CELEX: 51969PC1230
Language: de
Date: 1969-12-19
Title: Vorschlag einer RICHTLINIE DES RATES zur Angleichung der Rechtsverschriften der Mitgliedstaaten für Mayonnaise, Sossen aufgrund von Mayonnaise und andere emulgierte Gewürzsossen (von der Kommission dem Rat vorgelegt)

ARCHIVES HISTORIQUES
DE LA COMMISSION
COLLECTION RELIEE DES
DOCUMENTS "COM"
COM (69) 1230
Vol. 1969/0224
 ---pagebreak--- Disclaimer
Conformément au règlement (CEE, Euratom) n° 354/83 du Conseil du 1er février 1983
concernant l'ouverture au public des archives historiques de la Communauté économique
européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique (JO L 43 du 15.2.1983,
p. 1), tel que modifié par le règlement (CE, Euratom) n° 1700/2003 du 22 septembre 2003
(JO L 243 du 27.9.2003, p. 1), ce dossier est ouvert au public. Le cas échéant, les documents
classifiés présents dans ce dossier ont été déclassifiés conformément à l'article 5 dudit
règlement.
In accordance with Council Regulation (EEC, Euratom) No 354/83 of 1 February 1983
concerning the opening to the public of the historical archives of the European Economic
Community and the European Atomic Energy Community (OJ L 43, 15.2.1983, p. 1), as
amended by Regulation (EC, Euratom) No 1700/2003 of 22 September 2003 (OJ L 243,
27.9.2003, p. 1), this file is open to the public. Where necessary, classified documents in this
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In Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG, Euratom) Nr. 354/83 des Rates vom 1.
Februar 1983 über die Freigabe der historischen Archive der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft (ABI. L 43 vom 15.2.1983,
S. 1), geändert durch die Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1700/2003 vom 22. September 2003
(ABI. L 243 vom 27.9.2003, S. 1), ist diese Datei der Öffentlichkeit zugänglich. Soweit
erforderlich, wurden die Verschlusssachen in dieser Datei in Übereinstimmung mit Artikel 5
der genannten Verordnung freigegeben.
 ---pagebreak--- KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
                                       KOM(69)1230 endg.
                                       Brüssel , den 19 » Dezember 1969
                                 Vorschlag einer
                               RICHTLINIE DES RATES
          zur Angleichung der Rechtsverschriften der Mitgliedstaaten
          für Mayonnaise , Sossen aufgrund von Mayonnaise und andere
          emulgierte Gewürzsossen
                      ( von der Kommission dem Rat vorgelegt )
    KOM(69 ) 1230 endg.
 ---pagebreak---                                    Vorschlag einer
                                 RICHTLINIE D3S 'UTES
            für eine Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechts-
            vorschriften der Mitgliedstaaten für Mayonnaise , Sössen
            aufgrund von Mayonnaise und andere emulgiarte Gewürzsossen
                         ( von der Kommineion äem*Ri.t vorgelegt )
DES R-".T DE?. EUROPÄISCHEN GSMEINSCH.JFTEN -
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschafts­
gemeinschaft , insbesondere auf Artikel 100 ,
auf Vorschlag der Kommission ,
nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments ,
nach Stellungnahme des Y/irtschafts- und Sozialausschusses ,
in Erwägung nachstehender Gründet
Die in bestimmten Mitgliedstaaten geltenden Rechts - und Verwaltungs-
vorschriften , definieren die Zusammensetzung bestimmter emulgierte»
Gewürzsossen , insbesondere der Mayonnaise sowie der Sössen aufgrund von
Mayonnaise , bestimmen die Stoffe , die im Laufe der Erzeugung hinzuge­
fügt werden dürfen und schreiben besondere Regeln- für ihre Etiket­
tierung vor ; diese Vorschriften sind in den einzelnen Mitgliedstaaten
unterschiedlich «
Diese Unterschiede zwischen den innerstaatlichen Vorschriften behindern
den Handel mit                   Mayonnaise , Sössen aufgrund von Mayonnaise
und die anderen emulgierten Gewürzsoeseri , indem sie die Unternehmer ,
die innerhalb der Gemeinschaft diese Waren erzeugen , zwingen , je nach
dem Bestimmungsmitgliedstaat unterschiedliche Erzeugnisse herzustellen ;
sie wirken sich deshalb unmittelbar auf die- Errichtung und das . Funktio­
nieren des Gemeinsamen Marktes aus .
                                                        I
                                                                  • • •/ • • •
 ---pagebreak--- Es ist daher erforderlich , auf Gemeinschaftsebene Regeln festzusetzen ,
die für die Zusammensetzung dieser Waren , die Stoffe , die im Laufe
der Erzeugung zugefügt v/erden dürfen , und ihre Etikettierung zu be­
folgen sind ; es muß insbesondere angegeben v/erden , untsr welchen Vor­
aussetzungen die besonderen Bezeichhungen für bestimmte dieser waren
verwendet werden können .
Es ist von Bedeutung , daß bis zum Erlaß von Gemeinschaftvorschriften
über die Verwendung synthetischer Essigsäure bei Lebensmittelerzeug-
nissen der     Handel             mit Mayonnaise , Sössen aufgrund von
Mayonnaise und mit anderen emulgierten Gewürzsossen ,      in
den Mitgliedstaaten , in denen diese Säure zugelassen ist , nicht be­
hindert wird .
Die Festsetzung der Einzelheiten für die Probenentnahme und der ^nalyse-
methoden , die erforderlich sind , um die Zusammensetzung und die Fabri-
kationsmerkmale zu kontrollieren , sowie der Änderungen und etwaigen
Ergänzungen , die aufgrund der Ergebnisse wissenschaftlicher und techni­
scher Forschungen in den Listen der Zusatzstoffe vorzunehmen sind , sind
Anv'.'endungsmaßnahrnen technischer Art ; im Hinblick auf eine Vereinfachung
und Beschleunigung des Verfahrens erscheint es zweckmäßig , die Kom­
mission mit ihrem Erlaß zu betrauen »
In allen Fällen , in denen der Rat der Kommission Befugnisse zur Durch­
führung der auf dem Lebensmittelgebiet festgesetzten Regeln überträgt ,
muß ein Verfahren zur engen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten
und der Kommission innerhalb des mit Ratsentscheidung vom
eingeführten Ständigen Lebensmittelausschußes       festgesetzt werden –
 ---pagebreak--- HAT FOLG ENDS RICHTLINIE ERLASS 3N :
                                 . Artikel 1
Diese Richtlinie erfaßt die im Anhang I definierten Sössen .
                                   Artikel 2
Bei der Herstellung der in Anhang I definierten Sössen gestatten die
Mitgliedstaaten nur die Verwendung gesunder , einwandfreier und handelsüb
lädier Rohstoffe .
Sie treffen alle zweckdienlichen Vorkehrungen , damit die Sntfrier-
temperatur für die bei disser Erzeugung etwa verwendeten Gefriereier
nicht über 10°C in der Masse tieträgt , und daß nur die Menge ent-
froren wird , die für eine Tageserzeugung erforderlich ist .
           . '                     Artikel 3
1 « Die Mitgliedstaaten verbieten die Kommerzialisierung      von
    Sössen , die in Anhang I definiert sind und die folgende Stoffe
    enthalten :
         a ) andere Zusatzstoffe als die in Anhang II aufgeführten Stoffe ;
         b ) die in Anhang II aufgeführten Zusatzstoffe in einem Ver­
               hältnis , das mit den für sie festgelegten Verwendungs-
       1 .     b-edinguncen nicht übereinstimmt .
 ---pagebreak---                                     - k -
    Jeder Mitgliedetaat gestattet jedoch , daß in den in Anhang I definier­
    ten und in der Gemeinschaft erzeugten Sössen andere Zusatzstoffe ent­
    halten sind , als die in Anhang II aufgeführten , die Rückstände aus der
    Behandlung bilden , der die bei der Erzeugung von den betreffenden     ^
    Sössen verwendeten Rohstoffe , in Übereinstimmung mit den Rechtsvor-
    schriften des Herkunftsmitgliedstaates , unterworfen wurden .
2 , Unbeschadet der auf Gemeinschaftsebene zu treffenden Vorkehrungen
    betreffend die Verwendung synthetischer Essigsäure bei Lebensmitteln
    können die Mitgliedstaaten die Kommerzialisierung der in Anhang I de­
    finierten Sössen , die mit dieser Säure hergestellt worden sind , erlauben »,
                                   Artikel k
Die Mitgliedstaaten treffen alle zweckdienlichen Vorkehrungen , damit die
in Anhang I definierten Sössen nur kommerzialisiert werden können , wenn
sie :                                                     ^
        a ) weder verschimmelt noch auf irgendeine andere Weise verdorben
            smd ;
        b ) den folgenden bakteriologischen Merkmalen entsprechen :
            - Enterobakterien             keine in 1 g
            - krankheitserregende Keine
              und ihre Gifte              vollkommene Abwesenheit
            - Pilzgifte                   vollkommene Abwesenheit
                                                                        • /• • •
 ---pagebreak---                                   Artikel 5
Unbeschadet der vom Rat zu treffenden Vorkehrungen betreffend das
Material und die Gegenstände , die in                  Berührung mit
den Lebensmitteln gelangen sollen , treffen die Mitgliedstaaten alle
zweckdienlichen Vorkehrungen , damit das für die Verpackung der in
Anhang I definierten Sössen verwendete Material weder ihre organol­
eptischen , bakteriologischen oder chemischen Eigenschaften verändern
kann und nicht gesundheitsschädlich ist .
                                  Artikel 6
1 . Unbeschadet der vom Rat für die Etikettierung von Nahrungsmitteln
    zu erlassenden Maßnahmen treffen die Mitgliedstaaten alle zweck­
    dienlichen Vorkehrungen , damit die in Anhang I definierten Sössen
    nu*" kommerzialisiert          werden dürfen , wenn jede Verpackungs-
    einheit , die zum Verkauf im Kleinhandel angeboten wird , in auf­
    fallenden', deutlich lesbaren und unauslöschbaren Buchstaben folgende
    Angabe aufweist :
        a ) bei Sössen , deren fettförmige Phase ganz oder teilweise durch
            andere Fettstoffe als Speiseöle und Speisefette pflanzlichen
            Ursprungs oder durch Butter gebildet wird , die Angabe der
            Art der einzelnen verwendeten Fettstoffe sowie ihres ent-
                !                                              >
            sprechenden Gehalts }
        b ) bei Sössen , deren fettförmige Phase ausschließlich durch
            Speiseöle oder Speisefette pflanzlichen Ursprungs oder durch
            Butter oder durch ein Gemisch dieser Stoffe gebildet wird ,
            dis Angabe ihres Gesaratgehalts an Fettstoffen ;
        c ) die Angabe des Reihgewichts in Gramm oder Kilogramm ! •
 ---pagebreak---                                      - 6 -
    d ) Bei Sössen , die eine oder mehrere der in den Tabellen A , B oder
         C des Anhangs Ii aufgeführten Substanzen enthalten , je nach Fall
          die Angabe "mit Farbstoffen ", "mit Konservierungsstoff en " oder
          "mit Antioxydantien "; der letzte Hinweis ist jedoch nur für Sössen
         zwangsläufig , die folgende Antioxydantien enthalten :
         E   310      Propylgallat
         E   311      Octylgallat
         E   312      Dodecylgallat
         E   320      Buthylhydroxyanisol ( BHA )
    e ) die Angabe des Namens oder der Firma und der Anschrift oder des
         Firmensitzes des Herstellers oder des Verpackungsbetriebes oder
         des Verkäufers , der seinen Sitz in der Europäischen Wirtschafts­
         gemeinschaft hat .
    f ) außerdem bei aus dritten Ländern eingeführten Sössen die Angabe
         des Ursprungslandes .
2 . Die in Absatz 1 unter a ) und b ) genannten Angaben müssen unmittelbar
    nach oder unter der Bezeichnung der betreffenden Sosse in einheit­
    lichen Buchstaben gleicher Farbe erscheinen , deren Höhe mindestens
    einem Drittel der Buchstaben der letztgenannten entspricht und in
    keinem Falle unter 2 mm liegen darf .
3 . Wenn eine Sosse in Behältnissen oder Verpackungen mit einem Nettoge­
    wicht von mehr als 10 kg aufgemacht ist und im Einzelhandel nicht in
    diesem Zustand angeboten wird , können die in Absatz 1 Buchstabe c )
    bis f ) geförderten Angaben nur auf den Rechnungen oder in den Be-
    gleitpapieren erscheinen .
                                    Artikel 7
        ■V  ■» •• * -
Die Mitgliedstaaten treffen alle zweckdienlichen Vorkehrungen , damit :
                                                                      9 • •/ • • •
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        a ) die Bezeichnungen für die im Anhang I , Kapitel 2 , definierten
            Sössen nur für diejenigen Erzeugnisse im Handel verwendet werden
            dürfen , deren Zusammensetzung den für jede von ihnen festgesetzten
            Normen entspricht ;
        b ) wenn die Bezeichnung "Mayonnaise-Sosse " verwendet wird , muß sie
            in einheitlichen Buchstaben gleicher Höhe und Farbe erscheinen .
                                       Artikel 8
• 1 , Die Mitgliedstaaten verbieten sowohl auf den Verpackungen oder den
        Etiketts als auch bei der Werbung die Verwendung der für die in An­
        hang I definierten Sössen handelsüblichen Bezeichnungen r Phantasie-
        bezeichnungen , Warenzeichen , Abbildungen oder sonstigen Darstellungen
        und anderen Zeichen , die an eines der in dieser Richtlinie erwähnten
      * Merkmale erinnern , das die in Rede stehende Sosse nicht besitzt .
        Sie verbieten insbesondere die- Verwendung von Ableitungen der Be-
 <      griffe "Mayonnaise " , "Bearna£>e " , "Tartare " , "Remoulade " x "Aiollo ",
        "Cocktail " sowohl bei der B«*-&ichnung anderer Sössen als derjenigen ,
        die in Anhang I , Kapitel 2 , Absatz 1 und 2 definiert sind , als auch
        auf deren Etikettierüng oder in der Werbung für diese Erzeugnisse .
   2 . Die Mitgliedstaaten erlauben auf den Bezeichnungen und auf den Etiketts
        einer Sosse sowie in der sie betreffenden Werbung den Hinweis auf das
        Vorhandensein von Lebensmittelsubstanzen mit schmackhaften und aroma-r
        tischen Eigenschaften nur dann , wenn dies« Substanzen in genügender
        Menge beigemischt wurden , um die organoleptischen Merkmale der be­
        treffenden Sosse auf fühlbare Weise zu beeinflussen .
        Sie verbieten jede Anspielung auf das Vorhandensein von Eiern odsr
        Eigelb für Sössen , sofern diese Erzeugnisse nicht mindestens 2 %
        reines Eigelb im Verhältnis zu ihrem gesamten Nettogewicht enthalten ,
        wobei es gleich ist , ob diese Anspielung sich aus der Verwendung des
        Begriff s"Eier " oder "Eigelb " in der Bezeichnung , auf dem Etikett oder
        in der Werbung . für dieses Erzeugnis ergibt oder aus Abbildungen , Bildern
        oder anderen Zeichen hergeleitet wird.' :
                                                                             • • •/ • • •
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                                      Artikel 9
              Die Mitgliedstaaten dürfen die Kommerzialisierung der in Anhang I
    definierten Sössen aus Gründen , die mit der Zusammensetzung , den Fabri-
    kati onsmerkmal en , der Verpackung und Etikettierung im Zusammenhang stehen ,
    weder verbieten noch behindern , wenn diese den in vorliegender Richt­
    linie und deren Anlagen vorgesehenen Definitionen und Vorschriften ent­
    sprechen .                                                           v
              Sie können jedoch verlangen , daß die in Artikel 6 Absatz 1 unter
    a ) , b ), c ) und d ) vorgesehenen Angaben in den Landessprachen verfaßt werden .
              Außerdem können die Mitgliedstaaten von der in Artikel 3 Absatz 2
    vorgesehenen Möglichkeit keinen Gebrauch machen , die Kommerzialisierung
    von Sössen , die mit synthetischer Essigsäure hergestellt worden sind ,
    auf ihrem Hoheitsgebiet zu verbieten .
                                      Artikel 10
1 . Die erforderlichen Einzelheiten für die Probenahme sowie die Analysenetho-
    den werden nach dem in Artikel 11 vorgesehenen Verfahren festgesetzt , die
    erforderlich sind , um die Zusammensetzung und die Fabrikationsmerkmale
    der in Anlage 1 definierten Sössen zu kontrollieren .
2 . Nach dem gleichen Verfahren und aufgrund wissenschaftlicher und techni­
    scher Untersuchungen kann Anlage II der vorliegenden Richtlinie geändert
    oder ergänzt werden .          ,
                                      Artikel 11
1 « Wird das in diesem Artikel definierte Verfahren in Anspruch genommen ,
    legt der Vertreter der Kommission dem mit Entscheidung des Rates vom
                                  eingesetzten Ständigen Lebensmittelausschuß ,
    nachstehend der "Ausschuß " genannt , einen Entwurf der zu erlassenden
    Vorschriften vor . Der Ausschuß nimmt zu diesem Entwurf innerhalb einer
    Frist Stellung , die der Vorsitzende nach der Dringlichkeit der betref­
    fenden Frage bestimmen kann . Die Stellungnahme kommt mit einer Mehr­
    heit von zwölf Stimmen zustande , wobei die Stimmen der Mitglied­
                                                                       • • •/ • • •
 ---pagebreak---      Staaten gemäß Artikel 1^8 Absatz 2 des Vertrages gewogen werden­
     Der Vorsitzende nimmt an der Abstimmung nicht teil .
2.     a ) Die Kommission erläßt die in Aussicht genommenen Maßnahnen ,
           wenn sie mit der Stellungnahme des Ausschusses übereinstimmen »
       b ) Stimmen die in Aussicht genommenen Maßnahmen mit der Stel­
           lungnahme des Ausschusses nicht überein oder fehlt jede
           Stellungnahme , dann legt die Kommission unverzüglich dem Rat
           einen Vorschlag betreffend die zu treffenden Maßnahmen vor «
           Der Rat entscheidet mit qualifizierter Mehrheit .
        c)Hat der Rat nach Ablauf einer Frist von drei Monaten vom
           Zeitpunkt , an dem er befaßt wurde , keine Entscheidung ge­
           troffen , dann v/erden die getroffenen Maßnahmen von der Kam- ■
           mission erlassen »
                                  Artikel 12
                                                                           v
Diese Richtlinie gilt nicht für die Erzeugnisse,-'
die nach Ländern außerhalb der Gemeinschaft ausgeführt werden sollen .
                                  Artikel 13
1 . Innerhalb  eines Jahres vom Zeitpunkt der Notifizierung der vor­
    liegenden  Richtlinie ändern die Mitgliedstaaten ihre Rechtsvor-
    schriften  entsprechend den vorstehend genannten Maßnahmen und ver­
    ständigen  davon unmittelbar die Kommission . Die derart geänderten
    Rechtsvorschriften •: er den                                         '
                     ,-    Hrtc'ï       'ioitpunkt her : ; r.t " Tc'r^eh ;""
2 . Nach Notifizierung der vorliegenden Richtlinie sorgen die Mitglied-
    Staaten außerdem dafür , daß jeder wesentliche Entwurf von Maß­
    nahmen auf dem Gebiet der Rechts - und Verwaltungsvorschriften , die
    sie späterhin anzunehmen beabsichtigen und die durch die genannte
    Richtlinie geregelt werden , der Kommission rechtzeitig bekanntge­
    geben v/erden , damit sie ihre Bemerkungen dazu machen kann .
                                  Artikel 1k
 Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet .
 ---pagebreak---                                    ANHANG I
                                   KAPITEL 1
ALLGEMEINS DEFINITION UND KLASSIFIZIERUNG DSP, SÖSSEN , AUF DIB DIE
                      VORLIEGENDE RICHTLINIE ANWENDBAR IST
Die Sössen , auf die die vorliegende Richtlinie anwendbar ist , sind
Würzmittelzubereitungen , die durch Emulsion von Speisefetten pflanz­
lichen oder tierischen Ursprungs in einer wassrigen Lösung.
et ollt v/crclen , -- ..--- T   –-     _
Diesen Zubereitungen können verschiedene genießbare Substanzen zu­
gesetzt werden , durch die sie insbesondere vom organoleptischen
Gesichtspunkt aus gekennzeichnet werden , z . B ,:
        - Mehl , Stärke ( bearbeitet oder nicht ) und andere aus der
           Getreideverarbeitung erhaltene Erzeugnisse j
        - Kartoffelstärke und ihre genießbaren Ableitungen
        - Milcherzeugnisse
        - Saccharose und andere Zucker , die genießbare Eigenschaften
           besitzen
        - Sorbitol
        - Zitronensaft
        - Gemüse , Küchenkräuter und aromatische Kräuter
        - Senf , Gewürze und andere Würzen .
                                         Ï
Für die Anwendung der Vorschriften des Anhangs II werden die dieser
Definition entsprechenden Sössen in drei Kategorien gegliedert :
                                                           • • •/ • • •
                                       \
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Kategorie A :   Sössen , deren Gesamtgewichtsanteil an Fettstoffen
                80 Gewichtshundertteile oder mehr betrügt .
Kategorie B :   Sössen , deren Gesamtanteil an Fettstoffen 50 bis 80
                Gewichtshundert teile beträgt .
Kategorie C :   Sössen , deren Gesamtanteil an Fettstoffen weniger als
                50 Gewichtshundertteile beträgt .
Bei der Klassifizierung der einzelnen Sössen nach einer dieser
Kategorien bildet das in der Sosse etwa enthaltene Eigelb einen
Bestandteil des Gesamtanteils an Fettstoffen dieser Sosse .
                                 KAPITEL 2
     BESONDERE DEFINITION FLR SÖSSEN « DEREN BEZEICHNUNG VORBEHALTEN IST
1 . MAYONNAISE
    "Mayonnaise " ist eine durch Emulsion hergestellte Sosse , 'zu deren
    Herstellung
    - die f ettförmige Phase ausschließlich durch Speiseöle pflanz­
      lichen Ursprungs gebildet wird ;
    - die wäßrige Phase durch eine Lösung aus Nahrungsmittelsäure ,
      im allgemeinen Gährui^gaosGic » gebildet wird ;
    - die Eraulsica sieh." im wesentlichen aus der Vervendung von Eigelb
      von               ö^gibt .
Die "Mayonnaise " muß folgenden Normen über die Zusammensetzung ent­
sprechen :
                                          Mindestgehalt ( in Gewicht )
Fettstoffe ( einschließlich Eigelb-
          Fettstoff)                                  80 %
Reines Eiga&b                                          6 %
                                                         • • •/ • • •
 ---pagebreak---                                   - 3 -
2 « MAYONNAISE-SOSSE
    Die Mayonnaise-Sosse ist eine' durch Emulsion hergestellte Sosse ,
    zu deren Herstellung :
           die fettförmige Phase durch Speiseöle pflanzlichen
           Ursprungs gebildet wird oder durch Butter oder durch
           eine Mischung von Speiseölen pflanzlichen Ursprungs
           und Butter ;
         - die wäßrige Phase durch eine Lösung aus Nahrungsmittel*-
           säuren , im allgemeinen Gährungsessig , gebildet wird ;
         - die Emulsion sich im wesentlichen aus der Verwendung von
           Eigelb von Hühnereiern ergibt .
    Die"Mayonnaise Sosse " muß folgenden Normen über die Zusammen­
    setzung entsprechen :
                                           Mindestgehalt ( im Gewicht )
        Fettstoffe ( einschließlich
                 Eigelb-Fettstoff )                   50 %
        reines Eigelb                                  3,5 %
    Die Bezeichnung "Mayonnaise Sosse " kann durch die nachfolgend
    genannten Bezeichnungen für Sössen ersetzt werden , die wohl
    den in diesem Absatz festgesetzten Normen über die Zusammen­
    setzung entsprechen , jedoch außerdem bestimmte nachstehend auf­
    geführte Substanzen in genügender Menge enthalten , um ihnon
    die organoleptischen Eigenschaften zu verleihen , auf die die
    Bezeichnung anspielt :
                                                 • • •/ • # •
                                        \
 ---pagebreak---                                    - if -
Bezeichnungen , die an Stelle           Substanzen , deren Vorhandensein
von "Mayonnaise-Sosse " treten          in genügender Menge in einer
können :                                Sosse , die den Normen über die
                                        Zusammensetzung der "Mayonnaise-
                                        Sosse " entspricht , die Verwendung
                                        folgender Bezeichnungen zulassen
   " Bearnaise-Sosse "                      Estragon
   " Sosse-tartare "                        Kapern
   "Remoulade-Sosse "                       Senf und feine Krauter
   " Ailloli-Sosse "                        Knoblauch
   " Cocktai 1-Sosse "                      Tomatenmus
3 « Sosse fur Salat
    Die " Sosse für Salat " ist eine durch Emulsion hergestellte Sosse ,
     zu deren Herstellung :
          r die fettförmige Phase ausschließlich durch Speiseöl pflanz­
             lichen Ursprungs gebildet wird ;
          - die wäßrige Phase durch eine Lösung aus Nahrungsmittel-
             säuren , im allgemeinen Gährungsessig , gebildet wird ;
          - die Emulsion sich im wesentlichen aus der Verwendung von
            Milcheiweiß ergibt .
   Die " Sosse für Salat " muß folgenden Normen über die Zusammen­
   setzung entsprechen :
                                                 Mindestgehalt ( im Gev/icht )
   Fettstoffe                                           50 %
   Milcheiweiß                                           0,5 %
                                                               • m •/ • • •
 ---pagebreak--- . SALATSOSSZN MIT EIGELB/MIT EIERN OD EH FRI TESOSSE MIT EIGELB/KIT EIERN
  Die " Salatsosse mit Eigelb/mit Eiern" oder die " Fritesosse mit Ein»
  gelb/mit Eiern" ist-eine durch Emulsion hergestellte Sosse , zu
  deren Herstellen :
        - die fettförmige Phase ausschließlich durch Speiseöle pflanz­
          lichen Ursprungs gebildet wird ;
        - die wäßrige Phase durch eine Lösung aus Nahrungsmittel-
          säuren , im allgemeinen Gährungsessig , gebildet wird ,
        - die Emulsion sich im wesentlichen aus der Verwendung von
          Eigelb von Hühnereiern ergibt .
  Die " Salatsosse mit Eigelb/mit Eiern" oder die "Fritesosse mit
  Eigelb/mit Eiern" muß folgenden Normen über die Zusammensetzung
  entsprechen :
                                      Mindestgehalt ( im Gewicht )
  Fettstoffe ( einschließlich
      Fettstöff vom Eigelb )                  25 %
  Reines Eigelb                                 2 %
 ---pagebreak---                                       ANHAÎTG II
         ZUSATZSTOFFE , DE'REM VERWENDUNG IN DSM SÖSSEN DEk KATEGORIEN
                           A , B UND C ZUGELASSEN IST
                                     ÜBERSICHT A
                                     Farbstoffe
                                                 zugelassener Höchstgehalt
                                                           ( g/kg )
         I « Kategorie A .
E 160 Karotinoide                                Höchstmenge nicht vorgeschrieben
       II . Kategorie B
             1 • Mayonnaise-Sosse und
                 Salatsossen
E 160 Karotinoide                              Höchstmenge nicht vorgeschrieben
             2 . Andere Sössen der
                 Kategorie B
S 100 Kurkumxn
E 102 Tartrazxn
E 103     Chrysoin S
E 104     ^hinolingelb
•<Tl
iil  105  ibchtgelb
E 110     Gelborange S                        Hochstmenge nicht vorgeschrieben
E    1^0 Chlorophylle
•m
ili  150 Zuckerkulor
E 160 Karotxnoxde
Ξ 162 Beetenrot : Betanxn
E    163 Anthocyanes
 ---pagebreak---                                        - 2 -
          III . Kategorie C
                1 • Salatsosse mit Eigelb/mit Eiern
                    oder Fritesosse mit Eigelb/mit Eiern
ili  100 Kuricumm
E 102 Tartrazin
     103  Chrysome S
E 104     Clunolingelb                        Höchstmenge nicht vorgeschrieben
Ξ 105     iichtgelb
S 110     Gelborange S
E 160 Karotinoide
                2 « Andere Sössen der Kategorie C
E 100
E 101
E 102
S    103
E 104
E 105
     110
iil  120
£j   121
*r»
<l2j 123
lil  1 24                                    Höchstmenge nicht vorgeschrieben
■n
     126
E 127
S    130
          ( Indanthrenblau RS )
E 131
E 132
 E 140
E    141
          Chlorophylle und Chlorophylline
E 142
TT>
Jll  150
 ---pagebreak---                                - 3 -
2 151 Brillant schwarz BN
E 152 Schwarz 79&t
2 153 Carbo medicinalis vegetalis
E 160 Karotinoide                    Hochstmenge nicht vorgeschrieben
E 161 Xanthophyll                                   V
E 162 Beetenrot : Betanin
E 163 Anthocyanes
 ---pagebreak---                                      - 3 -
                                ÜBERSICHT B
                           KONSSRVIbTUNG SSTOFFE
                                            Erlaubte Höchstmenge ( 1 )
                                                      ( in s/'kg )
                                         Kategorie a       Kategorie B u . C
E 200 Sorbin saure
E 201   Natriumsorbat ( Natriurnver-
        bindung der Sorbinsäure )
E 202   Kaliumsorbat ( Kaliumver-         1 ( Gehalt             ( Gehalt in Sorbin­
        bindung der Sorbinsåure )             Sorbin-              säure ausgedrückt )
                                              sàure )
E 203 Kalziumsorbat ( Kalziumver -     (
        bindung der Sorbinsäure )      (
E 210 Benzoesäure
S 211   Natriumbenzoat ( Natriumver - (
        bindung der Benzoesäure )      (
E 212   Kalimbenzoat (Kaliumver-       ^
        bindung der Benzoesäure )      ^
E 213 Kalziumbenzoat (Kalziumver- (
        bindung der Benzoesäure )      ( 1 ( Gehalt in ( i ( Gehalt in Benzoe­
E 21*t  Hydroxyäthylbenzoat ( p.Hydro^y-      Benzoesäure
                                              ausgedrückt )
                                                                   säure ausgedrückt )
        benzoesäureäthylester)         ^
E 215   p . Hydroxybenzoesäureäthyles^ejp-
        natriumv^rbinduns              /
E 21o p . Hydroxypropylbenzoat
        ( p . Hydroxybenzoesaure-n-
          propylester )
E 217 p. Eydroxybenzoesâure-n-
        Pr opylester-Natriumver bindung
( 1 ) Festgelegte Gehalt der allein oder gemeinsam verwendeten
      Konservierungsstoffe .
 ---pagebreak---                                         - k -
                                  ' ÜBERSICHT C
                                   ANTIOXIDANTIEN
                                              Erlaubte Höchstmenge
                                                   ( in g/kg )
                                              Kategorien A , B und C
E JOO 1-Ascorbinsilure ( 1 )
E 301 Natriurn - 1 -Ascorbinat ( 1 )
          ( Natriumsalz der 1-Ascorbinsäure )
E 302 Kalzium- 1-Ascorbinat ( 1 )                         0,5
          ( Kalziumsalz der 1-Ascorbinsäure )
E 303 Essigester der 1-Ascorbinsäure ( 1 )
          ( Asc orbylac etat )
E 304 Palmi tatester der 1-Ascorbinss.ure                 1 ( 2)
          ( Ascorbylpalmitat )
E 306 Stark tokopherolhaltige Extrakte
       .. natürlichen Ursprungs
E 3O7 DIi - alpha - Tokopherol
                                                          5 ( 2)
E 308 CL - gamma - Tokopherol
E 309 DL - delta - Tokopherol
11 310 Propylgallat
                               /
E 3 11 Octylgallat
                                                          0.1 ( 2 )
E 312 Dodecylgallat
E 320 Buthylhydroxyanisol ( BHA )
          Buthylhydra5cytàir«ûl ( BHT )
( 1 ) Die Verwendung dieser Antioxydantien gestattet keinen Hinweis auf
      das Vorhandensein von Vitaminen in dem betreffenden Erzeugnis .
      Die zugelassene Höchstmenge von 0,5 g/kg gilt für die allein oder
      gemeinsam      verwendeten Antioxydanzien .
( 2 ) Im Verhältnis zum Fettgehalt des Erzeugnisses berechneter Gehalt..
      Enthält ein Erzeugnis mehrere dieser Antioxydantien , dann darf
      der zugelassene Höchstgehalt 1 g/kg nicht überschreiten ( dieser
      Höchstgehalt v.ird auf 5 g/kg erhöht , wenn die unter E 306 bis E 309
      aufgeführten Mittel verwendet werden . Jedwede Überschreitung der
      für die einzelnen von ihnen festgesetzten Höchstmenge ist übrigens
      verboten .
 ---pagebreak---                                    ÜBERSICHT D
        EMULGATOREN , STABILISATOREN , VERDICKUNGSHIT2EL UND GELI ERMI TIEL
                                                Erlaubte Höchstmenge
EMULGATCREN UND STABILISATOREN
                                                       .( in g/kg )
                                             Kategorie A      Kategorie E und C
E 471 Mono - und Diglyzeride von
         Speise f ett säuren
S 472 Mono - und Diglyzeride von           ' N
         Speisefettsäuren mit einer der \         2 C1 )        10 ( 1 )
         folgenden Säuren verestert :        (
         Essigsäure , Mil&hsätire , Zitronen­
         säure , Weinsäure und Diacetyl- )
         Weinsäure                           )
E 473 Suckerester : Saccharoseester
         und Speisefettsäuren
VERDICKUÎÏGSKITTEL UND GELIERKITTEL
    400 Alginiséiure                         )
    401 Natriumalginat                       )
    402 Kaliumalginat                        )
    404 Kalziumalginat                       )
    410 Agar-agar                             )
    411 Carrageen und Carragenin             )
    412 Johannisbrotmehl                     )
    414 Guar Gum                             )
    415  Tragantgummi                        )
    416 Arabischer Gummi                     )  1 ( 2)          20 ( 2 )
    417 Bassora-Gummi                        )
    430 Nahrungsmittelgelatine               )
    440  Obstpektin                           )
    441  Pektinsäure und Pektininsäure        )
    442  Natriumpektat                 ,      )
    460  Methylzellulose                      )
    461  Carboxymethylzellulose ( Natrium)-
         salz des Carboxymethylzellulose )-
         äthers )                             )
E   480  Lösliche Milchproteine und           )
         Derivate ( ihre Salze ).             )
( 1 ) Festgelegte Gehalte' der einzelnen allein oder gemeinsam verwendeten
       Erzeugnisse
 ( 2 ) Festgelegte Gehalte der einzelnen allein oder gemeinsam verwendeten
       Erzeugnisse .
 ---pagebreak---                                      .ÜBERSICHT E
                               SAUR3N UND IHRE SALZ ;
                                                  Erlaubte Hochstmenge
                                                          ( in g/kg )
                                                  Kategorien A , B und C
E 261 Kaliumazetat
E 262 Natriumazetat
E 263 Kw.xziumazetat
E 270 Milcusaure
E 325 Natriunîac.tat 1 Natriumsalze âer
                          Milchsäure )
E 326 Kaliuralactat ( Kaliuns?.lze âer
                          Milchsäure )
E 327 Kalziumlactat ( Kalziumsaxze
                          der Milchsäure.)
E 330 Zitronensäure
                                                   Hochstmenge nicht
E 331 Natriumzitrate ( Natriumsalze der
                             Zitronensäure )          - vorgeschrieben
E 332 .. iCa.liumzit.rat e ( Kaliumsalze dér-"
                             Zitronensäure )
E 333 Kalziurazitrate ( Kalziunsalze der
                             Zitronensäure )
E 33^ Weinsäure
E 335 Natriumtartrate ( Natriumgalze
                             der Weinsäure )
E 336 Kaliumtartrate ( Kaliumsalze
                             Kaliu
                           der Weinsäure
                                Vs'e       )
E 337 Natrium-Kaliumtartrat
 ---pagebreak---                                  LB:^ESICHT F
                 '  AROMSPBSTANZEN UND IHRE VERSTÄRKER
                                              Erlaubte Höchstmenge
                                                    ( in g/kg
                                              Kategorien A , B und C
1 . Ar omen-Substansen
     - natürliche Aromen , ausgenommen
       Cumarin und Auszüge aus der
       'Tonka-Bchne
                                                  Hochstmenge nicht
     - Synthetische oder künstliche
                                                    vorgeschrieben
       Aromsubstanzen , deren chemische
       Zusammensetzung mit derjenigen -
       der wichtigsten Bestandteile
       der erlaubten natürlichen Aromen
       übereinstimmt .
2.   Aromen-Ver stärker
     Glutaminsäure und ihre Natrium - und
                                                   10 ( 1 ) ( 2 )
     Kaliumsalze
     Inosininsäure und ihre Natrium - und
     Kaliumsalze
                                                  0*5 (Ό
     Guanilinsäure und ihre Natrium - und
                                                  0,5 (D
     Kaliumsalze
( 1 ) Je nach Fall festgelegte Gehalte in Glutaminsäure , Inosininsäure
      oder Guanilinsäure .
( 2 ) Bei gleichzeitiger Verwendung von Glutaminsäure ( oder ihrer Natrium-
      und Kaliumsalze ) mit Inosininsäure oder mit Guanilinsäure ( oder
      ihrer Natrium- und Kaliumsalze ) wird die erlaubte Höchstmenge von
      Glutaminsäure auf £ g/kg herabgesetzt .