CELEX: 62014CN0539
Language: de
Date: 2014-11-27 00:00:00
Title: Rechtssache C-539/14: Vorabentscheidungsersuchen der Audiencia Provincial de Castellón (Dritte Kammer) (Spanien), eingereicht am 27. November 2014 — Juan Carlos Sánchez Morcillo und María del Carmen Abril García/Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, S.A.

26.1.2015   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 26/21
            
         Vorabentscheidungsersuchen der Audiencia Provincial de Castellón (Dritte Kammer) (Spanien), eingereicht am 27. November 2014 — Juan Carlos Sánchez Morcillo und María del Carmen Abril García/Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, S.A.
   (Rechtssache C-539/14)
   (2015/C 026/25)
   Verfahrenssprache: Spanisch
   
      Vorlegendes Gericht
   
   Audiencia Provincial de Castellón
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Rechtsmittelführer: Juan Carlos Sánchez Morcillo und María del Carmen Abril García
   
      Rechtsmittelgegnerin: Banco Bilbao Vizcaya Argentaria, S.A.
   
      Vorlagefrage
   
   Ist Art. 7 Abs. 1 der Richtlinie 93/13/EWG (1) in Verbindung mit Art. 47, Art. 34 Abs. 3 und Art. 7 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (2) dahin auszulegen, dass er einer Verfahrensvorschrift wie Art. 695 Abs. 4 des spanischen Zivilprozessgesetzes entgegensteht, die im Rahmen der Regelung des Rechtsmittels gegen die Entscheidung über den Einspruch gegen die Zwangsvollstreckung in hypothekarisch belastete oder verpfändete Sachen vorsieht, dass nur gegen den Beschluss, mit dem die Einstellung der Vollstreckung angeordnet, die Nichtanwendbarkeit einer missbräuchlichen Klausel festgestellt oder der auf die Missbräuchlichkeit einer Klausel gestützte Einspruch zurückgewiesen wird, ein Rechtsmittel eingelegt werden kann, was unmittelbar zur Folge hat, dass dem Gewerbetreibenden, der Vollstreckungsgläubiger ist, mehr Rechtsmittel zur Verfügung stehen als dem Verbraucher, der Vollstreckungsschuldner ist?
   
      (1)  Richtlinie 93/13/EWG des Rates vom 5. April 1993 über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen (ABl. L 95, S. 29).
   
      (2)  ABl. 2000, C 364, S. 1.