CELEX: 51988PC0806
Language: de
Date: 1989-01-03
Title: Vorschlag für eine ENTSCHEIDUNG DES RATES zur Annahme eines besonderen Programms für Forschung und technologische Entwicklung im Bereich Biotechnologie (1990 - 1994) BRIDGE Biotechnology Research for Innovation, Development and Growth in Europa (1990 - 1994) (Biotechnologieforschung im Dienste von Innovation, Entwicklung und Wachstum in Europa) (Von der Kommission vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (88) 806
Vol. 1988/0267
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983 concernant
l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique européenne et de
la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983, p. 1) modifié en dernier
lieu par le règlement (UE) 2015/496 du Conseil du 17 mars 2015 (JO L79 du 25. 3.2015, p. 1), ce
dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents classifiés présents dans ce dossier
ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit règlement ou sont considérés déclassifiés
conformément aux articles 26(3) et 59(2) de la décision (UE, Euratom) 2015/444 de la
Commission du 13 mars 2015 concernant les règles de sécurité aux fins de la protection des
informations classifiées de l'Union européenne.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983 concerning
the opening to the public of the historical archives of the European Economic Community and the
European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as last amended by Council
Regulation (EU) 2015/496 of 17 March 2015 (OJ L 79, 27.3.2015, p. 1), this file is open to the
public. Where necessary, classified documents in this file have been declassified in conformity
with Article 5 of the aforementioned regulation or are considered declassified in conformity with
Articles (26.3) and 59(2) of the Commission Decision (EU, Euratom) 2015/444 of 13 March 2015
on the security rules for protecting EU classified information.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1. Februar
1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und
der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983, S. 1), zuletzt geändert durch die
Verordnung (EU) Nr. 2015/496 vom 17. März 2015 (ABI. L 79 vom 25.3.2015, S. 1), ist dieser Akt
der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit erforderlich, wurden die Verschlusssachen in diesem Akt in
Übereinstimmung mit Artikel 5 der genannten Verordnung freigegeben; beziehungsweise werden
sie auf Grundlage von Artikel 26(3) und 59(2) der Entscheidung der Kommission (EU, Euratom)
2015/444    vom   13.   März   2015   über die   Sicherheitsvorschriften für den Schutz von  EU-
Verschlusssachen als herabgestuft angesehen.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                 KOM(88 ) 806 endg . - SYN 182
                                                 Brüssel , den 3 . Januar 1989
                          Vorschlag für eine
                        ENTSCHEIDUNG DES RATES
             zur Annahme eines besonderen Programms für
              Forschung und technologische Entwicklung
                      im Bereich Biotechnologie
                             ( 1990 - 1994 )
                               BRIDGE
               Biotechnology Research for Innovation ,
                  Development and Growth in Europa
                             ( 1990 - 1994 )
        (Biotechnologieforschung im Dienste von Innovation ,
                Entwicklung und Wachstum in Europa )
                   (Von der Kommission vorgelegt )
                                   22 <•
                         <1       5.11
                                  –» ^ -Е    (гЧ
 ---pagebreak--- ZUSAmENFASSUNÜ ---pagebreak---                                   ZUSAMMENFASSUNG j
                               |â'i
In den letzten zehn Jahren sind die grundlegenden wissenschaftlichen
Erfolge der Biotechnologie bei einer Reihe sozialer und wirtschaft¬
licher Zwecke , hauptsächlich in der Gesundheitsfürsorge und in der
Landwirtschaft , ihrer Anwendung nähergebracht worden . In der ganzen
Welt werden      jetzt neue        Biotechnologieerzeugnisse auf den .Merkt
georacht , deren Vorteile Patienten , Bauern und Verbrauchern zugute
kommen . In den Vereinigten Staaten belaufen sich die staatlichen
Ausgaben für die Biotechnologieforschung auf 2,7 Mrd Dollar im Jahr
( 1 ), die dadurch begründet werden , dass sich die wissenschaftlichen ,
wirtschaftlichen und politischen Kreise immer mehr ihrer Bedeutung für
die künftige Wettbewerbsfähigkeit der US-Exporte bewusst werden .
Innerhalb der EWG oildet die Biotechnologie eine der Aktionen              des
gemeinschaftlichen Rahmenprogramms          im Bereich    der Forschung    und
technologischen Entwicklung ( 2 ). Der erklärte Zweck wird wie folgt
angegeben :
     " Beherrschung der Eigenschaften lebender Zellen und Sicherung ihrer
       industriellen und landwirtschaftlichen Nutzung im Interesse des
       Verbrauchers " .
Die bisherigen und gegenwärtigen Gemeinschaftsaktionen strebten eine
Verstärkung der wissenschaftlichen Grundlage der europäischen Bio¬
technologie und damit       unter   anderem eine Verbesserung    ihrer inter¬
nationalen Wettbewerbsfähigkeit an . Mit dem Programm auf dem Gebiet der
Molekularbiologischen Technik ( 1982-86 ), und dem noch laufenden Ak¬
tionsprogramm auf dem Gebiet der Bioteciinologie ( 1985-89 ) fordert die
Gemeinschaft ein Netz für die Ausbildung und die grenzüberschreitende
Forschungszusammenarbeit im Rahmen der European Laboratories Without
Walls ( ELWW ). Durch die Zusainmenarbeit mit den Mitgliedstaaten in
sonstigen Gemeinschaftsprogrammen und eine Reihe von Konzertierungs-
aktior.en einschliesslich der Folgenabschätzung bemüht sich die Kommis¬
sion    darum , die Anwendung       der Ergebnisse der Biotechnologie auf die
sozialen und    wirtschaftlichen      Ziele  der  Gemeinschaft und ihrer Mit -
gliedscaacen zu r ordern . Diese Ziele amfassen nicht nur die Wettbe-
werbsfanigkeic sondern auch die Verbesserung der Gesandheit und der
Umwelt und die Forderung der wissenschaftlichen und industriellen
Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern .
Ziele des vorgeschlagenen Programms
Der vorliegende Vorschlag für ein Fclgeprogramm zum BAP liegt auf der
Linie der obigen Entwicklungen . Unter der Bezeichnung BRIDGE ( Bio¬
technology Research for Innovation , Development and Growth in Europe )
[ Biotechnologieforschung irn Dienste von Innovation , Entwicklung und
Wachstum in Europa ],     ist es für . 1990-94 mit einem Gesamthaushalt von
100 Mio ECU geplant .
Die Ziele von BRIDGE wurden aufgrund der bisherigen Ergebnisse im
Ratimen von BEP and BAP und aufgrund von Enpfehl ungen !_ii »clC/1       J-C]cL
Sachverständiger ,      des     Europäischen     Parlaments ,   industrieller
Organisationen und des BVKA Bioteciinologie festgelegt .
                                             ii
                                                                                3
 ---pagebreak--- BRIDGE ist ebenso wie BAP in zwei Aktionen gogl iesort :
Aktion I für lorscnung und Ausbildung , und Aktion II für begleitende
Aktionsgruppen unter dem Begriff " Konzertierung " . 90 % des
Gesamthaushalts sind für Aktion I und 10 % für Aktion II bestimmt .
Hauptaufgabe von Aktion I ist die Entwickiung einer gemeine ,-„.i
Grundlagenforschung und Ausbildung durch auf den langfristigen Bedarf
der Gemeinschaft ausgerichtete Forschungsarbeiten . Das erfordert zur
Beseitigung von Engpässen aufgrund von Lucken in den grundlegender.
Kenntnissen die Verstärkung der vorhandenen Netze von ELWbs und iiire
Ausdehnung auf neue Bereiche , die als sehr wichtig für die Gemeinschaft
angesehen werden . Zum anderen werden gegebenenfalls grössere zielge¬
bundene Vorhaben durchgefiihrt , um Engpässe aufgrund von Massstabs- oder
Strukturzwangen zu beseitigen . Bedeutende Anstrengungen sind im Bereicn
der pra-normativen__Forschung vorgesehen , insbesondere mit Bezug auf ciie
Risikobewertung , ^möglicherweise im Zusammenhang mit der Freisetzung
gentechnisch veränderter Mikroorganismen . Das Forschungs- und Aus-
bildungsprogramm ist in vier Sektoren gegliedert :
                            Informationsinfrastruktur
                            Unterstutzungstechnologien
                            Biologie von Zellen
                            Prä-normative Forschung
Aktion II , " Konzertierung", erfasst eine Reine von Überwacnungs-,
Informations- und Kooperationstätigkeiten , die die wirksame Anwendung
der Biotechnologie auf die sozialen und wirtschaftlichen Ziele uer
Geirie in schaf t und der Mitgliedstaaten sichersfeilen und erleicntern
sol len .
(1)     U.S. Congressional Office of Technology Assessment , " D.S.
        Investment in biotechnology", April 1938
(2)     Beschluss des Rates vom 23 . Septemi>er 1937 , B7/516 : ABI . L 332/ 1-
        23 , 24 . 10 . 37 .
                                                iii
                                                                                4:
 ---pagebreak---                                                          INÏiALT
                                                                                          Sei te
Z USAI ÎMENFASSUMG                                                                          l
INHALTSVERZEICHNIS                                                                         iv
BEGRÜNDUllGSiiEl-jORAIiDÜM                                                                  1
        Aktion I : FORSCHUNG UND AUSBILDUNG                                                 3
               1 . Grundlage dieses Vorschlags                                              3
               2 . Ziele und Leitlinien von BRIDGE                                          &
               3 . Durci îführungsscneiien                                                 11
               4 . Verwaltungsgrunosatze                                                   11
       Aktion II : KONZERTIERUNG                                                           14
               1 . Hintergrund und Ziele                                                   14
               2 . Laufende Tätigkeiten und Ergebnisse                                     13
               3 . Deinungen , Bewertungen und u.iplehlungen                               lu
               4 . Ziele und Prioritäten der Konzertierung                                 17
               5 . Durchfunruncj                                                           lo
VORSCi lLAG FUR El MEK BBSOIEUSS DES RAVES                                                  I
Anhänge :          TECHNISCHER ANHANG                                                       o
                   .DU . .jjKYUr^GSjv^XildRXilN                                            1S
                   i »j j'i'Pijtj . vi_E.\X>Sr'/\i ilGi-lLIT ÜIsD iDijSCiirvc’,i1Ivjü:’jG  19
                   - 14JLGE" 1AESCHATZ UNG
                                                                 iv
 ---pagebreak--- BEERÜNDUNGSMEMGRANDUM
                1
 ---pagebreak---             BICTrtmNKJ^C^IEK^SOiUNG IM DIENSTE VON x OVATION
                       U71*iVICKLUNG UND WACiSTJM IN EUROPA
                                 ( BRIDGE 1990-1994 )
                                BEGRÜïŒîUNGSMLMDRANDUM
Die Bedeutung der modernen Biologie für die Landwirtschaft ,                       die
Industrie ,   menschliche       Gesundheit      und    den    Umweltschutz  sowie  die
Notwendigkeit fester Grundlagen im                  Rahmen der       Gemeinschaft für
biotechnologische FuE         sind , . bereits   in    zahlreichen Mitteilungen und
Vorschlägen der Kommission X , , ^ , ' dargelegt worden .
Auf der Grundlage der hierbei aufgeführten Argumente wurden die beiden
ersten Gemeinschaftsprogramme im Bereich Biotechnologie ( BEP : Programm
Molekularbiologische Technik , 1982-1986 ; BAP : Aktionsprogramm Bio¬
technologie , 1985-1989 ) ausgearbeitet und vom Rat angenommen /
Im gemeinschaftlichen Rahmenprogramm im Bereich der Forschung und
Technologischen Entwicklung                 , das der Rat 1337 beschlossen hat ,
betont die Kommission erneut die entscheidende Rolle der Biotechnologie
für die Entwicklung der Gemeinschaft und kündigt ihre Absicht an , 1990
ein drittes Biotechnologieprogramm ( Forschungsprogramm Biotechnologie
1990 - 1994 : BRIDGE ) zur Weiterentwicklung und Ausweitung der
Konzertierungs-, Forschungs- und Ausbildungstätigkeiten , mit denen im
Rahmen des BAP begonnen wurde , auf den Weg zu bringen .
BRIDGE soll aus       zwei    verschiedenen ,     jedoch miteinander verbundenen
Aktionen bestehen :
                                - Forschung und Ausbildung
                                - Konzertierung
            KQM     ( 83 )     328       " Biotechnologie :       Die    Aufgabe   der
            Gemeinschaft " , 8 . Juni 1983 .
     2)
            KüK   ( 83 )   672       " Biotechnologie      in   der Gemeinschaft ", 4 .
            Oktober 1983 .
     3)
            KOM ( 84 ) 230      "Vorschlag für        einen Beschluss    des Rates zur
            Annahme eines mehrjährigen Forschungsaktionsprogrammes der
            Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft auf dem Gebiet der
            Biotechnologie ( 1985-1989 )", 26 . April 1984 .
     4)
            KQM ( 86 ) 272 endg . "Mitteilung der Kommission an den Rat über
            die Überprüfung des Mehrjahres Forschungsprogramms der
            Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft auf dem Gebiet der
            Biotechnologie ( 1985-1989 )", 21 . Mai 1986 .
     5)
            ABI . Nr . L 375 vom 30 . Dezember 1981 .
     6)
            ABI . Nr . L 83     vom 25 . Marz 1985 .
     7)
            ABI . Nr . L 302 vom 24 . Oktober 1987 .
                                                    2
 ---pagebreak---                      AKTION I : FORSCHUNG UND AUSBILDUNG
1.    GRUNDLAGE DIESES VORSCHLAGS
      Die Begründung für eine Fortsetzung der FuE-Anstrengungen aer Ge¬
      meinschaft auf dem Gebiet der Biotechnologie und die Wahl der
      wichtigsten Zielsetzungen im vorgeschlagenen Programm stützen SJCU
      auf :
           - die Bewertung der bisherigen und laufenden FuL-Prograjnrie aer
      Gemeinschaft auf dem Gebiet der molekularbiologischen Technik und
      det Biotechnologie durch die Dienststellen der Kommission und
      unabhängiger Sachverständige
            - Empfehlungen der Kommission und eirzelstaatlicher Sachver¬
      ständiger , des Europäischen Parlaments , eines Gremiums unabhän¬
      giger Sachverständiger , industrieller Gremien und der nationalen
      Delegationen des EVKA " Biotechnologie " für künftige TÜtigKeiten .
1.1 . Bewertung der bisherigen und laufenden Gemeinschaftsprogramme
      Die erste FuE-Tatigxeit der Gemeinschaft auf dem Gebiet aer
      Biotechnologie war BEP ( Progra-nm auf dem Gebiet der molekular¬
      biologischen Technik ) mit einen Baushalt von 15 Mio ECU , mit dem
      von April 1982 bis März 1986 91 Ausbildungsverträge und 1U3
      Forschungsverträge auf Kostenteilungsbasis mit öffentlichen und
      privaten Laboratorien in der Gemeinschaft unterstützt wurden . Das
      zweite FuE-Programm auf dem Geoict der Bioteclinologie ist BAP
      ( Aktionsprogramm Biotechnologie ), das sich mit einen Haushalt von
      75 Kiio ECU auf den Zeitraum 1985 - lyb9 erstreckt . Die Forschungs¬
      tätigkeiten im Rahmen des EAP werden in 90 grenzüberschreitenden
      Vorhaben von Gruppen von Laboratorien durchgefuhrt ,          die  sich
      darauf geeinigt haben , zusammenzuarbeiten .
      Die Dienststellen der Kommission     haben ausführliche Informationen
      über aie Durchführung und die Ergebnisse dieser beiden Programme
      veröffentlicht     '   '   ).
      BEP wurde auf drei     verschiedenen  Ebenen  einer  Bewertung unter-
            Biomolecular Engineering in the European Community :
            achievements of tne research Programm ( 1982-1986 ), hrsg . von
            E. Magnien , Martinus Nijhoff Publishers für die Kommission
            der Europäischen Gemeinschaften , EUR 10658 Eh , 1986 .
      9)
            European Laboratories Without Walls : focused pre-campetitive
            researen . R. van dor Deer , E. Magnien und D.  de tNtettancourt :
            Trends in biotechnology ( 1987 ) 4:277
      10 )
            BIOTECHNOLOGY ACTION PROGRAMME .    Progress report 1987      ( 2
            volumes ). Hrsg , von E. Magnien , Kommission der Europäischen
            Gemeinschaften ,   EUR 11138 EN , Luxemburg , 1987 . Der Bericht
            1988 wird im Januar 1989 veröffentlicht .
                                            3
                                                                               2
 ---pagebreak--- zogen : Forschungsvertragspartner ^ ^ , BVKA "Biotecnnologie"^) ,
Gremium unabhängiger Sachverständiger , die von der Kommission der
Europäischen Gemeinschaf ten benannt wurden .
Das BAP wurde von dem gleichen Gremium unabhängiger Sachverstän¬
diger bewertet wie das BEP        '.
Jede dieser Bewertungen unterstrich den Nutzen        der gemeinscnaft-
lichen FuE auf dem Gebiet der Biotechnologie .
Bezugnehmend auf das BEP meinte der BVKA Biotechnologie , dass sein
überragendes Ergebnis unbestreitbar die Schaffung eines geeigneten
Klimas für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sei , deren
Folgewirkungen mit Sicherheit die zu Beginn des Programms gehegten
Erwarten übertreffen werden .
Sowohl zum BEP als auch zum BAP stellte das Bewertungsgremium un¬
abhängiger Sachverständiger fest , dass ein wicntiges und für die
Zukunft bedeutendes Ergebnis der Forschungsprogramm die Über¬
windung nationaler Grenzen zwischen den Laboratorien war . Es hält
die Initiative der Kommission , Gruppen      in Eurolabs   ( ELw'w ) zusa;t-
menzuführen , für ein nützliches Konzept , das auch in anderen Be¬
reichen angewandt werden könnte . Besonders überzeugend war , wie
einige Vertragspartner , die dar grenzüberscnreitenaen Zusa.iuien-
arbeit anfänglich skeptisch gegenüberstanden , jetzt von ihr
begeistert sind .
Die Bewertungsgruppe gelangte zu       dem Schluss ,  dass    die Ausbil ¬
dungstätigkeiten im Rahmen des BEP und des BAP erfolgreich waren
und dass    die Forschungsprogranme zu zahlreichen wichtigen wissen¬
schaftlichen Ergebnissen geführt haben , was für ihre hone yualität
spricht . Die    Sachver stanoigengruppe weist    aber aucn darauf hin ,
dass bedeutende technische iXircfibrüche *) durch cas Programm
erreicht wurden , insbesondere in Bereichen wie der Pflanzengenetik
und den industriellen Mi krönen . In Bereichen wo solche Durchbruche
nicnt erreicht wurden ,     ist die   Expertengruppe der Ansicht , dass
entweder die Ziele und Engpässe ungenügend definiert waren oder
dass die kritische Zonl von Forschern nicht erreicht wurde .
*) Die Programme müssen natürlich auf der Grundlage solcher
Durchnrüche , der letzten Konsequenz des katalytischen Effekts von
transnationaler Zusammenarbeit bewertert werden . Die vollständige
Liste   wissenschaftlicher     und   technischer Fortschritte , die hier
nicht wiedergegeben werden kann , befindet sich im Abschlussbericht
von BEP und den beiden letzten Jahresberichten von BAP .
      Biomolecular Engineering in the European Community :
      achievements of the research programn ( 1932-19ts6 ) , hrsg . von
      E. Magnien , Martinus Nijhoff Publishers fur die Karaaission
      der Europaischen Gemeinschaften , EUR 10658 EN , 1986 .
12 )
      KQM ( 86 ) 272 endg . "Mitteilung der Kommission an den Rat über
      die Überprüfung des Msiarjalires-Forschungsprogramms der
      Eurooäischen Wirtschaftsgemeinschaft auf dem Gebiet der
      Biotechnologie " , 21 . Mai 1986 .
                                         4
 ---pagebreak--- 1*2 - Empfehlungen für künftige Tätigkeiten
       •    Empfehlungen der Bewertungsgrupoe
      Die Bewertungsgruppe schloss ihren Bericht       mit einer Keine von
      Utpfehlungen ab , die für die Forschungstätigkeiten von BRIDGE "von
      der Wissenschaft angefünrte " Vorhaben und Vorhaben " im grossen
      Massstab " erfordern .
      Die Expertengruppe geht davon aus , dass die folgenden gross¬
      angelegten Vorhaben besonders wichtig sind :
      -    Vollständige Hefegenomsegmentierung
           Entwicklung detaillierter molekulargenetischer Karten für
           eine Pflanzen- und eine Tierart , die für Europa von
           wirtschaftlicher Bedeutung sind .
           Durchführung eines Schvverpunktprogramms im       bereich    der
           Proteintechnik , am die Struktur und die biologischen und/oder
           physikalischen Eigenschaften einiger Proteine interdiszi¬
           plinär zu verstehen und zu verändern .
           Verstehen der Steuerung von Genstabilität , Transkription ,
           posttranskriptionaler     und   posttranslationaler    Prozesse ,
           Proteinüberproduk-tion und      Sekretion m einem wichtigen
           industriellen      Mikroorganismus    durch    Genmanipulation ,
           Biochemie und Zellphysiologie .
           Anwendung der jüngsten Fortscliritte in der Molekularbio¬
           logie _auf die Physiologie und die Verbesserung wichtiger
           europäischer Getreidearten , einschliesslich Gentransfer auf
           und Zellregenerierung von Getreidearten .
           Aufbau eines vollständigen Verbindungs- und Katalogisie¬
           rungssystems für die wichtigsten Kulturensamml ungen in allen
           Tiitgliedstaaten mit On-line-Zugang gegen Gebünr durch alle in
           der Forschung tätigen Personen . Ein Pilotsystem unter
           Beteiligung der derzeitigen BAP-Vertragspartner     sollte diese
           Ziele bis 1991 erreichen .
           Weiterentwicklung einer      geeigneten Methodologie    zur Be¬
           wertung der Sicherheit und der ökologischen Folgen oer
           Freisetzung genteclinisch veränderter Organismen , im Hinblick
           auf die Ausarbeitung von Leitlinien für optimale Vorfahren in
           der Produktion und im Gebrauch solcher Organismen .
      13 )
           Evaluation of the Biomolecular Engineering Programme , BE?
           ( 1982-1986 ) and the Biotechnology Action Programme , BAP
           ( 1985-1989 ). Research Evaluation Report no 32 - EUR lltf33
           EN/ 1 •
                                           5
 ---pagebreak--- 1.2.2 .     Ent sch li es s\inq   des   Europäischen   Parlaments ülx^r Biotechno-
            loaie in , Europa und oie Notwendigkeit einer integrierten
            Polit ik i,1J
      In dieser Entscnliessung , die über aie Grenzen der Biotechnologie
     FuE hinausgeht und über die die Koifmission am 3(J . Oktober I9ö7 J '
     berichtete , erkannte das Europäische Parlament " den beträchtlichen
     Erfolg des ßEP bei der Forderung der supranationalen Zusammenar¬
     beit zwischen europäischen Laboratorien , der Ausbildung junger
     Wissenschaftler und der Koordinierung der Forschungsaktivitäten"
     an . Die Entschliessung vermerkt jedoch , dass das BEP nur über
     begrenzte Mittel verfüge und sich hauptsächlich auf Forschungs¬
     arbeiten im Zusarimenhang mit der Landwirtschaft und mit der
     Lebensmittelverarbeitungsindustrie konzentriere              und legt die
     Prioritäten und wichtigsten Merkmale für künftige Gemeinschafts-
     programme auf dem Gebiet der Biotechnologie fest . Unter vielen
     Hinweisen , die zum Teil andere Programme der Gemeinschaft betrafen
      ( medizinische Forschung , Zusammenarbeit mit Ländern der Dritten
     V#elt , AIM ...) unterstrich das Europäische Parlanent die
     Notwendigkeit , in         Zukunft   Vorrang  den     Vorhaben zu geben , die
     Probleme der Freisetzung gentechnisch veränderter Mikroorganismen
     in die Umwelt untersuchen .
 1.2.3 .    Standpunkt der 'Wirtschaftsorganisationen
     Die Organisationen ,         die   Stellungnahmen abgegeben haben , sind in
     Tabelle 1 mit den Titeln inrer jeweiligen Berichte aufgeführt .
     IJ^DAC , der Beratende Ausschuss für industrielle Forschung und
     Entwicklung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften , gab
     die ausführlichste Stellungnahme zum Inhalt von BRIDGE ab. Viele
     seiner Empfehlungen decken sich mit dem von der Kommission vorge¬
     schlagenen Programm . Insbesondere wurde der Vorschlag der IRDAC-
     Arbeitsgruppe Nr . 5 " Biotechnologie " aufgegriffen , die im Rahmen
     des BAP durchgeführten Forschungstätigkeiten über " Bioreaktoren
     der zweiten Generation " im Rahmen von BRIDGE nicht fortzuführen .
     Ausserdem wurden die Empfehlungen , der Proteintecnnik und der
     Biotechnologie der Pflanzen und Mikroben ( mit besonderem Machdruck
     auf Physiologie und Stoffwechsel ) besonderen Vorrang einzuräumen ,
     vollständig übernommen .
     Die ersten von der EBCG vorgelegten Empfehlungen über Sicherheits-
     bewertung ( Erfassungsverfahren , Mikro-Ökosysteme , biologische Ein¬
     kapselung , überleben und Geschwindigkeit der Ausbreitung ) wurden
     in den Vorschlag aufgenommen . Ebenso bilden die verschiedenen Be¬
     reiche , einschliesslich Sicherheitsbewertung , die EBCG in ihrem
     14 )
            ABI . Nr . C 76/25 der Europäischen Gemeinschaften vom ib . 2 . lab 7
     15 )
            Kalbjahresbericht über die Folgemassnahmen der Kommission im
            Anschluss      an    die  Initiativenschliessung des Europäischen
            Parlaments ( Januar bis Juni 1967 ), SP ( 87 ) 24G1/2 , 30 . Oktober
            1967 , Kommission G:r Europäischen Geircinscnaf ten
                                                 6
                                                                                   U
 ---pagebreak---       ^OSltl°nS?a^ler       aDproacn of the biotecnnolooy industry to
      BRIDGE als Prioritäten betrachtete , einen Teil QJS vorliegenden
      Vorschlags . Der CEFIC-bericnt über Bioinformatik in Europa gent in
      seinen Airbitionen und seinem Umfang über die BEIDoL-VatigKeiten
      hinaus , die auf den Informationsbedarf von orei Bereicnen be¬
      senrankt sind : Proteintechnik , Genomseuuenzierung, Datenbanken
      und Informationsnetze . Es sind andere Progranme eraroeitet worden ,
     wie AIi-1 ( Advanced Infcrmatics for Meciicine - Portgescnnttene
      InformationstechniK in cter Inedizin ), die ebenso zu tun von CEFIC
      dargelegten Hauptzielsetzungen beitragen werden .
      Die von der "Green Industry Biotechnology Platform" und einer
     Gruppe von 16 mit Hefe arbeitenden Firnen vorgelegten Stellung¬
      nahmen beschrankten   sich  auf   die   Interessen   bestimmter  Wirt¬
      schaftszweige . Zwiscnen den von ihnen geäusserten Erwartungen und
      den  Vorgaben    im Rahmen  von   BRIDGE   in   den Bereicnen nerrsent
     weitgehend Übereinstimmung .
1.2.4 .    Stellungnahme des bVi(A " Biotechnologie "
     Dieser Vorschlag wurde mit ständiger Unterstützung des BVICA und
      Informationsruckfluss von ihm und insbesondere unter Anleitung von
      zehn spezifischen Ad-hoc-Gruppen ausgearbeitet , die van BVKA
      jeweils für die Überprüfung eines spezifisenen Sektors oder Teil -
     sektors von BRIDGE und zur Erstellung von Empfehlungen eingesetzt
     'wurden . Auf seiner Sitzung am 17 . November lyöb disKutierte der
     BVKA einen früheren Entwurf dieses Dokuments und prüfte gleich¬
      zeitig die Vorschläge für Änderungen , die durch Untergruppen der
      IRDAC Arbeitsgruppe für Biotechnologie erarbeitet worden waren .
     Anschliessend formulierte der     BVKA abschliessende     Empfehlungen ,
     die im gegenwärtigen Verschlag berücksichtigt werden .
                                            7
                                                                              VI
 ---pagebreak--- Tabelle 1 : Referenzangaben zu den Stellungnahmen der Wirtschaftsorganisationen
     Beratender Ausschuss         für  industrielle     Forschung und Entwicklung der
     Europäischen Gemeinschaft ~n ( IRDAC )
          " Opinion on future R&D programmes in the field of biotechnology" ,
          Dezember 1987
     European Biotechnology' Co-ordination Group * ( EBCG )
          " Safety Evaluation Through Risk Assessment in Biotechnology", Marz 87
          " The Approach of the Biotechnology Industry to BRIDGE", November 87
     Eurooai seller Rat der Verbande dor cheinischen Industrie ( CERIC )
          " Bio-informatics in Europe - An industry position paper ", Marz 1987
     Green Industry Biotechnology Platform ( GIDiP )
          "Final opinion on GIBiP on the BRIDGE programme ", April 1988
     Konsultation der Hefeindustrie
          " Sequencing the yeast genome , a detailed assessment ", Juni 1988
     Die Mitglieder der EBCG sind CEFIC ( Europaiscner Rat der Verbande der
     chemischen Industrie ), CIAA ( Ausschuss der Landwirtscnaf ts- und Ernahrungs-
     industrien der      E'.AJ ),   EFPIA   ( European Federation of Pharmaceutical
     Industries'     Associations ) ,    GIFAB    ( International  Group of National
     Associations of Agrochemical Manufacturers ) und AMFEP ( Association of
     Microbial Food Enzyme Producers ) .
 ---pagebreak--- 2.     ZIKLK UND LEITLINIEN VON BRIDGE
      Aufgrund der oben beschriebenen Berwertungen und lünpfeh1 ungen
       sollten oie Ziele des Programms wie folgt aussehen :
             – iorderung grenzüberschreitender Forscnung und der
      katalytischen Wirkungen dieser Forschung zur schnelleren
      Produktion biologiscner Daten , Materialien una Verfahren , die für
      eine sichere und rationelle Nutzung nützlicher Organisnten
      erforderlich sind ;
               Bereitstellung solcher Daten , Materialien und Verfanren zur
      Verfügung von Industrie , Landwirtschaft und Forschungszentren und
      Forderung ihrer Nutzung
        .. “ Sicherzustellen , dass die im Programm gewonnen Informationen
      für die laufende Diskussion über die soziale Akzeptanz der
      Biotechnologie zur Verfügung stehen ;
            - Schaffung der     wissenschaftlichen Grundlage , durch prä¬
      normative zur Erarbeitung von Leitlinien für neue und wirtschaft¬
      liche bedeutende herstellungsverfaliren ( einschliesslich vor allem
      solcher Verfanren , die sich auf oie Anwendung der Gentechnik
      stützen ) ;
            - Nutzung der wissenschaftlichen Kompetenzen in der gesamten
      Gemeinschaft , um durch Ausbildung und wissenschaftliche Mobilität
      den Bedarf der Biotechnologieunternehmen an cualifiziertem wissen¬
      schaftlichen Personal und an interdisziplinären Kombinationen von
      Fachkenntnis beizutragen .
      Für die Ausarbeitung des Programms werden zwei Konzepte angewandt .
2.1 . Beseitigung von Engpässen , nie von Lücken in den GrunoKenntnlsseii
      herruhren
      In den meisten Bereichen     der Biotecrinologie . ist besteht oeutlicn
      die Notwendigkeit ,     sich in Erkunaungsforschungen einzulassen ,
      besonders dann , wenn ungenügende Grundkenntnisse dar Biologie der
      Organismen die AnwendungsmogliciiKeiten molekularer Verfahren ein-
      senrünken . In dieser häufigen Situation gent es in erster Linie
      darum, mehr interdisziplinäre Forschungen durch Forcierung vorüber¬
      gehender Kombinationen von Fälligkeiten curchzufuiren . Die Unge-
      w’issneit über das Ergebnis veranlasst zu einer vorsichtigen
      Dosierung der Anstrengungen und Mittel , doch rechtfertigt ihre
      Bedeutung eine aktive Partnerschaft mit der Industrie entweder bei
      einer aktiven    Zusaminenarbeit oder bei der Nutzung von Daten , Ver¬
      fahren und Materialien aus diesen Forscnungsarbeiten .        Schliess¬
      lich erfordert die Schwierigkeit und Kariplexheit der Arbeiten eine
      katalytische Mobilisierung der Kompetenzen in der gesanten Gemein¬
      schaft .
      All diese Anforderungen können am besten durch die Schaffung von
      Eurolabs ( European Laboratories Without Walls - EL>AJ) befriedigt
      werden , ähnlich wie sich auch im Rahmen des BAP erfolgreich ge¬
      fördert wurden . Der wissenschaftliche Inhalt der zur Durcnfuh-
                                            9
 ---pagebreak---       rung aurcn EL. /w-Netze geplanten Zusammenarne lts vor naben , wird im
      Anhang zum Vorschlag für einen Ratsbescnluss unter vier Themen
      dargestellt      :   Informationsinfrastruktur ,   ünterstützungstechno-
      logen , Biologie aer Zellen und pra-normative Forschung .
2.2 . Beseitigung von Engnasser, aus strukturellen oder grössenordnungs-
      bedmgten     Zwangen
      In vielen Fallen ergeben sich die Engpässe der Nutzung der moder¬
      nen Biologie aus strukturellen oder grossenoranungsbedingten
      Zwängen , die durch bedeutende Investitionen von Fähigkeiten una
      Mitteln während eines spezifischen Zeitraums überwunden weraen
      konnten . Gemeinschaftsvorhaben zur Beseitigung solcher Engpässe
      werden häufig die logische Fortsetzung von Tätigkeiten dar steilen ,
      die von den Eurolabs ( ELWhj eingeleitet wurden . Sie müssen in
      allen Fallen eindeutig Teil der im Anhang zum Vorschlag für einen
      Ratsbeschluss genannten Aufforderung zur Einreichung von Vor¬
      schlägen in einiger Zusammenarbeit mit dem betreffenden Beratungs¬
      ausschuss festgelegt werden . “Die Sequenzierung des Genoms von
      liefe ", "Hochauflösende automatisierte iuikroben identif izierung " und
      'Molekulare Identifizierung neuer Pflanzencene " sind nur einige
      von vielen Beispielen für Themen , die auf diese weise angegangen
      worden konnten .
2.3 . Ausbildung
      Es wird vorqeschlagen , aufgrund neuer Analysen              ^        und
      verschiedener Konsultationen von Sachverständigen und Sachverstan-
      digenausschussen , im Karren von BRIDGE die Tätigkeiten fortzu¬
      setzen , die bereits bei BEP und HÄP offenbar die Antwort auf einen
      wichtigen Bedarf der Gemeinschaft an Wissenschaftlern darstellten ,
      die in den komplexen Bereichen dar Biotechnologie ausgebildet
      sind .
      Die Ausbildung im Raiimen von BRIDGE umfasst daher :
      -      die Ausarooitunn     von  Ausbildungsvertragen    für  jüngere und
             erfahrene wissenschaf tler mit einer Dauer     zwnscnen 6   und 24
             Monaten . Der wissenschaftlichen Geltungsbereich für diese
             "Ausbiluung    durch   Forscnungsarpeiten "  umfasst jeden aer im
             Anhang zum Vorschlag für einen Ratsbescnluss aufgefunrten
             spezifischen Bereiche .
             W. Dostal , Fast series no 22 " New technology and aevelopnient
             in employment " , EUR 11386 EN , 193B
      17 )
             D.J.    Bennett    "Manpower ,   Education    aid    Training   in
             Biotechnologv " A.À.B.B. , Lonaon , 1938
      la )
             A. Doll acker , M. Olast , L. Magnien " The advertised demand for
             qualified staff       in   biotecnnology-rel ated fields      : a
             statistical approach ", EG XII , 1986 ( draft report ).
                                             10
                                                                                (5
 ---pagebreak---             Die Organisation von Kursen und Somnerschulkursen , wie im BhP
            in allen Forscnungsbereicnen , in denen während oar Durch-
            fülurung aes Programms offensichtlich Ausbildungsbedürfnisse         :
            festgestellt werden .
3. DURCHFÜlIRUNGSSQlEt-tEN
3.1 Koopcrationsnetz-Vornaben (" N"-Vornaben )
                                                                                 j
      Diese im obigen Absatz 2.1 . definierten Vorhaben stutzen sich auf
      das BAP-Modell mit einem Beitrag der Gemeinschaft zwischen 20Ü.0Ü0           I
      und 40Ü.00U ECU/Jahr pro Vorhaben . Die Anträge auf Unterstützung            :
      müssen ein sehr genaues Schema der für jedes der Laooratorien , die
      den Vorschlag vorlegen , vorgeschlagenen Aufgaben enthalten . Dur
      integrierte Vorhaben , die zweifellos zur Bildung eines aktiven
      Eurolab = ELWW ( European Laboratory Without Walls ) fiihren , werden
      für eine Unterstützung in Betracht gezogen .                                 '
      Gegebenenfalls      organisieren    die    Kcmmissionsdienststellen  auch
      grenzüberschreitende Tätigkeiten ( Besuche , Sitzungen , Informa¬
      tionsaustausch ) zwisenen Laboratorien mit hoher wissenschaftlicher
      yualifikation , die nicht an der Durcnführung der wissensenafts-
      orientierten Vorbaten       beteiligt sind .   Es wird davon ausgegangen ,
      dass diese    Laboratorien     nach   einem oder    zwei Jahren der durch
      kleine finanzielle Beiträge stimulierten Zusammenarbeit , bereit
      sein werden -    d.h .    wenn  BRIDGE revidiert     wird - neue grenz¬
      überschreitende Vorsciil äge für wissensenaftsorientierte Vornaben
      vorzulegen .
3.2 . Grössere zielorientierte Vorhaben (" T"-Vorhaben )
      Die Unterstützung der Kommission für "T"-VornaDen , wie sie in
      obigem Absatz 2.2 . definiert sind , kann zwischen 1 und 3 Mio ECU
      im Jahr pro Vorhaben schwanken . Die Verteilung der Arbeit und der
      Forschungsmittel an die einzelnen beteiligten Laboratorien wird
      für jedes einzelne Vorhaben geregelt . Die hefegenomsequenzierung ,
      eines der von der Kommission vorgeschlagenen "T"-Vorhaten , stellt
      einen Fall    dar ,   bei   dem die Ger.veinschaftsmittel sehr vielen an
      einem einzigen Vorhainen beteiligten Laboratorien zugeteilt werden .
3.3 . Ausbi 1 dung
      Die Ausbildungsurbeiten werden nach dem HAP-Modell fortgesetzt . Es
      ist geplant , für die Ausbildung durcli Forschung eine Reihe von
      Ausbildungsvertragen an jüngere odar erfalirene Wissenschaftler zu
      vergeben , durchschnittlich in Hohe von 160 Mann/Janr . Die Labo¬
      ratorien , in denen die Arbeiten durchgeführt werden , erhalten
      zusätzliche Mittel .
4.    VERWALTUNGSGRUNDSATZE
4.1 . Konsultationen des Beratungsausschusses
      Die Ausarbeitung der Ausschreibungsunterlagen für^Forschungs- und
      Ausbildungstätigkeiten , die Bewertung der Vorscnläge und Auswahl
                                              11
 ---pagebreak---       der auszubildenöen     Forscher ,     die Bewertung der Ergebnisse und
      Verbreitung aer Informationen üoer aas Programm werden von • der
      Kommission in Konsultation mit aem betreffenden Beratungsausschuss
      durchgeführt .
4.2 . Bildung von zielorientierten ünerwachungseinheiten
      Aufgrund der Komplexität und der Vielfalt der wissenschaftlichen
      Themen , die in der Definition der modernen Biotechnologie erfasst
      sind , ist viel    spezialisierte Fachkenntnis für die Verwaltung
      aller Programmoerei ne     notwendig .      Daher   sollten zielorientierte
      Überwachungseinheiten in Verbindung mit jedem "T"-Vorhaben und
      gegebenenfalls mit     einigen Grupi^en       der   " N"-Vorhaben geschaffen
      werden . Jede Überwachungseinheit könnte mit dem wissenschaftlichen
      Beamten der Kommission , über eine Liste von Sachverständigen von
      der 'Kommission und von beratenden Ausschüssen gebildet werden . Die
      einzelnen Überwachungseinheiten verfolgen die Fortscnritte der
      einschlägigen Vorhaben im Hinblick auf spezifische Ziele der
      jeweiligen Teile des Programms und unterstützen die Kommission bei
      verschiedenen Bewertungs- und Lenxungsaufgaben . Sie            sollten min¬
      destens einmal im Jahr zusanmentreten , um aie J'ahresbericiite über
      Fortschritte innerhalb der entsprechenden Programmbereiche zu
      analysieren und dem betreffenden beratungsaus schuss Bericht
      erstatten . Diese Überwachungseinheiten können eines der Elemente
      eines dezentralisierten Verwal tungs Systems bilden , dass nach una
      nach im Rahmen des Programms aufgebaut wird .
4.3 . iKriterien für die Auswahl der Forschungsvorhaben
      Die Auswahl der Vorhaben erfolgt mit Hilfe des betreffenden
      Beratungsausschusses . Es werden folgenae Kriterien angewandt :
            aie techniscne Konpentenz des Antragstellers
            das wissenschaftliche          Interesse     des    Vorscnlags ,   seine
            Originalität , seine Relevanz zum Programm                 una     seine
            Durchfüiirbarkeit        ( einschliesslich           der       späteren
            wirtschaftlichen Durchführbarkeit )
      -     der wanrscheinlicne Beitrag zu der vorgescnlagenen Forschung
            zur Sicherheit ,     zur nanronisierung von Normen und zur
            wirtschaftlichen Stärke und               KonkurrenzfähigKeit        aer
            Europäischen Gemeinschaften
            die Intensität der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
            ( Vorschläge , die nicht von mindestens zwei Laboratorien in
            verschiedenen liitgliedstaaten stammen , werden nicht für eine
            Unterstützung in Betracnt gezogen )
            die Beteiligung der Industrie durch direkte Beteiligung ,
            Kofinanzierung ,    Lieferung         von     material ,   Zugang     zu
            Infrastrukturen , Bekundung von Interesse an einer Nutzung der
            Forschungsergebnisse . . .'. .
            gegebenenfalls die Bewertung von möglicherweise mit der
            vorgeschlagenen Forschung           verbunaenen       Risiken    ( jeder
            Vertragspartner muss         sich     streng     an   die Regeln und
            Empfehlungen halten , die hierzu in dem Mitgliedstaat , in dem
            sich das Laboratorium befindet , gelten ).
                                               12
                                                                                     «
 ---pagebreak--- 4.4 . Beziehungen und Zusammenarbeit mit anderen ge.ueinscnaf tl ichen ooer
      internationalen rixE-Programmen
      BRIDGE trägt zur Durchführung von Anschnitt " 4.1 . Biotechnologie "
      des gemeinscnaftlicnen Rahmenprogramms irn Bereicn uer Forschung
      und technologischen Entwicklung bei . Es wird ergänzt aurch gegen¬
      wärtige una Künftige spezifische Programme , die im Rennen der Ab¬
      schnitte " 4.2 . Agro-inuustrielle Technologien " und " 4.3 . Wettbe¬
      werbsfähigkeit der Landwirtschaft und Bewirtschaftung landwirt¬
      schaftlicher Ressourcen " vorgesehen sind . Ls bestenen sehr enge
      Lindungen zwischen BRIDGE und diesen Aktionen , insbesondere mit
      bezug auf ECLAIR ; .:d ELAIR , die unniittelbar an das Prograrm
      anknüpfen .
      Weitere Beziehungen zwischen BRIDGE und bestehenden oder Künftigen
      FuE-Tätigkeiten der Gemeinschaft sind in einigen Bereichen zu
      finden , die im Programm " Umweltschutz ", in der geplanten Aktion
      " PrädiKtive Medizin ", dem Plan " Sciene ", dem Programm "Wissen¬
      schaft und Technik irn Dienste der Entwicklung", in ESPRIT ( s .
      Bereich 2.2 " Wissensverarbeitung ") und in cren Deiionstrations-
      vorhaben im Energiebereich erfasst sind .
      In allen diesen Fällen wird eine enge Koordinierung sicnerge-
      stellt , um natürlicne Ergänzungen zwischen Programmen zu nutzen
      und unnötige Doppelarbeit zu vermeiden .
      Die für BRIDGE geplanten allgemeinen und vorwettbewerbl ichen
      technologischen   /'arbeiten sollten mittel- und langfristig röglicn-
      keiten für EUREKA-Vornaoen mit kannierziellen Zielen schaffen .
      Die gegenwärtigen Verbindungen zur European Federation of oio-
      technology ( LFB ) ( Europäischer Biotechnologieverbund ) - ( Teilnahme
      von Mitarbeitern     der Kommission ein Treffen der wissenschaftlichen
      Beratungs- und Exekutivausscnusse der EF&, Beteiligung von UFB-
      Vertretern an    KEG–workshoos ,   Unterstützung . bei der Organisation
      des Europäischen Kongresses über Biotechnologie , wie im Juni lb»B7 ,
      ...) werden lieibehal ten und intensiviert .
                                            13
                                                                              V*
 ---pagebreak---                         AKTION II : KONZERTI ERUNG
1. HINTERGRUND UND ZIELE
   Weltweit haben     die nationalen    Behörden de     facto anerkannt , dass
   der interdisziplinäre und multisektorale Charakter der Biotechno¬
    logie zwecks politischer Kohärenz eine Koordinierung zwischen den
   zuständigen Stellen verlangt . Daher hat die Kommission 1984 einen
   eigenen interdirekt io.nel len Biotecimologie-Lenkungsausschuss sowie
   unterstützende Strukturen und Aufgaben eingerichtet . Diese sollen
   die prioritären Massnahmen irn Bereich der Biotechnologie , die in
   der letzten Mitteilung der Kommission an den Rat               ' festgelegt
   wurden , umsetzen . Diese    Massnahmen haben zur Ausarbeitung von
   Kommissionsinitiativen wie den kiirzliche^ Vorschlägen
   Regelungen auf dem Gebiet der Biotechnologie              gefuhrt .
                                                                             für
                                                                 21 )
   Im Marz     1985 ergab sich mit dem Beschluss des Rates             zur Fest¬
   legung eines mehrjährigen Forschungs-Aktionsprogramms der Euro¬
   päischen Wirtschaftsgemeinschaft auf dem Gebiet der Biotechnologie
   ein Mandat für eine Konzertierungsaktion der Mitgliedstaaten . Im
   Mandat des Rates wurden folgende Ziele festgelegt :
         " Verbesserung    der     Normen     und     Kapazitäten       in   der
         Biowissenschaft       und     Verstärkung       der     strategischen
         Wirksamkeit ,    mit    der    diese     auf    die     sozial-     und
         wirtschaftspolitischen Ziele         der Gemeinschaft und ihrer
         Mitgliedstaaten angewandt werden ".
   Es wurde eine Liste von unterstützenden Aufgaben angeführt , die
   wie folgt zusammengefasst werden kann :
         weltweite Überwachung und Informationssammlung , Analyse und
         Bewertung , Speicherung und selektive Verbreitung ;
         KQM ( 83 ) 672 endg. /2 " Biotechnologie in der Gemeinschaft ", 4 .
         Oktober 1983 .
   20 )
         Z.B. KQM ( Bö ) 573 endg . " Ein Gemeinschaf tsraimven für di^
         Regelungen auf dem Gebiet der Biotechnologie ", Mitteilung der
         Kommission an den Rat , 4 . November 1986 ; KQM ( 88 ) 16ü endg .
         " Vorschlag für eine Richtlinie des Rates über die Verwendung
         von      gcntechnisch       veränderten        Mikroorganismen       in
         abgeschlossenen Systemen " and " Vorschlag für eine Richtlinie
         des Rates über die absichtliche Freisetzung gentechnisch
         veränderter Organismen in die Umwelt ", 4 . Mai 1988 und KGM
         ( 88 ) 165 endg . " Vorschlag für eine Richtlinie des Rates über
         den     Schutz   der    Arbeitnehmer      gegen    Gefanrdung durch
         biologische Arbeits Stoffe bei dsr Arbeit ", 5 . April 1988 .
   21 )
         ABI . L 83 vom 25 . Marz 1985 .
                                          14
                                                                                 \<\
 ---pagebreak---           Koordinierung und Forderung der Zusammenarbeit auf politi¬
          schen Bereichen , die Biotechnologie betreffen oder von ilur
          beeinflusst werden ,
           (i)    - in den Dienststellen der Kommission
           ( ii ) - zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten
   -      Möglichkeit mehr spezifischer Initiativen über biotechno¬
          logiebezogene Schlussclthemen wie Landwirtschaf t und Unwelt ,
          Entwicklung der Dritten          ivölt ,    Sicherheit ,      öffentliche
          Information , akademisch-industrielle          Zusammenarbeit     und die
          soziale Dimension .
   In all      diesen Bereichen    wurde Nachdruck       auf eine Zusammenarbeit
   mit den einschlägigen Dienststellen in der Gemeinschaft und den
   Mitgliedstaaten und über inforirelle und flexible Ad-hoc-Netze
   gelegt .
2. LAUFENDE TÄTIGKEITEN UND ERGEBNISSE
   Im Rahnen dieser Mandate wurden zahlreiche Tätigkeiten aufge¬
   nommen , die ein strategisches Bewusstsein , Analysen , linpfehlungen
   für Aktionen und unterstützende Massnahmen fördern . Konzertierung
   ist eine Servicetatigkeit , um alle Dienststellen dar Kommission ,
   zuständige Stellen der Mitgliedstaaten                 oder andere       an der
   Biotechnologie Beteiligten in die Lage zu versetzen , bessere
   Leistungen zu erbringen oder ihre Aktionen auf dem Gebiet der
   Biotechnologie besser zu koordinieren . Nachstehend sind einige
   Beispiele von Tätigkeiten angeführt , bei denen die Konzertierung
   eine wichtige Rolle gespielt hat :
   (i) -          Ein   Dokumentationszentrum ,      das   nunmehr     etwa  25.000
                  politisch relevante      Unterlagen       zur    Biotechnologie
                  umfasst und immer mehr    von Mitarbeitern       der Kommission
                  und der    Mitgliedstaaten ,     ihren   Beratern , Gutachtern ,
                  Forschern und Parlamentariern benutzt         wird .   Es  werden
                  Pläne    ausgearbeitet ,   um      es    zu    verbessern     und
                  insbesondere den   Zugang und die Informationsverbreitung
                  zu erleichtern .   In jedem Jahr werden Tausende von
                  Anfragen um Information , Beratung und Dokumentation
                  befriedigt . Seine Tätigkeit wird zunehmend durch
                  fehlendes    Personal    und       fehlende      Räumlichkeiten
                  eingeschränkt .
   ( ii ) -       Ad-hoc-Untersuchungen und Itorkshops führten zu Aktionen
                  für Eapfehlungcn
          Die Planung für " BICEPS" ( Europäisches Koojxerationsprogramrn
          und Strategie für BioinformatiK )               bildete die Grundlage
          für eine Verstärkung dir Bioinformatik im Rahmen von BAP und
          Es liegt ein zusammenfassender BICEPS-Bericht vor sowie
          Berichte über 15 unterstützende üntersuenungen oder Workshops .
                                            15
                                                                                    ъ>
 ---pagebreak---           BRIDGE und fur           das Program AIM             ( Fortgeschrittene
          Inrormationsveraroeitung in aer Medizin)~
          Verschiedene Untersucnungen , Konsultationssitzungen , ein
          Diskussionspapier der Kommission              und eine Aufforderung
          zur Interessensbekundang bereiteten den Vorschlag für die
          Programme ECLAIR und FLAIR            Zb ) vor ;
          Untersuchungen die sich aus den Arbeiten der Task Force für
          Biotechnologieinformation ergaben , führen zu konkreten von
          der Industrie unterstützten Empfehlungen für eine europäische
          Informationspolitik im Bereich Biotechnologie              ;
   ( iii ) -    Sekretariat der interdirektioneilen Gruppen wie dem
                Biotechnologie-Lenkungsausschuss , BRIC , und Bio-FED .
   Diese und andere Tätigkeiten werden im Rahmen der Umsetzung der
   1983 festgelegten dienstübergreifenden Strategie durchgeführt .
3. MEINUNGEN , BEWERTUNG UND EMPFEHLUNGEN
   Diese     Initiativen      sind   sowohl     im    allgemeinen      Ziel   der
   strategischen Kohärenz als auch in den spezifisch genannten
   Beispielen ,      im Einklang mit      den   IRDAC-Empfehlungen          . Das
          KOM ( 86 ) 221/2 , Diskussionspapier " Biotechnologie in der
          Gemeinschaft :        Stimulierung        der       agrarindustriellen
          Entwicklung ", 15 . April 1986 .
   24 )
          KUM ( 87 ) 667 , Vorschlag für einen Beschluss des Rates zur
          Annahme eines ersten Mahrjahresprogramms ( 1988-1993 ) für
          biotechnologische         agroindustrielle           Forschung      und
          technologische Entwicklung " ECLAIR" ( European Collaborative
          Linkage of Agriculture and Industry through Research ), 18 .
          Dezember 1987 .
   25 )
          KOM ( 88 )   351 , Vorschlag für eine Entscheidung des Rates zur
          Annahme        eines       mehr jalirigen         Forschungs-       und
          Entwicklungsprogramms       ( 1989     bis       Mitte     1993 )   für
          Nahrungsmittelforschung und -tecnnologie            FLAIR ( Food-Linked
          Agro-Industrial Research ) 24 . Juni 1988 .
   26 )
          " Die  Rolle    der   Informat ionstechnologie und -dienste in der
          Zukunft . Die Wettbewerbsfähigkeit der Bioindustrien Europas ",
          für die Kommission von ASFRA-Beratern ausgearbeiteter
          Bericht , Januar 1988 .
   27 )
          IRDAC , Beratender Ausschuss für industrielle Forschung und
          Entwicklung der Kommission dar Europäischen Gemeinschaften ,
          " Stellungnahme zu künftigen FuE-Programme auf dem Gebiet der
          Biotechnologie ", Dezember 1987 .
                                             16
                                                                                  l\
 ---pagebreak---                              28 )
     fctewer tungsgremium         empfahl , aie KonzertierungstütigKeit iiut der
     Ausweitung des Biotechnologie-Forschungsprogramms auf etwa 10 %
     des Gesamthaushalts von BRIDGE auszuweiten und sich auf vier
     Hauptaufgaben zu Konzentrieren , von denen die letzte neu ist :
     ( i ) Roordi nierung des Konzepts der Kommission für die Biotecnno-
             logie , einscnliessl ich der internen Informationsverbreitung
             und der iormulierung von Vorschlägen für künftige
             Initiativen .
     ( ii ) Konzertierung der Tätigkeiten der Mitgliedstaaten im Bereich
            Biotechnologie .
   ( iii ) Bereitstellung von Informationen ülxir die Vorteile , Grenzen
            und Sicherheit der Biotechnologie für Politiker , Wissen¬
            schaftler und die allgemeine Öffentlichkeit in der Gemein¬
             schaft und in den im      Rahmen des    Abkommens von      Lome assozi¬
             ierten Staaten .
     ( iv ) Tätigkeiten zur Forderung der Gründung und des Wachstums
            kleiner und mittlerer Biotechnologieunternehmen .
     Die Kommission kann diesen Empfehlungen generell zustimmen und hat
     sie bereits in den Zielen , Aufgaben und Mittelanforderungen der
     Vorschläge für die Zukunft der Konzertierungsaktion berück¬
     sichtigt . Die gegenwärtigen Aufgaben sind überprüft und ausge¬
     richtet worden , mehr in Richtung auf die o . a . Prioritäten , ganz
     in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des BVKA Biotechnologie .
4.   ZIELE UND PRIORITÄTEN DER KONZERTIERUNG
     Die ursprünglich im Ratsbeschluss vom März__ 1985 ( siehe obigen
     Absatz 1 ) festgelegten Ziele sind weiterhin gültig , doch wird ihre
     praktische Durchführung durch spezifische Aktionen und Aufgaben
     aktualisiert , um folgende Aspekte zu berücksichtigen :
     (i) -         weltweite Entwicklungen in der Biotechnologie in den
                    letzten Jahren - z.B. die stärkere Bedeutung weltweiter
                   elektronischer Netze , Datenbanken und der damit verbun¬
                   denen Informationsstruktur ; die schnell wachsende wett¬
                    bewerbliche Herausforderung durch kürzlich industriali¬
                    sierte Lander .
      (H) –         durch die jüngste und voraussichtliche zünftige Entwick
                    lung der Politik der Gemeinschaft und der Mitglied-
                    Staaten auf den mit der Biotechnologie zusammen. langenden
                    oder von ihr beeinflussten Lektoren - z.B. die Inan¬
                    griffnahme der agrar-industriellen Programme ECLAIR und
                    FLAIR wird den Bedarf für eine Konzertierungsu^tiwn mn
     28 )                                                      GCTM              CiciT
             Bewertung        des    Programms      aut   ( 19b2-l9uu )    uno   CIO S
             molekularbiologischen Technik , B-P              biotechnologie ( 1985-
             Aktionsprogramms auf dem Gebiet der            l/Jbo •
             1989 ) " , Lachverstandigengrup[>2 , .vomier
                                               17
                                                                                       ll
 ---pagebreak---            FLAIK wird den jiedarf für eine Konzertierungsaktion zur
           Forderung neuer       Tätigkeiten    in     diesem bereich
           verringern .
Die Durchführung der unterstützenden Aufgaben ( siehe Absatz 1 )
wird unter Berücksichtigung der Enpfehl ungen des Bewertungs-
gremiums , von IPDAC , Ges      Programmverwaltungsausschusses        und
anderer   Bedürfnisse ,  die  über    die   Netzwerke     ( inaustrielle ,
wissenschaftliche ,  öffentliches   Interesse     usw. )     festgestellt
wurden , geändert . Insbesondere soll die Zusammenarixoit rnit den
Verantwortlichen für       Biotechnologieangelcgenheiten in den
Verwaltungen und Behörden der Mitgliedstaaten verstärkt werden .
DURCHFÜHRUNG
Die Durchfünrung der Konzertierungsaktion erfolgt durch interne
Arbeiten in Zusammenarbeit mit    den Dienststellen      der Kanmission ,
den Mitgliedstaaten und anderen interessierten Gremien , und zwar
auf der Basis der weiteren Entwicklung und einer wirksameren Nut¬
zung der Überwachung , der Informationsgrundlage , der Informa¬
tionsverbreitung und Analysetätigkeit , sowie über Untersuchungs¬
berichte , die Organisation von   Workshops   und   Sitzungen     und die
Unterstützung für Task-Force-Arbeiten um die oben dargestellten
Ziele .
Obgleich eine gewisse Verstärkung des Personals als wichtig
angesehen wird , um den wachsenden Arbeitsanfall       im Bereich     der
Biotechnologie aufzufangen , wird so weit wie möglich auf externe
Dienste und Zusammenarbeit mit biotechnologisch ausgerichteten
Dienststellen in den Verwaltungen und öffentlichen Behörden der
Mitgliedstaaten zurückgegriffen . Die Abordnung von Personal aus
den Mitgliedstaaten über Zeiträume von allgemein 1 bis 3 Jahren
wird besonders gefordert , um die Verbindungen mit den Aktionen der
Mitgliedstaaten auf dem Gebiet der Biotechnologie zu verstärken .
 ---pagebreak--- VQRSCHUG FÜR EQŒN RESTHT-Iips DES RATES ---pagebreak---                                        Vorschlag für eine
                                     ENTSCHEIDUNG DES RATES
       zur Annahme eines spezifischen Programms för Forschung und technologische
                     Entwicklung im Bereich Biotechnologie ( 1990-1994 )
                                         " BRIDGE "
Biotechnology Research for Innovation , Development and Growth            in Europa ( 1990-1994 )
                    ( Biotechnologieforschung im Dienste von Innovation ,
                              Entwicklung und Wachstum in Europa )
       DLR RAT DER EUROPAI SCriEN GEi-iEIESCnAi'T’EN    –
       gestutzt       auf     den     Vertrag    zur      Gründung    der    Europäischen
       Wirtschaftsgemeinschaft , instesondere auf Artikel 13U q             Absatz 2
                                          1)
       auf Vor scnl an der kouimission       ,
                                                                 2)
       m Zusammenarbeit mit dem Europäischen ParlajTient            ,
                                                                            3)
      nacn Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses                ,
      in Erwägung nacnstcnender Gründe :
      Gemäß Artikel       130 k des Vertrages erfolgt die              Durchführung des
      Rahmenprogramms im Wege sjiezifischer          Programme , die innerhalb einer
      jeden Aktion entwickelt werden .
        Mit dem Beschluss 87 / 51 6 / EUR ATOM / EWG 4 )              hat der
      Rat ein gemeinschaf tliches Ranmenprograinm in Bereich der Eorscnung una
      technologischen Entwicklung        ( 1987-1991 ) angenam^en , das u.a . Tätig¬
      keiten zur     Erschl iessung und optimalen Nutzung biologischer Ressourcen
      vor sieht .
            1)    ABL . C
            2)
                  ALI . C
            3)
                  Abl . C
            4)
                  Ah . L 302 von 24 . lu . 1907 , S. 1
                                                      2
                                                                                               гь
 ---pagebreak--- i-’ur oic Auswanl acr üemeinscnaftsaxtionen legt das ka»-L.icnprogrann Kri¬
terien fest, zu denen auch der beitrag zur Stärkung des wirtscnaft-
lichen und sozialen Zusammenhalts der Gemeinschaft im Einklang mit dem Ziel
der wissenschaftlicnen und technischen yualität gehört.
Die im Raimenprograi.ri vorgesehenen Tätigkeiten urifassen insbesondere :
–      den Aufbau von gemeinschaftlichen FuE–Netzen , die insbesondere den
       einzel Staat liehen bemühungen eine grenzüberschreitend Dimension
       verleihen und in der Infrastruktur, der Basisbiotechnologie unu
       der Risikoanalyse den Technologietransfer zur Industrie und zur
       Landwirtschaft erleichtern sollen;
       die fortlaufende Bewertung der strategischen Bedeutung neuer
       Entwicklungen in der Biotechnologie und die Förderung der uner¬
       läßlichen          Kohärenz zwischen den verschiedenen Gebieten der
       Gemeinschaftspolitik , die Biotechnologie betreffen .
Das menrjährige Forscnungs- und Ausbildungsorogranm für die Europä¬
ische     Wirtschaftsooneinsenaft       auf    dam  Gebiet   der  ntolekularbiolo-
                       5)                              ... .
gischen Technik            uno das     laufende nelirjaiirige Forschungsaktions-
proarari der Europäischen Wirtscnaftsgeueinschaft auf dem Gebiet der
                                 (6, 7)                                 ...
Biotecnnolocie ( 1985-1989 )                halben den  Nutzen von Gemeinsenaits-
aktionen auf dem Gebiet der Biologie und die Notwendigkeit inrer
Ausweitung eindeutig naengewiesen .
Die volle oder teilweise Beteiligung europäischer Nicntr.utgliea-
staaten an Vorhaben dieses Programms ist erwünscht .
So weit wie möglich sollten            auch kleine und mittlere Unternehmen an
dem Forschungs- und Entwicklungsprogramm auf dem Gebiet der Bioteclino–
logie beteiligt werden .
       5 ) ABI. Nr. L 375 vom 20 . 12 . 1981, S. 1
       6)
           ABI. Nr. L 83 vom 23 . 3 . 19&5 , S. 1
       7)
           ABI . Nr. L. 206 van 30 . 7 . 1988 , S. 38
                                                  3
                                                                                   16
 ---pagebreak--- Die Durchfunrung der Forschungs- und Ausbildungsarctionen im Harunen von
COST trägt wesentlich              zur Ergänzung         der FuE-Vorhaben im
Bereich der biotechnologie bei .
Der     Wissenschaf fliehe     und   Tecnnische    Ausschuss   ( CREST )   ist ge-
h5rt uorden      -
 HAT    FOLGENDE   ENTSCHEIDUNG     ERLASSEN :
                                      Artikel 1
Für einen am 1 . Januar 1990 beginnenden Zeitraum von fünf Jaiiren wira
ein spezifisches Programm der Duropaiscnen wirtscnaftsgemeinschaft für
Forscnung uno      technologiscne     Entwicklung    im bereien     Biotecnnologie
beschlossen .
                                      Artikel 2
   Di e  zur      Durcnf ührung des prograroüis erforderlicnen i-iictel v.'erden
einschliessl ich     der   Aufwendungen    für    30 Bedienstete auf 100 ho uCu
veranschlagt .
                                      Artikel 3
  Die   Einzelheiten der Durchführung des Programms        und die Höhe der
f inanziellen Beteiligung der Gemeinschaft sind im Annan g aufgeführt .
Die von der Kommission abgeschlossenen Vertrage regeln die Recntc unu
Pflichten jeder Partei , insbesondere .nit Bezug auf die Verbreitung , een
Benutz und die Nutzung der Forschungsergebnisse .
                                      Artikel 4
  Im dritten Jahr der Durchführung des Programms überprüft die Kommission
 das Programm und legt dem Rat und dem Europäischen Parlament einen
  Bericht über die Ergebnisse und gegebenenfalls Vorschläge zur Änderung
 oder Verlängerung       vor .
Sie bewertet      die Ergebnisse und erstattet dem Rat       und dem     Parlament
darüber Bericht .
                                                4
                                                                                   TI
 ---pagebreak---  uio obigen Berichte          werden unter BerGc ks i cht 1 gung der
 im Anhang         festgelegten        Ziele       und gemäß     den
Vorschriften von Artikel 2 Absatz 2 des Beschlusses Ö7/5 16/bUKMHJlVbtiLi
erstellt .
                                     Artikel 5
Die Kommission ist für die Durchführung des Programms verantwortlicn .
Die Koranission wird von einem Ausschuss von der Art eines beratenden
Ausschusses ( im folgenden "Ausschuss" genannt ) unterstützt , der sien
aus Vertretern der         Mitgliedstaaten zusanirensetzt und in dem der
Vertreter der Komnission den Vorsitz fülirt .
                                     Artikel b
 (1)   Die  Kommission     unterbeitet   dein AUSSCHUSS      einen Kntwurf cer zu
       treffenden liassnahmen . Der Ausschuss gibt seine Stellungnaiimo
       innerhalb     einer     Frist   ab,     die    der     Vorsitzende    unter
       Berücksichtigung uer Dringlicnkeit der             betreffenden Krage -
       erforderlichenfalls durch eine Abstimmung - festsetzen kann .
 (2)   Die  Stellungnahme wird in          das     Protokoll    des   Ausschlusses
       aufgenommen ; darüber hinaus hat jeder Mitgliedsstaat das Kecnt zu
       verlangen , dass sein Standpunkt im Protokoll festgehalten wird .
 ( 3 ) Die Kommission Ijerüc^sichtigt soweit wie möglich die Stellungnahme
       des Ausschusses . Sie unterrichtet den Ausschuss darüber, inwieweit
       sie seine Stellungnahme berücksichtigt hat .
                                     Artikel 7
Die Kommission wird ermächtigt , gemäß Artikel 130 n des Vertrages Abkommen
mit internationalen Organisationen md Nichtmitgliedstaaten , insbesondere Sol ¬
chen, die sich an der europäischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der
wissenschaftlichen und technischen Forschung (COST) beteiligen § sowie
mit    den Ländern    auszuhandeln , die   Rahmenabkommen Ober wissen¬
schaftlich–tecnnische Zusammenarbeit mit cor Geineinscnafc ai^geschlossen
haben , um sie voll oder zum Teil an den konzertierten Aktionen im
Kähmen dieses Programms zu assoziieren .
                                                5
 ---pagebreak--- wenn RanmenabKonmen    uljer wi ssenscnaf tl icno    unci tecnnischo Zusai t ten -
arbeit.  zwischen       Drittländern        und     der   Euro ¬
päischen Gemeinschaft angeschlossen wurden , können sich Organisationen
und Unt.ernenmen in dieser. Landern unter l «stimmten /       von    der Kom ¬
mission      fest zu legenden     Voraussetzungen an einem Vorhaben im
Rahmen dieses Programms beteiligen .
                                  Artikel b
Diese   Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .
                                 Geschehen zu
                                 Ir i hauten ries Kates
                                 Der Prasicient
                                               0
 ---pagebreak---                  BIOTHCHNOLCJGIEPQRSCHUrG IM DIENSTE VON
             INNOVATION , Q/IWICKLUNG UND WACHSTUM IN EUROPA
                            ( BRIDGE: 1990 - 1994 )
                              TECHNISCHER ANHANG
AKTION 1 :      FORSCHUNG UND AUSBIUXJNS
INHALT
1.   Informationsinfrastruktur
1.1  Kulturensammlungen
     Die Entwicklung eines Konnmunikationssystems zum leichten und
     raschen Zugang zu den wichtigsten dienstleistenden Kulturen¬
     sammlungen in der Gemeinschaft , die durch die Unterstützung der
     nachstehenden Einrichtungen zu erreichen ist .
           Ein Forderungs Zentrum für Kulturensammlungen , das spezifisch
           darauf ausgelegt ist , europäische Benutzer mit sachgerechten
           Informationen über die bei den europäischen Kulturensamm¬
           lungen vorhandenen Fachkenntnisse und Dienstleistungen zu
           beliefern ( Verteilung von Katalogen ,          Patentregelungen ,
           gedrucktes und visuelles Material . . . )
           eine zentralisierte europäische Datenbank , hauptsachlicn über
           Mikroorganismen , die später auf andere Kulturen ( tierische
           und pflanzlicne Zellen , Viren , Plasmide ...) ausgedehnt wira .
           Die erste Phase in Richtung auf dieses Ziel ist die Harmoni¬
           sierung der Formate und Daten in den wichtigsten Kultursanm-
           lungen der Europäischen Gemeinschaft .
1.2 Verarbeitung und Analysen bio ( techno ) logischer Daten
           Anwendung von Informationsteclmologie ( spezielle "Software "
           und Ausrüstung ), wie sie für die Durchführung der Tätigkeiten
           in den Bereichen     Proteintechnik und Gensequenzierung ( siehe
           unten 2.1 . und 2.3 .) benötigt wird .
           Aktualisierung und Auslegung von Wissensbasen zur Speicherung
           und Klassifizierung bio ( techno ) logischer Daten wie Sequenzen ,
           genetischen Karten ,      Protein-    und   BiopolymerStrukturen ,
           Risikobewertungsdaten .
     -     Nutzung vorhandener oder neu          entwickelter Informations¬
           technologien zum raschen Zugaig zu europäisclien wissensDasen
                                            7
 ---pagebreak---          und Sequenzierungsnetzen über ein elektronisches [fetz , ein¬
         schliesslich Dateneingabe , On- line-Kataloge, elektronische
         Destel lunq usw .
2.  Ünterstützungstecnnologien
2.1 Proteintechnik/iiolekularmodel le
         interdisziplinäre Konzepte , einschliesslich Gentechnik und
         moderne Struktumfethoden , die eine Verbesserung oer i-ferkraie
          ( wie Stabilität , optimaler ph-wert , Substratspezifizität ...)
         von interessanten Proteinen und ihren Komplexen ( einscnliess-
         1 ich Gl ykoproteinen ) anstreben .
         Entwicklung von Methoden zum besseren Verständnis und zur
         Vorhersage der      StruKtur/iiinktionsbezienungen von Proteinen ,
         die an Faltung ,     der Stabilität und der Kristallisierung
         beteiligt sind , einschliesslich der theoretischen Methooen
         zur Simulierung dieser Eigenschaften und ihrer »fecnselwirkungi
         mit anderen assoziierten Molekülen .
2.2 Biotransformat.ion
         Entwicklung biologischer Reaktionen unter Verwendung neuer
         Zellinien oder neuartiger Enzyme zur Synthese wichtiger
         Zwischenprodukte , die für die Produktion von Stoffen mit
         honen Ijenrwert ( unter tesonderer Berücksichtigung uer
         Biokonversion     landwirtschaftlicher Überschüsse )    una   zur
         Umwandlung von Schadstoffen in unschädliche Verbindungen
         notwendig sind .
         Eorschungsarlxiiten über das Problem genetischer una
         physiologischer Stabilität freier oder immobilisierter
         qentec^miäch veränderter i'iikroben oder Zellen unter iiedin-
         gungen der Biotransformtion .
         Forschungsarbeiten über cias Problem oer enzymatischen Tätig¬
         keit unter extremen Ui owe 1 tbeoi ngungen ( organische Losungen ,
         ph-.»erte , Temperaturen , Immobilisierung ).
         Entwicklungen von ifetnoden zur Isolierung una Reinigung von
         Biotransformationsbrodukten (" up- ana downstream" -Prozesse ) .
    -    Entwicklung spezialisierter Software unct matnematischer ia-
         elle zur Kontrolle und Analyse biotechnologi scher Prozesse .
2.3 Genkartierung , Genomsequenzierung , neuartige Klonierungsmetnoaeri
         Sequenzierung des Genoms von nefe ( Saccheromyces cerevisiae )
         oder Teilen davon und von Bacillus subtilus ;
         Entwicklung von molekulargenetischen Techniken zur Iaenti -
         fizierung neuer bedeutenefer Pflanzengene unter Verwendung ues
         Arabidopsis-Genoms      als    Ressource , Charakterisierung  der
         identifizierten Gene ;
                                            O
                                                                            31
 ---pagebreak---      -    Entwicklung moderner Seauenzierungsverfahre.i und -ciusrüs-
          tung ( s . 1.2 .) unu Einbeziehung ilieser v'ertanren    unu Tecnno–
          logie in die Sequenzierungsprojekte .
3.   Biologie von Zellen
3.1 Pbysiologie ung i-iolekulargenetik industrieller i huroorg;tn i sne: i
     -    Genstabilität und Expression , posttranslationale Prozesse ,
          genetische und metabolische Regelung der Überproduktion ,
          Transport und Sekretion , diese Studien , die in jedem Pall dem
          Stand der Wissenschaft anqepusst sind , konzentrieren sich auf
          einige Mikroorganismen von industriellem Interesse wie die
          Genera    Streptomyces ,  Pseudamonas ,     Bacillus ,  Clostridium,
          Corynebacterium und zusätzlich die            grossen Gruppen _ der
          Kilchsäurebakterien , Extremopnilen , Hefen und filamentösen
          Pilze .
3.2  Easisbiologie von Pflanzen und assoziierten Organismen
          Zentrale Prozesse für     sexuelle   Portpf lanzung : Elunmecnanis-
          nen , Differenzierung von Keimzellen , i'oleKulure Grundlagen
          der Ganetenerkennung , Se 1 extionsSysteme .
          Grun>:ilagen der Pf lanzenzellregenerierung : Genetik und . iole-
          kularbiologie der Ljnbryogenesc somatisener und Keimzellen ,
          Erkennung uno Umwandlung von wacnstumsfördernd^n Signalen .
          iiolekulare Schnittstellen von Pflanzen und assozierten Orga¬
           nismen : Molekulare Grundlagen von wirtsspektrum und Virulenz ,
           Beschreibung der Pf 1 anzenabweiirreaktionen , Entwicklung von
           Gentechniken für pathogene Pilze ooer Mycorrhizae , Regulie¬
           rung von oflanzlich–mikrobiellen Signalen der Expression von
           mikrobiel len-pflanzlichen oenen , strukturelle und funktio¬
           nelle Identifizierung von Genen , die an der Symbiose uer
           Stickstofffixierung beteiligt sind .
           Plivsiolocrische Merkmale von      i el dfruchton :   Srxjicnerungs
           prozcssc , Stresspiiysiologie, Efiektivität uer Stickstori -
           nutzung .
 3.3 Biotechnologie von 'i'ierzel len
           Die Tierzelltecanik und Kulturtechnik , hierzu neuen oder ver¬
           besserten Produktionen wichtiger Stoffe für industrielle unc.
           zootectiniscne Zwecke fuliren .
           Zoologische Genetik : Genomanalyse , Untersuchungen wichtiger
           Gene , 'Methoden des Gentransfers , Genexpression und -regelung .
           Nutztiere : Verbesserte Immunität, gentechnisch veränderte
           Impfstoffe der zweiten Generation .
 ---pagebreak--- 4.  Pra-normative Forschung
    Pra-normative Forschung in der biotecnnologie ist an nennen Lnaen
    oer Kette Forschung-Entwdcklunq-Wutzung plaziert .
4.1 Sicnerheitsbewertung       in Verbindung        mit    der   Freisetzung
    gentechniscn veranuerter Organismen
          Uberwachungs- und KontrolltecnniKen : Probenahmen oei gen tech¬
          nisch veränderten Organismen und neueingefünrten Teilstücken
          von UlnA, i-jethoaen und Instrumentierung für hochauf lösende
          automatiscae mikrobielle Identifizierung und ciie Errichtung
          geeigneter Datenbasen , Schaffung einer Bank spezifischer
          Proben und chemischer Kennzeichen für eine grosse Zahl spezi -
          fiscner Mikroorganismen , Austilungsmetnoden .
          Bewertungstechniken : biologische Abkapselung , Genstabilitat
          und Gentransfer , Entwicklung von Mikrokosmen und Simulie¬
          rungsmethoden für oie Analyse der Auswirkungen .
          Erwerb grundlegender Kenntnisse ülier Genverhalten ( Horizon¬
          taler Transfer zwischen Arten , li.igruppierungen eingcfünrter
          Gene in den 'Wirtsorganismus ) und über das überleiten unu die
          Anpassung freigesetzter       Organismen ,    insoesonoere Boden¬
          bakterien , und einscnliesslicn der Änderung von «irts- und
          Geveocsnektrums für gentechniscn veränderter Viren .
          neuartige Konstruktionen : biologiscn abgekapselte Organismen ,
          Selbstnordvektoren ouer     Konstruktionen , oie   sich nicnt aus¬
          serhalb des nirtsorganismus entwickeln können , gentecnniscn
          veränderter ürnanismen , die in der Umwelt durch bekannte unu
          Sjtezif ische Tecnniken zerstört werden können .
4.2 In -vitro- Hewertung von Toxizität     unn   pharmakulogiscnen Aktivität
    von iiolekulen
          Entwicklung zellularer unci multizel lularcr Systeme als Ersatz
          für In-vivu-Geweixe unc; -Organe .
          Forschungsarbeiten üoer die          Probleme   der Vorbereitung ,
          Speicherung , Erhaltung uno aas 'Wachstum menscnlicner       Zell ¬
          kulturen .
          Entwicklung von      Zellinien ,  in   denen  funktionelle Eigen-
          scnaftcn besser erhalten werden .
                                           10
                                                                              13
 ---pagebreak--- DURCHFUHRUNG
AusbildungsaKtionen , die durch Ausbildungsvertrage und Kurse für jeaes
aer onigen Themen durengeführt vercen . Die Kosten cueser Aktionen
werden von der Gei.ieinscnaft getragen .
Forscnungsaxtionen ,    die duren Forscnungsverträge auf Kostenteilungs-
basis für jedes der obigen Tnenen uurengefülirt werden . Der finanzielle
beitrag der Gemeinschaft soll im allgemeinen 5U % der insgesamt zu¬
lässigen Vorhabenskosten nient überschreiten . Demgegenüber beläuft sien
der finanzielle Beitrag der Gemeinschaft bei Universitäten und
ähnlichen Fachhochschulen norinalerwise auf lüO % der Grenzkosten .
Es sind zwei Arten grenzübersenreitender Forschungsvorhaben geplant :
     N-Vorhaben zur Aufnahme von Forschungsarbeiten              auf Gebieten , in
     denen die wichtigsten Engpässe auf bücken in den Grundkenntnissen
     zuruckzufünren sind , in angepasste Geineinschaftsstrukturen
     ( European  Laboratories     without  walls    :   EL1.»’..). Der Beitrag der
     Gemeinscnaft    zu   solcnen   Vorhapen   soll    40ö      UUü   ECU/Janr   pro
     Vornaben nient übersenreiten .
     T-Vorhaoen zur Beseitigung wientiger Engnässe aufgrund strut-
     tureller und grossenordnungsbedingten Zwänge durch eine bedeutende
     Investition   von    Kenntnissen   und Aitteln .         her     ljeitrag   der
     Gemeinschaft zu solchen Vorhaben         wird    zwisenen      1      ois 3 . iio
     ECü/Jahr pro Vorlieben scnwanKen .
                                            11
                                                                                       2U
 ---pagebreak---      CXJST-TÄTIGKEITfcM ( CÄUPPE II ) DIE MIT AKTION I ZUSAI*lENHÄNGfcN
Inhalt
     Primare Meeresbiomasse
     In-Vitro-Kulturen     zur   Sortenhygiene und      zur Vermehrung der
     Gartenbaugewachse
     Methoden    für    die    Früherkennung    und   Identifizierung    von
     Pflanzenkrankheiten
     Bedeutung der VA-Mycorrhizen bei den Stoffkreislaufen im Boden und
     für die Pflanzenernährung
     Entwicklung    eines   Kokzidioseimpf Stoffes  auf   biotechnologischem
     Weg .
Durchführung
Durch die Abhaltung von     Sitzungen , Konsultation von Sachverständigen ,
Veröffentlichungen , Austausch von Forschern zwischen Laboratorien ,
Koordinierungsverträge sollen diese Aktionen durchgeführt warden .
                                           12
 ---pagebreak---   AKTION II : KONZHRTIERUNG
  Inhalt
  In v/erhindunq mit den betreffenden Dienststellen der Kauuission     und den
 MitgliedsStaaten werden die folgende Aufgaben durchgeführt :
             Beobachtung von Entwicklungen in der Biotechnologie , insbe¬
             sondere im Bereich von FuE, Bewertung ltirer Auswirkungen und
             und anschliessende Information der Dienststel len der
             Kommission und interessierten staatlichen Behörden , die
             verwandte Verantwortlichkeiten haben
             Feststellung von     Möglichkeiten ,    wie   die flankierenden
             Bedingungen für     eine    nutzenbringende    Entwicklung    der
             Biotechnologie in Europa verbessert werden können und die
             Effektivität    und    die    Kohärenz    von   biotecnnologiscn
             orientierten Programmen und damit in Beziehung stehenden
             Politiken der Mitgliedsstaaten und der Gemeinschaft ausgebaut
             werden können , einschliesslich derjenigen
 ( üi )      Verbreitung von Wissen und Hilfen bei der Verbesserung von
             °ffehtlichen Aufmerksamkeit und des Verständnisses für Natur ,
             Möglichkeiten und mögliche Risiken , die mit Biotechnologie
             verbunden sind
 ( iv )      Feststellung des ^Bedarfs und Hilfen bei der Forderung von
             grösserer Aktivität kleinerer Unternehmen im Bereich ,
             Biotechnologie , in der Gemeinschaft .
DURCIIFÜHRUNG
Diese Aktion wird die Arbeit ( begonnen im BAP ) der Ad-hoc-Zusammen-
arbeit mit Gruppen und Einzelpersonen , die Interesse und Fälligkeiten in
den BiWissenschaften und der Biotechnologie haben , wsiterentwickeln .
Auf diese Weise werden , Netzwerke geschaffen , die so informell und
flexibel wie möglich den Bedürfnissen den o . a . Aufgaben angepasst
sind . So wird ein     aktiver " Input "  in die Progranine erreicht , der die
Koordination     durch  den   Austausch   von Information zwischen den Teil ¬
nehmern fördert und die grössere Verbreitung der Informationen , die
durch die o . a . Aufgaben gefordert wird , unterstützt .
Im wesentl ichen werden diese Arbeiten durch durch hausinterne Analysen ,
den Aufbau und Betrieb einer organisierten Datenbasis und durch Dienst¬
reisen , gegebenenfalls einschliesslich Aufträgen für Stuclienixsrichte ,
der Abhaltung von Workshops und Sitzungen , der Unterstützung U3i der
Erstei lung von liericliten und die Verbreitung von Informationen .
                                            13
 ---pagebreak---                    HINWEISL2JDE VERTEILUNG OER AUSGALiEN
                                          Iiio ECUS
AKTION I  ( Forschung und Ausbildung
                Vertragsforschung
                      N-Vorhaben          3ü.5
                      T-Vorhaben          3o.5
          -     Ausbilaungstutigkeit      lu.O
                CüST-iiKtionen              3.Ü
AKTION II ( Konzertierung )               lu.O
                                         lüu.u
                                         U
 ---pagebreak--- BüÆRmjNÜSKKIOBtT^
          1Ь
 ---pagebreak---                               BEWKK'nJIJGSKRITERItN
Die i'dtteiluncj der Koiomission an den Rat über einen gemeinschaftlichen
Aktionsolan betreffend die Bewertung von Forschungs- und Lntwicklungs-
tätigKeiten für den Zeitraum 19ö7 bis lyyl ( KCK ( b6 ) 66ü endg .) be¬
stimmt , dass die Ziele unc Zwischene tappen jedes Forschungsprogramms in
prüfbarer Form anzuyeben sind . Die Ziele und Zwischenetap x;n des
Programms sina nachstehend aufgeführt .
Aktie« I ; Forschung und Ausbildung
1.   Das langfristige Ziel ist es , einen Beitrag zur Nutzung unc:
      optimalen Verwendung biologischer Ressourcen in der Gemeinschaf t
      zu leisten , eine Verbesserung von Forschungsfühigkeiten , die für
      die wetthewerbsfanigkeit der europäisenen Landwirtschaft und
     biotechnologi sehen     Industrie sowie den Umweltschutz notwendig
      sind . Dieses Ziel     soll angestrebt werden duren die Beseitigung
     wissenschaftlicher und technischer Lngpässe , die entweder von
     Lücken in den Kenntnissen oder /Zwängen , die sich aus Grosse oder
      Struktur ergeben , nerrühren . Forschungsvorhaben werden auf
     ■wechselwirkende weise durchgefünrt , dabei wird eine Integration
      zwischen Disziplinen ausgenutzt , die Anforderungen und fjoglicn-
     keiten der verseniedenen Mitgliedsstaaten zusammengebraent , die
     verschiedene lucpertisen von grundlegenden und angewandten Gebieten
     kombiniert .
2.   Primäre kurzfristige Ziele sind daher die Ausarbeitung von Vor¬
     schlägen für Forschungs- unc. Ausbildungstätigkeiten in einem
     Rahmen , der    den   vorgescnlagenen Geineinschaftsmitteln entsprient ,
     und die ansen liessende Durchführung dieser Tätigkeiten (" h "-
     Vorhaben , " T" -Vorhaben ,  Ausbilciung      und  Kootx?ration   mit dritten
     Ländern ) , so dass sie zu einer kräftigen Forderung der inter¬
     disziplinären grenzübersenreitenöen Kooperation unu wissen¬
      schaftlichen Mobilität beitragen . Diese Ziele sollen lho2-y3
     überprüfbar sein .
3.   Spezifische Ziele ,      überprüfbar      lyy5 , die durch " N"-Vornabeii
     erreient werden sollen , sind die folgenden :
      3.1 . Linriclitung von Netzwerken übernationaler Zusammenarbeit auf
            jeuem der    vier Gebiete    ( Informationsinfrastruktur ,      Unter¬
            stützungstechnologien , Biologie von Zellen , prä-normative
            Forschung ) des Programms ;
      3.2 . übernationale Zusammenarbeit , die duren             Analyse wissen¬
            schaftlicher Publikationen ersichtlich          ist   ( jedes einzeln
            Netzwerk oder ELWW produziert mindestens eine Veröffent¬
            lichung , entweder mit übernationaler Autorenscnaft octer mit
            der Bekanntgabe , dass l>iater ial /i-jethoden von anderen Vertrags¬
            partnern gestellt wurden );
                                             16
 ---pagebreak---    3.3 . hone »jualität wissenscnaftlicncr Fortschritte , die euren
          Konsultierung wissenschaftlicher regierten uno uurca Analyse
          von    Zitierungen wissenschaftlicher Artikel ,            die   die Er¬
          gebnisse der Forschung zus^nn enfassen , gezeigt wiro ;
   3.4 . Ausdruck industriellen Interesses , was durch industrielle LJC-
          teiligung mindestens in 20% cer Vornaben während der juren-
          funrungspnase oder ausserhalb des rechtlicnen Räumens von
          bhlijjh durcii     Verwertung von Forschungsergebnissen             unter¬
          strichen wird .
4. Spezielle Ziele , die durch die binrichtung und Durchführung von
   " 1" –proj eKten erreicht werden sollen , schliessen die folgenden
   ein :
   4.1 . Lrstellen einer neschreibung , diurch Bcscrireioung der For¬
          schungsbemühungen und des erwarteten Nutzens , von spezifi¬
          schen Forscnungszielen wie der Sequenzierung oes nefegenu.e ,
          nochauflösender automatischer          iiikrobenioentifikation ocier
          molekularer Identifizierung neuer Pflanzengene ;
   4.2 . Nachweis , zwei Janre nae'n dem beginn eines T-Projekts , von
          Fortschritten in Züchtung auf die gesetzten ziele ( nämlicn
          durch entsprechende iassnalriien , um sicnerzustellen ,          aass die
          wisse.nsc.naftlicnen Ziele     bis zum Abschluss des Programms er¬
          reichbar sind ).
   4.3 . iiedeutende bei träne ,     die an zeigen ,   dass oie gesetzten Ziele
          erreicht wurden      und   uas  sixaziellc    Anliegen der Industrie ,
          Landwirtschaft oder des Unufltscnutzes erreicht wurden .
5. Anliegen für das Ausbi 1 d'. ii igsprogravi i ist es , Stipendien vo.i
   ungefäiir 2 Jahren       an junge   Wissenschaftler und von 1-2 Jahren an
   erfairene      ». issenscnaftler   in   Laboratorien      aiit     hohem     wis-
   sonscl lef1 1 ichen Niveau zu vergelten . Ijesondere Anliegen sind :
   5.1 . Durchfivirung einer '..erbenassnaime        in allen i *i t gl iecisstaate: l
          der Gemeinschaft
   5.2    Rückkehr      der meisten    Kandidaten nach      ihrer Ausbildungs-
          Periode in einen anderen i-iitgl iedsstaat der Gemeinschaft ,
          wenn nicht in ihr Ursprungsland , um auf dem Gebiet der
          Biotechnologie zu arbeiten
   5.3 . Organisation von Ausbildungskursen , San; varschulen uno
          "Workshops " mit Unterstützung durch das Programm, unter
          Beteiligung von Teilnehmern aus der Industrie , wann im .«er
          mögl ich .
   Uie o.a . Kriterien können^teilweisc 19^3 überprüft werden, jedocu
   sollte eine weitere Überprüfung 199Ö stattfincten .
                                             17
                                                                                       Ho
 ---pagebreak--- Aktion II : Konzertienmq
Die Dewertung der Konzert ierungsaktion wird berücksichtigen , ob das
Programm tatsächlich die im Katslieschluss qonannton Aufgalxen erfuLlt
hat und ob die Durchführung dir Aufgixin wirklich zu tien qonannton
zielen ixeiqet ragen hat . mehr sixazi tische Dewirtunqskr iterion sind :
1.   Die Konzertierunq mit         den    Mitglicdstaaten :   Die Konzertie-
     rungsaktion sol Lte die        für    Biotechnologie    verantwortlichen
     Personen in den Verwaltungen der flitgliedstaaten unterstützt
     haben .
     1.1 . über die laufenden und geplanten Kommissionsinitiativen auf
           den für die Biotechnologie relevanten Gebieten unterrichted
           zu sein
     1.2 . über Biotechnologiearbeiten und -plane anderer Mitglied¬
           staaten unterrichtet zu sein
     1.3 . daher in ihren nationalen Plänen oder Initiativen im Bereich
           der Biotechnologie , Tätigkeiten auf Gemeinschaftsebene oder
           in anderen Mitgliedstaaten berücksichtigt zu haben .
2.   Auswirkung auf die Bedingungen für die Biotechnologie in Europa :
     Die Konzertierungsaktion sollte geprüft werden , um festzusstellen ,
     ob und inwieweit sie zu einer Verbesserung der kontextuellen
     Bedingungen für die sichere Entwicklung und vorteilhafte Anwendung
     dar   Biotechnologie     in    Europa    beitragen ,   unter besonderer
     Berücksichtigung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit , der
     Gründung und des Wachstums kleiner Unternelunen und des       Klimas der
     öffentlichen Meinung über Biotechnologie .
3.   Auswirkung auf die Entwicklung dar internationalen Zusammenarbeit
     auf dem Gebiet der Biotechnologie , besonders auf dem Feld von FuE ,
     und einschliesslich der Entwicklungsländer .
 ---pagebreak--- WLTIliLlftSttiSFÄl HÜKKIT UNL) UISQiAi-YIÜUM;
               FüLGtiOALSa lÄ^’ZÜi'ij
                             19
 ---pagebreak---                  FQLG1HAESQ iATZUNG MIT BCZUG AUF ÜIE
               WEHTENÜ1RBSFÄHIÜKEIT UND BESCHÄFTIGUNG
1. Gründe für die befürwortung des Vorschlags
   Uer Hauptgrund für das vorqescnlagene Progrann für Forschung una
   technologische Entwicklung besteht in einein mittel - unu langfri¬
   stigen Beitrag zur Forderung der industriellen Wettbewerbs¬
   fähigkeit , landwirtschaftlicher Innovationen und wirtschaftlichen
   Wachstums in der Gemeinschaft .
   Die Beiträge erfolgen durcn Forschungsarbeiten , Ausbildung und
   Konzertierung , die darauf ausgerichtet sind , Engpässe für die
   Kreativität und Anwendung zu beseitigen , die sicn aus Lucken in
   den Kenntnissen       oder aus grössenbedingten und strukturellen
   Zwängen ergeben .
   wenn es ein solches Programm nicnt gibt , werden uie europäische
   Industrie und Landwirtschaft seiir viel länger brauchen uie neuen ,
   nach und nach aus          der modernen Biologie nervorgegangenen ,
   Technolog ien anzuwenden .
2. Merkmale der betroffenen Wirtschaftszweige
   Die an der Biotechnologie 'oeteil inten oder von inr beeinflussten
   Sektoren bilden 4ü S> der Produktion einer modernen Wirtschaft ( s .
   FAST occasionul naper Kr . 1 ). Langfristig sind die Laudwirtscnaf t ,
   uie Lieferanten oes biologischen Inout in die Landwirtsenaft und
   die   Industrien ,   die  landwirtschaftliche  Produktion nutzen , un¬
   mittelbar von den Vorscnlag betroffen .
   Kurz- ouer mittelfristig sind jedoen die Wirtschaftszweige un¬
   mittelbar von den Ergebnissen des Programms betroffen , die sich
   mit. Pflanzen- und Tierzucht befassen ( insljesondere in der Saatgut-
   unu ImnfStofferzeugungen ) und zu einen geringeren nasse oio
   industrielle Mikrobiologie . Die in Programm vorgesehenen wich¬
   tigsten /Arbeiten der " unterstützenden Technologien "     ( insbeson¬
   dere Proteintechnik und Genonseriucnzierung ) sollten ra^a \ zu Inno¬
   vationen in der bioinfornat ik unu der Instrumentierung beitrugen .
3. Verpflichtungen der Wirtschaft aus dem Prograrrm
   Es sind die gleichen Verpflichtungen , denen auch alle    am Programm
   beteiligten Laboratorien unterliegen :
   -     Übereinstimmung der vorgeschlagenen Forschungsarbeiten iiiit
         den technischen Anhang des Programms
         Kostenteilung ( normalerweise 50 % )
         grenzübersenreitenae Zusammenarbeit
   -     Zugangsmöglichkeit für Konriissionspersonal an ürt und Stelle
         Leteiiigung der Vertragspartner an den von der Kommission
         abgehal teilen workshoos und Sitzungen
         Jahresberichte über Tätigkeiten und Ergebnisse .
                                        2U
                                                                          ^3
 ---pagebreak--- 4. bestimnungen mit bezug auf die Ki-Rj
    Zwar sinci in diesem Programm keine soezifiscnon Bestimmungen wie
   liezur auf die KiU vorgeschlagen woruen ,             doc.i sine sie als wien-
   tigste       begünstigte dieses Vorscnlags anZusehen . Da sie näufig
   nient in der Lage^sind, allein Komplexe langfristige Farscnungs-
   auroeiten durchzufunren , sind uieso Unterneru en von uen Ergebnissen
   Staat lien unterstützter Forschunys- und Entwicklungsarbeiten
   abhängig , ihre Beteiligung an einen Vorhaben wird Ix; i der Ausw’anl
   vorzugsweise berücksichtigt .
   Die Verbreitung von Informationen über die Forschungsergebnisse
   wird^vorrangig behandelt . Dabei wird vor allen Nachdruck auf die
   Verfügbarkeit dieser Informationen für die Kill gelegt .
   Die nach dem Beispiel des Programme bRITb ausgelegten Bedin¬
   gungen für die Beteiligung, bieten den j\dli den Vorteil , dass alle
   Teilne'nmer an einem BRIDDL-Vorhaben gleichwertig benandelt wroen .
   Innerhalb der Konzertierungsaktion , wird spezielle Priorität aen
   FÖrderungslxsdingungen gegeben , die die biluuny und das ».acnstum
   von biotechnologisch         orientierten     Ki-RJs fördern .  Dies wiru in
   Zusammenarbeit. mit der " Task force Kid " und anderen interessierte. :
   Dienststellen erfolgen .
5. Voraussichtliche Auswirkungen auf :
   a)       die -.«et tbewirbsfäni gkei t oer Lirtse.iüit
   Da es sich bei ERIDüii um eine vor.-.ettoewer; >licae Lntwicklung
   iianaelt , bestehen keine unmittelbaren Auswirkungen des Progru i.s
   auf die wetttxjv*erbsfänigkeit der Wirtschaft . Doch sine; einige
   kurz- bis        mittelfristige    in;!  viele lannfristige Auswirkungen zu
   erwarten - siehe Punkt 1 .
   b)       die beschaftiyuny
   uic Auswirkungen ces Programms auf uie besenaf tigung sine nur
   schwer abzuschatzen . Line grossere international .»ettoewerbs-
   fähigkeit der euronäisenen Liotecnnologie kann jedoch uaza bei-
   trancr.,     den langfristigen Niedergang der Landwirt sc: laft abzu¬
   schwächen und günstige Folgen für die besenäftigung in einigen
   Industriezweigen mit sich bringen ,              besonders in Unternehmen mit
   wachstumsmögl ichkei ten in sozialisierten Marktsegmenten von honem
   . jert .
6. Konsultation der einschlägigen Organisation
   Das Programm wurde aufgrund der ldinfehl ungen des Europäischen
   Parlaments , unabnängiger Sachverständiger , wirtsenaftsverbänoe ,
   oer einzelstaatlichen Delegationen des DVi^A Biotechnologie und 10
   Ad-noc-Arbeitsgrupoen ausgearbeitet , die vom bAVs biotecnnologio
   eingesetzt werden .
                                              21
 ---pagebreak--- die Liste der wänrend cer Vor'ocreitungsphase ues Programms Konsul ¬
tierten Wirtschaftsverbände ist in Tabelle 1 des beigefügten
randums entnalten .      Sie umfasste    insbesondere   uie Arbeitsyruprx:
Liotechnol oqio    des    beratenden   Ausschusses für iiK.ustrielle For ¬
schung und IbitwicKlnng der Jluropäi sehen Gemeinschaften ( IKuAC ) unu
die Europäische Liotechnol onie-Aoordiniürungsqrup;>e ( LbCd ), zu uer
Lurooaischo Kat der Verbände uer cltenischen Industrie ( CdFIG ), uer
AUSSCHUSS der Landwirtsei lafts- und drnährunqsinuustrien der Lud
( CI/sA ) , die Lurooaische Vereinigung der verbände ocr pharmazeu-
tischen Industrie      ( EFPIA ), die internationale Grup;>e der nationa¬
len Verbände der agrochemischen Hersteller ( GlFAP ) und der Verbann
der Hersteller miKrobiellcr Letensuittelenzyma ( AMFLP ) gehören .
 ---pagebreak---                                    FINAN ZDUGEN
1.      Haushaltsstelle
      . ( 1991.0
      7341 ( 1939 , Programm Biotechnologie )
      Rahmenproaramw. 1987-1991 Aktionslinie : 4.1
BkllXjE
( Biotechnologieforschung im Dienste von Innovation , _ Entwicklung una
Wachstum in Europa ) : ein spezifisches Programm für Forschung una
tecnnologische Entwicklung im Bereich Biotecnnologie .
2.    Rechtsgrundl âge
Artikel 13üq-2 , Beschluss des Rates
3.    Beschreibung der Aktion und Ziele
Das Gesantziel     ist   die Forderung     der Erschliessung unu optimalen
Nutzung biologischer Ressourcen durch die Beseitigung von Engpässen
aufgrund von Lucken in aen Kenntnissen oder aus         skalenbeoingten uns
strukturellen Zwängen .
Die   nauptaufqabe     von  BRIDGE    ist  es , die Grundlagenforschung uen
Erwartungen der euronäi sehen Industrie und Landwirtschaft anzupassen .
Dies setzt die Verstärkung dar vorhandenen Netze von ELu^ und iure
Auscennung auf neue Bereiche voraus , die als senr bedeutsam für die
Gemeinschaft angesehen werden . Betra'chtliche Anstrengungen sine im
Bereich der prä-normativen Forschunc vorgesehen , insbesondere was ctie
Bewertung der Risiken , die mit der Freisetzung gontechniscn veränderter
ilikroorganismen verbunden sein können , anbelangt .
Das Programm ist wie das BAP in zwei Aktionen gegliedert :
-     Informationsinfrastruktur
      Unterstützungstechnologien
-     Biologie der Zellen
      Prä-normative Forschung
                                             24
 ---pagebreak--- AKtion^II ist ei na spezifische Kanzerticrungstatigkeit zur übcrwacnung
cler »Möglichkeiten , ries Bedarfs und djr Folgen bioteciuiologischer
Entwicklungen in rier Gerneinschaft und in der ganzen '..eit .
4.    Begrundung
Die Aktion ist dadurch gerecntfertigt, dass die von der Biotechnologie
betroffenen oder     durch  sic  beeinflussten     Sektoren   40 $> der Gesamt¬
produktion in einer modernen Wirtschaft liefern . Die vorgescnlagenen
Tätigkeiten der Forschung , Ausbilcung , Überwachung uno Konzertierung
sollten insoesondere auf lange Sicht zur Verringerung der Handels–
defizite beitragen . Sie sollten ferner zur Entwicklung neuer iiethooen
zur   Bewertung  der    biologischen  Sicherheit und zur harnünisciien Ent ¬
wicklung der Politik und von Regelungen f{Liren , die für uie Förderung
der modernen Biotechnologie in efer Geneinscnaft massgeblich sind .
Die Bewertung der bisherigen Geiieinsciiaftstätigkeiten und intensive
Konsultationen haben       den   Mutzen    gemeinsamer      Anstrengungen der
Gemeinschaft im Bereich der biotechnologischen FuL und weites Interesse
an einer Fortsetzung und Ausweitung dieser Anstrengungen naciigewieson .
5.    Finanzielle Auswirkungen der Aktion auf die Ausgaben
( in Millionen BCU )
( einscnliosslich der Ausgaben für Personal und administrative und
technische Verwaltung )
5.1 . Gesamtkosten während der vorgesehen Laufzeit :
      Aus den ilaushaltsolan der Ge;neinschart :        luü,üou
      Auf einzelstaatlicher Kbene :                      7u,ü2ü
                                      Inscjcsajtit :    17G ,
                                           25
 ---pagebreak--- 5.2          Schema der Verpf 1 ichtungsermächtigungen und Zahlungen - BRIDGE
5.2.1        Aktion I : Forschung und Ausbildung
Mm'JlLBINDUNGKN
                        1000         lOol     ly y 2   1003       loo-i       1005    loOu      ΙΕη,Τ,
PERSUnAL ( einscnl . l,30u           1 , 500  1,560    1,640      1,650                          7 , 65u
Dienstreisen und
Berater )
BETRIELSSAUS-         U,800          1,000    1,100    1,100      1 , 2üu                        5 , 2uu
VERTRÄGE             30 t 200       18,700   17,350    3 , 300    1,600                        77 , lau
IUSGESA ,T           3d , 300       21,200   20,0l0    6,04 0     4 , -i 3 vj                  0 a , UMO
ZAHLUNGEN
                                     1551     1002     1003       1004        loo5    loou       VJ'EvL
PERSür<AL ( einscnl . 1,300          1,5,4 )  1 , 56u  1,640      1,650                            7 , o5u
Dienstreisen und
Berater )
ÌÙ:ÌÌ>JL2,SAOS “      0 , ;-< i / u  1 , üou  1 , luo  1 , 100    1 , 2U0                          3 , 2ou
Ο/ΛΟΙ ... *
VEKTIÍÂGE             7,240         lo , 220 20 , 00u 17,705      6 , 7b3     4 , 0o0 1,13 .,    77 , lau
IdSGESAiiT            5,340         20,720   22,660   20,445    11,633        4,060   1 , 13 j   0 ,, , uuu
                                                               2M
 ---pagebreak---  5.2.2                Aktion II : Konzertierungsaktion ( 1 )
MITTtlÜINUUNGfcïJ
                      1990     1991     1992     1993      1994      1995      1996
PERSONAL ( einschl . 0,71ü     0,900    0,950    1,01U     1,030                              4,600
Dienstreisen und
berater )
BLTRIEBSAUS-         0,350     0,360    0,370    0,300     0,390                              l,ö5u
dAUEN
VERTRÄGE             0,650    0,70o     0,750   0,800      0,650                              3,554
INSüES/ U-iT         1,710     1,960    2,070   2,190      2,070                             l>l,Uu<)
ZAHLUNGEN
                     lyyo     1991      ly92    1993       199Ί      1955      1990         'IXji'rh
PERSONAL ( einschl . 0,710    0,90u     0,950   1,010      1,030                              4,000
Dienstreisen und
berater )
BLTKIEESAUS-         0,350    0,360     0,370   0,3<>u     0,390                              1,6 JO
GAüEK
VERTRÄGE             0,520    0,700     0,750   0,800      0,650     U,13ü                    3 , J_>U
INSGESAMT            1,500    1,960     2,070   2,190      2,070      0,130                 lü.UvU
             (1)     Es     sollte     darauf      hingewiesen        werden ,    dass   die
                     Konzertierungsaktion nicht mit den regulären Vorscnungs"-
                     Aktionen veraleichbar ist , sondern eine Reihe von Tätigkeiten
                     (wie im technischen Anhang ausgeführt ) umfasst , die
                     oersonal aufwendig sind : Für die Verwaltung kleiner Studien,
                     Informationsverwaltung ,     Antworten      auf    externe    Anfragen ,
                     Abhaltung     häufiger     ’.torkshops ,    Sitzungen , ^ Konferenzen ,
                     öffeiltliclikeitsarlieit und andere Konzertierungstätigkeiten .
                                                        27
 ---pagebreak--- 5.3 . Berechnungsweise
a)    Ausgaben nach Vertragen
      Diese Ausgaben        umfassen     eien     finanziellen         Beitrag c*er
      üetieinschaffc für :
      - vorwettbewerbliche        r’orsenung        unu   Entwicklung            uurcii
      KostenteilungsVerträge mit Porscnungs- und industriellen
      Grupoen , die ihren Ditz in Europa haJjen unu aucn dort tätig
      sind ( durchschnittlicher finanzieller Beitrag der Gemeinschaft
      etwa 50 % der Gesantkosten )
      - Studien ,          analytische            Arbeiten ,           Ausbilaungs-
      /liobilitatsstipendien ( 1 )
b)    Betriebsausgaben ( 1 )
      Adivinistrative         Kosten •        ( Verwaltungsausscnuss-              unu
      Arbeitsgruppensitzungen , Dokutiei l tenvertei 1 ung ouar Verbreitung
      von     Techniken ,     Nutzung       der     batenvorcu*'. >. :i t ung s-    und
      TelekouimuniKationseinrichtungon )              und          unterstützende
      Koordinierungstatigkeiten .
c)    Personalkosten
      -                                                                               I
      Die j-dr:dcstanforderunnon für uie burchfünrung dieses Prograiw.^
      wurden veranschlagt aufgrund eines v'erwa 1 1ungsper son« 1 s von :
                          - 10 DeaTir.cn - EesolGungsgrup: xa
                          - 4 Eoanten - Besoluungsqrup x? D
                          - 10 Boa iton - Desoldungsgrup;>? G
            Insnesant :     30 loamto
      - Nachstehendes Personal von :
                          - 12 Bcaiten - Desoltîungsgrupoe A
                          - 4 deai.iten - besoldunçsgruppe a ■
                          - 6 ireamten - Desoluungsgrup: >j C
      ist. bereits tätig ( Aktionsprogramm Diotechnologie lbt>5-l5üy ).
( 1)  Einschliesslich bittel für 5 CüST-Aktionen , Grup;xj 2 . Die i
      Unterstützung für CüST-Aktionen wird über "Verträge" un^
      "Betriebskosten " verteilt und beläuft sich auf insgesamt 3 ido
      ECU .
                                          2U
                                                                                        SI
 ---pagebreak---                 Zusätzliches Personal von :
                                 ~ 4 beamten - Uesoldungsgrupije n
                                 ~ 4 beanten - besolbungsyru^x? C
            rfird fur ben Zeitraum lyyU“lyy4 anqoforuert.
            - Uie Personal Posten wuroen auf rolgenticr drunalacie          uerociuiet
             ( sxcho Pbb 19by )
                                A = 93.ÜÜO JJCUS
                                B = 5Ö.UÜÜ iJCUS
                                C = 37.ÜUO ECUS
           - Die Kosten für neues Personal wurden mit 5u i                        i;n
           Linste1 lunqsjahr veranschlagt .
           ~            folgenden vier Jahre wurden 4 % Inflation berechnet .
           - bas üesamtnersonal dis Programms ( 3v beamte ) wird wie folgt
           aufceteilt.:
                                AKtion I , t'orschung und Ausbiluung :
                                - 11 beante - basoldungsgruppe A
                                - 2 Beamte - besoldungsgruo, x? n
                                -   5 lieamte - nesol UUJ îgsyruope C
                                Action II , Konzerti erungsaKt ion :
                                - 5 beamte - besolaungsgrupfje A
                                - 2 bearatc - besolbungsgruppe ii
                                - 5 lieante - besolaungsnruppe C
           - bio    Personai .-;osten    unfassen  Làttei     fiir  bioiistreisen una
           berater .
6 . Finanzierung der Ausgaben
bio ilittelbindungen zur        Deckung    des  beiieinscnaftsijoitrags     zu uies^.j
Vorhaben sind in oie             künftigen Haushaltspläne          oer deiiv-'inschaft
auf zunelunen .
 ---pagebreak--- 7 . Art der Kontrolle
    vorval t en « it- interne ,«un trollen    dure. i  den   do; ieru 1 (.u.iVK.tor   ror
    r’inar.zKontrol lo mit Bezug auf die Uurcnf unrung <ie » nausnaltspluns .
    . vissenscnaftl iene Áontrol lo :
             - j.-eratunfj5 Aussciiuss
             - i^eante aer Kanmission
             - Prüfung durch      den Rechnungsnof gemäss uen Bestimmungen Oes
               Vertrags
-   Das Procramn wird in         uoereinstir.imung mit   dem "AKtionsplan         der Ge¬
    meinschaft iiber die Bewertung von i-’orsenungs- una Ausoilaungs-
    tätigKeiten der Gemeinschaft in den Jahren 19Ü7-1J91 " ( AUi ( b6 ) 60u
    er.dg . ) l)ewertet . Siehe LewertungsKriterien im Anhang .