CELEX: 31986S1566
Language: de
Date: 1986-02-24 00:00:00
Title: Entscheidung Nr. 1566/86/EGKS der Kommission vom 24. Februar 1986 über die Eisen- und Stahlstatistiken

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31986S1566

Entscheidung Nr. 1566/86/EGKS der Kommission vom 24. Februar 1986 über die Eisen- und Stahlstatistiken  

Amtsblatt Nr. L 141 vom 28/05/1986 S. 0001 - 0091 Finnische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 15 S. 0073  Schwedische Sonderausgabe: Kapitel 13 Band 15 S. 0073 

ENTSCHEIDUNG Nr. 1566/86/EGKS DER KOMMISSION vom 24. Februar 1986  über die Eisen- und Stahlstatistiken DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN - gestützt auf den Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl,  insbesondere auf Artikel 47, in Erwägung nachstehender Gründe: Zur Erfuellung der Aufgaben der Gemeinschaft im Sinne von Artikel 3 EGKS-Vertrag sind Eisen- und  Stahlstatistiken unerläßlich. Dies gilt insbesondere angesichts der nach wie vor angespannten Lage auf dem Stahlsektor, dessen  Verwaltung in der erweiterten Gemeinschaft in zunehmendem Masse von der raschen Verfügbarkeit  zuverlässiger Angaben über die Erzeugung, die Rohstoff- und Energieversorgung, die Auftragseingänge  und Lieferungen sowie die Beschäftigung der Unternehmen abhängt - HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN: Artikel 1 Die Unternehmen, die eine Produktionstätigkeit auf dem Gebiet des Stahls im Sinne von  Artikel 80 EGKS-Vertrag ausüben, sind verpflichtet, der Kommission mit Wirkung vom Januar 1986 die  im Anhang genannten statistischen Angaben (Fragebogen) unter den dort festgelegten Bedingungen  mitzuteilen. Artikel 2 Unternehmen, die ihrer Meldepflicht gemäß Artikel 1 nicht nachkommen, können mit einer  Geldbusse nach Artikel 47 Absatz 3 EGKS-Vertrag belegt werden. Artikel 3 Diese Entscheidung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen  Gemeinschaft in Kraft. Diese Entscheidung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in  jedem Mitgliedstaat. Brüssel, den 24. Februar 1986 Für die KommissionAlois PFEIFFERMitglied der Kommission  ANHANG HINWEIS Die in diesem Anhang reproduzierten Fragebogen werden vom Statistischen Amt der  Europäischen Gemeinschaften (SAEG) in Originalgrösse zur Verfügung gestellt.  Fragebogen 2-10 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ERLÄUTERUNGEN zu Fragebogen 2-10 Roheisenerzeugung I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen ist von allen Roheisen, Spiegeleisen und hochgekohltes  Ferromangan produzierenden Hochofen- oder Elektroroheisenwerken auszufuellen; die Roheisenerzeugung  aus Kupolöfen ist nur dann zu erfassen, wenn sie zum Absatz bestimmt ist. 2.Unternehmen mit mehreren Werken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihrer Werke einen  besonderen Fragebogen auszufuellen. 3.Als Berichtsmonat gilt die Zeit vom ersten bis zum letzten Tag des Kalendermonats. 4.Erzeugung aus frischem Einsatz (Netto-Erzeugung) (Zeilen 21 bis 28)Die hier einzutragenden  Erzeugungsmengen umfassen alle Roheisensor-ten, Spiegeleisen und hochgekohltes Ferromangan, die im  Hochofen oder Elektroroheisenofen hergestellt worden sind. Nicht einzubeziehen ist die Erzeugung  aus Umschmelzeisen eigener oder fremder Herkunft, das bereits nach der ersten Schmelzung gemeldet  worden ist. Das eigene oder fremde Umschmelzeisen ist jeweils bei der Zeile der verbrauchten Sorte  abzusetzen. 5.Zeilen 31 + 32: Einzutragen ist - ohne Unterscheidung der Kategorien - das umgeschmolzene Roheisen, Spiegeleisen  und hochgekohlte Ferromangan eigener oder fremder Herkunft. II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN Es gelten folgende Begriffsbestimmungen: 1.Roheisen: Roheisen ist ein erzeugnis, das mehr als 2 % Kohlenstoff enthält und eines oder mehrere der  folgenden Legierungselemente mit den angegebenen Anteilen enthalten kann:  3 % oder weniger Phosphor,  8 % oder weniger Silizium, 30 % oder weniger Mangan, 10 % oder weniger Chrom, 10 % oder weniger andere Legierungselemente (z. B. Nickel, Kupfer, Aluminium, Titan, Vanadin/Wolfram, Molybdän usw.) insgesamt. Roheisen kann in fluessigem Zustand, in Form von Masseln, formlosen Stücken oder als Granulat  geliefert werden. 2.Spiegeleisen (Zeile 26) Es ist Roheisen, das mehr als 6 %, aber nicht mehr als 30 % Mangan und mehr als 2 % Kohlenstoff  enthält. Hochgekohltes Ferromangan (Zeile 28) Es enthält mehr als 30 % - jedoch keines falls mehr als 90 % - Mangan und mehr als 2 %  Kohlenstoff. 4.Unlegiertes Roheisen: Hierzu zählen die Roheisengruppen Nrn. 1.1 bis 4.0 gemäß Tabelle 2 der EURONORM 1-81 über  Begriffsbestimmung und Einteilung von Roheisen. Diese im Sinne der EURONORM 1-81 als unlegiert  geltenden Roheisengruppen können ausserdem eines oder mehrere der folgenden Legierungselemente bis  zu folgenden Hoechstmengen enthalten: 0,3 % Chrom 0,3 % Nickel 0,2 % Titan 0,1 % von jedem anderen Legierungselement (z. B. Molybdän, Vanadin, Wolfram, Aluminium) 5.Legiertes Roheisen: Hierzu zählen: Spiegeleisen und sonstiges legiertes Roheisen der Nrn. 5.1 und 5.2 in Tabelle 2 der  EURONORM 1-81. Was die Begriffsbestimmung für Sonstiges legiertes Roheisen betrifft, siehe im einzelnen Fußnote 8  zu Nr. 5.2 der Tabelle 2 in EURONORM 1-81. Jenseits der oben unter II 1 (Begriffsbestimmung: Roheisen) festgelegten Grenzwerte liegen die  Ferrolegierungen. Siehe hierzu Tabelle 1 in EURONORM 1-81. Fragebogen 2-11 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 ROHSTAHLERZEUGUNG Erläuterungen I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen ist von allen Stahlwerken einschließlich der mit ihnen  örtlich verbundenen Stahlgießereien auszufuellen. Reine Stahlgießereien werden mit diesem Fragebogen  nicht erfasst. 2.Unternehmen mit mehreren Stahlwerken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihrer Werke eine  besondere Meldung zu erstatten. 3.Als Stahl gelten Eisenwerkstoffe, die, mit Ausnahme einiger sogenannter maßbeständiger Stähle mit  hohem Chromgehalt, höchstens 2 Gewichtsprozent Kohlenstoff enthalten. Der Fe-Gehalt muß höher sein  als der Gehalt jedes einzelnen Legierungselements. 4.Nicht einzuschließen ist der Stahl, der durch Wiederaufkohlen unmittelbar für Spezialroheisen  bestimmt ist. 5.Als Berichtsmonat gilt die Zeit vom ersten bis zum letzten Tag des Kalendermonats. 6.Die Arbeitstage ergeben sich aus der Zahl der Kalendertage abzueglich der Sonntage und der  gesetzlichen Feiertage, die als solche für das gesamte Land gelten. II. BEMERKUNGEN ZU DEN ZEILEN UND SPALTEN A. Zu den Zeilen Zeile 21: Rohblöcke sind in Kokillen gegossene Erzeugnisse, die zum Walzen, zum Schmieden oder zur  Herstellung nahtloser Röhren bestimmt sind. Ausgenommen ist das Material, welches gleich nach  Abstreifen der Kokillen als fehlerhaft erkannt und aus diesem Grund umgeschmolzen werden muß.  Anzugeben ist das Rohgewicht der Blöcke, nach Abstreifen der Kokillen. Zeile 22: Als Erzeugung der Stranggießanlagen gilt das Bruttogewicht der guten Erzeugnisse(1) nach dem  Brennschneiden, jedoch vor dem Schleifen und Putzen. Zeile 40: Als "guter Guß" gilt der versandfähige Guß einschließlich Eigenverbrauch fürReparaturen und  Instandhaltung (verputzter Guß, ohne Trichter, nicht bearbeitet). Anhang: Als Konverterschlacke (phosphorreich) gilt die Schlacke, die einen genügend hohen Phosphorgehalt  aufweist, um - evtl. nach Mischung mit anderen Schlacken - als Düngemittel verkauft zu werden. B. Zu den Spalten Spalten 01-03: Zur Vermeidung von Doppelzählungen ist die Erzeugung an Rohstahl jeweils für das Schmelzverfahren  zu melden, in dem der Stahl zuletzt behandelt worden ist. Basischer Elektrostahl, der in fluessigem  Zustand unmittelbar an saure Elektroherde geschickt wird, darf nicht doppelt gezählt werden. Wird dagegen Elektrostahl mit SM-Stahl in der Pfanne gemischt, so ist der entsprechende Anteil an  Elektrostahl in Spalte 02 und an SM-Stahl in Spalte 03 anzugeben. Das AOD-Verfahren, das Vakuum-Frischen, die Behandlung in der Pfanne usw. sind als Nachbehandlung  im Anschluß an das Hauptschmelz-verfahren (Endverfahren) anzusehen. In diesem Fall ist der Rohstahl  in die Kategorie des Hauptschmelzverfahrens (Endverfahrens) einzutra-gen. Spalte 01: Umfasst die LC-, LDAC-, OLP-Stähle, Rotor-Stähle, Kaldo-Stähle, OBM-, LWS-Stähle sowie alle  gleichartigen Verfahren, die unter Verwendung von reinem Sauerstoff erblasen werden. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-13 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 ERZEUGUNG AN WALZSTAHLFERTIGERZEUGNISSEN UND WEITERVERARBEITETEN WALZSTAHLFERTIGERZEUGNISSEN ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen bezieht sich auf alle Werke deren Erzeugnisse unter den  Vertrag über die Gründung der Europäischen GEmeinschaft für Kohle und Stahl fallen (Massenstähle  und Edelstähle). 2.Unternehmen mit mehreren Werken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihre Werke einen  besonderen Fragebogen auszufuellen. 3.Als Berichtsmonat gilt die Zeit vom Ersten bis zum Letzten des Kalendermonats. 4.Es sind sämtliche im Berichtsmonat hergestellten Walzstahlfertigerzeugnisse einschließlich II.  Wahl, Stückblechen und Enden zu melden, soweit sie nicht zum Einschmelzen bestimmt sind. 5.Es ist die gesamte Erzeugung anzugeben, gleichgültig, ob die Herstellung für eigene oder fremde  Rechnung erfolgt. Bei Lohnwalzgeschäften ist nicht der Auftraggeber, sondern stets der Hersteller  meldepflichtig. 6.Warmbreitband wird als Halbzeug angesehen, wenn es in demselben Unternehmen weiterausgewalzt oder  in sonstiger Weise im Rahmen der Walzstahlfertigerzeugnisse bearbeitet wird (a) oder wenn es an  andere Walzwerke der Gemeinschaft für eine derartige Bearbeitung verkauft wird. In diesen Fällen  darf es als solches nicht in den Teilen A und B des Fragebogens angegeben werden. Dagegen wird Warmbreitband als Walzstahlfertigerzeugnis angesehen,w enn es in der Stahlindustrie  der Gemeinschaft keine zusätzliche Weiterauswalzung oder sonstige Bearbeitung zu  Walzstahlfertigerzeugnissen erfährt (unmittelbar Verwendung) oder wenn es nach ausserhalb der  Gemeinschaft exportiert wird. In diesen Fällen ist es als Walstahlfertigerzeugnis anzugeben (Zeilen  171, 172 und 173). Andererseits müssen die aus der Verarbeitung von Warmbreitband gewonnenen Erzeugnisse im Fragebogen  angegeben werden, auch dann, wenn es sich nur um eine Kaltwalzung zur Herstellung von Kaltblech in  Rollen handelt; Kaltbleche in Rollen glten als Walzstahlfertigerzeugnisse. 7.Für jedes Werk ist die Netto-Erzeugung nach folgenden Richtlinien anzugeben: a)Fertigerzeugnisse, die in demselben Betrieb zu weiterverarbeiteten Walzstahlfertigerzeugnissen  verarbeitet werden: Hierbei sind die Erzeugnisse in dem Zustand anzugeben, in dem sie das  Erzeugerwerk (in der Abgrenzung des Vertrages) verlassen sollen, um entweder an eine nicht unte  rden Vertrag fallendeFertigungsstätte desselben Betriebes (z. B. zur Röhrenerzeugung oder für nicht  unte rden Vertrag fallendes kaltband), an ein anderes Stahlwerk derselben Gesellschaft oder an ein  anderes unternehmen in oder ausserhalb der Stahlindustrie (Händler, Verbraucher) geliefert zu  werden. b)Fertigerzeugnisse, die in demselben Betrieb zu weiterverarbeiteten Walzstahlfertigerzeugnissen  verarbeitet werden (z. B. Kaltbleche in Rollen, die verzinkt werden): Hierbei sind die  Fertigerzeugnisse in dem Zustand zu erfassen, in dem sie sich unmittelbar vor der ersten Behandlung  befinden, die ihre Verarbeitung zum weiterverarbeiteten Walzstathlfertigerzeugnis kennzeichnet. c)Weiterverarbeitete Walzstahlfertigerzeugnisse: Unter Berücksichtigung der Ausführungen unter  II.10 sind sie grundsätzlich in dem Zustand zu erfassen, in dem sie den Betrieb verlassen sollen. d)Wenn ein Werk ein Fertigerzeugnis (z. B. Kaltblech in Rollen oder Grobblech) empfängt und es  bearbeitet (z. B. Glühen, Besäumen, Zerschneiden, WEiterauswalzen), ohne daß es das Stadium  desWalzstahlfertigerzeugnisses verlässt, so darf es in dem Fragebogen keine Eintragungen machen,  damit Doppelzählungen mit dem Erzeuger- und Lieferwerk vermieden werden. Wenn dagegen die letzte Bearbeitung des bezogenen Fertigerzeugnisses bis zum weiterverarbeiteten  Walzstahlfertigerzeugnis fortschreitet (z. B. verzinkte Bleche in Tafeln oder Rollen), so ist diese  Erzeugung an weiterverarbeiteten Erzeugnissen im Teil B des Fragebogens anzugeben. e)Auf diese Weise sollen Doppelzählungen im Teil A des Fragebogens (Walzstahlfertigerzeugnisse) auf  Werksebene ebenso wie im Bereich der Gesellschaft, des Landes und der Gemeinschaft vermieden  werden. 8.Im Anhang ist unter Spalte 01 die Menge an Warmband einzutragen, die im Werk verarbeitet worden  ist, und in den Spalten 02 und 03 die nach der Verarbeitung des Warmbandes erhaltene  Erzeugnismenge. 9.Alle Erzeugnisse der Stranggießanlagen dürfen nicht nur als Teil der Rohstahlerzeugung angesehen  werden, sondern auch als Halbzeug (zum Auswalzen, Schmieden usw.), von dem bestimmte Sorten in die  Zeile 402 des Anhangs aufzunehmen sind. 10.Die Aufgliederung der überzogenen Bleche muß bei mehrmaligen, nacheinander erfolgenden  Überzugverfahren - falls nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist - nach der Art des letzten  Überzugs vorgenommen werden. (a)Z. B. Zerschneiden usw. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN 1.Walzdraht: Fertigerzeugnis, das im warmen Zustand in  Ringen regellos aufgehaspelt wird. Der Querschnitt kann rund, oval, quadratisch, rechteckig,  sechseckig, achteckig, halbrund oder anders geformt sein, die Oberfläche ist üblicherweise glatt  (a). 2.Betonstahl: Rund- und Vierkantstäbe von 5 mm oder mehr mit glatter, gezackter oder gerippter  Oberfläche für die Betonbewehrung. Diese Stäbe können eine Kaltverformung, z. B. durch Recken oder  Verdrillen um die Längsachse, erfahren haben. 3.Anderer Stabstahl: Es ist ein warmgewalztes Fertigerzeugnis, das zu keiner der vor- bzw.  nachstehenden Erzeugnisgruppen und zu keinem der folgenden Erzeugnisse gehört: Gleisoberbauerzeugnisse Spundwanderzeugnisse Breitflanschträger Formstahl 4.Breitflachstahl: Erzeugnis, das auf allen vier Flächen (oder in geschlossenen Kalibern)  warmgewalzt worden ist. Es wird immer in ebenen Tafeln geliefert. Seine Breite beträgt über 150 bis  1 250 mm, seine Dicke 4 mm oder mehr. 5.Bandstahl (warmgewalzt) ist ein Walzwerkerzeugnis in geraden Bändern, Rollen oder Faltbunden, mit  beschnittenen oder unbeschnittenen Rändern mit rechteckigem Querschnitt, mit einer Breite von unter  600 mm und einer Stärke von nicht mehr als 1/10 der Breite. Es kann auch durch Spalten eines  Warmbreitbandes hergestellt werden. 6.Bleche (ausgenommen das unter Ziffer 12 definierte Warmbreitband) sind Walzwerkerzeugnisse, die  bei quadratischer oder rechteckiger Form mehr als 500 mm breit, wenn sie kaltgewalzt, und 600 mm  oder mehr breit sind, wenn sie warmgewalzt sind. 7.Elektrobleche (tôles magnétiques) (Zeile 270) sind Bleche mit Ummagnetisierungsverlusten je kg  von: 2,1 Watt oder weniger bei Blechen mit einer Stärke von nicht mehr als 0,2 mm. 3,5 Watt oder weniger bei Blechen mit einer Stärke von mehr als 0,22 mm, jedoch weniger als 0,6  mm, 6 Watt oder weniger bei Blechen mit einer Stärke von 0,6 mm, jedoch nicht mehr als 1,5 mm, ermittelt nach dem Epstein-Verfahren, mit einem Strom von 50 Perioden und einer Induktion von 1  Tesla. 8.Weißblech und sonstige verzinnte Bleche sowie Weißband: Bandstahl und Weißblech in allen  Abmessungen, warm- oder kaltgewalzt, mit einer Überzugsschicht aus Zinn mit einem Gehalt an Zinn  von 97 Gewichtshundertteilen oder mehr, ohne Rücksicht darauf, ob sie verniert oder nicht verniert  sind. 9.TFS-Bleche: Blech und Band mit einer Dicke von im allgemeinen unter 0,50 mm, das auf  elektrolytischem Wege mit Chrom und/oder Chromoxyd überzogen wurde. Die Gesamtschichtdicke des  Überzuges beträgt im allgemeinen 0,05 ìm oder weniger. 10.Feinstblech und Feinstband: Bleche bzw. Bänder aus weichen unlegierten Stählen mit einer Dicke  von unter 0,50 mm, die in Blechen oder Rollen geliefert werden, wobei die Oberfläche sich zum  Verzinnen, Lackieren oder zum Aufdruck eignen muß und nicht geölt sein darf. 11.Verzinkte Bleche: Warm- oder kaltgewalzte weiterverarbeitete Erzeugnisse in Form von Blechen  oder Bändern (kaltgewalztes Band über 500 mm), flach oder gewellt, feuerverzinkt oder  elektrolytisch verzinkt, mit einseitiger oder zweiseitiger Zinkauflage. 12.Warmbreitband: warmgewalztes Flacherzeugnis mit einer Breite von 600 mm oder mehr, das  unmittelbar von der Fertigwalze oder den nachgeschalteten Durchlaufbeiz- oder Ofenanlagen aus zu  einer Rolle aufgewickelt wird, so daß die Seitenflächen ungefähr in einer Ebene liegen. Alle  kaltgewalzten Bleche (in Rollen oder Tafeln) sind in den Zeilen 167 und 168 einzutragen. 13.Halbzeug: -Alle Erzeugnisse, die unmittelbar in Stranggussanlagen hergestellt werden. -Die Erzeugnisse, die durchWalzen von Blöcken hergestellt werden, wie Vorblöcke, Knüppel, Brammen,  Platinen, Rund- und Mehrkantstahl für nahtlose Rohre, vorprofiliertes Halbzeug. -Auf der Grundlage der Unterschiede und der für die betreffende Zweckbestimmung typischen  Spezifizierung sind alle Röhrenrund- und Mehrkantsthäle (in den entsprechenden Rubriken) als  Halbzeug auszuweisen, selbst wenn ihr Bearbeitungsgrad denjenigen des oben angeführten Halbzeugs  übersteigt. (a)Nach dieser Begriffsbestimmung ist der gerichtete und abgelängte Walzdraht als Stabstahl  gleicher Form und Abmessung zu betrachten, vorausgesetzt, daß die gültigen Massabweichungen beachtet  werden; sämtliche in Ringen gelieferten Erzeugnisse werden auch dann weiterhin in Zeile 132  (Walzdraht) erfasst, wenn sie zum Betonbau bestimmt sind. Fragebogen 2-14 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-16 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen ist von allen Edelstahl erzeugenden Werken einschließlich der mit ihnen örtlich  verbundenen Stahlgießereien auszufuellen. Selbständige Stahlgießereien werden mit diesem Fragebogen  nicht erfasst. 2.Unternehmen mit mehreren Stahlwerken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihrer Werke eine  besondere Meldung zu erstatten. 3.Nicht einzuschließen ist der Stahl, der durch Wiederaufkohlen unmittelbar für Spezialroheisen  bestimmt ist. 4.Als Berichtsmonat gilt der Kalendermonat. II. BEMERKUNGEN ZU DEN ZEILEN UND SPALTEN A. Zu den Zeilen Zeilen 10 bis 30: Rohblöcke und Erzeugnisse der Stranggussanlagen Rohblöcke sind in Kokillen gegossene Erzeugnisse, die zum Walzen, zum Schmieden oder zur  Herstellung nahtloser Röhren bestimmt sind. Ausgenommen ist das Material, welches gleich nach  Abstreifen der Kokillen als fehlerhaft erkannt und aus diesem Grunde umgechmolzen werden muß.  Anzugeben ist das Rohgewicht der Blöcke, nach Abstreifen der Kokillen. Als Erzeugung der  Stranggießanlagen gilt das Bruttogewicht der guten Erzeugnisse(1) nach dem Brennschneiden, jedoch  vor dem Schleifen und Putzen. Zeile 40: Der Flüssigstahl für unlegierten und legierten Stahlguß ist als Bruttogewicht der an die Gießereien  gelieferten Mengen anzugeben. B. Zu den Spalten Spalten 01 bis 03: Zur Vermeidung von Doppelzählungen ist die Erzeugung an Rohstahl jeweils für das Schmelzverfahren  zu melden, in dem der Stahl zuletzt behandelt worden ist. Basischer Elektrostahl, der in fluessigem  Zustand unmittelbar an saure Elektroherde geschickt wird, darf nicht doppelt gezählt werden. Wird dagegen Elektrostahl mit SM-Stahl in der Pfanne gemischt, so ist der entsprechende Anteil an  Elektrostahl in Spalte 02 und an SM-Stahl in Spalte 03 anzugeben. Das AOD-Verfahren, das Vakuum-Frischen, die Behandlung in der Pfanne usw. sind als Nachbehandlung  im Anschluß an das Hauptschmelz-verfahren (Endverfahren) anzusehen. In diesem Fall ist der Rohstahl  in die Kategorie des Hauptschmelzverfahrens (Endverfahrens) einzutra-gen. III. ALLGEMEINE BEGRIFFSBESTIMMUNGEN FÜR EDELSTÄHLE Als Edelstähle gelten Stähle(2), bei deren Herstellung besondere Eignung für bestimmte  Verwendungszwecke angestrebt wird. Edelstähle sind Stahlsorten, die im allgemeinen für eine  Wärmebehandlung(3) aufgrund ihres gleichmässigen Ansprechens auf sie bestimmt sind. Daneben weisen  sie aufgrund ihrer besonderen Herstellungsbedingungen im allgemeinen eine grössere Reinheit - vor  allem von nichtmetallischen Einschüssen - als die Qualitätsstähle auf. Diese qualitativen Anforderungen können in der Regel nicht mit den gängigen Herstellungsverfahren  für Grund- und Qualitätsstähle erreicht werden; sie erfordern vielmehr besondere Sorgfalt in der  Erschmelzung und Warmformung sowie wiederholte Prüfung in der Fertigung. Edelstähle umfassen legierte und unlegierte Stähle, die sich von den Grund- und Qualitätsstählen  aufgrund der EURONORM 20-74 gemäß nachstehender Klassifizierung unterscheiden: >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-16/Anhang KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 JAHRESERZEUGUNG AN EDELSTÄHLEN (LEGIERT UND UNLEGIERT) NACH ERZEUGNISSEN UND STAHLGRUPPEN  ERLÄUTERUNGEN I. Allgemeines Da es den Ländern freigestellt ist, die Angaben (ganz oder teilweise) auf der Basis der Erzeugung  oder der Lieferungen zu machen, wird auf die entsprechenden Allgemeinen Erläuterungen der  Fragebogen 2-16 und 2-74 verwiesen. II. Bemerkungen zu den Zeilen 1.Zeile 31 In dieser Zeile sind die Erzeugnisse auszuweisen, die in Abschnitt 5.2.1.2.1 der EURONORM 79/82  aufgeführt sind. 2.Zeile 38 Einschl Spezialprofile III. Begriffsbestimmungen 1.Allgemeine Begriffsbestimmungen für Edelstähle - siehe Fragebogen 2-16. 2.Kategorien legierter Edelstähle - siehe Fragebogen 2-16. 3.Walzstahlfertigerzeugnisse - siehe Fragebogen 2-13. 4.Halbzeug -Alle Erzeugnisse, die unmittelbar in Stranggussanlagen hergestellt werden. Die Erzeugnisse, die durch Walzen von Blöcken hergestellt werden, wie Vorblöcke, Knüppel, Brammen,  Platinen, Rund- und Mehrkantstahl für nahtlose Rohre, vorprofiliertes Halbzeug (allgemein bestimmt  zur Verarbeitung zu EGKS-Walzstahlfertigerzeugnissen, zu Schmiedestücken oder zu nahtlosen  Rohren). N.B.: Das gewalzte Halbzeug mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt sowie das  vorprofilierte Halbzeug müssen den in Euronorm 79-82, Abschnitt 4 (ausgenommen geschmiedetes  Halbzeug) angegebenen Kriterien entsprechen: Ihr Querschnitt ist im allgemeinen viereckig (quadratisch oder rechteckig) mit mehr oder weniger  abgerundeten kanten; die Abmessungen bleiben über die Länge eines Stückes gleich, jedoch mit grossen  zulässigen Massabweichungen. (Halbzeug für die Herstellung von Profilen kann einen komplizierten,  der Form des Fertigerzeugnisses und dem entsprechenden Walzverfahren angepassten Querschnitt haben,  der aber mindestens 2 500 mm betragen muß). Die Seitenflächen sind mehr oder weniger nach aussen  oder innen gewölbt, sie können Walz- oder Schmiedeeindrücke aufweisen und teilweise oder ganz durch  Drehen, Hobeln, Meisseln oder Schleifen geputzt oder geflammt sein. Auf der Grundlage der Unterschiede und der für die betreffende Zweckbestimmung typischen  Spezifizierung sind alle Röhrenrund- und mehrkantstähle (in den entsprechenden Rubriken) als  Halbzeug auszuweisen, selbst wenn ihr Bearbeitungsgrad denjenigen des oben angeführten Halbzeugs  übersteigt. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-50 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 SCHROTT  UND GUSSBRUCHWIRTSCHAFT der Roheisen-, Rohstahl- und Walzstahlhersteller  einschl. der Wiederauswalzbetriebe und einschließlich der mit dem meldenden Werk örtlich  verbundenen Stahlgießereien und sonstigen Stahl verarbeitenden Betriebe, ohne die örtlich  verbundenen Eisen- und Tempergießereien, in den Ländern der Gemeinschaft. ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES A.Als örtlich verbundenen gelten Betriebe, die unter einheitlicher Leitung stehen und die den  gleichen Standort haben. B.Der Fragebogen wird ausgefullt von allen Betrieben in den Landern der Gemeinschaft, die in ihren  Anlagen für die Erzeugung von Roheisen, Stahlblöcken und Walzstahlerzeugnissen im Sinne des  Vertrages Schrott verbrauchen und/oder gewinnen. Die Schrottwirtschaft der mit Stahlwerken örtlich  verbundenen Stahlgießereien ist in die Meldung einzubeziehen. Ferner sind alle Walzwerke  einschließlich der Verbraucher von Material (kein Halbzeug) für das unmittelbare Wiederauswalzen  meldepflichtig. Alle Werke der Eisen- und Stahlindustrie ohne eigenen Schrottentfall, die in  folgedessen auf Zukäufe zurückgreifen, mussen diesen Fragebogen ebenso ausfullen wie die WErke mit  eigenem Schrottenfall. C.Unternehmen mit mehreren Werken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihrer Werke einen  besonderen Fragebogen auszufullen. D.Als Berichtsmonat gilt die Zeit vom ersten bis zum letzten Tag des Kalendermonats. E.Schrott im Sinne dieses Erhebungsbogens umfasst: 1.Alle Abfalle aus Stahl sowie aus Eisen und Temperguß, die zu irgendeinem Zeitpunkt bereits in der  Erzeugung von Roheisen oder Stahl mit erfasst worden und zum Einschmelzen geeignet sind. 2.Eingusse, Steiger, Trichter, Knochen usw. sowie fehlerhafte Blöcke und Restblöcke, die in der  Erzeugung nicht mitgezählt werden. 3.Pfannenbaren (ausser in den Sand ausgegossen). Es gelten dagegen nicht als Schrott und sind in die Meldung nicht einzubeziehen; eisenhaltige  Abfälle, die vorher (zum Beispiel in den Hochöfen) entstehen, ferner metallurgische Schlacken aus  dem Schmelzprozeß oder aus der wärmetechnischen oder mechanischen Behandlung, wie zum Beispiel: Rinnen-, Auslauf- oder Spritzeisen (Gießgrubenabfälle). Hochofensauen, Konverterauswurf, Kamin- und Mundungsbären. Pfannenreste oder Pfannenbären (die nicht in die Kokille oder Form, sondern in den Sand ausgegossen  werden), SM-Schlacken, Schweißschlacken (aus Blockwärmeöfen) und Walzzunder sowie Hammerschlag. F.Die Zugänge aus eigenen Beständen ausserhalb des Werkes sollen sinngemäß auf die Zeilen 30 bis 50  aufgeteilt werden, soweit ihre Herkunft bekannt ist; andernfalls sind sie in Zeile 30 anzugeben. II. ZU DEN ZEILEN Zeilen 10 und 300: Hier ist der bei den Meldewerken und den verbundenen sonstigen Betrieben einschließlich der  Stahlgießereien lagernde Bestand zu melden Eisen- und Tempergießereien, die mit den Meldewerken  örtlich verbunden sind, und die freien Gießereien melden dagegen ihre Bestände nicht. Zeile 21: Als Kreislaufmaterial gelten: Abfälle aus der Erzeugung von Rohstahl sowie von Stahlguß der örtlich  verbundenen Stahlgießereien, die in der Erzeugung nicht mitgezählt werden, wie Eingüsse, Steiger,  Trichter, Knochen, verlorene Köpfe, fehlerhafte Blöcke, Restblöcke, Ausschußguß-stücke sowie in  Kokille oder Form gegossene Pfannenbären. Zeilen 22 and 23: Als Neuschrott gelten die Abfälle aus der Halbzeug-, Walzstahl- und Schmiedestahlerzeugung, ferner  Blockschrott sowie solche fehlerhaften Blöcke und Ausschußgußstücke, deren Fehlerhaftigkeit sich  nach dem Verlassen des Schmelz- bzw. Gießereibetriebes (d. h. nach Einbeziehung in die Rohstahl-  bzw. Stahlgusserzeugung) herausgestellt hat. Ausserdem zählen zum Neuschrott alle Stahl- und  Gussabfälle aus der laufenden Produktion in allen örtlich verbundenen Weiterverarbeitungsbetrieben. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Zeile 22:  Nicht als Neuschrott gelten Abfälle (z.B. Blockabschnitte), die im eigenen EGKS-Walzwerk  wieder eingesetzt werden. Zeile 23:  Sonstige verbundene Betriebe sind gegebenenfalls Stahlgießereien, Schmieden,  Rohrenwerke, Kaltwalzwerke und Ziehereien. Stahlbau und sonstige stahlverarbeitende Betriebe. Nicht  einzubeziehen sind Eisengissereien (vgl. auch Erläuterung I.A.). Zeile 24:  Als Altschrott gilt der Eigenentfall an Stahl und Guß aus der Verschrottung von  Betriebseinrichtungen, Maschinen und Geräten, z. B. Kokillen. Zeilen 30 bis 60: -Der Schiffsschrott aus Abbruchanlagen der Gemeinschaft fällt unter Schrottenanfall des Landes oder  der Gemeinschaft -Falls das Werk, das Schrott von einem Händler kauft und nicht die genaue Herkunft dieses Schrotts  kennt, annehmen muß, daß es sich um Inlandsschrott handelt, so ist dieser in Zeile 43 anzugeben. Zeile 30:  Zugänge an Schrott von im Inland liegenden Werken derselben Gesellschaft. Zu solchen  gesellschaftseigenen Werken gehören Hochofen-, Stahl- und Walzwerke, Eisen- und Tempergießereien  (ggfs. einschl. der mit dem meldenden Werk örtlich verbundenen Eisen- und Tempergießerei) sowie  Betriebe der Eisen- und Stahlverarbeitung. Bezuege an Schrott von anderen gesellschaftlich  verbundenen Betrieben ohne Eisen- und Stahlverarbeitung - z. B. Steinkohlengruben sind in Zeile 42  einzutragen. Zeile 41:  Zugänge von sonstigen Eisen- und Stahlgesellschaften, die zum Meldekreis dieser Erhebung  gehören. Zeile 42:  Als sonstige inländische Entfallstellen kommen im wesentlichen Werke in Frage, die nicht  zum Meldekreis dieser Erhebung gehoren. Zum Beispiel Stahlgießereien. Eisen- und Tempergießereien,  Röhrenwerke, Schmiede-, Preß- und Hammerwerke, Bergbau, Schiffbau, Fahrzeugbau. Maschinenbau,  Stahlbau, Herstellung von Eisen-, Blech- und Metallwaren, Eisenbahnen, Strassenbahnen u. a. Zeile 43:  Hier ist der vom Handel für die Roheisen-, Rohstahl- und Stahlguß- Erzeugung zugekaufte  Schrott (Neuschrott oder Altschrott, gleichgültig ob aus dem Inland oder Ausland stammend)  anzugeben. Abzusetzen sind jedoch die in Zeile 30 und 50 enthaltenen Mengen. Zeilen 110 und 120:  Als Verbrauch sind in der Gliederung der Spalten 01-03 zusammenzufassen  Kreislaufmaterial, Neuschrott, Altschrott sowie hinzugekaufte Pfannenbären. Zeile 110:  Es sind die für die Roheisenerzeugung in Hochöfen und Elektroroheisenöfen unmittelbar  sowie gegebenenfalls auch die in den Sinteranlagen verbrauchten Mengen anzugeben. Zeile 120:  Es ist der Verbrauch für die gesamte Rohstahlerzeugung einschließlich des darauf  entfallenden Vorschmelzstahls einzusetzen. Zeile 121:  Oxygenstähle LD-, LDAC-, OLP-, OBM-, LWS-, Kaldo-Stahl sowie alle sonstigen Verfahren, bei denen Stähle unter  Verwendung von reinem Sauerstoff erblasen werden. Im Gegensatz dazu werden die Stahlwerke, in denen  Stahl mit mit Sauerstoff angereicherter Luft erblasen wird, den entsprechenden herkömmlichen  Stahlwerken zugeordnet. Zeile 500  Hier sind gesellschaftseigene, ausserhalb des Werkes, jedoch im Inland lagernde Bestände  anzugeben. III. ZU DEN SPALTEN Spalte 01:  Zum Gußbruch gehören: Kokillen, Maschinen- und Handelsgußbruch wie zum Beispiel Röhren-  und Plattengußbruch, Bauguß-bruch, Kanalisationsteile, unverbrannte Feuerungsteile und Roste,  Bremsklotzbruch, Ofen- und Topfgußbruch, Hartgußbruch, Schabotten u. a. Nicht zum Gußbruch gehören: Brandguß, verbrannte Roste und säurezerfressener Guß. Spalte 02:  Legierter Gußbruch und legierter Stahlschrott sind Schrott und Gußbruch aller Art, die  mit Chrom, Kobalt, Mangan, Molybdan, Nickel, Silizium Vanadium, Wolfram, und zwar mit einem oder  mehreren dieser Legierungselemente legiert sind, wenn ihr Legierungsgehalt an einem der  aufgeführten Legierungselemente mindestens die nachstehenden Prozentsätze erreicht. Chrom1,0 %Nickel1,0 %Silizium mehr als 2 % für Stahlschrott Kobalt0,5 %Wolfram0,5Silizium mehr als 7 % für Gußbruch Mangan 7,0 %Vanadium0,2 % Molybdan0,15 %. Fragebogen 2-51 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 Verbrauch an Rohstoffen für die Erzeugung von Roheisen ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen erstreckt sich auf alle Roheisen erzeugenden Hüttenwerke sowie auf alle Sinter-  und Brikettieranlagen, die sich in dem Besitz von Eisen- und Stahlgesellschaften der Gemeinschaft  befinden. 2.Unternehmen mit mehreren Werken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihrer Werke eine  besondere Meldung zu erstatten. 3.Sinter- und Pelletieranlagen umfassen alle Anlagen, die dazu dienen, die Bestandteile des Möllers  vor ihrem Einsatz im Hochofen stuckig zu machen. 4.Als Erhebungszeitraum gilt jeweils das Kalendervierteljahr. 5.Es sind die für die Roheisen-Sintererzeugnisse bzw. unmittelbar eingesetzten Rohstoffe  auszuweisen. 6.Für die Angaben des Fe-Inhalts oder Mn-Inhalts ist jeweils von den chemischen Analysen  auszugehen, die in den Werken vorgenommen werden. Es wird gebeten, darauf zu achten, daß beim  Schrott und Roheisen als Fe- bzw. Mn-Inhalt auszugebende Mengen nicht gleich dem Rohgewicht des  Materials sind. Die Erze sind mit ihrem natürlichen Nässegehalt anzugeben. II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN 1.Als Erzeugungsanlagen für Roheisen sind zu erfassen Hochöfen, Elektroroheisenöfen, sowie  Kupolöfen, deren Erzeugung zum Verkauf bestimmt ist. 2.Eisenerze sind Fe-haltige Erze mit weniger als 20 % Mn-Gehalt (Trockenbasis). Als Eisenerz gilt  das handelsfähige Erz in dem Zustand, in dem es die Grube verlässt, gleichgültig, welche Art der  Aufbereitung usw. es vor dem Versand erfahren hat. 3.Manganerze sind Erze mit einem Gehalt von 20 % Mn und mehr (Trockenbasis). 4.Schrott: a)Alle Abfälle aus Stahl sowie aus Eisen- und Temperguß, die zu irgendeinem Zeitpunkt bereits in  der Erzeugung von Roheisen oder Stahl mit erfasst worden sind und zum Einschmelzen geeignet sind, b)Eingüsse, Steiger, Trichter, Knochen usw. sowie fehlerhafte Blöcke und Restblöcke, die in der  Erzeugung nicht mitgezählt werden, c)die Pfannenbären. Es gelten nicht als Schrott und sind daher entweder als Eisenoxide in Zeile 90 oder als sonstige  metallische Rohstoffe in Zeile 110 alle eisenhaltigen Abfälle einzutragen, die beim Schmelzprozeß  oder bei der thermischen bzw. mechanischen Bearbeitung entstehen (siehe unten 5. und 6.). 5.Als Eisenoxide gelten Oxidbildungen insbesondere in Form von Walzzunder und Hammerschlag,  Schweißschlacken, Konverterauswürfen. 6.Als sonstige eisenhaltige Rohstoffe (Zeile 110) gelten die Eisen- und Stahlabfälle, die mit  anderen Stoffen vermischt sind, wie Rinnen, Auslauf- oder Spritzeisen (Gießgrubenabfälle),  Hochofensauen, Kamin- und Mündungsbären, Pfannenreste oder eigene Pfannenbären (die nicht in die  Kokille oder Form, sondern in den Sand ausgegossen werden) sowie Konverterstaub. 7.Zeile 120: Als sonstige Zuschläge gelten Dolomit, Bauxit usw. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-53 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-54 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 Rohstoffverbrauch in den Stahlwerken ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen bezieht sich auf alle Stahlwerke einschließlich der mit ihnen verbundenen  Stahlgießereien. Reine Stahlgießereien werden mit diesen Fragebogen nicht erfasst. 2.Unternehmen mit mehreren Stahlwerken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihrer Werke eine  besondere Meldung zu erstatten. 3.Als Erhebungszeitraum gilt jeweils das Kalendervierteljahr. 4.Es sind nur die in den Öfen unmittelbar eingesetzten Rohstoffe auszuweisen. 5.Der Fe-Gehalt der metallischen Rohstoffe (Spalte 06) ist jeweils nach den chemischen Analysen  anzugeben, die in den Werken vorgenommen werden. Die Erze sind mit ihrem Nässegehalt anzugeben. II. ZU DEN ZEILEN Zeilen 10, 20: Eisenerze sind Fe-haltige Erze mit weniger als 20 % Mn-Gehalt (Trockenbasis). Als Eisenerz gilt das  handelsfähige Erz in dem Zustand, in den es die Grube verlässt, gleichgültig welche Art der  Aufbereitung usw. es vor dem Versand erfahren hat. Manganerze sind Erze mit einem Gehalt von 20 % und mehr (Trockenbasis). Zeilen 31 bis 35: Roheisen ist ein Erzeugnis, das mehr als 2 % Kohlenstoff enthält und eines oder mehrere der  folgenden Legierungselemente mit den angegebenen Anteilen enthalten kann:  3 % oder weniger Phosphor  8 % oder weniger Silizium, 30 % oder weniger Mangan, 10 % oder weniger Chrom, 10 % oder weniger andere Legierungselemente (z. B, Nickel, Kupfer, Aluminium, Titan, Vanadin,  Wolfram, Molybdän) insgesamt (Weitere Einzelheiten siehe Fragebogen 2-10). Zeile 40: Einschl. Hochofen-Ferrosilizium Zeile 50: Schrott im Sinne dieses Erhebungsbogens umfasst: 1.Alle Abfälle aus Stahl sowie aus Eisen- und Temperguß, die zu irgendeinem Zeitpunkt bereits in  der Erzeugung von Roheisen oder Stahl mit erfasst worden sind. 2.Eingüsse, Steiger, Trichter, Knochen usw. sowie fehlerhafte Blöcke und Restblöcke, die in der  Erzeugung nicht mitgezählt werden. Es gelten nicht als Schrott und sind als Eisenoxide und übrige Eisenträger in Zeile 60 einzutragen,  eisenhaltige Abfälle aus dem Schmelzprozeß oder aus der wärmetechnischen oder mechanischen  Behandlung (siehe unten). Zeile 60: Als Eisenoxide gelten Oxidbildungen, insbesondere in Form von Walzzunder und Hammerschlag,  Schweißschlacken, Konverterauswürfe. Als übrige Eisenträger gelten die Eisen- und Stahlabfälle, die mit anderen Stoffen vermischt sind,  wie Rinnen, Auslauf- oder Spritzeisen (Gießgrubenabfälle), Hochofensauen, Kamin- und Mündungsbären,  Pfannenreste oder eigene Pfannenbären (die nicht in die Kokille oder Form, sondern in den Sand  ausgegossen werden). III. ZU DEN SPALTEN Es sind in jeder Spalte die Verbrauchsmengen anzugeben, die in den jeweiligen Erzeugungsanlagen  insgesamt eingesetzt worden sind. Für Vorschmelzstahl sind in den betreffenden Spalten keine  Bereinigungen vorzunehmen. Das AOD-Verfahren, das Vakuum-Frischen, die Behandlung in der Pfanne usw. sind als Nachbehandlung  im Anschluß an das Hauptschmelz-verfahren (Endverfahren) anzusehen. Die Verbrauchsmengen für diese  Verfahren sind dem Hauptschmelzverfahren (Endverfahren) zuzuschla-gen. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-55 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen bezieht sich auf alle Eisen- und Stahlwerke der Gemeinschaft (einschließlich  Sinteranlagen). 2.Unternehmen mit mehreren Werken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihrer Werke eine  besondere Meldung zu erstatten. 3.Als Erhebungszeitraum gilt das Kalenderjahr. II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN 1.Eisenerze sind Fe-haltige Erze mit weniger als 20 % Mn-Gehalt (Trockenbasis). Als Eisenerz gilt  das handelsfähige Erz, gleichgültig welche Art der Aufbereitung usw. es vor dem Versand erfahren  hat. Manganerze sind Erze mit eine Gehalt von 20 % Mn und mehr (Trockenbasis). 2.In den Spalten 01 und 02 (Teil II) sind Sinter und Briketts einzutragen, die aus mehreren für den  Hochofen geeigneten Rohstoffbestandteilen gewonnen wurden. 3.Homogene Mischungen sind Mischungen, die aus verschiedenen Rohstoffen für die Charge der Hochöfen  oder Sinteranlagen in den für den metallurgischen Vorgang gewünschten Proportionen vorab in  beddings zubereitet werden. 4.Die Bestände umfassen jeweils alle Erzeugnisse und Rohstoffe, die sich im Besitz des Werkes am  Jahresende befinden und innerhalb des Werkes oder auf Plätzen außserhalb des Werkes im Inland  lagern (ausgenommen Kokskohle). 5.Die Roh- und Brennstoffe im Sinne dieses Fragebogens sind im Anlieferungszustand anzugeben. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-56 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 ZUGÄNGE AN EGKS-ERZEUGNISSEN DIREKT UND/ODER ÜBER STAHLHÄNDLER ERLÄUTERUNGEN 1.Der Fragebogen erstreckt sich auf alle Werke der Stahlindustrie der Gemeinschaft. 2.Unternehmen mit mehreren Werken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihrer Werke eine  besondere Meldung zu erstatten. 3.Als Berichtsmonat gilt der Kalendermonat. 4.Ein gesonderter Fragebogen ist für jede der folgenden Qualitäten auszufuellen: -Grund- und Qualitätsstahl -unlegierte Edelstähle -Sonderbaustähle -rost- und hitzebeständige Stähle -andere legierte Edelstähle -alle Güten. 5.Die Erzeugnisdefinition entspricht der des Fragebogens 2-71. 6.Alle körperlichen Zugänge von EGKS-Erzeugnissen (einschließlich aussortierter Erzeugnisse, sofern  sie nicht zum sofortigen Einschmel-zen bestimmt sind) sind anzugeben. Eingeschlossen sind: -Bezuege für eine Lohnarbeit im EGKS-Unternehmen -Bezuege von EGKS-Erzeugnissen nach einer Lohnarbeit durch ein anderes Unternehmen -Vormaterial für andere EGKS-ERzeugnisse und/oder zum Weiter-verkauf in unveränderter Form. 7.Bezuege von Erzeugnissen, die vom Hüttenwerk unmittelbar für Aktivitäten ausserhalb des  EGKS-Vertrags gekauft werden (Reparatur und Instandhaltung, Bau neuer Anlagen, Röhrenwerke,  Schmieden, Drahtziehereien), sind nicht in diesem Fragebogen zu melden. 8.Zugänge an Material zum Wiederauswalzen, z. B. alte Schienen, sind in diesem Fragebogen nicht  anzugeben. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-58 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 VERBRAUCH VON BRENNSTOFFEN UND BILANZ DER ELEK-TRISCHEN ENERGIE IN DER EISENSCHAFFENDEN  INDUSTRIE (ohne Hüttenkokereien) ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen bezieht sich auf alle Werke der Eisen und Stahl erzeugenden Industrie, die zur  Gemeinschaft gehören, einschließlich reiner Walzwerke, und auf die gemeinsamen  Stromerzeugungsanlagen mehrerer Werke oder Gesellschaften der Eisen- und Stahlindustrie (mit  Ausnahme der Stromerzeugungsanlagen, die gleichzeitig sowohl der Eisen- und Stahlindustrie als auch  anderen Industrien, z. B. dem Kohlenbergbau angeschlossen sind). 2.Unternehmen mit mehreren Werken an verschiedenen Standorten haben für jedes ihrer Werke eine  besondere Meldung zu erstatten. 3.Gemeinsame Stromerzeugungsanlagen Die gemeinsamen Stromerzeugungsanlagen mehrerer Werke und Gesellschaften der Eisen- und  Stahlindustrie sind in die Erhebung unmittelbar einzubeziehen. NB:Die Werke, die an diesen Analgen beteiligt sind, dürfen, um Doppelzahlungen zu vermeiden, in  ihrem eigenen Fragebogen den auf sie entfallenden Produktionsanteil nicht anführen. Dagegen müssen  die Werke der Eisen- udn stahlindustrie im Abschnitt Verfügbarkeit, Zeile 6, ihre Strombezuege aus  den gemeinsamen Stromerzeugungsanlagen zusammen mit ihren Bezuegen von ausserhalb angeben. 4.Gemischte Strom- und Dampferzeugungsanlagen Diese gemischten Anlagen der Eisen- und Stahlindustrie sind nur teilweise als  Stromerzeugungsanlagen zu betrachten. In Spalte 04 ist daher nur der Vrbrauch von den Brennstoffen  anzugeben, die für die Erzeugung elektrischer Energie benötigt wurden, d. h. die Mengen, die für  Heizzwecke verwendet wurden, sind auszuschließen. II. ZU DEN SPALTEN Spalte 01 (insgesamt): Es ist der Verbrauch an Brennstoffen und Energie in den Betrieben, die zum Bereich der Europäischen  Gemeinschaft für Kohle und Stahl gehören, anzugeben; einschließlich dazugehörige Hilfs- und  Nebenbe-triebe, jedoch OHNE HÜTTENKOKEREIEN (Hochofen, Sinteranla-gen, Stahlwerke einschließlich  örtlich verbundene Stahlformgießerei, Walzwerke u.a.). Es ist der Gesamtverkehr der Hilfs- und  Nebenbe-triebe (zum Beispiel Stromerzeugungsanlagen und gemeinsame Strom-erzeugungsanlagen)  anzugeben, auch wenn diese nicht ausschließlich für die eisenschaffende Industrie im engeren Sinne  arbeiten. Nicht einzubeziehen sind verbundene Anlagen, die Erzeugnisse herstel-len, welche nicht unter den  EGKS-Vertrag fallen. Spalte 04 (Stromerzeugungsanlagen): Es ist der Gesamtverbrauch an Brennstoffen und Energie für die Stromerzeugung der Werke oder der  gemeinsamen Stromerzeugung-sanlagen der Eisen- und Stahlindustrie anzugeben. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> >PLATZ FÜR EINE TABELLE> FRAGEBOGEN 2-71 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 STAHL LIEFERUNGEN IN DIE LÄNDER DER GEMEINSCHAFT SOWIE GESAMTLIEFERUNGEN ERLÄUTERUNGEN I.  ALLGEMEINES  1.Der Fragebogen bezieht sich auf alle eisen- und stahlerzeugenden Werke der  Gemeinschaft.  2.Als Berichtsmonat gilt die Zeit vom Ersten bis zum Letzten des Kalendermonats.  3.Die Lieferungen umfassen alle angeführten EGKS-Erzeugnisse ein-schließlich der aussortierten  Erzeugnisse (z. B. zweite und dritte Wahl, Stückbleche und Enden), soweit sie nicht zum sofortigen  Einschmelzen bestimmt sind. Für die Erfassung und Eingliederung der einzelnen Erzeugnisse ist stets  der Zustand maßgebend, in dem das Erzeugnis das Werk oder ein Lager des Werks verlässt.  4.Als Lieferungen gelten auch EGKS-Stahlerzeugnisse, die zur Ver-packung der Erzeugnisse für den  Versand verwendet werden. Normale Anschreibung der Geschäfte  5.Die Meldungen müssen im Zählteil (Teil B, C, D oder E) nach zwei allgemeinen Grundsätzen  zusammengestellt werden: a.Bei den für einen bestimmten Monat zu berücksichtigenden Vorgän-gen handelt es sich um die  Lieferungen, die vom meldenden Werk an einen Kunden für Aktivitäten ausserhalb des EGKS-Vertrags  (Verbrau-cher und Händler in der Gemeinschaft und Kunden in Drittländern) entweder oder direkt oder  von einem inländischen Depot oder indirekt (vergleiche hierzu 5b) ausgeführt werden. Bewegungen  zwischen Werk und inländischen Depots werden nicht gemeldet. b.Die Meldungen richten sich nach den kaufmännischen Grundsätzen, d. h., das Werk, bei dem die  Bestellung eingeht und das die Lieferung an den Kunden in Rechnung stellt, muß diese Lieferung  melden, auch wenn diese Erzeugnisse auf seine Rechnung von einem anderen Werk oder einem  Lohnbearbeiter (Unterlieferanten) versandt werden. Das meldende Werk registriert die Mengen in den  Spalten der tatsächlichen Empfangsregion. Sonderfälle bei der Anschreibung der Geschäfte  6.Eigenbedarf der Werke und Lieferungen an angeschlossene, nicht zur Stahlindustrie (im Sinne des  EGKS-Vertrags) gehörende Betriebe. Die im Zählteil gemeldeten Lieferungen schließen den Eigenbedarf der Werke (Reparatur und  Neubauten) ein und auch Lieferungen an angeschlossene Betriebe wie z. B. Röhrenwerke, Schmieden,  Rollendes Eisenbahnmaterial. Diese Meldungen schließen Lieferungen aus -eigener Produktion -zugekauftem Material (soweit nicht sichergestellt ist, daß der Liefe-rant dieses Material als  Marktmenge in seinem Zählteil gemeldet hat) ein.  7.Verkäufe an andere EGKS-Unternehmen der EG a.Lieferungen an andere EGKS-Betriebe derselben Dachgesellschaft sind nicht zu melden, sofern beide  Betriebe im gleichen Land ansässig sind. b.Blöcke, Halbzeug und Warmbreitband Diese Erzeugnisse sind zu melden in: -Zeilen 11, 12, 13 sofern genau bekannt ist, daß sie zum Auswalzen, Weiterverkauf oder zur  Umwandlung in andere EGKS-Erzeugnisse (Querzerteilen, Spalten und Beschichten) bestimmt sind. -Zeilen 31-39 sofern sie für den Eigenbedarf des empfangenden Werkes oder zur Umwandlung in  Erzeugnisse ausserhalb des EGKS-Vertrags geliefert werden; es sei denn, es ist sichergestellt, daß  der Empfänger des Materials die Mengen in seinem Zählteil als Markt meldet. Ebenso ist das Material in diesen Zeilen anzuschreiben, wenn keine Angaben über die Verwendung des  Materials vorliegen. c.Andere Erzeugnisse. Diese Erzeugnisse sind zu meiden -Im Zählteil Zeilen 101-153, wenn sie zum Eigenbedarf des empfan-genden EGKS-Betriebes oder zur  Umwandlung zu Erzeugnissen ausser-halb des EGKS-Vertrags geliefert werden oder wenn keine Angaben  über die Verwendung des Materials vorliegen, -nur in Anhang III, wenn sie an ein EGKS-Unternehmen in einem anderen Land zum Weiterverkauf oder  zur Umwandlung in andere Erzeugnisse des EGKS-Vertrags geliefert werden. In diesem Fall hat das  empfangende Werk die Lieferungen in den Markt zu melden.  8.Lieferungen im Auftrag von und für Rechnung eines anderen Unternehmens a.Auftraggeber ist ein EGKS-Unternehmen. Das EGKS-Unternehmen, das die Lieferung des Erzeugnisses  an Kunden ausserhalb des EGKS-Vertrags in Rechnung stellt, meldet die Lieferung im Zählteil und als  Davonzahl in Anhang I, wenn das versendende Werk in einem anderen Land liegt. Das versendende Werk meldet die Lieferung nur wenn der Auftragge-ber ein EGKS-Hüttenwerk in einem  anderen Land ist. Diese Lieferung ist nicht im Zählteil zu melden, sondern nur in Anhang II. b.Auftraggeber ist kein EGKS-Unternehmen. Lieferungen im Auftrag von und für Rechnung eines Unternehmens ausserhalb des EGKS-Vertrags sind von  dem versendenden Unterneh-men im Zählteil zu melden. (Da der echte Auftraggeber nicht zur  EGKS-Absatzstatistik meldet).  9.Lieferungen zur Lohnarbeit oder an Unterlieferanten Anlieferungen zur Lohnarbeit sind nur in Anhang III zu melden, und nur wenn der Lohnarbeiter in  einem anderen Land ansässig ist. 10.Lieferungen nach Lohnarbeit oder von Unterlieferanten a.Auftraggeber ist ein EGKS-Unternehmen im gleichen Land: Diese Lieferungen sind hier nicht zu melden. b.Auftraggeber ist ein EGKS-Unternehmen in einem anderen Land:  Ablieferungen nach Lohnarbeit werden vom Lohnarbeiter: -in Anhang III gemeldet, wenn die Erzeugnisse in die Verfügbarkeit des Auftraggebers oder eines  anderen Hüttenwerkes übergehen, -in Anhang II gemeldet, wenn die Erzeugnisse an andere Empfänger geliefert werden.  Lieferungen in den Markt nach Lohnarbeit werden vom Auftragge-ber in seinem Zählteil gemeldet,  unabhängig davon, wer die Lieferun-gen durchführt. Wird der Versand aus einem anderen Land  vorgenom-men, wird diese Angabe zusätzlich auch in Anhang I aufgeführt. c.Auftraggeber ist kein EGKS-Unternehmen. Der Lohnarbeiter meldet die Ablieferung in seinem Zählteil, und zwar unabhängig davon, wer der  Empfänger ist, da der Auftraggeber (Händler oder Verbraucher in der EG oder Kunde in Drittländern)  nicht an das SAEG meldet. >PLATZ FÜR EINE TABELLE>  II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN  1.Halbzeug -Alle Erzeugnisse, die unmittelbar in Stranggussanlagen hergestellt werden; -Alle Erzeugnisse, die durch Walzen von Blöcken hergestellt werden, wie Vorblöcke, Knüppel,  Brammen, Platinen, Rund- und Mehrkant-stahl für nahtlose Rohre, vorprofiliertes Halbzeug (allgemein  bestimmt zur Verarbeitung zu EGKS-Walzstahlfertigerzeugnissen, zu Schmiede-stücken oder zu  nahtlosen Röhren). NB: Das gewalzte Halbzeug mit quadratischem oder rechteckigem Querschnitt sowie vorprofiliertes  Halbzeug müssen den in Euronorm 79-82 Abschnitt 4 (ausgenommen geschmiedetes Halbzeug) angegebe-nen  Kriterien entsprechen. Auf der Grundlage der Unterschiede und der für die betreffende  Zweckbestimmung typischen Spezifizierung sind alle Röhrenrund- und -mehrkantstähle (in den  entsprechenden Rubriken) als Halbzeug auszuweisen, selbst wenn ihr Bearbeitungs-grad denjenigen des  oben angeführten Halbzeugs übersteigt.  2.Warmbreitband: warmgewalzte Flacherzeugnisse mit einer Breite von 600 mm oder mehr, die  unmittelbar von der Fertigwalze oder den nachgeschalteten Durchlaufbeiz- oder Ofenanlagen aus mit  regelmässig geordneten Kanten zu einer Rolle aufgewickelt werden, so daß die Seitenflächen der Rolle  ungefähr eine Ebene oder ein regelmässiges Muster bilden.  3.Walzdraht: Fertigerzeugnis, das in warmem Zustand in Ringen regellos aufgehaspelt wird. Der  Querschnitt kann rund, oval, quadra-tisch, rechteckig, sechseckig, achteckig, halbrund oder anders  geformt sein, die Oberfläche ist üblicherweise glatt.(1).  4.Betonstahl: Rund- und Vierkantstäbe von 5 mm oder mehr mit glatter, gezackter oder gerippter  Oberfläche für die Betonbewehrung. Diese Stäbe können eine Kaltformung, z. B. durch Recken oder  Verdrillen um die Längsachse, erfahren haben.  5.Anderer Stabstahl: Es ist ein warmgewalztes Fertigerzeugnis, das zu keiner der in diesem  Abschnitt genannten Erzeugnisgruppen und zu keinem der folgenden Erzeugnisse gehört Gleisoberbauerzeugnisse, Spundwanderzeugnisse, Breitflanschträger, Formstahl.  6.Breitflachstahl ist ein Erzeugnis, das auf allen vier Flächen (oder in geschlossenen Kalibern)  warmgewalzt worden ist. Es wird immer in ebenen Tafeln geliefert. Seine Breite beträgt über 150 bis  1 250 mm, seine Dicke 4 mm oder mehr.  7.Bandstahl, warmgewalzt, ist ein Walzwerkerzeugnis in geraden Bändern, Rollen oder Faltbunden,  mit beschnittenen oder unbeschnit-tenen Rändern mit rechteckigem Querschnitt, mit einer Breite von  unter 600 mm und einer Stärke von nicht mehr als 1/10 der Breite. Es kann auch durch Spalten eines  Warmbreitbandes hergestellt werden.  8.Warmgewalzte Bleche sind Walzwerkerzeugnisse, die bei quadra-tischer oder rechteckiger Form mehr  als 600 mm breit sind. Bandble-che sind warmgewalzte Erzeugnisse, die durch Querzerteilen von  Warmbreitband hergestellt werden. Quartobleche sind warmgewalzte Erzeugnisse, die auf Quarto- oder  anderen als Warmbreitbandstrassen gewalzt werden.  9.Kaltgewalzte Bleche in Rollen und Tafeln sind Walzwerkerzeugnis-se, die bei quadratischer oder  rechteckiger Form mehr als 500 mm breit sind. 10.Weißblech und sonstige verzinnte Bleche sowie Weißband: -Band-stahl und Weißblech in allen  Abmessungen, warm- oder kaltgewalzt, mit einer Überzugsschicht aus Zinn mit einem Gehalt an Zinn  von 97 Gewichtshundertteilen oder mehr, ohne Rücksicht darauf, ob sie verniert oder nicht verniert  sind. 11.TFS-Bleche: Blech und Band mit einer Dicke von im allgemeinen unter 0,50 mm, das auf  elektrolytischem Wege mit Chrom und/oder Chromoxyd überzogen wurde. Die Gesamtschichtdicke des  Überzuges beträgt im allgemeinen 0,05ìm oder weniger. 12.Feinstblech und Feinstband: Bleche bzw. Bänder aus weichen unlegierten Stählen mit einer Dicke  von unter 0,50 mm, die in Blechen oder Rollen geliefert werden, wobei die Oberfläche sich zum  Verzin-nen, Lackieren oder zum Aufdruck eigen muß und nicht geölt sein darf. 13.Verzinkte Bleche: warm- oder kaltgewalzte weiterverarbeitete Erzeugnisse in Form von Blechen  oder Bändern, flach oder gewellt, feuerverzinkt oder elektrolytisch verzinkt, mit einseitiger oder  zweisei-tiger Zinkauflage. 14.Elektrobleche sind Bleche mit Ummagnetisierungsverlusten je kg von: 2,1 Watt oder weniger bei Blechen mit einer Stärke von nicht mehr als 0,2 mm; 3,6 Watt oder weniger bei Blechen mit einer Stärke von mehr als 0,2 mm, jedoch weniger als 0,6 mm; 6 Watt oder weniger bei Blechen mit einer Stärke von 0,6 mm, jedoch nicht mehr als 1,5 mm; ermittelt nach dem Epstein-Verfahren, mit einem Strom von 50 Perioden und einer Induktion von 1  Tesla. Der in den Zeilen 151 und 152 erwähnte Ummagnetisierungsverlust bezieht sich auf ein Blech  von 0,5 mm Stärke. 15.Edelstähle: die Stähle, wie sie im Fragebogen 2-16 definiert sind. III. BEMERKUNGEN ZU DEN ZEILEN UND SPALTEN 1.Zeile 013 Es handelt sich um warmgewalztes Breitband, das zu einem anderen Vertragserzeugnis  weiterverarbeitet werden soll, sei es durch echtes Weiterauswalzen, sei es durch ein anderes  Verfahren wie Schneiden zu warmgewalzten Blechen, Schlitzen zu warmgewalztem Bandstahl oder z. B.  durch Galvanisieren (= weiterverarbeitetes Erzeugnis). 2.Zeilen 031, 032, 033 Einschließlich Lieferungen von Warmbreitband an Industrien ausser-halb der EGKS-Eisen- und  Stahlindustrie sowie an Händler (Warm-breitband gilt als Fertigerzeugnis, wenn es zum unmittelbaren  Ver-brauch oder zum Export in Drittländer bestimmt ist). 3.Zeilen 107 und 108 Einschließlich der zum Öffnen der Eingußlöcher benutzten Entschlac-kungsstäbe. 4.Zeile 170 Die Angaben dieser Zeile müssen übereinstimmen mit den Angaben der Zeile 30 des Fragebogens 2-74. Fragebogen 2-72 I. Teil KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 STAHL LIEFERUNGEN IN DRITTLÄNDER ERLÄUTERUNGEN I. Allgemeines und Begriffsbestimmungen Siehe Fragebogen 2-71. II. Gruppierung der Drittländer Spalte 100: Europa: Summe der Spalten 110 und 130. Spalte 110: Westeuropa: Umfasst ausser den in den Spalten 111 bis 117 aufgeführten Ländern folgende Länder: IslandGibraltar AndorraVatikanstadt Malta Färöer Spalte 130: Osteuropa: Umfasst folgende Länder: BulgarienUngarn PolenRumänien TschechoslowakeiUdSSR AlbanienDDR Spalte 210: USA und Besitzungen: Umfasst das Gebiet des Bundesstaates mit den Aussenbesitzungen (Pürto Rico, Panamakanalzone, Amerikanisch-Ozeanien, Amerikanische Jungferninseln) Spalte 230: Mittelamerika: Costa RicaKubaGuadeloupe GuatemalaHaitiMartinique HondurasMexikoKaimaninseln NicaraguaPanama (ohne Kanalzone)Jamaika Dominikanische RepublikEl SalvadorBarbados BelizeBahamasWestindien BermudaTurks- und CaicosinselnTrinidad und Tobago Grenada Niederländische Antillen Spalte 240: Südamerika: Umfasst folgende Länder: ArgentinienBrasilien BolivienChile KolumbienEcuador ParaguayUruguay VenezuelaPeru FalklandinselnGuayana Französisch-Guayana Surinam Spalte 330: Umfasst folgende Länder: ZypernIsraelKatar LibanonJordanienVereinigte Arabische Emirate SyrienSaudi-ArabienOman IrakKuwaitNord- und Südjemen IranBahrain >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-72 II. Teil KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 STAHL LIEFERUNGEN IN DRITTLÄNDER  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-73 1. Teil KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 STAHL LIEFERUNGEN IN DAS INLAND NACH ABNEHMERGRUPPEN ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen erfasst alle Lieferungen an Erzeugnissen der Stahl- und Walzwerke (in der  Abgrenzung des Vertrages) nach Abnehmergruppen in dem Zustand, in dem sie das Werk verlassen. Die  Lieferungen schließen daher auch die Angaben für den Eigenbedarf der Hüttenwerke und für verbundene  Betriebe ein, deren Erzeugnisse nicht unter den Vertrag über die Gründung der Europäischen  Gemeinschaft für Kohle und Stahl fallen. Zur Vermeidung von Doppelzählungen sind jedoch die  Lieferungen an andere Werke der eisenschaffenden Industrie in der Abgrenzung des Vertrages nicht  anzugeben, wenn diese Mengen zu anderen unter den Vertrag fallenden Erzeugnissen weiterverarbeitet  werden. 2.Als Berichtszeitraum gilt das Kalenderjahr. 3.Die Lieferungen umfassen alle angeführten Erzeugnisse einschließlich II. Wahl sowie Stückbleche  und Enden, soweit sie nicht zum Einschmelzen bestimmt sind. Für die Erfassung und Eingliederung der  einzelnen Erzeugnisse ist stets der Zustand maßgebend, in dem das Erzeugnis das Werk verlässt. 4.Lieferungen aus (und für) Lohnwalzung (siehe im einzelnen Fragebogen 2-71). 5.Lieferungen an Aussenläger des Werkes im Inland sind erst in die Lieferstatistik einzubeziehen,  wenn sie vom Aussenlager an den Kunden ausgeliefert worden sind. Si werden im Zeitpunkt ihrer  rechnungsmässigen Bekanntgabe an das Werk sowohl als Auftrag als auch als Lieferung erfasst. 6.Methoden und Grundsätze, die bei der Gruppierung der Abnehmer nach Industriezweigen sowie bei  Erfassung der Lieferung zu beachten sind. 1. GRUNDSATZ: Falls es sich bei dem ersten Empfänger bzw. Verarbeiter um eine Gesellschaft mit mehreren Werken  handelt, so ist jedes Werk gesondert zu betrachten und seine Tätigkeit zu ermitteln. 3. GRUNDSATZ: Bei den Werken mit mehreren Fertigungszweigen soll möglichst die betreffende Abteilung zugrunde  gelegt werden, die den Auftrag erteilt hat, und im Einvernehmen mit dem Abnehmer ein für allemal  die Tätigkeit der verschiedenen Produktionsabteilungen des betreffenden Werkes festgelegt werden. 4. GRUNDSATZ: Falls ein Abnehmer mehrere unterschiedliche Tätigkeiten ausübt, von denen nur in einer Stahl  verarbeitet wird, muß diese besonders abgegrenzt werden, um den Abnehmer eingruppieren zu können,  selbst wenn sie mit einem für den Warenempfänger wichtigeren Tätigkeitsbereich integriert oder in  anderer Art verbunden ist, der jedoch nicht unmittelbar zur ersten Stahlverarbeitung gehört. (Bei  Unternehmen mit mehreren Tätigkeiten, von denen nur eine gewisse Anzahl Stahl verarbeiten, kann  sich daraus ergeben, daß ein Abnehmer und die Lieferungen, die er erhält, in eine andere Gruppierung einzuordnen sind, als der Firmenbezeichnung  entsprechen würde). 5. GRUNDSATZ: Zur Vermeidung von Irrtümern darf auf keinen Fall die Abnehmergruppe auf Grund der angelieferten  Stahlsorte von vornherein bestimmt werden. (Die Stahlsorte kann jedoch als Orientierungshilfe  zugrunde gelegt werden, wenn alle anderen Klassifizierungsmöglichkeiten erschöpft sind). II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN FÜR DIE ERZEUGNISSE Vergleiche hierzu die Erläuterungen zum Fragebogen 2-71 Lieferungen in die Länder der  Gemeinschaft.III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN ABNEHMERGRUPPEN Die nachstehende Abgrenzung der in den Spalten eingesetzten Industriegruppen erfolgte in Anlehnung  an die Allgemeine Systematik der Wirtschaftszweige in den Europäischen Gemeinschaften (NACE) sowie  der internationalen Klassifizierung der UNO. Im Anhang zu diesen Erläuterungen werden die Zeilen  des Fragebogens den entsprechenden Klassen und Gruppen der NACE und der UNO gegenübergestellt. Spalte 12: SCHMIEDEN UND GESENKSCHMIEDEN Diese Spalte umfasst die mit Hüttenwerken verbundenen sowie die übrigen Schmieden mit Ausnahme der  Schmieden, die mit anderen Industriezweigen verbunden sind. Diese sind der Spalte des betreffenden  Industriezweiges zuzuordnen. Die Spalte umfasst ausserdem die Herstellung schwerer Schmiedestücke  sowie die Herstellung kleiner und mittlerer Schmiedestücke und Gesenkschmiedestücke, einschließlich  Radreifen, Radsternen und Achsen und Kaltfließpressteilen. Dagegen ist die Herstellung folgender Erzeugnisse geschmiedete Schrauben, Verbindungsflansche,  Ketten und geschmiedete Federn nicht der Gruppe Schmieden und Gesenkschmieden sondern der  betreffenden Gruppe, zu der sie ihrer Natur nach gehören, zuzuordnen. Spalte 13: STAHLROHRINDUSTRIE Herstellung nahtloser Rohre und geschweisster Rohre aus kalt- oder warmgewalzten Blechen, Bandstahl  und Warmbreitband, einschließlich Präzisionsstahlrohren und Spezialrohren (z. B. elektrischer). Spalte 14: DRAHTZIEHEREIEN Herstellung von kaltgezogenem Draht aus Walzdraht. Spalte 15: KALTZIEHEREIEN Herstellung von Stäben und Vollprofilen durch Ziehen, Schälen oder Scghleifen unter Verminderung  der Materialdicke. Spalte 16: KALTWALZWERKE Herstellung von Kaltband einschließlich durch Längsschneiden kaltgewalzter Bleche in Rollen  hergestellten Bandstahls (Spaltband). Spalte 17: KALTPROFILWALZWERKE Herstellung kaltgewalzter Profile aus warm- oder kaltgewalztem Bandstahl oder Blechen. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Spalte 18: HERSTELLUNG VON ZIEH- UND STANZTEILEN Zwischenindustrie ausgeuebt von unabhängigen Unternehmen. Verbraucher von Flacherzeugnissen (in  erster Linie Blechen), die nach Stanzen oder Umformung durch Tiefziehen Mari in den verlangten  Abmessungen und Formen an andere Verbraucherindustrien weitergeliefert werden. Diese Spalte umfasst ausserdem die mit der Eisen- und Stahlindustrie verbundenen Betriebsabteilungen  für Zieh- und Stanzteile. Nicht zu erfassen sind hier die mit anderen Industrien verbundenen  Betriebsabteilungen; diese sind in der Spalte des betreffenden Industriezweiges aufzuführen. Spalte 30: MASCHINENBAU (ausgenommen elektrische Maschinen) Dieser Sektor umfasst insbesondere die Herstellung von landwirtschaftlichen Maschinen und  Ackerschleppern, von Metallbearbeitungsmaschi-nen, Maschinenwerkzeugen und Vorrichtungen für  Maschinen, die Herstellung von Textilmaschinen, deren Zubehör und Nähmaschinen sowie von Maschinen  und Apparaten für das Nahrungs- und Genußmittelgewerbe, die chemische und verwandte Industrien, die  Herstellung von Hütten- und Walzwerkseinrichtungen, Bergwerks-, Gießerei- und Baumaschinen sowie  Hebezuegen und Fördermitteln, die Herstellung von Zahnrädern, Getrieben, Wälzlagern und  Antriebselementen, von Holzbe- und -verarbeitungsmaschinen, von Papier- und Druckereimaschinen, von  Maschinen für Wäscherei und chemische Reinigung sowie von Schuh- und Lederindustriemaschinen, die  Herstellung von Verbrennungsmo-toren, von Wasser- und Wärmekraftturbinen und sonstigen Maschinen  zur mechanischen Energieerzeugung, die Herstellung von Verdichtern, Pumpen sowie hydraulischen und  pneumatischen Druckübertragungsvorrichtungen, von Ventilatoren, lufttechnischen und  Trocknungsanlagen, von Kältemaschinen für Landwirtschaft und Gewerbe und nichtelektrischen  Industrieöfen, von Autogengeräten und -maschinen sowie von Armaturen, ausserdem die Herstellung von  Büromaschinen sowie Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen. Werkstätten, die Einzelteile und  Stücke der genannten Maschinen herstellen, sind ebenfalls einzubeziehen. Nicht erfasst wird in  diesem Sektor dagegen die Herstellung von Fahrzeugen (Kraftfahrzeuge, Motorräder, Fahrräder und  Flugzeuge) sowie deren Motoren. Spalte 30: BAU ELEKTRISCHER MASCHINEN Diese Spalte umfasst die Herstellung von isolierten Elektrokabeln, -leitungen und Drähten, von  Elektromotoren, -generatoren und -transforma-toren sowie von Schalt- und Installationsgeräten, die  Herstellung von gewerblichen Elektrogeräten, -einrichtungen und -ausrüstungen, von Batterien und  Akkumulatoren, die Herstellung von Fernmeldegeräten, Meß- und Regelgeräten sowie  elektromedizinischen u.ä. Geräten, die Herstellung von Rundfunk-, Fernseh- und phototechnischen  Geräten und Anlagen (ohne elektronische Datenverarbeitungsmaschinen) sowie bespielten Schallplatten  und Tonbändern, die Herstellung von Elektro-Haushaltsgeräten sowie von elektrischen Leuchten  (einschließlich Glüh- und Entladungslampen). Diese Gruppe umfasst nicht Meßgeräte zur Feststellung  elektrischer Grössen (Zähler), gleichgültig ob es sich um Registriergeräte handelt oder nicht. Diese  Geräte sind der Spalte 77 zuzuordnen. In dieser Spalte sind nur die Lieferungen an die Hersteller  der genannten Geräte anzugeben, ausgenommen sind hier Lieferungen an Elektrizitätsgesellschaften,  die in Spalte 92 enthalten sind. Spalte 41: SCHIFFBAU See- und Flußwerften; Bau und Instandsetzung von Schiffen aller Art; Bau von Schiffsmotoren und  Herstellung von Spezialteilen für Schiffe durch spezialisierte Betriebe. Abwrackung von Schiffen. Spalte 42: LOKOMOTIV- UND WAGGONBAU Bau und Überholung von Lokomotiven aller Art und für jede Spurweite sowie von Waggons und  Strassenbahnwagen für Personen und Güter. Diese Position umfasst gleichfalls die Herstellung von  Lokomotiven und Waggons und deren Reparatru in den Ausbesserungswerken der Eisenbahngesellschaften.  (Einzubeziehen sind also alle Lieferungen ausser den Lieferungen von Oberbaumaterial oder für  Oberbau-Zubehör, Träger, Brücken usw. an Schienentransportunternehmen.) 1) Nach dieser Behandlung unterliegen die Bleche oder die anderen betreffenden Erzeugnisse im  allgemeinen nicht mehr dem Gemeinsamen Markt der EGKS. Spalte 43: KFZ-, FAHRRAD- UND SONSTIGER FAHRZEUGBAU 1.BAU VON KRAFTFAHRZEUGEN UND KARROSSERIEBAU Herstellung und Zusammenbau von fahrbereiten Kraftfahrzeugen, wie z. B. von Touristenwagen.  Autobussen und Verkehrsomnibussen, Lastwagen und Lastwagen- sowie Wohnwagenanhängern,  Plattformwagen für alle Zwecke und Fahrzeuge für besondere Zwecke (Krankenwa-gen, Taxis usw.);  Herstellung von Einzelteilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge, wie z. B. Motoren, Bremsen,  Kupplungen, Achsen, Getriebe, Transmissionen, Räder und Chassis. Diese Position umfasst nicht Reifen  und Schläuche, Verglasung und elektrische Ausrüstungen sowie selbstfahrende Transportwagen. 2.REPARATUR VON KRAFTFAHRZEUGEN UND FAHRRÄDERN Reparatur von Kraftfahrzeugen, Lastkraftwagen mit Motorenantrieb, Fahrrädern und alle  Spezialreparaturen (Autoverdecke und elektrische Ausrüstungen). 3.BAU VON FAHRRÄDERN UND MOTORRÄDERN Bau von Motorrädern und Motorrollern, Fahrrädern und Dreirädern sowie Velotaxis; Herstellung von  Einzelteilen, wie Motoren, Speichen, Felgen, Sätteln, Rahmen, Gangschaltungen und Lenkstangen. 4.BAU VON FLUGZEUGEN Bau, Montage und Reparatur von Flugzeugen, Segelflugzeugen und Einzelteilen für Flugzeuge, wie z.B.  Motoren, Propeller, Ruder und Landegestelle. Die Herstellung von Navigationsgeräten für die  Luftfahrt fällt unter Spalte 77. Spalte 51: STAHLBAU Diese Gruppe umfasst die nachstehenden Tätigkeiten: -Bau von Brücken, Hoch- und Wasserbauten aus Stahl; -Herstellung von Grubenausbau- und -stützungskonstruktionen; -Herstellung von festem Eisenbahnmaterial, wie Herzstücken, Weichen, Pfeilern, Kreuzungen,  beweglichen Signalanlagen usw. Spalte 52: BAUGEWERBE Umfasst die nachstehenden Bauarbeiten mit Ausnahme der Stahlbauten (Spalte 51): Bau, Reparatur und  Abbruch von Gebäuden, Landstrassen, Strassen und Brücken; Aufschließungsarbeiten, wie z. B. Abfluß-  und Wasserkanalisation, Eisenbahnanlagen (ohne Gleisanlagen), Molen, Tunnel, Tief- und Hochbauten,  Brücken, Viadukte, Talsperren, Trockenlegungsarbeiten, Arbeiten zur Bodenverbesserung, Äquadukte,  Berieselungsanlagen und Regulierungsarbeiten, Wasserkraftwerke, hydraulische Anlagen, Verlegung von  Gasleitungen, Schacht- und Grubenaus-bauten, Rohrleitungen und alle anderen Arten von Großbauten;  Hafenarbeiten wie Baggern, Entfernung von Felsen unter Wasser, Einrammen von Pfählen,  Trockenlegungen, Bau von Häfen und Schiffahrtswegen, Brunnen, Flugplätze, Sportplätze, Golfplätze;  Schwimmbecken; Tennisplätze; Parkplätze; Nachrichtensysteme, wie z. B. Telefon- und  Telegraphenlinien und alle sonstigen Arbeiten, die von einem Privatunternehmen oder einer  Verwaltung durchgeführt werden. Diese Gruppe umfasst ausserdem die handwerklichen Berufe des  Baunebenge-werbes, wie Zimmerleute, Klempner, Stukkateure und Elektriker, ebenso die Hersteller von  Pfählen und Rohren aus Stahlbeton, von Pfeilern usw. Nicht aufzuführen sind hier Bau-, Reparatur- und Abbrucharbeiten, die von Unternehmen, die zu  anderen Industriezweigen gehören auf eigene Rechnung zusätzlich ausgeführt werden. Dagegen sind  Bagger-, Abraumbeseitigungs-, Schacht- und Erdarbeiten im Hinblick auf die Gewinnung mineralischer  Rohstoffe den verschiedenen Zweigen der Grundstoffindustrie zuzuordnen (Spalte 81 und 82). Spalte 60: SCHIENENBAHNEN Diese Gruppe umfasst den Bau und die Unterhaltung von öffentlichen oder privaten Eisen- und  Strassenbahnen ebenso wie ihr Zubehör (Träger, Weichen, Eisenbahnbrücken, Signalmasten usw.) sofern  die letztgenannten Arbeiten unmittelbar von den betreffenden Gesellschaften selbst ausgeführt  werden. Spalte 71: HERSTELLUNG VON STAHLMÖBELN Herstellung von Stahlmöbeln für Haushalte, Büros, Gaststätten, Verwaltungsgebäude und berufliche  Zwecke sowie Büro- und Geschäftseinrich-tungen (einschließlich Panzerschränken). Fragebogen 2-73 2. Teil KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 STAHL ERLÄUTERUNGEN ZU DEN ABNEHMERGRUPPEN (Fortsetzung) Spalte 72: HERSTELLUNG VON  SCHRAUBEN USW. Diese Gruppe umfasst die Herstellung folgender Erzeugnisse (einschließlich geschmiedeter Schrauben):  Schrauben, Schraubenmuttern, Gelenke, Unterlegscheiben, Nieten und Spindeln, ferner gedrehte  Standard- oder Modellerzeugnisse. Spalte 73: HERSTELLUNG VON EISEN- UND STAHLKURZWAREN Diese Spalte umfasst die nachstehenden Tätigkeiten; -Herstellung von Handwerkszeugen sowie landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen von Schneidwaren  und Bestecken; -Herstellung von Öfen und Herden aller Art für den Haushalt, von Geräten und Artikeln für Haushalt  und Gewerbe sowie sonstigen Blechwaren, von leichten Waffen und deren Munition sowie von  Metallkurzwaren; -Herstellung von Toren, Türen, Fenstern und ähnlichen Bauelementen aus gewalzten Stahlprofilen; -Herstellung von Drahtfertigerzeugnissen; -Herstellung von Federn und Ketten; -Herstellung von Schlössern und Beschlägen. Spalte 74: HERSTELLUNG VON BLECHPACKUNGEN Büchsen und Kanister zur Verpackung von Nahrungsmittelkonserven, Öl, Milchprodukten, Tabak,  Heilmitteln, Getränken, Bohnerwachs, Schuhcreme usw. (einschließlich Sprühdosen). Verschlüsse für  Flaschen und Dosen, Kronen- und Schraubverschlüsse. Andere Verpackungser-zeugnisse wie Spulen zum  Aufrollen von geleimtem Papier oder von Filmen, Stahlbänder zur Verstärkung von Kisten, Kartons und  sonstigen Verpackungen. Spalte 75: HERSTELLUNG VON METALLFÄSSERN Fässer aller Art für den Transport von Waren. Spalte 76: HERSTELLUNG VON KESSELN UND ANDEREN BEHÄLTERN Herstellung von Metallbehältern, wie Benzinkanister, Grosstanks für den Transport von Milch, Kessel,  Sammelbehälter (einschließlich Gasometern), geschweisste Gasflaschen, Müllkästen und ähnliche  Erzeugnisse mit Ausnahme von Metallfässern (Spalte 75) und Büchsen und Kanistern für Konserven  (Herstellung von Blechpackungen, Spalte 74). Bau von Druckrohrleitungen. Spalte 77: HERSTELLUNG VON FEINMECHANISCHEN UND OPTISCHEN INSTRUMENTEN, SPIELZEUG Diese Gruppe umfasst: 1.Feimmechanische Instrumente. Herstellung von Meß-, Kontroll- (z. B. Navigationsgeräte für die Luftfahrt) und Laborgeräten sowie  Präzisionsinstrumenten, von medizi-nisch-chirurgischen Instrumenten und Geräten für Chirurgen und  sonstige Ärzte. 2.Herstellung von photographischen Erzeugnissen und optischen Instrumenten. Herstellung optischen Instrumenten, Linsen und Augengläsern sowie photographisches Material und  photographische Ausrüstungen, einschließ-lich der unbelichteten Filme und Platten. 3.Herstellung und Reparatur von Uhren 4.Herstellung von Musikinstrumenten Die Herstellung von Musikinstrumenten, wie z. B. Klavieren, Saiteninstrumenten, Blasinstrumenten,  Schlaginstrumenten, Schallplatten. Die Herstellung von Tonaufnahme- und Tonwiedergabegeräten fällt  unter elektrische Maschinen und Ausrüstungen. 5.Spielzeuge und Sportartikel Spalte 61: KOHLENBERGBAU Umfasst den Steinkohlen- und Braunkohlenbergbau, einschließlich Aufbereitungsanlagen, jedoch ohne  Kokereien. Spalte 82: ÜBRIGER BERGBAU 1.Bergwerke, die hauptsächlich Erz gewinnen:a)Eisenerzgewinnung; b)Erzgewinnung, mit Ausnahme von Eisenerz 2.Erdöl und Erdgas. Gewinnung von Erdöl und Erdgas (einschließlich Bohrungen) und Gewinnung von Schiefer und  bituminösem Sand. 3.Gewinnung von Bausteinen, Ton und Sand. Gewinnung von Steinen (einschließlich Schiefer), Ton, Sand und Kies. 4.Gewinnung nichtmetallhaltiger Stoffe, anderweitig weder genannt noch inbegriffen. Gewinnung in Gruben und Steinbrüchen von Material wie Amiant, Gips, Salz (einschließlich  Salzgewinnung aus Meerwasser), Schwefel, Asphalt, Erdpech und alle anderen nichtmetallhaltigen  mineralischen Stoffe, mit Ausnahme von Kohle, Erdöl, Bausteinen, Ton, Sand und Kies. Der Guano- und  Torfabbau fallen gleichfalls unter diese Position. Spalte 91: EIGENVERBRAUCH DER HÜTTENWERKE Umfasst die Lieferungen an die Werke der Eisen- und Stahlindustrie für Instandsetzung, Verschleiß u.  ä., einschließlich vom Werk selbst ausgeführte Bauten. Spalte 92: ÜBRIGE VERBRAUCHER Grundsätzlich sind alle stahlverbrauchenden Industrien und nichtindustriellen Bereiche in den  vorhergehenden Spalten aufgeführt. Die Spalte Übrige Verbraucher umfasst demnach ausschließlich: 1.Industrien, die Stahl nicht als Ausgangsrohstoff verarbeiten (wie z. B. Textilindustrie,  NE-Metallindustrie, Chemische Industrie, Papier-, Nahrungsmittel-, Glas- und Lederindustrie usw.).  Diese Industrien benötigen Stahl zur Unterhaltung und Instandsetzung ihrer Maschinen und  Werkstätten sowie zu Neubauten. 2.Nichtindustrielle Abnehmergruppen, wie Land- und Forstwirtschaft, Handel, Banken usw. ferner die  öffentliche Verwaltung für unmittelbare Verteidigungsbedürfnisse. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-73/Anhang 1. Teil KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 Lieferungen von Edelstählen (legiert und unlegiert) in das Inland nach Erzeugnissen,  Qualitäten und Abnehmergruppen ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen erfasst alle Lieferungen an Edelstahlerzeugnissen der Stahl- und Walzwerke (in der  Abgrenzung des Vertrages) nach Abnehmergruppen in dem Zustand, in dem sie das Werk verlassen. Die  Lieferungen schließen daher auch die Angaben für den Eigenbedarf der Hüttenwerke und für verbundene  Betriebe ein, deren Erzeugnisse nicht unter den Vertrag über die Gründung der Europäischen  Gemeinschaft für Kohle und Stahl fallen. Zur Vermeidung von Doppelzählungen sind jedoch die  Lieferungen an andere Werke der eisenschaffenden Industrie in der Abgrenzung des Vertrages nicht  anzugeben, wenn diese Mengen zu anderen unter den Vertrag fallenden Erzeugnissen weiterverarbeitet  werden. 2.Als Berichtszeitraum gilt das Kalenderjahr. 3.Die Lieferungen umfassen alle angeführten Erzeugnisse einschließlich II. Wahl sowie Stückbleche  und Enden, soweit sie nicht zum Einschmelzen bestimmt sind. Für die Erfassung und Eingliederung der  einzelnen Erzeugnisse ist stets der Zustand maßgebend, in dem das Erzeugnis das Werk verlässt. 4.Lieferungen aus (und für) Lohnwalzung (siehe im einzelnen Fragebogen 2-74). 5.Lieferungen an Aussenlager des Werkes im Inland sind erst in die Lieferstatistik einzubeziehen,  wenn sie vom Aussenlager an den Kunden ausgeliefert worden sind. Si werden im Zeitpunkt ihrer  rechnungsmässigen Bekanntgabe an das Werk sowohl als Auftrag als auch als Lieferung erfasst. 6.Methoden und Grundsätze, die bei der Gruppierung der Abnehmer nach Industriezweigen sowie bei  Erfassung der Lieferung zu beachten sind. 1. GRUNDSATZ: Maßgebend ist die Tätigkeit des ersten Empfängers, d. h. desjenigen, der den Stahl in den Formen  empfängt, in denen er von der Eisen- und Stahlindustrie im Sinne des Vertrages über die Gründung  der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl verkauft wird. 2. GRUNDSATZ: Falls es sich bei dem ersten Empfänger bzw. Verarbeiter um eine Gesellschaft mit mehreren Werken  handelt, so ist jedes Werk gesondert zu betrachten und seine Tätigkeit zu ermitteln. 3. GRUNDSATZ: Bei Werken mit mehreren Fertigungszweigen soll möglichst die betreffende Abteilung zugrunde gelegt  werden, die den Auftrag erteilt hat, und im Einvernehmen mit dem Abnehmer ein für allemal die  Tätigkeit der verschiedenen Produktionsabteilungen des betreffenden Werkes festgelegt werden. 4. GRUNDSATZ: Falls ein Abnehmer mehrere unterschiedliche Tätigkeiten ausübt, von denen nur in einer Stahl  verarbeitet wird, muß diese besonders abgegrenzt werden, um den Abnehmer eingruppieren zu können,  selbst wenn sie mit einem für den Warenempfänger wichtigeren Tätigkeitsbereich integriert oder in  anderer Art verbunden ist, der jedoch nicht unmittelbar zur ersten Stahlverarbeitung gehört. (Bei  Unternehmen mit mehreren Tätigkeiten, von denen nur eine gewisse Anzahl Stahl verarbeiten, kann  sich daraus ergeben, daß ein Abnehmer und die Lieferungen, die er erhält, in eine andere  Gruppierung einzuordnen sind, als der Firmenbezeichnung entsprechen würde). 5. GRUNDSATZ: Zur Vermeidung von Irrtümern darf auf keinen Fall die Abnehmergruppe auf Grund der angelieferten  Stahlsorte von vornherein bestimmt werden. (Die Stahlsorte kann jedoch als Orientierungshilfe  zugrunde gelegt werden, wenn alle anderen Klassifizierungsmöglichkeiten erschöpft sind). II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN 1.ALLGEMEINE BEGRIFFSBESTIMMUNGEN FÜR EDELSTÄHLE -Siehe Fragebogen 2-16. 2.KATEGORIEN LEGIERTER STÄHLE -Siehe Fragebogen 2-16. 3.WALZSTAHFERTIGERZEUGNISSE -Siehe Fragebogen 2-13. 4.HALBZEUG -Alle Erzeugnisse, die unmittelbar in Stranggussanlagen hergestellt werden. -Die Erzeugnisse, die durch Walzen von Blöcken hergestellt werden, wie Vorblöcke, Knüppel, Brammen,  Platinen, Rund- und Mehrkantstahl für nahtlose Rohre, vorprofiliertes Halbzeug (allgemein bestimmt  zur Verarbeitung zu EGKS-Walzstahlfertigerzeugnissen, zu Schmiedestücken oder nahtlosen  Rohren)(1). 5.  ABNEHMERGRUPPEN Die nachstehende Abgrenzung der in den Spalten eingesetzten Industriegruppen erfolgte in Anlehnung  an die Allgemeine Systematik der Wirtschaftszweige in den Europäischen Gemeinschaften (NACE) sowie  der internationalen Klassifizierung der UNO. Im Anhang zu diesen Erläuterungen werden die Zeilen  des Fragebogens den entsprechenden Klassen und Gruppen der NACE und der UNO gegenübergestellt. Spalte 12: Schmieden und Gesenkschmieden Diese Spalte umfasst die mit Hüttenwerken verbundenen sowie die übrigen Schmieden mit Ausnahme der  Schmieden, die mit anderen Industriezweigen verbunden sind. Diese sind der Spalte des betreffenden  Industriezweiges zuzuordnen. Die Spalte umfasst ausserdem die Herstellung schwerer Schmiedestücke  sowie die Herstellung kleiner und mittlerer Schmiedestücke und Gesenkschmiedestücke, einschließlich  Radreifen, Radsternen und Achsen und Kaltfließpressteilen. Dagegen ist die Herstellung folgender Erzeugnisse geschmiedete Schrauben, Verbindungsflansche,  Ketten und geschmiedete Federn nicht der Gruppe Schmieden und Gesenkschmieden sondern der  betreffenden Gruppe, zu der sie ihrer Natur noch gehören, zuzuordnen. Spalte 13: Stahlrohrindustrie Herstellung nahtloser Rohre und geschweisster Rohre aus kalt- oder warmgewalzten Blechen, Bandstahl  und Warmbreitband, >PLATZ FÜR EINE TABELLE> einschließlich Präzisionsstahlrohren und Spezialrohren (z. B. elektrischer). Spalte 14: Drahtziehereien Herstellung von kaltgezogenem Draht aus Walzdraht. Spalte 15: Kaltziehereien Herstellung von Stäben und Vollprofilen durch Ziehen, Schälen oder Scghleifen unter Verminderung  der Materialdicke. Spalte 16: Kaltwalzwerke Herstellung von Kaltband einschließlich durch Längsschneiden kaltgewalzter Bleche in Rollen  hergestellten Bandstahls (Spaltband). Spalte 17: Kaltprofilwalzwerke Herstellung kaltgewalzter Profile aus warm- oder kaltgewalztem Bandstahl oder Blechen. Spalte 18: Herstellung von Zieh- und Stanzteilen Zwischenindustrie ausgeuebt von unabhängigen Unternehmen. Verbraucher von Flacherzeugnissen (in  erster Linie Blechen), die nach Stanzen oder Umformung durch Tiefziehen Mari in den verlangten  Abmessungen und Formen an andere Verbraucherindustrien weitergeliefert werden. Diese Spalte umfasst ausserdem die mit der Eisen- und Stahlindustrie verbundenen Betriebsabteilungen  für Zieh- und Stanzteile. Nicht zu erfassen sind hier die mit anderen Industrien verbundenen  Betriebsabteilungen; diese sind in der Spalte des betr. Industriezweiges aufzuführen. Spalte 30: Maschinenbau (ausgenommen elektrische Maschinen) Dieser Sektor umfasst insbesondere die Herstellung von landwirtschaftlichen Maschinen und  Ackerschleppern, von Metallbearbeitungsmaschi-nen, Maschinenwerkzeugen und Vorrichtungen für  Maschinen, die Herstellung von Textilmaschinen, deren Zubehör und Nähmaschinen sowie von Maschinen  und Apparaten für das Nahrungs- und Genußmittelgewerbe, die chemische und verwandte Industrien, die  Herstellung von Hütten- und Walzwerkseinrichtungen, Bergwerks-, Gießerei- und Baumaschinen sowie  Hebezuegen und Fördermitteln, die Herstellung von Zahnrädern, Getrieben, Wälzlagern und  Antriebselementen, von Holzbe- und -verarbeitungsmaschinen, von Papier- und Druckereimaschinen, von  Maschinen für Wäscherei und chemische Reinigung sowie von Schuh- und Lederindustriemaschinen, die  Herstellung von Verbrennungsmo-toren, von Wasser- und Wärmekraftturbinen und sonstigen Maschinen  zur mechanischen Energieerzeugung, die Herstellung von Verdichtern, Pumpen sowie hydraulischen und  pneumatischen Druckübertragungsvorrichtungen, von Ventilatoren, lufttechnischen und  Trocknungsanlagen, von Kältemaschinen für Landwirtschaft und Gewerbe und nichtelektrischen  Industrieöfen, von Autogengeräten und -maschinen sowie von Armaturen, ausserdem die Herstellung von  Büromaschinen sowie Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen. Werkstätten, die Einzelteile und  Stücke der genannten Maschinen herstellen, sind ebenfalls einzubeziehen. Nicht erfasst wird in  diesem Sektor dagegen die Herstellung von Fahrzeugen (Kraftfahrzeuge, Motorräder, Fahrräder und  Flugzeuge) sowie deren Motoren. Spalte 30: Bau elektrischer Maschinen Diese Spalte umfasst die Herstellung von isolierten Elektrokabeln, -leitungen und Drähten, von  Elektromotoren, -generatoren und -transforma-toren sowie von Schalt- und Installationsgeräten, die  Herstellung von gewerblichen Elektrogeräten, -einrichtungen und -ausrüstungen, von Batterien und  Akkumulatoren, die Herstellung von Fernmeldegeräten, Meß- und Regelgeräten sowie  elektromedizinischen u.ä. Geräten, die Herstellung von Rundfunk-, Fernseh- und phototechnischen  Geräten und Anlagen (ohne elektronische Datenverarbeitungsmaschinen) sowie bespielten Schallplatten  und Tonbändern, die Herstellung von Elektro-Haushaltsgeräten sowie von elektrischen Leuchten  (einschließlich Glüh- und Entladungslampen). Diese Gruppe umfasst nicht Meßgeräte zur Feststellung  elektrischer Grössen (Zähler), gleichgültig ob es sich um Registriergeräte handelt oder nicht. Diese  Geräte sind der Spalte 77 zuzuordnen. In dieser Spalte sind nur die Lieferungen an die Hersteller  der genannten Geräte anzugeben, ausgenommen sind hier Lieferungen an Elektrizitätsgesellschaften,  die in Spalte 92 enthalten sind. Spalte 41: Schiffbau See- und Flußwerften; Bau und Instandsetzung von Schiffen aller Art; Bau von Schiffsmotoren und  Herstellung von Spezialteilen für Schiffe durch spezialisierte Betriebe. Abwrackung von Schiffen. Spalte 42: Lokomotiv- und Waggonbau Bau und Überholung von Lokomotiven aller Art und für jede Spurweite sowie von Waggons und  Strassenbahnwagen für Personen und Güter. Diese Position umfasst gleichfalls die Herstellung von  Lokomotiven und Waggons und deren Reparatur in den Ausbesserungswerken der Eisenbahngesellschaften.  (Einzubeziehen sind also alle Lieferungen ausser den Lieferungen von Oberbaumaterial oder für  Oberbau-Zubehör, Träger, Brücken usw. an Schienentransportunternehmen.) Spalte 43: Kfz-, Fahrrad- und sonst. Fahrzeugbau 1.Bau von Kraftfahrzeugen und Karrosseriebau Herstellung und Zusammenbau von fahrbereiten Kraftfahrzeugen, wie z. B. von Touristenwagen.  Autobussen und Verkehrsomnibussen, Lastwagen und Lastwagen- sowie Wohnwagenanhängern,  Plattformwagen für alle Zwecke und Fahrzeuge für besondere Zwecke (Krankenwa-gen, Taxis usw.);  Herstellung von Einzelteilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge, wie z. B. Motoren, Bremsen,  Kupplungen, Achsen, Getriebe, Transmissionen, Räder und Chassis. Diese Position umfasst nicht Reifen  und Schläuche, Verglasung und elektrische Ausrüstungen sowie selbstfahrende Transportwagen. 2.Reparatur von Kraftfahrzeugen und Fahrrädern Reparatur von Kraftfahrzeugen, Lastkraftwagen mit Motorenantrieb, Fahrrädern und alle  Spezialreparaturen (Autoverdecke und elektrische Ausrüstungen). 3.Bau von Fahrrädern und Motorrädern Bau von Motorrädern und Motorrollern, Fahrrädern und Dreirädern sowie Velotaxis; Herstellung von  Einzelteilen, wie Motoren, Speichen, Felgen, Sätteln, Rahmen, Gangschaltungen und Lenkstangen. 4.Bau von Flugzeugen Bau, Montage und Reparatur von Flugzeugen, Segelflugzeugen und Einzelteilen für Flugzeuge, wie z.B.  Motoren, Propeller, Ruder und Landegestelle. Die Herstellung von Navigationsgeräten für die  Luftfahrt fällt unter Spalte 77. Spalte 51: Stahlbau Diese Gruppe umfasst die nachstehenden Tätigkeiten: -Bau von Brücken, Hoch- und Wasserbauten aus Stahl; -Herstellung von Grubenausbau- und -stützungskonstruktionen; -Herstellung von festem Eisenbahnmaterial, wie Herzstücken, Weichen, Pfeilern, Kreuzungen,  beweglichen Signalanlagen usw. Spalte 52: Baugewerbe Umfasst die nachstehenden Bauarbeiten mit Ausnahme der Stahlbauten (Spalte 51): Bau, Reparatur und  Abbruch von Gebäuden, Landstrassen, Strassen und Brücken; Aufschließungsarbeiten, wie z. B. Abfluß-  und Wasserkanalisation, Eisenbahnanlagen (ohne Gleisanlagen), Molen, Tunnel, Tief- und Hochbauten,  Brücken, Viadukte, Talsperren, Trockenlegungsarbeiten, Arbeiten zur Bodenverbesserung, Äquadukte,  Berieselungsanlagen und Regulierungsarbeiten, Wasserkraftwerke, hydraulische Anlagen, Verlegung von  Gasleitungen, Schacht- und Grubenaus-bauten, Rohrleitungen und alle anderen Arten von Großbauten;  Hafenarbeiten wie Baggern, Entfernung von Felsen unter Wasser, Einrammen von Pfählen,  Trockenlegungen, Bau von Häfen und Schiffahrtswegen, Brunnen, Flugplätze, Sportplätze, Golfplätze;  Schwimmbecken; Tennisplätze; Parkplätze; Nachrichtensysteme, wie z. B. Telefon- und  Telegraphenlinien und alle sonstigen Arbeiten, die von einem Privatunternehmen oder einer  Verwaltung durchgeführt werden. Diese Gruppe umfasst ausserdem die handwerklichen Berufe des  Baunebenge-werbes, wie Zimmerleute, Klempner, Stukkateure und Elektriker, ebenso die Hersteller von  Pfählen und Rohren aus Stahlbeton, von Pfeilern usw. Nicht aufzuführen sind hier Bau-, Reparatur- und Abbrucharbeiten, die von Unternehmen, die zu  anderen Industriezweigen gehören auf eigene Rechnung zusätzlich ausgeführt werden. Dagegen sind  Bagger-, Abraumbeseitigungs-, Schacht- und Erdarbeiten im Hinblick auf die Gewinnung mineralischer  Rohstoffe den verschiedenen Zweigen der Grundstoffindustrie zuzuordnen (Spalte 81 und 82). Fragebogen 2-73/Anhang 2. Teil KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 ERLÄUTERUNGEN (Fortsetzung) Spalte 60: Schienenbahnen Diese Gruppe umfasst den Bau und die Unterhaltung von öffentlichen oder privaten Eisen- und  Strassenbahnen ebenso wie ihr Zubehör (Träger, Weichen, Eisenbahnbrücken, Signalmasten usw.) sofern  die letztgenannten Arbeiten unmittelbar von den betreffenden Gesellschaften selbst ausgeführt  werden. Spalte 71: Herstellung von Stahlmöbeln Herstellung von Stahlmöbeln für Haushalte, Büros, Gaststätten, Verwaltungsgebäude und berufliche  Zwecke sowie Büro- und Geschäftseinrich-tungen (einschließlich Panzerschränken). Spalte 72: Herstellung von Schrauben usw. Diese Gruppe umfasst die Herstellung folgender Erzeugnisse (einschließlich geschmiedeter Schrauben):  Schrauben, Schraubenmuttern, Gelenke, Unterlegscheiben, Nieten und Spindeln, ferner gedrehte  Standard- oder Modellerzeugnisse. Spalte 73: Herstellung von Eisen- und Stahlkurzwaren Diese Spalte umfasst die nachstehenden Tätigkeiten; -Herstellung von Handwerkszeugen sowie landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen von Schneidwaren  und Bestecken; -Herstellung von Öfen und Herden aller Art für den Haushalt, von Geräten und Artikeln für Haushalt  und Gewerbe sowie sonstigen Blechwaren, von leichten Waffen und deren Munition sowie von  Metallkurzwaren; -Herstellung von Toren, Türen, Fenstern und ähnlichen Bauelementen aus gewalzten Stahlprofilen; -Herstellung von Drahtfertigerzeugnissen; -Herstellung von Federn und Ketten; -Herstellung von Schlössern und Beschlägen. Spalte 74: Herstellung von Blechpackungen Büchsen und Kanister zur Verpackung von Nahrungsmittelkonserven, Öl, Milchprodukten, Tabak,  Heilmitteln, Getränken, Bohnerwachs, Schuhcreme usw. (einschließlich Sprühdosen). Verschlüsse für  Flaschen und Dosen, Kronen- und Schraubverschlüsse. Andere Verpackungser-zeugnisse wie Spulen zum  Aufrollen von geleimtem Papier oder von Filmen, Stahlbänder zur Verstärkung von Kisten, Kartons und  sonstigen Verpackungen. Spalte 75: Herstellung von Metallfässern Fässer aller Art für den Transport von Waren. Spalte 76: Herstellung von Kesseln und anderen Behältern Herstellung von Metallbehältern, wie Benzinkanister, Grosstanks für den Transport von Milch, Kessel,  Sammelbehälter (einschließlich Gasometern), geschweisste Gasflaschen, Müllkästen und ähnliche  Erzeugnisse mit Ausnahme von Metallfässern (Spalte 75) und Büchsen und Kanistern für Konserven  (Herstellung von Blechpackungen, Spalte 74). Bau von Druckrohrleitungen. Spalte 77: Herstellung von Feinmechanischen und optischen Instrumenten, Spielzeug Diese Gruppe umfasst: 1.Feimmechanische Instrumente. Herstellung von Meß-, Kontroll- (z. B. Navigationsgeräte für die Luftfahrt) und Laborgeräten sowie  Präzisionsinstrumenten, von medizi-nisch-chirurgischen Instrumenten und Geräten für Chirurgen und  sonstige Ärzte. 2.Herstellung von photographischen Erzeugnissen und optischen Instrumenten. Herstellung optischen Instrumenten, Linsen und Augengläsern sowie photographisches Material und  photographische Ausrüstungen, einschließ-lich der unbelichteten Filme und Platten. 3.Herstellung und Reparatur von Uhren 4.Herstellung von Musikinstrumenten Die Herstellung von Musikinstrumenten, wie z. B. Klavieren, Saiteninstrumenten, Blasinstrumenten,  Schlaginstrumenten, Schallplatten. Die Herstellung von Tonaufnahme- und Tonwiedergabegeräten fällt  unter elektrische Maschinen und Ausrüstungen. 5.Spielzeuge und Sportartikel Spalte 61: Kohlenbergbau Umfasst den Steinkohlen- und Braunkohlenbergbau, einschließlich Aufbereitungsanlagen, jedoch ohne  Kokereien. Spalte 82: Übriger Bergbau 1.Bergwerke, die hauptsächlich Erz gewinnen: a)Eisenerzgewinnung; b)Erzgewinnung, mit Ausnahme von Eisenerz 2.Erdöl und Erdgas. Gewinnung von Erdöl und Erdgas (einschließlich Bohrungen) und Gewinnung von Schiefer und  bituminösem Sand. 3.Gewinnung von Bausteinen, Ton und Sand. Gewinnung von Steinen (einschließlich Schiefer), Ton, Sand und Kies. 4.Gewinnung nichtmetallhaltiger Stoffe, anderweitig weder genannt noch inbegriffen. Gewinnung in Gruben und Steinbrüchen von Material wie Amiant, Gips, Salz (einschließlich  Salzgewinnung aus Meerwasser), Schwefel, Asphalt, Erdpech und alle anderen nichtmetallhaltigen  mineralischen Stoffe, mit Ausnahme von Kohle, Erdöl, Bausteinen, Ton, Sand und Kies. Der Guano- und  Torfabbau fallen gleichfalls unter diese Position. Spalte 91: Eigenverbrauch der Hüttenwerke Umfasst die Lieferungen an die Werke der Eisen- und Stahlindustrie für Instandsetzung, Verschleiß u.  ä., einschließlich vom Werk selbst ausgeführte Bauten. Spalte 92: Übrige Verbraucher Grundsätzlich sind alle stahlverbrauchenden Industrien und nichtindustriellen Bereiche in den  vorhergehenden Spalten aufgeführt. Die Spalte Übrige Verbraucher umfasst demnach ausschließlich: 1.Industrien, die Stahl nicht als Ausgangsrohstoff verarbeiten (wie z. B. Textilindustrie,  NE-Metallindustrie, Chemische Industrie, Papier-, Nahrungsmittel-, Glas- und Lederindustrie usw.).  Diese Industrien benötigen Stahl zur Unterhaltung und Instandsetzung ihrer Maschinen und  Werkstätten sowie zu Neubauten. 2.Nichtindustrielle Abnehmergruppen, wie Land- und Forstwirtschaft, Handel, Banken usw., ferner die  öffentliche Verwaltung für unmittelbare Verteidigungsbedürfnisse. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-74 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 STAHL LIEFERUNGEN AN EDELSTÄHLEN (LEGIERT UND UNLEGIERT) NACH STAHLGRUPPEN  IN DIE LÄNDER  DER GEMEINSCHAFT SOWIE LIEFERUNGEN IN DRITTLÄNDER ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.Der Fragebogen erstreckt sich auf alle Edelstähle erzeugenden Werke der Gemeinschaft,  einschließlich der mit ihnen örtlich verbundenen Stahlgießereien. Selbständige Stahlgießereien  werden mit diesem Bogen nicht erfasst. 2.Als Berichtsmonat gilt der Kalendermonat. 3.Die Lieferungen erstrecken sich auf alle ausgegliederten Mengen in dem Zustand, in dem sie die  Stahlwerke (im Sinne des Vertrages) verlassen. (Sie umfassen also auch Lieferungen an Halbzeug oder  Walzstahlfertigerzeugnisse an verbundene, nicht unter den Vertrag fallende Betriebe, mit Ausnahme  des Flüssigstahls für Stahlguß.) 4.Die Meldungen richten sich nach kaufmännischen Grundsätzen, d. h. das Werk, bei dem die  Bestellung eingeht und das die Lieferung von Erzeugnisen an nicht unter den Vertrag fallende  Verbraucher (d. h. Stahlverwender, Händler und Kunden aus Drittändern) in Rechnung stellt, muß  diese Lieferung melden, selbst wenn die Erzeugnisse auf seine Rechnung von einem anderen Werk oder  einem Lohnarbeiter (Unterlieferan-ten) versandt werden. Sonderfälle Lohnbearbeitung und Unterlieferanten Nicht zu melden sind zur Lohnbearbeitung versandte Fertigerzeugnisse, sofern der Lohnbearbeiter  oder Unterlieferant in einem EGKS-Land ansässig ist (oder in einem Drittland, vorausgesetzt, die  Erzeugnisse werden durch den Auftraggeber als Lieferungen deklariert). Wenn bei Lohnbearbeitung der  Auftraggeber nicht zur Eisen- und Stahlindustrie im Sinne des EGKS-Vertrages gehört (unabhängig vom  Land in dem er ansässig ist), hat das die Lohnbearbeitung vornehmende Hüttenwerik die Lieferung des  Fertigerzeugnisses zu deklarieren). Lieferung von Erzeugnissen an ein anderes Hüttenwerk der EGKS -Um Doppelzählungen zu vermeiden, dürfen Lieferungen von Blöcken, Halbzeug und Warmbreitband eines  Hüttenwerkes (im Sinne des Vertrags) an ein anderes Werk desselben Unternehmens im Inland nicht  gemeldet werden. -Nicht zu melden sind ferner alle Lieferungen von Fertigerzeugnissen oder weiterverarbeiteten  Fertigerzeugnissen eines Hüttenwerkes an ein anderes Hüttenwerk der EGKS. Vielmehr muß das  Hüttenwerk, das die Erzeugnisse erhalten hat, die Lieferungen deklarieren, sofern es die  Erzeugnisse in unverändertem Zustand weiterverkauft, sie in andere Eisen- oder Stahlerzeugnisse  umwandelt dör sie an einen angeschlossenen, nicht zur Eisen- und Stahlindustrie zählenden Betrieb  weiterleitet. 5.Bei den für einen bestimmten Monat zu berücksichtigenden Vorgängen handelt es sich um diejenigen  Lieferungen, die vom meldenden Werk an einen Kunden entweder direkt oder über ein inländisches  Depot ausgeführt worden sind. Mithin werden Bewegungen zwischen Werk und inländischen Depots nicht  gemeldet. II. ALLGEMEINE BEGRIFFSBESTIMMUNGEN FÜR EDELSTÄHLE Siehe Fragebogen 2-16 III. KATEGORIEN LEGIERTER STÄHLE Siehe Fragebogen 2-16. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-74/Anhang KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 LIEFERUNGEN VON EDELSTÄHLEN (LEGIERT UND UNLEGIERT) NACH ERZEUGNISSEN UND QUALITÄTEN IN  DIE LÄNDER DER GEMEINSCHAFT UND DRITTLÄNDER ERLÄUTERUNGEN ALLGEMEINES  1.Der Fragebogen bezieht sich auf alle eisen- und stahlerzeugenden Werke der Gemeinschaft.  2.Als Berichtsmonat gilt die Zeit vom Ersten bis zum Letzten des Kalendermonats.  3.Ein gesonderter Fragebogen ist für jede der folgenden Qualitäten auszufuellen: -unlegierte Edelstähle -Sonderbaustähle -rost- und hitzebeständige Stähle -andere legierte Edelstähle -alle Güten.  4.Die Lieferungen umfassen alle angeführten EGKS-Erzeugnisse einschließlich der aussortierten  Erzeugnisse (z. B. zweite und dritte Wahl, Stückbleche und Enden), soweit sie nicht zum sofortigen  Einschmelzen bestimmt sind. Für die Erfassung und Eingliederung der einzelnen Erzeugnisse ist stets  der Zustand maßgebend, in dem das Erzeugnis das Werk oder ein Lager des Werks verlässt.  5.Als Lieferungen gelten auch EGKS-Stahlerzeugnisse, die zur Verpackung der Erzeugnisse für den  Versand verwendet werden. Normale Anschreibung der Geschäfte  6.Die Meldungen müssen im Zählteil (Zeilen 020 bis 118) nach zwei allgemeinen Grundsätzen  zusammengestellt werden: a)Bei den für einen bestimmten Monat zu berücksichtigenden Vor-gängen handelt es sich um die  Lieferungen, die vom meldenden Werk an einen Kunden für Aktivitäten ausserhalb des EGKS-Ver-trags  (Verbraucher und Händler in der Gemeinschaft und Kunden in Drittländern) entweder direkt oder von  einem inländischen Depot oder indirekt (vergleiche hierzu 6b) ausgeführt werden. Bewegungen  zwischen Werk und inländischen Depots werden nicht gemeldet. b)Die Meldungen richten sich nach den kaufmännischen Grundsät-zen, d. h., das Werk, bei dem die  Bestellung eingeht und das die Lieferung an den Kunden in Rechnung stellt, muß diese Lieferung  melden, auch wenn diese Erzeugnisse auf seine Rechnung von einem anderen Werk oder einem  Lohnbearbeiter (Unterlieferanten) ver-sandt werden. Das meldende Werk registriert die Mengen in den  Spalten der tatsächlichen Empfangsregion. Sonderfälle bei der Anschreibung der Geschäfte  7.Eigenbedarf der Werke und Lieferungen an angeschlossene, nicht zur Stahlindustrie (im Sinne des  EGKS-Vertrags) gehörende Be-triebe. Die im Zählteil gemeldeten Lieferungen schließen den Eigenbedarf der Werke (Reparatur und  Neubauten) ein und auch Lieferungen an angeschlossene Betriebe wie z. B. Röhrenwerke, Schmieden,  Rollen-des Eisenbahnmaterial. Diese Meldungen schließen Lieferungen aus -eigener Produktion -zugekauftem Material (soweit nicht sichergestellt ist, daß der Lieferant dieses Material als  Marktmenge in seinem Zählteil gemel-det hat) ein.  8.Verkäufe an andere EGKS-Unternehmen der EG. a)Lieferungen an andere EGKS-Betriebe derselben Dachgesellschaft sind nicht zu melden, sofern beide  Betriebe im gleichen Land ansässig sind. b)Blöcke, Halbzeug und Warmbreitband. Diese Erzeugnisse sind zu melden in: -Zeilen 11, 12, 13, sofern genau bekannt ist, daß sie zum Auswal-zen, Weiterverkauf oder zur  Umwandlung in andere EGKS-Erzeug-nisse (Querzerteilen, Spalten und Beschichten) bestimmt sind; -Zeile 020-039, sofern sie für den Eigenbedarf des empfangenden Werkes oder zur Umwandlung in  Erzeugnisse ausserhalb des EGKS-Vertrags geliefert werden; es sei denn, es ist sichergestellt, daß  der Empfänger des Materials die Mengen in seinem Zählteil als Markt meldet. Ebenso ist das Material  in diesen Zeilen anzuschrei-ben, wenn keine Angaben über die Verwendung des Materials vorliegen. c)Gewalzte Fertigerzeugnisse Diese Erzeugnisse sind zu melden -im Zählteil Zeilen 105-118, wenn sie zum Eigenbedarf des empfangenden EGKS-Betriebes oder zur  Umwandlung zu Erzeugnis-sen ausserhalb des EGKS-Vertrags geliefert werden oder wenn keine Angaben  über die Verwendung des Materials vorliegen; -nur in Anhang III, wenn sie an ein EGKS-Unternehmen in einem anderen Land zum Weiterverkauf oder  zur Umwandlung in andere Erzeugnisse des EGKS-Vertrags geliefert werden. In diesem Fall hat das  empfangende Werk die Lieferungen in den Markt zu melden.  9.Lieferungen im Auftrag von und für Rechnung eines anderen Unternehmens. a)Auftraggeber ist ein EGKS-Unternehmen. Das EGKS-Unterneh-men, das die Lieferung des Erzeugnisses  an Kunden ausserhalb des EGKS-Vertrags in Rechnung stellt, meldet die Lieferung im Zählteil und als  Davonzahl in Anhang I, wenn das versendende Werk in einem anderen Land liegt. Das versendende Werk meldet die Lieferung nur, wenn der Auftrag-geber ein EGKS-Hüttenwerk in einem  anderen Land ist. Diese Lieferung ist nicht im Zählteil zu melden, sondern nur in Anhang II. b)Auftraggeber ist kein EGKS-Unternehmen. Lieferungen im Auf-trag von und für Rechnung eines  Unternehmens ausserhalb des EGKS-Vertrags sind von dem versendenden Unternehmen im Zähl-teil zu  melden (da der echte Auftraggeber nicht zur EGKS-Absatzsta-tistik meldet). 10.Lieferungen zur Lohnarbeit oder an Unterlieferanten. Anlieferungen zur Lohnarbeit sind nur in Anhang III zu melden, und nur wenn der Lohnarbeiter in  einem anderen Land ansässig ist. 11.Lieferungen nach Lohnarbeit oder von Unterlieferanten. a)Auftraggeber ist ein EGKS-Unternehmen im gleichen Land. Diese Lieferungen sind hier nicht zu  melden. b)Auftraggeber ist ein EGKS-Unternehmen in einem anderen Land. -Ablieferungen nach Lohnarbeit werden vom Lohnarbeiter -in Anhang III gemeldet, wenn die Erzeugnisse in die Verfügbarkeit des Auftraggebers oder eines  anderen Hüttenwerkes übergehen, -in Anhang II gemeldet, wenn die Erzeugnisse an andere Empfän-ger geliefert werden. -Lieferungen in den Markt nach Lohnarbeit werden vom Auftrag-geber in seinem Zählteil gemeldet,  unabhängig davon, wer die Lieferungen durchführt. Wird der Versand aus einem anderen Land  vorgenommen, wird diese Angabe zusätzlich auch in Anhang I aufgeführt. c)Auftraggeber ist kein EGKS-Unternehmen. Der Lohnarbeiter mel-det die Ablieferung in seinem  Zählteil, und zwar unabhängig davon, wer der Empfänger ist, da der Auftraggeber (Händler oder  Verbrau-cher in der EG oder Kunde in Drittländern) nicht an das SAEG meldet. II. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN -Allgemeine Definitionen von Edelstahl: siehe Fragebogen 2-16 -Kategorien legierte Stähle: siehe Fragebogen 2-16 -Erzeugnisdefinitionen und Anmerkungen zu den Zeilen: siehe Fragebogen 2-71 >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-79 I KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 ROHEISEN LIEFERUNGEN UND AUFTRAGSEINGÄNGE (VERKÄUFE) AN ROHEISEN ERLÄUTERUNGEN I.  Allgemeines 1.Anzugeben sind alle Mengen, die einem Verkauf entsprechen, selbst zwischen den einzelnen  Gesellschaften der Eisen- und Stahlindustrie des betr. Landes. Nicht einzubeziehen sind jedoch die  Lieferungen zwischen verschiedenen Werken derselben Gesellschaft im selben Land ebenso wie die  Lieferungen, die nicht als Verkauf gelten, sei es, daß sie für Betriebsabteilungen bestimmt sind.  Die gleichen Vorschriften gelten sinngemäß auch für die Auftragseingänge und -bestände. 2.Anzugeben sind die Netto-Aufträge nach Abzug der Streichungen, d. h. von den im Berichtszeitraum  eingegangenen Neuaufträgen sind die Streichungen abzusetzen, die sich auf Aufträge des laufenden  Monats oder früherer Zeiträume beziehen. II. Begriffsbestimmungen Siehe Fragebogen 2-10. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-79 II KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 ROHEISEN LIEFERUNGEN IN DRITTLÄNDER GRUPPIERUNG DER DRITTLÄNDER Spalte 100: Europa: Summe der Spalten 110 und 120. Spalte 110: Westeuropa: Umfasst ausser den in den Spalten 111 bis 117 aufgeführten Ländern folgende Länder: IslandGibraltarNorwegen AndorraVatikanstadt Malta Färöer Spalte 130: Osteuropa: Umfasst folgende Länder: BulgarienUngarn PolenRumänien TschechoslowakeiUdSSR AlbanienDDR Spalte 210: Nordamerika, Kanada und Neufundland sowie USA und Besitzungen, die das Gebiet des Bundesstaates mit  den Aussenbesitzungen (Pürto Rico, Panamakanalzone, Amerikanisch-Ozeanien, Amerikanische  Jungferninseln) umfassen. Spalte 220: Mittelamerika und Südamerika Mittelamerika: Umfasst folgende Länder: Costa RicaKubaGuadeloupe GuatemalaHaitiMartinique HondurasMexikoKaimaninseln NicaraguaPanama (ohne Kanalzone)Jamaika Dominikanische RepublikEl SalvadorBarbados BelizeBahamasWestindien BermudaTurks- und CaicosinselnTrinidad und Tobago Grenada Niederländische Antillen Südamerika: Umfasst folgende Länder: ArgentinienBrasilien BolivienChile KolumbienEkuador ParaguayUruguay VenezuelaPeru FalklandinselnGuayana Französisch-Guayana Surinam >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-80 KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 STAHL AUFTRAGSEINGÄNGE (GEMEINSCHAFT UND DRITTLÄNDER) ERLÄUTERUNGEN Allgemeines und  Begriffsbestimmungen 1.Anzugeben sind die Netto-Aufträge nach Abzug der Streichungen, d. h. von den im Berichtszeitraum  eingegangenen Neuaufträgen sind die Streichungen abzusetzen, die sich auf Aufträge des laufenden  Monats oder früherer Zeiträume beziehen. 2.Im übrigen gelten die Erläuterungen des Fragebogens 2-71 Lieferungen sinngemäß. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-81 I. Teil KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 STAHL AUFTRAGSEINGÄNGE AUS DRITTLÄNDERN ERLÄUTERUNGEN Allgemeines und  Begriffsbestimmungen 1.Anzugeben sind die Netto-Aufträge nach Abzug der Streichungen, d. h. von den im Berichtszeitraum  eingegangenen Neuaufträgen sind die Streichungen abzusetzen, die sich auf Aufträge des laufenden  Monats oder früherer Zeiträume beziehen. 2.Im übrigen gelten die Erläuterungen des Fragebogens 2-71 Lieferungen sinngemäß. II. Gruppierungen der Drittländer Siehe Fragebogen 2-72 >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen 2-81 II. Teil KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN EGKS STATISTISCHES AMT Energie- und Industriestatistik D 3 Luxemburg, Januar 1986 STAHL AUFTRAGSEINGÄNGE AUS DRITTLÄNDERN  >PLATZ FÜR EINE TABELLE> Fragebogen S-1 STATISTISCHES AMT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN E-1 Luxemburg, BP 1907 Fragebogen S-1 >PLATZ FÜR EINE TABELLE>     ERLÄUTERUNGEN 1.ERHEBUNGSBEREICH Erhebungsbereich ist nur die Eisen- und Stahlindustrie im Sinne des EGKS-Vertrags mit Ausnahme des  Eisenerzbergbaus, der wie bisher gesondert erfasst wird. Für Unternehmen, die ausschließlich Erzeugnisse des EGKS-Ver-trags herstellen, sind nicht nur die  Arbeitnehmer des Produk-tionsbetriebs, sondern auch die der Neben-, Hilfs- und Verwal-tungsbereiche  zu erfassen. Bei Unternehmen, deren Tätigkeiten sowohl innerhalb als auch ausserhalb des  EGKS-Vertrags liegen, sind die Arbeitnehmer von übergreifenden Diensten entspre-chend der  EGKS-Erzeugung in die Erhebung einzubeziehen. Sol-che Bereiche können umfassen: Instandhaltung und  Nebentätig-keiten, Transport, Energieerzeugung, Verkaufs- und Versandstel-len, Verwaltung,  Buchführung, Rechenzentren, Rechtsabteilun-gen und Vermögensverwaltungen, Druckerei, Kantinenwesen  und Reinigung. 2.GESAMTBELEGSCHAFT Zur Gesamtbelegschaft dieser Unternehmen zählen alle Arbeit-nehmer, die in Lohn- und Gehaltslisten  als Voll- oder Teilzeitar-beitnehmer geführt werden. Die Gesamtbelegschaft umfasst Arbeiter,  Angestellte und Auszubildende. Arbeitnehmer, die infolge längerer Krankheit, Wehrdienst oder aus anderen Gründen mehr als sechs  Monate nicht gearbeitet haben, werden nicht berücksichtigt. Die Ausgliederung dieses  Personenkreises ist notwendig, um die tatsächlich arbeitende Gesamtbelegschaft für die Eisen- und  Stahlindustrie vergleich-bar erfassen zu können. So ergäbe beispielsweise die Einbezie-hung dieser  Arbeitskräfte in die Gesamtbelegschaft für Mitglied-staaten mit einer allgemeinen Wehrpflicht, in  denen der Arbeits-platz für die Zeit der Ableistung des Wehrdienstes gesetzlich garantiert bleibt,  im Vergleich zu Mitgliedstaaten ohne allgemei-ne Wehrpflicht einen überhöhten Wert. 3.UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN ARBEITERN UND ANGE-STELLTEN Die Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten soll nach der Art ihrer überwiegend  ausgeuebten Tätigkeit vorgenom-men werden. 3.1.Arbeiter Arbeiter sind die manuell beschäftigten Arbeitnehmer, die unter Arbeitsvertrag stehen und  gewöhnlich im Akkord oder auf der Basis eines Stunden- oder Tagelohns bezahlt werden. Die  monat-lich entlohnten Arbeiter sind jedoch ebenfalls zu den Arbeitern zu zählen, vorausgesetzt, daß  sie im wesentlichen manuelle Arbeiten verrichten. Meister und Überwachungspersonal zählen auch dann  nicht zu den Arbeitern, wenn sie auf der Basis eines Stunden- oder Tagelohns bezahlt werden. Zu den  Arbeitern zäh-len Arbeitnehmer, die bei der Durchführung oder Aufrechterhal-tung von  Produktionsprozessen beschäftigt sind oder die Hilf-dienste für die Produktion leisten, z. B.  Wartungspersonal und Handwerker (u. a. Grobschmiede, Kesselschmiede, Elektriker, Monteure und  Installateure) und in Nebenbetrieben eingesetzte Arbeitnehmer (Fahrer von Schienenfahrzeugen,  Rangierer, Bedie-nungspersonal von fahrbaren Anlagen, Hilfsarbeiter, Reinigungs- und  Kantinenpersonal). 3.2.Angestellte Hierbei handelt es sich im allgemeinen um nicht überwiegend manuell tätige Arbeitnehmer, die unter  Arbeitsvertrag stehen und deren Bezuege monatlich festgelegt sind. In diese Katogorie fallen auch  die im Akkord oder auf der Basis eines Stunden- und Tagelohns bezahlten Arbeitnehmer, deren  Hauptaufgaben vor-wiegend nichtmanueller Art sind. Zu den Angestellten zählen: Betriebsleitung,  Überwachungspersonen, wissenschaftliches, technisches und kaufmännisches Personal, sowie Verkaufs-,  Verwaltungs- und sonstiges Büropersonal. 4.AUSZUBILDENDE UND PRAKTIKANTEN Auszubildende und Praktikanten sind Personen, die im Rahmen eines spezifischen Ausbildungsprogramms  - gewöhnlich für eine bestimmte Zeit - arbeiten und die nach einem besonderen Satz für  Auszubildende entlohnt werden. Hierunter fallen nicht nur Auszubildende für Produktionsberufe oder  handwerkliche Tätigkeiten, sondern auch graduierte, technische und verwal-tungstechnische  Praktikanten. Personen, die aufgrund von nationalen Arbeitsbeschaffungsmaß-nahmen in den Arbeitsprozeß  eingegliedert wurden, zählen nur dann zu den Auszubildenden oder Praktikanten, wenn ihre Tätig-keit  überwiegend der beruflichen Bildung dient. 5.ZUGÄNGE Zugänge sind alle während des Berichtszeitraums in den EGKS-Bereich eintretenden Arbeitnehmer.  Dabei kann es sich um Neueinstellungen, um Übergänge von Nicht- EGKS-Bereichen zu EGKS-Bereichen oder um Wechsel zwischen manuellen und nichtmanuellen Tätigkeiten  handeln. 6.ABGÄNGE Abgänge sind alle während des Berichtszeitraums aus EGKS-Be-reichen ausscheidenden Arbeitnehmer.  Dabei kann es sich um endgültiges Ausscheiden, um Übergänge von EGKS-Bereichen zu  Nicht-EGKS-Bereichen oder um Wechsel zwischen manuellen und nichtmanuellen Tätigkeiten handeln. 7.AUFGLIEDERUNG DER ABGÄNGE Die Abgänge sind nach den wichtigsten sozialpolitisch relevan-ten Aspekten aufgegliedert. 7.1.Entlassungen Entlassungen sind durch den Arbeitgeber ausgesprochene Kün-digungen des Arbeitsvertrags. Hier  sollen nur die Fälle ausgewie-sen werden, bei denen eine endgültige Freistellung der Arbeit-nehmer  bewirkt wird, ohne daß dabei gleichzeitig eine Regelung über den weiteren Verbleib der  Arbeitskräfte vorgesehen ist. 7.1.1.Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen Wirtschaftliche Gründe für Entlassungen liegen bei Absatz-schwierigkeiten, teilweiser Stillegung  des Betriebes und bei Umstrukturierungsmaßnahmen vor. Formal juristisch notwendige Entlassungen zur Erlangung einer vorzeitigen Rente sind nicht hier,  sondern unter vorzeitigen Pensionierungen einzubeziehen. 7.2Kündigungen Kündigungen sind durch die Arbeitnehmer ausgesprochene Beendigungen des Arbeitsvertrags.  Kündigungen, die unmittel-barer Grund für eine Nachfolgeregelung sind, werden nicht einbezogen. 7.3.Pensionierungen Mit der Pensionierung erwirbt ein Arbeitnehmer beim Ausschei-den aus dem Betrieb einen  Rentenanspruch. Im allgemeinen beinhaltet die Pensionierung ein endgültiges Ausscheiden aus dem  Erwerbsleben wegen Erreichung der gesetzlichen Alters-grenze. 7.3.1.Vorzeitige Pensionierungen aus wirtschaftlichen Gründen Bei dieser Form der Pensionierungen verlässt der Arbeitnehmer vor Erreichen der Altersgrenze und  ohne erwerbsunfähig zu sein das Unternehmen, weil eine Weiterbeschäftigung aus wirtschaft-lichen  Gründen oder wegen Umstrukturierungsmaßnahmen nicht mehr möglich ist. Damit erwirbt der  Arbeitnehmer einen Rente-nanspruch bzw. eine Übergangsentschädigung. 7.3.2.Vorzeitige Pensionierung wegen Invalidität Invalidität bedeutet eine durch Unfall oder Krankheit hervorgeru-fene Berufs- bzw.  Erwerbsunfähigkeit. Bei Vorliegen einer Invali-dität erwirbt der Arbeitnehmer einen  Rentenanspruch. Fragebogen S-2 STATISTISCHES AMT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN E-1 Luxemburg, BP 1907 >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ERLÄUTERUNGEN 1.ERHEBUNGSBEREICH Erhebungsbereich ist nur die Eisen- und Stahlindustrie im Sinne des EGKS-Vertrags mit Ausnahme des  Eisenerzbergbaus, der wie bisher gesondert erfasst wird. Für Unternehmen, die ausschließlich Erzeugnisse des EGKS-Ver-trags herstellen, sind nicht nur die  Arbeitnehmer des Produk-tionsbetriebs, sondern auch die der Neben-, Hilfs- und Verwal-tungsbereiche  zu erfassen. Bei Unternehmen, deren Tätigkeiten sowohl innerhalb als auch ausserhalb des  EGKS-Vertrags liegen, sind die Arbeitnehmer von übergreifenden Diensten entspre-chend der  EGKS-Erzeugung in die Erhebung einzubeziehen. Sol-che Bereiche können umfassen: Instandhaltung und  Nebentätig-keiten, Transport, Energieerzeugung, Verkaufs- und Versandstel-len, Verwaltung,  Buchführung, Rechenzentren, Rechtsabteilun-gen und Vermögensverwaltungen, Druckerei, Kantinenwesen  und Reinigung. 2.GESAMTBELEGSCHAFT Zur Gesamtbelegschaft dieser Unternehmen zählen alle Arbeit-nehmer, die in Lohn- und Gehaltslisten  als Voll- oder Teilzeitar-beitnehmer geführt werden. Die Gesamtbelegschaft umfasst Arbeiter,  Angestellte und Auszubildende. Arbeitnehmer, die infolge längerer Krankheit, Wehrdienst oder aus anderen Gründen mehr als sechs  Monate nicht gearbeitet haben, werden nicht berücksichtigt. Die Ausgliederung dieses  Personenkreises ist notwendig, um die tatsächlich arbeitende Gesamtbelegschaft für die Eisen- und  Stahlindustrie vergleich-bar erfassen zu können. So ergäbe beispielsweise die Einbezie-hung dieser  Arbeitskräfte in die Gesamtbelegschaft für Mitglied-staaten mit einer allgemeinen Wehrpflicht, in  denen der Arbeits-platz für die Zeit der Ableistung des Wehrdienstes gesetzlich garantiert bleibt,  im Vergleich zu Mitgliedstaaten ohne allgemei-ne Wehrpflicht einen überhöhten Wert. 3.UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN ARBEITERN UND ANGESTELLTEN Die Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten soll nach der Art ihrer überwiegend  ausgeuebten Tätigkeiten vorge-nommen werden. 3.1.Arbeiter Arbeiter sind die manuell beschäftigten Arbeitnehmer, die unter Arbeitsvertrag stehen und  gewöhnlich im Akkord oder auf der Basis eines Stunden- oder Tagelohns bezahlt werden. Die  monat-lich entlohnten Arbeiter sind jedoch ebenfalls zu den Arbeitern zu zählen, vorausgesetzt, daß  sie im wesentlichen manuelle Arbeiten verrichten. Meister und Überwachungspersonal zählen auch dann  nicht zu den Arbeitern, wenn sie auf der Basis eines Stunden- oder Tagelohns bezahlt werden. Zu den  Arbeitern zäh-len Arbeitnehmer, die bei der Durchführung oder Aufrechterhal-tung von  Produktionsprozessen beschäftigt sind oder die Hilfs-dienste für die Produktion leisten, z. B.  Wartungspersonal und Handwerker (u. a. Grobschmiede, Kesselschmiede, Elektriker, Monteure und  Installateure) und in Nebenbetrieben eingesetzte Arbeitnehmer (Fahrer von Schienenfahrzeugen,  Rangierer, Bedie-nungspersonal von fahrbaren Anlagen, Hilfsarbeiter, Reinigungs- und  Kantinenpersonal). 3.2.Angestellte Hierbei handelt es sich im allgemeinen um nicht überwiegend manuell tätige Arbeitnehmer, die unter  Arbeitsvertrag stehen und deren Bezuege monatlich festgelegt sind. In diese Kategorie fallen auch  die im Akkord oder auf der Basis eine Stunden- und Tagelohns bezahlten Arbeitnehmer, deren  Hauptaufgaben vor-wiegend nichtmanueller Art sind. Zu den Angestellten zählen: Betriebsleitung,  Überwachungspersonen, wissenschaftliches, technisches und kaufmännisches Personal, sowie Verkaufs-,  Verwaltungs- und sonstiges Büropersonal. 4.TARIFLICHE ARBEITSZEIT Die tariflichen Arbeitsstunden sind in Anwendung der Tarifverträ-ge oder nach den in einem Betrieb  geltenden Gepflogenheiten in einer theoretisch gearbeiteten durchschnittlichen monatlichen  Stundenzahl anzugeben. Im Prinzip handelt es sich dabei um die normale Arbeitszeit des vollzeitlich  arbeitenden Personals, die für die Mehrzahl der Arbeitnehmer des Betriebs Anwendung findet. In den  tariflichen Arbeitsstunden sind enthalten:-Krankheitstage, -auf gesetzlicher, vertraglicher oder freiwilliger Grundlage gewährter Sonderurlaub. Nicht enthalten sind dagegen: -die dem bezahlten Urlaub entsprechenden Stunden (Monats-anteil des tariflichen Jahresurlaubs), -die den Feiertagen entsprechenden Stunden. Mit der Ausgliederung des bezahlten Urlaubs und der Feiertage soll ein Annäherungswert an die  geleisteten Arbeitsstunden erreicht werden. 5.GELEISTETE ARBEITSSTUNDEN Zu den geleisteten Arbeitsstunden zählen: a)die während der normalen Arbeitszeit tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden; b)die Arbeitsstunden, die zusätzlich zu den während der norma-len Arbeitszeit tatsächlich  geleisteten Arbeitsstunden gearbeitet und im allgemeinen mit über dem Normalsatz liegenden  Stun-densätzen vergütet werden (Überstunden, Sonn- und Feiertagsar-beit, Nachtarbeit, usw.). Diese  Stunden werden ohne Berücksich-tigung des Stundensatzes angegeben, d. h. für einen Arbeiter, der z.  B. eine zum doppelten Tarif entlohnte Stunde gearbeitet hat, wird nur eine Stunde angesetzt. Bei  Kompensation durch Freizeiten liegt keine Mehrarbeit vor. Wegen ihrer besonderen sozialpolitischen Bedeutung sind die Mehrarbeitsstunden auszugliedern;c)die Zeit, in der am Arbeitsplatz z. B. aufgrund von gelegentli-chem Arbeitsmangel,  Maschinenausfall oder Unfällen Leerlauf herrscht, oder die am Arbeitsplatz verbrachte Zeit, während  der nicht gearbeitet wurde, für die jedoch auf der Grundlage eines garantierten Arbeitsvertrags  eine Bezahlung geleistet wurde - Die Einbeziehung der nicht geleisteten Arbeitsstunden innerhalb eines garantierten  Arbeitsverhältnisses führt bei strikter Anwen-dung der hier gegebenen Definition des  Internationalen Arbeits-amtes zu Verzerrungen zwischen den Mitgliedstaaten, da ent-sprechende  Stunden in Mitgliedstaaten, die ein derartiges System nicht kennen, als Ausfallstunden angesehen  und damit nicht zu den geleisteten Arbeitsstunden gerechnet werden. Es wäre daher wünschenswert,  diese Stunden als Anmerkung zum Fragebogen aufzuführen - d)die Zeit, die am Arbeitsplatz Arbeiten wie der Vorbereitung des Arbeitsplatzes, Reparaturen und  Unterhaltsarbeiten, der Vorbe-reitung und Reinigung der Werkzeuge und der Ausstellung von  Quittungen, dem Ausfuellen von Formularen über die Arbeitsaus-führungsdauer und Erstellung von  Berichten gewidmet wird; e)die Zeit, die kurzen Ruhepausen am Arbeitsplatz entspricht, einschließlich der  Arbeitsunterbrechung für die Tee-, bzw. Kaffee-pausen. Von den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden sind auszu-schließen: a)Die entlohnten, jedoch nicht gearbeiteten Stunden, wie bezahl-ter Urlaub, die bezahlten  Feiertage, Lohnfortzahlung im Krank-heitsfalle, b)die Pausen für Mahlzeiten, c)die Wegezeiten zwischen dem Wohnsitz und dem Arbeitsplatz und umgekehrt. Wegen ihrer besonderen sozialpolitischen Bedeutung sind aus-zugliedern: 6.BESTIMMUNG DER AUSFALLSTUNDEN Ausfallstunden sind Zeiten, in denen nicht gearbeitet wurde. 7.AUFGLIEDERUNG DER AUSFALLSTUNDEN Die Ausfallstunden sind nach den wichtigsten sozialpolitischen Aspekten aufgegliedert: 7.1.Aus persönlichen Gründen ausgefallene Stunden Hierunter fallen die Stunden, die der Arbeitnehmer aus vorwie-gend persönlichen Gründen wie z. B.  offizielle Urlaubstage, Krankheit/Unfall, Absentismus, Sonderurlaub (z. B. Urlaub aus dringenden  familiären Gründen, Arztbesuche, Gewerkschaftstä-tigkeit) nicht gearbeitet hat, und sonstiger  genehmigter oder nicht genehmigter Urlaub 7.1.1.Urlaub Hierunter fällt die auf gesetzlicher, vertraglicher oder freiwilliger Grundlage bezahlt oder  unbezahlt gewährte Freizeit. 7.1.2Krankheit/Unfall Hier ist jede Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfall anzugeben. 7.2.Aus wirtschaftlichen und technischen Gründen ausgefallene Stunden Hierzu gehören zeitweilige Freistellungen aus wirtschaftlichen Gründen, z. B. bei  Absatzschwierigkeiten, oder aus technischen Gründen, wenn ein Unternehmen beispielsweise wegen  techni-scher Mängel im Produktionsablauf oder wegen Rohstoffman-gels aufgrund unterbrochener  Zulieferung seine Erzeugnisse nicht mehr herstellen kann. Auch Arbeitskonflikte in vor- und  nachgeschalteten Bereichen des betroffenen Hüttenwerks sowie bei Zulieferfirmen und  Versorgungsunternehmen können solche Umstände herbeiführen (auch nicht geleistete Arbeitsstunden  innerhalb eines garantierten Arbeitsverhältnisses sind einzube-ziehen, z. B. im Vereinigten  Königreich). 7.3.Gesetzlich geregelte Kurzarbeit Unter der gesetzlich geregelten Kurzarbeit versteht man die Ausfallzeiten, die durch staatliche  Beihilfen finanziert werden. Finanzielle Unterstützungen werden aber nur den Betrieben gewährt, bei  denen Arbeitsausfälle wegen wirtschaftlicher Ursa-chen eintreten (Die in Luxemburg staatlicherseits  verordneten Notstandsarbeiten werden bei den Betrieben als gesetzlich gere-gelte Kurzarbeit  ausgewiesen). 7.4.Ausfallstunden wegen Arbeitskonflikten Hierzu zählen Produktions- und/oder Verwaltungsstillstände wegen Streiks oder Aussperrung.  Auszuweisen sind alle Ausfall-stunden von Personen, die zum Berichtskreis zählen und entwe-der  selbst am Streik teilnehmen oder von Aussperrung betroffen sind. 7.5.Ausfallstunden aus sonstigen Gründen Hierunter fällt ein Produktions- und/oder Verwaltungsstillstand aus Gründen höherer Gewalt, wie  beispielsweise ein unvorherge-sehenes Naturereignis, eine Naturkatastrophe oder ein durch ein  unvorhergesehenes Ereignis hervorgerufener Ausfall der öffentli-chen Versorgungssysteme wie Wasser,  Gas und Strom. Fragebogen S-8 STATISTISCHES AMT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN E-1 Luxemburg, BP 1907 >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ERLÄUTERUNGEN 1.ERHEBUNGSBEREICH Erhebungsbereich ist nur die Eisen- und Stahlindustrie im Sinne des EGKS-Vertrags mit Ausnahme des  Eisenerzbergbaus, der wie bisher gesondert erfasst wird. Für Unternehmen, die ausschließlich Erzeugnisse des EGKS-Ver-trags herstellen, sind nicht nur die  Arbeitnehmer des Produk-tionsbetriebs, sondern auch die der Neben-, Hilfs- und Verwal-tungsbereiche  zu erfassen. Bei Unternehmen, deren Tätigkeiten sowohl innerhalb als auch ausserhalb des  EGKS-Vertrags liegen, sind die Arbeitnehmer von übergreifenden Diensten entspre-chend der  EGKS-Erzeugung in die Erhebung einzubeziehen. Sol-che Bereiche können umfassen: Instandhaltung und  Nebentätig-keiten, Transport, Energieerzeugung, Verkaufs- und Versandstel-len, Verwaltung,  Buchführung, Rechenzentren, Rechtsabteilun-gen und Vermögensverwaltungen, Druckerei, Kantinenwesen  und Reinigung. 2.GESAMTBELEGSCHAFT Zur Gesamtbelegschaft dieser Unternehmen zählen alle Arbeit-nehmer, die in Lohn- und Gehaltslisten  als Voll- oder Teilzeitar-beitnehmer geführt werden. Die Gesamtbelegschaft umfasst Arbeiter,  Angestellte und Auszubildende. Arbeitnehmer, die infolge längerer Krankheit, Wehrdienst oder aus anderen Gründen mehr als sechs  Monate nicht gearbeitet haben, werden nicht berücksichtigt. Die Ausgliederung dieses  Personenkreises ist notwendig, um die tatsächlich arbeitende Gesamtbelegschaft für die Eisen- und  Stahlindustrie vergleich-bar erfassen zu können. So ergäbe beispielsweise die Einbezie-hung dieser  Arbeitskräfte in die Gesamtbelegschaft für Mitglied-staaten mit einer allgemeinen Wehrpflicht, in  denen der Arbeits-platz für die Zeit der Ableistung des Wehrdienstes gesetzlich garantiert bleibt,  im Vergleich zu Mitgliedstaaten ohne allgemei-ne Wehrpflicht einen überhöhten Wert. 3.UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN ARBEITERN UND ANGESTELLTEN Die Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten soll nach der Art ihrer überwiegend  ausgeuebten Tätigkeiten vorge-nommen werden. 3.1.Arbeiter Arbeiter sind die manuell beschäftigten Arbeitnehmer, die unter Arbeitsvertrag stehen und  gewöhnlich im Akkord oder auf der Basis eines Stunden- oder Tagelohns bezahlt werden. Die  monat-lich entlohnten Arbeiter sind jedoch ebenfalls zu den Arbeitern zu zählen, vorausgesetzt, daß  sie im wesentlichen manuelle Arbeiten verrichten. Meister und Überwachungspersonal zählen auch dann  nicht zu den Arbeitern, wenn sie auf der Basis eines Stunden- oder Tagelohns bezahlt werden. Zu den  Arbeitern zäh-len Arbeitnehmer, die bei der Durchführung oder Aufrechterhal-tung von  Produktionsprozessen beschäftigt sind oder die Hilfs- dienste für die Produktion leisten, z. B. Wartungspersonal und Handwerker (u. a. Grobschmiede,  Kesselschmiede, Elektriker, Monteure und Installateure) und in Nebenbetrieben eingesetzte  Arbeitnehmer (Fahrer von Schienenfahrzeugen, Rangierer, Bedie-nungspersonal von fahrbaren Anlagen,  Hilfsarbeiter, Reinigungs- und Kantinenpersonal) 3.2.Angestellte Hierbei handelt es sich im allgemeinen um nicht überwiegend manuell tätige Arbeitnehmer, die unter  Arbeitsvertrag stehen und deren Bezuege monatlich festgelegt sind. In diese Kategorie fallen auch  die im Akkord oder auf der Basis eines Stunden- und Tagelohns bezahlten Arbeitnehmer, deren  Hauptaufgaben vor-wiegend nichtmanueller Art sind. Zu den Angestellten zählen; Betriebsleitung,  Überwachungspersonen, wissenschaftliches, technisches und kaufmännisches Personal, sowie Verkaufs-,  Verwaltungs- und sonstiges Büropersonal. 4.AUSZUBILDENDE UND PRAKTIKANTEN Auszubildende und Praktikanten sind Personen, die im Rahmen eines spezifischen Ausbildungsprogramms  - gewöhnlich für eine bestimmte Zeit - arbeiten und die nach einem besonderen Satz für  Auszubildende entlohnt werden. Hierunter fallen nicht nur Auszubildende für Produktionsberufe oder  handwerkliche Tätigkeiten, sondern auch graduierte, technische und verwal-tungstechnische  Praktikanten. Personen, die aufgrund von nationalen Arbeitsbeschaffungsmaß-nahmen in den Arbeitsprozeß  eingegliedert wurden, zählen nur dann zu den Auszubildenden oder Praktikanten, wenn ihre Tätig-keit  überwiegend der beruflichen Bildung dient. 5.ALTER Grundlage der Berechnung sind vollendete Lebensjahre (am Stichtag 31. Dezember: Differenz zwischen  Geburts- und Berichtsjahr). Fragebogen S-9 STATISTISCHES AMT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN E-1 Luxemburg, BP 1907 >PLATZ FÜR EINE TABELLE>    ERLÄUTERUNGEN I. ALLGEMEINES 1.ERHEBUNGSBEREICH Erhebungsbereich ist nur die Eisen- und Stahlindustrie im Sinne des EGKS-Vertrags mit Ausnahme des  Eisenerzbergbaus, der wie bisher gesondert erfasst wird. Für Unternehmen, die ausschließlich Erzeugnisse des EGKS-Vertrags herstellen, sind nicht nur die  Arbeitnehmer des Produktionsbetriebs, sondern auch die der Neben-, Hilfs- und Verwaltungsbereiche  zu erfassen. Bei Unternehmen, deren Tätigkeiten sowohl innerhalb als auch ausserhalb des  EGKS-Vertrags liegen, sind die Arbeitnehmer von übergreifenden Diensten entsprechend der  EGKS-Erzeugung in die Erhebung einzubezie-hen. Solche Bereiche können umfassen: Instandhaltung und  Nebentätig-keiten, Transport, Energieerzeugung, Verkaufs- und Versandstellen, Ver-waltung,  Buchführung, Rechenzentren, Rechtsabteilungen und Vermö-gensverwaltungen, Druckerei, Kantinenwesen  und Reinigung. 2.GESAMTBELEGSCHAFT Zur Gesamtbelegschaft dieser Unternehmen zählen alle Arbeitnehmer, die in Lohn- und Gehaltslisten  als Voll- oder Teilzeitarbeitnehmer geführt werden. Die Gesamtbelegschaft umfasst Arbeiter,  Angestellte und Auszu-bildende. Arbeitnehmer, die infolge längerer Krankheit, Wehrdienst oder aus ande-ren Gründen mehr als sechs  Monate nicht gearbeitet haben, werden nicht berücksichtigt. Die Ausgliederung dieses  Personenkreises ist notwendig, um die tatsächlich arbeitende Gesamtbelegschaft für die Eisen- und  Stahlindustrie vergleichbar erfassen zu können. So ergäbe beispielsweise die Einbeziehung dieser  Arbeitskräfte in die Gesamtbelegschaft für Mit-gliedstaaten mit einer allgemeinen Wehrpflicht, in  denen der Arbeitsplatz für die Zeit der Ableistung des Wehrdienstes gesetzlich garantiert bleibt,  im Vergleich zu Mitgliedstaaten ohne allgemeine Wehrpflicht einen über-höhten Wert. 3.UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN ARBEITERN UND ANGESTELLTEN Die Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten soll nach der Art ihrer überwiegend  ausgeuebten Tätigkeiten vorgenommen werden. 3.1.Arbeiter Arbeiter sind die manuell beschäftigten Arbeitnehmer, die unter Arbeits-vertrag stehen und  gewöhnlich im Akkord oder auf der Basis eines Stunden- oder Tagelohns bezahlt werden. Die monatlich  entlohnten Arbei-ter sind jedoch ebenfalls zu den Arbeitern zu zählen, vorausgesetzt, daß sie im  wesentlichen manuelle Arbeiten verrichten. Meister und Überwa-chungspersonal zählen auch dann nicht  zu den Arbeitern, wenn sie auf der Basis eines Stunden- oder Tagelohns bezahlt werden. Zu den  Arbeitern zählen Arbeitnehmer, die bei der Durchführung oder Aufrechterhaltung von  Produktionsprozessen beschäftigt sind oder die Hilfsdienste für die Produktion leisten, z. B.  Wartungspersonal und Handwerker (u. a. Grob-schmiede, Kesselschmiede, Elektriker, Monteure und  Installateure) und in Nebenbetrieben eingesetzte Arbeitnehmer (Fahrer von Schienenfahrzeu-gen,  Rangierer, Bedienungspersonal von fahrbaren Anlagen, Hilfsarbeiter, Reinigungs- und  Kantinenpersonal). 3.2.Angestellte Hierbei handelt es sich im allgemeinen um nicht überwiegend manuell tätige Arbeitnehmer, die unter  Arbeitsvertrag stehen und deren Bezuege monatlich festgelegt sind. n diese Kategorie fallen auch die  im Akkord oder auf der Basis eines Stunden- und Tagelohns bezahlten Arbeitnehmer, deren  Hauptaufgaben vorwiegend nichtmanueller Art sind. Zu den Ange-stellten zählen: Betriebsleitung,  Überwachungspersonen, wissenschaftli-ches, technisches und kaufmännisches Personal, sowie  Verkaufs-, Ver-waltungs- und sonstiges Büropersonal. II. ANMERKUNGEN ZU DEN SPALTEN Spalte 1: Produktionstätigkeiten Den Produktionstätigkeiten werden alle Arbeiter und Angestellten zuge-ordnet, die in dem  Arbeitsvorgang der eigentlichen Erzeugung sowie in deren Überwachung eingesetzt sind. Spalte 2: Wartung usw. Hier sind alle Arbeiter und Angestellte einzuordnen, die in der Wartung und Reparatur von  Maschinen, Geräten, Bürogebäuden usw. tätig sind. III. ANMERKUNGEN ZU DEN ZEILEN Zeilen 1 bis 12: Alle Produktionstätigkeiten, die in einem EGKS-Hüttenwerk ausgeuebt werden können, wurden in zwölf  Stadien unterteilt. Unmittelbar in der eigentlichen Erzeugung tätige Arbeitnehmer und  möglicherweise in der Wartung und Instandhaltung eingesetzte Beschäftigte sind einem dieser Stadien  zuzuordnen. Auch alle sonstigen Arbeitnehmer, deren Tätigkeit einem bestimmten Produktionsstadium  zugerechnet werden können, sind in der Zeile des entsprechenden Produktionsstadiums zu erfassen.  Maßge-bend für die Zuordnung ist also die Funktion und nicht das Unterstellungs-verhältnis. Zeilen 14 bis 19: Es sind nur Angaben über die Arbeitnehmer zu liefern, die für den EGKS-Bereich tätig sind. Zeile 14: Zentralwerkstätten Bezieht sich auf alle Arbeitskräfte, im Bereich Reparatur und Instandhal-tung, einschließlich  derjenigen, die Ersatzteile herstellen. Zeile 15: Transportwesen Bezieht sich auf die für den Transport auf Schiene und Strasse sowie die Materialbewegung  zuständigen Beschäftigten des Unternehmens ein-schließlich der Arbeitskräfte, die ausschließlich  für entsprechende War-tungsarbeiten eingesetzt werden usw. (Kranführer, Anschläger usw., die  ausschließlich in einem bestimmten Produktionsstadium bzw. bei einer bestimmten  Produktionstätigkeit eingesetzt werden, sind diesem Stadium bzw. dieser Tätigkeit zuzuordnen). Zeile 16: Qualitätskontrolle und Produktionsplanung und -terminierung Bezieht sich auf die in den chemischen Labors, in den metallurgischen Abteilungen, in der  Qualitätskontrolle sowie der Produktionsplanung und -terminierung beschäftigten Arbeitskräfte, die  für alle Abteilungen des Unternehmens tätig sind (Beschäftigte, die die genannten Leistungen nur  für ein bestimmtes Produktionsstadium erbringen, sind diesem Stadium zuzuordnen). Zeile 17: Lagerhaltung Bezieht sich auf die in Lagereinrichtungen für EGKS-Erzeugnisse beschäf-tigten Arbeitskräfte; beim  Vertrieb vom Eigenlager aus können die an kontinuierlichen Längs- bzw. Querscherenanlagen,  Kaltgerüsten, Verpac-kungsanlagen usw. tätigen Beschäftigten hinzukommen. Werden diese Tätigkeiten  am Ende des Verarbeitungsvorgangs eines Erzeugnisses durchgeführt, so sind die entsprechenden  Beschäftigten dem jeweiligen Produktionsstadium zuzurechnen. Zeile 18: Verwaltungsabteilungen Bezieht sich auf die Unternehmensleitung und auf akademische Füh-rungskräfte, auf wissenschaftliche  und technische Berater sowie auf im Kommunikations- und Informationsverarbeitungsbereich tätige  Beschäf-tigte. Ferner auf Beschäftigte der Forschungslabors, der Finanzabteilung, von Einkauf und  Verteilung, Verkauf und Vertrieb sowie der Personalabtei-lung; ausserdem auf zur Betreuung der  Gesellschaft im engeren Sinne (d. h. Aktionäre, Betriebsvermögen usw.) eingesetzte Arbeitskräfte  und Büroan-gestellte, die nicht in den Zeilen 1 bis 17 erfasst werden. Zeile 19: Sonstige, nicht anderweitig zuzuordnen Bezieht sich auf Arbeitnehmer, die in den Zeilen 1 bis 18 nicht erfasst, aber für den EGKS-Bereich  tätig sind. Dazu zählen beispielsweise die Bereit-stellung von Energie, die Sicherheit, die  Brandbekämpfung, die sozialen Einrichtungen usw. Zeile 20: Insgesamt Die Gesamtziffern müssen der Summe der Spalten 1 und 2 von Zeile 4 des Fragebogens S-1 (Angaben für  Dezember) entsprechen. >PLATZ FÜR EINE TABELLE> (1)Ohne Kopfschrott im Gegensatz zur Definition der Umlage.  (1)Ohne Kopfschrott im Gegensatz zur Definition der Umlage.  (2)Als Stahl gelten Eisenwerkstoffe die, mit Ausnahme einiger sogenannter Stähle mit hohem  Chromgehalt, höchstens 2 Gewichtsprozent Kohlenstoff enthalten. Der Fe-Gehalt muß höher sein als  der Gehalt jedes einzelnen Legierungselements.  (3)Das Glühen (z. B. Spannungsarmglühen, Weichglühen oder Normalglühen) wird nicht als  Wärmebehandlung im Sinne dieser Gruppeneintei-lung betrachtet.  (1)Nach dieser Begriffsbestimmung ist der gerichtete und abgelängte Walzdraht als Stabstahl  gleicher Form und Abmessung zu betrachten, vorausgesetzt, daß die gültigen Massabweichungen beachtet  werden.  (1)Das gewalzte Halbzeug mit quadratischen oder rechteckigem Querschnitt sowie das vorprofilierte  Halbzeug müssen den in Euronorm (79-82, Abschnitt 4 (ausgenommen geschmiedetes Halbzeug)  angegebenen Kriterien entsprechen.  (1)Nach dieser Behandlung unterliegen die Bleche oder die anderen betr. Erzeugnisse im allgemeinen  nicht mehr dem Gemeinsamen Markt der EGKS.