CELEX: 51970PC0947
Language: de
Date: 1970-09-10
Title: Vorschlag einer RICHTLINIE DES RATS betreffend Änderung des Richtlinienvorschlags zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über gewisse Ausrüstungen und Merkmale von Kraftfahrzeugen (Rückspiegel, Sichtfeld, Scheibenwischer, Scheibenwascher), der von der Kommission am 5. August 1968 dem Rat vorgelegt wurde (Gemäß Artikel 149, Absatz 2 EWGV von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (70) 947
Vol. 1970/0139
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
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règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSIOET . DER"EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                                 KOM( 70 ) 947 endg.
                                                 Briïsseli den 10. September 1970
                                      vorschlag einer
                                     RICHTLINIE DES RATS
            "betreffend Änderung des Richtlinienvorschlags zur Angleichung
            der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über gewisse Aus­
            rüstungen und Merkmale von Kraftfahrzeugen ( Rückspiegel , Sicht­
            feld , Scheibenwischer , Scheibenwäscher ), der von der Kommission
            am 5 » August 1968 dem Rat vorgelegt wurde
             ( Gemäß Artikel 149 » Absatz 2 EWGV von der Kommission dem Rat
               vorgelegt )
                                                                                   7
                                                                                  /
  K0M(70 ) 947 endg.
 ---pagebreak---                                        -1-
- EIITFUHRU1TG
    Im Rahmen des gerne insch.aftlich.en Betriebserlaubnis-Verfahrens , das
    in der Richtlinie des Rates vom 6 . Februar 1970 ( l ) behandelt worden
    ist , sind mehrere Einzelrichtlinien ersteilt worden , die die' tech­
    nischen Vorschriften und die Prüfmethoden festlegen , denen Kraft­
    fahrzeuge und ihre Anhänger bei der Beantragung einer EWG-Betriebs-
    erlaubnis unterzogen werden.'
    In diesem Rahmen hat die Kommission dem Rat am 5 » August 1968 einen
    Richtlinienvorschlag zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mit- .
    gliedstaaten über gewisse Ausrüstungen und Merkmale von Kraftfahrzeugen
    vorgelegt (Rückspiegel , Sichtfeld , Scheibenwischer , Scheibenwäscher ) ( 2 ) .
    Am 15 . Januar 1969 bat die französische Regierung der Kommission in
    Übereinstimmiang mit deren .Empfehlung vom 20 » September 19^5 üen Ent-
. tfurf eines Durchführungserlasses nebst Lastenheft übermittelt , durch
    die eine Änderung der . französischen Verkehrsordnung bezüglich Rück­
    spiegel von Kraftfahrzeugen eingetreten ist .     *
    Die Kommission hat am 10 . und 11 . Juni 19&9 sowie am 1 ., 2 . und 3 . Juli
    1969 die bei der Erstellung ihrer Richtlinienvorschläge beteiligte
    Arbeitsgruppe konsultiert und. der französischen Regierung ihre Bemer­
    kungen zu dem vorgenannten Verordnungsentwurf mitgeteilt .
    Diese Befragung der Arbeitsgruppe hat der Kommission ermöglicht , zu
  . einigen Vorschriften das französischen Verordnungsentwurfes Stellung
    zunehmen , ihr jedoch auch gleichzeitig die Zweckmässigkeit aufgezeigt ,
    an dem dem Rat am 5 * August 19^8 vorgelegten Rieht linienentwurf einige
    Liderungen vorzunehmen , die unter anderem die Vorschriften über Rück­
    spiegel und diesbezügliche technische Verbesserung betreffen .
    Wenn nunmehr die Kommission auf Grund von Artikel 149 » Absatz 2 des
    Vertrages diesen Anderungsvorschlag zum ursprünglichen Richtlinien-
    vorsohlag über Rückspiegel vorlegt , so hat sie gleichzeitig den
    juristischen Texten der beim Rat bereits vorgelegten Richtlinien
    Rechnung getragen, die sich auf den Sektor der Kraftfahrzeuge beziehen
    und insbesondere das EWG-Betriebserlaubnisverfahren , den zulässigen
    Geräuschpegel und die Auspuffvorrichtung ( l ), die Luftverunreinigung
     l ) AB L 42 vom 23 . Pebruar 1970
     2 ) KOM(68 ) 633 endg. - AB C 123 vom 26 . November 1968
 ---pagebreak---                                      - 2 -
      die Brennstoffbehälter und den Schutz gegen Auffahren von hinten ,
      sowie die Anordnung und die Anbringung des hinteren Kennzeichen-
      schildes ( l ) betreffen .
II . ERLAUTERUHG
      Artikel 1 definiert diejenigen Fahrzeuge , für die die Richtlinie gilt ,
      Artikel 2 , in dem der Inhalt von Artikel 2 und 3 des ursprünglichen
      Vorschlags übernommen wurde , betrifft diejenigen technischen Vorschrift
   . ten , denen Rückspiegel bei der EWG-Betriebserlaubnis genügen müssen .
      Dieser Artikel weist gleichzeitig darauf hin , dass die Gemeinschafts­
      vorschriften die gleiche Gültigkeit besitzen wie die nationalen Vor­
      schriften . So darf beispielsweise ein Mitgliedstaat die Betriebser-
      laubnis eines Fahrzeuges nicht mit der Begründung zurückweisen , dass
      seine Rückspiegel den einzelstaatlichen Vorschriften nicht entsprechen
      wenn diese den Gemeinschaftsvorschriften genügen .
      Artikel 3 ist dagegen neu und sieht ein Änderung sverfahren zur Anpas­
      sung der Vorschriften des Anhangs an den ' technischen Fortschritt vor ?
      dieses Verfahren ist in Artikel 13 der Richtlinie des Rates vom 6 . Fe­
      bruar 1970 betreffend die Betriebserlaubnis von Kraftfahrzeugen und
      ihren Anhängern vorgesehen .
      Artikel 4 hat den gleichen Inhalt wie Artikel 4 des ursprünglichen
      Vorschlags , ßr setzt eine Frist von 18 Monaten fest , innerhalb derer
      die Mitgliedstaaten der Richtlinie nach ihrer Bekanntgabe nachzukommen
      haben « Derselbe Artikel setzt fest , dass die Mitglied Staaten der
      Kommission alle wichtigen Rechtsvorschriften mitzuteilen haben , die sij
      auf dem von dar Richtlinie erfassten Gebiet zu erlassen beabsichtigen ,
                                         0
                                     0       0
    ( l ) AB L 76 vom 6 . April 197o
 ---pagebreak---                                      - 3 -
                        Vorschlag einer Richtlinie des Rats
                    zur Angleichung der Rechtsvorschriften der
                    Mitgliedstaaten über Rückspiegel "bei Kraft­
                                     fahrzeugen
  DER RAT .DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN                 . .
  gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschafts­
  gemeinschaft , insbesondere auf Artikel 100 ,
  auf Vorschlag der Kommission ,
  nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
  nach Stellungnahme des Wirt sch^fts- und Sozialausschusses ,
  in Erwäguftg nachstehender Gründe »        •
                               - •                       '        * ' }
  Die technischen Vorschriften , denen die Kraftfahrzeuge nach den
  nationalen Rechtsvorschriften genügen müssen , "betreffen , unter anderem
  auch die Rückspiegel .
  Die Vorschriften sind von Mitgliedstäat zu Mitgliedstaat verschieden ;
  hieraus ergibt sich die Notwendigkeit , dass von allen Mitgliedstaaten
  - entweder zusätzlich oder an Stelle ihrer derzeitigen Regelung -
' gleiche Vorschriften angenommen werden , vor allem um' für jeden Fahr-
  zeugtyp das EWG-Betriebserlaubnisverfahren gemäss der. Richtlinie des
  Rates vom 6 , Februar 1970 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der
  Mitgliedstaaten über die Betriebserlaubnis für Kraftfahrzeuge und
  Kraftfahrzeuganhänger ( l ) einführen :zu können – .              r'
  ( l ) AB Nr . L 42 vom 23 . Februar 1970 , S.l
 ---pagebreak---                                 - 4-
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN s
                             Artikel 1
Als Fahrzeugs im Sinne dieser Richtlinie gelten - mit Ausnahme
von Kraftomnibussen, von Schienenfahrzeugen , landwirtschaftlichen
Zug- und Arbeitsmaschinen sowie anderen Arbeitsmaschinen - alle
zur Teilnahme am Strassenverkehr bestimmten Kraftfahrzeuge mit
mindestens vier Rädern und einer bauartbedingten Höchstgeschwindig­
keit von mehr als 25 km/h .
                            Artikel 2
Die Mitgliedstaaten dürfen die EWG-Betriebserlaubnis oder die Be-
triebserlaubnis mit nationaler Geltung nicht aus Gründen des Rück-
spiegels verweigern , wenn dieser den Vorschriften des Anhangs
entspricht .      '       '
                            Artikel 3
Änderungen , die notwendig sind , um die Bestimmungen des Anhangs -
dem technischen Fortschritt anzupassen, werden nach dem Verfahren
des Artikels 13 der Richtlinie des Rates über'die Betriebserlaubnis
für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger erlassen .
                            Artikel 4
( l ) Die Mitgliedstaaten setzen die erforderlichen Vorschriften in
Kraft , um dieser Richtlinie binnen 18 Monaten nach ihrer Bekanntgabe
nachzukommen , und setzen die Kommission hiervon unverzüglich in
Kenntnis .
                                 ( ■ *
( 2 ) Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge , dass der Kommission der
Wortlaut der wichtigsten innerstaatlichen Rechtsvorschriften über­
mittelt wird , die sie auf dem unter die Richtlinie fallenden Gebiet
erlassen .
                                                                 ./
 ---pagebreak---                                 – R –
                             Artikel 5
Diese Eichtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet .
 ---pagebreak---                      ANHANG ZUM
           VORSCHLAG EUTER RICHTLINIE
ZUR AtTGLEICHUUG DER RECHTSVORSCHRIFTEN' DER MIT-"       "
GLIEDSTAATEN ÜBER DIE RÜCKSPIEGEL. VOIT KRAPTFAHEr- . ■ 'V
                      . ZEUGÜ11I.              .
  DEFINITIOwEN
  Mit "Ruckspiegel " wird eine Einrichtung "bezeichnet , die
  innerhalb eines gemäss Punkt 3»5 « geometrisch definierten
  Sichtfeides * eine deutliche Sicht nach rückwärts gewährleistet ,
  die in annehmbaren Grenzen weder durch Fahrzeugteile noch
  durch die Insassen des Fahrzeugs verdeckt werden darf «
  " Innenspiegel " sind Einrichtungen gemäss Punkt 1.1 ., die - im
  Fahr zeuginnern angebracht sind »
  "Aussenspiegel" sind Einrichtungen gemäss Punkt 1»1 «, die
  an einem äusseren Fahrzeugteil angebracht sind « •
  Als "Augenpunkte des Fahrers " werden zwei Punkte bezeichnet ,
  die 65 mm voneinander* entfernt sind und in 635 mm Hohe
  senkrecht über dem im nachstehenden Punkt £    1 definierten-
  Punkt E liegen «   Die Verbindungsgerade der beiden Punkte
  liegt senkrecht zur Längsmittelobenö des Fahrzeugs «     Die
  Mitte des die beiden Punkte verbindenden Segments liegt in
  der Längsöbeno , die durch den "Mittelpunkt der Lenkvorrich-
  tung geht .   Geht diese Ebene nicht durch den scheinbaren
  Mittelpunkt des Fahrersitzes , so ist eine entsprochende
  Änderung der seitlichen Lage dieser Ebene vorzunehmen «
  Mit "R" wird der Mittelwert der in Spiegelmitte gemessenen
  hauptsächlichen Krümmungshalbmesser in Millimeter angegobon »
 ---pagebreak--- 2.            KONSTRUKTION SV0HSCH5IFTä2T                •
2.1 .         Allgemeine Vorschriften
2.1,1 ,       Alle Rückspiegel müssen einstellbar sein ,
2,2 .         Abmessungen
2,2.1 ,       Innenspiegel
2,2,1,1 , Die Abmessungen der spiegelnden Fläche müssen derart sein , dass
              sich ein Rechteck einbeschreiben lässt , dessen eine Seite 4 cm
              lang ist , die andere ' >        ^
                                    15 cm i        10M
2.2,2 , • Aussenspiegel                                                , •
2 . 2 . 2.1 , Die Abmessungen der spiegelnden Fläche müssen derart sein , dass sich
              ■_ t - ein Rechteck von 4 cm Höhe einbeschreiben lässt , dessen
              Basis den Wert, a in Zentimeter besitzt , sowie
          • - ein Segment parallel zur Höhe des Rechtecks , dessen Länge in
              Zentimeter den Wert b besitzt ,
2.2.2.2,Die Werte von a und b sind in Abhängigkeit vom technisch zuläs­
              sigen Höchstgewicht des Fahrzeugs und von R aus nachstehender
              Tabelle ersichtlich :
                Technisch zulässiges
                     Höchstgewicht
                                                      13
                      3 500 kg                           1000
                                                 1 +
                      3 500 kg                  . ■ ..V 10U0     20
                                                                         ./
 ---pagebreak--- 2,3 .          Spiegelnde Fläche und Reflexionsbeiwert
2.3.1 .        Die spiegelnde Fläche muss, durch eine Kurve einfacher konvexer
         >     Form begrenzt sein .
2.3.2 .        Die spiegelnde Fläche muss ihre Eigenschaften trotz Witterungs­
               einflüssen unter normalen Verwendungsbedingungen "behalten ,
2.3.3 .        Die spiegelnden Fläohen müssen aus Plan– oder Konvexspiegeln
               bestehen . An jedem Punkt des mittleren Teiles des Spiegels
               darf der Unterschied zwischen den Hauptkrümmungshalbmessern
   , .         nicht grosser sein als 0,2 R.
2,3.4 *        Der Mittelwert R der Krümmungshalbmesser gemäss Absatz 1.5 « darf
               nachstehende Wert nicht unterschreiten :
               - 1.800 mm bei Innenspiegeln ,
               - 1.200 mm bei Aussenspiegeln von Fahrzeugen bis zu 3,5 "t Gesamt­
                   gewicht ,
               - . 1.800; mm bei Aussenspiegeln von Fahrzeugen über 3,5 "t Gesamt–
        ..   • : gewicht .       ' " .
2;3.5 <       Der normale Reflexionsbeiwert darf nicht niedriger - sein als 35 i° *
              Bei Spiegeln mit veränderlicher Stellung ( Tag und Nacht ) darf
              der Reflexionsbeiwert in der Nachtfahrstellung nich-t niedriger
               sein' -als 4 $.
3.            VORSCHRIFT^ FÜR DJÜN EINBAU                  '   •
3.1 .         Allgei-eines
3.1*1 .       Rückspiegel sind am Fahrzeug in der Weise anzubringen , dass sie
              unter normalen FahrbecLingungen ihre Stellung beibehalten *
3.2 .         Anzahl
3*2.1 *        Jedes Fahrzeug muss mit einem Innenspiegel und einem Aussen­
           . Spiegel , der an der linken Fahrzeugseite anzubringen ist , aus­
               gerüstet sein .
                                                                              /•
 ---pagebreak---   3.2.2 .   Sind die unter Punkt 3,5V festgesetzten Vorschriften über das
            Sichtfeld des Innenspiegels nicht erfüllt , so sind zwei Aussen­
            spiegel erforderlich , die. jeweils auf der linken und auf der ■
            rechten Fahrzeugseite anzubringen sind..
  3.3 .     Anbringungsstelle         ...
  3.3.1 .   Die Rückspiegel sind so anzubringen , dass der Führer von seinem
            Sitz aus in normaler Haltung die Fahrbahn hinter dem Fahrzeug
            übersehen kann .
  3.3.2 .   Aussenspiegel müssen durch die vom Scheibenwischer überstriohene
            Fläche der Windschutzscheibe oder durch die Seitenfenster      sieht–
            bar sein .
  3.3.3 .   Bei Fahrzeugen mit Linkslenkung ist der vorgeschriebene Aussen­
            spiegel auf der linken Fahrzeugseite so anzubringen , dass der
            Winkel zwischen der Längsebene des Fatürzaugs und der Geraden ,
            die durch die Mitte des Rückspiegels und die Mitte des die " beiden
            Augenpunkte des Fahrers- -verbindenden Segmentes geht , nicht' grösser
  J   • •
            ist als 55° .                                      -
, 3.3.4 *   Der Überstand des Rückspiegels über den Fahrzeugumriss darf nicht
            wesentlich grösser sein , als zur Einhaltung des Sichtfeldes gemäss
            Absatz 3.5 » erforderlich ist .
  3.3.5 «   Befindet sich die Unterkante des Aussen spiegeis in weniger als 2 m
            Höhe über der Fahrbahn bei belastetem Fahrzeug, so darf der Aussen­
            spiegel um nicht mehr als 0,20 m über die grösste Breite des Fahr–
          «                         .
            zeugs ohne Spiegel an dieser Stelle hinausragen .
  3.3.6 «   Die Breite über alles der mit diesen Rückspiegeln ausgerüsteten
            Fahrzeuge darf unter den in Absatz 3.3.4 » und 3.3.5 * genannten
            Bedingungen , die von den nationalen Regelungen festgesetzten
            maximalen Fahrzeugbreiten überschreiten .
 ---pagebreak--- Einstellung
Der Innenspiegel muss vom Fahrer in normaler Haltung verstellt
werden können ;
Der auf der Fahrerseite befindliche Aussenspiegel . muss vom Fahr-
zeuginnern hei geschlossener Tür verstellt werden können . Die
Verriegelung in der gewünschten Stellung kann von aussen erfolgen «
Die .Vorschriften des vorhergehenden Absatzes gelten nicht für
solche Aussenspiegel , bei denen die Einstellung nur nach erfolgter
Entriegelung vorgenommen werden . kann bzw . die nach Umklappen durch
Stoss von selbst ohne Nachstellung in ihre Ausgangsstellung zurück­
kehren .
Sichtfeld
Allgemeines                                                          . ■
Die nachstehend definierten Sichtfelder gelten für beidäugige
Sicht , wobei die Augen des Beobachters mit« den "Augenpunkten des
Fahrers " gemäss Paragraph . 1,4 ». zusammenfallen , " Die Bestimmung des
Sichtfeldes erfolgt . bei leerem Fahrzeug, lediglich der Beobachter
ist im Fahrzeug anwesend .
Innenspiegel
Das Sichtfeld muss so beschaffen sein , dass der Fahrer mindestens
einen ebenen und horizontalen Teil der Fahrbahn übersehen kann ,
der' zentrisch zur Längsmittelebene des Fahrzeugs liegt , 20 m breit
ist und sich vom Horizont bis auf 60 m Entfernung hinter dem Fahr­
zeug erstreckt ,   , '• ■■■■■                      1
Aussenspiegel
Das Sichtfeld muss so beschaffen sein , 4ass der . Fahrer mindestens
einen ebenen und horizontalen Teil der Fahrbahn - von 2,5 m Breite
übersehen kann , dessen rechte Begrenzung gegeben ist durch eine
            *\                "
zur Längsmittelebene des Fahrzeugs Parallele , dvirch den äussersten
linken Punkt der Fahrzeugbreite verlaufenden Ebene , und der sich
in 10 m Abstand hinter den Augenpunkten des Fahrers bis zum Hori­
zont erstreckt (Abb . 2 ).
 ---pagebreak---                                    _ 6 -
3.5*4 .     Eechter Aussenspiegel
            Das Sichtfeld muss so "beschaffen sein , dass der Fahrer min­
            destens einen ebenen und horizontalen Töil der Fahrbahn von
            3,50 m Breite übersehen kann , dessen linke Begrenzung durch
            eine zur Längsmittel ebene des . Fahrzeugs parallele , durch den
            rechten äussersten Punkt der Fahrzeugbreite verlaufende
            Ebene gegeben ist , und der sich in 30 m Entfernung hinter dem
            Augenpunkt des Fahrers bis zum Horizont erstreckt .
            Ausserdem muss es dem Fahrer möglich sein , die Fahrbahn in
            einer Entfernung von 4 m hinter der Vertikalebene durch die
            Augenpunkte des Fahrers auf 0,75 m Breite einzusehen (Abb.2 ).
4.          PRUFUKGiiïï
4«1 »       Schlagprufung
4.1.1# .    Beschreibung der Prüfeinrichtung
4.1«1«1 » . Die Prüfe inrich tung besteht aus einem Pendel in Form eines
            Schwinghebels mit aufgesetztem Hammer . Zur Einspannving der
            Prüflinge ist am Pendelgestell -ein starrer Support angebracht
            ( Abb . 3 ).
                                                                         R
4.1.1.2 ,   Die Stirnseite des für den Schlag verwendeten Hammers muss die
            Form einer Kugelkalotte von' 165 mm + 5 mm Durchmesser besitzen .
            Sie ist starr und besitzt einen Belag von 5 mm Gummi mit der
            Shore-Härte 50 .
4.1.1*3 .   Das Schlagzentrum des Pendels liegt in der Mitte der Kugel-
            kalotte an der Stirnseite des Hammers . Sein Abstand von der
            Drehachse des Pendels beträgt 1 m + 10 mm . Die auf das *Schlag-
            asntrum reduzierte Gesamtmasse des Pendels beträgt mQ *> 6,8 kg
            + 50 g (zwischen ÜI Q und der Gesamtmasse des Pendels sowie der
            Entfernung 1 zwischen dem Schwerpunkt des Pendels und seiner
            Drehaahse be steht' die Beziehung mg = – )•
 ---pagebreak---                                      ~T rr
4»1#2 .      Versuchsbesçhreibung
4.1.2.1 .    Dia .. Rückspiegel werden am Support so eingespannt , dass dioser
             kein Bewegungshindernis für die beweglichen Teile des Spiegels
             darstellt . Die Einspannung des Spiegels am Support und die
             Einstellung des Hebels gegenüber der "Grundplatte geschieht
             in der vom Antragsteller vorgeschlagenen "Weise .
4.1«2.2 .    Bei Rückspiegeln mit Vorrichtungen zur Einstellung der "Erit-
             fernung von. der Grundplatte ist diese auf den kleinsten Wert
             einzustellen .
4.1.2.3 .    Die Prüfung besteht darin , den Hammer aus einer Höhe entsprechend
             60° Pendelanschlag gegenüber de£ Senkrechten fallen zu lassen
             und den Rückspiegel im Augenblick d-er Erreichung der senkrech­
             ten Pendel Stellung so zu treffen , dass der Aufschlag des Hammers ,
             auf einer Horizontalen liegt , die durch das Schlagzentrum des
             Pendels geht .
     -       Ist der vorbeschtiebene Aufbau nicht durchführbar , so wird der
             Aufschlagpunkt in der Symmetrie ebene des' Pendels in der Weise
   . '       nach oben verschoben , dass der unterste Punkt der Aufschlag-
             kalotte 30 mm von der Einspannebene entfernt ist .
4#1«2.4 .    Die Rückspiegel worden unter verschiedenen , nachstehend aufge­
             führten Bedingungen geprüft .
4«1»2.4.1 .    Innenspiegel
             Prüfung 1 - Der Aufschlag erfolgt normal zur Spiegelfläche ,
             wobei der Aufschlagspunkt so gewählt wird , dass die Richtung
             der Schlagkraft durch- die Einspannstelle zwischen Spiegelgehäuse
             und Schaft oder Spiegelgehäuse un$ Support geht . Kann der Ver­
             such in dieser Weise nicht durchgeführt werden , so ist der Auf–
           _ schlägpunkt senkrecht ,. übex ,. die.. Einapannstelle zu verlegen/ wobei
             das Pendel so eingestellt wird , wie im zweiten Absatz von Punkt
             4.I.2.3 . angegeben ist . Der Schlag ist gegen die spiegelnde
          ' Fläche zu richten»'           ■ '    '•   '''  '  1
 ---pagebreak---    Pitfung 2 - Aufschlag auf den Band, des Spiegelgehäuses , '
   wobei die Schlagrichtung mit der Spiegelebene einen
   Winkel von 45° bildet '.und im Grundriss durch die Ein-
    spannstelle des Spiegelgehäuses am Schaft oder am Ein-
    spann-Support geht « Der Schlag ist gegen die reflek­
    tierende Fläche zu richten .                 ,
Aussenspiegel
   Prüfung 1 - Senkrecht zurSpiegelflache , wobei der Auf-
    schlagpunkt so gewählt wird , dass die Schlagrichtung durch
   die Einspannstelle des Spiegelgehäuses am Schaft bzw . am
   Support verläuft ( gleiche Änderung wie bei Prüfung 1 unter
   4.1.2.4.1 .).
   Prüfung 1' – Der Spiegel wird von rückwärts durch einen
   Schlag auf den Schaft oder den Einspann-Support geprüft
    ( gleicher Abstand des Hammers von der Einspannebene wie
   bei Prüfung 1 , wobei der Spiegel normal zu der vom Auf-
   schlagzentrum beschriebenen Bahn steht ).
   Prüfung 2 - Gegen den Rand des Spiegelgehäuses in der
   Weise , dass die Schlagrichtung einen Winkel von 45° mi"t
   der Spiegelebene bildet und im Grundriss durch die Ein-
   spannstelle des Spiegelgehäuses am Schaft oder am Support
   verläuft . Der Schlag ist gegen die Spiegelfläche zu richten .
Allgemeine Bemerkungen .
Als Bezugspunkt wird der Spiegalmittelpunkt gewählt , wenn
die Prüflinge keine deutlich erkennbare Haltevorrichtung
besitzen bzw . wenn die Einspannstelle am Spiegelumfang liegt .
Biegeprüfungen mit dem am Schaft befestigten Gehäuse
Versuchsbeschreibung
Das Spiegelgehäuse ist horizontal . so . in eine Vorrichtung
einzuspannen , dass der Schaft oder der Spiegelhalter in
seiner Lage festgehalten wird .
 ---pagebreak---                                       H ? -
          Das der Einspannstelle am Schaft am nächsten gelegene finde
          des Spiegelgehäuses ( in Richtung des grössten Durchmessers )
          wird durch einen starren Anschlag von 15 mm Breite , der die
          ganze Breite des Spiögelgehäuses überdeckt , festgehalten .
          Am anderen Ende wird ein gleicher Anschlag auf das Spiegel-
          gehäuse aufgesetzt und an diesem die vorgesehene Prüflast
          aufgebracht ( Abb . 4 ).
4.2.2 .   Die Prüflast beträgt 25 kg. Sie wird sine Minute lang auf­
          rechterhalten .
5.        INTERPRE TATIOïT DER ERGEBHISSE         , • '    .
5.1 .     Bei allen nach Punkt 4.1 . durchgeführten Prüflingen muss das
          Pendel nach dem Aufschlag seine Bewegung fortsetzen und min­
          destens einen Winkel von 20° gegen die Senkrechte erreichen .
5.2 .   • Bei den Prüfungen nach Punkt 4.2 . darf im Falle -eines Bruches
          des Schaftes bzw . des Supportes der verbleibende Teil keinen
          grösseren überstehenden Vorsprung als 1 cm gegenüber der Grund­
          platte aufweisen ,
          Bricht der Schaft oder der Halter ab , so darf der verbleibende
          Sockel keine     gefährlichen Vorsprünge aufweisen .
                         » 1• « • . •           i  .             t  » .
5.3 .     Bei den Prüfungen nach Punkt 4«1 » und 4.2 . ist ein Bruch des
          Spiegels zulässig, wenn die Bruchstücke am Spiegelgehäuse
          oder an einer mit dem , Gehäuse fest verbundenen Fläche haften
          bleiben , ohne dass eine Ablösung über mehr als 5 mm Breite
          eintritt , oder wenn der Spiegel "aus Sircharhaitsglas -besteht .
 ---pagebreak---                                       - 10 -
  6.         EEKIT'TLUITG DES PUUEEES H
  6.1 »      Définition
             Der Punkt "H" charakterisiert die Stellung eines Insassen im
             Fahrzeuginnernj er ist der Berührungspunkt der theoretischen
             Drekachse zwischen Bein und Korper einer einen menschlichen
             Körper darstellenden Puppe , mit einer vertikalen Längsebene .
  6.2 .      Ermittlung des Punktes H
  6.2.1 .    Für jeden vom Hersteller vorgesehenen Sitzplatz wird ein
             Punkt H ermittelt . Sind die Sitze ein und derselben Sitzbank
             als gleich anzusehen (Bank mit einheitlichen Sitzen, gleiche
             Ausführung der Sitze usw.), so wird der Punkt H nur für eine
             Reihe ermittelt , indem die Puppe an dem für die Sitzreihe
             charakteristischen Platz gesetzt wird . Dieser Platz ists
  6.-2.1.1 .    für die vordere Sitzreihe der Fahrersitz ,
. 6.2.1.2 .     für die hinteren Sitzreihen ein äusserer Sitz .
  6.2.2 .    Bei jeder Ermittlung des Punktes H muss sich der betreffende
             Sitz in der hintersten Stellung befinden , wobei die Rücken­
             lehne , falls sie verstellbar ist , annähernd senkrecht gestellt
             wird .
  6.3 .      Charakteristische Daten der Puppe
  6.3.1 .    Es wird eine dreidimensionale Puppe verwendet , deren Gewicht
             und Umriss einem Erwachsenen mittlerer Grösse entsprechen .
             Die Puppe ist in den Abbildungen 5 un<l 6 dargestellt .
  6.3.2 .    Die Puppe besteht *
  6,3.2,1 .       aus zwei Elementen , die jeweils den Rücken und die Sitz-
                  fläche des Körpers darstellen und um eine Achse drehbar
                  sind, die die Drehachse zwischen Körper und Schenkel dar–
 ---pagebreak---                                             T 11 «-
                         stellt . Der .Durchstosspunkt dieser Achse auf einer
                         Seite der Puppe wird als Punkt H bezeichnet ;
  6.3.2.2 .              aus zwei die Böine darstellenden Elementen , die gegen-
       r                 über der Sitzflächen-Nachbildung drehbar sind ;
  6.3.2.3 .            . aus. zwei die Füsse darstellenden Elementen , die mit dax
              '•         Beinen über Gelenke , die die Knöchelgelenke andeuten
                         sollen , verbunden sind ;
  6.3 » 2.4 »            ferner aus einem Element , das die Sitzfläche darstellt
                         und mit einer Libelle versehen ist , mit der man die Quer­
                         lage überprüfen kann .
  6.3.3 .         An geeigneten' Punkten,, die jeweils die Schwerpunkte der einzel­
                  nen Körperteile darstellen , werden Massen angebracht , die den
                  verschiedenen Körperteilen entsprechen , und zwar bis- zu einem
   ■'            .gesamten Puppengewicht von etwa 75              Die verschiedenen Masse
      '!          sind in der in Abbildung 6 Wiedergegebeneri Tabelle im einzelnen
                  aufgeführt .
  6.4 *           Aufsetzen der Puppe auf den - Sitz ■     . •
•   .
                  Das Aufsetzen der dreidimensionalen Puppe wird in folgender
                  Weise vorgenommen «            - '   " •
  6.4#1 «         Das Fahrzeug wird auf eine waagerechte 'Ebene' gestellt und die
                  Sitze nach Vorschrift von Punkt 6.2.2 . eingestellt ; •
  6*4.2 .         die Sitze ..werden .mit einem geeigneten Stoff überzogen , um das
                  Aufsetzen der Puppe zu erleichtern ;
  6.4*3 .     ' die Puppe wird an . dem betreffenden Platz aufgesetzt ;-
                                                            ' - ' • \» i
  6.4.4 .         die Füße der füppe Warden . folgendarmassen gestellt ?
  6.4.4.1 .              In der Stellung des Fahr zeugführers' wird der rechte
                         Fuß auf den Gashebel in Ruhestellung aufgesetzt und der
                         linke Fuß so gestellt , dass die zur Prüfung der Querlage
                         der Sitzfläche vorhandene Libelle in waagerechter Stel­
                         lung einspielt ;
                                                                                    ./
 ---pagebreak---                                       - 12 -  •
o,4 . |, 2 .      . Bei den hinteren Sitzplätzen werden die Füße der Puppe
                    jeweils so gestellt , dass sie möglichst mit den vorderen
                    Sitzen , in Berührung kommen . Liegen hierbei die Füße auf
                    verschieden hohen Teilen des Fussbodens auf , so dient
                    der Fuss , der zuerst mit dem Vordersitz in Berührung 'kommt ,
                 » als Bezugsmass , während der andere Fuß so gestellt wird ,
                    dass die zur Einstellung der Querlage der Sitzfläche dienen­
                    de Libelle in waagerechter Stellung einspielt .
6 , 4.4*3 .         Zur Ermittlung des Punktes H eines mittleren Sitzes werden
                    die Füße zu "beiden Seiten des Kardanrohres aufgesetzt .
6.4.5 «      Auflegen der Massen . .auf die Schenkelpartien , Wiederherstellung .
             der waagerechten Lage der Sitzfläche und Aufsetzen der Massen
             auf das die Sitzfläche darstellende Element .
6.4.6 ,      Durch Betätigen des Stahes der Kniegelenke wird die Puppe von
             der Rückenlehne abgesetzt und der Rücken nach vorn gebeugt .
             Danach wird die Puppe erneut an ihren Platz gesetzt und die
             Sitzfläche soweit nach hinten geschoben , bis sich ein Wider­
             stand bemerkbar macht . Danach wird der Rücken der Puppe wieder
             nach rückwärts aufgerichtet und gegen die Rückenlehne gedrückt .
6.4.7 »      An der Puppe wird zweimal eine waagerechte Kraft von je etwa
             10 kg angebracht . Richtung und Angriffspunkt dieser Kraft sind
             in Abbildung 6 durch einen schwarzen Pfeil dargestellt ,
6.4.8 .      Die Massen der rechten und linken Seite werden angebracht
             sowie anschliessend die Massen des Oberkörpers . Dabei muss
             die Querlibelle der Puppe waagerecht gehalten werden .
6.4.9 »      Unter Beibehaltung der waagerechten Lage der Querlibelle wird
             der Rücken der Puppe nach vorn gebeugt , bis sich die Massen
             des Oberkörpers oberhalb des Punktes H befinden , um auf diese
             Weise jede Reibung an der Rückenlehne auszuschalten .
 ---pagebreak--- Nun wird der Rücken der Puppe vorsichtig wieder aufgerichtet
und damit die Aufstellung "beendet . Dia Querlibelle der Puppe
muss waagerecht einspielen . Ist dies nicht dar Fall , so muss
erneut wie vorstehend vorgegangen werden .
Srgebnisse
Ist die Puppe gemäss Vorschrift von Punkt 6.4 * aufgesetzt ,
so gilt als Punkt H des betreffenden Sitzplatzes der auf
der Puppe angegebene Punkt H.
Die kartesischen Koordinaten des Punktes H sind jeweils mit
einem Fehler zu messen , der 1 mm nicht überschreiten darf .
Dasselbe gilt flir die Koordinaten genau bestimmter charakte­
ristischer Punkte des Fahr zeuginneren . Die Projektionen
dieser Punkte auf die senkrechte Längsebene werden auf ein
Schema übertragen .
 ---pagebreak---                               INNiSNSPI dGulL
           Innenrückspiegel r
                                              '   ' b /X//// Verlangtes Sichtfeld /
~<r                                             . ^                     /> //'        ^
    ■ • • •    • •   . • ...    ..        v
                   :          –    GOnv     –
                                                       t   ' ••                    *.
                                                                      ' ■• ..  „ * •
                                Abb . 1
 ---pagebreak---                                                          AUSSENSPIEGEL
                          < '•                    –         . 30 nv                                                           "•
  rechter Aussenspie^el        - _         '                    -                   1 7 –7–7
                                                                                         / 7 7/""T
                                                                                                 /U'/ // / / / / /1/ ; . / / oo  i
                 \         . : ~~ ■    '        ■       . :       - ^-rT~7V //// / / -^ //!erl,an ?tes . Sichtfe>^
Augenpunkte  '
                    // ••    ■: •■ •                ' •■-. rl' ////
                                                               / / / /Verlangtes
                                                                       ÏBriangxes Sichtfeld
                                                                                  ûichtield am
                                                                                             ara Boden
                                                                                                 Boden /
                                                                                                       / /    7 /./  /// '' // ''
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   des Fahrers                                                                                            / /     / ////
                          <               10 m,           =>|     •                                         " V ' .        •*
                       .  r
       linker Aussensniee-el
 ---pagebreak---   < ^ UU ->l       ;              .  .                •    ■ "         •
                        ^           _ ..     \          n __Q_ ^ A
k          ' ^ 200   –    *'                   \U :–•–:     Soo    – -> ' s ;
                      •     S. . [ Abb . i |
 ---pagebreak---                                                 Mnrichtun /?- fur
                                                                      -–    –-ie ■••• prutur.,? r! or Fdckspie ;rel~Oe"?i]qp
   Me tallzwischenstiicke
                                      Spiegelgehause                              '
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Gewicht P                       •                    •              ^spannvorrichtun* für den Spiegelschaft                     ..   '
                                                                     Abb . 4 "!
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                                                        Abmessungen der Puppe
                         .                                               .       .                                » '            * •    V
                           39,4-7 cic                 ' ; " ^                        //                                                          V, :                             j
            Richtung und -An-                                                                               '                                                               •'           "■•■
            griffspunkt der                                                                   N                                      v                                             i. v. ;
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            verstellbar von                                   \
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                                                               Abbildung. °                                                                                                              v
  ■Geyioht der Putd*dq .                                         •                                   Vo»                  1 »• ' " : , J . ■ ■■ ■■ – v
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                                                                                                                               • • r          1        '        '    • • :             •   '
  Elemente zur Naohahmung von Rüoken und Sitzfläohe '                                                17
  piassen des Ruokens                                                                           • *'            •                  , j. 'v .                                     ■ /v
  Hassen der Sitzfläohe                                                        .                        f     ■        '           ' I
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  Massen der Sohenkel                                   ■ •
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  Kassen der Beine "                          ' • '                '                                    ?                         1 l i
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 ---pagebreak---                                               - 19 -
            'Tôii.0 der cbp&iàirevr : "tor- al8-n 3n •
          Hucken
 Halter fur die
 Hîokenmassen
 Longalilaella .                                     \
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                                                              V
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                                                                  Xy-^ -v- v"? %ÔÔ .'
Halter fur die  ia             y fh*                                            X. AS'$
                                                                                                        I
Sohenkelmaseen
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     Ahiôgalenkonko                 /^   .                                             ■
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