CELEX: 62016CA0642
Language: de
Date: 2018-05-17 00:00:00
Title: Rechtssache C-642/16: Urteil des Gerichtshofs (Fünfte Kammer) vom 17. Mai 2018 (Vorabentscheidungsersuchen des Bundesgerichshofs — Deutschland) — Junek Europ-Vertrieb GmbH/Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG (Vorlage zur Vorabentscheidung — Geistiges Eigentum — Markenrecht — Verordnung [EG] Nr. 207/2009 — Art. 13 — Erschöpfung des Rechts aus der Marke — Parallelimport — Umpacken der mit der Marke versehenen Ware — Neuetikettierung — Für Medizinprodukte geltende Voraussetzungen)

201806220251970762018/C 240/066422016CJC24020180709DE01DEINFO_JUDICIAL201805175511Rechtssache C-642/16: Urteil des Gerichtshofs (Fünfte Kammer) vom 17. Mai 2018 (Vorabentscheidungsersuchen des Bundesgerichshofs — Deutschland) — Junek Europ-Vertrieb GmbH/Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG (Vorlage zur Vorabentscheidung — Geistiges Eigentum — Markenrecht — Verordnung [EG] Nr. 207/2009 — Art. 13 — Erschöpfung des Rechts aus der Marke — Parallelimport — Umpacken der mit der Marke versehenen Ware — Neuetikettierung — Für Medizinprodukte geltende Voraussetzungen)
 ---documentbreak--- C2402018DE510120180517DE00065151Urteil des Gerichtshofs (Fünfte Kammer) vom 17. Mai 2018 (Vorabentscheidungsersuchen des Bundesgerichshofs — Deutschland) — Junek Europ-Vertrieb GmbH/Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG
   (Rechtssache C-642/16) (
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   „(Vorlage zur Vorabentscheidung — Geistiges Eigentum — Markenrecht — Verordnung [EG] Nr. 207/2009 — Art. 13 — Erschöpfung des Rechts aus der Marke — Parallelimport — Umpacken der mit der Marke versehenen Ware — Neuetikettierung — Für Medizinprodukte geltende Voraussetzungen)“2018/C 240/06Verfahrenssprache: Deutsch
      Vorlegendes Gericht
   
   Bundesgerichtshof
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Klägerin: Junek Europ-Vertrieb GmbH
   
      Beklagte: Lohmann & Rauscher International GmbH & Co. KG
   
      Tenor
   
   Art. 13 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 207/2009 des Rates vom 26. Februar 2009 über die [Unions]marke ist dahin auszulegen, dass sich der Inhaber einer Marke dem weiteren Vertrieb eines Medizinprodukts in seiner inneren und äußeren Originalverpackung durch einen Parallelimporteur nicht widersetzen kann, wenn vom Importeur ein zusätzlicher Aufkleber wie der im Ausgangsverfahren in Rede stehende angebracht wurde, der aufgrund seines Inhalts, seiner Funktion, seiner Größe, seiner Aufmachung und seiner Platzierung keine Gefahr für die Herkunftsgarantie des mit der Marke versehenen Medizinprodukts darstellt.
   (
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      )	ABl. C 104 vom 3.4.2017..