CELEX: 62020TN0041
Language: de
Date: 2020-01-24 00:00:00
Title: Rechtssache T-41/20: Klage, eingereicht am 24. Januar 2020 – Di Bernardo/Kommission

9.3.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 77/60
            
         
      Klage, eingereicht am 24. Januar 2020 – Di Bernardo/Kommission
      (Rechtssache T-41/20)
      (2020/C 77/81)
      Verfahrenssprache: Französisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: Danilo Di Bernardo (Brüssel, Belgien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte S. Orlandi und T. Martin)
      
         Beklagter: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Der Kläger beantragt,
      
                  —
               
               
                  die in Durchführung des Urteils vom 29. November 2018 in der Rechtssache T-811/16 erlassene Entscheidung vom 13. März 2019 aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  die Kommission zu verurteilen, dem Kläger einen Betrag von 50 000 Euro als Ersatz für den ihm entstandenen materiellen Schaden sowie einen Betrag von 7 000 Euro, vorbehaltlich einer Erhöhung während des Verfahrens, als Ersatz für seinen immateriellen Schaden zu zahlen;
               
            
                  —
               
               
                  der Kommission die Kosten aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Die Klage wird auf folgende Gründe gestützt:
      
                  1.
               
               
                  Verstoß gegen die Bekanntmachung des Auswahlverfahrens durch den Prüfungsausschuss, soweit die von ihm festgelegten Zulassungskriterien den Inhalt dieser Bekanntmachung rechtswidrig einschränkten. Der Kläger macht hierzu geltend, dass der Prüfungsausschuss dadurch gegen die Bekanntmachung des Ausgangsverfahrens verstoßen habe, dass er Zulassungskriterien erlassen habe, die die Wirkung hätten, die Berücksichtigung einer der Erfahrung des Klägers vergleichbaren Erfahrung, obwohl sie mit den Anforderungen der Bekanntmachung des Ausgangsverfahrens vereinbar sei, auszuschließen.
               
            
                  2.
               
               
                  Offensichtliche Beurteilungsfehler, mit denen die angefochtene Entscheidung behaftet sei und die die Frage beträfen, ob die Berufserfahrung des Klägers mit der Art der in der Bekanntmachung des Ausgangsverfahrens beschriebenen Funktionen in Zusammenhang stehe.