CELEX: 42010X0612(02)
Language: de
Date: 2010-06-12 00:00:00
Title: Regelung Nr. 23 der Wirtschaftskommission für das Europa der Vereinten Nationen (UN/ECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Rückfahrscheinwerfer für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger

12.6.2010   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               L 148/34
            
         Nur die von der UN/ECE verabschiedeten Originalfassungen sind international rechtsverbindlich. Der Status dieser Regelung und das Datum ihres Inkrafttretens sind der neuesten Fassung des UN/ECE-Statusdokuments TRANS/WP.29/343 zu entnehmen, das von folgender Website abgerufen werden kann:
   http://www.unece.org/trans/main/wp29/wp29wgs/wp29gen/wp29fdocstts.html
   Regelung Nr. 23 der Wirtschaftskommission für das Europa der Vereinten Nationen (UN/ECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Rückfahrscheinwerfer für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
   Einschließlich des gesamten gültigen Textes bis:
   Ergänzung 15 zur Regelung in ihrer ursprünglichen Fassung - Tag des Inkrafttretens: 15. Oktober 2008
   INHALTSVERZEICHNIS
   REGELUNG
   
               0.
            
            Anwendungsbereich
         
               1.
            
            Begriffsbestimmungen
         
               2.
            
            Antrag auf Genehmigung
         
               3.
            
            Aufschriften
         
               4.
            
            Genehmigung
         
               5.
            
            Allgemeine Vorschriften
         
               6.
            
            Lichtstärken
         
               7.
            
            Prüfverfahren
         
               8.
            
            Farbe des ausgestrahlten Lichts
         
               9.
            
            Übereinstimmung der Produktion
         
               10.
            
            Maßnahmen bei Abweichungen in der Produktion
         
               11.
            
            Endgültige Einstellung der Produktion
         
               12.
            
            Namen und Anschriften der Technischen Dienste, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführen, und der Behörden
         ANHÄNGE
   
               Anhang 1 —
            
            Mitteilung über die Genehmigung oder die Erweiterung oder die Versagung oder den Entzug einer Genehmigung oder die endgültige Einstellung der Produktion für einen Typ eines Rückfahrscheinwerfers nach der Regelung Nr. 23
         
               Anhang 2 —
            
            Beispiele der Anordnungen der Genehmigungszeichen
         
               Anhang 3 —
            
            Fotometrische Messungen
         
               Anhang 4 —
            
            Farbe des weißen Lichts (Farbwertanteile)
         
               Anhang 5 —
            
            Mindestanforderungen für Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung der Produktion
         
               Anhang 6 —
            
            Mindestanforderungen für stichprobenartige Überprüfungen durch einen Prüfer
         0.   ANWENDUNGSBEREICH
   Diese Regelung gilt für Rückfahrscheinwerfer für Fahrzeuge der Klassen M, N, O und T (1).
   1.   BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
   Im Sinne dieser Regelung ist:
   
               1.1.
            
            
               „Rückfahrscheinwerfer“ eine Leuchte, die dazu dient, die Fahrbahn hinter dem Fahrzeug zu beleuchten und andere Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam zu machen, dass das Fahrzeug rückwärts fährt oder zum Rückwärtsfahren ansetzt.
            
         
               1.2.
            
            
               Die Begriffsbestimmungen, die in der Regelung Nr. 48 und ihren bis zum Zeitpunkt der Stellung des Antrags auf Genehmigung in Kraft gesetzten Änderungsserien aufgeführt sind, gelten auch für diese Regelung.
            
         
               1.3.
            
            
               „Rückfahrscheinwerfer unterschiedlicher Typen“ sind Leuchten, die sich in wesentlichen Einzelheiten wie den folgenden unterscheiden:
               
                           a)
                        
                        
                           der Fabrik- oder Handelsmarke;
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           den Merkmale des optischen Systems (Lichtstärkepegel, Winkel der Lichtverteilung, Kategorie der Glühlampe, Lichtquellenmodul usw.).
                        
                     Eine Änderung der Farbe der Glühlampe oder der Farbe irgendeines Filters bedeutet keine Änderung des Typs.
            
         
               1.4.
            
            
               Bei Angaben in dieser Regelung, die sich auf Prüfglühlampen und die Regelung Nr. 37 beziehen, ist auf die Regelung Nr. 37 und ihre bei der Beantragung der Typgenehmigung geltende Änderungsserie zu verweisen.
            
         2.   ANTRAG AUF GENEHMIGUNG
   
               2.1.
            
            
               Der Antrag auf Erteilung einer Genehmigung ist vom Inhaber der Fabrik- oder Handelsmarke oder von seinem ordentlich bevollmächtigten Vertreter zu stellen.
               Auf Wunsch des Antragstellers kann vermerkt werden, dass die Einrichtung an einem Fahrzeug mit verschiedenen Neigungen der Bezugsachse im Verhältnis zu den Bezugsebenen des Fahrzeugs und zur Fahrbahn oder um seine Bezugsachse gedreht angebracht werden darf; diese verschiedenen Bedingungen für die Anbringung sind im Mitteilungsblatt anzugeben.
            
         
               2.2.
            
            
               Für jeden Typ eines Rückfahrscheinwerfers sind dem Antrag beizufügen:
               
                           2.2.1.
                        
                        
                           Zeichnungen in dreifacher Ausfertigung, die genügend Einzelheiten enthalten, um die Feststellung des Typs des Rückfahrscheinwerfers zu ermöglichen, und in welcher(n) geometrischen Lage(n) der Rückfahrscheinwerfer am Fahrzeug angebracht werden darf; die Beobachtungsrichtung, die die Bezugsachse bei den Prüfungen (horizontaler Winkel H = 0°, vertikaler Winkel V = 0°) ist; sowie der Punkt, der bei diesen Prüfungen als Bezugspunkt dient. In den Zeichnungen ist die Stelle anzugeben, an der die Genehmigungsnummer und die zusätzlichen Zeichen in Bezug auf den Kreis anzubringen sind;
                        
                     
                           2.2.2.
                        
                        
                           eine kurze technische Beschreibung, aus der, außer bei Leuchten mit nicht auswechselbaren Lichtquellen, insbesondere hervorgeht:
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       die vorgeschriebene(n) Glühlampenkategorie(n); diese Glühlampenkategorie muss eine der in der Regelung Nr. 37 und ihrer bei der Beantragung der Typgenehmigung geltenden Änderungsserie genannten Kategorien sein, und/oder
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       der spezielle Lichtquellenmodul-Identifizierungscode.
                                    
                                 
                     
                           2.2.3.
                        
                        
                           zwei Muster. Diese müssen nicht identisch sein. Sind sie nicht identisch, so müssen sie symmetrisch ausgebildet und eines zum Anbau auf der linken und eines zum Anbau auf der rechten Seite des Fahrzeuges bestimmt sein; sind die beiden vorgelegten Muster identisch, so müssen sie zum Anbau entweder nur auf der linken oder nur auf der rechten Fahrzeugseite vorgesehen sein.
                        
                     
         3.   AUFSCHRIFTEN
   Die für die Erteilung einer Genehmigung eingereichten Muster eines Typs eines Rückfahrscheinwerfers müssen mit folgenden Aufschriften versehen sein:
   
               3.1.
            
            
               der Fabrik- oder Handelsmarke des Antragstellers; diese Marke muss deutlich lesbar und dauerhaft sein;
            
         
               3.2.
            
            
               außer bei Leuchten mit nicht auswechselbaren Lichtquellen mit einer deutlich lesbaren und dauerhaften Aufschrift, die enthält:
               
                           a)
                        
                        
                           die vorgeschriebene Kategorie oder Kategorien der Glühlampe(n); und/oder
                        
                     
                           b)
                        
                        
                           den speziellen Identifizierungscode des Lichtquellenmoduls.
                        
                     
         
               3.3.
            
            
               der waagerechten Aufschrift „TOP“ am obersten Teil der Lichtaustrittsfläche, falls dies erforderlich ist, um Fehler beim Anbauen des Rückfahrscheinwerfers an das Fahrzeug zu vermeiden;
            
         
               3.4.
            
            
               einer ausreichend großen Fläche für das Genehmigungszeichen und die zusätzlichen Zeichen nach Absatz 4.3; diese Stelle ist in den Zeichnungen nach Absatz 2.2.1 anzugeben;
            
         
               3.5.
            
            
               bei Leuchten mit nicht auswechselbaren Lichtquellen oder mit Lichtquellenmodul(en) der Angabe der Nennspannung oder des Spannungsbereiches und der Nennleistung.
            
         
               3.6.
            
            
               Bei Leuchten mit Lichtquellenmodul(en) muss das (müssen die) Lichtquellenmodul(e) aufweisen:
               
                           3.6.1.
                        
                        
                           die Fabrik- oder Handelsmarke des Antragstellers; diese Aufschrift muss deutlich lesbar und dauerhaft sein;
                        
                     
                           3.6.2.
                        
                        
                           den speziellen Identifizierungscode des Moduls; diese Aufschrift muss deutlich lesbar und dauerhaft sein. Dieser spezielle Identifizierungscode muss die Buchstaben „MD“ für „MODUL“ enthalten, gefolgt von dem Genehmigungszeichen ohne den Kreis nach Absatz 4.2.1.1 und — bei mehreren ungleichen Lichtquellenmodulen — zusätzlichen Symbolen oder Zeichen; dieser spezielle Identifizierungscode muss in den Zeichnungen nach Absatz 2.2.1 angegeben werden.
                           Das Genehmigungszeichen braucht nicht dasselbe wie das an der Leuchte, in die das Modul eingebaut wird, zu sein; beide Aufschriften müssen jedoch von demselben Antragsteller stammen.
                        
                     
                           3.6.3.
                        
                        
                           die Angabe der Nennspannung und der Nennleistung.
                        
                     
         4.   GENEHMIGUNG
   4.1.   Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn beide Muster eines Typs eines Rückfahrscheinwerfers den Vorschriften dieser Regelung entsprechen.
   4.2.   Jede Genehmigung umfasst die Zuteilung einer Genehmigungsnummer; dieselbe Vertragspartei darf diese Nummer einem anderen Typ eines Rückfahrscheinwerfers nicht mehr zuteilen. Die Erteilung, die Erweiterung, die Versagung oder der Entzug einer Genehmigung für einen Typ eines Rückfahrscheinwerfers oder die endgültige Einstellung der Produktion ist den Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, mit einem Formblatt, das dem Muster in Anhang 1 entspricht, mitzuteilen.
   4.3.   An jedem Rückfahrscheinwerfer, der einem nach dieser Regelung genehmigten Typ entspricht, sind an der Stelle nach Absatz 3.4 zusätzlich zu dem Zeichen und den Angaben nach den Absätzen 3.1, 3.2 und 3.3 oder 3.5 anzubringen:
   
               4.3.1.
            
            
               ein internationales Genehmigungszeichen, bestehend aus:
               
                           4.3.1.1.
                        
                        
                           einem Kreis, in dem sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Landes befinden, das die Genehmigung erteilt hat (2); und
                        
                     
                           4.3.1.2.
                        
                        
                           einer Genehmigungsnummer;
                        
                     
         
               4.3.2.
            
            
               einem zusätzlichen Zeichen, das aus den Buchstaben A und R, die wie in dem Muster in Anhang 2 miteinander verbunden werden.
            
         
               4.3.3.
            
            
               Die ersten beiden Ziffern der Genehmigungsnummer, die die neueste Änderungsserie zu dieser Regelung bezeichnen, können in der Nähe des zusätzlichen Zeichens „AR“ angeordnet werden.
            
         
               4.3.4.
            
            
               an Leuchten, deren Winkel der Sichtbarkeit in horizontaler Richtung zur Bezugsachse asymmetrisch sind, ein Pfeil, der auf die Seite zeigt, auf der die fotometrischen Werte bis zu einem Winkel von 45° H den Vorschriften entsprechen.
            
         4.4.   Unabhängige Leuchten
   Entsprechen verschiedene Leuchtentypen den Vorschriften mehrerer Regelungen bei Benutzung derselben äußeren Abschlussscheibe, die dieselbe oder eine andere Farbe hat, so genügt die Anbringung eines einzigen Genehmigungszeichens, bestehend aus einem Kreis, in dessen Innerem sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Landes befinden, das die Genehmigung erteilt hat, und einer Genehmigungsnummer. Dieses Genehmigungszeichen kann an der Leuchte an einer beliebigen Stelle angebracht werden, vorausgesetzt, dass:
   
               4.4.1.
            
            
               es nach dem Anbau der Leuchten sichtbar ist.
            
         
               4.4.2.
            
            
               Das Zeichen zur Identifizierung jeder Leuchte, die der jeweiligen Regelung entspricht, nach der die Genehmigung erteilt worden ist, muss zusammen mit der Nummer der entsprechenden Änderungsserie, die die neuesten, wichtigsten technischen Änderungen enthält, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in die Regelung aufgenommen sind, und erforderlichenfalls mit dem vorgeschriebenen Pfeil, angebracht werden.
            
         
               4.4.3.
            
            
               Die Größe der einzelnen Teile solch eines einzigen Genehmigungszeichens darf nicht kleiner sein als die Mindestabmessungen, die für die kleinsten einzelnen Zeichen in der Regelung vorgeschrieben sind, nach der die Genehmigung erteilt worden ist.
            
         
               4.4.4.
            
            
               Der Körper der Leuchte muss eine Fläche nach Absatz 3.4 aufweisen und das Genehmigungszeichen für die tatsächliche(n) Funktion(en) tragen.
            
         
               4.4.5.
            
            
               Muster E in Anhang 2 dieser Regelung zeigt Beispiele des Genehmigungszeichens mit den oben erwähnten zusätzlichen Zeichen.
            
         4.5.   Gehören zwei oder mehr Leuchten zu zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten, so wird die Genehmigung nur erteilt, wenn jede dieser Leuchten den Vorschriften dieser oder einer anderen Regelung entspricht. Leuchten, die keiner dieser Regelungen entsprechen, dürfen nicht Bestandteil zusammengebauter, kombinierter oder ineinander gebauter Leuchten sein.
   
               4.5.1.
            
            
               Entsprechen zusammengebaute, kombinierte oder ineinander gebaute Leuchten den Vorschriften mehrerer Regelungen, so genügt die Anbringung eines einzigen internationalen Genehmigungszeichens, das aus einem Kreis, in dem sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Landes befinden, das die Genehmigung erteilt hat, einer Genehmigungsnummer und, falls erforderlich, dem vorgeschriebenen Pfeil besteht. Dieses Genehmigungszeichen kann an den zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten an einer beliebigen Stelle angebracht werden, vorausgesetzt, dass
               
                           4.5.1.1.
                        
                        
                           es nach der Anbringung der Leuchten sichtbar ist;
                        
                     
                           4.5.1.2.
                        
                        
                           kein lichtdurchlässiges Teil der zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten herausgenommen werden kann, ohne dass gleichzeitig das Genehmigungszeichen entfernt wird.
                        
                     
         
               4.5.2.
            
            
               Das Zeichen zur Identifizierung jeder Leuchte, die der jeweiligen Regelung entspricht, nach der die Genehmigung erteilt worden ist, muss zusammen mit der Nummer der entsprechenden Änderungsserie, die die neuesten wichtigsten technischen Änderungen enthält, die zum Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung in die Regelung aufgenommen sind, angebracht werden:
               
                           4.5.2.1.
                        
                        
                           entweder auf der entsprechenden Lichtaustrittsfläche
                        
                     
                           4.5.2.2.
                        
                        
                           oder in einer Gruppe in der Art, dass jede der zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten eindeutig identifiziert werden kann (s. drei mögliche Beispiele in Anhang 2).
                        
                     
         
               4.5.3.
            
            
               Die Größe der Bestandteile eines einzelnen Genehmigungszeichens darf nicht kleiner sein als die Mindestabmessungen, die für die kleinsten einzelnen Zeichen in einer Regelung vorgeschrieben sind, nach der die Genehmigung erteilt worden ist.
            
         
               4.5.4.
            
            
               Jede Genehmigung umfasst die Zuteilung einer Genehmigungsnummer. Dieselbe Vertragspartei darf dieselbe Nummer keinem anderen Typ von zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten, für den diese Regelung gilt, zuteilen.
            
         4.6.   Die Zeichen nach den Absätzen 4.3.1 und 4.3.2 müssen dauerhaft und auch dann deutlich lesbar sein, wenn der Rückfahrscheinwerfer am Fahrzeug angebaut ist.
   4.7.   Anhang 2 enthält Beispiele für Genehmigungszeichen für eine einzelne Leuchte (Abbildung 1) und für zusammengebaute, kombinierte oder ineinander gebaute Leuchten (Abbildung 2) mit allen oben genannten zusätzlichen Zeichen und den miteinander verbundenen Buchstaben A und R.
   5.   ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN
   
               5.1.
            
            
               Jedes Muster muss den nachstehenden Vorschriften entsprechen.
            
         
               5.2.
            
            
               Die Rückfahrscheinwerfer müssen so gebaut sein, dass sie bei üblicher Verwendung, trotz der dabei auftretenden Erschütterungen, die in dieser Regelung vorgeschriebenen Merkmale behalten und ihre richtige Wirkung sichergestellt bleibt.
            
         
               5.3.
            
            
               Bei Lichtquellenmodulen muss Folgendes sichergestellt sein:
               
                           5.3.1.
                        
                        
                           Das (die) Lichtquellenmodul(e) muss (müssen) so gebaut sein, dass
                           
                                       a)
                                    
                                    
                                       jedes Lichtquellenmodul nur in der angegebenen richtigen Stellung eingebaut und nur mit Werkzeugen ausgebaut werden kann;
                                    
                                 
                                       b)
                                    
                                    
                                       Lichtquellenmodule mit unterschiedlichen Kenndaten nicht innerhalb desselben Leuchtengehäuses ausgetauscht werden können, wenn mehr als ein Lichtquellenmodul in das Gehäuse für eine Einrichtung eingebaut wird.
                                    
                                 
                     
                           5.3.2.
                        
                        
                           Das (die) Lichtquellenmodul(e) muss (müssen) manipulationssicher sein.
                        
                     
         
               5.4.
            
            
               Bei Verwendung von auswechselbaren Glühlampen gilt Folgendes:
               
                           5.4.1.
                        
                        
                           Es kann jede Kategorie einer Glühlampe, die nach den Vorschriften der Regelung Nr. 37 genehmigt worden ist, verwendet werden, sofern in der Regelung Nr. 37 und ihrer bei der Beantragung der Typgenehmigung geltenden Änderungsserie kein Hinweis auf eine Einschränkung der Verwendung enthalten ist.
                        
                     
                           5.4.2.
                        
                        
                           Die Einrichtung muss so gebaut sein, dass die Glühlampe nur in der richtigen Stellung eingesetzt werden kann.
                        
                     
                           5.4.3.
                        
                        
                           Der Glühlampensockel muss den Angaben in der IEC-Publikation 60061 entsprechen. Es gelten die Angaben des Sockel-Datenblatts für die Kategorie der verwendeten Glühlampe.
                        
                     
         6.   LICHTSTÄRKEN
   
               6.1.
            
            
               Die Lichtstärke des ausgestrahlten Lichts muss bei jedem der beiden Muster wenigstens die nachstehend angegebenen Mindestwerte erreichen; die angegebenen Höchstwerte dürfen nicht überschritten werden, hierbei sind die Messungen in den nachstehend angegebenen Richtungen relativ zur Bezugsachse (ausgedrückt in Grad, relativ zur Bezugsachse) durchzuführen.
            
         
               6.2.
            
            
               Die Lichtstärke in der Bezugsachse muss mindestens 80 cd betragen.
            
         
               6.3.
            
            
               In allen Bereichen, in denen das Licht gesehen werden kann, darf die Lichtstärke nicht überschreiten:
               
                            
                        
                        
                           in den Richtungen, die in oder oberhalb der Horizontalebene liegen, 300 cd;
                        
                     
                            
                        
                        
                           und in den Richtungen, die unterhalb der Horizontalebene liegen:
                           
                                        
                                    
                                    
                                       600 cd zwischen h-h und 5°D und
                                    
                                 
                                        
                                    
                                    
                                       8 000 cd unterhalb 5°D.
                                    
                                 
                     
         
               6.4.
            
            
               In jeder anderen Messrichtung nach Anhang 3 dieser Regelung muss die Lichtstärke einen Wert haben, der mindestens den in diesem Anhang angegebenen Mindestwerten entspricht.
               Soll der Rückfahrscheinwerfer an einem Fahrzeug jedoch ausschließlich paarweise angebracht werden, so kann die Lichtstärke nur bis zu einem Winkel von 30° nach innen, wo ein fotometrischer Wert von mindestens 25 cd erreicht sein muss, nachgeprüft werden.
               Dieser Umstand muss im Antrag auf Genehmigung und in den zugehörigen Unterlagen ausdrücklich erklärt werden (siehe Absatz 2 dieser Regelung).
               Wird die Typgenehmigung unter Berücksichtigung der oben genannten Bedingung erteilt, so muss außerdem unter Punkt 11 „Bemerkungen“ des Mitteilungsblattes (siehe Anhang 1 dieser Regelung) darauf hingewiesen werden, dass die Einrichtung ausschließlich paarweise angebracht werden darf.
            
         
               6.5.
            
            
               Bei einer Einzelleuchte mit mehr als einer Lichtquelle muss bei Ausfall einer Lichtquelle die vorgeschriebene Mindestlichtstärke erreicht werden, und wenn alle Lichtquellen eingeschaltet sind, darf die Höchstlichtstärke nicht überschritten werden. Eine Gruppe von Lichtquellen, die so geschaltet sind, dass durch den Ausfall einer dieser Lichtquellen keine mehr Licht abstrahlt, gilt als eine Lichtquelle.
            
         7.   PRÜFVERFAHREN
   
               7.1.
            
            
               Alle fotometrischen und kolorimetrischen Messungen sind wie folgt durchzuführen:
               
                           7.1.1.
                        
                        
                           bei einer Leuchte mit einer auswechselbaren Lichtquelle, bei der kein elektronisches Lichtquellen-Steuergerät verwendet wird, mit einer farblosen Prüfglühlampe der für die Einrichtung vorgeschriebenen Kategorie, wobei die Spannung so einzustellen ist, dass der für diese Glühlampenkategorie vorgeschriebene Bezugslichtstrom erzeugt wird;
                        
                     
                           7.1.2.
                        
                        
                           bei einer Leuchte mit nicht auswechselbaren Lichtquellen (Glühlampen und andere) bei 6,75 V, 13,5 V bzw. 28,0 V;
                        
                     
                           7.1.3.
                        
                        
                           bei einem System, bei dem ein Lichtquellen-Steuergerät verwendet wird, das Teil der Leuchte (3) ist, bei der vom Hersteller angegebenen Spannung, die an die Eingangsanschlüsse der Leuchte angelegt wird, oder, falls keine Angabe vorliegt, bei 6,75 V, 13,5 V bzw. 28,0 V.
                        
                     
                           7.1.4.
                        
                        
                           Bei einem System, bei dem ein Lichtquellen-Steuergerät verwendet wird, das nicht Teil der Leuchte ist, muss die vom Hersteller angegebene Spannung an die Eingangsanschlüsse der Leuchte angelegt werden.
                        
                     
         
               7.2.
            
            
               Der Technische Dienst fordert bei dem Hersteller das Lichtquellen-Steuergerät an, das für die Stromversorgung der Lichtquelle und der entsprechenden Funktionen benötigt wird.
            
         
               7.3.
            
            
               Die an die Leuchte anzulegende Spannung ist in dem Mitteilungsblatt nach Anhang 1 dieser Regelung anzugeben.
            
         
               7.4.
            
            
               Außer bei Leuchten mit Glühlampen müssen bei jeder Leuchte die Lichtstärkewerte, die nach einminütigem und nach 30-minütigem Betrieb gemessen werden, den jeweils vorgeschriebenen Mindest- und Höchstwerten entsprechen. Die Lichtstärkeverteilung nach einminütigem Betrieb kann mit Hilfe der Lichtstärkeverteilung nach 30-minütigem Betrieb bestimmt werden, indem bei jedem Messpunkt das Verhältnis der Lichtstärken, die im Punkt HV nach einminütigem und nach 30-minütigem Betrieb gemessen worden sind, verwendet wird.
            
         
               7.5.
            
            
               Es sind die Grenzen der sichtbaren Fläche in Richtung der Bezugsachse einer Lichtsignaleinrichtung zu bestimmen.
            
         8.   FARBE DES AUSGESTRAHLTEN LICHTS
   Die Farbe des Lichts, das innerhalb des in Absatz 2 des Anhangs 3 festgelegten Bereichs der Lichtverteilung ausgestrahlt wird, muss weiß sein. Prüfungen sind nach Anhang 4 dieser Regelung durchzuführen. Außerhalb dieses Bereichs darf keine starke Veränderung der Farbe zu beobachten sein.
   9.   ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION
   Die Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung der Produktion müssen den in Anhang 2 zum Übereinkommen (E/ECE/324-E/ECE/TRANS/505/Rev.2) beschriebenen Verfahren entsprechen, wobei folgende Vorschriften eingehalten sein müssen:
   
               9.1.
            
            
               Die nach dieser Regelung genehmigten Scheinwerfer müssen so gebaut sein, dass sie dem genehmigten Typ insofern entsprechen, als die Vorschriften der Absätze 6 und 8 eingehalten sind.
            
         
               9.2.
            
            
               Die Mindestanforderungen für Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung der Produktion nach Anhang 5 dieser Regelung müssen eingehalten sein.
            
         
               9.3.
            
            
               Die Mindestanforderungen für stichprobenartige Überprüfungen durch einen Prüfer nach Anhang 6 dieser Regelung müssen eingehalten sein.
            
         
               9.4.
            
            
               Die Behörde, die die Typgenehmigung erteilt hat, kann jederzeit die in jeder Fertigungsanlage angewandten Verfahren zur Kontrolle der Übereinstimmung überprüfen. Diese Überprüfungen werden gewöhnlich einmal alle zwei Jahre durchgeführt.
            
         10.   MASSNAHMEN BEI ABWEICHUNGEN IN DER PRODUKTION
   
               10.1.
            
            
               Die für einen Typ eines Rückfahrscheinwerfers nach dieser Regelung erteilte Genehmigung kann zurückgenommen werden, wenn die vorstehenden Bestimmungen nicht eingehalten sind oder wenn Rückfahrscheinwerfer, die Aufschriften nach den Absätzen 4.3.1 und 4.3.2 tragen, nicht mit dem genehmigten Typ übereinstimmen.
            
         
               10.2.
            
            
               Nimmt eine Vertragspartei des Übereinkommens, die diese Regelung anwendet, eine von ihr erteilte Genehmigung zurück, so hat sie unverzüglich die anderen Vertragsparteien, die diese Regelung anwenden, hierüber mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster in Anhang 1 entspricht.
            
         11.   ENDGÜLTIGE EINSTELLUNG DER PRODUKTION
   Stellt der Inhaber der Genehmigung die Produktion eines nach dieser Regelung genehmigten Rückfahrscheinwerfers endgültig ein, so hat er hierüber die Behörde, die die Genehmigung erteilt hat, zu unterrichten. Nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung hat diese Behörde die anderen Vertragsparteien des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, hierüber mit einem Mitteilungsblatt zu unterrichten, das dem Muster in Anhang 1 dieser Regelung entspricht.
   12.   NAMEN UND ANSCHRIFTEN DER TECHNISCHEN DIENSTE, DIE DIE PRÜFUNGEN FÜR DIE GENEHMIGUNG DURCHFÜHREN, UND DER BEHÖRDEN
   Die Vertragspartelen des Übereinkommens von 1958, die diese Regelung anwenden, übermitteln dem Sekretariat der Vereinten Nationen die Namen und Anschriften der Technischen Dienste, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführen, und der Behörden, die die Genehmigung erteilen und denen die in anderen Ländern ausgestellten Mitteilungsblätter über die Erteilung, die Erweiterung, die Versagung oder den Entzug einer Genehmigung oder die endgültige Einstellung der Produktion zu übersenden sind.
   
      (1)  Entsprechend den Definitionen in Anhang 7 zur Gesamtresolution über Fahrzeugtechnik (R.E.3) (Dokument TRANS/WP.29/78/Rev.1/Amend.2, zuletzt geändert durch Amend. 4.
   
      (2)  1 für Deutschland, 2 für Frankreich, 3 für Italien, 4 für die Niederlande, 5 für Schweden, 6 für Belgien, 7 für Ungarn, 8 für die Tschechische Republik, 9 für Spanien, 10 für Serbien, 11 für das Vereinigte Königreich, 12 für Österreich, 13 für Luxemburg, 14 für die Schweiz, 15 (–), 16 für Norwegen, 17 für Finnland, 18 für Dänemark, 19 für Rumänien, 20 für Polen, 21 für Portugal, 22 für die Russische Föderation, 23 für Griechenland, 24 für Irland, 25 für Kroatien, 26 für Slowenien, 27 für die Slowakei, 28 für Weißrussland, 29 für Estland, 30 (–), 31 für Bosnien und Herzegowina, 32 für Lettland, 33 (–), 34 für Bulgarien, 35 (–), 36 für Litauen, 37 für die Türkei, 38(-), 39 für Aserbaidschan, 40 für die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, 41 (–), 42 für die Europäische Gemeinschaft (Genehmigungen werden von ihren Mitgliedstaaten unter Verwendung ihres jeweiligen ECE-Zeichens erteilt), 43 für Japan, 44 (–), 45 für Australien, 46 für die Ukraine, 47 für Südafrika, 48 für Neuseeland, 49 für Zypern, 50 für Malta, 51 für die Republik Korea, 52 für Malaysia, 53 für Thailand, 54 und 55 (–), 56 für Montenegro, 57 (–) und 58 für Tunesien. Die folgenden Zahlen werden den anderen Ländern, die dem Übereinkommen über die Annahme einheitlicher technischer Vorschriften für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeuge(n) eingebaut und/oder verwendet werden können, und die Bedingungen für die gegenseitige Anerkennung von Genehmigungen, die nach diesen Vorschriften erteilt wurden, beigetreten sind, nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Ratifikation oder ihres Beitritts zugeteilt, und die so zugeteilten Zahlen werden den Vertragsparteien des Übereinkommens vom Generalsekretär der Vereinten Nationen mitgeteilt.
   
      (3)  Im Sinne dieser Regelung bedeutet „Teil der Leuchte“, dass das Gerät in das Leuchtengehäuse integriert ist oder sich außerhalb des Leuchtengehäuses befindet (von dem es getrennt sein kann), aber vom Leuchtenhersteller als Teil des Leuchtensystems mitgeliefert wird.
   
      ANHANG 1
      
         MITTEILUNG
      
      (größtes Format A4 (210 mm × 297 mm))
      
         
      
         
   
   
      ANHANG 2
      
         BEISPIELE DER ANORDNUNGEN DER GENEHMIGUNGSZEICHEN
      
      
         Abbildung 1
      
      
         Kennzeichnung einer einzelnen Leuchte
      
      MUSTER A
      
         
      
         Abbildung 2
      
      
         Beispiele für die vereinfachte Kennzeichnung zusammengebauter, kombinierter oder ineinander gebauter Leuchten
      
      (Die senkrechten und waagerechten Linien veranschaulichen die Form der Lichtsignaleinrichtung. Sie sind nicht Teil des Genehmigungszeichens.)
      MUSTER B
      
         
      MUSTER C
      
         
      MUSTER D
      
         
      Anmerkung: Die drei Beispiele für Genehmigungszeichen (Muster B, C und D) stellen drei mögliche Varianten für die Kennzeichnung einer lichttechnischen Einrichtung dar, wenn zwei oder mehr Leuchten zu derselben Einheit aus zusammengebauten, kombinierten oder ineinander gebauten Leuchten gehören. Aus dem Genehmigungszeichen geht hervor, dass die Einrichtung in den Niederlanden (E 4) unter der Genehmigungsnummer 3333 genehmigt wurde und folgende Leuchten umfasst:
      
                   
               
               
                  einen Rückstrahler der Klasse IA, der nach der Änderungsserie 02 der Regelung Nr. 3 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  einen hinteren Fahrtrichtungsanzeiger der Gruppe 2a, der nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 6 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  eine Schlussleuchte (R), die nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 7 genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  eine Nebelschlussleuchte (F), die nach der Regelung Nr. 38 in ihrer ursprünglichen Fassung genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  einen Rückfahrscheinwerfer (AR), der nach der Regelung Nr. 23 in ihrer ursprünglichen Fassung genehmigt wurde,
               
            
                   
               
               
                  eine Bremsleuchte mit zwei Lichtstärkepegeln (S2), die nach der Änderungsserie 01 der Regelung Nr. 7 genehmigt wurde.
               
            MUSTER E
      Aufschrift für unabhängige Leuchten
      
         
      
         Abbildung 3
      
      
         Lichtquellenmodul
      
      
         
   
   
      ANHANG 3
      
         FOTOMETRISCHE MESSUNGEN
      
      1.   Messverfahren
      
                  1.1.
               
               
                  Bei den fotometrischen Messungen ist störendes Streulicht durch geeignete Abdeckungen zu vermeiden.
               
            
                  1.2.
               
               
                  Wenn die Ergebnisse der fotometrischen Messungen angezweifelt werden, sind die Messungen wie folgt auszuführen:
                  
                              1.2.1.
                           
                           
                              die Messentfernung ist so zu wählen, dass das Gesetz der umgekehrten Proportionalität zwischen dem Quadrat der Entfernung und der Lichtstärke gilt;
                           
                        
                              1.2.2.
                           
                           
                              die Messeinrichtung muss so beschaffen sein, dass der Öffnungswinkel des Empfängers — vom Bezugspunkt der Leuchte aus gesehen — zwischen 10′ und 1° beträgt;
                           
                        
                              1.2.3.
                           
                           
                              die für eine bestimmte Beobachtungsrichtung vorgeschriebene Mindestlichtstärke gilt als erreicht, wenn sie in einer Richtung erreicht wird, die nicht um mehr als ¼ Grad von der Beobachtungsrichtung abweicht.
                           
                        
            
                  1.3.
               
               
                  Kann die Einrichtung am Fahrzeug in mehr als einer oder in einem Bereich von verschiedenen Lagen angebracht werden, so sind die fotometrischen Messungen für jede Lage zu wiederholen oder für die ungünstigsten Lagen in dem Bereich der Bezugsachsen, die vom Hersteller angegeben wurden.
               
            2.   Messpunkte (in Winkelgrad relativ zur Bezugsachse) und Mindestlichtstärken
      TOP
      
         
      
                  2.1.
               
               
                  Die Richtung H = 0° und V = 0° entspricht der Bezugsachse. Sie verläuft am Fahrzeug horizontal und parallel zur Fahrzeuglängsmittelebene in Richtung der vorgeschriebenen Sichtbarkeit. Sie geht durch den Bezugspunkt. Die in der Tabelle angegebenen Werte geben die Mindestwerte in cd für die verschiedenen Messrichtungen an.
               
            
                  2.2.
               
               
                  Wenn bei einer visuellen Prüfung einer Leuchte anscheinend starke örtliche Schwankungen der Lichtstärke festgestellt werden, ist eine Nachprüfung durchzuführen, um sicherzustellen, dass keine Lichtstärke, die zwischen zwei der oben genannten Messrichtungen gemessen wird, weniger als 50 % des kleineren der beiden Werte für die Mindestlichtstärke beträgt, die für diese Messrichtungen vorgeschrieben sind.
               
            3.   Fotometrische Messung bei Leuchten mit mehreren Lichtquellen
      Die fotometrischen Werte werden überprüft:
      
                  3.1.
               
               
                  bei nicht auswechselbaren Lichtquellen (Glühlampen und andere):
                  mit den in der Leuchte vorhandenen Lichtquellen nach den entsprechenden Unterabsätzen des Absatzes 7.1 dieser Regelung;
               
            
                  3.2.
               
               
                  bei auswechselbaren Glühlampen:
                  Handelt es sich dabei um Glühlampen für 6,75 V, 13,5 V oder 28,0 V, müssen die Lichtwerte korrigiert werden. Der Korrekturfaktor ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen dem Bezugslichtstrom und dem Mittelwert des Lichtstroms bei der angelegten Spannung (6,75 V, 13,5 V oder 28,0 V). Der tatsächliche Lichtstrom jeder verwendeten Glühlampe darf nicht um mehr als ± 5 % vom Mittelwert abweichen. Es kann auch eine Prüfglühlampe, die den vorgeschriebenen Bezugslichtstrom erzeugt, an jeder der unterschiedlichen Stellen nacheinander verwendet werden; in diesem Fall werden die an jeder Stelle gemessenen einzelnen Werte addiert.
               
            
   
      ANHANG 4
      
         FARBE DES WEISSEN LICHTS: FARBWERTANTEILE
      
      Zur Überprüfung dieser Farbmerkmale ist eine Lichtquelle mit der Farbtemperatur von 2 854 K entsprechend der Normlichtart A der Internationalen Beleuchtungskommission (CIE) zu verwenden.
      Diese Farbmerkmale sind unter den in Absatz 7 dieser Regelung beschriebenen Bedingungen zu bestimmen.
      Bei Leuchten mit nicht auswechselbaren Lichtquellen (Glühlampen und andere) sind die Farbmerkmale jedoch mit den in der Leuchte vorhandenen Lichtquellen nach den entsprechenden Unterabsätzen des Absatzes 7.1 dieser Regelung festzustellen.
   
   
      ANHANG 5
      
         MINDESTANFORDERUNGEN FÜR VERFAHREN ZUR KONTROLLE DER ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION
      
      1.   ALLGEMEINES
      
                  1.1.
               
               
                  Die Vorschriften über die Übereinstimmung der Produktion gelten hinsichtlich der mechanischen und geometrischen Eigenschaften als eingehalten, wenn die Abweichungen nicht größer als die unvermeidlichen Fertigungstoleranzen im Rahmen der Vorschriften dieser Regelung sind.
               
            
                  1.2.
               
               
                  Hinsichtlich der fotometrischen Eigenschaften wird die Übereinstimmung von Serienleuchten mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei der nach Absatz 7 dieser Regelung durchgeführten Prüfung der fotometrischen Eigenschaften einer stichprobenweise ausgewählten Leuchte:
                  
                              1.2.1.
                           
                           
                              im ungünstigsten Fall kein Messwert von den in dieser Regelung vorgeschriebenen Werten um mehr als 20 % abweicht.
                           
                        
                              1.2.2.
                           
                           
                              Wenn bei einem mit einer auswechselbaren Lichtquelle bestückten Scheinwerfer die Ergebnisse der oben beschriebenen Prüfung den Vorschriften nicht entsprechen, müssen die Prüfungen an dem Scheinwerfer mit einer anderen Prüfglühlampe wiederholt werden.
                           
                        
            
                  1.3.
               
               
                  Die Farbwertanteile müssen bei der Prüfung unter den in Absatz 7 dieser Regelung beschriebenen Bedingungen den Vorschriften entsprechen.
               
            2.   MINDESTANFORDERUNGEN FÜR DIE KONTROLLE DER ÜBEREINSTIMMUNG DER PRODUKTION DURCH DEN HERSTELLER
      Für jeden Scheinwerfertyp muss der Inhaber des Genehmigungszeichens in angemessenen Abständen zumindest die nachstehenden Prüfungen durchführen. Die Prüfungen müssen nach den Vorschriften dieser Regelung durchgeführt werden.
      Stellt sich bei einer Probenahme eine Abweichung bei der betreffenden Prüfung heraus, so sind weitere Muster auszuwählen und zu prüfen. Der Hersteller muss Maßnahmen treffen, um die Übereinstimmung der betreffenden Produktion sicherzustellen.
      2.1.   Art der Prüfungen
      Die Prüfungen im Hinblick auf die Einhaltung der Vorschriften dieser Regelung beziehen sich auf die fotometrischen und kolorimetrischen Eigenschaften.
      2.2.   Anzuwendende Prüfverfahren
      
                  2.2.1.
               
               
                  Die Prüfungen sind im Allgemeinen nach den in dieser Regelung beschriebenen Verfahren durchzuführen.
               
            
                  2.2.2.
               
               
                  Bei allen vom Hersteller durchgeführten Prüfungen der Übereinstimmung der Produktion können mit Zustimmung der zuständigen Behörde, die die Prüfungen für die Genehmigung durchführt, gleichwertige Verfahren angewandt werden. Der Hersteller muss nachweisen, dass die angewandten Verfahren mit den in dieser Regelung festgelegten gleichwertig sind.
               
            
                  2.2.3.
               
               
                  Voraussetzung für die Anwendung der Vorschriften der Absätze 2.2.1 und 2.2.2 ist die regelmäßige Kalibrierung der Prüfeinrichtung und ihre Korrelation mit Messungen der zuständigen Behörde.
               
            
                  2.2.4.
               
               
                  In jedem Fall gelten als Referenzverfahren die in dieser Regelung festgelegten Verfahren, die insbesondere bei Nachprüfungen und Probenahmen durch die Behörden anzuwenden sind.
               
            2.3.   Art der Probenahme
      Muster von Scheinwerfern sind stichprobenweise aus der Produktion einer einheitlichen Fertigungsreihe auszuwählen. Eine einheitliche Fertigungsreihe besteht aus einer Reihe von Scheinwerfern desselben Typs, die entsprechend den Fertigungsverfahren des Herstellers festgelegt wird.
      Die Bewertung erstreckt sich im Allgemeinen auf die Serienfertigung aus einzelnen Fabriken. Ein Hersteller kann jedoch aus verschiedenen Fabriken Prüfprotokolle, die sich auf den gleichen Typ beziehen, zusammenfassen, sofern dort gleiche Qualitätssicherungs- und -managementsysteme angewandt werden.
      2.4.   Gemessene und aufgezeichnete fotometrische Eigenschaften
      An den stichprobenweise ausgewählten Leuchten sind zur Überprüfung der Mindestwerte in den in Anhang 3 angegebenen Punkten und der vorgeschriebenen Farbwertanteile fotometrische Messungen durchzuführen.
      2.5.   Maßgebende Kriterien für die Annehmbarkeit
      Der Hersteller ist dafür verantwortlich, dass eine statistische Untersuchung der Prüfergebnisse durchgeführt wird und nach Absprache mit der zuständigen Behörde die maßgebenden Kriterien für die Annehmbarkeit seiner Produkte festgelegt werden, damit die für die Nachprüfung der Übereinstimmung der Produktion in Absatz 9.1 dieser Regelung genannten Vorschriften eingehalten werden.
      Die maßgebenden Kriterien für die Annehmbarkeit müssen so festgelegt sein, dass bei einem Zuverlässigkeitsgrad von 95 % die geringste Wahrscheinlichkeit, eine stichprobenartige Prüfung nach den Vorschriften des Anhangs 6 (erste Probenahme) zu bestehen, 0,95 betragen würde.
   
   
      ANHANG 6
      
         MINDESTANFORDERUNGEN FÜR STICHPROBENARTIGE ÜBERPRÜFUNGEN DURCH EINEN PRÜFER
      
      1.   ALLGEMEINES
      
                  1.1.
               
               
                  Die Vorschriften über die Übereinstimmung der Produktion gelten hinsichtlich der mechanischen und geometrischen Eigenschaften entsprechend den Vorschriften dieser Regelung als eingehalten, wenn die Abweichungen nicht größer als die unvermeidlichen Fertigungstoleranzen sind.
               
            
                  1.2.
               
               
                  Hinsichtlich der fotometrischen Eigenschaften wird die Übereinstimmung von Serienleuchten mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei der nach Absatz 7 dieser Regelung durchgeführten Prüfung der fotometrischen Eigenschaften einer stichprobenweise ausgewählten Leuchte
                  
                              1.2.1.
                           
                           
                              im ungünstigsten Fall kein Messwert von den in dieser Regelung vorgeschriebenen Werten um mehr als 20 % abweicht.
                           
                        
                              1.2.2.
                           
                           
                              Wenn bei einem mit einer auswechselbaren Lichtquelle bestückten Scheinwerfer die Ergebnisse der oben beschriebenen Prüfung den Vorschriften nicht entsprechen, müssen die Prüfungen an dem Scheinwerfer mit einer anderen Prüfglühlampe wiederholt werden.
                           
                        
                              1.2.3.
                           
                           
                              Scheinwerfer mit offensichtlichen Mängeln werden nicht berücksichtigt.
                           
                        
            
                  1.3.
               
               
                  Die Farbwertanteile müssen bei der Prüfung unter den in Absatz 7 dieser Regelung beschriebenen Bedingungen den Vorschriften entsprechen.
               
            2.   ERSTE PROBENAHME
      Bei der ersten Probenahme werden vier Scheinwerfer stichprobenweise ausgewählt. Die erste Stichprobe von zwei Scheinwerfern wird mit A, die zweite Stichprobe von zwei Scheinwerfern wird mit B gekennzeichnet.
      2.1.   Die Übereinstimmung wird nicht beanstandet
      
                  2.1.1.
               
               
                  Nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen in ungünstige Richtungen festgestellt werden:
                  
                              2.1.1.1.
                           
                           
                              Stichprobe A
                              
                                          A1:
                                       
                                       
                                          bei einem Scheinwerfer
                                       
                                       
                                          0 %,
                                       
                                    
                                          beim anderen Scheinwerfer nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %;
                                       
                                    
                                          A2:
                                       
                                       
                                          bei beiden Scheinwerfern mehr als
                                       
                                       
                                          0 %,
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %,
                                       
                                    
                                          weiter zu Stichprobe B;
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                        
                              2.1.1.2.
                           
                           
                              Stichprobe B
                              
                                          B1:
                                       
                                       
                                          bei beiden Scheinwerfern
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                        
            
                  2.1.2.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei der Stichprobe A eingehalten sind.
               
            2.2.   Die Übereinstimmung wird beanstandet
      
                  2.2.1.
               
               
                  Nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ beanstandet und der Hersteller aufgefordert, bei seiner Produktion die Vorschriften einzuhalten (Anpassung), wenn bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
                  
                              2.2.1.1.
                           
                           
                              Stichprobe A
                              
                                          A3:
                                       
                                       
                                          bei einem Scheinwerfer nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %,
                                       
                                    
                                          beim anderen Scheinwerfer mehr als
                                       
                                       
                                          20 %,
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          30 %;
                                       
                                    
                        
                              2.2.1.2.
                           
                           
                              Stichprobe B
                              
                                          B2:
                                       
                                       
                                          bei den Ergebnissen von A2:
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                                          bei einem Scheinwerfer mehr als
                                       
                                       
                                          0 %,
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %,
                                       
                                    
                                          beim anderen Scheinwerfer nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %;
                                       
                                    
                                          B3:
                                       
                                       
                                          bei den Ergebnissen von A2:
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                                          bei einem Scheinwerfer
                                       
                                       
                                          0 %,
                                       
                                    
                                          beim anderen Scheinwerfer mehr als
                                       
                                       
                                          20 %,
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          30 %
                                       
                                    
                        
            
                  2.2.2.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei der Stichprobe A nicht eingehalten sind.
               
            2.3.   Zurücknahme der Genehmigung
      Die Übereinstimmung wird beanstandet, und die Vorschriften des Absatzes 10 werden angewendet, wenn nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
      
                  2.3.1.
               
               
                  Stichprobe A
                  
                              A4:
                           
                           
                              bei einem Scheinwerfer nicht mehr als
                           
                           
                              20 %,
                           
                        
                              beim anderen Scheinwerfer mehr als
                           
                           
                              30 %,
                           
                        
                              A5:
                           
                           
                              bei beiden Scheinwerfern mehr als
                           
                           
                              20 %;
                           
                        
            
                  2.3.2.
               
               
                  Stichprobe B
                  
                              B4:
                           
                           
                              bei den Ergebnissen von A2:
                           
                           
                               
                           
                        
                              bei einem Scheinwerfer mehr als
                           
                           
                              0 %,
                           
                        
                              aber nicht mehr als
                           
                           
                              20 %,
                           
                        
                              beim anderen Scheinwerfer mehr als
                           
                           
                              20 %;
                           
                        
                              B5:
                           
                           
                              bei den Ergebnissen von A2:
                           
                           
                               
                           
                        
                              bei beiden Scheinwerfern mehr als
                           
                           
                              20 %;
                           
                        
                              B6:
                           
                           
                              bei den Ergebnissen von A2:
                           
                           
                               
                           
                        
                              bei einem Scheinwerfer
                           
                           
                              0 %,
                           
                        
                              beim anderen Scheinwerfer mehr als
                           
                           
                              30 %
                           
                        
            
                  2.3.3.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei den Stichproben A und B nicht eingehalten sind.
               
            3.   WIEDERHOLTE PROBENAHME
      Bei den Ergebnissen von A3, B2 und B3 muss binnen zwei Monaten nach Erhalt der entsprechenden Mitteilung eine wiederholte Probenahme erfolgen, bei der die dritte Stichprobe C mit zwei Scheinwerfern und die vierte Stichprobe D mit zwei Scheinwerfern gezogen werden, die jeweils der Serienproduktion nach erfolgter Anpassung entnommen wird.
      3.1.   Die Übereinstimmung wird nicht beanstandet
      
                  3.1.1.
               
               
                  Nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ nicht beanstandet, wenn bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
                  
                              3.1.1.1.
                           
                           
                              Stichprobe C
                              
                                          C1:
                                       
                                       
                                          bei einem Scheinwerfer
                                       
                                       
                                          0 %,
                                       
                                    
                                          beim anderen Scheinwerfer nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %;
                                       
                                    
                                          C2:
                                       
                                       
                                          bei beiden Scheinwerfern mehr als
                                       
                                       
                                          0 %,
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %,
                                       
                                    
                                          weiter zu Stichprobe D;
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                        
                              3.1.1.2.
                           
                           
                              Stichprobe D
                              
                                          D1:
                                       
                                       
                                          bei den Ergebnissen von C2:
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                                          bei beiden Scheinwerfern
                                       
                                       
                                          0 %
                                       
                                    
                        
            
                  3.1.2.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei der Stichprobe C eingehalten sind.
               
            3.2.   Die Übereinstimmung wird beanstandet.
      
                  3.2.1.
               
               
                  Nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren wird die Übereinstimmung von Serienscheinwerfern mit dem genehmigten Typ beanstandet und der Hersteller aufgefordert, bei seiner Produktion die Vorschriften einzuhalten (Anpassung), wenn bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
                  
                              3.2.1.1.
                           
                           
                              Stichprobe D
                              
                                          D2:
                                       
                                       
                                          bei den Ergebnissen von C2:
                                       
                                       
                                           
                                       
                                    
                                          bei einem Scheinwerfer mehr als
                                       
                                       
                                          0 %,
                                       
                                    
                                          aber nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %,
                                       
                                    
                                          beim anderen Scheinwerfer nicht mehr als
                                       
                                       
                                          20 %
                                       
                                    
                        
                              3.2.1.2.
                           
                           
                              oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei der Stichprobe C nicht eingehalten sind.
                           
                        
            3.3.   Zurücknahme der Genehmigung
      Die Übereinstimmung wird beanstandet, und die Vorschriften des Absatzes 10 werden angewendet, wenn nach dem in der Abbildung 1 dieses Anhangs dargestellten Probenahmeverfahren bei den Messwerten der Scheinwerfer folgende Abweichungen festgestellt werden:
      
                  3.3.1.
               
               
                  Stichprobe C
                  
                              C3:
                           
                           
                              bei einem Scheinwerfer nicht mehr als
                           
                           
                              20 %,
                           
                        
                              beim anderen Scheinwerfer mehr als
                           
                           
                              20 %;
                           
                        
                              C4:
                           
                           
                              bei beiden Scheinwerfern mehr als
                           
                           
                              20 %;
                           
                        
            
                  3.3.2.
               
               
                  Stichprobe D
                  
                              D3:
                           
                           
                              bei den Ergebnissen von C2:
                           
                           
                               
                           
                        
                              bei einem Scheinwerfer 0 % oder mehr als
                           
                           
                              0 %,
                           
                        
                              beim anderen Scheinwerfer mehr als
                           
                           
                              20 %
                           
                        
            
                  3.3.3.
               
               
                  oder wenn die Vorschriften des Absatzes 1.2.2 bei den Stichproben C und D nicht eingehalten sind.
               
            
         Abbildung 1