CELEX: 51997PC0139
Language: de
Date: 1997-04-08
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG (EG) DES RATES über bestimmte technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ostsee, den Belten und dem Øresund - (kodifizierte Fassung)

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                   Brüssel, den 08.04.1997
                                                   KOM(97) 139 endg.
                                                   97/ 0013 (CNS)
                                 Vorschlag für eine
                        VERORDNUNG ŒG) DES RATES
über bestimmte technische Maßnahmen zur Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ost-
                           see, den Belten und dem 0resund
                                  (kodifizierte Fassung)
                          (von der Kommission vorgelegt)
 ---pagebreak---  ---pagebreak---                                        BEGRÜNDUNG
1.   Im Zusammenhang mit dem „Europa der Bürger" mißt die Kommission der Vereinfa-
     chung und Klarheit des Gemeinschaftsrechts große Bedeutung bei, um dieses dem
     Bürger zugänglich und verständlich zu machen, indem es ihm neue Möglichkeiten bie-
     tet und spezifische Rechte zuerkennt, auf die er sich berufen kann.
     Aber dieses Ziel kann nicht erreicht werden, solange es eine zu große Zahl von Vor-
     schriften gibt, die, da sie mehrere Male und in wesenüichen Punkten geändert wur-
     den, zum Teil auf den ursprünglichen Rechtsakt und zum Teil auf spätere ändernde
     Rechtsakte verstreut sind. Um die jeweils geltenden Vorschriften ausfindig zu machen,
     muß eine große Zahl von Rechtsakten gesichtet und miteinander verglichen werden.
     Daher hängen Übersichtlichkeit und Transparenz des Gemeinschaftsrechts auch von
     der Kodifizierung einer häufig geänderten Regelung ab.
2.   Die Kommission hat daher mit Beschluß vom 1. April 1987 ihre Dienststellen ange
     wiesen, spätestens nach der zehnten Änderung eines Rechtsakts eine konstitutive oder
     offizielle Kodifizierung dieses Rechtsaktes vorzunehmen. Die Kommission betont, daß
     es sich dabei um eine Mindestregel handelt, denn im Interesse der Klarheit und des
     guten Verständnisses der Rechtsvorschriften der Gemeinschaft sollten sich die Dienst
     steilen bemühen, die Texte, für die sie verantwortlich sind, in kürzeren Abständen zu
     kodifizieren.
3.   Die Schlußfolgerungen des Europäischen Rates von Edinburg vom Dezember 1992
     bestätigen dies, indem die große Bedeutung der konstitutiven oder offiziellen Kodifi:
     zierung unterstrichen wurde, die „hinsichtlich der Frage, welches Recht zu einem be
     stimmten Zeitpunkt auf einen spezifischen Gegenstand anwendbar ist, Rechtssicherheit
     bietet".
     Bei der Kodifizierung ist das übliche Rechtsetzungsverfahren der Gemeinschaft unein-
     geschränkt einzuhalten. Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß im Rahmen einer
     konstitutiven Oder Offiziellen Kodifizierung keine materiell-inhaltliche Änderung an
     den zu kodifizierenden Rechtsakten vorgenommen werden darf, haben sich das Euro-
     päische Parlament, der Rat und die Kommission in einer interinstitutionellen Verein-
     barung vom 20. Dezember 1994 über ein beschleunigtes Arbeitsverfahren für die ra-
     sche Annahme kodifizierter Rechtsakte geeinigt.
4.   Der vorliegende Kodifizierungsvorschlag (*) der Verordnung (EWG) Nr. 1866/86 des
     Rates vom 12. Juni 1986 über bestimmte technische Maßnahmen zur Erhaltung der
     Fischereiressourcen in der Ostsee, den Betten und dem 0resund nimmt eine derartige
     Kodifizierung von Die neue Verordnung ersetzt damit die verschiedenen Verordnun-
     gen, die Gegenstand der Kodifizierung (*) sind. Der materielle Inhalt der kodifizierten
     Rechtsakte wird dabei vollständig beibehalten. Der Kodifizierungsvorschlag vereint so-
     mit lediglich die bestehenden Rechtsakte und nimmt nur insoweit formelle Änderun-
     gen vor, als diese durch den Kodifizierungsvorgang selbst erforderlich werden.
5.   Der vorliegende Kndifikationsvorschlag wurde auf der Grundlage einer konsolidierten
     Fassung der Verordnung (EWG) Nr. 1866/86 und der sie ändernden Rechtsakte
     ausgearbeitet Diese konsolidierte Fassung war zuvor vom Amt für amtliche Veröffent-
     lichungen der Europäischen Gemeinschaften mit Hilfe des in den Schlußfolgerungen
     des Europäischen Rates von Edinburg genannten Datenverarbeitungssystems in allen
     Amtssprachen erstellt worden. Die frühere Numerierung der Artikel wurde beibehal-
     ten, um die Lektüre zu erleichtern: sie ist am Rand angegeben, während die neue
     Nummer über den Artikeln steht; beide Numerierungen werden einander in Anhang
     VI, Teil A der kodifizierten Verordnung in einer Liste gegenübergestellt
 (*) Im Arbeits-Legislativprogramm 19%.
 (2) Anhang VI Teil B des vorliegenden Vorschlags.
 ---pagebreak---                                          Vorschlag für eine
                          VERORDNUNG (EG) Nr. ...J96 DES RATES
                                                 vom
    fiber bestimmte technische Maßnahmen zur Erhaltung der Kischereiressourcen in der
                               Ostsee, den Belten und dem 0resund
   DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
   gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäi-
   schen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 43,
   auf Vorschlag der Kommission,
   nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (1),
   nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschus-
   ses ( 2 ),
   in Erwägung nachstehender Gründe:
1) Die Verordnung (EWG) Nr. 1866/86 des Rates vom 12.
   Juni 1986 über bestimmte technische Maßnahmen zur
   Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ostsee, den
   Belten und dem 0resund (3), ist mehrfach in wesentli-
   chen Punkten geändert worden. Aus Gründen der Über-
   sichtlichkeit und Klarheit empfiehlt es sich, die genannte
   Verordnung zu kodifizieren.
2) Gemäß den Artikeln 2 und 4 der Verordnung (EWG)                  2250/95
   Nr. 3760/92 des Rates vom 20. Dezember 1992 zur Ein-
   führung einer gemeinschaftlichen Regelung für die Fi-
   scherei und die Aquakultur (4) obliegt es dem Rat an-
   hand der verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten die
   erforderlichen Erhaltungsmaßnahmen festzulegen, die ei-
   ne rationelle, verantwortungsvolle und dauerhafte Be-
   wirtschaftung der Fischereiressourcen gewährleisten. Zu
   diesem Zweck kann der Rat technische Maßnahmen
   festlegen, die sich auf die Fanggeräte sowie deren Ver-
   wendung beziehen.
3) Es ist erforderlich, die Grundsätze und bestimmte Ver-
   fahren für die Festlegung der genannten technischen
   Maßnahmen auf Gemeinschaftsebene zu bestimmen, da-
   mit jeder Mitgliedstaat die Fischereitätigkeiten in den
   Meeresgewässern unter seiner Hoheit oder Gerichtsbar-
   keit regeln kann.
4) Der Beitritt der Gemeinschaft zur Konvention für die             1866/86
   Fischerei und den Schutz der lebenden Ressourcen in              (angepaßt)
   der Ostsee und den Belten, in der Fassung des Proto-
   kolls der Konferenz der Vertreter der vertragschließen-
   den Staaten der Konvention, nachstehend „Konvention
   von Gdansk" genannt ist mit Beschluß 83/414/EWG des
   Rates ( 5 ) genehmigt worden.
   ()
   ( 3 ) ABl. Nr. L 162 vom 18. 6. 1986, S. 1. Verordnung zuletzt
         geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1821/96 (ABl. Nr.
         L 241 vom 21.9.19%, S. 8).
   (4) ABI. Nr. L 389 vom 31.12.1992, S. 1.
   (5) ABI. Nr. L 237 vom 26.8.1983, S. 4.
 ---pagebreak--- 5) Die Konvention von Gdansk ist für die Gemeinschaft am   1866/86
   18. März 1984 in Kraft getreten, wobei die Gemein-      (angepaßt)
   schaft alle darin niedergelegten Rechte und Pflichten
   Dänemarks und der Bundesrepublik Deutschland über-
   nommen hat.
6) Die durch die Konvention von Gdansk eingesetzte Inter-  2250/95
   nationale Kommission für die Fischerei in der Ostsee    (angepaßt)
   hat seit ihrer Bildung eine Reihe von Maßnahmen zur     1866/86
   Erhaltung und Bewirtschaftung der lebenden Ressourcen
                                                           2244/87
   in der Ostsee erlassen und hat den Vertragsparteien mit
   Schreiben vom 20. September 1985, 8. Dezember 1986,     2178/88
   21. Dezember 1987, 29. Oktober 1988, 20. September
   1993, 20. September 1994 und vom 11. September 1995     887/89
   eine Reihe von Empfehlungen übermittelt, die eine Än-
   derung der technischen Maßnahmen vorsehen.              2250/95
                                                           1821/96
7) Nach der Konvention von Gdansk ist die Gemeinschaft     2250/95
   verpflichtet, die genannten Empfehlungen unter Vorbe-   (angepaßt)
   halt etwaiger Einsprüche, die nach dem Verfahren des
   Artikels XI der Konvention erhoben werden können, in
   der Ostsee, den Belten und dem 0resund in Kraft zu
   setzen.
8) Das wirksamste Mittel zur Beschränkung des Fangs klei-  2156/91
   ner Fische ist das Fangverbot in Gewässern mit einer
   hohen Bestandsdichte —
   HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
 ---pagebreak---                                             Artikel 1                         1866/86
                           Abgrenzung des geographischen Gebiets
                 (1) Diese Verordnung betrifft den Fang und die Anlan-
                 dung der Fischereiressourcen der Gewässer der Ostsee, der
                 Belte und des 0resunds, die im Westen durch eine Linie
                von Kap Hasen0re bis Kap Gniben, von Korshage bis
                 Spodsbjerg und von Kap Gilbjerg bis zum Kullen begrenzt
                werden. Diese Verordnung gilt nicht in den Gewässern
                 landseits der Basislinien.
                (2) Diese Verordnung gilt für
                —     die Gemeinschaftsfischer, die in dem in Absatz 1 be-
                      schriebenen geographischen Gebiet tätig sind;
                —     alle Fischer, die in den Gewässern tätig sind, die in
                      diesem Gebiet unter die Hoheitsgewalt oder Gerichts-
                      barkeit der Mitgliedstaaten fallen.
                (3) Das geographische Gebiet unterteilt sich in 11 Teilge-
                biete mit den Nummern 22 bis 32, die in Anhang I be-
                schrieben sind.
                                           Artikel 2
                  Fangverbot für bestimmte Arten in bestimmten geogra-
                       phischen Gebieten während bestimmter Zeiten
                (1) Es ist verboten, die nachstehend aufgeführten Fischar-   887/89 Art. 1 Nr. 1
                ten an Bord zu behalten, die in den folgenden Gebieten
                während der angegebenen Zeiten gefangen wurden:
           Art             Geographisches Gebiet             Schonzeit
 Flunder (Platichthys      Teilgebiet 26              1. Februar - 30. April
flesus)
 Flunder                   Teilgebiete 28 und 29 1. Februar - 30. April
                           südlich von 59*30^
 Flunder                   Teilgebiet 32              1. Februar — 30. Juni
 weibliche Funder          Teilgebiet 22 mit Aus- 1. Februar — 30. April
                           nähme des in Anhang II
                           beschriebenen geogra-
                           phischen Gebiets
 Scholle (Pleuronectes     Teilgebiet 26              1. Februar - 30. April
platessa)
 Scholle                   Teilgebiete 27,28 und 29 1. Februar - 30. April
                           südlich von 59*301^
weibliche Scholle          Teilgebeit 22 mit Aus- 1. Februar — 30. April
                           nähme des in Anhang II
                           beschriebenen geogra-
                           phischen Gebiets sowie
                           Teilgebiete 24 und 25
 ---pagebreak---            Art             Geographisches Gebiet          Schonzeit        887/89 Art. 1 Nr. 1
Steinbutt (Psetta          Teilgebiete 22, 24, 25 1. Juni - 31. Juli
maxima)                    und 26
(iiattbutt                 Teilgebiete 22, 24, 25 1. Juni - 31. Juli
(Scophthalmus              und 26
rhombus)
                (2) Abweichend von Absatz 1 dürfen beim Dorschfang         1866/86
                während der in Absatz 1 genannten Schonzeiten Beifänge
                von Flunder und Scholle bis zu 10 v. H. des Gewichts der
                an Bord befindlichen Dorschgesamtfänge an Bord behalten
                werden.
                                          Artikel 3
                                      Mindestfischgröße
                (1) Als untermäßig gelten Fische, die kleiner sind als die
                in Anhang III für die betreffende Art und das betreffende
                geographische Gebiet jeweils angegebene Mindestgröße.
                (2) Die Größe der Fische wird von der Spitze des ge-
                schlossenen Mauls bis zum äußersten Ende der Schwanz-
                flosse gemessen.
                (3) Fische, die nicht die vorgesehenen Mindestmaße ha-
                ben, dürfen, auch wenn es sich um Beifänge handelt, nicht
                an Bord behalten oder umgeladen, angelandet, befördert
                verarbeitet, haltbar gemacht, verkauft oder eingelagert
                feilgehalten oder feilgeboten werden, sondern sind mög-
                lichst lebend unverzüglich nach ihrem Fang ins Meer zu-
                rückzuwerfen.
                (4) Abweichend von Absatz 3 darf untermaßiger Dorsch       2250/95 Art 1 Nr. 2
                bis zu einem Anteil von 5 v. H. des Gewichts der an Bord
                befindlichen Dorschfangmengen an Bord behalten werden.
                (5) Der Anteil von Beifängen an Dorsch darf bei der Fi-    2250/95 Art 1 Nr. 3
                scherei auf Hering und Sprotte höchstens 10 v. H. des Ge-
                saratfanggewichts betragen. Von diesem Beifang dürfen
                höchstens 5 v. H. untermaßige Dorsche an Bord behalten
                werden.
                                           Artikel 4                       1866/86
                      Festsetzung des Anteils der zulässigen Beißinge
                (1) Der Anteil von Beifangen gemäß Artikel 2 Absatz 2
                wird als Gewichtsanteil der nach dem Sortieren an Bord
                befindlichen Gesamtmenge Dorsch oder der unter Deck
                oder bei der Anlandung vorhandenen Gesamtmenge
                 Dorsch gemessen.
 ---pagebreak--- (2) Der Anteil von Beifängen gemäß Artikel 3 Absatz 4     1866/86
wird als Gewichtsanteil der nach dem Sortieren an Bord
befindlichen Gesamtfischmenge oder der unter Deck oder
bei der Anlandung vorhandenen Gesamtfischmenge gemes-
sen.
(3) Nähere Regeln zur Bestimmung des Beifanganteils
können nach dem Verfahren des Artikels 13 erlassen wer-
den.
                          Artikel 5
                  Mindestmaschenöffnung
(1) Es ist verboten, Schleppnetze, Snurrewaden oder ähn-
liche Netze zu verwenden oder zu schleppen, deren Ma-
schenöffnung kleiner ist als in Anhang IV für das betref-
fende geographische Gebiet und die betreffende Art oder
Artengruppe festgesetzt.
(2) Es ist verboten, für den Lachsfang Stellnetze oder
Treibnetze zu verwenden, deren Maschenöffnung kleiner ist
als in Anhang IV für Lachs festgesetzt
(3) Es ist verboten, Kiemennetze zu verwenden, deren      887/89 Art 1 Nr. 2
Maschenöffnung kleiner ist als in Anhang IV für das be-
treffende geographische Gebiet und die betreffende Art
von Artengruppe festgesetzt
                          Artikel 6                       1866/86
             Bestimmung der Maschenöffhung
(1) Bei der Überprüfung der Netze wird zur Bestimmung     2250/95 Art 1 Nr. 4
der Maschenöffnungen ein flaches, 2 mm dickes Meßgerät
aus formbeständigem, haltbarem Material verwendet Es
besteht entweder aus mehreren Abschnitten, deren Kanten
abwechselnd parallel und schräg mit einer Verjüngung von
1 auf 8 cm verlaufen, oder es hat nur schräge Kanten mit
der obengenannten Verjüngung. Auf der Oberseite des
Meßgerätes ist sowohl auf dem Abschnitt mit parallelen
Kanten, sofern gegeben, als auch auf dem Abschnitt mit
schrägen Kanten die Breite in Millimetern angegeben. Im
letzteren Fall wird eine Millimetereinteilung vorgenommen
und die Breite in regelmäßigen Abständen angegeben.
(2) Um die Maschenöffnung zu bestimmen, wird das          1866/86
Meßgerät mit dem schmalen Ende im rechten Winkel zur
Netzebene so in die Masche eingeführt, daß bei einer dia-
gonal gedehnten Masche die Länge der Längsachse gemes-
sen werden kann. Das Gerät wird von Hand so weit in die
Maschenöffnung eingeführt, bis es durch den Widerstand
der Masche an den Schrägkanten aufgehalten wird. Die
Öffnung der jeweils gemessenen Masche ist die an dem
Punkt, an dem das Meßgerät aufgehalten wurde, abzule-
sende Weite.
 ---pagebreak--- (3) Die Maschenöffnung eines Netzes ist die durchschnitt-  1866/86
liche Öffnung von mindestens 20 in Richtung der Längs-
achse des Netzes aneinandergereihten Maschen, die belie-
big gewählt werden können. Nicht gemessen werden
Maschen in einer Entfernung von weniger als 10 Maschen
und einem Umkreis von 50 cm von den Laschen, den Tau-
en oder der Steertleine. Dieser Abstand muß im rechten
Winkel zu den Laschen, Tauen oder der Steertleine gemes-
sen werden, wobei das Netz in Richtung dieser Messung zu
strecken ist.
(4) Die Bestimmung der Maschenöffnung ist am nassen
Netz vorzunehmen.
(5) Die Öffnung einer einzelnen Masche gilt als zulässig,
wenn der Abschnitt des Meßgerätes, dessen Breite den in
Anhang IV aufgeführten Mindestmaschenöffnungen für die
entsprechenden Arten, Gewässer und Netztypen entspricht,
leicht durch die Masche geführt werden kann.
                         Artikel 7
         Anbringen von Vorrichtungen an Netzen
(1) Abweichend von Artikel 5 Absatz 1 darf an der Au-
ßenseite der unteren Hälfte des Steerts jeglicher Schlepp-
netze, Snurrewaden oder ähnlicher Netze Segeltuch, Netz-
werk oder anderes Material angebracht werden, dessen
Aufgabe es ist die Abnutzung zu verhindern oder zu min-
dern. Derartiges Material ist ausschließlich an den vorde-
ren oder seiüichen Kanten des Steerts zu befestigen.
(2) Abweichend von Artikel 5 Absatz 1 darf an der Au-      2178/88 Art 1 Nr. 2
ßenseite des Steerts und des Tunnels ein Hievsteert ange-
bracht werden. Ein Hievsteert ist ein zylindrisches Stück
Netzwerk, das den S teert und den Tunnel völlig umgibt Es
kann aus demselben oder einem schwereren Material als
der Steert oder der Tunnel sein. Die Maschenöffnung des
Hievsteerts ist mindestens doppelt so groß wie die des
Steerts und darf keinesfalls 80 mm unterschreiten.
Ein Hievsteert kann wie folgt befestigt werden:
a)   an seiner vorderen Kante und
b)   an seinem hinteren Ende sowie entweder
c)   ringförmig am Steert und Tunnel um eine Reihe von
     Maschen oder
d)   der Länge nach an einer einzigen Reihe von Maschen
     an den Steert gereiht
(3) Abweichend von Artikel 5 Absatz 1 dürfen Schlepp-      1866/86
netze, Snurrewaden und ähnliche Netze eine Vorrichtung
zur Einschränkung der Rückkehr der Fänge oder Flapper
enthalten, deren Maschenöffhung (deiner ist als die des
Steerts.
Der Flapper kann im Inneren des Steerts oder vor dem
Steert angebracht sein.
 ---pagebreak---  Die Entfernung zwischen dem vorderen Befestigungspunkt      1866/86
des Flappers und dem hinteren Ende des Steerts beträgt
mindestens dreimal die Länge des Flappers.
                           Artikel 8
                 Verwendung von Fanggerät
(1) Fanggerät, dessen Verwendung in einem bestimmten
geographischen Gebiet oder während eines bestimmten
Zeitraums verboten ist, muß an Bord so verstaut werden,
daß es in dem Schongebiet oder während der Schonzeit
nicht einsatzbereit ist. Die Ersatzfanggeräte müssen geson-
dert verstaut werden, so daß sie nicht einsatzbereit sind.
(2) Als nicht einsatzbereit gelten
—     Schleppnetze, Snurrewaden oder ähnliche Netze, wenn
      a)   die Scheerbretter an der Außen- oder Innenseite
           des Schanzkleides oder an den Galgen verstaut
           sind und
      b)   die Kurrleinen der Schleppnetze oder die Jager
           von den Schcerbrettcrn oder von den Gewichten
           abgetrennt sind;
—     Lachsfanggerät, wenn
      a)   die Netze unter einer Persenning verstaut sind,
      b)   die Leinen und Haken in geschlossenen Behäl-
           tern aufbewahrt sind;
—     Ringwaden, wenn das Haupt- oder Grundkabel vom
      Zugnetz gelöst ist
(3) Es ist ganzjährig verboten, das von einer Linie durch   2156/91 Art 1
die Schnittpunkte folgender Breiten- und Längengrade be-
grenzte Gebiet mit Schleppnetzen, Snurrewaden und ähnli-
chen Netzen zu befischen:
 54* 23' N               14° 35' O
 54* 14' N               14* 25' O
 54* 17' N               14' 17' O
 54* 24' N               14* 11' O
 54* 27' N               14* 25' O
 54* 23' N               14* 35' O.
(4) Abweichend von Absatz 1 dürfen beim Dorschfang le-      2250/95 Art 1 Nr. 5
diglich für den Fang dieser Art zulässige Fanggeräte an     (angepaßt)
Bord mitgefühlt werden oder aber Netze mit einer größe-
ren Maschenöffnung als in Anhang IV vorgesehen. Befin-
den sich nicht für den Dorschfang zugelassene Fanggeräte
an Bord, so darf kein Dorsch angelandet werden.
 ---pagebreak---                             Artikel 9                         2178/88 Art. 1 Nr. 3
        Begrenzung des Lachs- und Meerforellenfangs
 (1) Beim Fang von Lachs (Salmo salar) und Meerforellen       1821/96 Art. 1 Nr. 1
 (Salmo trutta) ist es verboten,                              (angepaßt)
 —     vom 15. Juni bis 30. September in den Gewässern der
       Teilgebiete 22 bis 28, 29 südlich von 59'30'N und 32
       Treib- oder Stellnetze zu verwenden;
 —     vom 1. Juni bis 15. September in den Gewässern der
       Teilgebiete 29, 30 und 31 nördlich von 59'30'N Treib-
       oder Stellnetze zu verwenden;
 —    vom 1. April bis 15. November in den Gewässern der
       Teilgebiete 22 bis 31 Treibangeln oder verankerte An-
       geln zu verwenden;
 —    vom 1. Juli bis 15. September in den Gewässern des
      Teilgebiets 32 Treibangeln oder verankerte Angeln zu
      verwenden.
 Das Fangverbot während der Schonzeit gilt in dem Gebiet
 außerhalb der Vier-Meilen-Zone von den Basislinien aus,
 ausgenommen Teilgebiet 32 und das Gebiet ösüich von
22*30/O (Leuchtturm Bengtskär) innerhalb der finnischen
 Fischereizone, in dem Fischerei mit Treibangeln und veran-
kerten Angeln vom 1. Juli bis 15. September verboten ist
(2) Für den Fang von Lachs (Salmo salar) und Meerforel-      2178/88 Art. 1 Nr. 3
len (Salmo trutta) ist es verboten,
—     beim Fang mit Stellnetzen oder Treibnetzen gleichzei-
      tig mehr als 600 Netze pro Schiff zu verwenden, wo-
      bei die auf der Schwimmerleine gemessene Länge ei-
      nes jeden Netzes 35 m nicht überschreiten darf.
      Zusätzlich zu den für den Fang zugelassenen Netzen
      dürfen sich in keinem Fall mehr als 100 Ersatznetze
      an Bord befinden;
—    beim Fang mit Treibangeln oder verankerten Angeln
     gleichzeitig mehr als 2 000 Haken pro Schiff zu ver-
     wenden.
Die Spannweite der Haken (kürzester Abstand zwischen
Hakenspitze und Schenkel) bei Treibangeln und veranker-
ten Angeln muß mindestens 19 mm betragen.
Zusätzlich zu der Zahl der für den Fang zugelassenen Ha-
ken dürfen sich in keinem Fall mehr als 200 Ersatzhaken
an Bord befinden.
                  Allgemeine Bestimmungen                    1866/86
                           Artikel 10
(1) Untersagt ist der gezielte Fang von Dorsch und Platt-
fischen (Pleuronectidae) mit dem Ziel, sie zu anderen
Zwecken als dem menschlichen Verzehr anzulanden.
                                           10
 ---pagebreak---  (2) Explosive, giftige oder betäubende Substanzen dürfen    1866/86
 zum Fischfang nicht benutzt werden.
 (3) Es ist verboten, verankertes oder treibendes Fanggerät
 einzusetzen, ohne es mit Bojen oder anderen Markierun-
 gen kenntlich zu machen.
 (4) Das Aussetzen nicht einheimischer Arten in der Ost-     (angepaßt)
 see, den Belten und dem 0resund sowie der Fang nicht
 einheimischer Arten oder von Stör sind verboten, sofern
 sie nicht durch Regeln erlaubt werden, die nach dem Ver-
 fahren des Artikels 13 erlassen worden sind und die mit
 den sich aus der Konvention von Gdansk ergebenden Ver-
 pflichtungen in Einklang stehen. Nichteinheimische Arten
 sind Arten, die von Natur aus nicht in der Ostsee, den
 Belten und dem 0resund vorkommen.
                          Artikeln
 Diese Verordnung gilt nicht für Fänge oder Anlandungen,
 die ausschließlich zum Zweck wissenschaftlicher Forschung
 unternommen werden; diese müssen mit Genehmigung und
 unter der Aufsicht des oder der betroffenen Mitgliedstaa-
 ten durchgeführt werden und sind der Kommission und
den betroffenen Mitgliedstaaten, in deren Gewässer sie
durchgeführt werden, im voraus zu melden.
Fische, Krebstiere und Weichtiere, die zu dem in Unterab-
satz 1 genannten Zweck gefangen werden, können ver-
kauft, gelagert, feilgehalten oder zum Verkauf angeboten
werden, wenn sie
—     den Vorschriften in den Anhängen II und III sowie     (angepaßt)
      den aufgrund des Artikel 2 der Verordnung (EWG)
      Nr. 3759/92 des Rates ( 1 ) erlassenen Vermarktungs-
      normen entsprechen oder
—     unmittelbar zu anderen Zwecken als zum menschli-
      chen Verzehr verkauft werden.
Schiffe, welche nach Absatz 1 tätig sind, müssen eine Ge-
nehmigung mit sich führen, die von dem Mitgliedstaat,
dessen Flagge sie fuhren, ausgestellt worden ist
                         Artikel 12
Diese Verordnung gilt nicht für Fänge oder Anlandungen,
die im Rahmen der künstlichen Bestandsaufstockung oder
Bestandsumsiedlung von Fischen, Krebstieren und Weich-
tieren unternommen werden.
Fische, Krebstiere und Weichtiere, die zu den in Absatz 1   2178/88 Art 1 Nr. 4
genannten Zwecken gefangen werden, dürfen nicht entge-
gen den übrigen Bestimmungen dieser Verordnung zum
menschlichen Verzehr verkauft werden.
                         Artikel 13                         1866/86
(1) Die Mitgliedstaaten können zur Erhaltung und Be-
wirtschaftung von Beständen Maßnahmen treffen, die
 (!) ABl. Nr. L 388 vom 31.12.1992, S. 1.
                                          11
 ---pagebreak---  a)    rein örtliche Bestände betreffen, die nur für die Fi-    1866/86
      scher des betreffenden Mitgliedstaats von Interesse
      sind, oder
 b)   Bedingungen oder Einzelheiten betreffen, deren Ziel
      die Begrenzung der Fänge durch technische Maßnah-
      men ist und die
      i)    die Bedingungen oder Einzelheiten der die Fi-
            scherei betreffenden Rechtsvorschriften der Ge-
            meinschaft ergänzen oder
      ii)   über die in diesen Rechtsvorschriften festgelegten
            Mindestanforderungen hinausgehen,
sofern diese Maßnahmen ausschließlich für die Fischer des       (angepaßt)
 betreffenden Mitgliedstaats gelten, mit dem Geraeinschafts-
 recht vereinbar sind und mit der gemeinsamen Fischerei-
politik sowie den sich aus der Konvention von Gdansk er-
gebenden Verpflichtungen in Einklang stehen.
(2) Die Kommission wird von jedem Vorhaben, durch das
einzelstaatliche technische Maßnahmen eingeführt oder ge-
ändert werden, rechtzeitig unterrichtet, um hierzu ihre Be-
merkungen vorzubringen.
Stellt die Kommission binnen einem Monat nach dieser
Mitteilung einen entsprechenden Antrag, so setzt der be-
treffende Mitgliedstaat das Inkrafttreten der geplanten
Maßnahme bis nach Ablauf einer vom Zeitpunkt der Mit-
teilung an gerechneten Frist von drei Monaten aus, um es
der Kommission zu ermöglichen, innerhalb dieser Frist die
Übereinstimmung dieser Maßnahmen mit Absatz 1 zu
überprüfen.
Stellt die Kommission in einer Entscheidung, von der sie
die anderen Mitgliedstaaten zu unterrichten hat fest, daß
eine geplante Maßnahme nicht mit Absatz 1 in Einklang
steht, so kann der betreffende Mitgliedstaat diese Maßnah-
me nur in Kraft setzen, wenn er zuvor die erforderlichen
Änderungen vornimmt.
Der betreffende Mitgliedstaat teilt den anderen Mitglied-
staaten und der Kommission unverzüglich mit, welche
Maßnahmen er, gegebenenfalls mit den erforderlichen Än-
derungen, erlassen hat
(3) Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission auf
deren Anfrage sämtliche Angaben, die diese benötigt, um
die Übereinstimmung der einzelstaatlichen technischen
Maßnahmen mit Absatz Î beurteilen zu können.
(4) Auf Veranlassung der Kommission oder auf Anfrage           (angepaßt)
eines Mitgliedstaats kann die Übereinstimmung einer in
einem Mitgliedstaat angewandten nationalen technischen
Maßnahme mit Absatz 1 dem Verwaltungsausschuß gemäß
Artikel 17 der Verordnung (EWG) Nr. 3760/92 zur Prü-
fung vorgelegt und eine Entscheidung nach dem Verfahren
des Artikels 18 der genannten Verordnung getroffen wer-
den. Im Falle einer derartigen Entscheidung findet Absatz
2 Unterabsätze 3 und 4 entsprechend Anwendung.
(5) Stellt die Kommission fest, daß eine notifizierte Maß-
nahme nicht mit Absatz 1 übereinstimmt, so entscheidet
sie binnen einer Frist von längstens einem Jahr vom Zeit-
punkt der Mitteilung der Maßnahme an gerechnet, daß der
betreffende Mitgliedstaat die Maßnahme innerhalb einer
von ihr festzusetzenden Frist aufzuheben oder zu ändern
hat Absatz 2 Unterabsatz 4 gilt entsprechend.
                                           12
 ---pagebreak---  (6) Maßnahmen, die die Aquakultur oder den Fischfang      1866/86
 ohne den Einsatz von Schiffen betreffen, werden der Kom-
 mission von dem betreffenden Mitgliedstaat nur zur Kennt-
 nisnahme mitgeteilt.
 Unter „Aquakultur" ist die Aufzucht von Fischen, Krebs-
 tieren und Weichtieren in Salz- oder Brackwasser zu ver-
stehen.
                         Artikel 14
Die Durchführungsbestimmungen zu dieser Verordnung         (angepaßt)
werden nach dem Verfahren des Artikels 18 der Verord-
nung (EWG) Nr. 3760/92 erlassen.
                         Artikel 15
Die Verordnung (EWG) Nr. 1866/86 wird aufgehoben.
Bezugnahmen auf die genannte Verordnung gelten als Be-
zugnahmen auf diese Verordnung und sind nach Maßgabe
der Entsprechungstabelle im Anhang VI Teil A zu lesen.
                         Artikel 16
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Ver-
öffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaf-
ten in Kraft
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und
gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat
Geschehen zu Brüssel
                                    Im Namen des Rates
                                       Der Präsident
                                         13
 ---pagebreak---                         ANHANG 1                               1866/86
 EINTEILUNG DES GEOGRAPHISCHEN GEBIETS IM
                 SINNE VON ARTIKEL 1
Teilgebiet 22
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden,
die von Kap Hasen0re (56*097^, 10*44'E) an der Ostküste
Jütlands bis Gniben (56*017>l, ll'lSTE) an der Westküste
Seelands verläuft, von dort entlang der Westküste und der
Südküste Seelands bis 12,00'E; von dort genau nach Sü-
den bis zur Insel Falster, von dort entlang der Ostküste
der Insel Falster bis Gedser Odde (54*34'N, l l ^ T E ) , von
dort genau nach Osten bis 12*00^; von dort genau nach         2250/95 Art. 1 Nr. 6
Süden bis zur Küste Deutschlands; von dort in südwestli-      (angepaßt)
cher Richtung entlang den Küsten Deutschlands und der
Qstküste Jütlands bis zum Ausgangspunkt.
Teilgebiet 23
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden,
die von Kap Gilbjerg (56'08'N, 12*1875) an der Nordkü-
ste Seelands bis zum Kullen (56*187Sf, 12*28'E) an der
Küste Schwedens verläuft; von dort in südlicher Richtung
entlang der Küste Schwedens bis zum Leuchtfeuer Falster-
bo (55*237>I, 12°5(TE); von dort durch den südlichen Ein-
gang des 0resunds bis zum Leuchtfeuer Stevns (55*197*1,
12*28'E) an der Küste Seelands; von dort in nördlicher
Richtung entlang der Ostküste Seelands bis zum Ausgangs-
punkt
Teilgebiet 24
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden,
die vom Leuchtfeuer Stevns (55°19'N, 12°28'E) an der
Ostküste Seelands durch den südlichen Eingang des 0re-
sunds bis zum Leuchtfeuer Falsterbo (55"23'N, 12" 501:)
an der Küste Schwedens verläuft; von dort entlang der
Südküste Schwedens bis zum Leuchtfeuer Sandhammaren
(55'247< 14" 127S); von dort bis zum Leuchtfeuer Ham-
merodde (55*187*4,14*471E) an der Nordküste Bomholms;
von dort entlang der West- und Südküste Bornholms bis
15'00'E; von dort genau nach Süden bis zur Küste Polens;
von dort in westlicher Richtung entlang den Küsten Polens
und Deutschlands bis 12*0072; von dort genau nach Nor-        2250/95 Art 1 Nr. 6
den bis 54*34'N, 12*0075; von dort genau nach Westen bis      (angepaßt)
Gedser Odde (54*34'N, 11*5875); von dort endang der
Ost- und Nordküste der Insel Falster bis 12*00 E; von
dort genau nach Norden bis zur Südküste Seelands; von
dort in westlicher und nördlicher Richtung entlang der
Westküste Seelands bis zum Ausgangspunkt.
                                         14
 ---pagebreak--- Teilgebiet 25                                              1866/86
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden,
die an einem Punkt an der Ostküste Schwedens bei
56'30'N beginnt; von dort genau nach Osten bis zur West-
küste der Insel Öland, von dort unter südlicher Umgehung
der Insel öland bis zu einem Punkt un der Ostküstc bei
56*30^; von dort genau nach Osten bis 18*0075; von dort
genau nach Süden bis zur Küste Polens; von dort in westli-
cher Richtung entlang der Küste Polens bis 15'OO'E; von
dort genau nach Norden bis zur Insel Bornholm, von dort
entlang der Süd- und Westküste Bornholms bis zum
Leuchtfeuer Hammerodde (55*187*4, 14*4775); von dort
bis zum Leuchtfeuer Sandhammaren (55*24'N, 14*1275)
an der Südküste Schwedens, von dort in nördlicher Rich-
tung entlang der Ostküste Schwedens bis zum Ausgangs-
punkt
Teilgebiet 26
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden,   (angepaßt)
die an einem Punkt bei 56*307*1, 18*0075 beginnt; von
dort genau nach Osten bis zur Westküste der ehemaligen
UdSSR verläuft von dort in südlicher Richtung entlang
der Küsten der ehemaligen UdSSR und Polens bis zu ei-
nem Punkt an der Küste Polens bei 18'OO'E; von dort ge-
nau nach Norden bis zum Ausgangspunkt
Teilgebiet 27
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden,
die an einem Punkt der östlichen Festlandsküste Schwe-
dens bei 59*41'N, 19*0075 beginnt; von dort genau nach
Süden bis zur Nordküste der Insel Gotland verläuft; von
dort in südlicher Richtung entlang der Westküste Godands
bis 57*007*4; von dort genau nach Westen bis 18*0075; von
dort genau nach Süden bis 56*307*4; von dort genau nach
Westen bis zur Ostküste der Insel Öland; von dort unter
südlicher Umgehung der Insel Öland bis zu einem Punkt
an der Westküste Ölands bei 56*307*4; von dort genau
nach Westen bis zur Küste Schwedens; von dort in nördli-
cher Richtung entiang der Ostküste Schwedens bis zum
Ausgangspunkt.
                                        15
 ---pagebreak--- Teilgebiet 28                                                1866/86
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden,     (angepaßt)
die an einem Punkt bei 58*307*4, 19*0075 beginnt; von
dort genau nach Osten bis zur Westküste der Insel Saare-
maa verläuft; von dort unter nördlicher Umgehung der In-
sel Saaremaa bis zu einem Punkt an der Ostküste der Insel
Saaremaa bei 58*3074; von dort genau nach Osten bis zur
Küste der ehemaligen UdSSR; von dort in südlicher Rich-
tung endang der westlichen Küste der ehemaligen UdSSR
bis zu einem Punkt bei 56*30/N; von dort genau nach We-
sten bis 18*0075; von dort genau nach Norden bis
57* 007*4; »von dort genau nach Osten bis zur Westküste der
Insel Gotland; von dort in nördlicher Richtung bis zu ei-
nem Punkt an der Nordküste Gotlands bei 19*0075; von
dort genau nach Norden bis zum Ausgangspunkt
Teilgebiet 29
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden,     (angepaßt)
die an einem Punkt der östiichen Festlandsküste Schwe-
dens bei 60*307*4 beginnt; von dort genau nach Osten bis
zur Festlandsküste Finnlands verläuft; von dort in südlicher
Richtung entlang der West- und Südküste Finnlands bis zu
einem Punkt an der südlichen Festlandsküste bei 23*0075;
von dort genau nach Süden bis 59*007*4; von dort genau
nach Osten bis zur Festlandsküste der ehemaligen UdSSR;
von dort in südlicher Richtung entlang der Westküste der
ehemaligen UdSSR bis zu einem Punkt bei 58*307*4; von
dort genau nach Westen bis zur Ostküste der Insel Saare-
maa; von dort nach nördlicher Umgehung der Insel Saare-
maa bis zu einem Punkt an der Westküste der Insel Saare-
maa bei 58*307*4; von dort genau nach Westen bis
19'OO'E; von dort genau nach Norden bis zu einem Punkt
an der östlichen Festiandsküste Schwedens bei 59*417*4;
von dort in nördlicher Richtung entlang der Ostküste
Schwedens bis zum Ausgangspunkt
Teilgebiet 30
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden,
die an einem Punkt der Ostküste Schwedens bei 63*307*4
beginnt; von dort genau nach Osten bis zur Festiandsküste
Finnlands verläuft; von dort in südlicher Richtung endang
der Küste Finnlands bis zu einem Punkt 60*307*4; von dort
genau nach Westen bis zur Festiandsküste Schwedens; von
dort in nördlicher Richtung entlang der Ostküste Schwe-
dens zum Ausgangspunkt
                                         16
 ---pagebreak--- Teilgebiet 31                                            1866/86
Die Meercsgcwnsscr, die von einer Linie begrenzt werden,
die an einem Punkt der Ostküstc Schwedens bei 63*30*N
beginnt; von dort unter nördlicher Umgehung des Bottni-
schen Meerbusens bis zu einem Punkt an der westlichen
Festiandsküste Finnlands bei 63*307*4 verläuft; von dort
genau nach Westen bis zum Ausgangspunkt
Teilgebiet 32
Die Meeresgewässer, die von einer Linie begrenzt werden, (angepaßt)
die an einem Punkt der Südküste Finnlands bei 23*0075
beginnt; von dort unter östlicher Umgebung des Finni-
schen Meerbusens bis zu einem Punkt an der Westküste
der ehemaligen UdSSR bei 59*007*1 verläuft; von dort ge-
nau nach Westen bis 23*0075; von dort genau nach Nor-
den bis zum Ausgangspunkt
                                       17
 ---pagebreak---                      ANHANG II                          1866/86
 BEGRENZUNG BESTIMMTER GEOGRAPHISCHER
              GEBIETE NACH ARTIKEL 2
Begrenzung der geographischen Gebiete im 0resund, im
Großen Belt und im Kleinen Belt bezüglich der Fischerei
auf weibliche Runder und weibliche Scholle:             2244/87 Art 1 Nr. 5
— Leuchtfeuer Falsterbo — Leuchtfeuer Stevns
— Jungshoved — B0genaessand
— Leuchtfeuer Hestehoved — Maddes Klint
— Skelby Kirche — Flinthorne Odde
— Kappel Kirche — Gulstav
— Ristingehaie — j£r0hale
— Skjoldnaes — P0ls Huk
— Christian X-Brücke in Sonderborg
                                      18
 ---pagebreak---                                        ANHANG III                 2250/95 Art 1 Nr. 7
                   MINDESTGRÖSSE NACH ARTIKEL 3 ABSATZ 1          (angepaßt)
          Fischart         Geographisches Gebiet     Mindestgröße
 Dorsch (Gadus           Sämüiche Teilgebiete           .,<-
                                                              m
morhua)                  südlich 59*307*4
 Flunder (Platichthys    Teilgebiete 22 bis 25           25 cm
flesus)
                         Teilgebiete 26 bis 28           21 cm
                         Teilgebiete 29 und 32,          .R
                                                          löcra
                         jeweils südlich 5 9 * 3 0 ^
 Scholle (Pleuronectes   Teilgebiete 22 bis 25           25 cm
platessa)
                         Teilgebiete 26 bis 28           21 cm
                         Teilgebiete 29 und 32,          .H
                                                          löcra
                         südlich 59*30'N
 Steinbutt (Psetta       Teilgebiete 22 bis 32           30 cm
 maxima)
 Glattbutt (Scophtalmus Teilgebiete 22 bis 32            30 cm
 rhombus)
 Aal (Anguilla anguilla)  Teilgebiete 22 bis 32           35 cm
 Lachs (Salmo salar)      Teilgebiete 22 bis 32          60 cm
                                                     19
 ---pagebreak---                                       ANHANG IV                        2250/95 Art. 1 Nr.
                 MINDESTMASCHENOFFNUNG NACH ARTBKEL 5                  (angepaßt)
                                                    Mindestmaschen-
                     Geographisches                      öffnung
     Fischart           Gebiet             Netzart  Länge der größten
                                                        Diagonale
Dorsch (Gadus     Teilgebiete 22 bis Kiemennetze        105 mm
morhua)           32
                  Teilgebiete 22 bis Schleppnetze,      105 mm
                   32                 Snurrewaden
                                      und ähnliche
                                      Netze (*)
                   Teilgebiete 22 bis Schleppnetze,    120 mm (2)
                   32                 Snurrewaden
                                      und ähnliche
                                      Netze
Plattfische        Teilgebiete 22 bis Schleppnetze,  120 mm ( 2 )( 3 )
(Pleuronectidae) 27                   Snurrewaden
                                      und ähnliche
                                      Netze sowie
                                      Kiemennetze
                   Teilgebiet 28      Schleppnetze,      110 mm
                                      Snurrewaden
                                      und ähnliche
                                      Netze sowie
                                      Kiemennetze
                   Teilgebiete 29     Kiemennetze        100 mm
                   und 32 südlich
                   59*30'N
                                      Schleppnetze,      110 mm
                                      Snurrewaden
                                      und ähnliche
                                      Netze
                   Teilgebiete 22 bis Schleppnetze,   105 mm (4)
                   32                 Snurrewaden
                                      und ähnliche
                                      Netze (*)
Hering (Clupea     Teilgebiete 22 bis Schleppnetze,      32 mm
harengus)          27                 Snurrewaden
                                      und ähnliche
                                      Netze
                   Teilgebiete 28     Schleppnetze,       28 mm
                   und 29 südlich     Snurrewaden
                   59*30' N           und ähnliche
                                      Netze
                   Teilgebiete 30 bis Schleppnetze,       16 mm
                   32 und Teilgebiet  Snurrewaden
                    29 nördlich        und ähnliche
                    59*30' N           Netze
 Sprotte (Sprattus Teilgebiete 22 bis Schleppnetze,       16 mm
sprattus)           32                 Snurrewaden
                                       und ähnliche
                                       Netze
                                                    20
 ---pagebreak---                                                               Mindestmaschen-  2250/95 Art. 1 Nr. 8
                      Geographisches                              Öffnung      (angepaßt)
     Fischart                                  Netzart
                          Gebiet                             Länge der größten
                                                                 Diagonale
Lachs (Salmo        Teilgebiete 22 bis Stellnetze und             157 mm
salar)              32                   Treibnetze
(!) Netze mit Fluchtfenstern oder anderen Vorrichtungen in Übereinstimmung
     mit Anhang V, mit denen sichergestellt wird, daß 50 v. H. der gefangenen
     Fische mindestens 38 cm lang sind.
(2) Diese Maschenöffnung gilt für alle Maschen der letzten acht Meter des
    Steerts, gemessen ab der Steertleine, wobei die Maschen entsprechend der
    Längsachse des Netzes gestreckt werden.
 3
( ) Mit Ausnahme der Teilgebiete 22 und 23, in denen für den gezielten See-
    zungenfang eine Mindestmaschenöffnung von 90 mm gilt.
(4) Mit Ausnahme der Ifeilgebiete 22 bis 24, in denen normale Schleppnetze und 1821/96 Art 1 Nr. 2
    Ringwaden mit einer Maschenöffnung von 90 mm zugelassen sind.
                                                            21
 ---pagebreak---                        ANHANG V                             2250/95 Art 1 Nr. 9
   BESONDERE SELEKTIERUNGSVORRICHTUNGEN
Um eine selektive Fangwirkung von Schleppnetzen, Snurre-
waden und ähnlichen Netzen, die mit einer speziellen Ma-
schenöffnung gemäß Anhang IV versehen sind, zu garan-
tieren, sind die beiden folgenden Fluchtfenstermodelle
zulässig:
Fluchtfenster (Modell 1)
In den Steert von Schleppnetzen und Snurrewaden für den
Dorschfang werden zwei Fluchtfenster mit vollständig ge-
öffneten Rautenmaschen eingezogen, die mit Kunststoff
beschichtet sind. Die Maschenöffhung beträgt mindestens
105 mm. Die Fluchtfenster werden mit einem Extrastück
Netzwerk (zwischen den normalen Rautenmaschen und
den Maschen des Fluchtfensters) befestigt. Die Maschen-
größe des Extrastücks Netzwerk ist gleich der Maschengrö-
ße des Fluchtfenster-Netztuches X der Quadratwurzel aus
2.
An beiden Seiten des Steerts wird in einer Entfernung von
40—50 cm zwischen Steertende und Fenster ein Flucht-
fenster eingezogen. Die Länge des Fensters entspricht 80
v. H. der Gesamtlänge des Steerts, das Fenster ist 50 cm
hoch. Das Fluchtfenster ist so anzuschlagen, daß zwischen
dem oberen und dem unteren Rand des Fensters eine Öff-
nung von 15—20 cm entsteht
Fluchtfenster (Modell 2)
Beschreibung
Fluchtfenster sind Rechtecke aus Netztuch im Steert Es
werden zwei Fluchtfenster in den Steert eingezogen.
Größe
Jedes Fenster hat über seine gesamte Länge eine Mindest-
breite von 45 cm. Jedes Fenster hat eine entlang den Sei-
ten gemessene Mindestlänge von 3,5 m (Diagramm 2 Ab-
bildung 1).
Netztuch
Die Maschen der Fenster haben eine Mindestgröße von
105 mm. Es sind Quadratmaschen, d. h. alle vier Seiten
des Fenster-Netztuches sind im Schenkelschnitt geschnitten
(Diagramm 2 Abbildung 2). Das Netztuch ist so angeschla-
gen, daß die Maschenseiten parallel und senkrecht zur
Längsachse des Steerts verlaufen. Die Fensterbreite beträgt
acht offene Quadratmaschen (Abbildung 2). Die Länge be-
trägt zwischen 57 und 62 Quadratmaschen (Diagramm 2
Abbildung 2).
Anbringung
Der Steert wird durch Laschen entlang der Steuerbord-
und der Backbordseite in eine obere und eine untere Netz-
hälfte unterteilt (Diagramm 2 Abbildung 1). Die beiden
Fenster sind in der unteren Netzhälfte unmittelbar im An-
schluß an die Laschen eingezogen (Diagramm 2 Abbildung
1). Die Fenster enden in einem Abstand von mindestens 2
m und höchstens 2,5 m von der Steertleine.
                                         22
 ---pagebreak--- Das vordere Ende des Fensters wird acht Maschen weit      2250/95 Art 1 Nr. 9
am normalen Netztuch des Steerts befestigt (Diagramm 2
Abbildung 3). Eine Seite wird an der Lasche oder unmit-
telbar neben der Lasche befestigt und die andere Seite an
dem normalen, im Knotenschnitt geschnittenen Netztuch
der unteren Steerthälfte.
Maschengröße im gesamten Steert
Alle Teile des Steerts müssen einer Mindestmaschenöff-
nung von 105 mm entsprechen.
                                       23
 ---pagebreak---                                                    Diagramm 1          2250/95 Art 1 Nr. 9
                                            (Fluchtfenster — Modell 1)
                                                                                      40-50 cm
                         Gewöhnliche Rautenmaschen
^ l *î«pr5? s j»P^=^^*a) Extrastück Netzwerk
                         Fluchtfenster
                         (geöffnete Rautenmaschen)
                                                                         50 cm
        15-20 cm
                                                       24
 ---pagebreak---                                       Diagramm 2                                  2250/95 Art. 1 Nr. 9
                               (Fluchtfenster— Modell 2)
              Abbildung 1: Anbringung der Quadratmaschertfenster im Steert
                           Technische Beschreibung (Vorschlag)
                                                                          Trilstropp
                                                                                              s=C
                                                                   •»     •-
                                   Fenster 3,54 m                                1,8 m
           0,3 m                                                     0,3 m
                            Quadratmaschenlensrer sind 0,48 m hoch
                                   Steert im Querschnitt
                                                                      4 Laschmaschen
4 Laschmaschen                                                        8 Maschen für das
                                                                      Quadratmaschenfenster
                                           25
 ---pagebreak--- Abbildung 2: Netztuch für Quadratmaschenfenster            2250/95 Art 1 Nr. 9
                                                           (angepaßt)
      Technische Beschreibung (Vorschlag)
                                         Quadratmaschenfenster
                                         8 x 59 Quadratmaschen
                                         60 mm Halbmaschen
                                         0 4 mm Doppelpolyäthylen
                                         107 mm innere Maschenöffnung
                                                  Alle vier Seiten verstärkt mit
                                                  8 mm Polypropylen-Tau
                     26
 ---pagebreak---                           Abbildung 3: Einfügung des Fensters in den Steert                 2250/95 Art. 1 Nr. 9
                                                                                            (angepaßt)
                                 Technische Beschreibung (Vorschlag)
Lasche    Vorderes Steertende
                                 AA£XAA/Ï>AA£AA>&;
                                                                        j  Steert in 120 mm
                                                                           100 Maschen in 60 mm Halbmaschen
                                                                           49 M Maschen lang (6 m)
                                                                       J   0 4 mm DoppelpoTyathylen
                                                                       •   107 mm innere Maschenöffnung
                                                                                    Untere Netzhälfte
                                                                                       _
                                                                                        1 2lA Maschen
                                                                                       T-30cm
                                                                                          29 'A Maschen
                                                                                         - 3 5 4 cm
                                                                                       - 2'A Maschen
                                                                                       T-30cm
                                                                                          15 Macchen
                                                                                         - 180 cm
       Ö f f n u n g für Quadratmaschenfenster
       8 Maschen hoch u n d 2 9 Vi Maschen lang
                            Steertleine                Mittellinie untere Netzhàlfte
                                                27
 ---pagebreak---                              ANHANG VI
                               Teil A
                       ENTSPRECHUNGSTABELLE
Verordnung 1866/86                  Vorliegende Verordnung
Artikel 1                          Artikel 1
Artikel 2 Abs. 1                    Artikel 2 Abs. 1
Artikel 2 Abs. la
Artikel 2 Abs. 2                    Artikel 2 Abs. 2
Artikel 3                           Artikel 3
Artikel 4                           Artikel 4
Artikel 5                           Artikel 5
Artikel 6                           Artikel 6
Artikel 7                           Artikel 7
Artikel 8                          Artikel 8
Artikel 9                          Artikel 9
Artikel 10                         Artikel 10
Artikel 11                          Artikel 11
Artikel 12                          Artikel 12
Artikel 13                          Artikel 13
Artikel 14                          Artikel 14
                                   Artikel 15
                                    Artikel 16
Anhang I                            Anhang I
Anhang II                           Anhang II
Anhang III                          Anhang III
Anhang IV Buchstabe a)
Anhang IV Buchstabe b)              Anhang IV
Anhang V                            Anhang V
                                    Anhang VI
                                 28
 ---pagebreak---                                                    Teil II
                          Verordnungen, die die Verordnung (EWG) 1866/86 ändern
                                                                                Amtsblatt
                                                                            Nr.  Seite     Datum
Verordnung (EWG) Nr. 2244/87 des Rates vom 23. Juli 1987                   L207   15      29. 7.1987
Verordnung (EWG) Nr. 2178/88 des Rates vom 18. Juli 1988                   L191    7      22. 7.1988
Verordnung (EWG) Nr. 887/89 des Rates vom 5. April 1989                    L94     4       7. 4.1989
Verordnung (EWG) Nr. 2156/91 des Rates vom 15. Juli 1991                   L201    1      24. 7. 1991
Verordnung (EG) Nr. 2250/95 des Rates vom 18. September 1995               L230    1      27. 9. 1995
Verordnung (EG) Nr. 1821/96 des Rates vom 16. September 1996               L241    8      21. 9. 1996
                                                     29
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                                                       KOM(97) 139 endg.
                                         DOKUMENTE
 DE                                                             03 11 14        01
                                    Katalognummer : CB-CO-97-133-DE-C
                                                            ISBN 92-78-17932-9
Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
L-2985 Luxemburg
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