CELEX: 61986CO0294
Language: de
Date: 1986-12-17 00:00:00
Title: Beschluss des Präsidenten des Gerichtshofes vom 17. Dezember 1986. # Technointorg gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften. # Dumping - Vorläufige Zölle. # Rechtssache 294/86 R.

Avis juridique important

|

61986O0294

BESCHLUSS DES PRAESIDENTEN DES GERICHTSHOFES VOM 17. DEZEMBER 1986.  -  TECHNOINTORG GEGEN KOMMISSION DER EUROPAEISCHEN GEMEINSCHAFTEN.  -  DUMPING - VORLAEUFIGER ANTIDUMPINGZOLL.  -  RECHTSSACHE 294/84 R.  

Sammlung der Rechtsprechung 1986 Seite 03979

EntscheidungsgründeTenor
Schlüsselwörter

VORLÄUFIGER RECHTSSCHUTZ - AUSSETZUNG DES VOLLZUGS - EINSTWEILIGE ANORDNUNGEN - VORAUSSETZUNGEN - SCHWERER UND NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER SCHADEN - RICHTERLICHES ERMESSEN - GRENZEN   ( EWG-VERTRAG , ARTIKEL 185 UND 186 ; VERFAHRENSORDNUNG , ARTIKEL 83 PAR  2 )    

Entscheidungsgründe

1 DIE TECHNOINTORG HAT MIT KLAGESCHRIFT , DIE AM 26 . NOVEMBER 1986 BEI DER KANZLEI DES GERICHTSHOFES EINGEGANGEN IST , GEMÄSS ARTIKEL 173 ABSATZ 2 EWG-VERTRAG KLAGE AUF NICHTIGERKLÄRUNG DER VERORDNUNG NR . 2800/86 DER KOMMISSION VOM 9 . SEPTEMBER 1986 ZUR EINFÜHRUNG EINES VORLÄUFIGEN ANTIDUMPINGZOLLS AUF DIE EINFUHREN BESTIMMTER GEFRIER- UND TIEFKÜHLGERÄTE MIT URSPRUNG IN DER UDSSR ( ABL . L 259 , S . 14 ), INSBESONDERE IHRES ARTIKELS 1 , ERHOBEN , SOWEIT SIE DURCH DIESE VERORDNUNG BETROFFEN IST .   2 MIT AM SELBEN TAG BEIM GERICHTSHOF EINGEREICHTEM SCHRIFTSATZ HAT DIE ANTRAGSTELLERIN GEMÄSS ARTIKEL 186 EWG-VERTRAG SOWIE ARTIKEL 36 DER SATZUNG DES GERICHTSHOFES DER EWG UND ARTIKEL 83 DER VERFAHRENSORDNUNG EINEN ANTRAG AUF EINSTWEILIGE ANORDNUNG GESTELLT , MIT DEM SIE IN DER HAUPTSACHE DIE AUSSETZUNG DER ANWENDUNG DES ARTIKELS 1 DER OBEN GENANNTEN VERORDNUNG NR . 2800/86 DER KOM MISSION VOM 9 . SEPTEMBER 1986 AUF SIE BIS ZUR ENTSCHEIDUNG DES GERICHTSHOFES ÜBER DIE KLAGE UNTER DER VORAUSSETZUNG BEGEHRT , DASS SIE WEITERHIN EINE SICHERHEIT FÜR DIE ERFÜLLUNG IHRER VERPFLICHTUNG IN HÖHE DES BETRAGS LEISTET , DEN SIE NACH DIESEM ARTIKEL 1 ZU ZAHLEN HAT . HILFSWEISE BEANTRAGT SIE , DER KOMMISSION AUFZUGEBEN , DIE ZUSTÄNDIGEN ZOLLBEHÖRDEN DER MITGLIEDSTAATEN VON DER ZWISCHENENTSCHEIDUNG IN KENNTNIS ZU SETZEN , DURCH DIE DIE BEANTRAGTE EINSTWEILIGE ANORDNUNG ERLASSEN WIRD .   3 MIT FERNSCHREIBEN VOM 27 . NOVEMBER 1986 HAT DER GERICHTSHOF DER ANTRAGSTELLERIN EINE FRAGE GESTELLT UND SIE AUFGEFORDERT , BIS ZUM 3 . DEZEMBER 1986 DARAUF ZU ANTWORTEN .   4 DIE ANTRAGSGEGNERIN HAT IHRE SCHRIFTLICHEN ERKLÄRUNGEN AM 8 . DEZEMBER 1986 EINGEREICHT . DIE PARTEIEN HABEN AM 12 . DEZEMBER 1986 MÜNDLICH VERHANDELT .   5 VOR DER PRÜFUNG DER BEGRÜNDETHEIT DES VORLIEGENDEN ANTRAGS AUF EINSTWEILIGE ANORDNUNG ERSCHEINT ES ZWECKMÄSSIG , KURZ DIE EINZELNEN STADIEN DES ANTIDUMPINGVERFAHRENS DARZUSTELLEN , DIE ZUM ERLASS DER VERORDNUNG NR . 2800/86 DURCH DIE KOMMISSION GEFÜHRT HABEN .   6 IM SEPTEMBER 1985 STELLTE DER CONSEIL EUROPEEN DE LA CONSTRUCTION ELECTRODOMESTIQUE IM NAMEN VON HERSTELLERN , DIE PRAKTISCH DIE GESAMTE GEFRIER- UND TIEFKÜHLGERÄTEPRODUKTION IN DER GEMEINSCHAFT REPRÄSENTIEREN , GEMÄSS ARTIKEL 5 DER VERORDNUNG NR . 2176/84 DES RATES VOM 23 . JULI 1984 ÜBER DEN SCHUTZ GEGEN GEDUMPTE ODER SUBVENTIONIERTE EINFUHREN AUS NICHT ZUR EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTSGEMEINSCHAFT GEHÖRENDEN LÄNDERN ( ABL . L 201 , S . 1 ) BEI DER KOMMISSION EINEN ANTRAG AUF VERFAHRENSEINLEITUNG , DEM ZUFOLGE DIE EINFUHREN BESTIMMTER GEFRIER- UND TIEFKÜHLGERÄTE MIT URSPRUNG IN VERSCHIEDENEN OSTBLOCKLÄNDERN , UNTER ANDEREM IN DER SOWJETUNION , GEDUMPT WAREN UND IN DEM BETREFFENDEN WIRTSCHAFTSZWEIG DER GEMEINSCHAFT EINE SCHÄDIGUNG VERURSACHTEN . BEI DER VON DEM ANTRAG BETROFFENEN WARE HANDELT ES SICH UM ELEKTRISCHE HAUSHALTSGEFRIER- UND TIEFKÜHLTRUHEN SOWIE -SCHRÄNKE DER TARIFSTELLE 84.15 C II DES GEMEINSAMEN ZOLLTARIFS , ENTSPRECHEND DEN NIMEXE-KENNZIFFERN 84.15-32 , 84.15-41 UND 84.15-46 , ZUM EINFRIEREN UND AUFBEWAHREN VON FRISCHEN NAHRUNGSMITTELN .   7 DA DIE KOMMISSION DER AUFFASSUNG WAR , DASS DIESER ANTRAG AUSREICHENDE BEWEISMITTEL FÜR DAS VORLIEGEN VON DUMPING UND EINER DAMIT ZUSAMMENHÄNGENDEN SCHÄDIGUNG ENTHALTE , GAB SIE DURCH EINE MITTEILUNG VOM 11 . DEZEMBER 1985 GEMÄSS ARTIKEL 7 DER VERORDNUNG NR . 2176/84 DES RATES DIE EINLEITUNG EINES ANTIDUMPINGVERFAHRENS BEKANNT ( ABL . C 319 , S . 3 ) UND BEGANN DIE ERFORDERLICHE UNTERSUCHUNG . DABEI ZEIGTE SICH , DASS ES FÜR DIE ZWECKE DER UNTERSUCHUNG NOTWENDIG WAR , BEI DEN ANGEBLICH GEDUMPTEN GEFRIER- UND TIEFKÜHLGERÄTEN ZWISCHEN DEN TRUHENMODELLEN ( NIMEXE-KENNZIFFER 84.15-32 ) UND DEN SCHRANKMODELLEN ( NIMEXE- KENNZIFFERN 84.15-41 UND 84.15-46 ) ZU UNTERSCHEIDEN , DA ES SICH HIERBEI NICHT UM GLEICHARTIGE WAREN IM SINNE DER ANTIDUMPINGVERORDNUNG HANDELT .   8 WAS DIE TRUHENMODELLE ANGEHT , GELANGTE DIE KOMMISSION AM ENDE IHRER VORLÄUFIGEN UNTERSUCHUNG ZU DER SCHLUSSFOLGERUNG , DASS DIE EINFUHREN DIESER WARE IN DEM WIRTSCHAFTSZWEIG DER GEMEINSCHAFT KEINEN BEDEUTENDEN SCHADEN HÄTTEN VERURSACHEN KÖNNEN . INFOLGEDESSEN BESCHLOSS SIE IN ARTIKEL 4 DER VERORDNUNG NR . 2800/86 , DAS ANTIDUMPINGVERFAHREN FÜR DIESE ART VON GEFRIER- UND TIEFKÜHLGERÄTEN EINZUSTELLEN .   9 WAS DIE SCHRANKMODELLE , INSBESONDERE MIT URSPRUNG IN DER SOWJETUNION , ANGEHT , ERGAB SICH DAGEGEN BEI DER VORLÄUFIGEN UNTERSUCHUNG DER KOMMISSION , DASS ES BEDEUTENDE DUMPINGPRAKTIKEN SOWIE VERSCHIEDENE FAKTOREN GAB , DIE EINE BEDEUTENDE SCHÄDIGUNG ZEIGTEN , WIE UNTER ANDEREM DIE WESENTLICHE ERHÖHUNG DES UMFANGS DER EINFUHREN DIESER WAREN IN DEN GEMEINSAMEN MARKT UND EIN ENTSPRECHENDES ANSTEIGEN IHRES MARKTANTEILS IN DER GEMEINSCHAFT SOWIE DAS VORLIEGEN VON BEDEUTENDEN PREISUNTERBIETUNGEN BEI DIESEN WAREN . AUFGRUND DIESER FESTSTELLUNG WAR DIE KOMMISSION DER AUFFASSUNG , DASS DIE INTERESSEN DER GEMEINSCHAFT DIE ERHEBUNG EINES VORLÄUFIGEN ANTIDUMPINGZOLLS AUF EINFUHREN DIESER WAREN ERFORDERLICH MACHTEN , UM ZU VERHINDERN , DASS WÄHREND DES FORTGANGS DES ANTIDUMPINGVERFAHRENS EINE WEITERE SCHÄDIGUNG DES WIRTSCHAFTSZWEIGS DER GEMEINSCHAFT EINTRETE . SIE HAT DAHER IN ARTIKEL 1 IHRER VERORDNUNG NR . 2800/86 VOM 9 . SEPTEMBER 1986 BESTIMMT , DASS AUF DIE EINFUHREN VON GEFRIER- UND TIEFKÜHLSCHRÄNKEN ( NIMEXE-KENNZIFFERN 84.15-41 UND 84.15-46 ) MIT URSPRUNG IN DER SOWJETUNION EIN VORLÄUFIGER ANTIDUMPINGZOLL IN HÖHE VON 33 % DES NETTOPREISES FREI GRENZE DER GEMEINSCHAFT , UNVERZOLLT , FÜR EINEN ZEITRAUM VON VIER MONATEN AB 11 . SEPTEMBER 1986 ERHOBEN WIRD . NACH ARTIKEL 1 ABSATZ 4 IST DIE ABFERTIGUNG DERARTIGER GEFRIER- UND TIEFKÜHLGERÄTE VON EINER SICHERHEITSLEISTUNG IN HÖHE DES VORLÄUFIGEN ZOLLS ABHÄNGIG .   10 NACH ARTIKEL 185 EWG-VERTRAG HABEN KLAGEN BEIM GERICHTSHOF KEINE AUFSCHIEBENDE WIRKUNG . DER GERICHTSHOF KANN JEDOCH , WENN ER DIES DEN UMSTÄNDEN NACH FÜR NÖTIG HÄLT , DIE DURCHFÜHRUNG DER ANGEFOCHTENEN HANDLUNG AUSSETZEN . AUSSERDEM KANN ER NACH ARTIKEL 186 EWG-VERTRAG DIE ERFORDERLICHEN EINSTWEILIGEN ANORDNUNGEN TREFFEN .   11 FÜR DEN ERLASS EINER EINSTWEILIGEN ANORDNUNG , WIE DER BEANTRAGTEN , SCHREIBT ARTIKEL 83 PAR  2 DER VERFAHRENSORDNUNG VOR , DASS IN DEN ENTSPRECHENDEN ANTRAEGEN DIE NOTWENDIGKEIT DER BEANTRAGTEN ANORDNUNG IN TATSÄCHLICHER UND RECHTLICHER HINSICHT GLAUBHAFT ZU MACHEN IST UND DASS DIE UMSTÄNDE ANZUFÜHREN SIND , AUS DENEN SICH DIE DRINGLICHKEIT ERGIBT .   12 AUS DER STÄNDIGEN RECHTSPRECHUNG DES GERICHTSHOFES ERGIBT SICH , DASS EINSTWEILIGE ANORDNUNGEN NUR ERLASSEN WERDEN DÜRFEN , WENN SIE DER ENTSCHEIDUNG IN DER HAUPTSACHE NICHT VORGREIFEN ( SIEHE UNTER ANDEREM DIE VERBUNDENEN RECHTSSACHEN 60 UND 190/81 R , IBM/KOMMISSION , SLG . 1981 , 1857 ), UND DASS DIE IN ARTIKEL 83 PAR  2 DER VERFAHRENSORDNUNG GENANNTE DRINGLICHKEIT EINES ANTRAGS AUF EINSTWEILIGE ANORDNUNG IM HINBLICK AUF DIE NOTWENDIGKEIT ZU BEURTEILEN IST , EINE VORLÄUFIGE ENTSCHEIDUNG ZU TREFFEN , UM ZU VERHINDERN , DASS DER PARTEI , DIE DIESE ANORDNUNG BEANTRAGT , EIN SCHWERER UND NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER SCHADEN ENTSTEHT .   13 DAZU TRAEGT DIE ANTRAGSTELLERIN VOR , SIE ERLEIDE DADURCH EINEN SCHWEREN SCHADEN , DASS DIE ANWENDUNG EINES VORLÄUFIGEN ANTIDUMPINGZOLLS IN HÖHE VON 33 % ZU EINER ERHEBLICHEN ERHÖHUNG DER PREISE IHRER ERZEUGNISSE FÜHRE , WAS DIESE SO WENIG WETTBEWERBSFÄHIG MACHE , DASS ES UNMÖGLICH WERDE , SIE ZU VERMARKTEN . DIESE PREISERHÖHUNG BEWIRKE AUSSERDEM EINEN RÜCKGANG IHRES MARKTANTEILS , JA SOGAR IHR VOLLSTÄNDIGES VERSCHWINDEN VOM MARKT . AUS DEM SCHRIFTWECHSEL MIT IHREN IMPORTEUREN IN DER GEMEINSCHAFT , SOWOHL DEN SELBSTÄNDIGEN ALS AUCH DEN MIT IHR VERBUNDENEN , DEN SIE DEM VORLIEGENDEN ANTRAG BEIGEFÜGT HAT , GEHE EINDEUTIG HERVOR , DASS DER VERKAUF VON TECHNOINTORG-ERZEUGNISSEN SEIT DEM INKRAFTTRETEN DES ARTIKELS 1 DER VERORDNUNG NR . 2800/86 DER KOMMISSION PRAKTISCH AUFGEHÖRT HABE . DER SICH AUS DIESER LAGE FÜR DIE ANTRAGSTELLERIN ERGEBENDE SCHADEN SEI NICHT NUR SCHWER , SONDERN AUCH NICHT WIEDERGUTZUMACHEN , DENN SELBST WENN DER GERICHTSHOF IHRER KLAGE STATTGEBE , SEI DER SCHADEN BEREITS EINGETRETEN . DIE GEFRIER- UND TIEFKÜHLSCHRÄNKE MIT URSPRUNG IN DER SOWJETUNION SEIEN NÄMLICH ZUMINDEST FÜR MEHR ALS EIN JAHR VOM MARKT AUSGESCHLOSSEN , OHNE DASS DIE GERINGSTE GEWÄHR DAFÜR BESTEHE , DASS SIE JEMALS WIEDER EINEN PLATZ AUF DEM MARKT EINNEHMEN KÖNNTEN .   14 AUF EINE AM 27 . NOVEMBER 1986 GESTELLTE FRAGE , DURCH DIE DER GEGENSTAND DES ANTRAGS AUF EINSTWEILIGE ANORDNUNG ABGEGRENZT WERDEN SOLLTE , HAT DIE ANTRAGSTELLERIN IN BEZUG AUF DIE DRINGLICHKEIT NEUE ANGABEN GEMACHT . SIE HAT HERVORGEHO BEN , DASS , WENN IHREM ANTRAG NICHT STATTGEGEBEN WERDE , ARTIKEL 11 ABSÄTZE 1 UND 7 SOWIE ARTIKEL 12 DER GENANNTEN VERORDNUNG NR . 2176/84 DES RATES AUF DIE SICHERHEITEN IN HÖHE DES VORLÄUFIGEN ZOLLS ANWENDUNG FÄNDEN , DIE GEMÄSS ARTIKEL 1 ABSATZ 4 DER VERORDNUNG NR . 2800/86 GELEISTET WORDEN SEIEN . DARAUS ERGEBE SICH , DASS NACH ABLAUF DER GELTUNGSDAUER DER VORLÄUFIGEN ZÖLLE DER RAT AUF VORSCHLAG DER KOMMISSION UNABHÄNGIG VON DER FRAGE , OB EIN ENDGÜLTIGER ANTIDUMPINGZOLL ERHOBEN WERDEN MÜSSE , ZU ENTSCHEIDEN HABE , INWIEWEIT DER VORLÄUFIGE ZOLL ENDGÜLTIG VEREINNAHMT WERDE . BESCHLIESSE DER RAT DIE VEREINNAHMUNG DIESER VORLÄUFIGEN ZÖLLE , SO HÄTTEN SIE ODER IHRE IMPORTEURE NICHT MEHR DIE KOSTEN FÜR DIE LEISTUNG EINER DEM BETRAG DER VORLÄUFIGEN ZÖLLE ENTSPRECHENDEN SICHERHEIT ZU BESTREITEN , SONDERN DIE VIEL HÖHEREN KOSTEN , DIE MIT DER ZAHLUNG DES BETRAGS DIESER VORLÄUFIGEN ZÖLLE VERBUNDEN SEIEN . WEGEN DER GEFAHR , DASS FÜR DIE WÄHREND DER GELTUNGSDAUER DER VORLÄUFIGEN ZÖLLE NACH LEISTUNG EINER SICHERHEIT EINGEFÜHRTEN WAREN DIESE ZÖLLE AB JANUAR 1987 TATSÄCHLICH ZU ZAHLEN SEIEN , WÜRDEN DIE IMPORTEURE IHRER ERZEUGNISSE IHR KEINE AUFTRAEGE MEHR ERTEILEN , WODURCH SIE EINEN SCHWEREN UND NICHT WIEDERGUTZUMACHENDEN SCHADEN ERLEIDE .   15 DIE ANTRAGSTELLERIN HAT IN DIESER ANTWORT AUSSERDEM VORGETRAGEN , DER ERLASS DER VON IHR BEANTRAGTEN EINSTWEILIGEN ANORDNUNG BIETE AUCH EINEN ANDEREN VORTEIL : DIE MIT DER SICHERHEIT , DIE SIE ZU LEISTEN HABE , ZUSAMMENHÄNGENDEN KOSTEN KÖNNTEN ALS TEIL IHRER VERFAHRENSKOSTEN ANGESEHEN UND IHR ERSTATTET WERDEN , WENN IHRE KLAGE FÜR BEGRÜNDET ERKLÄRT WERDE , OHNE DASS SIE EINE SCHADENSERSATZKLAGE ERHEBEN MÜSSTE .   16 DIE ANTRAGSGEGNERIN IST DER AUFFASSUNG , ES SEI - AUSSER BEI VORLIEGEN BESONDERER UMSTÄNDE , DIE DIE ANTRAGSTELLERIN IM VORLIEGENDEN FALL NICHT HABE DARTUN KÖNNEN - GRUNDSÄTZLICH NICHT ZWECKMÄSSIG , DEN VOLLZUG EINER VERORDNUNG , DURCH DIE EIN VORLÄUFIGER ANTIDUMPINGZOLL ERHOBEN WERDE , AUSZUSETZEN , UND ZWAR HAUPTSÄCHLICH AUS ZWEI GRÜNDEN . DER ERSTE BESTEHE DARIN , DASS DIE EINZIGE VERPFLICHTUNG , DIE SICH AUS DER EINFÜHRUNG EINES VORLÄUFIGEN ANTIDUMPINGZOLLS ERGEBE , DAHIN GEHE , EINE BANKBÜRGSCHAFT IN HÖHE DIESES ZOLLS ZU STELLEN . DIE ANTRAGSGEGNERIN VERTRITT UNTER HINWEIS AUF DIE AUSFÜHRUNGEN DES GERICHTSHOFES IN DER RECHTSSACHE 120/83 R ( RAZNOIMPORT/KOMMISSION , SLG . 1983 , 2573 ) DIE AUFFASSUNG , DIE MIT DER STELLUNG EINER BÜRGSCHAFT FÜR EINEN BEGRENZTEN ZEITRAUM VON VIER MONATEN VERBUNDENEN KOSTEN SEIEN SEHR GERING UND KÖNNTEN DER ANTRAGSTELLERIN ODER DEN IMPORTEUREN IHRER ERZEUGNISSE KEINESFALLS EINEN SCHWEREN UND NICHT WIEDERGUTZUMACHENDEN SCHADEN VERURSACHEN . DER ZWEITE GRUND BESTEHE DARIN , DASS ES BEI JEDEM ANTRAG AUF AUSSETZUNG EINES ANTIDUMPINGZOLLS IMMER NOTWENDIG SEI , EIN GLEICHGEWICHT ZWISCHEN ALLEN BETROFFENEN INTERESSEN HERZUSTELLEN , NÄMLICH DEN INTERESSEN DER EXPORTEURE UND DENEN DES WIRTSCHAFTSZWEIGS DER GEMEINSCHAFT AM SCHUTZ GEGEN DUMPING . DIE WAHRUNG DER INTERESSEN DES WIRTSCHAFTSZWEIGS DER GEMEINSCHAFT VERLANGE , DASS DER BETREFFENDE ANTIDUMPINGZOLL IN KRAFT BLEIBE .   17 DIE ANTRAGSGEGNERIN IST AUSSERDEM DER MEINUNG , MAN DÜRFE IN KEINEM FALL DAS IN RANDNUMMER 14 DIESES BESCHLUSSES ANGEFÜHRTE ARGUMENT DER ANTRAGSTELLERIN GELTEN LASSEN , WENN MAN NICHT DER ENTSCHEIDUNG , DIE DER RAT IM JANUAR 1987 IN BEZUG AUF DIE ENDGÜLTIGE ERHEBUNG DIESER VORLÄUFIGEN ZÖLLE TREFFEN WERDE , VORGREIFEN UND IHR JEDE PRAKTISCHE WIRKUNG NEHMEN WOLLE . DER ANGEBLICHE SCHWERE UND NICHT WIEDERGUTZUMACHENDE SCHADEN , DEN DIE ANTRAGSTELLERIN DARAUS HERGELEITET HABE , DÜRFE AUCH DESHALB NICHT BERÜCKSICHTIGT WERDEN , WEIL DIE IMPORTEURE IMMER NOCH DIE MÖGLICHKEIT HÄTTEN , DEN BETRAG DES VORLÄUFIGEN ZOLLS IN DEN PREIS EINZUBEZIEHEN , DEN SIE IHREN KUNDEN IN RECHNUNG STELLTEN , WENN SIE SICH GEGEN EINE MÖGLICHE ENDGÜLTIGE ERHEBUNG DES VORLÄUFIGEN ZOLLS ABSICHERN WOLLTEN . SELBST WENN DIE EINSTWEILIGE ANORDNUNG ERLASSEN WERDE , BESTEHE FÜR DIE IMPORTEURE DOCH NOCH DIE GEFAHR , DASS SIE DIE VORLÄUFIGEN ZÖLLE ZAHLEN MÜSSTEN , WENN DIE KLAGE FÜR UNBEGRÜNDET ERKLÄRT WERDE .   18 ZU DEM IN RANDNUMMER 15 DIESES BESCHLUSSES ANGEFÜHRTEN ARGUMENT DER ANTRAGSTELLERIN TRAEGT DIE ANTRAGSGEGNERIN VOR , DASS DIE MIT DER GENANNTEN BANKBÜRGSCHAFT VERBUNDENEN KOSTEN SELBST BEI ERLASS DER EINSTWEILIGEN ANORDNUNG KEINESFALLS ALS TEIL DER VERFAHRENSKOSTEN DER ANTRAGSTELLERIN ANGESEHEN WERDEN KÖNNTEN UND DASS DIE BEFUGNISSE DES GERICHTSHOFES AUF DEM GEBIET DER EINSTWEILIGEN ANORDNUNG NICHT DAZU DIENTEN , SCHADENSERSATZ ZUZUSPRECHEN , OHNE DASS DIE VORAUSSETZUNGEN DES ARTIKELS 215 EWG-VERTRAG ERFÜLLT SEIN MÜSSTEN .   19 AUSSERDEM IST DARAUF HINZUWEISEN , DASS DIE ANTRAGSGEGNERIN IN DEN SCHRIFTLICHEN ERKLÄRUNGEN , DIE SIE IM RAHMEN DIESES VERFAHRENS DER EINSTWEILIGEN ANORDNUNG EINGEREICHT HAT , DEN GERICHTSHOF DAVON UNTERRICHTET HAT , DASS SIE DIE ABSICHT HABE , DEM RAT SPÄTESTENS BEI ABLAUF DER GELTUNGSDAUER DER VORLÄUFIGEN ANTIDUMPINGZÖLLE EINEN VORSCHLAG ZUR EINFÜHRUNG ENDGÜLTIGER ANTIDUMPINGZÖLLE VORZULEGEN , UND DASS DIE ANTRAGSTELLERIN IHR MITGETEILT HABE , DASS SIE EINE KLAGE AUF NICHTIGERKLÄRUNG DER VERORDNUNG ZUR EINFÜHRUNG DIESER ENDGÜLTIGEN ZÖLLE ERHEBEN WERDE .   20 IM VORLIEGENDEN FALL WILL DIE ANTRAGSTELLERIN OFFENBAR AUF DEM WEG ÜBER DIESES VERFAHREN DER EINSTWEILIGEN ANORDNUNG ERREICHEN , DASS SIE DEN BETRAG DES VORLÄUFIGEN ZOLLS BIS ZU DEM ZEITPUNKT NICHT ZU BEZAHLEN BRAUCHT , ZU DEM DER GERICHTSHOF ZUR HAUPTSACHE ENTSCHEIDET , VORAUSGESETZT , DASS SIE EINE BANKBÜRGSCHAFT IN HÖHE DIESES BETRAGS STELLT . IHR ANTRAG AUF EINSTWEILIGE ANORDNUNG GEHT ALSO DAHIN , DASS IHR DER VORTEIL DER BÜRGSCHAFT NICHT NUR WÄHREND DER GELTUNGSDAUER DER VORLÄUFIGEN ANTIDUMPINGZÖLLE EINGERÄUMT WIRD , WIE ES ARTIKEL 1 ABSATZ 4 DER VERORDNUNG NR . 2800/86 IM EINKLANG MIT ARTIKEL 11 ABSATZ 1 DER DUMPING-GRUNDVERORDNUNG NR . 2176/84 VORSIEHT , SONDERN AUCH BIS ZU DEM ZEITPUNKT , ZU DEM DER GERICHTSHOF SEIN URTEIL ERLASSEN WIRD , DAS HEISST AUCH WÄHREND DER GELTUNGSDAUER DER ETWAIGEN ENDGÜLTIGEN ANTIDUMPINGZÖLLE , DIE VOM RAT IM JANUAR 1987 EINGEFÜHRT WERDEN KÖNNTEN .   21 DA ES SICH BEI DER IM HAUPTVERFAHREN ANGEFOCHTENEN VERORDNUNG SELBST UM EINE EINSTWEILIGE MASSNAHME HANDELT , DIE IM RAHMEN DES DURCH DIE VERORDNUNG NR . 2176/84 DES RATES GEREGELTEN VERFAHRENS ERGANGEN IST , IST EIN DERARTIGER ANTRAG AUF EINSTWEILIGE ANORDNUNG IM LICHTE DES DURCH DIESE VERORDNUNG EINGEFÜHRTEN VERFAHRENS ZU PRÜFEN .   22 NACH DEN ARTIKELN 11 UND 12 DIESER VERORDNUNG ERFOLGT DIE EINFÜHRUNG EINES VORLÄUFIGEN ANTIDUMPINGZOLLS IN ZWEI STUFEN .   23 NACH ARTIKEL 11 ABSATZ 1 SETZT DIE KOMMISSION , WENN SICH AUS EINER ERSTEN SACHAUFKLÄRUNG ERGIBT , DASS DUMPING SOWIE AUSREICHENDE BEWEISMITTEL FÜR EINE DADURCH VERURSACHTE SCHÄDIGUNG VORLIEGEN UND DIE INTERESSEN DER GEMEINSCHAFT EIN EINGREIFEN ERFORDERN , UM EINE SCHÄDIGUNG WÄHREND DES FORTGANGS DES VERFAHRENS ZU VERHINDERN , AUF ANTRAG EINES MITGLIEDSTAATS ODER VON SICH AUS EINEN VORLÄUFIGEN ANTIDUMPINGZOLL FEST . IN DIESEM FALL IST DIE ÜBERFÜHRUNG DER BETREFFENDEN WAREN IN DEN ZOLLRECHTLICH FREIEN VERKEHR IN DER GEMEINSCHAFT VON DER LEISTUNG EINER SICHERHEIT IN HÖHE DES VORLÄUFIGEN ZOLLS ABHÄNGIG . DIESE VORLÄUFIGEN ZÖLLE GELTEN NACH ARTIKEL 11 ABSATZ 5 HÖCHSTENS FÜR EINEN ZEITRAUM VON VIER MONATEN , DER UNTER BESTIMMTEN VORAUSSETZUNGEN UM WEITERE ZWEI MONATE VERLÄNGERT WERDEN KANN .   24 NACH ARTIKEL 12 ABSATZ 2 BUCHSTABEN A UND B HAT DER RAT , WENN EIN VORLÄUFIGER ZOLL EINGEFÜHRT WORDEN IST , UNABHÄNGIG DAVON , OB EIN ENDGÜLTIGER ANTIDUMPINGZOLL ERHOBEN WERDEN SOLL , ÜBER DIE FRAGE ZU ENTSCHEIDEN , INWIEWEIT DER VORLÄUFIGE ZOLL ENDGÜLTIG ZU VEREINNAHMEN IST ; DIE ENDGÜLTIGE VEREINNAHMUNG DIESES BETRAGS WIRD NUR BESCHLOSSEN , WENN SICH AUS DER ABSCHLIESSENDEN FESTSTELLUNG DES SACHVERHALTS ERGIBT , DASS DUMPING UND EINE SCHÄDIGUNG ODER ABER EINE DROHENDE SCHÄDIGUNG VORLIEGEN , AUS DER OHNE DIE VORLÄUFIGEN MASSNAHMEN EINE BEDEUTENDE SCHÄDIGUNG ENTSTANDEN WÄRE . IM VORLIEGENDEN FALL MUSS DIESE ENTSCHEIDUNG DES RATES BIS ZUM 11 . JANUAR 1987 ODER , BEI VERLÄNGERUNG DER GELTUNGSDAUER , BIS ZUM 11 . MÄRZ 1987 ERGEHEN .   25 DAS IN DER VERORDNUNG VORGESEHENE VERFAHREN IMPLIZIERT DEMNACH , DASS DER RAT IN KÜRZE SOWOHL ÜBER DIE MÖGLICHE EINFÜHRUNG EINES ENDGÜLTIGEN ZOLLS ALS AUCH ÜBER DIE ENDGÜLTIGE ERHEBUNG DES VORLÄUFIGEN ZOLLS ZU ENTSCHEIDEN HAT . WÜRDE MAN ALSO DEM ANTRAG DER ANTRAGSTELLERIN AUF AUSSETZUNG DER ZAHLUNG DES VORLÄUFIGEN ZOLLS BIS ZUM ERLASS DES URTEILS DES GERICHTSHOFES , SOFERN SIE EINE SICHERHEIT IN HÖHE DIESES ZOLLS LEISTET , STATTGEBEN , SO LIEFE DIES DARAUF HINAUS , DASS DEM RAT DIE IHM DURCH DEN GENANNTEN ARTIKEL 12 EINGERÄUMTE BEFUGNIS ENTZOGEN WÜRDE , EINE ENTSCHEIDUNG ÜBER DIE ENDGÜLTIGE ERHEBUNG DES VORLÄUFIGEN ZOLLS ZU TREFFEN , UND DASS DIESER ENTSCHEIDUNG JEDE PRAKTISCHE WIRKUNG GENOMMEN WÄRE .   26 ZWAR VERFÜGT DER FÜR DEN ERLASS EINSTWEILIGER ANORDNUNGEN ZUSTÄNDIGE RICHTER IM RAHMEN EINES VERFAHRENS DER EINSTWEILIGEN ANORDNUNG ÜBER EINEN WEITEN ERMESSENSSPIELRAUM UND EINE GROSSE AUTONOMIE . ER IST ABER GEHALTEN , DEN BESONDERHEITEN DES FRAGLICHEN VERFAHRENS RECHNUNG ZU TRAGEN , UND DARF NICHT IN DIE BEFUGNISSE EINGREIFEN , DIE DER RAT IM RAHMEN DIESES VERFAHRENS AUSZUÜBEN HAT , ODER IHNEN VOR IHRER AUSÜBUNG JEDE PRAKTISCHE WIRKUNG NEHMEN .   27 ES IST HINZUZUFÜGEN , DASS , FALLS DER RAT IM JANUAR 1987 BESCHLIESST , EINEN ENDGÜLTIGEN ZOLL EINZUFÜHREN UND DIE VEREINNAHMUNG DES VORLÄUFIGEN ZOLLS ANZUORDNEN , DIE ANTRAGSTELLERIN DIE MÖGLICHKEIT HABEN WIRD , IM RAHMEN DIESES VERFAHRENS EINSTWEILIGE MASSNAHMEN , INSBESONDERE AUCH DIEJENIGE , DIE SIE IN DER VORLIEGENDEN RECHTSSACHE BEGEHRT , ZU BEANTRAGEN .   28 SOMIT BESCHRÄNKT SICH DER SCHADEN , DEN DIE ANTRAGSTELLERIN GEGENWÄRTIG ERLEIDET , AUF DIE BELASTUNG , DIE MIT DER LEISTUNG EINER SICHERHEIT FÜR EINEN ZEITRAUM VON VIER MONATEN VERBUNDEN IST . IN DIESEM ZUSAMMENHANG IST DARAUF HINZUWEISEN , DASS , WIE DER GERICHTSHOF BEREITS IN DER RECHTSSACHE 120/83 R ( RAZNOIMPORT/KOMMISSION , SLG . 1983 , 2573 ) AUSGEFÜHRT HAT , SELBST WENN DIE ANTRAGSTELLERIN , DIE DIE EINZIGE SOWJETISCHE EXPORTEURIN DES BETREFFENDEN ERZEUGNISSES IST , DIE KOSTEN FÜR DIESE SICHERHEITSLEISTUNG VORLÄUFIG ÜBERNEHMEN MUSS , UM DIESES ERZEUGNIS VERTREIBEN ZU KÖNNEN , DIESER NACHTEIL FÜR SIE KEINEN SCHWEREN UND NICHT WIEDERGUTZUMACHENDEN SCHADEN DARSTELLEN KANN . EIN SCHADEN IN SO GERINGER HÖHE KÖNNTE NICHT ALS SCHWERER SCHADEN ANGESEHEN WERDEN , UND ES IST DARAUF HINZUWEISEN , DASS DIE ANTRAGSTELLERIN JEDENFALLS ANGEBOTEN HAT , EINE BANKBÜRGSCHAFT BIS ZUM ERLASS DER ENTSCHEIDUNG DES GERICHTSHOFES IN DER HAUPTSACHE ZU STELLEN , SOFERN IHR DIE AUSSETZUNG DES VOLLZUGS GEWÄHRT WIRD . DER SCHADEN KÖNNTE AUCH NICHT ALS NICHT WIEDERGUTZUMACHEND ANGESEHEN WERDEN , WEIL ER GEGEBENENFALLS IM RAHMEN EINER VON DER ANTRAGSTELLERIN ERHOBENEN SCHADENSERSATZKLAGE WIEDERGUTGEMACHT WERDEN KÖNNTE .   29 AUS DEM VORSTEHENDEN ERGIBT SICH , DASS DIE ANTRAGSTELLERIN KEIN STICHHALTIGES ARGUMENT VORGETRAGEN HAT , AUFGRUND DESSEN SICH FESTSTELLEN LIESSE , DASS SIE EINEN SCHWEREN UND NICHT WIEDERGUTZUMACHENDEN SCHADEN ERLEIDEN WÜRDE , WENN IHR DIE BEANTRAGTE EINSTWEILIGE ANORDNUNG VERWEIGERT WÜRDE .    

Tenor

AUS DIESEN GRÜNDEN  BESCHLIESST  DER PRÄSIDENT  IM VERFAHREN DER EINSTWEILIGEN ANORDNUNG :   1 ) DER ANTRAG WIRD ZURÜCKGEWIESEN .   2 ) DIE KOSTENENTSCHEIDUNG BLEIBT VORBEHALTEN .