CELEX: 31988D0051
Language: de
Date: 1987-10-22 00:00:00
Title: 88/51/EWG: Entscheidung der Kommission vom 22. Oktober 1987 zur Genehmigung des Interventionsprogramms für Irland zur Durchführung des Gemeinschaftsprogramms zur Entwicklung bestimmter benachteiligter Regionen der Gemeinschaft durch die Erschließung des endogenen Energiepotentials (Valoren-Programm) (Nur der englische Text ist verbindlich)

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31988D0051

88/51/EWG: Entscheidung der Kommission vom 22. Oktober 1987 zur Genehmigung des Interventionsprogramms für Irland zur Durchführung des Gemeinschaftsprogramms zur Entwicklung bestimmter benachteiligter Regionen der Gemeinschaft durch die Erschließung des endogenen Energiepotentials (Valoren-Programm) (Nur der englische Text ist verbindlich)  

Amtsblatt Nr. L 030 vom 02/02/1988 S. 0029 - 0029

*****  ENTSCHEIDUNG  DER KOMMISSION  vom 22. Oktober 1987  zur Genehmigung des Interventionsprogramms für Irland zur Durchführung des Gemeinschaftsprogramms zur Entwicklung bestimmter benachteiligter Regionen der Gemeinschaft durch die Erschließung des endogenen Energiepotentials (Valoren-Programm)  (Nur der englische Text ist verbindlich)  (88/51/EWG)  DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN  GEMEINSCHAFTEN -  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,  gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr. 1787/84 vom 19. Juni 1984 betreffend den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (1), insbesondere auf Artikel 13 Absatz 1,  in Erwägung nachstehender Gründe:  Die irische Regierung hat am 29. April 1987 das nach Artikel 8 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 3301/86 des Rates vom 27. Oktober 1986 zur Einführung eines Gemeinschaftsprogramms zur Entwicklung bestimmter benachteiligter Regionen der Gemeinschaft durch die Erschließung des endogenen Energiepotentials (Valoren-Programm) (2) vorgesehene Interventionsprogramm vorgelegt.  Der Mitgliedstaat hat einen finanziellen Beitrag in Höhe von 24 797 282 ECU aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung zugunsten des Interventionsprogramms beantragt.  Alle in den Verordnungen (EWG) Nr. 1787/84 und (EWG) Nr. 3301/86 genannten Voraussetzungen, welche die Kommission in die Lage versetzen, das Interventionsprogramm zu genehmigen und die beantragte Unterstützung aus dem Fonds zu gewähren, sind erfuellt.  Das Programm ist Gegenstand einer Vereinbarung zwischen Irland und der Kommission und kann daher von der letzteren gemäß Artikel 13 der Verordnung (EWG) Nr. 1787/84 genehmigt werden, so daß es den Programmvertrag im Sinne des vorgenannten Artikels 13 Absatz 1 bildet.  Diese Entscheidung steht im Einklang mit der Stellungnahme des EFRE-Ausschusses -  HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN:  Artikel 1  Das Interventionsprogramm zur Durchführung in Irland des Gemeinschaftsprogramms zur Entwicklung bestimmter benachteiligter Regionen der Gemeinschaft durch die Erschließung des endogenen Energiepotentials (Valoren-Programm), wie zwischen Irland und der Kommission der Europäischen Gemeinschaften vereinbart, wird genehmigt und bildet den Programmvertrag im Sinne des Artikels 13 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1787/84.  Das Interventionsprogramm gilt bis zum 31. Oktober 1991.  Artikel 2  Die Höhe des EFRE-Beitrags zugunsten des oben genannten Interventionsprogramms darf 24 797 282 ECU nicht überschreiten. Der Beitrag aus dem Fonds darf 55 % der gesamten in dem Programm berücksichtigten öffentlichen Ausgaben nicht überschreiten.  Die Höhe der zugunsten der einzelnen Operationen innerhalb des Programms gewährten EFRE-Zuschußbeträge ist im Finanzierungsplan festgelegt.  Die Verpflichtungsermächtigungen zugunsten dieses Programms erfolgen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel in jährlichen Raten entsprechend dem Finanzierungsplan und gemäß den bei der Durchführung des Programms erzielten Fortschritten.  Artikel 3  Werden nicht alle in dieser Entscheidung oder im Gemeinschaftsprogramm genannten Bedingungen erfuellt, so ist die Kommission ermächtigt, im Rahmen dieser Entscheidung gewährte Zuschüsse zu kürzen bzw. zu streichen. In diesem Falle kann die Kommission dem Empfänger bereits geleistete Zahlungen ganz oder teilweise zurückfordern. Kürzungen oder Streichungen von Zuschüssen dürfen nicht vorgenommen werden, ohne dem Empfänger Gelegenheit zu geben, innerhalb einer von der Kommission hierfür festgelegten Frist seine Bemerkungen vorzutragen.  Artikel 4  Diese Entscheidung ist an Irland gerichtet.  Brüssel, den 22. Oktober 1987  Für die Kommission  Peter SCHMIDHUBER  Mitglied der Kommission  (1) ABl. Nr. L 169 vom 28. 6. 1984, S. 1.  (2) ABl. Nr. L 305 vom 31. 10. 1986, S. 6.