CELEX: E2020J0005
Language: de
Date: 2021-02-25 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofs vom 25. Februar 2021 in der Rechtssache E-5/20 SMA SA und Société Mutuelle d’Assurance du Bâtiment et des Travaux Publics gegen Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (Staatshaftung – Richtlinie 2009/138/EG – aufsichtsrechtliche Pflichten – Versicherungsleistungen – Versicherungsnehmer und Begünstigte von Versicherungsleistungen) 2021/C 245/16

24.6.2021   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 245/20
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFS
      vom 25. Februar 2021
      in der Rechtssache E-5/20
      SMA SA und Société Mutuelle d’Assurance du Bâtiment et des Travaux Publics gegen Finanzmarktaufsicht Liechtenstein
      
         
            (Staatshaftung – Richtlinie 2009/138/EG – aufsichtsrechtliche Pflichten – Versicherungsleistungen – Versicherungsnehmer und Begünstigte von Versicherungsleistungen)
         
      
      (2021/C 245/16)
      In der Rechtssache E-5/20, SMA SA und Société Mutuelle d’Assurance du Bâtiment et des Travaux Publics gegen Finanzmarktaufsicht Liechtenstein – ERSUCHEN des Fürstlichen Obersten Gerichtshofs an den Gerichtshof nach Artikel 34 des Abkommens zwischen den EFTA-Staaten zur Errichtung einer Überwachungsbehörde und eines Gerichtshofs auf Auslegung der Richtlinie 2009/138/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und der Rückversicherungstätigkeit (Solvabilität II), insbesondere der Artikel 27 und 28, und ihrer Vorläufer, der Richtlinie 73/239/EWG, der Richtlinie 88/357/EWG und der Richtlinie 92/49/EWG – erließ der Gerichtshof, bestehend aus dem Präsidenten Páll Hreinsson sowie den Richtern Per Christiansen (Berichterstatter) und Bernd Hammermann am 25. Februar 2021 ein Urteil mit folgendem Tenor:
      Die Artikel 27 und 28 der Richtlinie 2009/138/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und der Rückversicherungstätigkeit (Solvabilität II), die Richtlinie 73/239/EWG, die Richtlinie 88/357/EWG und die Richtlinie 92/49/EWG verleihen Wirtschaftsbeteiligten, die unter Umständen wie denen des Ausgangsverfahrens geltend machen, Gläubiger eines Versicherungsunternehmens zu sein, keine ausdrücklichen Rechte und können keine Haftungsansprüche gegen eine Aufsichtsbehörde nach dem Grundsatz der Staatshaftung begründen.