CELEX: C2001/331/29
Language: de
Date: 2001-11-24 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 12. Juli 2001 in den verbundenen Rechtssachen T-12/99 und T-63/99: UK Coal plc gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (EGKS-Vertrag — Entscheidung Nr. 3632/93/EGKS — Betriebsbeihilfen und Beihilfen für die Rücknahme der Fördertätigkeit — Rückwirkende Genehmigung einer bereits ausgezahlten Beihilfe — Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der begünstigten Unternehmen — Abbau der Beihilfen — Bergmannsprämie — Änderung eines Modernisierungs-, Rationalisierungs- und Umstrukturierungsplans — Berücksichtigung eines Unternehmenszusammenschlusses — Begründung)

C 331/18              DE                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                     24.11.2001
                                                    GERICHT ERSTER INSTANZ
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                           L 215, S. 62) und Ersatz des den Klägerinnen durch den
                                                                     Erlass dieser Verordnung entstandenen Schadens, — in der
                       vom 12. Juli 2001                             Rechtssache T-225/99 Nichtigerklärung der Verordnung (EG)
                                                                     Nr. 1586/1999 der Kommission vom 20. Juli 1999 zur
in den verbundenen Rechtssachen T-198/95, T-171/96,                  Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2632/98 zur Festsetzung
T-230/97, T-174/98 und T-225/99, Comafrica SpA und                   des einheitlichen Anpassungskoeffizienten für die vorläufige
Dole Fresh Fruit Europe Ltd & Co. gegen Kommission der               Referenzmenge der traditionellen Marktbeteiligten an den
              Europäischen Gemeinschaften (1)                        Zollkontingenten und den traditionellen AKP-Bananen für das
                                                                     Jahr 1999 (ABl. L 188, S. 19) und Ersatz des den Klägerinnen
(Gemeinsame Marktorganisation — Bananen — Nichtig-                   durch den Erlass der Verordnung Nr. 1586/1999 entstandenen
keitsklage — Zulässigkeit — Rechtmäßigkeit der Verringe-             Schadens hat das Gericht (Fünfte Kammer) unter Mitwirkung
rungs- und Anpassungskoeffizienten — Schadensersatzkla-              der Präsidentin P. Lindh sowie der Richter R. Garcı́a-Valdecasas
                              ge)                                    und J. D. Cooke — Kanzler: J. Palacio González, Verwaltungsrat
                                                                     — am 12. Juli 2001 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
                        (2001/C 331/28)
                                                                     1.    Die Nichtigkeitsklagen werden als unzulässig abgewiesen.
                  (Verfahrenssprache: Englisch)
                                                                     2.    Die Schadensersatzklagen werden als unbegründet abgewiesen.
                                                                     3.    Die Klägerinnen tragen ihre eigenen Kosten und als Gesamt-
In den verbundenen Rechtssachen T-198/95, T-171/96,                        schuldnerinnen die Kosten der Kommission.
T-230/97, T-174/98 und T-225/99, Comafrica SpA mit Sitz
in Genua (Italien), Dole Fresh Fruit Europe Ltd & Co. mit Sitz       4.    Die Streithelfer tragen ihre eigenen Kosten.
in Hamburg (Deutschland), Prozessbevollmächtigte: Solicitor
B. O’Connor und Rechtsanwalt B. Garcı́a Porras, Zustellungs-
anschrift in Luxemburg, gegen Kommission der Europäischen            (1) ABl. C 351 vom 30.12.95, C 9 vom 11.1.97, C 318 vom
Gemeinschaften (Bevollmächtigte: X. Lewis, K. Fitch, H. van              18.10.97, C 160 vom 5.6.99 und C 6 vom 8.1.00.
Vliet, T. van Rijn, C. Van der Hauwaert, E. de March, J. Flett
und J. Handoll) unterstützt durch Französische Republik
(Bevollmächtigte: C. Vasak, C. de Salins, K. Rispal-Bellanger
und F. Pascal) in den Rechtssachen T-198/95, T-171/96 und
T-230/97 und Königreich Spanien (Bevollmächtigte: R. Silva
de Lapuerta) in den Rechtssachen T-230/97 und T-225/99,
wegen — in der Rechtssache T-198/95 Nichtigerklärung der                     URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
Verordnung (EG) Nr. 1869/95 der Kommission vom 26. Juli
1995 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2947/94 zur                                         vom 12. Juli 2001
Festsetzung des einheitlichen Koeffizienten zur Verringerung
der jedem Marktbeteiligten der Gruppen A und B im Rahmen             in den verbundenen Rechtssachen T-12/99 und T-63/99:
des Zollkontingents 1995 zuzuteilenden Bananenmengen                 UK Coal plc gegen Kommission der Europäischen
(ABl. L 179, S. 38) und Ersatz des den Klägerinnen durch den                                  Gemeinschaften (1)
Erlass der Verordnung Nr. 1869/95 entstandenen Schadens, —
in der Rechtssache T-171/96 Nichtigerklärung der Verordnung
(EG) Nr. 1561/96 der Kommission vom 30. Juli 1996 zur                (EGKS-Vertrag — Entscheidung Nr. 3632/93/EGKS —
Festsetzung der Verringerungskoeffizienten für die Festlegung        Betriebsbeihilfen und Beihilfen für die Rücknahme der
der jedem Marktbeteiligten der Gruppen A und B im Rahmen             Fördertätigkeit — Rückwirkende Genehmigung einer bereits
des Zollkontingents 1996 zuzuteilenden Bananenmenge (ABl.            ausgezahlten Beihilfe — Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
L 193, S. 15) und Ersatz des den Klägerinnen durch den               der begünstigten Unternehmen — Abbau der Beihilfen —
Erlass dieser Verordnung entstandenen Schadens, — in der             Bergmannsprämie — Änderung eines Modernisierungs-,
Rechtssache T-230/97 Nichtigerklärung der Verordnung (EG)            Rationalisierungs- und Umstrukturierungsplans — Berück-
Nr. 1155/97 der Kommission vom 25. Juni 1997 zur Festset-            sichtigung eines Unternehmenszusammenschlusses —
zung der Verringerungskoeffizienten für die Festlegung der                                        Begründung)
jedem Marktbeteiligten der Gruppen A und B im Rahmen des
Zollkontingents 1997 zuzuteilenden Bananenmenge (ABl.                                           (2001/C 331/29)
L 168, S. 67) und Ersatz des den Klägerinnen durch den
Erlass dieser Verordnung entstandenen Schadens, — in der                                  (Verfahrenssprache: Englisch)
Rechtssache T-174/98 Nichtigerklärung der Verordnung (EG)
Nr. 1721/98 der Kommission vom 31. Juli 1998 zur Festset-
zung der Verringerungskoeffizienten für die Festlegung der
jedem Marktbeteiligten der Gruppen A und B im Rahmen des             In den verbundenen Rechtssachen T-12/99 und T-63/99, UK
Zollkontingents 1998 zuzuteilenden Bananenmenge (ABl.                Coal plc, vormals RJB Mining plc, mit Sitz in Harworth
 ---pagebreak--- 24.11.2001             DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                           C 331/19
(Vereinigtes Königreich), Prozessbevolmächtigte: M. Brealey,           Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten P. Mengozzi, des
Barrister, und J. Lawrence, Solicitor, Zustellungsanschrift in         Richters R. Garcı́a-Valdecasas, der Richterin V. Tiili sowie der
Luxemburg, gegen Kommission der Europäischen Gemein-                   Richter R. M. Moura Ramos und J. D. Cooke — Kanzler:
schaften (Bevollmächtigte: V. Kreuschitz, K.-D. Borchardt und          H. Jung — am 12. Juli 2001 ein Urteil mit folgendem Tenor
N. Khan), unterstützt durch Bundesrepublik Deutschland (Be-            erlassen:
vollmächtigte: W.-D. Plessing, T. Jürgensen und M. Maier)
und RAG Aktiengesellschaft mit Sitz in Essen (Deutschland),            1.     Die Klage wird abgewiesen.
Prozessbevolmächtigte: Rechtsanwälte M. Hansen und
S. Völcker, Zustellungsanschrift in Luxemburg, wegen Nichtig-          2.     Die Klägerin trägt ihre eigenen Kosten sowie die Kosten des
erklärung der Entscheidungen 1999/270/EGKS und                                Beklagten.
1999/299/EGKS der Kommission vom 2. und 22. Dezember
1998 über Beihilfen Deutschlands zugunsten des Steinkohle-             3.     Die Streithelfer tragen jeweils ihre eigenen Kosten.
bergbaus 1998 und 1999 (ABl. 1999, L 109, S. 14, und L 117,
S. 44), hat das Gericht (Zweite erweiterte Kammer) unter               (1) ABl. C 246 vom 28.8.99.
Mitwirkung des Präsidenten A. W. H. Meij, sowie der Richter
K. Lenaerts, A. Potocki, M. Jaeger und J. Pirrung — Kanzler:
D. Christensen, Verwaltungsrätin — am 12. Juli 2001 ein
Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
1.    Die Klagen werden abgewiesen.                                             URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
2.    Die Klägerin trägt ihre eigenen Kosten sowie die der Kommis-
      sion und der Streithelferin RAG.                                                           vom 27. Juni 2001
3.    Die Bundesrepublik Deutschland trägt ihre eigenen Kosten.        in der Rechtssache T-166/99: Luis Fernando Andres de
                                                                              Dios u. a. gegen Rat der Europäischen Union (1)
(1) ABl. C 86 vom 27.3.1999 und C 160 vom 5.6.1999.
                                                                       (Entscheidung 1999/307/EG — Eingliederung des Schen-
                                                                       gen-Sekretariats in das Generalsekretariat des Rates —
                                                                                       Nichtigkeitsklage — Zulässigkeit)
                                                                                                   (2001/C 331/31)
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                           (Verfahrenssprache: Französisch)
                         vom 12. Juli 2001
in der Rechtssache T-120/99, Christina Kik gegen Harmo-                In der Rechtssache T-166/99, Luis Fernando Andres de Dios,
nisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster und                  wohnhaft in Brüssel, Maria Soledad Garcı́a Retortillo, wohnhaft
                       Modelle) (HABM) (1)                             in Càceres, Suzanne Kitlas, wohnhaft in Brüssel, Jacques
                                                                       Verraes, wohnhaft in Brüssel, Bevollmächtigte: Rechtsanwälte
                                                                       J.-N. Louis, G. Parmentier und V. Peere, Zustellungsanschrift in
(Artikel 115 der Verordnung (EG) Nr. 40/94 — Sprachenre-               Luxemburg, unterstützt durch Union syndicale-Bruxelles mit
gelung des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt                     Sitz in Brüssel, Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt S. Par-
(Marken, Muster und Modelle) — Einrede der Rechtswidrig-               mesan, Zustellungsanschrift in Luxemburg, gegen Rat der
                keit — Diskriminierungsverbot)                         Europäischen Union (Bevollmächtigte: M. Bauer und F. Anton,
                                                                       im Beistand von Barrister A. Bentley) wegen Nichtigerklärung
                          (2001/C 331/30)                              der Entscheidung 1999/307/EG des Rates vom 1. Mai 1999
                                                                       über die Einzelheiten der Eingliederung des Schengen-Sekreta-
                (Verfahrenssprache: Niederländisch)                    riats in das Generalsekretariat des Rates (ABl. L 119, S. 49)
                                                                       hat das Gericht (Zweite Kammer) unter Mitwirkung des
                                                                       Präsidenten A. W. H. Meij sowie der Richter A. Potocki und
In der Rechtssache T-120/99, Christina Kik, wohnhaft in Den            J. Pirrung — Kanzler: D. Christensen, Verwaltungsrätin — am
Haag, vertreten durch G. L. Kooy, Rechtsanwalt, Zustellungs-           27. Juni 2001 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
anschrift in Luxemburg, unterstützt durch Hellenische Repu-
blik (Bevollmächtigte: K. Samoni-Randou und S. Vodina) gegen           1.     Die Klage wird als unzulässig abgewiesen.
Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster
und Modelle) (HABM) (Bevollmächtigte: O. Montalto und                  2.     Die Kläger tragen ihre eigenen Kosten und als Gesamtschuldner
J. Miranda de Sousa und J. Bourgeois), unterstützt durch                      die Kosten des Rates.
Königreich Spanien (Bevollmächtigter: S. Ortiz Vaamonde)
und Rat der Europäischen Union (Bevollmächtigte: G. Houttuin           3.     Die Streithelferin trägt ihre eigenen Kosten.
und A. Lo Monaco), wegen Aufhebung der Entscheidung der
Dritten Beschwerdekammer des Harmonisierungsamts für den               (1) ABl. C 281 vom 2.10.99.
Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) vom 19. März
1999 (Sache R 65/98-3) hat das Gericht (Vierte erweiterte