CELEX: 32000D0397
Language: de
Date: 2000-06-19 00:00:00
Title: Entscheidung der Kommission vom 19. Juni 2000 über die Einfuhrlizenzen für aus Botsuana, Kenia, Madagaskar, Swasiland, Simbabwe und Namibia stammende Erzeugnisse des Rindfleischsektors (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(2000) 1506)

23.6.2000             DE                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                       L 149/37
                                                         KOMMISSION
                                                ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION
                                                           vom 19. Juni 2000
               über die Einfuhrlizenzen für aus Botsuana, Kenia, Madagaskar, Swasiland, Simbabwe und Namibia
                                           stammende Erzeugnisse des Rindfleischsektors
                                            (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(2000) 1506)
                                                             (2000/397/EG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —                        (3)     Es sind die Mengen festzusetzen, für welche ab dem 1.
                                                                                Juli 2000 Lizenzen im Rahmen der Gesamtmenge von
                                                                                52 100 Tonnen beantragt werden können.
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Gemeinschaft,
                                                                        (4)     Es wird in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß
                                                                                mit dieser Entscheidung nicht die Richtlinie 72/
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1706/98 des Rates vom                      462/EWG des Rates vom 12. Dezember 1972 zur Rege-
20. Juli 1998 über die Regelung für landwirtschaftliche Erzeug-                 lung tierseuchenrechtlicher und gesundheitlicher Fragen
nisse und daraus hergestellte Waren mit Ursprung in den                         bei der Einfuhr von Rindern, Schweinen, Schafen und
Staaten in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen                       Ziegen, von frischem Fleisch oder von Fleischerzeug-
Ozean (AKP) und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr.                          nissen aus Drittländern (3), zuletzt geändert durch die
715/90 (1), insbesondere auf Artikel 30,                                        Richtlinie 97/79/EG (4), beeinträchtigt wird —
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1918/98 der Kommission
vom 9. September 1998 zur Festlegung der Durchführungs-
bestimmungen im Sektor Rindfleisch zu der Verordnung (EG)               HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:
Nr. 1706/98 des Rates über die Regelung für landwirtschaft-
liche Erzeugnisse und bestimmte aus landwirtschaftlichen
Erzeugnissen hergestellte Waren mit Ursprung in den AKP-
Staaten und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 589/                                              Artikel 1
96 (2), und insbesondere auf Artikel 4,
                                                                        Die nachstehenden Mitgliedstaaten stellen am 21. Juni 2000 für
                                                                        Erzeugnisse des Sektors Rindfleisch mit Ursprung in
in Erwägung nachstehender Gründe:
                                                                        bestimmten Staaten in Afrika, im karibischen Raum und im
                                                                        Pazifischen Ozean Einfuhrlizenzen für die nachstehend angege-
(1)     Artikel 1 der Verordnung (EG) Nr. 1918/98 sieht die             benen Mengen und Ursprungsländer aus, ausgedrückt in Fleisch
        Möglichkeit vor, Einfuhrlizenzen für Erzeugnisse des            ohne Knochen:
        Rindfleischsektors zu erteilen. Allerdings müssen die
        Einfuhren im Rahmen der für jedes Ausfuhrdrittland              Deutschland:
        vorgesehenen Mengen erfolgen.                                   — 650 Tonnen mit Ursprung in Botsuana,
                                                                        — 150 Tonnen mit Ursprung in Namibia;
(2)     Die vom 1. bis 10. Juni 2000 eingereichten, in Fleisch
        ohne Knochen ausgedrückten Anträge auf Erteilung                Vereinigtes Königreich:
        einer Lizenz im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1918/98
        für aus Botsuana, Kenia, Madagaskar, Swasiland,                 — 500 Tonnen mit Ursprung in Botsuana,
        Simbabwe und Namibia stammende Erzeugnisse über-                — 702 Tonnen mit Ursprung in Namibia,
        steigen nicht die für diese Staaten verfügbaren Mengen.
                                                                        — 50 Tonnen mit Ursprung in Swasiland,
        Es ist daher möglich, Einfuhrlizenzen für die beantragten
        Mengen auszustellen.                                            — 820 Tonnen mit Ursprung in Simbabwe.
(1) ABl. L 215 vom 1.8.1998, S. 12.                                     (3) ABl. L 302 vom 31.12.1972, S. 28.
(2) ABl. L 250 vom 10.9.1998, S. 16.                                    (4) ABl. L 24 vom 30.1.1998, S. 31.
 ---pagebreak--- L 149/38            DE                   Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                  23.6.2000
                         Artikel 2                                                        Artikel 3
Die Lizenzen können gemäß Artikel 3 Absatz 2 der Verord-         Diese Entscheidung ist an alle Mitgliedstaaten gerichtet.
nung (EG) Nr. 1918/98 in den ersten zehn Tagen des Monats
Juli 2000 für folgende Mengen beantragt werden (ausgedrückt
in Fleisch ohne Knochen):
— Botsuana:                                 14 576 Tonnen,       Brüssel, den 19. Juni 2000
— Kenia:                                       142 Tonnen,
— Madagaskar:                                7 579 Tonnen,
— Swasiland:                                 3 083 Tonnen,                                     Für die Kommission
— Simbabwe:                                  5 790 Tonnen,                                       Franz FISCHLER
— Namibia:                                   9 423 Tonnen.                                  Mitglied der Kommission