CELEX: 31990D0603
Language: de
Date: 1990-11-09 00:00:00
Title: ENTSCHEIDUNG  DER KOMMISSION  vom 9. November 1990  zur Aenderung der Entscheidung 88/222/EWG der Kommission zur Anerkennung bestimmter Mitgliedstaaten oder von Gebieten bestimmter Mitgliedstaaten als frei von Quadraspidiotus perniciosus (San-José-Schildlaus)  (90/603/EWG)

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31990D0603

ENTSCHEIDUNG  DER KOMMISSION  vom 9. November 1990  zur Aenderung der Entscheidung 88/222/EWG der Kommission zur Anerkennung bestimmter Mitgliedstaaten oder von Gebieten bestimmter Mitgliedstaaten als frei von Quadraspidiotus perniciosus (San-José-Schildlaus)  (90/603/EWG)  

Amtsblatt Nr. L 315 vom 15/11/1990 S. 0034 - 0036

*****  ENTSCHEIDUNG  DER KOMMISSION  vom 9. November 1990  zur Änderung der Entscheidung 88/222/EWG der Kommission zur Anerkennung bestimmter Mitgliedstaaten oder von Gebieten bestimmter Mitgliedstaaten als frei von Quadraspidiotus perniciosus (San-José-Schildlaus)  (90/603/EWG)  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN  GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Richtlinie 77/93/EWG des Rates vom 21. Dezember 1976 über Maßnahmen zum Schutz gegen das Verbringen von Schadorganismen der Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse in die Mitgliedstaaten (1), zuletzt geändert durch die Richtlinie 90/506/EWG (2), insbesondere auf Anhang III Abschnitt B Nummer 8 und Anhang IV Abschnitt A Nummer 14a Absatz 2 zweiter Gedankenstrich,  in Erwägung nachstehender Gründe:  Nach der Richtlinie 77/93/EWG dürfen Pflanzen bestimmter Gattungen oder Arten, ausgenommen Früchte, Samen und Pflanzenteile zu Zierzwecken, mit Ursprung in oder Herkunft aus Ländern bzw. im Falle bestimmter Mitgliedstaaten Gebieten, die nicht als frei von Quadraspidiotus perniciosus (San-José-Schildlaus) anerkannt sind, vom 16. April bis zum 30. September bei Ursprung in der nördlichen Hemisphäre und vom 16. Oktober bis zum 31. März bei Ursprung in der südlichen Hemisphäre nicht in bestimmte Mitgliedstaaten verbracht werden.  Nach derselben Richtlinie dürfen Pflanzen derselben Gattungen oder Arten, ausgenommen Früchte, Samen und Pflanzenteile zu Zierzwecken, mit Ursprung in oder Herkunft aus Ländern, in denen dieser Schadorganismus bekanntlich auftritt, in andere Mitgliedstaaten nur verbracht werden, wenn sie einer Begasung oder einer anderen geeigneten Behandlung gegen diesen Schadorganismus unterzogen worden sind oder aber aus Gebieten stammen, die als frei von vorgenanntem Schadorganismus anerkannt sind.  Mit der Entscheidung 88/222/EWG der Kommission (3) sind bestimmte Mitgliedstaaten oder Gebiete bestimmter Mitgliedstaaten als frei von Quadraspidiotus perniciosus anerkannt worden.  Aus den von den Mitgliedstaaten gemachten oder bestätigten amtlichen Angaben geht hervor, daß sich hinsichtlich des Nichtauftretens der San-José-Schildlaus die Lage in bestimmten Gebieten bestimmter Mitgliedstaaten geändert hat.  Das Verzeichnis der diesbezueglichen Gebiete ist entsprechend zu ändern.  Die Spanien betreffenden Angaben werden allerdings derzeit noch geprüft. Die als frei von dem Schadorganismus anzuerkennenden Gebiete dieses Mitgliedstaats werden daher zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.  Die in dieser Entscheidung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für Pflanzenschutz -  HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:  Artikel 1  Die Entscheidung 88/222/EWG wird entsprechend dem Anhang dieser Entscheidung geändert.  Artikel 2  Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.  Brüssel, den 9. November 1990  Für die Kommission  Ray MAC SHARRY  Mitglied der Kommission  (1) ABl. Nr. L 26 vom 31. 1. 1977, S. 20.  (2) ABl. Nr. L 282 vom 13. 10. 1990, S. 67.  (3) ABl. Nr. L 100 vom 19. 4. 1988, S. 41.  ANHANG  1. Artikel 1 Nummer 5 erhält folgende Fassung:  »5. in Frankreich alle Departements, ausgenommen in den Departements  - Allier die Cantons Cérilly, Chevagnes, Hérisson, Lurcy-Lévis, Moulins, Neuilly-le-Réal, Souvigny,  - Ain die Cantons Belley, Bourg-en-Bresse, Châtillon-sur-Chalaronne, Meximieux, Montrevel-en-Bresse, Pont-de-Veyle, Thoissey, Trévoux,  - Ardèche die Cantons Bourg-Saint-Andéol, Chomérac, Rochemaure, La Voulte-sur-Rhône, Serrières,  - Bouches-du-Rhône der Canton Orgon,  - Drôme der Canton Loriol,  - Haute-Savoie die Cantons Alby-sur-Chéran, Annecy-Nord-Oüst, Annemasse,  - Isère die Cantons Grenoble Sud, Morestel, Pont-de-Beauvoisin, Rousillon, Sassenage, La Tour-du-Pin, Vienne-Ville, Vienne-Nord, Vienne-Sud, Vif,  - Loire der Canton Pélussin,  - Nièvre die Cantons Nevers, La Charité,  - Puy-de-Dôme die Cantons Champeix, Clermont-Ferrand-Est, Clermont-Ferrand-Nord, Riom-Oüst, Sant-Amand-Tallende, Veyre-Nonton,  - Pyrénées-Orientales der Canton Perpignan,  - Rhône die Cantons Anse, L'Arbresle, Le Bois-d'Oingt, Givors, Limonest, Neuville-sur-Saône, Saint-Genis-Laval, Saint-Symphorien-d'Ozon, Vaugneray, Villefranche,  - Saône-et-Loire die Cantons Chalon, Paray-le-Monial, Palinges,  - Savoie die Cantons Albertville, Aix-les-Bains, Chambéry, Grésy-sur-Isère, la Motte-Servoles, Ruffieux,  - Vaucluse die Cantons Cavaillon, L'Isle-sur-la-Sorgü".  2. Artikel 1 Nummer 7 neunter Gedankenstrich erhält folgende Fassung:  »- Lombardia: Bergamo, Brescia, Como, Cremona, Milano, Pavia, Sondrio, Varese;".  3. Artikel 1 Nummer 10 erhält folgende Fassung:  »10. in Portugal die Distritos  - Beja,  - Braga, ausgenommen die Concelhos Fafe und Cabeceiras de Basto,  - Bragança, ausgenommen die Concelhos Mirandela, Mogadouro, Miranda do Douro und Freixo-de-Espada-à-Cinta,  - Castelo Branco, ausgenommen die Concelhos Idanha-a-Nova und Castelo Branco,  - Coimbra, ausgenommen die Concelhos Mira, Figüira da Foz, Condeixa-a-Nova, Perela, Penacova, Poiares, Arganil und Góis,  - Évora, ausgenommen die Conselhos Mora, Évora, Montemor-o-Novo und Vendas Novas,  - Faro, ausgenommen die Concelhos Aljezur, Monchique, Lagos, Portimão, Silves, Lagoa, Albufeira, Loulé, Tavira und Vila Real de Santo António,  - Guarda, ausgenommen die Concelhos Vila Nova de Foz, Coa, Figüira de Castelo Rodrigo, Meda, Pinhel, Trancoso, Fornos de Algodres, Celorico da Beira, Guarda, Almeida und Sabugal,  - Leiria, ausgenommen die Concelhos Leiria, Batalha, Nazaré, Alcobaça, Porto de Mós, Caldas da Rainha, Óbidos, Peniche, Bombarral, Alvaiázere, Ansião, Figüiró dos Vinhos und Pedrógão Grande,  - Lisboa, ausgenommen die Concelhos Lourinhã, Cadaval, Alenquer, Torres Vedras, Arruda dos Vinhos, Sobral de Monte Agraço, Mafra, Loures, Sintra, Cascais und Öiras,  - Portalegre, ausgenommen die Concelhos Gavião, Castelo de Vide, Marvão, Portalegre, Ponte de Sor, Arronches, Avis, Elvas und Campo Maior, - Porto, ausgenommen die Concelhos Matosinhos, Peredes und Amarante,  - Santarém, ausgenommen die Concelhos Vila Nova de Ourém, Tomar, Torres Novas, Entroncamento, Alcanena, Alpiarça, Coruche, Benavente, Sardoal und Abrantes,  - Setúbal, ausgenommen die Concelhos Alcochete, Montijo, Moita, Seixal, Almada, Sesimbra, Barreio, Alcacér do Sal, Grândola, Santiago do Cacém und Sines,  - Viana do Castelo,  - Vila Real, ausgenommen die Concelhos Vila Pouca de Aguiar, Vila Real, Ribeira de Pena und Mondim de Basto,  - Viseu, ausgenommen die Concelhos Tarouca, S. João da Pesqueira, Carregal do Sal und S. Pedro do Sul".  4. In Artikel 3 wird das Datum »30. September 1990" durch das Datum »30. September 1992" ersetzt.