CELEX: C2003/007/47
Language: de
Date: 2003-01-11 00:00:00
Title: Rechtssache T-337/02: Klage der Olga Lutz Herrera gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 11. November 2002

C 7/24                DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                   11.1.2003
Klagegründe und wesentliche Argumente                                 —      der Beklagten die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.
Die Klägerin verfolgt die Aufhebung der Entscheidung des
Auswahlausschusses COM/R/A/2000, mit der ihre Aufnahme
in die Reserveliste abgelehnt wurde.                                  Klagegründe und wesentliche Argumente
Für ihre Klage führt die Klägerin vier Gründe an. Erstens macht       Die vorliegende Klage hat die Aufhebung der Entscheidung
sie eine Verletzung des Grundsatzes der Nichtdiskriminierung,         zum Ziel, mit der der Klägerin ihre Nichtzulassung zu den
eine Verletzung wesentlicher Formvorschriften, eine Verlet-           Prüfungen des Auswahlverfahrens KOM/A/10/01 wegen Her-
zung der Vorschriften über die Organisation der Prüfungen             absetzung der in der Ausschreibung festgelegten Altersgrenze
und eine Verletzung von Artikel 3 des Anhangs III des Statuts         mitgeteilt wurde.
geltend. Der Auswahlausschuss sei nicht gleichbleibend besetzt
gewesen und habe nicht unparteiisch gearbeitet.
                                                                      Die Klagegründe und wesentlichen Argumente entsprechen
Die Klägerin führt als zweiten Klagegrund einen Verstoß gegen         denen in der Rechtssache T-219/02, Lutz Herrera/Kommis-
die Ausschreibung des Ausleseverfahrens an.                           sion ( 1).
Drittens macht sie einen Verstoß gegen das dienstliche Interes-       (1 ) ABl. C 233 vom 28.9.2002, S. 30.
se, eine Verletzung von Artikel 12 der Beschäftigungsbedin-
gungen für die sonstigen Bediensteten der Europäischen Ge-
meinschaften und einen offensichtlichen Beurteilungsfehler
geltend.
Schließlich führt die Klägerin eine Verletzung des Grundsatzes
der Gleichbehandlung von Frauen und Männern, einen Verstoß
gegen die Politik der Chancengleichheit, eine Verletzung              Klage der Vereinigung SEGI und von Araitz Zubimendi
der positiven Maßnahmen zugunsten von Frauen und eine                 Izaga und Aritza Galarraga gegen den Rat der Euro-
Verletzung des Grundsatzes der Selbstbindung der Verwaltung                päischen Union, eingereicht am 13. November 2002
an.
                                                                                           (Rechtssache T-338/02)
                                                                                                 (2003/C 7/48)
Klage der Olga Lutz Herrera gegen die Kommission der                                     (Verfahrenssprache: Französisch)
Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 11. No-
                          vember 2002
                    (Rechtssache T-337/02)
                                                                      Die Vereinigung SEGI mit Sitz in Baiona (Frankreich) und
                                                                      Donostia (Spanien), Araitz Zubimendi Izaga, wohnhaft in
                          (2003/C 7/47)                               Hernani (Spanien), und Aritza Galarraga, wohnhaft in Senpere
                                                                      (Frankreich), haben am 13. November 2002 eine Klage gegen
                   (Verfahrenssprache: Spanisch)                      den Rat der Europäischen Union beim Gericht erster Instanz
                                                                      der Europäischen Gemeinschaften eingereicht. Prozessbe-
                                                                      vollmächtigter des Klägers ist Didier Rouget, avocat.
Olga Lutz Herrera, wohnhaft in Brüssel, hat am 11. November
2002 eine Klage gegen die Kommission der Europäischen                 Die Kläger beantragen,
Gemeinschaften beim Gericht erster Instanz der Europäischen
Gemeinschaften eingereicht. Prozessbevollmächtigte der Kläge-         —      den Beklagten zu verurteilen, an die Vereinigung SEGI
rin sind die Rechtsanwälte Ramón García-Gallardo und Javier
                                                                             1 000 000 Euro Entschädigung und an die beiden Kläger
Guillem Carrau.                                                              Araitz Zubimendi Izaga und Aritza Galarraga je
                                                                             100 000 Euro Entschädigung zu zahlen;
Die Klägerin beantragt,
                                                                      —      festzustellen, dass von diesen Beträgen Verzugszinsen
—     die Entscheidung der Kommission aufzuheben, mit der                    zum Satz von 4,5 % pro Jahr von der Verkündung des
      ihre Bewerbung für das Auswahlverfahren KOM/A/10/01                    Urteils des Gerichts bis zur tatsächlichen Zahlung zu
      abgelehnt wurde;                                                       entrichten sind;