CELEX: C2000/335/41
Language: de
Date: 2000-11-25 00:00:00
Title: Beschluss des Gerichtshofes vom 28. Juni 2000 in der Rechtssache C-116/00 (Vorabentscheidungsersuchen der Cour d'appel Paris): Strafverfahren gegen Claude Laguillaumie (Vorabentscheidungsersuchen — Unzulässigkeit)

C 335/22               DE                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                        25.11.2000
1.   Die Richtlinie 98/43/EG des Europäischen Parlaments und des        Die Richtlinie 75/106/EWG des Rates vom 19. Dezember 1974
     Rates vom 6. Juli 1998 zur Angleichung der Rechts- und             zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die
     Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über Werbung und       Abfüllung bestimmter Flüssigkeiten nach Volumen in Fertigpackun-
     Sponsoring zugunsten von Tabakerzeugnissen wird für nichtig        gen in der Fassung der Richtlinien 79/1005/EWG des Rates vom
     erklärt.                                                           23. November 1979, 85/10/EWG des Rates vom 18. Dezember
                                                                        1984, 88/316/EWG des Rates vom 7. Juni 1988 und
2.   Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen             89/676/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 gestattet es
     Union tragen die Kosten des Verfahrens. Die Französische           den Mitgliedstaaten nicht, durch eine Regelung wie die belgische
     Republik, die Republik Finnland, das Vereinigte Königreich         Königliche Verordnung vom 16. Februar 1982 über die Reihen von
     Großbritannien und Nordirland und die Kommission der               zulässigen Nennfüllmengen und Nennvolumen von Behältnissen für
     Europäischen Gemeinschaften tragen ihre eigenen Kosten.            bestimmte Erzeugnisse in Fertigpackungen das Inverkehrbringen von
                                                                        Fertigpackungen mit einem Nennvolumen, das nicht in Anhang III
(1) ABl. C 378 vom 5.12.1998.                                           Spalte I dieser Richtlinie vorgesehen ist, zu verbieten.
                                                                        Artikel 30 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 28 EG) verwehrt
                                                                        es einem Mitgliedstaat, das Inverkehrbringen einer Fertigpackung
                                                                        mit einem in der gemeinschaftsrechtlich festgelegten Reihe nicht
                                                                        enthaltenen Nennvolumen zu verbieten, die in einem anderen
               URTEIL DES GERICHTSHOFES                                 Mitgliedstaat rechtmäßig hergestellt und in den Verkehr gebracht
                                                                        worden ist, es sei denn, dieses Verbot soll einem zwingenden
                       (Sechste Kammer)                                 Erfordernis des Verbraucherschutzes dienen, gilt unterschiedslos für
                                                                        inländische wie für eingeführte Erzeugnisse, ist notwendig, um
                     vom 12. Oktober 2000                               dem fraglichen Erfordernis gerecht zu werden und steht in einem
                                                                        angemessenen Verhältnis zu dem verfolgten Zweck, und dieser
in der Rechtssache C-3/99 (Vorabentscheidungsersuchen                   Zweck kann nicht durch Maßnahmen erreicht werden, die den
des Tribunal de commerce Brüssel): Cidrerie Ruwet SA                    innergemeinschaftlichen Handelsverkehr weniger beschränken.
       gegen Cidre Stassen SA und HP Bulmer Ltd (1)
                                                                        (1) ABl. C 71 vom 13.3.1999.
(Freier Warenverkehr — Richtlinie 75/106/EWG — Teilwei-
se Angleichung — Flüssigkeiten in Fertigpackungen —
Abfüllung nach Volumen — Apfelwein — Verbot von in der
Richtlinie nicht vorgesehenen Nennvolumen durch einen
                          Mitgliedstaat)
                         (2000/C 335/40)
                                                                                     BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES
                  (Verfahrenssprache: Französisch)                                               vom 28. Juni 2000
(Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung erscheint in der  in der Rechtssache C-116/00 (Vorabentscheidungsersu-
          Sammlung der Rechtsprechung des Gerichtshofes.)               chen der Cour d’appel Paris): Strafverfahren gegen Claude
                                                                                                    Laguillaumie (1)
In der Rechtssache C-3/99, betreffend ein dem Gerichtshof
nach Artikel 177 EG-Vertrag (jetzt Artikel 234 EG) vom Tribu-
nal de commerce Brüssel (Belgien) in dem bei diesem anhängi-                   (Vorabentscheidungsersuchen — Unzulässigkeit)
gen Rechtsstreit Cidrerie Ruwet SA gegen Cidre Stassen SA
und HP Bulmer Ltd vorgelegtes Ersuchen um Vorabentschei-                                           (2000/C 335/41)
dung über die Auslegung des Artikels 30 EG-Vertrag (nach
Änderung jetzt Artikel 28 EG) und über die Gültigkeit und
Auslegung der Richtlinie 75/106/EWG des Rates vom 19. De-                                  (Verfahrenssprache: Französisch)
zember 1974 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der
Mitgliedstaaten über die Abfüllung bestimmter Flüssigkeiten
nach Volumen in Fertigpackungen (ABl. 1975, L 42, S. 1) in              (Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung erscheint in der
der Fassung der Richtlinien 79/1005/EWG des Rates vom                             Sammlung der Rechtsprechung des Gerichtshofes.)
23. November 1979 (ABl. L 308, S. 25), 85/10/EWG des Rates
vom 18. Dezember 1984 (ABl. 1985, L 4, S. 20), 88/316/EWG               In der Rechtssache C-116/00, betreffend ein dem Gerichtshof
des Rates vom 7. Juni 1988 (ABl. L 143, S. 26) und                      nach Artikel 234 EG von der Cour d’appel Paris (Frankreich)
89/676/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 (ABl. L 398,                 in dem bei dieser anhängigen Strafverfahren gegen Claude
S. 18), hat der Gerichtshof (Sechste Kammer) unter Mitwirkung           Laguillaumie vorgelegtes Ersuchen um Vorabentscheidung
des Kammerpräsidenten C. Gulmann (Berichterstatter) sowie               über die Auslegung der Artikel 30 und 36 EG-Vertrag (nach
der Richter J.-P. Puissochet und R. Schintgen — Generalanwalt:          Änderung jetzt Artikel 28 EG und 30 EG), 85 und 86 EG-
N. Fennelly, Kanzler: D. Louterman-Hubeau, Hauptverwal-                 Vertrag (jetzt Artikel 81 EG und 82 EG) sowie der Richtlinien
tungsrätin — am 12. Oktober 2000 ein Urteil mit folgendem               83/189/EWG des Rates vom 28. März 1983 über ein Informa-
Tenor erlassen:                                                         tionsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen
 ---pagebreak--- 25.11.2000              DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                          C 335/23
Vorschriften (ABl. L 109, S. 8), 91/156/EWG des Rates vom               1.    Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
18. März 1991 zur Änderung der Richtlinie 75/442/EWG
über Abfälle (ABl. L 78, S. 32) und 94/62/EG des Europäischen           2.    Die Fratelli Murri SpA trägt die Kosten des Verfahrens.
Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 1994 über
Verpackungen und Verpackungsabfälle (ABl. L 365, S. 10), hat
der Gerichtshof unter Mitwirkung des Präsidenten G. C. Rodrı́-          (1) ABl. C 20 vom 22.1.2000.
guez Iglesias, der Kammerpräsidenten J. C. Moitinho de Almei-
da, D. A. O. Edward, L. Sevón (Berichterstatter) und R. Schint-
gen, der Richter P. G. Kapteyn, C. Gulmann, A. La Pergola,
J.-P. Puissochet, G. Hirsch, P. Jann, H. Ragnemalm, M. Wathe-
let und V. Skouris sowie der Richterin F. Macken — Generalan-
walt: F. G. Jacobs; Kanzler: R. Grass — am 28. Juni 2000 einen
Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:
                                                                                    BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES
Das Vorabentscheidungsersuchen, das die Cour d’appel Paris mit am
27. März 2000 beim Gerichtshof eingegangener Entscheidung                                        (Zweite Kammer)
vorgelegt hat, ist unzulässig.
                                                                                                 vom 13. Juli 2000
(1) ABl. C 163 vom 10.6.2000.
                                                                        in der Rechtssache C-8/99 P: Carmen Gómez de Enterrı́a
                                                                                 y Sanchez gegen Europäisches Parlament (1)
                                                                        (Teilweise offensichtlich unzulässiges und teilweise offen-
                                                                                     sichtlich unbegründetes Rechtsmittel)
             BESCHLUSS DES GERICHTSHOFES                                                          (2000/C 335/43)
                         (Vierte Kammer)                                                   (Verfahrenssprache: Französisch)
                          vom 6. Juli 2000
                                                                        (Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung erscheint in der
                                                                                  Sammlung der Rechtsprechung des Gerichtshofes.)
in der Rechtssache C-399/99 P: Fratelli Murri SpA gegen
     Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
                                                                        In der Rechtssache C-8/99 P, Carmen Gómez de Enterrı́a
                                                                        y Sanchez, frühere Beamtin des Europäischen Parlaments,
                                                                        wohnhaft in Luxemburg (Luxemburg), Prozessbevollmächtig-
(Rechtsmittel — Außervertragliche Haftung — Ver-
                                                                        ter: Rechtsanwalts E. Boigelot, Brüssel, Zustellungsanschrift:
                            jährungsfrist)
                                                                        Kanzlei des Rechtsanwalt L. Schiltz, 2, rue du Fort Rheinsheim,
                                                                        Luxemburg, betreffend ein Rechtsmittel gegen das Urteil des
                          (2000/C 335/42)                               Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (Erste
                                                                        Kammer) vom 17. November 1998 in der Rechtssache
                                                                        T-131/97 (Gómez de Enterrı́a y Sanchez/Parlament, Slg. ÖD
                     (Verfahrenssprache: Deutsch)                       1998, I-A-613 und II-1855) wegen Aufhebung dieses Urteils;
                                                                        anderer Verfahrensbeteiligter: Europäisches Parlament (Be-
                                                                        vollmächtigte: M. Peter und J. Sant’Anna im Beistand von
In der Rechtssache C-399/99 P, Fratelli Murri SpA mit Sitz in           Rechtsanwalt D. Waelbroeck), hat der Gerichtshof (Zweite
Rom (Italien), Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt                    Kammer) unter Mitwirkung des Kammerpräsidenten R. Schint-
K.-G. von Luschka, Chieming, Zustellungsbevollmächtigter:               gen sowie der Richter G. Hirsch (Berichterstatter) und V. Skou-
Rechtsanwalt C. Medernach, 8-10, rue Mathias Hardt, Luxem-              ris, — Generalanwalt: N. Fennelly, — Kanzler: R. Grass — am
burg betreffend ein Rechtsmittel gegen den Beschluss des                13. Juli 2000 einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen:
Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften (Erste
Kammer) vom 4. August 1999 in der Rechtssache T-106/98                  1.    Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
(Fratelli Murri/Kommission, noch nicht in der amtlichen
Sammlung veröffentlicht), wegen Aufhebung dieses Beschlus-              2.    Die Rechtsmittelführerin trägt die Kosten des Rechtsmittelver-
ses; anderer Verfahrensbeteiligter: Kommission der Euro-                      fahrens.
päischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte: B. Brandtner und
B. Martenczuk), hat der Gerichtshof (Vierte Kammer), unter
Mitwirkung des Kammerpräsidenten D. A. O. Edward sowie                  (1) ABl. C 71 vom 13.3.1999.
der Richter P. J. G. Kapteyn (Berichterstatter) und A. La Pergola
— Generalanwalt: F. G. Jacobs — Kanzler: R. Grass — am
6. Juli 2000 einen Beschluss mit folgendem Tenor erlassen: