CELEX: 51991PC0333
Language: de
Date: 1991-09-16
Title: VORSCHLAG FUER EINE VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES ZUR EROEFFNUNG UND VERWALTUNG VON GEMEINSCHAFTSZOLLKONTINGENTEN FUER BESTIMMTE LANDWIRTSCHAFTLICHE ERZEUGNISSE MIT URSPRUNG IN ISRAEL ( 1992 )

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                             K0M(91) 333 endg.
                                             Brüssel, den 16. September 1991
                              Vorschlag für eine
                          VERORDNUNG (EWG) DES RATES
     zur Eröffnung und Verwaltung von GerneinschaftszoIIkontingenten für
                        bestimmte landwirtschaftliche
                     Erzeugnisse mit Ursprung in Israel
                                    (1992)
                       (von der Kommission vorgelegt)
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                           BEGRÜNDUNG,
Die Artikel 1 und 2 des vierten Zusatzprotokolls zum
Kooperationsabkommen zwischen der EWG und Israel sehen die Eröff; ~g
von GerneinschaftszoIIkontingenten für die Einfuhr folgender Waren rait
Ursprung in Israel in die Gemeinschaft vor :
    17.000 Tonnen Frühkartoffeln des KN-Codes ex 0701 90 51
    (1.1.-31.3.),
    11.200 Tonnen Speisezwiebeln, frisch oder gekühlt, der KN-Codes
    0703 10 11, 0703 10 19 und ex0709 90 90 (15.2.-15.5.),
     3.100 Tonnen Karotten und Speisemohren des KN-Codes
    ex 0706 10 00 (1.1.-31.3.),
    10.800 Tonnen Sellerie, ausgenommen Knollensellerie des KN-Codes
    ex 0709 40 00 (1.1.-30.4.),
     7.400 Tonnen Gemüsepaprika oder Paprika ohne brennenden
    Geschmack des KN-Codes 0709 60 10 (1.1.-31.12.),
     6.400 Tonnen Zitronen des KN-Codes ex 0805 30 10 (1.1-31.12.),
     7.800 Tonnen Wassermelonen des KN-Codes ex 0807 10 10 (1.4.-
    15.6.),
     9.500 Tonnen Melonen des KN-Codes ex 0807 10 90 (1.11.-31.5.),
     2.200 Tonnen Erdbeeren, frisch, des KN-Codes ex0810 10 90
    (1.11.-31.3.),
     5.900 Tonnen Orangen fein erkleinert, des KN-Kodes exOS12 90 20
    (1.1.-31.12.),
     2.800 Tonnen geschälte Tomaten des KN-Codes   2002 10 10
    (1.1-31.12.),
       150 Tonnen AprikosenpüIpe des KN-Codes ex 2008 50 91
    (1.1-31.12) und
    82.700 Tonnen Orangensaft der KN-Codes ex 2009 11 11; 19- 91; 99
    und 2009 19 11; 19; 91; 99 (1.1.-31.12);
    der Anteil der in UmschlIessungen mit einem Inhalt von zwei
    Litern oder weniger eingeführten Säfte darf 20.000 Tonnen nicht
    überschreiten.
     8.500 Tonnen Tomatensaft, der KN-Codes ex 2009 50 10 und
    2009 50 90 (1.1-31.12),
mit Ursprung in Israel.
 ---pagebreak---                                     - 2 -
      Diese ZolIkontingentsmengen müssen Jedoch ab 1. Januar 1992 gemäß
      Artikel 2 der Verordnung (EWG) Nr.       /91 in gleichen Raten um 3
      oder 5% Jährlich erhöht werden; sie weisen also für das Jahr 1992 die
      in Artikel 1 genannten Höhen auf.
2.    Für frische Erdbeeren wird Israel vom 1. Dezember 1991 ein
      niedrigerer Zollsatz als Spanien und Portugal eingeräumt. Das
      betreffende Kontingent ist daher für die Zeit vom 1. Januar bis 31.
      März 1992 zu eröffnen.
      Um somit die Jahreszeitlichen Schwankungen der Einfuhren dieser Waren
      zu berücksichtigen, muß die Menge dieses Kontingents auf der Höhe der
      durchschnittlichen herkömmlichen Einfuhren in der fraglichen Zeit,
      d.h. auf 1.505 Tonnen, festgelegt werden.
3.    Im Rahmen dieser ZolIkontingente werden die Zollsätze in den gleichen
      Zeiträumen und -folgen, wie in den Artikeln 75, 243 und 268 der Akte
      über den Beitritt Spaniens und Portugals vorgesehen, schrittweise
      abgebaut.
      Nach der Verordnung (EWG) Nr.       /91 der Kommission vom        1991
      zur Abschaffung bestimmter in der Zehnergemeinschaft anwendbarer
      Zölle auf Einfuhren aus Spanien und Portugal in zwei Stufen werden
      die auf die spanischen und portugiesischen Waren anwendbaren
      Restzölle, deren zolItarif I icher Abbau nach dem 1. Januar 1993
      forgesetzt wird, am 1. Januar 1992 und am 1. Januar 1993 in zwei
      gleichen Raten abgeschafft.
      Mit der Verordnung (EWG) Nr.      /91 des rates vom      1991 zur
      Änderung der auf die Einfuhr bestimmter landwirtschaftlicher
      Erzeugnisse mit Ursprung in Ägypten, Algerien, Jordanien,
      Jugoslawien, Libanon, Malta, Marokko, Syrien, Tunesien und Zypern in
      die Gemeinschaft anwendbaren Regelung hat die Gemeinschaft ferner
      autonom das gleiche Zugeständnis für die gleichen Erzeugnissen mit
      Ursprung in den genannten Drittländern des Mittelmeerraums gemacht.
4.     Im Rahmen dieser ZolIkontingente wenden Spanien und Portugal
      Zollsätze an, die gemäss den einschlägigen Bestimmungen der
      Verordnung (EWG) Nr. 4162/87 des Rates zur Festlegung der Regelung
      für den Handel Spaniens und Portugals mit Israel berechnet sind.
      Die betreffenden GerneInschaftszoIIkontingente sind somit für das Jahr
      1992 zu eröffnen.
5.    Hinsichtlich der Verwaltung dieser Kontingente wird vorgeschlagen,
      die gesamten Kontingentsmengen zur Bildung von Gemeinschaftsreserven
      zu verwenden, zu denen alle Mitgliedstaaten nach dem Verfahren von
      Artikel 3 der vorgeschlagenen Verordnung Zugang haben.
Dies ist Gegenstand des beigefügten Vorschlags.
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                                            VERORDNUNG (EWG) DES RATES
                          zur Eröffnung und Verwaltung von Gemeinschaftszollkontingenten für bestimme landwirt-
                                            schaftliche Erzeugnisse mit Ursprung in Israel (199» )
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 113,
auf Vorschlag der Kommission,
in Erwägung nachstehender Gründe:
Die Artikel 1 und 2 des vierten Zusatzprotokolls zum
Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Wirt-
schaftsgemeinschaft und dem Staat Israel (') sehen die Eröff-
nung von Gemeinschaftszollkontingenten für die Einfuhr
folgender Waren mit Ursprung in Israel in die Gemeinschaft
— 17 000 Tonnen Frühkartoffeln des KN-Codes ex
    0701 90 51 (1. Januar — 31. März),
     11.200 Tonnen Speisezwiebeln, f r i s c h oder g e k ü h l t , der KN-Codes
    0703 10 1 1 . 0703 10 19 und ex0709 90 90 ( 1 5 . 2 . - 1 5 . 5 . ) .
      3.100 Tonnen Karotten und Speisenohren des KN-Codes
    ex 0706 10 00 ( 1 . 1 . - 3 1 . 3 . ) .
     10.800 Tonnen S e l l e r i e , ausgenommen K n o l l e n s e l l e r l e des KN-Codes
    ex 0709 40 00 ( 1 . 1 . - 3 0 . 4 . ) .
      7.400 Tonnen GemUsepaprIka oder Paprika ohne brennenden
    Geschmack des KN-Codes 0709 60 10 ( 1 . 1 . - 3 1 . 1 2 . ) .
      6.400 Tonnen Zitronen des KN-Codes ex 0805 30 10 ( 1 . 1 - 3 1 . 1 2 . ) ,
      7.800 Tonnen Wassermelonen des KN-Codes ex 0807 10 10 ( 1 . 4 . -
     15.6.).
       9.500 Tonnen Melonen des KN-Codes ex 0807 10 90 ( 1 . 1 1 . - 3 1 . 5 . ) .
       2.200 Tonnen Erdbeeren, f r i s c h , des KN-Codes ex0810 10 90
     (1.11.-31.3.),
       5.900 Tonnen Orangen f e i n e r k l e i n e r t , des KN-Kodes ex0812 90 20
     (1.1.-31.12.),
       2.800 Tonnen geschulte Tomaten des KN-Codes                  2002 10 10
     (1.1-31.12.),
           150 Tonnen Aprikosenpülpe des KN-Codes ex 2008 50 91
     ( 1 . 1 - 3 1 . 1 2 ) und
     82.700 Tonnen Orangensaft der KN-Codes ex 2009 11 1 1 ; 19; 9 1 ; 99
     und 2009 19 1 1 ; 19; 9 1 ; 99 ( 1 . 1 . - 3 1 . 1 2 ) ;
     der Anteil der in UmschlIessungen mit einem Inhalt von zwei
     Litern oder weniger eingeführten Safte darf 20.000 Tonnen nicht
     Überschreiten.
       8.500 Tonnen Tomatensaft, der KN-Codes ex 2009 50 10 und
     2009 50 90 (1.1-31.12).
mit Ursprung in Israel.
 (•) ABl. Nr. L 327 vom 30. 11. 1988, S. 36.
 ---pagebreak---                                                                -Li-
Diese ZolIkontIngentsmengen müssen jedoch ab 1 . Januar 1992 gemäß A r t i k e l 2
der Verordnung (EWG) Nr.              .../91(2)          In gleichen Raten um 3 oder 5 X
Jährlich erhöht werden; s i e weisen also für das Jahr 1992 die in A r t i k e l 1
genannten Höhen auf.
Für frische Erdbeeren wird Israel vom 1 . November bis 3 1 . Dezember 1991 e i n
niedrigerer Z o l l s a t z a l s Spanien und Portugal eingeräumt. Das betreffende
Kontingent           ist daher für die Zeit vom 1 . Januar bis 3 1 . März 1992 zu
eröffnen.
Um somit die J a h r e s z e i t l i c h e n Schwankungen der Einfuhren dieser Waren zu
berücksichtigen, muß die Menge dieses Kontingents auf der Höhe der
durchschnittlichen herkömmlichen Einfuhren in der f r a g l i c h e n Z e i t , d . h . auf
1.505 Tonnen, festgelegt werden.
Im Rahmen dieser ZolIkontingente werden die Z o l l s a t z e in den gleichen
Zeiträumen und - f o l g e n , wie in den A r t i k e l n 75, 243 und 268 der Akte über
den B e i t r i t t Spaniens und Portugals vorgesehen, s c h r i t t w e i s e abgebaut.
Nach der Verordnung (EWG) Nr.                  . . . / 9 1 der Kommission vom . . .        1991 zur
Abschaffung bestimmter            in der Zehnergemeinschaft anwendbarer Z ö l l e auf
Einfuhren aus Spanien und Portugal                        in zwei S t u f e n * 1 ) werden die auf die
spanischen und portugiesischen Waren 1991 anwendbaren R e s t z ö l l e , deren
z o l I t a r i f I icher Abbau nach dem 1 . Januar 1993 f o r t g e s e t z t w i r d , am
1. Januar 1992 und am 1 . Januar 1993 in zwei gleichen Raten abgeschafft.
Mit der Verordnung (EWG) Nr.                 . . . / 9 1 des Rates vom . . .         1991 zur Änderung der
auf die Einfuhr bestimmter                landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit Ursprung in
Ägypten, A l g e r i e n . Jordanien, Jugoslawien, Libanon, M a l t a , Marokko. Syrien.
Tunesien und Zypern in die Gemeinschaft anwendbaren Regelung* 2 ) hat die
Gemeinschaft ferner autonom das gleiche Zugeständnis für die gleichen
Erzeugnissen mit Ursprung In den genannten D r i t t l ä n d e r n des Mittelmeerraums
gemacht.
 Im Rahmen dieser Zollkontingente werden die Zollsätze
 in den gleichen Zeiträumen und -folgen, wie in den Arti-
 keln 75, 243 und 268 der Akte über den Beitritt Spaniens
 und Portugals vorgesehen, schrittweise abgebaut. Im Rah-
 men dieser Zollkontingente wenden Spanien und Portugal
 Zollsätze an, die gemäß den einschlägigen Bestimmungen der
 Verordnung (EWG) Nr. 4162/87 des Rates vom 21.
  Dezember 1987 zur Festlegung der Regelung für den Handel
  Spaniens und Portugals mit Israel (3) berechnet sind. Die
  betreffenden Gemeinschaftszollkontingente sind somit für
  das Jahr 1992 zu eröffnen.
  Nach der Verordnung (EWG) Nr. 2573/90 der Kommission
  vom 5. September 1990 zur vollständigen Aussetzung
  bestimmter in der Zehnergemeinschaft anwendbarer Zoll-
  sätze auf Einfuhren aus Spanien und Portugal (4) werden
  diese Zollsätze für die unter Anhang II des Vertrages
  fallenden Erzeugnisse von dem Augenblick an vollständig
  ausgesetzt, an dem sie eine Höhe von 2 v. H. oder weniger
  erreichen. Der gleiche Zollsatz sollte auf die Einfuhren dieser
 Waren mit Ursprung in Israel angewendet werden.
 (DAÜL.Nr. L                     vom                        1991, S.
 ^>A3L ?Jr. L                    vom                        1991, S.
  (3 ABl. Nr. L 396 vom 31. 12. 1987, S. 1.
  (4) ABl. Nr. L 243 vom 6. 9. 1990, S. 19.
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Es ist vor allem sicherzustellen, daß alle Importeure der
Gemeinschaft gleichen und kontinuierlichen Zugang zu
diesen Kontingenten haben und daß die vorgesehenen Kon-
tingentszollsätze fortlaufend auf sämtliche Einfuhren der
betreffenden Waren in allen Mitgliedstaaten bis zur Aus-
schöpfung der Kontingente angewandt werden. Um eine
wirksame gemeinschaftliche Verwaltung zu gewährleisten,
müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden; dabei
ist den Mitgliedstaaten die Möglichkeit einzuräumen, aus
den Kontingenten die nötigen Mengen zu ziehen, die den
 festgestellten tatsächlichen Einfuhren entsprechen. Diese Art
 der Verwaltung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwi-
 schen den Mitgliedstaaten und der Kommission.
 Da sich das Königreich Belgien, das Königreich der Nieder-
 lande und das Großherzogtum Luxemburg zu der Wirt-
 schaftsunion Benelux zusammengeschlossen haben und
 durch diese vertreten werden, kann jede Maßnahme im
 Zusammenhang mit der Verwaltung der Kontingente durch
 eines ihrer Mitglieder vorgenommen werden —
 HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
                             Artikel 1
  Die bei der Einfuhr in die Gemeinschaft geltenden Zollsätze
  für die nachstehend aufgeführten Waren mit Ursprung in
  Israel werden während des jeweils angegebenen Zeitraums
  und im Rahmen des jeweils angegebenen Gemeinschaftszoll-
  kontingents auf folgende Höhe ausgesetzt:
                                                                                                 Kontingents-     Kontingents-
   Laufende       KN-Code                      Warenbezeichnung                Zeitraum              menge          zollsatz
   Nummer          (a) (b)                                                                        (in Tonnen)         (%)
      (1)            (2)                             (3)                            (4)                (5)             (6)
09.1309        ex 0701 90 51   Frühkartoffeln                               1.1.-31.         3.  1?510
09.1335        XÛ7U5 1Ü 11 Speisezwiebeln, f r i s c h oder gekühlt]
             È x0703 1Ü 19
               x0709 VÜ 90 Uildzwiebeln der Art i'Liscari
                                comosun
                                                                          15.2.-15.5.               11 760    ft       2,7
                                                                                                                       2,4
09.1317        ex 0706 10 00   Karotten und Speisemöhren                    1.1.-31.         3.      3 255            3,8
09.1321        ex 0709 40 00   Sellerie, ausgenommen Knollensellerie        1.1.-30.         4.     11 340            3,6
09.1303           0709 60 10   Gemüsepaprika oder Paprika ohne brennenden   1. 1 . - 3 1 . 12.       7 770
                               Geschmack                                                                             ft£
09.1315        ex 0805 30 10   Zitronen, frisch                             1. 1 . - 3 1 . 1 2 .     6 720
09.1327         ex0807 10 10   Wassermelonen                                1.4.-15.         6.      8 190            2,4
                                                                                                               -vom   1-J bis 31.12.91:
09.1329        ex 0807 10 90   Melonen                                    1.11.91-31.5.93            9 975
                                                                                                                -von i l l b i s 31.5.92;
09.1339      ex0810 1ü 90      Eerdberen, f r i s c h                      1.1.-31.12.               1 505            3,1
09.133/      exÜS'l 90 20 Orangen f e i n e r k l e i n e r t
             èx08'l2                                                       1.1.-31.12.               6 0V?
09.1307        ex 2002 10 10   Geschälte Tomaten                            1. 1 . - 3 1 . 12.   z8z^                2,Z
 ---pagebreak---                                                                          .-<£-
     (1)              (2)                                 (3)                                           (4)                  (5)            (6)
09.1301        ex 2008 50 91      Aprikosenpülpe, ohne Zusatz von Alkohol oder                 1. 1 . - 3 1 . 12.            157        2,1
                                  Zucker, in unmittelbaren Umschließungen mit
                                  einem Gewicht des Inhalts von 4,5 kg oder
                                  mehr
                                                                                          •>
09.1331            2009   11 11   Orangensaft                                                                                          5,2+AGR
                   2009   11 19                                                                                                        5^
                   2009   11 91                                                                                                        § 4 +AGR
                   2009   11 99
                                                                                             • 1. 1 . - 3 1 . 12.         85 181
                   2009   19 11                                                                                                        5.2 +AGR
                   2009   19 19                                                                                                        «2
                   2009   19 91                                                                                                        2.3 + AGR
                   2009   19 99                                                                                       -                2,3
                ex 2009   11 11
                                                                                          ">                                           5.2 + AGR
09.1333                           Orangensaft-, der Anteil der in Umschließungen
                ex 2009   11 19   mit einem Inhalt von zwei Litern oder weniger                                                        5^
                ex 2009   11 91                                                                                                        2 . 3 +AGR
                ex 2009   11 99
                                                                                             • 1. 1 . - 3 1 . 1 2 .                    2,3
                ex 2009   19 11                                                                                         - 20 600       5.2 + AGR
                ex 2009   19 19
                ex 2009   1931                                                                                                         £2
                ex 2009   19 99                                                                                                        2.3 + AGR
                                                                                                                                       2Î3
09.1319             2009 50 10    Tomatensaft
                                                                                           1   1 . 1 . - 3 1 . 12.
                                                                                                                                      2,5* AD s/z
                    2009 50 90                                                                                        )    8925
                                                                                                                                      2,6
(a) Unbeschadet der Auslegungsregeln fur die Kombinierte Nomenklatur gilt die Bezeichnung der Waren nur als Hinweis, während die Präferenzbehandlung im
    Rahmen dieser Tabelle durch die KN-Codes bestimmt wird. Bei KN-Codes mit Zusatz „ex" gilt der KN-Code zusammen mit der dazugehörigen
    Warenbeschreibung fur die Zulassung zum Präferenzsystem.
(b) Taric-Codes siehe Anhang.
Im Rahmen dieser Zollkontingente wenden das Königreich                          Die Ziehungen werden von der Kommission entsprechend
Spanien und die Portugiesische Republik Zollsätze an, die                       der zeitlichen Reihenfolge gewährt, in der die Zollbehörden
gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 4162/87 berechnet                                des betreffenden Mitgliedstaats den Anmeldungen zur Abferr
werden.                                                                         tigung zum zollrechtlich freien Verkehr stattgegeben haben,
                                                                                 soweit der Restbetrag ausreicht.
                                                                                Nutzt ein Mitgliedstaat die gezogenen Mengen nicht aus, so
                               Artikel 2                                         hat er den nicht ausgenutzten Teil so bald wie möglich auf
                                                                                 das entsprechende Kontingent zurückzuübertragen.
Die Zollkontingente nach Artikel 1 werden von der Kom-
mission verwaltet; sie kann jede erforderliche Maßnahme                          Sind die beantragten Mengen höher als der verfügbare
treffen, um eine effiziente Verwaltung zu gewährleisten.                         Restbetrag des Kontingents, so erfolgt die Zuteilung anteilig
                                                                                 im Verhältnis der Anträge. Die Mitgliedstaaten werden von
                                                                                 der Kommission über die vorgenommenen Ziehungen unter-
                                                                                 richtet.
                               Artikel 3
Legt ein Importeur in einem Mitgliedstaat eine Anmeldung                                                            Artikel 4
zur Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr vor, die
einen Antrag auf Gewährung der Zollbegünstigung für eine                        Jeder Mitgliedstaat garantiert den Importeuren der betreffen-
unter diese Verordnung fallende Ware enthält, und nehmen                         den Waren gleichen und kontinuierlichen Zugang zu den
die Zollbehörden diese Anmeldung an, so nimmt der betref-                        Kontingenten, soweit der Rest der Kontingentsmenge aus-
fende Mitgliedstaat durch Meldung an die Kommission die                          reicht.
Ziehung einer seinem Bedarf entsprechenden Menge auf die
Kontingentsmenge vor.
                                                                                                                    Artikels
Die Anträge auf Ziehung sind der Kommission zusammen                             Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten im
mit der Angabe, wann die Anmeldungen angenommen                                  Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung eng zu-
wurden, unverzüglich zu übermitteln.                                             sammen.
 ---pagebreak--- f                ' ;                                                                   • * k
                                         -T-
                                         Artikel 6
  Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1992 in Kraft.
  Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
  Mitgliedstaat.
  Geschehen zu Brüssel am
                                                                 Im Namen des Rates
                                                                    Der Präsident
 ---pagebreak---                      -g-
                    Tarie-Codes                          ANHANG
 Laufende Nummer                        Taric-Code
                     KN-Code
09.1309          ex 0701 90 51      0701 90 5 1 * 10
                                    0701 90 5 1 * 20
09.1335          ex 0703 10 11      0703   10   11*  20
                                    0703   10   11*  30
                 ex 0703 10 19      0703   10    19* 92
                                    0703   10   19*  93
                 ex 0709 90 90      0709   90   90*  52
                                    0709   90   90*  53
                                    0709   90   90*  54
09.1317          ex 0706 10 00      0706 10 00* 11
09.1321          ex 0709 40 00      0709 40 00* 13
                                    0709 40 00* 14
09.1315          ex 0805 30 10      0805 30 10* 10
09.1327          ex 0807 10 10      0807 10 10* 20
                                    0807 10 10* 30
09.1329          ex 0807 10 90      0807   10   90*  12
                                    0807   10   90*  13
                                    0807   10   90*  14
                                    0807   10   90*  23
                                    0807   10   90*  24
                                    0807   10   90*  31
                                    0807   10   90*  33
                                    0807   10   90*  34
                                    0807   10   90*  43
                                    0807   10   90*  44
09.1337          ex 0812 90 20      0812 90 20* 10
09.1339          ex 0810 10 90      0810 10 90* 35
                                    0810 10 90* 40
09.1301          ex 2008 50 91      2008 50 91* 20
09.1333          ex   2009    11 11 2009    11   11* 10
                 ex   2009    11 19 2009    11   19* 10
                 ex   2009    11 91 2009    11   91* 10
                 ex   2009    11 99 2009    11   99* 10
                                    2009    11   99* 91
                  ex  2009    19 11  2009   19   11* 10
                  ex  2009    19 19  2009   19   19* 10
                  ex  2009    19 91  2009   19   91*  10
                  ex  2009    19 99  2009   19   99* 10
 ---pagebreak---                                                            <
                                                        -     3-
                                                  FICHE FINANCIERE
 1.      Liane budgétaire concernée : Chap. 12 art. 120
 2.      Base Juridique : art. 113 du traité.
 3.      Intitulé de la mesure tarifaire : Proposition de règlement du
         Conseil portant ouverture et mode de gestion de contingents
         tarifaires communautaires de certains produits agricoles,
         originaires d'Israël                   (1992).
 4.      Oblectif : Exécution d'une obligation contractuelle (Accord
                            CEE/Israël).
 5.      Mode de calcul :
  Desiccation des :  Codes NC           VbUaedu             Période          Droits a Droit  Prix •  Perte de
                                        contingent          d'application   appliquer de la estiaé   recettes
                                            «>                              -enX-      NC   Ecu/t    (en ECU)
                                                                                      tnlr
f\,—!5 de terre de    ex 0701 90 SI      17 510           1.1-31.3            0        15       347    911.395
PHBBJTS
Oignons frais         ex 0703 10 11:1 >                                        2.7      12
                                                                                                202    247.054
                      ex 0709 90 90      11 760           15.2 - 15.5          2.4 "    16
Carottes              ex 0706 10 00        3 255           1.1 - 31.3          3.8      17      286    123.814
fNnents doux ou           0709 60 10       7 770           1.1 -31.12          0         9      772    539.859
poivrons
 Céleris en branches  ex 0709 40 00       1'1 340 . .      1.1-30.4            3.6      16      497    6*3 245
 Citrons frais        exOa05 30 10         6.720           1.1-31.12           0         8      437    234.931
Pastèques              0807 10 10          8 190           1.4-15.6            2.4      11             1W.215
ftelons              exO907 10 90          9975            1.1-31.5       4.9 et 2.4    11    i 40/  1 038 577
 Fraises fraîches    «0810 10 90           1 505           1.1-31.3            3.1      14   4 ÜC/i    ù i 996
Oranges finement     ex0812 90 20          6077            1.1-31.12           0        16             772 156
broyées
Tontes peCèes        exZOOZIO 10           2 884    .-y    1.1-31.12           2.2      18             263.378
Pulpes d'abricots    ex2008 50 91             157          1.1-31.12           2.1      17      479     11.205
Jus d'oranges        20D9 11  11:19                                            5.2      42    1 560
                     2009 11  91:99                                            5.2      21    1 377
                                          85 18!"          1.1-31.12                                i8.310.421
                     2009 19  11:19                                            2.3      42      871
                     2009 19  91:99                                            2.3      21    1 141
Jus de tcoBtes       2009 50 10            8925            1.1-31.12           2.5      20      626    961.427
                     2 0 0 9 50 90                                             2.6      21      573
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6. Perte de recettes
   La perte de recettes globale à inscrire pour l'année 1992 s'élève à
   24.968.673 Ecus.  En 1991, une perte globale de 21.007.538 Ecus a
   été inscrite.
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                                                                    ISSN 0254-1467
                                                          KOM(91)333endg.
                                                     DOKUMENTE
DE                                                                        1103
                                 Katalognummer : CB-CO-91-38 DE-C
                                                           ISBN 92-77-75650-0
Amt far amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
1^2985 Luxemburg