CELEX: E2002J0001
Language: de
Date: 2003-01-24 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes vom 24. Januar 2003 in der Sache E-1/02: EFTA-Überwachungsbehörde gegen das Königreich Norwegen (Verletzung von Pflichten aus dem EWR-Abkommen — Richtlinie zur Gleichbehandlung von Männern und Frauen — Reservierung akademischer Stellen für Frauen)

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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E2002J0001

Urteil des Gerichtshofes vom 24. Januar 2003 in der Sache E-1/02: EFTA-Überwachungsbehörde gegen das Königreich Norwegen (Verletzung von Pflichten aus dem EWR-Abkommen — Richtlinie zur Gleichbehandlung von Männern und Frauen — Reservierung akademischer Stellen für Frauen)  

Amtsblatt Nr. C 115 vom 15/05/2003 S. 0006 - 0006

Urteil des Gerichtshofesvom 24. Januar 2003in der Sache E-1/02: EFTA-Überwachungsbehörde gegen das Königreich Norwegen(Verletzung von Pflichten aus dem EWR-Abkommen - Richtlinie zur Gleichbehandlung von Männern und Frauen - Reservierung akademischer Stellen für Frauen)(2003/C 115/06)In der Sache E-1/02: EFTA-Überwachungsbehörde gegen das Königreich Norwegen - Antrag auf Feststellung, dass Norwegen gegen seine Verpflichtungen aus Artikel 7 und Artikel 70 des EWR-Abkommens sowie Artikel 2 Absatz 1 und Absatz 4 und Artikel 3 Absatz 1 der Richtlinie 76/207/EWG vom 9. Februar 1976 zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen hinsichtlich des Zugangs zur Beschäftigung, zur Berufsbildung und zum beruflichen Aufstieg sowie in Bezug auf die Arbeitsbedingungen, die in Anhang XVIII Nummer 18 des EWR-Abkommens genannt wird, verstoßen hat, indem eine Vorschrift beibehalten wurde, gemäß derer eine bestimmte Anzahl akademischer Stellen ausschließlich Frauen vorbehalten bleibt - hat der Gerichtshof, zusammengesetzt aus Carl Baudenbacher (Berichterstatter), Präsident, Per Tresselt und Dóra Guðmundsdóttir, Richter, am 24. Januar 2003 ein Urteil erlassen, dessen Tenor wie folgt lautet:1. Es wird festgestellt, dass Norwegen durch die Beibehaltung einer Vorschrift, durch die es ermöglicht wird, eine bestimmte Anzahl akademischer Stellen ausschließlich dem unterrepräsentierten Geschlecht vorzubehalten, gegen seine Verpflichtungen aus Artikel 7 und Artikel 70 des EWR-Abkommens sowie Artikel 2 Absatz 1 und Absatz 4 und Artikel 3 Absatz 1 der Richtlinie 76/207/EWG vom 9. Februar 1976 zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen hinsichtlich des Zugangs zur Beschäftigung, zur Berufsbildung und zum beruflichen Aufstieg sowie in Bezug auf die Arbeitsbedingungen, die in Anhang XVIII Nummer 18 des EWR-Abkommens genannt wird, verstoßen hat.2. Das Königreich Norwegen trägt die Kosten des Verfahrens.