CELEX: 51984PC0119
Language: de
Date: 1984-03-13
Title: VORSCHLAG FUER EINEN BESCHLUSS DES RATES ZUR KOORDINIERUNG DER MASSNAHMEN DER MITGLIEDSTAATEN UND DER KOMMISSION ZUR DURCHFUEHRUNG EINES LANGFRISTIGEN PROGRAMMS FUER DEN EINSATZ DER TELEMATIK IN DEN INFORMATIONSTECHNISCHEN SYSTEMEN DER GEMEINSCHAFT ZUR VERARBEITUNG VON DATEN UEBER DIE EIN- UND AUSFUHR SOWIE DIE VERWALTUNG UND DIE FINANZKONTROLLE DER AGRARMARKTORGANISATIONEN

26. 4. 84                          Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                         Nr. C 112/1
                                                         II
                                              (Vorbereitende Rechtsakte)
                                            KOMMISSION
              Vorschlag für einen Beschluß des Rates zur Koordinierung der Maßnahmen der Mitglied-
              staaten und der Kommission zur Durchführung eines langfristigen Programms für den
              Einsatz der Telematik in den informationstechnischen Systemen der Gemeinschaft zur
              Verarbeitung von Daten über die Ein- und Ausfuhr sowie die Verwaltung und die Finanz-
                                       kontrolle der Agrarmarktorganisationen
                                                 KOM(84) 119endg.
                            (Von der Kommission dem Rat vorgelegt am 16. März 1984)
                                                    (84/C 112/01)
DER RAT DER EUROPÄISCHEN                                     sion für ein langfristiges Programm über die Anwen-
GEMEINSCHAFTEN —                                             dung der Telematik in den Informationssystemen
                                                             der Gemeinschaft für die Ein- und Ausfuhren sowie
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europä-            die Verwaltung und die Finanzkontrolle der Agrar-
ischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf             marktorganisationen sind abgeschlossen.
den Artikel 235,
                                                             Die Kommission hat anhand der Ergebnisse der
auf Vorschlag der Kommission,                                Vorarbeiten einen Bericht sowie entsprechende Vor-
                                                             schläge zur Annahme eines langfristigen Entwick-
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments,
                                                             lungsprogramms für die Beschreibung und den Ein-
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialaus-           satz informationstechnischer Einrichtungen von
schusses,                                                    CADDIA (Zusammenarbeit bei der Automatisie-
                                                             rung von Daten und Dokumentation für Einfuhren,
in Erwägung nachstehender Gründe:                            Ausfuhren, Landwirtschaft) vorgelegt, das gemein-
                                                             sam mit den Beteiligten durchgeführt werden soll.
In der Verwaltung der Zollunion und in der gemein-
samen Landwirtschaftspolitik müssen häufig die               Die Kommissionsdienststellen und die zuständigen
Daten über Einfuhr und Ausfuhr sowie über den                einzelstaatlichen Verwaltungen sind zugleich Betrei-
Agrarmarkt und dessen Finanzkontrolle unbedingt              ber und Anwender der verbesserten Informations-
rasch übermittelt und verarbeitet werden.                    systeme. Um das reibungslose Funktionieren der
                                                             Gemeinschaftsinstrumente zu sichern, erscheint es
Zum Abschluß der durch Beschluß 77/619/EWG                   zweckmäßig, die einschlägigen Aktionen in den Mit-
des Rates (') veranlaßten Studie über Informatik-            gliedstaaten und in der Kommission zu koordinie-
systeme wurde den zuständigen Stellen der Gemein-            ren. Im Vertrag sind die hierfür erforderlichen Be-
schaft die Annahme eines konzertierten Entwick-              fugnisse nicht vorgesehen —
lungsprogramms für die nächsten zehn Jahre emp-
fohlen.                                                      BESCHLIESST:
                                                      2
Die vom Rat in seinem Beschluß 82/607/EWG ( )
gewünschten Vorarbeiten zur Koordinierung der                                        Artikel 1
Maßnahmen der Mitgliedstaaten und der Kommis-
                                                             Der Bericht und die aufgrund des Beschlusses
(') ABl. Nr. L 255 vom 6. 10. 1977, S. 32.                   82/607/EWG unterbreiteten Vorschläge der Kom-
(2) ABl. Nr. L 247 vom 23. 8. 1982, S. 25.                   mission werden als Grundlage für das langfristige
 ---pagebreak--- Nr. C 112/2                          Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                26. 4. 84
Entwicklungsprogramm für die Beschreibung und                                            Artikel 2
den Einsatz informationstechnischer Einrichtungen
von CADDIA in Zusammenarbeit mit den Beteilig-                     Die Kommission sorgt für die Koordinierung und
ten angenommen, und zwar vor allem für folgende                    die gemeinsamen Planungsverfahren, die für die Be-
Bereiche:                                                          schreibung und den Einsatz der informationstechni-
                                                                   schen Einrichtungen von CADDIA in den Mitglied-
— Annahme und Durchführung der Normen zur                          staaten und in der Kommission vorgeschlagen wur-
    Verwirklichung des CADDIA-Bedarfs,                             den. Sie wird dabei von einem Lenkungsausschuß
— Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten                      unter Vorsitz der Kommission unterstützt, der aus
    und der Kommission bei der Durchführung der-                   hohen Beamten besteht, die die wichtigsten beteilig-
    jenigen Projekte, die einer gemeinsamen Beteili-               ten Ministerien und die Kommissionsdienststellen
    gung bedürfen,                                                 vertreten.
— Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten
    und der Kommission bei der Bestimmung der
    Einrichtungen und Aktionen, die zur Verwirkli-
    chung der langfristigen Ziele von CADDIA er-
    forderlich sind,                                                                     Artikel 3
— Arbeitsplan für CADDIA.
                                                                   Dieser Beschluß tritt am Tag seiner Veröffentli-
 Diese Themen sind im Anhang zu diesem Beschluß                    chung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
aufgeführt.                                                        in Kraft.
                                                          ANHANG
                          Auszüge aus der Mitteilung der Kommission KOM(84) 119 endg. an den Rat
                                                        PUNKT 2.4.2
                                                        IT-NORMEN
              Um die neuen Einrichtungen zur Verwaltung und Kontrolle von Einfuhren und Ausfuhren sowie
              der Agrarmärkte nutzen zu können, muß der Einsatz von informationstechnischen Systemen
              durch die CADDIA-Gemeinschaft im Rahmen der internationalen Normen für Kommunikation
              und Verarbeitung digitaler Daten erfolgen.
              Der rasche Fortschritt bei der Entwicklung internationaler Normen wird nach ihrer Vereinbarung
              und Erprobung die Kommunikation zwischen von verschiedenen Herstellern gebauten Anlagen
              ermöglichen. Dadurch verfügt die CADDIA-Gemeinschaft über zahlreiche Lieferanten bei der
              Installierung der für den Gemeinschaftsbedarf erforderlichen Einrichtungen. Die Kommission
              wird daher bei der Einführung der CADDIA-Systeme auf die gemeinsame Nutzung internationa-
              ler IT-Normen dringen oder, falls diese fehlen, die Verwendung von Zwischenspezifikationen
              anregen, die später den Einsatz vereinbarter internationaler Normen ermöglichen. Vor allem wer-
              den Auslegung und Aufbau der Systeme für den eigenen Bedarf der Kommission unter Aufsicht
              der Direktion IX-E „Datenverarbeitung" durchgeführt, so daß der Auftrag des CDIC (Lenkungs-
              ausschuß der Kommission für die Datenverarbeitung) ausgeführt werden kann, eine zusammen-
              hängende Datenverarbeitungs- und Normungspolitik der Kommission zu gewährleisten.
                                                       ABSCHNITT 4
                  GRUNDZÜGE DES ENTWICKLUNGSPLANS FÜR UNMITTELBARE TÄTIGKEITEN
              Die Kommission bearbeitet Vorhaben oder schlägt vor, in Kürze die Arbeit an mehreren Vorha-
              ben aufzunehmen, die zur Erreichung der langfristigen Ziele von CADDIA beitragen sollen. Ver-
              schiedene Vorhaben betreffen die Entwicklung von Systemen und die Bereitstellung von Einrich-
              tungen ; bei anderen handelt es sich um Entwicklungsuntersuchungen zur Festlegung des Bedarfs;
              wieder andere betreffen die Rationalisierung und die Entwicklung von Normen. Bestimmte Vor-
 ---pagebreak--- 26. 4. 84                          Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                               Nr. C 112/3
          haben sind insofern „gemeinsam", als sie für den Bedarf in der Landwirtschaft, im Zoll und bei
          der Statistik zutreffen, während andere rein sektorale Vorhaben sind. Sie sind dem Arbeits- und
          Zeitplan in der Anlage zu entnehmen und werden nachstehend ausführlich beschrieben.
          4.1.         Gemeinsame Vorhaben
          4.1.1.       Normung von Daten und Meldungen
          4.1.1.1.     Der Schlüssel zur Entwicklung von Systemen, die den langfristigen CADDIA-Zielen
                       entsprechen, liegt im Einsatz derselben Daten- und Meldungsnormen durch Kom-
                       mission und Mitgliedstaaten. Daher muß Vorrang für die Annahme und Durchfüh-
                       rung vereinbarter Daten- und Meldenormen zur Verwirklichung der CADDIA-
                       Anforderungen bestehen. Im Sinne eines leichteren internationalen Datenaustausche
                       vertritt die Kommission aus grundsätzlichen politischen Erwägungen die Auffassung,
                       daß die Gemeinschaft die international empfohlenen Normen, vor allem die Normen
                       der ISO, der Wirtschaftskommission für Europa und des RZZ verwenden sollte,
                       sofern sie den Gemeinschaftsanforderungen entsprechen. Übrigens gibt es bereits
                       von der ISO empfohlene Normen für bestimmte Datenelemente. In der Wirtschafts-
                       kommission für Europa und in der ISO werden auch viele umfangreiche Normen für
                       den Handelsdatenaustausch erörtert, doch wurde bisher keine einzelne Norm für den
                       Handelsdatenaustausch empfohlen. Daher muß die Gemeinschaft möglichst kurzfri-
                       stig die geeignetsten Normen auswählen, die international weitgehend anerkannt
                       sind und deren Annahme und Verwendung durch die großen Handelssubjekte unter-
                       stützen. Allerdings ist zu bedenken, daß es die unterschiedlichen Quellen der Agrar-
                       informationen, vor allem durch regierungsferne Gremien, erforderlich machen, in
                       einigen Fällen weiterhin nichtgenormte Kodes und Meldungen zu verwenden. Wegen
                       der in hohem Maße bestehenden und geplanten Normung im Bereich der Handels-
                       statistik in der Gemeinschaft ist die Annahme entsprechender internationaler Nor-
                       men sorgfältig zu beurteilen und zu planen.
          4.1.1.2.      Dazu ist eine enge Koordinierung innerhalb der Kommissionsdienststellen sowie
                       zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten erforderlich. Zur Erfüllung dieser
                        Forderungen schlägt die Kommission vor, dem CADDIA Central Team die Zustän-
                        digkeit für die Normung gemeinsamer Datenelemente und Kodes sowie für die
                        gemeinsamen Meldeformate (vor allem die Meldeumschläge) zu übertragen. Als Aus-
                       gangspunkt wird dieses Team Daten über Datenelemente und Meldungen sowie die
                        Unterlagen von der PTF übernehmen, um daraus ein Archiv vereinbarter Datennor-
                        men für CADDIA zu entwickeln.
          4.1.1.3.      Weiter schlägt die Kommission vor, als erste Tätigkeit solle der Lenkungsausschuß
                        für CADDlA (siehe 8.4) eine Arbeitsgruppe für Meldenormen einsetzen, der die
                        Anforderungen für CADDIA-Datennormen überprüft und die Kommission bei der
                        Ausarbeitung entsprechender Vorschläge unterstützt.
          4.1.2.         Überprüfung der Verordnungen und Verfahren im Zusammenhang mit Datenflüssen
                        über Ein- und Ausfuhr
                        Die Hauptprobleme im Zusammenhang mit Verordnungen und Verfahren im Rah-
                        men von CADDIA wurden im Bericht des internationalen Konsortiums festgestellt,
                        was zur Einsetzung der PTF führte. Zwar sind in den entsprechenden EG-Verord-
                        nungen die routinemäßigen Statistikflüsse genau angegeben, doch wurden das Feh-
                        len einheitlicher Vorstellungen bei den Anforderungen für andere Informationen
                        über Ein- und Ausfuhren ebenso hervorgehoben wie mangelnde Klarheit bei der
                        Festlegung des Informationsbedarfs. Daher hat die Kommission eine außenstehende
                        Gutachterfirma aufgefordert, Empfehlungen zur Rationalisierung des Inhalts und
                        der Darstellung der Verordnungen im Zusammenhang mit CADDIA zu geben, vor
                        allem bei Datenflüssen für Ein- und Ausfuhr zwischen den Mitgliedstaaten und der
                         Kommission. Diese Überprüfung dürfte auch auf die Bedeutung der Tatsache hin-
                        weisen, daß den Zollbehörden ausreichend Zeit einzuräumen ist, um solche Verord-
                        nungen in Tarifangelegenheiten ordentlich einzuführen und daß Empfehlungen zur
                        möglichen Lösung solcher Probleme gegeben werden. Die Ergebnisse der Überprü-
                        fung dürften auch der Arbeit an den Daten- und Meldenormen für CADDIA dien-
                        lich sein. Die Überprüfung begann Mitte 1983; Feststellungen und Empfehlungen
                         werden für Ende 1984 erwartet. Die Kommission begrüßt die Unterstützung dieses
                         Vorhabens durch die PTF.
           4.1.3.        Vorhaben der Gemeinschaft über den Datenaustausch in Landwirtschaft und Zoll
           4.1.3.1.      Die PTF wies besonders auf den finanziellen und anderen Nutzen hin, den die Kom-
                        mission und die Mitgliedstaaten durch weitgehenden Einsatz digitaler Datenübertra-
                        gungstechniken anstelle von Telex haben würden. Man nahm Datenübertragungsver-
                        suche vor, die nachwiesen, daß solche Techniken nicht nur technisch einsatzfähig
                        sind, sondern daß sich auch bei den Betriebskosten Einsparungen erzielen lassen.
 ---pagebreak--- Nr. C 112/4                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  26. 4. 84
            4.1.3.2. Die Kommission unterstützt die Ergebnisse der PTF über die notwendige Umschal-
                     tung auf digitale Datenübertragung vollständig. Allerdings kann dies weder von
                     heute auf morgen erfolgen, noch dürften solche Systeme angesichts der Menge und
                     der Verschiedenheit von Informationsquellen im Agrarbereich das Fernschreiben in
                     der nächsten Zeit vollständig ersetzen.
            4.1.3.3. Ausgehend von diesen Faktoren schlägt die Kommission vor, ein Datenaustausch-
                     vorhaben zu starten, mit dem der Übergang von den konventionellen, langsamen
                     Fernschreibverfahren auf den Einsatz moderner Hochgeschwindigkeits-Datenüber-
                     tragungsnetze erfolgen soll, während Fernschreiben zunächst weiter eingesetzt wer-
                     den.
            4.1.3.4. Zu dem Vorhaben gehört die Normung der Datenelemente, der Kodes und Meldun-
                     gen sowie die Entwicklung von Datenkommunikationseinrichtungen. Der Einsatz
                     des daraus entstehenden Systems reduziert die manuelle Bedienung für den Fern-
                     schreibverkehr, die Zeitverzögerung zwischen Empfang und Verarbeitung der einge-
                     henden Daten sowie die Fernmeldekosten. Gleichzeitig werden auch Übertragungs-
                     und Datenaufbereitungsfehler verringert. Diese Aufgabe stellt gleichzeitig einen
                     wichtigen Schritt in Richtung auf die langfristigen Ziele des on-line-Zugriffs auf die
                     Daten dar. Der Einsatz einheitlicher Meldeformate erleichtert die Aufgaben der
                     Datenlieferanten in den Mitgliedstaaten sowie die Entwicklung entsprechender
                     Rechnerprogramme.
            4.1.3.5. Die Normung von Datenelementen, Kodes und Meldeformaten ist unerläßlich für
                     die Entwicklung von Kommunikationssystemen im Sinne der langfristigen Ziele
                     gemäß Absatz 4.1.1. Allerdings wäre es unrealistisch, zu glauben, langfristige Nor-
                     men schnell zur Hand zu haben, da bei ihrer Verabschiedung erhebliche Schwierig-
                     keiten bestehen. Außerdem wird die Schlüsselnorm bei den langfristigen Systemen —
                     TARIC II — frühestens zum 1. Januar 1987 eingeführt. Daher schlägt die Kommis-
                     sion vor, für die neuen Datenaustauschsysteme zunächst die vorhandenen Datennor-
                     men zu verwenden. Allerdings sind neue Meldeformate erforderlich, möglich wären
                     auch kurzfristige Rationalisierungen bei den Datennormen. Nach Auffassung der
                     Kommission reichen die Vorteile des Einsatzes der Informationstechnik kurzfristig
                     aus, dieses Vorgehen zu rechtfertigen.
            4.1.3.6. Die mit diesem Vorhaben entstehenden Infrastrukturen für die Informationstechnik
                     bilden den Kern für künftige Anwendungssysteme für CADDIA in den Sektoren
                     Landwirtschaft und Zoll. Damit werden den Dienststellen Landwirtschaft und Zoll
                     in der Kommission Rechner-Schnittstellen zur Verfügung gestellt, die mit den Nor-
                     men X.25 PSDN arbeiten und die Verwendung von Fernschreiben, Teletex usw.
                     zulassen, damit die Datenabsender in den Mitgliedstaaten die ihnen am meisten
                     zusagende Einrichtung wählen können. Dabei ist über einen gewissen Zeitraum ein
                     gleitender Übergang von der'alten Fernschreibtechnologie auf moderne Datenüber-
                     tragungstechnologien gewährleistet. Gleichzeitig steht zwischen den Systemen der
                     Mitgliedstaaten und bestimmten unter Absatz 4.2 genannten Systemen in Landwirt-
                     schaft und Zoll eine Schnittstelle zur Verfügung.
            4.1.3.7. Der Projektaufbau erfolgt in Zusammenarbeit mit der Direktion Datenverarbeitung
                     der Kommission, um eine Abstimmung zwischen den Gesamtplänen der Kommis-
                     sion und den Normen für Fernmeldewesen und Datenverarbeitung sicherzustellen.
            4.1.4.    Informationssystem über Unregelmäßigkeiten
            4.1.4.1.  Die Kommission hat ein Vorhaben in Angriff genommen, um eine Rechner-Daten-
                     bank mit Informationen über Unregelmäßigkeiten im Agrarmarkt und bei Zollvor-
                     gängen einzurichten. Dieses System erleichtert die Erfassung von Unregelmäßigkei-
                     ten durch bessere Qualität der Information und bessere Koordinierung zwischen den
                      Kommissionsdienststellen.
            4.1.4.2.  Anfangs wird das System nur den zuständigen Kommissionsdienststellen zur Verfü-
                     gung stehen. Derzeit wird die Möglichkeit geprüft, den Mitgliedstaaten einen selekti-
                      ven Zugriff zu gewähren.
            4.1.4.3.  Die Voruntersuchung ist bereits abgeschlossen, die Durchführbarkeitsstudie läuft.
                     Die Verwirklichung ist für 1985 geplant.
            4.2.     Sektorale Vorhaben
            4.2.1.    Entwicklungsvorhaben und Untersuchungen in der Landwirtschaft
                      Agrarmarkt-Nachrichtensystem (AMIS)
            4.2.1.1.  Agrarmarkt-Nachrichtensystem (AMIS)
                      Die GD VI ist dabei, im Rahmen der Betreuung der GAP ein horizontal integriertes
                      Marktnachrichtensystem zu entwickeln. Langfristig sollen vom Anwender durch Ab-
 ---pagebreak--- 26. 4. 84                     Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                Nr. C 112/5
                   ruf von Daten aus zahlreichen Datenbanken Sammelberichte erstellt werden, die bei
                   der Marktanalyse und der Entscheidungsfindung im Marktmanagement von Nutzen
                   sein können. Durch das Vorhaben soll auch ein für alle Bereiche der GD VI gemein-
                   sames Daten-Wörterbuch erstellt werden, wodurch ein in sich geschlossenes Verfah-
                   ren für den Zugriff zu den verschiedenen Agrarmarkt-Nachrichtenuntersystemen ver-
                   fügbar gemacht werden soll.
          4.2.1.2.  Agrarlizenzen-Verwaltungssystem
                   In Kürze soll eine Untersuchung über ein rechnerunterstütztes Verwaltungssystem
                   für Agrarlizenzen anlaufen, mit dem sich Informationen über Mengen, Gültigkeits-
                   zeiträume, ausgegebene und tatsächliche Mengen mit oder ohne Vorausfestsetzungen
                   für sämtliche Marktsektoren verarbeiten und speichern lassen.
          4.2.1.3. System für die Verwaltung der Agrarmarkt-Interventionsbestände
                   Es wird die Einrichtung eines gemeinsamen rechnerunterstützten Systems vorge-
                   schlagen, das Daten über Zugänge, Abgänge und Schlußbestände enthält. Dieses
                   System soll in regelmäßigen Abständen sechs Marktorganisationen Bestandsauszüge
                   liefern und mit dem Lizenzverwaltungssystem verbunden sein.
          4.2.1.4. Verwaltungssystem für landwirtschaftliche Produktionsquoten
                   Produktionsquoten gibt es für Zucker, sie werden von der Kommission überwacht.
                   Die Kommission hat dem Rat ein Quotensystem für Milch vorgeschlagen. Durch ein
                   rechnergestütztes System soll eine wirksame Verwaltung der Quoten auf der Grund-
                   lage von Produktionsstatistiken und Vorausschätzungen möglich werden.
          4.2.1.5. System für die Monatsbilanz von Erzeugung und Verbrauch landwirt-
                   schaftlicher Produkte
                   Sämtliche Marktabteilungen erstellen monatlich Bilanzen über Erzeugung und Ver-
                   brauch. Die verwendeten Daten kommen aus verschiedenen Quellen, darunter dem
                   Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften. Diese Daten müssen unter Zeit-
                   aufwand verarbeitet werden, was gegenwärtig von Hand geschieht. Durch ein Rech-
                   nersystem soll dieser Arbeitsaufwand verringert und ein Werkzeug für kurzfristige
                   Vorausschätzungen geschaffen werden.
          4.2.1.6. Datenaustausch 1188 (MICA)
                   Als erste Phase hat die GD VI in Zusammenarbeit mit dem SAEG ein System zur
                   monatlichen Sammlung von Einfuhr- und Ausfuhrdaten aus der Landwirtschaft auf-
                   gebaut, das den Abteilungen für die Agrarmarktorganisation die notwendige quanti-
                   tative Information liefert. Das System verarbeitet Daten gemäß der Verordnung
                   (EWG) Nr. 3601/82 (früher Verordnung (EWG) Nr. 1188/77 genannt) und ist seit
                   April 1983 betriebsbereit.
                   In einer zweiten Phase fand eine informatorische Untersuchung statt, um weiteren
                   Informationsbedarf der Agrarmarktabteilungen festzustellen.
          4.2.1.7.  Sondernomenklaturen für die Landwirtschaft
                    Im Zusammenhang mit der Einführung des Harmonisierten Systems werden Nomen-
                    klaturen für den besonderen Bedarf der Landwirtschaft entwickelt. Die Arbeit erfolgt
                   gemeinsam mit dem Vorhaben TARIC II und soll dem Bedarf der Landwirtschaft
                    dienen, der von TARIC II nicht abgedeckt werden kann.
          4.2.1.8. Agrardaten-Verwaltungssystem (ADMS)
                    Die internen und externen Marktpreise werden gesammelt und täglich oder wöchent-
                   lich überwacht. Die Information wird in den Marktabteilungen und anschließend in
                   den Verwaltungsausschüssen verwendet oder unmittelbar zur automatischen Berech-
                    nung bestimmter Abschöpfungen verarbeitet. Die GD VI hat ein Vorhaben begon-
                    nen, um die gesamte Datenerfassung in maschinenlesbarer Form anzunehmen und
                    bearbeiten zu können. Mit dem System wird auch die Verbreitung von Agrarinforma-
                   tionen modernisiert. Die offiziellen Kurse sollen über ein automatisches Verfahren
                    unmittelbar an die Verwaltungen der Mitgliedstaaten und Datenbank TARIC II
                    übermittelt werden.
          4.2.1.9.  Automatische Verarbeitung regelmäßig wiederkehrender Rechtsakte
                    (APACO)
                    Täglich produziert die GD VI zahlreiche Rechtsakte für das Amtsblatt der Europäi-
                    schen Gemeinschaften. Diese Akte betreffen die tägliche Verwaltung der Gemeinsa-
                    men Agrarpolitik (Veröffentlichung von Kursen, Abschöpfungen, Erstattungen,
                    Währungsausgleichsbeträgen oder repräsentativen Agrarkursen). Die GD VI hat jetzt
                    ein Vorhaben in Angriff genommen, um durch Einsatz von Textverarbeitungsgeräten
 ---pagebreak--- Nr. C 112/6                        Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  26. 4. 84
                      die heutige manuelle Bearbeitung regelmäßig wiederkehrender Rechtsakte zu auto-
                      matisieren und sie in das öffentliche Fernschreibnetz einzugeben. Gleichzeitig wird
                      damit die Arbeit des gemeinsamen Sekretariats der Agrarverwaltungsausschüsse
                      automatisiert. Längerfristig dürfte dies zu einer schnelleren Mitteilung der Kursinfor-
                      mationen an die Mitgliedstaaten führen.
            4.2.1.10. Schnittstelle mit dem Amt für Veröffentlichungen
                      Agrarverordnungen sind mit dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt in
                      allen Gemeinschaftssprachen rechtskräftig. Eine automatisierte Verbindung zwischen
                      der Datenverarbeitungseinrichtung, der GD VI und der Photodruckeinrichtung im
                      Amt für amtliche Veröffentlichungen könnte die Veröffentlichung von Rechtsakten
                      beschleunigen. Außerdem könnte die Festlegung einer Schnittstelle ebenso umfang-
                      reiche Veröffentlichungen wie neue, dringende Rechtsakten erfassen. Folgende An-
                      wendungen könnten von dieser Schnittstelle erfaßt werden:
                      — jährlicher Agrarbericht,
                      — gemeinsame Kataloge,
                      — Preisvorschläge an den Rat (Teil III, Verordnungen),
                      — neue, dringende Rechtsakte.
                      Frühwarnsystem für die Landwirtschaft
            4.2.1.11. Meldesystem für Tierkrankheiten
                      Die GD VI schlägt den Aufbau eines Systems zur Meldung von Tierseuchen vor, das
                      sich auf die automatische Verarbeitung formatierter Fernschreiben aus den Mitglied-
                      staaten stützt und automatisch Berichte über den Seuchenstand in der Gemeinschaft
                      zur raschen Übermittlung an die Mitgliedstaaten erstellt. Die Programmierung des
                      Systems soll Anfang 1984 beginnen.
            4.2.2.     Entwicklungsvorhaben und -Untersuchungen im Bereich des Zollwesens
            4.2.2.1.   Gemeinschaftliches Versandverfahren (Phase I)
                       Die Erstellung von Unterlagen für das gemeinschaftliche Versandverfahren (CT-
                       Unterlagen) erfordert Sortieren, Anpassen, Vergleichen und Ablegen von rund 30
                       Millionen Unterlagen jährlich in den Mitgliedstaaten, Österreich und in der Schweiz.
                       Das heutige manuelle Verfahren ist nicht in der Lage, diese Arbeit zufriedenstellend
                       zu bewältigen; die Zollunion setzte daher eine Pilotprojektgruppe (PPG) ein, die
                       Pläne für ein Rechnersystem entwickeln soll. Nach Gesprächen mit den Mitgliedstaa-
                       ten hat die PPG eingehende Vorschläge für ein System in Phase I vorgelegt, wonach
                       die eingehenden Daten von dem Empfängermitgliedstaat aufgenommen und an den
                       Absendermitgliedstaat weitergeleitet werden, damit die Transaktion vom Rechner
                       abgeschrieben werden kann. Nach den Vorschlägen der PPG soll mit der Implemen-
                       tierung des Systems der Phase I Mitte 1985 begonnen werden und der Anschluß
                       sämtlicher Mitgliedstaaten bis Ende 1986 vollzogen sein. Bei der Einführung des
                       Systems soll die Implementierung des Einheitspapiers voll berücksichtigt werden.
                       Die PPG hat auch die Grundzüge für ein Echtzeitsystem in Phase II ausgearbeitet,
                       wonach die ausgehenden Daten dem Eingangszollamt zugänglich sind, wenn die
                       Waren angemeldet werden. Dieses System macht eine umfassende Datenübermitt-
                       lungseinrichtung erforderlich und ist daher in die längerfristigen Entwicklungspläne
                       einzubeziehen.
             4.2.2.2.  Innergemeinschaftlicher Handel
                       In neueren im Auftrag der Kommission durchgeführten Untersuchungen wird auf
                       größere Probleme durch Verzögerungen im Straßenverkehr an den innergemein-
                       schaftlichen Grenzen hingewiesen; durch solche Verzögerungen entstehen der Wirt-
                       schaft der Gemeinschaft erhebliche Kosten. Die Probleme müssen gelöst werden,
                       wenn die Ziele der Gemeinschaft zur Stärkung des Binnenmarktes verwirklicht wer-
                       den sollen. Die Kommission war sehr um eine Lösung dieser Probleme bemüht, und
                       die Richtlinie 83/643/EWG wurde am 1. Dezember 1983 vom Rat verabschiedet
                       (ABl. Nr. L 359 vom 22. 12. 1983), die die ersten Schritte zur Verringerung dieser
                        Wartefristen enthält. Diese Verzögerungen standen auch im Mittelpunkt von Erörte-
                        rungen im Europäischen Parlament.
                        Das Problem der Verzögerungen des Güterverkehrs an den innergemeinschaftlichen
                        Grenzen ist als Teil des umfassenden Problems der Beschleunigung der Zollabferti-
                        gung im innergemeinschaftlichen Handelsverkehr zu behandeln. Die Benutzung von
                        Zoll-Datenbanken und der neuen Fernmeldetechnologien dürfte Aussichten auf eine
                        Erleichterung des innergemeinschaftlichen Handels bieten. Daher plant die DZU für
                        Anfang 1984 eine Durchführbarkeitsstudie über die Erleichterung des innergemein-
                        schaftlichen Handels durch Einsatz der neuen Informationstechnologie.
 ---pagebreak--- 26. 4. 84                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 Nr. C 112/7
                   Bei der Durchführung dieser Studie müssen berücksichtigt werden: der Beschluß des
                   Rates vom 25. November 1983 über den Bedarf an einer koordinierten Entwicklung
                   computerisierter Verwaltungsverfahren, die Vorschläge der Kommission zur Einfüh-
                   rung eines Einheitspapiers sowie die Vorschläge für die Phase II des gemeinschaftli-
                   chen Versandsystems.
          4.2.2.3.  Händler-Schnittstelle
                   Zahlreiche beim Zoll eingehende Daten sind gegenwärtig in Rechnersystemen der
                   Importeure, Exporteure und Spediteure gespeichert. Langfristig werden die Handel-
                   treibenden praktisch alle diese Daten auf Magnetträgern gespeichert haben. Daher
                   wird es erforderlich sein, nach den Möglichkeiten einer Schnittstelle zwischen diesen
                   Handelssystemen und den Zollsystemen zu suchen. Hier muß eingeräumt werden,
                   daß einige Mitgliedstaaten bereits mit dem Handel zusammengearbeitet haben, um
                   gemeinsam verwaltete und finanzierte Sondersysteme zu entwickeln, die solche
                   Schnittstellen nicht erforderlich machen. Davon ausgehend schlägt der DZU eine
                   Durchführbarkeitsstudie über die technischen, organisatorischen und sonstigen Pro-
                   bleme im Zusammenhang mit der Entwicklung von Schnittstellen zwischen den Han-
                   delssystemen vor.
                   Diese Studie hat logische Verknüpfungen mit der Studie über den innergemeinschaft-
                   lichen Handel und sollte daher mit der letztgenannten eng koordiniert werden.
          4.2.2.4. Verzeichnis der Zollabfertigungsstellen
                   Der DZU legt zweimal jährlich ein Verzeichnis der rund 3 000 Zollabfertigungsstel-
                   len in der Gemeinschaft vor, die zur zolltechnischen Abfertigung nach dem gemein-
                   schaftlichen Versandverfahren berechtigt sind. Dieses Verzeichnis enthält Informa-
                   tionen über die Öffnungszeiten und die Art der Sendungen, die abgefertigt werden.
                    Bei jeder Veröffentlichung muß die Liste erheblich geändert werden; daher entwik-
                   kelt der DZU ein Rechnersystem, um die Veröffentlichung zu erleichtern und zu
                   beschleunigen. Mit der Automatisierung werden auch umfangreiche Verwaltungsin-
                   formationen möglich, wie etwa die Vergleichbarkeit der Öffnungszeiten und der Art
                   des zulässigen Verkehrs auf Durchgangsstraßen. Außerdem ist die Einrichtung von
                   on-line-Abfrageeinrichtungen geplant. Die Programmierung begann im August 1983;
                   das System soll im Frühjahr 1984 einsatzbereit sein. Auf längere Sicht soll es möglich
                   werden, daß die Spediteure zum Zwecke einer Erleichterung ihrer Verkehrseinsatz-
                   planung im Sinne der Vorschläge des Europäischen Parlaments direkten Zugriff zu
                   diesen Daten erhalten.
          4.2.2.5. Informationssystem für den Zoll (Phase I)
                   Nach dem aktiven Veredelungssystem dürfen Waren zollfrei zur Veredelung einge-
                   führt werden, sofern unter anderem die Waren für den Export bestimmt sind und
                   ihre Einfuhr nicht mit wichtigen Interessen der in der Gemeinschaft beheimateten
                   Hersteller kollidiert. Die wirksame Verwaltung dieser Verfahren erfordert Präzedenz-
                   informationen über die Behandlung von Anträgen auf Einfuhr zur aktiven Verede-
                   lung in jedem Mitgliedstaat, die in leicht zugänglicher Form zur Verfügung stehen
                   müssen. Daher plant der DZU die Entwicklung eines Rechnersystems für diesen Ver-
                   waltungsbedarf. Das System soll zugleich ähnliche Anforderungen für die Verwal-
                   tung der Anträge auf passiven Veredelungsverkehr abdecken. Das Vorhaben soll im
                   Dezember 1983 anlaufen und Ende 1984 verwirklicht sein.
          4.2.2.6. Informationssystem für den Zoll (Phase II)
                   Zur Einreihung von Waren in den Gemeinsamen Zolltarif werden häufig Informatio-
                   nen über frühere Einreihungsbeschlüsse der Gemeinschaft sowie des Rates für die
                   Zusammenarbeit benötigt. Als Phase II des Zollinformationssystems plant der DZU
                   die Entwicklung eines Rechnersystems zur zolltariflichen Einreihung. Anfangs soll
                   das System den eigenen Anforderungen der Zollunion dienen, doch ist auch geplant,
                   den Mitgliedstaaten eine direkte Zugriffsmöglichkeit zu verschaffen. Eine Verknüp-
                   fung mit TARIC II ist vorgesehen. Die Arbeiten sollen 1984 beginnen.
          4.2.2.7. Verwaltungssystem TARIC
                   Der DZU entwickelt ein System zur Verwaltung des integrierten Instruments für
                   Tarife und Statistiken (TÄRIC II), das auf dem Harmonisierten System beruht und
                   nach den bisherigen Plänen am 1. Januar 1987 verwirklicht sein soll. Das System
                   wird TARIC II und damit zusammenhängende Daten auf Magnetträgern speichern
                   und die gleichzeitige Aktualisierung und Verbreitung der Information ermöglichen.
                   Die Programmierung begann im November 1982; das System soll Anfang 1984
                   bereitstehen. Der Einsatz fortgeschrittener Datenbankverwaltungstechniken wird es
                   ermöglichen, auch später vereinbarte Veränderungen im Format von TARIC II ohne
                   weiteres zu übernehmen.
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            4.2.2.8.   TARIC-Schnittstelle
                      In Kürze wird der DZU eine Untersuchung über die Durchführbarkeit einer direkten
                      Schnittstelle mit dem TARIC-II-System der Kommission und den Tarifsystemen der
                      Mitgliedstaaten durchführen lassen. Mit dieser Untersuchung soll herausgefunden
                      werden, wie die Dateien der Kommission von TARIC II den Mitgliedstaaten in einer
                      Form zugänglich gemacht werden können, die sie leicht verwenden können, um
                      eigene Tarifdateien aufzubauen und später zu aktualisieren.
            4.2.2.9.   Chemikalienverzeichnis
                      Damit das Chemikalienverzeichnis noch nützlicher wird, plant der DZU eine griechi-
                      sche Fassung desselben. Weiterhin ist vorgesehen, dieses Verzeichnis in das Zollin-
                      formationssystem zu integrieren und mit TARIC II zu verknüpfen. Die Mitgliedstaa-
                      ten sollen möglichst bald direkten Zugriff hierzu erhalten. Die Arbeiten sollen 1984
                      beginnen.
           4.2.3.    Entwicklungsvorhaben und UntersuchungenförStatistiken
           4.2.3.1.  Eingabe in die Datenbank von Außenhandelsstatistiken („Vorverarbei-
                     tungsbank")
                     Das allgemeine Programm des SAEG zur Verarbeitung von Außenhandelsstatistiken
                     besteht aus einer umfangreichen Reihe von Stapelprogrammen, die sequentiell auf
                     Magnetband- oder Magnetplattendateien angewandt werden. Gegenwärtig erfolgt
                     eine gründliche Erneuerung. Dabei werden eingehende Daten in einer Eingaben-
                     Datenbank gespeichert, die vor allem auf den Empfang, die Validierung, die Berich-
                     tigung und die Aktualisierung abzielt. Die Eingaben-Datenbank versorgt anschlie-
                     ßend zahlreiche getrennte Systeme, die Außenhandelsdaten verwenden, sogenannte
                     Überwachungssysteme, on-line-Datenbanken sowie zahlreiche statistische Systeme in
                     besonderen Themenbereichen. Sie ermöglicht die unkomplizierte Einfügung von
                     Revisionen in die Statistiken (die immer mehr Allgemeingut werden) und erleichtert
                     die spätere Datenlieferung über die Netze.
           4.2.3.2.  Datenbanken für die Ausgabe von Außenhandelsstatistiken
                     Im Rahmen der Datenbankentwicklungen des SAEG wird auch die on-line-Verar-
                     beitung von Außenhandelsstatistiken stark gefördert. COMEXT-EUROSTAT liefert
                     Daten für die Öffentlichkeit über bestimmte Handelsorganisationen, mit denen die
                     Kommission Vereinbarungen unterzeichnet hat. Die SIENA-Datenbank liefert ähnli-
                     che Einrichtungen für die eigenen Kommissionsdienststellen sowie für „privilegierte
                     Anwender" in den Mitgliedstaaten (beispielsweise die einzelstaatlichen statistischen
                     Ämter). Die eigene Zeitfolge-Datenbank CRONOS bietet on-line-Zugriff auf Außen-
                     handelsdaten in einem bestimmten Themenzusammenhang.
           4.2.3.3.  Datenbank für die GATT-Verhandlungen
                     Die GATT-Verhandlungen über die Einführung des Harmonisierten Systems sowie
                     Verhandlungen über die Erweiterung der Gemeinschaft machen die rasche Verfüg-
                     barkeit von Handelsdaten in einer Form erforderlich, die auf die Bedürfnisse der
                     Verhandlungsführer zugeschnitten ist. Es wird an einer Durchführbarkeitsuntersu-
                     chung für ein Gesamtsystem gearbeitet, in dem die Datenbanktechnologie verwendet
                     wird. Hierbei sollen die durch das GATT-Sekretariat in Genf und das Rechenzen-
                     trum der Kommission in Luxemburg bereitgestellten Informatikeinrichtungen ge-
                     nutzt werden, um den Verhandlungsführern in Brüssel und Genf einen on-line-
                     Zugriff zu den einschlägigen Daten zu ermöglichen.
            4.2.3.4.  Datenbanken über internationale Handelsstatistiken
                      Derzeit werden Systeme entwickelt, um den Zugriff der Kommissionsstellen auf
                      Außenhandelsstatistiken der internationalen Organisationen wie OECD, UNO,
                      GATT, UNCTAD, FAO usw. zu erleichtern. Die Daten werden entweder in eigene
                      Rechnersysteme eingegeben, oder es werden Direktanschlüsse zu Ferndatenbanken
                      hergestellt, etwa zur Datenbank COMTRADE der Vereinten Nationen im internatio-
                      nalen Rechnerzentrum in Genf.
            4.2.3.5.  Statistikübertragung über Netze
                      Nach Abschluß von zwei ersten Informationsuntersuchungen über Probleme und
                      Möglichkeiten bei Statistiken läuft jetzt eine Folgeuntersuchung. Dazu gehören Vor-
                      schläge für ein vereinheitlichtes statistisches Datenübertragungsformat sowie die
                      Behandlung besonderer Probleme der Außenhandelsstatistiken. Zur Gewinnung
                      praktischer Erfahrungen werden kleine Pilotvorhaben festgelegt; zunächst ist ein
                      Vorhaben mit ISTAT-Rom geplant, mit dem die rasch zu erstellenden monatlichen
                      Agrarhandelsstatistiken verarbeitet werden, die gemäß der Verordnung (EWG) Nr.
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                     3601/82 erforderlich sind; ein zweites Vorhaben wird auf dem Gebiet der für Ernte-
                     vorausschätzungen erforderlichen Wetterdaten durchgeführt.
          4.2.3.6.   Anwenderfreundlicher Zugriff zu on-line-Datenbanken
                     Ein erster Schritt war die on-line-Bereitstellung der großen Speicher von Außenhan-
                     delsdaten. Dennoch ist noch viel zur Verbesserung der Zugriffsmöglichkeit für diese
                     Daten zu tun. Entsprechend der allgemeinen Politik des SAEG, jedoch mit Priorität
                     für den wichtigen Bereich der Außenhandelsdaten, werden Vorhaben entwickelt, die
                     die Zugriffsmöglichkeit auf die Daten und ihre Nutzbarkeit steigern. Sie umfassen
                     einen kurzen on-line-Dialog zur Definition von Tabulierungen im Stapelbetrieb,
                     Untersuchungen über Anwendererfahrungen, ein Schlüsselwort-Wiederfindungs-
                     system mit entsprechendem Wörterbuch bzw. Katalog, den Anschluß an Textverar-
                     beitungsgeräte im Sinne besserer Berichte sowie den Einsatz graphischer Mittel.
          4.2.3.7.   Normung der Handelsstatistiken
                     Gemäß den Verordnungen (EWG) Nr. 1736/75, (EWG) Nr. 1445/72 und (EWG) Nr.
                     3065/75 sollen die Harmonisierungs- und Normungstätigkeiten in den beiden Berei-
                     chen Außenhandelsstatistiken der Gemeinschaft und innergemeinschaftlicher Han-
                     del im Ausschuß für Außenhandelsstatistiken, dem zuständigen Gremium für diese
                     Tätigkeiten, fortgeführt werden. (Dies wird künftig die Anpassung der Verfahren,
                     Definitionen, Nomenklaturen usw. betreffen, die nach der Einführung von HS,
                     TARIC, der Implementierung des SAD sowie nach der Einführung der Übertra-
                     gungsmittel usw. erforderlich werden.)
                                                  ABSCHNITT 5
                   ERFORDERLICHE INFORMATIONSTECHNISCHE EINRICHTUNGEN
                   ZUR VERWIRKLICHUNG DER LANGFRISTIGEN ZIELE VON CADDIA
          5.1.       Einleitung
          5.1.1.     Wie bereits erwähnt, zeigten die Arbeiten der PTF, daß in dieser Phase der Versuch
                     unrealistisch wäre, ein ausführliches, konzertiertes Zehnjahres-Entwicklungspro-
                     gramm für Kommission und Mitgliedstaaten vorzulegen. Der Hauptgrund liegt in
                     der Verschiedenartigkeit von Entwicklungsgrad und Ausrichtung der in den einzel-
                     nen Mitgliedstaaten für landwirtschaftliche, zolltechnische und statistische Zwecke
                     verwendeten Rechnersysteme. Außerdem sind die CADDIA-Anforderungen ledig-
                     lich ein Teil des gesamten Rechnerbedarfs der Verwaltung für Landwirtschaft, Zoll
                     und Statistiken der Mitgliedstaaten.
          5.1.2.     Wie schnell die CADDIA-Anforderungen erfüllt werden können und wie hoch die
                     Kosten dafür sind, hängt weitgehend von Rhythmus und Ausrichtung der Systeme
                     ab, die die Verwaltungen der Mitgliedstaaten für ihre eigenen Zwecke entwickeln.
                     Zwar spielt die Kommission eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung und Einfüh-
                     rung der Daten- und Meldenormen für CADDIA, doch ist es für die Kommission
                     nicht unbedingt erforderlich oder gar sinnvoll, die Planung von CADDIA-Systemen
                     in den Mitgliedstaaten selbst zu versuchen.
                     Angebracht ist hier jedoch, daß die Kommission und die Mitgliedstaaten gemeinsam
                     Pläne entwerfen, wonach sie sich über die Einrichtungen einigen können, die in ihre
                     Systeme einzubauen wären, um dem Bedarf der Gemeinschaft gerecht zu werden.
                     Die Kommission müßte dann für die notwendige Koordination und technische
                     Unterstützung sorgen, damit diese Einrichtungen eingebaut werden, wenn die Sy-
                     steme entwickelt werden. Die Kommission wird ihren Einfluß und ihre Mittel einset-
                     zen, um derartige Entwicklungen zu fördern und zu erleichtern.
          5.1.3.     Unter diesem Gesichtspunkt legt die Kommission nachstehend einen ersten Über-
                     blick über die Einrichtungen vor, die ihrer Meinung nach zur Verwirklichung der
                     langfristigen Ziele von CADDIA schrittweise entwickelt werden müssen. Verschie-
                     dene Einrichtungen bestehen gemeinsam und erfordern koordinierte Maßnahmen
                     zwischen den Abteilungen Landwirtschaft, Zoll und Statistiken sowohl der Kommis-
                     sion als auch der Mitgliedstaaten; andere Themen erfordern sektorale Maßnahmen,
                     während wieder andere in erster Linie Aufgabe der Kommission sind. Mit dieser
                     kurzen Darstellung soll die Grundlage für weitere Gespräche mit den Mitgliedstaaten
                     geschaffen werden, damit Einigung in den Fragen erzielt werden kann, welche Ein-
                     richtungen zu entwickeln sind und wer für diese Entwicklung zuständig ist.
          5.1.4.      In dem Beschluß des Rates vom 28. Juli 1982 ist die Einsetzung eines beratenden
                     Ausschusses vorgesehen, der die Kommission insbesondere bei der Vorbereitung
                     eines koordinierten Zehnjahres-Entwicklungsprogramms für den Einsatz rechnerge-
                     steuerter Kommunikationssysteme im Bereich von CADDIA, einschließlich ausführ-
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                    licher Programme für jeden einzelnen Mitgliedstaat, unterstützen soll. Da in dem
                    gegenwärtigen, von der PTF gebilligten Konzept der Kommission keine ausführli-
                    chen einzelstaatlichen Entwicklungsprogramme inbegriffen sind, war es nach Auffas-
                    sung der Kommission nicht erforderlich, bei der Ausarbeitung des PTF-Berichts den
                    beratenden Ausschuß um Unterstützung zu bitten.
           5.1.5.   Eine vorläufige Skizzierung der Einrichtungen, die zur Erreichung der langfristigen
                    Ziele von CADDIA erforderlich sind, findet sich in den Abschnitten 5.2 und 5.3.
           5.2.     Gemeinsame Einrichtungen
           5.2.1.   Organinterne Vermittlungssysteme innerhalb der Kommission für automatischen
                    Empfang, Übertragung und Verarbeitung der Daten.
           5.2.2.   Kommunikationssysteme für die Übertragung eiliger und normaler CADDIA-Daten
                    zwischen zentralen oder regionalen Sammelstellen und der Kommission sowie von
                    einem Mitgliedstaat zum anderen.
           5.2.3.   Eigene Kommunikationssysteme in den Mitgliedstaaten zur Übertragung eiliger Da-
                    ten an zentrale oder regionale Sammelstellen und zur Verbreitung der von der Kom-
                    mission eingehenden Daten.
           5.2.4.   Beispiele für solche Einrichtungen:
                    — Verbindungen zwischen Wortverarbeitungsnetzen, internen Datenverarbeitungs-
                        anlagen und anderen Kommunikationssystemen,
                    — benutzerfreundlicher Dialog-Dateneingang und Konsultationsprogramme auf ei-
                        genen Einrichtungen und on-line-Dateiübertragung auf eigenen Einrichtungen
                        und on-line-Dateiübertragungssystem zu den Mitgliedstaaten,
                    — Mehrzweck-Arbeitsstationen, die Textverarbeitung, Datenvermittlung, Zugriff
                        auf alle Rechner der Kommission und externe Datenbanken sowie Abfrage über
                        Videotext gestatten.
           5.3.     Sektorale Einrichtungen
           5.3.1.   Landwirtschaft
           5.3.1.1. Verwaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik
                    Damit die Dienststellen der GD VI schneller auf den zunehmenden Bedarf an effi-
                    zienterer Kontrolle und Verwaltung der verschiedenen Marktsektoren reagieren kön-
                    nen, sind dezentrale Systeme einzuführen, die es den zuständigen Dienststellen
                    gestatten, die Datensammlung zu verbessern, ihre eigenen Daten besser zu überprü-
                    fen, integrierte Datenbanktechniken zu verwenden, sich der Echtzeitverarbeitung
                    und der Datenwörterbücher zu bedienen und gemeinsame Funktionen zum Zwecke
                    einer leichteren Wartung zu normen.
           5.3.1.2. Besondere Verwaltung des EAGFL
                    Weiterentwicklung der Finanzkontrolle und der Verwaltungssysteme für die Agrar-
                    fonds (Garantie und Ausrichtung) einschließlich der Einführung von on-line-Daten-
                    erfassungseinrichtungen in den Mitgliedstaaten sowie vollständige Automatisierung
                    bestehender Verfahren.
           5.3.1.3. Aspekte der Information, der Veröffentlichung und Verbreitung
                    Rationaler Einsatz der Informationstechnik zur Verbesserung der Vorgänge bei der
                    Veröffentlichung und Verbreitung von Rechtsakten für die GD VI, der monatlichen
                    Informationen über Preise, Abschöpfungen, grüne Kurse und Vorhersagen sowie der
                    verschiedenen allgemeinen Berichte über die europäische Landwirtschaft.
           5.3.2.   Zoll
           5.3.2.1. Systeme zur Erfassung der Einfuhr- und Ausfuhrdaten
                    Echtzeitsysteme, die die Mitgliedstaaten in die Lage versetzen, Einfuhr- und Aus-
                    fuhrdaten, einschließlich der Daten des innergemeinschaftlichen Transitverkehrs,
                    während der Zollabfertigung zu erfassen und zu verarbeiten und in Datenbanken zu
                    speichern.
           5.3.2.2.  Ein- und Ausfuhr-Datenbanksysteme
                    Datenbanksysteme für Einfuhr- und Ausfuhrdaten für die nachstehend genannten
                    spezifischen Systeme.
                    a) Eildaten
                        System zur Aussonderung von Eildaten, etwa Kontingente oder Überwachungs-
                        daten, aus den Einfuhr- und Ausfuhrdaten zur Übermittlung an die Kommission
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                       im Bedarfsfalle. (Darüber hinaus sollte die Möglichkeit eines alternativen Quo-
                       tenüberwachungssystems untersucht werden, wonach eine zentrale Quoten-Da-
                       tenbank bei der Kommission eingerichtet wird, zu der die Mitgliedstaaten einen
                       unmittelbaren Zugriff haben und die im Falle von Quotenaufteilungen aktuali-
                       siert werden soll.)
                   b)      Handelsstatistiken
                       Ein System, wonach in jedem Mitgliedstaat aus den Einfuhr- und Ausfuhrdaten-
                       banken Handelsstatistikdaten herausgezogen und ohne weitere manuellen Vor-
                       gänge in die einzelstaatlichen Verarbeitungssysteme für Handelsstatistiken über-
                       tragen werden können.
                   c)     Gemeinschaft-Transit
                       Ein System, wonach das Eingarigszollamt bei der Vorführung der Ware zur Zoll-
                       abfertigung Zugriff zu den in der Einfuhr-Ausfuhr-Datenbank des Versender-
                       Mitgliedstaats gespeicherten Transitdaten erhält (TC-Vorhaben, Phase II), damit
                       der TC-Vorgang abgeschrieben werden kann.
                   d) Innergemeinschaftlicher       Handel
                       Ein System, wonach der Empfänger-Mitgliedstaat zur Erleichterung der Zollab-
                       fertigung Zugriff auf die in der Einfuhr-Ausfuhr-Datenbank des Ausgangs-Mit-
                      gliedstaats gespeicherten innergemeinschaftlichen Handelsdaten erhält.
          5.3.2.3. Behandlung dringender Gemeinschaftsdaten
                   Systeme in den Mitgliedstaaten zum Empfang, zur Verarbeitung und Weitervertei-
                   lung dringender Meldungen (beispielsweise Agrarkurse oder Daten über Zollkontin-
                   gente), die unmittelbar aus dem Rechenzentrum der Kommission eingehen.
          5.3.2.4. Referenzsysteme der Gemeinschaft
                   Ein zentrales System in jedem Mitgliedstaat zur Bearbeitung von Daten für TA-
                   RIC II, das Schnittstellen mit der jeweiligen einzelstaatlichen Fassung des Gemein-
                   schaftsschemas über Tarife und Statistiken aufweist, zur Bearbeitung gemeinsamer
                   Unterstützungsdaten sowie von Referenzdaten wie etwa Gemeinschaftsverordnungen
                   und Dateien aus dem Zollinformationssystem.
          5.3.2.5. Rechnungsprüfungsnachweise und Pakete
                   Vereinbarte Rechnungsprüfungsnachweise, um die Genauigkeit und Wirksamkeit der
                   Programme für die „Eigenmittel" zu überprüfen. Prüfprogrammpakete zur Erleichte-
                   rung der stichprobenartigen Prüfung der Konten mit Eigenmitteln.
          5.3.2.6. Verarbeitung von Eildaten über Einfuhr und Ausfuhr in der Kommis-
                   sion
                   Ein System in der Kommission zum Empfang und zur Verarbeitung von Eildaten
                   (beispielsweie GSP, Überwachung, Kontingente) sowie zur Aufstellung von Ergeb-
                   nissen, die an die Rechner der Mitgliedstaaten übertragen werden bzw. für sie
                   zugriffsfähig sind.
          5.3.2.7.  Tarifänderungssystem
                   Ein System zur Erzeugung von Änderungsdaten für TARIC II zur unmittelbaren
                   Übermittlung an die einzelstaatlichen Tarifsysteme.
          5.3.2.8.  Informationssysteme
                   Systeme zur Erzeugung von Daten für gegenseitige Unterstützung sowie zur Speiche-
                   rung von Referenzdaten etwa über Gemeinschaftsverordnungen und den aktiven
                   oder passiven Veredelungsverkehr, über Beschlüsse hinsichtlich der Zuweisung von
                   Zolltarifnummern usw., wobei die Übertragung auf Rechnernetze der Mitgliedstaa-
                   ten und der Zugang zu denselben gewährleistet sein soll.
          5.3.3.   Statistiken
          5.3.3.1. Übertragung von ungeordneten Daten
                   Ein System, das die statistischen Ämter der Mitgliedstaaten in die Lage versetzt,
                   große Mengen von Statistiken (einschließlich Daten über den Außenhandel und die
                   Landwirtschaft) aus den einzelstaatlichen Statistikverarbeitungssystemen unmittelbar
                   in das Rechenzentrum der Kommission zu übertragen.
          5.3.3.2.  Statistikverarbeitung
                   Systeme zur Verbesserung der Verarbeitung von Handelsstatistiken, innerhalb der
                   Mitgliedstaaten, wodurch solche Statistiken innerhalb von vier Wochen nach Ablauf
                   des Berichtszeitraums der Kommission vorgelegt werden können. (Zunächst geht es
 ---pagebreak--- Nr. C 112/12                    Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                 26. 4. 84
                    um Verbesserungen, wonach es möglich werden soll, die gegenwärtige Sechswochen-
                    frist konsequent einzuhalten.)
           5.3.3.3. Weitere Verbesserungen der Datenverarbeitungsanlagen bei der Kommis-
                    sion
                    Systeme zur Verbreitung von Statistiken, einschließlich Handels- und Agrarstatisti-
                    ken, an die Mitgliedstaaten und die Öffentlichkeit. (Bei der Systementwicklung
                    könnten auch Überlegungen über die Rolle der internationalen, der einzelstaatlichen
                    und selbst der regionalen Statistischen Ämter angestellt werden.)
                                                   ABSCHNITT 6
                        ERFORDERLICHE MASSNAHMEN ZUR VERWIRKLICHUNG
                                  DER LANGFRISTIGEN ZIELE VON CADDIA
           6.1.     Verschiedene der im Abschnitt 5 beschriebenen Einrichtungen stehen bereits zur Ver-
                    fügung oder wären schnell einsatzbereit. Für andere müssen erst fortgeschrittene
                    informationstechnische Infrastrukturen sowie umfassende Datenverarbeitungsein-
                     richtungen in den Mitgliedstaaten geschaffen werden. Einige Mitgliedstaaten haben
                     insbesondere in ihren Zollverwaltungen bereits umfangreiche Datenverarbeitungs-
                     einrichtungen eingeführt und planen, diese weiter auszubauen. Die zur Erreichung
                     der langfristigen Ziele von CADDIA erforderlichen Einrichtungen werden in diesen
                     Mitgliedstaaten daher höchstwahrscheinlich eher bereitstehen als in anderen. Bei der
                     Ausarbeitung von Plänen zur Implementierung von Einrichtungen im Sinne der lang-
                     fristigen Ziele von CADDIA sind daher die in den Mitgliedstaaten bereits vorhande-
                     nen Systeme und die Pläne zu ihrem Ausbau voll zu berücksichtigen. Ferner werden
                     die Systeme der Kommission so auszulegen sein, daß sie zumindest mittelfristig wei-
                     terhin mit den in den Mitgliedstaaten vorhandenen Systemen kompatibel sind, bei
                     denen andere Technologien verwendet werden.
            6.2.     Angesichts der hier skizzierten Lage werden die Kommission und die Mitgliedstaaten
                     bei der Ausarbeitung ihrer Ausbaupläne eng zusammenarbeiten müssen, damit eine
                     koordinierte Entwicklung der rechnergestützten Verwaltungsverfahren sowie die
                     Kompatibilität in denjenigen Bereichen sichergestellt sind, in denen eine Verknüp-
                     fung erforderlich ist, und damit die zur Erreichung der langfristigen Ziele von
                     CADDIA benötigten Einrichtungen möglichst bald möglichst wirksam implementiert
                     werden.
            6.3.     Der erste Schritt hierbei wird für die Kommission und die Mitgliedstaaten darin
                     bestehen, die Bedürfnisse der Benutzer und der Technik zu analysieren und sich
                     dann über die grobe Spezifikation der zur Erreichung der langfristigen CADDIA-
                     Ziele erforderlichen Einrichtungen sowie über die Frage zu einigen, wer für die
                     Beschaffung derselben zuständig ist. Daher will die Kommission ihrem Vorschlag
                     entsprechend Anfang 1984 unter Mitwirkung der Mitgliedstaaten diese Arbeiten in
                     Angriff nehmen, wobei mit den in Abschitt 5 genannten Anlagen begonnen werden
                     soll. Wegen des fortgeschrittenen Entwicklungsstandes der Zollsysteme einiger Mit-
                     gliedstaaten und der daraus sich ergebenden Notwendigkeit, die CADDIA-Einrich-
                     tung so rasch wie möglich zu spezifizieren, wird vorgeschlagen, zunächst auf dem
                     Gebiet des Zolls mit den Arbeiten zu beginnen.
            6.4.     Sobald die Spezifizierungen beschlossen worden sind, wird die Kommission mit
                     jedem einzelnen Mitgliedstaat prüfen, inwieweit die Implementierung mit den inner-
                     staatlichen Plänen der Mitgliedstaaten zum Ausbau ihrer eigenen Rechnernetze
                     zusammenpaßt und welche Kosten und Nutzen mit der Erreichung der CADDIA-
                      Erfordernisse verbunden sind.
            6.5       Die Arbeiten werden parallel zu den in Abschnitt 4 erwähnten sofort durchzuführen-
                     den Tätigkeiten in Angriff genommen. Die Ergebnisse dieser Tätigkeiten sollen
                     berücksichtigt werden, sobald sie vorliegen.
 ---pagebreak--- 26. 4. 84                           Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                                                                   Nr. C 112/13
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                                                                                                                                                 -^
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                                                                                                                                      'S 2
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                                                                             :3
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                                                                                                                    < >      2
                                                                                                                    n
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                                                                                                                           s o    <
                                                                                                                                  £
                                                                                                                                 BS   uz
                                                                                                                                      oa
                                                                                                                                                                                                 Nr. C 112/14
              H                                                                                                                                                             o
                                   CQ c          oöp                    1                                                1                                            'JE
                  >            c      n-'              Beginn der Übernahme der Dateien über            Fortsetzung der Normungstätigkeiten an-     Entwicklung strukturierter Meldungen
 Z 3   o"2.       5 OD   Q c
                  3
                  o C                                  Datenelemente und Meldungen von der              hand der Ergebnisse der Überprüfungen       und Kodiersysteme einschließlich der
                                                       PTF.                                             von Verordnungen und Verfahren.             „Meldeumschläge".
                                                       Festlegung der Anforderungen       für           Beginn der Entwicklung des Rechnerar-       Durchführung der Daten und Meldenor-
                                                       CADDIA-Daten und Meldenormen.                    chivs der vereinbarten CADDIA-Daten         men.
                                                       Beginn der Arbeiten an der Normung der           und Meldenormen.                            Fortsetzung der Entwicklung der Rech-
                                                       gemeinsamen Datenelemente und Kodes                                                          nerarchive mit CADDIA-Daten und Mel-
                                                       sowie der gemeinsamen Meldeformate.                                                          denormen.
                                          •"*'
2. Überprüfung von Ver-                                Abschluß , der Überprüfungsuntersu-              Abschließende Empfehlung zur Rationa-       Fortsetzung der Durchführung der über-
   ordnungen und Ver-                                  chung.                                           lisierung des Inhalts und der Darstellung   prüften Verordnungen und Verfahren.
   fahren                                              Erkenntnisse und Empfehlungen werden             der Verordnungen, die für CADDIA            Aufnahme von Verordnungen und ver-
                                                       für 1984 erwartet.                               wichtig sind, und insbesondere der Zeit-    einbarten Verfahren in das Rechnerar-
                                                                                                        erfordernisse.                              chiv der CADDIA-Normen.
                                                                                                        Anschließende Erörterung der Tätigkeits-
                                                                                                        vorschläge hinsichtlich der damit zusam-
                                                                                                        menhängenden Aktionen zur Normung
                                                                                                        von Daten und Meldungen.
                                                                                                        Koordinierung der Planungstätigkeiten
                                                                                                        im Sinne der Durchführung der Überprü-
                                                                                                                                                                                                 Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
                                                                                                        fung von Verordnungen und Verfahren.
                                      Tt
3. Gemeinschaftsvorha-                                 Beginn der Arbeiten an einer informa-            Fortsetzung der Entwicklung der infor-      Allmähliche Einführung der informa-
   ben über den Daten-                                 tionstechnischen Infrastruktur, mit der          mationstechnischen Infrastruktur mit        tionstechnischen Infrastrukturen in Kom-
   austausch                                           die Kommissionsdienststellen Rechner-            möglicher Erweiterung auf die Mitglied-     mission und Mitgliedstaaten.
   (Gemeinsame                                         schnittstellen für die X.25 PSDN-Nor-            staaten.                                    Planung der Entwicklung von Systemen
   Modulen)                                            men und den simultanen Einsatz von               Beginn des Einsatzes direkter Datenein-     zur Verwirklichung der langfristigen
                                                       Fernschreiben, Teletex, usw. erhalten.           gabesysteme unter Verwendung vorhan-        Ziele eines Dialogzugriffs in Echtzeit zu
                                                       Koordinierung der Tätigkeiten zur Siche-         dener Datennormen. Einbeziehung der         strukturierten Normenmeldungen im Da-
                                                       rung der Übereinstimmung zwischen den            Ergebnisse der Normung von Daten und        teneinsatz und Kodierungsystemen mit
                                                       Gesamtplänen der Kommission und der              Meldungen, sofern verfügbar.                zusammenhängenden Rechnerprogram-
                                                       Mitgliedstaaten sowie den Normen für                                                         men.
                                                       die Informationstechnik.
                                                                                                                                                                                                26. 4. 84
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                                                                 oo c                                                                                                                                                                                                                             1
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   26. 4. 84
Tf     Info         .2                                                   TT            X)       J3         luß der Durchführb              "^                                          s                               E                                                                                                                      ji
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                    oo   1«                                                                                iführung der ersten    Arbei                          nung von Unr                                     "3 u - o         rbess                             g. Anschlie 1- C2          g «               «5 oo   E§   g T3
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  •P          3
                                                                                                                                                                                                        ,
       ten                                                                                                                                 c c                   rung der Info
                                                                                                                                                                                    • s> I   <ß E «           « j£ 3-B =     o     rdini
                                                                                                                                                                                                                                                  . . .              ierung.
                                                                                                           u einer Datenbank      über                                                                                                                    £ 2. 'ü
                                                                                         :
                                                                                                                                                 « 3 SP
                                                                                                                             «                                   rungstätig keite
                                                                              < O< E
                                                                                       a 32 3£ S«
                                                                                                4= cd 00
                                                                                                           keiten und Betrugsv    rsuch
ir-;   Planung der Sys                                                   v©      Beginn                      «                                                                                 E       c c                 C3                                                            •O
                                                                                           r gemeinsa men Planungst                                              Erweiterung d                                             CL C                                      Benehmen mit               :n Mitgliedst
                                                                                                                                                   OOTJ «2 : i                                                                O
       — langfristige Z                                     u.                   keiten d Kommissio n und der Mitg                                               tätigkeiten aul    u ^ E             'S ÜJ       E ö       C >    c 2   00 -rj   . .     $ 1        Beurteilung de             Standes der                            g -|
       (Koordinierung                                                                                        u. 3
                                                                                 Staaten : r Festlegunig der informati                                           und Kodierno                                                                                        gen CADDIA-         u UJ    twicklungen
       gemeinsame Pia                           4>  _ 00 4) 4*                   technisc n Einrichtu ngen zur Verwi                              : « = O u.
                                                                                                             *> i-
                                                                                                                                                                                                                                                          1          Planung weiter              erforderlich                          ^
       mit den Verwalt                                                           chung d langfristige n Ziele.                                                                                                                                                                           V "^
                                                                                                                                                                                                                                                                     nahmen für                 e Einführu
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           i L , »2P
       der Mitgliedstaa                         C U TJ c 00 c
                                                                                                                                                                                                                                                                     CADDIA-Syst(        £      e;
       folgt durch das <                        ,
                                                c
                              1 -1 § g 3 I (5
                                                                                                                                                                                                                                                                            O                    C            3           Q   3
       tral Team mit H ilfe                                                                                                                                                                                                                               1           o c
                                                                                                                                                                                                                                                                    x 2            s-s
       des Lenkungsau:s-                                                                                                                                                                                                                                                    60     oo E
       schuisses für CA DDI                              <
       und seines Arbe itsau:                             ,
        JC
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Nr. C 112/15
 ---pagebreak---                                                                                                                H
                                                                                                               Z                 z Ü   C/3
                                                                                                                                              2
                                                                                                                                              <
                                                                                                                                             0.Qu
                                                                                                                                               o
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                                                                                                                   *^   y w      ' I
                  H                                                                                                                                                                       X
                                                                                                                                                                                                                    Nr. C 112/16
                                               3>C                                     1                                                                1
1.        Agrarmarkt-Nach-
          richtensystem
                                Z        TT
                                    CS                Aufbau eines Datenwörterbuchs.                                          Definition und Verfolgung des Anwen-      Aufbau lokaler Entscheidungshilfen und
       < -c   Sä a    E c   E                         Verbindung und Überwachung der Un-                                      derbedarfs.                               Analysewerkzeuge für höheres CAP-
                                                      tersysteme.                                                             Ausweitung auf die Vorausschätzungen      Management unter Einsatz der integrier-
                                                                                                                              des EAGFL-Haushalts.                      ten Agrardatenbanken.
                                                      Verbindung mit Vorhaben in den Mit-
                                                      gliedstaaten.
           oo «        N    N                         Entwurf und Aufbau der grundlegenden                                    Untersuchung direkter Verbindungen mit    Durchführung einer genormten Lizenz-
                                |E
          < £  2 ~     ec   £                         Software in der GD VI.                                                  den Systemen der Mitgliedstaaten. Be-     verordnung für sämtliche Marktabteilun-
                                                      Gleichbehaltung der Verwaltungsvor-                                     ginn des eigenen Systems der GD VI.       gen.
                                                      schriften in der Marktabteilung.                                        Untersuchung der Verbindungen mit dem     Durchführung der Verbindungen zwi-
                                                      Aufbau vereinbarter Normen und struk-                                   MICA-System sowie den Außenhandels-       schen den Rechnern mit den Mitglied-
                                                      turierter Meldungen.                                                    datenbanken des SAEG.                     staaten.
                                         • *
1.3.      System für die Ver-                         Entwurf und Aufbau in den Marktabtei-                                   Beginn des eigenen Systems der GD VI.     Durchführung der Direktverbindungen
          waltung der Agrar-                          lungen der GD VI.                                                       Untersuchung der Direktverbindungen       mit den Interventionsstellen, sofern mög-
          markt-Interven-                             Aufbau der vereinbarten Normen und                                      mit den Interventionsstellen.             lich.
          tionsbestände                               Strukturmeldungen.
                                                      Untersuchung der Verbindungen mit dem
                                                      Lizenzverwaltungssystem.
                                                                                                                                                                                                                    Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
1.4.      Verwaltungssystem                     •<*   Entwurf und Ausführung in der Zucker-                                   System in der GD VI einsatzbereit.
          für landwirtschaftli-                       abteiiung ggf. auch in der Milchabteilung                               Erste Versuche mit den Verwaltungen der
          che Produktions-                            der GD VI.                                                              Mitgliedstaaten.
          quoten                                      Aufbau vereinbarter genormter Daten-
                                                      austauschmeldungen mit den Mitglied-
                                                      staaten.
                                                                           C               c         c
                                                                                                    •v             .2    <    .2
                                                                                                                               c   3    C         1/3
1.5.      System für die                               £•5                            !>       00    c   25   ca
                                                                                                                                                        1
          Monatsbilanz von                             c £   <*-33" <U°°   C
                                                                               <! u   gO
                                                                      3
          Erzeugung und
          Verbrauch land-
          wirtschaftlicher
          Produkte                                                                                                                                                                                                  26. 4. 84
 ---pagebreak---                              CO
           |2                      N                                                                                                                                                           X
                             c
                                   i                                      1                                                                1                                                                            26. 4. 84
1.6.    Datenaustausch        4.2.1.6          Direkte Datenverbindung mit den Mit-
       1188                                    gliedstaaten zur Datenübertragung an das
                              4.2.3.5
       (Agrarhandelsda-                        SAEG (siehe Sektor Statistik).
       ten)                                    Untersuchung der Dateiübertragung von
                                               SAEG zur GD VI für Streubreitenberech-
                                               nungen.
                             • *                                                                                                                                             X   X)        X       JS    o
1.7. Sondernomenklatu-                         Fertigstellung der Übertragungsarbeiten                                                                                                x>       E    CO
     ren für die Land-                         am HS für Agrar-Sondernomenklaturen
     wirtschaft                                in Zusammenarbeit mit dem TARIC II-
                                               Team.
                             • *
1.8. Agrardaten-                               Aufbau von Meldeverarbeitungssystemen                      Erweiterung des Systems auf andere Be-                             Untersuchung und Ausführung der direk-
     Eingabesystem                             zur automatischen Verarbeitung von                         reiche (Lizenzen, Interventionsbestände,                           ten on-line Eingabe durch die Teilnehmer
                                               Agrarmeldungen (CIF-Preise, Binnen-                        Produktionsquoten).                                                über das öffentliche Datennetz, sofern
                                               marktpreise, Angebote).                                    Beteiligung neuer Teilnehmer. Datenein-                            vereinbarte Normen für die Handhabung
                                               Definition strukturierter Meldungen mit                    gabe für die Datenbank TARIC II.                                   von Terminalkarten in einer ungleichen
                                               den Mitgliedstaaten.                                                                                                          Umgebung bestehen.
                                               Beginn mit bestimmten Teilnehmern.
                                               C                          c3
1.9.   Automatische Ver-                       3              <   3   a   X         3
                                               3
                                               * C
                                                                               00
       arbeitung regelmä-                      c w
                                               W o
       ßig wiederkehren-
       der Rechtsakte
       (APACO)
                                       ©                                                                               3           g X               «          •o
1.10. Schnittstelle mit                        Beginn des Systems.                                                                                                      CO
                                                                                                          at
                                                                                                                                                                                                                        Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
      dem Amt für amt-                                                                        < <   3 E          * a   «   00 £   •v j a   & >
                                                                                                                                             x; "2   c   a oo   •3" S
                                               Untersuchung der Durchführbarkeit ei-
      liche Veröffentli-                       ner Kommunikationsschnittstelle zwi-
      chungen                                  schen den Wortprozessoren der GD VI
                                               und dem elektronischen Schreibsystem
                                               des Amts für amtliche Veröffentlichun-
                                               gen.
2.     Frühwarnsystem
       für die Landwirt-
       schaft
                            •*f            =                 TJ            oo                                              c
                        a                      £         3    C   a        c
                                                                           3            :c0           C/3   >>   I                  X)
                                                   3 <
                 E 'C   c                  X    c        a   3
                                                             ~    <£                                                                                                                                                    Nr. C 112/17
 ---pagebreak--- Nr. C 112/18                               Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                                      26. 4. 84
                 3 °
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                C2
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 ---pagebreak--- 26. 4. 84                                                  Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                                                                                      Nr. C 112/19
                                                                                                                                                                         J*    C
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                                                                                           §
                                                                                                                                                       . S U -ß
                                                                00 s3                  00 X I
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                                                                                                                                   •o 00
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                                                                                                                                                    w a n ,JJ                      CO      ^   u. 3 S
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                                                                             S 3                   ._                                                                                          T3 13 oo
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 ---pagebreak--- Nr. C 112/20                         Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                                 26. 4. 84
                                                                                 oo "3
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                                                                                            « o
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                                                                                                            C "C X! x t . 2
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                                                                                                    C
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