CELEX: 51983PC0456
Language: de
Date: 1983-07-13
Title: Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingents für bestimmte in Spanien raffinierte Erdölerzeugnisse des Kapitels 27 des Gemeinsamen Zolltarifs (1984)#Vorschlag einer VERORDNUNG (EWG) DES RATES zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingents für andere Gewebe aus Baumwolle der Tarifnummer 55.09 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in Spanien (1984) (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (83) 456
Vol. 1983/0174
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
file have been declassified in conformity with Article 5 of the aforementioned regulation.
In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                                                    K0M(83) 456 endg.
                                                                                     B r ü s s e l , den 13. J ul i 1983
                                                      Vors chl ag e i n e r
                                            VERORDNUNG (EWG) DES RATES
        zur Er öf f nung, A u f t e i l u n g und Verwaltung e i n e s Geme i ns c haf t s ­
                  z o l l k o n t i n g e n t s f ür besti mmte i n Spanien r a f f i n i e r t e
                                  E r d ö l e r z e u g n i s s e des K a p i t e l s 27 des
                                         Gemeinsamen Z o l l t a r i f s         (1984)
                                                       Vorschl ag e i n e r
                                             VERORDNUNG (EWG) DES RATES
      zur Er öf f nung, A u f t e i l u n g und Verwaltung e i n e s G e m e i n s c h a f t s z o l l ­
      k o n t i n g e n t s f ür andere Gewebe aus Baumwolle der Tarifnummer 55. 09
             des Gemeinsamen Z o l l t a r i f s mit Ursprung i n Spanien ( 1984)
                                  (von der Kommission dem Rat v o r g e l e g t )
  K0M(83) 456 endg.
 ---pagebreak---                                   BEGRÜNDUNG
1.    Das Abkommen zwischen der Gemeinschaft und Spanien von 1970 sieht die
      Eröffnung    von   Gemeinschaftszollkontingenten    für   die   Einfuhr  der
      nachfolgenden Ursprungserzeugnisse Spaniens in die Gemeinschaft zu den
      jeweils angegebenen Kontingentszoilsätzen vor :
Nr. des GZT     Warenbezeichnung       Jahresmengen    Kontingentszoll­
                                                       sätze
Kapitel 27      Bestimmte Erdöl-       1.200.000 t     (
                erzeugnisse                            (
                                                       (   40 % v.H. der Zoll·
55.09           Andere Gewebe             1.800 t      (  sätze
                aus Baumwolle                          (
2.    Ab 1. Juli 1977 sind diese Kontingentsmengen zunächst auf 1 400 000
      Tonnen bzw. 1 900 Tonnen erhöht und dann durch das Anpassungsprotokoil
      in Anschluss an den Beitritt Griechenlands zur Gemeinschaft auf 1 424 000
      Tonnen bzw. 2 013 Tonnen festgesetzt worden.
3.    Die Bestimmungen dieser Verordnungen sehen wie üblich die Aufteilung der
      Kontingentsmengen in zwei Raten vor, von denen die erste zwischen den
       Mitgliedstaaten verteilt wird un die zweite die Reserve bildet.
4.    Es wird darauf hingewiesen, dass die Aufteilung der ersten Rate der
       Zollkontingentsmenge auf der Grundlage der bisher allgemein angewandten
       Regeln durchgeführt wurde.       So wurde die Summe der Einfuhren der
       einzelnen   Mitgliedstaaten während der Jahre 1980 bis 1982 in das
       Verhältnis zu den Gemeinschaftseinfuhren während des gleichen Zeitraums
       gesetzt. Die sich daraus ergebenden Anteile wurden - je Mitgliedstaat -auf
       die Menge dieser ersten Rate angewandt, wobei die letzteren in Tonnen
       ausgedrückten Zahlen abgerundet wurden.
 5.    Der Verordnungsvorschlag über die anderen Gewebe aus Baumwolle sieht
       vor, dass alle Mitgliedstaaten als Verwaltungsverfahren einheitlich das
       "Windhundverfahren" anwenden.
 ---pagebreak---                                      - 2-
    Es ist hingegen nicht möglich, bereits jetzt ein einheitliches Verwaltungs-
    Verfahren ■'Windhundverfahren oder Kontingentscheinverfahren) für das
    Zolikontingent betreffend bestimmte Erdölerzeugnisse vorzusehen. Die
    Bestimmungen, nach denen auf nationaler Ebene der Markt für diese
    Erzeugnisse   gelenkt   wird,  sind   in  den   einzelnen    Mitgliedstaaten
    underschiedlich, was ihrer Auffassung nach die Möglichkeit der Anwendung
    eines gemeinsamen Verwaltungsverfahren ausschliesst. Angesichts dieser
    Lage hat ausnahmsweise jeder Mitgliedstaat die Mögichkeit, seine Anteile
    nach seinen eigenen einschlägigen Bestimmungen zu verwalten, wobei den
    Einführern dieser   Ware der freie     Zugang zu diesem      Kontingent zu
    gewährleisten ist.
ANLAGEN : 2 Vorschläge für Verordnungen des R ates
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                                                Vorschlan einer
                                    VERORDNUNG (EWG)                          DES RATES
               zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingents für bestimmte
                in Spanien raffinierte Erdölerzeugnisse des Kapitels 27 des Gemeinsamen Zolltarifs (1 9 8 4 )
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -                                 Mitgliedstaaten                   1980        1981    1982
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen           Benelux                                     4,5       26,9     12, 4
Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 113,           Dänemark                                    —           —       2, 5
                                                                 Deutschland                                 2,0         9,8     2,6
auf Vorschlag der Kommission,                                    Griechenland                                —           —
                                                                 Frankreich                                 23,0        12,2     7,2
in Erwägung nachstehender Gründe:
                                                                 Irland                                      —           6,1
Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft hat am                   Italien                                    17,9        13,6    18, 7
29. Juni 1970 ein Abkommen mit Spanien (') geschlos­             Vereinigtes Königreich                     52,6        31,4    56,6
sen, das durch das Protokoll zu dem Abkommen zwi­
schen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und
Spanien im Anschluß an den Beitritt der Republik                 Unter Berücksichtigung dieser Angaben und der voraus­
                                                                 sichtlichen Entwicklung des Marktes für diese Waren,
Griechenland zur Gemeinschaft (2), e r n ä n z t w o rd e n
                                                                 insbesondere der Vorausschätzungen einiger Mitglied­
  w ar.                                *                         staaten, läßt sich die ursprüngliche prozentuale Beteili­
                                                                 gung an der Kontingentsmenge annähernd wie folgt
Aufgrund dieses Abkommens hat sich die Gemeinschaft              ermitteln:
verpflichtet, ein jährliches globales Gemeinschaftszoll­
kontingent in Höhe von 1 424 000 Tonnen für bestimmte                    Benelux                                  22,0,
in Spanien raffinierte Erdölerzeugnisse des Kapitels 27                  Dänemark                                 13,0,
des Gemeinsamen Zolltarifs zu eröffnen. Die Kontin­                      Deutschland                              13,0,
gentszollsätze betragen 40 v. H. der Zollsätze des
Gemeinsamen Zolltarifs. Dieses Gemeinschaftszollkon­                     Griechenland                              0,2,
tingent ist für 1984 zu eröffnen.                                        Frankreich                               11,0,
                                                                         Irland                                    7,0,
Es ist vor allem sicherzustellen, daß alle Importeure der                Italien                                   8,0,
Gemeinschaft den gleichen und kontinuierlichen Zugang                    Vereinigtes Königreich                   25,8.
zu diesem Kontingent haben und die vorgesehenen Kon­
tingentszollsätze fortlaufend auf sämtliche Einfuhren der         Um der Entwicklung der Einfuhren der betreffenden
betreffenden Erdölerzeugnisse in allen Mitgliedstaaten           Waren in den einzelnen Mitgliedstaaten Rechnung zu
bis zur Ausschöpfung des Kontingents angewandt wer­              tragen, ist die Kontingentsmenge in zwei Raten zu
den. Der Gemeinschaftscharakter dieses Kontingents                teilen, wobei die erste Rate auf die einzelnen Mitglied­
kann unter Beachtung der oben aufgestellten Grundsätze            staaten aufgeteilt wird und die zweite Rate als Reserve zur
dadurch gewahrt weiden, daß bei der Ausnutzung des                späteren Deckung des Bedarfs derjenigen Mitgliedstaaten
Gemeinschaftszollkontingents von einer Aufteilung der             bestimmt ist, die ihre ursprüngliche Quote ausgeschöpft
Menge auf die Mitgliedstaaten ausgegangen wird. Damit             haben. Um den Importeuren jedes Mitgliedstaats eine
die tatsächliche Marktentwicklung der betreffenden                gewisse Sicherheit zu geben, ist es angezeigt, die erste Rate
Waren möglichst weitgehend berücksichtigt wird, ist               des Gemeinschaftszollkontingents auf ungefähr 27 v. H.
diese Aufteilung entsprechend dem Bedarf der Mitglied­            der Kontingentsmenge festzusetzen.
staaten vorzunehmen, der einerseits anhand der statisti­
                                                                  Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten können
schen Angaben über die während eines repräsentativen
                                                                  mehr oder weniger rasch ausgeschöpft werden. Um dieser
Bezugszeitraums getätigten Einfuhren aus Spanien und
                                                                  Tatsache Rechnung zu tragen und um Unterbrechungen
andererseits nach den Wirtschaftsaussichten für den
                                                                  zu vermeiden, sollte jeder Mitgliedstaat, der seine
betreffenden Kontingentszeitraum zu berechnen ist.
                                                                   ursprüngliche Quote fast ganz ausgenutzt hat, die Zie­
                                                                   hung einer zusätzlichen Quote auf die Reserve vorneh­
 In den letzten drei Jahren, über die statistische Angaben        men; diese Ziehung muß jeder Mitgliedstaat vornehmen,
 vorliegen, verteilen sich die Einfuhren der betreffenden         wenn seine einzelnen Quoten fast ganz ausgenutzt sind
 Waren aus Spanien in die Gemeinschaft prozentual auf              und soweit noch eine Reservemenge vorhanden ist; die
 die Mitgliedstaaten wie folgt:                                    ursprünglichen und die zusätzlichen Quoten müssen bis
                                                                  zum Ende des Kontingentszeitraums gelten; diese Art der
  (') ABI. Nr. L 182 vom 16. 8. 1970, S. 1.                       Verwaltung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwi­
  (!) ABI. Nr. I. 326 vom 13. 11. 1981, S. 2.                      schen den Mitgliedstaaten und der Kommission, die vor
 ---pagebreak---                                                                 -2 -                                    ANHANG A
allem die Möglichkeit haben muß, den Stand der Ausnut­                 schaftsunion zugeteilten Quoten durch eines ihrer Mit­
zung der Kontingentsmeng, zu verfolgen und die Mit­                    glieder vorgenommen werden -
gliedstaaten davon zu unterrichten.
Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingentszeit­                 HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
raums in einem der Mitgliedstaaten eine größere Rest­
menge vorhanden, so muß dieser Staat einen erheblichen                                         Artikel 1
Prozentsatz davon auf die Reserve übertragen, damit
nicht ein Teil des Gemeinschafu/ollkontingents in einem                Vom 1. Januar bis 31. Dezember 1984und vorbehaltlich
Mitgliedstaat ungenutzt bleibt, während er in anderen                  der Maßnahmen, die gemäß Artikel 3 Absätze 2 und 4
Mitgliedstaaten verwendet werden könnte.                               des Anhangs I des Abkommens zwischen der Europäi­
                                                                       schen Wirtschaftsgemeinschaft und Spanien getroffen
Da das Königreich Belgien, das Königreich der Nieder­                  werden könnten, werden die Zollsätze des Gemeinsamen
lande und das Großherzogtum Luxemburg sich zu der                      Zolltarifs für die nachstehend aufgeführten in Spanien
Wirtschaftsunion Benelux zusammengeschlossen haben                     raffinierten Erdölerzeugnisse im Rahmen eines Gemein­
und durch diese vertreten werden, kann jede Maßnahme                   schaftszollkontingents von 1 424 000 Tonnen bis zu der
im Zusammenhang mit der Verwaltung der dieser Wirt­                    jeweils angegebenen Höhe teilweise ausgesetzt:
                 Nummer des                                                                              Zollsatz
                Gemeinsamen                                Warenbezeichnung                               in %
                  Zolltarifs
                   27.10      Erdöl und Öl aus bituminösen Mineralien, ausgenommen rohe öle;
                              Zubereitungen mit einem Gehalt an Erdöl oder Ol aus bituminösen
                              Mineralien von 70 Gewichtshundertteilen oder mehr, in denen diese
                              Öl.: den Charakter der Waren bestimmen, anderweit weder genannt noch
                              inbegriffen:
                              A. Leichtöle:
                                   III. zu anderer Verwendung                                              2,4
                              B. mittelschwere Öle:
                                   III. zu anderer Verwendung                                              2,4
                              C. Schweröle:
                                     I. Gasöl:
                                        c) zu anderer Verwendung                                           1,4
                                    11. Heizöl:
                                        c) zu anderer Verwendung                                           1,4
                                   III. Schmieröle und andere:
                                        c) zum Mischen unter den Bedingungen der Zusätzlichen Vor-
                                           schrift 7 zu Kapitel 27 (a)                                      1,6
                                        d) zu anderer Verwendung                                           2,4
                   27.11       Erdgas und andere gasförmige Kohlenwasserstoffe:
                              B. andere:
                                     I. handelsübliches Propan und handelsübliches Butan:
                                        c) zu anderer Verwendung                                           0,6
                   27.12       Vaselin:
                               A. roh:
                                   III. zu anderer Verwendung                                               0,7
                               B. andere                                                                   2 ,2
                   27.13       Paraffin, Erdölwachs, Wachs aus bituminösen Mineralien, Ozokerit,
                               Montanwachs, Torfwachs, paraffinische Rückstände (z. B. Gatsch, slack
                               wax), auch gefärbt:
                               B. andere:
                                     I. roh:
                                        c) zu anderer Verwendung                                            0,7
                                    II. andere                                                              2,0
                   27.14       Bitumen, Petrolkoks und andere Rückstände aus Erdöl oder ö l aus
                               bituminösen Mineralien:
                               C. andere:
                                    II. andere                                                              0,7
               (a) Die Zulassung zu diesem Absatz unterliegt den von den zuständigen Behörden festzusetzenden
                   Voraussetzungen.                                        _____________________________________
 ---pagebreak---                                                             -3-                                    ANHANG A
   Im Rahmen dieses Zoll kontingents wendet Griechenland         der Annahme besteht, daß diese nicht ausgeschöpft
   die nach den entsprechenden Bestimmungen der Bei­             werden können. Sie unterrichten die Kommission über
   trittsakte von 1979 und der Verordnung (EWG)                  die Gründe, die sie veranlaßt haben, diesen Absatz
    Nr. 3 5 5 9 / 8 0 (1) be r e c hne t e n Z o l l s ä t z e   anzuwenden.
    an.
                             A rtik e l 2                                                A rtikel 4
   (1)     Von dem in Artikel 1 genannten Gemeinschafts­         Die gemäß Artikel 3 gezogenen zusätzlichen Quoten
   zollkontingent wird eine erste Rate von 383 000 Tonnen        gelten bis zum 31. Dezember 1984 .
   auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt; die Quoten, die vorbe­
   haltlich des Artikels 5 bis zum 31. Dezember 198£elten,
  belaufen sich auf folgende Mengen:
                                                                                         A rtikel S
                                             (in Tünnen)
                                                                 Die Mitgliedstaaten übertragen spätest· ns am 1. Oktober
           Benelux                              85 000
                                                                 198.4von ihrer nicht ausgenutzten ursp, lgliehen Quote
           Dänemark                            50 000            den Teil auf die Reserve, der am 15. September 198 4
           Deutschland                         50 000            20 v. H. dieser ursprünglichen Quote übersteigt. Sie
           Griechenland                          1 000           können eine größere Menge übertragen, wenn Grund zu
           Frankreich                          42 000            der Annahme besteht, daß die betreffende Menge unter
                                                                 Umständen nicht ausgenutzt wird.
          Irland                               25 000
          Italien                              30 000           Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission spätestens am
          Vereinigtes Königreich              100 000            1. Oktober 1984 die Gesamtmenge der Einfuhren der
                                                                betreffenden Ware mit, die sie bis zum 15. September
                                                                 1984 durchgeführt und auf das Gemeinschaftszollkontin­
  (2)      Die zweite Rate in Höhe von 1 041 000 Tonnen         gent angerechnet haben, sowie gegebenenfalls den Teil
 bildet die Reserve.                                            ihrer ursprünglichen Quote, den sie auf die Reserve
                                                                übertragen.
                             A rtik e l 3
                                                                                         A rtikel 6
 (1)      Hat ein Mitgliedstaat seine gemäß Artikel 2
 Absatz 1 festgesetzte ursprüngliche Quote oder - bei
                                                                 Die Kommission verbucht die Beträge der von den
 Anwendung des Artikels 5 - die gleiche Quote abzüglich
                                                                Mitgliedstaaten gemäß Artikel 2 und 3 eröffneten Quoten
 der auf die Reserve übertragenen Menge zu 90 v. H. oder
                                                                und unterrichtet die einzelnen Mitgliedstaaten über den
 mehr ausgenutzt, so nimmt er unverzüglich durch Mit­
                                                                Stand der Ausschöpfung der Reserve, sobald ihr die
 teilung an die Kommission - soweit die Reservemenge
                                                                Mitteilungen zugehen.
 ausreicht —die Ziehung einer zweiten Quote in Höhe von
 15 v. H. seiner ursprünglichen Quote vor, die gegebenen­
                                                                Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am 5. Ok­
 falls auf die höhere Einheit aufgerundet wird.
                                                                tober 1984 über den Stand der Reserve, die nach den
                                                                gemäß Artikel 5 erfolgten Übertragungen verbleibt.
 (2)      Ist nach Ausschöpfung der ursprünglichen Quote
 die zweite von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu
                                                                Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der die Reserve
 90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mitglied­
                                                                ausgeschöpft wird, auf die verfügbare Restmenge
 staat gemäß Absatz 1 die Ziehung einer dritten Quote in
                                                                beschränkt bleibt, und gibt zu diesem Zweck dem
 Höhe von 7,5 v. H. seiner ursprünglichen Quote vor, die
                                                                Mitgliedstaat, der diese letzte Ziehung vornimmt, den
 gegebenenfalls auf die höhere Einheit aufgerundet
                                                                Restbetrag an.
 wird.
 (3)      Ist nach Ausschöpfung der zweiten Quote die
 dritte von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu                                       A rtik e l 7
 90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mitglied­
 staat unter den gleichen Bedingungen die Ziehung einer         (1)     Die Mitgliedstaaten treffen alle erforderlichen
 vierten Quote in Höhe der dritten Quote vor.                   Vorkehrungen, um durch die Eröffnung der zusätzlichen
                                                                Quoten, die sie gemäß Artikel 3 gezogen haben, die
 Dieses Verfahren wird bis zur völligen Ausschöpfung der        fortlaufende Anrechnung auf ihren kumulierten Anteil an
 Reserve angewandt.4                                            dem Gemeinschaftszollkontingent zu ermöglichen.
 (4)      Abweichend von den Absätzen 1 ,2 und 3 können         (2)    Die Mitgliedstaaten garantieren den
 die Mitgliedstaaten Ziehungen niedrigerer Quoten als in                            Importeuren der betreffenden Waren
 diesen Absätzen vorgesehen vornehmen, wenn Grund zu            freien Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten.
ABL. Nr. L 382 vom 31.12.1980, S. 71.
 ---pagebreak---                                                          -4 -                                  ANHANG A
(3)    Der Stand der Air .chöpfung der Quoten der                                    Artikel 9
Mitgliedstaaten wird anhai. der Einfuhren der betreffen­
den Waren festgestellt, di. bei der Zollstelle mit einer      Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten im
Anmeldung zur Abfertigung zum zoilrechtlich freien            Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung eng
Verkehr gestellt wurden.                                      zusammen.
                        Artikel 8
Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaaten                                Artikel 10
mit, welche Einfuhren der betreffenden Waren tatsäch­
lich auf ihre Quoten angerechnet worden sind.                 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1984 in Kraft.
              Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
              Mitgliedstaat.
              Geschehen zu Brüssel am
                                                                          Im Namen des Rates
                                                                             Der Präsident
 ---pagebreak---                                              Vorschlag einer
                                   VERORDNUNG (EWG)                          DES RATES
               zur Eröffnung, Aufteilung und Verwaltung eines Gemeinschaftszollkontingents für andere
               Gewebe aus Baumwolle der Tarifnummer 55.09 des Gemeinsamen Zolltarifs mit Ursprung in
                                                      Spanien (1 9 8 4 )
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
                                                                         Mitgliedstaaten    ] 1980         1981           1982
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen          Benelux                        1 2 ,3        4 ,8           1 ,7
Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 113,                                                       0 ,3           0 /2
                                                                Dänemark
auf Vorschlag der Kommission,                                    Deutschland                     * /5        3 ,6           5 ,1
                                                                                                 —           —              0 ,3
                                                                 Griechenland
in Erwägung nachstehender Gründe:                                Frankreich                    7 5 ,4      7 4 ,2         6 0 ,1
Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft hat am                   Irland                          1 ,4      12, 0          2 1 ,2
29. Juni 1970 ein Abkommen mit Spanien (*) geschlos­             Italien                         2 ,9        3 ,9           8 /0
sen, das durch das Protokoll zum Abkommen zwischen               Vereinigtes Königreich          3 ,2                       3 ,4
                                                                                                             1 ,2
der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und Spanien
im Anschluß an den Beitritt der Republik Griechenland
zur Gemeinschaft (2),                                            Unter Berücksichtigung dieser Angaben und der voraus­
ergänzt worden war.                                              sichtlichen Entwicklung des Marktes für diese Waren,
                                                                 insbesondere der Vorausschätzungen einiger Mitglied­
Aufgrund dieses Abkommens hat sich die Gemeinschaft              staaten, läßt sich die ursprüngliche prozentuale Beteili­
verpflichtet, ein jährliches Gemeinschaftszollkontingent         gung an der Kontingentsmenge annähernd wie folgt
von 2 013 Tonnen für andere Gewebe aus Baumwolle der             ermitteln:
Tarifnummer 55.09 des Gemeinsamen Zolltarifs mit
Ursprung in Spanien zu eröffnen. Die Kontingentszoll­                    Benelux                                    5,2
sätze betragen 40 v.’H. der Zollsätze des Gemeinsamen                    Dänemark                                   0,3
Zolltarifs für die betreffenden Waren. Dieses Gemein­                    Deutschland                                5,2
schaftszollkontingent ist für 1984 zu eröffnen.                          Griechenland                               5,2
                                                                         Frankreich                                52,0
Es ist vor allem sicherzustellen, daß alle Importeure der
Gemeinschaft gleichen und kontinuierlichen Zugang zu                     Irland                                    19,5
diesem Kontingent haben und daß die vorgesehenen                         Italien                                   11,0
Kontingentszollsätze fortlaufend auf sämtliche Einfuhren                 Vereinigtes Königreich                     1,6
der betreffenden Waren in allen Mitgliedstaaten bis zur
Ausschöpfung des Kontingents angewandt werden. Der               Um der Entwicklung der Einfuhren der betreffenden
Gemeinschaftscharakter dieses Kontingents kann unter             Waren in den einzelnen Mitgliedstaaten Rechnung zu
Beachtung der oben aufgestellten Grundsätze dadurch              tragen, ist die Kontingentsmenge in zwei Raten zu teilen,
gewahrt werden, daß bei der Ausnutzung des Gemein­               wobei die erste Rate auf die einzelnen Mitgliedstaaten
 schaftszollkontingents von einer Aufteilung der Menge            aufgeteilt wird und die zweite Rate als Reserve zur
 auf die Mitgliedstaaten ausgegangen wird. Damit die              späteren Deckung des Bedarfs derjenigen Mitgliedstaaten
 tatsächliche Marktentwicklung der betreffenden Waren             bestimmt ist, die ihre ursprüngliche Quote ausgeschöpft
 möglichst weitgehend berücksichtigt wird, ist diese Auf­         haben. Um den Importeuren jedes Mitgliedstaats eine
 teilung entsprechend dem Bedarf der Mitgliedstaaten              gewisse Sicherheit zu geben, ist es angezeigt, die erste Rate
 vorzunehmen, der einerseits anhand der statistischen             des Gemeinschaftszollkontingents auf 77 v. H. der Kon-
 Angaben über die während eines repräsentativen Bezugs­           tingentsmenge festzusetzen.
 zeitraums getätigten Einfuhren dieser Erzeugnis.se aus
 Spanien und andererseits nach den Wirtschaftsaussichten          Die ursprünglichen Quoten der Mitgliedstaaten können
 für den betreffenden Kontingentszeitraum zu berechnen            mehr oder weniger rasch ausgeschöpft werden. Um dieser
 ist.                                                             Tatsache Rechnung zu tragen und um Unterbrechungen
                                                                  auszuschalten, sollte jeder Mitgliedstaat, der seine
Während der letzten drei Jahre, über die vollständige             ursprüngliche Quote fast ganz ausgenutzt hat, die Zie­
 statistische Angaben vorliegen, verteilen sich die Einfuh­       hung einer zusätzlichen Quote auf die Reserve vorneh­
 ren der betreffenden Waren aus Spanien in die Gemein­            men. Diese Ziehung muß jeder Mitgliedstaat vornehmen,
 schaft prozentual auf die Mitgliedstaaten wie folgt:             wenn seine einzelnen zusätzlichen Quoten fast ganz
                                                                  ausgenutzt sind und soweit noch eine Reservemenge
  (') ABI. Nr. L 182 vom 16. 8. 1970, S. 1.                       vorhanden ist. Die ursprünglichen und die zusätzlichen
  (2) ABI. Nr. L 326 vom 13. 11. 1981, S. 2.                       Quoten müssen bis zum Ende des Kontingentszeitraums
 ---pagebreak---                                                                          -2-                                      ANHANG B
 gelten. Diese Art der Vc altung erfordert eine enge                        Wirtschaftsunion Benelux zusammengeschlossen haben
 Zusammenarbeit zwischen en Mitgliedstaaten und der                         und durch diese vertreten werden, kann jede Maßnahme
 Kommission, die vor allem die Möglichkeit haben muß,                       im Zusammenhang mit der Verwaltung der dieser Wirt­
 den Stand der Ausnutzung der Kontingentsmenge zu                           schaftsunion zugeteilten Quoten, durch eines ihrer Mit­
 verfolgen und die Mitgliedstaaten davon zu unterrich­                      glieder vorgenommen werden -
 ten.
 Ist zu einem bestimmten Zeitpunkt des Kontingentzeit­                      HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
 raums in einem der Mitgliedstaaten eine größere Rest­
 menge vorhanden, so muß dieser Staat einen erheblichen                                             Artikel 1
 Prozentsatz davon auf die Reserve übertragen, damit
 nicht ein Teil des Gemeinschaftszollkontingents in einem                   Vom 1. Januar bis 31. Dezember 1984 werden die
 Mitgliedstaat ungenutzt bleibt, während er in anderen                      Zollsätze des Gemeinsamen Zolltarifs für die nachste­
 Mitgliedstaaten verwendet werden könnte.                                   hend aufgeführten Waren mit Ursprung in Spanien im
                                                                            Rahmen eines Gemeinschaftszollkontingents für eine
 Da das Königreich Belgien, das Königreich der Nieder­                      Gesamtmenge von 2 013 Tonnen bis zu der jeweils
 lande und das Großherzogtum Luxemburg sich zu der                          angegebenen Höhe teilweise ausgesetzt:
                  Nummer des
                                                                                                              Zollsatz
                 Gemeinsamen                                   W arenbezeichnung
                                                                                                               in %
                   Zolltarifs
                     55.09        Andere Gewebe aus Baumwolle:
                                  A. einem Anteil an Baumwolle von 85 Gewichtshundertteilen
                                      oder mehr:
                                        I. mit einer Breite von weniger als 85 cm                               4 ,6
                                       II. andere                                                               4 ,8
                                  B. andere:
                                        I. mit einet Breite von weniger al·; 85 cm                              4 ,8
                                      II. andere                                                                5 ,0
Im Rahmen dieses Zollkontingents wendet Griechenland                                                Artikel 3
die nach den entsprechenden Bestimmungen der Bei­
trittsakte von 1979 und der .Verordnung (EWG)                               (1)    Hat ein Mitgliedstaat seine gemäß Artikel 2
 Nr.    3 5 5 9 /8 0   (1)      berechneten Zollsätze                       Absatz 1 festgesetzte ursprüngliche Quote oder - bei
 an.                                                                        Anwendung des Artikels 5 - die gleiche Quote abzüglich
                                                                            der auf die Reserve übertragenen Menge zu 90 v. H. oder
                              Artikel 2                                     mehr ausgenutzt, so nimmt er unverzüglich durch Mit­
                                                                            teilung an die Kommission - soweit die Reservemenge
(1)     Von dem in Artikel 1 genannten Gemeinschafts­                       ausreicht - die Ziehung einer zweiten Quote in Höhe von
zollkontingent wird eine erste Rate von 1 540 Tonnen auf                     15 v. H. seiner ursprünglichen Quote vor, die gegebenen­
die Mitgliedstaaten aufgeteilt; die Quoten, die vorbehalt­                  falls auf die höhere Einheit aufgerundet wird.
lich des Artikels 5 bis zum 31. Dezember 1984 gelten,
belaufen sich auf folgende Mengen:                                          (2)    Ist nach Ausschöpfung der ursprünglichen Quote
                                                                            die zweite von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu
                                                    (in Tonnen)             90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mitglied­
       Benelux                                           80                 staat gemäß Absatz 1 die Ziehung einer dritten Quote in
                                                                            Höhe von 7,5 v. H. seiner ursprünglichen Quote vor, die
       Dänemark                                            5                gegebenenfalls auf die höhere Einheit aufgerundet
       Deutschland                                       80                 wird.
       Griechenland                                      80
       Frankreich                                       800                 (3)    Ist nach Ausschöpfung der zweiten Quote die
                                                                            dritte von einem Mitgliedstaat gezogene Quote zu
       Irland                                           300
                                                                            90 v. H. oder mehr ausgenutzt, so nimmt dieser Mitglied­
       Italien                                          170                 staat unter den gleichen Bedingungen die Ziehung einer
       Vereinigtes Königreich2                           25                 vierten Quote in Höhe der dritten Quote vor.
(2)     Die zweite Rate in Höhe von 473 Tonnen bildet die                   Dieses Verfahren wird bis zur völligen Ausschöpfung der
Reserve._____                                                               Reserve angewandt.
  ABL. Nr. L 382 vom 31.12.1980, S. 71
 ---pagebreak---                                                        -3-                                 ANHANG B
 (4)    Abweichend von den Absätzen 1 ,2 und 3 können       beschränkt bleibt, und gibt zu diesem Zweck dem
 die Mitgliedstaaten niedrigere Quoten als in diesen        Mitgliedstaat, der diese letzte Ziehung vornimmt, den
 Absätzen vorgesehen ziehen, wenn Grund zur Annahme         Restbetrag an.
 besteht, daß diese nicht ausgeschöpft werden können. Sie
 unterrichten die Kommission über die Gründe, die sie
 veranlaßt haben, diesen Absatz anzuwenden.
                                                                                   Artikel 7
                          Artikel 4                         (1)    Die Mitgliedstaaten treffen alle erforderlichen
                                                            Vorkehrungen, um durch die Eröffnung der zusätzlichen
                                                            Quoten, die sie gemäß Artikel 3 gezogen haben, die
 Die gemäß Artikel 3 gezogenen zusätzlichen Quoten
 gelten bis zum 31. Dezember 198 4 .                        fortlaufende Anrechnung auf ihren kumulierten Anteil an
                                                            dem Gemeinschaftszollkontingent zu ermöglichen.
                                                            (2)    Die Mitgliedstaaten garantieren den
                          Artikel S
                                                                              Importeuren der betreffenden Waren
                                                            freien Zugang zu den ihnen zugeteilten Quoten.
Die Mitgliedstaaten übertragen spätestens am 1. Oktober
 1984 von ihrer nicht ausgenutzten ursprünglichen Quote
den Teil auf die Reserve, der am 15. September 198 4        (3)    Die Mitgliedstaaten rechnen die Einfuhren der
20 v. H. dieser ursprünglichen Quote übersteigt. Sie        betreffenden Waren nach Maßgabe der Gestellung der
können eine größere Menge übertragen, wenn Grund zu         betreffenden Waren bei der Zollstelle mit einer Anmel­
der Annahme besteht, daß die betreffende Menge unter        dung zur Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr
Umständen nicht ausgenutzt wird.                            auf ihre Quoten an.
Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission spätestens am     (4)    Der Stand der Ausschöpfung der Quoten der
 1. Oktober 1984· die Gesamtmenge der Einfuhren der         Mitgliedstaaten wird anhand der gemäß Absatz 3 ange­
betreffenden Waren mit, die sie bis zum 15. September       rechneten Einfuhren festgestellt.
 1984 durchgeführt und auf das Gemeinschaftszollkontin­
gent angerechnet haben, sowie gegebenenfalls den Teil
ihrer ursprünglichen Quote, den sie auf die Reserve                                Artikel 8
übertragen.
                                                           Auf Antrag der Kommission teilen die Mitgliedstaaten
                                                           mit, welche Einfuhren der betreffenden Waren tatsäch­
                          Artikel 6                        lich auf ihre Quoten angerechnet worden sind.
Die Kommission verbucht die Beträge der von den
Mitgliedstaaten gemäß Artikel 2 und 3 eröffneten Quoten
                                                                                   Artikel 9
und unterrichtet die einzelnen Mitgliedstaaten über den
Stand der Ausschöpfung der Reserve, sobald ihr die
                                                            Die Mitgliedstaaten und die Kommission arbeiten im
Mitteilungen zugehen.
                                                           Hinblick auf die Einhaltung dieser Verordnung eng
                                                           zusammen.
Sie unterrichtet die Mitgliedstaaten spätestens am 5. Ok­
tober 198 4 über den Stand der Reserve, die nach den
gemäß Artikel 5 erfolgten Übertragungen verbleibt.
                                                                                  Artikel 10
Sie sorgt dafür, daß die Ziehung, mit der die Reserve
ausgeschöpft wird, auf die verfügbare Restmenge            Diese Verordnung tritt am 1. Januar 198 4 in Kraft.
              Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem
              Mitgliedstaat.
              Geschehen zu Brüssel am
                                                                         Im Namen des Rates
                                                                            Der Präsident