CELEX: 32020R2011
Language: de
Date: 2020-12-01 00:00:00
Title: Verordnung (EU) 2020/2011 der Europäischen Zentralbank vom 1. Dezember 2020 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1409/2013 zur Zahlungsverkehrsstatistik (EZB/2013/43) (EZB/2020/59)

11.12.2020           DE                             Amtsblatt der Europäischen Union                                          L 418/1
                                                                      II
                                                      (Rechtsakte ohne Gesetzescharakter)
                                                     VERORDNUNGEN
                             VERORDNUNG (EU) 2020/2011 DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK
                                                          vom 1. Dezember 2020
             zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 1409/2013 zur Zahlungsverkehrsstatistik (EZB/2013/43)
                                                               (EZB/2020/59)
      DER EZB-RAT —
      gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 127 Absatz 2,
      gestützt auf die Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank, insbesondere auf
      Artikel 5,
      gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 2533/98 des Rates vom 23. November 1998 über die Erfassung statistischer Daten
      durch die Europäische Zentralbank (1), insbesondere auf die Artikel 5 Absatz 1 und Artikel 6 Absatz 4,
      in Erwägung nachstehender Gründe:
      (1)    Daten zur Zahlungsverkehrsstatistik und zur Statistik über Zahlungssysteme, die gemäß Artikel 2 Absatz 1 der
             Verordnung (EG) Nr. 2533/98 erhoben werden, sind für eine Bestandsaufnahme und die Beobachtung der
             Entwicklungen auf den Zahlungsmärkten in den Mitgliedstaaten von grundlegender Bedeutung. Die Europäische
             Zentralbank (EZB) erhebt zur Wahrnehmung ihrer Aufgabe, das reibungslose Funktionieren der Zahlungssysteme
             (auch Zahlungsverkehrssysteme genannt) in der Union zu fördern, länderspezifische und vergleichende Zahlungsver­
             kehrsstatistiken und trägt somit zur reibungslosen Durchführung von Maßnahmen auf dem Gebiet der Aufsicht über
             Kreditinstitute und der Stabilität des Finanzsystems bei.
      (2)    Da Zahlungen mit Hilfe von Zahlungsinstrumenten durchgeführt und über Zahlungssysteme abgewickelt werden, ist
             die Erhebung statistischer Daten zu Zahlungsinstrumenten erforderlich, um das reibungslose Funktionieren der
             Systeme sicherzustellen, welche die Zahlungen durchlaufen. Im Hinblick darauf, dass die Standards für Zahlungsin­
             strumente durch Zahlverfahren vorgegeben werden, ist darüber hinaus die Erhebung statistischer Daten zum Betrieb
             der Zahlverfahren als Beitrag zum reibungslosen Funktionieren dieser Zahlungssysteme erforderlich. Für diese
             Zwecke benötigt die EZB sowohl jährliche als auch halbjährliche statistische Daten. Daher sollte die Meldefrequenz
             erhöht werden.
      (3)    Angesichts der Verzahnung von Zahlungsinstrumenten und Zahlungssystemen ist das öffentliche Vertrauen in die
             jeweiligen Zahlungsinstrumente maßgeblich für das reibungslose Funktionieren der Zahlungssysteme. Aufgrund
             finanzieller Verluste, die auf Betrug zurückzuführen sind, wird das öffentliche Vertrauen in Zahlungsinstrumente
             untergraben. Daher ist es wichtig, Maßnahmen zu treffen, durch welche die Sicherheit der Zahlungsinstrumente und
             ihrer Nutzer sowie der Zahlungssysteme, die solche Zahlungen durchlaufen, sichergestellt ist. Aus diesem Grund ist
             es hinreichend gerechtfertigt, sowohl die Schwere des Betrugs als auch die Betrugsmethoden zu überwachen, um
             den Schutz, die Sicherheit und die Effizienz dieser Instrumente zu gewährleisten, damit diese reibungslos
             funktionieren können.
      (1) ABl. L 318 vom 27.11.1998, S. 8.
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      (4)     Gemäß der Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates (2) haben Mitgliedstaaten
              sicherzustellen, dass Zahlungsdienstleister den für sie zuständigen Behörden mindestens einmal jährlich statistische
              Daten zu Betrugsfällen in Verbindung mit den unterschiedlichen Zahlungsmitteln vorlegen. Weitere Einzelheiten zu
              diesen statistischen Daten sowie zu den aggregierten Daten, welche die zuständigen Behörden mit der Europäischen
              Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und der EZB teilen müssen, sind in den EBA-Leitlinien über die Anforderungen an die
              Meldung von Betrugsfällen (3) aufgeführt. Da sich die EBA-Leitlinien auf die Meldung von Daten konzentrieren, die
              hauptsächlich für Aufsichtszwecke relevant sind, muss sichergestellt werden, dass die der EZB zur Verfügung
              stehenden statistischen Daten es der EZB ermöglichen, ihren Aufsichtsaufgaben in effektiver Weise nachzukommen,
              indem beispielsweise Entwicklungen bei den neuen Zahlungsdiensten genau überwacht, politische Vorgaben für die
              sich rasch entwickelnden Märkte für Massenzahlungen erarbeitet und das Maß an Sicherheit und Effizienz von
              Zahlungsinstrumenten bewertet wird, um die spezifischen Risiken (z. B. finanzielle und operationelle Risiken) in
              Bezug auf die einzelnen Zahlverfahren zu mindern. Folglich ist eine detailliertere Meldung von Betrugsdaten
              erforderlich. Berichtspflichtige sollten daher nicht nur — wie in den EBA-Leitlinien vorgesehen — statistische Daten
              zu Betrugsfällen pro Zahlungsinstrument melden (z. B. kartengebundene Zahlungsinstrumente, Überweisungen und
              Lastschriften), sondern detailliertere Daten zu Zahlungsmethoden, Zahlverfahren und zur Aufschlüsselung nach
              Ländern vorlegen. Zur Vereinfachung der Berichtspflichtigen auferlegten Meldepflichten sollte die Meldefrequenz
              ferner an die in den EBA-Leitlinien vorgesehene Meldefrequenz angeglichen werden.
      (5)     Aus den gleichen Gründen sollte im Interesse eines einheitlichen Meldewesens eine Angleichung der Begriffsbe­
              stimmungen und Methodik der Verordnung (EU) Nr. 1409/2013 der Europäischen Zentralbank (EZB/2013/43) (4)
              und der Richtlinie (EU) 2015/2366 vorgenommen werden, soweit diese für die Zwecke der Aufgaben des
              Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) einschlägig sind.
      (6)     Im allgemeineren Sinne sollte die Methodik für die Erhebung statistischer Daten zu Zahlungen und
              Zahlungssystemen den Entwicklungen des Rechtsrahmens zur Regulierung von Zahlungen innerhalb der Union
              Rechnung tragen. Jede Reform der Regulierung von Zahlungen in der Union sollte daher berücksichtigt werden,
              wenn die Methodik für die Erhebung statistischer Daten solcher Zahlungen festgelegt wird. Dementsprechend ist
              den Bestimmungen der Richtlinie (EU) 2015/2366 Rechnung zu tragen, welche zusätzliche Zahlungsdienste,
              Zahlungsauslösedienste und Kontoinformationsdienste sowie die Zulassung und Beaufsichtigung neuer Arten von
              Zahlungsdienstleistern, Zahlungsauslösedienstleistern und Kontoinformationsdienstleistern betreffen, damit die
              Daten im Bereich der Zahlungsverkehrsstatistik und der Statistik über Zahlungssysteme vollständig sind. Für das
              Verständnis der Funktion neuer Zahlungsdienstleister in der Wirtschaft ist die Erhebung von Daten zu den
              Tätigkeiten dieser neuen Zahlungsdienstleister und insbesondere zu den von diesen erbrachten Diensten
              erforderlich. Die bestehenden Meldepflichten sollten daher erweitert werden, sodass Daten zu den Tätigkeiten dieser
              neuen Arten von Zahlungsdienstleistern sowie Daten zur starken Kundenauthentifizierung bzw. zu möglichen
              Ausnahmen von der Durchführung von Transaktionen mit starker Kundenauthentifizierung erhoben werden
              können, damit das ESZB seine unabhängigen Überwachungsaufgaben erfüllen kann.
      (7)     Zur Überwachung des grenzüberschreitenden Handels wie auch zur Verbesserung der Gesamtqualität der Daten, die
              für die Erstellung der Zahlungsbilanzstatistik erforderlich sind, insbesondere zu den Positionen „Reisen“, „Transport“
              und „Online-Handel mit Waren und Dienstleistungen (E-Commerce)“, sind weitere Einzelheiten zu
              kartengebundenen Zahlungsvorgängen erforderlich. Die Erhebung statistischer Daten zu den Tätigkeitsbereichen
              von Händlern mit Hilfe des Händlerkategoriencodes (Merchant Category Code — MCC) und die Erfassung
              kartengebundener Zahlungsvorgänge weltweit ermöglicht eine eingehende Analyse internationaler
              Zahlungsvorgänge und eine genaue Analyse der Aufteilung der Zahlungen auf die verschiedenen Kategorien von
              Waren und Dienstleistungen. Aus dem gleichen Grund sollten Berichtspflichtige zur vierteljährlichen Meldung
              dieser Statistiken innerhalb kürzerer Meldefristen verpflichtet werden, um die Relevanz und Nützlichkeit der
              Statistiken zu verbessern und zur Erstellung der vierteljährlichen Zahlungsbilanz beizutragen.
      (8)     Eine Gewährleistung der Erhebung der relevantesten Daten im Rahmen effektiver Methoden ermöglicht es, genaue
              Statistiken zu erstellen. Eine höhere Meldefrequenz und eine detailliertere geografische Aufschlüsselung von
              Zahlungsverkehrsstatistiken sind erforderlich, um kurzfristige Konjunkturentwicklungen, darunter der
              vierteljährliche private Konsum, der zentraler Bestandteil des prognostizierten Bruttoinlandsprodukts ist, besser
              bewerten zu können.
      (2) Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015 über Zahlungsdienste im
          Binnenmarkt, zur Änderung der Richtlinien 2002/65/EG, 2009/110/EG und 2013/36/EU und der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010
          sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2007/64/EG (ABl. L 337 vom 23.12.2015, S. 35).
      (3) Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) über die Anforderungen an die Meldung von Betrugsfällen gemäß Artikel
          96 Absatz 6 der Richtlinie (EU) 2015/2366 (PSD2) (EBA/GL/2018/05).
      (4) Verordnung (EU) Nr. 1409/2013 der Europäischen Zentralbank vom 28. November 2013 zur Zahlungsverkehrsstatistik
          (EZB/2013/43) (ABl. L 352 vom 24.12.2013, S. 18).
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      (9)     Vor dem Hintergrund des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit sollte es den nationalen Zentralbanken (NZBen)
              möglich sein, Berichtspflichtigen unter bestimmten Bedingungen Ausnahmen von den in dieser Verordnung
              vorgesehenen statistischen Meldepflichten zu gewähren, solange die Gewährung von Ausnahmen den ESZB nicht
              daran hindert, seine Aufgaben in effektiver Weise zu erfüllen. Ferner sollten die NZBen befugt sein, die
              erforderlichen statistischen Daten zu Zahlungen über die jeweilige nationale zuständige Behörde, die bereits Daten
              von den Berichtspflichtigen erhebt, gemäß den lokalen Kooperationsvereinbarungen zu erheben. Gleichermaßen
              sollte es möglich sein, vertrauliche statistische Daten zu Betrugsfällen, die gemäß dieser Verordnung erhoben
              werden, an eine nationale zuständige Behörde zu übermitteln, um die Erhebung statistischer Daten gemäß der
              Richtlinie (EU) 2015/2366 zu erleichtern, vorausgesetzt, dass die Vorschriften für den Schutz und die Verwendung
              vertraulicher statistischer Daten nach der Verordnung (EG) Nr. 2533/98 eingehalten werden.
      (10)    Die Europäische Kommission wurde gemäß Artikel 5 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2533/98 zu den
              Änderungen der statistischen Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 1409/2013 (EZB/2013/43) konsultiert.
      (11)    Damit Berichtspflichtige ausreichend Zeit für die Vorbereitung haben, sollte die Anwendung der Bestimmungen zur
              erstmaligen Meldung für einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten ab dem Datum des Erlasses dieser
              Verordnung ausgesetzt werden.
      (12)    Die Verordnung (EU) Nr. 1409/2013 der Europäischen Zentralbank (EZB/2013/43) sollte daher entsprechend
              geändert werden —
      HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
                                                                   Artikel 1
                                    Änderungen der Verordnung (EU) Nr. 1409/2013 (EZB/2013/43)
      Die Verordnung (EU) Nr. 1409/2013 (EZB/2013/43) wird wie folgt geändert:
      1. Artikel 1 wird wie folgt geändert:
          a) Buchstabe b erhält folgende Fassung:
              „b) ‚Zahlungsdienstleister‘, ‚Zahlungsinstitut‘, ‚Zahlungssystem‘ und ‚Zahlungsvorgang‘ haben dieselbe Bedeutung
                   wie in Artikel 4 der Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates (*);
              _____________
              (*) Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015 über
                   Zahlungsdienste im Binnenmarkt, zur Änderung der Richtlinien 2002/65/EG, 2009/110/EG und 2013/36/EU
                   und der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010 sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2007/64/EG (ABl. L 337 vom
                   23.12.2015, S. 35).“
          b) Folgender Buchstabe e wird angefügt:
              „e) ‚Zahlungsdienst‘ bezeichnet eine der in Anhang I der Richtlinie (EU) 2015/2366 aufgeführten gewerblichen
                   Tätigkeiten oder einen der in Artikel 4 Absatz 3 Buchstabe a dieser Verordnung aufgeführten Dienste.“
      2. Artikel 2 erhält folgende Fassung:
          „Artikel 2
          Tatsächlicher Kreis der Berichtspflichtigen
          Der tatsächliche Kreis der Berichtspflichtigen besteht aus Zahlungsdienstleistern (einschließlich E-Geld-Emittenten) und
          Betreibern von Zahlungssystemen.“
      3. Artikel 3 Absatz 1 erhält folgende Fassung:
          „(1)     Der tatsächliche Kreis der Berichtspflichtigen im Sinne von Artikel 2 meldet der NZB des Mitgliedstaats, in dem
          der Berichtspflichtige ansässig ist, die statistischen Daten entweder direkt oder über die jeweilige nationale zuständige
          Behörde gemäß den lokalen Kooperationsvereinbarungen. Dabei hat die Meldung gemäß Anhang III und unter
          Berücksichtigung der in den Anhängen I und II enthaltenen Klarstellungen und Begriffsbestimmungen zu erfolgen.
          Diese Berichtspflichtigen haben die erforderlichen statistischen Daten nach Maßgabe der in Anhang IV festgelegten
          Mindestanforderungen zu melden.“
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      4. Artikel 4 erhält folgende Fassung:
         „Artikel 4
         Ausnahmen
         (1)      Bei der Gewährung von Ausnahmen für Berichtspflichtige haben sich die NZBen nach dem Verhältnismäßigkeits­
         grundsatz zu richten.
         (2)      Die NZBen können nach Maßgabe der Absätze 3 und 4 den folgenden Berichtspflichtigen Ausnahmen von den
         Meldepflichten in Artikel 3 Absatz 1 gewähren:
         a) Zahlungsinstituten, wenn diese die Bedingungen von Artikel 32 Absätze 1 und 2 der Richtlinie (EU) 2015/2366
             erfüllen;
         b) E-Geld-Instituten, wenn diese die Bedingungen von Artikel 9 Absätze 1 und 2 der Richtlinie 2009/110/EG erfüllen;
         c) Zahlungsdienstleistern mit Ausnahme der in den Buchstaben a und b genannten Zahlungsdienstleister, wenn diese
             sowohl die Bedingungen von Artikel 32 Absätze 1 und 2 der Richtlinie (EU) 2015/2366 als auch die Bedingungen
             von Artikel 9 Absätze 1 und 2 der Richtlinie 2009/110/EG erfüllen.
         Für die Zwecke des ersten Unterabsatzes können die NZBen unabhängig davon, ob die Berichtspflichtigen von den
         Aufsichtsanforderungen nach den jeweiligen nationalen Vorschriften zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2015/2366
         und der Richtlinie 2009/110/EG freigestellt oder ausgenommen wurden, Ausnahmen gewähren.
         (3)      Die NZBen können nach Maßgabe von Absatz 4 den in Absatz 2 genannten Berichtspflichtigen Ausnahmen
         gewähren, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
         a) Der Gesamtwert — zu dem alle Zahlungsdienstleister beigetragen haben, die von einer solchen Ausnahme
             profitieren könnten — jedes einzelnen nachfolgend aufgeführten Zahlungsdiensts übersteigt auf nationaler Ebene
             nicht 5 %:
             i)     Überweisungen (gesendet),
             ii)    Lastschriften (gesendet),
             iii)   kartengebundene Zahlungsvorgänge (gesendet und empfangen),
             iv)    Bargeldabhebungen mit kartengebundenen Zahlungsinstrumenten,
             v)     E-Geld-Zahlungsvorgänge (gesendet),
             vi)    Schecks (gesendet),
             vii) Finanztransfers (Remittances) (gesendet),
             viii) sonstige Zahlungsdienste (gesendet),
             ix)    Zahlungsauslösedienste,
             x)     sonstige nicht in der Richtlinie (EU) 2015/2366 aufgeführte Dienstleistungen (gesendet).
         b) Die Gesamtzahl der Kunden — zu der alle Zahlungsdienstleister beigetragen haben, die von einer solchen Ausnahme
             profitieren könnten — von Kontoinformationsdiensten übersteigt auf nationaler Ebene nicht 5 %.
         Für die Zwecke von Buchstabe a hat der kumulierte Gesamtwert — zu dem alle Zahlungsdienstleister beigetragen
         haben, die von einer solchen Ausnahme profitieren könnten — aller dort aufgezählten Zahlungsdienste auf nationaler
         Ebene 5 % nicht zu übersteigen.
         Für die Zwecke dieses Absatzes können NZBen nur dann Ausnahmen gewähren, wenn der Meldeaufwand angesichts
         der Größe des jeweiligen Berichtspflichtigen unverhältnismäßig wäre.
         (4)      Berichtspflichtige, denen eine Ausnahme gemäß den Absätzen 2 und 3 gewährt wurde, haben die statistischen
         Daten nach Maßgabe der in Anhang III enthaltenen Tabellen 4b und 5b zu melden.
         (5)      Die NZBen überprüfen rechtzeitig und jährlich die Einhaltung der in den Absätzen 2 und 3 aufgeführten
         Bedingungen, um gegebenenfalls mit Wirkung vom Beginn des zweiten darauffolgenden Kalenderjahres eine
         Ausnahme zu gewähren oder zu widerrufen. Die Überprüfung hat auf der Grundlage der jeweiligen Meldezeiträume für
         den 12-Monats-Zeitraum unmittelbar vor dem Referenzzeitraum zu erfolgen, in dem die Bewertung durchgeführt wird.
         (6)      Gewährt eine NZB eine Ausnahme gemäß diesem Artikel, hat sie dies der EZB zum selben Zeitpunkt mitzuteilen,
         zu dem sie auch Daten gemäß Artikel 6 meldet.
 ---pagebreak--- 11.12.2020          DE                             Amtsblatt der Europäischen Union                                               L 418/5
         (7)     Die EZB veröffentlicht eine Liste der Rechtssubjekte, denen die NZBen Ausnahmen gemäß diesem Artikel
         gewährt haben.“
      5. Artikel 6 erhält folgende Fassung:
         „Artikel 6
         Übermittlungsfristen
         (1)     Die NZBen haben der EZB die nach Maßgabe von Anhang III zu meldenden statistischen Daten jährlich,
         halbjährlich oder vierteljährlich wie folgt zu übermitteln:
         a) Bei einer vierteljährlichen Meldung sind die in Anhang III Tabelle 9 aufgeführten statistischen Daten bis
             Geschäftsschluss des letzten Arbeitstags des zweiten Monats nach Ablauf des jeweiligen Quartals zu übermitteln.
         b) Bei einer halbjährlichen Meldung sind die in Anhang III Tabellen 1, 2, 3, 4a, 5a, 6, 7 und 8 aufgeführten statistischen
             Daten für den Zeitraum Januar bis Juni bis Geschäftsschluss des letzten Arbeitstags des Monats November nach
             Ablauf des ersten Halbjahres zu übermitteln, auf das sie sich beziehen. Statistische Daten für den Zeitraum Juli bis
             Dezember sind bis Geschäftsschluss des letzten Arbeitstags des Monats Mai nach Ablauf des zweiten Halbjahres zu
             übermitteln, auf das sie sich beziehen.
         c) Bei einer jährlichen Meldung sind die in Anhang III Tabellen 4b und 5b aufgeführten statistischen Daten
             einschließlich gesondert ausgewiesener halbjährlicher Daten bis Geschäftsschluss des letzten Arbeitstags des Monats
             Mai nach Ablauf des Jahres zu übermitteln, auf das sie sich beziehen.
         (2)     Die NZBen haben eindeutige Meldefristen für Berichtspflichtige vorzugeben. Diese Meldefristen haben eindeutige
         Meldefrequenzen festzulegen, in denen die Berichtspflichtigen den NZBen Daten zu melden haben, sowie zu
         gewährleisten, dass die NZBen die in Absatz 1 aufgeführten Meldefristen gegenüber der EZB einhalten können.“
      6. Der folgende Artikel 8a wird eingefügt:
         „Artikel 8a
         Erstmalige Meldung viertel-, halb- und jährlicher statistischer Daten
         (1)     Die Meldung der NZBen an die EZB der viertel- und halbjährlichen statistischen Daten beginnt mit
         vierteljährlichen Daten für das erste Quartal 2022, die bis Ende Mai 2022 zu melden sind, und halbjährlichen Daten für
         das erste Halbjahr 2022, die bis Ende November 2022 zu melden sind.
         (2)     Die Meldung der NZBen an die EZB der kumulierten jährlichen statistischen Daten einschließlich gesondert
         ausgewiesener halbjährlicher Daten, die sich auf Berichtspflichtige beziehen, denen eine Ausnahme gemäß Artikel 4
         Absätze 2 und 3 gewährt wurde, beginnt mit den Daten für die Referenzzeiträume erstes und zweites Halbjahr 2022,
         die bis Ende Mai 2023 zu melden sind.“
      7. Die Anhänge I, II und III der Verordnung (EU) Nr. 1409/2013 erhalten die Fassung der Anhänge I, II und III dieser
         Verordnung.
                                                                 Artikel 2
                                                         Schlussbestimmungen
      Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Sie gilt
      ab dem 1. Januar 2022.
                    Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt gemäß den Verträgen unmittelbar
                    in den Mitgliedstaaten.
                    Geschehen zu Frankfurt am Main am 1. Dezember 2020.
                                                                                         Für den EZB-Rat
                                                                                      Die Präsidentin der EZB
                                                                                       Christine LAGARDE
 ---pagebreak--- L 418/6              DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                         11.12.2020
                                                               ANHANG I
                                   ALLGEMEINE STRUKTUR DER ZAHLUNGSVERKEHRSSTATISTIK
                                                                 TEIL 1
                                                              Übersicht
      Teil 1.1    Übersicht der Tabellen
      1.   Die Zahlungsverkehrsstatistik wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) durch bestimmte harmonisierte
           Datenerhebungen erstellt, die auf nationaler Ebene von jeder nationalen Zentralbank (NZB) verwaltet werden. Die
           Datenerfassung gliedert sich in die neun nachstehenden Tabellen, die nationale Daten zu jedem Mitgliedstaat
           enthalten, dessen Währung der Euro ist (nachfolgend „Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets“). Die Tabellen 1, 2, 3,
           4, 5, 6 und 9 sind von Zahlungsdienstleistern zu melden, während die Tabellen 7 und 8 von Betreibern von
           Zahlungssystemen zu melden sind. Die Tabellen 4 und 5 stehen in zwei Fassungen zur Verfügung, wovon jeweils nur
           eine zu melden ist. Die Tabellen 4a und 5a sind von allen Zahlungsdienstleistern zu melden, denen keine Ausnahme
           gemäß Artikel 4 gewährt wurde, während die statistischen Daten in den Tabellen 4b und 5b von Berichtspflichtigen
           zu melden sind, denen eine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde.
                           Tabelle                                      Beschreibung der wesentlichen Inhalte
           Tabelle 1:                           Anzahl der Konten mit täglich fälligen Einlagen, Anzahl der Zahlungskonten,
           Institute, die nicht monetären       Anzahl der E-Geld-Konten und Aufladungsgegenwert auf ausgegebenen E-Geld-
           Finanzinstituten (Nicht-MFI) Zah­    Datenträgern, jeweils aufgeschlüsselt nach Kreditinstituten, E-Geld-Instituten,
           lungsdienste anbieten                Zahlungsinstituten und sonstigen Zahlungsdienstleistern und E-Geld-Emitten­
                                                ten. Zudem ist eine Aufschlüsselung nach der Anzahl der Kunden von Kontoin­
                                                formationsdienstleistern sowie nach der Anzahl der Konten, zu denen Kontoin­
                                                formationsdienstleister Zugang hatten, beinhaltet. Die Anzahl der Konten, zu
                                                denen Kontoinformationsdienstleister Zugang hatten, ist vom kontoführenden
                                                Zahlungsdienstleister zu melden, während die Anzahl der Kunden vom jeweili­
                                                gen Kontoinformationsdienstleister zu melden ist.
           Tabelle 2:                           Anzahl der Karten, ausgegeben von im Inland ansässigen Zahlungsdienstleistern.
           Kartenfunktionen                     Daten zu Karten sind nach Kartenfunktion zu erfassen sowie innerhalb der Kar­
                                                tenfunktion nach Kartenzahlverfahren weiter aufzuschlüsseln.
           Tabelle 3:                           Anzahl der Terminals, bereitgestellt durch im Inland ansässige Zahlungsdienst­
           Akzeptanzstellen für Karten          leister. Daten zu Terminals unterscheiden zwischen Bankautomaten, POS-Termi­
                                                nals und E-Geld-Kartenterminals sowie zwischen Terminalfunktionen.
           Tabelle 4a:                          Anzahl und Wert der Zahlungsvorgänge, die von Nicht-MFI über im Inland
           Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-    ansässige Zahlungsdienstleister gesendet und empfangen wurden, aufgeschlüs­
           MFI beteiligt sind                   selt danach, ob die Transaktion über einen Fernzugang oder nicht über einen
                                                Fernzugang ausgelöst wurde. Transaktionen sind nach Zahlungsdienst und Aus­
                                                lösemethode zu erfassen sowie innerhalb der Zahlverfahren weiter danach auf­
                                                zuschlüsseln, ob sie mit oder ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt
                                                wurden. Bei Transaktionen, die ohne starke Kundenauthentifizierung durchge­
                                                führt wurden, ist der Grund hierfür zu nennen.
           Tabelle 4b:                          Anzahl und Wert der Zahlungsvorgänge, die von Nicht-MFI über im Inland
           Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-    ansässige Zahlungsdienstleister gesendet und empfangen wurden, aufgeschlüs­
           MFI beteiligt sind, die von Berich­  selt danach, ob die Transaktion über einen Fernzugang oder nicht über einen
           tspflichtigen gemeldet werden,       Fernzugang ausgelöst wurde. Transaktionen sind nach Zahlungsdienst und Aus­
           denen eine Ausnahme gewährt          lösemethode zu erfassen sowie weiter danach aufzuschlüsseln, ob sie mit oder
           wurde                                ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden. Die Tabelle 4b ist
                                                von allen Zahlungsdienstleistern zu melden, denen eine Ausnahme gewährt
                                                wurde.
 ---pagebreak--- 11.12.2020          DE                              Amtsblatt der Europäischen Union                                            L 418/7
                           Tabelle                                         Beschreibung der wesentlichen Inhalte
           Tabelle 5a:                             Anzahl und Wert betrügerischer Zahlungsvorgänge, die von Nicht-MFI über im
           Betrügerische Zahlungsvorgänge,         Inland ansässige Zahlungsdienstleister gesendet und empfangen wurden. Trans­
           an denen Nicht-MFI beteiligt sind       aktionen sind nach Zahlungsdienst und Auslösemethode zu erfassen sowie
                                                   innerhalb der Zahlverfahren weiter nach Betrugsquelle bzw. danach aufzuschlüs­
                                                   seln, ob sie mit oder ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden.
                                                   Bei Transaktionen, die ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wur­
                                                   den, ist der Grund hierfür zu nennen.
           Tabelle 5b:                             Anzahl und Wert betrügerischer Zahlungsvorgänge, die von Nicht-MFI über im
           Betrügerische Zahlungsvorgänge,         Inland ansässige Zahlungsdienstleister gesendet und empfangen wurden. Trans­
           an denen Nicht-MFI beteiligt sind,      aktionen sind nach Zahlungsdienst, Auslösemethode und Authentifizierungsme­
           die von Berichtspflichtigen gemel­      thode zu erfassen. Mit oder ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführte
           det werden, denen eine Ausnahme         Transaktionen sind weiter aufzuschlüsseln nach Betrugsquelle und – bei Trans­
           gewährt wurde                           aktionen ohne starke Kundenauthentifizierung – unter Angabe des Grunds für
                                                   die Durchführung von Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung. Die
                                                   Tabelle 5b ist von allen Zahlungsdienstleistern zu melden, denen eine Ausnahme
                                                   gewährt wurde.
           Tabelle 6:                              Anzahl und Wert der Zahlungsvorgänge, die von Nicht-MFI über Zahlungs­
           Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-       dienstleister gesendet wurden. Transaktionen sind nach Art des Terminals zu
           MFI beteiligt sind, aufgeschlüsselt     erfassen sowie geografisch aufzuschlüsseln. Beinhaltet auch die Anzahl und den
           nach Art des Terminals                  Wert der am Bankschalter aus- bzw. eingezahlten Bargeldbeträge sowie die
                                                   Anzahl und den Wert aller Bargeldauszahlungen an POS-Terminals.
           Tabelle 7:                              Anzahl der Teilnehmer an jedem im Land befindlichen Zahlungssystem, wobei
           Teilnahme an ausgewählten Zah­          zwischen direkten und indirekten Teilnehmern zu unterscheiden ist und direkte
           lungssystemen                           Teilnehmer nach Art des Instituts weiter aufzuschlüsseln sind.
           Tabelle 8:                              Anzahl und Wert der über jedes im Land befindliche Zahlungssystem abgewik­
           Über ausgewählte Zahlungssy­            kelten Zahlungsvorgänge, nach Zahlungsdienst und geografisch aufgeschlüsselt.
           steme abgewickelte Zahlungen
           Tabelle 9:                              Anzahl und Wert der Zahlungsvorgänge, die von Nicht-MFI gesendet wurden.
           Vierteljährliche Meldung von Zah­       Transaktionen sind nach Zahlungsdienst und Auslösemethode zu erfassen. Kar­
           lungsvorgängen, an denen Nicht-         tengebundene Zahlungsvorgänge sind nach Händlerkategoriencode (Merchant
           MFI beteiligt sind                      Category Code – MCC) weiter aufzuschlüsseln.
      Teil 1.2   Art der Daten
      1.   Bestandsdaten, die in den Tabellen 1, 2, 3 und 7 enthalten sind, beziehen sich auf Positionen zum Ende des
           Berichtszeitraums, d. h. Positionen am letzten Arbeitstag des betreffenden Referenzzeitraums. Die Indikatoren zum
           Aufladungsgegenwert auf E-Geld-Datenträgern sind in Euro zu erfassen und haben sich auf Zahlungsdatenträger in
           sämtlichen Währungen zu beziehen.
      2.   Stromgrößen, die in den Tabellen 4, 5, 6, 8 und 9 enthalten sind, beziehen sich auf im Berichtszeitraum aufgelaufene
           Zahlungsvorgänge, d. h. die Gesamtsumme für den Referenzzeitraum. Die Indikatoren zum Wert der Transaktionen
           sind in Euro zu erfassen und haben sich auf Zahlungsvorgänge in sämtlichen Währungen zu beziehen.
      Teil 1.3   Konsolidierung innerhalb desselben nationalen Staatsgebiets
      1.   Für jeden Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets besteht der Kreis der Berichtspflichtigen aus Zahlungsdienstleistern
           und Betreibern von Zahlungssystemen.
      2.   Zahlungsdienstleister sind Institute, die im jeweiligen Staatsgebiet als Gesellschaft eingetragen und ansässig sind,
           einschließlich Tochterunternehmen von außerhalb dieses Staatsgebiets ansässigen Mutterunternehmen, und
           Zweigstellen von Instituten, deren Hauptsitz sich außerhalb dieses Staatsgebiets befindet.
           a) Tochterunternehmen sind eigenständige Kapitalgesellschaften, an denen ein anderes Rechtssubjekt die Mehrheit
               der Anteilsrechte oder alle Anteilsrechte hält.
 ---pagebreak--- L 418/8              DE                               Amtsblatt der Europäischen Union                                          11.12.2020
            b) Zweigstellen sind nicht als Kapitalgesellschaften geführte, rechtlich unselbstständige Rechtssubjekte, die vollständig
               im Eigentum ihres Mutterunternehmens stehen.
      3.   Zu statistischen Zwecken gelten die folgenden Grundsätze für die Konsolidierung der Zahlungsdienstleister innerhalb
           der nationalen Grenzen:
            a) Handelt es sich bei einem Mutterunternehmen und dessen Tochterunternehmen um Zahlungsdienstleister, die im
               selben nationalen Staatsgebiet ansässig sind, ist es dem Mutterunternehmen gestattet, die Geschäftsaktivitäten
               dieser Tochterunternehmen in seiner statistischen Meldung zu konsolidieren. Dies gilt nur, soweit das
               Mutterunternehmen und seine Tochterunternehmen als dieselbe Art von Zahlungsdienstleister eingestuft sind.
            b) Hat ein Institut Zweigstellen in den Staatsgebieten anderer Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets, so hat der in
               einem bestimmten Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets eingetragene Geschäfts- oder Hauptsitz des Instituts
               diese Zweigstellen als in den anderen Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets ansässig zu betrachten.
               Umgekehrt hat eine Zweigstelle in einem bestimmten Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets den in den
               Staatsgebieten anderer Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets eingetragenen Geschäfts- oder Hauptsitz oder
               andere dort befindliche Zweigstellen desselben Instituts als in den anderen Mitgliedstaaten des Euro-
               Währungsgebiets ansässig zu betrachten.
            c) Hat ein Institut Zweigstellen außerhalb der Staatsgebiete der Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets, so hat der
               in einem bestimmten Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets eingetragene Geschäfts- oder Hauptsitz diese
               Zweigstellen als in der übrigen Welt ansässig zu betrachten. Umgekehrt hat eine Zweigstelle in einem bestimmten
               Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets den außerhalb der Staatsgebiete der Mitgliedstaaten des Euro-
               Währungsgebiets eingetragenen Geschäfts- oder Hauptsitz oder andere dort befindliche Zweigstellen desselben
               Instituts als außerhalb des Euro-Währungsgebiets ansässig zu betrachten.
      4.   Eine Konsolidierung der Zahlungsdienstleister zu statistischen Zwecken über nationale Grenzen hinweg ist nicht
           zulässig.
      5.   Ist ein Betreiber eines Zahlungssystems für mehrere Zahlungssysteme im selben nationalen Staatsgebiet
           verantwortlich, so ist die Statistik für jedes Zahlungssystem gesondert zu melden.
      6.   Institute in Off-shore-Finanzzentren sind zu statistischen Zwecken als Gebietsansässige der Staatsgebiete zu behandeln,
           in denen sich die Zentren befinden.
                                                                    TEIL 2
                                                    Besonderheiten der Tabellen 2 bis 9
      Teil 2.1    Kartenfunktionen (Tabelle 2)
      1.   Bietet eine „Karte mit Zahlungsfunktion (ohne Karten, die nur eine E-Geldfunktion bieten)“ mehrere Funktionen, so
           wird sie in sämtlichen jeweils zutreffenden Unterkategorien gezählt. Somit kann die Gesamtzahl der Karten mit
           Zahlungsfunktion kleiner als die Summe der Unterkategorien sein. Zur Vermeidung von Doppelzählungen dürfen
           Unterkategorien nicht addiert werden.
      2.   Innerhalb jeder Zahlungsfunktion (d. h. Debitfunktion, ohne Kreditfunktion (also mit „verzögerter Debitfunktion“)
           oder mit Kreditfunktion) sind kartengebundene Zahlungsinstrumente nach dem Kartenzahlverfahren, in dem sie
           ausgegeben wurden, weiter aufzuschlüsseln. Als Co-Badge ausgegebene kartengebundene Zahlungsinstrumente sind
           in sämtlichen jeweils zutreffenden Zahlverfahren zu erfassen. Somit kann die Gesamtzahl der nach Zahlungsfunktion
           aufgeschlüsselten kartengebundenen Zahlungsinstrumente kleiner sein als die Summe dieser nach Kartenzahlverfahren
           aufgeschlüsselten Karten. Zur Vermeidung von Doppelzählungen dürfen nach Kartenzahlverfahren aufgeschlüsselte
           Karten nicht aggregiert werden.
      3.   Eine Kreditkarte ohne Kreditfunktion ist als Kreditkarte mit Kreditfunktion zu melden, sofern die sie auszeichnende
           „verzögerte Debitfunktion“ (delayed debit function) nicht festgestellt werden kann. Dasselbe Prinzip gilt für die
           Meldung von Transaktionen mit Kreditkarten ohne Kreditfunktion.
      4.   Eine „Karte mit E-Geldfunktion“ kann entweder eine „Karte, auf der E-Geld direkt gespeichert werden kann“ oder eine
           „Karte mit Zugang zu einem E-Geld-Konto“ sein. Somit entspricht die Gesamtzahl der Karten mit E-Geldfunktion der
           Summe der beiden Unterkategorien.
      5.   Die Gesamtzahl der von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen Karten wird gesondert in der Kategorie
           „Gesamtzahl der Karten (unabhängig von der Anzahl der Kartenfunktionen)“ ausgewiesen. Dieser Indikator entspricht
           nicht unbedingt der Summe der „Karten mit Bargeldfunktion“, „Karten mit Zahlungsfunktion“ und „Karten mit E-
           Geldfunktion“, da sich diese Kategorien möglicherweise nicht gegenseitig ausschließen.
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                             L 418/9
      6.   Der Indikator „Karte mit kombinierter Debit-, Bargeld- und E-Geldfunktion“ bezieht sich auf eine von einem
           Zahlungsdienstleister ausgegebene Karte, die eine kombinierte Bargeld-, Debit- und E-Geldfunktion bietet. Darüber
           hinaus erfolgt eine Meldung in jeder der folgenden Unterkategorien:
           a) „Debitkarten“;
           b) „Karten mit Bargeldfunktion“;
           c) „Karten mit E-Geldfunktion“.
      7.   Eine Karte mit kombinierter Funktion ist in sämtlichen jeweils zutreffenden Unterkategorien zu melden.
      8.   Karten sind auf der kartenausgebenden Seite unabhängig von der Gebietsansässigkeit des Karteninhabers oder dem
           Standort des Kontos, das mit der Karte verbunden ist, zu zählen.
      9.   Jedes Land hat die Anzahl der Karten zu melden, die von im Inland ansässigen Zahlungsdienstleistern ausgegeben
           worden sind.
      10. Alle im Umlauf befindlichen Karten sind zu erfassen, unabhängig davon, wann sie ausgegeben wurden oder ob sie
           verwendet worden sind.
      11. Von Kartenzahlverfahren, d. h. Drei-Parteien- oder Vier-Parteien-Systemen, ausgegebene Karten sind zu erfassen.
      12. Abgelaufene oder zurückgezogene Karten sind nicht zu erfassen.
      13. Von Händlern ausgegebene Karten, d. h. Kundenkarten, sind nicht zu erfassen, es sei denn, diese wurden in
           Kooperation mit einem Zahlungsdienstleister ausgestellt, d. h. es handelt sich um Co-Branding-Karten.
      Teil 2.2    Akzeptanzstellen für Karten (Tabelle 3)
      1.   Alle physischen Terminals, an denen Transaktionen von inländischen Zahlungsdienstleistern angenommen und
           abgerechnet werden, einschließlich aller im Berichtsland und außerhalb des Berichtslands befindlicher Terminals, sind
           zu melden.
      2.   Terminals, an denen Transaktionen von Zweigstellen und/oder Tochterunternehmen des im Ausland ansässigen
           Zahlungsdienstleisters angenommen und abgerechnet werden, sind nicht vom Mutterunternehmen des
           Zahlungsdienstleisters zu melden, sondern von den Zweigstellen und/oder Tochterunternehmen selbst.
      3.   Jedes Terminal wird einzeln gezählt, selbst wenn es mehrere Terminals derselben Art an einem Händlerstandort gibt.
      4.   Bietet ein Bankautomat mehr als eine Funktion, wird dieser in sämtlichen jeweils zutreffenden Unterkategorien gezählt.
           Somit kann die Gesamtzahl der Bankautomaten kleiner als die Summe der Unterkategorien sein. Zur Vermeidung von
           Doppelzählungen dürfen Unterkategorien nicht addiert werden.
      5.   POS-Terminals sind nach „EFTPOS-Terminals“ aufzuschlüsseln sowie innerhalb dieser Kategorie weiter nach „EFTPOS-
           Terminals, die kontaktlose Zahlungsvorgänge akzeptieren“ und „EFTPOS-Terminals, die E-Geld-Transaktionen
           akzeptieren“. Diese Unterkategorien dürfen nicht addiert werden, da sie sich nicht gegenseitig ausschließen.
      6.   Bietet ein E-Geld-Kartenterminal mehr als eine Funktion, so wird es in sämtlichen jeweils zutreffenden Unterkategorien
           gezählt. Somit kann die Gesamtzahl der E-Geld-Kartenterminals kleiner als die Summe der Unterkategorien sein. Zur
           Vermeidung von Doppelzählungen dürfen Unterkategorien nicht addiert werden.
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      Teil 2.3     Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind (Tabellen 4a und 4b)
      Teil 2.3.1 Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind (Tabelle 4a)
      1.    Zahlungsvorgänge werden von Nicht-MFI ausgelöst, wenn sie an einen beliebigen Geschäftspartner gerichtet sind, bzw.
            von Zahlungsdienstleistern ausgelöst, wenn der Geschäftspartner ein Nicht-MFI ist. Hierzu zählen:
            a) Zahlungsvorgänge zwischen zwei bei verschiedenen Zahlungsdienstleistern geführten Konten, die mit Hilfe eines
                Mittlers durchgeführt werden, d. h. wenn Zahlungen an einen anderen Zahlungsdienstleister oder an ein
                Zahlungssystem gesendet werden; und
            b) Zahlungsvorgänge zwischen zwei bei demselben Zahlungsdienstleister geführten Konten, z. B. bankinterne
                Transaktionen („on-us transactions“), wobei die Transaktion entweder über die eigenen Konten des Zahlungsdienst­
                leisters oder mit Hilfe eines Mittlers, d. h. eines anderen Zahlungsdienstleisters oder eines Zahlungssystems,
                abgewickelt wird.
      2.    Zahlungsvorgänge, die von einem inländischen Zahlungsdienstleister ausgelöst und mittels eines spezifischen Auftrags
            durchgeführt werden, d. h. unter Verwendung eines Zahlungsinstruments, sind als „Transaktionen, an denen Nicht-MFI
            beteiligt sind“ zu erfassen.
      3.    Geldtransfers zwischen auf denselben Namen lautenden Konten sowie zwischen verschiedenen Arten von Konten sind
            nach dem verwendeten Zahlungsdienst zu erfassen. Zu Geldtransfers zwischen verschiedenen Arten von Konten
            zählen beispielsweise Geldtransfers von einem Konto mit übertragbaren Einlagen auf ein Konto mit nicht
            übertragbaren Einlagen.
      4.    Bei Massenzahlungstransaktionen wird jeder einzelne Zahlungsvorgang gezählt.
      5.    Zahlungsvorgänge in Fremdwährungen sind zu erfassen. Daten sind unter Verwendung des Referenzwechselkurses der
            EZB oder der für diese Transaktionen zugrunde gelegten Wechselkurse in Euro umzurechnen.
      6.    Über einen Fernzugang ausgelöste Transaktionen und nicht über einen Fernzugang ausgelöste Transaktionen sind,
            sofern dies angezeigt ist, gesondert auszuweisen.
      7.    Zahlungsvorgänge, die von einem inländischen Zahlungsdienstleister ausgelöst und ohne einen spezifischen Auftrag
            durchgeführt werden, d. h. ohne Verwendung eines in Anhang I der Richtlinie (EU) 2015/2366 aufgeführten
            Zahlungsdiensts durch einfache Buchung auf dem Konto eines Nicht-MFI, sind in der Kategorie „sonstige (nicht in der
            Richtlinie (EU) 2015/2366 (1)) aufgeführte Dienstleistungen“ zu erfassen.
      8.    Die Meldung von Zahlungsvorgängen erfolgt aufgeschlüsselt nach dem verwendeten Zahlungsdienst und dem
            Zahlverfahren, in dem die Transaktion abwickelt wird.
             G re nz übe rs c hr ei te n d e Tr an s a k ti on e n
      9.    Bei gesendeten Transaktionen sind grenzüberschreitende Transaktionen in dem Land zu zählen, von dem die
            Transaktion ausgeht.
      10. Bei empfangenen Transaktionen sind grenzüberschreitende Transaktionen in dem Land zu zählen, in dem die
            Transaktion empfangen wird.
      11. Bei grenzüberschreitenden kartengebundenen Zahlungsvorgängen sind die Gebietsansässigkeit des Geschäftspartners
            und der Standort der Verkaufsstelle (POS) zusammen zu melden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die über
            einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind die gesendeten Transaktionen zu melden, damit die jeweiligen Länder
            ermittelt werden können, in denen sich der empfangende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden.
            Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die nicht über einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind die gesendeten
            Zahlungsvorgänge zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der empfangende
            Zahlungsdienstleister und das physische Terminal befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge, die über einen
            Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich
            der sendende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge, die nicht
            über einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in
            denen sich der sendende Zahlungsdienstleister und die physische Verkaufsstelle (POS) befinden.
      12. Die Differenz zwischen den gesendeten und den empfangenen grenzüberschreitenden Transaktionen ergibt den
            Nettozufluss oder -abfluss aller Transaktionen in das oder aus dem Berichtsland.
      (1) Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015 über Zahlungsdienste im
          Binnenmarkt, zur Änderung der Richtlinien 2002/65/EG, 2009/110/EG und 2013/36/EU und der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010
          sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2007/64/EG (ABl. L 337 vom 23.12.2015, S. 35).
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           G e l ds tröm e
      13. Die Richtung der Geldströme hängt vom verwendeten Zahlungsdienst und von der verwendeten Auslösemethode ab:
          a) Bei Überweisungen, Finanztransfers (Remittances), E-Geld-Zahlungen und ähnlichen Transaktionen, bei denen der
               Zahler die Transaktion auslöst, ist der die Transaktion sendende Teilnehmer auch der Sender des Geldbetrags und
               der die Transaktion empfangende Teilnehmer der Empfänger der Geldbetrags.
          b) Bei Lastschriften, Schecks, E-Geld-Zahlungen und ähnlichen Transaktionen, bei denen der Zahlungsempfänger die
               Transaktion auslöst, ist der die Transaktion sendende Teilnehmer der Empfänger des Geldbetrags und der die
               Transaktion empfangende Teilnehmer der Sender des Geldbetrags.
          c) Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen werden die Transaktionen zwar vom Zahlungsempfänger ausgelöst,
               jedoch im Rahmen dieser Verordnung wie vom Zahler ausgelöste Transaktionen behandelt.
           G e sa m tz a hl d e r Z ah l un g s vor g ä n ge
      14. Der Indikator „Gesamtzahl der Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind (gesendet)“ entspricht der Summe
          der acht sich gegenseitig ausschließenden Unterkategorien: „Überweisungen (gesendet)“, „Lastschriften (gesendet)“,
          „kartengebundene Zahlungsvorgänge mit von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen kartengebundenen
          Zahlungsinstrumenten“, „Bargeldabhebungen mit kartengebundenen Zahlungsinstrumenten“, „E-Geld-
          Zahlungsvorgänge (gesendet)“, „Schecks (gesendet)“, „Finanztransfers (Remittances) (gesendet)“ und „sonstige
          Zahlungsdienste (gesendet)“. Der Indikator „Gesamtzahl der Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind
          (empfangen)“ entspricht der Summe der sieben, sich gegenseitig ausschließenden Unterkategorien: „Überweisungen
          (empfangen)“, „Lastschriften (empfangen)“, „kartengebundene Zahlungsvorgänge, die von inländischen
          Zahlungsdienstleistern angenommen und abgerechnet werden“, „E-Geld-Zahlungsvorgänge (empfangen)“, „Schecks
          (empfangen)“, „Finanztransfers (Remittances) (empfangen)“ und „sonstige Zahlungsdienste (empfangen)“.
           Ü be r w e is un g en
      15. Jede Transaktion wird nur einer Unterkategorie zugeordnet, d. h. entweder „beleghaft ausgelöst“, „elektronisch
          ausgelöst“ oder „Sonstige“. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der
          Überweisungen der Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der Überweisungen.
      16. Von Zahlungsauslösedienstleistern ausgelöste Überweisungen sind zusätzlich in der Unterkategorie „von einem
          Zahlungsauslösedienstleister ausgelöst“ zu erfassen. Diese Kategorie wird jedoch nicht zur Gesamtzahl oder zum
          Gesamtwert der Überweisungen gezählt.
      17. Überweisungen, die in der Kategorie „elektronisch ausgelöst“ gemeldet werden, sind nach „als Datei/
          Sammelüberweisung ausgelöst“ oder „als Einzelüberweisung ausgelöst“ weiter aufzuschlüsseln. Da sich die
          Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der elektronisch ausgelösten Überweisungen der
          Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der elektronisch ausgelösten
          Überweisungen.
      18. Überweisungen, die in der Kategorie „als Einzelüberweisung ausgelöst“ gemeldet werden, sind nach „Bankautomat oder
          sonstiges durch einen Zahlungsdienstleister bereitgestelltes Terminal“, „mobiler Zahlungsvorgang“ oder „Online-
          Überweisung“ weiter aufzuschlüsseln. In der Kategorie „Bankautomat oder sonstiges durch einen Zahlungsdienstleister
          bereitgestelltes Terminal“ sind nur Überweisungen zu erfassen, die nicht über einen Fernzugang ausgelöst wurden.
          Dagegen sind in den Kategorien „mobiler Zahlungsvorgang“ und „Online-Überweisung“ nur über einen Fernzugang
          ausgelöste Überweisungen zu erfassen. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die
          Gesamtzahl der Überweisungen der Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der
          Überweisungen.
      19. „E-Commerce-Zahlungen“ stellt eine Unterkategorie von „Online-Überweisungen“ dar.
      20. „Mobiler P2P-Zahlungsvorgang“ stellt eine Unterkategorie von „mobiler Zahlungsvorgang“ dar.
      21. Transaktionen, die an einem oder an beiden Enden des Zahlungsvorgangs mit Bargeld durchgeführt werden und die
          einen Zahlungsdienst für Überweisungen nutzen, sind auch in der Kategorie „Überweisungen“ zu erfassen.
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      22. Überweisungen zur Begleichung offener Forderungen aus Transaktionen mit Kreditkarten mit Kreditfunktion,
          Debitkarten oder Kreditkarten ohne Kreditfunktion sind auch zu erfassen.
      23. Überweisungen beinhalten sowohl alle SEPA (Single Euro Payments Area)-Überweisungen als auch Nicht-SEPA-
          Transaktionen. Elektronisch ausgelöste Überweisungen sind für jedes Verfahren gesondert auszuweisen.
      24. Elektronisch ausgelöste Überweisungen sind weiter danach aufzuschlüsseln, ob sie über einen Fernzugang oder nicht
          über einen Fernzugang ausgelöst wurden. Innerhalb dieser Aufschlüsselungen sind Transaktionen nach Verfahren und
          innerhalb des Verfahrens nach Authentifizierungsmethode weiter aufzuschlüsseln, d. h. „mit starker Kundenauthenti­
          fizierung“ oder „ohne starke Kundenauthentifizierung“. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen,
          entspricht die Gesamtzahl der mittels Überweisungsverfahren abgewickelten Überweisungen der Summe der
          Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
      25. Bei Überweisungen, die ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden, ist der Grund hierfür zu nennen
          (d. h. „Kleinbetragszahlungen“, „kontaktlose Kleinbetragszahlungen“, „Zahlungen an die eigene Person“,
          „vertrauenswürdige Empfänger“, „wiederkehrende Zahlungsvorgänge“, „von Unternehmen genutzte sichere
          Zahlungsprozesse und -protokolle“ oder „Transaktionsrisikoanalyse“). In Fällen, in denen mehr als eine Ausnahme
          anwendbar sein könnte, ist nur die in Anspruch genommene Ausnahme zu melden. Die Unterkategorien schließen
          sich gegenseitig aus. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen. Die Meldung der Gründe für die
          Durchführung von Überweisungen ohne starke Kundenauthentifizierung erfolgt nicht nach Zahlverfahren
          aufgeschlüsselt, sondern nur danach, ob sie über einen Fernzugang oder nicht über einen Fernzugang ausgelöst
          wurden.
      26. Die Anzahl der nach Überweisungsverfahren aufgeschlüsselten Transaktionen entspricht der Gesamtzahl der
          elektronisch ausgelösten Überweisungen. Transaktionen sind für jedes Überweisungsverfahren, ob national oder
          international (z. B. SEPA-Überweisung oder SEPA-Echtzeitüberweisung), gesondert auszuweisen. Dieser Grundsatz
          gilt auch für den Wert der Überweisungen.
      27. Die Unterkategorien „als Datei/Sammellastschrift ausgelöst“, „als Einzellastschrift ausgelöst“ und „Sonstige“ beinhalten
          alle SEPA- und Nicht-SEPA-Transaktionen.
      28. Gesendete inländische Transaktionen, gesendete grenzüberschreitende Transaktionen, empfangene inländische
          Transaktionen und empfangene grenzüberschreitende Transaktionen beinhalten sowohl SEPA- als auch Nicht-SEPA-
          Transaktionen.
      29. Bareinzahlungen auf ein Konto unter Verwendung eines Bankformulars sind nicht in der Kategorie „Überweisungen“
          zu erfassen.
           L a s tsc hr i f ten
      30. Sowohl einmalige als auch wiederkehrende Lastschriften sind zu erfassen. Bei wiederkehrenden Lastschriften wird jede
          einzelne Zahlung als eine Transaktion gezählt.
      31. Lastschriften zur Begleichung offener Forderungen aus Transaktionen mit Kreditkarten mit Kreditfunktion,
          Debitkarten oder Kreditkarten ohne Kreditfunktion sind zu erfassen, da diese gesonderte Zahlungen des
          Karteninhabers an den Kartenemittenten darstellen.
      32. Lastschriften sind nach „als Datei/Sammellastschrift ausgelöst“ oder „als Einzellastschrift ausgelöst“ weiter
          aufzuschlüsseln. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der Lastschriften der
          Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der Lastschriften.
      33. Die Unterkategorien „als Datei/Sammellastschrift ausgelöst“ und „als Einzellastschrift ausgelöst“ beinhalten alle SEPA-
          und Nicht-SEPA-Transaktionen.
      34. Lastschriften sind nach „elektronische Mandatserteilung“ oder „sonstige Mandatserteilung“ weiter aufzuschlüsseln. Die
          Unterkategorien schließen sich gegenseitig aus. Ihre Summe entspricht der Gesamtzahl der Lastschriften. Dieser
          Grundsatz gilt auch für den Wert der Lastschriften.
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      35. Innerhalb der Methoden für die Mandatserteilung sind Transaktionen für jedes Lastschriftverfahren, ob national oder
          international (z. B. SEPA-Basislastschrift oder SEPA-Firmenlastschrift), gesondert auszuweisen.
      36. Barauszahlungen von einem Konto unter Verwendung eines Bankformulars sind nicht in der Kategorie „Lastschriften“
          zu erfassen.
           K a r tengeb u nd e n e Zah l u ng s v or gä nge
      37. Kartengebundene Zahlungsvorgänge mit kartengebundenen Zahlungsinstrumenten, die von inländischen
          Zahlungsdienstleistern ausgegeben oder angenommen und abgerechnet wurden (ohne Karten, die nur eine E-
          Geldfunktion bieten), sind unabhängig vom Standort der Zahlungsmarke, unter welcher der Zahlungsvorgang
          erfolgte, zu melden.
      38. Gesendete kartengebundene Zahlungsvorgänge sind vom ausgebenden Zahlungsdienstleister zu melden, empfangene
          kartengebundene Zahlungsvorgänge vom annehmenden und abrechnenden Zahlungsdienstleister zu melden.
      39. Als „Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind“ sind auch Daten zu kartengebundenen Zahlungsvorgängen
          an virtuellen Verkaufsstellen, z. B. über das Internet oder Telefon, zu erfassen.
      40. Kartengebundene Zahlungsvorgänge sind zudem nach „elektronisch ausgelöste Transaktionen“ und „nicht elektronisch
          ausgelöste Transaktionen“ aufzuschlüsseln. Da sich die Auslösemethoden gegenseitig ausschließen, entspricht die
          Gesamtzahl der kartengebundenen Zahlungsvorgänge der Summe der Auslösemethoden. Dieser Grundsatz gilt auch
          für den Gesamtwert der kartengebundenen Zahlungsvorgänge.
      41. Die Kategorie „elektronisch ausgelöst“ wird nach „mobiler Zahlungsvorgang“, „an einem physischen EFTPOS-Terminal
          ausgelöst“, „an einem Bankautomaten ausgelöst“ und „Sonstige“ weiter aufgeschlüsselt. Als „an einem physischen
          EFTPOS-Terminal“ oder „an einem Bankautomaten“ ausgelöste Transaktionen sind nur kartengebundene
          Zahlungsvorgänge zu erfassen, die nicht über einen Fernzugang ausgelöst wurden, während in der Kategorie „mobiler
          Zahlungsvorgang“ nur über einen Fernzugang ausgelöste kartengebundene Zahlungsvorgänge zu erfassen sind. In der
          Kategorie „Sonstige“ können kartengebundene Zahlungsvorgänge erfasst werden, die entweder über einen Fernzugang
          oder nicht über einen Fernzugang ausgelöst wurden. Die Auslösemethoden schließen sich gegenseitig aus. Dieser
          Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der elektronisch ausgelösten kartengebundenen Zahlungsvorgänge.
      42. Elektronisch und nicht elektronisch ausgelöste kartengebundene Zahlungsvorgänge sind nach der Auslösemethode
          „über einen Fernzugang“ oder „nicht über einen Fernzugang“ weiter aufzuschlüsseln. Bei elektronisch ausgelösten
          kartengebundenen Zahlungsvorgängen ist zudem die Anzahl der kartengebundenen Zahlungsvorgänge für jedes
          Kartenzahlverfahren, ob national oder international (z. B. VISA oder MasterCard), gesondert auszuweisen. Dieser
          Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
      43. Innerhalb der Kartenzahlverfahren sind Transaktionen nach Kartenfunktion (d. h. Debitfunktion, ohne Kreditfunktion
          (also mit „verzögerter Kreditfunktion“) oder mit Kreditfunktion) aufzuschlüsseln sowie danach, ob sie mit oder ohne
          starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden. Die Gesamtzahl der kartengebundenen Zahlungsvorgänge, die
          mittels Kartenzahlverfahren abgewickelt wurden, entspricht der Summe der verschiedenen, sich gegenseitig
          ausschließenden Kartenfunktionen, die wiederum der Summe der mit oder ohne starke Kundenauthentifizierung
          durchgeführten Transaktionen entspricht. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
      44. Die Anzahl der nach Kartenzahlverfahren aufgeschlüsselten gesendeten Transaktionen entspricht der Summe der
          kartengebundenen Zahlungsvorgänge, die durch von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen Karten
          elektronisch ausgelöst wurden. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen sowie für kartengebundene
          Zahlungsvorgänge, die von inländischen Zahlungsdienstleistern angenommen und abgerechnet wurden (empfangen).
      45. Bei Überweisungen, die ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden, ist der Grund hierfür zu nennen
          (d. h. „Kleinbetragszahlungen“, „kontaktlose Kleinbetragszahlungen“, „vertrauenswürdige Empfänger“,
          „wiederkehrende Zahlungsvorgänge“, „unbeaufsichtigte Terminals für Verkehrsnutzungsentgelte und Parkgebühren“,
          „von Unternehmen genutzte sichere Zahlungsprozesse und -protokolle“, „Transaktionsrisikoanalyse“, „vom Händler
          ausgelöste Zahlungsvorgänge“ oder „Sonstige“) zu melden. In Fällen, in denen mehr als eine Ausnahme anwendbar
          sein könnte, ist nur die in Anspruch genommene Ausnahme zu melden. Die Gründe für die Durchführung von
          Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung schließen sich gegenseitig aus. Dieser Grundsatz gilt auch für den
          Wert der Transaktionen. Die Meldung der Gründe für die Durchführung von Transaktionen ohne starke
          Kundenauthentifizierung erfolgt nicht nach Zahlverfahren aufgeschlüsselt, sondern danach, ob die Kartenzahlungen
          über einen Fernzugang oder nicht über einen Fernzugang elektronisch ausgelöst wurden.
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      46. Kartengebundene Zahlungsvorgänge, die durch von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebene
          kartengebundene Zahlungsinstrumente ausgelöst wurden, die nur eine E-Geldfunktion bieten, sind nicht zu erfassen.
           Ba rg el da bh e b u n g m i t k ar ten gebu nd en en Zahl u ngsin str u me nte n (ohne E -Gel d -Tra ns aktio ne n)
      47. Vom Kartenemittenten zu meldende Bargeldabhebungen, die unter Verwendung der von inländischen Zahlungsdienst­
          leistern ausgegebenen kartengebundenen Zahlungsinstrumenten (ohne E-Geld-Transaktionen) erfolgten, sind in dieser
          Kategorie zu erfassen.
      48. Die Anzahl der Bargeldabhebungen ist für jedes Kartenzahlverfahren, ob national oder international (z. B. VISA oder
          MasterCard), gesondert auszuweisen. Jedes Kartenzahlverfahren wird nach Kartenfunktion weiter aufgeschlüsselt (d. h.
          Debitfunktion, ohne Kreditfunktion (also mit „verzögerter Kreditfunktion“) oder mit Kreditfunktion). Dieser Grundsatz
          gilt auch für den Wert der Transaktionen.
           E - G el d- Z ah l u ng s vo rg ä nge
      49. Jede Transaktion wird nur einer Unterkategorie zugeordnet, d. h. „mit Karten, auf denen E-Geld direkt gespeichert
          werden kann“ oder „mit E-Geld-Konten“. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die
          Gesamtzahl der E-Geld-Zahlungsvorgänge der Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den
          Gesamtwert der E-Geld-Zahlungsvorgänge.
      50. Jede der Unterkategorie „mit E-Geld-Konten“ zugewiesene Transaktion ist zusätzlich in einer der folgenden
          Unterkategorien auszuweisen: „Verfügung erfolgt über Karten“, „mobiler Zahlungsvorgang“ oder „Sonstige“. Da sich
          die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der E-Geld-Zahlungsvorgänge mit E-Geld-
          Konten der Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der E-Geld-
          Zahlungsvorgänge.
      51. „Mobiler P2P-Zahlungsvorgang“ stellt eine Unterkategorie von „mobiler Zahlungsvorgang“ dar.
      52. E-Geld-Zahlungsvorgänge sind danach aufzuschlüsseln, ob sie über einen Fernzugang oder nicht über einen
          Fernzugang ausgelöste Transaktionen sind und innerhalb der jeweiligen Kategorie weiter danach, ob sie mit oder ohne
          starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen,
          entspricht die Gesamtzahl der E-Geld-Zahlungsvorgänge der Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch
          für den Wert der Transaktionen.
      53. Transaktionen, die in der Kategorie „ohne starke Kundenauthentifizierung“ gemeldet werden, sind nach dem Grund für
          die Durchführung von Transaktionen ohne Kundenauthentifizierung weiter aufzuschlüsseln (d. h. „Kleinbetrags­
          zahlungen“,          „kontaktlose      Kleinbetragszahlungen“,   „vertrauenswürdige    Empfänger“,     „wiederkehrende
          Zahlungsvorgänge“, „unbeaufsichtigte Terminals für Verkehrsnutzungsentgelte und Parkgebühren“, „von
          Unternehmen genutzte sichere Zahlungsprozesse und -protokolle“, „Zahlungen an die eigene Person“, „Transaktionsri­
          sikoanalyse“, „vom Händler ausgelöste Transaktionen“ oder „Sonstige“). In Fällen, in denen mehr als eine Ausnahme
          anwendbar sein könnte, ist nur die in Anspruch genommene Ausnahme zu melden. Da sich die Gründe für die
          Durchführung von Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung gegenseitig ausschließen, entspricht die
          Gesamtzahl der ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführten Transaktionen der Summe dieser Gründe.
          Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
           S chec k s
      54. Zu melden sind sowohl gesendete als auch empfangene Schecks. Gesendete Schecks sind vom Zahlungsdienstleister
          des Zahlungsempfängers zu melden, empfangene Schecks sind vom Zahlungsdienstleister des Zahlers zu melden.
      55. Bargeldabhebungen gegen Scheckvorlage sind zu erfassen.
      56. Bargeldabhebungen unter Verwendung von Bankformularen sind nicht zu erfassen.
      57. Ausgegebene Schecks, die nicht zur Verrechnung eingereicht wurden, sind nicht zu erfassen.
           Fina nz t ra n sfe rs ( R em i tt an ce s )
      58. Gesendete Finanztransfers (Remittances) sind vom Zahlungsdienstleister des Zahlers zu melden, empfangene
          Finanztransfers (Remittances) sind vom Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers zu melden.
 ---pagebreak--- 11.12.2020            DE                                    Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/15
      59. Besteht bei Transaktionen entweder eine Verbindung zum Zahlungskonto des Zahlers oder des Zahlungsempfängers,
           ist die Transaktion nicht als Finanztransfer (Remittance) auszuweisen. Transaktionen dieser Art sind unter dem
           jeweiligen Zahlungsinstrument zu melden.
            S o nsti ge Za h l u n g s d i en s te
      60. Zu melden sind sowohl gesendete als auch empfangene Transaktionen.
      61. Hierzu zählen Transaktionen, die über die in Anhang I der Richtlinie (EU) 2015/2366 aufgeführten Zahlungsdienste
           getätigt wurden, aber keinem der in dieser Verordnung aufgeführten Zahlungsdienste zugeordnet werden können.
           Somit sind sowohl „Bargeldabhebungen am Schalter“ als auch „Bargeldeinzahlungen am Schalter“ zu erfassen.
           Bargeldabhebungen am Schalter sind in der Kategorie „sonstige Zahlungsdienste (gesendet)“ zu erfassen, Bargeldein­
           zahlungen am Schalter in der Kategorie „sonstige Zahlungsdienste (empfangen)“.
            Z a hl ungsa us l ös ed i en st e
      62. Über Zahlungsauslösedienste ausgelöste Transaktionen sind von den Zahlungsauslösedienstleistern zu melden und
           danach aufzuschlüsseln, ob sie über einen Fernzugang oder nicht über einen Fernzugang ausgelöste Transaktionen
           sind sowie innerhalb der jeweiligen Kategorie weiter danach, ob sie mit oder ohne starke Kundenauthentifizierung
           durchgeführt wurden. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der
           Zahlungsauslösedienste der Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
      63. Jede Transaktion ist entweder der Unterkategorie „Überweisungen“ oder der Unterkategorie „Sonstige“ zuzuordnen. Da
           sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der Zahlungsauslösedienste der Summe
           der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der Transaktionen.
      64. Diese Transaktionen sind nicht in der Kategorie „Gesamtzahl der Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind“
           zu erfassen, da sie bereits unter dem jeweiligen bei der Transaktion verwendeten Zahlungsinstrument erfasst sind.
            S ons tige ( n i ch t i n d e r R i c h tli n i e ( EU ) 2 01 5/ 23 66 ) a u fge fü hr te) D i en stlei stu ng en
      65. Hier sind die Unterkategorien „Kontogutschriften durch einfache Buchung“, „von Konten durch einfache Buchung
           abgebuchte Lastschriften“ und „Sonstige“ zu erfassen. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht
           die Gesamtzahl der sonstigen (nicht in der Richtlinie (EU) 2015/2366) aufgeführten) Dienstleistungen der Summe der
           Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
      66. In den Unterkategorien „Kontogutschriften durch einfache Buchung“, und „von Konten durch einfache Buchung
           abgebuchte Lastschriften“ sind nur Transaktionen zu erfassen, die ohne einen spezifischen Auftrag durch einfache
           Buchung auf ein Kundenkonto gebucht bzw. von einem Kundenkonto abgebucht wurden.
      Teil 2.3.2 Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind und die von denjenigen Berichtspflichtigen gemeldet werden, denen
                   eine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde (Tabelle 4b)
      1.   Zahlungsvorgänge werden von Nicht-MFI ausgelöst, wenn sie an einen beliebigen Geschäftspartner gerichtet sind, bzw.
           von Zahlungsdienstleistern ausgelöst, wenn der Geschäftspartner ein Nicht-MFI ist. Hierzu zählen:
            a) Zahlungsvorgänge zwischen zwei bei verschiedenen Zahlungsdienstleistern geführten Konten, die mit Hilfe eines
                Mittlers durchgeführt werden, d. h. wenn Zahlungen an einen anderen Zahlungsdienstleister oder an ein
                Zahlungssystem gesendet werden; und
            b) Zahlungsvorgänge zwischen zwei bei demselben Zahlungsdienstleister geführten Konten, z. B. bankinterne
                Transaktionen („on-us transactions“), wobei die Transaktion entweder über die eigenen Konten des Zahlungsdienst­
                leisters oder mit Hilfe eines Mittlers, d. h. eines anderen Zahlungsdienstleisters oder eines Zahlungssystems,
                abgewickelt wird.
      2.   Zahlungsvorgänge, die von einem inländischen Zahlungsdienstleister ausgelöst und mittels eines spezifischen Auftrags
           durchgeführt werden, d. h. unter Verwendung eines Zahlungsinstruments, sind als Transaktionen, an denen Nicht-MFI
           beteiligt sind, zu erfassen.
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      3.  Geldtransfers zwischen auf denselben Namen lautenden Konten sowie zwischen verschiedenen Arten von Konten sind
          nach dem verwendeten Zahlungsdienst zu erfassen. Zu Geldtransfers zwischen verschiedenen Arten von Konten
          zählen beispielsweise Geldtransfers von einem Konto mit übertragbaren Einlagen auf ein Konto mit nicht
          übertragbaren Einlagen.
      4.  Bei Massenzahlungstransaktionen ist jeder einzelne Zahlungsvorgang zu zählen.
      5.  Zahlungsvorgänge in Fremdwährungen sind zu erfassen. Daten sind unter Verwendung des Referenzwechselkurses der
          EZB oder der für diese Transaktionen zugrunde gelegten Wechselkurse in Euro umzurechnen.
      6.  Über einen Fernzugang und nicht über einen Fernzugang ausgelöste Transaktionen sind, sofern dies angezeigt ist,
          gesondert auszuweisen.
      7.  Zahlungsvorgänge sind nach dem verwendeten Zahlungsdienst zu melden.
           G re nzü b er s c hrei t en d e Tra ns a kti one n
      8.  Bei gesendeten Transaktionen sind grenzüberschreitende Transaktionen in dem Land zu zählen, von dem die
          Transaktion ausgeht.
      9.  Bei empfangenen Transaktionen sind grenzüberschreitende Transaktionen in dem Land zu zählen, in dem die
          Transaktion empfangen wird.
      10. Bei grenzüberschreitenden kartengebundenen Zahlungsvorgängen sind die Gebietsansässigkeit des Geschäftspartners
          und der Standort der Verkaufsstelle (POS) zusammen zu melden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die über
          einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind die gesendeten Transaktionen zu melden, damit die jeweiligen Länder, in
          denen sich der empfangende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden, ermittelt werden können.
          Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die nicht über einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind die gesendeten
          Zahlungsvorgänge zu melden, um die jeweiligen Länder, in denen sich der empfangende Zahlungsdienstleister und
          das physische Terminal befinden, zu ermitteln. Empfangene Zahlungsvorgänge, die über einen Fernzugang ausgelöst
          wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der übermittelnde
          Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge, die nicht über einen
          Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich
          der übermittelnde Zahlungsdienstleister und die physische Verkaufsstelle (POS) befinden.
      11. Die Differenz zwischen den gesendeten und den empfangenen grenzüberschreitenden Transaktionen ergibt den
          Nettozufluss oder -abfluss aller Transaktionen in das oder aus dem Berichtsland.
           G e l ds trö m e
      12. Die Richtung der Geldströme hängt vom verwendeten Zahlungsdienst und von der verwendeten Auslösemethode ab:
          a) Bei Überweisungen, Finanztransfers (Remittances), E-Geld-Zahlungen und ähnlichen Transaktionen, bei denen der
               Zahler die Transaktion auslöst, ist der die Transaktion sendende Teilnehmer auch der Sender des Geldbetrags und
               der die Transaktion empfangende Teilnehmer der Empfänger des Geldbetrags.
          b) Bei Lastschriften, E-Geld-Zahlungen und ähnlichen Transaktionen, bei denen der Zahlungsempfänger die
               Transaktion auslöst, ist der die Transaktion sendende Teilnehmer der Empfänger des Geldbetrags und der die
               Transaktion empfangende Teilnehmer der Sender des Geldbetrags.
          c) Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen werden die Transaktionen zwar vom Zahlungsempfänger ausgelöst,
               jedoch im Rahmen dieser Verordnung wie vom Zahler ausgelöste Transaktionen behandelt.
           Ü b er we isu n g en
      13. Jede Transaktion wird nur einer Unterkategorie zugeordnet, d. h. entweder „beleghaft ausgelöst“ oder „elektronisch
          ausgelöst“. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der Überweisungen der
          Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der Überweisungen.
 ---pagebreak--- 11.12.2020            DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                        L 418/17
      14. Von Zahlungsauslösedienstleistern ausgelöste Überweisungen sind zusätzlich in der Unterkategorie „von einem
          Zahlungsauslösedienstleister ausgelöst“ zu erfassen. Diese Kategorie wird jedoch nicht zur Gesamtzahl oder zum
          Gesamtwert der Überweisungen gezählt.
      15. Transaktionen, die an einem oder an beiden Enden des Zahlungsvorgangs mit Bargeld durchgeführt werden und die
          einen Zahlungsdienst für Überweisungen nutzen, sind auch in der Kategorie „Überweisungen“ zu erfassen.
      16. Überweisungen zur Begleichung offener Forderungen aus Transaktionen mit Kreditkarten mit Kreditfunktion oder
          Kreditkarten ohne Kreditfunktion sind auch zu erfassen.
      17. Überweisungen beinhalten sowohl alle SEPA-Überweisungen als auch Nicht-SEPA-Transaktionen.
      18. Elektronisch ausgelöste Überweisungen sind danach aufzuschlüsseln, ob sie über einen Fernzugang oder nicht über
          einen Fernzugang ausgelöste Transaktionen sind und innerhalb der jeweiligen Kategorie weiter danach, ob sie mit
          oder ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden. Da sich die Unterkategorien gegenseitig
          ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der Überweisungen der Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt
          auch für den Wert der Transaktionen.
      19. Überweisungen, die in der Kategorie „ohne starke Kundenauthentifizierung“ gemeldet werden, sind nach dem Grund
          für die Durchführung von Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung weiter aufzuschlüsseln (d. h.
          „Kleinbetragszahlungen“, „kontaktlose Kleinbetragszahlungen“, „Zahlungen an die eigene Person“, „vertrauenswürdige
          Empfänger“, „wiederkehrende Zahlungsvorgänge“, „unbeaufsichtigte Terminals für Verkehrsnutzungsentgelte und
          Parkgebühren“, „von Unternehmen genutzte sichere Zahlungsprozesse und -protokolle“ oder „Transaktionsrisi­
          koanalyse“). In Fällen, in denen mehr als eine Ausnahme anwendbar sein könnte, ist nur die jeweils angewendete
          Ausnahme zu melden. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der durch
          „nicht starke Kundenauthentifizierung“ authentifizierten Transaktionen der Summe der Unterkategorien. Dieser
          Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
      20. Im Rahmen der gesendeten inländischen Transaktionen sowie der gesendeten und empfangenen
          grenzüberschreitenden Transaktionen sind sowohl SEPA- als auch Nicht-SEPA-Transaktionen zu erfassen.
      21. Bareinzahlungen auf ein Konto unter Verwendung eines Bankformulars sind nicht in der Kategorie „Überweisungen“
          zu erfassen.
           L a s ts chr if ten
      22. Sowohl einmalige als auch wiederkehrende Lastschriften sind zu erfassen. Bei wiederkehrenden Lastschriften wird jede
          einzelne Zahlung als eine Transaktion gezählt.
      23. Lastschriften zur Begleichung offener Forderungen aus Transaktionen mit Kreditkarten mit Kreditfunktion,
          Kreditkarten ohne Kreditfunktion oder Debitkarten sind zu erfassen, da diese gesonderte Zahlungen des
          Karteninhabers an den Kartenemittenten darstellen.
      24. Lastschriften beinhalten sowohl alle SEPA-Lastschriften als auch Nicht-SEPA-Transaktionen.
      25. Lastschriften sind nach „elektronische Mandatserteilung“ oder „sonstige Mandatserteilung“ aufzuschlüsseln. Die
          Unterkategorien schließen sich gegenseitig aus. Ihre Summe entspricht der Gesamtzahl der Lastschriften. Dieser
          Grundsatz gilt auch für den Wert der Lastschriften.
      26. Barauszahlungen von einem Konto unter Verwendung eines Bankformulars sind nicht in der Kategorie „Lastschriften“
          zu erfassen.
           K a r tengeb un d en e Za h lu n g s v orgä nge
      27. Kartengebundene Zahlungsvorgänge mit kartengebundenen Zahlungsinstrumenten, die von inländischen
          Zahlungsdienstleistern ausgegeben oder angenommen und abgerechnet wurden (ohne Karten, die nur eine E-
          Geldfunktion bieten), sind unabhängig vom Standort der Zahlungsmarke, unter der der Zahlungsvorgang erfolgte, zu
          melden.
      28. Gesendete kartengebundene Zahlungsvorgänge sind vom ausgebenden Zahlungsdienstleister zu melden, empfangene
          kartengebundene Zahlungsvorgänge vom annehmenden und abrechnenden Zahlungsdienstleister.
 ---pagebreak--- L 418/18            DE                                  Amtsblatt der Europäischen Union                                         11.12.2020
      29. Bei Zahlungsvorgängen, an denen Nicht-MFI beteiligt sind, sind Daten zu kartengebundenen Zahlungsvorgängen an
          virtuellen Verkaufsstellen, z. B. über das Internet oder Telefon, zu erfassen.
      30. Kartengebundene Zahlungsvorgänge mit kartengebundenen Zahlungsinstrumenten sind zudem nach elektronisch
          oder nicht elektronisch ausgelösten Transaktionen aufzuschlüsseln. Da sich die Auslösemethoden gegenseitig
          ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der kartengebundenen Zahlungsvorgänge der Summe der Auslösemethoden.
          Dieser Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der Transaktionen.
      31. Elektronisch ausgelöste kartengebundene Zahlungsvorgänge sind weiter danach aufzuschlüsseln, ob sie „über einen
          Fernzugang“ oder „nicht über einen Fernzugang“ ausgelöst wurden. Innerhalb der jeweiligen Kategorie ist die Anzahl
          der kartengebundenen Zahlungsvorgänge weiter nach Kartenfunktion (d. h. Debitfunktion, ohne Kreditfunktion (also
          mit „verzögerter Kreditfunktion“) oder mit Kreditfunktion) sowie danach aufzuschlüsseln, ob sie mit oder ohne starke
          Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden. Die Gesamtzahl der elektronisch ausgelösten kartengebundenen
          Zahlungsvorgänge entspricht der Summe der verschiedenen, sich gegenseitig ausschließenden Kartenfunktionen, die
          wiederum der Summe der mit oder ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführten Transaktionen entspricht.
          Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
      32. Bei Transaktionen, die ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden, ist der Grund hierfür zu nennen (d.
          h. „Kleinbetragszahlungen“, „kontaktlose Kleinbetragszahlungen“, „vertrauenswürdige Empfänger“, „wiederkehrende
          Zahlungsvorgänge“, „unbeaufsichtigte Terminals für Verkehrsnutzungsentgelte und Parkgebühren“, „von
          Unternehmen genutzte sichere Zahlungsprozesse und -protokolle“, „Transaktionsrisikoanalyse“, „vom Händler
          ausgelöste Zahlungsvorgänge“ oder „Sonstige“). In Fällen, in denen mehr als eine Ausnahme anwendbar sein könnte,
          ist nur die in Anspruch genommene Ausnahme zu melden. Da sich die Gründe für die Durchführung von
          Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der ohne
          starke Kundenauthentifizierung durchgeführten Transaktionen der Summe dieser Gründe. Dieser Grundsatz gilt auch
          für den Wert der Transaktionen.
      33. Kartengebundene Zahlungsvorgänge mit von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen kartengebundenen
          Zahlungsinstrumenten, die nur eine E-Geldfunktion bieten, sind nicht zu erfassen.
           Ba rg el da bh e b u n g e n m i t k ar ten g ebu n den en Za hlu ng si n st r u m en ten (ohne E -Gel d-Tra ns akti on en)
      34. Bargeldabhebungen mit von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen kartengebundenen Zahlungsin­
          strumenten (ohne E-Geld-Transaktionen), die vom Kartenemittenten gemeldet werden, sind in dieser Kategorie zu
          erfassen.
      35. Die Anzahl der Bargeldabhebungen ist für jede Kartenfunktion (d. h. Debitfunktion, ohne Kreditfunktion (also mit
          „verzögerter Debitfunktion“) und mit Kreditfunktion) zu melden. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der
          Transaktionen.
           E -G el d- Z ahl un g s vo r g ä nge
      36. E-Geld-Zahlungsvorgänge sind danach aufzuschlüsseln, ob sie über einen Fernzugang oder nicht über einen ohne
          Fernzugang ausgelöste Transaktionen sind sowie innerhalb der jeweilige Kategorien weiter danach, ob sie mit oder
          ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden. Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen,
          entspricht die Gesamtzahl der E-Geld-Zahlungsvorgänge der Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch
          für den Wert der Transaktionen.
      37. Transaktionen, die in der Kategorie „ohne starke Kundenauthentifizierung“ gemeldet werden, sind nach dem Grund für
          die Durchführung von Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung weiter aufzuschlüsseln (d. h. „Kleinbetrags­
          zahlungen“,       „kontaktlose         Kleinbetragszahlungen“,     „vertrauenswürdige        Empfänger“,   „wiederkehrende
          Zahlungsvorgänge“, „unbeaufsichtigte Terminals für Verkehrsnutzungsentgelte und Parkgebühren“, „von
          Unternehmen genutzte sichere Zahlungsprozesse und -protokolle“, „Zahlungen an die eigene Person“, „Transaktionsri­
          sikoanalyse“, „vom Händler ausgelöste Transaktionen“ und „Sonstige“). In Fällen, in denen mehr als eine Ausnahme
          anwendbar sein könnte, ist nur die in Anspruch genommene Ausnahme zu melden. Da sich die Gründe für die
          Durchführung von Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung gegenseitig ausschließen, entspricht die
          Gesamtzahl der ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführten Transaktionen der Summe dieser Gründe.
          Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
           Fin anz tr a ns fe r s ( R em i tt an ce s)
      38. Gesendete Finanztransfers (Remittances) sind vom Zahlungsdienstleister des Zahlers zu melden.
 ---pagebreak--- 11.12.2020            DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                         L 418/19
      39. Besteht bei Transaktionen entweder eine Verbindung zum Zahlungskonto des Zahlers oder des Zahlungsempfängers,
           ist die Transaktion nicht als Finanztransfer (Remittance) auszuweisen. Transaktionen dieser Art sind unter dem
           jeweiligen Zahlungsinstrument zu melden.
            Z a h l ungs au s l ö se d i en s t e
      40. Über Zahlungsauslösedienste ausgelöste Transaktionen sind danach aufzuschlüsseln, ob sie über einen Fernzugang
           oder nicht über einen Fernzugang ausgelöste Transaktionen sind sowie innerhalb der jeweiligen Kategorie weiter
           danach, ob sie mit oder ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden. Da sich die Unterkategorien
           gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der Zahlungsauslösedienste der Summe der Unterkategorien.
           Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
      41. Jede Transaktion wird entweder der Unterkategorie „Überweisungen“ oder der Unterkategorie „Sonstige“ zugeordnet.
           Da sich die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der Zahlungsauslösedienste der
           Summe der Unterkategorien. Dieser Grundsatz gilt auch für den Gesamtwert der Transaktionen.
      42. Diese Transaktionen sind nicht in der Kategorie „Gesamtzahl der Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind“
           zu erfassen, da sie bereits unter dem jeweiligen bei der Transaktion verwendeten Zahlungsinstrument erfasst werden.
      Teil 2.4      Betrügerische Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind (Tabellen 5a und 5b)
      Teil 2.4.1 Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind (Tabelle 5a)
      1.   Die Nummern 1 bis 66 von Teil 2.3.1 gelten für die in Tabelle 5a gemeldeten betrügerischen Transaktionen.
           Empfangene betrügerischer Zahlungsvorgänge, mit Ausnahme von kartengebundenen Zahlungsvorgängen, sind
           jedoch nicht zu erfassen.
      2.   Der Zahlungsdienstleister hat alle betrügerischen Zahlungsvorgänge ab dem Zeitpunkt zu melden, zu dem der Betrug
           aufgrund einer Kundenbeschwerde oder auf sonstige Weise festgestellt wurde, unabhängig davon, ob der Fall im
           Zusammenhang mit dem betrügerischen Zahlungsvorgang zum Zeitpunkt der Meldung der Daten bereits geklärt
           wurde.
      3.   Neben den in Teil 2.3.1 aufgeführten Aufschlüsselungen sind „Verluste aufgrund von Betrug je Haftungsträger“ im
           Zusammenhang mit betrügerischen Überweisungen, betrügerischen Lastschriften, betrügerischen kartengebundenen
           Zahlungsvorgängen mit von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen kartengebundenen Zahlungsin­
           strumenten (ohne Karten, die nur eine E-Geldfunktion bieten), betrügerischen Bargeldabhebungen mit
           kartengebundenen Zahlungsinstrumenten (ohne E-Geld-Transaktionen) und Geld-Funktion) sowie mit betrügerischen
           E-Geld-Transaktionen mit von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenem E-Geld zu melden.
      4.   Verluste aufgrund von Betrug je Haftungsträger sind nach „berichtspflichtiger Zahlungsdienstleister“,
           „Zahlungsdienstnutzer des berichtspflichtigen Zahlungsdienstleisters“ und „Sonstige“ aufzuschlüsseln. Da sich die
           Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der „Verluste aufgrund von Betrug je
           Haftungsträger“ der Summe der Unterkategorien.
      5.   „Verluste aufgrund von Betrug je Haftungsträger“ sind vom Zahlungsdienstleister, der den betrügerischen
           Zahlungsvorgang meldet, und nur im Hinblick auf den Wert der betrügerischen Zahlungsvorgänge zu melden. Ferner
           wird diese Position nur für gesendete Transaktionen gemeldet.
      6.   Die Summe der Verluste aufgrund von Betrug je Haftungsträger entspricht nicht dem Gesamtwert der betrügerischen
           Transaktionen.
            Be t rüge r i sch e Ü ber w ei s u ngen
      7.   Elektronisch ausgelöste betrügerische Überweisungen sind nach Betrugsart weiter aufzuschlüsseln (d. h. „Erteilung
           eines Zahlungsauftrags durch den Betrüger“, „Änderung eines Zahlungsauftrags durch den Betrüger“ oder
           „Manipulation des Zahlers durch den Betrüger zur Erteilung eines Zahlungsauftrags“).
      8.   Die Betrugsart wird für jedes Überweisungsverfahren gemeldet und weiter danach aufgeschlüsselt, ob die Transaktion
           mit oder ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurden.
 ---pagebreak--- L 418/20            DE                                  Amtsblatt der Europäischen Union                                       11.12.2020
      9.  In jeder Aufschlüsselung schließen sich die Betrugsarten gegenseitig aus. Die Gesamtzahl der nach Überweisungs­
          verfahren aufgeschlüsselten betrügerischen Überweisungen entspricht somit der Summe der verschiedenen
          Betrugsarten. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
           Be t rüge r i sch e L as t s ch r i f t en
      10. Betrügerische Lastschriften sind nach Betrugsart weiter aufzuschlüsseln (d. h. „nicht autorisierter Zahlungsvorgang“
          oder „Manipulation des Zahlers“).
      11. Die Betrugsart wird für jedes Lastschriftverfahren gemeldet und innerhalb des Verfahrens nach „elektronische
          Mandatserteilung“ oder „sonstige Mandatserteilung“ weiter aufgeschlüsselt.
      12. In jeder Aufschlüsselung schließen sich die Betrugsarten gegenseitig aus. Die nach Lastschriftverfahren aufgeschlüsselte
          Gesamtzahl der betrügerischen Lastschriften entspricht somit der Summe der verschiedenen Betrugsarten. Dieser
          Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
           B e trü ge r i sch e k a r t en ge bu n d ene Zah l u ngsvor gän ge
      13. Betrügerische kartengebundene Zahlungsvorgänge sind nach Betrugsart aufzuschlüsseln (d. h. „Änderung eines
          Zahlungsauftrags durch den Betrüger“, „Manipulation des Zahlers zur Kartenzahlung“ oder „Erteilung eines
          Zahlungsauftrags durch den Betrüger“, was wiederum nach „Verlust oder Diebstahl einer Karte“, „Karte nicht erhalten“,
          „Kartenfälschung“ oder „Sonstige“ weiter aufzuschlüsseln ist).
      14. Die Betrugsarten sind für jedes Kartenzahlverfahren danach aufzuschlüsseln, ob die Transaktion mit oder ohne starke
          Kundenauthentifizierung durchgeführt wurde.
      15. In jeder Aufschlüsselung schließen sich die Betrugsarten gegenseitig aus. Die Gesamtzahl der nach Kartenzahlverfahren
          aufgeschlüsselten betrügerischen kartengebundenen Zahlungsvorgänge entspricht somit der Summe der
          verschiedenen Betrugsarten. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
           B e trü ge r i s ch e B arge l d a bh ebu n g en m it ka r tenge bu nd en en Zahl u ng si ns tr um en ten (ohne E -Gel d -
           Tr ans a k ti on en )
      16. Betrügerische Bargeldabhebungen sind nach Betrugsart aufzuschlüsseln (d. h. „Manipulation des Zahlers zur
          Bargeldabhebung“ oder „Erteilung eines Zahlungsauftrags durch den Betrüger“, was wiederum nach „Verlust oder
          Diebstahl einer Karte“, „Karte nicht erhalten“, „Kartenfälschung“ oder „Sonstige“ weiter aufzuschlüsseln ist). Die für
          jedes Kartenzahlverfahren gemeldeten Betrugsarten schließen sich gegenseitig aus. Die Gesamtzahl der nach
          Kartenzahlverfahren aufgeschlüsselten betrügerischen Bargeldabhebungen entspricht somit der Summe der
          verschiedenen Betrugsarten. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der Transaktionen.
           Be t rüge r i sch e E- G el d -Za h lu n g s vorg ä nge
      17. Betrügerische kartengebundene Zahlungsvorgänge sind nach Betrugsart weiter aufzuschlüsseln (d. h. „Änderung eines
          Zahlungsauftrags durch den Betrüger“, „Manipulation des Zahlers zur Kartenzahlung“ oder „Erteilung eines
          Zahlungsauftrags durch den Betrüger“, was wiederum nach „Verlust oder Diebstahl einer Karte“, „Karte nicht erhalten“,
          „Kartenfälschung“ oder „Sonstige“ weiter aufzuschlüsseln ist).
      18. Die Betrugsarten sind sowohl für über einen Fernzugang als auch für nicht über einen Fernzugang ausgelöste E-Geld-
          Zahlungsvorgänge zu melden sowie innerhalb der jeweiligen Kategorie danach aufzuschlüsseln, ob die Transaktion
          mit oder ohne starke Kundenauthentifizierung durchgeführt wurde.
      19. In jeder Aufschlüsselung schließen sich die Betrugsarten gegenseitig aus. Die Gesamtzahl der betrügerischen E-Geld-
          Zahlungsvorgänge entspricht somit der Summe der verschiedenen Betrugsarten. Dieser Grundsatz gilt auch für den
          Wert der Transaktionen.
 ---pagebreak--- 11.12.2020            DE                               Amtsblatt der Europäischen Union                                            L 418/21
      Teil 2.4.2 Betrügerische Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind und die von denjenigen Berichtspflichtigen gemeldet
                   werden, denen eine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde (Tabelle 5b)
      1.   Die Nummern 1 bis 42 von Teil 2.3.2 gelten für die in Tabelle 5b gemeldeten betrügerischen Transaktionen.
      2.   Der Zahlungsdienstleister hat alle betrügerischen Zahlungsvorgänge ab dem Zeitpunkt zu melden, zu dem der Betrug
           beispielsweise aufgrund einer Kundenbeschwerde oder auf sonstige Weise festgestellt wurde, unabhängig davon, ob
           der Fall im Zusammenhang mit dem betrügerischen Zahlungsvorgang zum Zeitpunkt der Meldung der Daten bereits
           geklärt wurde.
      3.   Neben den in Teil 2.3.2 aufgeführten Aufschlüsselungen sind „Verluste aufgrund von Betrug je Haftungsträger“ im
           Zusammenhang mit betrügerischen Überweisungen, betrügerischen Lastschriften, betrügerischen kartengebundenen
           Zahlungsvorgängen mit von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen kartengebundenen Zahlungsin­
           strumenten (ohne Karten, die nur eine E-Geldfunktion bieten), betrügerischen Bargeldabhebungen mit
           kartengebundenen Zahlungsinstrumenten (ohne E-Geld-Transaktionen) und Geld-Funktion) sowie mit betrügerischen
           E-Geld-Transaktionen mit von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenem E-Geld zu melden.
      4.   Verluste aufgrund von Betrug je Haftungsträger sind nach „berichtspflichtiger Zahlungsdienstleister“,
           „Zahlungsdienstnutzer des berichtspflichtigen Zahlungsdienstleisters“ und „Sonstige“ weiter aufzuschlüsseln. Da sich
           die Unterkategorien gegenseitig ausschließen, entspricht die Gesamtzahl der Verluste aufgrund von Betrug je
           Haftungsträger der Summe der Unterkategorien.
      5.   Verluste aufgrund von Betrug je Haftungsträger sind vom Zahlungsdienstleister, der den betrügerischen
           Zahlungsvorgang meldet, und nur im Hinblick auf den Wert der betrügerischen Transaktionen zu melden. Ferner
           wird diese Position nur für gesendete Transaktionen gemeldet.
      6.   Die Summe der Verluste aufgrund von Betrug je Haftungsträger entspricht nicht dem Gesamtwert der betrügerischen
           Transaktionen.
            Be tr üge r is ch e Ü b er w e i s u ngen
      7.   „Betrügerische Überweisungen“ sind nach Betrugsart weiter aufzuschlüsseln (d. h. „Erteilung eines Zahlungsauftrags
           durch den Betrüger“, „Änderung eines Zahlungsauftrags durch den Betrüger“ oder „Manipulation des Zahlers durch
           den Betrüger zur Erteilung eines Zahlungsauftrags“).
      8.   Die Meldung der Betrugsarten erfolgt danach aufgeschlüsselt, ob die Transaktion mit oder ohne starke Kundenauthen­
           tifizierung durchgeführt wurde.
      9.   In jeder Aufschlüsselung schließen sich die Betrugsarten gegenseitig aus. Die Gesamtzahl der betrügerischen
           Überweisungen entspricht somit der Summe der verschiedenen Betrugsarten. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert
           der Transaktionen.
            B e tr üge r i sch e La s ts ch r i f t en
      10. Betrügerische Lastschriften sind nach Betrugsart weiter aufzuschlüsseln (d. h. „nicht autorisierter Zahlungsvorgang“
           oder „Manipulation des Zahlers“).
      11. Die Meldung der Betrugsarten erfolgt nach „elektronische Mandatserteilung“ oder „sonstige Mandatserteilung“
           aufgeschlüsselt.
      12. In jeder Aufschlüsselung schließen sich die Betrugsarten gegenseitig aus. Die Gesamtzahl der betrügerischen
           Lastschriften entspricht somit der Summe der verschiedenen Betrugsarten. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert
           der Transaktionen.
 ---pagebreak--- L 418/22             DE                                  Amtsblatt der Europäischen Union                                          11.12.2020
            B et rüger is ch e k a r t e nge b u nd e n e Z ah l u ngsvor gän ge
      13. Betrügerische kartengebundene Zahlungsvorgänge sind nach Betrugsart aufzuschlüsseln (d. h. „Änderung eines
           Zahlungsauftrags durch den Betrüger“, „Manipulation des Zahlers zur Kartenzahlung“ oder „Erteilung eines
           Zahlungsauftrags durch den Betrüger“, was wiederum nach „Verlust oder Diebstahl einer Karte“, „Karte nicht erhalten“,
           „Kartenfälschung“ oder „Sonstige“ weiter aufzuschlüsseln ist).
      14. Die Meldung der Betrugsarten erfolgt danach aufgeschlüsselt, ob die Transaktion mit oder ohne starke Kundenauthen­
           tifizierung durchgeführt wurde.
      15. In jeder Aufschlüsselung schließen sich die Betrugsarten gegenseitig aus. Die Gesamtzahl der betrügerischen
           kartengebundenen Zahlungsvorgänge entspricht somit der Summe der verschiedenen Betrugsarten. Dieser Grundsatz
           gilt auch für den Wert der Transaktionen.
            B e trüge r i sche B ar ge l d a bh eb u n g e n m it kar te nge bu n de ne n Zah l u ngsi nstr u m en ten (oh ne E -G el d -
            Tra nsa k ti on en )
      16. Betrügerische Bargeldabhebungen sind nach Betrugsart aufzuschlüsseln (d. h. „Manipulation des Zahlers zur
           Bargeldabhebung“ oder „Erteilung eines Zahlungsauftrags durch den Betrüger“, was wiederum nach „Verlust oder
           Diebstahl einer Karte“, „Karte nicht erhalten“, „Kartenfälschung“ oder „Sonstige“ weiter aufzuschlüsseln ist).
      17. Die Meldung der Betrugsarten erfolgt danach aufgeschlüsselt, ob die Transaktion mit oder ohne starke Kundenauthen­
           tifizierung durchgeführt wurde.
      18. In jeder Aufschlüsselung schließen sich die Betrugsarten gegenseitig aus. Die Gesamtzahl der betrügerischen Bargeldab­
           hebungen entspricht somit der Summe der verschiedenen Betrugsarten. Dieser Grundsatz gilt auch für den Wert der
           Transaktionen.
            B et rüger is ch e E- G e ld - Za h lu n g s vor g änge
      19. Betrügerische E-Geld-Zahlungsvorgänge sind nach Betrugsart aufzuschlüsseln (d. h. „Änderung eines Zahlungsauftrags
           durch den Betrüger“, „Manipulation des Zahlers zur Kartenzahlung“ oder „Erteilung eines Zahlungsauftrags durch den
           Betrüger“, was wiederum nach „Verlust oder Diebstahl einer Karte“, „Karte nicht erhalten“, „Kartenfälschung“ oder
           „Sonstige“ weiter aufzuschlüsseln ist).
      20. Die Meldung der Betrugsarten erfolgt danach aufgeschlüsselt, ob die Transaktion mit oder ohne starke Kundenauthen­
           tifizierung durchgeführt wurde.
      21. In jeder Aufschlüsselung schließen sich die Betrugsarten gegenseitig aus. Die Gesamtzahl der betrügerischen E-Geld-
           Zahlungsvorgänge entspricht somit der Summe der verschiedenen Betrugsarten. Dieser Grundsatz gilt auch für den
           Wert der Transaktionen.
      Teil 2.5    Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind, aufgeschlüsselt nach Art des Terminals (Tabelle 6)
      1.   Alle Indikatoren in dieser Tabelle beziehen sich auf Bargeldtransaktionen oder bargeldlose Zahlungsvorgänge, die an
           einem physischen (nicht virtuellen) Terminal durchgeführt werden.
      2.   Inländische Zahlungsdienstleister stellen Informationen über alle von ihnen an Terminals angenommenen und
           abgerechneten Zahlungsvorgänge zur Verfügung.
      3.   Inländische Zahlungsdienstleister stellen Informationen über sämtliche Zahlungsvorgänge zur Verfügung, die mit von
           diesen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen Karten von ausländischen Zahlungsdienstleistern an Terminals
           angenommen und abgerechnet werden.
      4.   Zahlungsvorgänge an Terminals, an denen Transaktionen von Zweigstellen oder Tochterunternehmen des
           Zahlungsdienstleisters im Ausland angenommen und abgerechnet werden, sind nicht vom Mutterunternehmen des
           Zahlungsdienstleisters zu melden.
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                              Amtsblatt der Europäischen Union                                      L 418/23
      5.   Nach Art des Terminals aufgeschlüsselte Transaktionen sind der Gebietsansässigkeit des Zahlungsdienstleisters
           entsprechend in drei verschiedene Kategorien aufzuschlüsseln. Die nachstehend in den Buchstaben a und b genannten
           Kategorien sind auf der annehmenden und abrechnenden Seite zu zählen, die in Buchstabe c genannte Kategorie
           dagegen auf der ausgebenden Seite:
           a) Zahlungsvorgänge an Terminals, an denen Transaktionen von inländischen Zahlungsdienstleistern angenommen
               und abgerechnet werden, die mit von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen Karten durchgeführt
               werden.
           b) Zahlungsvorgänge an Terminals, an denen Transaktionen von inländischen Zahlungsdienstleistern angenommen
               und abgerechnet werden, die mit von ausländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen Karten durchgeführt
               werden.
           c) Zahlungsvorgänge an Terminals, an denen Transaktionen von ausländischen Zahlungsdienstleistern angenommen
               und abgerechnet werden, die mit von inländischen Zahlungsdienstleistern ausgegebenen Karten durchgeführt
               werden.
      6.   Die jeweiligen Unterkategorien der in Nummer 5 genannten Kategorien a, b und c dürfen nicht addiert werden.
      7.   In dieser Tabelle beruht die geografische Aufschlüsselung auf dem Standort des Terminals.
      8.   Zu den E-Geld-Zahlungsvorgängen mit Karten mit E-Geldfunktion zählen sowohl Transaktionen mit Karten, auf denen
           E-Geld direkt gespeichert werden kann, als auch Transaktionen mit Karten, die den Zugang zu E-Geld ermöglichen, das
           auf E-Geld-Konten gespeichert ist.
      9.   Bargeldauszahlungen an POS-Terminals, bei denen sich die Daten zu Bargeldauszahlungen an POS-Terminals nicht
           feststellen lassen, sind in der Kategorie „POS-Transaktionen“ zu melden.
      10. Als „am Bankschalter eingezahlte Barbeträge“ sind auch Bargeldeinlagen zu erfassen, die zum Zwecke der Gutschrift
           auf ein beim Zahlungsdienstleister gehaltenes Konto in den Tag- oder Nachttresor dieses Zahlungsdienstleisters
           eingeliefert werden. Diese Transaktionen stellen keine Zahlungen im engeren Sinn dar, da sie lediglich eine
           Umwandlung von Bargeld in Kontogeld darstellen.
      11. Bargeldauszahlungen am Schalter stellen keine Zahlungen im engeren Sinn dar, da sie lediglich eine Umwandlung von
           Bargeld in Kontogeld darstellen.
      Teil 2.6    Teilnahme an ausgewählten Zahlungssystemen (Tabelle 7)
      1.   Diese Tabelle bezieht sich auf die Anzahl, die Art und den institutionellen Sektor der Teilnehmer eines
           Zahlungssystems (unabhängig von ihrem Standort) und ist vom jeweiligen Betreiber des Zahlungssystems zu melden.
      2.   Der Indikator „Anzahl der Teilnehmer“ entspricht der Summe der zwei sich gegenseitig ausschließenden
           Unterkategorien „direkte Teilnehmer“ und „indirekte Teilnehmer“.
      3.   Der Indikator „direkte Teilnehmer“ entspricht der Summe der drei sich gegenseitig ausschließenden Unterkategorien
           „Kreditinstitute“, „Zentralbank“ und „sonstige direkte Teilnehmer“.
      4.   Der Indikator „sonstige direkte Teilnehmer“ entspricht der Summe der vier sich gegenseitig ausschließenden
           Unterkategorien „öffentliche Körperschaften“, „Clearing- und Abwicklungsstellen“, „sonstige Finanzinstitute“ und
           „Sonstige“.
      Teil 2.7    Über ausgewählte Zahlungssysteme abgewickelte Zahlungen (Tabelle 8)
      1.   Diese Tabelle bezieht sich auf über ein Zahlungssystem abgewickelte Zahlungsvorgänge, aufgeschlüsselt nach
           Großbetrags- und Massenzahlungssystemen, und ist vom jeweiligen Betreiber des Zahlungssystems zu melden.
      2.   Zahlungsvorgänge eines Zahlungsdienstleisters auf eigene Rechnung sind bei den relevanten Indikatoren in dieser
           Tabelle zu melden.
      3.   Bei Zahlungssystemen, bei denen Positionen eines anderen Zahlungssystems (z. B. eines Nebensystems) abgerechnet
           werden, gelten die folgenden Grundsätze:
           a) Das Abwicklungssystem meldet die tatsächliche Anzahl der Abwicklungsgeschäfte und den tatsächlich
               abgewickelten Betrag.
 ---pagebreak--- L 418/24             DE                                Amtsblatt der Europäischen Union                                   11.12.2020
           b) Bei außerhalb des Zahlungssystems abgewickelten Zahlungsvorgängen, bei denen nur Nettopositionen über das
                Zahlungssystem abgerechnet werden, sind nur Transaktionen im Zusammenhang mit der Abwicklung der
                Nettopositionen zu zählen. Diese Transaktionen sind dem für das Abwicklungsgeschäft verwendeten
                Zahlungsdienst zuzuordnen.
      4.   Jede Transaktion wird nur einmal auf der Seite des sendenden Teilnehmers gezählt, d. h. die Belastung des Kontos des
           Zahlers und die Gutschrift auf das Konto des Zahlungsempfängers sind nicht gesondert zu zählen. Siehe den
           Abschnitt „Geldströme“ in Teil 2.3 oben.
      5.   Bei Mehrfachüberweisungen, d. h. Massenzahlungen, wird jede Position der Zahlung gezählt.
      6.   Bei Verrechnungssystemen (Netting-Systemen) sind Bruttozahl und Bruttowert der Zahlungsvorgänge zu melden, und
           nicht das Ergebnis nach der Verrechnung.
      7.   Zahlungssysteme haben inländische und grenzüberschreitende Transaktionen entsprechend der Gebietsansässigkeit
           der sendenden und empfangenden Teilnehmer zu unterscheiden und zu melden. Die Aufschlüsselung nach
           „inländische Transaktionen“ oder „grenzüberschreitende Transaktionen“ hat den Standort der beteiligten Parteien
           widerzuspiegeln.
      8.   Zur Vermeidung von Doppelzählungen sind grenzüberschreitende Transaktionen in dem Land zu zählen, von dem die
           Transaktion ausgeht.
      9.   Transaktionen, die an einem Bankautomaten ausgelöst werden, sind in der Aufschlüsselung des jeweiligen
           verwendeten Zahlungsdiensts zu melden.
      10. Der Indikator „kartengebundene Zahlungsinstrumente“ hat alle im Zahlungssystem abgewickelten Zahlungsvorgänge
           zu erfassen, unabhängig davon, wo das kartengebundene Zahlungsinstrument ausgegeben oder verwendet wurde.
      11. Stornierte Zahlungsvorgänge sind nicht zu erfassen. Transaktionen, die zu einem späteren Zeitpunkt abgelehnt
           werden, sind zu erfassen.
      Teil 2.8     Vierteljährliche Meldung von Zahlungsvorgängen, an denen Nicht-MFI beteiligt sind (Tabelle 9)
      1.   Die Nummern 1 bis 66 von Teil 2.3.1 gelten – mit Ausnahme der Nummer 11 – für die in Tabelle 9 gemeldeten
           Transaktionen. In der Tabelle 9 sind grenzüberschreitende kartengebundene Zahlungsvorgänge, die über einen
           Fernzugang ausgelöst werden, zu melden, damit das Land ermittelt werden kann, in dem sich die Verkaufsstelle
           befindet, während grenzüberschreitende kartengebundene Zahlungsvorgänge, die nicht über einen Fernzugang
           ausgelöst werden, zu melden sind, damit das Land ermittelt werden kann, in dem sich das physische Terminal befindet.
            K a r teng eb u nd e n e Za h lu n g s v orgä n ge
      2.   Kartengebundene Zahlungsvorgänge mit kartengebundenen Zahlungsinstrumenten, die von inländischen
           Zahlungsdienstleistern ausgegeben werden (ohne Karten, die nur eine E-Geldfunktion bieten), sind unabhängig vom
           Standort der Zahlungsmarke, unter der der Zahlungsvorgang erfolgte, zu melden.
      3.   Gesendete kartengebundene Zahlungsvorgänge sind vom ausgebenden Zahlungsdienstleister zu melden.
      4.   Als kartengebundene Zahlungsvorgänge sind auch Daten zu kartengebundenen Zahlungsvorgängen an virtuellen
           Verkaufsstellen, z. B. über das Internet oder Telefon, zu erfassen.
      5.   Kartengebundene Zahlungsvorgänge mit kartengebundenen Zahlungsinstrumenten sind zudem nach elektronisch
           oder nicht elektronisch ausgelösten Transaktionen aufzuschlüsseln, sowie weiter nach über einen Fernzugang oder
           nicht über einen Fernzugang ausgelösten Transaktionen. Die Auslösemethoden schließen sich gegenseitig aus.
 ---pagebreak--- 11.12.2020          DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                         L 418/25
      6.  Bei elektronisch ausgelösten Transaktionen, ob über einen Fernzugang oder nicht über einen Fernzugang ausgelöst, ist
          der Händlerkategoriencode (MCC) zu melden, falls dieser dem Berichtspflichtigen bekannt ist.
 ---pagebreak--- L 418/26              DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                          11.12.2020
                                                                ANHANG II
                                         BEGRIFFSBESTIMMUNGEN ZU DEN ERHOBENEN DATEN
                     Begriff                                                  Begriffsbestimmung
      Acquirer (acquirer)                  „Acquirer“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 1 der Verordnung
                                           (EU) 2015/751 (1).
      Agent (agent)                        „Agent“ hat dieselbe Bedeutung             wie   in  Artikel   4    Nummer     38    der
                                           Richtlinie (EU) 2015/2366.
      Änderung eines Zahlungsauf­          „Änderung eines Zahlungsauftrags durch den Betrüger“ hat dieselbe Bedeutung wie in
      trags durch den Betrüger (modi­      Leitlinie 1.6 Buchstabe c der EBA-Leitlinien über die Anforderungen an die Meldung
      fication of a payment order by the   von Betrugsfällen gemäß Artikel 96 Absatz 6 der Richtlinie (EU) 2015/2366 (PSD2)
      fraudster)                           (EBA/GL/2018/05).
      Annahme und Abrechnung von           „Annahme und Abrechnung von Zahlungsvorgängen“ (auch Acquiring genannt) hat die­
      Zahlungsvorgängen (acquiring         selbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 44 der Richtlinie (EU) 2015/2366.
      of payment transactions)
      Anzahl der Konten mit täglich        Die Anzahl der Konten mit täglich fälligen Einlagen im Sinne der Begriffsbestimmung in
      fälligen Einlagen (number of         den Instrumentenkategorien in Anhang II Teil 2 Nummer 9.1 der
      overnight deposits)                  Verordnung (EU) Nr. 1071/2013 (EZB/2013/33).
      Anzahl der Konten mit täglich        Die Anzahl der Konten mit täglich fälligen Einlagen, die von Nicht-MFI genutzt werden
      fälligen     Einlagen,    darunter:  und die der Kontoinhaber elektronisch im Internet oder über PC-Banking-Anwendungen
      Anzahl der Online-Konten mit         über spezielle Software und spezielle Telekommunikationsleitungen abrufen und nutzen
      täglich fälligen Einlagen (number    kann.
      of overnight deposits of which:
      number of internet/PC linked
      overnight deposits)
      Anzahl der Konten mit übertrag­      Die Anzahl der Konten mit übertragbaren, täglich fälligen Einlagen im Sinne der Begriffs­
      baren, täglich fälligen Einlagen     bestimmung in den Instrumentenkategorien in Anhang II Teil 2 Nummer 9.1a der Ver­
      (number of transferable over­        ordnung (EU) Nr. 1071/2013 (EZB/2013/33).
      night deposits)
      Anzahl der Konten mit übertrag­      Die Anzahl der Konten mit übertragbaren, täglich fälligen Einlagen im Sinne der Begriffs­
      baren, täglich fälligen Einlagen,    bestimmung in den Instrumentenkategorien in Anhang II Teil 2 Nummer 9.1a der Ver­
      darunter: Anzahl der Online-Kon­     ordnung (EU) Nr. 1071/2013 (EZB/2013/33), die von Nicht-MFI geführt werden und die
      ten mit übertragbaren, täglich fäl­  der Kontoinhaber elektronisch über das Internet oder über PC-Banking-Anwendungen
      ligen Einlagen (number of trans­     über spezielle Software und spezielle Telekommunikationsleistungen abrufen und nut­
      ferable overnight deposits of        zen kann.
      which: number of internet/PC lin­
      ked overnight transferable depo­
      sits)
      Anzahl der Konten, zu denen          Die Anzahl der verschiedenen Konten, zu denen der Kontoinformationsdienstleister im
      Kontoinformationsdienstleister       Berichtszeitraum Zugang hatte.
      Zugang hatten (number of
      accounts accessed by AISPs)
      Anzahl der Kunden (number of         Die Anzahl der Zahlungsdienstnutzer, denen der Kontoinformationsdienstleister Dien­
      clients)                             ste anbietet.
      Aufladen und Entladen einer E-       Transaktionen, die es ermöglichen, einen elektronischen Geldwert eines E-Geld-Emitten­
      Geld-Karte (e-money card loa­        ten auf eine Karte mit E-Geldfunktion zu übertragen und umgekehrt. Hierzu zählen
      ding and unloading)                  sowohl Auflade- als auch Entladetransaktionen.
      Aufladungsgegenwert auf E-           Wert am Ende des Berichtszeitraums des durch E-Geld-Emittenten ausgegebenen E-
      Geld-Datenträgern, die von E-        Gelds, das von anderen Stellen als dem Emittenten gehalten wird, einschließlich anderer
      Geld-Emittenten        ausgegeben    E-Geld-Emittenten als dem Emittenten.
      wurden (outstanding value on e-
      money storages issued by electro­
      nic money issuers)
      Auslösung eines Zahlungsvor­         Die Erteilung eines Zahlungsauftrags (2) durch einen Zahlungsdienstnutzer.
      gangs (initiation of a payment
      transaction)
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                            L 418/27
                     Begriff                                                  Begriffsbestimmung
      Authentifizierung (authentifica­   „Authentifizierung“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 29 der Richtlinie
      tion)                              (EU) 2015/2366.
      Bankautomat (automated teller      Ein elektromechanisches Gerät, mit der autorisierte Nutzer mit einem kartengebunde­
      machine – ATM)                     nen Zahlungsinstrument oder auf sonstige Weise Bargeld von ihren Konten abheben
                                         können und/oder Zugang zu sonstigen Diensten erhalten, die es ihnen unter anderem
                                         ermöglichen, ihren Kontostand abzufragen, einen Geldbetrag zu überweisen oder Geld
                                         einzuzahlen.
      Bankautomat mit Überweisungs­      Ein Bankautomat, der es autorisierten Nutzern ermöglicht, mit einem kartengebundenen
      funktion (ATM with a credit        Zahlungsinstrument oder einem anderen Mittel Geld zu überweisen.
      transfer function)
      Bargeld (cash)                     Banknoten und Münzen, die entweder außerhalb des MFI-Sektors gehalten oder in den
                                         Tresoren von monetären Finanzinstituten (MFI) gelagert werden.
      Bargeldabhebung am Bankauto­       Eine Bargeldabhebung, die an einem Bankautomaten mit einem kartengebundenen Zah­
      maten (ohne Transaktionen mit      lungsinstrument oder einem anderen Mittel durchgeführt wird.
      E-Geld) (ATM cash withdrawal       Bargeldauszahlungen an POS-Terminals in Verbindung mit einem Zahlungsvorgang
      (except e-money transactions))     zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen (sog. „Cash Back“) werden hier nicht erfasst.
      Bargeldabhebung am Schalter        Eine Bargeldauszahlung mittels Formular von einem Konto bei einem Zahlungsdienst­
      (over the counter (OTC) cash       leister. Hierzu zählen auch Bargeldauszahlungen, bei denen eine Karte nur zur Identifi­
      withdrawals)                       zierung des Zahlungsempfängers genutzt wird.
      Bargeldabhebung mit kartenge­      Eine Bargeldabhebung am Bankautomaten oder am Schalter eines Zahlungsdienstleisters
      bundenen Zahlungsinstrumen­        mit Karte oder einem anderen Mittel mit Bargeldfunktion. E-Geld-Zahlungsvorgänge
      ten (ohne E-Geld-Transaktionen)    werden hier nicht erfasst, dagegen werden Bargeldauszahlungen an POS-Terminals hier
      (cash withdrawal using card-       erfasst.
      based payment instruments
      (except e-money transactions))
      Bargeldauszahlung an POS-Ter­      Transaktionen, bei denen der Karteninhaber in Verbindung mit einem Zahlungsvorgang
      minals (cash advance at point of   zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen mit Karte oder einem anderen Mittel an
      sale (POS) terminals)              einem POS-Terminal Bargeld abheben kann (üblicherweise als „Cash Back“ bezeichnet).
      Bargeldeinzahlung am Bankauto­     Eine Bargeldeinzahlung, die an einem Bankautomaten mit einem kartengebundenen
      maten (ohne Transaktionen mit      Zahlungsinstrument oder einem anderen Mittel durchgeführt wird, einschließlich Trans­
      E-Geld) (ATM cash deposit          aktionen, bei denen Bargeld ohne manuellen Eingriff an einem Terminal eingezahlt und
      (except e-money transactions))     der Zahler durch ein kartengebundenes Zahlungsinstrument oder ein anderes Mittel
                                         identifiziert wird.
      Bargeldeinzahlung am Schalter      Eine Bargeldeinzahlung mittels Formular auf ein Konto bei einem Zahlungsdienstleister.
      (over the counter (OTC) cash       Hierzu zählen auch Bargeldeinzahlungen, bei denen eine Karte nur zur Identifizierung
      deposits)                          des Zahlers genutzt wird.
      Betreiber eines Zahlungssystems    Eine juristische Person, die für den Betrieb eines Zahlungssystems rechtlich verantwort­
      (payment system operator – PSO)    lich ist.
      Betrügerischer Zahlungsvorgang     Hierzu zählen alle betrügerischen Zahlungsvorgänge, die in Leitlinie 1.1 der EBA-Leitli­
      (fraudulent payment transaction)   nien über die Anforderungen an die Meldung von Betrugsfällen gemäß Artikel 96
                                         Absatz 6 der Richtlinie (EU) 2015/2366 (PSD2) (EBA/GL/2018(05)) aufgeführt sind.
      Clearing- und Abwicklungsstelle    Jede Clearing- und Abwicklungsstelle, die ein direkter Teilnehmer an einem Zahlungssy­
      (clearing and settlement organi­   stem ist.
      sation)
      Debitkarte (debit card)            „Debitkarte“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 33 der
                                         Verordnung (EU) 2015/751.
      Diebstahl von Kartendaten (card    Der Diebstahl sensibler Zahlungsdaten im Sinne von Artikel 4 Nummer 32 der Richtli­
      details theft)                     nie (EU) 2015/2366. Sensible Zahlungsdaten sind in diesem Fall die Daten, die sich auf
                                         einem kartengebundenen Zahlungsinstrument befinden.
      Direkter Teilnehmer (direct parti­ Eine Stelle, die durch ein Zahlungssystem identifiziert oder erkannt wird und autorisiert
      cipant)                            ist, Zahlungsaufträge ohne einen Mittler direkt an das System zu senden oder vom
                                         System zu empfangen, oder die unmittelbar an die Regeln gebunden ist, die für das Zah­
                                         lungssystem gelten. Bei einigen Systemen tauschen direkte Teilnehmer auch Aufträge im
                                         Namen von indirekten Teilnehmern aus. Jeder Teilnehmer mit individuellem Zugang
                                         zum System wird gesondert gezählt.
 ---pagebreak--- L 418/28            DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                          11.12.2020
                    Begriff                                                 Begriffsbestimmung
      Durchführung von Transaktio­      „Durchführung von Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung“ bezieht sich
      nen ohne starke Kundenauthen­     auf Transaktionen, die gemäß Kapitel III der Delegierten Verordnung (EU) 2018/389
      tifizierung (authenticated via    der Kommission (3) von der Pflicht zur starken Kundenauthentifizierung ausgenommen
      non-strong customer authentica­   sind, sowie auf Transaktionen, für welche die Bestimmungen von Artikel 97 Absatz 1
      tion)                             der Richtlinie (EU) 2015/2366 nicht gelten. Vom Händler ausgelöste Zahlungen sowie
                                        andere Transaktionen, für welche die starke Kundenauthentifizierung nicht gilt, werden
                                        hier erfasst.
      Echtzeitzahlung (instant pay­     Echtzeitzahlungen sind elektronische Massenzahlungen, die in Echtzeit 24 Stunden am
      ment)                             Tag, 365 Tage im Jahr verarbeitet werden und bei denen der Geldbetrag dem Empfänger
                                        sofort zur Verfügung steht.
      EFTPOS-Terminal (EFTPOS ter­      Ein EFTPOS-Terminal (Electronic Fund Transfer at Point of Sale) erfasst Zahlungsinfor­
      minal)                            mationen elektronisch und ist in einigen Fällen dazu konzipiert, diese Informationen
                                        entweder online (mit Echtzeit-Autorisierungsanfrage) oder offline zu übermitteln. Zu
                                        den EFTPOS-Terminals zählen auch unbeaufsichtigte Terminals.
      E-Geld (electronic money (e-      Der Begriff „E-Geld“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 2 der Richtlinie
      money))                           2009/110/EG.
      E-Geld-Emittent       (electronic „E-Geld-Emittent“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 3 der Richtlinie
      money issuer)                     2009/110/EG.
      E-Geld-Institut       (electronic „E-Geld-Institut“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 1 der Richtlinie 2009/
      money institution)                110/EG.
      E-Geld-Karte nicht erhalten (e-   Eine E-Geld-Karte, die der Zahler nach eigenen Angaben nicht erhalten hat, obwohl der
      money card not received)          Zahlungsdienstleister des Zahlers (Emittent) den Versand an den Zahler (unabhängig von
                                        der Lieferart) bestätigt.
      E-Geld-Kartenterminal (e-money    Ein Terminal, an dem ein E-Geld-Emittent einen elektronischen Geldwert auf den Inha­
      card terminal)                    ber einer Karte mit E-Geldfunktion übertragen kann und umgekehrt (d. h. Aufladen und
                                        Entladen), oder ein Terminal an dem ein E-Geld-Inhaber einen elektronischen Geldwert
                                        von seiner Karte mit E-Geldfunktion auf das Guthaben eines Händlers oder sonstigen
                                        Begünstigten übertragen kann.
      E-Geld-Konto – Verfügung          Vgl. die Begriffsbestimmungen von „E-Geld-Konto“ und „Karte mit E-Geldfunktion“.
      erfolgt über Karten (e-money
      account accessed through a card)
      E-Geld-Konto (e-money account)    Ein Konto, auf dem E-Geld (4) gespeichert wird und dessen Guthaben vom Kontoinhaber
                                        verwendet werden kann, um Zahlungen und Geldtransfers zwischen Konten durchzu­
                                        führen.
      E-Geld-Zahlung mit E-Geld-Kon­    Eine Transaktion, bei der ein Geldbetrag vom E-Geld-Konto eines Zahlers auf das Konto
      ten (e-money payment with e-      eines Zahlungsempfängers übertragen wird. Vgl. die Begriffsbestimmung von „E-Geld-
      money accounts)                   Konto“.
      E-Geld-Zahlung mit E-Geld-Kon­    Eine Transaktion, bei der eine Karte verwendet wird, um Zugang zu einem E-Geld-Konto
      ten, darunter: Verfügung erfolgt  zu erhalten, und anschließend ein Geldbetrag vom E-Geld-Konto des Zahlers auf das
      über Karten (e-money payment      Konto des Zahlungsempfängers übertragen wird. Vgl. die Begriffsbestimmung von „E-
      with e-money accounts of which:   Geld-Konto“.
      accessed through a card)
      E-Geld-Zahlung mit Karten, auf    Eine Transaktion, bei welcher der Inhaber einer Karte mit E-Geldfunktion einen elektro­
      denen E-Geld direkt gespeichert   nischen Geldwert von seinem Kartenguthaben auf das Konto eines Begünstigten über­
      werden kann (e-money payment      trägt.
      with cards on which e-money can
      be stored directly)
      E-Geld-Zahlungsvorgang        (e- Ein Zahlungsvorgang, der mit E-Geld durchgeführt wird. Vgl. die Begriffsbestimmung
      money payment transaction)        von „E-Geld“.
      Einheitlicher Euro-Zahlungsver­   Der Einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) ist eine Zahlungsintegrationsinitia­
      kehrsraum (SEPA) (Single Euro     tive der Europäischen Union, die darauf abzielt, elektronische Zahlungen in Euro in
      Payments Area – SEPA)             Europa zu harmonisieren. Hierbei handelt es sich um eine Reihe spezifischer gemeinsa­
                                        mer technischer Vorschriften und Geschäftsanforderungen für Zahlungsvorgänge in
                                        Euro, die in der Verordnung (EU) 260/2012 festgelegt sind.
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                             Amtsblatt der Europäischen Union                                         L 418/29
                     Begriff                                                 Begriffsbestimmung
      Elektronische Mandatserteilung      Die Zustimmung des Zahlers im Wege eines Mandats im Sinne von Artikel 2 Nummer
      (consent given via an electronic    21 der Verordnung (EU) Nr. 260/2012, das in elektronischer Form erteilt wird.
      mandate)
      Elektronischer Handel (E-Com­       Der Kauf oder Verkauf von Waren oder Dienstleistungen zwischen Firmen, Privathaus­
      merce) (e-commerce)                 halten, Einzelpersonen oder privaten Organisationen mittels elektronischer Transaktio­
                                          nen, die im Internet oder über andere rechnergestützte Netzwerke (Online-Kommunika­
                                          tionsnetze) durchgeführt werden. Der Begriff umfasst die über ein Computernetzwerk
                                          aufgegebene Bestellung von Waren oder Dienstleistungen, deren Bezahlung und endgül­
                                          tige Lieferung jedoch online oder offline erfolgen kann.
      Empfangene Transaktion (trans­      Eine von Zahlungsdienstleistern empfangene Transaktion, an der Nicht-MFI beteiligt
      action received)                    sind. Informationen werden im Berichtsland vom inländischen Zahlungsdienstleister
                                          bereitgestellt.
                                          Für verschiedene Zahlungsdienste gilt Folgendes:
                                          a) Überweisungen werden auf Zahlungsempfängerseite gezählt;
                                          b) Lastschriften werden auf Zahlerseite gezählt;
                                          c) Schecks werden auf Zahlerseite gezählt;
                                          d) Kartentransaktionen werden auf Zahlungsempfängerseite, d. h. auf Acquirer-Seite,
                                              gezählt;
                                          e) E-Geld-Zahlungsvorgänge werden je nach Auslöseverfahren entweder auf Zahler-
                                              oder Zahlungsempfängerseite gezählt. Wird eine Transaktion auf Zahlerseite
                                              (Zahlungsempfängerseite) als empfangene Transaktion gezählt, ist sie auf
                                              Zahlungsempfängerseite (Zahlerseite) als gesendete Transaktion auszuweisen.
      Erteilung eines Zahlungsauftrags    „Erteilung eines Zahlungsauftrags durch den Betrüger“ hat dieselbe Bedeutung wie in
      durch den Betrüger (issuance of a   Leitlinie 1.6 Buchstabe d der EBA-Leitlinien über die Anforderungen an die Meldung
      payment order by the fraudster)     von Betrugsfällen gemäß Artikel 96 Absatz 6 der Richtlinie (EU) 2015/2366 (PSD2)
                                          (EBA/GL/2018/05).
      Fernzahlungsvorgang        (remote  „Fernzahlungsvorgang“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 6 der Richtlinie
      payment transaction)                (EU) 2015/2366.
      Finanztransfer         (Remittance) „Finanztransfer“ (Remittance) hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 22 der
      (money remittance)                  Richtlinie (EU) 2015/2366.
      Gefälschte E-Geld-Karte (coun­      Die Verwendung einer veränderten oder widerrechtlich reproduzierten E-Geld-Karte,
      terfeit e-money card)               einschließlich Nachbildung oder Änderung des Magnetstreifens oder der Prägung.
      Geldautomat (ATM with a cash        Ein Bankautomat, der es autorisierten Nutzern ermöglicht, mit einem kartengebundenen
      withdrawal function)                Zahlungsinstrument oder einem anderen Mittel Bargeld von ihren Konten abzuheben.
      Geldbetrag (funds)                  „Geldbetrag“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 25 der
                                          Richtlinie (EU) 2015/2366.
      Gesamtzahl der gesendeten           Die Gesamtzahl der Transaktionen, die in einem bestimmten Zahlungssystem in Auftrag
      Transaktionen (total transactions   gegeben und abgewickelt wurden.
      sent)                               Der Gesamtwert der Transaktionen, die in einem bestimmten Zahlungssystem in Auf­
                                          trag gegeben und abgewickelt wurden.
      Gesamtzahl der Karten (unab­        Die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Karten. Diese können eine oder mehrere der
      hängig von der Anzahl der Kar­      folgenden Funktionen haben: Bargeldfunktion, Debitfunktion, Kreditfunktion, Kredit­
      tenfunktionen) (total number of     karte ohne Kreditfunktion oder E-Geldfunktion.
      cards (irrespective of the number
      of functions on the card))
      Gesamtzahl der Zahlungsvor­         Die Gesamtzahl der Transaktionen mit Zahlungsinstrumenten, an denen Nicht-MFI
      gänge, an denen Nicht-MFI betei­    beteiligt sind. Der Gesamtwert der Transaktionen mit Zahlungsinstrumenten, an denen
      ligt sind (total payment transac­   Nicht-MFI beteiligt sind.
      tions involving non-MFIs)
      Gesendete Transaktion (transac­     Eine an Zahlungsdienstleister gesendete Transaktion, an der Nicht-MFI beteiligt sind.
      tion sent)                          Informationen werden im Berichtsland vom inländischen Zahlungsdienstleister bereit­
                                          gestellt.
                                          Für verschiedene Zahlungsdienste gilt Folgendes:
                                          a) Überweisungen werden auf Zahlerseite gezählt;
                                          b) Lastschriften werden auf Zahlungsempfängerseite gezählt;
                                          c) Schecks werden auf Zahlungsempfängerseite gezählt;
                                          d) Kartentransaktionen werden auf Zahlerseite, d. h. auf Emittentenseite, gezählt;
 ---pagebreak--- L 418/30            DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                          11.12.2020
                    Begriff                                                    Begriffsbestimmung
                                        e) E-Geld-Zahlungsvorgänge werden je nach Auslöseverfahren entweder auf Zahler-
                                            oder Zahlungsempfängerseite gezählt. Wird eine Transaktion auf Zahlerseite
                                            (Zahlungsempfängerseite) als gesendete Transaktion gezählt, ist sie auf
                                            Zahlungsempfängerseite (Zahlerseite) als empfangene Transaktion auszuweisen.
                                        Im Zusammenhang mit Zahlungssystemen handelt es sich hierbei um eine von einem
                                        Teilnehmer zur Abwicklung durch das Zahlungssystem gesendete Transaktion.
      Grenzüberschreitender      Zah­   Ein vom Zahler oder Zahlungsempfänger ausgelöster Zahlungsvorgang, bei dem sich der
      lungsvorgang (cross-border pay­   Zahlungsdienstleister des Zahlers und der Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfäng­
      ment transaction)                 ers in verschiedenen Ländern befinden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen hat
                                        der Begriff „grenzüberschreitender Zahlungsvorgang“ dieselbe Bedeutung wie in Artikel
                                        2 Nummer 8 der Verordnung (EU) 2015/751 (5).
                                        Insbesondere im Zusammenhang mit Zahlungssystemen ist ein grenzüberschreitender
                                        Zahlungsvorgang ein Zahlungsvorgang zwischen Teilnehmern, die sich in verschiedenen
                                        Ländern befinden.
      Großbetragszahlungssystem         „Großbetragszahlungssystem“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 18 der
      (large-value payment system –     Verordnung (EU) Nr. 260/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates.
      LVPS)
      Händler (merchant)                Eine Stelle, die berechtigt ist, für die Lieferung von Waren und/oder die Erbringung von
                                        Dienstleistungen Geldbeträge entgegenzunehmen, und die eine Vereinbarung mit einem
                                        Zahlungsdienstleister für die Annahme solcher Geldbeträge getroffen hat.
      Händlerkategoriencode     (Mer­   Eine vierstellige Nummer, die in ISO 18245 für Finanzdienstleistungen für Privatkunden
      chant Category Code – MCC)        genannt ist. Der Händlerkategoriencode dient zur Einstufung von Unternehmen nach
      (merchant category code – MCC)    Art der angebotenen Waren oder Dienstleistungen.
      Indirekter Teilnehmer (indirect   Ein Teilnehmer an einem Zahlungssystem mit einer Vereinbarung zur Teilnahme auf
      participant)                      mehreren Ebenen, der einen direkten Teilnehmer als Mittler verwendet, um einige der
                                        im System erlaubten Tätigkeiten, insbesondere die Verrechnung, auszuüben.
                                        Alle Transaktionen eines indirekten Teilnehmers werden auf dem Konto eines direkten
                                        Teilnehmers verrechnet, der zugestimmt hat, den betreffenden indirekten Teilnehmer
                                        zu vertreten. Jeder Teilnehmer, der individuell im System angesprochen werden kann,
                                        wird gesondert gezählt, unabhängig davon, ob eine rechtliche Verbindung zwischen
                                        zwei oder mehreren solcher Teilnehmer besteht.
      Inländischer Zahlungsvorgang      Der Begriff „inländischer Zahlungsvorgang“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2
      (domestic payment transaction)    Nummer 27 der Verordnung (EU) Nr. 260/2012. Bei kartengebundenen Zahlungsvor­
                                        gängen hat „inländischer Zahlungsvorgang“ dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Num­
                                        mer 9 der Verordnung (EU) 2015/751.
      Institute, die Nicht-MFI Zah­     Hierzu zählen alle Zahlungsdienstleister im Sinne der Begriffsbestimmung in diesem
      lungsdienste anbieten (instituti­ Anhang, die Nicht-MFI Zahlungsdienste anbieten.
      ons offering payment services to
      non-MFIs)
      Interbankenentgelt (interchange   „Interbankenentgelt“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 10 der Verord­
      fee)                              nung (EU) 2015/751.
      Karte (card)                      Ein Zahlungsinstrument, das auf einer eindeutigen Nummer basiert und dazu verwendet
                                        werden kann, um eine Zahlung, Bargeldauszahlung oder Bargeldeinzahlung auszulösen,
                                        die über ein Kartensystem oder im Rahmen eines vom Kartenemittenten betriebenen
                                        Netzwerks abgewickelt wird. Die Nummer wird entweder auf einer physischen Karte
                                        oder auf einem anderen Gerät (u. a. Key-Tag, Sticker oder Smartphone) gespeichert
                                        bzw. ohne physisches Gerät virtuell gehalten. Karten bieten dem Karteninhaber gemäß
                                        der Vereinbarung mit dem Kartenemittenten eine oder mehrere der folgenden Funktio­
                                        nen: Bargeldfunktion, Debitfunktion, ohne Kreditfunktion (d. h. mit „verzögerter“ Debit­
                                        funktion), Kreditfunktion oder E-Geldfunktion.
      Karte mit Bargeldfunktion (card   Eine Karte, die es dem Karteninhaber ermöglicht, Bargeld am Bankautomaten abzuhe­
      with a cash function)             ben und/oder einzuzahlen.
      Karte mit E-Geldfunktion (card    Eine Karte, auf der E-Geld direkt gespeichert werden kann und/oder die Zugang zu
      with an e-money function)         einem E-Geld-Konto ermöglicht, auf dem E-Geld gespeichert ist, um E-Geld-Zahlungs­
                                        vorgänge durchzuführen.
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                               L 418/31
                     Begriff                                                 Begriffsbestimmung
      Karte mit E-Geldfunktion, die       Eine Karte mit einer E-Geldfunktion, die mindestens einmal aufgeladen wurde und somit
      mindestens einmal aufgeladen        als aktiviert betrachtet werden kann. Das Aufladen der Karte kann als Anzeichen dafür
      wurde (card with an e-money         gesehen werden, dass eine Nutzung der E-Geldfunktion beabsichtigt wird.
      function which has been loaded
      at least once)
      Karte mit kombinierter Debit-,      Eine von einem Zahlungsdienstleister ausgegebene Karte mit einer kombinierten Bar­
      Bargeld- und E-Geldfunktion         geld-, Debit- und E-Geldfunktion.
      (card with a combined debit,
      cash and e-money function)
      Karte mit kontaktloser Zahlungs­    Eine Karte, mit der ein Kartenzahlungsvorgang mit einer bestimmten kontaktlosen Tech­
      funktion (card with a contactless   nologie ausgelöst werden kann und bei der sich Zahler und Zahlungsempfänger des
      payment function)                   Zahlungsvorgangs (und/oder deren Geräte) am selben physischen Standort befinden.
      Karte mit Zahlungsfunktion          Eine Karte mit mindestens einer der folgenden Funktionen: Debitfunktion, ohne Kredit­
      (ohne Karten, die nur eine E-       funktion (d. h. mit „verzögerter“ Debitfunktion) oder Kreditfunktion. Die Karte kann
      Geldfunktion bieten) (card with     auch weitere Funktionen (z. B. eine E-Geldfunktion) haben, allerdings werden Karten,
      a payment function (except          die nur eine E-Geldfunktion haben, nicht in dieser Kategorie gezählt. Karten, die nur
      cards with an e-money function      eine Bargeldabhebungs- bzw. Bargeldeinzahlungsfunktion haben, werden hier nicht
      only))                              erfasst.
      Karte nicht erhalten (card not      Ein kartengebundenes Zahlungsinstrument, das der Zahler nach eigenen Angaben nicht
      received)                           erhalten hat, obwohl der Zahlungsdienstleister des Zahlers (Emittent) den Versand an
                                          den Zahler (unabhängig von der Lieferart) bestätigt.
      Karte, auf der E-Geld direkt        E-Geld, das auf einer Karte gespeichert ist, dessen Halter der E-Geld-Inhaber ist. Vgl. die
      gespeichert werden kann (card       Begriffsbestimmung von „E-Geld“.
      on which e-money can be stored
      directly)
      Karten, die Zugang zu E-Geld-       Vgl. die Begriffsbestimmung von „E-Geld-Konto“.
      Konten ermöglichen, auf denen
      E-Geld gespeichert ist (cards
      which give access to e-money sto­
      red on e-money accounts)
      Kartenemittent (card issuer)        „Kartenemittent“ hat dieselbe Bedeutung wie „Emittent“ in Artikel 2 Nummer 2 der Rich­
                                          tlinie (EU) 2015/751 (6).
      Kartenfälschung        (counterfeit Die Verwendung eines veränderten oder widerrechtlich reproduzierten kartengebunde­
      card)                               nen Zahlungsinstruments, einschließlich Nachbildung oder Änderung des Magnetstrei­
                                          fens oder der Prägung.
      Kartengebundene Zahlungsvor­        Kartengebundene Zahlungsvorgänge, die an einem EFTPOS-Terminal, Bankautomaten
      gänge mit von inländischen Zah­     oder anderen physischen Terminal, das eine elektronische Zahlungsauslösung ermög­
      lungsdienstleistern ausgegebe­      licht, oder durch elektronische Datenübermittlung über einen Fernzugang ausgelöst
      nen            kartengebundenen     werden. In Papierform (z. B. mittels Imprinter für kartengebundene Zahlungsinstru­
      Zahlungsinstrumenten, die elek­     mente oder durch manuelle Erfassung der Zahlungsdaten auf einem Papierbeleg) ausge­
      tronisch ausgelöst werden (card-    löste kartengebundene Zahlungsvorgänge mit von inländischen Zahlungsdienstleistern
      based payment transactions with     ausgegebenen kartengebundenen Zahlungsinstrumenten werden hier nicht erfasst.
      card-based payment instruments
      issued by resident PSP initiated
      electronically)
      Kartengebundene Zahlungsvor­        Kartengebundene Zahlungsvorgänge, die mit Debitkarte, Kreditkarte ohne Kreditfunk­
      gänge mit von inländischen Zah­     tion oder Kreditkarte mit Kreditfunktion an einem Terminal oder auf anderem Wege
      lungsdienstleistern ausgegebe­      durchgeführt werden.
      nen            kartengebundenen     Alle mit einem kartengebundenen Zahlungsinstrument ausgelösten Zahlungsvorgänge
      Zahlungsinstrumenten        (ohne   werden hier erfasst, d. h.
      Karten, die nur eine E-Geldfunk­    a) alle Transaktionen, bei denen Acquirer und Emittent des kartengebundenen
      tion bieten) (card-based payment        Zahlungsinstruments/-vorgangs verschiedene Stellen sind und
      transactions with card-based        b) alle Transaktionen, bei denen Acquirer und Emittent des kartengebundenen
      payment instruments issued by           Zahlungsinstruments/-vorgangs dieselbe Stelle sind.
      resident PSPs (except cards with    Abbuchungen vom Konto des Zahlungsdienstleisters aus der Verrechnung eines karten­
      an e-money function only))          gebundenen Zahlungsvorgangs, bei dem Acquirer und Emittent des kartengebundenen
                                          Zahlungsinstruments/-vorgangs dieselbe Stelle sind, werden hier erfasst.
 ---pagebreak--- L 418/32             DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                             11.12.2020
                     Begriff                                                  Begriffsbestimmung
                                           Kartengebundene Zahlungsvorgänge, die mit einem kartengebundenen Zahlungsinstru­
                                           ment per Telefon oder im Internet durchgeführt werden, werden hier erfasst.
                                           E-Geld-Zahlungsvorgänge werden hier nicht erfasst.
                                           Bargeldabhebungen und -einzahlungen an Bankautomaten werden hier nicht erfasst. Sie
                                           werden als „Bargeldabhebung am Bankautomaten“ oder „Bargeldeinzahlung am Bankau­
                                           tomaten“ gemeldet.
                                           An Bankautomaten ausgelöste Überweisungen werden hier nicht erfasst. Sie werden als
                                           „Überweisungen“ gemeldet.
                                           Bargeldauszahlungen an POS-Terminals werden hier nicht erfasst.
      Kartengebundene Zahlungsvor­         Kartengebundene Zahlungsvorgänge, die an einem physischen Terminal durch ein
      gänge mit von inländischen Zah­      manuelles Autorisierungsverfahren (z. B. mittels Imprinter) ausgelöst werden (Präsenz­
      lungsdienstleistern ausgegebe­       zahlungen) (card present transactions), oder schriftlich oder telefonisch (mail order/tele­
      nen            kartengebundenen      phone order – MOTO) ausgelöste Zahlungen (ohne Vorlage der Karte) (card not present
      Zahlungsinstrumenten,            die transactions).
      nicht elektronisch ausgelöst wer­
      den (card-based payment trans­
      actions with card-based payment
      instruments issued by resident
      PSP initiated non-electronically)
      Kartengebundene Zahlungsvor­         Elektronisch ausgelöste kartengebundene Zahlungsvorgänge, die eine Art von Fernzah­
      gänge mit von inländischen Zah­      lungsvorgang im Sinne von Artikel 4 Nummer 6 der Richtlinie (EU) 2015/2366 sind.
      lungsdienstleistern ausgegebe­
      nen            kartengebundenen
      Zahlungsinstrumenten, die über
      einen Fernzahlungsweg elektro­
      nisch ausgelöst werden (card-
      based payment transactions
      with card-based payment instru­
      ments issued by resident PSPs ini­
      tiated electronically via remote
      payment channel)
      Kartengebundene Zahlungsvor­         Nicht-elektronisch ausgelöste kartengebundene Zahlungsvorgänge, die eine Art von
      gänge mit von inländischen Zah­      Fernzahlungsvorgang im Sinne von Artikel 4 Nummer 6 der Richtlinie
      lungsdienstleistern ausgegebe­       (EU) 2015/2366 sind.
      nen            kartengebundenen
      Zahlungsinstrumenten, die über
      einen Fernzahlungsweg nicht
      elektronisch ausgelöst werden
      (card-based payment transacti­
      ons with card-based payment
      instruments issued by resident
      PSPs initiated non-electronically
      via remote payment channel)
      Kartengebundener Zahlungsvor­        „Kartengebundener Zahlungsvorgang“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer
      gang (card-based payment trans­      7 der Verordnung (EU) 2015/751 und beinhaltet auch Kreditkarten ohne Kreditfunk­
      action)                              tion.
      Kartengebundener Zahlungsvor­        Ein elektronisch ausgelöster kartengebundener Zahlungsvorgang an einem physischen
      gang, der an einem physischen        POS-Terminal, das die elektronische Übertragung von Geldbeträgen ermöglicht. In die­
      EFTPOS-Terminal          ausgelöst   ser Kategorie werden in der Regel kartengebundene Zahlungsvorgänge mittels elektroni­
      wird (card-based payment trans­      schen Geldtransfers an der Verkaufsstelle (EFTPOS) am Standort eines Händlers erfasst.
      action initiated at a physical EFT­  E-Geld-Zahlungsvorgänge werden hier nicht erfasst.
      POS)
      Kartengebundenes Zahlungsin­         „Kartengebundenes Zahlungsinstrument“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Num­
      strument (card-based payment         mer 20 der Verordnung (EU) 2015/751 und beinhaltet auch Kreditkarten ohne Kredit­
      instrument)                          funktion.
      Kartenzahlverfahren      (payment    „Kartenzahlverfahren“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 16 der Verord­
      card scheme – PCS)                   nung (EU) 2015/751.
      Kleinbetragszahlungen          (low  Zahlungsvorgänge, für welche die in Artikel                      16     der   Delegierten
      value)                               Verordnung (EU) 2018/389 genannte Ausnahme gilt.
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                           L 418/33
                     Begriff                                                   Begriffsbestimmung
      Kontaktlose Kleinbetragszahlun­     Kontaktlose Zahlungen, für die der Artikel 11 der Delegierten Verordnung
      gen (contactless low value)         (EU) 2018/389 der Kommission gilt.
      Kontaktlose Zahlung (contactless    Ein Zahlungsvorgang mit Karte oder einem anderen Mittel, bei dem sich Zahler und
      payment)                            Händler (und/oder deren Geräte) am selben physischen Standort befinden und die Kom­
                                          munikation zwischen mobilem Gerät und Verkaufsstelle (point of sale – POS) mittels
                                          kontaktloser Technologie stattfindet.
      Kontobelastungen durch einfa­       Eine Abbuchungstransaktion, die von einem Zahlungsdienstleister (einschließlich E-
      che Buchung (debits from the        Geld-Emittenten) ohne einen spezifischen Transaktionsauftrag ausgelöst wird und
      account by simple book entry)       durch einfache Buchung (Kontobelastung) auf ein Kundenkonto ausgeführt wird, d. h.
                                          ohne Einsatz eines herkömmlichen Zahlungsinstruments. Die folgenden Transaktionen
                                          werden in dieser Kategorie gemeldet: a) Zinserhebungen durch die Bank; b) Abbuchun­
                                          gen von Bankgebühren; c) Zahlungen von mit finanziellen Vermögenswerten verbunde­
                                          nen Steuern, wenn diese eine gesonderte Transaktion darstellen, jedoch nicht gesondert
                                          vom Kunden autorisiert wurden; d) Belastung von Kreditraten; und e) sonstige durch ein­
                                          fache Buchung getätigte Kontobelastungen. Diese Daten sind von der Kategorie „Last­
                                          schriften“ ausgenommen.
      Kontoführender Zahlungsdienst­      „Kontoführender Zahlungsdienstleister“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Num­
      leister (account servicing pay­     mer 17 der Richtlinie (EU) 2015/2366.
      ment service provider)
      Kontogutschriften durch einfa­      Eine Gutschrift, die von einem Zahlungsdienstleister (einschließlich E-Geld-Emittenten)
      che Buchung (credits to the         ohne einen spezifischen Auftrag durch einfache Buchung ausgelöst wird. (Eine „einfache
      accounts by simple book entry)      Buchung“ ist die Gutschrift auf ein Kundenkonto, bei der kein herkömmliches Zahlungs­
                                          instrument zum Einsatz kommt). Die folgenden Transaktionen werden in dieser Katego­
                                          rie gemeldet: a) Zinszahlungen des Instituts; b) Dividendenzahlungen des Instituts; c)
                                          Auszahlung einer Kreditsumme; und d) sonstige durch einfache Buchung getätigte Kon­
                                          togutschriften. Diese Daten werden nicht in der Kategorie „Überweisungen“ erfasst.
      Kontoinformationsdienst             „Kontoinformationsdienst“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 16 der
      (account information service –      Richtlinie (EU) 2015/2366.
      AIS)
      Kontoinformationsdienstleister      „Kontoinformationsdienstleister“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 19
      (account information service        der Richtlinie (EU) 2015/2366.
      provider)
      Konzentrationsverhältnis (con­      Der Marktanteil der fünf größten Sender von Zahlungsvorgängen in jedem System. Dies
      centration ratio)                   kann u. a. die Zentralbank sein. Bezogen auf ihr Volumen können sich die fünf größten
                                          Sender von Zahlungsvorgängen von den fünf größten Sendern von Zahlungsvorgängen
                                          in Bezug auf den Wert unterscheiden. Jeder Teilnehmer mit individuellem Zugang zum
                                          System wird gesondert gezählt, unabhängig davon, ob eine Verbindung zwischen zwei
                                          oder mehreren Teilnehmern besteht.
      Kreditinstitut (credit Institution) „Kreditinstitut“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Absatz 1 Nummer 1 der Verord­
                                          nung (EU) Nr. 575/2013 (7).
      Kreditkarte mit Kreditfunktion      „Kreditkarte mit Kreditfunktion“ hat dieselbe Bedeutung wie „Kreditkarte“ in Artikel 2
      (credit card)                       Nummer 34 der Verordnung (EU) 2015/751. Für die Zwecke dieser Verordnung sind
                                          Kreditkarten ohne Kreditfunktion hiervon ausgenommen.
      Kreditkarte ohne Kreditfunktion     Eine Karte, die es Karteninhabern ermöglicht, ein Konto beim Kartenemittenten mit
      (delayed debit card)                ihren Käufen bis zu einem genehmigten Limit zu belasten. Die Saldoforderung aus die­
                                          sem Konto wird am Ende eines im Voraus festgelegten Zeitraums vollständig beglichen.
                                          Der Karteninhaber muss in der Regel eine Jahresgebühr entrichten.
                                          Unterscheidungsmerkmal einer Kreditkarte ohne Kreditfunktion gegenüber einer Karte
                                          mit Kreditfunktion oder Debitfunktion ist die vertragliche Vereinbarung zur Gewährung
                                          einer Kreditlinie in Verbindung mit der Verpflichtung, die vollständige Saldoforderung
                                          am Ende eines im Voraus festgelegten Zeitraums zu begleichen, ohne dass Sollzinsen
                                          anfallen. Diese Art von Karte wird üblicherweise als „Charge Card“ bezeichnet.
      Lastschrift (direct debit)          Der Begriff „Lastschrift“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 23 der Rich­
                                          tlinie (EU) 2015/2366.
 ---pagebreak--- L 418/34              DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                           11.12.2020
                      Begriff                                                  Begriffsbestimmung
      Lastschrift, als Datei/Sammelast­    Eine elektronisch ausgelöste Lastschrift, die Teil einer Gruppe von Lastschriften ist, die
      schrift ausgelöst (direct debit ini­ vom Zahlungsempfänger zusammen ausgelöst werden. Jede Lastschrift, die Teil einer
      tiated in a file/batch)              Sammellastschrift ist, wird als separate Lastschrift gezählt, wenn die Anzahl der Trans­
                                           aktionen gemeldet wird.
      Lastschrift, als Einzellastschrift   Eine elektronisch ausgelöste Lastschrift, die von anderen Lastschriften unabhängig ist, d.
      ausgelöst (direct debit initiated    h. die nicht Teil einer Gruppe von zusammen ausgelösten Lastschriften ist.
      on a single payment basis)
      Manipulation des Zahlers (mani­      „Manipulation des Zahlers“ hat dieselbe Bedeutung wie in Leitlinie 1.1 Buchstabe b der
      pulation of the payer)               EBA-Leitlinien über die Anforderungen an die Meldung von Betrugsfällen gemäß Artikel
                                           96 Absatz 6 der Richtlinie (EU) 2015/2366 (PSD2) (EBA/GL/2018/05).
      Massenzahlungssystem         (retail „Massenzahlungssystem“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 22 der Ver­
      payment system – RPS)                ordnung (EU) Nr. 260/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates.
      Mobiler P2P-Zahlungsvorgang          Ein Vorgang, bei dem eine Einzelperson über ein Mobilgerät Zahlungen an eine andere
      (P2P mobile payment solution)        Einzelperson (P2P) auslöst, bestätigt und/oder von einer solchen Person erhält. Die Zah­
                                           lungsanweisung und sonstige Zahlungsdaten werden über ein Mobilgerät gesendet und/
                                           oder bestätigt. Eine eindeutige mobile Zahlungskennung, z. B. eine Mobiltelefonnummer
                                           oder E-Mail-Adresse, kann als Proxy zur Identifizierung des Zahlers und/oder Zahlungs­
                                           empfängers verwendet werden. Mobile P2P-Zahlungsvorgänge können dazu genutzt
                                           werden, Überweisungen, Kartenzahlungen und/oder E-Geld-Zahlungsvorgänge auszu­
                                           lösen.
      Mobiler           Zahlungsvorgang    Ein Vorgang, bei dem Zahlungen ausgelöst werden, deren Zahlungsdaten und -anwei­
      (mobile payment solution)            sungen mittels Mobilfunk- und Datenübertragungstechnik über ein Mobilgerät gesendet
                                           und/oder bestätigt werden. Zu dieser Kategorie zählen E-Wallets und andere mobile Zah­
                                           lungsvorgänge, bei denen P2P-Transaktionen (person-to-person) und/oder C2B-Transak­
                                           tionen (consumer-to-business) ausgelöst werden können, d. h. Überweisungen, Karten­
                                           zahlungen und/oder E-Geld-Transaktionen.
      Monetäre Finanzinstitute (MFI)       „Monetäres Finanzinstitut“ hat dieselbe Bedeutung wie in Anhang A Nummer 2.67 der
      (monetary financial institutions     Verordnung (EU) Nr. 549/2013.
      – MFI)
      NFC-Zahlung (near field commu­       Ein kontaktloser Zahlungsvorgang mittels Nahfeldkommunikationstechnik (ISO/IEC-
      nication (NFC) payment)              Norm 18092).
      Nicht autorisierte E-Geld-Konto­     Ein nicht autorisierter Zahlungsvorgang im Sinne der nachstehenden Begriffsbestim­
      transaktion (unauthorised e-         mung, bezogen auf die Nutzung eines E-Geld-Kontos.
      money account transaction)
      Nicht autorisierter Zahlungsvor­     „Nicht autorisierter Zahlungsvorgang“ hat dieselbe Bedeutung wie in Leitlinie 1.1 Buch­
      gang (unauthorised payment           stabe a der Leitlinien EBA/GL/2018/05 über die Anforderungen an die Meldung von
      transaction)                         Betrugsfällen gemäß Artikel 96 Absatz 6 der Richtlinie (EU) 2015/2366 (PSD2)
                                           (EBA/GL/2018/05).
      Nicht-MFI (non-MFI)                  Jede natürliche oder juristische Person, die nicht zum MFI-Sektor gehört.
                                           Für die Zwecke der Zahlungsverkehrsstatistik sind alle Zahlungsdienstleister vom
                                           „Nicht-MFI“-Sektor ausgenommen.
      Online-Überweisung          (online  Eine Überweisung, die mittels Online-Banking und/oder Zahlungsauslösediensten aus­
      banking based credit transfer)       gelöst wird.
      POS-Terminal (point of sale          Ein physisches Gerät, mit dem Zahlungsinformationen für C2B-Transaktionen (Käufe)
      (POS) terminal)                      an einer Verkaufsstelle in der Regel elektronisch erfasst werden. Die Zahlungsinforma­
                                           tionen werden entweder manuell auf einem Papierbeleg oder elektronisch, d. h. per EFT­
                                           POS, erfasst.
      POS-Terminal, das E-Geld-Trans­      Ein POS-Terminal, das auch E-Geld-Zahlungen akzeptiert. E-Geld-Kartenterminals, die
      aktionen akzeptiert (POS termi­      nur E-Geld-Zahlungen akzeptieren, werden hier nicht erfasst (8).
      nal accepting e-money transacti­
      ons)
      POS-Transaktionen (ohne           E- Transaktionen, die an einem POS-Terminal mit Karte oder einem anderen Mittel über
      Geld-Transaktionen)                  eine entsprechende Zahlungs-App durchgeführt werden.
                                           Transaktionen mit einer Karte mit E-Geldfunktion und Bargeldauszahlungen an POS-
                                           Terminals werden hier nicht erfasst.
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                         Amtsblatt der Europäischen Union                                            L 418/35
                     Begriff                                               Begriffsbestimmung
      Scheck (cheque)                  Eine unterzeichnete schriftliche Anweisung einer Partei, d. h. des Ausstellers, an eine
                                       andere Partei, d. h. den Bezogenen, der in der Regel ein Kreditinstitut ist, welche den
                                       Bezogenen verpflichtet, dem Aussteller oder einem vom Aussteller benannten Dritten
                                       auf Anforderung einen bestimmten Betrag vorbehaltlos zu zahlen.
      Sonstige direkte Teilnehmer      Jeder direkte Teilnehmer an einem Zahlungssystem außer Kreditinstitute und Zentral­
      (other direct participants)      banken.
      Sonstige Finanzinstitute (other  Alle an einem Zahlungssystem teilnehmenden Finanzinstitute, die der Aufsicht der
      financial institutions)          jeweiligen Behörden, d. h. entweder der Zentralbank oder der Aufsichtsbehörde, unter­
                                       stehen, aber nicht unter die Begriffsbestimmung von „Kreditinstitute“ fallen.
      Sonstige nicht in der Richtlinie Alle Zahlungsdienste, die nicht vom Anwendungsbereich der Richtlinie (EU) 2015/2366
      (EU) 2015/2366) genannte         erfasst werden und die keiner der in Anhang III genannten sonstigen Kategorien von
      Dienstleistungen (other services Zahlungsdiensten zuzuordnen sind.
      not included in Directive (EU)
      2015/2366)
      Sonstige Zahlungsdienste (other  Alle Zahlungsdienste, die vom Anwendungsbereich der Richtlinie (EU) 2015/2366
      payment services)                erfasst werden, aber keiner der in Anhang III genannten sonstigen Kategorien von Zah­
                                       lungsdiensten zuzuordnen sind.
      Sonstige Zahlungsdienstleister   Mit „sonstige Zahlungsdienstleister und E-Geld-Emittenten“ sind „Zahlungsdienstleister“
      und E-Geld-Emittenten (other     im Sinne derselben Bedeutung wie in diesem Anhang gemeint, jedoch sind Kreditinsti­
      PSPs and e-money issuers)        tute, E-Geld-Institute, Zahlungsinstitute und Zentralbanken – jeweils gemäß der Begriffs­
                                       bestimmung in diesem Anhang – hiervon ausgenommen.
      Sonstiger E-Geld-Emittent (other E-Geld-Emittenten außer E-Geld-Institute und Kreditinstitute. Vgl. die Begriffsbestim­
      e-money issuer)                  mung von „E-Geld-Emittent“.
      Staat (general government)       „Staat“ hat dieselbe Bedeutung wie der Sektor Staat (S.13) im Sinne von Anhang A Num­
                                       mern 2.111 bis 2.117 der Verordnung (EU) Nr. 549/2013.
      Starke Kundenauthentifizierung   „Starke Kundenauthentifizierung“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 30
      (strong customer authentifica­   der Richtlinie (EU) 2015/2366.
      tion – SCA)
      Terminal zum Aufladen und Ent­   Ein Terminal, an dem ein elektronischer Geldwert eines E-Geld-Emittenten auf den Inha­
      laden von E-Geld-Karten (e-      ber einer Karte mit E-Geldfunktion übertragen werden kann und umgekehrt (d. h. Auf­
      money card loading and unloa­    laden und Entladen).
      ding terminal)
      Terminal, das E-Geld-Karten      Ein Terminal, an dem ein Inhaber von E-Geld auf einer Karte mit E-Geldfunktion einen
      akzeptiert (e-money card accep­  elektronischen Geldwert von seinem Guthaben auf das Guthaben eines Händlers oder
      ting terminal)                   anderen Begünstigten übertragen kann.
      Transaktion am Bankautomaten     Ein Zahlungsvorgang (9), der an einem Bankautomaten mit einem kartengebundenen
      (ohne Transaktionen mit E-Geld)  Zahlungsinstrument oder einem anderen Mittel durchgeführt wird. E-Geld-Zahlungs­
      (ATM transaction (except e-      vorgänge werden hier nicht erfasst.
      money transactions))
      Transaktionen an Terminals, an   Zahlungsvorgänge an allen Terminals, an denen Transaktionen von ausländischen Zah­
      denen Transaktionen von aus­     lungsdienstleistern angenommen und abgerechnet werden (d. h. unabhängig davon, ob
      ländischen Zahlungsdienstlei­    sich die Terminals innerhalb oder außerhalb des Lands befinden, in dem der Zahlungs­
      stern angenommen und abge­       dienstleister seinen Standort hat), die mit von inländischen Zahlungsdienstleistern aus­
      rechnet werden, die mit von      gegebenen Karten durchgeführt werden.
      inländischen Zahlungsdienstlei­  Geografische Aufschlüsselungen (gemäß Anhang III) beziehen sich auf das Land, in dem
      stern ausgegebenen Karten        sich die Terminals befinden.
      durchgeführt werden (transacti­
      ons at terminals at which trans­
      actions are acquired by non-res­
      ident PSPs with cards issued by
      resident PSPs)
 ---pagebreak--- L 418/36              DE                             Amtsblatt der Europäischen Union                                        11.12.2020
                     Begriff                                                    Begriffsbestimmung
      Transaktionen an Terminals, an      Zahlungsvorgänge an allen Terminals, an denen Transaktionen von inländischen Zah­
      denen       Transaktionen       von lungsdienstleistern angenommen und abgerechnet werden (d. h. unabhängig davon, ob
      inländischen Zahlungsdienstlei­     sich die Terminals innerhalb oder außerhalb des Lands befinden, in dem der Zahlungs­
      stern angenommen und abge­          dienstleister seinen Standort hat), die mit von inländischen Zahlungsdienstleistern aus­
      rechnet werden, die mit von         gegebenen Karten durchgeführt werden.
      inländischen Zahlungsdienstlei­     Geografische Aufschlüsselungen (gemäß Anhang III) beziehen sich auf das Land, in dem
      stern ausgegebenen Karten           sich die Terminals befinden.
      durchgeführt werden (transacti­
      ons at terminals at which trans­
      actions are acquired by resident
      PSPs with cards issued by resident
      PSPs)
      Transaktionen an Terminals, an      Zahlungsvorgänge an sämtlichen Terminals, an denen Transaktionen von inländischen
      denen       Transaktionen       von Zahlungsdienstleistern angenommen und abgerechnet werden (d. h. unabhängig
      inländischen Zahlungsdienstlei­     davon, ob sich die Terminals innerhalb oder außerhalb des Lands befinden, in dem der
      stern angenommen und abge­          Zahlungsdienstleister seinen Standort hat), die mit von ausländischen Zahlungsdienstlei­
      rechnet werden, die mit von aus­    stern ausgegebenen Karten durchgeführt werden.
      ländischen Zahlungsdienstlei­       Geografische Aufschlüsselungen (gemäß Anhang III) beziehen sich auf das Land, in dem
      stern ausgegebenen Karten           sich die Terminals befinden.
      durchgeführt werden (transacti­
      ons at terminals at which trans­
      actions are acquired by resident
      PSPs with cards issued by non-
      resident PSPs)
      Transaktionsrisikoanalyse (trans­   Zahlungsvorgänge, für welche die in Artikel 18 der Delegierten Verordnung (EU) 2018/
      action risk analysis – TRA)         389 der Kommission genannte Ausnahme gilt.
      Übertragbare Einlagen (transfe­     „Übertragbare Einlagen“ hat dieselbe Bedeutung wie im Sinne der Instrumentenkatego­
      rable deposits)                     rien in Anhang II Teil 2 Nummer 9.1a der Verordnung (EU) Nr. 1071/2013 (EZB/2013/
                                          33).
      Überweisung (credit transfer)       „Überweisung“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 24 der Richtlinie (EU)
                                          2015/2366.
      Überweisung, als Datei/Sammel­      Eine elektronisch ausgelöste Überweisung, die Teil einer Gruppe von Überweisungen ist,
      überweisung ausgelöst (credit       die vom Zahler über eine dedizierte Leitung zusammen ausgelöst werden. Jede Überwei­
      transfer initiated in a file/batch) sung, die Teil einer Sammelüberweisung ist, wird bei der Meldung der Anzahl der Trans­
                                          aktionen als gesonderte Überweisung gezählt.
      Überweisung, als Einzelüberwei­     Eine elektronisch ausgelöste Überweisung, die von anderen Überweisungen unabhängig
      sung ausgelöst (credit transfer     ist, d. h. die nicht Teil einer Gruppe von zusammen ausgelösten Überweisungen ist.
      initiated on a single payment
      basis)
      Überweisung, beleghaft ausge­       Eine Überweisung, die vom Zahler in Papierform oder durch Anweisung am Schalter
      löst (credit transfer initiated in  (over the counter – OTC) einer Bank zur Durchführung einer Überweisung ausgelöst
      paper-based form)                   wird, sowie alle sonstigen Überweisungen, die manuell bearbeitet werden.
      Überweisung, elektronisch aus­      Jede Überweisung, die der Zahler nicht beleghaft, sondern elektronisch in Auftrag gibt.
      gelöst (credit transfers initiated
      electronically)
      Unbeaufsichtigte Terminals für      Zahlungsvorgänge, für welche die in Artikel 12 der Delegierten Verordnung
      Verkehrsnutzungsentgelte und        (EU) 2018/389 der Kommission genannte Ausnahme gilt.
      Parkgebühren (unattended termi­
      nals for transport fares or parking
      fees)
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                            L 418/37
                     Begriff                                                 Begriffsbestimmung
      Vereinbarung zur Teilnahme auf     Eine Vereinbarung zur gestuften Teilnahme an einem System, bei der indirekte Teilneh­
      mehreren Ebenen (tiering arran­    mer auf die Dienste direkter Teilnehmer angewiesen sind, um Transaktionen durchzu­
      gement)                            führen.
      Verkaufsstelle (POS) (point of     „Verkaufsstelle“ (POS) hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 2 Nummer 29 der Verord­
      sale)                              nung (EU) 2015/751.
      Verlust oder Diebstahl einer E-    Eine Form von Betrug, die sich aus der vom Karteninhaber nicht ausdrücklich, still­
      Geld-Karte (lost or stolen e-      schweigend oder scheinbar autorisierten Nutzung einer verlorenen oder gestohlenen E-
      money card)                        Geld-Karte ergibt.
      Verlust oder Diebstahl einer Karte Eine Form von Betrug, die sich aus der vom Karteninhaber nicht ausdrücklich, still­
      (lost or stolen card)              schweigend oder scheinbar autorisierten Nutzung eines verlorenen oder gestohlenen
                                         kartengebundenen Zahlungsinstruments (Debitkarte, Kreditkarte ohne Kreditfunktion
                                         oder Kreditkarte mit Kreditfunktion) ergibt.
      Verluste aufgrund von Betrug je    „Verluste aufgrund von Betrug je Haftungsträger“ hat dieselbe Bedeutung wie in Leitlinie
      Haftungsträger (losses due to      1.6 Buchstabe b der EBA-Leitlinien über die Anforderungen an die Meldung von
      fraud per liability bearer)        Betrugsfällen gemäß Artikel 96 Absatz 6 der Richtlinie (EU) 2015/2366 (PSD2)
                                         (EBA/GL/2018/05).
      Vertrauenswürdige Empfänger        Zahlungsvorgänge, für welche die in Artikel 13 der Delegierten Verordnung
      (trusted beneficiaries)            (EU) 2018/389 der Kommission genannte Ausnahme gilt.
      Vom Händler ausgelöster Zah­       „Vom Händler ausgelöster Zahlungsvorgang“ hat dieselbe Bedeutung wie in Anhang II
      lungsvorgang (merchant initiated   Teil C Fußnote 4 der EBA-Leitlinien zur Änderung der Leitlinien EBA/GL/2018/05 zur
      transaction – MIT)                 Meldung von Betrugsfällen nach der Richtlinie (EU) 2015/2366 (PSD2)
                                         (EBA/GL/2020/01).
      Von Unternehmen genutzte,          Zahlungsvorgänge, für welche die in Artikel 17 der Delegierten Verordnung
      sichere Zahlungsprozesse und       (EU) 2018/389 der Kommission genannte Ausnahme gilt.
      -protokolle (secure corporate
      payment processes and proto­
      cols)
      Wiederkehrender Zahlungsvor­       Zahlungsvorgänge, für welche die in Artikel 14 der Delegierten Verordnung
      gang (recurring transaction)       (EU) 2018/389 der Kommission genannte Ausnahme gilt.
      Zahler (payer)                     „Zahler“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 8 der Richtlinie
                                         (EU) 2015/2366.
      Zahlung an die eigene Person       Zahlungsvorgänge, für welche die in Artikel 15 der Delegierten Verordnung
      (payment to self)                  (EU) 2018/389 der Kommission genannte Ausnahme gilt.
      Zahlungsauftrag (payment order)    „Zahlungsauftrag“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 13 der Richtlinie
                                         (EU) 2015/2366.
      Zahlungsauslösedienst (payment     „Zahlungsauslösedienst“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 15 der Rich­
      initiation service)                tlinie (EU) 2015/2366.
      Zahlungsauslösedienstleister       „Zahlungsauslösedienstleister“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 18 der
      (payment initiation service pro­   Richtlinie (EU) 2015/2366.
      vider – PISP)
      Zahlungsdienst (payment ser­       „Zahlungsdienst“ bezeichnet eine der in Anhang I der Richtlinie (EU) 2015/2366 aufge­
      vice)                              führten gewerblichen Tätigkeiten oder einen der in Artikel 4 Absatz 3 Buchstabe a dieser
                                         Verordnung aufgeführten Dienste.
 ---pagebreak--- L 418/38               DE                              Amtsblatt der Europäischen Union                                             11.12.2020
                      Begriff                                                      Begriffsbestimmung
      Zahlungsdienstleister (payment         „Zahlungsdienstleister“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 11 der Richtli­
      service provider – PSP)                nie (EU) 2015/2366.
      Zahlungsdienstnutzer (payment          „Zahlungsdienstnutzer“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 10 der Richtli­
      service user – PSU)                    nie (EU) 2015/2366.
      Zahlungsempfänger (payee)              „Zahlungsempfänger“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 9 der Richtlinie
                                             (EU) 2015/2366.
      Zahlungsinstitut (payment insti­       „Zahlungsinstitut“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 4 der Richtlinie
      tution)                                (EU) 2015/2366.
      Zahlungsinstrument         (payment    „Zahlungsinstrument“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 14 der Richtli­
      instrument)                            nie (EU) 2015/2366.
      Zahlungskonto              (payment    „Zahlungskonto“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 12 der Richtlinie
      account)                               (EU) 2015/2366.
      Zahlungssystem             (payment    „Zahlungssystem“ hat dieselbe Bedeutung wie in Artikel 4 Nummer 7 der Richtlinie
      system)                                (EU) 2015/2366.
      Zahlverfahren (payment scheme)         Ein formelles, standardisiertes und gemeinsames Regelwerk für den Werttransfer zwi­
                                             schen Endnutzern mittels elektronischer Zahlungsinstrumente. Es wird von einem Lei­
                                             tungsorgan geführt.
      Zahlverfahren für Lastschriften        Vgl. die Begriffsbestimmung von „Zahlverfahren“. Zu den internationalen Lastschriftver­
      (direct debit payment scheme)          fahren zählen die SEPA-Basislastschrift (SEPA Core Direct Debit) und die SEPA-Firmen­
                                             lastschrift (SEPA Business-to-Business Direct Debit).
      Zahlverfahren für Überweisun­          Vgl. die Begriffsbestimmung von „Zahlverfahren“. Zu den internationalen Zahlverfahren
      gen (credit transfer payment           zählen die SEPA-Überweisung (SEPA Credit Transfer) und die SEPA-Echtzeitüberweisung
      scheme)                                (SEPA Instant Credit Transfer).
      Zentralbank (central bank)             „Zentralbank“ hat dieselbe Bedeutung wie der Teilsektor Zentralbank (S.121) im Sinne
                                             von Anhang A Nummern 2.72 bis 2.74 der Verordnung (EU) Nr. 549/2013.
      Zweigstelle (branch)                   Eine Geschäftsstelle, die nicht die Hauptverwaltung ist und die sich im Berichtsland
                                             befindet und von einem Zahlungsdienstleister errichtet wurde, der in einem anderen
                                             Land rechtlich eingetragen ist. Sie verfügt über keine eigene Rechtspersönlichkeit und
                                             betreibt unmittelbar sämtliche oder einen Teil der Geschäfte, die mit der Tätigkeit eines
                                             Zahlungsdienstleisters verbunden sind.
                                             Alle im Berichtsland errichteten Geschäftsstellen, die von demselben, in einem anderen
                                             Land rechtlich eingetragenen Institut errichtet wurden, bilden eine einzige Zweigstelle.
                                             Jede dieser Geschäftsstellen wird als einzelne Geschäftsstelle gezählt.
      (1) Verordnung (EU) Nr. 2015/751 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2015 über Interbankenentgelte für
          kartengebundene Zahlungsvorgänge (ABl. L 123 vom 19.5.2015, S. 1).
      (2) Vgl. die Begriffsbestimmung von „Zahlungsauftrag“ in diesem Anhang.
      (3) Delegierte Verordnung (EU) 2018/389 der Kommission vom 27. November 2017 zur Ergänzung der Richtlinie 2015/2366 des
          Europäischen Parlaments und des Rates durch technische Regulierungsstandards für eine starke Kundenauthentifizierung und sichere
          offene Standards für die Kommunikation (ABl. L 69 vom 13.3.2018, S. 23).
      (4) Vgl. die Begriffsbestimmung von „E-Geld“ in diesem Anhang.
      (5) Grenzüberschreitende kartengebundene Zahlungsvorgänge, wie in Anhang II definiert, erfordern Angaben zum Sitz des Geschäfts­
          partners und zum Standort der Verkaufsstelle (POS), damit ermittelt werden kann, ob die kartengebundenen Zahlungsvorgänge
          grenzüberschreitende kartengebundene Zahlungsvorgänge sind. Daher sind der Sitz des Geschäftspartners und der Standort der
          Verkaufsstelle (POS) zusammen zu melden.
      (6) Verordnung (EU) Nr. 2015/751 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2015 über Interbankenentgelte für
          kartengebundene Zahlungsvorgänge (ABl. L 123 vom 19.5.2015, S. 1).
      (7) Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 über Aufsichtsanforderungen an
          Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 648/2012 (ABl. L 176 vom 27.6.2013, S. 1).
      (8) Vgl. die Begriffsbestimmung von „E-Geld-Kartenterminal“ in diesem Anhang.
      (9) Vgl. die Begriffsbestimmung von „Zahlungsvorgang“ in dieser Verordnung.
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                           L 418/39
                                                               ANHANG III
                                                            MELDESCHEMATA
      Grau hinterlegte Zellen beinhalten die Berichtspflichten. Die Tabellen 1 bis 6 sowie die Tabelle 9 sind von Zahlungsdienst­
      leistern zu melden, während die Tabellen 7 und 8 von Betreibern von Zahlungssystemen zu melden sind. Die Tabellen 4
      und 5 stehen in zwei Fassungen zur Verfügung, wovon jeweils nur eine zu melden ist. Die Tabellen 4a und 5a sind von
      allen Zahlungsdienstleistern zu melden, denen keine Ausnahme gemäß Artikel 4 gewährt wurde, während die statistischen
      Daten in den Tabellen 4b und 5b von Berichtspflichtigen zu melden sind, denen eine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2
      und 3 gewährt wurde. Die geographischen Aufschlüsselungen sind am Ende dieses Anhangs näher erläutert.
      Die Tabelle 1 ist von allen Zahlungsdienstleistern, denen keine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde,
      halbjährlich zu melden.
                                                                 Tabelle 1
                       Institute, die nicht monetären Finanzinstituten (Nicht-MFI) Zahlungsdienste anbieten
               (Stand am Ende des Berichtszeitraums; tatsächliche Anzahl von Einheiten; Wert in EUR; Geo 0 sofern nicht
                                                            anders angegeben)
                                                                                       Anzahl                      Wert
      Kreditinstitute
      Anzahl der Konten mit täglich fälligen Einlagen
           darunter:
           Anzahl der Online-Konten mit täglich fälligen Einlagen
           Anzahl der Konten mit übertragbaren, täglich fälligen Einlagen
               darunter:
               Anzahl der Online-Konten mit übertragbaren, täglich fälligen
      Einlagen
      Anzahl der Zahlungskonten
      Anzahl der E-Geld-Konten
      Aufladungsgegenwert auf ausgegebenen E-Geld-Datenträgern (1)
           Kontoinformationsdienstleister
           Anzahl der Kunden                                                           Geo 3
      E-Geld-Institute
      Anzahl der Zahlungskonten
      Anzahl der E-Geld-Konten
      Aufladungsgegenwert auf ausgegebenen E-Geld-Datenträgern (1)
 ---pagebreak--- L 418/40            DE                              Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                                                           Anzahl              Wert
      Zahlungsinstitute
      Anzahl der Zahlungskonten
           Kontoinformationsdienstleister
           Anzahl der Kunden                                                               Geo 3
      Sonstige Zahlungsdienstleister und E-Geld-Emittenten
      Anzahl der Zahlungskonten
      Anzahl der E-Geld-Konten
      Aufladungsgegenwert auf ausgegebenen E-Geld-Datenträgern (1)
      Kontoführende Zahlungsdienstleister
      Anzahl der Konten, zu denen Kontoinformationsdienstleister Zugang                    Geo 3
      hatten
      (1) Aufladungsgegenwert auf E-Geld-Datenträgern, die von E-Geld-Emittenten ausgegeben wurden.
      Die Tabelle 2 ist von allen Zahlungsdienstleistern, denen keine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde,
      halbjährlich zu melden.
                                                                   Tabelle 2
                                                             Kartenfunktionen
                            (Stand am Ende des Berichtszeitraums; tatsächliche Anzahl von Einheiten; Geo 0)
                            Karten, ausgegeben von inländischen Zahlungsdienstleistern                        Anzahl
      Karten mit Bargeldfunktion
      Karten mit Zahlungsfunktion (ohne Karten, die nur eine E-Geldfunktion bieten)
      darunter:
      Debitkarten
      ausgegeben im VISA-Kartenzahlverfahren
      ausgegeben im MasterCard-Kartenzahlverfahren
      ausgegeben in sonstigen Kartenzahlverfahren (1)
      Kreditkarten ohne Kreditfunktion
      ausgegeben im VISA-Kartenzahlverfahren
      ausgegeben im MasterCard-Kartenzahlverfahren
 ---pagebreak--- 11.12.2020             DE                                 Amtsblatt der Europäischen Union                                             L 418/41
                               Karten, ausgegeben von inländischen Zahlungsdienstleistern                                Anzahl
      ausgegeben in sonstigen Kartenzahlverfahren2
      Kreditkarten mit Kreditfunktion
      ausgegeben im VISA-Kartenzahlverfahren
      ausgegeben im MasterCard-Kartenzahlverfahren
      ausgegeben in sonstigen Kartenzahlverfahren (1)
      Karten mit E-Geldfunktion
      Karten, auf denen E-Geld direkt gespeichert werden kann
      darunter:
      Karten mit E-Geldfunktion, die mindestens einmal aufgeladen wurden
      Karten mit Zugang zu einem E-Geld-Konto
      Gesamtzahl der Karten (unabhängig von der Anzahl der Kartenfunktionen)
      darunter:
      Karten mit kombinierter Debit-, Bargeld- und E-Geldfunktion
      Karten mit kontaktloser Zahlungsfunktion
      (1) In allen sonstigen Kartenzahlverfahren ausgegebene Karten sind gemäß den Meldeanforderungen der nationalen Zentralbank gesondert
          auszuweisen.
      Die Tabelle 3 ist von allen Zahlungsdienstleistern, denen keine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde,
      halbjährlich zu melden.
                                                                         Tabelle 3
                                                            Akzeptanzstellen für Karten
                               (Stand am Ende des Berichtszeitraums; tatsächliche Anzahl von Einheiten; Geo 3)
                             Terminals, bereitgestellt durch inländische Zahlungsdienstleister                           Anzahl
      Bankautomaten
           darunter:
           Geldautomaten
           Bankautomaten mit Überweisungsfunktion
           Bankautomaten, die kontaktlose Zahlungsvorgänge akzeptieren
 ---pagebreak--- L 418/42               DE                                 Amtsblatt der Europäischen Union                                              11.12.2020
                             Terminals, bereitgestellt durch inländische Zahlungsdienstleister                             Anzahl
      POS-Terminals
           darunter:
           EFTPOS-Terminals
      darunter:
                EFTPOS-Terminals, die kontaktlose Zahlungsvorgänge akzeptieren
                EFTPOS-Terminals, die E-Geld-Transaktionen akzeptieren
      E-Geld-Kartenterminals
           darunter:
           Terminals, an denen E-Geld-Karten aufgeladen und entladen werden können
           Terminals, die E-Geld-Karten akzeptieren
      Die Tabelle 4a ist von allen Zahlungsdienstleistern, denen keine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt
      wurde, halbjährlich zu melden.
                                                                         Tabelle 4a
                                            Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind
               (Gesamtsumme für den Berichtszeitraum; Geo 3 (*) sofern nicht anders angegeben; Anzahl der Transaktionen
                                                    in Mio; Wert der Transaktionen in Mio EUR)
                                                                   Gesendet                                      Empfangen
                                                                 über einen     nicht über einen                über einen   nicht über einen
                                                insgesamt                                        insgesamt
                                                                Fernzugang        Fernzugang                   Fernzugang      Fernzugang
      Überweisungen
      Überweisungen (insgesamt)
        beleghaft ausgelöst
        elektronisch ausgelöst
          als Datei/Sammelüberweisung
          ausgelöst
      (*)   Bei grenzüberschreitenden kartengebundenen Zahlungsvorgängen sind der Sitz des Geschäftspartners und der Standort der
            Verkaufsstelle (POS) zusammen zu melden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die über einen Fernzugang ausgelöst wurden,
            sind die gesendeten Zahlungsvorgänge zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der
            empfangende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die nicht über
            einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind die gesendeten Zahlungsvorgänge zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden
            können, in denen sich der empfangende Zahlungsdienstleister und das physische Terminal befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge,
            die über einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der
            sendende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge, die nicht über einen
            Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der sendende
            Zahlungsdienstleister und das physische Terminal befinden.
 ---pagebreak--- 11.12.2020          DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/43
                                                        Gesendet                                Empfangen
                                                      über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                          insgesamt                                 insgesamt
                                                     Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
        als Einzelüberweisung ausge­
        löst
          darunter:
          Online-Überweisungen
            darunter:
            E-Commerce-Zahlungen
          Bankautomat oder sonstiges
          durch einen Zahlungsdienst­
          leister bereitgestelltes Termi­
          nal
          mobiler Zahlungsvorgang
            darunter:
            mobiler P2P-Zahlungsvor­
            gang
        davon:
        Abwicklung mittels Überwei­
        sungsverfahren (1)
          mit starker Kundenauthenti­
          fizierung
          ohne starke Kundenauthen­
          tifizierung
        Grund für die Durchführung von
        Transaktionen ohne starke Kun­
        denauthentifizierung (2):
         Kleinbetragszahlungen
        Zahlungen an die eigene Per­
        son
        vertrauenswürdige Empfänger
        wiederkehrende Zahlungsvor­
        gänge
        von Unternehmen genutzte
        sichere Zahlungsprozesse und
        -protokolle
 ---pagebreak--- L 418/44              DE                        Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                       Gesendet                                Empfangen
                                                     über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                         insgesamt                                 insgesamt
                                                    Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
          Transaktionsrisikoanalyse
          kontaktlose Kleinbetragszah­
          lungen
          unbeaufsichtigte Terminals für
          Verkehrsnutzungsentgelte und
          Parkgebühren
        Sonstige
        darunter:
        von einem Zahlungsauslöse­
        dienstleister ausgelöst
      Lastschriften
      Lastschriften (insgesamt)
        als Datei/Sammelüberweisung
        ausgelöst
        als Einzelüberweisung ausgelöst
        elektronische Mandatserteilung
          Abwicklung mittels Last­
          schriftverfahren (1)
        sonstige Mandatserteilung
          Abwicklung mittels Last­
          schriftverfahren (1)
      Kartengebundene Zahlungs­
      vorgänge
      Kartengebundene Zahlungsvor­
      gänge mit von inländischen Zah­
      lungsdienstleistern ausgegebenen
      kartengebundenen Zahlungsin­
      strumenten [gesendet] / Karten­
      gebundene Zahlungsvorgänge,
      die von inländischen Zahlungs­
      dienstleistern angenommen und
      abgerechnet werden (ohne Kar­
      ten, die nur eine E-Geldfunktion
      bieten) [empfangen]
        nicht elektronisch ausgelöst
        elektronisch ausgelöst
 ---pagebreak--- 11.12.2020         DE                        Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/45
                                                    Gesendet                                Empfangen
                                                  über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                      insgesamt                                 insgesamt
                                                 Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
        darunter:
        mobiler Zahlungsvorgang
         darunter:
         mobiler P2P-Zahlungsvor­
         gang
        an einem physischen EFTPOS-
        Terminal ausgelöst
         darunter:
         kontaktlose Zahlungen
           darunter:
           NFC-Zahlungen
        am Bankautomaten ausgelöst
        Sonstige
        davon:
        Abwicklung mittels Karten­
        zahlverfahren (1)
         davon:
         mit Debitkarten
         mit Kreditkarten ohne Kre­
         ditfunktion
         mit Kreditkarten mit Kredit­
         funktion
         davon:
         mit starker Kundenauthenti­
         fizierung
         ohne starke Kundenauthen­
         tifizierung
 ---pagebreak--- L 418/46              DE                      Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                     Gesendet                                Empfangen
                                                   über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                       insgesamt                                 insgesamt
                                                  Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
         Grund für die Durchführung
         von Transaktionen ohne starke
         Kundenauthentifizierung (2):
           vertrauenswürdige Empfän­
           ger
           wiederkehrende Zahlungs­
           vorgänge
           kontaktlose Kleinbetrags­
           zahlungen
           unbeaufsichtigte Terminals
           für Verkehrsnutzungsent­
           gelte und Parkgebühren
           Kleinbetragszahlungen
           von Unternehmen genutzte,
           sichere Zahlungsprozesse
           und -protokolle
           Transaktionsrisikoanalyse
           vom Händler ausgelöste
           Zahlungsvorgänge (MIT)
           Sonstige
      Bargeldabhebungen
      Bargeldabhebungen mit karten­
      gebundenen Zahlungsinstrumen­
      ten (ohne E-Geld-Transaktionen)
      (insgesamt)
        Abwicklung mittels Kartenzahl­
        verfahren (1)
         davon:
         mit Debitkarten
         mit Kreditkarten ohne Kredit­
         funktion
         mit Kreditkarten mit Kredit­
         funktion
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                        Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/47
                                                      Gesendet                                Empfangen
                                                    über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                        insgesamt                                 insgesamt
                                                   Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
      E-Geld-Zahlungsvorgänge
      E-Geld-Zahlungsvorgänge mit
      von inländischen Zahlungs­
      dienstleistern ausgegebenem E-
      Geld (insgesamt)
       mit Karten, auf denen E-Geld
       direkt gespeichert werden kann
       mit E-Geld-Konten
         davon:
         Verfügung erfolgt über Karten
         mobiler Zahlungsvorgang
           darunter:
           mobiler P2P-Zahlungsvor­
           gang
         Sonstige
       mit starker Kundenauthentifi­
       zierung
       ohne starke Kundenauthentifi­
       zierung
         Grund für die Durchführung von
         Transaktionen ohne starke Kun­
         denauthentifizierung:
         Kleinbetragszahlungen
         vertrauenswürdige Empfänger
         wiederkehrende Zahlungsvor­
         gänge
         Zahlungen an die eigene Per­
         son
         von Unternehmen genutzte
         sichere Zahlungsprozesse und
         -protokolle
 ---pagebreak--- L 418/48            DE                         Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                      Gesendet                                Empfangen
                                                    über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                        insgesamt                                 insgesamt
                                                   Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
         Transaktionsrisikoanalyse
         kontaktlose Kleinbetragszah­
         lungen
         unbeaufsichtigte Terminals für
         Verkehrsnutzungsentgelte und
         Parkgebühren
         vom Händler ausgelöste Zah­
         lungsvorgänge (MIT)
         Sonstige
      Schecks
      Finanztransfers (Remittances)
      Sonstige Zahlungsdienste
      Gesamtzahl der Zahlungsvor­
      gänge, an denen Nicht-MFI
      beteiligt sind
      Zahlungsauslösedienste
       mit starker Kundenauthentifi­
       zierung
       ohne starke Kundenauthentifi­
       zierung
       davon aufgeschlüsselt nach Zah­
       lungsinstrument:
       Überweisungen
       Sonstige
      Sonstige (nicht in der Richtli­
      nie (EU) 2015/2366) aufge­
      führte) Dienstleistungen
       Kontogutschriften durch einfa­     Geo 0
       che Buchung
 ---pagebreak--- 11.12.2020             DE                              Amtsblatt der Europäischen Union                                                    L 418/49
                                                                 Gesendet                                        Empfangen
                                                              über einen     nicht über einen                   über einen   nicht über einen
                                               insgesamt                                        insgesamt
                                                             Fernzugang        Fernzugang                      Fernzugang      Fernzugang
        Kontobelastungen durch einfa­            Geo 0
        che Buchung
        Sonstige                                 Geo 0
      (1) Sind für jedes Verfahren gesondert auszuweisen.
      (2) Die Gründe für die Durchführung von Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung müssen nicht nach Verfahren
          aufgeschlüsselt werden.
      Die Tabelle 4b ist von allen Zahlungsdienstleistern, denen eine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde,
      jährlich zu melden und hat zusätzlich gesondert ausgewiesene halbjährliche Daten zu beinhalten.
                                                                      Tabelle 4b
                Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind, die von Berichtspflichtigen gemeldet werden,
                                                    denen eine Ausnahme gewährt wurde
                       (Gesamtsumme für den Berichtszeitraum; Geo 3 (*); Anzahl der Transaktionen in Mio; Wert der
                                                           Transaktionen in Mio EUR)
                                                                 Gesendet                                        Empfangen
                                                              über einen     nicht über einen                   über einen   nicht über einen
                                               insgesamt                                        insgesamt
                                                             Fernzugang        Fernzugang                      Fernzugang      Fernzugang
      Überweisungen
      Überweisungen (insgesamt)
        beleghaft ausgelöst
        elektronisch ausgelöst
          davon:
          mit starker Kundenauthentifi­
          zierung
          ohne starke Kundenauthenti­
          fizierung
      (*)   Bei grenzüberschreitenden kartengebundenen Zahlungsvorgängen sind der Sitz des Geschäftspartners und der Standort der
            Verkaufsstelle (POS) zusammen zu melden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die über einen Fernzugang ausgelöst wurden,
            sind die gesendeten Zahlungsvorgänge zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der
            empfangende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die nicht über
            einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind die gesendeten Zahlungsvorgänge zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden
            können, in denen sich der empfangende Zahlungsdienstleister und das physische Terminal befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge,
            die über einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der
            sendende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge, die nicht über einen
            Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der sendende
            Zahlungsdienstleister und das physische Terminal befinden.
 ---pagebreak--- L 418/50              DE                         Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                        Gesendet                                Empfangen
                                                      über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                          insgesamt                                 insgesamt
                                                     Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
           Grund für die Durchführung von
           Transaktionen ohne starke
           Kundenauthentifizierung:
           Kleinbetragszahlungen
           Zahlungen an die eigene
           Person
           vertrauenswürdige Empfän­
           ger
           wiederkehrende Zahlungs­
           vorgänge
           von Unternehmen genutzte
           sichere Zahlungsprozesse
           und -protokolle
           Transaktionsrisikoanalyse
           kontaktlose Kleinbetrags­
           zahlungen
           unbeaufsichtigte Terminals
           für Verkehrsnutzungsent­
           gelte und Parkgebühren
          Sonstige
          darunter:
          von einem Zahlungsauslöse­
          dienstleister ausgelöst
      Lastschriften
      Lastschriften (insgesamt)
        elektronische Mandatserteilung
        sonstige Mandatserteilung
      Kartengebundene Zahlungs­
      vorgänge
      Kartengebundene Zahlungsvor­
      gänge mit von inländischen Zah­
      lungsdienstleistern ausgegebenen
      kartengebundenen Zahlungsin­
      strumenten [gesendet] / Karten­
      gebundene Zahlungsvorgänge,
      die von inländischen Zahlungs­
      dienstleistern angenommen und
      abgerechnet werden (ohne Kar­
      ten, die nur eine E-Geldfunktion
      bieten) [empfangen]
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/51
                                                        Gesendet                                Empfangen
                                                      über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                          insgesamt                                 insgesamt
                                                     Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
       nicht elektronisch ausgelöst
       elektronisch ausgelöst
         davon:
         mit Debitkarten
         mit Kreditkarten ohne Kredit­
         funktion
         mit Kreditkarten mit Kredit­
         funktion
         davon:
         mit starker Kundenauthentifi­
         zierung
         ohne starke Kundenauthenti­
         fizierung
           Grund für die Durchführung von
           Transaktionen ohne starke
           Kundenauthentifizierung:
           vertrauenswürdige Empfän­
           ger
           wiederkehrende Zahlungs­
           vorgänge
           kontaktlose Kleinbetrags­
           zahlungen
           unbeaufsichtigte Terminals
           für Verkehrsnutzungsent­
           gelte und Parkgebühren
           Kleinbetragszahlungen
           von Unternehmen genutzte
           sichere Zahlungsprozesse
           und -protokolle
           Transaktionsrisikoanalyse
           vom Händler ausgelöste
           Zahlungsvorgänge (MIT)
           Sonstige
 ---pagebreak--- L 418/52             DE                         Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                       Gesendet                                Empfangen
                                                     über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                         insgesamt                                 insgesamt
                                                    Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
      Bargeldabhebungen
      Bargeldabhebungen mit karten­
      gebundenen Zahlungsinstrumen­
      ten (ohne E-Geld-Transaktionen)
      (insgesamt)
        davon:
        mit Debitkarten
        mit Kreditkarten ohne Kredit­
        funktion
        mit Kreditkarten mit Kredit­
        funktion
      E-Geld-Zahlungsvorgänge
      E-Geld-Zahlungsvorgänge mit
      von inländischen Zahlungs­
      dienstleistern ausgegebenem E-
      Geld (insgesamt)
        mit starker Kundenauthentifi­
        zierung
        ohne starke Kundenauthentifi­
        zierung
          Grund für die Durchführung von
          Transaktionen ohne starke Kun­
          denauthentifizierung:
          Kleinbetragszahlungen
          vertrauenswürdige Empfänger
          wiederkehrende Zahlungsvor­
          gänge
          Zahlungen an die eigene Per­
          son
          von Unternehmen genutzte
          sichere Zahlungsprozesse und
          -protokolle
          Transaktionsrisikoanalyse
          kontaktlose Kleinbetragszah­
          lungen
          unbeaufsichtigte Terminals für
          Verkehrsnutzungsentgelte und
          Parkgebühren
 ---pagebreak--- 11.12.2020             DE                              Amtsblatt der Europäischen Union                                                    L 418/53
                                                                 Gesendet                                        Empfangen
                                                              über einen     nicht über einen                   über einen   nicht über einen
                                               insgesamt                                        insgesamt
                                                             Fernzugang        Fernzugang                      Fernzugang      Fernzugang
          vom Händler ausgelöste Zah­
          lungsvorgänge (MIT)
          Sonstige
      Finanztransfers (Remittances)
      Zahlungsauslösedienste
        mit starker Kundenauthentifi­
        zierung
        ohne starke Kundenauthentifi­
        zierung
        davon aufgeschlüsselt nach Zah­
        lungsinstrument:
        Überweisungen
        Sonstige
      Die Tabelle 5a ist von allen Zahlungsdienstleistern, denen keine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt
      wurde, halbjährlich zu melden.
                                                                      Tabelle 5a
                                   Betrügerische Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind
               (Gesamtsumme für den Berichtszeitraum; Geo 3 (*) sofern nicht anders angegeben; Anzahl der Transaktionen
                                                  in Mio; Wert der Transaktionen in Mio EUR)
                                                                 Gesendet                                        Empfangen
                                                              über einen     nicht über einen                   über einen   nicht über einen
                                               insgesamt                                        insgesamt
                                                             Fernzugang        Fernzugang                      Fernzugang      Fernzugang
      Betrügerische Überweisungen
      Betrügerische Überweisungen
      (insgesamt)
        beleghaft ausgelöst
      (*)   Bei grenzüberschreitenden kartengebundenen Zahlungsvorgängen sind der Sitz des Geschäftspartners und der Standort der
            Verkaufsstelle (POS) zusammen zu melden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die über einen Fernzugang ausgelöst wurden,
            sind die gesendeten Zahlungsvorgänge zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der
            empfangende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die nicht über
            einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind die gesendeten Zahlungsvorgänge zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden
            können, in denen sich der empfangende Zahlungsdienstleister und das physische Terminal befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge,
            die über einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der
            sendende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge, die nicht über einen
            Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der sendende
            Zahlungsdienstleister und das physische Terminal befinden.
 ---pagebreak--- L 418/54             DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                         Gesendet                                Empfangen
                                                       über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                           insgesamt                                 insgesamt
                                                      Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
       elektronisch ausgelöst
         als Datei/Sammelüberweisung
         ausgelöst
         als Einzelüberweisung ausge­
         löst
           darunter:
           Online-Überweisungen
             darunter:
             E-Commerce-Zahlungen
           Bankautomat oder sonstiges
           durch einen Zahlungsdienst­
           leister bereitgestelltes Termi­
           nal
           mobiler Zahlungsvorgang
             darunter:
             mobiler P2P-Zahlungsvor­
             gang
         davon:
         Abwicklung mittels Überwei­
         sungsverfahren (1)
           mit starker Kundenauthenti­
           fizierung
             davon betrügerische Überwei­
             sungen, aufgeschlüsselt nach
             Betrugsquelle:
             Erteilung eines Zahlungs­
             auftrags durch den Betrüger
             Änderung eines Zahlungs­
             auftrags durch den Betrüger
             Manipulation des Zahlers
             durch den Betrüger zur
             Erteilung eines Zahlungs­
             auftrags
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/55
                                                     Gesendet                                Empfangen
                                                   über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                       insgesamt                                 insgesamt
                                                  Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
        ohne starke Kundenauthenti­
        fizierung
          davon betrügerische Überwei­
          sungen, aufgeschlüsselt nach
          Betrugsquelle:
          Erteilung eines Zahlungsauf­
          trags durch den Betrüger
          Änderung eines Zahlungs­
          auftrags durch den Betrüger
          Manipulation des Zahlers
          durch den Betrüger zur
          Erteilung eines Zahlungsauf­
          trags
        Grund für die Durchführung von
        Transaktionen ohne starke Kun­
        denauthentifizierung (2):
          Kleinbetragszahlungen
          Zahlungen an die eigene
          Person
          vertrauenswürdige Empfän­
          ger
          wiederkehrende Zahlungs­
          vorgänge
          von Unternehmen genutzte
          sichere Zahlungsprozesse
          und -protokolle
          Transaktionsrisikoanalyse
          kontaktlose Kleinbetrags­
          zahlungen
          unbeaufsichtigte Terminals
          für Verkehrsnutzungsent­
          gelte und Parkgebühren
       Sonstige
       darunter:
       von einem Zahlungsauslöse­
       dienstleister ausgelöst
 ---pagebreak--- L 418/56             DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                         Gesendet                                Empfangen
                                                       über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                           insgesamt                                 insgesamt
                                                      Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
       davon Verluste aufgrund von Betrug
       je Haftungsträger (3):
       Berichtspflichtiger Zahlungs­         Geo 1
       dienstleister
       Zahlungsdienstnutzer des              Geo 1
       berichtspflichtigen Zahlungs­
       dienstleisters
       Sonstige                              Geo 1
      Betrügerische Lastschriften
      Betrügerische Lastschriften (ins­
      gesamt)
       als Datei/Sammellastschrift aus­
       gelöst
       als Einzellastschrift ausgelöst
       elektronische Mandatserteilung
         Abwicklung mittels Last­
         schriftverfahren (1)
           davon betrügerische Lastschrif­
           ten, aufgeschlüsselt nach
           Betrugsquelle:
           Nicht autorisierte Zahlungs­
           transaktion
           Manipulation des Zahlers
       sonstige Mandatserteilung
         Abwicklung mittels Last­
         schriftverfahren (1)
           davon betrügerische Lastschrif­
           ten, aufgeschlüsselt nach
           Betrugsquelle:
           Nicht autorisierte Zahlungs­
           transaktion
           Manipulation des Zahlers
       davon Verluste aufgrund von Betrug
       je Haftungsträger (3):
       Berichtspflichtiger Zahlungs­         Geo 1
       dienstleister
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                       Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/57
                                                     Gesendet                                Empfangen
                                                   über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                       insgesamt                                 insgesamt
                                                  Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
        Zahlungsdienstnutzer des         Geo 1
        berichtspflichtigen Zahlungs­
        dienstleisters
        Sonstige                         Geo 1
      Betrügerische kartengebun­
      dene Zahlungsvorgänge
      Betrügerische kartengebundene
      Zahlungsvorgänge mit von
      inländischen Zahlungsdienstlei­
      stern ausgegebenen kartenge­
      bundenen Zahlungsinstrumenten
      [gesendet] / Betrügerische kar­
      tengebundene Zahlungsvor­
      gänge, die von inländischen Zah­
      lungsdienstleistern angenommen
      und abgerechnet werden (ohne
      Karten, die nur eine E-Geldfunk­
      tion bieten) [empfangen]
        nicht elektronisch ausgelöst
        elektronisch ausgelöst
          darunter:
          mobiler Zahlungsvorgang
           darunter:
           mobiler P2P-Zahlungsvor­
           gang
          an einem physischen EFTPOS-
          Terminal ausgelöst
           darunter:
           kontaktlose Zahlungen
             darunter:
             NFC-Zahlungen
          am Bankautomaten ausgelöst
          Sonstige
          darunter:
          Abwicklung mittels Karten­
          zahlverfahren (1)
 ---pagebreak--- L 418/58           DE                         Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                     Gesendet                                Empfangen
                                                   über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                       insgesamt                                 insgesamt
                                                  Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
         davon:
         mit Debitkarten
         mit Kreditkarten ohne Kre­
         ditfunktion
         mit Kreditkarten mit Kredit­
         funktion
         davon:
         mit starker Kundenauthenti­
         fizierung
           davon betrügerische Karten­
           zahlungen, aufgeschlüsselt
           nach Betrugsquelle:
           Erteilung eines Zahlungs­
           auftrags durch den Betrüger
             Verlust oder Diebstahl
             einer Karte
             Karte nicht erhalten
             Kartenfälschung
             Diebstahl von Kartenda­
             ten
             Sonstige
           Änderung eines Zahlungs­
           auftrags durch den Betrüger
           Manipulation des Zahlers
           zur Kartenzahlung
         ohne starke Kundenauthen­
         tifizierung
           davon betrügerische Karten­
           zahlungen, aufgeschlüsselt
           nach Betrugsquelle:
           Erteilung eines Zahlungs­
           auftrags durch den Betrüger
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                        L 418/59
                                                        Gesendet                                 Empfangen
                                                      über einen   nicht über einen             über einen nicht über einen
                                          insgesamt                                  insgesamt
                                                     Fernzugang      Fernzugang                Fernzugang    Fernzugang
              Verlust oder Diebstahl
              einer Karte
              Karte nicht erhalten
              Kartenfälschung
              Diebstahl von Kartenda­
              ten
              Sonstige
            Änderung eines Zahlungs­
            auftrags durch den Betrüger
            Manipulation des Zahlers
            zur Kartenzahlung
           Grund für die Durchführung von
           Transaktionen ohne starke
           Kundenauthentifizierung (2):
            vertrauenswürdige Emp­
            fänger
            wiederkehrende Zahlungs­
            vorgänge
            kontaktlose Kleinbetrags­
            zahlungen
            unbeaufsichtigte Terminals
            für Verkehrsnutzungsent­
            gelte und Parkgebühren
            Kleinbetragszahlungen
            von Unternehmen genutzte
            sichere Zahlungsprozesse
            und -protokolle
            Transaktionsrisikoanalyse
            vom Händler ausgelöste
            Zahlungsvorgänge (MIT)
            Sonstige
       davon Verluste aufgrund von Betrug
       je Haftungsträger (3):
       Berichtspflichtiger Zahlungs­        Geo 1                                   Geo 1
       dienstleister
 ---pagebreak--- L 418/60              DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                     11.12.2020
                                                         Gesendet                                 Empfangen
                                                       über einen   nicht über einen             über einen nicht über einen
                                           insgesamt                                  insgesamt
                                                      Fernzugang      Fernzugang                Fernzugang    Fernzugang
        Zahlungsdienstnutzer des             Geo 1                                   Geo 1
        berichtspflichtigen Zahlungs­
        dienstleisters
        Sonstige                             Geo 1                                   Geo 1
      Betrügerische Bargeldabhe­
      bungen
      Betrügerische Bargeldabhebun­
      gen mit kartengebundenen Zah­
      lungsinstrumenten (ohne E-Geld-
      Transaktionen) (insgesamt)
        Abwicklung mittels Kartenzahl­
        verfahren (1)
          davon:
      mit Debitkarten
          mit Kreditkarten ohne Kredit­
          funktion
          mit Kreditkarten mit Kredit­
          funktion
          davon betrügerische Bargeldab­
          hebungen, aufgeschlüsselt nach
          Betrugsquelle:
          Erteilung eines Zahlungsauf­
          trags (Bargeldabhebung) durch
          den Betrüger
            Verlust oder Diebstahl einer
            Karte
            Karte nicht erhalten
            Kartenfälschung
            Sonstige
          Manipulation des Zahlers zur
          Bargeldabhebung
        davon Verluste aufgrund von Betrug
        je Haftungsträger (3):
        Berichtspflichtiger Zahlungs­        Geo 1
        dienstleister
        Zahlungsdienstnutzer des             Geo 1
        berichtspflichtigen Zahlungs­
        dienstleisters
        Sonstige                             Geo 1
 ---pagebreak--- 11.12.2020            DE                         Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/61
                                                        Gesendet                                Empfangen
                                                      über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                          insgesamt                                 insgesamt
                                                     Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
      Betrügerische E-Geld-Zah­
      lungsvorgänge
      Betrügerische E-Geld-Zahlungs­
      vorgänge mit von inländischen
      Zahlungsdienstleistern ausgege­
      benem E-Geld (insgesamt)
        mit Karten, auf denen E-Geld
        direkt gespeichert werden kann
        mit E-Geld-Konten
          davon:
          Verfügung erfolgt über Karten
          mobiler Zahlungsvorgang
            darunter:
            mobiler P2P-Zahlungsvor­
            gang
          Sonstige
        mit starker Kundenauthentifi­
        zierung
          davon betrügerische E-Geld-Zah­
          lungen, aufgeschlüsselt nach
          Betrugsquelle:
        Erteilung eines Zahlungsauf­
        trags durch den Betrüger
            Verlust oder Diebstahl einer
            E-Geld-Karte
            E-Geld-Karte nicht erhalten
            Gefälschte E-Geld-Karte
            Diebstahl von Kartendaten
            Nicht autorisierte E-Geld-
            Kontotransaktion
          Änderung eines Zahlungsauf­
          trags durch den Betrüger
 ---pagebreak--- L 418/62            DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                       Gesendet                                Empfangen
                                                     über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                         insgesamt                                 insgesamt
                                                    Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
         Manipulation des Zahlers zur
         Durchführung einer E-Geld-
         Zahlung
       ohne starke Kundenauthentifi­
       zierung
         davon betrügerische E-Geld-Zah­
         lungen, aufgeschlüsselt nach
         Betrugsquelle:
         Erteilung eines Zahlungsauf­
         trags durch den Betrüger
           Verlust oder Diebstahl einer
           E-Geld-Karte
           E-Geld-Karte nicht erhalten
           Gefälschte E-Geld-Karte
           Diebstahl von Kartendaten
           Nicht autorisierte E-Geld-
           Kontotransaktion
         Änderung eines Zahlungsauf­
         trags durch den Betrüger
         Manipulation des Zahlers zur
         Durchführung einer E-Geld-
         Zahlung
         Grund für die Durchführung von
         Transaktionen ohne starke Kun­
         denauthentifizierung:
         Kleinbetragszahlungen
         vertrauenswürdige Empfänger
         wiederkehrende Zahlungsvor­
         gänge
         Zahlungen an die eigene Per­
         son
         von Unternehmen genutzte
         sichere Zahlungsprozesse und
         -protokolle
         Transaktionsrisikoanalyse
         kontaktlose Kleinbetragszah­
         lungen
 ---pagebreak--- 11.12.2020            DE                               Amtsblatt der Europäischen Union                                        L 418/63
                                                                Gesendet                               Empfangen
                                                             über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                               insgesamt                                   insgesamt
                                                            Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
          unbeaufsichtigte Terminals für
          Verkehrsnutzungsentgelte und
          Parkgebühren
          vom Händler ausgelöste Zah­
          lungsvorgänge (MIT)
          Sonstige
        davon Verluste aufgrund von Betrug
        je Haftungsträger (3):
        Berichtspflichtiger Zahlungs­            Geo 1
        dienstleister
        Zahlungsdienstnutzer des                 Geo 1
        berichtspflichtigen Zahlungs­
        dienstleisters
        Sonstige                                 Geo 1
      Schecks
      Finanztransfers (Remittances)
      Sonstige Zahlungsdienste
      Gesamtzahl der betrügeri­
      schen Zahlungsvorgänge, an
      denen Nicht-MFI beteiligt sind
      Zahlungsauslösedienste
        mit starker Kundenauthentifi­
        zierung
        ohne starke Kundenauthentifi­
        zierung
        davon aufgeschlüsselt nach Zah­
        lungsinstrument:
        Überweisungen
        Sonstige
      (1) Sind für jedes Verfahren gesondert auszuweisen.
      (2) Die Gründe für die Durchführung von Transaktionen ohne starke Kundenauthentifizierung müssen nicht nach Verfahren
          aufgeschlüsselt werden.
      (3) Nur im Hinblick auf den Wert betrügerischer Transaktionen zu melden.
 ---pagebreak--- L 418/64               DE                              Amtsblatt der Europäischen Union                                                 11.12.2020
      Die Tabelle 5b ist von allen Zahlungsdienstleistern, denen eine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde,
      jährlich zu melden und hat zusätzlich gesondert ausgewiesene halbjährliche Daten zu beinhalten.
                                                                      Tabelle 5b
                  Betrügerische Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind, die von Berichtspflichtigen
                                         gemeldet werden, denen eine Ausnahme gewährt wurde
               (Gesamtsumme für den Berichtszeitraum; Geo 3 (*) sofern nicht anders angegeben; Anzahl der Transaktionen
                                                  in Mio; Wert der Transaktionen in Mio EUR)
                                                                 Gesendet                                        Empfangen
                                                              über einen     nicht über einen                   über einen   nicht über einen
                                               insgesamt                                        insgesamt
                                                             Fernzugang        Fernzugang                      Fernzugang      Fernzugang
      Betrügerische Überweisungen
      Betrügerische Überweisungen
      (insgesamt)
        beleghaft ausgelöst
        elektronisch ausgelöst
          davon:
          mit starker Kundenauthentifi­
          zierung
            davon betrügerische Überwei­
            sungen, aufgeschlüsselt nach
            Betrugsquelle:
            Erteilung eines Zahlungsauf­
            trags durch den Betrüger
            Änderung eines Zahlungs­
            auftrags durch den Betrüger
            Manipulation des Zahlers
            durch den Betrüger zur
            Erteilung eines Zahlungsauf­
            trags
          ohne starke Kundenauthenti­
          fizierung
      (*)   Bei grenzüberschreitenden kartengebundenen Zahlungsvorgängen sind der Sitz des Geschäftspartners und der Standort der
            Verkaufsstelle (POS) zusammen zu melden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die über einen Fernzugang ausgelöst wurden,
            sind die gesendeten Zahlungsvorgänge zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der
            empfangende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Bei kartengebundenen Zahlungsvorgängen, die nicht über
            einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind die gesendeten Zahlungsvorgänge zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden
            können, in denen sich der empfangende Zahlungsdienstleister und das physische Terminal befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge,
            die über einen Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der
            sendende Zahlungsdienstleister und die Verkaufsstelle (POS) befinden. Empfangene Zahlungsvorgänge, die nicht über einen
            Fernzugang ausgelöst wurden, sind zu melden, damit die jeweiligen Länder ermittelt werden können, in denen sich der sendende
            Zahlungsdienstleister und das physische Terminal befinden.
 ---pagebreak--- 11.12.2020          DE                         Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/65
                                                      Gesendet                                Empfangen
                                                    über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                        insgesamt                                 insgesamt
                                                   Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
         davon betrügerische Überwei­
         sungen, aufgeschlüsselt nach
         Betrugsquelle:
         Erteilung eines Zahlungsauf­
         trags durch den Betrüger
         Änderung eines Zahlungs­
         auftrags durch den Betrüger
         Manipulation des Zahlers
         durch den Betrüger zur
         Erteilung eines Zahlungsauf­
         trags
         Grund für die Durchführung von
         Transaktionen ohne starke
         Kundenauthentifizierung:
         Kleinbetragszahlungen
         Zahlungen an die eigene
         Person
         vertrauenswürdige Empfän­
         ger
         wiederkehrende Zahlungs­
         vorgänge
         von Unternehmen genutzte
         sichere Zahlungsprozesse
         und -protokolle
         Transaktionsrisikoanalyse
         kontaktlose Kleinbetrags­
         zahlungen
         unbeaufsichtigte Terminals
         für Verkehrsnutzungsent­
         gelte und Parkgebühren
        Sonstige
        darunter:
        von einem Zahlungsauslöse­
        dienstleister ausgelöst
        davon Verluste aufgrund von
        Betrug je Haftungsträger (1):
        Berichtspflichtiger Zahlungs­     Geo 1
        dienstleister
        Zahlungsdienstnutzer des          Geo 1
        berichtspflichtigen Zahlungs­
        dienstleisters
 ---pagebreak--- L 418/66              DE                            Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                           Gesendet                                Empfangen
                                                         über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                             insgesamt                                 insgesamt
                                                        Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
          Sonstige                             Geo 1
      Betrügerische Lastschriften
      Betrügerische Lastschriften (ins­
      gesamt)
        elektronische Mandatserteilung
          davon betrügerische Lastschriften,
          aufgeschlüsselt nach Betrugs­
          quelle:
          nicht autorisierte Zahlungs­
          transaktion
          Manipulation des Zahlers
        sonstige Mandatserteilung
          davon betrügerische Lastschriften,
          aufgeschlüsselt nach Betrugs­
          quelle:
          Nicht autorisierte Zahlungs­
          transaktion
          Manipulation des Zahlers
        davon Verluste aufgrund von Betrug
        je Haftungsträger (1):
        Berichtspflichtiger Zahlungs­          Geo 1
        dienstleister
        Zahlungsdienstnutzer des               Geo 1
        berichtspflichtigen Zahlungs­
        dienstleisters
        Sonstige                               Geo 1
      Betrügerische kartengebun­
      dene Zahlungsvorgänge
      Betrügerische kartengebundene
      Zahlungsvorgänge mit von
      inländischen Zahlungsdienstlei­
      stern ausgegebenen kartenge­
      bundenen Zahlungsinstrumenten
      [gesendet] / Betrügerische kar­
      tengebundene Zahlungsvor­
      gänge, die von inländischen Zah­
      lungsdienstleistern angenommen
      und abgerechnet werden (ohne
      Karten, die nur eine E-Geldfunk­
      tion bieten) [empfangen]
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/67
                                                        Gesendet                                Empfangen
                                                      über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                          insgesamt                                 insgesamt
                                                     Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
       nicht elektronisch ausgelöst
       elektronisch ausgelöst
         darunter:
         mit Debitkarten
         mit Kreditkarten ohne Kredit­
         funktion
         mit Kreditkarten mit Kredit­
         funktion
         davon:
         mit starker Kundenauthentifi­
         zierung
           davon betrügerische Kartenzah­
           lungen, aufgeschlüsselt nach
           Betrugsquelle:
           Erteilung eines Zahlungsauf­
           trags durch den Betrüger
             Verlust oder Diebstahl einer
             Karte
             Karte nicht erhalten
             Kartenfälschung
             Diebstahl von Kartendaten
             Sonstige
           Änderung eines Zahlungs­
           auftrags durch den Betrüger
           Manipulation des Zahlers zur
           Kartenzahlung
         ohne starke Kundenauthenti­
         fizierung
           davon betrügerische Kartenzah­
           lungen, aufgeschlüsselt nach
           Betrugsquelle:
           Erteilung eines Zahlungsauf­
           trags durch den Betrüger
 ---pagebreak--- L 418/68             DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                        Gesendet                                Empfangen
                                                      über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                          insgesamt                                 insgesamt
                                                     Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
             Verlust oder Diebstahl einer
             Karte
             Karte nicht erhalten
             Kartenfälschung
             Diebstahl von Kartendaten
             Sonstige
           Änderung eines Zahlungs­
           auftrags durch den Betrüger
           Manipulation des Zahlers zur
           Kartenzahlung
           Grund für die Durchführung von
           Transaktionen ohne starke
           Kundenauthentifizierung:
           vertrauenswürdige Empfän­
           ger
           wiederkehrende Zahlungs­
           vorgänge
           kontaktlose Kleinbetrags­
           zahlungen
           unbeaufsichtigte Terminals
           für Verkehrsnutzungsent­
           gelte und Parkgebühren
           Kleinbetragszahlungen
           von Unternehmen genutzte
           sichere Zahlungsprozesse
           und -protokolle
           Transaktionsrisikoanalyse
           vom Händler ausgelöste
           Zahlungsvorgänge (MIT)
           Sonstige
       davon Verluste aufgrund von Betrug
       je Haftungsträger (1):
       Berichtspflichtiger Zahlungs­        Geo 1                                     Geo 1
       dienstleister
 ---pagebreak--- 11.12.2020            DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/69
                                                         Gesendet                                Empfangen
                                                       über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                           insgesamt                                 insgesamt
                                                      Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
        Zahlungsdienstnutzer des             Geo 1                                     Geo 1
        berichtspflichtigen Zahlungs­
        dienstleisters
        Sonstige                             Geo 1                                     Geo 1
      Betrügerische Bargeldabhe­
      bungen
      Betrügerische Bargeldabhebun­
      gen mit kartengebundenen Zah­
      lungsinstrumenten (ohne E-Geld-
      Transaktionen) (insgesamt)
        mit Debitkarten
        mit Kreditkarten ohne Kredit­
        funktion
        mit Kreditkarten mit Kredit­
        funktion
        davon betrügerische Bargeldabhe­
        bungen, aufgeschlüsselt nach
        Betrugsquelle:
        Erteilung eines Zahlungsauf­
        trags durch den Betrüger
          Verlust oder Diebstahl einer
          Karte
          Karte nicht erhalten
          Kartenfälschung
          Sonstige
        Manipulation des Zahlers zur
        Bargeldabhebung
        davon Verluste aufgrund von Betrug
        je Haftungsträger (1):
        Berichtspflichtiger Zahlungs­        Geo 1
        dienstleister
        Zahlungsdienstnutzer des             Geo 1
        berichtspflichtigen Zahlungs­
        dienstleisters
        Sonstige                             Geo 1
      Betrügerische E-Geld-Zah­
      lungsvorgänge
 ---pagebreak--- L 418/70            DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                    11.12.2020
                                                       Gesendet                                Empfangen
                                                     über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                         insgesamt                                 insgesamt
                                                    Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
      Betrügerische E-Geld-Zahlungs­
      vorgänge mit von inländischen
      Zahlungsdienstleistern ausgege­
      benem E-Geld (insgesamt)
       mit starker Kundenauthentifi­
       zierung
         davon betrügerische E-Geld-Zah­
         lungen, aufgeschlüsselt nach
         Betrugsquelle:
         Erteilung eines Zahlungsauf­
         trags durch den Betrüger
           Verlust oder Diebstahl einer
           E-Geld-Karte
           E-Geld-Karte nicht erhalten
           gefälschte E-Geld-Karte
           Diebstahl von Kartendaten
           nicht autorisierte E-Geld-
           Kontotransaktion
         Änderung eines Zahlungsauf­
         trags durch den Betrüger
         Manipulation des Zahlers zur
         Durchführung einer E-Geld-
         Zahlung
       ohne starke Kundenauthentifi­
       zierung
         davon betrügerische E-Geld-Zah­
         lungen, aufgeschlüsselt nach
         Betrugsquelle:
         Erteilung eines Zahlungsauf­
         trags durch den Betrüger
           Verlust oder Diebstahl einer
           E-Geld-Karte
           E-Geld-Karte nicht erhalten
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                          Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/71
                                                        Gesendet                                Empfangen
                                                      über einen   nicht über einen            über einen nicht über einen
                                          insgesamt                                 insgesamt
                                                     Fernzugang      Fernzugang               Fernzugang    Fernzugang
           gefälschte E-Geld-Karte
           Diebstahl von Kartendaten
           nicht autorisierte E-Geld-
           Kontotransaktion
         Änderung eines Zahlungsauf­
         trags durch den Betrüger
         Manipulation des Zahlers zur
         Durchführung einer E-Geld-
         Zahlung
         Grund für die Durchführung von
         Transaktionen ohne starke Kun­
         denauthentifizierung:
         Kleinbetragszahlungen
         vertrauenswürdige Empfänger
         wiederkehrende Zahlungsvor­
         gänge
         Zahlungen an die eigene Per­
         son
         von Unternehmen genutzte
         sichere Zahlungsprozesse und
         -protokolle
         Transaktionsrisikoanalyse
         kontaktlose Kleinbetragszah­
         lungen
         unbeaufsichtigte Terminals für
         Verkehrsnutzungsentgelte und
         Parkgebühren
         vom Händler ausgelöste Zah­
         lungsvorgänge (MIT)
         Sonstige
       davon Verluste aufgrund von Betrug
       je Haftungsträger (1):
       Berichtspflichtiger Zahlungs­        Geo 1
       dienstleister
 ---pagebreak--- L 418/72             DE                               Amtsblatt der Europäischen Union                                        11.12.2020
                                                                Gesendet                                 Empfangen
                                                             über einen    nicht über einen             über einen nicht über einen
                                             insgesamt                                       insgesamt
                                                            Fernzugang       Fernzugang                Fernzugang    Fernzugang
        Zahlungsdienstnutzer des               Geo 1
        berichtspflichtigen Zahlungs­
        dienstleisters
        Sonstige                               Geo 1
      Finanztransfers (Remittances)
      Zahlungsauslösedienste
        mit starker Kundenauthentifi­
        zierung
        ohne starke Kundenauthentifi­
        zierung
        davon aufgeschlüsselt nach Zah­
        lungsinstrument:
        Überweisungen
        Sonstige
      (1) Nur im Hinblick auf den Wert betrügerischer Transaktionen zu melden.
      Die Tabelle 6 ist von allen Zahlungsdienstleistern, denen keine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde,
      halbjährlich zu melden.
                                                                     Tabelle 6
                   Zahlungsvorgänge, an denen Nicht-MFI beteiligt sind, aufgeschlüsselt nach Art des Terminals
              (Gesamtzahl für den Berichtszeitraum; Anzahl der Transaktionen in Mio; Wert der Transaktionen in Mio EUR;
                                                     Geo 3 sofern nicht anders angegeben)
                       Transaktionen nach Art des Terminals (1)                             Anzahl                 Wert
         a)   Transaktionen an Terminals, an denen Transaktionen von
              inländischen Zahlungsdienstleistern angenommen und
              abgerechnet werden, die mit von inländischen Zahlungs­
              dienstleistern ausgegebenen Karten getätigt werden
              darunter:
              Bargeldabhebungen am Bankautomaten (ohne E-Geld-Trans­
              aktionen)
              Bargeldeinzahlungen am Bankautomaten (ohne E-Geld-Trans­
              aktionen)
              sonstige Transaktionen am Bankautomaten (ohne E-Geld-
              Transaktionen)
              POS-Transaktionen (ohne E-Geld-Transaktionen)
 ---pagebreak--- 11.12.2020        DE                            Amtsblatt der Europäischen Union              L 418/73
                    Transaktionen nach Art des Terminals (1)                     Anzahl Wert
           Aufladen und Entladen von E-Geld-Karten
           E-Geld-Zahlungsvorgänge mit Karten mit E-Geldfunktion
       b)  Transaktionen an Terminals, an denen Transaktionen von
           inländischen Zahlungsdienstleistern angenommen und
           abgerechnet werden, die mit von ausländischen Zah­
           lungsdienstleistern ausgegebenen Karten getätigt werden
           darunter:
           Bargeldabhebungen am Bankautomaten (ohne E-Geld-Trans­
           aktionen)
           Bargeldeinzahlungen am Bankautomaten (ohne E-Geld-Trans­
           aktionen)
           sonstige Transaktionen am Bankautomaten (ohne E-Geld-
           Transaktionen)
           POS-Transaktionen (ohne E-Geld-Transaktionen)
           Aufladen und Entladen von E-Geld-Karten
           E-Geld-Zahlungsvorgänge mit Karten mit E-Geldfunktion
       c)  Transaktionen an Terminals, an denen Transaktionen von
           ausländischen Zahlungsdienstleistern angenommen und
           abgerechnet werden, die mit von inländischen Zahlungs­
           dienstleistern ausgegebenen Karten getätigt werden
           darunter:
           Bargeldabhebungen am Bankautomaten (ohne E-Geld-Trans­
           aktionen)
           Bargeldeinzahlungen am Bankautomaten (ohne E-Geld-Trans­
           aktionen)
           sonstige Transaktionen am Bankautomaten (ohne E-Geld-
           Transaktionen)
           POS-Transaktionen (ohne E-Geld-Transaktionen)
           Aufladen und Entladen von E-Geld-Karten
           E-Geld-Zahlungsvorgänge mit Karten mit E-Geldfunktion
           Bargeldauszahlungen am Schalter                                       Geo 1  Geo 1
 ---pagebreak--- L 418/74              DE                              Amtsblatt der Europäischen Union                             11.12.2020
                       Transaktionen nach Art des Terminals (1)                             Anzahl           Wert
              Bargeldeinzahlungen am Schalter                                               Geo 1            Geo 1
              Bargeldauszahlungen an POS-Terminals                                          Geo 1            Geo 1
      (1) Die geografischen Aufschlüsselungen (Geo) beruhen auf dem Standort des Terminals.
      Die Tabelle 7 ist von Betreibern von Zahlungssystemen zu melden.
                                                                   Tabelle 7
                                             Teilnahme an ausgewählten Zahlungssystemen
                             (Stand am Ende des Berichtszeitraums; tatsächliche Anzahl von Einheiten; Geo 1)
                           Zahlungssystem (ohne TARGET2)                                            Anzahl
      Anzahl der Teilnehmer
        Direkte Teilnehmer
          Kreditinstitute
          Zentralbank
          Sonstige direkte Teilnehmer
           Öffentliche Haushalte (Staat)
           Clearing- und Abwicklungsstellen
           Sonstige Finanzinstitute
           Sonstige
        Indirekte Teilnehmer
      Die Tabelle 8 ist von Betreibern von Zahlungssystemen zu melden.
                                                                   Tabelle 8
                                     Über ausgewählte Zahlungssysteme abgewickelte Zahlungen
                     (Gesamtsumme für den Berichtszeitraum; Anzahl der Transaktionen in Mio) (Stand am Ende des
                               Berichtszeitraums; originäre Einheiten; Geo 4 sofern nicht anders angegeben)
                                                                                                    Gesendet
                                                                                            Anzahl           Wert
      Zahlungssystem (ohne TARGET2) – Zahlungssystem für Großbetragszahlungen
      Gesamtzahl der Transaktionen
      Überweisungen
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                    Amtsblatt der Europäischen Union                       L 418/75
                                                                                   Gesendet
                                                                            Anzahl          Wert
      beleghaft ausgelöst                                                   Geo 1           Geo 1
      elektronisch ausgelöst                                                Geo 1           Geo 1
      Lastschriften
      Kartengebundene Zahlungsvorgänge
      Bargeldabhebungen am Bankautomaten
      Bargeldeinzahlungen am Bankautomaten
      E-Geld-Zahlungsvorgänge
      Schecks
      Sonstige Zahlungsdienste
      Konzentrationsverhältnis                                              Geo 1           Geo 1
      Zahlungssystem (ohne TARGET2) – Zahlungssystem für Massenzahlungen
      Gesamtzahl der Transaktionen
      Überweisungen
      beleghaft ausgelöst                                                   Geo 1           Geo 1
      elektronisch ausgelöst                                                Geo 1           Geo 1
      darunter:
      Echtzeit (Instant)                                                    Geo 1           Geo 1
      Lastschriften
      Kartengebundene Zahlungsvorgänge
      Bargeldabhebungen am Bankautomaten
      Bargeldeinzahlungen am Bankautomaten
      E-Geld-Zahlungsvorgänge
      Schecks
      Sonstige Zahlungsdienste
      Konzentrationsverhältnis                                              Geo 1           Geo 1
 ---pagebreak--- L 418/76              DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                               11.12.2020
      Die Tabelle 9 ist von allen Zahlungsdienstleistern, denen keine Ausnahme gemäß Artikel 4 Absätze 2 und 3 gewährt wurde,
      vierteljährlich zu melden.
                                                                 Tabelle 9
                       Vierteljährliche Meldung von Zahlungsvorgängen, an denen Nicht-MFI beteiligt sind
                     (Gesamtsumme für den Berichtszeitraum; Geo 6 (**); Anzahl der Transaktionen in Mio; Wert der
                                                       Transaktionen in Mio EUR)
                                                                                                 Gesendet
                                                                                                über einen          nicht über einen
                                                                          insgesamt
                                                                                               Fernzugang             Fernzugang
      Überweisungen
      Überweisungen (insgesamt)
      elektronisch ausgelöst
      Lastschriften
      Lastschriften (insgesamt)
      Kartengebundene Zahlungsvorgänge
      Kartengebundene Zahlungsvorgänge mit von inländischen
      Zahlungsdienstleistern ausgegebenen kartengebundenen
      Zahlungsinstrumenten (ohne Karten, die nur eine E-Geld­
      funktion bieten) [gesendet]
      elektronisch ausgelöst
      darunter:
      Händlerkategoriencode (MCC)
      E-Geld-Zahlungsvorgänge
      E-Geld-Zahlungsvorgänge mit von inländischen Zah­
      lungsdienstleistern ausgegebenem E-Geld (insgesamt)
      Schecks
      (**)  Über einen Fernzugang ausgelöste grenzüberschreitende kartengebundene Zahlungsvorgänge sind zu melden, damit das Land
            ermittelt werden kann, in dem sich die Verkaufsstelle (POS) befindet, während nicht über einen Fernzugang ausgelöste
            grenzüberschreitende kartengebundene Zahlungsvorgänge zu melden sind, damit das Land ermittelt werden kann, in dem sich das
            physische Terminal befindet.
 ---pagebreak--- 11.12.2020           DE                              Amtsblatt der Europäischen Union                                       L 418/77
                                                     Geografische Aufschlüsselungen
             Geo 0                 Geo 1              Geo 2               Geo 3                Geo 4              Geo 6
      inländisch           inländisch und       grenzüberschrei­ inländisch            inländisch           aufgeschlüsselt
                           grenzüberschrei­ tend                                                            nach allen einzel­
                           tend (kumuliert)                       aufgeschlüsselt nach grenzüberschreitend  nen Ländern (1)
                                                                  den einzelnen EWR-   innerhalb des EWR
                                                                  Mitgliedstaaten
                                                                  übrige Welt (grenzü­ übrige Welt (grenzü­
                                                                  berschreitend außer­ berschreitend außer­
                                                                  halb des EWR)        halb des EWR)
      (1) nach ISO 3166 (vgl.https://www.iso.org/obp/ui/#search
 ---pagebreak--- L 418/78            DE                           Amtsblatt der Europäischen Union                                          11.12.2020
                                                              ANHANG IV
             VOM TATSÄCHLICHEN KREIS DER BERICHTSPFLICHTIGEN ZU ERFÜLLENDE MINDESTANFORDERUNGEN
      Die Berichtspflichtigen müssen zur Erfüllung ihrer statistischen Berichtspflichten gegenüber der Europäischen Zentralbank
      (EZB) die folgenden Mindestanforderungen einhalten:
      1. Mindestanforderungen für die Übermittlung:
         a) Die Meldungen müssen rechtzeitig und innerhalb der von der betreffenden NZB gesetzten Fristen erfolgen;
         b) statistische Meldungen müssen in der Form und dem Format abgefasst werden, die den technischen Berichtsanfor­
             derungen der betreffenden NZBen entsprechen;
         c) der Berichtspflichtige muss Angaben zu einer oder mehreren Ansprechpartnern zur Verfügung stellen;
         d) die technischen Spezifikationen für die Datenübertragung an die betreffenden NZBen müssen befolgt werden.
      2. Mindestanforderungen für die Exaktheit:
         a) Die statistischen Informationen müssen korrekt sein: Die Meldungen müssen frei von Formalfehlern sein, z. B. muss
             die Addition von Zwischensummen die jeweilige Gesamtsumme ergeben und die Daten müssen zwischen allen
             Berichtsterminen konsistent sein;
         b) die Berichtspflichtigen müssen in der Lage sein, die in den gemeldeten Zahlen zum Ausdruck kommende
             Entwicklung zu erläutern;
         c) alle statistischen Daten müssen vollständig sein und dürfen keine Lücken in Bezug auf Kontinuität und Struktur
             aufweisen. Lücken sollten erwähnt und der betreffenden NZB erklärt und gegebenenfalls so schnell wie möglich
             geschlossen werden;
         d) die Berichtspflichtigen müssen die von der betreffenden NZB für die technische Übermittlung vorgeschriebenen
             Rundungsregeln befolgen.
      3. Mindestanforderungen für die konzeptionelle Erfüllung:
         a) Die statistischen Daten müssen den Definitionen und Klassifizierungen dieser Verordnung entsprechen;
         b) sollte von diesen Definitionen und Klassifizierungen abgewichen werden, müssen die Berichtspflichtigen den
             Unterschied zwischen den angelegten und den in dieser Verordnung enthaltenen Kriterien regelmäßig überwachen
             und quantifizieren;
         c) die Berichtspflichtigen müssen in der Lage sein, Brüche zwischen den übermittelten Daten und denen
             vorausgegangener Zeiträume zu erläutern.
      4. Mindestanforderungen für Korrekturen:
      Die von der EZB und der betreffenden NZB vorgeschriebenen Korrekturpraktiken und -verfahren müssen angewandt
      werden. Korrekturen, die nicht im regelmäßigen Turnus erfolgen, müssen erläutert werden.