CELEX: 51975PC0634
Language: de
Date: 1975-12-12
Title: Vorschlag für eine RICHTLINIE DES RATES zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den zulässigen Geräuschpegel und die Auspuffvorrichtung von Krafträdern (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (75) 634
Vol. 1975/0238
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
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règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
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erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION „DER. .JE?JRC?21S£Zn ^ GÜMTI^SCHAFTE
                                                       KOM(75)634 endg.
                                                       Brüssel , den 12 . Dezember
      x *\                      Vorschlag für eine
                               RICHTLINIE DES RATES
   zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den zu­
   lässigen Geräuschpegel und die AuspuffVorrichtung von Krafträdern
                    ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
   KOM(75 ) 634 endg .
 ---pagebreak---                                   DARLEGUNG DER GRÜIIDE
 1 . All gemeine Bemerkungen
       Dieser Richtlinienvorschlag fügt sich in den Rr.hr; en des gerne inschafts–
       weiten Abnahmeverfahrens für Krafträder , das am 24 « Juli 1974 dem Rat
       von der Kommission vorgeschlafen worden ist ( l ).
       Dieser Vorschlag betrifft die Angleichung der Rechtsvorschriften defr
       Mitgliedstaaten über den zulässigen Geräuschpegel imd die Auspuffvor-
       richtung von Krafträdern . .                     ....
       Am 31 » Januar 1974 hat die französische Regierung der Kommission gemäss
       der Vereinbarung vom 23 , Mai 19&9 über die Stillhalteregelung und die
     , ünterri'chtung der Kommission schriftlich' mitgeteilt , dass sie die Ab­
       sicht hat , die diesbezügliche französische Regelung zu ändern . Die
       französische Regierung hat sich jedech bereit erklärt , mit der Durch­
       führung ihres Vorhabens so lange zu warten , bis der Rat eine Richtlinie
       angenommen hat .                                   .
       In anderen Mitgliedstaaten liegen entsprechende Regelungen für Kraft­
       räder entweder im Entwurf vor oder sind in Kraft . Da durch die Unter­
       schiede zwischen den zugelassenen Geräuschpegeln Handelshemmnisse hervor­
       gerufen werden können , schlägt die Komaission gemäss Artikel 100 des
       Vertrags Gemeinschaftsbestimmungen vor , durch die die geltenden nationa­
       len Bestimmungen , die sich auf die Errichtung und das Funktionieren des
       Gemeinsamen Marktes auswirken , harmonisiert werden sollen »
       Ausserdem sieht die Erklärung des Rates der Europäischen Gerne inschaften
 . »                       > «• » 1
       und der Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten , die am 22 , ITo–
       vember 1973 i® Rahmen des Rates zusammengekommen sind , bezüglich de3
       Aktionsprogramms auf dem Gebiet des Unweit schütz es eine Senkung der
       Geräuschemissionen der Krafträder vor . Die Krafträder stellen einen
       nicht vefnachlässigbaren Anteil der in Stadtgebieten fahrenden Motor-
       fahrzeuge dar . Ausserdem zeigt die Zulassungsziffer für diesen Fahr-
       zeugtyp eine steigende Tendenz . Dazu kommt , dass diese Fahrzeuge wegen
       ihrer technischen Besonderheiten oft bis an ihre Leistungs'grenz'e,' d.h .
       mit einer sehr hohen Motordrehzahl , ausgefahren werden . Erwiesenermassen
       führt eine 20/oige Steigerung der Motordrehzahl bei den meisten Kraft­
       rädern zu einer um mindestens das Doppelte gesteigerten Lännabgabe «
( 1 ) KQM(74)1175 endr.                                 '                       ./.
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    Demzufolge ist festzustellen , drss- die Krafträder eine sehr bedeutende , wenn
    nicht sogar die "bedeutendste Lärmbelästigungsquelle unter den Landfahrzeugen
    darstellen , zumal seit der Anwendung der Richtlinie 70/157 /EWG des Rates von
    6,2.70 eine spürbare Verminderung der Lärmbelästigung durch Vi erradfahrzeuge
    eingetreten ist .     - -          '
2 . Bemerkungen zu. dem Richtlinienvorschlag
    Der Anwendungsbereich ist auf zwei - oder dreirädrige Krafträder mit einer
    bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als A5 kn /h beschränkt »
    Ausserdem darf bei dreirädrigen Fahrzeugen das Leergewicht 400 kg nicht über­
    steigen .
    Durch Artikel 2 werden die Vorschriften über den zulässigen Geräuschpegel und
    die Auspuffvorrichtung von Krafträdern in das Verfahren zur Erteilung der EWG-
    Betriebserlaübnis eingeführt .
    In einigen Kitgliedstaaten besteht gegenwärtig kein Verfahren zur Erteilung
    einer Betriebserlaubnis mit nationaler Geltung, und es sind daher Bestimmun­
    gen vorzusehen , die gewähr leisten , dass in diesen Staaten Fahrzeuge benutzt
    werden, die den Verschriften des Artikels 3 der Richtlinie entsprechen ( l ).
    Falls ein Modell verändert wird , -muss der Mitgliedstaat , der die Betriebs-
    erlaubnis erteilt hat , beurteilen können , ob das Modell erneut einer Prüfung
    unterzogen werden muss (Artikel 4 )-
    Artikel 5 sieht das Verfahren zur Angleichung der in den Anhängen enthaltenen
    Vorschriften an den ; technischen Fortschritt 'vor . Es handelt sich um das Ver­
    fahren, das in Artikel 13 der Richtlinie ......... des Rates vom
    zur Abnahme von Krafträdern festgelegt ist (2 ).
    Artikel 6 sieht zwei Fristen vor ; vor Ablauf der ersten müssen die Mitglied­
    staaten die zur Beachtung der Richtlinie erforderlichen Massnahmen erlassen
    und veröffentlichen . Durch die zweite Frist wird festgelegt , zu welchem Zeit­
    punkt alle Kitgliedstaaten die gemeinsamen Vorschriften gleichzeitig in Kraft
    setzen müssen ( Artikel 6 Absatz l ).
    ____                                                                         -/.
    ( l ) ABl » L 73 vom 27 » März 1972 "Dokumente betreffend den Beitritt des
          Königreichs Dänemark, Irlands und des Vereinigten Königreichs Gross­
          britannien und ITordirland zu den Europäischen Gemeinschaften".
          Akte über die Beitrittsbedingungen und die Anpassungen der Verträge -
          Anhang I , Titel X.
    (2 ) KOM (74 ) 1175 endg. vom 24 .Juli 1974
 ---pagebreak--- Schliesslich muss die Konmission über jeden von den witgliedstaaten ausge­
arbeiteten Vorschriften-Entwurf auf dem unter diese Richtlinie fallenden
Gebiet in einer angemessenen Frist ur.t errichtet werden , damit sie gegebenen­
falls zu diesem Entwurf Stellung nehmen kann (Artikel 6 Absatz 2 ). ,
In den technischen Anhängen sind die notwendigen Begriffsbestimmungen , ' das
Verfahre« zur Beantragung der EtfG-Betriebserlaubnis , die Grenzwerte für den
Geräuschpegel , die bei den Prüfversuchen an fahrenden Krafträdern" zu beach­
ten sind , sowie die Vorschriften über Messgeräte , Messbedingungen und Mess-
verfahren dargelegt .
Unter den nationalen Sachverständigen , die die zuständigen Kormissionsdienst–
stellen bei der Ausarbeitung dieser Richtlinie unterstützt haben , „ konnte
hinsichtlich der Prüfvorschriften eine vroit gehende Übereinst iTrung erzielt
werdfen . Diese PrüfVorschriften sehen vor « dass jeder Kraft .     . yp vor Er­
teilung der EWG-Betriebeerlaubnis einer Prüfving des Fahrgeräusches und des
Standgeräuschs unterzogen werden muss . Jedoch werden nur die Ergebnisse der
Fahrgeräuschnessung mit den zulässigen Grenzwerten verglichen , und nur diese
sind für die Erteilung oder die Verweigerung der Betriebserla^bnis massgebend .
Die Prüfergebnisse hinsichtlich des Standgeräuschs werden leo': ..-lieh registriert j
sie scSen den zuständigen Behörden als Bezugsgrösse für die Überwachung der
zugelassenen Fahrzeuge dienen .
Das Verfahren zur Messung des Fahrgeräuschpegels bei Krafträdern beruht auf
dem Prinzip , dass die Motordrehzahl bei normalen Fahrbeding "IT: gen im Stadt­
verkehr das wesentliche Kriterium für das verursachte Gerä,uscb. ist . Demzufolge
ist die Methode so festgelegt worden , da:.r» Krafträder jeder Bauart am Ende
der Beschleunigungsstrecke mindestens drei Viertel ihrer Höchst leistungs-
drehzchl erreichen, da der Motor bei dieser Bedingung gewöhnlich in Vollast–
Stellung seinen maximalen Geräuschpegel erreicht . Dies bedeutet , dass die
Krafträder auf dem in der Richtlinie spezifizierten Prüfgelände ausnahmslos
bei der Fahrt in dem dem Anfahrgang unmittelbar folgenden Gang geprüft werden .
Die Anwendung dieser Bedingung hat sich jedoch bei einigen modernen Kraftrad-
typen mit einem Hubraum unter 350 cm^, die mit Getrieben von mehr als vier
Gängen ausgestattet sind, als 3ehr sciiwie'v.^' herausgestellt . Damit die Her­
steller solcher Krafträder ihre Erzeugnisse den Bestimmungen dieser Richt­
linie in einer angemessenen Frist anpassen können , ist eine zwei jährige über–
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    gangszeit vorgesehen , in der die Prüfung bei diesen Krafträdern bei der
    Fahrt im dritten Gang erfolgt .
    Was die Grenzwerte des Geräuschpegels bei den verschiedenen Kraft radtypen
    betrifft , so hat nur ein Teil der nationalen Sachverständigen dem Vorschlag
    der Kommission zugestimmt j indessen liegt dieser Vorschlag genau in der
    Mitte zwischen den von einigen Sachverständigen eingenommenen extremen
    Positionen .                                     .
3 * Anhörung des Europäischen Parlaments und des Wirtschafts- und Sozial-
    aus Schüssen         ,
    Gemäss Artikel 100 Absatz 2 ist die Stellungnahme dieser beiden Organe
    einzuholen «
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DER RÄT DER ET7ROP.\lSCHEN' GMEIITSCHAFTM -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirt Schaft sgemein-
schaft , insbesondere auf Artikel 100 ,
auf Vorschlag der Kommission ,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
nach Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialausschusses ,
in Erwägung nachstehender Gründe :
Die technischen Vorschriften , denen die Krafträder nach den nationalen
Rechtsvorschriften genügen müssen, betreffen unter anderem den zulässigen
Geräuschpegel und die Aus puffvorri chtung.
Diese Vorschriften sind von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat verschieden 5
hieraus ergibt sich die Notwendigkeit , dass von allen Mitgliedsstaaten in
Ergänzung der derzeitigen Regelungen oder an ihrer Stelle gleiche Vor­
schriften angenommen werden , um vor allem für jeden Fahrzeugtyp das EWG- .
Betriebs erlaubnisverfahren gemäss der Richtlinie des Rates        vom
                . zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über
die Betriebserlaubnis für Krafträder ( l ), einleiten können »
Infolge der gestiegenen Zulassungszahl und der stärkeren Benutzung der
Krafträder hat die Lärmbelästigung sow®hl in den städtischen wie auch in
den ländlichen Wohngebieten zugenommen , und es hat sich daher als notwendig
erwiesen , die Geräuschemissionen der Krafträder mit Hilfe eines repräsen­
tativen Prüfverfahrens zu begrenzen .
Die Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Betriebs-
erlaubnis für Krafträder bedingt die gegenseitige Anerkennung der auf der
Grundlage der gemeinsamen Vorschriften vorgenommenen Prüfungen ; wenn ein
solches System funktionieren soll , müssen diese Vorschriften in allen Mit –
gliedstaaten von demselben Zeitpunkt an angewandt werden , -
HAT FOLGENDE RICHTLINIE ERLASSEN :             ' ' "
                                           Artikel 1
Als "Kraftrad " im Sinne dieser Richtlinie gilt jedes zwei - ©der dreirädrige
Fahrzeug mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von
 ( 1 ) 1 :0:1 (74 )- 2177 endg . vom 20 . Dczenber 1974
 ---pagebreak---   mehr als 45 km/h . Bei dreirädrigen Fahrzeugen darf ausserdem das Leerge­
  wicht 400 kc nicht überschreiten. -
                                       ■A rtikel 2
 Die' Mitglied Staaten dürfen die EWG-Eetriebsorlaubnis oder die Betriebs erlaub­
  nis mit nationaler Geltung nicht aus Gründen des zulässigen Geräuschpegels und
  der Auspuffvorrichtung verweigern, wenn diese , den Vorschriften dos Anhangs I
  entsprechen ,
                                      Artikel 3
 Die Kitgliedstaaten dürfen die Zulassung , den Verkauf , die Inbetriebnahme oder
 die Benutzung eines Kraftrades nicht aus Gründen des zulässigen Geräuschpegels
 und der AuspuffVorrichtung verweigern , wenn diese den Vorschriften des Anhangs I
  entsprechen .
                                      Artikel 4
 Der Mitglied staat , der die Betriebseil iubnis erteilt hat , trifft die er­
  forderlichen Ifessnahmen , um von jeder Änderung eines Eauteils oder eines Merk­
  mals nach Anhang I , Punkt 1.1 . unterrichtet su werden .  Die zuständigen Behörden
  dieses l-ütgliedstaateB "befinden darüber , ob der geänderte Prototyp erneut geprüft
 und darüber ein neuer Prüfbericht erstellt werden muss .
  Die Änderung wird nicht genehmigt , wenn die Prüfung ergibt , dass die Vor­
  schriften dieser Richtlinie nicht eingehalten werden .
                                      Artikel 5
 Änderungen , die notwendig sind , .um die Vorschriften der Anhänge I , II und III
. dem technischen Fortschritt anzupassen , werden nach dem Verfahren des Artikels
  13 der Richtlinie        . des Rates über die Dctriebseäaubnis für Krafträder erlass
                                      Artikel .6
  l.Die Hitgliedstaaten erlassen und veröffentlichen die erforderlichen Vor­
    schriften , um dieser Richtlinie bis spätestens 1 . Oktober 1J77 nachzukommen ,
    und setzen die Kommission hiervon unverzüglich in Kenntnis .     Sie v;enden diese
    Vo rschriften ab 1 . Oktober 1978 an .
 ---pagebreak--- 2» Each [. Bekanntgabe dieser Richtlinie teilen die Mitgliedstaaten der Kom­
   mission jeden Entwurf von Rechts- oder Verhaltungsvorschriften, die sie
   auf dem unter diese Richtlinie fallenden Geriet zu erlassen beabsich­
   tigen , so rechtzeitig    mit , daß sie eich hierzu äußern Izpim ,
                                   Artikel f               ^      ,, , _
Diese Richtlinie ist an     alle Hit Gliedstaaten  gerichtet .
 ---pagebreak---                               AimiTG I
BEGRr^FSBESTHPTUIIGEN, BEUTRåGUTTG DSR EWG-LEmEDSER^UKJTS ,
  EWG-BETRIEBSERLAUBriS , ZULÄSSIGE GERTUS CHPEGEL , AUSFUFF-
                   ■       VORRICHTUNG
 BEGRIFF SBESTITTMJITGEi-T ..
  ' Für     diese    Richtlinie gelten folgende Begriffsbestimmungen :
 "Kraftradtyp in bezug auf den fferffuschpegel und die Auspuff«
 Vorrichtung" : Krafträder , die untereinander keine wesentlichen
 Unterschiede aufweisen , wobei diese Unterschiede sich auf fol­
 gende Punkte erstrecken können :
 Art des Motors ( Zwei– oder Viertaktmotor , Zylinderzahl '..und -hub­
 raum , Anzahl der Vergaser , Anordnung der Ventile , Höchstleistung
 und entsprechende Drehzahl uww .) ;
 Art der KrafttTbertragung, insbesondere Anzahl der Gfinge und ihr
 Ubers et zungs Verhältnis ;
 Anzahl , Art und Anordnung der AuspuffVorrichtungen ;
 "AuspuffVorrichtung" : ein vollständiger Satz von Konstruktions­
 teilen , die zur Dämpfung des von einem Kraftrad und seinen Ver-
 brennungsgasausstoss hervorgerufenen LSrns erforderlich sind ;
 "Auspuffvorrichtungen, verschiedener Bauart " : Vorrichtungen , die
 untereinander wesentliche Unterschiede aufweisen , wobei diese
 Unterschiede sich auf folgende Punkten erstrecken können :
 Vorrichtungen , bei denen die Einzelteile verschiedene Fabrik- oder
 Handelsmarken tragen ;
 Vorrichtungen , bei denen die I%terialeißen8abaften ■ eines beliebigen
 Einzelteils verschieden sind oder die Einzelteile eine unterschied­
 liche Form oder Grösse haben ;
 Vorrichtungen , bei denen das Funlctionsprinzip wenigstens eines Einzel­
 teils verschieden ist ;
 Vorrichtungen , bei denen die Einzelteile auf verschiedene Weise
 jnusamm engebaut sind ;
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1,4»         " Einzelteil 11 ( l ) einer Auspuffvorri chtung" : eines der einzelnen
            Bestandteile , die zusammen die Auspuffvorri chtung "bilden (Auspuff­
            rohre und -rohrstutzen , der eigentliche Schalldämpfer usw.).
2.          BE1ITTRAGUNG SENER EWG-BETRI EB SERLAUBNI S '        '          ' "      1
2«1 «       Der Antrag auf eine EWG-Betriebserlaubnis für ein Kraftrad in bezug
        '.'""auf deh 'Geraus chpeg'el'tmd "die AuspüffvorrichtTing' ist " vom Hersteller
            des Kraftrades oder seinem Beauftragten einzureichen .
2*2 »       Dem Antrag sind folgende Unterlagen in dreifacher Ausfertigung und
            folgende Angaben beizufügen :
2,2.1 »     genaue Beschreitung des Kraftradtyps hinsichtlich der unter Punkt 1.1 .
            aufgeführten Kriterien ; anzugehen sind die Nummern und/oder Symbole,
            die die Art des Motors und die Art des Fahrzeugs kennzeichnen ;
2.2.2 .     Liste der eindeutig "bezeichneten Einzelteile , aus denen die Auspuff-
            vorrichtung zusammengesetzt ist                    " i--'. vk. - "* -.      * "
2.2.3 .      Zeichnung der gesamten Vorrichtung mit Ängste t?ber ihre Anbringunge–
             stelle am Kraftrad ;        :■ ' ■■■                                  '        ■■
2.2.4 »     detaillierte Zeichnungen jedes Einzelteils zur Erleichterung ihrer
     .  •. Abfindung und zur Identifizierung, und Angabe des verwendeten Materials .
2.3 .       Der Prttfstelle ist ein Fahrzeug vorzustellen , das für den zu prüfenden
            Kraftradtyp repräsentativ ist .
2.4 «       Ausserdem muss der Hersteller der Prüfst eile -auf Verlangen ein Muster
             der Auspuffvorrichtxmg vorlegen .              ,
3.           EttG-3ET3IS3SERL/lIDNI S          •                                      •
3.1 .        Dem Betriebs erlaubnisbogen ist . ein Formblatt entsprechend!, dem xn An­
             hang III gegebenen Muster beizufügen .
(l ) Falls der Motor mit einem Luftfilter ausgerüstet ist , der für die Ein­
       haltung der GerSuschpegelgerenzwert e unerlässlich ist , ist dieser Filter
       als Einzelteil der Auspuffvorri chtung anzusehen .
 ---pagebreak---                                         - 3 -
4.        ZULÄSSIGE!? GERÄUSCHPEGEL
4.1.'     Grenzwert e
          Der Geräuschpegel der unter Artikel 1 dieser Richtlinie fallenden
          Krafträder darf unter den in             Punkt 4«2 « bis 4»4 » dieses Anhangs
          aufgeführten Bedingungen nachstehende Grenzwerte nicht überschreiten :
                      Hubraumlclasse                Grenzwert des Geräusch-
                            cm3                     pegels dB(A )
                                50                           30
                              125                            82
                              350                            04
                              500                            85
                              500                            86
              Dreirädrige Fahrzeuge                          86
4.2.      Messgerate ( Fahrger'âusch )
4.2.1 .   Akustische Messungen
4.2.1.1 . Das S challtr.es sgerät muss ein Präzisionsschallpegelmessgerät ent­
          sprechend der in der Veröffentlichung 179 " Präzisioraschallpegel-
          messer", 2 . Ausgabe , der Internationalen Elektrotechnischen Kom­
          mission ( lEC ) beschriebenen Bauart sein .    Für die Kessungen ist
          die Anzeigegeschwindigkeit " schnell " und die Bewertungskurve " A "
          zu verwenden .                                               '         - ••
4.2.1.2 . Zu Beginn und am Ende jeder Hessreihe ist das Schallmessgerät
          nach den Angaben des Herstellers mit einer geeigneten Schallquelle
          ( z.B. Pistophon ) zu kalibieren .
4.2.2 .   Geschwindigkeitsmessungen
          Motordrehzahl , Fahrzeuggeschwindigkeit und Beschleunigungsstrecke
          sind mit einer Genauigkeit von - 3 % zu bestimmen.
                                                                  • • •J• • •
 ---pagebreak---                                             - 4 -
4.3 .         Me'gsbedingupgen ( Fahrgerausch )
4.3.1 .       Zustand des Kraftrades .
4.3.1.1 .     Das Gewicht des Kraftrades muss Während der Messungen Punkt 2.4 »
              des Beschreibungsboges ( Richtlinie                          / EtfG des
              Rates vom . . *                . ( l ) entsprechen. • Vor Beginn der
              Messungen ist der Fahrzeugmotor auf die normale Betriebstemperatur
              zu bringen .     Bei automatisch ein- und ausgeschalteten Lüftern ist
            . anlässlich der Geräuschmessung in die Schaltautomatik nicht ein­
              zugreifen.      Bei Fahrzeugen mit mehr als einem angetriebenen Rad. ist
              nur der für den normalen Strassenbetrieb' vorgesehene Antrieb zu
 -        - - verwendeft.     ist das Kraftrad mit einem; Beiwagen ausgerüstet , so
     ;        ist dieser für die Prüfung zu entfernen .
4.3.2 .       Priifgel'ânde
4.3.2.1 .     Das Prüfgelände muss aus einer zentral angeordneten Beschleumgungs-
              strecke bestehen, die von einem im wesentlichen ebenen Prüfgelände
              umgeben ist .     Die Beschleunigungsstrecke muss eben sein ; ihre Ober­
              fläche muss trocken und so beschaffen sein, dass das Hollgerausch
              niedrig bleibt .                                                  '
              i\,uf dem Prüfgelände müssen diie Bedingungen des freien Schallfeldes
              zwischen der Schallquelle in der Mitte der .Beschleunigungsstrecke
              und dem Mikrofon auf - 1 dB genau eingehalten werden .         Diese Bedin-
           • gung gilt als erfüllt , wenn im Abstand von 50 m um den Mittelpunkt
              der Beschleunigungsstrecke keine grossen^ schallreflektierenden
          ■ Gegenstände wie Zäune , Felsen, Brücken oder Gebäude , vorhanden sind .
              Die öeländeoberfläche muss mindestens 10 m um den Mittelpunkt der
             'Beschleunigungsstrecke herum , aus einem harten Material wie Beton,
         v Asphalt oder akustisch gleichwertigem Material bestehen und frei
              sein von Pulverschnee , hohem Gras , loser Erde oder Asche «
( 1 ) KOM(74 ) 2177
 ---pagebreak---           In der Umgebung des Mikrofons darf kein Hindernis sein, das das
          Schallfeld beeinflussen k'ör.nte und' zwischen Mikrofon und Schall-
          quelle darf sich niemand aufhalten .    Der messende Beobachter muss
          sich so aufstellen, dass er jede Beeinflussung der Mess gerate an­
          zeige vermeidet .
4.3.2.2 . Die Messungen dürfen nicht bei ungünstigem Netter gemacht werden .
          Der Einfluss von T7indb'öen ist aüszuschliassen .
4.3.2.3 . Bei Messungen für Typprüfungen - muss der A-bewertete Schallpegel
          anderer Schallquellen als des zu prüfenden Kraftrades oder des
          Windeinflusses mindestens 10 dB ( A ) unter dem vom Kraftrad er­
          zeugten Schallpegel . liegen .  Am Mikrofon darf ©in geeigneter Wind-
          schutz angebracht sein , vorausgesetzt , dass sein Einfluss auf die
          Eliipf indlichkeit des Mikrofons berücksichtigt wird .
4-4 .     Kessmethode ( Fahr^erausch )
4.4.1     Messung des Fahrgeräusches des Kraftrades
4.4.1.1 . Das Mikrofon ist in 7»5 m Abstand von der Bezugslinie CC' ( Abb.l )
                            *
          der Fahrbahn in 1,2 m Höhe über der Fahrbahnebene anzuordnen .
          Das Kraftrad ist so über die Beschleunigungsstrecke zu fahren,
          dass die Spur seiner L'&ngsmittelebene möglichst nahe an der
          Linie CC • liegt .
4.4-1.2 . Auf jeder Seite des Kraftrades sind mindestens 2 Messungen zu
          machen .
4.4.1.3 . Während der Vorbeifahrt des Kraftrades zwischen den Linien AA' und
          B3® ( Abb . l ) ist der maximale Schallpegel  in Dezibel ( dB ), ge­
          wertet nach der Kurve A zu messen .    Die Messung ist ungültig,
          wenn ein vom allgemeinen Schallpegel ungewöhnlich abweichender
          Spitzenwert festgestellt wird .
 ---pagebreak---                                              w» 6 -
 4.A.2 .             Betrieb des Kraftrad.es
 ^.4.2.1 .           Das Kraftrad ist mit einer gleichförmigen Ausgangsgeschwindigkeit
                     nach 1.4»2.2 . bis 1^4*2 . 4 » an die Liniö AA * heranzufahren . So­
                     bald die vordere Fahrzeugbegrenzung die Linie AA' erreicht , ist
                     die Betätigungsvorrichtung der Drosselklappe so schnell wie zweck-
                     mässig in die Vollaststellung zu bringen . Diese Stellung ist bei­
                     zubehalten bis die hintere Fahrzeugbegrenzung die Linie BB' er­
               • •   reicht , dann ist die Betätigungsvorrichtung schnellstmöglich in
                     die Leerlaufstellung zurückzunehmen .
 4.4.2.2 .           Das Kraftrad nähert sich der Linie AA f mit einer gleichförmigen
             '     ' Anfangsgeschwindigkeit von :         ;
 4.4.2.2.1 . 5° km/h , wobei die Drehzahl des Motors zwischen' 50 i<> und 75 %
                     der Nennleistungsdrehzahl liegt , oder
 1^.4.2.2.2 . weniger als 50 km/h, wobei die Drehzahl des Motors 75 % der
                     Nennleistungsdrehzahl entspricht , oder
 4.4 . 2 . 2 . 3 . mehr als 50 km/h , wobei die Drehzahl des Motors 50 !> der Nenn-
                     leistungsdrehzahl entspricht .
                                                     <          ■ *   -  "
k .4*2.3 .           Die Prüfung ist unter Benutzung der Getriebestellung durchzu­
                     führen , die unmittelbar über der Anfahrstufe liegt . Bis zum
                       1 . Oktober 1980   werden jedoch Krafträder mit einem Hubraum
                     von nicht mehr als 350 cm      in dritten Gang geprüft , wenn deren
                     Getriebe mehr als vier Gänge aufweist .
                                    1                                      •
  . 4.2.4 .          Bei Krafträdern ahne Eingriffsmöglichkeit in die Kraftübertra­
                     gung beträgt die gleichförmige Anfanggeschwindigkeit 1
k .4.2.4 . I. . 50 km/h , wobei die Drehzahl des Motors zwischen 50 % und 75 $
                     der Nennleistungsdrohzahl liegt , oder
4 .4.2.4.2 . weniger als 50 km/h , wobei die Drehzahl des Motors 75 $ der
                     Nennleistungsdrehzahl entspricht .
 ---pagebreak---                                            «
                                             - / 7'm -
k .4*3 »         Ergebnisse                                          ,<
4 .4.3.1 .       Im Prüfprotokoll gemäss Anhang II sind alle für die Messergebnisse
                 wesentlichen Unistände und Einflüsse anzugeben . -
  •  ■         '             '
k .4 » 3 . 2 . Die am Messgerät abgelesenen Werte sind auf das nächste 1/2 Dezibel
                 abzulesen .
                 Für die " Betriebserlaubnis dürfen nur Messwerte verwendet werden ,
                 deren Differenz bei 2 aufeinander folgenden Messungen auf der­
                 selben Fahrzeugseite nicht grösser ist als 2 dB.
 I|,«4»3«3 . Zur Berücksichtigung der Uhgenauigkeit der Messgeräte gilt der aö
                 Messgerät abgelesene um 1 dB verminderte Wert als Messergebnis .
     4 . 3.4 *   AI8 Prüfergebnis gilt das höchste Messergebnis .                .   •-
                 Übersteigt dieser Wert den zulässigen Grenzwert für die betreffen­
                 de Fahrzeugklasse um nicht mehr als 1 dB, sind 2 weitere Messungen
                 zulässig.
                 Die Vorschrift nach ty.l . gilt auch als erfüllt , wenn 3 der 4
                 Messergebnisse den zulässigen Grenzwert nicht übersteigen .
 ^. 5 .          Messting des Standgerâusches
 V5.1 .          Schalldruckpegel des Kraftrades im .Nahfeld
                 Für die Krafträder nach Artikel 1 dieser Richtlinie ist der Schall-
                 druckpegel im Nahfeld der. Mündung der Auspuffvorrichtung (Schall­
                 dämpfer ) gemäss nachstehenden Vorschriften zu messen und das Mess-
                 ergebnis ist in das Prüfprotokoll nach Anhang II einzutragen .    %  -» v
ty . 5.2 .       Schallmes.sgerat
                 Es ist ein Präzisionsschallpegelmessgerat gemäss 1**2 . 1.1 . und , . v
                 U.2.1.2 , zu verwenden .
                                                                    • # • /• • •
 ---pagebreak--- k . 5*3 »       Fah.rzeug2u.st and
                Das Gewicht des Fahrzeugs inuss wahrend der Messungen Punkt 2 * L
                des Beschreibungsbogens (Richtlinie                         des Rates
            ■ vom ......................... ( l ) entsprechen . Vor Beginn der
                Messungen ist der Fahrzeugmotor auf die normale Betriebstempera­
                tur zu bringen » Bei Lüftern,' die automatisch ein- und ausgeschal­
                tet werden , ist während der Prüfling in die Schalt autonatik nicht
                einzugreifen .
                Während der Messungen niuss sich der Wahlhebel des Getriebes in
                 Leerläufst eilung befinden . Ist eine Unterbrechung der Kraftüber­
                tragung nicht möglich , so ist das . Antriebsrad des Fahrzeugs frei ; ,
                                                                                 • • 1 4
                laufen zu lassen , indem es beispielsweise aufgebockt wird .
ί*.5·4·       ' ΡΓΰί£6ΐ3η<1θ                     ' ·: ·
                Als Prüfgelände darf jeder Platz verwendet werden , an dem es keine
                bedeutenden akustischen Störungen gibt . Insbesondere sind geeignet
                solche ebenen Flächen , die mit Beton , Asphalt oder einem anderen
                herten Material bedeckt sind und eine hohe Reflexion aufweisen ,
                ausgeschlossen sind festgewalzte Erdoberflächen . Das, Prüfgelände
                muss mindestens die Abmessungen eines Rechtecks haben , dessen
                Seiten 3 m von den - Umrissen des Kraftrades entfernt sind .
                 Innerhalb dieses Rechtecks darf es keine bedeutenden Hindernisse
             . geben , zum Beispiel andere Personen als der Fahrer und der Beobach­
                ter . Das Fahrzeug ist innerhalb des vorgenannten Rechtecks so auf­
            . zustellen , dass das Messmikrofon zu eventuell vorhandenen Bord-
                steinkanten einen Abstand von mindestens Im' hat ..
                Durch Störgeräusche und durch Windeinfluss hervorgerufene Zeiger-
                  ausschläge des Meßgerätes müssen mindestens 10 dB(A ) niedriger
          -     -als die isu messenden Schallpegel liegerio  Am Mikrofon
                darf ein geeigneter Windschutz angebracht sein , vorausgesetzt
                 dass sein Einfluss auf die Empfindlichkeit des Mikrofons berück­
                 sichtigt wird .
                                                                 •• •/« • •
 ( 1 ) KOM(74)2177 vom 20.12,1974
 ---pagebreak---                                           - 9 -
if .5 «5 •     Mcssmetnode
1* . 5.5.1 . " Einzahl der Messungen
               An jedem Hesspunkt sind mindestens 3 Messungen, durchzuführen .
               Es sind nur Hesswerte, zu verwenden , die bei 3. unmittelbar aufein­
               ander folgenden Messungen erhalten wurden und deren Abweichung
 . .           voneinander nicht grösser als 2 dB(A ). ist .
h . 5.5.2 .    Hessergebnis
               Als Hessergebnis gilt der höchste Wert der 3 Messwerte .
4 .'5.5.3 .    Hikrofonstellungcn (Abb . 2 )
               Des Mikrofon ist in der Höhe der Aus puffnündung anzubringen , in
               keinen Pa.ll jedoch niedriger als 0,2 ei über der Fahrbahnober-   • •'
               fläche . Die Xapsel des Mikrofone muss gegen die Ausströmöffnung
               der Abgase gerichtet sein und zu dieser Öffnung einen Abstand
               von 0,5 i'J haben . Die Achse der grössten Empfindlichkeit des Hikro-
               fons muss parallel zur Fahrbahnoberflr.che sein und einen Winkel
               von 45 + 10 Grad zu der senkrechten Ebene bilden , in der die Alis-
               trittsrichtung der Abgase liegt .
               Im Verhältnis zu dieser senkrechten Ebene ist das Mikrofon an der
               zun Fahrzeugumriss äusseren Seite aufzustellen zu der Seite ,
               die einen maximalen Abstand zwischen den Mikrofon _ und dem Fahr-
               zeugumriss ergibt .
               Hat das Auspuffsystem mehrere , rföndungen , deren Mittenabstand
               kleiner als 0,3 n ist , so ist das Mikrofon der Mündung zuzuordnen ,
               die don Fahrzeugunriss an nächsten liegt oder die die grössere
               Hohe über der Fahrbahnoberfläche hat . Liegen die Mitten der Mündungen
               um mehr als 0,3 n auseinander , sind getrennte Messungen für jede
               Mündung zu machen , wobei der grösste gemessene Wert festzuhalten ist .
                                                                   • • */ * * P
 ---pagebreak---                                     • - - 10 -
k . 5.6 . Betriebsbedingungen für den Motor
          Die Drehzahl des Motors ist bei einem der folgenden Werte konstant
          zu halten :
          - – wenn è>        5000 U/min
          -      wenn S <T 5000 U/min                                     „   .
          wobei S die Hcnnleistungsdrehzahl ist .
          Nach Erreichen der konstanten Drehzahl ist diö Betätigungsvor-
          richtung der Drosselklappe plötzlich in die Leerlaufstellung zu-'
          rückzunehmen . Der Schallpegel ist während der gesamten Dauer
          der Verzögerung zu messen , wobei als Messwert der maximale Zei-
          gerausschlag , gerundet auf das nächstliegende ganze Dezibel , gilt .
k.5.1 .   Prüfprotokoll
          In dorn Prüfprotokoll nach Anhang II sind alle zur St an&geräusch-
          messung gehörenden Angaben zu machen .
          AUSPUFPVORRICHTUI'IG (SCHALLDÀIûPFER )
p.l *     Ist das Kraft fahrzeug mit Einrichtungen zur Verringerung des Aus­
          puffgeräus ches (Schalldämpfer) versehen , so sind die Vorschriften
          des Abschnitts 2 zu erfüllen . Wenn der Ansaugstutzen des Motors
          mit einem Luftfilter ausgerüstet ist , der notwendig ist , um die
          Einhaltung des zulässigen Geräuschpegels sicherzustellen , gilt
          dieser Filter als Bestandteil des Schalldämpfers , und die Vor­
          schriften des Abschnitts 2 sind auch auf diesen Filter anzuwenden *
5.2 .     Eine schematische Darstellung der Auspuffvorrichtung befindet sich
          im Anhang zum Betriebs erlaubnisbogen des Fahrzeugs .
5 «3«     Der Schalldämpfer ist mit einer deutlich lesbaren und unverwisch-
          baren Marken–   und Typenbezeichnung zu versehen .
                                                           • I ·/ · · ·
 ---pagebreak---                         - ,. r 11 -
Bein Bau von Schalldämpfern dürfen absorbierende Faserstoffe
nur verwendet worden , wenn folgende Bedingungen erfüllt sind :
Absorbierende Faserstoffe dürfen nicht in gaRdurchflossencn
Räumen des Schalldämpfers angeordnet werden .
Durch geeignete Einrichtungen muss sichergestellt sein , dass die
absorbierenden Faserstoffe während der gesaraten Nutzungsdauer
des Schalldämpfers in ihrer bestimmungsgemässen Lage verbleiben .
Die absorbierenden Faserstoffe müssen bis zu einer Temperatur
beständig sein , die mindestens 20 % über der höchsten Betriebs­
temperatur liegt , die an der jeweiligen Stelle des Schalldämpfers
auftreten kann .
 ---pagebreak---                                       - 12 -
    ABB . Ii ANORDNUNG FÜR DIE MESSUNG DES FAHRGERAUS CHS
                                         C
    B           ^         :         1                                  B'
             *                      I      .
                            '  Λ
                               a
                                        Φ
                              o
                              r-H
 p Mikroph^ ^ 7|5 m               ]       'q '   7»5 ">     m QMikrophon
                                a
                              o
                              (–1
  : A            ■                 *     rr    :                       A'
                                       Jl
     ABB . 2 t ANORDNUNG FÜR DIE MESSUNG DES STANDGERÄUSCHS
             |                                       Höhe der Achse des Auspuffs
           ε                                       ι                :        :
   -rr-              ^                 ^           n
• H . •                        .                                                 v
                                                 ^                  _            e
^          i                                                              £ i?
           i l                        4/S# .                   - . 4^
 ---pagebreak---                                                        &EHMG II
            Prüfprotokoll zur GerSuschmessung.' von Krafträdern                                  gemäß
           ,JSIJG/~iiiclitLini3 - des ?Le.Jj0S' 'von -                          (70/                 /TT»)
    Anlage zum Gutacht en ITr « x                         des techn, Dienstes                                              vom
1,       Fahrzeug -:       ■                           ' ^                                      Prufungsdatum ï
1,1 * Hersteller oder Beauftragter des Herstellers :
1.2 . Typ . :                                                                                   Ausftihrung :
1 . 3 . Art :
1.4 . Rahneai t
2.       Motor :
2.1 . Herstèller :              „    ,     .                    .. ..        ..  -
2.2. Typ s
2.3 . Art :
2.4 » Leistung :                                                                     FS/ldf                       bei Umin
3»       Getriebe - :                Ohne S chai t–'                     Handschalt- 1                            Automat #          **
                                     getriebe                            getriebe ,                              getriebe .
4.       Ausrüstung :                ,                                                          .î ' t-        1 -f
4.1 . Abgas schall dämpfer :                                  Hersteller :
                                                        -     Art :
                                                  .. •     -. Typ }   ..  tI             . nach Zeichnung . Kr. :
4.2. ÀnsaugschaildSmpfer                                      Hersteller : '
                                                           ' Art :
                                                              Typ s                        nach Zeichnung Nr« :
5.       Messungen
5.1 . FahrgerSusch :
                              [    i-iessgrgebnisse                        Uahlheb elet el lung des
                                   links                  rechts                     Getriebes
                                   dB(A )*                dB(A )*     1
, 1 «,. Messung ,                             - \
  2 . Kessung                 î
_                ,                                                    !
  3 ; Messung        -          «    '• '     *                       I                               . s V r "■ '  r i          ; V
  4 . Messung                1
  Prüfergebnis                                         dB(A )
  5.2 . Standgerausch :
                                  dB(A )                  Prîifdrjhzahl            Prufbe&ingurigen                        **. \
                                                          . min .                    :■     ...        '- v r>
                                                                                        S .      ....
  1 . Messung                                                                   n = 2                                V. · »
  2 . Messung
  3 . Messung
                                                                                n - 3/4 S
  Messergebnis :                       <33(A)
    * Angegeben sind die um 1 &B(A )                               ** Zutreffendes ankreuzen !
        verminderten Messwerte
 ---pagebreak---                                                  AlIHiWQ III
                                                                   Bezeichnung der Behörde
. r:- AlfflMG'-ZÜK EWG-BETRIEBSERLAUBNISBOGEIT FÜR- EINEN XBAITRdET»^S3OTCBmiCB -- -• ■
           ' ' ' 7 DES ZULÄSSIGEN GERÄUSCHPEGELS UND DER AUSFUFFroRRICIOTG' . : C. ; , \
        (Artikel 4 Absatz 2 und Artikel 10 der Richtlinie des Rates vom ♦. .". ..                                                                         .. .
        zur Angleichung der Rechtsvorschriften der llitgliedstaaten über die Be-'
        trieb serlaubnis für Krafträder)                                                                                                          : * *
                                                                                                                               \            *  -
                                                                                                            :                   ,     '•        ■      _ »
        Nummer der Betriebserlaubnis ......                 .........                                                               ..                     ..
                                                                                                                                                            '4 .
        l'» Fabrik-- oder Handel smarke des Kraft rades                                                                                              ••M
  ' w 2« Fahrz-eiigtyp .............................
        3# Name und Anschrift des Herstellers ......
      V
        4 »4 •Gegebenenfalls '
                                  Name und Anschrift •.
                                                        des Beauftragten des Herstellers • • •.
      . 5 » Fahrzeug zur Betriebserlaubnis Vorgeführt am
        6« Mit den Prüfungen für die Betriebserlaubnis beauftragter technischer
             Dienst ......
   5»7r"-Dö.tClEj - d68' Prüfbericht a-^a technischen Dienstes                                 vi .. ••.•» 'i-iVv'»
   | 8« Nummer des Prüfberichts des technischen Dienätes ..................... ..
        9» Die Betriebserlaubnis hinsi'clitlich des zulässigen Geräuschpegels un&                                                                                 *
   j          der Auspuffvorrichtung wird erteilt/versagt (l )                                                                                                      '
   ί          •^• ·»·····»·················^*···········*·······#'·· ,···♦······· ·-· · 4 ··.···
                                                        V     - •***■■•.* ' j ,     " •' V'iJT       i'.                           ?     V.        -     ^ ' fS~
   | 10. Ort
   r
                                                                                             .................^.,v^
     11 . Datum
                                                                                                                                    ^ -/T '
     12 . Unterschrif*t
     13 » .Folgende Unterlagen , die die vorgenannte Nummer der Betriebserlaubnis
              tragen, sind 'beigefügt ;                   '              '"; *                               \                    "                  1           i
              ...»          Bchemal^isehe Darstellung der, Auspuffvorriohtung
              ......... Prüfprotokoll zur Ger&uschaessung gemäss der 'Richtlinie                                                                         .       .•
                    .•../3'IG    des» Rates
                       . - /Μ'Τα γ'Ο        vom
                                      ΏΡ+ΑΒ νητη
                                                                         vyr'^'V"         >*.)*■               '* i              * • ''
                                                                                 »* ' · .                ι*-      ν «·,ν ' ■ -* *        '    . -.λ-· * . Γ
                                                                       s-.' .,         * T - v . ï»ay : r".               *■ - V    *• .
      (l ) Nichtzutreffendes streiche«
                                                                                • ". ; ?.          i             . •>. * . ;v "