CELEX: 32014M7361
Language: de
Date: 2014-09-11 00:00:00
Title: Entscheidung der Kommission vom 11/09/2014 zur Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Gemeinsamen Markt (Fall COMP/M.7361 - KAINDL / DB ML / CTE) gemäß der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates (Nur der Deutsche Text ist verbindlich)

|[pic]                             |EUROPÄISCHE KOMMISSION                                                                                   |
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                                        Brüssel, 11.9.2014
                                        C(2014) 6522 final

                                        |An die Anmelder:                                                   |
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Betr.:      Sache M.7361 – KAINDL / DB ML / CTE
           Kommissionsbeschluss nach Artikel 6(1)(b) der Verordnung (EG)  Nr. 139/2004 des Rates[1]

Sehr geehrte Damen und Herren,

 1. Am 18. August 2014 ist die Anmeldung eines Zusammenschlusses nach Artikel 4 der Fusionskontrollverordnung bei  der  Europäischen  Kommission
    eingegangen. Danach ist Folgendes beabsichtigt: Die Unternehmen M. Kaindl KG („Kaindl“, Österreich) und DB Mobility Logistics AG  („DB  ML“,
    Deutschland),  das  von  der  Deutschen  Bahn  AG  kontrolliert  wird,  erwerben  im  Sinne  des   Artikels 3   Absatz 1   Buchstabe b   der
    Fusionskontrollverordnung die gemeinsame Kontrolle über ein  neugegründetes  Gemeinschaftsunternehmen,  CTE  Container  Terminal  Enns  GmbH
    („CTE“, Österreich), durch Erwerb von Anteilen[2].

 2. Die beteiligten Unternehmen sind in folgenden Geschäftsbereichen tätig:

    - Kaindl ist eine Holdinggesellschaft in der Holzverarbeitung und im Holzhandel tätig; durch ihre 100%ige Tochtergesellschaft  CTS  Container
      Terminal Salzburg GmbH ist Kaindl auch in der Logistikbranche aktiv;

   - DB ML ist ein Anbieter von Mobilitäts- und Logistikdienstleistungen;

   - CTE ist für den Betrieb des Container Terminals Enns zuständig.

 3.  Nach  Prüfung  der  Anmeldung  hat  die  Europäische  Kommission   festgestellt,   dass   der   angemeldete   Zusammenschluss   unter   die
    Fusionskontrollverordnung und unter Randnummer 5 Buchstabe a  der  Bekanntmachung  der  Kommission  über  ein  vereinfachtes  Verfahren  für
    bestimmte Zusammenschlüsse gemäß der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates[3] fällt.

 4. Aus den in der Bekanntmachung über ein vereinfachtes Verfahren  dargelegten  Gründen  hat  die  Europäische  Kommission  beschlossen,  keine
    Einwände gegen den angemeldeten Zusammenschluss zu erheben und ihn für mit dem Binnenmarkt  und  dem  EWR-Abkommen  vereinbar  zu  erklären.
    Dieser Beschluss ergeht nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Fusionskontrollverordnung.

                                        Für die Kommission

                                        (unterzeichnet)
                                        Alexander ITALIANER
                                        Generaldirektor
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[1]   ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1 („Fusionskontrollverordnung“). Mit Wirkung vom 1. Dezember 2009 wurden mit dem Vertrag über die  Arbeitsweise
    der Europäischen Union („AEUV“) einige Begriffe geändert. So wurde zum Beispiel „Gemeinschaft“ durch „Union“ und „Gemeinsamer  Markt“  durch
    „Binnenmarkt“ ersetzt. In diesem Beschluss wird durchgehend die Terminologie des AEUV verwendet.
[2]   Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union, C 283 vom 26.08.2014, S. 3.

[3]   ABl. C 366 vom 14.12.2013, S. 5.

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                                                                NICHTVERTRAULICHE
                                                                     FASSUNG

                                                             FUSIONSKONTROLLVERFAHREN

                                                             VEREINFACHTES VERFAHREN