CELEX: 31987R1909
Language: de
Date: 1987-07-02
Title: Verordnung (EWG) Nr. 1909/87 des Rates vom 2. Juli 1987 zur Festsetzung der Preise für Reis für das Wirtschaftsjahr 1987/88

Avis juridique important

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31987R1909

Verordnung (EWG) Nr. 1909/87 des Rates vom 2. Juli 1987 zur Festsetzung der Preise für Reis für das Wirtschaftsjahr 1987/88  

Amtsblatt Nr. L 182 vom 03/07/1987 S. 0054 - 0054

VERORDNUNG (EWG) Nr. 1909/87 DES RATES vom 2. Juli  1987 zur Festsetzung der Preise für Reis für das Wirtschaftsjahr 1987/88 DER RAT  DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN - gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen  Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf Artikel 43, gestützt auf die Akte über den Beitritt  Spaniens und Portugals, insbesondere auf Artikel 89 Absatz 1, gestützt auf die Verordnung (EWG) Nr.  1418/76 des Rates vom 21. Juni 1976 über die gemeinsame Marktorganisation für Reis  (1), zuletzt  geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 1907/87  (2), insbesondere auf Artikel 3 Absatz 3, auf  Vorschlag der Kommission  (3), nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments  (4), nach  Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses  (5), in Erwägung nachstehender Gründe: Die  auf moderne Betriebe ausgerichtete Markt- und Preispolitik ist das Hauptinstrument der  Einkommenspolitik in der Landwirtschaft. Diese Politik kommt nur dann voll zum Tragen, wenn sie  sich in die gemeinsame, eine dynamische sozio-strukturelle Politik umfassende Agrarpolitik bei  Anwendung der Wettbewerbsregeln des Vertrages einfügt. Der Interventionspreis für Rohreis muß auf  einem Niveau festgesetzt werden, das der erforderlichen Ausrichtung der Reiserzeugung im Hinblick  auf die Verwendung von Reis Rechnung trägt. Der Richtpreis für geschälten Reis ist nach den in  Artikel 4 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 1418/76 genannten Kriterien vom Interventionspreis für  Rohreis abzuleiten. Für die unter die vorliegende Verordnung fallenden Erzeugnisse ergibt sich bei  der Anwendung der Kriterien für die Festsetzung der verschiedenen Preise sowie bei Anwendung der  Maßnahmen betreffend den in der Landwirtschaft anzuwendenden Umrechnungskurs die Festsetzung der  nachstehenden Niveaus für diese Preise. Die Anwendung von Artikel 68 der Akte über den Beitritt  Spaniens und Portugals hat in Spanien zu Preisen geführt, die von den gemeinsamen Preisen  abweichen. Gemäß Artikel 70 Absatz 1 der Beitrittsakte sind die spanischen Preise jährlich zu  Beginn des Wirtschaftsjahres den gemeinsamen Preisen anzunähern. Die Kriterien für diese Annäherung  führen zur Festsetzung der spanischen Preise in nachstehender Höhe - HAT FOLGENDE VERORDNUNG  ERLASSEN:Artikel 1Für das Wirtschaftsjahr 1987/88 werden die Preise für Reis  wie folgt festgesetzt:1.  Zehnergemeinschaft: a)  Interventionspreis Rohreis: 314,19 ECU je Tonne;  b)Richtpreis geschälter Reis: 548,37 ECU je Tonne.2.Spanien: a)Interventionspreis Rohreis: 259,76  ECU je Tonne; b)Richtpreis geschälter Reis: 548,37 ECU je Tonne. Artikel 2Diese Verordnung tritt  am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Kraft. Sie gilt ab 1.  September 1987. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt  unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. Geschehen zu Brüssel am 2. Juli 1987. Im Namen des Rates Der  Präsident K.  E. TYGESEN                                                  (1)   ABl. Nr. L 166 vom 25. 6. 1976, S. 1. (2)  Siehe Seite 51 dieses Amtsblatts. (3)  ABl. Nr. C 89 vom 3. 4. 1987, S. 13. (4)  ABl. Nr. C 156 vom 15. 6. 1987. (5)  ABl. Nr. C 150 vom 9. 6. 1987, S. 8.