CELEX: 62021TN0778
Language: de
Date: 2021-12-15 00:00:00
Title: Rechtssache T-778/21: Klage, eingereicht am 15. Dezember 2021 — Folkertsma/Kommission

21.2.2022   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 84/42
            
         
      Klage, eingereicht am 15. Dezember 2021 — Folkertsma/Kommission
      (Rechtssache T-778/21)
      (2022/C 84/60)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: Rommert Folkertsma (Zierikzee, Niederlande) (vertreten durch Rechtsanwältinnen L. Levi und P. Baudoux)
      
         Beklagte: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Der Kläger beantragt,
      
                  —
               
               
                  die außervertragliche Haftung der Beklagten festzustellen;
               
            
                  —
               
               
                  dem Kläger den materiellen und immateriellen Schaden zu ersetzen, den er durch das rechtswidrige Verhalten der Beklagten erlitten hat;
               
            
                  —
               
               
                  falls erforderlich, den Beschluss der Beklagten vom 5. Oktober 2021, mit der die Haftung der Beklagten bezüglich des Abzugs des Klägers vom Projekt SUBRATA in den Philippinen ausgeschlossen wurde, für nichtig zu erklären;
               
            
                  —
               
               
                  der Beklagten die Kosten aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Was das rechtswidrige Verhalten der Beklagten betrifft, wird die Klage wird auf drei Gründe gestützt:
      
                  1.
               
               
                  Verletzung des Rechts des Klägers auf rechtliches Gehör;
               
            
                  2.
               
               
                  Verletzung der Begründungspflicht durch die Beklagte;
               
            
                  3.
               
               
                  Verletzung der Sorgfaltspflicht durch die Beklagte.
               
            Der Kläger habe einen tatsächlichen, sicheren und quantifizierbaren Schaden erlitten, nämlich den Einkommensverlust für die Dauer des Dienstleistungsvertrags, den der Kläger hatte, dann den Verlust der ernsthaften Chance, dass der Vertrag nach dem Ende der ursprünglichen Laufzeit für weitere zwei Jahre verlängert würde und drittens die Schädigung des guten Rufs des Klägers. Der Kläger ersucht um Ersatz dieses materiellen und immateriellen Schadens.