CELEX: 51991PC0528
Language: de
Date: 1991-12-13
Title: Vorschlag für eine VERORDNUNG ( EWG ) DES RATES zur Änderung der Verordnung ( EWG ) Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer, Selbständige und deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern, und der Verordnung ( EWG ) Nr. 574/72 zur Durchführung der Verordnung ( EWG ) Nr. 1408/71

KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                        K0MC91) 528 endg.
                                        Brüssel, den 13. Dezember 1991
                          Vorschlag für eine
                      VERORDNUNG (EWG) DES RATES
           zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71
         zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit
                   auf Arbeitnehmer, Selbständige
                    und deren Familienangehörigef
         die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern,
               und der Verordnung (EWG) Nr. 574/72.
         zur Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71
                    (von der Kommission vorgelegt)
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                                                                BEGRÜNDUNG
    des Vorschlags f ü r eine Verordnung des Rates zur Änderung der Verordnung (EWG)
    N r . 1408/71 zur Anwendung der Systeme der s o z i a l e n S i c h e r h e i t auf Arbeitnehmer,
    Selbständige und deren Familienangehörige, d i e i n n e r h a l b der Gemeinschaft z u - und
    abwandern, und der Verordnung (EWG) Nr. 574/72 über d i e Durchführung der Verordnung
    (EWG) N r . 1 4 0 8 / 7 1 .
    I . VORGESCHICHTE
           I n A r t i k e l 51 des Vertrags (EWG) w i r d der Rat v e r p f l i c h t e t , auf dem Gebiet der
           s o z i a l e n S i c h e r h e i t d i e notwendigen Maßnahmen f ü r d i e H e r s t e l l u n g der  Frei-
           z ü g i g k e i t der Arbeitnehmer zu t r e f f e n , indem e r insbesondere e i n System e i n -
         f ü h r t , das folgendes g e s t a t t e t :
           - d i e Zusammenrechnung der V e r s i c h e r u n g s - , B e s c h ä f t i g u n g s - bzw. Wohnzeiten,
           - d i e Zahlung der Leistungen im gesamten Gebiet der Gemeinschaft.
           Auf d i e s e r Grundlage wurden im V e r e i n m i t den A r t i k e l n 2 und Y ^ i e s Vertrags
           d i e Verordnungen Nrn. 3 und 4 des Rates über d i e s o z i a l e S i c h e r h e i t der
           Wanderarbeitnehmer und danach an i h r e r S t e l l e d i e Verordnungen (EWG)
           Nr. 1408/71(1) bzw. (EWG) Nr. 574/72(2)                    verabschiedet.
(1) Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 1 4 . Juni 1971 zur Anwendung der Systeme
     der s o z i a l e n S i c h e r h e i t auf Arbeitnehmer und deren F a m i l i e n a n g e h ö r i g e , d i e inner-
     h a l b der Gemeinschaft z u - und abwandern-(ABl. N r . L 149 vom 5 . J u l i 1971).
(2) Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 2 1 . März 1972 über d i e Durchführung
     der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der s o z i a l e n S i c h e r h e i t
     auf Arbeitnehmer und deren F a m i l i e n a n g e h ö r i g e , d i e i n n e r h a l b der Gemeinschaft
     m-       und abwandern ( A B l . Nr. L 74 vom 2 7 . März 1 9 7 2 ) .
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        Der Geltungsbereich dieser beiden Verordnungen wurde in der Folge insbesondere
        auf der Grundlage der Artikel 2, 7, 51 und 235 des Vertrags auf die selbständigen
        Erwerbspersonen erstreckt(3).
        Die Inanspruchnahme des genannten Artikels 235 war dadurch bedingt, daß keine
        Bestimmung des Vertrags die Möglichkeit für den Rat vorsah, Koordinierungs-
        regelungen in Sachen soziale Sicherheit für diese Erwerbspersonengruppe zu
        treffen, während die Notwendigkeit, auf diesem Gebiet etwas zu bewegen, spürbar
        wurde. Einzelne Sonderregelungen bei Arbeitslosigkeit und bei Familienleistungen
        fanden jedoch weiterhin keine Anwendung auf Selbständige.
     Der Vertrag kennt keine Bestimmung, die gestatten würde, die sozialversicherungs-
     bedingten Hindernisse für die Herstellung der Freizügigkeit der Personen, die
     nicht Arbeitnehmer oder deren Familienangehörigen sind, zu beseitigen..
     Die Koordinierung der auf diese Personen anwendbaren Systeme der sozialen
     Sicherheit erscheint aber fortan aus der Sicht einer sozialen Dimension des
     Binnenmarkts und eines Europas der Bürger unerläßlich.
     Die Einheitliche Europäische Akte sieht nämlich in einem Artikel 8a    zur
     Ergänzung der Vertragsbestimmungen die Herstellung eines Binnenmarkts mit
     einem Raum ohne Binnengrenzen vor, in dem die Freizügigkeit der Personen
     gesichert ist.
(3) Verordnung (EWG) Nr. 1390/81 vom 12. Mai 1981 zur Ausdehnung der Verordnung (EWG)
    Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer
    und deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern,
    auf die Selbständigen und ihre Familienangehörigen; Verordnung (EWG) Nr. 3795/81
    vom 8. Dezember 1981 zur Ausdehnung der Verordnung (EWG) Nr. 574/72 auf Selb-
    ständige und ihre Familienangehörigen.
 ---pagebreak---     Drei Richtlinien von 1990(4), die sich insbesondere auf den obengenannten Artikel 8a
    stützen, sehen ein auf alle Gemeinschaftsangehörigenerstrecktes Recht auf Aufent-
    halt im Gebiet der Mitgliedstaaten vor.
    Die Gemeinschaftscharta der sozialen Grundrechte der Arbeitnehmer hat diese Grund-
    sätze gefestigt, indem sie auf dem Recht auf soziale Sicherung beharrt.
     In diesem Zusammenhang sieht das Arbeitsprogramm der Kommission für 1991 aus-
    drücklich die Ausweitung der Verordnung Nr. 1408/71 und Nr. 574/72 über soziale
    Sicherheit vor.
    Unter Berücksichtigung des neuen Gefüges, in das die Koordinierungsregeln einzu-
    bauen sind, hat diese Ausweitung in zwei Richtungen zu erfolgen, nämlich:
    - sie muß einerseits darauf abzielen, die Sondersysteme der Beamten einzube-
       ziehen, die gegenwärtig laut Artikel 4 Absatz. 4 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71
       aus dem sachlichen Geltungsbereich der Verordnungen ausgeschlossen sind;
    - sie muß andererseits die Koordinierung der Systeme zulassen, die für alle
       in den Verordnungen noch nicht erfaßten Personen gelten, sofern diese in einem
       Mitgliedstaat versichert sind.
   In der Verwaltungskommission für die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer
   wurden insbesondere die Merkmale der Sondersysteme der Beamten sowie die
   Sonderstellung der Studierenden gründlich erörtert. Diese Arbeiten waren
   darauf angelegt, die Verordnungen (EWG) Nr. 1408/71 und Nr. 574/72 auf alle
   versicherten Personen zu erstrecken.
(4) Richtlinie Nr. 90/365/EWG des Rates vom 28. Juni 1990 über das Aufenthaltsrecht
    der aus dem Erwerbsleben ausgeschiedenen Arbeitnehmer und selbständig Erwerbstätigen
    (ABl. Nr. L 180 vom 13. Juli 1990), Richtlinie Nr. 90/364/EWG des Rates vom
    28. Juni 1990 über das Aufenthaltsrecht (ABl. Nr. L 180 vom 13. Juli 1990).
    Richtlinie Nr. 90/366/EWG des Rates vom 28. Juni 1990 über das Aufenthaltsrecht
    der Studenten (ABl. Nr. L 180 vom 13. Juli 1990).
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     Den vorliegenden Verordnungsvorschlag hat die Kommission von diesen Arbeiten
     ausgehend angefertigt.
 II. RECHTSGRUNDLAGE
     Der beigefügte Verordhungsvorschlag   bezweckt die Anpassung einzelner Bestimmungen
     der Verordnungen Nr. 1408/71 und Nr. 574/72, so daß sie auf alle versicherten
     Personen Anwendung finden können.
     Er stützt sich folglich auf dieselben Bestimmungen des Vertrags, wie sie als
     Grundlage für die Verabschiedung dieser Verordnungen gedient haben, nämlich
     auf Artikel 2, 7 und 51 sowie auf Artikel 235 des Vertrags, da ja eine Maßnahme
     auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit zur Erreichung des Gemeinschaftsziels
     der Freizügigkeit der Personen notwendig erscheint und die hierfür erforderlichen
     Befugnisse im Vertrag nicht vorgesehen sind.
III. ALLGEMEINE BEMERKUNGEN
     Da das angestrebte allgemeine Ziel darin besteht, die für Arbeitnehmer und
     Selbständige geltende Regelung auf alle versicherten Personen auszudehnen, ändert
     der Vorschlag nichts an den für diese Erwerbspersonen und deren Familienangehörige
     bereits in Kraft befindlichen Regelungen, sondern ergänzt sie.
     Aus Gründen sowohl der Billigkeit als auch der Vereinfachung wird vorge-
     schlagen, auf die noch nicht erfaßten Personen soweit irgend möglich dieselben
     Regelungen oder   solche Regelungen anzuwenden, die den für Arbeitnehmer,
     Selbständige und deren Familienangehörige vorgesehenen entsprechen.
     Mit diesem Vorschlag sollen also die gemeinschaftlichen Koordinierungsvor-
     schriften auf alle versicherten Personen, insbesondere Studenten und Nicht-
     erwerbstätige, erstreckt werden.
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Infolgedessen   ist vorgesehen, daß diese Personen Anspruch auf folgendes
haben:
a) Gleichbehandlung mit den Staatsangehörigen in bezug auf die Rechtsvor-
    schriften des jeweiligen Mitgliedstaats;
b) Bestimmung der anzuwendenden Rechtsvorschriften außer bei Studenten,
    bei deren ebenso befristeten wie im wesentlichen unbeständigen Verhältnissen
    sich nur Sonderregelungen für die Leistungsgewährung vorsehen lassen;
c) Zusammenrechnung der Versicherungs-, Erwerbstätigkeits- bzw. Wohnzeiten zur
    Begründung des Leistungsanspruchs;
d) nach Möglichkeit sinngemäße Anwendung der Sonderregelungen für die Leistungs-
    gewährung;
e) Transfer von Invaliditäts-, Alters-, Hinterbliebenenr und Arbeitsunfall-
    renten im gesamten Gemeinschaftsgebiet, vorbehaltlich einzelner Regelungen
    und Ausnahmen.
Die Bezeichnung der Verordnungen wird geändert: Es wird nicht auf Arbeitnehmer,
Selbständige und deren Familienangehörige, sondern statt dessen auf Personen
abgestellt.
 Der Vorschlag erstreckt sich auf die Einbeziehung der Sondersysteme der
 Beamten und gleichgestellten Personen sowie der Nichterwerbstätigen.
 Bei den Sondersystemen der Beamten und gleichgestellten Personen hat die
 Kommission vom rein juristischen Standpunkt der Rechtsprechung des Gerichts-
 hofs zu Artikel 48 Absatz 4 des Vertrags Rechnung getragen.       "~
 Infolge dieser Rechtsprechung   ist die Kommission der Auffassung, daß grund-
 sätzlich alle Sondersysteme der Beamten in den sachlichen* Geltungsbereich
 der Verordnung einzubeziehen sind, und zwar außer bei Beteiligung an der
 öffentlichen Gewalt.
 Die Kommission ist jedoch im Wissen um die mit diesem Konzept verbundenen
 Probleme bereit, die Anpassungen, die sich auf Verwaltungsebene als notwendig
 erweisen sollten, ins Auge zu fassen und in dieser Hinsicht alle Lösungs-
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    Ferner wird das gesamte Kapitel über Arbeitslosigkeit künftig auf die
    Selbständigen wie übrigens auch auf   Personen ausgedehnt, die auf der Suche
    nach  ihrem ersten Arbeitsplatz sind.
    Auch die allgemeinen Vorschriften, die verschiedenen Vorschriften sowie die
    Übergangs- und Schlußvorschriften der Verordnungen werden auf alle erfaßten
    Personen erstreckt.
IV. BESONDERE BEMERKUNGEN
    Artikel 1
    Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71
    1. Änderung der Bezeichnung der Verordnung
       Die vorgeschlagene Änderung berücksichtigt, daß die Koordinierung auf alle
       versicherten Personen und nicht mehr nur auf Arbeitnehmer, Selbständige und
       deren Familienangehörige erstreckt wird.
    2. Einfügung eines Buchstaben c)a  und Änderung des Buchstaben j) bei Artikel 1.
       Unter dem neuen Buchstaben c)a wird der Begriff "Studierender" bestimmt.
       Aus der Begriffsbestimmung ausdrücklich ausgegrenzt werden die Studierenden,
       die auch Arbeitnehmer oder Selbständige oder deren Familienangehörige sind.
       Mit dieser Definition läßt sich diese große Gruppe neu   erfaßter Personen
       besser eingrenzen.
       Außerdem stellt der geänderte Buchstabe j) auf den im Vorschlag vorgesehenen
       neuen Artikel 4 Absatz 2a  ab; dabei geht es darum, die Begriffsbestimmung für
       "Rechtsvorschriften" auf die Rechtsvorschriften über die Sondersysteme der
       Beamten und gleichgestellten Personen zu erstrecken.
    3. Änderung des Artikels 2
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   Der persönliche Geltungsbereich der Verordnung muß künftig              umfassen:
   - die Arbeitnehmer und Selbständigen, die Beamten und ihnen Gleichgestellten,
     die Studierenden sowie ihre Familienangehörigen und Hinterbliebenen
      (Absätze 1 und 2 ) ;
   - die Rentner und die übrigen Personen, die im folgenden als "Nichterwerbstätige"
     bezeichnet werden (Absatz 3 ) .
   Hier handelt es sich um eine grundlegende Änderung, denn sie ermöglicht die
   Ausweitung der Inanspruchnahme der Verordnungsbestimmungen auf alle Personen,
   sobald diese in einem Mitgliedstaat versichert sind. Die so erfaßten neuen
   Personengruppen sind die Studierenden, deren Familienangehörige und Hinter-
   bliebene sowie die Nichterwerbstätigen, die weder Familienangehörige eines
   Arbeitnehmers oder Selbständigen oder eines Studierenden noch Rentenberechtigte
   sind. Erfaßt werden auch die Familienangehörigen der Beamten, die es vorher
   nicht waren.
4. Aufnahme des Absatzes 2a und Änderung des Artikels 4 Absatz 4
   Absatz 2a   soll die allgemeine Regelung des Absatzes 2 ergänzen. Er sieht vor,
  daß die Sondersysteme der Beamten und der ihnen gleichgestellten Personen
   sowie die die Nichterwerbstätigen erfassenden Sondersysteme in den sachlichen
   Geltungsbereich der Verordnung einbezogen werden, und zwar gegebenenfalls
   unter Berücksichtigung einzelner Durchführungsregelungen und einzelner Ausnahmen,
   die dann im Anhang anzugeben sind.
   Mehrere dieser Systeme beinhalten nämlich Besonderheiten, die es schwer machen,
   die Koordinierungsregeln ohne weiteres anzuwenden.
   Die Kommission schließt die Möglichkeit nicht aus, die Bestimmungen über die
   Sondersysteme der Beamten und der ihnen gleichgestellten Personen umzuarbeiten,
   damit die Besonderheiten der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften unter Wahrung
   des Gemeinschaftsrechts Berücksichtigung finden.
   In Artikel 4'Absatz 4 entfällt der Hinweis auf die Sondersysteme der Beamten
   und ihnen Gleichgestellten, die zuvor aufgrund dieser Bestimmung ausgeschlossen
   waren.
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5. Änderung des Artikels 10 Absatz 2
   Da diese Bestimmung alle versicherten Personen betreffen muß, sind die
   Worte "als Arbeitnehmer oder Selbständiger" zu streichen.
6. Änderung des Artikels 13 Absatz 2 Buchstabe f)
   Der ausführlichere neue Wortlaut umfaßt den unter den bisher geltenden Buch-
   staben f) fallenden Sachverhalt, bei dem die- Rechtsvorschriften eines Mitglied-
   staats für die betreffende Person nicht weiterhin maßgebend      sind, ohne daß
   deswegen die Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats anwendbar würden.
   Er erfaßt den ganzen grundsätzlich unter die Rechtsvorschriften des Wohnlands
   fallenden Personenkreis der Nichterwerbstätigen, einschließlich Rentner.      Es
   wurde davon ausgegangen, daß der Begriff 'VohoEin"'' auf die Studenten mit ihren
   äußerst unbeständigen Gegebenheiten keine Anwendung finden kann. Sie werden
   daher ausdrücklich ausgeschlossen, was zur Folge hat, daß sich mit keiner
   Gemeinschaftsregelung die für sie maßgebenden Rechtsvorschriften iestlegen
   lassen. Die Studierenden kommen jedoch gemäß den in den nachfolgenden Ver-
   ordnungsbestimmungen vorgesehenen Sonderregelungen in den Genuß der Leistungen.
7. Änderung des Artikels 22 Absatz 3
   Zwischen Satz 1 und Satz 2 wird ein Satz eingefügt, damit die Familienangehörigen
   von Arbeitnehmern oder Selbständigen, die in einem anderen als dem Mitglied-
   staat, in dem sie versichert sind, studieren, in jedem Fall die Sachleistungen
   im Gebiet des Mitgliedstaats, in dem sie ihre Studien betreiben, selbst dann
   in Anspruch nehmen können, wenn diese Leistungen nicht unverzüglich notwendig
   sind.
8. Änderung des Artikels 25 Absätze 1 und 2
   Am Ende von Absatz 1 wird ein Satz angefügt, mit dem die Inanspruchnahme dieses
   Absatzes auf die als Gruppe in dem neuen Artikel 71b      erfaßten Personen er-
   streckt wird, die sich auf der Suche nach ihrem ersten Arbeitsplatz in einen
   anderen als den zuständigen Mitgliedstaat begeben.
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    Ferner wird Absatz 2 wie Artikel 71 Absatz 1 Buchstabe a) Ziffer ii) und
    Buchstabe b) Ziffer ii) erster Satz, auf den er verweist, auf die Selbständigen
    erstreckt.
 9. Einführung eines Abschnitts 5a in Titel III Kapitel 1
     Darin sind Sonderregelungen für die Leistungsgewährung bei Krankheit und
    Mutterschaft für die uner ein Sondersystem der Beamten und ihnen Gleichge-
     stellten fallenden Personen, für Studierende und für Nichterwerbstätige vorge-
    sehen.
10. Aufnahme eines neuen Artikels 34a
    Hierdurch sollen alle Bestimmungen des Kapitels "Krankheit und Mutterschaft"
     auf die Personen sinngemäß Anwendung finden, die unter ein Sondersystem
     für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallen.
11. Aufnahme eines neuen Artikels 34b
     Dieser sieht die sinngemäße Anwendung aller bestehenden Vorschriften, die den
     Studierenden betreffen könnten, auf den Studierenden und dessen Familienan-
     gehörige   vor sowie besondere Bestimmungen zur Erfassung des Falles, bei dem
     der Studierende seine Studien oder seine Berufsausbildung in einem anderen
     als dem zuständigen Staat betreibt, in dem er vor seiner Abreise versichert
     ist (Absatz 2 ) .
12. Aufnahme eines neuen Artikels 34c
     Hiermit sollen die bereits bestehenden Vorschriften, welche die Nichterwerbs-
      tätigen betreffen könnten, auf diese sinngemäß angewendet werden.
 13. Änderung des Artikels 35 Absatz 3
      Mit dieser Änderung soll diese Bestimmung auf alle Personen erstreckt werden,
      für die die Verordnung gilt, indem anstatt auf "Arbeitnehmer oder Selbständige"
      und "Familienangehörige" auf "Personen, die unter diese Verordnung fallen"
      ahnectplIt  wi rd.
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14. Einführung eines Abschnitts 5 in Titel III Kapitel 2
    Hiermit soll die Inanspruchnahme der Bestimmungen des Kapitels "Invalidität1
    auf Personen, die unter eine Sonderregelung für Beamte und Gleichgestellte
    fallen, auf Studenten und auf Nichterwerbstätige erstreckt werden.
15. Aufnahme eines neuen Artikels 43a
    Hiermit wird die sinngemäße Anwendung der Bestimmungen der vorausgehenden
    Abschnitte des Kapitels auf die unter eine Sonderregelung für Beamte und ihnen
    Gleichgestellte fallende Person ermöglicht (Absatz 1 ) , wobei eigene Vor-
    schriften für die Anrechnung der Zeiten vorgesehen werden, die von dieser
    Person bei einem allgemeinen oder Sondersystem eines anderen Mitgliedstaats
    zurückgelegt wurden (Absätze 2 und 3 ) ; es ist nämlich festzulegen, unter
    welchen Bedingungen diese Zeiten für die Begründung des Leistungsanspruchs
    zu berücksichtigen sind.
16. Aufnahme eines neuen Artikels 43b
    Darin wird die sinngemäße Anwendung der Bestimmungen der vorausgehenden Ab-
    schnitte des Kapitels auf Studierende und Nichterwerbstätige vorgesehen.
17. Einführung eines Abschnitts 1 "Arbeitnehmer und Selbständige" und eines
    Abschnitts 2 "Andere als in Abschnitt 1 genannte    Personen" in Titel III
    Kapitel 3
    Mit diesem zweiten Abschnitt soll die Inanspruchnahme der Bestimmungen des
    ersten Abschnitts des Kapitels "Alter und Tod (Renten)" auf Personen, die
    unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallen, auf
    Studierende und auf Nichterwerbstätige erstreckt werden.
18. Aufnahme eines neuen Artikels 51a
    Hiermit wird die sinngemäße Anwendung der Bestimmungen des Abschnitts 1
    des Kapitels auf die unter eine Sonderregelung für Beamte und Gleichge-
    stellte fallende Person ermöglicht (Absatz 1 ) , wobei eigene Vorschriften für
    die Anrechnung der Zeiten vorgesehen werden, die von dieser Person bei einem
    allgemeinen oder Sondersystem eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegt
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19. Aufnahme eines neuen Artikels 51b
    Er sieht die sinngemäße Anwendung der vorausgehenden Bestimmungen des Abschnitts
    auf den Studierenden und den Nichterwerbstätigen vor.
20. Einführung eines Abschnitts 5 in Titel III Kapitel 4
    Hiermit soll die Vergünstigung der Bestimmungen des Kapitels "Arbeitsunfälle
    und Berufskrankheiten" auf Personen, die unter ein Sondersystem für Beamte
    und ihnen Gleichgestellte fallen, sowie auf Studierende erstreckt werden.
    Nichterwerbstätige werden von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten selbst-
    verständlich nicht betroffen. Hingegen können Studierende insoweit be-
    troffen werden, als sie in Berufsausbildung stehen.
21. Aufnahme eines neuen Artikels 63a
    Hiermit wird die sinngemäße Anwendung der       vorausgehenden Be-
    stimmungen des Kapitels auf die unter eine Sonderregelung für Beamte und
    Gleichgestellte fallende Person ermöglicht.
22. Aufnahme eines neuen Artikels 63b
    Er sieht die sinngemäße Anwendung der vorausgehenden Bestimmungen des
    Kapitels auf den Studierenden vor.
23. Einführung eines Abschnitts 1 "Arbeitnehmer und Selbständige" und eines
    Abschnitts 2 "Andere als in Abschnitt 1 genannten Personen" in Titel III
    Kapitel 5
    Mit diesem zweiten Abschnitt soll die Inanspruchnahme der Bestimmungen des
    ersten Abschnitts des Kapitels "Sterbegeld" auf Personen, die unter ein
    Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallen, auf Studierende
    und auf Nichterwerbstätige erstreckt werden.
24. Aufnahme eines neuen Artikels 66a
    Er ermöglicht die sinngemäße Anwendung der Bestimmungen des Abschnitts 1
    des Kapitels auf die unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichge-
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25. Aufnahme eines neuen Artikels 66b
    Er sieht die sinngemäße Anwendung des Abschnitts 1 des Kapitels auf den
    Studierenden und den Nichterwerbstätigen vor.
26. Änderung des Artikels 67 Absätze 1 bis 4
    Damit soll die Vergünstigung dieser Bestimmungen über Arbeitslosigkeit auf
    Selbständige erstreckt werden.
27. Änderung des Artikels 71 Absatz 1
    Damit soll die Vergünstigung dieser Bestimmung auf Selbständige erstreckt
    werden.
28. Einführung eines Abschnitts 4 in Kapitel 6
    Dieser neue Abschnitt sieht die Anwendung der Bestimmungen des Kapitels auf
    die in ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallenden
    Personen einerseits und auf Personen auf der Suche nach ihrem ersten Arbeits-
    platz andererseits vor.
29. Aufnahme eines neuen Artikels 71a
    Er sieht die sinngemäße Anwendung des Kapitels auf Personen vor, die in ein
    Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallen.
30. Aufnahme eines neuen Artikels 71b
    Darin wird die sinngemäße Anwendung des Kapitels auf Personen auf der Suche
    nach ihrem ersten Arbeitsplatz im Rahmen der Koordinierung (d.h., soweit
    Leistungen wegen Arbeitslosigkeit für diese Gruppe Arbeitsloser in den einzel
    staatlichen Rechtsvorschriften vorgesehen sind) vorgesehen. Soweit die
    Leistungen in den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats oder mehrerer
    Mitgliedstaaten vorgesehen sind, ist es nämlich logisch, daß diesen Arbeits-
     losen, die nie erwerbstätig gewesen sind, im Rahmen einer auf alle Personen
    Ar»c»4-•»nz-u+an i^nnrriinionmn Hio nioirhpfi Regelungen zuaute kommpn uip arbeits-
 ---pagebreak---                                     —  7 I
                                       Vi
31. Änderung des Artikels 72
    Dieser Artikel wird geändert, um auch die Zusammenrechnung der Wohnzeiten
    für die Begründung des Anspruchs auf Familienleistungen der betroffenen
    Personen vorzusehen.
32. Änderung des Artikels 72a
     Da Artikel 71 Absatz 1 künftig auch auf Selbständige Anwendung findet, ist
    folglich diese Bestimmung über Familienleistungen, die darauf abstellt,
    zu ändern.
33. Änderung des Artikels 74
    Die Worte "arbeitslose Arbeitnehmer und Selbständige" werden durch    "Arbeits-
     lose" ersetzt; der jeweilige Arbeitslose kann nämlich unter Umständen nie
    erwerbstätig gewesen sein, wenn es sich um eine Person auf der Suche nach
    ihrem ersten Arbeitsplatz gemäß Artikel 71b handelt.
34. Aufnahme eines neuen Artikels 76a
    Darin wird die sinngemäße Anwendung der Bestimmungen des Kapitels "Familien-
    leistungen" auf Personen, die unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen
    Gleichgestellte fallen, festgeschrieben.
35. Aufnahme eines neuen Artikels 76b
    Er ermöglicht die Zusammenrechnung der Zeiten für Studenten und Nichter-
    werbstätige. Ferner können die Mitgliedstaaten, die es wünschen, den
    Transfer der Familienleistungen (d.h. die Gewährung dieser Leistungen dann,
    wenn die Familienangehörigen im Gebiet eines anderen als des zuständigen
    Mitgliedstaats wohnen) in ihren jeweiligen Rechtsvorschriften immer noch
    vorsehen.
36. Aufnahme eines neuen Artikels 79a
    Die entsprechenden Bestimmungen des Kapitels 8 sind sinngemäß auf
    die Waise der unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleich-
        --in-a fallenden Person anwendbar, damit dieser Pesonengruppe die
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37. Änderung der Bezeichnung der Verwaltungskommission für die soziale
    Sicherheit der Wanderarbeitnehmer und des Beratenden Ausschusses für
    die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer
    Betroffen sind nämlich nicht nur die Wanderarbeitnehmer, sondern jede
    versicherté Person. Die neue Bezeichnung entspricht den Aufgaben dieser
    Organe besser.
38. Aufnahme eines neuen Artikels 95a
    Er enthält Übergangsbestimmungen, die in dem Vorschlag erfaßte
    Personen sichern sollen, so daß diese nicht aufgrund des Inkraft-
    tretens der Verordnung Ansprüche verlieren.
39. Änderung des Anhangs II
    Ein Punkt III wird hinzugefügt, damit die Mitgliedstaaten   die
    Voraussetzungen für die Anwendung der Systeme auf Studierende
    aufführen können. Ein Punkt IV wird angefügt, damit die Mitglied-
    staaten die Einzelheiten für die Anwendung der in Artikel 4 Absatz 2a
    erfaßten Systeme und in einzelnen Ausnahmefällen deren Ausschluß vor-
    sehen können.
40. Änderung des Anhangs VI
    In Abschnitt "E. Frankreich" wird eine Bestimmung angefügt, in der
    die anerkannten oder genehmigten Anstalten gemäß Artikel 1 Buch-
    stabe c)a  der Verordnung, in dem "Studierender" definiert   wird,
    aufgeführt werden.
    In Abschnitt "L. Vereinigtes Königreich" wird eine Bestimmung mit
    den Voraussetzungen angefügt, unter denen eine Person als. Studierender
    betrachtet werden kann, da ja anerkannte oder genehmigte Anstalten
    im Vereinigten Königreich nicht bestehen und folglich die Begriffs-
    bestimmung für "Studierender" in Artikel 1 Buchstabe c)a  der Ver-
    ordnung nicht als solche Anwendung finden kann.
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41. Einführung eines neuen Anhangs X
     Er gibt     den Mitgliedstaaten die Möglichkeit, die Einzelheiten für
     die Anwendung der Rentenbestimmungen auf Nichterwerbstätige anzugeben,
     Insbesondere sind nämlich einzelne Leistungen eng an das Wohnen im
     Staatsgebiet gebunden und würden sich schwer transferieren lassen.
     Artikel 2
     Änderungen der Verordnung (EGW) Nr. 574/72
 1. Änderung der Bezeichnung der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Diese Änderung ist dadurch bedingt, daß der persönliche Geltungsbereich
     nicht mehr nur Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienange-
     hörige, sondern alle versicherten Personen erfaßt.
 2. Artikel 4 der Verordnung (EWG) Nr. 547/72
      Dieser Artikel muß geändert werden, damit die neuen Bestimmungen in
     Anhang 3 über die Festlegung der Träger des Studienorts bzw. des
     Orts der Berufsausbildung genannt werden.
  3. Artikel 8 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
      Die Begriffe "Arbeitnehmer oder Selbständiger" und   "sein  Familien-
      angehöriger" werden in den Absätzen 1 und 2 durch "die betreffende
      Person" oder "der Betreffende" ersetzt; diese mehr allgemeinen Begriffe
      erlauben notfalls die Einbeziehung anderer Personengruppen. Absatz 3,
      der auf Artikel 14c   der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 abhebt, betrifft
      also ausschließlich Fälle der Ausübung von Erwerbstätigkeiten und
      braucht nicht geändert zu werden.
  4. Artikel 8a der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
      Auch hier soll ein mehr allgemeiner Begriff ("der Betreffende") im
      Falle des Zusammentreffens von Ansprüchen nach dieser Bestimmung die
      Einbeziehung aller erfaßten Personen gestatten.
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5. Artikel 10 der Verordnung (EGW) Nr.. 574/72
    Die Überschrift dieses Artikels muß geändert werden; der Wegfall der
    Worte "für Arbeitnehmer oder Selbständige" gestattet nämlich die An-
    wendung dieser Bestimmung auf alle anderen in Frage kommenden Personen-
    gruppen.
6. Artikel 10a der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
    Nachdem   Kapitel 7 "Familienleistungen" der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71
    auf Personen, die unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichge-
    stellte fallen, sowie in einem gewissen Ausmaß auf Studenten und Nicht-
    erwerbstätige erstreckt wurde, ist es logisch, daß diese Personengruppen
    in dem Fall erfaßt sind, in dem sie während ein und desselben Zeitraums
    oder Zeitraumteils nacheinander unter die Rechtsvorschriften mehrerer
    Mitgliedstdaaten fielen.
7. Artikel 10b der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
    Dieser Artikel wird gestrichen. Er bezweckte nämlich die Durchführung
   des Artikels   13 Absatz 2 Buchstabe f) der Verordnung zur Bestimmung der
    Rechtsvorschriften, die für eine Person gelten, die den Rechtsvorschriften
    eines Mitgliedstaats nicht weiterhin unterliegt.
    Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe f) wurde nun aber durch eine neue, weiter
    gefaßte Bestimmung ersetzt, die den oben beschriebenen besonderen Sach-
    verhalt umfaßt, indem sie die Rechtsvorschriften festlegt, die auf alle
    Nichterwerbstätigen anwendbar sind.
     Letztere unterliegen künftig den Rechtsvorschriften des Wohnlands,
     sobald sie keine Erwerbstätigkeit mehr ausüben. Diese neue Vorschrift
     bedarf keiner Durchführungsmaßnahme.
 8. Artikel 16 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Dieser Artikel ist mit Rücksicht auf die neuen bei Kranken- und
     Mutterschaftsversicherung in der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 erfaßten
     Personengruppen anzupassen.
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 9. Artikel 17 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Da Artikel 19 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 sinngemäß auf die
     unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallende Person
    anwendbar ist, muß er geändert werden;bei Nennung der Begriffe "Arbeitnehmer
     oder Selbständiger" muß die vorerwähnte Person jeweils ausdrücklich
     aufgeführt werden.
     Zur Erfassung der Familienangehörigen des Studenten, auf die Artikel 19
     Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 sinngemäß anwendbar ist,
     sowie zur Erfassung des Studierenden nach Artikel 34b Absatz 2 der
     Verordnung wird ein Absatz 10 angefügt.
10. Artikel 18 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Absatz 1 wird geändert, womit dieser Artikel auf Personen erstreckt
     werden kann, die unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen
     Gleichgestellte fallen.
     Zur Erfassung des Studierenden nach Artikel 34b Absatz 2 der Ver-
     ordnung wird ein Absatz 10 hinzugefügt.
11. Artikel 21 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Mit der vorgeschlagenen Änderung sollen die neuen betroffenen Personen-
     grüppen (unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichgestellte
      fallende Personen, Studierende, Nichterwerbstätige) im Zusammenhang
     mit Krankheit und Mutterschaft bei Aufenthalt in einem anderen als
     dem zuständigen Mitgliedstaat erfaßt werden.
12. Artikel 22 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Mit den vorgeschlagenen Änderungen gesichert werden sollen im .Zusammenhang mit Krank-
     heit und Mutterschaft (Sachleistungen) sowohl die unter ein Sonder-
     system für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallenden Personen bei
     Wohnsitzverlegung oder Rückkehr in das Wohnland als auch alle neuen
     erfaßten Personengruppen,                         sobald sie die Genehmigung
     haben, sich zur Behandlung in einen anderen Mitgliedstaat zu begeben.
 ---pagebreak--- ^ ^ •**-, f..-.nA
                                             - 19 -
                  13. Artikel 24 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
                      Die vorgeschlagenen Änderungen sollen die Gewährung der Geldleistungen
                      bei Krankheit und Mutterschaft an die neuen erfaßten Personengruppen
                      bei Aufenthalt in einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat
                      ermögli chen.
                  14. Artikel 25 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
                      Diese Bestimmung ist abzuändern, damit die Familienangehörigen der
                      unter eine Sonderregelung für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallenden
                      Personen und der Studierenden berücksichtigt werden können.
                  15. Artikel 35 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
                      Dieser Artikel ist anzupassen, damit Anträge auf Leistungen wegen
                      Invalidität von der unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen
                      gleichgestellte fallenden Person, von dem Studierenden bzw. von dem
                      Nichterwerbstätigen gestellt werden können.
                  16. Artikel 36 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
                      Auch dieser Artikel ist anzupassen, damit Anträge auf Leistungen wegen
                      Alters,   für Hinterbliebene und wegen Invalidität nach Kapitel 3 der
                      Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 von der unter ein    Sondersystem für
                      Beamte und ihnen Gleichgestellte fallenden Person, von dem Studierenden
                      bzw. von dem Nichterwerbstätigen gestellt werden können.
                  17. Artikel 37 der Verordnung (EWG) Nr. 547/72
                      Diese Änderungen sind notwendig, damit die neuerfaßten   Personen-
                      gruppen die richtigen Unterlagen beibringen.
                  18. Artikel 39 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
                      Dieser Artikel bezieht sich auf Kapitel 2 der Verordnung (EWG)
                      Nr. 1408/71 und muß somit infolge der Einbeziehung der neuen Personen-
                      gruppen in das genannte Kapitel angepaßt werden.
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19j Artikel 42 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Diese Änderung erweist sich als      notwendig für die Bearbeitung der
     von den neuen Personengruppen gestellten Leistungsanträge.
 20. Artikel 43 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
      Ebenso erweist sich diese Änderung als notwendig, damit die beteiligten
      Träger das vorgesehene Verfahren einhalten können, und zwar auch dann,
     wenn der Antrag von einer zu den neuen Personengruppen gehörenden
     Person gestellt wird.
 21. Artikel 44 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
      Dieser Artikel ist anzupassen, damit der zur Entscheidung über die
      Invalidität befugte Träger bestimmt wird, wenn es sich um neu
      erfaßte Personengruppen handelt.
 22. Artikel 50 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
      Mit dieser Änderung lassen sich die Maßnahmen zur beschleunigten
      Leistungsfeststellung in den Fällen anwenden, in denen die neuen
      Personengruppen betroffen sind.
23. Artikel 60 der Verordnung (EGW) Nr. 574/72
    Mit den vorgeschlagenen Änderungen soll das Verfahren vorgesehen
    werden, das für die Gewährung der Sachleistungen bei Arbeits-
    unfall und Berufskrankheit dann einzuschlagen ist, wenn die unter
    ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallende
     Person oder der Studierende in einem anderen als dem zuständigen
     Mitgliedstaat wohnt. Hierzu ist zu bemerken, daß es von dem Augenblick
     an möglich wird, den Wohnsitz des Studierenden          zu bestimmen,
     in dem er einen   Arbeitsunfall erleidet oder sich eine Berufskrank-
     heit zuzieht, der bzw. die ihn im Gebiet eines Mitgliedstaats fest-
     hält. Diese Überlegung gilt sowohl hinsichtlich der entsprechenden
     Bestimmungen der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 als auch der nach-
     folgenden Bestimmungen der Durchführungsverordnung.
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  24. Artikel 61 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
       Durch die vorgeschlagenen Änderungen soll das Verfahren vorgesehen
       werden, das bei der Gewährung von Geldleistungen wegen Arbeitsunfalls
      und Berufskrankheit dann einzuschlagen ist, wenn die unter ein Sonder-
       system für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallende Person oder der
      Studierende in einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat wohnt.
 25. Artikel 63 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
      Dieser Artikel ist anzupassen, damit die Verfahren zur Gewährung von
      Geldleistungen wegen Arbeitsunfalls und Berufskrankheit für den Fall
      vorgesehen werden, daß die unter ein Sondersystem für Beamte und
      ihnen Gleichgestellte fallende Person oder der Studierende den Wohn-
      sitz verlegt, in das Wohnland zurückkehrt oder die Genehmigung erhält,
      sich zur Behandlung in einen anderen Mitgliedstaat: zu begeben.
26. Artikel 64 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Auch dieser Artikel ist anzupassen, damit die Verfahren zur Gewährung der
    anderen Geldleistungen wegen Arbeitsunfalls und Berufskrankheir als Renten
     für den Fall vorgesehen werden, daß sich die unter eine Sonderregelung für
     Beamte und ihnen gleichgestellte fallende Person oder der Studierende in
     einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat aufhält.
27. Artikel 66 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Die vorgeschlagene Änderung ist notwendig, damit die Vergünstigung dieses
     ganzen Artikels über die Anfechtung der EJerufsbedingtheit des Unfalls oder
     der Krankheit auf die unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleich-
     gestellte fallende Person und auf den Studierenden erstreckt wird.
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28. Änderung der Überschrift zu Kapitel 5 über Sterbegeld
    Künftig wird auf die Artikel 66a und 66b der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71
    verwiesen, die alle neu einbezogenen Personengruppen betreffen (unter
    eine Sonderregelung für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallende Personen,
    Studierende, Nichterwerbstätige).
29. Artikel 80 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
    Dieser Artikel muß angepaßt werden, damit auch der Selbständige und die
    unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallende
    Person sowie gegebenenfalls Personen auf der Suche nach ihrem ersten
    Arbeitsplatz die darin vorgesehenen Bestimmungen über Arbeitslosigkeit
     in Anspruch nehmen können.
30. Artikel 84 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Das Verfahren bei der Gewährung von Leistungen wegen Arbeitslosigkeit ist
    auf den Fall auszudehnen, in dem der Selbständige oder die einem Sonder-
    system für Beamte und ihnen Gleichgestellte fallende Person während der
     letzten Tätigkeit in einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat
    wohnte.
31. Artikel 85 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Die Formvorschriften bei der Gewährung der Familienleistungen müssen sich
     auch auf Selbständige (als Folge der Verabschiedung der Verordnung (EWG)
     Nr. 3427/89), auf die unter ein Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichge-
     stellte fallende Person sowie in einem gewissen Ausmaß auf Nichterwerbs-
     tätige und Studenten erstrecken.
32. Artikel 86 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
     Die vorgesehenen Formvorschriften für die Gewährung der Familienleistungen
     dann, wenn die Kinder in einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat
     wohnen, müssen auf den Selbständigen sowie auf die unter ein Sondersystem
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 3 3 . A r t i k e l 88 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
         I n diesem A r t i k e l wird auf A r t i k e l 74 v e r w i e s e n , der s e i n e r s e i t s geändert
         wurde. Mit Rücksicht auf d i e e i n g e t r e t e n e Änderung s i n d a l s o k ü n f t i g die
         " A r b e i t s l o s e n " a n s t a t t der " a r b e i t s l o s e n Arbeitnehmer und Selbständigen"
         aufzuführen.
 3 4 . Änderung der Ü b e r s c h r i f t vor A r t i k e l 90 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
         Eine Verweisung auf den neuen A r t i k e l 79a der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71
         i s t anzufügen.
 3 5 . A r t i k e l 90 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
        Dieser A r t i k e l i s t abzuändern, damit der A n t r a g s t e l l e r den Formvorschriften
         nachkommen kann, wenn es um F a m i l i e n l e i s t u n g e n f ü r d i e Waise e i n e r Person
         g e h t , d i e unter e i n Sondersystem f ü r Beamte und ihnen G l e i c h g e s t e l l t e
         fällt.
3 6 . A r t i k e l 91 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
       Ebenso i s t bei der Auszahlung der L e i s t u n g e n d i e Inanspruchnahme dieser
       Bestimmungen logischerweise auf den F a l l der Waise e i n e r Person, d i e unter
       e i n Sondersystem f ü r Beamte und ihnen G l e i c h g e s t e l l t e f ä l l t ,            zu e r s t r e c k e n .
3 7 . A r t i k e l 92 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
       Jede Änderung i n den V e r h ä l t n i s s e n , d i e den Anspruch auf                  Familienleistungen
       f ü r d i e Waise e i n e r unter e i n Sondersystem f ü r Beamte und ihnen Gleichge-
       s t e l l t e f a l l e n d e n Person berühren kann, i s t genauso anzuzeigen wie bei der
       Waise e i n e r der b e r e i t s e r f a ß t e n Personen.
3 8 . A r t i k e l 94 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
       Diese         Änderung ermöglicht d i e E r s t a t t u n g der S a c h l e i s t u n g e n wegen Krank-
       h e i t und M u t t e r s c h a f t zwischen Trägern dann, wenn d i e                  Familienangehörigen
       der u n t e r e i n Sondersystem f ü r Beamte und ihnen G l e i c h g e s t e l l t e             fallenden
       Person oder des Studierenden i n einem anderen M i t g l i e d s t a a t a l s                    letztere
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39. Änderung des Anhangs 3 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
    Zur Erfassung des Falles, daß der Studierende seine Studien in einem anderen
    als dem zuständigen Mitgliedstaat betreibt, müssen in Anhang 3 neben den
    Trägern des Wohnorts und des -Aufenthaltsorts die Träger des Studienorts bzw.
    des Orts der Berufsausbildung angegeben werden.
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                                  Vorschlag für eine
                              VERORDNUNG (EWG) DES RATES
                   zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71
                 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit
                           auf Arbeitnehmer, Selbständige
                            und deren Familienangehörige,
                 die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern,
                       und der Verordnung (EWG) Nr. 574/72
                 zur Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71
DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft,
insbesondere auf Artikel 2, 7, 51 und 235,
gestützt auf die Gemeinschaftscharta der sozialen Grundrechte der Arbeitnehmer,
gestützt auf den Vorschlag der K o m m i s s i o n d ) , der nach Anhörung der Verwaltungs-
kommission für die soziale Sicherheit der Wanderarbeitnehmer angefertigt wurde,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments (2),
(1) ABl. Nr. C
(2) ABl. Nr. C
 ---pagebreak---                                              - 26-
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses (3),
in Erwägung nachstehender Gründe:
Laut Artikel 3 Buchstabe c) des Vertrags umfaßt die Tätigkeit der Gemeinschaft
nach Maßgabe des Vertrags die Beseitigung der Hindernisse für den freien
Personenverkehr zwischen den Mitgliedstaaten.
Nach Artikel 8a     des Vertrags ist der Binnenmarkt spätestens zum 31. Dezember 1992
zu verwirklichen; der Binnenmarkt umfaßt einen Raum ohne Binnengrenzen, in dem
der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital gemäß den
Bestimmungen des Vertrags gewährleistet ist.
Zur Herbeiführung der Freizügigkeit der Arbeitnehmer und Selbständigen und
zur Beseitigung der Hindernisse, die sich auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit
aus der Anwendung allein der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften ergeben würden,
hat der Rat auf der Grundlage der Artikel 2, 7, 51 und 235 des Vertrags die
Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit
auf Arbeitnehmer, Selbständige und deren Familienangehörige, die innerhalb der
Gemeinschaft zu- und abwandern, und die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 über die
 Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71,    jeweils zuletzt geändert durch Verordnung
 (EWG) Nr. 2195/91(4), und zur Einführung der Vorschriften über die Koordinierung
der Systeme der sozialen Sicherheit, die auf Arbeitnehmer und Selbständige
Anwendung finden, verabschiedet.
Die Freizügigkeit der Personen, die eine der Grundlagen der Gemeinschaft ist,
beschränkt sich nicht auf Arbeitnehmer und Selbständige, sondern muß im Hin-
blick auf eine soziale Dimension des Binnenmarktes alle versicherte?» Personen
betreffen.
 Ferner muß der sachliche Geltungsbereich der Verordnung dahin ausgeweitet werden,
daß er grundsätzlich die Sondersysteme der Beamten und ihnen gleichgestellten
 Personen sowie die Nichterwerbstätige erfassenden Sondersysteme einschließt.
 (3) ABl. Nr. C
  -.. -~i »•- i  ->nx. ..«.» ->Q t..\ i 1001
 ---pagebreak---                                    27
Die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit für diese Personen ist
zur Erreichung eines der Gemeinschaftsziele notwendig. Im Vertrag wurden die
hierfür erforderlichen besonderen Handlungsvollmachten nicht vorgesehen.
Die Anwendung allein der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften gestattet es in
bezug auf soziale Sicherheit nicht, den Personen, die in der Gemeinschaft zu-
und abwandern, eine ausreichende Sicherung zu gewährleisten. Soll die Frei-
zügigkeit der Personen voll zur Wirkung kommen, sind die für sie maßgebenden
Regelungen für soziale Sicherheit zu koordinieren.
Aus Billigkeitsgründen wären die gleichen Regelungen, wie sie für Arbeitnehmer
und Selbständige vorgesehen sind, so weit wie irgend möglich auf die noch nicht
erfaßten Personen anzuwenden. Aus Gründen der Einfachheit und der Klarheit
müssen diese Vorschriften ergänzend zu den bereits in Kraft befindlichen Be-
stimmungen für Arbeitnehmer, Selbständige und deren Familienangehörige hinzu-
kommen.
 Die Verordnungen (EWG) Nr. 1408/71 und (EWG) Nr. 574/72 sind mit den not-
wendigen Anpassungen zu versehen, damit die Bestimmungen dieser Verordnung
 auf die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandernden Personen angewendet
werden können, wobei die besonderen Verhältnisse dieser Personen sowie die
Besonderheiten der Systeme, denen sie zugehören, und die Leistungen, auf die
 sie Anspruch haben, zu berücksichtigen sind.
 Die Anpassungen im verfügenden Teil der Verordnungen (EWG) Nr. 1408/71 und
 (EWG) Nr. 574/72 bedingen die Anpassung einzelner ihrer Anhänge.
 Die Voraussetzungen für die Anwendung einzelner Sonderregelungen sind  in einem
 Anhang näher anzugeben. Ferner ist ein neuer Anhang vorzusehen, in dem die
 besonderen Regelungen für die  Anwendung   der Gemeinschaftsbestimmungen zu
 Renten auf nichterwerbstätige Personen festgelegt werden -
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HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
      Artikel 1
Die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 wird wie folgt geändert
 1. Der Titel wird wie folgt geändert:
    "Verordnung (EWG) Nr. 1408/71    zur    Anwendung der Systeme der
    sozialen Sicherheit auf Personen, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und
    abwandern".
 2. Artikel 1 wird wie folgt geändert:
    a) Nach dem Buchstaben c) wird der folgende Buchstabe c)a eingefügt:
        "Studierender;  jede Person außer einem Arbeitnehmer, einem Selbständigen
       oder einem seiner Familienangehörigen, die in einer von den Behörden
       eines Mitgliedstaats anerkannten oder zugelassenen Anstalt ordnungsgemäß
       eingeschrieben ist, um dort ein Studium oder einen beruflichen Ausbildungs-
       gang zu absolvieren, und die unter den in Anhang II festgelegten Voraus-
        setzungen im Rahmen eines auf Studierende anwendbaren Sondersystems der
        sozialen Sicherheit versichert ist."
    b) Am Ende des ersten Satzes von Buchstabe j) heißt es anstelle   von
        "Artikel 4 Absätze 1 und 2" nunmehr "Artikel 4 Absätze 1, 2 und 2a".
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3. Artikel 2 erhält folgende Fassung:
   "Absatz 1: Diese Verordnung gilt für Arbeitnehmer, Selbständige, Beamte
   und die ihnen nach den anzuwendenden Rechtsvorschriften gleichgestellten
   Personen sowie für Studierende, für welche die Rechtsvorschriften eines
   oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten oder galten, soweit sie Staatsangehörige
   eines Mitgliedstaats sind oder als Staatenlose oder Flüchtlinge im Gebiet
   eines Mitgliedstaats wohnen, sowie für deren Familienangehörige oder Hinter-
   bliebene.
   Absatz 2: Diese Verordnung gilt für Hinterbliebene von Arbeitnehmern,
   Selbständigen, Beamten und ihnen Gleichgestellten sowie von Studierenden,
   für welche die Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedstaaten
   galten, und zwar ohne Rücksicht auf die Staatsangehörigkeit dieser
   Personen, wenn die Hinterbliebenen Staatsangehörige eines Mitgliedstaats
   sind oder als Staatenlose oder Flüchtlinge im Gebiet eines Mitgliedstaats
   wohnen.
   Absatz 3: Diese Verordnung gilt ferner für Personen, die in den Absätzen 1
   und 2 dieses Artikels nicht genannt sind, soweit für sie die Rechtsvor-
   schriften eines oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten oder galten und sie
   Staatsangehörige eines Mitgliedstaats sind oder als Staatenlose oder
   Flüchtlinge im Gebiet eines Mitgliedstaats wohnen."
4. In Artikel 4:
   a) ist zwischen den Absatz 2 und den Absatz 3 der folgende Absatz 2a
      einzuschieben:
   "Diese Verordnung ist auf die Sondersysteme der sozialen Sicherheit für
 • Beamte  und ihnen Gleichgestellte  sowie auf die Sondersysteme für Personen-
   gruppen außer Arbeitnehmern und Selbständigen unter Berücksichtigung der
   in Anhang II aufgeführten Einzelheiten und Ausnahmen anzuwenden."
   b) In Absatz 4 sind die Worte "noch auf Sondersysteme für Beamte und ihnen
      Gleichgestellte" zu streichen.
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5. In Artikel 10 Absatz 2 sind die Worte "als Arbeitnehmer oder Selbständiger"
   zu streichen.
6. Artikel 13 wird wie folgt geändert:
   Absatz 2 Buchstabe f ) erhält folgende Fassung:                              ... _
   "Personen außer Studierenden, für die nach einer der Regelungen der vorher-
   gehenden Buchstaben oder nach einer der Ausnahme- oder Sonderregelungen
   gemäß den Artikeln 14 bis 17a die Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats
   nicht gelten, unterliegen den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in
   dessen Gebiet sie wohnen."
7. Artikel 22 wird wie folgt geändert:
   In Absatz 3 ist nach dem ersten Satz folgender Satz einzufügen:
   "Die Bestimmung über das unverzügliche Erfordernis der Leistungen gilt jedoch
   nicht für die Familienangehörigen,                    die sich in einem anderen als dem
   zuständigen Mitgliedstaat aufhalten, um dort ein Studium oder einen beruf-
   lichen Ausbildungsgang zu absolvieren."
   Das Wort "jedoch" in der fünften Zeile des folgenden Satzes wird durch
   das Wort "ferner" ersetzt.
8. Artikel 25 wird wie folgt geändert:
   a) Am Ende des Absatzes 1 wird folgender Satz angefügt:
       "Für die in Artikel 71b        genannte Person, auf die Artikel 69 Absatz 1
       anwendbar ist, gilt dieser Absatz entsprechend."
   b) In Absatz 2 wird nach dem Wort "Arbeitnehmer" angefügt "oder Selbständiger")
       das Wort "Beschäftigung" wird ersetzt durch das Wort "Erwerbstätigkeit".
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9. In Titel III Kapitel 1 wird zwischen den Abschnitt 5 und den Abschnitt 6
   ein Abschnitt 5a mit folgender Überschrift eingefügt:
    "Andere als in den Abschnitten 2 bis 5 genannte Personen."
 10. Dieser neue Abschnitt enthält einen Artikel 34a       folgenden Wortlauts:
      "Beamte und ihnen Gleichgestellte sowie deren Familienangehörige
      Für eine Person, die - gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Artikels 18 -
      die Voraussetzungen eines Sondersystems für Beamte und ihnen Gleichgestellte
      erfüllt, und für ihre Familienangehörigen gelten die Abschnitte 2 bis 5
      entsprechend."
 11. Dieser Abschnitt enthält ebenfalls einen Artikel 34b folgenden Wortlauts:
      "Studierende sowie deren Familienangehörige
       Absatz 1: Für einen Studierenden und seine Familienangehörigen gelten
      Artikel 18, Artikel 19 Absatz 2, Artikel'22 Absatz 1 Buchstaben a) und c),
      Absatz 2 zweiter Satz und Absatz 3  sowie Artikel 23 bzw. Artikel 24 entsprechend.
      Absatz 2: Ein Studierender, der sein Studium oder seinen beruflichen Ausbildungs-
      gang in einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat absolviert und - gege-
      benenfalls unter Berücksichtigung des Artikels 18 - die Anspruchsvoraus-
      setzungen nach den Rechtsvorschriften des letztgenannten Mitgliedstaats
      erfüllt, erhält für die Dauer seines Aufenthalts im Studienstaat:
      a) Sachleistungen für Rechnung des zuständigen Trägers vom Träger des
         Studien- oder Ausbildungsorts nach den von diesem Träger anzuwendenden
         Rechtsvorschriften, als ob er bei diesem versichert wäre;
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  b) Geldleistungen vom zuständigen Träger nach den von diesem Träger anzu-
      wendenden Rechtsvorschriften."
12. Der Abschnitt umfaßt einen Artikel 34c folgenden Wortlauts:
    "Sonstige Personen
    Für die in Artikel 2 Absatz 3 genannten Personen gelten Artikel 18,
    Artikel 22 Absatz 1 Buchstaben a) und c ) , Absatz 2 zweiter Satz und
    Absatz 3 sowie Artikel 24 entsprechend."
13. Artikel 35 wird wie folgt geändert:
    In Absatz 3 werden die Worte "gelten nicht für Arbeitnehmer oder Selbständige
    und deren Familienangehörige" ersetzt durch die Worte "gelten nicht für
    Personen".
14. In Kapitel 2 des Titels III wird ein Abschnitt 5 mit folgender Überschrift
    angefügt:
    "Andere als in den Abschnitten 1 bis 3 genannte Personen".
15. Dieser neue Abschnitt umfaßt einen Artikel 43a folgenden Wortlauts:
     "Beamte und ihnen Gleichgestellte
     1. Für eine Person, welche die Voraussetzungen eines-Sondersystems für
        Beamte und ihnen Gleichgestellte erfüllt, gelten Artikel 37, Artikel 38
        Absatz 1, Artikel 39 und die Abschnitte 2, 3 und 4 entsprechend.
 ---pagebreak---                                      - 33 -
   2. Ist hingegen nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats die
      Gewährung bestimmter Leistungen davon abhängig, daß Versicherungszeiten
      ausschließlich in einem Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichge-
      stellte zurückgelegt worden sind, so werden für die Gewährung dieser
      Leistungen die nach den Rechtsvorschriften anderer Mitgliedstaaten
      zurückgelegten Zeiten nur dann berücksichtigt, wenn sie in einem ent-
      sprechenden System zurückgelegt worden sind. Erfüllt der Betreffende
      auch unter Berücksichtigung solcher Zeiten nicht die Voraussetzungen
       für den Bezug dieser Leistungen, so werden diese Zeiten für die Gewährung
       von Leistungen im allgemeinen System oder, falls es ein solches nicht
       gibt, im System für Arbeiter bzw. für Angestellte berücksichtigt.
       Der mitgliedstaatliche Träger eines Systems, das kein Sondersystem
       für Beamte und ihnen Gleichgestellte ist, berücksichtigt für den Erwerb,
       die Aufrechterhaltung und das Wiederaufleben des Leistungsanspruchs
       gemäß Artikel 38 Absatz 1 alle nach den Rechtsvorschriften eines Mit-
       gliedstaats in einem für Beamte und ihnen Gleichgestellte geltenden
       allgemeinen oder besonderen System zurückgelegten Zeiten."
16. Er umfaßt ebenfalls einen neuen Artikel 43b folgenden Wortlauts:
    "Sonstige Personen
    Die Abschnitte 1 bis 4 gelten vorbehaltlich der Sonderbestimmungen des
    Anhangs X für Studierende und die in Artikel 2 Absatz 3 genannten Personen
    entsprechend."
17. Kapitel 3 des Titels III wird wie folgt geändert:
    a) Ein neuer Abschnitt 1 mit der Überschrift "Arbeitnehmer und Selbständige"
       umfaßt die Artikel 44 bis 51.
    b) Ein neuer Abschnitt 2 erhält die Überschrift "Andere als in Abschnitt 1
       genannte Personen".
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18. Abschnitt 2 des Kapitels 3 umfaßt einen Artikel 51a folgenden Wortlauts
    "Beamte und ihnen Gleichgestellte
     1. Für eine Person, welche die Voraussetzungen eines Sondersystems für
        Beamte und ihnen Gleichgestellte erfüllt, gelten Artikel 44, Artikel 45
        Absätze 1 , 4 und 7 sowie die Artikel 46, 47, 48, 49, 50 und 51 entsprechend,
     2. Ist hingegen nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats die Ge-
        währung bestimmter Leistungen davon abhängig, daß Versicherungszeiten
        ausschließlich in einem Sondersystem für Beamte und ihnen Gleichge-
        stellte zurückgelegt worden sind, so werden für die Gewährung dieser
        Leistungen die nach den Rechtsvorschriften anderer Mitgliedstaaten zurück-
        gelegten Zeiten nur dann berücksichtigt, wenn sie in einem entsprechenden
        System zurückgelegt worden sind. Erfüllt der Betreffende auch unter
        Berücksichtigung solcher Zeiten nicht die Voraussetzungen für den Bezug
        dieser Leistungen, so werden diese Zeiten für die Gewährung von Leistungen
        im allgemeinen System oder, falls es ein solches nicht gibt, im System für
        Arbeiter bzw. für Angestellte berücksichtigt.
     3. Der mitgliedstaatliche Träger eines Systems, das kein Sondersystem für
        Beamte und ihnen Gleichgestellte ist, berücksichtigt für den Erwerb,
        die Aufrechterhaltung und das Wiederaufleben des Leistungsanspruchs
        gemäß Artikel 45.Absatz 1 alle nach den Rechtsvorschriften eines Mitglied-
        staats in einem für Beamte und ihnen Gleichgestellte geltenden allgemeinen
        oder besonderen System zurückgelegten   Zeiten."
 19. Dieser Abschnitt umfaßt ebenfalls einen Artikel 51b folgenden Wortlauts
     "Sonstige Personen
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   Abschnitt 1 gilt vorbehaltlich der Sonderbestimmungen des Anhangs X für
   Studierende und     in     Artikel 2 Absatz 3 genannte  Personen entsprechend."
20. Kapitel 4 des Titels III wird wie folgt geändert:
    Ein neuer Abschnitt 5 erhält die Überschrift "Andere als in den
    Abschnitten 1 bis 3 genannte Personen'".
21. Dieser Abschnitt umfaßt einen Artikel 63a folgenden Wortlauts:
    "Beamte und ihnen Gleichgestellte
    1. Für eine Person, welche die Voraussetzungen eines Sondersystems für
       Beamte und ihnen Gleichgestellte erfüllt, gelten die Abschnitte 1 bis 4
       entsprechend."
22. Er umfaßt ebenfalls einen Artikel 63b folgenden Wortlauts:
    "Studierende
    Die Abschnitte 1 bis 4 gelten für Studierende entsprechend."
23. Kapitel 5 des Titels III wird wie folgt geändert:
    a) Ein neuer Abschnitt 1 erhält die Überschrift "Arbeitnehmer und
       Selbständige".
    b) Ein neuer Abschnitt 2 erhält die Überschrift "Andere als in Abschnitt 1
       genannte Personen".
24. Abschnitt 2 umfaßt einen Artikel 66a folgenden Wortlauts:
    "Beamte und ihnen Gleichgestellte
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    Für eine Person, welche die Voraussetzungen eines Sondersystems für
   Beamte und ihnen Gleichgestellte erfüllt, gilt Abschnitt 1 entsprechend."
25. Dieser Abschnitt umfaßt ebenfalls einen Artikel 66b folgenden Wortlauts:
     "Sonstige Personen
     Abschnitt 1 gilt vorbehaltlich der Sonderbestimmungen des Anhangs X für
     Studierende und die in Artikel 2 Absatz 3 genannten Personen entsprechend,
 26. In Artikel 67 wird die Überschrift wie folgt gefaßt:"Zusammenrechnung
      von Versicherungszeiten und Erwerbstätigkeitszeiten".
      a) Absatz 1 erhält folgende Fassung: "Der zuständige Träger eines Mitglied-
         staats, nach dessen Rechtsvorschriften der Erwerb, die Aufrechterhaltung
         oder das Wiederaufleben des Leistungsanspruchs von der Zurücklegung
         von Versicherungszeiten abhängig ist, berücksichtigt, soweit erforder-
         lich, die Versicherungs- oder Erwerbstätigkeitszeiten, die als Arbeit-
         nehmer oder als Selbständiger nach den Rechtsvorschriften eines anderen
         Mitgliedstaats zurückgelegt wurden, als handelte es sich um Versicherungs
         zeiten, die nach den von ihm angewandten Rechtsvorschriften zurückge-
         legt worden sind; für Beschäftigungszeiten.; und Zeiten einer selbständi-
         gen Tätigkeit gilt dies jedoch unter der Voraussetzung, daß sie als
         Versicherungszeiten gegolten hätten, wenn sie nach den eigenen Rechts-
         vorschriften zurückgelegt worden wären."
      b) Absatz 2 erhält folgende Fassung: "Der zuständige Träger eines Mitglied-
         staats, nach dessen Rechtsvorschriften der Erwerb, die Aufrechterhaltung
         oder das Wiederaufleben des Leistungsanspruchs von der Zurücklegung
         von Beschäftigungszeiten oder Zeiten einer selbständigen Tätigkeit
         abhängig ist, berücksichtigt, soweit erforderlich, Versicherungs- oder
         Erwerbstätigkeitszeiten, die als Arbeitnehmer oder als Selbständiger
         nach den Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegt
         wurden, als handelte es sich um Beschäftigungszeiten oder Zeiten einer
         selbständigen Tätigkeit, die nach den von ihm angewandten Rechtsvor-
         schriften zurückgelegt worden sind.
      c) In Absatz 3 wird nach dem zweiten Gedankenstrich nach "Beschäftigungs-
         zeiten" angefügt "oder Zeiten einer selbständigen Tätigkeit".
 ---pagebreak---                                     - 36 a -
      d) Absatz 4 erhält folgende Fassung: "Ist die Dauer der Leistungsgewährung
         von der Dauer der Versicherungszeiten, der Beschäftigungszeiten oder
         der Zeiten der selbständigen Tätigkeit abhängig, so findet Absatz 1
         oder Absatz 2 entsprechende Anwendung."
 26a.Die Überschrift des Abschnitts 3 wird wie folgt gefaßt:
      "Arbeitslose, die während ihrer letzten Erwerbstätigkeit in einem
     anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat wohnten".
 27. Artikel 71 wird wie folgt geändert:
     a) Nach dem Wort "Arbeitnehmer" werden die Worte "oder Selbständigen" ein-
        gefügt. Dies gilt auch, wenn der Begriff im Plural verwendet wird.
     b) In der Überschrift, in Absatz 1 erster Satz und in Buchstabe a)
         Ziffer ii) heißt es anstelle von "Beschäftigung" nunmehr "Erwerbstätigkeit".
     c) In Absatz 1 Buchstabe b) Ziffer ii) tritt an die Stelle des Wortes
         "beschäftigt" das Wort "erwerbstätig".
28. In Kapitel 6 des Titels III wird ein Abschnitt: 4 mit der Überschrift
     "Andere als in den Abschnitten 1 bis 3 genannte Arbeitslose" angefügt.
29. Der Abschnitt 4 umfaßt einen Artikel 71a folgenden Wortlauts:
     "Die                     Abschnitte 1 bis 3 gelten für Personen, welche die
     Voraussetzungen eines Sondersystems für Beamte und ihnen Gleichgestellte
     erfüllen, entsprechend."
30. Dieser Abschnitt umfaßt ebenfalls einen Artikel 71b folgenden Wortlauts:
     "Artikel 68, 69 und 70 dieses Kapitels gelten für Personen auf der Suche
     nach ihrem ersten Arbeitsplatz, die nach den Rechtsvorschriften eines Mit
     gliedstaats zum Leistungsbezug zugelassen sind, entsprechend."
 ---pagebreak---                                        37 -
31. Artikel 72 wird wie folgt geändert:
    An die Stelle der Worte "Versicherungs- oder Beschäftigungszeiten oder Zeiten
    einer selbständigen Tätigkeit" treten die Worte       "Versicherungszeiten,
     Erwerbstätigkeitszeiten oder Wohnzeiten".
32. Artikel 72a wird wie folgt geändert:
    a) Nach dem Wort "Arbeitnehmer" werden die Worte "oder Selbständige"
        angefügt. Das gleiche gilt, wenn dieser Begriff im Singular verwendet
        wi rd.                                                      ~
    b) Das Wort "Beschäftigung" wird ersetzt durch das Wort "Erwerbstätigkeit".
33. Artikel 74 wird wie folgt geändert:
    Die Worte "ein arbeitsloser Arbeitnehmer oder ein arbeitsloser Selbständiger"
    werden ersetzt durch die'Worte "ein Arbeitsloser".
34. Nach dem Artikel 76 wird ein neuer Artikel 76a angefügt. Er erhält
    folgenden Wortlaut:
    "Beamte und ihnen Gleichgestellte
    Die Bestimmungen dieses Kapitels gelten - gegebenenfalls unter Berück-
    sichtigung des Artikels 72 - für Personen, welche die Voraussetzungen eines
    Sondersystems für Beamte und ihnen Gleichgestellte erfüllen."
35. Ein neuer Artikel 76b folgenden Wortlauts wird angefügt:
    "Studierende und sonstige Personen
    Artikel 72 gilt für Studierende sowie für die in Artikel 2 Absatz 3 genannten
    Personen entsprechend, soweit letztere keine Rente beziehen."
36. Nach Artikel 79 wird ein neuer Artikel 79a folgenden Wortlauts angefügt:
     "Beamte und ihnen Gleichgestellte
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        A r t i k e l 77, 78 und 79 g e l t e n f ü r d i e Waise der Person, welche d i e Voraus-
        setzungen eines Sondersystems f ü r Beamte und ihnen G l e i c h g e s t e l l t e                               erfüllt,
        entsprechend."
37. T i t e l IV w i r d wie f o l g t               geändert:
      An d i e S t e l l e der Worte "Verwaltungskommission f ü r d i e s o z i a l e S i c h e r h e i t
      der Wanderarbeitnehmer" t r e t e n d i e Worte "Verwaltungskommissioo- f ü r die
      K o o r d i n i e r u n g der Systeme der s o z i a l e n                 Sicherheit".
38. T i t e l V w i r d wie f o l g t               geändert:
      An d i e S t e l l e der Worte "Beratender Ausschuß f ü r d i e s o z i a l e                               Sicherheit
      der Wanderarbeitnehmer" t r e t e n d i e Worte: "Beratender Ausschuß f ü r d i e
      K o o r d i n i e r u n g der Systeme der s o z i a l e n                 Sicherheit".
3 9 . Nach A r t i k e l 95 w i r d e i n A r t i k e l 95a a n g e f ü g t ; Er e r h ä l t folgenden W ö r t l a u t :
      " Ü b e r g a n g s v o r s c h r i f t e n f ü r S t u d i e r e n d e , Personen, welche d i e Voraussetzungen
      eines Sondersystems f ü r Beamte und ihnen G l e i c h g e s t e l l t e ' e r f ü l l e n , sowie
      f ü r u n t e r A r t i k e l 2 Absatz/3 f a l l e n d e Personen außer Rentenempfängern.
      1 . Diese Verordnung begründet keinen Anspruch f ü r den Zeitraum vor                                                  (1)
      2 . Für d i e F e s t s t e l l u n g der Ansprüche auf Leistungen nach dieser Verordnung
            werden sämtliche V e r s i c h e r u n g s z e i t e n sowie gegebenenfalls auch a l l e
           B e s c h ä f t i g u n g s z e i t e n , Z e i t e n s e l b s t ä n d i g e r T ä t i g k e i t und Wohnzeiten
            b e r ü c k s i c h t i g t , d i e nach den R e c h t s v o r s c h r i f t e n eines            Mitgliedstaats
            vor dem                          (1) zurückgelegt worden s i n d .
 ---pagebreak---                                                      -    39 -
        3. V o r b e h a l t l i c h des Absatzes 1 w i r d e i n Lei stunns.mr.pruch nach dieser
           Verordnung auch f ü r E r e i g n i s s e b e g r ü n d e t , d i e vor dem           (1)
            liegen.
        4. Leistungen jeder Art, die wegen der Staatsangehörigkeit oder des
            Wohnorts einer Person nicht festgestellt worden sind oder geruht haben,
            werden auf Antrag der betreffenden Person ab dem                              O ) festgestellt
            oder wieder gewährt, es sei denn, daß früher festgestellte Ansprüche durch
            Kapitalabfindung abgegolten worden sind.
         5. Die Ansprüche von Personen, deren Rente vor dem                            (1 )  festgestellt
            worden ist, können auf ihren Antrag unter Berücksichtigung der Be-
             stimmungen dieser Verordnung neu festgestellt werden. Dies gilt auch für
             die sonstigen in Artikel 79a genannten Leistungen.
         6. Wird der Antrag nach Absatz 4 oder Absatz 5 innerhalb von zwei Jahren
             nach dem                   (1) gestellt, so werden die Ansprüche aufgrund dieser
             Verordnung mit Wirkung von diesem Zeitpunkt an erworben, ohne daß der
             betreffenden Person Ausschlüß-oder Verjährungsfristen eines Mitgliedstaats
             entgegengehalten werden können.
         7. Wird der Antrag nach Absatz 4 oder Absatz 5 erst nach Ablauf von zwei
             Jahren nach dem                    (1) gestellt, so werden nicht ausgeschlossene oder
             nicht verjährte Ansprüche - vorbehaltich etwaiger günstigerer Rechtsvor-
             schriften eines Mitgliedstaats - vom Tage der Antragstellung an erworben."
    40. Anhang II wird wie folgt geändert:
         a) Die Angaben in                 Klammern werden wie folgt geändert: "Artikel 1
             Buchstabe c)a,             Buchstabe j) und Buchstabe u) und Artikel 4 Absatz 2a
             der Verordnung".
(1) Tag des Inkrafttretens der auf der Grundlage dieses Vorschlags .verabschiedeten
    Verordnung
 ---pagebreak---                                                    - 40
    b) Nach T e i l I I w i r d e i n T e i l I I I mit f o l g e n d e r Ü b e r s c h r i f t angefügt:
       "Auf Studierende anwendbare Sondersysteme der s o z i a l e n S i c h e r h e i t .
       Anwendungsvoraussetzungen                  ( A r t i k e l 1 Buchstabe c)a " .            Er e r h ä l t
       folgende Fassung:
'A. BELGIEN
     1. Königlicher Erlaß vom 28. Juni 1969 zur Ausweitung des Geltungsbereichs
        der Krankenpflichtversicherung auf Hochschulstudenten.
        Anwendungsvoraussetzungen:
        - Ganzzeitbesuch einer belgischen Hochschule,
        - Vorlage einer von dieser Lehranstalt ausgestellten Bescheinigung beim
           Versicherungsträger.
     2. Königlicher Erlaß vom 20.               Juli 1979 zur Festlegung der Voraussetzungen,
        die Schüler und Studierende erfüllen müssen, um Anspruch auf Ent-
        schädigungsleistungen bei Berufskrankheiten zu haben.
        Anwendungsvoraussetzungen:
        Dieser Erlaß gilt für einen Schüler oder Studenten, der während und
        durch die Art seiner Ausbildung durch die Berufskrankheit gefährdet
        war, sofern die Ausübung des von ihm angestrebten Berufs für die Ent-
        stehung dieser Krankheit ursächlich sein kann.
     3. n "Artikel 124 des Königlichen Erlasses vom 20. Dezember 1963 über
          Beschäftigung     und Arbeitslosigkeit
        - Königlicher Erlaß vom 8. August 1986 über die Gewährung von Überbrückungs-
           geld an junge Arbeitsuchende, die ihre Ausbildung beendet haben.
 ---pagebreak---                                                          - 41 "
    AnwendungsVoraussetzungen:
    Die A r b e i t s l o s e n v e r s i c h e r u n g b i e t e t den Jugendlichen auf der Suche nach
     ihrem e r s t e n A r b e i t s p l a t z V e r s i c h e r u n g s s c h u t z , s o f e r n s i e den Ganzzeit-
    u n t e r r i c h t der Sekundarstufe 2 oder der Sekundarstufe 1 i n dem
       f a c h t h e o r e t i s c h e n oder b e r u f s p r a k t i s c h e n Zweig e i n e r     Lehranstalt
       abgeschlossen haben, d i e von e i n e r der Sprachgemeinschaften Belgiens
       e i n g e r i c h t e t , anerkannt oder s u b v e n t i o n i e r t           i s t , oder f ü r "de"n v o r -
       stehend genannten G a n z z e i t u n t e r r i c h t von dem z e n t r a l e n P r ü f u n g s -
       ausschuß e i n e r der belgischen Sprachgemeinschaften e i n Diplom oder
       e i n Abschlußzeugnis e r h a l t e n haben.
B. DÄNEMARK
   Gegenstandslos
C. DEUTSCHLAND
   Gegenstandslos
D. SPANIEN
   Das Sondersystem für Studierende umfaßt lediglich Sachleistungen der
   Krankenversicherung bei bestimmten Versicherungsfällen und aus Schul-
   unfall herrührende Leistungen.
E. FRANKREICH
   1. Kranken- und Mutterschaftsversicherung der Studenten gemäß den
         Artikeln L 381-3 bis L 381-11 des Gesetzbuchs der sozialen Sicherheit
 ---pagebreak---                                     - 42 -
   Pflichtversichert sind die Schüler und Studenten der ordnungsgemäß zuge-
   lassenen Anstalten, sofern sie weder Sozialversicherté noch Anspruchs-
   berechtigte von Sozialversicherten sind und ein bestimmtes Alter nicht
   überschreiten (Artikel R 381-5 des Gesetzbuches der sozialen Sicherheit:
   26 Jahre); dieses Alter kann jedoch aus medizinischen Gründen, wegen
   staatsbürgerlicher Verpflichtungen oder wegen der Art bestimmter Ausbildungs-
   gänge heraufgesetzt werden.
   2. Freiwillige Krankenbehandlungsversicherung: Artikel D 741-6-1 und 2
      des Gesetzbuchs   der sozialen Sicherheit
   Der freiwilligen Krankenbehandlungsversicherung können beitreten:
   a) Schüler, die ordnungsgemäß anerkannte Ausbildungsgänge absolvieren,
      sofern sie das 26. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Sie haben
      einen jährlichen Pauschbeitrag zu entrichten, der dem Beitrag zur
      Kranken- und Mutterschaftsversicherung der Studenten entspricht;
   b) ausländische Studenten, die ein Stipendium ihrer Regierung erhalten
      und nicht unter die französische Studentenversicherung fallen. Sie haben
      einen Beitrag auf der Grundlage eines jährlichen Pauschbetrags zu ent-
      richten, der einem Viertel der Beitragsbemessungsgrenze in der Sozial-
      versicherung entspricht.
   3. Versicherung gegen Arbeitsunfälle: Artikel L 412-8-2a, b und c des
      Gesetzbuchs   der sozialen Sicherheit
F. GRIECHENLAND
   Gegenstandslos.
G. IRLAND
   Gegenstandslos.
 ---pagebreak---                                     - 43
H. ITALIEN
   Krankheit und Mutterschaft: Einzige Voraussetzung für die Aufnahme der
    Studierenden in das Krankenversicherungssystem ist der Wohnsitz im Inland
 I. LUXEMBURG
     1. Buch I der Sozialversicherungsordnung über Kranken- und Mutterschafts-
        versicherung
        Versichert sind Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und
        in Luxemburg studieren oder als Lehrlinge ohne Entgelt eine berufliche
        Ausbildung erhalten und keinen anderweitigen Versicherungsschutz
        genießen.
     2. Buch II der Sozialversicherungsordnung über Unfallversicherung
         Die Arbeitsunfallversicherung wird ausgedehnt auf
         - Schüler, die an  fachlichen oder beruflichen Ausbildungsgängen und
           den diesen angegliederten allgemeinbildenden Unterrichtsgängen teil-
           nehmen, die vom Staat organisiert oder  anerkannt bzw. von den Gemeinden
           und den berufsständischen Kammern organisiert sind;
         - vom Staat, den Gemeinden und den berufsständischen Kammern organisierte
           oder vom Staat anerkannte  Unterrichtsgänge auf Vorschul-, Schul-
            und Hochschulniveau im Hoheitsgebiet des Großherzogtums Luxemburg.
  J. NIEDERLANDE
      Gegenstandslos.
 ---pagebreak---                                    - 44 -
K. PORTUGAL
    Gegenstandslos.
 L. VEREINIGTES KÖNIGREICH
    Ein Studierender, der nach den Rechtsvorschriften des Vereinigten
    Königreichs oder Gibraltars in einem der Zweige der sozialen Sicher-
    heit nach Artikel 4 Absatz 1 der Verordnung vesichert ist, gilt als
    Versicherter in einem auf Studierende gemäß Artikel 1 Buchstabe c)a der Verorchuno
    anwendbaren System der sozialen Sicherheit.
 c) Ein Teil IV wird angefügt. Er trägt die Überschrift "Sondersysteme der
    sozialen Sicherheit für Beamte und ihnen Gleichgestellte; Systeme der
     sozialen Sicherheit für Personengruppen außer Arbeitnehmern, Selbständigen
    und Studierenden (Artikel 4 Absatz 2a der Verordnung)" und wird wie folgt
    gefaßt:
     "1. Sondersysteme für Beamte und ihnen Gleichgestellte
 A. BELGIEN
     Gegenstandslos.
 B. DÄNEMARK
     Die durch Gesetz oder Statut festgelegten besonderen Versorgungsordnungen
     für Staats- und Kommunalbeamte und ihnen Gleichgestellte fallen in den
     Geltungsbereich der Verordnung.
 C. DEUTSCHLAND
     Gegenstandslos
 ---pagebreak---                                      - 45 -
D. SPANIEN
   Gegenstandslos
E. FRANKREICH
   Gegenstandslos,
F. GRIECHENLAND
    Gegenstands los.
G. IRLAND
    Gegenstands los.
 H. ITALIEN                                                      .•.-•-'••
    Alle Sondersysteme fallen in den Geltungsbereich der Verordnung-
 I. LUXEMBURG
     1 . I n den Geltungsbereich der Verordnung f a l l e n die folgenden
         Systeme:
         1) Die Kranken- und Mutterschaftsversicherung^in Buch I der S o z i a l -
             versicherungsordnung.
         2) Die Unfallversicherung i n Buch I I der Sozialversicherungsordnung.
 ---pagebreak---                                                            - 46 -
      3 ) Die Regelung zur E i n r i c h t u n g d e r L a n d e s k a s s e    für  fami l i e n l e i s t u n g e n
           gemäß Gesetz vom 1 9 . Juni 1985 ü b e r                   Familienbeihilfen.
   2.  S o f e r n es s i c h t a t s ä c h l i c h um Systeme d e r s o z i a l e n Sicherheit
       h a n d e l t , s i n d d i e b e i t r a g s f r e i e n Beamtenversorgungssysteme        ebenfalls
       i n den G e l t u n g s b e r e i c h der Verordnung e i n b e z o g e n .              . _
J. NIEDERLANDE
   Gegenstandslos.
K. PORTUGAL
   Folgende Systeme fallen in den Geltungsbereich der Verordnung:
   1) Regelung über die Sicherung bei Krankheit und Mutterschaft (Sachleistungen
       und Gehaltsfortzahlung);
   2) Regelung über die Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit
       (Invalidität);
   3) Regelung über die Versetzung in den Ruhestand wegen Alters;
   4) Regelung über Hinterbliebenenrenten;
   5) Regelung über die Wiedergutmachung von Schäden und Versetzung in den
       Ruhestand infolge von Dienstunfall oder Berufskrankheit;
 ---pagebreak---     /
  /                                                    - 47 -
    6) Regelung über S t e r b e g e l d .
    Die folgenden Sondersysteme s i n d ausnahmesweise aus dem Geltungsbereich
    der Verordnung ausgeschlossen:
    1) Regelung über I n v a l i d i t ä t s r e n t e n f ü r Wehrdienst l e i s t e n d e ;
    2) Regelung über d i e " B l u t p r e i s r e n t e "      (Tod des Beamten i n             aktivem
          Z i v i l - oder M i l i t ä r d i e n s t )  und s o n s t i g e ä h n l i c h e Versorgungs-
          regelungen.                                                                               _
L. VEREINIGTES KÖNIGREICH
     Gegenstandslos.
      2 . Systeme der s o z i a l e n S i c h e r h e i t f ü r Personengruppen außer Arbeitnehmern,
           Selbständigen und S t u d i e r e n d e n .
A. BELGIEN
      Die Systeme, die in den Geltungsbereich der Verordnung fallen, und die
     Bestimmungen zur Anwendung dieser Systeme sind folgende:
      1. Königlicher Erlaß vom 28. Juni 1969 zur Ausweitung des Geltungsbereichs
          der Krankenpflichtversicherung auf noch nicht geschützte Personen.
          Anwendungsvoraussetzungen:
          - Der Betreffende muß seinen Hauptwohnsitz tatsächlich in Belgien
              haben und als solcher seit mindestens 6 Monaten vor der Mitgliedschaft
              bei einer Krankenkasse oder der Einschreibung bei einer Hilfskasse für
              Kranken- und Invaliditätsversicherung im Einwohnerverzeichnis der
              Gemeinde eingeschrieben sein;
 ---pagebreak---                                - 48 -
   - er darf keine Leistungen aus einem anderen belgischen oder ausländischen
     System der Krankenpflichtversicherung erhalten.
2. Königlicher Erlaß vom 20. Juli 1970 zur Ausweitung des Geltungsbereichs
   der Krankenversicherung auf Behinderte.
    Anwendungsvoraussetzungen:
    Der   Betreffende muß:
    - seinen Wohnsitz in Belgien haben und dort tatsächlich seit mindestens
      drei Monaten wohnen;
    - 15 Jahre alt sein;
    - vor Erreichen des 65. (Männer) bzw. 60. (Frauen) Lebensjahres auf-
      grund seines körperlichen oder geistigen Zustands gemäß Artikel 56
      Absatz 1 des Gesetzes vom 9. August 1963 zur Einführung und Organi-
      sation eines Systems der Pflichtversicherung gegen Krankheit und
      Invalidität (Minderung der Erwerbsfähigkeit um mindestens zwei Drittel
      und Einstellung jeder Tätigkeit) als unfähig anerkannt worden sein, während
      eines   mutmaßlichen   Zeitraums von mindestens einem Jahr eine    Er-
      werbstätigkeit auszuüben.
 3. Königlicher Erlaß vom 28. Juni 1969 zur Ausweitung des Geltungsbereichs
    der Krankenpflichtversicherung auf Mitglieder von religiösen Gemein-
    schaften
    Der Betreffende muß:
    - Mitglied einer anderen religiösen Gemeinschaft sein als in Artikel 1
      des Königlichen Erlasses vom 28. Juni 1969 zur Ausweitung des Geltungs-
      bereichs der Krankenpflichtversicherung auf bestimmte Mitglieder des
      Klerus und religiöser Gemeinschaften aufgeführt;
    - dem Versicherungsträger eine von der befugten Stelle dieser Gemein-
      schaft ausgefertigte Bescheinigung vorlegen.
 ---pagebreak---                                    - 49 -
   4. Gesetz vom 27. Februar 1987 über Beihilfen für Behinderte entsprechend
      den Bestimmungen des Anhangs X.
B. DÄNEMARK
   Gegenstandslos
C. DEUTSCHLAND
   Gegenstandslos.
D. SPANIEN
   Gegenstandslos.
E. FRANKREICH
   1. Personen, die entsprechend diesbezüglicher innerstaatlicher und gemein-
       schaftlicher Bestimmungen im französischen Hoheitsgebiet wohnen, körinen
       beitreten:
       a) der mit den Artikeln -L 741-1 bis 741-13 des Gesetzbuchs  der sozialen
          Sicherheit eingeführten freiwilligen Krankenbehandlungsversicherung;
       b) der freiwilligen Altersversicherung und der freiwilligen Invaliditäts-
          versicherung, soweit sie unentgeltlich die Aufgaben einer Pflege-
          person bei einem Familienangehörigen nach Maßgabe des Artikels L 742-1
          Absatz 2 des Gesetzbuchs   der sozialen Sicherheit übernehmen oder die
          Voraussetzungen bezüglich der Familienverhältnisse gemäß Absatz 3
          dieses Artikels L 742-1 erfüllen.
    2. Besondere  nicht beitragsbezogene Leistungen und Leistungen für Behinderte
       werden entsprechend den Bestimmungen des Anhangs X gewährt.
 ---pagebreak---                                                              50 -
F. GRIECHENLAND
     Gegenstandslos.
G. IRLAND
     Gegenstandslos.
 H. ITALIEN
      Für       die Aufnahme in die Kranken- und MutterschaftsversicheruQg ist die
      einzige Voraussetzung der Wohnsitz im Inland..
 I. LUXEMBURG
      Die K r a n k e n - und M u t t e r s c h a f t s v e r s i c h e r u n g i n Buch I d e r S o z i a l v e r s i c h e r u n g s -
      Ordnung f ä l l t       i n den G e l t u n g s b e r e i c h der V e r o r d n u n g , s o w e i t es s i c h handelt
      um:
      - B e z i e h e r e i n e r Zulage      nach              dem Gesetz            vom 2 6 - J u l i   1986 über das
        g a r a n t i e r t e Mindesteinkommen i n g e ä n d e r t e r             Fassung;
      - i n Luxemburg wohnende Personen, d i e a u f g r u n d e i n e s k ö r p e r l i c h e n oder
         g e i s t i g e n Gebrechens n i c h t i n der Lage s i n d , i h r e n L e b e n s u n t e r h a l t zu
         verdienen,           und d i e n i c h t a n d e r w e i t i g v e r s i c h e r t sind.
 J . NIEDERLANDE
      Gegenstandslos.
 K. PORTUGAL
      Die i n den G e l t u n g s b e r e i c h der Verordnung f a l l e n d e n Systeme b e t r e f f e n
      nichtbeitragsbezogene               L e i s t u n g e n nach den i n Anhang X a u f g e f ü h r t e n Be-
      stimmungen.
 ---pagebreak---                                     - 51 -
 L. VEREINIGTES KÖNIGREICH
    Gegenstands los."
41. Anhang VI wird wie folgt geändert:
 a) In Abschnitt "E. FRANKREICH" wird folgende Nummer angefügt:
    "8. Für die Anwendung des Artikels 1 Buchstabe c)a   sind die folgenden
        Anstalten von den französischen Behörden anerkannt oder Zugelassen:
        a. Hochschulen, Fachhochschulen, Grandes Ecoles (Eliteschulen) sowie
           Vorbereitungsklassen für letztere, die nach Maßgabe der geänderten
           Verordnung vom 29. Dezember 1965 über die Sozialversicherung der
           Studenten zur Durchführung des Artikels L 381-3 des Gesetzbuchs
           der sozialen Sicherheit zugelassen sind.
        b. Ausbildungsgänge, die nach Maßgabe des Artikels D 741-6-1 des
           Gesetzbuchs der sozialen Sicherheit über die Mitgliedschaft von
            Schülern und Studenten in der freiwilligen Krankenbehandlungsver-
           sicherung zugelassen sind."
 ---pagebreak---                                         52
b) In Abschnitt "L. VEREINIGTES KÖNIGREICH" wird folgende Nummer angefügt:
   "21. Eine Person, die im Vereinigten Königreich ordnungsgemäß an einer
        Bildungsanstalt eingeschrieben ist, ist nicht allein deshaLb nicht
        als Studierender im Sinne des Artikels 1 Buchstabe c)a     zu betrachten,
        weil es im Vereinigten Königreich kein System für die Anerkennung
        oder Zulassung solcher Anstalten gibt und diese Person daher keine
        von den Behörden eines Mitgliedstaats anerkannte oder zugelassene
         Bildungsanstalt besucht. Diese Person muß jedoch entweder eine Hoch-
         schule im Sinne der Verordnung 1 (2) der (Allgemeinen) Kindergeld-
         verorohungen 1976  (Child Benefit (General) Regulations) oder der
         (Allgemeinen) Kindergeldverordnungen (Nordirland) 1979 (Child Benefit
         (General) Regulations) (Northern Ireland)) besuchen oder zumindest
         19 Jahre alt sein."
 42. Ein neuer Anhang X erhält die folgende     Fassung:
      "Besondere Bestimmungen über die Anwendung des Titels III Kapitel 2,
      3 und 5 auf Personen außer Arbeitnehmern und Selbständigen (Artikel 43b,
      51b und 66b der Verordnung).
      A. BELGIEN
          Die Beihilfen für Behinderte nach Gesetz vom 27. Februar 1987 werden
          nicht gewährt, wenn der Leistungsempfänger in einem anderen als dem
          belgischen Hoheitsgebiet wohnt. Sie können somit nicht ausgeführt
          werden.
      B. DÄNEMARK
          1. Nichterwerbstätige haben Anspruch auf eine dänische Sozialrente,
             wenn sie mindestens 3 Jahre innerhalb der nach dänischen Rechts-
             vorschriften für das Erwerbsleben vorgeschriebenen Altersgrenzen
              in Dänemark gewohnt haben.
 ---pagebreak---                                  - 53 -
   2. Zeiten, in denen ein Nichterwerbstätiger eine Rente aus einem anderen
      Mitgliedstaat bezogen hat, werden zur Erfüllung der Wohnvoraussetzungen
      nach Nummer 1 nicht berücksichtigt.
C. DEUTSCHLAND
   Gegenstandslos
D. SPANIEN
   1. Die mit Gesetz 26/1990 vom 20. Dezember     1990 vorgesehenen nichtbeitrags-
       bezogenen Leistungen   des spanischen Systems der sozialen Sicherheit
        werden ausschließlich in Spanien wohnenden Leistungsempfängern
        gewährt. In keinem Falle können sie aus dem Inland ausgeführt
        werden.                                                  "~
     2. In der spanischen sozialen Sicherheit gelten für die Zuerkennung
        von Invaliditäts- und Altersrenten in ihrer nichtbeitragsbezogenen
         Form folgende Voraussetzungen:
        a) Invaliditätsrente:
            - Alter über 18 und unter 65 Jahren;
            - ordnungsgemäßes Wohnen auf spanischem Gebiet für die Dauer von
              5 Jahren, davon 2 Jahre unmittelbar vor Rentenantragstellung;
            - Behinderung oder chronische Erkrankung zu mehr als 65 %;
            - Nichtvorhandensein der ausreichenden Einkommen, die jeweils
              festgelegt werden.
         b) Altersrente:
            - Alter über 65 Jahre;
            - ordnungsgemäßes Wohnen auf spanischem Gebiet für die Dauer von
              10 Jahren zwischen dem vollendetem 16. Lebensjahr und der
               Inanspruchnahme der Rente, davon 2 aufeinanderfolgende       Jahre
              unmittelbar vor der Beantragung der Leistung;
 ---pagebreak---                                - 54 -
         - Nichtvorhandensein der ausreichenden Einkommen, die jeweils
           festgelegt werden.
 /
   3. Die Sonderregelung für Studenten des spanischen Systems der
      sozialen Sicherheit sieht keine Leistungen bei Invalidität (außer
      den auf Schulunfall zurückzuführenden), Alter und Tod zugunsten
      des Studenten und auch kein Sterbegeld im Falle von dessen Tod
      vor.
   FRANKREICH
   Bei Anwendung der Artikel 43b und 51b auf in Artikel 2 Absatz 3 der
   Verordnung genannte Personen werden die nicht beitragsbezogenen Sonder-
   leistungen und die Leistungen für Behinderte den in Frankreich
   wohnenden Personen entsprechend den innerstaatlichen und gemein-
   schaftlichen Bestimmungen gewährt.
F. GRIECHENLAND
   Gegenstandslos
G. IRLAND
   Gegenstandslos.
H. ITALIEN
   Gegenstandslos
I. LUXEMBURG
   Gegenstandslos
 ---pagebreak---                                    '5S
J. NIEDERLANDE
   Gegenstandslos.
K. PORTUGAL
   Bei der Anwendung der Artikel 43b und 51b auf Personen gemäß Artikel 2
   Absatz 3 werden die nichtbeitragsbezogenen  Leistungen wegen Invalidität,
   Alters und Todes Personen gewährt, die nicht in Portugal wohnen.
L. VEREINIGTES KÖNIGREICH
   Gegenstandslos .
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                                 Artikel 2
Die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 wird wie folgt geändert:
1. Der Titel wird wie folgt gefaßt:
   "Verordnung (EWG) Nr. 574/72 über die Durchführung der Verordnung (EWG)
   Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf
   Personen, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern."
2. Artikel 4 wird wie folgt geändert:
   Absatz 3 erhält folgende Fassung:
   "In Anhang 3 sind die Träger des Wohnorts, die Träger des Aufenthalts-
   orts und die Träger • des Studien- oder Ausbildungsorts jedes Mitglied-
   staats aufgeführt."
3. Artikel 8 wird wie folgt geändert:
   a) Am Anfang des Absatzes 1 werden die Worte "Hat ein Arbeitnehmer oder
      Selbständiger oder einer seiner Familienangehörigen" abgelöst von
      "Hat die betreffende Person".
      Am Ende dieses Absatzes werden die Worte "diesen Arbeitnehmer oder
      Selbständigen" ersetzt durch "diese Person"'.
   b) Am Anfang des Absatzes 2 treten an die Stelle der Worte "Hat ein
      Arbeitnehmer oder Selbständiger" die Worte "Hat der Betreffende".
      Am Ende des Absatzes 2 werden die Worte "den Betreffenden" ersetzt
      durch "ihn".
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4. Artikel 8a wird wie folgt geändert:
    In Absatz 1 werden die Worte "ein Arbeitnehmer oder Selbständiger
    oder- einer seiner Familienangehörigen" ersetzt durch die Worte
    "der Betreffende".
5. Artikel 10 wird wie folgt geändert:
    Die Überschrift erhält folgende Fassung:"Vorschriften für das Zusammen-
    treffen von Ansprüchen auf Familienleistungen oder -beihilfen".
 6. Artikel 10a wird wie folgt geändert:
     a) Die Überschrift erhält folgende Fassung:
        "Vorschriften für den Fall, daß für einen Arbeitnehmer, einen
        Selbständigen oder eine      in Artikel 76a bzw. 76b der Verordnung
        genannte   Person   während ein und desselben Zeitraums oder eines
        Teils eines Zeitraums nacheinander die Rechtsvorschriften mehrerer
        Mitgliedstaaten galten ".
     b) Am Anfang des Absatzes 1 heißt es anstelle   der Worte "Galten für
        einen Arbeitnehmer oder Selbständigen" nunmehr "Galten für einen Arbeit-
        nehmer, einen Selbständigen oder eine      in Artikel 76a bzw. Artikel 76b
        der Verordnung genannte   Person    ".
 7. Artikel 10b wird gestrichen,
 8. Artikel 16 wird wie folgt geändert:
     a) Absatz 1 erhält folgende Fassung:
         "Zur Anwendung des Artikels 18 der Verordnung haben Arbeitnehmer und
         Selbständige sowie in Artikel 34a, 34b und 34c der Verordnung genannte
         Personen dem zuständigen Träger eine Bescheinigung über die Versicherungs-
         zeiten vorzulegen, die sie nach den Rechtsvorschriften, die vorher zuletzt
         für sie galten, zurückgelegt haben."
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   b) In Absatz 2 heißt es anstelle der Worte "des Arbeitnehmers oder
      Selbständigen" nunmehr "des Arbeitnehmers, des Selbständigen oder
             der in Artikel 34a, 34b bzw.34c der Verordnung genannten
      Person   ".  Am Ende dieses Satzes wird das Wort "ihn" ersetzt durch
      "die betreffende Person".
9. Artikel 17 wird wie folgt geändert:
   a) Absatz 1 erhält folgende Fassung:
      "Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 34a der Verordnung genannte
      Personen haben für den Bezug von Sachleistungen nach Artikel 19 der
      Verordnung sich und ihre Familienangehörigen bei dem Träger des Wohn-
      orts eintragen zu lassen und dabei eine Bescheinigung darüber vorzu-
      legen, daß sie für sich und ihre jeweiligen Familienangehörigen Anspruch
      auf diese Sachleistungen haben. Der zuständige Träger stellt diese
      Bescheinigung gegebenenfalls aufgrund von Auskünften des Arbeit-
      gebers aus. Legt der Arbeitnehmer, der Selbständige oder die in
      Artikel 34a der Verordnung genannte Person oder legen die Familien-
      angehörigen der jeweiligen Person diese Bescheinigung nicht vor, so
      fordert der Träger des Wohnorts sie beim zuständigen Träger an."
   b) Absatz 8 erhält folgende Fassung:
      "Arbeitnehmer, Selbständige, in Artikel 34a der Verordnung genannte
      Personen bzw. ihre jeweiligen Familienangehörigen haben den Träger
      des Wohnorts von jeder Äriderung in ihren Verhältnissen zu unterrichten,
      die den Anspruch auf Sachleistungen ändern kann, insbesondere von
      jeder Beendigung oder jedem Wechsel der Beschäftigung oder selbständigen
      Tätigkeit    der betreffenden Person und von jedem Wechsel des Wohn-
      oder Aufenthaltsorts der betreffenden Person oder eines Familien-
      angehörigen.
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     Auch der zuständige Träger unterrichtet den Träger des Wohnorts von
     der Beendigung der Versicherungszugehörigkeit oder dem Erlöschen der
     Ansprüche des Arbeitnehmers, des Selbständigen oder der in Artikel    34a
     der Verordnung genannten Person.
       Der Träger des Wohnorts kann vom zuständigen Träger jederzeit Auskünfte
       über die Versicherungszugehörigkeit oder die Ansprüche des Arbeit-
       nehmers, des Selbständigen oder der   in Artikel 34a der "Verordnung ge-
       nannten   Person verlangen."
    c) Ein Absatz 10 folgenden Wortlauts wird angefügt:
       "Für die Familienangehörigen des Studierenden gelten die Bestimmungen
       der vorhergehenden Absätze entsprechend. Sie finden ebenfalls auf den
       in Artikel 34b Absatz 2 der Verordnung genannten Studierenden entsprechende
       Anwendung, und der Träger des Studien- oder Ausbildungsorts ist in
       diesem Falle als Träger des Wohnorts zu betrachten."
10. Artikel 18 wird wie folgt geändert:
    a) In Absatz 1 werden die Worte "ein Arbeitnehmer oder Selbständiger     hat"
        ersetzt durch die Worte "Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 34a
        der Verordnung genannte Personen haben".
    b) Ein Absatz 10 folgenden Wortlauts wird angefügt:
        "Für den in Artikel 34b Absatz 2 der Verordnung genannten Studierenden
        gelten die Bestimmungen der vorhergehenden Absätze entsprechend, und
        der Träger des Studien- oder Ausbildungsorts ist in diesem Falle als
        Träger des Wohnorts zu betrachten."
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11. Artikel 21 wird wie folgt geändert:
    a) Im zweiten Teil der Überschrift nach dem Gedankenstri ch muß es heißen:
       "andere als die in Artikel 20 der Durchführungsverordnung genannten
       Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 34a, 34b und 34c der
       Verordnung genannte Personen".
    b) Der erste Satz des Absatzes 1 erhält folgende Fassung:
        "Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 34a, 34b und       34c der
        Verordnung genannte Personen haben für den Bezug von Sachleistungen
        nach Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe a) Ziffer i) der Verordnung, aus-
        genommen im Falle des Artikels 20 der Durchführungsverordnung, dem
        Träger des Aufenthaltsorts eine Bescheinigung darüber vorzulegen,
        daß sie Anspruch auf Sachleistungen haben. "
12. Artikel 22 wird wie folgt geändert:
     a) Die Überschrift erhält folgende Fassung:
        "Sachleistungen an Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 34a der
        Verordnung genannte Personen bei Wohnortwechsel oder Rückkehr in das
        Wohnland sowie an Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 34a, 34b
        und  34c der Verordnung genannte Personen, die die Genehmigung haben,
        sich zur Behandlung in einen anderen Mitgliedstaat zu begeben".
     b) Im ersten Satz des Absatzes 1 werden die Worte "ein Arbeitnehmer
        oder Selbständiger hat" ersetzt durch die Worte "Arbeitnehmer, Selb-
        ständige und in Artikel 34a der Verordnung genannte Personen haben".
        Die Worte "er     ist" werden ersetzt durch "sie          sind".
13. Artikel 24 wird wie folgt geändert:
     a) Die  Überschrift erhält folgende Fassung:
        "Geldleistungen an Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 34a,
        34b und  34c genannte Personen   bei Aufenthalt in einem anderen als dem
        zuständigen Mitgliedstaat".
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    b) Der Artikel selbst erhält folgenden Wortlaut:
       "Für die Gewährung von Geldleistungen nach Artikel 22 Absatz 1 Buch-
       stabe a) Ziffer ii) der Verordnung gilt Artikel 18 der Durchführungs-
       verordnung entsprechend. Weder Arbeitnehmer noch Selbständige noch
       in Artikel 34a der Verordnung genannte Personen, die sich im Gebiet
       eines Mitgliedstaats aufhalten, ohne dort eine Erwerbstätigkeit aus-
       zuüben, brauchen jedoch die in Artikel 18 Absatz 1 der Durchführungs-
       verordnung genannte Anzeige über die Arbeitseinstellung vorzulegen;
       die Verpflichtung zur Vorlage einer Bescheinigung über die Arbeits-
       unfähigkeit wird hierdurch nicht berührt."
14. Artikel 25 wird wie folgt geändert:
    In Absatz 1 werden die Worte "ein Arbeitnehmer oder Selbständiger hat"
    ersetzt durch "Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 34a und   34b
    der Verordnung genannte Personen haben".
15. Artikel 35 wird wie folgt geändert:
    a) Die Überschrift erhält folgende Fassung:
        "Anträge auf Leistungen bei Invalidität in dem Falle, in dem für den
       Arbeitnehmer, den Selbständigen oder die in Artikel 43a bzw. 43b der
       Verordnung genannte Person ausschließlich die in Anhang IV der Ver-
       ordnung aufgeführten Rechtsvorschriften galten, sowie im Falle des
       Artikels 40 Absatz 2 der Verordnung".
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   b) Der erste Satz des Absatzes 1 erhält folgende Fassung:
       "Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 43a und   43b der Ver-
       ordnung genannte Personen haben für den Bezug von Leistungen nach den
       Artikeln 37, 38 und 39 der Verordnung, einschließlich der in den
       Artikeln 40 Absatz 2, Artikel 41 Absatz 1 und Artikel 42 Absatz 2
       der Verordnung genannten Fälle, einen entsprechenden Antrag entweder
       bei dem Träger des Mitgliedstaats, dessen Rechtsvorschriften bei
       Eintritt der Arbeitsunfähigkeit mit nachfolgender Invalidität oder
       bei der Verschlimmerung des Invaliditätszustands   für sie galten,
        oder bei dem Träger des Wohnorts zu stellen, der den Antrag
        dem erstgenannten Träger unter Angabe des Tages der Antragstellung
        übermittelt; dieser Tag gilt als Tag der Antragstellung bei dem
        erstgenannten Träger."
    c) In Absatz 2 heißt es anstelle der Worte   "der Arbeitnehmer oder
        Selbständige" nunmehr "der Arbeitnehmer, der Selbständige oder die
        in Artikel 43a bzw. 43b der Verordnung genannte Person".
    d) Im zweiten Satz des Absatzes 3 treten an die Stelle der Worte
        "der Arbeitnehmer oder Selbständige" die Worte "der Arbeitnehmer,
        der Selbständige oder die in Artikel 43a bzw. 43b der Verordnung
        genannte Person".
16. Artikel 36 wird wie folgt geändert:
    An die Stelle der Worte "den Arbeitnehmer oder Selbständigen" treten
    die Worte "den Arbeitnehmer, den Selbständigen oder die in Artikel 51a
    bzw. 51b der Verordnung genannte Person".
17. Artikel 37 wird wie folgt geändert:
    An die Stelle der Worte "den Arbeitnehmer oder Selbständigen" treten
    die Worte "den Arbeitnehmer, den Selbständigen oder die in Artikel 51a
    bzw. 51b der Verordnung genannte Person".
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18. Artikel 39 wird wie folgt geändert:
     An die Stelle der Worte "ein Arbeitnehmer oder ein Selbständiger" treten
     die Worte "ein Arbeitnehmer, ein Selbständiger oder eine in Artikel 43a
     bzw. 43b der Verordnung genannte Person".
19. Artikel 42 wird wie folgt geändert:
     An die Stelle der Worte "der Arbeitnehmer oder Selbständige" treten die
     Worte "der Arbeitnehmer, der Selbständige oder die in Artikel 43a, 43b,
     51a oder 51b der Verordnung genannte Person".
20. Artikel 43 wird wie folgt geändert:
     Anstelle   der Worte "der Arbeitnehmer oder Selbständige"   heißt es
     "der Arbeitnehmer, der Selbständige oder die in Artikel 43a, 43b, 51a
     oder 51b der Verordnung genannte Person".                    ~
 21. Artikel 44 wird wie folgt geändert:
      An die Stelle der Worte "den Arbeitnehmer oder Selbständigen" treten die
      Worte "den Arbeitnehmer, den Selbständigen oder die in Artikel 51a bzw.
      51b genannte Person".
 22. Artikel 50 wird wie folgt geändert:
      In Absatz 1 Buchstabe a) Ziffer i) erhält der erste Teil des ersten
      Satzes folgende Fassung: "Gelten für einen Arbeitnehmer, einen Selb-
      ständigen oder eine      in Artikel 43a, 43b, 51a oder 51b der Verordnung
      genannte   Person   mit Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaats die
      Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats, ...".
 23. In der Überschrift des Kapitels 4 wird nach den Angaben "Artikel 52 und 53"
      angefügt "63a und 63b".
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24. Artikel 60 wird wie folgt geändert:
    Absatz 1 erhält folgende Fassung:
    "Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 63a und   63b der Verordnung
    genannte Personen haben für den Bezug von Sachleistungen nach Artikel 52
    Buchstabe a) der Verordnung dem Träger des Wohnorts eine Bescheinigung
    darüber vorzulegen, daß sie Anspruch auf diese Sachleistungen haben.
    Der zuständige Träger stellt diese Bescheinigung gegebenenfalls aufgrund
    von Auskünften des Arbeitgebers aus. Der Arbeitnehmer, der Selbständige
    oder die in Artikel 63a bzw. 63b der Verordnung genannte Person hat
    außerdem dem Träger des Wohnorts eine Bestätigung des zuständigen Trägers
    über den Erhalt der Anzeige des Arbeitsunfalls bzw. der Berufskrankheit
    vorzulegen, wenn die Rechtsvorschriften des zuständigen Staates dies
    vorsehen. Legt die betreffende Person diese Unterlagen nicht vor, so
    fordert der Träger des Wohnorts sie beim zuständigen Träge~r an und
    gewährt der betreffenden Person zunächst die Sachleistungen der
    Krankenversicherung, sofern sie die Voraussetzungen hierfür erfüllt."
25. Artikel 61 wird wie folgt geändert:
    In Absatz 1 erhält der erste Teil des ersten Satzes folgende Fassung:
    "Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 63a und   63b der Verordnung
    genannte Personen haben für den Bezug von Geldleistungen,   —".
26. Artikel 63 wird wie folgt geändert:
    a) Die Überschrift erhält folgende Fassung:: "Sachleistungen an Arbeit-
    nehmer, Selbständige und in den Artikeln 63a und 63b der Verordnung
    genannte Personen bei Wohnortwechsel oder Rückkehr in das Wohnland
    sowie an Arbeitnehmer, Selbständige und in den Artikeln 63a und 63b
    der Verordnung genannte Personen, die die Genehmigung haben, sich zur
    Behandlung in einen anderen Mitgliedstaat zu begeben".
    b) In Absatz 1 treten an die Stelle der Worte "ein Arbeitnehmer oder
    Selbständiger hat" die Worte "Arbeitnehmer, Selbständige  und in den
    Artikeln 63a und   63b der Verordnung genannte Personen haben". Die
    Worte "daß er      ist" werden ersetzt  durch "daß sie     sind".
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27.   Artikel 64 wird wie folgt geändert:
      Der   zweite Satz erhält folgende Fassung:
      "Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 63a und    63b der Verordnung
      genannte Personen, die sich im Gebiet eines Mitgliedstaats aufhalten, ohne
      dort eine berufliche Tätigkeit auszuüben, brauchen jedoch die in Artikel 61
      Absatz 1 der Durchführungsverordnung genannte Anzeige über die Arbeitsein-
      stellung nicht vorzulegen; die Verpflichtung zur Vorlage einer Bescheini-
      gung über die Arbeitsunfähigkeit wird hierdurch nicht berührt."
28. Artikel 66 wird wie folgt geändert:
     In Absatz 2 wird der zweite Satz wie folgt gefaßt: "Handelt es sich nicht
     um einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit, so gewährt der letztge-
     nannte Träger diese Sachleistungen weiterhin im Rahmen der Krankenver-
     sicherung, wenn der Arbeitnehmer, der Selbständige oder die in Artikel 63a
     bzw. 63b der Verordnung genannte Person darauf Anspruch hat."
29. Die Überschrift des Kapitels 5 erhält folgende Fassung: "Durchführung der
     Artikel 64, 65, 66, 66a und 66b der Verordnung".
 30. Artikel 80 wird wie folgt geändert:
     a) Die Überschrift wird wie folgt gefaßt: "Bescheinigung über Versicherungs-
          zeiten oder Erwerbstätigkeitszeiten".
     b) Absatz 1 erhält folgende Fassung: "Zur Anwendung des Artikels 67 Absatz 1,
          2 oder 4 der Verordnung hat die betreffende Person dem zuständigen Träger
          eine Bescheinigung über die Versicherungs- oder Erwerbstätigkeitszeiten
          vorzulegen, die sie nach den Rechtsvorschriften, die vorher zuletzt für
          sie galten, als Arbeitnehmer, Selbständiger oder in einem Sondersystem
          für Beamte und ihnen Gleichgestellte zurückgelegt hat, und dabei die
          ergänzenden Angaben zu machen, die nach den von diesem Träer anzuwen-
          denden Rechtsvorschriften erforderlich sind."
      c) Absatz 3 wird wie folgt gefaßt: "Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend,
          wenn Versicherungs- oder Erwerbstätigkeitszeiiten, die die betreffende
          Person vorher nach den Rechtsvorschriften anderer Mitgliedstaaten als
          Arbeitnehmer, Selbständiger oder in einem Sondersystem für Beamte und
          ihnen Gleichgestellte zurückgelegt hat, für die Erfüllung der in den
          Rechtsvorschriften des zuständigen Staates festgelegten Voraussetzungen
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31. Artikel 84 wird wie folgt geändert:
    a) Die Überschrift erhält folgende Fassung: "Arbeitslose Arbeitnehmer
        und Selbständige sowie unter Artikel 71a der Verordnung fallende
        Personen, die während ihrer letzten Erwerbstätigkeit in einem anderen
        als dem zuständigen Mitgliedstaat wohnten".
     b) In Absatz 2 werden die Worte "hat der arbeitslose Arbeitnehmer"
         ersetzt durch "haben arbeitslose Arbeitnehmer, Selbständige und
         unter Artikel 71a der Verordnung fallende Personen". Die Worte
         "seines Wohnorts" werden ersetzt durch "ihres Wohnorts", die Worte
         "für ihn galten" durch die Worte "für sie galten" und die Worte
         "daß er ... hat" durch die Worte "daß sie ... haben".
     c) In Absatz 3 tritt an die Stelle der Worte "des Arbeitslosen" der
         Passus "des arbeitslosen Arbeitnehmers, Selbständigen oder   der unter
         Artikel 71a der Verordnung fallenden Person .
 32. Artikel 85 wird wie folgt geändert:
      Die Überschrift wird wie folgt gefaßt: "Bescheinigung über Versicherungs-
      zeiten und Erwerbstätigkeitszeiten".                      ._
 3 3. Artikel 86 wird wie folgt geändert:
      a) Absatz 1 wird wie folgt gefaßt:
          "Arbeitnehmer, Selbständige sowie in Artikel 76a der Verordnung ge-
          nannte Personen haben für den Bezug von Familienleistungen nach
          Artikel 73 der Verordnung gegebenenfalls über ihren Arbeitgeber bei
          dem zuständigen Träger einen entsprechenden Antrag zu stellen."
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   b) Der erste Satz des Absatzes 2 wird wie folgt gefaßt:
       "Arbeitnehmer, Selbständige sowie in Artikel 76a der Verordnung
       genannte Personen haben mit ihrem Antrag eine Bescheinigung über
       ihre Familienangehörigen vorzulegen, die im Gebiet eines anderen
       Mitgliedstaats als desjenigen wohnen, in dem sich der zuständige
       Träger befindet."
   c) Absatz 3 erhält folgende Fassung:
       "Sehen die Rechtsvorschriften des zuständigen Staates vor, daß die
       Leistungen an eine andere Person als den Arbeitnehmer, den Selb-
       ständigen bzw. die in Artikel 76a der Verordnung genannte Person
       gezahlt werden können   oder müssen, so haben der Arbeitnehmer, der
       Selbständige bzw. die unter Artikel 76a fallende Person mit ihrem
       Antrag auch die Angaben über die Person zu machen (Name, Vorname,
       vollständige Anschrift), der die Familienleistungen im Wohnland
       zu zahlen sind."
    d) Absatz 5 wird wie folgt gefaßt:
        "Arbeitnehmer, Selbständige und in Artikel 76a genannte Personen
        haben dem zuständigen Träger, gegebenenfalls über ihren Arbeitgeber,
        folgendes mitzuteilen:
        - jede Änderung in den Verhältnissen ihrer Familienangehörigen,
          die den Anspruch auf Familienleistungen ändern kann;
        - jede Änderung in der Zahl ihrer Familienangehörigen, für die
          Familienleistungen geschuldet werden."
34. Artikel 88 wird wie folgt geändert
    Der Artikel wird wie folgt gefaßt:
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     "Artikel 86 der Duchführungsverordnung gilt für die in Artikel 74 der
     Verordnung genannten Arbeitslosen entsprechend."
3 5. Die dem Artikel 90 vorangehende Überschrift wird wie folgt gefaßt:
     "Durchführung der Artikel 77, 78, 79 und 79a der Verordnung".
36. Artikel 90 wird wie folgt geändert:
     Anstelle der   Worte "Artikel 77 oder 78" heißt es     "Artikel 77,
     Artikel 78 oder Artikel 79a der Verordnung".
37. Artikel 91 wird wie folgt geändert:
     An die Stelle der Angabe "Artikel 77 oder 78" tritt die Angabe
     "Artikel 77, Artikel 78 oder Artikel 79a".
38. Artikel 92 wird wie folgt geändert:
     Die Worte "Artikel 77 oder 78" werden ersetzt durch "Artikel 77,
     Artikel 78 oder Artikel 79a".
39. Artikel 94 wird wie folgt geändert:
     a) Die Überschrift erhält folgende Fassung: "Erstattung der Sachleistungen
        aus der Krankenversicherung (Krankheit und Mutterschaft) an Familien-
        angehörige eines Arbeitnehmers, eines Selbständigen  oder einer in
        Artikel 34a bzw. Artikel 34b der Verordnung genannten Person, die
        nicht in demselben Mitgliedstaat wohnen wie der Arbeitnehmer, der
        Selbständige oder diese Person."
     b) Der erste Teil von Absatz 1 wird wie folgt gefaßt: "Die zuständigen
        Träger erstatten den Trägern, die die Sachleistungen gemäß Artikel 19
        Absatz 2 der Verordnung Familienangehörigen gewährt haben, die nicht
        im Gebiet desselben Mitgliedstaats wie der Arbeitnehmer, der Selb-
        ständige oder die in Artikel 34a bzw. 34b genannte Person wohnen,...".
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40. Anhang 3 wird wie folgt geändert:
    a) Die Überschrift wird wie folgt gefaßt:
       "Träger des Wohnorts, Träger des Aufenthaltsorts und Träger des Studien-
       oder Ausbildungsorts".
    b) In jeden Abschnitt wird nach dem Teil II ein Teil III folgenden Wort-
        lauts angefügt:
       "A. BELGIEN
        III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts
        Träger des Wohnorts und Träger des Aufenthaltsorts, die für Belgien
        in Anhang 3 der Verordnung (EWG) Nr. 574/72 Teil I Nr. 1 Buchstabe a)
       und Teil II aufgeführt sind.
        B. DÄNEMARK
           III.  Träger des S t u d i e n - oder A u s b i l d u n g s o r t s :
           Gegenstandslos.
        C. DEUTSCHLAND
           III.  Träger des S t u d i e n - oder Ausbildungsorts:
           Gegenstandslos.
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D. SPANIEN
   III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts:
   Gegenstandslos.
E. FRANKREICH
   III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts:
   Caisse primaire d'assurance maladie (örtliche Krankenkasse) des
   Studienorts
F. GRIECHENLAND
   III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts
   Gegenstandslos.
G. IRLAND
   III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts
   Gegenstandslos.
H. ITALIEN
   III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts
   Gegenstandslos.
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I. LUXEMBURG
    III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts:
    Caisse nationale d'assurance  maladie des ouvriers (Staatliche Arbeiter-
    krankenkasse), Luxemburg
 J. NIEDERLANDE
     III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts:
     Eine der für den Studien- oder Ausbildungsort zuständigen Krankenkassen
     nach freier Wahl des Betreffenden.
 K. PORTUGAL
     III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts:
     Centro Regional de Seguranca Social (Regionalstelle der Sozial-
                                                     !
     versicherung) des Studien- oder Ausbildungsorts
  L. VEREINIGTES KÖNIGREICH
     III. Träger des Studien- oder Ausbildungsorts
     Gegenstandslos .
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Artikel 3
Diese Verordnung tritt am Tage ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen
Gemeinschaften in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in
jedem Mitgliedstaat.
Geschehen zu Brüssel am                                Im Namen des Rates
                                                       Der Präsident
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                                                         KOM(91) 528 endg.
                                                    DOKUMENTE
DE                                                                             04
                                Katalognummer : CB-CO-91-577-DE-C
                                                          ISBN 92-77-78636-1
Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
L-2985 Luxemburg