CELEX: 31982L0499
Language: de
Date: 1982-06-07 00:00:00
Title: Richtlinie 82/499/EWG der Kommission vom 7. Juni 1982 zur Anpassung der Richtlinie 76/889/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Funkstörungen durch Elektro-Haushaltsgeräte, handgeführte Elektrowerkzeuge und ähnliche Geräte an den technischen Fortschritt

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31982L0499

Richtlinie 82/499/EWG der Kommission vom 7. Juni 1982 zur Anpassung der Richtlinie 76/889/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Funkstörungen durch Elektro-Haushaltsgeräte, handgeführte Elektrowerkzeuge und ähnliche Geräte an den technischen Fortschritt  

Amtsblatt Nr. L 222 vom 30/07/1982 S. 0001 - 0041 Spanische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 12 S. 0193  Portugiesische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 12 S. 0193 

++++  RICHTLINIE DER KOMMISSION  vom 7 . Juni 1982  zur Anpassung der Richtlinie 76/889/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Funkstörungen durch Elektro-Haushaltsgeräte , handgeführte Elektrowerkzeuge und ähnliche Geräte an den technischen Fortschritt   ( 82/499/EWG )  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,  gestützt auf die Richtlinie 76/889/EWG des Rates vom 4 . November 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Funkstörungen durch Elektro-Haushaltsgeräte , handgeführte Elektrowerkzeuge und ähnliche Geräte ( 1 ) , insbesondere auf Artikel 7 Absatz 3 ,  in Erwägung nachstehender Gründe :  Die in der Zwischenzeit gewonnene Erfahrung und der derzeitige Stand der Technik ermöglichen es nunmehr , die Vorschriften im Anhang der genannten Richtlinie den wirklichen Prüfbedingungen besser anzupassen .  Die in dieser Richtlinie vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ausschusses für die Anpassung der Richtlinien zur Beseitigung der technischen Handelshemmnisse bei Funkstörungen verursachenden Geräten an den technischen Fortschritt -  HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :  Artikel 1  Der Anhang der Richtlinie 76/889/EWG erhält die Fassung des Anhangs dieser Richtlinie .  Artikel 2  Die Mitgliedstaaten erlassen und veröffentlichen vor dem 1 . Dezember 1983 die erforderlichen Vorschriften , um dieser Richtlinie nachzukommen , und setzen die Kommission hiervon unverzueglich in Kenntnis .  Sie wenden diese Vorschriften ab 1 . Dezember 1983 in bezug auf das freie Inverkehrbringen und die Verwendung der elektrischen Geräte gemäß Artikel 4 der Richtlinie 76/889/EWG und ab 1 . Dezember 1984 in bezug auf das Verbot des Inverkehrbringens gemäß Artikel 2 an .  Artikel 3  Diese Richtlinie ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet .  Brüssel , den 7 . Juni 1982  Für die Kommission  Karl-Heinz NARJES  Mitglied der Kommission  ( 1 ) ABl . Nr . L 336 vom 4 . 12 . 1976 , S . 1 .  ANHANG  1 . ( 1 ) ANWENDUNGSBEREICH  1.1 . Die folgenden Bestimmungen gelten für Elektro-Haushaltgeräte , handgeführte Elektrowerkzeuge und andere elektrische Geräte , die ähnliche kontinuierliche oder diskontinuierliche Funkstörungen hervorrufen , wie Büromaschinen , Film - oder Diaprojektoren , elektrische Plattenspieler , Melkmaschinen , elektromedizinische Geräte mit motorischem Antrieb , Halbleiter-Stellglieder , Elektrozaungeräte , Münzautomaten und automatische Spielgeräte usw . , jedoch mit Ausnahme von Geräten mit eingebauter Batterie .  1.2 . In den Bestimmungen sind die Störmeßverfahren und die Grenzwerte für den Frequenzbereich 0,15 bis 300 MHz festgelegt . Diese Grenzwerte müssen von mindestens 80 % der seriengefertigten Geräte mit einer Sicherheit von 80 % eingehalten werden .  1.3 . Handgeführte Elektrowerkzeuge mit einer Nennleistung über 2 kW und Halbleiter-Stellglieder mit einem Nennstrom von mehr als 16 A fallen nicht unter den Anwendungsbereich dieser Richtlinie .  1.4 . Nicht selbständig verwendete Motoren fallen nicht unter die Bestimmungen der Abschnitte 4 ff . Sie sind mit einer Kennzeichnung zu versehen , durch die der Benutzer darauf aufmerksam gemacht wird , dafür zu sorgen , daß seine Geräte den Vorschriften entsprechen .   ( 2 . )  3 . BEGRIFFSBESTIMMUNGEN  Für die Anwendung dieser Richtlinie gelten folgende Begriffsbestimmungen .  3.1 . Dauerstörung ( kontinuierliche Störung )  Störung , die durch Impulse , ein zufällig auftretendes Rauschen oder durch Überlagerung von beiden verursacht werden kann und die länger als 200 ms andauert .  3.2 . Diskontinuierliche Störung  Störung , die keine Dauerstörung ist . Für die Berechnung der Störgrenzen und das Messen diskontinuierliche Störungen gelten folgende Begriffsbestimmungen :  3.2.1 . Knackstörung  Störung , die nicht mehr als 200 ms dauert und auf die die nächste Störung erst mindestens 200 ms später folgt . Eine Knackstörung kann mehrere Impulse umfassen . Beispiele für diskontinuierliche Störungen , die als Knackstörungen gelten , sind den Bildern 1a , 1b und 1c zu entnehmen .  3.2.2 . Gezählte Knackstörung  Knackstörung , deren Störpegel die Grenze für Dauerstörungen überschreitet .  3.2.3 . Schaltvorgang  Ein Öffnen oder ein Schließen eines Schalters oder eines Kontaktes .  3.2.4 . Mindestbeobachtungszeit  Im allgemeinen die Zeit , die benötigt wird , um 40 gezählte Knackstörungen zu beobachten oder um - bei den in Anlage A Tabelle II aufgeführten Geräten - 40 Schaltvorgänge zu zählen . Bei Geräten , die nicht automatisch abschalten , die Zeit , die benötigt wird , um 40 gezählte Knackstörungen oder gegebenenfalls 40 Schaltvorgänge zu beobachten . Bei Geräten mit automatischer Abschaltung die Betriebszeit der Mindestzahl vollständiger Programme , die erforderlich sind , damit mindestens 40 gezählte Knackstörungen oder gegebenenfalls 40 Schaltvorgänge auftreten . Die Zeit zwischen dem Ende eines Programms und dem Beginn des nächsten Programms ist - mit Ausnahme der Fälle , in denen dies ( a ) angegeben ist ( z . B . Abschnitt 5.3.5.13 ) oder ( b ) bei Geräten , bei denen ein sofortiges Wiederanlaufen unmöglich ist - von der Mindestbeobachtungszeit abzuziehen ; bei diesen Geräten ist die für das Wiederanlaufen des Programms erforderliche Mindestzeit in die Mindestbeobachtungszeit einzubeziehen .  Die Mindestbeobachtungszeit soll 120 min nicht überschreiten .  3.2.5 . Knackrate N  Die Zahl , die zur Bestimmung des zulässigen Grenzwerts für diskontinuierliche Störungen ( siehe Abschnitt 3.2.6 ) verwendet wird . Im allgemeinen ist N gleich der Zahl der gezählten Knackstörungen pro Minute , ermittelt nach der Formel N = n1/T ; dabei ist n1 die Zahl der gezählten Knackstörungen während der Beobachtungszeit T in Minuten .  Für bestimmte Geräte ( siehe Abschnitt 4.2.4.6 ) wird die Knackrate N nach der Formel N = fn2/T ermittelt ; dabei entspricht n2 der Zahl der Schaltvorgänge während der Beobachtungszeit T und f einem Faktor gemäß Anlage A Tabelle II .  3.2.6 . Grenzwert L q ( für gezählte Knackstörungen )  Der um einen bestimmten Wert erhöhte Grenzwert für Dauerstörungen ( gemäß den Abschnitten 4.2.3.3 und 4.2.4 ) .  3.2.7 . Typischer Wert  Der typische Wert der Knackstörungen ist der Wert , der dem Gerät nach der Methode des oberen Viertels zugeordnet wird , wenn das Gerät während einer Zeit geprüft wurde , die nicht kleiner ist als die Mindestbeobachtungszeit . Bei der Bestimmung der Knackrate N aus der Anzahl der gezählten Knackstörungen wird für das zu prüfende Gerät die Einhaltung des Grenzwertes angenommen , wenn nicht mehr als ein Viertel der Anzahl der während der Beobachtungszeit gezählten Knackstörungen über dem zulässigen Grenzwert liegt ( siehe Abschnitt 3.2.6 ) .  Bei der Bestimmung der Knackrate N aus der Anzahl der Schaltvorgänge ( siehe Abschnitt 3.2.5 ) wird für das zu prüfende Gerät die Einhaltung des Grenzwertes angenommen , wenn die Anzahl der Knackstörungen , die den zulässigen Grenzwert überschreiten , bei nicht mehr als einem Viertel der Anzahl der Schaltvorgänge liegt .  Anmerkung : Ein Beispiel für die Anwendung der Methode des oberen Viertels wird in Anlage B gegeben .  3.3 . Relative Einschaltdauer  Das Verhältnis zwischen der Zeit , in der der Kontakt geschlossen ist , zur Summe der Zeiten , in denen der Kontakt geschlossen und geöffnet ist , in Prozent .  4 . GRENZWERTE FÜR DIE STÖRUNGEN  4.1 . Dauerstörung  4.1.1 . Frequenzbereich 0,15 bis 30 MHz ( Störspannungen )  Die Messanordnung muß mit CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) " CISPR Specification for Radio Interference Measuring Apparatus and Measurement Methods " übereinstimmen . Die Betriebsarten und Meßverfahren sind in den Abschnitten 5 und 6 dieses Anhangs angegeben . Die Grenzwerte für die Störspannungen - gemessen mit der 50 O-V-Netznachbildung nach Abschnitt 6.1.2 - sind Tabelle I zu entnehmen .  TABELLE I  Störspannungs-Grenzwerte im Frequenzbereich 0,15 bis 30 MHz  Frequenzbereich * Elektro-Haushaltgeräte und Geräte , die ähnliche Störungen verursachen * Nicht in ein Gerät eingebaute Halbleiter-Stellglieder *   * * an den Netzanschlüssen * an den Verbraucheranschlüssen * an zusätzlichen Anschlüssen *   ( MHz ) * dB ( mV ) * dB ( mV ) * dB ( mV ) * dB ( mV ) *  0,15 - 0,50 * linear mit dem Logarithmus der Frequenz abnehmend von 66 bis 56 * linear mit dem Logarithmus der Frequenz abnehmend von 66 bis 56 * 80 * 80 *  0,50 - 5 * 56 * 56 * 74 * 74 *  5 - 30 * 60 * 60 * 80 * 80 *  Frequenzbereich * Handgeführte Elektrowerkzeuge *   * Motornennleistung *   * bis einschließlich 700 W * über 700 W bis einschließlich 1 000 W * über 1 000 W bis einschließlich 2 000 W *   ( MHz ) * dB ( mV ) * dB ( mV ) * dB ( mV ) *  0,15 - 0,35 * linear mit dem Logarithmus der Frequenz abnehmend von 66 bis 59 * linear mit dem Logarithmus der Frequenz abnehmend von 70 bis 63 * linear mit dem Logarithmus der Frequenz abnehmend von 76 bis 69 *  0,35 - 5 * 59 * 63 * 69 *  5 - 30 * 64 * 68 * 74 *  4.1.2 . Frequenzbereich 30 bis 300 MHz ( Störleistung )  Die Messanordnung muß mit CISPR-Publikation 16 ( 1977 )  " CISPR Specification for Radio Interference Measuring Apparatus and Measurement Methods " übereinstimmen .  Die Betriebsarten und Meßverfahren sind in den Abschnitten 5 und 7 dieses Anhangs angegeben .  Die mit der Absorptions-Meßwandlerzange nach Abschnitt 7 gemessenen Grenzwerte für die Störleistung sind den Tabellen II und III zu entnehmen .  TABELLE II  Störleistungs-Grenzwerte im Frequenzbereich 30 bis 300 MHz  Frequenzbereich * Elektro-Haushaltgeräte und Geräte , die ähnliche Störungen verursachen * Handgeführte Elektrowerkzeuge *   * * Motornennleistung *   * * bis einschließlich 700 W * über 700 W bis einschließlich 1 000 W * über 1 000 W bis einschließlich 2 000 W *  MHz * dB ( pW ) * dB ( pW ) * dB ( pW ) * dB ( pW ) *  30 bis 300 * 45 mit der Frequenz linear ansteigend bis 55 * 45 mit der Frequenz linear ansteigend bis 55 * 49 mit der Frequenz linear ansteigend bis 59 * 55 mit der Frequenz linear ansteigend bis 65 *  TABELLE III  Störleistungs-Grenzwerte bei den bevorzugten Frequenzen  Bevorzugte Frequenzen * Elektro-Haushaltgeräte und Geräte , die ähnliche Störungen verursachen * Handgeführte Elektrowerkzeuge *   * * Motornennleistung *   * * bis einschließlich 700 W * über 700 W bis einschließlich 1 000 W * über 1 000 W bis einschließlich 2 000 W *  MHz * dB ( pW ) * dB ( pW ) * dB ( pW ) * dB ( pW ) *  30 * 45 * 45 * 49 * 55 *  45 * 46 * 46 * 50 * 56 *  65 * 46 * 46 * 50 * 56 *  90 * 47 * 47 * 51 * 57 *  150 * 49 * 49 * 53 * 59 *  180 * 51 * 51 * 55 * 61 *  220 * 52 * 52 * 56 * 62 *  300 * 55 * 55 * 59 * 65 *  4.2 . Diskontinuierliche Störung  4.2.1 . Schaltvorgänge in thermostatisch gesteuerten Geräten , programmgesteuerten Geräten und anderen elektrisch gesteuerten oder betriebenen Geräten erzeugen diskontinuierliche Störungen . Der subjektive Eindruck dieser diskontinuierlichen Störungen hängt von der Wiederholrate und der Amplitude ab . Aus diesem Grund wird zwischen verschiedenen Arten von diskontinuierlichen Störungen unterschieden . Die zu verwendende Messanordnung ist in CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) " CISPR Specification for Radio Interference Measuring Apparatus und Measurement Methods " aufgeführt .   ( 4.2.2 . )  4.2.3 . Die folgenden Grenzwerte und Bedingungen gelten , wobei die Ausnahmen gemäß Abschnitt 4.2.4 zu beachten sind .  4.2.3.1 . Verursachen Schaltvorgänge entweder  a ) mehr als zwei gezählte Knackstörungen in einem Zeitraum von 2 s  oder  b ) andere Störungen als Knackstörungen ,  so gelten für die durch diese Schaltvorgänge hervorgerufenen Störungen mit Ausnahme von solchen bei Geräten gemäß den Abschnitten 4.2.3.5 , 4.2.4.3 und 4.2.4.4 die Grenzwerte für Dauerstörungen gemäß Abschnitt 4.1 .  Beispiele von diskontinuierlichen Störungen , für die die Grenzwerte von Dauerstörungen gelten , sind in den Bildern 2a , 2b und 2c dargestellt .  4.2.3.2 . Soweit die gezählten Knackstörungen nicht häufiger als zweimal in jeweils 2 s auftreten , gilt für alle Geräte mit Ausnahme der in Abschnitt 4.2.4 genannten , der gemäß Absnitt 4.2.3.3 definierte und in den Tabellen der Anlage A dargestellte zulässige Grenzwert .  4.2.3.3 . Der Grenzwert L q für gezählte Knackstörungen berechnet sich in Abhängigkeit von Grenzwert L für Dauerstörungen wie folgt :  L q = ( L + 44 ) (*) für N < 0,2  L q = ( L + 20 log10 30/N (*) ) für 0,2 * N * 30  L q = L (*) für N > 30  (*) dB ( mV ) für den Frequenzbereich zwischen 0,15 und 30 MHz ,  dB ( pW ) für den Frequenzbereich zwischen 30 und 300 MHz .  Der Wert von N ist bei 160 kHz , 550 kHz und 45 MHz für die Frequenzbereiche 150 bis 500 kHz , 0,5 bis 30 MHz bzw . 30 bis 300 MHz zu ermitteln .  4.2.3.4 . Die Grenzwerte gelten für Knackraten , die mit den Betriebsbedingungen gemäß den Abschnitten 5.1.1 und 5.3 oder , wenn dort nicht angegeben , unter den ungünstigsten normalen Betriebsbedingungen ( maximale Knackrate ) ermittelt werden .  4.2.3.5 . Wenn bei programmgesteuerten Geräten die gezählten Knackstörungen bestimmt werden , können gelegentlich diskontinuierliche Störungen festgestellt werden , die verursacht werden durch eine oder mehrere Störungen , die nicht die Bedingungen für Knackstörungen erfuellen . Wenn die Gesamtdauer dieser diskontinuierlichen Störungen während der Beobachtungszeit nicht länger als 600 ms ist , werden diese als eine einzige Knackstörung angesehen ; sie unterliegen damit nicht dem Grenzwert für Dauerstörungen wie er in Abschnitt 4.1 festgelegt ist .  Bei Geräten mit einer Knackrate unter 10 pro Minute  ( N < 10 ) dürfen durch das aufeinanderfolgende Funktionieren mehrerer Kontakte in weniger als 2 s verursachte Knackstörungen zugelassen werden , wenn diese Erscheinung weniger als 2 % der Knackstörungen darstellt , die vom Gerät bei Durchführung eines typischen Betriebsspiels verursacht werden , und die Anzahl dieser aufeinanderfolgenden Knackstörungen nicht über 4 liegt .  Für diese Gerätekategorie , zum Beispiel bestimmte Waschmaschinen und ihr auf die Waschart abgestimmtes Betriebsspiel , würde das Beispiel der Abbildung 2 auf Seite 36 für drei Knackstörungen und nicht wie eine Störung bewertet .  4.2.4 . Für bestimmte in den folgenden Abschnitten aufgeführte Geräte gelten die Grenzwerte und die Bedingungen von Abschnitt 4.2.3 mit den genannten Ausnahmen .  4.2.4.1 . Störungen , die durch handbetätigte Schalter verursacht werden , die in ein Gerät eingebaut sind , um  a ) nur den Anschluß an und/oder die Trennung vom Netz ,  b ) nur die Programmauswahl oder  c ) die Energiesteuerung durch Umschalten zwischen einer begrenzten Zahl von festen Stellungen zu ermöglichen ,  sind bei der Prüfung des Geräts auf Übereinstimmung mit den Grenzwerten der Funkstörung gemäß diesem technischen Anhang zu vernachlässigen . Beispiele für Schalter , die dieser Begriffsbestimmung unterliegen , sind Schalter für eine Lampe , Schalter für eine elektrische Schreibmaschine sowie Schalter für die Wärme - und Luftmengenregelung in Heizlüftern . Nicht von dieser Begriffsbestimmung erfasst sind Schalter , die für die kontinuierliche Regelung der Ausgangsleistung vorgesehen sind . Bei Störungen , die durch Schalter verursacht werden , die beim normalen Betrieb wiederholt handbetätigt werden , gelten keine Amplitudengrenzen , wenn die Dauer der Knackstörung weniger als 10 ms beträgt . Sonst gilt , falls kein anderer Wert angegeben ist ( siehe z . B . Abschnitt 5.3.7.2 ) , eine Knackrate von N = 4 oder , falls eine Knackrate von N = 4 nicht erreicht werden kann , der höchste in der Praxis erreichbare Wert von N . Beispiele für Geräte mit Schaltern , die während des normalen Betriebs wiederholt betätigt werden , sind Fruchtsaftpressen und Heißluft-Händetrockner für den öffentlichen Gebrauch .  4.2.4.2 . Bei speziellen Geräten , die in den Tabellen der Anlage A mit (**) gekennzeichnet sind und Sprungschalter haben ( d . h . die Dauer jeder Knackstörung beträgt weniger als 10 ms ) und deren Knackrate N nicht höher als 5 ist , wird unterstellt , daß sie unabhängig von der Knackamplitude , dem Grenzwert entsprechen . Um diese Erleichterung anzuwenden , müssen beide Bedingungen erfuellt sein .  4.2.4.3 . Bei Geräten mit einer Knackrate N unter 5 sind zwei beliebige Störungen , die weniger als 200 ms voneinander getrennt sind , nur dann als zwei getrennte Knackstörungen zu betrachten , wenn alle nachstehenden Bedingungen erfuellt sind :  a ) die erste Störung wird durch eine beabsichtigte Operation innerhalb des geprüften Geräts verursacht ;  b ) die zweite Störung wird durch eine beabsichtigte Operation innerhalb des geprüften Geräts verursacht , wobei die zweite Operation das direkte Ergebnis der ersten Operation gemäß a ) ist ;  c ) jede Störung hat einen Hoechstdauer von 200 ms ;  d ) es gibt keine weitere Störung innerhalb des Zwei-Sekunden-Zeitraums , der der ersten Störung gemäß a ) vorausgeht ;  e ) es gibt keine weitere Störung innerhalb des Zwei-Sekunden-Zeitraums , der der zweiten Störung gemäß b ) folgt .  Bei dieser Art von Geräten , z . B . Kühlschränken , ist das Beispiel in Bild 2c als zwei Knackstörungen und nicht als Dauerstörung zu bewerten .  4.2.4.4 . Bei thermostatisch gesteuerten dreiphasigen Schaltern werden die drei nacheinander in den drei Phasen und dem Nulleiter auftretenden Störungen unabhängig von ihrem zeitlichen Abstand voneinander als drei Knackstörungen - nicht als Dauerstörung - betrachtet , wenn  a ) der Schalter unter normalen Betriebsbedingungen nicht öfter als einmal in 15 min schalten kann und den drei Störungen innerhalb von jeweils 2 s keine andere Störung vorausgeht oder folgt und  b ) durch das Öffnen oder Schließen jedes einzelnen Kontaktes nur Knackstörungen von längstens 10 ms Dauer erzeugt werden , deren typischer Wert den jeweiligen Grenzwert für Dauerstörungen nicht um mehr als 44 dB überschreitet .  4.2.4.5 . Bei Raumheizgeräten mit eingebauten Thermostaten , die für eine feste Installation vorgesehen sind , wird die gemäß Abschnitt 5.3.5.11 und unter Berücksichtigung von Abschnitt 3.2.5 für ein einzelnes Gerät festgestellte Knackrate N zur Bestimmung des Grenzwerts mit dem Faktor 5 multipliziert .  4.2.4.6 . Bei Geräten der Anlage A Tabelle II entspricht die Knackrate N der Formel N = fn2/T ; dabei ist n2 die Anzahl der Schaltvorgänge ( siehe Abschnitt 3.2.3 ) während der Beobachtungszeit T in Minuten und f ein Faktor gemäß Anlage A Tabelle II .  4.2.4.7 . Grenzwerte für Netzteile von Elektrozaungeräten gelten für die Netzanschlüsse  ( siehe Bild 4 ) und nur bis zu 30 MHz .  4.2.5 . In Anlage A sind die Grenzwerte für bestimmte Geräte für verschiedene Bedingungen in Übereinstimmung mit den Abschnitten 4.2.3 bis 4.2.4 dargestellt .  Für Geräte , die in Anlage A nicht aufgeführt sind , müssen die Grenzwerte in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Abschnitte 4.2.3 bis 4.2.4 ermittelt werden , wobei die Beispiele in Anlage A als Anhalt dienen .  4.3 . Störungen bei Halbleiter-Stellgliedern  Die Grenzwerte gelten nur für Halbleiter-Stellglieder mit einem Nennstrom von nicht mehr als 16 A . Die Grenzwerte sind in Tabelle I angegeben . Für Halbleiter-Stellglieder gelten im Frequenzbereich 30 bis 300 MHz keine Störleistungs-Grenzwerte .  Anschlüsse , die entweder als Netzanschlüsse oder als Verbraucher - bzw . als Zusatzanschlüsse verwendet werden können , unterliegen den Grenzwerten für Netzanschlüsse .  4.3.1 . Geräte , die mehrere individuell einstellbare Stellglieder enthalten  Das nachstehende Meßverfahren wird auf Geräte angewandt , die mehrere individuell einstellbare Stellglieder aufweisen . Es ist sowohl auf Geräte anzuwenden , bei denen mehrere Stellglieder an die gleiche Phase des Netzes angeschlossen sind , als auch auf Geräte , bei denen die Stellglieder an getrennte Phasen des Netzes angeschlossen sind .  a ) Jedes einzelne Stellglied wird für sich geprüft . Die Messungen werden an allen Anschlüssen des Geräts durchgeführt . Wenn für die einzelnen Stellglieder getrennte Schalter vorgesehen sind , müssen die nicht benutzten Schalter während der Prüfungen in der Aus-Stellung sein .  b ) Es werden so viele einzelne Stellglieder wie möglich mit ihren Verbraucheranschlüssen verbunden ; alle Stellglieder werden auf ihren höchsten Nennstrom eingestellt . Wenn nicht alle einzelnen Stellglieder angeschlossen werden können , werden diejenigen Stellglieder verwendet , die bei der Prüfung gemäß a ) die höchsten Störwerte ergaben ( die Stellglieder können je nach den Meßfrequenzen oder den Anschlüssen unterschiedlich sein ) . Die Einstellungen der einzelnen Stellglieder müssen denen entsprechen , die bei den Messungen gemäß a ) die maximale Störung ergeben . Darüber hinaus wird eine einfache Prüfung durchgeführt , ob keine andere Einstellung eine grössere Störung ergibt . Die Messungen werden an den Netzanschlüssen ( alle Phasen und Nulleiter ) , an den Verbraucheranschlüssen und an zusätzlichen Klemmen des Geräts durchgeführt .  5 . BETRIEBSARTEN BEIM MESSEN UND AUSWERTUNG DER MESSERGEBNISSE  5.1 . Allgemeines  Beim Messen der Störungen muß das Gerät in den folgenden Betriebsarten betrieben werden .  5.1.1 . Betriebsarten beim Messen  5.1.1.1 . Die Belastung des Geräts ist in Abschnitt 5.3 festgelegt . Bei Geräten , die dort nicht aufgeführt sind , ist so zu verfahren , daß ein Maximum an Störungen erreicht wird , ohne jedoch den Bereich der normalen Betriebsarten zu überschreiten .  5.1.1.2 . Die Betriebsdauer muß bei Geräten , bei denen die Nennbetriebsdauer angegeben ist , dieser Angabe entsprechen ; in allen anderen Fällen ist die Betriebsdauer nicht begrenzt .  5.1.1.3 . Die Einhaltung einer bestimmten Einlaufzeit vor Beginn der Messungen ist nicht vorgeschrieben , jedoch muß das Gerät genügend lange eingelaufen sein , damit sein Verhalten dem während der normalen Gebrauchsdauer entspricht . Die Prüfstelle kann für die Betriebserlaubnisprüfung und die Produktionsüberwachung vorschreiben , daß das Einlaufen durch den Hersteller vorzunehmen ist .  5.1.1.4 . Das Gerät ist mit Nennspannung zu betreiben . Wenn der Störpegel wesentlich von der Spannung abhängt , wird eine Messung bei einer Frequenz in jedem Frequenzbereich durchgeführt , und zwar im Bereich vom 0,9fachen bis zum 1,1fachen der Nennspannung des Geräts . Bei Geräten mit mehr als einer Nennspannung sind die Messungen bei der Nennspannung durchzuführen , bei der die stärksten Störungen auftreten .  5.1.1.5 . Geräte , die verschiedenen Abschnitten dieses technischen Anhangs und/oder anderen Richtlinien über Funkstörungen unterliegen , sind wie folgt zu prüfen :  a ) Das Gerät wird so betrieben , daß nur der Teil arbeitet , für den ein bestimmter Abschnitt zutrifft , während es entsprechend diesem Abschnitt geprüft wird , vorausgesetzt , daß dies ohne innere Änderung möglich ist .  Das Gerät ist nach jedem Abschnitt zu prüfen , der hierauf Anwendung finden kann .  Das Gerät gilt nur dann als konform , wenn es die Vorschriften aller Abschnitte erfuellt , nach denen es geprüft wurde .  b ) Geräte , die aus praktischen Gründen nicht gemäß Buchstabe a ) geprüft werden können oder bei denen das Nichtarbeiten des ( der ) betreffenden Teils ( Teile ) das normale Arbeiten des Geräts verhindert , sind entsprechend den zutreffenden Abschnitten zu prüfen , während alle notwendigen Teile arbeiten . Das Gerät gilt nur dann als konform , wenn die Störungen , die durch alle arbeitenden Teile erzeugt werden , alle zutreffenden Abschnitte erfuellen .  5.1.1.6 . Wenn ein Gerät in den Abschnitten 5.2 oder 5.3 aufgeführt ist und ein Stellglied enthält , ist dieses bei jeder bevorzugten Frequenz ( siehe Abschnitt 5.1.2.1 ) so einzustellen , daß die höchstmögliche Funkstörung erzeugt wird . Das Abtasten des Frequenzbereichs zwischen zwei bevorzugten Frequenzen ist mit der Einstellung für die niedrigere bevorzugte Frequenz durchzuführen .  5.1.2 . Auswertung der Ergebnisse  5.1.2.1 . Dauerstörungen  a ) Die Anzeige des Messempfängers wird bei jeder Meßfrequenz während mindestens 15 s beobachtet ; mit Ausnahme vereinzelter Ausschläge , die nicht zu beachten sind , ist der höchste Meßwert maßgebend ;  b ) wenn die Anzeige nicht stabil ist , sondern während der 15 s Beobachtungszeit einen gleichmässigen Anstieg oder Abfall um mehr als 2 dB zeigt , muß die Beobachtungszeit für die Störung verlängert und die Anzeige entsprechend dem normalen Gebrauch des Geräts wie folgt interpretiert werden :  1 . Handelt es sich um ein Gerät , das häufig ein - oder ausgeschaltet wird , z . B . eine elektrische Bohrmaschine oder einen Nähmaschinenmotor , muß das Gerät bei jeder Meßfrequenz erst unmittelbar vor der Messung angeschaltet und danach sofort wieder ausgeschaltet werden ; die höchste Anzeige während der ersten Minute bei jeder Meßfrequenz ist abzulesen ;  2 . handelt es sich um ein Gerät , das normalerweise länger läuft , z . B . ein Haartrockner , dann sollte es für den gesamten Meßvorgang angeschaltet bleiben ; bei jeder Meßfrequenz wird erst nach Erreichen einer stabilen Anzeige - unter Berücksichtigung von Buchstabe a ) - abgelesen .  c ) Wenn sich der Charakter der Störung während der Messung vom Stabilen zum Unregelmässigen ändert , muß die Messung gemäß Buchstabe b ) durchgeführt werden .  d ) Die Grenzwerte gelten für den gesamten Frequenzbereich von 0,15 bis 30 MHz ; deshalb sollten die Störungen für den gesamten Frequenzbereich ermittelt werden .  Anmerkung :  Es ist eine erste orientierende Messung des gesamten Bereichs durchzuführen ; die gemessenen Werte sind mindestens für die nachstehenden bevorzugten Frequenzen sowie für alle Frequenzen ins Messprotokoll aufzunehmen , bei denen die Überschreitungen der Grenzwerte ein Maximum aufweisen 0,16 MHz , 0,24 MHz , 0,55 MHz , 1 MHz , 1,4 MHz , 2 MHz , 3,5 MHz , 6 MHz , 10 MHz , 22 MHz , 30 MHz .  Diese Frequenzen haben eine Toleranz von mehr oder weniger 10 % .  e ) Die Grenzwerte gelten für den gesamten Frequenzbereich von 30 bis 300 MHz ; deshalb sollten die Störungen für den gesamten Frequenzbereich ermittelt werden .  Anmerkung :  Es ist eine erste orientierende Messung des gesamten Bereichs durchzuführen ; die gemessenen Werte sind mindestens für die nachstehenden bevorzugten Frequenzen und für alle Frequenzen ins Messprotokoll aufzunehmen , bei denen die Überschreitungen der Grenzwerte ein Maximum aufweisen : 30 MHz , 45 MHz , 65 MHz , 90 MHz , 150 MHz , 180 MHz , 220 MHz , 300 MHz . Diese Frequenzen haben eine Toleranz von mehr oder weniger 5 MHz .  Die Messungen sind bei mindestens einer Frequenz in der Nähe der folgenden Frequenzen zu wiederholen : 45 , 90 , 220 MHz . Wenn zwischen den gemessenen Störpegeln Unterschiede von nicht mehr als 2 dB beobachtet werden , sind die zuerst erhaltenen Ergebnisse zu übernehmen . Sind die Unterschiede irgendwo grösser als 2 dB , ist die Messung in diesem Frequenzbereich zu wiederholen und der höchste bei jeder Frequenz gemessene Wert zu übernehmen .  5.1.2.2 . Diskontinuierliche Störungen  a ) Die Messung von Störungen durch Schaltvorgänge soll auf die folgenden Frequenzen beschränkt werden : 160 kHz , 550 kHz , 1,4 MHz , 10 MHz , 45 MHz , 90 MHz und 220 MHz . Für die vier erstgenannten Frequenzen gilt eine Toleranz von mehr oder weniger 10 % , für die drei letztgenannten eine Toleranz von mehr oder weniger 5 MHz . Eine weitere Beschränkung auf die drei nachstehenden bevorzugten Frequenzen ist für Langzeitprüfungen zulässig : 160 kHz , 550 kHz und 45 MHz .  b ) Die Mindestbeobachtungszeit und die Knackrate N werden in Übereinstimmung mit den Abschnitten 3.2.4 und 3.2.5 bestimmt .  c ) Die Knackrate N ist bei den in Abschnitt 4.2.3.3 genannten Frequenzen zu bestimmen .  5.1.3 . Messungen der Dauer einer Störung  Das Gerät zur Messung der diskontinuierlichen Störung muß mit Abschnitt 30 und Anhang R CISPR-Pulbikation 16 ( 1977 ) übereinstimmen . Eine andere Methode , bei der ein Oszilloskop eingesetzt wird , kann verwendet werden , wenn sie dieselben Ergebnisse mit dem gleichen Grad von Genauigkeit ergibt .  Siehe Leitfaden in Anlage D .  5.1.4 . Geräte mit Zusatzgeräten , die an anderen Leitungen als der Netzleitung angeschlossen sind  Die zu prüfenden Geräte sollen , wie in Abschnitt 6.2.2.1 angegeben , nach folgenden zusätzlichen Angaben angeordnet werden :  a ) Die zusätzliche Leitung wird zu einem horizontalen Bündel von etwa 30 bis 40 cm Länge zusammengefaltet . Wenn dies aus praktischen Gründen nicht möglich ist , soll die kürzestmögliche Länge angestrebt werden . Handelt es sich bei dem Zusatzgerät um ein Stellglied , dürfen die Anordnungen für dessen Bedienung den Störpegel nicht beeinflussen .  b ) Ist das Gerät , das mit einem Zusatzgerät ausgerüstet ist , geerdet , wird keine Handnachbildung angewendet . Wird das Gerät bei der Benutzuung in der Hand gehalten , wird eine Handnachbildung an das Gerät und nicht an das Zusatzgerät angeschlossen .  c ) Wird das Gerät normalerweise nicht in der Hand gehalten , muß das Zusatzgerät , sofern es nicht geerdet ist und bei der Benutzung in der Hand gehalten wird , an die Handnachbildung angeschlossen werden .  5.2 . Störungen durch Halbleiter-Stellglieder  5.2.1 . Allgemeines  Die Vorschriften dieses Technischen Anhangs gelten nur für Halbleiter-Stellglieder mit einem Nennstrom von nicht mehr als 16 A . Schaltnetzteile , die mit weniger als 10 kHz betrieben werden , müssen mit Ausnahme derjenigen , die in fernmeldetechnische Anlagen eingebaut sind , diesem Technischen Anhang entsprechen .  5.2.2 . Messungen  Die Messung der Störungen von Halbleiter-Stellgliedern  ( siehe Abschnitt 4.3 ) soll in Übereinstimmung mit CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) gemäß der nachstehenden Beschreibung erfolgen :  a ) Das Halbleiter-Stellglied soll in einer Messanordnung nach Bild 3 oder 3a und entsprechend Abschnitt 6.2.2.1 oder 6.2.2.3 gemessen werden .  b ) Die Verbraucheranschlüsse des Stellglieds sollen über Leitungen von 1 m Länge mit einer der Nennlast entsprechenden Last verbunden werden .  c ) Wenn vom Hersteller nicht anders angegeben , soll die Last aus Glühlampen bestehen .  d ) Mittels eines Tastkopfes , der aus einem Kondensator und einem Widerstand von mindestens 1 500 O besteht , der mit dem Eingang des Messempfängers in Reihe geschaltet ist , ist auch eine Störspannungsmessung an den Lastanschlüssen durchzuführen . Die Spannungsteilung zwischen dem Tastkopf und dem Messempfänger ist entsprechend zu berücksichtigen .  e ) Für Halbleiter-Stellglieder mit zusätzlichen Anschlüssen für eine Fernbedienung oder Fernsteuerung beträgt der Abstand zwischen dem Stellglied und der Fernbedienung oder Fernsteuerung 1 m . Dazu gilt ergänzend :  1 . Diese zusätzlichen Anschlüsse sind mit der Fernbedienung oder Fernsteuerung über Leitungen von 1 m Länge zu verbinden . Wird eine spezielle Verbindungsleitung mitgeliefert , ist der über 80 cm lange Teil zu einem horizontalen Bündel von etwa 30 bis 40 cm Länge zusammenzufalten .  2 . Die Messung der Störspannung an diesen zusätzlichen Anschlüssen muß , wie in Abschnitt 5.2.2 Buchstabe d ) beschrieben , durchgeführt werden .  Anmerkung :  Der Widerstand des Tastkopfes muß möglicherweise erhöht werden , um unzulässige Rückwirkungen auf das Stellglied zu vermeiden ( z . B . 15 kO in Reihe mit 500 pF ) .  f ) Bei jeder Messung ist das Halbleiter-Stellglied so einzustellen , daß sich bei jeder Meßfrequenz die höchste Störung ergibt .  g ) Bei Nähmaschinen , Zahnbohrmaschinen und ähnlichen Geräten , die Halbleiterregler mit getrennten , über eine fest angeschlossene nicht mehr als 2 m lange Leitung ( z . B . mit angeflextem Stecker ) verbundene Steller verwenden , sind nur die Störungen an den Netzanschlüssen des kompletten Geräts zu messen .  Anmerkung :  Wenn das Halbleiter-Stellglied oder die Fernbedienung oder Fernsteuerung in das zu regelnde Gerät eingebaut ist , wird die Störung an den Anschlüssen , die mit den zugehörigen eingebauten Teilen verbunden sind und an die keine nach aussen gehenden Leitungen angeschlossen werden können , nicht gemessen .  5.3 . Normierte Betriebsarten  5.3.1 . Elektro-Haushaltgeräte mit Motor und ähnliche Geräte  5.3.1.1 . Staubsauger : Im Dauerbetrieb mit Staubsack , jedoch ohne weiteres Zubehör betreiben .  5.3.1.2 . Bohnermaschinen : Im Dauerbetrieb ohne mechanische Belastung der Bürsten betreiben .  5.3.1.3 . Nähmaschinen  5.3.1.3.1 . Dauerstörung des Motors : Motor im Dauerbetrieb mit leerlaufendem Nähgetriebe ( ohne Faden , ohne Stoff ) in normaler Betriebsstellung belasten .  5.3.1.3.2 . Störungen bei Anlassen und Anhalten : Siehe Abschnitt 5.3.7 .  5.3.1.4 . Saftzentrifugen : Siehe Abschnitt 5.3.1.7 .  5.3.1.5 . Elektrische Uhren : Dauerbetrieb  5.3.1.6 . Ventilatoren : Dauerbetrieb ; Ventilatoren mit Heizeinrichtung sind nacheinander mit und ohne Heizung zu prüfen . Für durch Schalter verursachte Störungen siehe Abschnitt 5.3.5.11 .  5.3.1.7 . Nahrungsmittelmischer ( Küchengeräte ) : Dauerbetrieb ohne Belastung .  5.3.1.8 . Flüssigkeitsmischer ( Mixgeräte ) : Siehe Abschnitt 5.3.1.7 .  5.3.1.9 . Kühlgeräte : Im Dauerbetrieb bei geschlossener Tür betreiben . Temperaturregler auf mittleren Wert des Einstellbereichs einstellen . Kühlraum weder beheizen noch beschicken . Nach Erreichen des Beharrungszustands messen .  Die Knackrate N wird in der Weise berechnet , daß die Hälfte der beobachteten Schaltvorgänge angenommen wird . ( Aufgrund von Eisansatz auf dem Kühlelement bei normalem Betrieb liegt die Anzahl der Schaltvorgänge , verglichen mit der bei leeren Kühlgeräten gemessenen Anzahl , bei etwa der Hälfte . )  Anmerkung :  Abschnitt 4.3.4.3 kann zutreffen .  5.3.1.10 . Waschmaschinen : Mit Wasser betreiben . Die Temperatur des Leitungswassers muß den Angaben der Betriebsanleitung entsprechen . Ist ein Temperaturregler vorhanden , so muß er auf die obere Grenze des Einstellbereichs des gewählten Programms , jedoch nicht höher als 90 * C eingestellt werden . Als Programm ist dasjenige einzustellen , das die höchste Knackrate N erzeugt .  Anmerkung :  Bei Maschinen , bei denen das Trocknen einen Teil des Programms darstellt , ist Abschnitt 5.3.1.21 zu beachten .  5.3.1.11 . Wäscheschleudern : Im Dauerbetrieb ohne Belastung betreiben .  5.3.1.12 . Geschirrspülmaschinen : Siehe Abschnitt 5.3.1.10 .  5.3.1.13 . Haartrockner : Siehe Abschnitt 5.3.1.6 und für die Schaltstörung siehe Abschnitt 5.3.5.12 .  5.3.1.14 . Rasierapparate und Haarschneidemaschinen : Im Dauerbetrieb ohne Belastung , höchstens 10 min betrieben .  5.3.1.15 . Massageapparate : Im Dauerbetrieb ohne Belastung betreiben .  5.3.1.16 . Büromaschinen  5.3.1.16.1 . Schreibmaschinen : Dauerbetrieb .  5.3.1.16.2 . Addier - und Rechenmaschinen sowie Registrierkassen  5.3.1.16.2.1 . Störungen des Motors : Falls möglich soll der Motor so betrieben werden , daß die Anzeige am Funkstör-Meßgerät konstant bleibt und von Schaltstörungen unbeeinflusst abgelesen werden kann .  5.3.1.16.2.2 . Störungen beim Anlassen und Anhalten : siehe Abschnitt 5.3.7 .  5.3.1.17 . Projektoren  5.3.1.17.1 . Filmprojektoren : Im Dauerbetrieb mit Film und eingeschalteter Lampe betreiben .  5.3.1.17.2 . Diaprojektoren : Im Dauerbetrieb , mit eingeschalteter Lampe aber ohne Diapositive betrieben , es sei denn , daß diese für den Betrieb des Geräts erforderlich sind ( z . B . Projektoren mit Fokussierungsautomatik ) . Für die Bestimmung der Knackrate N sind vier Bildwechsel je Minute vorzunehmen .  5.3.1.18 . Kaffeemühlen : Ohne Mahlgut betreiben .  5.3.1.19 . Rasenmäher : Im Dauerbetrieb ohne Belastung betreiben .  5.3.1.20 . Melkmaschinen : Im Dauerbetrieb ohne Vakuum betrieben .  5.3.1.21 . Trommeltrockner : Mit vorgewaschenen , doppelt gesäumten Tüchern , ca . 70 cm mal 70 cm , Standard-Baumwollgewebe mit einem Trockengewicht von 140 g/m2 bis 175 g/m2 betreiben . Die Einstelleinrichtungen werden entweder auf die niedrigste oder die höchste Stellung gebracht ; die höchste Knackrate N wird genommen . Selbständige Trommeltrockner werden mit den oben genannten Baumwolltüchern mit der Hälfte des vom Hersteller angegebenen maximalen Trokkengewichts betrieben . Vor dem Einfuellen werden die Tücher dieses festgelegten Trockengewichts mit dem gleichen Gewicht Wasser von 25 * C ( mehr oder weniger 5 * C ) befeuchtet .  Trommeltrockner , bei denen Wasch - , Schleuder - und Trockenvorgang nacheinander in derselben Trommel ablaufen , werden mit den oben genannten Baumwolltüchern mit der Hälfte des vom Hersteller für den Trockenvorgang angegebenen maximalen Trockengewichts betrieben .  Die Restfeuchte zu Beginn des Trockenvorgangs wird so belassen , wie sie sich nach dem Schleudern im Anschluß an das Waschprogramm ergeben hat .  5.3.1.22 . Bürstenvorsatzgeräte für Staubsauger , die mit einer nicht mehr als 0,4 m langen fest angeschlossenen Netzleitung versehen sind : Messung als selbständige Geräte im Dauerbetrieb ohne mechanische Belastung der Bürsten . Die Kühlung soll ggf . über einen nichtmetallischen Schlauch erfolgen .  5.3.2 . Handgeführte Werkzeuge mit Elektromotor  Handgeführte Werkzeuge mit eingebauten vibrierenden oder schwingenden Vorrichtungen sind - falls nichts anderes angegeben ist - möglichst zu messen , nachdem diese Vorrichtungen ausgebaut oder stillgelegt worden sind . Werkzeuge , bei denen sich durch das Entfernen oder Abschalten der vibrierenden oder schwingenden Massen eine unzulässige Erhöhung der Drehzahl ergibt , können mit einer herabgesetzten Spannung betrieben werden , so daß sich ihre Nenndrehzahl einstellt .  Bei handgeführten Werkzeugen , die über einen Netztransformator betrieben werden sollen , ist folgendes Meßverfahren anzuwenden :  Störspannung ( 0,15 bis 30 MHz )  a ) Wenn das Werkzeug zusammen mit einem Transformator verkauft wird , ist die Störung durch Messungen auf der Netzseite des Transformators zu ermitteln .  Die Netzleitung von dem handgeführten Werkzeug zum Transformator soll 40 cm lang sein oder , falls sie länger ist , zu einem horizontalen Bündel von 30 bis 40 cm Länge zusammengefaltet werden .  b ) Wenn das Gerät beispielsweise als 110-Volt-Gerät verkauft wurde , aber mit einem Transformator verwendet werden soll , ist die Störung durch Messungen auf der Netzseite eines für die Verwendung mit dem Elektrowerkzeug empfohlenen Transformators zu ermitteln .  Anmerkung :  Wenn zum Zeitpunkt der Prüfung kein  " Muster " -Transformator mit dem Werkzeug mitgeliefert wird , ist die Störung durch Messungen des Werkzeugs an seiner Nennspannung zu ermitteln .  Störleistung ( 30 bis 300 MHz )  Die Störung ist durch Messungen auf der Netzleitung des an Nennspannung betriebenen Werkzeugs zu ermitteln .  Das handgeführte Werkzeug muß während der Messung mit einer Netzleitung ausgerüstet sein , die eine ausreichende Länge für Messungen mit der Absorptions-Meßwandlerzange gemäß CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) Abschnitt 11.2 hat .  5.3.2.1 . Bohrmaschinen : Im Dauerbetrieb ohne Belastung betreiben .  5.3.2.2 . Schrauber und Schlagschrauber : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 . Wenn das Werkzeug zwei Drehrichtungen hat ,  a ) sind nach einer Einlaufzeit von 15 min in einer Drehrichtung die Störungen im gesamten Frequenzbereich zu messen ;  b ) sind nach einer zusätzlichen Einlaufzeit von 15 min in der anderen Drehrichtung die Störungen im gesamten Frequenzbereich zu messen .  Der höhere der beiden Störpegel muß den Grenzwert einhalten .  5.3.2.3 . Handschleifer mit rotierendem Werkzeug , Polier - und Tellerschleifer : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 .  5.3.2.4 . Schleifmaschinen ohne rotierendes Werkzeug : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 .  5.3.2.5 . Sägen und Schneidwerkzeuge : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 .  5.3.2.6 . Hämmer : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 .  5.3.2.7 . Spritzpistolen : Im Dauerbetrieb mit leerem Behälter und ohne Zubehör betreiben .  5.3.2.8 . Scheren : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 .  5.3.2.9 . Gewindeschneider : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 .  5.3.2.10 . Stichsägen für Holz und ähnliche Werkstoffe : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 .  5.3.2.11 . Innenrüttler : Mit der Rüttelflasche im Dauerbetrieb in der Mitte eines runden mit Wasser gefuellten Behälters aus Stahl , Wasservolumen gleich dem Fünfzigfachen des Volumens der Rüttelflasche .  5.3.2.12 . Schlagbohrmaschinen : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 .  5.3.2.13 . Hobel : Siehe Abschnitt 5.3.2.1 .  5.3.3 . Phonogeräte  5.3.3.1 . Plattenspieler : Dauerbetrieb ohne Schallplatte .  5.3.3.2 . Tonband - und Diktiergeräte : Dauerbetrieb mit Tonträger .  5.3.3.3 . Tonfilmprojektoren : Dauerbetrieb mit Film und eingeschalteter Lampe .  5.3.4 . Elektromedizinische Gerate mit elektromotorischem Antrieb  5.3.4.1 . Zahnbohrmaschinen  5.3.4.1.1 . Dauerstörungen des Motors : Motor im Dauerbetrieb mit leerlaufendem Bohrwerk .  5.3.4.1.2 . S * orungen beim Anlassen und Anhalten : Siehe Abschnitt 5.3.7 .  5.3.4.2 . Sägen und Resektionsmesser : Dauerbetrieb ohne Belastung .  5.3.4.3 . Elektrokardiographen und ähnliche Registriergeräte : Dauerbetrieb mit Registrierband .  5.3.4.4 . Pumpen : Dauerbetrieb mit Flüssigkeit .  5.3.5 . Elektrowärmegeräte  Die Geräte sind vor der Messung auf den thermischen Beharrungszustand zu bringen . Kann die vorgeschriebene relative Einschaltdauer ( ED ) nicht erreicht werden , so wird der höchstmögliche Wert angewendet .  5.3.5.1 . Küchenherde mit automatischen Platten , Kochgeräte mit einer oder mehreren Kochplatten ( oder Grills ) mit Temperatur - oder Leistungsregelung  Betrieb mit Nutzwärmeabgabe : ein wassergefuellter Aluminiumtopf wird auf die Kochplatte aufgesetzt und bis zum Kochen erhitzt . Die Knackrate N wird definiert als die Hälfte der Anzahl der Schaltvorgänge der Regeleinrichtung je Minute , bei ( 50 mehr oder weniger 10 ) % ED .  Die Ausnahmeregelung für Sprungschalter ( siehe Abschnitt 4.2.4.2 ) ist auf diese Geräte anwendbar .  Anmerkung :  Geräte , die Brat - und Backöfen sowie Teile enthalten , die mit dem Betrieb des Ofens verbunden sind , müssen gemäß Abschnitt 5.3.5.2 geprüft werden .  5.3.5.2 . Brat - und Backöfen  Betrieb ohne Nutzwärmeabgabe bei geschlossener Tür . Die Knackrate N wird definiert als die Anzahl der Schaltvorgänge der Regeleinrichtung je Minute bei  ( 50 mehr oder weniger 10 ) % ED . Die Ausnahmeregelung für Sprungschalter ( siehe Abschnitt 4.2.4.2 ) ist auf diese Geräte anwendbar .  5.3.5.3 . Warmhalteplatten , Wärmetische , Kochschränke , Wärmeschränke usw .  Betrieb ohen Nutzwärmeabgabe . Die Knackrate N wird bei ( 50 mehr oder weniger 10 ) % ED der Regeleinrichtung ermittelt .  5.3.5.4 . Dampferzeuger für indirekte Beheizung von Großküchengeräten , offene Wasserbäder  Betrieb mit Nutzwärmeabgabe und mit normaler Wassermenge . Die Knackrate N wird bei ( 50 mehr oder weniger 10 ) % ED der Regeleinrichtung ermittelt .  5.3.5.5 . Brat - und Schmortöpfe , Tischgrillgeräte , Fett - , Back - und Bratgeräte ( Friteusen ) usw . :  Betrieb mit Nutzwärmeabgabe . Die Schichtdicke der Ölfuellung über dem höchsten Punkt der Heizfläche muß betragen :  etwa 30 mm bei Brat - und Schmortöpfen ,  etwa 10 mm bei Tischgrillgeräten ,  etwa 10 mm bei Fett - , Back - und Bratgeräten  ( Friteusen ) , wenn nicht ein Mindest-Ölstand angegeben ist .  Die Knackrate N wird bei ( 50 mehr oder weniger 10 ) % ED der Regeleinrichtung ermittelt .  5.3.5.6 . Elektrische Waffeleisen  Betrieb ohne Nutzwärmeabgabe und in geschlossenem Zustand . Die Knackrate N wird bei ( 50 mehr oder weniger 10 ) % ED der Regeleinrichtung ermittelt .  5.3.5.7 . Futterdämpfer , Wasserkocher , Kochkessel , Kochtöpfe , Heißgetränkebereiter , Kaffeemaschinen , Milchwärmer , Flaschenwärmer , Leimkocher , Sterilisatoren , Einkochapparate Wäschekocher usw .  Betrieb mit Nutzwärmeabgabe , halber Nutzwasserfuellung und ohne Deckel . Die Knackrate N ist bei mittlerem Wert ( 60 * C ) des stufenlosen Einstellbereichs zwischen 20 und 100 * C zu ermitteln .   ( 5.3.5.8 . )  5.3.5.9 . Bügelgeräte ( Tischbügler , Geräte mit umlaufender Walze und Pressen )  Die Knackrate N der Temperaturregler ist ohne Nutzwärmeabgabe bei freiliegender Bügelfläche zu ermitteln . Der Temperaturregler ist auf die höchste Temperatur einzustellen .  Die Knackrate N des Motorschalters ist mit Nutzwärmeabgabe beim Bügeln von zwei feuchten Handtüchern ( Grösse etwa 1 m mal 0,5 m ) je Minute zu ermitteln . Zur Ermittlung des zulässigen Störpegels sind die beiden Knackraten N zu addieren .  5.3.5.10 . Bügeleisen  Betrieb mit Nutzwärmeabgabe , wobei Luftkühlung , Ölkühlung oder Wasserkühlung angewendet wird . Als Knackrate N gilt das 0,66fache der Anzahl der Schaltvorgänge ( Öffnen und Schließen ) des Temperaturreglers je Minute bei ( 50 mehr oder weniger 10 ) % ED und Einstellung auf eine hohe Temperatur .  5.3.5.11 . Raumheizgeräte ( Heizlüfter , Konvektoren , Heizgeräte mit Flüssigkeitsfuellung usw .  Betrieb mit Nutzwärmeabgabe . Die Knackrate N wird bei ( 50 mehr oder weniger 10 ) % ED der Regeleinrichtung ermittelt oder es wird die vom Hersteller genannte maximale Schalthäufigkeit angesetzt .  Amplitude und Dauer der Störung soll in der niedrigsten Stufe eines evtl . vorhandenen Leistungsschalters gemessen werden . Zusätzlich sollen bei Geräten , bei denen der Thermostat und ein Vorheizwiderstand mit dem Netz verbunden bleiben , die gleichen Messungen mit dem Schalter in Aus-Stellung gemessen werden .  5.3.5.12 . Haartrockner : Siehe Abschnitt 5.3.5.11 .  5.3.5.13 . Brotröster  Wenn die Dauer jeder Knackstörung weniger als 10 ms und die Knackrate N * 5 beträgt ; besteht kein Grenzwert für die Amplitude der Knackstörungen .  5.3.5.13.1 . Einfache Brotröster :  Einfache Brotröster sind Brotröster , die  a ) einen handbetätigten Schalter zum Einschalten des Heizelements zu Beginn des Betriebsspiels und zum automatischen Abschalten des Heizelements am Ende einer zuvor festgelegten Zeitspanne und  b ) keine automatische Regeleinrichtung zur Steuerung des Heizelements während des Röstvorgangs enthalten .  Für einfache Brotröster ist die Knackrate N und der erzeugte Störpegel wie folgt zu ermitteln :  a ) Bestimmung der Knackrate N  Bei Verwendung von etwa 24 Stunden alten Brotschnitten  ( Abmessung etwa 10 cm mal 9 cm mal 1 cm ) muß der Röstgradregler so eingestellt sein , daß man goldbraun geröstetes Brot erhält . Beginnend mit dem erwärmten Gerät wird die Durchschnittsdauer  ( t1 Sekunden ) der Einschaltzeit für 3 festgelegte Röstvorgänge ermittelt . Bei der Ermittlung von t1 ist eine Ruhepause von 30 s zulässig . Ein vollständiges Betriebsspiel dauert ( t1 + 30 ) Sekunden . Die Knackrate beträgt demnach N = 120 / ( t1 + 30 ) .  b ) Ermittlung der Störpegel  Die gemäß a ) ermittelte Knackrate N ist mit Hilfe der Formel gemäß Abschnitt 4.2.3.3 zur Berechnung des Grenzwerts Lq zu verwenden .  Der Brotröster ist unter Verwendung des errechneten zulässigen Grenzwerts zu prüfen und unter Benutzung der Methode des oberen Viertels gemäß Abschnitt 3.2.7 zu bewerten . Er muß mit 20 Betriebsspielen ohne Ladegut in der gemäß a ) ermittelten Einstellung , mit der man goldbraunes Brot erhält , betrieben werden . Jedes Betriebsspiel umfasst eine genügend lange Betriebs - und Ruhezeit , um sicherzustellen , daß das Gerät zu Beginn jedes Zyklus auf etwa Zimmertemperatur abgekühlt wird . Fremdkühlung ist zulässig .  5.3.5.13.2 . Andere Brotröster werden mit Nutzwärmeabgabe mit etwa 24 Stunden alten Brotschnitten ( Abmessung ca . 10 cm mal 9 cm mal 1 cm ) betrieben ; jedes Betriebsspiel umfasst eine Betriebsperiode und eine Ruhepause . Die Ruhepause muß 30 s dauern . Die Knackrate N wird für eine Einstellung ermittelt , mit der man goldbraun geröstetes Brot erhält .  5.3.5.14 . Durchlaufwassererhitzer , Heißwasserspeicher und Boiler :  Normale Gebrauchslage , Behälter mit Wasser gefuellt ohne Wasserentnahme betreiben . Die Knackrate N des stufenlosen Temperaturreglers ist bei maximaler Einstellung eines eventuell vorhandenen Reglers zu ermitteln .  5.3.5.15 . Schmiegsame Elektrowärmegeräte  ( Heizkissen , Heizdecken , Bettwärmer , Heizmatratzen ) :  Zwischen zwei schmiegsamen Abdeckungen ausbreiten , die über die eigentliche Heizfläche mindestens 10 cm hinausragen . Dicke und Wärmeleitfähigkeit der Abdeckungen sind so zu wählen , daß die Knackrate N bei ( 50 mehr oder weniger 10 ) % ED der Regeleinrichtung ermittelt werden kann .  5.3.5.16 . Thermostate für die Steuerung elektrischer Raumheizgeräte , Wassererhitzer , Öl - und Gasbrenner und ähnliche ( siehe Abschnitt 5.3.5.11 ) :  Können die Thermostate zusammen mit einem Relais oder Schütz benutzt werden , so werden bei allen Messungen als Verbraucher solche Vorrichtungen verwendet , die die höchste in der Praxis übliche Spuleninduktivität haben . Um befriedigende Messergebnisse zu erzielen , ist es wichtig , daß die Kontakte für eine ausreichende Zeit mit einem passenden Verbraucher betrieben wurden , um sicherzustellen , daß der Störpegel dem entspricht , der bei normalem Betrieb auftritt .  5.3.6 . Elektrozaungeräte  Bei der Messung ist der Zaun durch eine Reihenschaltung eines Widerstands von 300 O mit einem Kondensator von 10 nF zu ersetzen  ( Nenngleichspannung 10 kv ) . Normale Lage des Geräts bis zu einer Abweichung von 15 * von der Senkrechten . Die ohne Werkzeug zugänglichen Regeleinrichtungen sind so einzustellen , daß der grösste Störpegel erreicht wird .  Elektrozaungeräte , die sowohl mit Gleichstrom als auch mit Wechselstrom betrieben werden können , sind mit beiden Stromarten zu prüfen .  Wird durch das Elektrozaungerät keine bestimmte Polung sichergestellt , so sind die beiden Polaritäten zu prüfen .  Die Erdklemme des Stromkreises des Elektrozaungeräts ist mit der Messerde der V-Netznachbildung zu verbinden . Sind die Anschlußklemmen nicht eindeutig gekennzeichnet , so werden sie jeweils nacheinander geerdet . Die Störspannung muß , gemäß der Messanordnung in Bild 4 an den Klemmen A , B und C gemessen werden .  Anmerkung :  Dieses Verfahren ist nur bei Frequenzen unter 30 MHz anzuwenden ( siehe Abschnitt 4.2.4.7 ) .  5.3.7 . Drehzahlsteller , Anlaßschalter usw .  Bei Geräten dieser Art gilt , daß die Knackrate N = n2/T aus n2 als Summe der Schaltvorgänge während der Beobachtungszeit T bestimmt wird .  5.3.7.1 . Anlasser und Drehzahlsteller von Nähmaschinen und Zahnbohrmaschinen  Störungen beim Anlassen und Anhalten : Motor in 5 s auf die höchste Drehzahl bringen . Zum Anhalten den Anlasser schnell in die Aus-Stellung versetzen . Für die Bestimmung der Knackrate N soll die Zeit zwischen zwei Anlaßvorgängen 15 s betragen .  5.3.7.2 . Anlaßschalter bei Addier - und Rechenmaschinen sowie Registrierkassen  Aussetzbetrieb mit mindestens 30 Anläufen je Minute . Falls 30 Anläufe je Minute nicht erreicht werden können , soll der Aussetzbetrieb aus so vielen Anläufen bestehen , wie praktisch möglich ist .  5.3.7.3 . Diaprojektoren  Im Dauerbetrieb aber ohne Diapositive betreiben , es sei denn , daß diese für den Betrieb des Geräts erforderlich sind ( z . B . Projektoren mit Fossierungsautomatik ) . Für die Bestimmung der Knackrate N sind vier Bildwechsel je Minute vorzunehmen .  5.3.8 . Geräte mit Entladungslampen für Heilzwecke für den Hausgebrauch  5.3.8.1 . Bestrahlungsgeräte ( Heimsonnen , Ozonbrenner ) sind vor der Messung 3 min zu betreiben .  5.3.8.2 . Solarien des Decken - und Wandtyps  Mit Startern ausgerüstete Leuchten sind gemäß den Vorschriften der Richtlinie 76/890/EWG zu messen .  5.3.9 . Warenverkaufsautomaten . Unterhaltungsautomaten und ähnliche Geräte  Solange Dauerstörungen auftreten sind keine besonderen Betriebsarten zu beachten ; das Gerät ist gemäß der Betriebsanleitung des Herstellers zu betreiben . Wenn der Automat in einem beliebigen Zeitraum von zwei Sekunden mehr als zwei Knackstörungen erzeugen kann , müssen alle diskontinuierlichen Störungen die Grenzwerte für Dauerstörungen erfuellen .  Für Automaten , bei denen einzelne Schaltvorgänge  ( direkt oder indirekt ) handbetätigt werden und bei denen nicht mehr als zwei gezählte Knackstörungen pro Verkaufsoperation erzeugt werden , gilt Abschnitt 4.2.4.1 .  5.3.9.1 . Warenverkaufsautomaten  Es sind drei Verkaufsoperationen durchzuführen , wobei jeder folgende Vorgang eingeleitet wird , nachdem der Automat in den Ruhestand zurückgekehrt ist . Wenn die Zahl der bei der Verkaufsoperation erzeugten gezählten Knackstörungen gleich ist , ist die Zahl der Knackrate N zahlenmässig gleich einem Sechstel der Zahl der bei einer einzelnen Verkaufsoperation gezählten Knackstörungen . Wenn sich die Zahl der gezählten Knackstörungen von Operation zu Operation ändert , sind weitere sieben Verkaufsoperationen durchzuführen und dann die Knackrate N aus mindestens 40 gezählten Knackstörungen unter der Annahme zu ermitteln , daß die Ruhepause zwischen jeder Verkaufsoperation so bemessen war , daß zehn Verkaufsoperationen gleichmässig über einen einstuendigen Zeitraum verteilt waren . Die Ruhezeit ist in die Beobachtungszeit einzubeziehen .  5.3.9.2 . Musikautomaten  Ein Betriebsspiel wird durch Einwurf der kleinsten Münzeinheiten dem kleinsten für das Anlaufen erforderlichen Wert ausgeführt ; es folgt das Auswählen und Abspielen der entsprechenden Anzahl von Musikstörungen . Dieses Betriebsspiel wird so oft wiederholt , wie es für die Erzeugung von mindestens 40 gezählten Knackstörungen erforderlich ist . Die Knackrate N wird als die Hälfte der Zahl der gezählten Knackstörungen je Minute bestimmt . ( Entsprechend der normalen Benutzungshäufigkeit und Münzkombination wird angenommen , daß die Zahl der Knackstörungen der Hälfte der während der Prüfung beobachteten Störungen entspricht . )  5.3.9.3 . Unterhaltungsautomaten mit Gewinmöglichkeit  In den Automaten eingebaute elektromechanische Einrichtungen zur Speicherung und Auszahlung von Gewinnen sind , wenn möglich ausser Betrieb zu setzen damit die Unterhaltungsfunktion unabhängig davon betrieben werden kann .  Das Unterhaltungsspiel wird durch Einwurf der kleinsten Münzeinheiten mit dem kleinsten für das Anlaufen des Automaten erforderlichen Wert ausgeführt . Dieses Unterhaltungsspiel wird so oft wiederholt , wie es für die Erzeugung von mindestens 40 gezählten Knackstörungen erforderlich ist . Entsprechend der normalen Benutzungshäufigkeit und der Münzkombination wird angenommen , daß die Zahl der Knackstörungen der Hälfte der Störungen entspricht , die während des Zeitraums zur Ermittlung der Knackrate N1 , die dem Unterhaltungsspiel entspricht , beobachtet wurde .  Die mittlere Häufigkeit und der durchschnittliche Wert der Gewinnauszahlung ist vom Hersteller anzugeben . Die Knackrate N2 der Einrichtungen zur Speicherung und Auszahlung der Gewinne werden durch Simulation eines Gewinns in Höhe des vom Hersteller angegebenen und auf den nächsten Auszahlungswert gerundeten Durchschnittswerts ermittelt . Die Simulierung dieses Gewinns ist so oft zu wiederholen , wie es für die Erzeugung von mindestens 40 Knackstörungen erforderlich ist . Damit wird die Knackrate N2 des Gewinn-Auszahlungsmechanismus ermittelt . Zur Berücksichtigung der Häufigkeit der Auszahlungen ( Trefferquote ) wird die Zahl der zur Bestimmung von N1 verwendeten Unterhaltungsspiele mit der durchschnittlichen Trefferquote multipliziert . Diese Zahl der Auszahlungen je Unterhaltungsspiel wird mit N2 multipliziert , um eine effektive Knackrate für den Gewinn-Auszahlungsmechanismus N3 zu erhalten .  Die Knackrate des Automaten ist gleich der Summe der beiden Knackraten d . h . N1 + N3 .  5.3.9.4 . Unterhaltungsautomaten ohne Gewinnmöglichkeit  5.3.9.4.1 . Spielautomaten  Der Automat muß von einem geuebten Spieler ( d . h . einem Spieler , der über eine mindestens 30minütige Erfahrung beim Betrieb dieser oder ähnlicher Automaten verfügt ) bedient werden . Gespielt wird das Spiel , das sich bei Einwurf der kleinsten Münzeinheiten mit dem kleinsten für das Anlaufen des Automaten erforderlichen Wert ergibt . Das Betriebsspiel wird so oft wiederholt , wie es für die Erzeugung von mindestens 40 gezählten Knackstörungen erforderlich ist .  5.3.9.4.2 . Videoautomaten und alle anderen Automaten , die gemäß der Betriebsanleitung des Herstellers zu betreiben sind  Als Betriebsspiel wird das Programm angenommen , das sich bei Einwurf der kleinsten Münzeinheiten mit dem kleinsten für das Anlaufen des Automaten erforderlichen Wert ergibt . Bei Automaten mit verschiedenen Programmen sollte das ungünstigste Programm verwendet werden . Wenn das Programm kürzer als 1 Minute sein sollte , darf das folgende Programm nicht innerhalb einer Minute nach dem Beginn des vorhergehenden Programms beginnen , um den normalen Gebrauch wiederzuspiegeln . Diese Ruhepause ist in die Beobachtungszeit einzubeziehen . Das Programm wird so oft wiederholt , wie es für die Erzeugung von mindestens 40 gezählten Knackstörungen erforderlich ist .  5.3.10 . Elektrostatische Luftreiniger  Zu betreiben unter normalen Arbeitsbedingungen mit einem ausreichenden Volumen Luft .  Anmerkung :  Diese Vorschrift gilt nicht für elektrostatische Luftreiniger , in die Hochfrequenzgeneratoren eingebaut sind , die mit Frequenzen über 10 kHz betrieben werden .  5.3.11 . Geräte mit eingebauten Oszillatoren  Einige Geräte mit eingebauten Oszillatoren fallen unter den Anwendungsbereich dieser Richtlinie . Für viele dieser Geräte werden in diesem Anhang keine ausdrücklichen Vorschriften über die von diesen Oszillatoren verursachte Störung festgelegt ; es gilt Abschnitt 5.1.1.5 .  Anmerkung :  In diesem Anhang sind keine ausdrücklichen Vorschriften über die Störung aufgeführt , die von Oszillatoren verursacht wird , die eine Grundfrequenz von mehr als 10 kHz haben .  5.3.11.1 . Kochgeräte , die Hochfrequenzquellen für Heizzwecke mit einer Oszillator-Grundfrequenz von nicht mehr als 10 kHz enthalten , sind unter Bedingungen zu prüfen , die eine Nutzwärmeabgabe gewährleisten ; ein mit Wasser gefuellter Topf ist zu erwärmen bis das Wasser siedet .  Anmerkung :  Hochfrequenzquellen mit einer Oszillator-Grundfrequenz von mehr als 10 kHz fallen nicht unter den Anwendungsbereich dieses Anhangs .  5.3.11.2 . Zeitgeberfrequenz-Oszillatoren , die mit Grundfrequenzen von nicht mehr als 10 kHz arbeiten , sind unter normalen Betriebsbedingungen zu messen  ( siehe Abschnitt 5.1.1.1 ) .  Anmerkung :  Zeitgeberfrequenz-Oszillatoren , die mit Grundfrequenzen von mehr als 10 kHz arbeiten , fallen nicht unter den Anwendungsbereich dieses Anhangs .  5.3.12 . Funkengeräte  5.3.12.1 . Elektronische Gasanzuender  Gemäß Abschnitt 4.2.4.1 sind handbetätigte elektronische Einfunken-Gasanzuender , deren Schalter nur für den Anschluß an oder die Trennung vom Netz in der Anlage enthalten sind ( z . B . Zentralheizungskessel , Gasheizungen aber keine Kochgeräte ) von den Vorschriften dieses Anhangs befreit ; andere Betriebsmittel mit eingebauten elektronischen Gasanzuendern sind ohne Gas wie folgt zu prüfen :  5.3.12.1.1 . Einfunkenzuender  Es ist wie folgt festzustellen , ob es sich um Dauerstörungen oder um diskontinuierliche Störungen handelt :  Es sind 10 einzelne Funken mit einem Abstand von mindestens 2 Sekunden zwischen den Funken zu erzeugen . Wenn eine Knackstörung länger als 200 ms dauert , gelten die Grenzwerte für Dauerstörungen gemäß den Tabellen I und II .  Wenn alle Knackstörungen unter 10 ms liegen , sind diese in der Amplitude nicht begrenzt .  Wenn irgendwelche Knackstörungen länger als 10 ms dauern und alle Knackstörungen weniger als 200 ms , wird der zulässige Grenzwert gemäß Abschnitt 4.2.3.3 unter Verwendung einer empirischen Knackrate N = 2 berechnet . Bei dieser Knackrate handelt es sich um einen angenommenen praktischen Wert , der einen um 24 dB gegenüber dem Grenzwert für Dauerstörungen erhöhten zulässigen Grenzwert zur Folge hat .  Der Zuender wird dann unter Zugrundelegung des ermittelten zulässigen Grenzwerts mit 40 Funken geprüft , wobei zwischen jedem Funken ein Mindestabstand von zwei Sekunden eingehalten wird , und nach der Methode des oberen Viertels gemäß Abschnitt 3.2.7 bewertet .  5.3.12.1.2 . Mehrfachzuender  Es ist wie folgt festzustellen , ob es sich bei diesen Störungen um Dauerstörungen oder um diskontinuierliche Störungen handelt :  Der Zuender ist so zu betätigen , daß 10 Funken entstehen .  Wenn entweder a ) eine der Knackstörungen 200 ms überschreitet oder b ) eine Knackstörung der nachfolgenden Knackstörung nicht mindestens 200 ms vorausgeht oder c ) mehr als 2 Knackstörungen innerhalb eines Zeitraums von zwei Sekunden auftreten , gelten die Grenzwerte für die Dauerstörung gemäß den Tabellen I und II .  Wenn a ) alle Knackstörungen unter 10 ms liegen und b ) einen Mindestabstand von 200 ms haben sowie c ) nicht mehr als 2 Knackstörungen innerhalb eines Zeitraums von zwei Sekunden auftreten , sind diese in der Amplitude nicht begrenzt .  Wenn a ) irgendwelche Knackstörungen länger als 10 ms dauern und b ) alle Knackstörungen weniger als 200 ms mit einem Mindestabstand von 200 ms sowie c ) nicht mehr als 2 Knackstörungen innerhalb eines Zeitraums von zwei Sekunden auftreten , wird der zuverlässige Grenzwert gemäß Abschnitt 4.2.3.3 unter Verwendung einer empirischen Knackrate N = 2 errechnet . Bei dieser Knackrate handelt es sich um einen angenommenen praktischen Wert , der einen um 24 dB gegenüber dem Grenzwert für Dauerstörungen erhöhten zulässigen Grenzwert zur Folge hat .  Der Zuender wird dann mit 40 Funken unter Zugrundelegung des ermittelten zulässigen Grenzwerts geprüft und nach der Methode des oberen Viertels gemäß Abschnitt 3.2.7 bewertet .  5.3.13 . Schienengebundene elektrische Spielzeuge  5.3.13.1 . Elektrische Spielzeuganlage  5.3.13.1.1 . Zu einer elektrischen Spielzeuganlage gehören der bewegliche Teil , das Steuergerät sowie die Schienen , die als Verkaufseinheit verkauft werden .  5.3.13.1.2 . Die Anlage ist gemäß den mit der Verkaufspackung gegebenen Anweisungen aufzubauen . Die Schienen sind so auszulegen , daß die grösste Fläche erreicht wird . Andere Bauteile sind gemäß Bild 9 anzuordnen .  5.3.13.1.3 . Jedes bewegliche Teil ist während des Betriebes auf der Schiene getrennt zu prüfen ; alle in der Verkaufspackung enthaltenen Teile sind zu prüfen .  5.3.13.1.4 . Die Prüfung ist gemäß Abschnitt 5.3.13.3 durchzuführen .  5.3.13.2 . Einzelteile  5.3.13.2.1 . Einzelteile , die zwar einzeln verkauft werden , aber zu einer Verkaufseinheit gehören , die die Grenzwerte erfuellt , machen keine zuzusätzliche Prüfung erforderlich .  5.3.13.2.2 . Einzelne bewegliche Teile , z . B . Lokomotiven und Autos  Einzelne bewegliche Teile sind auf einer 2 m mal 1 m messenden ovalen Schienenanlage gemäß Bild 9 zu prüfen . Die notwendigen Schienen , Verbindungsleitungen und Steuergeräte sind vom Hersteller oder Lieferanten des einzelnen beweglichen Teils zur Verfügung zu stellen . Wenn derartige Teile nicht mitgeliefert werden , muß die Prüfung an Teilen durchgeführt werden , die der Prüfstelle angemessen erscheinen . Schienen , Leitungen und Steuergeräte sind gemäß Bild 9 anzuordnen . Die Prüfungen sind gemäß Abschnitt 5.3.13.3 durchzuführen . Die Prüfungsprotokolle müssen eine Beschreibung der verwendeten Teile enthalten .  5.3.13.3 . Prüfverfahren  5.3.13.3.1 . Störspannungen auf der Netzleitung  ( 0,15 bis 30 MHz )  Nichtgeerdete Anlage : Die elektrische Spielzeuganlage ist gemäß den Abschnitten 5.3.13.1 bzw . 5.3.13.2 anzuordnen .  Die elektrische Spielzeuganlage ist in einer Höhe von 40 cm über einer Metallplatte oder über dem Metallboden eines abgeschirmten Raumes zu prüfen . Die Metallplatte muß rundum mindestens 10 cm grösser als die elektrische Spielzeuganlage sein .  Die Messungen sind an der Netzseite des Transformators/Steuergeräts unter Verwendung der CISPR-50-O-V-Netznachbildung durchzuführen . Es gelten die in Tabelle I für Elektro-Haushaltgeräte festgelegten Grenzwerte .  5.3.13.3.2 . Störspannungen auf der Netzleitung  ( 0,15 bis 30 MHz )  Geerdete Anlage : Die elektrische Spielzeuganlage ist gemäß den Abschnitten 5.3.13.1 bzw . 5.3.13.2 anzuordnen .  Die Messungen sind an der Netzseite des Transformators/Steuergeräts unter Verwendung der CISPR-50-O-V-Netznachbildung durchzuführen . Es gelten die in Tabelle I für Elektro-Haushaltgeräte festgelegten Grenzwerte .  5.3.13.3.3 . Störleistung auf der Netzleitung  ( 30 bis 300 MHz )  Die elektrische Spielzeuganlage ist gemäß den Abschnitten 5.3.13.1 bzw . 5.3.13.2 anzuordnen .  Die Messungen sind an der Netzseite des Transformators/Steuergeräts unter Verwendung der Absorptions-Meßwandlerzange durchzuführen . Es gelten die in Tabelle II für Elektro-Haushaltgeräte festgelegten Grenzwerte .  6 . MESSUNG DER STÖRSPANNUNGEN  ( 0,15 bis 30 MHz )  In diesem Abschnitt sind die allgemeinen Anforderungen für die Messung der Störspannungen festgelegt . Die besonderen Bedingungen zur Messung der von verschiedenen Gerätearten erzeugten Störspannungen sind in Abschnitt 5 aufgeführt .  6.1 . Netznachbildungen  6.1.1 . Allgemeines  Eine V-Netznachbildung ist erforderlich , um bei Hochfrequenz eine definierte Impedanz  ( Nachbildwiderstand ) an den Anschlüssen des Prüflings zu gewährleisten und um ferner den Prüfstromkreis von unerwünschten Hochfrequenzsignalen aus dem Stromversorgungsnetz zu entkoppeln .  6.1.2 . Impedanzen  Die V-Netznachbildung muß einen Widerstand von 50 O , eine Induktivität von 50 mH und eine Impedanzkurve gemäß CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) Bild 5 haben .  6.1.3 . Entkopplung  Um zu gewährleisten , daß bei der Meßfrequenz der Scheinwiderstand der Netznachbildung nicht wesentlich vom Scheinwiderstand des Netzes beeinflusst wird , ist eine geeignete Hochfrequenzimpedanz  ( Entkopplungsnetzwerk ) zwischen der Netznachbildung und dem Stromversorgungsnetz einzufügen . Diese Impedanz verringert auch die Wirkung unerwünschter Signale , die in dem Stromversorgungsnetz vorhanden sind ( siehe auch Abschnitt 6.2.1 ) .  Die Bestandteile , die diese Impedanz bilden , sind in ein Metallgehäuse einzuschließen , das direkt mit der Bezugsmasse der Messanordnung verbunden ist .  Die Anforderungen für die mit dem Entkopplungsnetz verbundenen Scheinwiderstände der Netznachbildung sind bei der Meßfrequenz zu erfuellen .  6.1.4 . Verbindung zwischen der V-Netznachbildung und dem Messempfänger  Die Anforderungen der Abschnitte 6.1.2 und 6.1.3 müssen erfuellt werden , wenn der Messempfänger mit der V-Netznachbildung verbunden ist .  6.2 . Messung von Störspannungen  6.2.1 . Verringerung der Störungen , die nicht vor dem Prüfling erzeugt werden  Bei Störspannungen , die nicht von dem Prüfling erzeugt werden ( Störspannungen , die aus dem Stromversorgungsnetz kommen oder von äusseren Feldern erzeugt werden ) , muß die Anzeige des Messempfängers mindestens 20 dB unter der niedrigsten zu messenden Störung liegen oder diese Störungen dürfen nicht meßbar sein .  Die nicht von dem Prüfling erzeugten Störungen werden gemessen , wenn der Prüfling angeschlossen aber nicht betrieben wird .  Anmerkungen :  1 . Zur Einhaltung dieser Bedingung kann es erforderlich sein , ein zusätzliches Filter im Stromversorgungsnetz einzubauen und die Messungen in einer abgeschirmten Kabine vorzunehmen .  2 . Wenn die Prüflinge im Dauerbetrieb einen Nennstrom über 6 A oder im Kurzzeitbetrieb über 10 A haben , kann es schwierig sein , diese Bedingung zu erfuellen . Falls die Fremdstörungen grösser sind als oben angegeben , ist dies in den Messergebnissen anzugeben .  6.2.2 . Anordnung der Geräte und ihr Anschluß an die Netznachbildung  6.2.2.1 . Geräte , die normalerweise ohne Erdanschluß betrieben und nicht in der Hand gehalten werden  Das Gerät ist 40 cm über einer geerdeten leitenden Fläche von mindestens 2 m mal 2 m Grösse in einem Abstand von mindestens 80 cm zu den anderen geerdeten Metallflächen anzuordnen . Erfolgt die Messung in einer abgeschirmten Kabine , so kann eine der Wände der Kabine anstelle der geerdeten Fläche benutzt werden .  Wird das Gerät ohne Anschlußleitung geliefert , so ist es in einem Abstand von 80 cm von der Netznachbildung aufzustellen und mit dieser mit einer nicht mehr als 1 m langen Leitung zu verbinden .  Wird das Gerät mit einer Anschlußleitung geliefert , so sind die Störspannungen an der Steckerseite der Leitung zu messen . Ist die Leitung länger als 80 cm , so ist sie so hin - und herzufalten , daß sie ein horizontales Bündel von etwa 30 bis 40 cm Länge ergibt .  6.2.2.2 . Geräte , die normalerweise ohne Erdanschluß betrieben und in der Hand gehalten werden  Die Messungen sind zunächst in Übereinstimmung mit Abschnitt 6.2.2.1 vorzunehmen . Zusätzliche Messungen sind dann unter Verwendung einer " künstlichen Hand " durchzuführen , um den Einfluß der Hand des Benutzers nachzubilden ( Handnachbildung ) .  Die Handnachbildung ( künstliche Hand ) besteht aus einer RC-Kombination ( Bild 5a ) , einer Reihenschaltung eines Kondensators C von 200 pF und eines Widerstands R vom 500 O . Der eine Anschluß M dieser RC-Kombination ist mit einer Metallfolie zu verbinden , die entsprechend nachstehender Beschreibung um das Gehäuse oder Teile des Gehäuses von handgeführten elektrischen Geräten gewickelt wird . Der andere Anschluß der RC-Kombination wird mit der Bezugsmasse der Messanordnung verbunden .  Das allgemeine Prinzip , das bei der Anwendung der " künstlichen Hand " zu verfolgen ist , besteht darin , daß der Anschluß M der RC-Kombination mit allen nichtrotierenden Metallteilen und einer um alle festen und abnehmbaren Handgriffe gewickelten Metallfolie verbunden wird , die mit dem Gerät geliefert wird .  Die nachstehenden Bestimmungen legen die Anwendung der " künstlichen Hand " im einzelnen fest :  a ) Wenn das Gerätegehäuse vollständig aus Metall besteht , ist eine Metallfolie nicht erforderlich ; der Anschluß M der RC-Kombination ist dann direkt mit dem Gehäuse des Gerätes zu verbinden .  b ) Wenn das Gerätegehäuse aus Isolierstoff besteht , ist die Metallfolie um den Handgriff B ( Bild 5b ) und um den zweiten Handgriff D zu wicklen , sofern vorhanden . Ausserdem ist eine 60 mm breite Metallfolie C um die Stelle des Gehäuses zu wickeln , unter der sich das Statorpaket des Motors befindet . Alle Metallfolien sowie der Bohrmaschinenhals A , sofern vorhanden , sind gemeinsam mit dem Anschluß M der RC-Kombination zu verbinden .  c ) Wenn das Gerätegehäuse teils aus Metall , teils aus Isolierstoff besteht und Handgriffe aus Isolierstoff besitzt , sind Metallfolien um die Handgriffe B und D ( Bild 5b ) und um den nichtmetallenen Teil des Gerätegehäuses C zu wickeln . Der metallene Teil des Gerätegehäuses , der Bohrmaschinenhals A , die Metallfolien auf den Handgriffen B und D und die Metallfolie auf dem Gerätegehäuse C sind gemeinsam mit dem Anschluß M der RC-Kombination zu verbinden .  d ) Wenn ein doppeltisoliertes Gerät zwei Handgriffe aus Isolierstoff A und B und ein Metallgehäuse C hat , z . B . eine elektrische Säge ( Bild 5c ) , sind Metallfolien um beide Handgriffe zu wickeln . Die Metallfolien von A und B und das Metallgehäuse C sind gemeinsam mit dem Anschluß M der RC-Kombination zu verbinden .  6.2.2.3 . Geräte , die normalerweise mit einem Erdanschluß betrieben werden müssen  Bei den Messungen ist das Gerätegehäuse mit der Bezugsmasse der Messanordnung zu verbinden .  Wird das Gerät ohne Anschlußleitung geliefert , so ist es in einem Abstand von 80 cm von der V-Netznachbildung aufzustellen und mit ihr mit einer nicht mehr als 1 m langen Leitung zu verbinden . Das Gehäuse oder Gestell des Gehäuses ist mit der Bezugsmasse der Messanordnung mit einer parallel zur Netzanschlußleitung verlaufenden Leitung zu verbinden , die die gleiche Länge hat und nicht mehr als 10 cm von ihr entfernt ist .  Wird das Gerät mit einer Anschlußleitung geliefert , so sind die Störspannungen an der Steckerseite der Leitung zu messen . Ist die Leitung länger als 80 cm , so ist sie so hin - und herzufalten , daß sich ein horizontales Bündel von etwa 30 bis 40 cm Länge ergibt .  Enthält diese Leitung den Erdleiter , so ist das Steckerende des Erdleiters mit der Bezugsmasse der Messanordnung zu verbinden . Ist in der Anschlußleitung kein Erdleiter vorhanden , so ist die Bezugsmasse der Messanordnung mit einer 80 cm bis 1 m langen Leitung analog , wie oben für ohne Anschlußleitung gelieferte Geräte vorgeschrieben , zu verbinden .  7 . MESSUNG DER STÖRLEISTUNG  ( 30 bis 300 MHz )  7.1 . Meßgerät  Benutzt wird eine Absorptions-Meßwandlerzange gemäß CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) .  7.2 . Meßverfahren  Die zu prüfende Störquelle wird auf einem nichtmetallischen Tisch in einem Abstand von mindestens 40 cm von anderen metallenen Gegenständen aufgestellt . Die Netzanschlußleitung wird dabei vom Gerät weg so weit geradlinig geführt , daß duch Hin - und Herschieben des Meßgeräts entlang der Leitung die Abstimmung erfolgen kann .  Beim Messen soll das Meßgerät bei jeder Meßfrequenz so hin - und hergeschoben werden , daß es die maximale Leistung aufnimmt .  Man erhält die abgegebene Störleistung aus der Eichkurve des Meßgeräts .   ( 8 . )  9 . ANWENDUNG DER GRENZWERTE BEI DER PRÜFUNG DER ÜBEREINSTIMMUNGEN VON SERIENGEFERTIGTEN GERÄTEN  9.1 . Die Prüfungen müssen wie folgt durchgeführt werden :  9.1.1 . an einer Stichprobe von Geräten des jeweiligen Typs mit einer statistischen Bewertung gemäß Abschnitt 9.3 oder  9.1.2 . der Einfachheit halber an nur einem Gerät .  9.2 . Spätere Prüfungen , die von Zeit zu Zeit an stichprobenartig aus der Erzeugung ausgewählten Geräten durchgeführt werden , sind besonders im Falle von Abschnitt 9.1.2 notwendig . Bei Meinungsverschiedenheiten , die möglicherweise zur Zurücknahme der Typengenehmigung führen , ist die Zurücknahme erst nach der Durchführung von Prüfungen gemäß Abschnitt 9.1.1 in Erwägung zu ziehen .  9.3 . Die statistische Übereinstimmung wird durch folgende Prüfung festgestellt :  Die Prüfung ist an einer Stichprobe von mindestens 5 und höchstens 12 Geräten des betreffenden Typs durchzuführen . Sind wegen aussergewöhnlichen Bedingungen 5 Geräte nicht verfügbar , ist eine Stichprobe von 4 oder 3 Geräten zu nehmen . Die Übereinstimmung ist erreicht , wenn folgendes Verhältnis besteht :  x + kS n * L .  Darin sind :  x = arithmetischer Mittelwert der Störpegel von n Geräten der Probe ;  S n = Streuungsmaß erhalten durch  S ( 2,n ) = 1 / ( n - 1 ) S ( x - x)2  x = Störpegel des einzelnen Geräts ;  L = Grenzwert ;  k = der aus den Tabellen der nichtzentralen t-Verteilung entnommene Faktor für eine Sicherheit von 80 % , daß mindestens 80 % der Produktion die Grenzwerte einhalten . Der Wert von k hängt vom Umfang der Stichproben ab und ist in Tabelle IV angegeben ;  TABELLE IV  n * 3 * 4 * 5 * 6 * 7 * 8 * 9 * 10 * 11 * 12 *  k * 2,04 * 1,69 * 1,52 * 1,42 * 1,35 * 1,30 * 1,27 * 1,24 * 1,21 * 1,20 *  Die Werte von x , x , S n und L werden logarithmisch ausgedrückt : dB ( mV ) oder dB ( pW ) .  ANLAGE A  GRENZWERTE FÜR DISKONTINUIERLICHE STÖRUNGEN BESTIMMTER GERÄTE BEI ANWENDUNG DER FORMEL 20 LOG10 30/N  TABELLE I  Beispiele für Geräte und für die Anwendung der Störgrenzwerte , wenn die Knackrate N von der Anzahl der gezählten Knackstörungen abgeleitet ist  Art der Geräte * Betriebsbedingungen Abschnitt * Frequenzbereich ( MHz ) * Zulässiger Grenzwert *  Waschmaschinen * 5.3.1.10 * * *  Geschirrspülmaschinen * 5.3.1.12 * * *  Warmhalteplatten * 5.3.5.3 * * *  Dampferzeuger * 5.3.5.4 * * Friteusen * 5.3.5.5 * * *  Tischgrillgeräte * 5.3.5.5 * * *  Waffeleisen * 5.3.5.6 * * *  Wasserkocher * 5.3.5.7 * * Der Wert in Tabelle I erhöht mit : *  Kaffeemaschinen * 5.3.5.7 * * *  Kochkessel * 5.3.5.7 * * *  Flaschenwärmer * 5.3.5.7 * * *  Leimkocher * 5.3.5.7 * * *  Tauchsieder * 5.3.5.7 * * *  Kochtöpfe * 5.3.5.7 * 0,15 - 0,5 * 20 log10 30/N dB ( mV ) *  Milchwärmer * 5.3.5.7 * * *  Sterilisatoren * 5.3.5.7 * 0,5 - 5 * 20 log10 30/N dB ( mV ) *  Bügelpressen * 5.3.5.9 * * *  Bügelgeräte mit umlaufender Walze * 5.3.5.9 * 5 - 30 * 20 log10 30/N dB ( mV ) *  Tischbügelmaschinen und freistehende Bügelmaschinen * 5.3.5.9 * * *  Konvektoren * 5.3.5.11 * * *  Heizlüfter * 5.3.5.11 * * *  Heizgeräte mit Flüssigkeitsfuellung * 5.3.5.11 * * *  Raumheizgeräte * 5.3.5.11 * * *  Haartrockner * 5.3.5.12 * * *  Durchlaufwassererhitzer * 5.3.5.14 * * *  Heißwasserbereiter mit und ohne Speicher ( Boiler ) * 5.3.5.14 * 30 - 300 * 20 log10 30/N dB ( pW ) *  Bettwärmer * 5.3.5.15 * * *  Heizdecken * 5.3.5.15 * * *  Heizmatratzen * 5.3.5.15 * * *  Heizkissen * 5.3.5.15 * * *  Einzelthermostate für die Steuerung von Raumheizgeräten , Wassererhitzern und Ölbrennern * 5.3.5.16 * * *  Elektrozaungeräte * 5.3.6 * * *  Bratpfannen (**) * 5.3.5.5 * * *  Kochtöpfe (**) * 5.3.5.5 * * *  Brotröster (**) * 5.3.5.13 * * *  (**) Werden die Bedingungen Knackstörungen * 10 ms und N * 5 erfuellt , so gibt es keinen Grenzwert für die Amplitude . Siehe Abschnitt 4.2.4.2 .  TABELLE II  Beispiele für Geräte und für die Anwendung der Störgrenzwerte , für die die Knackrate N gemäß der einschlägigen Betriebsbedingungen von der Anzahl der Schaltvorgänge und vom Faktor f abgeleitet ist  Art der Geräte * Betriebsbedingungen Abschnitt * Faktor f * Zulässiger Grenzwert *  Kühlgeräte * 5.3.1.9 * 0,5 * *  Küchenherde mit automatisch geregelten Kochplatten (**) * 5.3.5.1 * 0,5 * *  Back - und Bratöfen (**) * 5.3.5.2 * 1,0 * *  Geräte mit einer oder mehreren Kochplatten , die durch Thermostate oder Regler gesteuert werden * 5.3.5.1 * 0,5 * *  Bügeleisen (**) * 5.3.5.10 * 0,66 * wie in Tabelle I *  Drehzahlsteller und Anlaßschalter für Nähmaschinen * 5.3.7.1 * 1,0 * *  Drehzahlsteller und Anlaßschalter für Zahnbohrmaschinen * 5.3.7.1 * 1,0 * *  Anlaßschalter für Addiermaschinen * 5.3.7.2 * 1,0 * *  Anlaßschalter für Rechenmaschinen * 5.3.7.2 * 1,0 * *  Anlaßschalter für Registrierkassen * 5.3.7.2 * 1,0 * *  Bildwechselschalter für Diaprojektoren * 5.3.7.3 * 1,0 * *  (**) Werden die Bedingungen Knackstörungen * 10 ms und N * 5 erfuellt so gibt es keinen Grenzwert für die Amplitude . Siehe Abschnitt 4.2.4.2 .  TABELLE III  Anwendung der Störgrenzwerte , wenn die mittleren Intervalle zwischen aufeinanderfolgenden Knackstörungen länger als 5 Minuten sind  Art der Geräte * Besondere Bedingungen * Frequenzbereich ( MHz ) * Zulässiger Grenzwert *  Alle Geräte * für Werte von N < 0,2 * 0,15 - 0,5 * linear mit dem Logarithmus der Frequenz abnehmend von 110 dB ( mV ) bis 100 dB ( mV ) *   * * 0,5 - 5 * 100 dB ( mV ) *   * * 5 - 30 * 104 dB ( mV ) *   * * 30 - 300 * mit der Frequenz linear ansteigend von 89 dB ( pW ) bis 99 dB ( pW ) *  ANLAGE B  BEISPIEL FÜR DIE ANWENDUNG DER METHODE DES OBEREN VIERTELS ZUR FESTSTELLUNG DER EINHALTUNG DER STÖRGRENZWERTE  Beispiel : ( Trommeltrockner )  Das Gerät hat ein Programm , das automatisch abschaltet , wodurch die Beobachtungszeit festgelegt ist , die mehr als 40 gezählte Knackstörungen enthält .  Erster Prüflauf  Knackstörung Nr . : * 1 * 2 * 3 * 4 * 5 * 6 * 7 * 8 * 9 * 10 * 11 * 12 * 13 * 14 * 15 * 16 * 17 * 18 * 19 * 20 * 21 * 22 * 23 * 24 * 25 * 26 * 27 * 28 * 29 * 30 * 31 * 32 * 33 * 34 * 35 * 36 * 37 * 38 * 39 * 40 * 41 * 42 * 43 * 44 * 45 * 46 * 47 * 48 * 49 * 50 * 51 * 52 * 53 * 54 * 55 * 56 *   * (*) * (*) * (*) * (-) * (*) * (-) * (*) * (*) * (-) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (-) * (*) * (*) * (-) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (-) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (*) * (-) * (-) * (*) * (*) * (*) * (-) * (*) *  Frequenz 550 kHz  Grenzwert für Dauerstörungen : 56 dB ( mV )  (*) = gezählte Knackstörung  (-) = Knackstörung  Gesamtdauer des Prüflaufs ( T ) = 35 Minuten  Gesamtzahl der gezählten Knackstörungen ( n1 ) = 47  N = 47/35 = 1,3  20 log10 30/N = 20 log10 30/1,3 = 27,5 dB  Zulässiger Grenzwert für 550 kHz : 56 + 27,5 = 83,5 dB ( mV ) .  Die Zahl der zulässigen Knackstörungen über dem zulässigen Grenzwert beträgt 47/4 = 11,75 ,  d . h . es sind nur 11 Knackstörungen dieser Art erlaubt . Ein zweiter Prüflauf wird durchgeführt , um festzustellen , wie viele Knackstörungen den zulässigen Grenzwert überschreiten . Die Dauer des zweiten Prüflaufs ist mit der für den ersten Prüflauf zugrunde gelegten Zeit identisch .  Zweiter Prüflauf  Knackstörung Nr . : * 1 * 2 * 3 * 4 * 5 * 6 * 7 * 8 * 9 * 10 * 11 * 12 * 13 * 14 * 15 * 16 * 17 * 18 * 19 * 20 * 21 * 22 * 23 * 24 * 25 * 26 * 27 * 28 * 29 * 30 * 31 * 32 * 33 * 34 * 35 * 36 * 37 * 38 * 39 * 40 * 41 * 42 * 43 * 44 * 45 * 46 * 47 * 48 * 49 * 50 * 51 * 52 * 53 * 54 * 55 * 56 *   * (*) * (-) * (*) * (-) * (-) * (*) * (*) * (-) * (-) * (*) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (*) * (*) * (*) * (-) * (*) * (-) * (*) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (*) * (-) * (*) * (-) * (-) * (*) * (*) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) * (-) *  Frequenz 550 kHz  Zulässiger Grenzwert : 83,5 dB ( mV )  (*) = Knackstörungen , die den zulässigen Grenzwert überschreiten  (-) = Knackstörungen , die den zulässigen Grenzwert nicht überschreiten  Gesamtdauer des Prüflaufs ( T ) = 35 Minuten  ( entspricht dem ersten Prüflauf ) .  Die Zahl der Knackstörungen über dem zulässigen Grenzwert beträgt 14 .  Die Zahl der zulässigen Knackstörungen beträgt 11 , demzufolge wird das GERÄT ZURÜCKGEWIESEN !   ( ANLAGE C )  ANLAGE D  LEITFADEN FÜR DIE MESSUNG VON DISKONTINUIERLICHEN STÖRUNGEN  D1 . ALLGEMEINES  D1.1 . Dieser Leitfaden ist nicht darauf ausgerichtet , die Vorschriften dieser Richtlinie auszulegen ; er soll dem Benutzer lediglich als Führer durch die ziemlich komplexen Verfahren dienen und die Messung von diskontinuierlichen Störungen erleichtern .  D1.1.1 . Für die Zwecke dieser Messung können die Geräte wie folgt in zwei grobe Kategorien unterteilt werden :  a ) Geräte , die diskontinuierliche Störungen erzeugen , aber keine Dauerstörung bewirken ;  b ) Geräte , die beide Arten von Störungen erzeugen .  Diese Grobunterteilung kann wie folgt weiter verfeinert werden :  a ) Geräte , bei denen die Messung der diskontinuierlichen Störung ohne Verwendung eines Messempfängers , d . h . durch Verwendung eines an eine V-Netznachbildung angeschlossenen Oszilloskops durchgeführt werden kann ( siehe Abschnitt D2.3 ) ;  b ) Geräte , bei denen die Verwendung des CISPR-Messempfängers mit bewerteter Anzeige erforderlich ist ;  c ) Geräte , bei denen unter besonderen Bedingungen eine Erhöhung der Grenzwerte festgelegt ist  ( siehe Abschnitte 3.2.6 , 4.2.3 und 4.2.4 ) .  D1.1.2 . Das Flußdiagramm im Bild 10 enthält eine vereinfachte Anleitung zur Messung der diskontinuierlichen Störungen .  Die diskontinuierliche Störung ist am tonfrequenten  ( NF-)Ausgang von Tonrundfunkempfängern und bei Video - und NF-Ausgängen von Fernseh-Rundfunkempfängern im Vergleich zur Dauerstörung subjektiv weniger störend , da sie im allgemeinen impulsartig auftritt . Damit hängt die subjektive Wirkung vom Abstand der Impulse ab , der durch die Knackrate N bestimmt wird  ( siehe Abschnitt 3.2.5 ) . Daher gelten für die auf Haushaltsgeräte angewandten Grenzwerte für diskontinuierliche Störungen eine Reihe von Erleichterungen .  Während der Messungen ist das Gerät gemäß Abschnitt 5 zu betreiben .  Zur Feststellung der Knackrate N ( siehe Abschnitt 3.2.5 ) durch das Zählen von Knackstörungen sind die Empfänger-Dämpfungsglieder so einzustellen , daß ein dem Grenzwert für Dauerstörungen in der Amplitude entsprechendes Eingangssignal einen Ausschlag etwa in der Mitte des Anzeigeinstruments ergibt . Dann ist während der Beobachtungszeit  ( siehe Abschnitt 3.2.4 ) die Zahl der ( weniger als 200 ms dauernden ) Störungen zu zählen , die einen grösseren Ausschlag ergeben .  Für bestimmte Geräte ( siehe Abschnitt 4.2.4.6 ) wird die Knackrate N aus der Anzahl der Schaltvorgänge  ( siehe Abschnitt 3.2.3 ) der Kontakte ermittelt , die die Störungen verursachen .  Die Anwendung der Formel 20 log10 30/N ( bei der N die Knackrate ist ) ermöglicht eine Erhöhung des Grenzwerts um 6 dB für jede Minderung von N um eine Oktave ( siehe Abschnitt 3.2.6 ) . Weitere Erleichterungen für besondere Geräte sind in Abschnitt 4.2.4 aufgeführt .  Der Wert des ermittelten N ist in die Formel 20 log10 30/N einzusetzen , um die zulässigen  ( erhöhten ) Grenzwerte ( siehe Abschnitt 3.2.6 ) zu berechnen . Die Dämpfungsglieder sind dann ähnlich wie oben beschrieben auf den zulässigen ( erhöhten ) Grenzwert einzustellen und die Zahl der Störungen zu zählen , die den erhöhten ( zulässigen ) Schwellenwert während der Beobachtungszeit überschreiten .  Danach soll die Methode des oberen Viertels auf die Ergebnisse angewandt worden , um die Übereinstimmung festzustellen ( siehe Anlage B ) .  Im allgemeinen erfordert die Messung der diskontinuierlichen Störung die Ermittlung ihrer Amplitude und Dauer sowie des Abstands zwischen verschiedenen Störimpulsen der diskontinuierlichen Störung . Um zu ermitteln , ob das Gerät die zutreffenden Grenzwerte einhält , ist es notwendig , eine Klassifizierung der diskontinuierlichen Störungen entsprechend den nachstehenden Grundparametern vorzunehmen :  a ) Relative Amplitude der diskontinuierlichen Störung : Liegt sie über dem Grenzwert der Dauerstörung und , als nächstes , liegt sie über dem zulässigen Grenzwert der diskontinuierlichen Störung ?  b ) Dauer der diskontinuierlichen Störung : Beträgt sie weniger als 10 ms , mehr als 10 ms , aber weniger als 200 ms , mehr als 200 ms ?  c ) Abstand zwischen den Störimpulsen der diskontinuierlichen Störung ( d . h . gezählten Knackstörungen ) : Beträgt er weniger als 200 ms , mehr als 200 ms , ist er so bemessen , daß in einem 2-Sekunden-Zeitraum mehr als 2 Störimpulse auftreten ?  d ) Wiederholrate der diskontinuierlichen Störungen  ( Knackrate N ) : Wie groß ist die Zahl der diskontinuierlichen Störimpulse pro Minute , ist sie grösser als 30 , kleiner als 30 , aber grösser als 5 , kleiner als 5 , aber grösser als 0,2 , kleiner als 0,2 ?  Die Messung dieser Grundparameter wird in Abschnitt D2 beschrieben .  Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind dann zu treffen , wenn die diskontinuierliche Störung bei einer gleichzeitig vorhandenen Dauerstörung zu messen ist , da die Dauerstörung die Messungen der diskontinuierlichen Störung bis zu einem gewissen Grad beeinflussen kann . In solchen Fällen ist der ZF-Bezugspegel  ( siehe Abschnitt D2.1 ) um einen entsprechenden Wert zu erhöhen . In der Praxis kann dies - vorausgesetzt , daß das geforderte Ergebnis erzielt wird - auf jede beliebige Art und Weise , z . B . durch Anschließen eines Dämpfungsglieds an den ZF-Ausgang des Messempfängers , erzielt werden .  Störmessungen werden unter Verwendung des Funkstörungs-Messempfängers gemäß Abschnitt 1 der CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) und der V-Netznachbildung sowie der Absorptions-Meßwandlerzange gemäß Abschnitt 2 jener Publikation in Verbindung mit einem ( Speicher-)Oszilloskop oder einem Störanalysator für die automatische Messung und Bewertung der Messergebnisse gemäß Abschnitt 30 und Anhang R der CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) durchgeführt .  D2 . MESSUNG DER GRUNDPARAMETER  D2.1 . Pegeleinstellung des HF-Eingangsdämpfungsglieds  Für die Messung und Bestimmung der diskontinuierlichen Störung wird das HF-Eingangsdämpfungsglied des Messempfängers in die Stellung gebracht , die eine 0-dB-Anzeige des Meßgeräts verursacht , wenn ein sinusförmiges Signal mit einem der Dauerstörung entsprechenden gleich grossen Pegel auf den HF-Eingang des Messempfängers gegeben wird .  Anmerkung :  Andere Eichquellen ( z . B . 100-Hz-Impulse ) können verwendet werden , doch sollte der CISPR-Bewertungsfaktor berücksichtigt werden .  Der der oben erwähnte 0-dB-Anzeige des Meßgeräts entsprechende ZF-Signalpegel wird als ZF-Bezugssignalpegel definiert .  D2.2 . Amplitude  Die Amplitude der diskontinuierlichen Störung ist gleich der bewerteten Anzeige des Messempfängers gemäß Abschnitt 1 der CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) .  Die Amplitude kann auch mit einer an den ZF-Ausgang des Messempfängers angeschlossenen analogen Schaltung gemessen werden , die die elektrischen und mechanischen Eigenschaften des Detektors sowie des Anzeigeinstruments nachbildet .  Bei rasch aufeinanderfolgenden diskontinuierlichen Störimpulsen besteht die Möglichkeit , daß das Anzeigeinstrument nur eine Ablenkung anzeigt , die die 0-dB-Anzeige überschreitet . In diesem Fall geht man davon aus , daß jeder einzelne Störimpuls die 0-dB-Anzeige überschreitet . Die Dauer dieser verschiedenen Störimpulse wird gemäß dem Verfahren untersucht , das in dem nachstehenden Abschnitt beschrieben wird .  D2.3 . Dauer und Abstand  Stördauer und -abstand werden entweder mit einem  ( Speicher-)Oszilloskop oder einem Störanalysator am ZF-Ausgang des Messempfängers gemessen . Zur Ermittlung der Dauer und des Abstands gezählter Knackstörungen wird nur der Teil der diskontinuierlichen Störung berücksichtigt , der den ZF-Bezugssignalpegel  ( siehe Abschnitt D2.1 ) und die zutreffende bewertete Anzeige des Messempfängers ( siehe Abschnitt D2.2 ) überschreitet .  Messungen der Stördauer können auch im Netzstromkreis durch Anschluß des Oszilloskops an die V-Netznachbildung durchgeführt werden , vorausgesetzt , daß dies zu den gleichen Ergebnissen wie bei Messungen am ZF-Ausgang des Messempfängers führt . In diesem Fall ist die Netzfrequenz hinreichend zu unterdrücken .  Anmerkung :  Infolge der begrenzten Bandbreite des Messempfängers kann die Form und möglicherweise die Dauer der diskontinuierlichen Störung verändert werden . Es wird daher empfohlen , die einfache Kombination Oszilloskop/V-Netznachbildung nur dann zu verwenden , wenn die Ausnahmeregelung " keine Amplitudenbegrenzung " gilt ( siehe Abschnitt 4.2.4.2 ) , d . h . , daß die Dauer jeder gezählten Knackstörung weniger als 10 ms und die Knackrate N nicht mehr als 5 beträgt . In allen Fällen , in denen die Amplitude und die Dauer einer Störung zu berücksichtigen sind , wird empfohlen , einen CISPR-Empfänger zu verwenden .  D2.4 . Wiederholrate  Die Wiederholrate der diskontinuierlichen Störung wird als Knackrate N bezeichnet , wobei N entweder gleich der Zahl der gezählten Knackstörungen pro Minute oder gleich der Zahl der mit einem Faktor  " f " multiplizierten Schaltvorgänge ist ( siehe Abschnitt 3.2.5 und Tabelle II des Anhangs A ) . N wird in der Beobachtungszeit T ( siehe Abschnitt 3.2.4 ) bestimmt .  D3 . MESSUNG DER DISKONTINUIERLICHEN STÖRUNG  D3.1 . Verwendung eines Oszilloskops  Das zu prüfende Gerät wird für Messungen im Frequenzbereich 0,15 bis 30 MHz an eine CISPR-V-Netznachbildung angeschlossen oder es wird für Messungen im Frequenzbereich 30 bis 300 MHz eine Absorptions-Meßwandlerzange benutzt . Der Messempfänger wird dementsprechend entweder mit der V-Netznachbildung oder der Meßwandlerzange verbunden , während ein Oszilloskop an den ZF-Ausgang des Messempfängers angeschlossen wird . Die kritische Grenzfrequenz des Oszilloskops darf nicht niedriger als die Zwischenfrequenz des Messempfängers sein .  Die Triggerung des Oszilloskops ist auf den ZF-Bezugssignalpegel einzustellen ( siehe Abschnitt D2.1 ) .  Nur diejenigen Störungen , die bewirken , daß das Meßgerät des Messempfängers die 0-dB-Anzeige überschreitet ( wobei die Dämpfungsglieder entsprechend D2.1 eingestellt wurden ) , sind zu bewerten .  Es wird empfohlen , für die erste Messung der Dauer und des Abstands der diskontinuierlichen Störung die Zeitbasis des Oszilloskops so einzustellen , daß die gesamte Anzeigenbreite mindestens 2 s beträgt .  Wenn am Ende eines Zwei-Sekunden-Zeitraumes oder zu Beginn des nächsten Zwei-Sekunden-Zeitraums mehr als eine Knackstörung beobachtet wird  ( siehe Abschnitt 4.2.3.2 ) , empfiehlt es sich , zur Überprüfung der Vorschrift " nicht länger als zweimal in einem Zwei-Sekunden-Zeitraum auftreten " die Messung bei einer niedrigeren oder höheren Zeitablenkung zu wiederholen . Auf diese Weise können kurz aufeinanderfolgende Knackstörungen analysiert werden .  Die nachstehenden Zeitablenkungen werden bei der weiteren Bewertung der Dauer und des Abstands der diskontinuierlichen Störung empfohlen :   - für Störungen mit einer Dauer von < 10 ms : Zeitablenkung 1 bis 5 ms/cm ,   - für Störungen mit einer Dauer von * 10 ms < 200 ms : Zeitablenkung 20 bis 100 ms/cm ,   - für Störungen mit einem Abstand von * 200 ms : Zeitablenkung 100 ms/cm .  Anmerkungen :  1 . Diese Zeitablenkungen ermöglichen eine visuelle Bewertung bis zu einer Genauigkeit von ca . 5 % , die der für den Störanalysator festgelegten 5 %igen Genauigkeit entspricht ( siehe CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) Abschnitt 30 ) .  2 . Zur Beurteilung aller vorerwähnten Kriterien wird empfohlen , mindestens 40 gezählte Knackstörungen oder Schaltvorgänge zu beobachten . Dabei sollte berücksichtigt werden , daß , wenn ein bestimmtes Kriterium nur einmal ermittelt wird , angenommen werden muß , daß das Gerät stets die gleichen Eigenschaften aufweist .  Bei der Verwendung von Speicheroszilloskopen ist darauf zu achten , daß die richtige Schreibgeschwindigkeit eingestellt wird , da sonst die Möglichkeit besteht , daß die Impulsspitzen nicht vollständig dargestellt werden .  Alle Bedingungen , die die Anwendung der Grenzwerte der diskontinuierlichen Störung erlauben , müssen eingehalten werden , wenn die Grenzwerte der diskontinuierlichen Störung unter Verwendung der Formel 3.2.6 angewandt werden dürfen , d . h . daß der Grenzwert für die Dauerstörung um einen Wert gleich 20 log10 30/N ( 0,2 * N * 30 ) erhöht wird . N ist die Knackrate gemäß Abschnitt D2.4 .  D3.2 . Anwendung eines Störanalysators  Der Analysator ist an den ZF-Ausgang des Messempfängers anzuschließen . Die Kombination Analysator/Empfänger soll entsprechend der Betriebsanleitung eingestellt und die Funktionsprüfungen gemäß CISPR-Publikation 16 ( 1977 ) Abschnitt 30 durchgeführt werden .  Das zu prüfende Gerät wird für Messungen im Frequenzbereich 0,15 bis 30 MHz an eine V-Netznachbildung angeschlossen oder es wird für Messungen im Frequenzbereich 30 bis 300 MHz eine Absorptions-Meßwandlerzange benutzt . Der Messempfänger wird dementsprechend entweder mit der V-Netznachbildung oder der Meßwandlerzange verbunden . Der so angeschlossene Analysator ermittelt die durch das Gerät verursachte diskontinuierliche Störung automatisch . Der Analysator zeigt automatisch an , ob das Gerät Dauerstörungen erzeugt , die über dem Grenzwert für Dauerstörungen liegen , oder ob die Bedingungen , die die Anwendung der Grenzwerte für die diskontinuierliche Störung erlauben , eingehalten werden .  Wenn die besonderen Bedingungen gemäß den Abschnitten 4.2.3.5 , 4.2.4.3 und 4.2.4.4 gelten , ist darauf zu achten , ob vom Analysator angezeigte Überschreitungen der Grenzwerte zutreffen .  Wenn die Grenzwerte der diskontinuierlichen Störung auf das Gerät angewendet werden sollen , ist die Formel gemäß Abschnitt 3.2.6 zu verwenden , d . h . daß der Grenzwert für die Dauerstörung um einen Wert gleich 20 log10 30/N ( 0,2 * N * 30 ) erhöht wird . N ist die Knackrate gemäß Abschnitt D2.4 .  D3.3 . Auswertung der Ergebnisse  Die Übereinstimmung mit dem ( oben berechneten ) zulässigen Grenzwert wird gemäß der Methode des oberen Viertels gemäß Abschnitt 3.2.7 ermittelt , d . h . man geht davon aus , daß das geprüfte Gerät den Grenzwert erfuellt , wenn nicht mehr als ein Viertel der gezählten Knackstörungen oder der Störungen durch Schaltvorgänge über dem Grenzwert liegt .  Bild 1  Beispiele für diskontinuierliche Störungen , wie sie am ZF-Ausgang beobachtet werden , die als Knackstörungen gelten ( siehe Abschnitt 3.2.1 )  Bild 1a  Eine Knackstörung  Störung von nicht mehr als 200 ms Dauer , bestehend aus einer fortlaufenden Folge von Störimpulsen .  Bild : siehe ABl .  Bild 1b  Eine Knackstörung  Mehrere einzelne Störimpulse von weniger als je 200 ms Dauer , mit weniger als 200 ms Abstand und einer Gesamtdauer von nicht mehr als 200 ms .  Bild : siehe ABl .  Bild 1c  Zwei Knackstörungen  Zwei Störungen von weniger als je 200 ms Dauer und einem Abstand von mindestens 200 ms .  Bild : siehe ABl .  Bild 2  Beispiele von diskontinulerlichen Störungen , wie sie am ZF-Ausgang beobachtet werden , für die die Grenzwerte von Dauerstörungen anzuwenden sind ( siehe Abschnitt 4.2.3.1 )  Bild 2a  Mehr als 2 Knackstörungen innerhalb von 2 s .  Bild : siehe ABl .  Bild 2b  Mehrere einzelne Störimpulse von weniger als je 200 ms Dauer mit weniger als 200 ms Abstand und einer Gesamtdauer von mehr als 200 ms .  Bild : siehe ABl .  Bild 2c  Zwei Störungen mit einem Abstand von weniger als 200 ms und einer Gesamtdauer von mehr als 200 ms .  Bild : siehe ABl .  Bild 3  Messanordnung für Halbleiter-Stellglieder ( siehe Abschnitt 5.2 )  Bild : siehe ABl .  Anmerkungen :  1 . Die Bezugsmasse des Funkstör-Messempfängers ist mit der V-Netznachbildung zu verbinden .  2 . Die Länge des Koaxialkabels des Tastkopfes soll 2 m nicht überschreiten .  3 . Wenn sich der Umschalter X in Stellung 2 befindet , soll der Anschluß an der Netznachbildung für den Messempfänger durch einen dem Eingangswiderstand des Messempfängers entsprechenden Nachbild-Widerstand abgeschlossen werden .  4 . Soll ein zweipoliges Halbleiter-Stellglied lediglich in einer Phase betrieben werden , so ist bei der Messung stets die zweite Phase - wie in Bild 3a angegeben - hinzuzuschalten .  Bild 3a  Messanordnung für einphasigen Betrieb ( vgl . Bild 3 )  Bild : siehe ABl .  Bild 4  Anordnung zum Messen der Störspannung von Elektrozaungeräten ( siehe Abschnitt 5.3.6 )  Bild : siehe ABl .  1 . Elektrozaungerät .  2 . V-Netznachbildung entsprechend Abschnitt 6.1.2 .  3 . Netzanschlußleitung des Elektrozaungeräts .  4 . Funkstör-Messempfänger .  5 . Nachbildung des Zauns ( der Widerstand von 300 O wird gebildet durch einen 250-O-Widerstand in Reihe mit dem 50-O-Widerstand der Netznachbildung in V-Schaltung ) .  6 . Die Grenzwerte gelten für die Störspannung an den Netzanschlüssen ; folglich ist die aus 250 O in Reihe mit 50 O resultierende Spannungsteilung  ( entsprechend - 16 dB ) bei der Messung an Klemme C zu berücksichtigen .  Bild 5  Anwendung der Handnachbildung ( siehe Abschnitt 6.2.2.2 )  Bild 5a  Handnachbildung  Bild : siehe ABl .  Bild 5b  Handgeführte elektrische Bohrmaschine  Bild : siehe ABl .  Bild 5c  Handgeführte elektrische Säge  Bild : siehe Abl .  Bild 9  Messanordnung für schlenengebundene Spielzeuge  ( siehe Abschnitt 5.3.13 )  Bild : siehe ABl .  Anmerkungen :  1 . Bei Messungen der Störspannung ( 0,15 bis 30 MHz ) sollte der nächstgelegene Teil der Schiene nicht weiter als 1,0 Meter vom Punkt X entfernt sein .  Bei Störleistungsmessungen ( 30 bis 300 MHz ) muß der Abstand vom Punkt X zum nächstgelegenen Teil der Schiene auf 6 m erweitert werden , um die Verwendung der Meßwandlerzange zwischen dem Punkt X und dem Transformator/Steuergerät zu ermöglichen .  2 . Die überstehenden Teile der Verbindungsleitungen sind so zusammenzufalten , daß sich ein horizontales Bündel von etwa 30 bis 40 cm Länge ergibt .  3 . Die Abmessung A ist , wenn möglich , auf 10 cm einzustellen .  Bild 10  Flußdiagramm zur Messung der diskontinuierlichen Störung ( siehe Anlage D )  Bild : siehe ABl .  ANMERKUNG  Dieser Anhang basiert auf der Publikation 14 , erste Auflage 1975 , und der Ergänzung Nr . 1 ( Oktober 1980 ) des " International Special Committee on Radio Interference ( CISPR ) " der Internationalen Elektronischen Kommission ( IEC-CEI ) , Limits and methods of measurement of radio interference characteristics of household electrical appliances , portable tools and similar electrical apparatus ...  ( Grenzwerte und Verfahren zur Messung der Eigenschaften von Elektro-Haushaltgeräten , handgeführten Elektrowerkzeugen und ähnlichen Elektrogeräten im Hinblick auf Funkstörungen ) , geändert gemäß den Dokumenten CISPR/F ( SEC ) Nr . 42 , 43 , 44 , 45 , 46 , 47 , 48 und 49 .  Der Anhang basiert ferner auf dem Harmonisierungsdokument des Europäischen Komitees für elektronische Normung  ( CENELEC ) HD 20.S2 ( 1979 ) .