CELEX: C2000/335/02
Language: de
Date: 2000-11-25 00:00:00
Title: Urteil des Gerichtshofes (Sechste Kammer) vom 13. Juli 2000 in der Rechtssache C-210/98 P: Salzgitter AG gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften und Bundesrepublik Deutschland (Rechtsmittel — Entscheidung Nr. 3855/91/EGKS [Fünfter Stahlbeihilfenkodex] — Anmeldung eines Beihilfevorhabens nach Fristablauf — Wirkungen)

25.11.2000              DE                       Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften                                            C 335/1
                                                                         I
                                                                  (Mitteilungen)
                                                         GERICHTSHOF
                                                                 GERICHTSHOF
                URTEIL DES GERICHTSHOFES                                                    URTEIL DES GERICHTSHOFES
                         (Sechste Kammer)                                                           (Sechste Kammer)
                         vom 13. Juli 2000                                                           vom 13. Juli 2000
                                                                             in der Rechtssache C-210/98 P: Salzgitter AG gegen Kom-
in der Rechtssache C-243/97: Hellenische Republik gegen
                                                                             mission der Europäischen Gemeinschaften und Bundesre-
      Kommission der Europäischen Gemeinschaften (1)
                                                                                                   publik Deutschland (1)
(„Rechnungsabschluss des EAGFL — Haushaltsjahr 1993“)                        (Rechtsmittel — Entscheidung Nr. 3855/91/EGKS [Fünfter
                                                                             Stahlbeihilfenkodex] — Anmeldung eines Beihilfevorhabens
                          (2000/C 335/01)                                                    nach Fristablauf — Wirkungen)
                                                                                                      (2000/C 335/02)
                    (Verfahrenssprache: Griechisch)
                                                                                                 (Verfahrenssprache: Deutsch)
(Vorläufige Übersetzung; die endgültige Übersetzung erscheint in der
          Sammlung der Rechtsprechung des Gerichtshofes.)                    In der Rechtssache C-210/98 P, Salzgitter AG, ehemals Preus-
                                                                             sag Stahl AG, mit Sitz in Salzgitter (Deutschland) (Prozessbe-
In der Rechtssache C-243/97, Hellenische Republik (Be-                       vollmächtigter: Rechtsanwalt J. Sedemund, Berlin, Zustellungs-
vollmächtigte: I. Chalkias und E.-M. Mamouna) gegen Kom-                     anschrift: Kanzlei des Rechtsanwalts A. May, 398, route d’Esch,
mission der Europäischen Gemeinschaften (Bevollmächtigte:                    Luxemburg), betreffend ein Rechtsmittel gegen das Urteil des
M. Condou-Durande), wegen teilweiser Nichtigerklärung der                    Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften
Entscheidung 97/333/EG der Kommission vom 23. April                          (Dritte erweiterte Kammer) vom 31. März 1998 in der Rechts-
1997 über den Rechnungsabschluss der Mitgliedstaaten für die                 sache T-129/96 (Preussag Stahl/Kommission, Slg. 1998,
vom Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die                     II-609) wegen Aufhebung dieses Urteils, andere Verfahrensbe-
Landwirtschaft (EAGFL), Abteilung Garantie, im Haushaltsjahr                 teiligte: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Be-
1993 finanzierten Ausgaben (ABl. L 139, S. 30), soweit sie die               vollmächtigte: D. Triantafyllou und P. Nemitz), und Bundesre-
Hellenische Republik betrifft, hat der Gerichtshof (Sechste                  publik Deutschland (Bevollmächtigte: C.-D. Quassowski und
Kammer) unter Mitwirkung des Präsidenten der Zweiten                         H. Wissel), hat der Gerichtshof (Sechste Kammer) unter Mitwir-
Kammer R. Schintgen in Wahrnehmung der Aufgaben des                          kung des Kammerpräsidenten J. C. Moitinho de Almeida, der
Präsidenten der Sechsten Kammer sowie der Richter                            Richter C. Gulmann, J.-P. Puissochet (Berichterstatter) und
P. J. G. Kapteyn, G. Hirsch (Berichterstatter), H. Ragnemalm                 G. Hirsch sowie der Richterin F. Macken — Generalanwalt:
und V. Skouris — Generalanwalt: P. Léger; Kanzler: L. Hewlett,               F. G. Jacobs; Kanzler: H. A. Rühl, Hauptverwaltungsrat — am
Verwaltungsrat — am 13. Juli 2000 ein Urteil mit folgendem                   13. Juli 2000 ein Urteil mit folgendem Tenor erlassen:
Tenor erlassen:
                                                                             1.    Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
1.     Die Klage wird abgewiesen.
                                                                             2.    Die Salzgitter AG trägt die Kosten des Verfahrens.
2.     Die Hellenische Republik trägt die Kosten des Verfahrens.
                                                                             3.    Die Bundesrepublik Deutschland trägt ihre eigenen Kosten.
(1) ABl. C 318 vom 18.10.1997.                                               (1) ABl. C 278 vom 5.9.1998.