CELEX: 51967PC0119
Language: de
Date: 1967-03-17
Title: Vorschlag einer VERORDNUNG DES RATS über die Festsetzung von Standardqualitäten für Weichweizen, Roggen, Gerste, Mais und Hartweizen für das Wirtschaftsjahr 1967/68 (Von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (67) 119
Vol. 1967/0019
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTSGEMEINSCHAFT
                      KOMMISSION
                                         KOM(67)119 endg.
                                         Brüssel , den 17 » März 1967
                              Vorschlag einer
                            VERORDUNG DES RATS
             über die Festsetzung von Standardqualitäten für
             Weichweizen , Roggen , Gerste , Mais und Hartweizen
                      für das Wirtschaftsjahr 1967/68
                  (Von der Kommission dem Rat vorgelegt )
                   \
   KQM(67 ) 119 endg.
 ---pagebreak---                                    Vorschlag einer
                                      ♦ •
                                 VERORDNUNG DES RATES
                                                                I
         über die Festsetzung1 von Standardqualitäten für Weichweizen , Roggen ,
         Gerste , Mais und Hartweizen für das Wirtschaftsjahr 1967/68 .
                         (Von der Kommission dem Rat vorgelegt )
DER RAT DES EUROPÄISCHEN WIRTSCIIAFTSGEM3INSCHAFT -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
gestützt auf die Verordnung Nr. . . ./67/EWG des Rates , vom ........ über die
gemeinsame Markt Organisation ( l ), insbesondere auf Artikel 2 Absatz 4 und 29
Absatz 2 ,
auf Vorschlag der Kommission ,
in Erwägung nachstehender Gründe :
Die gemeinsamen Preise für Weichweizen , Roggen , Gerste , Mais und Hartweizen müssen   .
bestimmten Standardqualitäten entsprechen .
Es ist daher angebracht , dass die Standardqualitäten für welche diese Preise fast-
gesetzt werden , soweit wie möglich den durchschnittlichen Qualitäten des in der
Gemeinschaft geernteten Getreides entsprechen .
Es ist doshalb möglich , für diese Standardqualitäten die durch die Verordnung Nr.
61 der Kommission festgesetzten Normen beizubehalten ( 2 ). Es ist jedoch bei
Weichweizen , im Laufe des letzten . Wirt schafts jähre eine bedeutene Erhöhung des
Anteils des Auswuchses festgestellt worden . Es ist deshalb angebracht , die
Standardqualität für diese Getreideart anzupassen .
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :                          '                         '
                                                                       • • • /• v •
( 1 } A.B. Nr
( 2 ) A.B. Nr. 59 du 13.7.1962
 ---pagebreak---                                      Artikel 1
Für das Wirtschaftsjahr 1967/ 68 wird die für den Grundrichtpreis , die Interventions-
preise und den Schwellenpreis massgebende Standardqualität für Weichweizen
wie folgt bestimmt :
a ) gesunder und handelsüblicher Weichweizen von gesundem Geruch und einer dem
    Weichweizen eigenen Farbe , der der durchschnittlichen Beschaffenheit des in
    der Gemeinschaft unter normalen Bedingungen geernteten Weizens entspricht ?
b ) Feuchtigkeitsgehalt : 16 v.H. 5 ■
c ) Anteil der Bestandteile , die nicht einwandfreies Grundgetreide sind : 7 v.H. 5
    davon
    - Anteil des Korribesatzes : 1,5 v.H. ,
      (Kornbesatz sind Schmachtkorn , Fremdgetreide , Schädlingsfraß und Körner mit
      Keimverfärbungen . )
    - Anteil des Schwarzbesatzes : 0,5 v.H. ,
      ( Schwarzbesatz sind Unkrautsamen , Mutterkorn , verdorbene Körner, Brandbutten ,
      Spelzen , Verunreinigungen , Insektenfragmente und Käfer . )
    - Anteil des Auswuchses : 3 v.H. ,
    - Anteil des Bruchkoms : 2 v.H.f
d ) Eigengewicht : 75 kg je Hektoliter .
 ---pagebreak---                                      Artikel 2
        Die für die Schwel lenpreise für Roggen maßgebende Standardqualität wird wie
folgt "bestimmt :
a ) gesunder und handelsüblicher Roggen von gesundem Geruch und einer dem Roggen
    eigenen Farbe , der der durchschnittlichen Beschaffenheit des in der Gemeinschaft
    unter normalen Bedingungen geemteten Roggens entspricht ?
b ) Feuchtigkoitsgehalt : 16 v.H. s
c ) Anteil der Bestandteile , die nicht einwandfreies Grundgetreide sind : insgesamt
    3 v.H. ,
    davon :
    - Anteil des Kornbesatzes     1,5 v.H. ,
      (Kornbesatz sind Schmachtkorn , Fremdgetreide , Schädlingsfraß .)
    - Anteil des Schwarzbesatzes : 0,5 v.H. ,
      ( Schwarzbesatz sind Unkraut samen , Mutterkorn , verdorbene Körner , Brandbutten ,
      Spelzen , Verunreinigungen, Insekt enfragmente und Käfer . )
    - Anteil des Auswuchses : 1 v.H. ,
    - Anteil des Bruchskorns : 2 v.H. |        -
d) Eigengewicht : 71 kg je Hektoliter .
                                       Artikel 3        '
        Die für den Schwellenpreis für Gerste maßgebende Standardqualität wird
wie folgt bestimmt :
a ) gesunde und handelsübliche Gerste von gesundem Geruch und einer der Gerste
    eigenen Farbe , die der durchschnittlichen Beschaffenheit der in der Gemeinschaft
    unter normalen Bedingungen geernteten Gerste entspricht ;
b ) Feuchtigkeitsgehalt : 16 v.H. %
c ) Anteil der Bestandteile , die nicht einwandfreies Grundgetreide Bind : 3 v.H. ,
    davon
    f Anteil des Frendgetreides : 2 v.H. ,
    - Anteil der fremden Stoffe : 1 v.H. ;
d) Eigengewicht : 67 je Hektoliter.
 ---pagebreak---                                   Artikel 4
        Die für den Schwellenpreis für Mais maßgebende Standardqualität wird wie
folgt bestimmt :
a ) gesunder und handelsüblicher Mais von gesundem Geruch ;
b ) Feuchtigkeitsgehalt : 15 v.H. f
c ) Anteil dar Bestandteile , die nicht einwandfreies Grundgetreide sind : 8 v . il .
    davon :   .
    - Anteil des Bruchkorns : 2 v.H. ,
      ( Bruchkorn im Sinne dieser Verordnung sind Teile von Maiskörnern oder
      Maiskörner , die durch ein Lochsieb von 4»5 111111 durchfallen .)
    - Anteil von Schädlingsfraß , verdorbenen Körnern einschließlich hitze - und
      frostgeschädigter Körner : 5 v.H. ,
    - Anteil der fremden Stoffe :    1 v.H.
                                  Artikel 5
        Die für den Grundrichtpreis , die Interventionspreise , den garantierten
Mindestpreis und den Schwellenpreis massgebende Standardqualität für Hartweizen
wird für das Wirtschaftsjahr 1967/63 wie folgt bestimmt :
a ) Hartweizen , gesund und handelsüblich , von gesundem Geruch , trocken , von
    bernsteingelber bis -brauner Farbe , an der Bruchstelle von glasigem , durch­
    scheinendem und hornartigera Aussehen und von einer Qualität , die der
    Durchschnittsqualität des in der Gemeinschaft unter üblichen Bedingungen
    geernteten Hartweizens entspricht |
b)zulässiger Hundertsatz der Hartweizenkörner nicht einwandfreier Qualität :
    24 v.H. ,
    davon :
    - Hunderbsatz der Hartweizenkörner , die ihr glasiges Aussehen , auch teilweise
      verloren haben und Weichweizenkörner : 20 v.H. , davon höchstens 4 v.H.
      We i chwe i z eriko rne r ,
    - Hundertsatz des Kornbesatzes : 3 r 5 v.H. ,
      ( Zu Kornbesatz zählen Schmachtkorn , Körner anderer Getreidearten als
      Hart– und Weichweizen , Schädlingsfraß und Körner mit Keimverfarbungen . )
    - Hundertsatz des Schwarzbesatzes : 0,5 v.H. j
      ( Zu Schwarzbesatz zählen : Unkrautsamen , Bran&Vutten , Spelzen , Verunreini­
      gungen , Insektenfragmente und Käfer . )
c ) Eigengewicht : 78 kg je Hektoliter .
 ---pagebreak---                                  - 5 -
                                 Artikel 6
        Zur Durchführung der vorliegenden Verordnung erfolgt :
a) die Feststellung der Feuchtigkeitsgehalte , gemäß dem in Anlage I angege­
    benen Verfahren .
b ) Die Bestandteile , die nicht einwandfreies Grundgetroido darstellen , sind
    gemäß Anlage II definiert , es soi denn , daß die vorliegende Verordnung
    eine andere Definition enthält .
c ) Die Methode zur Bestimmung der Weizenkörner, die ihr glasiges Aussehen
    verloren haben , wird nach dem Verfahren gemäß Artikel 24 der Verordnung
    No . .,./67/EWG festgelegt .      .                                       ,
                              Artikel 7             .
        Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung
im Amtsbltatt der europäischen Gemeinschaften in Kraft .
        Sie ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in
jedem Mitgliedstaat .
                                     Briissel , den
                                          den Bat
                                     Der President
                 \
 ---pagebreak---                             ..   .. ANLAGE        I
               Praktische Bezugsmethode zur Wassergehaltsbestimmung
Prinzip ;
Das Produkt wird be^. 13o° C und normalem Luftdruck getrocknet , und zwar während
einer gemäß der Partikel empirisch festgelegten Zeit , so daß der auf loo Gramm
bezogene Gewichtsverlust mit dem mittels der Basis Bezugsmethode festgestellten
Prozentgehalt an Wasser übereinstimmt .         • 1
Anwendungsgcbiet :
Diese Trocknungsmethode bei 13o C gilt für zerkleinerte Körner und für Mehle .
Die Teilchengröße muß bei oder unterhalb 17oo mu liegen ; weniger als lo v.H. der
Partikel dürfen größer als looo mu und mehr als 5° v.H. der Partikel müssen kleiner
als 5oo mu sein .
Geräte :
Präzisionswaage ( Genauigkeit : o,l Milligramm).
Zerkleinerungsapparat , der keine Erwärmung bewirkt , leicht zu reinigen ist und den
unter "Anwendungsgebiet " gestellten Forderungen entspricht ( z.B. zerlegbare Kegelmühle ).
Metallgefäß mit Deckel ; die Nutzfläche muß eine solche Verteillang der Probe ermöglichen ,
                          2
aass o,2 Gramm auf 1 cm kommt .
Elektrisch beheizter , temperaturgeregelter Trockenschrank , der auf eine Temperatur
zwischen 13o° C und 133° C ( l ) eingestellt ist und eine ausreichende Lüftung besitzt ( 2 ).
Eksikkator mit Phosphoranhydrid und Metallplatte .
Reagenzien :
Phosphoranhydrid (Pp CL ) rein, p. a.
Arbei t sve rfahren :
Probenahme :
Man bringt mindestens 5 Gramm der Substanz in das nach Verweilen in dem Trockenraum und
Abkühlung im Exsikkator austarierte Metallgefäß . Das Wiegen soll mit einer Genauigkeit
von o,2 Milligramm erfolgen . Mit feuchten Produkten muß rasch gearbeitet werden .
                             \
( 1 ) Lufttemperatur im Im -n des Trockenschranks .
( 2 ) Der Trockenschrank soll eine solche Wärmekapazität haben, dass er, wenn er auf eine
Temperatur von 131 C eingestellt worden ist , diese Temperatur in weniger als 1 Stunde
wieder erreichen kann , nachdem die Höchstzahl gleichzeitig zu trocknender Proben hinein­
gestellt wurde .
Die Ventilation soll so beschaffen sein , dass , wenn alle Weichweizenproben , die der
Schrank enthalten kann , 2 Stunden lang gleichzeitig getrocknet werden , die Ergebnisse
mit Bezug auf die nach 4stündiger Trocknung erzielten Ergebnisse eine unter o,l v.H.
liegende Differenz aufweisen .
                                                                             • • • /• • •
 ---pagebreak---                                    - 2-
Konditionierung ( Vortrocknung oder Befeuchtung) und Schroten, falls es sich um
Körner handelt :
Körner , die zwischen lo v.H. und 13 v.H. Wasser enthalten , werden nicht kondi -
tioniert . Der Wassergehalt trockenerer oder feuchterer Körper soll zwischen diese
Grenzwerte gebracht werden . Der häufigste Fall ist die Vortrocknung: Jedes die
Probe enthaltende Gefäß wird für 7 his lo Minuten in den Trockenschrank gestellt ,
herausgenommen , zugedeckt und in den Exsikkator gestellt .
Sobald das Gefäß auf die Temperatur des Laboratorums abgekühlt ist , wird es
gewogen .
Die Probe wird sogleich zerkleinert . Das Pulver wird in das Gefäß geschüttet und
nochmals gewogen . Zwischen den beiden Wägungen sollen weniger als 2 Minuten
liegen .
Wasserentzug :
Die Proben werden für 2 Stunden in den Trockenschrank gestellt , auf die oben
angegebene Weise herausgenommen und nach Abkühlung im Exsikkator sogleioh gewogen .
 ---pagebreak---                                         A ïï L A G 2 II
         Definition der Bestandteile , die nicht einwandf reies Grundgetreide sind
1 . Fremde Stoffe sind : nicht giftige Unkrautsamen , verdorbene Körner , Spelzen ,
    Insektenfragmente und Käfer .
?. Einzelne Besatzfraktionen :
    a ) Bruchkorn :
        Bruchkorn sind alle Korner , bei denen Teile des Endosperms freiliegen . Hierunter
        fallen auch angeschlagene Körner und Körner mit ausgeschlagenen Keimlingen .
    b ) Schmanhtkorn :
        Schmachtkorn von Weizen sind alle Körper , die nach Entfernung sämtlicher anderen
        Besatzfraktionen aus der Getreideprobe durch ein 2-mm-Schlitzsieb fallen .
        Schmachtkorn von Roggen sind Körner , die nicht nur an der Furche , sondern zusätz­
        lich an den Kornseiten und dem Kornrücken deutlich sichtbare Einschrumpfungen
        aufweisen .
    c ) Fremdgetreide :
        Fremdgetreide sind alle nicht zum Grundgetreide gehörenden Getreidekörner . Bei
        Hartweizen zählen sämtliche Weichweizenkörner , bei Weichweizen sämtliche Hart-
        weizenkörner zuin Fremdgetreide .
    d ) Auswuchs :
        Auswuchs liegt vor , wenn Wurzel-oder Blattkeime mit bloßem Auge deutlich zu er­
        kennen sind . Zur Beurteilung des Auswuchsgehalts darf jedoch der allgemeine
        Habitus der Getreideprobe nicht außer acht gelassen werden . Bei manchen Gotreide-
        partien , zum Beispiel bei Hartweizen , tritt - sortenmäßig bedingt - der Keimling
        stark hervor , so daß bei der Bewegung des Getreides die den Keimling bedeckende
        Schale aufbricht und Auswuchs vorgetäuscht wird . Ein solches Korn ist nicht als
        Auswuchs zu bezeichnen . Auswuchs ist erst dann vorhanden , wenn am Keimling deut­
        lich sichtbare , vom Normalzustand leicht zu unterscheidende Veränderungen einge­
        treten sind .
    e ) Schâdlinesfra.fi :
        Zum Schädlingsfraß zäh]®n diejenigen Körner , die Fraßstellen aufweisen . Auch
        Wanzenweizen gehört zur Untergruppe Schädlingsfraß .
    f ) Kaimverfârbungen :
        Körner mit Keimverfärbungen sind Körner mit braunen bis braunschwarzen Verfärbungen
        der Schale am unversehrten , nicht ausgewachsenen Keimling .
    g ) Verdorbene Körner :
        Verdorbene Körner sind solche , die durch Fäulnis , Schimmel-oder Bakterienbefall oder
        durch sonstige Einwi -kungen für die menschliche Ernährung unbrauchbar geworden sind .
        Zu den verdorbenen Körnern gehören auch hitzegeschädigte Körner . Hitzegeschädigte
        Körner sind solche vollausgebildeten Körner , deren Schale eine graubraune bis
        schwarze und deren Mehlkörper beim Durchschneiden eine gelblich graue bis bräunlich
        schwarze Färbung zeigt . Durch die Weizengallmücke geschädigte Körner zählen dann
 ---pagebreak---                                            - 2 -
     zur Untergruppe verdorbene Korner , wenn durch den sekundär auftretenden Pilz-
     befall mehr als die Hälfte der Kornoberfläche grau bis schwarz verfärbt ist .
     Hat die Verfärbung weniger als die Hälfte der Kornoberfläche erfaßt , so zählt
     das Korn zum Schmachtkorn . Zu den verdorbenen Körner zählen außerdem frostge-
     schädigte Körner und bei Gerste verkohlte Körner.
h ) Verunreinigungen:
     Zu den Verunreinigungen zählen sämtliche Bestandteile einer Getreideprobe , die
     bei einer Siebung mit einem 3 » 5-mm-Schlitzsieb als Rückhalt und bei einer
     Siebung mit einem 1-mm-Schlitzsieb als Durchfall auftreten .
3 . Für die in Artikel 6 genannten Besatzfraktionen gelten die in den "Official Grain
     Standards of the United States " - Ausgabe i960 - festgelegten Definitionen .