewickelte R u n d f u n k a n s c h l u ß -
                             leitungen) oder Ferrit-Sperringe.
      6.4.  Darstellung der Meßergebnisse
            Als Meßergebnisse sind die vom- Meßsender angegebenen Ersatz-Spannungswerte in dB (JJLV) an
            75 O h m bzw. 300 O h m anzugeben.
 ---pagebreak--- 26. 10. 73               A m t s b l a t t der Europäischen G e m e i n s c h a f t e n           Nr. C 90/37
                                        > 80 cm
                                                                                        40 cm
                                                  Abbildung   1
                 1
                                                                                            40 cm
                                            Abbildung   2 (Ziffer 3.3)
           Messung der Störspannung auf der Netzzuleitung in einem abgeschirmten Raum
 ---pagebreak--- Nr. C 90/38                               A m t s b l a t t der E u r o p äi sch en G e m e i n s c h a f t e n                                   2 6 . 1 0 . 73
                                                             Abbildung     2 (Ziffer 3.3)
                                                                                  300 o
                                                                                  300 O               100 O
                                                             Abbildung     3 (Ziffer 3.4)
                                                                                                                                               ^EM
                                               Prinzipschaltung einer Netznachbildung
                                                                   01 h F a 375 n
                                                                     .. A
                     zusätzliches Filter,
                                                  r C                                                                               selektives
                     falls erforderlich
                                                                                                                                    Voltmeter
                                                                              330 O
                                                               (                              X)                - o _ " Q _ o-
                                                  r C                       90 Q                                                      75 Q
                                                           L                  375 O
                                                  i—onrr»v_
                                                                                                                     Koaxialkabel 75 CJ
                                          P = Empfängeranschlußklemmen
                                                            Abbildung     4a (Ziffer 3.4)
      Beispiel für eine Netznachbildung zur Verwendung mit einem selektiven Voltmeter mit 75 Ohm Eingangs-
                                                                     impedanz
                                                                     Va-VB
                                                            Abbildung     4b (Ziffer 3.4)
                                                 Vektordiagramm der Störspannungen
 ---pagebreak---    26. 10. 73                                    Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                    Nr. C 90/39
  1                                                                C1
  1                                                                11
0                                                                  11
  1
  1                                     i-   c
  1                                                                1
                                        [            'o
  t~~                                                      ?   /
  1                                     - c
  1
D 1                                                        I       11
   1                                             L                 C2
   zusätzliches Filter                                                   P = Empfangsgeräuschlußklemmen                          CISPR-Meßgerät
   falls erforderlich                                                    1 = symmetrische Komponente
                                                                         2 = unsymmetrische Komponente
                                                                       Abbildung 5 (Ziffer 3.4)
                                 Beispiel für eine Netznachbildung zur Verwendung mit dem CISPR-Störmeßgerät
                                                                       TABELLE I (Absatz 3.4)
                                        Größe der Komponenten des in Abbildung 5 dargestellten Netzes,
                                        Dämpfungswerte und Eingangsimpedanzen der Netznachbildung
                             z                             50 Ü                              60 ü                 75 Ü
            RL    ~                                  152,9 (150) Q                       169,7 (160) Ü      187,5 (180) Ü
            R 3 = R4                                 118,7 (120) Ü                       112,2 (110) ü      107,1 (110) ü
            R5                                       390,7 (390) 0                       483,9 (470) O      621,4 (620) ü
                  =
            R6         R"                            275,7 (270) fl                      230,3 (220) ü      187,5 (180) ü
            R8    =
                       R<j                            22,8 (22) Q                         27,6 (27)    £2    34,5 (36) ü
                  Ii                                 107,8 (110) n                       129,1 (130) ü      161,3 (150) Ü
            RL2                                            50 Q                              60 Cl                75 Q.
            n = Nx : N 2                                   2,5 : 1                           2,5 : 1              2,5 : 1
            A sym                                     20       (20) dB                    20 (19,7) dB       20 (19,8) dB
           Aasym                                      20 (19,9) dB                        20 (19,8) dB       20     (20) dB
           Zsym                                      150 (150) ß                         150 (145,7) Q      150 (151,2) Q
           Zasym                                     150 (148) Q                         150 (143,4) ß      150 (145,2) ß
           Anmerkung: Bei den Widerständen sind in Klammern die Normwerke angegeben (Toleranz 5 %). Bei den
                      Dämpfungen und den Eingangsimpedanzen der Netznachbildung sind in Klammern die tech-
                      nischen Werte angegeben.
 ---pagebreak--- Nr. C 9 0 / 4 0                             Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                            2 6 . 1 0 . 73
                                                                 3,0 m
                                                       Abbildung, 6 (Ziffer 4.2.1)
                                                                 Meßplatz
                                          Dipol
                                           o-
                         Antennenzuleitung,                                      Dipol
                         Länge 3,9 m
                                                                 3,0 m
                                                                                   r
                                  > 1 5 cm
                           r—r
                           i                                                              i            i
                    /Li                 Empfänger                                        Feldstärkemeßgerät
              Verlängerungsleitung          *-               • Oszillator Filter
                        Netz               Filter                                               Filter      Netz
                                                       Abbildung 7 (Ziffer 4.2. J)
                                              Aufbau zum Messen im Freien in 3 m Abstand
 ---pagebreak--- 26.10. 73                          Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  Nr. C 90/41
           h (m) Höhe
            14
            12
            10
             8
             6
             4
             2
             0
               30      50               100                    150                 2.00      250     300 MHz
                                                                                                     Frequenz
                                                   Abbildung          8 (Ziffer 4.2.1)
                                       H ö h e der Antenne des Feldstärkemeßgeräts
          dB (10- 9 W) am Eingang verfügbare Leistung
                                                                                 [
                                                                                 1         j
                                                                              1
                                                                          -
                                                                         -1              1
                                                            1          1 1       1               1
             30      50               100                   150                  200       250     300 MHz
                                                                                                   Frequenz
                                                   Abbildung          9 (Ziffer 4.2.1)
                                              D ä m p f u n g s k n r v e des Meßplatzes
 ---pagebreak--- Nr. C 9 0 / 4 2                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                          2 6 . 1 0 . 73
                     50 O         25 O                                         130 O
                                                                              -njvv-
                                                   75:75 n                     87,6 a                 300 O
                                                                               130 O
                                                                             11,4 dB
                     75 O                                                     212,5 n
                                                  75:300 Q             578 O            .578 O        300 O
                                                                                10 dB
                                                                                                     Antennen-
                Meßsender                       Breitband-SÜ               Dämpfungsglied            zuleitung       Dipol
                                               Abbildung 10 (Ziffer 4.2.1)
                    Meßanordnung zum Überprüfen des Meßplatzes mit Breitband-Symmetrieübertrager (SÜ)
                          50 o                                   50 Q
                                                               -njub-
                        ©                  50:200 O
                                                               -TUITL-
                                                                                         300 O
                                                                 50 n
                                               genau angepaßter
                     Meßsender                 Symmetrieübertrager                 Antennenzuleitung           Dipol
                                               Abbildung 11 (Ziffer 4.2.1)
                  Meßanordnung zum Überprüfen des Meßplatzes mit genau angepaßtem Symmetrieübertrager
 ---pagebreak--- 26.10. 73                             Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      Nr. C 90/43
                                                                           I
                                                                           I   50 O
                                                                    .«—    |  AJUV
                                         50:200 O                   300 Q  I
                                                                           1
                                                                                        200:50 O
                                                      50 O                     50 Q
                                                                           L^nru-
                                                                           I
                                   angepaßter                                     angepaßter
                                   Symmetrieübertrager                           Symmetrieübertrager
               50 D                                                        I   50 Q                        50 O
                                                                           1—O/TJV
                                        75:300 O                   300 Q   I            200:50 O
                                                                           1
                                                                               50 O
                                                                          —I—"TJIAr
                                                                 Antennen-        angepaßter
          Meßsender          Breitband-Symmetrieübertrager       zuleitung I      Symmetrieübortrager   Spannungsmesser
                                                    Abbildung       12 (Ziffer 4.2.1)
                             Beispiel einer A n o r d n u n g zum Prüfen des Symmetrieübertrager
                Gesamtzeichnung
                teilweise auseinandergezogen
                                                176
                                     63          39             63
                                             Ol
                                            o - o -           -•
                                             L   39   J
                                                                                                  737
                                                                                                    O
                                                 63                .^0   Loch
                                         O —
                                                76
                         Dipolhalter (Methyl-Metacrylat, 6 mm) Dipolelement (Duraluminium) Abmessungen in mm
                                                   Abbildung       13 (Ziffer 4.2.2)
                                              Konstruktion des Empfängerdipols
 ---pagebreak--- Nr. C 90/44                                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                                 26. 10. 73
                      P dB ( 1 0 - 9 W ) Verfügbare Eingangsleistung
       P   = theoretische Dämpfung des Meßplatzes                                                  P = P 0 — G + oc
       P 0 = Pegel der Strahlungsleistung eines abgestimmten X/2-Dipols in dB (nW) für        \
             eine Feldstärke von ti 100 V / m entsprechend 40 dB (|I V / m )                    |  p    . i n.on                  JD / m 9
                                                                                                    0
             wenn d, = Weglänge der direkten Strahlung in m                                                          7(d,+d2)
                   d 2 = Weglänge der reflektierten Strahlung in m                            J
                                                                                                                            2          2
       G = Gewinn des Standard-Dipols in dB, bezogen auf einen > / 2 - D i p o l              l                 (\ + —         + (——^
                                                                                                                     3 0 0
                                                                                                  a   - 1 0 Ina            '     ^3°°'   dB
       a   = Anpassungsverlust in dB zwischen einem 300 n Meßsender und dem Standard-         |               °                R
             Dipol mit dem Scheinwiderstand Z = R + jX in Ohm                                 I                           4
                                                                                                                              300
                                                              Abbildung     14 (Ziffer 4.2.1)
                         Theoretische D ä m p f u n g s k u r v e des Meßplatzes im Bereich von 300 bis 1000 M H z
 ---pagebreak--- 26.10. 73                                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                             Nr. C 90/45
                                                                                              A 2
                                  Antennen mit 90° Phasenverschiebung gespeist
                                                                                                  90'
                                                                        A3                                                 Koaxiale
                                                     Prü ling                                                              Zuleitung
                                                                                                             % h            Phasenschieber
                                                                       A4
                                                                                                                 Meßsender
                                                                                 3 m
                                                        6 m
        A, und A 2 4 m über Grund
        A 3 Antenne des Prüflings
        A 4 Antenne des Feldstärkemeßgerätes
                                                            Abbildung        15 ( Z i f f e r 5.1)
                                           M e s s u n g der Z w i s c h e n f r e q u e n z - Störstrahlung
 ---pagebreak--- Nr. C 9 0 / 4 6                Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 2 6 . 1 0 . 73
                                                             /
                                           Abbildung 16 (Ziffer 6.2)
                           Meßaufbau für Empfänger mit Koaxialem Antennenanschluß
                0,5 m t
                                           Abbildung 17 (Ziffer 6.3)
                         Meßaufbau für Empfänger mit symmetrischem Antennenanschluß
     Anmerkung: Der Symmetrieübertrager kann mit einer Einrichtung zur Unterdrückung unsymmetrischer Ströme
                versehen sein.