CELEX: 62018TN0510
Language: de
Date: 2018-08-22 00:00:00
Title: Rechtssache T-510/18: Klage, eingereicht am 22. August 2018 — Kaddour/Rat

15.10.2018   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 373/19
            
         
      Klage, eingereicht am 22. August 2018 — Kaddour/Rat
      (Rechtssache T-510/18)
      (2018/C 373/21)
      Verfahrenssprache: Englisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: Khaled Kaddour (Damaskus, Syrien) (Prozessbevollmächtigte: V. Davies und V. Wilkinson, Solicitors)
      
         Beklagter: Rat der Europäischen Union
      
         Anträge
      
      Der Kläger beantragt,
      
                  —
               
               
                  die Maßnahmen von 2018 für nichtig zu erklären, soweit sie ihn betreffen;
               
            
                  —
               
               
                  seine durch die Klage entstandenen Kosten dem Rat aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Die Klage richtet sich gegen den Beschluss (GASP) 2018/778 des Rates vom 28. Mai 2018 zur Änderung des Beschlusses 2013/255/GASP (1) über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2018, L 131, S. 16) und die Durchführungsverordnung (EU) 2018/774 des Rates vom 28. Mai 2018 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 (2) über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien (ABl. 2018, L 131, S. 1), soweit diese Maßnahmen den Kläger betreffen (im Folgenden: Maßnahmen von 2018).
      Der Kläger stützt seine Klage auf drei Klagegründe.
      
                  1.
               
               
                  Erster Klagegrund: Die Maßnahmen von 2018 wiesen einen offensichtlichen Beurteilungsfehler auf.
               
            
                  2.
               
               
                  Zweiter Klagegrund: Der Kläger habe Anspruch auf Anwendung der Art. 27 und 28 Abs. 2 des Beschlusses 2013/255/GASP des Rates in der durch den Beschluss (GASP) 2015/1836 des Rates (3) geänderten Fassung und von Art. 15 Abs. 1b der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 des Rates in der durch die Verordnung (EU) 2015/1828 des Rates (4) geänderten Fassung.
               
            
                  3.
               
               
                  Dritter Klagegrund: Die Maßnahmen von 2018 liefen auf eine Verletzung der Grundrechte des Klägers, wie sie von der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und der Europäischen Menschenrechtskonvention geschützt würden, hinaus, was das Recht des Klägers auf seinen guten Ruf und auf Achtung seines Eigentums sowie den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit betreffe.
               
            
         (1)  Beschluss 2013/255/GASP des Rates vom 31. Mai 2013 über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2013, L 147, S. 14).
      
         (2)  Verordnung (EU) Nr. 36/2012 des Rates vom 18. Januar 2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 442/2011 (ABl. 2012, L 16, S. 1).
      
         (3)  Beschluss (GASP) 2015/1836 des Rates vom 12. Oktober 2015 zur Änderung des Beschlusses 2013/255/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Syrien (ABl. 2015, L 266, S. 75).
      
         (4)  Verordnung (EU) 2015/1828 des Rates vom 12. Oktober 2015 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Lage in Syrien (ABl. 2015, L 266, S. 1).