CELEX: 32004L0084
Language: hr
Date: 2004-06-10 00:00:00
Title: Direktiva Vijeća 2004/84/EZ od 10. lipnja 2004. o izmjeni Direktive 2001/113/EZ o voćnim džemovima, želeima i marmeladama te zaslađenom kesten pireu namijenjenim prehrani ljudi

13/Sv. 032
            
            
               HR
            
            
               Službeni list Europske unije
            
            
               90
            
         32004L0084
   
               L 219/8
            
            
               SLUŽBENI LIST EUROPSKE UNIJE
            
            
               10.06.2004.
            
         
      DIREKTIVA VIJEĆA 2004/84/EZ
   od 10. lipnja 2004.
   o izmjeni Direktive 2001/113/EZ o voćnim džemovima, želeima i marmeladama te zaslađenom kesten pireu namijenjenim prehrani ljudi
   VIJEĆE EUROPSKE UNIJE,
   uzimajući u obzir Ugovor o osnivanju Europske zajednice, a posebno njegov članak 37.,
   uzimajući u obzir prijedlog Komisije,
   uzimajući u obzir mišljenje Europskog parlamenta,
   budući da:
   
               (1)
            
            
               Direktivom 2001/113/EZ (1) se određuju ključni zahtjevi kojima trebaju udovoljavati određeni proizvodi definirani u njezinom Prilogu I., uključujući „džem” i „marmeladu”, kako bi se ti proizvodi mogli slobodno kretati na unutarnjem tržištu.
            
         
               (2)
            
            
               U verziji na njemačkom jeziku nazivi proizvoda „Konfitüre” i „Marmelade” koriste se za „džem” odnosno „marmeladu”.
            
         
               (3)
            
            
               Na određenim lokalnim tržnicama u Austriji i Njemačkoj, kao što su poljoprivredne tržnice ili tjedne tržnice, izraz „Marmelade” se također tradicionalno koristi za proizvod pod nazivom „džem”; u takvim slučajevima izraz „Marmelade aus Zitrusfrüchten” koristi se umjesto izraza „marmelada” kako bi se razlikovale te dvije kategorije proizvoda.
            
         
               (4)
            
            
               Stoga je primjereno da Austrija i Njemačka uzmu u obzir takvu tradiciju prilikom usvajanja mjera potrebnih za usklađivanje s Direktivom 2001/113/EZ.
            
         
               (5)
            
            
               Ova se Direktiva primjenjuje od 12. srpnja 2004. kako bi se osigurala puna korist od njezinih odredaba,
            
         DONIJELO JE OVU DIREKTIVU:
   Članak 1.
   Prilog I. Direktivi 2001/113/EZ u verziji na njemačkom jeziku zamjenjuje se Prilogom ovoj Direktivi.
   Članak 2.
   Ova Direktiva stupa na snagu sljedećeg dana od dana objave u Službenom listu Europske unije.
   
   Ona se primjenjuje od 12. srpnja 2004.
   Članak 3.
   Ova je Direktiva upućena državama članicama.
   
      Sastavljeno u Luxembourgu 10. lipnja 2004.
      
         
            Za Vijeće
         
         
            Predsjednik
         
         D. AHERN
         
      
   
   
      (1)  SL L 10, 12.1.2002., str. 67.
   PRILOG
   
      
         „ANHANG I
         
            VERKEHRSBEZEICHNUNGEN, BESCHREIBUNG UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN DER ERZEUGNISSE
         
         I.   BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
         
                     —
                  
                  
                     ‚Konfitüre‘ (1) ist die auf die geeignete gelierte Konsistenz gebrachte Mischung von Zuckerarten, Pülpe und/oder Fruchtmark einer oder mehrerer Fruchtsorte(n) und Wasser. Abweichend davon darf Konfitüre von Zitrusfrüchten aus der in Streifen und/oder in Stücke geschnittenen ganzen Frucht hergestellt werden.
                     Die für die Herstellung von 1 000 g Enderzeugnis verwendete Menge Pülpe und/oder Fruchtmark beträgt mindestens
                     
                                 —
                              
                              
                                 350 g im Allgemeinen,
                              
                           
                                 —
                              
                              
                                 250 g bei roten Johannisbeeren/Ribiseln, Vogelbeeren, Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren/Ribiseln, Hagebutten und Quitten,
                              
                           
                                 —
                              
                              
                                 150 g bei Ingwer,
                              
                           
                                 —
                              
                              
                                 160 g bei Kaschuäpfeln,
                              
                           
                                 —
                              
                              
                                 60 g bei Passionsfrüchten.
                              
                           
               
                     —
                  
                  
                     ‚Konfitüre extra‘ ist die auf die geeignete gelierte Konsistenz gebrachte Mischung von Zuckerarten, nicht konzentrierter Pülpe aus einer oder mehreren Fruchtsorte(n) und Wasser. Konfitüre extra von Hagebutten sowie kernlose Konfitüre extra von Himbeeren, Brombeeren, schwarzen Johannisbeeren/Ribiseln, Heidelbeeren und roten Johannisbeeren/Ribiseln kann jedoch ganz oder teilweise aus nicht konzentriertem Fruchtmark hergestellt werden. Konfitüre extra von Zitrusfrüchten darf aus der in Streifen und/oder in Stücke geschnittenen ganzen Frucht hergestellt werden.
                     Aus Mischungen der nachstehenden Früchte mit anderen Früchten kann keine Konfitüre extra hergestellt werden: Äpfeln, Birnen, nicht steinlösenden Pflaumen, Melonen, Wassermelonen, Trauben, Kürbissen, Gurken, Tomaten/Paradeisern.
                     Die für die Herstellung von 1 000 g Enderzeugnis verwendete Menge Pülpe beträgt mindestens
                     
                                 —
                              
                              
                                 450 g im Allgemeinen,
                              
                           
                                 —
                              
                              
                                 350 g bei roten Johannisbeeren/Ribiseln, Vogelbeeren, Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren/Ribiseln, Hagebutten und Quitten,
                              
                           
                                 —
                              
                              
                                 250 g bei Ingwer,
                              
                           
                                 —
                              
                              
                                 230 g bei Kaschuäpfeln,
                              
                           
                                 —
                              
                              
                                 80 g bei Passionsfrüchten.
                              
                           
               
                     —
                  
                  
                     ‚Gelee‘ ist die hinreichend gelierte Mischung von Zuckerarten sowie Saft und/oder wässrigen Auszügen einer oder mehrerer Fruchtsorte(n).
                     Die für die Herstellung von 1 000 g Enderzeugnis verwendete Menge an Saft und/oder wässrigen Auszügen entspricht mindestens der für die Herstellung von Konfitüre vorgeschriebenen Menge. Die Mengenangaben gelten nach Abzug des Gewichts des für die Herstellung der wässrigen Auszüge verwendeten Wassers.
                  
               
                     —
                  
                  
                     Bei der Herstellung von ‚Gelee extra‘ entspricht die für die Herstellung von 1 000 g Enderzeugnis verwendete Menge an Fruchtsaft und/oder wässrigen Auszügen mindestens der für die Herstellung von Konfitüre extra vorgeschriebenen Menge. Die Mengenangaben gelten nach Abzug des Gewichts des für die Herstellung der wässrigen Auszüge verwendeten Wassers. Aus Mischungen der nachstehenden Früchte mit anderen Früchten kann kein Gelee extra hergestellt werden: Äpfeln, Birnen, nicht steinlösenden Pflaumen, Melonen, Wassermelonen, Trauben, Kürbissen, Gurken, Tomaten/Paradeisern.
                  
               
                     —
                  
                  
                     ‚Marmelade‘ ist die auf die geeignete gelierte Konsistenz gebrachte Mischung von Wasser, Zuckerarten und einem oder mehreren der nachstehenden, aus Zitrusfrüchten hergestellten Erzeugnisse: Pülpe, Fruchtmark, Saft, wässriger Auszug, Schale (2).
                     Die für die Herstellung von 1 000 g Enderzeugnis verwendete Menge Zitrusfrüchte beträgt mindestens 200 g, von denen mindestens 75 g dem Endokarp entstammen.
                  
               
                     —
                  
                  
                     Mit ‚Gelee-Marmelade‘ wird das Erzeugnis bezeichnet, aus dem sämtliche unlöslichen Bestandteile mit Ausnahme etwaiger kleiner Anteile feingeschnittener Schale entfernt worden sind.
                  
               
                     —
                  
                  
                     ‚Maronenkrem‘ ist die auf die geeignete Konsistenz gebrachte Mischung von Wasser, Zucker und mindestens 380 g Maronenmark (von Castanea sativa) je 1 000 g Enderzeugnis.
                  
               II.   Die in Abschnitt I definierten Erzeugnisse müssen mindestens 60 % lösliche Trockenmasse (Refraktometerwert) enthalten; hiervon ausgenommen sind die Erzeugnisse, bei denen der Zucker ganz oder teilweise durch Süßungsmittel ersetzt wurde.
         Unbeschadet des Artikels 5 Absatz 1 der Richtlinie 2000/13/EG können die Mitgliedstaaten jedoch die vorbehaltenen Bezeichnungen für die in Abschnitt I definierten Erzeugnisse, die weniger als 60 % lösliche Trockenmasse enthalten, zulassen, um bestimmten Sonderfällen Rechnung zu tragen.
         III.   Bei Mischungen wird der in Abschnitt I vorgeschriebene Mindestanteil der einzelnen Fruchtsorten proportional zu den verwendeten Prozentanteilen angepasst.”
      
   
   
      (1)  In Österreich und Deutschland kann für den Verkauf an den Endverbraucher auf bestimmten lokalen Märkten auch die Bezeichnung ‚Marmelade‘ verwendet werden.
   
      (2)  In Österreich und Deutschland kann für den Verkauf an den Endverbraucher auf bestimmten lokalen Märkten auch die Bezeichnung ‚Marmelade aus Zitrusfrüchten‘ verwendet werden.