CELEX: 
Language: de
Date: 2020-07-17 00:00:00
Title: DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) .../... DER KOMMISSION zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich des Mindestinhalts der Erläuterung, wie Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren in der Referenzwert-Methodik berücksichtigt werden

EUROPÄISCHE
                            KOMMISSION
                                                    Brüssel, den 17.7.2020
                                                    C(2020) 4748 final
             DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) .../... DER KOMMISSION
                                       vom 17.7.2020
   zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen Parlaments und des
      Rates hinsichtlich des Mindestinhalts der Erläuterung, wie Umwelt-, Sozial- und
        Governance-Faktoren in der Referenzwert-Methodik berücksichtigt werden
                             (Text von Bedeutung für den EWR)
DE                                                                                    DE
 ---pagebreak---                                               BEGRÜNDUNG
   1.        KONTEXT DES DELEGIERTEN RECHTSAKTS
   1.1.      Allgemeiner Hintergrund
   Im Jahr 2015 unterzeichnete die Europäische Union das Übereinkommen von Paris. Das
   Übereinkommen von Paris gibt das Ziel vor, entschlossener gegen den Klimawandel
   vorzugehen, unter anderem, indem die Investitionsströme mit dem Übergang zu einer
   hinsichtlich der Treibhausgase emissionsarmen und gegenüber Klimaänderungen
   widerstandsfähigen Entwicklung in Einklang gebracht werden.
   In der Mitteilung über den europäischen Grünen Deal wird bestätigt, dass langfristige Signale
   erforderlich sind, um Finanz- und Kapitalströme auf grüne Investitionen auszurichten und
   „verlorene“ Vermögenswerte zu vermeiden. Der vorliegende delegierte Rechtsakt trägt zur
   Erreichung dieses spezifischen Ziels bei. Er knüpft zudem an den bereits im März 2018
   vorgelegten Aktionsplan „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ an, mit dem eine
   ehrgeizige und umfassende Strategie zur nachhaltigen Finanzierung auf den Weg gebracht
   wurde und der darauf abzielt, die Kapitalströme neu auf nachhaltige Investitionen
   auszurichten, um ein nachhaltiges und inklusives Wachstum zu erreichen.
   Im weiteren Sinne ist der europäische Grüne Deal die Antwort der Europäischen Union auf
   die Klima- und Umweltprobleme, deren Bewältigung die entscheidende Aufgabe dieser
   Generation ist. Beim Grünen Deal handelt sich um eine neue Wachstumsstrategie, die die EU in
   eine faire und wohlhabende Gesellschaft umwandeln soll, mit einer modernen,
   ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft, in der es im Jahr 2050 keine Netto-
   Treibhausgasemissionen mehr gibt, in der die Umwelt und die Gesundheit der Bürgerinnen und
   Bürger geschützt sind und das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung abgekoppelt ist.
   Da der Großteil der nachhaltigen Investitionen im kommenden Jahrzehnt von Unternehmen
   und Haushalten bereitgestellt werden muss, ist es von entscheidender Bedeutung, klare,
   langfristige Signale zu setzen, um Investoren zu nachhaltigen Investitionen zu bewegen.
   Mit der Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen Parlaments und des Rates 1 (im
   Folgenden „Benchmark-Verordnung“) wurde ein gemeinsamer Rahmen eingeführt, um die
   Genauigkeit und Integrität der Referenzwerte sicherzustellen, die bei Finanzinstrumenten,
   Finanzkontrakten oder Investmentfonds in der Europäischen Union als Bezugsgrundlage
   dienen. Auf diese Weise soll zum Funktionieren des Binnenmarkts beigetragen und
   gleichzeitig ein hohes Maß an Verbraucher- und Anlegerschutz gewährleistet werden.
   Am 24. Mai 2018 veröffentlichte die Kommission ihren Vorschlag zur Änderung der
   Benchmark-Verordnung im Einklang mit dem Aktionsplan „Finanzierung nachhaltigen
   Wachstums“ mit dem Ziel, Standards für die Methodik von Referenzwerten für CO2-arme
   Investitionen in der Union einzuführen.
   Die Verordnung (EU) 2019/2089 des Europäischen Parlaments und des Rates2 zur Änderung
   der Benchmark-Verordnung führt eine neue Kategorie von Referenzwerten ein, die so
   1
           Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2016 über
           Indizes, die bei Finanzinstrumenten und Finanzkontrakten als Referenzwert oder zur Messung der
           Wertentwicklung eines Investmentfonds verwendet werden, und zur Änderung der Richtlinien
           2008/48/EG und 2014/17/EU sowie der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (ABl. L 171 vom 29.6.2016,
           S. 1).
   2
           Verordnung (EU) 2019/2089 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 zur
           Änderung der Verordnung (EU) 2016/1011 hinsichtlich EU-Referenzwerten für den klimabedingten
           Wandel, hinsichtlich auf das Übereinkommen von Paris abgestimmter EU-Referenzwerte sowie
DE                                                    1                                                   DE
 ---pagebreak---    genannten EU-Referenzwerte für den Klimaschutz (die EU-Referenzwerte für den
   klimabedingten Wandel und die Paris-abgestimmten EU-Referenzwerte), sowie
   nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungen für alle Referenzwerte.
   1.2.      Ziel der delegierten Verordnung
   Ziel dieser delegierten Verordnung ist es, den Mindestinhalt der Erläuterung, wie die
   wichtigsten Elemente der Referenzwert-Methodik, abgesehen von Zinssatz- und
   Wechselkurs-Referenzwerten, Faktoren im Bereich Umwelt, Soziales und Governance (ESG)
   für jeden Referenzwert berücksichtigen, festzulegen und außerdem das zu verwendende
   Standardformat festzulegen.
   1.3.      Rechtlicher Hintergrund
   Die vorliegende delegierte Verordnung stützt sich auf die in Artikel 13 Absatz 2a der
   Benchmark-Verordnung festgelegte Befugnisübertragung.
   2.        KONSULTATIONEN VOR ANNAHME DES RECHTSAKTS
   Im Juni 2018 setzte die Kommission eine Sachverständigengruppe für ein nachhaltiges
   Finanzwesen (Technical Expert Group on Sustainable Finance, TEG) ein. Die TEG wurde
   damit befasst, Empfehlungen für die Kommission bezüglich der ESG-
   Offenlegungsanforderungen als Teil der Referenzwert-Erklärung zu erarbeiten.
   Im Juni 2019 veröffentlichte die TEG eine Zwischenversion des Berichts, zu der im Sommer
   2019 Rückmeldungen eingeholt wurden.
   Am 30. September 2019 veröffentlichte die die TEG ihren Abschlussbericht. Dieser
   Abschlussbericht                           ist                     verfügbar                      unter
   https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/business_economy_euro/banking_and_finance/docum
   ents/190930-sustainable-finance-teg-final-report-climate-benchmarks-and-disclosures_en.pdf.
   Die Bediensteten der Kommission kamen im Herbst 2019 und in der ersten Hälfte des Jahres
   2020 mit Interessenträgern zusammen, um die künftigen delegierten Maßnahmen zu erörtern.
   In Übereinstimmung mit den Regelungen für eine bessere Rechtsetzung wurden die Entwürfe
   delegierter Rechtsakte auf dem Portal für bessere Rechtsetzung für einen vierwöchigen
   Rückmeldungszeitraum zwischen April und Mai 2020 veröffentlicht. Insgesamt beteiligten
   sich 36 Interessenträger an der Konsultation. Darüber hinaus wurden die Entwürfe delegierter
   Rechtsakte auf der Sitzung der Sachverständigengruppe des Europäischen
   Wertpapierausschusses (Expert Group of the European Securities Committee, EGESC) im
   Mai 2020 den Sachverständigen der Mitgliedstaaten vorgelegt und mit Beobachtern des
   Europäischen Parlaments erörtert.
   3.        FOLGENABSCHÄTZUNG
   Nach der durch die Verordnung (EU) 2019/2089 geänderten Benchmark-Verordnung ist die
   Kommission befugt, nachhaltigkeitsbezogene Maßnahmen für Referenzwerte festzulegen.
   Dies umfasst drei Themenbereiche: Mindestanforderungen für die Konzipierung von EU-
   Referenzwerten für den klimabedingten Wandel und Paris-abgestimmter EU-Referenzwerte,
   den Mindestinhalt der Erläuterung, wie die wichtigsten Elemente der Referenzwerte-
   Methodik die ESG-Faktoren berücksichtigen, sowie die vom Referenzwert-Administrator in
           hinsichtlich nachhaltigkeitsbezogener Offenlegungen für Referenzwerte (ABl. L 317 vom 9.12.2019,
           S. 17).
DE                                                      2                                                   DE
 ---pagebreak---    der Referenzwert-Erklärung zu liefernden Informationen dazu, wie ESG-Faktoren
   berücksichtigt werden.
   Die TEG wurde von der Kommission beauftragt, technische Empfehlungen zu all diesen
   Aspekten abzugeben. Die TEG veröffentlichte ihren Abschlussbericht zu den Klima-
   Referenzwerten und den ESG-bezogenen Offenlegungsanforderungen für Referenzwerte im
   September 2019, nachdem im Sommer 2019 zahlreiche Gespräche mit Interessenträgern im
   Rahmen von Diskussionsforen, Workshops und einem sechswöchigen Aufruf für
   Rückmeldungen geführt worden waren.
   Bericht der TEG
   Der Abschlussbericht der TEG enthält eine Reihe von Mindestanforderungen für die
   Konzipierung von EU-Referenzwerten für den klimabedingten Wandel und von Paris-
   abgestimmten EU-Referenzwerten sowie Mindestanforderungen für die ESG-bezogene
   Offenlegung, die bis auf einige Ausnahmen für alle Referenzwerte gelten sollen.
   Die Kommission hat alle eingegangenen Stellungnahmen berücksichtigt, einschließlich des
   Berichts der TEG und der Rückmeldungen in diesem Zusammenhang, sowie die Beiträge, die
   der Kommission von den Interessenträgern bei bilateralen Treffen oder Konferenzschaltungen
   übermittelt wurden.
   Obgleich die Kommission dem Ansatz der TEG im Allgemeinen zustimmt, weichen die
   delegierten Rechtsakte dennoch in mehreren Punkten vom Bericht der TEG ab, insbesondere
   im Zusammenhang mit den ESG-bezogenen Offenlegungsanforderungen. Ziel ist es, den
   Ansatz der TEG zu straffen und zu vereinfachen, um mehr Klarheit über die Indikatoren und
   über die Informationen zu schaffen, die von den Referenzwert-Administratoren offengelegt
   werden sollen. Die Änderungen sind einfach formuliert und verdeutlichen die technischen
   Empfehlungen der TEG, verbessern den Grad der Transparenz und bieten den Referenzwert-
   Administratoren mehr Vorhersehbarkeit.
   Bei der Festlegung der Mindestkriterien für die Konzipierung von EU-Referenzwerten für den
   klimabedingten Wandel und von Paris-abgestimmten EU-Referenzwerten sowie von ESG-
   bezogenen Offenlegungsanforderungen hat die Kommission den übergeordneten Grundsatz
   der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt und gleichzeitig den Referenzwert-Administratoren
   weiterhin ein gewisses Maß an Flexibilität eingeräumt.
   Verhältnismäßigkeit
   In den delegierten Rechtsakten werden die Befugnisse im Hinblick auf die neuen EU-
   Referenzwerte für den Klimaschutz und die ESG-bezogenen Offenlegungsanforderungen, die
   in der Benchmark-Verordnung enthalten sind, weiter präzisiert, wodurch deren
   verhältnismäßige Anwendung gewährleistet wird.
   Unter Berücksichtigung des TEG-Berichts und der Rückmeldungen der Interessenträger hat
   die Kommission versucht, einen verhältnismäßigen Ansatz für die Mindestanforderungen bei
   der Konzipierung von EU-Referenzwerten für den klimabedingten Wandel und Paris-
   abgestimmter EU-Referenzwerte sowie Mindestanforderungen für die ESG-bezogene
   Offenlegung für Referenzwert-Administratoren einzuführen.
   Im Einklang mit den in der Benchmark-Verordnung enthaltenen Befugnissen ist die
   Kommission der Ansicht, dass zwischen den ESG-bezogenen Offenlegungsanforderungen im
   Zusammenhang mit der Methodik und den ESG-bezogenen Offenlegungsanforderungen in
   der Referenzwert-Erklärung unterschieden werden muss, da sie nicht dieselben Ziele in Bezug
   auf die Anleger verfolgen.
DE                                               3                                             DE
 ---pagebreak---    Die Referenzwert-Administratoren sind derzeit nicht verpflichtet, eine Liste von ESG-
   Faktoren offenzulegen, obwohl eine Reihe von ihnen dies bereits in sogenannten
   „Informationsblättern“ tut. Daher wird diese Vorgehensweise nur für einige von ihnen neu
   sein. Ziel der Kommission ist es, sich so weit wie möglich an bereits bestehenden
   Marktpraktiken und -indikatoren zu orientieren, um unverhältnismäßig hohe Kosten zu
   vermeiden. Aus diesem Grund basieren die ESG-Faktoren auf der Empfehlung des TEG-
   Berichts, der Gegenstand einer umfassenden Marktkonsultation war. Die Kommission schlägt
   außerdem vor, den von der TEG vorgeschlagenen Ansatz weiter zu verfeinern und dabei
   insbesondere die Liste der offenzulegenden ESG-Faktoren zu optimieren, die verwendete
   Terminologie zu vereinfachen und gegebenenfalls auf internationale Standards, Verträge und
   Konventionen zu verweisen.
   Darüber hinaus beabsichtigt die Kommission nicht, die Offenlegung von ESG-Ratings für alle
   Referenzwerte vorzuschreiben, da diese Frage in einem separaten und gleichzeitig
   stattfindenden Arbeitsablauf im Rahmen des Aktionsplans für ein nachhaltiges Finanzwesen
   behandelt wird.
   Abschließend wird im Bericht der TEG zwar die Verwendung einer Quote für „grüne“ und
   „braune“ Aktien empfohlen, eine solche Kennzahl ist jedoch nicht in den delegierten
   Rechtsakten enthalten, da diese Begriffe auf EU-Ebene noch nicht definiert wurden und in
   einem separaten und gleichzeitig stattfindenden Arbeitsablauf im Rahmen der bevorstehenden
   Taxonomieverordnung geprüft werden.
   Flexibilität
   Die im delegierten Rechtsakt festgelegten Anforderungen in Bezug auf Mindeststandards für
   die EU-Referenzwerte für den klimabedingten Wandel und für Paris-abgestimmte EU-
   Referenzwerte ermöglichen weiterhin ein gewisses Maß an Flexibilität bei der Gestaltung der
   Methodik der Referenzwerte, um dem Markt Raum für die Entwicklung innovativer
   Strategien und die Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse der Investoren zu geben.
   Im Hinblick auf den delegierten Rechtsakt über den Mindestinhalt der Erläuterung, inwiefern
   ESG-Faktoren in der Referenzwertmethodik berücksichtigt werden, sollten Referenzwert-
   Administratoren nur über die ESG-Faktoren berichten, die sie bei der Verfolgung von ESG-
   Zielen verwenden, und darüber, wie sie diese umsetzen.
   Was schließlich den delegierten Rechtsakt zur Referenzwert-Erklärung betrifft, so sind
   Referenzwert-Administratoren, die keine ESG-Ziele verfolgen, nicht an die Anforderungen
   gebunden, wenn sie dies im entsprechenden Muster im Anhang zur Referenzwert-Erklärung
   ausdrücklich angeben.
   3.1       Kosten-Nutzen-Analyse
   In einem der delegierten Rechtsakte werden Mindeststandards für die Ausgestaltung der EU-
   Referenzwerte für den klimabedingten Wandel und der Paris-abgestimmten EU-
   Referenzwerte festgelegt. Bei beiden Referenzwerten handelt es sich um freiwillige
   Kennzeichnungen, und daher gelten die im entsprechenden delegierten Rechtsakt festgelegten
   Anforderungen nur für Referenzwert-Administratoren, die sich für die Regelungen
   entscheiden. Da der delegierte Rechtsakt Mindeststandards festlegt, wird den Referenzwert-
   Administratoren ein gewisses Maß an Flexibilität bei der Gestaltung zugestanden, sodass die
   Kosten für die Einhaltung der Vorschriften im Rahmen bleiben. Allgemeiner ausgedrückt:
   Mit diesem Ansatz würden klare und harmonisierte Vorschriften für die Ausgestaltung
   solcher Referenzwerte bereitgestellt, die die Möglichkeit einräumen dürften, bei Bedarf die
   Kosten für die Entwicklung interner Richtlinien zu senken, dem Markt aber gleichzeitig Raum
DE                                               4                                             DE
 ---pagebreak---    für die Entwicklung innovativer Strategien lassen und der Nachfrage von Investoren gerecht
   werden, die klimabewusste Anlagestrategien verfolgen wollen.
   Die beiden delegierten Rechtsakte über die Mindestangaben für die ESG-bezogene
   Offenlegung hinsichtlich der Methodik bzw. über die Mindestangaben für die ESG-bezogene
   Offenlegung in der Referenzwert-Erklärung erfordern, dass die Referenzwert-Administratoren
   ihre IT-Infrastruktur an den neuen Informationsfluss und die Offenlegungsanforderungen
   anpassen. Es sei hervorgehoben, dass es bereits gängige Marktpraxis ist, dass Referenzwert-
   Administratoren ESG-Informationen in sogenannten „Informationsblättern“ offenlegen,
   weshalb die Kosten für die Einhaltung der neuen Vorschriften voraussichtlich begrenzt sein
   werden.
   Die ESG-Informationen, die von den Referenzwert-Administratoren offenzulegen sind,
   werden die Vergleichbarkeit zwischen den Referenzwerten verbessern und Klarheit für
   Investoren schaffen, die bereit sind, sachkundig klimabezogene Investitionen zu tätigen.
   3.2       Subsidiarität
   Die Benchmark-Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
   Mitgliedstaat. Die Benchmark-Verordnung enthält eine Übergangsfrist für kritische
   Referenzwerte und Referenzwerte von Drittstaaten, die in der Union bis Ende 2021 ohne
   Genehmigung weiter verwendet werden dürfen. Die Rechtsgrundlage für die Benchmark-
   Verordnung ist Artikel 114 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, und
   alle Änderungen dieser Verordnung müssen im Einklang mit der genannten Rechtsgrundlage
   stehen.
   Immer mehr Anleger setzen auf Strategien für CO2-arme Investitionen und verwenden
   entsprechende Referenzwerte zur Messung der Wertentwicklung ihrer Anlageportfolios.
   Um das ordnungsgemäße Funktionieren des Binnenmarkts zugunsten der Anleger
   sicherzustellen, das Funktionieren des Binnenmarktes weiter zu verbessern und ein hohes
   Maß an Verbraucher- und Anlegerschutz zu gewährleisten, wird mit der geänderten
   Benchmark-Verordnung ein Regulierungsrahmen eingeführt, in dem Mindestanforderungen
   an EU-Referenzwerte für den klimabedingten Wandel und an Paris-abgestimmte EU-
   Referenzwerte festgelegt werden. Die Festlegung von EU-Referenzwerten für den
   klimabedingten Wandel und Paris-abgestimmter EU-Referenzwerte, die durch eine Methodik
   untermauert werden, die mit den im Übereinkommen von Paris festgelegten Verpflichtungen
   in Bezug auf CO2-Emissionen verknüpft ist, wird dazu beitragen, die Transparenz zu erhöhen
   und Grünfärberei zu verhindern.
   Da es bislang keinen harmonisierten Rahmen zur Gewährleistung der Genauigkeit und
   Integrität der wichtigsten Kategorien von Referenzwerten für CO2-arme Investitionen gibt, die
   in individuellen und kollektiven Anlageportfolios verwendet werden, ist es wahrscheinlich,
   dass durch unterschiedliche Ansätze in den Mitgliedstaaten Hindernisse für das reibungslose
   Funktionieren des Binnenmarkts entstehen.
   4.        RECHTLICHE ASPEKTE DES DELEGIERTEN RECHTSAKTS
   Das Recht zur Annahme delegierter Rechtsakte ist in Artikel 49 der Verordnung (EU)
   2016/1011 festgeschrieben.
            Artikel 1 bezieht sich auf die Erläuterung, wie ESG-Faktoren in der Referenzwert-
             Methodik berücksichtigt werden;
DE                                                 5                                             DE
 ---pagebreak---     Artikel 2 verdeutlicht, wann Referenzwert-Administratoren verpflichtet sind, das
     Muster für die Referenzwert-Methodik zu aktualisieren.
DE                                      6                                             DE
 ---pagebreak---                 DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) .../... DER KOMMISSION
                                             vom 17.7.2020
     zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen Parlaments und des
        Rates hinsichtlich des Mindestinhalts der Erläuterung, wie Umwelt-, Sozial- und
          Governance-Faktoren in der Referenzwert-Methodik berücksichtigt werden
                                  (Text von Bedeutung für den EWR)
   DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION —
   gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
   gestützt auf die Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom
   8. Juni 2016 über Indizes, die bei Finanzinstrumenten und Finanzkontrakten als Referenzwert
   oder zur Messung der Wertentwicklung eines Investmentfonds verwendet werden, und zur
   Änderung der Richtlinien 2008/48/EG und 2014/17/EU sowie der Verordnung (EU)
   Nr. 596/20143, insbesondere auf Artikel 13 Absatz 2a,
   in Erwägung nachstehender Gründe:
   (1)     Das im Rahmen des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über
           Klimaänderungen geschlossene Übereinkommen von Paris, das die Union am
           5. Oktober 2016 angenommen hat4 (im Folgenden „Übereinkommen von Paris“), zielt
           darauf ab, die Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels zu verstärken, indem
           unter anderem die Investitionsströme in Einklang mit einem Weg zu niedrigen
           Treibhausgasemissionen und einer klimaresistenten Entwicklung gebracht werden.
   (2)     Am 11. Dezember 2019 veröffentlichte die Kommission ihre Mitteilung an das
           Europäische Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, den Europäischen
           Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen – „Der
           europäische Grüne Deal“5. Der europäische Grüne Deal stellt eine neue
           Wachstumsstrategie dar, mit der die Union zu einer fairen und wohlhabenden
           Gesellschaft mit einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen
           Wirtschaft werden soll, in der im Jahr 2050 keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr
           freigesetzt werden und das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung
           abgekoppelt ist. Die Umsetzung des europäischen Grünen Deals erfordert, dass klare,
           langfristige Signale für Investoren gesetzt werden, damit „verlorene“ Vermögenswerte
           vermieden und nachhaltige Finanzmittel mobilisiert werden.
   (3)     Die Verordnung (EU) 2016/1011 schreibt Referenzwert-Administratoren vor, zu
           erläutern, wie die wichtigsten Elemente der Referenzwert-Methodik Umwelt-, Sozial-
           und Governance-Faktoren (im Folgenden „ESG“) für jeden bereitgestellten und
           veröffentlichten Referenzwert berücksichtigen.
   3
           ABl. L 171 vom 29.6.2016, S. 1.
   4
           Beschluss (EU) 2016/1841 des Rates vom 5. Oktober 2016 über den Abschluss des im Rahmen des
           Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen geschlossenen
           Übereinkommens von Paris im Namen der Europäischen Union (ABl. L 282 vom 19.10.2016, S. 1).
   5
           COM(2019) 640 final.
DE                                                  7                                                  DE
 ---pagebreak---    (4)    Unterschiedliche Arten der Erläuterung für jeden Referenzwert oder jede
          Referenzwert-Familie, wie die wichtigsten Elemente der Referenzwert-Methodik die
          ESG-Faktoren berücksichtigen, würden zu einem Mangel an Vergleichbarkeit
          zwischen den Referenzwerten und zu einem Mangel an Eindeutigkeit in Bezug auf den
          Umfang und die Ziele der ESG-Faktoren führen. Es ist daher notwendig, den
          Mindestinhalt dieser Erläuterungen sowie ein zu verwendendes Muster festzulegen.
   (5)    Um die Informationen für die Anleger besser anzupassen, sollten bei der Anforderung,
          zu erläutern, wie die wichtigsten Elemente der Methodik mit Blick auf die einzelnen
          Referenzwerte oder Referenzwert-Familie, die zur Verfügung gestellt und
          veröffentlicht werden, ESG-Faktoren berücksichtigen, die zugrunde liegenden
          Vermögenswerte, auf denen die Referenzwerte basieren, berücksichtigt werden. Diese
          Verordnung gilt nicht für Referenzwerte, deren zugrunde liegende Vermögenswerte
          keine Auswirkungen auf den Klimawandel haben, wie zum Beispiel Referenzzinssätze
          und Devisen-Referenzwerte. In Einklang mit Artikel 19 der Verordnung (EU)
          2016/1011 gilt diese Verordnung nicht für Rohstoff-Referenzwerte.
   (6)    Die Erläuterung, wie die wichtigsten Elemente der Referenzwert-Methodik ESG-
          Faktoren berücksichtigen, sollte auf der Grundlage eines aggregierten gewichteten
          Durchschnittswerts erfolgen und nicht für jeden Bestandteil der Referenzwerte
          offengelegt werden. Sofern dies sachdienlich und zweckmäßig ist, können die
          Referenzwert-Administratoren zusätzliche ESG-Informationen bereitstellen.
   (7)    Um den Anwendern von Referenzwerten genaue und aktuelle Informationen zur
          Verfügung zu stellen, sollten die Referenzwert-Administratoren die im Muster
          enthaltenen Informationen aktualisieren, um alle an dieser Methodik vorgenommenen
          Änderungen widerzuspiegeln, und den Grund und die Daten angeben, aus dem bzw.
          an denen die Informationen aktualisiert wurden.
   (8)    Um Anlegern ein Höchstmaß an Transparenz zu bieten, sollten die Referenzwert-
          Administratoren eindeutig angeben, ob sie ESG-Ziele verfolgen oder nicht —
   HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
                                                  Artikel 1
     Erläuterung, wie ESG-Faktoren in der Referenzwert-Methodik berücksichtigt werden
   (1)       Referenzwert-Administratoren müssen unter Verwendung des im Anhang zu dieser
             Verordnung festgelegten Musters erläutern, welche der in Anhang II der Delegierten
             Verordnung (EU) .../... der Kommission [PO, bitte einen Verweis einfügen auf die
             Delegierte Verordnung der Kommission zur Ergänzung der Verordnung (EU)
             2016/1011 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Erläuterung
             in der Referenzwert-Erklärung, wie Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren in
             den einzelnen Referenzwerten, die zur Verfügung gestellt und veröffentlicht werden,
             berücksichtigt werden]6 aufgeführten ESG-Faktoren sie bei der Gestaltung ihrer
             Referenzwert-Methodik berücksichtigt haben. Sie müssen ebenso erläutern, wie
             diese Faktoren in den wichtigsten Elementen jener Methodik berücksichtigt werden,
   6
          Delegierte Verordnung (EU) .../... der Kommission vom ... zur Ergänzung der Verordnung (EU)
          2016/1011 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Erläuterung in der
          Referenzwert-Erklärung, wie Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren in den einzelnen
          Referenzwerten, die zur Verfügung gestellt und veröffentlicht werden, berücksichtigt werden (ABl. L
          ..., ..., S. ...).
DE                                                     8                                                      DE
 ---pagebreak---             auch hinsichtlich der Auswahl zugrunde liegender Vermögenswerte, der zur
            Gewichtung herangezogenen Faktoren, der Parameter und der Indikatoren.
            Die in Unterabsatz 1 festgelegte Anforderung gilt nicht für Rohstoff-Referenzwerte.
   (2)      Für einzelne Referenzwerte dürfen die Referenzwert-Administratoren die
            vollständigen Informationen, die nach dem im Anhang zu dieser Verordnung
            festgelegten Muster erforderlich sind, in der bereitgestellten Erläuterung durch einen
            Hyperlink zu einer Website ersetzen, die alle diese Informationen enthält.
   (3)      Wenn Referenzwerte verschiedene Arten zugrunde liegender Vermögenswerte
            miteinander verbinden, müssen die Referenzwert-Administratoren erläutern, wie die
            ESG-Faktoren für die einzelnen betreffenden zugrunde liegenden Vermögenswerte
            berücksichtigt werden.
   (4)      Die Referenzwert-Administratoren können zusätzliche ESG-Faktoren und damit
            verbundene Informationen aufnehmen.
   (5)      Die Referenzwert-Administratoren müssen in der Erläuterung eindeutig angeben, ob
            sie die ESG-Ziele verfolgen oder nicht.
   (6)      Die Referenzwert-Administratoren fügen in der bereitgestellten Erläuterung für jeden
            offengelegten ESG-Faktor einen Verweis auf die verwendeten Datenquellen und
            Standards ein.
                                              Artikel 2
                         Aktualisierung der bereitgestellten Erläuterung
   Die Referenzwert-Administratoren müssen die bereitgestellte Erläuterung einmal jährlich
   sowie immer dann aktualisieren, wenn die Referenzwert-Methodik geändert wird. Sie müssen
   den Grund für die Aktualisierung angeben.
                                              Artikel 3
                                  Inkrafttreten und Anwendung
   Die vorliegende Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im
   Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
   Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
   Mitgliedstaat.
   Brüssel, den 17.7.2020
                                                Für die Kommission
                                                Die Präsidentin
                                                Ursula VON DER LEYEN
DE                                                9                                                DE
 ---documentbreak---                             EUROPÄISCHE
                            KOMMISSION
                                                    Brüssel, den 17.7.2020
                                                    C(2020) 4748 final
                                                    ANNEX
                                        ANHANG
                                             der
            DELEGIERTEN VERORDNUNG (EU) .../... DER KOMMISSION
   zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen Parlaments und des
      Rates hinsichtlich des Mindestinhalts der Erläuterung, wie Umwelt-, Sozial- und
        Governance-Faktoren in der Referenzwert-Methodik berücksichtigt werden
DE                                                                                    DE
 ---pagebreak---                                                      ANHANG
      MUSTER ZUR ERLÄUTERUNG, WIE die wichtigsten Elemente der Referenzwert-
           Methodik UMWELT-, SOZIAL- UND GOVERNANCE-FAKTOREN (ESG)
                                                  berücksichtigen
     ERLÄUTERUNG, WIE ESG-FAKTOREN IN DEN WICHTIGSTEN ELEMENTEN
              DER REFERENZWERT-METHODIK BERÜCKSICHTIGT WERDEN
   Posten 1. Name des Referenzwert-Administrators
   Posten 2. Art des          Referenzwerts     oder  der
   Referenzwert-Familie
   Wählen Sie den betreffenden zugrunde liegenden
   Vermögenswert aus der Liste in Anhang II der
   Delegierten Verordnung (EU) .../...der Kommission
   [PO, bitte einen Verweis einfügen auf die Delegierte
   Verordnung der Kommission zur Ergänzung der
   Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen
   Parlaments und des Rates hinsichtlich der Erläuterung
   in der Referenzwert-Erklärung, wie Umwelt-, Sozial-
   und Governance-Faktoren in den einzelnen
   Referenzwerten, die zur Verfügung gestellt und
   veröffentlicht werden, berücksichtigt werden].
   Posten 3. Name des          Referenzwerts    oder  der
   Referenzwert-Familie
   Posten 4. Berücksichtigt die Referenzwert-Methodik       □ Ja □ Nein
   für den Referenzwert oder die Referenzwert-Familie
   ESG-Faktoren?
   Posten 5. Wenn die Antwort auf Posten 4 „Ja“ lautet, führen Sie bitte nachstehend für jede Referenzwert-
   Familie die ESG-Faktoren auf, die in der Referenzwert-Methodik berücksichtigt werden, unter Berücksichtigung
   der ESG-Faktoren, die in Anhang II der Delegierten Verordnung (EU) .../...[PO, bitte einen Verweis einfügen auf
   die Delegierte Verordnung der Kommission zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen
   Parlaments und des Rates hinsichtlich der Erläuterung in der Referenzwert-Erklärung, wie Umwelt-, Sozial- und
   Governance-Faktoren in den einzelnen Referenzwerten, die zur Verfügung gestellt und veröffentlicht werden,
   berücksichtigt werden] aufgeführt sind.
   Bitte erläutern Sie, wie diese ESG-Faktoren für die Auswahl, Gewichtung oder den Ausschluss von zugrunde
   liegenden Vermögenswerten herangezogen werden.
   Die ESG-Faktoren werden in Form eines aggregierten gewichteten Durchschnittswerts auf Ebene der
   Referenzwert-Familie offengelegt.
   a) Liste der berücksichtigten Umweltfaktoren:                    Auswahl, Gewichtung oder Ausschluss:
   b) Liste der berücksichtigten sozialen Faktoren:                 Auswahl, Gewichtung oder Ausschluss:
   c) Liste der berücksichtigten Governance-Faktoren:               Auswahl, Gewichtung oder Ausschluss:
   Posten 6. Wenn die Antwort auf Posten 4 „Ja“ lautet, führen Sie bitte nachstehend für jeden Referenzwert die
   ESG-Faktoren auf, die in der Referenzwert-Methodik berücksichtigt werden, unter Berücksichtigung der ESG-
DE                                                        1                                                        DE
 ---pagebreak---    Faktoren, die in Anhang II der Delegierten Verordnung (EU) …/… [PO, bitte einen Verweis einfügen auf die
   Delegierte Verordnung der Kommission zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2016/1011 des Europäischen
   Parlaments und des Rates hinsichtlich der Erläuterung in der Referenzwert-Erklärung, wie Umwelt-, Sozial- und
   Governance-Faktoren in den einzelnen Referenzwerten, die zur Verfügung gestellt und veröffentlicht werden,
   berücksichtigt werden] aufgeführt sind, in Abhängigkeit vom betreffenden zugrunde liegenden Vermögenswert.
   Bitte erläutern Sie, wie diese ESG-Faktoren für die Auswahl, Gewichtung oder den Ausschluss von zugrunde
   liegen Vermögenswerten herangezogen werden.
   Die ESG-Faktoren werden nicht für alle Bestandteile des Referenzwerts offengelegt, sondern in Form eines
   aggregierten gewichteten Durchschnittswerts des Referenzwerts.
   Alternativ können all diese Informationen im Rahmen dieser Erläuterung in Form eines Hyperlinks zu einer
   Website des Referenzwert-Administrators bereitgestellt werden. Die Informationen auf der Website müssen
   leicht verfügbar und zugänglich sein. Die Referenzwert-Administratoren tragen dafür Sorge, dass auf ihrer
   Website veröffentlichte Informationen fünf Jahre lang weiterhin zur Verfügung stehen.
   a) Liste der berücksichtigten Umweltfaktoren:                     Auswahl, Gewichtung oder Ausschluss:
   b) Liste der berücksichtigten sozialen Faktoren:                  Auswahl, Gewichtung oder Ausschluss:
   c) Liste der berücksichtigten Governance-Faktoren:                Auswahl, Gewichtung oder Ausschluss:
   Hyperlink zu den Informationen über ESG-Faktoren
   für jeden Referenzwert:
   Posten 7. Verwendete Daten und Standards
   a) Dateneingabe
   i) Beschreiben Sie, ob die Daten intern oder extern
   erfasst, modelliert oder bezogen werden.
   ii) Wenn die Daten extern erfasst, modelliert oder
   bezogen werden, nennen Sie bitte den externen
   Datenanbieter.
   b) Prüfung und Qualität der Daten
   Beschreiben Sie, wie die Daten geprüft werden und
   wie die Qualität dieser Daten gewährleistet wird.
   c) Referenzstandards
   Beschreiben Sie die in der Referenzwert-Methodik
   verwendeten internationalen Standards.
   Datum, an dem die Informationen zuletzt
   aktualisiert wurden, und Grund für die
   Aktualisierung:
DE                                                        2                                                      DE