CELEX: 52004PC0183
Language: de
Date: 2004-03-22
Title: Vorschlag für eine Verordnung des Rates über den Abschluss des Abkommens in Form eines Briefwechsels über die Verlängerung des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Republik Kap Verde über die Fischerei vor der Küste von Kap Verde für die Zeit vom 1. Juli 2004 bis zum 30. Juni 2005

Wichtiger rechtlicher Hinweis

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52004PC0183

Vorschlag für eine Verordnung des Rates über den Abschluss des Abkommens in Form eines Briefwechsels über die Verlängerung des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Republik Kap Verde über die Fischerei vor der Küste von Kap Verde für die Zeit vom 1. Juli 2004 bis zum 30. Juni 2005  /* KOM/2004/0183 endg. - CNS 2004/0058 */  

Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES über den Abschluss des Abkommens in Form eines Briefwechsels über die Verlängerung des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Republik Kap Verde über die Fischerei vor der Küste von Kap Verde für die Zeit vom 1. Juli 2004 bis zum 30. Juni 2005(von der Kommission vorgelegt)BEGRÜNDUNGDas Protokoll zum Fischereiabkommen zwischen der EG und der Republik Kap Verde läuft am 30.6.2004 aus.Die beiden Parteien sind am 20. und 21. Oktober 2003 im Rahmen des Gemischten Ausschusses nach Artikel 9 des Fischereiabkommens zwischen Kap Verde und der EG in Praia zusammengekommen.Die beiden Parteien haben beschlossen, das Protokoll um ein Jahr vom 1.7.2004 bis 30.6.2005 zu verlängern. Diese Verlängerung in Form eines Briefwechsels wurde von den Parteien paraphiert, um die technischen und finanziellen Bedingungen der Fangtätigkeiten von EG-Schiffen in den Gewässern von Kap Verde für die Zeit vom 1.7.2004 bis 30.6.2005 festzulegen.Die Kommission schlägt dem Rat daher vor, das Abkommen in Form eines Briefwechsels über die Verlängerung des Protokolls anzunehmen.Ein Vorschlag für einen Beschluss des Rates über die vorläufige Anwendung des Abkommens in Form eines Briefwechsels über die Verlängerung des Protokolls bis zu seinem endgültigen Inkrafttreten ist Gegenstand eines getrennten Verfahrens.2004/0058 (CNS)Vorschlag für eine VERORDNUNG DES RATES über den Abschluss des Abkommens in Form eines Briefwechsels über die Verlängerung des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Republik Kap Verde über die Fischerei vor der Küste von Kap Verde für die Zeit vom 1. Juli 2004 bis zum 30. Juni 2005DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 37 in Verbindung mit Artikel 300 Absatz 2 und Absatz 3 Unterabsatz 1,auf Vorschlag der Kommission [1],[1]  ABl. C [...] vom [...], S. [...]nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments [2],[2]  ABl. C [...] vom [...], S. [...]in Erwägung nachstehender Gründe:(1) In Übereinstimmung mit dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Republik Kap Verde [3] über die Fischerei vor der Küste von Kap Verde treten die Vertragsparteien vor Ablauf der Geltungsdauer des Protokolls zum Abkommen in Verhandlungen ein, um einvernehmlich die Bedingungen des Protokolls für den folgenden Zeitraum und gegebenenfalls erforderliche Änderungen oder Zusätze zum Anhang festzulegen.[3]  ABl. L 212 vom 9.8.1990, S. 1(2) Die beiden Parteien haben beschlossen, dass derzeitige Protokoll gemäß der Verordnung (EG) Nr. 301/2002 [4] mit einem Abkommen in Form eines Briefwechsels für ein Jahr zu verlängern, bis Verhandlungen über die zu vereinbarenden Änderungen des Protokolls stattfinden können.[4]  ABl. L 47 vom 19.2.2002, S. 2(3) Es liegt im Interesse der Gemeinschaft diese Verlängerung zu genehmigen.(4) Der Schlüssel des ausgelaufenen Protokolls zur Aufteilung der Fangmöglichkeiten auf die Mitgliedstaaten muss bestätigt werden -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1Das Abkommen in Form eines Briefwechsels über die Verlängerung des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Republik Kap Verde über die Fischerei vor der Küste von Kap Verde für die Zeit vom 1. Juli 2004 bis 30. Juni 2005 wird im Namen der Europäischen Gemeinschaft genehmigt.Der Wortlaut des Abkommens ist der vorliegenden Verordnung beigefügt.Artikel 2Die im Protokoll festgelegten Fangmöglichkeiten werden wie folgt auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt:&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Falls die Lizenzanträge dieser Mitgliedstaaten die im Protokoll festgesetzten Fangmöglichkeiten nicht ausschöpfen, kann die Kommission auch Lizenzanträge anderer Mitgliedstaaten berücksichtigen.Artikel 3Die Mitgliedstaaten, deren Schiffe im Rahmen des Protokolls Fischfang betreiben, melden der Kommission die in der kapverdischen Fischereizone gefangenen Mengen aus jedem Bestand gemäß den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 500/2001 der Kommission [5].[5]  ABl. L 73 vom 15.3.2001, S. 8Artikel 4Diese Verordnung tritt am dritten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Brüssel, denIm Namen des RatesDer PräsidentABKOMMENin Form eines Briefwechsels über die Verlängerung des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Regierung der Republik Kap Verde über die Fischerei vor der Küste von Kap Verde für die Zeit vom 1. Juli 2004 bis zum 30. Juni 2005A A. Schreiben der GemeinschaftHerr . . .,« ich beehre mich, zu bestätigen, dass wir bis zum Abschluss der Verhandlungen über die zu vereinbarenden Änderungen des Protokolls zum Fischereiabkommen folgende Übergangsregelung für die Verlängerung des derzeit geltenden (1. Juli 2001 bis 30. Juni 2004) Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Regierung der Republik Kap Verde und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vereinbart haben:1. Die während der vorangegangenen drei Jahre angewandte Regelung wird vom 1. Juli 2003 bis zum 30. Juni 2005 beibehalten.Die finanzielle Gegenleistung der Gemeinschaft für die Übergangsregelung entspricht dem in Artikel 2 des derzeit geltenden Protokolls vorgesehenen Jahresbetrag. Die Zahlung des finanziellen Ausgleichs wird bis spätestens 31. Januar 2005 geleistet. Die Zahlungen für die in Artikel 3 vorgesehenen gezielten Aktionen erfolgen, wenn die entsprechenden Bedingungen gemäß Artikel 3 des Protokolls erfuellt sind.2. Während der Übergangszeit werden Lizenzen innerhalb der in Artikel 1 des derzeitigen Protokolls festgesetzten Grenzen mit Gebühren und Vorschüssen ausgestellt, die denen entsprechen, die im Anhang des Protokolls in Ziffer 2 festgelegt sind.Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie den Eingang dieses Schreibens bestätigen und Ihre Zustimmung zu seinem Inhalt mitteilen würden.Genehmigen Sie, Herr ..., den Ausdruck meiner ausgezeichnetsten HochachtungIm Namen des Rates der Europäischen UnionB Schreiben der Regierung der Republik Kap VerdeHerr . . .,Ich beehre mich, den Eingang Ihres heutigen Schreibens zu bestätigen, das wie folgt lautet:,ich beehre mich, zu bestätigen, dass wir bis zum Abschluss der Verhandlungen über die zu vereinbarenden Änderungen des Protokolls zum Fischereiabkommen folgende Übergangsregelung für die Verlängerung des derzeit geltenden (1. Juli 2001 bis 30. Juni 2005) Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen zwischen der Regierung der Republik Kap Verde und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vereinbart haben:1. Die während der vorangegangenen drei Jahre angewandte Regelung wird vom 1. Juli 2004 bis zum 30. Juni 2005 beibehalten.Die finanzielle Gegenleistung der Gemeinschaft für die Übergangsregelung entspricht dem in Artikel 2 des derzeit geltenden Protokolls vorgesehenen Jahresbetrag. Die Zahlung des finanziellen Ausgleichs wird bis spätestens 31. Januar 2005 geleistet. Die Zahlungen für die in Artikel 3 vorgesehenen gezielten Aktionen erfolgen, wenn die entsprechenden Bedingungen gemäß Artikel 3 des Protokolls erfuellt sind.2. Während der Übergangszeit werden Lizenzen innerhalb der in Artikel 1 des derzeitigen Protokolls festgesetzten Grenzen mit Gebühren und Vorschüssen ausgestellt, die denen entsprechen, die im Anhang des Protokolls in Ziffer 2 festgelegt sind."Ich beehre mich, zu bestätigen, dass die Regierung von Kap Verde dem Inhalt Ihres Schreibens zustimmen kann und dass Ihr Schreiben sowie das vorliegende Schreiben ein Abkommen gemäß Ihrem Vorschlag bilden.Genehmigen Sie, Herr ..., den Ausdruck meiner ausgezeichnetsten HochachtungFür die Regierung der Republik Kap VerdeFINANZBOGEN ZU RECHTSAKTENPolitikbereich(e): Externe Aspekte der FischereipolitikTätigkeit(en): Internationale FischereiabkommenBezeichnung der Massnahme: Verlängerung des Protokolls zur Festlegung der Fangmöglichkeiten und der finanziellen Gegenleistung nach dem Abkommen EG/Kap Verde für die Zeit 1.7.2004-30.6.20051. HAUSHALTSLINIE (Nummer und Bezeichnung)B78000: ,Internationale Fischereiabkommen"2. ALLGEMEINE ZAHLENANGABEN2.1 Gesamtmittelausstattung der Maßnahme (Teil B): 730.000 Mio. EUR in VE/ZE2.2 Anwendungszeitraum: 01.07.2004 -30.06.20052.3 Gesamtvorausschätzung der Ausgaben: 763.192 EURFälligkeitsplan für Verpflichtungsermächtigungen/Zahlungsermächtigungen (finanzielle Intervention) (vgl. Ziffer 6.1.1)Beträge in EUR&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;b) Technische und administrative Hilfe und Unterstützungsausgaben (vgl. Ziffer 6.1.2)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;c) Gesamtaufwand für Personalmittel und sonstige Verwaltungsausgaben (vgl. Ziff. 7.2 und 7.3)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;2.4 Vereinbarkeit mit der Finanzplanung und der Finanziellen VorausschauX der Vorschlag ist mit der derzeitigen Finanzplanung vereinbar| | Der Vorschlag macht eine Anpassung der betreffenden Rubrik der Finanziellen Vorausschau| | sowie gegebenenfalls einen Rückgriff auf die Bestimmungen der Interinstitutionellen Vereinbarung erforderlich.2.5 Finanzielle Auswirkungen auf die EinnahmenX keinerlei finanzielle Auswirkungen (betrifft die technischen Aspekte der Durchführung einer Maßnahme)ODER| | folgende finanzielle Auswirkungen auf die Einnahmen sind zu erwarten:- N.B.: Einzelangaben und Anmerkungen zur Berechnungsmethode sind diesem Finanzbogen auf einem getrennten Blatt beizufügen.in Mio. EUR (bis zur 1.Dezimalstelle)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;(Beschreibung für jede einzelne Haushaltslinie; die Tabelle ist um die entsprechende Zeilenzahl zu verlängern, wenn die Wirkung der Maßnahme sich über mehrere Haushaltslinien erstreckt).3. HAUSHALTSTECHNISCHE MERKMALE&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;4. RECHTSGRUNDLAGEArtikel 37 EG-Vertrag in Verbindung mit Artikel 300 Absatz 2 und Absatz 3 Unterabsatz 1.Abkommen mit Kap Verde (ABl. L 212 vom 9.8.1990).5. BESCHREIBUNG UND BEGRÜNDUNG5.1 Notwendigkeit einer Maßnahme der Gemeinschaft5.1.1 ZielsetzungenDas Protokoll zum Fischereiabkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Republik Kap Verde ist am 30. Juni 2004 ausgelaufen.Die beiden Parteien sind am 20. und 21. Oktober 2003 im Rahmen des Gemischten Ausschusses nach Artikel 9 des Fischereiabkommens zwischen Kap Verde und der EG in Praia zusammengekommen. Die beiden Parteien haben beschlossen, das Protokoll um einen Zeitraum von einem Jahr vom 1.7.2004 bis 30.6.2005 zu verlängern. Diese Verlängerung in Form eines Briefwechsels wurde von den beiden Parteien paraphiert, um die technischen und finanziellen Bedingungen der Fangtätigkeiten von EG-Schiffen in den Gewässern von Kap Verde für die Zeit vom 1.7.2004 bis 30.6.2005 festzulegen.Diese Verlängerung soll den Reedern der Gemeinschaft erlauben, ihre Fangtätigkeit in der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Kap Verdes bis zum Abschluss der Verhandlungen über die Änderungen des Protokolls fortzusetzen.5.1.2 Maßnahmen im Zusammenhang mit der Ex-ante-BewertungEine spezifische Ex-ante-Bewertung des Vorschlags zur vorläufigen Verlängerung des derzeitigen Protokolls wurde nicht vorgenommen, da es lediglich um eine Verlängerung um ein Jahr geht und sämtliche Bestimmungen beibehalten werden. Bevor ein neues Protokoll vorgeschlagen wird, erfolgt eine eingehende Bewertung des derzeitigen Protokolls (einschließlich des Verlängerungszeitraums) (s. auch Ziffer 8.2. des Finanzbogens).Nachstehend einige Angaben zur Einschätzung des derzeitigen Protokolls (2001-2004):Es handelt sich um das vierte Protokoll seit Inkrafttreten des Rahmenabkommens zwischen den beiden Vertragsparteien im Jahr 1990.Dieses Thunfisch-Abkommen (117 Thunfischfänger) betrifft auch Grundleinenfänger (630 BRT, höchstens vier Schiffe gleichzeitig). Es ist eines der wichtigsten Thunfisch-Abkommen der EG im südlichen Atlantik.Insgesamt belaufen sich die im Protokoll 2001-2004 vorgesehenen Fangmöglichkeiten auf 37 Thunfischwadenfänger, 20 Thunfischfänger mit Angeln (10 im vorigen Protokoll), 62 Oberflächenlangleinenfischer (26 im vorigen Protokoll) und 630 BRT für Grundleinenfänger. Dies bedeutet im Vergleich zum vorigen Protokoll eine erhebliche Erhöhung der Anzahl Schiffe.Bei den Oberflächenlangleinenfischern und den Thunfischfängern mit Angeln war die durchschnittliche Ausnutzung der Fangmöglichkeiten, gemessen an den Lizenzen, sehr gut, bei den Thunfischwadenfängern gut, bei den Grundleinenfängern hingegen gleich Null.Der Thunfischteil dieses Protokolls fügt sich in die Reihe der Thunfischabkommen im Atlantik, die es der Fangflotte der Gemeinschaft erlauben, gebietsübergreifende Bestände zu verfolgen.Ausnutzung der Fangmöglichkeiten im Rahmen des Fischereiabkommens EG/Kap Verde (Anzahl Schiffe)&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Da Thunfisch eine Art mit äußerst ausgeprägtem Wanderverhalten ist, schwanken die tatsächlichen Fangmengen in einem bestimmten Gebiet von einem Fischwirtschaftsjahr zum anderen erheblich. Die Fänge der Gemeinschaftsflotte in den Gewässern des Drittlands sind daher nicht im Voraus bekannt.In der Regel lagen die Fangmengen unter der Referenzmenge (1000-2000/7000 Tonnen).Die Tatsache, dass Kap Verde ab Oktober 2003 wieder Fischereierzeugnisse in die EG einführen darf, wird die Gemeinschaftsflotte vielleicht dazu veranlassen, stärker in der AWZ von Kap Verde präsent zu sein und mehr Fisch für die örtliche Konservenindustrie anzulanden.Was den Nutzen des Abkommens betrifft, so übersteigt der Wert der Fänge bei weitem die Kosten des Protokolls. Der durchschnittliche Marktwert für Thunfisch liegt bei über 1000 EUR je Tonne.Neben dem direkten Marktwert der Fänge bietet das Abkommen überdies folgende Vorteile:- Sicherung von Arbeitsplätzen an Bord der Fischereifahrzeuge;- Multiplikatoreffekt auf die Beschäftigung in den Häfen, Fischauktionen, Verarbeitungsbetrieben, Werften, Dienstleistungsbetrieben usw.;- diese Arbeitsplätze werden in Regionen geschaffen, in denen es keine Alternative zur Fischerei gibt;- Sicherung der Versorgung des Gemeinschaftsmarktes mit Fisch.Es sei darauf hingewiesen, dass nach den Leitlinien des Rates für die Aushandlung von Fischereiabkommen mit AKP-Staaten dem Interesse der Gemeinschaft am Aufbau und an der Erhaltung der Fischereibeziehungen mit den betreffenden Ländern Rechnung getragen werden muss.5.1.3 Maßnahmen im Anschluss an die Ex-post-BewertungEine eingehende Ex-post-Bewertung des 2004 auslaufenden Protokolls wird vor der Vorlage eines Vorschlags über ein Protokoll für die Zeit nach Juli 2005 vorgenommen. Der Geltungszeitraum der vorliegenden Verlängerung wird dabei eingeschlossen (siehe Ziffer 8.2 des Finanzbogens).Was die gezielten Aktionen betrifft, die einen erheblichen Teil der finanziellen Gegenleistung ausmachen, so haben die kapverdischen Behörden lediglich die erste Tranche genutzt. Die kapverdischen Behörden haben sich verpflichtet, den Bericht über die Verwendung der ersten Tranche, die Planung zur Verwendung der Mittel sowie die Anträge auf die restlichen Tranchen so bald wie möglich zu übermitteln.5.2 Geplante Maßnahmen und Modalitäten des Beitrags aus dem GemeinschaftshaushaltDie finanzielle Gegenleistung der EG im Rahmen des verlängerten Protokolls (2004-2005) beläuft sich auf insgesamt 680 000 EUR. Von diesem Betrag werden 41%, d.h. 280.000 EUR, für die Finanzierung gezielter Maßnahmen zur Förderung des Fischereisektors von Kap Verde verwendet (Finanzierung wissenschaftlicher und technischer Programme; Überwachung und Kontrolle der Fischerei; Finanzierung von Stipendien und Ausbildungspraktika; Programme zur Unterstützung der Qualitätskontrolle).Der finanzielle Ausgleich ist bis zum 31. Januar 2005 auf ein Konto der Staatskasse zu überweisen. Die Beträge für die gezielten Maßnahmen werden gezahlt, sobald die in Artikel 3 des Protokolls vorgesehenen Bedingungen erfuellt sind.5.3 DurchführungsmodalitätenDie Umsetzung des Protokolls obliegt ausschließlich der Kommission, die diese Aufgabe mit Hilfe ihrer Bediensteten in Brüssel und in ihrer Delegation in Kap Verde wahrnehmen wird.6. FINANZIELLE AUSWIRKUNGEN6.1 Finanzielle Gesamtbelastung für Teil B des Haushalts (während des gesamten Planungszeitraums)6.1.1 Finanzielle Interventionin EUR&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;6.1.2 Technische und administrative Hilfe und UnterstützungsausgabenIT-Ausgaben (Verpflichtungsermächtigungen)1.1.1. in EUR&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;6.2. Berechnung der Kosten (aufgeschlüsselt nach in Teil B geplanten Maßnahmen im gesamten Programmplanungszeitraum)in EUR&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;7. AUSWIRKUNGEN AUF PERSONALBESTAND UND VERWALTUNGS AUSGABENDer Bedarf an Personal- und Verwaltungsressourcen muss im Rahmen der Mittelausstattung der federführenden GD gedeckt werden.7.1. Auswirkungen im Bereich Personal&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;7.2 Finanzielle Gesamtbelastung für Personal&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Anzugeben sind jeweils die Beträge, die den Gesamtausgaben für 12 Monate entsprechen.7.3 Sonstige Verwaltungsausgaben im Zusammenhang mit der Maßnahme&gt;PLATZ FÜR EINE TABELLE&gt;Anzugeben sind jeweils die Beträge, die den Gesamtausgaben für 12 Monate entsprechen.(1) Angabe von Kategorie und Gruppe des Ausschusses.I. Jährlicher Gesamtbetrag (7.2 + 7.3)  //  EUR 33.192II. Dauer der Maßnahme  //  1 JahrIII. Gesamtaufwand für die Maßnahme ( I x II)  //  33.1928. BEGLEITUNG UND BEWERTUNG8.1 BegleitungDer finanzielle Ausgleich (400.000 EUR) wird auf ein von den kapverdischen Behörden bezeichnetes Konto beim Schatzamt überwiesen. Die Verwendung des finanziellen Ausgleichs liegt ausschließlich im Ermessen von Kap Verde.Die Beträge zur Finanzierung der gezielten Maßnahmen (280.000 EUR pro Jahr) werden dem für Fischerei zuständigen Ministerium nach der Aufschlüsselung in Artikel 3 des Protokolls als Jahrestranchen zur Verfügung gestellt.Ein Bericht über die Verwendung der Mittel für die gezielten Maßnahmen muss der Kommission binnen drei Monaten nach dem Zeitpunkt vorgelegt werden, zu dem sich das Inkrafttreten des Protokolls jährt. Die Kommission hat das Recht, zusätzliche Auskünfte zu verlangen und die betreffenden Zahlungen nach Maßgabe der tatsächlichen Durchführung der geplanten Aktionen zu überprüfen.Bei Bedarf und bei Fragen hinsichtlich der Durchführung dieses Protokolls können die EG und Kap Verde jederzeit im Rahmen eines Gemischten Ausschusses zusammenkommen, um die korrekte Anwendung des Protokolls zu gewährleisten.8.2 Modalitäten und Periodizität der vorgesehenen BewertungVor einer Verlängerung im Juli 2005 wird das Protokoll anhand von Leistungsindikatoren (Fangmengen, Wert der Fangmengen) und Wirksamkeitsindikatoren (Zahl der geschaffenen und erhaltenen Arbeitsplätze), Verhältnis zwischen den Kosten des Protokolls und dem Wert der Fangmengen) einer Gesamtbewertung für den ganzen Zeitraum (einschließlich des Verlängerungszeitraums) unterzogen. Um eine nachhaltige Fischerei in der Region sicherzustellen, wird diese Bewertung in Zukunft vor jeder Protokollverlängerung vorgenommen.9. BETRUGSBEKÄMPFUNGSMASSNAHMENDa die Gemeinschaft die finanziellen Beiträge als direkte Gegenleistung für die gebotenen Fangmöglichkeiten erbringt, kann das Drittland die Mittel nach eigenem Ermessen verwenden. Allerdings besteht die Pflicht, der Kommission nach Maßgabe des Protokolls über die Verwendung bestimmter Mittel Bericht zu erstatten. So muss für sämtliche Maßnahmen nach Artikel 3 des Protokolls ein Jahresbericht über deren Durchführung und die erzielten Ergebnisse vorgelegt werden. Die Kommission behält sich das Recht vor, zu den Ergebnissen zusätzliche Auskünfte zu verlangen und die Zahlungen nach Maßgabe der tatsächlichen Durchführung der Aktionen zu überprüfen.Die Mitgliedstaaten, deren Schiffe im Rahmen dieses Abkommens fischen, müssen der Kommission die Richtigkeit der Angaben in den Tonnagebescheinigungen der Schiffe bestätigen, damit die Lizenzgebühren auf sicherer Grundlage berechnet werden können.Das Protokoll sieht auch vor, dass die Reeder der Gemeinschaft (an die Kommission und die kapverdischen Behörden zu übermittelnde) Fangmeldungen ausfuellen müssen, die als Grundlage für die Endabrechnung der Fänge im Rahmen des Protokolls und die entsprechenden Gebühren dienen.