CELEX: C2004/262/61
Language: de
Date: 2004-10-23 00:00:00
Title: Rechtssache T-274/04: Klage des Georgios Rounis gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 8. Juli 2004

23.10.2004   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 262/32
            
         Klage des Georgios Rounis gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften, eingereicht am 8. Juli 2004
   (Rechtssache T-274/04)
   (2004/C 262/61)
   Verfahrenssprache: Französisch
   Georgios Rounis, wohnhaft in Brüssel, hat am 8. Juli 2004 eine Klage gegen die Kommission der Europäischen Gemeinschaften beim Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften eingereicht. Prozessbevollmächtigter des Klägers ist Rechtsanwalt Eric Boigelot.
   Der Kläger beantragt,
   
               —
            
            
               die vom Generaldirektor der GD COMP/A als Berufungsbeurteilender am 4. August 2003 erlassene Entscheidung aufzuheben, die den Kläger dadurch beschwert, dass sie seine Beurteilungen 1997-1999 und 1999-2001 so, wie sie erstellt worden sind, endgültig bestätigt und billigt;
            
         
               —
            
            
               diese Beurteilungen aufzuheben;
            
         
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               dem Kläger aufgrund der verschiedenen schwerwiegenden Amtsfehler, die auf verschiedenen Ebenen bei der Erstellung der Beurteilungen 1997-1999 und 1999-2001 begangen wurden, und aufgrund der erheblichen Verzögerung bei der endgültigen Erstellung dieser Beurteilungen eine Entschädigung für seinen immateriellen Schaden zuzusprechen, die ex aequo et bono auf 8 000 Euro geschätzt wird;
            
         
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               der Beklagten die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
   Zur Begründung seiner Klage macht der Kläger eine Verletzung der Artikel 25 Absatz 2, 26 und 43 des Statuts sowie der von der Kommission am 26. April 2002 erlassenen Allgemeinen Durchführungsbestimmungen zu Artikel 43 geltend. Er beruft sich außerdem auf einen Ermessensmissbrauch und eine Verletzung der Rechte der Verteidigung, des Grundsatzes der ordnungsgemäßen Verwaltung, des Gleichbehandlungsgrundsatzes und des Grundsatzes, dass die Anstellungsbehörde eine Entscheidung nur auf der Grundlage rechtlich zulässiger, d. h. zutreffender und nicht mit einem offensichtlichen tatsächlichen oder rechtlichen Beurteilungsfehler behafteter Gründe, erlassen dürfe.