CELEX: E2019J0013
Language: de
Date: 2020-12-10 00:00:00
Title: Urteil des gerichtshofs vom 10. Dezember 2020 in der Rechtssache E-13/19 Hraðbraut ehf. gegen Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Verzlunarskóli Íslands ses., Tækniskólinn ehf. und Menntaskóli Borgarfjarðar ehf. (Öffentliche Auftragsvergabe – Richtlinie 2014/24/EU – Öffentlicher Dienstleistungsauftrag — Artikel 37 EWR – Begriff „Dienstleistungen“ – Sekundarstufe II) 2021/C 113/06

31.3.2021   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 113/11
            
         
      URTEIL DES GERICHTSHOFS
      vom 10. Dezember 2020
      in der Rechtssache E-13/19
      Hraðbraut ehf. gegen Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Verzlunarskóli Íslands ses., Tækniskólinn ehf. und Menntaskóli Borgarfjarðar ehf.
      
         
            (Öffentliche Auftragsvergabe – Richtlinie 2014/24/EU – Öffentlicher Dienstleistungsauftrag — Artikel 37 EWR – Begriff „Dienstleistungen“ – Sekundarstufe II)
         
      
      (2021/C 113/06)
      In der Rechtssache E-13/19, Hraðbraut ehf. gegen Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Verzlunarskóli Íslands ses., Tækniskólinn ehf. und Menntaskóli Borgarfjarðar ehf. – ERSUCHEN der Beschwerdekommission für das öffentliche Auftragswesen (Kærunefnd útboðsmála) an den Gerichtshof nach Artikel 34 des Abkommens zwischen den EFTA-Staaten zur Errichtung einer Überwachungsbehörde und eines Gerichtshofs auf Auslegung der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG, insbesondere Artikel 2 Absatz 1 Nummer 9 und Artikel 74 – erließ der Gerichtshof, bestehend aus dem Präsidenten Páll Hreinsson sowie den Richtern Per Christiansen (Berichterstatter) und Bernd Hammermann am 10. Dezember 2020 ein Urteil mit folgendem Tenor:
      Aufträge mit Merkmalen wie den im Ersuchen beschriebenen, die nicht die Erbringung von Dienstleistungen im Sinne der Richtlinie 2014/24/EU zum Gegenstand haben, stellen keine öffentlichen Dienstleistungsaufträge im Sinne des Artikels 2 Absatz 1 Nummer 9 der genannten Richtlinie dar.