CELEX: 51971PC0093
Language: de
Date: 1971-02-02
Title: Vorschlag einer VERORDNUNG DES RATES über die Festlegung von Höchstgehalten an unerwünschten Stoffen und Erzeugnissen in Futtermitteln#Vorschlag einer VERORDNUNG DES RATES über den Verkehr mit Futtermitteln (von der Kommission den Hat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (71) 93
Vol. 1971/0015
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                KOM(71)93 endg.
                                                 Brüssel , den 2 . Februar 1971
                                                                       *
                                  Vorschlag einer
                                VERORDNUNG DES RATES
                  über die Festlegung von Höchstgehalten an uner­
                  wünschten Stoffen und Erzeugnissen in Futtermitteln
                                  Vorschlag einer
                                VERORDNUNG BIS P " T'
                          über den Verkehr mit Futtermitteln
                       (von der Kommission den Hat vorgelegt )
    K0M(71 ) 93 endg,
 ---pagebreak--- Anhorung der Ilegierungen
Die Regierungssachverständigen sind innerhalb der Arbeitsgruppe "Puttermittelrech-'
und seiner Saohverständigenausschüsse im Laufe der unten stehenden Sitzungen ange­
hört worden :
17 . November 1964
16 . - 18 . Marz 1965
8 . –10 . September 1965-
3 . – S. November 1965
14 . - 15 « Dezember 1965          .                                        "
16 . - 13 . Februar 1956
26 . - 27 . April 1966
7 . - 9 « September 1966
14 . - 16 . Dezember 1966
9 . - 10 . Februar' '196 ?
5.-7 . April 1967
29 . Mai - 2 . Juni 1967
7.-8 . September 1967
25 . - 27 , Oktober 1967
18 . - 20 . Dezember 1967
30 . Januar - 1 . Februar 1968
6 . – 7 * l'Iarz 1968
23 . - 24 . April 1968
14 . - 16 . Mai 1968
9 . – 11 . September 1968                                ' • n   •
15 . – 16 . Oktober i960
12 . - 14 . November 1968
17 » – 19 » Dezember i960.   ,
19 . - 21 . Februar 1969
18 . - 20 . Marz 1969
14 . -* 15 . April 1969
13 . - 14 . Mai 1969
1 . - 2 . Juli I969
15 . - 17 « Oktober 1969
12 . - 14 . November I969                                      :
20 . - 21 . Januar 1970
Anhörung der Be?.'"tP5 - und Verbraucherorganis atj onen
Die im Rahmen der Europäischen Gemeinschaften zusamengeschloe^enen Berufs - und
Verbraucherorganisationen haben Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme zu
 ---pagebreak---                                                - 2 -
       den Vorschlägen erhalten . Dia Anhörung hat zu einer Reihe von Änderungen geführt .
III . Begründung
       1 . Der Einsatz guter und geeigneter Futtermittel gehört zu den wichtigsten Vorbe­
            dingungen für eine erfolgreiche tierische Erzeugung .
            Durch den Vorschlag einer Richtlinie über Zusatzstoffe in der Tierernährung ( l )
            sowie einer Richtlinie über die Einführung gemeinschaftlicher Probenahmeverfahren
            und Analysemethoden für de amtliche Untersuchung von Futtermitteln bat die
            Kommission bereits vor längerer Zeit erste Schritte zur Recht sangleichung auf dem
            Gebiet des Futtermit Lelreclits getan .
            Dieses Werk soll nun durch die Vorschläge einer Verordnung über die zulässigen
            Gehalte an unerwünschten Stoffen und Erzeugnissen in Futtermitteln sowie einer
            Verordnung über den Verkehr mit Futtermitteln vollendet werden .
            Die Richtlinie betreffend Probenahmeverfahren und Analysemethoden ( 2 ) ist bereits
            angenommen , hinsichtlich der Richtlinie betreffend Zusatzstoffe sind noch in-
            stitutionalle Fragen zu klären , insbesondere hinsichtlich der Recht sgr-undlage
            ( Artikel 43 oder 100 ) and der Einschaltung 6inea Stündigan Futtermittelaus-
            schusses , der ebenf?„lis inzwischen eingesetzt worden ist ( 3 )^
      2 . Die vorgenannten Meinungsverschiedenheiten konnten auch bei den Vorbereitungen
            der beiden nunmehr zur Vorlage gelangenden Verordnungen nicht ausgeräumt werden .
            Sie werden daher bei den Diskussionen mit den Regierungssachverständigen für
            alle Vorschläge in gleicaer Weise gelöst werden müssen .
            Für die Kommission besteht in diesem Zusammenhang kein Anlaß , von ihrer bisherige :.
            Hs,itung abzuweichen , wonach es sich beim Futtermittelrecht um Maßnahmen zur Stei­
            gerung der Produktion handelt , deren Regelung auf der Rechtsgrundlage des Artikel .-.
            43 des Vertrags zu erfolgen hat . Bei der Verordnung über den Verkehr mit Futter­
            mitteln muß allerdings auoh Artikel 235 des Vertrages herangezogen werden , weil
            einige Bestandteile von Futtermitteln nicht in Anhang II des Vertrags aufgeführt
            sind .           .
      ( 1 ) ABl . Fr . 254/ 67 , S. 55
      ( 2) ABl . Nr . L 17v> vom 3 > 3 . 1970s .2
      (. 3 ) AB1 . Nr . L 170 vom 3.8.Ü970SJL
 ---pagebreak---                                    - 3 -
  Die Kommission ist darüber hinaus der Auffassung , daß      etwaige
  ••
 Änderungen der Anlagen zu den Verordnungen den Charakter technischer ,
  fachwissenschaftlicher ~Darchführungsmaßnahmen . haben und daß. es
  eines schnell funktionierenden Verfahrens bedarf , um diese auf dem
  jeweiligen Stand der. wissenschaftlichen und technischen Erfahrungen
  zu halten . Sie befindet sich hierbei in Ubereinstimmung mit der
 Auffassung des Europäischen Parlaments , das dies bereits in seiner
 Sitzung vom 20 . November 1968 im Zusammenhang mit der Richtlinie
 über Zusatzstoffe in der Tierernährung ( 4 ) gefordert hat .
 Bei der Ausarbeitung dieser . Vorschläge im engen Zusammenwirken mit
 den Regierungssachverständigen sprach sich die Mehrzahl der Regierungs­
 vertreter gegen die Rechtsform der Verordnung aus . Dabei wurde gelxend
 gemacht , daß' die bisher gewählte Form der Richtlinie den . Mitgliedstaaten
 einen größeren Spielraum in der Anwendung gebe .
 Die Kommission hat für die vorliegenden Vorschläge die Form der Verordnun.
 vorgezogen . Es handelt sich in der Tat um Vorschriften , die präzise
und mit Zahlenwerten versehene Normen enthalten , welche keine verschieden*
Auslegungen ermöglichen und für welche die Verordnung somit geeigneter
 erscheint . Die Erfahrung hat im übrigen gezeigt , jlaß - • di «? M:',tgliedstaaten
bei der Anpassung ihres nationalen Rechts an verschiedene Richtlinien
 oft beachtliche Schwierigkeiten gehabt, haben, tun die Gemeinschafts­
bestimmungen ordnungsmäßig: zu übernehmen , und daß sie auch oft nicht
                                                                         ч
in der Lage gewesen sind , die vorgeschriebenen Fristen zur Umsetzung
jinfolge der schwerfälligen Gesetzgebungsverfahren einzuhalten .. Die
Verordnungen werden diese Nachteile vermeiden .                            ,    -
Aus diesem Grunde hat auch der Vertreter der Kommisnion , Herr Vizepräsidei
Mansholt , am 2&. November 1968 dem Wunsche des Europäischen Parlaments
 zugestimmt , daß ■ die Kommission künftig für alle auf Artikel 43 des
Vertrags zu stützenden Vorschläge an den Rat , die gleichzeitig eine
Harmonisierung zum Gegenstand haben, möglichst die Form der Verordnung
wählen werde . Hinzu kommt , daß auch die angehörten Berufs-und
Verbraucherorganisationen einer solchen Konzeption zugestimmt haben .
 ( 4) Dok . Nr . 1779/63 ( Ass 997)
 ---pagebreak--- Was den sachlichen Inhalt der Verordnur.gsvorschläge an.^eht , so konnte hinsichtlich
der Verordnung über die zulässigen Oohalte an unerwünschten Stoffen und Erzeugnis sen
in Futtermitteln eine weitgehende Einigung mit den Piegierungssachverständigen und dei
auf Gemeinschaftsebene zusammengeschlossenen Berufs- und Verbraucherorganisationen
erzielt worden .
Dieses Sachgebiet sollte ursprünglich zusammen mit den Zusatzstoffen geregelt werden,
weil es sich bei beiden St offgruppen um Bestandteile handelt , die jeweils' nur einen
sehr geringen Anteil im Futtermittel ausmachen , der sich zumeist nur in Millionsteln
ausdrückt . Außerdem gehen die Sachgebiete bei bestimmten Stoffen da ineinander über ,
wo e3 an einer einheitlichen Auffassung darüber fehlt , ob die Stoffe in Kleinsldboen
nicht doch auch einen gewissen Vorteil für die. Ticrernährung darstellen können , wie f
z,B . bei fünfwertigem Arsen , bei Fluor und bei Selen .
Schließlich wurde einer klaren Trennung der Vorzug gegeben , wobei stets die Möglich­
keit gegeben ist , einen Stoff oder ein Erzeugnis von der einen Gemeinschaftsregelung
in die andere zu übernehmen , wenn sich dies nach dem Stand der wissenschaftlichen
Erkenntnis als notwendig erweist .
Die Verordnung geht davon aus , daß eine Reihe von traditionellen Ausgangserzeugnissen
für Futtermittel , wie z.B. Baumwollsaatkuchen , Kakaokuchen , Getreide und Erdnuß-
kuchen auf Grund eines natürlichen Vorkommens Stoffe oder Erzeugnisse , wie z,B ,
Freies Gossypol , Theobromin , Schwarzbesatz oder Aflatoxin , enthalten .
Diese Stoffe od.er Erzeugnisse können so schädlich sein , daß ihr Vorhandensein in
Futtermitteln mit allen Mitteln ausgeschlossen werden muß . Dies gilt für alle Fälle ,
in denen die Verordnung sogenannte Nulltoleranzen vorsieht . Auch hier handelt es sich
um Toleranzen , denn auch der Nullwert findet seine Grenze an dar unteren Empfind-
lichkeitsgrenze exakt arbeitender Analysemethoden . Bei anderen Stoffen und Erzeug­
nissen kann dagegen das Vorhandensein kleinster Anteile ohne Schaden für Tier und
Uensch geduldet werden . Hierbei gilt es , strengste Maßstäbe anzulegen , um die Belangs
der öffentlichen Gesundheit zu wahren .
 ---pagebreak--- Der Vorsohlag der Kommission geht davon aus , daß nur die in der Anlage der
Verordnung aufgeführten unerwünschten Stoffe und Erzeugnisse unter den . für
sie genannten Voraussetzungen im ursprünglichen Zustand in Futtermitteln ent­
halten sein dürfen und vorausgesetzt , daß ihre Anwesenheit nicht formell
untersagt wird ( Kulitoleranz ) 5 außerdem ist , wie "bei den Zusatzstoffen , dafür
gesorgt , daß diese Stoffe und Erzeugnisse nicht auf andere Weise im Rahmen der
Tierernährung vorabreicht werden können .
Eine Reihe von Rechtsordnungen in einzelnen Mitgliedstaaten schließt "bereits
jetzt Vorschriften über unenriinschte Stoffe und Erzeugnisse ein . Diese weichen
aber in wesentlichen Bestimmungen voneinander ab und wirken sich somit unmittel­
bar auf die Errichtung und das Suhktioniaren des Gemeinsamen Marktes aus . Ihre
Harmonisierung erscheint daher geboten . Dies gilt auch in gleichem Maße für die
Verordnung über den Verkehr irit Futtermitteln .-
So groß auch das Interesse an einer einheitlichen Gemeinschaftsregelung ist , muß es
den Mit Gliedstaaten dennoch gestattet werden , im Falle der Gefahr für Tiere oder
Menschen vorübergehend strengere Vorschriften einzuführen , bis Gelegenheit zum
Erlaß einer Gcmeinschaftsregelung besteht . In diesem Falle erscheint es jedoch
erforderlich , die von den Mitgliedstaaten beabsichtigten Maßnahmen in einem Ge­
ne inschaftsverfahren zu überwachen .
Da entsprechende Vorschriften , soweit sie in dritten Ländern bestehen , in der
Regel untereinander und gegenüber denen der Gemeinschaft verschieden sein werden ,
soll die Verordnung die innerstaatlichen Vorschriften der Mitgliedstaaten für
die Ausfuhr in dritte Länder nicht betreffen . Zumindest durch eine besondere
Kennzoichnungspflicht muß sichergestellt werden, daß hiermit kein Mißbrauch ge­
trieben werden kann . Entsprechendes gilt auch für die Verordnung über den Ver­
kehr mit Futtermitteln .
 ---pagebreak---                                            - 6 -
    Schließlich ist es einer der Haupt grundsdtze der Verordnungen , daß Futtermittel ,
    vre 1che die Voraussetzungen der Verordnungen erfüllen , im innerstaatlichen Verkehr und
    im Verkehr zwischen den Mit Gliedstaaten nur den in diesen festgelegten Beschränkungen
    unterworfen werden dürfen .
4. Die Vorarbeiten für die Verordnung über den Verkehr mit Futtermitteln haben leider
    noch nicht zu einheitlichen Grundauffassungen geführt .
    Es ist nämlich noch nicht möglich gewesen , mit den Ilegierungsvertretern zu einer ein­
    heitlichen Konzeption zu gelangen . Ähnliches drückt sich in den Stellungnahmen der
    Berufsorganisationen aus , die sämtlich für eine möglichst liberale Regelung eintreten ,
    Hierbei stehen sie vor allem im strengen Gegensatz zu den Regierungen derjenigen Mit­
    gliedstaaten , die zur Zeit eine stark perfektionierte und dirigistische' Gesetzgebung
    besitzen und die diese nicht aufgeben wollen .
    Der Vorschlag der Kommission stellt deshalb einen Versuch dar , zwischen diesen oft
    diametral auseinandergehenden Auffassungen einen praktikablen Kompromiß zu finden .
    Inwieweit dieser noch Änderungen erfahren muß , kann sich erst in den folgenden Ver­
    handlungen ergeben .
    So haben eich die belgischen , deutschen und luxemburgischen Sachverständigen , teil­
    weise in differenzierter Form , gegen die Konzeption der Kommission ausgesprochen , für
    Einzelfuttermittel nur Standards einzuführen und Abweichungen hiervon zuzulassen , wenn
    diese bei der vorgesehenen Kennzeichnung klar deklariert werden . Die genannten Sach­
    verständigen ziehen - im Gegensatz zu den französischen , italienischen und nieder­
    ländischen Sachverständigen sowie den Berufsverbänden - feste Normen vor , wobei sie
  - ebenfalls ' gewisse Margen nach unten hinnehmen könnten . Die Kommission neigt hier. der
    litorale.il . Lösung zu , da sie den Gegebenheiten der Praxis besser Rechnung trägt .
    Einzelfuttermittel dürfen danach nur in den Verkehr gebracht werden , wenn sie der
    festgelegte Beschreibung entsprechen ; dies in Verbindung mit Standards und einer
    Deklarationspflicht bei abweichender Qualität .
    Einverständnis besteht darüber , daß ein Erzeugnis erst dann zum Futtermittel wird ,
                                                                          » • •[ • • 9
 ---pagebreak--- irssa eeina -Zweckbestimmung für die Tiarernährung klar ersichtlich wird . Damit bleiben
alle diejenigen Erzeugnisse außerhalb des Anwendungsbereichs der Verordnung, bei
denen noch nicht feststeht , ob sie nun später als Lebensmittel , als Futtermittel
oder im Rahmen einer anderweitigen industriellen Verarbeitung eingesetzt werden sollen
Noch stärker als bei den Einzelfutteimitteln sind die Meinungen hinsichtlich der
Mischfuttermittel geteilt .
Dies ergibt sich einmal aus den differenzierten Auffassungen hinsichtlich der Einzel–
futtermittel . So wünschen die belgischen und luxemburgischen Delegierten , daß sich
Mischfuttermittel grundsätzlich aus Einzelfuttermitteln zusammensetzen müssen , die
sowohl der Beschreibung als auch den von ihnen geforderten festen Normen für Einzel-
futtermittel entsprechen . Der Kompromißvorschlag der Kommission geht davon aus , daß
die verwendeten Einzelfuttarmittel nur den Beschreibungen entsprechen müssen . Hierin
wird sie von den deutschen Sachverständigen unterstützt und auch die französischen
und niederländischen Sachverständigen kennten sich gegebenenfalls einem solchen Kom­
promiß anschließen .
Die italienische    Delegation ist strikt gegen jede Verbindung zwischen Einzel- und
Mischfuttermitteln . Hierin wird sie von den Berufsverbänden •unterstützt .
Einigkeit herrscht darüber , daß Mischfuttermittel auch Lebensmittel - selbst wenn
sie havariert sind – enthalten dürfen , sofern sie für eine Verwendung in der Tier–
ernährung geeignet sind .
Ein Teil der Sachverständigen möchte diese Möglichkeit nationalen Vorschriften     über­
lassen ,  was die geplante Harmonisierung erheblich einschränken würde .
Auch hinsichtlich einer Zulassung bestimmter Ballaststoffe (Anlage Ii ), die als solche
oft keinerlei nutritiven Effekt haben , sind die Meinungen geteilt . Die Kommission
hält ihre Zulassung für erforderlich , da dies der hergebrachten Praxis entspricht .
Der Vorschlag der Kommission sieht schliaßlich im Einvernehmen mit der Überwieganden
Mohrzahl der Sachverständigen vor , daß die Mischfuttermittel für die wichtigsten
Tierarten im Hinblick auf ihren Verwendungszweck den in der Anlage III festgelegten
Mischfuttertypen entsprechen müssen . Dies liegt im Schutzinteresse der Verbraucher .
 ---pagebreak--- Die deutschen Sachverständigen fordern - ihrer bisherigen Gesetzgebung folgend -
zusätzliche Standards , damit sich der Verbraucher ein genaues Bild von der Qualität
des Futtermittels machen könne .
Demgegenüber ist die Futtermittelindustrie gegen eine Typenliste . Sie geht davon aus ,
daß eine Deklarierung der wertbestimmenden Bestandteile voll und ganz den Zwecken der
Landwirtschaft garecht werde .
Die Kommission schließt sich hier der mehrheitlichen Meinung an , da sie hierin einen
gangbaren Mittelweg sieht .
Um die schnelle Entwicklung nicht zu hemmen , sieht die Verordnung vor , daß die Mit -
gl iedstaaten vorübergehend im nationalen Bereich auch andere Erzeugnisse als Einzel-
futtermittel und für die Herstellung von Mischfuttermitteln zulassen und andere Misch-
futtertypen zulassen dürfen , bis nämlich insoweit eine Gemeinschaft slcsung getroffen
worden ist . Demgegenüber bestehen die italienischen Sachverständigen insoweit auf
einer zeitlich unbeschränkten Freiheit , während die Berufsverbände allen nationalen
Sonderermächtigungen widersprechen .
Für Mischfuttermittel sieht die Verordnung eine Verpaclcungs pflicht vor . Auch Behält­
nisse , wie verschlossene Tankwagen und Waggons , sollen der Vorschrift genügen. Für
einige Einzelfuttermittel soll die Einführung einer nationalen Verpackungspflicht
genügen .
Als eine der wichtigsten Maßnahmen wird die Kennzeichnungs pflicht angesehen , der in
der Regel durch Anbringung eines Etiketts , in Sonderfällen aber auch durch eine Be --
gleiturkunde Genüge getan werden kann .
Über den Inhalt der Deklaration herrschen ebenfalls Meinungsverschiedenheiten . Haupt-
streitpunkt ist hier einmal die Angabe der wesentlichen Bestandteile . Bei Einzelfutte
mittein sind solche Angaben nicht erforderlich , wenn man von festen Normen ausgeht .
Da jedoch die Kommission für Standards eintritt , schlägt sie lediglich eine Dekla­
rationspflicht hinsichtlich der negativen Abweichungen vor . Bei Mischfutternitteln
wird der Umfang der Deklaration in Zusammenhang mit dem Typ festgelegt , damit der
Landwirt jeweils erkennen kann , was für den einzelnen Typ wichtig ist .
 ---pagebreak--- Die italienischen Sachverständigen sind - ihrer derzeitigen Gesetzgebung folgend – -
der Meinung, daß sich die Deklaration stets auf die gleichen ( p ) Grundstoffe be­
ziehen sollte . Die deutschen Sachverständigen treten schließlich dafür ein , daß bei
Mischfuttermitteln auch die verwendeten Aus gangser Zeugnisse angegeben werden müßten
( sog. offene Formel ), sofern man sich nicht zur Einführung von Standards entschlie­
ßen könne . Die Sachverständigen einiger weiterer Mitgliedstaaten könnten dem zu­
stimmen , wenn man nur die Komponenten , nicht aber ihre Gehalte zusätzlich angeben
müßte . Die Kommission hält eine solche allgemeine Deklarationspflicht für zu weit­
gehend , zumal die Angaben oft nur schwer nachprüfbar sind ; sie schlägt deshalb vor ,
daß eine solche zusätzliche Deklaration freiwillig erfolgen kann .
Auf die übrigen Bestimmungen , die für beide Verordnungen gleichermaßen gelten , ist
bereits unter Punkt 3 hingewiesen worden .
Hinsichtlich des Inkrafttretens beider Verordnungen besteht der einheitliche Wunsch ,
einen Beglichst frühen Zeitpunkt festzulegen . Die Kommission hält den 1 . Januai4' .19 2
für ein angemessenes Datum . Es muß dann jedoch eine Übergangs fri st für die zu diesem
Zoitpunkt im Vorkehr befindlichen Pattormittel vorgesehen werden .
 ---pagebreak---                                 V 3 r s c h 1 a e
      einer Verordnung des Ratos über die Festlegung: von Höchstgehalten an
             unerwünschten Stoffen und Erzeugnissen in Futtermitteln
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
insbesondere auf Artikel 43 »                                                      .  ■
auf Vorschlag der Kommission,
nach Stellungnahme des Europaischen Parlaments ,
                                                                             €■
in Erwägung nachstehender Gründe :                                              .
Die tierische Erzeugung nimmt in der Landwirtschaft der Europäischen Wirtschafts­
gemeinschaft einen sehr wichtigen Platz ein , und ihr Erfolg hängt weitgehend von dem
Einsatz guter und geeigneter Futtermittel ab .
Eine Regelung des Sachgebiets dar Futtermittel stellt daher einen wesentlichen Bei- -
trag zur Steigerung der Produktivität der Landwirtschaft dar ,
Futtermittel enthalten oft Stoffe oder Erzeugnisse , die auf Grund ihres natürlichen
Vorkommens auftreten , -deren Vorhandensein aber unerwünscht ist , weil sie für die tie­
rische Gesundheit oder als Rückstände in tierischen Erzeugnissen für die menschliche
Gesundheit abträglich oder für die tierische Ernährung untauglich sind .
Da sich das natürliche Vorkommen dieser Stoffe und Erzeugnisse nicht völlig ausschlie­
ßen läßt , ist es zumindest geboten , ihr Vorhandensein in Futtermitteln so herabzu­
setzen , daß keine unerwünschten , schädlichen Folgen eintreten können . Dabei kann je­
doch nicht unter die Empfindlichkeitsgrenze der gemeinschaftlich festzulegenden Ana­
lysemethoden gegangen werden .
Unerwünschte Stoffe und Erzeugnisse dürfen in Futtermitteln nur in dem von dieser Ver­
ordnung festglegten Rahmen vorhanden sein und auch auf andere Weise im Rahmen der Tier-
ernährung nicht verabreicht werden .
 ---pagebreak---  oouoiu l>i,Lor in den I4.vtgliodstc.aten Rechts- und Vorwal tun^s vors ehr if t e n über zu­
 verlässige Gehalte an unerwünschten Stoffen und 3ir Zeugnissen in Futtermitteln be­
 stehen , weichen sie in wesentlichen Bestimmungen voneinander ab und wirken sich
 damit unmittelbar auf die Errichtung und das Funktionieren des Gemeinsamen Marktes
 aus , so daß ihre Harmonisierung dringend geboten ist .
 Don Mitgliedstaaten muß jedoch die Möglichkeit eingeräumt werden , bei Gefahr für
 die tierische oder menschliche Gesundheit vorübergehend festgelegte Höchstgehalte
herabzusetzen oder für andere Stoffe oder Erzeugnisse einen Höchstgehalt festzu­
 setzen oder das Vorhandensein solcher Stoffe oder Erzeugnisse in Futtermitteln zu
untersagen .
Um von vornherein auszuschließen , daß ein Hitgliedstaat unsachgerechten Gebrauch
von der vorgenannten Ermächtigung macht , ist es geboten , in einem besonderen Ge-
meinschaftsverfahren über die vorübergehende Berechtigung einer Maßnahme aufgrund
des vorzulegenden Beweismaterials zu beschließen .
Für alle aufgrund der wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse notwendig
werdenden Änderungen der in der Anlage festgehaltenen technischen Bestimmungen
bedarf es eines schnell funktionierenden Verfahrens .
Da in dritten Ländern überwiegend andere Vorschriften bestehen , ist es nicht ange­
bracht , die Gerne inschaft sregelung auf Futtermittel zu beziehen , die zur Ausfuhr
in . dritte Länder bestimmt sindj in diesem Falle müssen die Futtermittel zumindest ;
besonders gekannzeichnet, sein .
Um zu gewährleisten , daß im Verkehr mit Futtermitteln die Voraussetzungen t hin­
sichtlich der unerwünschten Stoffe und Erzeugnisse erfüllt sind , ist vorgesehen ,
daß die Mitgliedstaaten geeeignete Kontrollmaßnahmen vorsehen .
Futtermittel , die diese Voraus Setzungen erfüllen , dürfen hinsichtlich des Gehalts
an unerwünschten Stoffen und Erzeugnissen nur den in dieser Verordnung festgeleg­
ten Verkehrsbeschränkungen unterworfen werden .
 ---pagebreak---                                        - 3 -
   Um alle "TXmohführungsmaßnahnrern • zu erleichtem , soll ein vern
   eingeführt werden , bei dem im Rahmen des durch Beschluß     des Rates
   vom 20 . Juli 1970 ' '' eingesetzten Standigen Futtermittelausschusses
   eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und der
   Kommission stattfindet .
   HAT F0LG3HDE VER0RMIM3 ERLASSEN        s
                                  Artikel 1
   ( 1) Diese Verordnung' "bezieht sich auf die Festlegung von Höchstgehalten
         an unerwünschten Stoffen und Erzeugnissen , die aufgrund ihres
         natürlichen Vorkommens in Futtermitteln auftreten . Diese Stoffe
         und Erzeugnisse sind in der Anlage aufgeführte
   ( 2 ) Diese Verordnung läßt' unberührt die gemeinschaftlichen Vorschriften über
         a ) Zusatzstoffe in dei* Ti'eretriährung 5
         b ) den Verkehr mit Futtermitteln 'j
         c ) die Festlegung' von Höchstgehalten für Rückstände von Schädlingsbe­
             kämpfungsmitteln in Erzeugnissen', die zur menschlichen v'oder
             tierischen Ernährung bestimmt sind .
                                  Artikel 2
  Futtermittel im Sinne dieser Verordnung sind Stoffe organischer oder
  anorganischer Art , einzeln oder in Mischungen , mit oder ohne Zusatzstoffe ,
  die zur Tierernährung durch Fütterung bestimmt sind .
                                  Artikel 3
  Die in der Anlage aufgeführten .Stöffe-und Erzeugnisse werden in
   Futtermitteln nur unter den in der Anlage aufgeführten Voraussetzungen
  geduldet . Sie 'dürfen im Rahmen der Tier ernährung auf andere Weise nicht
  verabreicht werden.'
, •#) £31 . Nr . L 170 vom 3.8.1.970 , S. 1
 ---pagebreak---                                        Art ike 1 4
( 1 ) Vortritt ein Mitglicdstaat die Auffassung, daß ein in der Anlage          festge­
      legter Höchstgehalt oder ein in dieser Anlage nicht aufgeführter Stoff oder
      nicht aufgeführtes Erzeugnis eine Gefahr für die tierische oder menschliche
      Gesundheit darstellt , so kann der LIitgliedstaat auf seinen Antrag nach dem
      Verfahren des Artikels 8 vorübergehend für sein Gebiet ernächtigt worden ,
      diesen Gehalt herabzusetzen , einen Höchstgehalt festzusetzen oder das Vor­
      handensein dieses Stoffes oder Erzeugnisses in IHittermittcln zu untersagen .
      Der Mitgliedstaat teilt die in Betracht gezogene Maßnahme den anderen Kit-
      gliedstaaten imd der Kommission unter Angabe der Gründe mit .
( 2) Mird bis zum Ablauf einer Jurist von dreißig Tagen , die mit der Unterbreitung
      des Entwurfs der Maßnahmen ditj^ch Aon Vertreter dar Konaicmian beginnt » leoina
       Maßnahme von dei*. Kommission oder vexm Rat-^basohlasseiif 30 kann der betreffende
      •Jli.^gjiodstaa'i; die? in                   ISaßnohtion treffen und so lange an­
       wenden» bis nach dem Verfahren des Artikels 8 eine Entscheidung ergangen, ist .
                                        Artikel 5
Aufgrund der wissenschaftlichen oder technischen Erkenntnisse notwendig werdende
Änderungen der Anlage zu dieser Verordnimg werden nach dem Verfahren des .Artikels
8 vorgenommen .
                                       Artikel 6
Futtermittel , welche die Voraussetzungen dieser Verordnung erfüllen , unterliegen
im Hinblick auf unerwünschte Stoffe und        Erzeugnisse nur den in dieser Verordnung
festgelegten Verkehrsbeschrähkungen .
 ---pagebreak---                                             Artikel 1 7
£l)Dia Kitgliedstaaten treffen alle erforderlichen Maßnahmen , damit im Verkehr
       die Einhaltung der in dieser Verordnung vorgesehenen Voraussetzungen bei
       Futtermitteln zumindest durch Stichproben amtlich überwacht wird .
( 2) Dio Mitgliedstaaten teilen den übrigen Kit Gliedstaaten und der Kommission
       die von ihnen bezeichneten , für diese Kontrollen verantwortlichen Stellen mit .
                                            Artikel 8
( l ) Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren Bezug genommen , so be-
      faßt der Vorsitzende den StändigenAuFschuß , fiir Futtermittel . in, folgenden
      wAus«c£ni3l?       '«• von \sicil '-aiu^ cdQ^.&ufr' Antrag 40a'. Vartrgtors öijiasxMitJ-i
( 3 ) Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Ausschuß einen Entwurf der zu
      treffenden Maßnahmen . Der Ausschuß nimmt zu diesem Entwurf innerhalb einer
      Frist Stellung, die der Vorsitzende nach der Dringlichkeit der betreffenden
      Frage bestimmen kann . Die Stellungnahme kommt mit einer Mehrheit von zwölf
      Stimmen zustande , wobei die Stimmen der Mitgliedstaaten nach Artikel 148
      Absatz 2 des Vertrages gewogen werden ; der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung ,
      nicht teil .
( 3 ) a) Die Kommission trifft die in Aussicht gnnommenen Maßnahmen , wenn sie der
          Stellungnahme des Ausschusses entsprechen .
      b ) Entsprechen dio in Aussicht genommenen Maßnahmen nicht der Stellungnahme des
          Ausschusses oder ist keine Stellungnahme ergangen , so schlägt die Kommission
          dem Rat unverzüglich die zu treffenden Maßnahmen vor . Der Rat beschließt mit
          qualifizierter Mehrheit .
                                                                                 • • •I• • *
 ---pagebreak---      c ) Lab der Hat nach Ablauf einer Friüt von drei Monaten , nachdem ihm der
         Vorschlag übermittelt worden ist , keinen Beschluß gefaßt , so werden
         die vorgeschlagenen Maßnahmen von der Kommission getroffen .
                                    Artikel 9
Diese Varoirdaruig gilt nicht für Futtermittel , wenn zumindest durch eine ge­
eignete Kennzeichnung nachgewiesen wird , daß sie f1- ir die Ausfuhr nach dritten
Ländern bestimmt sind .
                                   Artikel 10
Diese Verordnung tritt am 1 . Januar 1971 in Kraft | sie ist ab 1 . Juli 1971
anwendbar .
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt'- unmittelbar
in jedem Mit gliedstaat .
Brussel , den
 ---pagebreak--- Stoffe . Erzeugnisse                           Futtermittel        Höchst gehalt in ms/kg ( ppr
                                                                   bezogen auf TrocTroriria',i.' t v
L. Stoffe . (bezeichnet als Anion oder ICa-tion)--
    1 . Antimon                Einzel- und lîischfuttermittel                    0,2
    2 . Arsen                  Einzelfuttermittel ,                              2
                               ausgenommen
                                  Phosphate                                      8
                               Mi s chfu .t' t ermi1 1 e 1                       2
    3 . Blei                   Einzelfuttermittel ,                            10
                               ausgenommen
                                  Phosphate                                    30
                               Mischfuttermittel                               10
    4 . Бог                    Einzel- und Mi s chfut t e rmit tel             60
    5 . Erom                   Einzel- und Mischfuttermittel                   10
    6 . Chrom (Cr^)            Einzel - und Mschfuttermittel               .... 1
    7 . Fluor                  Einzelfuttermittel ,,                           50
                               ausgenommen
                                  Futtermittel tierischer
                                  Herkunft                                   500
                                  ïïaturliches Put t erpho s phat
                                   ( Rohphosphat )                         3000
                                  To nerde-Kalkphos phat                   3000
                                  Andere Phosphate                         2000
                                  1-Ii neralmi s chungs n fiir
                                  Rinder , Schafe und Ziegen               2000 (a)
                                  Schweine                                 4500 (a)
                                  Gefliïgel                                6000 ( a)
                               Mischfuttermittel ,                           150
                               ausgenommen
                                  Iii s chfut t ermi 1 1 e 1 für
                                  Rinder , Schafe und Ziegen                 100
                                  Kälber , Schaf- und Ziegenlämmer             50
                                  Geflügel                                   350
                                  Küken                                      250
                               Ei we i fikonzentrat                            Ъ
  a) Bezogen auf 100 fo Rohasche in der Trockensubstanz
  b) Der maximale Fluorgehalt wird auf die Bezugsgröße Rohproteingehalt nach folgender
      Formel berechnet : ,    y           „ .
                         b =» ~ « a , wobei
      a = Höchstgehalt an Fluor im Alleinfutter
     b = Höchstgehalt an Fluor im Eiweißkonzontrat
      x » Rohproteingehalt im Alleinfutter
      y = Rohproteingehalt im Eiweißkonzentrat                                     ,
 ---pagebreak---      ,  Ji-r3r.^îis3a                Puttermittel           Höchstgehalt in mg/kg ( ppra)
                                                            bezogen auf Trockensubstanz
 8 . Molybdän                Einzolfuttermittel                       \
                             Mischfuttormittel '                      2
 9 . Quecksilber             Einzel - und Mischfuttermittel           0,1
10 . Selen                   Einzelfuttermittel ,                     1
                             ausgenommen
                               Fischmehl                              3
                             Mischfuttermittel                        1
11 . Vanadium                Einzel- und Mischfuttermittol            0,5
12 . Nitrite                 Fischmehl                             200 (berechnet als
                                      <               • '                 Natriumnitrit )
13 . Verfügbare Schweflige   Phosphate                              ' öOO ...
     Säure                   Grünmehl , Luzerne- und Klee­
                           . griinmehl und Trockenschnitzel           400
14 . Ammoniak ( NH.,)        Futtermittel aus der Verarbeitung       2500 ( nach Conway-
                             von Tieren                                       Methode )
 ---pagebreak---                                           - 3 -                   3063/-VI/70-D
  Stoffe , Erzeugnisse Futtermittel                                   Höchstgehalt in mg/kg .
                                                                       (ppm) in der Original-
                                                                      substanz
  B. Erzeugnisse
     1 . Aflatoxine      Einzelfuttermittel                                      1,0
                         Mischfuttermittel ,                                Null ( a)
                         ausgenommen s
                         Mi schfutt ermittel für Schafe ,
                         Ziegen und erwachsene Rinder .                        ■ 0,075
                         Milchvieh                                               C,C'50
                         Rindermestfutter , Mischfutternehl
                         für Schreine und Legegeflügel                           0,038
                         Mastfutter für Geflügel ,
                         ausgenommen Eaten                                       0,025
     2 . Blausäure       Einzelfuttermittel , ausgenommen *                              50
                             Leinkuchen                                                200
                             Kanioka-(Tapioka)Prodükte                             . 100
                         Mischfutterœittel                                               50
     3 . Freies Gossypol BaucwollsaatLruchen                                        1200
                         Mischfuttermittel , ausgenommen »                  Null ( a )
                             i-'i s chfut termittel fur Kinder ,                            .. .
                             Schafe, und Ziegen                                     , 240
                             Geflügel ( außer Legegeflügel )
                             und Kälber                                          ' 5 100
                             Schweine                     -;                       , . .]60
     4 . Theobromin      Kakaokuchen                                                3000
                         Hischfuttermittel                        -                    300
     5 » Senföl          Kuchen von Brassica und Sinapis-Arten                      25OO ( h )
                         Mischfuttermittel für Rinder ,..      / ■. ■ -
                         Schafe und Ziegen                                             500 (b )
                         Schweine und Geflügel                                      125 Ü3 )
                         Küken , Lämmer , Ferkel , Kälber ,
                         tragende und laktierende Tiere                     Kuli ( a) (b )
     6 . Alkaloide       Sußlupinen                        ~    ;             . 2000
(a) Unbedeutende Kengen, welche die untere Empfindlichkeit sgrenze der
    Analysemethode nicht überschreiten , werden geduldet .
(t) Bezogen auf Allylisothiocyanat .
 ---pagebreak---                                             - 4 -
Stoffs , Erzeugnisse                       Futtermittel         Höchstgehalt in mg/lg ( ppm),
                                                                in der Original Substanz
    7 . Schwarzbesatz (b )           Getreide und TB. schlingen       15.000
        davon                        aus Getreide
        Secale cornutum ,                                               1.000
        Urikraut samen :
        Lolium temulentum L.                                          . 1.000
        Lolium remotum Schrank ,                                        1.000
        Datura st riponi um L.s      Getreide und Mischungen            1.000
                                     aus Getreide , Öl- und
                                     Leguminosenaamen , Ölkuchen
        andere Unkrauts amen ,                                          3.000
        die Alkaloide , Glu^oside
        oder andere giftigo
        Stoffe enthalten , ein­
        zeln oder insgesamt
    3 . Pii ci nus cornmunis L.      01– und Legummosensamen ,          Null ( a)
                                     Olkucnen
    9 . Crotolaria L. spec .                                            2.000
  10 . Ölkuchen aus Samen und        xllle- Futtermittel                Null ( a)
        Früchten
        Aprikose - Prunus armeni-
        aca L.
        Bittermandel - Prunus
        amygdalus Batsch var .
        amara (DG . ) Focke
        Bucheckern , ungeschält -
        Fagus silvatica L.
        Lemdotter - Camelina
        sativa ( L. ) Crantz
        Ilxipe , Mowrah , Bassia -
        Madhuca indica Gmel . und
        Kadhuca longifolia ( L. )
        Macbr .
        Sheanuss - Butyrosperua
        parkii ( G. Don) Kotschy
 1
  ( a) Unbedeutende Hangar^ welche die untere Empfindlichkeitsgrenze der Analysemethode
        nicht überschreiten , werden geduldet .
  (b ) Unkrautsamen, verdorbene Kömer , Verunreinigungen , Spelzen (bei Mais Bruchstücke
        der Spindeln), Mutterkorn , Brandbutten , tote Insekten und Insekt enfragmonte .
 ---pagebreak---                                          - 5 -
Stoffe , Erzeugnisse                    Futtermittel Höchstgehalt in mg/kg ( ppm)
                                                     in der Originalsubstanz
  Purgierstr 'uch - Jatropha
  curcas L.
  Purgier Ölbaum - Croton
  tiglium L.
  Rizinus – Ricinus communis L.
  Ickersenf - Sinapis arvensis L ,
  Chinesischer Senf - Brassica
  cernua Forbes et Hemsl ,
  Indischer Braunsenf - Brassica
  juncea ( L. ) Czern . et Coss . ssp .
  integrifolia (West ) Thell .
  Sareptasenf - Erassica júncea
  ( L. ) Czern . et Coss . ssp . júncea
  Athiopischer Raps – Brassica jun­
  cea (L. ) Czern . et Coss . ssp . ca­
  rinata
  Schwarzar Senf - Brassica nigra
  (L. ) W.D.JV . Koch
 ---pagebreak---                                    vorscniag ;
                          einer Verordnung des Rates über den Verkehr
                                   mit Futtermitteln
DER RAT DUR EUROPÄISCHEN GEMEINS CHATTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
insbesondere auf Artikel 43 und 235 »
auf Vorschlag der Kommission',
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
in Erwägung nachstehender Gründe :
Die tierische Erzeugung nimmt in der Landwirtschaft der Europäischen Wirtschaftsge­
meinschaft einen sehr wichtigen Platz ein , und ihr Erfolg hängt weitgehend von dem
Einsatz guter und geeigneter Futtermittel ab .                                   -
Eine Regelung des Sachgebiets der Futtermittel stellt daher einen wesentlichen Bei­
trag zur Steigerung der Produktivität der Landwirtschaft dar .      ■ :   '   '    -
Soweit bisher in deri Mitgliedstaatcn Rechts- Uder VerwaltungsvorSchriften über- den
Vorkehr mit Futtermitteln bestehen , weichen sie in wesentlichen Punkten und in erheb­
lichem Maße voneinander ab und wirken sich damit unmittelbar auf die Errichtung und
das Funktionieren des Gemeinsamen Marktes aus , so daß ihre Harmonisierung dringend
geboten ist . " ' '              J                              " ;     ■
Für Erzeugnisse außerhalb des Anhangs II hat der Vertrag hibHt :äie Möglichkeit Vor­
gesehen , in allen ihren Teilen verbindliche und unmittelbar i;n jedem Mitgliedstaat
geltende Normen für das Inverkehrbringen zu erlassen . Da gawtssa von der Verordnung ö
fäß&e Erzemgrisse im vorgenannten Ar.hang nicht aufgeführt sind , muß die Verordnung ,
 auch auf Artikel 235 gestützt werden .
Die Abgrenzung der Futtermittel von anderen Waren soll ausschließlich nach ihrer
Zweckbestimmung vorgenommen werden . Soweit Stoffe auch anderen Zwecken , z.B. der Ver­
wendung als Lebensmittel für den menschlichen Verzehr oder als Grundstoff für eine in
dustrielle anderweitige Verarbeitung dienen können , bleiben sie solange außerhalb der
beabsichtigten Regelving, als nicht eine auf die Verfütterimg hinzielende Zweckbestim­
mung klar ersichtlich ist .
 ---pagebreak---                                          - 2 -
Bei der Regelung des Verkehrs mit Futtermitteln muß besonders berücksichtig werden ,
daß diese einstige - Wirkungen auf die tierische Erzeugung habend deshalb müssen sie
stets unverdorben , unverfälscht und von handelsüblicher Beschaffenheit sein | sie
dürfen auch keine Gefahr unmittelbar für die tierische ©der menschliche Gesundheit
bilden und nicht mit irreführender Bezeichnung in den Verkehr gebracht werden .
Einzelfuttermittel müssen im Verkehr stets den festgelegten Beschreibungen entsprechen
und dürfen nur mit der Bezeichnung "EWG-Standard " in den Verkehr gebracht werden ,
wenn sie bestimmte Anforderungen erfüllen . Werden diese nicht erfüllt , so müssen die
Abweichungen vom Standard deklariert werden .
Hischfuttermittel sollen grundsätzlich von Ausgangserzeugnissen stammen , die ihrer
Beschreibung nach als Einzelfuttermittel zugelassen sind . Au ßerdem sind" •        lediglich
     sogenannte Ballaststoffe •> 5 und ' v Lebensmittel , dig; ,zur Verwendung In ¬
der Tierernährung . geeignet sind , als Komponenten zugelassen «
Es erscheint außerdem zum Schutz der verbrauchenden Landwirtschaft geboten , für die
wichtigsten Tierarten verbindliche Ilischfuttertypen festzulegen .
Aufgrund , der unterschiedlichen Lage in den einzelnen Klitgliedstaaten , insbesondere
im Hinblick auf die in der Landwirtschaft erzeugten Grundstoffe und auf die verschie­
denen Eütterungssysteme soll den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gewährt werden ,
vorübergehend andere als die in der Verordnung aufgeführten Einzelfuttermittel und
Tlischfuttert jpan zum Verkehr zuzulassen .
"Für " die aufgrund dar msrsenschaftMdMerr und ^ chhis'ch&ii -Erkennt' nis'sö notwendig
 werdenden Änderungen dör in -den                          tg'efcriisohäh Bestimmungen '"■ •'
/bedarf ee eines gemeinschaftlichen Verfahrens .
 ---pagebreak--- Zum Schutze dar Verbraucher von Futtermitteln ist es erforderlich , für Misch–
futtemittel eine allgemeine Verpackungspflicht einzuführen , Dieser wird auch
durch Inverkehrbringen in Behältnissen , ;ri.e Tankwagen und Waggons , Genüge getan .
Außerdem ist die Eennzoichnungs pflicht für Einzel- und Mischfuttermittel in Verkehr
erforderlich , damit der Verbraucher über das Futtermittel informiert und vor Fäl­
schungen geschützt wird . Eine zusätzliche freiwillige Kennzeichnung muß deshalb
auch auf ein KindestaaS beschränkt bleiben .
Es ist jedoch erforderlich , Futternittel , die nationalen Sonderregeln unterlieg&n ,
einer besonderen Kennzeichnung zu unterwerfen .
Da in dritten Ländern überwiegend andere Vorschriften bestehen , ist es nicht an­
gebracht , die Geoeinschaftsregelung auf Futtermittel zu beziehen , die zur Ausfuhr
in dritte Länder bestimzrt sindj in diesem Falle müssen die Futtermittel jedoch be­
sonders gekennzeichnet sein .
Um zu gewährleisten , daß im Verkehr mit Futtermitteln die Bestimmungen dieser Ver­
ordnung erfüllt sind , ist vorgesehen , daß die Kitgliedstaaten geeignete Kontroll-
aaSnahnen durchführen .
Futtermittel , die diese Voraussetzungen erfüllen , dürfen nur den in dieser Verordnung
festgelegten Verkehrsbeschränkungen unterworfen werden .
üm alle Durchführungsmaßnahne n zu erleichtern , soll ein Verfahren eingeführt v/erden ,
                                                                            *
bei den im Eahaen des durch Entscheidung des Rates vom 20 . . Juli - 1970 -   eingerich­
teten Ständigen Futternittelausschusses eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mit­
gliedsstaaten und der Konmission stattfindet .
KIT FOLTEZZE VSR03TNU1TG ERLA3S3" :
*) A31 . Kr . L 170 -rom 3.8.1570 , S. 1
 ---pagebreak---                                           Artikel 1
( 1 ) Dioso Verordnung bezieht sich auf Erzeugnisse , die innerhalb der Gemeinschaft
        gewerbsmäßig als Puttornittel in den Vorkehr gebracht werden .
( 2 ) Diese Verordnung läßt unberührt die gemeinschaftlichen Vorschriften über
        0,) Zusatzstoffe in der Tierernährung ,
        b ) Höchstgehalte an unerwünschten Stoffen und Erzeugnissen in Futtermitteln ,
        c ) die Festlegung von Höchstgehalten für Rückstände von Schädlingsbekämpfungs
            nitteln in Erzeugnissen , die zur menschlichen ods?r tierischen Ernährung
            bestimmt sind .
                                         Artikel 2
Im Sinne dieser Verordnung sind
a ) Puttermittel :
      Stoffe organischer oder anorganischer Art , einzeln oder in Mischungen , mjt
      oder ohne Zusatzstoffe , die zur Tiorernehrung durch Fütterung bestimmt sind .
b ) Alleinfuttermittel :
  ■ • Ilischungen von Futtermitteln , die nach ihrer Zusammensetzung allein zur täg­
      lichen Ration ausreichen \
c ) jTrranzungsfut 1 3rni11 3 1 :
      Mischungen von Futtermitteln , die einon hohen Gehalt an bestimmten Staffen ent
      halten und die nach ihrer Zusammensetzung nur mit anderen Futtermitteln zur tä
      liehen Ration ausreichen .
 ---pagebreak---                                         Artikel 3
( 1 ) Futtermittel dürfen hur in den Verkehr gebracht werden , wenn sie unverdorben ,
      unverfälscht und von handelsüblicher Beschaffenheit sind . Sie dürfen keine Gefahr
      für menschliche oder tierische Gesundheit bilden und nicht mit irreführender Be­
      zeichnung in den Verkehr gebracht werden .
( 2 ) Nach dem Verfahren des Artikels 14 kann festgelegt werden , ob und inwieweit ein
      Einzelfuttermittel der Vorschrift des Absatzes 1 genügt .
                                        Artilcel 4
( 1 ) Erzeugnisse dürfen als Sinzelfuttermittel nur in den Verkehr' gebracht werden ,
      wenn sie den in Anlage I aufgeführten Beschreibungen 'entsprechen . Sie dürfen als
      Einzelfuttermittel "El'G-Standard" nur in den Verkehr gebracht werden , wenn sie
      auch die Anforderungen der Anlage I erfüllen .         '
( 2 ) Die Mitgliedstaaten können abweichend von Absatz 1 Satz 1 vorübergehend für das
      Inverkehrbringen in ihrem Gebist Erzeugnisse , die nicht in Anlage I aufgeführt
      sind , als Einzelfuttermittel zulassen . Sie setzen die anderen Mitgliedstaaten und
      die Kommission hiervon sofort in Kenntnis .
                                        Artikel 5
( 1 ) Mischungen von Erzeugnissen dürfen als Mischfuttermittel nur in den Verkehr ge­
      bracht werden , wenn ihre Aus gangser Zeugnisse den in Anlage I oder Anlage II aufge­
      führten Beschreibungen entsprechen . Mischfutt ermittel dürfen außerdem Lebensmittel
      enthalten , Wenn ßie zur Verwendung in der TierernEhrung geeignet sind .
( 2) Die Mischfuttermittel müssen im Hinblick auf ihren Verwendungszweck einem der in
      Anlage III aufgeführten Mischfuttertypen entsprechen . Dies gilt nicht , soweit dort
      für eine Tierart kein Typ aufgeführt ist .
                                                                                  *
 ---pagebreak---                                             - 6 -
( 3) Dia Mitgliedstaaton können abweichend von - Absatz 1 und vorübergehend für
      das Inverkehrbringen in ihrem Gebiet zulassen :
      a) Iiischfutt ermittel , die andere als die in Absatz 1 aufgeführten Ausgangser-
          zeugnisse enthalten ,
      b ) weitere Mischfuttertypen für die in Anlage III genannten Tierarten ,
      c ) Mischfuttertypon fur in Anlags III nicht gonnnnte Tierarten .
      Sie setzen die anderen Mitgliedstaaten und die Kommission hiervon sofort in
      Kenntnis .
                                           Artikel 6
( 1 ) Aufgrund der wissenschaftlichen oder technischen Erkenntnisse notwendig wer­
      dende Änderungen der Anlagen werden nach dem Verfahren des Artikels 14 vorgenommen .
( 2 ) Findet hinsichtlich einer nach Artikel 4 Absatz 2 oder Artikel 5 Absatz 3 in
      einem Mitgliedstaat vorübergehend getroffenen Maßnahme binnen angemessener Zeit
      keine Änderung einer Anlage statt , so wird nach dem Vorfahren des Artikels 14
      entschieden , ob die Maßnahme . laufgehoben wird .
                                          Artikel 7
( 1 ) liischfuttermittel dürfen nur in verschlossenen Packungen oder verschlossenen
      Behältnissen in den Verkehr gebracht werden .
( 2 ) Eie Mitgliedstaaten können vorschreiben , daß folgende Einzelfutternittel nur in
      verschlossenen Packungen oder verschlossenen Behältnissen in ihrem Gebiet in den
      Verkehr gebracht werden dürfen :
      - aus Anlage I Teil II Abschnitte A und £ : Alle gemahlenen Erzeugnisse
 ---pagebreak---                                           - 7 -
      - aus Anlage I Teil II Abschnitt - C , -Titel 1 : Weizenbollmehl , Weizenfüttcrnenl ,
                                   : •                    Tie izennachmehli Roggeribollnehl , Rog>~
                                                          genfuttermehlj Weizenkleie , Roggen-
                                                          kleie 5
                                              Titel 2 : Hafer , entspelzt und. gemahlen ! Hafor-
                                                          futtermehli Buchweizen , geschält , ge­
                                                          mahlen | Gerstefutter 5
                                              Titel 3 : alle Erzeugnisse ?
                                              Titel 4 : alle Erzeugnisse !
                                              Titel 5s Futterreis , gemahlen ; gelbes Reis-
                                                          futtermehl | weißes Reisfuttermehlj
                                              Titel 6 : alle Erzeugnisse ;
                                              Titel 7 : . Zucker , denaturiert } Zuckerrüben–
                                                          melassej Zuckerrohrmelassei
                                              Titel 8 : alle Erzeugnisse 5
                                              Titel 9s Grünnehl ; Luzerne grünmehl , Kleegrün-
                                                          mehl 5
      - aus Anlage I Teil II Abschnitte D und P :         Alle : Erzeugnisse .
      Sie setzen die anderen Mitgliedstaaten und die Konmission hiervon sofort in
      Kerntnis .
( 3 ) Die Verschlußvorrichtung der Packungen und Behältnisse muß so beschaffen sein ,
      daß sie beim Öffnen der Packung oder des Behältnisses unbrauchbar wird .
                                         Artikel 8
( l ) Einzelfuttermittel dürfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn die nach­
      stehend aufgeführten Angaben auf der Verpackung , dem Behältnis oder auf einem
      daran befestigten Etikött gemacht werden :
      a ) die Worte "Einzelfuttermittel-EWG-Standard" oder "-änzfelfuttermittel " |
      b ) Bezeichnung gemäß Anlage I Teil Iis          -
                                       \
      c ) gegebenenfalls die in Anlage I Teil I vorgeschriebenen Angaben;.
      d ) der Käme und die Anschrift des Herstellers oder Verkäufers !
      e ) das Nettogewicht .
 ---pagebreak---                                         - 8 -
       Dei "Einzelfuttermitteln" Ist " auf 'dein Etikett der tatsächliche Gehalt
        Vn
       aller derjenigen Stoffe anzugeben , für die die in Anlage I Teil II
       Spalte 3 aufgeführten Anforderungen nicht erfüllt sind .
( 2 ) Auf der Verpackung, dem Behältnis und den Etikett können außerdem folgende
       Angaben über das Futtermittel gemacht werden :
       a ) Kennzeiche oder eine Handelsmarke des Herstellers oder Verkäufers 5
       b ) die Gehalte an den in Anlage I Teil II aufgeführten Stoffen , sofern ihre
           Angabe nicht nach Absatz 1 Unterabsatz 2 vorgeschrieben ists
       c ) Bezugsnummer der Parties
       d ) eine F&tterungsanweisungs
       e ) Hinweis auf Kontrollen , denen das Futtermitte], unterlegen hat unl die durch
           amtliche Stellen oder unter deren Verantwortung durchgeführt worden sind .
( 3 ) Werden Einzelfuttermittel lose in den Vorkehr gebracht , so genügt es , wenn
       abweichend von Absatz 1 die dort vorgeschriebenen Angaben auf einer die Lie­
       ferung begleitenden und den Hersteller oder den Verkäufer verpflichtenden
       Urkunde gemacht werden . Die vorstehende Vorschrift gilt auch für Packungen
       und Behältnisse von ganzen Körnern und Früchten ,
                                        Artikel 9
( l ) Mischfutt ermittel dürfen nur in den Verkehr gebracht worden , wenn auf der Ver­
       packung, dem Behältnis oder auf einem daran befestigten Etikett folgende Angaben
       gemacht werden :
       a) die Abkiirzung "SViTG'M
     . b ) die Bezeichnung des Mischfuttertyps gemäß AnlagQ III Teil ,II |
       c ) die Tierart , für die das Futtermittel bestimmt ist , soweit für sie in Anlage
           III Teil II kein Typ aufgeführt istf
       d ) die nach Anlage III Teil I oder II zu deklarierenden Stoffe ;
       e ) der Gehalt an Rohprotein , Robfett , Nasser , Rohfaser und Rohasche , soweit für
           das Futtermittel in Anlage III Teil II kein Typ vorgesehen ist 5
 ---pagebreak---       f) der Zeitpunkt der Herstellung (Monat , Jahr ) und die gewährleistete Halt­
           barkeit oder der Endtermin der Haltbarkeit ;
      g)  der Name und die Anschrift des Herstellers oder Verkäufers 5
      h)  die Bezugsnummer der Herstellung der Partie 5
      i)  das Nettogewicht 5
      j)  eine Fütterungsanweisung und weitere Angaben,, sofern dies in Anlage III
          Teil II festgelegt ist .
( 2) Auf der Verpackung und dem Etikett können außerdem folgende Angaben über das
      Futtermittel gemacht werden :
      a) ein Keimzeichen oder eine Handelsmarke des Herstellers oder Verkäufers !
      b) die in Anlage III Teil I Nr . 7 aufgeführten Angabenj
      c ) Hinweis auf Kontrollen , denen das Futtermittel unterlegen hat und die
          durch amtliche Stellen oder unter deren Verantwortung durchgeführt worden sind
      d ) die Ausgangserzeugnisse .
( 3 ) Werden Angaben über Ausgangserzeugnisse gemacht , so müssen sie alle verwendeten
      Ausgangserzeugnisse enthalten , und zwar entweder in der Reihenfolge ihres mengen­
      mäßigen Anteils im Mischfuttermittel oder unter Nennung ihres mengenmäßigen An­
      teils . Dabei können Gruppen von Ausgangserzeugnissen entsprechend Anlage III
      Teil I Nr . 10 zusammengefaßt genannt vrerden .
              •  .           . •    ■  • Artikel 10 '■
                                         ■ 1  il.                                    1
Die m einem Mitgliedstaat in Anwendung von Artikel 4 Absatz 2 und von Artikel 5
Absatz 3 in den Verkehr gebrachten Futtermittel , unterliegen einer Kennzeichnung ,
durch welche sie . .von anderen Futtermitteln zu unterscheiden sind .
                                         Artikel 11
Für den Verkehr zwischen den Mitgliedstaaten werden die in den Artikeln 8 und 9
vorgeschriebenen Angaben zumindest in einer der Sprachen des Bestimmungslandes
abgefaßt .
 ---pagebreak---                                          - 10 -
                                        Artikel 12
Futtermittel , welche die Vorausset zungan dieser Verordnung erfüllen , unterliegen
hinsichtlich ihrer Bezeichnung , ihrer Beschreibung , ihren Anforderungen und ihrer
Kennzeichnung nur den in dieser Verordnung festgelegten Verkehrsbeschränkungen .
                                        Artikel 13
( 1 ) Die Mitgliedstaaten treffen alle erforderlichen Maßnahmen , damit im Vorkehr
      die Einhaltung der in dieser Verordnung vorgesehenen Voraussetzungen bei
      Futtermitteln zumindest durch Stichproben amtlich übewacht wird .
                                                         letzten
      Diese Kontrollen müssen bis zur Lieferung an dei/ verbraucher durchgeführt werden .
( 2) Die Mitgliedstaaten teilen den übrigen Mitgleidstaaten und der Kommission die
      von ihnen bezeichneten für die Kontrolle verantwortlichen Stellen mit .
                                         Artikel 14
( 1 ) Wird auf das in diesem Artikel festgelegte Verfahren Bezug genommen , so be-
      faßt der Vorsitzende den Ständigen Futtermittelausschuß - im folgenden "Aus-
      schuß" genannt - von sich aus oder auf Antrag des Vertreters eines Hitglied-
      staats .
( 2 ) Der Vertreter der Kommission unterbreitet dem Ausschuß einen Entwarf der zu
      treffenden Maßnahmen . Der Ausschuß nimmt zu diesem Entwurf innerhalb einer
      Frist Stellung, die der Vorsitzende nach der Dringlichkeit der betreffenden
      Frage bestimmen kann . Die Stellungnahme kommt mit einer Mehrheit von zwölf
      Stimmen zustande , wobei di >» Stimmen der Mitgliedstaaten nach Artikel 148
      Absatz 2 des Vertrages gewogen werden ; der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung
      nicht teil .
                                                                         • # •/ » • *
 ---pagebreak---                                           - 11 -
( 3 ) a) Die Kommission trifft die in Aussicht gnommenen Maßnahmen , wenn sie der
          Stellungnahme des Ausschusses entsprechen .
      b ) Entsprechen ".die in Aussicht gonoronenen Maßnahmen nicht der Stellungnahme
          des Ausschusses oder ist keine Stellungnahme ergangen , so schlägt die
          Kommission dem Rat unverzüglich die zu treffenden Maßnahmen vor . Der Rat
          beschließt üit qualifizierter Mehrheit .
      c ) Hat der Rat :: nach Ablauf einer Fräst von drei Monaten , nachdem ihm der Vor­
          schlag übermittelt worden ist , keinen Beschluß gefaßt , so werden die vorge­
          schlagenen Maßnahmen von ., der Kommission getroffen .
                                         Artikel 15
Diese Verordnung gilt nioht für Futtermittel , wenn zumindest durch eine geeignete
Kennzeichnung nachgewiesen wird , daß sie für die Ausfuhr nach dritten Ländern be­
stimmt sind .
                                         Artikel 16
Diese Verordnung tritt ara 1 . Januar 1971 in Kraft . Sie ist ab 1 . Juli 1971 anwond-
bar .
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in
jedem Mitgliedstaat
Brussol , den
                                       i
 ---pagebreak---                                                                                               ANLAGS I
Allgemeine Anforderungen                 . ' •           .■                                              .•     ' -■
1 . Die angegebenen Prozentzahlen bedeuten Gewichtsprozente .
2 . Die Anforderungen bei den in den Abschnitten A bis C ,    Abschnitt D Titel 2 bis 4 aufgeführten Futtermitteln
    sowie bei Knochenmehl , entleimt ( Abschnitt F Titel l ), beziehen sich auf Erzeugnisse mit einem . Wassergehalt
    von 12,0 '% bei Milcherzeugnissen ( Abschnitt D Titel l ) auf Erzeugnisse mit einem Wassergehalt von 5»0         so­
    weit nicht bei einzelnen Futtermitteln andere Werte angegeben sind .
3 . Der Gehalt an in HCl ( Salzsäure ; Dichte = 1,05 ) unlöslicher Asche darf , soweit nicht bei einzelnen Futter­
    mitteln andere Werte angegeben sind , 2,0 $ nicht übersteigen .
4 . Die botanische Reinheit muß , soweit nicht für einzelne Futtermittel andere Werte angegeben sind , betragen bei
       Rohstoffen für Ölkuchen (Abschnitt A)
       Getreide (Abschnitt B Titel l ) sowie
       Rohstoffen für Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Verarbeitung pflanzlicher Stoffe
       (Abschnitt C)                                                                                    ■ 95»0 $j
       Hülsenfrüchten (Abschnitt B Titel 2 )                                                                9^,0 $,
       Ölsamen und Ölfrüchten (Abschnitt B Titel 3)                                                         97fO i°\
    Als botanische Unreinheiten werden angesehen :                    •          - •
    a) der natürliche , jedoch unschädliche Fremdbesatz ( z.B. Stroh- und Spreuteilchen , fremde
       Kultursamen , Unkraut samen) ;
    b) unschädliche Rückstände anderer Ölsaaten und Ölfrüchte , die vorher in derselben Fa­
       brikat ionsanlage verarbeitet wurden, sofern der Anteil dieser Rückstände 0,5 i° nicht
       übersteigt .
 ---pagebreak---                                                                      - 2 -
         10 in A^scimitt A aufgeführten, bei der Gewinnung pflanzlicher Öle und Fette anfallenden festen Rückstände aus Öl-
       saaten, Ölfrüchten und Getreidekeimen werden je nach der Gewinnungsart (Pressung oder Üxtrakfcion) und je nach dem
       Zerkleinerungsgrad unterschieden in :
       a) Ölkuchen (Ölkuchenbrocken, Ölkuchenschrote , Ölkuchenmehle, Expeller und Expellermehle)
       b) Extralctionsprodukte .
       Ölkuchen einschließlich Extraktionsprodukte dürfen nicht aus den Rückständen verschiedenartiger Pflanzenerzeugnisse
       bestehen.  Es dürfen ihnen keine Stoffe zugesetzt worden sein. Ölkuchen-Pellets fallen nicht
       mahlene Erzeugnisse ".                                                                     ,
                                                                                                        unter den Begriff »ge­
  6 . Der Fettgehalt der in Kapitel A aufgeführton Rückstände muß angegeben werden, wenn er 1 überschreitet .
  7. Die Bezeichnung der Erzeugnisse ist jeweils durch die Angabe »gepreßt-, »gewalzt ", -gebrochen», -gemahlen», 'Öl­
      kuchen», »Olkuchenbrockea» , »ÖLkuchenschrote», »Ölicuchenmehle», »Expeller», »Expellermohlä« oder »Extraktions-
      produkte " zu ergänzen, wenn das Futtermittel entsprechend behandelt worden ist und dies .- aus der in der ersten
      Spalte angegebenen Bezeichnung nicht hervorgeht . Bei gepreßten Erzeugnissen darf die Form angegeben werden.
 8. Gemahlene Erzeugnisse müssen zu mindestens 55 % durch ein Sieb mit einer Siebweite von 1 mm hindurchgehen.
 9 . Löcher
      Siebten .
                   von weniger als 1 mm beziehen sich auf quadratische Maschen und Siebweiten von 1 mm und mehr auf runde
        e dauungskoeffizient ist der enteil des in Pepsin-HGl lösbaren Rohproteins am Gesamtprotein, ausgedrückt in Hundert­
      teilen des Gesamtproteins .
11 . Angewandte Denaturierungsmittel sind nach Art und Menge anzugeben .
         g n die nach Artikel 1j vov^euhi-iebenen             • amtlichen Untersuchungen von Futtermitteln Abweichungen nach •
      der wertmindernden Seite gegenüber oiae®. Standard odw ®iasa deklamierten Schalt , "so Verden diese . üb«Uchufc^r -
      *a                     geTduid®* (tsshnische Lafritüde):         u . - .'.-u .
                                                                                                                   /
 ---pagebreak--- a) für Rohprotoin , verdauliohaa Rohprotoin , wasserlösliches Eiweiß , Gesamtzucker , Milohzuokar und Glukosen
          2 Einhoitan fiir garantiarto Gohalte von 20 $ und mohr ,
         10 % dos garantierton Gehaltes fiir garantierte Gohalto von weniger als 20 y° t
          0.5 Einheiten für garantierte Gehalte von weniger als 5 7° für Gesamt zucker , Milchzucker und Glukose }
b ) fiir Starka :
          3 ^inheiton fiir garantiarte Gohalte von 30 p und mohr ,
         10. i? dos garantiorton Gohaltos fiir garantierte Gohalte yon weniger als 30 f°i
          0,5 Sinhaiten fiir garantierte Gohalte von weniger als 5 f°i
G ) fur Rohfett , Gesamtfott und Rohfasers
          1,5 Einheiten für garantierte Gehalte von 15 7° und mehr ,
         10 tfo dos garantierten Gehalto3 fiir garantierte Gohalt3 von weniger als 15
          0,3 Einhoiton fiir garantiorto Gohalte von wonigor als 3 /« 5
d) fiir Wassor , Rohascho , Caloium , Magnesium , Natrium , Phosphor , Calciumkarbonat , Magnasiumkarbonat , Tricalciumphosphat und
    freie Fettsauran , fcimgerechnet in Olsaure } .
          1 Einheit für garantierte Gehalte von 10 fo und mehr ,
         10 fo des garantierten Gehaltes für garantierte Gehalte von wenigor als 10 /o ,
          0,2 Einheiton fur Rohasche , Calcium , Magnesium , Natrium , Phosphor , von wonigor als 2 /o ,
          0,4 Einheiten für freie Pottsäuren von woniger als 4 °h5
u ) für in HCl unlösliche Asche , in NaCl beroohnoto Chlorido , oxydierte Fettsäuren , in Äther Unlösliches , Unvorsoif-
    baros , ungelösto Rückstände im Tierfett :
         10 jo des garantiortan Gohaltes ,
          0,2 Einheiten fiir. in HC1 unlosliche Asohe , Natriumchlorid und oxydierte Pettsauren bei garantierten
                Gehalten von weniger als 2
 ---pagebreak---   f) für Gorstesohalan, Reisspelzen, Kaferspelzen, Spelsweizenspelsen, Erdnufihülsen, Buchweizenschalen, Schwarzbesatz
            0,2 Einheiten bis zu einem garantierten Gehalt von 1 fo,
          20 /'> dos garantierten Gehaltes bei garantierten Gehalten von mehr als 1 %
 g) fur Karotin , Vitamin A , Jod :
          20 ,o des .garantierton Gehaltes ;
 h ) fur Ammoniakstickstoff :
           5 7° des garant ierten Gehaltes ;
 i ) für die Jodzahl , diö Vorssifungszahl :
           5 Sinheiten$
j ) fur den Verdauungskoeffizienten :
           2 Einheitens
!0                                  "* Eeinhe" d°r                   schalenfreie Körner, Verseifbares,, ^roxidaahi ,
          1 Einheit .
Abweichungen nach der wortmindernden Seito lieg3n vor :
a) bei Untersehreitung der deklarierten Gehalte folgender Stoffe und Werte :
     Rjhprotein , verdauliches Rohprotein , wasserlösliches Eiweiß ,
     otarke ,
     Rohfett bei Futtermitteln der Abschnitte A bis C ,
 ---pagebreak---                                                             - 5 -
    Gesamtfett ( Milchfett ) bei Vollmilchpulver und teilent rahmt em Milchpulver ( Abschnitt D Titel l ) ,
    Gesamt zucker , Milchzucker , Glukose ,
    Phosphor bei Futterkno.ch"enschrot ( Abschnitt D Titel 2) und Mineralstoffen (Abschnitt P) ,
    Calcium , Magnesium , Natrium ,
    Calciumkarbonat ( aulìer in Fi s dirasiile n) , Magnesiumkarbonat , Tricalciumphosphat ,
    Botanische Reinheit , Reinheit der Mineralstoffe , schalenfreie Körner , Verseifbares , Karotin , Vitamin A ,
    Verdauungskoeffizient 5
b ) bei Unterschreitung oder Überschreitung der deklarierten Gehalte folgende Stoffe und Werte :
    Jod ,
    Sàuregrad ,
    Verseifungszahl . Jodzahl 5
o ) bei Überschreitung der deklarierten Gehalte bei allen übrigen Stoffen und Werten .
 ---pagebreak---                                                             – 6 –                                          *   ' ^  '     *
II . Besondere Bestimmungen
     Abschnitt A : Ölkuchen
           Bezeichnung                             Beschreibung                                   Anforderungen
              1                                           2                                            3
 Macoya-Palmkernkuche n               Rückstände der Öl gewinnung aus den               Rohprotein           mm.      25,0 %
 (Paraguay-Palmkernkuche n)           vom Fruchtfleisch befreiten Samen                 Wasser               max.     12,5 $
                                      folgender Arten der Hacoya-( Paraguay-)           Rohasche             max.        7,0 1°
                                      Palme ? Acrocomia sclerocarpa Mart .
                                      und Acrocomia totai Mart .
 Macoya-Palm-Frucht fle i schkuchen   Rückstände dar Öl gewinnung , die aus Frucht-     Rohprotein           mm.      10,0 $
                                      fleisch der Macoya-( Paraguay-) Palme gewonnen    Wasser               max.     1.2,5 1°
                                      werden                                            Rohfaser             max.     21,0 %
                                                                                        Rohasche             max.     ■ '8,0 lo
 jirdnußkuchen aus geschälter         Rückstände der Ölgewinnung aus den von den        Rohprotein           mm.   40,0
 Saat
                                      Hülsen befreiten Früchten der Erdnuß , Arachis    Wasser               max.  n;o
                                      hypogaea. L. und andere Arach i s -Ar t e n       Rohfaser             max ,    7,0
                                                                                        Rohasche             max.     6.0
 Erdnußkuchen aus teilgeschäl –       Rückstände der Ölgewinnung aus den teilweise      Rohprotein           mm.     33,0 %
 ter Saat                             von den Hülsen befreiten Früchten der Erdnuß      Wasser               max.    11,0 %
                                                                                        Rohfaser             max.    ΐ4,ο 1ο
                                                                                        Rohasche             max.        7,0 %
 Rapskuchen                         . Rückstände der Ölgewinnung aus den Samen von      Rohprotein           mm.    30,0 %
                                      Raps , Brassica napus L. var . napus , indischem  Wasser               max.   12,5 1°
                                      Sarson , Brassica napus L. var . glauca (Roxb .)  Rohasche             max.       8,5 1o
                                      O.E. Schulz , und Rübsen , Brassica rapa L. var . Botanische
                                      silvestris ( Lam .) Briggs                            Reinheit         min.   94,0 1°
 Hanfkuchen                           Rückstände der Ölgewinnung aus den Früchten                                   26,0 1o
                                                                                        Rohprotem            mm.
                                      des Hanfs , Cannabis sa/tiva L.                   wasser               max.  12,5 1°
                                                                                        Rohasche             max.       9,0 1o
 ---pagebreak---                                            ... ;
                                         - 7 -
    Bezeichnung        Beschreibung                                   Anforderunge n
         1                  2                                              3
Kapokkuchen      Rückstände der Ölgewinnung aus den un­       Rohprotein           minv 26,0 fo
                 geschälten Samen des Kapokbaumes , Ceiba     Vfesser              max. 12,5 /"
                 pentandra Gaertn .                           Rohasche             max . 8.0 f°
Kokoskuchcn      Rückstände der Fe1 1 gowinnung aus Kopra ,   Rohprotein           min. 18,0 c/o
                 dein getrockneten , von der Samenschale      Wasser               max. 12,5 %
                 bedeckten Sndosperm des Samens der Ko-       Rohasche             max. ? 7,0 a/o
                 kospalme . Cocos nueifera L.
Xurbiskernkuchen Riickstande dar Òlgewinnung aus den ge-      Rohprotein           min.    '40,0 %
                 schiilten ICernen des Kiirbis , Cucurbita    Wasser               max ;   12 ,0 lo
                 maxima Duch ., Cucurbita melanosperma ,      Rohfaser             max.    14,0  /o
                 Cucurbita moschata (Duch .) Poir ., Cu­      Rohasche             max.     8,0  fo
                 curbita pepo L. und andere Cucurbita-
                 Art en
Palmke rnkuche n Rückstände der Ölgewinnung aus den soweit    Rohprotein           min . 15,0 io
                 wie möglich von der Steinschale befreiten    Was ser              max . 12,5 Ì°
                 Samen folgender Arten der Ölpalme : Slaeis   Rohasche             max . 5,0 io
                 guineensis Jacq . und Corozo oleifera
                 ( H.B.K. ) L.H. Bailey ( Slaeis melanococca)
Sojakuchen       Rückstände der Ölgewinnung aus den Samen     Rohprotein           mm.     40 ,0 %
                 der Sojabohne , Glycine max . ( L. ) Merr .  Wasser               max.    13,0 i>
                                                              Rohfaser             max.     7,° i
                                                              Rohasche             IDclX •  6,5 /o
 ---pagebreak---                                                         - '8 -
     Bezeichnung                       Beschreibung                         Anforderunge n
         1                                   2   '                                      3
So j aextrakt ions schrot , So.j aextrakt ions schrot , das einer Rohprotein                 mm .  44,0 %
gotoa,stet                  geeigneten Hitzebehandlung unter­     « asser                    max.  13,0 %
                            worfen wurde                          Rohfaser                   max »  7,0 %
                                                                  Rohasche                   max.   6,5 fo
                                                                     Ureaseakt ivitdt
                                                                  0,5 mg N/g/min/ 30°C
                                                                  bis zur Nachweisgrenze
So j aextrakt ionsschrot ,  Sojaextraktionsschrot aus geschäl­    Rohprotein                 min . 50,0 %
geschält , getoastet        ten Sojabohnen , das einer geeigne­   Wasser                     max.  13,° fo
                            ten Hitzebshandlung unterworfen wurde Rohfaser
                                                                  Rohasche
                                                                                             max.
                                                                                             max.
                                                                                                    3,5 %
                                                                                                    6,0 fo
                                                                     Ur e as e akt i vi t at
                                                                  0,5 mg N/g/min/ 30°G
                                                                  bis zur Nachweisgrenze
Baumwollsaatkuchen aus      Rückstände der Ölgewinnung aus den    Rohprotom                  min.  40,0   $
entlinterter und ge­        entlinterten und geschälten Samen     Wasser                     max.  11,0   °jo
schälter Saat               folgender Arten der Baumwollpflanze : Rohfaser                   max.  11,0   %
                            Gossypium arboreum L. ,               Rohasche                   max .  8,0   j°
                            Gossypium herbaceum L. , '
                            Gossypium hirsutum L. und
                            Gossypium vitifolium Lam .
Baumwollsaatkuchen aus      Rückstände der Ölgewinnung aus den    Rohprotem                  min . 28,0 •/»
entlinterter und teilge-    entlinterten und teilweise geschäl­   Wasser                     max . 11,0 Ío
schälter Saat               ten Samen folgender Arten der Bauia-  Rohfaser                   max . 20 , 0 ']o
                            wcllpflanze :                         Rohas che                  max .  9,0
                            Gossypium   arboreum L. ,
                            Gossypium   herbaceum L..,
                            Gossypium   hirsutum L. und
                            Gossypium   vitifolium Lam .
 ---pagebreak---                    Bezeichnung                               Beshreibung                          Anforderungo n
                        1                                       2                                        3"
   Olivemcuchen                    Rückstände der Ölgewinnung aus den gequetschten,      Rohprotein              mm.              9,0 %
                                   von den Kernen (Steinschale und Samen) soweit •       Wasser                  max.         12,0 $
                                   wie möglich "befreiten Oliven , den Früchten des      Rohfaser      /         max.          30,0 %
                                   Ölbaumes , Olea europea L.                            Rohasche                max.             6,5 %
   Nigerkuchen (Nigersaatkuchen)   Rückstände der Ölgewinnung aus der Nigersaat ,        Rohprotein              mm.           30,0 fo
                                   Guizotia abyssinica ( L.f .) Cass .                   svasser                 max.j ':      12,5 ck
                                                                                         Rohasche                тах .       . 8,0 %
                                                                                         in H01 unloslicha
                                                                                             Asche               max.             3,0 %
   Sonnenblumenkuchen aus geschal- Rückstände der Ölgewinnung aus den soweit wie         Rohprotein              mm.           40,0 %
   ter Saat                        möglich geschälten Früchten der Sonnenblume ,         Wasser                  max ,         12,5 1°
                             i
                                   Helianthus annuus L.                                  Rohfaser                max.      ■ 14,0 io
                                                                                         Rohasche                IïïcLX • ' 8,0 fo
   Sonnenblumenkuchen aus teilge-  Rückstände der Ölgewinnung aus den teilweise          Rohprotein              mxn ». .    . 27,0 %
   schälter Saat                   geschälten Früchten der Sonnenblume                   '•Jas s er              max •         12,5 1°
                                                                                         Rohfaser                max.'         24,0 ,o
                                                                                         Rohasche                max. "        " 8,0 fo
   Nufllcermcuchen                 Rückstände der Ölgewinnung aus den Kernen der Wal-    Rohprotein              mm.           35,0 %
                                   nuß , Juglans regia L. , von denen die Schalen pralo  Wasser                  max.          12,0 7"
                                   tisch vollständig entfernt sind                       Rohfaser                max. .           8,0 )ο
                                                                                         Rohasche                max.           ■ 8.0 1
   Leinkuchon (Leinsaatkuchen)     Rückstände der Ölgewinnung aus den Samen dos Leins ,  Rohprotein              min.          30,0   Ιο
                                   Linum usitatissimum L.                                Wasser                  max. '        12,5   %
                                                                                         Rohasche                max.             7,0 %
                                                                                         Botanische Re inhait min.             93,0   Ιο
.. T o mat ens amo nlcuche n       Rückstände der Ölgewinnung aus den Samen der Tomate , Rohprotein              mm.           30,0 %
                                   Lycopersioum esculentum Mill .                        Wasser                  max.          12,0 1ο
                                                                                         Rohfaser                max.          32,0 1
                                                                                         Rohasche                max.             7,0 Ιο
 ---pagebreak---                                                          - 10 -
            Bozeichnung                              Beschreibung                           Anforderungen
                 1                                        2                                        3
Babas sukuchen                Ruckstande der Olgewinnung aus den soweit                Rohprotein         min.     20,0 7°
                              wie möglich von der Steinschale befreiten                Wasser ■           max.     1-2,5 1o
                              Samen der brasilianischen Babassu-Palme ,                Rohfaser           max.     15,0 /»
                              Orbignya oleifera Burr . und andere Orbignya-Arten       Rohasche           max.    ' 6,5 1o
lia islce îmlcuche n          Rückstände der Olgewinnung aus den Keimen von Reis ,     Rohprotein         mm.      22,0 $
                              Oryza sativa L. , denen noch Teile des Endosperms        Wasser             max.     12,0 fo
                              und dar Samenschale anhaften                          . Rohfaser            max.       9,0 %
                                                                                       Reisspelzon        max.       1,0 1o
Mohnkuchen ( llohnsaatkuchen) Rückstände der Öl gewinnung aus den Samen des Mohns ,    Rohprotein         mm.      30,0 %
                              Papaver somniferum L.                                    Wasser             max.     12,0 1»
                                                                                       Rohfaser           max.     15,0 i
                                                                                       Rohasche           max.     13,0 %
Mande llcer nkuche n          Rückstände dar Ölgowinnung aus . den Samen des           Rohprotein         min.     37,0 $
                              Süßmandelbaumas , Prunus amygdalus Batsch var .          Nasser             max.     12,0 %
                              sativa ( Ludw .) Focke                                   Rohfaser           max.
                                                                                                                     8' 5 2
                                                                                       Rohasche           max.       5,5 f°
Sesamkuchen                   Rückstände der Ölgowinnung aus den Saman des             Rohprotein         min . 35,0 1°
                              Sesams , Sesamum indicum L.                            . Wasser             max . 11,0 /o
                                                                                       Rohasche           max ... 13,0 %
                                                                                       In HCl unlösliche
                                                                                         Asche            max .      4,5 c/°
Gelbsenfextralctionsschrot    Rückstände der Öl gewinnung durch Extraktion             Rohprotein         mm.      30,0 %
                              aus den Samen des weißen ( gelben) Senfs , Sinapis       Wasser             max.     12,5 1°
                              alba L. ssp . alba , und des Gardalsenfs , Sinapis       Rohasche           max.      8,5 $
                              alba L. ssp . dissecta ( Lag.) Bonnier
Uricuri-Palmkernkuchan        Rückstände der Ölgewinnung aus den soweit wie            Rohprotein         mm.      22,0 $
                              möglich von der Steinschale befreiten Samen dar          Wasser             max.
                                                                                                                   X26,5
                                                                                                                     A î°ίο
                              Uricuri-Palme , Syagrus coronata (Mart .) Becc .         Rohasche           max.
                              und Attalea excelsa (Mart .)
 ---pagebreak---                Bezeichnung                  Beschreibung                         Anforderungen
                  1                               2                                     3
Ecuador-Palm-Kernkucho n    Rückstande der Olgewinnung , die aus den       Rohprotein          mm.        9,0 %
                            Samen der Ecuador-Palme , Ynesa colenda        Nasser              m:.x .   12,5 %
                            O.P. Cook , gewonnen worden                    Rohfaser            max.     19,0 1o
                                                                           Rohasche            max.       4,0 $
Murumuru-Palm-Kernkuchen    Rückstände der Olgewinnung , die aus den       Rohprotein          mm.      10.0 $
                            Samen der brasilianischen Ilurumuru-Palma      Wasser              max.     12,5 5
                            Astrocaryum murumuru Mart . 5 gewonnen         Rohfaser            max.     15,0 1o
                            werden                                         Rohasche            max.       3,5 f°
Tucum-Palra~Kernkuche n     Rückstände der Olgewinnung , die aus den       Rohprotein          mm.      11,0 fo
                            Saraen der Tucum-Palma , Astrocaryum spoc .,   Wasser              max.     12,5 i
                            gewonnen worden                                Rohfaser            IQ3iiC » 17,0 $
                    y
                                                                           Rohasche            max.       3,5 lo
Cnmesischer Hanfpalm–       Rückstände der Olgewinnung , die aus den       Rohprotein          mm.        7,0 g
Frucht fle i s chkuchen     Früchten der chinesischen Hanfpalme ,          Wasser              ma:;:,   3-2,5 1°
                            Trachycarpus spec ., gewonnen werden           Rohfaser            max.     26,0 7°
                                                                         ' Rohasche            max.       4,0 ui°
Kakaokuchen                 Rückstände der Olgewinnung aus den soweit      Rohprotein          mm.      20,0 Ì
                            wie möglich von den Schalen befreiten ,        Wasser              max.     12,5
                            getrockneten und gerösteten Kakaokernen ,      Rohfaser            max.     il » 5 cp
                            Theobroma cacao L.                             Roha,sche           max.       8,0 fo
Kakaokuchen , theobrominarm Kakaokuchen , aus dem Fett' und Tbeobromin     Rohprotein          mm.      20,0 %
                            soweit wie möglich extrahiert worden sind      Wasser              max.     ! 2,5 %
                                                                           Rohfaser            max.     11,5 °h
                                                                           Eohasohe            max.      8,0 $
Weizenkeimlcuchen ..        Rückstände der Olgewinnung aus den Keimen      Rohprotein          mm.      25,0 1o
                            von Neizen , Triticum aestivum L. , Triticum   Wasser              max.     13,0 i
                            durum Dosf . und Triticum spelta L. , denen    Rohasche            irax .     6,0 i
                            noch Teile des Endosperms und der Samen-
                            schale anhaften
 ---pagebreak---                                                        - 12 -
          i3ezexchnung                                Beschrei"bung                   Anforderunge n
               1                                            2                                3
Maiske imkuch.cn (llaisindustrie ) In der Maisindustrie auf trockenem Wege ge­   Rohprotein      mm.  11,0 ïo
                                   wonnene Rückstände der Olgewinnung aus Keimen Wasser          max. 13,0 °/o .
                                   von Mais , Zea mays L. , denen noch Teile des Rohfaser        max.  7,0 *
                                   Endosperms und der Samenschale anhaften       Rohasche        max.  8,0 1o
Maiskeimkuchen (Stärkeindustrie ) In der Stärkeindustrie auf nassem Wege ge­     Rohprotein      mm.  17,5 f°
                                   wonnene Rückstände der Olgewinnung aus Keimen Wasser          max. 13,0 $
                                   von Mais , denen noch Teile des Endosperms    Rohascha        max.  6,5 'fo
                                   und der Samenschale anhaften
 ---pagebreak---                                                              -..114–-                              i., 1 1 ■>/ . i /o';-!1
Abschnitt B ; JCB mar . Samon und Früchte
              Titol 1 - Go tre iflo
                                                     Dos oh.ro îbunfl                                  Anfordorungen
             Bezaichnunf;                                                                                    3
                  1                                         2
                                          Kornor dor. in Kultur bofindlichan Sorton           Wassor                       max . 16,0 %
   Hafer
                                          von Saathafer , Avona sativa L. , und an–
                                          daron kultiviarton Avona-Artan
                                                                                              Stftrka                      min . 31 »0 7>
   Hafer . ^ewalzt                        Erzeugnis , das duroh Walzen von Ilafor go-                                      max . 16,0
                                                                                              Wasser
                                          wonnon wird
                                                                                              Rohfasor                     max . 14,0 fo
                                                                                              Rohasohe                     max .   5»0
                                          Erzeugnis , das durch . Zerkleinern von Hafar       G t tirko                    min. 31»0 %
   Hafor , gomahlen
                                          gewonnen wird                                       Wasser                    ■ max. 16,0 fo
                                                                                              Rohfasor                     max. 14,0
                                                                                              Rohaeche                     max.    5,0 $
                                          Friiohte der in Kultur baf indlichon Arten          Wassor                       max . 1 !3 . 0
   Buchwoizon
                                          von Buchweizen , Fagopyfum osculøntum
                                          Moanch und Ka/ropyrum tataricum ( L. ) Gaartn .
                                          Erzeugnis , das durch Zarkloinarn von Duch-         Stîirko                      min. 44,0 70
   Buchweizan , gomahlon                                                                      Wassor                       inax . 16,0 /o "
                                          weizon ßowonnon wird                                                             max. , 1 4 » 0 %
                                                                                              Roht'aflor
                                                                                              Rohaooha                     max. 4,0 %
                                          Kürnor flor in ICultur bofindliohen Borton          Wassor                       max. lû,0 70
   Gorota
                                           dar viorzailitfon Govota , Hordoum vu!l gara L. ,
                                           convar . vulfíaro , und dor zwcizoilifi°n Gorsto ,
                                           Hordoum vul f^ara L. convar . , distichon ( L . )
                                           Alof .
 ---pagebreak---   Bezeichnung                                        Beschreiaung                          Anforderungen
         1                                               2                                    3
Gerste , gemahlen                          Erzeugnis , das durch Zerkleinern        Starke           ai n . 46,0 >
                                           von Gerste gewonnen wird                Wasser            max. 16,0 /o
                                                                                   Rohfaser          max. 8,0 /o
                                                                                   Rohasche          max. 4,0 $
Reis                                      Körner der in Kultur befindlichen         wasser           max . 15 .0 '/0
                                           Sorten von Reis
Rispenhirse                               Körner der in Kultur "befindlichen       ■. lasser         max. 14,5 P
                                        - Hirseart Panicum -miliaceum L.
Rispenhirse , gemahlen                    .Erzeugnis , das durch Zerkleinern      Starke             min.          i°
                                          von Rispenhirse gewonnen wird           Wasser             max. 14,0 fa
                                                                                  Rohfaser           max. 11,5 /V
                                                                                  Rohasche           max. 5 » 5 /°
Kanariensaat                              Korner der in Kultur befindlichen       wasser             max. 16,0 70
                                          Hirsearij 'Phalaris canariensis L. .
Kanariensaat , gemahlen                   Erzeugnis , das durch Zerkleinern       Starke            min. '10,0 °/o
                                          von Kanariensaat gewonnen wird          Wasser            max . 15,0 /0
                                                                                  Rohfaser          max . 10,0 %
                                                                                  Rohasche          max „    7,0 f°
Roggen                                    Korner der in Kultur befindlichen       Yasser            max. 16,0 n/o
                                          Sorten von Roggen , Secale cereale L.
Roggen , gemahlen                         Erzeugnis , das durch Zerkleinern       btarke            min .  46,0   %
                                          von Roggen gewonnen wird                Nasser            max.    15,0  ^
                                                                                  Rohfaser          max.     4,0  io
                                                                                  Rohasche          max .    3»0  °j>
Mohrenhirse ^ Milocorn , Sorghum-         Korner der in Kultur befindlichen       Wasser            max . 1 5 , 0 %
saat , Kaffircorn , Eurrahirse , Dari )   Hirsearten , Sorghum caffrorum (Retz .)
                                          P.Beauv . und Sorghum durra (Forsk .)
                                          Stapf
 ---pagebreak---                                                           Boe-chreiDung                        Anforderungen
            Bez?ichnung                                        O                                      3
                                     Rrr.sa.^is , das. durch Zerkleinern van
                                                                                 Т-Т п Г»   у»        . rjc . 14*0 ;'a
Mohrenhirso , geniaftlen (Miloccrn ,                                             Rohfacar               max
gemahlen ? Sorghumsaat , gc-Taahlenj Mohrenhirse gewonnen wird                                          max.         i°
                                                                                 Rohasche
Kaffircorn , gemahlon ? Durra-
hirse , gemahlenj Dari ^ g3mah.len.)
                                     Körner des in Kultur befindlichen Weizens    Uacsor             . max . 16,0 io
• veizan ,
Weizen , denaturiert                 Triticum aestivum L «, des Hartweizens ,
                                     Triticum durum Desf ., und anderer kulti­
                                     vierter Nacktweizenarten . Sie können mit
                                     zugelassenen Denaturierungsmitteln de­
                                     naturiert sein .
                                                                                   Stàrke                min. 53,0 >
Weizen , gemahlen                    Erzeugnis , das durch Zerkleinern von        Wassor                 max. 16,0 %
                                     Weizen gewonnen wird                          Rohfaser              max. 4,0 $
                                                                                   Rohasche              max .   3»0 7C
                                                                                   Wasser                max. 16,0 f
  Spelzweizen
                                     Von den Spelzen umschlossene Körner von
                                     Spelzweizen , Triticum spelta L. ,
                                     Triticum dicoccum Schrank und Triticum
                                     monococcum L.
                                                                                   Masser
  Spelzweizen , entspelzt            Erzeugnis , das durch Entspelzen von
                                     Spelzweizen gewonnen wird
                                     Erzeugnis , das durch Zerkleinern von ent-     Stärke               mm .   53,0 %
  Spelzweizen , entspelzt ,                                                         Wasser               max#   16,0 f°
  gemahlen                            spelztem Spelzweizen gewonnen wird            Rohfaser             max.    4,0 g
                                                                                    Rohasche             mai .    3,0 %
                                                                                    Spelzweizen-
                                                                                          spalzen        max.    0.2 >
                                                                                     Wasser              max.   15,0 >
  Mais                                Körner der in Kultur befindlichen Sorten
                                      von Mais
                                                                                     Starko              min..  57 j0  ior>
  Mais , gemahlen                     Erzeugnis , das durch Zerkleinern von Mais     Wasser              max
                                                                                                         max »» 15,0
                                                                                                                15,0    $1°
                                      gewonnen wird                                  Rohfaser             max.
                                                                                                          max.    4.0
                                                                                                                  4,0   io
                                                                                                                        %
                                                                                     Rohasche          ====ï^==Ii=2=f====
 ---pagebreak---                                                      - Д.1-                                     , «   ; / > . ' *"*
Tita ! 2 - Hülsenfrüchte
          Bezeichnung                       Beschreibung                            Anforderungen
             i                                    2                                     3
   Kichererbsen            Sa,men der in Kultur "befindlichen Sorten         Wasser       m^jc . 16,0 %
                           der Kichererbse , Cicer arietinum L.
   Kichererbsen , gemahlen Erzeugnis , das durch Zerkleinern von             Stärke      min . 37>0 >
                           Kicher"e-T?ßen gewonnen wird                    ' Wasser *    max. 16,0 %
                                                                             Rohfaser     max . 13,0 Jo
                                                                             Rohasche     max ,     4.5 i°
   Linsen                  Samen der in Kultur befindlichen Sorten           Wasser      max. 16,0 °jo
                           der Linse , Lens culinaris Medik .                Botanische
                                                                              • Reinheit min . 95»0 7°
   Linsen , gemahlen       Erzeugnis , das durch Zerkleinern von             Stärke      min . 3&»0 /° -
                           Linsen gewonnen wird                              Wasser      max. 16,0 »
                                                                             Rohfaser    max. 6.0 p
                                                                             Rohasche    max .     5 » 5 ie
                                                                             Botanische
                                                                                Reinheit min . 95 »0 %
   Linsenbruchlcorn        Gebrochene Linsen                                 Wasser      max. 16,0 >
                                                                             Botanische
                                                                                Reinheit min . 95 jO 7°
   Lupinen ( Süßlupinen)   Samen der in Kultur befindlichen bitter-          Wasser      max. 16.0 70
                           stoffarmen Sorten der weißen Lupine,'       " '
                           Lupinus albus L. ., blauen Lupine , Lupinus
                           angustifolius L. , gelben Lupine , Lupinus
                           lutetis L «, odor s-izilianisohan Lupine ,
                           Lupinus termis Forsk .
 ---pagebreak---                                                BesolireiDung                              Ani c- j.'uur cui^ert
          Bezcichnung
             1                                     2
                       Erzeugnis ,, das durch Zerkleinern bitterstoff-         ias ser-                  m?jc ^ 16,0 io
Lupinen (Süßlupinen) , armer Lupinen gewonnen wird                             Rohfaser                  max!« l8 ,0 fo
gemahlen                                                                       Rohasche                  max . . 7.0 i°
Ërbsen                 Samen der in Kultur befihdlichen Sorten dér
                       Trockenspeisaerbse (Schalerbse , Pahlerbse ), Pisum
                       sativum L. convar . sativum , Markerbse , Pisum så–
                       tivum L. convar . medullare Alef Zuckererbse Pisum
                       sativum L. convar . axiphium Alaf ., oder Feldorbse
                        (Futtererbse , Peluschke ), Pisum sativum L. convar .
                       speciosum (Dierb .) Alef .
                       Erzeugnis , das durch Zerkleinern von Erbsen ge­        Starke                     min. 35,0 $
Erbsen, gemahlen                                                               Wasser                     max . 15,0 >
                       wonnen wird
                                                                               Rohfaser                   max. 8,0 io
                                                                               Rohasche                   max. 5,0 io
                        Samen der in Kultur befindlichen Sorten der -cker -     Wasser                    max .  16,0 >
Ackerbohnen
                        bohne (Puffbohne , Saubohne , Pferdebohne ,"" dicken "
                        Bohne ) Vicia faba'L .
                        Erzeugnis , das durch Zerkleinern von Ackerbohnen       Stärke                           32,°fo
Ackerbohnen , gemahlen
                        gewonnen wird .                                         Wasser                           16,0 io
                                                                                Rohfaser                         11,0 io
                                                                                Rohasche                           5,5 io
 Wicken                 Samen der in Kultur befindlichen Sorten der Saat -      Wasser
                        Wieke (Sommerwicke , Ackerwicke , Futterwicke ),        Botanische                       95,0 %
                        Vicia sativa L. var . sativa, Zottelwicke (Winter-         Reinheit                mm.
                        wicke ), Vicia villosa Roth var . culat Ascherson–
                        Graabner , pannonischen Wicke f Vicia pannonica Crantz ^
                         oder französischen Wicke , Vicia narbonensis L. var »
                         narbonensis )                                                "
                         Erzeugnis , das durch Zerkleinern von Bicken ge­        Stârko                    min.   37,0 1°
 Wicken , gemahlen
                         wonnen wird                                             V/asser                   max .  16,0 lo
                                                                                  Rohfaser                 max.    9,0 $
                                                                                  Rohis ciie               max .   5,5 °h
                                                                                  Botanische
                                                                                        Reinheit           min .  95,0 %
 ---pagebreak--- Titel 3 - Ölsamen und Ölfrüchte
          Beseichnung                               Bescnreibung                         Antorderungen
               1                                         c>
                                                                                             3
     Erdnûs se , enthiïl st           Von den Hülsen befreite Früchte                Wasser           max.     14,0 %
                                      der Erdnuß
     Rapssamen                        Samen der in Kultur befindlichen Sorten       Masser            max.    14,0 f
                                      von Raps , indischem Sarson oder Rübsen       Botanische
                                                                                      Reinheit ' ' ' min.     95,0 %
     Hanfkôrner                       Früchte der in Kultur befindlichen Sorten     Wasser           max.     14,0 Jo
                                      des Hanfs
     Kopra , getrocknet               Das - gctrocknete , von der Samenschale be-   Mas sel*         max.     12,0 %
                                      deckte Endosperm des Samens der Kokospalme
     Palmkerne , geschält             Die von der Steinschale soweit wie möglich    Masser           nictDc « 14,0 fo
                                      befreiten Samen folgender Arten der Ölpalme :
                                      Slaeis guineonsis Jacq . und Corozo oleifera
                                      (H.B.K. ) L.H. Bailey (Elaeis melanococca)
     Sojabohnen                       Samen der in Kultur befindlichen Sorten der   Nasser           max.     14,0 ^
                                      Sojabohnen
     Sojabohnen , gemahlen            Erzeugnis , das durch Zerkleinern von Soja­   Rohprotein       mm.      30,0 %
                                      bohnen gewonnen wird                          Rohfett          min.     14,0 fo
                                                                                    Wasser           max.     14,0 $
                                                                                    Rohfaser
                                                                                    Rohasche
                                                                                                     max.
                                                                                                     max »
                                                                                                                5,5
                                                                                                                s-  ~
                                                                                                                6,5 %
                                                                                                                      g
                                                                                                                      rtl
     Sojabohnen , geschält , gemahlen ar zeugnis , das durch Zerkleinern geschäl­   Rohprotein       irm ."   32 ", 0 %
                                      ter Sojabohnen gewonnen wird                  Rohfett          min.     15,0 1o
                                                                                    Wasser           max.     14,0 £
                                                                                    Rohfaser         max.       4,0 f0
                                                                                    Rohasché   -     iaax .     6 ,0 °/o
 ---pagebreak---                                                       - 19 -
       Bezeichnung                                   Beschreibung               Anforderungen
           1                                             2                          3
Nigersaat                Samen der in Kultur befindlichen Ölpflanze          wasser           max. 14,0 %
                         Guizotia abyssinica ( L.f .) Cass.'               , Botanische
                                                                              Reinheit        min. 95 » 0 7»
Sonnenblumensamen        Samen der in Kultur befindlichen Sorten der         Wasser           max . 14,0 %
( Sonnenblumenfcerne )   Sonnenblume
Leinsamen                Samen der in Kultur befindlichen Sorten des         wasser           max. 15,0 'p
                       ■ Leins                                               Botanische
                                                                                Roinheit      min. 95,0 io
Leinsamen , gemahlen     Erzeugnis , das durch Zerkleinern von Leinsamen     Rohprotein       min . 22,0  $
                         gewonnen , wird                                  . Rohfett.          min . 30,0  °J°
                                                                             Wasser           max.  15,0  io
                                                                             Rohfaser         max.   9    i°
                                                                             Rhhasche         max.   7,0
                                                                         ■ Botanische
                                                                                Reinheit      min . 95,0 %
Mohnsamen                Samen der in Kultur befindlichen Sorten des         Wasser           max. 14,0 p
                         Mohns                                               Botanische
                                                                                Reinheit      min. 95 ,-0 i°
 ---pagebreak---                                                                  - 20 -
Abschnitt C ; Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Verarbeitung pflanzlicher Stoffe
              Titel 1 : Nebenerzeugnisse der Müllerei
                Bezeichnung                                     Beschreibung                            Anforderungen
    We i zenhmt erlcorn              Nebenerzeugnisse  der Reinigung von Weizen , das im           Wasser          max.        16.0 %
                                     wesentlichen aus  kleinen , geschrumpften teilweise           Botanische
                                     auch gebrochenen  Weizenkörnern sowie aus einer ge­             Reinheit      min.       90,0 %
                                     ringen Menge der  mit dem Weizen geernteten Fremdge-
                                     treidekörner und Unkrautsamen besteht
    Weizenkleie                      Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus gereinig­         Wasser          !Ï13*3C •  15,0 %
                                     tem Weizen oder Spelzweizen , entspelzt , das weit über­      Rohfaser        max.       13,0$
                                     wiegend aus Teilen der Schale , im übrigen aus sonstigen ,    Rohasche        max.         7,5 fo
                                     vom Mehlkörper weitgehend befreiten Kornbestandteilen
                                     besteht
    Weizenbollmehl                   Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus gereinigtem       Starke          mm.        18,0 $
                                   • Weizen oder. Spelzweizen , entspelzt , das überwiegend aus .. Wasser ...      max.       15,0 $     .
                                     Teilen der Schale , im übrigen aus Kornbestandteilen be­      Rohfaser        max.      • 8,5 i
                                     steht , die vom Mehlkörper nicht so weitgehend befreit        Rohasche        max.         6,5 %
                                     sind wie bei der Weizenkleie
    Weizenfuttermehl                 Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus gereinigtem       Starke          mm.        30,0 'io
                                     Weizen oder Spelzxveizen , entspelzt , das überwiegend aus    Wasser .        max.       15,0 lo
                                     Teilen des Mehlkörpers , im übrigen aus feinen Schalen-       Rohfaser .      max...      5,5 % ...
                                     teilen und wenig sonstigen Kornbestandteilen besteht          Rohasche        max.        5,5#
 ---pagebreak---                                                       - 21-
       Bezeichnung                            Beschreibung                           Anforde :rungen .
             1                                      2                                      3
Weizennachmehl     Nebenerzeugnis der Herstellung von Mahl aus gereinigtem     St ârko           min.     40,0  t
                   heizen Qder Spelzweizen , entspelzt , das .weit überwiegend Wasser            max.   . 14,0  1o
                   aus Teilen des Mehlkörpers besteht und nur geringe Mengen   Rohfaser          max.     • 3,5 $
                   von feinen Schalenteilen und sonstigen Bestandteilen des    Rohasche          шзос •     3,0 $
                   Kornes enthält
Weizenkeime        Nebenerzeugnis der Mehlgewinnmig, das im wesentlichen       Rohprotein        mm.      25,0  %
                   aus gewalzten oder nicht gewalzten Weizenkeimen besteht ,   Rohfett           min.       7,0 %
                   denen noch Teile des Mehlkörpers und der Kleie anhaften     Wasser            max.     13,5  i
                                                                               Rohfaser          max.       4,0 fo
Roggenkleie      y Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus gereinigtem     Wasser            max.     15,0 %
                   Roggen , das weit überwiegend aus Teilen der Schale , im    Rohfaser          max.     10,0 7°
                   übrigen aus sonstigen , vom Mehlkörper weitgehend befrei­   Rohasche          max.       6,5 7°
                   ten Kornbe st andt eilen besteht
Roggenbollmehl     Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus gereinigtem     Stärke            min . 18,0 7°
                   Roggen, das überwiegend aus Teilen der Schale , im übrigen Wasser            -jnax . 15,0 $
                   aus Kornbestandteilen besteht , die vom Mehlkörper nicht    Rohfaser          max . 7,0 7°
                   so weitgehend befreit sind wie bei der Roggenkleie          Rohasche          max . 6,0 %
Roggenfut t ermehl Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus gereinigtem     Stärke            'min . 30,0 %
                   Roggen , das überwiegend aus Teilen des Mehlkörpers , im    Wasser            raax . 15,0 /»
                   übrigen aus feinen Schalenteilen und wenig sonstigen        Rohfaser          max .      4,0 %
                   Kornbestandteilen besteht                                   Rohasche          max .      4,0 yo
 ---pagebreak--- Titel 2 - Tür Zeugnisse und Nebenerzeugnisse der Herstellung von Flocken , Grütze und entsrelzten Körnern
            Bezeichnung                                    Beschreibung                        Anforderungen
                1                                              2                                      3
Hafer , entspelzt ,                Erzeugnis , das durch üJntspolzen von Hafer gewonnen        Wasser        max. 16,0 >
 (Haferkerne )                     wird 1                                                      Haferspelzen max.       1,5 i°
Hafer , entspelzt und ge­          Erzeugnis , das durch Walzen , Brechen oder Zer­            Stärke        min. 44,0 io
walzt , gebrochen oder             kleinern von entspelztera Hafer gewonnen wird               Was sor       max. 14,0 %
gemahlen                                                                                       Rohfaser      max. 3,0 i
                                                                                               Rohasche      max . 3,0 ^
                                                                                               Haferspelzen  max.      1,5 7°
Haferfutterflocken                 Erzeugnis , das durch Walzen von entspelztem Hafer          Starke        min.  44,0      $
                                   bei Behandlung mit Wasserdampf gewonnen wird                Wasser        max.  14,0      $
                                                                                               Rohfaser      max.   ■ 3,0    1o
                                                                                               Kohasche      max.     3,0    $
                                                                                               Haferspelzen  max.     1,5    i
Ilaferfutt ormenl                 Mchlreiches Nebenerzeugnis der Verarbeitung des ge­          Stârke        mm.   33 r 0    Io
                                   reinigten , ontspelzten Hafers zu Grütze oder Mehl          Wasser        max.  14,0      Io
                                                                                               Rohfaser      max.     7,0    $
                                                                                               Rohasche      max »    4,5    i
Haferschallcleie                   Nebenörzeugnis der Verarbeitung von gerenigteity nicht      Wasser        max. 14,0 fo
                                   entspelztem Hafer auf Haforkern und daraus gewonnene        Rohfaser      max. 20,0 fi
                                  Erzeugnisse . Die in der Haferschälkleie vorhandene Menge    in HCL unlos-
                                  von Haferspelzen entspricht dem natürlichen Anteil der          liche Asche max. 4,0 io
                                  Haferspelzen im verarbeiteten Hafer
Buchweizen , geschält             Erzeugnis , das durch Schälen von Buchweizen gewonnen wird   Wasser        max. 16,0 °/°
                                                                                               Buchweizen-
                                                                                                schalen      max.     1,5 1°
Michweizen , geschält ,           Erzeugnis , das durch Zerkleinern von geschältem Buch­       Stdrke        min. 56,0 /o
.^ mahlen                         weizen gewonnen wird                                         Wasser        max. 16,0 i
                                                                                               Rohfaser      max . 2,02 ,0 io%
                                                                                               Rohas che     max .    2.0 io
Gersteflocken                     . jrzeugnis , . das durch Walzen von Gerste bei Behandlung   Stårke        min . 46,0 Ìo
                                  mit Wasserdampf gewonnen wird                                W&sser        max . 15,0 °h
                                                                                               Kohfasor1     mat »   8,0 Ìo
 ---pagebreak---                                                    - 23 -
     Bezeichnung                             Bcschreibung                          Anforderungen
         1                                           o                                   3
Gerste , geschalt    Erzeugnis , das durch Schälen von Gerste gewonnen         Wasser         . max.      16,0 %
                     wird                                                      Garsteschalen     max.      1,5 1°
Gerstefuttormehll    Nebenerzeugnis der Vera rbeitung von gereinigter          Starke            mm.      35,0 %
                     Gerste zu Graupen , Grütze oder Mehl                      Nasser            max.     14,0 1o
                                                                               Rohfaser          max.     10,0 $
                                                                            - Rohp.sche          max..  '  5,5 %
Reisflocken          Erzeugnis , das durch Walzen von Put tsrreis bei Be­      otârke            mm.      65,0 $
                     handlung mit Wasserdampf gewonnen wird                    Wasser '          max.     14,0 1o
                                                                               Rohfaser          mai .     2' 5 ?
                   %
                                                                               Rohasche          max.      3,0 %
Hirseflocken         Erzeugnis , das dnitch Nalzen von Rispenhirse bei Be­     Starke            mm.      49,0 %
                     handlung mit Wasserdampf gewonnen wird                    Wasser            maXo     15,0 1o
                                                                               Rohfaser          max.     H,5 $
                                                                               Rohasche          mojc •    5,5 1°
Roggenflocken        Erzeugnis , das durch Walzen von , Roggen bei Behand­     Stärke            mm.      46,0  $
                     lung mit Wasserdampf gewonnen wird                        Wasser            max. "   15,0  lo
                                                                               Rohfaser          max.      4,0  %
                                                                               Rohasche          max.      3,0  fo
Sorghumfloclcen      Erzeugnis , das durch Wälzen von Mohrenhirse bei Be­      Starke            mm.      60,0 %
                     handlung mit Was ser'dampf " gewonnen wird    ' '   ''    Wasser' '        "max."    15,0 $
                                                                               Rohfaser          max.      2,5 %
                                                                             " Rohasche          max.      5,0 1°
We i ze nf 1 o cke n Erzeugnis , das durch Walzen von Weizen bei Behand­       Starke            mm.      53,0 %
                     lung mit 'Wasserdampf gewonnen wird                       Wasser            max.     15,0 *
                                                                               Rohfaser    -     max.      4,0 fo
                                                                               Rohasche          max.      3,0 i
 ---pagebreak---              Bozeichnung                                        Beschreibung                            Anfo rde -runge n
                  1                                                 o                                             3
Maisf loc.iCen                      Erzeugnis , das durch Walzen von Mais bei Behandlung      Stärke                mm.        57,0    0
                                    mit Wasserda,:npf gewonnen wird                           Wasser                max.       15,0
                                                                                              Rohfaser              max.        4;o
                                                                                              Rohasche              max.        3,0 h
Kichererbsenf locken                Erzeugnis , das durch Walzen von Kichererbsen bei Be­     Starke                mm.        37,0 ïo
                                    handlung mit Wasserdampf gewonnen wird                    Wasser                max.       14,0 %
                                                                                              Rohfaser              max.       13,0 i
                                                                                              Rohasche              nax .       4,5 1°
Linserulocken                       Erzeugnis , das durch Walzen von Linsen bei Behand­       Storke                mm.        33,0   %
                                    lung mit Wasserdauipf .gewonnen wird                      Wasser                max.       14,0   Ì
                                                                                              Ro hf as er           max.        6,0   io "
                                                                                              Rohasche              max.        5,5   1°
Bohnenflocken                       Erzeugnis , das durch Walzen von Gartenbohnen , Phaseolus Starke                mm.        35 »0 >
                                    vulgaris,L ., und Feuerbohnen , Phaseolus coccineus L. ,  Wasser                max.       14,0 %
                                    gewonnen wird , die irit Wasserdampf so behandelt worden  Rohfaser              raax .      6,0 i
                                    sind , daß der Giftstoff "Phasin"" zerstört ist           Rohasche              max.        5,5 1°
Erbseni locken                      Erzeugnis , das durch Walzen von Erbsen bei Behandlung    Starke                mm.        35,0 %
                                    mit Wasserdampf gewonnen wird                             Wasser                max.       14,0 ?o
                                                                                              Rohfaaer              fflCi"X. «  8,0 %
                                                                                              Rchasche              max »       5,0 !°
Erbs e nfut t e rmehl               Nebenerzeugnis der iTrbsenmehlgewinnung , das m der       Wasser                max.       14,0 1°
                                    Hauptsache aus Bestandteilen des '^ndosperms besteht ,    Rohfaser              max.        3,0 %
                                     iedoch Wrbsenschalen nur in geringer Menge enthält       Rohpretein            min.       19,0 %
ICar t of f e If 1 o eke n          Erzeugnis , das durch Trocknen von gewasenenen , ge-      Starke                min. 60,0
                                    schalten oder ungeschälten , gedämpften oder gekochten ,  Wasser                max. 15*0 ,
                                    gequetschen Kartoffeln , Solanum tub3rosum L. , gewonnen  Rohasche              max .       6,5 /
                                    wird                                                      in HCl unlös-i
                                                                                               ILcho A^clie         max ,          ,5
Kart off elscnnit zel               Erzeugnis , das aus gewaschenen , geschnitzelten oder ge  Stär.-ce              min        60 , 0 /o
 ( Kart offe ] t r0 cke ns ehr ot ) musten rohen Kartoffeln durch Trocknen gewonnen wird      Wasser                mrx . 15 ,0 fo
                                                                                              Ronas ehe             max . 6,5 :!o
 ---pagebreak---         . Bezeichnung                             Beschro îbung                               Anfcrderungen
                1                                      2                                             3
Ackorb ohnenf 1 ocke n  Erzeugnis , das durch Walsen von A&kerbohnen bei              Stàrko                      min. 32,0
                        Behandlung mit tfessordampf gewonnen wird                     Wasser                      max. 14,0 yo
                                                                                      Rolifaser                   max. 11,0 $
                                                                                      Rohasche                    max. 5 s 5 f°
Wiokenflooken           Erzeugnis , das durch Walzen von Wicken bei Behandlung        Starke                      mm.     37,0 1°
                                                                                                                                ia
                        mit Wasserdfuiipf gewonnen wird                               Wasser                      max. 14,0
                                                                                                                          14,0 1o
                                                                                                                                /o
                                                                                      Rohfaser                    max. 9,0 %
                                                                                      Rohasche                    max. 5)5 f°
                                                                            3sS_ 3SSSS33s;R=S; S;;s=; =szi S siss'.=;aasssss=s=5~
Titel 3 - Ouallmehle
Haferguellmohl          Aus Hafer gewonnenes Mehl , dessen Stärke durch Hitze­         btarke                     mini- 60,0 fa
                        behandlung weitgehend aufgeschlossen ist                       Wasser                     max , ' 10,0 °k
                                                                                       Rohfaser                   max .    1,3 i°
                                                                                       Rohasche                   max . 1,5 Ì°
                                                                                       Verkleisterungs-
                        Aus Reis gewonnenes Mehl , dessen Stärke durch Hitze–          Stärke                     mm . 70 , 0 >
Roiscruellmehl
                        Behandlung weitgehend aufgeschlossen ist                       Wasser                     meuv . 10,0
                                                                                       Rohfaser                   max. 1,5 I
                                                                                        Rohasche .              . me". 1,5
                                                                                       Verklaisterungs-
                                                                                                     grad               »*..
Wo i zsnqrmllmehl       Aus Weizen gewonnenes Mehl , dessen Stärke durch Hitze          Stärke                    nin . 65,0 fa
                       behan&lung weitgehend aufgeschlossen i"t                         Wasser                    max. 10,0
                                                                                        Rohfaser                  гаа.х , 1 . 5 7°
                                                                                        Rohasche                   max. 1,5 t°
                                                                                        Vorkleisterungs-
                                                                                      .     .   . AT.ad
 Mai s que 1 Imo hl    Aus Mais gewonnenes Mehl , dessen Stärke durch Hitzebe–          Starke ■       .           min. 65,0 %
                       handlung weitgehend aufgeschlossen ist .                         Wasser                     max. 10 ,.0%
                                                                                        Rohfaser                   max® 1,5 f°
                                                                                        Rohasche                   max. 1,5 cf°
                                                                                        Vertl e ist erungs -
                                                                                              ^rad
 ---pagebreak---                                                         - 26 -
    Bezeichnung                                       Beschreibung                        Anforderungen
        1                                                 2                              _      3
Mani okaquel lmehl            Aus den Wurzeln des Kassavestrauches , Manihot        Stärke                  min . 65 , 0 $
(Tapiokaquellmehl )           esculenta Crantz , gewonnenes Mehl , dessen Starke   Wasser             "" max , 10,0 %
                              duron Hitzebehandlung weitgehend aufgeschlossen ist Rohfasar                  max .   3.0
                                                                                   Rohascha            ' max. 3,0 %
                                                                                   Verkleisterungsgrad
Titel 4 - Nebenerzeugnisse der Maisverarbeitung
Maisnachmehl                  Starkereiches Nebenerzeugnis der Herstellung von     Starke                  min . 64,0 i
                              Maismehl oder Maisgrieß                              Yasser                  m/jjr . 14,0 ,0
                                                                                   Rohfaser                max.,    2,5 1o%
                                                                                   Rohasche                max .    2.5 1°
                                                                                                                    2,5  u/o
Mai 3 fut t G rme hl          Nebenerzeugnis der Herstellung von Maismb-hl oder    Stârke                  min . 58,0 %
                              Maisgrieß                                            Wasser                  max . 14,0 7o
                                                                                   Rohfaser                max .    6,5%
                                                                                   Rohasche                max. 4,5 i
Mai skie ie                   Nebenerzeugnis , der Maismehl- oder Maisgrießher-    wasser                  rnax . 14,0 <£%
                              stellung, das hauptsächlich aus Maisschalen sowie    Rohfaser                max. 12,0 70
                              aus Maiskeimen und aus wenig Mehlkörperteilen be­    Roliascho               max. 4,5 i°
                              steht
Titel 5 - Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Reisvorarbeitung
Putterrais                    Erzeugnis , das aus unreifen , grünen oder kreidigen Schalenfreie
                              Körnern , die bei der Bearbeitung von Halbrohreis       Korner               min. 93 »0 o.i/o
                              beim Absieben ausgesondert werden , oder aus normal  Wasser .   .          . max. I 4,5 7°
                              ausgebildeten Reiskörnern , geschält , fleckig oder
                              gelb , besteht
 ---pagebreak---                                                  - il
        Bozeichnung                            Boschreibung                        Anforderungen
            1                                                                           3
Futterreis , gemahlon   Erzeugnis , das durch Mahlen von Putterreis ge­        Starive             mm.     65,0   1o
                        wonnen wird                                            Wasser              max.    14,0   1o
                                                                               Rohfa.ser           max ,    2.5   i
                                                                               Rohasche            max.     3,0   1o
Bruckrai.s              Nebenerzeugnis der Zuboroitung von poliertem oder      Botanische
                         glasiertem Reis , das im wesentlichen aus kleinen       Reinheit          min. 99,0 fo
                         oder gebrochenen Körnern besteht                      Wasser              ma:c . 15,0.'$
Gelbos Reisfuttermehl    Nebenerzeugnis des ersten Polierens von geschältem    Rohprotein          min . 11,0
                         Rohreis , das aus Silberhäutchen , Aleiironschicht ,  Rohfett             min .   n,° t
                         Teilen des Mehlkörpers und Keimen besteht             Wasser              max.    14,0 Ίο
                                                                               Rohfsser            ma*.    12,0 %
                                                                               Rohasche        ' " max.    12,0 7°
                                                                               In HC1 unlos-
                                                                                liché Asche        max.     1'° ΐ
                                                                               Reisspelzen         max.     3,0 $
Weifies Reisfuttermehl   Nebenerzeugnis des zweiten Polierens von ge3Ciiältem  Rohprotein          min.    10,0   1°
                         Reis , das im wesentlichen aus den äußeren Teilen des Rohfett             min.    10,0    $
                         Mehlkörpers besteht und außerdem Bestandteile der     Wassar              max.    14,0   1o
                       ' Aleuronschicht und der Keime enthält                  Rohf aner           max „    6,0    fo
                                                                               Rohasôhe            max.     9,0    $
                                                                               In HC1 unlos-
                                                                                1 i che As che     max .    0,5 7?
                                                                               Fexsspelzen         raax .   r,o 7°
Reiskeime                Nebenerzeugnis der Reisverarbeitung, das neben den    L'ohprotein         irn n . 20 . G $
                         Keimen auch Bestandteile des Silberhäufcchens , der   Rohfett             min .   i7,oy°
                         Aleuronschicht und dos Mehlkörpers Eowie Spuren von   Wasser     -        max.    14,0 %
                         Reisspelzen enthält                                   Rohasche            max.     9,5 '/»
                                                                               In HC1 unlos-
                                                                                  liche Asche me-:.         0,5 1°
                                                                               Reisspelzen         max.     0,5 7°
 ---pagebreak---                                                                 - 28 -
Titel J - -Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse» dar Stärke^winnun**
      Bezeichnung                                         Beschreibung
            1                                                                                         Anforderungen
                                                                2
                                                                                                            .3
  Maisstârke                         Aus Hais gewonnene praktisch reine Stärke                 Stârke              min. 84 f 0 %
                                                                                               Was sar            max. 15,0 jo
                                                                                               Rohasche           max.    0,5-%
  Mai s que 1 1 s t arlce            aus Mais gewonnene praktisch reine Stärke , die durch     Stärke             min , 8l,0 j>
                                   Hit zebehandlung weitgehend aufgeschlossen ist              Wasser             max. 10,0 %
                                                                                               Rohasche           max.    C,5 °/>
  Maisstärke , aufgeschlossen, Aus Mais gewonnene praktisch reine Stärke , die weit-           Stärke u . Zucker min . 80 0 i
  teilweise hydrolysiert            gehend aufgeschlossen und teilweise hydrolysiert ist       Wasser
                                                                                               Wasser             max . lo'o /«
                                                                                               Rohasche           шах-., 1,0 $
 Maiskeimkleie
                                   Nebenerzeugnis der Maisstärkegewinnung, das aus             Rohfett            min.   9,5 $
                                   nicht extrahierten Keimen sowie aus Maisschalen und
                                   Teilen des TCndosperms besteht
                                                                                               Wasser
                                                                                               Rohfaser
                                                                                                                  max. 13,0 ^
                                                                                                                  max.   8,0 p
 Maisklebor ( ifeisklolDer–        Getrocknetes Nebenerzeugnis der Eisstärkegewinnung. Rohprotein
 mehl , Maisglutonmehl )                                                                                          min. 50 ,0
                                  das in der Hauptsache aus der Klebersubstanz besteht , Wasser                   max. 13,0 fo
                                  die beim Abtrennen d3r Stärke anfällt                       Rohfaser            max , 4 ? 5 1°
                                                                                              iíohas che          max.   3,0 rj<.
 Maiskleberfutter ,               Getrocknetes Nebenerzeugnis der Maisstärkegewinnung,        Rohprotein
 eiweiBreich                                                                                                      min . 33,0 %
                                  das aus Kleber und feinen Lleieteilen des Maiskornes Wasser                     max. 13,0 yo
                                  besteht . Die getrockneten Rückstände des luellwassers Rohfaser                max.    4,5 f°
                                  und die entölten Leime können dem Erzeugnis zugesetzt Roljasoha                max .   3,0 fo
                                  sein
 Maiskleberfutter
                                  Getrocknetes Nebenerzeugnis der Maisstärkegowinnung,        Rohprotein         nun . 20,0
                                . das aus Kleie und zu einem . geringeren Teil aus Kleber Waksec         ■       шах . 13,0 %
                                  des Maiskornes besteht . Die getrockneten Rückstände des Rphfaser              max. 8,5 7j
                                  .-• uellwassers und die entölten Keime können dem Erzeug1– Rohasche            max. 5,5 %
                                  nis zugeretzt sein .                                           ;
 Maisoxtra^cfc , wasserlöslich , Nebenerzeugnis der Maisstärkegewinnung, das durch            Po^nro+ein         mir . 40 0 #j
 dingodickt                       Eindicken den Q^llwa.sers gewonnen wird                    Id . Trockensubstanz
                                                                                               '                              J!
                                                                                                                                  \\
                                                                                           • Wasser              max. 50,0 %
                                                                                             7^1 -- ~he          rn , 2 : ' /I
 ---pagebreak---               Boscichnung                            Epgchreibung                          Anforde runge n
                   i                                       2                                        7.
Maiskleborglukose ,                                                                Rohprotein                     min
getrocknet                                                                         Gesamt zucker , als
                                                                                    Saccharose berechnet min ,
                                                                                   Rohfaser      "                max
                                      .                                            Rohasche                       max «■
Maisextrakt , wasser-       Nebenerzeugnis der Maisstärkegewinnung , das durch     Rohproteiii in der
löslich * getrocknet        Troclcnen des Quellwasserkonzentrates gewonnen wird     Trocken subst anz             min . 40,0 % •
                                                                                   Wasser                         max . 8.0 $
                                                                                   Rohasche in der
                                                                                    Tro cke nsubst an s           max. ?. 4,0 %
Haferquellstarke            Aus IlaÄor gewonnene praktisch reine Stärke , die      Stârke                         min . 82,0
                            durch Hitzebehandlung weitgehend aufgeschlossen        Wasser                         max . 12,0 fo
                            1st                                                    Rohasche                       max      0,5 Ì°
Rei s starke              • A^s Reis , vornehmlich Bruchreis , gewonnene prak­     Starke                         min . 84,0 /o
                        >   tisch reine Stärke                                     Wasser                                 14,0 Ì°
                                                                                   Rohasche              • • ■■ • max .    j .0 % ■ .
Re i p que 1 lst arkc       Aua Reis , vornehmlich Bruchreis , gewonnene prak­     Starke                         min. 84,0 %
                            tisch reine. Stärke , die durch Hitzebehandlung        Wasser                         max. 12 , Ô fo
                            weitgehend aufgeschlossen ist                          Rohs s che    '                5ax . 1,0%
Reiskleber                  Nebenerzeugnis , ier Reisstärkegewinnung, das in       Rohprotein                     min. 45 %
                            der Hauptsache aus IQeber besteht                      Nasser                         max . 13.0 %
                                                                                   Rohfaser                       max.     5,5 a/o
                                                                                   Rohasche                       max .    5 1 5 f°
Mi 1 okornque 1 1 st arke   Aus Milokorn gewonnene praktisch reine Stärke , die    Starke                         min . 82,0 '/o
                            durch Hitzebehandlung weitgehend auf geschlossen       Wasser                         max . 12,0 %
                              ist                 "                ' ' "           Rohasche                       ra" x „  0,5 %
Sorghumkleberfut t er ,     Getrocknetes Nebenerzeugnis der Stärkegewinnung        Rohprotein                     min , }>y t 0 Ì°
eiwei Breich                aus Mohrenhirse , das aus Kleber und feinen      • ' • Wasser                         max . 13 «0 i>
                            Klsietoilan bostakt "     "        '    1; " "         Rohfaser                       max. 6»0 ia
                                                                                   Rohasche                       max .    5 1 5 ~'°
Sorghum3.cleberfutter       Getrocknetes Nebenerzeugnis der Stärke gewinnung       Rohprotein                     min . lb,0 ,o
                            aus Mohrenhirse , das aus Kleie und zu einem gerin- Wasser                            max . 13»0 >
                            geren Teil aur Klebnr bestehfc . Pi 3 getrockneten     Rchfaser                       max . 9 »> 7>
                            Rückstände des Quellwassers und die Keime können       Rohasche                       max . 8,0 %
                            dem ICrzeugnis zugesetzt sein                                              ^
 ---pagebreak---             Bezeichnung                                       Beschrelbung                               Anforderunden                     i
  '      -     1                                                                                                                           l
                                                                     o
       Weizenstarke                aus Weizen gewonnene praktisch reine Stärke                      Star-Ire                     min. 84,0 jo
                                                                                                    Wasser                       Ifi-OX . 15 / 0 /o
                                                                                                    Rohasche                     max .       0 ^ '1a
     ■ we i zenqual 1st arke       Aus Weizen gewonnene praktisch reine Stärke , die durch          Starke                       min , 82 ,; 0 io
                                   Hitzebehandlung weitgehend aufgeschlossen ist                    Wasfôer                     max . 12,0и °Л/o
                                                                                                    Rohasche                    mai ,        0,5 fa
                                                                                                                                               i         ,
       We i senst ärke , auf.ge ­  Aus Weizen gewonnene praktisch reine Stärke , die weit­          Stärke und Zucker           min, 80,(j /b
       schlossen , teilweise       gehend aufgeschlossen und teilweise hydrolysiert ist             Wasser                      mas . 10 , 0 Ìo
       hydrolysiert                                                                                 Rohasche                    max . 1 , ó °/o
.      Weizenkleber                Getrocknet03 Nebenerzeugnis der Weizenst'irkegewinnung,          Eohprotein                  min . 70,0 y°
                                   das in der Hauptsache aus Klebersubstanz besteht , die beim      Wasser                      max . 12,0 70
                                   Abtrennen der Stärke anfällt                                     Rohasche                    max . 1,3 Ì°
       Mani okast arke             Aus den Wurzeln des Kassavestrauches gewonnene praktisch
       (Tapiokastarke )            reine Stärke
                                                                                                   Starke                     • min . 75 , d i>
                                                                                                   Wasser                       ma::." 1 6,3
                                                                                                   Rohasche                     max:. 1,0 %
   ■ Mani olcaque 1 1starke       Aus den Wurzeln des Kassavestrauches gewonnene praktisch         S.tarlce                     min . 82,0, io
       ( Tapiolcaque1 lstarke )   reino Stärke , die durch Hitzebehandlung weit ,gehend aufge­     Wasser                       max. 12 , Oj i>
                                   schlossen ist                                                   Rohasche                     max . 0,5 io
                                                                                                                                                 I
       Kartoffe lstar.ke          .Aus Kartoffeln gewonnene praktisch reine Stärke                 Stärke in der                                 i
                                                                                                     Tr o are nsub st an z      min e 9®»o! :ki
                                                                                                   Wasser                      maje . 21,0! °fa
                                                                                                   Rohasche in der
                                                                                               ■ . Trockensubstanz             max. l,ol$
       Kart offelquellst arke     Aus Kartoffeln gewonnene praktisch reine Stärke , die durch      Starke                      min. 84,0 f/o
                                  Hitzebehandlung weitgehend aufgeschlossen ist                    Wasser-                     max. - 1-4,0 %
                                                                                                   Rohasche                    max. 0,5 %
       Kartoffelstärke , auf- Aus Kartoffeln gewonnene praktisch reine Stärke , die weit-          Staate und Zucker                               1
       geschlossen, teilweise gehend aufgeschlossen und teilweise hydrolysiert ist                   in der Trocken-                                 \
      hydrolysiert                                                                                   Substanz                  min. 98,0 i
                                                                                                  W'-'^.ser                    max . 20,0 %
                                                                                                  Rohasche in der                                      \
                                                                                                    Tr>n               ""i ■"
 ---pagebreak---                                                                                                           /
                                                       BoEcliraibung                               Anforderungen
        Bozoïohnuny
          1                                                2                                                3
Knrt offoloiwoiB          Gotrooknotes Nohonoraou^nis der Karboffelstarlcogewinnunftj     ÏÏohprotoiTi             min. 60,0 >
                          das in der Hauptsache aus Eiwoißsubstanzen besteht , die beim   Walser                   max. 14» 0 $
                          Abtrennen der Stärke anfallen                     "                ...........
Kartoffelpulpe ,          Getrookneta Riiclcst ande dor Starkegewinnung ana gewaschenon   Starlce                  min. 50|0 1°.
                          und zu liroi • zorkleinorton Kartoffeln                         Waeser                   max . 14,0 %
getrocknet                                                                                Rohfaser                 max . 18,0 io
Dextrose (Glukose )       Erzougnis dar Stärke Verzuckerung» das aus gereinigter und      Gesamtzucker , berech-
                          kristallisierter Glukose (mit oder ohne Kristallwasser)           net alc d~Glukose in
                                                                                            der Trookensubstanz min . 99 s 5 $
                          besteht
                                                                                          Wasser                   max . 10,0 p
Glukosasirup              Gereinigte , konzentrierte , wässr.ige Lösunff von aus Stärke    Gesamt pucker , berecn-
                                                                                             net als Glukose in
                          hergestellten Zuckerarten                                          der " Trockensubstanz min . 20,0 %
                                                                                           Wasser                  raax . 30,0 p
                                                                                           Rohasche in der Trok-
                                                                                             kerisubstanz           max .   1,'0 >
Glukosesirup , getrocknet Glukose3irup , aus dem das Waaser weitgehend entfernt wurden     Gesamt zuoker , berach- ■
                           int                                                               net als Glukose in
                                                                                             der Troolcensubctanz min . 20,0 %
                                                                                           Kasser                   max . ^ .0 fo
                                                                                           Rohauche in der Trok-
                                                                                             kcnnubstanz            max . 1.0 fa
Stàrkezucker               Aus Stärke hergestelltes , garainigtas und kristallisiertes     Gèsamtzuokrîr , berech-             .■>
                           Erzeugnis aus Zuckerarten                                         net alt* Glukose m
                                                                                             der Tróclconsubstanz min . 75*0 p
                                                                                           Wàssér             ■     max .- 20,0 %
                                                                                           Rohascho in der Trok-
                                                                                             kensubstanz            max .    0,5 p
Dextrose-Me lassa          Ncbenorzeugnis der Doxtroschersteilung, das . boi der Eristal-   Gec amt zuckor r berech-
                           lis?,t/ ión. anfallt                                               not als Glukose in
                                                                                              der Trocltejisubstanz min. 60,0 'h
                                                                                            Wasser                   max. 40,0 '%
                                                                                            Rohasche                 max. 2,5 %
 ---pagebreak--- Titel---? •-» • li'zciimi'ssffi -tuia s 3 oener z etigni s sg dar Suckergewinnung
                   Bezeichnung                                           lîcschreibung                         Anforc e runge n
                      1                                                   2                                        ' 3
   Zucker , denaturiert                      Saccharose zuoker , der mix zugelassenen Denaturierungs­  Gesamt zucker , berech­
   (Put terzuclcer )                         mitteln denaturiert worden ist                             net als Saccharose         rain . 9& f 0 fo
                                                                                                                              Substanz ohne De-
                                                                                                                              naturierun. pmitt el
   Zuckerrûbenschnitzel ,                    Getrocknete Schnitzel von gewaschenen Zuckerrüben , Beta  Gesamt zucker , berech™
   getrocknet                                vulgaris L. ssp « vul garis var . altissima Doell          net als Saccharose         min. 50,0 %
                                                                                                       Wasser                      max.' 12,0 %
                                                                                                       Rohasche                    max. 6,5 i°
   Zuckerrübenschnitzel ,                    Getrocknete , teilweise entzuckerte Schnitzel von ge­     Gesamtzucker , berech-
   getrocknet , teilweise                    waschenen Zuckerrüben                                      net als Saccharose         min . 18,0 %
   extrahiert                                                                                          Wasser                      max. 13 ,0 /o
                                                                                                       Rohasche                    max.    6,5 7°
   Diffusionsschnitzel ,                     Getrocknete , durch Diffusion extrahierte Zuckerrübon-    Wasser                      max. 13 ,0 %
   getrocknet                                schnitzel                                                 Rohasche                    max. 7 » 5 i°
                                                                                                       In HC1 unlosliche
                                                                                                        Asche                      max  . ?-,5 i
   Diffusionsschnitzel ,                     Diifusionsschnitzel , getrocknet , denen vor dem Trocknen Gesamtzucker , berecn-
   getrocknet ? melassiert ,                 Melasse zugesetzt wurde                                    net als Saccharose         min.    5»0 /°
   auch gepreßt                                                                                        VJasser                     max. 13_ ?' 0 ioj
                                                                                                                                   max.
                                                                                                       Rohasclie                   max .
                                                                                                                                   max .   9,0 J/a
                                                                                                       In HC1 unlosliche
                                                                                                         Asche                     max.    2,5 4,:
   Zuckerrubenmelasse                        Sirupartiger Rückstand der Gewinnung oder Raffinierun,;   Gesamt zucker . Gerech­
                                             von Zucker aus der Zuckerrübe                              net als Saccharose
                                                                                                        in der Orxginalsub-
                                                                                                        stanz                      min. 45 >0 /»
 ---pagebreak---                                                          Beschreioung                              Anforderungen
     Bezeichnung
                                                                 2
        1
Zuckerrohrms las se        Sirupart ig©!1 Rückstand der Gewinnung oder Raffinierung Gesamt zucker , berecn-
                           von Zucker aus Zuckerrohr , SaceharuiR officinarum L.            rast als Saccharose
                                                                                            in der Originalsub-
                                                                                          ' stanz*"" '           min ." 43,0 %
Titel 8 - Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Mälzerei , Brauerei , Erennero_j._jmd_0bstverweyt]
                           Nebenerzeugnis der Mälzerei. f das aus den. getrockneten       Rohprotem              mm.      3j,0 %
Malzkeime-
                           • furzellceimen der Keimenden Gerste besteht                   Wasser                 max ,    3.2,5. i°
                                                                                          Robfaser               max.     16,0 $
                                                                                          Roiiasche              max.
                                                                                                                            r?7 » f-5 (/°
                                                                                                                                       fl
i?utterhefen               Hofo$, gemischt oder unvermisoht , der F-wilia dar. .., . .    Roliprctem
                                                                                          Wasëér • -
                                                                                                                 min.
                                                                                                                 fâoj£i   12'8 %
                            Sscök-ffOEüta*:-!^ .üatör-fcailio " Sao'oharonsycötoidesÄ und Gèsâmtascho             riiày.. 10,0
                            dor Fanilie der CrypcocoocaceaQ t Unt erfami1icn Cryp oo-     In HC1 unlosliche
                            coccoideae und Rhodotoruloideae , deren Zellen abgototet            Asèhé •           max.           ,0 >
                            und sretrocknet word,en sind .                         :
                            Erzsugnisse j die durch. Trocknen der Rückstände aus          Rohprotein
                                                                                          Rohprotem               min.    20.0 %
Getroclcnet.e Treber , .                                                                  Wasser
                                                                                          Nasser                  max.    12,5 ah
 getrocknete Schlempe       der Verzuckerung der Ilaische von Körnern oder ande­                                          17,0 nh
                            ren mehlhaltigen Stoffen gewonnen werden._                    Rohfaser                max.
                                                                                          Rohasche         ~      ma"£ .      5,5 1°
                                                                                          Verdauungskoeffi zient min »     70
                                                                                                                                        €
                            Bei der Vergärung von abgepreßten Äpfeln und Birnen            wasser                 maxo 13,0
 Apfelpiilpe , getrocknet
 Birnenpulpe , getrocknet   anfallendes getrocknetes Nebenerzeugnis
 Apfel- und Birnenpulpe ,
     get rocknet
 ---pagebreak---                                                               ... 34
     jjzeichnung                                        Beschreibung                                  Anforderungen
          1                                                   2
                                                                                                            3
 Apfeltrester , getrocknet     Bei der Herstellung von Apfelsaft und Birnensaft              Wasser                 max.   13,0 %
 Birnentrester , getrocknet    anfallendes getrocknetes Nebenerzeugnis
 Apfol - und Birnentrester ,
 getro cknet
 Zitrusflaisch , getrocknet    Bei der Gewinnnng von Saft aus dem' 'Fruchtfleisch von         ■vasser               max.   13,0 %
                               Zitrusfrüchten anfallendos getrocknetes Nebenerzeugnis        Säuregehalt , bozo-
                                                                                                gen auf Zitronen­
                                                                                                saure               rnax .  4,0 %
Titel 9 - Künstlich getrocknete landwirtschaftliche Erzeugnisse
 Crrunmehl                     Durch künstliches Trocknen von jungen Futterpflanzen        ' Kohprotein            mm.     14,0' $
 Gr unmehl , gepreBt           aus demselben Aufwuchs gewonnenes Erzeugnis , dessen En­      ICarotin              mm.      0,009 yo
                               zyme , welche die 0xyds,tion beschleunigen , durch die        Wasser                max -   12,0 %
                               Trocknung praktisch unwirksam geworden sind                   Rohasche              JLSUi 9 13,0 %
                                                                                             In HC1 unlofsliche
                                                                                               Asche               max.     3,0 %
 Luzerne grunmohl              Durch künstliches Trocknen von junger Luzerne gewonnenes Rohprotein                 mm.     16,0 fo
 Luzernegriinrnehl , gepre fît Erzeugnis , dessen Enzyme , welche die Oxydation beschleu­ Karotin                 mm.       0,009 %
                               nigen, durch die Trocknung praktisch unwirksam geworden Wasser                      max.    12.0 %
                               sind .                                                     ' Rohasche               max.    13,0 %
                               Das Erzeugnis darf ungefähr 20 fo Gras oder Klee aus dem­     In HC1 unlosliche
                               selben Aufwuchs , gleichzeitig künstlich getrocknet , ent­      As che              max.     3,0 f>
                                halten
 ---pagebreak---        Bezeichnung                                        Beachreibung                                Anforaerungen
            1
IQee^unmehl                           Durch kunstliches Trocknen von jungem Klee gewonnenes     Rohprotein          min. 16,0 %
Kleegriinmehl , gepreEt               Erzeugnis , dessen Enzyme , welche die Oxydation be­      Karotin             min. 0,009 $
                                      schleunigen , durch die Trocknung praktisch unwirksam     Wasser              max. 12,0 %
                                      geworden sind .                                           Rohasche            max. 13,0 %
                                      Das Erzeugnis darf ungefähr 20 fo Gras oder Luzerne       Tn HC1 unlôsliche
                                      aus demselben Aufwuchs , gleichzeitig künstlich ge­        Asche              max.    3,0- flZ.
                                                                                                                                 "M
                                      trocknet , enthalten
Mohrriïbenschnitzel ,                 Dui*ch künstliches Trocknen von roten Mohrrüben ,         Karotin             min . 0,035 1"
Mohrrubenmehl                         Daucus carota L. ssp , sativus ( lloffm .) Arcang. , ge­  Wasser              max . 15,0 "Jo
                                      wonnene' -, geschnitzelte oder gemahlene Erzeugnisse ,    In H01 unlôsliche
                                      deren Enzyme , welche die Oxydation beschleunigen ,                           max     2,5 *
                                      durch die Trocknung praktisch unwirksam geworden sind
Getrocknete Kcpfe und                 Erzeugnis , das durch künstliches Trocknen der gewa­      rias ser            max.. 12,0 J°
Blätter von Zuckerrüben               schenen , unzerkleinerten oder zerkleinerten Köpfe und    In HC1 uniôsliohe
(Troblako )                           Blätter von Zuckerrüben "gewöhnen wird                     Aschë              max.    3.5 i°
Topinamburs chnit ze 1                Erzeugnisse , die durch Zerkleinern oder Vermählen        Starko              min. 55 >0 $
Topinainb armehl                      von gereinigten und getrockneten Knollen von Topinam­     Wasser              max . 13.0 io
                                      bur , Helianthus tuberosus L. , gewonnen werden           Rohfaser            max.    5,5 1°
                                                                                                Rohasche            max.    4,0 °/o
Bat at e ns chnit ze 1                Erzeugnisse , die durch Zerkleinern o-ter Vermählen von   Stârka              min. 50 ,0 %
Batatenmehl                           gereinigten Knollen der Batate , Süßkartoffel^ Ipomoea    Wasser              nas . 13,0 $
                                      batatas ( L. ) Poir ., gewonnen werden                    Rohfaser            max.» 5,5 Ì°
                                                                                                Rohasche            max. 4,0 cJo
Maniokamehl ( Tapiokamehl )           Getrocknete , vorher gewaschene und , wenn erforderlich , Stärke              min .  65,0  io
Mani okas chnit ze 1 (Tapioka-        geschälte Wurzelknollen des Kassavestrauch&s sowie        Wasser              max .  13 »0 io
schnitzél )                           Erzeugnisse , die durch Zerkleinern oder Vernahlen sol-   Rohfaser            max .   5,5  i°
Maniolcachips (Tapiokachips )         eher Wurzelknollen gewonnen werden                        Rohasche            max . s 4,0  i<>
Maniolcawur ze 1n (Tapi okawur ze 1n)
 ---pagebreak---                                                                - 35 -
       Bezeiclmung                                   Beschreibung                                  Anforderungen
           1                                            2
Tapi okapiilpe ,            Getrocknete und gemahlene Abfäll 3 oder Tapiokasträkege-    Stärke                mm.     55,0' f-
Tapioka-Ampas |           • winnung, gcmaiilene Abfälle clor Maniokarnehlgewinnung so- Wasser' " ' "    '  '  ma:: .  14,0   fo
Mani okamehl , Typ          wi3 Mehle aus aussortierten , dihiren , ungeschälten , ge­ Rôhfaser .j            tnax «    8,0 %
                            waschenen und getrockneten Maniolcawurzein                 Rofcasche              max.      5>o %
                                                                                        In HC1 unlosliche
                                                                                          As che              П13.Х .   3,0 %
Tit el 10 - Ancloro Futtormittel pflanzlicher Herkunft
Johannisbrot ,              Erzeugnis , das aus getrockneten , von den Samen (Kernen)  Gesamt sucker , be-
zerkleinert                 befreiten Früchten des Johannisbrctbaumes , Ceratonia      reclmet als Saccha­
                            siliqua L », durch Zerkleinern hergestellt wird              rose                 min . 30,0 f>
                                                                                       Wasssr                 max . 15,0 ^
                                                                                       Rchasche               max .    44,5
                                                                                                                         .5 %
                                                                                                                            7°
Pette SrdnuBkleie           Erzeugnis , das beim Schälen der von den Hülsen befreiten  Rohfett                mm. 10,0 ,'0
                            Erdnußsamen gewonnen wird und im vresent liehen aus der    Wasser                 max » 11 , 0 /o
                            braunen Samenschale , im übrigen aus Keimlingen und Tei­   liolif aser            max. lb , 0 'fi
                            len der Keimblätter besteht                                ErdnuGhulsen           max .   1.0
                                                                                                                       1,0 fo$
Pi lanzenfett 5            Erzeugnis , das völlig oder fast völlig aus pflanzlichen    Freie Fettsauren ,
Pflanzenol "\               Fetten oder Ölen besteht .                                   als Olsåvtren be-
                           Das Erzeugnis muß organoleptisch erkennen lassen , daß        re rimet             max.     6,0 7o
                            es nicht ranzig ist
 ---pagebreak---                                                                         - 37 --
Ab " - j-.n itt D ; Futtermittel tierischer Herkunft
                    Titel 1 - Milcherseugnisse
                   Bezeicnnung                                   Beschrëibung
                      1
                                                                                                            Anforderüngon
                                                                      2
                                                                                                                   3
      Vollmilchpulver ( Sprtih-           Erzeugnis , das durch weitgehenden Entzug von Wasser
      vollmi Ichpulver , Walzen-
                                                                                                    Gesamt fett ( Milchfett ) min . 26,0 $
                                          aus Vollmilch mittels Zerstäubung im warmen Luft­         V:
                                                                                                     vasser
                                                                                                                              max.    5,0 %
      v^llmi Ichpulver )                  strom ( Sprithvollmilchpulver ) oder Walzentrocknung
                                           ( Walzenvollmilchpulver ) gewonnen Wird"
      Magermilchpulver ( opruh-           Erzeugnis , das durch weitgehenden Entzug von Wasser      Gesamtfett ( Milchfett ) max .. ; 1,3
      magermilchpulvcr , Walzen-          aus entrahrr.bar Milch mittels Zerstäubung im warmen -
      magermilchpulver )                                                                            Wasser                    max ,   50%
                                          Luftstrom (Sprühmagärmilchpulver ) "oder 'Walzentrock-,
                                          nung (Walzenmagermilchpulver ) gewonnen wird
      Tsilentrahmten Milchpulver          ^Zeugnis , das durch weitgehenden Entzug von Wasser       Gesamtfett ( Milchfet't )
      (teilentrahmt js Sprühmilch-        aus teilentrahmter Vollmilch mittels Zerstäubung                       weniger als """ " 26 , 0"'$
      pulver , teilentrahmtes             im warmen Luftstrom ( teilentrahmtes Sprühmilchpul-                    mehr als             1 , 5 °J0
      ialzenmilchpulver )                 ver ) oder Walzentrocknung ( teilentrahmtes Walzen-     • Wasser                    max. , 5,0 io
                                          milchpulver ) gewonnen wird
     Duttermilchpulvor (Spruh-            Erzeugnis , das durch weitgehenden Entzug vön             Wasser                    max. . 6,0 to
     buttermilchpulver , Walzen-          Wasser aus Buttermilch mittels Zerstäubung iia            Säure grad nach
     buttermilchpulver )                . warmen Luftstrom (Spriihbuttermilchpulver ) oder           Soxhlet –Henkel          20–40°SH
                                          Walzentrocknung (Walzenbuttermilchpulver ) ge­
                                          wonnen wird
 ---pagebreak---                                                           - 38 -
          Bozeichnung                                 Beschreibung                        Anforderungen
                 1                                        ?
                                                                                                   3
Molkenpulver                  Erzeugnisse , die aus Molke durch Entzug von Wasser     Milchzucker               min . 60,0
Mo lkenbrocken                gewonnen werden                                         Gesamtfett ( MilchfefctWax .        3,0
                                                                                      Was ser                   max .     8,0
                                                                                      Chloride , berech-
                                                                                       not als NaCl             max .     4, 5 %
                                                                                      Säure grad nach
                                                                                       Soxhlet-Henkel           20-4Q SH
Molkenpulver , teil-          Erzeugnis ,- das aus Molke durch Entzug von Wasser      Milchzuclcer              mm.     30,0
entzuckert                    gewonnen wird und dem ein Teil des Zuckers entzögan     Wasser                    max .     8,0 *
                              ist               '                                     Chloride , berechnet
                                                                                       als NaCl                 max .     6,0 %
                                                                                      Saure gr ad nach
                                                                                       S oxh 1 e t -He rike 1   20-40 SH
Ko lkene iwe i lìpulver       Erzeugnisse , die durch Trocknen der aus Molke oder     Rohprotem                 min. 70,0 fa
Mi 1 chalbuminnul ver         Milch auf chemischem oder physikalischem Wege abge­     Wasser                    max. 8,0 f
                              schiedenen Eiweißverbindungen gewonnen werden
Milchkaseinpulver             Erzeugnis , das durch Trocknen des aus Magermilch durch Rohprotein                min. 75,0 fo
                              Säuren öder Lab gefällten Kässestoffs gewonnen wird     Gesantfett                max .    2,0 /o
                                                                                      Wasser                    max. 12,0 f
Tito !  2 - I^attormittel aus der Verarbeitung von Landtiorcn
 JJlutmohl
                              Erzeugnis , das durch Trocknen von Blut geschlachteter  Rohprotein                min . 80,0 fo
                              Tiere einschließlich Geflügel gewonnen wird , Es soll   Verdauungskoeffizient .        ■■■**.
                              praktisch frei sein von fremden Bestandteilen                                     min. 90
                                                                                      Wasser ■■                 max.. 10,0 faf>
                                                                                                                max
                                                                                      Rohas che               • max « 6,06 . 0 fo
 ---pagebreak---                                                        - 39-
       Bezeichnung                                     Beschreibung;                         Anforderungen
           i                                ;                2                                __j
Fleischmehl          • Erzeugnis , das durch Trocknen und Kohlen von                 Rohprotein           min . 60,0 %
                       - knochsnarraen Fleischteilen geschlachteter warm-            Verdauungskoeffizient
                         blutiger Landtiere gewonnen wird . Es muß frei                                   min . 87
                         sein von Haaren , Borsten , . Federn , Horn , Hufen ,       Phosphor             max . 4,0 fo
                         Haut und Blut sowie von Magen- und Darminhalt            ' Wasser                max . 10,0 %
                                                                                 • Rohfett' -             max . 12,0 fo
                                                                                     Chloride , berechnet
                                                                                       als NaCl           max .   2.0 %
Floisohknochonmchl       Erzeugnis , das durch Trocknen und Mahlen von knoohen-      Rohprotein           min . 45,0 %
                         reichen Fleischteilen geschlachteter warmblütiger Land-   - Verdauungskoeffizisnt
                         tiere gewonnen wird . Es muß praktisch frei sein von                              min . 87
                         Haaren , Borsten , Federn , Horn , Hufen, Haut und Blut     Phosphor             max .   9.0 fo
                         sowie von Magen- und Barminhalt                             Wasser               max . 10,0 %
                                                                                     Rohfett              max . 12,0 fo
                                                                                     Chlôride , boréchnet
                                                                                     ■ als NaCl           max .   2,5 7°
 Futterknochenschrot     Erzeugnis , das durch Trocknen und Zerkleinern von          Rohprotein           min . 24,0 >
                         weitgehend entfetteten Knochen geschlachteter warm-         Phosphor    ■        min . 8,0 fo
                         blutiger Landtiere . gewonnen wird , Es muß praktisch       Wasser               max . 10,0 fo
                         frei sein von Haaren , Borsten, Federn, Horn,' Hufen ,      Rohfett              max . 4,0 fo
                         Haut und Blut sowie von Magen- und Barminhalt . Außer­
                         dem muß es splitterfrei sein und darf- keine scharf­
                         kantigen Knochenteile enthalten
 ---pagebreak---         Bezeichnung                                    Beschreibung
            1                                              2
                                                                                             Anfo rde runge n
                                                                                                   3
 Tiormchl
                           E^ZGUgnis j das durch. Trocknen und MahlQn von KÖpporn   Rohprotein                 min . 55,0 %
                           und Körperresten warmblütiger Landtiere unter Anwen­     Verdauungskoeffizient      min , 87
                           dung von Wasserdampf und hohem Druck und gegebenen­      Wasser                     max . 10,0 %
                                                                                                               max.
                           falls durch nachträgliche Entfettung im Extraktions-     Rohfett                    max . 10,0 io
                                                                                                               max.
                           verfahren gewonnen wird . Es muß praktisch frei sein     Phosphor                   max . 5,0 /o
                                                                                                               max.
                           von Haaren, Borsten , Federn , Hufen , Horn, Haut so­    Chloride , berechnet
                           wie von Magen- und Darminhalt
                                                                                      als HaCl                 max .
                                                                                                               max.    2,5 %
                                                                                    In HCl unlösliche
                                                                                      Ische                    mnv
                                                                                                               max.   2,5 $
 Tierlebermehl
                           Erzeugnisse , die durch Trocknen und Mahlen von          Rohprotein                 min » 63,0 %
 Tierlebermehl , ex-       frischen oder extrahierten Lebern geschlachteter
 trahiert                                                                           Verdauu'ngskooffizient     min. 65
                           warmblütiger Landtiere gewonnen werden                   Waseer                     max. 10,0 io
                                                                                    Rohfett '                 max. 18,0 fo
                                                                                    Ohioride , berechnet
                                                                                     al s NaCl                max.    2,5 $
Griebonkuchen
                           Erzeugnis aus den Rückständen dar Talg- oder Fett-      Rohprotein                 min . 45,0 %
                           gewinnung aus tierischen Produkten
                                                                                   Wasser                     max . 10,0 °]o
                                                                                   Chlyride , berechnet
                                                                                     als IlaCl                max .   2,0 i
Gefliïgelschlachtabfalle ,  Erzeugnis , das durch Trocknen und fehlen von Abfällen
gotrocknet                                                                         Rohprotein                 min . 55,0 $
                            von geschlachtetem Geflügel gewonnen wird . Es muß     Verdauungskoeffizient min. 84
Er Zeugnisse , deren Fett­  praktisch frei sein von Federn
gehalt mehr als 12 i be­                                                           Wasser                     max . 10,0 $
trägt , müssen als fett-                                                           Chloride , berechnet
reich bezeichnet werden                                                             als FaCl                  max .  2,0 io
                                                                                   In HCl unlösliche
                                                                                    Asche                     max .  3,0 io
 ---pagebreak---                                                          - 41 -
              Bozeichnung                             Beschreibung                            Anfo rdo runge n
                  1                                        2   •
    Federmehl ,                 Erzeugnis , das durch Hydrolyse , Trocknen und       Rohprotein                min. 80,0 %
    hydrolysiert                Mahlen von  Geflügelfedern gewonnen wird           . Vordauun^skooffiziont     min. 75
                                                                                     Wasser                    max . 11.0 %
                                                                                     In HCl unlösliche Äsohe max .     3,0 i°
    Tiorfett         "          Erzeugnis , das aus Fett von warmblütigen Land-      Verseifbares              min . 97fO i>
                                tieren odor Toilen clavon bestoht .                  Wasser                    max . 2.0 /o
                                Das Erzeu{piis muft organoleptisch erkennon          Oxidierte Pottsauren      max . 1,0 ^
                                lassen , daß es nicht ranzig ist                     Freie Fettsäuron , als
                                                                                      Ols'iuren borechnet      max . 15,0 %
                                                                                     In HC1 unlosliche Ascha max . , 1,0 %
                                                                                     Poroxidzahl               max . 5
вяав8вяявяяяазяяяввпязяяаваяязяаяавяяяаяяавгвзввяяяазягааагвааязаязяаагяваяазяаяяа8яаяяг - га-.я8ягяяявяяааяазяя- яяая«-.яяя- я
    Titol 3 - Futtermittcl aus dar Vorarbeitung von Sati.^tieron dos Moeres
    Walfleischmohl              Erzeugnis , das bei der Verarbeitung des Flei-       Rohprotein                min . 63,0 fo •
                                sches ( Muskelgewebes ) von Tialon anfallt , wo- .   Verdauungskoeffizient     min . 90
                                bei ein Teil des Fettes entzogen wird                Wasser                    max . 12,0 %
                                                                                     liohfett                  max . 10,0 $
                                                                                     Chloride , berechnot als
                                                                                       NaCl .                  max .   2.0 % •
 ---pagebreak---                                                          - 42 -
 Bezeichnung                                   Beschreibung                              Anfordorungen
    1                                                  2                                        3
Walf1 e i s chlcno che nme hl Erzeugnis , dasxboi der Verarbeitung von Fleisch   Rohprctein               mm.     45,0 %
                              und Knochen von Walen anfällt , wobei ein Teil     Ve rdauungslco effizient mm.     70
                              des Fettes entzogen wird                           Wasser                   max.    12,0 %
                                                                                 Kohfett                  max.    10,0 Ъ
                                                                                 Chloride , berechnet
                                                                                  als IJaCl               max.       2,0 °lo
                                                                                 Phosphor                 ШЗ#иК а    7,0 %
 Wallebermehl                 Erzeugnis , d?s durch Trocknen frischer Leber      Ronprotein               mm.     62,0 °/o
 Erzeugnisse aus extra-       von ivalen gewonnen wird                           verdauungskoeffizient    mm.     60
 hierten Lebern müssen                                                           Wasser                   max .   11,0 °/o
 als Wallebermehl , ex-                                                          Chloride , berechnet
 trahiort , bezeichnet                                                            als NaCl                max.     , 2,5 7°
 werden
 Walprcßsaft , eingedickt     Bei der Gewinnung von Walmehl anfallender Preß-    Rohprotem                mm.     65,0 %
                              saft , dam das Masser teilweise entzogen ist        m der Trockensubstanz
                                                                                 Wasser                   max.    50,0 1«
                                                                                 Chloride , berechnet
                                                                                  als NaCl                max.    12.0 %
                                                                                  m der Trockensubstanz
 Walpre Bsaft                 Bei der Gewinnung von Walmehl anfallender getrock- Ro,hprotem               min.    60,0 7°
                              neter Prefîsaft                                    Verdauungskoeffi zient   mm.     90     ,
                                                                                 Wasser                   max.      9,0
                                                                                 Chloride , berechnet
                                                                                  als NaCl                max.    10,0 %
 ---pagebreak---                                                               -   /п
il A – Futtormlttol nuo TM.nohon una aniloron Tl.oron flou Flnohr-vn / roa
  Dozoiohnung                                            Doaohroibung                                 Anfordorun,'jon
          ].                                                    2                                             3
Fiflohmohl                                  Erzou<»nin , daa duroh Trooknon und             Rohprotoin                min. 55,0 %
                                            Mahlon aua Fiaohon odor FiBohtoilon             Vordauungskooff i ziont   min. 87
MrzoUi-piinuo , doron Fottj.;uhrilb
mohl nla 12 % botrHgt , miIn fio n          ffoworinon wird                                 Waaaor                    max. 10,0 $
                                                                                                                      max .
tl.H fottroioh bozolohnot wor-                                                              Chlorido , boroohnot
donj ooloho , doron FattgohaJ.'b
                                                                                             alo NaCl                 max.   6,0 $
woni /pr ,ala 4 "/> botr!ltfb , kUn-                                                        Cal oiurakorbonat         max.   2,5 %
non nlra fottnrm bozoiohnot
wordon .
TCrssouftnieino , doron Oohalt an
Ohloridon , bor«ohnat ala NaCl
woftigor ala 2 "h bobrftffb , ktfn-
non ala rjalzarm bozoiohnot
wordon
Fiaohvollmohl                               Eraoufjnia , dao duroh Trooknon und Mahlon      Rohprotoin                min. 6:,0 /0
                                            auo Fiaohon ador FLaohtoilon gowounon wird ,    VordauungBkooff i ziont   min . 90
EraeUt'TrviuHO , doron Fott^harfc                                                           WaHBorlÖDliohoa Eiwoili
                                            und dam w'ihrond dor Harstollung dio oingo-
wonigor alra 4 '% batrftgt , ktfnnon        diokton Frofiw'.lasor wiodor zugoeotzb wordon    dos Rohprotoina 1        min.  30,0 $
als fottorm bozoiohnot wordon
                                                                                            Waaaor                    max.  10,0 %
                                                                                            Rohfott                   max.  10,0 1o
                                                                                            Chlorido , boroohnot
                                                                                             alB NaCl                 max .  4,0 i
                                                                                            Cal 0 iumkorb 0 nat       mix .  2,0 1o
Fiaohmohl , Typ 45 (KilotonfiBoh-           Erzougnis , daa duroh Trooknon un'd " Mahlon    Rohprotoin                min . 45,0 %
mohl )                                      aua Finohon odor Fiaohtoilon gawonnon wird .    Waasor                    max , 10,0 %
                                            Da lcann in mlifoigon Mongon Boifang ( iCrob'B- Chlorido , borqohnat
Flrzougnioao , doron Fottgohalt             tioro , Soostorna und Muaoholn) onthalton        ala NaCl                 max. 6,0 %
molir cila 12 fa botrllgfc , mtlaeon                                                        Caloiumkorbonat           max. 10.0 i»
ala fobtroioh bozoiohnot wordon j                                                           In HC1 unltfulioho
Boloho , doron Fottgohalt wonigor                                                            Aaoho                    max.   4,0 $
ala 4 % botrfigt , ktinnon ala fott-
arrn bozoiohnot wordon . TCrzougnisao ,
doron ff'jh'i l.t an Chlovinon , bm-oolv-
nc* 1 : nl r M 'VI. won'1 w»- r\' >\ f> "(•
    •Mi i.n            \. ■ )             ■
 ---pagebreak---                                                            - 44-
    Bezeichnung                                  .ueschreibung                           Anforderunge n
        1                                           2                                         3
Henngsmohl                       Erzeugnis , das durch Trocknen und Mahlen von  Rohprotein              min.    65,0   1°
Erzeugnisse , deren Fett­        Fischen der Heringsfamilie ( Clupeidae ) nach  Verdauungskoeff i zient mm.     90
gehalt mehr als 21 % 'beträgt , Entzug eines Teiles des Fettes gewonnen .wird   wasser                  max .   12,0  1°
müssen als fettreich bezeich­                                                   Chloride , berechnet
net werden , solche , deren                                                      als NaCl               max.     3,5  %
Fettgehalt weniger als 4 f"                                                     Calciumkarbonat         max.     1,0
beträgt , können als fettarm                                                    In HC1 unlosliche
bezeichnet werden                                                                 .sehe                 max.     1,0  1°
Dorschmehl                      Erzeugnis , das durch Trocknen und Mahlen von  Rohprotein               rm n , 58,0 $
                                Fischen oder Teilen von Fischen d.or Lorsch–   Verdauun gsko effizient  mm.    90
                                familie ( Gadidae ) gewonnen wird              Wasser                   max .  12,0 7°
                                                                               Rohfett                  max.     4,0 /0
                                                                                                                     (,7
                                                                               Cai c iumkarbo nat       max.     1,0 Ρ
                                                                               Chloride , berechnet
                                                                                 als NaCl               max.     3,0 %
                                                                               In HC1 unlosliche Asch
                                                                                                        max.     1,0 %
 Fischleberraehl                Erzeugnis , das durch Trocknen und Mahlen von  Rohprotein               min.   50,0
 Fischlebermehle , die aus­     frischen , teilweise entfetteten Lebern von    Verdaaungskoeff izient   mm.    90
 schließlich oder fast aus­     Fischen gewonnen wird                          ias ser                  max.   11,0 %
 schließlich aus Lebern                                                        Chloride , berechnet
 einer bestimmten Fischart                                                       als NaCl               max .   2,5
 hergestellt sind , dürfen                                                     In HC1 unlosliche
 nach dieser bezeichnet                                                         Asche                   max.    1,0 %
 werden ( z.B. Dorschleber–
 mehl )
 ---pagebreak---                                                              - 45 -
      Bezeichnung                                      Beschreibung                              Anforderungen
        1                                                  2                                             3
Porschlebertran                Das aus frischen Lebern von Fischen der Botfsch-   Vitamin A                    min. 750 I.E. /g
                               familia ( Gadidae ) gewonnene fette Öl             Wasser                       max.     0,15
                               Der Lebertran muß organoleptisch erkennen lassen , In Äther Unlösliches         max .    0,05 Ì°
                               daß er nicht ranzig ist                            Unverseifbares               max.     2,0 $
                                                                                  Freie Fettsäuren ,
                                                                                    berechnet als Öl-
                                                                                    säuren                     max.     3,0 >
                                                                                  Verseifungszahl              180 bis 196
                                                                                  J od zahl                    150 bis 180
Fischpreßsaft , einge­         Bei der Gewinnung von Fischmehl anf alfender Preß- Rohprotem                    min .   65,0 fo
dickt                          saft , dem das Wasser teilweise entzogen ist         1 .d . Tr o cke nsubst anz
                                                                                  VJasser                      max.    50,0 70
                                                                                  Chloride , berechnet ' '
                                                                                    als NaCl        n          max. 12,0 ■%
                                                                                    i .d . Trockensubstanz
Fi s chpre Bs aft, getro cknet Bei der Gewinnung von Fischmehl anlallender        Rohprotein                   min .   60 , 0 fi
                               getrockneter Preßsaft                              Verdauungskoeffizient min.           90
                                                                                  lîasser                      max.     9,0 i
                                                                                  Chloride , berechnet
                                                                                    als NaCl                   Π13Χ ." 10,0 /ο
Garnelen , getrocknet          Erzeugnis , das durch Dämpfen und Trocknen von     Rohprotein                   min.    47,0 1°
                               Garnelen ( Crangon L. ) gewonnen wird              Wasser                       max. 13 s 0 io
                                                                                  Chloride , berechnet
                                                                                    als NaCl                   max.     3»0 fo
                                                                                  In HCl unlösliche
                                                                                    Asche                      max .    5,0
 ---pagebreak---                                                         - 46 -
  Bezaichnung                                   Beschreibung
      1                                                                                  Anforderungen
                                                        2
                                                                                                 3
Fischöl , vitaminreich  Erzeu^is , das aus vitaminreichen Olen von Fischen
                        besteht                    . ..                     Vitamin A               min . 2000 I.E. /*
Erzeugnisse , die aus                                                       Freie Fettsäuren , be­
dem Ol einer bestimmten                                                       rechnet als Ölsäure   max . 2,0 %
Fischart bestehen ,                                                         In HCl unlösliche Asche
können entsprechend                                                                                 max o  0,1$
bezeichnet werden                                                          Verseifungszahl          min .  160
                                                                           Jodzahl                  mi „,  iqo
                                                                           Ein klares Öl darf bei Temperaturen
                                                                           über 15 G nicht fest werden . Das
                                                                           Ol muß organoleptisch erkennen
                                                                           lassen , daß es nicht ranzig ist .
Fischöl
                         Filtriertes Fischöl oder Fischleberöl , nicht     Freie Fettscäure , be­
                         geruchfrei
                                                                             rechnet als Ölsäure    max . 3,0 f>
                                                                           Jodzahl                  min.  120
                                                                           Das Öl darf bei Temperaturen über
                                                                           15 C^nicht fest werden .
                                                                           Das Öl muß organoleptisch erken­
                                                                           nen lassen , daß es nicht ranzig
 ---pagebreak---                                                                 - 47 -
; schnitt E : Synthetische Aminosäuren und Analoge
          Bezeichnung                                 Beschro îbung                             Anforde run,ge n
              1                                           ?                                            3
    DL-Kethiomn                   Technisch rains DL-2-Amino–4-methyl-       - Wasser                      max.    0,5 °/o
                                  mercapt obut tersaure                        Sulfat as che , berech-
                                  CH -S -CHo-qH-C00H HH                         net als Na^SO ^.           max. 2,0 'f>
                                    ..       M2 ■                            - Reinheit          • • •   - min. -^8,0 °/o
    DL-Kethioni nhydroxy-         Nicht gereinigtes Calciumsalz der            DL-2-Hydr oxy-4-mGt hy1-
    analog' (.MHA)                DL-2-Hydroxy-4-mct hyl morcapt obut tor– "   mercapt obutt grsnuro ,
                                  saure   •                        •           bezogen auf die Säure       mm.    79,0    %■ ■
                                  ( GH -S-CH -CH -CH-C00)> Ca                  Wasser                      max.    l.'O - %
                                       5           OH                          Calciumchlorid ( CaCl 0)    max.    3,0    %
                                                                               Calciumkarboriat (CaCO^)    max.    5,0    £
    L-Lysm                        Technisch reines L(+)-2 , 6-Diamino-n-       L( +) -2 , 6-Diamino-n-
                                  capronsaurehydrochlorid                      capronsâure ,
                                  CHo~CH_-CH_'-CH_ -CH-C00H HC1                bezogen auf die Säure min . 80,0 p
                                  rte| 2 2 2 WH                                Wasser
                                                                               Sulfatasche , berechnet
                                                                                                           max.. 2,0 i°
                                                                                                             ■ -' .
                                                                                als Na^SO .                max. 0,5 %
 ---pagebreak---                                                           - 48 -
A oschnitt F ; Hinsraistoffe zur Deckung des Bedarfs an Menp-ene lerne nt^n
                      Bezeichnung                          Beschreibung                         An± orderungen
                         1                                     2
    Calciumkarbonat                 Ausgefälltes Calciumcarbonat , gemahlener      Calciumkarbonat ( CaCO ) min . 90,0 %
   Die Art ( Spalte 2 ) ist bei     Kalkstein , Schlämmkreide , gekorkte Kreide ,  In HC1 unlosliche Ascile max , 3,0 io
   der Bezeichnung anzugeben        zerkleinerte Muschel- oder Austernschalen
   C al cium-Magne s iumKarbo nat   Natürlichos Gorrisch von Calciumkarbonat       Calciumkarbonat und
                                   und Magnesiumkarbonat , CaCO , + MgCO          Magne s iumkarbonat          m "1, n . 95,o /°■S
                                                                                                                              .</
                                                                                  Magnesium                    mm.       12,0
                                                                                  Durchgang durch ein
                                                                                  oiob von 0,25 mm Masfcar
                                                                                  weite zu                     mm.       99,5
   Konlensaurer :\lgenkalk         Natürlich vorkommendos , aus Kalkalgen ent­    Calci umkarb o nat und
                                   standes Erzeugnis , gemahlen oder granuliert   Magnesiumkarbonat            min . 90,0 %
                                                                                  In HC1 unloslische Asclio
                                                                                                               max „      5,0 i°
   Phosphathalt ige Kreide         Natürliches Gemisch aus Calciumcarbonat und    C al c iumkarbonat           min. 65,0 cJo
                                   Tricalciumphosphat ,                           Tr i c al c iumpho sphat     min. 14,0 %
                                   CaCO , + Ca, ( PO .),
     al c iumgluko nat             Technisch reines Calciumglukonat               Reinheit                     min. 97,0 %
                                   Ca (OOC - C H110 ) 2 H20
   u a 1 c i uml alct at
                                   Technisch reines Calciunlaktat ,               nemhoit                      mm. 97,0 p
                                   Ca(00C - CHOH - CH ) & 5 HO
 ---pagebreak---                                                        - 49 -
  Bezeichnung                                   Beschreibung                           . Anforderungen        •  >
      1                                              2                                          3
Magne s iumoxyd                Technisch reines Magno siumoxyd , MgO               Reinheit             min . 90 »0 yo
ferne s iuinkarb o nat         Technisch reines Magnösiumkarbonat , MgCO           Reinheit             min."95>0 fi
îla^mosiumchlorid              Technisch reines Jlagnesiumchlorid , MgCl „ 6EL0    Reinheit             min . 97,0 a/o
Magne s iumsulfat              Technisch reines Magnesiumsulfat ,                  Reinheit             min. 93,0 /fa
( Bittersalz , Eng­            MgSO , 7H20
lisches Salz ) '
Kieserit
                               Natûrliches Magnesiumsulfat , MgSO . H^O            Reinheit             min. 85 .O %
Magno siumsulfat ,             Technisch reines calciniertes Magne sium-           Reinheit             min . 95,0 io
calciniert                     sulfat , MgSO .
viehsalz                       Technisch reines " Natriumchlorid (NaCl ), auch     Reinheit             min. 95,0 i<>
                               denaturiert mit zugelassenen Denaturierungs­
                               mitteln
Viehsalz , jodiert             Teohnisch reines Natriumchlorid , dem Kalium-       Natnumchlorid        min. 95,0 $
                               jodid (KJ ), Hatriumjodid ( NaJ ) oder Calcium-     Jod                  min. 0,0038 io
                               jodat (Ca^O-^) zugesetzt worden . ist                                    max. 0,0076 $
Nat r iumb ikarb onat          Technisch reines Natriumbikarbonat , NaH(XL
Ausgefâlltes Dicalcium–        Technisch reines , ausgefälltes Dicalciumphosphat , Phosphor , loslich
phosphat
                               CaHPO . 2H20                                        in Pet ermann' scher
                                                                                   ZitratlÖsung, aus-
Das Herstellungsverfahren kann
                                                                                   gedriïckt in P       min. . . 16,0 p
in der Bezeichnung angegeben
werden
                                                                                   Chlor , berechnet
                                                                                   als NaCl             max .      1.(3 $
 ---pagebreak---                                                            - 5o -
Bezeichnung                                           Beschreibung                             jinforderungen
         1                                                   2                                        3
Natiirliches Put terphos phat       Tri calci umphosphat aus gemahlenen Naturphos-     Phosphor , insg .     min. 14,0 L/o
( Rohphosphat ) , entfluoriert      phaten , auch gereiiigt sowie entfluoriert
                                    Ca ( P04) 2
Natiirliches Futterphosphat         Tricalciumphosphat aus gemahlenen Naturphos-       Phosphor             min. 14,0 fa
( Rohphosphat )                     phaten, auch gereiiigt , Ca-.(P0^) 2
Tr i cal c iumpho s phat            Technisch reinos Tricalciumphosphat , Ca.(P0^) 2   Phosphor             min. 19,0 7°
                                                                                       Ohlor , borechnet
                                                                                        als NaCl            max .    0 .6 fo
Knochenmehl , entleimt              Entfettete , entleimte , sterilisierte , gemahlene Phosphor             min . 13,0 fo
                                    Knochen                                            Wasstr               max . 10,0 fo
                                                                                       In HCl unlösliche
                                                                                       Asche                max .    3,0 °/o
                                                                                       Durchgang durch
                                                                                        ein Sieb von 1 mm
                          . .                                                           Maschenweite zu     min . 90,0 fo
Mo no nat r iumpho s phat           Technisch reines Bononatriumphosphat ,             Phosphor             mm.     19,0 %
                                    NaH2P0      2 H20
D i nat r iumpho s phat             Technisch reines Dinatriumphosphat ,               Phosphor             min.     8,0 f>
                                    Na2HP0 . 12 H20
Tr i nat riumphos phat              Technisch reines wasserfreies Trinatrium-    .     Phosphor             mm .    17,0 fo .
                                    phosphat , Na^PO ^
M' . gae s iumpho s phat , pr i mar Technisch reines Magnesiumtetrahydrogenphosphat ,  Phosphor             mm.     21,5 f
                                    MgH4(P0 ) 2 3 H20
Magne s iumpho s phat , sekundar    Technisch reines Magnesiumhy&rogenphosphat ,       Phosphor             rr.in . 17,0
                                    M^IPO     3 H 0
 ---pagebreak---                                                             - 51 -                                    /   '     *
       Bezeichnung                                    Beschreibung                           Anforde rungen
            1                                                2                                    3
Magnesiumphosphat , tertiär         Technisch reines Trimagnesiunpiiosphat ,              Phosphor            mm.   17,0 fa
                                    Mg (P04) 2 5 H20
Mono cal c îumpho s phat            Technisch reines Calciumdihydrophosphat ,             Phosphor            mm.   24,0 %
                                    Ca(H2P0 ) 2 H20
Mono-J)i cale iumpho sphat          Technisch reines ausgefälltes Mono-Dicaleium-         Phosphor            min.  20,0 fo
                                    phosphat ,                                            Chlor , berechnet
                                                                                           als NaCl           max .  1,0 %
Nat rium-Magne s ium-Pho 3phat      Technisch reines Natrium-Magnesium-Phosphat           Phosphor            mm.   17,5 i
Nat r ium-C aie iurn-Magne s ium-   Technisch reines Natrium-Calcium–Magnesium-Phosphat   Phosphor            mm.   16,5 1°
Phos phat
Cal cium-Magnes ium-Pho sphat       Technisch reines Cal c ium-Magne s ium-Phos piiat     Phosphor            mm.   18,0 fo
Knochenasche                        Asche von technisch reinen Knochen                    Phosphor            min.  15,0 %
Calciunaazetat-Calciumchlorid–      Technisch reines Calciumazetochlorid ,                Calcium             mm.   22,0 %
Doppelsc.lì                         Ca(C00 - CH ) 2  CaOHCl 5 H20
Calciumazetat                       Technisch reines Calciumazetat ,                      Calcium           ' mm.   22,0 fo
                                    Ca (00C - CH3) 2 H20 oder Ca (00C - CH ) 2 2 HgO
Magne siumzitrat                  ■ Technisch reines Magnesiumzitrat , M^CgH^0^) 2 14 H20 Magnesium           mm.    9i5 f>
Magne s iumglulco nat               Technisch reines Mignesiumglukonat ,                  Magnesium           mm.    5,0 fo
                                    Mg (00C - C Hu0 ) 2
Magnesiumlaktat                     Technisch reines Magnesiumlaktat ,                    Magnesium           min. 9,0 fa
                                    Mg(00C - CH0H - CH-) 2 3 H20
 ---pagebreak---        Bczeichnung ■                               Beschreibung                        Anforderungen
           1                                               2                                   3
Calciurachlorid                Technisch reines Calciumchlorid                   Reinheit        mm.  97.0 %
                               CaCl      6 HpO und CaCl    2 HO
Nat r iunt r i po 1ypho s phat Technisch reines Natriumtripolyphosphat ,         Phospnor        mm.  19,0 i
                               Na : P. 0 . „
                                 "5  3   10
Tonerdo -^allc-Phospnat        Technisch reines amorphes Tonerde -Ivalk-Pnosphat Phospnor        mm.  1.3,0 $
                                                                                 Fluor           maXo » • с »
 ---pagebreak---                                                                                     ANLAGE II
 Ballaststoffe
         Bezeichnung                                                   Baschreibung
             1                                                             2
Kraut und Hülsen von Erbsen , künstlich getrocknet Erzeugnis , das durch künstliches Trocknen von Kraut und
  \
                                                   Hülsen frischer Erbsen bei niedrigen Temperaturen gewonnen
                                                   wird
Erbsenschalen                                      Samenschalen von Erbsen ( pisum), die bei der Verarbeitung zu
                                                   Nahrungsmitteln anfallen
Erbserikleie                                       Nebenerzeugnis der Erbsenmehlgewinnung, das sämtliche beim
                                                   Schalen und Polieren der Erbsen anfallende Bestandteile ,
                                                   insbesondere Erbsanschalen , enthält
So jabohnenschalen                                 Beim Schälen von Sojabohnensamen anfallende Schalen
Haferspreu, Weizenspreu                            Beim Dreschen von Hafer oder Weizen anfallende unzerkleiner-
                                                   te Spreu
Haferspelzen , Gerstenspelzen , Spelzweizenspelzen Ungemahlene Abfälle , die beim Entspelzen von Hafer , Gerste
                                                   oder Spelzweizen anfallen
Lexnsamenkapseln                                   Nebenerzeugnis , das im wesentlichen aus Leinensamenkapseln
                                                   besteht
Rübsensamenknäule , gebrochen                      Abfälle der Herstellung von Monogermsaat gut von Bitarüben
 ---pagebreak---                                                                  • r? » R*5  TTT
                                    « Q        rrf
τ  *11         Λϋί'οΓ^βιητίΛ^ιι
  1 . Die arj°^a-sn Prozent zahlen bedeuten Gewichtsprozente .
  2 . Sie -Anforderungen beziehen sich au? Erzeugnisse sit einea Wassergehalt von 12
  3 . Der Gehalt an Waaser darf nicht übersteigen
          in Xischfutteraitteln aas ganzen Kömern                            15 »3 >^
                                                                             15,0
          in Milchaustauschfutter und sonstigen Hischfutter–
              Eiitteln mit einen Anteil an Milcherzeugnissen
              von mehr als 40 /*                                               7,0 £f>
          in Kineralfutter ohne organische Bestandteile                        5,0 l^
          in Kineralfutter oit eines Anteil an organischen Bestand–
              teilen von weniger als 2 ^
                                           *
                                                                               8,0
                                                                               c,0 £  "£>
          in sonstigen Mischfirtteroitteln außer I>orschlehertraneral–
              sion und Kelaszeflrt-ter                                       13» 5 £i°
                                                                             13,5
  4- Der Gehalt an Eeisspelzen darf 0,5 ^ nicht übersteigen.
  5 - 2er Gehalt an in HCl (Dichte = 1,05) unlöslicher Ische darf 2,0 ;& nicht übersteigen.
  6 . Zu deklarierende Stoffe :
      a) Schweine– und Geflügelmsohfutter, aaSer E-Srnerfutter für Geflügel :
         Rohcrotoin, verdauliches Rohprotein, Sohfett , Stärke , Zucker . Caiciirs.
         Phosphor , V-ssar . EckTasar , R0ha3ch.es
      h) Hischfutter für Rinder, Schafe , Ziegen und Haninchen:
         Rahprotein, Eohfett , Wasser , Uchfaser , Sohasche j
      c) Kilohaustauschfutter für Sälber , Ferkel . Läsrer und ErgänzungEfutter zur
         Aufwertung von Kagemilch für Kälber :
         Eoaprotein, Gesas+fett , Nasser , Hohasche ;
                                                                           • • •I m m m
 ---pagebreak---                                              - 2 -
    d ) Ergänzungsfutter für Milchvieh bei Weidegang :
        Rohprotein , Rohfott , Calcium , Phosphor , Magnesium , Natrium , Wasser , Rohfaser ,
        Rohosche
    e ) Mischfutter für alle anderen Tierarten :
        Rohprotein , Rohfett , Wasser , Rohfaser , Rohaschef
    f) Dorschlebertranemulsi-<jn und Dorschlebertranemulsion , angereichert mit Mineralstoffen
        Vitamin A und I&uer seiner Haltbarkeit , Rohfett , freie Fettsäure , Rohasche , sofern
        Mineralstoffe beigemischt wurden ;
    g) Me las se fut ter :
        Gesamt zacke r als Saccharose berechnet :
                                                                             i
    h) Minerai fut tertypen :
        Gesamtmineralien , Calcium , Magnesium , Natrium , Phosphor , in HCl unlösliche Asche f
    i ) SiweiBkonzentrate :
        Rohprotein , Calcium , Phosphor , Wasser , Rohasche
7 . Außer den nach Nummer 6 zu deklarierenden Stoffen kann angegeben werden :
    a) -bei Mischfuttertypen nach Nummer 6 Buchstaben b ) bis e ):     verdauliches Rohprotein
        -bei Misch futtertypen nach Nummer 6 Ärshstabe . a) ( außer
          Mischfutter für Geflügel ) und Buchstabe c ) :               Lysin
        -bei Mischfuttertypen nach Nummer 6 Buchstabe a) ( außer
          Mischfutter für Schweine ):                                  Methionin , Cystin , Natrium
        -bei Mischfuttertypen nach Nummer 6 Buchstabe f ):             Calcium , Magnesium,
                                                                       Natrium , Phosphor
        -bei Mischfuttertypen nach Nummer 6 Buchstabe i ) :            verdauliches Rohprotein ,
                                                                       Methionin , Lysiä
    b)-bei Mischfuttertypen nach Abschnitt A Titel 1 bis 5 und Abschnitt B Titel 1 bis 7
        die Nettoenergie .
       -bei Mischfuttertypen nach Abschnitt A Titel 6 bis 12 und Abschnitt B Titel 8
        ( außer Küicen-Kcrnerfutter und Geflügel-Körnerfutter) : ~ die umsetzbare Energie .
                                                                            • • •/• * •
 ---pagebreak--- Ergeben die nach        Artikel - 13           . aufgeführten amtlichen Untersuchungen von
Futtermitteln Abweichungen noch der wertmindernden Seite gegenüber den nach Artikel S
                         e ) un:l i ;
Absatz 1 Buchstabe d)y^felFTt3satz 2 Buchstabe b) deklarierten Gehalten, so werden diese
Abweichungen entsprechend Nummer 12 und . 13 der Vorbemerkungen zu Anlage I geduldet ,
mit \usnahme der Abwoichungen des Gehaltes an Rohprotein , die wie folgt festgelegt
werden :
- 2' Einheiten für garantierte Gehalte von 40           und 1 mehr ,
- 5 f° des garantierten Gehaltes von weniger als 40
Ergeben die naoh      . Artikel     13 " "       aufgeführten amtlichen Untersuchungen von x
Futtermitteln Abweichun^en^fiac^ der werterhöhenden Seite gegenüber den nach Artikel 9 "
Absatz 1 Buchstabe d)/oder Absatz 2 Buchstabe b ) deklarierten Gehalten, so werden diese
Abweichungen bei nachstehend aufgeführten Stoffen in folgendem Umfange geduleet :
           Rohprotein , Rohfett , Gesamt zucker : das Doppelte ,
           Phosphor , Calcium , Magnesium , Natrium : das Dreifache .
der nach der .wertmindernden Saite zulässigen Abweichungen gemäß Kummer 8 .
Nachstehende Ausgangserzeugnisse können in den Angaben nach Artikel 9 Absatz 3
zu folgenden Gruppen zusammengefaßt werden :
  Abschnitte und Titel                     Gruppen
      der Anlage I
 Abschnitt B Titel 1                   Getreide
              Titel 2                  Hi'îse nfrûcht e
 Absdnitt C Titel 1                    Nebenerzeugnis der Müllerei
             Titel 2                   Getreideflocken
                                       Flocken aus Hülsenfrüchten
             Titel 3                   Quellmehle
 ---pagebreak---                                   _ 4 -
            Tit ol 4            Lebenerzeugnisse der Maisverarbeitung
            Titel 5             Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse der Reis-
                                verarbeitung
            Titel 6             Nebenerzeugnisse der Maisstärkegewinnung
                                Nebenerzeugnisse der Stärke gewinnung - aus Mohren­
                                hirse
                                Quellstârken
            Titel 7             Melasse
            Titel 8             FutterheTen
            Tital 9             Gras -, Luzerne -, ICleegrünmehl
                                Manioka-, Topinambur-, Eatatenmehl
Abschnitt D Titel 1             Vollmilch-, Ilagermilch-, Duttermi Ichpulver
            Titel 2 und 3       Eiweißfuttermittel aus Säugetieren und Geflügel
            Titel 4             Eiweißfuttermittel aus Fischen
Abschnitt F                     Mineralstoffe
Eiweißfuttermittel aus Säugetieren und Geflügel sind die in Anlage I Abschnitt D
Titel 2 und 3 aufgeführten Erzeugnisse außer Futterknochenschrots Griebenkuchen |
Eiweißfuttermittel aus Fischen sind die in Anlage I Abschnitt D Titel 4 aufgeführ­
ten Erzeugnisse außer Dorschlebertran    Fischpreßsaft , getrocknet ; Garnelen , getrock­
net .
Sofern in einer Zeile der vorstehenden Tabelle mehrere Arten oder Gruppen von Aus-
gangsstoffen aufgeführt sind , kann die Angabe entsprechend dem tatsächlichen Aus-
gangsstoff eingeschränkt werden .
 ---pagebreak---           /
                           II . Liste der Typen
Abschnitt A : Typen von Alleinfutter
Bezcichnung
Titel 1 – Alleinfutter für Rinder
– Kalberalleinfutter
– Milchaustauschfutter für die Kälbermast
- Rindermastalleinfutter
Titel 2 – Alleinfutter für Schweine
– Ferke 1aufzucht fut ter
- Milchr,ustauschfutter für Ferkel
- Eberalleinfutter
 ---pagebreak--- Bezsichnung
– Zuchtsauenalleinfutter
- Schweinealleinfutter für die Anfangsmast
– Schweinealleinfuttsr fur die EnArnast
== asr=g=a^.j ^ –uasasjLi-s - saa-'grasss J=='ua;ss==sg=issssssarsgas5a;gsca:ss=:==ag=rs=ssa:sg:
Titel 3 – Alleinfutter für Schafe
- Allainfutter fur Schafa
– Kilchaustauschfutter für Lämmer
Titel 4 - Alleinfutter für Kaninchen
– Alleinfutter fur      Kaninohen
 ---pagebreak--- Bezeichnung
Titel 5 - Alleinfuttsr fiir Pelztiere
– Alleinfuttar fiir Pelztiere
Titsl 6 – Alleinfutter fia* ïïuhnor
- Ktsfcs&yt&rtéBfat'ter
- Kilka na1 1 e i nfut ter
- Kiilce nmas t a1 1 e i nfut a e r
- Junghennenallainfutter
- Legehennanalleinfutter
 ---pagebreak--- BeEQichrmng
- Zuchthennenalleinfutter
– Geflugelenduiastalleinfutter
Titel 7 - Alleinfutter fur Enten
- Entenkukenalleinfutter
- Legeentenalleinfutter
- Enterunastalleinfiitter
Titel 8 – All oinfutter für Gänse
- Gänsekükenalleinfutter
- Legaganseallainfutter
        4
 ---pagebreak--- Bezeichnung           .......
– Gânsemastalleinfutter             . . ... -
Titel 9 - Alleinfutter fur Truthuhnor
-.'Fat sust arterfut t er
~.iJnna-mt e nål 1 e iaftit tor
– Zuchtprutenalleinflitter
– Putenraastalleinfutter
- Pat e ne ndnast al 1 e i nfut ter
 ---pagebreak--- Bezeichnung
Titel 10 – Al le infletter fiir Perlhuhner
- Perlhiïhnerstarterfutter
- Jungherihiihneralleinfutter
- Zuchtperlhuhneralleinfutter
- Perlhuhnermastalleinfutter
- Perlhuhnerendmastalleinfutter
 ---pagebreak--- Bezeichraing
Titel 11 - Alleinfutter fur Fasanen
- Fasanenstarterfutter
- Jungfasanenalleinfutter
- Zuchtfasanenalleinfutter
- Fasansnmastalleinfutter
- FasanenencLmast aile infut ter
 ---pagebreak--- Boaeichnung                          ..
Tital 12 - Allainfutter fi'ìr Uachteln
- Wachtelstarterfutter
- JungwachtGlalleinfuttGr
- Zucbtwachtelalleinfutter
- Hachtolmastalleinfutter
- WachtalGndmastalleinfuttar
Titel 13 – AI J.eirfutt 'ir für Tanbsn
– Taubenmisch.f'u.tter
 ---pagebreak---                                    - 9 -
Boseichnunff
Titel 14 - Alleinfutter für Nutzfische
- Alleinfutter für Fische
                             J
 ---pagebreak---                                           - 10 -
 Vbschnitt 3 ; Typen von Erg^nzungsfutt ermitteln
Bezeichnung
Titel 1 - Erg^.nzungs'fcrtter für Rinder
- Kälbei-iufizuehifnttef ■ (Kalberftährii&&l )
– Erg^nzungsfutter zur Aufwertung von Magermilch für Kälber
- Er gä r.zungsfut t er für Zuchtbullen
– Milchviehmischfutter
– Milchaustauschfutter für die Kälberaufzucht
– Ergänzungrfutter für Milchvieh bei Weidegang
– Rindermast-JDrganzungs'futter
 ---pagebreak---                                          - 11 -
Bezeichnung
Titel 2 - L'^'^in?:unp•sfutter, fi'ir Scino ine
- j^r np.nzunrsfutter' für die Ferlcel~uf zucht
~ Ergrinzungsfufcter fur Zuchtsauen
- Ferkelstar+erfuttor
- Ergänzrungsfuiter für die Anfp.ngsmast dor Schweins
–- Sohweinema.stGrgc.nsungsfutter
Ergänzungsfutter für die Endmisi dar Schweine
 ---pagebreak---                                                       - 12 -                                                       ϋ
Dezeiohnvr.g1
Tita ! 3 - Erpf.ngiin^sfntte r für Schafe
- EhrgXn^an{*:fu*fcter für Schafe
Tit el 4 -                                 fir" Zinaen
- Ergånzungsfuster fir Ziegen
Tit Hil 5 – Er/foiCTngsfutter fi'i.r Finhnfer
- Ergff.nzungsfutter fur Pferde
Titel 6 - Erdinrra nrsfut t er fiir K^nirchon
– Erg&nzunccsf atter fiir Kaninchen
Titel 7 - Tfe^nzrangs futter fur Pelzti.ere
– Erganzungsfutter fur Pelztiers
ssssssn^rnsss^vrssr^^s^sssssKss-rt^ssssassaa^aBssxssrssatefahs'srsssssssssTSSsSsissasssssssssssstSsssassss^sss^ssssB
                                                                    ι
 ---pagebreak--- Jezeichnung
Titel 8 - Ehrgr.nzungsfutter für Hühner
- Erganzungsfutter flir Kïïken
- Kuken-Kornorfutter
- Erganzmngsfutter fur Junghenr.en
- Ergänzrungsfutter für Legehennen ( Legemehl )
- Gef luge 1-Kornerfut ter
Ti tel 9 – Ergänzun^sfuttcr f 'ir Tauben
- Ergänsungsfutter für Tauben
- Tauben-Körnerfutter
 ---pagebreak--- Bezeichnung                                              "
T: + "1 10 - Miachfuttartypen besonderer Art
– Dorschlebertraneniulsion und Dors ohl ebert ranerrruls 1 on ,
   angereichert mit Mineralstoffen
 ---pagebreak---                                   - 1 ", _
Bezeichnung                                Besondere Anforderungen
Titel 1 1 - Melassefutter
– Melassefutter unter Angabe des        Gesamt zucker als berechnete Saccharose
    oder der Melasseträger                                          min . 14,0 $
                                        Mêlas séant eil             min. 3^,0 %
                                        Sofern ein Ausgangserzougnis ( Anlage Ii )
                                        als Ke lasseträger verwendet wird , darf das
                                        Melassefutter nur zur Verf ütterung an Hirdor ,
                                        Schafe , Ziegen , Einhufer und Kaninchen in
                                        den Verkehr gebracht werden .
                                        Zugelasser.e Trâgerstoffe :        2
Titel 1 2 - Mineral futt ort ypen
- Mineralfutter                         Bei Mineralfutter zur direkten Verfütterung
                                        sind die Tierart , für die es bestimmt ist ,
                                        gegebenenfalls der besondere Verwendungs­
                                        zweck , ferner die Fütterungsanweisung anzu­
                                        geben . Bei Mineralfutter zur Herstellung
                                        von Mischfuttermitteln ist anzugeben , für
                                         welche Mischfutterarten es bestimmt ist
T itel 13 - Eiwe i ßkonzentrate
- Eiweißkonzentrat