CELEX: C1998/299/63
Language: de
Date: 1998-09-26 00:00:00
Title: BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ vom 15. Juli 1998 in der Rechtssache T-155/95: LPN und GEOTA gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Unzulässigkeit)

26.9.98               DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 C 299/35
durch Rechtsanwältin Annetje-Theckla Ottow, Amster-                   BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
dam, Zustellungsanschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts                                      vom 8. Juli 1998
Claude Medernach, 8Ð10, rue Mathias Hardt, Luxem-
burg, gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaf-             in den Rechtssachen T-85/94 (92) und T-85/94 (122) (92),
ten (Bevollmächtigte: Hendrik van Lier, Marc van der             EugeÂnio Branco Ld.a gegen Kommission der Europäischen
Woude und Rita Wezenbeek-Geuke), wegen Nichtigerklä-                                    Gemeinschaften (1)
rung der an die Niederlande gerichteten Entscheidung der                                (Kostenfestsetzung)
Kommission vom 8. April 1997 betreffend einen Antrag
auf Erstattung von Einfuhrabgaben hat das Gericht (Dritte                                  (98/C 299/62)
Kammer) unter Mitwirkung der Präsidentin V. Tiili sowie
der Richter C. P. BrieÈt und A. Potocki Ð Kanzler: A. Mair,                     (Verfahrenssprache: Portugiesisch)
Verwaltungsrat Ð am 16. Juli 1998 ein Urteil mit folgen-
dem Tenor erlassen:                                              In den Rechtssachen T-85/94 (92) und T-85/94 (122) (92),
                                                                 EugeÂnio Branco Ld.a, mit Sitz in Lissabon, Prozeûbevoll-
                                                                 mächtigter: Rechtsanwalt Bolota Belchior, Vila Nova de
1. Die an das Königreich der Niederlande gerichtete Ent-         Gaia, Zustellungsbevollmächtigter: Rechtsanwalt Jacques
     scheidung der Kommission vom 8. April 1997 betref-          Schroeder, 6, rue Heine, Luxemburg, gegen Kommission
     fend den Erlaû von Einfuhrabgaben wird für nichtig          der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Fran-
     erklärt.                                                    cisco de Sousa Fialho und Knut Simonsson) wegen Kosten-
                                                                 festsetzung im Anschluû an die Urteile des Gerichts vom
                                                                 12. Januar 1995 in der Rechtssache T-85/94 (Branco/Kom-
2. Die Kommission trägt die Kosten des Verfahrens.
                                                                 mission, Slg. 1995, II-45) und vom 13. Dezember 1995 in
                                                                 der Rechtssache T-85/94 (122) (Kommission/Banco, Slg.
(1) ABl. C 252 vom 16.8.1997.                                    1995, II-2993), hat das Gericht (Dritte Kammer) unter
                                                                 Mitwirkung der Präsidentin V. Tiili sowie der Richter C. P.
                                                                 BrieÈt und A. Potocki Ð Kanzler: H. Jung Ð am 8. Juli
                                                                 1998 einen Beschluû mit folgendem Tenor erlassen:
                                                                 1. Die Rechtssachen T-85/94 (92) und T-85/94 (122) (92)
       URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                             werden für den vorliegenden Beschluû verbunden.
                      vom 14. Juli 1998
                                                                 2. Der Gesamtbetrag der erstattungsfähigen Kosten in
in der Rechtssache T-219/97, Anita Brems gegen Rat der                den Rechtssachen T-85/94 und T-85/94 (122) wird auf
                    Europäischen Union (1)                            3 500 000 ESC, gegebenenfalls zuzüglich Mehrwert-
                                                                      steuer, festgesetzt.
(Beamte Ð Anfechtungsklage Ð Thermalkur Ð Artikel 59
      des Statuts Ð Krankheitsurlaub Ð Sonderurlaub)
                                                                 (1) ABl. C 120 vom 30.4.1994.
                         (98/C 299/61)
               (Verfahrenssprache: Französisch)
In der Rechtssache T-219/97, Anita Brems, Beamtin des                 BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
Rates der Europäischen Union (Prozeûbevollmächtigte:                                     vom 15. Juli 1998
Rechtsanwälte Jean-NoeÈl Louis, Thierry Demaseure und
Ariane Tornel, Brüssel; Zustellungsanschrift: Fiduciaire         in der Rechtssache T-155/95: LPN und GEOTA gegen
Myson SARL, 30, rue de Cessange, Luxemburg) gegen                      Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
Rat der Europäischen Union (Bevollmächtigte: TheÂreÁse                                    (Unzulässigkeit)
Blanchet und Martin Bauer), wegen Aufhebung der ¹Ent-
scheidungen des Rates, durch die der Klägerin ihr gesamter                                 (98/C 299/63)
Krankheitsurlaub vom 24. Mai bis zum 8. Juni 1996 ver-
weigert wurdeª, hat das Gericht (Fünfte Kammer) unter                           (Verfahrenssprache: Portugiesisch)
Mitwirkung des Präsidenten J. Azizi sowie der Richter R.
García Valdecasas und M. Jaeger Ð Kanzler: J. Palacio            In der Rechtssache T-155/95, LPN Ð Liga para ProteccËaÄo
GonzaÂlez, Verwaltungsrat Ð am 14. Juli 1998 ein Urteil          da Natureza, Lissabon, GEOTA Ð Grupo de Estudos do
mit folgendem Tenor erlassen.                                    Ordenamento do Território e do Ambiente, Lissabon, Pro-
                                                                 zeûbevollmächtigte: Rechtsanwälte Agostinho Pereira de
                                                                 Miranda, Rui Amendoeira, JoseÂ Cunhal Sendim und Paula
1. Die Klage wird abgewiesen.                                    Gomes Freire, Lissabon, Avenida António Augusto de
                                                                 Aguiar, 27, 2.o Dt.o, Lissabon, gegen Kommission der
                                                                 Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: António
2. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
                                                                 Caeiro und Günter Wilms), unterstützt durch die Portugie-
                                                                 sische Republik (Bevollmächtigte: Luís Fernandes und
(1) ABl. C 318 vom 18.10.1997.                                   Angelo CortesaÄo SeicËa Neves), wegen Nichtigerklärung
                                                                 der Entscheidung der Kommission vom 21. Dezember
                                                                 1994 über die Gewährung eines finanziellen Beitrags
 ---pagebreak--- C 299/36             DE                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  26.9.98
gemäû der Verordnung (EG) Nr. 1164/94 des Rates vom             Klage des Svend Bech Kristensen gegen den Rat der Euro-
16. Mai 1994 zur Errichtung des Kohäsionsfonds (ABl.                    päischen Union, eingereicht am 10. Juli 1998
L 130 vom 25.5.1994, S. 1) für das Vorhaben 94/10/65/                             (Rechtssache T-103/98)
005 betreffend den Bau einer neuen Straûenbrücke über
den Tejo in der Region Lissabon, Portugal, hat das Gericht                             (98/C 299/65)
(Fünfte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten J.
Azizi sowie der Richter R. García-Valdecasas und M. Jae-                      (Verfahrenssprache: Französisch)
ger Ð Kanzler: H. Jung Ð am 15. Juli 1998 einen
Beschluû mit folgendem Tenor erlassen:                          Svend Bech Kristensen, wohnhaft in Waterloo (Belgien),
                                                                hat am 10. Juli 1998 eine Klage gegen den Rat der Euro-
1. Die Klage wird als offenkundig unzulässig abgewiesen.        päischen Union beim Gericht erster Instanz der Europäi-
                                                                schen Gemeinschaften eingereicht. Prozeûbevollmächtigte
                                                                des Klägers sind die Rechtsanwälte Jean-NoeÈl Louis, VeÂro-
2. Die Klägerinnen tragen ihre eigenen Kosten sowie             nique Leclercq, Ariane Tornel und FrancËoise Parmentier,
     gemeinsam und gesamtschuldnerisch die der Kommis-          Brüssel; Zustellungsanschrift: SARL Fiduciaire Myson, 30,
     sion.                                                      rue de Cessange, Luxemburg.
3. Die Portugiesische Republik trägt ihre eigenen Kosten.       Der Kläger beantragt,
(1) ABl. C 286 vom 28.10.1995.                                  Ð die Entscheidung des Rates vom 6. Oktober 1997 auf-
                                                                    zuheben, mit der der Antrag auf Abgeltung des Teiles
                                                                    der auf das Versorgungssystem der Gemeinschaft über-
                                                                    tragenen Ruhegehaltsansprüche abgelehnt wurde, der
                                                                    bei der Berechnung der nach dem Statut ruhegehaltsfä-
                                                                    higen Dienstjahre, die gemäû Artikel 11 Absatz 2 des
                                                                    Anhangs VIII des Statuts zu berücksichtigen sind, nicht
    BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                    berücksichtigt worden ist;
                      vom 8. Juli 1998
in der Rechtssache T-200/95, X gegen Kommission der             Ð dem Rat die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.
              Europäischen Gemeinschaften (1)
(Beamte Ð Beschwerdefrist Ð Offensichtliche Unzulässig-         Klagegründe und wesentliche Argumente
                             keit)
                                                                Der Kläger, ein Beamter des Rates dänischer Staatsangehö-
                        (98/C 299/64)
                                                                rigkeit, ficht die Entscheidung des Generaldirektors für
                                                                Verwaltung und Protokoll vom 6. Oktober 1997 an, mit
               (Verfahrenssprache: Griechisch)                  der sein Antrag auf Erstattung des Teiles des von den däni-
                                                                schen Versorgungssystemen bei der Übertragung seiner
In der Rechtssache T-200/95, X, ehemaliger Beamter der          in Dänemark erworbenen Ruhegehaltsansprüche an das
Kommission der Europäischen Gemeinschaften, wohnhaft            Organ gezahlten Betrages, der bei der Berechnung der im
                                                                Versorgungssystem der Gemeinschaft anrechenbaren ruhe-
in Brüssel, Prozeûbevollmächtigter: Rechtsanwalt Georges
A. Sakellaropoulos, Athen, Zustellungsanschrift: Kanzlei        gehaltsfähigen Dienstjahre nicht habe berücksichtigt wer-
des Rechtsanwalts Aloyse May, 31, Grand'Rue, Luxem-             den können, abgelehnt worden sei.
burg , gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaf-
ten (Bevollmächtigte: Maria Condou und Ana Maria Alves          Zur Stützung seiner Ansprüche macht er folgendes gel-
Vieira) wegen Aufhebung einer Entscheidung durch die            tend:
dem Kläger der Zugang zu den Gebäuden der Kommission
nach einer Entscheidung über seine Entfernung aus dem           Ð Verstoû gegen Artikel 11 Absätze 1 und 2 des
Dienst verboten wird, sowie wegen Ersatzes des ihm in               Anhangs VIII des Statuts. Er trägt insoweit vor, daû
diesem Zusammenhang entstandenen Schadens, hat das                  der Beamte nach dieser Bestimmung bei seiner Ernen-
Gericht (Vierte Kammer) unter Mitwirkung der Präsiden-              nung zum Beamten auf Lebenszeit entweder den versi-
tin P. Lindh sowie der Richter K. Lenaerts und J. D.                cherungsmathematischen Gegenwert oder den pau-
Cooke Ð Kanzler: H. Jung Ð am 8. Juli 1998 einen                    schalen Rückkaufwert der vor seinem Dienstantritt
Beschluû mit folgendem Tenor erlassen:                              erworbenen Ruhegehaltsansprüche an die Gemein-
                                                                    schaften zahlen lassen könne. Nach Ansicht des Klä-
1. Die Klage wird als offensichtlich unzulässig abgewie-            gers handelt es sich um eine gebundene Befugnis, die
     sen.                                                           bei der Frage, ob der Betrag der durch den Beamten
                                                                    übertragenen Ruhegehaltsansprüche ganz oder teil-
                                                                    weise zu berücksichtigen sei, keinen Ermessensspiel-
2. Die Parteien tragen jeweils ihre eigenen Kosten.                 raum lasse.
(1) ABl. C 351 vom 30.12.1995.                                  Ð Rechtswidrigkeit von Artikel 10 Absatz 3 Unter-
                                                                    absatz 3 der Allgemeinen Durchführungsbestimmun-
                                                                    gen zu Artikel 11 des Anhangs VIII des Statuts, soweit