CELEX: C2007/315/08
Language: de
Date: 2007-12-22 00:00:00
Title: Rechtssache C-112/05: Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 23. Oktober 2007 — Kommission der Europäischen Gemeinschaften/Bundesrepublik Deutschland (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Art. 56 EG — Rechtsvorschriften für die Volkswagen Aktiengesellschaft)

22.12.2007   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 315/5
            
         Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 23. Oktober 2007 — Kommission der Europäischen Gemeinschaften/Bundesrepublik Deutschland
   (Rechtssache C-112/05) (1)
   
   (Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 56 EG - Rechtsvorschriften für die Volkswagen Aktiengesellschaft)
   (2007/C 315/08)
   Verfahrenssprache: Deutsch
   Parteien
   
      Klägerin: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: F. Benyon und G. Braun)
   
      Beklagte: Bundesrepublik Deutschland (Bevollmächtigte: M. Lumma und A. Dittrich im Beistand von Rechtsanwalt H. Wissel)
   Gegenstand
   Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats — Art. 43 und 56 EG — Bedingungen für die Privatisierung der Volkswagenwerk GmbH — Gewährung von Sonderrechten an bestimmte Aktionäre — Obligatorische Vertretung der öffentlichen Hand im Aufsichtsrat der Gesellschaft, unabhängig von der Zahl der gehaltenen Aktien
   Tenor
   
               1.
            
            
               Die Bundesrepublik Deutschland hat dadurch, dass sie § 4 Abs. 1 sowie § 2 Abs. 1 in Verbindung mit § 4 Abs. 3 des Gesetzes über die Überführung der Anteilsrechte an der Volkswagenwerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung in private Hand vom 21. Juli 1960 in der auf den vorliegenden Rechtsstreit anwendbaren Fassung beibehalten hat, gegen ihre Verpflichtungen aus Art. 56 Abs. 1 EG verstoßen.
            
         
               2.
            
            
               Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
            
         
               3.
            
            
               Die Bundesrepublik Deutschland trägt die Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 143 vom 11.6.2005.