CELEX: 52011PC0189
Language: de
Date: 2011-04-12
Title: Vorschlag für eine RICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten

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52011PC0189

Vorschlag für eine RICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten  /* KOM/2011/0189 endg. - COD 2011/0080 */  

	[pic] | EUROPÄISCHE KOMMISSION |Brüssel, den 12.4.2011KOM(2011) 189 endgültig2011/0080 (COD)Vorschlag für eineRICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten(Kodifizierter Text)BEGRÜNDUNG1. Im Zusammenhang mit dem „Europa der Bürger” ist es ein wichtiges Anliegen der Kommission, das Unionsrecht zu vereinfachen und klarer zu gestalten, damit es für die Bürger besser verständlich und zugänglich wird und sie die spezifischen Rechte, die es ihnen zuerkennt, besser in Anspruch nehmen können.Dieses Ziel lässt sich so lange nicht erreichen, wie zahlreiche Vorschriften, die mehrfach und oftmals in wesentlichen Punkten geändert wurden, in verschiedenen Rechtsakten, vom ursprünglichen Rechtsakt bis zu dessen letzter geänderter Fassung, verstreut sind und es einer aufwendigen Suche und eines Vergleichs vieler Rechtsakte bedarf, um die jeweils geltenden Vorschriften zu ermitteln.Soll das Recht verständlich und transparent sein, müssen häufig geänderte Rechtsakte also kodifiziert werden.2. Die Kommission hat mit Beschluss vom 1. April 1987[1] ihre Dienststellen angewiesen, alle Rechtsakte spätestens nach der zehnten Änderung zu kodifizieren . Dabei hat sie jedoch betont, dass es sich um eine Mindestanforderung handelt, denn im Interesse der Klarheit und des guten Verständnisses der Rechtsvorschriften sollten die Dienststellen bemüht sein, die in ihre Zuständigkeit fallenden Rechtsakte in kürzeren Abständen zu kodifizieren.3. Der Europäische Rat von Edinburgh hat sich im Dezember 1992 in seinen Schlussfolgerungen ebenfalls in diesem Sinne geäußert[2] und die Bedeutung der Kodifizierung unterstrichen, da sie hinsichtlich der Frage, welches Recht zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einen spezifischen Gegenstand anwendbar ist, Rechtssicherheit biete.Bei der Kodifizierung ist das übliche Verfahren für den Erlass der Rechtsakte der Union uneingeschränkt einzuhalten.Da an den zu kodifizierenden Rechtsakten keine materiell-inhaltlichen Änderungen vorgenommen werden dürfen, haben sich das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission in der Interinstitutionellen Vereinbarung vom 20. Dezember 1994 auf ein beschleunigtes Verfahren für die rasche Annahme kodifizierter Rechtsakte geeinigt.4. Mit dem vorliegenden Vorschlag soll die Richtlinie 85/337/EWG des Rates vom 27. Juni 1985 über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten[3] kodifiziert werden. Die neue Richtlinie ersetzt die verschiedenen Rechtsakte, die Gegenstand der Kodifizierung sind[4]. Der Vorschlag behält den materiellen Inhalt der kodifizierten Rechtsakte vollständig bei und beschränkt sich darauf, sie in einem Rechtsakt zu vereinen, wobei nur insoweit formale Änderungen vorgenommen werden, als diese aufgrund der Kodifizierung selbst erforderlich sind.5. Der Kodifizierungsvorschlag wurde auf der Grundlage einer vorläufigen konsolidierten Fassung der Richtlinie 85/337/EWG und der sie ändernden Rechtsakte ausgearbeitet. Diese konsolidierte Fassung war zuvor vom Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union mit Hilfe eines Datenverarbeitungssystems in 22 Amtssprachen erstellt worden. Wenn die Artikel neu nummeriert wurden, werden die alte und die neue Nummerierung einander in der Entsprechungstabelle in Anhang VI der kodifizierten Richtlinie gegenübergestellt.ê 85/337/EWG (angepasst)2011/0080 (COD)Vorschlag für eineRICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATESüber die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten(Kodifizierter Text)(Text von Bedeutung für den EWR)DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION -gestützt auf den Vertrag Ö über die Arbeitsweise der Europäischen Union Õ, insbesondere auf Artikel Ö 192 Absatz 1 Õ,auf Vorschlag der Europäischen Kommission,nach Zuleitung des Entwurfs des Gesetzgebungsakts an die nationalen Parlamente,nach Stellungnahme des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses[5],nach Stellungnahme des Ausschusses der Regionen[6],gemäß dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren[7],in Erwägung nachstehender Gründe:ê1.  Die Richtlinie 85/337/EWG des Rates vom 27. Juni 1985 über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten[8] ist mehrfach und in wesentlichen Punkten geändert worden[9]. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit empfiehlt es sich, die genannte Richtlinie zu kodifizieren.ê 97/11/EG Erwägungsgrund 2 (angepasst)è1 85/337/EWG Erwägungsgrund 1 zweiter Satz (angepasst)2.  Gemäß Artikel Ö 191 Õ des Vertrags Ö über die Arbeitsweise der Europäischen Union Õ beruht die Umweltpolitik der Ö Union Õ auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung und auf dem Grundsatz, Umweltbeeinträchtigungen mit Vorrang an ihrem Ursprung zu bekämpfen, sowie auf dem Verursacherprinzip. è1 Bei allen technischen Planungs- und Entscheidungsprozessen Ö sollten Õ die Auswirkungen auf die Umwelt so früh wie möglich Ö berücksichtigt werden Õ. çê 85/337/EWG Erwägungsgrund 7 (angepasst)è1 97/11/EG Erwägungsgrund 3 (angepasst)3.  Es erscheint erforderlich, eine Harmonisierung der Grundsätze für die Umweltverträglichkeitsprüfung vorzunehmen, insbesondere hinsichtlich der Art der zu prüfenden Projekte, der Hauptauflagen für den Projektträger und des Inhalts der Prüfung. è1 Die Mitgliedstaaten können jedoch strengere Umweltschutzvorschriften festlegen. çê 85/337/EWG Erwägungsgrund 3 (angepasst)4.  Es erscheint ferner erforderlich, eines der Ziele Ö der Union Õ im Bereich des Schutzes der Umwelt und der Lebensqualität zu verwirklichen.ê 2003/35/EG Erwägungsgrund 2 (angepasst)5.  Die Umweltvorschriften Ö der Union Õ enthalten auch Bestimmungen, die Behörden oder andere Stellen beachten müssen, wenn sie Entscheidungen treffen, die erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen haben können.ê 85/337/EWG Erwägungsgrund 5 (angepasst)6.  Zur Ergänzung und Koordinierung der Genehmigungsverfahren für öffentliche und private Projekte, die möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben, sollten allgemeine Grundsätze für Umweltverträglichkeitsprüfungen Ö eingeführt Õ werden.ê 85/337/EWG Erwägungsgrund 6 (angepasst)7.  Die Genehmigung für öffentliche und private Projekte, bei denen mit erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt zu rechnen ist, sollte erst nach einer vorherigen Beurteilung der möglichen erheblichen Umweltauswirkungen dieser Projekte erteilt werden. Diese Beurteilung hat von seiten des Projektträgers anhand sachgerechter Angaben zu erfolgen, die gegebenenfalls von den Behörden und von der Öffentlichkeit ergänzt werden können, die möglicherweise von dem Projekt betroffen sind.ê 85/337/EWG Erwägungsgrund 88.  Projekte bestimmter Klassen haben erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und sind grundsätzlich einer systematischen Prüfung zu unterziehen.ê 85/337/EWG Erwägungsgrund 9 (angepasst)è1 97/11/EG Erwägungsgrund 7 (angepasst)9.  Projekte anderer Klassen haben nicht unter allen Umständen zwangsläufig erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt; sie Ö sollten Õ einer Prüfung Ö unterzogen werden Õ, wenn nach Auffassung der Mitgliedstaaten è1 damit zu rechnen ist, daß sie erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben ç.ê 97/11/EG Erwägungsgrund 810.  Die Mitgliedstaaten können Schwellenwerte oder Kriterien festlegen, um zu bestimmen, welche dieser Projekte wegen erheblicher Auswirkungen auf die Umwelt geprüft werden sollten; die Mitgliedstaaten sollten nicht verpflichtet sein, Projekte, bei denen diese Schwellenwerte nicht erreicht werden bzw. diese Kriterien nicht erfüllt sind, in jedem Einzelfall zu prüfen.ê 97/11/EG Erwägungsgrund 911.  Legen die Mitgliedstaaten derartige Schwellenwerte oder Kriterien fest oder nehmen sie Einzelfalluntersuchungen vor, um zu bestimmen, welche Projekte wegen erheblicher Auswirkungen auf die Umwelt geprüft werden sollten, so sollten sie den in dieser Richtlinie aufgestellten relevanten Auswahlkriterien Rechnung tragen. Entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip werden diese Kriterien in konkreten Fällen am besten durch die Mitgliedstaaten angewandt.ê 85/337/EWG Erwägungsgrund 10 (angepasst)12.  Bei Projekten, die einer Prüfung unterzogen werden, Ö sollten Õ bestimmte Mindestangaben über das Projekt und seine Umweltauswirkungen Ö gemacht werden Õ.ê 97/11/EG Erwägungsgrund 11 (angepasst)13.  Es ist angebracht, ein Verfahren Ö vorzusehen Õ, damit der Projektträger von den zuständigen Behörden eine Stellungnahme zu Inhalt und Umfang der Angaben erhalten kann, die für die Umweltverträglichkeitsprüfung erstellt und vorgelegt werden müssen. Die Mitgliedstaaten können im Rahmen dieses Verfahrens den Projektträger verpflichten, auch Alternativen für die Projekte vorzulegen, für die er einen Antrag stellen will.ê 85/337/EWG Erwägungsgrund 11 (angepasst)14.  Die Umweltauswirkungen eines Projekts Ö sollten Õ mit Rücksicht auf folgende Bestrebungen beurteilt werden: die menschliche Gesundheit zu schützen, durch eine Verbesserung der Umweltbedingungen zur Lebensqualität beizutragen, für die Erhaltung der Artenvielfalt zu sorgen und die Reproduktionsfähigkeit des Ökosystems als Grundlage allen Lebens zu erhalten.ê 97/11/EG Erwägungsgrund 12 (angepasst)è1 97/11/EG Erwägungsgrund 1315.  Es ist ratsam, Ö strengere Õ Bestimmungen über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen Ö vorzusehen Õ, um den Entwicklungen auf internationaler Ebene Rechnung zu tragen. è1 Die Gemeinschaft hat am 25. Februar 1991 das Übereinkommen über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen unterzeichnet Ö und am 24. Juni 1997 ratifiziert Õ ç.ê 2003/35/EG Erwägungsgrund 316.  Eine effektive Beteiligung der Öffentlichkeit bei Entscheidungen ermöglicht es einerseits der Öffentlichkeit, Meinungen und Bedenken zu äußern, die für diese Entscheidungen von Belang sein können, und ermöglicht es andererseits auch den Entscheidungsträgern, diese Meinungen und Bedenken zu berücksichtigen; dadurch wird der Entscheidungsprozess nachvollziehbarer und transparenter, und in der Öffentlichkeit wächst das Bewusstsein für Umweltbelange sowie die Unterstützung für die getroffenen Entscheidungen.ê 2003/35/EG Erwägungsgrund 417.  Die Beteiligung, in die auch Verbände, Organisationen und Gruppen — insbesondere Nichtregierungsorganisationen, die sich für den Umweltschutz einsetzen — einbezogen sind, sollte daher gefördert werden, unter anderem auch durch Förderung der Umwelterziehung der Öffentlichkeit.ê 2003/35/EG Erwägungsgrund 5 (angepasst)18.  Die Gemeinschaft hat das UN/ECE Übereinkommen über den Zugang zu Informationen, die Öffentlichkeitsbeteiligung an Entscheidungsverfahren und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten („Århus-Übereinkommen“) am 25. Juni 1998 unterzeichnet Ö und am 17. Februar 2005 ratifiziert Õ.ê 2003/35/EG Erwägungsgrund 619.  Eines der Ziele des Århus-Übereinkommens ist es, das Recht auf Beteiligung der Öffentlichkeit an Entscheidungsverfahren in Umweltangelegenheiten zu gewährleisten und somit dazu beizutragen, dass das Recht des Einzelnen auf ein Leben in einer der Gesundheit und dem Wohlbefinden zuträglichen Umwelt geschützt wird.ê 2003/35/EG Erwägungsgrund 720.  Artikel 6 des Århus-Übereinkommens sieht die Beteiligung der Öffentlichkeit an Entscheidungen über bestimmte Tätigkeiten, die in Anhang I des Übereinkommens aufgeführt sind, sowie über dort nicht aufgeführte Tätigkeiten, die eine erhebliche Auswirkung auf die Umwelt haben können, vor.ê 2003/35/EG Erwägungsgrund 921.  Artikel 9 Absätze 2 und 4 des Århus-Übereinkommens sieht Bestimmungen über den Zugang zu gerichtlichen oder anderen Verfahren zwecks Anfechtung der materiell- und verfahrensrechtlichen Rechtmäßigkeit von Entscheidungen, Handlungen oder Unterlassungen in Fällen vor, in denen gemäß Artikel 6 des Übereinkommens eine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen ist.ê 85/337/EWG Erwägungsgrund 12 (angepasst)22.  Es ist hingegen nicht angebracht, diese Richtlinie auf Projekte anzuwenden, die im einzelnen durch einen besonderen einzelstaatlichen Gesetzgebungsakt genehmigt werden, da die mit dieser Richtlinie verfolgten Ziele im Wege des Gesetzgebungsverfahrens erreicht werden.ê 85/337/EWG Erwägungsgrund 13 (angepasst)23.  Im übrigen kann es sich in Ausnahmefällen als sinnvoll erweisen, ein spezifisches Projekt von den in dieser Richtlinie vorgesehenen Prüfungsverfahren zu befreien, sofern die Kommission Ö und die Öffentlichkeit Õ hiervon in geeigneter Weise unterrichtet wird.ê 2003/35/EG Erwägungsgrund 12 (angepasst)24.  Da Ö die Ziele Õ der vorgeschlagenen Maßnahme auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend erreicht werden Ö können Õ und daher wegen des Umfangs und der Wirkungen der Maßnahme besser auf Ö Unionsebene Õ zu erreichen Ö sind Õ, kann die Ö Union Õ im Einklang mit dem in Artikel 5 des Vertrags Ö über die Europäische Union Õ niedergelegten Subsidiaritätsprinzip tätig werden. Entsprechend dem in demselben Artikel genannten Verhältnismäßigkeitsprinzip geht diese Richtlinie nicht über das für die Erreichung Ö dieser Ziele Õ erforderliche Maß hinaus.ê25.  Diese Richtlinie sollte die Verpflichtung der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht der in Anhang V Teil B aufgeführten Richtlinien unberührt lassen -ê 85/337/EWG (angepasst)HABEN FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN:Artikel 1(1) Gegenstand dieser Richtlinie ist die Umweltverträglichkeitsprüfung bei öffentlichen und privaten Projekten, die möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben.(2) Im Sinne dieser Richtlinie Ö gelten folgende Begriffsbestimmungen Õ:a) „Projekt”:26.  die Errichtung von baulichen oder sonstigen Anlagen,27.  sonstige Eingriffe in Natur und Landschaft einschließlich derjenigen zum Abbau von Bodenschätzen;b) „Projektträger”: Person, die die Genehmigung für ein privates Projekt beantragt, oder die Behörde, die ein Projekt betreiben will;c) „Genehmigung”: Entscheidung der zuständigen Behörde oder der zuständigen Behörden, aufgrund deren der Projektträger das Recht zur Durchführung des Projekts erhält;ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 1d) „Öffentlichkeit”: Eine oder mehrere natürliche oder juristische Personen und, in Übereinstimmung mit den innerstaatlichen Rechtsvorschriften oder der innerstaatlichen Praxis, deren Vereinigungen, Organisationen oder Gruppen;e) „Betroffene Öffentlichkeit”: Die von umweltbezogenen Entscheidungsverfahren gemäß Artikel 2 Absatz 2 betroffene oder wahrscheinlich betroffene Öffentlichkeit oder die Öffentlichkeit mit einem Interesse daran; im Sinne dieser Begriffsbestimmung haben Nichtregierungsorganisationen, die sich für den Umweltschutz einsetzen und alle nach innerstaatlichem Recht geltenden Voraussetzungen erfüllen, ein Interesse.ê 85/337/EWGf) „Zuständige Behörde(n)”: Die Behörde(n), die von den Mitgliedstaaten für die Durchführung der sich aus dieser Richtlinie ergebenden Aufgaben bestimmt wird (werden).ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 2(3) Die Mitgliedstaaten können — auf Grundlage einer Einzelfallbetrachtung, sofern eine solche nach innerstaatlichem Recht vorgesehen ist — entscheiden, diese Richtlinie nicht auf Projekte anzuwenden, die Zwecken der Landesverteidigung dienen, wenn sie der Auffassung sind, dass sich eine derartige Anwendung negativ auf diese Zwecke auswirken würde.ê 85/337/EWG (angepasst)(4) Diese Richtlinie gilt nicht für Projekte, die im einzelnen durch einen besonderen einzelstaatlichen Gesetzgebungsakt genehmigt werden, da die mit dieser Richtlinie verfolgten Ziele im Wege des Gesetzgebungsverfahrens erreicht werden.Artikel 2ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 1(1) Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen, damit vor Erteilung der Genehmigung die Projekte, bei denen unter anderem aufgrund ihrer Art, ihrer Größe oder ihres Standortes mit erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt zu rechnen ist, einer Genehmigungspflicht unterworfen und einer Prüfung in bezug auf ihre Auswirkungen unterzogen werden. Diese Projekte sind in Artikel 4 definiert.ê 85/337/EWG(2) Die Umweltverträglichkeitsprüfung kann in den Mitgliedstaaten im Rahmen der bestehenden Verfahren zur Genehmigung der Projekte durchgeführt werden oder, falls solche nicht bestehen, im Rahmen anderer Verfahren oder der Verfahren, die einzuführen sind, um den Zielen dieser Richtlinie zu entsprechen.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 2 (angepasst)(3) Die Mitgliedstaaten können ein einheitliches Verfahren für die Erfüllung der Anforderungen dieser Richtlinie und der Richtlinie Ö [2008/1/EG] des Europäischen Parlaments und des Rates Õ[10] vorsehen.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 3(4) Unbeschadet des Artikels 7 können die Mitgliedstaaten in Ausnahmefällen ein einzelnes Projekt ganz oder teilweise von den Bestimmungen dieser Richtlinie ausnehmen.ê 85/337/EWGIn diesem Fall müssen die Mitgliedstaaten:ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 3 (angepasst)a) prüfen, ob eine andere Form der Prüfung angemessen ist;b) der betroffenen Öffentlichkeit die im Rahmen anderer Formen der Prüfung nach Buchstabe a gewonnenen Informationen, die Informationen betreffend die Ö Ausnahmeentscheidung Õ und die Gründe für die Gewährung der Ausnahme zugänglich machen;ê 85/337/EWG (angepasst)c) die Kommission vor Erteilung der Genehmigung über die Gründe für die Gewährung dieser Ausnahme unterrichten und ihr die Informationen übermitteln, die sie gegebenenfalls ihren eigenen Staatsangehörigen zur Verfügung stellen.Die Kommission übermittelt den anderen Mitgliedstaaten unverzüglich die ihr zugegangenen Unterlagen.Die Kommission erstattet Ö dem Europäischem Parlament und Õ dem Rat jährlich über die Anwendung dieses Absatzes Bericht.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 5Artikel 3Die Umweltverträglichkeitsprüfung identifiziert, beschreibt und bewertet in geeigneter Weise nach Maßgabe eines jeden Einzelfalls gemäß den Artikeln 4 bis 12 die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen eines Projekts auf folgende Faktoren:a) Mensch, Fauna und Flora;b) Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft;c) Sachgüter und kulturelles Erbe;d) die Wechselwirkung zwischen den unter Buchstaben a, b und c genannten Faktoren.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 6 (angepasst)Artikel 4(1) Projekte des Anhangs I werden vorbehaltlich des Artikels 2 Absatz 4 einer Prüfung gemäß den Artikeln 5 bis 10 unterzogen.(2) Bei Projekten des Anhangs II bestimmen die Mitgliedstaaten ob das Projekt einer Prüfung gemäß den Artikeln 5 bis 10 unterzogen werden muss vorbehaltlich des Artikels 2 Absatz 4. Ö Die Mitgliedstaaten treffen diese Entscheidung Õ anhanda) einer Einzelfalluntersuchungoderb) der von den Mitgliedstaaten festgelegten Schwellenwerte bzw. Kriterien.Die Mitgliedstaaten können entscheiden, beide unter den Buchstaben a und b genannten Verfahren anzuwenden.(3) Bei der Einzelfalluntersuchung oder der Festlegung von Schwellenwerten bzw. Kriterien im Sinne des Absatzes 2 sind die relevanten Auswahlkriterien des Anhangs III zu berücksichtigen.(4) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, daß die gemäß Absatz 2 getroffenen Entscheidungen der zuständigen Behörden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 7Artikel 5(1) Bei Projekten, die nach Artikel 4 einer Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß den Artikeln 5 bis 10 unterzogen werden müssen, ergreifen die Mitgliedstaaten die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, daß der Projektträger die in Anhang IV genannten Angaben in geeigneter Form vorlegt, soweita) die Mitgliedstaaten der Auffassung sind, daß die Angaben in einem bestimmten Stadium des Genehmigungsverfahrens und in Anbetracht der besonderen Merkmale eines bestimmten Projekts oder einer bestimmten Art von Projekten und der möglicherweise beeinträchtigten Umwelt von Bedeutung sind;b) die Mitgliedstaaten der Auffasssung sind, daß von dem Projektträger unter anderem unter Berücksichtigung des Kenntnisstandes und der Prüfungsmethoden billigerweise verlangt werden kann, daß er die Angaben zusammenstellt.(2) Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, daß die zuständige Behörde eine Stellungnahme dazu abgibt, welche Angaben vom Projektträger gemäß Absatz 1 vorzulegen sind, sofern der Projektträger vor Einreichung eines Genehmigungsantrags darum ersucht. Die zuständige Behörde hört vor Abgabe ihrer Stellungnahme den Projektträger sowie in Artikel 6 Absatz 1 genannte Behörden an. Die Abgabe einer Stellungnahme gemäß diesem Absatz hindert die Behörde nicht daran, den Projektträger in der Folge um weitere Angaben zu ersuchen.Die Mitgliedstaaten können von den zuständigen Behörden die Abgabe einer solchen Stellungnahme verlangen, unabhängig davon, ob der Projektträger dies beantragt hat.(3) Die vom Projektträger gemäß Absatz 1 vorzulegenden Angaben umfassen mindestens folgendes:a) eine Beschreibung des Projekts nach Standort, Art und Umfang;b) eine Beschreibung der Maßnahmen, mit denen erhebliche nachteilige Auswirkungen vermieden, verringert und soweit möglich ausgeglichen werden sollen;c) die notwendigen Angaben zur Feststellung und Beurteilung der Hauptauswirkungen, die das Projekt voraussichtlich auf die Umwelt haben wird;d) eine Übersicht über die wichtigsten anderweitigen vom Projektträger geprüften Lösungsmöglichkeiten und Angabe der wesentlichen Auswahlgründe im Hinblick auf die Umweltauswirkungen;e) eine nichttechnische Zusammenfassung der unter den Buchstaben a bis d genannten Angaben.(4) Die Mitgliedstaaten sorgen erforderlichenfalls dafür, daß die Behörden, die über relevante Informationen, insbesondere hinsichtlich des Artikels 3, verfügen, diese dem Projektträger zur Verfügung stellen.ê 85/337/EWGArtikel 6ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 8(1) Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen, damit die Behörden, die in ihrem umweltbezogenen Aufgabenbereich von dem Projekt berührt sein könnten, die Möglichkeit haben, ihre Stellungnahme zu den Angaben des Projektträgers und zu dem Antrag auf Genehmigung abzugeben. Zu diesem Zweck bestimmen die Mitgliedstaaten allgemein oder von Fall zu Fall die Behörden, die anzuhören sind. Diesen Behörden werden die nach Artikel 5 eingeholten Informationen mitgeteilt. Die Einzelheiten der Anhörung werden von den Mitgliedstaaten festgelegt.ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 4(2) Die Öffentlichkeit wird durch öffentliche Bekanntmachung oder auf anderem geeignetem Wege, wie durch elektronische Medien, soweit diese zur Verfügung stehen, frühzeitig im Rahmen umweltbezogener Entscheidungsverfahren gemäß Artikel 2 Absatz 2, spätestens jedoch, sobald die Informationen nach vernünftigem Ermessen zur Verfügung gestellt werden können, über Folgendes informiert:a) den Genehmigungsantrag;b) die Tatsache, dass das Projekt Gegenstand einer Umweltverträglichkeitsprüfung ist, und gegebenenfalls die Tatsache, dass Artikel 7 Anwendung findet;c) genaue Angaben zu den jeweiligen Behörden, die für die Entscheidung zuständig sind, bei denen relevante Informationen erhältlich sind bzw. bei denen Stellungnahmen oder Fragen eingereicht werden können, sowie zu vorgesehenen Fristen für die Übermittlung von Stellungnahmen oder Fragen;d) die Art möglicher Entscheidungen, oder, soweit vorhanden, den Entscheidungsentwurf;e) die Angaben über die Verfügbarkeit der Informationen, die gemäß Artikel 5 eingeholt wurden;f) die Angaben, wann, wo und in welcher Weise die relevanten Informationen zugänglich gemacht werden;g) Einzelheiten zu den Vorkehrungen für die Beteiligung der Öffentlichkeit nach Absatz 5 dieses Artikels.(3) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der betroffenen Öffentlichkeit innerhalb eines angemessenen zeitlichen Rahmens Folgendes zugänglich gemacht wird:a) alle Informationen, die gemäß Artikel 5 eingeholt wurden;b) in Übereinstimmung mit den nationalen Rechtsvorschriften die wichtigsten Berichte und Empfehlungen, die der bzw. den zuständigen Behörden zu dem Zeitpunkt vorliegen, zu dem die betroffene Öffentlichkeit nach Absatz 2 dieses Artikels informiert wird;ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 4 (angepasst)c) in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Richtlinie 2003/4/EG des Europäischen Parlaments und des Rates[11] andere als die in Absatz 2 dieses Artikels genannten Informationen, die für die Entscheidung nach Artikel 8 Ö dieser Richtlinie Õ von Bedeutung sind und die erst zugänglich werden, nachdem die betroffene Öffentlichkeit nach Absatz 2 dieses Artikels informiert wurde.ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 4(4) Die betroffene Öffentlichkeit erhält frühzeitig und in effektiver Weise die Möglichkeit, sich an den umweltbezogenen Entscheidungsverfahren gemäß Artikel 2 Absatz 2 zu beteiligen, und hat zu diesem Zweck das Recht, der zuständigen Behörde bzw. den zuständigen Behörden gegenüber Stellung zu nehmen und Meinungen zu äußern, wenn alle Optionen noch offen stehen und bevor die Entscheidung über den Genehmigungsantrag getroffen wird.(5) Die genauen Vorkehrungen für die Unterrichtung der Öffentlichkeit (beispielsweise durch Anschläge innerhalb eines gewissen Umkreises oder Veröffentlichung in Lokalzeitungen) und Anhörung der betroffenen Öffentlichkeit (beispielsweise durch Aufforderung zu schriftlichen Stellungnahmen oder durch eine öffentliche Anhörung) werden von den Mitgliedstaaten festgelegt.(6) Der Zeitrahmen für die verschiedenen Phasen muss so gewählt werden, dass ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um die Öffentlichkeit zu informieren, und dass der betroffenen Öffentlichkeit ausreichend Zeit zur effektiven Vorbereitung und Beteiligung während des umweltbezogenen Entscheidungsverfahrens vorbehaltlich der Bestimmungen dieses Artikels gegeben wird.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 9Artikel 7ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 5 Buchst. a) (angepasst)(1) Stellt ein Mitgliedstaat fest, dass ein Projekt erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt eines anderen Mitgliedstaats haben könnte, oder stellt ein Mitgliedstaat, der möglicherweise davon erheblich betroffen ist, einen entsprechenden Antrag, so übermittelt der Mitgliedstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Projekt durchgeführt werden soll, dem betroffenen Mitgliedstaat so bald wie möglich, spätestens aber zu dem Zeitpunkt, zu dem er in seinem eigenen Land die Öffentlichkeit unterrichtet, unter anderema) eine Beschreibung des Projekts zusammen mit allen verfügbaren Angaben über dessen mögliche grenzüberschreitende Auswirkungen;b) Angaben über die Art der möglichen Entscheidung.Ö Der Mitgliedstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Projekt durchgeführt werden soll Õ räumt dem anderen Mitgliedstaat eine angemessene Frist für dessen Mitteilung ein, ob er an dem umweltbezogenen Entscheidungsverfahren gemäß Artikel 2 Absatz 2 teilzunehmen wünscht oder nicht; ferner kann er die in Absatz 2 dieses Artikels genannten Angaben beifügen.(2) Teilt ein Mitgliedstaat nach Erhalt der in Absatz 1 genannten Angaben mit, dass er an dem umweltbezogenen Entscheidungsverfahren gemäß Artikel 2 Absatz 2 teilzunehmen beabsichtigt, so übermittelt der Mitgliedstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Projekt durchgeführt werden soll, sofern noch nicht geschehen, dem betroffenen Mitgliedstaat die nach Artikel 6 Absatz 2 erforderlichen und nach Artikel 6 Absatz 3 Buchstaben a und b bereitgestellten Informationen.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 9 (angepasst)(3) Ferner haben die beteiligten Mitgliedstaaten, soweit sie jeweils berührt sind,a) dafür Sorge zu tragen, daß die Angaben gemäß den Absätzen 1 und 2 innerhalb einer angemessenen Frist den in Artikel 6 Absatz 1 genannten Behörden sowie der betroffenen Öffentlichkeit im Hoheitsgebiet des möglicherweise von dem Projekt erheblich betroffenen Mitgliedstaats zur Verfügung gestellt werden, undb) sicherzustellen, daß Ö den in Artikel 6 Absatz 1 genannten Õ Behörden und der betroffenen Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben wird, der zuständigen Behörde des Mitgliedstaats, in dessen Hoheitsgebiet das Projekt durchgeführt werden soll, vor der Genehmigung des Projekts innerhalb einer angemessenen Frist ihre Stellungnahme zu den vorgelegten Angaben zuzuleiten.(4) Die beteiligten Mitgliedstaaten nehmen Konsultationen auf, die unter anderem die potentiellen grenzüberschreitenden Auswirkungen des Projekts und die Maßnahmen zum Gegenstand haben, die der Verringerung oder Vermeidung dieser Auswirkungen dienen sollen, und vereinbaren einen angemessenen Zeitrahmen für die Dauer der Konsultationsphase.ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 5 Buchst. b)(5) Die Einzelheiten der Durchführung dieses Artikels können von den betroffenen Mitgliedstaaten festgelegt werden; sie müssen derart beschaffen sein, dass die betroffene Öffentlichkeit im Hoheitsgebiet des betroffenen Mitgliedstaats die Möglichkeit erhält, effektiv an den umweltbezogenen Entscheidungsverfahren gemäß Artikel 2 Absatz 2 für das Projekt teilzunehmen.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 10Artikel 8Die Ergebnisse der Anhörungen und die gemäß den Artikeln 5, 6 und 7 eingeholten Angaben sind beim Genehmigungsverfahren zu berücksichtigen.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 11Artikel 9ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 6 Buchst. a)(1) Wurde eine Entscheidung über die Erteilung oder die Verweigerung einer Genehmigung getroffen, so gibt (geben) die zuständige(n) Behörde(n) dies der Öffentlichkeit nach den entsprechenden Verfahren bekannt und macht (machen) ihr folgende Angaben zugänglich:a) den Inhalt der Entscheidung und die gegebenenfalls mit der Entscheidung verbundenen Bedingungen;b) nach Prüfung der von der betroffenen Öffentlichkeit vorgebrachten Bedenken und Meinungen die Hauptgründe und -erwägungen, auf denen die Entscheidung beruht, einschließlich Angaben über das Verfahren zur Beteiligung der Öffentlichkeit;c) erforderlichenfalls eine Beschreibung der wichtigsten Maßnahmen, mit denen erhebliche nachteilige Auswirkungen vermieden, verringert und, soweit möglich, ausgeglichen werden sollen.ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 6 Buchst. b)(2) Die zuständige(n) Behörde(n) unterrichtet (unterrichten) die gemäß Artikel 7 konsultierten Mitgliedstaaten und übermittelt (übermitteln) ihnen die in Absatz 1 dieses Artikels genannten Angaben.Die konsultierten Mitgliedstaaten stellen sicher, dass diese Informationen der betroffenen Öffentlichkeit in ihrem eigenen Hoheitsgebiet in geeigneter Weise zugänglich gemacht werden.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 12 (angepasst)Artikel 10Die Bestimmungen dieser Richtlinie berühren nicht die Verpflichtung der zuständigen Behörden, die von den einzelstaatlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften und der herrschenden Rechtspraxis auferlegten Beschränkungen zur Wahrung der gewerblichen und handelsbezogenen Geheimnisse einschließlich des geistigen Eigentums und des öffentlichen Interesses zu beachten.Soweit Artikel 7 Anwendung findet, unterliegen die Übermittlung von Angaben an einen anderen Mitgliedstaat und der Empfang von Angaben eines anderen Mitgliedstaats den Beschränkungen, die in dem Mitgliedstaat gelten, in dem das Projekt durchgeführt werden soll.ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 7Artikel 11(1) Die Mitgliedstaaten stellen im Rahmen ihrer innerstaatlichen Rechtsvorschriften sicher, dass Mitglieder der betroffenen Öffentlichkeit, diea) ein ausreichendes Interesse haben oder alternativ;b) eine Rechtsverletzung geltend machen, sofern das Verwaltungsverfahrensrecht bzw. Verwaltungsprozessrecht eines Mitgliedstaats dies als Voraussetzung erfordert,Zugang zu einem Überprüfungsverfahren vor einem Gericht oder einer anderen auf gesetzlicher Grundlage geschaffenen unabhängigen und unparteiischen Stelle haben, um die materiellrechtliche und verfahrensrechtliche Rechtmäßigkeit von Entscheidungen, Handlungen oder Unterlassungen anzufechten, für die die Bestimmungen dieser Richtlinie über die Öffentlichkeitsbeteiligung gelten.(2) Die Mitgliedstaaten legen fest, in welchem Verfahrensstadium die Entscheidungen, Handlungen oder Unterlassungen angefochten werden können.(3) Was als ausreichendes Interesse und als Rechtsverletzung gilt, bestimmen die Mitgliedstaaten im Einklang mit dem Ziel, der betroffenen Öffentlichkeit einen weiten Zugang zu Gerichten zu gewähren. Zu diesem Zweck gilt das Interesse jeder Nichtregierungsorganisation, welche die in Artikel 1 Absatz 2 genannten Voraussetzungen erfüllt, als ausreichend im Sinne von Absatz 1 Buchstabe a dieses Artikels. Derartige Organisationen gelten auch als Träger von Rechten, die im Sinne von Absatz 1 Buchstabe b dieses Artikels verletzt werden können.(4) Dieser Artikel schließt die Möglichkeit eines vorausgehenden Überprüfungsverfahrens bei einer Verwaltungsbehörde nicht aus und lässt das Erfordernis einer Ausschöpfung der verwaltungsbehördlichen Überprüfungsverfahren vor der Einleitung gerichtlicher Überprüfungsverfahren unberührt, sofern ein derartiges Erfordernis nach innerstaatlichem Recht besteht.Die betreffenden Verfahren werden fair, gerecht, zügig und nicht übermäßig teuer durchgeführt.(5) Um die Effektivität dieses Artikels zu fördern, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass der Öffentlichkeit praktische Informationen über den Zugang zu verwaltungsbehördlichen und gerichtlichen Überprüfungsverfahren zugänglich gemacht werden.ê 85/337/EWGArtikel 12(1) Die Mitgliedstaaten und die Kommission tauschen Angaben über ihre Erfahrungen bei der Anwendung dieser Richtlinie aus.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 13(2) Insbesondere teilen die Mitgliedstaaten der Kommission gemäß Artikel 4 Absatz 2 die für die Auswahl der betreffenden Projekte gegebenenfalls festgelegten Kriterien und/oder Schwellenwerte mit.ê 85/337/EWG (angepasst)(3) Ö Falls notwendig, unterbreitet Õ die Kommission auf der Grundlage dieses Informationsaustauschs Ö dem Europäischen Parlament und dem Rat Õ zusätzliche Vorschläge im Hinblick Ö darauf, dass diese Õ Richtlinie Ö hinreichend koordiniert angewendet wird Õ.Artikel 13Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der innerstaatlichen Rechtsvorschriften mit, die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen.êArtikel 14Die Richtlinie 85/337/EWG, in der Fassung der in Anhang V Teil A aufgeführten Richtlinien, wird unbeschadet der Verpflichtung der Mitgliedstaaten hinsichtlich der in Anhang V Teil B genannten Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht aufgehoben.Bezugnahmen auf die aufgehobene Richtlinie gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Richtlinie und sind nach Maßgabe der Entsprechungstabelle in Anhang VI zu lesen.Artikel 15Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.ê 85/337/EWGArtikel 16Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.Geschehen zu BrüsselIn Namen des Europäischen Parlaments Im Namen des RatesDer Präsident Der Präsidentê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh. (angepasst)ANHANG IÖ IN Õ ARTIKEL 4 ABSATZ 1 Ö GENANNTE PROJEKTE Õ1. Raffinerien für Erdöl (ausgenommen Unternehmen, die nur Schmiermittel aus Erdöl herstellen) sowie Anlagen zur Vergasung und zur Verflüssigung von täglich mindestens 500 Tonnen Kohle oder bituminösem Schiefer.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh.2. a) Wärmekraftwerke und andere Verbrennungsanlagen mit einer Wärmeleistung von mindestens 300 MW;ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh. (angepasst)b) Kernkraftwerke und andere Kernreaktoren einschließlich der Demontage oder Stillegung solcher Kraftwerke oder Reaktoren[12] (mit Ausnahme von Forschungseinrichtungen zur Erzeugung und Bearbeitung von spaltbaren und brutstoffhaltigen Stoffen, deren Höchstleistung 1 kW thermische Dauerleistung nicht übersteigt)3. a) Anlagen zur Wiederaufarbeitung bestrahlter Kernbrennstoffe;b) Anlagen:i) mit dem Zweck der Erzeugung oder Anreicherung von Kernbrennstoffen,ii) mit dem Zweck der Aufarbeitung bestrahlter Kernbrennstoffe oder hochradioaktiver Abfälle,iii) mit dem Zweck der endgültigen Beseitigung bestrahlter Kernbrennstoffe,iv) mit dem ausschließlichen Zweck der endgültigen Beseitigung radioaktiver Abfälle,v) mit dem ausschließlichen Zweck der (für mehr als 10 Jahre geplanten) Lagerung bestrahlter Kernbrennstoffe oder radioaktiver Abfälle an einem anderen Ort als dem Produktionsort;4. a) Integrierte Hüttenwerke zur Erzeugung von Roheisen und Rohstahl;b) Anlagen zur Gewinnung von Nichteisenrohmetallen aus Erzen, Konzentraten oder sekundären Rohstoffen durch metallurgische, chemische oder elektrolytische Verfahren.5. Anlagen zur Gewinnung von Asbest sowie zur Be- und Verarbeitung von Asbest und Asbesterzeugnissen: bei Asbestzementerzeugnissen mit einer Jahresproduktion von mehr als 20 000 t Fertigerzeugnissen; bei Reibungsbelägen mit einer Jahresproduktion von mehr als 50 t Fertigerzeugnissen; bei anderen Verwendungszwecken von Asbest mit einem Einsatz von mehr als 200 t im Jahr.6. Integrierte chemische Anlagen, nämlich Anlagen zur Herstellung von Stoffen unter Verwendung chemischer Umwandlungsverfahren im industriellen Umfang, bei denen sich mehrere Einheiten nebeneinander befinden und in funktioneller Hinsicht miteinander verbunden sind und die Ö Folgendem dienen: Õa) Ö der Õ Herstellung von organischen Grundchemikalien;b) Ö der Õ Herstellung von anorganischen Grundchemikalien;c) Ö der Õ Herstellung von phosphor-, stickstoff- oder kaliumhaltigen Düngemitteln (Einnährstoff oder Mehrnährstoff);d) Ö der Õ Herstellung von Ausgangsstoffen für Pflanzenschutzmittel und von Bioziden;e) Ö der Õ Herstellung von Grundarzneimitteln unter Verwendung eines chemischen oder biologischen Verfahrens;f) Ö der Õ Herstellung von Explosivstoffen.7. a) Bau von Eisenbahn-Fernverkehrsstrecken und Flugplätzen mit einer Start- und Landebahngrundlänge von 2 100 m und mehr.„Flugplatz” im Sinne dieser Richtlinie ist ein Flugplatz gemäß Ö der Õ Begriffsbestimmung des Abkommens von Chicago von 1944 zur Errichtung der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (Anhang 14);b) Bau von Autobahnen und Schnellstraßen;„Schnellstraße” im Sinne dieser Richtlinie ist eine Schnellstraße gemäß Ö der Õ Begriffsbestimmung des Europäischen Übereinkommens über die Hauptstraßen des internationalen Verkehrs vom 15. November 1975;c) Bau von neuen vier- oder mehrspurigen Straßen oder Verlegung und/oder Ausbau von bestehenden ein- oder zweispurigen Straßen zu vier- oder mehrspurigen Straßen, wenn diese neue Straße oder dieser verlegte und/oder ausgebaute Straßenabschnitt eine durchgehende Länge von 10 km oder mehr aufweisen würde.8. a) Wasserstraßen und Häfen für die Binnenschiffahrt, die für Schiffe mit mehr als 1 350 t zugänglich sind;b) Seehandelshäfen, mit Binnen- oder Außenhäfen verbundene Landungsstege (mit Ausnahme von Landungsstegen für Fährschiffe) zum Laden und Löschen, die Schiffe mit mehr als 1 350 t aufnehmen können.9. Abfallbeseitigungsanlagen zur Verbrennung, chemischen Behandlung gemäß der Definition in Anhang Ö I Õ Nummer D9 der Richtlinie Ö 2008/98/EG des Europäischen Parlaments und des Rates Õ[13] oder Deponierung gefährlicher Abfälle Ö wie in Artikel 3 Nummer 2 der genannten Richtlinie definiert Õ.10. Abfallbeseitigungsanlagen zur Verbrennung oder chemischen Behandlung gemäß der Definition in Anhang Ö I Õ Nummer D9 der Richtlinie Ö 2008/98/EG Õ ungefährlicher Abfälle mit einer Kapazität von mehr als 100 t pro Tag.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh.11. Grundwasserentnahme- oder künstliche Grundwasserauffüllungssysteme mit einem jährlichen Entnahme- oder Auffüllungsvolumen von mindestens 10 Mio. m3.12. a) Bauvorhaben zur Umleitung von Wasserressourcen von einem Flußeinzugsgebiet in ein anderes, wenn durch die Umleitung Wassermangel verhindert werden soll und mehr als 100 Mio. m3/Jahr an Wasser umgeleitet werden;b) In allen anderen Fällen Bauvorhaben zur Umleitung von Wasserressourcen von einem Flußeinzugsgebiet in ein anderes, wenn der langjährige durchschnittliche Wasserdurchfluß des Flußeinzugsgebiets, dem Wasser entnommen wird, 2 000 Mio. m3/Jahr übersteigt und mehr als 5 % dieses Durchflusses umgeleitet werden.In beiden Fällen wird der Transport von Trinkwasser in Rohren nicht berücksichtigt.13. Abwasserbehandlungsanlagen mit einer Leistung von mehr als 150 000 Einwohnerwerten gemäß der Definition in Artikel 2 Nummer 6 der Richtlinie des Rates 91/271/EWG[14].14. Gewinnung von Erdöl und Erdgas zu gewerblichen Zwecken mit einem Fördervolumen von mehr als 500 t/Tag bei Erdöl und von mehr als 500 000 m3/Tag bei Erdgas.15. Stauwerke und sonstige Anlagen zur Zurückhaltung oder dauerhaften Speicherung von Wasser, in denen über 10 Mio. m3 Wasser neu oder zusätzlich zurückgehalten oder gespeichert werden.ê 2009/31/EG Art. 31 Ziff. 1 Buchst. a) (angepasst)16. Pipelines mit einem Durchmesser von mehr als 800 mm und einer Länge von mehr als 40 kma) für den Transport von Gas, Öl, Chemikalien;b) für den Transport von Kohlendioxidströmen für die Zwecke der geologischen Speicherung einschließlich der zugehörigen Verdichterstationen.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh. (angepasst)17. Anlagen zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Geflügel oder Schweinen mit mehr alsa) 85 000 Plätzen für Masthähnchen und -hühnchen, 60 000 Plätzen für Hennen;b) 3 000 Plätzen für Mastschweine (Schweine über 30 kg) oderc) 900 Plätzen für Sauen.18. Industrieanlagen zur Ö Herstellung von: Õa) Zellstoff aus Holz oder anderen Faserstoffen;b) Papier und Pappe, deren Produktionskapazität 200 t pro Tag übersteigt.19. Steinbrüche und Tagebau auf einer Abbaufläche von mehr als 25 Hektar oder Torfgewinnung auf einer Fläche von mehr als 150 Hektar.20. Bau von Hochspannungsfreileitungen für eine Stromstärke von 220 kV oder mehr und mit einer Länge von mehr als 15 km.21. Anlagen zur Lagerung von Erdöl, petrochemischen und chemischen Erzeugnissen mit einer Kapazität von 200 000 Tonnen und mehr.ê 2009/31/EG Art. 31 Ziff. 1 Buchst. b) (angepasst)22. Speicherstätten gemäß der Richtlinie 2009/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates[15].23. Anlagen für die Abscheidung von CO2-Strömen zum Zwecke der geologischen Speicherung gemäß der Richtlinie 2009/31/EG aus unter diesen Anhang fallenden Anlagen oder mit einer jährlichen CO2-Abscheidung von insgesamt mindestens 1,5 Megatonnen.ê 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 8 (angepasst)24. Jede Änderung oder Erweiterung von Projekten, die in diesem Anhang aufgeführt sind, wenn sie für sich genommen die Schwellenwerte, sofern solche in diesem Anhang festgelegt sind, erreicht._____________ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh. (angepasst)ANHANG IIÖ IN Õ ARTIKEL 4 ABSATZ 2 Ö GENANNTE PROJEKTE Õ1. LANDWIRTSCHAFT, FORSTWIRTSCHAFT UND FISCHZUCHTa) Flurbereinigungsprojekte;b) Projekte zur Verwendung von Ödland oder naturnahen Flächen zu intensiver Landwirtschaftsnutzung;c) Wasserwirtschaftliche Projekte in der Landwirtschaft, einschließlich Bodenbe- und -entwässerungsprojekte;d) Erstaufforstungen und Abholzungen zum Zweck der Umwandlung in eine andere Bodennutzungsart;e) Anlagen zur Intensivtierhaltung (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte).f) Intensive Fischzucht;g) Landgewinnung am Meer.2. BERGBAUa) Steinbrüche, Tagebau und Torfgewinnung (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);b) Untertagebau;c) Gewinnung von Mineralien durch Baggerung auf See oder in Flüssen;d) Tiefbohrungen, insbesondere;i) Bohrungen zur Gewinnung von Erdwärme,ii) Bohrungen im Zusammenhang mit der Lagerung von Kernabfällen,iii) Bohrungen im Zusammenhang mit der Wasserversorgung,ausgenommen Bohrungen zur Untersuchung der Bodenfestigkeit;e) Oberirdische Anlagen zur Gewinnung von Steinkohle, Erdöl, Erdgas und Erzen sowie von bituminösem Schiefer.3. ENERGIEWIRTSCHAFTa) Anlagen der Industrie zur Erzeugung von Strom, Dampf und Warmwasser (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);b) Anlagen der Industrie zum Transport von Gas, Dampf und Warmwasser; Beförderung elektrischer Energie über Freileitungen (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);c) Oberirdische Speicherung von Erdgas;d) Lagerung von brennbaren Gasen in unterirdischen Behältern;e) Oberirdische Speicherung von fossilen Brennstoffen;f) Industrielles Pressen von Steinkohle und Braunkohle;g) Anlagen zur Bearbeitung und Lagerung radioaktiver Abfälle (soweit nicht durch Anhang I erfaßt);h) Anlagen zur hydroelektrischen Energieerzeugung;i) Anlagen zur Nutzung von Windenergie zur Stromerzeugung (Windfarmen);ê 2009/31/EG Art. 31 Ziff. 2 Buchst. a)j) Anlagen für die Abscheidung von CO2-Strömen zum Zwecke der geologischen Speicherung gemäß der Richtlinie 2009/31/EG aus nicht unter Anhang I dieser Richtlinie fallenden Anlagen.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh.4. HERSTELLUNG UND VERARBEITUNG VON METALLENa) Anlagen zur Herstellung von Roheisen oder Stahl (Primär- oder Sekundärschmelzung) einschließlich Stranggießen;b) Anlagen zur Verarbeitung von Eisenmetallen durchi) Warmwalzen,ii) Schmieden mit Hämmern,iii) Aufbringen von schmelzflüssigen metallischen Schutzschichten;c) Eisenmetallgießereien;d) Anlagen zum Schmelzen, einschließlich Legieren von Nichteisenmetallen, darunter auch Wiedergewinnungsprodukte (Raffination, Gießen usw.), mit Ausnahme von Edelmetallen;e) Anlagen zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen durch ein elektrolytisches oder chemisches Verfahren;f) Bau und Montage von Kraftfahrzeugen und Bau von Kraftfahrzeugmotoren;g) Schiffswerften;h) Anlagen für den Bau und die Instandsetzung von Luftfahrzeugen;i) Bau von Eisenbahnmaterial;j) Tiefen mit Hilfe von Sprengstoffen;k) Anlagen zum Rösten und Sintern von Erz.5. MINERALVERARBEITENDE INDUSTRIEa) Kokereien (Kohletrockendestillation);b) Anlagen zur Zementherstellung;c) Anlagen zur Gewinnung von Asbest und zur Herstellung von Erzeugnissen aus Asbest (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);d) Anlagen zur Herstellung von Glas einschließlich Anlagen zur Herstellung von Glasfasern;e) Anlagen zum Schmelzen mineralischer Stoffe einschließlich Anlagen zur Herstellung von Mineralfasern;f) Herstellung von keramischen Erzeugnissen durch Brennen, und zwar insbesondere von Dachziegeln, Ziegelsteinen, feuerfesten Steinen, Fliesen, Steinzeug oder Porzellan.6. CHEMISCHE INDUSTRIE (NICHT DURCH ANHANG I ERFAßTE PROJEKTE)a) Behandlung von chemischen Zwischenerzeugnissen und Erzeugung von Chemikalien;b) Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln und pharmazeutischen Erzeugnissen, Farben und Anstrichmitteln, Elastomeren und Peroxiden;c) Speicherung und Lagerung von Erdöl, petrochemischen und chemischen Erzeugnissen.7. NAHRUNGS- UND GENUßMITTELINDUSTRIEa) Erzeugung von Ölen und Fetten pflanzlicher und tierischer Herkunft;b) Fleisch- und Gemüsekonservenindustrie;c) Erzeugung von Milchprodukten;d) Brauereien und Malzereien;e) Süßwaren und Sirupherstellung;f) Anlagen zum Schlachten von Tieren;g) Industrielle Herstellung von Stärken;h) Fischmehl- und Fischölfabriken;i) Zuckerfabriken.8. TEXTIL-, LEDER-, HOLZ- UND PAPIERINDUSTRIEa) Industrieanlagen zur Herstellung von Papier und Pappe (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);b) Anlagen zur Vorbehandlung (Waschen, Bleichen, Mercerisieren) oder zum Färben von Fasern oder Textilien;c) Anlagen zum Gerben von Häuten und Fellen;d) Anlagen zur Erzeugung und Verarbeitung von Zellstoff und Zellulose.9. VERARBEITUNG VON GUMMIErzeugung und Verarbeitung von Erzeugnissen aus Elastomeren.10. INFRASTRUKTURPROJEKTEa) Anlage von Industriezonen;b) Städtebauprojekte, einschließlich der Errichtung von Einkaufszentren und Parkplätzen;c) Bau von Eisenbahnstrecken sowie von intermodalen Umschlaganlagen und Terminals (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);d) Bau von Flugplätzen (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);e) Bau von Straßen, Häfen und Hafenanlagen, einschließlich Fischereihäfen (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);f) Bau von Wasserstraßen (soweit nicht durch Anhang I erfaßt), Flußkanalisierungs- und Stromkorrekturarbeiten;g) Talsperren und sonstige Anlagen zum Aufstauen eines Gewässers oder zum dauernden Speichern von Wasser (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);h) Straßenbahnen, Stadtschnellbahnen in Hochlage, Untergrundbahnen, Hängebahnen oder ähnliche Bahnen besonderer Bauart, die ausschließlich oder vorwiegend der Personenbeförderung dienen;ê 2009/31/EG Art. 31 Ziff. 2 Buchst. b)i) Öl- und Gaspipelines sowie Pipelines für den Transport von CO2-Strömen für die Zwecke der geologischen Speicherung (nicht durch Anhang I erfasste Projekte);ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh.j) Bau von Wasserfernleitungen;k) Bauten des Küstenschutzes zur Bekämpfung der Erosion und meerestechnische Arbeiten, die geeignet sind, Veränderungen der Küste mit sich zu bringen (zum Beispiel Bau von Deichen, Molen, Hafendämmen und sonstigen Küstenschutzbauten), mit Ausnahme der Unterhaltung und Wiederherstellung solcher Bauten;l) Grundwasserentnahme- und künstliche Grundwasserauffüllungssysteme, soweit nicht durch Anhang I erfaßt;m) Bauvorhaben zur Umleitung von Wasserressourcen von einem Flußeinzugsgebiet in ein anderes, soweit nicht durch Anhang I erfaßt.11. SONSTIGE PROJEKTEa) Ständige Renn- und Teststrecken für Kraftfahrzeuge;b) Abfallbeseitigungsanlagen (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);c) Abwasserbehandlungsanlagen (nicht durch Anhang I erfaßte Projekte);d) Schlammlagerplätze;e) Lagerung von Eisenschrott, einschließlich Schrottwagen;f) Prüfstände für Motoren, Turbinen oder Reaktoren;g) Anlagen zur Herstellung künstlicher Mineralfasern;h) Anlagen zur Wiedergewinnung oder Vernichtung von explosionsgefährlichen Stoffen;i) Tierkörperbeseitigungsanlagen.12. FREMDENVERKEHR UND FREIZEITa) Skipisten, Skilifte, Seilbahnen und zugehörige Einrichtungen;b) Jachthäfen;c) Feriendörfer und Hotelkomplexe außerhalb von städtischen Gebieten und zugehörige Einrichtungen;d) Ganzjährig betriebene Campingplätze;e) Freizeitparks.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh. (angepasst)è1 2003/35/EG Art. 3 Ziff. 913. a) Die Änderung oder Erweiterung von bereits genehmigten, durchgeführten oder in der Durchführungsphase befindlichen Projekten des Anhangs I oder Ö dieses Anhangs Õ, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt haben können è1 (nicht durch Anhang I erfasste Änderung oder Erweiterung) ç;ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh.b) Projekte des Anhangs I, die ausschließlich oder überwiegend der Entwicklung und Erprobung neuer Verfahren oder Erzeugnisse dienen und nicht länger als zwei Jahre betrieben werden._____________ANHANG IIIIN ARTIKEL 4 ABSATZ 3 GENANNTE AUSWAHLKRITERIEN1. MERKMALE DER PROJEKTEDie Merkmale der Projekte sind insbesondere hinsichtlich folgender Punkte zu beurteilen:a) Größe des Projekts;b) Kumulierung mit anderen Projekten;c) Nutzung der natürlichen Ressourcen;d) Abfallerzeugung;e) Umweltverschmutzung und Belästigungen;f) Unfallrisiko, insbesondere mit Blick auf verwendete Stoffe und Technologien.2. STANDORT DER PROJEKTEDie ökologische Empfindlichkeit der geographischen Räume, die durch die Projekte möglicherweise beeinträchtigt werden, muß unter Berücksichtigung insbesondere folgender Punkte beurteilt werden:a) bestehende Landnutzung;b) Reichtum, Qualität und Regenerationsfähigkeit der natürlichen Ressourcen des Gebiets;c) Belastbarkeit der Natur unter besonderer Berücksichtigung folgender Gebiete:i) Feuchtgebiete,ii) Küstengebiete,iii) Bergregionen und Waldgebiete,iv) Reservate und Naturparks,ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh. (angepasst)v) durch die Gesetzgebung der Mitgliedstaaten ausgewiesene Schutzgebiete; von den Mitgliedstaaten gemäß der Richtlinie Ö 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates[16] Õ und Ö der Richtlinie Õ 92/43/EWG Ö des Rates[17] Õ ausgewiesene besondere Schutzgebiete,vi) Gebiete, in denen die in den Ö Vorschriften der Union Õ festgelegten Umweltqualitätsnormen bereits überschritten sind,vii) Gebiete mit hoher Bevölkerungsdichte,viii) historisch, kulturell oder archäologisch bedeutende Landschaften.3. MERKMALE DER POTENTIELLEN AUSWIRKUNGENDie potentiellen erheblichen Auswirkungen der Projekte sind anhand der in den Nummern 1 und 2 aufgeführten Kriterien zu beurteilen; insbesondere ist Folgendem Rechnung zu tragen:a) dem Ausmaß der Auswirkungen (geographisches Gebiet und betroffene Bevölkerung);b) dem grenzüberschreitenden Charakter der Auswirkungen;c) der Schwere und der Komplexität der Auswirkungen;d) der Wahrscheinlichkeit von Auswirkungen;e) der Dauer, Häufigkeit und Reversibilität der Auswirkungen._____________ANHANG IVIN ARTIKEL 5 ABSATZ 1 GENANNTE ANGABEN1. Beschreibung des Projekts, im Besonderen:a) Beschreibung der physischen Merkmale des gesamten Projekts und des Bedarfs an Grund und Boden während des Bauens und des Betriebs;b) Beschreibung der wichtigsten Merkmale der Produktionsprozesse, z.B. Art und Menge der verwendeten Materialien;c) Art und Quantität der erwarteten Rückstände und Emissionen (Verschmutzung des Wassers, der Luft und des Bodens, Lärm, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlung usw.), die sich aus dem Betrieb des vorgeschlagenen Projekts ergeben.2. Eine Übersicht über die wichtigsten anderweitigen vom Projektträger geprüften Lösungsmöglichkeiten und Angabe der wesentlichen Auswahlgründe im Hinblick auf die Umweltauswirkungen.3. Eine Beschreibung der möglicherweise von dem vorgeschlagenen Projekt erheblich beeinträchtigten Umwelt, wozu insbesondere die Bevölkerung, die Fauna, die Flora, der Boden, das Wasser, die Luft, das Klima, die materiellen Güter einschließlich der architektonisch wertvollen Bauten und der archäologischen Schätze und die Landschaft sowie die Wechselwirkung zwischen den genannten Faktoren gehören.4. Eine Beschreibung der möglichen erheblichen Auswirkungen des vorgeschlagenen Projekts auf die Umwelt infolgea) des Vorhandenseins der Projektanlagen;b) der Nutzung der natürlichen Ressourcen;c) der Emission von Schadstoffen, der Verursachung von Belästigungen und der Beseitigung von Abfällen.Die Beschreibung sollte sich auf die direkten und die etwaigen indirekten, sekundären, kumulativen, kurz-, mittel- und langfristigen, ständigen und vorübergehenden, positiven und negativen Auswirkungen des Vorhabens erstrecken.5. Hinweis des Projektträgers auf die zur Vorausschätzung der in Nummer 4 genannten Umweltauswirkungen angewandten Methoden.ê 97/11/EG Art. 1 Ziff. 15 u. Anh.6. Beschreibung der Maßnahmen, mit denen erhebliche nachteilige Auswirkungen des Projekts auf die Umwelt vermieden, verringert und soweit möglich ausgeglichen werden sollen.7. Nichttechnische Zusammenfassung der gemäß den Punkten 1 bis 6 übermittelten Angaben.8. Kurze Angabe etwaiger Schwierigkeiten (technische Lücken oder fehlende Kenntnisse) des Projektträgers bei der Zusammenstellung der geforderten Angaben._____________éANHANG VTeil AAufgehobene Richtlinie mit Liste ihrer nachfolgenden Änderungen(gemäß Artikel 14)Richtlinie 85/337/EWG des Rates (ABl. L 175 vom 5.7.1985, S. 40) |Richtlinie 97/11/EG des Rates (ABl. L 73 vom 14.3.1997, S. 5) |Richtlinie 2003/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 156 vom 25.6.2003, S. 17) | Nur Artikel 3 |Richtlinie 2009/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 140 vom 5.6.2009, S. 114) | Nur Artikel 31 |Teil BListe der Fristen für die Umsetzung in innerstaatliches Recht (gemäß Artikel 14)Richtlinie | Umsetzungsfrist |85/337/EWG | 3. Juli 1988 |97/11/EG | 14. März 1999 |2003/35/EG | 25. Juni 2005 |2009/31/EG | 25. Juni 2011 |_____________ANHANG VIENTSPRECHUNGSTABELLERichtlinie 85/337/EEC | Vorliegende Richtlinie |Artikel 1 Absatz 1 | Artikel 1 Absatz 1 |Artikel 1 Absatz 2 Unterabsatz 1 | Artikel 1 Absatz 2 einleitende Worte |Artikel 1 Absatz 2 Unterabsatz 2 einleitende Worte | Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a einleitende Worte |Artikel 1 Absatz 2 Unterabsatz 2 erster Gedankenstrich | Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a erster Gedankenstrich |Artikel 1 Absatz 2 Unterabsatz 2, zweiter Gedankenstrich | Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe a zweiter Gedankenstrich |Artikel 1 Absatz 2 Unterabsatz 3 | Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b |Artikel 1 Absatz 2 Unterabsatz 4 | Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe c |Artikel 1 Absatz 2 Unterabsatz 5 | Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe d |Artikel 1 Absatz 2 Unterabsatz 6 | Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe e |Artikel 1 Absatz 3 | Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe f |Artikel 1 Absatz 4 | Artikel 1 Absatz 3 |Artikel 1 Absatz 5 | Artikel 1 Absatz 4 |Artikel 2 Absatz 1 | Artikel 2 Absatz 1 |Artikel 2 Absatz 2 | Artikel 2 Absatz 2 |Artikel 2 Absatz 2a | Artikel 2 Absatz 3 |Artikel 2 Absatz 3 | Artikel 2 Absatz 4 |Artikel 3 Einleitung | Artikel 3 Einleitung |Artikel 3 erster Gedankenstrich | Artikel 3 Buchstabe a |Artikel 3 zweiter Gedankenstrich | Artikel 3 Buchstabe b |Artikel 3 dritter Gedankenstrich | Artikel 3 Buchstabe c |Artikel 3 vierter Gedankenstrich | Artikel 3 Buchstabe d |Artikel 4 | Artikel 4 |Artikel 5 Absatz 1 | Artikel 5 Absatz 1 |Artikel 5 Absatz 2 | Artikel 5 Absatz 2 |Artikel 5 Absatz 3 einleitende Worte | Artikel 5 Absatz 3 einleitende Worte |Artikel 5 Absatz 3 erster Gedankenstrich | Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe a |Artikel 5 Absatz 3 zweiter Gedankenstrich | Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe b |Artikel 5 Absatz 3 dritter Gedankenstrich | Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe c |Artikel 5 Absatz 3 vierter Gedankenstrich | Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe d |Artikel 5 Absatz 3 fünfter Gedankenstrich | Artikel 5 Absatz 3 Buchstabe e |Artikel 5 Absatz 4 | Artikel 5 Absatz 4 |Artikel 6 | Artikel 6 |Artikel 7 Absatz 1 Einleitung | Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 1 Einleitung |Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe a | Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a |Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe b | Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b |Artikel 7 Absatz 1 Endteil | Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 2 |Artikel 7 Absatz 2 –Artikel 7 Absatz 5 | Artikel 7 Absatz 2 –Artikel 7 Absatz 5 |Artikel 8 | Artikel 8 |Artikel 9 Absatz 1 Einleitung | Artikel 9 Einleitung |Artikel 9 Absatz 1 erster Gedankenstrich | Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe a |Artikel 9 Absatz 1 zweiter Gedankenstrich | Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe b |Artikel 9 Absatz 1 dritter Gedankenstrich | Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe c |Artikel 9 Absatz 2 | Artikel 9 Absatz 2 |Artikel 10 | Artikel 10 |Artikel 10a Absatz 1 | Artikel 11 Absatz 1 |Artikel 10a Absatz 2 | Artikel 11 Absatz 2 |Artikel 10a Absatz 3 | Artikel 11 Absatz 3 |Artikel 10a Absätze 4 und 5 | Artikel 11 Absatz 4 Unterabsätze 1 und 2 |Artikel 10a Absatz 6 | Artikel 11 Absatz 5 |Artikel 11 Absatz 1 | Artikel 12 Absatz 1 |Artikel 11 Absatz 2 | Artikel 12 Absatz 2 |Artikel 11 Absatz 3 | _____ |Artikel 11 Absatz 4 | Artikel 12 Absatz 3 |Artikel 12 Absatz 1 | _____ |Artikel 12 Absatz 2 | Artikel 13 |_____ | Artikel 14 |_____ | Artikel 15 |Artikel 14 | Artikel 16 |Anhang I Nummer 1 | Anhang I Nummer 1 |Anhang I Nummer 2 erster Gedankenstrich | Anhang I Nummer 2 Buchstabe a |Anhang I Nummer 2 zweiter Gedankenstrich | Anhang I Nummer 2 Buchstabe b |Anhang I Nummer 3 Buchstabe a | Anhang I Nummer 3 Buchstabe a |Anhang I Nummer 3 Buchstabe b einleitende Worte | Anhang I Nummer 3 Buchstabe b einleitende Worte |Anhang I Nummer 3 Buchstabe b erster Gedankenstrich | Anhang I Nummer 3 Buchstabe b Ziffer i |Anhang I Nummer 3 Buchstabe b zweiter Gedankenstrich | Anhang I Nummer 3 Buchstabe b Ziffer ii |Anhang I Nummer 3 Buchstabe b dritter Gedankenstrich | Anhang I Nummer 3 Buchstabe b Ziffer iii |Anhang I Nummer 3 Buchstabe b vierter Gedankenstrich | Anhang I Nummer 3 Buchstabe b Ziffer iv |Anhang I, Nummer 3 Buchstabe b fünfter Gedankenstrich | Anhang I Nummer 3 Buchstabe b Ziffer v |Anhang I Nummer 4 erster Gedankenstrich | Anhang I Nummer 4 Buchstabe a |Anhang I Nummer 4 zweiter Gedankenstrich | Anhang I Nummer 4 Buchstabe b |Anhang I Nummer 5 | Anhang I Nummer 5 |Anhang I Nummer 6 Einleitung | Anhang I Nummer 6 Einleitung |Anhang I Nummer 6 Ziffer i | Anhang I Nummer 6 Buchstabe a |Anhang I Nummer 6 Ziffer ii | Anhang I Nummer 6 Buchstabe b |Anhang I Nummer 6 Ziffer iii | Anhang I Nummer 6 Buchstabe c |Anhang I Nummer 6 Ziffer iv | Anhang I Nummer 6 Buchstabe d |Anhang I Nummer 6 Ziffer v | Anhang I Nummer 6 Buchstabe e |Anhang I Nummer 6 Ziffer vi | Anhang I Nummer 6 Buchstabe f |Anhang I Nummer 7 Buchstabe a | Anhang I, Nummer 7 Buchstabe a erster Unterabsatz |Anhang I Nummer 7 Buchstabe a Fußnote | Anhang I Nummer 7 Buchstabe a zweiter Unterabsatz |Anhang I Nummer 7 Buchstabe b | Anhang I Nummer 7 Buchstabe b erster Unterabsatz |Anhang I Nummer 7 Buchstabe b Fußnote | Anhang I Nummer 7 Buchstabe b zweiter Unterabsatz |Anhang I Nummer 7 Buchstabe c | Anhang I Nummer 7 Buchstabe c |Anhang I Nummern 8-15 | Anhang I Nummern 8-15 |Anhang I Nummer 16 einleitende Worte | Anhang I Nummer 16 einleitende Worte |Anhang I Nummer 16 erster Gedankenstrich | Anhang I Nummer 16 Buchstabe a |Anhang I Nummer 16 zweiter Gedankenstrich | Anhang I Nummer 16 Buchstabe b |Anhang I Nummer 17-21 | Anhang I Nummer 17-21 |Anhang I Nummer 22 | Anhang I Nummer 24 |Anhang I Nummer 23 | Anhang I Nummer 22 |Anhang I Nummer 24 | Anhang I Nummer 23 |Anhang II Nummer 1 | Anhang II Nummer 1 |Anhang II Nummer 2 Buchstaben a, b und c | Anhang II Nummer 2 Buchstaben a, b und c |Anhang II Nummer 2 Buchstabe d einleitende Worte | Anhang II Nummer 2 Buchstabe d einleitende Worte |Anhang II Nummer 2 Buchstabe d erster Gedankenstrich | Anhang II Nummer 2 Buchstabe d Ziffer i |Anhang II Nummer 2 Buchstabe d zweiter Gedankenstrich | Anhang II Nummer 2 Buchstabe d Ziffer ii |Anhang II Nummer 2 Buchstabe d dritter Gedankenstrich | Anhang II Nummer 2 Buchstabe d Ziffer iii |Anhang II Nummer 2 Buchstabe d abschließende Worte | Anhang II Nummer 2 Buchstabe d abschließende Worte |Anhang II Nummer 2 Buchstabe e | Anhang II Nummer 2 Buchstabe e |Anhang II Nummern 3-12 | Anhang II Nummern 3-12 |Anhang II Nummer 13 erster Gedankenstrich | Anhang II Nummer 13 Buchstabe a |Anhang II Nummer 13 zweiter Gedankenstrich | Anhang II Nummer 13 Buchstabe b |Anhang III Nummer 1 einleitende Worte | Anhang III Nummer 1 einleitende Worte |Anhang III Nummer 1 erster Gedankenstrich | Anhang III Nummer 1 Buchstabe a |Anhang III Nummer 1 zweiter Gedankenstrich | Anhang III Nummer 1 Buchstabe b |Anhang III Nummer 1 dritter Gedankenstrich | Anhang III Nummer 1 Buchstabe c |Anhang III Nummer 1 vierter Gedankenstrich | Anhang III Nummer 1 Buchstabe d |Anhang III Nummer 1 fünfter Gedankenstrich | Anhang III Nummer 1 Buchstabe e |Anhang III Nummer 1 sechster Gedankenstrich | Anhang III Nummer 1 Buchstabe f |Anhang III Nummer 2 einleitende Worte | Anhang III Nummer 2 einleitende Worte |Anhang III Nummer 2 erster Gedankenstrich | Anhang III Nummer 2 Buchstabe a |Anhang III Nummer 2 zweiter Gedankenstrich | Anhang III Nummer 2 Buchstabe b |Anhang III Nummer 2 dritter Gedankenstrich einleitende Worte | Anhang III Nummer 2 Buchstabe c einleitende Worte |Anhang III Nummer 2 dritter Gedankenstrich Buchstabe a | Anhang III Nummer 2 Buchstabe c Ziffer i |Anhang III Nummer 2 dritter Gedankenstrich Buchstabe b | Anhang III Nummer 2 Buchstabe c Ziffer ii |Anhang III Nummer 2 dritter Gedankenstrich Buchstabe c | Anhang III Nummer 2 Buchstabe c Ziffer iii |Anhang III Nummer 2 dritter Gedankenstrich Buchstabe d | Anhang III Nummer 2 Buchstabe c Ziffer iv |Anhang III, Nummer 2 dritter Gedankenstrich Buchstabe e | Anhang III Nummer 2 Buchstabe c Ziffer v |Anhang III Nummer 2 dritter Gedankenstrich Buchstabe f | Anhang III Nummer 2 Buchstabe c Ziffer vi |Anhang III Nummer 2 dritter Gedankenstrich Buchstabe g | Anhang III Nummer 2 Buchstabe c Ziffer vii |Anhang III Nummer 2 dritter Gedankenstrich Buchstabe h | Anhang III Nummer 2 Buchstabe c Ziffer viii |Anhang III Nummer 3 einleitende Worte | Anhang III Nummer 3 einleitende Worte |Anhang III Nummer 3 erster Gedankenstrich | Anhang III Nummer 3 Buchstabe a |Anhang III Nummer 3 zweiter Gedankenstrich | Anhang III Nummer 3 Buchstabe b |Anhang III Nummer 3 dritter Gedankenstrich | Anhang III Nummer 3 Buchstabe c |Anhang III Nummer 3 vierter Gedankenstrich | Anhang III Nummer 3 Buchstabe d |Anhang III Nummer 3 fünfter Gedankenstrich | Anhang III Nummer 3 Buchstabe e |Anhang IV Nummer 1 einleitende Worte | Anhang IV Nummer 1 einleitende Worte |Anhang IV Nummer 1 erster Gedankenstrich | Anhang IV Nummer 1 Buchstabe a |Anhang IV Nummer 1 zweiter Gedankenstrich | Anhang IV Nummer 1 Buchstabe b |Anhang IV Nummer 1 dritter Gedankenstrich | Anhang IV Nummer 1 Buchstabe c |Anhang IV Nummer 2 und 3 | Anhang IV Nummer 2 und 3 |Anhang IV Nummer 4 einleitende Worte | Anhang IV Nummer 4 erster Unterabsatz einleitende Worte |Anhang IV Nummer 4 erster Gedankenstrich | Anhang IV Nummer 4 erster Unterabsatz Buchstabe a |Anhang IV Nummer 4 zweiter Gedankenstrich | Anhang IV Nummer 4 erster Unterabsatz Buchstabe b |Anhang IV Nummer 4 dritter Gedankenstrich | Anhang IV Nummer 4 erster Unterabsatz Buchstabe c |Anhang IV Fußnote | Anhang IV Nummer 4 zweiter Unterabsatz |Anhang IV Nummer 4, Endteil | Anhang IV Nummer 5 |Anhang IV Nummer 5 | Anhang IV Nummer 6 |Anhang IV Nummer 6 | Anhang IV Nummer 7 |Anhang IV Nummer 7 | Anhang IV Nummer 8 |_____ | Anhang V |_____ | Anhang VI |_____________[1] KOM(87) 868 PV.[2] Siehe Anhang 3 zu Teil A dieser Schlussfolgerungen.[3] Aufgenommen in das Legislativprogramm für 2010.[4] Anhang V Teil A dieses Vorschlags.[5] ABl. C [...] vom [...], S. [...].[6] ABl. C [...] vom [...], S. [...].[7] ABl. C [...] vom [...], S. [...].[8] ABl. L 175 vom 5.7.1985, S. 40.[9] Siehe Anhang VI Teil A.[10] ABl. L Ö 24 vom 29.1.2008, S. 8 Õ.[11] ABl. L 41 vom 14.2.2003, S. 26.[12] Kernkraftwerke und andere Kernreaktoren gelten nicht mehr als solche, wenn der gesamte Kernbrennstoff und andere radioaktiv kontaminierte Komponenten auf Dauer vom Standort der Anlage entfernt wurden.[13] ABl. L Ö 312 vom 22.11.2008, S. 3 Õ.[14] ABl. L 135 vom 30.5.1991, S. 40.[15] ABl. L 140 vom 5.6.2009, S. 114.[16] ABl. L 20 vom 26.1.2010, S. 7.[17] ABl. L 206 vom 22.7.1992, S. 7.