CELEX: C2006/331/85
Language: de
Date: 2006-12-30 00:00:00
Title: Verbundene Rechtssachen T-35/05, T-61/05, T-107/05, T-108/05 und T-139/05: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 29. November 2006 — Agne-Dapper u. a./Kommission u. a. (Beamte — Ruhegehälter — Anwendung des anhand der durchschnittlichen Lebenshaltungskosten im Wohnsitzstaat berechneten Berichtigungskoeffizienten — Durch die Verordnung zur Änderung des Beamtenstatuts mit Wirkung vom 1. Mai 2004 eingeführte Übergangsregelung — Beschwerende Maßnahme — Einrede der Rechtswidrigkeit)

30.12.2006   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 331/38
            
         Urteil des Gerichts erster Instanz vom 29. November 2006 — Agne-Dapper u. a./Kommission u. a.
   (Verbundene Rechtssachen T-35/05, T-61/05, T-107/05, T-108/05 und T-139/05) (1)
   
   (Beamte - Ruhegehälter - Anwendung des anhand der durchschnittlichen Lebenshaltungskosten im Wohnsitzstaat berechneten Berichtigungskoeffizienten - Durch die Verordnung zur Änderung des Beamtenstatuts mit Wirkung vom 1. Mai 2004 eingeführte Übergangsregelung - Beschwerende Maßnahme - Einrede der Rechtswidrigkeit)
   (2006/C 331/85)
   Verfahrenssprache: Französisch
   Parteien
   In der Rechtssache T-35/05
   
      Kläger: Elisabeth Agne-Dapper (Schoorl, Niederlande) und die anderen im Anhang zum Urteil namentlich aufgeführten ehemaligen Beamten der Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigte: zunächst Rechtsanwälte G. Vandersanden, L. Levi und A. Finchelstein, sodann G. Vandersanden und L. Levi)
   
      Beklagte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigte: V. Joris und H. Tserepa-Lacombe)
   
      Streithelfer zur Unterstützung der Beklagten: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: M. Arpio Santacruz und I. Sulce)
   In der Rechtssache T-61/05
   
      Kläger: Cornelius Rozemeijer (Alkmaar, Niederlande), Gaston Vaesken (Saint-Mandrier, Frankreich) und Pierrette Vaesken (Sanary-sur-Mer, Frankreich) (Prozessbevollmächtigte: zunächst Rechtsanwälte G. Vandersanden, L. Levi und A. Finchelstein, sodann G. Vandersanden, L. Levi und Rechtsanwalt C. Ronzi)
   
      Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: M. Arpio Santacruz und I. Sulce)
   In der Rechtssache T-107/05
   
      Kläger: François Muller (Straßburg, Frankreich) (Prozessbevollmächtigte: zunächst Rechtsanwälte G. Vandersanden, L. Levi und A. Finchelstein, sodann G. Vandersanden und L. Levi)
   
      Beklagter: Rechnungshof der Europäischen Gemeinschaften (Prozessbevollmächtigte: T. Kennedy, J.-M. Stenier und M. Bavendamm)
   In der Rechtssache T-108/05
   
      Klägerin: Suzy Frederic-Leemans (Lahas, Frankreich) (Prozessbevollmächtigte: zunächst G. Vandersanden, L. Levi und A. Finchelstein, sodann G. Vandersanden und L. Levi)
   
      Beklagter: Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) (Prozessbevollmächtigte: M. Bermejo Garde und E. Fierro)
   
      Streithelfer zur Unterstützung des Beklagten: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: M. Arpio Santacruz und I. Sulce)
   In der Rechtssache T-139/05
   
      Kläger: Charlotte Becker (Menton, Frankreich), Seamus Killeen (Dublin, Irland), Robert Payne (Dublin), Paul Van Raij (Overeen, Niederlande), Wilhelmus Van Miltenburg (Huizen, Niederlande) und Deirdre Gallagher (Dublin) (Prozessbevollmächtigte: zunächst Rechtsanwälte G. Vandersanden, L. Levi und A. Finchelstein, sodann G. Vandersanden und L. Levi)
   
      Beklagter: Europäisches Parlament (Prozessbevollmächtigte: M. Mustapha-Pascha, L. Knudsen und K. Zejdova)
   
      Streithelfer zur Unterstützung des Beklagten: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: M. Arpio Santacruz und I. Sulce)
   Gegenstand
   Im Wesentlichen Aufhebung der Ruhegehaltsabrechnungen der Kläger — und in einem Fall der Gehaltsabrechnung einer in den einstweiligen Ruhestand versetzten Klägerin — für Mai 2004, soweit darin erstmals ein angeblich rechtswidrig anhand der Lebenshaltungskosten im jeweiligen Wohnsitzstaat der Kläger und nicht mehr anhand der Lebenshaltungskosten in der Hauptstadt des betreffenden Staates berechneter Berichtigungskoeffizient angewandt wird.
   Tenor
   
               1.
            
            
               Die Klagen werden als unzulässig abgewiesen.
            
         
               2.
            
            
               Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 143 vom 11.6.2005.