CELEX: 31984R2764
Language: de
Date: 1984-09-28 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 2764/84 der Kommission vom 28. September 1984 zur Ermächtigung der Mitgliedstaaten, vorbeugende Rücknahmen von Äpfeln zu genehmigen

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31984R2764

Verordnung (EWG) Nr. 2764/84 der Kommission vom 28. September 1984 zur Ermächtigung der Mitgliedstaaten, vorbeugende Rücknahmen von Äpfeln zu genehmigen  

Amtsblatt Nr. L 260 vom 29/09/1984 S. 0066 - 0067

*****  VERORDNUNG  (EWG) Nr. 2764/84 DER KOMMISSION  vom 28. September 1984  zur Ermächtigung der Mitgliedstaaten, vorbeugende Rücknahmen von Äpfeln zu genehmigen  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN  GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1035/72 des Rates vom 18. Mai 1972 über eine gemeinsame Marktorganisation für Obst und Gemüse (1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1332/84 (2), insbesondere auf Artikel 15a Absatz 2,  in Erwägung nachstehender Gründe:  Die Verordnung (EWG) Nr. 1596/79 der Kommission vom 26. Juli 1979 über vorbeugende Rücknahmen von Äpfeln und Birnen (3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 2762/84 (4), regelt die Voraussetzungen, unter denen vorbeugende Rücknahmen genehmigt werden dürfen.  Für das Wirtschaftsjahr 1984/85 wird die Apfelerzeugung auf 7 000 000 Tonnen geschätzt. Die voraussichtlichen Überschüsse gegenüber einer Erzeugung von 6 200 000 Tonnen betragen also 800 000 Tonnen. Die vorbeugenden Rücknahmen dürfen sich höchstens auf 40 v. H. dieser Menge, also 320 000 Tonnen, beziehen.  Diese Menge ist für die Sorten, die Gegenstand dieser Rücknahmen sein können, auf die einzelnen Mitgliedstaaten nach Maßgabe der voraussichtlichen Überschüsse in jeden Mitgliedstaat aufzuteilen.  Die gemäß Artikel 17 Absatz 1 erster Unterabsatz der Verordnung (EWG) Nr. 1035/72 mitgeteilten Preise lagen auf mehreren repräsentativen Märkten der Gemeinschaft unter dem Grundpreis.  Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Obst und Gemüse -  HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:  Artikel 1  Die Mitgliedstaaten dürfen den auf ihrem Hoheitsgebiet niedergelassenen Erzeugerorganisationen erlauben, im Wirtschaftsjahr 1984/85 vorbeugende Rücknahmen von Äpfeln durchzuführen.  Artikel 2  (1) Die vorbeugenden Rücknahmen dürfen sich nur auf 320 000 Tonnen beziehen, die folgendermassen auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt werden:  Belgien 9 600 Tonnen,  Dänemark 1 040 Tonnen,  Deutschland 14 340 Tonnen,  Griechenland 21 700 Tonnen,  Frankreich 119 230 Tonnen,  Irland 580 Tonnen,  Italien 126 560 Tonnen,  Luxemburg 100 Tonnen,  Niederlande 16 770 Tonnen,  Vereinigtes Königreich 10 080 Tonnen,  (2) Die vorbeugenden Rücknahmen dürfen sich nur auf Äpfel der Handelsklasse II der im Anhang aufgeführten Sorten beziehen.  Artikel 3  Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.  Brüssel, den 28. September 1984  Für die Kommission  Poul DALSAGER  Mitglied der Kommission  (1) ABl. Nr. L 118 vom 20. 5. 1972. S. 1.  (2) ABl. Nr. L 130 vom 16. 5. 1984, S. 1.  (3) ABl. Nr. L 189 vom 27. 7. 1979, S. 47.  (4) Siehe Seite 64 dieses Amtsblatts.  ANHANG  Liste der Apfelsorten, die vorbeugend aus dem Markt genommen werden dürfen  Golden Delicious  Imperatore  Red Delicious und Mutationen  Stark Delicious  Stark Crimson  Black Stayman  Staymanred  Stayman Winesap  Richared  Macintosh Red  Schöner von Boskoop  Delicious Pilafa  Granny Smith  Bramley's Seedling