CELEX: 31986R4028
Language: de
Date: 1986-12-18 00:00:00
Title: Verordnung (EWG) Nr. 4028/86 des Rates vom 18. Dezember 1986 über Gemeinschaftsmaßnahmen zur Verbesserung und Anpassung der Strukturen im Bereich der Fischerei und der Aquakultur

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31986R4028

Verordnung (EWG) Nr. 4028/86 des Rates vom 18. Dezember 1986 über Gemeinschaftsmaßnahmen zur Verbesserung und Anpassung der Strukturen im Bereich der Fischerei und der Aquakultur  

Amtsblatt Nr. L 376 vom 31/12/1986 S. 0007 - 0024

VERORDNUNG (EWG) Nr. 4028/86 DES RATES vom 18. Dezember 1986 über Gemeinschaftsmaßnahmen zur  Verbesserung und Anpassung der Strukturen im Bereich der Fischerei und der Aquakultur  DER RAT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN - gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, insbesondere auf  die Artikel 42 und 43, gestützt auf die Akte über den Beitritt Spaniens und Portugals, insbesondere aufArtikel 155, auf Vorschlag der Kommission(1), nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments(2), in Erwägung nachstehender Gründe: Die durch die Verordnung (EWG) Nr. 2908/83(3), in der Fassung der Verordnung (EWG) Nr. 3733/85(4),  eingeführte gemeinsame Maßnahme zur Umstrukturierung. Modernisierung und Entwicklung der  Fischwirtschaft und zur Entwicklung der Aquakultur, die durch die Verordnung (EWG) Nr. 2909/83(5),  in der Fassung der Verordnung (EWG) Nr. 3727/85(6), eingeführte Regelung zur Förderung der  Versuchsfischerei und der Zusammenarbeit in der Fischwirtschaft im Rahmen gemeinsamer Unternehmen,  sowie die durch die Richtlinie 83/515/EWG(7), in der Fassung der Richtlinie 85/590/EWG(8),  eingeführten Maßnahmen zur Anpassung der Fischereikapazitäten treten Ende 1986 ausser Kraft. Die weitere Verbesserung der strukturellen Situation des Sektors ist für die Entwicklung der  gemeinsamen Fischereipolitik unerläßlich und stellt so eines der Mittel zur Erreichung der in  Artikel 39 Absatz 1Buchstaben a), b) und d) des Vertrags genannten Ziele in diesem Sektor dar.  Daher müssen die Strukturmaßnahmen, die diese Verbesserung ermöglichen sollen, auf einer  gemeinsamen Konzeption und gemeinschaftlichen Kriterien beruhen. Die Erfahrung hat gezeigt, daß es vorteilhaft ist, die verschiedenen Strukturmaßnahmen in einem  einheitlichen rechtlichen Rahmen von ausreichend langer Geltungsdauer zusammenzufassen, um die  Errichtung einer stabilen und dauerhaften Politik zu ermöglichen. Es empfiehlt sich daher auch, für  diese Maßnahmen eine finanzielle Unterstützung durch die Gemeinschaft vorzusehen, die sich in einen  mehrjährigen Rahmen einfügt. Bei der grundsätzlichen Ausrichtung der neuen Strukturpolitim im Fischereisektor ist nicht nur die  Bilanz der vergangenen Erfahrung zu berücksichtigen, sondern es muß auch den Veränderungen Rechnung  getragen werden, welche die Grössenordnung des Sektors nach der Erweiterung der Gemeinschaft durch  Spanien und Portugal erfahren hat. Vor dem Hintergrund dieser neuen Situation muß die  Strukturpolitik vor allem auf eine ausgewogene Nutzung der Fischbestände in den Gewässern der  Gemeinschaft abzielen. Da die Gemeinschaft ferner ihren Bearf an Fischereierzeugnissen nicht selbst  decken kann, ist sie gezwungen, weitere Versorgungsquellen ausfindig zu machen, insbesondere durch  die Erweiterung ihrer Fangmöglichkeiten und durch eine verstärkte Tätigkeit auf dem Gebiet der  Aquakultur. Im Einklang mit den Leitlinien nach Artikel 39 Absatz 2 des Vertrages muß diese  Strukturpolitik darüber hinaus weitgehend den wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten des  Fischereisektors Rechnung tragen und gegebenenfalls entsprechend der Verschiedenheit oder der  Schwere bestimmter struktureller Probleme auf regionaler Ebene abgewandetl werden können. Die oben ausgeführten Aspekte sowie die Bewirtschaftungsbedingungen des Fischereisektors machen es  erforderlich, daß eine auf Gemeinschaftsebene gestaltete und durch öffentliche Mittel unterstützte  Stukturpolitik betrieben wird, um das reibungslose Funktionieren der gemeinsamen Fischereipolitik  in ihrer Gesamtheit zu gewährleisten. Die Wirksamkeit dieser Unterstützung kann noch dadurch erhöht  werden, daß eine den unterschiedlichen konkreten Situationen dieses Sektors besser angepasste Art  der Finanzierung gewählt wird, die den Unternehmern den Zugang zum Investitionskapital erleichtert  und gleichzeitig die Rentabilität der Unternehmen steigert. Diese neuen Formen der Intervention  verstärken gleichzeitig die Wirkung der Gemeinschaftsaufnahme und sind daher vorrangig zu  berücksichtigen. Die Strukturmaßnahmen müssen sich so weit wie möglich im Rahmen von mehrjährigen  Ausrichtungsprogrammen vollziehen, die für jeden Mitgliedstaat die notwendige Kohärenz zwischen den  gemeinschaftlichen und den einzelstaatlichen Maßnahmen sowie die Vereinbarkeit der  einzelstaatlichen Maßnahmen mit den Zielen der gemeinsamen Politik gewährleisten. Diese Programme  müssen sich mit den Zielen und den Instrumenten der Regionalpolitik verbinden lassen. Teil der  Programme muß eine eingehende Analyse der Lage in jedem Mitgliedstaat sein, die es der Kommission  ermöglicht, die strukturelle Ausgangssituation insgesamt sowie die Vorausschätzungen in bezug auf  die Entwicklung der Produktionsstrukturen mittelfristig zu beurteilen. Die Beurteilung der  Kommission muß während der Durchführung des Programms an die tatsächliche Strukturentwicklung in  jedem Mitgliedstaat angepasst werden können. Zu diesem Zweck müssen die Mitgliedstaaten der  Kommission alle erforderlichen Informationen liefern und alle notwendigen Maßnahmen treffen, um die  fortlaufende Verwirklichung der Programme zu gewährleisten. Um die wirtschaftliche Unsicherheit der Erzeuger zu begrenzen, ist es notwendig, die  Umstrukturierung der Gemeinschaftsflotten durch eine wirtschaftlich angemessene Erneuerung oder  Modernisierung dieser Flotten in Übereinstimmung mit den tatsächlichen Fangmöglichkeiten sowohl in  den Gemeinschafts- wie auch in den Drittlandgewässern weiterzuführen, um langfristig eine optimale  Produktivität zu gewährleisten und eine wirtschaftlich lebensfähige Unternehmensstruktur zu  fördern. Die Erfahrung hat gezeigt, daß die Entwicklung der Aquakultur zur Verbesserung der  Versorungssituation im Bereich der Fischereierzeugnisse beigetragen hat. Es ist daher  wünschenswert, diese "Tätigkeit" weiterhin zu fördern. Es ist angebracht, die Küstenstreifen durch die Anlage künstlicher Strukturen zu schützen, die dazu  bestimmt sind, die Wiederauffuellung der Fischbestände zu erleichtern und nach einer Unterbrechung  der Fischereitätigkeit für einen bestimmten Zeitraum eine optimale Nutzung dieser Gebiete zu  ermöglichen. Das Gleichgewicht zwischen Fangkapazitäten und verfügbaren Meeresschätzen ist nicht stabil. Daher  ist eine Maßnahme zur Beseitigung der Überkapazitäten erforderlich. Zu diesem Zweck ist eine  gemeinschaftliche Unterstützung der Maßnahmen zugunsten einer vorübergehenden oder endgültigen  Einstellung der Fischereitätigkeit vorzusehen. Es ist ebenfalls notwendig, die Fangmöglichkeiten in den Gewässern, die nicht unter die  gemeinschaftlichen Rechtsvorschriften im Bereich der Fischerei fallen, aufrechtzuerhalten und zu  verbessern. Dieses Ziel kann durch einen direkten Zuschuß der Gemeinschaft zu Vorhaben im Bereich  der Versuchsfischerei oder der zeitlich begrenzten Unternehmensvereinigungen erreicht werden. Um die Bedingungen für Erzeugung, Anlandung und Absatz der Fischereierzeugnisse zu verbessern, ist  es notwendig, die Maßnahme zu erweitern, die durch dieVerordnung (EWG) Nr. 355/77 des Rates vom 15.  Februar 1977 über eine gemeinsame Maßnahme zur Verbesserung der Verarbeitungs- und  Vermarktungsbedingungen für landwirtschaftliche Erzeugnisse und für Erzeugnisse der Fischerei(1),  zuletzt geändert durch die Verordnung (EWG) Nr. 2224/76(2), eingeführt wurde. Investitionen zur  Ausrüstung der Fischereihäfen sind daher besonders zu unterstützen.Diese Investitionen müssen  imRahmen eines globalen Vorhabens erfolgen, das die Gesamtheit des betreffenden Fischereihafens  betrifft. Diese Vorhaben sind vorrangig im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 355/77 zu finanzieren.  Zu diesem Zweck sind besondere Verfahrensvorschriften erforderlich. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, um den Verbrauch der von überschüssigen oder wenig genutzten  Fischarten stammenden Erzeugnisse zu fördern. Zu diesem Zweck ist es angebracht, für kollektive  Aktionsvorhaben auf diesem Gebiet einen direkten Zuschuß der Gemeinschaft zu gewähren. Bestimmte regionale oder sektorale Gegebenheiten können die Durchführung spezifischer, bisher nicht  vorgesehener Maßnahmen erfordern. Es ist daher notwendig, ein flexibles Verfahren vorzusehen, nach  dem solche spezifischen Maßnahmen rasch erlassen werden können. Diese Maßnahmen müssen in den  Regionen, in denen sie angewandt werden, mit den anderen gemeinschaftlichen Strukturmaßnahmen, die  ausserhalb des Fischereisektors gelten, in Zusammenhang stehen. In dem Bestreben, die grösstmögliche Transparenz bei der Verwaltung all dieser Strukturmaßnahmen zu  gewährleisten, sind die Verwaltungszwänge abzumildern und die Verfahren zu vereinfachen. Es sind Maßnahmen mit dem Ziel zu treffen, jeglichen Unregelmässigkeiten vorzubeugen oder diese  rechtlich zu verfolgen und die Mittel wieder einzubringen, die durch Unregelmässigkeiten oder  Nachlässigkeit verlorengegangen sind. Es ist ferne die Möglichkeit vorzusehen, die  gemeinschaftliche Finanzierung auszusetzen, zu vermindern oder einzustellen. Die Ausgaben der Gemeinschaft sind genauen Kontrollen zu unterziehen. Zusätzlich zu den Kontrollen,  die die Mitgliedstaaten aus eigener Initiative vornehmen und denen die grösste Bedeutung zukommt,  ist vorzusehen, daß Bevollmächtigte der Kommission Überprüfungen vornehmen können. Ferner muß der  Kommission die Möglichkeit eingeräumt werden, sich gegebenenfalls an die Mitgliedstaate zu wenden. Es ist vorzusehen, daß bestimmte Kriterien nach einem vereinfachten Verfahren geändert werden  können, um sie optimal an die Entwicklung einer Situation anzupassen, die erheblichen Schwankungen  unterliegen kann. Der Übergang zu dem in dieser Verordnung vorgesehenen System muß sich unter den bestmöglichen  Voraussetzungen vollziehen. Daher können sich bestimmte Übergangsmaßnahmen als notwendig erweisen.  Es ist daher die Möglichkeit vorzusehen, geeignete Maßnahmen nach einem raschen, zeitlich  begrenzten Verfahren zu erlassen - HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN: Artikel 1 (1)  Um die strukturelle Entwicklung des Fischereisektors im Rahmen der für die  Gemeinsame Fischereipolitik aufgestellten Leitlinien zu erleichtern, kann die Kommission unter den  in dieser Verordnung vorgesehenen Bedingungen für Maßnahmen in den folgenden Bereichen einen  Gemeinschaftszuschuß gewähren: a)Umstrukturierung, Erneuerung und Modernisierung der Fischereiflotte; b)Entwicklung der Aquakultur und Umgestaltung geschützter Meeresgebiete im Hinblick auf eine  bessere Bewirtschaftung der Küstenstreifen; c)Neuorientierung der Fischereitätigkeit durch Einführung von Versuchsfischereikampagnen und durch  Errichtung zeitlich begrenzter Unternehmensvereinigungen; d)Anpassung der Fangkapazitäten durch vorübergehende oder endgültige Stillegung bestimmter  Fischereifahrzeuge; e)Ausrüstung der Fischereihäfen zur Verbesserung der Bedingungen für Produktion und Anlandung der  Erzeugnisse; f)Erschließung neuer Absatzmärkte für Erzeugnisse, die von überschüssigen oder wenig genutzten  Fischarten stammen. (2)  Die in Absatz 1 Buchstaben a), b) und d) genannten Maßnahmen müssen sich in den Rahmen der  mehrjährigen Ausrichtungsprogramme gemäß Titel I einfügen. (3)  Die in Absatz 1 Buchstabe e) genannte Maßnahme muß sich in den Rahmen der besonderen Programme  gemäß Artikel 2 der Verordnung (EWG) Nr. 355/77 einfügen. TITEL I Mehrjährige Ausrichtungsprogramme Artikel 2 (1)  Im Sinne dieser Verordnung sind "mehrjährige Ausrichtungsprogramme" (nachstehend  "Programme" genannt) umfassende Zielsetzungen mit einer Aufstellung der zu ihrer Durchführung  erforderlichen Mittel, die es gestatten, im Rahmen einer langfristigen Gesamtperspektive die  Entwicklung des Fischereisektors zu steuern. (2)  Ziel dieser Programme ist es, insbesondere folgendes sicherzustellen: a)Bereitstellung einer einsatzfähigen Fischereiflotte, die den wirtschaftlichen und sozialen  Bedürfnissen der betreffenden Gebiete entspricht und den mittelfristig vorhersehbare  Fangmöglichkeiten angepasst ist; b)Anpassung der Fischereitätigkeit an die Entwicklung der Verbrauchernachfrage und regelmässige  Versorgung des Marktes; c)Berücksichtigung der sozio-ökonomischen Folgen und der regionalen Wirkung der vorgesehenen  Entwicklung des betreffenden Sektors; d)Entwicklung technisch durchführbarer und wirtschaftlich rentabler Verfahren für die Aufzucht von  Fischen, Krebs- und Weichtieren. (3)  Die Programme müssen den Fischereisektor des jeweiligen Mitgliedstaates als Ganzes betreffen  und zumindest die in Anhang I wiedergegebenen Angaben enthalten. (4)  Die Kommission kann Anhang I nach dem Verfahren des Artikels 47 ergänzen. Artikel 3 (1)  Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission bis zum 30. April 1987 ein Programm  für ihre Fischereiflotte sowie ein Programm für die Aquakultur und die Bewirtschaftung der  geschützten Meeresgebiete. (2)  Die in Absatz 1 genannten Programme gelten für den Zeitraum 1. Januar 1987 bis 31. Dezember  1991. (3)  Spätestens acht Monate vor Ablauf der in Absatz 1 genannten Programme übermitteln die  Mitgliedstaaten der Kommission neue Programme für den Zeitraum 1. Januar 1992 bis 31. Dezember  1996. Artikel 4 (1)  Auf Antrag der Kommission erteilt der betreffende Mitgliedstaat zu dem von ihm  vorgelegten Programm ergänzende, zur Beurteilung erforderliche Auskünfte im Rahmen der in Artikel 2  geforderten Angaben. (2)  Die Kommission prüft, ob die Programme unter Berücksichtigung der voraussichtlichen  Entwicklung der Fischbestände und des Marktes für Erzeugnisse der Fischerei und der Aquakultur  sowie im Hinblick auf die im Rahmen der gemeinsamen Fischereipolitik erlassenen Maßnahmen und die  für diese Politik aufgestellten Leitlinien die Bedingungen des Artikels 2 erfuellen, und als Rahmen  für eine finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft und der Mitgliedstaaten in dem betreffenden  Sektor dienen können. (3)  Spätestens sechs Monate nach der Mitteilung eines jeden Programms entscheidet die Kommission  nach dem Verfahren des Artikels 47 über seine Genehmigung. Artikel 5 (1)  Zum Zwecke der Überprüfung der Programme übermitteln die Mitgliedstaaten der  Kommission jedes Jahr vor dem 1. April ein zusammenfassendes Dokument über den Stand der  Durchführung ihrer Programme. Sie übermitteln der Kommission ebenfalls die erforderlichen Angaben  für die Erstellung und Führung der gemeinschaftlichen Fischereifahrzeugkartei. (2)  Auf Antrag des betreffenden Mitgliedstaats oder der Kommission kann jedes genehmigte Programm  Gegenstand einer erneuten Überprüfung und gegebenenfalls erforderlicher Anpassungen sein. (3)  Die Kommission entscheidet über die Genehmigung der in Absatz 2 genannten Anpassungen nach dem  Verfahren des Artikels 47. (4)  Durchführungsbestimmungen zu Absatz 1 werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. TITEL II Umstrukturierung und Erneuerung der Fischereiflotte Artikel 6 (1)  Die Kommission kann einen Gemeinschaftszuschuß zu öffentlichen, halböffentlichen  oder privaten Investitionsvorhaben für den Kauf oder Bau neuer Fischereifahrzeuge gewähren. (2)  Für den Zuschuß müssen die in Absatz 1 genannten Vorhaben a)sich in den Rahmen eines von der Kommission genehmigten Programsm gemäß Artikel 2 einfügen; b)Fischereifahrzeuge betreffen, deren Länge zwischen den Loten 9 m odermehr, bei  Fischereifahrzeugen hingegen, die die Fischerei mit Schleppnetzen betreiben können, mindestens 12 m  beträgt; c)eine ausreichende Garantie für ihre Wirtschaftlichkeit bieten. Artikel 7 (1)  Für jedes Vorhaben sind im Verhältnis zu der für einen Zuschuß in Betracht  gezogenen Investion bei dem Zuschuß gemäß Artikel 6 sowie der finanziellen Beteiligung des  betreffenden Mitgliedstaats die in Anhang II angegebenen Sätze einzuhalten. Die in diesem Anhang  genannten Hoechstsätze für den Gemeinschaftszuschuß werden um 5 Prozentpunkte erhöht, wenn der  Begünstigte oder einer der Beteiligten a)ein Seefischer ist, der zum Zeitpunkt der ersten Vorlage des Vorhabens bei der Kommission noch  keine 40 Jahre alt ist und der bis zu demselben Zeitpunkt niemals Mehrheitseigner eines anderen  Fischereifahrzeuges war; b)zum Zeitpunkt der Auszahlung des Zuschusses einen Anteil an dem in dem Vorhaben genannten  Fischereifahrzeug von mindestens 40 v.H. besitzt oder zu dem genannten Zeitpunkt als  Geschäftsführer des Unternehmens tätig ist und die unbeschränkte persönliche Haftung für das  Unternehmen übernimmt; c)sich verpflichtet - Fälle höherer Gewalt ausgenommen - während eines Zeitraums von mindestens  fünf Jahren, gerechnet vom Zeitpunkt der Indienstellung, Schiffsführer an Bord dieses Schiffes zu  bleiben. (2)Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. Artikel 8 (1)  Die Mitgliedstaaten vergewissern sich, daß -die Vorhaben Fischereifahrzeuge betreffen, die die erforderliche Ausrüstung für die Fangtätigkeit  und für die Sicherheit der Mannschaft aufweisen; -die Vorhaben von natürlichen oder juristischen Personen durchgeführt werden, die - im Falle  natürlicher Personen insbesondere durch eine entsprechende Berufsausbildung - über ausreichende  berufliche Fähigkeiten zur Ausübung der Fischereitätigkeit verfügen. (2)  Der Zuschuß gemäß Artikel 6 wird vorrangig für Vorhaben gewährt, die den Kauf oder den Bau von  Fischereifahrzeugen betreffen, a)bei denen der Mehrheitseigner als Schiffsführer mitfährt und die Fischereifahrzeuge mit einem  Alter von mehr als 15 Jahren ersetzen; b)die Fahrzeuge ersetzen sollen, die durch Unfall oder Schiffbruch verlorengegangen sind oder  irreparabel beschädigt, abgewrackt oder der Fischereitätigkeit in der Gemeinschaft endgültig  entzogen wurden. (3)  Für die in Absatz 2 genannten ersetzten Fischereifahrzeuge darf keine endgültige  Stillegungsprämie gemäß Artikel 22 gezahlt worden sein. TITEL III Modernisierung der Fischereiflotte Artikel 9 (1)  Die Kommission kann für Maßnahmen, die die Mitgliedstaaten zur Modernisierung der  Fischereiflotte durchführen, einen Gemeinschaftszuschuß gewähren. (2)  Für den Zuschuß müssen die in Absatz 1 genannten Maßnahmen a)für einen bestimmten Mitgliedstaat verschiedene öffentliche, halböffentliche oder private  Investitionsvorhaben zur Modernisierung oder Umstellung der im Einsatz befindlichen  Fischereifahrzeuge als Ganzes zusammenfassen; b)sich in den Rahmen eins von der Kommission genehmigten Programms gemäß Artikel 2 einfügen. (3)  Die Mitgliedstaaten vergewissern sich, daß die Vorhaben gemäß Absatz 2 Buchstab a) a)Fischereifahrzeuge betreffen, deren Länge zwischen den Loten 9 m oder mehr, bei Fahrzeugen, die  die Fischerei mit Schleppnetzen betreiben können, hingegen mindestens 12 m beträgt; b)dazu dienen, die Fangtätigkeit zu rationalisieren, die Fänge besser haltbar zu machen,  Energieeinsparungen vorzunehmen oder die Arbeitsbedingungen und die Sicherheit der Mannschaft zu  verbessern; c)von entsprechender Grössenordnung sind und Investitionen umfassen, die für einen Zuschuß von  mindestens 25 000 ECU je Vorhaben oder bei Vorhaben, die Fischereifahrzeuge mit einer Länge  zwischen den Loten zwischen 9 und 12 m betreffen, für einen Zuschuß von mindestens 12 000 ECU in  Betracht kommen; d)in der Gemeinschaft durchzuführende Arbeiten betreffen; e)50 v. H. des Wertes eines neuen Schiffes desselben Typs wie das in Betracht kommende  Fischereifahrzeug nicht übersteigen; f)Fischereifahrzeuge betreffen, die die erforderliche Ausrüstung für die Fangtätigkeit und für die  Sicherheit der Mannschaft aufweisen; g)von natürlichen oder juristischen Personen durchgeführt werden, die - bei natürlichen Personen  durch eine entsprechende Berufsausbildung - über ausreichende berufliche Fähigkeiten zur Ausübung  der Fischereitätigkeit verfügen. Artikel 10 (1)  Für jede Maßnahme sind im Verhältnis zu der für einen Zuschuß in Betracht  gezogenen Investition bei dem Zuschuß gemäß Artikel 9 sowie der finanziellen Beteiligung des  betreffenden Mitgliedstaats die in Anhang II angegebenen Hoechstsätze einzuhalten. (2)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Titel, insbesondere zur Festlegung der Definition der für  eine finanzielle Beteiligung in Betracht kommenden Investitionen gemäß Artikel 9 Absatz 3 Buchstabe  c), werden von der Kommission nach dem Verfahren des Artikels 47 erlassen. TITEL IV Entwicklung der Aquakultur und Küstengewässer Artikel 11 (1)  Die Kommission kann einen Gemeinschaftszuschuß zu öffentliche, halböffentlichen  oder privaten Vorhaben gewähren, die a)Sachinvestitionen im Zusammenhang mit dem Bau, der Ausrüstung oder der Modernisierung oder  Erweiterung von Anlagen für die Aufzucht von Fischen, Krebs- oder Weichtieren betreffen; b)Maßnahmen betreffen, die dem Schutz und der besseren fischereilichen Nutzung der Gewässer vor der  Küste dienen; hierfür werden innerhalb der Isobathe von 50 m feste oder bewegliche Vorrichtungen  angebracht, um die geschützten Gewässer abzugrenzen und den Schutz oder die Wiederauffuellung der  dortigen Bestände zu ermöglichen. (2)  Für den Zuschuß müssen die in Absatz 1 genannten Vorhaben -sich in den Rahmen eines von der Kommission genehmigten Programms gemäß Artikel 2 einfügen; -Investitionen in einer Höhe von mehr als 50 000 ECU umfassen. (3)  Die in Absatz 1 Buchstabe a) genannten Vorhaben müssen ferner -einen ausschließlich erwerbsmässigen Zweck verfolgen, -von natürlichen oder persönlichen Personen mit ausreichenden beruflichen Fähigkeiten durchgeführt  werden, -eine ausreichende Garantie für ihre Wirtschaftlichkeit bieten. (4)  Die Mitgliedstaaten vergewissern sich, daß die Muschelzuchtvorhaben in Gewässern gelegen sind,  in denen die Wasserqualität ständig den einschlägigen Vorschriften der Mitgliedstaaten oder der  Gemeinschaft entspricht. (5)  Die in Absatz 1 Buchstabe b) genannten Vorhaben müssen ferner -gewährleisten, daß die Maßnahme während eines Zeitraums von mindestens drei Jahren  wissenschaftlich überwacht wird; hierzu gehört insbesondere die Einschätzung und die Kontrolle der  jeweiligen Bestandsentwicklung in den betreffenden Gewässern; -mit einem dreijährigen Verbot jeglicher Fischereitätigkeit in den geschützten Gewässern,  einschließlich des Fangs mit festen Fanggeräten oder des direkten Einsammelns, verbunden werden; -von einer anerkannten Erzeugerorganisation, einer Produktionsgenossenschaft oder einer zu diesem  Zweck von den zuständigen Behörden des betreffenden Mitgliedstaats bezeichneten Institution  durchgeführt werden. Artikel 12 (1)  Für jedes Vorhaben sind im Verhältnis zu der für einen Zuschuß in Betracht  gezogenen Investition bei dem Zuschuß gemäß Artikel 11 sowie der finanziellen Beteiligung des  betreffenden Mitgliedstaats die in Anhang III genannten Sätze einzuhalten. Die in diesem Anhang  genannten Sätze für den Gemeinschaftszuschuß werden um 5 Prozentpunkte erhöht, wenn es sich um  Vorhaben der Marikultur, der Miesmuschel- oder Muschelzucht handelt, die im Rahmen von Maßnahmen  zur Umschulung von Seefischern bei gleichzeitiger Abwrackung von im Einsatz befindlichen  Fischereifahrzeugen durchgeführt werden. (2)  Die Höhe der für einen Zuschuß in Betracht gezogenen Investitionen gemäß Absatz 1 ist für  Aquakulturvorhaben, die den Bau einer Einheit für die Aufzucht der Fischbrut und die spätere  Aufzucht der Fische sowie den Bau einer Fischbrutanlage umfassen, auf 3,0 Millionen ECU und für  alle anderen Vorhaben auf 1,8 Millionen ECU begrenzt. (3)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. TITEL V Versuchsfischerei Artikel 13 Im Sinne dieses Titels gilt als "Versuchsfischereikampagne" jede gewerbsmässige  Fischereitätigkeit, die in einem bestimmten Gebiet mit dem Ziel ausgeuebt wird, die  Wirtschaftlichkeit einer regelmässigen und langfristigen Befischung der Bestände dieser Zone  einzuschätzen. Artikel 14 (1)  Die Kommission gewährt einen Gemeinschaftszuschuß für Vorhaben im Rahmen von  Versuchsfischereikampagnen, die a)Gewässer betreffen, die nicht unter die Hoheit oder Gerichtsbarkeit eines Staates fallen, oder b)Gewässer betreffen, die unter die Hoheit oder Gerichtsbarkeit eines Drittlandes fallen, mit dem  die Gemeinschaft ein Fischereiabkommen geschlossen hat oder Verhandlungen über den Abschluß eines  solchen Abkommens führt, sowie an die Hoheitsgebiete der Mitgliedstaaten angrenzende Gewässer, in  denen keine die Fischerei betreffenden Rechtsvorschriften der Gemeinschaft Anwendung finden, oder c)Gewässer betreffen, die unter die Hoheit oder Gerichtsbarkeit eines Mitgliedstaats fallen. (2)  Für den Zuschuß müssen die in Absatz 1 genannten Vorhaben ferner a)Fischereifahrzeuge mit einer Länge zwischen den Loten von mehr als 18 m betreffen und b)Kampagnen mit einer Mindestdauer von sechzig Fangtagen pro Jahr und Fahrzeug betreffen, die in  einer oder mehreren Fangreisen durchzuführen sind, und c)Fischereizonen betreffen, in denen einer Einschätzung der Bestandslage zufolge auf längere Sicht  regelmässig und wirtschaftlich Fischfang betrieben werden kann, und d)die Anwesenheit an Bord eines oder mehrerer von dem betreffenden Mitgliedstaat zugelassener  wissenschaftlicher Beobachter oder, wenn dies nicht möglich sein sollte, die Mitwirkung eines  wissenschaftlichen Instituts bei der Vorbereitung der Kampagne und der Auswertung der Ergebnisse  vorsehen. (3)  Ein Vorhaben kann mehrere aufeinanderfolgende Kampagnen umfassen, die in derselben  Fischereizone mit dem Ziel durchgeführt werden, die Voraussetzungen für eine regelmässige und  andauernde Fangtätigkeit in diesem Gebiet zu schaffen. (4)  Vorrangig berücksichtigt werden Vorhaben, a)die von Reedern organisiert werden, die sich im Hinblick auf die genannte Kampagne  zusammenschließen; b)die Kampagnen betreffen, die gemeinsam von einem oder mehreren Reedern und einem oder mehreren  Verarbeitungs- oder Vermarktungsunternehmen organisiert werden. Artikel 15 (1)  Der Zuschuß gemäß Artikel 14 besteht in der Gewährung einer Förderungsprämie.  Diese beläuft sich für ein einzelnes Vorhaben auf 20 v. H. der erstattungsfähigen Ausgaben der  Kampagne. Die Beteiligung des oder der beteiligten Mitgliedstaaten muß zwischen 10 und 20 v. H.  dieser Kosten betragen. (2)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel, in denen insbesondere die für einen Zuschuß in  Betracht kommenden Ausgaben definiert und die Möglichkeit und die Bedingungen für eine Auszahlung  der Prämie in einzelnen Tranchen festgelegt werden, werden von der Kommission nach dem Verfahren  des Artikels 47 erlassen. Artikel 16 (1)  Die Vorhaben gemäß Artikel 14 werden über den oder die beteiligten  Mitgliedstaaten, nachdem dieser oder diese eine befürwortende Stellungnahme abgegeben haben, bei  der Kommission eingereicht. (2)  Die Kommission legt nach dem Verfahren des Artikels 47 fest, welche Angaben die Vorhaben  enthalten müssen und in welcher Form sie einzureichen sind. (3)  Binnen zwei Monaten nach Einreichung eines Vorhabens entscheidet die Kommission über die  Gewährung der Prämie gemäß Artikel 15. Die Entscheidung wird den Begünstigten sowie dem oder den  betreffenden Mitgliedstaaten mitgeteilt. Die anderen Mitgliedstaaten werden hiervon im Rahmen des  Ständigen Strukturausschusses für die Fischwirtschaft - im folgenden "Ausschuß" genannt -  unterrichtet. Artikel 17 (1)  Für jede Kampagne, für die die Prämie gemäß Artikel 15 gewährt worden ist, wird  der Kommission und dem oder den betreffenden Mitgliedstaaten nach Ablauf der Kampagne von dem oder  den Begünstigten ein Bericht übermittelt. Er enthält Angaben über a)den technischen Ablauf der Kampagne und insbesondere die angewendeten Fangmethoden; b)die gefangenen Arten, die Stellen, an denen sie gefangen wurden, die entsprechenden Erträge und  die Beifänge; c)die wirtschaftlichen Ergebnisse der Kampagne; d)alle sonstigen, von den Beobachtern gesammelten Informationen. (2)  Die Kommission prüft diesen Bericht und stellt ihn dann den übrigen Mitgliedstaaten im Rahmen  des Ausschusse zur Verfügung. TITEL VI Zeitlich begrenzte Unternehmensvereinigungen Artikel 18 Befristete Unternehmensvereinigungen im Sinne dieses Titels sind alle durch eine  zeitlich begrenzte vertragliche Vereinbarung gegründeten Vereinigungen zwischen gemeinschaftlichen  Reedern und natürlichen oder juristischen Personen eines oder mehrerer Drittländer, mit denen die  Gemeinschaft Beziehungen im Fischereibereich unterhält, mit dem Ziel, die Fischereiressourcen  dieses Drittlandes bzw. dieser Drittländer gemeinsam zu nutzen und ihre Nutzung zu verbessern und  die Kosten, Gewinne oder Verluste der gemeinsam durchgeführten Wirtschaftstätigkeit im Hinblick auf  eine prioritäre Versorgung des Gemeinschaftsmarktes aufzuteilen. Artikel 19 (1)  Die Kommission gewährt einen Gemeinschaftszuschuß für Vorhaben befristeter  Unternehmensvereinigungen, die den Fang und gegebenenfalls die Verarbeitung und/oder Vermarktung  der betreffenden Arten sowie die Bereitstellung von Know-how oder den Technologietransfer  betreffen, sofern diese im Zusammenhang mit den genannten Fischereitätigkeiten stehen. (2)  Für einen Gemeinschaftszuschuß müssen die in Absatz 1 genannten Vorhaben Fischereifahrzeuge  betreffen, die technisch für die geplanten Fangoperationen geeignet sind, natürlichen oder  juristischen Personen der Gemeinschaft gehören, die Flagge eines Mitgliedstaats führen und in einem  in der Gemeinschaft gelegenen Hafen registriert oder eingeschrieben sind. (3)  Während der gesamten Dauer der befristeten Unternehmensvereinigung müssen die betreffenden  Fischereifahrzeuge unter der Flagge eines Mitgliedstaats fahren. Artikel 20 (1)  Der Gemeinschaftszuschuß gemäß Artikel 19 besteht in einer Kooperationsprämie,  die natürlichen oder juristischen Personen der Gemeinschaft gewährt wird, die an der befristeten  Unternehmensvereinigung beteiligt sind. (2)  Die Kooperationsprämie beläuft sich auf 40 ECU je Bruttoregistertonne und je Zeitraum von drei  aufeinanderfolgenden Monaten. Voraussetzung für die Zahlung ist, daß der betreffende Mitgliedstaat  eine gleich hohe Prämie gewährt. (3)  Die Kooperationsprämie wird für höchstens 24 aufeinanderfolgende Monate je Vorhaben gewährt. (4)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. Artikel 21 (1)  Die Vorhaben gemäß Artikel 19 werden über den oder die betreffenden  Mitgliedstaaten, nach dem dieser oder diese eine befürwortende Stellungnahme abgegeben haben, bei  der Kommission eingereicht. (2)  Binnen zwei Monaten nach Einreichung eines Vorhabens entscheidet die Kommission über die  Gewährung des Zuschusses nach Artikel 19. Die Entscheidung wird den Begünstigten sowie dem oder den  betreffenden Mitgliedstaaten mitgeteilt. Die übrigen Mitgliedstaaten werden davon im Rahmen des  Ausschusses unterrichtet. (3)  Zu jedem Vorhaben, für das der Zuschuß gemäß Artikel 19 gewährt wurde, wird der Kommission und  dem (den) betreffenden Mitgliedstaat(en) in regelmässigen zeitlichen Abständen von dem oder den  Begünstigten ein Bericht über die Tätigkeit der befristeten Unternehmensvereinigung übermittelt.  Die Kommission prüft diesen Bericht und stellt ihn dann den übrigen Mitgliedstaaten im Rahmen des  Ausschusses zur Verfügung. (4) Durchführungsbestimmungen, die insbesondere festlegen, welche Angaben die Vorhaben und der  Bericht nach Absatz 3 enthalten müssen und in welcher Form diese einzureichen sind, werden von der  Kommission nach dem Verfahren des Artikels 47 erlassen. TITEL VII Anpassung der Kapazitäten Artikel 22 (1)  Die Mitgliedstaaten können eine Stillegungsprämie für die vorübergehende oder  endgültige Einstellung der Tätigkeit bestimmter Fangschiffe gewähren. (2)  Die Gemeinschaft beteiligt sich an den Ausgaben, die von den Mitgliedstaaten in Anwendung von  Absatz 1 getätigt werden. Artikel 23 (1)  Die vorübergehende Stillegung gemäß Artikel 22 besteht in einer zusätzlichen  Einstellung der Fangtätigkeit im Vergleich zu dem festgestellten oder von dem betreffenden  Mitgliedstaat je Schiffstyp pauschal ermittelten Durchschnitt der Stillegungstage der drei dem  ersten Antrag auf Gewährung der Prämie vorangehenden Kalenderjahre abzueglich der Tage, für welche  eine Stillegungsprämie im Sinne der Richtlinie 83/515/EWG gewährt worden ist. (2)  Die Stillegungsprämie nach Artikel 22 wird nur gewährt a)für Schiffe, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen, auf dem Hoheitsgebiet der Gemeinschaft  registriert sind und eine Länge zwischen den Loten von 18 m oder mehr haben; b)für Schiffe, die während des Kalenderjahres, das dem ersten Antrag auf Gewährung dieser Prämie  bzw. dem ersten Antrag auf Gewährung einer Stillegungsprämie im Sinne der Richtlinie 83/515/EWG  vorausgeht, während mindestens 120 Tagen eine Fischereitätigkeit ausgeuebt haben oder ein  entsprechendes Schiff ersetzen; c)für zusätzliche Stillegungszeiträume -zwischen 45 und 150 Tagen pro Jahr bei Schiffen mit Stillegungsplan; -zwischen 45 und 150 aufeinanderfolgenden Tagen pro Jahr für andere Schiffe. d)für einen zusätzlichen Stillegungszeitraum von insgesamt höchstens 300 Tagen je Schiff. (3)  Die Stillegungsprämie wird gemäß der Tabelle in Anhang IV nach Maßgabe der Tonnage des  Schiffes und der zusätzlichen Stillegungstage festgesetzt. (4)  Wird der Durchschnitt gemäß Absatz 1 je Schiffstyp pauschal ermittel, so darf er keinesfalls  weniger als 115 Tage betragen. (5)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel, insbesondere über die Stillegungspläne, werden  von der Kommission nach dem Verfahren des Artikels 47 erlassen. Artikel 24 (1)  Die endgültige Stillegung gemäß Artikel 22 erfolgt durch a)Abwrackung, b)endgültige Überführung des Schiffes in ein Drittland oder c)endgültige Verwendung des Schiffes in den Gewässern der Gemeinschaft für andere Zwecke als den  Fischfang. (2)  Die Prämie für endgültige Stillegung gemäß Artikel 22 wird nur gewährt a)für Schiffe, die die Flagge eines Mitgliedstaats führen, auf dem Hoheitsgebiet der Gemeinschaft  registriert sind und eine Länge zwischen den Loten von 12 m oder mehr haben; b)für Schiffe, die in dem Kalenderjahr, das dem Antrag auf Gewährung dieser Prämie oder dem ersten  Antrag auf Gewährung einer Stillegungsprämie im Sinne des Artikels 22 dieser Verordnung oder des  Artikels 3 der Richtlinie 83/515/EWG vorausgeht, während mindestens 100 Tagen eine  Fischereitätigkeit ausgeuebt haben. (3)  Die Prämie für endgültige Stillegung wird nach Maßgabe der Schiffstonnage pauschal  festgesetzt. Sie wird nach Erteilung der Bescheinigung über die Streichung des Schiffes aus dem  Fangschiffsregister gezahlt. (4)  Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen, damit die Schiffe, für welche eine  Prämie für endgültige Stillegung gezahlt worden ist, endgültig von der Ausübung des Fischfangs in  den Gemeinschaftsgewässern ausgeschlossen werden. (5)  Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission die Liste der Schiffe, für die eine Prämie für  endgültige Stillegung gewährt worden ist. Diese Liste wird im Amtsblatt der Europäischen  Gemeinschaften veröffentlicht. Artikel 25 (1)  Die Mitgliedstaaten, die eine Prämie für vorübergehende oder endgültige  Stillegung gewähren, teilen der Kommission die Rechts- und Verwaltungsvorschriften über diese  Prämiengewährung sofort nach deren Inkrafttreten mit. (2)  Die Mitgliedstaaten können für die Gewährung der Prämie für vorübergehende oder endgültige  Stillegung ergänzende oder einschränkende Bedingungen vorsehen. Artikel 26 (1)  Die Ausgaben der Mitgliedstaaten für die Gewährung von Prämien für vorübergehende  oder endgültige Stillegung im Sinne des Artikels 22 kommen für eine Erstattung durch die  Gemeinschaft in Betracht. (2)  Die Mitgliedstaaten, die Prämien für vorübergehende oder endgültige Stillegung im Sinne des  Artikels 22 gewähren, übermitteln der Kommission jährlich vor dem 1. Februar eine Aufstellung über  ihre voraussichtlichen Ausgaben für diese Prämien im laufenden Jahr. (3)  Nach Prüfung der in Absatz 2 genannten Aufstellung und nach Feststellung, daß die  Voraussetzungen für eine finanzielle Beteiligung der Gemeinschaft erfuellt sind, setzt die  Kommission jährlich vor dem 1. April den Hoechstbetrag der zuschußfähigen Ausgaben eines jeden  Mitgliedstaats für das laufende Jahr unter Berücksichtigung der dafür im Haushaltsplan eingesetzten  Mittel fest. Die Entscheidung der Kommission wird den Mitgliedstaaten mitgeteilt. (4)  Die Erstattungsfähigkeit der Ausgaben für Prämien für endgültige Stillegung ist entsprechend  der Tabelle in Anhang V begrenzt. (5)  Im Rahmen der Entscheidungen gemäß Absatz 3 erstattet die Gemeinschaft den Mitgliedstaaten 50  v. H. der erstattungsfähigen Ausgaben. (6)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. TITEL VIII Ausrüstung der Fischereihäfen Artikel 27 (1)  Die Kommission kann einen Gemeinschaftszuschuß zu öffentlichen, halböffentlichen  oder privaten Investitionsvorhaben für die Ausrüstung der Fischereihäfen gewähren. (2)  Für den Zuschuß gemäß Absatz 1 müssen die Vorhaben folgende Voraussetzungen erfuellen: a)Sie müssen in ein von der Kommission genehmigtes spezifisches Programm im Sinne von Artikel 2 der  Verordnung (EWG) Nr. 355/77 eingebunden sein; b)sie müssen von einer Erzeugerorganisation im Sinne von Artikel 5 der Verordnung (EWG) Nr.  3796/81(1), von einer Vereinigung solcher Organisationen oder von einer zu diesem Zweck von der  zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaats bezeichneten Stelle vorgeschlagen sein; c)sie müssen für den gesamten Hafen koordinierte Investitionen umfassen, die eine nachhaltige  Verbesserung der Bedingungen für die Erzeugung und den Erstverkauf der Fischereierzeugnisse  ermöglichen. (3)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel, die insbesondere die für einen Zuschuß in  Betracht kommenden Investitionsarten festlegen, werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. Artikel 28 (1)  Der Zuschuß gemäß Artikel 27 besteht in Kapitalzuschüssen, die in einer oder  mehreren Zahlungen geleistet werden. (2)  Für jedes Vorhaben sind der in Artikel 27 vorgesehene Zuschuß sowie die finanzielle  Beteiligung des betreffenden Mitgliedstaats im Verhältnis zu dem für einen Zuschuß berücksichtigen  Investitionsbetrag in Anhang VI aufgeführt. (3)  Die für einen Zuschuß berücksichtigten Investitionen werden vorrangig im Rahmen der mit  Verordnung (EWG) Nr. 355/77 eingeführten gemeinsamen Maßnahme finanziert. Zu diesem Zweck gelten  die Zuschussanträge für Vorhaben gemäß Artikel 27, die im Rahmen der vorliegenden Verordnung  eingereicht werden, gleichzeitig als im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 355/77 eingereicht. (4)  Durchführungsbestimmungen zu Absatz 3 werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. TITEL IX Marktprospektion Artikel 29 (1)  Die Kommission kann einen Zuschuß der Gemeinschaft zu Vorhaben zur Förderung des  Verbrauchs von Fischereierzeugnissen gewähren, die von überschüssigen oder wenig genutzten Arten  stammen. (2)  Für den Zuschuß gemäß Absatz 1 müssen die Vorhaben folgende Voraussetzungen erfuellen: a)Sie müssen von öffentlichen, halböffentlichen oder privaten repräsentativen Einrichtungen des  Fischereisektors in einem oder mehreren Mitgliedstaaten vorgeschlagen und unter unmittelbarer  Kontrolle dieser Einrichtungen durchgeführt werden; b)sie müssen kollektive Maßnahmen betreffen, die nicht nach Handelsmarken ausgerichtet sind und  nicht auf ein Produktionsland oder -gebiet Bezug nehmen. (3)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. Artikel 30 (1)  Der in Artikel 29 vorgesehene Zuschuß der Gemeinschaft besteht in  Kapitalzuschüssen, die in einer oder mehreren Zahlungen geleistet werden. (2)  Für jedes Vorhaben beträgt der in Artikel 29 vorgesehene Gemeinschaftszuschuß das Doppelte der  finanziellen Beteiligung des betreffenden Mitgliedstaats; er darf jedoch 50 v. H. der für einen  Zuschuß berücksichtigten Aufwendungen nicht überschreiten. (3)  Binnen zwei Monaten nach Einreichung eines Vorhabens entscheidet die Kommision über die  Gewährung des Zuschusses nach Artikel 29. Diese Entscheidung wird den Begünstigten und den  betreffenden Mitgliedstaaten mitgeteilt. Die übrigen Mitgliedstaaten werden davon unterrichtet. Artikel 31 (1)  Die in Artikel 29 genannten Vorhaben werden bei der Kommission über den bzw. die  beteiligten Mitgliedstaaten nach dessen (derer) befürwortender Stellungnahme eingereicht. (2)  Die Angaben, die in den Vorhaben enthalten sein müssen, und ihre Form werden von der  Kommission nach dem Verfahren des Artikels 47 festgelegt. (3)  Binnen zwei Monaten nach Einreichung eines Vorhabens entscheidet die Kommission über die  Gewährung des Zuschusses nach Artikel 29. Diese Entscheidung wird den Begünstigten und den  betreffenden Mitgliedstaaten mitgeteilt. Die übrigen Mitgliedstaaten werden davon unterrichtet. TITEL X Spezifische Maßnahmen Artikel 32 (1)  Die Kommission kann nach dem Verfahren des Artikels 47 die Durchführung von  spezifischen Maßnahmen im fischereistrukturellen Bereich mit folgender Zielsetzung beschließen: -Beseitigung struktureller Nachteile, die kennzeichnend für die Fischereitätigkeit in bestimmten  Gebieten der Gemeinschaft sind; -Förderung der Durchführung eines Strukturvorhabens, das sämtliche Probleme im Zusammenhang mit der  Fischereitätigkeit in einem bestimmten Gebiet der Gemeinschaft berücksichtigt; -Durchführung einer konzertierten Maßnahme, die geeignet ist, Schwierigkeiten im Zusammenhang mit  einem spezifischen Aspekt der Fischereitätigkeit zu beheben. (2)  Die spezifischen Maßnahmen müssen im Einklang mit etwaigen gleichzeitigen  Entwicklungsmaßnahmen in Bereichen ausserhalb des Fischereisektors durchgeführt werden. TITEL XI Verfahren für die Prüfung der Vorhaben und Pflichten der Begünstigten Artikel 33 Die Bestimmungen dieses Titels gelten für Vorhaben gemäß den Titeln II, IV und VIII  sowie für Maßnahmen gemäß Titel III. Artikel 34 (1)  Die Anträge auf Zuschuß der Gemeinschaft für Vorhaben gemäß den Titeln II, IV und  VIII werden bei der Kommission über den betreffenden Mitgliedstaat nach dessen befürwortender  Stellungnahme auf der Grundlage der Prioritäten der mehrjährigen Orientierungsprogramme  eingereicht. (2)  Die Anträge auf Zuschuß der Gemeinschaft zu den Maßnahmen gemäß Titel III werden von dem  betreffenden Mitgliedstaat bei der Kommission eingereicht. (3)  Unvollständige Zuschussanträge können nicht angenommen werden. (4)  Die Kommission beschließt nach dem Verfahren des Artikels 47, welche Angaben in den Anträgen  enthalten sein müssen und in welcher Form diese einzureichen sind. Artikel 35 (1)  Nach Anhörung des Ausschusses beschließt die Kommission a)zweimal jährlich über die Anträge betreffend Vorhaben oder Maßnahmen gemäß den Titeln II, III und  IV. Die erste Entscheidung ergeht spätestens am 30. April und betrifft die bis zum 31. Oktober des  voraufgehenden Jahres eingereichten Anträge; die zweite Entscheidung ergeht spätestens am 31.  Oktober und betrifft die bis zum 31. März des laufenden Jahres eingereichten Anträge;b)zweimal jährlich über die Anträge betreffend Vorhaben gemäß Titel VIII. Die erste Entscheidung  ergeht spätestens am 30. Juni und betrifft die bis zum 31. Oktober des voraufgehenden Jahres  eingereichten Anträge; die zweite Entscheidung ergeht spätestens am 31. Dezember und betrifft die  bis zum 28. Februar des laufenden Jahres eingereichten Anträge. (2)  Im Jahre 1987 beschließt die Kommission abweichend von Absatz 1 nur einmal über die Anträge  betreffend Vorhaben oder Maßnahmen gemäß den Titeln II, III und IV. Diese Entscheidung ergeht  spätestens am 31. Dezember und betrifft die bis zum 15. Mai desselben Jahres eingereichten  Anträge. (3)  Die Entscheidungen über einen Zuschuß werden dem betreffenden Mitgliedstaat sowie den  Begünstigten der in den Titeln II, IV und VIII vorgesehenen Vorhaben mitgeteilt. Artikel 36 Vorhaben, für die Gemeinschaftszuschüsse im Rahmen einer gemeinsamen Maßnahme im Sinne  des Artikels 6 der Verordnung (EWG) Nr. 729/70(1) - ausgenommen Vorhaben im Sinne von Artikel 27 -  oder ein Zuschuß des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gewährt werden, fallen nicht  unter diese Verordnung. Artikel 37 (1)  Zuschussanträge, die nicht berücksichtigt werden konnten, weil nicht genügend  Mittel zur Verfügung standen, werden nur einmal auf das folgende Haushaltsjahr übertragen. (2)  Erstmals im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 2908/83 nach dem 31. Oktober 1985 eingereichte  Zuschlussanträge, die wegen Mittelknappheit nicht für eine Beteiligung der Gemeinschaft  berücksichtigt werden konnten, können im Rahmen und zu den Bedingungen dieser Verordnung für das  Haushaltsjahr 1987 berücksichtigt werden. Artikel 38 Investitionen, für die ein Gemeinschaftszuschuß im Rahmen dieser Verordnung gewährt  wurde, dürfen während eines Zeitraums von zehn Jahren ab Inbetriebnahme weder nach ausserhalb der  Gemeinschaft veräussert noch für andere Zwecke als die Fischerei eingesetzt werden; sie müssen  während des gleichen Zeitraums für die vorrangige Versorgung des Gemeinschaftsmarktes verwendet  werden. Für Vorhaben zur Modernisierung oder Umstellung von im Einsatz befindlichen  Fischereifahrzeugen gemäß Titel III beträgt der genannte Zeitraum jedoch nur fünf Jahre. Artikel 39 (1)  Für jedes Vorhaben, für das im Rahmen der Titel II und IV ein Zuschuß aufgrund  dieser Verordnung gewährt worden ist, übermittelt der Begünstigte der Kommission über den  betreffenden Mitgliedstatt einen Bericht über die Ergebnisse des Vorhabens und insbesondere über  dessen finanzielle Ergebnisse. Dieser Bericht wird -bei Vorhaben nach Titel II sowie nach Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe a) zwei Jahre nach der letzten  Zuschußzahlung vorgelegt; -bei Vorhaben nach Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe b) fünf Jahre nach der letzten Zuschußzahlung  vorgelegt. (2)  Kommt der Begünstigte den in Absatz 1 vorgesehenen Verpflichtungen nicht nach, so kann die  Kommission nach vorheriger Mitteilung beschließen, gemäß dem Verfahren des Artikels 47 ihre  Entscheidung über die Zuschußgewährung völlig oder teilweise rückgängig zu machen. Die Entscheidung  wird dem betreffenden Mitgliedstaat und dem Begünstigten mitgeteilt. Die Kommission zieht die  gezahlten Beträge ganz oder teilweise wieder ein. (3)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel, insbesondere über die Angaben, die der in Absatz  1 genannte Bericht enthalten muß, werden von der Kommission nach dem Verfahren des Artikels 47  erlassen. TITEL XII Finanzielle und allgemeine Bestimmungen Artikel 40 (1)  Die geplante Dauer für die Durchführung der Maßnahme beträgt zehn Jahre vom 1.  Januar 1987 an. (2)  Die Durchführung der unter diese Verordnung fallenden Maßnahmen bedeutet eine Gesamtausgabe zu  Lasten des Gemeinschaftshaushalts, die für den Zeitraum 1987 bis 1991 mit 800 Millionen ECU  veranschlagt wird. (3)  Nach Maßgabe der Erfordernisse für das reibungslose Funktionieren der gemeinsamen  Fischereipolitik, spätestens jedoch am Ende eines Fünfjahreszeitraums ab 1. Januar 1987, überprüft  der Rat auf Vorschlag der Kommission die Einzelheiten dieser Verordnung einschließlich der  Finanzschätzung gemäß Absatz 2 sowie der Liste der in den Anhängen II und III genannten Gebiete,  für die ein erhöhter Gemeinschaftszuschuß gilt. Artikel 41 Durch die Gewährung eines Gemeinschaftszuschusses dürfen die Wettbewerbsbedingungen  nicht auf eine Weise verändert werden, die mit den Grundsätzen der einschlägigen  Vertragsbestimmungen unvereinbar ist. Artikel 42 Die finanzielle Beteiligung der Mitgliedstaaten gemäß den Artikeln 7, 10, 12, 28 und  30 kann in Kapitalzuschüssen oder in finanziellen Vorteilen bei den bewilligten Darlehen bestehen. Artikel 43 (1)  Der Gemeinschaftszuschuß gemäß den Artikeln 6, 9 und 11 kann in folgendem  bestehen: a)Zinsvergütungen für Darlehen, die von der Europäischen Investitionsbank aus deren eigenen Mitteln  oder aus Mitteln des Neuen Gemeinschaftsinstruments oder von anderen zwischengeschalteten  Finanzinstituten gewährt werden; b)einem Kapitalbeitrag zur Bildung oder Aufstockung von Fonds zur Sicherung von Krediten, die für  die Durchführung der Vorhaben aufgenommen wurden; c)Kapitalzuschüssen in einer oder mehreren Zahlungen; d)bedingt rückzahlbaren Zuwendungen. (2)  Findet Absatz 1 Buchstaben a), b) und d) Anwendung, so werden die Sätze des  Gemeinschaftszuschusses gemäß den Anhängen II und III in Subventionsäquivalent ausgedrückt. (3)  Voraussetzung für die Anwendung von Absatz 1 Buchstabe a) ist eine vorherige Abmachung  zwischen der Kommission und der Europäischen Investitionsbank über die Kooperationsmodalitäten. (4)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. Artikel 44 (1)  Während der gesamten Dauer der Gemeinschaftsbeteiligung übermitelt die hierfür  von dem betreffenden Mitgliedstaat bezeichnete Behörde oder Stelle der Kommission auf Ersuchen alle  Belege und sonstigen Dokumente, aus denen hervorgeht, daß die finanziellen oder sonstigen  Bedingungen bei den einzelnen Vorhaben eingehalten sind. Die Kommission kann nach dem Verfahren des  Artikels 47 eine Aussetzung, Kürzung oder Streichung der Beteiligung beschließen, wenn -das Vorhaben nicht wie vorgesehen durchgeführt wird oder -bestimmte Auflagen nicht erfuellt werden oder -der Begünstigte entgegen den in seinem Antrag enthaltenen und in die Entscheidung über die  Gewährung des Zuschusses aufgenommenen Angaben nicht innerhalb eines Jahres nach Mitteilung dieser  Entscheidung mit den Arbeiten beginnt oder vor Ablauf dieser Frist keine ausreichenden Garantien  für die Durchführung des Vorhabens geliefert hat oder -der Begünstigte die Arbeiten nicht innerhalb einer Frist von zwei Jahren nach deren Beginn  abschließt, es sei denn, daß ein Fall von höherer Gewalt vorliegt. Die Entscheidung wird dem betreffenden Mitgliedstaat und dem Begünstigten mitgeteilt. Die Kommission zieht zu Unrecht gezahlte Beträge wieder ein. (2)  Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel werden von der Kommission nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. Artikel 45 (1)  Die Mitgliedstaaten treffen entsprechend ihren Rechts- und  Verwaltungsvorschriften die erforderlichen Maßnahmen, um -sich zu vergewissern, daß die im Rahmen dieser Verordnung finanzierten Maßnahmen tatsächlich und  ordnungsgemäß durchgeführt werden; -Unregelmässigkeiten vorzubeugen und zu verfolgen; -die durch Unregelmässigkeiten oder Nachlässigkeit verlorenen Summen wieder einzuziehen. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die zu diesem Zweck getroffenen Maßnahmen und  insbesondere den Stand der Verwaltungs- und Gerichtsverfahren mit. (2)  Bei nicht vollständiger Wiedereinziehung werden die finanziellen Folgen der Unregelmässigkeiten  oder Versäumnisse von der Gemeinschaft getragen, es sei denn, sie ergeben sich aus  Unregelmässigkeiten oder Versäumnissen, die den Verwaltungen oder Stellen der Mitgliedstaaten  anzulasten sind. (3)  Der Rat erlässt mit qualifizierter Mehrheit auf Vorschlag der Kommission erforderlichenfalls  die Grundregeln für die Anwendung dieses Artikels. Artikel 46 (1)  Die Mitgliedstaaten stellen der Kommission alle für die Durchführung der  Maßnahmen im Rahmen dieser Verordnung erforderlichen Informationen zur Verfügung und treffen alle  Maßnahmen, welche die Kontrollen erleichtern können, die die Kommission im Rahmen der Verwaltung  der Gemeinschaftsfinanzierung für zweckmässig erachtet, einschließlich Prüfungen vor Ort. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die Rechts- und Verwaltungsvorschriften mit, die sie zur  Durchführung der Gemeinschaftsbestimmungen über die gemeinsame Fischereipolitik erlassen haben,  sofern diese sich finanziell auf die Mittel auswirken, die im Gemeinschaftshaushalt für die unter  diese Verordnung fallenden Maßnahmen vorgesehen sind. (2)  Unbeschadet der Kontrollen der Mitgliedstaaten gemäß den einzelstaatlichen Rechts- und  Verwaltungsvorschriften und unbeschadet des Artikels 206 des Vertrags sowie aller Kontrollen auf  der Grundlage des Artikels 209 Buchstabe c) des Vertrags haben die von der Kommission mit den  Prüfungen an Ort und Stelle beauftragten Bediensteten Zugang zu den Büchern und allen anderen  Unterlagen, welche die von der Gemeinschaft finanzierten Ausgaben betreffen. Sie können  insbesondere folgendes prüfen: a)die Übereinstimmung der Verwaltungspraktiken mit den Gemeinschaftsregeln; b)das Vorhandensein der erforderlichen Belege und deren Übereinstimmung mit den aus dem  Gemeinschaftshaushalt finanzierten Maßnahmen; c)die Bedingungen, unter denen die aus dem Gemeinschaftshaushalt finanzierten Maßnahmen  durchgeführt und geprüft worden sind. Die Kommission unterrichtet rechtzeitig vor der Prüfung den Mitgliedstaat, bei dem oder auf dessen  Hoheitsgebiet die Prüfung durchgeführt wird. Bedienstete des betreffenden Mitgliedstaats können an  diesen Prüfungen teilnehmen. Auf Verlangen der Kommission und mit Zustimmung des Mitgliedstaats werden Prüfungen oder  Nachforschungen im Zusammenhang mit den in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen von den  zuständigen Instanzen dieses Mitgliedstaats durchgeführt. Bedienstete der Kommission können daran  teilnehmen. Um die Prüfungsmöglichkeiten zu verbessern, kann die Kommission mit Zustimmung der betreffenden  Mitgliedstaaten Behörden dieser Mitgliedstaaten zu bestimmten Prüfungen oder Nachforschungen  hinzuziehen. (3)  Der Rat erlässt mit qualifzierter Mehrheit auf Vorschlag der Kommission erforderlichenfalls  Grundregeln für die Anwendung dieses Artikels. Artikel 47 (1)  Wird auf das Verfahren dieses Artikels Bezug genommen, so befasst der Vorsitzende  des Ständigen Strukturausschusses für die Fischwirtschaft von sich aus oder auf Antrag des  Vertreters eines Mitgliedstaats den Ausschuß. (2)  Der Vertreter der Kommission unterbreitet einen Entwurf der zu treffenden Maßnahmen. Der  Ausschuß nimmt zu diesem Entwurf innerhalb einer Frist, die der Vorsitzende entsprechend der  Dringlichkeit der zu prüfenden Fragen festlegen kann, Stellung. Die Stellungnahme kommt mit einer  Mehrheit von 54 Stimmen zustande, wobei die Stimmen der Mitgliedstaaten nach Artikel 148 Absatz 2  des Vertrages gewogen werden. Der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil. (3)  Die Kommission trifft die Maßnahmen, die sofort anwendbar sind. Entsprechen sie jedoch nicht  der Stellungnahme des Ausschusses, so werden sie von der Kommission unverzueglich dem Rat  mitgeteilt; in diesem Fall kann die Kommission die Anwendung der von ihr beschlossenen Maßnahmen  für die Dauer von höchstens einem Monat ab dieser Mitteilung aussetzen. Der Rat kann innerhalb  eines Monats mit qualifzierter Mehrheit anders entscheiden. Artikel 48 (1)  In Anwendung von Artikel 5 der Verordnung (EWG) Nr. 1676/85(1) werden die in den  Artikeln 9, 11 und 12 der vorliegenden Verordnung genannten Beträge in ECU zu den  landwirtschaftlichen Umrechnungskursen in Landeswährung umgerechnet, die am 1. Januar des Jahres  gelten, das dem Jahr, in dem die Kommission zum ersten Mal im Sinne des Artikels 35 der  vorliegenden Verordnung zu dem betreffenden Zuschussantrag Stellung nimmt, vorausgeht. (2)  In Anwendung von Artikel 5 der Verordnung (EWG) Nr. 1676/85 werden die in Artikel 20 sowie in  den Anhängen IV und V dieser Verordnung genannten Beträge in ECU zu den landwirtschaftlichen  Umrechnungskursen in Landeswährung umgerechnet, die am 1. Januar des Jahres gelten, in dem die  Prämien gewährt werden. Artikel 49 Die Artikel 92, 93 und 94 des Vertrages sind auf dem unter diese Verordnung fallenden  Gebiet auf die von den Mitgliedstaaten gewährten einzelstaatlichen Beihilfen anwendbar. Artikel 50 Die Bestimmungen des Titels I sowie die in den Titeln II, III, IV, VII undX dieser  Verordnung vorgesehenen Maßnahmen sind auf die Kanarischen Inseln sowie auf Ceuta und Melilla  anwendbar. Die Maßnahmen gemäß den Titeln II, III, VII und X gelten jedoch nur für  Fischereifahrzeuge dieser Gebiete im Sinne der Verordnung (EWG) Nr. 570/86$(1). Artikel 51 Zur Berücksichtigung besonderer Situationen und um eine grössere Wirksamkeit der  Umstrukturierungsmaßnahmen im Rahmen dieser Verordnung sicherzustellen, kann der Rat auf Vorschlag  der Kommission mit qualifzierter Mehrheit Abweichungen von den in Artikel 6 Absatz 2, Artikel 7  Absatz 1, Artikel 9 Absatz 3, Artikel 10 Absatz 1, Artikel 11 Absatz 2, Artikel 12 Absatz 1,  Artikel 14 Absatz 2, Artikel 15 Absatz 1, Artikel 20 Absatz 2, Artikel 20 Absatz 3, Artikel 23  Absatz 2, Artikel 23 Absatz 3, Artikel 24 Absatz 2, Artikel 26 Absatz 4, Artikel 26 Absatz 5,  Artikel 28 Absatz 2 und Artikel 30 Absatz 2, genannten technischen Kriterien und insbesondere  Anpassungen der in diesen Artikeln vorgesehenen Schwellen und Grenzen beschließen. Artikel 52 Sollten Übergangsmaßnahmen erforderlich sein, so werden sie nach dem Verfahren des  Artikels 47 erlassen. Sie können nur bis zum 31. März 1987 beschlossen werden. Artikel 53 Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen  Gemeinschaften in Kraft. Sie gilt ab 1. Januar 1987. Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in  jedem Mitgliedstaat. Geschehen zu Brüssel am 18. Dezember 1986. Im Namen des RatesDer PräsidentM. JOPLING (1)ABl. Nr. C 279 vom 5. 11. 1986, S. 3.  (2)ABl. Nr. C 322 vom 15. 12. 1986.  (3)ABl. Nr. L 290 vom 22. 10. 1983, S. 1.  (4)ABl. Nr. L 361 vom 31. 12. 1985, S. 78.  (5)ABl. Nr. L 290 vom 22. 10. 1983, S. 9.  (6)ABl. Nr. L 361 vom 31. 12. 1985, S. 56.  (7)ABl. Nr. L 290 vom 22. 10. 1983, S. 15.  (8)ABl. Nr. L 372 vom 31. 12. 1985, S. 49.  (1)ABl. Nr. L 51 vom 23. 2. 1977, S. 1.  (2)ABl. Nr. L 194 vom 17. 7. 1986, S. 4.  (1)ABl. Nr. L 379 vom 31. 12. 1981, S. 1.  (1)ABl. Nr. L 94 vom 28. 4. 70, S. 13.  (1)ABl. Nr. L 164 vom 24. 6. 1985, S. 11.  (2)ABl. Nr. L 56, 1. 3. 1986, S. 1.   ANHANG 1 MINDESTINHALT DER MEHRJÄHRIGEN AUSRICHTUNGSPROGRAMME I.Programme betreffend die  Fangflotte 1.Situation der Fischwirtschaft in der Gesamtwirtschaft und in der Wirtschaft der verschiedenen  betroffenen Gebiete 2.Ausgangslage der Flotte nach Schiffskategorien, nach Fischereizweigen und Gebieten (Anzahl,  Tonnage, Motorleistung und Alter); Schätzung der Fangkapazität 3.Schätzung und voraussichtliche Entwicklung der verfügbaren Fischbestände, insbesondere in den der  gemeinschaftlichen Fischereiregelung nicht unterliegenden Fischereizonen 4.Auswirkung der derzeitigen Lage und der voraussichtlichen Entwicklung des Marktes für Erzeugnisse  der Fischerei und der Aquakultur auf die Fischereitätigkeit 5.Feststellung der Stärken und Schwächen der verschiedenen Teile der Fangflotte; Erfordernisse,  denen das Programm und die Programmziele entsprechen 6.Entwicklung der Flotte und während des Programmzeitraums erforderliche Investitionen für die  Verwirklichung der Ziele (Zahl, Tonnage und Maschinenleistung der Fahrzeuge, deren Indienststellung  oder Ausserdienststellung während dieses Zeitraums angestrebt wird); nach Abschluß des Programms  vorgesehene Situation der Flotte und Fangkapazität.II.Programme für die Aquakultur und die geschützten Meereszonen 1.Situation der Aquakultur in der Gesamtwirtschaft und in der Wirtschaft der verschiedenen  betroffenen Gebiete 2.Ausgangslage der Aquakulturerzeugung nach Betriebszweigen, nach Gebieten und erzeugten Arten 3.Schätzung des Aquakultur-Produktionspotentials der betreffenden Gebiete nach Betriebstypen 4.Auswirkung der derzeitigen Lage und der voraussichtlichen Entwicklung des Marktes für Erzeugnisse  der Fischerei und der Aquakultur auf die Produktion in der Aquakultur 5.Feststellung der Stärken und Schwächen des Aquakultursektors; Bedürfnisse, denen das Programm  entspricht 6.Programmziele und nach dessen Durchführung angestrebte Aquakulturerzeugung nach Betriebstypen,  Gebieten und Arten 7.Während des Programmzeitraums erforderliche Investitionen für die Verwirklichung der Ziele 8.Aussichten für die Schaffung oder Umgestaltung geschützter Meereszonen; hierzu vorgesehene  Investitionen; mit dieser Maßnahme verfolgte Ziele 9.Geplante Umweltschutzmaßnahmen. III.Allen Programmen gemeinsame Angaben 1.Kritische Analyse der Durchführung des voraufgehenden Programms 2.Einzelstaatliche oder regionale Finanzmittel, die für die Durchführung des Programms vorgesehen  oder bereitzustellen sind; Prioritäten für die Zuschußgewährung 3.Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die bereits erlassen oder vorgesehen sind, um die effektive  Verwirklichung des Programms sicherzustellen 4.Beziehung zu dem oder den im Rahmen der Verordnung (EWG) Nr. 355/77 von der Kommission  genehmigten spezifischen Programmen 5.Vereinbarkeit mit einem oder mehreren Programmen für die regonale Entwicklung, die der Kommission  gemäß Artikel 3 der Verordnung (EWG) Nr. 1787/84(1) übermittelt wurden. TABELLE MS 56-58 (1)ABl. Nr. L 169 vom 28. 6. 1984, S. 1.   ANHANG II GEMEINSCHAFTSZUSCHUSS UND FINANZIELLE BETEILIGUNG DER MITGLIEDSTAATEN FÜR DIE  UMSTRUKTURIERUNG, ERNEUERUNG UND MODERNISIERUNG DER FISCHEREIFLOTTE II.Fahrzeuge mit einer Länge  zwischen den Loten von höchstens 33 Metern >PLATZ FÜR EINE TABELLE>II.Fahrzeuge mit einer Länge zwischen den Loten von mehr als 33 Metern >PLATZ FÜR EINE TABELLE>  ANHANG III GEMEINSCHAFTSZUSCHUSS UND FINANZIELLE BETEILIGUNG DER MITGLIEDSTAATEN FÜR DIE  ENTWICKLUNG DER AQUAKULTUR UND DIE BEWIRTSCHAFTUNG DES KÜSTENSTREIFENS II.Aquakultur >PLATZ FÜR EINE TABELLE>II.Geschützte Meereszonen Gemeinschaftszuschuß: 50 % Beteiligung der Mitgliedstaaten: zwischen 10 und 35 %.   ANHANG IV TABELLE DER STILLEGUNGSPRÄMIE >PLATZ FÜR EINE TABELLE> ANHANG V ERSTATTUNGSFÄHIGKEIT DER AUSGABEN IM ZUSAMMENHANG MIT DER GEWÄHRUNG DER PRÄMIE  FÜR ENDGÜLTIGE STILLEGUNG I.Schiffe mit einer Tonnage unter 100 BRT Der erstattungsfähige Betrag ist je Schiff begrenzt auf: 25 000 ECU + 2 000 ECU/BRT. II.Schiffe mit einer Tonnage von 100 BRT oder mehr oder weniger als 400 BRT Der erstattungsfähige Betrag ist je Schiff begrenzt auf: 140 000 ECU + 850 ECU/BRT. III.Schiffe mit einer Tonnage von 400 BRT oder mehr und weniger als 3 500 BRT Der erstattungsfähige Betrag ist je Schiff begrenzt auf: 316 000 ECU + 410 ECU/BRT. IV.Schiffe mit einer Tonnage von 3 500 BRT oder mehr Der erstattungsfähige Betrag ist je Schiff begrenzt auf: 510 ECU/BRT - 34 000 ECU.  Tabelle MS 60  ANHANG VI GEMEINSCHAFTSZUSCHUSS UND FINANZIELLE BETEILIGUNG DER MITGLIEDSTAATEN FÜR  FISCHEREIHAFENAUSRÜSTUNGEN >PLATZ FÜR EINE TABELLE>