CELEX: 51987PC0070
Language: de
Date: 1987-02-24
Title: VORSCHLAG FÜR EINE ENTSCHEIDUNG DES RATES ZUR BILLIGUNG EINER ÄNDERUNG DER SATZUNG (GESELLSCHAFTSVERTRAG) DES GENEINSAMEN UNTERNEHMENS "SOCIETE D'ENERGIE NUCLEAIRE FRANCO-BELGE DES ARDENNES" (SENA) (Vorlage der Kommission)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (87) 70
Vol. 1987/0029
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983 concernant
l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique européenne et de
la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983, p. 1) modifié en dernier
lieu par le règlement (UE) 2015/496 du Conseil du 17 mars 2015 (JO L79 du 25. 3.2015, p. 1), ce
dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents classifiés présents dans ce dossier
ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit règlement ou sont considérés déclassifiés
conformément aux articles 26(3) et 59(2) de la décision (UE, Euratom) 2015/444 de la
Commission du 13 mars 2015 concernant les règles de sécurité aux fins de la protection des
informations classifiées de l'Union européenne.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983 concerning
the opening to the public of the historical archives of the European Economic Community and the
European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as last amended by Council
Regulation (EU) 2015/496 of 17 March 2015 (OJ L 79, 27.3.2015, p. 1), this file is open to the
public. Where necessary, classified documents in this file have been declassified in conformity
with Article 5 of the aforementioned regulation or are considered declassified in conformity with
Articles (26.3) and 59(2) of the Commission Decision (EU, Euratom) 2015/444 of 13 March 2015
on the security rules for protecting EU classified information.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1. Februar
1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und
der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983, S. 1), zuletzt geändert durch die
Verordnung (EU) Nr. 2015/496 vom 17. März 2015 (ABI. L 79 vom 25.3.2015, S. 1), ist dieser Akt
der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit erforderlich, wurden die Verschlusssachen in diesem Akt in
Übereinstimmung mit Artikel 5 der genannten Verordnung freigegeben; beziehungsweise werden
sie auf Grundlage von Artikel 26(3) und 59(2) der Entscheidung der Kommission (EU, Euratom)
2015/444    vom   13.   März   2015   über die   Sicherheitsvorschriften für den Schutz von  EU-
Verschlusssachen als herabgestuft angesehen.
 ---pagebreak---    KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                    KOM(87 ) 70 endg .
                                                    Brüssel , den 24 . Februar 1987
                         VORSCHLAG FÜR EINE ENTSCHEIDUNG DES RATES
                         ZUR BILLIGUNG EINER ÄNDERUNG DER SATZUNG
                    (GESELLSCHAFTSVERTRAG) DES GENEINSANEN UNTERNEHHENS
                 " SOCIETE D' ENERGIE NUCLEAIRE FRANCO-BELGE DES ARDENNES "
                                           ( SENA )
                              (Vorlage der Kommission )
K0MC87 ) 70 end9
 ---pagebreak---                                      Α
                                      BEGRÜNDUNG
                                             1
Mit Entscheidung vom 9 . September 1961          gründete der Rat das gemeinsame
Unternehmen " societe d'Energie Nucleaire franco-belge des Ardennes " CSENA ) für
die Dauer von 25 Jahren . Gemäß Artikel 50 Absatz 2 des Euratom-Vertrags können
Änderungen der Satzung gemeinsamer Unternehmen erst in Kraft treten ,       nachdem
sie auf Vorschlag der Kommission durch den Rat nach Maßgabe des Artikels 47
gebilligt worden sind .
Auf ihrer außerordentlichen Hauptversammlung vom 28 .      Juni 1985 billigten die .
Aktionäre der SENA die Anpassung der Satzung der SENA an das französische
Gesetz Nr . 81-1126 vom 31 .        Dezember 1981 über die Harmonisierung der
Handelsgesellschaften gemäß der zweiten europäischen Richtlinie ; die SENA war
angehalten ,    die Anpassung an diese Satzung ,        die die Regelung für das
gemeinsame Unternehmen nicht beeinträchtigt , spätestens zum 1 .          Juli 1985
durchzuführen .
Mit Schreiben vom 21 . Mai 1986 unterbreitete die SENA der Kommission den neuen
Wortlaut der Satzung im Hinblick auf ihre Billigung durch den Rat . Es trifft
zu , daß diese Billigung erst nach dem 9 . Oktober 1986 erfolgen kann , nachdem
die SENA aufgehört hat , ein gemeinsames Unternehmen zu sein , doch war sie dies
noch zu dem für das rückwirkende Inkrafttreten der neuen Satzung vorgesehene
Datum , nämlich dem 1 . Juli 1985 .
Die Kommission schlägt vor ,      diesen neuen Wortlaut der Satzung der SENA zu
billigen .
1
   ABI Nr . 65 vom 9.10.1961 , S. 1173 .
 ---pagebreak---                Vorschlag für eine Entscheidung des Rates zur Billigung
         einer Änderung der Satzung (Gesellschaftsvertrag ) des gemeinsamen
     Unternehmens " Societe d' Energie Nucllaire franco-belge des Ardennes " SENA
DER RAT DER EUROPfllSCHEN GEMEINSCHAFTEN
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft ,
insbesondere auf Artikel 50 ,
gestützt auf den Vorschlag der Kommission,
aus nachstehenden Erwägungen :
                                              (1 )
Durch Entscheidung vom 9 . September 1961           gründete der Rat ein gemeinsames
Unternehmen , die Aktiengesellschaft Societe d'Energie Nucleaire franco-belge
des Ardennes ( SENA );
die außerordentliche Hauptversammlung des gemeinsamen Unternehmens beschloß
auf ihrer Versammlung vom 28 . Juni 1985 , die Satzung zu ändern , um sie an das
französische Gesetz Nr . 81-1126 vom 31 . Dezember 1981 über die Harmonisierung
des Rechts der Handelsgesellschaften mit der zweiten europäischen Richtlinie
anzupassen ;
diese Änderung beeinträchtigt        nicht  die    für das   gemeinsame Unternehmen
geltenden Vorschriften ;
sie ist deshalb zu billigen -
BeschlieOt hiermit
Artikel 1
Die flnderung der Satzung des gemeinsamen Unternehmens " société d' Energie
Nucléaire franco-belge des Ardennes " ( SENA ) im Anhang dieser Entscheidung wird
gebilligt .
Artikel 2
Diese Entscheidung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der
Europäischen Gemeinschaften in Kraft .
Artikel 3
Diese Entscheidung ist an die Mitgliedstaaten und an das gemeinsame
Unternehmen "societe d'Energie Nucleaire franco-belge des Ardennes " ( SENA )
gerichtet .
                                                      Geschehen zu Brüssel am
                                                      im Namen des Rates
                                                      der Präsident
(1 )
      ABI Nr . 65 vom 9.10.1961 , S. 1173 .
 ---pagebreak---                 SOCIETE D' ENERGIE NUCLEAIRE FRANCO-BELGE DES ARDENNES
                                      ■ S E N A ■
               Aktiengesellschaft *it eine* Kapital von 80.000.000 FF
                   Sitz : 3 und 5, avenue de Friedland - PARIS (8)
                              R.C.S. PARIS B 603 043 838
                                     S A T Z U N G
                                        TITEL 1
                   GESELLSCHAFTSZWECK - BEZEICHNUNG - SITZ - DAUER
ARTIKEL 1
Die Inhaber der gemäß dieser Satzung jetzt oder später ausgegebenen Aktien
gründen hiermit eine Aktiengesellschaft .
Diese Gesellschaft wird gemäß der Verordnung Nr . 58-1137 vom 28 . November 1958
gegründet und unterliegt den Bestimmungen der genannten Verordnung und dieser
Satzung sowie den für Aktiengesellschaften geltenden Rechtsvorschriften ,
insbesondere dem Gesetz vom 24 . Juli 1966, soweit diese nicht im Widerspruch
zu der vorgenannten Verordnung vom 28 . November 1958 stehen .
ARTIKEL 2 - GESELLSCHAFTSZWECK
Zweck der Gesellschaft ist es ,            im Rahmen des Euratom-Programms auf
franzöischem Hoheitsgebiet das Kernkraftwerk Chooz ( Ardennen ) zu bauen ,
einzurichten und zu betreiben .
ARTIKEL 3 - TÄTIGKEIT DER GESELLSCHAFT
Der im Kernkraftwerk Chooz erzeugte Strom wird in Hohe der Betei ligung der
Aktionåre am Gesellschaftskapital , die natiirliche oder juristische Person
anderer Unterzeichnerstaaten des Eurotom-Vertrages sind ,      diesen oder Gruppen
von ihnen zur Verfijgung gestel It .
Die Anlagen des Kernkraftwerks Chooz werden von der " Electricité de France -
Service National " betrieben .
Der für das Ausland bestimmte Strom wird über das der " Electricite de France -
Service National " zur Verfügung stehende Netz bis zur Grenze geleitet , wo die
Lieferung erfolgt .
ARTIKEL 4 - BEZEICHNUNG
Die Gesellschaft erhâlt die Bezeichnung :
" SOCIETE D * ENERGIE NUCLEAIRE FRANCO-BELGE DES ARDENNEN , abgekürzt " SENA".
Von der Gesellschaft ausgehende und für Dritte bestimmte Rechtsurkunden und
Unterlagen müssen die Firmenbezeichnung, unmittelbar gefolgt von den Worten
"Aktiengesellschaft " oder die Abkürzung "S.A. " und des Betrags des
Gesellschaftskapitals enthalten .
 ---pagebreak---                                            - 2 -
ARTIKEL 5 - SITZ
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in PARIS ( 8 ), 3 und 5 , avenue de Friedland .
Der Sitz kann durch Beschluß des Verwaltungsrats , der auf der nächsten
ordentlichen Hauptversammlung der Aktionäre zur Ratifizierung vorgelegt wird ,
an irgendeinen anderen Ort in Paris oder ein benachbartes Departement verlegt
werden .
Er kann durch Beschluß der außerordentlichen Hauptversammlung der Aktionäre
überall in Frankreich nach außerhalb von Paris oder nach einem benachbarten
Departement verleg*’ erden .
ARTIKEL 6 - DAUER
Die Gesellschaft besteht bis zum 31 . Dezember 2058 ,       sofern sie gemäß dieser
Satzung nicht vorher aufgelöst oder verlängert wird .
                                      TITEL II
                          GESELLSCHAFTSKAPITAL - AKTIEN
ARTIKEL 7 - GESELLSCHAFTSKAPITAL
Das Gesellschaftskapital betragt 80.000.000 Franken ,        aufgeteilt in 800.000
Aktien zu je 100 Franken , und zwar 400.000 Aktien de r Kategorie " A " und
400.000 Aktien der Kategorie " B ".
Das   Gesellschaftskapital   kann   unter    folg " en   Bedingungen    erhöht  oder
herabgesetzt werden :
Inhaber von Aktien der Kategorie kann nach A Verordnung Nr .         58-1137 vom 28 .
November 1958 nur die " Electricite de France - Service National " sein . Inhaber
der Aktien der Kategorie B können nur natürliche oder juristische Personen
sein , die Angehörige anderer Unterzeichnerstaaten des Euratom-Vertrags sind .
ARTIKEL 8 - ERHÖHUNG UND HERABSETZUNG DES GESELLSCHAFTSKAPITALS
Aufgrund eines gemäß dem Gesetz und dieser Satzung gefaßten Beschlusses der
Außerordentlichen Hauptversammlung kann das Gesellschaftskapital durch ein-
oder mehrmalige Ausgabe neuer Aktien für Sach- oder Bareinlagen oder die
Verwendung von Gewinnen , gesetzlichen oder sonstigen Rücklagen erhöht werden ,
und zwar entweder durch die kostenlose Zuteilung neuer Aktien an die Aktionäre
oder durch die Erhöhung des Nennwerts der bereits ausgegebenen Aktien .          Die
Hauptversammlung setzt die Bedingungen für die Ausgabe der neuen Aktien oder
für die Erhöhung des Nennwerts der bereits ausgegebenen Aktien fest oder
überträgt ihre diesbezüglichen Befugnisse dem Verwaltungsrat .
Für Kapitalerhöhungen können Stamm- oder Vorzugsaktien ausgegeben werden , die
mit bestimmten Vergünstigungen gegenüber den übrigen Aktien oder mit
Vorrechten     bezüglich     der     Verteilung      des     Gewinns     oder    des
Gesellschaftsvermögens oder beider verbunden sind .
Bei jeder Kapitalerhöhung durch Ausgabe in bar einzubezahlender Aktien ist die
gleiche Anzahl von A- und B-Aktien auszugeben, so daß die Zahl der A-Aktien
stets der Zahl der B-Aktien entspricht .
 ---pagebreak---                                              - 3 -
Gemäß Verordnung Nr . 58-1137 vom 28 . November 1958 ist die " Electricite de
France " verpflichtet , die gesamten neuen A-Aktien zu zeichnen , damit ihre
Beteiligung in Höhe der Hälfte des Gesellschaftskapitals aufrecht erhalten
bleibt .
Aktionäre , gleichviel ob juristische oder natürliche Personen, die Angehörige
anderer Unterzeichnerstaaten des Euratom-Vertrages sind , haben entsprechend
dem Nennwert ihrer Aktien ein Bezugsrecht hinsichtlich der neuen B-Aktien , das
nach dem Verfahren innerhalb der Frist auszuüben ist , die der Verwaltungsrat
festlegt .
Dieser Anspruch kann gemäß Artikel 11 frei übertragen werden . Aktionäre , deren
Aktienzahl zum Erwerb einer neuen Aktien oder einer ganzen Anzahl neuer Aktien
nicht ausreichen , können sich , vorbehaltlich der Anwendung der Rechts- und
Verwaltungsvorschriften über ungeteilte Aktien ,              zwecks Ausübung ihrer
Ansprüche zusammenschließen .
Erfolgt eine Kapitalerhöhung durch Sacheinlagen , gleichviel ob juristische
oder natürliche Personen , die Angehörige anderer Unterzeichnerstaaten des
Euratom-Vertrages sind , sie in die Gesellschaft einbringen , und wird eine
entsprechende Anzahl neuer B-Aktien ausgegeben , so ist gleichzeitig eine
zweite Kapitalerhöhung      erforderlich ;    diese   kann durch       Ausgabe  in   bar
einzubezahlender A-Aktien ,     die von der " Electricite de France " zu zeichnen
sind ,   durch Ausgabe von A-Aktien ,    die diesem Unternehmen für Sacheinlagen
zuzuteilen sind oder durch eine Verbindung beider Verfahren erfolgen ;             diese
zweite Kapitalerhöhung ,      die   der   Aufrechterhaltung      des   vorgeschriebenen
Kapitalanteils der " Electricite de France " dienen soll ,        muß,   wie auch immer
sie durchgeführt     wird ,   der   Erhöhung    entsprechen ,     aufgrund   deren   sie
vorgenommen wird .
Umgekehrt ist bei einer Kapitalerhöhung durch Sacheinlagen ,               die von der
" Electricite de   France " in die Gesellschaft       eingebracht werden ,      und bei
Ausgabe einer entsprechenden Anzahl neuer A-Aktien gleichzeitig eine zweite
Kapitalerhöhung gleichen Umfangs erforderlich ;                die dieser Erhöhung
entsprechenden B-Aktien sind ausschließlich den Aktionären , die Angehörige
anderer Unterzeichnerstaaten des Euratom-Vertrages sind ,           gegen Leistung von
Bar- oder Sacheinlagen zuzuteilen .
Die Hauptversammlung kann durch einen gemäß den vorgenannten Bestimmungen zu
fassenden Beschluß nach eigenem Ermessen auch eine Herabsetzung des
Gesellschaftskapitals beschließen , die insbesondere durch Abfindung der
Aktionäre, Rückkauf durch Einziehung der Aktien der Gesellschaft oder durch
Umtausch alter Aktien gegen eine gleiche oder geringere Zahl neuer Aktien mit
gleichem oder anderen Nennwert erfolgen kann, mit der Maßgabe , daß die Zahl
der A-Aktien jederzeit der Zahl der B-Aktien gleich bleibt .
Die Beschlüsse der Außerordentlichen Hauptversammlung der Aktionäre über die
in diesem Artikel genannten Kapitalerhöhungen oder -herabsetzungen dürfen
keinesfalls von dem in Artikel 7 Absatz 1 aufgestellten Grundsatz abweichen .
Ferner darf das in der geltenden Gesetzgebung verankerte Recht der Aktionäre
nicht dureht die verschiedenen Bestimmungen des Artikels 8 beeinträchtigt
werden .
 ---pagebreak---                                              - 4 -
ARTIKEL 9 - EINZAHLUNG VON AKTIEN
Auf die gezeichneten Aktien sind am Sitz der Gesellschaft oder an irgendeinem
anderen , besonders bezeichneten Ort einzubezahlen :
Mindestens ein Viertel bei Zeichnung .
Der Restbetrag entsprechend den Bedürfnissen der Gesellschaft durch eine oder
mehrere Zahlungen innerhalb von höchstens fünf Jahren ; Zeitpunkt und Höhe der
Zahlung werden jeweils vom Verwaltungsrat festgelegt .
Die Aufforderung zur Einzahlung der Beträge wird den Aktionären jeweils zwei
Wochen vor dem festgesetzten Zahlungstermin durch eingeschriebenen Brief mit
Empfangsbestätigung übermittelt .
Die Zeichnung von Aktien , auf die keine Einzahlung geleistet worden ist , kann
als nichtig betrachtet werden ,       wenn die dabei fällige Einzahlung nicht
innerhalb von acht Tagen , nachdem eine entsprechende Zahlungsaufforderung
durch eingeschriebenen Brief ergangen ist , geleistet worden ist .
Aktien ohne einen ordnungsgemäßen Vermerk über die Zahlung der fälligen
Beträge sind nicht übertragbar ;       auf solche Aktien wird keine Dividende
ausgeschüttet .
Inhaber , zeitweilige Zessionäre und Zeichner haften gesamtschulderisch für die
Aktiensumme . Zeichner oder Aktionäre , die ihre Aktien abgetreten haben , haften
jedoch nach Ablauf von zwei Jahren nach der Abtretung nicht mehr für die noch
nicht eingeforderten Beträge .
Bei nicht rechtzeitiger Einzahlung auf die Aktien sind für jeden weiteren Tag
Verzugszinsen in Höhe von 7 % jährlich fällig , ohne daß es einer Klageerhebung
bedürfte .
Wird der fällige Betrag von einem Inhaber von B-Aktien nicht rechtzeitig auf
die Aktien eingezahlt , so kann der Verwaltungsrat diesen durch einen an seinen
letzten     bekannten    Wohnsitz    gerichteten        eingeschriebenen    Brief    mit
Empfangsbestätigung auffordern , den fälligen Betrag einzuzahlen .
Wird dieser Aufforderung nicht Folge geleistet , veräußert die Gesellschaft die
Aktien weiter ohne gerichtliche Genehmigung .
Zu   diesem   Zweck   veröffentlicht  sie   in    einem    am  Sitz   der  Gesellschaft
erscheinenden     Blatt    für   gesetzliche      vorgeschriebene      Bekanntmachungen
( frühestens 30     Tage nach   der unter    dem vorhergehenden       Absatz genannten
Aufforderung ) die Nummern der zur Veräußerung freigegebenen Aktien und
unterrichtet hierüber den Schuldner und gegebenenfalls die Mitschuldner durch
eingeschriebenen Brief ,    der insbesondere das Datum und die Nummer des Blatts ,
in dem die Veröffentlichung erfolgt ist , enthält .
Die Aktien können frühestens 15 Tage nach Übersendung des                       letzten
eingeschriebenen Briefes durch einen Makler oder Notar auf die Gefahr des
säumigen Aktionärs versteigert werden .
Kann der Zuschlag zu einem Preis erfni.ri«n ,       do - ^er r esellschaft die Zahlung
der vom säumigen Aktionär geschuldeten Beträge in voller Höhe gewährleistet ,
so können diese aktien nur von Aktionären , die Inhaber von B-Aktien sind ,
ersteigert werden .
 ---pagebreak---                                           -5-
Wird kein diesem Preis entsprechendes Angebot abgegeben , so werden zur
Versteigerung auch Nichtaktionäre zugelassen , sofern sie Angehörige anderer
Unterzeichnerstaaten des Euratom-Vertrages sind .
Die Eintragung des säumigen Aktionärs wird in den Büchern der Gesellschaft von
Rechts wegen gestrichen . Der Erwerber wird eingetragen und neue Zertifikate
mit der Angabe der Einzahlungen der eingeforderten Beträge mit dem Vermerk
" Duplikat " ausgestellt .
Der Netto-Verkauf seriös fließt der Gesellschaft in Höhe der Schuld zu und wird
mit den Kapital- und Zinsbeträgen ,           die ihr der säumige Aktionär schuldet , und
sodann mit den Kosten verrechnet ,            die die Gesellschaft gezahlt hat , um die
Veräußerung zu erreichen .
Die Gesellschaft kann außerdem den säumigen Aktionär und gegebenenfalls seine
Mitschuldner       vor   und   nach   dem    Verkauf   oder  auch   während   des  Verkaufs
verklagen .
Bei Nichtzahlung von Emissionsprämien sind die Absätze 1 bis 8 dieses Artikels
anwendbar .
ARTIKEL 10 - FORM DER AKTIEN
Die Aktien lauten stets auf den Namen .                Sie werden unter den gesetzlich
vorgesehenen Bedingungen und Modalitäten auf dem Konto ihres Inhabers
eingetragen .
ARTIKEL 11 ~ ÜBERTRAGUNG VON AKTIEN
Die    in Händen     der  " Electricite    de  France   - Service   National " befindlichen
A-Aktien sowie die mit diesen Aktien verbundenen Ansprüche - insbesondere das
Bezugs- und das Zuteilungsrecht - sind nicht übertragbar .
Die entgeltliche oder unentgeltliche Übertragung von B-Aktien der Gesellschaft
oder des      mit   ihnen   verbundenen     Bezugs-   oder  Zuteilungsrechts   sowie   jeder
Übergang eines Rechts an den Aktien unter Lebenden oder infolge Todes des
bisherigen Inhabers darf nur zugunsten juristischer oder natürlicher Personen
erfolgen ,      die Angehörige anderer Unterzeichnerstaaten des Euratom-Vertrags
sind .
An Aktionare der Gesellschaft konnen die Aktien frei übertragen werden .
Ist jedoch derjenige, auf den die Aktien übergehen sollen , noch nicht Aktionär
der Gesellschaft , so sind folgende Regeln anwendbar :
Außer in Fällen der Erbfolge , Auflösung der ehelichen Gütergemeinschaft oder
Übertragung an einen Ehegatten , Verwandten , Verwandten in aufsteigender oder
absteigender Linie , unterliegt die Aktienübertragung in gleich welcher Form
der Genehmigung durch die Gesellschaft .
Um diese Genehmigung zu erhalten , hat der Zedent die Gesellschaft durch
eingeschriebenen Brief von der beabsichtigten Abtretung zu unterrichten, und
zwar unter Angabe des Namens , des Vornamens und der Anschrift des Zessionärs ,
wenn dieser eine natürliche Person ist , und der Firma und des Sitzes , wenn er
eine     juristische     Person   ist ,    sowie   jeweils der     Zahl  und Nummern der
abzutretenden Aktien . Cie Genehmigung ergibt sich aus einer Notifizierung oder
aus der Tatsache ,           daß innerhalb von drei Monaten vom Zeitpunkt der
Antragstellung ab keine Antwort erfolgt ist .
 ---pagebreak---                                     - 6 -
Wenn die Gesellschaft die vorgeschlagene         Abtretung ablehnt ,   hat der
Verwaltungsrat binnen drei Monaten nach Notifizierung der Ablehnung zu
veranlassen , daß die Aktien entweder durch einen Aktionär , der Inhaber von
B-Aktien ist , oder durch einen Dritten , der Angehöriger eines der anderen
Unterzeichnerstaaten des Euratom-Vertrages ist , oder mit der Zustimmung des
Zedenten von der Gesellschaft im Hinblick auf eine Herabsetzung des Kapitals
erworben wird . Können die Beteiligten sich nicht einigen , wird der Preis der
Aktien zu den in Artikel 1868 Absatz 5 des Zivilgesetzbuches festgelegten
Bedingungen bestimmt .
Findet binnen der vorstehend festgelegten Frist kein Erwerb statt , gilt die
Genehmigung als erteilt . Jedoch kann diese Frist auf Antrag der Gesellschaft
nach Vorladung des Zedenten und des Zessionärs in gehöriger Form von dem
Präsidenten des für den Sitz der Gesellschaft zuständigen Handelsgerichts
durch Beschluß im Wege einer einstweiligen Verfügung verlängert werden , ohne
daß dagegen ein Rechtsmittel eingelegt werden kann .
ARTIKEL 12 - UNTEILBARKEIT DER AKTIEN
Die Aktien sind der Gesellschaft gegenüber unteilbar .
Miteigentümer von Aktien haben sich bei der Gesellschaft durch einen einzigen
Miteigentümer vertreten zu lassen .
Der Gesellschaft gegenüber vertritt der Nießbraucher mit der Maßgabe des
Artikels 30 in bezug auf das Stimmrecht den Eigentümer rechtswirksam .
ARTIKEL 13 - ANSPRÜCHE AUS DER AKTIE
Jede Aktie verbrieft den Eigentumsanteil am Gesellschaftsvermögen , der dem von
ihr dargestellten Anteil am Gesellschaftskapital entspricht .
Jede Aktie verbrieft während des Bestehens der Gesellschaft wie auch im Falle
der Abwicklung das Recht auf die Zahlung des gleichen Nettobetrags für die
jeweilige Ausschüttung oder Rückgewähr .
Die mit der Aktie verbundenen Rechte und Pflichten gehen ohne Rücksicht
darauf , wer die Aktie erwirbt , jeweils auf ihren neuen Inhaber über . Aus den
Besitz einer Aktie folgt die Anerkennung der Satzung der Gesellschaft und der
von der Hauptversammlung gefaßten Beschlüsse . Das mit jeder Aktie , gestückelt
oder nicht , verbundene Stimmrecht wird gemäß dem Gesetz ausgeübt .
Die Erben oder Gläubiger eines Aktionärs dürfen unter keinerlei Vorwand die
Versiegelung der Vermögenswerte und der Geschäftsunterlagen der Gesellschaft
beantragen oder irgendwie in die Geschäftsführung ihrer Verwaltungsorgane
eingreifen ; bei Ausübung ihrer Rechte dürfen sie sich nur auf die detaillierte
Jahresbilanz    ( inventaire ) der  Gesellschaft    und   die  Beschlüsse   der
Hauptversammlung berufen .
Sooft es erforderlich ist , mehrere Aktien zu besitzen , um bei Austausch ,
Zusammenlegung , Zuteilung von Wertpapieren , Erhöhung oder Herabsetzung von
Kapital ,   Fusion oder jeglichen sonstigen sozialen Maßnahmen ein Recht
auszuüben , können Inhaber von einzelnen oder der geforderten Anzahl nicht
entsprechenden Wertpapiere dieses Recht nur ausüben ,            wenn sie die
Zusammenlegung und gegebenenfalls den Kauf oder den Verkauf der Anzahl
erforderlicher Wertpapiere zu ihrer Privatangelegenheit machen .
 ---pagebreak---                                       -7-
ARTIKEL 14 - HAFTUNG DER AKTIONÄRE
Die Aktionäre haften nur bis zum Betrag der in ihrem Besitz befindlichen
Aktien ; jede diesen Betrag übersteigende finanzielle Inanspruchnahme ist
unzulässig .
                                       TITEL III
                                   GESCHXFTSFOHRUNG
ARTIKEL 15 - ZUSAMMENSETZUNG DES VERWALTUNGSRATS
Die Geschäfte der Gesellschaft werden von einem Verwaltungsrat geführt ,            der
aus einer geraden Zahl von vier bis zwölf Mitgliedern und zwar je zur Hälfte
aus Vertretern der " Electricite de France" und der Aktienäre der Kategorie B
besteht .
Die  Mitglieder   des   Verwaltungsrats ,     welche die   " Electricite   de   France "
vertreten , werden von diesem Unternehmen ernannt .
Die Mitglieder des Verwaltungsrats , welche die Aktionare der Kategorie B
vertreten ,   werden von der Hauptversammlung der Aktionare gewâhlt ;               die
" Electricité de France " nimmt an dieser Wahl nicht teil .
Eine juristische Person kann zum Verwalter ernannt werden , jedoch muß sie bei
ihrer Benennung eine natürliche Person bezeichnen , die ihr ständiger Vertreter
im Verwaltungsrat      sein wird .       Die Vertretungsbefugnis des ständigen
Stellvertreters    einer    juristischen Person       in   seiner     Eigenschaft als
Verwaltungsratmitglied einer Gesellschaft wird dieser natürlichen Person für
die Dauer der Amtsgeschäfte als Verwaltungsmitglied übertragen .
Wenn die natürliche Person ihren Stellvertreter abberuft , hat sie gleichzeitig
für dessen Ersatz zu sorgen . Dies gilt auch für den Tod oder den Rücktritt des
Stellvertreters .
Änderungen ,  die hinsichtlich der natürlichen Person ,          die eine juristische
Person vertritt ,   erfolgen ,   sind der Gesellschaft ,     bei der die juristische
Person    Verwaltungsratsmitglied       ist ,    unverzüglich     mitzuteilen .     Die
Vertretungsbefugnis eines ständigen Stellvertreters muß bei jeder Erneuerung
der   Vertretungsbefugnis     als    Verwaltungsmitglied     der    bevollmächtigenden
Gesellschaft bestätigt werden .
ARTIKEL 16 - BÜRGSCHAFTSAKTIEN
Jedes Mitglied des Verwaltungsrats ,       das Aktionäre der Kategorie B vertritt ,
muß während der vollen Amtszeit Inhaber mindestens einer Aktie sein .
Mit diesen Aktien wird insgesamt für die Handlungen der Geschäftsführung und
auch für etwaige persönliche Handlungen eines Verwaltungsratsmitglieds
gehaftet . Sie sind nicht übertragbar . Ihre Buchung weist dieses Merkmal auf .
Sie können nicht verpfändet werden .
Die Bürgschaftsaktien von der " Electricite de France - Service National "
ernannten Mitglieder des Verwaltungsrats werden von diesem Unternehmen
hinterlegt .
 ---pagebreak---                                       - 8 -
ARTIKEL 17 - AMTSZEIT DER MITGLIEDER DES VERWALTUNGSRATS - NEUBESETZUNG
Die Amtszeit der Mitglieder des Verwaltungsrats betragt 6 Jahre .
Ein Mitglied des Verwaltungsrats bleibt bis zum Ende der Sitzung im Amt ,                 in
der die ordentliche Hauptversammlung der Aktionäre die Entlastung für das
vergangene Geschäftsjahr der Gesellschaft erteilt ,               und die in dem Jahr
stattfindet ,    in dem die Vertretungsbefugnis dieses Verwaltungsratsmitglieds
abläuft .
Der erste Verwaltungsrat bleibt bis zu der ordentlichen Hauptversammlung im
Amt , die ihm für das fünfte Geschäftsjahr der Gesellschaft Entlastung erteilt ;
diese Hauptversammlung nimmt die Neubesetzung des gesamten Verwaltungsrats
vor .
Von diesem Zeitpunkt ab findet während jeder jährlichen Hauptversammlung eine
teilweise Neubesetzung des Verwaltungsrats statt , die sich nach der Zahl der
im Amt befindlichen Mitglieder richtet .                Diese Neubesetzung findet
erforderlichenfalls abwechselnd - jedes Jahr oder alle zwei Jahre statt , und
zwar so , daß sie unter Beachtung des Artikels 15 möglichst gleichmäßig erfolgt
und nach jeweils 6 Jahren vollständig durchgeführt ist .
In den ersten Fällen der Anwendung dieser Bestimmung wird die Reihenfolge des
Ausscheidens   in   einer    Sitzung  des    Verwaltungsrats   durch das     Los bestimmt ;
nachdem der Turnus festgelegt ist , werden die amtsältesten Mitglieder - die
Amtszeit eines Verwaltungsratsmitglieds beträgt 6 Jahre - ersetzt .
Der Verwaltungsrat darf sich zu höchsten einem Drittel aus Mitgliedern im
Alter von über 70 Jahren zusammensetzen .            Wenn die Zahl der Mitglieder im
Alter von über 70 Jahren ein Drittel der im Amt befindlichen Mitglieder des
Verwaltungsrats      überschreitet ,       endet    die    Amtszeit    des / der   ältesten
Verwaltungsratsmitglieds / Verwaltungsratsmitglieder am Tage der auf den Tag der
Überschreitung des Anteils von einem Drittel überschritten wurde , folgenden
ordentlichen Jahreshauptversammlung der Aktionäre .
ARTIKEL 18 - VORLÄUFIGE BESTELLUNG
Bei Ausscheiden durch Tod oder Rücktritt eines oder mehrerer Mitglieder kann
der Verwaltungsrat zwischen zwei Versammlungen unter Beachtung des Artikels 15
in der gleichen Weise eine vorläufige Neubesetzung vornehmen .
Ist die Zahl der Mitglieder des Verwaltungsrats unter die gesetzliche
Mindestzahl von drei           gesunken ,     müssen die verbleibenden Mitglieder
unverzüglich     die     ordentliche      Hauptversammlung     einberufen ,      um    seine
Mitgliederzahl innerhalb von drei Monaten nach dem Tag des Ausscheidens zu
ergänzen .
Die vom Verwaltungsrat in Anwendung der Absätze 1 und 3 vorgenommenen
Bestellungen müssen auf der anschließenden ordentlichen Hauptversammlung
bestätigt     werden .     Werden     diese     vorläufigen     Bestellungen      von    der
Hauptversammlung       nicht     bestätigt ,     so    bleiben    die    Beschlüsse      und
Rechtshandlungen des Verwaltungsrats trotzdem gültig .
Das anstelle eines anderen bestellte Mitglied des Verwaltungsrats bleibt nur
während der noch verbleibenden Amtszeit seines Vorgängers im Amt .
 ---pagebreak---                                              - 9 -
Unterläßt es der Verwaltungsrat , die beantragten Ernennungen vorzunehmen oder
die Versammlung einzuberufen , kann jeder Beteiligte gerichtlich die Bestimmung
eines Bevollmächtigten beantragen , der beauftragt wird , die Hauptversammlung
einzuberufen , um die Ernennungen vorzunehmen oder die nachstehend vorgesehenen
Ernennungen zu bestätigen . Der Bevollmächtigte wird von den Präsidenten des
Handelsgerichts am Ort des Sitzes der Gesellschaft ,                  das auf Antrag
entscheidet , bestimmt .
ARTIKEL 19 - PRÄSIDIUM
Der  Verwaltungsrat     bestellt   aus   seiner Mitte    einen  Präsidenten   und einen
Vizepräsidenten, die vorbehaltlich ihres Rücktritts oder ihrer Amtsenthebung
für die Gesamtdauer ihrer Zugehörigkeit zum Verwaltungsrat gewählt werden
können .
Der Präsident ist aus der Mitte der von der " Electricite de France " ernannten
Verwaltungsratsmitglieder zu wählen .
Die Altersgrenze für die Ausübung der Amtsgeschäfte des Präsidenten wird auf
70 Jahre festgelegt .       Die Amtsgeschäfte des Präsidenten enden am Tag der
ordentlichen Jahreshauptversammlung nach dem Tag , an dem er das Alter von
70 Jahren erreicht hat .
Der Vizeprasident ist aus der Mitte der Inhaber von B-Aktien zu wahlen .
Bei der Verhinderung des Präsidenten und des Vizepräsidenten bestimmt der
Verwaltungsrat in jeder Sitzung , welches der anwesenden Mitglieder den Vorsitz
führen muß .
Der Verwaltungsrat bestimmt ferner den Schriftführer ,           der nicht Aktionar zu
sein braucht .
ARTIKEL 20 - BESCHLÜSSE DES VERWALTUNGSRATS
Der Verwaltungsrat wird , sooft dies im Interesse der Gesellschaft erforderlich
ist , von seinen Präsidenten oder einem Drittel seiner Mitglieder am Sitz der
Gesellschaft     oder    an   irgendeinem     anderen    Ort   einberufen ,      der  im
Einberufungsschreiben genannt wird , das auch kurz auf die Tagesordnung der
Sitzung eingehen muß .
Die Mitglieder      des Verwaltungsrates dürfen sich in einer Sitzung des
Verwaltungsrats      aufgrund einer brieflich oder telegraphisch erteilten
Vollmacht      durch     ein     anderes     Mitglied     vertreten     lassen .     Ein
Verwaltungsratsmitglied kann jedoch immer nur ein anderes Mitglied vertreten .
Diese    Bestimmungen    gelten    für   den   ständigen    Stellvertreter   einer   dem
Verwaltungsrat angehörenden juristischen Person .
Die Beschlüsse des Verwaltungsrats sind nur rechtswirksam , wenn mindestens die
Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind .
 ---pagebreak---                                        - 10 -
  Die Beschlußfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden oder
  vertretenen Mitglieder . Beschlüsse über die Anlage nichtgebundener Mittel , die
  Bewilligung von Krediten , Vorschüssen , Bürgschaften und Wechselbürgschaften ,
  die Aufnahmen von Anleihen durch Krediteröffnung oder in anderer Form, die
  Durchführungsvorschriften für die gemäß Artikel 39 dieser Satzung von der
  Hauptversammlung genehmigten Anleihen , die Erteilung von Aufträgen in Höhe von
  mehr als 400.000 NF , den Erwerb und die Veräußerung von unbeweglichen Sachen
  und damit zusammenhängenden Rechten sowie den Verkauf für entbehrlich
  erachteter unbeweglicher Sachen ,      die Gründung von Gesellschaften oder die
  Einbringung von Vermögenswerten in gegründete Gesellschaften bedürfen jedoch
  der zwei Drittel-Mehrheit der anwesenden oder vertretenen Mitglieder ,                um
  gültig zu sein .
  Jedes Verwaltungsratsmitglied verfügt über eine Stimme und nur , wenn es ein
  anderes Mitglied vertritt , über zwei . Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme
  des Präsidenten den Ausschlag . Wenn der Verwaltungsrat aufgrund der Zahl der
  amtierenden Mitglieder bei tatsächlicher Anwesenheit von nur zwei Mitgliedern
  gültig bestimmen kann und sich kein anderes Mitglied vertreten ließe , sind die
  Beschlüsse einstimmig zu fassen .
  ARTIKEL 21 - SITZUNGSPROTOKOLLE
  Uber jede Sitzung des Verwaltungsrats ist ein Protokoll anzufertigen ,           das in
  ein besonderes Register am Sitz der Verwaltung einzutragen ist .
  Im Protokoll  sind die Namen der anwesenden , vertretenen , entschuldigten oder
  abwesenden    Verwaltungsratsmitglieder      anzugeben .     Die    Anwesenheit    oder
  Abwesenheit    der   aufgrund    rechtlicher     Vorschriften     zu   den   Sitzungen
  einberufenen  Personen und die Anwesenheit aller anderen Personen , die ganz
  oder teilweise an der Sitzung teilgenommen haben , ist zu erwähnen .
  Das    Protokoll    wird     von   dem     Vorsitzenden     und    mindestens     einem
  Verwaltungsratsmitglied , das an der Sitzung teilgenommen hat , unterzeichnet .
  Bei Verhinderung des Vorsitzenden wird es von zwei Verwaltungsratsmitgliedern
  unterzeichnet .
  Die Protokollauszüge und -abschriften werden von dem Präsidenten des
  Verwaltungsrats , dem vorübergehend mit den Amtsgeschäften eines Präsidenten
  beauftragten     Verwaltungsratsmitglied      oder    einem     hierzu    ermächtigten
  Geschäftsbevollmächtigten , der der Schriftführer des Verwaltungsrats sein
  kann, beglaubigt .
  ARTIKEL 22 - RECHTE UND PFLICHTEN DES VERWALTUNGSRATS
  Der Verwaltungsrat erhält alle erforderlichen Vollmachten , um im Namen der
  Gesellschaft zu handeln und alle ihrem Zweck entsprechenden Rechtsgeschäfte
  oder sonstigen Geschäfte durchzuführen oder zu genehmigen , soweit hierfür
  nicht die ordentliche oder die außerordentliche Hauptversammlung zuständig
  ist .
p Insbesondere schliefit    er   in Anwendung der Verordnung Nr .           58-1137 vom
* 28 . November 1958 mit " Electricite de France - Service National " alle zum
  Betrieb von Anlagen für die Erzeugung von Atomstrom erforderlichen Verträge
  ab . Ihm obliegen die Personaleinstellungen und -entlassungen , die Festsetzung
  der Gehälter , Löhne und Gratifikationen für das Personal sowie der sonstigen
  Einstellungs- und Ent lassungsDedingungen gemäß dem " Statut national du
  personnel des industries electriques et gazieres ".
 ---pagebreak---                                                 - 11 -
ARTIKEL 23 - GENERALDIREKTION
Der Präsident des Verwaltungsrates , der eine natürliche Person sein muß , nimmt
unter eigener Verantwortung die Aufgaben der Geschäftsführer der Gesellschaft
wahr . Auf seinen Vorschlag kann der Verwaltungsrat ihm eines seiner Mitglieder
oder ein Nichtmitglied , die in dem einen oder anderen Fall natürliche Personen
sein müssen , als Bevollmächtigten mit dem Titel eines Generaldirektors zur
Seite stellen .
Das Höchstalter des Generaldirektors beträgt 65 Jahre . Der Generaldirektor
bleibt bis zu dem Tag der auf den 65-jährigen Geburtstag folgenden
ordentlichen Jahreshauptversammlung im Amt .
Der Verwaltungsrat überträgt seinem Präsidenten und gegebenenfalls dem
Generaldirektor , den er dem Präsidenten zur Seite gestellt hat , alle
erforderlichen       Vollmachten      für     den     laufenden      Geschäftsbetrieb     der
Gesellschaft , die auch die Erteilung von Untervollmächten umfassen können .
Bei vorübergehender          Verhinderung oder Tod des              Präsidenten    kann der
Verwaltungsrat       die     Aufgaben     des     Präsidenten      ganz    oder     teilweise
Verwaltungsratsmitgliedern         übertragen ,     die    die   " Electricite   de   France "
vertreten . Ist der Präsident vorübergehend verhindert , erfolgt die Übertragung
für eine begrenzte Dauer ;        sie kann verlängert werden . In Todesfällen ist sie
bis zur Wahl des neuen Präsidenten gültig .
Die festen und die anteilmäßigen Vergünstigungen ,              die der Präsident für die
Geschäftsführung und gegebenenfalls auch der ihm zur Seite gestellte
Generaldirektor sowie unter Umständen das Verwaltungsratsmitglied , dem nach
vorhergehendem Absatz Aufgaben übertragen worden sind , als Vergütung erhalten ,
werden vom Verwaltungsrat festgesetzt und als allgemeine Unkosten verbucht .
Der    Verwaltungsrat     kann  unter   den   gesetzlich     festgelegten    Voraussetzungen
einen Ausschuß einsetzen , der sich mit den ihm zur Prüfung überwiesenen Fragen
befaßt und dessen Mitglieder hierfür eine Sondervergütung erhalten können .
ARTIKEL 24 - UNTERZEICHNUNG VON URKUNDEN ÜBER RECHTSGESCHÄFTE
Alle die Gesellschaft betreffenden und vom Verwaltungsrat beschlossenen oder
genehmigten Rechtsgeschäfte bedürften der Unterschrift des Präsidenten des
Verwaltungsrats oder des Generaldirektors - falls ein solcher dem Präsidenten
zur    Seite   steht    -   oder   auch   eines    Bevollmächtigten ,      der   hierzu   vom
Präsidenten ,     vom Generaldirektor oder vom Verwaltungsrat ermächtigt worden
i st .
ARTIKEL 25 - ABMACHUNGEN MIT VERWALTUNGSRATSMITGLIEDERN
Abmachungen zwischen der Gesellschaft und einem oder mehreren Mitgliedern
ihres     Verwaltungsrats       oder    mit     einem     Unternehmen ,      in    dem    ein
Verwaltungsratsmitglied der Gesellschaft Inhaber ,                   persönlich haftender
Gesellschafter , Geschäftsführer , Verwaltungsratsmitglied oder Direktor ist ,
müssen entsprechend den einschlägigen Rechtsvorschriften genehmigt werden .
ARTIKEL 26 - HAFTUNG DER VERWALTUNGSRATSMITGLIEDER
Der Präsident und die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats haften nach den
einschlägigen Rechtsvorschriften für die Erfüllung ihres Auftrags .
                (
 ---pagebreak---                                      - 12 -
ARTIKEL 27 - VERGÜTUNG FÜR VERWALTUNGSRATSMITGLIEDER
Unbeschadet der in Artikel 23 vorgesehenen Sondervergütungen können die
Verwaltungsratsmitglieder als Tagegeld eine Zulage erhalten , die in der von
der Hauptversammlung festgesetzten Höhe bis zu einem neuen Beschluß der
Hauptversammlung aufrechterhalten und vom Verwaltungsrat nach eigenem Ermessen
an seine Mitglieder verteilt wird .
                                       TITEL IV
                                   RECHNUNGSPRÜFER
ARTIKEL 28 - BESTELLUNG UND AUFGABEN
Die Hauptversammlung bestellt fur die gesetzlich vorgeschriebene Dauer und
nach dem im Gesetz vorgesehenen Verfahren einen oder mehrere Rechnungsprüfer
fur die Erfüllung der Aufgaben , die diese Rechtsvorschriften ihnen zuweisen .
Die Rechnungsprüfer konnen wiedergewâhlt werden .
Sie sind berechtigt ,    in drigenden Fällen die Hauptversammlung einzuberufen ,
sofern dies nicht durch den Verwaltungsrat geschehen ist .
Von der ordentlichen Hauptversammlung können für die gleiche Dauer wie die
Amtszeit der ordentlichen Rechnungsprüfer ein oder mehrere stellvertretende
Rechnungsprüfer bestellt werden ,        um sie bei Ableben ,   Verhinderung oder
Weigerung zu vertreten .
Die Rechnungsprüfer erhalten         eine   Vergütung ,  die in der von       der
Hauptversammlung festgesetzten       Höhe   bis zu einem neuen Beschluß       der
Hauptversammlung aufrechterhalten wird .
                                       TITEL V
                                  HAUPTVERSAMMLUNG
                                      Kapitel 1
                  Gemeinsame Bestimmungen für die Ordentlichen
                    und Außerordentlichen Hauptversammlungen
ARTIKEL 29   - EINBERUFUNG DER HAUPTVERSAMMLUNGEN
Die Hauptversammlungen der Aktionäre werden vom Verwaltungsrat einberufen .
Andernfalls können sie auch einberufen werden :
      1 . von den Rechnungsprüfern ;
      2 . von einer gerichtlich ermächtigten Person auf Verlangen beliebiger
          Beteiligter in dringenden Fällen oder eines oder mehrerer Aktionäre ,
          deren     Anteile     zusammen      mindestens    ein    Zehntel    des
          Gesellschaftskapitals erreichen .
 ---pagebreak---                                         - 13-
       3 . von dem oder den Liquidatoren wahrend der Dauer der Abwicklung .
Vorbehaltlich     der  Bestimmungen des Artikels 41      über die Außerordentlichen
Hauptversammlungen , die in der ersten Sitzung nicht beschlußfähig waren ,
erfolgt die Einladung zur Hauptversammlung mindestens 15 Tage vorher durch
Bekanntgabe    in   einem    am   Sitz  der   Gesellschaft  erscheinenden   Blatt   für
gesetzlich vorgeschriebene Bekanntmachungen , falls es sich um die erste
Einberufung handelt . Diese Frist wird auf sechs Tage verkürzt , falls es sich
um Hauptversammlungen handelt , die aus besonderem Anlaß oder durch eine zweite
Einladung einberufen werden .
Da   alle   Aktien Nennaktin sind ,         kann anstelle der in diesem Artikel
vorgesehenen     Bekanntgaben durch eine mit Einschreiben auf Kosten der
Gesellschaft an jeden Aktionär gerichtete Einladung erfolgen .              Falls die
Einladung durch Bekanntgabe erfolgt , werden Aktionäre , die mindestens einen
Monat vor der Einberufung der Versammlung Inhaber von Nennaktion geworden
sind , mit ordentlichem Brief zu dieser eingeladen . Auf ihr Verlangen können
diese Aktionäre mit eingeschriebenem Brief eingeladen werden , sofern sie der
Gesellschaft die Einschreibegebühr übersenden .
Die Einberufung muß den Tag , die Stunde , den Ort sowie kurz den Gegenstand der
Hauptversammlung angeben .
ARTIKEL 30 - TEILNAHMEBERECHIGUNG
Wer mindestens fünf Tage vor einer Versammlung Inhaber einer Aktie geworden
ist , kann ohne weiteres an dieser Versammlung teilnehmen oder sich auf ihr
vertreten lassen .
Das nach Aktien ausgeübte Stimmrecht , das mit dem Recht zur Teilnahme an der
Hauptversammlung verbunden ist , steht in den Ordentlichen Hauptversammlungen
dem   Nießbraucher      und  in   der    Außerordentlichen    Hauptversammlungen    dem
Eigentümer zu .
Bei Inpfandnahme behält der Inhaber der Wertpapiere das Stimmrecht .
Die Gemeinschaftseigentümer von Aktien werden in den Versammlungen von einem
von ihnen oder von einem gemeinsamen Bevollmächtigten vertreten .                   Bei
Meinungsverschiedenheiten wird dieser Bevollmächtigte von dem Präsidenten des
Handelsgerichts        bestellt ,      der      auf    Antrag     des     betreibenden
Gemeinschafteigentümers eine einstweilige Verfügung erläßt .
Ein Aktionär kann sich in den Versammlungen stets von seinem Ehegatten oder
von einem anderen Aktionär vertreten lassen .
Gesellschaften werden rechtskräftig durch ihren Geschäftsführer oder einen
ihrer Geschäftsführer ,       ihren "President Directeur General " oder dessen
Stellvertreter oder eine hierzu ausdrücklich bevollmächtigte Person vertreten ,
ohne daß dieser Vertreter deshalb persönlich Aktionär der " Societe d'Energie
Nucleaire franco-belge des Ardennes " zu sein braucht .
ARTIKEL 31 - ZUSAMMENSETZUNG
Die    ( Ordentliche    oder    Außerordentliche )   Hauptversammlung    umfaßt    alle
Aktionäre;     die Zahl ihrer Aktien ist hierbei unerheblich ,             sofern die
erforderlichen Einzahlungen auf sie geleistet worden sind .
 ---pagebreak---                                                 - 14 -
ARTIKEL 32 - STIMMRECHT
Bei   ( Ordentlichen oder Außerordentlichen )          Hauptversammlungen entspricht     das
mit   den  Aktien    verbundene   Stimmrecht      mit   Ausnahme  der  in  Artikel   82  des
Gesetzes vom 24 . Juli 1966 vorgesehenen Einschränkung dem von den Aktien
verkörperten Anteil an Gesellschaftskapital , wobei jede Aktie mindest eine
Stimme gewährt .
ARTIKEL 33 - PRÄSIDIUM DER VERSAMMLUNG
Den Vorsitz in der Versammlung führt der Präsident des Verwaltungsrats oder
bei dessen Verhinderung der Vizepräsident des Verwaltungsrats oder , falls auch
dieser verhindert ist , ein zu diesem Zweck vom Verwaltungsrat bevollmächtigtes
Mitglied .
Die   beiden Aktionare ,      die in    eigener Person oder als Bevollmachtigte die
groBten Anteilaktien vertreten ,         zahlen die Stimmen ;     die müssen anwesend sein
und sich zur Stimmenzahlung bereiterklart haben .
Das Präsidium bestimmt den Schriftführer ,            der nicht Aktionär zu sein braucht .
Die Anwesenheitsliste muß folgende Angaben enthalten :
1 . Name, Rufname und Wohnsitz der anwesenden Aktionare , die Anzahl der jeweils
    von ihnen vertretenen Aktien sowie die Anzahl der stimmberechtigten Aktien ;
2 . Name ,   Rufname und Wohnsitz der bevollmächtigten Vertreter ,           die Anzahl der
    Aktien    der    von   ihnen      vertretenen      Aktionäre   sowie   die    Zahl   der
    stimmberechtigten Aktien .
Das Präsidum der Versammlung kann im Anhang zur Anwesenheitsliste die
Vollmacht beifügen ,       auf der der Name ,         der Rufname und der Wohnsitz der
vertretenen Aktionäre , die Anzahl der von ihnen vertretenen Aktien und die
Anzahl der stimmberechtigten Aktien eingetragen ist . In diesem Fall ist das
Präsidium der Versammlung nicht gehalten , die Vermerke über die vertretenen
Aktionäre in die Anwesenheitsliste einzutragen , doch ist auf dieser die Anzahl
der im Anhang zu dieser Liste beigefügten Vollmachten angegeben .                      Diese
Befugnisse müssen unter denselben Voraussetzungen und gleichzeitig mit der
Anwesenheitsliste mitgeteilt werden .
Die von den anwesenden Aktionären und den bevollmächtigten Vertretern von
Aktionären ordnungsgemäß abgezeichnete Anwesenheitsliste wird mit einem
Bpstätigungsvermerk versehen .
ARTIKEL 34 - TAGESORDNUNG
Die   Tagesordnung     der   Versammlungen     wird     vorbehaltlich  der   Anwendung   des
Artikels    128  des   Dekrets   Nr .    67-236   vom    23 . März  1967  vom   Urheber  der
Einberufung festgesetzt .
Es wird nur über Tagesordnungspunkte beschlossen .
ARTIKEL 35 - SITZUNGSPROTOKOLLE
Uber die Sitzungen der Hauptversammlung ist ein Protokoll anzufertigen , das in
ein mit Nummern versehenes und abgezeichnetes Register einzutragen ist . Jedoch
können     diese    Sitzungsprotokolle        auf     durch   laufend    nummerierten und
abgezeichneten losen Blättern gemäß Artikel 85 des Dekrets Nr . 67-236 vom
23 . März 1967 angefertigt werden .
 ---pagebreak---                                              - 15 -
Das Sitzungsprotokol L der Versammlung muß das Datum und den Sitzurigsort ,       die
Art der Einberufung , die Tagesordnung , die Zusammensetzung des Präsidiums,      die
Zahl stimmberechtigter Aktien und die erreichte Stimmenzahl , die in              der
Versammlung vorgelegten Dokumente und Berichte, eine Zusammenfassung              der
Aussprachen , den Wortlaut der zur Abstimmung vorgelegten Beschlüsse und die
Abstimmungsergebnisse angeben . Es wird von den Mitgliedern des Präsidiums
unterzeichnet .
Die Protokollabschriften oder -auszüge               werden vom Präsidenten des
Verwaltungsrats oder vom Schriftführer              der Versammlung ordnungsgemäß
bestätigt .
Nach der Auflösung der Gesellschaft und während ihrer Abwicklung werden diese
Abschriften    oder   Auszüge    von  dem   Abwickler    oder  einem   der   Abwickler
unterzei chnet .
ARTIKEL 36 - WIRKUNG DER BESCHLÜSSE
Die ordnungsgemäß zusammengetretene Hauptversammlung vertritt die Gesamtheit
der Aktionäre . Sie kann je nach Erfüllung der erforderlichen Voraussetzungen
entweder als Ordentliche oder Außerordentliche Versammlung zusammentreten .
Die von der Versammlung nach Gesetz und Satzung erfaRten Besch lusse sind fur
alle ,  auch die Abwesenden oder mit diesem BeschluB nicht einverstandenen
Aktionare , bindend .
                                      Kapitel II
                           ORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNGEN
ARTIKEL 37 - BESCHLUSSFÄHIGKEIT
Die ordentliche Hauptversammlung tritt mindestens einmal jährlich innerhalb
von sechs Monaten nach Abschluß des Geschäftsjahres zusammen ,           sofern diese
Frist nicht durch gerichtliche Entscheidung verlängert wird .
Die ( jährliche oder aus . besonderem Anlaß einberufene ) Ordentliche
Hauptversammlung ist nur dann beschlußfähig, wenn mindestens ein Viertel des
Gesellschaftskapitals       vertreten     ist .     Für    die     Feststellung    der
Beschlußfähigkeit ist die Gesamtzahl der das Gesellschaftskapital bildenden
Aktien abzüglich der aufgrund von Gesetzen oder Verordnungen nicht
stimmberechtigten Aktien maßgebend .
Kommt keine Beschlußfähigkeit zustande , so ist die Hauptversammlung nach dem
in Artikel 29 vorgeschriebenen Verfahren erneut einzuberufen .
Die auf dieser zweiten Versammlung gefaßten Beschlüsse sind ungeachtet der
Zahl der vertretenen Aktien rechtswirksam;              sie dürfen jedoch nur die
Tagesordnungspunkte der ersten Versammlung betreffen .
ARTIKEL 38 - MEHRHEIT
Die Beschlüsse der Ordentlichen Hauptversammlung bedürfen der Mehrheit der
Stimmen der Anwesenden und vertretenen Mitglieder,                einschließlich der
Aktionäre , die brieflich abgestimmt haben .
 ---pagebreak---                                        - 16-
ARTIKEL 39 - REC H TE UN D PFL ICHTEN                       •
Auf der Ordentlichen Hauptversammlung werden der Bericht des Verwaltungsrats
über   den   Geschäftsablauf   und   die Jahresabschlüsse     und die  Berichte der
Rechnungsprüfer vorgetragen .
Sie erörtert die Gewinn- und Verlustrechnung und genehmigt oder berichtigt
sie; sie beschließt über die Ausschüttung der Dividende .
Sie bestellt die Verwaltungsratsmitglieder und die Rechnungsprüfer .
Sie beschließt gegebenenfalls über die Vergütung für die Rechnungsprüfer sowie
diejenige/ die Verwaltungsratsmitglieder als Tagegeld erhalten können .
Schließlich erteilt sie dem Verwaltungsrat / falls erforderlich / weitere
Vollmachten und genehmigt insbesondere die Aufnahme von Fremdkapital durch
Ausgabe von Schuldscheinen oder Obligationen mit oder ohne hypothekarische
Sicherung .
Die Jahresbilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung können erst nach
Erstattung der Berichte des oder der Rechnungsprüfer rechtswirksam genehmigt
werden; andernfalls sind sie nichtig .
                                      Kapitel III
                       AUSSERORDENTLICHE HAUPTVERSAPWLUN6EN
A RTIKEL 40 - MEHRHEIT
Die    Beschlüsse    der    außerordentlichen     Hauptversammlung    bedürfen   der
Zweidrittelmehrheit der Stimmen der Anwesenden und vertretenen Mitglieder /
einschließlich der Aktionäre / die brieflich gestimmt haben .
A RTIKEL 41 - R ECHTE UND PFLICHTEN - BESCHLUSSFÄHIGKEIT - EINBERUFUNG
Vorbehaltlich der Genehmigung gemäß Verordnung Nr . 58-1137 vom 28 . November
1958 ( Art . 1 / Abs . 2 ) kann die außerordentliche Hauptversammlung / allerdings
nur   auf   Antrag   des   Verwaltungsrats/     alle   aktienrechtliche   zulässigen
Änderungen der Satzung der Gesellschaft beschließen .
Sie kann insbesondere / ohne daß die nachstehende Aufzählung erschöpfend wird/
folgendes beschließen oder genehmigen :
die Erhôhung des Gesellschaftskapitals gemaft Artikel 8;
die Herabsetzung des Gesellschaftskapitals ;
dessen Aufteilung in Aktien mit einem anderen als dem bisherigen Nennwert und
die Zusammenlegung der Aktien mit der etwaigen Verpflichtung zur Übertragung
oder Übernahme alter Aktien/         um das eine oder andere Rechtsgeschäft zu
ermögli chen ;
die Ânderung der Bezeichnung der Gesellschaft und die Verlegung ihres Sitzes
an einen Ort aufterhalb der Stadt Paris und der angrenzenden Departements ;
 ---pagebreak---                                      - 17-
Xrtderung der Form und der Bedingungen fur die Umschreibung der Aktien;
Die Verlangerung oder die Verkürzung der Dauer des Bestehens der Gesellschaft;
Die Anwendung neuer, nicht für rückwirkend erklärte gesetzliche Vorschriften
auf die Gesellschaft ;
Die vorzeitige Auflösung der Gesellschaft sowie ihre Verschmelzung mit einer
oder mehreren Gesel Ischaften, die gemaB der Verordnung Nr . 58-1137 vora 28 .
November 1958 gegründet worden sind oder noch gegründet werden;
Änderungen des Gesellschaftszwecks,       insbesondere dessen Erweiterung oder
Einschränkung,     sowie   die    Aufteilung   des   Geschäftsgewinns    und  des
Gesellschaftsvermögens .
Bei Prüfung der Sacheinlagen und Sondervorteile beschließt die
Hauptversammlung , die den Gründungsversammlungen gleichgestellt ist , über die
für die Außerordentlichen Hauptversammlungen vorgesehenen Voraussetzungen für
die Beschlußfähigkeit und die Mehrheit .
Die Außerordentliche Hauptversammlung gilt in allen vorstehend genannten
Fällen und auch , wenn sie über Änderungen des Gesellschaftszwecks entscheiden
soll , nur dann als ordnungsgemäß zusammengetreten und beschlußfähig, wenn sie
aus Aktionären besteht , die mindestens die Hälfte des Gesellschaftskapitals
vertreten .   Zu dem Gesellschaftskapital , das zur Prüfung der von der
Versammlung zu genehmigenden Sacheinlagen und Sondervorteile vertreten sein
muß , rechnen jedoch nicht die Aktien der Personen, die Sacheinlagen geleistet
oder die Sondervorteile ausbedungen haben .
Die auf die erste Einberufung hin zusammengetretene              AuBerordentliche
Hauptversammlung ist nur dann beschluBfahig ,         wenn die   anwesenden oder
vertretenen Aktionäre mindestens die Hälfte der         stimmberechtigten Aktien
vertreten .   Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt , so wird eine neue
Versammlung nach dem Verfahren und innerhalb der durch Artikel 29 der Satzung
bestimmten Fristen einberufen werden . Auf diese zweite Einberufung hin ist die
Versammlung beschluBfahig,     wenn die anwesenden oder vertretenen Aktionåre
mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Aktien vertreten ,     jedoch nur in
Fragen auf der Tagesordnung der ersten Versammlung .
Ist die zweite Versammlung nicht beschlußfähig , so kann sie gemäß den
Verfahren und Fristen , die unter Artikel 29 der Satzung festgelegt sind,
erneut einberufen werden , jedoch nicht später als zwei Monate nach dem letzten
Einberufungstermin .   Auf diese dritte Einberufung hin ist die Versammlung
beschlußfähig,    wenn die anwesenden und vertretenen Aktionäre zusammen
mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Aktien vertreten, jedoch nur über
die Fragen auf der Tagesordnung der ersten Versammlung .
In Abweichung von den vorstehenden Bestimmungen beschließt die
Hauptversammlung über Vorschläge zur Erhöhung des Gesellschaftskapitals durch
Verwendung von Rücklagen, Gewinnen oder Ausgabeprämien unter den für die
ordentlichen Hauptversammlungen vorgesehenen Voraussetzungen für die
Beschlußfähigkeit und Mehrheit .
 ---pagebreak---                                           - 18-
                                     TITEL VI
                        BILANZIERUNG - GEWINNVERTEILUNG
ARTIKEL 42 - GESCHÄFTSJAHR
Das Geschäftsjahr beginnt am 1 . Januar und endet am 31 . Dezember . Das erste
Geschäftsjahr erstreckt sich ausnahmsweise auf den Zeitraum zwischen der
Gründung der Gesellschaft und dem 31 . Dezember 1960 .
ARTIKEL 43 - JAHRESBILANZ
Gemäß den einschlägigen Rechtsvorschriften wird jährlich eine detaillierte
Jahresbilanz angefertigt ,    in der die Aktiva und Passiva der Gesellschaft
auszuweisen sind .
Der Verwaltungsrat erstellt ferner die Jahresabschlüsse mit der Bilanz , der
Erfolgsrechnung und einem Anhang ,        und er legt den Aktionären einen
schriftlichen Geschäftsbericht vor , in dem die Lage der Gesellschaft und
gegebenenfalls ihrer Tochtergesellschaften und ihre Tätigkeit im abgelaufenen
Geschäftsjahr, ihre voraussichtliche Entwicklung , und wichtige Ereignisse
zwischen dem Abschlußtag des Geschäftsjahres und dem Tag seiner Erstellung
angegeben werden .
Wenn unter den in Artikel 11 des Handelsgesetzbuches festgelegten. Bedingungen
Änderungen in der Aufmachung der Jahresabschlüsse , wie bei den gewählten
Berechnungsmethoden ,   erfolgen ,     werden sie im Geschäftsbericht und
gegebenenfalls im Bericht der Rechnungsprüfer mitgeteilt .
Auch   bei   fehlenden   oder    unzureichendem  Gewinn   werden   die   nötigen
Abschreibungen und Rücklagen vorgenommen , damit die Bilanz unverfälscht ist .
Die in diesem Artikel aufgeführten Dokumente sind den Rechnungsprüfern
spätestens fünf Tage vor der Hauptversammlung zur Verfügung zu stellen .
Jeder Aktionär kann von dem ihm nach den geltenden Rechts- und
Verwaltungsvorschriften zustehenden Recht auf Einsichtnahme in Belege und
Unterlagen Gebrauch machen .
ARTIKEL 44 - GEWINNVERWENDUNG
Von dem gegebenenfalls um die vorhergehenden Verluste verminderten Gewinn des
Geschäftsjahrs wird mindestens ein Zwanzigstel für die Bildung eines
Rücklagenfonds ,   die sogenannte gesetzliche Rücklage abgezogen .         Diese
Rückstellung ist nicht mehr zwingend vorgeschrieben , sobald die Rücklagen ein
Zehntel des Gesellschaftskapitals ausmachen .
Der verteilbare Gewinn besteht aus dem Gewinn des Geschäftsjahres , vermindert
um die vorhergehenden Verluste und Abzüge für die Bildung der gesetzlichen
Rücklage und den um den Gewinnvortrag erhöhten gesetzlichen Rücklagen .
Nach der Entlastungserteilung und der Feststellung eines verteilbaren Gewinns
wird von diesem Gewinn als erste Dividende 5 % des Nennbetrags der Aktien , für
den eine Auszahlung und keine Rückzahlung erfolgt ist , abgezogen ; läßt der
Gewinn eines Jahres diese Zahlung nicht zu , so haben die Aktionäre keinen
Anspruch auf sie aus den Gewinnen der folgenden Jahre .
 ---pagebreak---                                               - 19 -
Sodann kann die Ordentliche Hauptversammlung auf Vorschlag des Verwaltungsrats
beschließen, daß von dem verbleibenden Überschuß Beträge in der ihr zweckmäßig
erscheinenden Hohe             übertragen oder in einem oder mehreren Rücklagefonds
eingestellt werden, deren Zuweisung und Verwendung sie bestimmt .
Der verbleibende Rest wird unter den Aktionaren aufgeteilt .
Die Hauptversammlung kann beschließen, daß die Beträge, die von den Rücklagen,
über die sie verfügt, abgezogen worden sind , zur Verteilung gelangen; in
diesem Fall nennt der Beschluß ausdrücklich die Rücklageposten, von denen die
Abzüge erfolgen .
Etwaige     Verluste    werden      nach    der     Entlastungserteilung    durch    die
Hauptversammlung auf       einem   Sonderkonto     auf   der   Passivseite  der   Bilanz
eingetragen ,     um bis      zur   Rückzahlung den Gewinnen der nachfolgenden
Geschäftsjahre zugerechnet oder durch Abzug von den Rücklagen bereinigt zu
werden .
Die Dividenden werden zu den von der Versammlung oder vom Verwaltungsrat
festgesetzten Zeiten und Orten innerhalb von höchstens neun Monaten nach dem
Abschluß des Geschäftsjahres ausgeschüttet . Die Verlängerung dieser Frist kann
durch richterliche Entscheidung gewährt werden .
                                         TITEL VII
                                 AUFLÖSUNG - ABWICKLUNG
ARTIKEL 45 -        DAS   EIGENKAPITAL     BETRÄGT     WENIGER   ALS   DIE  HÄLFTE   DES
                    GESELLSCHAFTSKAPITALS
Sinkt aufgrund von Verlusten , die in den Geschäftsbüchern fesgestellt wurden,
das Eigenkapital der Gesellschaft unter die Hälfte des Gesellschaftskapitals ,
hat     der    Verwaltungsrat       innerhalb     von     vier    Monaten    nach    der
Entlastungserteilung, die diese Verluste offenbart hat , eine außerordentliche
Hauptversammlung einzuberufen , die darüber beschließt , ob die Gesellschaft
weiterbestehen oder aufgelöst werden soll .
Wird die Auflösung nicht verkündet ,           hat die Gesellschaft spätestens bei
Abschluß des zweiten Geschäftsjahres nach dem laufenden Geschäftsjahr, in dem
der Verlust festgestellt wurde , und vorbehaltlich der Rechtsvorschriften über
das Mindestkapital von Aktiengesellschaften ihr Kapital um einen Betrag
herabzusetzen , der mindestens ebenso hoch ist wie der Betrag der Verluste , die
nicht mit Rücklagen verrechnet werden konnten , sofern innerhalb dieser Frist
das Eigenkapital nicht mindestens zur Hälfte des Gesellschaftskapitals
aufgefüllt worden ist .
ARTIKEL 46 - ABWICKLUNG DER GESELLSCHAFT
Bei Ablauf des Zeitraums , für den die Gesellschaft gegründet worden ist , oder
bei vorzeitiger Auflösung aus irgendeinem Grunde bestimmt die Hauptversammlung
auf Vorschlag des Verwaltungsrates das Abwicklungsverfahren, einen oder
mehrere Abwickler und deren Vollmachten .
Mit   der     Bestellung     der    Abwickler     erloschen     die   Vollmachten    der
Verwaltungsratsmitglieder und der Rechnungsprüfer .
 ---pagebreak---                                            - 20 -
Die  ordnungsgemäß     zusammengetretene  Hauptversammlung   behält   während  der
Abwicklung die gleichen Vollmachten wie bisher ; sie genehmigt insbesondere die
Abwicklungsbi lanz , erteilt den Abwicklern Entlastung und beschließt über alle
Belange der Gesellschaft . Ihren Vorsitz führt einer der Abwickler ; bei
Abwesenheit oder Verhinderung der Abwickler wählt sie selbst ihren
Vorsitzenden .
Die Abwickler haben die Aufgabe, auch im Wege des freihändigen Verkaufs das
gesamte Vermögen der Gesellschaft zu realisieren und ihre Schulden zu tilgen .
Vorbehaltlich etwaiger Einschränkungen seitens der Hauptversammlung haben sie
hierbei    von  Amts   wegen  die  ausgedehntesten  Vollmachten,    einschließlich
derjenigen , zu verhandeln, Vergleiche und Schiedsverträge zu schließen , alle
Sicherheiten , selbst hypothekarischer Art einzuräumen sowie die Löschungen und
Verzichtleistungen mit oder ohne Gegenleistung einzuwilligen . Sie können
ferner nach Maßgabe der Artikel 394 bis 396 des Gesetzes vom 24 . Juli 1966
aufgrund eines Beschlusses der Außerordentlichten Hauptversammlung das
Vermögen ,   die Rechte und die Verbindlichkeiten der aufgelösten Gesellschaft
ganz  oder    teilweise   in eine andere Gesellschaft    einbringen oder    in die
Abtretung dieses Vermögens und dieser Rechte und Verbindlichkeiten an eine
natürliche oder juristische Person einwilligen .
Nach Tilgung der Schulden und Lasten der Gesellschaft wird der Nettoerlös der
Abwicklung zunächst dazu verwendet , das Aktienkapital vollständig zu tilen ,
sofern diese Tilgung noch nicht stattgefunden hat . Ein Uberschuß wird auf
sämtliche Aktien verteilt .
                                     TITEL VIII
                                   STREITIGKEITEN
ARTIKEL 47 - ZUSTÄNDIGKEIT
Alle während des Bestehens der Gesellschaft oder während ihrer Abwicklung
gegebenenfalls zwischen den Aktionären und der Gesellschaft oder zwischen den
Aktionären untereinander entstehenden Streitigkeiten im Zusammenhang mit der
Gesellschaft werden nach geltendem Recht und von den für den Sitz der
Gesellschaft zuständigen Gerichten entschieden .
Jeder Aktionär hat daher bei        Streitigkeiten eine Zustellungsanschrift im
Gerichtsbezirk des Sitzes der Gesellschaft zu benennen ,             an  die  alle
Vorladungen oder sonstigen Zustellungen rechtswirksam erfolgen .
Ist eine Zustellungsanschrift nicht benannt worden ,            so erfolgen die
Vorladungen und sonstigen Zustellungen rechtswirksam an die Staatsanwaltschaft
des für den Ort des Sitzes der Gesellschaft zuständigen " Tribunal de grande
instance ".
 ---pagebreak---                                       - 21 -
                                        TITEL IX
                                UBERGANGSBE$TimUN6EN
ARTIKEL 48
Die GeselLschaft ist erst endgültig gegründet , wenn :
1 . alle Aktien gezeichnet worden sind und mindestens ein Viertel auf sie
    einzahlt worden ist ,    was durch eine notariell beglaubigte Erklärung der
    Gründung der Gesellschaft festzustellen ist , der als Anlage ein Original
    der Satzung und eine Stellung über die Zeichnungen und Einzahlungen mit den
    gesetzlich vorgeschriebenen Angaben beigefügt werden ;
2 . eine Hauptversammlung, die Richtigkeit der Erklärung über die Zeichnung und
    Einzahlung anerkannt und die ersten Verwaltungsratsmitglieder sowie den
    oder die Rechnungsprüfer bestellt und die Annahme der Bestellung durch
    diese festgestellt hat ;
3 . die erforderlichen Genehmigungen der Devisenbehörde ( Office des Changes )
    für den Transfer des ausländischen Kapitals ,             das zur Bildung des
    Gesellschaftskapitals beitragen soll , eingeholt worden sind .
ARTIKEL 49
Wird die Gesellschaft als gemeinsames Unternehmen im Sinne des Vertrages zur
Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft errichtet , so unterliegt sie für
die Dauer ihrer Tätigkeit als gemeinsames Unternehmen den Bestimmungen dieses
Vertrages , den zu seiner Durchführung getroffenen Maßnahmen und insbesondere
den Bestimmungen des Beschlusses des Rates der EURATOM über die Errichtung der
Gesellschaft als gemeinsames Unternehmen . Es gilt insbesondere folgendes :
- Anderungen dieser Satzung treten erst dann in Kraft ,         wenn sie vom Rat der
   EURATOM genehmigt worden sind ;
- Gemäß    Artikel   171  Absatz    (3)    des  Vertrages   sind   die  Gewinn-  und
   Verlustrechnungen und die Bilanzen der Gesellschaft für jedes Haushaltsjahr
   innerhalb eines Monats nach ihrer Genehmigung und durch die Hauptversammlung
   der Gesellschaft vom Verwaltungsrat an die Euratom-Kommission zu
   übermitteln ; diese leitet sie dem Rat und dem Europäischen Parlament zu . Die
   Voranschläge für die Einnahmen und Ausgaben sind spätestens einen Monat vor
   Beginn des Haushaltsjahres nach dem gleichen Verfahren zu übermitteln .
Vorbehaltlich der Bestimmungen dieses Artikels unterliegt die Gesellschaft
weiterhin der französischen Gesetzgebung,             insbesondere der Verordnung
Nr . 58-1137 vom 28 . November 1958 und dem französischen Aktienrecht .
ARTIKEL 50
Zur Veröffentlichung der Satzung sowie aller Akten und Protokolle über die
Gründung der Gesellschaft sowie zur Erfüllung aller gesetzlichen
Formvorschriften erhalten die Inhaber von Anfertigungen dieser Urkunden oder
Auszüge nur aus ihnen hierzu erforderlichen Vollmachten .