CELEX: 62010TA0264
Language: de
Date: 2012-06-21 00:00:00
Title: Rechtssachen T-264/10 und T-266/10: Urteil des Gerichts vom 21. Juni 2012 — Spanien/Kommission (Von Spanien betriebenes operationelles Programm des Kohäsionsfonds und des EFRE (Operationelles Programm des ESF zur Bekämpfung von Diskriminierung 2007-2013) — Zwischenzahlungsantrag — Entscheidung über die Unterbrechung der Zahlungsfrist wegen erheblicher Mängel in der Funktionsweise der Verwaltungs- und Kontrollsysteme — Nichtigkeitsklage — Zulässigkeit — Art. 87 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006)

28.7.2012   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 227/18
            
         Urteil des Gerichts vom 21. Juni 2012 — Spanien/Kommission
   (Rechtssachen T-264/10 und T-266/10) (1)
   
   (Von Spanien betriebenes operationelles Programm des Kohäsionsfonds und des EFRE (Operationelles Programm des ESF zur Bekämpfung von Diskriminierung 2007-2013) - Zwischenzahlungsantrag - Entscheidung über die Unterbrechung der Zahlungsfrist wegen erheblicher Mängel in der Funktionsweise der Verwaltungs- und Kontrollsysteme - Nichtigkeitsklage - Zulässigkeit - Art. 87 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006)
   2012/C 227/26
   Verfahrenssprache: Spanisch
   
      Parteien
   
   
      Kläger: Königreich Spanien (Prozessbevollmächtigter: N. Díaz Abad)
   
      Beklagte: Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: C. Urraca Caviedes und B. Conte)
   
      Gegenstand
   
   Klagen gegen die Entscheidungen der Kommission vom 10. Mai 2010 (T-264/10) und vom 11. Mai 2010 (T-266/10), mit denen diese den spanischen Behörden die Unterbrechung der Frist zur Zahlung bestimmter vom Königreich Spanien beantragter Zwischenzahlungen mitgeteilt hat
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Die Rechtssachen T-264/10 und T-266/10 werden zu gemeinsamer Entscheidung verbunden.
            
         
               2.
            
            
               Die Entscheidungen der Europäischen Kommission vom 10. und 11. Mai 2010, mit denen diese den spanischen Behörden die Unterbrechung der Frist zur Zahlung bestimmter vom Königreich Spanien beantragter Zwischenzahlungen mitgeteilt hat, werden für nichtig erklärt.
            
         
               3.
            
            
               Der Antrag auf Anerkennung der Begründetheit der Forderung von Verzugszinsen wird zurückgewiesen.
            
         
               4.
            
            
               Über den auf Art. 64 der Verfahrensordnung des Gerichts gestützten Antrag eine prozessleitende Maßnahme anzuordnen, braucht nicht entschieden zu werden.
            
         
               5.
            
            
               Die Kommission trägt die Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 221 vom 14.8.2010.