CELEX: 51977PC0666
Language: de
Date: 1977-12-14
Title: Vorschlag einer RICHTLINIE (EWG) DES RATES zur Erfassung des grenzüberschreitenden Güterkraftverkehrs im Rahmen einer Regionalstatistik (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (77) 666
Vol. 1977/0213
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak---    KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                              KOM(77)666 endg.
                                                              Brüssel - den 14 . Dezember 1977
                                      Vorschlag einer
                                 RICHTLINIE ( EWG ) DES RATES
              zur Erfassung des grenzüberschreitenden Güterkraftverkehrs im
                                   Rahmen einer Regionalstatistik
                    ( voncfer Kommission dem Rat vorgelegt )
K0M(77 ) 666 endg .
 ---pagebreak---                                     BEGRÜNDUNG
 Im Rahmen der gemeinsamen Verkehrspolitik und der Regionalpolitik benötigt
die Kommission Basisinformationen Uber den Güterverkehr , aufgeschlüsselt
nach Verkehrsträgern.
Wenn auch in diesem Zusammenhang für Eisenbahn und Binnenschiffahrt ein er­
hebliches Datenmaterial zusammengetragen werden konnte , so sind die für den
Strassenverkehr zur Verfolgung stehenden Informationen npch sehr bruchstück–
haft . Ausserdem hat die Erfahrung gezeigt , dass brauchbare Ergebnisse in
diesem Sektor nur mittels gemeinschaftlicher Bestimmungen gewonnen werden
können«
Die Kommission zielt mit ihren Massnahmen auf zwei Aspekte des Problems ab :
a) der innerstaatliche Güterkraftverkehr war Gegenstand eines Richtlinien-
     Vorschlags , der dem Rat 1970 vorgelegt wurde ( l ). Aus finanziellen Grün­
     den konnte er nicht angenommen werden ;
b ) fttr den grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr hat die Kommission einen
     Richtlinienvorschlag vorgelegt , der vom Rat 1969 unter der Nummer 69/467/
     EWG angenommen wurde ( 2).
Doch stösst die Anwendung der letztgenannten Richtlinie in den meisten Mit–
gliedstaaten auf Schwierigkeiten , über die dem Rat von der Kommission be­
richtet worden ist ( 3) Sollen die Daten – wie aus dem Bericht hervorgeht –
der Richtlinie entsprechend erfasst werden , so kommt man an statistischen
Erhebungen an den Grenzübergängen nicht vorbei .
Da aber die Benelux-Staaten die Zollkontrollen an ihren gemeinsamen Grenzen
abgeschafft haben – was es ihnen unmöglich macht , die Richtlinie anzuwenden –
und da eine Richtlinie , die statistische Grenzkontrollen mit sich bringt in
jedem Falle den Zielen der Gemeinschaft zuwiderliefe , hat die Kommission dem
Rat 1975 einen Richtlinienvorschlag über den Güterkraftverkehr übermittelt
(4 ), um die verfolgten Ziele auf andere Weise erreichen zu können.
( 1 ) – K0M(70 ) 909 endgultig vom 7» September 1970
      - R/I 778/70 (TRAN3 111 )
( 2 ) - ABl . Nr. L 323 vom 24 » Dezember 1969
( 3 ) - SEK(74 ) 2367 endgultig vom 27. Juni 1974
      - R/1 860/74 (TRANS 128)
(4 ) – KOM(75 ) 308 endgUltig vom 27. Juni 1975
      - R/1822/75 ( TRANS 56 )
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Die Erörterungen im Rat haben nicht zu einer Einigung gefUhrt , da einige
Mitgliedstaaten geltend machen, der innerstaatliche und der grenzüberschrei­
tende Verkehr seien sehr eng miteinander verflochten und mlissten daher in
einer einzigen statistischen Erhebung erfasst werden.
Die Kommission hat daher die beiden Richtlinienvorschläge zurückgezogen und
beschlossen, dem Rat den vorliegenden einheitlichen Vorschlag, der sowohl
den innerstaatlichen wie den grenzüberschreitenden Verkehr betrifft , vorzu­
 legen. Nach Annahme im Rat soll die Richtlinie 69/467/WG durch diesen Vor­
 schlag ausser Kraft gesetzt werden.
 Angesichts der Tatsache, dass jeder Hitgliedstaat künftig statistische Daten
 Uber den Verkehr mit den von ihm zugelassenen Nutzfahrzeugen erheben wird ,
 müssten die einzelnen Mitgliedstaaten ein grösseres Interesse für die Ergeb­
 nisse bekunden, so dass es möglich sein sollte , die finanzielle Beteiligung
 der Gemeinschaft auf die drei ersten Jahre der Einführung des Systems zu
 beschränken.
 Um den Mitgliedstaaten, welche die Daten mittels Stichprobenerhebungen erfas­
  sen, die Möglichkeit zu geben, die anfallenden Kosten möglichst niedrig zu
  halten, wird es ihnen freigestellt , den Erhebungsbereich auf jene Fahrzeuge
  zu begrenzen, deren Tonnage eine 'bestürmte Grenze Überschreitet. Aus demsel­
  ben Grund werden die Daten Uber den grenzüberschreitenden Verkehr auch auf .
  den bilateralen Verkehr beschränkt und eine Aufgliederung nach Verkehrsregio-
  nen im Augenblick nicht vorgesehen.
  Da der Austausch der in jedem Mitgliedstaat gewonnenen Erfahrungen eine Ver­
  besserung der Verfahren für die Erfassung der statistischen Daten ermöglichen
  mttsste und die Änderung einiger Bestimmungen dieser Richtlinie notwendig ma­
   chen könnte , hat die Kommission dem Rat bis zum 1. Januar 19^3 einen Bericht
   Uber den Stand der Arbeiten zu diesem Zeitpunkt und die von ihr vorgeschla­
   genen Verbesserungen der Richtlinie vorzulegen.
 ---pagebreak---                     Vorschlag einer Richtlinie (EWG ) des Rates
           zur Erfassung des grenzüberschreitenden Güterkraftverkehrs
                          im Rahmen einer Regional Statistik
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GMEINSCHAFTEN
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft , insbe­
sondere auf Artikel 213 ,                                    '
gestützt auf den Vorschlag der Kommission ,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
nach Stellungnahme des Wirtschafts– und Sozialausschusses ,
in Erwägung nachstehender GrUnde :
Die im Bereich der gemeinsamen Verkehrspolitik und in anderen Bereichen
- insbesondere im Rahmen einer Regionalpolitik – bereits ergriffenen und
noch zu ergreifenden Massnahmen erfordern eine bessere Kenntnis von Umfang
und Entwicklung des Güterkraftverkehrs mit den in der Gemeinschaft zugelas­
senen Fahrzeugen; diese Daten müssen sich mit denen Uber andere Verkehrs­
träger vergleichen lassen , ausserdem müssen sie sich sowohl auf den inner­
 staatlichen wie auf den grenzüberschreitenden Verkehr beziehen.
Die Mitgliedstaaten erfassen in jährlichen oder mehrjährigen Zeitabständen
statistische Daten Uber den auf ihrem eigenen Hoheitsgebiet durchge führten
Güterverkehr. Seit 1962 führen die ursprüngli chen Mitgliedstaaten ebenfalls
statistische Erhebungen Uber den Güterkraftverkehr zwischen ihrem Hoheits­
gebiet und den übrigen Mitgliedstaaten sowie Drittländern durch , und zwar in
Anwendung der Empfehlungen der Kommission vom 26. Juli 1961 an die Mitglied-
Btaaten zur Erstellung eines einheitlichen Güterverzeichnisses für die Ver–
kehrsstatistik ( 1 ).
Die Richtlinie 69/467 /EWG des Rates vom 8. Dezember 1969 ( 2 ) sieht die Er­
fassung des grenzüberschreitenden Güterkraftverkehrs im Rahmen einer Regio–
nalstatistik vor. Aus dem Bericht , den die Kommission am 27» Juni 1974 dem
Rat Uber die Anwendung dieser Richtlinie unterbreitet hat , geht hervor , dass
( 1 ) ABl . vom 30.9.1961
( 2 ) ABl . Nr . L 323 vom 24.12.1969 , S „ 7
 ---pagebreak--- Mehrere Mitgliedsstaaten die erwachten Daten nur mit Hilfe susSt^ieher-
Grenzformalitäteri erfassen können. Diesen Mitgliedataatenist die .statisti­
sche Erfassung an den Grenzen, wie sie durch die genannte Richtlinie impli­
ziert wird , zu erlassen.
Polglich ist es angezeigt , das in der Richtlinie 69/467/EWG vorgesehene Ver­
fahren grundlegend zu ändern. Aufgrund der gewonnenen Erfahrung müssen die
Erhebungen Uber den gesamten Güterkraftverkehr systematisch umstrukturiert
werden; sie sind jährlich durchzuführen.
Die aufgrund dieser Erhebungen erfassten Daten müssen miteinander vergleich­
bare statistische Informationen enthalten. Bah« mUssen die zu erfassenden
Informationen sowie die Verfahren für ihr. Erfassung und Übermittlung in
 ihren Einzelheiten festgelegt werden .
 In Anbetracht der technischen Schwierigkeiten bei der Erstellung zuverlässi­
 ger Daten Uber die grenzüberschreitenden Verkehrsströme zwischen den Regionen
 der Gemeinschaft ist es angebracht , die interregionalen Erhebungen zunächst
 auf den innerstaatlichen Verkehr zu beschränken.
 Die statistischen Daten Uber den Güterverkehr sind für sämtliche Kitgliedstaa-
 ten von Interesse; somit ist es angezeigt , ihnen die entsprechenden Daten zu
 Ubermitteln.
  Auch sollte die Möglichkeit vorgesehen Herden, an der Richtlinie - nach einem
  entsprechenden Versuchsseitraum - Änderungen vorzunehmen, die sich nach den
  gewonnenen Erfahrungen als notwendig erweisen; dies gilt insbesondere fllr die
  Erfassung der wichtigsten Güterströme zwischen den Segionen der Gemeinschaft
  im grenzüberschreitenden Verkehr sowie fllr einen Verzicht auf etwaige bei der
  Grenz Überschreitung innerhalb der Gemeinschaft noch bestehende statistische
  Erfassungen –
  HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:
                                    Artikel  1
   Diese Richtlinie gilt für den Güterkraftverkehr mit in einem Mitgliedstaat
   zugelassenen Fahrzeugen
   a) innerhalb des Hoheitsgebietes dieses Kitgliedstaats (nachstehend »inner
      staatlicher Verkehr" genannt )
   b) zwischen diesem und einem anderen Kitgliedstaat oder einem Drittland
       (nachstehend "grenzüberschreitender Verkehr" genannt!.
 ---pagebreak---                                   Artikel 2
Im Sinne dieser Richtlinie "bedeutet :
a) Güterkraftverkehr : jede Beförderung von Gütern mit einem Nutzfahrzoug;
b ) Nutzfahrzeug : jedes einzelne Fahrzeug oder jeder Fahr?eugzug, wie z. B.
     Lastkraftfahr^eug mit oder ohne Anhänger , Zugmaschine mit Anhänger oder
     Auflieger;
c ) zugelassen : die Tatsache , "bei einer offiziellen Stelle in einer Kartei
     Uber Nutzfahrzeuge eingetragen zu sein , unabhängig davon , ob mit die­
     ser Eintragung die Ausgabe eines Kennzeichens verbunden ist oder nicht .
Diese Richtlinie gilt nicht für den Güterkraftverkehr mit :
a ) Nutzfahrzeugen , deren Gewicht oder Abmessungen die normalerweise zuläs­
     sigen Grenzen Überschreiten;
b ) landwirtschaftlichen Nutzfahr z exogen , Militfirfahrzeugen und Fahrzeugen
     der öffentlichen Verwaltung und öffentlichen Dienste , jedoch mit Aus­
     nahme der Fahrzeuge der Eisenbahnen.
Jeder Mitgliedstaat kann ausserdem von dem Anwendungsbereich dieser Richt­
linie die Fahrzeuge ausnehmen , deren Nutzlast oder zulässiges Gesamtge­
wicht \inter einer bestimmten Grenze liegen. Diese Grenze darf jedoch 3,5 t
Nutzlast oder 6 t zulässiges Gesamtgewicht nicht Uberschreiten.
                                   Artikel   3
Jeder Mitgliedstaat erfasst jährlich die in Artikel 1 vorgesehenen stati­
 stischen Daten Uber den Verkehr mit innerhalb seines Hoheitsgebiets zuge­
 lassenen Fahrzeugen.
 Die jährlichen statistischen Daten sind wie folgt aufzugliedern :
 a ) für den innerstaatlichen Verkehr in Tonnen und Tonnenkilometer
     – nach Werkverkehr und gewerblichem Verkehr ;
     – nach den in Anhang 1 aufgeführten 10 Kapiteln des Einheitlichen GU–
       terverzeichnisses fUr die Verkehrsstatistik ( NST/R );
     – nach den in Anhang 2 aufgeführten 23 GUtergruppen;
     – nach den Entfernungsabschnitten von 0–49 » von 50 –       149 » von 150 –
       499 sowie von 500  km und darUber;
     – nach den in Anhang 3 aufgeführten Be– und Entladeregionen.
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     b> fUr den grenrttbersc.hreiteriden Verkehr in Tonnen und Tonnenkilometer
        - nach Werkverkehr und gewerblichem Verkehr;
        _ nach den in Anhang 2 aufgeführten 23 GUtergruppen;
         - nach den in Anhang 4 aufgeführten Be- und Entladeländern.
3 Die geleisteten Tonnenkilometer werden unter BerUcksichtigung der Tatsa-
 ' che, dass die vom Fahrzeug auf einem andere Verkehrsmittel zurUckgelegte
     Entfernung nicht erfaeot wird, berechnet oder geschätzt.
4. Die Hitgliedstaaten ttbeimtteln die in diesen, Artikel vorgesehenen stati­
      stischen Daten gemSss den in Anhang 5 enthaltenen Mustertabellen A1 Ms
      A4 und B1 .
                                       Artikel 4
 Bei der Festlegung des Verfahrens «r die Erfassung der statistischen Daten
 «her den grenzüberschreitenden Verkehr tragen die Mtgliedstaaten der Hot-
 „endigkeit Rechnung, die Formalitäten beim Warenaustausch innerhalb der Ge­
 meinschaft und insbesondere heim OrenzUbertritt zvischen Hitgliedstaaten
 möglichst zu vereinfachen.
                                        Artikel 5
  1 . Die statistischen Angaben werden zum ersten Mal f«r das Jahr 1979 erhoben,
  2. Die Mitgliedstaaten legen der Kommission jährlich vor Ablauf des auf das
       Berichtsjahr folgenden Jahres die gemäss Artikel 3 erstellten Tabellen
       vor .
   3. Die Kommission teilt den Kitgliedstaaten die Erhebungsergebnisse binnen
       kürzester Frist mit .
                                         Artikel 6
    1. Die Mitgliedstaaten legen der Kommission spätestens gleichzeitig mit den
        ersten Ergebnissen einen ausfuhrlichen Bericht «her die von ihnen ange­
        wandten Erfassungsmethoden vor.
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   2. Bei der Festlegung der Erfassungsmethode "treffen die Mitgliedstaaten die
      notwendigen Massnahmen , damit diese zufriedenstellende Ergebnisse für die
      Gesamtmengen gewährleistet , die zwischen den Verkehrsgebieten f\ir den
      innerstaatlichen Verkehr einerseits , sowie zwischen ihrem Staat und jedem
      anderen Mitgliedstaat ftir den grenzüberschreitenden Verkehr andererseits
      befördert wurden. Darüber hinaus machen sie jedes Jahr Angaben Uber den
      Anteil der nicht erteilten Antworten und Uber die Zuverlässige! t der
                                                                t
      Ergebnisse und zwar nit Hilfe von Standardabweichungen oder Zuverlässige
      keitsintervallen sowie Uber die fUr die Berechnung der Leistungen in
      Tonnenkilometern verwendete Methode .                                   /
                                                                            /
                                     Artikel 7                             j
  Die Kommission prüft unter Mitwirkung des Koordinierungsausschusses fU* Ver-
  kehrsstatistik des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften ■ jähr­
  lich die nach Artikel 5 und 6 von den Mitgliedstaaten vorgelegten Tabellen
  und Berichte um zu gewährleisten , dass die angewandten Methoden vergleichbare
  Ergebnisse zeitigen und um zu bestimmen , wie und bis in welche Einzelheiten
  die von den Mitgliedstaaten Ubermittelten Angaben veröffentlicht werden kön­
  nen«
                                     Artikel 8
; Die Kommission unterbreitet dem Rat bis zum 1 . Januar 1983 einen Bericht Uber
  die bei den Arbeiten zur Durchführung dieser Richtlinie , gewonnenen Erfahrungen
  und schlägt gegebenenfalls die Änderungen vor , die sich, auf Grund der Erfah­
  rungen und Ergebnisse als notwendig erwiesen haben, insbesondere abej? um zu
  vermeiden, dass der Warenverkehr zwischen den Mitgliedstaaten spezifischen
  Formalitäten unterworfen wird , nur um die Bestimmungen der Richtlinie zu er­
  füllen.
                                    Artikel 9
  Die Mitgliedstaaten erhalten während der ersten drei Jahre nach Einführung
  dieser Statistik von den Gemeinschaften einen Zuschuss fUr die Durchführung
  dieser Arbeiten.
 ---pagebreak---                              Artikel 10
Die Mitgliedstaaten setzen die für die Durchführung der vorliegenden
Richtlinie erforderlichen Maßnahmen bis spätestens 1 . Januar 1979 in
Kraft .
Sobald die in Absatz 1 vorgesehenen Maßnahmen in einem Mitgliedstaat
in Kraft getreten sind, gilt die Richtlinie 69/ 467/ EWG nicht mehr in
diesem Mitgliedstaat .
Die Richtlinie 69/ 467/ EWG wird mit Wirkung vom 1 . -Januar 1979 aufge­
hoben .
                              Artikel 11
 Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .
                                              Im Namen des Rates
 Geschehen zu
                                              Der Präsident
 ---pagebreak---                                                                Ani ar° ^
                           Kapitel der NST/R ( l )
    Kapitel Nr.                        Bezeichnung
          0         Land– und forstwirtschaftliche Erzeugnisse und
                    lebende Tiere
          1         Andere Nahrungs– und Futtermittel
          2         Feste mineralische Brennstoffe
          3         MineralSlerzeugnisse
          4         Erze und Metallabfälle
          5         Eisen . Stahl und NE-Metalle ( einschl. Halbzeug)
          6         Steine und Erden und Baustoffe
          7         Dttngemittel
          8         Chemische Erzeugnisse
          9         Fahrzeuge , Maschinen , sonstige Halb– und Fertig­
                    waren sowie besondere Transportgüter
( l ) Veröffentlichung des Statistischen Amtes der Europ'äi sehen Gemeinschaften,
       Ausgabe 1968
 ---pagebreak---                                                                                            Anlage 2
                                                 GÜTERGRUPPEN
 GUter-      Kapitel    Gruppen                                Bezeichnung
gruppen     NST/R(1 ) I NST/R(1 )
                        01                  Getreide
                        02,03               Kartoffeln , frische FrUchte , sonstiges frisches und
                                            gefrorenes GeinU.se
                        00,06               Lebende Tiere , Zuckerrüben
                        05                  Holz und Kork
                         04,09              Spinnstoffe und TextilabfSlle ,. andere pflanzliche ,
                                             tierische und verwandte Rohstoffe
                         11,12,13 ,          Andere Hahrungs– und Futtermittel
                         14,16,17
                          18                 Oelsaten , OelfrUohte und Fette
      8                   21 , 22,23 ,       Feste mineralische Brennstoffe
                          31 32 33 , I Rohes Erdöl und Nineralölerzeugnisse
                          J « 1
                          34
     10                   41,46               Eisenerze , Eisen- und StahlabfSlle und -schrott , Hocn-
                                              ofenstaub , Schvjefelkiesabbrände                _
     11                   45                  NE-Hetallerze und Abfälle von lJS~J;etallen
     12          5          51,52,53,         Eisen, Stahl und MWIetalle (einschl. Halbzeug)
                            54 ',55,56
      13
                            64 69          1 Zer.ent , Kalk , verarbeitete Baustoffe
                            61 f 62 f 63 »     Steine und Erden
                            65
                            71,72              Natürliche oder chemische DUngemittel
      16                     83                Grundstoffe der Kohle- und Petrocheinie , Teere
       17                    81,82,89          Chemische Erzeugnisse , ausgenommen Grundstoffe der
                                               Kohle– und Petrocheinie sowie Teere
       18                    84                Zellstoff , Altpapier
       19
                                               Fahrzeuge und Beförderungsmittel , Kaschin-n , 1-otoren ,
                                                auch zerlegt und Einzelteile                          ..
        20
                                                Ketallwaren , einschliesslich EH.';-tfaren
        21
                                                Glas , Glaswaren, keramische und andere mineraliscne
                                                Erzeugnisse                                        –.
         22
                                                Leder , Textilien, Bekleidung, sonatige Halb- und Fertig-
                                                waren           *                                        .–
         2^   j            l 99              | Sonstige
                                                 sonstige waren
  (1) Veröffentlichung des Sftisti.chen tote» der Europäi.chen 0e.ein.chaft.n, Ave*. 1968
 ---pagebreak---                                VERZEICHNIS DER REGIONEN
 Bundesrepublik Deutschland
       Schl eswi g–Hol st ei n
       Hamburg
       Nordostteil von Niedersachsen
      Westteil von Niedersachsen
       Sttdostteil von Niedersachsen
       Bremen (Land )
      Hordteil von Nordrhein-Westfalen
      Ruhrgebiet
       SUdwestteil von Nordrhein-Westfalen              *
      Ostteil von Nordrhein-Westfalen ( Sieger-Sauerland und Ostteil
      von Westfalen
      Nordteil von Hessen
      Slidteil von Hessen
      Nordteil von Rheinland-Pfalz
      Südteil von Rheinland-Pfalz
      Nordbaden
      SUdbaden
      Württemberg
      Nordbayern (Pranken)
      Ostbayern (Oberpfalz und Niederbayern)
      Südbayern ( Schwaben und Oberbayern)
      Saarland
      Berlin (West )
Frankreich
      Ile de France
      Champagne-Ardenne
      Picardie
      Haut e-Normandi e
      Centre
      Basse-Normandie
      Bourgogne
      Nord-Pas–de–Calai s
     Lorraine
     Alsace
     Franche-Comt é
     Pays de la Loire
     Bretagne
     Poitou-Charentea
     Aquitaine
     Lli di -Pyr énées
     Limousi n
     Rhône-Alpes
     Auvergne
     Languedoc–Roussi 1 1 o n
     Provence–Alpes–Côte d' Azur
     Corse
 ---pagebreak--- Italien
      Pieroonte
      Valle d' Aosta
      Liguria
      Lonibardia
      Trentino–Alto Adige
      Veneto
      Fri uli –Venezia-Giuli a
      Erd 1 i a-Rom agna
       Toscana
      Unirxa
      I : arohe
       Lazio
       Campania
       Abruzzi
      I-'olise
       Puglia
       Basilicata
       Calabria
       Sicilia
       Sardegna
 Niederlande
       Iloord
       Wes"t gausser Rijnmond und IJmond
        Ri jriiiond
        IJrnond
        Zuidwest
        Zuid
        Cost
 Belgien
        Région, flamande , ausser Port d Anvers
        Port d' Anvers
        Région wallonne
        Région bruxelloise
  Luxemburg
         Luxemburg
 Vereinigtes Königreich
         North
          Yorkshire and Humberside
          East Midlands
          East Anglia
          South East
          South '.Jest
      . West Midlands
          North West
          Uales
          Scotland
          Worthern Ireland
  Irlana
          Ireland
   Dänemark
           Danmark
 ---pagebreak---                VERZEICHNIS DER LÄNDER
 Bundesrepublik Deutschland
 Frankreich
 Italien
 Niederlande
 Belgien
Luxemburg
Vereinigtes Königreich
Irland
Dänemark
Schweiz;
Oesterreich
Jugoslawien
Griechenland
Türkei
Spam en
Portugal
Norwegen
Schweden
Finnland
Deutsche Demokratische Republik
Tschechoslowakei
Sonstige europäische Länder
Länder Nordafrikas
Länder des Vorderen Orients
Sonstige Länder
 ---pagebreak---                                                                      Anlage 5
  Tabelle A1     Innerstaatlicher Verkehr nach Verkehrsart und Güterart
                                               Werk­     Gewerblicher
                    Gttterart                verkehr       Verkehr
                                                                         Insgesamt
                                             t      tkm    n     tkm  L  %      tkm
             23 Gruppen
                 n
!                "                                            «
                 ii
             Insgesamt
 ---pagebreak---                                                                                Anla r° S
Tabelle A2    Innerstaatlicher Verkehr : Intra– und interregionaler Verkehr
                                                                             Tonnen
                                                   Entladeregionen                  1
          Beladeregionen
                                                                             Ins­
                                      01     02    03
                                                                            gesamt
         01
         02
                                                           t
                                                                   I
      Insgesamt
 ---pagebreak---                                                                                            Anlage 5
Tabelle A3            Innerstaatlicher Verkehrs Belade - und. Entladevorgänge in den
                      Regionen nach GUterart
                                                                                       Tonnen
                                                       23 GUtergruppen
               Regionen
                                     1     2      3      4
                                                                    ι
                                                                    I '      !i 23      Ins­
                                                                                       gesamt
   _ ... ■ ..I I .  –
                        1 . Entladen von Güterii mit Herkunft aus anderen Regionen
               01
                                                     I
                                                     i
                                                                        ·            l
                                                                                     I
               02
               03
                        2. Versand nach anderen Regionen
               01
               02                  |
                                   i
               03
                                 . ί
                        3. Intraregionaler Verkehr
                01
                                               ι                          ι
                                                            i      I
                02
                                                                           ι
                03                                                                 I
                                                                                   I
                                                                           !
                                                                           i
 ---pagebreak---                                                                                 A m! n     S
Tabelle A4     Innerstaatlicher Verkehr nach Entfernungsabschnitten und GUterart
    Entfernungs-
                                     23 Gtttergruppen    (t)
     abschnitt                                                                         tkm
                          1   2  !               I
                                                                            Ins­     t
                                          4      [ .                23
                                 1                     I        •          gesamt
  a) Werkverkehr
                                   I
                                                                                            1
       0 –   49 ta"                I
                                                                                            1
                                                                                            1
      50 - 149 km
     150 - 499 km
                        I                             !                ]
     500 km und mehr    I                            i                 i
                                                                        j
                                                                        !
     Insgesamt
                                                                        i          1
                                                             i         1
                                                              i
                                               I             j         !!
 b ) Cewerblicher                      I
                                                                       i
                                                                        1
                                                                                   1
     Verkqhr                                                  i        I           i
       0 -   49 km
                                                             i
                                                              I                    j
                                                              I        I           1
      50 – 149 km                                                                  1
                                                             I
                                                             i
     150 - 499 km           I                  I
     500 km xxnd mehr i
                      I
                      i
                                  I
     Insgesamt        j           i                   i
                                                                                             I
                                  I
 c) a + b                                                                                   I
                                                                                            I
       0 -   49 km
                                                      i
      50 - 149 km                                     I                                     I
                                                                  I
     150 - 499 km
                                                     I
                                                                  t
                                                                                            I
                                                                  i                         I
     500 km und mehr                                              I
                                                                                             !
                                                                         1                   I
     Insgesamt                                 I
                                                                                            I
                                               I
                                               I                         I
                                                                         l                  I
 ---pagebreak---                                                                                       ATilade 5
  Tabelle B 1         Grenzüberschreitender Verkehr nach Guterart sowie nach Herkunfts- und
                      Bestimmungsländern
  Verkehrsart ( 1 ) :
                                                  23 Gtitergruppen ( t )
                                                                                                tkm
                                                                                     Ins–
                                   1   2      3      4                        23    res ant
                       1 . Entladen von Gütern mit Herkunft aus :
                                                                                  I
     A. Kitgliedstaaten                                                           I
         insgesamt                                                                i
I              '
                                                                                  i
                                                                                  I
I        davon     1.
1
ι
                                                                                  I
                                                                            I
                   2.                                                                         I
                                                                                              I
!
                                                                        I   I                 I
!                usw.                                                   I
                                                                  I         1                 i
                                                                                              t
j B. Drittländer                     I      I
|        insgesamt                   I             I
         davon     1.
                                            I
                                     I
                                     I                     I
                   2.                I      I
                                            i
                 usw .
                                                   j
 i C. Insgesamt
 j       ( A. + B. )             r       –        –           ■ i
                       2 . Auî"laden von Gütern mit Bestimmurig     nach :
                                                                I
     A. Kitgliedstaaten
         insgesamt
                               ι                ι
                                                         I                       I
  j      davon 1 .                                                         I
                                                                                 I           I
                                                                 I               I
                   2.                                                            I
                 –          ■ ■
  I                                        I
                                                                       I
                 usw»
     B. Drittlander
         insgesamt
         davon     1.
   I
   i
                   2.
                  USW,
      G. Insgesamt                                                                          I
         ( A. + B. )
   ( l ) Nach Werkverkehr und gewerblichem Verkehr getrennt aufzuführen
 ---pagebreak---           STATISTISCHES AMT
DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                  Haushaltsposten :   264
                                                  Innerdienstliche Koordinie –
                                                  rungsgruppes
                                                  "FRAGEN DER WIRTSCHAFT ,
                                                  WÄHRUNG . STATISTIK "
                                                  Datum :
                          HAUSHALTSPLAN
                    Vereinfachte FinanzierungsaufStellung
1 . Titel und Gegenstand der Erhebung
    STATISTIK DES GÜTERKRAFTVERKEHRS IM RAHMEN EINER REGIONALSTATISTIK
    Statistisches Programm der Europäischen Gemeinschaften 1977-1979
    Ausgabe vom 28.7*76 , Arbeit Nummer F2.4 und F2. 5»
2. Veranlassung der Erhebung
    Diese Statistik wird zwecks Durchführung der Richtlinie Nr.
    erstellt .
3. Kriterien fUr Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit , denen die Erhebung
    entsprechen soll : 3B
    Die finanzielle Beteiligung der Kommission zielt darauf ab , die Mitglied­
    staaten bei der Einführung des Systems zu unterstutzen. Aus diesem Grunde
    wird sie sich auf die ersten drei Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie
    beschränken.
4 . Warum kann die Erhebung nicht von den Dienststellen der Kommission durch­
    geführt werden ?
    Die Informationen können nur von den zuständigen statistischen Ämtern der
    Mitgliedstaaten erfasst werden.
5. Verantwortlicher Beamter der Erhebung
    Herr H.G. BAGGENDORFF , Leiter der Abteilung SAEG-F.4 Verkehrsstatistik.
6. Erwartete Ergebnisse der Erhebung
    Ziel dieser Statistik ist die Erfassung statistischer Informationen Uber
    die Verkehrstätigkeit mit den in den Mitgliedstaaten zugelassenen Nutz–
    fahrzeugen.
7* Erwartete Dauer der Durchführung der Erhebung
    Die Erhebung wird jährlich durchgeführt. Die Daten werden in dem auf das
    Berichtsjahr folgenden Jahr Ubermittelt .
 ---pagebreak---  8, Kostenvoranschlaf: der Erhebung
     Der Zuschuss der Kommission beträgt jeweils 400 000 RE für die Jahre 1979 »
     1980 und 1981 ( falls die Richtlinie nicht am 1 . Januar 1979 in Kraft tre­
     ten kann , mUssten diese Angaben entsprechend angeglichen werden).
     Die Verteilung dieses Zuschusses errechnet sich wie folgt : etwa 1 /3 zu
     gleichen Teilen ( a) und 2/3 entsprechend der Anzahl der in dem betreffen­
     den Mitgliedstaat zugelassenen Nutzkraftfahrzeuge (b ) (R.E .)x
                Mitgli edstaat                       a)        (*)    ( a)+(b )
                BR Deutschland                    13500       51244     64744
                Frankreich                        13500       82993     96493
                Italien                           13500       43446     56946
                Niederlande                       13500       13647     27147
                Belgien                           I35OO   •    8077     21577
                Luxemburg                         13500         557     14057
                Vereinigtes Königreich            13500       67118     80618
                Irland                            13500        2228     15728
                Dänemark                          13500        9190     22690
                                                 121500      278500   400000
 9 . Verbuchung der Ausgaben
     Posten 264 der Haushaltspläne 1979 » 19^0 und 1981 : "Statistische Untersu­
     chungen und Erhebungen".
10. Anhörung einer innerdienstlichen Koordinierungsgruppe
     Gruppe 4 "Fragen der Wirtschaft , Währung, Statistik ",
11 . Beteiligte Dienststellen
     Bei der Ausarbeitung der Erhebung: GD VII , GD XVI , VdZ
     Bei der Auswertung der Erhebung: GD VII .