CELEX: 62015TN0161
Language: de
Date: 2015-04-01 00:00:00
Title: Rechtssache T-161/15: Klage, eingereicht am 1. April 2015 — Brinkmann (Steel Trading) u. a./Kommission und EZB

7.9.2015   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 294/68
            
         Klage, eingereicht am 1. April 2015 — Brinkmann (Steel Trading) u. a./Kommission und EZB
   (Rechtssache T-161/15)
   (2015/C 294/83)
   Verfahrenssprache: Englisch
   
      Parteien
   
   
      Klägerinnen: Brinkmann (Steel Trading) Ltd (London, Vereinigtes Königreich), Dalmar investments Ltd (Tortola, Britische Jungferninseln), Darlows Consultants Ltd (Nassau, Bahamas), Forestborne Ltd (Tortola), International Corporate Management Company SA (Luxemburg, Luxemburg), Kraxis Investments Ltd (Nikosia, Zypern), Magnamox Management Ltd (Nikosia), Megamatic Technologies Ltd (Nikosia), Windward Yachting Ltd (Sliema, Malta), Chupit Ltd (Nikosia), Coburg Investments (Overseas) Ltd (Nikosia), First Trade International Ltd (Tortola), Fitinvest Ltd (Limassol, Zypern), Halman Consultants (Overseas) Ltd (Tortola), Limtan Investments Ltd (Lanarka, Zypern), Minnesota Trading Ltd (Nikosia); Protoconsult Ltd (Nikosia), Transcoal Trading Ltd (Nikosia) und Veft Management Ltd (Nikosia) (Prozessbevollmächtigter: R. Nowinski, Barrister)
   
      Beklagte: Europäische Kommission und Europäische Zentralbank
   
      Anträge
   
   Die Klägerinnen beantragen,
   
               —
            
            
               die Europäische Union zu verurteilen, den Schaden, der ihnen infolge der Annahme und der Anwendung der Vereinbarung über spezifische wirtschaftspolitische Auflagen entstanden ist, mit den Beträgen, die in der Klageschrift genannt werden oder aber dem Gerichtshof angemessen erscheinen, zu ersetzen;
            
         
               —
            
            
               der Europäischen Union die Kosten für die Einreichung der vorliegenden Klage aufzuerlegen.
            
         
      Klagegründe und wesentliche Argumente
   
   Die Klägerinnen machen drei Klagegründe geltend.
   
               1.
            
            
               Erster Klagegrund: Verstoß gegen Art. 18 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union und Art. 21 Abs. 2 der Charta der Grundrechte, da die Kommission und die EZB Zypern und damit unmittelbar Inhaber von Einlagen in zyprischen Banken rechtswidrig diskriminiert hätten.
            
         
               2.
            
            
               Zweiter Klagegrund: Die Kommission und die EZB hätten rechtswidrig gegen das von der Charta der Grundrechte gewährleistete Recht der Einlageninhaber auf Schutz des Eigentums verstoßen.
            
         
               3.
            
            
               Dritter Klagegrund: Verstoß gegen Art. 5 Abs. 4 des Vertrags über die Europäische Union, da die Kommission und die EZB rechtswidrig gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoßen hätten, als sie die Vereinbarung über spezifische wirtschaftspolitische Auflagen, die von der Kommission und der EZB unter der Aufsicht des Europäischen Stabilitätsmechanismus ausgehandelt worden sei, verfasst hätten.