CELEX: 31985R2756
Language: de
Date: 1985-09-27 00:00:00
Title: VERORDNUNG ( EWG ) NR. 2756/85 DES RATES VOM 27. SEPTEMBER 1985 ZUR DRITTEN AENDERUNG DER VERORDNUNG ( EWG ) NR. 1/85 ZUR FESTLEGUNG DER VORLAEUFIG ZULAESSIGEN GESAMTFANGMENGEN UND BESTIMMTER FANGBEDINGUNGEN HINSICHTLICH DER ZULAESSIGEN GESAMTFANGMENGEN FUER BESTIMMTE FISCHBESTAENDE ODER BESTANDSGRUPPEN FUER 1985

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31985R2756

VERORDNUNG ( EWG ) NR. 2756/85 DES RATES VOM 27. SEPTEMBER 1985 ZUR DRITTEN AENDERUNG DER VERORDNUNG ( EWG ) NR. 1/85 ZUR FESTLEGUNG DER VORLAEUFIG ZULAESSIGEN GESAMTFANGMENGEN UND BESTIMMTER FANGBEDINGUNGEN HINSICHTLICH DER ZULAESSIGEN GESAMTFANGMENGEN FUER BESTIMMTE FISCHBESTAENDE ODER BESTANDSGRUPPEN FUER 1985  

Amtsblatt Nr. L 259 vom 01/10/1985 S. 0068 - 0069

*****  VERORDNUNG  (EWG) Nr. 2756/85 DES RATES  vom 27. September 1985  zur dritten Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1/85 zur Festlegung der vorläufig zulässigen Gesamtfangmengen und bestimmter Fangbedingungen hinsichtlich der zulässigen Gesamtfangmengen für bestimmte Fischbestände oder Bestandsgruppen für 1985  DER RAT DER EUROPÄISCHEN  GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 170/83 des Rates vom 25. Januar 1983 zur Einführung einer gemeinschaftlichen Regelung für die Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischereiressourcen (1), insbesondere auf Artikel 11,  auf Vorschlag der Kommission,  in Erwägung nachstehender Gründe:  Gemäß Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 170/83 obliegt es dem Rat, die zulässige Gesamtfangmenge je Bestand oder Bestandsgruppe, den jeweiligen Anteil der Gemeinschaft sowie die besonderen Bedingungen für die Fangtätigkeit festzulegen.  Kürzlich durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, daß es möglich ist, bei gleichzeitigem Schutz der Jungheringe und ihrer Laichzonen gewisse Verbote für den Fang dieser Art in der Irischen See aufzuheben oder einzuschränken. Die Verordnung (EWG) Nr. 1/85 (2), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 800/85 (3), ist daher entsprechend zu ändern -  HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:  Artikel 1  Artikel 6 der Verordnung (EWG) Nr. 1/85 wird wie folgt geändert:  1. Absatz 4 wird gestrichen.  2. Absatz 6 erhält folgende Fassung:  »(6) Der Heringsfang ist in der Zeit vom 21. September bis zum 16. November 1985 in den Teilen der Irischen See (ICES-Abteilung VII a) verboten, die durch folgende Linien begrenzt werden:  a) - Ostküste der Insel Man bei 54°20' nördlicher Breite,  - 54°20' nördlicher Breite, 3°40' westlicher Länge,  - 53°50' nördlicher Breite, 3°50' westlicher Länge,  - 53°50' nördlicher Breite, 4°50' westlicher Länge,  - Südwestküste der Insel Man bei 4°50' westlicher Länge;  b) - Ostküste Nordirlands bei 54°15' nördlicher Breite,  - 54°15' nördlicher Breite, 5°15' westlicher Länge,  - 53°50' nördlicher Breite, 5°50' westlicher Länge,  - Ostküste Irlands bei 53°50' nördlicher Breite.  Der Heringsfang ist 1985 ganzjährig verboten in der Logan Bay (Gewässer östlich der Linie zwischen Mull of Logan bei 54°44' nördlicher Breite und 4°59' westlicher Länge und Laggantalluch Head bei 54°41' nördlicher Breite und 4°58' westlicher Länge)".  3. Absatz 7 erhält folgende Fassung:  »(7) Abweichend von Absatz 6 dürfen Schiffe, deren Länge 40 Fuß nicht überschreitet und die in Häfen an der Ostküste Irlands und Nordirlands zwischen 53°00' und 55°00' nördlicher Breite registriert sind, in dem in Absatz 6 Unterabsatz 1 Buchstabe b) genannten Verbotsgebiet den Heringsfang ausüben. Die einzig erlaubte Fangmethode ist der Fang mit Stellnetzen mit einer Maschenöffnung von mindestens 54 mm."  Artikel 2  Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.  Geschehen zu Luxemburg am 27. September 1985.  Im Namen des Rates  Der Präsident  R. STEICHEN  (1) ABl. Nr. L 24 vom 27. 1. 1983, S. 1.  (2) ABl. Nr. L 1 vom 1. 1. 1985, S. 1.  (3) ABl. Nr. L 89 vom 29. 3. 1985, S. 4.