CELEX: 62020TN0338
Language: de
Date: 2020-05-27 00:00:00
Title: Rechtssache T-338/20: Klage, eingereicht am 27. Mai 2020 — KI/eu-LISA

24.8.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 279/42
            
         
      Klage, eingereicht am 27. Mai 2020 — KI/eu-LISA
      (Rechtssache T-338/20)
      (2020/C 279/55)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: KI (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwältinnen L. Levi und M. Vandenbussche)
      
         Beklagte: Agentur der Europäischen Union für das Betriebsmanagement von IT-Großsystemen im Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
      
         Anträge
      
      Der Kläger beantragt,
      
                  —
               
               
                  die Entscheidung vom 15. Juli 2019, den Kläger auf eine andere Stelle umzusetzen, aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  soweit erforderlich, die Entscheidung vom 17. Februar 2020 aufzuheben, mit der die Beschwerde des Klägers zurückgewiesen wurde;
               
            
                  —
               
               
                  den Ersatz seines mit 10 000 Euro veranschlagten immateriellen Schadens anzuordnen;
               
            
                  —
               
               
                  der Beklagten sämtliche Kosten aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Der Kläger stützt seine Klage auf vier Gründe.
      
                  1.
               
               
                  Rechtswidrigkeit der Entscheidung des Exekutivdirektors vom 25. Juni 2019, bestätigt und ergänzt durch die Entscheidung des Exekutivdirektors vom 29. August 2019, da sie gegen die Erfordernisse einer fairen und transparenten Abwägung der Verdienste, den Grundsatz der Nichtdiskriminierung, Art. 41 der Charta und das dienstliche Interesse verstoße.
               
            
                  2.
               
               
                  Die Entscheidung über die Umsetzung verstoße offenkundig gegen das dienstliche Interesse und die Gleichwertigkeit der Dienstposten.
               
            
                  3.
               
               
                  Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör, Verstoß gegen die Begründungspflicht und gegen Art. 41 der Charta.
               
            
                  4.
               
               
                  Verstoß gegen die Fürsorgepflicht, gegen Art. 31 Abs. 2 der Charta, Art. 1e des Statuts, gegen die Richtlinie 2003/88/EG über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung und gegen den Grundsatz der Nichtdiskriminierung.