CELEX: C2002/156/33
Language: de
Date: 2002-06-29 00:00:00
Title: Urteil des Gerichts erster Instanz vom 6. März 2002 in den verbundenen Rechtssachen T-92/00 und T-103/00: Territorio Histórico de Álava — Diputación Foral de Álava u. a. gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Staatliche Beihilfen — Begriff der staatlichen Beihilfe — Steuerliche Maßnahmen — Selektiver Charakter — Rechtfertigung durch das Wesen oder den Aufbau des Steuersystems — Ermessensmissbrauch)

C 156/18              DE                      Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                     29.6.2002
2.    Die Kommission trägt die Kosten des Verfahrens.                         URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ
                                                                                           vom 26. Februar 2002
(1) ABl. C 6 vom 8.1.2000 und ABl. C 211 vom 22.7.2000.
                                                                      in der Rechtssache T-169/00: Esedra SPRL gegen Kommis-
                                                                                sion der Europäischen Gemeinschaften (1)
                                                                      (Öffentlicher Dienstleistungsauftrag — Verwaltung einer
                                                                      Kinderkrippe — Diskriminierungsverbot — Bekanntma-
                                                                      chung eines Auftrags — Lastenheft — Entscheidung über
        URTEIL DES GERICHTS ERSTER INSTANZ                                       die Nichtvergabe — Befugnismissbrauch)
                       vom 6. März 2002
                                                                                               (2002/C 156/34)
in den verbundenen Rechtssachen T-92/00 und T-103/00:
Territorio Histórico de Álava — Diputación Foral de
Álava u. a. gegen Kommission der Europäischen Gemein-                                  (Verfahrenssprache: Französisch)
                           schaften (1)
(Staatliche Beihilfen — Begriff der staatlichen Beihilfe
— Steuerliche Maßnahmen — Selektiver Charakter —
Rechtfertigung durch das Wesen oder den Aufbau des                    In der Rechtssache T-169/00, Esedra SPRL mit Sitz in Brüssel
            Steuersystems — Ermessensmissbrauch)                      (Belgien), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte G. Vander-
                                                                      sanden, E. Gillet und L. Levi, Zustellungsanschrift in Luxem-
                        (2002/C 156/33)                               burg, gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften
                                                                      (Bevollmächtigte: zunächst X. Lewis und L. Parpala, dann
                   (Verfahrenssprache: Spanisch)                      H. van Lier und L. Parpala) wegen Aufhebung der der Klägerin
                                                                      mit Schreiben vom 31. Mai 2000 mitgeteilten Entscheidung
                                                                      der Kommission, den öffentlichen Auftrag Nr. 99/52/IX.D.1
                                                                      nicht an die Klägerin zu vergeben, und der der Klägerin mit
In den verbundenen Rechtssachen T-92/00, Territorio Históri-         Schreiben vom 9. Juni 2000 mitgeteilten Entscheidung der
co de Álava — Diputación Foral de Álava, Prozessbevollmäch-        Kommission, diesen Auftrag an eine von der Centro Studi
tigte: Rechtsanwälte A. Creus Carreras und B. Uriarte Valiente,       Antonio Manieri Srl vertretene Bietergemeinschaft italienischer
und T-103/00, Ramondı́n SA mit Sitz in Lognoño (Spanien),            Unternehmen zu vergeben, sowie wegen Ersatzes des durch
Ramondı́n Cápsulas SA mit Sitz in Laguardia (Spanien),               diese Entscheidungen angeblich verursachten Schadens, hat
Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt J. Lazcano-Iturburu,            das Gericht (Fünfte Kammer) unter Mitwirkung der Präsidentin
gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Be-                 P. Lindh sowie der Richter R. Garcı́a-Valdecasas und J. D. Cooke
vollmächtigte: F. Santaolalla, G. Rozet, und G. Valero Jordana)       — Kanzler: B. Pastor, Hauptverwaltungsrätin — am
wegen Nichtigerklärung der Entscheidung 2000/795/EG der               26. Februar 2002 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
Kommission vom 22. Dezember 1999 über die staatliche
Beihilfe Spaniens zugunsten von Ramondı́n SA und Ramondı́n
Cápsulas SA (ABl. 2000, L 318, S. 36), hat das Gericht (Dritte
erweiterte Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten J. Azizi,         1.    Die Klage wird abgewiesen.
des Richters K. Lenaerts, der Richterin V. Tiili und der Richter
R. M. Moura Ramos und M. Jaeger — Kanzler: J. Plingers,
                                                                      2.    Die Klägerin trägt die Kosten einschließlich der Kosten des
Verwaltungsrat — am 6. März 2002 ein Urteil mit folgendem
                                                                            Verfahrens der einstweiligen Anordnung.
Tenor erlassen:
1.    Die Klagen werden abgewiesen.
2.    Die Klägerinnen tragen ihre eigenen Kosten und die Kosten der
      Kommission.                                                     (1) ABl. C 259 vom 9.9.2000.
(1) ABl. C 163 vom 10.6.2000.