CELEX: 62020TA0119
Language: de
Date: 2021-07-14 00:00:00
Title: Rechtssache T-119/20: Urteil des Gerichts vom 14. Juli 2021 — IN/Eismea (Öffentlicher Dienst – Bedienstete auf Zeit – Vertrag auf bestimmte Dauer – Entscheidung, den Vertrag nicht zu verlängern – Beurteilung – Recht auf Anhörung – Fürsorgepflicht – Offensichtlicher Beurteilungsfehler – Angemessene Frist – Haftung – Immaterieller Schaden)

6.9.2021   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 357/23
            
         
      Urteil des Gerichts vom 14. Juli 2021 — IN/Eismea
      (Rechtssache T-119/20) (1)
      
      (Öffentlicher Dienst - Bedienstete auf Zeit - Vertrag auf bestimmte Dauer - Entscheidung, den Vertrag nicht zu verlängern - Beurteilung - Recht auf Anhörung - Fürsorgepflicht - Offensichtlicher Beurteilungsfehler - Angemessene Frist - Haftung - Immaterieller Schaden)
      (2021/C 357/35)
      Verfahrenssprache: Französisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: IN (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwältin L. Levi)
      
         Beklagte: Europäische Exekutivagentur für den Innovationsrat und für KMU (Prozessbevollmächtigte: A. Galea im Beistand der Rechtsanwälte A. Duron und D. Waelbroeck)
      
         Gegenstand
      
      Klage nach Art. 270 AEUV auf Aufhebung der Entscheidung der Exekutivagentur für kleine und mittlere Unternehmen (EASME) vom 15. April 2019, den Vertrag des Klägers nicht zu verlängern, und der am 3. Juni 2019 fertiggestellten Beurteilung des Klägers für den Beurteilungszeitraum 2018 sowie auf Ersatz des Schadens, der dem Kläger entstanden sein soll
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  Die Europäische Exekutivagentur für den Innovationsrat und für KMU (Eismea) wird verurteilt, an IN einen Betrag von 3 000 Euro zu zahlen.
               
            
                  2.
               
               
                  Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
               
            
                  3.
               
               
                  Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
               
            
         (1)  ABl. C 191 vom 8.6.2020.