CELEX: 51986PC0174
Language: de
Date: 1986-04-15
Title: VORSCHLAG EINER VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingents für Erbsen, gefroren, mit Ursprung in Schweden der Tarifstelle ex 07.02 B des Gemeinsamen Zolltarifs (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (86) 174
Vol. 1986/0065
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                       K0M(86) 174 endg.
                                                       Brüssel, den 15 April 1986
                      VORSCHLAG EINER VERORDNUNG (EWG) DES RATES
        zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszoll­
          kontingents für Erbsen, gefroren, mit Ursprung in Schweden der
                 T a r i f s t e l l e ex 07.02 B des Gemeinsamen Z olltarifs
                             (von der Kommission dem Rat vorgelegt)
      K0M(86) 174 endg.
 ---pagebreak---                                                Begründung
1. Oie Verordnung (EWG) Nr................... /86 des Rates v o m ................ .. die die beim
   Handel von einigen landwirtschaftlichen Waren insbesondere mit Schweden
   anzuwendende Regelung f e s t l e g t , sieht infolge des B e i t r i t t s von Spanien und
   Portugal in die Gemeinschaft (1) die Eröffnung eines Gemeinschaftszollkon­
   tingents für Erbsen, gefroren, der T a r i f s t e l l e 07.02 B des Gemeinsamen Zoll­
   t a r i f s mit Ursprung in Schweden ab 1. März 1986 vor, wovon 4 500 Tonnen
   Spanien Vorbehalten sind. Im Rahmen dieses Kontingents wird der anwendbare
   Zollsatz für Spanien auf 4,5 % und für die anderen Mitgliedstaaten auf 6 %
   ermäßigt.
2. Der vorliegende Vorschlag erfaßt die Anwendung dieses Kontingents für den
   Zeitraum vom 1. März bis 31. Dezember 1986. In Ermangelung einer "prorata
   temporis"-Klausei i s t die jährliche Kontingentsmenge für den genannten
   Zeitraum zu eröffnen.
3. Der Vorschlag der Kommission lehnt sich weitgehend an die von ihr Üblichei
   weise für Zollkontingente gemachten Vorschläge an, und zwar:
   - die Kontingentsmenge wird in zwei Raten a u f g e t e i l t , die erste relativ
       große Rate wird auf bestimmte üblicherweise einführende Mitgliedstaaten
       a u f g e t e i l t , die zweite Rate bil det die Reserve aus der ein gegebenenfalls
       entstehender zusätzlicher Bedarf gedeckt werden s o l l sowie der Bedarf der
        in den anderen Mt gliedstaaten auftreten könnte.
    - die Aufteilung der ersten Quoten auf die Mitgliedstaaten fußt auf den Vor­
        schrif ten der genannten Verordnung h in sich tlich der für Spanien vorbehal­
        tenen Quote, vorhandenen Statistik en früherer Einfuhren der anderen Mit­
        gliedstaaten aus Schweden im Laufe der vergangenen zwei Jahre und dem
        voraussichtlichen Bedarf dieser Mitgliedstaaten für den betreffenden
        Kontingentszeitraum.
     (1) ABI. Nr. L........................vom            S.
 ---pagebreak--- Die Einfuhren der Gemeinschaft von Erbsen, einschließlich Kichererbsen,
aus Schweden haben sich im Laufe der zwei in Betracht gezogenen Jahre wie
folgt entwickelt:
                                                             1984
                                               0                138
Benelux
                                            121                 254
Dänemark
                                         1 365                1 432
 Deutschland
                                            231                    0
Gri echenland
                                               0                   0
 Frankrei ch
                                               0                   0
 Irland
                                          2 764               7 568
 Italien
                                            223                    0
 Portugal
                                                0                647
 Vereinigtes Königreich
                                          4 704              10 039
  Auf der Grundlage dieser Angaben und des voraussichtlichen Bedarfs können
  für die erste Beteiligung der Mitgliedstaaten folgende Vomhundertsätze an­
  gesetzt werden:
  Mi^tgL-iedst_____________________________________________________
  Benelux
  Dänemark.                                7' SA
   Deutschland                            18,97
   Griechenland
   I t a lie n                            70,08
   Portugal
   Vereinigtes Königreich                  4 '39
 ---pagebreak---                                                       - 4 -
                                                Vorschlag einer
                         VERORDNUNG (EWG) Nr..................... /86 des Rates
                                                          vom
        zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszol-l
                 kontingents für Erbsen, gefroren, mit Ursprung in Schweden
                   der T a r i f s t e l l e ex 07.02 B des Gemeinsamen Z o l l t a r i f s ,
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN,
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 113,
gestützt auf die B e i t r it t s a k t e von Spanien und Portugal,
auf Vorschlag der Kommission,
in Erwägung nachstehender Gründe:
zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und dem Königreich Schweden
wurde am 22. Juli 1972 eine Vereinbarung getroffen, derzufolge aufgrund des
B e i t r i t t s von Spanien und Portugal in die Gemeinschaft demnächst ein Zusatz­
protokoll unterzeichnet wird.
Bis zum Inkrafttreten dieses Protokolls hat der Rat mit einer Verordnung
 (EWG) Nr................... /86 v o m .................. (1) die beim Handel von landwirtschaft-
 libhen Waren insbesondere mit Schweden geltende Regelung infolge dieser
Beitritte festgelegt.
 Die genannte Verordnung (EWG) Nr....................... /86 sieht die Eröffnung eines
 ermäßigten Gemeinschaftszollkontingents in Höhe von 6 000 Tonnen für Erbsen,
 gefroren, mit Ursprung in Schweden vor, wovon 4 500 Tonnen Spanien Vorbe­
 halten sind. Es i···- daher zweckmäßig, das in Frage kommende Zollkontingent
 für den Zeitraum om 1. März bis 31. Dezember 1986 zu eröffnen. In Er­
 mangelung einer 'prorata temporis"-Klausel i s t es angebracht, die vorge­
 sehene jährliche Kontingentsmenge für den in Betracht kommenden Zeitraum
 zu eröffnen.
  (1) ABI. Nr. L................... vom                      S.
 ---pagebreak---                    Allen Einführern ist insbesondere gleicher, regelmäßiger
                   Zugang zu dem Kontingent zu sichern. Ferner muß die
                   ununterbrochene Anwendung des vorgesehenen Zoll­
                   satzes auf alle Einfuhren im Rahmen des Kontingents bis
                   zu seiner Ausschöpfung gewährleistet werden. Der
                   Gemeinschaftscharakter des Kontingents im Hinblick auf
                   diese Grundsätze kann dadurch gewahrt werden, daß bei
                   der Ausschöpfung dieses Kontingents von einer Auftei­
                   lung der Menge auf die Mitgliedstaaten ausgegangen wird.
                   Damit die tatsächliche Marktentwicklung der betref­
                   fenden Ware weitmöglichst berücksichtigt wird, muß
                   diese Aufteilung entsprechend dem Bedarf vorgenommen
                   werden, der einerseits anhand der statistischen Angaben
                   über die während eines repräsentativen Bezugszeitraums__
                   getätigten Einfuhren aus Schwfc’c/ein and andertrseit;;
                   nach den Wirtschaftsaussichten für das betreffende
                   Kontingentsjahr zu berechnen ist.
Während der Letzten zwei Jahre, für die Statistiken zur Verfügung
stehen, haben sich die Einfuhren von Erbsen, einschließlich Kicher­
erbsen, mit Ursprung in Schweden,der Mitgliedstaaten, mit Ausnahme
von Spanien, wie folgt entwickelt:
                              (in Tonnen)
Mitgliedstaat                                      1983                      1984
Benelux                                                  0                     138
Dänemark                                              121                      254
Deutschland                                           365                    1 432
Griechenland                                          231                         0
 Frankrei ch                                             0                        0
 Irland                                                  0                        0
 Italien                                               764                   7 568
Portugal                                               223                        0
Vereinigtes Königreich                                    0                    647
                                                    4 704                   10 039
Im Laufe der zwei in Betracht kommenden Jahre sind die in Frage stehenden
Waren nur in einigen Mitgliedstaaten eingeführt worden, wahrend in den
anderen Mitgliedstaaten überhaupt keine Einfuhren stattgefunden haben.
Angesichts dieser Sachlage erscheint es zweckmäßig, einerseits die Zu-
ieilunq der ursprünglichen Quoten auf die einführenden Mitgliedstaaten
vorzusehen und andererseits den anderen Mitgliedstaaten die Beteiligung
an den Zollkontingenten zu garantieren, wenn in diesen Einfuhren ange
kündigt worden sind. Bei dieser Aufteilungsmethode kann außerdem eine
einheitliehe Anwendung des Gemeinsamen Zolltarifs gewährleistet werden.
 ---pagebreak--- Unter Berücksichtigung dieser Faktoren ergeben sich folgende Vomhundertsätze
für eine erste Beteiligung an der Kontigentsmenge:
Mitgliedstaat
Bene lux                                          0,94
Dänemark                                          2,54
Deutschland                                     18,97
Griechenland                                      1,57
Ita lie n                                       70,08
Portugal                                          1,51
Vereinigtes Königreich                            4,39
                          Um der möglichen Entwicklung der Einfuhren der
                          genannten Waren Rechnung zu tragen, ist die Kontin­
                          gentsmenge in zwei Raten zu teilen, wobei die erste Rate
                          auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt wird und die zweite Rate
                          als Reserve zur späteren Deckung des Bedarfs derjenigen
                          Mitgliedstaaten bestimmt ist, die ihre erste Quote ausge­
                           schöpft haben.
                           Um den Einführern eine gewisse Sicherheit zu geben, ist
                           es angezeigt, die erste Rate des Gemeinschaftskontingents
                           hoch, d. h. im vorliegenden Fall auf 9S v H. der Kontin­
                           gentsmenge, festzusetzen.
                           Die ersten Quoten können mehr oder weniger rasch
                           ausgeschöpft     werden.     Um     Unterbrechungen     zu
                           vermeiden, muß daher jeder Mitgliedstaat, der seine erste
                           Quote fast ganz ausgeschöpft hat, die Ziehung einer
                           zusätzlichen Quote auf die Reserve vornehmen. Diese
                           Ziehung muß jeder Mitgliedstaat vornehmen, wenn jede
                           seiner zusätzlichen Quoten fast ganz ausgeschöpft ist ,
                           diese Ziehung muß er so oft vornehmen, wie noch eine
                           Reserve vorhanden ist. Die ersten und die zusätzlichen
                           Quoten müssen bis zum Ende des Kontingentszeitraums
                           gelten. Diese Art der Verwaltung erfordert eine enge
                           Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und der
                            Kommission, die vor allem die Möglichkeit haben muß,
                            den Stand der Ausschöpfung der Kontingentsmenge zu
                            verfolgen und die Mitgliedstaaten darüber zu unterrichten.
                             Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingentszeit­
                             raums in einem Mitgliedstaat eine größere Restmenge
                             vorhanden, so muß dieser Staat einen erheblichen Teil
                             davon auf die Reserve übertragen, um zu verhindern, daü
                             ein Teil des Gemeinschaftszollkontingents in einem
                             Mitgliedstaat nicht ausgeschöpft wird, während er in
                              anderen Mitgliedstaaten verwendet werden konnte.
                              Da das Königreich Belgien, das Königreich der Nieder­
                              lande und das Großherzogtum Luxemburg sich zu der
                              Wirtschaftsunion Benelux zusammcngesehlossen haben
                              und durch diese vertreten werden, kann jede Maßnahme
                              im Zusammenhang mit der Verwaltung der d.eser Wirt­
                              schaftsunion zugeteilten Quoten durch eines ihrer
                              Mitglieder vorgenommen werden
                  HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN
 ---pagebreak---                                                  - 7 -
                                              Artikel 1
1. Bis 31. Dezember 1986 wird in der Gemeinschaft ein Gemeinschaftszollkon­
   tingent in Höhe von 6 000 Tonnen für Erbsen, gefroren, der T a r i f s t e l l e
   ex 07.02 B des Gemeinsamen Z o l l t a r i f s , mit Ursprung in Schweden, eröffne t.
2. Im Rahmen dieses Zollkontingents wird der anwendbare Zollsatz auf 6 %
   f e s t g e s e t z t . Die betroffenen Waren sind jedoch zum Zollsatz von 4,5 % zu­
   gelassen, wenn s i e in Spanien innerhalb der diesem Mitgliedstaat zugeteilten
   Quoten eingeführt werden.
3. Das Protokoll über die Begriffsbestimmungen für "Erzeugnisse mit Ursprung
   in . . . " oder "Ursprungserzeugnisse" sowie über die Methoden der Zusammen­
   arbeit der Verwaltungen im Anhang zum Abkommen zwischen der Europäischen
   Wirtschaftsgemeinschaft und Schweden i s t anwendbar.
                                               Artikel 2
1. Das in Artikel 1, Absatz 1, f e s t g e s e t z t e Zollkontingent wird in zwei Raten
   geteiIt.
2. Eine erste Rate dieses Kontingents wird auf bestimmte Mitgliedstaaten auf­
   g e t e i l t . Die Quoten, die vorbehaltlich des Artikels 5, bis 31. Dezember 1986
   gelten, belaufen sich auf folgende Mengen:
                                                (in Tonnen)
   Mitgliedstaat
   Benelux                                             13
   Däenmark                                            36
   Deutschland                                       266
   Spanien                                         4 500
   Griechenland                                        22
   I t a lie n                                       981
   Portugal                                            21
   Vereinigtes Königreich                              61
3. Die zweite Rate des Kontingents, und zwar 100 Tonnen, bildet die Reserve.
4. Kündigt ein Importeur bevorstehende Einfuhren der betreffenden Waren in
   einem Mitgliedstaat an, der nicht an der ersten Aufteilung b e t e i l i g t i s t ,
   und beantragt er dafür die Teilnahme an dem Kontingent, so zieht der be-
   tr offene iMitgliedstaat durch Mitteilung an die Kommission eine seinem
   Bedarf entsprechende Menge, soweit der Rest der Reserve ausreicht.
 ---pagebreak---                            Artikel 3
(1) Schöpft ein Mitgliedstaat seine erste Quote gemäß
Artikel 2 Absatz 2 oder, bei Anwendung des Artikels .5,
die gleiche Quote abzüglich des auf die Reserve übertra­
genen Teils zu 90 v. H. oder mehr aus, so nimmt er
unverzüglich, soweit die Reservemenge ausreicht, die
Ziehung einer zweiten Quote in Höhe von 10 v. H. seiner
ersten Quote vor, die gegebenenfalls auf die höhere
Einheit aufgerundet wird; die Ziehung erfolgt durch
Mitteilung an die Kommission.
(2) Ist nach Ausschöpfung der ersten Quote die zweite
von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu 90 v. H. oder
 mehr ausgeschöpft, so nimmt dieser Mitgliedstaat unver­
züglich gemäß Absatz I die Ziehung einer dritten Quote
 in Höhe von 5 v. H. seiner ersten Quote vor, die gegebe­
 nenfalls auf die höhere Einheit aufgerundet wird.
(3) Ist nach Ausschöpfung der zweiten Quote die dritte
 von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu 90 v. H. oder
 mehr ausgeschöpft, so nimmt dieser Mitgliedstaat gemäß
 Absatz 1 die Ziehung einer vierten Quote in Höhe der
 dritten Quote vor.
 Dieses Verfahren wird bis zur Ausschöpfung der Reserve
 angewandt.
  (4) Abweichend von den Absätzen 1, 2 und 3 kann
  jeder Mitgliedstaat niedrigere als die in diesen Absätzen
  vorgesehenen Quoten ziehen, wenn Grund zu der
   Annahme besteht, daß diese nicht ausgeschöpft werden
   können. Er unterrichtet die Kommission über die
   Gründe, die ihn veranlaßt haben, diesen Absatz anzu­
   wenden.
                             A rtikel 4
   Die in Anwendung von Artikel 3 gezogenen zusätzlichen
   Quoten gelten bis zum 31. Dezember 1986.
                              Artikel 5
    Die Mitgliedstaaten übertragen am'fS’. November 1986 von
    ihrer nicht ausgenutzten ersten Quote den reit auf die
    Reserve, der am 4. Nwtivber 1986 20 v. H. der ursprüng­
    lichen Menge übersteigt. Sie können eine größere Menge
    übertragen, wenn Grund zur Annahme besteht, daß die
    betreffende Menge nicht ausgeschöpft werden kann.
     Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission spätestens am
  //C. November 1986 die Gesamtmenge der Einfuhren der
   "betreffenden Ware mit, die bis zum/f.Nov~n-.btJt' 1986
     einschließlich getätigt und auf das Gemeinschaftszollkon-
     tingent angerechnet wurden, sowie gegebenenfalls den
     Teil ihrer ersten Quote, den sie auf die Reserve über­
     tragen.
                              Artikel 6
      Die Kommission verbucht die Beträge der von den
      Mitgliedstaaten nach den Artikeln 2 und 3 eröffneten
      Quoten und unterrichtet die einzelnen M.tgliedstaaten
      über den Stand der Ausschöpfung der Reserve, sobald lhi
      die Mitteilungen zugehen.
 ---pagebreak---                         Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am
                         November 1986 über die Reserve, die nach den in
                        Anwendung von Artikel 5 erfolgten Übertragungen
                        verbleibt.
                         Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der die Reserve
                         ausgeschöpft wird, auf die verfügbare Restmenge
                         beschränkt bleibt, und gibt zu diesem Zweck dem
                         Mitgliedstaat, der diese letzte Ziehung vornimmt, die
                         Restmenge an.
                                                 Artikel 7
                         (1)   Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen
                         Maßnahmen, um durch die Eröffnung der gemäß Artikel
                         3 gezogenen zusätzlichen Quoten die fortlaufenden
                         Anrechnungen auf ihren kumulierten Anteil an dem
                         Gemeinschaftskontingent zu ermöglichen.
                         (2)    Die Mitgliedstaaten garantieren den Importeuren
                         der betreffenden Waren freien Zugang zu den ihnen
                         zugeteilten Quoten.
                         (3)    Die Mitgliedstaaten rechnen die Einfuhren der
                         betreffenden Ware nach Maßgabe der Gestellung der
                         betreffenden Ware bei der Zollstelle mit einer Anmel­
                         dung zur Überführung in den zollrechtlich freien Verkehr
                         auf ihre Quoten an.
                                                                                     Artikel 9
(4) Der Stand der Ausschöpfung der Quoten der
Mitgliedstaaten wird anhand der gemäß Absatz 3 ange-           Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten im
rechneten Einfuhren festgestellt.                              Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung eng
                                                               zusammen.
                       Artikel S
                                                                                     Artikel 10
 Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaaten
 mit, welche Einfuhren tatsächlich auf ihre Quoten ange­                  Diese Verordnung tritt am Tag
 rechnet wurden.                                                          nach ihrer Veröffentlichung im
                                                                          Amtsblatt der Europäischen Ge
                                                                          meinschaften in Kraft. Sie gilt
                                                                           ab 1. März 1986.
                  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich
                  und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaa .
                   Geschehen zu Brüssel
                                                                  Im Namen des Rates
                                                                      Der Präsident