CELEX: C2000/079/53
Language: de
Date: 2000-03-18 00:00:00
Title: Beschluß des Gerichts erster Instanz vom 13. Dezember 1999 in der Rechtssache T-268/94: Tyco Toys (UK) Ltd u. a. gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften und Rat der Europäischen Union (Gemeinsame Handelspolitik — Verordnungen (EG) Nr. 519/94 und Nr. 747/94 — Einfuhrkontingente für bestimmtes Spielzeug aus der Volksrepublik China — Offensichtlich unbegründete Klage)

C 79/24               DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                        18.3.2000
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                            Tyco Manufacturing Europe Inc mit Sitz in Saint-Nicolas
                                                                      (Belgien), Matchbox Spielwaren und Matchbox Collectibles
                     vom 12. Januar 2000                              GmbH mit Sitz in Hösbach (Deutschland), Tyco Toys France
                                                                      SA mit Sitz in Saint-Germain-en-Laye (Frankreich), Tyco Toys
in der Rechtssache T-19/99, DKV Deutsche Krankenversi-                España SA mit Sitz in San Just Desvern (Spanien), Tyco Toys
cherung AG gegen Harmonisierungsamt für den Binnen-                   Deutschland GmbH mit Sitz in Nürnberg (Deutschland),
           markt (Marken, Muster und Modelle) (1)                     Playtime Toys (UK) Ltd mit Sitz in Marlow (Vereinigtes
                                                                      Königreich), Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Charles-
(Gemeinschaftsmarke — Wort Companyline — Absolutes                    Étienne Gudin, Hauts-de-Seine, Zustellungsanschrift: Kanzlei
Eintragungshindernis — Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe b der             der Rechtsanwälte Faltz und Partner, 6, rue Heinrich Heine,
                 Verordnung (EG) Nr. 40/94)                           Luxemburg, unterstützt durch Toys Manufacturers of Europe
                                                                      mit Sitz in Brüssel, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt
                         (2000/C 79/52)                               Hugues Calvet, Paris, Zustellungsanschrift: Kanzlei des Rechts-
                                                                      anwalts Aloyse May, 31, Grand-rue, Luxemburg, und durch
                   (Verfahrenssprache: Deutsch)                       Hasbro UK Ltd mit Sitz in Uxbridge, Middlesex (Vereinigtes
                                                                      Königreich), Prozeßbevollmächtigter: zunächst Rechtsanwalt
In der Rechtssache T-19/99, DKV Deutsche Krankenversiche-             Jacques H. J. Bourgeois, sodann Rechtsanwalt Jacques
rung AG, Gesellschaft deutschen Rechts mit Sitz in Köln               Ghysbrecht, Brüssel, Zustellungsanschrift: Kanzlei der Rechts-
(Deutschland), Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Stephan           anwälte De Bandt, Van Hecke, Lagae und Loesch, 11, rue
von Petersdorff-Campen, Mannheim und Karlsruhe, Zustel-               Goethe, Luxemburg, gegen Kommission der Europäischen
lungsanschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts Marc Loesch, 11,            Gemeinschaften (Bevollmächtigte: Patrick Hetsch und Marc de
rue Goethe, Luxemburg, gegen Harmonisierungsamt für den               Pauw) und Rat der Europäischen Union (Bevollmächtigte:
Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle), (Bevollmächtigte:           Bjarne Hoff-Nielsen und Guus Houttuin), unterstützt durch
Alexander von Mühlendahl und Detlef Schennen) betreffend              Königreich Spanien (Bevollmächtigte: ursprünglich Alberto
eine Klage gegen die der Klägerin am 19. November 1998                Navarro González und Gloria Calvo Dı́az, sodann Alberto
zugestellte Entscheidung der Ersten Beschwerdekammer des              Navarro González und Rosario Silva de Lapuerta) wegen
Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt (Marken, Muster               Nichtigerklärung der Artikel 1 der Verordnungen (EG)
und Modelle) vom 18. November 1998 (Beschwerdesache                   Nr. 1012/94 und Nr. 1225/94 der Kommission vom 29. April
R 72/1998-1) hat das Gericht (Vierte Kammer) unter Mitwir-            1994 und 30. Mai 1994 zur Festlegung der den traditionellen
kung des Präsidenten R. M. Moura Ramos, der Richterin V. Tiili        und nichttraditionellen Einführern zugewiesenen Mengen im
und des Richters P. Mengozzi — Kanzler: A. Mair, Verwal-              Rahmen der mengenmäßigen Kontingente der Gemeinschaft
tungsrat — am 12. Januar 2000 ein Urteil mit folgendem                für bestimmte Waren mit Ursprung in der Volksrepublik China
Tenor erlassen:                                                       (ABl. L 111, S. 100, und L 136, S. 40), wegen Feststellung der
                                                                      Rechtswidrigkeit des Artikels 1 Absatz 2 der Verordnung (EG)
1. Die Klage wird abgewiesen.                                         Nr. 519/94 des Rates vom 7. März 1994 über die gemeinsame
                                                                      Regelung der Einfuhren aus bestimmten Drittländern und zur
2. Die Klägerin trägt die Kosten.                                     Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nrn. 1765/82, 1766/82
                                                                      und 3420/83 (ABl. L 67, S. 89) und von Artikel 3 Absatz 2 der
(1) ABl. C 86 vom 27.3.1999.
                                                                      Verordnung (EG) Nr. 747/94 der Kommission vom 30. März
                                                                      1994 mit Vorschriften für die Verwaltung der für bestimmte
                                                                      Waren mit Ursprung in der Volksrepublik China geltenden
                                                                      mengenmäßigen Kontingente (ABl. L 87, S. 83) sowie wegen
                                                                      Ersatzes des den Klägerinnen angeblich infolge der Anwendung
                                                                      der angefochtenen Vorschriften entstandenen Schadens hat
     BESCHLUSS DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                            das Gericht (Fünfte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten
                                                                      R. Garcı́a-Valdecasas sowie des Richters C. W. Bellamy, der
                  vom 13. Dezember 1999                               Richterin P. Lindh und der Richter J. D. Cooke und M. Vilaras
                                                                      — Kanzler: H. Jung — am 13. Dezember 1999 einen Beschluß
in der Rechtssache T-268/94: Tyco Toys (UK) Ltd u. a.                 mit folgendem Tenor erlassen:
gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften
             und Rat der Europäischen Union (1)                       1. Die Klage wird als offensichtlich jeder rechtlichen Grundlage
                                                                           entbehrend abgewiesen.
(Gemeinsame Handelspolitik — Verordnungen (EG)
Nr. 519/94 und Nr. 747/94 — Einfuhrkontingente für be-                2. Die Klägerinnen tragen ihre eigenen Kosten sowie als Gesamt-
stimmtes Spielzeug aus der Volksrepublik China — Offen-                    schuldner die Kosten der Kommission und des Rates.
                sichtlich unbegründete Klage)
                                                                      3. Das Königreich Spanien, Toys Manufacturers of Europe und die
                         (2000/C 79/53)                                    Hasbro UK Ltd tragen als Streithelfer ihre eigenen Kosten.
                 (Verfahrenssprache: Französisch)
                                                                      (1) ABl. C 254 vom 10.9.1994.
In der Rechtssache T-268/94, Tyco Toys (UK) Ltd, Matchbox
Toys (UK) Ltd und Matchbox Collectibles Ltd mit Sitz in Rugby
(Vereinigtes Königreich), Tyco Distribution Europe NV und