CELEX: 62010CA0412
Language: de
Date: 2011-11-17 00:00:00
Title: Rechtssache C-412/10: Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) vom 17. November 2011 (Vorabentscheidungsersuchen des High Court of Justice (Queen’s Bench Division) — Vereinigtes Königreich) — Deo Antoine Homawoo/GMF Assurances SA (Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen — Auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendendes Recht — Verordnung (EG) Nr. 864/2007 — Zeitlicher Anwendungsbereich)

28.1.2012   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 25/15
            
         
      Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) vom 17. November 2011 (Vorabentscheidungsersuchen des High Court of Justice (Queen’s Bench Division) — Vereinigtes Königreich) — Deo Antoine Homawoo/GMF Assurances SA
      (Rechtssache C-412/10) (1)
      
      (Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen - Auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendendes Recht - Verordnung (EG) Nr. 864/2007 - Zeitlicher Anwendungsbereich)
      (2012/C 25/23)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Vorlegendes Gericht
      
      High Court of Justice [Queen's Bench Division]
      
         Parteien des Ausgangsverfahrens
      
      
         Kläger: Deo Antoine Homawoo
      
         Beklagte: GMF Assurances SA
      
         Gegenstand
      
      Vorabentscheidungsersuchen — High Court of Justice (Queen’s Bench Division) (Vereinigtes Königreich) — Auslegung der Art. 15 Buchst. c, 31 und 32 der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Juli 2007 über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom II) (ABl. L 199, S. 40) sowie des Art. 297 VAEU — Zeitlicher Anwendungsbereich — Reichweite des auf die schadensbegründenden Ereignisse anzuwendenden Rechts
      
         Tenor
      
      Die Art. 31 und 32 der Verordnung (EG) Nr. 864/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Juli 2007 über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht („Rom II“) in Verbindung mit Art. 297 AEUV sind dahin auszulegen, dass ein nationales Gericht verpflichtet ist, diese Verordnung nur auf schadensbegründende Ereignisse anzuwenden, die ab dem 11. Januar 2009 eingetreten sind, und dass der Zeitpunkt der Einleitung des Verfahrens, mit dem Schadensersatz eingeklagt wird, oder der Zeitpunkt der Bestimmung des anwendbaren Rechts durch das angerufene Gericht keinen Einfluss auf die Festlegung des zeitlichen Anwendungsbereichs dieser Verordnung haben.
      
         (1)  ABl. C 301 vom 6.11.2010.