CELEX: 62017CA0001
Language: de
Date: 2018-06-21 00:00:00
Title: Rechtssache C-1/17: Urteil des Gerichtshofs (Dritte Kammer) vom 21. Juni 2018 (Vorabentscheidungsersuchen der Corte d’appello di Torino — Italien) — Petronas Lubricants Italy SpA/Livio Guida (Vorlage zur Vorabentscheidung — Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen — Verordnung [EG] Nr. 44/2001 — Zuständigkeit für individuelle Arbeitsverträge — Art. 20 Abs. 2 — Arbeitgeber, der vor den Gerichten des Mitgliedstaats verklagt wird, in dem er seinen Wohnsitz hat — Widerklage des Arbeitgebers — Bestimmung des zuständigen Gerichts)

201807270632024682018/C 285/0912017CJC28520180813DE01DEINFO_JUDICIAL201806218811Rechtssache C-1/17: Urteil des Gerichtshofs (Dritte Kammer) vom 21. Juni 2018 (Vorabentscheidungsersuchen der Corte d’appello di Torino — Italien) — Petronas Lubricants Italy SpA/Livio Guida (Vorlage zur Vorabentscheidung — Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen — Verordnung [EG] Nr. 44/2001 — Zuständigkeit für individuelle Arbeitsverträge — Art. 20 Abs. 2 — Arbeitgeber, der vor den Gerichten des Mitgliedstaats verklagt wird, in dem er seinen Wohnsitz hat — Widerklage des Arbeitgebers — Bestimmung des zuständigen Gerichts)
 ---documentbreak--- C2852018DE810120180621DE00098181Urteil des Gerichtshofs (Dritte Kammer) vom 21. Juni 2018 (Vorabentscheidungsersuchen der Corte d’appello di Torino — Italien) — Petronas Lubricants Italy SpA/Livio Guida
   (Rechtssache C-1/17) (
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   „(Vorlage zur Vorabentscheidung — Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen — Verordnung [EG] Nr. 44/2001 — Zuständigkeit für individuelle Arbeitsverträge — Art. 20 Abs. 2 — Arbeitgeber, der vor den Gerichten des Mitgliedstaats verklagt wird, in dem er seinen Wohnsitz hat — Widerklage des Arbeitgebers — Bestimmung des zuständigen Gerichts)“2018/C 285/09Verfahrenssprache: Italienisch
      Vorlegendes Gericht
   
   Corte d’appello di Torino
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Klägerin: Petronas Lubricants Italy SpA
   
      Beklagter: Livio Guida
   
      Tenor
   
   Art. 20 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 44/2001 des Rates vom 22. Dezember 2000 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen ist dahin auszulegen, dass er in einem Fall wie dem im Ausgangsverfahren in Rede stehenden dem Arbeitgeber das Recht einräumt, vor dem Gericht, bei dem die von einem Arbeitnehmer erhobene Klage selbst ordnungsgemäß anhängig ist, eine Widerklage zu erheben, die sich auf eine Forderungsabtretung stützt, die der Arbeitgeber und der ursprüngliche Forderungsinhaber vertraglich vereinbart haben, nachdem die Klage selbst erhoben worden war.
   (
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      )	ABl. C 112 vom 10.4.2017.