CELEX: 31978R1895
Language: de
Date: 1978-08-02 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 1895/78 der Kommission vom 2. August 1978 über die Wiedereinführung des Zollsatzes für Handschuhe, Strümpfe, Socken und Söckchen, nicht gewirkt, der Tarifnummer 61.10 mit Ursprung in Pakistan, dem die in der Verordnung (EWG) Nr. 1197/78 des Rates vorgesehenen Zollpräferenzen gewährt werden

5 . 8 . 78                           Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  Nr. L 216/35
                           VERORDNUNG ( EWG) Nr. 1895/78 DER KOMMISSION
                                                 vom 2 . August 1978
               über die Wiedereinführung des Zollsatzes für Handschuhe,' Strümpfe, Socken
               und Söckchen , nicht gewirkt, der Tarifnummer 61.10 mit Ursprung in Pakistan ,
               dem die in der Verordnung (EWG) Nr. 1197/78 des Rates vorgesehenen Zollpräfe­
                                               renzen gewährt werden
DIE KOMMISSION DER EUROPAISCHEN                               eingeführt werden, sobald der in Frage kommende
GEMEINSCHAFTEN —                                              Höchstbetrag auf Gemeinschaftsebene erreicht ist.
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä­             Für Handschuhe, Strümpfe, Socken und Söckchen,
ischen Wirtschaftsgemeinschaft,                               nicht gewirkt, ist der Plafond gemäß der oben angege­
gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1197/78 des             benen Grundlage auf 21 Tonnen festgesetzt. Demge­
Rates vom 30 . Mai 1978 zur Eröffnung, Aufteilung             mäß beträgt der Höchstbetrag 10,5 Tonnen . Am 24.
und Verwaltung von Gemeinschaftszollpräferenzen für           Juli 1978 haben die in der Gemeinschaft angerechne­
Textilerzeugnisse mit Ursprung in Entwicklungslän­            ten Einfuhren von Handschuhen, Strümpfen, Socken
dern und -gebieten ('), insbesondere auf Artikel 4,           und Söckchen, nicht gewirkt, mit Ursprung in Paki­
                                                              stan, dem Zollpräferenzen gewährt werden, den in
in Erwägung nachstehender Gründe :                            Rede stehenden Höchstbetrag erreicht. In Anbetracht
Gemäß Artikel 2 Absätze 1 und 3 der genannten Ver­            des Zwecks der genannten Verordnung (EWG) Nr.
ordnung wird die Zollaussetzung für jede Waren­               1197/78 , die die Beachtung eines Höchstbetrags vor­
gruppe des Anhangs C dieser Verordnung innerhalb              sieht, besteht infolgedessen Veranlassung, den Zollsatz
der Grenzen eines Gemeinschaftsplafonds gewährt.              des Gemeinsamen Zolltarifs für die betreffenden Wa­
Dieser entspricht gleich 87 v. H. des Betrages, der sich      ren gegenüber Pakistan wiedereinzuführen —
ergibt durch Addition einerseits der Mengen (in Ton­
nen) der 1968 getätigten Gemeinschaftseinfuhren die­          HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN :
ser Waren aus den in Anhang D genannten unabhän­
gigen Ländern — mit Ausnahme jener Länder, denen                                           Artikel 1
von der Gemeinschaft bereits Zollpräferenzregelungen
gewährt wurden — und andererseits von 5 v. H. der             Ab 8 . August 1978 wird der Zollsatz, der aufgrund der
Menge der 1970 getätigten Einfuhren aus den übrigen           Verordnung (EWG) Nr. 1197/78 des Rates ausgesetzt
Ländern sowie den Ländern, denen diese Regelungen             ist, für Einfuhren in die Gemeinschaft von folgenden
bereits gewährt wurden . Im Rahmen dieses Plafonds            Waren mit Ursprung in Pakistan wiedereingeführt :
müssen sich die Anrechnungen von Waren mit Ur­
sprung in einem der in Anhang D der genannten Ver­               Nummer des
ordnung erwähnten Länder und Gebiete innerhalb                   Gemeinsamen                    Warenbezeichnung
                                                                   Zolltarifs
eines gemeinschaftlichen Höchstbetrags von 50 v. H.
dieses Plafonds halten , mit Ausnahme bestimmter
Waren , für die der Höchstbetrag auf den in Anhang C          61.10                 Handschuhe, Strümpfe, Socken und Söck­
der genannten Verordnung angegebenen Prozentsatz                                    chen, nicht gewirkt
herabgesetzt ist.
Gemäß Artikel 3 Absatz 2 der genannten Verordnung                                          Artikel 2
können die Zollsätze bei der Einfuhr der betreffenden
Waren aus dem einen oder anderen dieser Länder                Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Ver­
oder Gebiete, mit Ausnahme der in Anhang E dersel­            öffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Ge­
ben Verordnung aufgeführten Länder, jederzeit wieder­         meinschaften in Kraft.
               Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
               Mitgliedstaat.
               Brüssel, den 2. August 1978
                                                                           Für die Kommission
                                                                             ßtienne DAV1GNON
                                                                      Mitglied der Kommission
(') ABl . Nr. L 149 vom 5. 6. 1978, S. 1 .