CELEX: 
Language: de
Date: 1962-07-28 00:00:00
Title: Entscheidung der Kommission über bestimmte ÜbergangsmaDnahmen betreffend den Beimischungszwang von Weizen in Belgien

23.7.62              AMTSBLATT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN                                 1917/62
                                     INFORMATIONEN
                           RICHTLINIEN UND ENTSCHEIDUNGEN
         Entscheidung der Kommission über bestimmte Übergangsmaßnahmen
                  betreffend den Beimischungszwang von Weizen in Belgien
              ( Nur der französische und der niederländische Text sind verbindlich )
        DIE KOMMISSION DER EUROPAISCHEN WIRTSCHAFTSGEMEIN­
        SCHAFT -
           gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ,
            gestützt auf die Verordnung Nr. 19 des Rats über die schrittweise Errichtung einer
        gemeinsamen Marktorganisation für Getreide, insbesondere auf deren Artikel 29,
            gestützt auf die Stellungnahme des Verwaltungsausschusses für Getreide,
            in Erwägung nachstehender Gründe :
            Aus dem Antrag der belgischen Regierung vom 11 . Mai 1962 geht hervor, daß am
        30. Juli 1962 Lagerbestände aus der Ernte 1961 /62 vorhanden sind, die unter Zugrun­
        delegung des derzeit geltenden Satzes für Zwangsbeimahlung den Verbrauch an
        Weichweizen belgischer Ernte für einen Zeitraum von zwei Monaten decken .
            Um einen normalen Absatz dieser Lagerbestände aus der vorjährigen Ernte zu
        gewährleisten, sind Übergangsbestimmungen erforderlich —
        HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN :
                                               Artikel 1
             Das Königreich Belgien wird ermächtigt , bis 1 . Oktober 1962 den Beimahlungs­
        zwang für Inlandweizen aus der Ernte 1961 /62 beizubehalten .
                                               Artikel 2
             Diese Entscheidimg ist an das Königreich Belgien gerichtet .
            Biüssel, am 11 . Juli 1962.
                                                                        Für die Kommission
                                                                           Der Präsident
                                                                         W. HALLSTEIN