CELEX: 62008CJ0259
Language: de
Date: 2009-01-15 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Sechste Kammer) vom 15. Januar  2009. # Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Hellenische Republik. # Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie 79/409/EWG - Erhaltung der wildlebenden Vogelarten - Erhaltung von Lebensräumen - Ausweisung von Schutzgebieten - Verbot der Jagd und des Fangs - Nicht ordnungsgemäße Umsetzung. # Rechtssache C-259/08.

Urteil des Gerichtshofs (Sechste Kammer) vom 15. Januar 2009 – Kommission/Griechenland
      (Rechtssache C‑259/08)
      „Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats – Richtlinie 79/409/EWG – Erhaltung der wildlebenden Vogelarten – Erhaltung von Lebensräumen – Ausweisung von Schutzgebieten – Verbot der Jagd und des Fangs – Nicht ordnungsgemäße Umsetzung“
      Vertragsverletzungsklage – Prüfung der Begründetheit durch den Gerichtshof – Maßgebende Lage – Lage bei Ablauf der in der mit Gründen versehenen Stellungnahme gesetzten Frist (Art. 226 EG) (vgl. Randnr. 9)
      Gegenstand
      
         
               Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats – Nichtumsetzung von Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April
                  1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. L 103, S. 1) – Mangelhafte Umsetzung von Art. 3 Abs. 2, Art. 4 Abs. 1,
                  Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 dieser Richtlinie
               
            Tenor
      
         
                  1.
               
               
                  
               
               
                  	Die Hellenische Republik hat dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus Art. 3 Abs. 1 und 2, Art. 4 Abs. 1, Art. 5 und Art. 8
                     Abs. 1 der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten verstoßen, dass
                     sie nicht alle für eine vollständige und/oder ordnungsgemäße Umsetzung dieser Verpflichtungen erforderlichen Maßnahmen ergriffen
                     hat.
                  
               
            
         
                  2.
               
               
                  
               
               
                  	Die Hellenische Republik trägt die Kosten.