CELEX: 62013CA0124
Language: de
Date: 2015-12-01 00:00:00
Title: Verbundene Rechtssachen C-124/13 und C-125/13: Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 1. Dezember 2015 — Europäisches Parlament, Europäische Kommission/Rat der Europäischen Union (Nichtigkeitsklage — Verordnung [EU] Nr. 1243/2012 — Wahl der Rechtsgrundlage — Art. 43 Abs. 2 und 3 AEUV — Politische Entscheidung — Langfristiger Plan für Kabeljaubestände)

1.2.2016   
            
            
               DE
            
            
               Amtsblatt der Europäischen Union
            
            
               C 38/3
            
         Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) vom 1. Dezember 2015 — Europäisches Parlament, Europäische Kommission/Rat der Europäischen Union
   (Verbundene Rechtssachen C-124/13 und C-125/13) (1)
   
   ((Nichtigkeitsklage - Verordnung [EU] Nr. 1243/2012 - Wahl der Rechtsgrundlage - Art. 43 Abs. 2 und 3 AEUV - Politische Entscheidung - Langfristiger Plan für Kabeljaubestände))
   (2016/C 038/03)
   Verfahrenssprache: Englisch
   
      Parteien
   
   
      Kläger: Europäisches Parlament (Prozessbevollmächtigte: I. Liukkonen, L. G. Knudsen und R. Kaškina), Europäische Kommission (Prozessbevollmächtigte: A. Bouquet, K. Banks und A. Szmytkowska)
   
      Beklagter: Rat der Europäischen Union (Prozessbevollmächtigte: E. Sitbon, A. de Gregorio Merino und A. Westerhof Löfflerová)
   
      Streithelfer zur Unterstützung des Beklagten: Königreich Spanien (Prozessbevollmächtigte: M. Sampol Pucurull und N. Díaz Abad), Französische Republik (Prozessbevollmächtigte: G. de Bergues, D. Colas, R. Coesme und C. Candat), Republik Polen (Prozessbevollmächtigte: B. Majczyna, M. Nowacki und A. Miłkowska)
   
      Tenor
   
   
               1.
            
            
               Die Verordnung (EU) Nr. 1243/2012 des Rates vom 19. Dezember 2012 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1342/2008 zur Festlegung eines langfristigen Plans für die Kabeljaubestände und die Fischereien, die diese Bestände befischen, wird für nichtig erklärt.
            
         
               2.
            
            
               Die Wirkungen der Verordnung Nr. 1243/2012 werden aufrechterhalten, bis innerhalb einer angemessenen Frist, die zwölf Monate ab dem 1. Januar des nach Verkündung dieses Urteils folgenden Jahres nicht überschreiten darf, eine neue Verordnung in Kraft getreten ist, die auf die geeignete Rechtsgrundlage, nämlich Art. 43 Abs. 2 AEUV, gestützt ist.
            
         
               3.
            
            
               Der Rat der Europäischen Union trägt die Kosten.
            
         
               4.
            
            
               Das Königreich Spanien, die Französische Republik und die Republik Polen tragen ihre eigenen Kosten.
            
         
      (1)  ABl. C 156 vom 1.6.2013.