CELEX: 31995D0182
Language: de
Date: 1995-05-18 00:00:00
Title: 95/182/EG: ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 18. Mai 1995 über die Einfuhrlizenzen für aus Botsuana, Kenia, Madagaskar, Swasiland, Simbabwe und Namibia stammende Erzeugnisse des Sektors Rindfleisch

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31995D0182

95/182/EG: ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 18. Mai 1995 über die Einfuhrlizenzen für aus Botsuana, Kenia, Madagaskar, Swasiland, Simbabwe und Namibia stammende Erzeugnisse des Sektors Rindfleisch  

Amtsblatt Nr. L 119 vom 30/05/1995 S. 0035 - 0036

ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION vom 18. Mai 1995 über die Einfuhrlizenzen für aus Botsuana, Kenia, Madagaskar, Swasiland, Simbabwe und Namibia stammende Erzeugnisse des Sektors Rindfleisch (95/182/EG) DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 715/90 des Rates vom 5. März 1990 über die Regelung für landwirtschaftliche Erzeugnisse und bestimmte aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellte Waren mit Ursprung in den Staaten in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean oder in den überseeischen Ländern und Gebieten (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2484/94 (2), insbesondere auf Artikel 27,gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 2377/80 der Kommission vom 4. September 1980 über die besonderen Durchführungsvorschriften für Ein- und Ausfuhrlizenzen für Rindfleisch (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1084/94 (4), insbesondere auf Artikel 15 Absatz 6 Buchstabe b) Ziffer i),in Erwägung nachstehender Gründe:Die Verordnung (EWG) Nr. 715/90 sieht die Möglichkeit vor, für Erzeugnisse des Sektors Rindfleisch Einfuhrlizenzen zu erteilen. Allerdings müssen die Einfuhren im Rahmen der für jedes einzelne exportierende Drittland vorgesehenen Mengen erfolgen.Die vom 1. bis 10. Mai 1995 eingereichten, in Fleisch ohne Knochen ausgedrückten Anträge auf Erteilung einer Lizenz im Sinne des Artikels 15 Absatz 1 Buchstabe b) der Verordnung (EWG) Nr. 2377/80 für aus Botsuana, Kenia, Madagaskar, Swasiland, Simbabwe und Namibia stammende Erzeugnisse übersteigen nicht die für diese Staaten verfügbaren Mengen. Es ist daher möglich, Einfuhrlizenzen für die beantragten Mengen auszustellen.Es ist die Festsetzung der Mengen vorzunehmen, für welche ab dem 1. Juni 1995 Lizenzen im Rahmen der Gesamtmenge von 52 100 Tonnen beantragt werden können.Es wird in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß mit dieser Entscheidung nicht die Richtlinie 72/462/EWG des Rates vom 12. Dezember 1972 zur Regelung viehseuchenrechtlicher und gesundheitlicher Fragen bei Einfuhr von Rindern und Schweinen und von frischem Fleisch aus Drittländern (5), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens, beeinträchtigt wird -HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:Artikel 1 Die nachstehend aufgeführten Mitgliedstaaten stellen am 21. Mai 1995 für aus bestimmten Staaten in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean stammende Erzeugnisse des Sektors Rindfleisch, ausgedrückt in entbeintem Fleisch, Einfuhrlizenzen für die angegebenen Mengen und Ursprungsländer aus:Deutschland:- 800,000 Tonnen mit Ursprung in Botsuana,- 372,500 Tonnen mit Ursprung in Madagaskar,- 1 200,000 Tonnen mit Ursprung in Simbabwe,- 600,000 Tonnen mit Ursprung in Namibia;Griechenland:- 30,616 Tonnen mit Ursprung in Madagaskar;Frankreich:- 4,032 Tonnen mit Ursprung in Botswana;Niederlande:- 250,000 Tonnen mit Ursprung in Botsuana,- 115,500 Tonnen mit Ursprung in Madagaskar,- 120,000 Tonnen mit Ursprung in Simbabwe,- 100,000 Tonnen mit Ursprung in Namibia;Vereinigtes Königreich:- 1 350,000 Tonnen mit Ursprung in Botsuana,- 2 000,000 Tonnen mit Ursprung in Simbabwe,- 650,000 Tonnen mit Ursprung in Namibia.Artikel 2 Anträge auf Lizenzen können gemäß Artikel 15 Absatz 6 Buchstabe b) Ziffer ii) der Verordnung (EWG) Nr. 2377/80 in den ersten zehn Tagen des Monats Juni 1995 für folgende Mengen entbeinten Rindfleischs gestellt werden:- Botsuana: 14 182,936 Tonnen,- Kenia: 142,000 Tonnen,- Madagaskar: 5 664,424 Tonnen,- Swasiland: 3 224,000 Tonnen,- Simbabwe: 2 913,000 Tonnen,- Namibia: 8 978,000 Tonnen.Artikel 3 Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.Brüssel, den 18. Mai 1995Für die KommissionFranz FISCHLERMitglied der Kommission(1) ABl. Nr. L 84 vom 30. 3. 1990, S. 85.(2) ABl. Nr. L 265 vom 15. 10. 1994, S. 3.(3) ABl. Nr. L 241 vom 13. 9. 1980, S. 5.(4) ABl. Nr. L 120 vom 11. 5. 1994, S. 30.(5) ABl. Nr. L 302 vom 31. 12. 1972, S. 28.