CELEX: 62014CN0495
Language: de
Date: 2014-11-06 00:00:00
Title: Rechtssache C-495/14: Vorabentscheidungsersuchen des Tribunale regionale di giustizia amministrativa di Trento (Italien), eingereicht am 6. November 2014 — Antonia Tita u. a./Ministero della Giustizia u. a.

26.1.2015   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 26/12
            
         Vorabentscheidungsersuchen des Tribunale regionale di giustizia amministrativa di Trento (Italien), eingereicht am 6. November 2014 — Antonia Tita u. a./Ministero della Giustizia u. a.
   (Rechtssache C-495/14)
   (2015/C 026/15)
   Verfahrenssprache: Italienisch
   
      Vorlegendes Gericht
   
   Tribunale regionale di giustizia amministrativa di Trento (Italien)
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Kläger: Antonia Tita, Alessandra Carlin, Piero Constantini
   
      Beklagter: Ministero della Giustizia, Ministero dell’Economia e delle Finanze, Presidenza del Consiglio dei Ministri, Segretario Generale del Tribunale Regionale di Giustizia Amministrativa di Trento (TRGA)
   
      Vorlagefrage
   
   Stehen die Grundsätze, die von der Richtlinie 2007/66/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2007 (1), der Richtlinie 89/665/EWG (2) und der Richtlinie 92/13/EWG (3) zur Verbesserung [der] Wirksamkeit der Nachprüfungsverfahren bezüglich der Vergabe öffentlicher Aufträge aufgestellt worden sind, einer nationalen italienischen Regelung wie der über die Einheitsgebühr, die in den Art. 9, 13 Abs. 6bis und 6bis.1 und Art. 14 Abs. 3ter des Decreto del Presidente della Repubblica Nr. 115 vom 30. Mai 2002 (mehrmals novelliert durch spätere Gesetzesänderungen) sowie in Art. 1 Abs. 27 des Gesetzes Nr. 228 vom 24. Dezember 2012 niedergelegt ist, entgegen, die hohe Einheitsgebühren für den Zugang zu den Verwaltungsgerichten im Bereich öffentlicher Aufträge festgesetzt haben?
   
      (1)  Richtlinie 2007/66/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2007 zur Änderung der Richtlinien 89/665/EWG und 92/13/EWG des Rates im Hinblick auf die Verbesserung der Wirksamkeit der Nachprüfungsverfahren bezüglich der Vergabe öffentlicher Aufträge (ABl. L 335, S. 31).
   
      (2)  Richtlinie 89/665/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Anwendung der Nachprüfungsverfahren im Rahmen der Vergabe öffentlicher Liefer- und Bauaufträge (ABl. L 395, S. 33).
   
      (3)  Richtlinie 92/13/EWG des Rates vom 25. Februar 1992 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Anwendung der Gemeinschaftsvorschriften über die Auftragsvergabe durch Auftraggeber im Bereich der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im Telekommunikationssektor (ABl. L 76, S. 14).