CELEX: 21990A0226(05)
Language: de
Date: 1990-02-12 00:00:00
Title: KOOPERATIONSABKOMMEN zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über einen Programmplan zur Stimulierung der internationalen Zusammenarbeit und des erforderlichen Austausches für europäische Forscher (SCIENCE) #

Avis juridique important

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21990A0226(05)

KOOPERATIONSABKOMMEN zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über einen Programmplan zur Stimulierung der internationalen Zusammenarbeit und des erforderlichen Austausches für europäische Forscher (SCIENCE)  -   

Amtsblatt Nr. L 050 vom 26/02/1990 S. 0030

KOOPERATIONSABKOMMEN  zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über einen Programmplan zur Stimulierung der internationalen Zusammenarbeit und des erforderlichen Austausches für europäische  Forscher (SCIENCE)    DIE EUROPÄISCHE WIRTSCHAFTSGEMEINSCHAFT, nachstehend ,,Gemeinschaft" genannt, und DIE SCHWEIZERISCHE EIDGENOSSENSCHAFT, nachstehend ,,Schweiz" genannt, beide nachstehend ,,Vertragsparteien" genannt - in Erwägung nachstehender Gründe:  Durch  seine Entscheidung vom 29. Juni 1988 hat der Rat der Europäischen Gemeinschaften, nachstehend ,,Rat" genannt, einen Programmplan zur Stimulierung der internationalen Zusammenarbeit und des erforderlichen Austausches für europäische Forscher (1988 bis  1992) (SCIENCE), nachstehend ,,Stimulierungsplan" genannt, angenommen.  Die Vertragsparteien haben ein Rahmenabkommen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit abgeschlossen, das am 17. Juli 1987 in Kraft getreten ist.  Die Beteiligung der  Schweiz an dem Stimulierungsplan kann zur Verbesserung der Effizienz des europäischen wissenschaftlich-technischen Potentials beitragen.  Die Vertragsparteien erwarten einen beiderseitigen Nutzen von der Beteiligung der Schweiz an dem Stimulierungsplan  -  SIND WIE FOLGT ÜBEREINGEKOMMEN: Artikel 1  Die Schweiz nimmt ab 1. Juli 1989 an der Durchführung des Stimulierungsplans teil. Die Zusammenfassung des Stimulierungsplans und seine Ziele sind in Anhang A wiedergegeben. Artikel 2  Der finanzielle  Beitrag der Schweiz, der sich aus seiner Teilnahme an der Durchführung des Stimulierungsplans ergibt, wird im Verhältnis zu dem Betrag festgesetzt, der alljährlich für Verpflichtungsermächtigungen in den Gesamthaushaltsplan der Europäischen  Gemeinschaften eingesetzt wird und zur Deckung der finanziellen Verpflichtungen der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, nachstehend ,,Kommission" genannt, bestimmt ist, und die sich aus Arbeiten im Rahmen der zur Durchführung des  Stimulierungsplans erforderlichen Forschungsverträge auf Kostenteilungsbasis sowie aus Management- und Verwaltungsausgaben für den Stimulierungsplan ergeben.  Der Proportionalitätsfaktor zur Bestimmung des schweizerischen Beitrags ergibt sich aus dem  Verhältnis zwischen dem Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen der Schweiz einerseits und der Summe der Bruttoinlandsprodukte zu Marktpreisen der Mitgliedstaaten der Gemeinschaft und der Schweiz andererseits. Dieses Verhältnis wird unter Zugrundelegung  der aktuellsten statistischen Daten der ÖCD berechnet.  Die zur Durchführung des Stimulierungsplans voraussichtlich erforderlichen Mittel, die Höhe des schweizerischen Beitrags und der Fälligkeitsplan für die veranschlagten Mittelbindungen sind in  Anhang B niedergelegt.  Die für den finanziellen Beitrag der Schweiz zur Durchführung des Stimulierungsplans geltenden Vorschriften sind in Anhang C niedergelegt. Artikel 3  Für schweizerische Forschungs- und Entwicklungsgremien und Personen gelten für  die Vorlage und Beurteilung von Vorschlägen sowie die Bewilligung und den Abschluß der Verträge im Rahmen des Stimulierungsplans die gleichen Bedingungen wie für Forschungs- und Entwicklungsgremien und Personen der Gemeinschaft.  In den von der  Kommission ausgearbeiteten Verträgen werden die Rechte und Pflichten der schweizerischen Forschungs- und Entwicklungsgremien und Personen und insbesondere die Verfahren zur Verbreitung, zum Schutz und zur Auswertung der Forschungsergebnisse aufgezeigt.  Artikel 4  Bei der Durchführung des Stimulierungsplans wird die Kommission von dem mit dem Beschluß 82/835/EWG der Kommission (1) eingesetzten Ausschuß für europäische Entwicklung von Wissenschaft und Technologie (CODEST) sowie von Gutachtern  unterstützt. Aus einer von den schweizerischen Behörden vorgelegten Liste benennt die Kommission einen schweizerischen Delegierten für CODEST. Dieser beteiligt sich an der Festlegung von Entwurfsplänen für die Stimulierung der internationalen  Zusammenarbeit und des erforderlichen Austausches für europäische Forscher sowie an der Prüfung von Anträgen, die im Rahmen des Stimulierungsplans eingereicht wurden. Artikel 5  Dreissig Monate nach Beginn der Durchführung des Stimulierungsplans  unterbreitet die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht auf der Grundlage der Auswertung der bisher erzielten Ergebnisse. Diesem Bericht sind Änderungsvorschläge beizufügen, die gegebenenfalls aufgrund dieser Ergebnisse  erforderlich werden. Der Schweiz werden eine Kopie des Berichts sowie die etwaigen Änderungsvorschläge übermittelt. Artikel 6  Jede Vertragspartei verpflichtet sich, in Übereinstimmung mit ihren entsprechenden Bestimmungen und Regeln, die Freizuegigkeit  und den Aufenthalt der Forscher, die an den unter dieses Abkommen fallenden Tätigkeiten in der Schweiz und in der Gemeinschaft teilnehmen, zu erleichtern. Artikel 7  Die Kommission und der Schweizerische Bundesrat gewährleisten die Durchführung dieses  Abkommens. Artikel 8  Dieses Abkommen gilt für die Gebiete, in denen der Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft angewendet wird, und nach Maßgabe jenes Vertrages einerseits sowie für das Gebiet der Schweizerischen  Eidgenossenschaft andererseits. Artikel 9  (1)  Dieses Abkommen gilt für die Dauer des Stimulierungsplans. Wird der Stimulierungsplan von der Gemeinschaft überarbeitet, kann das Abkommen gekündigt werden. Die Schweiz wird über den genauen Inhalt des  überarbeiteten Plans binnen einer Woche nach dessen Annahme durch die Gemeinschaft unterrichtet. Will eine Vertragspartei das Abkommen kündigen, teilt sie dies der anderen Vertragspartei binnen drei Monaten nach dem Beschluß der Gemeinschaft schriftlich  mit.  (2)  Beschließt die Gemeinschaft ein neues Forschungs- und Entwicklungsprogramm auf dem Gebiet des Stimulierungsplans, so kann dieses Abkommen neu ausgehandelt oder entsprechend den einvernehmlich vereinbarten Bedingungen verlängert werden.  (3)   Vorbehaltlich des Absatzes 1 kann jede Vertragspartei das Abkommen jederzeit schriftlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten kündigen. Die laufenden Vorhaben und Arbeiten, die zum Zeitpunkt der Kündigung und/oder des Auslaufens  dieses Abkommens durchgeführt werden, werden entsprechend der in diesem Abkommen festgelegten Bedingungen bis zu ihrem Abschluß fortgeführt. Artikel 10  Die Anhänge A, B und C zu diesem Abkommen sind Bestandteil des Abkommens. Artikel 11  Dieses  Abkommen wird von den Vertragsparteien nach deren eigenen Verfahren genehmigt. Es tritt zu dem Zeitpunkt in Kraft, zu dem die Vertragsparteien einander mitteilen, daß die hierzu erforderlichen Verfahren abgeschlossen sind. Artikel 12  Dieses Abkommen  ist in zwei Urschriften in dänischer, deutscher, englischer, französischer, griechischer, italienischer, niederländischer, portugiesischer und spanischer Sprache abgefasst, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist.         (1) ABl. Nr. L 350 vom 10. 12. 1982, S. 45.   ANHANG A   ZIELE UND INHALT DES STIMULIERUNGSPLANS (1988 BIS 1992)  1. Der Stimulierungsplan besteht aus einem Komplex von Tätigkeiten, die auf der Grundlage ihrer wissenschaftlichen und technischen Qualität ausgewählt werden und auf die Einrichtung eines  schrittweise zu vergrössernden Netzes für Zusammenarbeit und Austausch im wissenschaftlichen und technischen Bereich in Europa ausgerichtet sind. Sein Hauptziel ist die Verbesserung der Effizienz der wissenschaftlichen und technologischen Forschung in  allen Mitgliedstaaten und die Verringerung der Unterschiede der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft. Er erstreckt sich auf alle Bereiche der Wissenschaft und Technologie (die exakten  Wissenschaften und die Naturwissenschaften). Das Hauptziel des Stimulierungsplans, die allgemeine Qualität der wissenschaftlichen und technischen Forschung und Entwicklung in allen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft zu verbessern, untergliedert sich in  folgende spezifische Ziele: - Förderung der Ausbildung durch Forschung und, mittels Zusammenarbeit, besserer Einsatz von hochqualifizierten Forschern in der Gemeinschaft; -Verbesserung der Mobilität der Forscher der Mitgliedstaaten der Gemeinschaft;  -Entwicklung und Förderung der wissenschaftlichen und technischen innereuropäischen Zusammenarbeit bei Vorhaben von hoher Qualität; -Förderung der Einrichtung von innereuropäischen Zusammenarbeits- und Austauschnetzen, um die allgemeine  wissenschaftliche und technische Wettbewerbsfähigkeit der Gemeinschaft zu verstärken und somit den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt zu festigen.  2.Zur Verwirklichung der vorgenannten Ziele werden Maßnahmen zur Unterstützung von Forschern,  Forschergruppen und Entwicklungseinrichtungen ergriffen, um die harmonische wissenschaftliche und technische Entwicklung der Gemeinschaft zu sichern. Diese Maßnahmen haben folgende Formen: -Forschungsstipendien  Finanzielle Unterstützung für  Wissenschaftler, damit sie eine zusätzliche Ausbildung erhalten können, indem sie an Forschungsarbeiten in einem Laboratorium in einem anderen Mitgliedstaat der Gemeinschaft als ihrem eigenen für einen Zeitraum von mindestens einem Jahr und längstens  zwei Jahren teilnehmen. -Forschungsbeihilfen  Mit diesen Beihilfen werden die den Laboratorien durch die Versetzung oder Abstellung eines Forschers von einem Mitgliedstaat der Gemeinschaft in einen anderen entstehenden Kosten gedeckt, um so entweder die  Einstellung eines Wissenschaftlers in eine Forschungsgruppe in einem anderen Mitgliedstaat als seinem eigenen oder die Spezialisierung eines Diplomwissenschaftlers vor dessen Eintritt in ein universitäres oder industrielles Forschungslaboratorium zu  ermöglichen. Je nach der Art des Forschers und des Verwendungszwecks kann die Forschungsbeihilfe veschiedene Formen annehmen:  - finanzielle Ausstattung, die einen kurzfristigen Aufenthalt (von 15 Tagen bis zu zwei Monaten) eines Forschers im Ausland  innerhalb der Gemeinschaft möglich macht, damit er an einer spezifischen wissenschaftlichen oder technischen Einrichtung, die in seinem Land nicht zur Verfügung steht, ein besonderes Experiment durchführen kann;  -finanzielle Ausstattung, mit der die  Kosten für die Mobilität (Reise, Aufenthalt, Versicherung, Umzug usw.), für die Forschungsarbeiten und eventuell auch für das Gehalt eines Forschers gedeckt werden, der für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten und höchstens drei Jahren in einem  Forschungsteam in einem anderen Mitgliedstaat der Gemeinschaft als dem seinen abgestellt oder aufgenommen wird;  -finanzielle Ausstattung, mit der die Kosten für die Mobilität und die Forschungsarbeiten eines in einem Industrieunternehmen tätigen  Wissenschaftlers gedeckt werden, der in einem öffentlichen Laboratorium eines anderen Mitgliedstaats der Gemeinschaft eine langfristige Ausbildung (von einem Jahr bis drei Jahren) antritt;  -Zuschüsse für Ausbildungskurse von hohem Niveau: finanzielle  Unterstützung für eine Einrichtung, die einen in einem Mitgliedstaat stattfindenden Spezialkurs auf hohem Niveau anbietet, damit diese Einrichtung Wissenschaftler aus verschiedenen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft aufnehmen kann, um ihnen eine  ergänzende Ausbildung zu geben oder sie auf andere Tätigkeiten umzuschulen.     -Partnerschaft von Laboratorien verschiedener Länder  Sie ermöglicht es Forschern, die getrennt voneinander in verschiedenen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft gleichzeitig in  einem Spitzenbereich arbeiten, eine über die erforderliche ,,kritische Grösse" hinausgehende Forschergruppe zu bilden, in der sie zusammenarbeiten, ohne jedoch in ein und demselben Laboratorium zusammenzukommen. Hierfür wird eine Ausstattung gewährt,  die es den Forschern ermöglicht, einander zu begegnen, gemeinsame Experimente durchzuführen, Ergebnisse auszutauschen, ihre Ausrüstung zu vervollständigen oder ihre Gruppen durch die zeitweilige Einstellung von vorzugsweise ausländischen  Wissenschaftlern zu verstärken. -Entwicklung von multidisziplinären und multinationalen Betriebsverträgen  Aufgrund der bereitgestellten finanziellen Mittel könnte es hiermit den verbundenen Forschergruppen ermöglicht werden, über ausreichende Mittel  (einschließlich Ausrüstung) zu verfügen und die in verschiedenen Ländern und Disziplinen vorhandenen besten Sachkenntnisse zusammenzubringen, um ein vorher festgelegtes Ziel zu erreichen oder um gemeinsam eine vorher im Rahmen eines Netzes  wissenschaftlich-technischer Zusammenarbeit festgelegte wissenschaftliche Arbeit durchzuführen.  Zusätzlich wird der Plan durch sektorielle Anreizmaßnahmen ergänzt: Forschungsstipendien, Forschungsbeihilfen und Zuschüsse, die mit Zustimmung des  entsprechenden Verwaltungs- und Koordinierungsausschusses (BVKA) im Rahmen jedes einzelnen Forschungs- und Entwicklungsprogramms der Gemeinschaft finanziert werden.  3.Die Maßnahmen zur Stimulierung von Austausch und Zusammenarbeit betreffen alle  Bereiche der exakten Wissenschaften und Naturwissenschaften, beispielsweise:  - Mathematik,  - Physik,  - Chemie,  - Biowissenschaften,  - Erd- und Meereswissenschaften,  - wissenschaftliche Geräte und Anlagen,  - Ingenieurwissenschaften.  4.In den  einzelnen Bereichen werden die multinationalen Vorhaben, die für Förderungsmaßnahmen der Gemeinschaft in Frage kommen, im wesentlichen nach ihrer Qualität, ihrem multidisziplinären Charakter, ihrem Innovationsaspekt und ihrer Bedeutung für den Abbau der  Trennschranken zwischen verschiedenen Formen der Forschung und Entwicklung in allen Teilen der Gemeinschaft ausgewählt. Bei vergleichbarer wissenschaftlicher und technischer Qualität finden diejenigen Projekte besondere Beachtung, die geeignet sind,  Unterschiede des wissenschaftlichen und technischen Entwicklungsstandes zwischen den Mitgliedstaaten abzubauen und so zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt der Gemeinschaft beizutragen.  5.Die Auswahl der einen Anreiz bildenden  Stimulierungsaktionen und der Forschungsteams wird von der Kommission getroffen; sie geht bei der Prüfung mit Unterstützung des Ausschusses für die europäische Entwicklung von Wissenschaft und Technologie (CODEST) und mit Hilfe von Gutachtern vor. Die  Kommission sorgt für die Abstimmung der Stimulierungsaktionen mit den im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprogrammen durchgeführten Tätigkeiten.  6.Gleichzeitig führt die Kommission in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen und technischen  Kreisen der Gemeinschaft eine Reihe von Konsultationen, Umfragen und Seminaren durch, um den Bedarf und die wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten mit dem Ziel zu analysieren und abzuschätzen, den Inhalt des Stimulierungsplans genauer  festzulegen. Die Kommission handelt in engerem Benehmen mit den nationalen Behörden, um die Kohäsion zwischen diesen Tätigkeiten und den einzelstaatlichen Politiken auf dem Gebiet der Forschungsstimulierung sicherzustellen.  7.Für die Einschätzung der  wissenschaftlich-technischen Qualität der Anträge, für die Analyse von Bedarf und wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten oder für die Bewertung der finanzierten Projekte oder der gesamten Aktivität kann die Kommission auf den Sachverstand von  Experten ausserhalb ihrer Dienste zurückgreifen.            ANHANG B   FINANZVORSCHRIFTEN  Artikel 1  Die zur Durchführung des Stimulierungsplans erforderlichen Mittel werden auf 167 000 000 ECU veranschlagt.  Artikel 2  Der finanzielle Beitrag der Schweiz für die Durchführung des Stimulierungsplans wird auf 4 600 200 ECU  veranschlagt.  Artikel 3  In der folgenden Tabelle ist der Fälligkeitsplan für die voraussichtlichen Mittelbindungen und für den finanziellen Beitrag der Schweiz dargestellt.  Fälligkeitsplan für die zur Durchführung des Stimulierungsplans  voraussichtlich erforderlichen Mittelbindungen (Verpflichtungsermächtigungen) und für den Beitrag der Schweiz  (in ECU)  Jahr  Mittelbindungen für  Management- und Verwaltungs- tätigkeiten  Verträge  Insgesamt  Beitrag der Schweiz  Management- und Verwaltungs- tätigkeiten  Verträge  Insgesamt    1988 1989 1990 1991 1992     220 000 1 930 000 2 120 000 2 250 000 2 380  000    28 780 000  28 070 000  32 880 000  32 750 000  35 620 000    29 000 000  30 000 000  35 000 000  35 000 000  38 000 000   -  36 091 (1)  79 288  84 150  89 012   -   524 909 (2) 1 229 712 1 224 850 1 332 188   -   561 000 (3) 1 309 000 1 309 000  1 421 200    Insgesamt   8 900 000   158 100 000   167 000 000   288 541   4 311 659   4 600 200      (1) Beitrag für den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 1989.   ANHANG C   VORSCHRIFTEN FÜR DIE FINANZIELLE DURCHFÜHRUNG  Artikel 1  Dieser Anhang legt die Vorschriften für die finanzielle Beteiligung der Schweiz gemäß Artikel 2 des Abkommens fest.  Artikel 2  Zu Beginn jedes Jahres oder immer dann, wenn sich durch eine  Überarbeitung des Stimulierungsplans die für die Durchführung voraussichtlich erforderlichen Mittel erhöhen, ruft die Kommission bei der Schweiz die Mittel entsprechend ihrem Beitrag zu den Kosten des Abkommens ab. Dieser Beitrag wird sowohl in Ecu als  auch in der Währung der Schweiz ausgedrückt. Die Zusammensetzung des Ecu ist in der Verordnung (EWG) Nr. 3180/78 des Rates (1) definiert. Der Wert des Beitrags in Ecu in schweizerischer Währung wird am Tag des Abrufs festgelegt. Die Schweiz überweist  ihren Beitrag zu den jährlichen Kosten im Rahmen des Abkommens jeweils zu Beginn des Jahres, spätestens jedoch drei Monate nachdem der Abruf ergangen ist. Bei verspäteter Überweisung hat die Schweiz Zinsen zu zahlen, deren Satz gleich dem höchsten am  Fälligkeitstag in den Mitgliedstaaten der Gemeinschaft geltenden Diskontsatz ist. Der Zinssatz erhöht sich um 0,25 % für jeden Verzugsmonat. Der erhöhte Zinssatz wird auf den gesamten Verzugszeitraum angewendet. Dieser Zinssatz ist jedoch nur zu  entrichten, wenn der Beitrag mehr als drei Monate nach einem Mittelabruf der Kommission erfolgt.  Artikel 3  Die Mittel aus den Beiträgen der Schweiz kommen dem Stimulierungsplan zugute und werden in den Einnahmeansätzen des Gesamthaushaltsplans der  Europäischen Gemeinschaften als Einnahmen im Sinne des entsprechenden Einnahmepostens verbucht.  Artikel 4  Die Verwaltung der Mittel erfolgt nach der geltenden Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Gemeinschaften.  Artikel 5   Die Reise- und Aufenthaltskosten, die dem schweizerischen Vertreter bei CODEST durch seine Beteiligung an den Sitzungen dieses Ausschusses entstehen, werden von der Kommission in Übereinstimmung mit den gültigen Bestimmungen für die Delegierten der  Mitgliedstaaten der Gemeinschaft erstattet.  Artikel 6  Nach Ablauf jedes Jahres wird ein Bericht über den Stand der Mittel für den Stimulierungsplan erstellt und der Schweiz zur Unterrichtung übermittelt.      (1) ABl. Nr. L 379 vom 30. 12. 1978, S. 1.