CELEX: 62008TN0135
Language: de
Date: 2008-04-04 00:00:00
Title: Rechtssache T-135/08: Klage, eingereicht am 4. April 2008 — Schniga/Gemeinschaftliches Sortenamt (CPVO) — Elaris und Brookfield New Zealand (GALA-SCHNITZER)

7.6.2008   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 142/32
            
         Klage, eingereicht am 4. April 2008 — Schniga/Gemeinschaftliches Sortenamt (CPVO) — Elaris und Brookfield New Zealand (GALA-SCHNITZER)
   (Rechtssache T-135/08)
   (2008/C 142/59)
   Sprache der Klageschrift: Englisch
   Parteien
   
      Klägerin: Schniga Srl (Bolzano, Italien) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwalt G. Würtenberger und R. Kunze, Solicitor)
   
      Beklagter: Gemeinschaftliches Sortenamt
   
      Andere Beteiligte im Verfahren vor der Beschwerdekammer: SNC Elaris (Anger, Frankreich) und Brookfield New Zealand Ltd (Havelock North, New Zealand)
   Anträge
   Die Klägerin beantragt,
   
               —
            
            
               die Entscheidung der Beschwerdekammer vom 21. November 2007 in den Sachen A-003/2007 und A-004/2007 aufzuheben und
            
         
               —
            
            
               dem Gemeinschaftlichen Sortenamt die Kosten aufzuerlegen.
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
   
      Antragsteller auf gemeinschaftlichen Sortenschutz: Konsortium Südtiroler Baumschulen, seit der Übertragung der fraglichen Sorte: Schniga Srl (Antragsnr. 1999/0033).
   
      Gemeinschaftlicher Sortenschutz beantragt von: Gala-Schnitzer.
   
      Entscheidung des Gemeinschaftlichen Sortenamts: Erteilung des gemeinschaftlichen Sortenschutzes (Entscheidungen Nr. EU 18759, OBJ 06-021 und OBJ 06-022).
   
      Beschwerdeführerin in der Beschwerdeinstanz: SNC Elaris und Brookfield New Zealand Ltd.
   
      Entscheidung der Beschwerdekammer: Der Beschwerde wurde stattgegeben (Sachen A 003/2007 und A 004/2007).
   
      Klagegründe: Verstoß gegen Art. 59 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 2100/94 (1), weil die Einwendungen gegen das gemeinschaftliche Sortenschutzrecht der genannten Vorschrift nicht entsprächen. Die angefochtene Entscheidung lege dem Antragsteller Verpflichtungen auf, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgingen. Außerdem seien die Befugnisse und das Ermessen des Präsidenten des Gemeinschaftlichen Sortenamts falsch beurteilt worden.
   
      (1)  Verordnung (EG) Nr. 2100/94 des Rates vom 27. Juli 1994 über den gemeinschaftlichen Sortenschutz, ABl. L 227, S. 1.