CELEX: 62020CA0487
Language: de
Date: 2022-02-10 00:00:00
Title: Rechtssache C-487/20: Urteil des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 10. Februar 2022 (Vorabentscheidungsersuchen der Curtea de Apel Alba Iulia — Rumänien) — Philips Orăştie S.R.L./Direcţia Generală de Administrare a Marilor Contribuabili (Vorlage zur Vorabentscheidung – Harmonisierung des Steuerrechts – Gemeinsames Mehrwertsteuersystem – Richtlinie 2006/112/EG – Art. 179 und 183 – Recht auf Vorsteuerabzug – Modalitäten – Verrechnung oder Erstattung des Mehrwertsteuerüberschusses – Zusätzliche Zahlungsverbindlichkeiten – Grundsatz der steuerlichen Neutralität – Grundsätze der Äquivalenz und der Effektivität)

4.4.2022   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 148/4
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 10. Februar 2022 (Vorabentscheidungsersuchen der Curtea de Apel Alba Iulia — Rumänien) — Philips Orăştie S.R.L./Direcţia Generală de Administrare a Marilor Contribuabili
      (Rechtssache C-487/20) (1)
      
      (Vorlage zur Vorabentscheidung - Harmonisierung des Steuerrechts - Gemeinsames Mehrwertsteuersystem - Richtlinie 2006/112/EG - Art. 179 und 183 - Recht auf Vorsteuerabzug - Modalitäten - Verrechnung oder Erstattung des Mehrwertsteuerüberschusses - Zusätzliche Zahlungsverbindlichkeiten - Grundsatz der steuerlichen Neutralität - Grundsätze der Äquivalenz und der Effektivität)
      (2022/C 148/05)
      Verfahrenssprache: Rumänisch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      Curtea de Apel Alba Iulia
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Klägerin: Philips Orăştie S.R.L.
      
         Beklagte: Direcţia Generală de Administrare a Marilor Contribuabili
      
         Tenor
      
      Art. 179 Abs. 1 und Art. 183 Abs. 1 der Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem sowie der Grundsatz der Äquivalenz sind dahin auszulegen, dass sie einer nationalen Regelung entgegenstehen, die für Rechtsbehelfe im Hinblick auf die Erstattung der Mehrwertsteuer, die auf einen Verstoß gegen das gemeinsame Mehrwertsteuersystem gestützt sind, ungünstigere Verfahrensmodalitäten vorsieht als für ähnliche Rechtsbehelfe hinsichtlich anderer Steuern und Abgaben als der Mehrwertsteuer, die auf einen Verstoß gegen das innerstaatliche Recht gestützt sind.
      
         (1)  ABl. C 433 vom 14.12.2020.