CELEX: C1999/246/47
Language: de
Date: 1999-08-28 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 19. Mai 1999 in der Rechtssache T-203/95, Bernard Connolly gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Beamte - Artikel 88 des Statuts - Vorläufige Dienstenthebung - Zulässigkeit - Begründung - Angebliches Fehlverhalten - Verstoß gegen die Artikel 11, 12 und 17 des Statuts - Gleichbehandlung)

28.8.1999            DE                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                      C 246/23
                                                     GERICHT ERSTER INSTANZ
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                            Leimen, Zustellungsanschrift: Kanzlei der Rechtsanwälte
                                                                      Loesch & Wolters, 11, rue Goethe, Luxemburg, gegen Kommis-
                      vom 19. Mai 1999                                sion der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte:
                                                                      zunächst Bernd Langeheine und Heinz-Joachim Freund, so-
in der Rechtssache T-175/95: BASF Coatings AG gegen                   dann Wouter Wils und Heinz-Joachim Freund), wegen Nichtig-
     Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)                   erklärung der Entscheidung 95/477/EG der Kommission vom
                                                                      12. Juli 1995 in einem Verfahren nach Artikel 85 EG-Vertrag
                                                                      (IV/33.802 — BASF Lacke + Farben AG und SA Accinauto)
(Wettbewerb — Artikel 81 Absatz 1 EG (früher Artikel 85               (ABl. L 272, S. 16) hat das Gericht (Erste Kammer) unter
Absatz 1) — Alleinvertriebsvereinbarung — Paralleleinfuh-             Mitwirkung des Präsidenten B. Vesterdorf sowie der Richter
                               ren)                                   R. M. Moura Ramos und P. Mengozzi — Kanzler: J. Palacio
                                                                      Gonzaĺez, Verwaltungsrat — am 19. Mai 1999 ein Urteil mit
                       (1999/C 246/45)                                folgendem Tenor erlassen:
                  (Verfahrenssprache: Deutsch)                        1. Die Klage wird abgewiesen.
                                                                      2. Die Klägerin trägt die Kosten des Verfahrens.
In der Rechtssache T-175/95, BASF Coating AG, früher
BASF Lacke und Farben AG, mit Sitz in Münster-Hiltrup
(Deutschland), Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ferdi-            (1) ABl. C 315 vom 25.11.1995.
nand Hermanns, Düsseldorf, Zustellungsanschrift: Kanzlei der
Rechtsanwälte Loesch und Wolter, 11, rue Goethe, Luxemburg,
gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Be-
vollmächtigte: zunächst Bernd Langeheine und Heinz-Joachim
Freund, sodann Wouter Wils und Heinz-Joachim Freund),
wegen Nichtigerklärung der Entscheidung 95/477/EG der
Kommission vom 12. Juli 1995 in einem Verfahren nach
Artikel 85 EG-Vertrag (IV/33.802 — BASF Lacke + Farben AG
und SA Accinauto) (ABl. L 272, S. 16) hat das Gericht (Erste                  URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten B. Vesterdorf
sowie der Richter R. M. Moura Ramos und P. Mengozzi —                                        vom 19. Mai 1999
Kanzler: J. Palacio Gonzaĺez, Verwaltungsrat — am 19. Mai
1999 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
                                                                      in der Rechtssache T-203/95, Bernard Connolly gegen
1. Die Klage wird abgewiesen.                                              Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
2. Die Klägerin trägt die Kosten des Verfahrens.                      (Beamte — Artikel 88 des Statuts — Vorläufige Dienstent-
                                                                      hebung — Zulässigkeit — Begründung — Angebliches
(1) ABl. C 315 vom 25.11.1995.                                        Fehlverhalten — Verstoß gegen die Artikel 11, 12 und 17
                                                                                     des Statuts — Gleichbehandlung)
                                                                                              (1999/C 246/47)
                                                                                        (Verfahrenssprache: Französisch)
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                      In der Rechtssache T-203/95, Bernard Connolly, ehemaliger
                      vom 19. Mai 1999                                Beamter der Kommission der Europäischen Gemeinschaften,
                                                                      wohnhaft in Everberg (Belgien), Prozeßbevollmächtigte:
in der Rechtssache T-176/95: Accinauto SA gegen Kom-                  Rechtsanwälte Jacques Sambon und Pierre-Paul Van Gehuch-
       mission der Europäischen Gemeinschaften (1)                    ten, Brüssel, Zustellungsanschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts
                                                                      Louis Schiltz, 2, rue du Fort Rheinsheim, Luxemburg, gegen
(Wettbewerb — Artikel 81 Absatz 1 EG (früher Artikel 85               Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmäch-
Absatz 1) — Alleinvertriebsvereinbarung — Paralleleinfuh-             tigte: Gianluiggi Valsesia und Julian Currall), wegen Aufhebung
                               ren)                                   der Entscheidung vom 27. September 1995, mit der die
                                                                      Anstellungsbehörde beschloß, den Kläger vorläufig seines
                       (1999/C 246/46)                                Dienstes zu entheben und die Hälfte seines Grundgehalts vom
                                                                      3. Oktober 1995 an einzubehalten, hat das Gericht (Erste
                                                                      Kammer), unter Mitwirkung des Präsidenten B. Vesterdorf
                  (Verfahrenssprache: Deutsch)                        sowie der Richter J. Pirrung und M. Vilaras — Kanzler H. Jung
                                                                      — am 19. Mai 1999 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
In der Rechtssache T-176/95, Accinauto SA mit Sitz in
Brüssel,Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Helmut Glassen,          1. Die Klage wird abgewiesen.
 ---pagebreak--- C 246/24               DE                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                       28.8.1999
2. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten einschließlich der Kosten des          URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
    Verfahrens des vorläufigen Rechtsschutzes.
                                                                                                 vom 6. Juli 1999
(1) ABl. C 351 vom 30.12.1995.                                          in den verbundenen Rechtssachen T-112/96 und
                                                                        T-115/96, Jean-Claude Séché gegen Kommission der Euro-
                                                                                          päischen Gemeinschaften (1)
                                                                        (Beamte — Ablehnung der Beförderung — Abwägung der
                                                                        Verdienste — Begründung — Ernennung nur der Ordnung
                                                                        halber — Grundsatz der Gleichbehandlung — Diskriminie-
                                                                        rung aufgrund des Alters, des Geschlechts und der Staatsan-
                                                                        gehörigkeit — Fürsorgepflicht — Entsprechung von Besol-
                                                                        dungsgruppe und Tätigkeit — Artikel 27 Absatz 3 des
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                              Statuts — Ermessens- und Verfahrensmißbrauch —
                                                                        Grundsätze des Vertrauensschutzes und des guten Glaubens
                                                                        — Anspruch auf vorübergehende Verwendung — Entschei-
                         vom 8. Juli 1999                               dung über die Gewährung einer vorübergehenden Verwen-
                                                                        dung — Ermessen der Verwaltung — Anspruch auf Aus-
in der Rechtssache T-36/96, Giuliana Gaspari gegen Euro-                gleichszulage — Amtsfehler — Immaterieller Schaden —
                      päisches Parlament (1)                                  Zurückweisung von Anträgen auf Beweiserhebung)
(Beamte — Rechtsmittel — Verweisung an das Gericht —                                             (1999/C 246/49)
Krankheitsurlaub — Ar̈ztliche Bescheinigung — Ar̈ztliche
Kontrolluntersuchung — Der ärztlichen Bescheinigung wi-
                    dersprechendes Ergebnis)                                               (Verfahrenssprache: Französisch)
                         (1999/C 246/48)                                In den verbundenen Rechtssachen T-112/96 und T-115/96,
                                                                        Jean-Claude Séché, ehemaliger Beamter der Kommission der
                                                                        Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft in Brüssel, Prozeßbe-
                                                                        vollmächtigter: Rechtsanwalt Eric Boigelot, Brüssel, Zustel-
                  (Verfahrenssprache: Französisch)                      lungsanschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts Louis Schiltz, 2, rue
                                                                        du Fort Rheinsheim, Luxemburg, unterstützt durch Union
In der Rechtssache T-36/96, Giuliana Gaspari, Beamtin des               Syndicale — Bruxelles mit Sitz in Brüssel, Prozeßbevollmäch-
Europäischen Parlaments, wohnhaft in Sandweiler (Luxem-                 tigte: zunächst Rechtsanwältin Véronique Lebrun, Brüssel,
burg), Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwältin Lucette Defal-             sodann Rechtsanwalt Pierre Monville, Brüssel, Zustellungs-
que, Brüssel, Zustellungsanschrift: Fiduciaire Myson SARL, 30,          anschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts Louis Schiltz, 2, rue
rue de Cessange, Luxemburg, gegen Europäisches Parlament                du Fort Rheinsheim, Luxemburg, gegen Kommission der
(Bevollmächtigte: Manfred Peter und Antonio Caiola) wegen               Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Gianluigi Val-
Aufhebung der Entscheidung vom 22. Mai 1995, mit der das                sesia, Julian Currall und Denis Waelbroeck) u. a. wegen
Parlament gemäß Artikel 60 des Statuts der Beamten der                  Aufhebung der beiden von der Kommission am 22. Mai 1996
Europäischen Gemeinschaften das Fernbleiben der Klägerin                im Rahmen des Verfahrens der Besetzung des durch die
vom Dienst am 5. Mai 1995 als unbefugt angesehen und einen              Stellenausschreibung COM/20/96 für frei erklärten Dienst-
Tag auf ihren Jahresurlaub angerechnet hat, und — soweit                postens der Besoldungsgruppe A 2 im Juristischen Dienst
erforderlich — der bestätigenden Entscheidung vom 9. August             erlassenen Entscheidungen, mit denen Frau D. auf den Dienst-
1995 hat das Gericht (Dritte Kammer) unter Mitwirkung des               posten einer Juristischen Hauptberaterin der Besoldungsgruppe
Präsidenten M. Jaeger sowie der Richter K. Lenaerts und J. Azizi        A 2 ernannt und die Bewerbung des Klägers auf diesen
— Kanzler: B. Pastor, Verwaltungsrätin — am 8. Juli 1999 ein            Dienstposten abgelehnt wurde (Rechtssache T-112/96), sowie
Urteil mit folgendem Tenor erlassen:                                    u. a. wegen Aufhebung der Entscheidung der Kommission
                                                                        vom 1. Dezember 1995 über die Ablehnung des Antrags, mit
                                                                        dem der Kläger im wesentlichen die Neueinstufung seines
1. Die Klage wird abgewiesen.                                           Dienstpostens in die Besoldungsgruppe A 2 ab dem 1. Januar
                                                                        1991 und hilfsweise die Anwendung der Regelung über die
                                                                        vorübergehende Verwendung beantragt hatte (Rechtssache
2. Die Parteien tragen jeweils ihre gesamten eigenen Kosten in den      T-115/96), hat das Gericht (fünfte Kammer) unter Mitwirkung
    Verfahren vor dem Gericht und dem Gerichtshof.                      des Präsidenten J. D. Cooke sowie des Richters R. Garcı́a-
                                                                        Valdecasas und der Richterin P. Lindh — Kanzler: A. Mair,
                                                                        Verwaltungsrat — am 6. Juli 1999 ein Urteil mit folgendem
                                                                        Tenor erlassen:
(1) ABl. C 145 vom 18.5.1999.
                                                                        1. Es besteht kein Anlaß, über den mit der Klage in der Rechtssache
                                                                             T-112/96 gestellten Antrag auf Aufhebung der Entscheidung
                                                                             über die Ernennung von Frau D. auf den streitigen Dienstposten
                                                                             zu entscheiden.