CELEX: C1999/333/56
Language: de
Date: 1999-11-20 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 29. September 1999 in der Rechtssache T-68/97: Martin Neumann und Irmgard Neumann-Schölles gegen Kommission der Europaïschen Gemeinschaften (Beamte - Waisengeld)

20.11.1999               DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                       C 333/23
                                                         GERICHT ERSTER INSTANZ
         URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                              Zustellungsanschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts Ernest Arendt,
                                                                         8-10, rue Mathias Hardt, Luxemburg, gegen Kommission der
                     vom 28. September 1999                              Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Julian Currall und
                                                                         Christine Berardis-Kayser und Bertrand Wägenbaur), wegen
in der Rechtssache T-48/97, Erik Dan Frederiksen gegen                   Verurteilung der Kommission zur Zahlung von Waisengeld an
                     Europäisches Parlament (1)                          Martin Neuman hat das Gericht (Zweite Kammer) unter
                                                                         Mitwirkung des Präsidenten A. Potocki sowie der Richter C.W.
(Beamte — Beförderung — Aufhebungsurteile — Durchfüh-                    Bellamy und M. Vilaras — Kanzler: A. Mair, Verwaltungsrat —
rungsmaßnahmen — Artikel 176 EG-Vertrag [jetzt Arti-                     am 29. September 1999 ein Urteil mit folgendem Tenor
kel 233 EG] — Ermessensmißbrauch — Materieller und                       erlassen:
            immaterieller Schaden — Entschädigung)
                                                                         1. Die Entscheidungen vom 20. März 1996 und vom 29. Novem-
                           (1999/C 333/55)                                    ber 1996, milt denen die Kommission die Gewährung von
                                                                              Waisengeld an den Kläger zu 1) abgelehnt hat, werden aufgeho-
                    (Verfahrenssprache: Französisch)                          ben.
In der Rechtssache T-48/97, Erik Dan Frederiksen, ehemaliger             2. Die Kommission trägt die Kosten des Verfahrens.
Beamter des Europäischen Parlaments, wohnhaft in Howald
(Luxemburg) (Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Georges
Vandersanden, Brüssel, Zustellungsanschrift: Fiduciaire Myson            (1) ABl. C 166 vom 31.5.97.
SARL, 30, rue de Cessange, Luxemburg), gegen Europäisches
Parlament (Bevollmächtigte: Manfred Peter, Joao Sant’Anna
und Denis Waelbroeck), wegen Ersatzes des materiellen und
immateriellen Schadens, den der Kläger nach seiner Ansicht
aufgrund des Verhaltens des Europäischen Parlaments im
Rahmen der Besetzung der Planstelle eines Sprachberaters der
Besoldungsgruppe LA 3 in der dänischen Übersetzungsabtei-
lung im Anschluß an die Veröffentlichung der Stellenausschrei-
                                                                                  URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
bung Nr. 5809 erlitten hat, hat das Gericht (Fünfte Kammer)
unter Mitwirkung des Präsidenten J. D. Cooke sowie des Rich-
ters R. Garcı́a-Valdecasas und der Richterin P. Lindh — Kanz-                               vom 28. September 1999
ler: H. Jung — am 28. September 1999 ein Urteil mit folgen-
dem Tenor erlassen:                                                      in der Rechtssache T-140/97: Michel Hautem gegen Euro-
1. Das Parlament wird verurteilt, an den Kläger 3 000 000 BEF                              päische Investitionsbank (1)
     als Ersatz für seinen immateriellen Schaden zu zahlen.
2. Im übrigen wird die Klage abgewiesen.                                 (Beamte — Entfernung aus dem Dienst — Artikel 1, 4 und
                                                                         40 der Personalordnung der Europäischen Investitionsbank
3. Das Parlament trägt die Kosten des Verfahrens.                        — Offensichtlich fehlerhafte Würdigung des Sachverhalts
                                                                               — Widerklage — Ablehnung eines Beweisantrags)
(1) ABl. C 142 vom 10.5.1997.
                                                                                                 (1999/C 333/57)
                                                                                           (Verfahrenssprache: Französisch)
         URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                     vom 29. September 1999                              In der Rechtssache T-140/97, Michel Hautem, Bediensteter
                                                                         der Europäischen Investitionsbank, wohnhaft in Schouweiler
in der Rechtssache T-68/97: Martin Neumann und Irmgard                   (Luxemburg), ursprünglich vertreten durch die Rechtsanwälte
Neumann-Schölles gegen Kommission der Europaïschen                       Pascale Delvaux de Fenffe und Pierre-Paul Van Gehuchten,
                         Gemeinschaften (1)                              Brüssel, dann durch Rechtsanwalt Michel Karp, Luxem-
                                                                         burg, 84, Grand-rue, Luxemburg, gegen Europäische Investi-
                                                                         tionsbank (Bevollmächtigte: Giannangelo Marchegiani und
                       (Beamte — Waisengeld)                             Georges Vandersanden) wegen Nichtigerklärung der Entschei-
                                                                         dung der Europäischen Investitionsbank vom 31. Januar 1997,
                           (1999/C 333/56)                               durch die der Kläger ohne Verlust des Abgangsgelds aus dem
                                                                         Dienst entfernt worden ist, und Wiedereinweisung des Klägers
                      (Verfahrenssprache: Deutsch)                       in sein Amt zum einen sowie wegen Verurteilung der Bank
                                                                         zur Entschädigung des Klägers zum andern, hat das Gericht
In der Rechtssache T-68/97, Martin Neumann und Irmgard                   (Fünfte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten J. D. Cooke
Neumann-Schölles, Beamtin der Kommission der Europäischen                sowie der Richter R. Garcı́a-Valdecasas und P. Lindh — Kanz-
Gemeinschaften, wohnhaft in Karlsruhe (Deutschland), Prozeß-             ler: J. Palacio González, Verwaltungsrat — am 28. September
bevollmächtigter: Rechtsanwalt Hans-Josef Rüber, Köln,                   1999 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen: