CELEX: 32012R0369
Language: de
Date: 2012-04-27 00:00:00
Title: Durchführungsverordnung (EU) Nr. 369/2012 der Kommission vom 27. April 2012 zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 hinsichtlich der Bedingungen für die Genehmigung der Wirkstoffe Blutmehl, Calciumcarbid, Calciumcarbonat, Kalkstein, Pfeffer und Quarzsand  Text von Bedeutung für den EWR

28.4.2012   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               L 116/19
            
         DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 369/2012 DER KOMMISSION
   vom 27. April 2012
   zur Änderung der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 hinsichtlich der Bedingungen für die Genehmigung der Wirkstoffe Blutmehl, Calciumcarbid, Calciumcarbonat, Kalkstein, Pfeffer und Quarzsand
   (Text von Bedeutung für den EWR)
   DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION –
   gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union,
   gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und 91/414/EWG des Rates (1), insbesondere auf Artikel 13 Absatz 2,
   in Erwägung nachstehender Gründe:
   
               (1)
            
            
               Die Wirkstoffe Blutmehl, Calciumcarbid, Calciumcarbonat, Kalkstein, Pfeffer und Quarzsand wurden mit der Richtlinie 2008/127/EG der Kommission (2) gemäß dem Verfahren des Artikels 24b der Verordnung (EG) Nr. 2229/2004 der Kommission vom 3. Dezember 2004 mit weiteren Durchführungsbestimmungen für die vierte Stufe des Arbeitsprogramms gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Richtlinie 91/414/EWG des Rates (3) in Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG des Rates (4) aufgenommen. Seit der Ersetzung der Richtlinie 91/414/EWG durch die Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 gelten diese Stoffe als gemäß der genannten Verordnung genehmigt und sind in Teil A des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 der Kommission vom 25. Mai 2011 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Liste zugelassener Wirkstoffe (5) aufgeführt.
            
         
               (2)
            
            
               Gemäß Artikel 25a der Verordnung (EG) Nr. 2229/2004 legte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit („die Behörde“) der Kommission die Schlussfolgerungen zum Peer-Review vor, und zwar für Blutmehl (6) am 26. September 2011, für Calciumcarbid (7) am 17. Oktober 2011, für Calciumcarbonat (8) und für Kalkstein (9) am 6. Juli 2011, für Extraktionsrückstand Pfefferstaub (10) am 4. Juli 2011 und für Quarzsand (11) am 6. Juli 2011. Die Entwürfe der Bewertungsberichte und die Schlussfolgerungen der Behörde wurden von den Mitgliedstaaten und der Kommission im Rahmen des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit geprüft und am 9. März 2012 in Form der Beurteilungsberichte der Kommission für Blutmehl, Calciumcarbid, Calciumcarbonat, Kalkstein, Extraktionsrückstand Pfefferstaub und Quarzsand abgeschlossen.
            
         
               (3)
            
            
               Gemäß Artikel 12 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 forderte die Kommission die Antragsteller auf, zu den Schlussfolgerungen der Behörde Stellung zu nehmen. Gemäß Artikel 13 Absatz 1 der genannten Verordnung forderte die Kommission die Antragsteller außerdem auf, zum Entwurf der Beurteilungsberichte für Blutmehl, Calciumcarbid, Calciumcarbonat, Kalkstein, Extraktionsrückstand Pfefferstaub und Quarzsand Stellung zu nehmen. Die daraufhin von den Antragstellern vorgelegten Stellungnahmen wurden eingehend geprüft.
            
         
               (4)
            
            
               Es wird bestätigt, dass die Wirkstoffe Blutmehl, Calciumcarbid, Calciumcarbonat, Kalkstein, Pfeffer und Quarzsand als gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genehmigt gelten.
            
         
               (5)
            
            
               Gemäß Artikel 13 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 in Verbindung mit deren Artikel 6 und angesichts des derzeitigen wissenschaftlichen und technischen Kenntnisstands müssen die Bedingungen für die Genehmigung von Blutmehl, Calciumcarbid, Calciumcarbonat, Kalkstein, Pfeffer und Quarzsand geändert werden. Insbesondere sollten weitere bestätigende Informationen für Blutmehl, Calciumcarbonat und Pfeffer angefordert werden. Gleichzeitig sollten bestimmte technische Anpassungen vorgenommen werden; insbesondere sollte die Bezeichnung des Wirkstoffs „Pfeffer“ durch „Extraktionsrückstand Pfefferstaub“ ersetzt werden.
            
         
               (6)
            
            
               Der Anhang der Verordnung (EU) Nr. 540/2011 sollte daher entsprechend geändert werden.
            
         
               (7)
            
            
               Bis zum Geltungsbeginn der vorliegenden Verordnung sollte eine sinnvolle Frist eingeräumt werden, damit Mitgliedstaaten, Antragsteller und Inhaber von Zulassungen für Pflanzenschutzmittel die Anforderungen infolge der Änderung der Genehmigungsbedingungen erfüllen können.
            
         
               (8)
            
            
               Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit —
            
         HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
   Artikel 1
   Teil A des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 wird entsprechend dem Anhang der vorliegenden Verordnung geändert.
   Artikel 2
   Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
   Sie gilt ab dem 1. September 2012.
   
      Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
      Brüssel, den 27. April 2012
      
         
            Für die Kommission
         
         
            Der Präsident
         
         José Manuel BARROSO
      
   
   
      (1)  ABl. L 309 vom 24.11.2009, S. 1.
   
      (2)  ABl. L 344 vom 20.12.2008, S. 89.
   
      (3)  ABl. L 379 vom 24.12.2004, S. 13.
   
      (4)  ABl. L 230 vom 19.8.1991, S. 1.
   
      (5)  ABl. L 153 vom 11.6.2011, S. 1.
   
      (6)  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Conclusion on the peer review of the pesticide risk assessment of the active substance blood meal. EFSA Journal 2011; 9(10):2394. [36 S.]. doi:10.2903/j.efsa.2011.2396. Online abrufbar unter www.efsa.europa.eu/efsajournal.htm.
   
      (7)  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Conclusion on the peer review of the pesticide risk assessment of the active substance calcium carbide. EFSA Journal 2011; 9(10):2419. [48 S.]. doi:10.2903/j.efsa.2011.2419. Online abrufbar unter www.efsa.europa.eu/efsajournal.htm.
   
      (8)  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Conclusion on the peer review of the pesticide risk assessment of the active substance calcium carbonate. EFSA Journal 2011; 9(7):2298. [28 S.] doi:10.2903/j.efsa.2011.2298. Online abrufbar unter www.efsa.europa.eu/efsajournal.htm.
   
      (9)  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Conclusion on the peer review of the pesticide risk assessment of the active substance limestone. EFSA Journal 2011; 9(7):2299. [33 S.]. doi:10.2903/j.efsa.2011.2299. Online abrufbar unter www.efsa.europa.eu/efsajournal.htm.
   
      (10)  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Conclusion on the peer review of the pesticide risk assessment of the active substance pepper dust extraction residue. EFSA Journal 2011; 9(7):2285. [37 S.]. doi:10.2903/j.efsa.2011.2285. Online abrufbar unter www.efsa.europa.eu/efsajournal.htm.
   
      (11)  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Conclusion on the peer review of the pesticide risk assessment of the active substance quartz sand. EFSA Journal 2011; 9(7):2300. [40 S.]. doi:10.2903/j.efsa.2011.2300. Online abrufbar unter www.efsa.europa.eu/efsajournal.htm.
   
      ANHANG
      Teil A des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 540/2011 wird wie folgt geändert:
      
                  (1)
               
               
                  Zeile 222 zum Wirkstoff Blutmehl erhält folgende Fassung:
                  
                              Gebräuchliche Bezeichnung, Kennnummern
                           
                           
                              IUPAC-Bezeichnung
                           
                           
                              Reinheit
                           
                           
                              Datum der Zulassung
                           
                           
                              Befristung der Zulassung
                           
                           
                              Sonderbestimmungen
                           
                        
                              „Blutmehl
                              
                              CAS-Nr. 90989-74-5
                              CIPAC-Nr. 909
                           
                           
                              Nicht verfügbar
                           
                           
                              ≥ 990 g/kg
                           
                           
                              1. September 2009
                           
                           
                              31. August 2019
                           
                           
                              TEIL A
                              Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden. Blutmehl muss den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 (1) und der Verordnung (EU) Nr. 142/2011 (2) entsprechen.
                              TEIL B
                              Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Blutmehl enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als durch direkte Ausbringung auf einzelne Pflanzen achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass alle für eine Zulassung erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
                              Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 9. März 2012 abgeschlossenen geänderten Beurteilungsberichts über Blutmehl (SANCO/2604/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
                              Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
                              Der Antragsteller muss den Mitgliedstaaten, der Kommission und der Behörde bis zum 1. März 2013 bestätigende Informationen zur Spezifikation des technischen Materials vorlegen.
                           
                        
            
                  (2)
               
               
                  Zeile 223 zum Wirkstoff Calciumcarbid erhält folgende Fassung:
                  
                              Gebräuchliche Bezeichnung, Kennnummern
                           
                           
                              IUPAC-Bezeichnung
                           
                           
                              Reinheit
                           
                           
                              Datum der Zulassung
                           
                           
                              Befristung der Zulassung
                           
                           
                              Sonderbestimmungen
                           
                        
                              „Calciumcarbid
                              
                              CAS-Nr. 75-20-7
                              CIPAC-Nr. 910
                           
                           
                              Calciumacetylid
                           
                           
                              ≥ 765 g/kg
                              Mit 0,08–0,9 g/kg Calciumphosphid
                           
                           
                              1. September 2009
                           
                           
                              31. August 2019
                           
                           
                              TEIL A
                              Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
                              TEIL B
                              Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für dieLebensmittelkette und Tiergesundheit am 9. März 2012 abgeschlossenen geänderten Beurteilungsberichts über Calciumcarbid (SANCO/2605/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
                              Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.“
                           
                        
            
                  (3)
               
               
                  Zeile 224 zum Wirkstoff Calciumcarbonat erhält folgende Fassung:
                  
                              Gebräuchliche Bezeichnung, Kennnummern
                           
                           
                              IUPAC-Bezeichnung
                           
                           
                              Reinheit
                           
                           
                              Datum der Zulassung
                           
                           
                              Befristung der Zulassung
                           
                           
                              Sonderbestimmungen
                           
                        
                              „Calciumcarbonat
                              
                              CAS-Nr. 471-34-1
                              CIPAC-Nr. 843
                           
                           
                              Calciumcarbonat
                           
                           
                              ≥ 995 g/kg
                           
                           
                              1. September 2009
                           
                           
                              31. August 2019
                           
                           
                              TEIL A
                              Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
                              TEIL B
                              Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 9. März 2012 abgeschlossenen geänderten Beurteilungsberichts über Calciumcarbonat (SANCO/2606/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
                              Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
                              Der Antragsteller hat bestätigende Informationen vorzulegen über
                              
                                          —
                                       
                                       
                                          weitere Daten zur Spezifikation des technischen Materials;
                                       
                                    
                                          —
                                       
                                       
                                          Analysemethoden zur Bestimmung des Calciumcarbonats in der repräsentativen Formulierung und der Verunreinigungen im technischen Material.
                                       
                                    Der Antragsteller muss den Mitgliedstaaten, der Kommission und der Behörde diese Informationen bis zum 1. März 2013 vorlegen.“
                           
                        
            
                  (4)
               
               
                  Zeile 237 zum Wirkstoff Kalkstein erhält folgende Fassung:
                  
                              Gebräuchliche Bezeichnung, Kennnummern
                           
                           
                              IUPAC-Bezeichnung
                           
                           
                              Reinheit
                           
                           
                              Datum der Zulassung
                           
                           
                              Befristung der Zulassung
                           
                           
                              Sonderbestimmungen
                           
                        
                              „Kalkstein
                              
                              CAS-Nr.: 1317-65-3
                              CIPAC-Nr.: 852
                           
                           
                              Calciumcarbonat
                           
                           
                              ≥ 980 g/kg
                           
                           
                              1. September 2009
                           
                           
                              31. August 2019
                           
                           
                              TEIL A
                              Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
                              TEIL B
                              Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für dieLebensmittelkette und Tiergesundheit am 9. März 2012 abgeschlossenen geänderten Beurteilungsberichts über Kalkstein (SANCO/2618/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
                              Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.“
                           
                        
            
                  (5)
               
               
                  Zeile 239 zum Wirkstoff Pfeffer erhält folgende Fassung:
                  
                              Gebräuchliche Bezeichnung, Kennnummern
                           
                           
                              IUPAC-Bezeichnung
                           
                           
                              Reinheit
                           
                           
                              Datum der Zulassung
                           
                           
                              Befristung der Zulassung
                           
                           
                              Sonderbestimmungen
                           
                        
                              „Extraktionsrückstand Pfefferstaub (ERPS)
                              
                              CAS-Nr. nicht vergeben
                              CIPAC-Nr. nicht vergeben
                           
                           
                              Dampfdestillierter und mit Lösungsmitteln extrahierter Schwarzer Pfeffer – Piper nigrum
                              
                           
                           
                              Komplexes Gemisch chemischer Stoffe; Piperin als Marker sollte einen Anteil von mindestens 4 % haben.
                           
                           
                              1. September 2009
                           
                           
                              31. August 2019
                           
                           
                              TEIL A
                              Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
                              TEIL B
                              Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Extraktionsrückstand Pfefferstaub (ERPS) enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als im Kleingartenbereich achten die Mitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass vor einer Zulassung alle erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
                              Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Artikel 29 Absatz 6 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit am 9. März 2012 abgeschlossenen geänderten Beurteilungsberichts über Pfeffer (SANCO/2620/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
                              Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
                              Der Antragsteller muss den Mitgliedstaaten, der Kommission und der Behörde bis zum 1. März 2013 bestätigende Informationen zur Spezifikation des technischen Materials vorlegen.“
                           
                        
            
                  (6)
               
               
                  Zeile 247 zum Wirkstoff Quarzsand erhält folgende Fassung:
                  
                              Gebräuchliche Bezeichnung, Kennnummern
                           
                           
                              IUPAC-Bezeichnung
                           
                           
                              Reinheit
                           
                           
                              Datum der Zulassung
                           
                           
                              Befristung der Zulassung
                           
                           
                              Sonderbestimmungen
                           
                        
                              „Quarzsand
                              
                              CAS-Nr. 14808-60-7, 7637-86-9
                              CIPAC-Nr. 855
                           
                           
                              Quarz, Siliziumdioxid
                           
                           
                              ≥ 915 g/kg
                              Max. 0,1 % Partikel kristalliner Kieselsäure (Durchmesser unter 50 μm)
                           
                           
                              1. September 2009
                           
                           
                              31. August 2019
                           
                           
                              TEIL A
                              Nur Anwendungen als Repellent dürfen zugelassen werden.
                              TEIL B
                              Bei der Bewertung der Anträge auf Zulassung von Quarzsand enthaltenden Pflanzenschutzmitteln für andere Anwendungen als auf Bäume in der Forstwirtschaft achten dieMitgliedstaaten besonders auf die in Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genannten Kriterien und stellen sicher, dass alle für eine Zulassung erforderlichen Daten und Informationen vorliegen.
                              Bei der Anwendung der einheitlichen Grundsätze gemäß Anhang VI sind die Schlussfolgerungen des vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit abgeschlossenen Beurteilungsberichts über Quarzsand (SANCO/2628/2008) und insbesondere dessen Anlagen I und II zu berücksichtigen.
                              Die Anwendungsbedingungen umfassen gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikobegrenzung.“
                           
                        
            
         (1)  ABl. L 300 vom 14.11.2009, S. 1.
      
         (2)  ABl. L 54 vom 26.2.2011, S. 1.“