CELEX: 51987PC0303
Language: de
Date: 1987-09-04
Title: Vorschlag für eine RICHTLINIE DES RATES zur Änderung der Richtlinie 70/220/EWG zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Maßnahmen gegen die Verunreinigung der Luft durch Abgase von Kraftfahrzeugmotoren mit Fremdzündung (Von der Kommission vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (87) 303
Vol. 1987/0182
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983 concernant
l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique européenne et de
la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983, p. 1) modifié en dernier
lieu par le règlement (UE) 2015/496 du Conseil du 17 mars 2015 (JO L79 du 25. 3.2015, p. 1), ce
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conformément aux articles 26(3) et 59(2) de la décision (UE, Euratom) 2015/444 de la
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informations classifiées de l'Union européenne.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983 concerning
the opening to the public of the historical archives of the European Economic Community and the
European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as last amended by Council
Regulation (EU) 2015/496 of 17 March 2015 (OJ L 79, 27.3.2015, p. 1), this file is open to the
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on the security rules for protecting EU classified information.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1. Februar
1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und
der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983, S. 1), zuletzt geändert durch die
Verordnung (EU) Nr. 2015/496 vom 17. März 2015 (ABI. L 79 vom 25.3.2015, S. 1), ist dieser Akt
der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit erforderlich, wurden die Verschlusssachen in diesem Akt in
Übereinstimmung mit Artikel 5 der genannten Verordnung freigegeben; beziehungsweise werden
sie auf Grundlage von Artikel 26(3) und 59(2) der Entscheidung der Kommission (EU, Euratom)
2015/444 vom      13. März 2015 über die Sicherheitsvorschriften für den Schutz von EU-
Verschlusssachen als herabgestuft angesehen.
 ---pagebreak---       KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
       REVIDIERTE FASSUNG                                 KOM(87)303 endg. /3
                                                          Brüssel , den  4 . September 1987
      Dieses Dokument annulliert
      und ersetzt das Dokument
      K0M(87 ) 303 endg .
      Betrifft alle Sprachen
                                           Vorschlag für eine
                                          RICHTLINIE DES RATES
                       zur Änderung der Richtlinie 70 / 220/ EWG zur Angleichung
                    der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Maßnahmen
                         gegen die Verunreinigung der Luft durch Abgase von
                                Kraftfahrzeugmotoren mit Fremdzündung
                                    ( Von der Kommission vorgelegt )
K0M(87 ) 303 endg. / 3
 ---pagebreak---                                E&LftUIEBflDES MEMORANDUM
1 . Die Auf lagen und Grenzwerte fur verunreinigende Abgase von
       Kraftfahrzeugmotoren wurden bereits 1970 in der Richtlinie 70 / 220 /EWG
       gemeinschaftsweit festgelegt . Diese Richtlinie und ihre nachfolgenden
       Änderungen stützten sich auf Artikel 100 EWG-Vertrag und eine
       Impletierung der Rahmenrichtlinie 70/ 156/EWG , mit der die Verfahren und
       das Programm für die Beseitigung technischer Hemmnisse für den freien
       Verkehr von Kraftfahrzeugen in der Gemeinschaft festgelegt wurden .
       Seitdem wurden diese Normen entsprechend dem technischen Fortschritt in
       mehreren Schritten herabgesetzt . Die letzte Änderung wurde 1983
       vereinbart ( Richtlinie 83 / 351 /EWG ).
       Am 6 . Juni 1984 schlug die Kommission* 1 * eine bedeutende Herabsetzung
       der Emissionswerte für Kraftfahrzeuge vor . Dieser Vorschlag wurde vom
       Wirtschafts - und Sozialausschuß ( Stellungnahme vom 22 . November 1984 )
       und vom Europäischen Parlament ( Entschließung vom 14 . März 1985 )
       ausgiebig und eingehend erörtert . Das Parlament regte an , ab 1 . Oktober
       1986 die Emissionswerte der Vereinigten Staaten in der Gemeinschaft
       verbindlich einzuführen .
       Anschliessende Diskussionen zwischen der Kommission und dem Rat führten
       dazu , das Ziel gleichwertiger Umweltauswirkungen für die US- und
'      EWG-Auf lagen festzuhalten , aber die EWG-Auflagen so anzupassen , daß sie
       den spezifischen europaischen Merkmalen des Wagenparks und des
       Fahrverhaltens Rechnung tragen .
       Auf der Ratstagung vom 20 . März 1985 wurde mit einer Reihe von
       Vorbehalten darüber erreicht , neue europäische Normen nach Kategorien
       von Kraftfahrzeugen festzulegen , um so die gleiche Wirkung auf die
       europäische Umwelt auszuüben , wie sie mit den USA-Normen erreicht wird ,
       und zwar unter Berücksichtigung verschiedener Gebrauchsmuster für jede
       Kategorie .
  (1 )
        K0M(84 ) 226 erganzt durch K0M(84 ) 564
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     Demzufolge legte die Kommission einen geänderten Vorschlag* 1 ) gemäß
     Artikel 149.2 des Vertrags vor , mit dem der ursprüngliche Vorschlag auf
     die obigen grundsätzlichen Vereinbarungen abgestimmt wurde . Die
     Auslegung dieses Grundsatzes bestand darin , daß das Gesamtvolumen von
     Stickoxiden ( NO x ) - die als am stärksten verunreinigender Schadstoff
     festgestellt wurden - das von einem EG-Kraftfahrzeugpark emittiert
     wird , der den vorgeschlagenen Grenzwerten entspricht , im wesentlichen
     das gleiche ist , das vom USA-Kraftfahrzeugpark emittiert wird , der den
     derzeitigen Vorschriften in diesem Land entspricht .
     Der letzte Vorschlag wurde von der Mehrheit der Mitgliedstaaten auf dem
     Umweltrat vom 27 . Juni 1985 in Luxemburg verabschiedet .
     Eine Reihe technischer Einzelheiten , die bei dieser Gelegenheit noch
     nicht vereinbart worden waren , wurde auf der nachfolgenden Tagung des
     Umweltrates vom 28 . November 1985 geregelt .
     Mit Rücksicht auf diese Mehrheitsvereinbarungen und nach den neuen in
     der Einheitlichen Europäischen Akte niedergelegten Verfahren wird die
     Kommission jetzt einen auf den neuesten Stand gebrachten Vorschlag
     aufgrund des neuen Artikels 100 A vorlegen . Die Grenzwerte in diesem
     Vorschlag stellen das hohe Niveau des Schutzes gemäß dem dritten Absatz
     dieses Artikels dar .
2 . Auf Ersuchen des Rates wird die Kommission bis Ende 1987 geeignete
     Vorschläge für einen " außerstädtischen" Fahrzyklus vor legen .
3 . Nach den mit der Einheitlichen Europäischen Akte geänderten
     Bestimmungen von Artikel 100 A des EWG-Vertrags unterliegt die vom Rat
     zu erreichende gemeinsame Haltung dem Verfahren der Zusammenarbeit mit
     dem Europäischen Parlament gemäß Artikel 149 , 2b und ff EWG-Vertrag .
4 . Die Durchführung der in der Richtlinie festgelegten Auflagen erfordert
     die Änderung der derzeitigen Rechtsvorschriften in allen
     Mitgliedstaaten .
(1 )
      K0M(85 ) 288 endg .
 ---pagebreak---          VORSCHLAGS FÜR EINE RICHTLINIE DES RATES
          ZUR ÄNDERUNG DER RICHTLINIE 70/220 /EWG
ZUR ANGLEICHUNG DER RECHTSVORSCHRIFTEN DER MITGLIEDSTAATEN
 UBER MASSNAHMEN GEGEN DIE VERUNREINIGUNG DER LUFT DURCH
     ABGASE VON KRAFTFAHRZEUGMOTOREN MIT FREMDZUNDUNG
 ---pagebreak---                                                2
                                       RichtlinJ encntwurf
 DER RAT DER EUROPXlSCHEN GEKEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung sur Europaischen Vlrtschaftsgemein-
 schaft , insbesondere auf Artikel 100 A ,
auf Vorschlag der Korrmission
                                                           2)
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments                ,
nach Stellungnahme des Wirtscha'fts- und Sozialausschusses
ln Erwägung nachstehender Gründe :
Es ist von Bedeutung , dass die Gemeinschaft die erforderlichen Massnahmen
trifft , um bis zum 31 . Dezember 1992 den Binnenmarkt schrittweise zu
verwirklichen ; der Binnenmarkt umfasst einen Raum ohne Binnengrenzen ,
in dem der freie Verkehr von Waren , Personen , Dienstleistungen und Kapital
gewährleistet ist .
 Im ersten Aktionsprogramm der Europäischen Gemeinschaften für den Umwelt¬
 schutz , das am 22 . November 1973 vom Rat verabschiedet wurde , werden die
 Mitgliedstaaten bereits auf gefordert , den neuesten wissenschaftlichen
 Fortschritten bei der Bekämpfung der Luftverschmutzung durch Abgase aus
 Kraftfahrzeu®notoren Rechnung zu tragen und die bereits erlassenen Richt¬
 linien in diesem Sinne anrupassen .            Im dritten Aktionsprogramm sind weitere
 Anstrengungen im Hinblick auf eine beträchtliche Verringerung des derzei ¬
 tigen Schadstoffemissionsniveaus der Kraftfahrzeugmotoren vorgesehen .
In der Richtli - ie 70 / 220/ EWG          sind die Grenzwerte für Emissionen von
Kohlenmonoxid und unverbrannten Kohlenwasserstoffen aus solchen Kraftfahr¬
zeugmotoren festgelegt ; diese Grenzwerte sind zum ersten Mal durch die
                   ,    ,      5)
Richtlinie 74 / 290 / EWG          herabgesetzt und aufgrund der Richtlinie 77 /102 /EWG
     durch Grenzwerte für zulässige Stickoxidemissionen ergänzt worden .          Die
Grenzwerte für diese drei Schadstoffe sind mit den Richtlinien 78 /665 / EWG
    . __             8)     .  . .    .
und B3 / 351 / EWG        schrittweise herabgesetzt worden .
 1)    ABI . Nr . C
2)     ABI . Nr . C  12   vom    14.1.1985 , S. 65
3)     ABI . Nr : c  25   vom   28.1.1986 , S. 46
4)   ' ABI . Nr . L   76   vom   6.4.1970 , S. 1 .
5)     ABI . Nr . L 159    vom   15.6.1974 , S. 61 .
6)     ABI . Nr . L   32   vom   3.2.1977 , S. 32 .
7)     ABI . Nr . L 223    vom   14.8.1978 , S. 48 .
8)     ABI . Nr . L 197    vom   20.7.1983 , S. 1 .
 ---pagebreak---                                       - 3 -
Pie Arbeiten , die von der Konfnisaititt 1«. Böhmen Ihrer Politik für eine Glo ¬
balstrategie zur Weiterentwicklung der Regelungen auf dem Kraftfahrzeug-
aektor durchgeführt werden , haben gezeigt , daß die europäische Industrie
über Motorentechnologien verfügt oder zur Zeit entwickelt , die eine neue
Herabsetzung der Grenzwerte ermöglichen . Die Zielsetzungen der Gemein-
schaftspolitik in anderen Bereichen , vor allem auf dam Gebiet der ra¬
tionellen Energienutzung , werden durch diese Herabsetzung während des
Bezugs Zeitraums nicht gefährdet .
Die Gemeinschaft muß Richtlinien für den Umweltschutz erlassen , mit denen
sich auf dem Gebiet der Kraftfahrzeugemissionen den europäischen Bedingungen
entsprechende Werte erzielen lassen , wobei die gleichen Wirkungen auf die
Umwelt erreicht weden sollen wie diejenigen der in den Vereinigten Staaten
für Kraftfahrzeugemissionen geltenden Normen . Ein weiterere Bedarf besteht
im Hinblick auf die Innovation und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit ;
zur Verwirklichung dieses Zieles ist für die einzelnen Hubraumklassen der
Fahrz-uge eine differenzierte Losung vorzusehen , damit die Vorschriften der
Gemeinschaft soweit wie möglich zu vernünftigen Kosten und mit verschiedenen
technischen Mitteln eingehalten werden können . Die Grenzwerte für die Fahr¬
zeugklasse mit einem RÜbraum von weniger als 1,4 i entspricht der derzei¬
tigen technisoh-wirtSQhaftliaHen~SitüatTon der europäischen Hersteller in
diesem Märktbereich ; die 'Grenzwerte" für 1992/1993 sind 1987 festzulegen .
Die Grenzwerte dieser Richtlinie beruhen auf der in der Richtlinie 70/220/EWG
 festgesetzten Prüfmethode , doch bedarf diese einer weiteren Anpassung , damit
sie nicht, mir den Bedingungen der Stadt.zonen n)it dichtem Verkehr Rechnung
trägt , sondern auch denjenigen außerhalb dieser /Zonen ; diese Anpassung ist
bis spätestens 1987 zu beschließen ;
Die Richtlinie 70 / 220/EWG bezieht Bich in ihrem Artikel 5 auf die
Möglichkeit , die Bestimmungen der Anhänge an den technischen Fortschritt
anzupassen .
Die Benzinmotoren aller Fahrzeuge , die den Bestimmungen dieser Richtlinie
 unterliegen , müssen für den ausschließlichen Betrieb mit unverbleitem Benzin
ausgelegt sein , damit die Verwendung von Additiven auf Bleibasis in den
                                                                       .../...
                                                                          D
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 Krafts toff en eingestellt werden und damit « in antscheidender Beitrag zur
 Verringerung der Umwel tverschmutzung durch dieses Element geleistet werden
 kann .
 Die Vorschriften für Motoren mit Kompreasionszundung der in den Geltungs ¬
 bereich der Richtlinie fallenden Fahrzeuge müssen angesichts des spezi¬
 fischen Charakters aller von diesen Motoren emittierten Schadstoffe mit der
 späteren Entwicklung der Vorschriften für die anderen Schadstoffe dieser
 Motoren nach der Richtlinie 72 / 306 / EWG vereinbar bleiben .
 Während der Zeit zwischen der Annahme der europäischen Normen und der An¬
 wendung des überarbeiteten Europafahrzyklus muß für die Fahrzeuge , die die
 Betriebserlaubnis aufgrund gleichwertiger Normen auf Ausfuhrmärkten der
 Gemeinschaft erhalten , auch die EWG-Betriebserlaubnis erteilt werden können .
 Die Mitgliedstaaten , die dies wünschen , können die Einführung der in der
 Richtlinie fe9tgel egten neuen Werte unter Einhaltung der im Vertrag fest ¬
 gelegten Regeln beschleunigen .    Selbstverständlich können die Mitglied ¬
 staaten , die dieses Recht in Anspruch nehmen , weder den Verkauf noch die
 Benutzung der in ihrem Land hergestellten oder aus dem Ausland eingeführten
 Fahrzeuge verbieten , wenn diese den Vorschriften der Gemeinschaft genügen -
 HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :
                                      Artikel 1
 Die Anhange I , II , III , VI und VII der Richtlinie 70 / 220/ EVG werden gemaS
  dem Anhang zu dieser Richtlinie geändert . Ein neuer Anhang III A wird
                                                                       i   ,  ,
 hinzugefugt .
                                      Artikel 2
( 1 ) Vom 1 . Januar 1986 an dürfen die Mitgli edstaaten aus Grunden , die sich
      auf die Verunrei nigung der Luft durch Motorabgase oder die Anforderungen
      des Motors in bezug auf die Kraftstoffe beziehen ,
                                                                         D
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- fUr einen Kraftfahrzeugtyp die EWG-Betriebserlaubnis oder die
   Ausstellung der in Artikel 10 Absatz 1 letzter Gedankenstrich der
    Richtlinie 70 / 156 / EWG vorgesehenen Bescheinigung oder die Betriebs¬
    erlaubnis mit nationaler Geltung nicht verweigern ,
- das erstmalige Inverkehrbringen von Fahrzeugen nicht untersagen ,
sofern die Emissionen luftverunreinigender Gase dieses Kraftfahr¬
zeugtyps oder dieser Fahrzeuge sowie die Anforderungen des Motors
in bezug auf die Kraftstoffe den Bestimmungen der Richtlinie
70 / 220 / EWG in der Fassung der vorliegenden Richtlinie entsprechen .
( 2 ) Die Mitgliedstaaten dürfen vom 1 . Oktober 1988 an für Fahrzeug-
                                                       3
typen (*) mit einem Hubraum von mehr als 2 000 cm oder
vom 1 . Oktober 1980 an für Fahrzeugtypen mit einem Hubraum von
                          3
weniger als 1 400 cm und
vom 1 . Oktober 1991 an für Fahrzeugtypen mit einem Hubraum zwischen
            3               3
1 400 cm und 2 000 cm und vom 1 . Oktober 1994 an für Fahrzeug ¬
typen gleichen Hubraums mit einem Motor mit KompressionszUndung und
Direkteinspritzung
- die in Artikel 10 Absatz 1 letzter Gedankenstrich der Richtlinie
   70 / 156 / EWG vorgesehene Bescheinigung für Kraftfahrzeugtypen nicht
   mehr ausstellen ,
- die Betriebserlaubnis mit nationaler Geltung für Kraftfahrzeug¬
   typen verweigern ,
wenn bei den betreffenden Fahrzeugtypen die Emissionen luftverun¬
reinigender Gase nicht den Bestimmungen der Anhänge der Richt ¬
linie 70 / 220 / EWG in der Fassung der vorliegenden Richtlinie ent¬
sprechen .
(3)     Die Mitgliedstaaten dürfen
vom 1 . Oktober 1989 an für Kraftfahrzeuge mit einem Hubraum von
                      3
mehr als 2 000 cm ,
vom 1 . Oktober 1991 an für Kraftfahrzeuge mit einem Hubraum von
                          3
weniger als 1 400 cm        und
                                                               •••/•••
(*) Die in Artikel 2 genannten Fahrzeugtypen decken die in Anhang I
      Punkt 8.1 festgelegten Fahrzeugtypen nicht ab .
                                                                  D
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vom 1 . Oktober 1993 an für Kraftfahrzeuge mit einem Hubraum zwischen
 1 400 cm3 und 2 000 cm3 und vom 1 . Oktober 1996 an für Kraftfahr¬
 zeuge gleichen Hubraums mit einem Motor mit Kompressionszündung und
Direkteinspritzung ,
das erstmalige Inverkehrbringen dieser Kraftfahrzeuge verbieten ,
wenn ihre Abgasemissionen und die Anforderungen des Motors in bezug
auf die Kraftstoffe den Bestimmungen der Anhänge der Richtlinie
70 / 220 / EWG in der Fassung der vorliegenden Richtlinie nicht ent ¬
sprechen .
                                Artikel 3
 (1)   Die Mitgliedstaaten können die Betriebserlaubnis mit nationaler
Geltung , die EWG-Betriebserlaubnis oder das in Artikel 10 Absatz 1
zweiter Gedankenstrich der Richtlinie 70 / 156 / EWG vorgesehene Doku¬
ment für Kraftfahrzeuge mit einem Motor mit Fremdzündung verweigern ,
bei denen die Anforderungen in bezug auf die Kraftstoffe nicht den
Bestimmungen der Anhänge der Richtlinie 70 / 220 / EWG in der Fassung
der vorliegenden Richtlinie entsprechen , und zwar
- vom 1 . Oktober 1988 an für Fahrzeugtypen mit einem Hubraum von
    mehr als 2 000 cm3 , ausgenommen die in Nummer 8.1 definierten Fahr¬
    zeuge ,
- vom 1 . Oktober 1989 an für die anderen Fahrzeugtypen .
( 2 ) Vom 1 . Oktober 1990 an dürfen die Mitgliedstaaten das erst-
malige Inverkehrbringen von Fahrzeugen mit einem Motor mit Fremd¬
zündung untersagen , bei denen die Anforderungen des Motors in bezug
auf die Kraftstoffe nicht den Bestimmungen der Anhänge der Richt ¬
linie 70 / 220 / EWG in der Fassung der vorliegenden Richtlinie ent ¬
sprechen , es sei denn , der Hersteller stellt eine Bescheinigung aus ,
die von dem technischen Dienst akzeptiert wird , der die ursprüngliche
Betriebserlaubnis für die Abgaswerte erteilt hat , und in der erklärt
wird , dass die Anpassung der Fahrzeuge an die neuen Kraftstoffan -
forderungen grössere technische Aenderungen erfordert , nämlich eine
Aenderung bei der Festlegung der Materialien der Ein- bzw . Auslass ¬
ventilsitze oder eine Verringerung des Kompressionssatzes oder eine
Steigerung der Fähigkeit des Motors , den Leistungsverlust zu kompen¬
sieren ; in einem solchen Fall kann dieses Verbot erst ab den in
Artikel 2 Absatz 3 vorgesehenen Terminen in Kraft treten .            ,
                                                               « i • / • • •
                                                                     D
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                                      Artikel 4
Spätestens zum 31 . Dezember 1987 wird der Rat auf Vorschlag der Kommission
- eine weitere^Senkung der Grenzwerte fUr Fahrzeuge mit einem Hubraum von weniger
  als 1 400 ein   beschliessen , damit diese Werte nicht später alB 1992 fUr die Aus¬
  stellung einer neuen Betriebserlaubnis mit nationaler Geltung und 1993 fUr das
  erstmalige Inverkehrbringen von Fahrzeugen Anwendung finden ,
- die Prüfung nach Anhang III der Richtlinie 70/220/EWG ändern , um sie den Verkehrs
  beiingungen insbesondere durch die Einbeziehung ausserstädtischer Fahrzyklen anzu
  passen ( 2 )
- die Mocfali täten für das Inkrafttreten des in Anhang III aufgeführten geänderten
  Versuchs sowie die Bedingungen für die Aufhebung der im derzeitigen Anhang III
  und im Anhang III A vorgesehenen Bestimmungjn beschliessen , einschliesslich der
  Uebergangszeit .
                                      Artikel 5
 Die Mitgliedstaaten erlassen vor dem . die erforder-
 lichen Vorschrif ten , um dieser Richtlinie nachzukommen , und setzen
 die Kommission hiervon unverzüglich in Kenntnis .
                                      Artikel 6
 Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet .
                                                                              • /• as
                                                                                D
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                    Aenderung der AnhSnge zur Richtlinie 70 / 220 /EWG
                         in der Fassung der Richtlinie 83 / 351 / EWG
                                         ANHANG I
2.2 .            ist wie folgt zu ändern :
                 " Im Sinne des Anhangs III A ist unter 'Bezugsmasse ' die Masse
                   des fahrbereiten Fahrzeugs abzüglich des Pauschalgewichts
                   des Fahrers von 75 kg zuzüglich einer Pauschalmasse von
                   136 kg zu verstehen ."
2.8 .              nicht strassengebunde Fahrzeuge
2.8.1 .            ein Fahrzeug der Kategorie Mi sowie der Kategorie Ni mit
                   einer Höchstmasse nicht Uber zwei Tonnen , das folgende Be ¬
                   dingungen erfüllt :
2 . 8 . 1.1 .      mindestens eine Vorder- und mindestens eine Hinterachse
                   sind gleichzeitig Antriebsachsen oder sind so ausgelegt ,
                   um gleichzeitig Antriebsachsen zu sein ( z.B. wenn der
                   Antrieb einer Achse ausgekuppelt werden kann ), und
2.8 . 1 . 2 .      das Fahrzeug verfügt mindestens über eine Blockiervorrich ¬
                   tung für das Differentialgetriebe oder mindestens Uber einen
                   Mechanismus mit gleichartiger Wirkung , und
2.8 . 1 . 3 .      das Fahrzeug muss ein Gefälle von mindestens 30 % überwinden
                   können , das für das einzelne fahrbereite Fahrzeug berechnet
                   wird . Die Ueberprüfung , ob das Gefälle überwunden wird , er¬
                   folgt nach der in Anhang VIII Nummer 1.1 beschriebenen
                   Methode .
2 . 8 . 1.4 .      das Fahrzeug genügt mindestens fünf der folgenden sechs
                   Anforderungen :
2 . 8 . 1.4.1 . es hat einen / vorderen Ueberhangwinkel7 ( wie in
                   Nummer 2.1 von Anhang VIII definiert ) von mindestens 25'
2 . 8 . 1.4 . 2 . es hat einen / hinteren Ueberhangwinkel/ ( wie in
                   Nummer 2.2 von Anhang VIII definiert ) von mindestens 20 *
2 . 8 . 1.4 . 3 . es hat einen /5teigungswinkel7 ( wie in Nummer 2.3 von
                   Anhang VIII definiert ) von mindestens 20° ,
2 . 8 . 1.4 . 4 . es hat unter der Vorderachse eine Bodenfreiheit von
                  mindestens 180 mm ,
2 . 8 . 1.4 . 5 . es hat unter der Hinterachse eine Bodenfreiheit von
                  mindestens 180 mm ,
2 . 8 . 1.4 . 6 . es hat nach der Definition in Nummer 2.4 von Anhang VIII
                  eine Bodenfreiheit von mindestens 200 mm .
                                                                        • • 1/• • •
                                                                             D
 ---pagebreak---                                                9
2.8.2 .             ein Fahrzeug der Kategorie N - mit einer Höchstmasse über
                    2 Tonnen , der Kategorie N-, w2 oder M~ ( 1 ), das folgenden
                    Bedingungen genügt :
2.8.2 . 1 .         alle Räder des Fahrzeugs sind Antriebsräder ( einschliesslich
                    Fahrzeuge , bei denen der Antrieb einer Achse ausgekuppelt
                    werden kann ) ,
2. 8. 2. 2.         Oder
2.8 . 2 . 2 . 1 . mindestens eine Vorder- und mindestens eine Hinterachse
                    sind gleichzeitig Antriebsachsen oder sind so ausgelegt ,
                    um Antriebsachsen zu sein ( z.B. wenn der Antrieb einer
                    Achse ausgekuppelt werden kann ), und
2 . 8 . 2 . 2 . 2 . das Fahrzeug verfügt über eine oder mehrere Blockiervor¬
                    richtungen für das Differentialgetriebe oder eine oder
                    mehreren Mechanismen mit gleichartiger Wirkung , und
2.8 . 2 . 2 . 3. das Fahrzeug muss ein Gefdlle von mindestens 25 % tiberwin-
                    den konnen , das fur das einzelne bis zu einer Hochstmasse
                    beladene Fahrzeug berechnet wird . Die Ueberpriifung , ob das
                    Gefalle iiberwunden wird , erfolgt nach der im Anhang VIII
                    Nummer 1.1 beschriebenen Methode .
I
i
                                                                             . . . /. . .
( 1 ) Diese Définition umfasst nur die Fahrzeuge Mg , deren Hdchstmasse
        12 Tonnen nicht übersteigt .
                                                                                   D
 ---pagebreak---                                                 10
 2.9 .          " Hubraum " bedeutet
 2.9.1 .        bel Hubkolben das Nenn-Volumen
 2 . 9 . 1.1 . bel Rotationskolbenmotoren ( Wankel-Motoren ) das doppelte Nenn-Durch-
                laufvolumen
Folgender Punkt 3.2.4 . ist hinzuzufügen :
 " 3.2.4 .     Beschreibung der Massnahmen , mit denen sichergestellt werden soll , dass
               das Fahrzeug mit einem Motor mit Fremdzündung aufgrund seiner Bauart
               nur mit unverbleitem Benzin nach den Bestimmungen der Richtlinie 85/ 210/ EWG
               versorgt werden kann .
               Diese Voraussetzung gilt als erfüllt , wenn nachgewiesen werden kann , dass
               der Einfüllstutzen des Kraftstofftanks so ausgelegt ist , dass der Tank
               nicht mit einem Zapfventil gefüllt werden kann , das einen äusseren Durch ¬
               messer von 23,6 mm oder mehr hat ( 2 ) . *
Unter Punkt 5.1 . erhält der bestehende Text die Nummer 5.1.1 . und wird wie folgt
ergänzt :
" Die vom Hersteller eingesetzten technischen Mittel müssen gewährleisten , dass
  die Fahrzeuge während ihrer gesamten normalen Lebensdauer und bei normalen Ver¬
  wendungsbedingungen tatsächlich begrenzte Schadstoffemissionen aufweisen ." ( 3 )
Folgender Punkt 5.1.2 . ist hinzuzufügen :
" 5.1.2 .      Das Fahrzeug mit einem Motor mit Fremdzündung muss so ausgelegt sein ,
               dass es mit unverbleitem Benzin nach der Richtlinie 85/ 210/ EWG betrieben
               werden kann ."
Punkt 5 . 2 . 1.1 . 4 . erhält folgenden Wortlaut :
" 5.2 . 1.1.4 . Vorbehaltlich der Bestimmungen nach 5 . 2 . 1.1 . 4 . 2 . und 5 . 2 . 1.1 . 5 . ist
                   die Prüfung dreimal durchzuführen . Die festgestellte Kohlenmonoxid-
                   masse , die Summe der Massen der Kohlenwasserstoffe und Stickoxide und
                   die Stickoxidmasse müssen für die entsprechenden Fahrzeugklassen unter
                   den nachstehenden Werten liegen :
                                                                                              • • •/• • •
                                                                                                   D
 ---pagebreak---                                                         11
              Hubraum          Kohlenmonoxid-         Susma dar Massen         Stickoxldmasae
                                   massa                   der Kohlen-
                                                      Wasserstoffe und
                                                           Stickoxide
                 c a                 LI                           L2                       L3
            ( in ca )          (g Je Prüfling)          (g je Prüfling)        (g Je Prüfling )
           C > 2.000                 25
                                                          6,5                     3,5
  1.400 ^ C ^ 2.000                  30                    8
          C < 1.400                 45                   15                       6
                 Kraftfahrzeuge mit einem Motor alt Roapre ■■ Ions zündung und einem
                                                      3
                 Hubraum von mehr als 2 000 ca           aüssen den Grenzwerten der
                                                         3                  3
                 Hubraumklasse zwischen 1.400 cm und 2.000 cm                 genugen .
In den Punkten 5 . 2 . 1.1 . 4.1 , 5 . 2 . 1.1 . 4.2 , 5 . 2 . 1.1 . 5.1 und 5 . 2 . 1.1 . 5 . 2 Ist
                 nach dam Ausdruck " Surnne dar Massen ( Emissionen ) der
                 Kohlenwasserstoffe und Stickoxide" folgendes hinzufügen : "sowie
                 die Masse ( Emission ) dar Stickoxide ".
 0.5.           Kraftfahrzeugtypen mit einem Motor mit Fremdzüridung mit unt.er-
                schiedlichen Motoranforderungen bezüglich des Kraftstoffs-
 («. 5.1 .      Die Betriebserlaubnis ist auf Kraftfahrzeugt.ypen auszudehnen ,
                die wegen der Motoranforderungen bezüglich des Kraftstoffs ge¬
                ändert wurden , sofern die Bedingungen von Punkt 8.6 dieses
                Anhangs erfüllt sind .
                                                                                                     /
                                                                                                     D
 ---pagebreak---                                                - 12 -
         Folgender neuer Abschnitt 6.6 wird hinzugefUgt :
"6.6 .         Fahrzeugtypen mit automatischem oder stufenlos arbeitendem Getriebe .
 6.6.1 .       Die Betriebserlaubnis für Fahrzeugtypen mit Handschaltung kann unter fol ¬
               genden Voraussetzungen auf Fahrzeugtypen mit automatischem oder stufenlos
               arbeitendem Getriebe ausgedehnt werden :
 6 . 6 . 1.1 . Dieselben Grundformen von Bestandteilen und Systemen ( ausser dem Getriebe ),
               die die gasförmigen Schadstoffemissionen beeinträchtigen können , müssen
               vorhanden und funktionsfähig sein , aber Detailunterschiede zur Berück ¬
               sichtigung der unterschiedlichen Betriebsmerkmale automatischer und stufen¬
               los arbeitender Getriebe sind zulässig , z.B. Aenderungen bei der Einstellung
               der Zündung , Leerlaufgeschwindigkeit , Ausmass der Abgasrückführung , usw .
 6 . 6 . 1.2 . Der Fahrzeugtyp muss eine Referenzmasse mit einer Abweichung von + 5 %
               von der Referenzmasse des Fahrzeugtyps mit Handschaltung haben .
 6.6 . 1.3 . Der Fahrzeugtyp muss geprüft werden und den Anforderungen des wie folgt
               geänderten Abschnitts 5 genügen :
               Die Grenzwerte für die Stickoxide ergeben sich aus der Multiplikation der
               L3-Werte in der Tabelle in 5 . 2 . 1.1 . 4 mit dem Faktor 1,3 und die Grenz¬
               werte für die Summe der Massen der Kohlenwasserstoffe und der Stickoxide
               ergeben sich aus der Multiplikation der L2-Werte in der Tabelle 5 . 2 . 1.1 . 4
               mit dem Faktor 1,2 .".
                                                                                    .../..
                                                                                       D
 ---pagebreak---  Die Tabelle unter 7 . 1.1.1 ist durch folgende Tabelle zu ersetzen :
           Hubraum            Kohl «imonoxid-   Summe der Maasen    Stlckoxldnaase
                                   masse            der Kohlen-
                                                Wasserstoffe und
                                                    Stickoxide
              c    ‘                LI                   L2                 L3
         ( in cm13 )           (g Je Prüfung )   (g Je Prüfung)     (g Je Prüfung )
        C > 2.000                   30               e.i              4,4
 1 . 400 <   C ï     2.000          36 .           10
        C < 1.400                   54             19                 7,5
              Kraftfahrzeuge mit einem Motor mit Konpreasionszundung und einem
              Hubraum von mehr als 2 000 cm3 müssen den Grenzwerten der-
                                                  3               3
              Hubraumklasse zwischen 1.400 cm        und 2.000 cm   genugen .
Der zweite Absatz von 7 . 1.1 . 2 mufi lauten :
              " L : Grenzwert nach 7 . 1.1.1 für Kohlenmonoxidemissionen , die Suwne
                     der Emlssionen von Kohlenwasaerstoffen und Stickoxiden sowie
                     die Stickoxidemissionen ;"
 ---pagebreak---                                            14
 Folgender neuer Abschnitt 7.2 wird hinzugefUgt :
" 7.2 . Wird die Betriebserlaubnis nach den Bestimmungen von Abschnitt 6.6 ( automa¬
        tische und stufenlos arbeitende Getriebe ) erteilt , so ergeben sich die Grenz¬
        werte für die Stickoxide aus der Multiplikation der L3~Werte in der Tabelle
        in 7 . 1.1.1 mit dem Faktor 1|3  und die Grenzwerte für die Summe der Massen
        der Kohlenwasserstoffe und Stickoxide aus der Multiplikation der L2-Werte
        in der Tabelle in 7 . 1.1.1 mit dem Faktor 1,2 ".
Punkt 8.1 muBS lauten :
"8.1 . Fur die Betriebserlaubnis und die Prüfung der Uebereinstimmung
        - bei anderen Fahrzeugen als solchen der Klasse M^,
        - bei Fahrzeugen der Klasse M^, die für die Beförderung von mehr als sechs
          Personen einschliesslich des Fahrers ausgelegt sind oder eine Höchstmasse
          von mehr als 2 500 kg haben , sowie
                                                                                D
 ---pagebreak---                                         15
          - bel Fahrzeugen , die zum Befahren des GelëLndes ausserhalb
            der Strassen bestimmt sind ,
          - bei den in Anhang I Nummer 2.8      definierten nicht strassen-
            gebundenen Fahrzeugen
  gelten vom 1 . Oktober 1989 an für die Fahrzeugtypen und vom
   1 . Oktober 1990 an für die Fahrzeuge , die erstmals in Verkehr
   gebracht werden , die in den Tabellen von Nummer 5 . 2 . 1.1 . 4
   ( Betriebserlaubnis ) und 7 . 1.1.1  ( Prüfung auf Uebereinstimmung )
   der Richtlinie 70 / 220 / EWG in der Fassung der Richtlinie 83 / 351 / EWG
   enthaltenen Grenzwerte ."
Der nachstehende neue Punkt 8.3 ist hinzuzufügen :
''8.3.    Gleichzeitige Prüfung wie die Prüfung vom Typ I betreffend
          die Kontrolle der Emissionen nach Anfahren mit kaltem Motor .
 8.3.1 . Für die Betriebserlaubnis und die Prüfung der Ueberein¬
          stimmung bei der Produktion von Fahrzeugen dgr Klasse          mit
          einem Motor mit einem Hubraum von^t 1 400 cnr ( 3 ) kann
          der technische Dienst auf Ersuchen eines Herstellers die
          gleichwertige Prüfung nach Anhang III A ( " EPA-Zyklus " )
          anstelle derjenigen nach 5 . 2 . 1.1 durchführen .
          In diesem Fall :
                                                                    .../...
                                                                       D
 ---pagebreak---                                             16
8 . 3 . 1.1 . Werden die Grenzwerte in der Tabelle unter 5 . 2 . 1.1 . 4 für die
              Betriebserlaubnis für einen Fahrzeugtyp durch die nachstehen ¬
              den Werte ersetzt :
              - Kohlenmonoxidmasse ( L1 ):      2,11 g / km
              - Kohlenwasserstof fmasse :       0,25 g / km
              - Stickoxidmasse ( L3 )     :     0,62 g / km
                   Diese Grenzwerte gelten als eingehalten , wenn sie von
              den Prüfungsergebnissen für einen Fahrzeugtyp bei Multi -
              plizierung der einzelnen Schadstoffmassen mit dem entspre ¬
              chenden Verschlechterungsfaktor der nachstehenden Tabelle
              nicht überschritten werden :
              Abgasreini gungs -                Verschlechterungsf aktor
                  System
                                                 CO          HC          NO
                                                                            X
1 . Fremzündungsmotor mit Oxydations ¬
     katalysator                                 1,2         1,3         1,0
2 . Fremdzündungsmotor ohne Kataly ¬
     sator                                       1,2         1,3         1,0
3 . Fremdzündungsmotor mit Drei ¬
     wegekatalysator                             1,2         1,3         1,1
4 . Motor mit Kompressionszündung                1,1         1,0         1,0
         In den Fällen , in denen ein Hersteller den Nachweis für Ver ¬
schlechterungsfaktoren erhalten hat , welche für den Fahrzeugtyp spe ¬
zifisch sind , bei dem die Bescheinigungsverfahren für die gemein ¬
schaftlichen Ausfuhrmärkte angewandt werden , können diese Faktoren
immer dann als Alternative verwendet werden , wenn mit den in diesem
Abschnitt genannten Grenzwerten Uebereinstimmung hergestellt wird .
                                                                         • ••/•••
                                                                              D
 ---pagebreak---                                               17
8 . 3 . 1.2 .     Können Fahrzeuge für die Prüfung der Uebereinstimmung der
                  Produktion der Herstellungsserie entnommen und dem Test¬
                  verfahren nach Anhang IIIA unterzogen werden .
8 . 3 . 1.2.1 . Ein Fahrzeug hat den Test nicht bestanden , wenn die Test ¬
                  ergebnisse nach Anpassung gemäss den Verschlechterungs ¬
                  faktoren , die für den nach 8 . 3 . 1.1 mit einer Betriebser¬
                  laubnis versehenen Fahrzeugtyp festgelegt sind , darauf
                  hinauslaufen , dass ein oder mehrere Grenzwerte nach 8 . 3 . 1.1
                  überschritten werden .
8 . 3 . 1.2 . 2 . Die Produktion der Serie gilt als in Uebereinstimmung oder
                  nicht in Uebereinstimmung , wenn sich bei Prüfung der Fahr¬
                  zeuge einer Probeentnahme ein positiver Prüfungsentscheid
                  für sämtliche Grenzwerte oder ein negativer Prüfungsentscheid
                  für einen Grenzwert ergibt . Ein positiver Testbescheid ist
                  gegeben , wenn die kumulierte Zahl der Fahrzeuge , die den
                  Test nach 8 . 3 . 1.2.1 nicht bestanden haben , für jeden Grenz ¬
                  wert nicht höher ist als die der kumulierten Zahl der ge ¬
                  prüften Fahrzeuge entsprechende Zahl positiver Prüfungs-
                  entscheidew Ein negativer Prüfungsentscheid ist gegeben ,
                  wenn die kumulierte Zahl von Fahrzeugen , die den Test nicht
                  bestanden haben , für einen Grenzwert nicht niedriger ist
                  als die der kumulierten Zahl der geprüften Fahrzeuge ent¬
                  sprechende Zahl negativer Prüfungsentscheide .
         Sobald ein positiver Prüfungsentscheid für einen besonderen Grenz¬
wert vorliegt , wird die Zahl der Fahrzeuge , deren endgültige Test¬
ergebnisse nach Anwendung des Verschlechterungsfaktors diesen Grenz¬
wert überschreiten , im Hinblick auf die Prüfung der Uebereinstimmung
der Produktion nicht weiter berücksichtigt .
         Die jeweilige Zahl positiver bzw . negativer Prüfungsentscheide ,
die mit der kumulierten Zahl geprüfter Fahrzeuge gekoppelt ist , ist
in der nachstehenden Tabelle angegeben :
                                                                           !...
                                                                           D
 ---pagebreak---                                   - 18 -
        Initiative number of               Pass decision      Fail decision
            vehiele tested               (lumber of Failures Number of failure *
                  1                              <*)                («)
                  2                              (4)                (1)
                  3                              <M                 (»)
                  4                              ( 8)               (I)
                  S                                 0               (»)
                  «                                 0                  6
                  7                                 1                  7
                  •                                 2                  8
                  9                                 2                  8
                  10                                3                  9
                  11                                3                  9
                  12                                4                 10
                  13                                4                 10
                  14                                5                11
                  15                                5 ·               11
                  16                                6                 12
                  17                                6                 12
                  18  '                             7                 13
                  19                                7                 13
                  20                                8                 14
                  21                                8                 14
                  22                                9                 15
                  23                                9                 IS
                  24                               10                 16
                  25                               11                 16
                  26                               11                 17
                  27                               12                 17
                  28                               12                 18
                  29                               13                 19
                  30                              13                  19
                  31                              14                  20 ;
                  32                              14                  20'
                  33                              15                  21
                  34                              IS                  21
                  35                              16                  22
                  36                              16                 22
                  37                              17                  23
                  38                              17                 23
                  39                              18                 24
                  40                              18                 24
                  41                              19                 25
                  42                              19                 26
                  43                              20                 26
                  44                              21                 27
                  45                              21                 27
                  46                              22                 28
                  47                              22                 28
                  48                              23                 29
                  49                              23                 29
                  50                              24                 30
                  51                              24                 30
                  52                              25                 31
                  53                              25                 31
                  54                              26                 32
                  55                              26                 32
                  56                              27                 33
                  57                              27                 33
                  58                              28                 33
                  59                             28                  33
                  60                             32                  33
( •) Series not able to pass at this stage
(|) Series not able to Ceil at this stag*
                                                                             D
 ---pagebreak---                                 19
SJLMPLING PIXl T03 CSS «lia AMHZX HEA TEST
                    t
                                           и
 ---pagebreak---     SAMPLING PLAN FOR USE WITH ANNEX 3A TEST
                   NUMBER OF VEHICLES TESTED
α ^
 ---pagebreak---                                                     21
8 . 3 . 1.3 . Die Hersteller von Kraftfahrzeugen , die eine von Regierungsbehörden
               ausgestellte Bescheinigung für die gemeinschaftlichen Ausfuhrmärkte
               erhalten haben , die auch die Ergebnisse der den Prüfungen nach dem Ver¬
               fahren des Anhangs III A gleichwertigen Prüfungen enthalten , können
               solche Ergebnisse vorlegen .
8.4 .          Für die Ausdehnung der EWG-Betriebserlaubnis auf Fahrzeuge , für die
               bereits eine Betriebserlaubnis gemäss der Richtlinie 70/220 /EWG in der
               Fassung der Richtlinie 83 /351 /EWG erteilt worden ist , die aber wegen der
               in der vorliegenden Richtlinie vorgesehenen Motoranforderungen bezüglich
               des Kraftstoffs geändert worden sind , hat der Hersteller zu bescheinigen ,
               dass
8.4.1 .        der Fahrzeugtyp den unter 5.1.2 dieses Anhangs vorgesehenen Motoran¬
               forderungen bezüglich des Kraftstoffs entspricht und dass
8.4.2 .        das Fahrzeug weiterhin den Grenzwerten flir die Uebereinstimmung der
               Produktion gemass der Richtlinie 70/220/EWG in der Fassung der Richt-
               linie 83 / 351 /EWG entspricht .
                                                ANHANG II
Nach 1.4 und 1.5 ist "( 4 )" hinzuzufügen .
Nach 1.7 ist "( 5 )" hinzuzufügen .
Am Schluss der Seite sind folgende Fussnoten hinzuzufügen :
         "( 4 ) Dieser Wert ist auf die nächste mm-Dezimalstelle auf- bez .
           abzurunden . "
         "( 5 ) Dieser Wert ist mit T = 3,1416 zu berechnen und auf den nüchsten
           cm^ auf- bzw . abzurunden ."
Unter Punkt 7 ist folgender Unterpunkt hinzuzufügen :
         " Für die in Anhang III A vorgesehenen Prüfungen anzugebende Informationen
           Schaltpunkte ( vom 1 . in den 2 . Gang usw . ...)
           Kaltstartmethode ."
                                                                                        .../.
                                                                                           D
 ---pagebreak---                                                   22
                                            ANHANG III
3.1.7 ist zu streichen .
                                            ANHANG VI
                         ( Technische Daten des Bezugskraftstoffes )
Die Tabelle in 1 ist durch folgende Tabelle zu ersetzen :
1 . TECHNISCHE DATEN DES BEZUGSKRAFTSTOFFES FUER DIE PRUEFUNG DER FAHRZEUGE MIT
    FREMDZUENDUNGSMOTOR
    Bezugskraftstoff CEC RF     08 - A-85
    Typ : Superbenzin , unverbleit
                                     Grenzwerte und Einheiten            ASTM-
                                       min.                 max·       Verfahren
 ROZ                                   95,0                              D 2699
 MOZ                                   85,0                              D 2700
 Dichte bei 15 °C                       0,748            0,762           D 1298
 Dampfdruck ( nach Reid )               0,56 bar         0,64 bar        D 323
 Siedeverlauf
    - Siedebeginn                       24 °C            40 °C           D     86
    - 10 Volumenprozent-
      Destillat                         42 °C            58 °C           D     86
    - 50 Volumenprozent-
      Destillat                         90 °C           110 °C           D     86
    - 90 Volumenprozent-
      Destillat                        155 °C           180 °C           D     86
    - Siedeende                        190 °C           215 °C           D     86
 Rückstand                                                2 %            D     86
 Analyse der Kohlenwasser¬
 stoffe
    - Alkene                                            20 Voi . %       D 1319
    - Aromaten                       ( einschliesslich                   D 1319
                                       5 Voi . %
                                       max. Benzol *)   45 Vol . %   *D 3606 / D 2267
    - Alkane                                            Rest             D 1319
 Verhältnis Kohlenstoff/
 Wasserstoff                                 Verhältnis
 Oxidationsbeständigkeit               480 Min .                         D   525
 Abdampfrückstand                                     4 mg/ 100 mi       D   381
 Schwefelgehalt                                       0,04 Masse %    D 1266 / D 2622 /
                                                                         D 2785
 Kupferkorrosion bei 50 °C                                  1            D 130
 Bleigehalt                                           0,005 g / 1        D 3237
 Phosphorgehalt                                       0,0013 g / 1       D 3231
   Zusatz von sauerstoffhaltigen Komponenten verboten
                                                                                      D
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                                       ANHANG VII
Ein neuer Punkt 6 ist hinzuzufugen und die Numerierung folgender Punkte zu ändern
                      3
"6 . Hubraum ..... cm
Unter Punkt 14 ist in der ersten Zeile folgendes hinzuzufUgen :
      "nach Anhang I II /Anhang III A ( 1 )."
Unter Punkt 14.1 ist in der ersten Zeile hinzuzufUgen :
      "nach Anhang III ( 1 )."
Nach Punkt 14.1 ist der neue Punkt 14.2 hinzuzufUgen :
      "14.2 PrUfung Typ I nach Anhang III A ( 1 )
            CO : ... g/km    HC : ... g/km    N0x : ... g/km ."
Der frUhere Punkt 14.2 wird zu 14.3 .
Der frUhere Punkt 14.3 wird zu 14.4 .
                                                                            • » •/. .
                                                                                 D
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                               ANHANG VIII
1.    Bedingungen für die Ladung und die Ueberprüfung der Ueberwindung
      von Gefàllen fur Fahrzeuge , die gemüss Nummer 2.8 von Anhang I
      nicht strassengebunden sind
1.1 . Die Ueberprüfung der Ueberwindung der geforderten Gefëlle
      ( 25 % und 30 % ) erfolgt durch einfache Berechnungen . Jedoch
      kann der technische Dienst in Grenzfällen verlangen , dass ein
      Fahrzeug des betroffenen Typs ihm für einen wirklichen Versuch
      vorgeführt wird .
2.    Definitionen und Skizze des vorderen Ueberhangwinkels , des hinte-
      ren Ueberhangwinkels und des Steigungswinkels sowie der Boden ¬
      freiheit
2.1 . Unter dem " vorderen Ueberhangwinkel " versteht man den grössten
      Winkel zwischen der Standfläche und den bei statischer Ladung
      die Reifen der Vorderräder berührenden Ebenen , so dass kein
      vor der ersten Achse liegender Punkt des Fahrzeugs und kein
      unbeweglicher Teil des Fahrzeugs unter diesen Ebenen liegt .
2.2 . Unter dem " hinteren Ueberhangwinkel " versteht man den grössten
      Winkel zwischen der Standfläche und den bei statischer Ladung
      die Reifen der Hinterräder berührenden Ebenen , so dass kein
      hinter der letzten Achse liegender Punkt des Fahrzeugs und kein
      unbeweglicher Teil des Fahrzeugs unter diesen Ebenen liegt .
                                                                  « • •/• • •
                                                                       D
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2.3 . Unter dem " Steigungswinkel " versteht man den kleinsten spitzen
      Winkel zwischen zwei Ebenen , die senkrecht zur mittleren Längs¬
      ebene des Fahrzeugs verlaufen und die bei statischer Ladung
      jeweils die Reifen der Vorder- und Hinterräder berühren , und
      deren Schnittpunkt den wichtigsten Punkt des Fahrzeugs - abge ¬
      sehen von dessen Rädern - berührt . Mit diesem Winkel wird die
      grösste Steigung definiert , die das Fahrzeug überwinden kann .
2.4 . Unter " Bodenfreiheit " versteht man den Abstand zwischen der
      Standfläche und dem niedrigsten Punkt des Mittelteils des
      Fahrzeugs . Das Mittelteil ist das Teil des Fahrzeugs , der
      zwischen zwei zur mittleren Längsebene ( des Fahrzeugs ) parallel
      und symmetrisch verlaufenden Ebene liegt , deren Abstand von¬
      einander 80 % des geringsten Abstands zwischen den inneren
      Räderflächen derselben Fahrzeugachse beträgt .
                                                                • •/• • •
                                                                   D
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                                          ANHANG III A
       Gleichwertige Prüfung wie die Prüfung vom Typ I betreffend die Kontrolle
                         der Emissionen nach Anfahren mit kaltem Motor
1.       EINLEITUNG
         ... wie Absatz 8.3 von Anhang 1 .
2.       FAHRZYKLUS AUF DEM FAHRLEISTUNGSPRUEFSTAND
2.1 .    Beschreibung des Zyklus
         Betrieb . gemäss Tabelle und Graph in Anlage 1 .
         Aufgliederung . Anlage
2.2 .    ( wie 2.2 in Anhang III )
2.3 .    Getriebe
2.3.1 . Soweit keine anders lautenden Angaben vorliegen , gelten als
         Prüfbed ingungen immer die Empfehlungen des Herstellers .
 2.3.2 . Fahrzeuge mit Freilauf oder Schongang ( Overdrive ) sind ohne
         anderslautende Angaben bei dem vom Hersteller empfohlenen Betrieb
         zu prüfen .
2.3.3 . Leer lauf prüf ungen sind mit der Automatic-Schaltung in " Fahr "-
        Stellung ( Drive ) und mit gebremsten Rädern durchzuführen :
        Handschaltungen sind mit Ausnahme deB ersten Leerlaufs mit
        eingelegtem Gang und ausgeriickter Kupplung durchzufiihren .
        Das Fahrzeug ist so zu fahren , daB das Gaspedal zur Einhaltung
        der gewünschten Geschwindigkeit möglichst wenig bewegt wird .
2.3.4 . Die Beschleunigungen sind sacrfte und nach repräsentativen
        Schaltgeschwindigkeiten und -verfahren durchzuführen . Bei
        Gangschaltungen von Hand muß der Fahrer während jeder Schaltung
        vom Gaspedal zurücktreten und die Schaltung möglichst rasch
        voll führen . Laßt sich das Fahrzeug nicht wie vorgeschrieben
        beschleunigen , so ist es mit der verfügbaren Höchstleistung zu
        fahren , bis es die im Fahrzyklus für den betreffenden Zeitpunkt
        vorgeschriebene Geschwindigkeit erreicht hat .
2.3.5 . Verzögerungen sind mit eingelegtem Gang durchzufuhren , wobei je
        nach Bedarf die Bremse oder das Gaspedal zu benutzen ist , um
        die gewünschte Geschwindigkeit einzuhalten . Fahrzeuge mit Hand ¬
        schaltung sind eingekuppelt und ohne Schaltung des Ganges
        gegenüber der vorangehenden Fahrweise zu fahren . Wird bis auf
        den Stillstand verlangsamt , so sind die Kupplungspedale
        hinunterzudrücken , wenn die Geschwindigkeit unter 24,1 km /h
        fällt , wenn der Motor offensichtlich nicht mehr genügend zieht
        oder stillzustehen droht .
                                                                              . . ./.
                                                                                   U
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2.3.6 .       Handschaltung
2 . 3 . 6.1 . Bei Prüffahrzeugen mit Handschaltung ist die Schaltung nach Verfahren
              zu betätigen , die vom Hersteller empfohlen worden sind , und zwar
              vorbehaltlich der Zustimmung der mit der Durchführung der Prüfungen
              beauftragten technischen Stelle .
2.4 .         Toleranzen
2.4.1 .       Der Prüfstand-Fahrzyklus ist in Anhang I festgelegt . Der Fahrzyklus
              ist als schwache Kurve des Geschwindigkeits /Zeit-Verhältnisses er¬
              sichtlich . Er umfasst eine nichtrepetitive Serie von Leerlauf ,
              Beschleunigung , normale Fahrt und Verzögerung in verschiedenen
              Zeitsequenzen und Längen .
2.4.2         Es gelten folgende Geschwindigkeitstoleranzen :
               . obere Grenze : 3.2 km/h über dem höchsten Punkt der Kurve
                 während einer Sekunde der gegebenen Zeitspanne ;
              . untere Grenze : 3.2 km/h unter dem untersten Punkt der Kurve
                 während einer Sekunde der gegebenen Zeitspanne ;
              . die Toleranzen überschreitende Geschwindigkeitsschwankungen
                 ( wie sie während der Gangschaltung vorkomnen können ) sind
                 annehmbar , sofern sie nie länger als 2 Sekunden dauern .;
              . niedrigere Geschwindigkeiten als die angegebenen sind
                 annehmbar , sofern das Fahrzeug mit der während dieser Phase
                 verfügbaren Höchstleistung gefahren wird ;
              . es gelten die oben festgelegten Geschwindigkeitstoleranzen ,
                 mit Ausnahme der Unter- und Obergrenze , die 6,4 km/h beträgt ;
              . die nachstehenden Zahlen zeigen den Bereich der annehmbaren
                 Geschwindigkeitstoleranzen für typische Punkte . Die Abbildung
                 A zeigt typische zu- oder abnehmende Abschnitte der
                 Geschwindi gkei tskurve während des Zgitintervale von 2
                 Sekunden , ln Abbildung B sind typleche Abschnitte der
                 Geechwindi gkei tskurve mit Höchst- und Mindestwerten
                 wiedergegeben .
                                                                                 • • efe
                                                                                      D
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    3 . FAHR2EL)6 UND KRAFTSTDFF
        3.1 . Prüf fahrzeug
              3.1.1 . )
              3.1.2 . )
              3.1.3 . )      « le 3.1.1 . b < 3.1.6 von Anhang III
              3.1.4 . )
              3.1.5 . )
              3.1.6 . )
        3.2 . Kraftstoff
              Für die Prüfungen ist der Bezugskraftstoff zu verwenden , dessen
              technische Daten in Anhang VI aufgeführt sind , oder gleichwertige
              Bezugskraftstoffe , die von den zuständigen Behörden in den Ausfuhr ¬
              märkten der Gemeinschaft verwendet werden .
                                                                               • • •/• • »
                                                                                    D
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4.              PRUEFEINRICHTUNG
4.1 .           Prüfstand
4.1.1 .         Es ist hinzuzufügen :
                " Prüfstände mit einstellbarer Lastkurve können als Prüfstände mit fester
                Lastkurve gelten , wenn sie den Anforderungen für Prüfstände mit fester
                Lastkurve entsprechen und als Prüfstand mit fester Lastkurve verwendet
                werden . "
4.1.2 . )
                wie 4.1.1 ., 4.1.2 . und 4.1.3 . von Anhang III .
4.1.3 . )
4.1.4 .         Genauigkeit
4 . 1.4.1 .     wie 4 . 1.4.1 . von Anhang III .
4 . 1.4 . 2 .   Im Falle eines Prüfstandes mit fester Lastkurve muss der Prüfstand der
                auf der Strasse aufgenommenen Leistung bei 80,5 km /h auf 5 % genau
                angeglichen werden können .
                Im Falle eines Prüfstandes mit einstellbarer Lastkurve muss der Prüfstand
                der auf der Strasse aufgenommenen Leistung bei 80,5 , 60 und 40 km/h auf
                5 % und bei 20 km /h auf 10 % genau angeglichen werden können . Bei niedri ¬
                geren Geschwindigkeiten muss der Wert der Einstellung positiv sein .
4 . 1.4 . 3 . )
                wie 4 . 1.4 . 3 . und 4 . 1.4 . 4 . von Anhang III .
4 . 1.4.4 . )
4.1.5 .         Einstellung der Lastkurve des Prüfstandes sowie der Schwungmasse
4.1.5 . 1 .     Prüfstand mit fester Lastkurve : Die Bremse muss so eingestellt werden ,
                dass die auf die Antriebsräder ausgeübte Kraft bei einer konstanten
                Geschwindigkeit von 80,5 km/h aufgenommen wird . Die alternativen Ver¬
                fahren zur Bestimmung und Einstellung der Bremse sind in Anlage 2
                Abschnitt 3 und Anlage 3 beschrieben .
4 . 1.5 . 2 .   Prüfstand mit einstellbarer Lastkurve : Die Bremse muss so eingestellt
                werden , dass die auf die Antriebsräder ausgeübte Kraft bei konstanten
                Geschwindigkeiten von 20 , 40 , 60 und 80,5 km/h aufgenommen wird . Die
                zur Bestimmung und Einstellung dieser Belastung der Bremse anzuwenden¬
                den Verfahren sind in Anlage 2 Nummer 3 und Anlage 3 beschrieben .
4 . 1.5 . 3 .   wie 4 . 1.5 . 3 . von Anhang III .
4.2 . bis
4.7 .
                wie 4.2 . bis 4.7 . von Anhang III .
                                                                                    • • •/• • •
                                                                                         D
 ---pagebreak---                                                   - 30 -
5.      VORBEREITUNG DER PRUEFUNG
5.1 .   Anpassung der aquivalenten Schwungmassen
        Bezugsmasse des Fahrzeugs                        Aequivalente Schwungmasse
                       ( kg )                                        ( kg )
                              Pr             480                        050
           480      L         Pr             540                        510
           540      <         Pr     ■Ä      SCO                        570
           600     4L         Pr      9fr    650                        620
           650      4.        Pr     9fr     700                        630
            7)0    4L         Pr     St      780                        740
            770    <          Pr             820                        800
           820    4           Pr     *r      880                        850
           880   <            Pr     ·».     940                        910
           940    <           Pr    -S       990                        960
           990     <          Pr          1 050                     1 020
         1 050      4         Pr          1 110                    1 080
         1 110     <          Pr           1  220                  l 130
         1 160      <         Pr    «»    1 120                    1    190
         1 220     <          Pr             280                   1    250
                  4.          Pr          1  330                   1    300
         1 280
         1 330    4.          Pr          1  390                   1    360
         1 390   4.           Pr   •sS.   1  450                   1    420
         1 450    <.          Pr   SSt    1  500                   1    470
         1 500                Pr SA       1  560                   1    530
         1 560     <.         Pr          1  630                   1    590
         1 620     -4.        Pr  taf     1  670                   1   640
         1 670     «.         Pr Si       1  730                   1    700
         1 730   .4           Pr SL       1  790                   1   760
         1 790                Pr ffil     1  870                   1    810
         1 870   <            Pr Sm       1  980                   1   930
         1 9ΘΟ   4.           Pr Ά        2  100                   2   040
         2 100   4.           Pr  •s.     2  210                   2   150
         2 210   4.           Pr  Λ       2  320                   2   270
         2 320    ■4.         Pr Sx       2  440                   2   380
         2 440                Pr
        Elektrische Schwungräder oder andere Mittel zur Simulation der Prüfgewichte
        gemäss den Angaben in der Tabelle sind anzuwenden . Ist das angegebene äqui ¬
        valente Prüfgewicht mit dem angewandten Fahrleistungsprüfstand nicht anwendbar ,
        so ist das nächsthöhere verfügbare äquivalente Prüfgewicht anzuwenden ( bis
        höchstens 115 kg ).
        ANMERKUNG : Die Bezugsmasse des Fahrzeugs ist die Masse des Fahrzeugs in fahr¬
        bereitem Zustand abzüglich der Einheitsmasse des Fahrers und zuzüglich einer
        Einheitsmasse von 136 kg .
5.2 .   Einstellung der Bremse des Prüfstandes : wie 5.2 von Anhang III
5.3 .   Vorbereitung des Fahrzeugs
5.3.1 . Vor der Prüfung ist das Fahrzeug in einem Raum einer annàhernd konstar.ten
        Temperatur zwischen 20 °C und 30 °C auszusetzen .                           ^
                                                                                    D
 ---pagebreak---                                                  - 31 -
                Die Vorbereitungedauer muss mindestens sechs Stunden mit oder minde¬
                stens zwolf Stunden ohne Messung der Temperatur des Motorols_betragen .
    *          Auf Antrag des Herstellers ist die Prüfung innerhalb eines
               Zeitraums von höchstens 36 Stunden nach Betrieb des Fahrzeugs
               bei normaler Temperatur durchzuführen .
       5.3.2 .: υΐβ 5.3.2 . νοη ΑηΗβης ΙΪΓ"
6 . PRÜFUNGEN AUF DEM PRÜFSTAND
     6.1 . bis 6.1.4 . : wie 6.1 . bis 6.1.4 von Anhang m
     6.2 . Prüfung und Gasentnahme
           6.2.1 . Vor der Emissionsprüfung ist das Fahrzeug so
                   unterzubringen , daß es vor Niederschlagen ( z.B. Regen oder
                   Tau ) geschützt ist . Die vollständige Phüf Standsprüfung
                   umfaßt eine Fahrt mit Kaltstart von 12,1 km und simuliert
                   eine Fahrt mit Warmstart,. Das Fahrzeug darf
                   zwischen der Kalt ** und der Warmstartprüfung 10 Minuten auf
                   dem Prüfstand stehengelassen werden . Die Kaltstartprüfung
                   wird in zwei Teile unterteilt . Der erste Teil bildet die
                   " transiente " Phase des Kaltstarts und hört mit dem Ende der
                   Verzögerung auf , die nach 505 Sekunden des Fahrzyklus
                   vorgesehen ist . Der zweite Teil , die " stabilisierte " Phase ,
                   umfaßt den Rest des Fahrzyklus einschließlich des
                   Ausschaltens des Motors . Dementsprechend umfaßt auch die
                   Warmstartprüfung zwei Teile . Der erste ist wiederum die
                   " transiente " Phase und endet am gleichen Punkt des
                   Fahrzyklus wie der erste Teil der Kaltstartprüfung . Der
                   zweite Teile der Warmstartprüfung , die " stabilisierte"
                   Phase , wird als identisch mit dem zweiten Teil der
                   Kaltstartprüfung betrachtet . Die Warmstartprüfung endet
                   deshalb nach Abschluß des ersten Teils ( 505 Sekunden ).
           6.2.2 . Bei jeder Prüfung ist wie folgt zu verfahren :
                   6 . 2 . 2.1 . Räder des Fahrzeugs auf den Fahrleistungsprüfstand
                                   setzen , ohne den Motor anzustellen .
                                   Roi lenumdrehungszah 1er auf Null stellen und
                                   entsperren .
                   6 . 2 . 2 . 2 . Motorhaube des Fahrzeugs offnen und Kühlvent i lator
                                   in die richtige Stellung bringen .
                   6 . 2 . 2 . 3 . Probenahmeventile auf "Bereitschaft " ( standby )
                                   einstellen, die Auffangbeutel für die Gasproben an
                                   die Systeme zur Entnahme der verdünnten
                                   Auspuffgas- und Luft-Proben anschließen .
                   6 . 2 . 2.4 . Das Entnahmesystem mit konstantem Volumen ( CVS ) -
                                   falls noch nicht angestellt -, die Entnahmepumpen ,
                                   das Temperaturregistriergerät , den Küh Ivent i lator
                                   des Fahrzeugs und das vorerwärmte Registriergerät
                                   zur Analyse der Kohlenwasserstoffe ( nur für
                                   Dieselmotoren ) einschalten . ( Der Wärmeaustauscher
                                   des Entnahmegeräts mit konstantem Volumen sollte ,
                                   wenn er benutzt wird , auf seine Betriebstemperatur
                                   vorerwärmt werden . Die kontinuierliche Entnahmeein–
                                   richtung des Dieselkraftstoff-Kohlenwasserstoff-
                                   Analysegeröts und der Filter ( wenn angewandt ) sollten
                                   vor Beginn der Prüfung auf 190 °C ± 10 °C vorerwähnt
                                   werden .)
                                                                                        • •/• • I
                                                                                           D
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6.2.2 . 5 . Durchflußrate der Gasproben auf deg gewünschten
             Wert einstellen ( mindestens 0,28 m /h ) und
             Gasdurchf luß-Meßgerate auf Null stellen .
             ANMERKUNG : Die Durchflußrate der CFV - CVS -Gasproben
             ist durch das Venturi-Konzept festgelegt .
6.2.2 . 6 .  Auspuf fschlauch an das(die ) Auspuffrohre ) des
             Fahrzeugs anschließen .
6.2.2 . 7 .  Gasstrom-Meflgerat in Gang setzen .
             Probenahmeventile so einstellen , daB die Probe in
             den Auf fangbeutel fur " transientes " Auspuffgas und
             denjenigen fur " transiente " Verdunnungsluft flieBt
             ( Integrator des Diesel-KohlenwasserBtoff-
             Analysiersystems einstellen und gegebenenfalls
             Regi stri erkarte anzelchnen ), Schliissel drehen und
             Motor ankurbeln .
6.2.2 . β .  Fünfzehn Sekunden nach Anlaufen des Motors Gang
             ein legen .
6.2.2 . 9 .  Zwanzig Sekunden nach dem Anlaufen des MotorB
             beginne man die anfängliche Beschleunigung des
             Fahrzyklus .
6.2.2 . 10 . Das Fahrzeug ist nach dem Fahrzyklus des
             Fahrleistungsprüfstandes zu fahren .
6.2.2 . 11 . Nach der nach 505 Sekunden vorgesehenen
             Verzôgerung ist gleichzeitig der Gasprobenstrom
             von den " transienten " Beuteln in die
             " stabilisierten " Beutel umzuleiten , das
             Gasflußmeßgerät Nr . l(und der Diesel -HC- Integrator
             Nr . 1 ) zu schließen ( Karte des Diesel-HC-
             Integrators markieren ) und das Gasflußmeßgerät Nr .
             2 ( und der Diesel -HC-Integrator Nr . 2 ) in Betrieb
             zu setzen . Vor der auf 510 Sekunden festgelegten
             Beschleunigung registriere man die gemessenen
             Umdrehungen der Rolle oder Welle , setze den Zähler
             wieder auf Null oder schalte auf einen zweiten
             Zähler um . Sobald wie möglich überführe man die
             " transienten " Auspuff- und Verdünnungsluftproben
             in das Analysesystem und verarbeite die Proben so ,
             daß binnen 20 Minuten nach Beendigung der
             Gasprobeentnahme mit allen Analysegeräten
             stabilisierte Werte der Auspuffgasprobe erhalten
             werden .
6.2.2 12.Zwei       Sekunden nach dem Ende der letzten
             Verzôgerung ( nach 1,369 Sekunden ) stelle man den
             Motor ab .
6.2.2.13     Fünf Sekunden nach dem Ausschalten des Motors ist
             gleichzeitig das Gasfluß-Meßgerät Nr . 2 ( und der
             Diesel-HC- Integrator Nr . 2 ) zu sperren
             ( gegebenenfalls auch die HC-Registrierkarte
             ankreuzen ) und die Gasprobenentnahmeventile auf
             " standby " elnzuBtellen . Man registriere die
             gemessenen Umdrehungen der Rolle oder Welle und
             stelle den Zähler wieder auf Null . Die
             " stabil leierten " Auspuffgas - und
             Verdünnungsluftproben übermittle man so rasch wie
             möglich an das Analysesystem und verarbeite die
             Gasproben so , daß binnen zwanzig Minuten nach
             Abschluß der Probeentnahme stabilisierte Werte der
             Auspuf fgasproben erhalten werden .
                                                                    .../.
                                                                       D
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        6 . 2 . 2 . 14 , Sofort hach Abschluß dar Probeentnahme ist der
                          Kühlventilator abzustellen und die Motorhaube ru
                          schließen .
       6 . 2 . 2 . 15 . Die Entnahme mit konetantem Volumen ( CVS )
                          abetellen oder Auspu ffgas sch 1 auch von Auepuffrohr
                         deB Fahrzeuga wegnehmen .
       6.2.2 . 16 . Die Vorgänge in 6 . 2 . 2 . 2 bis 6.2.2.10 sind flir die
                         Warmstart-Prüfung zu wiederholen , mit der Ausnahme ,
                         das8 nur ein Auffangbeutel als Auspuffgasprobe und
                         einer für die Verdünnungsluft erforderlich sind .
                         Der in 6 . 2 . 2 . 7 beschriebene Vorgang soll neun bis
                         elf Minuten nach dem Abschluss der Gasprobenent¬
                         nahmephase der Kaltstartprüfung stattfinden .
       6 . 2 . 2 . 17 . Nach Abschluß der bei 505 Sekunden vorgesehenen
                         Verzögerung iet gleichzeitig das Gasflußmeßgerät
                         Nr . 1 ( und der Dlesel -HC-Integrator Nr . 1 )
                         abzustellen ( gegebenenfalls Diesel-HC-
                         Regie trierkarte ankreuzen ), und das
                         Gasprobeentnahme-Ventil iet auf "standby"
                         einzustellen ( das Abschalten des Motors gehört
                         nicht zur Probenahmephase der Warmstartprüfung ) .
                         Die gemessene Zahl der Umdrehungen der Rolle oder
                         Welle ist zu registrieren .
       6.2.2 . 18 . Die " transienten " Auspuffgas - und
                         Verdunnungs luftproben der Warmstart-Prufung sind
                         so rasch wie möglich dem Analysesystem zuzuführen ,
                         und die Proben sind so zu verarbeiten , daß binnen
                         zwanzig Minuten nach Abschluß der Phase der
                         Gasprobenerfassung alle Analysegeräte
                         stabilisierte Werte der Auspuffgaaproben anzeigen .
6.3 . Anlaseen und Wiederanlaesen des Motors
      6.3.1 Kraftfahrzeuge mit Benzinmotor : Dieser Absatz gilt für
                 Kraftfahrzeuge mit Benzinmotor .
                 6 . 3 . 1.1 . Der Motor iet nach den Empfehlungen des
                               Herstellers in der Betriebsanleitung für
                               Serienfahrzeuge anzulaseen . Der anfängliche
                               Leerlauf von 20 Sekunden beginnt mit dem Anlaseen
                               des Motors .
                6 . 3 . 1.2 . Betätigung der Starterklappe : Für Fahrzeuge mit
                               automatischer Starterklappe gelten die Anweisungen
                               des Herstellers in der Betriebsanleitung für Serien¬
                               fahrzeuge .
                               Für Fahrzeuge mit Hand-Starterklappe gelten die
                               Anweisungen des Herstellers in der Betriebsanlei¬
                               tung für Serienfahrzeuge .
                                                                                    ses / a • -
                                                                                        U
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6 . 3 . 1.3 . Fünfzehn Sekunden nach dem Anlassen des Motors ist ein Gang einzulegen .
              Gegebenenfalls ist die Bremse zu betätigen , um die Antriebsräder am Drehen
              zu hindern .
6 . 3 . 1.4 . Der Fahrer kann erforderlichenfalls die Starterklappe , das Gaspedal usw .
              betatigen , um den Motor in Betrieb zu behalten .
6 . 3 . 1.5 . Enthalten die Anweisungen des Herstellers in der Betriebsanleitung für
              Serienfahrzeuge keine Angaben über den Warmstart , so ist der Motor ( bei
              automatischer und Hand-Starterklappe ) durch Niederdrücken des Gaspedals
              auf die halbe Höhe und Ankurbeln des Motors bis zum Anlassen in Gang zu
              setzen .
6.3.2 .       Dieselmotoren : Der Motor ist nach den Anweisungen des Herstellers in der
              Betriebsanleitung für Serienfahrzeuge in Gang zu setzen . Der anfängliche
              Leerlauf von 20 Sekunden beginnt mit dem Anspringen des Motors . 15 Sekunden
              nach diesem Zeitpunkt ist ein Gang einzulegen . Gegebenenfalls kann die
              Bremse betätigt werden , um die Räder des Fahrzeugs am Drehen zu hindern .
6.3.3 .       Springt der Motor des Fahrzeugs nach Ankurbeln während zehn Sekunden nicht
              an , so ist das Ankurbeln einzustellen und die Ursache des Nichtanspringens
              zu ermitteln . Das Gasflussmessgerät auf der Probeentnahmevorrichtung mit
              konstantem Volumen ( in der Regel ein Umdrehungszähler ) oder das Venturi -
              Rohr mit kritischer Strömung ( und der HC-Integrator bei der Prüfung von
              Kraftfahrzeugen mit Dieselmotor ) sind abzustellen ; die Probenahmeventile
              sind während dieser Ermittlung auf " standby" zu stellen . Ferner ist während
              der gleichen Zeit das Entnahmesystem mit konstantem Volumen abzustellen
              oder der Auspuffschlauch vom Auspuffrohr abzunehmen . Ist der Motor wegen
              eines Bedienungsfehlers nicht angesprungen , so ist das Fahrzeug für einen
              neuen Kaltstart bereitzustellen .
              6 . 3 . 3.1 . Springt der Motor während der kalten Phase der Prüfung nicht an
                              und ist dies auf einen Betriebsdefekt des Fahrzeugs zurückzuführen ,
                              so kann eine Reparatur von weniger als 30 min Dauer durchgeführt
                              und die Prüfung fortgesetzt werden . Alle Entnahmesysteme sind
                              gleichzeitig mit dem Ankurbeln des Motors wieder in Gang zu setzen .
                              Mit dem Anspringen des Motors beginnt der zeitliche Ablauf des
                              Fahrzyklus . Ist die Panne auf einen Betriebsdefekt des Fahrzeugs
                              zurückzuführen und kann der Motor nicht angelassen werden , so wird
                              die Prüfung für ungültig erklärt .
              6 . 3 . 3 . 2 . Springt der Motor während der warmen Phase der Prüfung nicht an
                              und ist die Panne auf einen Betriebsdefekt des Fahrzeugs zurück¬
                              zuführen , so muss das Fahrzeug binnen einer Minute nach dem
                              Drehen des Zündungsschlüssels angelassen werden . Alle Entnahme¬
                              systeme sind gleichzeitig mit dem Ankurbeln des Motors wieder in
                              Gang zu setzen . Mit dem Anspringen des Motors beginnt der zeitli ¬
                              che Ablauf des Fahrzyklus . Springt der Motor binnen einer Minute
                              nach dem Drehen des Zündungsschlüssels nicht an , so ist die
                              Prüfung als ungültig zu erklären .
6.3.4 .       Im Falle eines " Fehlstarts " des Motors hat der Fahrer das Anlass-
              verfahren zu wiederholen ( Starterklappe neu einstellen usw .)
6.3.5 .       Abwürgen des Motors : # Wird der Motor während eines Leerlaufs abge-
              würgt , so ist der Motor unverzüglich wieder in Gang zu setzen und
              die Prüfung fortzusetzen . Springt der Motor nicht rasch genug an ,
              um die nächste vorgeschriebene Beschleunigung vorzunehmen , so ist
              der Fahrzeit–Anzeiger abzustellen und nach Wiederanläufen des
              Fahrzeugs wieder in Gang zu setzen .
                                                                                        • • •/• • •
        n                                                                                    D
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                             * Wird der Motor während einer anderen Be ¬
                        triebsphase als der Leerlauf abgewürgt , so ist der
                        Fahrzeit-Anzeiger abzustellen , das Fahrzeug wieder
                        in Gang zu setzen und auf die zum betreffenden
                        Zeitpunkt des Fahrzyklus erforderliche Geschwindig ¬
                        keit zu beschleunigen und die Prüfung fortzusetzen .
                             * Springt der Motor binnen einer Minute nicht
                        wieder an , so ist die Prüfung als ungültig zu er ¬
                        klären .
7.   ANALYSEVERFAHREN
   7.1 .   wie 7.2.2 »
   7.2 .   wie 7.2.3   von Anhang  III
   7.3 .   wie 7.2.4   von Anhang  III
   7.4 .   wie 7.2.5   von Anhang  III
   7.5 .   wie 7.2.6   von Anhang  III
   7.6 .   wie 7.2.7   von Anhang  III
   7.7 .   wie 7.2.8   von Anhang  III
8.   BESTIMMUNG DER MENGE DER GASFOERMIGEN SCHADSTOFFE
   B.2 . ;
           wie 8.1 und 8.2 von Anhang III
                                                                          D
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 ANLAGE 1
PRUEFZYKLUS
 ---pagebreak---                                  APPENDICE I
                          CYCLE DE FONCTIONNEMENT
Vitesse
 km /b
                                                    t
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        transitoire froid                 stabilisé         transitoire chaud
 ---pagebreak---                       1       V       t       V       t       V        l       y       1      y       1     y
      1      V
     0      0.0      20      0.0     40     24.0     60    38.9       80    41.4    100    48.8    120    24.8
      1     0.0      21      4.1     41     24,5     61    39.6       81    42.0    101    49.4    121    19.5
     2      0.0      22      9.5     42     24.9     62    40.1       82    43.0    102    49.7    122    14.2
     3      0.0      23     13.«     43     25.7     63    40.2       83    44.3    103    49.9    121     1.9
     4      0.0      24     16.5     44     27.5     64    39.6       84    46.0    104    49.7    124     ).5
      5     0.0      23     23.0     45     30.7     65    39.4       85    47.2    105    48.9    125     0.0
     6      0.0      26     27.2     46     34.0     66    39.8       86    48.0    106    48.0    126     0.0
      7     0.0      27     21 .»    47     36.5     67    39.9       87    48.4    107    48.1    127     0.0
      t     0.0      21     29.1     4«     36.9     68     19.8      88    48.9    108    48.6    128     0.0
      9      0.0     29     3JJ      49     36.5     69     39.6       89    49.4   109     49.4   129     0.0
    IO       0.0      30    34.9      50     36.«     70    19.6       90    49.4    110    50.2    1)0     0.0
    II       0.0      31    36.0      51     34.3     71    40.4       91    49.1    III    51.2    1)1     0.0
    12       0.0      32    36.2      52     30.6     72    41.2       92    48.9    112    51.8    1)2     0.0
     13      0.0      33    35.6      53     27.5     73    41.4       93    48,8    II )   52.1    D)      0.0
     14      0.0      34     34.6     54     25.4     74    409        94    48.9    114    51.8    1)4     0.0
                                                                                                                  I
     13      0.0      35     33.6     55     25.4     75    40.1       95    49.6    115     » 1.0  1)5     0.0
                                                                                                                  U
     16      0.0      36     32J      56     28.5     76    40.2       96    48.9    116    46.0    IM      0.0
     17       0.0     37     31.9      57    31.9     77    40.9       97    48.1    117    40.7    1)7      0.0  I
                      31     2'.4      5«    34.«     78    41.8       98    47.5    II «    ) 5,4  1)8      0.0
     II       0.0
     19       0.0      39    24.0      59    37.3     79    41.8       99    48.0    119     10.1   1)9      0.0
                         1      V        1       V              \        1       V       t      y       1     V
      1        V
    140       0.0    160       0.4   180     41.5    200    6 7 .8    ::o     80.5   240     91.2   260    «7.1
    141       0.0    161        o.u  Iti      43.»   201     70.0     221     81.4   241     91.2   261    86.6
    142        0.0   162        0.0   182     42.6   202     72.6     191
                                                                              82.1   242     90.9   262    85.9
    143        0.0    163       0.0   183     38,6   203     74.0     223     82.9   243     90.9   26)    «5.3
    144        0.0    164       5J    184     36.5   204     75.3     22«     84.0   244     90.9    264   «4.7
                      165     10.6    185     31.2   205     76.4     225     85.6   245     90.9    265   83.8
    143        0.0
                      166     15 .»   186     28.5   206     76.4     226     87.1    246    90.9    266   84.1
     146       0.0
     147       0.0    167     21.2    187     27.7   207     76.1     227     87.9    247    90.9    267   83.7
                00    16«     26.6    188     29.1   208     76.0     228     88.4    248    90.8    268   83.'
     141
                      169     314     189      29.9   209     75.6    229      88.5   249    90.3    269    83.2
     149        0.0
                       170     35.7   190      32.2   210     75.6     230     88.4   250     89.«   270    82.»
     130        0.0
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    1276    37.0    1296    41.8  1)16  0.0  1336   0.0 1)56  32.2
    1277     38.0   1297     42.2 1317  00   13)7   0.0 1)57  31.5
,.  127»     38 .»  1298     43.5 1318  0.0  13)8   2.4 1)58  29.8
     1279    39.4   1299     44.7 1)19  0.0  1139   7.2 1)59  28.2
 ---pagebreak---         ANLAGE 2
FAHRLEISTUNGSPRUEFSTAND
 ---pagebreak---                                                  44                                                                                                    45 -
I.   DEFINITION
                                                                                                         pi * nnt'p'KA-ttene Leistung bel A0 , 5 km / h
                                                                                                         ist £rgen die aufgenommene leistung abzutragen
1.1 . wte 1.1 . von Anlage 2 su Anhang 3 , Jedcch ist " 50 km / h " durch                                ( vgl . Abbildung A ) .
         " 80,5 km / h " r.n orsnt.znn .
                                                                                         2.2.2 . Oit Wirkeaak#1tSprûfi#>g besteht darln, de* aan den
2 . VEHFAHHEH TER KALI DR I ERUNG PES FAHR1.E Î 3TïNG2PRUEFSTANrs                                      f ahrletsttrtgsprwf stand ait elner oder æhreren Schv^gaatsen*
                                                                                                       Einstellungen ( Pferdestärken) aut laufen Iaht         die
2.1 . wie 2.1 . von Anlage 2 zu Anhang 3                                                               Auslaufsxcit alt der bei der letzten KaUbfier»r*g gesessenen
2.2 . Kallbrlerung des Leistungsmessers bei 80,5 km / h .                                              Auslaufsteit vergleicht , deichen beide leiten i» »ehr als 1 f
                                                                                                       voneinander ab, so ist eine neue Kalibrier ^ erforderlich ,
2.2.1 . Der Fahrlelstungsprüfstand ist mindestens einmal monatlich zu
            kalibrieren , oder seine Wirksamkeit ist mindestens einmal                   2.2.3 . Berechnungen : Die voa fahrlelstungsprüfstand tatsächlich
            wöchentlich zu prüfen und die Kalibrierung wenn notwendig                                  aufgenoaaene Leistung wird nach felgender Gleichung
            vorzunehmen . Die Kalibrierung erfolgt gemäss dem nachstehend                              berechnet :
            beschriebenen Verfahren bei 80 , 5 km/ h . die vom Prüfstand auf ¬
            genommene l.eistung , die gemessen wird , setzt sich zusammen aus
            der durch Reibung absorbierten und der durch die Bremse aufge ¬
            nommenen Leistung . Der Prüfstand wird auf              eine oberhalb des                  p« • w             1          2
            PrUfungsberelchs liegende Geschwindigkeit beschleunigt . Sodann                                         -ЯИП-
            wird die Antriebseinrichtung des Fahrleistungsprüfstands von
            diesem getrennt , und man lasst die Rolle(n ) auslaufen . Die
            kinetische Energie der Rollen wird von Bremse und Reibung auf ¬                            Pa - Leistung ln fcV
            genommen . Bei diesem Verfahren werden die Veränderungen der                               V * èQuivalmte Schwungaasse , kg
            Inneren Reibung der Rollen zwischen dem Zustand bei Belastung                              V. * Anf sngsgeschvlndigkeit ( a / s )
            und dem Zustand ohne Belastung vernachlässigt ; ebensowenig                                V , « endgültige Geschvindigkeit ( a / s )
            wird die Reibung der hinteren Rolle berücksichtigt , wenn                                   1 2 * Dauer des »iickganges der Rollengeschvindigkeit von 88 , 5
            diese frei Ist .                                                                                    auf 72 , 4 ka / h
2 . 2 . 1.1 . Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Antriebsrolle Ist zu messen ,
              soweit dies noch nicht geschehen Ist . Ein fünftes Rad , ein
              Umdrehungsmesser oder andere geeignete Mittel können ange ¬
              wandt werden .
2.2.1 . 2 .   Das Fahrzeug ist auf den Prüfstand zu bringen oder der Prüf¬
              stand wird auf andere Weise gefahren .
                                                                                                  o
2 . 2 . 1.3 . Das Schwungrad oder die sonstige Einrichtung zur Simulierung                        S
              der Schwungmasse für die üblichste Fahrzeugmassenkategorie ,                        h
              für die der Prüfstand eingesetzt wird . Ist in Gang zu setzen .                     u
              Zusätzlich können noch andere Kategorien von Fahrzeugmassen                         >4
                                                                                                     £
              kalibriert werden , wenn dies gewünscht wird .                                      LO v.
                                                                                                  Z   E
                                                                                                  Ul .*
2 . 2 . 1.4 . Fahrlelstungsprüfstand auf eine Geschwindigkeit von 80,5 km/ h                      X
                                                                                                  x «n
              bringen .                                                                           o    »
                                                                                                  z o
                                                                                                  bl 00
2.2.1.5 .     Die angegebene Strassenleistung aufzMchnen .                                        O
                                                                                                  u.  -
                                                                                                  3   4>
2.2.1 . 6 .   Fahrlelstungsprüfstand auf 96,9 km/ h bringen .                                     <  £
2.2 . 1.7 .   Die Einrichtung zum Antrieb des Fahrleistungsprüfstands
              auskuppeln .
2 . 2 . 1.8 . Die Zeit , während der die Geschwindigkeit der Antriebsrolle
              des Fahrleistungsprüfstands von 88,5 km / h auf 72,4 km / h
              zurückgeht , ist aufzuzeichnen .                                                       A8SIIDUNG Al ANGEGEBENE LEISTUNG BEI 80.5 ksi /h
                                                                                                                        AUFGENOMMENE LEISTUNG = f / ANGEGEBENE LEISTUNG
2.2 . 1.9 .   Bremse auf eine anderes Niveau der Leistungsaufnahme einstellen
2.2.1.10       Die Arbeitsgänge 2 . 2 . 1.1 . bis 2 . 2 . 1.9 . sind so lange zu wie ¬
               derholen , bis der ganze Bereich der benutz.ten aufgenommenen              . 3 .: νιο 2.3 νοη ΑηΙββ* 2 ζυ Αηηβη^ 3
               l.eistung abgedeckt ist .                                                 . Λ . ·.          ι ΐΓΐν*η
2.2.1.11 .     Die aufgenommene Leistung ist. zu berechnen . Siehe Nummer 2.2.3
                                                                                 .../...                                                                                 .../
                                                             ( hl )                 D                                                                                       D
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K I NÜTKLLUNC IÎKI3 PlUJKFSTANDü
3.1 .  Einstellung in Abhängigkeit vom Unterdrück : wie 3.1 .
       Anhang 3 , doch ist " bei 50 km/h" durch "bei 80,5 km/h von Anlage 2 zu
                                                                     " zu ersetzen .
3.2 .  Anderes Einstellungsverfahren : wie 3.2 . von Anlage 2 in Anhang 3 , jedoch
       ist " bei 50 km/h " durch " bei 80,5 km/h " zu ersetzen .
3.3 . Alternativverfahren
       3.3.1 .
                Die Bremse ist so einzustellen , dass die aufgenommene Leistung
                bei einer tatsächlichen Geschwindigkeit von 80,5 km/h wiederge¬
                geben wird . Die Leistungsaufnahme des Fahrleistungsprüfstands
                muss der Reibung Rechnung tragen .
                Das nachstehende Verfahren ist für kleine Fahrleistungsprüfstände
                mit Doppelrollen mit einem nominalen Roll endurch-irnn''- von ??n mm
                U,KLe * r)e™ Ro| lenabstand von 432 mm sowie für -grosse Fahrleistungs-
                prurstande mit einer Rolle mit einem nominalen Durchmesser von
                K19 mm konzipiert worden . Es können auch Fahrleistungsprüfstände
               mit anderen technischen Merkmalen für die Rollen verwendet werden
               wenn sie vom technischen Dienst abgenommen worden^ind .
      3.3.2 . Die Strassenbelastungs-Einstellung des Prüfstands wird aufgrund
               des äquivalenten Prüfgewichts , des Bezugs-Frontraums , der Form
               des Fahrzeugs , dessen hervortretender Teile und des Reifentyps
               nach den nachstehenden Gleichungen bestimmt .
               3.3.2 . 1 . Leichtfahrzeuge , diè auf einem Doppelrollen-Fahr-
                            leistungsprüfstand geprüft werden :
                            P.A = aA + P + tw
                          bei P^ = Einstellung auf 80,5 km/h ( kW )
                                                                   2
                            A = Bezugsfrontraum des Fahrzeugs (m ; der Bezugsfront¬
                                raum des Fahrzeugs wird definiert als die orthogonale
                                Projektion des Fahrzeugs einschliesslich der Reifen
                                und Komponenten der Aufhängung , jedoch ausschliesslich
                                der hervortretenden Teile , auf eine Ebene , die sowohl
                                zur Längsebene des Fahrzeugs als auch zur Fläche , auf
                                der das Fahrzeug steht , quer verläuft . Dieser Raum
                                ist nach einem Verfahren , das von dem mit der Durch¬
                                führung der Prüfung beauftragten technischen Dienst
                                im voraus zu genehmigen ist , auf 1 / 100 m genau zu
                                messen .
                            P = Leistungskorrekturfaktor fur vorstehende Teile nach
                                Tabelle 1 dieses Kapitels
                           W = Prüfgewicht des Fahrzeugs ( kg )
                            a = 3,45 für " fastback"-Karosserien ; 4,01 für alle anderen
                                 leichten Fahrzeuge
                                                                                 -4
                            t = 0.0 für Fahrzeuge mit Radialreifen = 4,93 x 10 für alle
                                übrigen Fahrzeuge ;
                                Fahrzeugaufbauten werden als " fastback"-Karosserie
                                betrachtet , wenn die Projektion desjenigen Teils der
                                Heckfläche (A ), die gegenüber der Horizontalen einen
                                Winkel von weniger als 20 Grad bildet , nach hinten
                                mindestens 25 % des Bezugs-Frontraumes des Fahrzeugs
                                ausmacht . Ferner muss diese Fläche glatt , kontinu¬
                                ierlich und frei von örtlichen Unebenheiten von meh;
                                als 4 Grad sein . Ein Beispiel für eine " fastback"-
                                Karosserie ist in Abbildung 1 wiedergegeben .        .../...
                                                                                       D
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fir-* l A* » « a *
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TABELLE 1 - LEISTUNGSAUFNAHME DER HERVORSTEHENDEN TEILE ( P ) IM VERGLEICH
       !     ZUR GESAMTEN VORSTEHENDEN FRONTFLAECHE , ( A2 ) '
Die vorstehende Frontfläche A2 wird analog zur Bezugsfrontfläche des
Fahrzeugs definiert als die Gesamtfläche der orthogonalen Projektionen
der Rückspiegel des Fahrzeugs , Handgriffverzierungen , Dachgepäckhalter
und anderen vorstehenden Teile auf eine oder mehrere Ebenen , die sowohl
zur Längsebene des Fahrzeugs als auch zur Ebene , auf der das Fahrzeug
steht , parallel verlaufen . Ein vorstehendes Teil wird definiert als Vor¬
richtung jeder Art , die am Fahrzeug befestigt ist , um mehr als 2,54 cm
über die Fahrzeugoberfläche hervorragt und deren Projektion mehr als
0,00093 m2 beträgt , wenn sie nach einer Methode berechnet wird , welche
von dem mit der Durchführung der Prüfungen beauftragten technischen
Dienst genehmigt worden ist . Im vorstehenden Ge samt fron träum inbe ¬
griffen sind alle Vorrichtungen , die als Standard-Ausrüstung geliefert
werden . Der Raum irgendwelcher wahlfreier Ausrüstungen ist ebenfalls
inbegriffen , sofern anzunehmen ist , dass mehr als 33 % der verkauften
Wagen mit dieser Vorrichtung ausgerüstet werden .
                                                                        D
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3.3.2.2.      Die Einstellung der Bremse des Prüfstandes für leichte Fahr¬
              zeuge ist auf 0,1 kW auf- bzw . abzurunden .
3.3 . 2 . 3 . Leichte Fahrzeuge , die auf einem Prüfstand mit einer einzigen
              grossen Rolle geprüft werden :
              P^        = aA + P + ( 8,22 x 10-4 + 0,33 t)w = aA + P +
                           ( 8,22 x 10-4 + 0,33 t ) w
              Alle in dieser Formel vorkommenden Symbole sind in
              3 . 3 . 2.1 . oben definiert .
                                                                       • ••/•• •
                                                                           D
 ---pagebreak---                              50
                        ANLAGE 3
           FAHRWIDERSTAND EINES FAHRZEUGS
MESSVERFAHREN AUF DER FAHRBAHN - SIMULATION AUF DEM
               FAHRLE I STUNGSPRUEF STAND
              wie Anlage 3 zu Anhang 3
                                                    .../
                                                       D
 ---pagebreak---                         51
                     ANLAGE 4
UEBERPRUEFUNG DER NICHT-MECHANISCHEN SCHWUNGMASSEN
             wie Anlage 4 zu Anhang 3
                                                   /
                                                   D
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                               ANLAGE 5
                  DEFINITION DER GASENTNAHMESYSTEME
wie Anlage 5 von Anhang 3 , doch sind für die Entnahme mit konstantem
                Volumen 6 anstatt 2 Beutel notwendig
                                                               • • « i •
                                                                     D
 ---pagebreak---                  53
              ANLAGE 6
KALIBRIERVERFAHREN FUER DIE GERAETE
     wie Anlage 6 von Anhang 3
                                    • • •/• • •
                                         D
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            ANLAGE 7
UEBERPRUEFUNG DES GESAMTSYSTEMS
   wie Anlage 7 von Anhang 3
                                • • • /
                                      D
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                                         ANLAGE 8
                      BERECHNUNG (&R EMITTIERTEN SCHADSTOFFMENGEN
 Di « emittierten Schadttof faengen werden alt nachstehender 6leichung
 berechnet :
                H      M                     M      M
 Mi * 0.43        icT    is       ♦ 0.57       iHT    1t
                   s "♦ r                     5    *S
                    cT      s                   HT       B
 dabei bedeuten :
       = eaittierte Schadstoffaenge In g/ km
 H. _ = eaittierte Schadstoffaenge 1 In g wiihrend der eraten Phase
           ( transient halt )
       = eaittierte Schadstoffaenge i in g in der letzten Phase ( transient
          wara )
 H.    = eaittierte Schadstof faenge i in g wahrend der zweiten Phase
           ( stabilisiert )
 ScT = wahrend der ersten Phase zurückgelegte Stecke ( in ka)
 SHT = wahrend der letzten Phase zurückgelegte Stecke ( in ka)
 Sÿ * in der zweiten Phase zurückgelegte Strecke ( in ka)
 Die emittierten Schadstoffaengen werden nach folgender Forael berechnet :
dabei bedeuten :
M ^ ■ eaittierte Schadstoffaenge i in g/Phase
V . = verdünnte Abgasmenge in l /Phase, korrigiert nach
          Standardbedingungen ( 273.2 K und 101.33 kPa )
Q.   = Dichte des Schadstoffes i in g/ l bei Noraalteaperatur und -druck
        ( 273.2 K und 101,33 kPa )
kM * Feuchtigkeitskorrekturfaktor für die Berechnung der eaittierten
        Stickoiydaengen ( bei HC und CO gibt es keine Feuchtekorrektur )
C ,. » Konzentration des Schadstoffes 1 in den verdünnten Abnasen ,
        ausgedrückt in ppa und korrigiert durch die Schadstoffkonzentration
        1 in der Verdünnungsluft
                                                                            D
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         III . C.l
                                 IMPACT ASSESSMENT FORM
Subject : Draft proposal for a Council Directive amending Directive
               70/220/EEC on the approximation of the laws of the Member States
               relating to measures to be taken against air pollution by gases
               from the engines of motor vehicles
1 . ADMINISTRATIVE CONSTRAINTS RESULTING FROM THE APPLICATION OF LEGISLATION
    CONCERNING ENTERPRISES
    No additional administrative constraints are expected compared to those of
    the presently applicable Community measures on this matter .
2 . RELIEVES FOR THE ENTERPRISES
    Y^é/NO
    WHICH ONES ?
3 . DISADVANTAGES TO ENTERPRISES
     ( additional costs )
    YES/I^
    Compliance with the proposed measures will result in increased production
    costs for the automobile manufacturers . These costs vary , however , for
     the different manufacturers operating in the Community , depending essen¬
     tially on whether they dispose already of the technologies necessary what
     is generally the case for manufacturers exporting significant numb-; « of
     cars to the US market . This costs will obviously be passed on to the
     European consumer i.e. the automobile buyer , and will result in a purchase
     price increase of around 5 % independently of the size ( cubic capacity ) of
      the car .
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4 . EFFECTS ON EMPLOYAIENT
    In general , no quantifiable effect on employment can be indicated .
    However , suppliers of precision equipment , e.g. fuel injection systems ,
    electronic controls for ignition systems , nobel metal catalytic devices ,
    may experience an increased demand in skilled labour .
5 . HAS THERK BEEN A PREVIOUS CONSULTATION WITH SOCIAL PARTNERS ?
    ^ES/NO
    OPINION OF SOCIAL PARTNERS
6 . IS THERE AN ALTERNATIVE APPROACH VHICH ENTAI LS FEWER CONSTRAINTS ?