CELEX: 62012TA0066
Language: de
Date: 2014-06-04 00:00:00
Title: Rechtssache T-66/12: Urteil des Gerichts vom 4. Juni 2014 — Sedghi und Azizi/Rat (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik — Restriktive Maßnahmen gegen Iran zur Verhinderung der nuklearen Proliferation — Einfrieren von Geldern — Streichung von der Liste der betroffenen Personen und Organisationen — Nichtigkeitsklage — Rechtsschutzinteresse — Zulässigkeit — Begründungspflicht — Beurteilungsfehler)

21.7.2014   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 235/13
            
         Urteil des Gerichts vom 4. Juni 2014 — Sedghi und Azizi/Rat
   (Rechtssache T-66/12) (1)
   
   ((Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Restriktive Maßnahmen gegen Iran zur Verhinderung der nuklearen Proliferation - Einfrieren von Geldern - Streichung von der Liste der betroffenen Personen und Organisationen - Nichtigkeitsklage - Rechtsschutzinteresse - Zulässigkeit - Begründungspflicht - Beurteilungsfehler))
   2014/C 235/17
   Verfahrenssprache: Englisch
   
      Parteien
   
   
      Kläger: Ali Sedghi (Teheran, Iran) und Ahmad Azizi (London, Vereinigtes Königreich) (Prozessbevollmächtigte: zunächst S. Gadhia und S. Ashley, Solicitors, D. Wyatt, QC, und M. Lester, Barrister, dann S. Ashley, D. Wyatt, M. Lester, A. Irvine und S. Jeffrey, Solicitors, und schließlich S. Ashley, D. Wyatt, M. Lester, A. Irvine und S. Millar, Solicitor)
   
      Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: zunächst M. Bishop, I. Rodios und B. Driessen, dann M. Bishop und I. Rodios)
   
      Gegenstand
   
   Klage auf Nichtigerklärung des Beschlusses 2011/783/GASP des Rates vom 1. Dezember 2011 zur Änderung des Beschlusses 2010/413/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Iran (ABl. 319, S. 71), der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1245/2011 des Rates vom 1. Dezember 2011 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 961/2010 über restriktive Maßnahmen gegen Iran (ABl. L 319, S. 11) und der Verordnung (EU) Nr. 267/2012 des Rates vom 23. März 2012 über restriktive Maßnahmen gegen Iran und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 961/2010 (ABl. L 88, S. 1) mit sofortiger Wirkung, soweit diese Rechtsakte die Kläger betreffen, und, hilfsweise, auf Feststellung, dass Art. 19 Abs. 1 Buchst. b und Art. 20 Abs. 1 Buchst. b des Beschlusses 2010/413/GASP des Rates vom 26. Juli 2010 über restriktive Maßnahmen gegen Iran und zur Aufhebung des Gemeinsamen Standpunkts 2007/140/GASP (ABl. L 195, S. 39), Art. 16 Abs. 2 der Verordnung (EU) Nr. 961/2010 des Rates vom 25. Oktober 2010 über restriktive Maßnahmen gegen Iran und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 423/2007 (ABl. L 281, S. 1) und Art. 23 Abs. 2 der Verordnung Nr. 267/2012 nicht auf Herrn Azizi anwendbar sind
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Folgende Rechtsakte werden für nichtig erklärt, soweit sie Herrn Ali Sedghi und Herrn Ahmad Azizi betreffen:
               
                           —
                        
                        
                           der Beschluss 2011/783/GASP des Rates vom 1. Dezember 2011 zur Änderung des Beschlusses 2010/413/GASP über restriktive Maßnahmen gegen Iran;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1245/2011 des Rates vom 1. Dezember 2011 zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 961/2010 über restriktive Maßnahmen gegen Iran;
                        
                     
                           —
                        
                        
                           die Verordnung (EU) Nr. 267/2012 des Rates vom 23. März 2012 über restriktive Maßnahmen gegen Iran und zur Aufhebung der Verordnung (EU) Nr. 961/2010.
                        
                     
         
               2.
            
            
               Im Übrigen ist die Hauptsache erledigt.
            
         
               3.
            
            
               Der Rat der Europäischen Union trägt die Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 109 vom 14.4.2012.