CELEX: 62020TN0572
Language: de
Date: 2020-09-07 00:00:00
Title: Rechtssache T-572/20: Klage, eingereicht am 7. September 2020 — Spisto/Kommission

3.11.2020   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 371/27
            
         
      Klage, eingereicht am 7. September 2020 — Spisto/Kommission
      (Rechtssache T-572/20)
      (2020/C 371/31)
      Verfahrenssprache: Französisch
      
         Parteien
      
      
         Klägerin: Amanda Spisto (Amsterdam, Niederlande) (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwältin N. de Montigny)
      
         Beklagte: Europäische Kommission
      
         Anträge
      
      Die Klägerin beantragt,
      
                  —
               
               
                  die Entscheidung vom 24. September 2019, mit der der Antrag der Klägerin, das Auswahlverfahren EPSO/AD/371/19 — Fachgebiet 1 erneut zu prüfen, zurückgewiesen wurde, aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  falls erforderlich, die Entscheidung vom 26. Mai 2020, mit der die Beschwerde zurückgewiesen wurde, aufzuheben;
               
            
                  —
               
               
                  der Beklagten die Kosten aufzuerlegen.
               
            
         Klagegründe und wesentliche Argumente
      
      Die Klage wird auf folgende Gründe gestützt:
      
                  1.
               
               
                  Rechtswidrigkeit der Bekanntmachung des Auswahlverfahrens, auf deren Grundlage die angefochtene Entscheidung ergangen sei, da damit die Grundsätze der Rechtssicherheit, der Transparenz und der Vorhersehbarkeit verletzt würden, und zwar nicht nur hinsichtlich der Bewertung der Auswahlkriterien, sondern auch der „Relevanz“, die von den Mitgliedern des EPSO-Prüfungsausschusses im Rahmen des „Talent Screeners“ zu bewerten und festzustellen sei.
               
            
                  2.
               
               
                  Fehlende Begründung der angefochtenen Entscheidung. Die angefochtene Entscheidung habe, nach der Entscheidung des EPSO-Prüfungsausschusses, nicht erkennen lassen, wie geprüft worden sei, welche Kriterien herangezogen worden seien und wie die Relevanz der Antworten auf die Fragen bewertet worden sei.
               
            
                  3.
               
               
                  Offensichtlicher Beurteilungsfehler in der angefochtenen Entscheidung.