CELEX: 31999R2390
Language: de
Date: 1999-10-25 00:00:00
Title: Verordnung (EG) Nr. 2390/1999 der Kommission vom 25. Oktober 1999 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EG) Nr. 1663/95 hinsichtlich Form und Inhalt der von den Mitgliedstaaten im Rahmen des Rechnungsabschlußverfahrens des EAGFL, Abteilung Garantie, für die Kommission bereitzuhaltenden Buchführungsdaten

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31999R2390

Verordnung (EG) Nr. 2390/1999 der Kommission vom 25. Oktober 1999 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EG) Nr. 1663/95 hinsichtlich Form und Inhalt der von den Mitgliedstaaten im Rahmen des Rechnungsabschlußverfahrens des EAGFL, Abteilung Garantie, für die Kommission bereitzuhaltenden Buchführungsdaten  

Amtsblatt Nr. L 295 vom 16/11/1999 S. 0001 - 0063

VERORDNUNG (EG) Nr. 2390/1999 DER KOMMISSIONvom 25. Oktober 1999mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EG) Nr. 1663/95 hinsichtlich Form und Inhalt der von den Mitgliedstaaten im Rahmen des Rechnungsabschlußverfahrens des EAGFL, Abteilung Garantie, für die Kommission bereitzuhaltenden BuchführungsdatenDIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 729/70 des Rates vom 21. April 1970 über die Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik(1), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1287/95(2), insbesondere auf Artikel 4 Absatz 6,gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 1663/95 der Kommission vom 7. Juli 1995 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EWG) Nr. 729/70 des Rates bezüglich des Rechnungsabschlußverfahrens des EAGFL, Abteilung Garantie(3), zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 2245/1999(4), insbesondere auf Artikel 2 Absatz 3,in Erwägung nachstehender Gründe:(1) Form und Inhalt der Buchführungsdaten gemäß Artikel 2 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1663/95 ist festzulegen und die Entscheidung K(96) 2732 der Kommission vom 3. Oktober 1996 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EG) Nr. 1663/95 hinsichtlich Form und Inhalt der von den Mitgliedstaaten im Rahmen des Rechnungsabschlußverfahrens des EAGFL, Abteilung Garantie, für die Kommission bereitzuhaltenden Buchführungsdaten aufzuheben.(2) Den Mitgliedstaaten ist eine vernünftige Frist für etwaige Änderungen ihrer EDV-Systeme einzuräumen und hierzu in Anhang I zwischen den Angaben zu unterscheiden, die ab dem am 16. Oktober 1999 beginnenden Haushaltsjahr 2000 bereitzuhalten sind und denjenigen, die ab dem am 16. Oktober 2000 beginnenden Haushaltsjahr 2001 vorliegen müssen.(3) Es ist die Vertraulichkeit und Sicherheit der übermittelten elektronischen Daten zu gewährleisten.(4) Der Ausschuß des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft hat nicht innerhalb der ihm von seinem Vorsitzenden gesetzten Frist Stellung genommen -HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:Artikel 1Form und Inhalt der Buchführungsdaten gemäß Artikel 2 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1663/95 sowie die Einzelheiten der Übermittlung dieser Daten werden in den Anhängen I: "X-Tabelle", II: "Technische Spezifikationen" und III: "Aide-mémoire" festgelegt.Artikel 2(1) Die Mitgliedstaaten halten die Informationen über alle Einzelvorgänge im Zusammenhang mit Zahlungen und Einnahmen für Rechnung des EAGFL, Abteilung Garantie, mit der Angabe X, A oder B aufgeschlüsselt nach Haushaltsposten in der Tabelle in Anhang I zur Verfügung der Kommission. Diese Informationen sind elektronisch zu speichern.(2) Auf schriftliche Aufforderung der Kommission und ausschließlich zur Vorbereitung ihrer Beleg- und Vor-Ort-Kontrollen übermitteln die Koordinierungsstellen der Kommission die elektronischen Daten innerhalb von 30 Arbeitstagen gemäß den technischen Spezifikationen in Anhang II.(3) Die Kommission gewährleistet die Vertraulichkeit und Sicherheit der von den Mitgliedstaaten übermittelten elektronischen Daten.Artikel 3Die Entscheidung K(96) 2732 wird aufgehoben.Artikel 4Diese Verordnung tritt am siebten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft.Sie gilt ab 16. Oktober 1999.Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.Brüssel, den 25. Oktober 1999.Für die KommissionFranz FISCHLERMitglied der Kommission(1) ABl. L 94 vom 28.4.1970, S. 13.(2) ABl. L 125 vom 8.6.1995, S. 1.(3) ABl. L 158 vom 8.7.1995, S. 6.(4) ABl. L 273 vom 23.10.1999, S. 5.ANHANG ITABELLE DER X>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>>PLATZ FÜR EINE TABELLE>ANHANG IITECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN FÜR DIE ÜBERMITTLUNG DER DATEIEN AN DEN EAGFL1 ÜBERMITTLUNGSMODUSNeun-Spur-Magnetband (0,5 Zoll)Dichte von 800 bis 6250 BPIKein Etikett ("No Label") oder StandardetikettDiese Option wird ab dem 16. Oktober 2001 nicht mehr bestehen.3,5-Zoll-Diskette, 1,4 MB (Dos/Windows)Fakultative Kompression durch PKZIP-SoftwarepaketStreamer-Band Typ 3480 oder 3490Kompatibel mit IBM 3490E (18 oder 36 Spuren)Diese Option wird ab dem 16. Oktober 2003 nicht mehr bestehen.DAT-Kassette4 mm DDS-1 (90 m)QIC-80 Colorado Streamer 350Software: HP Colorado Backup Version 2.70.(Diese Software ermöglicht eine Kompression der Daten)CD-ROM (WORM)Direkte X-400-KommunikationFür Dateien bis 5 MBFakultative Kompression durch PKZIP-SoftwarepaketAdresse: C=BE;A=RTT;P=CEC;O=DG6;S=AI3Übermittlung per STATEL/STADIUMDie Kommission empfiehlt den Mitgliedstaaten, die Daten künftig nicht mehr auf Magnetträger, sondern elektronisch über STATEL/STADIUM zu übermitteln (siehe Mitteilung an den EAGFL-Ausschuß Dok. VI/5342/99). Die Implementierung dieser Software erfolgt auf einfache Anfrage des Mitgliedstaats.2 VORGESCHLAGENER DATEISTANDARD2.1 Jeder Mitgliedstaat erfaßt jeden Einzelposten der Zahlungen und Eingänge im Zusammenhang mit der Abteilung "Garantie" des EAGFL per Computer. Dabei ist nicht die Gesamtsumme pro Empfänger anzugeben, sondern es interessieren die Einzelposten, aus denen sich die Gesamtsumme zusammensetzt, d. h. die Einzelposten der Zahlungen können nicht in den verschiedenen Spalten eines Datensatzes gruppiert werden.2.2 Die Datensätze müssen eine einheitliche Struktur haben (Flat File). Um diese lineare Struktur zu gewährleisten, können zusätzliche Dateien für den Fall erstellt werden, daß gewisse Daten wie bestimmte Datumsangaben, Zertifikate oder Mengen zu Verwechslungen führen; Voraussetzung ist, daß ein eindeutiger Bezug zwischen den Datensätzen des jeweiligen Vorgangs hergestellt wird.2.3 Unabhängig von diesen Auflagen müssen sämtliche Daten die Informationen, die in den Buchhaltungssystemen des Mitgliedstaats zur Verfügung stehen, tatsächlich wiedergeben.2.4 Die als Standard gewählte Datei weist folgende Merkmale auf:1. Der erste Datensatz enthält die Beschreibung der Datei. Die Namen der Felder bestehen aus einem "F", gefolgt von der Nummer des betreffenden Feldes in Anhang I ("X-Tabelle").2. Die nächsten Felder der Datei sind Datensätze in der gleichen Reihenfolge wie der Datensatz mit der Beschreibung der Dateistruktur.3. Die Felder werden durch ein Semikolon (;) getrennt.4. Die Datensätze haben eine variable Länge. Jeder Datensatz endet mit "CR LF" oder "Carriage Return - Line Feed" (Hexadezimal: "0D 0A").5. Der verwendete Code ist ASCII.6. Numerische Datenfelder:a) Dezimalzeichen: "."b) Das Zeichen "+" oder "-") wird ganz links gesetzt, die Zahlen folgen ohne Leerstelle.c) Die Anzahl der Dezimalstellen liegt fest (Einzelheiten hierzu finden sich in der Anleitung von Anhang III dieses Arbeitspapiers).d) Es gibt keine Leerzeichen zwischen den Ziffern und keine Tausender-Trennzeichen.7. Datumsfeld: "JJJJMMTT" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig)8. EAGFL-Haushaltsposten (Feld F109): "B99-9999-999"9. Die Textdaten werden nicht zwischen Anführungszeichen gesetzt (" "). Natürlich dürfen Textdaten auch nicht das Trennzeichen ";" enthalten.10. Alle Felder: Keine Leerzeichen am Feldbeginn und am Feldende.11. Eine Datei hätte somit folgendes Aussehen (Beispiel):F100;F101;F106;F108;F109ZAHLSTELLE ABC;Nr154678;+152.50;19971215;B01-1000-123ZAHLSTELLE ABC;Nr024578;-1000.00;19971205;B01-2020-564ZAHLSTELLE ABC;Nr154985;+9999.20;19970101;B01-1100-000ZAHLSTELLE ABC;Nr100078;+152.75;19971231;B01-1234-654ZAHLSTELLE ABC;Nr215452;+0.50;19971215;B01-1000-001ZAHLSTELLE ABC;Nr123456;+21550.15;19970101;B01-5000-010usw.(weitere Datensätze mit Feldern in der gleichen Reihenfolge).12. Für Dateien aus Griechenland bitten wir, den Code ELOT-928 oder ISO 8859-7 zu verwenden.2.5 Die Kommission plant im Normalfall eine Zusammenfassung der Daten nach Agrarsektoren und will von den zahlreichen Subdateien für die einzelnen Haushaltsposten abgehen.2.6 Ausnahmsweise können Tabellenkalkulationsprogramme (wie EXCEL) für die erste Aufbereitung der Informationen für die Kommission verwendet werden, wenn es sich um Maßnahmen handelt, für die geringe Ausgaben anfallen, um Maßnahmen von befristeter Dauer bzw. um Maßnahmen, bei denen weniger als 100 Einzelvorgänge jährlich anfallen. Diese Einzelfälle dürfen aber in keinem Fall zu einer Aufsplitterung der Daten auf eine große Zahl kleiner Dateien führen.Die Mitgliedstaaten müssen darauf achten, daß die Tabellen vor der Übermittlung an die Kommission so formatiert werden, daß sie in "Comma Delimited (CSV)" konvertiert werden können, um eine Datei in dem einzigen Standardformat (siehe hierzu Nummer 2.4) zu erhalten.3 DOKUMENTATIONJeder Datei sind Kontrolldaten beizufügen:1. die Anzahl der Datensätze,2. die Gesamtsumme,3. die Gesamtsumme der Zwischensummen pro Haushaltsposten.Für jedes Codefeld ist die Bedeutung der verwendeten Codes anzugeben.Die Gesamtsumme der Datensätze in den Dateien muß für jeden Haushaltsposten und jeden Unterposten mit den jährlichen und monatlichen Erklärungen übereinstimmen. Differenzbeträge sind in einem gesonderten Hinweis zu erläutern.ANHANG IIIAIDE-MÉMOIREINHALTSVERZEICHNIS>PLATZ FÜR EINE TABELLE>1. ANGABEN ZU DEN ZAHLUNGENF100: Name der ZahlstelleDieses Datenelement ist wichtig, falls es auf dem Band Daten von mehr als einer Zahlstelle gibt.F101: Referenznummer der ZahlungEine Referenznummer, mit deren Hilfe die Zahlung in den Büchern der Zahlstelle eindeutig nachgewiesen werden kann.F102: Referenznummer einer früheren ZahlungEine Referenznummer, mit deren Hilfe die Zahlung in den Büchern der Zahlstelle eindeutig nachgewiesen werden kann, wenn es sich bei dieser Zahlung um eine Vorschußzahlung oder einen wiedereingezogenen Betrag gehandelt hat.F103: Art der ZahlungHier ist zwischen Abschlußzahlungen, Vorschüssen, Vorfinanzierungen im Falle von Ausfuhrerstattungen, wiedereingezogenen Beträgen usw. zu unterscheiden.Erforderliches Format: zu kodifizieren; die Codes sind in dem Begleitschreiben zu erläutern.F105: Zahlung mit SanktionenZu kodifizieren (zumindest ja/nein).Erforderliches Format: ja = "Y", nein = "N" oder andere Codes, wenn diese in dem Begleitschreiben erläutert werden.F105a: Kürzung auf der Grundlage von Artikel 3 und 4 der Verordnung (EG) Nr. 1259/1999Nach der Verordnung (EG) Nr. 1259/1999 können die Mitgliedstaaten bei Nichteinhaltung der Umweltauflagen beispielsweise die im Rahmen der Stützungsregelung bereitgestellten Mittel kürzen oder gegebenenfalls sogar ganz streichen. Diese Kürzungen können auch auf bestimmte zusätzliche Maßnahmen im Rahmen der Beihilfe für die Entwicklung des ländlichen Raums gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 des Rates vom 17. Mai 1999 angewendet werden. Dieser Kürzungsbetrag muß in der Rubrik F105a eingesetzt werden, und zwar in der in der Rubrik F107 genannten Währung.Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 eine Zahl von 0 bis einschließlich 9 bedeutet.F106: BetragEinzelbetrag der Zahlung in der unter F107 spezifizierten Währung. Zu jedem Element der Zahlung müssen nähere Angaben gemacht werden.Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F107: Währungseinheit1999 optional, wenn die Angaben in bezug auf die verwendete Währung einheitlich sind.Erforderliches Format: ISO-Code 4217: ATS, BEF, DEM, DKK, ESP, EUR, FIM, FRF, GBP, GRD, IEP, ITL, LUF, NLG, PTE, SEK.F108: Datum der ZahlungDas Datum, das den Monat der Erklärung gegenüber dem EAGFL festlegt.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F109: EAGFL-HaushaltscodeAnzugeben ist der vollständige Code einschließlich Kapitel, Posten und Unterposten.Erforderliches Format: "B99-9999-999", wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F110: Wirtschaftsjahr oder VermarktungszeitraumDies muß nur für relevante Regelungen eingetragen werden sowie dann, wenn es nicht aus dem EAGFL-Haushaltscode ersichtlich ist.Für Interventionswaren müssen wir wissen, zu welchem Wirtschaftsjahr das Produkt gehörte oder welchem Kontingent es zugerechnet werden kann. Für Getreide kann es sich unter Umständen auch um ein vorangegangenes Wirtschaftsjahr handeln.2. ANGABEN ZU DEN BEGÜNSTIGTEN (D. H. DEM ANTRAGSTELLER)Feld 200: IdentifikationscodeDer einzige Identifikator, der dem Antragsteller vom Mitgliedstaat zugewiesen wird.Feld 201: NameDies ist der Name des Antragstellers.Feld 202a: Anschrift: Straße und Hausnummer des AntragstellersFeld 202b: Anschrift: Internationale Postleitzahl des AntragstellersFeld 202c: Gemeinde oder Stadt des AntragstellersFeld 204: KleinerzeugerFür den Fleischsektor, gemäß Artikel 43 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 3886/92 für die Haushaltsposten 2120, 2121, 2122, 2125 und 2129.Für Ackerkulturen: gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 1765/92 (d. h. mehr oder weniger als 92 Tonnen).Erforderliches Format: ja = "Y", nein = "N".Feld 205: Betrieb in einem benachteiligten GebietWenn dies Einfluß auf den Beihilfesatz hat.Erforderliches Format: ja = "Y", nein = "N".Feld 205a: JunglandwirtErforderliches Format: ja = "Y", nein = "N".Feld 206: Erzeuger von schweren/leichten LämmernErforderliches Format: für die Prämien für Mutterschafe und Ziegen schlagen wir folgendes Kodierungsschema vor:- "H": Schweres Lamm- "L": Leichtes Lamm- "G": ZiegenFeld 207: Gebiet und TeilgebietGebiet und Teilgebiet des Begünstigten, wie von dem Mitgliedstaat definiert. Dieses Datenelement muß sehr präzise sein, falls die Verordnung je nach Gebiet verschiedene Beihilfesysteme vorsieht.Informationen über das Gebiet, in dem der Begünstigte ansässig ist, sind für die Planung der Kontrollen wichtig.Alle offiziellen Kodierungsschemata sind akzeptabel, sofern sie in den Begleitunterlagen erläutert werden.Erforderliches Format: zu kodifizieren, die Codes sind in dem Begleitschreiben zu erläutern.Feld 211: Referenzmenge der LieferungBetrifft die Milchquotenregelung.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.Feld 212: Referenzmenge der DirektverkäufeBetrifft die Milchquotenregelung.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.Feld 213: Fett-ReferenzgehaltBetrifft die Milchquotenregelung.Erforderliches Format: 9...9.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.Feld 214: AbnehmerGemäß Artikel 2 der Verordnung (EWG) Nr. 3950/92. Betrifft die Milchquotenregelung.Feld 215: Datum des ProduktionsbeginnsErforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).Feld 216: Datum des ProduktionsendesErforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).3. ANGABEN ZU DER ERKLÄRUNG/DEM ANTRAG:F300: Nummer der Erklärung/des AntragsAnhand dieser Nummer muß es möglich sein, die Erklärung/den Antrag in den Dateien der Mitgliedstaaten verfolgen zu können.F300b: Datum der AntragstellungDatum des Eingangs des Antrags bei der Zahlstelle. Dazu gehören auch alle Außenstellen oder Regionalämter dieser Zahlstelle.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F301: Nummer des Vertrags (falls zutreffend)Betrifft nur die private Lagerhaltung.F304: Zuständige StelleDies ist die Stelle, die für die administrative Kontrolle und die Zahlungsanweisung zuständig ist, z. B. die Region. Je dezentralisierter die Verwaltung der Regelung ist, desto wichtiger ist diese Information.F305: Nummer des Zertifikats oder der LizenzF306: Datum des Zertifikats oder der LizenzErforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F307: Dienst, in dem die Belege aufbewahrt werdenNur falls dies von Feld F304 abweicht.4. INFORMATIONEN ÜBER DIE SICHERHEIT:F400: Höhe der AusschreibungssicherheitIm Prinzip ist die Höhe der Ausschreibungssicherheit in der Verordnung festgelegt.Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F402: Höhe der VerarbeitungssicherheitErforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F403: Datum der Stellung der individuellen Sicherheit oder der Anrechnung auf eine GlobalsicherheitDie Kommission muß überprüfen können, ob die individuelle bzw. die globale Sicherheit jederzeit die Ausgaben des EAGFL abdecken.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F404: Datum der Freigabe der individuellen Sicherheit oder der Anrechnung auf eine GlobalsicherheitDie Kommission muß überprüfen können, ob die individuelle bzw. die globale Sicherheit jederzeit die Ausgaben des EAGFL abdecken.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).5. ANGABEN ZU DEN ERZEUGNISSEN:Einleitende Bemerkung zu den Mengen: Mengen, Flächen und Anzahl der Tiere sind grundsätzlich nur einmal anzugeben. Im Falle von Vorschuß- oder Restzahlungen ist die Menge bei der Registrierung der Vorschußzahlung anzugeben. Anpassungen von Mengen, Flächen und der Anzahl der Tiere müssen in den Aufzeichnungen über die Restzahlungen oder spätere Zahlungen angegeben werden. Für wiedereingezogene Beträge ist die Anpassung, wenn der Antrag aufgrund von unkorrekten Angaben in bezug auf Mengen, Flächen oder die Anzahl der Tiere gekürzt wird, in Form eines "Minus" vor dem früher angegebenen Betrag vorzunehmen.F500: Produktcode/Code der Teilmaßnahme Förderung der ländlichen EntwicklungAnzugeben, wenn der EAGFL-Haushaltscode (oder Feld F804 für Ausfuhrerstattungen) das Produkt oder die Teilmaßnahme nicht eindeutig beschreibt.Im Falle von Maßnahmen zur Förderung der ländlichen Entwicklung ist gegebenenfalls ein Code je durchgeführter Teilmaßnahme anzugeben (z. B. Art der Agrarumweltmaßnahme). Die Mitgliedstaaten erstellen ihre eigenen Kodierungslisten und erläutern die Codes in dem Begleitschreiben.F501: TierartErforderliches Format: zu kodifizieren; die Codes sind in dem Begleitschreiben zu erläutern.F502: Bezahlte Menge (Anzahl der Tiere, Hektarangabe usw.)Siehe einleitende Bemerkung unter Rubrik "5. Produktangaben".Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F502a: Anzahl der gezahlten PrämienFür Mitgliedstaaten, die für das Schlachtmodell (DK, DE, SV) optieren, ist die Zahl der Tiere anzugeben, für die die Extensivierungsprämie gezahlt wurde. Diese Zahl ist eine Untergruppe der förderfähigen Tiere eines Betriebs, für die die Basisprämie gezahlt wurde, bzw. eines Betriebs, der das Besatzdichtekriterium für die Extensivierungsprämie erfuellt.Erforderliches Format: +99...99.9 oder -99...99.9, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F502b: Anzahl der beantragten PrämienFür Mitgliedstaaten, die für das Schlachtmodell optieren (DK, DE, SV), ist die Zahl der Tiere anzugeben, für die die Extensivierungsprämie beantragt wurde.Diese Zahl ist eine Untergruppe der förderfähigen Tiere eines Betriebs, für die die Basisprämie beantragt wurde, bzw. eines Betriebs, der das Besatzdichtekriterium für die Extensivierungsprämie erfuellt.Erforderliches Format: +99...99.9 oder -99...99.9, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F503: Beantragte MengeErforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F507: ErtragRepräsentativer Ertrag, der für die Berechnung der Ausgleichszahlung verwendet wurde (im Sinne des Regionalisierungsplans gemäß Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 1765/92).Erforderliches Format: +9...9.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F508a: Beantragte Fläche - AckerkulturenDie Fläche, auf die sich der Antrag bezieht.Siehe einleitende Bemerkung unter Rubrik "5. Angaben zu den Erzeugnissen".Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F508b: Bezahlte Fläche - AckerkulturenDie Fläche, für die die Zahlung geleistet wurde.Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F508c: Deklarierte FutterflächeDiese Information steht nicht in direktem Zusammenhang mit einem bestimmten Haushaltstitel. Die deklarierte Futterfläche wird zur Berechnung des Besatzdichtefaktors im Rahmen des integrierten Kontroll- und Verwaltungssystems (InVeKoS) verwendet. Diese Information ist immer erforderlich, wenn der Begünstigte eine Futterfläche verwenden darf. Betroffen sind die Sektoren Fleisch, Ackerkulturen und bestimmte Maßnahmen zur Förderung der ländlichen Entwicklung.Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F508d: Der GVE-Obergrenze unterliegendFalls irgendeine Tierprämie aufgrund der Größe der Futterfläche gekürzt wird.Erforderliches Format: ja = "Y", nein = "N".F508e: Gezahlte ExtensivierungsprämieErforderliches Format: ja = "Y", nein = "N". Siehe Verordnung (EWG) Nr. 805/68, geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 2222/96 vom 22. November 1996.F509a: Falsch deklarierte Anbaufläche - AckerkulturenDifferenz zwischen der deklarierten und der gemessenen Fläche.Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F509b: Falsch deklarierte Anbaufläche - FutterflächeDifferenz zwischen der deklarierten und der gemessenen Fläche. Siehe auch F508c.Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F510: EG-Verordnung und ArtikelnummerIst nur anzugeben, wenn zur Beschreibung der Transaktion erforderlich (falls beispielsweise der Haushaltsposten nicht präzise genug ist).Für Interventionserzeugnisse ist eine Ad-hoc-Veröffentlichung im Amtsblatt geplant.F510a: Gemeinschaftlicher Finanzierungssatz (in %)Erforderliches Format: +99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F511: EAGFL-Beihilfesatz (in EUR) je Einheit, für die die Prämie gewährt wirdAußer wenn sich F511 und F512 während des Wirtschaftsjahres nicht ändern.Erforderliches Format: 9...9.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F512: WechselkursDer landwirtschaftliche Kurs, mit dem die Zahlung umgerechnet wurde (außer wenn sich F511 und F512 während des Wirtschaftsjahres nicht ändern).Erforderliches Format: 9...9.999999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F513: EAGFL-Beihilfesatz (in der Währung von F107) je EinheitErforderliches Format: 9...9.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F515: Bruttolieferungen"Bruttolieferung" bezeichnet alle vermarkteten Mengen von Milch oder Milchäquivalenten, wie durch die Verordnung (EWG) Nr. 536/93 Artikel 1 Absatz 1 definiert, ohne Berichtigung des Fettgehalts.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F516: Brutto-DirektverkäufeBetrifft den Milchsektor, für B01-1502 ist außerdem der Wert der vermarkteten Produktion der Erzeugerorganisation gemäß Artikel 15 Absatz 5 der Verordnung (EWG) Nr. 2200/96 anzugeben.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F517: Tatsächlicher FettgehaltErgebnisse der Laboranalyse. Ausgedrückt als Prozentsatz, nicht in Gramm oder Kilogramm.Erforderliches Format: 9...9.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F518: Berichtigte LieferungenDie Liefermengen, bei denen der Fettgehalt unter Verwendung der Formel in der Verordnung (EWG) Nr. 536/93 Artikel 2 Absatz 2 berichtigt wurde.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F519: Berichtigte DirektverkäufeErforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F519b: Lieferungen nach administrativen Berichtigungen (falls zutreffend)Milchsektor: Mit "administrativen Berichtigungen" sind Anpassungen der von den Abnehmern deklarierten Mengen durch die Zahlstelle gemeint. Diese Anpassungen sind immer getrennt von den Mengen anzugeben, die die Abnehmer deklariert haben. Korrekturen können entweder positiv oder negativ sein, wobei immer die Nettoänderung im Vergleich zu der Situation vor der Korrektur anzugeben ist. Es ist nicht geplant, daß hier die Berichtigungen des Pauschalsatzes eingetragen werden. Berichtigungen aufgrund der Vor-Ort-Kontrollen gemäß Artikel 7 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 536/93 können unter den Feldern 600-603 eingetragen werden.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F519c: Direktverkäufe nach administrativen Berichtigungen (falls zutreffend)Für die Definition von administrativen Berichtigungen: siehe F519b.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F520: Lieferungen über oder unter der ReferenzmengeErforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F521: Direktverkäufe über oder unter der ReferenzmengeErforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F522: Geschuldete ZusatzabgabeFür Lieferungen oder Direktverkäufe (durch den Haushaltscode F109 zu unterscheiden).Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F523: Fällige Zinsen für verspätete ZahlungFür Lieferungen oder Direktverkäufe (durch den Haushaltscode F109 zu unterscheiden).Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.6. ANGABEN ZU DEN ÜBERPRÜFUNGENDie Kommission muß wissen, wie viele Überprüfungen/Kontrollen durchgeführt wurden und inwieweit diese zu Sanktionen geführt haben. Wird die Prämie zu 100 % einbehalten oder wiedereingezogen, ist keine Zahlung anzugeben.F600: Überprüfungen im landwirtschaftlichen Betrieb oder durch FernerkundungDie Felder F601-F603 müssen nur ausgefuellt werden, wenn in F600 eine Überprüfung vor Ort angegeben wird.Der Mitgliedstaat sollte zwischen Überprüfungen/Kontrollen in den Betrieben und den Kontrollen durch Fernerkundungsverfahren unterscheiden.Erforderliches Format: "N" = keine Überprüfung, "F" = Überprüfung im landwirtschaftlichen Betrieb und "T" = Überprüfung durch Fernerkundungsverfahren (Télédétection). Für die Maßnahmen zur Förderung der ländlichen Entwicklung ist gegebenenfalls ein Code FT zu verwenden, wenn die Einhaltung bestimmter Verpflichtungen durch Fernerkundung und die Einhaltung anderer Verpflichtungen durch Vor-Ort-Kontrollen überprüft wird.F601: Datum der ÜberprüfungErforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F602: Gekürzter AntragFalls der Antrag aufgrund der Überprüfung gekürzt wurde, ist dies hier anzugeben.Erforderliches Format: ja = "Y", nein = "N".F602b: Neuberechnung der geschuldeten ZusatzabgabeBeispielsweise nach einer Kontrolle vor Ort.Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F603: Grund für die KürzungFalls mehrere Gründe vorliegen, geben Sie bitte denjenigen an, der die höchste Sanktion rechtfertigt.Erforderliches Format: zu kodifizieren; die Codes sind in dem Begleitschreiben zu erläutern.F604: Verordnung (EWG) Nr. 386/90 (Kontrolle vor Ort)Erforderliches Format: ja = "Y", nein = "N".F604b: Verordnung (EWG) Nr. 386/90 (Substitutionskontrolle)Erforderliches Format: ja = "Y", nein = "N".7. (NICHT BETROFFEN)8. ZUSÄTZLICHE ANGABEN FÜR "AUSFUHRERSTATTUNGEN"F800: Nettogewicht (= F502)Siehe einleitende Bemerkung unter Rubrik "5. Angaben zu den Erzeugnissen".Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F800b: Maßeinheit für F800Erforderliches Format: zu kodifizieren; die Codes sind in einem Begleitschreiben zu erläutern.F801: Nummer des Antrags (Ausfuhrerstattungen: Einheitspapier)F802: Zollstelle, die die Erzeugnisse unter Zollaufsicht stelltErforderliches Format: zu kodifizieren, die Codes sind in dem Begleitschreiben zu erläutern.F802b: AusfuhrzollstelleWir benötigen die Zollstelle, die bescheinigt, daß die Erzeugnisse, für die eine Erstattung beantragt wurde, das Zollgebiet der Gemeinschaft verlassen haben. Auch die Angabe des Ortes/der Stadt, an dem die Erzeugnisse das Zollgebiet der Gemeinschaft verlassen haben, ist akzeptabel.In Zusammenhang mit der Anwendung der Verordnung (EWG) Nr. 386/90 in bezug auf die "Substitutionskontrolle" ist dies eine Schlüsselinformation für die Kontrolleure. Die Informationen stehen in einem T5-Dokument oder in einem ähnlichen Dokument zur Verfügung.Erforderliches Format: zu kodifizieren; die Codes sind in dem Begleitschreiben zu erläutern.F804: Ausfuhrerstattungscode (8 oder 12 Stellen)12 für die landwirtschaftliche Nomenklatur und 8 für Verarbeitungserzeugnisse ("Nicht-Anhang-1-Waren", früher "Nicht-Anhang-2-Waren"; siehe Vertrag von Amsterdam).F805: Code des BestimmungslandesErforderliches Format: "999", wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht, gemäß der Standardnomenklatur der EAGFL-Bestimmungen. In allen anderen Fällen sind Dekodierungstabellen beizufügen.F808: Datum der VorausfestsetzungIm voraus festgesetzter Satz oder Tagessatz.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F809: Letzter Tag der Gültigkeitsdauer (Vorausfestsetzung)Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F812: Ausschreibung, falls zutreffend (Vorausfestsetzung)Verfahren gemäß Artikel 5 der Verordnung (EG) Nr. 1501/95 oder analoges Verfahren für andere Sektoren.F814: Datum der Annahme der Zahlungserklärung (COM-7)Für den Rindfleischsektor: Bei Vorfinanzierung ist nur F814 erforderlich (und somit nicht F816 und F816b). Falls keine Vorfinanzierung erfolgt, sind F816 und F816b erforderlich (und somit nicht F814).Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F816: Datum der Annahme der Ausfuhranmeldung (EX-1)Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F816b: Datum der AusfuhrErforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).9. ZUSÄTZLICHE ANGABEN FÜR INTERVENTIONSANKÄUFE UND -VERKÄUFEDiese Transaktionen (Käufe und Verkäufe) gehören zu der Haushaltslinie "Andere Kosten". Für die Ankäufe geben Sie bitte die Gesamtmengen und den Wert an, die in Zeile 4 von Tabelle 1 (oder 51) eingetragen wurden. Für die Verkäufe geben Sie bitte die Gesamtmengen und den Wert an, die in Zeile 4 von Tabelle 7 (oder 53) eingetragen wurden. Hinsichtlich der anderen Elemente (technische und finanzielle Kosten plus Wertminderung) muß die Computerdatei lediglich eine Zeile entsprechend den Einzelheiten von Tabelle 52 enthalten.Wir benötigen sämtliche Bewegungen von Käufen, Verkäufen und Verlusten, und zwar auch dann, wenn damit keine finanziellen Transaktionen verbunden sind, wie im Fall der kostenlosen Abgabe von Lebensmitteln und von Verlusten innerhalb des Toleranzbereichs. Für die Interventionserzeugnisse sind die Bestandsbewegungen wichtiger als die finanziellen Auswirkungen. Der Unterschied zu FAUDIT-ED besteht darin, daß wir nicht die kumulierten Gesamtbeträge benötigen. Vielmehr möchten wir, daß die Informationen in der X-Tabelle die Realität der Transaktionen widerspiegeln. Tabelle 8 betreffend die öffentliche Lagerhaltung sowie die Bestandssituation und die Bestandsbewegungen ergänzt diese Angaben.9.1. ANGABEN ZU DEN ANKÄUFENF900: Art des ErzeugnissesHier ist die Art des Erzeugnisses anzugeben, z. B. für Getreide: Mais, Hartweizen, Brotweizen, Gerste usw.Manchmal ist die Kategorie in der Verordnung angegeben.F901: Angebotene MengeDie Maßeinheit ist Tonnen mit drei Dezimalstellen.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F902: Datum des AngebotsWir meinen wirklich das Datum des Angebots.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F903: Datum der Annahme des AngebotsErforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F904: Datum, das als erster Liefertag festgelegt wurdeErforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F905: Gesamtaufschläge/-abschläge aus Qualitätsgründen (EUR) (oder der Endpreis)Für Rindfleisch beziehen wir uns auf den Gesamtprozentsatz von Aufschlägen/Abschlägen aufgrund von Unterschieden bei der Qualität und der Fleischigkeit gemäß der Verordnung (EWG) Nr. 2456/93. Für Getreide beziehen wir uns auf die Verordnung (EWG) Nr. 689/92.Anderenfalls ist der Endpreis anzugeben.Erforderliches Format: 99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F906: Gesamtbetrag der monatlichen Zuschläge (EUR)Getreide und Olivenöl: Im Falle von Getreide beziehen wir uns auf die monatliche Erhöhung (in EUR) in bezug auf den Interventionspreis des betreffenden Wirtschaftsjahres gemäß Artikel 4 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 689/92 (siehe auch die Verordnung (EG) Nr. 1623/98, die für das Wirtschaftsjahr 1998/1999 gilt).Erforderliches Format: 99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F907: Datum/Daten der LieferungFür Rindfleisch das Datum des Eintreffens im Kühlhaus.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F908: Datum/Daten der ÜbernahmeIm Falle von nicht entbeintem Fleisch meinen wir das Datum des Eintreffens im Kühlhaus. Im Falle von entbeintem Fleisch meinen wir das Datum des Eintreffens im Zerlegungsbetrieb (siehe Verordnung (EWG) Nr. 2456/93, Artikel 17 Absatz 1).Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F909: Übernommene Menge (Mengen)In Tonnen mit drei Dezimalstellen.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F910: Verwendeter WechselkursErforderliches Format: 9...9.999999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F911: Interventionsort(e) = Lagerort (für Rindfleisch nach dem Entbeinen)Für den Interventionsort sind der Name des Kühlhauses und die Anschrift anzugeben. Im Falle von Fleisch meinen wir den Interventionsort nach dem Entbeinen.F920: Schlachtdatum/Schlachtdaten (Fleisch)Es sind alle Daten mit den entsprechenden Mengen und Beträgen anzugeben. Die Kommission muß in der Lage sein zu überprüfen, ob die Fristen eingehalten wurden. Daher benötigen wir alle Daten mit den entsprechenden Mengen (F909) und Beträgen (F106) in separaten Dateidatensätzen, um Wiederholungen an verschiedenen Stellen des Dossiers zu vermeiden. Dies kann auch durch eine komplementäre Datei mit einer eindeutigen Verbindung zur Stammdatei erreicht werden.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F921: Entbeintes FleischErforderliches Format: ja = "Y", nein = "N".F922: Menge entbeintes FleischErforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F930: Herstellungsdatum (Milchsektor)Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).9.2. INFORMATIONEN ZU DEN VERKÄUFENF950: AusschreibungsverordnungF951: Datum der Veröffentlichung der AusschreibungWir meinen das Datum der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F952: Frist für die Einreichung der AngeboteD. h. das letzte mögliche Datum für die Einreichung der Angebote.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F953: Gesamtaufschläge/-abschläge (Binnenmarkt) (oder der Endpreis)Für Getreide ist der Gesamtprozentsatz der Auf- bzw. Abschläge, berechnet gemäß Artikel 13 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 2131/93 sowie den Artikeln 4 und 5 der Verordnung (EWG) Nr. 1766/92 (Binnenmarkt) oder der monatliche Zuschlag in EUR gemäß Artikel 16 der Verordnung (EWG) Nr. 2131/93 (Verkäufe für den Export) bzw. der Endpreis anzugeben.Erforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F954: Ausgelagerte Menge(n)Wir meinen die tatsächlich ausgelagerte Menge. Für nicht entbeintes Fleisch ist dies das Bruttogewicht, für entbeintes Fleisch das auf der Verpackung angegebene Nettogewicht.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F955: Datum/Daten des AusgangsDatum/Daten des effektiven Ausgangs der Waren. Hier benötigen wir alle Daten mit den entsprechenden Mengen und Beträgen in separaten Dateisätzen, um eine Wiederholung innerhalb eines Datensatzes zu vermeiden. Dies kann auch durch eine komplementäre Datei mit einer eindeutigen Verbindung zur Stammdatei erreicht werden.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F956: Gezahlter Betrag/gezahlte BeträgeErforderliches Format: +99...99.99 oder -99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F957: Zugeschlagene MengeErforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F960: Nettofleischmenge(n)D. h. die vor dem Ausgang angebotene und bezahlte Menge oder die Differenz zwischen der angebotenen und der ausgelagerten Menge zum Zeitpunkt der Zahlung des Restbetrags.Erforderliches Format: +99...99.999 oder -99...99.999, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F961: Festgesetzter oder zugeschlagener PreisDer festgesetzte oder der Mindestangebotspreis pro Tonne (siehe auch F953), d. h. der Preis, der vom Verwaltungsausschuß festgesetzt wurde, in Euro (EUR).Erforderliches Format: +99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.F962: Art der TeilstückeF970: Datum der Stellung der VerwendungssicherheitDas Datum, an dem die Verwendungssicherheit tatsächlich gestellt wurde.Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).F980: Datum des Eintreffens am endgültigen Bestimmungsort (falls obligatorisch)Erforderliches Format: "YYYYMMDD" (Jahr vier-, Monat und Tag zweistellig).9.3. ANGABEN ZU DEN SICHERHEITENF990: Betrag der verfallenen SicherheitenDer Betrag der tatsächlich verfallenen Sicherheiten.Erforderliches Format: 99...99.99, wobei 9 für eine Ziffer zwischen 0 und 9 steht.