CELEX: 32004R0809
Language: de
Date: 2004-04-29 00:00:00
Title: Verordnung (EG) Nr. 809/2004 der Kommission vom 29. April 2004 zur Umsetzung der Richtlinie 2003/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend die in Prospekten enthaltenen Informationen sowie das Format, die Aufnahme von Informationen mittels Verweis und die Veröffentlichung solcher Prospekte und die Verbreitung von Werbung (Text von Bedeutung für den EWR)

30.4.2004          DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                 L 149/1
                                                                  I
                                        (Veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte)
                           VERORDNUNG (EG) Nr. 809/2004 DER KOMMISSION
                                                      vom 29. April 2004
  zur Umsetzung der Richtlinie 2003/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend
  die in Prospekten enthaltenen Informationen sowie das Format, die Aufnahme von Informationen
   mittels Verweis und die Veröffentlichung solcher Prospekte und die Verbreitung von Werbung
                                          (Text von Bedeutung für den EWR)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN –
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Richtlinie 2003/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November
2003 betreffend den Prospekt, der beim öffentlichen Angebot von Wertpapieren oder bei deren Zulassung
zum Handel zu veröffentlichen ist und zur Änderung der Richtlinie 2001/34/EG1, insbesondere deren
Artikel 5 Absatz 5, Artikel 7, Artikel 10 Absatz 4, Artikel 11 Absatz 3, Artikel 14 Absatz 8 und Artikel
15 Absatz 7,
nach fachlicher Konsultierung des Ausschusses der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden
(CESR)2
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1)      Die Richtlinie 2003/71/EG legt die Grundsätze fest, die bei der Erstellung von Prospekten zu
         beachten sind. Diese Grundsätze sind zu ergänzen, wenn es um die im Prospekt enthaltenen
         Informationen, sein Format und die Aspekte seiner Veröffentlichung, die in den Prospekt mittels
         Verweis aufzunehmenden Informationen und die Verbreitung von Werbung geht.
(2)      Je nach Art des Emittenten und Typ der involvierten Wertpapiere sollte eine Typologie mit
         Mindestangaben erstellt werden, die den in der Praxis am häufigsten verwendeten Schemata
         entsprechen. Die Schemata sollten sich auf die Informationsbestandteile stützen, die in den
         IOSCO-Offenlegungsstandards für das grenzübergreifende Angebot und Erstnotierungen
         gefordert werden (Teil I), sowie auf die bereits bestehenden Schemata der Richtlinie 2001/34/EG
         des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Mai 2001 über die Zulassung von
1
  ABl. L vom 6.7.2001, S.1, zuletzt geändert durch Richtlinie 2003/71/EG (ABl. L 345 vom 31.12.2003, S. 64).
2
  Der CESR wurde durch den Beschluss 2001/527/EG der Kommission vom 6. Juni 2001 eingesetzt, ABl. L 191 vom 13. Juli 2001,
         S.43.
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        Wertpapieren zur amtlichen Börsennotierung und über die hinsichtlich dieser Wertpapiere zu
        veröffentlichenden Informationen.
(3)     Die Informationen, die der Emittent, der Anbieter oder die Person, die die Zulassung zum Handel
        auf einem geregelten Markt beantragt, nach dieser Verordnung zur Verfügung stellt, sollten den
        Datenschutzvorschriften der Europäischen Union unterliegen.
(4)     Setzt sich ein Prospekt aus mehreren Dokumenten zusammen, so sollte darauf geachtet werden,
        dass Informationen nicht doppelt geliefert werden. Zu diesem Zweck könnten gesonderte
        detaillierte Schemata für das Registrierungsformular und die Wertpapierbeschreibung verwendet
        werden, die auf die jeweilige Art des Emittenten und die entsprechenden Wertpapiere abgestimmt
        sind, um so jeden Wertpapiertyp zu erfassen.
(5)     Der Emittent, der Anbieter oder die Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten
        Markt beantragt, dürfen in einen Prospekt oder Basisprospekt Informationen aufnehmen, die über
        die in den Schemata und Modulen genannten Informationsbestandteile hinausgehen. Jede auf
        diesem Wege gelieferte zusätzliche Information sollte dem Wertpapiertyp oder der Art des
        betreffenden Emittenten angemessen sein.
(6)     In den meisten Fällen (d.h. in Anbetracht der vielfältigen Arten von Emittenten, Wertpapiertypen,
        die eventuelle Einbeziehung eines Dritten als Garantiegeber, die etwaige Existenz einer
        Börsennotierung) wird ein einziges Schema für einen Anleger nicht ausreichen, um eine fundierte
        Anlageentscheidung zu treffen. Deshalb sollte eine Kombination verschiedener Schemata möglich
        sein. Folglich sollte eine nicht erschöpfende Kombinationsübersicht erstellt werden, aus der die
        unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten der Schemata und Module für die meisten der
        verschiedenen Wertpapiertypen hervorgehen, um so den Emittenten bei der Abfassung eines
        Prospekts behilflich zu sein.
(7)     Das Schema für Aktienregistrierungsformulare sollte nicht nur für Aktien und übertragbare,
        aktienähnliche Wertpapiere, sondern auch für andere Wertpapiere gelten, die über Umwandlung
        oder Tausch Zugang zum Kapital des Emittenten verschaffen. In letztgenanntem Fall sollte dieses
        Schema nicht verwendet werden, wenn die anzudienenden Basiswerte schon vor Emission der
        Wertpapiere, die Zugang zum Kapital des Emittenten verschaffen, emittiert wurden; verwendet
        werden sollte das Schema demgegenüber, wenn die anzudienenden Basiswerte zwar schon
        emittiert, aber noch nicht zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen sind.
(8)     Die freiwillige Veröffentlichung von Gewinnprognosen in einem Registrierungsformular für
        Aktien sollte auf kohärente und vergleichbare Art und Weise erfolgen und mit einer Erklärung
        einhergehen, die von unabhängigen Buchsachverständigen oder Abschlussprüfern ausgearbeitet
        wurde. Diese Information sollte nicht mit der Veröffentlichung bekannter Trends oder sonstiger
        faktischer Daten verwechselt werden, die eine wesentliche Auswirkung auf die
        Geschäftsaussichten des Emittenten zeitigen. Überdies sollten alle etwaigen Veränderungen in der
        Offenlegungspolitik betreffend die Gewinnprognosen erläutert werden, wenn ein Prospekt ergänzt
        oder ein neuer Prospekt erstellt wird.
(9)     Pro forma- Finanzinformationen müssen dann beigebracht werden, wenn es zu bedeutenden
        "Brutto"-Veränderungen kommt, d.h. eine mindest 25%ige Schwankung in Bezug auf einen oder
        mehrere Indikatoren, die den Umfang der Geschäftstätigkeit des Emittenten bestimmen, wobei die
        Situation des Emittenten Ergebnis einer speziellen Transaktion ist (mit Ausnahme jener Fälle, in
        denen eine Fusionsrechnungslegung erforderlich ist).
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(10)     Das Schema für die Wertpapierbeschreibung für Aktien sollte auf jede Aktienkategorie anwendbar
         sein, denn es werden Angaben gefordert, die die mit den Wertpapieren einhergehenden Rechte
         und das Verfahren für die Ausübung dieser Rechte betreffen.
(11)     Einige Schuldtitel wie strukturierte Anleihen involvieren bestimmte Bestandteile eines derivativen
         Wertpapiers. Deshalb sollten zusätzliche Offenlegungsanforderungen hinsichtlich der derivativen
         Komponente bei der Zinszahlung in das Wertpapierbeschreibungsschema für Schuldtitel
         aufgenommen werden.
(12)     Das zusätzliche Modul in Bezug auf “Garantien” sollte für jede sich aus einem etwaigen
         Wertpapier ergebende Verpflichtung gelten.
(13)     Das Registrierungsformular für ABS-Titel sollte nicht für hypothekarisch gesicherte
         Schuldverschreibungen (“mortgage bonds”) gelten, so wie sie in Artikel 5 Absatz 4 Buchstabe b
         der Richtlinie 2003/71/EG genannt sind, und andere gedeckte Schuldverschreibungen. Das
         Gleiche sollte für das zusätzliche Modul für ABS gelten, das mit der Wertpapierbeschreibung für
         Schuldtitel zu kombinieren ist.
(14)     Großanleger sollten ihre Anlageentscheidung auf andere Elemente stützen können als
         Kleinanleger. Deshalb ist ein differenzierter Prospektinhalt in Bezug auf die Schuldtitel und die
         derivativen Wertpapiere erforderlich, deren Zielpublikum Anleger sind, die Schuldtitel oder
         derivative Wertpapiere mit einer Mindeststückelung von 50 000 EUR oder einer Stückelung in
         einer anderen Währung kaufen, wobei die Mindeststückelung in letztgenanntem Fall bei der
         Umrechnung ebenfalls mindestens 50 000 EUR betragen muss.
(15)     Hinsichtlich der Hinterlegungsscheine sollte der Emittent der Basispapiere im Mittelpunkt stehen
         und nicht der Emittent der Hinterlegungsscheine. Besteht die rechtliche Möglichkeit eines
         Regresses gegen die Verwahrstelle im Falle der Nichteinhaltung ihrer treuhänderischen oder
         kommissionsbedingten Verpflichtungen, sollte im Abschnitt "Risikofaktoren" des Prospektes in
         jeder Hinsicht über diese Tatsache informiert werden sowie über die Möglichkeiten des zuvor
         genannten Regresses. Wird ein Prospekt in drei Teilen (Registrierungsformular,
         Wertpapierbeschreibung und Zusammenfassung) erstellt, so sollte das Registrierungsformular nur
         Angaben zur Verwahrstelle enthalten.
(16)     Das Registrierungsformular für Banken sollte auch für Banken aus Drittländern gelten, die nicht
         unter die Definition eines Kreditinstituts im Sinne von Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe a der
         Richtlinie 2000/12/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. März 2000 über die
         Aufnahme und Ausübung der Tätigkeit der Kreditinstitute3 fallen, wohl aber ihren eingetragenen
         Sitz in einem Staat haben, der Mitglied der OECD ist.
(17)     Emittiert eine Zweckgesellschaft Schuldtitel und derivative Wertpapiere, die von einer Bank
         garantiert sind, sollte sie nicht das Registrierungsformular für Banken verwenden.
(18)     Das Schema ”Wertpapierbeschreibung für derivative Wertpapiere" sollte auf Titel Anwendung
         finden, die nicht von anderen Schemata und Modulen abgedeckt sind. Der Anwendungsbereich
         dieses Schemas wird durch den Verweis auf zwei allgemeine Kategorien von Aktien und
         Schuldtiteln bestimmt. Um mittels einer klaren und umfassenden Erläuterung den Anlegern dabei
         zu helfen, zu verstehen, wie der Wert ihrer Anlage durch den Wert des Basistitels beeinflusst wird,
         sollten die Emittenten - auf freiwilliger Basis - auf zweckmäßige Beispiele zurückgreifen können.
3
  ABl. L 126 vom 26.5.2000, S. 1; Richtlinie zuletzt geändert durch die Beitragsakte aus dem Jahr 2003.
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        So könnten einige komplexe derivative Wertpapiere anhand von Beispielen sicherlich am Besten
        erläutert werden.
(19)    Das zusätzliche Informationsmodul betreffend den Basistitel für bestimmte Dividendenwerte
        sollte der Wertpapierbeschreibung für Schuldtitel angefügt werden oder den Punkt "Informationen
        über den Basiswert" in der Wertpapierbeschreibung für derivative Wertpapiere ersetzen, je
        nachdem, mit welchen Merkmalen die zu emittierenden Wertpapiere behaftet sind.
(20)    Mitgliedstaaten und ihre regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften fallen nicht in den
        Anwendungsbereich der Richtlinie 2003/71/EG. Dennoch können sie sich für die Erstellung eines
        Prospekts nach dieser Richtlinie entscheiden. Hoheitliche Emittenten aus Drittländern und ihre
        regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften fallen durchaus in den Anwendungsbereich der
        Richtlinie 2003/71/EG und sind zur Vorlage eines Prospekts verpflichtet, wenn sie in der
        Gemeinschaft ein öffentliches Angebot von Wertpapieren machen oder ihre Wertpapiere zum
        Handel auf einem geregelten Markt zugelassen haben möchten. In diesen besonderen Fällen sollte
        auf bestimmte Schemata für die Wertpapiere zurückgegriffen werden, die von Staaten, ihren
        regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften und von öffentlichen internationalen Organen
        ausgegeben werden.
(21)    Ein Basisprospekt und seine endgültigen Konditionen sollten die gleichen Informationen wie ein
        Prospekt enthalten. Alle allgemeinen Grundsätze eines Prospekts gelten auch für die endgültigen
        Konditionen. Sind die endgültigen Konditionen indes nicht Gegenstand des Basisprospekts,
        müssen sie von der zuständigen Behörde auch nicht genehmigt werden.
(22)    Bei einigen Kategorien von Emittenten sollte die zuständige Behörde angesichts der besonderen
        Art ihrer Tätigkeit besondere Informationen verlangen dürfen, die über die in den Schemata und
        Modulen vorgesehenen Informationsbestandteile hinausgehen. Zu diesem Zweck muss eine Liste
        erstellt werden, aus der genau hervorgeht, für welchen eingeschränkten Kreis von Emittenten
        diese besonderen Informationspflichten gelten. Die besonderen Informationspflichten, der die
        einzelnen auf dieser Liste genannten Kategorien von Emittenten unterliegen, sollten der Art ihrer
        jeweiligen Tätigkeit qualitativ und quantitativ angemessen sein. Der Ausschuss der europäischen
        Wertpapierregulierungsbehörden         könnte         sich      um eine  Annäherung       dieser
        Informationsanforderungen in der Gemeinschaft bemühen. Neue Kategorien sollten nur in
        ausreichend begründeten Fällen in die Liste aufgenommen werden können.
(23)    Im Falle völlig neuer Wertpapiertypen, die nicht von den bestehenden Schemata oder ihren
        Kombinationsmöglichkeiten abgedeckt werden können, sollte der Emittent nach wie vor die
        Möglichkeit haben, die Genehmigung eines Prospekts zu beantragen. In diesen Fällen sollte er mit
        der jeweils zuständigen Behörde den Inhalt der beizubringenden Informationen diskutieren
        können. Der von der zuständigen Behörde unter solchen Umständen genehmigte Prospekt sollte
        vom "Europäischen Pass" profitieren können, so wie er in der Richtlinie 2003/71/EG vorgesehen
        ist. Die zuständige Behörde sollte sich immer um Vergleichsmöglichkeiten bemühen und so oft
        wie möglich auf vorhandene Schemata zurückgreifen. Alle etwaigen zusätzlichen
        Informationsanforderungen sollten verhältnismäßig und dem Typ der involvierten Wertpapiere
        angemessen sein.
(24)    Bestimmte Informationsbestandteile, die in den Schemata und Modulen gefordert werden, oder
        gleichwertige Informationsbestandteile können für ein bestimmtes Wertpapier nicht relevant sein
        und sind folglich in einigen bestimmten Fällen nicht anwendbar. Dementsprechend sollte der
        Emittent die Möglichkeit haben, diese Angaben zu streichen.
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(25)     Die verstärkte Flexibilität bei der Verbindung des Basisprospekts mit seinen endgültigen
         Konditionen im Vergleich zu einem einzigen Emissionsprospekt sollte den leichten Zugang der
         Anleger zu wichtigen Informationen nicht beeinträchtigen.
(26)     In Bezug auf die Basisprospekte sollte auf leicht verständliche Art und Weise erläutert werden,
         welche Informationen als endgültige Konditionen aufzunehmen sind. Dieser Anforderung sollte
         auf verschiedene Art und Weise nachgekommen werden können: z.B. könnte der Basisprospekt
         Lücken für Angaben enthalten, die noch in die endgültigen Konditionen aufzunehmen wären, oder
         er könnte eine Liste der noch fehlenden Informationen enthalten.
(27)     In Fällen, in denen ein einziges Dokument nicht nur aus einem Basisprospekt besteht und jeder
         Basisprospekt von einer anderen zuständigen Herkunftslandbehörde genehmigt werden müsste,
         sollten die zuständigen Behörden zusammenarbeiten und die Billigung des Prospekts
         gegebenenfalls nach Artikel 13 Absatz 5 der Richtlinie 2003/71/EG der zuständigen Behörde
         eines anderen Mitgliedstaats übertragen, damit für das gesamte Dokument die Genehmigung einer
         einzigen zuständigen Behörde ausreicht.
(28)     Die in den Schemata geforderten historischen Finanzinformationen sollten grundsätzlich gemäß
         der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli
         2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards4 oder gemäß den
         Rechnungslegungsgrundsätzen der Mitgliedstaaten präsentiert werden. Für Drittlandemittenten
         sind hingegen spezifische Anforderungen festzuschreiben.
(29)     Für die Zwecke der Veröffentlichung des in Artikel 10 der Richtlinie 2003/71/EG genannten
         Dokuments sollten die Emittenten die Veröffentlichungsmethode wählen können, die sie unter den
         in Artikel 14 dieser Richtlinie genannten als Zweckmäßigste betrachten. Bei der Wahl der
         Veröffentlichungsmethode sollte das Ziel des Dokuments im Mittelpunkt stehen sowie der
         Umstand, dass den Anlegern ein schneller und kosteneffizienter Zugang zu diesen Informationen
         ermöglicht werden soll.
(30)     Mit dem Ziel der Aufnahme von Angaben in Form eines Verweises, so wie in Artikel 11 der
         Richtlinie 2003/71/EG vorgesehen, soll die Abfassung eines Prospekts vereinfacht und seine
         Kosten gesenkt werden. Allerdings sollte dies nicht zu Lasten anderer Interessen gehen, die mit
         dem Prospekt abgedeckt werden sollen. Die Tatsache z.B., dass die geforderten Angaben natürlich
         im Prospekt zu machen sind und sie in leichter und verständlicher Form dargelegt werden sollten,
         ist ebenfalls zu berücksichtigen. Ein spezielles Augenmerk sollte der Sprache gewidmet werden,
         in der die Angaben gemacht werden, die mittels Verweis aufgenommen werden, und ihrer
         Kohärenz mit dem Prospekt als Solchen. Die per Verweis aufgenommenen Angaben können sich
         auf historische Daten beziehen. Sollten diese Informationen allerdings aufgrund wesentlicher
         Veränderungen nicht mehr relevant sein, sollte dies klar im Prospekt festgehalten werden und die
         aktuelleren Angaben sind ebenfalls beizubringen.
(31)     Wird ein Prospekt in elektronischer Form veröffentlicht, sind im Vergleich zu den traditionellen
         Maßnahmen der Veröffentlichung zusätzliche und nach geeigneten Verfahren („best practices“)
         verfügbare Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, um die Integrität der Angaben zu wahren, eine
         Manipulation oder Abänderung nicht autorisierter Personen auszuschalten, eine Veränderung ihrer
         Verständlichkeit entgegen zu wirken und den möglichen negativen Konsequenzen
         unterschiedlicher Ansätze beim Angebot von Wertpapieren an das Publikum in Drittländern zu
         entgehen.
4
  ABl. L 243 vom 11.9.2002, S. 1.
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(32)    Für die Veröffentlichung eines Prospekts sollte eine Zeitung mit weiter geographischer
        Verbreitung und hoher Auflage gewählt werden.
(33)    Ein Herkunftsmitgliedstaat sollte die Veröffentlichung einer Mitteilung verlangen können, aus der
        hervorgeht, wie der Prospekt dem Publikum zur Verfügung gestellt wurde und wo er für dieses
        erhältlich ist. Sieht ein Herkunftsmitgliedstaat die Veröffentlichung solcher Mitteilungen in seinen
        Rechtsvorschriften vor, sollte sich der Inhalt dieser Mitteilungen auf die erforderlichen
        Informationsbestandteile beschränken, um parallele Arbeiten zur Zusammenfassung zu
        vermeiden. Diese Herkunftsmitgliedstaaten können auch die Veröffentlichung einer zusätzlichen
        Mitteilung in Bezug auf die endgültigen Konditionen eines Basisprospekts verlangen.
(34)    Um die Zentralisierung der für die Anleger nützlichen Informationen zu erleichtern, sollte ein
        Vermerk in die Liste der genehmigten Prospekte aufgenommen werden, die auf der Website der
        zuständigen Herkunftslandbehörde veröffentlicht wird, aus dem hervorgeht, wie der Prospekt
        veröffentlicht wurde und wo er erhältlich ist.
(35)    Die Mitgliedstaaten sollten eine wirksame Einhaltung der Werbevorschriften für öffentliche
        Angebote und die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt sicherstellen. Bei
        grenzübergreifenden Angeboten oder einer grenzübergreifenden Zulassung zum Handel sollte eine
        angemessene Koordinierung zwischen den zuständigen Behörden bewerkstelligt werden.
(36)    Angesichts der Zeitspanne, die zwischen dem Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
        und dem Auftreten einiger ihrer Effekte liegt, sollten eine Reihe von Übergangsmaßnahmen für
        die historischen Finanzinformationen, die in einen Prospekt aufzunehmen sind, vorgesehen
        werden, um die Emittenten nicht übermäßig zu belasten und sie in die Lage zu versetzen, die Art
        und Weise ihrer Erstellung und Präsentation der historischen Finanzinformationen innerhalb eines
        angemessenen Zeitraums nach dem Inkrafttreten der Richtlinie 2003/71/EG anzupassen.
(37)    Von der Pflicht, historische Finanzinformationen der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
        entsprechend im Prospekt neu zu formulieren, freigestellt sind Wertpapiere mit einer Stückelung
        von mindestens 50 000 EUR; bei diesen Wertpapieren kann somit von den genannten
        Übergangsmaßnahmen abgesehen werden.
(38)    Aus Gründen der Kohärenz ist es zweckmäßig, dass diese Verordnung ab dem Datum der
        Umsetzung der Richtlinie 2003/71/EG Anwendung findet.
(39)    Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen stehen mit der Stellungnahme des
        Europäischen Wertpapierausschusses in Einklang
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
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                                                 KAPITEL I
                                  Gegenstand und Begriffsbestimmungen
                                                    Artikel 1
                                                  Gegenstand
In dieser Verordnung ist Folgendes festgeschrieben:
          (1)    das Format des Prospekts, auf den in Artikel 5 der Richtlinie 2003/71/EG Bezug
                 genommen wird;
          (2)    die in einen Prospekt gemäß Artikel 7 der Richtlinie 2003/71/EG aufzunehmenden
                 Mindestangaben;
          (3)    die Methode der Veröffentlichung im Sinne von Artikel 10 der Richtlinie 2003/71/EG;
          (4)    die Modalitäten, gemäß deren Angaben in Form eines Verweises im Sinne von Artikel 11
                 der Richtlinie 2003/71/EG in einen Prospekt aufgenommen werden können;
          (5)    die Veröffentlichungsmethoden eines Prospekts, um sicherzustellen, dass ein Prospekt
                 gemäß Artikel 14 der Richtlinie 2003/71/EG öffentlich verfügbar ist;
          (6)    die Methoden zur Verbreitung von Werbeanzeigen, auf die in Artikel 15 der Richtlinie
                 2003/71/EG Bezug genommen wird.
                                                    Artikel 2
                                           Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung             und  ergänzend       zur    Richtlinie 2003/71/EG  gelten folgende
Begriffsbestimmungen:
(1)     "Schema" bezeichnet eine Liste von Mindestangaben, die auf die spezifische Natur der
        unterschiedlichen Arten von Emittenten und/oder die verschiedenen involvierten Wertpapiere
        abgestimmt sind.
(2)     "Modul” bezeichnet eine Liste zusätzlicher Angaben, die nicht in den Schemata enthalten sind und
        einem oder mehreren dieser Schemata anzufügen sind, je nachdem, um welches Instrument
        und/oder um welche Transaktion es sich handelt, für die ein Prospekt oder ein Basisprospekt
        erstellt wurde.
(3)     "Risikofaktoren" bezeichnet eine Liste von Risiken, die für die jeweilige Situation des Emittenten
        und/oder der Wertpapiere spezifisch sind und die Anlageentscheidungen erheblich beeinflussen.
(4)     "Zweckgesellschaft" bezeichnet einen Emittenten, dessen Tätigkeit und Zweck in erster Linie in
        der Emission von Wertpapieren besteht.
(5)     "Durch Forderungen unterlegte Wertpapiere” (“Asset backed securities/ABS") bezeichnet
        Wertpapiere, die
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          (a)   ein Interesse an Vermögenswerten darstellen (einschließlich der Rechte, mit denen eine
                Bedienung der Wertpapiere, deren Eingang oder die Pünktlichkeit des Eingangs von Seiten
                der Inhaber der Vermögenswerte sichergestellt werden soll, wenn es um die in diesem
                Rahmen zahlbaren Beträge geht);
          (b)   durch Vermögenswerte und Konditionen besichert sind, mit denen die Zahlungen
                gewährleistet werden, wobei sie sich auf Zahlungen oder angemessene Zahlungsprognosen
                beziehen, die unter Bezugnahme auf identifizierte oder identifizierbare Vermögenswerte
                berechnet werden."
(6)     "Dachorganismus für gemeinsame Anlagen”/(“Umbrella collective investment undertaking")
        bezeichnet einen Organismus für gemeinsame Anlagen, dessen Vermögen in Anteilen eines oder
        mehrerer Organismen für gemeinsame Anlagen angelegt ist und sich aus unterschiedlichen
        Wertpapierkategorien oder Wertpapieren unterschiedlicher Bezeichnung zusammensetzt.
(7)     "Organismus für gemeinsame Anlagen in Immobilien”/(“Property collective investment
        undertaking") bezeichnet einen Organismus für gemeinsame Anlagen, dessen Anlageziel die
        Beteiligung am langfristigen Halten von Immobilien ist.
(8)     "Öffentliches internationales Organ" bezeichnet eine durch einen internationalen Vertrag zwischen
        souveränen Staaten eingesetzte juristische Person öffentlicher Natur, zu deren Mitgliedern ein
        oder mehrere Mitgliedstaaten zählen.
(9)     " Werbung" bezeichnet Bekanntmachungen, die
          (a)   sich auf ein spezifisches Angebot von Wertpapieren an das Publikum oder deren Zulassung
                zum Handel auf einem geregelten Markt beziehen und
          (b)   darauf abzielen, die potenzielle Zeichnung oder den potenziellen Erwerb von Wertpapieren
                spezifisch zu fördern.
(10)    “Gewinnprognose” bezeichnet einen Text, in dem ausdrücklich oder implizit eine Zahl oder eine
        Mindest- bzw. Höchstzahl für die wahrscheinliche Höhe der Gewinne und Verluste im laufenden
        Geschäftsjahr und/oder in den folgenden Geschäftsjahren genannt wird, oder der Daten enthält,
        aufgrund deren die Berechnung einer solchen Zahl für die künftigen Gewinne oder Verluste
        möglich ist, selbst wenn keine bestimmte Zahl genannt wird und das Wort "Gewinn" nicht
        erscheint.
(11)    ”Gewinnschätzung” bezeichnet eine Gewinnprognose für ein abgelaufenes Geschäftsjahr, für das
        die Ergebnisse noch nicht veröffentlicht wurden.
(12)    ”vorgeschriebene Informationen” bezeichnet alle Angaben, die der Emittent oder jede andere
        Person, die ohne dessen Einwilligung die Zulassung von Wertpapieren zum Handel auf einem
        geregelten Markt beantragt hat, nach der Richtlinie 2001/34/EG oder nach Artikel 6 der Richtlinie
        2003/6/EG offen legen muss.
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                                                KAPITEL II
                                              Mindestangaben
                                                    Artikel 3
                             In einen Prospekt aufzunehmende Mindestangaben
Ein Prospekt wird erstellt, indem auf eine oder mehrere der folgenden Schemata und Module
zurückgegriffen wird, die Gegenstand von Artikel 4 bis 20 sind. Dabei ist den
Kombinationsmöglichkeiten für die verschiedenen Wertpapiertypen in Artikel 21 zu folgen.
Ein Prospekt enthält die in den Anhängen I bis XVII genannten Informationsbestandteile. Diese richten
sich nach der Art des jeweiligen Emittenten und der Art der jeweiligen Wertpapiere, so wie sie in den
Schemata und Modulen von Artikel 4 bis 20 genannt werden. Die zuständigen Behörden schreiben für
den Prospekt nur die in den Anhängen I bis XVII genannten Informationsbestandteile vor.
Um die Einhaltung der Verpflichtung in Artikel 5 Absatz 1 der Richtlinie 2003/71/EG zu gewährleisten,
kann die zuständige Behörde des Herkunftsmitgliedstaats im Zuge der Genehmigung eines Prospekts im
Sinne von Artikel 13 dieser Richtlinie fordern, dass die vom Emittenten, vom Anbieter oder von der
Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt, beigebrachten
Informationen für jeden dieser Informationsbestandteile im Einzelfall ergänzt werden.
                                                    Artikel 4
                                 Registrierungsformular für Aktien (Schema)
1.        Die Informationen für das Aktienregistrierungsformular werden nach dem in Anhang I
          festgelegten Schema zusammengestellt.
2.        Das in Absatz 1 genannte Schema gilt für:
          (1)   Aktien und andere übertragbare, aktienähnliche Wertpapiere;
          (2)   andere Wertpapiere, die die folgenden Bedingungen erfüllen:
                (a)   sie können nach dem Ermessen des Emittenten oder des Anlegers oder aufgrund der
                      bei der Emission festgelegten Bedingungen in Aktien oder andere übertragbare,
                      aktienähnliche Wertpapiere umgewandelt oder umgetauscht werden, oder sie
                      ermöglichen auf andere Art und Weise den Erwerb von Aktien oder anderen
                      übertragbaren, aktienähnlichen Wertpapieren und
                (b)   diese Aktien oder anderen übertragbaren, aktienähnlichen Wertpapiere werden zu
                      diesem oder einem künftigen Zeitpunkt vom Emittenten des Wertpapiers emittiert
                      und nehmen zum Zeitpunkt der Genehmigung des die Wertpapiere abdeckenden
                      Prospekts noch nicht am Handel auf einem geregelten oder einem vergleichbaren
                      Markt außerhalb der Gemeinschaft teil und die Basisaktien oder anderen
                      übertragbaren, aktienähnlichen Wertpapiere können stückemäßig geliefert werden.
 ---pagebreak--- L 149/10        DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                           30.4.2004
                                                   Artikel 5
                                 Modul für Pro forma-Finanzinformationen
Die Pro forma-Finanzinformationen           werden      nach     dem     in Anhang II festgelegten  Modul
zusammengestellt.
Den Pro forma-Finanzinformationen sollte ein erläuternder einleitender Absatz vorangehen, aus dem klar
hervorgeht, weshalb diese Informationen in den Prospekt aufzunehmen sind.
                                                   Artikel 6
                             Schema für die Wertpapierbeschreibung für Aktien
1.       Die Informationen für die Wertpapierbeschreibung für Aktien werden nach dem in Anhang III
         festgelegten Schema zusammengestellt.
2.       Dieses Schema gilt für Aktien und andere übertragbare, aktienähnliche Wertpapiere.
                                                   Artikel 7
        Schema für das Registrierungsformular für Schuldtitel und derivative Wertpapiere mit einer
                               Einzelstückelung von weniger als 50 000 EUR
Bei nicht unter Artikel 4 fallenden Wertpapieren mit einer Einzelstückelung von weniger als 50 000 EUR
oder bei nennwertlosen Wertpapieren, die bei der Emission nur für weniger als 50 000 EUR pro Stück
erworben werden können, werden die Informationen für das Registrierungsformular für Schuldtitel und
derivative Wertpapiere nach dem in Anhang IV festgelegten Schema zusammengestellt.
                                                   Artikel 8
    Schema für die Wertpapierbeschreibung für Schuldtitel mit einer Einzelstückelung von weniger als
                                                50 000 EUR
1.       Bei der Wertpapierbeschreibung für Schuldtitel mit einer Einzelstückelung von weniger als
         50 000 EUR werden die Informationen nach dem in Anhang V festgelegten Schema
         zusammengestellt.
2.       Das Schema gilt für Schuldtitel, bei denen der Emittent aufgrund der Emissionsbedingungen
         verpflichtet ist, dem Anleger 100% des Nominalwertes zu zahlen, der u.U. noch durch eine
         Zinszahlung aufgestockt wird.
                                                   Artikel 9
                                           Modul für Garantien
Bei Garantien werden die Informationen nach dem in Anhang VI festgelegten Modul zusammengestellt.
 ---pagebreak--- 30.4.2004        DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/11
                                                   Artikel 10
  Schema für das Registrierungsformular für durch Forderungen unterlegte Wertpapiere (“Asset backed
                                              securities”/ ABS)
Die Informationen für das Registrierungsformular für durch Forderungen unterlegte Wertpapiere werden
nach dem in Anhang VII festgelegten Schema zusammengestellt.
                                                   Artikel 11
           Modul für durch Forderungen unterlegte Wertpapiere ("Asset backed securities"/ ABS)
Für das zusätzliche Modul zur Wertpapierbeschreibung für ABS werden die Informationen nach dem in
Anhang VIII festgelegten Modul zusammengestellt.
                                                   Artikel 12
        Schema für das Registrierungsformular für Schuldtitel und derivative Wertpapiere mit einer
                                     Mindeststückelung von 50 000 EUR
Bei nicht unter Artikel 4 fallenden Wertpapieren mit einer Einzelstückelung von mindestens 50 000 EUR
oder bei nennwertlosen Wertpapieren, die bei der Emission nur für mindestens 50 000 EUR pro Stück
erworben werden können, werden die Informationen für das Registrierungsformular für Schuldtitel und
derivative Wertpapiere nach dem in Anhang IX festgelegten Schema zusammengestellt.
                                                   Artikel 13
                                      Schema für Hinterlegungsscheine
Bei Hinterlegungsscheinen für Aktien werden die Informationen nach dem in Anhang X festgelegten
Schema zusammengestellt.
                                                   Artikel 14
                             Schema für das Registrierungsformular für Banken
1.        Beim Registrierungsformular für Banken in Bezug auf Schuldtitel, derivative Wertpapiere und
          nicht unter Artikel 4 fallende Wertpapiere werden die Informationen nach dem in Anhang XI
          festgelegten Schema zusammengestellt.
2.        Das in Absatz 1 genannte Schema gilt für Kreditinstitute im Sinne von Artikel 1 Absatz 1
          Buchstabe a der Richtlinie 2000/12/EG sowie für Kreditinstitute aus Drittländern, die nicht unter
          diese Definition fallen, wohl aber einen eingetragenen Sitz in einem OECD-Staat haben.
          Diese Institute können alternativ auch die Schemata für das Registrierungsformular verwenden,
          die in Artikel 7 und 12 vorgesehen sind.
                                                   Artikel 15
                     Schema für die Wertpapierbeschreibung für derivative Wertpapiere
1.        Bei der Wertpapierbeschreibung für derivative Wertpapiere werden die Informationen nach dem
          in Anhang XII festgelegten Schema zusammengestellt.
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2.       Das Schema gilt für Wertpapiere, die nicht in den Anwendungsbereich der in den Artikeln 6, 8
         und 16 genannten anderen Schemata für Wertpapierbeschreibungen fallen, einschließlich
         solcher, bei denen die Zahlungs- und/oder Lieferverpflichtungen an einen Basiswert gebunden
         sind.
                                                  Artikel 16
   Schema für die Wertpapierbeschreibung für Schuldtitel mit einer Mindeststückelung von 50 000 EUR
1.       Bei der Wertpapierbeschreibung für Schuldtitel mit einer Mindeststückelung von 50 000 EUR
         werden die Informationen nach dem in Anhang XIII festgelegten Schema zusammengestellt.
2.       Das Schema gilt für Schuldtitel, bei denen der Emittent aufgrund der Emissionsbedingungen
         verpflichtet ist, dem Anleger 100% des Nominalwertes zu zahlen, der u.U. noch durch eine
         Zinszahlung aufgestockt wird.
                                                  Artikel 17
           Zusätzliches Informationsmodul betreffend den Basistitel für einige Dividendenwerte
1.       Beim zusätzlichen Informationsmodul für Basistitel werden die Informationen nach dem in
         Anhang XIV festgelegten Modul zusammengestellt.
         Ist darüber hinaus der Emittent des Basistitels ein Institut, das der gleichen Gruppe angehört, so
         sind in Bezug auf diesen Emittenten die Informationen beizubringen, die im Schema von Artikel
         4 vorgesehen sind.
2.       Die in Absatz 1 Unterabsatz 1 genannten zusätzlichen Informationen gelten nur für Wertpapiere,
         die gleichzeitig die folgenden Bedingungen erfüllen:
         (1)   sie können nach dem Ermessen des Emittenten oder des Anlegers oder aufgrund der bei
               der Emission festgelegten Bedingungen in Aktien oder andere übertragbare, aktienähnliche
               Wertpapiere umgewandelt oder umgetauscht werden, oder sie ermöglichen auf andere Art
               und Weise den Erwerb von Aktien oder anderen übertragbaren, aktienähnlichen
               Wertpapieren und
         (2)   diese Aktien oder anderen übertragbaren, aktienähnlichen Wertpapiere werden zu diesem
               oder einem künftigen Zeitpunkt vom Emittenten des Wertpapiers oder einem
               Unternehmen, das der Gruppe des Emittenten angehört, emittiert und nehmen zum
               Zeitpunkt der Genehmigung des die Wertpapiere abdeckenden Prospekts noch nicht am
               Handel auf einem geregelten oder einem vergleichbaren Markt außerhalb der
               Gemeinschaft teil und die Basisaktien oder anderen übertragbaren, aktienähnlichen
               Wertpapiere können stückemäßig geliefert werden.
                                                  Artikel 18
Schema für das Registrierungsformular für Organismen für gemeinsame Anlagen des geschlossenen Typs
1.       Zusätzlich zu den nach den Punkten 1, 2, 3, 4, 5.1, 7, 9.1, 9.2.1, 9.2.3, 10.4, 13, 14, 15, 16, 17.2,
         18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25 des Anhangs I vorgeschriebenen Informationen, werden beim
         Registrierungsformular für Wertpapiere, die von Organismen für gemeinsame Anlagen des
 ---pagebreak--- 30.4.2004         DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/13
          geschlossenen Typs ausgegeben werden, die Informationen nach dem in Anhang XV
          festgelegten Schema zusammengestellt.
2.        Das Schema gilt für Organismen für gemeinsame Anlagen des geschlossenen Typs, die im
          Namen von Anlegern ein Portfolio von Vermögenswerten halten. Dabei
          (1)    muss der jeweilige Organismus gemäß dem nationalen Recht des Mitgliedstaats anerkannt
                 sein, in dem er als Organismus für gemeinsame Anlagen des geschlossenen Typs
                 gegründet wurde, oder
          (2)    darf der jeweilige Organismus nicht die rechtliche oder die verwaltungsmäßige Kontrolle
                 eines der Emittenten seiner zugrunde liegenden Anlagen übernehmen oder versuchen, dies
                 zu tun. In einem solchen Fall darf eine rechtliche Kontrolle und/ oder Beteiligung an den
                 Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorganen der/ des Basisemittenten ergriffen bzw.
                 eingegangen werden, wenn ein solches Vorgehen für das eigentliche Anlageziel
                 nebensächlich bzw. für den Schutz der Anteilsinhaber erforderlich ist und nur unter
                 Umständen erfolgt, die verhindern, dass der Organismus für gemeinsame Anlagen eine
                 bedeutende Managementkontrolle über die Geschäfte des/ der Basisemittenten ausübt.
                                                    Artikel 19
 Schema für das Registrierungsformular für Mitgliedstaaten, Drittländer und ihre regionalen und lokalen
                                            Gebietskörperschaften
1.        Beim Registrierungsformular für Wertpapiere, die von Mitgliedstaaten, Drittländern und ihren
          regionalen und lokalen Gebietskörperschaften ausgegeben werden, werden die Informationen
          nach dem in Anhang XVI festgelegten Schema zusammengestellt.
2.        Das Schema gilt für alle Wertpapiertypen, die von den Mitgliedstaaten, Drittländern sowie ihren
          regionalen und lokalen Gebietskörperschaften ausgegeben werden.
                                                    Artikel 20
   Schema für das Registrierungsformular für internationale öffentliche Organe und für Emittenten von
                        Schuldtiteln, deren Garantiegeber ein OECD-Mitgliedstaat ist
1.        Beim Registrierungsformular für Wertpapiere, die von internationalen öffentlichen Organen
          ausgegeben werden, und für Wertpapiere, die kraft nationaler Rechtsvorschriften
          uneingeschränkt und unwiderruflich durch einen OECD-Mitgliedstaat garantiert werden, werden
          die Informationen nach dem in Anhang XVII festgelegten Schema zusammengestellt.
2.        Das Schema gilt für
          – - alle von internationalen öffentlichen Organen ausgegebenen Wertpapiertypen;
          – - Wertpapiere, die kraft nationaler Rechtsvorschriften uneingeschränkt und unwiderruflich
              durch einen OECD-Mitgliedstaat garantiert werden.
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                                                 Artikel 21
                          Kombinationsmöglichkeiten der Schemata und Module
1.       Die Verwendung der Kombinationsmöglichkeiten im Sinne des Schemas von Anhang XVIII
         wird für die Erstellung von Prospekten verbindlich sein, die Wertpapiertypen betreffen, auf die
         die Kombinationen im Sinne dieser Tabelle zutreffen.
         Demgegenüber können für Wertpapiere, auf die diese Kombinationsmöglichkeiten nicht
         zutreffen, weitere Kombinationsmöglichkeiten verwendet werden.
2.       Das umfassendste und strengste Schema für ein Registrierungsformular, d. h. das
         anspruchsvollste Schema in Bezug auf die Zahl der Informationsbestandteile und den Umfang
         der in ihnen enthaltenen Informationen kann stets für die Emission von Wertpapieren verwendet
         werden, für die ein weniger umfassendes und strenges Registrierungsformularschema
         vorgesehen ist, wobei die nachfolgende Reihenfolge der Schemata gilt:
         (1)   Schema für ein Registrierungsformular für Aktien
         (2)   Schema für ein Registrierungsformular für Schuldtitel und derivative Wertpapiere mit
               einer Einzelstückelung von weniger als 50 000 EUR
         (3)   Schema für ein Registrierungsformular für Schuldtitel und derivative Wertpapiere mit
               einer Mindeststückelung von 50 000 EUR
                                                 Artikel 22
   In einen Basisprospekt aufzunehmende Mindestinformationen und seine entsprechenden endgültigen
                                               Konditionen
1.       Ein Basisprospekt wird erstellt, indem auf ein Schema bzw. Modul oder aber die
         Kombinationsmöglichkeiten zwischen ihnen zurückgegriffen wird, die in den Artikeln 4 bis 20
         vorgesehen sind. Dabei sind die in Anhang XVIII festgelegten Kombinationsmöglichkeiten
         zwischen den verschiedenen Wertpapiertypen zugrunde zu legen.
         Ein Basisprospekt enthält die in den Anhängen I bis XVII genannten Informationsbestandteile.
         Diese richten sich nach der Art des jeweiligen Emittenten und der Art der jeweiligen
         Wertpapiere, so wie sie in den Schemata und Modulen von Artikel 4 bis 20 genannt werden. Die
         zuständigen Behörden schreiben für den Prospekt nur die in den Anhängen I bis XVII genannten
         Informationsbestandteile vor.
         Um die Einhaltung der in Artikel 5 Absatz 1 der Richtlinie 2003/71/EG genannten Verpflichtung
         zu gewährleisten, kann die zuständige Herkunftslandbehörde bei der Genehmigung eines
         Basisprospekts im Sinne von Artikel 13 dieser Richtlinie vorschreiben, dass die vom Emittenten,
         vom Anbieter oder von der Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt
         beantragt, beigebrachten Informationen für jeden einzelnen Informationsbestandteil im Einzelfall
         ergänzt werden.
2.       Der Emittent, der Anbieter oder die Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten
         Markt beantragt, kann auf eine Angabe der Informationsbestandteile verzichten, die zum
         Zeitpunkt der Genehmigung des Basisprospekts nicht bekannt sind und die lediglich zum
         Zeitpunkt der jeweiligen Emission bestimmt werden können.
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3.        Die Verwendung der Kombinationsmöglichkeiten im Sinne des Schemas von Anhang XVIII
          wird für die Erstellung von Basisprospekten verbindlich sein, die Wertpapiertypen betreffen, auf
          die die Kombinationen im Sinne dieser Tabelle zutreffen.
          Demgegenüber können für Wertpapiere, auf die diese Kombinationsmöglichkeiten nicht
          zutreffen, weitere Kombinationsmöglichkeiten verwendet werden.
4.        Die endgültigen Konditionen, die einem Basisprospekt angefügt sind, enthalten lediglich die
          Informationsbestandteile,      die     sich       aus      den   verschiedenen Schemata       für
          Wertpapierbeschreibungen ergeben, denen zufolge der Basisprospekt erstellt wird.
5.        Zusätzlich zu den Informationen, die in den Schemata und Modulen genannt werden, auf die in
          Artikel 4 bis 20 eingegangen wird, sind folgende Informationen in einen Basisprospekt
          aufzunehmen:
          (1)    Angabe der Informationen, die in die endgültigen Konditionen aufzunehmen sind;
          (2)    Veröffentlichungsmethode für die endgültigen Konditionen. Ist der Emittent zum
                 Zeitpunkt der Genehmigung des Prospekts nicht in der Lage, die
                 Veröffentlichungsmethode für die endgültigen Konditionen zu nennen, so ist anzugeben,
                 wie das Publikum informiert wird und welche Methode für die Veröffentlichung der
                 endgültigen Konditionen verwendet werden soll;
          (3)    im Falle der Emission von Nichtdividendenwerten im Sinne von Artikel 5 Absatz 4
                 Buchstabe a der Richtlinie 2003/71/EG ist eine allgemeine Beschreibung des Programms
                 vorzunehmen.
6.        Lediglich die nachfolgend genannten Wertpapierkategorien können Gegenstand eines
          Basisprospekts und seiner entsprechenden endgültigen Konditionen sein, die die Emission von
          verschiedenen Wertpapiertypen abdecken:
          (1)    “Asset backed securities” (ABS)
          (2)    Optionsscheine im Sinne von Artikel 17
          (3)    Nichtdividendenwerte im Sinne von Artikel 5 Absatz 4 Buchstabe b der Richtlinie
                 2003/71/EG
          (4)    alle sonstigen Nichtdividendenwerte, einschließlich Optionsscheine, mit Ausnahme jener,
                 die unter Punkt 2) genannt werden.
          Bei der Erstellung eines Basisprospekts nimmt der Emittent, der Anbieter bzw. die Person, die
          die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt, eine klare Trennung zwischen
          den spezifischen Informationen über die verschiedenen Wertpapiere vor, die in diese Kategorien
          fallen.
7.        Tritt ein in Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 2003/71/EG genannter Fall in dem Zeitraum ein,
          der zwischen dem Zeitpunkt der Genehmigung des Basisprospekts und dem endgültigen
          Abschluss des Angebots für eine Wertpapieremission im Rahmen des Basisprospekts bzw. dem
          Zeitpunkt liegt, an dem der Handel mit den Wertpapieren auf einem geregelten Markt beginnt, so
          hat der Emittent, der Anbieter bzw. die Person, die die Zulassung zum Handel auf einem
          geregelten Markt beantragt, einen Nachtrag zum Prospekt zu veröffentlichen. Dies hat vor dem
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         endgültigen Abschluss des Angebots oder der Zulassung dieser Wertpapiere zum Handel zu
         erfolgen.
                                                  Artikel 23
                  Anpassungen an den Mindestangaben im Prospekt und im Basisprospekt
1.       Unbeschadet des Artikels 3 Unterabsatz 2 und des Artikels 22 Absatz 1 Unterabsatz 2 kann die
         zuständige Behörde des Herkunftsmitgliedstaats in Fällen, in denen die Tätigkeiten des
         Emittenten unter eine der in Anhang XIX genannten Kategorien fallen, aufgrund der besonderen
         Art dieser Tätigkeiten zusätzlich zu den Informationsbestandteilen der in den Artikeln 4 bis 20
         genannten Module und Schemata besondere Informationen verlangen, sowie gegebenenfalls eine
         Bewertung des Vermögens des Emittenten oder einen diesbezüglichen Bericht eines anderen
         Sachverständigen vorschreiben, um der in Artikel 5 Absatz 1 der Richtlinie 2003/71/EG
         festgelegten Verpflichtung nachzukommen. Die zuständige Behörde setzt die Kommission
         unverzüglich hiervon in Kenntnis.
         Will ein Mitgliedstaat die Aufnahme einer neuen Kategorie in den Anhang XIX erreichen, so
         richtet er einen entsprechenden Antrag an die Kommission. Die Kommission aktualisiert die
         Liste nach dem in Artikel 24 der Richtlinie 2003/71/EG vorgesehenen Ausschussverfahren.
2.       Ersucht ein Emittent, ein Anbieter oder eine Person, die die Zulassung von Wertpapieren zum
         Handel auf einem geregelten Markt beantragt hat, in Abweichung von Artikel 3 bis 22 um
         Genehmigung eines Prospekts oder eines Basisprospekts für ein Wertpapier, das nicht mit den
         anderen Wertpapiertypen identisch, wohl aber mit diesen vergleichbar ist, die in der
         Kombinationstabelle von Anhang XVIII genannt werden, so fügt der Emittent, der Anbieter oder
         die Person, die die Zulassung von Wertpapieren zum Handel auf einem geregelten Markt
         beantragt hat, die entsprechenden Informationsbestandteile aus dem anderen in Artikel 4 bis 20
         vorgesehenen Schema für eine Wertpapierbeschreibung dem gewählten Hauptschema für eine
         Wertpapierbeschreibung an. Dieser Zusatz erfolgt gemäß den Hauptmerkmalen der Wertpapiere,
         die dem Publikum angeboten werden oder zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen
         werden sollen.
3.       Ersucht ein Emittent, ein Anbieter oder eine Person, die die Zulassung von Wertpapieren zum
         Handel auf einem geregelten Markt beantragt hat, in Abweichung von Artikel 3 bis 22 um
         Genehmigung eines Prospekts oder eines Basisprospekts für einen neuen Wertpapiertyp nach, so
         übermittelt der Emittent, der Anbieter oder die Person, die die Zulassung von Wertpapieren zum
         Handel auf einem geregelten Markt beantragt hat, den Entwurf des Prospekts oder des
         Basisprospekts der zuständigen Behörde des Herkunftmitgliedstaats.
         Die zuständige Behörde befindet dann im Einvernehmen mit dem Emittenten, dem Anbieter oder
         der Person, die die Zulassung von Wertpapieren zum Handel auf einem geregelten Markt
         beantragt hat, welche Informationen in den Prospekt bzw. den Basisprospekt aufzunehmen sind,
         um der Verpflichtung von Artikel 5 Absatz 1der Richtlinie 2003/71/EG nachzukommen. Die
         zuständige Behörde setzt die Kommission unverzüglich hiervon in Kenntnis.
         Die im ersten Unterabsatz genannte Abweichung gilt nur im Falle eines neuen Wertpapiertyps,
         der sich in seinen Merkmalen völlig von den anderen Wertpapiertypen unterscheidet, die in
         Anhang XVIII genannt werden, sofern die Merkmale diesen neuen Wertpapiers dergestalt sind,
         dass eine Kombination der verschiedenen Informationsbestandteile der in Artikel 4 bis 20
         genannten Schemata und Module nicht zweckmäßig ist.
 ---pagebreak--- 30.4.2004         DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                      L 149/17
         4. In den Fällen, in denen in Abweichung von Artikel 3 bis 22 die in den Schemata oder Modulen
          geforderten Informationsbestandteile im Sinne von Artikel 4 bis 20 oder gleichwertige
          Informationen für den Emittenten, den Anbieter oder für die Wertpapiere, für die der Prospekt
          erstellt wurde, nicht zweckmäßig sind, kann auf die Angabe dieser Informationen verzichtet
          werden.
                                                     Artikel 24
                     Zusammenfassung des Inhalts des Prospekts und des Basisprospekts
Der Emittent, der Anbieter oder die Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt
beantragt hat, kann selbst über den detaillierten Inhalt der Zusammenfassung des Prospekts oder des
Basisprospekts befinden, auf die in Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie 2003/71/EG eingegangen wird.
                                                    Kapitel III
                      Format des Prospekts, des Basisprospekts und ihrer Nachträge
                                                     Artikel 25
                                              Format des Prospekts
1.        Entscheidet sich ein Emittent, ein Anbieter oder eine Person, die die Zulassung zum Handel auf
          einem geregelten Markt beantragt hat, dazu, im Sinne von Artikel 5 Absatz 3 der Richtlinie
          2003/71/EG den Prospekt als ein einziges Dokument zu erstellen, so ist der Prospekt wie folgt
          aufzubauen:
          (1)    klares und detailliertes Inhaltsverzeichnis
          (2)    Zusammenfassung im Sinne von Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie 2003/71/EG
          (3)    Angabe der Risikofaktoren, die mit dem Emittenten und dem Wertpapiertyp einhergehen,
                 der von der Emission abgedeckt ist
          (4)    Angabe der sonstigen Informationsbestandteile, die Gegenstand der Schemata und Module
                 sind, auf deren Grundlage der Prospekt erstellt wurde.
2.        Entscheidet sich ein Emittent, ein Anbieter oder eine Person, die die Zulassung zum Handel auf
          einem geregelten Markt beantragt hat, dazu, im Sinne von Artikel 5 Absatz 3 der Richtlinie
          2003/71/EG den Prospekt als mehrere Einzeldokumente zu erstellen, so sind die
          Wertpapierbeschreibung und das Registrierungsformular wie folgt aufzubauen:
          (1)    klares und detailliertes Inhaltsverzeichnis
          (2)    ggf. Angabe der Risikofaktoren, die mit dem Emittenten und dem Wertpapiertyp
                 einhergehen, der von der Emission abgedeckt ist
          (3)    Angabe der sonstigen Informationsbestandteile, die Gegenstand der Schemata und Module
                 sind, auf deren Grundlage der Prospekt erstellt wurde.
3.        In den in Absatz 1 und 2 genannten Fällen steht es dem Emittenten, dem Anbieter bzw. der
          Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt hat, frei, die
 ---pagebreak--- L 149/18        DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                        30.4.2004
         Reihenfolge der Präsentation der erforderlichen Informationsbestandteile festzulegen, die
         Gegenstand der Schemata und Module sind, auf denen der Prospekt aufgebaut ist.
4.       Stimmt die Reihenfolge der Informationsbestandteile nicht mit derjenigen überein, die in den
         Schemata und Modulen genannt wird, auf denen der Prospekt aufgebaut ist, so kann die
         zuständige Herkunftslandbehörde den Emittenten, den Anbieter bzw. die Person, die die
         Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt hat, bitten, eine Überkreuz-
         Checkliste für die Prüfung des Prospekts vor seiner Genehmigung zu erstellen. In einer solchen
         Liste sind die Seiten zu nennen, auf denen die jeweiligen Informationen im Prospekt gefunden
         werden können.
5.       Ist die Zusammenfassung eines Prospekts im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie
         2003/71/EG zu ergänzen, so kann der Emittent, der Anbieter bzw. die Person, die die Zulassung
         zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt, auf Einzelfallsbasis entscheiden, ob die
         neuen Informationen in die ursprüngliche Zusammenfassung eingegliedert werden, indem eine
         neue Zusammenfassung erstellt wird, oder ob ein Nachtrag zur Zusammenfassung erstellt wird.
         Werden die neuen Informationen in die ursprüngliche Zusammenfassung integriert, haben der
         Emittent, der Anbieter bzw. die Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten
         Markt beantragt, sicherzustellen, dass die Anleger die Änderungen leicht erkennen können,
         insbesondere mittels Fußnoten.
                                                   Artikel 26
              Format des Basisprospekts und seine entsprechenden endgültigen Konditionen
1.       Entscheidet sich ein Emittent, ein Anbieter oder eine Person, die die Zulassung zum Handel auf
         einem geregelten Markt beantragt hat dazu, im Sinne von Artikel 5 Absatz 4 der Richtlinie
         2003/71/EG den Prospekt als einen Basisprospekt zu erstellen, so ist der Basisprospekt wie folgt
         aufzubauen:
         (1)   klares und detailliertes Inhaltsverzeichnis
         (2)   Zusammenfassung im Sinne von Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie 2003/71/EG
         (3)   Angabe der Risikofaktoren, die mit dem Emittenten und dem Wertpapiertyp einhergehen,
               der von der/den Emission/en abgedeckt ist
         (4)   Angabe der sonstigen Informationsbestandteile, die Gegenstand der Schemata und Module
               sind, auf deren Grundlage der Prospekt erstellt wurde.
2.       Unbeschadet Absatz 1 steht es dem Emittenten, dem Anbieter bzw. der Person, die die Zulassung
         zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt, frei, die Reihenfolge der Präsentation der
         erforderlichen Informationsbestandteile festzulegen, die Gegenstand der Schemata und Module
         sind, auf denen der Prospekt aufgebaut ist. Die Angaben über die verschiedenen im
         Basisprospekt enthaltenen Wertpapiere sind klar zu trennen.
3.       Stimmt die Reihenfolge der Informationsbestandteile nicht mit derjenigen überein, die in den
         Schemata und Modulen genannt wird, auf denen der Prospekt aufgebaut ist, so kann die
         zuständige Herkunftslandbehörde den Emittenten, den Anbieter bzw. die Person, die die
         Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt hat, bitten, eine Überkreuz-
 ---pagebreak--- 30.4.2004         DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                        L 149/19
          Checkliste für die Prüfung des Prospekts vor seiner Genehmigung zu erstellen. In einer solchen
          Liste sind die Seiten zu nennen, auf denen die jeweiligen Informationen im Prospekt gefunden
          werden können.
4.        Für den Fall, dass der Emittent, der Anbieter oder die Person, die die Zulassung zum Handel auf
          einem geregelten Markt beantragt hat, zu einem früheren Zeitpunkt bereits ein
          Registrierungsformular für einen bestimmten Wertpapiertyp übermittelt hat, zu einem späteren
          Zeitpunkt aber beschließt, einen Basisprospekt gemäß den Bedingungen von Artikel 5 Absatz 4
          Buchstabe a) und b) der Richtlinie 2003/71/EG zu erstellen, muss der Basisprospekt Folgendes
          enthalten:
          (1)    die Informationen, die im zuvor oder gleichzeitig eingereichten oder angenommenen
                 Registrierungsformular enthalten sind, sind per Verweis gemäß den Bedingungen in
                 Artikel 28 der Verordnung aufzunehmen;
          (2)    die Informationen, die ansonsten in der entsprechenden Wertpapierbeschreibung enthalten
                 wären, sind ohne die endgültigen Konditionen wieder zu geben, sofern letztere nicht
                 Gegenstand des Basisprospekts sind.
5.        Die endgültigen Konditionen zum Basisprospekt sind wie folgt zu präsentieren:
          –      in Form eines gesonderten Dokuments, das lediglich die endgültigen Konditionen enthält,
                 oder
          –      durch Einbeziehung der endgültigen Konditionen in den Basisprospekt.
          Für den Fall, dass die endgültigen Konditionen Gegenstand eines gesonderten Dokuments sind,
          das nur diese Konditionen enthält, können sie einige parallele Angaben enthalten, die bereits
          Gegenstand des genehmigten Basisprospekts sind und gemäß dem Schema für die entsprechende
          Wertpapierbeschreibung aufgenommen wurden, das für die Erstellung des Basisprospekts
          zugrunde gelegt wurde. In diesem Falle sind die endgültigen Konditionen so zu präsentieren,
          dass sie leicht als solche erkennbar sind.
          In die endgültigen Konditionen ist auch eine klare und einschlägige Erklärung aufzunehmen, aus
          der abzuleiten ist, dass die vollständigen Informationen über den Emittenten und das Angebot
          nur verfügbar sind, wenn der Basisprospekt und die endgültigen Konditionen zusammen
          genommen werden und unter dem Vorbehalt, dass der Basisprospekt vorliegt.
6.        Bezieht sich ein Basisprospekt auf verschiedene Wertpapiere, so nehmen der Emittent, der
          Anbieter oder die Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt
          hat, eine einzige Zusammenfassung für sämtliche Wertpapiere in den Basisprospekt auf.
          Allerdings sind die Angaben zu den verschiedenen Wertpapieren, die in dieser einzigen
          Zusammenfassung enthalten sind, klar zu trennen.
7.        Ist die Zusammenfassung eines Basisprospekts im Sinne von Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie
          2003/71/EG zu ergänzen, so kann der Emittent, der Anbieter bzw. die Person, die die Zulassung
          zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt, auf Einzelfallsbasis entscheiden, ob die
          neuen Informationen in die ursprüngliche Zusammenfassung eingegliedert werden, indem eine
          neue Zusammenfassung erstellt wird, oder ob ein Nachtrag zur Zusammenfassung erstellt wird.
          Werden die neuen Informationen in die ursprüngliche Zusammenfassung des Basisprospekts
          integriert, indem eine neue Zusammenfassung erstellt wird, haben der Emittent, der Anbieter
          bzw. die Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt,
 ---pagebreak--- L 149/20        DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                        30.4.2004
         sicherzustellen, dass die Anleger die Änderungen leicht erkennen können, insbesondere mittels
         Fußnoten.
8.       Emittenten, Anbieter oder Personen, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt
         beantragen, können zwei oder mehrere verschiedene Basisprospekte in einem einzigen
         Dokument zusammenfassen.
                                                 Kapitel IV
                         Informationen und Angaben in Form eines Verweises
                                                  Artikel 27
    Methoden für die Veröffentlichung des in Artikel 10 Absatz 1 der Richtlinie 2003/71/EG genannten
                                                  Dokuments
1.       Das in Artikel 10 Absatz 1 der Richtlinie 2003/71/EG genannte Dokument wird dem Publikum
         je nach Wahl des Emittenten, des Anbieters oder der Person, die die Zulassung zum Handel
         beantragt hat, auf eine der gemäß Artikel 14 dieser Richtlinie zulässigen Methoden im
         Herkunftsmitgliedstaat des Emittenten zur Verfügung gestellt.
2.       Das Dokument wird der zuständigen Herkunftslandbehörde übermittelt und dem Publikum
         spätestens 20 Arbeitstage nach der Veröffentlichung des Jahresabschlusses im
         Herkunftsmitgliedstaat zur Verfügung gestellt.
3.       Das Dokument enthält ggf. auch eine Erklärung dahingehend, dass einige Informationen veraltet
         sind.
                                                  Artikel 28
                  Vorkehrungen für die Aufnahme von Angaben in Form eines Verweises
1.       Es können Informationen in Form eines Verweises in einen Prospekt oder einen Basisprospekt
         aufgenommen werden, wenn sie insbesondere bereits in den nachfolgend genannten
         Dokumenten enthalten sind:
         (1)   jährliche und periodisch vorzulegende Finanzinformationen;
         (2)   Dokumente, die im Zuge einer spezifischen Transaktion erstellt werden, wie z.B. einer
               Fusion oder einer Defusionierung;
         (3)   Prüfungsberichte und Jahresabschlüsse;
         (4)   Gesellschaftsstatuten und Gesellschaftsregeln;
         (5)   zu einem früheren Zeitpunkt genehmigte und veröffentlichte Prospekte und/ oder
               Basisprospekte;
         (6)   vorgeschriebene Informationen;
         (7)   Rundschreiben an die Wertpapierinhaber.
 ---pagebreak--- 30.4.2004         DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                       L 149/21
2.        Die Dokumente, die Angaben enthalten, die in Form eines Verweises in einen Prospekt, einen
          Basisprospekt oder dessen Bestandteile übernommen werden können, sind nach Artikel 19 der
          Richtlinie 2003/71/EG abzufassen.
3.        Enthält ein Dokument, das in Form eines Verweises aufgenommen werden kann, Informationen,
          die grundlegend abgeändert wurden, ist dieser Umstand im Prospekt oder im Basisprospekt klar
          anzugeben so wie auch die aktualisierten Informationen beizubringen sind.
4.        Der Emittent, der Anbieter bzw. die Person, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten
          Markt beantragt hat, kann Informationen in einen Prospekt oder einen Basisprospekt aufnehmen,
          indem er/sie lediglich auf bestimmte Teile eines Dokuments verweist. Voraussetzung ist
          allerdings, dass erklärt wird, dass die nicht aufgenommenen Teile entweder für den Anleger
          nicht relevant sind oder bereits an anderer Stelle im Prospekt erfasst wurden.
5.        Bei der Aufnahme von Angaben in Form eines Verweises bemühen sich die Emittenten, die
          Anbieter bzw. die Personen, die die Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt
          beantragt haben, darum, den Anlegerschutz in Form von Verständlichkeit der Informationen und
          ihrer Zugänglichkeit nicht zu beeinträchtigen.
 ---pagebreak--- L 149/22         DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
                                               KAPITEL V
                         Veröffentlichung und Verbreitung          von Werbung
                                                  Artikel 29
                                  Veröffentlichung in elektronischer Form
1.       Die Veröffentlichung des Prospekts oder des Basisprospekts in elektronischer Form im Sinne
         von Artikel 14 Absatz 2 Buchstaben c), d) und e) der Richtlinie 2003/71/EG oder als ein
         zusätzliches Mittel der Verfügbarkeit ist an die folgenden Bedingungen gebunden:
         (1)    der Prospekt oder der Basisprospekt müssen bei Aufrufen der Website leicht zugänglich
                sein;
         (2)    das Format der Datei muss dergestalt sein, dass sich der Prospekt oder Basisprospekt nicht
                modifizieren lassen;
         (3)    der Prospekt oder der Basisprospekt dürfen keine "Hyperlinks" enthalten, mit Ausnahme
                der Verbindungen zu elektronischen Adressen, über die die mittels Verweis
                aufgenommenen Informationen abrufbar sind;
         (4)    den Anlegern muss es möglich sein, den Prospekt bzw. den Basisprospekt herunter zu
                laden und auszudrucken.
         Die in Ziffer 3 des ersten Unterabsatzes genannte Ausnahme gilt nur für Dokumente, die in Form
         eines Verweises aufgenommen wurden. Diese Dokumente müssen im Rahmen einfacher und
         unmittelbar anwendbarer technischer Vereinbarungen verfügbar sein.
2.       Werden ein Prospekt oder ein Basisprospekt für das Angebot von Wertpapieren dem Publikum
         auf der Website des Emittenten oder der Finanzintermediäre bzw. der geregelten Märkte zur
         Verfügung gestellt, so ergreifen diese Maßnahmen, mit denen vermieden wird, die
         Gebietsansässigen in Mitgliedstaaten oder Drittländern anzusprechen, in denen die Wertpapiere
         dem Publikum nicht angeboten werden. Dies kann z. B. durch eine klare Erklärung dahingehend
         erfolgen, wer die Adressaten des Angebots sind.
                                                  Artikel 30
                                       Veröffentlichung in Zeitungen
1.       Um Buchstabe a) von Artikel 14 Absatz 2 der Richtlinie 2003/71/EG zu genügen, erfolgt die
         Veröffentlichung eines Prospekts oder eines Basisprospekts in einer allgemeinen Zeitung oder in
         einer Finanzzeitung mit landesweiter oder supraregionaler Auflage.
2.       Ist die zuständige Behörde der Auffassung, dass die für die Veröffentlichung gewählte Zeitung
         nicht den Anforderungen von Absatz 1 entspricht, wählt sie eine Zeitung aus, deren Verbreitung
         diesem Zweck angemessen ist. Dabei ist insbesondere dem geografischen Raum, der Zahl der
         Einwohner und den Lesegewohnheiten in jedem Mitgliedstaat Rechnung zu tragen.
 ---pagebreak--- 30.4.2004        DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/23
                                                   Artikel 31
                                       Veröffentlichung der Mitteilung
1.        Nimmt ein Mitgliedstaat die in Artikel 14 Absatz 3 der Richtlinie 2003/71/EG genannte Option
          in Anspruch, der zufolge er die Veröffentlichung einer Mitteilung verlangt, aus der hervorgeht,
          dass der Prospekt oder der Basisprospekt dem Publikum zur Verfügung gestellt wurden und wo
          er erhältlich ist, so ist diese Mitteilung in einer Zeitung zu veröffentlichen, die den
          Anforderungen für die Veröffentlichung von Prospekten gemäß Artikel 30 dieser Verordnung
          genügt.
          Bezieht sich die Mitteilung auf einen Prospekt oder einen Basisprospekt, der lediglich für die
          Zwecke der Zulassung von Wertpapieren zum Handel auf einem geregelten Markt veröffentlicht
          wurde, auf dem bereits Wertpapiere der gleichen Kategorie zugelassen sind, kann die Mitteilung
          alternativ dazu in das Amtsblatt des geregelten Marktes aufgenommen werden, und zwar
          unabhängig davon, ob dieses Amtsblatt in Papierform oder in elektronischer Form erscheint.
2.        Die Mitteilung wird spätestens am nächsten Arbeitstag veröffentlicht, der dem Datum der
          Veröffentlichung des Prospekts oder des Basisprospekts folgt. Damit wird Artikel 14 Absatz 1
          der Richtlinie 2003/71/EG Rechnung getragen.
3.        Die Mitteilung enthält folgende Angaben:
          (1)   genaue Angaben zum Emittenten;
          (2)   Typ, Kategorie und Betrag der anzubietenden Wertpapiere und/ oder Angabe der Tatsache,
                ob die Zulassung zum Handel beantragt wurde, sofern diese Elemente zum Zeitpunkt der
                Veröffentlichung der Mitteilung bekannt sind;
          (3)   beabsichtigter Zeitplan für das Angebot/ die Zulassung zum Handel;
          (4)   eine Erklärung dahingehend, dass ein Prospekt oder ein Basisprospekt veröffentlicht
                wurden und wo sie erhältlich sind;
          (5)   für den Fall, dass der Prospekt oder der Basisprospekt in gedruckter Form veröffentlicht
                wurden, Angabe des Ortes und der Frist, wo bzw. während deren der Ausdruck dem
                Publikum zur Verfügung steht;
          (6)   für den Fall, dass der Prospekt oder der Basisprospekt in elektronischer Form
                veröffentlicht wurden, Angabe des Ortes, an dem die Anleger eine Papierfassung erhalten
                können;
          (7)   Datum der Mitteilung.
                                                   Artikel 32
                                      Liste der genehmigten Prospekte
In der Liste der genehmigten Prospekte und Basisprospekte, die auf der Website der zuständigen Behörde
im Sinne von Artikel 14 Absatz 4 der Richtlinie 2003/71/EG veröffentlicht werden, ist darzulegen, wie
diese Prospekte dem Publikum zur Verfügung gestellt wurden und wo sie erhältlich sind.
 ---pagebreak--- L 149/24        DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                      30.4.2004
                                                  Artikel 33
                     Veröffentlichung der endgültigen Konditionen der Basisprospekte
Die Veröffentlichungsmethode für die endgültigen Konditionen zum Basisprospekt muss nicht mit der für
den Basisprospekt verwendeten identisch sein, sofern es sich bei der erstgenannten Methode um eine der
in Artikel 14 der Richtlinie 2003/71/EG genannten Methoden für die Veröffentlichung handelt.
                                                  Artikel 34
                                              Werbeanzeigen
Werbeanzeigen, die sich auf ein Angebot von Wertpapieren an das Publikum oder die Zulassung von
Wertpapieren zum Handel auf einem geregelten Markt beziehen, können von Seiten interessierter
Parteien (wie z.B. dem Emittenten, dem Anbieter oder der Person, die die Zulassung zum Handel
beantragt, Finanzintermediären, die an der Platzierung und/ oder Emission von Wertpapieren teilhaben)
insbesondere über folgende Kanäle an das Publikum weitergegeben werden:
         (1)   Adressierte oder nicht adressierte Drucksachen;
         (2)   Elektronische Nachrichten oder Werbung an Mobiltelefone oder Pager;
         (3)   Standardschreiben;
         (4)   Anzeigen in der Presse mit oder ohne Bestellformular;
         (5)   Katalog;
         (6)   Telefon mit oder ohne menschlichen Ansprechpartner;
         (7)   Seminare und Präsentationen;
         (8)   Radio;
         (9)   Videophon;
         (10) Videotext;
         (11) E-mail;
         (12) Fax;
         (13) Fernsehen;
         (14) Mitteilung;
         (15) Plakat;
         (16) Poster;
         (17) Broschüre;
         (18) Web-Anzeigen einschließlich Internetbanner.
 ---pagebreak--- 30.4.2004            DE                    Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/25
                                                  KAPITEL VI
                                   Übergangs- und Schlussbestimmungen
                                                     Artikel 35
                                        Historische Finanzinformationen
1.         Die Verpflichtung für Emittenten aus der Gemeinschaft, in einem Prospekt die historischen
           Finanzinformationen im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1606/20025 neu zu formulieren, so wie
           sie in Anhang I Punkt 20.1, Anhang IV Punkt 13.1, Anhang VII Punkt 8.2, Anhang X Punkt 20.1
           und Anhang XI Punkt 11.1 dargelegt sind, gilt erst ab dem 1. Januar 2004 bzw. für den Fall, dass
           die Wertpapiere eines Emittenten am 1. Juli 2005 zum Handel auf einem geregelten Markt
           zugelassen sind, solange, bis der Emittent seinen ersten konsolidierten Jahresabschluss nach der
           Verordnung (EG) Nr. 1606 veröffentlicht hat.
2.         Unterliegt ein Emittent aus der Gemeinschaft nationalen Übergangsbestimmungen, die nach
           Artikel 9 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 angenommen wurden, so gilt die Verpflichtung
           zur Neuformulierung der historischen Finanzinformationen im Prospekt erst ab dem 1. Januar
           2006 bzw. für den Fall, dass die Wertpapiere eines Emittenten am 1. Juli 2005 zum Handel auf
           einem geregelten Markt zugelassen sind, solange, bis der Emittent seinen ersten konsolidierten
           Jahresabschluss nach der Verordnung (EG) Nr. 1606 veröffentlicht hat.
3.         Bis zum 1. Januar 2007 gilt die Verpflichtung zur Neuformulierung der historischen
           Finanzinformationen im Prospekt gemäß der Verordnung (EG) 1606/2002, so wie sie in Anhang
           I Punkt 20.1, Anhang IV Punkt 13.1, Anhang VII Punkt 8.2, Anhang X Punkt 20.1 und Anhang
           XI Punkt 11.1 dargelegt sind, nicht für Emittenten aus Drittländern,
           (1)     deren Wertpapiere am 1. Januar 2007 zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen
                   sind;
           (2)     die       ihre  historischen        Finanzinformationen    gemäß      den     nationalen
                   Rechnungslegungsstandards erstellt und vorbereitet haben.
           In diesem Fall sind die historischen Finanzinformationen durch weitere detaillierte und/oder
           zusätzliche Informationen zu ergänzen, wenn der in den Prospekt aufgenommene
           Jahresabschluss nicht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild von der
           Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Emittenten vermittelt.
4.         Drittlandemittenten, die ihre historischen Finanzinformationen gemäß international akzeptierten
           Standards im Sinne von Artikel 9 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 erstellt haben, können
           diese Informationen in jedem Prospekt verwenden, der vor dem 1. Januar 2007 vorgelegt wird,
           ohne der Verpflichtung zur Neuformulierung genügen zu müssen.
5.         Ab dem 1. Januar 2007 präsentieren die in den Absätzen 3 und 4 genannten Drittlandemittenten
           die im Absatz 3, erster Unterabsatz genannten historischen Finanzinformationen auf
           gleichwertige Art und Weise gemäß einem Mechanismus, der von der Kommission noch
           festzulegen ist. Dieser Mechanismus wird über das in Artikel 24 der Richtlinie 2003/71/EG
           vorgesehene Komitologieverfahren festgelegt.
5
  Ref. und Titel der Verordnung.
 ---pagebreak--- L 149/26        DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                            30.4.2004
6.        Die Bestimmungen dieses Artikels gelten auch für Anhang VI Punkt 3.
                                                 Artikel 36
                                               Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt in den Mitgliedstaaten am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im
Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Sie gilt ab dem 1. Juli 2005.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Brüssel , den 29 April 2004
                                            Für die Kommission
                                            Frederik BOLKESTEIN
                                            Mitglied der Kommission
 ---pagebreak--- 30.4.2004     DE                   Amtsblatt der Europäischen Union L 149/27
                                           ANHÄNGE
Anhang I bis XVII: Schemata und Module
Anhang XVIII: Kombinationsmöglichkeiten der Schemata und Module
Anhang XIX: Verzeichnis bestimmter Kategorien von Emittenten
 ---pagebreak--- L 149/28       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                        30.4.2004
                                              ANHANG I
         Mindestangaben für das Registrierungsformular für Aktien (Modul)
1.       VERANTWORTLICHE PERSONEN
1.1.     Alle Personen, die für die im Registrierungsformular gemachten Angaben verantwortlich
         sind bzw. für bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine Angabe dieser
         Abschnitte vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen auch Mitglieder
         der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane des Emittenten gehören, sind der
         Name und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen Personen sind Name
         und eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
1.2.     Erklärung der für das Registrierungsformular verantwortlichen Personen, dass sie die
         erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im
         Registrierungsformular genannten Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine
         Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des Registrierungsformulars verändern
         können. Ggf. Erklärung der für bestimmte Abschnitte des Registrierungsformulars
         verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um
         sicherzustellen, dass die in dem Teil des Registrierungsformulars genannten Angaben,
         für die sie verantwortlich sind, ihres Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen
         verschwiegen werden, die die Aussage des Registrierungsformulars verändern können.
2.       ABSCHLUSSPRÜFER
2.1.     Namen und Anschrift der Abschlussprüfer des Emittenten, die für den von den
         historischen Finanzinformationen abgedeckten Zeitraum zuständig waren (einschließlich
         der Angabe ihrer Mitgliedschaft in einer Berufsvereinigung).
2.2.     Wurden Abschlussprüfer während des von den historischen Finanzinformationen
         abgedeckten Zeitraums entlassen, nicht wieder bestellt oder haben sich von selbst
         zurückgezogen, so sind entsprechende Einzelheiten zu veröffentlichen, wenn sie von
         entscheidender Bedeutung sind.
3.       AUSGEWÄHLTE FINANZINFORMATIONEN
3.1.     Ausgewählte historische Finanzinformationen über den Emittenten sind für jedes
         Geschäftsjahr für den Zeitraum vorzulegen, der von den historischen
         Finanzinformationen abgedeckt wird, und in der Folge für jeden Interimsfinanzzeitraum,
         und zwar in derselben Währung wie die Finanzinformationen.
         Die ausgewählten historischen Finanzinformationen müssen die Schlüsselzahlen
         enthalten, die einen Überblick über die Finanzlage des Emittenten geben.
3.2.     Werden ausgewählte Finanzinformationen für Zwischenperioden vorgelegt, so sind auch
         Vergleichsdaten für den gleichen Zeitraum des vorhergehenden Geschäftsjahres
         vorzulegen, es sei denn, die Anforderung der Beibringung vergleichbarer
         Bilanzinformationen wird durch die Vorlage der Bilanzdaten zum Jahresende erfüllt.
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                             L 149/29
4.        RISIKOFAKTOREN
          Klare Offenlegung von Risikofaktoren, die für den Emittenten oder seine Branche
          spezifisch sind (unter der Rubrik "Risikofaktoren").
5.        INFORMATIONEN ÜBER DEN EMITTENTEN
5.1.      Geschäftsgeschichte und Geschäftsentwicklung des Emittenten
5.1.1.    Juristischer und kommerzieller Name des Emittenten;
5.1.2.    Ort der Registrierung des Emittenten und seine Registrierungsnummer;
5.1.3.    Datum der Gründung der Gesellschaft und Existenzdauer der emittierenden Gesellschaft,
          außer wenn unbegrenzt;
5.1.4.    Sitz und Rechtsform des Emittenten; Rechtsprechung, in der er tätig ist; Land der
          Gründung der Gesellschaft; Anschrift und Telefonnummer seines eingetragenen Sitzes
          (oder Hauptort der Geschäftstätigkeit, falls nicht mit dem eingetragenen Sitz identisch);
5.1.5.    Wichtige Ereignisse während der Entwicklung der Geschäftstätigkeit des Emittenten
5.2.      Investitionen
5.2.1.    Beschreibung (einschließlich des Betrages) der wichtigsten Investitionen des Emittenten
          für jedes Geschäftsjahr, und zwar für den Zeitraum, der von den historischen
          Finanzinformationen abgedeckt wird bis zum Datum des Registrierungsformulars.
5.2.2.    Beschreibung der wichtigsten laufenden Investitionen des Emittenten, einschließlich der
          geografischen Streuung dieser Anlagen (im Inland und im Ausland) und der
          Finanzierungsmethode (Eigen- oder Fremdfinanzierung);
5.2.3.    Informationen über die wichtigsten künftigen Investitionen des Emittenten, die von
          seinen Verwaltungsorganen bereits fest beschlossen sind.
6.        GESCHÄFTSÜBERBLICK
6.1.      Haupttätigkeitsbereiche
6.1.1.    Beschreibung der Wesensart der Geschäfte des Emittenten und seiner Haupttätigkeiten
          (sowie der damit im Zusammenhang stehenden Schlüsselfaktoren) unter Angabe der
          wichtigsten Arten der vertriebenen Produkte und/ oder erbrachten Dienstleistungen, und
          zwar für jedes Geschäftsjahr innerhalb des Zeitraums, der von den historischen
          Finanzinformationen abgedeckt wird; und
6.1.2.    Angabe etwaiger wichtiger neuer Produkte und/ oder Dienstleistungen, die eingeführt
          wurden, und - in dem Maße, wie die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen
          offen gelegt wurde - Angabe des Stands der Entwicklung.
 ---pagebreak--- L 149/30       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
6.2.     Wichtigste Märkte
         Beschreibung der wichtigsten Märkte, auf denen der Emittent tätig ist, einschließlich
         einer Aufschlüsselung der Gesamtumsätze nach Art der Tätigkeit und geografischem
         Markt für jedes Geschäftsjahr innerhalb des Zeitraums, der von den historischen
         Finanzinformationen abgedeckt wird.
6.3.     Falls die unter Punkt 6.1. und 6.2. genannten Informationen durch außergewöhnliche
         Faktoren beeinflusst wurden, so sollte dies angegeben werden.
6.4.     Kurze Angaben über die etwaige Abhängigkeit des Emittenten in Bezug auf Patente und
         Lizenzen,     Industrie-,   Handels-        oder      Finanzierungsverträge oder    neue
         Herstellungsverfahren, wenn diese Faktoren von wesentlicher Bedeutung für die
         Geschäftstätigkeit oder die Rentabilität des Emittenten sind.
6.5.     Grundlage für etwaige Angaben des Emittenten zu seiner Wettbewerbsposition
7.       ORGANISATIONSSTRUKTUR
7.1.     Bildet der Emittent Teil einer Gruppe, kurze Beschreibung der Gruppe und der Stellung
         des Emittenten innerhalb dieser Gruppe.
7.2.     Liste der wichtigsten Tochtergesellschaften des Emittenten, einschließlich Name, Land
         der Gründung oder des Sitzes, Anteil an Beteiligungsrechten und - falls nicht identisch -
         Anteil der gehaltenen Stimmrechte.
8.       SACHANLAGEN
8.1.     Angaben über bestehende oder geplante wichtige Sachanlagen, einschließlich geleaster
         Vermögensgegenstände und etwaiger größerer dinglicher Belastungen darauf.
8.2.     Skizzierung etwaiger Umweltfragen, die die Verwendung der Sachanlagen von Seiten
         des Emittenten u.U. beeinflussen können.
9.       ANGABEN ZUR GESCHÄFTS- UND FINANZLAGE
9.1.     Finanzlage
         Sofern nicht an anderer Stelle im Registrierungsformular vermerkt, Beschreibung der
         Finanzlage des Emittenten, Veränderungen in der Finanzlage und Geschäftsergebnisse
         für jedes Jahr und jeden Zwischenzeitraum, für den historische Finanzinformationen
         verlangt werden, einschließlich der Ursachen wesentlicher Veränderungen, die von
         einem Jahr zum anderen in den Finanzinformationen auftreten, sofern dies für das
         Verständnis der Geschäftstätigkeit des Emittenten insgesamt erforderlich ist.
9.2.     Betriebsergebnisse
9.2.1.   Informationen über wichtige Faktoren, einschließlich ungewöhnlicher oder seltener
         Vorfälle oder neuer Entwicklungen, die die Geschäftserträge des Emittenten erheblich
         beeinträchtigen, und über das Ausmaß, in dem die Erträge derart geschmälert wurden.
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                            L 149/31
9.2.2.    Falls der Jahresabschluss wesentliche Veränderungen bei den Nettoumsätzen oder den
          Nettoerträgen ausweist, sind die Gründe für derlei Veränderungen in einer ausführlichen
          Erläuterung darzulegen.
9.2.3.    Informationen über staatliche, wirtschaftliche, steuerliche, monetäre oder politische
          Strategien oder Faktoren, die die Geschäfte des Emittenten direkt oder indirekt
          wesentlich beeinträchtigt haben oder u.U. können.
10.       EIGENKAPITALAUSSTATTUNG
10.1.     Informationen über die Eigenkapitalausstattung des Emittenten (sowohl kurz- als auch
          langfristig);
10.2.     Erläuterung der Quellen und der Beträge der Cashflows des Emittenten und eine
          ausführliche Darstellung dieser Posten;
10.3.     Informationen über den Fremdfinanzierungsbedarf und die Finanzierungsstruktur des
          Emittenten;
10.4.     Informationen über jegliche Beschränkungen des Rückgriffs auf die
          Eigenkapitalausstattung, die die Geschäfte des Emittenten direkt oder indirekt wesentlich
          beeinträchtigt haben oder u.U. können.
10.5.     Informationen über erwartete Mittelquellen, die zur Erfüllung der Verpflichtungen von
          Punkt 5.2.3. und 8.1 benötigt werden.
11.       FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG, PATENTE UND LIZENZEN
          Falls wichtig, Beschreibung der Forschungs- und Entwicklungsstrategien des Emittenten
          für jedes Geschäftsjahr innerhalb des Zeitraums, der von den historischen
          Finanzinformationen abgedeckt wird, einschließlich Angabe des Betrags für vom
          Emittenten gesponserte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.
12.       TENDENZIELLE INFORMATIONEN
12.1.     Angabe der wichtigsten Trends in jüngster Zeit in Bezug auf Produktion, Umsatz und
          Bestände sowie Kosten und Ausgabepreise seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres bis
          zum Datum des Registrierungsformulars.
12.2.     Informationen über bekannte Trends, Unsicherheiten, Nachfrage, Verpflichtungen oder
          Vorfälle, die wahrscheinlich die Aussichten des Emittenten zumindest im laufenden
          Geschäftsjahr wesentlich beeinträchtigen dürften.
13.       GEWINNPROGNOSEN ODER –SCHÄTZUNGEN
          Entscheidet sich ein Emittent dazu, eine Gewinnprognose oder eine Gewinnschätzung
          aufzunehmen, dann hat das Registrierungsformular die unter Punkt 13.1. und 13.2.
          genannten Angaben zu enthalten.
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13.1.    Eine Erklärung, die die wichtigsten Annahmen erläutert, auf die der Emittent seine
         Prognose oder Schätzung gestützt hat.
         Bei den Annahmen muss klar zwischen jenen unterschieden werden, die Faktoren
         betreffen, die die Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane
         beeinflussen können, und Annahmen in Bezug auf Faktoren, die klar außerhalb des
         Einflussbereiches der Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane
         liegen. Diese Annahmen müssen für die Anleger leicht verständlich und spezifisch sowie
         präzise sein und nicht mit der allgemeinen Exaktheit der Schätzungen in Verbindung
         stehen, die der Prognose zu Grunde liegen.
13.2.    Einen Bericht, der von unabhängigen Buchprüfern oder Abschlussprüfern erstellt wurde
         und in dem festgestellt wird, dass die Prognose oder die Schätzung nach Meinung der
         unabhängigen Buchprüfer oder Abschlussprüfer auf der angegebenen Grundlage
         ordnungsgemäß erstellt wurde und dass die Rechnungslegungsgrundlage, die für die
         Gewinnprognose          oder      -schätzung          verwendet   wurde,      mit     den
         Rechnungslegungsstrategien des Emittenten kohärent ist.
13.3.    Die Gewinnprognose oder -schätzung muss auf einer Grundlage erstellt werden, die mit
         den historischen Finanzinformationen vergleichbar ist.
13.4.    Wurde in einem Prospekt, der noch aussteht, eine Gewinnprognose veröffentlicht, dann
         sollte eine Erklärung abgeben werden, in der erläutert wird, ob diese Prognose noch so
         zutrifft wie zur Zeit der Erstellung des Registrierungsformulars, oder eine Erläuterung zu
         dem Umstand vorgelegt werden, warum diese Prognose ggf. nicht mehr zutrifft.
14.      VERWALTUNGS-, MANAGEMENT- UND AUFSICHTSORGANE SOWIE
         OBERES MANAGEMENT
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/33
14.1.     Name und Anschrift nachstehender Personen sowie ihre Stellung bei der emittierenden
          Gesellschaft unter Angabe der wichtigsten Tätigkeiten, die sie außerhalb des Emittenten
          ausüben, sofern diese für den Emittenten von Bedeutung sind:
          (a)     Mitglieder der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane;
          (b)     persönlich haftende Gesellschafter bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien;
          (c)     Gründer, wenn es sich um eine Gesellschaft handelt, die seit weniger als fünf
                  Jahren besteht; und
          (d)     sämtliche Mitglieder des oberen Managements, die zur Feststellung der Tatsache
                  befugt sind, dass die emittierende Gesellschaft über den geeigneten Sachverstand
                  und über die geeigneten Erfahrungen zur Leitung der Geschäftstätigkeit eines
                  Emittenten verfügt.
          Art einer etwaigen verwandtschaftlichen Beziehung zwischen diesen Personen.
          Für jedes Mitglied der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane der
          emittierenden Gesellschaft und für jede der unter (b) und (d) des ersten Unterabsatzes
          genannten Personen detaillierte Angabe der entsprechenden Managementkompetenz und
          -erfahrung sowie Angabe der folgenden Informationen:
          (a) Namen sämtlicher Unternehmen und Gesellschaften, bei denen die besagte Person
          während der letzten fünf Jahre Mitglied der Verwaltungs-, Management- oder
          Aufsichtsorgane bzw. Partner war, unter Angabe der Tatsache, ob die Mitgliedschaft in
          diesen Organen oder als Partner weiter fortbesteht. Es ist nicht erforderlich, sämtliche
          Tochtergesellschaften der emittierenden Gesellschaft aufzulisten, bei denen die besagte
          Person ebenfalls Mitglied der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane ist;
          (b) etwaige Schuldsprüche in Bezug auf betrügerische Straftaten während zumindest der
          letzten fünf Jahre;
          (c) detaillierte Angaben über etwaige Konkurse, Konkursverwaltungen oder
          Liquidationen während zumindest der letzten fünf Jahre, die eine in (a) und (d) des
          ersten Unterabsatzes beschriebene Person betreffen, die im Rahmen einer der in (a) und
          (d) des ersten Unterabsatzes genannten Positionen handelte; und
          (d) detaillierte Angaben zu etwaigen öffentlichen Anschuldigungen und/oder Sanktionen
          in Bezug auf die genannte Person von Seiten der gesetzlichen Behörden oder der
          Regulierungsbehörden (einschließlich designierter Berufsverbände) und eventuell
          Angabe des Umstands, ob diese Person jemals von einem Gericht für die Mitgliedschaft
          in einem Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgan einer emittierenden
          Gesellschaft oder für die Tätigkeit im Management oder die Führung der Geschäfte eines
          Emittenten während zumindest der letzten fünf Jahre als untauglich angesehen wurde.
          Falls keinerlei entsprechende Informationen offen gelegt werden, ist eine entsprechende
          Erklärung abzugeben.
 ---pagebreak--- L 149/34       DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
14.2.    Interessenkonflikte      zwischen        den       Verwaltungs-,  Management-        und
         Aufsichtsorganen sowie dem oberen Management
         Potenzielle Interessenkonflikte in Bezug auf Verpflichtungen gegenüber der
         emittierenden Gesellschaft zwischen den in Punkt 14.1 genannten Personen, sowie ihre
         privaten Interessen oder sonstigen Verpflichtungen müssen klar festgehalten werden.
         Falls keine derartigen Konflikte bestehen, ist eine dementsprechende Erklärung
         abzugeben.
         Ferner ist jegliche Vereinbarung oder Abmachung mit den Hauptaktionären, Kunden,
         Lieferern oder sonstigen Personen zu nennen, aufgrund deren eine in Punkt 14.1
         genannte Person zum Mitglied eines Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgans
         bzw. zum Mitglied des oberen Managements bestellt wurde.
         Zudem sind die Einzelheiten jeglicher Beschränkungen zu signalisieren, die von den in
         Punkt 14.1 genannten Personen vereinbart wurden und für sie während einer bestimmten
         Zeitspanne ihrer Beteiligungen in Form von Wertpapieren der emittierenden
         Gesellschaft gelten.
15.      BEZÜGE UND VERGÜNSTIGUNGEN
         Für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr sind für die im ersten Unterabsatz von Punkt
         14.1 unter den Buchstaben (a) und (d) genannten Personen folgende Angaben zu
         machen:
15.1.    Betrag der gezahlten Vergütung (einschließlich etwaiger erfolgsgebundener oder
         nachträglicher Vergütungen) und Sachleistungen, die diesen Personen von der
         emittierenden Gesellschaft und ihren Tochterunternehmen für Dienstleistungen jeglicher
         Art gezahlt oder gewährt werden, die der emittierenden Gesellschaft oder ihren
         Tochtergesellschaften von einer jeglichen Person erbracht wurden.
         Diese Informationen sind auf Einzelfallbasis beizubringen, es sei denn, eine individuelle
         Offenlegung ist im Herkunftsland des Emittenten nicht erforderlich und wird vom
         Emittenten nicht auf eine andere Art und Weise öffentlich vorgenommen.
15.2.    Angabe der Gesamtbeträge, die vom Emittenten oder seinen Tochtergesellschaften als
         Reserve oder Rückstellungen gebildet werden, um Pensions- und Rentenzahlungen
         vornehmen oder ähnliche Vergünstigungen auszahlen zu können.
16.      PRAKTIKEN DER GESCHÄFTSFÜHRUNG
         Für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr des Emittenten sind - soweit nicht
         anderweitig spezifiziert - für die im ersten Unterabsatz von Punkt 14.1 unter Buchstabe
         (a) genannten Personen folgende Angaben zu machen:
16.1.    Datum der Beendigung des laufenden Mandats und ggf. Angabe des Zeitraums, während
         dessen die jeweilige Person ihre Aufgabe ausgeübt hat.
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                           L 149/35
16.2.     Informationen über die Dienstleistungsverträge, die zwischen den Mitgliedern der
          Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane und der emittierenden Gesellschaft
          bzw. ihren Tochtergesellschaften geschlossen wurden und die bei Beendigung des
          Dienstleistungsverhältnisses Vergünstigungen vorsehen. Ansonsten ist eine negative
          Erklärung abzugeben.
16.3.     Informationen über den Audit-Ausschuss und den Vergütungsausschuss, einschließlich
          der Namen der Ausschussmitglieder und einer Zusammenfassung der Aufgabenstellung
          des Ausschusses.
16.4.     Erklärung, ob der Emittent der/den Corporate-Governance-Regelung/en im Land der
          Gründung der Gesellschaft genügt. Sollte der Emittent einer solchen Regelung nicht
          folgen, ist eine dementsprechende Erklärung zusammen mit einer Erläuterung
          aufzunehmen, aus der hervorgeht, warum der Emittent dieser Regelung nicht Folge
          leistet.
17.       BESCHÄFTIGTE
17.1.     Entweder Angabe der Zahl der Beschäftigten zu Ende des Berichtzeitraums oder Angabe
          des Durchschnitts für jedes Geschäftsjahr innerhalb des Zeitraums, der von den
          historischen Finanzinformationen abgedeckt wird bis zum Datum der Erstellung des
          Registrierungsformulars (und Angabe der Veränderungen bei diesen Zahlen, sofern von
          entscheidender Bedeutung). Wenn es möglich und wichtig ist, Aufschlüsselung der
          beschäftigten Personen nach Hauptätigkeitskategorie und geografischer Belegenheit.
          Beschäftigt der Emittent eine große Zahl von Zeitarbeitskräften, ist die durchschnittliche
          Zahl dieser Zeitarbeitskräfte während des letzten Geschäftsjahrs anzugeben.
17.2.     Aktienbesitz und Aktienoptionen
          In Bezug auf die im ersten Unterabsatz von Punkt 14.1 unter Buchstabe (a) und (d)
          genannten Personen sind so aktuelle Informationen wie möglich über ihren Aktienbesitz
          und etwaige Optionen auf Aktien der emittierenden Gesellschaft beizubringen.
17.3.     Beschreibung etwaiger Vereinbarungen, mittels deren Beschäftigte am Kapital des
          Emittenten beteiligt werden können.
18.       HAUPTAKTIONÄRE
18.1.     Soweit dem Emittenten bekannt ist, Angabe des Namens jeglicher Person, die nicht
          Mitglied der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane ist und die direkt oder
          indirekt eine Beteiligung am Eigenkapital des Emittenten oder den entsprechenden
          Stimmrechten hält, die gemäß den nationalen Bestimmungen zu melden ist, zusammen
          mit der Angabe des Betrags der Beteiligung dieser Person. Ansonsten ist eine negative
          Erklärung abzugeben.
18.2.     Information über den Umstand, ob die Hauptaktionäre des Emittenten unterschiedliche
          Stimmrechte haben. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
 ---pagebreak--- L 149/36       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
18.3.    Sofern dem Emittenten bekannt, Angabe der Tatsache, ob sich der Emittent in einem
         direkten oder indirekten Besitz befindet und wer der dahinter steht. Beschreibung der Art
         und Weise einer derartigen Kontrolle und der vorhandenen Maßnahmen zur
         Verhinderung des Missbrauchs einer derartigen Kontrolle.
18.4.    Sofern dem Emittenten bekannt, Beschreibung etwaiger Vereinbarungen, deren
         Ausübung zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Veränderung bei der Kontrolle des
         Emittenten führen könnte.
19.      GESCHÄFTE MIT VERBUNDENEN PARTEIEN
         Anzugeben sind Einzelheiten zu Geschäften mit verbundenen Parteien (die in
         diesem Sinne diejenigen sind, die in den Standards dargelegt werden, die infolge
         der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 angenommen wurden), die der Emittent
         während des Zeitraums abgeschlossen hat, der von den historischen
         Finanzinformationen abgedeckt wird bis zum Datum der Erstellung des
         Registrierungsformulars. Dies hat in Übereinstimmung mit dem jeweiligen
         Standard zu erfolgen, der infolge der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
         angenommen wurde (falls anwendbar).
         Finden diese Standards auf den Emittenten keine Anwendung, müssen die folgenden
         Informationen offen gelegt werden:
         a) Art und Umfang der Geschäfte, die als einzelnes Geschäft oder insgesamt für den
             Emittenten von großer Bedeutung sind. Erfolgt der Abschluss derartiger Geschäfte
             mit verbundenen Parteien nicht auf marktkonforme Weise, ist zu erläutern, weshalb.
             Im Falle ausstehender Darlehen einschließlich Garantien jeglicher Art ist der
             ausstehende Betrag anzugeben.
         b) Betrag oder Prozentsatz, zu dem die Geschäfte mit verbundenen Parteien Bestandteil
             des Umsatzes des Unternehmens sind.
20.      FINANZIELLE INFORMATIONEN ÜBER DIE VERMÖGENS-, FINANZ- UND
         ERTRAGSLAGE DES EMITTENTEN
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                             L 149/37
20.1.     Historische Finanzinformationen
          Beizubringen sind geprüfte historische Finanzinformationen, die die letzten drei
          Geschäftsjahre abdecken (bzw. einen entsprechenden kürzeren Zeitraum, während
          dessen der Emittent tätig war), sowie ein Prüfungsbericht für jedes Geschäftsjahr.
          Derartige Finanzinformationen sind nach der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 bzw. für
          den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar ist, nach den nationalen
          Rechnungslegungsstandards des betreffenden Mitgliedstaats zu erstellen. Bei Emittenten
          aus Drittländern sind diese Finanzinformationen nach den im Verfahren des Artikels 3
          der     Verordnung       (EG)     Nr.      1606/2002        übernommenen   internationalen
          Rechnungslegungsstandards oder nach diesen Standards gleichwertigen nationalen
          Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Ist keine Äquivalenz zu den Standards
          gegeben, so sind die Finanzinformationen in Form eines neu zu formulierenden
          Jahresabschlusses vorzulegen.
          Die geprüften historischen Finanzinformationen müssen für die letzten zwei Jahre in
          einer Form präsentiert und erstellt werden, die mit der kohärent ist, die im folgenden
          Jahresabschluss des Emittenten erscheint, wobei Rechnungslegungsstandards und -
          strategien sowie die Rechtsvorschriften zu berücksichtigen sind, die auf derlei
          Jahresabschlüsse Anwendung finden.
          Ist der Emittent in seiner aktuellen Wirtschaftsbranche weniger als ein Jahr tätig, so sind
          die geprüften historischen Finanzinformationen für diesen Zeitraum gemäß den
          Standards zu erstellen, die auf Jahresabschlüsse im Sinne der Verordnung (EG) Nr.
          1606/2002 anwendbar sind bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar
          ist, gemäß den nationalen Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der
          Emittent aus der Gemeinschaft stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese
          historischen Finanzinformationen nach den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung
          (EG) Nr. 1606/2002 übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards oder
          nach diesen Standards gleichwertigen nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu
          erstellen. Diese historischen Finanzinformationen müssen geprüft worden sein.
          Wurden         die       geprüften        Finanzinformationen        gemäß      nationaler
          Rechnungslegungsstandards erstellt, dann müssen die unter dieser Rubrik geforderten
          Finanzinformationen zumindest Folgendes enthalten:
          (a) die Bilanz;
          (b) die Gewinn- und Verlustrechnung;
          (c) eine Übersicht, aus der entweder alle Veränderungen im Eigenkapital oder
          Veränderungen im Eigenkapital hervorgehen, bei denen es sich nicht um jene handelt,
          die sich aus Kapitalgeschäften mit Eigenkapitalbesitzern oder Ausschüttungen an diese
          ergeben;
          (d) eine Kapitalflussrechnung;
          (e) Rechnungslegungsstrategien und erläuternde Vermerke.
          Die historischen jährlichen Finanzinformationen müssen unabhängig und in
          Übereinstimmung mit den in dem jeweiligen Mitgliedstaat anwendbaren
          Prüfungsstandards oder einem äquivalenten Standard geprüft worden sein. Dabei ist ggf.
          für das Registrierungsformular zu vermerken, ob sie ein den tatsächlichen Verhältnissen
          entsprechendes Bild vermitteln.
 ---pagebreak--- L 149/38       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
20.2.    Pro forma-Finanzinformationen
         Im Falle einer bedeutenden großen Veränderung ist eine Beschreibung der Art und
         Weise, wie die Transaktion ggf. die Aktiva und Passiva sowie die Erträge des Emittenten
         beeinflusst hat, aufzunehmen, sofern diese Transaktion zu Beginn des Berichtszeitraums
         oder zum Berichtszeitpunkt durchgeführt wurde.
         Dieser Anforderung wird normalerweise durch die Aufnahme von Pro forma-
         Finanzinformationen Genüge getan.
         Diese Pro forma-Finanzinformationen sind gemäß Anhang II zu erstellen und müssen
         die darin geforderten Angaben enthalten.
         Pro forma-Finanzinformationen ist ein Bericht beizufügen, der von unabhängigen
         Buchsachverständigen oder Abschlussprüfern erstellt wurde.
20.3.    Jahresabschluss
         Erstellt der Emittent sowohl einen einzelnen als auch einen konsolidierten
         Jahresabschluss, so ist zumindest der konsolidierte Jahresabschluss in das
         Registrierungsformular aufzunehmen.
20.4     Prüfung der historischen jährlichen Finanzinformationen
20.4.1.  Es ist eine Erklärung dahingehend abzugeben, dass die historischen Finanzinformationen
         geprüft wurden. Sofern die Prüfungsberichte über die historischen Finanzinformationen
         von den Abschlussprüfern abgelehnt wurden bzw. sofern sie Vorbehalte oder
         Verzichtserklärungen enthalten, sind diese Ablehnung bzw. diese Vorbehalte oder
         Verzichtserklärungen in vollem Umfang wiederzugeben und die Gründe dafür
         anzugeben.
20.4.2.  Angabe sonstiger Informationen            im    Registrierungsformular, das  von    den
         Abschlussprüfern geprüft wurde.
20.4.3.  Wurden die Finanzdaten im Registrierungsformular nicht dem geprüften Jahresabschluss
         des Emittenten entnommen, so ist die Quelle dieser Daten und die Tatsache anzugeben,
         dass die Daten ungeprüft sind.
20.5.    "Alter" der jüngsten Finanzinformationen
20.5.1.  Die geprüften Finanzinformationen dürfen nicht älter sein als:
                   a) 18 Monate ab dem Datum des Registrierungsformulars, sofern der Emittent
                      geprüfte Zwischenabschlüsse in sein Registrierungsformular aufnimmt;
                   oder
                   b) 15 Monate ab dem Datum des Registrierungsformulars, sofern der Emittent
                      ungeprüfte Zwischenabschlüsse in sein Registrierungsformular aufnimmt;
20.6.    Interims- und sonstige Finanzinformationen
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/39
20.6.1.   Hat der Emittent seit dem Datum des letzten geprüften Jahresabschlusses vierteljährliche
          oder halbjährliche Finanzinformationen veröffentlicht, so sind diese in das
          Registrierungsformular aufzunehmen. Wurden diese vierteljährlichen oder
          halbjährlichen Finanzinformationen einer teilweisen oder vollständigen Audit-Prüfung
          unterworfen, so sind die entsprechenden Berichte ebenfalls aufzunehmen. Wurden die
          vierteljährlichen oder halbjährlichen Finanzinformationen keiner teilweisen oder
          vollständigen Audit-Prüfung unterzogen, so ist diese Tatsache anzugeben.
20.6.2.   Wurde das Registrierungsformular mehr als neun Monate nach Ablauf des letzten
          geprüften Finanzjahres erstellt, muss es Interimsfinanzinformationen enthalten, die u.U.
          keiner Audit-Prüfung unterzogen wurden (auf diesen Fall muss eindeutig verwiesen
          werden) und die sich zumindest auf die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres
          beziehen sollten.
          Diese Interimsfinanzinformationen müssen einen vergleichenden Überblick über
          denselben Zeitraum wie im letzten Geschäftsjahr enthalten. Der Anforderung
          vergleichbarer Bilanzinformationen kann jedoch auch ausnahmsweise durch die Vorlage
          der Jahresendbilanz nachgekommen werden.
20.7.     Dividendenpolitik
          Aufnahme einer Beschreibung der Politik des Emittenten auf dem Gebiet der
          Dividendenausschüttungen und etwaiger diesbezüglicher Beschränkungen.
20.7.1.   Angabe des Betrags der Dividende pro Aktie für jedes Geschäftsjahr innerhalb des
          Zeitraums, der von den historischen Finanzinformationen abgedeckt wird. Wurde die
          Zahl der Aktien an der emittierenden Gesellschaft geändert, ist eine Bereinigung zu
          Vergleichszwecken vorzunehmen.
20.8.     Gerichtsverfahren und Arbitrage
          Beizubringen sind Informationen über etwaige staatliche Interventionen,
          Gerichtsverfahren oder Arbitrageprozesse (einschließlich derjenigen Verfahren, die nach
          Kenntnis des Emittenten noch anhängig sind oder eingeleitet werden könnten) für einen
          Zeitraum, der zumindest die letzten 12 Monate abdeckt, wobei sich derlei
          Interventionen, Verfahren oder Prozesse in spürbarer Weise auf die Finanzlage oder die
          Rentabilität des Emittenten und/oder der Gruppe auswirken bzw. in jüngster Zeit
          ausgewirkt haben. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
20.9.     Wesentliche Veränderungen in der Finanzlage oder der Handelsposition des
          Emittenten
          Beschreibung jeder wesentlichen Veränderung in der Finanzlage oder der
          Handelsposition der Gruppe, die seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres eingetreten
          ist, für das entweder geprüfte Finanzinformationen oder Interimsfinanzinformationen
          veröffentlicht wurden. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
21.       ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
 ---pagebreak--- L 149/40       DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
21.1.    Aktienkapital
         Aufzunehmen sind die folgenden Informationen zum Stichtag der jüngsten Bilanz, die
         Bestandteil der historischen Finanzinformationen sind:
21.1.1.  Betrag des ausgegebenen Kapitals und für jede Kategorie des Aktienkapitals:
                  • Zahl der zugelassenen Aktien;
                  • Zahl der emittierten und voll eingezahlten Aktien sowie der emittierten, aber
                     nicht voll eingezahlten Aktien;
                  • Nennwert pro Aktie bzw. Meldung, dass die Aktien keinen Nennwert haben;
                     und
                  • Abstimmung der Zahl der Aktien, die zu Beginn und zu Ende des
                     Geschäftsjahres noch ausstehen. Wurde mehr als 10% des Kapitals während
                     des Zeitraums, der von den historischen Finanzinformationen abgedeckt
                     wird, mit anderen Aktiva als Barmitteln finanziert, so ist dieser Umstand
                     anzugeben.
21.1.2.  Sollten Aktien bestehen, die nicht Bestandteil des Eigenkapitals sind, so sind die Anzahl
         und die wesentlichen Merkmale dieser Aktien anzugeben.
21.1.3.  Angabe der Anzahl, des Buch- sowie des Nennwertes der Aktien, die Bestandteil des
         Eigenkapitals des Emittenten sind und die vom Emittenten selbst oder in seinem Namen
         oder von Tochtergesellschaften des Emittenten gehalten werden.
21.1.4.  Angabe etwaiger konvertierbarer Wertpapiere, umtauschbarer Wertpapiere oder
         Wertpapiere mit Optionsscheinen, wobei die geltenden Bedingungen und Verfahren für
         die Konvertierung, den Umtausch oder die Zeichnung darzulegen sind.
21.1.5.  Informationen über eventuelle Akquisitionsrechte und deren Bedingungen und/ oder
         über Verpflichtungen in Bezug auf genehmigtes, aber noch nicht ausgegebenes Kapital
         oder in Bezug auf eine Kapitalerhöhung.
21.1.6.  Informationen über das Kapital eines Mitglieds einer Gruppe, worauf ein Optionsrecht
         besteht oder bei dem man sich eingeschränkt oder uneingeschränkt darauf geeinigt hat,
         dieses Kapital an ein Optionsrecht zu knüpfen, sowie Einzelheiten über derlei Optionen,
         die auch jene Personen betreffen, die diese Optionsrechte erhalten haben.
21.1.7.  Vorgeschichte des Eigenkapitals mit besonderer Hervorhebung der Informationen über
         etwaige Veränderungen, die während des von den historischen Finanzinformationen
         abgedeckten Zeitraums erfolgt sind.
21.2.    Satzung und Statuten der Gesellschaft
21.2.1.  Beschreibung der Zielsetzungen des Emittenten und an welcher Stelle sie in der Satzung
         und den Statuten der Gesellschaft verankert sind.
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                      L 149/41
21.2.2.   Zusammenfassung etwaiger Bestimmungen der Satzung und der Statuten der
          emittierenden Gesellschaft sowie der Gründungsurkunde oder sonstiger Satzungen, die
          die Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane betreffen.
21.2.3.   Beschreibung der Rechte, Vorrechte und Beschränkungen, die an jede Kategorie der
          vorhandenen Aktien gebunden sind.
21.2.4.   Erläuterung, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die Rechte der Inhaber von
          Aktien zu ändern, wobei die Fälle anzugeben sind, in denen die Bedingungen strenger
          ausfallen als die gesetzlichen Vorschriften.
21.2.5.   Beschreibung der Art und Weise, wie die Jahreshauptversammlungen und die
          außerordentlichen Hauptversammlungen der Aktionäre einberufen werden,
          einschließlich der Aufnahmebedingungen.
21.2.6.   Kurze Beschreibung etwaiger Bestimmungen der Satzung und der Statuten der
          emittierenden Gesellschaft sowie der Gründungsurkunde oder sonstiger Satzungen, die
          u.U. eine Verzögerung, einen Aufschub oder sogar die Verhinderung eines Wechsels in
          der Kontrolle des Emittenten bewirken.
21.2.7.   Angabe (falls vorhanden) etwaiger Bestimmungen der Satzung und der Statuten der
          emittierenden Gesellschaft sowie der Gründungsurkunde oder sonstiger Satzungen, die
          für den Schwellenwert gelten, ab dem der Aktienbesitz offen gelegt werden muss.
21.2.8.   Darlegung der Bedingungen, die von der Satzung und den Statuten der emittierenden
          Gesellschaft sowie der Gründungsurkunde oder sonstigen Satzungen vorgeschrieben
          werden und die die Veränderungen im Eigenkapital betreffen, sofern diese Bedingungen
          strenger sind als die gesetzlichen Vorschriften.
22.       WICHTIGE VERTRÄGE
          Zusammenfassung jedes in den letzten beiden Jahren vor der Veröffentlichung des
          Registrierungsformulars abgeschlossenen wichtigen Vertrages (bei denen es sich nicht
          um jene handelt, die im normalen Geschäftsverlauf abgeschlossen wurden), bei dem der
          Emittent oder ein sonstiges Mitglied der Gruppe eine Vertragspartei ist.
          Zusammenfassung aller sonstigen zum Datum des Registrierungsformulars bestehenden
          Verträge (bei denen es sich nicht um jene handelt, die im normalen Geschäftsverlauf
          abgeschlossen wurden), die von jedwedem Mitglied der Gruppe abgeschlossen wurden
          und eine Bestimmung enthalten, der zufolge ein Mitglied der Gruppe eine Verpflichtung
          oder ein Recht erlangt, die bzw. das für die Gruppe von großer Bedeutung ist.
23.       INFORMATIONEN VON SEITEN DRITTER, ERKLÄRUNGEN VON SEITEN
          SACHVERSTÄNDIGER UND INTERESSENERKLÄRUNGEN
 ---pagebreak--- L 149/42       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                           30.4.2004
23.1     Wird in das Registrierungsformular eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
         aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die Geschäftsadresse,
         die Qualifikationen und - falls vorhanden - das wesentliche Interesse an der
         emittierenden Gesellschaft anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des Emittenten
         erstellt, so ist eine diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass die
         aufgenommene Erklärung oder der aufgenommene Bericht in der Form und in dem
         Zusammenhang, in dem sie bzw. er aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten
         der Person erhalten hat, die den Inhalt dieses Teils des Registrierungsformulars
         genehmigt hat.
23.2     Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass
         diese Informationen korrekt wiedergegeben wurden und dass - soweit es dem Emittenten
         bekannt ist und er aus den von dieser dritten Partei übermittelten Informationen ableiten
         konnte - keine Fakten unterschlagen wurden, die die reproduzierten Informationen
         unkorrekt oder irreführend gestalten würden. Darüber hinaus sind die Quelle(n) der
         Informationen zu überprüfen.
24.      EINSEHBARE DOKUMENTE
         Abzugeben ist eine Erklärung dahingehend, dass während der Gültigkeitsdauer des
         Registrierungsformulars ggf. die folgenden Dokumente oder deren Kopien
         eingesehen werden können:
                   – die Satzung und die Statuten der emittierenden Gesellschaft;
                   – sämtliche Berichte, Schreiben und sonstigen Dokumente, historischen
                     Finanzinformationen, Bewertungen und Erklärungen, die von einem
                     Sachverständigen auf Ersuchen des Emittenten ausgestellt wurden, sofern
                     Teile davon in das Registrierungsformular eingeflossen sind oder in ihm
                     darauf verwiesen wird;
                   – die historischen Finanzinformationen des Emittenten oder im Falle einer
                     Gruppe die historischen Finanzinformationen für den Emittenten und seine
                     Tochtergesellschaften       für      jedes      der  Veröffentlichung     des
                     Registrierungsformulars vorausgegangenen beiden letzten Geschäftsjahre.
         Anzugeben ist auch, wo in diese Dokumente entweder in Papierform oder auf
         elektronischem Wege Einsicht genommen werden kann.
25.      INFORMATIONEN ÜBER BETEILIGUNGEN
         Beizubringen sind Informationen über Unternehmen, an denen die emittierende
         Gesellschaft einen Teil des Eigenkapitals hält, der bei der Bewertung ihrer eigenen
         Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eine wichtige Rolle spielen dürfte.
 ---pagebreak--- 30.4.2004        DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/43
                                                 ANHANG II
                            Modul für Pro forma-Finanzinformationen
1.        Die Pro forma-Informationen müssen eine Beschreibung der jeweiligen Transaktion, der
          dabei beteiligten Unternehmen oder Einheiten sowie des Zeitraums, über den sich die
          Transaktion erstreckt, umfassen und eindeutig folgende Angaben enthalten:
          a)    Zweck ihrer Erstellung;
          b)    Tatsache, dass die Erstellung lediglich zu illustrativen Zwecken erfolgt;
          c)    Erläuterung, dass die Pro forma-Finanzinformationen auf Grund ihrer Wesensart
                lediglich eine hypothetische Situation beschreiben und folglich nicht die aktuelle
                Finanzlage des Unternehmens oder seine aktuellen Ergebnisse widerspiegeln.
2.        Zur Präsentation der Pro forma-Finanzinformationen kann die Bilanz sowie die Gewinn-
          und Verlustrechnung eingefügt werden, denen ggf. erläuternde Vermerke beizufügen
          sind.
3.        Pro forma-Finanzinformationen sind in der Regel in Spaltenform zu präsentieren und
          sollten Folgendes enthalten:
          a)       die historischen unberichtigten Informationen;
          b)       die Pro forma-Bereinigungen; und
          c)       die resultierenden Pro forma-Finanzinformationen in der letzten Spalte.
          Anzugeben sind die Quellen der Pro forma-Finanzinformationen. Ggf. sind auch die
          Jahresabschlüsse der erworbenen Unternehmen oder Einheiten dem Prospekt
          beizufügen.
4.        Die Pro forma-Informationen sind auf eine Art und Weise zu erstellen, die mit den vom
          Emittenten       in     den    letzten      Jahresabschlüssen    zu    Grunde    gelegten
          Rechnungslegungsstrategien kohärent sind, und müssen Folgendes umfassen:
          a) die Grundlage, auf der sie erstellt wurden;
          b) die Quelle jeder Information und Bereinigung.
5.        Pro forma-Informationen dürfen lediglich in folgendem Zusammenhang veröffentlicht
          werden:
           a) den derzeitigen Berichtszeitraum;
           b) den letzten abgeschlossenen Berichtszeitraum; und/oder
           c) den letzten Zwischenberichtszeitraum, für den einschlägige unberichtigte
                Informationen veröffentlicht wurden oder noch werden bzw. im gleichen Dokument
                publiziert werden
 ---pagebreak--- L 149/44       DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                   30.4.2004
6.       Pro forma-Bereinigungen in Bezug auf Pro forma-Finanzinformationen müssen:
         a)      klar ausgewiesen und erläutert werden;
         b)      direkt der jeweiligen Transaktion zugeordnet werden;
         c)      mit Fakten unterlegt werden.
         In Bezug auf eine Pro forma-Gewinn- und Verlustrechnung bzw. -Kapitalflussrechnung
         müssen sie klar in Bereinigungen unterteilt werden, die für den Emittenten einen
         bleibenden Einfluss zeitigen, und jene, bei denen dies nicht der Fall ist.
7.       In dem von unabhängigen Buchsachverständigen oder Abschlussprüfern erstellten
         Bericht ist anzugeben, dass ihrer Auffassung nach:
         a)      die Pro forma-Finanzinformationen ordnungsgemäß auf der angegebenen Basis
                 erstellt wurden und
         b)      dass diese Grundlage mit den Rechnungslegungsstrategien des Emittenten
                 kohärent ist.
 ---pagebreak--- 30.4.2004 DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                            L 149/45
                                        ANHANG III
          Mindestangaben für die Wertpapierbeschreibung für Aktien (Schema)
1.        VERANTWORTLICHE PERSONEN
      1.1    Alle Personen, die für die im Prospekt gemachten Angaben verantwortlich sind
             bzw. für bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine Angabe dieser
             Abschnitte vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen auch
             Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane des Emittenten
             gehören, sind der Name und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen
             Personen sind Name und eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
      1.2    Erklärung der für den Prospekt verantwortlichen Personen, dass sie die
             erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im Prospekt
             genannten Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen
             verschwiegen werden, die die Aussage des Prospekts verändern können. Ggf.
             Erklärung der für bestimmte Abschnitte des Prospekts verantwortlichen Personen,
             dass sie die erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die
             in dem Teil des Prospekts genannten Angaben, für die sie verantwortlich sind, ihres
             Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die die
             Aussage des Prospekts verändern können.
2.        RISIKOFAKTOREN
             Klare Offenlegung der Risikofaktoren, die für die anzubietenden und/oder zum
             Handel zuzulassenden Wertpapiere von ausschlaggebender Bedeutung sind, wenn
             es darum geht, das Marktrisiko zu bewerten, mit dem diese Wertpapiere behaftet
             sind. Diese Offenlegung muss unter der Rubrik "Risikofaktoren" erfolgen.
3.        WICHTIGE INFORMATIONEN
     3.1     Erklärung zum Geschäftskapital
             Erklärung des Emittenten, dass seiner Auffassung nach das Geschäftskapital für
             seine derzeitigen Bedürfnisse ausreicht. Ansonsten ist darzulegen, wie das
             zusätzlich erforderliche Geschäftskapital beschafft werden soll.
     3.2     Kapitalisierung und Verschuldung
             Aufzunehmen ist eine Übersicht über Kapitalisierung und Verschuldung (wobei
             zwischen garantierten und nicht garantierten, besicherten und unbesicherten
             Schulden zu unterscheiden ist). Diese Übersicht darf nicht älter sein als 90 Tage vor
             dem Datum des Dokuments. Zur Verschuldung zählen auch indirekte Schulden und
             Eventualschulden.
     3.3     Interessen von Seiten natürlicher und juristischer Person, die an der Emission/
             dem Angebot beteiligt sind
             Beschreibung jeglicher Interessen - einschließlich kollidierender Interessen -, die
             für die Emission/ das Angebot von ausschlaggebender Bedeutung sind, wobei die
             involvierten Personen zu spezifizieren und die Wesensart der Interessen darzulegen
             ist.
 ---pagebreak--- L 149/46 DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                     30.4.2004
    3.4     Gründe für das Angebot und Verwendung der Erträge
            Angabe der Gründe für das Angebot und ggf. des geschätzten Nettobetrages der
            Erträge, aufgegliedert nach den wichtigsten Verwendungszwecken und dargestellt
            nach Priorität dieser Verwendungszwecke. Sofern der Emittent weiß, dass die
            antizipierten Erträge nicht ausreichend sein werden, um alle vorgeschlagenen
            Verwendungszwecke zu finanzieren, sind der Betrag und die Quellen anderer Mittel
            anzugeben. Die Verwendung der Erträge im Detail dargelegt werden, insbesondere
            wenn sie außerhalb der normalen Geschäftsvorfälle zum Erwerb von Aktiva
            verwendet werden, die zur Finanzierung des angekündigten Erwerbs anderer
            Unternehmen oder zur Begleichung, Reduzierung oder vollständigen Tilgung der
            Schulden eingesetzt werden.
4.       INFORMATIONEN ÜBER DIE ANZUBIETENDEN BZW. ZUM HANDEL
         ZUZULASSENDEN WERTPAPIERE
    4.1     Beschreibung des Typs und der Kategorie der anzubietenden und/oder zum Handel
            zuzulassenden Wertpapiere einschließlich der ISIN (International Security
            Identification Number) oder eines ähnlichen anderen Sicherheitscodes.
    4.2     Rechtsvorschriften, auf deren Grundlage die Wertpapiere geschaffen wurden
    4.3     Angabe, ob es sich bei den Wertpapieren um Namenspapiere oder um
            Inhaberpapiere handelt und ob die Wertpapiere verbrieft oder stückelos sind. In
            letzterem Fall sind der Name und die Anschrift des die Unterlagen führenden
            Instituts zu nennen.
    4.4     Währung der Wertpapieremission
 ---pagebreak--- 30.4.2004 DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                            L 149/47
    4.5      Beschreibung der Rechte die an die Wertpapiere gebunden sind - einschließlich
             ihrer etwaigen Beschränkungen -, und des Verfahrens zur Ausübung dieser Rechte
                Dividendenrechte:
                   –    fester/e Termin/e, ab dem/ denen die Dividendenberechtigung beginnt;
                   –    Verjährungsfrist für den Verfall der Dividendenberechtigung und
                        Angabe des entsprechenden Begünstigten;
                   –    Dividendenbeschränkungen            und   Verfahren   für   gebietsfremde
                        Wertpapierinhaber;
                   –    Dividendensatz bzw. Methode zu seiner Berechnung, Angabe der
                        Frequenz und der kumulativen bzw. nichtkumulativen Wesensart der
                        Zahlungen.
                Stimmrechte:
                Vorzugsrechte bei Angeboten zur Zeichnung von Wertpapieren derselben
                Kategorie;
                Recht auf Beteiligung am Gewinn des Emittenten;
                Recht auf Beteiligung am Saldo im Falle einer Liquidation.
                Tilgungsklauseln.
                Umtauschbedingungen.
     4.6     Im Falle von Neuemissionen Angabe der Beschlüsse, Ermächtigungen und
             Genehmigungen, die die Grundlage für die erfolgte bzw. noch zu erfolgende
             Schaffung der Wertpapiere und/ oder deren Emission bilden.
     4.7     Im Falle von Neuemissionen Angabe des erwarteten Emissionstermins der
             Wertpapiere.
     4.8     Darstellung etwaiger      Beschränkungen         für die  freie Übertragbarkeit   der
             Wertpapiere.
     4.9     Angabe etwaig bestehender obligatorischer Übernahmeangebote und/ oder
             Verdrängungs- und "Ausverkaufs"-Vorschriften in Bezug auf die Wertpapiere
     4.10    Angabe öffentlicher Übernahmeangebote von Seiten Dritter in Bezug auf das
             Eigenkapital des Emittenten, die während des letzten oder im Verlauf des
             derzeitigen Geschäftsjahres erfolgten. Zu nennen sind dabei der Kurs oder die
             Umtauschbedingungen für derlei Angebote sowie das Resultat.
 ---pagebreak--- L 149/48   DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                      30.4.2004
    4.11      Hinsichtlich des Lands des eingetragenen Sitzes des Emittenten und des Landes
              bzw. der Länder, in dem bzw. denen das Angebot unterbreitet oder die Zulassung
              zum Handel beantragt wird, sind folgende Angaben zu machen:
                    -     Informationen über die an der Quelle einbehaltene Einkommensteuer
               auf die Wertpapiere,
                    -     Angabe der Tatsache, ob der Emittent die Verantwortung für die
               Einbehaltung der Steuern an der Quelle übernimmt.
5.         BEDINGUNGEN UND KONDITIONEN DES ANGEBOTS
    5.1       Bedingungen, Angebotsstatistiken, erwarteter Zeitplan und erforderliche
              Maßnahmen zur Umsetzung des Angebots
    5.1.1     Bedingungen, denen das Angebot unterliegt
    5.1.2     Gesamtsumme der Emission/ des Angebots, wobei zwischen den zum Verkauf und
              den zur Zeichnung angebotenen Wertpapieren zu unterscheiden ist. Ist der Betrag
              nicht festgelegt, Beschreibung der Vereinbarungen und des Zeitpunkts für die
              Ankündigung des endgültigen Angebotbetrags an das Publikum.
    5.1.3     Frist - einschließlich etwaiger Änderungen - während deren das Angebot vorliegt
              und Beschreibung des Prozesses für die Umsetzung des Angebots
    5.1.4     Angabe des Zeitpunkts und der Umstände, ab dem bzw. unter denen das Angebot
              widerrufen oder ausgesetzt werden kann, und der Tatsache, ob der Widerruf nach
              Beginn des Handels erfolgen kann.
    5.1.5     Beschreibung der Möglichkeit zur Reduzierung der Zeichnungen und der Art und
              Weise der Erstattung des zu viel gezahlten Betrags an die Zeichner.
    5.1.6     Einzelheiten zum Mindest- und/ oder Höchstbetrag der Zeichnung (entweder in
              Form der Anzahl der Wertpapiere oder des aggregierten zu investierenden Betrags)
    5.1.7     Angabe des Zeitraums, während dessen eine Zeichnung zurückgezogen werden
              kann, sofern dies den Anlegern überhaupt gestattet ist.
    5.1.8     Methode und Fristen für die Bedienung der Wertpapiere und ihre Lieferung
    5.1.9     Vollständige Beschreibung der Art und Weise und des Termins, auf die bzw. an
              dem die Ergebnisse des Angebots offen zu legen sind.
    5.1.10    Verfahren für die Ausübung eines etwaigen Vorzugsrechts, die Marktfähigkeit der
              Zeichnungsrechte und die Behandlung der nicht ausgeübten Zeichnungsrechte
    5.2       Plan für die Aufteilung der Wertpapiere und deren Zuteilung
    5.2.1     Angabe der verschiedenen Kategorien der potenziellen Investoren, denen die
              Wertpapiere angeboten werden. Erfolgt das Angebot gleichzeitig auf den Märkten
              in zwei oder mehreren Ländern und wurde/ wird eine bestimmte Tranche einigen
              dieser Märkte vorbehalten, Angabe dieser Tranche.
    5.2.2     Soweit dem Emittenten bekannt, Angabe, ob einige Hauptaktionäre oder Mitglieder
              der Management-, Aufsichts- oder Verwaltungsorgane des Emittenten an der
              Zeichnung teilnehmen wollen oder ob Personen mehr als 5% des Angebots
              zeichnen wollen.
    5.2.3     Offenlegung vor der Zuteilung:
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                           L 149/49
            (a)    Aufteilung des Angebots in Tranchen, einschließlich der institutionellen Tranche,
                   der Privatkundentranche und der Tranche für die Beschäftigten der emittierenden
                   Gesellschaft und sonstige Tranchen;
            (b)    Bedingungen, zu denen eine Rückforderung eingesetzt werden kann, Höchstgrenze
                   einer solchen Rückforderung und alle eventuell anwendbaren Mindestprozentsätze
                   für einzelne Tranchen;
            (c)    Zu verwendende Zuteilungsmethode oder -methoden für die Privatkundentranche
                   und die Tranche für die Beschäftigten der emittierenden Gesellschaft im Falle der
                   Mehrzuteilung dieser Tranchen;
            (d)    Beschreibung einer etwaigen vorher festgelegten Vorzugsbehandlung, die
                   bestimmten Kategorien von Anlegern oder bestimmten gruppenspezifischen
                   Kategorien (einschließlich Freunden und Verwandten) bei der Zuteilung
                   vorbehalten wird, Prozentsatz des für die Vorzugsbehandlung vorgesehenen
                   Angebots und Kriterien für die Aufnahme in derlei Kategorien oder Gruppen;
            (e)    Angabe des Umstands, ob die Behandlung der Zeichnungen oder bei der Zuteilung
                   zu zeichnenden Angebote eventuell von der Gesellschaft abhängig ist, durch die
                   oder mittels deren sie vorgenommen werden;
            (f)    Angestrebte     Mindesteinzelzuteilung,          falls  vorhanden,   innerhalb    der
                   Privatkundentranche;
            (g)    Bedingungen für das Schließen des Angebots sowie Termin, zu dem das Angebot
                   frühestens geschlossen werden darf;
            (h)    Angabe der Tatsache, ob Vielfachzeichnungen zulässig sind und wenn nicht, wie
                   trotzdem auftauchende Vielfachzeichnungen behandelt werden.
     5.2.4         Verfahren zur Meldung des den Zeichnern zugeteilten Betrags und Angabe, ob eine
                   Aufnahme des Handels vor dem Meldeverfahren möglich ist
     5.2.5         Mehrzuteilung und 'green shoe'-Option
           (a)     Existenz und Umfang einer etwaigen Mehrzuteilungsfazilität und/oder 'green shoe'-
                   Option
           (b)     Dauer einer etwaigen Mehrzuteilungsfazilität und/oder 'green shoe'-Option
           (c)     Etwaige      Bedingungen        für     die     Inanspruchnahme    einer    etwaigen
                   Mehrzuteilungsfazilität oder Ausübung der 'green shoe'-Option
     5.3           Kursfestsetzung
     5.3.1         Angabe des Kurses, zu dem die Wertpapiere angeboten werden. Ist der Kurs nicht
                   bekannt oder besteht kein etablierter und/ oder liquider Markt für die Wertpapiere,
                   ist die Methode anzugeben, mittels deren der Angebotskurs festgelegt wird,
                   einschließlich Angabe der Person, die die Kriterien festgelegt hat oder offiziell für
                   deren Festlegung verantwortlich ist. Angabe der Kosten und Steuern, die speziell
                   dem Zeichner oder Käufer in Rechnung gestellt werden.
     5.3.2         Verfahren für die Offenlegung des Angebotskurses
 ---pagebreak--- L 149/50  DE                    Amtsblatt der Europäischen Union                        30.4.2004
    5.3.3    Besitzen die Anteilseigner der emittierenden Gesellschaft Vorkaufsrechte und
             werden diese Rechte eingeschränkt oder zurückgezogen, ist die Basis des
             Emissionskurses anzugeben, wenn die Emission in bar erfolgt, zusammen mit den
             Gründen und den Begünstigten einer solchen Beschränkung oder eines solchen
             Rückzugs.
    5.3.4    Besteht tatsächlich oder potenziell ein wesentlicher Unterschied zwischen dem
             öffentlichen Angebotskurs und den effektiven Barkosten der von Mitgliedern der
             Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane oder des oberen Managements
             oder angeschlossenen Personen bei Transaktionen im letzten Jahr erworbenen
             Wertpapiere oder deren Recht darauf, ist ein Vergleich des öffentlichen Beitrags
             zum vorgeschlagenen öffentlichen Angebot und der effektiven Cash-Beiträge dieser
             Personen einzufügen.
    5.4      Platzierung und Emission
    5.4.1    Detaillierte Angaben zum Koordinator bzw. den Koordinatoren des globalen
             Angebots oder einzelner Teile des Angebots und - sofern dem Emittenten oder dem
             Bieter bekannt - Angaben zu den Platzierern in den einzelnen Ländern des
             Angebots.
    5.4.2    Name und Anschrift der Zahlstellen und der Depotstellen in jedem Land
    5.4.3    Name und Anschrift der Institute, die bereit sind, eine Emission auf fester
             Zusagebasis zu übernehmen, und Name und Anschrift der Institute, die bereit sind,
             eine Emission ohne feste Zusage oder gemäß Vereinbarungen "zu den
             bestmöglichen Bedingungen" zu platzieren. Angabe der Hauptmerkmale der
             Vereinbarungen, einschließlich der Quoten. Wird die Emission überhaupt nicht
             übernommen, ist eine Erklärung zum nicht abgedeckten Teil einzufügen. Angabe
             des Gesamtbetrages der Übernahmeprovision und der Platzierungsprovision.
    5.4.4    Angabe des Zeitpunkts, zu dem der Emissionsübernahmevertrag abgeschlossen
             wurde oder wird.
6.        ZULASSUNG ZUM HANDEL UND HANDELSREGELN
    6.1      Angabe, ob die angebotenen Wertpapiere Gegenstand eines Antrags auf Zulassung
             zum Handel sind oder sein werden und auf einem geregelten Markt oder sonstigen
             gleichwertigen Märkten vertrieben werden sollen, wobei die jeweiligen Märkte zu
             nennen sind. Dieser Umstand ist anzugeben, ohne jedoch den Eindruck zu
             erwecken, dass die Zulassung zum Handel auch tatsächlich erfolgen wird. Wenn
             bekannt, sollte eine Angabe der frühestmöglichen Termine der Zulassung der
             Wertpapiere zum Handel erfolgen.
    6.2      Angabe sämtlicher geregelten oder gleichwertigen Märkte, auf denen nach
             Kenntnis des Emittenten Wertpapiere der gleichen Wertpapierkategorie, die zum
             Handel angeboten oder zugelassen werden sollen, bereits zum Handel zugelassen
             sind.
 ---pagebreak--- 30.4.2004  DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                            L 149/51
    6.3        Falls gleichzeitig oder fast gleichzeitig zur Schaffung von Wertpapieren, für die
               eine Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt werden soll,
               Wertpapiere der gleichen Kategorie privat gezeichnet oder platziert werden, oder
               falls Wertpapiere anderer Kategorien für eine öffentliche oder private Platzierung
               geschaffen werden, sind Einzelheiten zur Natur dieser Geschäfte sowie zur Zahl
               und den Merkmalen der Wertpapiere anzugeben, auf die sie sich beziehen.
     6.4       Detaillierte Angaben zu den Instituten, die aufgrund einer festen Zusage als
               Intermediäre im Sekundärhandel tätig sind und Liquidität mittels Geld- und
               Briefkursen erwirtschaften, und Beschreibung der Hauptbedingungen der
               Zusagevereinbarung.
     6.5       Stabilisierung: Hat ein Emittent oder ein Aktionär mit einer Verkaufsposition eine
               Mehrzuteilungsoption erteilt, oder wird ansonsten vorgeschlagen, dass
               Kursstabilisierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit einem Angebot zu ergreifen
               sind, so ist Folgendes zu beachten:
     6.5.1     die Tatsache, dass die Stabilisierung eingeleitet werden kann, dass es keine
               Gewissheit dafür gibt, dass sie eingeleitet wird und jederzeit gestoppt werden kann;
     6.5.2     Beginn und Ende des Zeitraums, während dessen die Stabilisierung erfolgen kann;
     6.5.3     die Identität der für die Stabilisierungsmaßnahmen in jeder Rechtsprechung
               verantwortlichen Person, es sei denn, sie ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
               nicht bekannt;
     6.5.4     die Tatsache, dass die Stabilisierungstransaktionen zu einem Marktpreis führen
               können, der über dem Normalen liegt.
7.         WERTPAPIERINHABER MIT VERKAUFSPOSITION
     7.1       Name und Anschrift der Person oder des Instituts, die/ das Wertpapiere zum
               Verkauf anbietet; Wesensart etwaiger Positionen oder sonstiger wesentlicher
               Verbindungen, die die Personen mit Verkaufspositionen in den letzten drei Jahren
               bei dem Emittenten oder etwaigen Vorgängern oder angeschlossenen Personen
               innehatte oder mit diesen unterhielt.
     7.2       Zahl und Kategorie der von jedem Wertpapierinhaber mit Verkaufsposition
               angebotenen Wertpapiere
     7.3       Lock-up-Vereinbarungen:
                   Anzugeben sind die beteiligten Parteien,
                   Inhalt und Ausnahmen der Vereinbarung,
                   Der Zeitraum des "lock up".
8.         KOSTEN DER EMISSION/ DES ANGEBOTS
     8.1   Angabe der Gesamtnettoerträge und Schätzung der Gesamtkosten der Emission/ des
           Angebots
9.         VERWÄSSERUNG
     9.1   Betrag und Prozentsatz der unmittelbaren Verwässerung, die sich aus dem Angebot
           ergibt.
 ---pagebreak--- L 149/52 DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
    9.2  Im Falle eines Zeichnungsangebots an die existierenden Aktionäre Betrag und
         Prozentsatz der unmittelbaren Verwässerung, wenn sie das neue Angebot nicht
         zeichnen.
10.      ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
    10.1 Werden an einer Emission beteiligte Berater in der Wertpapierbeschreibung genannt,
         ist eine Erklärung zu der Funktion abzugeben, in der sie gehandelt haben.
    10.2 Angabe weiterer Informationen in der Wertpapierbeschreibung, die von gesetzlichen
         Abschlussprüfern teilweise oder vollständig geprüft wurden und über die die
         Abschlussprüfer einen Prüfungsbericht erstellt haben. Reproduktion des Berichts oder
         mit Erlaubnis der zuständigen Behörden Zusammenfassung des Berichts.
    10.3 Wird in die Wertpapierbeschreibung eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
         aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die
         Geschäftsadresse, die Qualifikationen und - falls vorhanden - das wesentliche Interesse
         an der emittierenden Gesellschaft anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des
         Emittenten erstellt, so ist eine diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass
         die aufgenommene Erklärung oder der aufgenommene Bericht in der Form und in dem
         Zusammenhang, in dem sie bzw. er aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten
         dieser Person erhalten hat, die den Inhalt dieses Teils der Wertpapierbeschreibung
         genehmigt hat.
    10.4 Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass
         diese Information korrekt wiedergegeben wurde und dass - soweit es dem Emittenten
         bekannt ist und er aus den von dieser dritten Partei übermittelten Informationen
         ableiten konnte - keine Fakten unterschlagen wurden, die die reproduzierten
         Informationen unkorrekt oder irreführend gestalten würden. Darüber hinaus hat der
         Emittent die Quelle(n) der Informationen zu überprüfen.
 ---pagebreak--- 30.4.2004        DE                    Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/53
                                              ANHANG IV
     Mindestangaben für das Registrierungsformular für Schuldtitel und derivative Wertpapiere
                                                       (Schema)
     (Schuldtitel und derivative Wertpapiere mit einer Einzelstückelung von weniger als EUR 50 000)
1.         VERANTWORTLICHE PERSONEN
1.1.       Alle Personen, die für die im Registrierungsformular gemachten Angaben
           verantwortlich sind bzw. für bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine
           Angabe dieser Abschnitte vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen
           auch Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane des Emittenten
           gehören, sind der Name und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen
           Personen sind Name und eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
1.2.       Erklärung der für das Registrierungsformular verantwortlichen Personen, dass sie die
           erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im
           Registrierungsformular genannten Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine
           Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des Registrierungsformulars
           verändern können. Ggf. Erklärung der für bestimmte Abschnitte des
           Registrierungsformulars verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt
           haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die in dem Teil des
           Registrierungsformulars genannten Angaben, für die sie verantwortlich sind, ihres
           Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage
           des Registrierungsformulars verändern können.
2.         ABSCHLUSSPRÜFER
2.1.       Namen und Anschrift der Abschlussprüfer des Emittenten, die für den von den
           historischen Finanzinformationen abgedeckten Zeitraum zuständig waren
           (einschließlich der Angabe ihrer Mitgliedschaft in einer Berufsvereinigung).
2.2.       Wurden Abschlussprüfer während des von den historischen Finanzinformationen
           abgedeckten Zeitraums entlassen, nicht wieder bestellt oder haben sich von selbst
           zurückgezogen, so sind entsprechende Einzelheiten offen zu legen, wenn sie von
           entscheidender Bedeutung sind
3.         AUSGEWÄHLTE FINANZINFORMATIONEN
3.1.       Ausgewählte historische Finanzinformationen über den Emittenten sind für jedes
           Geschäftsjahr für den Zeitraum vorzulegen, der von den historischen
           Finanzinformationen abgedeckt wird, und in der Folge für jeden
           Interimsfinanzzeitraum, und zwar in derselben Währung wie die Finanzinformationen.
           Die ausgewählten historischen Finanzinformationen müssen die Schlüsselzahlen
           enthalten, die einen Überblick über die Finanzlage des Emittenten geben.
 ---pagebreak--- L 149/54      DE                    Amtsblatt der Europäischen Union                             30.4.2004
3.2.     Werden ausgewählte Finanzinformationen für Zwischenperioden vorgelegt, so sind
         auch Vergleichsdaten für den gleichen Zeitraum des vorhergehenden Geschäftsjahres
         vorzulegen, es sei denn, die Anforderung der Beibringung vergleichbarer
         Bilanzinformationen wird durch die Vorlage der Bilanzdaten zum Jahresende erfüllt.
4.       RISIKOFAKTOREN
         Vorrangige Offenlegung von Risikofaktoren, die die Fähigkeit des Emittenten
         beeinträchtigen können, seinen Verpflichtungen im Rahmen der Wertpapiere
         gegenüber den Anlegern nachzukommen (unter der Rubrik "Risikofaktoren").
5.       INFORMATIONEN ÜBER DEN EMITTENTEN
5.1.     Geschäftsgeschichte und Geschäftsentwicklung des Emittenten
5.1.1.   Juristischer und kommerzieller Name des Emittenten;
5.1.2.   Ort der Registrierung des Emittenten und seine Registrierungsnummer;
5.1.3.   Datum der Gründung der Gesellschaft und Existenzdauer der emittierenden
         Gesellschaft, außer wenn unbegrenzt;
5.1.4.   Sitz und Rechtsform des Emittenten; Rechtsprechung, in der er tätig ist; Land der
         Gründung der Gesellschaft; Anschrift und Telefonnummer seines eingetragenen Sitzes
         (oder Hauptort der Geschäftstätigkeit, falls nicht mit dem eingetragenen Sitz identisch);
5.1.5.   Wichtige Ereignisse aus jüngster Zeit in der Geschäftstätigkeit des Emittenten, die in
         hohem Maße für die Bewertung der Solvenz des Emittenten relevant sind.
5.2.     Investitionen
5.2.1.   Beschreibung der wichtigsten Investitionen seit dem Datum der Veröffentlichung des
         letzten Jahresabschlusses
5.2.2.   Informationen über die wichtigsten künftigen Investitionen des Emittenten, die von
         seinen Verwaltungsorganen bereits fest beschlossen sind.
5.2.3.   Informationen über antizipierte Quellen für Finanzierungsmittel, die zur Erfüllung der
         in 5.2.2 genannten Verpflichtungen erforderlich sind.
6.       GESCHÄFTSÜBERBLICK
6.1.     Haupttätigkeitsbereiche
6.1.1.   Beschreibung der Haupttätigkeiten des Emittenten unter Angabe der wichtigsten Arten
         der vertriebenen Produkte und/ oder erbrachten Dienstleistungen; und
6.1.2.   Angabe etwaiger wichtiger neuer Produkte und/ oder Dienstleistungen
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                        L 149/55
6.2.      Wichtigste Märkte
          Kurze Beschreibung der wichtigsten Märkte, auf denen der Emittent tätig ist.
6.3.      Grundlage für etwaige Angaben des Emittenten zu seiner Wettbewerbsposition.
7.        ORGANISATIONSSTRUKTUR
7.1.      Bildet der Emittent Teil einer Gruppe, kurze Beschreibung der Gruppe und der
          Stellung des Emittenten innerhalb dieser Gruppe.
7.2.      Ist der Emittent von anderen Instituten innerhalb der Gruppe abhängig, ist dies klar
          anzugeben und eine Erklärung zu seiner Abhängigkeit abzugeben.
8.        TENDENZIELLE INFORMATIONEN
8.1.      Einzufügen ist eine Erklärung, der zufolge es keine wesentlichen negativen
          Veränderungen in den Aussichten des Emittenten seit dem Datum der Veröffentlichung
          der letzten geprüften Jahresabschlüsse gegeben hat.
          Kann der Emittent keine derartige Erklärung abgeben, dann sind Einzelheiten über
          diese wesentliche negative Änderung beizubringen.
8.2.      Informationen über bekannte Trends, Unsicherheiten, Nachfrage, Verpflichtungen oder
          Vorfälle, die wahrscheinlich die Aussichten des Emittenten zumindest im laufenden
          Geschäftsjahr wesentlich beeinträchtigen dürften.
9.        GEWINNPROGNOSEN ODER -SCHÄTZUNGEN
          Entscheidet sich ein Emittent dazu, eine Gewinnprognose oder eine Gewinnschätzung
          aufzunehmen, dann hat das Registrierungsformular die nachfolgend genannten
          Informationen von Punkt 9.1. und 9.2. zu enthalten:
9.1.      Eine Erklärung, die die wichtigsten Annahmen erläutert, auf die der Emittent seine
          Prognose oder Schätzung gestützt hat.
          Bei den Annahmen sollte klar zwischen jenen unterschieden werden, die Faktoren
          betreffen, die die Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane
          beeinflussen können, und Annahmen in Bezug auf Faktoren, die klar außerhalb des
          Einflussbereiches der Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane
          liegen. Die Annahmen müssen für die Anleger leicht verständlich und spezifisch sowie
          präzise sein und dürfen nicht mit der allgemeinen Exaktheit der Schätzungen in
          Verbindung stehen, die der Prognose zu Grunde liegen.
9.2.      Einen Bericht, der von unabhängigen Buchprüfern oder Abschlussprüfern erstellt
          wurde und in dem festgestellt wird, dass die Prognose oder die Schätzung nach
          Meinung der unabhängigen Buchprüfer oder Abschlussprüfer auf der angegebenen
          Grundlage ordnungsgemäß erstellt wurde und dass die Rechnungslegungsgrundlage,
          die für die Gewinnprognose oder -schätzung verwendet wurde, mit den
          Rechnungslegungsstrategien des Emittenten kohärent ist.
 ---pagebreak--- L 149/56     DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
9.3.     Die Gewinnprognose oder -schätzung muss auf einer Grundlage erstellt werden, die
         mit den historischen Finanzinformationen vergleichbar ist.
10.      VERWALTUNGS-, MANAGEMENT- UND AUFSICHTSORGANE
10.1.    Name und Anschrift nachstehender Personen sowie ihre Stellung bei der emittierenden
         Gesellschaft unter Angabe der wichtigsten Tätigkeiten, die sie außerhalb des
         Emittenten ausüben, sofern diese für den Emittenten von Bedeutung sind:
         (a) Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane;
         (b) (b)persönlich haftende Gesellschafter bei einer Kommanditgesellschaft auf
              Aktien.
10.2.    Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane sowie oberes Management
         Potenzielle Interessenkonflikte zwischen den Verpflichtungen gegenüber der
         emittierenden Gesellschaft von Seiten der in Punkt 10.1 genannten Personen sowie
         ihren privaten Interessen oder sonstigen Verpflichtungen müssen klar festgehalten
         werden. Falls keine derartigen Konflikte bestehen, ist eine dementsprechende
         Erklärung abzugeben.
11.      PRAKTIKEN DER GESCHÄFTSFÜHRUNG
11.1.    Detaillierte Angaben zum Prüfungsausschuss der emittierenden Gesellschaft,
         einschließlich der Namen der Ausschussmitglieder und einer Zusammenfassung der
         Aufgabenstellung für die Arbeit des Ausschusses.
11.2.    Erklärung, ob der Emittent der Corporate Governance-Regelung (falls vorhanden) im
         Land der Gründung der Gesellschaft genügt. Sollte der Emittent einer solchen
         Regelung nicht folgen, ist eine dementsprechende Erklärung zusammen mit einer
         Erläuterung aufzunehmen, aus der hervorgeht, warum der Emittent dieser Regelung
         nicht Folge leistet.
12.      HAUPTAKTIONÄRE
12.1.    Sofern dem Emittenten bekannt, Angabe der Tatsache, ob sich der Emittent in einem
         direkten oder indirekten Besitz befindet und wer der dahinter steht. Beschreibung der
         Art und Weise einer derartigen Kontrolle und der vorhandenen Maßnahmen zur
         Verhinderung des Missbrauchs einer derartigen Kontrolle.
12.2.    Sofern dem Emittenten bekannt, Beschreibung etwaiger Vereinbarungen, deren
         Ausübung zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Veränderung bei der Kontrolle des
         Emittenten führen könnte.
13.      FINANZIELLE INFORMATIONEN ÜBER DIE VERMÖGENS-, FINANZ-
         UND ERTRAGSLAGE DES EMITTENTEN
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                              L 149/57
13.1.     Historische Finanzinformationen
          Beizubringen sind geprüfte historische Finanzinformationen, die die letzten zwei
          Geschäftsjahre abdecken (bzw. einen entsprechenden kürzeren Zeitraum, während
          dessen der Emittent tätig war), sowie ein Prüfungsbericht für jedes Geschäftsjahr.
          Derartige Finanzinformationen sind gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 zu
          erstellen bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar ist, gemäß den
          nationalen Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der Emittent aus der
          Gemeinschaft stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese Finanzinformationen
          nach den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
          übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards oder nach diesen
          Standards gleichwertigen nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Ist
          keine Äquivalenz zu den Standards gegeben, so sind die Finanzinformationen in Form
          eines neu zu formulierenden Jahresabschlusses vorzulegen.
          Die geprüften historischen Finanzinformationen müssen für das jüngste Geschäftsjahr
          in einer Form präsentiert und erstellt werden, die mit der kohärent ist, die im folgenden
          Jahresabschluss des Emittenten erscheint, wobei Rechnungslegungsstandards und -
          strategien sowie die Rechtsvorschriften zu berücksichtigen sind, die auf derlei
          Jahresabschlüsse Anwendung finden.
          Ist der Emittent in seiner aktuellen Wirtschaftsbranche weniger als ein Jahr tätig, so
          sind die geprüften historischen Finanzinformationen für diesen Zeitraum gemäß den
          Standards zu erstellen, die auf Jahresabschlüsse im Sinne der Verordnung (EG) Nr.
          1606/2002 anwendbar sind bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar
          ist, gemäß den nationalen Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der
          Emittent aus der Gemeinschaft stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese
          historischen Finanzinformationen nach den im Verfahren des Artikels 3 der
          Verordnung        (EG)      Nr.       1606/2002         übernommenen       internationalen
          Rechnungslegungsstandards oder nach diesen Standards gleichwertigen nationalen
          Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Diese historischen Finanzinformationen
          müssen geprüft worden sein.
          Wurden        die       geprüften       Finanzinformationen       gemäß         nationaler
          Rechnungslegungsstandards erstellt, dann müssen die unter dieser Rubrik geforderten
          Finanzinformationen zumindest Folgendes enthalten:
          (a) die Bilanz;
          (b) die Gewinn- und Verlustrechnung;
          (c) eine Kapitalflussrechnung und
          (d) Rechnungslegungsstrategien und erläuternde Vermerke.
          Die historischen jährlichen Finanzinformationen müssen unabhängig und in
          Übereinstimmung mit den in dem jeweiligen Mitgliedstaat anwendbaren
          Prüfungsstandards oder einem äquivalenten Standard geprüft worden sein. Dabei ist
          ggf. für das Registrierungsformular zu vermerken, ob sie ein den tatsächlichen
          Verhältnissen entsprechendes Bild vermitteln.
 ---pagebreak--- L 149/58      DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
13.2.    Jahresabschluss
         Erstellt der Emittent sowohl einen einzelnen als auch einen konsolidierten
         Jahresabschluss, so ist zumindest der konsolidierte Jahresabschluss in das
         Registrierungsformular aufzunehmen.
13.3.    Prüfung der historischen jährlichen Finanzinformationen
13.3.1.  Es ist eine Erklärung dahingehend abzugeben, dass die historischen
         Finanzinformationen geprüft wurden. Sofern die Prüfungsberichte über die historischen
         Finanzinformationen von den Abschlussprüfern abgelehnt wurden bzw. sofern sie
         Vorbehalte oder Verzichtserklärungen enthalten, sind diese Ablehnung bzw. diese
         Vorbehalte oder Verzichtserklärungen in vollem Umfang wiederzugeben und die
         Gründe dafür anzugeben.
13.3.2.  Angabe sonstiger Informationen             im    Registrierungsformular, das  von   den
         Abschlussprüfern geprüft wurde.
13.3.3.  Wurden die Finanzdaten im Registrierungsformular nicht dem geprüften
         Jahresabschluss des Emittenten entnommen, so sind die Quelle dieser Daten und die
         Tatsache anzugeben, dass die Daten ungeprüft sind.
13.4.    "Alter" der jüngsten Finanzinformationen
13.4.1.  Die geprüften Finanzinformationen dürfen nicht älter sein als 18 Monate ab dem
         Datum des Registrierungsformulars.
13.5.    Interims- und sonstige Finanzinformationen
13.5.1.  Hat der Emittent seit dem Datum des letzten geprüften Jahresabschlusses
         vierteljährliche oder halbjährliche Finanzinformationen veröffentlicht, so sind diese in
         das Registrierungsformular aufzunehmen. Wurden diese vierteljährlichen oder
         halbjährlichen Finanzinformationen einer teilweisen oder vollständigen Audit-Prüfung
         unterworfen, so sind die entsprechenden Berichte ebenfalls aufzunehmen. Wurden die
         vierteljährlichen oder halbjährlichen Finanzinformationen keiner teilweisen oder
         vollständigen Audit-Prüfung unterzogen, so ist diese Tatsache anzugeben.
13.5.2.  Wurde das Registrierungsformular mehr als neun Monate nach Ablauf des letzten
         geprüften Finanzjahres erstellt, muss es Interimsfinanzinformationen enthalten, die sich
         zumindest auf die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres beziehen sollten. Wurden
         die Interimsfinanzinformationen keiner Audit-Prüfung unterzogen, ist auf diesen Fall
         sollte eindeutig zu verweisen.
         Diese Interimsfinanzinformationen müssen einen vergleichenden Überblick über
         denselben Zeitraum wie im letzten Geschäftsjahr enthalten. Der Anforderung
         vergleichbarer Bilanzinformationen kann jedoch auch ausnahmsweise durch die
         Vorlage der Jahresendbilanz nachgekommen werden.
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                   Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/59
13.6.     Gerichtsverfahren und Arbitrage
          Beizubringen sind Informationen über etwaige staatliche Interventionen,
          Gerichtsverfahren oder Arbitrageprozesse (einschließlich derjenigen Verfahren, die
          nach Kenntnis des Emittenten noch anhängig sind oder eingeleitet werden könnten) für
          einen Zeitraum, der zumindest die letzten 12 Monate abdeckt, wobei sich derlei
          Interventionen, Verfahren oder Prozesse ggf. in spürbarer Weise auf die Finanzlage
          oder die Rentabilität des Emittenten und/oder der Gruppe auswirken bzw. in jüngster
          Zeit ausgewirkt haben. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
13.7.     Wesentliche Veränderungen in der Finanzlage oder der Handelsposition des
          Emittenten
          Beschreibung jeder wesentlichen Veränderung in der Finanzlage oder der
          Handelsposition der Gruppe, die seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres eingetreten
          ist, für das entweder geprüfte Finanzinformationen oder Interimsfinanzinformationen
          veröffentlicht wurden. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
14.       ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
14.1.     Aktienkapital
14.1.1.   Anzugeben sind der Betrag des ausgegebenen Kapitals, die Zahl und Kategorien der
          Aktien, aus denen es sich zusammensetzt, einschließlich deren Hauptmerkmale; der
          Teil des ausgegebenen, aber noch ausstehenden Kapitals mit Angabe der Zahl, des
          Gesamtnennwerts und der Art der noch nicht voll eingezahlten Aktien, eventuell
          aufgegliedert nach der Höhe, bis zu der sie bereits eingezahlt wurden.
14.2.     Satzung und Statuten der Gesellschaft
14.2.1.   Anzugeben sind das Register und ggf. die Registrierungsnummer sowie eine
          Beschreibung der Zielsetzungen des Emittenten und an welcher Stelle sie in der
          Satzung und den Statuten der Gesellschaft verankert sind.
15.       WICHTIGE VERTRÄGE
          Kurze Zusammenfassung aller abgeschlossenen wichtigen Verträge, die nicht im
          normalen Geschäftsverlauf abgeschlossen wurden und die dazu führen könnten, dass
          jedwedes Mitglied der Gruppe eine Verpflichtung oder ein Recht erlangt, die bzw. das
          für die Fähigkeit des Emittenten, seinen Verpflichtungen gegenüber den
          Wertpapierinhabern in Bezug auf die ausgegebenen Wertpapiere nachzukommen, von
          großer Bedeutung ist.
16.       INFORMATIONEN VON SEITEN DRITTER, ERKLÄRUNGEN VON SEITEN
          SACHVERSTÄNDIGER UND INTERESSENERKLÄRUNGEN
 ---pagebreak--- L 149/60      DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                        30.4.2004
16.1.    Wird in das Registrierungsformular eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
         aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die
         Geschäftsadresse, die Qualifikationen und - falls vorhanden - das wesentliche Interesse
         an der emittierenden Gesellschaft anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des
         Emittenten erstellt, so ist eine diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass
         die aufgenommene Erklärung oder der aufgenommene Bericht in der Form und in dem
         Zusammenhang, in dem sie bzw. er aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten
         dieser Person erhalten hat, die den Inhalt dieses Teils des Registrierungsformulars
         genehmigt hat.
16.2     Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass
         diese Informationen korrekt wiedergegeben wurden und dass - soweit es dem
         Emittenten bekannt ist und er aus den von dieser dritten Partei übermittelten
         Informationen ableiten konnte - keine Fakten unterschlagen wurden, die die
         reproduzierten Informationen unkorrekt oder irreführend gestalten würden. Darüber
         hinaus hat der Emittent die Quelle(n) der Informationen zu überprüfen
17.      EINSEHBARE DOKUMENTE
         Abzugeben ist eine Erklärung dahingehend, dass während der Gültigkeitsdauer
         des Registrierungsformulars ggf. die folgenden Dokumente (oder deren Kopien)
         eingesehen werden können:
         (a)     die Satzung und die Statuten der emittierenden Gesellschaft;
         (b)     sämtliche Berichte, Schreiben und sonstigen Dokumente, historischen
                 Finanzinformationen, Bewertungen und Erklärungen, die von einem
                 Sachverständigen auf Ersuchen des Emittenten ausgestellt wurden, sofern Teile
                 davon in das Registrierungsformular eingeflossen sind oder in ihm darauf
                 verwiesen wird;
         (c)     die historischen Finanzinformationen des Emittenten oder im Falle einer
                 Gruppe die historischen Finanzinformationen für den Emittenten und seine
                 Tochtergesellschaften        für        jedes       der Veröffentlichung    des
                 Registrierungsformulars vorausgegangenen beiden letzten Geschäftsjahre.
         Anzugeben ist auch, wo in diese Dokumente entweder in Papierform oder auf
         elektronischem Wege Einsicht genommen werden kann.
 ---pagebreak--- 30.4.2004     DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                            L 149/61
                                              ANHANG V
        Mindestangaben für die Wertpapierbeschreibung für Schuldtitel (Schema)
                 (Schuldtitel mit einer Einzelstückelung von weniger als EUR 50 000)
1.            VERANTWORTLICHE PERSONEN
       1.1    Alle Personen, die für die im Prospekt gemachten Angaben verantwortlich sind bzw. für
              bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine Angabe dieser Abschnitte
              vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen auch Mitglieder der
              Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane des Emittenten gehören, sind der
              Name und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen Personen sind Name
              und eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
       1.2    Erklärung der für den Prospekt verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche
              Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im Prospekt genannten
              Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die
              die Aussage des Prospekts verändern können. Ggf. Erklärung der für bestimmte
              Abschnitte des Prospekts verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt
              haben walten lassen, um sicherzustellen, die in dem Teil des Prospekts genannten
              Angaben, für die sie verantwortlich sind, dass ihres Wissens nach richtig sind und keine
              Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des Prospekts verändern können.
2.            RISIKOFAKTOREN
       2.1    Klare Offenlegung der Risikofaktoren, die für die anzubietenden und/oder zum Handel
              zuzulassenden Wertpapiere von ausschlaggebender Bedeutung sind, wenn es darum
              geht, das Marktrisiko zu bewerten, mit dem diese Wertpapiere behaftet sind. Diese
              Offenlegung muss unter der Rubrik "Risikofaktoren" erfolgen.
3.            WICHTIGE INFORMATIONEN
       3.1    Interessen von Seiten natürlicher und juristischer Personen, die an der Emission/
              dem Angebot beteiligt sind
              Beschreibung jeglicher Interessen - einschließlich kollidierender Interessen -, die für die
              Emission/ das Angebot von ausschlaggebender Bedeutung sind, wobei die involvierten
              Personen zu spezifizieren und die Wesensart der Interessen darzulegen ist.
       3.2    Gründe für das Angebot und Verwendung der Erträge
              Gründe für das Angebot, wenn nicht die Ziele Gewinnerzielung und/oder Absicherung
              bestimmter Risiken im Vordergrund stehen. Ggf. Offenlegung der geschätzten
              Gesamtkosten für die Emission/ das Angebot und des geschätzten Nettobetrages der
              Erträge, aufgeschlüsselt nach den wichtigsten Verwendungszwecken und dargestellt
              nach Priorität dieser Verwendungszwecke. Sofern der Emittent weiß, dass die
              antizipierten Erträge nicht ausreichend sein werden, um alle vorgeschlagenen
              Verwendungszwecke zu finanzieren, sind der Betrag und die Quellen anderer Mittel
              anzugeben.
 ---pagebreak--- L 149/62  DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
4.        INFORMATIONEN ÜBER DIE ANZUBIETENDEN BZW. ZUM HANDEL
          ZUZULASSENDEN WERTPAPIERE
      4.1 Beschreibung des Typs und der Kategorie der anzubietenden und/ oder zum Handel
          zuzulassenden Wertpapiere einschließlich der ISIN (International Security Identification
          Number) oder eines ähnlichen anderen Sicherheitscodes.
      4.2 Rechtsvorschriften, auf deren Grundlage die Wertpapiere geschaffen wurden
      4.3 Angabe, ob es sich bei den Wertpapieren um Namenspapiere oder um Inhaberpapiere
          handelt und ob die Wertpapiere verbrieft oder stückelos sind. In letzterem Fall sind der
          Name und die Anschrift des die Unterlagen führenden Instituts zu nennen.
      4.4 Währung der Wertpapieremission
      4.5 Einstufung der Wertpapiere, die angeboten und/ oder zum Handel zugelassen werden
          sollen, einschließlich der Zusammenfassung etwaiger Klauseln, die die Rangfolge
          beeinflussen können oder das Wertpapier derzeitigen oder künftigen Verbindlichkeiten
          des Emittenten nachordnen können.
      4.6 Beschreibung der Rechte die an die Wertpapiere gebunden sind - einschließlich ihrer
          etwaigen Beschränkungen -, und des Verfahrens zur Ausübung dieser Rechte
      4.7 Angabe des nominalen Zinssatzes und Bestimmungen zur Zinsschuld
                  −   Datum, ab dem die Zinsen fällig werden und Zinsfälligkeitstermine;
                  −   Frist für die Einbringung von Zinsforderungen und Rückzahlung des
                      Kapitalbetrages;
          Ist der Zinssatz nicht festgelegt, Beschreibung des Basiswertes, auf den er sich stützt,
          und der verwendeten Methode zur Verbindung beider Werte und Angabe, wo
          Informationen über die vergangene und künftige Wertentwicklung des Basiswertes und
          seine Volatilität eingeholt werden können.
                  −   Beschreibung etwaiger Vorfälle, die eine Marktzerrüttung oder eine
                      Unterbrechung der Abrechnung bewirken und die sich auf den Basiswert
                      auswirken;
                  −   Anpassungsregeln bei Vorfällen, die den Basiswert beeinflussen;
              Name der Berechnungsstelle.
              Wenn das Wertpapier eine derivative Komponente bei der Zinszahlung hat, ist eine
              klare und umfassende Erläuterung beizubringen, die den Anlegern verständlich
              macht, wie der Wert ihrer Anlage durch den Wert des Basisinstruments/ der
              Basisinstrumente beeinflusst wird, insbesondere in Fällen, in denen die Risiken am
              offensichtlichsten sind.
      4.8 Fälligkeitstermin und Vereinbarungen für die Darlehenstilgung, einschließlich der
          Rückzahlungsverfahren. Wird auf Initiative des Emittenten oder des Wertpapierinhabers
          eine vorzeitige Tilgung ins Auge gefasst, so ist sie unter Angabe der
          Tilgungsbedingungen zu beschreiben.
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                        L 149/63
       4.9   Angabe der Rendite. Dabei ist die Methode zur Berechnung der Rendite in Kurzform
             darzulegen.
       4.10  Repräsentation der Schuldtitelinhaber unter Angabe der die Anleger vertretenden
             Organisation und der auf die Repräsentation anwendbaren Bestimmungen. Angabe des
             Ortes, an dem die Öffentlichkeit die Verträge einsehen kann, die diese
             Repräsentationsformen regeln.
       4.11  Im Falle von Neuemissionen Angabe der Beschlüsse, Ermächtigungen und
             Genehmigungen, die die Grundlage für die erfolgte bzw. noch zu erfolgende Schaffung
             der Wertpapiere und/ oder deren Emission bilden.
       4.12  Im Falle von Neuemissionen Angabe des erwarteten Emissionstermins der Wertpapiere.
       4.13  Darstellung etwaiger Beschränkungen für die freie Übertragbarkeit der Wertpapiere.
       4.14  Hinsichtlich des Herkunftslands des Emittenten und des Landes bzw. der Länder, in dem
             bzw. denen das Angebot unterbreitet oder die Zulassung zum Handel beantragt wird,
             sind folgende Angaben zu machen:
                       -     Informationen über die an der Quelle einbehaltene Einkommensteuer auf
                  die Wertpapiere,
                       -     Angabe der Tatsache, ob der Emittent die Verantwortung für die
                  Einbehaltung der Steuern an der Quelle übernimmt.
5.           BEDINGUNGEN UND KONDITIONEN DES ANGEBOTS
       5.1   Angebotsstatistiken, erwarteter Zeitplan und erforderliche Maßnahmen zur
             Umsetzung des Angebots
       5.1.1 Bedingungen, denen das Angebot unterliegt
       5.1.2 Gesamtsumme der Emission/ des Angebots, wobei zwischen den zum Verkauf und den
             zur Zeichnung angebotenen Wertpapieren zu unterscheiden ist. Ist der Betrag nicht
             festgelegt, Beschreibung der Vereinbarungen und des Zeitpunkts für die Ankündigung
             des endgültigen Angebotbetrags an das Publikum.
       5.1.3 Frist - einschließlich etwaiger Änderungen - während deren das Angebot vorliegt und
             Beschreibung des Prozesses für die Umsetzung des Angebots
       5.1.4 Beschreibung der Möglichkeit zur Reduzierung der Zeichnungen und der Art und Weise
             der Erstattung des zu viel gezahlten Betrags an die Zeichner.
       5.1.5 Einzelheiten zum Mindest- und/ oder Höchstbetrag der Zeichnung (entweder in Form
             der Anzahl der Wertpapiere oder des aggregierten zu investierenden Betrags)
       5.1.6 Methode und Fristen für die Bedienung der Wertpapiere und ihre Lieferung
       5.1.7 Vollständige Beschreibung der Art und Weise und des Termins, auf die bzw. an dem die
             Ergebnisse des Angebots offen zu legen sind.
       5.1.8 Verfahren für die Ausübung eines etwaigen Vorzugsrechts, die Marktfähigkeit der
             Zeichnungsrechte und die Behandlung der nicht ausgeübten Zeichnungsrechte
 ---pagebreak--- L 149/64    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
      5.2   Plan für die Aufteilung der Wertpapiere und deren Zuteilung
      5.2.1 Angabe der verschiedenen Kategorien der potenziellen Investoren, denen die
            Wertpapiere angeboten werden. Erfolgt das Angebot gleichzeitig auf den Märkten in
            zwei oder mehreren Ländern und wurde/ wird eine bestimmte Tranche einigen dieser
            Märkte vorbehalten, Angabe dieser Tranche.
      5.2.2 Verfahren zur Meldung des den Zeichnern zugeteilten Betrags und Angabe, ob eine
            Aufnahme des Handels vor dem Meldeverfahren möglich ist
      5.3       Kursfestsetzung
      5.3.1 Angabe des Kurses, zu dem die Wertpapiere angeboten werden, oder der Methode,
            mittels deren der Angebotskurs festgelegt wird, und des Verfahrens für die Offenlegung.
            Angabe der Kosten und Steuern, die speziell dem Zeichner oder Käufer in Rechnung
            gestellt werden.
    5.4         Platzierung und Emission
      5.4.1 Name und Anschrift des Koordinators/der Koordinatoren des globalen Angebots oder
            einzelner Teile des Angebots und - sofern dem Emittenten oder dem Bieter bekannt -
            Angaben zu den Platzierern in den einzelnen Ländern des Angebots.
      5.4.2 Name und Anschrift der Zahlstellen und der Depotstellen in jedem Land
      5.4.3 Name und Anschrift der Institute, die bereit sind, eine Emission auf fester Zusagebasis
            zu übernehmen, und Name und Anschrift der Institute, die bereit sind, eine Emission
            ohne feste Zusage oder gemäß Vereinbarungen "zu den bestmöglichen Bedingungen" zu
            platzieren. Angabe der Hauptmerkmale der Vereinbarungen, einschließlich der Quoten.
            Wird die Emission überhaupt nicht übernommen, ist eine Erklärung zum nicht
            abgedeckten Teil einzufügen. Angabe des Gesamtbetrages der Übernahmeprovision und
            der Platzierungsprovision.
      5.4.4 Angabe des Zeitpunkts, zu dem der Emissionsübernahmevertrag abgeschlossen wurde
            oder wird.
6.          ZULASSUNG ZUM HANDEL UND HANDELSREGELN
    6.1     Angabe, ob die angebotenen Wertpapiere Gegenstand eines Antrags auf Zulassung zum
            Handel sind oder sein werden und auf einem geregelten Markt oder sonstigen
            gleichwertigen Märkten vertrieben werden sollen, wobei die jeweiligen Märkte zu
            nennen sind. Dieser Umstand ist anzugeben, ohne jedoch den Eindruck zu erwecken,
            dass die Zulassung zum Handel auch tatsächlich erfolgen wird. Wenn bekannt, sollte
            eine Angabe der frühestmöglichen Termine der Zulassung der Wertpapiere zum Handel
            erfolgen.
    6.2     Angabe sämtlicher geregelten oder gleichwertigen Märkte, auf denen nach Kenntnis des
            Emittenten Wertpapiere der gleichen Wertpapierkategorie, die zum Handel angeboten
            oder zugelassen werden sollen, bereits zum Handel zugelassen sind.
 ---pagebreak--- 30.4.2004 DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                           L 149/65
    6.3   Name und Anschrift der Institute, die aufgrund einer festen Zusage als Intermediäre im
          Sekundärhandel tätig sind und Liquidität mittels Geld- und Briefkursen erwirtschaften,
          und Beschreibung der Hauptbedingungen der Zusagevereinbarung.
7.        ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
    7.1   Werden an einer Emission beteiligte Berater in der Wertpapierbeschreibung genannt, ist
          eine Erklärung zu der Funktion abzugeben, in der sie gehandelt haben.
    7.2   Angabe weiterer Informationen in der Wertpapierbeschreibung, die von gesetzlichen
          Abschlussprüfern teilweise oder vollständig geprüft wurden und über die die
          Abschlussprüfer einen Prüfungsbericht erstellt haben. Reproduktion des Berichts oder
          mit Erlaubnis der zuständigen Behörden Zusammenfassung des Berichts.
    7.3   Wird in die Wertpapierbeschreibung eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
          aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die
          Geschäftsadresse, die Qualifikationen und - falls vorhanden - das wesentliche Interesse
          an der emittierenden Gesellschaft anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des
          Emittenten erstellt, so ist eine diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass
          die aufgenommene Erklärung oder der aufgenommene Bericht in der Form und in dem
          Zusammenhang, in dem sie bzw. er aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten
          dieser Person erhalten hat, die den Inhalt dieses Teils der Wertpapierbeschreibung
          genehmigt hat.
    7.4   Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass
          diese Information korrekt wiedergegeben wurde und dass - soweit es dem Emittenten
          bekannt ist und er aus den von dieser dritten Partei übermittelten Informationen ableiten
          konnte - keine Fakten unterschlagen wurden, die die reproduzierten Informationen
          unkorrekt oder irreführend gestalten würden. Darüber hinaus hat der Emittent die
          Quelle(n) der Informationen zu überprüfen.
    7.5   Angabe der Kreditratings, die einem Emittenten oder seinen Schuldtiteln auf Anfrage
          des Emittenten oder in Zusammenarbeit mit dem Emittenten beim Ratingverfahren
          zugewiesen wurden. Kurze Erläuterung der Bedeutung der Ratings, wenn sie erst
          unlängst von der Ratingagentur erstellt wurden.
 ---pagebreak--- L 149/66       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
                                           ANHANG VI
                                Mindestangaben für Garantien
                                      (Zusätzliches Modul)
1.       ART DER GARANTIE
         Beschreibung jeder Vereinbarung, mit der sichergestellt werden soll, dass jeder Verpflichtung,
         die für die Emission von großer Bedeutung ist, angemessen nachgekommen wird, und zwar in
         Form einer Garantie, Sicherheit, "Keep well"-Übereinkunft, "Mono-line"-Versicherungspolice
         oder einer gleichwertigen Verpflichtung (nachfolgend unter dem Oberbegriff "Garantien"
         zusammengefasst, wobei ihr Steller diesbezüglich als "Garantiegeber" bezeichnet wird).
         Unbeschadet der vorangehenden allgemeinen Bemerkungen umfassen derartige Vereinbarungen
         auch Verpflichtungen zur Gewährleistung der Rückzahlung von Schuldtiteln und/ oder der
         Zahlung von Zinsen. In der Beschreibung sollte auch dargelegt werden, wie mit der
         Vereinbarung sichergestellt werden soll, dass die garantierten Zahlungen ordnungsgemäß
         bedient werden.
2.       ANWENDUNGSBEREICH DER GARANTIE
         Es sind Einzelheiten über die Bedingungen und den Anwendungsbereich der Garantie offen zu
         legen. Unbeschadet der vorangehenden allgemeinen Bemerkungen müssen diese detaillierten
         Angaben jede Besonderheit bei der Anwendung der Garantie im Falle eines Ausfalls im Sinne
         der Sicherheit und der wesentlichen Bedingungen einer "Mono-line"-Versicherung oder einer
         "Keep well"-Übereinkunft zwischen dem Emittenten und dem Garantiegeber umfassen. Auch
         müssen detaillierte Angaben zu einem eventuellen Vetorecht des Garantiegebers in Bezug auf
         Veränderungen bei den Rechten eines Wertpapierinhabers gemacht werden, so wie dies bei einer
         "Mono-line"-Versicherung oftmals der Fall ist.
3.       OFFENZULEGENDE INFORMATIONEN ÜBER DEN GARANTIEGEBER
         Der Garantiegeber muss Informationen über sich selbst offen legen, so als wäre er der Emittent
         desselben Wertpapiertyps, der Gegenstand der Garantie ist.
4.       EINSEHBARE DOKUMENTE
         Angabe des Ortes, an dem das Publikum die wesentlichen Verträge und sonstige Dokumente in
         Bezug auf die Garantie einsehen kann.
 ---pagebreak--- 30.4.2004          DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/67
                                                ANHANG VII
 Mindestangaben für das Registrierungsformular für durch Forderungen unterlegte
                           Wertpapiere ("asset backed securities" / ABS)
                                                    (Schema)
1.        VERANTWORTLICHE PERSONEN
1.1       Alle Personen, die für die im Registrierungsformular gemachten Angaben verantwortlich sind
          bzw. für bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine Angabe dieser Abschnitte
          vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen auch Mitglieder der Verwaltungs-,
          Management- und Aufsichtsorgane des Emittenten gehören, sind der Name und die Funktion
          dieser Person zu nennen. Bei juristischen Personen sind Name und eingetragener Sitz der
          Gesellschaft anzugeben.
1.2       Erklärung der für das Registrierungsformular verantwortlichen Personen, dass sie die
          erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im
          Registrierungsformular genannten Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen
          verschwiegen werden, die die Aussage des Registrierungsformulars verändern können. Ggf.
          Erklärung der für bestimmte Abschnitte des Registrierungsformulars verantwortlichen Personen,
          dass sie die erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die in dem Teil
          des Registrierungsformulars genannten Angaben, für die sie verantwortlich sind, ihres Wissens
          nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des
          Registrierungsformulars verändern können.
2.        ABSCHLUSSPRÜFER
2.1       Namen und Anschrift der Abschlussprüfer des Emittenten, die für den von den historischen
          Finanzinformationen abgedeckten Zeitraum zuständig waren (einschließlich der Angabe ihrer
          Mitgliedschaft in einer Berufsvereinigung).
3.        RISIKOFAKTOREN
3.1       Vorrangige Offenlegung von Risikofaktoren, die für den Emittenten oder seine Branche
          spezifisch sind, und zwar unter der Rubrik "Risikofaktoren".
4.        INFORMATIONEN ÜBER DEN EMITTENTEN
4.1       Erklärung, ob der Emittent als eine Zweckgesellschaft gegründet wurde oder als Unternehmen für
          den Zweck der Emission von ABS;
4.2       Juristischer und kommerzieller Name des Emittenten;
4.3       Ort der Registrierung des Emittenten und seine Registrierungsnummer;
4.4       Datum der Gründung der Gesellschaft und Existenzdauer der emittierenden Gesellschaft, außer
          wenn unbegrenzt;
4.5       Sitz und Rechtsform des Emittenten; Rechtsprechung, in der er tätig ist; Land der Gründung der
          Gesellschaft; Anschrift und Telefonnummer seines eingetragenen Sitzes (oder Hauptort der
          Geschäftstätigkeit, falls nicht mit dem eingetragenen Sitz identisch);
 ---pagebreak--- L 149/68         DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
4.6      Angabe des Betrags des genehmigten und ausgegebenen Kapitals sowie des Kapitals, dessen
         Ausgabe bereits genehmigt ist, sowie Zahl und Kategorie der Wertpapiere, aus denen es sich
         zusammensetzt.
5.       GESCHÄFTSÜBERBLICK
5.1      Kurze Beschreibung der Haupttätigkeitsbereiche des Emittenten
5.2      Globaler Überblick über die Teilnehmer des Verbriefungsprogramms, einschließlich
         Informationen über direkte oder indirekte Besitz- oder Kontrollverhältnisse zwischen diesen
         Teilnehmern.
6.       VERWALTUNGS-, MANAGEMENT- UND AUFSICHTSORGANE
6.1      Name und Anschrift nachstehender Personen sowie ihre Stellung bei der emittierenden
         Gesellschaft unter Angabe der wichtigsten Tätigkeiten, die sie außerhalb des Emittenten ausüben,
         sofern diese für den Emittenten von Bedeutung sind:
         (a) Mitglieder der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane;
         (b) persönlich haftende Gesellschafter bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien;
7.       HAUPTAKTIONÄRE
7.1      Sofern dem Emittenten bekannt, Angabe der Tatsache, ob sich der Emittent in einem direkten
         oder indirekten Besitz befindet und wer der dahinter steht. Beschreibung der Art und Weise einer
         derartigen Kontrolle und der vorhandenen Maßnahmen zur Verhinderung des Missbrauchs einer
         derartigen Kontrolle.
8.       FINANZIELLE INFORMATIONEN                        ÜBER         VERMÖGENS-,     FINANZ-      UND
         ERTRAGSLAGE DES EMITTENTEN
8.1      Hat ein Emittent seit seiner Gründung oder Niederlassung noch nicht mit der Geschäftstätigkeit
         begonnen und wurde zum Termin der Abfassung des Registrierungsformulars noch kein
         Jahresabschluss erstellt, so ist in dem Registrierungsformular ein entsprechender Vermerk
         aufzunehmen.
8.2      Historische Finanzinformationen
         Hat ein Emittent seit seiner Gründung oder Niederlassung bereits mit der Geschäftstätigkeit
         begonnen und wurde ein Jahresabschluss erstellt, so sind in dem Registrierungsformular geprüfte
         historische Finanzinformationen aufzunehmen, die die letzten zwei Geschäftsjahre abdecken
         (bzw. einen entsprechenden kürzeren Zeitraum, während dessen der Emittent tätig war), sowie ein
         Prüfungsbericht für jedes Geschäftsjahr. Derartige Finanzinformationen sind gemäß der
         Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 zu erstellen bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht
         anwendbar ist, gemäß den nationalen Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der
         Emittent aus der Gemeinschaft stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese
         Finanzinformationen nach den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
         übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards oder nach diesen Standards
         gleichwertigen nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Ist keine Äquivalenz zu
 ---pagebreak--- 30.4.2004         DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/69
          den Standards gegeben, so sind die Finanzinformationen in Form eines neu zu formulierenden
          Jahresabschlusses vorzulegen.
          Die geprüften historischen Finanzinformationen müssen für das jüngste Geschäftsjahr in einer
          Form präsentiert und erstellt werden, die mit der kohärent ist, die im folgenden Jahresabschluss
          des Emittenten erscheint, wobei Rechnungslegungsstandards und -strategien sowie die
          Rechtsvorschriften zu berücksichtigen sind, die auf derlei Jahresabschlüsse Anwendung finden.
          Ist der Emittent in seiner aktuellen Wirtschaftsbranche weniger als ein Jahr tätig, so sind die
          geprüften historischen Finanzinformationen für diesen Zeitraum gemäß den Standards zu
          erstellen, die auf Jahresabschlüsse im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 anwendbar sind
          bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar ist, gemäß den nationalen
          Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der Emittent aus der Gemeinschaft
          stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese historischen Finanzinformationen nach den im
          Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 übernommenen internationalen
          Rechnungslegungsstandards oder nach diesen Standards gleichwertigen nationalen
          Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Diese historischen Finanzinformationen müssen
          geprüft worden sein.
          Wurden die geprüften Finanzinformationen gemäß nationaler Rechnungslegungsstandards erstellt,
          dann müssen die unter dieser Rubrik geforderten Finanzinformationen zumindest Folgendes
          enthalten:
          (a) die Bilanz;
          (b) die Gewinn- und Verlustrechnung;
          (c) die Rechnungslegungsstrategien und erläuternde Vermerke.
          Die historischen jährlichen Finanzinformationen müssen unabhängig und in Übereinstimmung mit
          den in dem jeweiligen Mitgliedstaat anwendbaren Prüfungsstandards oder einem äquivalenten
          Standard geprüft worden sein. Dabei ist ggf. für das Registrierungsformular zu vermerken, ob sie
          ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermitteln.
8.2 a) Dieser Absatz darf lediglich auf Emissionen von ABS mit einer Mindeststückelung von
          50 000 EUR angewandt werden.
          Hat ein Emittent seit seiner Gründung oder Niederlassung bereits mit der Geschäftstätigkeit
          begonnen und wurde ein Jahresabschluss erstellt, so sind in dem Registrierungsformular geprüfte
          historische Finanzinformationen aufzunehmen, die die letzten zwei Geschäftsjahre abdecken
          (bzw. einen entsprechenden kürzeren Zeitraum, während dessen der Emittent tätig war), sowie ein
          Prüfungsbericht für jedes Geschäftsjahr. Derartige Finanzinformationen sind gemäß der
          Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 zu erstellen bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht
          anwendbar ist, gemäß den nationalen Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der
          Emittent aus der Gemeinschaft stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese
          Finanzinformationen nach den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
          übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards oder nach diesen Standards
          gleichwertigen nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Ansonsten müssen
          folgende Informationen in das Registrierungsformular aufgenommen werden:
              (a) Eine eindeutige Erklärung dahingehend, dass die in das Registrierungsformular
                  aufgenommenen Finanzinformationen nicht nach den im Verfahren des Artikels 3 der
                  Verordnung         (EG)      Nr.         1606/2002       übernommenen     internationalen
 ---pagebreak--- L 149/70         DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                           30.4.2004
                 Rechnungslegungsstandards erstellt wurden und dass die Finanzinformationen erhebliche
                 Unterschiede für den Fall aufweisen, dass die Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 doch auf
                 die historischen Finanzinformationen angewandt worden wäre.
             (b) Unmittelbar nach den historischen Finanzinformationen sind die Unterschiede zwischen
                 den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 übernommenen
                 internationalen Rechnungslegungsstandards und den Rechnungslegungsgrundsätzen in
                 einer Beschreibung darzulegen, die der Emittent bei der Erstellung seines
                 Jahresabschlusses zugrunde gelegt hat.
         Die geprüften historischen Finanzinformationen müssen für die letzten zwei Jahre in einer Form
         präsentiert und erstellt werden, die mit der kohärent ist, die im folgenden Jahresabschluss des
         Emittenten erscheint, wobei Rechnungslegungsstandards und -strategien sowie die
         Rechtsvorschriften zu berücksichtigen sind, die auf derlei Jahresabschlüsse Anwendung finden.
         Wurden die geprüften Finanzinformationen gemäß nationaler Rechnungslegungsstandards erstellt,
         dann müssen die unter dieser Rubrik geforderten Finanzinformationen zumindest Folgendes
         enthalten:
         (a) die Bilanz;
         (b) die Gewinn- und Verlustrechnung; und
         (c) die Rechnungslegungsstrategien und erläuternde Vermerke.
         Die historischen jährlichen Finanzinformationen müssen unabhängig und in Übereinstimmung mit
         den in dem jeweiligen Mitgliedstaat anwendbaren Prüfungsstandards oder einem äquivalenten
         Standard geprüft worden sein. Dabei ist ggf. für das Registrierungsformular zu vermerken, ob sie
         ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermitteln. Ansonsten müssen folgende
         Informationen in das Registrierungsformular aufgenommen werden:
         a) eine eindeutige Erklärung dahingehend, welche Prüfungsstandards zugrunde gelegt wurden;
         b) eine Erläuterung für die Fälle, in denen von den Internationalen Prüfungsstandards in
             erheblichem Maße abgewichen wurde.
8.3      Gerichtsverfahren und Arbitrage
         Beizubringen sind Informationen über etwaige staatliche Interventionen, Gerichtsverfahren oder
         Arbitrageprozesse (einschließlich derjenigen Verfahren, die nach Kenntnis des Unternehmens
         noch anhängig sind oder eingeleitet werden könnten) für einen Zeitraum, der zumindest die
         letzten 12 Monate abdeckt, wobei sich derlei Interventionen, Verfahren oder Prozesse in spürbarer
         Weise auf die Finanzlage oder die Rentabilität des Emittenten und/oder der Gruppe auswirken
         bzw. in jüngster Zeit ausgewirkt haben. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
8.4      Bedeutende negative Veränderungen in der Finanzlage des Emittenten
         Hat ein Emittent einen Jahresabschluss erstellt, so ist darin eine Erklärung aufnehmen, der zufolge
         sich seine Finanzlage oder seine Aussichten seit dem Datum des letzten veröffentlichten und
         geprüften Jahresabschlusses nicht negativ verändert hat bzw. haben. Ist dennoch eine bedeutende
         negative Veränderung eingetreten, so ist sie im Registrierungsformular zu erläutern.
 ---pagebreak--- 30.4.2004          DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/71
9.        INFORMATIONEN VON SEITEN DRITTER, ERKLÄRUNGEN                                    VON     SEITEN
          SACHVERSTÄNDIGER UND INTERESSENERKLÄRUNGEN
9.1       Wird in das Registrierungsformular eine Erklärung oder ein Bericht einer Person aufgenommen,
          die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die Geschäftsadresse, die Qualifikationen und
          - falls vorhanden - das wesentliche Interesse an der emittierenden Gesellschaft anzugeben. Wurde
          der Bericht auf Ersuchen des Emittenten erstellt, so ist eine diesbezügliche Erklärung
          dahingehend abzugeben, dass die aufgenommene Erklärung oder der aufgenommene Bericht in
          der Form und in dem Zusammenhang, in dem sie bzw. er aufgenommen wurde, die Zustimmung
          von Seiten dieser Person erhalten hat, die den Inhalt dieses Teils des Registrierungsformulars
          genehmigt hat.
9.2       Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass diese
          Informationen korrekt wiedergegeben wurden und dass - soweit es dem Emittenten bekannt ist
          und er aus den von dieser dritten Partei übermittelten Informationen ableiten konnte - keine
          Fakten unterschlagen wurden, die die reproduzierten Informationen unkorrekt oder irreführend
          gestalten würden. Darüber hinaus hat der Emittent die Quelle(n) der Informationen zu überprüfen.
10.       EINSEHBARE DOKUMENTE
10.1      Abzugeben ist eine Erklärung dahingehend, dass während der Gültigkeitsdauer des
          Registrierungsformulars ggf. die folgenden Dokumente oder deren Kopien eingesehen werden
          können:
          (a)      die Satzung und die Statuten der emittierenden Gesellschaft;
          (b)      sämtliche     Berichte,    Schreiben        und      sonstigen Dokumente,    historischen
          Finanzinformationen, Bewertungen und Erklärungen, die von einem Sachverständigen auf
          Ersuchen des Emittenten ausgestellt wurden, sofern Teile davon in das Registrierungsformular
          eingeflossen sind oder in ihm darauf verwiesen wird;
          (c)      die historischen Finanzinformationen des Emittenten oder im Falle einer Gruppe die
          historischen Finanzinformationen für den Emittenten und seine Tochtergesellschaften für jedes
          der Veröffentlichung des Registrierungsformulars vorausgegangenen beiden letzten
          Geschäftsjahre.
          Anzugeben ist auch, wo in diese Dokumente entweder in Papierform oder auf elektronischem
          Wege Einsicht genommen werden kann.
 ---pagebreak--- L 149/72         DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
                                             ANHANG VIII
    Mindestangaben für durch Forderungen unterlegte Wertpapiere ("asset backed
                              securities" / ABS) (zusätzliches Modul)
1        WERTPAPIERE
1.1      Mindeststückelung einer Emission
1.2      Werden Informationen über ein Unternehmen/ einen Anleiheschuldner veröffentlicht, das bzw.
         der in die Emission nicht involviert ist, ist zu bestätigen, dass die das Unternehmen oder den
         Anleiheschuldner betreffenden Informationen korrekt den Informationen entnommen wurden,
         die vom Unternehmen oder vom Anleiheschuldner selbst publiziert wurden, und dass - soweit
         es dem Emittenten bekannt ist und er aus den von dem Unternehmen bzw. dem
         Anleiheschuldner übermittelten Informationen ableiten konnte - keine Fakten unterschlagen
         wurden, die die reproduzierten Informationen irreführend gestalten würden.
         Darüber hinaus ist die Quelle(n) der Informationen in der Wertpapierbeschreibung zu
         ermitteln, die den Informationen entnommen wurden, die das Unternehmen oder der
         Anleiheschuldner selbst publiziert haben.
2        BASISVERMÖGENSWERTE
2.1      Es ist zu bestätigen, dass die verbrieften Aktiva, die die Emission unterlegen, Merkmale
         aufweisen, denen zufolge sie in der Lage sind, Mittel zu erwirtschaften, die der Bedienung der
         fälligen Zahlungen für die Wertpapiere zugute kommen.
2.2      In Bezug auf einen Pool von Aktiva, über die eine Dispositionsbefugnis besteht, sind die
         folgenden Informationen beizubringen:
2.2.1    Die Rechtsprechung, unter die dieser Aktiva-Pool fällt.
2.2.2    (a)    Im Falle einer kleineren Zahl von leicht identifizierbaren Anleiheschuldnern ist eine
                allgemeine Beschreibung jedes Schuldners beizubringen.
         (b)    In allen anderen Fällen ist eine Beschreibung folgender Aspekte beizubringen: die
                allgemeinen Merkmale der Anleiheschuldner; und das wirtschaftliche Umfeld sowie die
                globalen statistischen Daten in Bezug auf die verbrieften Aktiva.
2.2.3    die Rechtsnatur der Aktiva;
2.2.4    der Fälligkeitstermin bzw. die Fälligkeitstermine der Aktiva;
2.2.5    der Betrag der Aktiva;
2.2.6    die Beleihungsquote oder den Grad der Besicherung;
2.2.7    die Methode der Entstehung oder der Schaffung der Aktiva sowie bei Darlehen oder
         Kreditverträgen die Hauptdarlehenskriterien und einen Hinweis auf etwaige Darlehen, die
         diesen Kriterien nicht genügen, sowie etwaige Rechte oder Verpflichtungen im Hinblick auf
         die Zahlung weiterer Vorschüsse;
2.2.8    Hinweis auf wichtige Zusicherungen und Sicherheiten, die dem Emittenten in Bezug auf die
 ---pagebreak--- 30.4.2004         DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                           L 149/73
          Aktiva gemacht oder gestellt wurden;
2.2.9     etwaige Substitutionsrechte für die Aktiva und eine Beschreibung der Art und Weise, wie die
          Aktiva so ersetzt werden können und der Kategorie der Aktiva, die ersetzt werden können.
          Sollte die Möglichkeit bestehen, Aktiva durch Aktiva einer anderen Kategorie oder Qualität zu
          ersetzen, so ist eine diesbezügliche Erklärung samt einer Beschreibung der Auswirkungen
          einer solchen Substitution aufzunehmen.
2.2.10 Beschreibung sämtlicher relevanten Versicherungspolicen, die für die Aktiva abgeschlossen
          wurden. Eine Konzentration bei ein und derselben Versicherungsgesellschaft sollte gemeldet
          werden, wenn sie für die Transaktion von großer Bedeutung ist;
2.2.11 Setzen sich die Aktiva aus Verpflichtungen von fünf oder weniger Anleiheschuldnern
          zusammen, bei denen es sich um juristische Personen handelt, oder sind mehr als 20% der
          Aktiva einem einzigen Anleiheschuldner zuzurechnen bzw. hält ein einziger Anleiheschuldner
          einen wesentlichen Teil der Aktiva - sofern dies dem Emittenten bekannt ist und/ oder er in der
          Lage ist, dies aus den veröffentlichten Informationen des/ der Anleiheschuldners/
          Anleiheschuldner abzuleiten – so ist eine der beiden folgenden Informationen beizubringen:
          (a)    Informationen über jeden Anleiheschuldner, so als träte er an die Stelle eines
                 Emittenten, der ein Registrierungsformular für Schuldtitel und derivative Wertpapiere
                 mit einer Mindeststückelung von EUR 50 000 abfasst;
          (b)    Name, Anschrift, Land der Gründung, Art der Geschäftstätigkeit und Name des
                 Marktes, auf dem die Wertpapiere zugelassen sind, wenn es sich um einen
                 Anleiheschuldner oder Garantiegeber handelt, dessen Wertpapiere bereits zum Handel
                 auf einem geregelten oder vergleichbaren Markt zugelassen wurden, oder wenn die
                 Verpflichtungen von einem Unternehmen garantiert werden, das ebenfalls bereits zum
                 Handel auf einem geregelten oder vergleichbaren Markt zugelassen wurde.
2.2.12 Besteht zwischen dem Emittenten, dem Garantiegeber und dem Anleiheschuldner eine
          Beziehung, die für die Emission von wesentlicher Bedeutung ist, sind die wichtigsten Aspekte
          dieser Beziehung im Detail zu erläutern.
2.2.13 Umfassen die Aktiva Verpflichtungen in Bezug auf Wertpapiere, die nicht auf einem
          geregelten oder vergleichbaren Markt gehandelt werden, so ist eine Beschreibung der
          wichtigsten Bedingungen dieser Verpflichtungen beizubringen.
2.2.14 Umfassen die Aktiva Dividendenwerte, die zum Handel auf einem geregelten oder
          vergleichbaren Markt zugelassen sind, so sind folgende Informationen beizubringen:
          (a)     eine Beschreibung der Wertpapiere;
          (b)     eine Beschreibung des Marktes, auf dem sie gehandelt werden, einschließlich Angabe
                  des Gründungsdatums dieses Marktes, der Art und Weise der Veröffentlichung der
                  Kursinformationen, der täglichen Handelsvolumina, der Bonität des Marktes in seinem
                  Land und der für den Markt zuständigen Regulierungsbehörde;
          (c)     Häufigkeit der Veröffentlichung der Kurse für die einschlägigen Wertpapiere.
2.2.15 Umfassen mehr als zehn (10) Prozent der Aktiva Dividendenwerte, die nicht auf einem
          geregelten oder vergleichbaren Markt gehandelt werden, sind eine Beschreibung dieser
          Dividendenwerte sowie Informationen für jeden Emittenten dieser Wertpapiere beizubringen,
          die den Informationen vergleichbar sind, die in dem Schema für das Registrierungsformular
          für Aktien gefordert werden.
2.2.16 Wird ein bedeutender Teil der Aktiva durch Immobilien besichert oder unterlegt, ist ein
          Schätzgutachten für diese Immobilie beizubringen, in dem sowohl die Schätzung der
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         Immobilie als auch die Cash-flow- und Einkommensströme erläutert werden.
         Dieser Offenlegung muss nicht nachgekommen werden, wenn es sich um eine Emission von
         Wertpapieren handelt, die durch Hypothekendarlehen unterlegt sind, wobei die Immobilien als
         Sicherheiten dienen, sofern diese Immobilien im Hinblick auf die Emission nicht neu geschätzt
         wurden und klar ist, dass es sich bei den besagten Schätzungen um diejenigen handelt, die zum
         Zeitpunkt des ursprünglichen Hypothekendarlehens vorgenommen wurden.
2.3      In Bezug auf einen aktiv gemanagten Pool von Aktiva, die die Emission unterlegen, sind
         folgende Informationen beizubringen:
2.3.1    Gleichwertige Informationen wie in 2.1 und 2.2, um eine Bewertung des Typs, der Qualität,
         der Hinlänglichkeit und der Liquidität der im Portfolio gehaltenen Aktiva vornehmen zu
         können, die der Besicherung der Emission dienen.
2.3.2    Die Parameter, innerhalb deren die Anlagen getätigt werden können; Name und Beschreibung
         des Unternehmens, das für ein derartiges Management zuständig ist, einschließlich einer
         Beschreibung des in diesem Unternehmen vorhandenen Sachverstands bzw. der bestehenden
         Erfahrungen; Zusammenfassung der Bestimmungen, die die Beendigung des
         Vertragsverhältnisses mit dem entsprechenden Unternehmen und die Bestellung eines anderen
         Managementunternehmens festlegen und Beschreibung des Verhältnisses dieses
         Unternehmens zu anderen an der Emission beteiligten Parteien.
2.4      Schlägt ein Emittent vor, weitere Wertpapiere zu emittieren, die von denselben Aktiva
         unterlegt werden, ist eine entsprechende eindeutige Erklärung abzugeben und - sofern nicht
         diese neuen Wertpapiere mit den Kategorien der bestehenden Schuldtitel fungibel oder diesen
         nachgeordnet sind - eine Beschreibung der Art und Weise, wie die Inhaber der bestehenden
         Schuldtitel unterrichtet werden sollen.
3        STRUKTUR UND CASH-FLOW
3.1      Beschreibung der Struktur der Transaktion, einschließlich ggf. eines Strukturdiagramms.
3.2      Beschreibung der an der Emission beteiligten Unternehmen und der von ihnen auszuführenden
         Aufgaben.
3.3      Beschreibung der Methode und des Datums des Verkaufs, der Übertragung, der Novation oder
         der Zession der Aktiva bzw. etwaiger sich aus den Aktiva ergebenden Rechte und/oder
         Pflichten gegenüber dem Emittenten, oder ggf. der Art und Weise und der Frist, auf die bzw.
         innerhalb deren der Emittent die Erträge der Emission vollständig investiert haben wird.
3.4      Erläuterung des Mittelflusses, einschließlich:
3.4.1    der Art und Weise, wie der sich aus den Aktiva ergebende Cash-flow den Emittenten in die
         Lage versetzen soll, seinen Verpflichtungen gegenüber den Wertpapierinhabern
         nachzukommen. Erforderlichenfalls ist eine Tabelle mit der Bedienung der finanziellen
         Verpflichtungen aufzunehmen sowie eine Beschreibung der Annahmen, die der Erstellung
         dieser Tabelle zugrunde liegen.
3.4.2    Informationen über etwaige qualitative Verbesserungen der Anleiheemission; Angabe, wo
         bedeutende potenzielle Liquiditätsdefizite auftreten könnten und Verfügbarkeit etwaiger
         Liquiditätshilfen; Angabe der Bestimmungen, die die Zinsrisiken bzw. Hauptausfallrisiken
         auffangen sollen;
 ---pagebreak--- 30.4.2004         DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/75
3.4.3     unbeschadet des in 3.4.2 Gesagten, Einzelheiten zu etwaigen Finanzierungen von
          nachgeordneten Verbindlichkeiten;
3.4.4     Angabe von Anlageparametern für die Anlage von zeitweiligen Liquiditätsüberschüssen und
          Beschreibung der für eine solche Anlage zuständigen Parteien;
3.4.5     Beschreibung der Art und Weise, wie Zahlungen in Bezug auf die Aktiva zusammengefasst
          werden;
3.4.6     Rangordnung der Zahlungen, die vom Emittenten an die Inhaber der entsprechenden
          Wertpapierkategorien geleistet werden, und
3.4.7     detaillierte Angaben zu Vereinbarungen, die den Zins- und Kapitalzahlungen an die Anleger
          zugrunde liegen;
3.5       Name, Anschrift und bedeutende Geschäftstätigkeiten der ursprünglichen Besitzer der
          verbrieften Aktiva;
3.6       ist die Rendite und/oder Rückzahlung des Wertpapiers an die Leistung oder Kreditwürdigkeit
          anderer Aktiva geknüpft, die keine Aktiva des Emittenten sind, gilt das unter 2.2 und 2.3
          Gesagte;
3.7       Name, Anschrift und bedeutende Geschäftstätigkeiten des Verwalters, "calculation agent" oder
          einer gleichwertigen Person, zusammen mit einer Zusammenfassung der Zuständigkeiten des
          Verwalters bzw. des "calculation agent"; ihr Verhältnis zum ursprünglichen Besitzer oder
          "Schaffer" der Aktiva und eine Zusammenfassung der Bestimmungen, die das Ende der
          Bestellung des Verwalters/ "calculation agent" und die Bestellung eines anderen Verwalters/
          "calculation agent" regeln.
3.8       Name und Anschrift sowie kurze Beschreibung
          (a)      etwaiger    Swap-Gegenparteien        und      Beschaffer wichtiger  Formen      von
                   Bonitätssteigerungen oder Liquiditätsverbesserungen;
          (b)      der Banken, bei denen die Hauptkonten in Bezug auf die Transaktion geführt werden.
4         "EX POST"- INFORMATIONEN
4.1       Angabe im Prospekt, ob beabsichtigt ist, "ex post"-Transaktionsinformationen nach Abschluss
          der Emission in Bezug auf Wertpapiere zu veröffentlichen, die zum Handel zugelassen werden
          sollen, sowie in Bezug auf die Leistungskraft der Basissicherheit. Hat der Emittent eine
          derartige Absicht bekundet, ist im Prospekt zu spezifizieren, welche Informationen
          veröffentlicht werden, wo sie erhalten werden können und wie häufig sie publiziert werden.
 ---pagebreak--- L 149/76        DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
                                            ANHANG IX
     Mindestangaben für das Registrierungsformular für Schuldtitel und derivative
                                      Wertpapiere (Schema)
         (Schuldtitel und derivative Wertpapiere mit einer Mindeststückelung von EUR 50 000)
1.         VERANTWORTLICHE PERSONEN
1.1.       Alle Personen, die für die im Registrierungsformular gemachten Angaben
           verantwortlich sind bzw. für bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine
           Angabe dieser Abschnitte vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen
           auch Mitglieder der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane des Emittenten
           gehören, sind der Name und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen
           Personen sind Name und eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
1.2.       Erklärung der für das Registrierungsformular verantwortlichen Personen, dass sie die
           erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im
           Registrierungsformular genannten Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine
           Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des Registrierungsformulars
           verändern können. Ggf. Erklärung der für bestimmte Abschnitte des
           Registrierungsformulars verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt
           haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die in dem Teil des
           Registrierungsformulars genannten Angaben, für die sie verantwortlich sind, ihres
           Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage
           des Registrierungsformulars verändern können.
2.         ABSCHLUSSPRÜFER
2.1.       Namen und Anschrift der Abschlussprüfer des Emittenten, die für den von den
           historischen Finanzinformationen abgedeckten Zeitraum zuständig waren
           (einschließlich der Angabe ihrer Mitgliedschaft in einer Berufsvereinigung).
2.2.       Wurden Abschlussprüfer während des von den historischen Finanzinformationen
           abgedeckten Zeitraums entlassen, nicht wieder bestellt oder haben sich von selbst
           zurückgezogen, so sind entsprechende Einzelheiten offen zu legen, wenn sie von
           entscheidender Bedeutung sind.
3          RISIKOFAKTOREN
3.1        Klare Offenlegung von Risikofaktoren, die die Fähigkeit des Emittenten beeinflussen
           können, seinen Verpflichtungen gegenüber den Anlegern im Rahmen der Wertpapiere
           nachzukommen (unter der Rubrik "Risikofaktoren").
4.         INFORMATIONEN ÜBER DEN EMITTENTEN
4.1.       Geschäftsgeschichte und Geschäftsentwicklung des Emittenten
4.1.1.     Juristischer und kommerzieller Name des Emittenten;
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                              L 149/77
4.1.2.    Ort der Registrierung des Emittenten und seine Registrierungsnummer;
4.1.3.    Datum der Gründung der Gesellschaft und Existenzdauer der emittierenden
          Gesellschaft, außer wenn unbegrenzt;
4.1.4.    Sitz und Rechtsform des Emittenten; Rechtsprechung, in der er tätig ist; Land der
          Gründung der Gesellschaft; Anschrift und Telefonnummer seines eingetragenen Sitzes
          (oder Hauptort der Geschäftstätigkeit, falls nicht mit dem eingetragenen Sitz identisch);
4.1.5.    Jüngste Ereignisse, die für den Emittenten eine besondere Bedeutung haben und die in
          hohem Maße für die Bewertung der Solvenz des Emittenten relevant sind.
5.        GESCHÄFTSÜBERBLICK
5.1.      Haupttätigkeitsbereiche
5.1.1.    Kurze Beschreibung der Haupttätigkeiten des Emittenten unter Angabe der wichtigsten
          Kategorien der vertriebenen Produkte und/ oder erbrachten Dienstleistungen; und
5.1.2.    Kurze Erläuterung der Grundlage für etwaige Erklärungen des Emittenten im
          Registrierungsformular hinsichtlich seiner Wettbewerbsposition.
6.        ORGANISATIONSSTRUKTUR
6.1.      Bildet der Emittent Teil einer Gruppe, kurze Beschreibung der Gruppe und der
          Stellung des Emittenten innerhalb dieser Gruppe.
6.2.      Ist der Emittent von anderen Instituten innerhalb der Gruppe abhängig, ist dies klar
          anzugeben und eine Erklärung zu seiner Abhängigkeit abzugeben.
7.        TENDENZIELLE INFORMATIONEN
7.1.      Einzufügen ist eine Erklärung, der zufolge es keine wesentlichen negativen
          Veränderungen in den Aussichten des Emittenten seit dem Datum der Veröffentlichung
          der letzten geprüften Jahresabschlüsse gegeben hat.
          Kann der Emittent keine derartige Erklärung abgeben, dann sind Einzelheiten über
          diese wesentliche negative Änderung beizubringen.
8.        GEWINNPROGNOSEN ODER -SCHÄTZUNGEN
          Entscheidet sich ein Emittent dazu, eine Gewinnprognose oder eine Gewinnschätzung
          aufzunehmen, dann hat das Registrierungsformular unter Punkt 8.1. und 8.2. Folgendes
          zu enthalten:
 ---pagebreak--- L 149/78      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
8.1.     Eine Erklärung, die die wichtigsten Annahmen erläutert, auf die der Emittent seine
         Prognose oder Schätzung gestützt hat.
         Bei den Annahmen sollte klar zwischen jenen unterschieden werden, die Faktoren
         betreffen, die die Mitglieder der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane
         beeinflussen können, und Annahmen in Bezug auf Faktoren, die klar außerhalb des
         Einflussbereiches der Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane
         liegen. Dabei sollten die Annahmen für die Anleger leicht verständlich und spezifisch
         sowie präzise sein und nicht mit der allgemeinen Exaktheit der Schätzungen in
         Verbindung stehen, die der Prognose zu Grunde liegen.
8.2.     Jeder Gewinnprognose im Registrierungsformular ist eine Erklärung beizufügen, in der
         bestätigt wird, dass die besagte Prognose auf der angegebenen Grundlage
         ordnungsgemäß erstellt wurde und dass die Rechnungslegungsgrundlage mit den
         Rechnungslegungsstrategien des Emittenten kohärent ist.
8.3.     Die Gewinnprognose oder -schätzung ist auf einer Grundlage zu erstellen, die mit den
         historischen Finanzinformationen vergleichbar ist.
9.       VERWALTUNGS-, MANAGEMENT- UND AUFSICHTSORGANE
9.1      Name und Anschrift nachstehender Personen sowie ihre Stellung bei der emittierenden
         Gesellschaft unter Angabe der wichtigsten Tätigkeiten, die sie außerhalb des
         Emittenten ausüben, sofern diese für den Emittenten von Bedeutung sind:
         (a) Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane;
         (b)     persönlich haftende Gesellschafter bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien;
9.2      Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane - Interessenkonflikte
         Potenzielle Interessenkonflikte zwischen den Verpflichtungen gegenüber der
         emittierenden Gesellschaft seitens der in Punkt 9.1 genannten Personen und ihren
         privaten Interessen oder sonstigen Verpflichtungen müssen klar festgehalten werden.
         Falls keine derartigen Konflikte bestehen, ist eine dementsprechende Erklärung
         abzugeben.
10.      HAUPTAKTIONÄRE
10.1.    Sofern dem Emittenten bekannt, Angabe der Tatsache, ob sich der Emittent in einem
         direkten oder indirekten Besitz befindet und wer der dahinter steht. Beschreibung der
         Art und Weise einer derartigen Kontrolle und der vorhandenen Maßnahmen zur
         Verhinderung des Missbrauchs einer derartigen Kontrolle.
10.2.    Sofern dem Emittenten bekannt, Beschreibung etwaiger Vereinbarungen, deren
         Ausübung zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Veränderung bei der Kontrolle des
         Emittenten führen könnte.
11.      FINANZIELLE INFORMATIONEN ÜBER DIE VERMÖGENS-, FINANZ-
         UND ERTRAGSLAGE DES EMITTENTEN
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                           L 149/79
11.1.     Historische Finanzinformationen
          Beizubringen sind geprüfte historische Finanzinformationen, die die letzten zwei
          Geschäftsjahre abdecken (bzw. einen entsprechenden kürzeren Zeitraum, während
          dessen der Emittent tätig war), sowie ein Prüfungsbericht für jedes Geschäftsjahr.
          Derartige Finanzinformationen sind gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
          erstellen bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar ist, gemäß den
          nationalen Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der Emittent aus der
          Gemeinschaft stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese Finanzinformationen
          nach den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
          übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards oder nach diesen
          Standards gleichwertigen nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen.
          Ansonsten müssen folgende Informationen in das Registrierungsformular
          aufgenommen werden:
          (a)     Eine eindeutige Erklärung dahingehend, dass die in das Registrierungsformular
                  aufgenommenen Finanzinformationen nicht nach den im Verfahren des
                  Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 übernommenen internationalen
                  Rechnungslegungsstandards erstellt wurden und dass die Finanzinformationen
                  erhebliche Unterschiede für den Fall aufweisen, dass die Verordnung (EG) Nr.
                  1606/2002 doch auf die historischen Finanzinformationen angewandt worden
                  wäre.
          (b)     Unmittelbar nach den historischen Finanzinformationen sind die Unterschiede
                  zwischen den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
                  übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards und den
                  Rechnungslegungsgrundsätzen in einer Beschreibung darzulegen, die der
                  Emittent bei der Erstellung seines Jahresabschlusses zugrunde gelegt hat.
          Die geprüften historischen Finanzinformationen müssen für die letzten zwei Jahre in
          einer Form präsentiert und erstellt werden, die mit der kohärent ist, die im folgenden
          Jahresabschluss des Emittenten erscheint, wobei Rechnungslegungsstandards und -
          strategien sowie die Rechtsvorschriften zu berücksichtigen sind, die auf derlei
          Jahresabschlüsse Anwendung finden.
          Wurden        die      geprüften         Finanzinformationen       gemäß      nationaler
          Rechnungslegungsstandards erstellt, dann müssen die unter dieser Rubrik geforderten
          Finanzinformationen zumindest Folgendes enthalten:
          (a) die Bilanz;
          (b) die Gewinn- und Verlustrechnung;
          (c) die Rechnungslegungsstrategien und erläuternde Vermerke.
          Die historischen jährlichen Finanzinformationen müssen unabhängig und in
          Übereinstimmung mit den in dem jeweiligen Mitgliedstaat anwendbaren
          Prüfungsstandards oder einem äquivalenten Standard geprüft worden sein. Dabei ist
          ggf. für das Registrierungsformular zu vermerken, ob sie ein den tatsächlichen
          Verhältnissen entsprechendes Bild vermitteln. Ansonsten müssen folgende
          Informationen in das Registrierungsformular aufgenommen werden:
          (a)     Eine eindeutige Erklärung dahingehend, welche Prüfungsstandards zugrunde
                  gelegt wurden;
          (b)     eine Erläuterung für die Fälle, in denen von den Internationalen
                  Prüfungsstandards in erheblichem Maße abgewichen wurde.
 ---pagebreak--- L 149/80       DE                   Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
11.2.    Jahresabschluss
         Erstellt der Emittent sowohl einen einzelnen als auch einen konsolidierten
         Jahresabschluss, so ist zumindest der konsolidierte Jahresabschluss in das
         Registrierungsformular aufzunehmen.
11.3.    Prüfung der historischen jährlichen Finanzinformationen
11.3.1.  Es ist eine Erklärung dahingehend abzugeben, dass die historischen
         Finanzinformationen geprüft wurden. Sofern die Prüfungsberichte über die historischen
         Finanzinformationen von den Abschlussprüfern abgelehnt wurden bzw. sofern sie
         Vorbehalte oder Verzichtserklärungen enthalten, sind diese Ablehnung bzw. diese
         Vorbehalte oder Verzichtserklärungen in vollem Umfang wiederzugeben und die
         Gründe dafür anzugeben.
11.3.2.  Angabe sonstiger Informationen           im    Registrierungsformular, das von    den
         Abschlussprüfern geprüft wurde.
11.3.3.  Wurden die Finanzdaten im Registrierungsformular nicht dem geprüften
         Jahresabschluss des Emittenten entnommen, so sind die Quelle dieser Daten und die
         Tatsache anzugeben, dass die Daten ungeprüft sind.
11.4.    "Alter" der jüngsten Finanzinformationen
11.4.1.  Die geprüften Finanzinformationen dürfen nicht älter sein als 18 Monate ab dem
         Datum des Registrierungsformulars.
11.5.    Gerichtsverfahren und Arbitrage
         Beizubringen sind Informationen über etwaige staatliche Interventionen,
         Gerichtsverfahren oder Arbitrageprozesse (einschließlich derjenigen Verfahren, die
         nach Kenntnis des Emittenten noch anhängig sind oder eingeleitet werden könnten) für
         einen Zeitraum, der zumindest die letzten 12 Monate abdeckt, wobei sich derlei
         Interventionen, Verfahren oder Prozesse ggf. in spürbarer Weise auf die Finanzlage
         oder die Rentabilität des Emittenten und/oder der Gruppe auswirken bzw. in jüngster
         Zeit ausgewirkt haben. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben
11.6.    Wesentliche Veränderungen in der Finanzlage oder der Handelsposition des
         Emittenten
         Beschreibung jeder wesentlichen Veränderung in der Finanzlage oder der
         Handelsposition der Gruppe, die seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres eingetreten
         ist, für das entweder geprüfte Finanzinformationen oder Interimsfinanzinformationen
         veröffentlicht wurden. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/81
12.       WICHTIGE VERTRÄGE
          Kurze Zusammenfassung aller abgeschlossenen wichtigen Verträge, die nicht im
          normalen Geschäftsverlauf abgeschlossen wurden und die dazu führen könnten, dass
          jedwedes Mitglied der Gruppe eine Verpflichtung oder ein Recht erlangt, die bzw. das
          für die Fähigkeit des Emittenten, seinen Verpflichtungen gegenüber den
          Wertpapierinhabern in Bezug auf die ausgegebenen Wertpapiere nachzukommen, von
          großer Bedeutung ist.
13        INFORMATIONEN VON SEITEN DRITTER, ERKLÄRUNGEN VON SEITEN
          SACHVERSTÄNDIGER UND INTERESSENERKLÄRUNGEN
13.1      Wird in das Registrierungsformular eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
          aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die
          Geschäftsadresse, die Qualifikationen und - falls vorhanden - das wesentliche Interesse
          an der emittierenden Gesellschaft anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des
          Emittenten erstellt, so ist eine diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass
          die aufgenommene Erklärung oder der aufgenommene Bericht in der Form und in dem
          Zusammenhang, in dem sie bzw. er aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten
          dieser Person erhalten hat, die den Inhalt dieses Teils des Registrierungsformulars
          genehmigt hat.
13.2      INFORMATIONEN VON SEITEN DRITTER
          Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass
          diese Informationen korrekt wiedergegeben wurden und dass - soweit es dem
          Emittenten bekannt ist und er aus den von dieser dritten Partei übermittelten
          Informationen ableiten konnte - keine Fakten unterschlagen wurden, die die
          reproduzierten Informationen unkorrekt oder irreführend gestalten würden. Darüber
          hinaus ist/ sind die Quelle(n) der Informationen zu überprüfen
14.       EINSEHBARE DOKUMENTE
          Abzugeben ist eine Erklärung dahingehend, dass während der Gültigkeitsdauer
          des Registrierungsformulars ggf. die folgenden Dokumente oder deren Kopien
          eingesehen werden können:
          (a)     die Satzung und die Statuten der emittierenden Gesellschaft;
          (b)     sämtliche Berichte, Schreiben und sonstigen Dokumente, historischen
                  Finanzinformationen, Bewertungen und Erklärungen, die von einem
                  Sachverständigen auf Ersuchen des Emittenten ausgestellt wurden, sofern Teile
                  davon in das Registrierungsformular eingeflossen sind oder in ihm darauf
                  verwiesen wird;
          (c)     die historischen Finanzinformationen des Emittenten oder im Falle einer
                  Gruppe die historischen Finanzinformationen für den Emittenten und seine
                  Tochtergesellschaften        für        jedes       der Veröffentlichung    des
                  Registrierungsformulars vorausgegangenen beiden letzten Geschäftsjahre.
          Anzugeben ist auch, wo in diese Dokumente entweder in Papierform oder auf
          elektronischem Wege Einsicht genommen werden kann.
 ---pagebreak--- L 149/82    DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
                                         ANHANG X
                Mindestangaben für Hinterlegungsscheine für Aktien
                                            (Schema)
          INFORMATIONEN ÜBER DEN EMITTENTEN DER ZUGRUNDE LIEGENDEN
                                                    AKTIEN
1.       VERANTWORTLICHE PERSONEN
1.1.     Alle Personen, die für die im Prospekt gemachten Angaben verantwortlich sind bzw. für
         bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine Angabe dieser Abschnitte
         vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen auch Mitglieder der
         Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane des Emittenten gehören, sind der Name
         und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen Personen sind Name und
         eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
1.2.     Erklärung der für den Prospekt verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche
         Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im Prospekt genannten
         Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die
         die Aussage des Prospekts verändern können. Ggf. Erklärung der für bestimmte
         Abschnitte des Prospekts verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt
         haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die in dem Teil des Prospekts genannten
         Angaben, für die sie verantwortlich sind, ihres Wissens nach richtig sind und keine
         Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des Prospekts verändern können.
2.       ABSCHLUSSPRÜFER
2.1.     Namen und Anschrift der Abschlussprüfer des Emittenten, die für den von den
         historischen Finanzinformationen abgedeckten Zeitraum zuständig waren (einschließlich
         der Angabe ihrer Mitgliedschaft in einer Berufsvereinigung).
2.2.     Wurden Abschlussprüfer während des von den historischen Finanzinformationen
         abgedeckten Zeitraums entlassen, nicht wieder bestellt oder haben sich von selbst
         zurückgezogen, so sind entsprechende Einzelheiten offen zu legen, wenn sie von
         entscheidender Bedeutung sind.
3.       AUSGEWÄHLTE FINANZINFORMATIONEN
3.1.     Ausgewählte historische Finanzinformationen über den Emittenten sind für jedes
         Geschäftsjahr für den Zeitraum vorzulegen, der von den historischen Finanzinformationen
         abgedeckt wird, und in der Folge für jeden Interimsfinanzzeitraum, und zwar in derselben
         Währung wie die Finanzinformationen.
         Die ausgewählten historischen Finanzinformationen müssen die Schlüsselzahlen
         enthalten, die einen Überblick über die Finanzlage des Emittenten geben.
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                             L 149/83
3.2.      Werden ausgewählte Finanzinformationen für Zwischenperioden vorgelegt, so sind auch
          Vergleichsdaten für den gleichen Zeitraum des vorhergehenden Geschäftsjahres
          vorzulegen, es sei denn, die Anforderung der Beibringung vergleichbarer
          Bilanzinformationen wird durch die Vorlage der Bilanzdaten zum Jahresende erfüllt.
4.        RISIKOFAKTOREN
          Klare Offenlegung von Risikofaktoren, die für den Emittenten oder seine Branche
          spezifisch sind, und zwar unter der Rubrik "Risikofaktoren".
5.        INFORMATIONEN ÜBER DEN EMITTENTEN
5.1.      Geschäftsgeschichte und Geschäftsentwicklung des Emittenten
5.1.1.    Juristischer und kommerzieller Name des Emittenten;
5.1.2.    Ort der Registrierung des Emittenten und seine Registrierungsnummer;
5.1.3.    Datum der Gründung der Gesellschaft und Existenzdauer der emittierenden Gesellschaft,
          außer wenn unbegrenzt;
5.1.4.    Sitz und Rechtsform des Emittenten; Rechtsprechung, in der er tätig ist; Land der
          Gründung der Gesellschaft; Anschrift und Telefonnummer seines eingetragenen Sitzes
          (oder Hauptort der Geschäftstätigkeit, falls nicht mit dem eingetragenen Sitz identisch);
5.1.5.    Wichtige Ereignisse während der Entwicklung der Geschäftstätigkeit des Emittenten
5.2.      Investitionen
5.2.1.    Beschreibung (einschließlich des Betrages) der wichtigsten Investitionen des Emittenten
          für jedes Geschäftsjahr, und zwar für den Zeitraum, der von den historischen
          Finanzinformationen abgedeckt wird bis zum Datum des Prospekts.
5.2.2.    Beschreibung der wichtigsten laufenden Investitionen des Emittenten, einschließlich der
          geografischen Streuung dieser Anlagen (im Inland und im Ausland) und der
          Finanzierungsmethode (Eigen- oder Fremdfinanzierung);
5.2.3.    Informationen über die wichtigsten künftigen Investitionen des Emittenten, die von seinen
          Verwaltungsorganen bereits fest beschlossen sind.
6.        GESCHÄFTSÜBERBLICK
6.1.      Haupttätigkeitsbereiche
6.1.1.    Beschreibung der Wesensart der Geschäfte des Emittenten und seiner Haupttätigkeiten
          (sowie der damit im Zusammenhang stehenden Schlüsselfaktoren) unter Angabe der
          wichtigsten Arten der vertriebenen Produkte und/ oder erbrachten Dienstleistungen, und
          zwar für jedes Geschäftsjahr innerhalb des Zeitraums, der von den historischen
          Finanzinformationen abgedeckt wird;
 ---pagebreak--- L 149/84    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
6.1.2.   Angabe etwaiger wichtiger neuer Produkte und/ oder Dienstleistungen, die eingeführt
         wurden, und - in dem Maße, wie die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen
         offen gelegt wurde - Angabe des Stands der Entwicklung.
6.2.     Wichtigste Märkte
         Beschreibung der wichtigsten Märkte, auf denen der Emittent tätig ist, einschließlich einer
         Aufschlüsselung der Gesamtumsatzerträge nach Art der Tätigkeit und geografischem
         Markt für jedes Geschäftsjahr innerhalb des Zeitraums, der von den historischen
         Finanzinformationen abgedeckt wird.
6.3.     Falls die unter Punkt 6.1. und 6.2. genannten Informationen durch außergewöhnliche
         Faktoren beeinflusst wurden, so ist dies anzugeben.
6.4.     Kurze Angaben über die etwaige Abhängigkeit des Emittenten in Bezug auf Patente oder
         Lizenzen,     Industrie-,     Handels-        oder      Finanzierungsverträge oder    neue
         Herstellungsverfahren, wenn diese Faktoren von wesentlicher Bedeutung für die
         Geschäftstätigkeit oder die Rentabilität des Emittenten sind.
6.5.     Grundlage für etwaige Angaben des Emittenten zu seiner Wettbewerbsposition
7.       ORGANISATIONSSTRUKTUR
7.1.     Bildet der Emittent Teil einer Gruppe, kurze Beschreibung der Gruppe und der Stellung
         des Emittenten innerhalb dieser Gruppe.
7.2.     Auflistung der wichtigsten Tochtergesellschaften des Emittenten, einschließlich Name,
         Land der Gründung oder des Sitzes, Anteil an Beteiligungsrechten und - falls nicht
         identisch - Anteil der gehaltenen Stimmrechte.
8.       SACHANLAGEN
8.1.     Angaben über bestehende oder geplante wichtige Sachanlagen, einschließlich geleaster
         Vermögensgegenstände und etwaiger größerer dinglicher Belastungen darauf.
8.2.     Skizzierung etwaiger Umweltfragen, die die Verwendung der Sachanlagen von Seiten des
         Emittenten u.U. beeinflussen können.
9.       ANGABEN ZUR GESCHÄFTS- UND FINANZLAGE
9.1.     Finanzlage
         Sofern nicht an anderer Stelle im Prospekt vermerkt, Beschreibung der Finanzlage des
         Emittenten, Veränderungen in der Finanzlage und Geschäftsergebnisse für jedes Jahr und
         jeden Zwischenzeitraum, für den historische Finanzinformationen verlangt werden,
         einschließlich der Ursachen wesentlicher Veränderungen, die von einem Jahr zum anderen
         in den Finanzinformationen auftreten, sofern dies für das Verständnis der
         Geschäftstätigkeit des Emittenten insgesamt erforderlich ist.
9.2.     Betriebsergebnisse
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/85
9.2.1.    Informationen über wichtige Faktoren, einschließlich ungewöhnlicher oder seltener
          Vorfälle oder neuer Entwicklungen, die die Geschäftserträge des Emittenten erheblich
          beeinträchtigen, und über das Ausmaß, in dem die Erträge derart geschmälert wurden.
9.2.2.    Falls der Jahresabschluss wesentliche Veränderungen bei den Nettoumsätzen oder den
          Nettoerträgen ausweist, sind die Gründe für derlei Veränderungen in einer ausführlichen
          Erläuterung darzulegen.
9.2.3.    Informationen über staatliche, wirtschaftliche, steuerliche, monetäre oder politische
          Strategien oder Faktoren, die die Geschäfte des Emittenten direkt oder indirekt wesentlich
          beeinträchtigt haben oder u.U. können.
10.       EIGENKAPITALAUSSTATTUNG
10.1.     Informationen über die Eigenkapitalausstattung des Emittenten (sowohl kurz- als auch
          langfristig);
10.2.     Erläuterung der und der Beträge der Cashflows des Emittenten und eine ausführliche
          Darstellung dieser Posten;
10.3.     Informationen über den Fremdfinanzierungsbedarf und die Finanzierungsstruktur des
          Emittenten; und
10.4.     Informationen     über     jegliche      Beschränkungen    des   Rückgriffs     auf    die
          Eigenkapitalausstattung, die die Geschäfte des Emittenten direkt oder indirekt wesentlich
          beeinträchtigt haben oder u.U. können.
10.5.     Informationen über erwartete Mittelquellen, die zur Erfüllung der Verpflichtungen von
          Punkt 5.2.3. und 8.1 benötigt werden.
11.       FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG, PATENTE UND LIZENZEN
          Falls wichtig, Beschreibung der Forschungs- und Entwicklungsstrategien des Emittenten
          für jedes Geschäftsjahr innerhalb des Zeitraums, der von den historischen
          Finanzinformationen abgedeckt wird, einschließlich Angabe des Betrags für vom
          Emittenten gesponserte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.
12.       TENDENZIELLE INFORMATIONEN
12.1.     Angabe der wichtigsten Trends in jüngster Zeit in Bezug auf Produktion, Umsatz und
          Bestände sowie Kosten und Ausgabepreise seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres bis
          zum Datum des Prospekts.
12.2.     Informationen über bekannte Trends, Unsicherheiten, Nachfrage, Verpflichtungen oder
          Vorfälle, die wahrscheinlich die Aussichten des Emittenten zumindest im laufenden
          Geschäftsjahr wesentlich beeinträchtigen dürften.
13.       GEWINNPROGNOSEN ODER -SCHÄTZUNGEN
          Entscheidet sich ein Emittent dazu, eine Gewinnprognose oder Gewinnschätzung
          aufzunehmen, dann hat der Prospekt unter Punkt 13.1. und 13.2. Folgendes zu enthalten:
 ---pagebreak--- L 149/86    DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                            30.4.2004
13.1.    Eine Erklärung, die die wichtigsten Annahmen erläutert, auf die der Emittent seine
         Prognose oder Schätzung gestützt hat.
         Bei den Annahmen sollte klar zwischen jenen unterschieden werden, die Faktoren
         betreffen, die die Mitglieder der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane
         beeinflussen können, und Annahmen in Bezug auf Faktoren, die klar außerhalb des
         Einflussbereiches der Mitglieder der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane
         liegen. Die Annahmen müssen für die Anleger leicht verständlich und spezifisch sowie
         präzise sein und dürfen nicht mit der allgemeinen Exaktheit der Schätzungen in
         Verbindung stehen, die der Prognose zu Grunde liegen.
13.2.    Einen Bericht, der von unabhängigen Buchprüfern oder Abschlussprüfern erstellt wurde
         und in dem festgestellt wird, dass die Prognose oder die Schätzung nach Meinung der
         unabhängigen Buchprüfer oder Abschlussprüfer auf der angegebenen Grundlage
         ordnungsgemäß erstellt wurde und dass die Rechnungslegungsgrundlage, die für die
         Gewinnprognose oder -schätzung verwendet wurde, mit den Rechnungslegungsstrategien
         des Emittenten kohärent ist.
13.3.    Die Gewinnprognose oder -schätzung sollte auf einer Grundlage erstellt werden, die mit
         den historischen Finanzinformationen vergleichbar ist.
13.4.    Hat der Emittent in einem Prospekt, der noch aussteht, eine Gewinnprognose
         veröffentlicht, dann sollte er eine Erklärung abgeben, in der er erläutert, ob diese Prognose
         noch so zutrifft wie zur Zeit der Erstellung des Prospekts, oder eine Erläuterung zu dem
         Umstand vorlegen, warum diese Prognose ggf. nicht mehr zutrifft.
14.      VERWALTUNGS-, MANAGEMENT-                           UND      AUFSICHTSORGANE          SOWIE
         OBERES MANAGEMENT
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/87
14.1.     Name und Anschrift nachstehender Personen sowie ihre Stellung bei der emittierenden
          Gesellschaft unter Angabe der wichtigsten Tätigkeiten, die sie außerhalb des Emittenten
          ausüben, sofern diese für den Emittenten von Bedeutung sind:
          (a)     Mitglieder     der    Verwaltungs-,         Management-  oder    Aufsichtsorgane;
          (b)     persönlich haftende Gesellschafter bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien;
          (c)     Gründer, wenn es sich um eine Gesellschaft handelt, die seit weniger als fünf
          Jahren besteht;
          (d)     sämtliche Mitglieder des oberen Managements, die zur Feststellung der Tatsache
          befugt sind, dass die emittierende Gesellschaft über den geeigneten Sachverstand und über
          die geeigneten Erfahrungen zur Leitung der Geschäftstätigkeit eines Emittenten verfügt.
          Art einer etwaigen verwandtschaftlichen Beziehung zwischen diesen Personen.
          Für jedes Mitglied der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane der
          emittierenden Gesellschaft und der unter Buchstabe (b) und (d) des ersten Unterabsatzes
          beschriebenen Personen detaillierte Angabe der entsprechenden Managementkompetenz
          und -erfahrung sowie Angabe der folgenden Informationen:
          (a) Namen sämtlicher Unternehmen und Gesellschaften, bei denen die besagte Person
          während der letzten fünf Jahre Mitglied der Verwaltungs-, Management- oder
          Aufsichtsorgane bzw. Partner war, unter Angabe der Tatsache, ob die Mitgliedschaft in
          diesen Organen oder als Partner weiter fortbesteht. Es ist nicht erforderlich, sämtliche
          Tochtergesellschaften der emittierenden Gesellschaft aufzulisten, bei denen die besagte
          Person ebenfalls Mitglied der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane ist;
          (b) etwaige Schuldsprüche in Bezug auf betrügerische Straftaten während zumindest der
          letzten fünf Jahre;
          (c) detaillierte Angaben über etwaige Konkurse, Konkursverwaltungen oder Liquidationen
          während zumindest der letzten fünf Jahre, die eine in Buchstabe (a) und (d) des ersten
          Unterabsatzes beschriebene Person betreffen, die im Rahmen einer der in Buchstabe (a)
          und (d) des ersten Unterabsatzes genannten Positionen handelte; und
          (d) detaillierte Angaben zu etwaigen öffentlichen Anschuldigungen und/oder Sanktionen
          in Bezug auf die genannte Person von Seiten der gesetzlichen Behörden oder der
          Regulierungsbehörden (einschließlich designierter Berufsverbände) und eventuell Angabe
          des Umstands, ob diese Person jemals von einem Gericht für die Mitgliedschaft in einem
          Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgan einer emittierenden Gesellschaft oder
          für die Tätigkeit im Management oder die Führung der Geschäfte eines Emittenten
          während zumindest der letzten fünf Jahre als untauglich angesehen wurde.
          Falls keinerlei entsprechende Informationen offen gelegt werden, ist eine entsprechende
          Erklärung abzugeben.
 ---pagebreak--- L 149/88    DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
14.2.    Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane sowie oberes Management -
         Interessenkonflikte
         Potenzielle Interessenkonflikte zwischen den Verpflichtungen gegenüber der
         emittierenden Gesellschaft von Seiten der in 14.1 genannten Personen und ihren privaten
         Interessen oder sonstigen Verpflichtungen müssen klar festgehalten werden. Falls keine
         derartigen Konflikte bestehen, ist eine dementsprechende Erklärung abzugeben.
         Ferner ist jegliche Vereinbarung oder Abmachung mit den Hauptaktionären, Kunden,
         Lieferern oder sonstigen Personen zu nennen, aufgrund deren eine in Punkt 14.1 des ersten
         Unterabsatzes genannte Person zum Mitglied eines Verwaltungs-, Management- oder
         Aufsichtsorgans bzw. zum Mitglied des oberen Managements bestellt wurde.
15.      BEZÜGE UND VERGÜNSTIGUNGEN
         Für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr sind für die in Punkt 14.1 des ersten
         Unterabsatzes unter Buchstabe (a) und (d) genannten Personen folgende Angaben zu
         machen:
15.1.    Betrag der gezahlten Vergütung (einschließlich etwaiger erfolgsgebundener oder
         nachträglicher Vergütungen) und Sachleistungen, die diesen Personen von der
         emittierenden Gesellschaft und ihren Tochterunternehmen für Dienstleistungen jeglicher
         Art gezahlt oder gewährt werden, die der emittierenden Gesellschaft oder ihren
         Tochtergesellschaften von einer jeglichen Person erbracht wurden.
         Diese Informationen müssen auf Einzelfallbasis beigebracht werden, es sei denn, eine
         individuelle Offenlegung ist im Herkunftsland des Emittenten nicht erforderlich und wird
         vom Emittenten nicht auf eine andere Art und Weise öffentlich vorgenommen.
15.2.    Angabe der Gesamtbeträge, die vom Emittenten oder seinen Tochtergesellschaften als
         Reserve oder Rückstellungen gebildet werden, um Pensions- und Rentenzahlungen
         vornehmen oder ähnliche Vergünstigungen auszahlen zu können.
16.      PRAKTIKEN DER GESCHÄFTSFÜHRUNG
         Für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr des Emittenten sind - soweit nicht anderweitig
         spezifiziert - für die in Punkt 14.1 des ersten Unterabsatzes unter Buchstabe (a) genannten
         Personen folgende Angaben zu machen:
16.1.    Ggf. Datum der Beendigung des laufenden Mandats und Angabe des Zeitraums, während
         dessen die jeweilige Person ihre Aufgabe ausgeübt hat.
16.2.    Informationen über die Dienstleistungsverträge, die zwischen den Mitgliedern der
         Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane und der emittierenden Gesellschaft
         bzw. ihren Tochtergesellschaften geschlossen wurden und die bei Beendigung des
         Dienstleistungsverhältnisses Vergünstigungen vorsehen. Ansonsten ist eine negative
         Erklärung abzugeben.
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16.3.     Informationen über den Audit-Ausschuss und den Vergütungsausschuss, einschließlich
          der Namen der Ausschussmitglieder und einer Zusammenfassung der Aufgabenstellung
          des Ausschusses.
16.4.     Erklärung, ob der Emittent der Corporate Governance-Regelung im Land der Gründung
          der Gesellschaft genügt. Sollte der Emittent einer solchen Regelung nicht folgen, ist eine
          dementsprechende Erklärung zusammen mit einer Erläuterung aufzunehmen, aus der
          hervorgeht, warum der Emittent dieser Regelung nicht Folge leistet.
17.       BESCHÄFTIGTE
17.1.     Entweder Angabe der Beschäftigten zu Ende des Berichtzeitraums oder Angabe des
          Durchschnitts für jedes Geschäftsjahr innerhalb des Zeitraums, der von den historischen
          Finanzinformationen abgedeckt wird bis zum Datum der Erstellung des Prospekts (und
          Angabe der Veränderungen bei diesen Zahlen, sofern von entscheidender Bedeutung).
          Wenn es möglich und wichtig ist, Aufschlüsselung der beschäftigten Personen nach
          Hauptätigkeitskategorie und geografischer Belegenheit. Beschäftigt der Emittent eine
          große Zahl von Zeitarbeitskräften, ist die durchschnittliche Zahl dieser Zeitarbeitskräfte
          während des letzten Geschäftsjahrs anzugeben.
17.2.     Aktienbesitz und Aktienoptionen
          In Bezug auf die unter Punkt 14.1 des ersten Unterabsatzes unter Buchstabe (a) und (d)
          genannten Personen sind so aktuelle Informationen wie möglich über ihren Aktienbesitz
          und etwaige Optionen auf Aktien der emittierenden Gesellschaft beizubringen.
17.3.     Beschreibung etwaiger Vereinbarungen, mittels deren Beschäftigte am Kapital des
          Emittenten beteiligt werden können.
18.       HAUPTAKTIONÄRE
18.1.     Soweit dem Emittenten bekannt ist, Angabe des Namens jeglicher Person, die nicht
          Mitglied der Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane ist und die direkt oder
          indirekt eine Beteiligung am Eigenkapital des Emittenten oder den entsprechenden
          Stimmrechten hält, die gemäß den nationalen Bestimmungen zu melden ist, zusammen mit
          der Angabe des Betrags der Beteiligung dieser Person. Ansonsten ist eine negative
          Erklärung abzugeben.
18.2.     Information über den Umstand, ob die Hauptaktionäre des Emittenten unterschiedliche
          Stimmrechte haben. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
18.3.     Sofern dem Emittenten bekannt, Angabe der Tatsache, ob sich der Emittent in einem
          direkten oder indirekten Besitz befindet und wer der dahinter steht. Beschreibung der Art
          und Weise einer derartigen Kontrolle und der vorhandenen Maßnahmen zur Verhinderung
          des Missbrauchs einer derartigen Kontrolle.
18.4.     Sofern dem Emittenten bekannt, Beschreibung etwaiger Vereinbarungen, deren Ausübung
          zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Veränderung bei der Kontrolle des Emittenten
          führen könnte.
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19.      GESCHÄFTE MIT VERBUNDENEN PARTEIEN
         Anzugeben sind Einzelheiten über Geschäfte mit verbundenen Parteien (die in
         diesem Sinne diejenigen sind, die in den Standards dargelegt werden, die infolge der
         Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 angenommen wurden), die der Emittent während
         des Zeitraums abgeschlossen hat, der von den historischen Finanzinformationen
         abgedeckt wird bis zum Datum der Erstellung des Prospekts. Diese Einzelheiten sind
         ggf. gemäß dem entsprechenden Standard darzulegen, der infolge der Verordnung
         (EG) Nr. 1606/2002 angenommen wurde (falls anwendbar).
         Finden diese Standards auf den Emittenten keine Anwendung, sollten die folgenden
         Informationen offen gelegt werden:
         a) Art und Umfang der Geschäfte, die als einzelnes Geschäft oder insgesamt für den
             Emittenten von großer Bedeutung sind. Erfolgt der Abschluss derartiger Geschäfte mit
             verbundenen Parteien nicht auf marktkonforme Weise, ist zu erläutern, weshalb. Im
             Falle ausstehender Darlehen einschließlich Garantien jeglicher Art ist der ausstehende
             Betrag anzugeben.
         b) Betrag oder Prozentsatz, zu dem die Geschäfte mit verbundenen Parteien Bestandteil
             des Umsatzes des Unternehmens sind.
20.      FINANZIELLE INFORMATIONEN ÜBER DIE VERMÖGENS-, FINANZ- UND
         ERTRAGSLAGE DES EMITTENTEN
20.1.    Historische Finanzinformationen
         Beizubringen sind geprüfte historische Finanzinformationen, die die letzten drei
         Geschäftsjahre abdecken (bzw. einen entsprechenden kürzeren Zeitraum, während dessen
         der Emittent tätig war), sowie ein Prüfungsbericht für jedes Geschäftsjahr. Derartige
         Finanzinformationen sind gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 zu erstellen bzw.
         für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar ist, gemäß den nationalen
         Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der Emittent aus der Gemeinschaft
         stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese Finanzinformationen nach den im
         Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 übernommenen
         internationalen Rechnungslegungsstandards oder nach diesen Standards gleichwertigen
         nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Ist keine Äquivalenz zu den
         Standards gegeben, so sind die Finanzinformationen in Form eines neu zu formulierenden
         Jahresabschlusses vorzulegen.
         Die geprüften historischen Finanzinformationen müssen für die letzten zwei Jahre in einer
         Form präsentiert und erstellt werden, die mit der kohärent ist, die im folgenden
         Jahresabschluss des Emittenten erscheint, wobei Rechnungslegungsstandards und -
         strategien sowie die Rechtsvorschriften zu berücksichtigen sind, die auf derlei
         Jahresabschlüsse Anwendung finden.
         Ist der Emittent in seiner aktuellen Wirtschaftsbranche weniger als ein Jahr tätig, so sind
         die geprüften historischen Finanzinformationen für diesen Zeitraum gemäß den Standards
         zu erstellen, die auf Jahresabschlüsse im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
         anwendbar sind bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar ist, gemäß den
         nationalen Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der Emittent aus der
         Gemeinschaft stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese historischen
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/91
          Finanzinformationen nach den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr.
          1606/2002 übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards oder nach diesen
          Standards gleichwertigen nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Diese
          historischen Finanzinformationen müssen geprüft worden sein.
          Wurden die geprüften Finanzinformationen gemäß nationaler Rechnungslegungsstandards
          erstellt, dann müssen die unter dieser Rubrik geforderten Finanzinformationen zumindest
          Folgendes enthalten:
          (a) die Bilanz;
          (b) die Gewinn- und Verlustrechnung;
          (c) eine Übersicht, aus der entweder alle Veränderungen im Eigenkapital oder
               Veränderungen im Eigenkapital hervorgehen, bei denen es sich nicht um jene handelt,
               die sich aus Kapitalgeschäften mit Eigenkapitalbesitzern oder Ausschüttungen an
               diese ergeben;
          (d) die Kapitalflussrechnung;
          (e) die Rechnungslegungsstrategien und erläuternde Vermerke.
          Die historischen jährlichen Finanzinformationen müssen unabhängig und in
          Übereinstimmung mit den in dem jeweiligen Mitgliedstaat anwendbaren
          Prüfungsstandards oder einem äquivalenten Standard geprüft worden sein. Dabei ist ggf.
          für den Prospekt zu vermerken, ob sie ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
          Bild vermitteln.
 ---pagebreak--- L 149/92    DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                       30.4.2004
20.1.a)  Dieser Absatz darf lediglich auf Emissionen von Hinterlegungsscheinen mit einer
         Mindeststückelung von 50 000 EUR angewandt werden.
         Aufzunehmen sind hier die geprüften historischen Finanzinformationen, die die letzten
         drei Geschäftsjahre abdecken (bzw. einen entsprechenden kürzeren Zeitraum, während
         dessen der Emittent tätig war), sowie ein Prüfungsbericht für jedes Geschäftsjahr.
         Derartige Finanzinformationen sind gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 erstellen
         bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar ist, gemäß den nationalen
         Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der Emittent aus der Gemeinschaft
         stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese Finanzinformationen nach den im
         Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 übernommenen
         internationalen Rechnungslegungsstandards oder nach diesen Standards gleichwertigen
         nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Ansonsten müssen folgende
         Informationen in den Prospekt aufgenommen werden:
             (a) Eine eindeutige Erklärung dahingehend, dass die in das Registrierungsformular
                  aufgenommenen Finanzinformationen nicht nach den im Verfahren des Artikels 3
                  der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 übernommenen internationalen
                  Rechnungslegungsstandards erstellt wurden und dass die Finanzinformationen
                  erhebliche Unterschiede für den Fall aufweisen, dass die Verordnung (EG) Nr.
                  1606/2002 doch auf die historischen Finanzinformationen angewandt worden
                  wäre.
             (b) Unmittelbar nach den historischen Finanzinformationen sind die Unterschiede
                  zwischen den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
                  übernommenen        internationalen        Rechnungslegungsstandards und    den
                  Rechnungslegungsgrundsätzen in einer Beschreibung darzulegen, die der Emittent
                  bei der Erstellung seines Jahresabschlusses zugrunde gelegt hat.
         Die geprüften historischen Finanzinformationen müssen für die letzten zwei Jahre in einer
         Form präsentiert und erstellt werden, die mit der kohärent ist, die im folgenden
         Jahresabschluss des Emittenten erscheint, wobei Rechnungslegungsstandards und -
         strategien sowie die Rechtsvorschriften zu berücksichtigen sind, die auf derlei
         Jahresabschlüsse Anwendung finden.
         Wurden die geprüften Finanzinformationen gemäß nationaler Rechnungslegungsstandards
         erstellt, dann müssen die unter dieser Rubrik geforderten Finanzinformationen zumindest
         Folgendes enthalten:
         (a) Bilanz;
         (b) die Gewinn- und Verlustrechnung;
         (c) eine Übersicht, aus der entweder alle Veränderungen im Eigenkapital oder
              Veränderungen im Eigenkapital hervorgehen, bei denen es sich nicht um jene handelt,
              die sich aus Kapitalgeschäften mit Eigenkapitalbesitzern oder Ausschüttungen an
              diese ergeben;
         (d) die Kapitalflussrechnung;
         (e) die Rechnungslegungsstrategien und erläuternde Vermerke.
         Die historischen jährlichen Finanzinformationen müssen unabhängig und in
         Übereinstimmung mit den in dem jeweiligen Mitgliedstaat anwendbaren
         Prüfungsstandards oder einem äquivalenten Standard geprüft worden sein. Dabei ist ggf.
         für den Prospekt zu vermerken, ob sie ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                        L 149/93
20.2.     Jahresabschluss
          Erstellt der Emittent sowohl einen einzelnen als auch einen konsolidierten
          Jahresabschluss, so ist zumindest der konsolidierte Jahresabschluss in den Prospekt
          aufzunehmen.
20.3.     Prüfung der historischen jährlichen Finanzinformationen
20.3.1.   Es ist eine Erklärung dahingehend abzugeben, dass die historischen Finanzinformationen
          geprüft wurden. Sofern die Prüfungsberichte über die historischen Finanzinformationen
          von den Abschlussprüfern abgelehnt wurden bzw. sofern sie Vorbehalte oder
          Verzichtserklärungen enthalten, sind diese Ablehnung bzw. diese Vorbehalte oder
          Verzichtserklärungen in vollem Umfang wiederzugeben und die Gründe dafür anzugeben.
20.3.2.   Angabe sonstiger Informationen im Prospekt, der von den Abschlussprüfern geprüft
          wurde.
20.3.3.   Wurden die Finanzdaten im Prospekt nicht dem geprüften Jahresabschluss des Emittenten
          entnommen, so sind die Quelle dieser Daten und die Tatsache anzugeben, dass die Daten
          ungeprüft sind.
20.4.     "Alter" der jüngsten Finanzinformationen
20.4.1.   Die geprüften Finanzinformationen dürfen nicht älter sein als:
              a) 18 Monate ab dem Datum des Prospekts, sofern der Emittent geprüfte
                   Zwischenabschlüsse in seinen Prospekt aufnimmt;
              b) 15 Monate ab dem Datum des Prospekts, sofern der Emittent ungeprüfte
                   Zwischenabschlüsse in seinen Prospekt aufnimmt;
20.5.     Interims- und sonstige Finanzinformationen
20.5.1.   Hat der Emittent seit dem Datum des letzten geprüften Jahresabschlusses vierteljährliche
          oder halbjährliche Finanzinformationen veröffentlicht, so sind diese in den Prospekt
          aufzunehmen. Wurden diese vierteljährlichen oder halbjährlichen Finanzinformationen
          einer teilweisen oder vollständigen Audit-Prüfung unterworfen, so sind die
          entsprechenden Berichte ebenfalls aufzunehmen. Wurden die vierteljährlichen oder
          halbjährlichen Finanzinformationen keiner teilweisen oder vollständigen Audit-Prüfung
          unterzogen, so ist diese Tatsache anzugeben.
20.5.2.   Wurde der Prospekt mehr als neun Monate nach Ablauf des letzten geprüften Finanzjahres
          erstellt, muss er Interimsfinanzinformationen enthalten, die u.U. keiner Audit-Prüfung
          unterzogen wurden (auf diesen Fall sollte eindeutig verwiesen werden) und die sich
          zumindest auf die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres beziehen sollten.
          Diese Interimsfinanzinformationen sollten einen vergleichenden Überblick über denselben
          Zeitraum wie im letzten Geschäftsjahr enthalten. Der Anforderung vergleichbarer
          Bilanzinformationen kann jedoch auch ausnahmsweise durch die Vorlage der
          Jahresendbilanz nachgekommen werden.
 ---pagebreak--- L 149/94    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                           30.4.2004
20.6.    Dividendenpolitik
         Aufnahme einer Beschreibung der Politik des Emittenten auf dem Gebiet der
         Dividendenausschüttungen und etwaiger diesbezüglicher Beschränkungen.
20.6.1.  Angabe des Betrags der Dividende pro Aktie für jedes Geschäftsjahr innerhalb des
         Zeitraums, der von den historischen Finanzinformationen abgedeckt wird. Wurde die Zahl
         der Aktien an der emittierenden Gesellschaft geändert, ist eine Bereinigung zu
         Vergleichszwecken vorzunehmen.
20.7.    Gerichtsverfahren und Arbitrage
         Beizubringen sind Informationen über etwaige staatliche Interventionen,
         Gerichtsverfahren oder Arbitrageprozesse (einschließlich derjenigen Verfahren, die nach
         Kenntnis des Emittenten noch anhängig sind oder eingeleitet werden könnten) für einen
         Zeitraum, der zumindest die letzten 12 Monate abdeckt, wobei sich derlei Interventionen,
         Verfahren oder Prozesse in spürbarer Weise auf die Finanzlage oder die Rentabilität des
         Emittenten und/oder der Gruppe auswirken bzw. in jüngster Zeit ausgewirkt haben.
         Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
20.8.    Wesentliche Veränderungen in der Finanzlage oder der Handelsposition des
         Emittenten
         Beschreibung jeder wesentlichen Veränderung in der Finanzlage oder der Handelsposition
         der Gruppe, die seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres eingetreten ist, für das entweder
         geprüfte Finanzinformationen oder Interimsfinanzinformationen veröffentlicht wurden.
         Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
21.      ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
21.1.    Aktienkapital
         Aufzunehmen sind die folgenden Informationen zum Stichtag der jüngsten Bilanz, die
         Bestandteil der historischen Finanzinformationen sind:
21.1.1.  Betrag des ausgegebenen Kapitals und für jede Kategorie des Aktienkapitals:
         (a) Zahl der zugelassenen Aktien;
         (b) Zahl der emittierten und voll eingezahlten Aktien sowie der emittierten, aber nicht voll
             eingezahlten Aktien;
         (c) Nennwert pro Aktie bzw. Meldung, dass die Aktien keinen Nennwert haben;
         (d) Abstimmung der Zahl der Aktien, die zu Beginn und zu Ende des Geschäftsjahres
             noch ausstehen. Wurde mehr als 10% des Kapitals während des Zeitraums, der von
             den historischen Finanzinformationen abgedeckt wird, mit anderen Aktiva als
             Barmitteln finanziert, so ist dieser Umstand anzugeben.
21.1.2.  Sollten Aktien bestehen, die nicht Bestandteil des Eigenkapitals sind, so sind die Anzahl
         und die wesentlichen Merkmale dieser Aktien anzugeben.
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/95
21.1.3.   Angabe der Anzahl, des Buch- sowie des Nennwertes der Aktien, die Bestandteil des
          Eigenkapitals des Emittenten sind und die vom Emittenten selbst oder in seinem Namen
          oder von Tochtergesellschaften des Emittenten gehalten werden.
21.1.4.   Angabe etwaiger konvertierbarer Wertpapiere, umtauschbarer Wertpapiere oder
          Wertpapiere mit Optionsscheinen, wobei die geltenden Bedingungen und Verfahren für
          die Konvertierung, den Umtausch oder die Zeichnung darzulegen sind.
21.1.5.   Informationen über eventuelle Akquisitionsrechte und deren Bedingungen und/ oder über
          Verpflichtungen in Bezug auf genehmigtes, aber noch nicht emittiertes Kapital oder in
          Bezug auf eine Kapitalerhöhung.
21.1.6.   Informationen über das Kapital eines Mitglieds einer Gruppe, worauf ein Optionsrecht
          besteht oder bei dem man sich eingeschränkt oder uneingeschränkt darauf geeinigt hat,
          dieses Kapital an ein Optionsrecht zu knüpfen, sowie Einzelheiten über derlei Optionen,
          die auch jene Personen betreffen, die diese Optionsrechte erhalten haben.
21.1.7.   Vorgeschichte des Eigenkapitals mit besonderer Hervorhebung der Informationen über
          etwaige Veränderungen, die während des von den historischen Finanzinformationen
          abgedeckten Zeitraums erfolgt sind.
21.2.     Satzung und Statuten der Gesellschaft
21.2.1.   Beschreibung der Zielsetzungen des Emittenten und an welcher Stelle sie in der Satzung
          und den Statuten der Gesellschaft verankert sind.
21.2.2.   Zusammenfassung etwaiger Bestimmungen der Satzung und der Statuten der
          emittierenden Gesellschaft sowie der Gründungsurkunde oder sonstiger Satzungen, die
          die Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane betreffen.
21.2.3.   Beschreibung der Rechte, Vorrechte und Beschränkungen, die an jede Kategorie der
          vorhandenen Aktien gebunden sind.
21.2.4.   Erläuterung, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die Rechte der Inhaber von Aktien
          zu ändern, wobei die Fälle anzugeben sind, in denen die Bedingungen strenger ausfallen
          als die gesetzlichen Vorschriften.
21.2.5.   Beschreibung der Art und Weise, wie die Jahreshauptversammlungen und die
          außerordentlichen Hauptversammlungen der Aktionäre einberufen werden, einschließlich
          der Aufnahmebedingungen.
21.2.6.   Kurze Beschreibung etwaiger Bestimmungen der Satzung und der Statuten der
          emittierenden Gesellschaft sowie der Gründungsurkunde oder sonstiger Satzungen, die
          u.U. eine Verzögerung, einen Aufschub oder sogar die Verhinderung eines Wechsels in
          der Kontrolle des Emittenten bewirken.
21.2.7.   Angabe (falls vorhanden) etwaiger Bestimmungen der Satzung und der Statuten der
          emittierenden Gesellschaft sowie der Gründungsurkunde oder sonstiger Satzungen, die für
          den Schwellenwert gelten, ab dem der Aktienbesitz offen gelegt werden muss.
 ---pagebreak--- L 149/96    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                        30.4.2004
21.2.8.  Darlegung der Bedingungen, die von der Satzung und den Statuten der emittierenden
         Gesellschaft sowie der Gründungsurkunde oder sonstigen Satzungen vorgeschrieben
         werden und die die Veränderungen im Eigenkapital betreffen, sofern diese Bedingungen
         strenger sind als die gesetzlichen Vorschriften.
22.      WICHTIGE VERTRÄGE
         Zusammenfassung jedes in den letzten beiden Jahren vor der Veröffentlichung des
         Prospekts abgeschlossenen wichtigen Vertrages (bei denen es sich nicht um jene handelt,
         die im normalen Geschäftsverlauf abgeschlossen wurden), bei dem der Emittent oder ein
         sonstiges Mitglied der Gruppe eine Vertragspartei ist.
         Zusammenfassung aller sonstigen zum Datum des Prospekts bestehenden Verträge (bei
         denen es sich nicht um jene handelt, die im normalen Geschäftsverlauf abgeschlossen
         wurden), die von jedwedem Mitglied der Gruppe abgeschlossen wurden und eine
         Bestimmung enthalten, der zufolge ein Mitglied der Gruppe eine Verpflichtung oder ein
         Recht erlangt, die bzw. das für die Gruppe von großer Bedeutung ist.
23.      INFORMATIONEN VON SEITEN DRITTER, ERKLÄRUNGEN VON SEITEN
         SACHVERSTÄNDIGER UND INTERESSENERKLÄRUNGEN
23.1     Wird in den Prospekt eine Erklärung oder ein Bericht einer Person aufgenommen, die als
         Sachverständiger handelt, so sind der Name, die Geschäftsadresse, die Qualifikationen
         und - falls vorhanden - das wesentliche Interesse an der emittierenden Gesellschaft
         anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des Emittenten erstellt, so ist eine
         diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass die aufgenommene Erklärung
         oder der aufgenommene Bericht in der Form und in dem Zusammenhang, in dem sie bzw.
         er aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten dieser Person erhalten hat, die den
         Inhalt dieses Teils des Prospekts genehmigt hat.
23.2     Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass diese
         Informationen korrekt wiedergegeben wurden und dass - soweit es dem Emittenten
         bekannt ist und er aus den von dieser dritten Partei übermittelten Informationen ableiten
         konnte - keine Fakten unterschlagen wurden, die die reproduzierten Informationen
         unkorrekt oder irreführend gestalten würden. Darüber hinaus hat der Emittent die
         Quelle(n) der Informationen zu überprüfen.
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/97
24.       EINSEHBARE DOKUMENTE
          Abzugeben ist eine Erklärung dahingehend, dass während der Gültigkeitsdauer des
          Prospekts ggf. die folgenden Dokumente oder deren Kopien eingesehen werden können:
          (a)     die Satzung und die Statuten der emittierenden Gesellschaft;
          (b)     sämtliche Berichte, Schreiben und sonstigen Dokumente, historischen
                  Finanzinformationen, Bewertungen und Erklärungen, die von einem
                  Sachverständigen auf Ersuchen des Emittenten ausgestellt wurden, sofern Teile
                  davon in den Prospekt eingeflossen sind oder in ihm darauf verwiesen wird;
          (c)     die historischen Finanzinformationen des Emittenten oder im Falle einer Gruppe
                  die historischen Finanzinformationen für den Emittenten und seine
                  Tochtergesellschaften für jedes der Veröffentlichung des Prospekts
                  vorausgegangenen beiden letzten Geschäftsjahre.
          Anzugeben ist auch, wo in diese Dokumente entweder in Papierform oder auf
          elektronischem Wege Einsicht genommen werden kann.
25.       INFORMATIONEN ÜBER BETEILIGUNGEN
25.1.     Beizubringen sind Informationen über Unternehmen, an denen die emittierende
          Gesellschaft einen Teil des Eigenkapitals hält, der bei der Bewertung ihrer eigenen
          Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eine wichtige Rolle spielen dürfte.
26.       INFORMATIONEN                  ÜBER               DEN       EMITTENTEN             DER
          HINTERLEGUNGSSCHEINE
26.1.     Name, eingetragener Sitz und Hauptverwaltung, falls nicht mit dem eingetragenen Sitz
          identisch.
26.2.     Datum der Gründung der Gesellschaft und Existenzdauer der emittierenden Gesellschaft,
          außer wenn unbegrenzt;
26.3.     Rechtsprechung, in der der Emittent tätig ist, und Rechtsform, die er unter dieser
          Rechtsprechung angenommen hat.
27.       INFORMATIONEN ÜBER DIE BASISAKTIEN
27.1.     Beschreibung des Typs und der Kategorie der anzubietenden und/ oder zum Handel
          zuzulassenden Basisaktien einschließlich der ISIN (International Security Identification
          Number) oder eines ähnlichen anderen Sicherheitscodes.
27.2.     Rechtsvorschriften, auf deren Grundlage die Basisaktien geschaffen wurden.
27.3.     Angabe, ob es sich bei den Basisaktien um Namenspapiere oder um Inhaberpapiere
          handelt und ob die Basisaktien verbrieft oder stückelos sind. In letzterem Fall sind der
          Name und die Anschrift des die Unterlagen führenden Instituts zu nennen.
27.4.     Währung der Basisaktien
27.5.     Beschreibung der Rechte - einschließlich ihrer etwaigen Beschränkungen -, die an die
          Basisaktien gebunden sind, und des Verfahrens zur Ausübung dieser Rechte
 ---pagebreak--- L 149/98    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                        30.4.2004
27.6.    Dividendenrechte:
         (a) fester/e Termin/e, ab dem/ denen die Dividendenberechtigung beginnt;
         (b) Verjährungsfrist für den Verfall der Dividendenberechtigung und Angabe des
         entsprechenden Begünstigten;
         (c) Dividendenbeschränkungen und Verfahren für gebietsfremde Wertpapierinhaber.
         (d) Dividendensatz bzw. Methode zu seiner Berechnung, Angabe der Frequenz und der
         kumulativen bzw. nichtkumulativen Wesensart der Zahlungen
27.7.    Stimmrechte:
         Vorzugsrechte bei Angeboten zur Zeichnung von Wertpapieren derselben Kategorie;
         Recht auf Beteiligung am Gewinn des Emittenten;
         Recht auf Beteiligung am Saldo im Falle einer Liquidation;
         Tilgungsklauseln;
         Umtauschbedingungen.
27.8.    Emissionstermin für die Basisaktien, wenn für die Emission der Hinterlegungsscheine
         neue Basisaktien zu schaffen sind und sie zum Zeitpunkt der Emission der
         Hinterlegungsscheine nicht existierten.
27.9.    Sind für die Emission der Hinterlegungsscheine neue Basisaktien zu schaffen, so sind die
         Beschlüsse, Bevollmächtigungen und Genehmigungen anzugeben, auf deren Grundlage
         die neuen Basisaktien geschaffen wurden oder noch werden und/ oder ausgegeben wurden
         oder noch werden.
27.10.   Darstellung etwaiger Beschränkungen für die freie Übertragbarkeit der Wertpapiere.
27.11.   Hinsichtlich des Herkunftslands des Emittenten und des Landes bzw. der Länder, in dem
         bzw. denen das Angebot unterbreitet oder die Zulassung zum Handel beantragt wird, sind
         folgende Angaben zu machen:
             a) Informationen über die an der Quelle einbehaltene Einkommensteuer auf die
                 Basisaktien,
             b) Angabe der Tatsache, ob der Emittent die Verantwortung für die Einbehaltung der
                 Steuern an der Quelle übernimmt.
27.12.   Angabe etwaig bestehender obligatorischer Übernahmeangebote und/ oder Verdrängungs-
         und "Ausverkaufs"-Vorschriften in Bezug auf die Basisaktien
27.13.   Angabe öffentlicher Übernahmeangebote von Seiten Dritter in Bezug auf das Eigenkapital
         des Emittenten, die während des letzten oder im Verlauf des derzeitigen Geschäftsjahres
         erfolgten. Zu nennen sind dabei der Kurs oder die Umtauschbedingungen für derlei
         Angebote sowie das Resultat.
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/99
27.14.    Lock-up-Vereinbarungen:
          Anzugeben sind die beteiligten Parteien,
          Inhalt und Ausnahmen der Vereinbarung,
          der Zeitraum des "lock up"
27.15.    Informationen über Aktionäre, die ihre Aktien eventuell veräußern
27.15.1   Name und Anschrift der Person oder des Instituts, die/ das Basisaktien zum Verkauf
          anbietet; Wesensart etwaiger Positionen oder sonstiger wesentlicher Verbindungen, die
          die Personen mit Verkaufspositionen in den letzten drei Jahren bei dem Emittenten der
          Basisaktien oder etwaigen Vorgängern oder angeschlossenen Personen innehatte oder mit
          diesen unterhielt.
27.16.    Verwässerung
27.16.1   Betrag und Prozentsatz der unmittelbaren Verwässerung, die sich aus dem Angebot der
          Hinterlegungsscheine ergibt.
27.16.2   Im Falle eines Zeichnungsangebots für die Hinterlegungsscheine an die existierenden
          Aktionäre Angabe von Betrag und Prozentsatz der unmittelbaren Verwässerung, wenn sie
          das neue Angebot für die Hinterlegungsscheine nicht zeichnen.
27.17.    Zusätzliche Informationen, wenn die gleiche Kategorie der Basisaktien wie die
          Basisaktien, für die die Hinterlegungsscheine ausgestellt wurden, gleichzeitig oder fast
          gleichzeitig angeboten oder zum Handel zugelassen werden.
27.17.1   Falls gleichzeitig oder fast gleichzeitig zur Schaffung von Hinterlegungsscheinen, für die
          eine Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt werden soll,
          Basisaktien der gleichen Kategorie wie diejenigen, für die die Hinterlegungsscheine
          ausgestellt wurden, privat gezeichnet oder platziert werden, sind Einzelheiten zur Natur
          dieser Geschäfte sowie zur Zahl und den Merkmalen der Basisaktien anzugeben, auf die
          sie sich beziehen.
27.17.2   Angabe sämtlicher geregelten oder gleichwertigen Märkte, auf denen nach Kenntnis des
          Emittenten der Hinterlegungsscheine Basisaktien der gleichen Kategorie wie diejenigen,
          für die die Hinterlegungsscheine ausgestellt wurden, angeboten oder zum Handel
          zugelassen werden.
27.17.3   Soweit dem Emittenten der Hinterlegungsscheine bekannt, Angabe, ob einige
          Hauptaktionäre oder Mitglieder der Management-, Aufsichts- oder Verwaltungsorgane des
          Emittenten an der Zeichnung teilnehmen wollen oder ob Personen mehr als 5% des
          Angebots zeichnen wollen.
28.       INFORMATIONEN ÜBER DIE HINTERLEGUNGSSCHEINE
28.1.     Beschreibung des Typs und der Kategorie der anzubietenden und/ oder zum Handel
          zuzulassenden Hinterlegungsscheine.
28.2.     Rechtsvorschriften, auf deren Grundlage die Hinterlegungsscheine geschaffen wurden.
 ---pagebreak--- L 149/100    DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                           30.4.2004
28.3.     Angabe, ob es sich bei den Hinterlegungsscheinen um Namenspapiere oder um
          Inhaberpapiere handelt und ob sie verbrieft oder stückelos sind. In letzterem Fall sind der
          Name und die Anschrift des die Unterlagen führenden Instituts zu nennen.
28.4.     Währung der Hinterlegungsscheine
28.5.     Beschreibung der Rechte - einschließlich ihrer etwaigen Beschränkungen -, die an die
          Hinterlegungsscheine gebunden sind, und des Verfahrens zur Ausübung dieser Rechte
28.6.     Wenn sich die Dividendenrechte, die an die Hinterlegungsscheine gebunden sind, von
          jenen unterscheiden, die im Zusammenhang mit den Basistiteln bekannt gegeben werden,
          sind     folgende     Angaben         zu      den       Dividendenrechten   zu     machen:
              a) fester/e Termin/e, ab dem/ denen die Dividendenberechtigung beginnt;
              b) Verjährungsfrist für den Verfall der Dividendenberechtigung und Angabe des
                  entsprechenden Begünstigten;
              c) Dividendenbeschränkungen und Verfahren für gebietsfremde Wertpapierinhaber;
              d) Dividendensatz bzw. Methode zu seiner Berechnung, Angabe der Frequenz und
                  der kumulativen bzw. nichtkumulativen Wesensart der Zahlungen.
28.7.     Wenn sich die Stimmrechte, die an die Hinterlegungsscheine gebunden sind, von jenen
          unterscheiden, die im Zusammenhang mit den Basisaktien bekannt gegeben werden, sind
          folgende Angaben zu diesen Rechten zu machen:
              a) Stimmrechte
              b) Vorzugsrechte bei Angeboten zur Zeichnung von Wertpapieren derselben
                  Kategorie;
              c) Recht auf Beteiligung am Gewinn des Emittenten;
              d) Recht auf Beteiligung am Saldo im Falle einer Liquidation;
              e) Tilgungsklauseln;
              f) Umtauschbedingungen.
28.8.     Beschreibung der Ausübung und Nutzung der Rechte, die an die Basisaktien gebunden
          sind - und insbesondere der Stimmrechte - , der Bedingungen, zu denen der Emittent von
          Hinterlegungsscheinen derlei Rechte ausüben kann und der geplanten Maßnahmen, mit
          denen die Anweisungen von Seiten der Inhaber der Hinterlegungsscheine eingeholt
          werden. Ebenfalls Beschreibung des Rechts auf Beteiligung am Gewinn und am Saldo im
          Falle einer Liquidation, d.h. eines Rechts, das nicht auf den Inhaber der
          Hinterlegungsscheine übertragen wird.
28.9.     Erwarteter Emissionstermin für die Hinterlegungsscheine
28.10.    Darstellung etwaiger Beschränkungen für die freie Übertragbarkeit der Wertpapiere.
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                       L 149/101
29.11.    Hinsichtlich des Herkunftslands des Emittenten und des Landes bzw. der Länder, in dem
          bzw. denen das Angebot unterbreitet oder die Zulassung zum Handel beantragt wird, sind
          folgende Angaben zu machen:
              a) Informationen über die an der Quelle einbehaltene Einkommensteuer auf die
                  Basisaktien,
              b) Angabe der Tatsache, ob der Emittent die Verantwortung für die Einbehaltung der
                  Steuern an der Quelle übernimmt.
28.12.    Bankgarantien oder sonstige Garantien, die für die Hinterlegungsscheine gestellt werden
          und die Verpflichtungen des Emittenten unterlegen sollen.
28.13.    Möglichkeit des Umtausches der Hinterlegungsscheine in ursprüngliche Aktien und
          Verfahren für einen solchen Umtausch.
29.       INFORMATIONEN ÜBER DIE BEDINGUNGEN DES ANGEBOTS VON
          HINTERLEGUNGSSCHEINEN
29.1.     Konditionen, Angebotsstatistiken, erwarteter                Zeitplan und  erforderliche
          Maßnahmen zur Umsetzung des Angebots
29.1.1.   Gesamtsumme der Emission/ des Angebots, wobei zwischen den zum Verkauf und den
          zur Zeichnung angebotenen Wertpapieren zu unterscheiden ist. Ist der Betrag nicht
          festgelegt, Beschreibung der Vereinbarungen und des Zeitpunkts für die Ankündigung des
          endgültigen Angebotbetrags an das Publikum.
29.1.2.   Frist - einschließlich etwaiger Änderungen - während deren das Angebot vorliegt und
          Beschreibung des Prozesses für die Umsetzung des Angebots
29.1.3.   Angabe des Zeitpunkts und der Umstände, ab dem bzw. unter denen das Angebot
          widerrufen oder ausgesetzt werden kann, und der Tatsache, ob der Widerruf nach Beginn
          des Handels erfolgen kann.
29.1.4.   Beschreibung der Möglichkeit zur Reduzierung der Zeichnungen und der Art und Weise
          der Erstattung des zu viel gezahlten Betrags an die Zeichner.
29.1.5.   Einzelheiten zum Mindest- und/ oder Höchstbetrag der Zeichnung (entweder in Form der
          Anzahl der Wertpapiere oder des aggregierten zu investierenden Betrags)
29.1.6.   Angabe des Zeitraums, während dessen eine Zeichnung zurückgezogen werden kann,
          sofern dies den Anlegern überhaupt gestattet ist.
29.1.7.   Methode und Fristen für die Bedienung der Wertpapiere und ihre Lieferung
29.1.8.   Vollständige Beschreibung der Art und Weise und des Termins, auf die bzw. an dem die
          Ergebnisse des Angebots offen zu legen sind.
29.1.9.   Verfahren für die Ausübung eines etwaigen Vorzugsrechts, die Marktfähigkeit der
          Zeichnungsrechte und die Behandlung der nicht ausgeübten Zeichnungsrechte
29.2.     Plan für die Aufteilung der Wertpapiere und deren Zuteilung
 ---pagebreak--- L 149/102    DE                    Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
29.2.1.   Angabe der verschiedenen Kategorien der potenziellen Investoren, denen die Wertpapiere
          angeboten werden. Erfolgt das Angebot gleichzeitig auf den Märkten in zwei oder
          mehreren Ländern und wurde/ wird eine bestimmte Tranche einigen dieser Märkte
          vorbehalten, Angabe dieser Tranche.
29.2.2.   Soweit dem Emittenten bekannt, Angabe, ob einige Hauptaktionäre oder Mitglieder der
          Management-, Aufsichts- oder Verwaltungsorgane des Emittenten an der Zeichnung
          teilnehmen wollen oder ob Personen mehr als 5% des Angebots zeichnen wollen.
29.2.3.   Offenlegung vor der Zuteilung:
29.2.3.1. Aufteilung des Angebots in Tranchen, einschließlich der institutionellen Tranche, der
          Privatkundentranche und der Tranche für die Beschäftigten der emittierenden Gesellschaft
          und sonstige Tranchen;
29.2.3.2. Bedingungen, zu denen eine Rückforderung eingesetzt werden kann, Höchstgrenze einer
          solchen Rückforderung und alle eventuell anwendbaren Mindestprozentsätze für einzelne
          Tranchen;
29.2.3.3. Zu verwendende Zuteilungsmethode oder -methoden für die Privatkundentranche und die
          Tranche für die Beschäftigten der emittierenden Gesellschaft im Falle der Mehrzuteilung
          dieser Tranchen;
29.2.3.4. Beschreibung einer etwaigen vorher festgelegten Vorzugsbehandlung, die bestimmten
          Kategorien von Anlegern oder bestimmten gruppenspezifischen Kategorien
          (einschließlich Freunden und Verwandten) bei der Zuteilung vorbehalten wird,
          Prozentsatz des für die Vorzugsbehandlung vorgesehenen Angebots und Kriterien für die
          Aufnahme in derlei Kategorien oder Gruppen;
29.2.3.5. Angabe des Umstands, ob die Behandlung der Zeichnungen oder bei der Zuteilung zu
          zeichnenden Angebote eventuell von der Gesellschaft abhängig ist, durch die oder mittels
          deren sie vorgenommen werden;
29.2.3.6. Angestrebte Mindesteinzelzuteilung, falls vorhanden, innerhalb der Privatkundentranche;
29.2.3.7. Bedingungen für das Schließen des Angebots sowie Termin, zu dem das Angebot
          frühestens geschlossen werden darf;
29.2.3.8. Angabe der Tatsache, ob Vielfachzeichnungen zulässig sind und wenn nicht, wie trotzdem
          auftauchende Vielfachzeichnungen behandelt werden.
29.2.3.9. Verfahren zur Meldung des den Zeichnern zugeteilten Betrags und Angabe, ob eine
          Aufnahme des Handels vor dem Meldeverfahren möglich ist
29.2.4.   Mehrzuteilung und 'green shoe'-Option
29.2.4.1. Existenz und Umfang einer etwaigen Mehrzuteilungsfazilität und/oder 'green shoe'-Option
29.2.4.2. Dauer einer etwaigen Mehrzuteilungsfazilität und/oder 'green shoe'-Option
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                           L 149/103
29.2.4.3. Etwaige Bedingungen für die Inanspruchnahme einer etwaigen Mehrzuteilungsfazilität
          oder Ausübung der 'green shoe'-Option
29.3.     Kursfestsetzung
29.3.1.   Angabe des Kurses, zu dem die Wertpapiere angeboten werden. Ist der Kurs nicht bekannt
          oder besteht kein etablierter und/ oder liquider Markt für die Wertpapiere, ist die Methode
          anzugeben, mittels deren der Angebotskurs festgelegt wird, einschließlich der Person, die
          die Kriterien festgelegt hat oder offiziell für deren Festlegung verantwortlich ist. Angabe
          der Kosten und Steuern, die speziell dem Zeichner oder Käufer in Rechnung gestellt
          werden.
29.3.2.   Verfahren für die Offenlegung des Angebotskurses
29.3.3    Besteht tatsächlich oder potenziell ein wesentlicher Unterschied zwischen dem
          öffentlichen Angebotskurs und den effektiven Barkosten der von Mitgliedern der
          Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgane oder des oberen Managements oder
          angeschlossenen Personen bei Transaktionen im letzten Jahr erworbenen Wertpapiere oder
          deren Recht darauf, ist ein Vergleich des öffentlichen Beitrags zum vorgeschlagenen
          öffentlichen Angebot und der effektiven Cash-Beiträge dieser Personen einzufügen.
29.4.     Platzierung und Emission
29.4.1.   Name und Anschrift des Koordinators/der Koordinatoren des globalen Angebots oder
          einzelner Teile des Angebots und - sofern dem Emittenten oder dem Bieter bekannt -
          Angaben zu den Platzierern in den einzelnen Ländern des Angebots.
29.4.2.   Name und Anschrift der Zahlstellen und der Depotstellen in jedem Land
29.4.3.   Name und Anschrift der Institute, die bereit sind, eine Emission auf fester Zusagebasis zu
          übernehmen, und Name und Anschrift der Institute, die bereit sind, eine Emission ohne
          feste Zusage oder gemäß Vereinbarungen "zu den bestmöglichen Bedingungen" zu
          platzieren. Angabe der Hauptmerkmale der Vereinbarungen, einschließlich der Quoten.
          Wird die Emission überhaupt nicht übernommen, ist eine Erklärung zum nicht
          abgedeckten Teil einzufügen. Angabe des Gesamtbetrages der Übernahmeprovision und
          der Platzierungsprovision.
29.4.4.   Angabe des Zeitpunkts, zu dem der Emissionsübernahmevertrag abgeschlossen wurde
          oder wird.
30.       ZULASSUNG            ZUM         HANDEL              UND    HANDELSREGELN               BEI
          HINTERLEGUNGSSCHEINEN
30.1.     Angabe, ob die angebotenen Wertpapiere Gegenstand eines Antrags auf Zulassung zum
          Handel sind oder sein werden und auf einem geregelten Markt oder sonstigen
          gleichwertigen Märkten vertrieben werden sollen, wobei die jeweiligen Märkte zu nennen
          sind. Dieser Umstand ist anzugeben, ohne jedoch den Eindruck zu erwecken, dass die
          Zulassung zum Handel auch tatsächlich erfolgen wird. Wenn bekannt, sollte eine Angabe
          der frühestmöglichen Termine der Zulassung der Wertpapiere zum Handel erfolgen.
 ---pagebreak--- L 149/104    DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
30.2.     Angabe sämtlicher geregelten oder gleichwertigen Märkte, auf denen nach Kenntnis des
          Emittenten Wertpapiere der gleichen Wertpapierkategorie, die zum Handel angeboten
          oder zugelassen werden sollen, bereits zum Handel zugelassen sind.
30.3.     Falls gleichzeitig oder fast gleichzeitig zur Schaffung von Wertpapieren, für die eine
          Zulassung zum Handel auf einem geregelten Markt beantragt werden soll, Wertpapiere der
          gleichen Kategorie privat gezeichnet oder platziert werden, oder falls Wertpapiere anderer
          Kategorien für eine öffentliche oder private Platzierung geschaffen werden, sind
          Einzelheiten zur Natur dieser Geschäfte sowie zur Zahl und den Merkmalen der
          Wertpapiere anzugeben, auf die sie sich beziehen.
30.4.     Name und Anschrift der Institute, die aufgrund einer festen Zusage als Intermediäre im
          Sekundärhandel tätig sind und Liquidität mittels Geld- und Briefkursen erwirtschaften,
          und Beschreibung der Hauptbedingungen der Zusagevereinbarung.
30.5.     Stabilisierung: Hat ein Emittent oder ein Aktionär mit einer Verkaufsposition eine
          Mehrzuteilungsoption        erteilt,    oder       wird      ansonsten vorgeschlagen,   dass
          Kursstabilisierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit einem Angebot zu ergreifen sind,
          so ist Folgendes zu beachten:
30.6.     die Tatsache, dass die Stabilisierung eingeleitet werden kann, dass es keine Gewissheit
          dafür gibt, dass sie eingeleitet wird und jederzeit gestoppt werden kann;
30.7.     Beginn und Ende des Zeitraums, während dessen die Stabilisierung erfolgen kann;
30.8.     die Identität der für die Stabilisierungsmaßnahmen in jeder Rechtsprechung
          verantwortlichen Person, es sei denn, sie ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht
          bekannt;
30.9.     die Tatsache, dass die Stabilisierungstransaktionen zu einem Marktpreis führen können,
          der über dem Normalen liegt.
31.       WICHTIGE            INFORMATIONEN                   ÜBER         DIE   EMISSION       VON
          HINTERLEGUNGSSCHEINEN
31.1.     Gründe für das Angebot und Verwendung der Erlöse
31.1.1.   Angabe der Gründe für das Angebot und ggf. des geschätzten Nettobetrages der Erlöse,
          aufgegliedert nach den wichtigsten Verwendungszwecken und dargestellt nach Priorität
          dieser Verwendungszwecke. Sofern der Emittent weiß, dass die antizipierten Erträge nicht
          ausreichend sein werden, um alle vorgeschlagenen Verwendungszwecke zu finanzieren,
          sind der Betrag und die Quellen anderer Mittel anzugeben. Die Verwendung der Erlöse
          sollte im Detail dargelegt werden, insbesondere wenn sie außerhalb der normalen
          Geschäftsvorfälle zum Erwerb von Aktiva verwendet werden, die zur Finanzierung des
          angekündigten Erwerbs anderer Unternehmen oder zur Begleichung, Reduzierung oder
          vollständigen Tilgung der Schulden eingesetzt werden.
31.2.     Interessen von Seiten natürlicher und juristischer Personen, die an der Emission/
          dem Angebot beteiligt sind
 ---pagebreak--- 30.4.2004   DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                           L 149/105
31.2.1.   Beschreibung jeglicher Interessen - einschließlich kollidierender Interessen -, die für die
          Emission/das Angebot von ausschlaggebender Bedeutung sind, wobei die involvierten
          Personen zu spezifizieren und die Wesensart der Interessen darzulegen ist
31.3.     Risikofaktoren
31.3.1.   Klare Offenlegung der Risikofaktoren, die für die anzubietenden und/oder zum Handel
          zuzulassenden Wertpapiere von ausschlaggebender Bedeutung sind, wenn es darum geht,
          das Marktrisiko zu bewerten, mit dem diese Wertpapiere behaftet sind. Diese Offenlegung
          muss unter der Rubrik "Risikofaktoren" erfolgen.
32.       KOSTEN           DER          EMISSION/                 DES    ANGEBOTS               VON
          HINTERLEGUNGSSCHEINEN
32.1.     Angabe des Gesamtnettoertrages und Schätzung der Gesamtkosten der Emission/ des
          Angebots.
 ---pagebreak--- L 149/106      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
                                             ANHANG XI
                    Mindestangaben für das Registrierungsformular für Banken
                                                      (Schema)
1.        VERANTWORTLICHE PERSONEN
1.1.      Alle Personen, die für die im Registrierungsformular gemachten Angaben
          verantwortlich sind bzw. für bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine
          Angabe dieser Abschnitte vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen
          auch Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane des Emittenten
          gehören, sind der Name und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen
          Personen sind Name und eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
1.2.      Erklärung der für das Registrierungsformular verantwortlichen Personen, dass sie die
          erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im
          Registrierungsformular genannten Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine
          Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des Registrierungsformulars
          verändern können. Ggf. Erklärung der für bestimmte Abschnitte des
          Registrierungsformulars verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt
          haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die in dem Teil des
          Registrierungsformulars genannten Angaben, für die sie verantwortlich sind, ihres
          Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage
          des Registrierungsformulars verändern können.
2.        ABSCHLUSSPRÜFER
2.1.      Namen und Anschrift der Abschlussprüfer des Emittenten, die für den von den
          historischen Finanzinformationen abgedeckten Zeitraum zuständig waren
          (einschließlich der Angabe ihrer Mitgliedschaft in einer Berufsvereinigung).
2.2.      Wurden Abschlussprüfer während des von den historischen Finanzinformationen
          abgedeckten Zeitraums entlassen, nicht wieder bestellt oder haben sich von selbst
          zurückgezogen, so sind entsprechende Einzelheiten offen zu legen, wenn sie von
          entscheidender Bedeutung sind.
3.        RISIKOFAKTOREN
3.1.      Vorrangige Offenlegung von Risikofaktoren, die die Fähigkeit des Emittenten
          beeinträchtigen können, seinen Verpflichtungen im Rahmen der Wertpapiere
          gegenüber den Anlegern nachzukommen (unter der Rubrik "Risikofaktoren").
4.        INFORMATIONEN ÜBER DEN EMITTENTEN
4.1.      Geschäftsgeschichte und Geschäftsentwicklung des Emittenten
4.1.1.    Juristischer und kommerzieller Name des Emittenten;
4.1.2.    Ort der Registrierung des Emittenten und seine Registrierungsnummer;
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                            L 149/107
4.1.3.    Datum der Gründung der Gesellschaft und Existenzdauer der emittierenden
          Gesellschaft, außer wenn unbegrenzt;
4.1.4.    Sitz und Rechtsform des Emittenten; Rechtsprechung, in der er tätig ist; Land der
          Gründung der Gesellschaft; Anschrift und Telefonnummer seines eingetragenen Sitzes
          (oder Hauptort der Geschäftstätigkeit, falls nicht mit dem eingetragenen Sitz identisch);
4.1.5.    Wichtige Ereignisse aus jüngster Zeit in der Geschäftstätigkeit des Emittenten, die in
          hohem Maße für die Bewertung der Solvenz des Emittenten relevant sind.
5.        GESCHÄFTSÜBERBLICK
5.1.      Haupttätigkeitsbereiche
5.1.1.    Beschreibung der Haupttätigkeiten des Emittenten unter Angabe der wichtigsten Arten
          der vertriebenen Produkte und/ oder erbrachten Dienstleistungen;
5.1.2.    Angabe etwaiger wichtiger neuer Produkte und/ oder Dienstleistungen
5.1.3.    Wichtigste Märkte
          Kurze Beschreibung der wichtigsten Märkte, auf denen der Emittent tätig ist.
5.1.4.    Grundlage für etwaige Angaben des Emittenten im Registrierungsformular zu seiner
          Wettbewerbsposition
6.        ORGANISATIONSSTRUKTUR
6.1.      Bildet der Emittent Teil einer Gruppe, kurze Beschreibung der Gruppe und der
          Stellung des Emittenten innerhalb dieser Gruppe.
6.2.      Ist der Emittent von anderen Instituten innerhalb der Gruppe abhängig, ist dies klar
          anzugeben und eine Erklärung zu seiner Abhängigkeit abzugeben.
7.        TENDENZIELLE INFORMATIONEN
7.1.      Einzufügen ist eine Erklärung, der zufolge es keine wesentlichen negativen
          Veränderungen in den Aussichten des Emittenten seit dem Datum der Veröffentlichung
          der letzten geprüften Jahresabschlüsse gegeben hat.
          Kann der Emittent keine derartige Erklärung abgeben, dann sind Einzelheiten über
          diese wesentliche negative Änderung beizubringen.
7.2.      Informationen über bekannte Trends, Unsicherheiten, Nachfrage, Verpflichtungen oder
          Vorfälle, die wahrscheinlich die Aussichten des Emittenten zumindest im laufenden
          Geschäftsjahr wesentlich beeinträchtigen dürften.
8.        GEWINNPROGNOSEN ODER -SCHÄTZUNGEN
          Entscheidet sich ein Emittent dazu, eine Gewinnprognose oder eine Gewinnschätzung
          aufzunehmen, dann hat das Registrierungsformular die Informationen unter Punkt 8.1.
          und 8.2.zu enthalten:
 ---pagebreak--- L 149/108      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
8.1.      Eine Erklärung, die die wichtigsten Annahmen erläutert, auf die der Emittent seine
          Prognose oder Schätzung gestützt hat.
          Bei den Annahmen sollte klar zwischen jenen unterschieden werden, die Faktoren
          betreffen, die die Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane
          beeinflussen können, und Annahmen in Bezug auf Faktoren, die klar außerhalb des
          Einflussbereiches der Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane
          liegen. Dabei sollten die Annahmen für die Anleger leicht verständlich und spezifisch
          sowie präzise sein und nicht mit der allgemeinen Exaktheit der Schätzungen in
          Verbindung stehen, die der Prognose zu Grunde liegen.
8.2.      Einen Bericht, der von unabhängigen Buchprüfern oder Abschlussprüfern erstellt
          wurde und in dem festgestellt wird, dass die Prognose oder die Schätzung nach
          Meinung der unabhängigen Buchprüfer oder Abschlussprüfer auf der angegebenen
          Grundlage ordnungsgemäß erstellt wurde und dass die Rechnungslegungsgrundlage,
          die für die Gewinnprognose oder -schätzung verwendet wurde, mit den
          Rechnungslegungsstrategien des Emittenten kohärent ist.
8.3.      Die Gewinnprognose oder -schätzung sollte auf einer Grundlage erstellt werden, die
          mit den historischen Finanzinformationen vergleichbar ist.
9.        VERWALTUNGS-, MANAGEMENT- UND AUFSICHTSORGANE
9.1.      Name und Anschrift nachstehender Personen sowie ihre Stellung bei der emittierenden
          Gesellschaft unter Angabe der wichtigsten Tätigkeiten, die sie außerhalb des
          Emittenten ausüben, sofern diese für den Emittenten von Bedeutung sind:
          (a) Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane;
          (b)     persönlich haftende Gesellschafter bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien;
9.2.      Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane sowie oberes Management
          Potenzielle Interessenkonflikte zwischen den Verpflichtungen gegenüber der
          emittierenden Gesellschaft von Seiten der unter Punkt 9.1 genannten Personen sowie
          ihre privaten Interessen oder sonstigen Verpflichtungen müssen klar festgehalten
          werden. Falls keine derartigen Konflikte bestehen, ist eine dementsprechende
          Erklärung abzugeben.
10.       HAUPTAKTIONÄRE
10.1.     Sofern dem Emittenten bekannt, Angabe der Tatsache, ob sich der Emittent in einem
          direkten oder indirekten Besitz befindet und wer der dahinter steht. Beschreibung der
          Art und Weise einer derartigen Kontrolle und der vorhandenen Maßnahmen zur
          Verhinderung des Missbrauchs einer derartigen Kontrolle.
10.2.     Sofern dem Emittenten bekannt, Beschreibung etwaiger Vereinbarungen, deren
          Ausübung zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Veränderung bei der Kontrolle des
          Emittenten führen könnte.
 ---pagebreak--- 30.4.2004    DE             Amtsblatt der Europäischen Union       L 149/109
11.       FINANZIELLE INFORMATIONEN ÜBER DIE VERMÖGENS-, FINANZ- UND
          ERTRAGSLAGE DES EMITTENTEN
 ---pagebreak--- L 149/110      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
11.1.     Historische Finanzinformationen
          Beizubringen sind geprüfte historische Finanzinformationen, die die letzten zwei
          Geschäftsjahre abdecken (bzw. einen entsprechenden kürzeren Zeitraum, während
          dessen der Emittent tätig war), sowie ein Prüfungsbericht für jedes Geschäftsjahr.
          Derartige Finanzinformationen sind gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 zu
          erstellen bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar ist, gemäß den
          nationalen Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der Emittent aus der
          Gemeinschaft stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese Finanzinformationen
          nach den im Verfahren des Artikels 3 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002
          übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards oder nach diesen
          Standards gleichwertigen nationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Ist
          keine Äquivalenz zu den Standards gegeben, so sind die Finanzinformationen in Form
          eines neu zu formulierenden Jahresabschlusses vorzulegen.
          Die geprüften historischen Finanzinformationen müssen für die letzten zwei Jahre in
          einer Form präsentiert und erstellt werden, die mit der kohärent ist, die im folgenden
          Jahresabschluss des Emittenten erscheint, wobei Rechnungslegungsstandards und -
          strategien sowie die Rechtsvorschriften zu berücksichtigen sind, die auf derlei
          Jahresabschlüsse Anwendung finden.
          Ist der Emittent in seiner aktuellen Wirtschaftsbranche weniger als ein Jahr tätig, so
          sind die geprüften historischen Finanzinformationen für diesen Zeitraum gemäß den
          Standards zu erstellen, die auf Jahresabschlüsse im Sinne der Verordnung (EG) Nr.
          1606/2002 anwendbar sind bzw. für den Fall, dass diese Verordnung nicht anwendbar
          ist, gemäß den nationalen Rechnungslegungsstandards eines Mitgliedstaats, wenn der
          Emittent aus der Gemeinschaft stammt. Bei Emittenten aus Drittländern sind diese
          historischen Finanzinformationen nach den im Verfahren des Artikels 3 der
          Verordnung         (EG)     Nr.       1606/2002         übernommenen    internationalen
          Rechnungslegungsstandards oder nach diesen Standards gleichwertigen nationalen
          Rechnungslegungsgrundsätzen zu erstellen. Diese historischen Finanzinformationen
          müssen geprüft worden sein.
          Wurden         die      geprüften       Finanzinformationen       gemäß      nationaler
          Rechnungslegungsstandards erstellt, dann müssen die unter dieser Rubrik geforderten
          Finanzinformationen zumindest Folgendes enthalten:
          (a) die Bilanz;
          (b) die Gewinn- und Verlustrechnung;
          (c) im Falle der Zulassung der Wertpapiere zum Handel lediglich auf einem
                geregelten Markt eine Kapitalflussrechnung;
          (d) die Rechnungslegungsstrategien und erläuternde Vermerke.
          Die historischen jährlichen Finanzinformationen müssen unabhängig und in
          Übereinstimmung mit den in dem jeweiligen Mitgliedstaat anwendbaren
          Prüfungsstandards oder einem äquivalenten Standard geprüft worden sein. Dabei ist
          ggf. für das Registrierungsformular zu vermerken, ob sie ein den tatsächlichen
          Verhältnissen entsprechendes Bild vermitteln.
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/111
11.2.     Jahresabschluss
          Erstellt der Emittent sowohl einen einzelnen als auch einen konsolidierten
          Jahresabschluss, so ist zumindest der konsolidierte Jahresabschluss in das
          Registrierungsformular aufzunehmen.
11.3.     Prüfung der historischen jährlichen Finanzinformationen
11.3.1.   Es ist eine Erklärung dahingehend abzugeben, dass die historischen
          Finanzinformationen geprüft wurden. Sofern die Prüfungsberichte über die historischen
          Finanzinformationen von den Abschlussprüfern abgelehnt wurden bzw. sofern sie
          Vorbehalte oder Verzichtserklärungen enthalten, sind diese Ablehnung bzw. diese
          Vorbehalte oder Verzichtserklärungen in vollem Umfang wiederzugeben und die
          Gründe dafür anzugeben.
11.3.2.   Angabe sonstiger Informationen             im    Registrierungsformular, das  von   den
          Abschlussprüfern geprüft wurde.
11.3.3.   Wurden die Finanzdaten im Registrierungsformular nicht dem geprüften
          Jahresabschluss des Emittenten entnommen, so sind die Quelle dieser Daten und die
          Tatsache anzugeben, dass die Daten ungeprüft sind.
11.4.     "Alter" der jüngsten Finanzinformationen
11.4.1.   Die geprüften Finanzinformationen dürfen nicht älter sein als 18 Monate ab dem
          Datum des Registrierungsformulars.
11.5.     Interims- und sonstige Finanzinformationen
11.5.1    Hat der Emittent seit dem Datum des letzten geprüften Jahresabschlusses
          vierteljährliche oder halbjährliche Finanzinformationen veröffentlicht, so sind diese in
          das Registrierungsformular aufzunehmen. Wurden diese vierteljährlichen oder
          halbjährlichen Finanzinformationen einer teilweisen oder vollständigen Audit-Prüfung
          unterworfen, so sind die entsprechenden Berichte ebenfalls aufzunehmen. Wurden die
          vierteljährlichen oder halbjährlichen Finanzinformationen keiner teilweisen oder
          vollständigen Audit-Prüfung unterzogen, so ist diese Tatsache anzugeben.
11.5.2.   Wurde das Registrierungsformular mehr als neun Monate nach Ablauf des letzten
          geprüften Finanzjahres erstellt, muss es Interimsfinanzinformationen enthalten, die sich
          zumindest auf die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres beziehen sollten. Wurden
          die Interimsfinanzinformationen keiner Audit-Prüfung unterzogen, ist auf diesen Fall
          eindeutig zu verweisen.
          Diese Interimsfinanzinformationen müssen einen vergleichenden Überblick über
          denselben Zeitraum wie im letzten Geschäftsjahr enthalten. Der Anforderung
          vergleichbarer Bilanzinformationen kann jedoch auch ausnahmsweise durch die
          Vorlage der Jahresendbilanz nachgekommen werden.
 ---pagebreak--- L 149/112       DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                        30.4.2004
11.6.     Gerichtsverfahren und Arbitrage
          Beizubringen sind Informationen über etwaige staatliche Interventionen,
          Gerichtsverfahren oder Arbitrageprozesse (einschließlich derjenigen Verfahren, die
          nach Kenntnis des Emittenten noch anhängig sind oder eingeleitet werden könnten) für
          einen Zeitraum, der zumindest die letzten 12 Monate abdeckt, wobei sich derlei
          Interventionen, Verfahren oder Prozesse ggf. in spürbarer Weise auf die Finanzlage
          oder die Rentabilität des Emittenten und/oder der Gruppe auswirken bzw. in jüngster
          Zeit ausgewirkt haben. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
11.7.     Wesentliche Veränderungen in der Finanzlage oder der Handelsposition des
          Emittenten
          Beschreibung jeder wesentlichen Veränderung in der Finanzlage oder der
          Handelsposition der Gruppe, die seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres eingetreten
          ist, für das entweder geprüfte Finanzinformationen oder Interimsfinanzinformationen
          veröffentlicht wurden. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
12.       WICHTIGE VERTRÄGE
          Kurze Zusammenfassung aller abgeschlossenen wichtigen Verträge, die nicht im
          normalen Geschäftsverlauf abgeschlossen wurden und die dazu führen könnten, dass
          jedwedes Mitglied der Gruppe eine Verpflichtung oder ein Recht erlangt, die bzw. das
          für die Fähigkeit des Emittenten, seinen Verpflichtungen gegenüber den
          Wertpapierinhabern in Bezug auf die ausgegebenen Wertpapiere nachzukommen, von
          großer Bedeutung ist.
13        INFORMATIONEN VON SEITEN DRITTER, ERKLÄRUNGEN VON SEITEN
          SACHVERSTÄNDIGER UND INTERESSENERKLÄRUNGEN
13.1      Wird in das Registrierungsformular eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
          aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die
          Geschäftsadresse, die Qualifikationen und - falls vorhanden - das wesentliche Interesse
          an der emittierenden Gesellschaft anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des
          Emittenten erstellt, so ist eine diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass
          die aufgenommene Erklärung oder der aufgenommene Bericht in der Form und in dem
          Zusammenhang, in dem sie bzw. er aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten
          dieser Person erhalten hat, die den Inhalt dieses Teils des Registrierungsformulars
          genehmigt hat.
13.2      Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass
          diese Informationen korrekt wiedergegeben wurden und dass - soweit es dem
          Emittenten bekannt ist und er aus den von dieser dritten Partei übermittelten
          Informationen ableiten konnte - keine Fakten unterschlagen wurden, die die
          reproduzierten Informationen unkorrekt oder irreführend gestalten würden. Darüber
          hinaus hat der Emittent die Quelle(n) der Informationen zu überprüfen.
 ---pagebreak--- 30.4.2004     DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/113
14.       EINSEHBARE DOKUMENTE
          Abzugeben ist eine Erklärung dahingehend, dass während der Gültigkeitsdauer des
          Registrierungsformulars ggf. die folgenden Dokumente oder deren Kopien eingesehen
          werden können:
          (a) die Satzung und die Statuten der emittierenden Gesellschaft;
          (b) sämtliche Berichte, Schreiben und sonstigen Dokumente, historischen
               Finanzinformationen, Bewertungen und Erklärungen, die von einem
               Sachverständigen auf Ersuchen des Emittenten ausgestellt wurden, sofern Teile
               davon in das Registrierungsformular eingeflossen sind oder in ihm darauf
               verwiesen wird;
          (c) die historischen Finanzinformationen des Emittenten oder im Falle einer Gruppe
               die historischen Finanzinformationen für den Emittenten und seine
               Tochtergesellschaften für jedes der Veröffentlichung des Registrierungsformulars
               vorausgegangenen beiden letzten Geschäftsjahre.
          Anzugeben ist auch, wo in diese Dokumente entweder in Papierform oder auf
          elektronischem Wege Einsicht genommen werden kann
 ---pagebreak--- L 149/114      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
                                            ANHANG XII
       Mindestangaben für die Wertpapierbeschreibung für derivative Wertpapiere (Schema)
    1     VERANTWORTLICHE PERSONEN
    1.1.  Alle Personen, die für die im Prospekt gemachten Angaben verantwortlich sind bzw. für
          bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine Angabe dieser Abschnitte vorzunehmen.
          Im Falle von natürlichen Personen, zu denen auch Mitglieder der Verwaltungs-, Management-
          oder Aufsichtsorgane des Emittenten gehören, sind der Name und die Funktion dieser Person zu
          nennen. Bei juristischen Personen sind Name und eingetragener Sitz der Gesellschaft
          anzugeben.
    1.2.  Erklärung der für den Prospekt verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt
          haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im Prospekt genannten Angaben ihres
          Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des
          Prospekts verändern können. Ggf. Erklärung der für bestimmte Abschnitte des Prospekts
          verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um
          sicherzustellen, dass die in dem Teil des Prospekts genannten Angaben, für die sie
          verantwortlich sind, ihres Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden,
          die die Aussage des Prospekts verändern können.
    2     RISIKOFAKTOREN
          Klare Offenlegung der Risikofaktoren, die für die Wertpapiere wichtig sind, die zum Handel
          angeboten und/oder zugelassen werden sollen, um die mit diesen Wertpapieren verbundenen
          Marktrisiken zu bewerten (im Abschnitt "Risikofaktoren"). Einbezogen werden muss auch eine
          Risikowarnung für die Anleger dahingehend, dass sie u. U. den Wert ihrer Anlage insgesamt
          oder teilweise verlieren können und/ oder wenn die Haftung des Anlegers nicht an den Wert der
          Anlage gebunden ist, eine entsprechende Erklärung samt einer Beschreibung der Umstände, in
          denen es zu einer zusätzlichen Haftung kommen kann und wie die finanziellen Folgen
          aussehen.
    3     WICHTIGE INFORMATIONEN
    3.1.  Interessen von Seiten natürlicher und juristischer Person, die an der Emission/ dem
          Angebot beteiligt sind
          Beschreibung jeglicher Interessen - einschließlich kollidierender Interessen -, die für die
          Emission/ das Angebot von ausschlaggebender Bedeutung sind, wobei die involvierten
          Personen zu spezifizieren und die Wesensart der Interessen darzulegen ist.
    3.2.  Gründe für das Angebot und Verwendung der Erträge (wenn unterschiedlich von den
          Zielen Gewinnerzielung und/oder Absicherung bestimmter Risiken)
          Wenn die Gründe für das Angebot und die Verwendung der Erträge angegeben werden, Angabe
          des Nettobetrages der Erlöse und der geschätzten Gesamtkosten für die Emission/ das Angebot
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/115
    4.    INFORMATIONEN ÜBER DIE ANZUBIETENDEN                              BZW.      ZUM      HANDEL
          ZUZULASSENDEN WERTPAPIERE
     4.1  Informationen über die Wertpapiere
4.1.1.    Beschreibung des Typs und der Kategorie der anzubietenden und/oder zum Handel
          zuzulassenden Wertpapiere einschließlich der ISIN (International Security Identification
          Number) oder eines ähnlichen anderen Sicherheitscodes.
4.1.2     Beibringung einer klaren und umfassenden Erläuterung, die den Anlegern verständlich macht,
          wie der Wert ihrer Anlage durch den Wert des Basisinstruments/ der Basisinstrumente
          beeinflusst wird, insbesondere in Fällen, in denen die Risiken am offensichtlichsten sind, es sei
          denn, die Wertpapiere haben eine Mindeststückelung von 50 000 EUR oder können lediglich
          für mindestens 50.000 EUR pro Wertpapier erworben werden.
4.1.3     Rechtsvorschriften, auf deren Grundlage die Wertpapiere geschaffen wurden
4.1.4     Angabe, ob es sich bei den Wertpapieren um Namenspapiere oder um Inhaberpapiere handelt
          und ob die Wertpapiere verbrieft oder stückelos sind. In letzterem Fall sind der Name und die
          Anschrift des die Unterlagen führenden Instituts zu nennen.
4.1.5     Währung der Wertpapieremission
4.1.6     Einstufung der Wertpapiere, die angeboten und/ oder zum Handel zugelassen werden sollen,
          einschließlich der Zusammenfassung etwaiger Klauseln, die die Rangfolge beeinflussen können
          oder das Wertpapier derzeitigen oder künftigen Verbindlichkeiten des Emittenten nachordnen
          können.
4.1.7     Beschreibung der Rechte - einschließlich ihrer etwaigen Beschränkungen -, die an die
          Wertpapiere gebunden sind, und des Verfahrens zur Ausübung dieser Rechte
4.1.8     Im Falle von Neuemissionen Angabe der Beschlüsse, Ermächtigungen und Genehmigungen,
          die die Grundlage für die erfolgte bzw. noch zu erfolgende Schaffung der Wertpapiere und/
          oder deren Emission bilden.
4.1.9     Angabe des erwarteten Emissionstermins der Wertpapiere
4.1.10    Darstellung etwaiger Beschränkungen für die freie Übertragbarkeit der Wertpapiere.
4.1.11    - Verfalltag oder Fälligkeitstermin der derivativen Wertpapiere
          - Ausübungstermin oder endgültiger Referenztermin
4.1.12    Beschreibung des Abrechnungsverfahrens für derivative Wertpapiere
4.1.13    Beschreibung, wie die Rückgabe der derivativen Wertpapiere erfolgt und Angabe des Zahlungs-
          oder Liefertermins und der Art und Weise der Berechnung
 ---pagebreak--- L 149/116      DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                          30.4.2004
4.1.14    Hinsichtlich des Lands des eingetragenen Sitzes des Emittenten und des Landes bzw. der
          Länder, in dem bzw. denen das Angebot unterbreitet oder die Zulassung zum Handel beantragt
          wird, sind folgende Angaben zu machen:
              a) Informationen über die an der Quelle einbehaltene Einkommensteuer auf die
                  Wertpapiere;
              b) Angabe der Tatsache, ob der Emittent die Verantwortung für die Einbehaltung der
                  Steuern an der Quelle übernimmt.
    4.2   Informationen über den Basiswert
4.2.1     Ausübungskurs oder endgültiger Referenzkurs des Basiswerts
4.2.2     Erklärung mit Erläuterungen zum Typ des Basiswertes und Einzelheiten darüber, wo
          Informationen über den Basiswert eingeholt werden können;
                      − Angaben darüber, wo Informationen über die vergangene und künftige
                         Wertentwicklung des Basiswertes und seine Volatilität eingeholt werden
                         können;
                      − Handelt es sich bei dem Basiswert um ein Wertpapier, Angabe
                               • des Namens des Wertpapieremittenten;
                               • der ISIN ("International Security Identification Number") oder eines
                                 ähnlichen Sicherheitsidentifikationscodes;
                      − Handelt es sich bei dem Basiswert um einen Index, Angabe
                               • der Bezeichnung des Indexes und einer Indexbeschreibung, falls der
                                 Index vom Emittenten zusammengestellt wird. Wird der Index nicht vom
                                 Emittenten zusammengestellt, Angabe des Ortes, wo Informationen zu
                                 diesem Index zu finden sind.
                      − Handelt es sich bei dem Basiswert um einen Zinssatz,
                               • Beschreibung des Zinssatzes;
                      − Sonstige:
                         Fällt der Basiswert nicht unter eine der oben genannten Kategorien, muss die
                         Wertpapierbeschreibung gleichwertige Informationen enthalten;
                      − Handelt es sich bei dem Basiswert um einen Korb von Basiswerten,
                               • Angabe der entsprechenden Gewichtungen jedes einzelnen Basiswertes
                                 im Korb.
4.2.3     Beschreibung etwaiger Störungen des Marktes oder bei der Abrechnung, die den Basiswert
          beeinflussen.
4.2.4     Korrekturvorschriften in Bezug auf Vorfälle, die den Basiswert beeinflussen.
5.        BEDINGUNGEN UND KONDITIONEN DES ANGEBOTS
5.1       Bedingungen, Angebotsstatistiken, erwarteter Zeitplan und erforderliche Maßnahmen
          zur Umsetzung des Angebots
5.1.1     Bedingungen, denen das Angebot unterliegt
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                      L 149/117
5.1.2     Gesamtsumme der Emission/ des Angebots; Ist der Betrag nicht festgelegt, Beschreibung der
          Vereinbarungen und des Zeitpunkts für die Ankündigung des endgültigen Angebotbetrags an
          das Publikum.
5.1.3     Frist - einschließlich etwaiger Änderungen - während deren das Angebot vorliegt und
          Beschreibung des Prozesses für die Umsetzung des Angebots
5.1.4     Einzelheiten zum Mindest- und/ oder Höchstbetrag der Zeichnung (entweder in Form der
          Anzahl der Wertpapiere oder des aggregierten zu investierenden Betrags)
5.1.5     Methode und Fristen für die Bedienung der Wertpapiere und ihre Lieferung
5.1.6     Vollständige Beschreibung der Art und Weise und des Termins, auf die bzw. an dem die
          Ergebnisse des Angebots offen zu legen sind.
5.2       Plan für die Aufteilung der Wertpapiere und deren Zuteilung
5.2.1     Angabe der verschiedenen Kategorien der potenziellen Investoren, denen die Wertpapiere
          angeboten werden. Erfolgt das Angebot gleichzeitig auf den Märkten in zwei oder mehreren
          Ländern und wurde/ wird eine bestimmte Tranche einigen dieser Märkte vorbehalten, Angabe
          dieser Tranche.
5.2.2     Verfahren zur Meldung des den Zeichnern zugeteilten Betrags und Angabe, ob eine Aufnahme
          des Handels vor dem Meldeverfahren möglich ist
5.3.      Kursfestsetzung
          Angabe des erwarteten Kurses, zu dem die Wertpapiere angeboten werden, oder der Methode
          zur Kursfestsetzung und des Verfahrens für seine Veröffentlichung. Angabe des Betrags
          etwaiger Kosten und Steuern, die dem Zeichner oder Käufer speziell in Rechnung gestellt
          werden.
5.4.      Platzierung und Emission
5.4.1     Name und Anschrift des Koordinators/der Koordinatoren des globalen Angebots oder einzelner
          Teile des Angebots und - sofern dem Emittenten oder dem Bieter bekannt - Angaben zu den
          Platzierern in den einzelnen Ländern des Angebots.
5.4.2     Name und Anschrift der Zahlstellen und der Depotstellen in jedem Land
5.4.3     Einzelheiten über die Institute, die bereit sind, eine Emission auf fester Zusagebasis zu
          übernehmen, und Einzelheiten über die Institute, die bereit sind, eine Emission ohne feste
          Zusage oder gemäß Vereinbarungen "zu den bestmöglichen Bedingungen" zu platzieren. Wird
          die Emission überhaupt nicht übernommen, ist eine Erklärung zum nicht abgedeckten Teil
          einzufügen.     Angabe des Gesamtbetrages                  der Übernahmeprovision und     der
          Platzierungsprovision.
5.4.4.    Angabe des Zeitpunkts, zu dem der Emissionsübernahmevertrag abgeschlossen wurde oder
          wird.
5.4.5     Name und Anschrift einer Berechnungsstelle
 ---pagebreak--- L 149/118       DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                           30.4.2004
6.         ZULASSUNG ZUM HANDEL UND HANDELSREGELN
6.1        Angabe, ob die angebotenen Wertpapiere Gegenstand eines Antrags auf Zulassung zum Handel
           sind oder sein werden und auf einem geregelten Markt oder sonstigen gleichwertigen Märkten
           vertrieben werden sollen, wobei die jeweiligen Märkte zu nennen sind. Dieser Umstand ist
           anzugeben, ohne jedoch den Eindruck zu erwecken, dass die Zulassung zum Handel auch
           tatsächlich erfolgen wird. Wenn bekannt, sollte eine Angabe der frühestmöglichen Termine der
           Zulassung der Wertpapiere zum Handel erfolgen.
6.2        Angabe sämtlicher geregelten oder gleichwertigen Märkte, auf denen nach Kenntnis des
           Emittenten Wertpapiere der gleichen Wertpapierkategorie, die zum Handel angeboten oder
           zugelassen werden sollen, bereits zum Handel zugelassen sind.
6.3        Name und Anschrift der Institute, die aufgrund einer festen Zusage als Intermediäre im
           Sekundärhandel tätig sind und Liquidität mittels Geld- und Briefkursen erwirtschaften, und
           Beschreibung der Hauptbedingungen der Zusagevereinbarung.
7.         ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
      7.1. Werden an einer Emission beteiligte Berater in der Wertpapierbeschreibung genannt, ist eine
           Erklärung zu der Funktion abzugeben, in der sie gehandelt haben.
      7.2. Angabe weiterer Informationen in der Wertpapierbeschreibung, die von gesetzlichen
           Abschlussprüfern teilweise oder vollständig geprüft wurden und über die die Abschlussprüfer
           einen Prüfungsbericht erstellt haben. Reproduktion des Berichts oder mit Erlaubnis der
           zuständigen Behörden Zusammenfassung des Berichts.
      7.3. Wird in die Wertpapierbeschreibung eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
           aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die Geschäftsadresse, die
           Qualifikationen und - falls vorhanden - das wesentliche Interesse an der emittierenden
           Gesellschaft anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des Emittenten erstellt, so ist eine
           diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass die aufgenommene Erklärung oder der
           aufgenommene Bericht in der Form und in dem Zusammenhang, in dem sie bzw. er
           aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten dieser Person erhalten hat, die den Inhalt
           dieses Teils der Wertpapierbeschreibung genehmigt hat.
      7.4. Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass diese
           Information korrekt wiedergegeben wurde und dass - soweit es dem Emittenten bekannt ist und
           er aus den von dieser dritten Partei übermittelten Informationen ableiten konnte - keine Fakten
           unterschlagen wurden, die die reproduzierten Informationen unkorrekt oder irreführend
           gestalten würden. Darüber hinaus hat der Emittent die Quelle(n) der Informationen zu
           überprüfen.
      7.5. Im Prospekt ist anzugeben, ob der Emittent die Veröffentlichung von Informationen nach
           erfolgter Emission beabsichtigt. Hat der Emittent die Veröffentlichung derartiger Informationen
           angekündigt, hat er im Prospekt zu spezifizieren, welche Informationen veröffentlicht werden
           und wo man sie erhalten kann.
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/119
                                            ANHANG XIII
 Mindestangaben für die Wertpapierbeschreibung für Schuldtitel mit einer Mindeststückelung von
                                                    50 000 EUR
                                                (Schema)
1.        VERANTWORTLICHE PERSONEN
1.1       Alle Personen, die für die im Prospekt gemachten Angaben verantwortlich sind bzw. für
          bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine Angabe dieser Abschnitte
          vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen auch Mitglieder der
          Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane des Emittenten gehören, sind der Name
          und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen Personen sind Name und
          eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
1.2       Erklärung der für den Prospekt verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt
          haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im Prospekt genannten Angaben ihres
          Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des
          Prospekts verändern können. Ggf. Erklärung der für bestimmte Abschnitte des Prospekts
          verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um
          sicherzustellen, dass die in dem Teil des Prospekts genannten Angaben, für die sie
          verantwortlich sind, ihres Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen
          werden, die die Aussage des Prospekts verändern können.
2         RISIKOFAKTOREN
          Klare Offenlegung der Risikofaktoren, die für die zum Handel zuzulassenden Wertpapiere
          von ausschlaggebender Bedeutung sind, wenn es darum geht, das Marktrisiko zu bewerten,
          mit dem diese Wertpapiere behaftet sind. Diese Offenlegung muss unter der Rubrik
          "Risikofaktoren" erfolgen.
3.        WICHTIGE INFORMATIONEN
          Interessen von Seiten natürlicher und juristischer Personen, die an der Emission
          beteiligt sind
          Beschreibung jeglicher Interessen - einschließlich kollidierender Interessen -, die für die
          Emission von ausschlaggebender Bedeutung sind, wobei die involvierten Personen zu
          spezifizieren und die Wesensart der Interessen darzulegen ist.
4.        INFORMATIONEN             ÜBER         DIE        ZUM        HANDEL    ZUZULASSENDEN
          WERTPAPIERE
4.1.      Gesamtbetrag der Wertpapiere, die zum Handel zuzulassen sind
4.2.      Beschreibung des Typs und der Kategorie der zum Handel zuzulassenden Wertpapiere
          einschließlich der ISIN (International Security Identification Number) oder eines ähnlichen
          anderen Sicherheitscodes.
 ---pagebreak--- L 149/120      DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                           30.4.2004
4.3.      Rechtsvorschriften, auf deren Grundlage die Wertpapiere geschaffen wurden
4.4.      Angabe, ob es sich bei den Wertpapieren um Namenspapiere oder um Inhaberpapiere handelt
          und ob die Wertpapiere verbrieft oder stückelos sind. In letzterem Fall sind der Name und die
          Anschrift des die Unterlagen führenden Instituts zu nennen.
4.5.      Währung der Wertpapieremission
4.6.      Einstufung der Wertpapiere, die zum Handel zugelassen werden sollen, einschließlich der
          Zusammenfassung etwaiger Klauseln, die die Rangfolge beeinflussen können oder das
          Wertpapier derzeitigen oder künftigen Verbindlichkeiten des Emittenten nachordnen können.
4.7.      Beschreibung der Rechte - einschließlich ihrer etwaigen Beschränkungen -, die an die
          Wertpapiere gebunden sind, und des Verfahrens zur Ausübung dieser Rechte
4.8.      Angabe des nominalen Zinssatzes und Bestimmungen zur Zinsschuld
                  −    Datum, ab dem die Zinsen fällig werden und Zinsfälligkeitstermine;
                  −    Frist für die Einbringung von Zinsforderungen und Rückzahlung des
                       Kapitalbetrages;
                   Ist der Zinssatz nicht festgelegt, Beschreibung des Basiswertes, auf den er sich stützt,
                   und der verwendeten Methode zur Verbindung beider Werte.
                  −    Beschreibung etwaiger Vorfälle, die eine Marktzerrüttung oder eine
                       Unterbrechung der Abrechnung bewirken und die sich auf den Basiswert
                       auswirken;
                  −    Anpassungsregeln bei Vorfällen, die den Basiswert beeinflussen;
                  −    Name der Berechnungsstelle.
4.9.      Fälligkeitstermin und Vereinbarungen für die Darlehenstilgung, einschließlich der
          Rückzahlungsverfahren. Wird auf Initiative des Emittenten oder des Wertpapierinhabers eine
          vorzeitige Tilgung ins Auge gefasst, so ist sie unter Angabe der Tilgungsbedingungen zu
          beschreiben.
4.10.     Angabe der Rendite
4.11.     Repräsentation der Schuldtitelinhaber unter Angabe der die Anleger vertretenden
          Organisation und der auf die Repräsentation anwendbaren Bestimmungen. Angabe des Ortes,
          an dem die Anleger die Verträge einsehen können, die diese Repräsentationsformen regeln.
4.12.     Angabe der Beschlüsse, Ermächtigungen und Genehmigungen, die die Grundlage für die
          erfolgte Schaffung der Wertpapiere und/ oder deren Emission bilden.
4.13.     Angabe des Emissionstermins der Wertpapiere
4.14.     Darstellung etwaiger Beschränkungen für die freie Übertragbarkeit der Wertpapiere
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/121
5.        ZULASSUNG ZUM HANDEL UND HANDELSREGELN
5.1.      Angabe des Marktes, auf dem die Wertpapiere gehandelt werden und für die ein Prospekt
          veröffentlicht wurde. Wenn bekannt, sollten die frühestmöglichen Termine für die Zulassung
          der Wertpapiere zum Handel angegeben werden.
5.2.      Name und Anschrift etwaiger Zahlstellen und Depotstellen in jedem Land
6.        KOSTEN DER ZULASSUNG ZUM HANDEL
          Angabe der geschätzten Gesamtkosten für die Zulassung zum Handel
7.        ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
7.1.      Werden an einer Emission beteiligte Berater in der Wertpapierbeschreibung genannt, ist eine
          Erklärung zu der Funktion abzugeben, in der sie gehandelt haben.
7.2.
          Angabe weiterer Informationen in der Wertpapierbeschreibung, die von gesetzlichen
          Abschlussprüfern teilweise oder vollständig geprüft wurden und über die die Abschlussprüfer
          einen Prüfungsbericht erstellt haben. Reproduktion des Berichts oder mit Erlaubnis der
          zuständigen Behörden Zusammenfassung des Berichts
7.3.
          Wird in die Wertpapierbeschreibung eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
          aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die Geschäftsadresse, die
          Qualifikationen und - falls vorhanden - das wesentliche Interesse an der emittierenden
          Gesellschaft anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des Emittenten erstellt, so ist eine
          diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass die aufgenommene Erklärung oder
          der aufgenommene Bericht in der Form und in dem Zusammenhang, in dem sie bzw. er
          aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten dieser Person erhalten hat, die den Inhalt
          dieses Teils der Wertpapierbeschreibung genehmigt hat.
7.4.
          Sofern Informationen von Seiten Dritter übernommen wurden, ist zu bestätigen, dass diese
          Information korrekt wiedergegeben wurde und dass - soweit es dem Emittenten bekannt ist
          und er aus den von dieser dritten Partei übermittelten Informationen ableiten konnte - keine
          Fakten unterschlagen wurden, die die reproduzierten Informationen unkorrekt oder
          irreführend gestalten würden. Darüber hinaus ist/ sind die Quelle(n) der Informationen zu
          überprüfen.
7.5.
          Angabe der Kreditratings, die einem Emittenten oder seinen Schuldtiteln auf Anfrage des
          Emittenten oder in Zusammenarbeit mit dem Emittenten beim Ratingverfahren zugewiesen
          wurden.
 ---pagebreak--- L 149/122       DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
                                               ANHANG XIV
      Zusätzliches Informationsmodul betreffend den Basistitel für bestimmte Dividendenwerte
1.        Beschreibung des Basistitels
          1.1. Beschreibung des Typs und der Kategorie der Anteile
          1.2  Rechtsvorschriften, denen zufolge die Anteile geschaffen wurden oder noch werden
          1.3  Angabe, ob es bei den Wertpapieren um Namenspapiere oder um Inhaberpapiere handelt
               und ob die Wertpapiere verbrieft oder stückelos sind. In letzterem Fall sind der Name und
               die Anschrift des die Unterlagen führenden Instituts zu nennen.
          1.4  Angabe der Währung der Emission
          1.5  Beschreibung der Rechte - einschließlich ihrer etwaigen Beschränkungen -, die an die
               Basisaktien gebunden sind, und des Verfahrens zur Ausübung dieser Rechte
               –    Dividendenrechte:
                    –      fester/e Termin/e, ab dem/ denen die Dividendenberechtigung beginnt;
                    –      Verjährungsfrist für den Verfall der Dividendenberechtigung und Angabe des
                           entsprechenden Begünstigten;
                    –      Dividendenbeschränkungen              und      Verfahren für     gebietsfremde
                           Wertpapierinhaber;
                    –      Dividendensatz bzw. Methode zu seiner Berechnung, Angabe der Frequenz
                           und der kumulativen bzw. nichtkumulativen Wesensart der Zahlungen.
               –    Stimmrechte:
               –    Vorzugsrechte bei Angeboten zur Zeichnung von Wertpapieren derselben Kategorie;
               –    Recht auf Beteiligung am Gewinn des Emittenten;
               –    Recht auf Beteiligung am Saldo im Falle einer Liquidation;
               –    Tilgungsklauseln;
               –    Umtauschbedingungen
          1.6. Im Falle von Neuemissionen Angabe der Beschlüsse, Ermächtigungen und
               Genehmigungen, die die Grundlage für die erfolgte bzw. noch zu erfolgende Schaffung der
               Wertpapiere und/ oder deren Emission bilden und Angabe des Emissionstermins
          1.7. Angabe des Orts und des Zeitpunkts der erfolgten bzw. noch zu erfolgenden Zulassung der
               Papiere zum Handel
 ---pagebreak--- 30.4.2004        DE                    Amtsblatt der Europäischen Union                         L 149/123
          1.8. Darstellung etwaiger Beschränkungen für die freie Übertragbarkeit der Wertpapiere
          1.9. Angabe etwaig bestehender obligatorischer Übernahmeangebote und/ oder Verdrängungs-
                und "Ausverkaufs"-Vorschriften in Bezug auf die Wertpapiere
          1.10. Angabe öffentlicher Übernahmeangebote von Seiten Dritter in Bezug auf das Eigenkapital
                des Emittenten, die während des letzten oder im Verlauf des derzeitigen Geschäftsjahres
                erfolgten. Zu nennen sind dabei der Kurs oder die Umtauschbedingungen für derlei
                Angebote sowie das Resultat.
          1.11. Auswirkungen der Ausübung des Rechts des Basistitels auf den Emittenten und eines
                möglichen Verwässerungseffekts für die Aktionäre
2.       Wenn der Emittent des Basistitels ein Unternehmen ist, das derselben Gruppe angehört, so sind
die für diesen Emittenten beizubringenden Informationen jene, die im Schema des
Registrierungsformulars für Aktien gefordert werden.
 ---pagebreak--- L 149/124        DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                       30.4.2004
                                               ANHANG XV
     Mindestangaben für das Registrierungsformular für Wertpapiere, die von Organismen für
                   gemeinsame Anlagen des geschlossenen Typs ausgegeben werden (Schema)
       Zusätzlich zu den in diesem Schema geforderten Informationen müssen die Organismen für
       gemeinsame Anlagen die Informationen beibringen, die unter den Absätzen und Punkten 1, 2, 3, 4,
       5.1, 7, 9.1, 9.2.1, 9.2.3, 10.4, 13, 14, 15, 16, 17.2, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25 in Anhang I
       (Mindestangaben für das Registrierungsformular für Aktien (Schema)) gefordert werden.
1.0    Anlageziel und Anlagepolitik
1.1.   Detaillierte Beschreibung der Anlagepolitik und der Anlageziele, die der Organismus für
       gemeinsame Anlagen verfolgt, und Erläuterung, wie diese Anlageziele und die Anlagepolitik
       variiert werden können, einschließlich etwaiger Umstände, unter denen eine derartige Variation die
       Zustimmung der Anleger erfordert. Beschreibung etwaiger Techniken und Instrumente, die bei der
       Verwaltung des Organismus für gemeinsame Anlagen verwendet werden dürfen.
1.2    Angabe der Obergrenzen für die Kreditaufnahme und/oder der Leverage-Limits des Organismus für
       gemeinsame Anlagen. Sind derlei Obergrenzen oder Limits nicht gegeben, Angabe dieser Tatsache.
1.3    Regulierungsstatus des Organismus für gemeinsame Anlagen und Angabe des Namens der
       Regulierungsbehörde im Land seiner Gründung.
1.4    Profil eines typischen Anlegers, auf den der Organismus für gemeinsame Anlagen zugeschnitten ist.
2.     Anlagebeschränkungen
2.1    Ggf. Angabe der Anlagebeschränkungen, die auf den Organismus für gemeinsame Anlagen
       zutreffen, und Angabe, wie die Wertpapierinhaber über Maßnahmen informiert werden, die der
       Vermögensverwalter im Falle eines Verstoßes gegen die Beschränkungen ergreift.
2.2    Wenn mehr als 20% der Bruttovermögenswerte eines Organismus für gemeinsame Anlagen wie
       folgt behandelt werden können (es sei denn, die Punkte 2.3 oder 2.5 finden Anwendung)
       a) entweder direkte oder indirekte Anlage oder Ausleihung an einen einzigen Basisemittenten
       (einschließlich der Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen des Basisemittenten);
       oder
       b) Anlage in einen Organismus oder mehrere Organismen für gemeinsame Anlagen, die über die
       20% ihrer Bruttovermögenswerte hinaus in andere Organismen für gemeinsame Anlagen (des
       geschlossenen oder des offenen Typs) investieren dürfen; oder
       c) Exponierung in Bezug auf die Bonität oder Solvenz einer anderen Gegenpartei (einschließlich der
       Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen)
       dann sind die folgenden Informationen beizubringen:
       (i) Informationen über jeden Basisemittenten/ jeden Organismus für gemeinsame Anlagen/ jede
       Gegenpartei, so als wäre er ein Emittent im Sinne des Schemas der Mindestangaben für das
       Registrierungsformular für Aktien (im Fall von a)) oder im Sinne des Schemas der Mindestangaben
       für das Registrierungsformular für Wertpapiere, die von Organismen für gemeinsame Anlagen des
       geschlossenen Typs ausgegeben werden (im Fall von b)) oder im Sinne des Schemas der
 ---pagebreak--- 30.4.2004        DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                        L 149/125
       Mindestangaben für das Registrierungsformular für Schuldtitel und derivative Wertpapiere mit einer
       Mindeststückelung von 50 000 EUR (im Falle von c)) ; oder
       (ii) wenn die Wertpapiere, die von einem Basisemittenten/ einem Organismus für gemeinsame
       Anlagen/ einer Gegenpartei ausgegeben wurden, bereits zum Handel auf einem geregelten Markt
       oder einem gleichwertigen Markt zugelassen sind, oder wenn die Verpflichtungen von einem
       Unternehmen garantiert werden, dessen Wertpapiere bereits zum Handel auf einem geregelten oder
       einem gleichwertigen Markt zugelassen sind, Name, Anschrift, Land der Gründung, Art der
       Geschäftstätigkeit und Name des Marktes, auf dem seine Wertpapiere zugelassen werden.
       Diese Anforderung gilt nicht, wenn die 20%-Grenze aus folgenden Gründen überschritten wird:
       Wertsteigerungen und Wertminderungen, Wechselkursänderungen oder Erhalt von Rechten,
       Gratifikationen, Leistungen in Form von Kapital oder sonstige Maßnahmen, die jeden Inhaber einer
       Anlage betreffen, sofern der Vermögensverwalter den Schwellenwert berücksichtigt, wenn er die
       Veränderungen im Portfolio analysiert.
2.3    Darf ein Organismus für gemeinsame Anlagen über die Grenze von 20% seiner
       Bruttovermögenswerte hinaus in andere Organismen für gemeinsame Anlagen (des offenen und/
       oder des geschlossenen Typs) investieren, ist zu beschreiben, ob und wie das Risiko bei diesen
       Anlagen gestreut wird. Darüber hinaus findet Punkt 2.2. in aggregierter Form so auf die
       Basisanlagen Anwendung, als wären diese direkt getätigt worden.
2.4.   Werden hinsichtlich Punkt 2.2.c) Sicherheiten zur Abdeckung des Teils der Exponierung in Bezug
       auf eine Gegenpartei gestellt, der über die 20%-Grenze der Bruttovermögenswerte des Organismus
       für gemeinsame Anlagen hinausgeht, sind die Einzelheiten derartiger Sicherheitsvereinbarungen
       anzugeben.
2.5    Darf ein Organismus für gemeinsame Anlagen über einen Schwellenwert von 40% seiner
       Bruttovermögenswerte hinaus Anlagen in einen anderen Organismus für gemeinsame Anlagen
       tätigen, muss eine der nachfolgend genannten Informationen beigebracht werden:
       (a) Informationen über jeden “Basis”-Organismus für gemeinsame Anlagen, so als wäre er ein
       Emittent im Sinne des Schemas der Mindestangaben für das Registrierungsformular für
       Wertpapiere, die von Organismen für gemeinsame Anlagen des geschlossenen Typs ausgegeben
       werden;
       (b) wenn die Wertpapiere, die von einem “Basis”-Organismus für gemeinsame Anlagen ausgegeben
       wurden, bereits zum Handel auf einem geregelten Markt oder einem gleichwertigen Markt
       zugelassen sind, oder wenn die Verpflichtungen von einem Unternehmen garantiert werden, dessen
       Wertpapiere bereits zum Handel auf einem geregelten oder einem gleichwertigen Markt zugelassen
       sind, Name, Anschrift, Land der Gründung, Art der Geschäftstätigkeit und Name des Marktes, auf
       dem seine Wertpapiere zugelassen werden
2.6    Effektive Wertpapiere
       Investiert ein Organismus für gemeinsame Anlagen direkt in effektive Wertpapiere, Angabe dieser
       Tatsache und des derart investierten Prozentsatzes
2.7.   Organismen für gemeinsame Anlagen, die in Immobilien investieren
       Handelt es sich bei dem Organismus für gemeinsame Anlagen um einen Organismus, der in
 ---pagebreak--- L 149/126        DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                           30.4.2004
       Immobilien investiert, sind diese Tatsache und der Prozentsatz des Portfolios anzugeben, der in
       Immobilien investiert werden soll. Ferner sind eine Beschreibung der Immobilie vorzunehmen und
       etwaige bedeutende Kosten anzugeben, die mit dem Erwerb und dem Halten einer solchen
       Immobilie einhergehen. Zudem ist ein Schätzgutachten für die Immobilie(n) beizubringen.
       Die Offenlegung unter Punkt 4.1. gilt für:
       a) das Unternehmen, das die Schätzung vornimmt;
       b) ein etwaiges anderes Unternehmen, das für die Verwaltung der Immobilie zuständig ist.
2.8    Derivative Finanzinstrumente/ Geldmarktinstrumente/ Währungen
       Investiert ein Organismus für gemeinsame Anlagen in derivative Finanzinstrumente,
       Geldmarktinstrumente und Währungen, die nicht dem Ziel einer effizienten Portfolioverwaltung
       dienen (d.h. lediglich dem Zweck der Reduzierung, Übertragung oder Eliminierung des
       Anlagerisikos der Basisanlagen eines Organismus für gemeinsame Anlagen, einschließlich der
       Einbeziehung einer Technik oder eines Instruments zur Absicherung gegen Wechselkurs- und
       Kreditrisiken), so ist anzugeben, ob diese Anlagen für das Hedging oder für Anlagezwecke
       verwendet werden, und zu beschreiben, ob und wie das Risiko in Bezug auf diese Anlagen gestreut
       wird.
2.9.   Punkt 2.2. gilt nicht für Anlagen in Wertpapiere, die von einer Regierung, den öffentlichen Organen
       und Stellen eines Mitgliedstaats, seinen regionalen und lokalen Gebietskörperschaften oder von
       einem OECD-Land ausgegeben werden.
2.10. Punkt 2.2.a) gilt nicht für Organismen für gemeinsame Anlagen, deren Anlageziel darin besteht,
       ohne wesentliche Änderung einen Index nachzubilden, der sich auf ein großes Wertpapierspektrum
       stützt und allgemein anerkannt ist. In diesem Fall ist eine Beschreibung der Zusammensetzung des
       Indexes beizubringen.
3      Dienstleister eines Organismus für gemeinsame Anlagen
3.1.   Angabe des tatsächlichen oder geschätzten Höchstbetrages wichtiger Vergütungen, die ein
       Organismus für gemeinsame Anlagen direkt oder indirekt für jede Dienstleistung zu zahlen hat, die
       er im Rahmen von Vereinbarungen erhalten hat, die zum Termin der Abfassung des
       Registrierungsformulars oder davor geschlossen wurden, und Beschreibung, wie diese Vergütungen
       berechnet werden.
3.2.   Beschreibung jeglicher Vergütung, die von einem Organismus für gemeinsame Anlagen direkt oder
       indirekt zu zahlen ist und nicht Punkt 3.1. zugeordnet werden kann, dennoch aber wichtig ist oder
       sein kann.
3.3.   Erhält ein Dienstleister eines Organismus für gemeinsame Anlagen Leistungen von Seiten Dritter
       (d.h. nicht des Organismus für gemeinsame Anlagen) aufgrund der Erbringung einer Dienstleistung
       für eben diesen Organismus für gemeinsame Anlagen, und können diese Leistungen nicht dem
       Organismus für gemeinsame Anlagen zugeordnet werden, so sind eine diesbezügliche Erklärung
       abzugeben und ggf. der Name der dritten Partei, und eine Beschreibung der Wesensart der
       Leistungen beizubringen..
 ---pagebreak--- 30.4.2004        DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                       L 149/127
3.4.   Angabe des Namens des Dienstleisters, der für die Bestimmung und Berechnung des
       Nettoinventarwerts des Organismus für gemeinsame Anlagen zuständig ist.
3.5.   Beschreibung etwaiger potenzieller wichtiger Interessenkonflikte, die ein Dienstleister eines
       Organismus für gemeinsame Anlagen eventuell zwischen seinen Verpflichtungen gegenüber diesem
       Organismus und Verpflichtungen gegenüber Dritten und ihren sonstigen Interessen sieht.
       Beschreibung etwaiger Vereinbarungen, die zur Behebung derartiger Interessenkonflikte
       eingegangen wurden.
4.     Vermögensverwalter/ Vermögensberater
4.1.   Für jeden Vermögensverwalter Beibringung von Informationen, so wie sie gemäß den Punkten 5.1.1
       bis 5.1.4 offen zu legen sind, und falls erheblich gemäß Punkt 5.1.5 von Anhang I. Ebenfalls
       Beschreibung seines reglementären Status und seiner Erfahrungen.
4.2.   Bei Unternehmen, die eine Anlageberatung in Bezug auf die Vermögenswerte eines Organismus für
       gemeinsame Anlagen vornehmen, sind der Name und eine kurze Beschreibung des Unternehmens
       beizubringen.
5.     Verwahrung
5.1.   Vollständige Beschreibung, wie und von wem die Vermögenswerte eines Organismus für
       gemeinsame Anlagen gehalten werden, und einer jeglichen treuhänderischen oder ähnlichen
       Beziehung zwischen dem Organismus für gemeinsame Anlagen und einer dritten Partei in Bezug
       auf die Verwahrung.
       Wird ein solcher Verwahrer, Trustee oder sonstiger Treuhänder bestellt, sind folgende Angaben zu
       machen:
       a) Informationen, so wie sie gemäß den Punkten 5.1.1 bis 5.1.4 offen zu legen sind, und falls
       erheblich, gemäß Punkt 5.1.5 von Anhang I;
       (b) Beschreibung der Verpflichtungen einer solchen Partei im Rahmen der Verwahrung oder einer
       sonstigen Vereinbarung;
       (c) etwaige delegierte Verwahrungsvereinbarungen;
       (d) reglementärer Status des designierten Verwahrers und seiner delegierten Stellen.
5.2.   Hält ein anderes Unternehmen als die unter Punkt 5.1. genannten Vermögenswerte am Organismus
       für gemeinsame Anlagen, Beschreibung, wie diese Vermögenswerte gehalten werden und etwaiger
       sonstiger Risiken.
6.     Bewertung
6.1.   Beschreibung wie oft und aufgrund welcher Bewertungsprinzipien und -methoden der Inventarwert
       eines Organismus für gemeinsame Anlagen bestimmt wird, unterschieden nach den verschiedenen
       Anlagekategorien.
 ---pagebreak--- L 149/128        DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                      30.4.2004
       Erklärung, wie der Inventarwert den Anlegern mitgeteilt werden soll.
6.2.   Detaillierte Beschreibung aller Umstände, unter denen Bewertungen ausgesetzt werden können.
       Erklärung, wie eine derartige Aussetzung den Anlegern mitgeteilt oder zur Verfügung gestellt
       werden soll.
7      Überkreuz-Verpflichtungen
7.1.   Im Falle eines Dachorganismus für gemeinsame Anlagen (“umbrella collective investment
       undertaking”) Angabe etwaiger Überkreuz-Verpflichtungen, die zwischen verschiedenen Kategorien
       oder Anlagen in andere Organismen für gemeinsame Anlagen auftreten können, und Angabe der
       Maßnahmen zur Begrenzung derartiger Verpflichtungen
8.     Finanzinformationen
8.1.   Hat ein Organismus für gemeinsame Anlagen seit dem Datum seiner Gründung oder Niederlassung
       bis zum Tag der Erstellung des Registrierungsformulars seine Tätigkeit nicht aufgenommen und
       wurde kein Jahresabschluss erstellt, Angabe dieser Tatsache.
       Hat ein Organismus für gemeinsame Anlagen seine Tätigkeit aufgenommen, gelten die
       Bestimmungen von Punkt 20 in Anhang I zu den Mindestangaben für das Registrierungsformular
       für Aktien.
8.2.   Umfassende und sinnvolle Analyse des Portfolios des Organismus für gemeinsame Anlagen (wenn
       ungeprüft, entsprechender klarer Hinweis)
8.3.   Angabe des aktuellsten Inventarwerts pro Wertpapier im Schema für die Wertpapierbeschreibung
       (wenn ungeprüft, entsprechender klarer Hinweis)
 ---pagebreak--- 30.4.2004       DE                    Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/129
                                           ANHANG XVI
      Mindestangaben für das Registrierungsformular für Wertpapiere, die von Mitgliedstaaten,
          Drittländern und ihren regionalen und lokalen Gebietskörperschaften ausgegeben werden
                                                      (Schema)
1.         VERANTWORTLICHE PERSONEN
1.1        Alle Personen, die für die im Registrierungsformular gemachten Angaben
           verantwortlich sind bzw. für bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine
           Angabe dieser Abschnitte vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen
           auch Mitglieder der Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane des Emittenten
           gehören, sind der Name und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen
           Personen sind Name und eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
1.2        Erklärung der für das Registrierungsformular verantwortlichen Personen, dass sie die
           erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im
           Registrierungsformular genannten Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine
           Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des Registrierungsformulars
           verändern können. Ggf. Erklärung der für bestimmte Abschnitte des
           Registrierungsformulars verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt
           haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die in dem Teil des
           Registrierungsformulars genannten Angaben, für die sie verantwortlich sind, ihres
           Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage
           des Registrierungsformulars verändern können.
2          RISIKOFAKTOREN
           Klare Offenlegung der Risikofaktoren, die die Fähigkeit des Emittenten beeinträchtigen
           können, seinen sich aus den Wertpapieren gegenüber den Anlegern ergebenden
           Verpflichtungen nachzukommen (unter der Rubrik 'Risikofaktoren').
3.         INFORMATIONEN ÜBER DEN EMITTENTEN
3.1.       Gesetzlicher Name des Emittenten und kurze Beschreibung seiner Stellung im
           nationalen öffentlichen Rahmen
3.2.       Wohnsitz oder geografische Belegenheit sowie Rechtsform des Emittenten, seine
           Kontaktadresse und Telefonnummer
3.3.       Etwaige Ereignisse in jüngster Zeit betreffend die Bewertung der Solvenz des
           Emittenten
 ---pagebreak--- L 149/130      DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                      30.4.2004
3.4.      Beschreibung der Wirtschaft des Emittenten, insbesondere aber
              a) der Struktur der Wirtschaft mit detaillierten Angaben zu den
                  Hauptwirtschaftszweigen;
              b) des Bruttoinlandsprodukts mit einer Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweigen
                  für die letzten beiden Rechnungsjahre.
3.5.      Allgemeine Beschreibung des politischen Systems des Emittenten und der Regierung,
          einschließlich detaillierter Angaben zu dem Organ, dem der Emittent untersteht
4.        ÖFFENTLICHE FINANZEN UND HANDEL
          Informationen zu den nachfolgend genannten Punkten für die beiden Rechnungsjahre,
          die dem Datum der Erstellung des Registrierungsformulars vorausgehen:
                   • Steuer- und Haushaltssystem
                   • Bruttostaatsverschuldung, einschließlich einer Übersicht über die
                       Verschuldung, die Fälligkeitsstruktur der ausstehenden Verbindlichkeiten
                       (mit besonderer Kennzeichnung der Verbindlichkeiten mit einer
                       Restlaufzeit von weniger als einem Jahr) und die Schuldentilgung
                   • Zahlen für den Außenhandel und Zahlungsbilanz
                   • Devisenreserven, einschließlich möglicher Belastungen dieser Reserven,
                       wie Termingeschäfte oder Derivate
                   • Finanzlage und Ressourcen, einschließlich in einheimischer Währung
                       verfügbarer Bareinlagen
                   • Zahlen für Einkommen und Ausgaben
          Beschreibung der Audit-Verfahren und der Verfahren der externen Prüfung der
          Abschlüsse des Emittenten
5.        WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN
5.1.      Einzelheiten zu wesentlichen Veränderungen seit Ende des letzten Rechnungsjahres bei
          den Informationen, die gemäß Punkt 4 beigebracht wurden. Ansonsten ist eine negative
          Erklärung abzugeben.
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                          L 149/131
6.        GERICHTSVERFAHREN UND ARBITRAGE
          Beizubringen sind Informationen über etwaige staatliche Interventionen,
          Gerichtsverfahren oder Arbitrageprozesse (einschließlich derjenigen Verfahren, die
          nach Kenntnis des Emittenten noch anhängig sind oder eingeleitet werden könnten) für
          einen Zeitraum, der zumindest die letzten 12 Monate abdeckt, wobei sich derlei
          Interventionen, Verfahren oder Prozesse in spürbarer Weise auf die Finanzlage oder die
          Rentabilität des Emittenten und/oder der Gruppe auswirken bzw. in jüngster Zeit
          ausgewirkt haben. Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
6.2       Informationen über eine etwaige Immunität, die der Emittent bei Gerichtsverfahren
          genießt.
7.        ERKLÄRUNGEN              VON         SEITEN           SACHVERSTÄNDIGER            UND
          INTERESSENERKLÄRUNGEN
          Wird in das Registrierungsformular eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
          aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die
          Geschäftsadresse und die Qualifikationen anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen
          des Emittenten erstellt, so ist eine diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben,
          dass die aufgenommene Erklärung oder der aufgenommene Bericht in der Form und in
          dem Zusammenhang, in dem sie bzw. er aufgenommen wurde, die Zustimmung von
          Seiten der Person erhalten hat, die den Inhalt dieses Teils des Registrierungsformulars
          genehmigt hat.
          Soweit dem Emittenten bekannt, sind Informationen über etwaige Interessen des
          Sachverständigen beizubringen, die sich auf seine Unabhängigkeit bei der Abfassung
          des Berichts auswirken können.
 ---pagebreak--- L 149/132      DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                        30.4.2004
8.        EINSEHBARE DOKUMENTE
          Abzugeben ist eine Erklärung dahingehend, dass während der Gültigkeitsdauer
          des Registrierungsformulars ggf. die folgenden Dokumente (oder deren Kopien)
          eingesehen werden können:
          a) Finanzberichte und Prüfungsberichte über den Emittenten für die beiden letzten
              Rechnungsjahre und Budget für das laufende Rechnungsjahr;
          b) sämtliche Berichte, Schreiben und sonstigen Dokumente, Bewertungen und
              Erklärungen, die von einem Sachverständigen auf Ersuchen des Emittenten
              ausgestellt wurden, sofern Teile davon in das Registrierungsformular eingeflossen
              sind oder in ihm darauf verwiesen wird.
          Anzugeben ist auch, wo in diese Dokumente entweder in Papierform oder auf
          elektronischem Wege Einsicht genommen werden kann.
 ---pagebreak--- 30.4.2004        DE                     Amtsblatt der Europäischen Union                      L 149/133
                                             ANHANG XVII
      Mindestangaben für das Registrierungsformular für Wertpapiere, die von internationalen
          öffentlichen Organismen ausgegeben werden, und für Schuldtitel, deren Garantiegeber ein
                                        OECD-Mitgliedstaat ist (Schema)
1.             VERANTWORTLICHE PERSONEN
1.1           Alle Personen, die für die im Registrierungsformular gemachten Angaben verantwortlich
              sind bzw. für bestimmte Abschnitte davon. Im letzteren Fall ist eine Angabe dieser
              Abschnitte vorzunehmen. Im Falle von natürlichen Personen, zu denen auch Mitglieder der
              Verwaltungs-, Management- und Aufsichtsorgane des Emittenten gehören, sind der Name
              und die Funktion dieser Person zu nennen. Bei juristischen Personen sind Name und
              eingetragener Sitz der Gesellschaft anzugeben.
1.2           Erklärung der für das Registrierungsformular verantwortlichen Personen, dass sie die
              erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um sicherzustellen, dass die im
              Registrierungsformular genannten Angaben ihres Wissens nach richtig sind und keine
              Tatsachen verschwiegen werden, die die Aussage des Registrierungsformulars verändern
              können. Ggf. Erklärung der für bestimmte Abschnitte des Registrierungsformulars
              verantwortlichen Personen, dass sie die erforderliche Sorgfalt haben walten lassen, um
              sicherzustellen, dass die in dem Teil des Registrierungsformulars genannten Angaben, für
              die sie verantwortlich sind, ihres Wissens nach richtig sind und keine Tatsachen
              verschwiegen werden, die die Aussage des Registrierungsformulars verändern können.
2.            RISIKOFAKTOREN
              Klare Offenlegung der Risikofaktoren, die die Fähigkeit des Emittenten beeinträchtigen
              können, seinen sich aus den Wertpapieren gegenüber den Anlegern ergebenden
              Verpflichtungen nachzukommen (unter der Rubrik 'Risikofaktoren')
3.            INFORMATIONEN ÜBER DEN EMITTENTEN
3.1           Gesetzlicher Name des Emittenten und kurze Beschreibung seines Rechtsstatus
3.2           Belegenheit des Hauptsitzes sowie Rechtsform des Emittenten, seine Kontaktadresse und
              Telefonnummer
3.3           Einzelheiten über das Organ, dem der Emittent untersteht, und ggf. Beschreibung seiner
              Verwaltungsvereinbarungen
3.4           Kurze Beschreibung der Hauptzielsetzungen und –aufgaben des Emittenten
3.5           Finanzierungsmittel des Emittenten, Garantien und andere Verpflichtungen gegenüber
              seinen Mitgliedern
 ---pagebreak--- L 149/134   DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                         30.4.2004
3.6       Etwaige Ereignisse in jüngster Zeit betreffend die Bewertung der Solvenz des Emittenten
3.7       Liste der Mitglieder des Emittenten
4.        FINANZINFORMATIONEN
4.1       Die beiden jüngsten veröffentlichten und geprüften Jahresabschlüsse, die gemäß den
          Rechnungslegungs- und Wirtschaftsprüfungsgrundsätzen erstellt wurden, die zuvor vom
          Emittenten angenommen wurden, und kurze Beschreibung dieser beiden
          Grundsatzkategorien.
          Einzelheiten zu etwaigen wesentlichen Veränderungen in der Finanzlage des Emittenten, die
          seit der Veröffentlichung des letzten geprüften Jahresabschlusses eingetreten sind.
          Ansonsten ist eine negative Erklärung abzugeben.
5.        GERICHTSVERFAHREN UND ARBITRAGE
5.1       Beizubringen sind Informationen über etwaige staatliche Interventionen, Gerichtsverfahren
          oder Arbitrageprozesse (einschließlich derjenigen Verfahren, die nach Kenntnis des
          Emittenten noch anhängig sind oder eingeleitet werden könnten) für einen Zeitraum, der
          zumindest die letzten 12 Monate abdeckt, wobei sich derlei Interventionen, Verfahren oder
          Prozesse in spürbarer Weise auf die Finanzlage oder die Rentabilität des Emittenten
          und/oder der Gruppe auswirken bzw. in jüngster Zeit ausgewirkt haben. Ansonsten ist eine
          negative Erklärung abzugeben.
5.2       Informationen über eine etwaige sich aus den Gründungsdokumenten ergebende Immunität,
          die der Emittent bei Gerichtsverfahren genießt.
6.        ERKLÄRUNGEN                VON           SEITEN            SACHVERSTÄNDIGER           UND
          INTERESSENERKLÄRUNGEN
          Wird in das Registrierungsformular eine Erklärung oder ein Bericht einer Person
          aufgenommen, die als Sachverständiger handelt, so sind der Name, die Geschäftsadresse
          und die Qualifikationen anzugeben. Wurde der Bericht auf Ersuchen des Emittenten erstellt,
          so ist eine diesbezügliche Erklärung dahingehend abzugeben, dass die aufgenommene
          Erklärung oder der aufgenommene Bericht in der Form und in dem Zusammenhang, in dem
          sie bzw. er aufgenommen wurde, die Zustimmung von Seiten der Person erhalten hat, die
          den Inhalt dieses Teils des Registrierungsformulars genehmigt hat.
          Soweit dem Emittenten bekannt, sind Informationen über etwaige Interessen des
          Sachverständigen beizubringen, die sich auf seine Unabhängigkeit bei der Abfassung des
          Berichts auswirken können
7.        EINSEHBARE DOKUMENTE
          Abzugeben ist eine Erklärung dahingehend, dass während der Gültigkeitsdauer des
          Registrierungsformulars ggf. die folgenden Dokumente (oder deren Kopien)
          eingesehen werden können:
 ---pagebreak--- 30.4.2004   DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                        L 149/135
          a) Jahresberichte und Prüfungsberichte über den Emittenten für die beiden letzten
              Geschäftsjahre, die gemäß den vom Emittenten angenommenen Rechnungslegungs- und
              Wirtschaftsprüfungsgrundsätzen erstellt wurden;
          b) sämtliche Berichte, Schreiben und sonstigen Dokumente, Bewertungen und
              Erklärungen, die von einem Sachverständigen auf Ersuchen des Emittenten ausgestellt
              wurden, sofern Teile davon in das Registrierungsformular eingeflossen sind oder in ihm
              darauf verwiesen wird;
          c) die Gründungsdokumente des Emittenten.
          Anzugeben ist auch, wo in diese Dokumente entweder in Papierform oder auf
          elektronischem Wege Einsicht genommen werden kann.
 ---pagebreak--- L 149/136       DE                Amtsblatt der Europäischen Union                  30.4.2004
                                       ANHANG XVIII
                                KOMBINATIONSTABELLE
                                             REGISTRIERUNGSFORMULAR
     ANHANG XVIII
                                                 SCHEMATA                       MODUL
 WERTPAPIERTYPEN           AKT-  SCHULD- SCHULD-                   ABS SCHULD-    PRO
                            IEN    TITEL            TITEL                TITEL  FORMA
                                 und DERI- und DERI-                      UND  INFORMA-
                                  VATIVE           VATIVE                DERI-  TIONEN
                                  WERT-             WERT-               VATIVE
                                 PAPIERE PAPIERE                        WERT-
                                                                       PAPIERE
                                  (< EUR           (> oder =              VON
                                                    EUR 50             BANKEN
                                   50 000)            000)
Aktien (Vorzugsaktien,
rückzahlbare       Aktien,
Aktien                 mit
Vorzugszeichnungs-
rechten etc…)
Anleihen         (normale
Anleihen, Gewinnschuld-
verschreibungen,
strukturierte Anleihen
etc…)       mit      einer
Stückelung von weniger
als EUR 50 000                     ODER                                  ODER
Anleihen         (normale
Anleihen, Gewinnschuld-
verschreibungen,
strukturierte Anleihen
etc…)       mit      einer
Stückelung            von
mindestens EUR 50 000                               ODER                 ODER
Von Dritten garantierte
Schuldtitel                        ODER             ODER                 ODER
Von Dritten garantierte
derivative Wertpapiere             ODER             ODER                 ODER
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE         Amtsblatt der Europäischen Union      L 149/137
“Asset backed securities”
(ABS)
Anleihen, die in Aktien
Dritter     umtauschbar
oder konvertierbar sind
bzw.      Anteile     des
Emittenten oder der
Gruppe, die zum Handel
auf einem geregelten
Markt zugelassen sind      ODER             ODER           ODER
Anleihen, die in Anteile
des            Emittenten
umtauschbar          oder
konvertierbar sind und
nicht      auf     einem
geregelten         Markt
zugelassen sind
Anleihen, die in Anteile
der               Gruppe
umtauschbar          oder
konvertierbar sind und
nicht      auf     einem
geregelten         Markt
zugelassen sind            ODER             ODER           ODER
Anleihen              mit
Optionsscheinen      zum
Bezug der Anteile des
Emittenten, die nicht
zum Handel auf einem
geregelten         Markt
zugelassen sind
Aktien                mit
Optionsscheinen      zum
Bezug der Anteile des
Emittenten, die nicht
zum Handel auf einem
geregelten         Markt
zugelassen sind
Derivative Wertpapiere,
die ein Recht auf
Zeichnung oder den
Erwerb von Anteilen des
Emittenten eröffnen, die
nicht zum Handel auf
einem geregelten Markt
 ---pagebreak--- L 149/138       DE         Amtsblatt der Europäischen Union      30.4.2004
zugelassen sind
Derivative Wertpapiere,
die ein Recht auf den
Erwerb von Anteilen der
Gruppe eröffnen, die
nicht zum Handel auf
einem geregelten Markt
zugelassen sind             ODER             ODER           ODER
Derivative Wertpapiere,
die ein Recht auf
Zeichnung oder den
Erwerb von Anteilen des
Emittenten oder der
Gruppe eröffnen, die
zum Handel auf einem
geregelten          Markt
zugelassen sind und
derivative Wertpapiere,
die an einen anderen
Basistitel als Anteile des
Emittenten oder der
Gruppe gebunden sind,
die nicht zum Handel auf
einem geregelten Markt
zugelassen            sind
(einschließlich
sämtlicher     derivativen
Wertpapiere, die Recht
auf                   eine
Kassaregulierung geben)     ODER             ODER           ODER
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                   Amtsblatt der Europäischen Union                L 149/139
                                                      REGISTRIERUNGSFORMULAR
          ANHANG XVIII
                                                                   SCHEMATA
       WERTPAPIERTYPEN               ORGANISMEN                   STAATEN UND INTERNATION
                                              FÜR                     IHRE        ALE
                                     GEMEINSAME                   REGIONALEN  ÖFFENTLICHE
                                     ANLAGEN DES                 UND LOKALEN  ORGANISMEN
                                     GESCHLOSSEN                     GEBIETS-
                                          EN TYPS              KÖRPERSCHAFTE
                                                                        N
Aktien             (Vorzugsaktien,
rückzahlbare Aktien, Aktien mit
Vorzugszeichnungsrechten etc…)
Anleihen     (normale     Anleihen,
Gewinnschuldverschreibungen,
strukturierte Anleihen etc…) mit
einer Stückelung von weniger als
EUR 50 000
Anleihen     (normale     Anleihen,
Gewinnschuldverschreibungen,
strukturierte Anleihen etc…) mit
einer Stückelung von mindestens
EUR 50 000
Von Dritten garantierte Schuldtitel
Von Dritten garantierte derivative
Wertpapiere
“Asset backed securities” (ABS)
Anleihen, die in Aktien Dritter
umtauschbar oder konvertierbar
sind bzw. Anteile des Emittenten
oder der Gruppe, die zum Handel
auf einem geregelten Markt
zugelassen sind
Anleihen, die in Anteile des
Emittenten umtauschbar oder
konvertierbar sind und nicht auf
einem geregelten Markt zugelassen
sind
 ---pagebreak--- L 149/140      DE                    Amtsblatt der Europäischen Union 30.4.2004
Anleihen, die in Anteile der Gruppe
umtauschbar oder konvertierbar
sind und nicht auf einem geregelten
Markt zugelassen sind
Anleihen mit Optionsscheinen zum
Bezug der Anteile des Emittenten,
die nicht zum Handel auf einem
geregelten Markt zugelassen sind
Aktien mit Optionsscheinen zum
Bezug der Anteile des Emittenten,
die nicht zum Handel auf einem
geregelten Markt zugelassen sind
Derivative Wertpapiere, die ein
Recht auf Zeichnung oder den
Erwerb      von     Anteilen     des
Emittenten eröffnen, die nicht zum
Handel auf einem geregelten Markt
zugelassen sind
Derivative Wertpapiere, die ein
Recht auf den Erwerb von Anteilen
der Gruppe eröffnen, die nicht zum
Handel auf einem geregelten Markt
zugelassen sind
Derivative Wertpapiere, die ein
Recht auf Zeichnung oder den
Erwerb      von     Anteilen     des
Emittenten oder der Gruppe
eröffnen, die zum Handel auf einem
geregelten Markt zugelassen sind
und derivative Wertpapiere, die an
einen anderen Basistitel als Anteile
des Emittenten oder der Gruppe
gebunden sind, die nicht zum
Handel auf einem geregelten Markt
zugelassen sind (einschließlich
sämtlicher               derivativen
Wertpapiere, die Recht auf eine
Kassaregulierung geben
 ---pagebreak--- 30.4.2004      DE                  Amtsblatt der Europäischen Union                   L 149/141
                                              WERTPAPIERBESCHREIBUNG
      ANHANG XVIII
                                       SCHEMATA                       ZUSÄTZLICHE MODULE
 WERTPAPIERTYPEN            AKTIEN SCHULD       SCHULD      DERIVATIV GARANTI ABS BASISTITE
                                    -TITEL       -TITEL          E      EN            L
                                    (< EUR      (> oder =      WERT-
                                    50 000)      EUR 50       PAPIERE
                                                   000)
Aktien     (Vorzugsaktien,
rückzahlbare        Aktien,
Aktien                  mit
Vorzugszeichnungs-
rechten etc…)
Anleihen          (normale
Anleihen, Gewinnschuld-
verschreibungen,
strukturierte     Anleihen
etc…)       mit       einer
Stückelung von weniger
als EUR 50 000
Anleihen          (normale
Anleihen, Gewinnschuld-
verschreibungen,
strukturierte     Anleihen
etc…)       mit       einer
Stückelung             von
mindestens EUR 50 000
Von Dritten garantierte
Schuldtitel                          ODER         ODER
Von Dritten garantierte
derivative Wertpapiere
“Asset backed securities”
(ABS)                                ODER         ODER
Anleihen, die in Aktien
Dritter umtauschbar oder
konvertierbar sind bzw.
Anteile des Emittenten
                                                            Nur Punkt
oder der Gruppe, die zum
                                     ODER         ODER         4.2.2
Handel       auf     einem
 ---pagebreak--- L 149/142       DE          Amtsblatt der Europäischen Union  30.4.2004
geregelten           Markt
zugelassen sind
Anleihen, die in Anteile
des              Emittenten
umtauschbar            oder
konvertierbar sind und
nicht       auf      einem
geregelten           Markt
zugelassen sind              ODER          ODER
Anleihen, die in Anteile
der Gruppe umtauschbar
oder konvertierbar sind
und nicht auf einem
geregelten           Markt
zugelassen sind              ODER          ODER
Anleihen                mit
Optionsscheinen        zum
Bezug der Anteile des
Emittenten, die nicht zum                               UND
Handel       auf     einem                           Ausnahme
geregelten           Markt                              Punkt
zugelassen sind              ODER          ODER         4.2.2
Aktien                  mit
Optionsscheinen        zum
Bezug der Anteile des                                   UND
Emittenten, die nicht zum                            Ausnahme
Handel       auf     einem
geregelten           Markt                              Punkt
zugelassen sind                                         4.2.2
Derivative Wertpapiere,
die     ein   Recht     auf
Zeichnung       oder    den
Erwerb von Anteilen des
Emittenten eröffnen, die
nicht zum Handel auf                                 Ausnahme
einem geregelten Markt                                  Punkt
zugelassen sind                                         4.2.2
Derivative Wertpapiere,
die ein Recht auf den
Erwerb von Anteilen der
                                                     Ausnahme
Gruppe eröffnen, die
                                                        Punkt
nicht zum Handel auf
                                                        4.2.2
einem geregelten Markt
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zugelassen sind
Derivative Wertpapiere,
die     ein   Recht     auf
Zeichnung      oder     den
Erwerb von Anteilen des
Emittenten     oder     der
Gruppe eröffnen, die zum
Handel       auf     einem
geregelten          Markt
zugelassen     sind    und
derivative Wertpapiere,
die an einen anderen
Basistitel als Anteile des
Emittenten     oder     der
Gruppe gebunden sind,
die nicht zum Handel auf
einem geregelten Markt
zugelassen             sind
(einschließlich sämtlicher
derivativen Wertpapiere,
die Recht auf eine
Kassaregulierung geben)
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Anhang XIX: Verzeichnis bestimmter Kategorien von Emittenten
- Immobiliengesellschaften
- Bergbaugesellschaften
- Investmentgesellschaften
- In der wissenschaftlichen Forschung tätige Gesellschaften
- Seit weniger als drei Jahren bestehende Gesellschaften (Startups)
- Schifffahrtsgesellschaften