CELEX: 52016PC0400
Language: de
Date: 2016-06-17
Title: Vorschlag für einen BESCHLUSS DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Änderung des Beschlusses Nr. 445/2014/EU zur Einrichtung einer Aktion der Europäischen Union für die „Kulturhauptstädte Europas“ im Zeitraum 2020 bis 2033

EUROPÄISCHE KOMMISSION
            Brüssel, den 17.6.2016
            COM(2016) 400 final
            2016/0186(COD)
            Vorschlag für einen
            BESCHLUSS DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
            zur Änderung des Beschlusses Nr. 445/2014/EU zur Einrichtung einer Aktion der Europäischen Union für die „Kulturhauptstädte Europas“ im Zeitraum 2020 bis 2033 
            (Text von Bedeutung für den EWR)
            
               
         
         
            
               BEGRÜNDUNG
            
            
               1.KONTEXT DES VORSCHLAGS
            
            
               
                  Die Aktion „Kulturhauptstädte Europas“ im Zeitraum 2020 bis 2033 ist durch den Beschluss Nr. 445/2014/EU
                     1
                   geregelt. Der Anhang des Beschlusses umfasst einen Zeitplan, der angibt, wann welcher Mitgliedstaat die Maßnahme ausrichten darf (zwei Mitgliedstaaten pro Jahr). Der Wettbewerb um die Vergabe des Titels der Kulturhauptstadt Europas beginnt sechs Jahre vor dem Veranstaltungsjahr mit der Veröffentlichung einer Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen durch die zuständige nationale Behörde.
               
               
                  Gegenüber dem Vorläuferbeschluss Nr. 1622/2006/EG
                     2
                   weitet der Beschluss Nr. 445/2014/EU die Aktion auf Kandidatenländer und potenzielle Kandidatenländer aus, solange diese zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen am Programm „Kreatives Europa“ oder an den Nachfolgeprogrammen der Union zur Förderung der Kultur teilnehmen. Somit können ab 2021 in jedem dritten Jahr (d. h. 2021, 2024, 2027, 2030 und 2033) Städte aus Kandidatenländern oder potenziellen Kandidatenländern mit dem Titel ausgezeichnet werden. Die entsprechenden Wettbewerbe beginnen ebenfalls spätestens sechs Jahre vor dem Veranstaltungsjahr mit der Veröffentlichung der Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen durch die Kommission.
               
               
                  Der Beschluss Nr. 445/2014/EU schließt jedoch nicht Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation ein, die Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind (im Folgenden „EFTA-/EWR-Staaten“) (Norwegen, Island und Liechtenstein). Deshalb können Städte in diesen Staaten im Zeitraum 2020 bis 2033 nicht mit dem Titel der Kulturhauptstadt Europas ausgezeichnet werden.
               
               
                  Um die kulturellen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den EFTA-/EWR-Staaten zu stärken, wird eine Änderung des Beschlusses Nr. 445/2014/EU vorgeschlagen, damit auch Städte in den EFTA-/EWR-Staaten, die am Programm „Kreatives Europa“ oder an den Nachfolgeprogrammen der Union zur Förderung der Kultur teilnehmen, sich um den Titel der Kulturhauptstadt Europas bewerben können.
               
               
                  Diese Änderung stünde im Einklang mit Artikel 167 Artikel 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, gemäß dem „[die] Union und die Mitgliedstaaten [...] die Zusammenarbeit mit dritten Ländern im Kulturbereich [fördern]“.
               
               
                  Außerdem entspräche die Einbindung der EFTA-/EWR-Staaten Artikel 81 des EWR-Abkommens und Artikel 13 des Protokolls 31 über die Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen außerhalb der vier Freiheiten.
               
            
            
               2.RECHTSGRUNDLAGE, SUBSIDIARITÄT UND VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT
            
            
               Dieser Vorschlag ändert den Beschluss Nr. 445/2014/EU zur Einrichtung einer Aktion der Europäischen Union für die „Kulturhauptstädte Europas“ im Zeitraum 2020 bis 2033 und beruht daher auf derselben Rechtsgrundlage, nämlich Artikel 167 Absatz 5 AEUV.
            
            
               •Subsidiarität 
            
            
               Da der Beschluss Nr. 445/2014/EU ein Rechtsakt der Union ist, kann er nur durch einen entsprechenden Rechtsakt geändert werden. Die Mitgliedstaaten können nicht einzeln handeln.
            
            
               •Verhältnismäßigkeit
            
            
               
                  Siehe oben; es gibt keine Alternative, um die Aktion „Kulturhauptstädte Europas“ auch Städten in den EFTA-/EWR-Staaten zugänglich zu machen.
               
            
            
               •Wahl des Instruments
            
            
               Siehe oben; vorgeschlagenes Instrument: Beschluss.
            
            
               •Öffentliche Konsultationen
            
            
               Im Rahmen der Vorarbeiten zu ihrem Vorschlag für einen Beschluss über die Aktion der „Kulturhauptstadt Europas“ für den Zeitraum 2020 bis 2033 organisierte die Kommission eine öffentliche Konsultation im Zeitraum 27.10.2010-12.1.2011, in deren Rahmen 212 Antworten eingingen. Eine Frage betraf die Möglichkeit, die Aktion auf Nicht-EU-Staaten auszuweiten.
                  3
                Die Idee stieß auf unterschiedliche Meinungen, und zu jenem Zeitpunkt beschloss die Kommission, eine teilweise, beschränkte Ausweitung auf Nicht-EU-Staaten vorzuschlagen, die sich um eine Vollmitgliedschaft in der Union bemühen. 
            
            
               Nach Ansicht der Kommission ist keine weitere Konsultation notwendig, da der Vorschlag für einen neuen Beschluss den Zugang der Aktion „Kulturhauptstädte Europas“ lediglich (geringfügig) auf EFTA-/EWR-Staaten ausweitet.
            
         
         
            
               3.AUSWIRKUNGEN AUF DEN HAUSHALT
            
            
               Wie auch der Beschluss Nr. 455/2014/EU wird sich der Vorschlag der Kommission nicht direkt auf den Haushalt auswirken, da der Melina-Mercouri-Preis und die Kosten der von den Organen und Einrichtungen der Union ernannten Expertenjury durch die im Finanzrahmen 2014-2020 des Programms „Kreatives Europa“ verfügbaren Mittel abgedeckt sind oder von den Nachfolgeprogrammen der Union zur Förderung der Kultur im Zeitraum nach 2020 abgedeckt werden. Außerdem wird sich die Zahl der Kulturhauptstädte Europas im Zeitraum 2020 bis 2033 durch den Vorschlag nicht erhöhen, da die Städte in EFTA-/EWR-Staaten mit Städten aus Kandidatenländern oder potenziellen Kandidatenländern, die bereits für den Wettbewerb vorgesehen waren, um den Titel konkurrieren werden.
            
            
               4.WEITERE ANGABEN
            
            
               Die Kommission schlägt Folgendes vor: 
            
            
               Die Teilnahme an der Aktion „Kulturhauptstädte Europas“ sollte Städten in EFTA-/EWR-Staaten ermöglicht werden, sofern diese Staaten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zur Einreichung von Bewerbungen am Programm „Kreatives Europa“ oder an den Nachfolgeprogrammen der Union zur Förderung der Kultur teilnehmen;
            
            
               dazu sollte der offene Wettbewerb für Städte in Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern auf Städte in EFTA-/EWR-Staaten ausgeweitet werden;
            
            
               der Titel der Kulturhauptstadt Europas sollte statt im Jahr 2027 im Jahr 2028 an eine Stadt in einem Kandidatenland/potenziellen Kandidatenland oder einem EFTA-/EWR-Staat verliehen werden, um diesen Ländern die Möglichkeit zu geben, ihre Teilnahme an dem Nachfolgeprogramm des Programms „Kreatives Europa“ für den Zeitraum 2021 bis 2027 auszuhandeln, bevor die Kommission die dazugehörige Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen spätestens sechs Jahre vor dem Veranstaltungsjahr veröffentlicht; 
            
            
               der Zeitplan im Anhang des Beschlusses Nr. 445/2014/EU sollte entsprechend geändert werden.
            
            
               2016/0186 (COD)
            
            
               Vorschlag für einen
            
            
               BESCHLUSS DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
            
            
               zur Änderung des Beschlusses Nr. 445/2014/EU zur Einrichtung einer Aktion der Europäischen Union für die „Kulturhauptstädte Europas“ im Zeitraum 2020 bis 2033 
            
            
               (Text von Bedeutung für den EWR)
            
            
               DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
            
            
               gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 167 Absatz 5,
            
            
               auf Vorschlag der Europäischen Kommission,
            
            
               nach Zuleitung des Entwurfs des Gesetzgebungsakts an die nationalen Parlamente,
            
            
               nach Stellungnahme des Ausschusses der Regionen
                  4
               , 
            
            
               gemäß dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren,
            
            
               in Erwägung nachstehender Gründe:
            
         
         
            
               (1)Der Beschluss Nr. 445/2014/EU des Europäischen Parlaments und des Rates
                  5
                zielt auf die Wahrung und Förderung der Vielfalt der Kulturen in Europa, die Hervorhebung ihrer Gemeinsamkeiten und die Förderung des Gefühls der Zugehörigkeit zu einem gemeinsamen Kulturraum ab. Außerdem soll der Beschluss den Beitrag der Kultur zur langfristigen Entwicklung der Städte entsprechend ihrer jeweiligen Strategien und Prioritäten fördern. 
            
            
               (2)Gemäß Artikel 3 des Beschlusses Nr. 445/2014/EU können sich nur Städte aus einem Mitgliedstaat, einem Kandidatenland oder einem potenziellen Kandidatenland oder einem Beitrittsland nach Maßgabe von Artikel 3 Absatz 5 des genannten Beschlusses um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ bewerben.
            
            
               (3)Die Aktion der Europäischen Union sollte unter bestimmten Bedingungen auch Städten aus Ländern der Europäischen Freihandelsassoziation, die Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind (im Folgenden „EFTA-/EWR-Staaten“) offenstehen, um die kulturellen Beziehungen zwischen diesen Staaten und der Europäischen Union im Einklang mit Artikel 81 des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zu stärken.
            
            
               (4)Um eine Gleichbehandlung mit den Städten der Mitgliedstaaten zu gewährleisten, sollten Städte in EFTA-/EWR-Staaten in dem vom Beschluss abgedeckten Zeitraum, nämlich von 2020 bis 2033, nur einmalig an einem Wettbewerb um den Titel teilnehmen dürfen. Außerdem sollte jeder EFTA-/EWR-Staat die Veranstaltung in diesem Zeitraum nur einmal ausrichten dürfen.
            
            
               (5)Der Titel der Kulturhauptstadt Europas sollte statt im Jahr 2027 im Jahr 2028 an eine Stadt in einem Kandidatenland/potenziellen Kandidatenland oder einem EFTA-/EWR-Staat verliehen werden, um diesen Ländern die Möglichkeit zu geben, ihre Teilnahme an dem Nachfolgeprogramm des Programms „Kreatives Europa“ für den Zeitraum 2021 bis 2027 auszuhandeln, bevor die Kommission die dazugehörige Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen spätestens sechs Jahre vor dem Veranstaltungsjahr veröffentlicht.
            
            
               (6)Der Beschluss Nr. 445/2014/EU sollte daher entsprechend geändert werden —
            
            
               HABEN FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN: 
            
            
               Artikel 1
            
            
               Der Beschluss Nr. 445/2014/EU wird wie folgt geändert:
            
            
               1) Artikel 3 wird wie folgt geändert:
            
            
               a) Absatz 2 erhält folgende Fassung:
            
            
               „2. Pro Jahr (im Folgenden „Veranstaltungsjahr“) können nicht mehr als drei Städte den Titel tragen.
            
            
               Der Titel wird pro Jahr für höchstens eine Stadt in jedem der beiden Mitgliedstaaten verliehen, die im Zeitplan im Anhang (im Folgenden „Zeitplan“) aufgeführt sind, und in den betreffenden Jahren einer Stadt in einem EFTA-/EWR-Staat, einem Kandidatenland oder einem potenziellen Kandidatenland oder einer Stadt in einem Beitrittsland nach Maßgabe des Absatzes 5.“;
            
            
               b) Absatz 4 erhält folgende Fassung:
            
            
               „4. Städte in EFTA-/EWR-Staaten, Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern, die zum Zeitpunkt der in Artikel 10 Absatz 2 genannten Veröffentlichung der Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen am Programm „Kreatives Europa“ oder an Nachfolgeprogrammen der Union teilnehmen, können sich im Rahmen eines offenen Wettbewerbs, der nach dem Zeitplan alle drei Jahre veranstaltet wird, für ein Jahr um den Titel bewerben.
            
            
               Städte in EFTA-/EWR-Staaten, Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern dürfen im Zeitraum 2020 bis 2033 an lediglich einem Wettbewerb teilnehmen.
            
            
               Jeder EFTA-/EWR-Staat, jedes Kandidatenland bzw. jedes potenzielle Kandidatenland darf die Veranstaltung im Zeitraum 2020 bis 2033 nur einmal ausrichten.“;
            
            
               2) Artikel 10 wird wie folgt geändert:
            
            
               a) Der Titel erhält folgende Fassung:
            
            
               „Vorauswahl und Auswahl in EFTA-/EWR-Staaten, Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern“;
            
         
         
            
               b) Absatz 1 erhält folgende Fassung:
            
            
               „1. Für die Organisation des Städtewettbewerbs in den EFTA-/EWR-Staaten, den Kandidatenländern und den potenziellen Kandidatenländern ist die Kommission zuständig.“;
            
            
               c) Absatz 6 Unterabsatz 1 erhält folgende Fassung:
            
            
               „6. Die Jury erstellt einen Auswahlbericht über die Bewerbungen der in der Auswahlliste genannten Bewerberstädte, in dem sie maximal eine Stadt aus einem EFTA-/EWR-Staat, einem Kandidatenland oder einem potenziellen Kandidatenland zur Ernennung empfiehlt.“;
            
            
               3) Artikel 11 Absatz 2 erhält folgende Fassung:
            
            
               „2. Im Falle von EFTA-/EWR-Staaten, Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern ernennt die Kommission anhand der Empfehlungen des Auswahlberichts der Jury eine Stadt, die den Titel trägt, und setzt das Europäische Parlament, den Rat und den Ausschuss der Regionen spätestens vier Jahre vor dem Veranstaltungsjahr über die Ernennung in Kenntnis.“;
            
            
               4) Artikel 13 wird wie folgt geändert:
            
            
               a) Absatz 2 Unterabsatz 2 erhält folgende Fassung:
            
            
               „Der betreffende Mitgliedstaat, der betreffende EFTA-/EWR-Staat, das betreffende Kandidatenland oder das potenzielle Kandidatenland können einen Beobachter zur Teilnahme an diesen Besprechungen entsenden.“;
            
            
               b) Absatz 3 Unterabsatz 2 erhält folgende Fassung:
            
            
               „Die Jury übermittelt ihre Monitoringberichte der Kommission sowie den ernannten Städten und den Mitgliedstaaten oder dem betreffenden EFTA-/EWR-Staat, dem betreffenden Kandidatenland bzw. potenziellen Kandidatenland.“;
            
            
               5) Der Anhang erhält die Fassung des Anhangs des vorliegenden Beschlusses.
            
            
               Artikel 2
            
            
               Dieser Beschluss tritt am zwanzigsten Tag nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
            
            
               Geschehen zu Brüssel am 
            
            
               
                  Im Namen des Europäischen Parlaments
                        Im Namen des Rates
               
               
                  Der Präsident
                        Der Präsident
               
            
         
         
            
                  
                     (1)
                  Beschluss Nr. 445/2014/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 zur Einrichtung einer Aktion der Europäischen Union für die „Kulturhauptstädte Europas“ im Zeitraum 2020 bis 2033 und zur Aufhebung des Beschlusses Nr. 1622/2006/EG (ABl. L 132 vom 3.5.2014, S. 1).
               
               
                  
                     (2)
                  Beschluss Nr. 1622/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 2006 über die Einrichtung einer Gemeinschaftsaktion zur Förderung der Veranstaltung Kulturhauptstadt Europas für die Jahre 2007 bis 2019 (ABl. L 304 vom 3.11.2006, S. 1).
               
               
                  
                     (3)
                  Zusammenfassung der Ergebnisse der Konsultation: 
                  
                     http://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/actions/documents/ecoc/consultation-analysis-results_en.pdf
                  
               
               
                  
                     (4)
                  ABl. C , , S. .
               
               
                  
                     (5)
                  Beschluss Nr. 445/2014/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 zur Einrichtung einer Aktion der Europäischen Union für die „Kulturhauptstädte Europas“ im Zeitraum 2020 bis 2033 und zur Aufhebung des Beschlusses Nr. 1622/2006/EG (ABl. L 132 vom 3.5.2014, S. 1).
               
            
      
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               EUROPÄISCHE KOMMISSION
            Brüssel, den 17.6.2016
            COM(2016) 400 final
            ANHANG
            Vorschlag für einen BESCHLUSS DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Änderung des Beschlusses Nr. 445/2014/EU zur Einrichtung einer Aktion der Europäischen Union für die „Kulturhauptstädte Europas“ im Zeitraum 2020 bis 2033 
            
               
         
         
            
               ANHANG
            
            
               Vorschlag für einen BESCHLUSS DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Änderung des Beschlusses Nr. 445/2014/EU zur Einrichtung einer Aktion der Europäischen Union für die „Kulturhauptstädte Europas“ im Zeitraum 2020 bis 2033 
            
            
               ZEITPLAN
            
            
                     
                        2020
                     
                  
                  
                     
                        Kroatien
                     
                  
                  
                     
                        Irland
                     
                  
                  
                     
                  
               
                     
                        2021
                     
                  
                  
                     
                        Rumänien
                     
                  
                  
                     
                        Griechenland
                     
                  
                  
                     
                        Kandidatenland oder potenzielles Kandidatenland
                     
                  
               
                     
                        2022
                     
                  
                  
                     
                        Litauen
                     
                  
                  
                     
                        Luxemburg
                     
                  
                  
                     
                  
               
                     
                        2023
                     
                  
                  
                     
                        Ungarn
                     
                  
                  
                     
                        Vereinigtes Königreich
                     
                  
                  
                     
                  
               
                     
                        2024
                     
                  
                  
                     
                        Estland
                     
                  
                  
                     
                        Österreich
                     
                  
                  
                     
                        EFTA-/EWR-Staat, Kandidatenland oder potenzielles Kandidatenland
                           1
                        
                     
                  
               
                     
                        2025
                     
                  
                  
                     
                        Slowenien
                     
                  
                  
                     
                        Deutschland
                     
                  
                  
                     
                  
               
                     
                        2026
                     
                  
                  
                     
                        Slowakei
                     
                  
                  
                     
                        Finnland
                     
                  
                  
                     
                  
               
                     
                        2027
                     
                  
                  
                     
                        Lettland
                     
                  
                  
                     
                        Portugal
                     
                  
                  
                     
                  
               
                     
                        2028
                     
                  
                  
                     
                        Tschechische Republik
                     
                  
                  
                     
                        Frankreich
                     
                  
                  
                     
                        EFTA-/EWR-Staat, Kandidatenland oder potenzielles Kandidatenland
                     
                  
               
                     
                        2029
                     
                  
                  
                     
                        Polen
                     
                  
                  
                     
                        Schweden
                     
                  
                  
                     
                  
               
                     
                        2030
                     
                  
                  
                     
                        Zypern
                     
                  
                  
                     
                        Belgien
                     
                  
                  
                     
                        EFTA-/EWR-Staat, Kandidatenland oder potenzielles Kandidatenland
                     
                  
               
                     
                        2031
                     
                  
                  
                     
                        Malta
                     
                  
                  
                     
                        Spanien
                     
                  
                  
                     
                  
               
                     
                        2032
                     
                  
                  
                     
                        Bulgarien
                     
                  
                  
                     
                        Dänemark
                     
                  
                  
                     
                  
               
                     
                        2033
                     
                  
                  
                     
                        Niederlande
                     
                  
                  
                     
                        Italien
                     
                  
                  
                     
                        EFTA-/EWR-Staat, Kandidatenland oder potenzielles Kandidatenland
                     
                  
               
         
         
            
                  
                     (1)
                  Vorausgesetzt, dieser Beschluss tritt in Kraft, bevor die Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen für den Wettbewerb 2024 veröffentlicht werden muss, d. h. sechs Jahre vor dem Veranstaltungsjahr.