CELEX: 62018TA0730
Language: de
Date: 2019-10-03 00:00:00
Title: Rechtssache T-730/18: Urteil des Gerichts vom 3. Oktober 2019 – DQ u. a./Parlament (Öffentlicher Dienst – Beamte – Art. 24 des Statuts – Antrag auf Beistand – Art. 12a des Statuts – Mobbing – Umfang der Beistandspflicht – Maßnahme zur Entfernung – Dauer des Verwaltungsverfahrens – Haftung – Immaterieller Schaden)

16.12.2019   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 423/48
            
         
      Urteil des Gerichts vom 3. Oktober 2019 – DQ u. a./Parlament
      (Rechtssache T-730/18) (1)
      
      (Öffentlicher Dienst - Beamte - Art. 24 des Statuts - Antrag auf Beistand - Art. 12a des Statuts - Mobbing - Umfang der Beistandspflicht - Maßnahme zur Entfernung - Dauer des Verwaltungsverfahrens - Haftung - Immaterieller Schaden)
      (2019/C 423/61)
      Verfahrenssprache: Französisch
      
         Parteien
      
      
         Kläger: DQ und 11 weitere im Anhang des Urteils namentlich aufgeführte Kläger (Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwältin M. Casado García-Hirschfeld)
      
         Beklagter: Europäisches Parlament (Prozessbevollmächtigte: E. Taneva und T. Lazian)
      
         Gegenstand
      
      Klage nach Art. 270 AEUV auf Ersatz des Schadens, der den Klägern hauptsächlich dadurch entstanden sein soll, dass ihr Antrag auf Beistand wegen Mobbing-Vorwürfen gegen ihren Dienstvorgesetzten nicht angemessen bearbeitet worden sei
      
         Tenor
      
      
                  1.
               
               
                  
                     Das Europäische Parlament wird verurteilt, an DQ und die weiteren im Anhang namentlich aufgeführten Kläger zum Ersatz des ihnen entstandenen immateriellen Schadens einen unter ihnen aufzuteilenden Gesamtbetrag von 36 000 Euro zu zahlen, zuzüglich Zinsen ab dem 13. Dezember 2017 zu dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) für ihre Hauptrefinanzierungsgeschäfte festgesetzten Zinssatz, erhöht um dreieinhalb Prozentpunkte, bis zum Tag der Zahlung des Betrags von 36 000 Euro durch das Parlament.
                  
               
            
                  2.
               
               
                  
                     Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
                  
               
            
                  3.
               
               
                  
                     Das Parlament trägt seine eigenen Kosten sowie die Hälfte der Kosten von DQ und der weiteren im Anhang namentlich aufgeführten Kläger.
                  
               
            
                  4.
               
               
                  
                     DQ und die weiteren im Anhang namentlich aufgeführten Kläger tragen die Hälfte ihrer eigenen Kosten.
                  
               
            
         (1)  ABl. C 54 vom 11.2.2019.