CELEX: C2003/213/63
Language: de
Date: 2003-09-06 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 8. Juli 2003 in der Rechtssache T-65/02: Michelle Chetaud gegen Europäisches Parlament (Beamte — Ruhegehalt — Anwendbarer Berichtigungskoeffizient — Nachweis des Wohnsitzes — Zurücknahme eines Rechtsakts — Auswirkung auf die Beweislast)

C 213/32               DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                      6.9.2003
         URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                     URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                                vom 9. Juli 2003
                        vom 9. Juli 2003                               in der Rechtssache T-234/01: Andreas Stihl AG & Co.
                                                                       KG gegen Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
                                                                                  (Marken, Muster und Modelle) (HABM) (1)
in der Rechtssache T-162/01: Laboratorios RTB, SL gegen
                                                                       (Gemeinschaftsmarke — Farben — Kombination von Oran-
Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Mu-
                                                                       ge und Grau — Absolutes Eintragungshindernis — Unter-
                 ster und Modelle) (HABM) ( 1)
                                                                       scheidungskraft — Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe b der
                                                                                         Verordnung [EG] Nr. 40/94)
(Gemeinschaftsmarke — Widerspruchsverfahren — Ältere                                            (2003/C 213/62)
Wortbildmarken mit dem Wort GIORGI — Anmeldung des
Wortzeichens GIORGIO BEVERLY HILLS als Gemein-                                             (Verfahrenssprache: Deutsch)
schaftsmarke — Relatives Eintragungshindernis — Artikel 8
     Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung [EG] Nr. 40/94)
                                                                       In der Rechtssache T-234/01, Andreas Stihl AG & Co. KG mit
                                                                       Sitz in Waiblingen (Deutschland), Prozessbevollmächtigte:
                                                                       Rechtsanwälte S. Völker und A. Klett, Zustellungsanschrift in
                         (2003/C 213/61)                               Luxemburg, gegen Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
                                                                       (Marken, Muster und Modelle) (HABM) (Bevollmächtigter:
                                                                       G. Schneider) betreffend eine Klage auf Nichtigerklärung der
                                                                       Entscheidung der Ersten Beschwerdekammer des Harmonisie-
                   (Verfahrenssprache: Spanisch)                       rungsamts für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle)
                                                                       vom 24. Juli 2001 (Sache R 477/2000-1), mit der die
                                                                       Eintragung einer Kombination der Farben Orange und Grau
                                                                       als Gemeinschaftsmarke abgelehnt wurde, hat das Gericht
                                                                       (Vierte Kammer) unter Mitwirkung der Präsidentin V. Tiili
                                                                       sowie der Richter P. Mengozzi und M. Vilaras — Kanzler:
                                                                       B. Pastor, Hilfskanzler — am 9. Juli 2003 ein Urteil mit
In der Rechtssache T-162/01, Laboratorios RTB SL mit Sitz in           folgendem Tenor erlassen:
Bigues i Riells (Spanien), Prozessbevollmächtigter: Rechtsan-
walt A. Canela Giménez, gegen Harmonisierungsamt für
                                                                       1.    Die Klage wird abgewiesen.
den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) (HABM)
(Bevollmächtigte: O. Montalto und J. F. Crespo Carrillo),              2.    Die Klägerin trägt die Kosten.
anderer Verfahrensbeteiligter im Verfahren vor der Beschwer-
dekammer des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt
(Marken, Muster und Modelle): Giorgio Beverly Hills Inc. mit           (1 ) ABl. C 348 vom 8.12.2001.
Sitz in Santa Monica, Kalifornien (Vereinigte Staaten von
Amerika), betreffend eine Klage gegen die Entscheidung der
Ersten Beschwerdekammer des Harmonisierungsamts für den
Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) vom 30. April
2001 (Sache R 122/2000-1), hat das Gericht (Vierte Kammer)
unter Mitwirkung der Präsidentin V. Tiili sowie der Richter                    URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
P. Mengozzi und M. Vilaras — Kanzler: B. Pastor, Hilfskanzler
— am 9. Juli 2003 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:                                      vom 8. Juli 2003
                                                                       in der Rechtssache T-65/02: Michelle Chetaud gegen
                                                                                          Europäisches Parlament (1)
1.    Die Klage wird abgewiesen.
                                                                       (Beamte — Ruhegehalt — Anwendbarer Berichtigungskoef-
                                                                       fizient — Nachweis des Wohnsitzes — Zurücknahme eines
2.    Die Klägerin trägt die Kosten des Verfahrens.                             Rechtsakts — Auswirkung auf die Beweislast)
                                                                                                (2003/C 213/63)
( 1) ABl. C 303 vom 27.10.2001.                                                          (Verfahrenssprache: Französisch)
                                                                       In der Rechtssache T-65/02, Michelle Chetaud, ehemalige
                                                                       Beamtin des Europäischen Parlaments, wohnhaft in Nizza
 ---pagebreak--- 6.9.2003               DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                        C 213/33
(Frankreich), Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt L. Mosar,         1.    Die Klage wird abgewiesen.
Zustellungsanschrift in Luxemburg, gegen Europäisches Parla-
ment (Bevollmächtigte: J. de Wachter und G. Knudsen) wegen            2.    Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
Aufhebung der Entscheidung des Parlaments vom 27. Juni
2001, mit der es abgelehnt wurde, Nizza als Wohnsitz der
Klägerin anzuerkennen und ab 1. Januar 2000 den für
                                                                      (1 ) ABl. C 144 vom 15.6.2002.
Frankreich geltenden Berichtigungskoeffizienten auf ihr Ruhe-
gehalt anzuwenden, und Aufhebung der Entscheidung des
Parlaments vom 6. Dezember 2001, mit der die Beschwerde
der Klägerin ausdrücklich zurückgewiesen wurde, hat das
Gericht (Einzelrichter: A. W. H. Meij) — Kanzler: I. Natsinas,
Verwaltungsrat — am 8. Juli 2003 ein Urteil mit folgendem
Tenor erlassen:
1.    Die Entscheidung des Parlaments vom 27. Juni 2001 wird                   URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
      aufgehoben, soweit sie für das ganze Jahr 2000 den für
      Luxemburg geltenden Berichtigungskoeffizienten auf das Ruhe-                             vom 3. April 2003
      gehalt der Klägerin anwendet.
2.    Das Parlament trägt die gesamten Kosten des Verfahrens.         in der Rechtssache T-119/02: Royal Philips Electronics NV
                                                                      gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
( 1) ABl. C 109 vom 4.5.2002.                                         (Wettbewerb — Zusammenschlüsse — Zulässigkeit — Ver-
                                                                      pflichtungen während der ersten Phase der Prüfung —
                                                                      Ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit mit dem
                                                                      Gemeinsamen Markt — Teilweise Verweisung an die natio-
                                                                                                 nalen Behörden)
                                                                                                 (2003/C 213/65)
         URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                           (Verfahrenssprache: Englisch)
                        vom 19. Juni 2003
in der Rechtssache T-78/02: Stephan-Harald Voigt gegen                In der Rechtssache T-119/02, Royal Philips Electronics NV
                  Europäische Zentralbank ( 1)                        mit Sitz in Eindhoven (Niederlande), Prozessbevollmächtigte:
                                                                      Rechtsanwälte E. H. Pijnacker Hordijk und N.m G. Cronstedt,
                                                                      unterstützt durch De’Longhi SpA mit Sitz in Treviso (Italien),
(Beamte — Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank —                  Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte M. Merola, I. van
                      Schriftlicher Verweis)                          Schendel, G. Crichlow und D. P. Domenicucci, gegen Kommis-
                                                                      sion der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte:
                                                                      V. Superti, K. Wiedner und J. E. Flynn), unterstützt durch SEB
                         (2003/C 213/64)                              SA mit Sitz in Écully (Frankreich), Prozessbevollmächtigte:
                                                                      Rechtsanwälte D. Voillemot und S. Hautbourg, und durch die
                                                                      Französische Republik (Bevollmächtigte: G. de Bergues und
                    (Verfahrenssprache: Deutsch)
                                                                      F. Million), wegen Nichtigerklärung erstens der Entscheidung
                                                                      SG (2002) D/228078 der Kommission vom 8. Januar 2002
                                                                      nach Artikel 6 Absätze 1 Buchstabe b und 2 der Verordnung
                                                                      (EWG) Nr. 4064/89 und nach Artikel 57 des Abkommens
In der Rechtssache T-78/02, Stephan-Harald Voigt, Bedienste-          über den Europäischen Wirtschaftsraum, gegen den Zusam-
ter der Europäischen Zentralbank, wohnhaft in Frankfurt               menschluss von SEB und Moulinex keine Einwände zu erheben
am Main (Deutschland), Prozessbevolmächtigter: Rechtsanwalt           und ihn mit dem Gemeinsamen Markt und dem Abkommen
N. Pflüger, gegen Europäische Zentralbank (Bevollmächtigte:           über den Europäischen Wirtschaftsraum unter der Bedingung
V. Saintot und T. Gilliams im Beistand von Rechtsanwalt               für vereinbar zu erklären, dass die angebotenen Verpflichtun-
B. Wägenbaur), wegen Aufhebung der von Herrn Noyer,                   gen eingehalten werden (Sache COMP/M.2621 — SEB/Mouli-
Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, erlassenen Ent-           nex), und zweitens der Entscheidung C(2002)38 der Kommis-
scheidung vom 1. März 2002, dem Kläger einen schriftlichen            sion vom 8. Januar 2002 nach Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a
Verweis zu erteilen, hat das Gericht (Dritte Kammer) unter            der Verordnung Nr. 4064/89, mit der die Prüfung dieses
Mitwirkung des Präsidenten K. Lenaerts sowie der Richter              Zusammenschlusses teilweise an die französischen Behörden
J. Azizi und M. Jaeger — Kanzler: B. Pastor, Hilfskanzlerin —         verwiesen wurde, hat das Gericht (Dritte Kammer) unter
am 19. Juni 2003 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:             Mitwirkung des Präsidenten K. Lenaerts sowie der Richter