CELEX: 52003PC0408
Language: de
Date: 2003-07-09
Title: Vorschlag Beschluß des Rates zur Festlegung des Standpunkts der Gemeinschaft zum Beschluß des Gemischten Veterinärausschusses zur Änderung der Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen

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52003PC0408

Vorschlag Beschluß des Rates zur Festlegung des Standpunkts der Gemeinschaft zum Beschluß des Gemischten Veterinärausschusses zur Änderung der Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen  /* KOM/2003/0408 endg. */  

Vorschlag BESCHLUSS DES RATES zur Festlegung des Standpunkts der Gemeinschaft zum Beschluss des Gemischten Veterinärausschusses zur Änderung der Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNGDas Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen (nachstehend ,Agrarabkommen" genannt) ist am 1.  Juni 2002 in Kraft getreten. Es wurde im Wesentlichen 1998 abgefasst und 1999 geschlossen. Daher sind die Bezugnahmen auf die gemeinschaftlichen und die schweizerischen Rechtsvorschriften, insbesondere in den Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 zu aktualisieren. Es wurde beschlossen, die am 31.  Dezember 2002 geltenden Rechtsvorschriften zu berücksichtigen.Mit Artikel 19 Absatz 1 von Anhang 11 des Agrarabkommens wird ein Gemischter Veterinärausschuss eingesetzt, der sich aus Vertretern der Parteien zusammensetzt. Er prüft alle Fragen, die sich in Zusammenhang mit diesem Anhang und seiner Durchführung stellen und nimmt alle darin vorgesehenen Aufgaben wahr. Der Gemischte Veterinärausschuss hat in allen in Anhang 11 vorgesehenen Fällen Entscheidungsbefugnis.Gemäß Artikel 19 Absatz 3 von Anhang 11 des Agrarabkommens kann der Gemischte Veterinärausschuss die Anlagen des genannten Anhangs ändern und aktualisieren.Die Gemeinschaft muss ihren im Gemischten Veterinärausschuss zu vertretenden Standpunkt zur Annahme der erforderlichen Aktualisierungen der Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 festlegen. Nach Artikel 5 Absatz 2 Unterabsatz 1 des Beschlusses 2002/309/EG, Euratom wird der Standpunkt der Gemeinschaft vom Rat auf Vorschlag der Kommission festgelegt.* * *Der Änderungsentwurf sieht insbesondere eine Aktualisierung der Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 des Agrarabkommens vor.Der Beschluss des Gemischten Veterinärausschusses wird im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.Vorschlag BESCHLUSS DES RATES zur Festlegung des Standpunkts der Gemeinschaft zum Beschluss des Gemischten Veterinärausschusses zur Änderung der Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen ErzeugnissenDER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf den Beschluss 2002/309/EG, Euratom des Rates und - bezüglich des Abkommens über die wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit - der Kommission vom 4.  April 2002 über den Abschluss von sieben Abkommen mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft, [1] insbesondere auf Artikel 5 Absatz 2 Unterabsatz 1,[1]  ABl. L 114 vom 30.4.2002, S. 1.auf Vorschlag der Kommission [2],[2]  ABl. C vom , S. .in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Das Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen (nachstehend ,Agrarabkommen" genannt) ist am 1.  Juni 2002 in Kraft getreten.(2) Da die gemeinschaftlichen und die schweizerischen Rechtsvorschriften zwischen dem Zeitpunkt der Abfassung von Anhang 11 des Agrarabkommens und dem 31.  Dezember 2002 geändert wurden, sind die Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 des genannten Anhangs anzupassen.(3) Mit Artikel 19 Absatz 1 von Anhang 11 des Agrarabkommens wird ein Gemischter Veterinärausschuss eingesetzt, der alle Fragen zu prüft, die sich in Zusammenhang mit Anhang 11 des Agrarabkommens und seiner Durchführung stellen, und die in diesen Anhang vorgesehenen Aufgaben wahrnimmt.(4) Gemäß Anhang 11 Artikel 19 Absatz 3 des Agrarabkommens kann der Gemischte Veterinärausschuss die Anlagen des genannten Anhangs ändern und aktualisieren.(5) Die Gemeinschaft muss ihren im Gemischten Veterinärausschuss zu vertretenden Standpunkt zur Annahme der erforderlichen Änderungen festlegen -BESCHLIESST:Artikel 1Der Standpunkt der Gemeinschaft in dem mit Artikel 19 Absatz 1 von Anhang 11 des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen eingesetzten Gemischten Ausschuss zur Änderung der Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 des genannten Anhangs beruht auf dem diesem Beschluss beigefügten Entwurf eines Beschlusses des Gemischten Veterinärausschusses.Geschehen zu Brüssel amIm Namen des RatesDer PräsidentANHANGVorschlagBESCHLUSS NR. 2/2003 DES MIT DEM ABKOMMEN ZWISCHEN DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFT UND DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT ÜBER DEN HANDEL MIT LANDWIRTSCHAFTLICHEN ERZEUGNISSEN EINGESETZTEN GEMISCHTEN VETERINÄRAUSSCHUSSESzur Änderung der Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 des Agrarabkommens(.../.../...)DER AUSSCHUSS -gestützt auf das Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen (nachstehend ,Agrarabkommen" genannt), insbesondere auf Anhang 11 Artikel 19 Absatz 3, in Erwägung nachstehender Gründe:Das Agrarabkommen ist am 1. Juni 2002 in Kraft getreten.Die Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 des Abkommens müssen geändert werden, um den Änderungen Rechnung zu tragen, die an den zum 31. Dezember 2002 geltenden gemeinschaftlichen und schweizerischen Rechtsvorschriften vorgenommen wurden -BESCHLIESST:Artikel 1Die Anlagen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 11 von Anhang 11 des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen erhalten die Fassung des Anhangs dieses Beschlusses.Artikel 2Dieser Beschluss ist in zwei Urschriften abgefasst und wird von den beiden Vorsitzenden oder anderen Personen, die befugt sind, im Namen der Vertragsparteien zu handeln, unterzeichnet.Er tritt zu dem Zeitpunkt in Kraft, zu dem die letzte Unterschrift geleistet wird.Unterzeichnet in Bern am Unterzeichnet in Brüssel amFür die Schweizerische Eidgenossenschaft Für die Europäische GemeinschaftDer Leiter der Delegation Der Leiter der DelegationANHANG,Anlage 1Seuchenbekämpfung/SeuchenmeldungI. Maul- und KlauenseucheA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  Schweiz1. Richtlinie 85/511/EWG des Rates vom 18.  November 1985 zur Einführung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche (ABl. L 315 vom 26.11.1985, S. 11), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens  //  1. Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, zuletzt geändert am 15. Dezember 2000 (RS 916.40), insbesondere die Artikel 1, 1a, 9a (Maßnahme zur Bekämpfung hochansteckender Seuchen, Ziele der Tierseuchenbekämpfung) und 57 (Ausführungsvorschriften technischer Art, internationale Zusammenarbeit)2. Richtlinie 90/423/EWG des Rates vom 26.  Juni 1990 zur Änderung der Richtlinie 85/511/EWG zur Einführung von Maßnahmen der Gemeinschaft zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche, der Richtlinie 64/432/EWG zur Regelung viehseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Rindern und Schweinen und der Richtlinie 72/462/EWG zur Regelung viehseuchenrechtlicher und gesundheit licher Fragen bei der Einfuhr von Rindern und Schweinen, von frischem Fleisch oder von Fleischerzeugnissen aus Drittländern (ABl. Nr. L 224 vom 18.8.1990, S. 13.  //  2. Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27.  Juni 1995, zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (RS 916.401), insbesondere die Artikel 2 (hochansteckende Seuchen), 49 (Umgang mit tierpathogenen Mikro organismen), 73 und 74 (Reinigung und Desinfektion), 77 bis 98 (gemeinsame Bestimmungen betreffend hochanstecken de Seuchen), 99 bis 103 (besondere Bestimmungen betreffend die Maul- und Klauenseuche)3. Organisationsverordnung vom 14. Juni 1999 für das Eidgenössische Volkswirt schaftsdepartement (SR 172.216.1), insbe sondere Artikel 8 (Referenzlaboratorium, Registrierung, Kontrolle und Bereit stellung von Impfstoff gegen die Maul- und Klauenseuche)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Grundsätzlich teilen sich die EG-Kommission und das Bundesamt für Veterinärwesen gegenseitig mit, wenn sie eine Notimpfung durchzuführen beabsichtigen. In äußersten Dringlichkeitsfällen werden der Beschluss über die Durchführung der Notimpfung und die einschlägigen Durchführungsvorschriften mitgeteilt. In jedem Falle finden im Rahmen des Gemischten Veterinärausschusses umgehend Beratungen statt.2. Gemäß Artikel 97 der Tierseuchenverordnung verfügt die Schweiz über eine Notfalldokumentation zur Bekämpfung der einzelnen Seuchen. Diese Dokumentation ist Gegenstand der technischen Ausführungsvorschrift Nr. 95/65 des Bundesamtes für Veterinärwesen.3. Das Institute for Animal Health Pirbright Laboratory in England wird zum gemeinsamen Referenzlaboratorium zur Identifizierung des Maul- und Klauenseuchevirus ernannt. Die Schweiz trägt die Kosten, die ihr im Rahmen der sich aus dieser Ernennung ergebenden Vorgänge angelastet werden können. Funktionen und Aufgaben dieses Laboratoriums sind in der Entscheidung 89/531/EWG (ABl. Nr. L 279 vom 28.9.1989, S. 32) festgelegt.II. Klassische SchweinepestA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 2001/89/EG des Rates vom 23.  Oktober 2001 über Maßnahmen der Gemeinschaft zur Bekämpfung der klassischen Schweinepest (ABl. L 316 vom 1.12.2001, S. 5.)  //  1. Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, zuletzt geändert am 15. Dezember 2000 (RS 916.40), insbesondere die Artikel 1, 1a, 9a (Maßnahme zur Bekämpfung hochansteckender Seuchen, Ziele der Tierseuchenbekämpfung) und 57 (Ausführungsvorschriften technischer Art, internationale Zusammenarbeit)2. Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27.  Juni 1995, zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (RS 916.401), insbesondere die Artikel 2 (hochansteckende Seuchen), 40 bis 47 (Entsorgung und Verwertung von Abfällen), 49 (Umgang mit tier pathogenen Mikroorganismen), 73 und 74 (Reinigung und Desinfektion), 77 bis 98 (gemeinsame Bestimmungen betreffend hochansteckende Seuchen), 116 bis 121 (Feststellung der Schweinepest bei der Schlachtung, besondere Maßnahmen zur Bekämpfung der Schweinepest)3. Organisationsverordnung vom 14. Juni 1999 für das Eidgenössische Volkswirt schaftsdepartement (SR 172.216.1), insbesondere Artikel 8 (Referenz laboratorium)4. Verordnung vom 3. Februar 1993 über die Entsorgung tierischer Abfälle (VETA) zuletzt geändert am 20. November 2002 (SR 916.441.22)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Die Kommission und das Bundesamt für Veterinärwesen teilen sich gegenseitig mit, wenn sie eine Notimpfung durchzuführen beabsichtigen. Im Rahmen des Gemischten Veterinärausschusses finden umgehend entsprechende Beratungen statt. 4.2. Gemäß Artikel 117 Absatz 5 der Tierseuchenverordnung erlässt das Bundesamt für Veterinärwesen erforderlichenfalls technische Vorschriften für die Kennzeichnung und Behandlung von Fleisch aus den Schutz- und Überwachungszonen.3. Gemäß Artikel 121 der Tierseuchenverordnung verpflichtet sich die Schweiz, einen Plan zur Tilgung der Klassischen Schweinepest bei freilebenden Wildschweinen gemäß den Artikeln 15 und 16 der Richtlinie 2001/89/EWG durchzuführen. Im Rahmen des Gemischten Veterinärausschusses finden umgehend entsprechende Beratungen statt.4. Gemäß Artikel 97 der Tierseuchenverordnung verfügt die Schweiz über eine Notfalldokumentation zur Bekämpfung der einzelnen Seuchen. Diese Dokumentation ist Gegenstand der technischen Ausführungsvorschrift Nr. 95/65 des Bundesamtes für Veterinärwesen.5. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 21 der Richtlinie 2001/89/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.6. Gemäß Artikel 89 Absatz 2 der Tierseuchenverordnung erlässt das Bundesamt für Veterinärwesen erforderlichenfalls technische Vorschriften für die serologische Kontrolle von Schweinebeständen in den Schutz- und Überwachungszonen gemäß Kapitel IV des Anhangs der Richtlinie 2002/106/EWG.7. Das Institut für Virologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Bünteweg 17, D-30559 Hannover, wird zum gemeinsamen Referenzlaboratorium für Klassische Schweinepest ernannt. Die Schweiz trägt die Kosten, die ihr im Rahmen der sich aus dieser Ernennung ergebenden Vorgänge angelastet werden können. Funktionen und Aufgaben dieses Laboratoriums sind in Anhang IV der Richtlinie 2001/89/EWG festgelegt.III. PferdepestA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 92/35/EWG des Rates vom 29.  April 1992 zur Festlegung von Kontrollregeln und Maßnahmen zur Bekämpfung der Pferdepest (ABl. L 157 vom 10.6.1992, S. 19), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens  //  1. Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, zuletzt geändert am 15. Dezember 2000 (RS 916.40), insbesondere die Artikel 1, 1a, 9a (Maßnahme zur Bekämpfung hochansteckender Seuchen, Ziele der Tierseuchenbekämpfung) und 57 (Ausführungsvorschriften technischer Art, internationale Zusammenarbeit)2. Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27. Juni 1995, zuletzt geändert am 17. Oktober 2001 (RS 916.401), insbesondere die Artikel 2 (hochansteckende Seuchen), 49 (Umgang mit tierpathogenen Mikro organismen), 73 und 74 (Reinigung und Desinfektion), 77 bis 98 (gemeinsame Bestimmungen betreffend hochanstecken de Seuchen), 112 bis 115 (besondere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pferdepest)3. Organisationsverordnung vom 14. Juni 1999 für das Eidgenössische Volkswirt schaftsdepartement (SR 172.216.1), insbesondere Artikel 8 (Referenz laboratorium)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Im Falle eines außergewöhnlich schwerwiegenden Seuchenausbruchs in der Schweiz tritt der Gemischte Veterinärausschuss zusammen, um die Lage zu prüfen. Die zuständigen Behörden der Schweiz verpflichten sich, die auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Prüfung erforderlichen Maßnahmen zu treffen.2. Das Laboratorio de Sanidad y Producción Animal, Ministerio de Agricultura, Pesca y Alimentación, 28110 Algete, Madrid, Spanien, wird zum gemeinsamen Referenz laboratorium für Pferdepest ernannt. Die Schweiz trägt die Kosten, die ihr im Rahmen der sich aus dieser Ernennung ergebenden Vorgänge angelastet werden können. Funktionen und Aufgaben dieses Laboratoriums sind in Anhang III der Richtlinie 92/35/EWG festgelegt.3. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 16 der Richtlinie 92/35/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.4. Gemäß Artikel 97 der Tierseuchenverordnung verfügt die Schweiz über eine Notfall dokumentation zur Bekämpfung der einzelnen Seuchen. Diese Dokumentation ist Gegenstand der technischen Ausführungsvorschrift Nr. 95/65 des Bundesamtes für Veterinärwesen.IV. GefluegelpestA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 92/40/EWG des Rates vom 19.  Mai 1992 über Maßnahmen der Gemein schaft zur Bekämpfung der Gefluegelpest (ABl. L 167 vom 22.6.1992, S. 1), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens  //  1. Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, zuletzt geändert am 15. Dezember 2000 (RS 916.40), insbesondere die Arti kel 1, 1a, 9a (Maßnahme zur Bekämpfung hochansteckender Seuchen, Ziele der Tierseuchenbekämpfung) und 57 (Ausführungsvorschriften technischer Art, internationale Zusammenarbeit)2. Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27. Juni 1995, zuletzt geändert am 17. Oktober 2001 (RS 916.401), insbesondere die Artikel 2 (hochansteckende Seuchen), 49 (Umgang mit tierpathogenen Mikro organismen), 73 und 74 (Reinigung und Desinfektion), 77 bis 98 (gemeinsame Bestimmungen betreffend hochanstecken de Seuchen), 122 bis 125 (besondere Maßnahmen zur Bekämpfung der Gefluegelpest)3. Organisationsverordnung vom 14. Juni 1999 für das Eidgenössische Volks wirtschaftsdepartement (SR 172.216.1), insbesondere Artikel 8 (Referenz laboratorium)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Das Central Veterinary Laboratory, New Haw, Weybridge, Surrey KT15 3NB, Vereinigtes Königreich, wird zum gemeinsamen Referenzlaboratorium für Gefluegelpest ernannt. Die Schweiz trägt die Kosten, die ihr im Rahmen der sich aus dieser Ernennung ergebenden Vorgänge angelastet werden können. Funktionen und Aufgaben dieses Laboratoriums sind in Anhang V der Richtlinie 92/40/EWG festgelegt.2. Gemäß Artikel 97 der Tierseuchenverordnung verfügt die Schweiz über eine Notfalldokumentation zur Bekämpfung der einzelnen Seuchen. Diese Dokumentation ist Gegenstand der technischen Ausführungsvorschrift Nr. 95/65 des Bundesamtes für Veterinärwesen.3. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 18 der Richtlinie 92/40/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.V. Newcastle-KrankheitA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 92/66/EWG des Rates vom 14. Juli 1992 über Maßnahmen der Gemeinschaft zur Bekämpfung der Newcastle-Krankheit (ABl. L 260 vom 5.9.1992, S. 1), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens  //  1. Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, zuletzt geändert am 15. Dezember 2000 (RS 916.40), insbesondere die Artikel 1, 1a, 9a (Maßnahme zur Bekämpfung hochansteckender Seuchen, Ziele der Tierseuchenbekämpfung) und 57 (Ausführungsvorschriften technischer Art, internationale Zusammenarbeit)2. Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27. Juni 1995, zuletzt geändert am 17. Oktober 2001 (RS 916.401), insbesondere die Artikel 2 (hochansteckende Seuchen), 40 bis 47 (Entsorgung und Verwertung von Abfällen), 49 (Umgang mit tier pathogenen Mikroorganismen), 73 und 74 (Reinigung und Desinfektion), 77 bis 98 (gemeinsame Bestimmungen betreffend hochansteckende Seuchen), 122 bis 125 (besondere Maßnahmen zur Bekämpfung der Newcastle-Krankheit)3. Organisationsverordnung vom 14. Juni 1999 für das Eidgenössische Volkswirt schaftsdepartement (SR 172.216.1), insbesondere Artikel 8 (Referenz laboratorium)4. Weisung (Richtlinie technischer Art) vom 20. Juni 1989 über die Bekämpfung der Paramyxovirose der Tauben (Bull. Bundesamt für Veterinärwesen 90 (13), S. 113 (Impfung usw.)5. Verordnung vom 3 Februar 1993 über die Entsorgung tierischer Abfälle (VETA), zuletzt geändert am 20. November 2002 (SR 916.441.22)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Das Central Veterinary Laboratory, New Haw, Weybridge, Surrey KT15 3NB, Vereinigtes Königreich, wird zum gemeinsamen Referenzlaboratorium für die Newcastle-Krankheit ernannt. Die Schweiz trägt die Kosten, die ihr im Rahmen der sich aus dieser Ernennung ergebenden Vorgänge angelastet werden können. Funktionen und Aufgaben dieses Laboratoriums sind in Anhang V der Richtlinie 92/66/EWG festgelegt.2. Gemäß Artikel 97 der Tierseuchenverordnung verfügt die Schweiz über eine Notfalldokumentation zur Bekämpfung der einzelnen Seuchen. Diese Dokumentation ist Gegenstand der technischen Ausführungsvorschrift Nr. 95/65 des Bundesamtes für Veterinärwesen.3. Die Informationen gemäß Artikel 17 und 19 der Richtlinie 92/66/EWG fallen in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.4. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 22 der Richtlinie 92/66/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.VI. FischseuchenA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 93/53/EWG des Rates vom 24.  Juni 1993 zur Festlegung von Mindest maß nahmen der Gemeinschaft zur Bekämpfung bestimmter Fischseuchen (ABl. L 175 vom 19.7.1993, S.  23), zuletzt geändert durch die Entscheidung 2001/288/EG der Kommission vom 3. April 2001 zur Änderung der Richt linie 93/53/EWG des Rates zur Festlegung von Mindestmaß nahmen der Gemeinschaft zur Bekämpfung bestimmter Tierseuchen in Bezug auf die Liste der nationalen Referenzlaboratorien für Fischseuchen (ABl. L 99 vom 10.4.2001, S.  11)  //  1. Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, zuletzt geändert am 15. Dezember 2000 (RS 916.40), insbesondere die Artikel 1, 1a, 9a (Maßnahme zur Bekämpfung hochansteckender Seuchen, Ziele der Tierseuchenbekämpfung) und 57 (Ausführungsvorschriften technischer Art, internationale Zusammenarbeit)2. Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27.  Juni 1995, zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (RS 916.401), insbesondere die Artikel 3 und 4 (aufgelistete Seuchen), 61 (Verpflichtungen der Pächter von Fischereirechten und der Organe der Fischaufsicht), 62 bis 76 (allgemeine Bekämpfungsmaßnahmen), 275 bis 290 (besondere Maßnahmen zur Bekämpfung von Fischseuchen, Untersuchungs laboratorium)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Lachse sind in der Schweiz nicht heimisch, und die Lachszucht ist zurzeit nicht zugelassen. Die infektiöse Anämie der Lachse gilt in der Schweiz gemäß einer Änderung der Tierseuchenverordnung (TSV) vom 28. März 2001 (AS 2001.1337) als auszurottende Seuche. Die Lage wird vom Gemischten Veterinärausschuss ein Jahr nach dem Inkrafttreten dieses Anhangs überprüft.2. In der Schweiz werden zurzeit keine Plattaustern gezüchtet. Für den Fall des Auftretens der Bonamiose oder der Marteilliose verpflichtet sich das Bundesamt für Veterinärwesen, auf der Grundlage des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes und nach Maßgabe der einschlägigen Rechtsvorschriften der Gemeinschaft die erforderlichen Dringlichkeitsmaßnahmen zu treffen.3. Die Informationen gemäß Artikel 7 der Richtlinie 93/53/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.4. Das Statens Veterinaere Serumlaboratorium, Landbrugsministeriet, Hangövej 2, 8200 Aarhus, Dänemark, wird zum gemeinsamen Referenzlaboratorium für Fischseuchen ernannt. Die Schweiz trägt die Kosten, die ihr im Rahmen der sich aus dieser Ernennung ergebenden Vorgänge angelastet werden können. Funktionen und Aufgaben dieses Laboratoriums sind in Anhang C der Richtlinie 93/53/EWG festgelegt.5. Gemäß Artikel 97 der Tierseuchenverordnung verfügt die Schweiz über eine Notfalldokumentation zur Bekämpfung der einzelnen Seuchen. Diese Dokumentation ist Gegenstand der technischen Ausführungsvorschrift Nr. 95/65 des Bundesamtes für Veterinärwesen.6. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 16 der Richtlinie 93/53/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.VII. Andere TierseuchenA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 92/119/EWG des Rates vom 17.  Dezember 1992 mit allgemeinen Gemein schaftsmaßnahmen zur Bekämpfung bestimmter Tierseuchen sowie besonderen Maßnahmen bezüglich der vesikulären Schweinekrankheit (ABl. L 62 vom 15.3.1993, S.  69), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2002/60/EG des Rates 27. Juni 2002 zur Festlegung von besonderen Vorschriften für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest sowie zur Änderungen der Richtlinie 92/119/EWG hinsichtlich der Teschener Krankheit und der Afrikanischen Schweinepest (ABl. L 192 vom 20.7.2002, S. 27)  //  1. Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, zuletzt geändert am 15. Dezember 2000 (RS 916.40), insbesondere die Artikel 1, 1a, 9a (Maßnahme zur Bekämpfung hochansteckender Seuchen, Ziele der Tierseuchenbekämpfung) und 57 (Ausführungsvorschriften technischer Art, internationale Zusammenarbeit)2. Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27.  Juni 1995, zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (RS 916.401), insbesondere die Artikel 2 (hochansteckende Seuchen), 49 (Umgang mit tierpathogenen Mikro organismen), 73 und 74 (Reinigung und Desinfektion), 77 bis 98 (gemeinsame Bestimmungen betreffend hochanstecken de Seuchen), 103 bis 105 (besondere Maßnahmen zur Bekämpfung der Vesikulärkrankheit der Schweine)3. Organisationsverordnung vom 14. Juni 1999 für das Eidgenössische Volkswirt schaftsdepartement (SR 172.216.1), insbesondere Artikel 8 (Referenz laboratorium)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Die Informationen gemäß Artikel 6 der Richtlinie 92/119/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.2. Das AFR Institute for Animal Health, Pirbright Laboratory, Ash Road, Pirbright, Woking, Surrey GU240NF, Vereinigtes Königreich, wird zum gemeinsamen Referenzlaboratorium für die Vesikuläre Schweinekrankheit ernannt. Die Schweiz trägt die Kosten, die ihr im Rahmen der sich aus dieser Ernennung ergebenden Vorgänge angelastet werden können. Funktionen und Aufgaben dieses Laboratoriums sind in Anhang III der Richtlinie 92/119/EWG festgelegt.3. Gemäß Artikel 97 der Tierseuchenverordnung verfügt die Schweiz über eine Notfalldokumentation zur Bekämpfung der einzelnen Seuchen. Diese Dokumentation ist Gegenstand der technischen Ausführungsvorschrift Nr. 95/65 des Bundesamtes für Veterinärwesen.4. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 22 der Richtlinie 92/119/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.VIII. SeuchenmeldungA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 82/894/EWG des Rates vom 21.  Dezember 1982 über die Mitteilung von Viehseuchen in der Gemeinschaft (ABl. L 378 vom 31.12.1982, S.  58), zuletzt geändert durch die Entscheidung 2002/788/EG der Kommission vom 10.  Oktober 2002 zur Änderung der Richtlinie 82/894/EWG des Rates über die Mitteilung von Viehseuchen in der Gemeinschaft (ABl. L 274 vom 11.10.2002, S. 33)  //  1. Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, zuletzt geändert am 15. Dezember 2000 (RS 916.40), insbesondere die Artikel 11 (Melde- und Anzeigepflicht) und 57 (Ausführungsvorschriften techni scher Art, internationale Zusammenarbeit)2. Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27.  Juni 1995, zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (RS 916.401), insbesondere die Artikel 2 bis 5 (aufgelistete Seuchen), 59 bis 65 und 291 (Meldepflicht, Berichterstattung), 292299 (Aufsicht, Ausführung, Amtshilfe)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGENIn Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Veterinärwesen beteiligt die Kommission die Schweiz nach Maßgabe der Richtlinie 82/894/EWG am Tierseuchenmeldesystem.Anlage 2Tiergesundheit: Handel und VermarktungI. Rinder und SchweineA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 64/432/EWG des Rates vom 26.  Juni 1964 zur Regelung viehseuchenrecht licher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Rindern und Schweinen (ABl. L 121 vom 29.7.1964, S. 1977/64), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1226/2002 der Kommission vom 8.  Juli 2002 zur Änderung von Anhang B der Richtlinie 64/432/EWG des Rates (ABl. L 179 vom 09.07.2002, S. 13)  //  1. Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995, zuletzt geändert am 17. Oktober 2001 (TSV, SR 916.401), insbesondere die Artikel 27 bis 31 (Viehmärkte, Vieh ausstellungen), 34 bis 37 (Viehhandel), 73 und 74 (Reinigung und Desinfektion), 116 bis 121 (Afrikanische Schweinepest), 135 bis 141(Aujeszkysche Krankheit), 150 bis 157 (Rinderbrucellose), 158 bis 165 (Tuberkulose), 166 bis 169 (Enzootische Rinderleukose), 170 bis 174 (IBR/IPV), 175 bis 195 (Spongiforme Enzephalo pathien), 186 bis 189 (Deckinfektionen der Rinder), 207 bis 211 (Schweine brucellose), 297 (Anerkennung von Viehmärkten, Sammelstellen, Ent sorgungsbetrieben)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 8. März 2002 (SR 916.443.11)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Gemäß Artikel 297 Absatz 1 der Tierseuchenverordnung erkennt das Bundesamt für Veterinärwesen Sammelstellen im Sinne des Artikels 2 der Richtlinie 64/432/EWG an.2. Die Informationen gemäß Artikel 11 Absatz 3 der Richtlinie 64/432/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.3. Zum Zwecke dieses Anhangs wird anerkannt, dass die Schweiz die Anforderungen des Anhangs A Teil II Nummer 7 der Richtlinie 64/432/EWG hinsichtlich der Rinderbrucellose erfuellt. Zur Aufrechterhaltung des Status der amtlich anerkannten Brucellosefreiheit des nationalen Rinderbestands verpflichtet sich die Schweiz, folgende Anforderungen zu erfuellen:a) Jedes brucelloseverdächtige Rind ist den zuständigen Behörden zu melden und amtlich auf Brucellose zu untersuchen. Diese Untersuchungen umfassen zumindest zwei Komplementbindungstests sowie eine mikrobiologische Untersuchung geeigneter Proben in Abortfällen;b) während des Verdachtszeitraums, der fortbesteht, bis die Untersuchungen gemäß Buchstabe a) negative Befunde erbringen, wird der Status der amtlich anerkannten Brucellosefreiheit bei Beständen mit einem oder mehreren seuchenverdächtigen Rindern ausgesetzt.Dem Gemischten Veterinärausschuss werden genaue Informationen über die positiven Bestände und ein Bericht über die epidemiologische Entwicklung übermittelt. Erfuellt die Schweiz eine der Anforderungen gemäß Anhang A Teil II Nummer 7 Unterabsatz 1 der Richtlinie 64/432/EWG nicht mehr, so unterrichtet das Bundesamt für Veterinärwesen unverzüglich die Kommission. Der Gemischte Veterinärausschuss überprüft alsdann die Bestimmungen des vorliegenden Artikels.4. Zum Zwecke dieses Anhangs wird anerkannt, dass die Schweiz die Anforderungen des Anhangs A Teil I Nummer 4 der Richtlinie 64/432/EWG hinsichtlich der Rindertuberkulose erfuellt. Zur Aufrechterhaltung des Status der amtlich anerkannten Tuberkulosefreiheit des nationalen Rinderbestands verpflichtet sich die Schweiz, folgende Anforderungen zu erfuellen:a) jedes Rind kann mit Hilfe eines Kennzeichnungssystems zum Herkunftsbestand zurückverfolgt werden;b) Schlachtkörper werden von einem amtlichen Tierarzt einer Fleischuntersuchung unterzogen;c) jeder Tuberkuloseverdacht bei einem lebenden, verendeten oder geschlachteten Tier wird den zuständigen Behörden gemeldet;d) in jedem Falle veranlassen die zuständigen Behörden die erforderlichen Untersuchungen zur Abklärung des Verdachts und ermitteln die Herkunfts- und Transitbestände. Werden bei der Autopsie oder bei der Schlachtung tuberkuloseverdächtige Läsionen festgestellt, so senden die zuständigen Behörden geeignetes Probematerial zur Laboruntersuchung ein;e) der Status der amtlich anerkannten Tuberkulosefreiheit der Herkunfts- und Transitbestände tuberkuloseverdächtiger Rinder wird so lange ausgesetzt, bis durch die klinischen Untersuchungen oder Laboruntersuchungen oder Tuberlinproben nachgewiesen wird, dass keine Rindertuberkulose vorliegt;f) wird der Tuberkuloseverdacht durch die klinischen Untersuchungen oder Laboruntersuchungen oder Tuberlinproben bestätigt, so wird der Status der amtlich anerkannten Tuberkulosefreiheit der Herkunfts- und Transitbestände entzogen;g) der Status der amtlich anerkannten Tuberkulosefreiheit kann nur erlangt werden, sofern alle als infiziert geltenden Tiere des Bestands eliminiert und die Räumlichkeiten und Ausrüstungen des betreffenden Betriebs desinfiziert wurden und alle über sechs Wochen alten verbleibenden Tiere auf mindestens zwei amtliche intrakutane Tuberkulinproben im Sinne des Anhangs B der Richtlinie 64/432/EWG negativ reagiert haben, wobei die erste Tuberkulinprobe frühestens sechs Monate, nachdem das infizierte Tier den Bestand verlassen hat, und die zweite Probe frühestens sechs Monate nach der ersten Probe durchgeführt wurde;Dem Gemischten Veterinärausschuss werden genaue Informationen über die kontaminierten Bestände und ein Bericht über die epidemiologische Entwicklung übermittelt. Erfuellt die Schweiz eine der Anforderungen gemäß Anhang A Teil I Nummer 4 Unterabsatz 1 der Richtlinie 64/432/EWG nicht mehr, so unterrichtet das Bundesamt für Veterinärwesen unverzüglich die Kommission. Der Gemischte Veterinärausschuss überprüft alsdann die Bestimmungen des vorliegenden Artikels.5. Für die Zwecke dieses Anhangs wird anerkannt, dass die Schweiz die Anforderungen gemäß Anhang D Kapitel I Abschnitt F der Richtlinie 64/432/EWG hinsichtlich der enzootischen Rinderleukose erfuellt. Zur Aufrechterhaltung des Status der amtlich anerkannten Leukosefreiheit des nationalen Rinderbestands verpflichtet sich die Schweiz, folgende Anforderungen zu erfuellen:a) Der nationale Rinderbestand wird im Rahmen von Stichprobenuntersuchungen überwacht. Der Umfang der Stichprobe wird so festgelegt, dass mit einer Nachweissicherheit von 99 % eine Befallsrate von 0,2 % der Bestände festgestellt werden kann;b) Schlachtkörper werden von einem amtlichen Tierarzt einer Fleischuntersuchung unterzogen;c) jeder bei einer klinischen Untersuchung, einer Autopsie oder einer Fleischuntersuchung aufkommende Leukoseverdacht wird den zuständigen Behörden gemeldet;d) bei Verdacht oder Bestätigung der enzootischen Rinderleukose wird der Status der amtlich anerkannten Leukosefreiheit des betreffenden Bestands ausgesetzt, bis die Bestandssperre aufgehoben ist;e) die Bestandssperre wird aufgehoben, wenn die verbleibenden Tiere nach Eliminierung der infizierten Tiere und ggf. ihrer Kälber im Abstand von mindestens 90 Tagen mit Negativbefund zwei serologischen Untersuchungen unterzogen wurden.Wird bei 0,2 % des nationalen Bestands enzootische Rinderleukose festgestellt, so unterrichtet das Bundesamt für Veterinärwesen unverzüglich die Kommission. Der Gemischte Veterinärausschuss überprüft alsdann die Bestimmungen des vorliegenden Artikels.6. Für die Zwecke dieses Anhangs wird anerkannt, dass die Schweiz amtlich anerkannt frei ist von Infektiöser Boviner Rhinotracheitis. Zur Aufrechterhaltung dieses Status verpflichtet sich die Schweiz, folgende Anforderungen zu erfuellen:a) Der nationale Rinderbestand wird im Rahmen von Stichprobenuntersuchungen überwacht. Der Umfang der Stichprobe wird so festgelegt, dass mit einer Nachweissicherheit von 99 % eine Befallsrate von 0,1 % der Bestände festgestellt werden kann;b) über 24 Monate alte Zuchtbullen werden jährlich einer serologischen Untersuchung unterzogen;c) jeder Verdacht auf Infektiöse Rhinotracheitis wird den zuständigen Behörden gemeldet, und seuchenverdächtige Tiere werden amtlich virologisch oder serologisch auf Rhinotracheitis untersucht;d) bei Verdacht oder Bestätigung der Infektiösen Rhinotracheitis wird der Status der amtlich anerkannten Seuchenfreiheit des betreffenden Bestands ausgesetzt, bis die Bestandssperre aufgehoben ist;e) die Bestandssperre wird aufgehoben, wenn die verbleibenden Tiere frühestens 30 Tage nach Eliminierung der infizierten Tiere mit Negativbefund serologisch untersucht wurden.Aufgrund der Anerkennung des Seuchenfreiheitsstatus der Schweiz gelten die Bestimmungen der Entscheidung 93/24/EWG, zuletzt geändert durch die Entscheidung 2000/502/EG (ABl. L 200 vom 8.8.2000, S. 62), mutatis mutandis.Das Bundesamt für Veterinärwesen unterrichtet die Kommission unverzüglich über jede Änderung der Bedingungen, die zur Anerkennung des Status geführt haben. Der Gemischte Veterinärausschuss überprüft alsdann die Bestimmungen der vorliegenden Nummer.7. Für die Zwecke dieses Anhangs wird anerkannt, dass die Schweiz amtlich anerkannt frei ist von der Aujeszkyschen Krankheit. Zur Aufrechterhaltung dieses Status verpflichtet sich die Schweiz, folgende Anforderungen zu erfuellen:a) Der nationale Schweinebestand wird im Rahmen von Stichprobenunter suchungen überwacht. Der Umfang der Stichprobe wird so festgelegt, dass mit einer Nachweissicherheit von 99 % eine Befallsrate von 0,1 % der Bestände festgestellt werden kann;b) jeder Verdacht auf Aujeszkysche Krankheit wird den zuständigen Behörden gemeldet, und seuchenverdächtige Tiere werden amtlich virologisch oder serologisch auf Aujeszkysche Krankheit untersucht;c) bei Verdacht oder Bestätigung der Aujeszkyschen Krankheit wird der Status der amtlich anerkannten Seuchenfreiheit des betreffenden Bestands ausgesetzt, bis die Bestandssperre aufgehoben ist;d) die Bestandssperre wird aufgehoben, wenn alle Zuchttiere und eine repräsentative Anzahl Masttiere nach Eliminierung der infizierten Tiere mit Negativbefund im Abstand von mindestens 21 Tagen mit Negativbefund serologisch untersucht wurden.Aufgrund der Anerkennung des Seuchenfreiheitsstatus der Schweiz gelten die Bestimmungen der Entscheidung 2001/618/EG (ABl. L 215 vom 9.8.2001, S. 48), zuletzt geändert durch die Entscheidung 2002/270/EG (ABl. L 93 vom 10.4.2002, S.  7), mutatis mutandis.Das Bundesamt für Veterinärwesen unterrichtet die Kommission unverzüglich über jede Änderung der Bedingungen, die zur Anerkennung des Status geführt haben. Der Gemischte Veterinärausschuss überprüft alsdann die Bestimmungen der vorliegenden Nummer.8. Die Frage etwaiger zusätzlicher Garantien hinsichtlich der Transmissiblen Gastro enteritis der Schweine (TGE) und des porcinen respiratorischen und reproduktiven Syndroms (PRRS) wird vom Gemischten Veterinärausschuss umgehend geprüft. Die Kommission unterrichtet das Bundesamt für Veterinärwesen über die Ergebnisse dieser Prüfung.9. Zuständig für die amtliche Tuberkulinkontrolle im Sinne von Anhang B Nummer 4 der Richtlinie 64/432/EWG in der Schweiz ist das Institut für Veterinärbakteriologie der Universität Bern.10. Zuständig für die amtliche Antigenkontrolle (Brucellose) im Sinne von Anhang C Abschnitt A Nummer 4 der Richtlinie 64/432/EWG in der Schweiz ist das Institut für Veterinärbakteriologie der Universität Bern.11. Rinder- und Schweinesendungen im Handel zwischen den Mitgliedstaaten der Gemeinschaft und der Schweiz führen Veterinärbescheinigungen nach den Mustern in Anlage F der Richtlinie 64/432/EWG mit. Dabei sind folgende Anpassungen vorzunehmen:in Muster 1:-  in Unterabsatz 1 werden vor dem Wort ,Ursprungsmitgliedstaat" die Worte ,Ursprungsland: Schweiz (13) oder" eingefügt;-Abschnitt A der Bescheinigung wird wie folgt angepasst:-in Unterabsatz 4 werden nach dem Wort ,Sammelstelle" die Worte ,in der Schweiz oder" eingefügt;-unter Nummer 2 werden nach dem Wort ,Ursprungsbestand" die Worte ,in der Schweiz oder" eingefügt;-bei der Ausstellung dieser Bescheinigung ersetzen die schweizerischen Behörden unter Nummer 2 Buchstabe a) und Buchstabe b) die Worte ,Entscheidung .../.../EG der Kommission" bzw. ,Entscheidung .../.../EG der Kommission" durch die Worte,  ,  für die Schweiz mit dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer I)";-Abschnitt C der Bescheinigung wird wie folgt angepasst:-in Unterabsatz 2 werden vor den Worten ,in dem Bestimmungsmitglied staat" die Worte ,in der Schweiz oder" eingefügt; bei der Anschrift werden nach dem Wort ,Mitgliedstaat" die Worte ,oder Schweiz" eingefügt;-unter Nummer 4 über die zusätzlichen Garantien werden die Gedankenstriche wie folgt ergänzt:,- in Bezug auf (Seuche): Infektiöse Bovine Rhinotracheitis-gemäß der Entscheidung 93/42/EWG der Kommission, welche mutatis mutandis anzuwenden ist;-gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer I); "-in der Fußnote 4 des Bescheinigungsmusters 1 werden nach dem Wort ,Kommission" die Worte,  , für die Schweiz mit dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer I)," eingefügt;in Muster 2:-in Unterabsatz 1 werden vor dem Wort ,Ursprungsmitgliedstaat" die Worte ,Ursprungsland: Schweiz (9) oder" eingefügt;-in Abschnitt A Unterabsatz 4 werden nach dem Wort ,Sammelstelle" die Worte ,in der Schweiz oder" eingefügt;-Abschnitt C der Bescheinigung wird wie folgt angepasst:-in Unterabsatz 2 werden vor den Worten ,in dem Bestimmungsmitglied staat" die Worte ,in der Schweiz oder" eingefügt; bei der Anschrift werden nach dem Wort ,Mitgliedstaat" die Worte ,oder Schweiz" eingefügt;-unter Nummer 4 über die zusätzlichen Garantien werden die Gedankenstriche wie folgt ergänzt:,- in Bezug auf (Seuche): Aujeszkysche Krankheit-gemäß der Entscheidung 2001/618/EG der Kommission, welche mutatis mutandis anzuwenden ist;-gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer I);"in Muster 1 und Muster 2:-bei der Ausstellung dieser Bescheinigungen ersetzen die schweizerischen Behörden die Worte ,amtlicher oder zugelassener Tierarzt" und die Worte ,amtlicher Tierarzt" durch das Wort ,Exportkontrolltierarzt";-bei der Ausstellung dieser Bescheinigungen durch die schweizerischen Behörden werden in der Anmerkung (*) zur Unterschrift am Ende von Abschnitt B der Muster 1 und 2-vor dem Wort ,Versendemitgliedstaat" die Worte ,die Schweiz oder" eingefügt;-die Worte ,gemäß der Entscheidung ../.../EG der Kommission" durch die Worte ,für die Schweiz, gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer I)" ersetzt.-bei der Ausstellung dieser Bescheinigungen durch die schweizerischen Behörden handelt es sich in der Anmerkung (*) zur Unterschrift am Ende von Abschnitt C der Muster 1 und 2 um die Schweiz (,in der Schweiz" oder ,in die Schweiz";-unter Nummer 2 der Zusatzinformation werden vor den Worten ,im Ursprungsmitgliedstaat" die Worte ,in der Schweiz oder" eingefügt;-in den Fußnoten 4 und 5 von Muster 2 sowie in den Fußnoten 7 und 8 von Muster 1 werden nach dem Wort ,auszufuellen" die Worte,  ,für die Schweiz, vom Exportkontrolltierarzt" angefügt;-dem Muster 2 wird eine Fußnote 9 und dem Muster 1 eine Fußnote 13 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."II. Schafe und ZiegenA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 91/68/EWG des Rates vom 28.  Januar 1991 zur Regelung tierseuchen rechtlicher Fragen beim innergemein schaftlichen Handelsverkehr mit Schafen und Ziegen (ABl. L 46 vom 19.2.1991, S.  19), zuletzt geändert durch die Entscheidung 2002/261/EG der Kommission vom 25. März 2002 zur Änderung der Entscheidung 93/198/EWG über Veterinärbedingungen und Veterinärzeugnisse für die Einfuhr von Schafen und Ziegen aus Drittländern und zur Änderung von Anhang E der Richtlinie 91/68/EWG des Rates zur Regelung tierseuchenrechtlicher Fragen beim innergemeinschaftlichen Handel mit Schafen und Ziegen (ABl. L 91 vom 6.4.2002, S. 31)  //  1. Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995, zuletzt geändert am 17. Oktober 2001 (TSV, SR 916.401), insbesondere die Artikel 27 bis 31 (Viehmärkte, Vieh ausstellungen), 34 bis 37 (Viehhandel), 73 und 74 (Reinigung und Desinfektion), 142 bis 149 (Tollwut), 158 bis 165 (Tuberkulose), 166 bis 169 (Traber krankheit), 190 bis 195 (Schaf- und Ziegenbrucellose), 196 bis 199 (Infektiöse Agalaktie), 200 bis 203 (Caprine Arthritis-Enzephalitis), 233 bis 235 (Widder brucellose), 297 (Anerkennung von Vieh märkten, Sammelstellen, Entsorgungs betrieben)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 8. März 2002 (SR 916.443.11)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Die Informationen gemäß Artikel 3 Absatz 2 Unterabsatz 2 der Richtlinie 91/68/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.2. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 11 der Richtlinie 91/68/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.3. Zum Zwecke dieses Anhangs wird anerkannt, dass die Schweiz amtlich anerkannt frei ist von Schaf- und Ziegenbrucellose. Zur Aufrechterhaltung dieses Status verpflichtet sich die Schweiz, die in Anhang A Kapitel I Ziffer II Nummer 2 der Richtlinie 91/68/EWG vorgesehenen Maßnahmen zu treffen.Die Schweiz unterrichtet den Gemischten Veterinärausschuss über jeden Ausbruch oder Wiederausbruch der Schaf- und Ziegenbrucellose, damit je nach Seuchenlage geeignete Maßnahmen getroffen werden können.4. Für die Schweiz bestimmte Mast- und Zuchtschafe und -ziegen müssen in dem Jahr, das auf den Tag des Inkrafttretens dieses Anhangs folgt, folgende Anforderungen erfuellen:-Alle über sechs Monate alte Ziegen des Herkunftsbetriebs sind in den letzten drei Jahren in einem Abstand von jeweils 12 Monaten dreimal und mit Negativbefund serologisch auf virale Arthritis/Enzephalitis der Ziegen untersucht worden;-die Ziegen sind in den 30 Tagen vor ihrem Versand mit Negativbefund serologisch auf virale Arthritis/Enzephalitis der Ziegen untersucht worden.Die Bestimmungen dieser Nummer werden vom Gemischten Veterinärausschuss in dem Jahr, das auf den Tag des Inkrafttretens dieses Anhangs folgt, überprüft.5. Schaf- und Ziegensendungen im Handel zwischen den Mitgliedstaaten der Gemeinschaft und der Schweiz führen Veterinärbescheinigungen nach den Mustern in Anhang E der Richtlinie 91/68/EWG mit. Dabei sind folgende Anpassungen vorzunehmen:-Im Titel werden nach dem Wort ,Gemeinschaft" die Worte ,und der Schweiz (6)" eingefügt;-in Unterabsatz 1 werden vor dem Wort ,Versandmitgliedstaat" die Worte ,Ursprungsland: Schweiz oder" eingefügt;-unter Punkt III Buchstabe a) werden nach dem Wort ,Gemeinschaft" die Worte ,oder der Schweiz" eingefügt;-unter Punkt III Buchstabe b) zweiter Gedankenstrich werden nach den Worten ,30 Tage" die Worte ,in der Schweiz oder" eingefügt;-unter Punkt IV werden vor dem Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" die Worte ,Schweiz (Bestimmungsort) oder" eingefügt;-unter Punkt V, Buchstabe E Ziffer iii) von Muster III werden nach dem Wort ,Mitgliedstaat" die Worte ,oder für die Schweiz" eingefügt und das Wort ,dessen" wird durch die Worte ,dessen/deren" ersetzt;-unter Punkt VI werden nach den Worten ,Unterschrift des amtlichen Tierarztes" die Worte ,oder des Exportkontrolltierarztes" eingefügt;-es wird eine Fußnote 6 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."III. EquidenA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 90/426/EWG des Rates vom 26.  Juni 1990 zur Regelung der tierseuchen-rechtlichen Vorschriften für das Verbringen von Equiden und für ihre Einfuhr aus Drittländern (ABl. L 224 vom 18.8.1990, S.  42), zuletzt geändert durch die Entscheidung 2002/160/EG der Kommission vom 21. Februar 2002 zur Änderung des Anhangs D der Richtlinie 90/426/EWG des Rates hinsichtlich der Diagnosemethoden zum Nachweis der Afrikanischen Pferdepest (ABl. L 53 vom 23.2.2002, S. 37)  //  1. Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV), zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (SR 916.401), insbeson dere die Artikel 112 bis 115 (Pferdepest), 204 bis 206 (Beschälseuche, Enzephalo myelitis, Infektiöse Anämie, Rotz), 240 bis 244 (Ansteckende Pferdemetritis)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 8. März 2002 (SR 916.443.11)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Die Informationen gemäß Artikel 3 der Richtlinie 90/426/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.2. Die Informationen gemäß Artikel 6 der Richtlinie 90/426/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.3. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 10 der Richtlinie 90/426/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.4. a) Die Bestimmungen des Anhangs B der Richtlinie 90/426/EWG mit nachstehenden Anpassungen gelten mutatis mutandis für die Schweiz:-unter Buchstabe b) werden nach dem Wort ,Mitgliedstaat" die Worte ,oder von der Schweiz" eingefügt;-unter Buchstabe c) werden nach dem Wort ,Teilgebiet" die Worte ,der Schweiz oder" eingefügt;-in der Tabelle am Ende der Bescheinigung handelt es sich im Fall der Schweiz um den Stempel und die Unterschrift des Exportkontrolltierarztes;-es wird eine Fußnote f) mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Die Bestimmungen des Anhangs C der Richtlinie 90/426/EWG mit nachstehenden Anpassungen gelten mutatis mutandis für die Schweiz:-Im Titel werden die Worte ,und der Schweiz" angefügt;-in Unterabsatz 2 werden vor dem Wort ,Versandmitgliedstaat" die Worte ,Versandland: Schweiz oder" eingefügt;-unter Punkt III werden vor dem Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" die Worte ,Schweiz oder" eingefügt;-unter Punkt IV Nummer 2 werden nach dem Wort ,Mitgliedstaat" die Worte ,oder von der Schweiz" eingefügt;-in der Fußnote c) handelt es sich im Fall der Schweiz um den Exportkontrolltierarzt;-es wird eine Fußnote e) mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."IV. Gefluegel und BruteierA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 90/539/EWG des Rates vom 15.  Oktober 1990 über die tierseuchenrechtlichen Bedingungen für den innergemein schaft lichen Handel mit Gefluegel und Bruteiern und für ihre Einfuhr aus Drittländern (ABl. L 303 vom 31.10.1990, S. 6), zuletzt geändert durch die Entscheidung 2001/867/EG der Kommission vom 3. Dezember 2001 zur Änderung der Richtlinie 90/539/EWG des Rates hinsichtlich der Gesundheits bescheinigungen für den innergemeinschaft lichen Handel mit Gefluegel und Bruteiern (ABl. L 323 vom 7.12.2001, S. 29).  //  1. Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV) , zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (RS 916.401), insbeson dere die Artikel 25 (Transportmittel), 122 bis 125 (Klassische Gefluegelpest und Newcastle-Krankheit), 255 bis 261 (Salmonella Enteritidis), 262 bis 265 (Infektiöse Laryngotracheitis der Hühner)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 8. März 2002 (SR 916.443.11), insbesondere Artikel 64a (Anerkennung als Ausfuhrbetrieb)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Gemäß Artikel 3 der Richtlinie 90/539/EWG unterbreitet die Schweiz dem Gemischten Veterinärausschuss einen Plan, in dem die Maßnahmen für die Zulassung von Betrieben festgelegt sind.2. Im Sinne des Artikels 4 der Richtlinie 90/539/EWG ist das nationale Referenzlabor für die Schweiz das Institut für Veterinärbakteriologie der Universität Bern.3. Die Haltungsbedingung gemäß Artikel 7 Absatz 1 erster Gedankenstrich der Richtlinie 90/539/EWG gilt mutatis mutandis für die Schweiz.4. Für den Versand von Bruteiern in die Gemeinschaft verpflichten sich die schweizerischen Behörden, die Kennzeichnungsvorschriften der Verordnung (EWG) Nr. 1868/77 der Kommission einzuhalten. Für die Schweiz wird das Kürzel ,CH" verwendet.5. Die Haltungsbedingung gemäß Artikel 9 Buchstabe a) der Richtlinie 90/539/EWG gilt mutatis mutandis für die Schweiz.6. Die Haltungsbedingung gemäß Artikel 10 Buchstabe a) der Richtlinie 90/539/EWG gilt mutatis mutandis für die Schweiz.7. Die Haltungsbedingung gemäß Artikel 11 Absatz 2 erster Gedankenstrich der Richtlinie 90/539/EWG gilt mutatis mutandis für die Schweiz.8. Für die Zwecke dieses Anhangs wird anerkannt, dass die Schweiz die Anforderungen gemäß Artikel 12 Absatz 2 der Richtlinie 90/539/EWG hinsichtlich der Newcastle-Krankheit erfuellt und entsprechend den Status der ,Nichtimpfung" besitzt. Das Bundesamt für Veterinärwesen unterrichtet die Kommission unverzüglich über jede Änderung der Bedingungen, die zur Anerkennung des Status geführt haben. Der Gemischte Veterinärausschuss überprüft alsdann die Bestimmungen der vorliegenden Nummer.9. Für die Schweiz bestimmtes Zucht- und Nutzgefluegel muss in dem Jahr, das auf den Tag des Inkrafttretens dieses Anhangs folgt, folgende Anforderungen erfuellen:-Im Herkunftsbestand oder in der Brutanlage darf zumindest in den sechs Monaten vor dem Versand der Tiere kein Fall von infektiöser Laryngotracheitis des Huhnes festgestellt worden sein;-das Zucht- und Nutzgefluegel darf nicht gegen infektiöse Laryngotracheitis des Huhnes geimpft sein;Die Bestimmungen dieser Nummer werden vom Gemischten Veterinärausschuss in dem Jahr, das auf den Tag des Inkrafttretens dieses Anhangs folgt, überprüft.10. In Artikel 15 gilt jeder Bezug auf den Namen des Mitgliedstaats mutatis mutandis für die Schweiz.11. a) Für Sendungen aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gelten die Gesundheitsbescheinigungen gemäß Anhang IV der Richtlinie 90/539/EWG mit folgenden Anpassungen:-In Feld 7 der Muster 1, 3, 4 und 5 wird das Wort ,Bestimmungs mitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz" ersetzt;-In Feld 9 von Muster 2 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz" ersetzt;-in Feld 12 von Muster 3 und in Feld 13 von Muster 2 werden die Worte ,der Entscheidungen .../.../EG der Kommission über zusätzliche Garantien hinsichtlich ................(Angabe der Krankheit(en))" durch die Worte ,im Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IV)" ersetzt;-in der Fußnote 3 der Muster 1, 3, 4 und 5 sowie in der Fußnote 4 von Muster 2 werden nach dem Wort ,Schweden)" die Worte ,oder bei Versendung in die Schweiz" eingefügt;-den Mustern 1, 3, 4 und 5 wird eine Fußnote 5 und dem Muster 2 wird eine Fußnote 6 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Für Sendungen aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gelten die Gesundheitsbescheinigungen gemäß Anhang IV der Richtlinie 90/539/EWG mit folgenden Anpassungen:-In der Kopfzeile werden die Worte ,Europäische Gemeinschaft" durch das Wort ,Schweiz" ersetzt;-in Feld 2 wird das Wort ,Versandmitgliedstaat" durch die Worte ,Versandland: Schweiz" ersetzt;-in Feld 12 von Muster 3 und in Feld 13 der Muster 1, 2, 4, 5 und 6 erhält der Eingangssatzteil folgende Fassung: ,Der Exportkontrolltierarzt bescheinigt:", und die Bescheinigungen unter Buchstabe a) erhalten folgende Fassung:Muster 1:,Die vorstehend bezeichneten Eier entsprechen den Bestimmungen des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IV)";Muster 2:,Die vorstehend bezeichneten Küken entsprechen den Bestimmungen des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IV)";Muster 3:,Das vorstehend bezeichnete Gefluegel entspricht den Bestimmungen des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IV);Muster 4:,Das vorstehend bezeichnete Gefluegel oder die vorstehend bezeichneten Eier entsprechen den Bestimmungen des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IV)";Muster 5:,Das vorstehend bezeichnete Gefluegel entspricht den Bestimmungen des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IV);Muster 6:,Das vorstehend bezeichnete Gefluegel entspricht den Bestimmungen des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IV);-am Ende der Seite handelt es sich im Fall der Schweiz um den Stempel und die Unterschrift des Exportkontrolltierarztes.12. Für Sendungen aus der Schweiz nach Finnland oder Schweden verpflichten sich die schweizerischen Behörden, die gemeinschaftsrechtlich vorgesehenen Garantien in Bezug auf Salmonellosen beizubringen.V. Tiere und Erzeugnisse der AquakulturA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 91/67/EWG des Rates vom 28.  Januar 1991 betreffend die tierseuchen rechtlichen Vorschriften für die Vermarktung von Tieren und anderen Erzeugnissen der Aquakultur (ABl. L 46 vom 19.2.1991, S. 1), zuletzt geändert durch die Richtlinie 98/45/EG des Rates vom 24. Juni 1998 zur Änderung der Richtlinie 91/67/EWG betreffend die tierseuchen rechtlichen Vorschriften für die Vermarktung von Tieren und anderen Erzeugnissen der Aquakultur (ABl. L 189 vom 3.07.1998, S. 12).  //  1. Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV), zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (SR 916.401), insbesondere die Artikel 275 bis 290 (Fischseuchen und Krebspest), 297 (Anerkennung von Betrieben, Gebieten und Laboratorien)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 8. März 2002 (SR 916.443.11), insbesondere Artikel 64a (Anerkennung als Ausfuhrbetrieb)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Die Informationen gemäß Artikel 4 der Richtlinie 91/67/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.2. Die etwaige Anwendung der Artikel 5, 6 und 10 der Richtlinie 91/67/EWG auf die Schweiz fällt in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.3. Die etwaige Anwendung der Artikel 12 und 13 der Richtlinie 91/67/EWG auf die Schweiz fället in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.4. Zur Anwendung des Artikels 15 der Richtlinie 91/67/EWG verpflichten sich die schweizerischen Behörden, die Probenahmepläne und die Diagnoseverfahren vorschriftsmäßig festzulegen.5. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 17 der Richtlinie 91/67/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.6. a) Die Transportbescheinigung für die Vermarktung von lebenden Fischen, Eiern und Gameten aus einem zugelassenen Gebiet ist in Anhang E Kapitel 1 der Richtlinie 91/67/EWG festgelegt.Bei der Ausstellung dieser Bescheinigung ersetzen die schweizerischen Behörden unter Punkt VI die Worte ,der Richtlinie 91/67/EWG" durch die Worte ,des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer V)".b) Die Transportbescheinigung für die Vermarktung von lebenden Fischen, Eiern und Gameten aus einem zugelassenen Zuchtbetrieb ist in Anhang E Kapitel 2 der Richtlinie 91/67/EWG festgelegt.Bei der Ausstellung dieser Bescheinigung ersetzen die schweizerischen Behörden unter Punkt VI die Worte ,der Richtlinie 91/67/EWG" durch die Worte ,des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer V)".c) Die Transportbescheinigung für die Vermarktung von Weichtieren aus einem zugelassenen Küstengebiet ist in Anhang E Kapitel 3 der Richtlinie 91/67/EWG festgelegt.d) Die Transportbescheinigung für die Vermarktung von Weichtieren aus einem zugelassenen Zuchtbetrieb ist in Anhang E Kapitel 4 der Richtlinie 91/67/EWG festgelegt.e) Die Transportbescheinigung für die Vermarktung von aus Zuchtbetrieben stammenden Fischen, Weichtieren oder Krebstieren, ihren Eiern und Gameten, die nicht zu den für IHN, VHS, Bonamiose bzw. Marteilliose empfänglichen Arten gehören, ist in Anhang I der Entscheidung 93/22/EWG festgelegt. Dieses Dokument ist mit den folgenden Anpassungen zu verwenden:-Bei der Ausstellung dieser Bescheinigung ersetzen die schweizerischen Behörden unter Punkt I das Wort ,Herkunftsmitgliedstaat" durch die Worte ,Herkunftsland: Schweiz (6)";-unter Punkt III wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz" ersetzt;-in der Fußnote 1 werden nach dem Wort ,Sprache(n)" die Worte ,des Bestimmungslandes oder" eingefügt;-es wird eine Fußnote 6 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."Bei der Ausstellung dieser Bescheinigung ersetzen die schweizerischen Behörden unter Punkt V Buchstabe c) die Worte ,im Anhang A Spalte 2 der Listen I und II der Richtlinie 91/67/EWG aufgeführten" durch die Worte ,je nach Art für IHN, VHS, Bonamiose bzw. Marteilliose".f) Die Transportbescheinigung für die Vermarktung von freilebenden Fischen, Weichtieren oder Krebstieren, ihren Eiern und Gameten ist in Anhang II der Entscheidung 93/22/EWG der Kommission festgelegt. Dieses Dokument ist mit den folgenden Anpassungen zu verwenden:-Bei der Ausstellung dieser Bescheinigung ersetzen die schweizerischen Behörden unter Punkt I das Wort ,Herkunftsmitgliedstaat" durch die Worte ,Herkunftsland: Schweiz (5)";-unter Punkt III wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz" ersetzt;-in der Fußnote 1 werden nach dem Wort ,Sprache(n)" die Worte ,des Bestimmungslandes oder" eingefügt;-es wird eine Fußnote 5 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."VI. RinderembryonenA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 89/556/EWG des Rates vom 25.  September 1989 über viehseuchenrechtliche Fragen beim innergemeinschaftlichen Handel mit Embryonen von Hausrindern und bei ihrer Einfuhr aus Drittländern (ABl. L 302 vom 19.10.1989, S. 1), zuletzt geändert durch die Entscheidung 94/113/EG der Kommission (ABl. L 53 vom 24.2.1994, S. 23)  //  1. Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV) zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (SR 916.401), insbesondere die Artikel 56 bis 58 (Embryotransfer)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 8. März 2002 (SR 916.443.11), insbesondere die Artikel 64a und 76 (Anerkennung als Ausfuhrbetrieb)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 15 der Richtlinie 89/556/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.2. a) Für Sendungen aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gilt die Gesundheitsbescheinigung gemäß Anhang C der Richtlinie 89/556/EWG mit folgenden Anpassungen:-In Feld 9 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz (3)" ersetzt;-es wird eine Fußnote 3 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Für Sendungen aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gilt die Gesundheitsbescheinigung gemäß Anhang C der Richtlinie 89/556/EWG mit folgenden Anpassungen:-In Feld 2 wird das Wort ,Entnahmemitgliedstaat" durch die Worte ,Entnahmeland: Schweiz" ersetzt;-in Feld 13 werden die Worte ,amtliche Tierarzt" durch ,Exportkontrolltierarzt" ersetzt;-in Feld 13 Buchstaben a) und b) werden die Worte ,der Richtlinie 89/556/EWG" durch die Worte ,des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer VI)" ersetzt.VII. RinderspermaA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 88/407/EWG des Rates vom 14.  Juni 1988 zur Festlegung der tierseuchen rechtlichen Anforderungen an den inner gemeinschaftlichen Handelsverkehr mit gefrorenem Samen von Rindern und an dessen Einfuhr (ABl. L 194 vom 22.7.1988, S. 10), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens.  //  1. Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV), zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (SR 916.401), insbesondere die Artikel 51 bis 55 (Künstliche Besamung)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 8. März 2002 (SR 916.443.11), insbesondere die Artikel 64a und 76 (Anerkennung als Ausfuhrbetriebe)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Hinsichtlich der Anwendung des Artikels 4 Absatz 2 der Richtlinie 88/407/EWG wird zur Kenntnis genommen, dass sich in allen schweizerischen Besamungs stationen ausschließlich Tiere befinden, die mit Negativbefund einem Serum neutralisationstest oder ELISA-Test unterzogen wurden.2. Die Informationen gemäß Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie 88/407/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.3. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 16 der Richtlinie 88/407/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.4. a) Für Sendungen aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gilt die Tiergesundheitsbescheinigung gemäß Anhang D der Richtlinie 88/407/EWG.b) Für Sendungen aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gilt die Gesundheitsbescheinigung gemäß Anhang D der Richtlinie 88/407/EWG mit folgenden Anpassungen:-Unter Punkt IV und in der Fußnote 2 werden die Bezugnahmen auf die Richtlinie 88/407/EWG durch die Worte ,des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer VII)" ersetzt.VIII. SchweinespermaA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 90/429/EWG des Rates vom 26.  Juni 1990 zur Festlegung der tierseuchen rechtlichen Anforderungen an den inner gemeinschaftlichen Handelsverkehr mit gefrorenem Samen von Schweinen und an dessen Einfuhr (ABl. L 224 vom 18.8.1990, S. 62), zuletzt geändert durch Entscheidung 2000/39/EG der Kommission vom 16.  Dezember 1999 zur Änderung von Anhang B der Richtlinie 90/429/EWG des Rates zur Festlegung der tierseuchenrechtlichen Anfor derungen an den innergemeinschaft lichen Handelsverkehr mit Samen von Schweinen und an dessen Einfuhr (ABl. L 13 vom 19.1.2000, S. 21.)  //  1. Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV), zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (SR 916.401), insbesondere die Artikel 51 bis 55 (Künstliche Besamung)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 8. März 2002 (SR 916.443.11), insbesondere die Artikel 64a und 76 (Anerkennung als Ausfuhrbetriebe)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Die Informationen gemäß Artikel 5 Absatz 2 der Richtlinie 90/429/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.2. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 16 der Richtlinie 90/429/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.3. a) Für Sendungen aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gilt die Tiergesundheitsbescheinigung gemäß Anhang D der Richtlinie 90/429/EWG mit folgenden Anpassungen:-in Feld 9 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz (3)" ersetzt;-es wird eine Fußnote 3 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Für Sendungen aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gilt die Gesundheitsbescheinigung gemäß Anhang D der Richtlinie 90/429/EWG mit folgenden Anpassungen:-In Feld 2 wird das Wort ,Entnahmemitgliedstaat" durch die Worte ,Entnahmeland: Schweiz" ersetzt;-in Feld 13 werden die Worte ,amtliche Tierarzt" durch ,Exportkontrolltierarzt" ersetzt;-in Feld 13 werden die Bezugnahmen auf die Richtlinie 90/429/EWG durch die Worte ,des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer VIII)" ersetzt;-in der Fußnote 2 werden nach der Bezugnahme auf die Richtlinie 90/429/EWG folgende Worte angefügt:,  , für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."IX. Andere TierartenA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 92/65/EWG des Rates vom 13. Juli 1992 über die tierseuchenrechtlichen Bedingungen für den Handel mit Tieren, Samen, Eizellen und Embryonen in der Gemeinschaft sowie für ihre Einfuhr in die Gemeinschaft, soweit sie diesbezüglich nicht den spezifischen Gemeinschaftsregelungen nach Anhang A Abschnitt I der Richtlinie 90/425/EWG unterliegen (ABl. L 268 vom 14.9.1992, S.  54), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1802/2002 der Kommission vom 10. Oktober 2002 zur Berichtigung der Verordnung (EG) Nr.  1282/2002 zur Änderung der Anhänge der Richtlinie 92/65/EWG des Rates über die tierseuchenrechtlichen Bedingungen für den Handel mit Tieren, Samen, Eizellen und Embryonen in der Gemeinschaft sowie für ihre Einfuhr in die Gemeinschaft, soweit sie diesbezüglich nicht den spezifischen Gemein schaftsregelungen nach Anhang A Abschnitt I der Richtlinie 90/425/EWG unterliegen (ABl. L 274 vom 11.10.2002, S. 21)  //  1. Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV), zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (SR 916.401), insbesondere die Artikel 51 bis 55 (Künstliche Besamung), 56 bis 58 (Embryotransfer)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 8. März 2002 (SR 916.443.11), insbesondere die Artikel 25 bis 30 (Einfuhr von Hunden, Katzen und anderen Tieren), 64 (Ausfuhrbedingungen), 64a und 76 (Anerkennung der Besamungs stationen und Embryoentnahmeeinheiten als Ausfuhrbetriebe)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Für die Zwecke dieses Anhangs regelt dieser Abschnitt den Handel mit lebenden Tieren, die nicht unter die Ziffern I bis V fallen, sowie den Handel mit Sperma, Eizellen und Embryonen dieser Tiere, soweit diese Erzeugnisse nicht unter die Ziffern VI bis VIII fallen.2. Die Europäische Gemeinschaft und die Schweiz verpflichten sich, dass der Handel mit den unter Nummer 1 genannten lebenden Tieren, ihrem Sperma, ihren Eizellen und Embryonen nicht aus anderen tierseuchenrechtlichen Gründen als denen, die sich aus der Anwendung dieses Anhangs und insbesondere im Zuge der etwaigen Schutzmaßnahmen gemäß Artikel 20 ergeben, verboten oder beschränkt wird.3. a) Für Sendungen von Huftieren anderer als der unter Ziffer I, II und III genannten Arten aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gilt die Gesundheitsbescheinigung gemäß Anhang E Teil 1 der Richtlinie 92/65/EWG mit folgenden Anpassungen:-in Feld 7 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz (11)" ersetzt;-unter Nummer 14.5 werden nach dem Wort ,Richtlinie" die Worte,  , für die Schweiz nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IX)" angefügt;-die Fußnote 8 erhält folgende Fassung: ,Auszufuellen, wenn ein Mitgliedstaat oder die Schweiz nach geltendem Gemeinschaftsrecht bzw. nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IX) zusätzliche Garantien verlangen kann"-es wird eine Fußnote 11 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Für Sendungen aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gilt die Gesundheitsbescheinigung gemäß Anhang E Teil 1 der Richtlinie 92/65/EWG mit folgenden Anpassungen:-in Feld 1 wird das Wort ,Herkunftsmitgliedstaat" durch die Worte ,Herkunftsland: Schweiz (11)" ersetzt;-in den Feldern 14, 17 und 18 werden die Worte ,amtlicher Tierarzt" und ,amtlicher/zugelassener Tierarzt" durch ,Exportkontrolltierarzt" ersetzt;-die Fußnote 8 erhält folgende Fassung: ,Auszufuellen, wenn ein Mitgliedstaat oder die Schweiz nach geltendem Gemeinschaftsrecht bzw. nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IX) zusätzliche Garantien verlangen kann"-es wird eine Fußnote 11 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."4. a) Für Sendungen von Hasentieren aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gilt die Gesundheitsbescheinigung gemäß Anhang E Teil 1 der Richtlinie 92/65/EWG, gegebenenfalls ergänzt durch den Bestätigungsvermerk gemäß Artikel 9 Absatz 2 Unterabsatz 2 der Richtlinie 92/65/EWG, mit folgenden Anpassungen:-in Feld 7 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz (11)" ersetzt.-unter Nummer 14.5 werden nach dem Wort ,Richtlinie" die Worte,  , für die Schweiz nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IX)" angefügt;-die Fußnote 8 erhält folgende Fassung: ,Auszufuellen, wenn ein Mitgliedstaat oder die Schweiz nach geltendem Gemeinschaftsrecht bzw. nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IX) zusätzliche Garantien verlangen kann";-es wird eine Fußnote 11 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Für Sendungen von Hasentieren aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gilt die Gesundheitsbescheinigung gemäß Anhang E Teil 1 der Richtlinie 92/65/EWG, gegebenenfalls ergänzt durch den Bestätigungsvermerk gemäß Artikel 9 Absatz 2 Unterabsatz 2 der Richtlinie 92/65/EWG, mit folgenden Anpassungen:-in Feld 7 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz (11)" ersetzt.-unter Nummer 14.5 werden nach dem Wort ,Richtlinie" die Worte,  , für die Schweiz nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IX)" angefügt;-die Fußnote 8 erhält folgende Fassung: ,Auszufuellen, wenn ein Mitgliedstaat oder die Schweiz nach geltendem Gemeinschaftsrecht bzw. nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IX) zusätzliche Garantien verlangen kann";-es wird eine Fußnote 11 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."Dieser Vermerk kann von den schweizerischen Behörden geändert werden, um den Anforderungen des Artikels 9 der Richtlinie 92/65/EWG insgesamt nachzukommen.5. Die Informationen gemäß Artikel 9 Absatz 2 Unterabsatz 4 der Richtlinie 92/65/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.6. a) Sendungen von Hunden und Katzen aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz unterliegen den Bestimmungen des Artikels 10 Absatz 2 der Richtlinie 92/65/EWG.b) Sendungen von Hunden und Katzen aus der Schweiz in die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, ausgenommen das Vereinigte Königreich, Irland und Schweden, unterliegen den Bestimmungen des Artikels 10 Absatz 2 der Richtlinie 92/65/EWG. Die schweizerischen Behörden können den Bestäti gungsvermerk gemäß Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe a) fünfter Gedankenstrich anpassen, um den Anforderungen des Artikels 10 Absatz 2 Buchstaben a) und b) und Absatz 3 Buchstabe b) der Richtlinie 92/65/EWG insgesamt nachzukommen.c) Sendungen von Hunden und Katzen aus der Schweiz in das Vereinigte Königreich, nach Irland und nach Schweden, unterliegen den Bestimmungen des Artikels 10 Absatz 3 der Richtlinie 92/65/EWG. Es gilt das Kenn zeichnungssystem gemäß der Entscheidung 94/274/EWG der Kommission. Die Bescheinigung gemäß der Entscheidung 94/273/EG der Kommission ist mit folgenden Anpassungen zu verwenden:-Das Wort ,Versandmitgliedstaat" wird durch die Worte ,Versandland: Schweiz (6)" ersetzt;-nach der Unterschrift werden die Worte ,des amtlichen Tierarztes" durch die Worte ,des Exportkontrolltierarztes" ersetzt;-es wird eine Fußnote 6 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."7. a) Für Sendungen von Sperma, Eizellen und Embryonen von Schafen und Ziegen aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gelten die Bescheinigungen gemäß der Entscheidung 95/388/EG mit folgenden Anpassungen:-Im Titel der Bescheinigungen werden nach dem Wort ,Handel" die Worte ,oder für den Handel mit der Schweiz (2)" eingefügt;-in Feld 9 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz" ersetzt;-es wird eine Fußnote 2 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Für Sendungen von Sperma, Eizellen und Embryonen von Schafen und Ziegen aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gelten die Bescheinigungen gemäß der Entscheidung 95/388/EG der Kommission mit folgenden Anpassungen:-Im Titel der Bescheinigungen werden nach dem Wort ,Handel" die Worte ,oder für den Handel mit der Schweiz (2)" eingefügt;-in Feld 2 werden die Worte ,Mitgliedstaat der Spermagewinnung" durch die Worte ,Land der Spermagewinnung: Schweiz" ersetzt;-in Feld 13 werden die Worte ,amtliche Tierarzt" durch ,Exportkontrolltierarzt" ersetzt;-in Feld 13 können die schweizerischen Behörden die genannten Anforderungen insgesamt übernehmen.-es wird eine Fußnote 2 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."-nach der Unterschrift werden die Worte ,des amtlichen Tierarztes" durch die Worte ,des Exportkontrolltierarztes" ersetzt;8. a) Für Sendungen von Equidensperma aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gilt die Bescheinigung gemäß der Entscheidung 95/307/EG der Kommission mit folgenden Anpassungen:-in Feld 9 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz (6)" ersetzt;-es wird eine Fußnote 6 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Für Sendungen von Equidensperma aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gelten die Bescheinigungen gemäß der Entscheidung 95/307/EG der Kommission mit folgenden Anpassungen:-in Feld 2 werden die Worte ,Mitgliedstaat der Spermagewinnung" durch die Worte ,Land der Spermagewinnung: Schweiz (6)" ersetzt;-in Feld 13 und nach der Unterschrift werden die Worte ,amtliche Tierarzt" und ,des amtlichen Tierarztes" durch die Worte ,Exportkontrolltierarzt" bzw. ,des Exportkontrolltierarztes" ersetzt;-unter Nummer 13.1.2 werden die Worte ,eines Mitgliedstaats" durch die Worte ,der Schweiz" ersetzt;-es wird eine Fußnote 6 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."9. a) Für Sendungen von Eizellen und Embryonen von Equiden aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gilt die Bescheinigung gemäß der Entscheidung 95/294/EG der Kommission mit folgenden Anpassungen:-in Feld 9 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz (5)" ersetzt;-es wird eine Fußnote 5 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Für Sendungen von Eizellen und Embryonen von Equiden aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gilt die Bescheinigung gemäß der Entscheidung 95/294/EG der Kommission mit folgenden Anpassungen:-In Feld 2 wird das Wort ,Entnahmemitgliedstaat" durch die Worte ,Entnahmeland: Schweiz (5)" ersetzt;-in Feld 13 werden die Worte ,amtliche Tierarzt" durch ,Exportkontrolltierarzt" ersetzt;-unter Nummer 13.1.2 werden die Worte ,eines Mitgliedstaats" durch die Worte ,der Schweiz" ersetzt;-es wird eine Fußnote 5 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."10. a) Für Sendungen von Eizellen und Embryonen von Schweinen aus der Europäischen Gemeinschaft in die Schweiz gilt die Bescheinigung gemäß der Entscheidung 95/483/EG der Kommission mit folgenden Anpassungen:-Im Titel der Bescheinigung werden nach dem Wort ,Handel" die Worte ,oder für den Handel mit der Schweiz (3)" eingefügt;-in Feld 9 wird das Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" durch die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz" ersetzt;-es wird eine Fußnote 3 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."b) Für Sendungen von Eizellen und Embryonen von Schweinen aus der Schweiz in die Europäische Gemeinschaft gilt die Bescheinigung gemäß der Entscheidung 95/483/EG der Kommission mit folgenden Anpassungen:-Im Titel der Bescheinigung werden nach dem Wort ,Handel" die Worte ,oder für den Handel mit der Schweiz (3)" eingefügt;-In Feld 2 wird das Wort ,Entnahmemitgliedstaat" durch die Worte ,Entnahmeland: Schweiz" ersetzt;-in Feld 13 werden die Worte ,amtliche Tierarzt" durch ,Exportkontrolltierarzt" ersetzt;-es wird eine Fußnote 3 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."-nach der Unterschrift werden die Worte ,des Tierarztes" durch die Worte ,des Exportkontrolltierarztes" ersetzt.11. Die Informationen gemäß Artikel 24 Absatz 2 der Richtlinie 92/65/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.12. Für den Handel mit den lebenden Tieren gemäß Nummer 1 zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz gelten mutatis mutandis die Bescheinigungen gemäß Anhang E Teile 2 und 3 der Richtlinie 92/65/EWG mit folgenden Anpassungen:Für die Bescheinigung in Teil 2 gilt Folgendes:-in Feld 1 werden vor dem Wort ,Herkunftsmitgliedstaat" die Worte ,Herkunftsland: Schweiz (8) oder" eingefügt;-in Feld 7 werden vor dem Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz oder" eingefügt;-bei der Ausstellung dieser Bescheinigung ersetzen die schweizerischen Behörden in den Feldern 16 und 17 die Worte ,des amtlichen/zugelassenen Tierarztes" durch ,des Exportkontrolltierarztes";-die Fußnote 5 erhält folgende Fassung: ,Auszufuellen, wenn ein Mitgliedstaat oder die Schweiz nach geltendem Gemeinschaftsrecht bzw. nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IX) zusätzliche Garantien verlangen kann";-es wird eine Fußnote 8 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."Für die Bescheinigung in Teil 3 gilt Folgendes:-in Feld 1 werden vor dem Wort ,Herkunftsmitgliedstaat" die Worte ,Herkunftsland: Schweiz (10) oder" eingefügt;-in Feld 7 werden vor dem Wort ,Bestimmungsmitgliedstaat" die Worte ,Bestimmungsland: Schweiz oder" eingefügt;-in Feld 14 werden nach dem Wort ,Tierarzt" die Worte,  ,  oder für die Schweiz, der Exportkontrolltierarzt," eingefügt;-bei der Ausstellung dieser Bescheinigung ersetzen die schweizerischen Behörden in den Feldern 17 und 18 die Worte ,des amtlichen/zugelassenen Tierarztes" durch ,des Exportkontrolltierarztes";-die Fußnote 7 erhält folgende Fassung: ,Auszufuellen, wenn ein Mitgliedstaat oder die Schweiz nach geltendem Gemeinschaftsrecht bzw. nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999 (Anhang 11 Anlage 2 Ziffer IX) zusätzliche Garantien verlangen kann";-es wird eine Fußnote 10 mit folgendem Wortlaut angefügt: ,Für die Schweiz nach AS 2002 2147 und dem Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz vom 21. Juni 1999."Anlage 3Einfuhr lebender Tiere und bestimmter tierischer Erzeugnisse aus DrittländernI. Europäische Gemeinschaft - RechtsvorschriftenA. Rinder, Schweine, Schafe und ZiegenRichtlinie 72/462/EWG des Rates vom 12. Dezember 1972 zur Regelung tierseuchenrechtlicher und gesundheitlicher Fragen bei der Einfuhr von Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen, von frischem Fleisch oder von Fleischerzeugnissen aus Drittländern (ABl. L 302 vom 31.12.1972, S. 28), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1452/2001 des Rates (ABl. L 198 vom 31.7.2001, S. 11)B. EquidenRichtlinie 90/426/EWG des Rates vom 26. Juni 1990 zur Regelung der tierseuchenrechtlichen Vorschriften für das Verbringen von Equiden und für ihre Einfuhr aus Drittländern (ABl. L 224 vom 18.8.1990, S. 42), zuletzt geändert durch die Entscheidung 2002/160/EG der Kommission (ABl. L 53 vom 23.3.2002, S. 37)C. Gefluegel und BruteierRichtlinie 90/539/EWG des Rates vom 15. Oktober 1990 über die tierseuchenrecht lichen Bedingungen für den innergemeinschaftlichen Handel mit Gefluegel und Bruteiern und für ihre Einfuhr aus Drittländern (ABl. L 303 vom 31.10.1990, S. 6), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2001/867/EG des Rates (ABl. L 323 vom 7.12.2001, S. 29).D. Tiere der AquakulturRichtlinie 91/67/EWG des Rates vom 28. Januar 1991 betreffend die tierseuchenrechtlichen Vorschriften für die Vermarktung von Tieren und anderen Erzeugnissen der Aquakultur (ABl. L 46 vom 19.2.1991, S. 1), zuletzt geändert durch die Richtlinie 98/45/EG des Rates (ABl. L 189 vom 3.7.1998, S. 12).E. MuschelnRichtlinie 91/492/EWG des Rates vom 15. Juli 1991 zur Festlegung von Hygienevorschriften für die Erzeugung und Vermarktung lebender Muscheln (ABl. L 268 vom 24.9.1991, S. 1), zuletzt geändert durch die Entscheidung 2002/226/EG der Kommission (ABl. L 75 vom 16.3.2002, S. 65)F. RinderembryonenRichtlinie 89/556/EWG des Rates vom 25. September 1989 über viehseuchenrecht liche Fragen beim innergemeinschaftlichen Handel mit Embryonen von Hausrindern und bei ihrer Einfuhr aus Drittländern (ABl. L 302 vom 19.10.1989, S. 1), zuletzt geändert durch die Entscheidung 94/113/EG der Kommission (ABl. L 53 vom 24.2.1994, S. 23).G. RinderspermaRichtlinie 88/407/EWG des Rates vom 14. Juni 1988 zur Festlegung der tier seuchenrechtlichen Anforderungen an den innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit gefrorenem Samen von Rindern und an dessen Einfuhr (ABl. L 194 vom 22.7.1988, S. 10), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und SchwedensH. SchweinespermaRichtlinie 90/429/EWG des Rates vom 26. Juni 1990 zur Festlegung der tier seuchenrechtlichen Anforderungen an den innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit gefrorenem Samen von Schweinen und an dessen Einfuhr (ABl. L 224 vom 18.8.1990, S. 62), zuletzt geändert durch die Entscheidung 2000/39/EG der Kommission (ABl. L 13 vom 19.1.2000, S. 21)I. Andere lebende Tiere im Sinne der SammelrichtlinieRichtlinie 92/65/EWG des Rates vom 13. Juli 1992 über die tierseuchenrechtlichen Bedingungen für den Handel mit Tieren, Samen, Eizellen und Embryonen in der Gemeinschaft sowie für ihr Einfuhr in die Gemeinschaft, soweit sie diesbezüglich nicht den spezifischen Gemeinschaftsregelungen nach Anhang A Kapitel I der Richtlinie 90/425/EWG unterliegen (ABl. Nr. L 268 vom 14.9.1992, S. 54), zuletzt geändert durch die Verordnung 1802/2002/EG der Kommission (ABl. Nr. L 274 vom 11.10.2002, S. 21).II. Schweiz - RechtsvorschriftenVerordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 16. Oktober 2002 (SR 916.443.11).III. DurchführungsvorschriftenIm Allgemeinen wendet das Bundesamt für Veterinärwesen die unter Ziffer I dieser Anlage aufgelisteten Rechtsvorschriften an. Es kann jedoch strenge re Maßnahmen festlegen und zusätzliche Garantien verlangen. In diesem Falle und unbescha det der Tatsache, dass diese Maßnahmen unverzüglich durchgeführt werden können, tritt der Gemischte Veterinärausschuss zusammen, um über geeignete Maßnahmen zur Klärung der Lage zu beraten. Sofern das Bundesamt für Veterinärwesen weniger strenge Maßnahmen durchzuführen beabsichtigt, unterrichtet es die zuständigen Kommissionsdienststellen entsprechend. In diesem Falle tritt der Gemischte Veterinärausschuss zusammen, um über geeignete Maßnahmen zur Klärung der Lage zu beraten. Die schweizerischen Behörden führen die geplanten Maßnahmen nicht durch, solange die Lage nicht geklärt ist.Anlage 4Tierzucht, einschliesslich Einfuhr von Zuchtmaterial aus DrittländernI. Europäische Gemeinschaft - RechtsvorschriftenA. RinderRichtlinie 77/504/EWG des Rates vom 25. Juli 1977 über reinrassige Zuchtrinder (ABl. Nr. L 206 vom 12.8.1977, S. 8), zuletzt geändert durch die Richtlinie 94/28/EG des Rates (ABl. L 178 vom 12.7.1994, S. 66)B. SchweineRichtlinie 88/661/EWG vom 19. Dezember 1988 über die tierzüchterischen Normen für Zuchtschweine (ABl. L 382 vom 31.12.1988, S. 36), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und SchwedensC. Schafe und ZiegenRichtlinie 89/361/EWG des Rates vom 30. Mai 1989 über reinrassige Zuchtschafe und -ziegen (ABl. L 153 vom 6.6.1989, S. 30)D. Equidena) Richtlinie 90/427/EWG des Rates vom 26. Juni 1990 zur Festlegung der tierzüchterischen und genealogischen Vorschriften für den innergemein schaftlichen Handel mit Equiden (ABl. L 224 vom 18.8.1990, S. 55)b) Richtlinie 90/428/EWG des Rates vom 26. Juni 1990 über den Handel mit Sportpferden und zur Festlegung der Bedingungen für die Teilnahme an pferdesportlichen Veranstaltungen (ABl. L 224 vom 18.8.1990, S. 60)E. Reinrassige ZuchttiereRichtlinie 91/174/EWG des Rates vom 25. März 1991 über züchterische und genealogische Bedingungen für die Vermarktung reinrassiger Tiere und zur Änderung der Richtlinien 77/504/EWG und 90/425/EWG (ABl. L 85 vom 5.4.1991, S. 37)F. Einfuhr aus DrittländernRichtlinie 94/28/EG des Rates vom 23. Juni 1994 über die grundsätzlichen tierzüchterischen und genealogischen Bedingungen für die Einfuhr von Tieren, Sperma, Eizellen und Embryonen aus Drittländern und zur Änderung der Richtlinie 77/504/EWG über reinrassige Zuchtrinder (ABl. L 178 vom 12.7.1994, S. 66)II. Schweiz - RechtsvorschriftenVerordnung vom 7. Dezember 1998 über die Tierzucht, zuletzt geändert am 18. Oktober 2000 (SR 916.310). Auf der Grundlage der von den schweizerischen Behörden erlassenen Vorschriften werden die Bestimmungen dieser Anlage so bald wie möglich überprüft.III. ÜbergangsbestimmungenUnbeschadet der in den Anlagen 5 und 6 aufgeführten Vorschriften für Tierzuchtkontrollen verpflichten sich die schweizerischen Behörden, dafür Sorge zu tragen, dass bei der Versendung von Tieren, Sperma, Eizellen und Embryonen die einschlägigen Bestimmungen der Richtlinie 94/28/EG des Rates eingehalten werden.Bei Handelskonflikten wird auf Antrag einer der beiden Parteien der Gemischte Veterinärausschuss befasst.Anlage 5Kontrollen und KontrollgebührenKAPITEL IHandel zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der SchweizI. ANIMO-SystemIn Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Veterinärwesen beteiligt die Kommission die Schweiz am informatisierten Netz ANIMO. Der Gemischte Veterinärausschuss legt erforderlichenfalls Übergangsbestimmungen fest.II. Handelsvorschriften für EquidenDie Kontrollen im Handel zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz unterliegen den Vorschriften der Richtlinie 90/425/EWG des Rates vom 26.  Juni 1990 zur Regelung der veterinärrechtlichen und tierzüchterischen Kontrollen im innergemeinschaftlichen Handel mit lebenden Tieren und Erzeugnissen im Hinblick auf den Binnenmarkt (ABl. L 224 vom 18.8.1990, S. 29), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2002/33/EWG des Rates (ABl. L 315 vom 19.11.2002, S. 14).Die Durchführung der Bestimmungen der Artikel 9 und 22 fällt in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.III. Handelsvorschriften für Tiere, die zum Grenzweidegang bestimmt sind1. Der amtliche Tierarzt des Versandlandes-informiert den amtlichen Tierarzt des Bestimmungslandes 48 Stunden im Voraus über die geplante Versendung der Tiere;-untersucht die vorschriftsgemäß gekennzeichneten Tiere innerhalb von 48 Stunden vor ihrer Verbringung auf das Grenzweideland;-stellt eine Veterinärbescheinigung aus, deren Muster vom Gemischten Veterinärausschuss festzulegen ist.2. Der amtliche Tierarzt des Bestimmungslandes prüft unmittelbar nach der Ankunft der Tiere im Bestimmungsland, ob sie die Anforderungen dieses Anhangs erfuellen.3. Die Tiere stehen während der gesamten Weidezeit unter zollamtlicher Kontrolle.4. Der Tierhalter erklärt schriftlich,a) dass er ebenso wie jeder andere Tierhalter in der Gemeinschaft/Schweiz alle Maßnahmen, die in Anwendung der Vorschriften dieses Anhangs getroffen werden, sowie alle anderen auf lokaler Ebene eingeführten Maßnahmen anerkennt und berücksichtigt;b) dass er die in Anwendung dieses Anhangs anfallenden Kontrollkosten übernimmt;c) dass er die von den amtlichen Stellen des Versandlandes oder des Bestimmungslandes vorgeschriebenen zollamtlichen oder tierärztlichen Kontrollen in jeder erdenklichen Weise unterstützt.5. Die Weidehaltung ist auf einen 10 km breiten Grenzstreifen zu beschränken, der diesseits und jenseits der Grenze zwischen der Gemeinschaft und der Schweiz in gerechtfertigten Sonderfällen auch breiter sein kann.6. Bei Auftreten von Tierseuchen sind in Einvernehmen zwischen den zuständigen Veterinärbehörden geeignete Maßnahmen zu treffen.Die Frage etwaiger Kosten wird von den genannten Behörden geprüft; erforderlichenfalls wird der Gemischte Veterinärausschuss befasst.IV. SondervorschriftenA. Bei Tieren, die für den Baseler Schlachthof bestimmt sind, wird an einem der Orte des Eingangs in das Zollgebiet der Schweiz lediglich eine Dokumenten prüfung vorgenommen. Diese Regelung gilt nur für Tiere aus dem Departe ment Haut-Rhin oder aus den Landkreisen Lörrach, Waldshut, Breisgau-Hochschwarzwald und aus der Stadt Freiburg i.  Br. Sie kann auf andere Schlachthöfe im Grenzgebiet zwischen der Gemeinschaft und der Schweiz ausgedehnt werden.B. Bei Tieren, die für das Zollausschlussgebiet von Livigno bestimmt sind, wird lediglich in Ponte Gallo eine Dokumentenprüfung vorgenommen. Diese Regelung gilt nur für Tiere aus dem Kanton Graubünden. Sie kann auf andere Zollgrenzgebiete zwischen der Gemeinschaft und der Schweiz ausgedehnt werden.C. Bei Tieren, die für den Kanton Graubünden bestimmt sind, wird lediglich in La Drossa eine Dokumentenprüfung vorgenommen. Diese Regelung gilt nur für Tiere aus dem Zollausschlussgebiet von Livigno. Sie kann auf andere Grenzgebiete zwischen der Gemeinschaft und der Schweiz ausgedehnt werden.D. Bei lebenden Tieren, die an einem Ort im Hoheitsgebiet der Gemeinschaft direkt oder indirekt auf einen Zug verladen werden, um nach Durchfuhr durch das Hoheitsgebiet der Schweiz an einem anderen Ort im Hoheitsgebiet der Gemeinschaft entladen zu werden, sind die schweizerischen Behörden ledig lich im Voraus zu informieren. Diese Regelung gilt nur für Züge, deren Zusammenstellung während des Transports nicht geändert wird.V. Vorschriften für Tiere bei Durchfuhr durch das Hoheitsgebiet der Gemeinschaft oder der SchweizA. Bei lebenden Tieren aus der Gemeinschaft, die durch das Hoheitsgebiet der Schweiz durchzuführen sind, nehmen die schweizerischen Behörden lediglich eine Dokumentenprüfung vor. Sie können in Verdachtsfällen andere erforderliche Kontrollen durchführen.B. Bei lebenden Tieren aus der Schweiz, die durch das Hoheitsgebiet der Gemeinschaft durchzuführen sind, nehmen die Gemeinschaftsbehörden lediglich eine Dokumentenprüfung vor. Sie können in Verdachtsfällen andere erforderliche Kontrollen durchführen. Die schweizerischen Behörden gewähr leisten, dass diese Tiere von einer von den Behörden des ersten Bestimmungs drittlands ausgestellten Rückübernahmebescheinigung begleitet sind.VI. Allgemeine VorschriftenDie folgenden Bestimmungen gelten für die Fälle, die nicht unter die Abschnitte II bis V fallen.A. Bei lebenden Tieren aus der Gemeinschaft oder aus der Schweiz, die zur Einfuhr bestimmt sind, werden folgende Kontrollen durchgeführt:-Dokumentenprüfungen.B. Bei lebenden Tieren aus Ländern, die nicht unter diesen Anhang, sondern unter die Kontrollregelung der Richtlinie 91/496/EWG, zuletzt geändert durch die Richtlinie 96/43/EG des Rates (ABl. L 162 vom 1.7.1996, S. 1), fallen, werden folgende Kontrollen durchgeführt:-Dokumentenprüfungen.VII. Grenzübergangsstellen - Handel zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der SchweizA. Für die GemeinschaftGrenze zu Deutschland-- Konstanz Straße  //  Straße-- Weil am Rhein/Mannheim  //  Bahn/StraßeGrenze zu Frankreich-- Saint Julien/Bardonnex  //  Straße-- Ferney-Voltaire/Genf  //  Flughafen-- Saint-Louis/Basel  //  Straße/FlughafenGrenze zu Italien-- Campocologno  //  Bahn-- Chiasso  //  Straße/Bahn-- Grand San Bernardo-Pollein  //  StraßeGrenze zu Österreich-- Feldkirch-Tisis  //  Straße-- Hoechst  //  Straße-- Feldkirch-Buchs  //  BahnB. Für die Schweiz&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;KAPITEL IEinfuhr aus DrittländernI. RechtsvorschriftenDie Kontrollen bei der Einfuhr aus Drittländern unterliegen den Vorschriften der Richtlinie 91/496/EWG des Rates vom 15. Juli 1991 zur Festlegung von Grundregeln für die Veterinärkontrollen von aus Drittländern in die Gemeinschaft eingeführten Tieren und zur Änderung der Richtlinien 89/662/EWG, 90/425/EWG und 90/675/EWG (ABl. L 268 vom 24.4.1991, S. 56), zuletzt geändert durch die Richtlinie 96/43/EG des Rates (ABl. L 162 vom 1.7.1996, S. 1)II. DurchführungsvorschriftenA. Für die Zwecke der Anwendung des Artikels 6 der Richtlinie 91/496/EWG sind folgende Grenzkontrollstellen zuständig: Flughafen Basel-Mülhausen, Flughafen Genf und Flughafen Zürich. Spätere Änderungen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.B. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 19 der Richtlinie 91/496/EWG und des Artikels 57 des Tierseuchengesetzes fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.KAPITEL IBesondere Vorschriften-Für Frankreich werden die Fälle Ferney-Voltaire/Flughafen Genf und St.  Louis/Flughafen Basel im Gemischten Veterinärausschuss beraten.-Für die Schweiz werden die Fälle Flughafen Genf/Cointrin und Flughafen Basel/Mülhausen im Gemischten Veterinärausschuss beraten.I. Gegenseitige UnterstützungA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizRichtlinie 89/608/EWG des Rates vom 21.  November 1989 betreffend die gegenseitige Unterstützung der Verwaltungsbehörden der Mitgliedstaaten und die Zusammenarbeit dieser Behörden mit der Kommission, um die ordnungsgemäße Anwendung der tierärzt lichen und tierzuchtrechtlichen Vorschriften zu gewährleisten (ABl. L 351 vom 2.12.1989, S.  34)  //  Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, zuletzt geändert am 15. Dezember 2000 (SR 916.40), insbesondere Artikel 57B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGENDie Anwendung der Artikel 10, 11 und 16 der Richtlinie 89/608/EWG fällt in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.II. Kennzeichnung von TierenA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  Schweiz1. Richtlinie 92/102/EWG des Rates vom 27.  November 1992 über die Kennzeichnung und Registrierung von Tieren (ABl. L 355 vom 5.12.1992, S. 32), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens2. Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Juli 2000 zur Einführung eines Systems zur Kennzeichnung und Regi strierung von Rindern und über die Etikettierung von Rindfleisch und Rind fleischerzeugnissen sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 820/97 des Rates (ABl. L 204 vom 11.8.2000, S. 1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1825/2000 der Kommission vom 25. August 2000 mit Durchführungsvor schriften zur Verordnung (EG) Nr. 1760/2000 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Etikettie rung von Rindfleisch und Rindfleisch erzeugnissen (ABl. L 216 vom 26.8.2000, S. 8)  //  1. Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27.  Juni 1995, zuletzt geändert am 17.  Oktober 2001 (SR 916.401), insbesondere die Artikel 7 bis 22 (Registrierung und Kennzeichnung)2. Verordnung vom 18. August 1999 über die Tierverkehr-Datenbank, zuletzt geändert am 20. November 2002 (SR 916.404)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Die Anwendung des Artikels 3 Absatz 2, des Artikels 4 Absatz 1 Buchstabe a) Unterabsatz 5 und Absatz 2 der Richtlinie 92/102/EWG fällt in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.2. Das für die Verbringung von Schweinen, Schafen und Ziegen innerhalb der Schweiz ausschlaggebende Datum gemäß Artikel 5 Absatz 3 ist der 1. Juli 1999.3. Die Koordinierung der etwaigen Einführung einer elektronischen Kennzeichnungsvorrichtung im Sinne des Artikels 10 der Richtlinie 92/102/EWG fällt in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.III. SHIFT-SystemA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  SchweizEntscheidung 92/438/EWG des Rates vom 13. Juli 1992 über die Informatisierung der veterinärmedizinischen Verfahren bei der Einfuhr (SHIFT-Projekt), zur Änderung der Richtlinien 90/675/EWG, 91/496/EWG und 91/628/EWG sowie der Entscheidung 90/424/EWG und zur Aufhebung der Entscheidung 88/192/EWG (ABl. L 243 vom 25.8.1992, S. 27), zuletzt geändert durch die Akte über den Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens  //  Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27. Juni 1995, zuletzt geändert am 17. Oktober 2001 (SR 916.401).B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGENIn Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Veterinärwesen beteiligt die Kommission die Schweiz, wie in der Entscheidung 92/438/EWG des Rates vorgesehen, am SHIFT-System.IV. TierschutzA. RECHTSVORSCHRIFTENEuropäische Gemeinschaft  //  Schweiz1. Richtlinie 91/628/EWG des Rates vom 19.  November 1991 über den Schutz von Tieren beim Transport und zur Änderung der Richtlinien 90/425/EWG und 91/496/EWG (ABl. L 340 vom 11.12.1991, S. 17), zuletzt geändert durch die Richtlinie 95/29/EG des Rates (ABl. L 148 vom 30.6.1995, S. 52)2. Verordnung (EG) Nr. 1255/97 des Rates vom 25. Juni 1997 zur Festlegung gemein schaftlicher Kriterien für Aufenthaltsorte und zur Anpassung des im Anhang der Richtlinie 91/628/EWG vorgesehenen Transportplans (ABl. L 174 vom 2.7.1997, S. 1)  //  1. Tierschutzverordnung vom 27. Mai 1981, zuletzt geändert am 27. Juni 2001 (SR 455.1)2. Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 16. Oktober 2002 (SR 916.443.11)B. BESONDERE DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN1. Die schweizerischen Behörden verpflichten sich, die Vorschriften der Richtlinie 91/628/EWG auf den Handel zwischen der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft und auf die Einfuhr aus Drittländern anzuwenden.2. Die Informationen gemäß Artikel 8 Absatz 4 der Richtlinie 91/628/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.3. Insbesondere auf der Grundlage des Artikels 10 der Richtlinie 91/628/EWG und des Artikels 65 der Verordnung vom 20. April 1988 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten (EDAV), zuletzt geändert am 16. Oktober 2002 (SR 916.443.11), fallen die Kontrollen vor Ort in den Zuständigkeitsbereich des Gemischten Veterinärausschusses.4. Die Informationen gemäß Artikel 18 Absatz 3 Unterabsatz 2 der Richtlinie 91/628/EWG werden dem Gemischten Veterinärausschuss mitgeteilt.V. Sperma, Eizellen und EmbryonenDie Bestimmungen des Kapitels 1 Abschnitt IV und des Kapitels 2 dieser Anlage gelten mutatis mutandis.VI. GebührenA. Für die Kontrolle von lebenden Tieren aus Ländern, die nicht unter diesen Anhang fallen, verpflichten sich die schweizerischen Behörden, zumindest die in Anhang C Kapitel 2 der Richtlinie 96/43/EG vorgesehenen Gebühren zu erheben.B. Für lebende Tiere aus der Gemeinschaft oder aus der Schweiz, die zur Einfuhr in die Gemeinschaft oder die Schweiz bestimmt sind, werden folgende Gebühren erhoben:2,5 EUR/t, jedoch mindestens 15 EUR und höchstens 175 EUR je Partie.C. Keine Gebühren werden erhoben für-Schlachttiere, die für den Baseler Schlachthof bestimmt sind,-Tiere, die für das Zollausschlussgebiet von Livigno bestimmt sind,-Tiere, die für den Kanton Graubünden bestimmt sind,-lebende Tiere, die an einem Ort im Hoheitsgebiet der Gemeinschaft direkt oder indirekt auf einen Zug verladen und an einem anderen Ort im Hoheitsgebiet der Gemeinschaft entladen werden,-lebende Tiere aus der Gemeinschaft, die durch das Hoheitsgebiet der Schweiz durchgeführt werden,-lebende Tiere aus der Schweiz, die durch das Gebiet der Gemeinschaft durchgeführt werden,-Equiden.D. Für Tiere, die zum Grenzweidegang bestimmt sind, werden folgende Gebühren erhoben:1 EUR/Tier für das Versandland und 1 EUR/Tier für das Bestimmungsland, jedoch jeweils mindestens 10 EUR und höchstens 100 EUR je Partie.E. Zum Zwecke dieses Kapitels wird eine ,Partie" als eine Menge von Tieren gleichen Typs definiert, für die ein und dieselbe Veterinärbescheinigung gilt, die mit ein und demselben Transportmittel befördert wurde, von ein und demselben Versender verschickt wurde, aus ein und demselben Ausfuhrland bzw. Ausfuhrgebiet stammt und ein und dieselbe Bestimmung hat.Anlage 6Tierische ErzeugnisseKAPITEL ISektoren, in denen die Gleichwertigkeit der Rechtsvorschriften beiderseitig anerkannt wird&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;KAPITEL IINicht unter Kapitel 1 fallende SektorenI. Gemeinschaftsausfuhren in die SchweizDiese Ausfuhren unterliegen den Vorschriften für den innergemeinschaftlichen Handel. Die zuständigen Behörden bescheinigen jedoch in jedem Fall, dass die Ausfuhrbedingungen erfuellt sind. Diese Bescheinigung liegt der Ausfuhrsendung bei.Erforderlichenfalls werden die Bescheinigungsmuster im Gemischten Veterinärausschuss geprüft.II. Schweizer Ausfuhren in die GemeinschaftDiese Ausfuhren erfolgen nach den einschlägigen Gemeinschaftsvorschriften. Die entsprechenden Bescheinigungsmuster werden im Gemischten Veterinärausschuss geprüft.Bis zur Festlegung dieser Muster gelten die derzeit erforderlichen Bescheinigungen.KAPITEL IIIÜbergang eines Sektors von Kapitel II zu Kapitel ISobald die Schweiz Vorschriften erlassen hat, die nach Auffassung der Schweiz den Gemeinschaftsvorschriften gleichwertig sind, wird die Frage des Übergangs von Kapitel II zu Kapitel I vom Gemischten Veterinärausschuss geprüft. Kapitel I dieser Anlage wird umgehend geändert, um den Ergebnissen dieser Prüfung Rechnung zu tragen.Anlage 11VerbindungsstellenFür die Europäische GemeinschaftDer DirektorLebensmittelsicherheit, Pflanzenschutz, Tiergesundheit und Tierschutz, internationale FragenGeneraldirektion ,Gesundheit und Verbraucherschutz" (GD SANCO)Europäische KommissionRue Froissart, 101B-1049 BrüsselBelgienAndere wichtige KontaktstellenDer DirektorLebensmittel- und VeterinäramtGrangeIrlandDer ReferatsleiterInternationale Lebensmittel-, Veterinär- und PflanzenschutzfragenGeneraldirektion ,Gesundheit und Verbraucherschutz" (GD SANCO)Europäische KommissionRue Froissart, 101B-1049 BrüsselBelgienFür die SchweizBundesamt für VeterinärwesenCH-3003 BernSchweizTelefon: 41 (0) 31 323 85 01/02Fax: 41 (0) 31 324 82 56Andere wichtige KontaktstellenBundesamt für GesundheitLebensmittelsicherheitCH-3003 BernSchweizTelefon: 41 (0) 31 322 95 55Fax: 41 (0) 31 322 95 74Zentrale des Überwachungs- und Beratungsdienstes für die MilchwirtschaftSchwarzenburgstraße 161CH-3097 Liebefeld-BernSchweizTelefon: 41 (0) 31 323 81 03Fax: 41 (0) 31 323 82 27"