CELEX: C2004/262/04
Language: de
Date: 2004-10-23 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Erste Kammer) vom 9. September 2004 in den verbundenen Rechtssachen C-184/02 und C-223/02: Königreich Spanien und Republik Finnland gegen Europäisches Parlament und Rat der Europäischen Union (Richtlinie 2002/15/EG — Regelung der Arbeitszeit von im Transportgewerbe Tätigen — Selbständige Kraftfahrer — Rechtsgrundlage — Berufsausübungsfreiheit — Gleichbehandlungsgrundsatz — Verhältnismäßigkeit — Begründungspflicht)

23.10.2004   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 262/3
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFES
   
   (Erste Kammer)
   vom 9. September 2004
   in den verbundenen Rechtssachen C-184/02 und C-223/02: Königreich Spanien und Republik Finnland gegen Europäisches Parlament und Rat der Europäischen Union (1)
   
   (Richtlinie 2002/15/EG - Regelung der Arbeitszeit von im Transportgewerbe Tätigen - Selbständige Kraftfahrer - Rechtsgrundlage - Berufsausübungsfreiheit - Gleichbehandlungsgrundsatz - Verhältnismäßigkeit - Begründungspflicht)
   (2004/C 262/04)
   Verfahrenssprache: Spanisch und Finnisch
   In den verbundenen Rechtssachen C-184/02 und C-223/02 betreffend zwei Nichtigkeitsklagen nach Artikel 230 EG, eingereicht am 16. Mai bzw. am 12. Juni 2002, Königreich Spanien (Bevollmächtigte: zunächst R. Silva de Lapuerta, sodann N. Díaz Abad) und Republik Finnland (Bevollmächtigte: T. Pynnä) gegen Europäisches Parlament (Bevollmächtigte: M. Gómez-Leal und C. Pennera [Rechtssache C-184/02] sowie H. von Hertzen und G. Ricci [Rechtssache C-223/02]) und Rat der Europäischen Union (Bevollmächtigte: A. Lopes Sabino und G.-L. Ramos Ruano [Rechtssache C-184/02] sowie A. Lopes Sabino und H. Erno [Rechtssache C-223/02]), unterstützt durch Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: F. Castillo de la Torre und W. Wils [Rechtssache C-184/02] sowie M. Huttunen und W. Wils [Rechtssache C-223/02]), hat der Gerichtshof (Erste Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten P. Jann sowie der Richter A. Rosas, S. von Bahr, K. Lenaerts (Berichterstatter) und K. Schiemann – Generalanwältin: C. Stix-Hackl; Kanzler: M. Múgica Arzamendi, Hauptverwaltungsrätin – am 9. September 2004 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
   
               1.
            
            
               Die Klagen werden abgewiesen.
            
         
               2.
            
            
               Die Kläger tragen ihre eigenen Kosten sowie die Kosten der Beklagten.
            
         
               3.
            
            
               Die Kommission trägt ihre eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 169 vom 13.7.2002.
   
      ABl. C 202 vom 24.8.2002.