CELEX: 32016M8154
Language: de
Date: 2016-08-25 00:00:00
Title: Entscheidung der Kommission vom 25/08/2016 zur Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Gemeinsamen Markt (Fall COMP/M.8154 - ALPIQ / GETEC ENERGIE / JV) gemäß der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates (Nur der Deutsche Text ist verbindlich)

|[pic]                             |EUROPÄISCHE KOMMISSION                                                                                   |

                                        Brüssel, 25/08/2016
                                        C(2016) 5564 final

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                                       An die Anmelderinnen

Betr.:      Sache M.8154 - ALPIQ / GETEC ENERGIE / JV
         Kommissionsbeschluss nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates[1] und Artikel 57 des Abkommens über
         den Europäischen Wirtschaftsraum[2]

Sehr geehrte Damen und Herren!

 1. Am 2. August 2016 ist die Anmeldung eines Zusammenschlusses nach Artikel 4 der Fusionskontrollverordnung  bei  der  Europäischen  Kommission
    eingegangen. Danach ist Folgendes beabsichtigt: Das Unternehmen Alpiq AG, das von Alpiq Holding AG („Alpiq“, Schweiz) kontrolliert wird, und
    das Unternehmen GETEC ENERGIE AG  („GETEC“,  Deutschland)  übernehmen  im  Sinne  des  Artikels 3  Absatz 1  Buchstabe b  und  Absatz 4  der
    Fusionskontrollverordnung durch Erwerb von Anteilen an einem neu gegründeten Gemeinschaftsunternehmen  die  gemeinsame  Kontrolle  über  ein
    neugegründetes Gemeinschaftsunternehmen („JV“, Deutschland).[3]

 2. Die beteiligten Unternehmen sind in folgenden Geschäftsbereichen tätig:

      – Alpiq ist ein europaweit tätiger Energieversorger;

      – GETEC ist  ein  Energiedienstleistungsunternehmen,  das  auf  die  Strom-  und  Gasversorgung  sowie  auf  weitere  Dienstleistungen  im
        Energiemarkt spezialisiert ist; GETEC ist in erster Linie in Deutschland und Österreich tätig;

      – Das JV wird in mehreren europäischen Ländern Verwaltungs- und Kundendienstleistungen im Energiemarkt bereitstellen.

 3.  Nach  Prüfung  der  Anmeldung  hat  die  Europäische  Kommission   festgestellt,   dass   der   angemeldete   Zusammenschluss   unter   die
    Fusionskontrollverordnung und unter Randnummer 5 a der  Bekanntmachung  der  Kommission  über  ein  vereinfachtes  Verfahren  für  bestimmte
    Zusammenschlüsse gemäß der Verordnung (EG) Nr. 139/2004 des Rates[4] fällt.

 4. Aus den in der Bekanntmachung über ein vereinfachtes Verfahren  dargelegten  Gründen  hat  die  Europäische  Kommission  beschlossen,  keine
    Einwände gegen den angemeldeten Zusammenschluss zu erheben und ihn für mit dem Binnenmarkt  und  dem  EWR-Abkommen  vereinbar  zu  erklären.
    Dieser Beschluss ergeht nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b der Fusionskontrollverordnung und Artikel 57 des EWR-Abkommens.

                                        Für die Kommission

                                        (Unterzeichnet)
                                        Johannes LAITENBERGER
                                        Generaldirektor

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[1]   ABl. L 24 vom 29.1.2004, S. 1 („Fusionskontrollverordnung“). Mit Wirkung vom 1. Dezember 2009 wurden mit dem Vertrag über die  Arbeitsweise
    der Europäischen Union („AEUV“) einige Begriffe geändert. So wurde zum Beispiel „Gemeinschaft“ durch „Union“ und „Gemeinsamer  Markt“  durch
    „Binnenmarkt“ ersetzt. In diesem Beschluss wird durchgehend die Terminologie des AEUV verwendet.
[2]   ABl. L 1 vom 3.1.1994, S. 3 („EWR-Abkommen“).
[3]   Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union, C 291 vom 11/08/2016, S. 18.
[4]   ABl. C 366 vom 14.12.2013, S. 5.

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                                                            NICHTVERTRAULICHE FASSUNG

                                                             FUSIONSKONTROLLVERFAHREN
                                                             VEREINFACHTES VERFAHREN