CELEX: 62016CA0175
Language: de
Date: 2017-07-26 00:00:00
Title: Rechtssache C-175/16: Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) vom 26. Juli 2017 (Vorabentscheidungsersuchen des Korkein oikeus — Finnland) — Hannele Hälvä, Sari Naukkarinen, Pirjo Paajanen, Satu Piik/SOS-Lapsikylä ry (Vorlage zur Vorabentscheidung — Richtlinie 2003/88/EG — Art. 17 — Schutz der Sicherheit und der Gesundheit der Arbeitnehmer — Arbeitszeitgestaltung — Zusätzliche Vergütungen — Kinderschutzorganisation — Kinderdorfeltern — Vorübergehende Abwesenheit der Kinderdorfeltern — Als Vertreter der Kinderdorfeltern beschäftigte Arbeitnehmerinnen — Begriff)

18.9.2017   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 309/10
            
         Urteil des Gerichtshofs (Vierte Kammer) vom 26. Juli 2017 (Vorabentscheidungsersuchen des Korkein oikeus — Finnland) — Hannele Hälvä, Sari Naukkarinen, Pirjo Paajanen, Satu Piik/SOS-Lapsikylä ry
   (Rechtssache C-175/16) (1)
   
   ((Vorlage zur Vorabentscheidung - Richtlinie 2003/88/EG - Art. 17 - Schutz der Sicherheit und der Gesundheit der Arbeitnehmer - Arbeitszeitgestaltung - Zusätzliche Vergütungen - Kinderschutzorganisation - Kinderdorfeltern - Vorübergehende Abwesenheit der Kinderdorfeltern - Als Vertreter der Kinderdorfeltern beschäftigte Arbeitnehmerinnen - Begriff))
   (2017/C 309/12)
   Verfahrenssprache: Finnisch
   
      Vorlegendes Gericht
   
   Korkein oikeus
   
      Parteien des Ausgangsverfahrens
   
   
      Klägerinnen: Hannele Hälvä, Sari Naukkarinen, Pirjo Paajanen, Satu Piik
   
      Beklagter: SOS-Lapsikylä ry
   
      Tenor
   
   Art. 17 Abs. 1 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung ist dahin auszulegen, dass er auf eine Beschäftigung wie die im Ausgangsverfahren in Rede stehende, die darin besteht, in Vertretung der in erster Linie damit betrauten Person Kinder unter familienähnlichen Umständen zu betreuen, keine Anwendung findet, wenn nicht erwiesen ist, dass die gesamte Arbeitszeit nicht gemessen oder nicht im Voraus festgelegt wird oder von dem Arbeitnehmer selbst festgelegt werden kann, was zu prüfen Sache des vorlegenden Gerichts ist.
   
      (1)  ABl. C 191 vom 30.5.2016.